KSB MegaCPK Benutzerhandbuch
Reklama
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Chemienormpumpe
MegaCPK
Lagerträger CS40 bis CS80
Betriebs-/ Montageanleitung
Impressum
Betriebs-/ Montageanleitung MegaCPK
Originalbetriebsanleitung
Alle Rechte vorbehalten. Inhalte dürfen ohne schriftliche Zustimmung des Herstellers weder verbreitet, vervielfältigt, bearbeitet noch an Dritte weitergegeben werden.
Generell gilt: Technische Änderungen vorbehalten.
© KSB Aktiengesellschaft, Frankenthal 09.04.2014
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Einbau von unvollständigen Maschinen ......................................................... 6
Kennzeichnung von Warnhinweisen .............................................................. 8
Bestimmungsgemäße Verwendung ................................................................ 8
Personalqualifikation und -schulung .............................................................. 9
Folgen und Gefahren bei Nichtbeachtung der Anleitung ............................. 9
Sicherheitshinweise für den Betreiber/Bediener .......................................... 10
Sicherheitshinweise für Wartungs-, Inspektions- und Montagearbeiten ... 10
Transport/Zwischenlagerung/Entsorgung .........................................13
Beschreibung Pumpe/Pumpenaggregat ............................................16
Aufstellung/Einbau .............................................................................20
Überprüfung vor Aufstellungsbeginn ........................................................... 20
MegaCPK 3 von 72
Inhaltsverzeichnis
Kupplungsausrichtung kontrollieren ............................................................ 27
Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme ...............................................32
Außerbetriebnahme/Konservieren/Einlagern ............................................... 41
Wartung/Instandhaltung ...................................................................42
Pumpenaggregat demontieren ..................................................................... 47
Störungen: Ursachen und Beseitigung ..............................................62
Zugehörige Unterlagen ......................................................................64
Gesamtzeichnung mit Einzelteileverzeichnis ................................................ 64
EG-Konformitätserklärung .................................................................68
Unbedenklichkeitserklärung ..............................................................69
Stichwortverzeichnis ...........................................................................70
4 von 72 MegaCPK
Glossar
Glossar
Druckleitung
Leitung, die am Druckstutzen angeschlossen ist
Einschubeinheit
Pumpe ohne Pumpengehäuse; unvollständige
Maschine
Hydraulik
Teil der Pumpe, in dem die Geschwindigkeitsenergie in Druckenergie umgewandelt wird
Poolpumpen
Pumpen, die unabhängig von ihrem späteren
Einsatz, eingekauft und eingelagert werden
Prozessbauweise
Komplette Einschubeinheit ist demontierbar, während das Pumpengehäuse in der Rohrleitung bleibt
Pumpe
Maschine ohne Antrieb, Komponenten oder
Zubehörteile
Pumpenaggregat
Komplettes Pumpenaggregat bestehend aus
Pumpe, Antrieb, Komponenten und Zubehörteilen
Saugleitung/Zulaufleitung
Leitung, die am Saugstutzen angeschlossen ist
Unbedenklichkeitserklärung
Eine Unbedenklichkeitserklärung ist eine Erklärung des Kunden im Falle einer Rücksendung an den Hersteller, dass das Produkt ordnungsgemäß entleert wurde, so dass von fördermediumsberührten Teilen keine Gefahr für Umwelt und Gesundheit mehr ausgeht.
MegaCPK 5 von 72
1 Allgemeines
1 Allgemeines
1.1 Grundsätze
Die Betriebsanleitung ist Teil der im Deckblatt genannten Baureihen und Ausführungen. Die Betriebsanleitung beschreibt den sachgemäßen und sicheren Einsatz in allen
Betriebsphasen.
Das Typenschild nennt die Baureihe und -größe, die wichtigsten Betriebsdaten, die
Auftragsnummer und die Auftragspositionsnummer. Auftragsnummer und Auftragspositionsnummer beschreiben die Pumpe/Pumpenaggregat eindeutig und dienen zur
Identifizierung bei allen weiteren Geschäftsvorgängen.
Zwecks Aufrechterhaltung der Gewährleistungsansprüche im Schadensfall ist unverzüglich die nächstgelegene KSB Serviceeinrichtung zu benachrichtigen.
Geräuscherwartungswerte
1.2 Einbau von unvollständigen Maschinen
Für den Einbau von KSB gelieferten unvollständigen Maschinen sind die jeweiligen
Unterkapitel von Wartung/Instandhaltung zu beachten.
1.3 Zielgruppe
Zielgruppe dieser Betriebsanleitung ist technisch geschultes Fachpersonal.
1.4 Mitgeltende Dokumente
Tabelle 1: Überblick über mitgeltende Dokumente
Dokument
Datenblatt
Aufstellungsplan/Maßblatt
Anschlussplan
Hydraulische Kennlinie
Gesamtzeichnung
Zulieferdokumentation
Ersatzteillisten 1)
Rohrleitungsplan
1)
1)
Einzelteileverzeichnis 1)
1)
Zusammenbauzeichnung
Inhalt
Beschreibung der technischen Daten von Pumpe/
Pumpenaggregat
Beschreibung von Anschluss- und Aufstellmaßen für Pumpe/Pumpenaggregat, Gewichte
Beschreibung der Zusatzanschlüsse
Kennlinien zu Förderhöhe, NPSH erf., Wirkungsgrad und Leistungsbedarf
Beschreibung der Pumpe in Schnittdarstellung
Betriebsanleitungen und weitere Dokumentation zum Zubehör und integrierten Maschinenteilen
Beschreibung von Ersatzteilen
Beschreibung von Hilfsrohrleitungen
Beschreibung aller Pumpenbauteile
Einbau der Wellenabdichtung in Schnittdarstellung
Für Zubehör und/oder integrierte Maschinenteile die entsprechende Dokumentation des jeweiligen Herstellers beachten.
1.5 Symbolik
Tabelle 2: Verwendete Symbole
Symbol
⇨
⇨
✓
⊳
Bedeutung
Voraussetzung für die Handlungsanleitung
Handlungsaufforderung bei Sicherheitshinweisen
Handlungsresultat
Querverweise
1) sofern im Lieferumfang vereinbart
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1 Allgemeines
Symbol
1.
2.
Bedeutung
Mehrschrittige Handlungsanleitung
Hinweis gibt Empfehlungen und wichtige Hinweise für den Umgang mit dem Produkt
MegaCPK 7 von 72
!
GEFAHR
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2 Sicherheit
2 Sicherheit
Alle in diesem Kapitel aufgeführten Hinweise bezeichnen eine Gefährdung mit hohem Risikograd.
2.1 Kennzeichnung von Warnhinweisen
Tabelle 3: Merkmale von Warnhinweisen
!
!
Symbol
GEFAHR
WARNUNG
ACHTUNG
Erklärung
GEFAHR
Dieses Signalwort kennzeichnet eine Gefährdung mit einem hohen
Risikograd, die, wenn sie nicht vermieden wird, den Tod oder eine schwere Verletzung zur Folge hat.
WARNUNG
Dieses Signalwort kennzeichnet eine Gefährdung mit einem mittleren Risikograd, die, wenn sie nicht vermieden wird, den Tod oder eine schwere Verletzung zur Folge haben könnte.
ACHTUNG
Dieses Signalwort kennzeichnet eine Gefährdung, deren Nichtbeachtung Gefahren für die Maschine und deren Funktion hervorrufen kann.
Explosionsschutz
Dieses Symbol gibt Informationen zum Schutz vor der Entstehung von Explosionen in explosionsgefährdeten Bereichen gemäß EG-
Richtlinie 94/9/EG (ATEX).
Allgemeine Gefahrenstelle
Dieses Symbol kennzeichnet in Kombination mit einem Signalwort
Gefahren im Zusammenhang mit Tod oder Verletzung.
Gefährliche elektrische Spannung
Dieses Symbol kennzeichnet in Kombination mit einem Signalwort
Gefahren im Zusammenhang mit elektrischer Spannung und gibt
Informationen zum Schutz vor elektrischer Spannung.
Maschinenschaden
Dieses Symbol kennzeichnet in Kombination mit dem Signalwort
ACHTUNG Gefahren für die Maschine und deren Funktion.
2.2 Allgemeines
Die Betriebsanleitung enthält grundlegende Hinweise für Aufstellung, Betrieb und
Wartung, deren Beachtung einen sicheren Umgang mit der Pumpe gewährleisten sowie Personen- und Sachschäden vermeiden soll.
Die Sicherheitshinweise aller Kapitel sind zu berücksichtigen.
Die Betriebsanleitung ist vor Montage und Inbetriebnahme vom zuständigen Fachpersonal/Betreiber zu lesen und muss vollständig verstanden werden.
Der Inhalt der Betriebsanleitung muss vor Ort ständig für das Fachpersonal verfügbar sein.
Direkt an der Pumpe angebrachte Hinweise müssen beachtet und in vollständig lesbarem Zustand gehalten werden. Das gilt beispielsweise für:
▪ Drehrichtungspfeil
▪ Kennzeichen für Anschlüsse
▪ Typenschild
Für die Einhaltung von in der Betriebsanleitung nicht berücksichtigten ortsbezogenen Bestimmungen ist der Betreiber verantwortlich.
2.3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Pumpe/Pumpenaggregat darf nur in solchen Einsatzbereichen betrieben werden,
die in den mitgeltenden Dokumenten beschrieben sind.
MegaCPK
2 Sicherheit
▪ Die Pumpe/Pumpenaggregat nur in technisch einwandfreiem Zustand betreiben.
▪ Die Pumpe/Pumpenaggregat nicht in teilmontiertem Zustand betreiben.
▪ Die Pumpe darf nur die im Datenblatt oder die in der Dokumentation der betreffenden Ausführung beschriebenen Medien fördern.
▪ Die Pumpe nie ohne Fördermedium betreiben.
▪ Die Angaben zu Mindestfördermengen im Datenblatt oder in der Dokumentation beachten (Vermeidung von Überhitzungsschäden, Lagerschäden, ...).
▪ Die Angaben zu Maximalfördermengen im Datenblatt oder in der Dokumentation beachten (Vermeidung von Überhitzung, Gleitringdichtungschäden, Kavitationsschäden, Lagerschäden,...).
▪ Die Pumpe nicht saugseitig drosseln (Vermeidung von Kavitationsschäden).
▪ Andere Betriebsweisen, sofern nicht im Datenblatt oder in der Dokumentation genannt, mit dem Hersteller abstimmen.
Vermeidung vorhersehbarer Fehlanwendungen
▪ Niemals druckseitige Absperrorgane über den zulässigen Bereich hinaus öffnen.
– Überschreitung der im Datenblatt oder in der Dokumentation genannten
Maximalfördermenge
– mögliche Kavitationsschäden
▪ Niemals die im Datenblatt oder in der Dokumentation genannten zulässigen Einsatzgrenzen bezüglich Druck, Temperatur, etc. überschreiten.
▪ Alle Sicherheitshinweise sowie Handlungsanweisungen der vorliegenden Betriebsanleitung befolgen.
2.4 Personalqualifikation und -schulung
Das Personal muss die entsprechende Qualifikation für Transport, Montage, Bedienung, Wartung und Inspektion aufweisen.
Verantwortungsbereich, Zuständigkeit und Überwachung des Personals müssen bei
Transport, Montage, Bedienung, Wartung und Inspektion durch den Betreiber genau geregelt sein.
Unkenntnisse des Personals durch Schulungen und Unterweisungen durch ausreichend geschultes Fachpersonal beseitigen. Gegebenenfalls kann die Schulung durch
Beauftragung des Herstellers/Lieferanten durch den Betreiber erfolgen.
Schulungen an der Pumpe/Pumpenaggregat nur unter Aufsicht von technischem
Fachpersonal durchführen.
2.5 Folgen und Gefahren bei Nichtbeachtung der Anleitung
▪ Die Nichtbeachtung dieser Betriebsanleitung führt zum Verlust der Gewährleistungs- und Schadensersatzansprüche.
▪ Die Nichtbeachtung kann beispielsweise folgende Gefährdungen nach sich ziehen:
– Gefährdung von Personen durch elektrische, thermische, mechanische und chemische Einwirkungen sowie Explosionen
– Versagen wichtiger Funktionen des Produkts
– Versagen vorgeschriebener Methoden zur Wartung und Instandhaltung
– Gefährdung der Umwelt durch Leckage von gefährlichen Stoffen
2.6 Sicherheitsbewusstes Arbeiten
Neben den in dieser Anleitung aufgeführten Sicherheitshinweisen sowie der bestimmungsgemäßen Verwendung gelten folgende Sicherheitsbestimmungen:
▪ Unfallverhütungsvorschriften, Sicherheits- und Betriebsbestimmungen
▪ Explosionsschutzvorschriften
▪ Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit gefährlichen Stoffen
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!
GEFAHR
2 Sicherheit
▪ Geltende Normen und Gesetze
2.7 Sicherheitshinweise für den Betreiber/Bediener
▪ Bauseitigen Berührungsschutz für heiße, kalte und sich bewegende Teile anbringen und dessen Funktion prüfen.
▪ Den Berührungsschutz während des Betriebs nicht entfernen.
▪ Schutzausrüstung für Personal zur Verfügung stellen und verwenden.
▪ Leckagen (z. B. der Wellendichtung) gefährlicher Fördermedien (z. B. explosiv, giftig, heiß) so abführen, dass keine Gefährdung für Personen und die Umwelt entsteht. Hierzu geltende gesetzliche Bestimmungen einhalten.
▪ Gefährdung durch elektrische Energie ausschließen (Einzelheiten hierzu siehe landesspezifische Vorschriften und/oder örtliche Energieversorgungsunternehmen).
▪ Wenn durch ein Abschalten der Pumpe keine Erhöhung des Gefahrenpotentials droht, bei Installation des Pumpenaggregats ein NOT-HALT-Befehlsgerät in unmittelbarer Nähe von Pumpe/Pumpenaggregat vorsehen.
2.8 Sicherheitshinweise für Wartungs-, Inspektions- und Montagearbeiten
▪ Umbauarbeiten oder Veränderungen der Pumpe sind nur nach Zustimmung des
Herstellers zulässig.
▪ Ausschließlich Originalteile oder vom Hersteller genehmigte Teile verwenden.
Die Verwendung anderer Teile kann die Haftung für die daraus entstehenden
Folgen aufheben.
▪ Der Betreiber sorgt dafür, dass alle Wartungs-, Inspektions- und Montagearbeiten von autorisiertem und qualifiziertem Fachpersonal ausgeführt werden, das sich durch eingehendes Studium der Betriebsanleitung ausreichend informiert.
▪ Arbeiten an der Pumpe/Pumpenaggregat nur im Stillstand ausführen.
▪ Das Pumpengehäuse muss Umgebungstemperatur angenommen haben.
▪ Das Pumpengehäuse muss drucklos und entleert sein.
▪ Die in der Betriebsanleitung beschriebene Vorgehensweise zur Außerbetriebnahme des Pumpenaggregats unbedingt einhalten.
(⇨ Kapitel 6.1.12 Seite 38) (⇨ Ka‐ pitel 6.3 Seite 41)
▪ Pumpen, die gesundheitsgefährdende Medien fördern, dekontaminieren. (⇨ Ka‐ pitel 7.3 Seite 47)
▪ Sicherheits- und Schutzeinrichtungen unmittelbar nach Abschluss der Arbeiten wieder anbringen bzw. in Funktion setzen. Vor Wiederinbetriebnahme die auf-
geführten Punkte für die Inbetriebnahme beachten.
2.9 Unzulässige Betriebsweisen
Niemals die Pumpe/Pumpenaggregat außerhalb der im Datenblatt sowie in der Betriebsanleitung angegebenen Grenzwerte betreiben.
Die Betriebssicherheit der gelieferten Pumpe/Pumpenaggregats ist nur bei bestimmungsgemäßer Verwendung gewährleistet.
2.10 Hinweise zum Explosionsschutz
Die in diesem Kapitel aufgeführten Explosionsschutzhinweise sind bei Betrieb in explosionsgefährdeten Bereichen zwingend zu beachten.
10 von 72 MegaCPK
2 Sicherheit
Es dürfen nur die Pumpen/Pumpenaggregate in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden, die eine entsprechende Kennzeichnung besitzen und laut Datenblatt dafür ausgewiesen sind.
Für den Betrieb explosionsgeschützter Pumpenaggregate gemäß der EG-Richtlinie
94/9/EG (ATEX) gelten besondere Bedingungen.
Hierzu die mit nebenstehendem Symbol gekennzeichneten Abschnitte dieser Be-
triebsanleitung und die nachfolgenden Kapitel
(⇨ Kapitel 2.10.1 Seite 11) bis (⇨ Kapi‐ tel 2.10.4 Seite 12) besonders beachten.
Der Explosionsschutz ist nur bei bestimmungsgemäßer Verwendung gewährleistet.
Niemals die im Datenblatt und auf dem Typenschild angegebenen Grenzwerte überschreiten bzw. unterschreiten.
Unzulässige Betriebsweisen unbedingt vermeiden.
Pumpe
Wellenkupplung
Motor
2.10.1
Kennzeichnung
Die Kennzeichnung auf der Pumpe ist nur auf die Pumpe bezogen.
Beispiel einer Kennzeichnung: II 2 G c TX
Die aufgrund der jeweiligen Pumpenausführung zulässigen Temperaturen ergeben sich gemäß der Tabelle Temperaturgrenzen.
Die Wellenkupplung muss eine entsprechende Kennzeichnung besitzen und eine
Herstellererklärung muss vorliegen.
Der Motor unterliegt einer eigenen Betrachtung.
Temperaturklasse T5
Temperaturklasse T6
2.10.2
Temperaturgrenzen
Im normalen Betriebszustand sind die höchsten Temperaturen an der Oberfläche des
Pumpengehäuses, an der Wellendichtung und im Bereich der Lager zu erwarten.
Die am Pumpengehäuse auftretende Oberflächentemperatur entspricht der Temperatur des Fördermediums. Wird die Pumpe zusätzlich beheizt, so ist der Betreiber der
Anlage für die Einhaltung der vorgeschriebenen Temperaturklasse sowie der festgelegten Fördermediumstemperatur (Arbeitstemperatur) verantwortlich.
Die nachstehende Tabelle enthält die Temperaturklassen und die sich daraus ergebenden theoretischen Grenzwerte der Temperatur des Fördermediums (eine mögliche
Temperaturerhöhung im Bereich der Wellendichtung wurde berücksichtigt).
Die Temperaturklasse gibt an, welche Temperatur die Oberfläche des Pumpenaggregates im Betrieb maximal erreichen darf.
Die jeweils zulässige Arbeitstemperatur der Pumpe dem Datenblatt entnehmen.
Tabelle 4: Temperaturgrenzen
Temperaturklasse gemäß EN 13463-1
T1
T2
T3
T4
T5
T6 maximal zulässige Temperatur des Fördermediums maximal 400 °C 2)
280 °C
185 °C
120 °C
85 °C nur nach Rücksprache mit dem Hersteller
Im Bereich der Wälzlager wird, ausgehend von 40 °C Umgebungstemperatur sowie ordnungsgemäßem Wartungs- und Betriebszustand, die Einhaltung der Temperaturklasse T5 gewährleistet. Bei Umgebungstemperaturen höher als 40 °C ist mit dem
Hersteller Rücksprache zu nehmen.
Bei Fettschmierung ist die Einhaltung der Temperaturklasse T5 nicht möglich.
Die Einhaltung der Temperaturklasse T6 im Bereich der Lagerung ist nur mit Sonderausführung möglich.
Im Falle von Fehlbedienungen oder Störungen und Nichtbeachtung vorgeschriebener
Maßnahmen können wesentlich höhere Temperaturen auftreten.
2) abhängig von jeweiliger Werkstoffausführung
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2 Sicherheit
Bei Betrieb mit höherer Temperatur, fehlendem Datenblatt oder "Poolpumpen" ist
die maximal zulässige Arbeitstemperatur bei KSB zu erfragen.
2.10.3
Überwachungseinrichtungen
Die Pumpe/Pumpenaggregat darf nur innerhalb der im Datenblatt und auf dem Typenschild angegebenen Grenzwerte betrieben werden.
Kann der Betreiber der Anlage die Einhaltung der geforderten Betriebsgrenzen nicht sicherstellen, so sind entsprechende Überwachungseinrichtungen vorzusehen.
Die Notwendigkeit von Überwachungseinrichtungen zur Sicherstellung der Funktion
überprüfen.
Weitere Informationen zu Überwachungseinrichtungen sind bei KSB zu erfragen.
2.10.4
Grenzen des Betriebsbereichs
Die unter (⇨ Kapitel 6.2.3.1 Seite 40) angegebenen Mindestmengen beziehen sich auf
Wasser und wasserähnliche Fördermedien. Längere Betriebsphasen bei diesen Mengen und den genannten Fördermedien verursachen keine zusätzliche Erhöhung der
Oberflächentemperaturen an der Pumpe. Liegen jedoch Fördermedien mit abweichenden physikalischen Kenngrößen vor, ist zu prüfen, ob die Gefahr zusätzlicher Erwärmung besteht und daher eine Erhöhung der Mindestmenge notwendig ist. Mit
Hilfe der unter (⇨ Kapitel 6.2.3.1 Seite 40) genannten Berechnungsformel kann ermit-
telt werden, ob durch zusätzliche Erwärmung eine gefährliche Erhöhung der Temperatur an der Pumpenoberfläche auftreten kann.
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3 Transport/Zwischenlagerung/Entsorgung
3 Transport/Zwischenlagerung/Entsorgung
3.1 Lieferzustand kontrollieren
1.
Bei Warenübergabe jede Verpackungseinheit auf Beschädigungen prüfen.
2.
Bei Transportschäden den genauen Schaden feststellen, dokumentieren und umgehend schriftlich an KSB bzw. den liefernden Händler und den Versicherer melden.
3.2 Transportieren
GEFAHR
Herausrutschen von Pumpe/Pumpenaggregat aus der Aufhängung
Lebensgefahr durch herabfallende Teile!
▷ Pumpe/Pumpenaggregat nur in vorgeschriebener Position transportieren.
▷ Niemals Pumpe/Pumpenaggregat am freien Wellenende oder der Ringöse des
Motors anhängen.
▷ Gewichtsangabe und Schwerpunkt beachten.
▷ Örtlich geltende Unfallverhütungsvorschriften beachten.
▷ Geeignete und zugelassene Lastaufnahmemittel benutzen, z. B. selbstspannende Hebezangen.
Pumpe/Pumpenaggregat bzw. Einschubeinheit wie abgebildet anschlagen und trans-
portieren.
Abb. 1: Einschubeinheit transportieren
Abb. 2: Pumpe transportieren
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3 Transport/Zwischenlagerung/Entsorgung
≤ 90 °
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Abb. 3: Komplettes Pumpenaggregat transportieren
≤ 90 °
Abb. 4: Pumpe auf Grundplatte transportieren
3.3 Lagerung/Konservierung
Wenn die Inbetriebnahme längere Zeit nach der Lieferung erfolgen soll, empfehlen wir zur Lagerung von Pumpe/Pumpenaggregat die folgenden Maßnahmen:
ACHTUNG
Beschädigung durch Feuchtigkeit, Schmutz oder Schädlinge bei der Lagerung
Korrosion/Verschmutzung von Pumpe/Pumpenaggregat!
▷ Bei Außenlagerung Pumpe/Pumpenaggregat oder verpackte Pumpe/Pumpenaggregat und Zubehör wasserdicht abdecken.
ACHTUNG
Feuchte, verschmutzte oder beschädigte Öffnungen und Verbindungsstellen
Undichtigkeit oder Beschädigung des Pumpenaggregats!
▷ Verschlossene Öffnungen des Pumpenaggregats erst während der Aufstellung freilegen.
Pumpe/Pumpenaggregat sollte in einem trockenen, geschützten Raum bei möglichst konstanter Luftfeuchtigkeit lagern.
Welle einmal monatlich von Hand durchdrehen, z. B. über Lüfter des Motors.
Bei sachgemäßer Innenlagerung ist ein Schutz bis maximal 12 Monate gegeben.
Neue Pumpen/Pumpenaggregate sind werkseitig entsprechend vorbehandelt.
Bei Einlagerung einer bereits betriebenen Pumpe/Pumpenaggregat (⇨ Kapitel 6.3.1
3.4 Rücksendung
1.
Pumpe ordnungsgemäß entleeren.
2.
Die Pumpe grundsätzlich spülen und reinigen, besonders bei schädlichen, explosiven, heißen oder anderen risikoreichen Fördermedien.
3.
Wurden Fördermedien gefördert, deren Rückstände mit der Luftfeuchtigkeit zu
Korrosionsschäden führen oder bei Sauerstoffkontakt entflammen, so muss das
Pumpenaggregat zusätzlich neutralisiert und zum Trocknen mit wasserfreiem inerten Gas durchgeblasen werden.
MegaCPK
3 Transport/Zwischenlagerung/Entsorgung
4.
Der Pumpe/dem Pumpenaggregat muss immer eine vollständig ausgefüllte Unbedenklichkeitserklärung beigefügt werden.
Angewandte Sicherungs- und Dekontaminierungsmaßnahmen unbedingt angeben.
HINWEIS
Bei Bedarf kann eine Unbedenklichkeitserklärung im Internet unter folgender Adresse heruntergeladen werden: www.ksb.com/certificate_of_decontamination
3.5 Entsorgung
WARNUNG
Gesundheitsgefährdende und/oder heiße Fördermedien, Hilfs- und Betriebsstoffe
Gefährdung für Personen und Umwelt!
▷ Spülmedium sowie gegebenenfalls Restmedium auffangen und entsorgen.
▷ Gegebenenfalls Schutzkleidung und Schutzmaske tragen.
▷ Gesetzliche Bestimmungen bezüglich der Entsorgung von gesundheitsgefährdenden Medien beachten.
1.
Pumpe/Pumpenaggregat demontieren.
Fette und Schmierflüssigkeiten bei der Demontage sammeln.
2.
Pumpenwerkstoffe trennen z. B. nach:
- Metall
- Kunststoff
- Elektronikschrott
- Fette und Schmierflüssigkeiten
3.
Nach örtlichen Vorschriften entsorgen bzw. einer geregelten Entsorgung zuführen.
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4 Beschreibung Pumpe/Pumpenaggregat
4 Beschreibung Pumpe/Pumpenaggregat
4.1 Allgemeine Beschreibung
▪ Chemienormpumpe mit Wellendichtung
Pumpe zum Fördern von aggressiven Flüssigkeiten in der chemischen und petrochemischen Industrie.
4.2 Benennung
Beispiel: MCPK 50-32-160 CDhix
Tabelle 5: Erklärung zur Benennung
Abkürzung
MCPK
50
32
160
C
D hix
Bedeutung
Baureihe (ausführlich: MegaCPK)
Saugstutzen-Nenndurchmesser [mm]
Druckstutzen-Nenndurchmesser [mm]
Laufrad-Nenndurchmesser [mm]
Gehäusewerkstoff, z.B. C = Edelstahl
Laufradwerkstoff, wenn abweichend von Gehäusewerkstoff, z.B. D = Duplex
Zusatzbezeichnung, z.B. h = heizbar, i = Inducer, x = Sonderausführung
4.3 Typenschild
1
2
3
4
5
KSB Aktiengesellschaft
67227 Frankenthal
MCPK 50-32-160 CD 2011
0520-5-P-10000-31
P-No.
997125086300550001
Q 20 m 3 /h H 25 m n 2955 1/min
6
7
8
Mat-No. 01 109 223 ZN 3804 - D 52 x 74
Abb. 5: Typenschild (Beispiel)
1 Baureihe, Baugröße, Werkstoff
3 KSB-Auftrags- und Auftragspositionsnummer
5 Drehzahl
7 Baujahr
2 Kundenspezifische Angabe (optional)
4 Fördermenge
6 Name und Adresse des Herstellers
8 Förderhöhe
4.4 Konstruktiver Aufbau
Bauart
▪ Spiralgehäusepumpe
▪ Horizontalaufstellung
▪ Einstufig
▪ Erfüllt technische Anforderungen nach ISO 5199
▪ Abmessung und Leistung nach ISO 2858 ergänzt um Pumpen der Nennweiten DN 25, DN 200 und größer
MegaCPK
4 Beschreibung Pumpe/Pumpenaggregat
Benennung des Lagerträgers
Verwendete Lager
Pumpengehäuse
▪ Einfachspirale/ Doppelspirale baugrößenabhängig
▪ Radial geteiltes Spiralgehäuse
▪ Spiralgehäuse mit angegossenen Pumpenfüßen
▪ Auswechselbare Spaltringe (fallweise)
Laufradform
▪ Geschlossenes Radialrad mit räumlich gekrümmten Schaufeln
Wellendichtung
▪ Stopfbuchspackung
▪ Marktübliche Einzel- und Doppelgleitringdichtungen
▪ Handelsübliche Patronendichtungen (Cartridge)
▪ Welle im Bereich der Wellendichtung mit auswechselbarer Wellenschutzhülse alternativ:
▪ Ausführung ohne Wellenschutzhülse mit "nasser Welle" (nur in Europa)
Lagerung
Lager:
▪ Medium Duty
– Loslager: Zylinderrollenlager
– Festlager: gepaartes Schrägkugellager/ zweireihiges Schrägkugellager
▪ Economy
– Schwimmende Lagerung: Rillenkugellager
Schmierung:
▪ Ölschmierung
▪ Fettschmierung
Beispiel: CS50E
Tabelle 6: Benennung des Lagerträgers
Benennung
CS
50
E
Erklärung
-
Lagerträger
Größenbezeichnung (bezieht sich auf Abmessungen des
Dichtungsraumes und des Wellenendes)
Lagerausführung
E
3)
= Economy
= Medium Duty
Tabelle 7: Standardlagerung
Ausführung
Medium Duty (Öl- und Fettschmierung)
Economy (Ölschmierung)
Economy (Fettschmierung)
Lagerträger
CS40
CS50
CS60
CS80
CS40E
CS50E
CS60E
CS80E
CS40E
Pumpenseite
NU208-E
NU310-E
NU312-E
NU216-E
6208 C3
6310 C3
6312 C3
6216 C3
6208-2Z C3
Wälzlager
Antriebseite
3208
2 x 7310 4)
2 x 7312 4)
2 x 7216 4)
6208 C3
6310 C3
6312 C3
6216 C3
6208-2Z C3
3)
4) ohne Angabe
FAG-Bezeichnung: B-TVP-UA; SKF-Bezeichnung: BECBP
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4 Beschreibung Pumpe/Pumpenaggregat
Ausführung Lagerträger
CS50E
CS60E
CS80E
4.5 Aufbau und Wirkungsweise
1 2 3 4
Pumpenseite
6310-2Z C3
6312-2Z C3
6216-2Z C3
Wälzlager
Antriebseite
6310-2Z C3
6312-2Z C3
6216-2Z C3
5
18 von 72
6 7
Abb. 6: Schnittbild
1 Drosselspalt
3 Gehäusedeckel
5 Lagerträger
7 Laufrad
9 Wälzlager, pumpenseitig
8 9 10
2 Druckstutzen
4 Welle
6 Saugstutzen
8 Wellendichtung
10 Wälzlager, antriebseitig
Ausführung
Wirkungsweise
Abdichtung
Die Pumpe ist mit einem axialen Strömungseintritt und einem radialen oder tangen-
tialen Strömungsaustritt ausgeführt. Die Hydraulik wird in einer eigenen Lagerung
geführt und ist mit dem Motor über eine Wellenkupplung verbunden.
Das Fördermedium tritt über den Saugstutzen (6) axial in die Pumpe ein und wird vom rotierenden Laufrad (7) nach außen beschleunigt. In der Strömungskontur des
Pumpengehäuses wird die Geschwindigkeitsenergie des Fördermediums in Druckenergie umgewandelt und das Fördermedium zum Druckstutzen (2) geleitet, über den es aus der Pumpe austritt. Die Rückströmung des Fördermediums aus dem Gehäuse in den Saugstutzen wird durch einen Drosselspalt (1) verhindert. Die Hydraulik ist auf der Laufradrückseite durch einen Gehäusedeckel (3) begrenzt, durch den die
Welle (4) geführt ist. Die Wellendurchführung durch den Deckel ist gegenüber der
Umgebung mit einer Wellendichtung (8) abgedichtet. Die Welle ist in Wälzlagern (9 und 10) gelagert, die von einem Lagerträger (5) aufgenommen werden, der mit dem
Pumpengehäuse und/oder dem Gehäusedeckel verbunden ist.
Die Pumpe wird mit einer Wellendichtung (Normgleitringdichtung oder Stopfbuchspackung) abgedichtet.
MegaCPK
4 Beschreibung Pumpe/Pumpenaggregat
4.6 Geräuscherwartungswerte
Tabelle 8: Messflächenschalldruckpegel L pA
5)6)
Nennleistungsbedarf P
N
[kW]
15
18,5
22
30
37
45
55
75
1,5
2,2
3
4
5,5
7,5
11
90
110
132
160
200
250
960 min -1
760 min -1
[dB]
67
68
69
71
63
64
65
66
52
53
55
56
58
59
61
71
72
73
74
75
-
Pumpe
1450 min -1
[dB]
70
71
72
73
65
66
67
68
53
55
56
58
59
61
63
74
75
76
77
78
79
2900 min -1
[dB]
71
72
73
75
66
67
68
70
54
56
57
59
61
62
64
76
77
78
79
80
81
960 min -1
760 min -1
[dB]
70
71
72
73
67
68
68
70
56
58
60
61
62
64
65
73
74
75
75
76
-
Pumpenaggregat
1450 min -1
[dB]
2900 min -1
[dB]
58
60
62
63
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66
68
69
70
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72
73
74
74
76
76
77
77
78
79
80
79
80
80
81
75
76
77
78
63
66
68
69
71
72
74
82
82
83
84
84
85
Antrieb
Wellenkupplung
Berührungsschutz
Grundplatte
Sonderzubehör
4.7 Lieferumfang
Je nach Ausführung gehören folgende Positionen zum Lieferumfang:
▪ Pumpe
▪ Oberflächengekühlter IEC-Drehstrom-Kurzschlussläufermotor
▪ Elastische Kupplung mit oder ohne Zwischenhülse
▪ Kupplungsschutz
▪ Grundplatte gegossen oder geschweißt für Pumpe und Motor in verwindungssteifer Ausführung
▪ U-Profil-Stahl oder Stahlblech gekantet
▪ Fallweise
4.8 Abmessungen und Gewichte
Angaben über Maße und Gewichte dem Aufstellungsplan/ Maßblatt der Pumpe/
Pumpenaggregat entnehmen.
5)
6) räumlicher Mittelwert; gemäß ISO 3744 und EN 12639; Gilt im Betriebsbereich der Pumpe von Q/Qopt=0,8-1,1 und kavitationsfreiem Betrieb. Bei Gewährleistung gilt für Messtoleranz und Bauspiel ein Zuschlag von +3 dB.
Zuschlag bei 60 Hz-Betrieb: 3500 1/min +3 dB; 1750 1/min +1 dB; 1160 1/min ±0 dB
MegaCPK 19 von 72
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5 Aufstellung/Einbau
5 Aufstellung/Einbau
5.1 Sicherheitsbestimmungen
GEFAHR
Unsachgemäße Aufstellung in explosionsgefährdeten Bereichen
Explosionsgefahr!
Beschädigung des Pumpenaggregats!
▷ Örtlich geltende Explosionsschutzvorschriften beachten.
▷ Angaben auf Datenblatt und dem Typenschild von Pumpe und Motor beachten.
5.2 Überprüfung vor Aufstellungsbeginn
Aufstellungsplatz
WARNUNG
Aufstellung auf unbefestigte und nicht tragende Aufstellfläche
Personen- und Sachschäden!
▷ Ausreichende Druckfestigkeit gemäß Klasse C12/15 des Betons in der Expositionsklasse XC1 nach EN 206-1 beachten.
▷ Aufstellfläche muss abgebunden, eben und waagerecht sein.
▷ Gewichtsangaben beachten.
1.
Bauwerksgestaltung kontrollieren.
Bauwerksgestaltung muss gemäß den Abmessungen des Maßblatts/Aufstellungsplans vorbereitet sein.
5.3 Pumpenaggregat aufstellen
Das Pumpenaggregat nur horizontal aufstellen.
GEFAHR
Übertemperaturen durch unsachgemäße Aufstellung
Explosionsgefahr!
▷ Selbstentlüftung der Pumpe durch horizontale Aufstellung sicherstellen.
5.3.1
Fundamentaufstellung
L
1
2 3
Abb. 7: Unterlegbleche anbringen
L Fundamentschraubenabstand
2 Unterlegblech bei (L) > 800 mm
1 Unterlegblech
3 Fundamentschraube
✓ Das Fundament besitzt die notwendige Festigkeit und Beschaffenheit.
✓ Das Fundament wurde gemäß den Abmessungen des Maßblattes/Aufstellungsplanes vorbereitet.
MegaCPK
5 Aufstellung/Einbau
1.
Pumpenaggregat auf das Fundament aufstellen und mit Hilfe einer Wasserwaage an Welle und Druckstutzen ausrichten.
Zulässige Lageabweichung: 0,2 mm/m.
2.
Gegebenenfalls Unterlegbleche (1) zum Höhenausgleich einlegen.
Unterlegbleche immer links und rechts in unmittelbare Nähe der Fundamentschrauben (3) zwischen Grundplatte/Fundamentrahmen und Fundament einlegen.
Bei Fundamentschraubenabstand (L) > 800 mm zusätzliche Unterlegbleche (2) in der Mitte der Grundplatte einlegen.
Alle Unterlegbleche müssen plan aufliegen.
3.
Fundamentschrauben (3) in die vorgesehenen Bohrungen einhängen.
4.
Fundamentschrauben (3) mit Beton eingießen.
5.
Nachdem der Beton abgebunden ist die Grundplatte ausrichten.
6.
Fundamentschrauben (3) gleichmäßig und fest anziehen.
7.
Grundplatte mit schwindungsfreiem Beton in normaler Körnung mit einem
Wasser-Zement-Wert (W/Z-Wert) ≤ 0,5 ausgießen.
Fließfähige Konsistenz mit einem Fließmittel herstellen.
Betonnachbehandlung nach DIN 1045 durchführen.
HINWEIS
Nach vorheriger Rückfrage kann das Pumpenaggregat für einen geräuscharmen Betrieb auf Schwingungsdämpfer gesetzt werden.
HINWEIS
Zwischen Pumpe und Saug- bzw. Druckleitung können Kompensatoren angeordnet
werden.
5.3.2
Fundamentlose Aufstellung (Ausführung Europa)
1
2
3
4
Abb. 8: Stellelemente justieren
1, 3 Kontermutter
4 Stellelement
2 Stellmutter
✓ Der Untergrund besitzt die nötige Festigkeit und Beschaffenheit.
1.
Das Pumpenaggregat auf die Maschinenuntersätze (4) aufsetzen und mit einer
Wasserwaage (an Welle/Druckstutzen) ausrichten.
2.
Gegebenenfalls zum Höhenausgleich Schrauben und Kontermuttern (1, 3) an den Maschinenuntersätzen (4) lösen.
3.
Stellmutter (2) nachjustieren bis eventuelle Höhenunterschiede ausgeglichen sind.
4.
Die Kontermuttern (1, 3) an den Maschinenuntersätzen (4) wieder anziehen.
MegaCPK 21 von 72
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5 Aufstellung/Einbau
5.4 Rohrleitungen
5.4.1
Rohrleitung anschließen
GEFAHR
Überschreitung der zulässigen Belastungen an den Pumpenstutzen
Lebensgefahr durch austretendes heißes, toxisches, ätzendes oder brennbares Fördermedium an undichten Stellen!
▷ Pumpe nicht als Festpunkt für die Rohrleitungen verwenden.
▷ Rohrleitungen unmittelbar vor der Pumpe abfangen und spannungsfrei anschließen.
▷ Zulässige Kräfte und Momente an den Pumpenstutzen beachten.
▷ Ausdehnung der Rohrleitung bei Temperaturanstieg durch geeignete Maßnahmen kompensieren.
ACHTUNG
Falsche Erdung bei Schweißarbeiten an der Rohrleitung
Zerstörung der Wälzlager (Pitting-Effekt)!
▷ Niemals bei Elektroschweißarbeiten die Pumpe oder Grundplatte für die Erdung verwenden.
▷ Stromfluss durch die Wälzlager vermeiden.
HINWEIS
Der Einbau von Rückflussverhinderern und Absperrorganen ist je nach Art der Anlage und der Pumpe zu empfehlen. Diese müssen jedoch so eingebaut werden, dass eine Entleerung oder ein Ausbau der Pumpe nicht behindert wird.
✓ Die Saugleitung/Zulaufleitung zur Pumpe ist bei Saugbetrieb steigend, bei Zu-
laufbetrieb fallend verlegt.
✓ Beruhigungsstrecke vor dem Saugflansch mit einer Länge von mindestens dem zweifachen Durchmesser des Saugflanschs vorhanden.
✓ Die Nennweiten der Leitungen entsprechen mindestens denen der Pumpenanschlüsse.
✓ Um erhöhte Druckverluste zu vermeiden, sind Übergangsstücke auf größere
Nennweiten mit ca. 8° Erweiterungswinkel ausgeführt.
✓ Die Rohrleitungen sind unmittelbar vor der Pumpe abgefangen und spannungsfrei angeschlossen.
ACHTUNG
Schweißperlen, Zunder und andere Verunreinigungen in den Rohrleitungen
Beschädigung der Pumpe!
▷ Verunreinigungen aus den Leitungen entfernen.
▷ Falls notwendig, Filter einsetzen.
▷ Angaben unter (⇨ Kapitel 7.2.2.3 Seite 45) beachten.
1.
Behälter, Rohrleitungen und Anschlüsse gründlich reinigen, durchspülen und durchblasen (vor allem bei neuen Anlagen).
2.
Flanschabdeckungen an Saug- und Druckstutzen der Pumpe vor dem Einbau in die Rohrleitung entfernen.
3.
Pumpeninneres auf Fremdkörper untersuchen und ggf. entfernen.
4.
Falls notwendig, Filter in die Rohrleitung einsetzen (siehe Abbildung: Filter in
Rohrleitung).
MegaCPK
5 Aufstellung/Einbau
1
2
Abb. 9: Filter in Rohrleitung
1 Differenzdruckmessgerät 2 Filter
HINWEIS
Filter mit eingelegtem Maschendrahtnetz 0,5 mm x 0,25 mm (Maschenweite x
Drahtdurchmesser) aus korrosionsbeständigem Material verwenden.
Filter mit dreifachem Querschnitt der Rohrleitung einsetzen.
Filter in Hutform haben sich bewährt.
5.
Pumpenstutzen mit Rohrleitung verbinden.
ACHTUNG
Aggressive Spül- und Beizmittel
Beschädigung der Pumpe!
▷ Art und Dauer des Reinigungsbetriebes bei Spül- und Beizbetrieb auf die verwendeten Gehäuse- und Dichtungswerkstoffe abstimmen.
F y
F y
F x
F z
F x
F z
[+]
F y
M y
F x
M x
F z
M z
5.4.2
Zulässige Kräfte und Momente an den Pumpenstutzen
Die Angaben für Kräfte und Momente gelten nur für statische Rohrleitungslasten.
Bei Überschreitung ist Nachprüfung erforderlich.
Falls ein rechnerischer Festigkeitsnachweis erforderlich ist, sind die Werte nur auf
Rückfrage erhältlich.
Die Angaben gelten für Aufstellung mit vollkommen vergossener Grundplatte, verschraubt auf starrem, ebenem Fundament.
Abb. 10: Kräfte und Momente an den Pumpenstutzen
Tabelle 9: Kräfte und Momente an den Pumpenstutzen bei "C"-Ausführung (1.4408/ A743 GR CF8M)
Baugröße
DN F x
[N]
F y
[N]
Saugstutzen
F z
[N]
∑F
[N]
M x
[Nm]
M y
[Nm]
M z
[Nm]
DN F x
[N]
F y
[N]
Druckstutzen
F z
[N]
∑F
[N]
M x
[Nm]
M y
[Nm]
M z
[Nm]
040-025-160
040-025-200
40
40
970
970
780 650 1404 845 585 683 25 490 455 600
780 650 1404 845 585 683 25 460 455 600
898
898
370 390 455
370 390 455
050-032-250.1
50 1240 1010 878 1824 910 650 748 32 650 555 780 1157 715 490 555
050-032-125.1
50 1240 1010 878 1824 910 650 748 32 650 555 780 1157 715 490 555
050-032-160.1
50 1240 1010 878 1824 910 650 748 32 650 555 780 1157 715 490 555
050-032-200.1
50 1240 1010 878 1824 910 650 748 32 650 555 780 1157 715 490 555
050-032-125
050-032-160
050-032-200
050-032-250
065-040-125
065-040-160
50
50
50
50
65
65
1240
1240
1240
1240
1600
1600
1010
1010
1010
1010
878
878
878
878
1300 1105
1300 1105
1824
1824
1824
1824
2339
2339
910
910
910
910
1050
1050
650
650
650
650
715
715
748
748
748
748
780
780
32
32
32
32
40
40
650
650
650
650
780
780
555
555
555
555
650
650
780
780
780
780
1000
1000
1157
1157
1157
1157
1425
1425
715
715
715
715
845
845
490
490
490
490
585
585
555
555
555
555
685
685
MegaCPK 23 von 72
5 Aufstellung/Einbau
Baugröße Saugstutzen Druckstutzen
DN F x
[N]
F y
[N]
F z
[N]
∑F
[N]
M x
[Nm]
M y
[Nm]
M z
[Nm]
DN F x
[N]
F y
[N]
F z
[N]
∑F
[N]
M x
[Nm]
M y
[Nm]
M z
[Nm]
125-100-315
125-100-400
150-125-200
150-125-250
150-125-315
150-125-400
200-150-200
200-150-250
200-150-315
200-150-400
200-150-500
200-200-250
250-200-315
250-200-400
250-200-500
300-250-315
065-040-160.1
65 1600 1300 1105 2339 1050 715 780 40 780 650 1000 1425 845 585 685
065-040-250.1
65 1600 1300 1105 2339 1050 715 780 40 780 650 1000 1425 845 585 685
065-040-200
065-040-250
65
65
1600
1600
1300 1105
1300 1105
2339
2339
1050
1050
715
715
780
780
40
40
780
780
650
650
1000
1000
1425
1425
845
845
585
585
685
685
065-040-315 65 1600 1300 1105 2339 1050 715 780 40 780 650 1000 1425 845 585 685
080-050-315.1
80 2000 1550 1333 2860 1330 748 1010 50 1000 880 1250 1827 910 650 750
080-050-125
080-050-160
80
80
2000
2000
1550 1333
1550 1333
2860
2860
1330
1330
748
748
1010
1010
50
50
1000
1000
880
880
1250
1250
1827
1827
910
910
650
650
750
750
080-050-200
080-050-250
080-050-315
80
80
80
2000
2000
2000
1550 1333
1550 1333
1550 1333
2860
2860
2860
1330
1330
1330
748
748
748
1010
1010
1010
50
50
50
1000
1000
1000
880
880
880
1250
1250
1250
1827
1827
1827
910
910
910
650
650
650
750
750
750
100-065-125
100-065-160
100-065-200
100-065-250
100-065-315
125-080-160
125-080-200
125-080-250
125-080-315
125-080-400
125-100-160
125-100-200
125-100-250
100
100
100
100
100
125
2500
2500
2500
2500
2500
3400
1950 1755
1950 1755
1950 1755
1950 1755
1950 1755
2700 2200
3624
3624
3624
3624
3624
4867
1850
1850
1850
1850
1850
900
900
900
900
900
1400
1400
1400
1400
1400
2550 1250 1950
65
65
65
65
65
80
1300 1105 1600
1300 1105 1600
1300 1105 1600
1300 1105 1600
1300 1105 1600
1550 1335 1950
2339
2339
2339
2339
2339
2826
1050
1050
1050
1050
1050
1350
715
715
715
715
715
750
790
790
790
790
790
1000
125 3400 2700 2200 4867 2550 1250 1950 80 1550 1335 1950 2826 1350 750 1000
125 3400 2700 2200 4867 2550 1250 1950 80 1550 1335 1950 2826 1350 750 1000
125 3400 2700 2200 4867 2550 1250 1950 80 1550 1335 1950 2826 1350 750 1000
125 3400 2700 2200 4867 2550 1250 1950 80 1550 1335 1950 2826 1350 750 1000
125 3400 2700 2200 4867 2550 1250 1950 100 2000 1755 2500 3651 1850 900 1400
125 3400 2700 2200 4867 2550 1250 1950 100 2000 1755 2500 3651 1850 900 1400
125 3400 2700 2200 4867 2550 1250 1950 100 2000 1755 2500 3651 1850 900 1400
125 3400 2700 2200 4867 2550 1250 1950 100 2000 1755 2500 3651 1850 900 1400
125 3400 2700 2200 4867 2550 1250 1950 100 2000 1755 2500 3651 1850 900 1400
150 4300 3450 2850 6206 3200 1600 2450 125 2700 2200 3400 4867 2550 1300 1900
150 4300 3450 2850 6206 3200 1600 2450 125 2700 2200 3400 4867 2550 1300 1900
150 4300 3450 2850 6206 3200 1600 2450 125 2700 2200 3400 4867 2550 1300 1900
150 4300 3450 2850 6206 3200 1600 2450 125 2700 2200 3400 4867 2550 1300 1900
200 6750 5250 4300 9572 4850 2450 3550 150 3450 2850 4300 6206 3150 1600 2450
200 6750 5250 4300 9572 4850 2450 3550 150 3450 2850 4300 6206 3150 1600 2450
200 6750 5250 4300 9572 4850 2450 3550 150 3450 2850 4300 6206 3150 1600 2450
200 6750 5250 4300 9572 4850 2450 3550 150 3450 2850 4300 6206 3150 1600 2450
200 6750 5250 4300 9572 4850 2450 3550 150 3450 2850 4300 6206 3150 1600 2450
200 6750 5250 4300 9572 4850 2450 3550 200 5250 4300 6750 9572 4850 2450 3550
250 9200 7350 6150 13285 6900 3350 5250 200 5250 4300 6750 9572 4850 2450 3550
250 9200 7350 6150 13285 6900 3350 5250 200 5250 4300 6750 9572 4850 2450 3550
250 9200 7350 6150 13285 6900 3350 5250 200 5250 4300 6750 9572 4850 2450 3550
300 11000 9200 7350 16114 8400 4150 6350 250 7350 6150 9150 13250 6900 3350 5250
Werkstoff- und temperaturabhängige Korrekturwerte (siehe nachfolgendes Diagramm).
Korrekturfaktor
1,2
1,1
1
0,9
E, D
C, V
0,8
0,7
0,6
0 50 100 150 200 250 300 350
°C
400
Abb. 11: Temperatur-Korrektur-Diagramm für "E-, D-, C-, V-Ausführung" (1.4408/
A743 GR CF8M)
24 von 72 MegaCPK
5 Aufstellung/Einbau
Tabelle 10: Kräfte und Momente an den Pumpenstutzen bei "G-Ausführung" (JL1040/ A48CL35B)
Baugröße Saugstutzen Druckstutzen
DN F x
[N]
F y
[N]
F z
[N]
∑F
[N]
M x
[Nm]
M y
[Nm]
M z
[Nm]
DN F x
[N]
F y
[N]
F z
[N]
∑F
[N]
M x
[Nm]
M y
[Nm]
M z
[Nm]
080-050-315
100-065-125
100-065-160
100-065-200
100-065-250
100-065-315
125-080-160
125-080-200
125-080-250
125-080-315
125-080-400
125-100-160
125-100-200
125-100-250
125-100-315
125-100-400
150-125-200
150-125-250
150-125-315
150-125-400
200-150-200
200-150-250
200-150-315
200-150-400
200-150-500
200-200-250
250-200-315
250-200-400
250-200-500
300-250-315
040-025-160
040-025-200
40
40
050-032-125.1
50
050-032-160.1
50
050-032-200.1
50
050-032-250.1
50
050-032-125
050-032-160
050-032-200
50
50
50
050-032-250
065-040-125
50
65
065-040-160.1
65
065-040-160 65
065-040-200 65
065-040-250.1
65
065-040-250 65
065-040-315
080-050-125
080-050-160
080-050-200
080-050-250 80
080-050-315.1
80
65
80
80
80
450
450
580
580
580
580
580
580
580
580
740
740
740
740
740
740
740
880
880
880
880
880
400
400
350
350
530 470
530 470
530 470
530 470
530 470
530 470
530 470
696
696
916
916
916
916
916
916
916
450
450
320
320
370
370
25
25
265
265
250
250
300
300
500 350 400 32 320 300 370
500 350 400 32 320 300 370
500 350 400 32 320 300 370
500 350 400 32 320 300 370
500 350 400 32 320 300 370
500 350 400 32 320 300 370
500 350 400 32 320 300 370
530 470 916 500 350 400 32 320 300 370
650 600 1153 530 390 420 40 400 350 450
650 600 1153 530 390 420 40 400 350 450
650 600 1153 530 390 420 40 400 350 450
650 600 1153 530 390 420 40 400 350 450
650 600 1153 530 390 420 40 400 350 450
650 600 1153 530 390 420 40 400 350 450
650 600 1153 530 390 420 40 400 350 450
790 720 1385 560 400 460 50 530 470 580
790 720 1385 560 400 460 50 530 470 580
790 720 1385 560 400 460 50 530 470 580
790 720 1385 560 400 460 50 530 470 580
790 720 1385 560 400 460 50 530 470 580
472
472
574
574
574
574
574
574
574
574
696
696
696
696
696
696
696
916
916
916
916
916
315
315
210
210
245
245
390 265 300
390 265 300
390 265 300
390 265 300
390 265 300
390 265 300
390 265 300
390 265 300
450 320 370
450 320 370
450 320 370
450 320 370
450 320 370
450 320 370
450 320 370
500 350 400
500 350 400
500 350 400
500 350 400
500 350 400
80 880 790 720 1385 560 400 460 50 530 470 580 916 500 350 400
100 1180 1050 950 1843 620 440 510 65 650 600 740 1153 530 390 420
100 1180 1050 950 1843 620 440 510 65 650 600 740 1153 530 390 420
100 1180 1050 950 1843 620 440 510 65 650 600 740 1153 530 390 420
100 1180 1050 950 1843 620 440 510 65 650 600 740 1153 530 390 420
100 1180 1050 950 1843 620 440 510 65 650 600 740 1153 530 390 420
125 1400 1250 1120 2186 740 530 670 80 790 720 880 1385 560 400 460
125 1400 1250 1120 2186 740 530 670 80 790 720 880 1385 560 400 460
125 1400 1250 1120 2186 740 530 670 80 790 720 880 1385 560 400 460
125 1400 1250 1120 2186 740 530 670 80 790 720 880 1385 560 400 460
125 1400 1250 1120 2186 740 530 670 80 790 720 880 1385 560 400 460
125 1400 1250 1120 2186 740 530 670 100 1050 950 1180 1843 620 440 510
125 1400 1250 1120 2186 740 530 670 100 1050 950 1180 1843 620 440 510
125 1400 1250 1120 2186 740 530 670 100 1050 950 1180 1843 620 440 510
125 1400 1250 1120 2186 740 530 670 100 1050 950 1180 1843 620 440 510
125 1400 1250 1120 2186 740 530 670 100 1050 950 1180 1843 620 440 510
150 1750 1600 1400 2754 880 610 720 125 1250 1120 1400 2186 740 530 670
150 1750 1600 1400 2754 880 610 720 125 1250 1120 1400 2186 740 530 670
150 1750 1600 1400 2754 880 610 720 125 1250 1120 1400 2186 740 530 670
150 1750 1600 1400 2754 880 610 720 125 1250 1120 1400 2186 740 530 670
200 2350 2100 1900 3680 1150 800 930 150 1600 1400 1750 2754 880 610 720
200 2350 2100 1900 3680 1150 800 930 150 1600 1400 1750 2754 880 610 720
200 2350 2100 1900 3680 1150 800 930 150 1600 1400 1750 2754 880 610 720
200 2350 2100 1900 3680 1150 800 930 150 1600 1400 1750 2754 880 610 720
200 2350 2100 1900 3680 1150 800 930 150 1600 1400 1750 2754 880 610 720
200 2350 2100 1900 3680 1150 800 930 200 2100 1900 2350 3680 1150 800 930
250 3340 2980 2700 5227 1780 1260 1460 200 2100 1900 2350 3680 1150 800 930
250 3340 2890 2700 5227 1780 1260 1460 200 2100 1900 2350 3680 1150 800 930
250 3340 2890 2700 5227 1780 1260 1460 200 2100 1900 2350 3680 1150 800 930
300 4000 3580 3220 6260 2420 1720 1980 250 2980 2700 3340 5227 1780 1260 1460
Werkstoff- und temperaturabhängige Korrekturwerte (siehe nachfolgendes Diagramm).
MegaCPK 25 von 72
26 von 72
5 Aufstellung/Einbau
Korrekturfaktor
1
0,98
0,96
0,94
G
0,92
0,9
0 20 40 60 80 100 120 140 160 °C
Abb. 12: Temperatur-Korrektur-Diagramm für "G"-Ausführung (JL1040/ A48CL35B)
5.4.3
Zusatzanschlüsse
GEFAHR
Bildung einer explosionsfähigen Atmosphäre durch Mischen unverträglicher Flüssigkeiten in Hilfsverrohrungen
Verbrennungsgefahr!
Explosionsgefahr!
▷ Auf Verträglichkeit von Sperr-/Quenchflüssigkeit und Fördermedium achten.
WARNUNG
Nicht oder falsch verwendete Zusatzanschlüsse (z. B. Sperrflüssigkeit, Spülflüssigkeit usw.)
Verletzungsgefahr durch austretendes Fördermedium!
Verbrennungsgefahr!
Funktionsstörung der Pumpe!
▷ Anzahl, Abmessungen und Lage der Zusatzanschlüsse im Aufstellungs- bzw.
Rohrleitungsplan und, wenn vorhanden, Beschilderung an der Pumpe beachten.
▷ Vorgesehene Zusatzanschlüsse verwenden.
5.5 Einhausung/ Isolierung
GEFAHR
Bildung einer explosionsfähigen Atmosphäre durch unzureichende Belüftung
Explosionsgefahr!
▷ Belüftung des Raums zwischen Gehäusedeckel/Druckdeckel und Lagerdeckel sicherstellen.
▷ Perforierung der Berührungsschutze am Lagerträger nicht verschließen oder abdecken (z. B. durch eine Isolierung).
WARNUNG
Spiralgehäuse und Gehäusedeckel/Druckdeckel nehmen die Temperatur des Fördermediums an
Verbrennungsgefahr!
▷ Spiralgehäuse isolieren.
▷ Schutzeinrichtungen anbringen.
MegaCPK
5 Aufstellung/Einbau
ACHTUNG
Wärmestau im Lagerträger
Lagerschaden!
▷ Lagerträger und Gehäusedeckel dürfen nicht isoliert werden.
5.6 Kupplungsausrichtung kontrollieren
GEFAHR
Unzulässige Temperaturen an Kupplung oder Lagerung durch Fehlausrichtung der
Kupplung
Explosionsgefahr!
Verbrennungsgefahr!
▷ Korrekte Ausrichtung der Kupplung jederzeit gewährleisten.
ACHTUNG
Wellenversatz von Pumpe und Motor
Beschädigung von Pumpe, Motor und Kupplung!
▷ Kupplungskontrolle immer nach der Aufstellung der Pumpe und dem Anschlie-
ßen der Rohrleitung durchführen.
▷ Kupplungskontrolle auch bei Pumpenaggregaten, die auf gemeinsamer Grundplatte geliefert worden sind, durchführen.
b) 1
B A B a) 1
A
A B A B
1 2 1 2
Abb. 13: Kupplungsausrichtung kontrollieren: a) Kupplung, b) Kupplung mit Zwischenhülse
1 Lineal 2 Lehre
✓ Kupplungsschutz und gegebenenfalls Trittrahmen für Kupplungsschutz sind demontiert.
1.
Stützfuß lösen und spannungsfrei anziehen.
2.
Lineal axial über beide Kupplungshälften legen.
3.
Lineal aufliegen lassen und mit Kupplung von Hand weiterdrehen.
Die Kupplung ist korrekt ausgerichtet, wenn umlaufend überall der gleiche Abstand A bzw. B zur jeweiligen Welle vorhanden ist.
Die Abweichung der beiden Kupplungshälften darf radial und axial ≤ 0,1 mm betragen, sowohl im Ruhezustand als auch bei Betriebstemperatur und anstehendem Zulaufdruck.
4.
Umlaufend den Abstand (Maß siehe Aufstellungsplan) zwischen den Kupplungshälften prüfen.
Die Kupplung ist korrekt ausgerichtet, wenn umlaufend der Abstand zwischen den Kupplungshälften gleich ist.
MegaCPK 27 von 72
28 von 72
5 Aufstellung/Einbau
Die Abweichung der beiden Kupplungshälften darf radial und axial ≤ 0,1 mm betragen, sowohl im Ruhezustand als auch bei Betriebstemperatur und anstehendem Zulaufdruck.
5.
Bei korrekter Ausrichtung Kupplungsschutz und gegebenenfalls Trittrahmen für
Kupplungsschutz wieder montieren.
5.7 Pumpe und Motor ausrichten
Nach der Aufstellung des Pumpenaggregats und dem Anschließen der Rohrleitungen die Kupplungsausrichtung kontrollieren und, falls erforderlich, das Pumpenaggregat
(am Motor) nachrichten.
5.7.1
Motoren mit Stellschraube
Abb. 14: Motor mit Stellschraube
1 Sechskantschraube
3 Kontermutter
2 Stellschraube
✓ Kupplungsschutz und ggf. Trittrahmen für Kupplungsschutz sind demontiert.
1.
Kupplungsausrichtung kontrollieren.
2.
Sechskantschrauben (1) am Motor und Kontermuttern (3) an der Grundplatte lösen.
3.
Stellschrauben (2) von Hand oder mit dem Maulschlüssel nachjustieren bis die
Kupplungsausrichtung korrekt ist und alle Motorfüße voll aufliegen.
4.
Sechskantschrauben (1) am Motor und Kontermuttern (3) an der Grundplatte wieder anziehen.
5.
Funktion von Kupplung/Welle überprüfen.
Kupplung/Welle muss sich leicht von Hand drehen lassen.
WARNUNG
Offenliegende, rotierende Kupplung
Verletzungsgefahr durch rotierende Wellen!
▷ Das Pumpenaggregat nur mit einem Kupplungsschutz betreiben.
Wird dieser Kupplungsschutz auf ausdrücklichen Wunsch des Bestellers von KSB nicht mitgeliefert, ist er vom Betreiber beizustellen.
▷ Bei der Auswahl eines Kupplungsschutzes einschlägige Richtlinien beachten.
GEFAHR
Zündgefahr durch Reibfunken
Explosionsgefahr!
▷ Werkstoff für den Kupplungsschutz so wählen, dass sich bei mechanischem
Kontakt kein Funkenflug bildet (siehe DIN EN 13463-1).
6.
Kupplungsschutz und gegebenenfalls Trittrahmen für Kupplungsschutz wieder montieren.
MegaCPK
3
1
2
5 Aufstellung/Einbau
7.
Abstand von Kupplung und Kupplungsschutz kontrollieren.
Kupplung und Kupplungsschutz dürfen sich nicht berühren.
5.7.2
Motoren ohne Stellschraube
Achshöhenunterschiede zwischen Pumpe und Motor werden mit Unterlegblechen ausgeglichen.
1
Abb. 15: Pumpenaggregat mit Unterlegblech
1 Unterlegblech
✓ Kupplungsschutz und ggf. Trittrahmen für Kupplungsschutz sind demontiert.
1.
Kupplungsausrichtung kontrollieren.
2.
Die Sechskantschrauben am Motor lösen.
3.
Unterlegbleche unter die Motorfüße legen bis der Achshöhenunterschied ausgeglichen ist.
4.
Die Sechskantschrauben wieder anziehen.
5.
Funktion von Kupplung/Welle überprüfen.
Kupplung/Welle muss sich leicht von Hand drehen lassen.
WARNUNG
Offenliegende, rotierende Kupplung
Verletzungsgefahr durch rotierende Wellen!
▷ Das Pumpenaggregat nur mit einem Kupplungsschutz betreiben.
Wird dieser Kupplungsschutz auf ausdrücklichen Wunsch des Bestellers von KSB nicht mitgeliefert, ist er vom Betreiber beizustellen.
▷ Bei der Auswahl eines Kupplungsschutzes einschlägige Richtlinien beachten.
GEFAHR
Zündgefahr durch Reibfunken
Explosionsgefahr!
▷ Werkstoff für den Kupplungsschutz so wählen, dass sich bei mechanischem
Kontakt kein Funkenflug bildet (siehe DIN EN 13463-1).
6.
Kupplungsschutz und ggf. Trittrahmen für Kupplungsschutz wieder montieren.
7.
Abstand von Kupplung und Kupplungsschutz kontrollieren.
Kupplung und Kupplungsschutz dürfen sich nicht berühren.
5.8 Elektrisch anschließen
GEFAHR
Unsachgemäße elektrische Installation
Explosionsgefahr!
▷ Für die elektrische Installation zusätzlich die IEC 60079-14 beachten.
▷ Für explosionsgeschützte Motoren immer einen Motorschutzschalter verwenden.
MegaCPK 29 von 72
30 von 72
5 Aufstellung/Einbau
GEFAHR
Arbeiten am Pumpenaggregat durch unqualifiziertes Personal
Lebensgefahr durch Stromschlag!
▷ Elektrischen Anschluss nur durch Elektrofachkraft durchführen.
▷ Vorschriften IEC 60364 und bei Ex-Schutz EN 60079 beachten.
WARNUNG
Fehlerhafter Netzanschluss
Beschädigung des Stromnetzes, Kurzschluss!
▷ Technische Anschlussbedingungen örtlicher Energieversorgungsunternehmen beachten.
1.
Vorhandene Netzspannung mit den Angaben auf dem Typenschild des Motors vergleichen.
2.
Geeignete Schaltung wählen.
HINWEIS
Der Einbau einer Motorschutzeinrichtung ist empfehlenswert.
5.8.1
Zeitrelais einstellen
ACHTUNG
Zu lange Umschaltzeiten bei Drehstrommotoren mit Stern-Dreieck-Start
Beschädigung der Pumpe/des Pumpenaggregats!
▷ Umschaltzeiten zwischen Stern und Dreieck so kurz wie möglich halten.
Tabelle 11: Einstellung des Zeitrelais bei Stern-Dreieck-Schaltung
Motorleistung
≤ 30 kW
> 30 kW einzustellende Y-Zeit
< 3 s
< 5 s
5.8.2
Erdung
GEFAHR
Statische Aufladung
Explosionsgefahr!
Beschädigung des Pumpenaggregats!
▷ Potentialausgleich an dem dafür vorgesehenen Erdungsanschluss anschließen.
▷ Potentialausgleich des Pumpenaggregats zum Fundament sicherstellen.
5.8.3
Motor anschließen
HINWEIS
Die Drehrichtung der Drehstrommotoren ist nach IEC 60034-8 grundsätzlich für
Rechtslauf geschaltet (auf den Motorwellenstumpf gesehen).
Die Drehrichtung der Pumpe ist entsprechend dem Drehrichtungspfeil an der Pumpe.
1.
Drehrichtung des Motors auf die Drehrichtung der Pumpe einstellen.
2.
Mitgelieferte Herstellerdokumentation zum Motor beachten.
MegaCPK
5 Aufstellung/Einbau
5.9 Drehrichtung prüfen
GEFAHR
Temperaturerhöhung durch Berührung sich drehender und stehender Teile
Explosionsgefahr!
Beschädigung des Pumpenaggregats!
▷ Niemals die Drehrichtung bei trockener Pumpe prüfen.
▷ Pumpe zur Drehrichtungsprüfung abkuppeln.
WARNUNG
Hände im Pumpengehäuse
Verletzungen, Beschädigung der Pumpe!
▷ Niemals Hände oder Gegenstände in die Pumpe halten solange der elektrische
Anschluss des Pumpenaggregats nicht entfernt und gegen Wiedereinschalten gesichert wurde.
ACHTUNG
Falsche Drehrichtung bei drehrichtungsabhängiger Gleitringdichtung
Beschädigung der Gleitringdichtung und Leckage!
▷ Pumpe zur Drehrichtungsprüfung abkuppeln.
ACHTUNG
Falsche Drehrichtung von Antrieb und Pumpe
Beschädigung der Pumpe!
▷ Drehrichtungspfeil an der Pumpe beachten.
▷ Drehrichtung prüfen und, falls nötig, den elektrischen Anschluss überprüfen und die Drehrichtung korrigieren.
Die korrekte Drehrichtung von Motor und Pumpe ist im Uhrzeigersinn (von der Antriebseite aus gesehen).
1.
Durch Ein- und sofortiges Ausschalten den Motor kurz anlaufen lassen und dabei die Drehrichtung des Motors beachten.
2.
Drehrichtung kontrollieren.
Die Drehrichtung des Motors muss mit dem Drehrichtungspfeil an der Pumpe
übereinstimmen.
3.
Bei falscher Drehrichtung den elektrischen Anschluss des Motors und ggf. die
Schaltanlage prüfen.
MegaCPK 31 von 72
6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme
6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme
6.1 Inbetriebnahme
6.1.1
Voraussetzung für die Inbetriebnahme
Vor der Inbetriebnahme des Pumpenaggregats müssen folgende Punkte sichergestellt sein:
▪ Das Pumpenaggregat ist vorschriftsmäßig mechanisch angeschlossen.
▪ Das Pumpenaggregat ist vorschriftsmäßig elektrisch mit allen Schutzeinrichtungen angeschlossen.
▪ Die Pumpe ist mit Fördermedium gefüllt und entlüftet.
▪ Die Drehrichtung ist geprüft. (⇨ Kapitel 5.9 Seite 31) «
▪ Alle Zusatzanschlüsse sind angeschlossen und funktionstüchtig.
▪ Die Schmiermittel sind geprüft.
▪ Nach längerem Stillstand der Pumpe/des Pumpenaggregats wurden die Maßnahmen zur Wiederinbetriebnahme durchgeführt.
Fettgeschmierte Lager
Ölgeschmierte Lager
6.1.2
Schmiermittel einfüllen
Fettgeschmierte Lager sind bereits gefüllt.
Den Lagerträger mit Schmieröl auffüllen.
Ölqualität siehe
(⇨ Kapitel 7.2.3.1.2 Seite 45)
Ölmenge siehe
(⇨ Kapitel 7.2.3.1.3 Seite 45)
Ölstandsregler mit Schmieröl auffüllen (nur bei ölgeschmierter Lagerung)
✓ Ölstandsregler ist in die obere Bohrung des Lagerträgers eingeschraubt.
HINWEIS
Ist am Lagerträger kein Ölstandsregler vorgesehen, kann der Ölstand in der Mitte des seitlich angebrachten Ölstandsanzeigers abgelesen werden.
ACHTUNG
Zu wenig Schmieröl im Vorratsbehälter des Ölstandsreglers
Beschädigung der Lager!
▷ Ölstand regelmäßig kontrollieren.
▷ Vorratsbehälter immer vollständig auffüllen.
▷ Der Vorratsbehälter muss immer gut gefüllt sein.
32 von 72 MegaCPK
6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme
1 2
3 4 5
Abb. 16: Lagerträger mit Ölstandsregler
1 Ölstandsregler
3 Anschlusswinkel des Ölstandsreglers
5 Lagerträger
2 Entlüftungsstopfen
4 Verschlussschraube
1.
Entlüftungsstopfen (2) herausziehen.
2.
Ölstandsregler (1) vom Lagerträger (5) weg herunterklappen und festhalten.
3.
Durch die Bohrung für den Entlüftungsstopfen so lange Öl einfüllen, bis das Öl in den Anschlusswinkel des Ölstandsreglers (3) tritt.
4.
Vorratsbehälter des Ölstandsreglers (1) maximal auffüllen.
5.
Ölstandregler (1) in die Grundstellung zurückklappen.
6.
Entlüftungsstopfen (2) aufsetzen.
7.
Nach ca. 5 Minuten den Ölstand im Vorratsglas des Ölstandsreglers (1) kontrollieren.
Der Vorratsbehälter muss immer gefüllt sein, damit der Ölstand ausgeglichen wird. Gegebenenfalls Schritte 1 - 6 wiederholen.
8.
Zur Kontrolle der Funktion des Ölstandsreglers (1) an der Verschlussschraube (4) langsam Öl ablassen bis im Vorratsbehälter Luftblasen aufsteigen.
HINWEIS
Zu hoher Ölstand führt zu Temperaturerhöhung, Undichtheiten oder Ölleckagen.
Vorlagebehälter
Doppelgleitringdichtung
Fremdeinspeisung
6.1.3
Wellendichtung
Wellendichtungen werden fertig eingebaut geliefert.
Hinweise zu Demontage
(⇨ Kapitel 7.4.6 Seite 49) oder zu Montage (⇨ Kapitel 7.5.3
Vorlagebehälter, falls vorhanden, gemäß Aufstellungsplan auffüllen.
Vor dem Einschalten der Pumpe für Sperrdruckbeaufschlagung gemäß Aufstellungsplan sorgen.
Pumpe mit den im Datenblatt bzw. Aufstellungplan angegebenen Mengen und Drücken beaufschlagen.
MegaCPK 33 von 72
34 von 72
6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme
6.1.4
Pumpe auffüllen und entlüften
GEFAHR
Bildung einer explosionsfähigen Atmosphäre durch Mischen unverträglicher Flüssigkeiten in Hilfsverrohrungen
Verbrennungsgefahr!
Explosionsgefahr!
▷ Auf Verträglichkeit von Sperr-/Quenchflüssigkeit und Fördermedium achten.
GEFAHR
Bildung einer explosionsfähigen Atmosphäre im Pumpeninneren
Explosionsgefahr!
▷ Fördermediumberührter Pumpeninnenraum einschließlich Dichtungsraum und
Hilfssysteme müssen ständig mit Fördermedium gefüllt sein.
▷ Ausreichend hohen Zulaufdruck sicherstellen.
▷ Entsprechende Überwachungsmaßnahmen vorsehen.
GEFAHR
Ausfall der Wellendichtung durch Mangelschmierung
Austretendes heißes oder toxisches Fördermedium!
Beschädigung der Pumpe!
▷ Vor dem Einschalten Pumpe und Saugleitung entlüften und mit Fördermedium füllen.
1.
Pumpe und Saugleitung entlüften und mit Fördermedium füllen.
2.
Absperrorgan in der Saugleitung ganz öffnen.
3.
Alle Zusatzanschlüsse (Sperrflüssigkeit, Spülflüssigkeit usw.) ganz öffnen.
6.1.5
Endkontrolle
1.
Kupplungsschutz und ggf. Trittrahmen für Kupplungsschutz entfernen.
2.
Kupplungsausrichtung kontrollieren und, falls notwendig, neu ausrichten.
3.
Funktion von Kupplung/Welle überprüfen.
Kupplung/Welle muss sich von Hand leicht drehen lassen.
4.
Kupplungsschutz und ggf. Trittrahmen für Kupplungsschutz wieder montieren.
5.
Abstand zwischen Kupplung und Kupplungsschutz kontrollieren.
Kupplung und Kupplungsschutz dürfen sich nicht berühren.
6.1.6
Wasserkühlung
ACHTUNG
Belagbildendes, aggressives Kühlwasser
Beschädigung der Pumpe!
▷ Qualitätsangaben für Kühlwasser beachten.
Für das Kühlwasser folgende Qualitätsangaben beachten:
▪ Keine Belagbildung
▪ Nicht aggressiv
▪ Keine Schwebstoffe
▪ Härte im Mittel 5 °dH (~1mmol/l)
▪ pH > 8
MegaCPK
6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme
▪ Konditioniert und korrosionsmechanisch neutral
▪ Eintrittstemperatur t
E
=10 bis 30 °C
Austrittstemperatur t
A
= maximal 45 °C
6.1.7
Kühlung des Lagerträgers (Sonderausführung)
Bei Dauerheizung im Stillstand der Pumpe (über 185 °C) muss der Lagerträger gekühlt werden.
Zur Kühlung des Lagerträgers sind folgende Werte erforderlich:
▪ Kühlflüssigkeitsdruck: maximal 6 bar
▪ Kühlflüssigkeitsmenge: siehe nachfolgende Tabelle
Tabelle 12: Kühlflüssigkeitsmenge bei Kühlung der Lagerung
Lagerträger
CS40
CS50
CS60
CS80
Kühlflüssigkeitsmenge [l/min]
5
6
8
10
6.1.8
Heizung (Ausführung "h")
Bei Bedarf kann die Pumpe auch beheizt werden. Dafür sind das Spiralgehäuse und der Gehäusedeckel mit Heizkammern ausgeführt. Die Heizkammern können mit
Heißwasser, Dampf oder Wärmeträgeröl beaufschlagt werden.
Folgende Grenzwerte müssen eingehalten werden.:
▪ maximale Temperatur: 300 °C
▪ maximaler Druck: 20 bar
GEFAHR
Zu hohe Oberflächentemperaturen
Explosionsgefahr!
Verbrennungen!
▷ Zulässige Temperaturklassen beachten.
ACHTUNG
Fehlendes Heizmedium
Beschädigung der Pumpe!
▷ Ausreichende Menge an geeignetem Heizmedium bereitstellen.
ACHTUNG
Zu kurze Aufwärmzeit
Beschädigung der Pumpe!
▷ Auf ausreichende Durchwärmung der Pumpe achten.
ACHTUNG
Überschreiten der zulässigen Temperatur des Heizmediums
Austretendes Förder- bzw. Heizmedium!
▷ Einsatzgrenzen der Heizmedien beachten.
MegaCPK 35 von 72
6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme
Fördermedien über 150 °C
Temperaturdifferenz
6.1.9
Pumpe/Pumpenaggregat aufheizen/warmhalten
ACHTUNG
Blockieren der Pumpe
Beschädigung der Pumpe!
▷ Vor Inbetriebnahme die Pumpe vorschriftsgemäß aufheizen.
Bei Warmhalten/Aufheizen der Pumpe/Pumpenaggregat folgendes beachten:
▪ Kontinuierlich aufheizen
▪ Aufheizgeschwindigkeit maximal 10 °C/min (10 K/min)
Bei Förderung von Fördermedien über 150 °C sicherstellen, dass vor dem Einschalten des Pumpenaggregats eine ausreichende Durchwärmung der Pumpe stattgefunden hat.
Die Temperaturdifferenz zwischen Pumpenoberfläche und Fördermedium darf bei Inbetriebnahme 100 °C (100 K) nicht überschreiten.
6.1.10
Einschalten
GEFAHR
Überschreitung der zulässigen Druck- und Temperaturgrenzen durch geschlossene
Saug- und/oder Druckleitung
Explosionsgefahr!
Austritt von heißen oder toxischen Fördermedien!
▷ Niemals Pumpe mit geschlossenen Absperrorganen in Saug- und/oder Druckleitung betreiben.
▷ Pumpenaggregat nur gegen leicht oder ganz geöffnetes druckseitiges Absperrorgan anfahren.
GEFAHR
Übertemperaturen durch Trockenlauf oder zu hohen Gasanteil im Fördermedium
Explosionsgefahr!
Beschädigung des Pumpenaggregats!
▷ Niemals das Pumpenaggregat in unbefülltem Zustand betreiben.
▷ Pumpe ordnungsgemäß auffüllen. (⇨ Kapitel 6.1.4 Seite 34)
▷ Pumpe nur innerhalb des zulässigen Betriebsbereiches betreiben.
ACHTUNG
Abnormale Geräusche, Vibrationen, Temperaturen oder Leckagen
Beschädigung der Pumpe!
▷ Pumpe/Pumpenaggregat sofort ausschalten.
▷ Pumpenaggregat erst nach Beseitigung der Ursachen wieder in Betrieb nehmen.
✓ Anlagenseitiges Rohrsystem ist gereinigt.
✓ Pumpe, Saugleitung und gegebenenfalls Vorbehälter sind entlüftet und mit
Fördermedium gefüllt.
✓ Auffüll- und Entlüftungsleitungen sind geschlossen.
36 von 72 MegaCPK
6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme
ACHTUNG
Anfahren gegen offene Druckleitung
Überlastung des Motors!
▷ Ausreichende Leistungsreserve des Motors vorsehen.
▷ Sanftanlauf verwenden.
▷ Drehzahlregelung verwenden.
1.
Absperrorgan in der Zulauf/Saugleitung voll öffnen.
2.
Absperrorgan in der Druckleitung schließen oder leicht öffnen.
3.
Motor einschalten.
4.
Sofort nach Erreichen der Drehzahl Absperrorgan in der Druckleitung langsam
öffnen und auf Betriebspunkt einregeln.
ACHTUNG
Wellenversatz von Pumpe und Kupplung
Beschädigung von Pumpe, Motor und Kupplung!
▷ Wenn die Betriebstemperatur erreicht ist, Kupplungskontrolle bei abgeschaltetem Pumpenaggregat durchführen.
5.
Kupplungsausrichtung kontrollieren und, falls notwendig, nachrichten.
Gleitringdichtung
Stopfbuchspackung
Reingrafit-Packung
Vor Inbetriebnahme
6.1.11
Wellendichtung kontrollieren
Die Gleitringdichtung hat während des Betriebes nur geringe oder nicht sichtbare Leckageverluste (Dampfform).
Gleitringdichtungen sind wartungsfrei.
Die Stopfbuchspackung muss während des Betriebes leicht tropfen.
GEFAHR
Entstehung von Übertemperaturen bei Stopfbuchspackungen
Explosionsgefahr!
▷ Stopfbuchspackungen nur in Verbindung mit einer geeigneten Temperatur-
überwachung verwenden.
▷ Stopfbuchspackungen müssen sachgemäß verpresst werden.
Bei Ausführung mit Reingrafit-Packung muss immer Leckage vorhanden sein.
Tabelle 13: Leckagewerte Reingrafit-Packung
Menge
Minimal
Maximal
Leckage einstellen
Werte
10 cm ³/min
20 cm ³/min
1.
Muttern der Stopfbuchsbrille nur leicht von Hand anziehen.
2.
Rechtwinkligen und zentrischen Sitz der Stopfbuchsbrille mit Hilfe einer Führungslehre kontrollieren.
⇨ Nach dem Auffüllen der Pumpe muss Leckage vorhanden sein.
Nach fünf Minuten Laufzeit
WARNUNG
Offenliegende, rotierende Bauteile
Verletzungsgefahr!
▷ Rotierende Bauteile nicht berühren.
▷ Arbeiten bei laufendem Pumpenaggregat immer mit größter Vorsicht durchführen.
MegaCPK 37 von 72
6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme
Die Leckage kann reduziert werden.
1.
Muttern der Stopfbuchsbrille um 1/6 Umdrehung anziehen.
2.
Leckage anschließend fünf Minuten beobachten.
Leckage zu hoch:
Schritte 1 und 2 wiederholen bis ein Minimalwert erreicht wird.
Leckage zu gering:
Muttern an der Stopfbuchsbrille etwas lösen.
keine Leckage:
Pumpenaggregat sofort ausschalten!
Stopfbuchsbrille lösen und Inbetriebnahme wiederholen.
Leckage kontrollieren
Nach der Einstellung die Leckage etwa zwei Stunden bei maximaler Fördermediumstemperatur beobachten.
Bei minimalem Druck des Fördermediums an der Stopfbuchspackung prüfen, ob ausreichende Leckage vorhanden ist.
6.1.12
Ausschalten
✓ Absperrorgan in der Saugleitung ist und bleibt offen.
✓ Bei Pumpenaggregaten mit Doppelgleitringdichtung den Gleitringdichtungsraum auch während des Stillstandes mit dem notwendigen Druck gemäß Aufstellungsplan beaufschlagen.
✓ Quenchbeaufschlagung muss auch im Stillstand gewährleistet sein.
1.
Absperrorgan in der Druckleitung schließen.
2.
Motor ausschalten und auf ruhigen Auslauf achten.
HINWEIS
Falls ein Rückflussverhinderer in die Druckleitung eingebaut ist, kann das Absperrorgan offen bleiben, sofern Anlagenbedingungen bzw. Anlagenvorschriften berücksichtigt und eingehalten werden.
HINWEIS
Ist keine Absperrung möglich, läuft die Pumpe rückwärts.
Die Rücklaufdrehzahl muss kleiner als die Nenndrehzahl sein.
Bei längeren Stillstandszeiten:
1.
Absperrorgan in der Saugleitung schließen.
2.
Zusatzanschlüsse schließen.
Bei Fördermedien, die unter Vakuum zulaufen, muss die Wellendichtung auch im Stillstand mit Sperrflüssigkeit versorgt werden.
Kühlflüssigkeitszufluss, wenn vorhanden, erst nach Abkühlung der Pumpe schließen.
ACHTUNG
Einfriergefahr bei längerer Stillstandszeit der Pumpe
Beschädigung der Pumpe!
▷ Pumpe und, wenn vorhanden, Kühlräume/Heizräume entleeren bzw. gegen
Einfrieren sichern.
38 von 72 MegaCPK
6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme
6.2 Grenzen des Betriebsbereiches
GEFAHR
Überschreiten der Einsatzgrenzen bezüglich Druck, Temperatur, Fördermedium und
Drehzahl
Explosionsgefahr!
Austretendes heißes oder toxisches Fördermedium!
▷ Im Datenblatt angegebene Betriebsdaten einhalten.
▷ Niemals Fördermedien fördern, für welche die Pumpe nicht ausgelegt ist.
▷ Längeren Betrieb gegen geschlossenes Absperrorgan vermeiden.
▷ Niemals die Pumpe bei höheren als im Datenblatt bzw. auf dem Typenschild genannten Temperaturen, Drücken oder Drehzahlen betreiben außer mit schriftlicher Zustimmung des Herstellers.
6.2.1
Umgebungstemperatur
ACHTUNG
Betrieb außerhalb der zulässigen Umgebungstemperatur
Beschädigung der Pumpe/des Pumpenaggregats!
▷ Angegebene Grenzwerte für zulässige Umgebungstemperaturen einhalten.
Folgende Parameter und Werte während des Betriebs einhalten:
Tabelle 14: Zulässige Umgebungstemperaturen zulässige Umgebungstemperatur maximal minimal
Wert
50 °C
40 °C 7) siehe Datenblatt
6.2.2
Schalthäufigkeit
GEFAHR
Zu hohe Oberflächentemperatur des Motors
Explosionsgefahr!
Beschädigung des Motors!
▷ Bei explosionsgeschützten Motoren die Angaben in der Herstellerdokumentation zur Schalthäufigkeit beachten.
Die Starthäufigkeit wird in der Regel von der maximalen Temperaturerhöhung des
Motors bestimmt. Sie hängt in starkem Maße von den Leistungsreserven des Motors im stationären Betrieb und von den Startverhältnissen ab (Direkt-Schaltung, Stern-
Dreieck, Trägheitsmomente, etc.). Vorausgesetzt, die Starts sind über den genannten
Zeitraum gleichmäßig verteilt, gelten bei Anlauf gegen leicht geöffneten Druckschieber folgende Werte als Richtlinien:
Tabelle 15: Schalthäufigkeit
Motorleistung
[kW] bis 12 bis 100
über 100 maximale Schaltungen
[Schaltungen/Stunde]
15
10
5
7) bei Anforderung gemäß 94/9/EG (Atex Produkte)
MegaCPK 39 von 72
6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme
ACHTUNG
Wiedereinschalten in auslaufenden Motor
Beschädigung der Pumpe/des Pumpenaggregats!
▷ Pumpenaggregat erst nach Stillstand des Pumpenrotors erneut einschalten.
6.2.3
Fördermedium
6.2.3.1
Förderstrom
Wenn in Kennlinien oder Datenblättern keine anderen Angaben gemacht sind, gilt:
▪ Kurzzeitbetrieb: Q min
8) = 0,15 × Q opt
9)
▪ Dauerbetrieb: Q min
8) = 0,3 × Q opt
9)
▪ 2-poliger Betrieb: Q max
10) = 1,1 × Q opt
9)
▪ 4-poliger Betrieb: Q max
10) = 1,25 × Q opt
9)
▪ 6-poliger Betrieb: Q max
10) = 1,25 × Q opt
9)
Die Angaben gelten für Wasser und wasserähnliche Fördermedien. Längere Betriebsphasen bei diesen Mengen und den genannten Fördermedien verursachen keine zusätzliche Erhöhung der Oberflächentemperaturen an der Pumpe. Liegen jedoch Fördermedien mit abweichenden physikalischen Kenngrößen vor, ist mit Hilfe der nachgenannten Berechnungsformel zu prüfen, ob durch zusätzliche Erwärmung eine gefährliche Erhöhung der Temperatur an der Pumpenoberfläche auftreten kann. Gegebenenfalls den minimalen Förderstrom vergrößern.
×
×
×
Tabelle 16: Legende
Formelzeichen Bedeutung c g
H
T f
T
O spezifische Wärmekapazität
Erdbeschleunigung
Pumpenförderhöhe
Temperatur Fördermedium
Temperatur der Gehäuseoberfläche
Wirkungsgrad der Pumpe im Betriebspunkt
Temperaturdifferenz
Einheit
J/kg K m/s ² m
°C
°C
-
K
6.2.3.2
Dichte des Fördermediums
Die Leistungsaufnahme der Pumpe ändert sich proportional zur Dichte des Fördermediums.
ACHTUNG
Überschreitung der zulässigen Fördermediumdichte
Überlastung des Motors!
▷ Angaben zur Dichte im Datenblatt beachten.
▷ Ausreichende Leistungsreserve des Motors vorsehen.
8)
9)
10) kleinster zulässiger Förderstrom
Förderstrom in Betriebspunkt mit dem größten Wirkungsgrad größter zulässiger Förderstrom
40 von 72 MegaCPK
6 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme
6.2.3.3
Abrasive Fördermedien
Höhere Anteile an Feststoffen als im Datenblatt angegeben sind nicht zulässig.
Beim Fördern von Fördermedien mit abrasiven Bestandteilen ist ein erhöhter Verschleiß an Hydraulik und Wellendichtung zu erwarten. Die Inspektionsintervalle gegenüber den üblichen Zeiten reduzieren.
6.3 Außerbetriebnahme/Konservieren/Einlagern
6.3.1
Maßnahmen für die Außerbetriebnahme
Pumpe/Pumpenaggregat bleibt eingebaut
✓ Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr für den Funktionslauf der Pumpe ist vorhanden.
1.
Bei längerer Stillstandszeit das Pumpenaggregat turnusmäßig monatlich bis vierteljährlich einschalten und für ca. fünf Minuten laufen lassen.
Dadurch wird die Bildung von Ablagerungen im Pumpeninnenbereich und im unmittelbaren Pumpenzuflussbereich vermieden.
Pumpe/Pumpenaggregat wird ausgebaut und eingelagert
1.
Innenseite des Pumpengehäuses mit Konservierungsmittel einsprühen, besonders den Bereich um den Laufradspalt.
2.
Konservierungsmittel durch Saug- und Druckstutzen sprühen.
Es empfiehlt sich, die Stutzen zu verschließen (z. B. mit Kunststoffkappen o. Ä.).
3.
Zum Schutz vor Korrosion alle blanken Teile und Flächen der Pumpe einölen bzw. einfetten (Öl und Fett silikonfrei, ggf. lebensmittelgerecht).
Zusätzliche Angaben (⇨ Kapitel 3.3 Seite 14) beachten.
Bei Zwischenlagerung nur die flüssigkeitsberührten Bauteile aus niedriglegierten
Werkstoffen konservieren. Hierzu können handelsübliche Konservierungsmittel verwendet werden. Beim Aufbringen/Entfernen die herstellerspezifischen Hinweise beachten.
Zusätzliche Hinweise und Angaben beachten.
6.4 Wiederinbetriebnahme
Für die Wiederinbetriebnahme die Punkte für Inbetriebnahme
und Grenzen des Betriebsbereiches (⇨ Kapitel 6.2 Seite 39) beachten.
Vor Wiederinbetriebnahme der Pumpe/Pumpenaggregat zusätzlich Maßnahmen für
Wartung/Instandhaltung durchführen.
WARNUNG
Fehlende Schutzeinrichtungen
Verletzungsgefahr durch bewegliche Teile oder austretendes Fördermedium!
▷ Unmittelbar nach Abschluss der Arbeiten alle Sicherheits- und Schutzeinrichtungen wieder fachgerecht anbringen bzw. in Funktion setzen.
HINWEIS
Bei Außerbetriebnahme länger als ein Jahr sind die Elastomere zu erneuern.
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42 von 72
7 Wartung/Instandhaltung
7 Wartung/Instandhaltung
7.1 Sicherheitsbestimmungen
GEFAHR
Entstehung von Funken bei Wartungsarbeiten
Explosionsgefahr!
▷ Örtliche Sicherheitsvorschriften beachten.
▷ Wartungsarbeiten an explosionsgeschützter Pumpe/Pumpenaggregat immer unter Ausschluss einer zündfähigen Atmosphäre durchführen.
GEFAHR
Unsachgemäß gewartetes Pumpenaggregat
Explosionsgefahr!
Beschädigung des Pumpenaggregats!
▷ Pumpenaggregat regelmäßig warten.
▷ Wartungsplan erstellen, der die Punkte Schmiermittel, Wellendichtung und
Kupplung besonders beachtet.
Der Betreiber sorgt dafür, dass alle Wartungs-, Inspektions- und Montagearbeiten von autorisiertem und qualifiziertem Fachpersonal ausgeführt werden, das sich durch eingehendes Studium der Betriebsanleitung ausreichend informiert.
WARNUNG
Unbeabsichtigtes Einschalten des Pumpenaggregats
Verletzungsgefahr durch sich bewegende Bauteile!
▷ Pumpenaggregat gegen ungewolltes Einschalten sichern.
▷ Arbeiten am Pumpenaggregat nur bei abgeklemmten elektrischen Anschlüssen durchführen.
WARNUNG
Gesundheitsgefährdende und/oder heiße Fördermedien, Hilfs- und Betriebsstoffe
Verletzungsgefahr!
▷ Gesetzliche Bestimmungen beachten.
▷ Beim Ablassen des Fördermediums Schutzmaßnahmen für Personen und Umwelt treffen.
▷ Pumpen, die gesundheitsgefährdende Medien fördern, dekontaminieren.
WARNUNG
Mangelnde Standsicherheit
Quetschen von Händen und Füßen!
▷ Bei Montage/Demontage die Pumpe/Pumpenaggregat/Pumpenteile gegen Kippen oder Umfallen sichern.
Durch Erstellen eines Wartungsplans lassen sich mit einem Minimum an Wartungsaufwand teure Reparaturen vermeiden und ein störungsfreies und zuverlässiges Arbeiten von Pumpe, Pumpenaggregat und Pumpenteilen erreichen.
HINWEIS
Für sämtliche Wartungs-, Instandhaltungs- und Montagearbeiten steht der KSB-Service oder autorisierte Werkstätten zur Verfügung. Für Kontaktadressen siehe beiliegendes Anschriftenheft: "Addresses" oder im Internet unter " www.ksb.com/ contact ".
MegaCPK
7 Wartung/Instandhaltung
Jegliche Gewaltanwendung im Zusammenhang mit der Demontage und Montage des Pumpenaggregats vermeiden.
7.2 Wartung/Inspektion
7.2.1
Betriebsüberwachung
GEFAHR
Übertemperaturen durch heißlaufende Lager oder defekte Lagerabdichtungen
Explosionsgefahr!
Brandgefahr!
Beschädigung des Pumpenaggregats!
Verbrennungsgefahr!
▷ Regelmäßig den Schmiermittelstand prüfen.
▷ Regelmäßig Laufgeräusche der Wälzlager prüfen.
GEFAHR
Unsachgemäß gewartete Wellendichtung
Explosionsgefahr!
Austreten heißer, toxischer Fördermedien!
Beschädigung des Pumpenaggregats!
Verbrennungsgefahr!
Brandgefahr!
▷ Wellendichtung regelmäßig warten.
GEFAHR
Unsachgemäß gewartete Sperrdruckanlage
Explosionsgefahr!
Brandgefahr!
Beschädigung des Pumpenaggregats!
Austreten heißer und/oder toxischer Fördermedien!
▷ Sperrdruckanlage regelmäßig warten.
▷ Sperrdruck überwachen.
ACHTUNG
Erhöhter Verschleiß durch Trockenlauf
Beschädigung des Pumpenaggregats!
▷ Niemals das Pumpenaggregat in unbefülltem Zustand betreiben.
▷ Niemals während des Betriebs Absperrorgan in der Saugleitung und/oder Versorgungsleitung schließen.
ACHTUNG
Überschreiten der zulässigen Temperatur des Fördermediums
Beschädigung der Pumpe!
▷ Längerer Betrieb gegen geschlossenes Absperrorgan ist nicht zulässig (Aufheizen des Fördermediums).
▷ Temperaturangaben im Datenblatt und unter Grenzen des Betriebsbereiches beachten.
Während des Betriebes folgendes einhalten bzw. überprüfen:
▪ Die Pumpe soll stets ruhig und erschütterungsfrei laufen.
▪ Bei Ölschmierung auf richtigen Ölstand achten. (⇨ Kapitel 6.1.2 Seite 32)
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7 Wartung/Instandhaltung
▪ Wellendichtung kontrollieren. (⇨ Kapitel 6.1.11 Seite 37)
▪ Statische Dichtungen auf Leckagen kontrollieren.
▪ Laufgeräusche der Wälzlager überprüfen
Vibration, Geräusche sowie erhöhte Stromaufnahme bei sonst gleichbleibenden
Betriebsbedingungen deuten auf Verschleiß hin.
▪ Die Funktion eventuell vorhandener Zusatzanschlüsse überwachen.
▪ Kühlsystem
Mindestens einmal jährlich die Pumpe außer Betrieb setzen und das Kühlsystem gründlich reinigen.
▪ Reservepumpe überwachen.
Damit die Betriebsbereitschaft von Reservepumpen erhalten bleibt, Reservepumpen einmal wöchentlich in Betrieb nehmen.
▪ Temperatur der Lagerungen überwachen.
Die Lagertemperatur darf 90 °C (gemessen außen am Lagerträger) nicht überschreiten.
ACHTUNG
Betrieb außerhalb der zulässigen Lagertemperatur
Beschädigung der Pumpe!
▷ Die Lagertemperatur der Pumpe/Pumpenaggregat darf niemals 90 °C (gemessen außen am Lagerträger) überschreiten.
HINWEIS
Nach der Erstinbetriebnahme können bei fettgeschmierten Wälzlagern erhöhte
Temperaturen auftreten, die auf Einlaufvorgänge zurückzuführen sind. Die endgültige Lagertemperatur stellt sich erst nach einer bestimmten Betriebszeit ein (je nach
Bedingungen bis zu 48 Stunden).
7.2.2
Inspektionsarbeiten
GEFAHR
Übertemperaturen durch Reibung, Schlag oder Reibfunken
Explosionsgefahr!
Brandgefahr!
Beschädigung des Pumpenaggregats!
▷ Kupplungsschutz, Kunststoffteile und sonstige Abdeckungen drehender Teile regelmäßig auf Verformungen und ausreichenden Abstand zu den drehenden
Teilen prüfen.
7.2.2.1
Kupplung kontrollieren
Elastische Elemente der Kupplung kontrollieren. Bei Abnutzungserscheinungen entsprechende Teile rechtzeitig erneuern und Ausrichtung prüfen.
7.2.2.2
Spaltspiele überprüfen
Zur Überprüfung der Spaltspiele muss die Einschubeinheit ausgebaut werden.
Wenn das zulässige Spaltspiel überschritten ist (siehe nachfolgende Tabelle), einen neuen Spaltring 502.01 und/oder 502.02 einbauen.
Die angegebenen Spaltmaße beziehen sich auf den Durchmesser.
Tabelle 17: Spaltspiele zwischen Laufrad und Gehäuse bzw. Laufrad und Spaltring
Laufradwerkstoff
G, B
C, D, E neu
0,3 mm
0,5 mm
Spaltspiele maximal zulässige Erweiterung
0,9 mm
1,5 mm
MegaCPK
7 Wartung/Instandhaltung
7.2.2.3
Filter reinigen
ACHTUNG
Nicht ausreichender Zulaufdruck durch verstopften Filter in der Saugleitung
Beschädigung der Pumpe!
▷ Verschmutzung des Filters durch geeignete Maßnahmen (z. B. Differenzdruckmessgerät) überwachen.
▷ Filter in geeigneten Abständen reinigen.
7.2.3
Schmierung und Schmiermittelwechsel der Wälzlager
GEFAHR
Übertemperaturen durch heißlaufende Lager oder defekte Lagerabdichtungen
Explosionsgefahr!
Brandgefahr!
Beschädigung des Pumpenaggregats!
▷ Regelmäßig den Schmiermittelzustand prüfen.
7.2.3.1
Ölschmierung
Die Schmierung der Wälzlager erfolgt in der Regel durch Mineralöl.
7.2.3.1.1 Intervalle
Tabelle 18: Intervalle Ölwechsel
Temperatur an der Lagerstelle bis 70 °C
70 °C - 80 °C
80 °C - 90 °C
Erster Ölwechsel Alle weiteren Ölwechsel 11) nach 300 Betriebsstunden nach 8500 Betriebsstunden nach 300 Betriebsstunden nach 4200 Betriebsstunden nach 300 Betriebsstunden nach 2000 Betriebsstunden
7.2.3.1.2 Ölqualität
Tabelle 19: Ölqualität
Bezeichnung
Schmieröl CL46 oder
CLP46 nach DIN 51517
Eigenschaften
Kinematische Viskosität bei 40 °C
Flammpunkt (nach Cleveland)
Stockpunkt (Pourpoint)
Einsatztemperatur 12)
46±4 mm ²/s
+175 °C
-15 °C
Höher als zulässige Lagertemperatur
7.2.3.1.3 Ölmenge
Tabelle 20: Ölmenge
Lagerträger
CS40
CS50
CS60
CS80
Ölmenge
[l]
0,2
0,4
0,4
0,7
11)
12) mindestens einmal jährlich
Für Umgebungstemperaturen unter -10 °C ist eine andere geeignete Schmierölsorte vorzusehen. Rückfrage erforderlich.
MegaCPK 45 von 72
7 Wartung/Instandhaltung
7.2.3.1.4 Öl wechseln
WARNUNG
Gesundheitsgefährdende und/oder heiße Schmierflüssigkeiten
Gefährdung für Umwelt und Personen!
▷ Beim Ablassen der Schmierflüssigkeit Schutzmaßnahmen für Personen und Umwelt treffen.
▷ Gegebenenfalls Schutzkleidung und Schutzmaske tragen.
▷ Schmierflüssigkeiten auffangen und entsorgen.
▷ Gesetzliche Bestimmungen bezüglich der Entsorgung von gesundheitsgefährdenden Flüssigkeiten beachten.
1 2 3
Abb. 17: Ölstandsregler mit Lagerträger
1 Ölstandsregler
3 Lagerträger
2 Verschlussschraube
✓ Geeigneten Behälter für Altöl bereithalten.
1.
Behälter unter die Verschlussschraube stellen.
2.
Verschlussschraube (2) am Lagerträger (3) ausschrauben und Öl ablassen.
3.
Nachdem der Lagerträger (3) leer gelaufen ist, die Verschlussschraube (2) wieder einschrauben.
4.
Öl wieder auffüllen.
7.2.3.2
Fettschmierung
Die Lager sind bei Auslieferung mit einem hochwertigen lithiumverseiften Fett versorgt.
7.2.3.2.1 Intervalle
▪ Bei normalen Betriebsbedingungen reicht eine Füllung für 25000 Betriebsstunden.
▪ Bei ungünstigen Betriebsbedingungen (z.B. hohe Raumtemperatur, hohe Luftfeuchtigkeit, staubhaltige Luft, aggressive Industrieatmosphäre usw.) die Lager früher kontrollieren und bei Bedarf reinigen und neu schmieren.
▪ Nach 25000 Betriebsstunden oder 2 Jahren Dauerbetrieb die Wälzlager erneuern.
7.2.3.2.2 Fettqualität
Tabelle 21: Fettqualität nach DIN 51825
Verseifungsbasis
Lithium
NLGI-Klasse
2 bis 3
Walkpenetration bei
25 °C mm/10
220-295
Tropfpunkt
≥ 175 °C
Temperatur Einsatzbereich
-30 °C bis 120 °C
46 von 72 MegaCPK
7 Wartung/Instandhaltung
Medium Duty
Economy
7.2.3.2.3 Fettmengen
Tabelle 22: Fettmengen Neufüllung
Lagerung
CS40
CS50
CS60
CS80
Lager + Deckel pumpenseitig
[g]
13
50
72
64
Lager + Deckel antriebsseitig
[g]
66
135
196
276
Bei Economy-Lagerung sind die Lager dauerfettgeschmiert und können nicht nachgeschmiert werden. Lager ggf. komplett austauschen.
7.2.3.2.4 Fett wechseln
ACHTUNG
Mischen von Fetten verschiedener Seifenbasen
Veränderung der Schmiereigenschaften!
▷ Lager sauber auswaschen.
▷ Nachschmierfristen dem eingesetzten Fett anpassen.
✓ Die Pumpe muss zum Fett wechseln demontiert werden. (⇨ Kapitel 7.4 Seite 47)
1.
Die Hohlräume der Lager nur zur Hälfte mit Fett füllen.
2.
Die Hohlräume im Lagerdeckel zu etwa 1/3 mit Fett füllen.
7.3 Entleeren/Reinigen
WARNUNG
Gesundheitsgefährdende und/oder heiße Fördermedien, Hilfs- und Betriebsstoffe
Gefährdung für Personen und Umwelt!
▷ Spülmedium sowie gegebenenfalls Restmedium auffangen und entsorgen.
▷ Gegebenenfalls Schutzkleidung und Schutzmaske tragen.
▷ Gesetzliche Bestimmungen bezüglich der Entsorgung von gesundheitsgefährdenden Medien beachten.
Wurden Flüssigkeiten gefördert, deren Rückstände mit der Luftfeuchtigkeit zu Korrosionsschäden führen oder bei Sauerstoffkontakt entflammen, so muss das Pumpenaggregat gespült, neutralisiert und zum Trocknen mit wasserfreiem inerten Gas durchgeblasen werden.
Zum Entleeren des Fördermediums den Anschluss 6B verwenden (siehe Anschlussplan).
7.4 Pumpenaggregat demontieren
7.4.1
Allgemeine Hinweise/Sicherheitsbestimmungen
WARNUNG
Arbeiten an Pumpe/am Pumpenaggregat durch unqualifiziertes Personal
Verletzungsgefahr!
▷ Reparatur- und Wartungsarbeiten nur durch speziell geschultes Personal durchführen lassen.
MegaCPK 47 von 72
7 Wartung/Instandhaltung
WARNUNG
Heiße Oberfläche
Verletzungsgefahr!
▷ Pumpenaggregat auf Umgebungstemperatur abkühlen lassen.
WARNUNG
Unsachgemäßes Heben/Bewegen schwerer Baugruppen oder Bauteile
Personen- und Sachschäden!
▷ Beim Bewegen schwerer Baugruppen oder Bauteile geeignete Transportmittel,
Hebezeuge, Anschlagmittel benutzen.
Grundsätzlich Sicherheitsvorschriften und Hinweise beachten.
Bei Arbeiten am Motor die Bestimmungen des jeweiligen Motorherstellers beachten.
Bei Demontage und Zusammenbau die Gesamtzeichnung beachten.
Bei Schadensfällen steht unser Service zur Verfügung.
GEFAHR
Arbeiten an der Pumpe/am Pumpenaggregat ohne ausreichende Vorbereitung
Verletzungsgefahr!
▷ Das Pumpenaggregat ordnungsgemäß ausschalten. (⇨ Kapitel 6.1.12 Seite 38)
▷ Absperrorgane in Saug- und Druckleitung schließen.
▷ Die Pumpe entleeren und drucklos setzen. (⇨ Kapitel 7.3 Seite 47)
▷ Eventuell vorhandene Zusatzanschlüsse schließen.
▷ Pumpenaggregat auf Umgebungstemperatur abkühlen lassen.
7.4.2
Pumpenaggregat vorbereiten
1.
Energiezufuhr unterbrechen und gegen Wiedereinschalten sichern.
2.
Vorhandene Zusatzanschlüsse demontieren.
3.
Kupplungsschutz entfernen.
4.
Wenn vorhanden, Zwischenhülse der Kupplung ausbauen.
5.
(⇨ Kapitel 7.2.3.1.4 Seite 46)
7.4.3
Motor abbauen
HINWEIS
Bei Pumpenaggregaten mit Zwischenhülse kann der Motor zum Ausbau der Einschubeinheit auf der Grundplatte verschraubt bleiben.
WARNUNG
Abkippen des Motors
Quetschen von Händen und Füßen!
▷ Motor durch Anhängen oder Abstützen sichern.
1.
Motor abklemmen.
2.
Befestigungsschrauben des Motors von der Grundplatte lösen.
3.
Durch Verrücken des Motors Pumpe und Motor entkuppeln.
48 von 72 MegaCPK
7 Wartung/Instandhaltung
7.4.4
Einschubeinheit ausbauen
✓ Schritte und Hinweise unter (⇨ Kapitel 7.4.1 Seite 47) bis (⇨ Kapitel 7.4.3 Seite 48)
beachtet bzw. durchgeführt.
✓ Bei Ausführung ohne Zwischenhülsenkupplung ist der Motor abgebaut.
WARNUNG
Abkippen der Einschubeinheit
Quetschen von Händen und Füßen!
▷ Pumpenseite des Lagerträgers anhängen oder abstützen.
1.
Gegebenenfalls Lagerträger 330 vor dem Abkippen sichern, z. B. abstützen oder anhängen.
2.
Stützfuß 183 von der Grundplatte lösen.
3.
Sechskantmutter 920.01 am Spiralgehäuse lösen.
4.
Einschubeinheit aus dem Spiralgehäuse ziehen.
5.
Dichtring 411.10 entnehmen und entsorgen.
6.
Einschubeinheit an sauberem und ebenem Platz abstellen.
7.4.5
Laufrad ausbauen
✓ Schritte und Hinweise unter (⇨ Kapitel 7.4.1 Seite 47) bis (⇨ Kapitel 7.4.4 Seite 49)
beachtet bzw. durchgeführt.
✓ Einschubeinheit befindet sich an sauberem und ebenem Montageplatz.
1.
Laufradmutter 922 lösen (Rechtsgewinde!).
2.
Laufrad 230 mit Abziehvorrichtung entfernen.
3.
Laufrad 230 an sauberem und ebenem Platz ablegen.
4.
Passfedern 940.01 aus der Welle 210 herausnehmen.
5.
Dichtringe 411.31/411.32 entnehmen und entsorgen.
7.4.6
Wellendichtung ausbauen
7.4.6.1
Gleitringdichtung ausbauen - zylindrischer Gehäusedeckel
✓ Schritte und Hinweise unter (⇨ Kapitel 7.4.1 Seite 47) bis (⇨ Kapitel 7.4.5 Seite 49)
beachtet bzw. durchgeführt.
✓ Einschubeinheit befindet sich an sauberem und ebenem Montageplatz.
1.
Sechskantmuttern 920.02 abschrauben und Dichtungsdeckel 471 (soweit vorhanden) zurückschieben.
2.
Wenn vorhanden, Sechskantsschrauben 901.22 lösen.
3.
Gehäusedeckel 161 vom Lagerträger 330 lösen.
4.
Komplette Gleitringdichtung 433 mit Wellenschutzhülse 524.01, Dichtungsdeckel 471 und Spritzring 507.01 von der Welle 210 ziehen.
7.4.6.2
Gleitringdichtung ausbauen - konischer Gehäusedeckel
✓ Schritte und Hinweise unter (⇨ Kapitel 7.4.1 Seite 47) bis (⇨ Kapitel 7.4.5 Seite 49)
beachtet bzw. durchgeführt.
✓ Einschubeinheit befindet sich an sauberem und ebenem Montageplatz.
1.
Wellenhülse 524.01 mit umlaufender Einheit der Gleitringdichtung 433 von der
Welle ziehen.
2.
Wenn vorhanden, Sechskantschrauben 901.22 lösen.
3.
Gehäusedeckel 161 mit stationärem Ring der Gleitringdichtung 433 demontieren.
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50 von 72
7 Wartung/Instandhaltung
4.
Spritzring 507.01 demontieren.
5.
Stationären Ring der Gleitringdichtung 433 aus dem Gehäusedeckel 161 herausdrücken.
7.4.6.3
Stopfbuchspackung ausbauen
✓ Schritte und Hinweise unter (⇨ Kapitel 7.4.1 Seite 47) bis (⇨ Kapitel 7.4.5 Seite 49)
beachtet bzw. durchgeführt.
✓ Einschubeinheit befindet sich an sauberem und ebenem Montageplatz.
1.
Sechskantmuttern 920.02 an der Stopfbuchsbrille 452 lösen und Stopfbuchsbrille abnehmen.
2.
Wenn vorhanden Sechskantschraube 901.22 lösen.
3.
Gehäusedeckel 161 vom Lagerträger 330 lösen.
4.
Stopfbuchsring 454.01 und Tropfblech 463.01 entfernen.
5.
Packungsringe 461.01 und wenn vorhanden Sperrring 458.01 aus dem Packungsraum entfernen.
6.
Wellenschutzhülse 524.01 und Spritzring 507.01 von der Welle 210 ziehen.
7.4.7
Lagerung demontieren
✓ Schritte und Hinweise unter (⇨ Kapitel 7.4.1 Seite 47) bis (⇨ Kapitel 7.4.6 Seite 49)
beachtet bzw. durchgeführt.
✓ Lagerträger befindet sich an sauberem und ebenem Montageplatz.
1.
Innensechskantschraube in der Kupplungsnabe lösen.
2.
Kupplungshälfte mit Abziehvorrichtung von Pumpenwelle abziehen.
3.
Passfeder 940.02 entfernen.
4.
Schrauben 914.02 lösen und antriebseitigen Lagerdeckel 360.02 sowie Dichtring
400.02 entfernen.
5.
Schrauben 914.01 lösen und pumpenseitigen Lagerdeckel 360.01 sowie Dichtring 400.01 entfernen.
7.4.7.1
Medium Duty-Lagerung demontieren
✓ Schritte und Hinweise unter (⇨ Kapitel 7.4.1 Seite 47) bis (⇨ Kapitel 7.4.7 Seite 50)
beachtet bzw. durchgeführt.
1.
Welle 210 mit Schrägkugellager 320.02 und Innenring des Zylinderrollenlagers
322.01 vorsichtig zur Antriebsseite hin heraustreiben.
2.
Stützscheibe 550.23 des Schrägkugellagers 320.02 aus dem Lagerträger 330 entfernen.
3.
Bei Fettschmierung Scheibe 550.25 entfernen.
4.
Zylinderrollenlager 322.01 (Rollenkäfig) aus Lagerträger 330 ausbauen.
5.
Bei Fettschmierung Scheibe 550.24 entfernen.
6.
Sicherungsblech 931.01 hinter Nutmutter 920.21 auf Welle 210 aufbiegen.
7.
Nutmutter 920.21 (Rechtsgewinde!) abschrauben und Sicherungsblech 931.01
entfernen.
WARNUNG
Heiße Oberflächen durch Erwärmen von Bauteilen für Montage/Demontage
Verbrennungsgefahr!
▷ Hitzebeständige Schutzhandschuhe tragen.
▷ Entzündliche Stoffe aus dem Gefahrenbereich entfernen.
8.
Schrägkugellager 320.02 sowie Innenring des Zylinderrollenlagers 322.01 auf
80 °C erwärmen und von der Welle 210 ziehen.
MegaCPK
7 Wartung/Instandhaltung
9.
Dichtringe 400.01/.02 entsorgen.
7.4.7.2
Economy-Lagerung demontieren
✓ Schritte und Hinweise unter (⇨ Kapitel 7.4.1 Seite 47) bis (⇨ Kapitel 7.4.7 Seite 50)
beachtet bzw. durchgeführt.
1.
Welle 210 mit Rillenkugellager 321.01/.02 vorsichtig aus Lagerträger treiben.
2.
Rillenkugellager auf 80°C erwärmen und von der Welle 210 ziehen.
Bei Fettschmierung, Rillenkugellager 321.01/.02 kalt von der Welle 210 ziehen.
3.
Dichtringe 400.01/.02 entsorgen.
7.5 Pumpenaggregat montieren
Reihenfolge
Dichtungen
7.5.1
Allgemeine Hinweise/Sicherheitsbestimmungen
WARNUNG
Unsachgemäßes Heben/Bewegen schwerer Baugruppen oder Bauteile
Personen- und Sachschäden!
▷ Beim Bewegen schwerer Baugruppen oder Bauteile geeignete Transportmittel,
Hebezeuge, Anschlagmittel benutzen.
ACHTUNG
Nicht fachgerechte Montage
Beschädigung der Pumpe!
▷ Pumpe/Pumpenaggregat unter Beachtung der im Maschinenbau gültigen Regeln zusammenbauen.
▷ Immer Original-Ersatzteile verwenden.
Den Zusammenbau der Pumpe nur anhand der zugehörigen Gesamtzeichnung durchführen.
▪ Flachdichtungen
– Grundsätzlich neue Flachdichtungen verwenden, dabei die Dicke der alten
Dichtung genau einhalten.
– Flachdichtungen aus asbestfreien Werkstoffen oder Grafit generell ohne Zuhilfenahme von Schmierstoffen (z. B. Kupferfett, Grafitpaste) montieren.
▪ O-Ringe
– Aus Meterware zusammengeklebte O-Ringe dürfen nicht verwendet werden.
ACHTUNG
Kontakt des O-Rings mit Grafit oder ähnlichen Mitteln
Austreten von Fördermedium!
▷ O-Ring nicht mit Graphit oder ähnlichen Mitteln behandeln.
▷ Tierische Fette oder Schmiermittel auf Silikon- bzw. PTFE-Basis verwenden.
▪ Montagehilfen
– Bei der Montage von Flachdichtungen auf Montagehilfen, wenn möglich, verzichten.
– Sind dennoch Montagehilfen erforderlich, handelsübliche Kontaktkleber
(z. B. "Pattex") verwenden.
– Kleber nur punktuell und dünnschichtig auftragen.
– Niemals Sekundenkleber (Cyanacrylatkleber) verwenden.
– Passstellen der einzelnen Teile sowie Schraubverbindungen vor dem Zusammenbau mit Grafit oder ähnlichen Mitteln einstreichen.
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7 Wartung/Instandhaltung
Anzugsmomente Alle Schrauben bei der Montage vorschriftsmäßig anziehen.
7.5.2
Lagerung montieren
7.5.2.1
Medium Duty-Lagerung montieren
✓ Einzelteile befinden sich an sauberem und ebenem Montageplatz.
✓ Alle ausgebauten Teile sind gereinigt und auf Verschleiß geprüft.
✓ Beschädigte oder abgenutzte Teile gegen Original-Ersatzteile ausgetauscht.
✓ Dichtflächen sind gesäubert.
WARNUNG
Heiße Oberflächen durch Erwärmen von Bauteilen für Montage/Demontage
Verbrennungsgefahr!
▷ Hitzebeständige Schutzhandschuhe tragen.
▷ Entzündliche Stoffe aus dem Gefahrenbereich entfernen.
1.
Schrägkugellager 320.02 und Innenring des Zylinderrollenlagers 322.01 im Ölbad auf ca. 80 °C erwärmen.
2.
Schrägkugellager 320.02 und Innenring des Zylinderrollenlagers 322.01 bis zum
Anschlag auf die Welle 210 schieben.
HINWEIS
Die Schrägkugellager müssen in O-Anordnung eingebaut werden. Es dürfen nur
Schrägkugellager eines Herstellers paarweise eingebaut werden.
3.
Nutmutter 920.21 ohne Sicherungsblech 931.01 mit Hakenschlüssel anziehen.
4.
Schrägkugellager 320.01 auf ca. 5 °C über Umgebungstemperatur abkühlen lassen.
5.
Nutmutter 920.21 nachziehen und anschließend wieder abschrauben.
6.
Anlagefläche zwischen Sicherungsblech 931.01 und Nutmutter 920.21 mit einigen Tupfern eines geeigneten Schmierstoffes (z. B. Molykote …) versehen.
7.
Sicherungsblech 931.01 aufsetzen.
8.
Nutmutter 920.21 festziehen.
9.
Sicherungsblech 931.01 umbiegen.
10. Sicherungsring 932.01/932.02 in den Lagerträger einbauen.
11. Bei Fettschmierung Scheibe 550.24 einsetzen.
12. Zylinderrollenlager 322.01 (Rollenkäfig) in den Lagerträger einsetzen.
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Abb. 18: Medium Duty-Lagerung montieren
13. Bei Fettschmierung Scheibe 550.25 einsetzen.
14. Stützscheibe 550.23 des Schrägkugellagers 320.02 in dem Lagerträger 330 einsetzen.
MegaCPK
7 Wartung/Instandhaltung
15. Vormontierte Welle 210 mit Schrägkugellager 320.02 und Innenring des Zylinderrollenlagers 322.01 vorsichtig von der Antriebsseite her in den Lagerträger
330 einschieben.
16. Bei Fettschmierung Lager und Lagerdeckel mit Fett füllen.
Fettschmierung
17. Pumpenseitigen Lagerdeckel 360.01 mit Dichtring 400.01 montieren, auf Radialwellendichtring 421.01 achten.
18. Antriebseitigen Lagerdeckel 360.02 mit Dichtring 400.02 montieren, auf Radialwellendichtring 421.02 achten.
19. Spritzring 507.01 und 507.02, soweit vorhanden, aufsetzen und bündig mit der
Wellenschulter ausrichten.
20. Passfedern 940.02 einsetzen.
21. Kupplungsnabe auf das Wellenende aufziehen.
22. Kupplungsnabe mit Stellschraube sichern.
7.5.2.2
Economy-Lagerung montieren
✓ Einzelteile befinden sich an sauberem und ebenem Montageplatz.
✓ Alle ausgebauten Teile sind gereinigt und auf Verschleiß geprüft.
✓ Beschädigte oder abgenutzte Teile gegen Original-Ersatzteile ausgetauscht.
✓ Dichtflächen sind gesäubert.
WARNUNG
Heiße Oberflächen durch Erwärmen von Bauteilen für Montage/Demontage
Verbrennungsgefahr!
▷ Hitzebeständige Schutzhandschuhe tragen.
▷ Entzündliche Stoffe aus dem Gefahrenbereich entfernen.
1.
Bei Ölschmierung: Rillenkugellager 321.01/.02 im Ölbad auf ca. 80°C erwärmen und bis zum Anschlag auf die Welle 210 schieben.
Bei Fettschmierung: Rillenkugellager 321.01/.02 kalt bis zum Anschlag auf die
Welle 210 pressen. Kraft nur über den Innenring der Rillenkugellager einleiten.
2.
Vormontierte Welle 210 mit Rillenkugellager 321.01/.02 vorsichtig in den Lagerträger 330 einschieben.
3.
Pumpenseitigen Lagerdeckel 360.01 mit Dichtring 400.01 montieren, auf Radialwellendichtring 421.02 achten.
4.
Antriebseitigen Lagerdeckel 360.02 mit Dichtring 400.02 montieren, auf Radialwellendichtring 421.02 achten.
5.
Spritzring 507.01 und 507.02, soweit vorhanden, aufsetzen und bündig mit der
Wellenschulter ausrichten.
6.
Passfedern 940.02 einsetzen.
7.
Kupplungsnabe auf das Wellenende aufziehen.
8.
Kupplungsnabe mit Stellschraube sichern.
7.5.3
Wellendichtung einbauen
7.5.3.1
Gleitringdichtung einbauen
Grundsätzlich ist beim Einbau der Gleitringdichtung folgendes zu beachten:
▪ Den Einbau der Gleitringdichtung nach Einbauzeichnung vornehmen.
▪ Sauber und sorgfältig arbeiten.
▪ Berührungsschutz der Gleitflächen erst unmittelbar vor dem Einbau entfernen.
▪ Beschädigungen der Dichtflächen oder O-Ringe vermeiden.
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7 Wartung/Instandhaltung
▪ Nach dem Einsetzen des stationären Rings der Gleitringdichtung die Planparallelität mit dem Gehäuseteil prüfen.
▪ Die Oberfläche der Wellenschutzhülse muss einwandfrei sauber und glatt, die
Montagekante angefast sein.
▪ Beim Aufschieben der rotierenden Einheit auf die Wellenschutzhülse ist durch geeignete Maßnahmen eine Beschädigung der Oberfläche der Wellenschutzhülse zu vermeiden.
7.5.3.1.1 Einfachwirkende Gleitringdichtung einbauen – zylindrischer Gehäusedeckel
✓ Schritte und Hinweise unter (⇨ Kapitel 7.5.1 Seite 51) bis (⇨ Kapitel 7.5.2 Seite 52)
beachtet bzw. durchgeführt.
✓ Montierte Lagerung sowie Einzelteile der Gleitringdichtung 433 befinden sich an sauberem und ebenem Montageplatz.
✓ Alle ausgebauten Teile sind gereinigt und auf Verschleiß geprüft.
✓ Beschädigte oder abgenutzte Teile gegen Original-Ersatzteile ausgetauscht.
✓ Dichtflächen sind gesäubert.
1.
Spritzring 507.01, wenn vorhanden, aufsetzen und bündig mit der Wellenschulter ausrichten.
2.
Dichtungsdeckel 471 mit eingelegtem O-Ring, stationärem Ring der Gleitringdichtung und Flachdichtung 411.05 am Gehäusedeckel 161 mit Sechskantmutter
920.02 festschrauben.
3.
Gehäusedeckel 161 in den Einpaß des Lagerträgers 330 montieren.
4.
Wenn vorhanden Sechskantschraube 901.22 aufsetzen und anziehen.
5.
Rotierende Einheit der Gleitringdichtung 433 auf die Wellenschützhülse 524.01
montieren (Abstandsmaß B beachten - siehe Zusatzblatt Gleitringdichtung).
6.
Vormontierte Gleitringdichtung 433 und Wellenschutzhülse 524.01 auf Welle
210 aufschieben.
7.5.3.1.2 Doppeltwirkende Gleitringdichtung einbauen – zylindrischer
Gehäusedeckel
✓ Schritte und Hinweise unter (⇨ Kapitel 7.5.1 Seite 51) bis (⇨ Kapitel 7.5.2 Seite 52)
beachtet bzw. durchgeführt.
✓ Montierte Lagerung sowie Einzelteile der Gleitringdichtung 433 befinden sich an sauberem und ebenem Montageplatz.
✓ Alle ausgebauten Teile sind gereinigt und auf Verschleiß geprüft.
✓ Beschädigte oder abgenutzte Teile gegen Original-Ersatzteile ausgetauscht.
✓ Dichtflächen sind gesäubert.
1.
Spritzring 507.01 wenn vorhanden, aufsetzen und bündig mit der Wellenschulter ausrichten.
2.
Rotierende Einheit der Gleitringdichtung 433.01 und 433.02 auf die Wellenschutzhülse 524.01 montieren (Abstandsmaß B beachten – siehe Zusatzblatt
Gleitringdichtung).
3.
Stationären Ring der Gleitringdichtung 433.01 mit O-Ring in Gehäusedeckel 161 einsetzen. Falls vorhanden, Ring und Sicherungsring montieren.
4.
Stationären Ring der Gleitringdichtung 433.02 mit O-Ring in Dichtungsdeckel
471.01 montieren.
5.
Vormontierte Gleitringdichtung 433.01 und 433.02 und Wellenschutzhülse
524.01 in den Gehäusedeckel einsetzen.
6.
Dichtungsdeckel 471.01 mit Flachdichtung 411.15 am Gehäusedeckel montieren.
Auf korrekte Lage der Anschlussbohrungen achten.
MegaCPK
7 Wartung/Instandhaltung
7.5.3.1.3 Gleitringdichtung einbauen - konischen Gehäusedeckel
✓ Schritte und Hinweise unter (⇨ Kapitel 7.5.1 Seite 51) bis (⇨ Kapitel 7.5.2 Seite 52)
beachtet bzw. durchgeführt.
✓ Montierte Lagerung sowie Einzelteile der Gleitringdichtung 433 befinden sich an sauberem und ebenem Montageplatz.
✓ Alle ausgebauten Teile sind gereinigt und auf Verschleiß geprüft.
✓ Beschädigte oder abgenutzte Teile gegen Original-Ersatzteile ausgetauscht.
✓ Dichtflächen sind gesäubert.
1.
Spritzring 507.01, wenn vorhanden, aufsetzen und bündig mit der Wellenschulter ausrichten.
2.
Stationären Ring der Gleitringdichtung 433 mit O-Ring vorsichtig in den Gehäusedeckel 161 eindrücken.
3.
Gehäusedeckel 161 mit eingesetztem stationärem Ring der Gleitringdichtung in den Lagerträger 330 einsetzen.
4.
Wenn vorhanden, Sechskantschraube 901.22 aufsetzen und anziehen.
5.
Rotierende Einheit der Gleitringdichtung 433 und falls vorhanden Abstandsring auf die Wellenschützhülse 524.01 montieren (Abstandsmaß B beachten - siehe
Zusatzblatt Gleitringdichtung).
6.
Vormontierte Gleitringdichtung 433 und Wellenschutzhülse 524.01 auf Welle
210 aufschieben.
7.5.3.2
Stopfbuchspackung einbauen a) b)
Abb. 19: Stopfbuchspackungsraum a) mit Sperrring und b) ohne Sperrring
Tabelle 23: Stopfbuchspackungsraum (Abmessungen in mm)
Lagerträger
CS40
CS50
CS60
CS80
Stopfbuchspackungsraum
Ø d i
35
45
55
70
Ø d
51
65
75
95 a l
53
64
64
79
Packungsquerschnitt
8
10
10
12,5
×8
×10
×10
×12,5
Packungsringe
4 Ringe und
1 Sperrring oder
6 Ringe
Bei Reingraphitpackungen siehe Zusatzbetriebsanleitung.
Grundsätzlich vorgepresste Packungsringe verwenden.
✓ Schritte und Hinweise unter (⇨ Kapitel 7.5.1 Seite 51) bis (⇨ Kapitel 7.5.2 Seite 52)
beachtet bzw. durchgeführt.
✓ Montierte Lagerung sowie Einzelteile befinden sich an sauberem und ebenem
Montageplatz.
✓ Alle ausgebauten Teile sind gereinigt und auf Verschleiß geprüft.
✓ Beschädigte oder abgenutzte Teile gegen Original-Ersatzteile ausgetauscht.
✓ Dichtflächen sind gesäubert.
1.
Gehäusedeckel 161 in den Schraubstock spannen.
2.
Ersten Packungsring so einlegen, dass die Schnittfläche waagerecht liegt.
3.
Packungsring festhalten und Wellenschutzhülse 524.01 mit der angefasten Seite von der Pumpenseite her in den Packungsraum schieben.
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7 Wartung/Instandhaltung
4.
Den Innendurchmesser des Packungsringes mit der Wellenschutzhülse durch
Hin- und Herschieben derselben etwas aufweiten und Wellenschutzhülse 524.01
herausziehen.
Falls vorhanden, Sperring 458 einlegen (siehe Abbildung oben).
Jeden nachfolgenden Packungsring um etwa 90° gegenüber dem vorhergehenden Packungsring versetzt einlegen. Der Vorgang des Aufweitens wiederholt sich.
Ist der letzte Packungsring eingelegt, verbleibt die Wellenschutzhülse 524.01 im
Packungsraum.
5.
Stopfbuchsring 454.01 einlegen, die Bohrung muss nach unten zeigen.
6.
Stopfbuchsbrille 452 aufschieben und nur leicht von Hand mit den beiden
Sechskantmuttern 920.02 anziehen und dabei auf die Scheiben 550.01 achten.
7.
Den kompletten Gehäusedeckel 161 mit Wellenschutzhülse 524.01 in den Einpaß des Lagerträgers 330 montieren.
8.
Wenn vorhanden, Sechskantschrauben 901.22 aufsetzen und anziehen.
7.5.4
Laufrad einbauen
✓ Schritte und Hinweise unter (⇨ Kapitel 7.5.1 Seite 51) bis (⇨ Kapitel 7.5.3 Seite 53)
beachtet bzw. durchgeführt.
✓ Montierte Lagerung/Gleitringdichtung sowie Einzelteile befinden sich an sauberem und ebenem Montageplatz.
✓ Alle ausgebauten Teile sind gereinigt und auf Verschleiß geprüft.
✓ Beschädigte oder abgenutzte Teile gegen Original-Ersatzteile ausgetauscht.
✓ Dichtflächen sind gesäubert.
✓ Laufradbohrung, Welle und Passfedernuten sind sauber und gratfrei.
1.
Passfedern 940.01 in die Wellennut einsetzen.
2.
Dichtring 411.32 in Wellenschutzhülse 524.01 einlegen.
3.
Laufradsitz mit geeignetem Schmiermittel einstreichen.
4.
Laufrad 230 auf die Welle 210 schieben.
5.
Laufradmutter 922 mit eingelegtem Dichtring 411.31 auf der Welle 210 festschrauben
7.5.5
Einschubeinheit einbauen
WARNUNG
Abkippen der Einschubeinheit
Quetschen von Händen und Füßen!
▷ Pumpenseite des Lagerträgers anhängen oder abstützen.
✓ Hinweise und Schritte unter (⇨ Kapitel 7.5.1 Seite 51) bis (⇨ Kapitel 7.5.4 Seite 56)
beachtet bzw. durchgeführt.
✓ Beschädigte oder abgenutzte Teile gegen Original-Ersatzteile ausgetauscht.
✓ Dichtflächen sind gesäubert.
✓ Bei Einschubeinheit ohne Kupplung: Kupplung gemäß Herstellerangaben montieren.
1.
Einschubeinheit, falls notwendig, vor dem Abkippen sichern, z. B. durch Abstützen oder Anhängen, und mit neuer Flachdichtung 411.10 in das Spiralgehäuse
102 schieben.
2.
Mutter 920.01 am Spiralgehäuse anziehen.
3.
Stützfuß 183 mit Befestigungsschrauben auf der Grundplatte befestigen.
MegaCPK
7 Wartung/Instandhaltung
7.5.6
Motor anbauen
HINWEIS
Bei Ausführungen mit Zwischenhülse entfallen die Schritte 1. und 2.
1.
Durch Verrücken des Motors Pumpe und Motor einkuppeln.
2.
Motor auf der Grundplatte befestigen.
3.
4.
Motor anklemmen (siehe Herstellerdokumentation).
7.6 Schraubenanzugsmomente
7.6.1
Schraubenanzugsmomente Pumpe
X X
A
A C C
B
X
D a) b)
Abb. 20: a) Schraubenanzugsstellen Pumpe, b) Ausführung mit geklemmtem Druckdeckel
Die Schraubverbindungen (902.01/920.01) zwischen Spiralgehäuse und Lagerträger mit einem Drehmomentschlüssel anziehen.
Tabelle 24: Schraubenanzugsmomente
Position
A
B
C
D
Gewindegröße
M12
M16
M14x1,5 SW21 (CS40)
M16x1,5 SW24 (CS50)
M20x1,5 SW30 (CS60)
M24x1,5 SW36 (CS80)
M8
M10
M12
M12
Nennwerte [Nm]
PN16 (G, C, V) 13)
50
PN25 (E, D)
65
13)
125 165
60
125
200
300
20
38
55
90
A
13) Gehäusewerkstoff: G=Gusseisen; C,V=Edelstahl; E=unlegierter Stahl; D=Duplexstahl
MegaCPK 57 von 72
7 Wartung/Instandhaltung
Position
X
Gewindegröße
M16
1/8
1/4
3/8
1/2
3/4
Nennwerte [Nm]
PN16 (G, C, V) 13)
210
25
PN25 (E, D) 13)
55
80
130
220
7.6.2
Schraubenanzugsmomente Pumpenaggregat
5
6
1 2 3 4
Abb. 21: Schraubenanzugsstellen Pumpenaggregat
Tabelle 25: Schraubenanzugsmomente
Position
1
2
3
4
5
6
Gewindegröße Nennwert [Nm] Bemerkung
M12 30 Pumpe auf Grundplatte
M16 75
M20
M24
M12
M24x1,5
M36x1,5
M6
75
140
30
140
140
10
Stellschrauben in Grundplatte
Motor auf Stellschrauben oder Unterlagen
M8
M10
M12
M16
M20
M24
M6
M8
M10
M6
140
140
13
18
44
10
10
15
30
75
Kupplung (nur bei Kupplung mit Zwischenhülsen, Fabrikat
Flender)
Kupplungsschutz
7.7 Ersatzteilhaltung
7.7.1
Ersatzteilbestellung
Für Reserve- und Ersatzteilbestellungen sind folgende Angaben erforderlich:
▪ Baureihe
13) Gehäusewerkstoff: G=Gusseisen; C,V=Edelstahl; E=unlegierter Stahl; D=Duplexstahl
58 von 72 MegaCPK
7 Wartung/Instandhaltung
▪ Baugröße
▪ KSB-Auftragsnummer
▪ Werkstoffausführung
▪ Baujahr
Alle Angaben dem Typenschild entnehmen. (⇨ Kapitel 4.3 Seite 16)
Weiterhin benötigte Daten sind:
▪ Teile-Benennung
▪ Teile-Nr.
▪ Stückzahl der Ersatzteile
▪ Lieferadresse
▪ Versandart (Frachtgut, Post, Expressgut, Luftfracht)
Teile-Benennung und Teile-Nr. der Gesamtzeichnung entnehmen.
7.7.2
Empfohlene Ersatzteilhaltung für Zweijahresbetrieb gemäß DIN 24296
Tabelle 26: Stückzahl der Ersatzteile für die empfohlene Ersatzteilhaltung
Teile-Nr.
Teile-Benennung Anzahl der Pumpen (einschließlich Reservepumpen)
2 3 4 5 6 und 7 8 und 9
-
210
230
320.02
321.01
321.02
322.01
502.01/.02
503.01/.02
-
524.01
Welle
Laufrad
Wälzlager (Satz)
Radialkugellager
Radialkugellager
Radialrollenlager
Spaltring
Laufring
Wellenschutzhülse
Dichtungen für Pumpengehäuse
(Satz)
Kupplung Übertragungselemente (Satz)
Bei Ausführung mit Gleitringdichtung:
433 Gleitringdichtung komplett
Bei Ausführung mit Stopfbuchspackung:
461.01
Stopfbuchspackung (Satz)
1
1
1
1
1
1
2
2
2
4
1
1
4
1
1
1
1
1
1
2
2
2
6
1
1
4
1
1
2
2
2
2
2
2
2
8
2
2
6
2
2
2
2
2
2
3
3
3
8
2
2
6
2
2
2
2
2
2
3
3
3
9
3
2
6
2
2
3
3
3
3
4
4
4
12
4
3
8
10 und mehr
20 %
20 %
25 %
25 %
25 %
25 %
50 %
50 %
50 %
150 %
30 %
25 %
100 %
MegaCPK 59 von 72
7 Wartung/Instandhaltung
7.7.3
Austauschbarkeit der Pumpenteile
Innerhalb einer senkrechten Spalte sind Teile mit gleicher Nummer austauschbar.
Tabelle 27: Austauschbarkeit der Pumpenteile
Teile-Benennung
100-065-200
100-065-250
125-080-160
125-080-200
125-080-250
125-100-160
125-100-200
100-065-315
125-080-315
125-080-400
125-100-250
125-100-315
125-100-400
150-125-200
150-125-250
150-125-315
150-125-400
200-150-200
200-150-250
040-025-160
040-025-200
050-032-125.1
050-032-160.1
050-032-200.1
050-032-125
050-032-160
050-032-200
065-040-160.1
065-040-125
065-040-160
065-040-200
080-050-125
080-050-160
080-050-200
100-065-125
050-032-250.1
050-032-250
065-040-250.1
065-040-250
065-040-315
080-050-315.1
080-050-250
080-050-315
100-065-160
14)
15)
16) nur bei Ausführung mit Spaltring nur bei Ausführung mit Spalt- und Laufring abhängig von der Gleitringdichtung
60 von 72 MegaCPK
Teile-Nr.
CS40 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1
CS40 2 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1
CS40 1 3 1 1 1 1 1 1 1 2 2 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1
CS40 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 1 2 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1
CS40 2 2 1 1 1 1 1 1 1 2 1 2 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1
CS40 1 3 1 1 1 1 1 1 1 3 3 3 1 1 1 1 1 1 1 1 1
CS40 1 1 1 1 1 1 1 1 1 3 1 3 3 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1
CS40 2 2 1 1 1 1 1 1 1 3 1 4 4 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1
CS40 1 1 1 1 1 1 1 1 1 4 1 5 5 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1
CS40 1 3 1 1 1 1 1 1 1 5 4 4 1 1 1 1 1 1 1 1 1
CS40 1 1 1 1 1 1 1 1 1 5 1 4 4 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1
CS40 2 2 1 1 1 1 1 1 1 5 1 6 6 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1
CS40 1 1 1 1 1 1 1 1 1 6 1 7 7 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1
CS40 1 2 1 1 1 1 1 1 1 6 1 8 8 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1
CS40 2 2 1 1 1 1 1 1 1 6 1 7 7 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1
CS40 1 2 1 1 1 1 1 1 1 7 1 9 9 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1
CS50 3 4 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2
CS50 3 4 2 2 2 2 2 2 2 3 2 4 4 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2
CS50 3 4 2 2 2 2 2 2 2 8 2 10 10 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2
CS50 3 4 2 2 2 2 2 2 2 9 2 11 11 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2
CS50 4 5 2 2 2 2 2 2 2 9 3 11 11 3 3 2 2 2 2 2 2 2 2 2
CS50 4 6 2 2 2 2 2 2 2 10 3 12 12 3 3 2 2 2 2 2 2 2 2 2
CS50 3 4 2 2 2 2 2 2 2 6 2 7 7 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2
CS50 4 6 2 2 2 2 2 2 2 11 3 13 13 3 3 2 2 2 2 2 2 2 2 2
CS50 5 7 2 2 2 2 2 2 2 11 4 13 13 4 4 2 2 2 2 2 2 2 2 2
CS50 6 4 2 2 2 2 2 2 2 11 4 14 14 4 4 2 2 2 2 2 2 2 2 2
CS50 7 5 2 2 2 2 2 2 2 7 3 9 9 3 3 2 2 2 2 2 2 2 2 2
CS50 5 4 2 2 2 2 2 2 2 12 4 15 15 4 4 2 2 2 2 2 2 2 2 2
CS50 8 4 2 2 2 2 2 2 2 12 3 16 16 3 3 2 2 2 2 2 2 2 2 2
CS50 7 6 2 2 2 2 2 2 2 12 3 16 16 3 3 2 2 2 2 2 2 2 2 2
CS50 8 5 2 2 2 2 2 2 2 13 3 17 17 3 3 2 2 2 2 2 2 2 2 2
CS50 8 5 2 2 2 2 2 2 2 13 3 17 17 3 3 2 2 2 2 2 2 2 2 2
CS60 9 6 3 3 3 3 3 3 3 12 3 16 16 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3
CS60 9 8 3 3 3 3 3 3 3 12 3 16 16 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3
CS60 10 9 3 3 3 3 3 3 3 13 5 17 17 5 5 3 3 3 3 3 3 3 3 3
CS60 11 6 3 3 3 3 3 3 3 13 3 17 17 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3
CS60 9 8 3 3 3 3 3 3 3 13 3 17 17 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3
CS60 10 9 3 3 3 3 3 3 3 14 5 18 18 5 5 3 3 3 3 3 3 3 3 3
CS60 12 8 3 3 3 3 3 3 3 14 6 18 18 6 6 3 3 3 3 3 3 3 3 3
CS60 13 8 3 3 3 3 3 3 3 14 6 18 18 6 6 3 3 3 3 3 3 3 3 3
CS60 14 9 3 3 3 3 3 3 3 14 5 18 18 5 5 3 3 3 3 3 3 3 3 3
CS60 10 10 3 3 3 3 3 3 3 14 5 18 18 5 5 3 3 3 3 3 3 3 3 3
CS60 12 9 3 3 3 3 3 3 3 15 6 19 19 6 6 3 3 3 3 3 3 3 3 3
CS60 13 9 3 3 3 3 3 3 3 16 6 20 20 6 6 3 3 3 3 3 3 3 3 3
7 Wartung/Instandhaltung
Teile-Benennung
200-150-315
200-150-400
200-150-500
200-200-250
250-200-315
250-200-400
250-200-500
300-250-315
Teile-Nr.
CS80 15 11 4 4 4 4 4 4 4 16 5 20 20 5 5 4 4 4 4 4 4 4 4 4
CS80 16 11 4 4 4 4 4 4 4 16 5 20 20 5 5 4 4 4 4 4 4 4 4 4
CS80 17 12 4 4 4 4 4 4 4 17 7 21 21 7 7 4 4 4 4 4 4 4 4 4
CS80 18 13 4 4 4 4 4 4 4 16 8 22 22 8 8 4 4 4 4 4 4 4 4 4
CS80 19 13 4 4 4 4 4 4 4 18 9 23 23 9 9 4 4 4 4 4 4 4 4 4
CS80 20 13 4 4 4 4 4 4 4 19 9 24 24 9 9 4 4 4 4 4 4 4 4 4
CS80 17 14 4 4 4 4 4 4 4 20 7 25 25 7 7 4 4 4 4 4 4 4 4 4
CS80 19 15 5 5 4 4 4 4 4 21 9 26 26 9 9 4 4 4 4 4 4 4 4 4
14)
15)
16) nur bei Ausführung mit Spaltring nur bei Ausführung mit Spalt- und Laufring abhängig von der Gleitringdichtung
MegaCPK 61 von 72
8 Störungen: Ursachen und Beseitigung
8 Störungen: Ursachen und Beseitigung
WARNUNG
Tabelle 28: Störungshilfe
G
H
E
F
C
D
A
B
Unsachgemäße Arbeiten zur Störungsbeseitigung
Verletzungsgefahr!
▷ Bei allen Arbeiten zur Störungsbeseitigung entsprechende Hinweise dieser Betriebsanleitung bzw. Herstellerdokumentation des Zubehörs beachten.
Wenn Probleme auftreten, die nicht in der folgenden Tabelle beschrieben werden, ist
Rücksprache mit dem KSB-Kundendienst erforderlich.
Zu geringer Förderstrom der Pumpe
Überlastung des Motors
Zu hoher Pumpenenddruck
Erhöhte Lagertemperatur
Leckage an der Pumpe
Zu starke Leckage der Wellendichtung
Pumpe läuft unruhig
Unzulässige Temperaturerhöhung in der Pumpe
A B C D E F G H Mögliche Störungsursache Beseitigung 17)
✘ Pumpe fördert gegen zu hohen Druck Betriebspunkt neu einregeln
Anlage auf Verunreinigung überprüfen
Einbau eines größeren Laufrades 18)
Drehzahl erhöhen (Turbine, Verbrennungsmaschine)
✘ ✘ ✘ Pumpe bzw. Rohrleitungen nicht vollständig entlüftet bzw. nicht aufgefüllt
✘ Zuleitung oder Laufrad verstopft
Entlüften bzw. auffüllen
✘ Luftsackbildung in der Rohrleitung
Ablagerungen in der Pumpe und/oder Rohrleitungen entfernen
Rohrleitung verändern
Entlüftungsventil anbringen
✘ ✘ ✘ Saughöhe zu groß/ NPSH zu gering
-Anlage
(Zulauf)
✘
✘
Ansaugen von Luft an der Wellendichtung falsche Drehrichtung
✘ zu niedrige Drehzahl 18)
Flüssigkeitsstand korrigieren
Pumpe tiefer einbauen
Absperrorgan in der Zulaufleitung voll öffnen
Zulaufleitung gegebenenfalls ändern, wenn
Widerstände in der Zulaufleitung zu groß eingebaute Siebe/Saugöffnung überprüfen zulässige Druckabsenkungsgeschwindigkeit einhalten
Sperrflüssigkeitskanal reinigen, eventuell
Fremdsperrflüssigkeit zuführen bzw. deren
Druck erhöhen
Wellendichtung erneuern
Elektrischen Anschluss des Motors und ggf.
die Schaltanlage prüfen.
- bei Frequenzumrichter-Betrieb
- ohne Frequenzumrichter-Betrieb
✘ ✘ Laufrad
✘ ✘ Gegendruck der Pumpe ist geringer als in der Bestellung angegeben
- Spannung /Frequenz im zulässigen Bereich am Frequenzumrichter erhöhen
- Spannung prüfen verschlissene Teile erneuern
Betriebspunkt genau einregeln bei ständiger Überlastung eventuell Laufrad abdrehen 18)
17)
18)
Für die Behebung von Störungen an unter Druck stehenden Teilen ist die Pumpe drucklos zu machen.
Rückfrage erforderlich.
62 von 72 MegaCPK
8 Störungen: Ursachen und Beseitigung
A B C D E F G H Mögliche Störungsursache Beseitigung 17)
✘ höhere Dichte oder höhere Viskosität des Fördermediums als in der Bestellung angegeben
✘ ✘ Stopfbuchsbrille zu fest oder schräg angezogen
✘ ✘ Drehzahl zu hoch
✘ Dichtung defekt
Rückfrage erforderlich
ändern
Drehzahl verringern 18)
✘ ✘ Riefenbildung oder Rauhigkeit der
Wellenschutzhülse/Wellenhülse
✘ Pumpe läuft unruhig
Dichtung zwischen Spiralgehäuse und Druckdeckel erneuern
✘ Wellendichtung verschlissen
✘ ✘ ✘ Aggregat schlecht ausgerichtet
✘ ✘ ✘ Pumpe verspannt oder Resonanz-
✘ ✘ schwingungen in Rohrleitungen zu wenig, zu viel oder ungeeignetes
Schmiermittel
✘ Kupplungsabstand nicht eingehalten Abstand nach Aufstellungsplan korrigieren
✘ ✘ Lauf auf zwei Phasen
✘ Unwucht des Rotors
Rohrleitungsanschlüsse und Pumpenbefestigung überprüfen ggf. Abstände der Rohrschellen verringern
Rohrleitungen über schwingungsdämpfendes
Material befestigen
Schmiermittel ergänzen, verringern bzw. ersetzen defekte Sicherung erneuern elektrische Leitungsanschlüsse überprüfen
Laufrad reinigen
Laufrad nachwuchten erneuern ✘ Lager schadhaft
✘ ✘ zu kleiner Förderstrom
✘ Fehler in der Zuführung der Zirkulationsflüssigkeit
Wellendichtung erneuern
Spül- /Sperrflüssigkeit kontrollieren
Wellenschutzhülse/Wellenhülse erneuern
Wellendichtung erneuern
Saugverhältnisse korrigieren
Pumpe ausrichten
Laufrad nachwuchten
Druck am Saugstutzen der Pumpe erhöhen ausrichten
Mindestförderstrom vergrößern freien Querschnitt vergrößern
17) Für die Behebung von Störungen an unter Druck stehenden Teilen ist die Pumpe drucklos zu machen.
MegaCPK 63 von 72
9 Zugehörige Unterlagen
9 Zugehörige Unterlagen
9.1 Gesamtzeichnung mit Einzelteileverzeichnis
Abb. 22: Gesamtzeichnung Standardausführung (mit Ölschmierung)
Ausführung mit Lagerträger CS40
901.22
Ausführung mit geklemmtem Gehäusedeckel
Heizbare Ausführung "h"
64 von 72 MegaCPK
9 Zugehörige Unterlagen
Ausführung mit Stopfbuchspackung Gleitringdichtung mit konischem Gehäusedeckel
Gleitringdichtung mit zylindrischem Gehäusedeckel
Gleitringdichtung mit zylindrischem Gehäusedeckel ( heizbare Ausführung "h")
Ausführung mit Fettschmierung (Medium Duty-Lagerung)
Ausführung mit Ölschmierung (Economy-Lagerung)
MegaCPK 65 von 72
9 Zugehörige Unterlagen
320.02
22)
321.01 24)
321.02
24)
322.01 22)
330
360.01
360.02
400.01
400.02
411.15
411.31
20)
411.32
421.01
Ausführung mit kühlbarem Lagerträger
Tabelle 29: Einzelteileverzeichnis
Teile-Nr.
102
161
183
210
230 bestehend aus
321.02
322.01
330
360.01
360.02
400.01
400.02
411.15
411.31
411.32
421.01
102
411.01/.02
19) /03 19) /.04
19) /.10
20)
502.01
19)
902.01
903.01/.02
19) /.03
19) /.04
19)
920.01
161
502.02
19)
901.22 21) /31
902.02
920.02
183
210
920.21
22)
931.01
22)
940.01/.02/.09
23)
230
503.01/.02
19)
320.02
321.01
Teile-Benennung
Spiralgehäuse
Dichtring
Spaltring
Stiftschraube
Verschlussschraube
Sechskantmutter
Gehäusedeckel
Spaltring
Sechskantschraube
Stiftschraube
Sechskantmutter
Stützfuß
Welle
Nutmutter
Sicherungsblech
Passfeder
Laufrad
Laufring
Schrägkugellager (bei CS40 zweireihig)
Rillenkugellager
Rillenkugellager
Zylinderrollenlager
Lagerträger
Lagerdeckel
Lagerdeckel
Flachdichtung
Flachdichtung
Dichtring
Dichtring
Dichtring
Radialwellendichtring
19)
20)
21)
22)
23)
24) nicht in allen Ausführungen
Dichtring 411.10 (und 411.15 nur bei Ausführung mit Gleitringdichtung mit Dichtungsdeckel) abhängig von Einsatztemperatur. Bei Ersatzteillieferung separat bestellen.
nur bei geklemmten Deckel entfällt bei Economy-Lagerung ab CS 60 nur bei Economy-Lagerung
66 von 72 MegaCPK
Teile-Nr.
550.01
550.23
550.24
25)
550.25
25)
550.74
554.98
561.03
636.02
25)
636.03
25)
638 26)
642 26)
672 26)
81-92
99-9
421.02
433.02
452.01
454.01
458.01
461.01
463.01
471.01
502.01
19)
502.02
19)
503.01
19)
503.02
19)
507.01
524.01
901.04
901.30
901.31
901.32
901.98
902.15
903.46
914.01
914.02
920.15
922
932.01
932.02
9 Zugehörige Unterlagen bestehend aus Teile-Benennung
503.02
507.01
524.01
550.01
550.23
550.24
550.25
550.74
554.98
561.03
636.02
636.03
421.02
433.02
452.01
454.01
458.01
461.01
463.01
471.01
502.01
502.02
503.01
Radialwellendichtring
Gleitringdichtung (komplett)
Stopfbuchsbrille
Stopfbuchsring
Sperrring
Stopfbuchspackung
Tropfblech
Dichtungsdeckel
Spaltring
Spaltring
Laufring
Laufring
Spritzring
Wellenschutzhülse
Scheibe
Scheibe
Scheibe
Scheibe
Scheibe
Unterlegscheibe
Kerbstift
Schmiernippel
Schmiernippel
638
642
672
81-92
Ölstandsregler
Ölstandsauge
Entlüftungsstopfen
Abdeckblech
411.01/.02/.03/.04/.10/.15/31/.32/.46 Dichtring
400.01/02 Flachdichtung
901.04
901.30
901.31
901.32
901.98
902.15
903.46
Sechskantschraube
Sechskantschraube
Sechskantschraube
Sechskantschraube
Sechskantschraube
Stiftschraube
Verschlussschraube
914.01
914.02
920.15
922
932.01
932.02
Innensechskantschraube
Innensechskantschraube
Sechskantmutter
Laufradmutter
Sicherungsring
Sicherungsring
Die zutreffende Ausführung der mitgelieferen Dokumentation entnehmen.
25)
26) nur bei Fettschmierung entfällt bei Fettschmierung
MegaCPK 67 von 72
10 EG-Konformitätserklärung
10 EG-Konformitätserklärung
Hersteller: KSB Aktiengesellschaft
Johann-Klein-Straße 9
67227 Frankenthal (Deutschland)
Hiermit erklärt der Hersteller, dass das Produkt:
MegaCPK (MCPK)
KSB-Auftragsnummer: ...................................................................................................
▪ allen Bestimmungen der folgenden Richtlinien in ihrer jeweils gültigen Fassung entspricht:
– Pumpe/Pumpenaggregat: Richtlinie 2006/42/EG "Maschinen"
Weiterhin erklärt der Hersteller, dass:
▪ die folgenden harmonisierten internationalen Normen zur Anwendung kamen:
– ISO 12100,
– EN 809
▪ Angewendete nationale technische Normen und Spezifikationen, insbesondere:
– DIN EN ISO 5199
Bevollmächtigter für die Zusammenstellung der technischen Unterlagen:
Name
Funktion
Adresse (Firma)
Adresse (Straße Nr.)
Adresse (PLZ Ort) (Land)
Die EG-Konformitätserklärung wurde ausgestellt:
Ort, Datum
..............................
27) .............................
Name
Funktion
Firma
Adresse
27) Die unterschriebene und somit rechtsgültige Konformitätserklärung wird mit dem Produkt ausgeliefert.
68 von 72 MegaCPK
11 Unbedenklichkeitserklärung
Typ:
Auftragsnummer/
Auftragspositionsnummer 28) :
Lieferdatum:
Einsatzgebiet:
Fördermedium 28) :
Zutreffendes bitte ankreuzen 28) :
11 Unbedenklichkeitserklärung
................................................................................................................................
................................................................................................................................
................................................................................................................................
................................................................................................................................
................................................................................................................................
⃞ radioaktiv
⃞ explosiv
⃞
ätzend
⃞ giftig
⃞ gesundheitsschädlich
⃞ biogefährlich
⃞ leicht entzündlich
⃞ unbedenklich
Grund der Rücksendung 28) : ................................................................................................................................
Bemerkungen: ................................................................................................................................
................................................................................................................................
Das Produkt/ Zubehör ist vor Versand/ Bereitstellung sorgfältig entleert sowie außen und innen gereinigt worden.
Wir erklären hiermit, dass dieses Produkt frei von gefährlichen Chemikalien, biologischen und radioaktiven Stoffen ist.
Bei wellendichtungslosen Pumpen wurde der Rotor zur Reinigung aus der Pumpe entfernt.
⃞
⃞
Besondere Sicherheitsvorkehrungen sind bei der weiteren Handhabung nicht erforderlich.
Folgende Sicherheitsvorkehrungen hinsichtlich Spülmedien, Restflüssigkeiten und Entsorgung sind erforderlich:
...............................................................................................................................................................
...............................................................................................................................................................
Wir versichern, dass die vorstehenden Angaben korrekt und vollständig sind und der Versand gemäß den gesetzlichen Bestimmungen erfolgt.
....................................................................
.......................................................
Ort, Datum und Unterschrift Adresse
.......................................................
Firmenstempel
28) Pflichtfelder
MegaCPK 69 von 72
Stichwortverzeichnis
Stichwortverzeichnis
A
Aufstellung
Austauschbarkeit der Pumpenteile 60
B
Bestimmungsgemäße Verwendung 8
D
E
Explosionsschutz 11, 20, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 34, 35,
F
Fettschmierung
Fördermedium
G
Grenzen des Betriebsbereiches 39
H
I
K
L
M
O
Ölschmierung
P
R
S
Sicherheitsbewusstes Arbeiten 9
T
70 von 72 MegaCPK
Stichwortverzeichnis
U
W
Z
Zulässige Kräfte und Momente an den Pumpenstutzen
MegaCPK 71 von 72
KSB Aktiengesellschaft
67225 Frankenthal • Johann-Klein-Str. 9 • 67227 Frankenthal (Deutschland)
Tel. +49 6233 86-0 • Fax +49 6233 86-3401 www.ksb.de
KSB Bombas Hidráulicas SA
Rua José Rabello Portella, 638
13220-540 - Várzea Paulista - SP - Brasil
Tel.: +55 11 4596 8500 • Fax: +55 11 4596 8580 www.ksb.com.br
KSB Pumps Limited
Plot no. E3 & E4, MIDC, Sinnar, (Malegaon) • Nashik 422 113
Tel. +91 2551 230252
Tel. +91 2551 230253
Tel. +91 2551 229700 india.co
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