DeTeWe OpenCom 510 Kommunikationssystem Bedienungsanleitung
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OpenCom
510
Montage und Inbetriebnahme
Bedienungsanleitung
Willkommen bei DeTeWe
Vielen Dank, dass Sie sich für ein
Produkt von DeTeWe entschieden haben. Unser Produkt steht für höchste Qualitätsansprüche, gepaart mit hochwertigem Design.
Die folgende Bedienungsanleitung wird Sie beim Gebrauch Ihrer
OpenCom 510 begleiten und dabei alle wesentlichen Fragen beantworten.
Sollten Sie darüber hinaus weitere technische Unterstützung benötigen oder Informationen über andere
DeTeWe-Produkte wünschen, stehen
Ihnen unter www.detewe.de unsere Internetseiten zur Verfügung. Sie finden dort ergänzende
Hinweise und Tipps zum Produkt.
Produktfamilie
OpenCom 100
Diese Bedienungsanleitung beschreibt das Kommunikationssystem
OpenCom 510.
Es existieren folgende Bedienungsanleitungen für die Mitglieder der
Produktfamilie:
■ OpenCom 100:
Bedienungsanleitung für
OpenCom 105, OpenCom 107,
OpenCom 110 und
OpenCom 120
■ OpenCom 130/150:
Bedienungsanleitung für
OpenCom 130 und
OpenCom 150
■ OpenCom 510:
Bedienungsanleitung für
OpenCom 510 (19"-Gehäuse)
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit
Ihrer OpenCom 510.
Inhalt
Leistungsmerkmale 5
Grundeinstellungen bei Auslieferung
10
Informationen vorab 15
Installation 17
Generelle Vorschriften . . . . . . . . . . 17
Hinweise zur Stromversorgung . . 17
Hinweise zur EMV und zur Erdung 18
OpenCom 510. . . . . . . . . . . . . . 19
Endgeräten . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Montageort, Umgebungsbedingungen
Steckplätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Hinweise zur Abkopplung von der Stromversorgung . . . . . . . 23
Zentrale Steuerbaugruppe installieren . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Schnittstellenkarten installieren . 26
Netzteil installieren. . . . . . . . . . . . . 27
Schnittstellen und anschließbare
Endgeräte
34
-Anschlüsse 35
Terminierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
0 extern) . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
-Anschlüsse . . . . . . . . . . 38
-Anschlüsse 38
-Anschluss . . . . 38
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . 39
DECT-Basisstationen . . . . . . . . 39
Endgeräte am a/b-Anschluss . . . . 41
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . 43
Anschluss DSL . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Service-PC. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
-Adapter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
a/b-Adapter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Audio-Adapter . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Zugelassene Geräte / zugelassenes Zubehör . . . . . . 49
Gerätekombinationen . . . . . . . . . . 50
1
2
Baugruppen
54
Konfiguration 73
Erstkonfiguration über serielle
Schnittstelle . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Konfiguration unter Windows 76
Schnittstelle (V.24) . . . . . . . . . . 77
Hinweise zur Konfiguration der seriellen Schnittstelle. . . . . . . . 78
Verbindung über Netzwerk-Karte
(LAN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Setup prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Browser aufrufen . . . . . . . . . . . . . . . 81
Linux . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
MacOS. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Konfiguration vorbereiten . . . . . . . 83
Web-Konsole aufrufen . . . . . . . . . . 83
Online-Hilfe laden . . . . . . . . . . . . . . 85
Konfiguration beenden. . . . . . . . . . 86
Vorkonfiguration . . . . . . . . . . . . . . .86
Fernkonfiguration . . . . . . . . . . . . . . 86
Kennziffern für IP-Konfiguration. .87
Konfiguration sichern und laden. .88
Software-Update einspielen . . . . .88
Systemdaten zurücksetzen. . . . . . .89
Eigene MoH-Dateien erzeugen . . . 89
Konfigurationsbeispiele
91
OpenCom 510 in einem LAN ohne Server 93
DNS-Namensauflösung. . . . . . . . . .94
Internet-Zugang . . . . . . . . . . . . . . . . 95
RAS-Zugang. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
DNS-Namensauflösung. . . . . . . . . .97
Internet-Zugang . . . . . . . . . . . . . . . . 97
RAS-Zugang. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Kosten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .100
Web . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .100
E-Mail . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .101
NAT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .101
TK-Anlagenvernetzung
103
TK-Anlagenkaskadierung . . .104
TK-Anlagenkaskade in Betrieb nehmen. . . . . . . . . . . . . . . . . . .104
Hinweise. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .106
Verbindungen . . . . . . . . . . . . . . . . 108
Arten von Festverbindungen . . . 110
Konfiguration. . . . . . . . . . . . . . . . . 111
Technische Hinweise . . . . . . . . . . 113
Team-Funktionen 116
Tastenerläuterung. . . . . . . . . . . . . 116
Team-Konfiguration . . . . . . . . . . . 118
Chef-Sekretär-Team . . . . . . . . . . . 119
Dreier-Team . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
Reihen-Team . . . . . . . . . . . . . . . . . 121
Makler-Team . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Anruf-Warteschlange
124
Aktivierung von Warteschlangen125
Rufumleitungen . . . . . . . . . . . . . . 125
Pickup . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126
Sammelruf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126
Abfrageplatz für einen Operator
126 mit zwei Systemtelefonen . . 126
Gruppe von drei Abfrageplätzen 127
Mehrfirmenvariante 130
Mehrfirmenvariante konfigurieren 131
Mehrfirmenvariante aktivieren . 131
Firmen einrichten und verwalten132
Benutzer zuordnen . . . . . . . . . . . . 132
Bündel zuordnen. . . . . . . . . . . . . . 133
Leitwegkennzahlen vergeben . . 133
Firmenzentrale konfigurieren. . . 134
Mit der Mehrfirmenvariante arbeiten 134
Firmentelefonbuch . . . . . . . . . . . . 134
Zwischen Firmen telefonieren . . 135
Gebühren pro Firma abrechnen . 135
PC-Software einrichten
136
Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144
Installation und Konfiguration . . 144
Technische Daten beim Betrieb an der OpenCom 510 . . . . . . . . . 145
Konfigurationsleitfaden
146
3
4
Fragen und Antworten
155
Technische Daten 162
Index 164
Leistungsmerkmale
Die OpenCom 510 ist ein Kommunikationssystem für die integrierte
Sprach- und Datenkommunikation.
Hervorragendes Merkmal dieses
Kommunikationssystems ist der modulare Aufbau. Die OpenCom 510 ist für den Einbau in einen 19"-Frame
(Rahmen) konzipiert. Der Frame kann in ein 19"-Wandgehäuse bzw. einen 19"-Standschrank eingebaut werden.
Das System bietet mehrere Steckplätze zur Aufnahme der Baugruppen. Bei einem Maximalausbau sind im Frame alle Steckplätze belegt und folgende Baugruppen installiert:
2 Netzteile, 1 Steuerbaugruppe,
12 Schnittstellenkarten. Durch Kombination verschiedener Schnittstellenkarten sind individuelle Ausbauten möglich, die genau auf den jeweiligen Kommunikationsbedarf zugeschnitten sind. So kann z.B. der
Wunsch nach zusätzlichen DECT-fähigen U pn
-Schnittstellen, weiteren
S
0
-Schnittstellen oder mehr a/b-
Schnittstellen mit einer oder mehreren Schnittstellenkarten ohne Systemwechsel erfüllt werden.
Darüber hinaus kann die
OpenCom 510 durch Integration weiterer Baugruppen und durch
Kaskadierung oder Vernetzung mehrerer Systeme an gewachsenen
Kommunikationsbedarf angepasst werden.
Die OpenCom 510 ist in Systemumgebungen mit strukturierter Verkabelung integrierbar. Die gesamte
Verbindung zum Patchfeld einer strukturierten Verkabelung erfolgt mit handelsüblichen Patchfeld-Kabeln.
Folgende Kommunikationsanwendungen sind möglich:
■ Telefonie mit Systemtelefonen,
ISDN-Telefonen und analogen
Endgeräten, Internet-/Intranet-
Datenkommunikation, CTI-Anwendungen, Unteranlagen-Betrieb und die System-Konfiguration mit einem Standard-Web-
Browser.
■ Darüber hinaus können weitere
Programmpakete betrieben werden, die erweiterte bzw. komfortable Telefonie-Funktionen zur Verfügung stellen. Dies sind z.B. die digitalen Sprachspeicher- und Sprachinformationssysteme OpenVoice und
OpenAttendant
■ Die Türfreisprecheinrichtung
„Doorline“ kann betrieben werden.
Telefonie
Das Kommunikationssystem
OpenCom 510 ist zum Anschluss an einen ISDN-Basisanschluss mit
Leistungsmerkmale 5
6
DSS1-Protokoll bestimmt. Unterstützt werden die Anschlussarten
Mehrgeräteanschluss (Punkt-zu-
Mehrpunkt-Anschluss) und Anlagenanschluss (Punkt-zu-Punkt-Anschluss). Beide Anschlussarten können parallel eingerichtet werden.
Für den Anschluss an das Fernmeldenetz stehen S
0
- und S
2M
-Schnittstellenkarten zur Verfügung. Eine
S
0
-Schnittstellenkarte bietet 8 S
0
-
Anschlüsse (zwischen intern/extern umschaltbar). Die S
2M
-Schnittstellenkarte stellt eine (1) ISDN-S
2M
-
Schnittstelle zur Verfügung. Über diese Schnittstelle kann die
OpenCom 510 entweder an einen
Primärmultiplex-Anschluss oder an eine zweite TK-Anlage angeschlossen werden (ISDN-Festverbindung).
Eine Übersicht der Schnittstellenkar-
ten finden Sie im Kapitel Baugrup-
Die Firmware der OpenCom 510 ist für die Einrichtung von maximal
600 Benutzern ausgelegt. Eine Übersicht über die Ausbaugrenzen finden
Sie im Kapitel Technische Daten ab
An die OpenCom 510 können Sie anschließen:
■ Euro-ISDN-Endgeräte,
■ DeTeWe-Systemtelefone,
■ ISDN-Telefone (am U pn
-Anschluss) OpenPhone 52,
■ DeTeWe-Basisstationen RFP 21,
■ DECT Handgeräte (über RFP 21, am DECT-fähigen Upn-Anschluss einer Schnittstellenkarte des Typs MS+UPN2-8)
■ analoge Endgeräte.
Ein S
0
-Anschluss benötigt Euro-
ISDN-Endgeräte nach DSS1.
Ein U pn
-Anschluss ist für DeTeWe-
Systemtelefone der Familie Open-
Phone geeignet. An die DECT-fähigen U pn
-Anschlüsse der Schnittstellenkarte MS+UPN2-8 können außerdem RFP 21 Basisstationen angeschlossen werden.
Ein analoger Anschluss arbeitet mit analogen Standardendgeräten.
Sofern das Leistungsmerkmal CNIP
(Calling Name Identification Presentation) von Ihrem Netzprovider unterstützt wird, liefert dieser bei jedem kommenden Amtsanruf neben der Telefonnummer des Anrufers auch den Namen des Teilnehmers mit. Die OpenCom 510 unterstützt die Anzeige dieses Namens an Systemtelefonen. Sollten Sie allerdings unter der Rufnummer des Anrufers einen Eintrag im Telefonbuch der
OpenCom 510 erstellt haben, wird dieser bevorzugt angezeigt.
Die OpenCom 510 kann in ein vorhandenes Netzwerk (LAN) integriert und von allen Arbeitsplatz-Rechnern
Leistungsmerkmale
als Internet-Zugangs-Router und
Mail-Klient genutzt werden.
Die Konfiguration und Programmierung der OpenCom 510 erfolgt über einen Web-Browser (Web-Konsole), der auf einem angeschlossenen PC aufgerufen werden kann.
Die OpenCom 510 kann im Servicecenter vorbereitend konfiguriert und per Fernkonfiguration gewartet werden.
Über eine COM-Schnittstelle kann ein PC zur Übermittlung von Verbindungsdaten angeschlossen werden.
Um die OpenCom 510 mit der vorhandenen Haustechnik zu verbinden, können Sie das TFE-Modul
Doorline einsetzen. Hierüber können
Sie z.B. einen Türöffner und eine Türklingel über die OpenCom 510 betreiben (nur mit Zusatzgeräten).
Mit der OpenCom 510 können Sie
CTI-Anwendungen (Computer Telephony Integration) anderer Hersteller nutzen. Voraussetzung ist die Installation des TAPI-Treibers (liegt auf der Anlagen-CD bei) auf einem Windows-PC. Außerdem verfügt die
OpenCom 510 über eine integrierte
Wählhilfe, das OpenCTI 50. Über das OpenCTI 50 können die Benutzer
Telefonfunktionen auf ihrem PC aufrufen und nutzen, ohne dass ein spezieller TAPI-Treiber installiert werden muss.
Weitere Telefonie-
Leistungsmerkmale
An der OpenCom 510 können zusätzlich digitale Sprachspeicher- und
Sprachinformationssysteme betrieben werden. Die Konfiguration und die aufgezeichneten Sprachdaten
(Ansagetexte, eingegangene Nachrichten) werden auf der Compact-
Flash-Karte der OpenCom 510 gespeichert. Diese CompactFlash-Karte ist auf der zentralen Steuerbaugruppe MC+1-3 installiert.
Weitere Hinweise finden Sie in den
Anleitungen „OpenVoice“ und
„OpenAttendant“.
Mit den Team-Funktionen und einer
Anruf-Warteschlange können Sie die
Telefon-Kommunikation optimieren.
Mit der separat lizenzierbaren Web-
Applikation„OpenCount“ können Telefonie-Verbindungen erfasst, gespeichert und über konfigurierbare
Filter ausgewertet werden. Nähere
Informationen hierzu finden Sie in der Online-Hilfe der Web-Konsole.
Sie können zwei OpenCom 510 miteinander verbinden. Mit der TK-Anlagenkaskadierung können Sie auf einfache Weise die Anzahl der anschließbaren Endgeräte erhöhen.
Für wachsende Anforderungen kann die OpenCom 510 mit anderen
TK-Anlagen vernetzt werden. Damit kann die OpenCom 510 als Unteranlage oder als DECT-Server betrieben
Leistungsmerkmale 7
8 werden. Darüberhinaus ist der Aufbau eines TK-Systems mit mehreren vernetzten TK-Anlagen möglich.
Internet-Zugang
Es ist möglich, einzelne PCs über die internen S
0
-Schnittstellen an die
OpenCom 510 anzuschließen oder
über die Ethernet-Schnittstelle ein komplettes LAN mit der
OpenCom 510 zu verbinden. Diese
PCs können über die OpenCom 510
Zugang zum Internet erhalten. Ist bereits ein Internet-Zugang über einen Internet Service Provider vorhanden, kann dieser in der
OpenCom 510 eingerichtet werden.
Falls noch kein IP-fähiges Netzwerk vorhanden ist, kann die
OpenCom 510 die für den Internet-
Zugang erforderliche IP-Konfiguration verwalten. In die OpenCom 510 sind ein DHCP-Server und ein DNS-
Server integriert, die in diesem Fall die IP-Adressverwaltung und Namensauflösung für die Klienten-
Rechner ausführen.
Die OpenCom 510 ermöglicht für alle angeschlossenen PCs den Internet-Zugang mit einer gemeinsamen
IP-Adresse. Nur diese ist im Internet sichtbar. Die lokalen IP-Adressen der
Klienten-Rechner werden per Network Address Translation (NAT) in die IP-Adresse der OpenCom 510
übersetzt. Die Klienten-Rechner im
LAN sind somit von außen (aus dem
Internet) nicht direkt erreichbar und vor unmittelbaren Angriffen aus dem Internet geschützt. Als zusätzlichen Schutz des LAN bietet die
OpenCom 510 Filterlisten, die individuell konfiguriert werden können
(Firewall-Funktion).
Hinweis: Beachten Sie auch die Er-
läuterungen unter Wissenswertes zum Internet-Zugang ab Seite 100.
DECT-Datenkommunikation
In Verbindung mit einer USB DECT
Box oder mit DECT-Endgeräten
OpenPhone 25 erhalten auch solche
PCs Internet-Zugang, die nicht über die internen S
0
-Schnittstellen oder
über die Ethernet-Schnittstelle an die OpenCom 510 angebunden sind.
Diese PCs können die Internet- und
E-Mail-Leistungsmerkmale der
OpenCom 510 ebenfalls in vollem
Umfang nutzen.
Die Datenkommunikation erfolgt in diesem Fall über die interne Datenschnittstelle des OpenPhone 25.
Hierzu wird das OpenPhone 25 über den mitgelieferten Adapter mit der seriellen Schnittstelle des PCs verbunden. Der Zugriff auf das Internet ist dann über das DFÜ-Netzwerk möglich. Das OpenPhone 25 baut dazu eine Datenverbindung über die
DECT-Luftschnittstelle zur
OpenCom 510 auf. Der weitere Verbindungsaufbau erfolgt entweder direkt über einen durchgeschalteten ISDN-B-Kanal oder indirekt über den internen RAS-Zugang der
OpenCom 510. Der indirekte RAS-
Zugang sollte bevorzugt werden. Er nutzt die Routingfunktion der
Leistungsmerkmale
OpenCom 510 und damit auch die
Sicherheitsmerkmale des gemeinsamen Internet-Zugangs.
Mit der als Zusatzgerät erhältlichen
USB DECT Box kann ein PC eine
ISDN-Datenverbindung über Funk
(DECT) aufnehmen. Die USB DECT
Box wird über die USB-Schnittstelle an den PC angeschlossen.
Ausführliche Hinweise zur Installation der benötigten Treiber-Software sowie den verschiedenen Konfigurationsmöglichkeiten finden Sie
OpenCom 510 ab Seite 144 und in
der Bedienungsanleitung „Open-
Phone 25“. Hinweise zur Konfiguration des OpenPhone 25 mit Datenschnittstelle finden Sie in der Online-
Hilfe der OpenCom 510.
In die OpenCom 510 ist eine E-Mail-
Funktion integriert, die unter Verwendung der Protokolle POP3, APOP oder IMAP4 eingegangene Mail beim Internet Service Provider abfragen kann. Bei Konfiguration der
OpenCom 510 können für jeden Mitarbeiter Mail-Account-Abfragen eingerichtet werden.
Die OpenCom 510 holt dann in einstellbaren Zeitintervallen die Kopfzeile (Subject) und den Absender von eingegangenen E-Mails bei den eingestellten Mail-Servern ab und leitet diese an das Systemendgerät des Benutzers weiter.
Weitere Netzwerk-
Leistungsmerkmale
Sie können Ihren Mitarbeitern über den RAS-Zugang eine Einwahlmöglichkeit in das LAN bieten.
Zusätzlich kann eine LAN-LAN-
Kopplung über ISDN realisiert werden. Damit können zwei
OpenCom 510 die jeweils angebundenen LANs mit einer gegenseitigen bedarfsweisen Einwahl miteinander verbinden.
Mit einer NET-CAPI (Treiber-Software auf der Anlagen-CD) können
Sie ISDN-Funktionen auch mit den
Arbeitsplatz-Rechnern nutzen, die nicht über eine eingebaute ISDN-
Karte verfügen.
Leistungsmerkmale 9
Grundeinstellungen bei Auslieferung
Im Lieferzustand sind folgende
Grundeinstellungen und Leistungsmerkmale wirksam. Wir empfehlen, die OpenCom 510 vor dem ersten
Benutzen nach individuellen Wün-
schen zu konfigurieren (siehe Konfi-
Tipp: Erläuterungen zu den im Folgenden genannten Funktionen finden Sie im Glossar (liegt als PDF-Datei auf der Anlagen-CD bei).
Telefonie-Funktionen
■ Die OpenCom 510 ist für den Betrieb in Deutschland voreingestellt.
■ Analoge Endgeräte: Das Wahlverfahren (IWV oder MFV) wird automatisch erkannt.
■ Bei ankommenden externen Anrufen klingeln alle angeschlossenen schnurgebundenen Endgeräte.
■ Die System-PIN, beispielsweise für die fernprogrammierbare
Rufumleitung, lautet „0000“.
Berechtigungen
Welche Funktionen an den Endgeräten der OpenCom 510 genutzt werden dürfen, wird durch die Vergabe von Berechtigungen geregelt.
Diese Berechtigungen werden für sogenannte Benutzergruppen eingerichtet, denen wiederum die Benutzer mit ihren Endgeräten zugeordnet werden.
Es sind zwei Benutzergruppen voreingestellt: „Administrators“ und
„Guests“. „Administrators“ haben
Zugriff auf alle Funktionen der
OpenCom 510 und uneingeschränkte Konfigurationsrechte. Benutzer der Gruppe „Guests“ können die OpenCom 510 nicht konfigurieren, dürfen keine externen Verbin-
10 Telefonie-Funktionen Grundeinstellungen bei Auslieferung
dungen aufbauen und können Endgeräte-Funktionen der
OpenCom 510 nur eingeschränkt nutzen.
Hinweis: Bei Erstinbetriebnahme der OpenCom 510 sind alle angeschlossenen Endgeräte zunächst solange in die Benutzergruppe „Administrators“ geschaltet, bis sich ein
Anwender bei der Web-Konsole anmeldet. Danach werden alle Endgeräte automatisch in die Benutzergruppe „Guests“ geschaltet. Hinweise zur Konfiguration von Benutzergruppen und Benutzern finden Sie in der
Online-Hilfe im Kapitel „Benutzer Manager“.
Die folgenden Endgeräte-Funktionen sind bei Auslieferung für die Benutzergruppe „Administrators“ eingestellt:
■ Externberechtigung: Alle konfigurierten Endgeräte sind zur internationalen Wahl berechtigt.
Externe Wählleitungen müssen durch Eingabe einer Vorwahlkennzahl belegt werden.
■ Das Least Cost Routing ist nicht aktiv. Sobald das LCR eingerichtet wurde, können die Benutzer
Verbindungen über individuell gewählte Call-by-Call-Provider aufbauen.
■ VIP-Ruf ist aktiviert.
■ Durchsagen zu Systemendgeräten sind möglich.
■ Babyrufe können eingerichtet werden.
■ Ist für einen Benutzer eine Gesprächstaste an mehreren Endgeräten eingerichtet, kann er diese für gehende Verbindungen mehrfach belegen, d.h. er kann unter der Rufnummer dieser Gesprächstaste von seinen verschiedenen Endgeräten aus parallel anrufen.
■ „Pickup“ und „Pickup gezielt“ von Rufen an anderen Telefonen sind aktiviert. Der Pickup-
Schutz ist deaktiviert.
■ „Gesprächwegnahme“ ist deaktiviert.
■ Rückrufe (bei besetzt) können aktiviert werden.
■ Sind für einen Benutzer mehrere
Endgeräte unter einer gemeinsamen Rufnummer eingerichtet, kann er die Signalisierung von
Anrufen an den parallelen Endgeräten unterdrücken.
■ Die Funktion „Anruf-Warteschlange“ ist deaktiviert.
■ Die Funktion „Reaktion: Verbindung wird beendet“ ist deaktiviert, da alle Anrufe für ein Endgerät, das nicht erreichbar oder
Grundeinstellungen bei Auslieferung Berechtigungen 11
besetzt ist, ein Besetztzeichen erhalten.
■ Rufumleitungen zu internen und externen Rufnummern können aktiviert werden. Rufumleitungen nach Zeit werden nach 20 Sekunden ausgeführt.
Türrufe können umgeleitet werden. Umgeleitete Anrufe werden am ursprünglich gerufenen
Endgerät und am Umleitungsziel gleichzeitig signalisiert. Au-
ßerdem können Rufumleitungen für MSN-Gruppen eingerichtet werden, sofern
MSN-Gruppen konfiguriert wurden. Benutzer der Gruppe „Administrators“ können Rufumleitungen für andere Benutzer aktivieren, ihre eigenen Rufnummern sind jedoch vor Rufumleitungen durch Dritte geschützt.
■ Vermitteln eines externen Gesprächs an einen externen Teilnehmer ist möglich.
■ Dreierkonferenzen können aufgebaut werden.
■ Bei Gesprächen in Rückfrage hört der wartende Anrufer Music On Hold. Voraussetzung ist, dass eine geeignete Audiodatei in das System geladen wurde.
■ Anrufschutz, Anklopfschutz und
Durchsageschutz sind deaktiviert.
■ Die Übermittlung der eigenen
Rufnummer (MSN oder Anlagenanschlussnummer) zu einer externen Gegenstelle ist eingeschaltet, kann jedoch unterdrückt werden.
■ Das Telefonschloss kann aktiviert werden. Die Endgeräte-PIN lautet „0000“.
■ Fangen „böswilliger“ Anrufer ist möglich, sofern das Leistungsmerkmal beim Netzbetreiber beauftragt wurde.
■ Die Wahl mit Kurzwahlnummern ist möglich, sofern diese im zentralen Telefonbuch der
OpenCom 510 eingerichtet werden.
■ Die Freigabe- und die Sperrliste und ein Anruffilter sind nicht voreingerichtet und daher nicht aktiv. Werden diese Listen eingerichtet, können sie für die Benutzergruppen aktiviert werden.
Eine Sonderliste mit Notrufnummern ist voreingestellt und aktiviert.
■ Externe und interne Anrufe, die ein Benutzer nicht annimmt, werden in seine Anrufliste eingetragen.
■ Der Türöffner kann von allen
Endgeräten betätigt werden.
Türrufe können umgeleitet werden.
12 Berechtigungen Grundeinstellungen bei Auslieferung
■ Keypadwahl kann genutzt werden.
■ Die Benutzergruppe ist nicht berechtigt, die Zeitgruppen des
Systems umzustellen.
■ Die Umleitung für SMS-Rufe im
Festnetz ist nicht aktiviert.
■ Die Auswertung von Verbindungsdaten ist deaktiviert.
■ Der Gebührenmultiplikator ist auf 100% eingestellt, d.h. Gebühren werden nicht mit einem
Faktor multipliziert.
■ Gesprächsgebühren können in
Verbindung mit Buchungsnummern erfasst und ausgewertet werden.
■ Jeder Benutzer kann die Konfiguration der OpenCom 510 ändern.
■ Jeder Benutzer kann ein persönliches Telefonbuch anlegen und Einträge des zentralen Telefonbuches bearbeiten.
■ Jeder Benutzer kann die Entgelte auslesen.
■ Jeder Benutzer kann das interne
Programm OpenCount für die
Auswertung von Verbindungsdaten nutzen.
■ Jeder Benutzer mit einem Systemendgerät kann, sofern sein Arbeitsplatz mit einem PC ausgestattet ist, über das OpenCTI 50
Gesprächsverbindungen aufbauen, Anrufe und Nachrichten verwalten, Einträge aus dem
(zentralen und persönlichen) Telefonbuch wählen und die Besetztanzeige des OpenCTI 50 nutzen.
■ Die Mehrfirmenvariante ist nicht aktiviert.
Internet-Funktionen
Hinweis: Beachten Sie, dass die
Einstellungen für Mail, ISP- und RAS-
Zugang nur möglich sind, wenn Sie das IP-Paket der OpenCom 510 freigeschaltet haben. Das Paket wird auf
der Web-Konsole im Konfigurator,
Menü SYS Konfiguration: Erweite-
rungen freigeschaltet (siehe auch
Hinweis zur Lizenzierung des IP-Paketes für die OpenCom 510 auf
■ Für jeden Benutzer der
OpenCom 510 kann ein RAS-Zugang (mit oder ohne Callback) eingerichtet werden. Voraus-
Grundeinstellungen bei Auslieferung Internet-Funktionen 13
setzung für den RAS-Zugang ist, dass die RAS-Berechtigung freigeschaltet wird.
■ Für jeden Benutzer können mehrere Mail-Account-Abfragen eingerichtet werden.
■ Jeder Benutzer mit einem Systemendgerät kann automatisch
über eingegangene E-Mails informiert werden.
■ Benutzer können bestehende
Internet-Verbindungen trennen
(über die Web-Konsole der
OpenCom 510 und vom Systemtelefon aus, wenn am Systemtelefon diese Funktion eingerichtet ist).
Für die Netzwerk-Konfiguration sind folgende IP-Adressen voreingestellt:
■ Host Name: host
■ IP-Adresse: 192.168.99.254
■ Netzmaske: 255.255.255.0
Folgende Adressen werden den Klienten-Rechnern im LAN per
DHCP oder PPP mitgeteilt:
■ Gateway-Adresse:
192.168.99.254
■ Domain Name: domain
■ Domain Name Server:
192.168.99.254
■ PPP-Adressen: 192.168.100.0 bis 192.168.100.10
■ DHCP-Adressen: 192.168.99.129 bis 192.168.99.148
Die IP-Einstellungen können Sie im
Konfigurator ändern. Halten Sie hierzu Rücksprache mit dem Systemverwalter, der für das vorhandene LAN zuständig ist.
Hinweis zur Lizenzierung des IP-
Paketes für die OpenCom 510
Um das IP-Paket in Ihrem Kommunikationssystem nutzen zu können, benötigen Sie einen Freischalt-Key.
Den Freischalt-Key generieren Sie auf dem DeTeWe-Lizenzserver
(http://lizenz.detewe.de).
Der Freischalt-Key wird anhand der
Seriennummer Ihrer OpenCom 510 und des Transaktionsdatensatzes
(TAD) generiert. Die Lizenzbestätigung, die Sie mit dem IP-Paket erhalten haben, enthält alle Informationen, wie Sie hierbei vorgehen müssen sowie Ihren persönlichen
TAD.
Den generierten Freischalt-Key notieren Sie oder drucken ihn aus.
Anschließend schalten Sie das IP-Paket auf der Web-Konsole im Konfi-
gurator, Menü SYS Konfiguration:
Erweiterungen frei. Weitere Hinweise finden Sie in der Online-Hilfe.
14 Internet-Funktionen Grundeinstellungen bei Auslieferung
Informationen vorab
Bauform der OpenCom 510
Die OpenCom 510 ist für den Einbau in ein 19"-Rack-System konzipiert.
Sie besteht aus vielleicht von anderen Systemen kennen, ist nicht notwendig.
■ einem 19"-Frame (deutsch: 19"-
Rahmen) für die Installation der
Baugruppen. Bei einem Maximalausbau sind im Frame alle
Steckplätze belegt und folgende Baugruppen installiert:
2 Netzteile, 1 Steuerbaugruppe,
12 Schnittstellenkarten. Auf den
Schnittstellenkarten befinden sich die Anschlüsse (Ports) des
Systems. Der 19"-Frame der
OpenCom 510 wird auch
Frame 1-12 genannt (in Anlehnung an die Anzahl der Steckplätze für Schnittstellenkarten);
In den Frame sind eingebaut: ein
Netzteil und die zentrale Steuerbaugruppe. Die vom Kunden bestellten
Schnittstellenkarten liegen bei; diese müssen installiert werden.
Achtung! Der Einbau der Schnitt- stellenkarten darf nur von Fachpersonal ausgeführt werden!
Weiterführende Informationen zur
Installation finden Sie in den Kapi-
teln Montage im 19"-Rack ab Seite 21
und Baugruppen installieren ab
■ einer Rückwand (Backplane).
Auf der Rückwand befinden sich die Anschlüsse (Stecker) für die
Steuerbaugruppe und die
Schnittstellenkarten. Die Rückwand stellt diesen Baugruppen alle notwendigen Versorgungsspannungen und Systemsignale zur Verfügung.
Die OpenCom 510 wird vorinstalliert geliefert. Ein Zusammenbau des
Frame und der Rückwand, wie Sie es
Informationen vorab Bauform der OpenCom 510 15
Lieferumfang
Der Lieferumfang eines ITK-System
OpenCom 510 besteht aus:
■ 1 19"Rahmen (Frame 1-12) mit
Installationsplätzen für bis zu
1 Steuerbaugruppe, 2 Netzteilen und 12 Schnittstellenkarten
Der 19"-Rahmen ist im
Grundausbau mit folgenden
Komponenten bestückt:
– 1 Rückwand BPV+1-12
–1 Netzteil MPS+1-AC
– 1 Netzkabel zum Anschluss an das Stromnetz
– 1 Steuerbaugruppe MC+1-3
– 1 Compact Flash Card
Auf dieser Karte ist die Firmware gespeichert. Die Speicherkarte liegt nur dann dem Lieferumfang bei, wenn der Frame 1-12 der erste bestellte Frame ist und nicht zur Erweiterung der
OpenCom 510 dient.
Alle weiteren Komponenten
(z.B. 2. Netzteil, Schnittstellenkarten und dazugehörige Anschlusskabel) liegen gemäß der individuellen Bestellung bei.
■ 1 Adapterkabel zum Anschluss von RS-232 an RJ45 (für die V.24-
Schnittstellen der Steuerbaugruppe MC+1-3
■ 1 Satz Befestigungswinkel mit
Schauben für den Einbau des
Frame in ein 19" Rack
■ 1 Satz Frontblenden zur Abdeckung der nicht belegten
Steckplätze
■ 1 Satz Kurzbedienungsanleitungen
■ 1 CD
Konformitätserklärungen
Die ITK-Systeme der Produktfamilie
OpenCom 100 sind konform mit den
Anforderungen der EU-Richtlinie
99/5/EC.
Die Konformitätserklärungen sind im Internet einzusehen unter http://www.detewe.de.
16 Lieferumfang Informationen vorab
Installation
Sicherheitshinweise
Das CE-Zeichen auf dem Produkt bestätigt seine Konformität zu den technischen Richtlinien zur Benutzersicherheit und elektromagnetischen Verträglichkeit, gültig zum
Zeitpunkt der Zulassung.
Benutzen Sie beim Einpacken von
Bauteilen der OpenCom 510 für den
Versand oder für die Lagerung stets die Originalverpackung.
VORSICHT!
Generelle Vorschriften
Achtung! Das Gerät darf nur von
Fachpersonal aufgestellt und gewartet werden. Durch unbefugtes Öffnen des Gehäuses und unsachgemäße Arbeiten und Reparaturen an den Baugruppen kann das Gerät beschädigt werden, und der Garantieanspruch erlischt.
Statische Aufladungen können die OpenCom 510 beschädigen.
Achten Sie darauf, sich selbst und
Ihr Arbeitswerkzeug zu entladen, bevor und während Sie Installationsarbeiten an elektrischen und elektronischen Bauteilen der
OpenCom 510 vornehmen.
GEFAHR! Gefährliche Spannungen innerhalb des Gerätes!
Die Netzteile MPS+1-AC dürfen nicht geöffnet werden, da sonst gefährliche Spannungen zugänglich werden!
Defekte Netzteile müssen für die Reparatur an den Hersteller eingeschickt werden.
Hinweise zur
Stromversorgung
Die OpenCom 510 darf nur an Steckdosen mit Schutzleiter angeschaltet werden.
Montieren Sie die OpenCom 510 nur in der Nähe von frei zugänglichen, fest installierten Steckdosen.
Installation Sicherheitshinweise 17
Versorgen Sie den 19"-Frame
(Frame 1-12) grundsätzlich über einen eigenen Stromkreis, der mit
10 A abgesichert ist.
Wird die OpenCom 510 mit zwei
Netzteilen MPS+1-AC betrieben, muss jedes Netzteil an eine eigene
Steckdose angeschlossen werden.
Vielfachsteckdosen (Steckdosenleisten) zum Zusammenfassen mehrerer Netzanschlüsse einer
OpenCom 510 oder zum Zusammenfassen anderer Geräte mit der
OpenCom 510 sind nicht zulässig.
Die Netzzuleitungen der Netzteile
MPS+1-AC müssen mit einem
Schutzelement (Ferrit) versehen sein. Die Netzzuleitungen werden mit werkseitig montierten Schutzelementen ausgeliefert.
Netzzuleitung mit Schutzelement
Installieren Sie einen Überspannungsfilter.
Hinweise zur EMV und zur
Erdung
Achtung! MOS - Bauelemente:
Baugruppen und Verpackungen, die mit einem MOS-Warnzeichen gekennzeichnet sind, müssen gemäß den einschlägigen Vorschriften behandelt werden!
Verwenden Sie bitte Massearmbänder, die Sie an die entsprechenden
Anschlüsse der Frames anschließen
(siehe C auf der Abbildung
OpenCom 510: Befestigungspunkte
Der Schutzleiter der Netz-Steckdosen und die Zuführung der Fernmeldeerde (FE) müssen wegen des Potentialausgleichs gemeinsam auf einen Bezugspunkt geschaltet werden. In der Regel ist das Gehäuse der
OpenCom 510 der Bezugspunkt.
Erde und Potential
Alle leitenden Teile der
OpenCom 510 müssen zum Potentialausgleich über einen Draht/eine
Litze mit mindestens 2,5 mm
2
Adernquerschnitt (Grün/Gelb) mit der Schutzerde (PA-Schiene der
Hausinstallation) verbunden werden.
18 Sicherheitshinweise Installation
ø 2,5 mm 2
ø 2,5 mm 2
OpenCom 510: Erdungskonzept
Der Metallschirm von Teilnehmer- und Leitungskabeln muss im Verteiler bzw. im Patchfeld auf Masse gelegt werden. Der Schutzleiter (PE) der Netzzuführung 230 V ist direkt mit Masse und Fernmeldeerde verbunden.
Sämtliche Metallteile der TK-Anlage sind durch mechanische Verbindungen elektrisch leitend miteinander verbunden, so dass die elektrische
Sicherheit über den Schutzleiter bzw. die Fernmeldeerde gewährleistet ist.
Hinweise zur Installation der OpenCom 510
Lassen Sie keine Flüssigkeit in das Innere der OpenCom 510 eindringen, da sonst elektrische Schläge oder
Kurzschlüsse die Folge sein könnten.
Installieren Sie die OpenCom 510 nicht während eines Gewitters. Stecken und lösen Sie keine Leitungsverbindungen während eines Gewitters.
Die OpenCom 510 ist nur für Anwendungen innerhalb eines Gebäudes vorgesehen. Verlegen Sie die Leitungen so, dass niemand darauf treten oder darüber stolpern kann.
Die Baugruppen der OpenCom 510 müssen im Frame fest verschraubt sein, wenn das System verlassen wird. Nicht belegte Steckplätze müssen mit Frontblenden verschlossen werden (die Frontblenden sind im
Lieferumfang enthalten).
Installation Sicherheitshinweise 19
Hinweise zum Anschluss von Endgeräten
An die OpenCom 510 dürfen nur
Endgeräte angeschlossen werden, die die SELV-Spannung (Sicherheits-
Kleinspannungs-Stromkreis) liefern.
Der bestimmungsgemäße Gebrauch von zugelassenen Endgeräten erfüllt diese Vorschrift.
An den analogen Schnittstellen dürfen nur Endgeräte angeschlossen werden, die die technischen Voraussetzungen erfüllen. Einzelheiten entnehmen Sie dem Kapitel a/b-An-
schlüsse ab Seite 41.
Verwenden Sie zum Anschluss der
OpenCom 510 an ein lokales Netz-
werk (LAN, Local Area Network) eine geschirmte Ethernet-Leitung (STP-
Leitung, Shielded Twisted Pair Leitung).
Montageort, Umgebungsbedingungen
Die Umgebungstemperatur zum Betrieb der OpenCom 510 muss zwischen +5 °C und +40 °C liegen.
Um die vorgeschriebene Umgebungstemperatur einzuhalten, montieren Sie die OpenCom 510 an gut belüfteten Stellen, die vor direktem
Wärmeeinfluss geschützt sind.
Montieren Sie die OpenCom 510:
■ nicht vor oder über Wärmequellen wie Heizkörpern,
■ nicht an Stellen mit direkter
Sonneneinstrahlung,
■ nicht hinter Vorhängen,
■ nicht in kleinen, unbelüfteten, feuchten Räumen,
■ nicht auf oder in der Nähe von leicht entzündlichen Materialien
■ und nicht in der Nähe von Hochfrequenzgeräten wie Sendern,
Bestrahlungsgeräten oder ähnlichen Anlagen.
Wird die OpenCom 510 in einen 19"-
Schrank mit anderen elektrischen
Geräten montiert, ist darauf zu achten, dass die Temperatur der Zuluft zur OpenCom 510 +40 °C nicht übersteigt.
Die OpenCom 510 darf auch an ein
IT-System angeschlossen werden.
20 Montageort, Umgebungsbedingungen Installation
Montage im 19"-Rack
1
C
2
C
A
B
OpenCom 510: Befestigungspunkte am Frame 1-12
Legende
Die OpenCom 510 ist nur für den Einbau in ein 19"-Rack-System vorgesehen.
Der Frame 1-12 bietet die abgebildeten Befestigungspunkte für den Einbau in ein 19"-Rack:
Legende
B Anschraubbolzen für Befestigungswinkel bei mittiger Montage (ca. 400 mm) der Anschraubholme im 19"-Rack
C Anschraubpunkte auf der linken und rechten Seite für Erdungsarmband bzw. Masseverbindung zwischen Frame 1-12 und 19"-Rack
1 Befestigungswinkel links
2 Befestigungswinkel rechts
A Anschraubbolzen für Befestigungswinkel bei vorderer Montage (ca. 132 mm) der Anschraubholme im 19"-Rack
Hinweis: Falls die OpenCom 510 nicht als Standsystem montiert werden soll, sondern eine Wandmontage geplant ist, muss sie in ein entsprechendes handelübliches Wandgehäuse mit 19" -Technik eingebaut werden.
Installation Montage im 19"-Rack 21
Baugruppen installieren
A 0 B
C (1-6)
OpenCom 510: Steckplätze im Frame 1-12
D (7-12)
Steckplätze
Der Frame 1-12 der OpenCom 510 bietet Platz für die Installation von bis zu:
■ 2 Netzteilen
■ 1 Steuerbaugruppe
■ 12 Schnittstellenkarten (Leitungs- oder Teilnehmerbaugruppen) sortiert in 2 Gruppen
Für die Installation dieser Baugruppen sind folgende Steckplätze vorgesehen:
Legende
A Steckplatz für das Netzteil der
Gruppe 1
B Steckplatz für das Netzteil der
Gruppe 2
0 Steckplatz für die zentrale Steuerbaugruppe
C Steckplätze für die Schnittstellenkarten der Gruppe 1 (Plätze 1 - 6)
D Steckplätze für die Schnittstellenkarten der Gruppe 2 (Plätze 7 - 12)
Für jede Gruppe (1 oder 2, in der Abbildung markiert mit C und D) ist ein
22 Baugruppen installieren Installation
eigenes Netzteil erforderlich. Die
Steuerbaugruppe wird immer vom
Netzteil der Gruppe 1 gespeist. Das
Netzteil der Gruppe 1 muss daher in jedem Fall installiert werden.
Die Baugruppen können sowohl während der Erstmontage als auch erst nachträglich im Rahmen einer
Aufrüstungsmontage eingebaut werden.
Hinweise zur Abkopplung von der Stromversorgung
GEFAHR! Gefährliche Spannungen innerhalb des Gerätes!
Bei folgenden Installationsarbeiten
muss die OpenCom 510 von der
Stromversorgung getrennt werden:
■ bei Installation der zentralen
Steuerbaugruppe
■ bei Installation eines Netzteils
Wenn ein Frame 1-12 mit zwei Netzteilen betrieben wird, wird durch
Ziehen beider Netzanschlussleitungen der Frame stromlos geschaltet.
GEFAHR! Bei der Installation eines Netzteils oder der zentralen Steuerbaugruppe sind grundsätzlich die Stecker beider
Netzteile zu ziehen!
Wird die Netzanschlussleitung des
Netzteils der Gruppe 2 (B) gezogen, ist die OpenCom 510 weiterhin funktionsfähig! Die Funktion ist dann eingeschränkt auf die Baugruppen, die vom Netzteil der Gruppe 1 (A) versorgt werden, also die zentrale
Steuerbaugruppe (0) und die
Schnittstellenkarten in den Steckplätzen 1-6.
Wird die Netzanschlussleitung des
Netzteils der Gruppe 1 (A) gezogen, wird die OpenCom 510 außer Betrieb genommen. Die Steckplätze 7-
12 (D) werden aber weiterhin mit den Betriebspannungen versorgt.
(Die jeweils in Klammern angegebene Position der Baugruppe entnehmen Sie der Abbildung
OpenCom 510: Steckplätze im Frame
Die Betriebsbereitschaft jeder einzelnen Baugruppe wird über die
LEDs der Komponente angezeigt.
Die Bedeutung der jeweiligen LED-
Anzeige entnehmen Sie bitte der Be-
schreibung im Kapitel Baugruppen ab Seite 54.
Installation Baugruppen installieren 23
Zentrale
Steuerbaugruppe installieren
Bei Auslieferung der OpenCom 510 ist die zentrale Steuerbaugruppe bereits installiert. Falls die zentrale
Steuerbaugruppe einmal ausgetauscht werden muss, gehen Sie wie folgt vor:
1. Fahren Sie die OpenCom 510 herunter. Lösen Sie dazu einen
Neustart des Systems aus, indem Sie
– an einem angeschlossenen Telefon die Kennzahlenprozedur
H * 1 8 5 (System-
PIN) # eingeben oder
– im Konfigurator, Menü
SYS Konfiguration: Neustart auf den Befehl Neustart klicken.
2. Warten Sie, bis alle LEDs aller installierten Baugruppen rot blinken.
Die zentrale Steuerbaugruppe darf nicht installiert werden, wenn die OpenCom 510 eingeschaltet ist! Beachten Sie die In-
formationen im Abschnitt Hin- weise zur Abkopplung von der
4. Lösen Sie die Schrauben, mit denen die zentrale Steuerbaugruppe am Frame 1-12 befestigt ist, und ziehen Sie die
Baugruppe heraus.
5. Nehmen Sie die zentrale Steuerbaugruppe aus der Transportverpackung.
VORSICHT!
Statische Aufladungen können elektronische Bauteile beschädigen. Beachten Sie die Handhabungsvorschriften für elektrostatisch gefährdete Bauelemente!
GEFAHR! Gefährliche Spannungen innerhalb des Gerätes!
3. Ziehen Sie nun alle angeschlossenen Netzstecker der
OpenCom 510, um das System von der Stromversorgung zu trennen.
6. Schieben Sie die zentrale Steuerbaugruppe vorsichtig in den
Steckplatz 0 (siehe dazu auch
Frontblende muss – von vorn
24 Baugruppen installieren Installation
gesehen – am oberen Rand stehen.
Achten Sie darauf, dass der
Rückwandstecker der zentralen
Steuerbaugruppe fest in der auf der Rückwand befindlichen
Buchse steckt.
7. Schrauben Sie die Baugruppe am Frame 1-12 fest.
8. Verbinden Sie die gewünschten
Anschlussleitungen mit den entsprechenden RJ45-Buchsen der zentralen Steuerbaugruppe. Im
Kapitel Baugruppen ab Seite 54
finden Sie die erforderlichen Informationen zur Anschlussbelegung.
9. Schalten Sie die OpenCom 510 wieder ein. Schließen Sie dazu das Netzteil der Gruppe 1 (siehe
A auf der Abbildung
Frame 1-12 auf Seite 22) wieder
an die Stromversorgung an
(wenn Sie eine OpenCom 510 mit zwei Netzteilen betreiben, auch das 2. Netzteil).
Das System wird nun wieder hochgefahren, alle Baugruppen
(Schnittstellenkarten) werden wieder initialisiert.
10. Achten Sie auf die Betriebsanzeige (LEDs der Baugruppen), während die OpenCom 510
hochläuft. Im Kapitel Baugrup-
pen ab Seite 54 finden Sie zu je-
der Baugruppe die erforderlichen Informationen zur
Betriebsanzeige.
Hinweis: Die MAC-Adresse der
OpenCom 510 wird über die zentrale
Steuerbaugruppe fest vergeben, sie kann nicht geändert werden. Bei einem Tausch der zentralen Steuerbaugruppe, müssen Sie also eventuell
IP-Einstellungen ändern. Weitere Informationen finden Sie in der Online-
Hilfe unter dem Stichwort MAC-
Adresse.
Hintergrundinformation zum
Herunterfahren des Systems
Wenn die OpenCom 510 von der
Stromversorgung getrennt wird, wird der Hauptspeicher gelöscht. Im
Hauptspeicher wird u.a. die aktuelle
Konfiguration gespeichert und von dort in regelmäßigen Abständen auf die die CompctFlash-Speicherkarte geschrieben. Ein Neustart des Systems „erzwingt“, dass die aktuelle
Konfiguration (aus dem Hauptspeicher) auf die CompctFlash-Speicherkarte übertragen wird. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass nach dem
Hochfahren des Systems die zuletzt gültige Konfiguration wiederhergestellt ist.
Installation Baugruppen installieren 25
Schnittstellenkarten installieren
Schnittstellenkarten können im laufenden Betrieb installiert oder getauscht werden („Hot-plugging“).
Gehen Sie dabei wie folgt vor:
1. Falls Sie eine Schnittstellenkarte austauschen wollen, müssen Sie den Steckplatz dieser Karte vorher sperren.
Rufen Sie dazu im Konfigurator die Seite PBX Konfiguration:
Anschlüsse: Steckplätze auf.
Klicken Sie in der Tabellenzeile, die die gewünschte Schnittstellenkarte listet, auf den Befehl
Stop. Nun ist dieser Steckplatz gesperrt. Verbindungen (Telefonate, Datenübertragungen), die zur Zeit über diese Karte bestehen, werden getrennt. Die LEDs der gesperrten Karte blinken rot.
2. Lösen Sie die Schrauben, mit denen die Schnittstellenkarte am
Frame 1-12 befestigt ist, und ziehen Sie die Karte heraus.
3. Nehmen Sie die Schnittstellenkarte aus der Transportverpackung. Überprüfen Sie, ob es sich um die gewünschte Schnittstellenkarte handelt. Sie finden dazu auf der Frontblende einen
Aufdruck mit der Typbezeichnung.
MX+S01-8
Ausschnitt: Bedruckung der Frontblende einer Schnittstellenkarte des
Typs „MX+S01-8“
VORSICHT!
Statische Aufladungen können elektronische Bauteile beschädigen. Beachten Sie die Handhabungsvorschriften für elektrostatisch gefährdete Bauelemente!
4. Schieben Sie die Schnittstellenkarte vorsichtig in den dafür vorgesehenen Steckplatz. Die Bedruckung der Frontblende muss – von vorn gesehen – am oberen Rand stehen (siehe vorhergehende Abbildung).
Achten Sie darauf, dass der
Rückwandstecker der Schnittstellenkarte fest in der auf der
Rückwand befindlichen Buchse steckt.
26 Baugruppen installieren Installation
5. Schrauben Sie die Schnittstellenkarte am Frame 1-12 fest.
6. Verbinden Sie die gewünschten
Anschlussleitungen mit den entsprechenden RJ45-Buchsen der
Schnittstellenkarte. Im Kapitel
Sie zu jeder Schnittstellenkarte die erforderlichen Informationen zur Anschlussbelegung.
7. Verschließen Sie alle nicht belegten Steckplätze mit Frontblenden (diese sind im Lieferumfang enthalten).
Die Frontblenden müssen mit dem Rahmen fest verschraubt sein!
8. Falls Sie die Schnittstellenkarte ausgetauscht hatten, müssen
Sie den Steckplatz dieser Karte nun wieder freischalten.
Rufen Sie dazu erneut im Konfi-
gurator die Seite
PBX Konfiguration: An-
schlüsse: Steckplätze auf. Klicken Sie in der Tabellenzeile, die die gewünschte Schnittstellenkarte listet, auf den Befehl Start.
9. Achten Sie auf die Betriebsanzeige (LEDs der Schnittstellen-
karte). Im Kapitel Baugruppen ab Seite 54 finden Sie zu jeder
Schnittstellenkarte die erforderlichen Informationen zur Betriebsanzeige.
Betriebsstatus der
Schnittstellenkarten über die
Web-Konsole abfragen
Sie können den Betriebsstatus der
Schnittstellenkarten auch über die
Web-Konsole der OpenCom 510 kontrollieren.
1. Rufen Sie im Konfigurator das
Menü PBX Konfiguration: An-
schlüsse: Steckplätze auf.
2. Kontrollieren Sie in der Tabellenspalte Status, ob für die installierte Schnittstellenkarte ein grünes Häkchen angezeigt wird.
Dieses Häkchen symbolisiert die
Betriebsbereitschaft der Karte.
Netzteil installieren
Abhängig von der Anzahl der installierten Baugruppen (Schnittstellenkarten) sind für die Stromversorgung ein oder zwei Netzteile erforderlich (siehe A und B in der Ab-
bildung OpenCom 510: Steckplätze
■ Das Netzteil der Gruppe 1 (A) muss immer installiert sein. Es speist die zentrale Steuerbaugruppe (0) und die Schnittstellenkarten in den Steckplätzen
1 - 6.
■ Das Netzteil der Gruppe 2 (B) ist erforderlich, wenn Schnittstellenkarten in den Steckplätzen
7 - 12 installiert werden sollen.
Installation Baugruppen installieren 27
Wenn Sie das 2. Netzteil einbauen oder ein defektes Netzteil austauschen wollen, gehen Sie wie folgt vor:
1. Fahren Sie die OpenCom 510 herunter. Lösen Sie dazu einen
Neustart des Systems aus, indem Sie
– an einem angeschlossenen Telefon die Kennzahlenprozedur
H * 1 8 5 (System-
PIN) # eingeben oder
– im Konfigurator, Menü
SYS Konfiguration: Neustart auf den Befehl Neustart klicken.
2. Warten Sie, bis alle LEDs aller installierten Baugruppen rot blinken.
Abkopplung von der Stromversor-
4. Nehmen Sie das Netzteil aus der
Transportverpackung.
VORSICHT!
Statische Aufladungen können elektronische Bauteile beschädigen. Beachten Sie die Handhabungsvorschriften für elektrostatisch gefährdete Bauelemente!
GEFAHR! Gefährliche Spannungen innerhalb des Gerätes!
3. Ziehen Sie nun alle angeschlossenen Netzstecker der
OpenCom 510, um das System von der Stromversorgung zu trennen.
Es dürfen keine Netzteile ein- oder ausgebaut werden, wenn die OpenCom 510 eingeschaltet ist! Beachten Sie die Informatio-
5. Schieben Sie das Netzteil vorsichtig in den dafür vorgesehenen Steckplatz (siehe dazu die
Kaltgerätestecker muss sich – von vorn gesehen – rechts unten befinden.
Achten Sie darauf, dass der
Rückwandstecker des Netzteils fest in der auf der Rückwand befindlichen Buchse steckt.
6. Schrauben Sie das Netzteil am
Frame 1-12 fest.
7. Installieren Sie ggf. weitere
Schnittstellenkarten (siehe dazu
28 Baugruppen installieren Installation
Schnittstellenkarten installieren ab Seite 26).
8. Schalten Sie die OpenCom 510 ein. Schließen Sie dazu das Netzteil (bei zwei Netzteilen beide) an die Stromversorgung an.
Das System wird nun hochgefahren, alle Baugruppen
(Schnittstellenkarten) werden initialisiert.
9. Achten Sie auf die Betriebsanzeige (LEDs der Baugruppen), während die OpenCom 510
hochläuft. Im Kapitel Baugrup-
pen ab Seite 54 finden Sie zu je-
der Baugruppe die erforderlichen Informationen zur
Betriebsanzeige.
Baugruppenrückwand
Die Baugruppenrückwand (auch:
Backplane) BPV+1-12 der
OpenCom 510 stellt alle notwendigen Versorgungsspannungen und
Systemsignale für die Baugruppen zur Verfügung, die im Frame 1-12 installiert sind. Über die Baugruppenrückwand wird außerdem für die
Schnittstellenkarten der Zugang zum PCM-Highway (für die Übertragung der Nutzdaten), der Zugang zum LAN (für den Austausch von Signalisierungsdaten) und zu den Systemtaktleitungen realisiert.
Auf der Rückwand befinden sich vertikal angebrachte Buchsen für die
Rückwandstecker der Baugruppen:
■ Die Kontakte für die Netzteile
MPS+1-AC und die zentrale
Steuerbaugruppe MC+1-3 werden jeweils über 96-polige Federleiste hergestellt.
■ Die Kontakte für die Schnittstellenkarten werden jeweils über
48-polige Federleiste hergestellt.
Die Rückwand trägt außerdem die
Seriennummer des Systems; die
Nummer ist in den Chip der Rückwand gebrannt.
Wenn Sie die Baugruppenrückwand austauschen müssen, gehen Sie wie folgt vor:
GEFAHR! Gefährliche Spannungen innerhalb des Gerätes!
1. Ziehen Sie alle angeschlossenen
Netzstecker der OpenCom 510, um das System von der Stromversorgung zu trennen.
Installation Baugruppenrückwand 29
Beachten Sie die Informationen
im Abschnitt Hinweise zur Ab- kopplung von der Stromversor-
2. Bauen Sie alle Baugruppen und
Netzteile aus dem Frame 1-12
aus (siehe Baugruppen installie-
3. Lösen Sie die Befestigungsschrauben der Baugruppenrückwand (siehe Pfeile auf der Abbil-
Befestigungsschrauben der Bau-
die Baugruppenrückwand vorsichtig von vorn aus dem
Frame 1-12 heraus.
OpenCom 510: Befestigungsschrauben der Baugruppenrückwand
4. Setzen Sie die neue Baugruppenrückwand von vorn in den
Frame 1-12 ein. Schrauben Sie die Rückwand fest.
5. Bauen Sie die Baugruppen wieder in die dafür vorgesehenen
Steckplätze ein.
6. Verschließen Sie alle nicht belegten Steckplätze mit Frontblenden (diese sind im Lieferumfang enthalten).
Die Frontblenden müssen mit dem Rahmen fest verschraubt sein!
7. Schalten Sie die OpenCom 510 wieder ein. Schließen Sie dazu das Netzteil (bei zwei Netzteilen beide) wieder an die Stromversorgung an.
8. Achten Sie auf die Betriebsanzeige (LEDs der Baugruppen), während die OpenCom 510
hochläuft. Im Kapitel Baugrup-
pen ab Seite 54 finden Sie zu je-
der Baugruppe die erforderlichen Informationen zur
Betriebsanzeige.
Falls Sie lizenzpflichtige Programmpakete (z.B. das interne
Voice-Mail-Programm Open-
30 Baugruppenrückwand Installation
Voice) installiert hatten, müssen diese Programmpakete nun erneut freigeschaltet werden. Sie benötigen dafür neue Schlüssel
(Freischalt-Keys). Wenden Sie sich diesbezüglich an Ihren
Fachhändler oder den DeTeWe-
Vertrieb.
9. Die neuen Schlüssel werden anhand der Seriennummer der
Baugruppenrückwand generiert. Lesen Sie die Seriennummer im Konfigurator im Menü
Systeminfo: Versionen ab und teilen Sie diese Ihrem Ansprechpartner mit.
10. Geben Sie die neuen Schlüssel im Konfigurator, Menü
SYS Konfiguration: Erweite-
rungen ein. Damit sind die jeweiligen Programmpakete wieder freigeschaltet.
Anhand der Seriennummer der
Rückwand wird auch die PARK für ein DECT-System verschlüsselt. Falls Sie ein DECT-System an der OpenCom 510 betreiben, müssen Sie die PARK dieses Systems erneut eingeben.
11. Die neue PARK können Sie im
Konfigurator im Menü System-
info: Versionen ablesen.
Unterbrechungsfreie Stromversorgung
Beim Einsatz von unterbrechungsfreien Stromversorgungen USV ist entweder für die Stromversorgung jedes Frames (bei einer TK-Anlagen-
kaskade, siehe hierzu TK-Anlagen-
kaskadierung ab Seite 103) oder für
beide zusammen eine eigene USV vorzusehen. Bei einer Lösung für beide Frames muss die USV separat geerdet werden.
Die Summe aller Ableitströme je
Netzsteckdose darf 3,5 mA nicht
überschreiten. Hierfür ist der vom
Hersteller der USV angegebene Ableitstrom zu beachten.
Ein Netzteil MPS+1-AC hat einen Ableitstrom von < 0,5 mA.
Bei der OpenCom 510 reicht in jedem Fall eine USV mit 900 Watt
(auch bei einer TK-Anlagenkaskade) aus.
Installation Unterbrechungsfreie Stromversorgung 31
Netzausfall
Bei einem Stromausfall bleiben alle
Speicherinhalte (Programm- und
Anwenderdaten) ohne Änderung erhalten.
Die interne Uhr arbeitet noch für ca.
24 Stunden. Dauert der Stromausfall länger als 24 Stunden, werden
Uhrzeit und Datum bei Spannungswiederkehr auf die Werkeinstellung zurückgesetzt und nach der ersten externen gehenden Verbindung auf den aktuellen Wert – aus der Vermittlungsstelle – eingestellt.
Am Mehrgeräteanschluss bietet die
OpenCom 510 einen Notbetrieb. Bei einem Stromausfall wird der Anschluss S
0
1 auf den Anschluss S
0
8 umgestellt, so dass Sie über ein angeschlossenes Endgerät noch telefonieren können.
Folgende Konfigurationseinstellungen sind dazu erforderlich:
■ Es muss eine Schnittstellenkarte
MX+S01-8 installiert sein.
■ Die Netzausfallschaltung muss auf dieser Schnittstellenkarte aktiviert sein. Dazu müssen die
DIP-Schalter S17 bis S20 auf die
Position „on“ gestellt werden.
Im Auslieferzustand ist die Netzausfallschaltung deaktiviert (Default: off).
■ Der Anschluss S
0
1 muss extern an einen NTBA (Mehrgeräteanschluss) angeschlossen sein.
■ Der Anschluss S
0
8 muss intern konfiguriert sein. Ein Notbetrieb-fähiges ISDN-Telefon muss an diesem Anschluss angeschlossen sein.
Hinweis: An einem Anlagenan- schluss ist kein Notbetrieb möglich.
Netzausfallschaltung testen
Testen Sie die Konfiguration:
1. Trennen Sie die OpenCom 510 von der Stromversorgung (siehe dazu die Beschreibung im Ab-
gruppe installieren ab Seite 24,
Schritt 1 bis Schritt 3).
2. Ziehen Sie danach den Netzstecker des NTBA.
3. Nun muss es möglich sein, über das an S
0
8 angeschlossene
ISDN-Telefon nach extern zu telefonieren.
32 Netzausfall Installation
S17/18 S19/20
2 1 2 1
ON ON
MX+S01-8: Lage der DIP-Schalter für Netzausfallschaltung
Installation Netzausfall 33
Schnittstellen und anschließbare Endgeräte
Übersicht
Die Schnittstellen der OpenCom 510 sind als RJ45-Buchsen an den Frontseiten der Schnittstellenkarten und der zentralen Steuerbaugruppe ausgeführt. Spezielle Systemkabel für den Anschluss von Leitungen sind nicht erforderlich. Für die Verbindung zu Patchfeldern werden handelsübliche Patchkabel benutzt.
Technische Einzelheiten zu den
Schnittstellen entnehmen Sie dem
Kapitel Baugruppen ab Seite 54.
Übersicht: Schnittstellen und Schnittstellenkarten
Schnittstelle Karte
S
0
MX+S01-8
Eigenschaften
8 S
0
-Schnittstellen, die wahlweise extern oder intern genutzt werden können
S
2M
Seite
MT+S2M1-1 1 S
2M
-Schnittstelle für den Anschluss an digitale Netze (Primärmultiplexanschluss) oder zur Vernetzung zweier TK-Anlagen
U pn
U pn a/b
PCM
LAN
MS+UPN1-8 8 U pn
-Schnittstellen, U pn
sind nicht
DECT-fähig
MS+UPN2-8 8 U pn
-Schnittstellen, U pn
sind DECT-fähig
MS+A1-8 8 a/b-Schnittstellen
MC+1-3
MC+1-3
1 PCM-Anschluss
(auf der zentralen Steuerbaugruppe)
1 Ethernet-Anschluss (10/100 MBit/s)
(auf der zentralen Steuerbaugruppe)
COM / V.24
MC+1-3 2 V.24-Anschlüsse
(auf der zentralen Steuerbaugruppe)
34 Übersicht Schnittstellen und anschließbare Endgeräte
An die Schnittstellen der
OpenCom 510 können folgende
Endgeräte und Systeme angeschlossen werden:
Übersicht: Schnittstellen und anschließbare Endgeräte
Schnittstelle Endgeräte / Systeme
S
0
(intern) ISDN-Endgeräte (DSS1-Protokoll):
Telefone, Faxgeräte, Basisstationen und Handgeräte, ISDN-
Karten für den PC
Seite
U pn digitale Endgeräte (ISDN-Endgeräte, Systemtelefone) und
DECT-Basistationen
a/b
PCM
LAN analoge Endgeräte:
Telefone, G3-Faxgeräte, (externe und interne) Modems, externe Geräte für Music on Hold, externe Voice-Mail-Systeme, externe Türfreisprecheinrichtungen
Anschluss einer zweiten TK-Anlage (TK-Anlagenkaskadierung)
Anschluss an ein Local Area Network (Firmen-Netzwerk) oder Anschluss eines DSL-Modems
COM / V.24
Anschluss eines PC (zur Übertragung von Verbindungsdaten)
S
0
-Anschlüsse
Alle 8 S
0
-Schnittstellen auf der
Schnittstellenkarte MX+S01-8 sind umschaltbar, d.h. sie können entweder extern (für den Anschluss an
ISDN-Basisanschlüsse oder zum Anschluss an eine zweite TK-Anlage) oder intern (für den Anschluss von
ISDN-Endgeräten) genutzt werden.
Eine gleichzeitige Nutzung beider
Belegungen ist nicht möglich.
Die S
0
-Anschlüsse sind als RJ45-
Buchsen ausgeführt.
Pin-Belegung
+ + – –
1 2 3 4 5 6 7 8
Pin-Belegung der S
0
-Schnittstelle
Schnittstellen und anschließbare Endgeräte S
0
-Anschlüsse 35
Die folgende Tabelle listet die Pin-
Belegung der S
0
-Schnittstelle.
6
7
4
5
8
2
3
Pin-Nummer
1
Belegung nicht verwendet nicht verwendet
Senden +
Empfang +
Empfang -
Senden nicht verwendet nicht verwendet
Terminierung
Auf der Schnittstellenkarte befinden sich 16 DIP-Schalter (S1 bis S16), zwei je S
0
-Schnittstelle. Über diese
DIP-Schalter werden die erforderlichen Abschlusswiderstände für die
S
0
-Busse eingeschaltet (jeweils 100
Ohm pro S
0
-Bus). In der Grundeinstellung sind alle Abschlusswiderstände aktiviert (Default: on).
MX+S01-8: Lage der DIP-Schalter S1 bis S16
Hinweis: Die folgenden Erläute- rungen zur Beschaltung gelten sowohl für externe als auch für interne
S
0
-Schnittstellen.
Bus-Konfiguration: OpenCom 510 am Ende eines S
0
-Bus
Wenn Sie die OpenCom 510 am Ende eines S
0
-Busses anschalten, müssen die Abschlusswiderstände auf den entsprechenden S
0
-Schnittstellenkarten aktiviert sein.
Eine typische Konfiguration ist, dass die OpenCom 510 mit einem extern geschalteten S
0
-Anschluss an den
NTBA angeschlossen ist, weshalb in der Grundeinstellung der Karten alle
36 S
0
-Anschlüsse Schnittstellen und anschließbare Endgeräte
Abschlusswiderstände auf der
Schnittstellenkarte aktiviert sind.
OpenCom 510
TR
IAE IAE
MX+S01-8: Abschlusswiderstände sind aktiviert
Der S
0
-Bus wird an einem Ende durch die OpenCom 510 terminiert; die Abschlusswiderstände müssen aktiviert sein (DIP-Schalter stehen auf Position „on“).
IAE = ISDN Anschluss Einheit („ISDN-
Dose“) oder ein ISDN-Endgerät.
TR = Terminating Resistor, der S
0
-
Abschlusswiderstand. Der TR muss am Leitungsende angeschaltet sein.
Dies kann auch durch eine entsprechend beschaltete IAE geschehen.
1a
1b
2a
2b
TR
TR
Terminierung an einer IAE
Die Abbildung Terminierung an einer
IAE zeigt die Beschaltung einer IAE
mit eingebauten Abschlusswiderständen.
Bus-Konfiguration: OpenCom 510 in der Mitte eines S
0
-Bus
Wenn Sie die OpenCom 510 in der
Mitte eines S
0
-Busses anschalten, müssen die Abschlusswiderstände auf den entsprechenden S
0
-Schnittstellenkarten deaktiviert werden.
1. Entnehmen Sie die Schnittstellenkarte gemäß der Beschrei-
bung im Kapitel Schnittstellen-
karten installieren ab Seite 26.
2. Die DIP-Schalter sind mit einer
Plastikfolie geschützt. Schieben
Sie die DIP-Schalter der verwendeten S
0
-Anschlüsse mit einem spitzem Gegenstand (z.B. einem
Schraubendreher) nach unten
(siehe Pfeilrichtung in der Abbil-
OpenCom 510
TR TR
IAE IAE
MX+S01-8: Abschlusswiderstände sind deaktiviert
Der S
0
-Bus wird durch die TR an den
Enden terminiert; die Abschlusswiderstände müssen deaktiviert sein
(DIP-Schalter stehen auf Position
„1 2“).
Schnittstellen und anschließbare Endgeräte S
0
-Anschlüsse 37
Externe ISDN-Anschlüsse
(S
0
extern)
Sie können die OpenCom 510 an den
NTBA oder zwecks Anlagenvernetzung an eine andere OpenCom 510 anschließen.
Für den Anschluss an den NTBA werden die Pins 3,4,5,6 am NTBA und an der OpenCom 510 eins zu eins miteinander verbunden.
Um eine Direktverbindung zwischen zwei OpenCom 510 über die externen S
0
-Anschlüsse herzustellen, benutzen Sie jeweils die RJ45-Buchsen der Anlagen und verbinden diese mit einem kreuzweise verdrahteten
Twisted-Pair-Kabel. Die Entfernung zwischen beiden TK-Anlagen kann bis zu 1000 Meter betragen (siehe
dazu auch TK-Anlagenvernetzung ab
TK-Anlage 1, S
0
ext
1 2 3 4 5 6 7 8
8 7 6 5 4 3 2 1
TK-Anlage 2, S
0
ext
(RJ 45-Buchsen)
Verdrahtung einer Direktverbindung
Interne S
0
-Anschlüsse
An die internen S
0
-Anschlüsse können mittels vieradriger Leitungen pro Bus jeweils 8 ISDN-Endgeräte angeschlossen werden. Drei dieser
Endgeräte können über den Bus gespeist werden, bei Einsatz von mehr
Endgeräten benötigen diese eine eigene Stromversorgung. Die internen S
0
-Busse ermöglichen Punkt-zu-
Mehrpunkt-Verbindungen nach
U
pn
-Anschlüsse
Endgeräte am U
pn
Anschluss
-
An einen U pn
-Anschlüsse kann jeweils eines der folgenden Systemendgeräte angeschlossen werden:
■ DECT-Basisstationen RFP 21
38 U pn
-Anschlüsse
■ ein Systemtelefon
OpenPhone 61, OpenPhone 63 oder OpenPhone 65
■ ein ISDN-Systemendgerät
OpenPhone 52
Die (schnurgebundenen) Systemtelefone OpenPhone 63 und
OpenPhone 65 sind über einen U pn
-
Schnittstellen und anschließbare Endgeräte
Adapter kaskadierbar, so dass Sie an einem U pn
-Anschluss auch zwei
OpenPhones betreiben können.
Weitere Hinweise finden Sie in der
Bedienungsanleitung „OpenPhone
61, 63, 65“.
An einer DECT-Basisstation RFP 21 können Sie die DECT-Handgeräte
OpenPhone 21 und OpenPhone 25 betreiben. Das OpenPhone 25 ist mit einer V.24-Schnittstelle ausgestattet,
über die Sie Daten übertragen und im Internet surfen können. Anmerkung: Handgeräte wie das
OpenPhone 21 können auch von anderen Basisstationen mit dem GAP/
CAP-Standard angesprochen werden.
Hinweis zur Schnittstellenkarte
MS+UPN2-8
An den U pn
-Schnittstellen können nur dann DECT-Basisstationen betrieben werden, wenn die Schnittstellenkarte MS+UPN2-8 in der Master-Anlage steckt. Beim Betrieb dieser Schnittstellenkarte in einer
Slave-Anlage ist das nicht möglich.
Hinweis zur Schnittstellenkarte
MS+UPN1-8
An den Upn-Schnittstellen der
Schnittstellenkarte MS+UPN1-8 können keine DECT-Basisstationen betrieben werden.
Technische Daten
Die U pn
-Anschlüsse sind als RJ45-
Buchsen ausgeführt.
Die genannten Endgeräte werden jeweils mittels eines zweiadrigen
1:1-Kabels mit der U pn
-Schnittstelle verbunden. Zum Lieferumfang jedes Systemendgerätes gehört ein passendes Kabel, mit dem das Endgerät an die RJ45-Buchse der
Schnittstelle angeschlossen werden kann.
Die Länge des zweiadrigen Kabels an einem U pn
-Anschluss darf maximal 1000 m betragen, wenn ein
0,6 mm Kabel (mit verdrillten Aderpaaren) verwendet wird.
Jeder U pn
-Anschluss hat eine Speiseleistung von 2,1 W. Die Speisespannung beträgt -42 V und ist kurzschlussfest.
Anschlussvarianten für
DECT-Basisstationen
Eine DECT-Basisstation kann entweder an eine U pn
-Schnittstelle oder an zwei U pn
-Schnittstellen angeschlossen werden:
■ Ist die DECT-Basisstation an eine
U pn
-Schnittstelle einer Schnittstellenkarte angeschlossen, sind mit den Handgeräten vier gleichzeitige Telefonate / Verbindungen möglich.
Schnittstellen und anschließbare Endgeräte U pn
-Anschlüsse 39
■ Ist die Basisstation an zwei U pn
-
Schnittstellen angeschlossen, sind acht gleichzeitige
Telefonate / Verbindungen möglich.
Beachten Sie aber, dass nur so viele externe Verbindungen gleichzeitig möglich sind, wie externe B-Kanäle vorhanden und angeschlossen sind.
Für den Anschluss an zwei U pn
-
Schnittstellen können jeweils zwei
U pn
-Anschlüsse der Schnittstellenkarte MS+UPN2-8 zusammengeschaltet werden: die U pn
-Anschlüsse
1+2, 3+4, 5+6 oder 7+8.
(U pn
-Anschluss 2 wird auf U pn
-
Anschluss 1 geschaltet, U pn
-
Anschluss 4 auf U pn
-Anschluss 3 usw.) Dazu werden die jeweiligen
DIP-Schalter auf der Karte entsprechend geschaltet. Die DECT-Basisstation wird bei dieser Konfiguration am jeweils ersten U pn
-Anschluss des
Paares mit einem 1:1-Kabel angeschlossen (Anschlusskabel eines Systemtelefons).
Pin-Belegung
1 2 3 4 5 6 7 8
Pin-Belegung der U pn
-Schnittstelle
Die folgende Tabelle listet die Pin-
Belegung der U pn
-Schnittstelle.
6
7
8
4
5
2
3
Pin-Nummer
1
Belegung nicht verwendet nicht verwendet
U pn
a *)
U pn
a
U pn
b
U pn
b *) nicht verwendet nicht verwendet
*) Bei entsprechender Position der
DIP-Schalter liegen hier die Adern des benachbarten U pn
-Anschlusses.
In diesem Fall ist nur der jeweils erste U pn
-Anschluss zu verwenden.
DIP-Schalter umstellen
1. Entnehmen Sie die Schnittstellenkarte gemäß der Beschrei-
bung im Kapitel Schnittstellen-
karten installieren ab Seite 26.
2. Die DIP-Schalter sind mit einer
Plastikfolie geschützt. Schieben
Sie die DIP-Schalter der verwendeten U pn
-Anschlüsse mit einem spitzem Gegenstand (z.B. einem
Schraubendreher) nach rechts
(siehe Pfeilrichtung in der Abbil-
dung Lage der DIP-Schalter auf
40 U pn
-Anschlüsse Schnittstellen und anschließbare Endgeräte
ON
1 2
Lage der DIP-Schalter auf der MS+UPN2-8
a/b-Anschlüsse
Endgeräte am a/b-Anschluss
Die a/b-Anschlüsse können zum Anschluss analoger Endgeräte benutzt werden. Dies können Geräte für die
Sprach- oder Datenkommunikation mit Puls- oder Tonwahl sein, z.B.:
■ analoge Telefone,
■ G3-Faxgeräte,
■ analoge (externe und interne)
Modems,
■ externe Geräte für Music on
Hold,
■ externe Voice-Mail-Systeme,
■ externe Türfreisprecheinrichtungen.
Achtung! Beachten Sie die folgen- den Hinweise und Empfehlungen zum
Anschluss analoger Endgeräte. Endgeräte, die die technischen Voraussetzungen an der OpenCom 510 nicht erfüllen, können zu Schäden an der
OpenCom 510 führen!
Analoge Telefone
Bei analogen Telefonen empfehlen wir die Verwendung von Geräten mit Tonwahl, da die zusätzlichen
Leistungsmerkmale der
OpenCom 510 mit Pulswahl nicht genutzt werden können.
Schnittstellen und anschließbare Endgeräte a/b-Anschlüsse 41
Modems
Die maximale Übertragungsrate für analoge Modems beträgt 33,6 kBit/s
(V.34+).
Music on Hold
Für den Anschluss eines externen
Gerätes für Music on Hold eignet sich z.B. das Produkt Genius 2000 der Firma Speech Design. Falls Sie kein externes MoH-Gerät einsetzen, bietet die OpenCom 510 ein vorgegebenes internes MoH, das Sie im
Konfigurator, Menü SYS Konfigura-
tion: Komponenten durch eine eigene Melodie ersetzen können. Einzelheiten entnehmen Sie der Online-
Hilfe.
Achtung! Verwenden Sie für ex- terne Music on Hold ausschließlich
Geräte mit einer Eingangsimpedanz von 600 Ohm, potenzialfreier Anschluss. Durch eine falsche Eingangsimpedanz kann die OpenCom 510 irreparabel beschädigt werden!
Voice Mail
Wenn Sie ein externes Voice-Mail-
System verwenden, muss dieses die
Stellenzahl der internen Rufnummern auswerten können, also z.B. fünf Stellen, wenn Sie 5-stellige interne Rufnummern einrichten. Wir empfehlen hierfür das Produkt
Speech Design Memo 200/300/400 oder Memo 200-A/300-A/400-A der
Firma Speech Design.
Das externe Voice-Mail-System kann sowohl an internen a/b-Anschlüssen als auch an internen S
0
-Anschlüssen betrieben werden. Für beide Anschlussarten kann das
Voice-Mail-System über die Kennziffernprozeduren * 6 8 bzw.
# 6 8 eine Benachrichtigung für Systemendgeräte auslösen.
Türfreisprecheinrichtung
(TFE an a/b)
Die Türfreisprecheinrichtungen
„DoorLine T01/02“ und „DoorLine
T03/04“ der deutschen Telekom-
Tochter T-Com werden über das
„DoorLine M06“ an einen beliebigen a/b-Anschluss angeschlossen. Das
„Doorline“-Modul stellt u.a. den Aktor für den Türöffner-Kontakt zur
Verfügung.
Beachten Sie für den Anschluss die folgenden Punkte:
■ Die TFE und das „Doorline“-Modul sollten sich im Werkszustand befinden.
■ Wählen Sie im Konfigurator unter PBX Konfiguration: An-
schlüsse: a/b: Ändern für Typ die Einstellung Doorline.
■ Für die mehrfach vorhandenen
Klingelknöpfe der „Doorline“-
TFE können Sie im Konfigurator unter PBX Konfiguration: An-
schlüsse: Türklingel verschiedene Rufnummern einstellen.
42 a/b-Anschlüsse Schnittstellen und anschließbare Endgeräte
■ Mit der Kennziffernprozedur
* 1 0 2 können Sie die
„Doorline“-TFE anrufen.
■ Der „Doorline“-Aktor kann nur bei aktiver Sprechverbindung bedient werden.
■ Die „Doorline“ kann an einen beliebigen a/b-Anschluss angeschlossen werden. Sie können aber nur eine TFE vom Typ
„Doorline“ an der OpenCom 510 betreiben.
Ausführliche Informationen zur Installation und Konfiguration der TFE
„Doorline“ finden Sie in der Bedienungsanleitung zum Produkt.
Die Anschaltung der TFE sollte nur von einer Elektrofachkraft vorgenommen werden, da am „Doorline“-
Modul Sensor/Aktor-Kontakte angeschlossen werden müssen.
Technische Daten
Die a/b-Anschlüsse sind als RJ45-
Buchsen ausgeführt. Die genannten
Endgeräte werden jeweils mittels eines zweiadrigen 1:1-Kabels mit der a/b-Schnittstelle verbunden.
Die Länge des zweiadrigen Kabels an einem a/b-Anschluss darf maximal 6500 m betragen, wenn ein
0,6 mm Kabel (mit verdrillten Aderpaaren) verwendet wird. Bei einem
0,4 mm Kabel (mit verdrillten Aderpaaren) kann die Rechweite 3000 m betragen.
Die Rufwechselspannung beträgt
50 Hz/ 40 V und wird auf der Schnittstellenkarte für die acht Schnittstellen erzeugt.
Pin-Belegung
1 2 3 4 5 6 7 8
Pin-Belegung der a/b-Schnittstelle
Die folgende Tabelle listet die Pin-
Belegung der a/b-Schnittstelle.
6
7
4
5
8
2
3
Pin-Nummer
1
Belegung nicht verwendet nicht verwendet nicht verwender
Ltg. a
Ltg. b nicht verwendet nicht verwendet nicht verwendet
Schnittstellen und anschließbare Endgeräte a/b-Anschlüsse 43
PCM-Anschluss
Der PCM-Anschluss auf der zentralen
Steuerbaugruppe MC+1-3 dient zur
Kaskadierung von zwei TK-Anlagen.
Die TK-Anlagenkaskadierung erfordert eine Twisted-Pair-Leitung mit
RJ45-Stecker zwischen den TK-Anlagen. Diese Leitung transportiert sowohl die Sprach- als auch die Verwaltungsdaten zwischen den TK-
Anlagen.
Bei dieser Leitung müssen alle 8 Anschluss-Pins belegt und 1:1 durchverbunden sein. Die PCM-Leitung wird an den PCM-Anschlüssen auf den beiden zentralen Steuerbaugruppen MC+1-3 der TK-Anlagen angeschlossen. Die geschirmte CAT-
5-Leitung darf dabei eine Länge von
50 Zentimeter nicht überschreiten.
Weitere Informationen finden Sie im
Kapitel TK-Anlagenkaskadierung ab
LAN-Anschluss
Über den Anschluss LAN (Ethernet-
Schnittstelle) auf der zentralen Steuerbaugruppe MC+1-3 kann die
OpenCom 510 mittels eines 10 MBit
Hub oder Switch in das hauseigene
LAN (LAN, Local Area Network) integriert werden. Sie können damit die
OpenCom 510 u.a. als IP-Router für den Aufbau von Verbindungen ins
Internet nutzen.
Die Ethernet-Schnittstelle unterstützt 10 MBit/s und 100 MBit/s
Übertragungsgeschwindigkeit im
Halb- oder im Vollduplexbetrieb. Die
Umschaltung von Übertragungsgeschwindigkeit und Betriebsart geschieht automatisch („Auto-Sensing-Funktion“).
Eine LAN-Anschlussleitung (Twisted-
Pair-Leitung nach 10BaseT bzw.
100BaseTX) darf eine Länge von
100 m haben. Der sichere Betrieb mit 100 MBit/s erfordert den Einsatz von Leitungen und Anschlussdosen der Kategorie 5.
Verwenden Sie eine geschirmte
Ethernet-Leitung (STP-Leitung,
Shielded Twisted Pair Leitung).
Anschluss DSL
Die Verbindung zu einem externen
DSL-Modem erfolgt über den LAN-
Anschluss. Bei der OpenCom 510 wird dazu über einen externen
Switch oder Hub der Ausgang des
DSL-Modems (NTBBA) an den LAN-
44 PCM-Anschluss Schnittstellen und anschließbare Endgeräte
Anschluss der OpenCom 510 geführt. Der Router führt dann die Umsetzung des PPPoE-Protokolls in das
TCP/IP-Protokoll des LAN aus.
Die Anschaltung des DSL-Modems geschieht mit einer kreuzweise verdrahteten Twisted-Pair-Leitung.
Wahlweise können Sie auch einen umschaltbaren Anschluss am Hub benutzen, diese sind üblicherweise mit einem „X“ gekennzeichnet.
TAE
DSL & Uk
0
DSL
Splitter
OpenCom
S
0
Netz
TCP/IP &
PPPoE
DSL
Uk
0
NTBA S
0
Kreuzweises Twisted Pair Kabel
PPPoE
DSL
Modem
Hub
Netzanschaltung der OpenCom über ISDN und DSL
TCP/IP
PC
Netz
Service-PC
Die Ethernet-Schnittstelle kann auch genutzt werden, um einen Service-
PC anzuschließen. Benutzen Sie dazu eine kreuzweise verdrahtete
Ethernet-Leitung.
Schnittstellen und anschließbare Endgeräte LAN-Anschluss 45
COM-Anschluss
An den COM-Anschluss (Schnittstelle
V.24-1) auf der zentralen Steuerbaugruppe MC+1-3 können Sie einen PC zur Übertragung von Verbindungsdaten anschließen. Diese Verbindungsdaten können mit dem Gebührenerfassungsprogramm
OpenCount im Detail ausgewertet werden.
Achtung! Die Länge der An- schlussleitung für den COM-Anschluss darf bis zu 3 Meter betragen.
Die V.24-Schnittstelle nutzt eine
Übertragungsgeschwindigkeit von
19.2 kbit/s.
Hinweis: Für den Anschluss an die
Schnittstelle V.24-1 benötigen Sie ein spezielles Kabel (10-polig). Dieses Kabel erhalten Sie beim DeTeWe-Vertrieb / Fachhändler.
Pin-Belegung
Die folgende Tabelle listet die Pin-
Belegung der V.24-Schnittstelle.
8
9
10
6
7
4
5
2
3
Pin-Nummer
1
CTS
TXD
RTS
RXD
Belegung
GND (EED) nicht verwendet
DTR
DSR
DCD nicht verwendet
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Pin-Belegung der V.24-Schnittstelle
46 COM-Anschluss Schnittstellen und anschließbare Endgeräte
Zubehör und Adapter
Die Systemtelefone OpenPhone 63 und OpenPhone 65 sind an ihrer
Rückseite mit einem oder mit zwei
Steckplätzen für verschiedene Adapter und weiteres Zubehör ausgestattet. Die Installation und die Bedienung dieser Erweiterungen werden in der Anleitung „OpenPhone 61, 63,
65“ im Kapitel „Erweiterungen (mit
& ohne Adapter)“ beschrieben.
Hinweis: Sie benötigen zusätzli- che Speisung über ein Steckernetzgerät (SNG), wenn Sie Gerätekombinationen mit einer Leistungsaufnahme betreiben wollen, die die Leistungsabgabe der U pn
-Schnittstellen überschreitet.
a/b-Adapter
Nachfolgend finden Sie technische
Einzelheiten zu den Erweiterungen sowie eine Aufzählung des zulässigen Zubehörs.
U
pn
-Adapter
Bei dem U pn
-Adapter handelt es sich um einen Adapter mit einer
U pn
-Schnittstelle zum Anschalten von einem weiteren OpenPhone 61,
63, 65 Systemtelefon und einer
Buchse für ein zusätzliches Steckernetzgerät (SNG).
Gewicht: 70 g
Abmessungen: 73 x 60 x 30 mm
Leistungsaufnahme: max. 195 mW
Leitungslänge: max. 30 m
Achtung! Der U pn
-Adapter dient ausschließlich zum Anschluss der oben genannten Systemendgeräte.
Die weiterführende U pn
-Leitung darf eine Länge von 30 m nicht überschreiten. Diese Leitung darf nur innerhalb von Gebäuden verlegt werden.
Über einen a/b-Adapter können Sie analoge Endgeräte an die Systemtelefone OpenPhone 63 und Open-
Phone 65 anschließen.
Der Anschluss eines a/b-Adapters
überschreitet die Speiseleistung der
U pn
-Schnittstelle, und zwar unabhängig von der Reichweite. Deshalb muss am a/b-Adapter zusätzlich ein
Steckernetzgerät (SNG) angeschlossen werden.
Hinweis: Verwenden Sie das
Steckernetzgerät mit der Sachnummer 4505759; in Großbritannien das
Steckernetzgerät mit der Sachnummer 4510694!
Gewicht: 70 g
Abmessungen: 73 x 60 x 30 mm
Leistungsaufnahme: max. 160 mW
Leitungslänge: max. 3 m
Zubehör und Adapter 47
Audio-Adapter
Bei dem Audio-Adapter handelt es sich um einen Adapter-Zusatz mit vier verschiedenen Anschlüssen für externe Audio- und Signalisierungsgeräte.
Gewicht: 70 g
Abmessungen: 73 x 60 x 30 mm
Leistungsaufnahme: max. 260 mW
(bei aktivem Relais)
Anschlussbelegung des Audio-Adapters
Anschluss für
1 Hörmuschel, zweiter Hörer,
Headset, aktiver Lautsprecher oder Mikrofon
2
3
4
Nicht verwendet bei
OpenCom 510
Türtableau
Buchse
Mitschneideeinrichtung. Der Relaiskontakt gibt das Signal zum Starten und Stoppen der Aufzeichnung
Stereo-Klinke,
3,5 mm
Belegung
RJ-10
(4-polige
Western-Buchse)
1: Mikrofon -
2: Lautsprecher +
3: Lautsprecher -
4: Mikrofon +
1 (GND): Mitschneidesignal -,
Relaiskontakt 1
2 (Spitze): Mitschneidesignal +
-
3 (Ring): Relaiskontakt 1
Hohlbuchse
(4 mm)
RJ-11 oder RJ-12
(6-polige
Western-Buchse)
4, 5: Relaiskontakt 2
1, 2, 3, 6: nicht belegt
48 Zubehör und Adapter
Elektrische Daten der Anschlüsse
Geräteanschluss
Mikrofon,
Mikrofon des zweiten Hörers,
Headset-Mikrofon
Anschlusswerte
Elektretmikrofon, typ. Empfindlichkeit: 10 mV / Pa
Speisung: I < 300 µA bei 1,5 V
Hörmuschel,
Lautsprecher des zweiten Hörers,
Kopfhörer, Headset-Lautsprecher typ. Impedanz: 150 Ohm ± 30 Ohm typ. Empfindlichkeit: 94 dB / 1 mW
(0 dB = 20 µPa)
Aktiver Lautsprecher bei Eingangsimpedanz > 10 kOhm max. Ausgangsspannung: 1 V eff
Mitschneideeinrichtung Audio-Eingang Eingangsempfindlichkeit: typ. 0,24 mV
(Mikrofonpegel)
Mitschneideeinrichtung Start/Stopp
(Relaiskontakt 1)
Türtableau
(Relaiskontakt 2)
Schaltspannung: max. 50 V= / 29 V ~
Schaltstrom: max. 1 A = / 0,7 A ~
Schaltspannung: max. 50 V= / 29 V ~
Schaltstrom: max. 1 A = / 0,7 A ~
Zugelassene Geräte / zugelassenes Zubehör
Achtung! An den Audio-Adapter darf nur das im Folgenden empfohlene Zubehör angeschlossen werden.
Die Leitung für den Anschluss eines
Türtableaus darf nur innerhalb von
Gebäuden verlegt werden.
Folgende Geräte werden zum Anschluss empfohlen:
Gerätetyp
Headset:
Headset-Adapterkabel:
Hersteller, Produktbezeichnung
GN Netcom, Profile binaural (1869-00-03)
GN Netcom, Profile 3-in-1 (1866-00-04)
GN Netcom, QD-Kabel (Schnellkupplung), glatt,
Mod 4 (8800-00-01)
Zubehör und Adapter 49
Folgende Geräte werden zum Anschluss empfohlen:
Gerätetyp
Zweithörer:
Hersteller, Produktbezeichnung
Siemens, L30351-F600-A366
Handapparat:
Mikrofon:
DeTeWe, OpenPhone 60
Winfinity, 4511326 / H 282-18
Lautsprecher: Siemens, L30460-X1278-X
Mitschneideeinrichtung: keine Empfehlung
Gerätekombinationen
Zur Berechnung der Leistungsaufnahme einer Gerätekombination können Sie die folgenden Leistungswerte nutzen:
■ U pn
-Adapter: 195 mW
■ Audio-Adapter: 260 mW
■ a/b-Adapter: 160 mW
(muss mit Steckernetzgerät kombiniert werden!)
■ OpenPhone 61: 1000 mW
■ OpenPhone 63: 1025 mW
■ OpenPhone 65: 1140 mW
■ Bis zu 3 Tastenmodule: 330 mW
In den folgenden Tabellen werden diese Symbole verwendet:
● Diese Kombination ist möglich.
❍ Reduzierte Tonruf-, Lauthör- und
Freisprech-Lautstärke ist möglich.
50 Zubehör und Adapter
Konfigurationen ohne SNG
(Reichweite bis 500 m)
Die folgende Tabelle zeigt Beispiele für Gerätekombinationen, bei denen die maximale Leistungsaufnahme von 2,4 W nicht überschritten wird.
Grundgerät: OpenPhone 63
–
●
Zusatzgeräte
Audio-Adapter U pn
-Adapter bis zu 3
Tastenmodule
– –
–
–
–
●
●
–
–
–
2. Endgerät
–
–
OpenPhone 61
OpenPhone 63 ohne Adapter
–
●
– OpenPhone 65 ohne Adapter oder
Tastenmodul
Leistung
1025 mW
1285 mW
2220 mW
2245 mW
2360 mW
Grundgerät: OpenPhone 65
–
●
Zusatzgeräte
Audio-Adapter U pn
-Adapter bis zu 3
Tastenmodule
– –
–
–
–
●
●
2. Endgerät
–
–
–
Leistung
1140 mW
1470 mW
1730 mW
Zubehör und Adapter 51
Grundgerät: OpenPhone 65
Zusatzgeräte 2. Endgerät
Audio-Adapter U pn
-Adapter bis zu 3
Tastenmodule
–
–
●
●
–
–
OpenPhone 61
OpenPhone 63 ohne Adapter
–
❍
– OpenPhone 65 ohne Adapter oder
Tastenmodul
Leistung
2335 mW
2360 mW
2475 mW
Konfigurationen ohne
SNG (Reichweite 500 m bis 1000 m)
Die folgende Tabelle zeigt Beispiele für Gerätekombinationen, bei denen die maximale Leistungsaufnahme von 2,2 W nicht überschritten wird.
Grundgerät
OpenPhone 63
OpenPhone 65
Zusatzgeräte Leistung
–
●
Audio-Adapter U pn
-Adapter bis zu 3
Tastenmodule
● –
–
–
●
– ●
1285 mW
1470 mW
1730 mW
52 Zubehör und Adapter
Konfigurationen mit SNG
Die folgende Tabelle zeigt Beispiele für Gerätekombinationen mit zusätzlicher Speisung über ein Steckernetzgerät.
Grundgerät: OpenPhone 63
Zusatzgeräte: bis zu 3
Tastenmodule
Audio-
Adapter
U pn
-Adapter und SNG
●
●
●
Zweites Endgerät:
OpenPhone 61 OpenPhone 63 ohne Adapter
●
●
OpenPhone 65 ohne Adapter mit max. 1
Tastenmodul
●
●
●
●
●
●
●
Grundgerät: OpenPhone 65
Zusatzgeräte: bis zu 3
Tastenmodule
●
●
●
Zweites Endgerät:
Audio-
Adapter
U pn
-Adapter und SNG
OpenPhone 61 OpenPhone 63 ohne Adapter
OpenPhone 65 ohne Adapter mit max. 1
Tastenmodul
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
●
Zubehör und Adapter 53
Baugruppen
Dieses Kapitel beinhaltet detaillierte technische Informationen zu den Baugruppen, die in der
OpenCom 510 betrieben werden können. Zu jeder Baugruppe finden
Sie eine Erläuterung zum Einsatzbereich, die technischen Daten sowie
Informationen zum Betrieb und zur
Betriebsanzeige.
Die Baugruppen sind für folgende
Aufgaben zuständig:
■ Netzteile (max. 2) übernehmen die Stromversorgung der
OpenCom 510.
■ Eine zentrale Steuerbaugruppe ist für die Steuerung des gesamten Systems zuständig. Unter anderem stellt diese Baugruppe die Speicherkarte (Compact-
Flash) für die Datenhaltung bereit.
■ Schnittstellenkarten ermöglichen den Anschluss der OpenCom 510 an das Fernmeldenetz (oder eine andere TK-Anlage) und sie ermöglichen den Anschluss von
Endgeräten. Für diese Aufgaben stehen eine Reihe verschiedener Schnittstellenkarten zur
Auswahl. Je nach Funktion einer
Schnittstellenkarte wird diese auch als Leitungs- oder Teilnehmerbaugruppe bezeichnet.
Ausführliche Informationen zur Installation der Baugruppen finden Sie
im Kapitel Installation ab Seite 17.
Achtung! Beachten Sie bei allen
Installationsarbeiten die Sicherheitshinweise ab Seite 17!
Namensschema der Baugruppen
Die Baugruppen werden nach einem
Schema benannt, mit dem sich der
Typ und die Funktion der Baugruppe aus ihrem Namen ableiten lässt:
54 Namensschema der Baugruppen Baugruppen
Mx+y1-z
-
1
Kürzel Bedeutung
M Modul x kennzeichnet den Baugruppentyp. Es bedeuten:
C Control (Steuerbaugruppe)
S Subscriber (Teilnehmerbaugruppe)
T Trunk (Leitungsbaugruppe)
+ y z
X Subscriber / Trunk
(Teilnehmer-/Leitungsbaugruppe)
PS Power Supply (Stromversorgung)
Zeichen zur Gliederung des
Produktnamens kennzeichnet den Schnittstellentyp. Es bedeuten:
A analoge Schnittstelle
UPN U pn
-Schnittstelle
S0 S
0
-Schnittstelle
S2M S
2M
-Schnittstelle
Baugruppengeneration
Zeichen zur Gliederung des
Produktnamens
Anzahl der Schnittstellen
Baugruppen Namensschema der Baugruppen 55
Übersicht der verfügbaren Baugruppen
Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick, welche Baugruppen für die OpenCom 510 verfügbar sind:
Name
MPS+1-AC
MC+1-3
MT+S2M1-1
MX+S01-8
MS+UPN1-8
MS+UPN2-8
MS+A1-8
Beschreibung
Stromversorgung mit AC/DC-Wandler
Seite
Zentrale Steuerbaugruppe mit drei Schnittstellen
Leitungsbaugruppe mit einer S
2M
-Schnittstelle für den Anschluss an digitale Netze oder zur Vernetzung zweier TK-Anlagen
Leitungs- oder Teilnehmerbaugruppe mit acht S
0
-Schnittstellen, die wahlweise extern (Leitung) oder intern (Teilnehmer) genutzt werden können
Teilnehmerbaugruppe mit acht U pn
-Schnittstellen für den Anschluss digitaler Endgeräte (ISDN-Endgeräte, Systemtelefone); DECT-Basisstationen werden von dieser Baugruppe nicht unterstützt
Teilnehmerbaugruppe mit acht U pn
-Schnittstellen für den Anschluss digitaler Endgeräte (ISDN-Endgeräte, Systemtelefone) und DECT-Basisstationen
Teilnehmerbaugruppe mit acht a/b-Schnittstellen für den Anschluss analoger Endgeräte
Der Name der Baugruppe und die
Bezeichnung der Schnittstellen sind auf den Frontblenden der Baugruppen aufgedruckt. Die folgende Abbildung zeigt die Bedruckung auf der Schnittstellenkarte MX+S01-8.
MX+S01-8
Ausschnitt: Bedruckung der Frontblende einer MX+S01-8
56 Übersicht der verfügbaren Baugruppen Baugruppen
MPS+1-AC
Zweck/Einsatzbereich der
Baugruppe
Das Netzteil MPS+1-AC ist zuständig für die Stromversorgung der ersten sechs Steckplätze (1 bis 6) der
OpenCom 510. Sie ist ein Spannungswandler, der aus den Ausgangsspannungen (220V/110V)
+3,3 V und -42 V Gleichspannung erzeugt.
Werden die restlichen Steckplätze
(7 bis 12) ebenfalls verwendet, muss zur Stromversorgung ein zweites
Netzteil MPS+1-AC installiert werden.
MPS+1-AC
Baugruppen
MPS+1-AC: Frontansicht
Technische Daten
Die im Folgenden aufgelisteten Daten beziehen sich auf die Stromversorgung der ersten sechs Steckplätze.
MPS+1-AC 57
Eingangsspannung
Nennspannung 230 V über Kaltgerätestecker
Spannungsbereich
95 V bis 275 V
Nennstrom 2,0 A bei 115 V
1,0 A bei 230 V
0,9 A bei 275V
Wirkungsgrad bei
Nennlast größer 80%
Ausgangsspannung +3,3 V
Nennspannung +3,3 V
Spannungsbereich
+3,2 V... +3,4 V
Nennstrom 10,0 A
12 A bis 15 A Strombegrenzung
Kurzschluss dauerkurzschlussfest
Ausgangsspannung -42 V
Nennspannung -42 V
Spannungsbereich
-40 V... -44 V
Nennstrom 4,0 A
4,4 A bis 5,5 A Strombegrenzung
Kurzschluss dauerkurzschlussfest
Betriebsanzeige
In der Frontblende des Netzteils
MPS+1-AC sind zwei Leuchtdioden
(LEDs) sichtbar, die folgende Bedeutung haben:
■ links: Leuchtet die linke LED konstant grün, beträgt die Ausgangsspannung 3,3 V.
■ rechts: Leuchtet die rechte LED konstant grün, beträgt die Ausgangsspannung -42 V.
Die LEDs signalisieren nur das Vorhandensein der Spannung. Sie sagen nichts über die Qualität der
Spannung aus.
Informationen zum Betrieb
Das Netzteil MPS+1-AC ist betriebsbereit, wenn es in den dafür vorgesehenen Steckplatz gesteckt wurde
(siehe hierzu das Kapitel Steckplätze ab Seite 22).
58 MPS+1-AC Baugruppen
Die Netzspannung von 230 V wird mit Hilfe des Kaltgerätesteckers zugeführt. Die Ausgangsspannungen werden über den Rückwandstecker
(96-polige Federleiste) in die Baugruppenrückwand BPV+1-12 einge-
speist (siehe hierzu das Kapitel Bau-
Bei Ausfall der Netzspannung wird ein Netzausfallsignal erzeugt.
MC+1-3
MC+1-3
MC+1-3: Frontansicht
Zweck/Einsatzbereich der
Baugruppe
Die Baugruppe MC+1-3 ist die zentrale Steuerbaugruppe der
OpenCom 510. Sie kann nur in Steckplatz 0 (ganz links im Frame 1-12) gesteckt werden (siehe hierzu das
Kapitel Steckplätze ab Seite 22).
Neben der leistungsfähigen Steuerfunktion stellt die zentrale Steuerbaugruppe MC+1-3 verschiedene
Schnittstellen zur Verfügung. Dieses sind zum einen die standardisierten, externen Schnittstellen: Ethernet
(1x) und V.24 (2x) und zum anderen die systeminternen Schnittstellen:
PCMV, PCMH und CompactFlash-
Slot.
Technische Daten
■ Die Stromversorgung der zentralen Steuerbaugruppe
MC+1-3 erfolgt durch das Netzteil der Gruppe 1.
Baugruppen MC+1-3 59
■ Die zentrale Steuerbaugruppe
MC+1-3 enthält 128 MByte RAM
Arbeitsspeicher als Steckkarte
(MSUB-MRAM).
Achtung! Diese Karte darf durch den Service nicht getauscht werden.
Im Reparaturfall ist die gesamte zentrale Steuerbaugruppe MC+1-3 zur
Reparatur einzusenden.
■ Die zentrale Steuerbaugruppe
MC+1-3 ist mit einem Compact-
Flash-Steckplatz (MSUB-MFL,
PCMCIA-Schnittstelle) für CompactFlash-Karten ausgestattet.
Auf der CompactFlash-Karte werden folgende Daten gespeichert: die Firmware der
OpenCom 510, die Software für die Systemendgeräte, die Konfigurationsdaten sowie alle Kundendaten, wie etwa Audio-Dateien für das interne Voice-Mail-
System.
Hinweis: Es dürfen nur freigege- bene Karten verwendet werden. Zur
Zeit (Stand: Mai 2004) sind dies spezielle 256 MByte Karten von SanDisc.
Wenden Sie sich an den DeTeWe-Vertrieb bzw. Ihren Fachhändler, wenn
Sie eine solche Karte erwerben wollen.
■ Bei Kaskadierung werden Master- und Slave-System über den
PCM-Anschluss (ausgeführt als
RJ45-Buchse) miteinander verbunden.
■ Bei Kaskadierung der
OpenCom 510 muss auch in der
Slave-Anlage eine zentrale Steuerbaugruppe MC+1-3 installiert sein.
■ Bei Kaskadierung der
OpenCom 510 muss im Master-
System eine CompactFlash-
Karte vorhanden sein, in der
Slave-Anlage wird keine benötigt.
■ Über die PCMV-Schnittstelle werden die notwendigen Systemsignale zwischen den zentralen Steuerbaugruppen einer kaskadierten Anlage hergestellt. Die PCMV-Schnittstelle stellt die Systemtakte bereit und stellt den Zugang zum 16 Mbit/s
PCM-Highway und ein 2 Mbit/s
LAN zur Verfügung.
■ Mit den DIP-Schaltern S1 und S2 wird bei der Kaskadierung die
Rahmenkodierung vorgenom-
■ Über den Ethernet-Anschluss
(10/100 MBit/s) kann die
OpenCom 510 mit dem LAN verbunden werden.
■ Über die V.24-1-Schnittstelle
(seriell) können zusätzliche Geräte, wie z.B. ein Rechner für Gebührenauswertungen, angeschlossen werden.
60 MC+1-3 Baugruppen
Die Pin-Belegung der V.24-
Schnittstelle entnehmen Sie
Betriebsanzeige
In der Frontblende der zentralen
Steuerbaugruppe MC+1-3 sind vier
Leuchtdioden (LEDs) sichtbar.
1
2
MC+1-3
3
4
MC+1-3: LEDs
Die LEDs haben folgende Bedeutung:
LED 1: gelb blinkend Eine Schnittstellenkarte wird mit neuer Software geladen (bei dieser Schnittstellenkarte leuchtet die Betriebsanzeige dauerhaft rot).
LED 2: konstant grün leuchtend Die zentrale Steuerbaugruppe ist betriebsbereit (ein
Flackern ist normal).
grün/gelb blinkend Die Anlagen-Software (Firmware) läuft hoch.
gelb blinkend Der Booter wird neu geladen.
konstant gelb leuchtend Die Anlage steht im Boot-Vorgang.
konstant rot leuchtend Die Anlage ist gestört.
LED 3: – hat keine Funktion
LED 4: konstant grün leuchtend Eine Ethernet-Verbindung ist vorhanden.
Informationen zum Betrieb
Wenn die zentrale Steuerbaugruppe getauscht wird, muss das System vorher heruntergefahren werden!
Die OpenCom 510 muss von der
Stromversorgung getrennt werden
(siehe dazu das Kapitel Zentrale
Steuerbaugruppe installieren ab
Die CompactFlash-Karte darf im Betrieb nicht gezogen werden, da es zu
Datenverlusten kommen kann!
Wird die zentrale Steuerbaugruppe
MC+1-3 in der Master-Anlage verwendet, stellt sie verschiedene zentrale Ressourcen zur Verfügung:
■ 3 Dreierkonferenzen
Baugruppen MC+1-3 61
■ 6 MFV-Sender
■ 10 MFV-Empfänger
■ 1 Music On Hold
■ 32 HDLC-Controller für RAS, ISP und DECT-Daten
Wird die zentrale Steuerbaugruppe
MC+1-3 aus einer kaskadierten TK-
Anlage gezogen, geht das gesamte
System außer Betrieb.
MT+S2M1-1
MT+S2M1-1
MT+S2M1-1: Frontansicht
62 MT+S2M1-1
Zweck/Einsatzbereich der
Baugruppe
Die Schnittstellenkarte MT+S2M1-1 stellt eine (1) ISDN-S
2M
-Schnittstelle zur Verfügung. Über diese Schnittstelle kann die OpenCom 510 entweder an einen Primärmultiplex-Anschluss oder an eine zweite TK-
Anlage angeschlossen werden
(ISDN-Festverbindung).
Die Schnittstellenkarte MT+S2M1-1 kann in jeden Steckplatz (1 bis 12) der OpenCom 510 gesteckt werden
(siehe hierzu das Kapitel Steckplätze ab Seite 22).
Technische Daten
■ Die Schnittstellenkarte
MT+S2M1-1 kann auch in einer
Slave-Anlage betrieben werden.
■ Im gesamten System können maximal 4 Schnittstellenkarten
MT+S2M1-1 eingerichtet werden.
Baugruppen
■ Es sind keine Einstellungen auf der Schnittstellenkarte
MT+S2M1-1 erforderlich.
■ Die Schnittstellenkarte
MT+S2M1-1 erhält ihre Software vom System. Die Software wird automatisch auf die
Schnittstellenkarte geladen, nachdem die Karte installiert wurde.
■ Die Reichweite beträgt 300 m.
■ Die Speisespannung beträgt
-42 V / 7 W und ist kurzschlussfest.
Pin-Belegung
Die Belegung des RJ45-Steckers für die Leitungsschnittstelle (beschriftet mit S2M, siehe Abbildung
6
7
4
5
8
2
3
Pin-Nummer
1
Belegung
IN a
IN b nicht verwendet
OUT a
OUT b nicht verwendet nicht verwendet nicht verwendet
1
2
MT+S2M1-1
3
4
MT+S2M1-1: LEDs
Die Belegung des RJ45-Steckers für die Speiseleitung (beschriftet mit
-42V, siehe Abbildung MT+S2M1-1:
Frontansicht auf Seite 62) ist:
6
7
4
5
8
2
3
Pin-Nummer
1
Belegung nicht verwendet nicht verwendet
-42 V
0 V
0 V
-42 V nicht verwendet nicht verwendet
Betriebsanzeige
In der Frontblende der Schnittstellenkarte MT+S2M1-1 sind vier
Leuchtdioden (LEDs) sichtbar.
Baugruppen MT+S2M1-1 63
Die LEDs haben folgende Bedeutung:
LED 1: konstant gelb leuchtend Über die Schnittstellenkarte wird mindestens ein
Gespräch geführt.
LED 2: konstant grün leuchtend Die Schnittstellenkarte ist betriebsbereit; der Steckplatz ist freigeschaltet (ein Flackern ist normal).
gelb blinkend Die Schnittstellenkarte ist bereit, der Steckplatz ist aber noch nicht freigeschaltet oder die Schnittstellenkarte ist noch nicht konfiguriert.
konstant rot leuchtend Die Schnittstellenkarte wird mit einer neuen Software geladen. Leuchtet die LED längere Zeit rot, ist die Schnittstellenkarte eventuell gestört.
LED 3: konstant grün leuchtend Die Schnittstellenkarte liefert den Referenztakt des
Systems. Dies kann nur im Master-System und dann auch nur an einer Schnittstellenkarte angezeigt werden.
LED 4: – hat keine Funktion
Kapitel TK-Anlagenkaskadierung ab
Informationen zum Betrieb
Die Schnittstellenkarte MT+S2M1-1 kann im laufenden Betrieb getauscht werden; das System muss nicht heruntergefahren und nicht ausgeschaltet werden. Der Steckplatz muss vorher auf der Web-Konsole im Konfigurator gesperrt wer-
den (siehe dazu Schnittstellenkarten
Wird die Schnittstellenkarte
MT+S2M1-1 im Master einer kaskadierten TK-Anlage betrieben, kann sie den Referenztakt liefern.
S
2M
-Karten werden bei der Auswahl des Taktes bevorzugt ausgewählt.
Weitere Informationen finden Sie im
64 MT+S2M1-1 Baugruppen
MX+S01-8
Zweck/Einsatzbereich der
Baugruppe
Die Schnittstellenkarte MX+S01-8 stellt 8 S
0
-Schnittstellen zur Verfügung. Diese Schnittstellen können wahlweise extern oder intern genutzt werden. Extern, um die
OpenCom 510 an digitale Netze
(PSTN, Public Switch Telephony Network) anzuschließen; intern, um digitale Endgeräte (ISDN-Telefone,
ISDN-Faxgeräte u.a.) an die
OpenCom 510 anzuschließen.
Die Schnittstellenkarte MX+S01-8 kann in jeden Steckplatz (1 bis 12) der OpenCom 510 gesteckt werden
(siehe hierzu das Kapitel Steckplätze ab Seite 22).
Technische Daten
■ Die Schnittstellenkarte
MX+S01-8 kann auch in einer
Slave-Anlage betrieben werden.
■ Mit den DIP-Schaltern S1 bis S16 kann für jeden Anschluss ein
100 Ohm Abschlusswiderstand aktiviert werden (Default: ON).
Weitere Informationen entneh-
■ Die Netzausfallschaltung kann
über die DIP-Schalter S17 bis
S20 aktiviert werden (Default: off). Bei einem Netzausfall wird dann die erste S mit der achten S
0
-Schnittstelle
0
-Schnittstelle verbunden. Bei entsprechender
Konfiguration kann dann mit einem Not-Telefon nach extern telefoniert werden.
Weitere Informationen finden
■ Alle 8 Anschlüsse können einzeln wahlweise als Teilnehmer
(S
0
(S
0 intern) oder als Leitung extern) konfiguriert werden.
Weitere Informationen finden
Sie im Kapitel S0-Anschlüsse ab
■ Steckt die Schnittstellenkarte
MX+S01-8 im Master einer Kaskadierung, kann sie den Referenztakt liefern.
Weitere Informationen finden
Sie im Kapitel TK-Anlagenvernet-
■ Die Schnittstellenkarte
MX+S01-8 erhält ihre Software vom System. Die Software wird automatisch auf die Schnittstellenkarte geladen, nachdem die
Karte installiert wurde.
Baugruppen MX+S01-8 65
Pin-Belegung
Die Pin-Belegung der S
0
-Schnittstelle entnehmen Sie dem Kapitel
Betriebsanzeige
In der Frontblende der Schnittstellenkarte MX+S01-8 sind vier Leuchtdioden (LEDs) sichtbar.
1
2
MX+S01-8
3
4
MX+S01-8: LEDs
Die LEDs haben folgende Bedeutung:
LED 1: konstant gelb leuchtend Über die Schnittstellenkarte wird mindestens ein
Gespräch geführt.
LED 2: konstant grün leuchtend Die Schnittstellenkarte ist betriebsbereit; der Steckplatz ist freigeschaltet (ein Flackern ist normal).
gelb blinkend Die Schnittstellenkarte ist bereit, der Steckplatz ist aber noch nicht freigeschaltet oder die Schnittstellenkarte ist noch nicht konfiguriert.
konstant rot leuchtend Die Schnittstellenkarte wird mit einer neuen Software geladen. Leuchtet die LED längere Zeit rot, ist die Schnittstellenkarte eventuell gestört.
LED 3: konstant grün leuchtend Die Schnittstellenkarte liefert den Referenztakt des
Systems. Dies kann nur im Master-System und dann auch nur an einer Schnittstellenkarte angezeigt werden.
LED 4: konstant gelb leuchtend Auf der Schnittstellenkarte liegt ein Mischbetrieb aus Teilnehmern und Leitungen vor; d.h. es sind sowohl interne als auch externe S
0
-Anschlüsse konfiguriert.
Informationen zum Betrieb
Die Schnittstellenkarte MX+S01-8 kann im laufenden Betrieb getauscht werden; das System muss nicht heruntergefahren und nicht ausgeschaltet werden. Der Steckplatz muss vorher auf der Web-Konsole im Konfigurator gesperrt wer-
den (siehe dazu Schnittstellenkarten
66 MX+S01-8 Baugruppen
Alle drei Protokollschichten können einzeln pro S
0
-Anschluss wahlweise als Master oder als Slave eingerichtet werden.
Die S
0
-Anschlüsse können wahlweise als DSS1-PP-, DSS1-PMP- oder
Q.SIG-Leitung betrieben werden.
MS+UPN1-8
Zweck/Einsatzbereich der
Baugruppe
Die Schnittstellenkarte MS+UPN1-8 stellt 8 U pn
-Schnittstellen zur Verfügung. An diese Schnittstellen können Systemendgeräte, jedoch keine
DECT-Baisstationen angeschlossen werden.
Die Schnittstellenkarte MS+UPN1-8 kann in jeden Steckplatz (1 bis 12) der OpenCom 510 gesteckt werden
(siehe hierzu das Kapitel Steckplätze ab Seite 22).
Technische Daten
■ Die Schnittstellenkarte
MS+UPN1-8 kann auch in einer
Slave-Anlage betrieben werden.
■ Es sind keine Einstellungen auf der Schnittstellenkarte
MS+UPN1-8 erforderlich.
■ Die Schnittstellenkarte
MS+UPN1-8 erhält ihre Software vom System. Die Software wird automatisch auf die
Schnittstellenkarte geladen, nachdem die Karte installiert wurde.
Pin-Belegung
Die Belegung des RJ45-
Steckverbinders für die
Leitungsschnittstelle MS+UPN1-8
5
6
7
8
3
4
Pin-Nummer
1
2
Belegung nicht verwendet nicht verwendet nicht verwendet
U pn
a
U pn
b nicht verwendet nicht verwendet nicht verwendet
Betriebsanzeige
In der Frontblende der Schnittstellenkarte MS+UPN1-8 sind vier
Leuchtdioden (LEDs) sichtbar.
Baugruppen MS+UPN1-8 67
1
2
MS+UPN1-8
3
4
MS+UPN1-8
Die LEDs haben folgende Bedeutung:
LED 1: konstant gelb leuchtend Über die Schnittstellenkarte wird mindestens ein
Gespräch geführt.
LED 2: konstant grün leuchtend Die Schnittstellenkarte ist betriebsbereit; der Steckplatz ist freigeschaltet (ein Flackern ist normal).
LED 3: –
LED 4: – gelb blinkend Die Schnittstellenkarte ist bereit, der Steckplatz ist aber noch nicht freigeschaltet oder die Schnittstellenkarte ist noch nicht konfiguriert.
konstant rot leuchtend Die Schnittstellenkarte wird mit einer neuen Software geladen. Leuchtet die LED längere Zeit rot, ist die Schnittstellenkarte eventuell gestört. keine Funktion keine Funktion
Informationen zum Betrieb
Die Schnittstellenkarte MS+UPN1-8 kann im laufenden Betrieb getauscht werden; das System muss nicht heruntergefahren und nicht ausgeschaltet werden. Der Steckplatz muss vorher auf der Web-Konsole im Konfigurator gesperrt wer-
den (siehe dazu Schnittstellenkarten
Die Speisespannung beträgt -42 V und ist kurzschlussfest.
68 MS+UPN1-8 Baugruppen
MS+UPN2-8
Zweck/Einsatzbereich der
Baugruppe
Die Schnittstellenkarte MS+UPN2-8 stellt 8 U pn
-Schnittstellen zur Verfügung. An diese Schnittstellen können Systemendgeräte und DECT-Basisstationen angeschlossen werden.
Die Schnittstellenkarte MS+UPN2-8 kann in jeden Steckplatz (1 bis 12) der OpenCom 510 gesteckt werden
(siehe hierzu das Kapitel Steckplätze ab Seite 22).
Technische Daten
■ Die Schnittstellenkarte
MS+UPN2-8 kann auch in einer
Slave-Anlage betrieben werden.
■ Im gesamten System können maximal 48 RFPs (Radio Fixed
Parts, DECT-Basisstationen) angeschlossen werden.
■ Durch entsprechende DIP-Schalter können für den Anschluss von RFPs die U pn
-Anschlüsse
1+2, 3+4, 5+6 oder 7+8 zusammengeschaltet werden.
Weitere Informationen finden
Sie im Kapitel Upn-Anschlüsse ab
■ Die Schnittstellenkarte
MS+UPN2-8 erhält ihre Software vom System. Die Software wird automatisch auf die
Schnittstellenkarte geladen, nachdem die Karte installiert wurde.
Pin-Belegung
Die Pin-Belegung der U pn
-Schnittstelle entnehmen Sie dem Kapitel
Betriebsanzeige
In der Frontblende der Schnittstellenkarte MS+UPN2-8 sind vier
Leuchtdioden (LEDs) sichtbar.
1
2
MS+UPN2-8
3
4
MS+UPN2-8
Baugruppen MS+UPN2-8 69
Die LEDs haben folgende Bedeutung:
LED 1: konstant gelb leuchtend Über die Schnittstellenkarte wird mindestens ein
Gespräch geführt.
LED 2: konstant grün leuchtend Die Schnittstellenkarte ist betriebsbereit; der Steckplatz ist freigeschaltet (ein Flackern ist normal).
LED 3: –
LED 4: – gelb blinkend Die Schnittstellenkarte ist bereit, der Steckplatz ist aber noch nicht freigeschaltet oder die Schnittstellenkarte ist noch nicht konfiguriert.
konstant rot leuchtend Die Schnittstellenkarte wird mit einer neuen Software geladen. Leuchtet die LED längere Zeit rot, ist die Schnittstellenkarte eventuell gestört. keine Funktion keine Funktion
Informationen zum Betrieb
Die Schnittstellenkarte MS+UPN2-8 kann im laufenden Betrieb getauscht werden; das System muss nicht heruntergefahren und nicht ausgeschaltet werden. Der Steckplatz muss vorher auf der Web-Konsole im Konfigurator gesperrt wer-
den (siehe dazu Schnittstellenkarten
Die Anschaltung von DECT-Basisstationen ist nur möglich, wenn die
Schnittstellenkarte im Master einer kaskadierten TK-Anlage betrieben wird.
70 MS+UPN2-8 Baugruppen
MS+A1-8
Zweck/Einsatzbereich der Karte
Die Schnittstellenkarte MS+A1-8 stellt 8 analoge Schnittstellen zum
Anschluss analoger Endgeräte zur
Verfügung.
Die Schnittstellenkarte MS+A1-8 kann in jeden Steckplatz (1 bis 12) der OpenCom 510 gesteckt werden
(siehe hierzu das Kapitel Steckplätze ab Seite 22).
Technische Daten
■ Die Schnittstellenkarte
MS+A1-8 kann auch in einer
Slave-Anlage betrieben werden.
■ Die Schnittstellenkarte
MS+A1-8 unterstützt das Impulswahlverfahren (IWV) und das Mehrfrequenzverfahren
(MFV). Für die MFV-Erkennung werden die zentralen Empfänger der Schnittstellenkarte
MC+1-3 benutzt.
■ Die Anzeige der Rufnummer ankommender Anrufe (CLIP) wird unterstützt.
■ Das Dienstmerkmal Rückfragen kann durch eine Flash-Taste und/oder Erdtaste ausgewählt werden.
■ Die Schnittstellenkarte
MS+A1-8 erhält ihre Software vom System. Die Software wird automatisch auf die Schnittstellenkarte geladen, nachdem die
Karte installiert wurde.
■ Es sind keine Einstellungen auf der Schnittstellenkarte
MS+A1-8 erforderlich.
Pin-Belegung
Die Pin-Belegung der a/b-Schnittstelle entnehmen Sie dem Kapitel
Betriebsanzeige
In der Frontblende der Schnittstellenkarte MS+A1-8 sind vier Leuchtdioden (LEDs) sichtbar.
1
2
MS+A1-8
3
4
MS+A1-8
Baugruppen MS+A1-8 71
Die LEDs haben folgende Bedeutung:
LED 1: konstant gelb leuchtend Über die Schnittstellenkarte wird mindestens ein
Gespräch geführt.
LED 2: konstant grün leuchtend Die Schnittstellenkarte ist betriebsbereit; der Steckplatz ist freigeschaltet (ein Flackern ist normal).
LED 3: –
LED 4: – gelb blinkend Die Schnittstellenkarte ist bereit, der Steckplatz ist aber noch nicht freigeschaltet oder die Schnittstellenkarte ist noch nicht konfiguriert.
konstant rot leuchtend Die Schnittstellenkarte wird mit einer neuen Software geladen. Leuchtet die LED längere Zeit rot, ist die Schnittstellenkarte eventuell gestört. keine Funktion keine Funktion
Informationen zum Betrieb
Die Schnittstellenkarte MS+A1-8 kann im laufenden Betrieb getauscht werden; das System muss nicht heruntergefahren und nicht ausgeschaltet werden. Der Steckplatz muss vorher auf der Web-Konsole im Konfigurator gesperrt wer-
den (siehe dazu Schnittstellenkarten
72 MS+A1-8 Baugruppen
Konfiguration
Die Konfiguration und Programmierung der OpenCom 510 erfolgt über eine im System integrierte Software, den Konfigurator. Der Konfi-
gurator wird über die Web-Konsole bedient und kann von einem beliebigen, an die OpenCom 510 angeschlossenen PC aufgerufen werden.
Web-Konsole der OpenCom 510
Über die Web-Konsole können Sie:
■ die Erstkonfiguration der
OpenCom 510 erstellen,
■ Benutzer der OpenCom 510 einrichten und für bestimmte Systemdienste berechtigen,
■ die weitere Systemwartung vornehmen,
■ PC-gestützte Telefonie-Funktionen bedienen,
■ Informationen über Entgelte ablesen,
■ auf das Telefonbuch der
OpenCom 510 zugreifen.
In die Web-Konsole ist eine Online-
Hilfe integriert, die umfangreiche Informationen zur Konfiguration und
Wartung der OpenCom 510 bereit-
stellt (siehe Online-Hilfe laden ab
Hinweis: Damit Sie alle neuen
Funktionen der System-Software nutzen können, empfehlen wir Ihnen, die neueste Software von der Website http://www.detewe.de zu laden.
Für die Erstkonfiguration können Sie den PC über die Ethernet-Schnitt-
Konfiguration 73
stelle an die OpenCom 510 anschlie-
ßen. Außerdem ist ein Anschluss
über die COM-Schnittstelle möglich.
Über eine dieser Schnittstellen bauen Sie eine Verbindung mit Hilfe des Netzwerk-Protokolls TCP/IP auf.
Über diese Verbindung können Sie die Web-Konsole der OpenCom 510
öffnen und von dort den Konfigura-
tor aufrufen.
Hinweis: In diesem Kapitel wird die Erstkonfiguration der
OpenCom 510 beschrieben. Für den täglichen Betrieb können Sie die
OpenCom 510 in ein LAN integrieren
und den Konfigurator von einem be- liebigen PC aus aufrufen. Hinweise
dazu finden Sie unter Konfigurationsbeispiele ab Seite 91.
Kurzanleitung Erstkonfiguration
Mit einem Standard-Windows-PC ist die erste Verbindungsaufnahme einfach zu realisieren:
1. Schalten Sie den PC aus. Entfernen Sie alle angeschlossenen
Netzwerk-Leitungen.
2. Verbinden Sie die Netzwerk-
Karte des PCs mit dem LAN-Anschluss. Verwenden Sie dazu eine kreuzweise verdrahtete
Ethernet-Leitung.
3. Starten Sie den PC neu. Sollten
Sie die automatische Konfiguration der Netzwerk-Karte über
DHCP manuell ausgeschaltet haben, müssen Sie diese wieder einschalten und den PC nochmals neu starten.
4. Starten Sie den Web-Browser.
Geben Sie im Adressfeld
„http://192.168.99.254/“ ein.
Die Anmeldeseite der Web-Konsole wird angezeigt. Lesen Sie bitte wei-
ter unter OpenCom 510 konfigurie-
Erstkonfiguration über serielle Schnittstelle
Als alternativer Zugang kann zur
Erstkonfiguration auch die serielle
Schnittstelle verwendet werden. Au-
ßerdem benötigen Sie eine gekreuzte serielle Anschlussleitung
(„Nullmodem“).
1. Installieren Sie von der Anlagen-
CD das Programm „occonfig“.
Unter Windows NT oder Windows 2000/XP müssen Sie sich dazu als Administrator anmelden.
2. Schalten Sie den PC aus. Entfernen Sie alle angeschlossenen
74 Kurzanleitung Erstkonfiguration Konfiguration
Netzwerk-Leitungen. Verbinden
Sie die serielle Schnittstelle des
PCs mit der COM-Schnittstelle der OpenCom 510.
3. Starten Sie den PC neu. Bauen
Sie eine DFÜ-Verbindung mit dem unter Schritt 1 eingerichteten Verbindungs-Symbol auf dem Desktop auf. Geben Sie als
Benutzername „Administrator“ ohne Kennwort an.
4. Starten Sie den Web-Browser.
Geben Sie im Adressfeld
„http://192.168.99.254/“ ein.
Die Anmeldeseite der Web-Konsole wird angezeigt. Lesen Sie bitte wei-
ter unter OpenCom 510 konfigurie-
Systemvoraussetzungen
Hinweis: Wenn mit der Kurzanlei- tung Erstkonfiguration ab Seite 74
keine erfolgreiche Verbindungsaufnahme möglich ist, helfen Ihnen die nachfolgenden detaillierten Erläuterungen.
Für die Erstkonfiguration benötigen
Sie einen handelsüblichen TCP/IP-fähigen PC mit einem Web-Browser.
Der PC sollte mindestens über die folgenden Voraussetzungen verfügen:
■ IBM-kompatibler PC mit
200 MHz CPU
■ 32 MB RAM und 50 MB freier
Festplattenspeicher
■ Betriebssystem Microsoft
Windows 95/98, Microsoft
Windows 2000/XP oder Microsoft Windows NT 4.0
■ Microsoft Internet Explorer ab
Version 4.0 oder Netscape Communicator ab Version 4.5
Hinweis: Bei aktuellen Versionen des Betriebssystems Microsoft Windows ist der Microsoft Internet Explorer bereits installiert. Sie können bei
Bedarf einen Web-Browser von der
Anlagen-CD installieren, die im Lieferumfang der OpenCom 510 enthalten ist.
Zusätzlich benötigen Sie für die von
Ihnen gewählte Anschlussart weitere Systemkomponenten, die Sie auf dem PC installieren müssen.
Treiber-Software ist üblicherweise im Lieferumfang der Hardware enthalten und sollte für Ihr Betriebssystem geeignet vorliegen. System-
Software finden Sie auf der Installations-CD des Betriebssystems.
Konfiguration Systemvoraussetzungen 75
Bei Verbindung über V.24-Schnittstelle (COM-Anschluss) benötigen
Sie:
■ Hardware: Eine freie serielle
Schnittstelle (RS-232, V.24) und eine serielle Anschlussleitung
(9-pol. Sub-D). System-Software: Serieller Schnittstellen-
Treiber und
TCP/IP-Protokoll-Software
■ Treiber-Software: DFÜ-Adapter-
Software zur Installation auf dem Service-PC (wird auf CD mitgeliefert)
Bei Verbindung über Netzwerk-
Karte:
■ Hardware: Netzwerk-Karte mit
10BaseT-Anschluss und RJ45-
Netzwerk-Leitung (kreuzweise verdrahtete Twisted-Pair-Leitung oder Anschluss über einen
Hub)
■ Software: Netzwerk-Karten-Treiber und TCP/IP-Protokoll-Software
Konfiguration unter Windows
Für die Erstkonfiguration sollten Sie zunächst die benötigte Hardware und die passende Treiber-Software auf dem PC installieren. Befolgen Sie dazu die Installationshinweise, die im Lieferumfang der Hardware enthalten sind. In vielen Fällen wird bei der Installation der Treiber-Software für die Hardware auch die System-
Software für das Protokoll TCP/IP installiert. Führen Sie nach der Installation der Treiber-Software folgende Schritte auf dem PC aus:
Hinweis: Unter Windows 2000/XP werden die folgenden Schritte nicht benötigt. Wenn möglich, sollten Sie die Verbindung über eine Netzwerk-
Karte bevorzugen, da diese problemloser einzurichten ist und eine wesentlich höhere Datenübertragungsrate ermöglicht. Lesen Sie dazu weiter
unter Verbindung über Netzwerk-
1. Öffnen Sie in der Systemsteuerung die Netzwerk-Einstellungen. Wählen Sie dazu aus dem
Startmenü den Befehl „Einstellungen > Systemsteuerung“. Klicken Sie doppelt auf das Symbol
„Netzwerk“. Unter Windows NT wechseln Sie bitte in das Register „Protokolle“.
2. Überprüfen Sie in der Liste der installierten Komponenten, ob das Protokoll TCP/IP vorhanden
76 Konfiguration unter Windows Konfiguration
ist. Installieren Sie bei Bedarf das Protokoll TCP/IP, indem Sie auf „Hinzufügen“ klicken.
3. Wählen Sie aus dem Ordner
„Protokoll/Microsoft“ das Protokoll „TCP/IP“. Bestätigen mit
„OK“.
4. Für den weiteren Installationsvorgang folgen Sie den angezeigten Hinweisen.
Für die von Ihnen gewählte Verbindungsart (Netzwerk-Karte oder V.24) sollten Sie bei der Installation von
Treiber-Software und System-Software die folgenden Hinweise beachten.
Verbindung über die serielle Schnittstelle
(V.24)
Die benötigten Komponenten werden üblicherweise bereits mit dem
Betriebssystem installiert. Sie können in diesem Fall die Verbindung zur OpenCom 510 mit dem Programm „occonfig“ bequem konfigurieren:
Hinweis: Unter Windows NT oder
Windows 2000/XP müssen Sie sich als
Administrator anmelden.
1. Legen Sie die Anlagen-CD ein, die im Lieferumfang der
OpenCom 510 enthalten ist.
Ist Ihr Rechner entsprechend konfiguriert, startet die CD automatisch. Wählen Sie andernfalls aus dem Startmenü den Eintrag
„Ausführen“. Suchen Sie mit dem Button „Durchsuchen“ das
Programm „cd_start.exe“ von der CD. Bestätigen Sie mit „Öffnen“ und „OK“.
2. Wählen Sie aus der Startmaske den Auswahlpunkt „Software,
Installationsprogramm für DFÜ-
Netzwerkverbindung“. Bestätigen Sie mit „OK“, um den Modem-Treiber zu installieren.
3. Wählen Sie im folgendem Dialog eine serielle Schnittstelle aus.
Bestätigen Sie mit „OK“.
Nach einem Neustart des Rechners finden Sie ein Symbol für die Verbindung zur OpenCom 510 auf dem
Desktop.
Hinweis: Wurde der Vorgang nicht ordnungsgemäß abgeschlossen, le-
sen Sie bitte das Kapitel Hinweise zur
Konfiguration der seriellen Schnittstelle auf Seite 78.
DFÜ-Verbindung aufnehmen
1. Verbinden Sie die serielle
Schnittstelle des PCs mit der
COM-Schnittstelle der
OpenCom 510. Sie benötigen dazu eine passende Anschlussleitung.
Konfiguration Konfiguration unter Windows 77
2. Klicken Sie das mit dem Programm „occonfig“ auf dem
Desktop erstellte Symbol der
OpenCom 510 doppelt an.
3. Geben Sie im folgenden Dialog den Benutzernamen und das
Kennwort an, das für das verwendete Benutzerkonto der
OpenCom 510 gültig ist. Für die
Erstkonfiguration verwenden
Sie dazu den Benutzernamen
„Administrator“ ohne Kennwort. Löschen Sie eventuell vorhandene Einträge im Eingabefeld „Domäne“. Bestätigen Sie mit „OK“.
Beim Verbindungsaufbau werden über das Protokoll PPP alle benötigten IP-Adressparameter von der OpenCom 510 vorgegeben und automatisch für die
DFÜ-Verbindung eingestellt.
4. Wird der Verbindungsaufbau
bestätigt, können Sie mit Setup
prüfen ab Seite 80 fortfahren.
Hinweis: Es ist nicht möglich, gleichzeitig eine Netzwerk-Karte und eine DFÜ-Netzwerk-Verbindung für denselben Netzwerk-Adressbereich zu verwenden. Sie müssen die Netzwerk-
Karte daher vorübergehend deaktivieren, wenn Sie eine DFÜ-Verbindung aufnehmen wollen. Öffnen Sie dazu in der Systemsteuerung das
Symbol „System“. Deaktivieren Sie im
Register „Geräte-Manager“ die Netzwerk-Karte. Wird der PC über DHCP konfiguriert, können Sie statt dessen auch den PC vom LAN trennen und ihn neu starten.
Hinweise zur
Konfiguration der seriellen Schnittstelle
Eine serielle Schnittstelle wird beim
Neustart des PCs automatisch erkannt und die entsprechende System-Software installiert. Die TCP/IP-
Verbindung zur OpenCom 510 wird
über zusätzliche System-Software hergestellt: die DFÜ-Adapter-Software und den seriellen Schnittstellen-Treiber.
Tipp: Die verwendete serielle
Schnittstelle wird mit den Parametern 57600 Baud Geschwindigkeit, 8
Datenbits, 1 Stoppbit, keine Parität und keine Hardware-Datenflusskontrolle betrieben.
Hinweis: Unter Windows 2000/XP ist das DFÜ-Netzwerk immer installiert und kann auch nicht entfernt werden. Der folgende Abschnitt ist nur für Nutzer älterer Windows-
Versionen relevant.
Installation des DFÜ-
Netzwerkes unter Windows 95 oder Windows 98
1. Öffnen Sie die Systemsteuerung.
Klicken Sie doppelt auf das Symbol „Software“.
78 Konfiguration unter Windows Konfiguration
2. Wechseln Sie in das Register
„Windows-Setup“. Klicken Sie doppelt auf den Listeneintrag
„Verbindungen“.
3. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen der Komponente „DFÜ-
Netzwerk“. Bestätigen Sie mit
„OK“.
Installation des RAS-Dienstes unter Windows NT 4.0
1. Öffnen Sie die Systemsteuerung.
Klicken Sie doppelt auf das Symbol „Netzwerk“.
2. Wechseln Sie in das Register
„Dienste“. Klicken Sie auf „Hinzufügen“.
3. Wählen Sie aus der Liste den
Eintrag „RAS-Dienst“. Bestätigen
Sie mit „OK“.
4. Zum Abschluss der Installation des RAS-Dienstes wird der Eigenschaften-Dialog des RAS-
Dienstes angezeigt. Wählen Sie den beim ersten Start des Programms „occonfig“ bereits angelegten Treiber „OpenCom Modem“. Bestätigen Sie mit „OK“.
5. Bestätigen Sie die Konfiguration mit „Weiter“. Schließen Sie die
Netzwerk-Einstellungen.
Hinweis: Haben Sie zu einem frü- heren Zeitpunkt ein Betriebssystem-
Update („Servicepack“) installiert, sollten Sie nach der Installation des
RAS-Dienstes dieses Update ein weiteres Mal installieren.
Verbindung über
Netzwerk-Karte (LAN)
Die Erstkonfiguration der
OpenCom 510 ist auch über eine
Netzwerk-Karte möglich. Voraussetzung dafür ist, dass vorher eine
Netzwerk-Karte auf dem Arbeitsplatz-Rechner installiert wird.
Bei der Installation der Treiber-Software für eine Netzwerk-Karte wird auch die benötigte System-Software für das Protokoll TCP/IP installiert. Während dieses Vorgangs sollten Sie die automatische Zuordnung von IP-Adressen mit dem Protokoll
DHCP einschalten.
Wird der PC bisher in einem Netzwerk betrieben, sollten Sie die automatische Zuordnung einer IP-
Adresse aktivieren.
1. Wählen Sie dazu aus dem Startmenü den Befehl „Einstellungen > Systemsteuerung“. Klicken Sie doppelt auf das Symbol
„Netzwerk“. Unter Windows NT wechseln Sie bitte in das Register „Protokolle“. Unter Windows
2000/XP klicken Sie das Symbol
„LAN-Verbindung“ mit der rechten Maustaste an. Wählen Sie
„Eigenschaften“.
Konfiguration Konfiguration unter Windows 79
2. Klicken Sie doppelt auf den Eintrag „TCP/IP > Netzwerk-Karte“.
Aktivieren Sie im Eigenschaften-
Dialog die Auswahl „IP-Adresse automatisch beziehen“. Gateway- oder DNS-Einträge müssen deaktiviert werden.
Hinweis: Über DHCP werden auch die Einstellungen des Gateways und der DNS-Konfiguration vorgenommen.
Netzwerk-Verbindung aufnehmen
1. Verbinden Sie die Netzwerk-
Karte des PCs mit der Netzwerk-
Schnittstelle der OpenCom 510.
Verwenden Sie dazu entweder eine kreuzweise verdrahtete
Netzwerk-Leitung oder schlie-
ßen Sie die OpenCom 510 über einen Hub an.
Hinweis: Es kann sinnvoll sein, für die Erstkonfiguration die
OpenCom 510 nicht mit einem vorhandenen LAN zu verbinden, um Konflikte mit einem bereits vorhandenen
DHCP-Server auszuschließen.
2. Starten Sie den PC neu. Während des Systemstarts werden
über das Protokoll DHCP alle benötigten IP-Adressparameter von der OpenCom 510 vorgegeben und automatisch für die
Netzwerk-Karte eingestellt.
Hinweis: Wird der PC bisher unter
Windows NT in einem Netzwerk mit einer Windows NT Domäne betrieben, können Sie sich nicht in der Domäne anmelden. Melden Sie sich deshalb als lokaler Benutzer „Administrator“ in der Domäne des PCs an.
3. Lesen Sie weiter unter Setup prü-
Setup prüfen
Testen Sie nach dem Aufbau die TCP/
IP-Verbindung zwischen dem PC und der OpenCom 510.
1. Wählen Sie aus dem Startmenü den Eintrag „Ausführen“. Geben
Sie im Eingabefeld „Öffnen“ die
Befehlszeile „ping host.domain“ oder „ping 192.168.99.254“ ein.
2. Bestätigen Sie mit „OK“.
Tipp: Um die IP-Adresse der Web-
Konsole zu ermitteln, geben Sie an einem angeschlossenen Systemtelefon die Kennziffernprozedur
* 1 8 2 ein. Mit der Prozedur
* 1 8 3 können Sie sich zusätzlich die Netzmaske anzeigen lassen.
Sie können unter Windows 95 und
Windows 98 die korrekte IP-Konfiguration prüfen. Wählen Sie aus dem
Startmenü den Eintrag „Ausführen“.
Geben Sie im Eingabefeld „Öffnen“ die Befehlszeile „winipcfg“ ein. Be-
80 Konfiguration unter Windows Konfiguration
stätigen Sie mit „OK“. Wählen Sie den Netzwerk-Adapter aus, der für die Verbindung zur OpenCom 510 benutzt wird. Die beim Aufbau der
Verbindung von der OpenCom 510 zugewiesenen IP-Adressen werden angezeigt.
Unter Windows NT4, 2000 und XP können Sie die IP-Konfiguration prüfen, indem Sie in der „Eingabeaufforderung“ die Befehlszeilen „ipconfig -all“ oder „route print“ eingeben.
Für LAN-Verbindungen kann mit der
Befehlszeile „arp -a“ eine Liste der zugeordneten IP-Adressen angezeigt werden.
gen“. Rufen Sie den Dialog „Einstellungen“ auf. Für den Netscape
Communicator wählen Sie dazu den
Menübefehl „Bearbeiten > Einstellungen“. Wählen Sie unter „Kategorie“ die Sektion „Erweitert > Proxies“.
Hinweis: Setzen Sie Optionen Ih- res Browsers, die den Seitenabruf betreffen, auf die Standardeinstellungen zurück, die bei Installation des
Browser vorgegeben waren.
Browser aufrufen
Starten Sie den installierten Web-
Browser.
Wenn Sie den Microsoft Internet Explorer das erste Mal starten, wird der
Assistent für den Internet-Zugang eingeblendet. Wählen Sie die Option
„Vorhandene Verbindung nutzen“.
Bestätigen Sie mit „OK“.
Wird der PC bisher in einem Netzwerk betrieben oder für den Internet-Zugang benutzt, kann die Verbindung indirekt über einen Proxy-
Server konfiguriert sein. Schalten Sie die Verbindung über einen Proxy-
Server aus („direkte Verbindung“).
Für den Internet Explorer öffnen Sie dazu die Internet-Optionen im Menü
„Extras > Internet-Optionen“. Wechseln Sie in das Register „Verbindun-
Konfiguration Konfiguration unter Windows 81
Konfiguration unter Linux und MacOS
MacOS
Das TCP/IP-Protokoll wird heute von allen Betriebssystemen unterstützt.
Ausführliche Hinweise zur Einrichtung von Hard- und Software für die
Windows-Betriebssysteme finden
Sie unter Konfiguration unter Win-
dows ab Seite 76. In diesem Ab-
schnitt finden Sie Tipps zur Integration der Betriebssysteme Linux und
MacOS.
Für MacOS ab der Version 7.6 ist das
TCP/IP-Protokoll bereits im System integriert. Damit die OpenCom 510 die TCP/IP-Einstellungen eines
MacOS-Systems mit DHCP konfigurieren kann, müssen Sie im Menü
„Kontrollfelder TCP/IP“ die Konfigurationsmethode „DHCP-Server“ einstellen.
Linux
Die Netzwerk-Konfiguration für Linux erfolgt üblicherweise mit dem
Setup-Programm, mit dem Sie eine
Linux-Distribution installieren. Nach der Installation finden Sie eine Reihe von „HowTo’s“ vor. Im „Linux NET-3-
HowTo“ und im „DHCP Mini-HowTo“ finden Sie eine Anleitung zur TCP/IP-
Konfiguration.
Damit Sie Zugriff auf den Konfigura-
tor der OpenCom 510 haben, sollten
Sie außerdem den Web-Browser
„Netscape Communicator 4.5“ (oder höher) oder den Web-Browser „Microsoft Internet Explorer 4.5“ (oder höher) installieren.
Damit die OpenCom 510 die TCP/IP-
Einstellungen eines Linux-Systems mit DHCP konfigurieren kann, müssen Sie zusätzlich das Paket „dhclient“ installieren und in der Linux-
Netzwerk-Konfiguration die Konfiguration über DHCP einschalten. Damit Sie Zugriff auf den Konfigurator der OpenCom 510 haben, sollten Sie außerdem den Web-Browser „Netscape Communicator 4.5“ (oder höher) installieren.
82 Konfiguration unter Linux und MacOS Konfiguration
OpenCom 510 konfigurieren
Konfiguration vorbereiten
Bevor Sie mit der Konfiguration beginnen, sollten Sie folgende Unterlagen bereitlegen:
■ Übersicht der angeschalteten
Schnittstellen
■ Liste der anzuschließenden Endgeräte
■ Liste der IPEIs, falls Sie DECT-
Endgeräte im gesicherten Verfahren anmelden möchten
■ Liste der einzurichtenden Benutzer (Mitarbeiter, die Dienste der OpenCom 510 nutzen dürfen) mit Namen, Abteilungen und internen Rufnummern, die
Sie diesen Benutzern zuordnen wollen
■ Für den Internet-Zugang: Zugangsdaten des Internet Service
Providers
Daten, die Ihnen bei der Erstkonfiguration nicht vorliegen, können Sie auch zu einem späteren Zeitpunkt aktualisieren.
Hinweis: Benutzen Sie den Konfi- gurationsleitfaden ab Seite 146. Er
unterstützt Sie dabei, die Einstellungen in der richtigen Reihenfolge vorzunehmen.
Web-Konsole aufrufen
1. Rufen Sie Ihren Web-Browser auf. Geben Sie im Eingabefeld
„Adresse“ die IP-Adresse der OpenCom 510 ein:
„http://192.168.99.254/“.
Wenn der Konfigurations-PC seine IP-Adresse automatisch von der OpenCom 510 bezieht oder die OpenCom 510 als DNS-
Server eingetragen ist, können
Sie die Web-Konsole auch durch
Eingabe des DNS-Namens aufrufen. Bei Auslieferung lautet der
DNS-Name host.domain. Er kann im Konfigurator geändert werden (Menü NET Konfigura-
tion: Easy Access).
2. Die Web-Konsole der
OpenCom 510 wird aufgerufen.
Stellen Sie zunächst ein, in welchem Land Sie die OpenCom 510 betreiben, und in welcher Sprache die Web-Konsole angezeigt werden soll.
Konfiguration OpenCom 510 konfigurieren 83
OpenCom 510: Login-Dialog
3. Um mit der Konfiguration zu beginnen, müssen Sie sich anmelden. Für die Erstkonfiguration geben Sie ein:
Benutzername: „Administrator“
Kennwort: Bei der Erstkonfiguration lassen Sie dieses Feld frei.
4. Bestätigen Sie mit dem Befehl
OK. Dies schaltet zugleich alle angeschlossenen Endgeräte in die Benutzergruppe „Guest“, die eingeschränkte Nutzerrechte hat. Sie verhindern damit z. B., dass von den Endgeräten international extern telefoniert wird, während Sie die OpenCom 510 konfigurieren und die Benutzer einrichten.
84 OpenCom 510 konfigurieren Konfiguration
OpenCom 510: Erstzugangsdialog
5. Die Software öffnet einen Erstzugangsdialog. Legen Sie ein
Administrator-Kennwort fest und tragen Sie es dort ein.
6. Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit
Übernehmen.
7. Klicken Sie auf der Homepage auf den Button Konfigurator.
Hinweise zur Bedienung des Konfi-
gurators finden Sie in der Online-
Hilfe. Klicken Sie dazu in der Menüleiste auf Hilfe oder rufen Sie über den Hilfeindex eine Übersicht der
Hilfethemen auf.
Online-Hilfe laden
Die Online-Hilfe kann nun im Konfi-
gurator geladen werden:
1. Wechseln Sie in das Menü SYS
Konfiguration: Komponenten.
Wählen Sie in der Auswahl den
Eintrag Online-Hilfe. Klicken Sie auf Durchsuchen.
2. Suchen Sie mit der Datei-Auswahl eine der sprachspezifischen ZIP-Dateien im Verzeichnis OLH der Ausliefer-CD heraus.
Bestätigen Sie mit Öffnen.
3. Klicken Sie anschließend auf La-
den um die Online-Hilfe auf das
System zu übertragen.
Konfiguration OpenCom 510 konfigurieren 85
Achtung! Nach dem Abschluss des Ladevorgangs dauert es noch einige Minuten, bis das System die
übertragene Datei ausgewertet hat.
Hinweis: Die jeweils aktuelle Ver- sion der Online-Hilfe steht unter http://www.detewe.de/ zum Download bereit.
werden (LAN-Konfiguration und
DECT-Endgeräte).
Für die Konfiguration der Internet-
Funktionen der OpenCom 510 sollten Sie die LAN-Voraussetzungen des Kunden im Detail beim zuständigen Systemverwalter erfragen.
86
Konfiguration beenden
1. Nachdem Sie alle Einstellungen im Konfigurator vorgenommen haben, sollten Sie die Konfiguration speichern (siehe auch
Konfiguration sichern und laden
2. Wählen Sie in der oberen Menüleiste den Befehl Abmelden.
Vorkonfiguration
Die Konfiguration der OpenCom 510 kann im DeTeWe-Servicecenter oder beim Fachhändler vorbereitet werden. Hierzu wird eine dort installierte OpenCom 510 mit den Kundendaten programmiert (z. B.
Benutzerdaten, Anrufverteilungen, schnurgebundene Endgeräte). Diese
Daten werden gespeichert und dann vom Service-Techniker auf die
OpenCom 510 beim Kunden eingespielt.
Diese vorbereitete Konfiguration muss beim Kunden vervollständigt
OpenCom 510 konfigurieren
Fernkonfiguration
Die Konfiguration der OpenCom 510 kann auch von einem Servicecenter oder Fachhändler über Remote Access geändert oder aktualisiert werden. Voraussetzung hierfür ist, dass der interne RAS-Zugang für das Servicecenter/den Fachhändler in der
OpenCom 510 freigeschaltet wird.
Hinweis: Sind im Konfigurator auf
der Menüseite PBX Konfiguration:
System: Fernbetreuung eine oder mehrere MSN eingetragen und die
Option Status eingeschaltet, so wird der Fernkonfigurations-Zugang automatisch aktiviert, wenn ein Datenanruf von einer der eingetragenen MSNs registriert wird.
Das Servicecenter/der Fachhändler kann sich daraufhin als Administrator in die OpenCom 510 einloggen:
■ Benutzername: „Administrator“
■ Kennwort:
[Administrator-Kennwort]
Hinweis: Wenn Sie dem Service- center/dem Fachhändler das Admi-
Konfiguration
nistrator-Kennwort nicht mitteilen möchten, können Sie für die Fernkonfiguration ein temporär gültiges
Kennwort mit mindestens 5 Ziffern festlegen.
Benutzen Sie folgende Kennzahlenprozeduren an einem Standardendgerät oder an einem Systemtelefon, um den internen Fernwartungszugang für das Servicecenter/den
Fachhändler freizuschalten:
Fernkonfiguration ein (Login mit
Administrator-Kennwort)
H * 1 9 *
Z (System-PIN) #
Fernkonfiguration ein (Login mit temporär gültigem Kennwort)
H * 1 9 * Z (System-PIN)
* Z (temporäres Kennwort) #
Fernkonfiguration aus
H # 1 9 #
Die Freischaltung wird 30 Minuten nach der letzten Konfigurationsaktion automatisch aufgehoben.
Hinweis: Während der Fernkonfi- guration ist die OpenCom 510 für den
RAS-Zugriff weiterer Benutzer gesperrt.
Achtung! Die System-PIN ist bei
Auslieferung auf „0000“ voreingestellt und sollte unbedingt vom Systemverwalter geändert werden, um unerwünschte Fernwartung zu verhindern.
Über die Fernkonfiguration können sämtliche Einstellungen der
OpenCom 510 (mit Ausnahme der
System-PIN) geändert oder aktualisiert werden. Auch eine neue Software-Version der OpenCom 510 und der Software für die angeschlossenen Systemendgeräte und Basisstationen können eingespielt werden
(im Konfigurator, Menü
SYS Konfiguration: Firmware).
Einstellungen in der Net Konfigu-
ration des Konfigurators sollten Sie aus Sicherheitsgründen nur vor Ort
ändern, um Fehlfunktionen oder
Störungen im Kunden-LAN (z. B. durch IP-Adressen-Konflikte) zu vermeiden. Lesen Sie dazu auch das Ka-
pitel Konfigurationsbeispiele ab
Seite 91. Dort wird das Zusammen-
spiel zwischen der OpenCom 510 und einem LAN erläutert.
Kennziffern für
IP-Konfiguration
Die IP-Konfiguration der
OpenCom 510 erfolgt auf der Web-
Konsole im Konfigurator, Menü NET
Konfiguration: Easy Access.
Für den Fall, dass die IP-Konfiguration der OpenCom 510 geändert werden muss und der Zugang über die Web-Konsole nicht möglich ist, können Sie diese Grundeinstellungen auch mittels Kennziffernprozedur vornehmen. Die Eingabe kann
Konfiguration OpenCom 510 konfigurieren 87
an analogen Telefonen, ISDN-Telefonen und Systemtelefonen erfolgen.
Erfragen Sie die System-PIN beim
Systemverwalter der OpenCom 510.
Bei Auslieferung lautet die System-
PIN „0000“.
IP-Adresse einstellen
H * 1 8 2 Z (System-PIN)
* Z (www) * Z (xxx) *
Z (yyy) * Z (zzz) #
Netzmaske einstellen
H * 1 8 3 Z (System-PIN)
* Z (www) * Z (xxx) *
Z (yyy) * Z (zzz) #
Neustart
H * 1 8 5
Z (System-PIN) #
Konfiguration sichern und laden
Konfigurationen werden in einem
Datei-Archiv gespeichert und können von einem angeschlossenen
Konfigurations-PC vor Ort oder per Fernkonfiguration in die
OpenCom 510 geladen werden.
Folgende Konfigurations- und Kundendaten können gesichert und wieder geladen werden:
■ Telefonie- und Netzwerk-Parameter
■ Benutzer-Daten
■ Telefonbuch-Einträge
■ LCR-Tabellen
Weitere Hinweise finden Sie in der
Online-Hilfe im Hilfethema SYS Kon-
figuration: Datensicherung.
Software-Update einspielen
Eine neue Version der Anlagen-Software und der Endgeräte-Software kann in das System eingespielt werden.
Eine neue Software-Version der
OpenCom 510 wird über einen Konfigurations-PC, der auf den Konfigu-
rator zugreift, eingespielt (Menü
SYS Konfiguration: Firmware). Zu den Anschaltmöglichkeiten des Kon-
figurations-PCs siehe Kurzanleitung
Erstkonfiguration auf Seite 74.
Die Endgeräte-Software ist Bestandteil der Software der OpenCom 510 und wird automatisch über die
OpenCom 510 in die Endgeräte eingespielt, wenn sich die Software-
Version im Endgerät von der in der
OpenCom 510 gespeicherten Endgeräte-Software unterscheidet.
Hinweis: Betreiben Sie eine TK-An- lagenkaskade, wird eine neue Anlagen-Software automatisch von der
Master-Anlage an die Slave-Anlage weitergegeben.
88 OpenCom 510 konfigurieren Konfiguration
Weitere Hinweise finden Sie in der
Online-Hilfe im Hilfethema SYS Kon-
figuration: Firmware.
Systemdaten zurücksetzen
Sie können den Auslieferzustand der
OpenCom 510 im Konfigurator wieder herstellen.
Achtung! Dabei gehen alle indivi- duellen Einstellungen und Benutzerdaten verloren! Sichern Sie Ihre Konfiguration daher regelmäßig, am besten nach jeder Änderung. Hin-
weise dazu finden Sie im Kapitel Konfiguration sichern und laden auf
Seite 88 und in der Online-Hilfe der
Web-Konsole.
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Rufen Sie im Konfigurator das
Menü SYS Konfiguration: Neu-
start auf.
2. Klicken Sie auf Neustart mit
Grundeinstellungen.
3. Bestätigen Sie den Abfragedialog durch die Tastatur-Eingabe von „OK“.
Eigene MoH-Dateien erzeugen
In der OpenCom 510 ist für Music on
Hold (Wartemusik) ein internes MoH vorhanden. Auf der Anlagen-CD der
OpenCom 510 finden Sie mehrere
Dateien für Music on Hold in verschiedenen Lautstärken, von denen
Sie eine bei Bedarf nachladen können.
Das Dateiformat für nachladbare
Music on Hold ist *.wav. Sie können auch eine eigene Wartemusik in einer *.wav-Datei speichern und in die
OpenCom 510 laden.
Wenn Sie ein Windows-Betriebssystem nutzen, können Sie zum Erzeugen einer eigenen MoH-Datei das
Programm „Audiorecorder“ verwenden. Sie finden dieses Programm üblicherweise im Windows-Ordner
„Unterhaltungsmedien“.
Die MoH-Datei muss kodiert sein nach CCITT, A-Law mit 8000 Hz, 8 Bit mono. Diese für die OpenCom 510 erforderliche Kodierung stellen Sie im „Audiorecorder“ beim Speichern der Datei unter Format (CCITT, A-
Law) und Attribute (8000 Hz, 8 Bit mono) ein.
Hinweis: Wenn das Programm Au- diorecorder oder der passende Codec auf Ihrem Windows-Betriebssystem nicht vorhanden sind, sollten Sie diese
Komponenten von Ihrer Windows-CD nachinstallieren.
Konfiguration OpenCom 510 konfigurieren 89
Ihre Datei für Music on Hold laden
Sie im Konfigurator der Web-Konsole im Menü SYS Konfiguration:
Komponenten.
Hinweis: Beachten Sie beim Erzeu- gen einer eigenen MoH-Datei, dass für die Nutzung „fremder“ Melodien eventuell Gema-Gebühren anfallen.
Die mit der OpenCom 510 gelieferten
MoH-Dateien sind gebührenfrei.
90 OpenCom 510 konfigurieren Konfiguration
Konfigurationsbeispiele
OpenCom 510 und Netzwerke
Eines der hervorragenden Leistungsmerkmale der OpenCom 510 ist die
Integration von Telefonie und Rechner-Netzwerken. Wenn die
OpenCom 510 über ein Rechner-
Netzwerk (LAN, Local Area Network) mit geeignet konfigurierten Arbeitsplatz-Rechnern verbunden ist, können Sie die Netzwerk-Leistungsmerkmale der OpenCom 510 von diesen Rechnern aus nutzen. Per
Web-Browser haben Sie nun Zugriff auf: werden, der die Integration externer
Mitarbeiter in das LAN ermöglicht.
In diesem Kapitel finden Sie mehrere
Konfigurationsbeispiele, die die Integration der OpenCom 510 in ein
LAN beschreiben. Welches dieser
Beispiele für Ihre Situation zutrifft, hängt vom Ausbau und den Eigenschaften der vorhandenen oder geplanten LAN-Infrastruktur ab.
■ den Konfigurator der
OpenCom 510,
■ die Verwaltung der Entgelte,
■ das OpenCTI 50, mit dem Telefonfunktionen auch über den PC bedient werden können,
■ das zentrale Telefonbuch der
OpenCom 510, Ihr persönliches
Telefonbuch sowie (falls die
Mehrfirmenvariante aktiviert ist) auf das Firmentelefonbuch.
Außerdem kann die OpenCom 510 als Internet-Zugangsserver eingesetzt werden. Auch ein RAS-Zugang kann mit der OpenCom 510 realisiert
Konfigurationsbeispiele OpenCom 510 und Netzwerke 91
Folgende LAN-Voraussetzungen können gegeben sein:
Server-Konfiguration im LAN Funktionen der OpenCom 510 kein IP-Server vorhanden OpenCom 510 fungiert automatisch als DHCP- und
DNS-Server
IP-Server vorhanden
DHCP-Server vorhanden
OpenCom 510 fungiert automatisch als DHCP-Client
Netzwerk-Administrator muss IP-Adresse und DNS-
Namen für OpenCom 510 vergeben
IP-Server vorhanden kein DHCP-Server vorhanden
Sonderfall bei Integration der OpenCom 510 ins
LAN; Einstellungen im Menü NET Konfiguration:
Easy Access müssen mit dem zuständigen Netzwerk-Administrator abgestimmt werden
Einführung TCP/IP
In einem LAN können zur Übertragung von Daten verschiedene Protokolle eingesetzt werden.
Die Verbindung zwischen einem Arbeitsplatz-Rechner und der
OpenCom 510 erfolgt über das im
Internet verwendete Protokoll TCP/
IP. TCP/IP kann auf denselben Netzwerk-Leitungen neben anderen Protokollen (z. B. NetBEUI, AppleTalk oder IPX/SPX) übertragen werden.
Jedes an der Datenübertragung mit dem Protokoll TCP/IP beteiligte Gerät benötigt eine eindeutige IP-
Adresse. Die IP-Adresse besteht aus
4 Zahlen von 0 bis 255, die durch einen Punkt getrennt werden. Für die automatische Zuordnung einer IP-
Adresse zu einem Gerät sorgen die
Zusatzprotokolle DHCP und PPP. In einem Klasse-C-Netzwerk werden
IP-Adressen verwendet, bei denen die ersten 3 Zahlen übereinstimmen und die letzte Zahl spezifisch für ein bestimmtes Gerät im LAN ist. Im Internet werden weltweit eindeutige
IP-Adressen benutzt, die von einer
Organisation vergeben werden. In einem LAN können Sie IP-Adressen benutzen, die nicht weltweit eindeutig sind.
Mit TCP/IP können Verbindungen
über eine oder mehrere Zwischenstationen aufgebaut werden. Die
Unterscheidung, ob eine Gegenstation direkt oder über eine Zwischenstation erreicht werden kann, wird durch die Netzmaske bestimmt. Die
Netzmaske für ein Klasse-C-Netzwerk lautet 255.255.255.0. Passt die
92 Einführung TCP/IP Konfigurationsbeispiele
IP-Adresse einer Verbindung nicht zur Netzmaske, wird die Verbindung
über die Standard-Zwischenstation
(Default Gateway) aufgebaut. Kennt ein Gerät mehrere Datenwege zu verschiedenen Zwischenstationen, spricht man von einem Router.
Über das Domain Name System
(DNS) kann ein klarsprachlicher DNS-
Name in eine IP-Adresse aufgelöst werden. DNS ist eine hierarchisch organisierte, weltweit verteilte Datenbank. Ein DNS-Server kann über die
Namen und IP-Adressen Auskunft geben, für die er zuständig ist. Für alle anderen Auskünfte nimmt ein
DNS-Server Kontakt zu anderen
DNS-Servern auf. Für jede Verbindungsaufnahme von einem Arbeitsplatz-Rechner aus können Sie eine
IP-Adresse angeben oder Sie geben einen Namen an, der von einem
DNS-Server in eine IP-Adresse umgewandelt wird.
Hinweis: Weitere Erläuterungen zu technischen Begriffen finden Sie im
Glossar auf der beigelegten CD-ROM.
OpenCom 510 in einem LAN ohne Server
In einem Peer-to-Peer-Netzwerk werden die Arbeitsplatz-Rechner
über Netzwerk-Leitungen miteinander verbunden. In vielen Netzwerken ist die Leitungsführung mit einem zentralen Verteiler („Hub“) sternförmig aufgebaut. Sie benötigen für solche Netzwerke keinen speziellen Server-Rechner. Diese
Beispielkonfiguration gilt auch für ein LAN mit einem Server, der mit einem anderen Protokoll als TCP/IP
(beispielsweise AppleTalk oder IPX/
SPX) betrieben wird.
ISP
(DNS)
S
0
Ext.
PC
OpenCom
(DHCP, RAS, int. DNS, Internet)
S
0
Netz
PC 1
S
0
Netz Hub
OpenCom 510 in einem LAN ohne Server
PC 2
Netz
In einem LAN ohne Server übernimmt die OpenCom 510 die IP-Konfiguration der angeschlossenen Arbeitsplatz-Rechner. Dabei werden für diese Arbeitsplatz-Rechner alle
Konfigurationsbeispiele OpenCom 510 in einem LAN ohne Server 93
benötigten TCP/IP-Einstellungen
über DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) von der
OpenCom 510 zugewiesen. In dieser
Betriebsart wird standardmäßig ein
IP-Adressraum verwendet, der für solche Netzwerke vorgesehen ist:
192.168.99.254
192.168.99.129 bis 192.168.99.148
192.168.100.0 bis 192.168.100.10
255.255.255.0
192.168.99.254
192.168.99.254
IP-Adresse der OpenCom 510
DHCP-Adressen: IP-Adressraum für die Arbeitsplatz-Rechner
PPP-Adressen: IP-Adressraum für die Einwahl per RAS
Netzmaske (Klasse-C-Netzwerk)
IP-Adresse des DNS-Servers
IP-Adresse des Default Gateways
Installieren Sie für jeden Arbeitsplatz-Rechner, der Zugriff auf die
Netzwerk-Leistungsmerkmale der
OpenCom 510 erhalten soll, das TCP/
IP-Netzwerk-Protokoll und einen
Web-Browser.
Hinweise zur Installation einer Netz-
werk-Karte finden Sie unter Verbin-
dung über Netzwerk-Karte (LAN) auf
DNS-Namensauflösung
In einem LAN ohne Server wird die interne DNS-Namensauflösung von der OpenCom 510 ausgeführt. Geben Sie in einem Web-Browser die
Zeichenkette „host.domain“ ein, wird eine DNS-Anfrage an die IP-
Adresse der OpenCom 510 gerichtet. Die OpenCom 510 beantwortet dies mit der richtigen IP-Adresse, so dass nun die Startseite des Konfigu-
rators abgerufen werden kann.
In einem Peer-to-Peer-Netzwerk
(„Windows-Netzwerk“) haben Rechner einen Namen, der in der Netzwerk-Umgebung angezeigt wird.
Diese NetBIOS-Namen können sich von den DNS-Namen unterscheiden, die den Arbeitsplatz-Rechnern von der OpenCom 510 zugewiesen werden. Die OpenCom 510 ist in der
Netzwerk-Umgebung nicht sichtbar.
94 OpenCom 510 in einem LAN ohne Server Konfigurationsbeispiele
Internet-Zugang
Ist mit der OpenCom 510 ein ISP-Zugang eingerichtet, kann die
OpenCom 510 ohne zusätzliche Konfiguration der Arbeitsplatz-Rechner als Internet-Zugangsserver eingesetzt werden. Wenn Sie eine Web-
Seite aus dem Internet abrufen wollen, geben Sie einfach die gewünschte URL (Uniform Resource
Locator; Internet-Adresse; „http://
...“) in Ihrem Browser ein. In einem
LAN ohne Server ist die
OpenCom 510 als DNS-Server und als Default Gateway eingerichtet.
Deshalb beauftragt ein Arbeitsplatz-
Rechner die OpenCom 510 mit der
Vermittlung des Internet-Verbindungswunsches.
In fast allen Fällen wird der Verbindungswunsch durch einen im internen Netz unbekannten DNS-Namen angezeigt. Geben Sie beispielsweise eine URL in einem Web-Browser ein, wird die OpenCom 510 beauftragt, die zugehörige IP-Adresse zu finden.
Handelt es sich um einen im LAN unbekannten Namen, wird die Anfrage zu dem externen DNS-Server des Internet Service Providers weitergeleitet.
Hinweis: URL-Angaben, die kei- nen Punkt enthalten, werden von den
Arbeitsplatz-Rechnern automatisch um einen Domain-Namen ergänzt.
Diesen Domain-Namen geben Sie im
Konfigurator an. Haben Sie bei- spielsweise „firma.de“ als Domain-
Namen konfiguriert, wird ein Zugriff auf „www.firma.de“ als lokale DNS-
Abfrage bewertet, die nicht zu einem
Internet-Verbindungsaufbau führt.
Sie sollten daher als Domain-Namen einen Namen verwenden, der nicht im Internet verwendet wird, beispielsweise „firma-opencom.de“.
RAS-Zugang
Sie können von einem externen
Rechner mit einer ISDN-Karte eine
Verbindung zur OpenCom 510 aufbauen. Die benötigten TCP/IP-Einstellungen werden beim Aufbau der
Verbindung von der OpenCom 510 vorgegeben. Der eingewählte Rechner kann nun alle Dienste im LAN nutzen, die über das Protokoll TCP/IP angesprochen werden können. Die
Berechtigung zur RAS-Benutzer-Einwahl wird im Konfigurator, Menü
Benutzer Manager: Benutzer-
gruppen eingerichtet.
In einem LAN ohne Server verwendet Windows für den Zugriff auf Dateien und Drucker über die Netzwerk-Umgebung das Protokoll
NetBIOS. NetBIOS kann als Transport-Protokoll NetBEUI, IPX/SPX oder TCP/IP verwenden. Sie können
über die Netzwerk-Umgebung nur
Datei- und Druckerzugriffe auf solche Rechner vornehmen, die für Net-
BIOS das Protokoll TCP/IP verwenden.
Konfigurationsbeispiele OpenCom 510 in einem LAN ohne Server 95
Hinweis: In einem LAN ohne Ser- ver bestimmen die eingeschalteten
Rechner selbstständig, welcher Rechner die Liste der in der Netzwerk-Umgebung sichtbaren Rechnernamen führt. Dieser Vorgang wird über
Rundrufe („Broadcasts“) angestoßen, die über eine RAS-Verbindung etwas
Zeit beanspruchen können. Sie können diese Zeit verkürzen, indem Sie
über das Startmenü die Funktion „Suchen > Computer“ aufrufen und den gewünschten Klienten-Rechner auswählen.
OpenCom 510 in einem LAN mit
IP-fähigem Server
In einem LAN, in dem ein IP-fähiger
Server betrieben wird, sollten Sie die
Integration der OpenCom 510 mit dem zuständigen Netzwerk-Administrator koordinieren. Dabei sollte abgestimmt werden, welcher IP-
Adressraum benutzt wird und welche Netzwerk-Dienste (DHCP, DNS,
RAS, Internet-Zugang) die
OpenCom 510 im LAN übernehmen soll.
ISP
(DNS)
S
0
Ext.
PC
OpenCom
S
0
Netz S
0
int
Server
(DHCP, RAS, int. DNS,
Internet)
S
0
Netz
PC 1 PC 2
S
0
Netz Hub
OpenCom 510 in einem LAN mit
IP-Server
Netz
In vielen Fällen konfiguriert ein IPfähiger Server für alle Arbeitsplatz-
Rechner die TCP/IP-Einstellungen
über DHCP. Die OpenCom 510 fordert beim Start TCP/IP-Einstellungen
über DHCP an. Wird diese Anforderung beantwortet, übernimmt die
OpenCom 510 die empfangenen
TCP/IP-Einstellungen.
Sie können nun den Konfigurator der OpenCom 510 von einem Arbeitsplatz-Rechner aus unter der vom Server zugeteilten IP-Adresse erreichen.
Für Netzwerke, in denen die TCP/IP-
Einstellungen manuell vorgenommen werden, müssen Sie die TCP/IP-
Einstellungen im Konfigurator der
OpenCom 510 entsprechend angeben (Menü NET Konfiguration: Easy
Access). In diesem Fall arbeitet die
OpenCom 510 als DHCP-Server. Ein
Arbeitsplatz-Rechner, der nun die
TCP/IP-Einstellungen über DHCP abfragt, erhält die Einstellungen, die
96 OpenCom 510 in einem LAN mit IP-fähigem Server Konfigurationsbeispiele
Sie im Konfigurator vorgegeben haben.
DNS-Namensauflösung
In einem LAN mit IP-fähigem Server ist dieser Server auch für die DNS-
Namensauflösung zuständig. Wollen
Sie den Konfigurator durch die Eingabe eines DNS-Namens aufrufen, müssen Sie diesen Namen auf dem
Server mit der von der OpenCom 510 verwendeten IP-Adresse verknüpfen. Hinweise dazu finden Sie in der
Dokumentation des Servers.
Hinweis: Damit Sie die
OpenCom 510 nach einem Neustart unter derselben IP-Adresse erreichen können, sollten Sie diese IP-Adresse bei einem DHCP-Server fest einstellen.
Bei einem DHCP-Server kann dazu die
MAC-Adresse einer Netzwerk-Karte mit einer bestimmten IP-Adresse verknüpft werden. Einzelheiten dazu finden Sie in der Dokumentation des
Servers.
Internet-Zugang
Sie können auch in einem LAN mit
IP-fähigem Server die OpenCom 510 als Internet-Zugangsserver verwenden. Dazu müssen Sie auf dem Server die IP-Adresse der OpenCom 510 als Standard-Zwischenstation (Default Gateway) eintragen. Außerdem müssen Sie die Konfiguration des internen DNS-Servers so ändern, dass die Auflösung von externen DNS-Namen über die OpenCom 510 geleitet wird.
In diesem Beispiel wird die Internet-
Verbindung von einem Arbeitsplatz-
Rechner über den Server aufgebaut, der seinerseits wiederum die
OpenCom 510 für den Internet-Zugriff beauftragt.
Es gibt zwei unterschiedliche Möglichkeiten, den internen DNS-Server geeignet zu konfigurieren. Sie können die IP-Adresse der
OpenCom 510 als DNS-Forwarder angeben. Benötigen Sie den Zugriff auf erweiterte DNS-Informationen, können Sie den DNS-Server auch für eine rekursive DNS-Abfrage ohne
DNS-Forwarder konfigurieren. Weitere Erläuterungen finden Sie in der
Dokumentation des DNS-Servers.
ISP
(DNS)
S
0
OpenCom
(Internet)
S
0
Netz S
0
int
Server
(DHCP, RAS, int. DNS)
S
0
Netz
Ext.
PC
PC 1 PC 2
S
0
Netz Hub
OpenCom 510 als DNS-Server in einem LAN mit IP-Server
Netz
Konfigurationsbeispiele OpenCom 510 in einem LAN mit IP-fähigem Server 97
RAS-Zugang
In einem LAN mit IP-fähigem Server können Sie die Einwahl externer
Rechner auch über die
OpenCom 510 ermöglichen. Sie sollten dazu den IP-Adress-Bereich, der externen Rechnern bei der Einwahl zugewiesen werden kann, mit dem
Netzwerk-Administrator abstimmen und im Konfigurator, Menü Net
Konfiguration: Easy Access unter
PPP-Adressen eintragen.
ISP
(DNS)
S
0
OpenCom
(RAS, Internet)
S
0
Netz
Server
(DHCP, int. DNS)
Netz zerkonto der OpenCom 510 und für die Netzwerk-Anmeldung den gleichen Login-Namen und dasselbe
Kennwort verwenden, brauchen Sie diese Kombination bei der Einwahl nur einmal angeben.
Hinweis: In einem größeren Win- dows-Netzwerk mit mehreren Segmenten können die Listen der in der
Netzwerk-Umgebung sichtbaren
Rechnernamen nicht mehr mit Rundrufen („Broadcasts“) ermittelt werden. In diesem Fall verwenden Sie spezielle WINS-Server, deren Adresse von der OpenCom 510 dem Arbeitsplatz-Rechner während der Einwahl nicht bekannt gegeben wird. Geben
Sie die Adresse eines WINS-Server daher in den Netzwerk-Einstellungen des Arbeitsplatz-Rechners manuell an.
Ext.
PC
PC 1 PC 2
S
0
Netz Hub Netz
RAS-Zugang über OpenCom 510 in einem LAN mit IP-Server
Das von der OpenCom 510 verwaltete Benutzerkonto, mit dem die Einwahl gestattet wird, erlaubt nur die
Verbindungsaufnahme mit direkten und anonymen TCP/IP-Verbindungen, beispielsweise HTTP, FTP oder
SMTP-Verbindungen. Wollen Sie beispielsweise auch Datei- oder Druckerzugriff im Netzwerk gestatten, müssen Sie ein geeignetes Benutzerkonto für die Netzwerk-Anmeldung auf dem angesprochenen Server einrichten. Wenn Sie für das Benut-
98 OpenCom 510 in einem LAN mit IP-fähigem Server Konfigurationsbeispiele
LAN-LAN-Kopplung
Mit der OpenCom 510 können Sie zwei LANs über ISDN miteinander verbinden. Dafür konfigurieren Sie für zwei Kommunikationssysteme
OpenCom 510 jeweils die gegenseitige Einwahlmöglichkeit. Damit die gegenseitige Einwahl funktionieren kann, müssen die beiden LANs für unterschiedliche IP-Adressbereiche
(Subnetze) konfiguriert sein. Ändern
Sie für mindestens eine der verbundenen OpenCom 510 den vorgegebenen Adressbereich für das LAN.
OpenCom
(IP=192.168.99.254,
Net=192.168.99.0)
Netz S
0
OpenCom
(IP=192.168.11.254,
Net=192.168.11.0)
S
0
Netz
PC 1 PC 2 PC 1 PC 2
Netz Hub Netz
OpenCom 510 in LAN-zu-LAN-Kopplung
Im Konfigurator können Sie im
Menü NET Konfiguration: LAN-LAN die Einstellungen für die Einwahl vornehmen. Immer wenn eine TCP/
IP-Datenübertragung in das jeweils andere LAN angefordert wird, stellt die OpenCom 510 die Verbindung her.
Beachten Sie, dass die Verbindung nur bei zielgerichteten Anforderungen aufgebaut wird. Dies können z. B. FTP-Dateitransfers, E-Mails oder der Abruf von Web-Seiten sein. Eine
Namensauflösung über Rundrufe
(„Broadcasts“) ist nicht möglich.
Wollen Sie die LAN-LAN-Kopplung für Datei- und Druckerzugriffe im
Netz Hub Netz
Windows-Netzwerk nutzen, benötigen Sie einen IP-fähigen Server, der die Namensauflösung für das Windows-Netzwerk verwaltet.
Sie können als IP-Adressbereich eines der 256 Klasse-C-Subnetze auswählen, die für lokale LANs vorgesehen sind. Wählen Sie ein Klasse-C-
Subnetz im Bereich 192.168.0.0 bis
192.168.255.0.
Konfigurationsbeispiele LAN-LAN-Kopplung 99
Wissenswertes zum Internet-Zugang
Kosten
Die OpenCom 510 realisiert den Internet-Zugang mit einer Routerfunktionalität. Der Grundsatz einer
Routerfunktionalität ist, dass bei Bedarf ohne Ihr Zutun eine Internet-
Verbindung aufgebaut und nach einer bestimmten Zeit ohne Datenaustausch wieder getrennt wird.
Es hat sich gezeigt, dass leider nicht nur die gewünschten Internet-Programme wie Ihr Browser oder Ihr
E-Mail-Programm Datenpakete aussenden, die eine Internet-Verbindung hervorrufen, sondern auch andere Programme, die eigentlich nichts mit dem Internet zu tun haben.
Zu diesen Programmen zählen z. B. das Betriebssystem Microsoft
TM
XP
TM
, verschiedene Multimedia-Programme wie Realplayer
TM
und diverse Anti-Viren-Software, die für automatische Updates eine Verbindung aufbauen können (sogenannte
„Phone Home Function“).
Begrenzen Sie daher in jedem Fall die Nutzung des ISP-Zugangs. Geben Sie in der Web-Konsole unter
NET Konfiguration: Verbindungen:
ISP die maximale Verbindungszeit unter Verbindungszeit pro Monat
(maximal) vor.
Web
Mit einem Browser können Sie nicht nur von jedem Arbeitsplatz-Rechner den Konfigurator der OpenCom 510 bedienen, sondern auch die Informationsvielfalt des Internet nutzen.
Geben Sie einfach die gewünschte
URL im Adressfeld des Web-Browsers ein. Im Vergleich zum Zugriff eines Einzelplatz-PCs über einen Online-Dienst ergeben sich beim
Internet-Zugriff über die
OpenCom 510 folgende Unterschiede:
■ Rufen Sie eine Web-Seite ab, erfolgt die Einwahl automatisch.
Es wird kein Dialog zur manuellen Einwahl-Bestätigung oder zur Abwahl eingeblendet.
■ Das Abrufen von Web-Seiten ist kein verbindungsorientierter
Dienst. Ist eine Web-Seite komplett geladen, wird die TCP/IP-
Verbindung abgebaut. Wenn Sie nun keine weiteren Web-Seiten aufrufen, baut die OpenCom 510 die Verbindung zum Internet nach einer einstellbaren Zeit automatisch ab.
■ Es ist möglich, von mehreren Arbeitsplatz-Rechnern aus gleichzeitig Web-Seiten abzurufen.
100 Wissenswertes zum Internet-Zugang Konfigurationsbeispiele
■ Die OpenCom 510 kann über kommende und gehende Filterlisten den Zugriff auf bestimmte
Web-Seiten im Internet sperren.
Einer der wichtigsten Dienste im Internet ist E-Mail. E-Mails werden in einzelnen E-Mail-Konten auf einem
Mail-Server zwischengespeichert.
Mail-Server werden beispielsweise von einem Internet Service Provider betrieben. Mit der OpenCom 510 können Sie für jedes auf der
OpenCom 510 konfigurierte Benutzerkonto ein oder mehrere E-Mail-
Konten bestimmen, die in regelmä-
ßigen Abständen abgefragt werden.
Sind neue Nachrichten in einem E-
Mail-Konto angekommen, wird der im Benutzerkonto der OpenCom 510 eingetragene Benutzer über sein
Systemtelefon darüber informiert, falls dies in der OpenCom 510 so konfiguriert ist. An den Systemtelefonen der Familien OpenPhone 6x und 2x können auch Informationen wie Absender oder Betreff-Zeile der
E-Mail angezeigt werden.
NAT
Die Network Address Translation
(NAT) ist bei dem Internet-Zugang
(ISP) aktiviert. Dieses Leistungsmerkmal wird benötigt, um interne
IP-Adressen in eine extern gültige
IP-Adresse zu übersetzen. Dadurch werden drei Eigenschaften für einen
Internet-Zugang erreicht:
■ Mehrere Arbeitsplatz-Rechner können sich eine einzelne Internet-Verbindung teilen. Sie benötigen keine LAN-Anbindung, sondern nur ein Einzelkonto beim Internet Service Provider.
■ Die im LAN genutzten IP-Adressen werden in eine weltweit gültige IP-Adresse übersetzt. Sie benötigen für Ihr LAN keine weltweit gültigen IP-Adressen.
■ Es können nur TCP/IP-Verbindungen aufgebaut werden, die von einem Arbeitsplatz-Rechner aus angestoßen werden. Sie können also eine Web-Seite abfragen, aber keinen im Internet sichtbaren Web-Server auf einem Arbeitsplatz-Rechner einrichten.
Prinzipbedingt können einzelne Protokolle bei der Verwendung von NAT nicht genutzt werden. Dies betrifft
Protokolle mit folgenden Eigenschaften:
Konfigurationsbeispiele Wissenswertes zum Internet-Zugang 101
■ TCP/IP-Adressen werden in der
Nutzlast transportiert, z. B. Net-
BIOS über TCP/IP.
■ Das Protokoll benötigt eine aktive, einwärts gerichtete Verbindungsaufnahme, z. B. ICQ.
■ Das Protokoll funktioniert ohne
TCP/UDP-Port-Nummern, z. B.
ICMP oder IGMP.
Für viele wichtige Protokolle, die von diesen Regeln betroffen sind, kennt das NAT der OpenCom 510 geeignete Verfahren, die die Funktion sichern. Dies sind die Protokolle FTP
(im Modus „Active“), CuSeeMe („Videoconferencing“), IRC („Chat“),
ICMP errors („Traceroute“) und ICMP echo („Ping“).
Andere Protokolle, die eine einwärts gerichtete Verbindungsaufnahme erfordern, können Sie im Konfigurator im Menü Net Konfiguration:
Port Access einrichten. Weitere
Informationen finden Sie in der Online-Hilfe zu diesem Menü.
102 Wissenswertes zum Internet-Zugang Konfigurationsbeispiele
TK-Anlagenvernetzung
Die OpenCom 510 kann bei wachsenden Anforderungen im Verbund mit anderen TK-Anlagen betrieben werden. Benötigen Sie lediglich eine erweiterte Anzahl von Anschlüssen, können Sie auf einfache Weise eine
zweite TK-Anlage anbinden (TK-An-
lagenkaskadierung). Wollen Sie die
OpenCom 510 an mehreren Standorten mit unterschiedlichen TK-Anlagen vernetzen, können Sie dies mit
der TK-Anlagenvernetzung erreichen.
TK-Anlagenkaskadierung
Um die Anzahl der anschließbaren
Endgeräte zu erhöhen, können Sie zwei TK-Anlagen zusammenschalten. Eine Master-Anlage und eine
Slave-Anlage werden mit einer Leitung untereinander verbunden. Die beiden TK-Anlagen verhalten sich im wesentlichen wie eine einzelne
Master-Anlage
OpenCom 120
OpenCom 130
OpenCom 150
OpenCom 510
TK-Anlage mit einer größeren Anzahl von Anschlüssen. Die Master-
Anlage übernimmt die Verwaltung der Slave-Anlage. Innerhalb der Produktfamilie können folgende TK-Anlagen für die TK-Anlagenkaskadierung verwendet werden:
Slave-Anlage
OpenCom 105, OpenCom 110,
OpenCom 120
OpenCom 105, OpenCom 110,
OpenCom 120 oder OpenCom 130
OpenCom 150
OpenCom 510
Hinweis: Die OpenCom 107 ver- fügt über keinen PCM-Anschluss. Es ist daher keine TK-Anlagenkaskadierung mit dieser TK-Anlage möglich.
Für die TK-Anlagenkaskadierung benötigen Sie eine Lizenz. Die Lizenzbestätigung enthält die erforderlichen Informationen zur
Freischaltung dieser Funktion.
TK-Anlagenvernetzung TK-Anlagenkaskadierung 103
Funktionsweise der TK-
Anlagenkaskadierung
Die TK-Anlagenkaskadierung erfordert eine Twisted-Pair-Leitung mit
RJ45-Stecker zwischen den TK-Anlagen. Bei dieser Leitung müssen alle 8
Anschluss-Pins belegt und 1 zu 1 durchverbunden sein. Diese Leitung transportiert sowohl die Sprach- als auch die Verwaltungsdaten zwischen den TK-Anlagen. Schließen Sie diese Leitung an den PCM-Anschlüssen auf den beiden zentralen Steuerbaugruppen MC+1-3 der TK-Anlagen an. Die geschirmte CAT-5-
Leitung darf dabei eine Länge von
50 Zentimeter nicht überschreiten.
Hinweis: Wegen der sehr kurzen zulässigen Leitungslänge müssen beide TK-Anlagen übereinander montiert werden. Eine Aufstellung nebeneinander ist nicht möglich.
TK-Anlage 1 (Master)
Daten-Leitung (8-polig, 1:1 verdrahtet)
TK-Anlage 2 (Slave)
TK-Anlagenkaskade
TK-Anlagenkaskade in
Betrieb nehmen
Gehen Sie mit folgenden Schritten vor, um eine TK-Anlagenkaskade in
Betrieb zu nehmen:
1. Bei der Kaskadierung von zwei
TK-Anlagen des Typs
OpenCom 510 müssen Sie über
DIP-Schalter auf der zentralen
Steuerbaugruppe die Rahmennummer einstellen.
Nehmen Sie dazu die zentrale
Steuerbaugruppe aus der Master-Anlage und der Slave-Anlage heraus. Gehen Sie dabei vor, wie
im Kapitel Zentrale Steuerbau-
gruppe installieren ab Seite 24
beschrieben.
2. Stellen Sie auf beiden Baugruppen die DIP-Schalter auf die passende Position.
Position der DIP-Schalter
Rahmen ist
Master
S1: offen
(Schalterstellung auf Position 1)
S2: offen
(Schalterstellung auf Position 2)
Rahmen ist Slave
S1: geschlossen
(Schalterstellung: on)
S2: offen
(Schalterstellung auf Position 2)
Die Lage der DIP-Schalter (S1 und S2) entnehmen Sie der Ab-
104 TK-Anlagenkaskadierung TK-Anlagenvernetzung
3. Setzen Sie die zentralen Steuerbaugruppen wieder in die Rahmen ein.
3
4
ON
1 2
1 2
5
6
MC+1-3: Aufsicht
4. Montieren Sie den Rahmen der zusätzlichen Slave-Anlage oberhalb oder unterhalb der bereits vorhandenen Master-Anlage.
Verbinden Sie für einen späteren
Funktionstest ein Systemtelefon mit der Slave-Anlage. Benutzen
Sie dazu den Anschluss U pn
1 auf einer vorhandenen Schnittstellenkarte MS+UPN1-8 oder
MS+UPN2-8.
5. Führen Sie eine Datensicherung für die vorhandene Master-Anlage durch. Weitere Hinweise finden Sie in der Online-Hilfe im
Hilfethema SYS Konfiguration:
Datensicherung. Die Datensicherung veranlasst auch die
Speicherung der aktuellen Konfigurationsdaten auf die CompactFlash-Speicherkarte.
6. Schalten Sie die Master-Anlage aus, wenn diese in Betrieb ist.
Trennen Sie die Master-Anlage durch Herausziehen des Netz-
TK-Anlagenvernetzung TK-Anlagenkaskadierung 105
steckers von der Stromversorgung.
7. Verbinden Sie beide TK-Anlagen mit einer geeigneten Leitung, so wie im vorigen Abschnitt beschrieben.
8. Stellen Sie die Stromversorgung für beide TK-Anlagen in beliebiger Reihenfolge her.
9. Klicken Sie im Konfigurator der
Master-Anlage im Dialog
PBX Konfiguration: An-
schlüsse: Steckplätze die Überschrift Slave an. Wählen Sie im
Dialog Slave: Ändern den Typ der Slave-Anlage aus.
Achtung! Ändern Sie später den
Typ der Slave-Anlage, werden bereits eingerichtete Anschlusseinstellungen verworfen.
Die Master-Anlage initialisiert daraufhin die Slave-Anlage. Gegebenenfalls wird dabei eine passende Firmware (Betriebsoftware) von der Master-Anlage zur
Slave-Anlage übertragen. Dieser Vorgang kann einige Minuten dauern.
10. Konfigurieren Sie das zu Testzwecken an der Slave-Anlage angeschlossene Systemtelefon im Konfigurator. Klicken Sie dazu im Dialog PBX Konfigura-
tion: Anschlüsse: Upn einen der nun zusätzlich angezeigten Einträge Upn 1/m/n (1: Slave-Anlage, m: Nummer des Steckplatzes, n: U pn an.
-Anschlussnummer)
Hinweis: Änderungen der Konfigu- ration während der Initialisierung der
Slave-Anlage können Fehlermeldungen auslösen, die Sie auf die noch laufende Initialisierung hinweisen.
Sie können den Abschluss der Initialisierung an der Bereitschaftsanzeige des an der Slave-Anlage angeschlossenen Systemtelefons erkennen.
Hinweise
Bitte beachten Sie für den Betrieb einer TK-Anlagenkaskade folgende
Hinweise:
■ Alle U pn
-, S
0
- und a/b-Anschlüsse auf Schnittstellenkarten der Slave-Anlage sind mit entsprechenden Telefonen nutzbar. Alle Leistungsmerkmale für
Systemtelefone an U pn
-Anschlüssen sind uneingeschränkt nutzbar.
■ Die S
0
-Anschlüsse der Slave-Anlage können auch für Amtsleitungen oder für die TK-Anlagenvernetzung genutzt werden
(siehe TK-Anlagenvernetzung ab
106 TK-Anlagenkaskadierung TK-Anlagenvernetzung
■ Es ist nicht möglich, an einem der U pn
-Anschlüsse der Slave-
Anlage eine DECT-Basisstation zu betreiben.
■ Der ISDN-L1-Referenztakt wird immer von der Master-Anlage zur Slave-Anlage durchgereicht.
Der Referenztakt muss also von einem S
0
-Anschluss –oder bevorzugt von einem S
2M
-
Anschluss – auf der Master-Anlage geliefert werden. Mindestens eine ISDN-Amtsleitung muss daher an der Master-Anlage angeschlossen sein.
■ Es ist möglich, eine S
2M
Schnittstellenkarte MS+S2M1-1 in der
Slave-Anlage zu betreiben. Weil der von einer S
0
-Schnittstellenkarte gelieferte ISDN-L1-Referenztakt nicht genau genug ist, benötigen Sie als Taktlieferant auch eine S
2M
-Schnittstellenkarte in der Master-Anlage.
■ Die Slave-Anlage selbst kann nicht über LAN direkt angesprochen werden. Zur Konfiguration nutzen Sie immer die Web-Konsole der Master-Anlage.
■ Eine auf der Slave-Anlage installierte Speicherkarte kann nicht verwendet werden.
■ Um die Slave-Anlage wieder im
Normalbetrieb zu nutzen, müssen Sie diese auf die werkseitigen Einstellungen zurücksetzen
rücksetzen ab Seite 89 und Posi-
TK-Anlagenvernetzung
Die OpenCom 510 stellt alle Leistungsmerkmale für eine TK-Anlagenvernetzung zur Verfügung. Sie benötigen die TK-Anlagenvernetzung in folgenden Fällen:
■ Sie wollen die OpenCom 510 als
Unteranlage an einer anderen
TK-Anlage betreiben. Damit können Sie die OpenCom 510 beispielsweise auch als DECT-
Server einsetzen.
■ Sie wollen die OpenCom 510 mit einer OpenCom 1000 vernetzen.
Damit können Sie die
OpenCom 510 beispielsweise als
TK-Anlage für eine Filiale einsetzen.
■ Sie wollen mehrere
OpenCom 510 zu einem TK-System vernetzen.
TK-Anlagenvernetzung TK-Anlagenvernetzung 107
■ Sie wollen für eine
OpenCom 510 flexible Konfigurationsmöglichkeiten von Amtsleitungen nutzen.
Alle Einstellungen, die die Konfiguration der TK-Anlagenvernetzung betreffen, finden Sie im Konfigurator-Menü PBX Konfiguration: Lei-
tungen und im Dialog PBX Konfigu-
ration: System: Einstellungen unter der Überschrift System Vernetzung.
Bitte beachten Sie auch die entsprechenden Hilfethemen in der Online-
Hilfe zur OpenCom 510.
Hinweis: Falls Sie die Leistungs- merkmale der TK-Anlagenvernetzung nicht benötigen, reicht in den meisten Fällen die vereinfachte Konfiguration aus. Dazu ordnen Sie den
Anschlüssen die vorkonfigurierten
Bündel Mehrgeräteanschluss oder
Anlagenanschluss zu. Der vorkonfi-
gurierte Leitweg Externleitung er- möglicht nun die spontane Externbelegung oder die Externbelegung mit der Vorwahl „0“. Sie können bei Bedarf die vorkonfigurierten Bündel und den vorkonfigurierten Leitweg umbenennen, löschen können Sie diese jedoch nicht.
Verbindungen
Um zwei oder mehr TK-Anlagen miteinander zu vernetzen, müssen diese untereinander verbunden werden. Mit der OpenCom 510 können
Sie sowohl Amtsleitungen als auch
Festverbindungen an externen S
0
-
Anschlüssen oder am S
2M
-Anschluss nutzen.
TK-
Anlage
TK-
Anlage
TK-
Anlage
TK-
Anlage
TK-
Anlage Amtsleitung
Festverbindung
Beispiel eines TK-Anlagennetzwerkes
Für Festverbindungen können dabei verschiedene Leitungstypen und
Übertragungsprotokolle genutzt werden. Die gewünschte TK-Netzwerk-Topologie (Entfernung, Verbindungskapazität) bestimmt, welche
Art von Festverbindung in Frage kommt.
Protokoll: QSIG oder DSS1
Als Übertragunsprotokoll können vorzugsweise das für ISDN-Festverbindungen vorgesehene Protokoll
QSIG oder alternativ das für ISDN-
Wählverbindungen im Euro-ISDN vorgesehene Protokoll DSS1 verwendet werden. Einige Leistungsmerkmale der TK-Anlagenvernetzung können dabei nur mit dem
Protokoll QSIG genutzt werden. Insbesondere die Verbindungskennzeichnung als interner oder externer
Ruf kann mit dem Protokoll DSS1 nicht übermittelt werden.
Beide Protokolle realisieren die Kommunikation in mehreren Protokollschichten:
108 TK-Anlagenvernetzung TK-Anlagenvernetzung
■ L1: Die Schicht 1 definiert die physikalischen Leitungseigenschaften und die elektrische Kodierung der Signale.
■ L2: Die Schicht 2 ermöglicht die
Kommunikation über einzelne, voneinander unabhängige fehlergesicherte Kanäle.
■ L3: Die Schicht 3 definiert die
Verwaltung der einzelnen Kanäle und realisiert die im ISDN vorgesehenen Leistungsmerkmale.
Master/Slave
Für eine ISDN-Verbindung kann bestimmt werden, welche TK-Anlage der Protokoll-Master und welche
TK-Anlage der Protokoll-Slave ist.
Dieses Verhältnis ist für alle drei Protokollschichten unabhängig voneinander bestimmbar.
Für jede Protokollschicht muss immer die Gegenseite passend konfiguriert sein. Ist eine Seite der Protokoll-Master für eine Schicht, muss die andere Seite der Protokoll-Slave für diese Schicht sein. Üblicherweise werden alle drei Protokollschichten gleich konfiguriert. Bei einer Amtsleitung ist der Netzbetreiber für alle drei Schichten der Protokoll-Master.
Hinweis: Bei einer S
2M
-Leitung kann außerdem für jeden Nutzkanal einzeln bestimmt werden, welche
Seite einen Kanal verwalten kann
(Master = Eigenbelegt oder Slave =
Fremdbelegt). Für S
0
-Leitungen wird diese Einstellung für beide B-Kanäle von der Einstellung „L3-Master“ bestimmt.
L1 Takt
Damit TK-Anlagen im ISDN miteinander kommunizieren können, müssen Sie „im Takt“ sein. Der L1-Protokoll-Master gibt den Takt für die
Schicht 1 vor, der L1-Protokoll-Slave
übernimmt (synchronisiert auf) diesen Takt.
Bei der Planung einer TK-Anlagenvernetzung müssen Sie die Ausbreitung des L1-Takts von einem Master aus über verschiedene TK-Anlagen sicherstellen.
Netzbetreiber M S
TK-
Anlage
1
M
M S
TK-
Anlage
3
S
S
TK-
Anlage
2
M
Amtsleitung
Festverbindung
Beispiel: Ausbreitung des L1-Takts
Sind an einer OpenCom 510 mehrere
Anschlüsse mit der Einstellung
L1 Typ=„Slave“ und der aktivierten
Einstellung L1 Sync möglich konfiguriert, so wird willkürlich einer der
Anschlüsse als Quelle des L1-Takts bestimmt. Die OpenCom 510 wechselt die Taktquelle (beispielsweise bei einem Leitungsausfall) automatisch auf einen anderen Anschluss, der als L1-Taktquelle konfiguriert ist.
TK-Anlagenvernetzung TK-Anlagenvernetzung 109
Die LED 3 (oben rechts) auf einer
Schnittstellenkarte leuchtet, wenn eine der Schnittstellen auf der Karte als Taktlieferant ausgewählt wurde.
Ist eine S2M-Schnittstellenkarte
MS+S2M1-1 installiert, wird diese als Taktlieferant bevorzugt ausgewählt.
Achtung! Eine wechselseitige oder ringförmige Übernahme des L1-
Takts ist nicht erlaubt.
Beispiel: Sie könnten im obigen Beispiel für die Verbindung zwischen
TK-Anlage 1 und TK-Anlage 3 die L1-
Slave/Master-Einstellung umkehren. Aktivieren Sie nun allerdings für den Anschluss der TK-Anlage 1 die
Einstellung L1 Sync möglich, so kann dies unter Umständen dazu führen, dass zeitweise Teile des
TK-Anlagennetzwerkes nicht funktionieren.
Für die Übernahme des L1-Takts von
Amtsleitungen können Sie davon ausgehen, dass das öffentliche Netz insgesamt „im Takt“ ist. Sie können also im obigen Beispiel zusätzliche
Amtsleitungen an eine der TK-Anlagen anschließen.
Arten von
Festverbindungen
Für eine ISDN-Festverbindung zwischen zwei TK-Anlagen stehen je nach Entfernung unterschiedliche
Verbindungsarten zur Auswahl.
Direktverbindung
Bei dieser Festverbindung sind beide
Anlagen über eine kreuzweise verdrahtete Twisted-Pair-Leitung direkt miteinander verbunden. Bei einer S
0
-Verbindung kann die
Entfernung bis zu 1000 m, bei einer
S
2M
-Verbindung kann die Entfernung bis zu 250 m betragen. Üblicherweise ist eine TK-Anlage für alle drei Schichten der Protokoll-Master, die Gegenseite für alle drei Schichten der Protokoll-Slave.
TK-Anlage 1
L1-Master
L2-Master
L3-Master
Direktverbindung
TK-Anlage 2
L1-Slave
L2-Slave
L3-Slave
■ Für eine S
0
-Verbindung zwischen zwei OpenCom 510 benutzen Sie jeweils die RJ45-
Buchsen eines der externen
S
0
-Anschlüsse.
TK-Anlage 1, S
0
ext
1 2 3 4 5 6 7 8
8 7 6 5 4 3 2 1
TK-Anlage 2, S
0
ext
(RJ 45-Buchsen)
Verdrahtung einer Direktverbindung
Verbindung mit aktivem
Übertragungssystem
Für Entfernungen, die mit einer Direktverbindung nicht mehr über-
110 TK-Anlagenvernetzung TK-Anlagenvernetzung
brückt werden können, kann ein aktives Übertragungssystem die
Reichweite bis auf 50 km erhöhen.
Üblicherweise ist das Übertragungssystem für beide verbundenen
TK-Anlagen der L1-Master. Für die
Protokollschichten L2 und L3 ist üblicherweise die eine TK-Anlage der
Protokoll-Master und die andere
TK-Anlage der Protokoll-Slave.
TK-Anlage 1
L1-Slave
L2-Master
L3-Master
Übertragungssystem
L1-Master
TK-Anlage 2
L1-Slave
L2-Slave
L3-Slave
Verbindung mit aktivem Übertragungssystem
Hinweis: Das aktive Übertra- gungssystem selbst erhält seinen L1-
Takt entweder vom Netzbetreiber oder von einem per Draht angebundenen Takt-Generator.
Verbindung über öffentliches
Netz
Für Entfernungen ab 50 km können
Festverbindungen über das öffentliche Netz eines Netzbetreibers verwendet werden. Wegen der großen
Entfernung ist die Synchronisation des L2-Protokolls aus technischen
Gründen nicht mehr möglich. Aus diesem Grunde ist üblicherweise das
öffentliche Netz für die Protokollschichten L1 und L2 der Protokoll-
Master. Die eine TK-Anlage ist damit der L3-Master und die andere
TK-Anlage der L3-Slave.
TK-Anlage 1
L1-Slave
L2-Slave
L3-Master
Öffentliches Netz
L1-Master
L2-Master
TK-Anlage 2
L1-Slave
L2-Slave
L3-Slave
Festverbindung über öffentliches Netz
Konfiguration
Die folgend beschriebenen Konfigurationsmöglichkeiten können Sie in der Web-Konsole im Menü PBX Kon-
figuration: Leitungen einrichten.
Bündel
Ein Bündel ist die Zusammenfassung von Anschlüssen gleicher Art und Richtung. Ein Anschluss kann nur einem Bündel zugeordnet werden.
Netzbetreiber
C
TK-
Anlage
1
TK-
Anlage
3
A
B D
E
TK-
Anlage
2
Bündel
Amtsleitung
Festverbindung
Beispiel für ein TK-Anlagennetzwerk mit Bündeln
Im obigen Beispiel sind für TK-Anlage 1 folgende Bündel konfiguriert:
■ Zwei S
0
-Leitungen in Mehrgeräte-Konfiguration zum Netzbetreiber, die einem Bündel „A“ zugeordnet sind.
■ Zwei S
0
-Festverbindungen zur
TK-Anlage 2, die einem Bündel
„C“ zugeordnet sind.
TK-Anlagenvernetzung TK-Anlagenvernetzung 111
■ Eine S
0
-Festverbindung zur
TK-Anlage 3, die einem Bündel
„E“ zugeordnet ist.
Hinweis: Eine Leitung oder ein
Bündel kann nicht direkt belegt werden. Die Belegung erfolgt immer indirekt über einen Leitweg.
Leitweg
Ein Leitweg (z. B. „Amtsanlassung“) ist die Zusammenfassung von Bündeln, die eine Verbindung in eine
Richtung ermöglichen. Ist das erste
Bündel eines Leitweges ausgelastet, wird das nächste Bündel belegt
(„Bündelüberlauf“). Ein Bündel kann auch für verschiedene Leitwege verwendet werden.
Im obigen Beispiel ist für
TK-Anlage 1 ein Leitweg eingerichtet, der eine Verbindung zur
TK-Anlage 2 ermöglicht. Diesem
Leitweg ist das Bündel „C“, das Bündel „E“ und das Bündel „A“ zugeordnet. Möchte nun ein Teilnehmer, der an TK-Anlage 1 angeschlossen ist, einen Teilnehmer der TK-Anlage 2 erreichen, ist die Reihenfolge der Belegung wie folgt vorgegeben:
■ Zunächst wird ein freier Kanal im Bündel „C“ gesucht.
■ Sind alle Leitungen von Bündel
„C“ belegt, wird eine Verbindung über Bündel „E“ versucht.
Die TK-Anlage 3 leitet die Verbindung weiter, wenn sie entsprechend konfiguriert ist (siehe
■ Konnte die indirekte Verbindung
über die TK-Anlage 3 nicht aufgebaut werden, wird eine Verbindung über Bündel „A“ versucht. Die dazu benötigte
„Vorwahl“ kann mit dem Leitweg konfiguriert werden.
■ Erst wenn auch die indirekte
Verbindung über den Netzbetreiber nicht aufgebaut werden kann, erhält der Teilnehmer das
Besetztzeichen.
Hinweis: Wenn eine interne Ver- bindung über einen Netzbetreiber geschaltet wird, wird der Anruf mit der externen Rufnummer der anrufenden
TK-Anlage signalisiert.
Für einen Leitweg können Sie eine frei wählbare Kennziffer bestimmen, mit welcher der Leitweg belegt wird.
Zusätzlich kann konfiguriert werden, ob ein Teilnehmer zur Belegung eines Leitwegs berechtigt ist, ob das
LCR für eines der verwendeten Bündel genutzt wird und unter welchem
Gesichtspunkt die Auswertung von
Gebührendaten erfolgen soll
(Dienst-/Privatgespräche, Buchungsnummern).
Nummerierung
Ein Teilnehmer kann einen bestimmten Leitweg durch die explizite Vorwahl einer Kennziffer belegen. Bei dieser „offenen Nummerierung“
112 TK-Anlagenvernetzung TK-Anlagenvernetzung
muss ein Teilnehmer jeweils diese
Kennziffer und anschließend eine
Rufnummer wählen, um einen Teilnehmer auf einer anderen TK-Anlage zu erreichen.
Wenn in Ihrem TK-Anlagennetzwerk keine Rufnummer doppelt vorkommt, können Sie auch die „verdeckte Nummerierung“ einrichten.
Dabei kann jeder Teilnehmer innerhalb des TK-Anlagennetzwerkes mit der gleichen Rufnummer erreicht werden.
Die OpenCom 510 ermittelt bei der verdeckten Nummerierung anhand der Rufnummer, welcher Leitweg zu belegen ist. Die für dieses „Routing“ benötigten Informationen können
Sie in einer bis zu 100 Einträgen umfassenden Nummerierungs-Tabelle konfigurieren. In dieser Tabelle ordnen Sie Rufnummern bzw. Rufnummernbereichen jeweils einen Leitweg zu.
Ein Standard-Eintrag in der Nummerierungstabelle ermöglicht die
Belegung eines „Default-Leitweges“ für alle übrigen unbelegten Nummern. Dieser vereinfacht insbesondere die Konfiguration der
OpenCom 510 als Unteranlage: Sie ordnen als einzigen Eintrag dem
Standard-Eintrag den Leitweg zur
Hauptanlage zu.
TK-
Anlage
100-199 a b
TK-
Anlage
400-499 c
4: b
S: c
S: a d
TK-
Anlage
200-299 g h
TK-
Anlage
500-599 e
3: e
5: h
S: d i
3: i
S: g f
TK-
Anlage
300-399 k 5: k
S: f
S:Standard-
S: Leitweg
Beispiel für Nummerierungs-Tabellen bei verdeckter Nummerierung
Die automatische Vermittlung von
Verbindungswünschen („Routing“) mittels Bündelüberlauf oder Standard-Nummerierung kann zu einer
„Kreisvermittlung“ führen.
Um dies zu verhindern, wird bei jeder Weitervermittlung über QSIG-
Leitungen ein Zähler („Transit-Counter“) hochgezählt und bei Erreichen eines Maximalwerts die Weitervermittlung eingestellt.
Technische Hinweise
Für jede OpenCom 510 in einem
TK-Anlagennetzwerk muss eine unterschiedliche TK-Anlagennummer eingestellt werden. Diese Einstellung finden Sie in der Web-Konsole im Menü PBX Konfiguration: Sys-
tem unter der Überschrift System
Vernetzung. Dort können Sie auch den maximalen Wert für den Transit-
Zähler setzen. Dieser Wert ist von der Topologie des TK-Anlagennetzwerkes abhängig, er sollte die maximal möglichen Weiterverbindungen ermöglichen.
TK-Anlagenvernetzung TK-Anlagenvernetzung 113
Sie können jederzeit den Verbindungsstatus der Anschlüsse im Konfigurator-Menü Systeminfo: PBX:
Leitungen einsehen. Prüfen Sie insbesondere nach Konfigurationsänderungen, ob alle für die Anlagenvernetzung genutzten Anschlüsse betriebsbereit sind.
Einige der im QSIG möglichen Leistungsmerkmale werden von der
OpenCom 510 nicht mit allen Optionen unterstützt, beispielsweise der
Rückruf bei besetzt innerhalb des
QSIG-Netzes. Die im QSIG definierten
Anrufkategorien (Call Category; z. B.
Notruf, Operator, Normal) und die
QSIG-Namensübermittlung („Teilnehmernamen“) werden vollständig unterstützt.
Die bei der offenen Nummerierung zu verwendenden Kennziffern zur
Belegung eines Leitweges werden nicht zur Ziel-TK-Anlage übertragen und können daher von der Ziel-
TK-Anlage nicht ausgewertet werden. Für die Rückbelegung
(beispielsweise für einen Rückruf) müssen Sie also in der Bündelkonfiguration entsprechende Ziffernpräfixe für die bei der Rückbelegung zu verwendenden Leitwege einstellen.
Tipp: Sie richten beispielsweise einen Leitweg ein, der mit der Kennziffer „5“ belegt werden kann. Sie wählen ein oder mehrere Bündel für diesen Leitweg aus. Ändern Sie für diese Bündel die Einstellung Präfix für Quell-Rufnummer bei kom-
mend intern auf „5“, um die Rückbelegung zu ermöglichen.
114 TK-Anlagenvernetzung TK-Anlagenvernetzung
Hinweise zur Lizenzierung
Für einige Zusatz-Programmpakete der OpenCom 510 ist eine Lizenz erforderlich, z. B. für das interne Voice-
Mail-System OpenVoice.
Freischalt-Keys generiert werden.
Die Lizenzbestätigung für die Kaskadierung enthält alle Informationen, wie Sie hierbei vorgehen müssen.
Die folgenden Hinweise richten sich an Kunden, die bereits Lizenzen für eine OpenCom 510 erworben haben und diese nun mit einer weiteren
OpenCom 510 kaskadieren oder vernetzen möchten.
Anlagenvernetzung
Wenn Sie zwei OpenCom 510 miteinander vernetzen, müssen Sie
keine neuen Freischalt-Keys generieren, sondern können die entsprechenden Funktionen auf der vorhandenen OpenCom 510 weiterhin nutzen. Der „Nachteil“ dieser Variante ist, dass Sie dann auf jeder
OpenCom 510 eine eigene Konfiguration verwalten müssen.
Anlagenkaskadierung
Bei der Anlagenkaskadierung verwaltet die Master-Anlage die Gesamtkonfiguration.
Sollten Sie auf einer vorhandenen
OpenCom bereits Freischalt-Keys installiert haben, müssen diese auf die
Master-Anlage (OpenCom 510) portiert werden.
In diesem Fall müssen für die Nutzung der zusätzlichen Programmpakete auf dem DeTeWe-Lizenzserver (http://lizenz.detewe.de) neue
Hinweis: Sie benötigen für die Por-
tierung der Freischalt-Keys die Seri-
ennummern beider ITK-Systeme.
Die Seriennummer können Sie auf der
Web-Konsole im Konfigurator-Menü
Systeminfo: Versionen auslesen.
TK-Anlagenvernetzung Hinweise zur Lizenzierung 115
Team-Funktionen
Einführung
Mit Team-Funktionen können Sie die
Telefon-Kommunikation in Ihrem
Unternehmen aufgabenbezogen organisieren. Dazu werden Leitungen mit separaten Rufnummern auf die
Tasten verschiedener Endgeräte programmiert. Die Benutzer dieser Endgeräte, die Team-Mitglieder, können dann Anrufe füreinander entgegennehmen und über die eingerichteten
Tasten miteinander telefonieren.
Team-Funktionen können nur an den schnurgebundenen Systemtelefonen der Familie OpenPhone 6x eingerichtet werden, da nur diese dafür ausgestattet sind.
Tastenerläuterung
Die Team-Funktionen werden auf die Gesprächstasten der Telefone
OpenPhone 6x programmiert. Je nach Endgerät sind unterschiedlich viele Gesprächstasten hierfür verfügbar:
Anzahl verfügbarer Gesprächstasten
Telefon Anzahl Tasten
OpenPhone 61 eine Taste mit Display, fünf Tasten ohne Display
OpenPhone 63 drei Tasten mit Display, fünf Tasten ohne Display
OpenPhone 65 19 Tasten mit Display, davon neun
Tasten am Telefon selbst, zehn weitere
über eine Beistellung
Hinweis: Auf eine programmierte
Gesprächstaste können keine weiteren Funktionen oder Rufnummern programmiert werden.
Folgende Tasten werden unterschieden:
■ Leitungstaste: An dieser Taste werden Anrufe (für die programmierte Rufnummer, z. B. 11) signalisiert und Sie können interne und externe Verbindungen über diese Rufnummer aufbauen.
Über eine Leitungstaste können
Sie eine Vertretung durch ein anderes Team-Mitglied programmieren. Anrufe für Sie wer-
116 Einführung Team-Funktionen
den dann an das Endgerät des
Vertreters weitergeleitet. An einer Leitungstaste stehen außerdem Funktionen für die Bearbeitung von Anrufen zur
Verfügung. Sie können z. B. einen Anrufschutz einrichten, wenn Sie nicht gestört werden wollen, oder eine Rufumleitung zu einem anderen Telefon einrichten.
■ Team-Taste: Über eine Team-
Taste können wie bei einer Leitungstaste kommende und gehende Gespräche geführt werden. Einstellungen für die
Bearbeitung von Anrufen sind an dieser Taste jedoch nicht möglich, z. B. kann keine Rufumleitung zu einem anderen Telefon eingerichtet werden.
Bei gehenden Rufen über eine
Team-Taste werden alle Endgeräte gerufen, die die gleiche Rufnummer auf einer Leitungstaste programmiert haben. Beispiel:
Die Team-Taste mit der Rufnummer 11 ruft alle Leitungstasten mit der Rufnummer 11.
■ Besetzttaste: Eine Besetzttaste dient dazu, den Belegtzustand anderer Teilnehmer sichtbar zu machen. Ein kommender Anruf für einen besetzten Teilnehmer des Teams wird an der Besetzttaste des anderen Team-Mitgliedes signalisiert. Das Team-Mitglied kann diesen Anruf durch
Drücken der Besetzttaste annehmen, dabei wird die Leitungstaste seines eigenen Telefons belegt. Ein über die Besetzttaste angenommener Anruf wird nicht in die Anrufliste des ursprünglich gerufenen Teilnehmers eingetragen. Zusätzlich ist es möglich, das jeweilige Team-
Mitglied über die Besetzttaste anzurufen, wenn dessen Gerät im Ruhezustand ist. Der Verbindungsaufbau zu diesem Team-
Mitglied erfolgt über die eigene
Leitungstaste.
■ Direktruftaste: Über eine Direktruftaste sind nur gehende Rufe möglich. Es werden alle Endgeräte gerufen, die die gleiche Rufnummer auf einer Leitungstaste programmiert haben. Rufe über
Direktruftaste werden am gerufenen Endgerät auch dann signalisiert, wenn dort eine Vertretung oder ein Anrufschutz programmiert ist. Ist am gerufenen Endgerät eine Rufumleitung programmiert, wird diese beim
Ruf über Direktruftaste nicht ausgeführt.
Welche Taste eignet sich für welchen Zweck?
■ Auf Leitungstasten können Sie
Rufnummern legen, über die Sie zentrale Kommunikationsaufgaben organisieren, z. B. den Kunden-Support. Wenn die Rufnummern des Supports an allen
Endgeräten dieser Abteilung auf
Team-Funktionen Einführung 117
Leitungstasten gelegt werden, können alle Support-Mitarbeiter Anfragen annehmen, bearbeiten und sich gegenseitig vertreten.
■ Über Team-Tasten können Sie z. B. eine Projektgruppe innerhalb einer Abteilung zusammenschalten. Anrufe von Kunden, die von dieser Gruppe betreut werden, können dann von dem Team-Mitglied angenommen werden, das gerade frei ist. Die Team-Teilnehmer können sich untereinander über die Team-Tasten anrufen.
■ Eine Besetzttaste kann dazu verwendet werden, einen Vermittlungsplatz einzurichten, auf dem der jeweilige Zustand der einzelnen Teilnehmer sichtbar gemacht wird. Der Vermittlungsplatz sieht den Zustand der
Teilnehmer und kann durch einfaches Drücken der Taste weiterverbinden.
■ Eine Direktruftaste können Sie z. B. an einem Telefon im Besprechungsraum einrichten, etwa um das Sekretariat von dort aus anzurufen.
Team-Konfiguration
Die Zusammenstellung von Teams und die Programmierung der Gesprächstasten mit Rufnummern und
Team-Funktionen erfolgen im Konfi-
gurator der OpenCom 510 (Menü
PBX Konfiguration: Gruppen und
Anschlüsse: U pn
).
Die Gesprächstaste 1 ist an jedem
Systemtelefon als Leitungstaste voreingestellt. Diese Einstellung kann der Systemverwalter ändern.
118 Einführung Team-Funktionen
Anwendungsbeispiele
Die vielfältigen Einsatzbereiche von
Teams und Team-Funktionen illustrieren die folgenden Beispiele.
Leitungsbelegung
Der Sekretär ist unter der Rufnummer 11 erreichbar (Leitungstaste
LT 11: Sekretariat).
Die Bedienung der einzelnen Funktionen und die Bedeutung der Display-Anzeigen entnehmen Sie dem
Kapitel „Im Team telefonieren“ in der Bedienungsanleitung „Open-
Phone 61, 63, 65“.
Chef-Sekretär-Team
Der Chef ist unter der Rufnummer 10 erreichbar (Leitungstaste LT 10:
Chefzimmer). Er kann seine Gespräche auch am Sitzecken-Telefon entgegennehmen. Zusätzlich ist für den
Chef an beiden Telefonen eine private Leitung eingerichtet (Leitungstaste LT 12: privat).
Das Chef-Sekretär-Team in diesem
Beispiel besteht aus zwei Mitgliedern: Chef und Sekretär. Der Sekretär verfügt über ein Systemtelefon
OpenPhone 63, der Chef über zwei, eines davon als Sitzecken-Apparat
(Chef-Sitzecke).
11
10
12
Sekretär 14:22
LT 11: Sekretariat
LT 10: Chefzimmer
DT 10: Chefzimmer
Chef 14:22
LT 10: Chefzimmer
LT 11: Sekretariat
LT 12: privat
Chef-Sitzecke 14:22
LT 10: Chefzimmer
LT 12: privat
Beispiel: Chef-Sekretär-Team
Die Rufnummern 11 und 10 sind jeweils auch am Endgerät des anderen
Team-Mitgliedes als Leitungstaste eingerichtet. Chef und Sekretär können damit über beide Rufnummern telefonieren (Anrufe annehmen und
Verbindungen aufbauen). Beide können sich gegenseitig vertreten.
Für den Sekretär ist die Rufnummer des Chefs zusätzlich als Direktruftaste eingerichtet (DT 10: Chefzimmer). Damit kann der Sekretär den
Chef auch dann erreichen, wenn dieser eine Vertretung eingerichtet hat, und Anrufe durchstellen.
Anzeige des Belegtzustandes
Ist eine Leitung belegt, z. B. LT 11 Sekretariat, wird dies am anderen Endgerät angezeigt. Privatgespräche des Chefs über die LT 12 sieht der Sekretär nicht, da an seinem Telefon hierfür keine Leitungstaste eingerichtet ist.
Team-Funktionen Anwendungsbeispiele 119
Rufsignalisierung
In diesem Konfigurationsbeispiel werden Anrufe für die eigene Rufnummer an folgenden Telefonen akustisch signalisiert:
■ Rufnummer 11 beim Telefon
Sekretär
■ Rufnummern 10 und 12 beim
Telefon Chef.
Anrufe für die Rufnummer des anderen Team-Mitgliedes werden am eigenen Telefon optisch signalisiert
(LED der Leitungstaste blinkt).
Am Telefon Chef-Sitzecke werden
Rufe nur optisch signalisiert.
Es ist möglich, am Telefon Sekretär für die LT 10 eine zeitverzögerte akustische Signalisierung einzurichten. Nimmt der Chef z. B. innerhalb von 10 Sekunden einen Anruf nicht entgegen, klingelt das Telefon beim
Sekretär.
Aktiviert der Chef die Vertreterschaltung zum Sekretär, werden Anrufe für die Rufnummer 10 beim Chef nur noch optisch, dafür beim Sekretär akustisch signalisiert. Auch der Sekretär kann eine Vertreterschaltung aktivieren. Anrufe für die Rufnummer 11 werden dann am Telefon
Chef akustisch signalisiert, am Telefon Chef-Sitzecke und am Telefon
Sekretär optisch.
Dreier-Team
Das hier beschriebene Dreier-Team ist ein Beispiel für eine Team-Konfiguration innerhalb einer Projektgruppe, z. B. Vertrieb Export.
Jedes Team-Mitglied verfügt über ein Systemtelefon OpenPhone 63, an dem alle Gesprächstasten als Leitungs- und Team-Tasten programmiert sind.
10
11
Müller
LT 10: Müller
TT 11: Meier
TT 12: Schultz
14:22
Meier
LT 11: Meier
TT 10: Müller
TT 12: Schultz
14:22
12
Schultz
LT 12: Schultz
TT 10: Müller
TT 11: Meier
14:22
Beispiel: Dreier-Team
Leitungsbelegung
Die Rufnummer jedes Team-Mitgliedes, z. B. Rufnummer 10 für Müller, ist am eigenen Telefon als Leitungstaste programmiert.
An den anderen Telefonen der
Gruppe ist diese Rufnummer jeweils auf eine Team-Taste programmiert
(z. B. TT 10 an den Telefonen von
Meier und Schultz). Die Team-Mitglieder sehen damit jeweils, für wel-
120 Anwendungsbeispiele Team-Funktionen
che Rufnummer ein Anruf vorhanden ist, und können diesen durch
Druck auf die entsprechende Team-
Taste entgegennehmen.
Die Team-Mitglieder können sich untereinander über die Team-Tasten anrufen. Beispiel: Müller kann durch
Druck auf TT 12 die Rufnummer 12 wählen; der Ruf wird am Telefon
Schultz an LT 12 signalisiert.
Anzeige des Belegtzustandes
Ist eine Leitung belegt, z. B. LT 11
Meier, wird dies an den Team-
Tasten 11 der Telefone Müller und
Schultz angezeigt.
Rufsignalisierung
In diesem Beispiel werden Anrufe an den Leitungstasten akustisch signalisiert. An den Team-Tasten werden
Anrufe optisch signalisiert (LED der
Team-Taste blinkt).
Reihen-Team
Das hier beschriebene Reihen-Team ist ein Beispiel für eine Team-Konfiguration innerhalb einer Abteilung, in der Anrufe schnell bearbeitet werden sollen (hier: Support).
Jedes Team-Mitglied verfügt über ein Systemtelefon OpenPhone 63, an dem alle Gesprächstasten als Leitungstasten programmiert sind.
Müller
LT 10: Support 1
14:22
LT 11: Support 2
LT 12: Support 3
10
11
Meier
LT 10: Support 1
14:22
LT 11: Support 2
LT 12: Support 3
12
Schultz
LT 10: Support 1
14:22
LT 11: Support 2
LT 12: Support 3
Beispiel: Reihen-Team
Leitungsbelegung
Die Rufnummern 10, 11 und 12 sind an allen Telefonen des Teams auf
Leitungstasten eingerichtet (LT 10 bis LT 12).
Alle Team-Mitglieder können über diese Rufnummern telefonieren (Anrufe annehmen und Verbindungen aufbauen).
Tipp: In dieser Team-Konfiguration ist es nützlich, die Funktion „Halten“ an jedem Telefon auf eine Funktionstaste zu programmieren. Ein Gespräch, z. B. auf LT 11, kann dann durch Drücken der Funktionstaste gehalten werden. Drückt daraufhin ein anderes Team-Mitglied an seinem Telefon auf die Leitungstaste
LT 11, übernimmt es das gehaltene
Gespräch. Weitere Hinweise zu
Funktionstasten finden Sie in der Bedienungsanleitung „OpenPhone 61,
63, 65“.
Team-Funktionen Anwendungsbeispiele 121
Anzeige des Belegtzustandes
Ist eine Leitung belegt, z. B. LT 11
Meier, wird dies an den Leitungstasten der anderen Team-Telefone angezeigt.
Rufsignalisierung
In diesem Beispiel werden Anrufe an allen Leitungstasten akustisch signalisiert.
Makler-Team
Das hier beschriebene Makler-Team veranschaulicht, wie mit Hilfe von
Team-Funktionen viele Rufnummern sinnvoll verwaltet werden können.
Jedes Team-Mitglied verfügt über ein OpenPhone 65, an dem alle Gesprächstasten als Leitungs- und
Team-Tasten programmiert sind.
10
11
12
13
14
15
16
Müller 14:22
Mi .
14.Feb
.
01
LT 10: Support 1
LT 11: Support 2
LT 12: Support 3
LT 13: Support 4
LT 14: Support 5
LT 15: Hotline 1
LT 16: Hotline 2
TT 20: Support 6
TT 25: Hotline 3
23
24
25
26
20
21
22
Meier 14:22
Mi .
14.Feb
.
01
LT 20: Support 6
LT 21: Support 7
LT 22: Support 8
LT 23: Support 9
LT 24: Support 10
LT 25: Hotline 3
LT 26: Hotline 4
TT 10: Support 1
TT 15: Hotline 1
Beispiel: Makler-Team
Leitungsbelegung
Jedem Team-Mitglied sind sieben
Rufnummern zugeordnet, die jeweils als Leitungstasten programmiert sind (LT 10 bis LT 16 und LT 20 bis LT 26). Auf diesen Leitungstasten sind für jedes Mitglied sowohl Support-Rufnummern als auch Hotline-
Rufnummern programmiert.
Die jeweils erste Support-Rufnummer und die erste Hotline-Rufnummer ist beim anderen Team-Mitglied als Team-Taste programmiert, z. B.
LT 10 und LT 15 an Telefon Müller als
TT 10 und TT 15 an Telefon Meier.
Annahme ist, dass unter der jeweils ersten Rufnummer die meisten An-
122 Anwendungsbeispiele Team-Funktionen
rufe eingehen und es den einzelnen
Mitarbeiter entlastet, wenn diese
Anrufe auch vom anderen Team-Mitglied angenommen werden können.
An jedem Telefon kann zwischen den Anrufen auf den einzelnen Leitungen, z. B. LT 10 und LT 11, mit
Druck auf die jeweilige Taste umgeschaltet werden (Makeln).
Jede Verbindung auf einer Leitungstaste kann über die R-Taste an einen beliebigen Teilnehmer vermittelt werden. Hinweise dazu finden Sie im Kapitel „Rückfragen, Makeln, Vermitteln und Konferenz“ in der Bedienungsanleitung „OpenPhone 61, 63,
65“.
Anzeige des Belegtzustandes
Ist eine Leitung belegt, z. B. LT 10 am
Telefon Müller, wird dies an der jeweiligen Team-Taste ebenfalls angezeigt, hier TT 10 am Telefon Meier.
Rufsignalisierung
In diesem Beispiel werden Anrufe an den Leitungstasten akustisch signalisiert. An den Team-Tasten werden
Anrufe optisch signalisiert (LED der
Team-Taste blinkt).
Team-Funktionen Anwendungsbeispiele 123
Anruf-Warteschlange
Einführung
Eine Warteschlange kann für Rufnummern beliebiger Telefone, also für Systemtelefone, für analoge,
ISDN- und DECT-Telefone aktiviert werden.
Ist eine Rufnummer mit Warteschlange besetzt, so werden die Anrufe in die Warteschlange aufgenommen. Ein Anrufer, der sich in der
Warteschlange befindet, erhält den
Freiton.
Anrufe, die sich zu lange in der Warteschlange befinden, werden ausgelöst. Der Anrufer erhält einen Besetztton. Die Zeitspanne bis zum
Auslösen von externen Anrufen ist vom Netzbetreiber festgelegt. Sie beträgt in Deutschland in der Regel
2 Minuten und in anderen europäischen Ländern in der Regel
3 Minuten.
Sind mehrere Rufnummern (z. B. Leitungs- oder Team-Tasten) für ein Telefon eingerichtet, so werden getrennte Warteschlangen für jede
Rufnummer verwendet.
Am Systemtelefon OpenPhone 65 werden hinzukommende Anrufe durch einen kurzen Ton im Lautsprecher und im Display signalisiert. Sind
Anrufe in der Warteschlange, wird der Füllstand der Warteschlange am
Anfang der 2. Display-Zeile des
OpenPhone 65 angezeigt. Sind mehrere Rufnummern mit Warteschlange am Telefon konfiguriert, wird die Gesamtzahl der Einträge angezeigt.
Anrufe in der Warteschlage werden von der OpenCom 510 mit folgender Priorität behandelt:
Sofortverbindung, Sensorrufe, Wiederanrufe, VIP-Rufe, sonstige interne und externe Anrufe. Sensorrufe werden also z. B. gegenüber sonstigen Anrufen bevorzugt behandelt. Gleichartige Anrufe werden in der Reihenfolge des Eintreffens vermittelt.
Die Anzahl der Anrufe, die in eine
Warteschlange aufgenommen werden können, legt der Systemverwalter für jede Benutzergruppe individuell fest, z. B. 20 Anrufe. Mögliche
Werte sind „0“ bis „99“. Der Wert „0“ deaktiviert die Funktion „Warteschlange“ für eine Benutzergruppe.
Ist die maximale Anzahl von Anrufen in der Warteschlange erreicht, erhalten weitere Anrufer den Besetztton.
124 Einführung Anruf-Warteschlange
Es werden nur Anrufe mit der
Dienstekennung „Sprache“ in Warteschlangen verwaltet.
Hinweis: Da anrufende Faxgeräte oft mit der Dienstekennung „Sprache“ betrieben werden (z. B. an analogen Anschlüssen), sollten Sie Anschlüsse für Faxgeräte an der
OpenCom 510 einer Benutzergruppe
ohne Warteschlange zuordnen.
Warteschlangen können mit den
Funktionen „Umleitung“, „Pickup“ und „Sammelruf“ kombiniert werden, z. B. um einen Abfrageplatz für einen Operator einzurichten.
Aktivierung von
Warteschlangen
Warteschlangen können pro Benutzergruppe aktiviert werden, die
Grundeinstellung bei Auslieferung ist für die voreingestellten Gruppen
„Administrators“ und „Guests“ aus.
Bei Verwendung von Warteschlangen ist es oft sinnvoll, den Anklopfschutz zu aktivieren. Dafür muss für die Benutzergruppe die Berechtigung „Anklopfschutz“ vergeben werden und der Anklopfschutz am
Endgerät aktiviert werden.
Sie sollten eine neue Benutzergruppe (z. B. „Operatoren“) einrichten und für diese Gruppe die Berechtigungen „Anruf Warteschlange“,
„Anklopfschutz“ und ggf. die Berechtigung „Umleitung“ aktivieren.
Gehört ein Benutzer dieser Gruppe an, wird bei allen ihm zugewiesenen
Rufnummern automatisch eine Warteschlange aktiviert.
Rufumleitungen
Rufumleitungen „sofort“ und „bei besetzt“ haben Vorrang gegenüber
Warteschlangen, bei einer solchen
Umleitung wird die Warteschlange des umleitenden Telefons nicht verwendet.
Während der Einrichtung einer solchen Rufumleitung wird der Inhalt der Warteschlange nicht auf das
Zielgerät übertragen. Befinden sich bei Aktivierung der Umleitung noch
Anrufe in der Warteschlange, können diese Anrufe nur auf dem Ursprungsgerät entgegengenommen werden.
Bei Rufumleitungen „nach Zeit“ wird das Gespräch in die Warteschlange aufgenommen. Wurde das Gespräch nach Ablauf der Umleitungszeit nicht entgegengenommen, wird es umgeleitet und kann am Ziel der
Umleitung entgegengenommen werden.
Anruf-Warteschlange Einführung 125
Pickup
Die Funktionen „Pickup“ (aus
Pickup-Gruppe) und „Pickup gezielt“ können zusammen mit Warteschlangen verwendet werden. Ein
Benutzer, der einen Anruf mit
„Pickup“ oder „Pickup gezielt“ entgegennimmt, erhält dabei jeweils das nächste Gespräch aus der Warteschlange.
Sammelruf
Üblicherweise werden Sammelruf-
Gruppen des Typs „Parallel“ zusammen mit Warteschlangen verwendet. Dabei werden die Warteschlangen der Telefone synchronisiert. Bei
Eintreffen eines Sammelrufs wird der Anruf in alle parallelen Warteschlangen aufgenommen. Wird ein
Anruf aus der Warteschlange entgegengenommen, wird er aus allen parallelen Warteschlangen entfernt.
Anwendungsbeispiele
Abfrageplatz für einen
Operator mit zwei
Systemtelefonen
Der Operator vermittelt alle eingehenden Gespräche und kann wahlweise am OpenPhone 65 oder am mobilen Endgerät OpenPhone 25/27 arbeiten.
Einrichtung:
■ Richten Sie unter PBX Konfigu- ration: Anschlüsse: S
0
den
Mehrgeräte- oder Anlagenanschluss ein.
■ Richten Sie unter PBX Konfigu- ration: Anschlüsse: U pn
das
OpenPhone 65 und das RFP 21/
23 ein.
■ Richten Sie unter PBX Konfigu-
ration: Systemtelefone eine
Leitungstaste für das
OpenPhone 65 ein.
■ Richten Sie unter PBX Konfigu-
ration: Anschlüsse: DECT-PP das OpenPhone 25/27 ein und weisen Sie dem OpenPhone 25/
27 eine eigene Rufnummer zu.
Buchen Sie das OpenPhone 25/
27 ein.
■ Leiten Sie unter PBX Konfigura- tion: Anrufverteilung: Kom-
mend alle eingehenden Rufe auf die Rufnummer der Leitungstaste des OpenPhone 65.
■ Richten Sie im Konfigurator unter Benutzer Manager: Benutz-
126 Anwendungsbeispiele Anruf-Warteschlange
ergruppen eine neue Gruppe
„Operators“ ein. Aktivieren Sie
„Anruf Warteschlange“, „Anklopfschutz“ und „Rufumleitung“ für diese Gruppe und stellen Sie die Option Anwahl:
Extern passend ein.
■ Richten Sie unter Benutzer Ma-
nager: Benutzer den Benutzer
„Operator 1“ ein. Ordnen Sie ihn der Benutzergruppe „Operators“ zu und weisen Sie ihm die
Rufnummern der Leitungstaste des OpenPhone 65 und die Rufnummer des mobilen
OpenPhone 25/27 zu.
■ Aktivieren Sie an beiden Geräten im Menü Schutz den
Anklopfschutz.
■ Richten Sie auf dem
OpenPhone 65 eine Funktionstaste ein, die eine „Rufumleitung sofort“ auf die Rufnummer des mobilen OpenPhone 25/27 aktiviert/deaktiviert (Menü
Rufumleitung: Rufuml.
Gerät: sofort).
Verwendung:
Kommende Anrufe werden auf das
OpenPhone 65 des Operators geleitet, der die Gespräche weitervermittelt. Es wird eine Warteschlange verwendet, damit die Anrufer kein
Besetzt-Zeichen erhalten. Im Display des OpenPhone 65 wird angezeigt, wie viele Anrufe sich in der Warteschlange befinden.
Möchte der Operator den Arbeitsplatz verlassen und den Abfrageplatz mitnehmen, aktiviert er die
Umleitung zum mobilen
OpenPhone 25/27 per Funktionstaste. Anrufe, die sich in der Warteschlange des OpenPhone 65 befinden, müssen noch an diesem Telefon entgegengenommen werden. Neue
Anrufe werden am mobilen
OpenPhone 25/27 signalisiert oder in dessen Warteschlange aufgenommen, so dass jetzt das
OpenPhone 25/27 als mobiler Abfrageplatz verwendet wird.
Bei Rückkehr zum Arbeitsplatz deaktiviert der Operator die Rufumleitung per Funktionstaste. Anrufe, die sich bereits in der Warteschlange befinden, werden noch am mobilen
OpenPhone 25/27 vermittelt. Neue
Anrufe werden am OpenPhone 65 signalisiert oder in dessen Warteschlange aufgenommen.
Gruppe von drei
Abfrageplätzen
Die Abfrageplätze vermitteln alle eingehenden Gespräche. Eingehende Gespräche werden in Warteschlangen verwaltet. Je nach Auslastung sind 1 bis 3 Abfrageplätze dieser Gruppe besetzt. Die Abfrageplätze sind mit je einem
OpenPhone 65 ausgestattet.
Anruf-Warteschlange Anwendungsbeispiele 127
Einrichtung:
■ Richten Sie unter PBX Konfigu- ration: Anschlüsse: S
0
den
Mehrgeräte- oder Anlagenanschluss ein.
■ Richten Sie unter PBX Konfigu- ration: Anschlüsse: U pn
die drei
OpenPhones 65 ein.
■ Richten Sie unter PBX Konfigu-
ration: Systemtelefone je eine
Leitungstaste mit eigener Rufnummer für die OpenPhones 65 ein.
■ Richten Sie unter PBX Konfigu-
ration: Gruppen: Sammelruf einen Sammelruf vom Typ „Parallel“ ein und nehmen Sie die drei
Rufnummern der Leitungstasten in diesen Sammelruf auf.
■ Leiten Sie unter PBX Konfigura- tion: Anrufverteilung: Kom-
mend alle eingehenden Rufe auf die Rufnummer des Sammelrufes.
■ Richten Sie im Konfigurator unter Benutzer Manager: Benutz-
ergruppen eine neue Gruppe
„Operators“ ein. Aktivieren Sie
„Anruf Warteschlange“ und „Anklopfschutz“ für diese Gruppe.
■ Richten Sie im Benutzer Mana-
ger für jeden der drei Operatoren einen Benutzer ein und ordnen Sie diese der
Benutzergruppe „Operators“ zu.
Weisen Sie jedem Benutzer die
Rufnummer der Leitungstaste seines Systemtelefons zu.
■ Aktivieren Sie an allen drei Geräten im Menü Schutz den
Anklopfschutz.
■ Programmieren Sie auf den drei
Systemtelefonen jeweils eine
Funktionstaste mit der Funktion
„An/Abmelden Sammelruf“
(Menü Anrufe:
Sammelanschluss).
Verwendung:
Kommende Anrufe werden parallel an allen angemeldeten Abfrageplätzen signalisiert. Bei belegten Abfrageplätzen wird der Anruf in die Warteschlange aller Geräte des
Sammelrufs aufgenommen. Nimmt einer der Abfrageplätze einen Anruf aus der Warteschlange entgegen, so wird der Anruf auch aus den Warteschlangen der anderen Abfrageplätze entfernt. An jedem Abfrageplatz (OpenPhone 65) wird der
Füllstand der Warteschlange angezeigt.
Verlässt ein Mitarbeiter seinen Abfrageplatz, so meldet er sich per
Funktionstaste vom Sammelruf ab.
Im Gegensatz zu Beispiel 1 müssen nach der Abmeldung keine weiteren
Anrufe abgearbeitet werden, da die
Anrufe auch in den Warteschlangen der anderen angemeldeten Abfrageplätze registriert sind.
128 Anwendungsbeispiele Anruf-Warteschlange
Hinweis: Der letzte angemeldete
Abfrageplatz kann sich nicht vom
Sammelruf abmelden, damit eingehende Anrufe immer an mindestens einem Platz signalisiert werden können.
Anruf-Warteschlange Anwendungsbeispiele 129
130
Mehrfirmenvariante
TK-Systeme werden häufig so eingesetzt, dass sich mehrere Firmen ein
TK-System teilen. Diese Firmen wollen die vorhandene Infrastruktur
(z. B. die vorhandenen Leitungen, das TK-System) gemeinsam nutzen, aber dennoch völlig unabhängig voneinander ihre Kommunikation organisieren und abrechnen.
Diese sogenannte „Mehrfirmenvariante“ kann mit der OpenCom 510 realisiert werden, z. B. im Rahmen einer Bürogemeinschaft.
In der Mehrfirmenvariante sind die
Firmen prinzipiell komplett unabhängig voneinander. So können z. B. die Firmen eigene Amtsleitungen haben (was für eine getrennte Gebührenabrechnung sinnvoll ist).
Hard- und Software der
OpenCom 510 sind jedoch von allen beteiligten Firmen in gleichem
Maße nutzbar, wobei durch die Konfiguration der OpenCom 510 für jede
Firma individuell geregelt wird, in welchem Umfang die Leistungsmerkmale des Systems genutzt werden dürfen.
Die Leistungsmerkmale der Mehrfirmenvariante in Stichworten:
■ Bis zu fünf Firmen können parallel eingerichtet werden.
■ Jeder Benutzer der
OpenCom 510 wird einer Firma zugeordnet.
■ Jedes vorhandene Bündel wird eindeutig einer Firma zugeordnet, damit kommende externe
Anrufe an die richtigen internen
Teilnehmer vermittelt werden.
■ Jeder Leitweg kann pro Firma eine eigene Kennzahl haben.
Dabei kann auch beispielsweise die „0“ für verschiedene Firmen unterschiedliche Leitwege aktivieren. Dies ermöglicht z. B. bei gehenden (externen) Anrufen die getrennte Gebührenabrechnung.
■ Für jede Firma kann eine eigene
Zentrale („Operator“) eingerichtet werden.
■ Jede Firma kann die Kommunikationsdaten ihrer Geschäftspartner in einem eigenen Firmentelefonbuch pflegen.
■ Die Gebühren können pro Firma individuell abgerechnet werden.
Mehrfirmenvariante
Mehrfirmenvariante konfigurieren
Die Mehrfirmenvariante kann vom
Systemverwalter der OpenCom 510 ohne großen Aufwand in Betrieb genommen und konfiguriert werden.
In der Mehrfirmenvariante verhält sich das Kommunikationssystem genauso wie in der Einzelfirmenvariante – dies ist insbesondere für Anwender von Interesse, die ihr System erweitern und gleichzeitig in einem
Verbund betreiben möchten.
Der Ablauf in Stichworten:
1. Das Leistungsmerkmal muss freigeschaltet werden
(siehe Mehrfirmenvariante akti-
5. Für gehende (externe) Verbindungen muss geregelt werden,
über welche Leitungen die Mitglieder einer Firma telefonieren können
(siehe Leitwegkennzahlen verge-
6. Damit die OpenCom 510 Zustände korrekt bearbeiten kann, bei denen ein Anruf zur Zentrale geleitet werden soll, muss pro
Firma eine Zentrale eingerichtet werden
(siehe Firmenzentrale konfigurie-
Mehrfirmenvariante aktivieren
2. Die gewünschten Firmen müssen eingerichtet werden
(siehe Firmen einrichten und ver-
3. Die Benutzer der OpenCom 510 werden den Firmen zugeordnet
4. Damit die OpenCom 510 kommende Anrufe korrekt an die entsprechenden Firmen (bzw. deren Mitglieder) vermitteln kann, müssen die vorhandenen
Bündel den Firmen eindeutig zugeordnet werden
Damit mehrere Firmen in der
OpenCom 510 eingerichtet werden können, muss das Programm-Paket
„Mehrfirmenvariante“
(OpenCompany 45) zuvor freigeschaltet werden. Dies erfolgt im
Konfigurator auf der Web-Konsole im Menü SYS Konfiguration: Erwei-
terungen. Die Lizenzbestätigung, die Sie mit dem Programm-Paket erhalten haben, enthält alle Informationen, wie Sie dabei vorgehen müssen.
Erst wenn das Paket freigeschaltet wurde, stehen in den anderen Menüs der Web-Konsole (z. B. im Menü
Benutzer Manager: Benutzergrup-
Mehrfirmenvariante Mehrfirmenvariante konfigurieren 131
pen oder im Menü PBX Konfigura-
tion: Leitungen) die Felder zur Verfügung, die für die Konfiguration der
Mehrfirmenvariante benötigt werden.
Firmen einrichten und verwalten
In der OpenCom 510 können bis zu fünf Firmen eingerichtet werden. Bei
Auslieferung der OpenCom 510 ist eine Firma mit dem Namen
„Firma 1“ vordefiniert. Alle Konfigurationseinstellungen (z. B. in den Benutzergruppen oder in der Bündelkonfiguration) gelten für diese vordefinierte Standard-Firma, wenn keine andere Firma ausgewählt wird.
Firmen werden im Menü
PBX Konfiguration: Firmen eingerichtet und verwaltet:
■ Eine neue Firma wird in diesem
Menü mit dem Befehl Neu angelegt. Jeder Firma kann ein Name von maximal 20 Zeichen Länge gegeben werden. Dieser Name wird danach in allen Konfigurationsdialogen angezeigt, in denen firmenindividuelle Einstellungen gesetzt werden können.
■ In diesem Menü kann eine Firma auch wieder gelöscht werden
(mit dem Befehl Löschen). Wird eine Firma gelöscht, die an anderen Stellen noch verwendet wird (z. B. in den Benutzergruppen) wird die jeweilige Konfiguration auf die Standard-Firma geändert.
■ Der Name der Standard-Firma kann geändert werden, gelöscht werden kann die Standard-
Firma jedoch nicht.
Benutzer zuordnen
Für jeden Benutzer muss festgelegt sein, zu welcher Firma er gehört. Von dieser Zuordnung hängt z. B. ab, auf welches Firmentelefonbuch er Zugriff hat und welche firmenabhängigen Konfigurationsdaten für ihn gelten.
Die OpenCom 510 verwaltet Benutzer in Gruppen, deshalb wird auch die Zuordnung Benutzer – Firma
über die Benutzergruppen hergestellt. Für jede Benutzergruppe muss eingestellt werden, zu welcher Firma sie gehört. Dabei kann eine Benutzergruppe genau zu einer Firma (also nicht zu mehreren) gehören. Umgekehrt kann eine Firma jedoch mehrere Benutzergruppen haben. Damit ist es möglich, für jede Firma – analog zum gesamten System – Berechtigungen für die Nutzung und Konfiguration von Leistungsmerkmalen abgestuft zu vergeben.
Beim Einrichten einer neuen Be-
nutzergruppe (im Menü Benutzer
Manager) ist die Standard-Firma
132 Mehrfirmenvariante konfigurieren Mehrfirmenvariante
vorgegeben; eine andere Firma kann zugeordnet werden, vorausgesetzt es wurden bereits weitere Firmen eingerichtet.
Bündel zuordnen
In einem Bündel werden Anschlüsse gleicher Art und Richtung (z. B. S
0
-
Mehrgeräteanschlüsse) zusammengefasst. Damit kommende Anrufe
über die Leitungen eines bestimmten Bündels von der OpenCom 510 korrekt an die Mitglieder der eingerichteten Firmen (die Benutzer) vermittelt werden können, muss jedes vorhandene Bündel einer der Firmen zugeordnet werden. Dies ist z. B. erforderlich, damit kommende externe Anrufe, bei denen der gerufene interne Teilnehmer nicht erreicht werden kann, an die richtige
Firmenzentrale vermittelt werden
(„Abwurf an Zentrale“).
Die Zuordnung zwischen Bündeln und Firmen erfolgt im Menü
PBX Konfiguration: Leitungen:
Bündel.
Für gehende externe Verbindungen, die die Benutzer über die Leitungen des Bündels ihrer Firma aufbauen, ist die Zuordnung des Bündels zur
Firma nicht relevant: die Gebührenzuordnung erfolgt nach dem Verursacherprinzip.
Die Gebühren werden auf die Firma kontiert, zu der der Benutzer gehört, der die Verbindung aufgebaut hat.
Dies erkennt die OpenCom 510 anhand der Zuordnung zwischen Benutzergruppen und Firmen und anhand der Leitwegkennzahl, mit der eine Leitung des Bündels belegt wurde (siehe folgender Abschnitt).
Leitwegkennzahlen vergeben
Leitwege dienen der automatischen oder gezielten Belegung von Bündeln bzw. Anschlüssen beim Aufbau von (externen) Verbindungen. Es ist möglich, einen Leitweg durch die
Vorwahl einer Kennzahl zu belegen.
Im Menü PBX Konfiguration: Lei-
tungen: Leitweg kann für jeden
Leitweg eingestellt werden, von welcher Firma er belegt werden kann. Dazu wird pro Leitweg für jede
Firma eine (individuelle) Kennzahl für die Belegung vergeben. Die
OpenCom 510 stellt bei der Konfiguration sicher, dass pro Firma keine
Belegungskennzahl doppelt (für zwei verschiedene Leitwege) vergeben wird. Wird bei der Konfiguration eines Leitweges für eine der eingerichteten Firmen keine Kennzahl vergeben, kann dieser Leitweg von den
Mitgliedern (Benutzergruppen) dieser Firma nicht belegt werden.
Mehrfirmenvariante Mehrfirmenvariante konfigurieren 133
Firmenzentrale konfigurieren
Für jede Firma muss eine interne
Rufnummer eingerichtet werden, die die Zentrale („den Operator“) repräsentiert. An diese Rufnummer werden z. B. die Durchwahlanrufe zur Zentrale geleitet und auch alle externen Anrufe, bei denen der gerufene Teilnehmer (ein Benutzer, der zu dieser Firma gehört) nicht erreicht werden konnte (z. B. bei einem Timeout).
Eine Firmenzentrale wird im Menü
PBX Konfiguration: System: Zen-
trale eingerichtet. In diesem Menü kann für jede Firma und für jede
Zeitgruppe eine interne Rufnummer angegeben werden, die dann die
Zentrale für diese Firma darstellt.
Mit der Mehrfirmenvariante arbeiten
In der Mehrfirmenvariante stehen alle Leistungsmerkmale der
OpenCom 510 zur Verfügung, die den Anwendern – eventuell – bereits von der Einzelfirmenvariante bekannt sind. Diese Leistungsmerkmale können in gleichem Umfang genutzt und unverändert gehandhabt werden.
Im Folgenden sind die Merkmale beschrieben, die in der Mehrfimenvariante den Anwendern zusätzlich zur
Verfügung stehen.
Firmentelefonbuch
Für jede Firma kann ein eigenes Firmentelefonbuch angelegt werden.
Daneben gibt es noch die Telefonbuchtypen „persönlich“ und „zentral“:
■ Ein persönliches Telefonbuch steht ausschließlich seinem Benutzer zur Verfügung.
■ Das zentrale Telefonbuch kann – firmenübergreifend – von allen
Benutzern der OpenCom 510 benutzt werden.
Das Firmentelefonbuch ist ein zentrales Telefonbuch für die Firma; es steht nur den Benutzern/Benutzergruppen zur Verfügung, die dieser
Firma zugeordnet sind. Für jede Benutzergruppe kann festgelegt werden, ob deren Mitglieder das Firmentelefonbuch bearbeiten dürfen oder nicht.
Das Firmentelefonbuch wird an den
Systemendgeräten genau wie die beiden anderen Telefonbuchtypen behandelt. Das bedeutet, dass an den Systemendgeräten die Einträge
134 Mit der Mehrfirmenvariante arbeiten Mehrfirmenvariante
des persönlichen, des zentralen und des Firmentelefonbuches gleichzeitig sichtbar sind.
Ein Benutzer kann das Telefonbuch seiner Firma auch mit den Web-Applikationen OpenCTI 50 und Tele-
fonbuch nutzen, vorausgesetzt er ist berechtigt, diese Applikationen zu nutzen.
Darüber hinaus ist es möglich, einer
Benutzergruppe die Berechtigung zu geben, auch fremde Firmentelefonbücher zu bearbeiten. Diese Berechtigung ist sinnvoll, wenn Mitglieder dieser Gruppe das gesamte
System warten (z. B. die Benutzergruppe „Administrators“). Fremde
Firmentelefonbücher können nur im
Konfigurator im Menü Telefon-
buch bearbeitet werden.
Die Anzahl der Einträge in einem Firmentelefonbuch ist nicht beschränkt. Die OpenCom 510 kann insgesamt bis zu 2000 Einträge in
allen Telefonbüchern (im zentralen, in den persönlichen und in den Firmentelefonbüchern) verwalten.
Zwischen Firmen telefonieren
Alle Benutzer der OpenCom 510 können intern miteinander telefonieren, unabhängig davon zu welcher Firma sie gehören. Verbindungen zwischen Benutzern verschiedener Firmen sind also uneingeschränkt möglich.
Gebühren pro Firma abrechnen
In der Web-Applikation Journal/Kosten können die Gebührensummen nach Firmen sortiert ausgegeben werden.
Alle Benutzer, die die Berechtigung haben, diese Applikation zu nutzen, können die Gebührensummen aller
Firmen einsehen.
Mehrfirmenvariante Mit der Mehrfirmenvariante arbeiten 135
PC-Software einrichten
Auf einem Arbeitsplatz-Rechner mit dem Betriebssystem Windows können durch die Installation von Treibern und Programmen weitere Nutzungsmöglichkeiten realisiert werden. Die dazu benötigten Installations-Programme finden Sie auf der Anlagen-CD, die im Lieferumfang der OpenCom 510 enthalten ist.
Um zusätzliche Software zu installieren, gehen Sie wie folgt vor:
1. Unter Windows NT oder Windows 2000/XP müssen Sie sich als Administrator anmelden.
2. Legen Sie die Anlagen-CD ein.
Ist Ihr Rechner entsprechend konfiguriert, startet die CD automatisch. Wählen Sie andernfalls aus dem Startmenü den Eintrag
„Ausführen“. Suchen Sie mit dem Button „Durchsuchen“ das
Programm „cd_start.exe“ von der CD. Bestätigen Sie mit „Öffnen“ und „OK“.
3. Wählen Sie aus der Startmaske den gewünschten Auswahlpunkt. Folgen Sie den Anweisungen des Programms.
Für verschiedene Nutzungsmöglichkeiten finden Sie unter den folgenden Überschriften entsprechende
Anleitungen.
TAPI einrichten
Mit einer TAPI (Telephony Application Programming Interface) können Sie eine CTI-Anwendung (Computer Telephony Integration) betreiben. Die CTI-Anwendung nutzt dabei die Dienste der OpenCom 510 mit Hilfe des auf einem Windows-PC installierten TAPI-Treibers.
Mit einer geeigneten TAPI-kompatiblen Software können viele Telefonie-Funktionen gesteuert werden, beispielsweise: Rückfrage, Makeln,
Dreierkonferenz, Pickup, Anrufschutz, Rufumleitung.
Voraussetzungen
Sie benötigen eine aktive IP-Netzwerk-Verbindung zwischen dem PC und der Telefonanlage. Lesen Sie
bitte das Kapitel Konfiguration unter
Windows ab Seite 76, wenn Sie noch
keine IP-Netzwerk-Verbindung hergestellt haben. CTI-Funktionen können nur mit Systemendgeräten genutzt werden.
136 TAPI einrichten PC-Software einrichten
Sie müssen daher wenigstens einen
Benutzer für ein Systemendgerät eingerichtet haben. Außerdem benötigen Sie eine TAPI-2.1-kompatible CTI-Anwendung, dies kann auch das zum Lieferumfang des
Windows-Betriebssystems gehörende Programm „Wählhilfe“ sein.
TAPI-Treiber installieren
1. Rufen Sie die Startmaske von
2. Wählen Sie aus der Startmaske den Auswahlpunkt „Software,
TAPI Service Provider“. Folgen
Sie den Anweisungen des Programms.
TAPI-Verbindung einrichten
Hinweis: Unter Windows NT oder
Windows 2000/XP sollten Sie sich als der Benutzer anmelden, für den die
TAPI-Verbindung eingerichtet werden soll.
1. Wählen Sie im Startmenü den
Eintrag „Einstellungen > Systemsteuerung“. Klicken Sie das
Symbol „Telefonie“ doppelt an
(unter Windows 2000/XP das
Symbol „Telefon- und Modemoptionen“).
2. Wechseln Sie in das Register „Telefonietreiber“ (unter Windows
2000/XP das Register „Erweiterte Optionen“).
3. Wählen Sie aus der Liste der installierten Treiber den Eintrag
„OpenCom 100 Service Provider“ aus. Klicken Sie auf „Konfigurieren“.
4. Im folgenden Dialog finden Sie eine Liste mit den konfigurierten Verbindungen für den aktuell angemeldeten Benutzer.
Klicken Sie auf „Neu“.
5. Im folgenden Dialog geben Sie
Informationen für eine neue
Verbindung ein. Im Eingabefeld
„Verbindungsname“ können Sie einen beschreibenden Namen für die Verbindung eingeben. Im
Eingabefeld „CTI-Server“ müssen Sie den DNS-Namen oder die IP-Adresse der OpenCom 510 eingeben. Mit dem Button „…“ können Sie diese Adresse im
LAN suchen. Geben Sie in den
Eingabefeldern „Benutzername“ und „Kennwort“ die Benutzerinformationen eines auf der OpenCom 510 eingerichteten Benutzers ein. Diesem Benutzer muss ein Systemendgerät zugeordnet sein. Bestätigen
Sie mit „OK“.
6. Die neue Verbindung wird nun eingerichtet. Schließen Sie die bereits geöffneten Dialoge mit
„OK“ und „Schließen“.
PC-Software einrichten TAPI einrichten 137
TAPI-Funktion testen
1. Wählen Sie aus dem Startmenü den Ordner „Programme >
Zubehör > Kommunikation“ aus. Starten Sie das Programm
„Wählhilfe“.
Unter Windows XP wird die
„Wählhilfe“ nur indirekt über die
Wählfunktion im „Adessbuch“
(im Startmenü unter
„Programme > Zubehör“) aufgerufen. Ein manueller Start der
Programmdatei „Dialer.exe“ in
„C:\Programme\Windows NT“ ist ebenfalls möglich.
2. Wählen Sie im Menü „Extras“ den Befehl „Verbinden über…“, um das Systemendgerät auszuwählen, das die CTI-Applikation nutzen soll. Unter Windows
2000/XP wählen Sie im Menü
„Bearbeiten“ den Befehl „Optionen“. Im Register „Leitungen“ können Sie nun das Systemendgerät in der Liste „Telefonanrufe“ auswählen.
3. Geben Sie im Eingabefeld „Nummer“ eine Telefonnummer ein.
Bestätigen Sie mit „Wählen“.
Unter Windows 2000/XP klicken
Sie zuvor auf das Symbol „Wählen“. Aktivieren im folgenden Dialog die Option „Telefonanruf“.
4. Im Display des ausgewählten
Systemendgerätes wird die eingegebene Nummer angezeigt.
Nehmen Sie den Hörer ab, um die Wahl auszuführen.
Hinweis: Wurde das Programm
„Wählhilfe“ nicht installiert, müssen
Sie dies nachholen. Öffnen Sie dazu das Symbol „Software“ in der Systemsteuerung. Aktivieren Sie im Register
„Windows Setup“ die Komponente
„Verbindungen“.
NET-CAPI einrichten
Mit einem CAPI-Treiber (Common
Application Programming Interface) können Windows-Programme auf
Dienste und Funktionen einer ISDN-
Karte zugreifen. Die OpenCom 510 ermöglicht mit einer Netzwerkbasierten CAPI die Nutzung von
ISDN-Funktionen auch für die Arbeitsplatz-Rechner, in die keine
ISDN-Karte eingebaut ist.
Voraussetzungen
Sie benötigen eine aktive IP-Netzwerk-Verbindung zwischen dem PC und der Telefonanlage. Lesen Sie
bitte das Kapitel Konfiguration unter
Windows ab Seite 76, wenn Sie noch
138 NET-CAPI einrichten PC-Software einrichten
keine IP-Netzwerk-Verbindung hergestellt haben.
Achtung! Bevor Sie den CAPI-Trei- ber für die OpenCom 510 installieren, müssen eine eventuell bereits vorhandene ISDN-Karte ausgebaut sowie eventuell vorhandene CAPI-Treiber deinstalliert werden.
NET-CAPI-Treiber installieren
1. Rufen Sie die Startmaske von
2. Wählen Sie aus der Startmaske den Auswahlpunkt „Software,
NET-CAPI-Treiber“. Folgen Sie den Anweisungen des Programms.
NET-CAPI-Treiber einrichten
Der NET-CAPI-Treiber benötigt eine zusätzliche interne Rufnummer, damit die „virtuelle ISDN-Karte“ auf der OpenCom 510 angesprochen werden kann:
1. Rufen Sie im Konfigurator den
Dialog NET Konfiguration: Ver-
bindungen: CAPI auf. Klicken
Sie auf Ändern.
2. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Status. Tragen Sie in den
Eingabefeldern unter Parame-
ter mindestens eine noch nicht belegte interne Rufnummer ein.
Bestätigen Sie mit Überneh-
men.
3. Rufen Sie nun im Konfigurator das Menü Benutzer Manager:
Benutzer auf. Wählen Sie einen der angezeigten Benutzer aus.
Tragen Sie die soeben vergebene Rufnummer in einem der
Eingabefelder Rnr 1...Rnr 10 ein. Bestätigen Sie mit Über-
nehmen.
4. Soll die „virtuelle ISDN-Karte“ von extern angerufen werden können bzw. sollen Anrufe nach extern möglich sein, muss die
Rufnummer in die Anrufverteilung aufgenommen werden
(Konfigurator, Menü PBX Konfi-
guration: Anrufverteilung).
5. Nach der Installation des NET-
CAPI-Treibers finden Sie auf der rechten Seite der Windows-
Startleiste („SysTray“) ein zusätzliches Symbol. Klicken Sie dieses Symbol mit der rechten
Maustaste an. Wählen Sie aus dem Menü den Befehl Anmel-
den.
Hinweis: Im folgenden Dialog müssen Sie die NET-CAPI mit dem
Benutzer (Benutzername und
Kennwort) anmelden, für den Sie im
Benutzer Manager die CAPI-Ruf- nummer eingerichtet haben (siehe
Schritt 3).
PC-Software einrichten NET-CAPI einrichten 139
Weitere Hinweise zur Funktion des
NET-CAPI-Treibers und zu den CAPI-
Anwendungsprogrammen finden
Sie auf der Anlagen-CD.
Hinweis zum Fax-Versand
Mit der NET-CAPI können keine analogen Gruppe-3-Faxgeräte angesprochen werden. Verwenden Sie zum Fax-Versand einen CAPI-kompatiblen Modem-Simulations-Treiber oder schließen Sie ein analoges
Modem bzw. eine analogen Modem-
Karte an einen internen a/b-Anschluss der OpenCom 510 an.
Systray-Anzeige nutzen
Sie können eine Systray-Anzeige für die OpenCom 510 einrichten, die im
Infobereich der Startleiste eines Arbeitsplatz-Rechners zur Verfügung steht. Die Systray-Anzeige zeigt Ihnen ständig an, ob eine ISP-, eine
RAS- oder eine LAN-LAN-Verbindung aktiv ist. Zusätzlich ist es möglich, den aktuellen Belegungszustand der Amtsleitungen anzuzeigen.
Voraussetzungen
Um die Systray-Anzeige zu nutzen, müssen Sie zunächst die TAPI instal-
lieren (siehe TAPI einrichten ab
Achtung! Die Funktion der Sys- tray-Anzeige benötigt eine aktuelle
Version der TAPI. Wenn Sie die TAPI einer früheren Version der
OpenCom 510 benutzen, müssen Sie zunächst die neuere Version von der
Anlagen-CD installieren.
Systray-Anzeige installieren
1. Rufen Sie die Startmaske von
2. Wählen Sie aus der Startmaske den Auswahlpunkt „Software,
Systray installieren“. Folgen Sie den Anweisungen des Programms.
3. Starten Sie das kopierte Programm mit „Start > Ausführen“, wird der Konfigurationsdialog angezeigt. Wählen Sie unter
Vorhandene Telefonanlagen einen der angezeigten Einträge aus. Geben Sie Benutzernamen und Passwort in den Eingabefeldern unter Login ein.
4. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Autostart, steht Ihnen die
Systray-Anzeige auch nach ei-
140 Systray-Anzeige nutzen PC-Software einrichten
nem Neustart des Arbeitsplatz-
Rechners zur Verfügung.
5. Bestätigen Sie die Eingaben im
Konfigurationsdialog mit OK, meldet sich die Systray-Anzeige bei der OpenCom 510 an.
6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Systray-Anzeige in der
Startleiste. Wählen Sie den Eintrag Konfiguration, um den
Konfigurationsdialog aufzurufen.
Wählen Sie Netzwerkverbin-
dungen oder Amtsleitungen, um einen entsprechenden Statusdialog anzuzeigen.
Browser für OpenCTI
Mit einem speziell für die
OpenCom 510 angepassten Web-
Browser können Sie die tägliche
Nutzung des OpenCTI vereinfachen.
Nach jedem Neustart des Arbeitsplatz-Rechners kann dieses Browser-
Programm automatisch starten und den Anmeldevorgang ausführen.
Damit steht das OpenCTI immer betriebsbereit als Symbol im Infobereich der Taskleiste zur Verfügung.
Browser für OpenCTI installieren
1. Rufen Sie die Startmaske von
2. Wählen Sie aus der Startmaske den Auswahlpunkt „Software,
Browser für OpenCTI installieren“.
3. Folgen Sie den Anweisungen des Programms.
Nach der Installation finden Sie einen neuen Menüeintrag im Windows-Startmenü unter Pro-
gramme: OpenCTI Browser.
Weitere Informationen finden Sie in der Online-Hilfe des Browser-Programms. Klicken Sie dazu im Programmfenster oben links auf das
Systemmenü-Symbol oder auf das
Symbol im Infobereich der Taskleiste. Wählen Sie den Befehl
Readme.
PC-Software einrichten Browser für OpenCTI 141
142
PC-Uhr synchronisieren
Mit dem Netzwerkdienst SNTP
(Simple Network Time Protocol) kann die interne Uhr eines Arbeitsplatz-Rechners auf die Uhrzeit der
OpenCom 510 synchronisiert werden.
1. Melden Sie sich als Administrator an. Starten Sie die „Eingabeaufforderung“ unter „Start >
Programme > Zubehör“.
Voraussetzungen
Damit die OpenCom 510 die Zeitangabe der internen Uhr auf die für
SNTP benötigte GMT (Greenwich
Mean Time) zurückrechnen kann, müssen Sie die Zeitzone angeben:
2. Geben Sie die Befehlszeile „net time /setsntp:192.168.99.254“ ein. Bestätigen Sie mit der Eingabetaste. Mit diesem Befehl verändern Sie die Einstellung für die SNTP-Server-Adresse in der
Systemregistrierung. Schließen
Sie die Befehlszeile wieder.
1. Rufen Sie im Konfigurator den
Dialog SYS Konfiguration: Sys-
tem auf. Klicken Sie auf Ändern.
2. Geben Sie unter Internetzeit
(SNTP) an, für welche Zeitzone die Zeitangabe der
OpenCom 510 gilt und ob die
Sommerzeit in dieser Zeitangabe berücksichtigt ist. Bestätigen Sie mit Übernehmen.
SNTP einrichten
Für verschiedene Betriebssysteme können Sie eines der zahlreichen
SNTP-Programme nutzen, die im Internet zum Download angeboten werden. Richten Sie für solche Programme die OpenCom 510 als SNTP-
Server ein.
SNTP mit Windows 2000
Mit dem Betriebssystem Windows
2000 richten Sie den SNTP-Server wie folgt ein:
3. Öffnen Sie den Dialog „Dienste“ unter „Start > Einstellungen >
Systemsteuerung > Verwaltung“. Setzen Sie den Autostarttyp des Dienstes „Windows-Zeitgeber“ auf „Automatisch“.
Starten Sie den Dienst mit „Vorgang > Starten“. Bei jedem Start des Dienstes wird die PC-Uhr auf die Uhrzeit der OpenCom 510 synchronisiert.
Achtung! In einem Windows-Do- mänennetzwerk sollte der PDC-Server (Primary Domain Controller) automatisch die Funktion des Zeitgebers
übernehmen.
SNTP mit Windows XP
Mit dem Betriebssystem
Windows XP richten Sie den SNTP-
Server mit einem Doppelklick auf die
Uhrzeit in der Startleiste ein.
Tragen Sie die OpenCom 510 als „Server“ in der Registerkarte
„Internetzeit“ ein.
PC-Uhr synchronisieren PC-Software einrichten
Adressabfrage mit LDAP
Die Daten des zentralen Telefonbuches der OpenCom 510 können mit dem Internet-Verzeichnisdienstprotokoll LDAP (Lightweight Directory
Access Protocol) von einem Arbeitsplatz-Rechner im LAN aus abgefragt werden. Geben Sie bei der Einrichtung eines LDAP-fähigen Programms die IP-Adresse der
OpenCom 510 als Adresse des LDAP-
Servers an.
LDAP mit Outlook Express
Den LDAP-Verzeichnisdienst können Sie mit dem E-Mail-Programm
„Microsoft
TM
Outlook Express
TM
“ wie folgt einrichten und bedienen:
1. Rufen Sie im Menü Extras den
Befehl Konten auf.
4. Prüfen Sie die Funktion. Rufen
Sie im Menü Bearbeiten den Befehl Suchen: Personen auf.
Der Dialog Personen suchen wird geöffnet.
5. Wählen Sie in der Liste Suchen
in den Eintrag mit der Adresse der OpenCom 510 aus. Geben
Sie einen Benutzer im Eingabefeld Name ein, z. B. „Administrator“. Klicken Sie auf Suche star-
ten.
In der Liste der gefundenen Einträge sollte nun die Adresse aus dem zentralen Telefonbuch angezeigt werden.
Der Dialog Internetkonten wird geöffnet.
Hinweis: Es können nur Benutzer gefunden werden, für die eine interne Rufnummer eingerichtet ist.
2. Klicken Sie auf Hinzufügen.
Wählen Sie aus dem Kontextmenü den Befehl Verzeichnis-
dienst.
Der Dialog Assistent für den In-
ternetzugang wird geöffnet.
3. Geben Sie unter Verzeichnis-
dienstserver (LDAP) die Adresse der OpenCom 510 ein. Die An-
meldung am LDAP-Server ist nicht erforderlich. Klicken Sie zweimal auf Weiter. Klicken Sie auf Fertigstellen.
PC-Software einrichten Adressabfrage mit LDAP 143
USB DECT Box an der
OpenCom 510
Allgemeines
Die USB DECT Box stellt einem PC eine ISDN-Datenverbindung über
Funk (DECT) zur Verfügung. Sie wird
über die USB-Schnittstelle an den PC angeschlossen und stellt über den
RFP 21/23 die Verbindung zur
OpenCom 510 und deren Netzwerk, zum Telefonnetz und zum Internet her.
Hinweis: Aktuelle Informationen zur USB DECT Box finden Sie unter http://www.detewe.de/.
Installation und
Konfiguration
1. Verbinden Sie den RFP 21/23 mit einer freien U pn
-Schnittstelle der
OpenCom 510. Informationen hierzu finden Sie unter
2. Richten Sie den RFP 21/23 im
Konfigurator, Menü PBX Konfi- guration: Anschlüsse: U pn
ein.
3. Installieren Sie die Software der
USB DECT Box und verbinden Sie anschließend die USB DECT Box mit dem PC. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Kapitel
„Installation der Kommunikationssoftware“ der Anleitung
„USB DECT Box“ (liegt dem
Lieferumfang der USB DECT Box bei).
4. Richten Sie im Konfigurator im
Menü PBX Konfiguration: An-
schlüsse: DECT-PP ein neues
DECT-Gerät vom Typ USB DECT
Box ein und weisen Sie ihm eine
Rufnummer für den Datenanschluss zu.
5. Buchen Sie die USB DECT Box ein. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Kapitel „Installation der USB DECT Box“ der
Anleitung „USB DECT Box“ und in der Online-Hilfe der
OpenCom 510.
6. Weisen Sie im Konfigurator,
Menü Benutzer Manager: Be-
nutzer die Rufnummern der USB
DECT Box einem Benutzer zu.
Tipp: Wir empfehlen, den Internet-
Zugang indirekt über den RAS-Zugang der OpenCom 510 herzustellen.
Wenn Sie mit der USB Box direkt einen Internet-Provider anwählen wollen, folgen Sie den Anweisungen im Kapitel „Internet-Zugang über
DFÜ-Netzwerk einrichten“ der Anlei-
144 USB DECT Box an der OpenCom 510 PC-Software einrichten
tung „USB DECT Box“. In diesem Fall entfallen die folgenden Schritte.
Achtung! Das direkte Anwählen
eines Internet-Providers bietet keine
Sicherheitsmechanismen, während der Internet-Zugang über die
OpenCom 510 Ihr Netz/Ihren PC mittels Filterlisten schützt.
7. Ordnen Sie im Konfigurator,
Menü Benutzer Manager: Be-
nutzer den Benutzer der USB
DECT Box einer Benutzergruppe zu, der der RAS-Zugang gestattet ist.
8. Richten Sie im Konfigurator der
OpenCom 510, Menü NET Konfi-
guration: Verbindungen: ISP den Internet-Zugang ein. Im
Menü NET Konfiguration: Safe
Access können Sie entsprechende Filterlisten für den Internet-Zugang bearbeiten bzw. erstellen.
9. Richten Sie im Menü NET Kon-
figuration: Verbindungen: RAS den RAS-Zugang ein.
10. Richten Sie das DFÜ-Netzwerk ein. Verfahren Sie entsprechend dem Kapitel „Internet-Zugang
über DFÜ-Netzwerk einrichten“ der Anleitung „USB DECT Box“.
Ausnahme: Geben Sie nicht die
Provider-Daten ein. Verwenden
Sie stattdessen die interne Rufnummer des RAS-Zugangs und den Benutzernamen und das
Passwort des OpenCom 510-
Benutzers.
Weitere Informationen finden Sie
unter Fragen und Antworten im Ab-
schnitt Internet ab Seite 160. Die
Aussagen über die Internet-Funktionalität des OpenPhone 25/27 treffen auch für die USB DECT Box zu.
Technische Daten beim Betrieb an der
OpenCom 510
■ Datenübertragung bei RAS-
Zugang / Internet-Zugang über die OpenCom 510: bis zu 64 kBit/s brutto
■ Datenübertragung bei direkter
Anwahl eines Providers: bis zu 128 kBit/s brutto
PC-Software einrichten USB DECT Box an der OpenCom 510 145
146
Konfigurationsleitfaden
Dieser Konfigurationsleitfaden unterstützt Sie anhand von Flussdiagrammen dabei, die Konfiguration der OpenCom 510 zu planen und die nötigen Einstellungen vorzunehmen. Hierbei wird als
Schwerpunkt auf die Netzwerkeinstellungen eingegangen. In der folgenden Auflistung finden Sie eine
Kurzbeschreibung zu den einzelnen
Diagrammen.
Hinweis: Beachten Sie, dass die
Einstellungen für Mail, ISP- und RAS-
Zugang nur möglich sind, wenn Sie das IP-Paket der OpenCom 510 freigeschaltet haben. Das Paket wird auf der Web-Konsole im Konfigurator,
Menü SYS Konfiguration: Erweite-
rungen freigeschaltet.
■ Übersicht: Das Diagramm gibt Ihnen eine Übersicht zur
Erstkonfiguration der
OpenCom 510.
■ Konfiguration der PBX-An-
schlüsse: Diese Übersicht zeigt
Ihnen die Schrittfolge zur Konfiguration der Anschlüsse und
Endgeräte.
■ Konfiguration des Easy Access:
Dieses Diagramm leitet Sie durch die TCP/IP-Einstellungen der OpenCom 510.
■ Konfiguration der ISP-Einstel-
lungen: Das Diagramm unterstützt Sie dabei, den Internet-
Zugang einzurichten.
■ Konfiguration der RAS-Einstel-
lungen: Das Diagramm leitet Sie durch die Konfiguration der
RAS-Einstellungen.
■ Konfiguration der LAN-LAN-
Einstellungen: Das Diagramm leitet Sie durch die Konfiguration der LAN-LAN-Einstellungen.
■ Konfiguration der E-Mail-
Funktion: Diese Übersicht zeigt die notwendigen Voraussetzungen zur Konfiguration der E-Mail-Access-Funktion der
OpenCom 510.
■ Konfiguration des E-Mail-
Access: Diese Übersicht zeigt die Konfiguration des
E-Mail-Access-Servers der
OpenCom 510.
Konfigurationsleitfaden
Übersicht
Ja
Ethernet-Netzwerk
OpenCom 510 und Konfigurations-PC an das Netzwerk anschließen.
(LAN) existiert?
Ja
Nein
Gekreuzte Ethernet-
Leitung vorhanden?
Den Konfigurations-PC direkt an den
LAN-Anschluss der OpenCom 510 anschließen. DHCP einschalten.
Nein
Den Konfigurations-PC an den COM-
Anschluss der OpenCom 510 anschließen. DFÜ-Eintrag mit
„occonfig“ erstellen.
Starten Sie über Ihren Web-Browser den
Konfigurationsservice der OpenCom 510.
Geben Sie die Adresse der OpenCom 510 ein, beispielsweise „http://192.168.99.254/“.
Benutzer Manager
Legen Sie die Benutzergruppen und die Benutzer an.
Stellen Sie die System-Daten ein. Wählen Sie die Anschlussart.
Schließen Sie die S
0
-, die U pn
- und die Analog-Geräte an und richten Sie diese ein. Richten Sie die Anrufverteilung ein.
PBX Konfiguration
Richten Sie das Least Cost Routing ein:
Zonen, Netzbetreiber und Feiertage.
Least Cost Routing der
OpenCom 510 einrichten?
Nein
Netzwerkfunktionen der
OpenCom 510 einrichten?
Ja
Ja
LCR Konfiguration
Geben Sie im Menü „SYS Konfiguration:
Erweiterungen“ den Lizenz-Schlüssel zum Freischalten des IP-Paketes ein.
Easy Access Konfiguration
Nein
Datensicherung
Flussdiagramm: Übersicht
Einwahl (RAS)?
Nein
Verbindung (LAN)?
Nein
Internet?
Nein
E-Mail?
Nein
Ja
Ja
Ja
Ja
RAS Konfiguration
LAN-LAN Konfiguration
ISP Konfiguration
E-Mail Konfiguration
Fertig
Konfigurationsleitfaden Übersicht 147
PBX-Anschlüsse
Anschlussart festlegen
Stellen Sie die Anschlussart ein (Mehrgeräte-
Anschluss und/oder Anlagen-Anschluss).
Haben Sie ISDN-Endgeräte, die Sie an einer S
0
-Schnittstelle betreiben wollen?
Wollen Sie Systemtelefone bzw. DECT-Endgeräte betreiben?
Externe S
0
-Schnittstellen festlegen
S
0
-Endgeräte
Stellen Sie die externen S
0
-Schnittstellen ein und tragen Sie die vom Netzbetreiber zugeteilten Rufnummern ein.
Ja
Interne S
0
-Schnittstellen festlegen
Stellen Sie die internen
S
0
-Schnittstellen ein und tragen Sie die internen
Rufnummern ein.
Nein
U pn
-Endgeräte Ja
U pn
-Schnittstellen konfigurieren
Stellen Sie die U pn
-Schnittstellen ein und tragen Sie die internen Rufnummern ein.
Wollen Sie analoge Endgeräte (z.B. ein Fax-Gerät) betreiben?
Nein
Analoge Endgeräte
Nein
Ja
DECT-Endgeräte
Ja
DECT-Endgeräte einrichten a/b-Schnittstellen konfigurieren
Wollen Sie DECT-Endgeräte betreiben?
Buchen Sie die DECT-Endgeräte ein und tragen Sie die internen Rufnummern ein.
Stellen Sie die analogen
Schnittstellen ein und tragen Sie die internen
Rufnummern ein.
Nein
Wollen Sie den Sensor-
Kontakt nutzen (z.B. für einen Türöffner)?
Sensor Ja Sensor konfigurieren
Tragen Sie die internen
Rufnummern für die Zeitgruppen des Sensors ein.
Nein
Wollen Sie das Programm
OpenCount nutzen?
COM Ja COM konfigurieren
Nein
Fertig
Flussdiagramm: Konfiguration der PBX-Anschlüsse
Wählen Sie die Option
„Verbindungsdaten“.
148 PBX-Anschlüsse Konfigurationsleitfaden
Easy Access
Haben Sie ein Rechner-Netzwerk?
Lokales Netzwerk
Ja
Host Name
Nein
Vergeben Sie für die
OpenCom 510 einen Namen.
Fertig
Haben Sie einen DHCP-
Server in Ihrem Netzwerk?
Schalten Sie den DHCP-Server der OpenCom 510 ein.
Tragen Sie die Ethernet-IP-Konfiguration für die OpenCom 510 ein.
Tragen Sie den Adressbereich der Klienten-Rechner in Ihrem Netzwerk ein.
Haben Sie einen DNS-
Server in Ihrem Netzwerk?
Geben Sie unter „Domain Name Server“ die IP-Adresse der OpenCom 510 an.
Diese wird den Klienten-Rechnern über
DHCP als DNS-Server übergeben.
DHCP
Nein
OpenCom 510
DHCP-Server
Ja
Die OpenCom 510 bezieht die
Einstellungen von
Ihrem DHCP-Server.
Erfragen Sie bei Ihrem Netzwerk-
Administrator den Adressbereich für die RAS-Zugänge. Hierzu muss Ihr
Administrator einen IP-Adressbereich für die RAS-Zugänge reservieren.
IP-Adresse
Netzmaske
Gateway-Adresse
DHCP-Adressen
Domain Name
Diese Gateway-Adresse wird den
Klienten-Rechnern über DHCP als
Gateway mitgeteilt.
DNS
Nein
OpenCom 510 als
DNS-Server
Tragen Sie den Domain-Namen ein.
Dieser wird den Klienten-Rechnern über
DHCP als Domain-Name übergeben.
Ja
Geben Sie unter „Domain
Name Server“ die IP-
Adresse Ihres internen DNS-
Servers an. Diese wird den
Klienten-Rechnern über
DHCP als DNS-Server
übergeben.
Internen DNS eintragen
Tragen Sie den Adressbereich für die RAS-Zugänge ein.
PPP-Adressen
Fertig
Flussdiagramm: Konfiguration des Easy Access
Konfigurationsleitfaden Easy Access 149
ISP-Einstellungen
Wollen Sie einen neuen Internet-Provider konfigurieren?
„SYS Konfiguration: System:
Land“ = „Deutschland“?
Geben Sie die Einwahldaten Ihres Providers an.
Nein
Eigener ISP
Ja
T-Online Ja
Nein
Provider aus der Liste auswählen
Wählen Sie unter „NET Konfiguration: Ver bindungen:
ISP“ einen der voreingestellten Provider aus.
Provider-Neu: Providername,
Rufnummer, Benutzername und Kennwort
Geben Sie die IP-Adresse des
DNS-Servers im Internet an.
Geben Sie einen Standard-POP-Server und einen Standard-SMTP-Server an.
Stellen Sie die maximale Zeit bei Inaktivität ein, nach der die Ver bindung zum ISP abgebaut wird.
Domain-Name-Server
Posteingangs-Server und
Postausgangs-Server
Max. Leerlaufzeit
T-Online: Rufnummer,
Anschluss-Kennung, T-Online-
Nummer, Mit benutzernummer und Kennwort
Richten Sie T-Online unter „NET: Kon figuration: Verbindungen: ISP: Provider“ ein. Die Zugangsdaten werden Ihnen bei der Anmeldung mitgeteilt.
Status aktivieren und
Provider auswählen
Richten Sie den ISP unter „NET: Konfiguration: Verbindungen: ISP“ ein.
DSL
(PPPoE)
Nein
Ja
Bekommen Sie die
IP-Adresse vom Provider zugewiesen?
PPP
Ja
Dynamisch
Ja
Geben Sie die IP-Adresse und die Netzmaske ein, die Sie von Ihrem Provider erhalten haben.
Nein
Nein
HDLC
Ja
IP-Adresse
Netzmaske
Eigene Rufnummer
Max. Verbindungszeit pro Monat
Geben Sie die maximale Ver bindungszeit für einen Monat an.
Nein
Geben Sie das Gateway für die Internet-
Verbindung an.
LAN
Ja
Gateway
Nein
Max. Leerlaufzeit
Stellen Sie die maximale Zeit bei Inaktivität ein, nach der die Verbindung zum ISP abgebaut wird.
Wählen Sie die Filterlisten aus. Filterlisten erstellen Sie in „NET Konfiguration:Safe Access“
Filterliste IN
Filterliste OUT
Fertig
Flussdiagramm: Konfiguration der ISP-Einstellungen
ISP kann nicht eingerichtet werden.
150 ISP-Einstellungen Konfigurationsleitfaden
RAS-Einstellungen
Haben Sie die Netzwerkeinstellungen der OpenCom 510 vorgenommen?
LAN
Richten Sie den RAS-Zugang der
OpenCom 510 ein. „NET Kon figuration: Verbindungen: RAS“
Ja
Nein
NET Konfiguration:
Easy Access
Richten Sie die Netzwerkeinstellungen der
OpenCom 510 ein.
Wählen Sie zwischen
PAP, CHAP und CLID aus.
Status
Rufnummer
Aktivieren Sie den RAS-Zugang.
Geben Sie die interne Rufnummer an, für die der RAS-Zugang konfiguriert werden soll.
Autorisierung
Anzahl der Verbindungen
Geben Sie an, wie viele Ver bindungen
über diesen Zugang gleichzeitig möglich sind.
Wählen Sie die Filterlisten aus.
Filterlisten erstellen Sie in „NET
Konfiguration: Safe Access“.
Filterliste IN
Filterliste OUT
Haben Sie Benutzer mit RAS-
Zugangsberechtigung angelegt?
Benutzer
Ja
Nein
Benutzer Manager:
Benutzer und
Benutzergruppen
Richten Sie Benutzer ein, die eine RAS-Berechtigung haben.
Interne Rufnummer in die kommende Anrufverteilung aufnehmen
Fertig
Flussdiagramm: Konfiguration des RAS-Einstellungen
Konfigurationsleitfaden RAS-Einstellungen 151
LAN-LAN-Einstellungen
Haben Sie die Netzwerkeinstellungen der OpenCom 510 vorgenommen?
LAN Nein
NET Konfiguration:
Easy Access
Richten Sie die Netzwerkeinstellungen der OpenCom 510 ein.
Richten Sie die LAN-LAN-
Verbindung ein. „NET Kon figuration:Verbindungen:LAN-LAN“
Ja
Protokoll
Rufnummer Local
IP-Adresse Local
Netzmaske Local
Wählen Sie zwischen PPP und HDLC transparent aus.
Geben Sie die interne Rufnummer an.
Geben Sie die lokale IP-Adresse ein.
Geben Sie die lokale Netzmaske ein.
Ja CLID
Nein
Benutzername Local
Kennwort Local
Rufnummer Remote
IP-Adresse Remote
Netzmaske Remote
Autorisierungsverfahren des lokalen
LAN: CLID, PAP oder CHAP?
Geben Sie den Benutzernamen an, mit dem das entfernte LAN zugreifen kann.
Geben Sie das Kennwort an, mit dem das entfernte LAN zugreifen kann.
Geben Sie die Rufnummer des entfernten LAN-Zugangs ein.
Geben Sie die IP-Adresse des entfernten LAN an.
Geben Sie die Netzmaske des entfernten LAN an.
Ja CLID
Autorisierungsverfahren des entfernten LAN: CLID, PAP oder CHAP?
Nein
Benutzername Remote
Kennwort Remote
Verbindungsrichtung
Max. Verbindungszeit pro Monat
Max. Leerlaufzeit
Interne Rufnummer in die kommende Anrufverteilung aufnehmen
Geben Sie den Benutzernamen an, mit dem auf das entfernte LAN zugegriffen werden kann.
Geben Sie das Kennwort an, mit dem auf das entfernte LAN zugegriffen werden kann.
Wählen Sie die Verbindungsrichtung.
Geben Sie an, wie viele Minuten im Monat die Ver bindung zum entfernten LAN maximal aufgebaut sein darf.
Stellen Sie die maximale Zeit ein, nach der bei Inaktivität die Verbindung zum entfernten LAN abgebaut wird.
Fertig
Flussdiagramm: Konfiguration der LAN-LAN-Einstellungen
152 LAN-LAN-Einstellungen Konfigurationsleitfaden
E-Mail-Funktion
Haben Sie die Netzwerkeinstellungen der OpenCom 510 vorgenommen?
LAN Nein
Richten Sie die Netzwerkeinstellungen der OpenCom 510 ein.
NET Konfiguration:
Easy Access
Ja
Wollen Sie E-Mail aus dem Internet nutzen?
Ist in Ihrem LAN ein interner
E-Mail-Server eingerichtet?
LAN
Ja
Wollen Sie E-Mail-Benachrichtigung an Ihren Systemtelefonen?
Benachrichtigung
Ja
Haben Sie Benutzer angelegt, die benachrichtigt werden?
Internet Ja
Nein
Richten Sie Ihren Internet-Zugang ein.
NET Konfiguration:
Verbindung: ISP
Nein
Keine E-Mail-Nutzung
Nein
Fertig
Benutzer
Ja
Nein
Legen Sie Benutzer an und aktivieren
Sie die E-Mail-Benachrichtigung.
Tragen Sie außerdem die E-Mail-
Adressen der Benutzer ein.
Benutzer Manager: Benutzer, Be nutzergruppen und Benutzerkonten
Stellen Sie die Abfrage-
Zeiträume ein.
NET Konfiguration:
E-Mail Access
Fertig
Flussdiagramm: Konfiguration der E-Mail-Funktion
Konfigurationsleitfaden E-Mail-Funktion 153
E-Mail-Access
Haben Sie Zugang zu einem Mail-Server in
Ihrem Netzwerk bzw. im Internet?
Mail-Server Nein
Ja
Richten Sie Ihr Netzwerk bzw.
Ihren Internet-Zugang ein.
NET Konfiguration: Easy Access bzw. ISP einrichten
Haben Sie Mail-Account-Abfragen im „Be nutzer Manager: Benutzerkonten“ angelegt?
Benutzerkonten Nein
Richten Sie im Benutzer Manager Benutzerkonten ein.
Ja
Einrichtung der E-Mail-
Access-Einstellungen
Geben Sie an, in welchem
Zeitabstand die OpenCom 510 alle Mail-Accounts abfragen soll.
Benutzer Manager:
Benutzerkonten
Maximale Anzahl der E-Mails pro Benutzerkonto
Abfrageintervall
Start- und Endzeiten:
Montag bis Freitag 1. Startzeit
Montag bis Freitag 1. Endzeit
Montag bis Freitag 2. Startzeit
Montag bis Freitag 2. Endzeit
Samstag 1. Startzeit
Samstag 1. Endzeit
Samstag 2. Startzeit
Samstag 2. Endzeit
Sonntag 1. Startzeit
Sonntag 1. Endzeit
Sonntag 2. Startzeit
Sonntag 2. Endzeit
Geben Sie an, wie viele E-Mail-Informationen pro Benutzerkonto die OpenCom 510 maximal zwischenspeichern soll.
Definieren Sie die Zeitfenster, in denen die
OpenCom 510 in den eingestellten Zeitintervallen die Mail-Accounts auf neue Nachrichten prüfen soll. Sie können jeweils für
Werktage (Montag bis Freitag), Samstage und Sonntage zwei Zeitfenster definieren.
Fertig
Flussdiagramm: Konfiguration des E-Mail-Access
154 E-Mail-Access Konfigurationsleitfaden
Fragen und Antworten
In diesem Kapitel finden Sie Tipps und Hinweise, wie Sie Fehlfunktionen oder Störungen Ihrer
OpenCom 510 selbst beheben können.
Achtung! Reparaturen an der
OpenCom 510 dürfen nur von Fachpersonal ausgeführt werden.
Die Betriebsbereitschaft der
OpenCom 510 wird durch folgende
LEDs signalisiert:
+3,3 V
LED
-42 V
LED
Aktivitäts-LED
LAN-LED
MPS+1-AC MPS+1-AC
Lage der LEDs auf der OpenCom 510
Allgemeines/Hardware
Frage: Die OpenCom 510 zeigt keine Funktion.
Vergewissern Sie sich, dass der Netzstecker korrekt eingesteckt ist.
Schließen Sie ein anderes Gerät an die Steckdose an, um sicherzustellen, dass diese mit Spannung versorgt wird.
Frage: Der Netzstecker steckt, es ist Spannung auf der Steckdose, aber die OpenCom 510 zeigt dennoch keine Funktion.
GEFAHR! Gefährliche Spannungen innerhalb des Gerätes.
Um die Anlage stromlos zu machen, ist der Netzstecker aus der
Steckdose zu ziehen!
Leuchtet die Kontrollleuchte (+3,3V/
-42V LED)? Wenn nicht, wenden Sie sich an Ihr Servicecenter oder Ihren
Fachhändler. Eventuell ist das Netzteil der OpenCom 510 defekt.
Fragen und Antworten Allgemeines/Hardware 155
Frage: Nach dem Neustart der
OpenCom 510 zeigt keines der angeschlossenen Endgeräte im Display etwas an.
Der Startvorgang der OpenCom 510 nimmt etwas Zeit in Anspruch. Prüfen Sie anschließend, ob die zentrale
Kontrollleuchte (Aktivitäts-LED) grün leuchtet und in regelmäßigen
Intervallen ein flackern zeigt. Dies zeigt an, dass die OpenCom 510 korrekt hochgelaufen und wieder betriebsbereit ist. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel
Baugruppen ab Seite 54. Wenn der
Neustart der OpenCom 510 nicht erfolgreich abgeschlossen wurde, setzen Sie die OpenCom 510 in den
Auslieferzustand zurück (siehe
hierzu das Kapitel Systemdaten zu-
Telefonie
Frage: Es ist nicht möglich, nach extern zu telefonieren.
Überprüfen Sie die Verbindung zwischen dem NTBA und der
OpenCom 510.
Vergewissern Sie sich im Konfigura-
tor, ob die externen S
0
-Anschlüsse korrekt eingerichtet sind (Menü PBX
Konfiguration: Anschlüsse: S
0
).
Frage: Die OpenCom 510 ist an einen NTBA in Mehrgeräte-Konfiguration angeschlossen. Wieso können jetzt keine externen
Verbindungen aufgebaut werden?
Im Auslieferzustand ist zusätzlich ein externer S
0
-Anschluss für einen
NTBA in Anlagen-Konfiguration eingerichtet. Dieser wird bei der Belegung von Amtsleitungen bevorzugt.
Deaktivieren Sie den entsprechenden S
0
-Anschluss im Konfigurator
(Menü PBX Konfiguration: An- schlüsse: S
0
).
Frage: Eines der Telefone funktioniert überhaupt nicht.
Prüfen Sie, ob das Telefon korrekt angeschlossen ist.
Vergewissern Sie sich außerdem, ob der benutzte Anschluss im Konfigu-
rator korrekt eingerichtet ist (Menü
PBX Konfiguration: Anschlüsse).
Frage: Eines der Telefone kann nicht nach extern telefonieren.
Prüfen Sie, ob ein Benutzer für das
Telefon eingerichtet ist. Andernfalls sind die Einstellungen der Benutzergruppe Guests für das Telefon gültig. Diese Benutzergruppe hat
156 Telefonie Fragen und Antworten
standardmäßig keine Externberechtigung.
Prüfen Sie auch, ob der für das Telefon eingerichtete Benutzer einer Benutzergruppe mit Externberechtigung angehört (Konfigurator, Menü
Benutzer Manager: Benutzer-
gruppen).
Vergewissern Sie sich auch, ob die interne Rufnummer dieses Telefons in der gehenden Anrufverteilung eingerichtet ist (Konfigurator, Menü
PBX Konfiguration: Anrufvertei-
lung).
Frage: An einem Telefon kann ein
Leistungsmerkmal (z. B. Rufumleitung einrichten) nicht genutzt werden, obwohl das Leistungsmerkmal im Konfigurator der
OpenCom 510 eingerichtet wurde.
Prüfen Sie, ob der für dieses Telefon eingerichtete Benutzer einer Benutzergruppe zugeordnet ist, die die
Berechtigung hat, dieses Leistungsmerkmal zu nutzen (Konfigurator,
Menü Benutzer Manager: Benutzer und Benutzergruppen). Einige Leistungsmerkmale können erst genutzt werden, wenn die System-PIN geändert wurde.
Frage: Ein angeschlossenes ISDN-
Telefon zeigt nichts an.
Sie haben das ISDN-Telefon an eine externe S
0
-Schnittstelle (RJ45-
Buchse) angeschlossen. Diese sind nur für die Verbindung zu einem
NTBA vorgesehen. Schließen Sie das
Telefon an die interne S
0
-Schnittstelle (Druckklemmen) an.
Frage: Von einem ISDN-Telefon aus kann zwar angerufen werden, es ist aber nicht erreichbar.
Sie müssen die interne Rufnummer, die Sie im Konfigurator (Menü PBX
Konfiguration: Anschlüsse: S
0
) für dieses ISDN-Telefon eingerichtet haben, am ISDN-Telefon als MSN einrichten. Hinweise dazu finden Sie in der Bedienungsanleitung des ISDN-
Telefons.
Frage: Die Anrufverteilung: Gehend kann am Mehrgeräteanschluss nicht eingerichtet werden.
Sie haben einen Mehrgeräteanschluss und einen Anlagenanschluss parallel eingerichtet. In diesem Fall werden alle Verbindungen nach extern über den Anlagenanschluss aufgebaut und Sie können im Konfigu-
rator (Menü Anrufverteilung:
Gehend) die gehende Anrufverteilung nur für den Anlagenanschluss einrichten.
Für einzelne Verbindungen kann mittels Kennziffernprozedur eine
MSN gezielt belegt werden.
Hinweise dazu finden Sie in der Bedienungsanleitung „Standardendgeräte am Kommunikationssystem OpenCom 100“.
Fragen und Antworten Telefonie 157
Frage: Welche Ursache könnten
Probleme beim Fax-Empfang bzw. beim Fax-Senden haben?
Die Ursache ist sehr häufig ein Problem mit dem ISDN-L1-Referenztakt, der vom Netzbetreiber geliefert wird. Bei einem unsauberen Takt ist der vorhandene hohe Jitterwert zwar unhörbar für das menschliche
Ohr, Datenübertragungen mit Modem oder Fax können aber gestört sein. Prüfen Sie, ob und welche
ISDN-Leitung den Takt liefert. Auf einer der installierten ISDN-Schnittstellenkarten (MX+S01-8 oder
MT+S2M1-1) sollte die LED 3 dauerhaft grün leuchten. Einzelheiten fin-
den Sie unter L1 Takt ab Seite 109.
DECT
Frage: Die Kontrollleuchte der
RFP 21/23 blinkt, aber keines der
DECT-Geräte funktioniert.
Prüfen Sie, ob die Endgeräte-Einstellung für den entsprechenden U pn
-
Anschluss auf RFP 21/23 eingestellt ist (Konfigurator, Menü PBX Konfi- guration: Anschlüsse: U pn
).
Frage: Die Kontrollleuchte der
RFP 21/23 leuchtet konstant, aber eines der DECT-Geräte zeigt „Keine
Verbindung“.
Sie haben noch keinen Anschluss für das DECT-Gerät eingerichtet. Legen
Sie diesen im Konfigurator an und beginnen Sie den Anmeldevorgang
(Menü PBX Konfiguration: An-
schlüsse: DECT-PP).
Frage: Ist es möglich, die Zeit für den Anmeldevorgang zu verlängern?
Sie müssen die IPEI des DECT-Gerätes im Konfigurator manuell eingeben. Dann verlängert sich die Anmeldezeit auf eine Stunde (Menü
PBX Konfiguration: Anschlüsse:
DECT-PP).
Frage: Ein DECT-Gerät eines anderen Herstellers funktioniert nicht.
Prüfen Sie, ob das Gerät den DECT-
GAP-Standard unterstützt. Prüfen
Sie auch, ob für das DECT-Gerät im
Konfigurator die Einstellung GAP gesetzt ist (Menü PBX Konfigura-
tion: Anschlüsse: DECT-PP).
158 DECT Fragen und Antworten
Frage: Der Start der RFP 21/23 dauert sehr lange. Woran liegt das?
Dieses Verhalten kann auf ein Problem mit dem Referenztakt hinwei-
sen. Siehe auch Welche Ursache könnten Probleme beim Fax-Emp-
fang bzw. beim Fax-Senden haben? ab Seite 158.
LAN
Frage: Es ist nicht möglich, eine
Netzwerk-Verbindung zur
OpenCom 510 aufzubauen.
Prüfen Sie, ob die Kontrollleuchten am Hub und an der Netzwerk-Karte des PCs eine korrekte Verbindung anzeigen.
Kontrollieren Sie die LAN-Kontrollleuchten der OpenCom 510. Die grüne LAN-LED signalisiert, dass das
Netzwerk-Kabel korrekt angeschlossen ist.
Um nun zu prüfen, ob eine Netzwerk-Verbindung zur OpenCom 510 besteht, geben Sie im Windows
Startmenü unter „Ausführen“ den
Befehl „ping IP-Adresse“ (z. B. ping
192.168.99.254) ein.
Frage: Wie kann ich die
IP-Adresse der OpenCom 510 ermitteln?
Um die IP-Adresse zu ermitteln, geben Sie an einem angeschlossenen
Systemtelefon die Kennziffernprozedur * 1 8 2 ein.
Mit der Prozedur * 1 8 3 können Sie sich zusätzlich die Netzmaske anzeigen lassen.
Frage: Die Netzwerk-Verbindung funktioniert, aber im Browser wird nichts angezeigt.
Geben Sie die IP-Adresse der
OpenCom 510 vollständig mit Protokollkennzeichner ein, beispielsweise http://192.168.99.254/.
Überprüfen Sie, ob der Browser für eine Verbindung über einen Proxy-
Server eingerichtet ist. Wenn ja, deaktivieren Sie die Einstellung „Verbindung über Proxy-Server“.
Frage: Ich habe die OpenCom 510 soeben noch über das Netzwerk konfiguriert. Wieso kann nun keine DFÜ-Netzwerk-Verbindung benutzt werden?
Fragen und Antworten LAN 159
Netzwerk-Karte und DFÜ-Adapter können nicht mit derselben Routing-Einstellung betrieben werden.
Deaktivieren Sie die Netzwerk-Karte und verbinden Sie erst danach über das DFÜ-Netzwerk.
Frage: In unserem gewachsenen
Netzwerk sind mehrere Segmente
über einen zentralen Router verknüpft. Wie können PCs aus allen
Segmenten mit der OpenCom 510
Verbindung aufnehmen?
Benutzen Sie im Konfigurator die
Einstellung LAN unter ISP und tragen als Default-Gateway den zentralen Router ein. Deaktivieren Sie ggf. für den ISP gültige Filterregeln
(Menü NET Konfiguration: Verbin-
dungen: ISP). Sind für Ihr Netzwerk mehrere Router in unterschiedlichen
Segmenten konfiguriert, können Sie zusätzliche statische Routen im
Menü NET Konfiguration: Easy Ac-
cess: Routen angeben.
Frage: Die IP-Adressen werden in unserem Netzwerk von der
OpenCom 510 dynamisch über
DHCP vergeben. Kann ich für unsere internen Server-PCs (Mail,
Web) die IP-Adresse fest zuordnen?
Sie benötigen eine statische Adresszuordnung für diese PCs. Erstellen
Sie im Konfigurator entsprechende
Zuordnungs-Einträge im Menü NET
Konfiguration: DHCP. Aktivieren Sie dort die „Dynamische und statische
Adressvergabe“. Vergeben Sie für diese IP-Adressen im Menü NET
Konfiguration: Easy Access: Hosts einen Namen, können Sie die Server-PCs bequem mit dem DNS-Namen ansprechen.
Internet
Frage: Ich kann unsere externe
Firmen-Homepage nicht aufrufen.
Ihre Firmen-Homepage ist extern unter „www.firma.de“ abgelegt und
Sie haben im Konfigurator als Domain „firma.de“ angegeben. Damit gilt die URL Ihrer Firmen-Homepage als interne URL und kann nur durch
Eingabe der direkten IP-Adresse angesprochen werden. Ändern Sie ggf. die Domain-Einstellung im Menü
NET Konfiguration: Easy Access.
Frage: Wieso funktionieren einige Internet-Dienste nicht, obwohl Sie bei der direkten Einwahl
über ein Modem genutzt werden können?
Einige Internet-Dienste verlangen eine aktive Verbindungsaufnahme
160 Internet Fragen und Antworten
aus dem Internet heraus. Dies wird durch die eingestellten Filterregeln unterbunden. Außerdem ist es wegen der verwendeten Adress-Umsetzung (NAT) nicht möglich, kommende Internet-Verbindungen zu einem angeschlossenen PC direkt weiterzuleiten.
Frage: Es ist nicht möglich, mit dem OpenPhone 25/27 einen Zugang ins Internet aufzubauen.
Voraussetzung ist, dass das Handgerät als Handgerät+Daten eingerichtet ist. Außerdem muss die Rufnummer, über die das OpenPhone 25/27 den Internet-Zugang aufbaut, im jeweiligen Benutzerprofil eingetragen sein (Konfigurator, Menü Benutzer
Manager: Benutzer).
Der Internet-Zugang über das
OpenPhone 25/27 kann entweder direkt über eine DFÜ-Verbindung oder indirekt über den RAS-Zugang der OpenCom 510 aufgebaut werden. Mit dem direkten Zugang kann ein beliebiger Provider direkt angewählt werden. Mit dem indirekten
Zugang wird die Routing-Funktion der OpenCom 510 mitgenutzt, es greifen beispielsweise auch die damit eingerichteten Sicherheitsmerkmale.
Direkt über DFÜ-Verbindung
Erfolgt der Internet-Zugang direkt
über DFÜ-Verbindung, prüfen Sie, ob:
■ auf Ihrem PC das DFÜ-Netzwerk korrekt installiert ist und ob Sie die korrekten ISP-Zugangsdaten eingestellt haben,
■ die interne Rufnummer, über die das OpenPhone 25/27 die Datenverbindung herstellt, in der gehenden Anrufverteilung eingerichtet ist (Konfigurator,
Menü PBX Konfiguration: An-
rufverteilung: Gehend).
Indirekt über RAS-Zugang
Erfolgt der Zugang über RAS, sollte der Systemverwalter im Konfigura-
tor prüfen, ob
■ der Internet-Zugang über RAS erlaubt ist (Menü Net Konfigu-
ration: Safe Access),
■ eine interne Rufnummer für den
RAS-Zugang eingerichtet ist
(Menü Net Konfiguration: Ver-
bindungen: RAS),
■ für Ihre Benutzergruppe die
RAS-Berechtigung freigeschaltet ist (Menü Benutzer Manager:
Benutzergruppen).
Hinweise zur Software-Installation und Konfiguration des Internet-Zugangs finden Sie in der Bedienungsanleitung „OpenPhone 25“ oder in der Bedienungsanleitung
„OpenPhone 27“.
Fragen und Antworten Internet 161
162
Technische Daten
Bitte beachten Sie die Technischen
Daten zu den einzelnen Baugrup-
Komponente
Frame 1-12 der OpenCom 510
– Rückwandsystem BPV+1-12:
Seite
– Maße:
Versorgungsspannungen und Systemsignale für bis zu 2 Netzteile, 1 zentrale
Steuerbaugruppe und
12 Schnittstellenkarten
4,5 HE (1 HE = 44,45 mm)
19"-Frame entsprechend DIN 41494 Teil 5 für Montage in einem 19"-Schrank
–
– Anzahl Steckplätze:
Kaskadierung von zwei 19"-Frames
12
– Kabellänge:
– Anzahl Kanäle:
Baugruppen
50 cm; 1:1 Netzwerkkabel zwischen Master und Slave
236 –
– Stromversorgung MPS+1-AC (mit AC/DC-Wandler)
– Zentrale Steuerbaugruppe MC+1-3
– Leitungsbaugruppe MT+S2M1-1
– Leitungs- oder Teilnehmerbaugruppe MX+S01-8
– Teilnehmerbaugruppe MS+UPN1-8
– Teilnehmerbaugruppe MS+UPN2-8
– Teilnehmerbaugruppe MS+A1-8
Technische Daten
Die folgende Übersicht listet die
Ausbaugrenzen für die
OpenCom 510. Diese Ausbaugrenzen ergeben sich aus der Kombination verschiedener Schnittstellenkarten.
Ausbaugrenzen OpenCom 510
2
1 maximale Anzahl der Anschlüsse
2 (1 x Ethernet, 1 x V.24)
…über Baugruppe …
MC+1-3
4 x S
2M
24 x S
0
(intern oder extern nutzbar)
MT+S2M1-1
MX+S01-8
24 x U pn
MS+UPN1-8
24 x U pn
MS+UPN2-8
24 x a/b generelle Ausbaugrenzen
MS+A1-8
Rahmen (Frame)
CompactFlash-Karte
Hinweis: In der Online-Hilfe fin- den Sie die Übersicht zu den Grenzwerten, die bei der Konfiguration der
OpenCom 510 zu beachten sind.
Technische Daten 163
164
Index
Numerics
A
Adapter
Aktor
siehe Türfreisprecheinrichtung 43
Anschlüsse (siehe Schnittstellen) 34
B
C
D
E
Endgeräte
F
G
H
I
Index
K
OpenCom 100 in einem LAN mit IP- fähigem Server 96
L
Internet-Grundeinstellungen 13
Telefonie-Grundeinstellungen 10
M
MPS+1-AC
N
O
Index 165
166
P
Pin-Belegung
Q
R
S
Schnittstellen
Sensor
siehe Türfreisprecheinrichtung 43
Netzwerk-Verbindung aufnehmen 80
T
Team-Funktionen
Telefonie-Grundeinstellungen 10
TK-Anlagenkaskadierung 88, 103
Index
U
V
W
Z
Index 167
Notizen
168 Index
DeTeWe AG & Co.
Zeughofstraße 1, D-10997 Berlin
WWW: http://www.detewe.de/
Änderungen vorbehalten
Stand 06.2004
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