Hasselblad H5D-40 Benutzerhandbuch

Hasselblad H5D-40 Benutzerhandbuch
Bedienungs­
handbuch
v4
1
Einleitung
2
Mittelformatfotografie ist Profisache.
Kamerasysteme, Bedienung und Aufnahmen
müssen professionellen Qualitätsansprüchen
genügen.
Hasselblad ist sich dessen bewusst und setzt
diese Vorgaben um. Eine Tatsache, die allen
Profis bekannt ist.
Die Hasselblad H-Kamerareihe steht für Neuentwicklungen, die
auf bewährten Produktgenerationen basieren. Dadurch sind alle
ges ammelten Er fahrungswer te und anspruchs vollen
Profifunktionen automatisch enthalten. Immer, wenn eine
Steigerung nicht mehr möglich scheint, zünden wir die nächste
Stufe. Die H5D vereint das Beste aus Vergangenheit und Zukunft!
Mit der H5D-Kamerareihe unternehmen wir einen Riesenschritt
nach vorn, den es in dieser Form noch nicht gegeben hat. Sie
beinhaltet fundamentale Änderungen. Die bekannten und
geschätzten Werte der H-Reihe wurden auf ein neues Niveau
gehoben, um den Anforderungen der sich rasch entwickelnden
digitalen Bildauf zeichnung gerecht zu werden. Dank
Zukunftssicherheit verankern wir unsere Produkte fest im Bereich
der professionellen Fotografie. Die H5D ruht wie ein Fels in der
Brandung der digitalen Bildaufzeichnungstechnologie. Daher
können Sie sich auch beim nächsten Gezeitenwechsel fest auf Ihre
treue Begleiterin H5D verlassen.
Um die vielfältigen Anforderungsprofile im Profibereich
abzudecken, stehen fünf Modelle zur Auswahl. Das
Einstiegsmodell mit 40 Megapixeln übertrifft bereits die meisten
Konkurrenzprodukte aller Marken durch seine atemberaubende
Qualität. Die größeren Modelle vergrößern diesen Vorsprung
zusätzlich. Das Multi-Shot-Topmodell mit 200 Megapixeln legt die
Messlatte so hoch, dass es in einer gänzlich eigenen Liga spielt.
Hasselblad legt seit jeher größten Wert auf Kompatibilität und
Vielseitigkeit. Diese Aspekte ziehen sich wie ein roter Faden durch
unsere Produk tpalette – ob Kameras, Objek tive oder
Zubehörkomponenten. Dies gilt nicht nur für die H5, sondern
natürlich auch für alle H1-, H2-, H3- und H4-Modelle. Das H-System
eröffnet neue Dimensionen, was die Verwendung von V-SystemObjektiven oder die Nutzung von Sensoreinheiten an
Fachkameras betrifft. Mit einem Wort: Sie besitzen nun noch
umfassendere Möglichkeiten, die hohe Qualität des Mittelformats
zu erreichen.
Hasselblads bestgehütetes Geheimnis besteht darin, dass jedes
Glied in der Produktionskette für Druckerzeugnisse einem
bestimmten Standard entsprechen muss. So einfach ist das.
Darum wendet Hasselblad so viel Zeit und Energie auf, um in
schier endloser Abfolge selbst kleinste Details hinter den Kulissen
zu optimieren, denn wir haben dieses Konzept zutiefst
verinnerlicht. Hinter dem Erfolg von Hasselblad steckt keine
Zauberformel, sondern vielmehr die Einsicht in die notwendigen
Erfordernisse, um aktuell die weltweit bestmöglichen Ergebnisse
zu erzielen. Wir sind uns darüber im Klaren, dass dieser Prozess
niemals weniger als eine Sisyphusarbeit sein kann. Hasselblad tut
sein Bestes, um die bestmöglichen Produkte zu liefern. Nur so
können wir überragende Hasselblad-Qualität erreichen.
3
Die H5-Modelle weisen zahlreiche Gemeinsamkeiten auf. Die
Materialien Edelstahl und Aluminium wurden gewählt, um den
intensiven Beanspruchungen beim professionellen Einsatz zu
widerstehen.
Der stabile und ergonomische integrierte Kameragriff nimmt
nicht nur den Akku auf, sondern ist ebenfalls mit
Bedienelementen bestückt. Die Tasten gehören zur
Benutzerschnittstelle der Kamera, die für eine uneingeschränkte
Kontrolle sorgt. Die Möglichkeit zur individuellen Anpassung ist
ein unübersehbares Konzept beim Arbeiten mit HasselbladLösungen. Mit seiner Hilfe wird sichergestellt, dass der Fotograf
die Kamera steuert – und nicht umgekehrt. Allein über den
Handgriff lassen sich 34 separate individuelle Einstellungen
aufrufen.
Der Standard-Prismensucher ist nicht nur der beliebteste Sucher,
sondern auch ein erstklassiges Belichtungsmesssystem. Auf
Wunsch ist als Zubehör auch ein Lichtschachtsucher erhältlich.
Wenn Sie nach all den aufregenden Shootings für das neueste
Hochglanzcover zur Ruhe kommen und eine eher kontemplative
Atmosphäre erzeugen, um sorgfältig detaillierte
Produktaufnahmen anzufertigen, kommt Ihnen der besondere
Charakter Ihrer Hasselblad noch mehr zu Bewusstsein. Sie
entfernen die Sensoreinheit und nutzen sie an Ihrer
Großformatkamera im Studio, wo es um Bewegungen,
kontrollierte Schärfentiefe und Nahbereichsaufnahmen geht.
Das verstehen wir unter Vielseitigkeit.
Alle Modelle bieten:
• Kameragehäuse aus Edelstahl/Aluminium
• Unterstützung für 12 Objektive des H-Systems
• Unterstützung für die meisten Objektive des V-Systems
über den CF-Adapter (Zubehör)
• Zugriff auf sämtliches Zubehör für die H-Reihe
• 40 individuelle Einstellungen
• Hasselblad Natural Color Solution
• True Focus
• Digitale Objektivkorrektur (Digital Lens Correction; DAC)
• Kompatibilität mit Fachkameras
• Hasselblad Phocus und Adobe Lightroom
• Internationales Garantie- und Servicepaket
Die Modelle 50MS und 200MS bieten
zusätzlich:
• Multi-Shot-Funktion
Was die „Soft Skills“ unserer Modelle anbelangt, so bieten sie
allesamt Funktionen, die den Arbeitsfluss von Profis maßgeblich
unterstützen.
Objektive des H-Systems und Zubehör
umfassen:
Die Funktion Camera Configuration stellt in Verbindung
mit Phocus ein leistungsfähiges Werkzeug dar, mit dem sich alle
kritischen Parameter intuitiv, einfach und schnell steuern lassen –
damit Sie nie die Übersicht verlieren, auch wenn es schnell gehen
muss. Benutzerdefinierte Kameraprofile bieten eine
uneingeschränkte Kontrolle für eine maximale Sicherheit beim
Fotografieren.
•
•
•
•
•
•
•
•
HNCS – Hasselblad Natural Color Solution – spart Zeit und
bietet Sicherheit, da Hauttöne oder bestimmte Produktfarben
automatisch, genau und sofort ohne Mehraufwand erzeugt
werden. Eine unschätzbare Funktion.
True Focus ist die bevorzugte Funktion zahlreicher
Modefotografen, die schnell und instinktiv arbeiten. Sie haben
keine Zeit, den exakten Schärfepunkt jeder Momentaufnahme
zu kontrollieren – und können es sich nicht leisten, unscharfe
Aufnahmen zu produzieren. Mit True Focus sitzt die Schärfe dort,
wo sie hingehört. Intuitiv und schnell.
24, 28, 35, 50, 80,100,150, 210, 300
120 Macro
50-110- und 35-90-Zooms
1,7-fach Konverter und Makrokonverter
CF-Adapter (für die Nutzung von V-System-Objektiven)
HTS 1.5 Tilt/Shift-Adapter
GIL (Global Image Locator)
Batterieadapter für die Nutzung mit Fachkameras
Das Mittelformat bietet folgende Vorteile:
•
•
•
•
IFC – Immediate Focus Confirm – für Nutzer der True FocusFunktion mit größerem Zeitbudget und dem Wunsch nach einer
exakten Fokusanpassung. In einer 100%-Ansicht von Aufnahmen
wird intuitiv und direkt die gewählte Schärfeposition angezeigt.
JPEG- und RAW-Dateien können auf Wunsch gleichzeitig
erzeugt werden. JPEG-Dateien werden in 1/4-Auflösung und mit
einem HNC-Profil gespeichert, sodass sie direkt und in
erstklassiger Qualität gedruckt werden können. RAW-Dateien
werden selbstverständlich ebenfalls gespeichert, um nahezu
unbegrenzte Bearbeitungsmöglichkeiten zu eröffnen.
Digital Lens Correction (DAC; Digitale Objektivkorrektur)
wird bei der Dateibearbeitung angewandt. Sie analysiert
geringste Farbabweichungen, Verzeichnungen sowie
Vignettierungen (die in jedem Objektiv vorkommen) und
korrigiert diese automatisch.
4
Geringe Schärfentiefe
Riesige Sensoren für unerreichte Auflösung
Überragende Farb- und Tonwertwiedergabe
Vergrößerungen in erstklassiger Bildqualität
Inhalt
Einleitung
2
Objek tivdeckel
32
Einstellungen
59
Systemanforderungen
6
Streulichtblenden
32
Ton
59
E instellung von Ver schlusszeit und
Blende
32
Datum und Uhr zeit
60
Display
60
Filter
32
Individuelle Einstellungen
61
Ent fernungsberechnung
32
Taste P1 und P2
61
Schär fentiefevor schau
33
Display aus
61
Fokussierung bei Infrarotaufnahmen 33
Standby
61
Fokussierhilfe
33
Ausschalten
61
Manueller Fokus
35
Bildausrichtung
62
Warnhinweise und Einschränkungen 6
n Übersicht –
Bedienelemente und
Anzeigen
7
Bestandteile, Komponenten, Tasten 7
B edienelemente und Tasten am
Kameragrif f
T asten und Bedienelemente am
Kameragehäuse
8
9
Autofokus
35
Anzeige der Vor schau
62
Sensoreinheit
10
Einzelbild
36
Ser vice
62
Sucher
11
Serienaufnahmen
36
Informationen
63
Objek tive
11
True Focus
36
Wasser waage
64
Display – Über sicht
12
True Focus, Absolute Position Lock
37
Sensoreinheit – Über sicht
13
True Focus und Kamerabedienung
38
Kameragrif fdisplay
14
Schär feprüfung
38
 Menüeinstellungen für den
Kameragrif f
65
Sucheranzeige
15
True Focus, vier Methoden
39
Menüstruk tur für den Kameragrif f
Programmierbare Tasten
Camera Conf iguration
Direk tzugrif f
16
17
18
n Belichtungssteuerung
41
66
Selbstauslöser
67
Belichtungsreihen
69
ISO und Weißabgleich am Kameragriff 42
Inter vall
71
Belichtungsmessmethoden
42
Einstellungen
72
43
Individuelle Einstellungen
73
n Allgemeines
18
Belichtungseinstellungsmodi
Trageriemen
20
Manueller Belichtungsmodus
43
Bildinformationen
77
Akku
20
Automatischer Belichtungsmodus
44
Akkuladegerät
20
Überbelichtungsanzeige
44
Tex teinstellung für
Bildinformationen
78
Laden des Akkus
21
AE-L-Taste
45
Datum und Uhr zeit
78
79
80
Bat teriegrif f − Sicherheitshinweise 21
Belichtungskorrektur/Schnellkorrektur 46
Systemstatus
Akkulebensdauer
Feste Belichtungskorrek tur
Betriebsar t
22
46
Akkuladestand
22
Betriebszustände
23
 Menünavigation
46
n Profile
81
Suchereinstellscheibe
23
Menü der Sensoreinheit
48
Prof ile
82
Anbringen/Abnehmen des Sucher s
24
Einstellung des Sucherokular s
24
N avigation in Menüs und Einstellungen
der Sensoreinheit
49
Gummiaugenmuschel
24
Zubehöranschluss
24
PC-Anschluss
24
Schutzgrundplat te
25
CF-Kar ten
25
N avigation in Menüs und Einstellungen am
Kameragriff
50
 Vorschaumodi und
Bildbetrachtung
51
Vor schaumodi
52
Einsetzen/Entnehmen von CF-Kar ten 25
Bildbetrachtung
53
Formatieren von CF-Kar ten
26
Zoomen
53
A bnehmen/Anbringen der
Sensoreinheit
Anzeigemodi
53
27
War tung der Sensoreinheit
27
R einigung des Filter s an der
Sensoreinheit
28
n Einstellungen an der
Sensoreinheit
54
85
Integrier ter Blitz
86
Blitzbelichtungsmessung
87
n Zubehör
88
n Multi-Shot
93
 Anhang
94
Technische Daten
95
Voreinstellungen
97
98
99
Belichtungsmessempf indlichkeit
99
57
Empfohlene CF-Kar ten
99
Speicher
58
Löschen
58
P roblembehandlung, Pflege der
Ausrüstung und Service
Formatieren
58
28
29
E instellung von ISO und Weißabgleich
an der Sensoreinheit
56
Phocus
30
Bildformat
31
Allgemeines
Modus P und P v
Aufnehmen von Dateien
Anbringen/Abnehmen eines
Objek tivs
84
True E xposure
Menüstruk tur für die Sensoreinheit 55
Vernetzung mit einem Computer
n Objek tive und
Fokussiermodi
n Blitz/Stroboskop
32
5
Index
100
101
Computer-Systemanforderungen
Das Speichern und Bearbeiten von Aufnahmen setzt einen bestimmten Mindeststandard der Computerleistung voraus. Große Bilddateien
erfordern einen Hochleistungscomputer mit entsprechender Speicherkapazität, einer hohen Grafikleistung und einem aktuellen Betriebssystem. In den meisten Fällen sollte der Computer über einen FireWire-Anschluss verfügen, um die Bilddateien direkt von der Kamera
übertragen zu können. Um auf einer CF-Karte gespeicherte Bilddateien zu laden, können Sie auch einen entsprechenden USB-Kartenleser
verwenden. Wir empfehlen jedoch FireWire für optimale Geschwindigkeit und Flexibilität.
Warnhinweise, Einschränkungen und Empfehlungen
•
Falls Sie die H5D über ein PC-Notebook (im Gegensatz zu einem Mac-Notebook) mit Strom versorgen wollen, müssen Sie
sicherstellen, dass der FireWire-Anschluss am Computer stromversorgungsfähig ist. Beachten Sie Folgendes:
Die meisten neueren Mac-Computer, sowohl Desktopmodelle als auch Notebooks, sind kompatibel.
Die meisten neueren Desktop-PCs sind kompatibel.
Die meisten PC-Notebooks sind nicht kompatibel (können aber in vielen Fällen modifiziert werden).
•
Schützen Sie Ihre H5D und sämtliche Computerausrüstung vor Feuchtigkeit. Falls Ihre Kamera feucht oder nass geworden ist,
trennen Sie sie von der Stromversorgung und lassen Sie sie vor einem erneuten Einsatz vollständig trocknen.
•
Seien Sie äußerst vorsichtig, wenn Sie die Sensoreinheit zwecks Reinigung von der Kamera abnehmen. Der CCD-Sensor liegt dann
frei und der Schutzfilter kann sehr leicht beschädigt werden.
•
Achten Sie darauf, alle Kabel zu oder von der Kamera und dem Computer so zu verlegen, dass man nicht darüber stolpern kann.
•
Ihre neue Hasselblad-Kamera kann als Kit oder in Einzelteilen geliefert worden sein. Hierfür gibt es je nach Paketangeboten und
Varianten verschiedene Kombinationen. Prüfen Sie anhand der Unterlagen, ob alle Teile vorhanden sind, die zum Lieferumfang
gehören müssen.
•
Falls Teile fehlen oder fehlerhaft sein sollten, nehmen Sie sofort Kontakt mit Ihrem Hasselblad-Fachhändler oder dem Vertrieb auf
und geben Sie Seriennummern sowie Kaufdaten an.
•
Bewahren Sie Kaufbeleg und Garantieschein an einem sicheren Ort auf.
•
Machen Sie sich mit den verschiedenen Teilen und Komponenten vertraut. Vermeiden Sie es, die Glasoberflächen oder das Innere
des Kameragehäuses mit den Fingern zu berühren und entfernen Sie die Schutzkappen nur, wenn es erforderlich ist. HasselbladKameras besitzen zwar eine robuste Konstruktion und können auch eine unsanfte Behandlung vertragen, doch sie sind vor allem
Präzisionsinstrumente, an denen Sie länger Freude haben werden, wenn Sie sie von Anfang an pfleglich behandeln.
Firmwareaktualisierungen
Wenn Sie Ihre Kamera registriert haben, sollten Sie automatisch E-Mails erhalten, die Sie über die neuesten Entwicklungen informieren.
Andernfalls empfehlen wir Ihnen, eine regelmäßige Kontrolle auf Firmwareaktualisierungen für Kameragehäuse, Sensoreinheit und Sucher
durchzuführen.
Es sollte stets die aktuelle Firmware für Kameragehäuse, Sensoreinheit und Sucher vorliegen, wodurch eine optimale Leistung sichergestellt wird. Bei einer Aktualisierung sollten Sie stets die zugehörigen Dateien mit Versionshinweisen („Release Notes“ oder „Read Me“) lesen,
die Einzelheiten zu Verbesserungen, Weiterentwicklungen und Änderungen enthalten.
BEDIENUNGSHANDBUCH
Dieses Bedienungshandbuch ist in erster Linie für die Bildschirmanzeige als PDF-Datei ausgelegt, damit die Suchfunktion usw. genutzt
werden kann. Es wurde jedoch ein ausreichend großer linker Rand gelassen, damit bei Bedarf Ausdrucke als Ringbuch (nach ISO-Standard)
gebunden werden können.
Beachten Sie, dass das A4-Format gewählt wurde, um dem gängigsten Standard zu entsprechen. Bei einem Druck im Format „US Letter“
o.s.ä. sollte daher im Dialogfeld „Drucken“ unter „Seiteneinstellungen“ die Option „In Druckbereich einpassen“ ausgewählt werden.
Registrieren Sie Ihre Kamera, um regelmäßig über neueste Entwicklungen, Aktualisierungen, Neuheiten,
Tipps u.v.m. informiert zu werden!
– www.hasselblad.com –
6
Bestandteile, Komponenten, Tasten und Bedienelemente – Übersicht
Alle der auf dieser Seite erwähnten Elemente werden
im weiteren Verlauf dieses Dokuments ausführlicher
beschrieben.
Fokussierhilfeanzeige
Spiegelvorauslösungstaste
Fernauslöseranschluss
Abblendtaste
Batteriegriff
True Focus-Taste
Kartenformatiertaste
AE-L-Taste
Öse für Tragriemen
Entriegelungshebel für
Batteriegriff
Anschluss für
Batterieadapter
Verriegelungshebel für
Batteriegriff
Integrierter Blitz
Dioptrieneinstellrad
Taste für Belichtungskorrektur
Displaytaste für Belichtung
PC-Anschluss
Entriegelungstaste für
integrierten Blitz
Blitzschuh
Abdeckung für
Zubehöranschluss
Netzteil­
anschluss
Objektiv­­entriegelungs­
taste
Entriegelungstaste
für die Sensoreinheit Öse für Tragriemen
CF-Kartenfach­
abdeckung
Öse für Tragriemen
Auslöser
Vorderes Einstellrad
Tasten am Kameragriff: Flash
(Blitz), AF, ISO/WB, MENU (Menü),
Akkuprüfung, Profil
Öse für Tragriemen
Hinteres Einstellrad
Menütaste
P1-Taste
Menünavigationstaste
7
Bereitschafts­
anzeige
P2-Taste
Displaytaste
Zoomtaste
Tasten und Bedienelemente am Kameragriff
Beachten Sie, dass sich einige der Tasten kontextbedingt ändern und je nach vorgenommenen Einstellungen verschiedene Funktionen besitzen.
1
1
Auslöser
2
Der Auslöser besitzt zwei Stellungen: halb gedrückt und
vollständig gedrückt. Durch halbes (oder leichtes) Drücken aktiviert die Kamera die Autofokus-Funktion und die
Belichtungsmessung. Wenn Sie die Taste vollständig (oder
fester) herunterdrücken, wird der Auslöser ausgelöst (oder
der gewählte Belichtungsvorgang gestartet, z.B. wird der
Selbstauslöser aktiviert).
2
3
4
6
7
Vorderes Einstellrad
Vorderes und hinteres Einstell­rad werden genutzt, um die
Belichtungseinstellungen zu ändern, auf die Menüeinstellungen im Kameragriff zuzugreifen, im Menü der Sensoreinheit zu navigieren und Bilder zu betrachten. Die Wirkung
der Drehrichtung der Einstellräder ist individuell einstellbar.
3
8
FLASH/ [(Control Lock)-Taste]/(ENDE)
Diese Taste besitzt drei Funktionen. Wenn Sie diese Taste
eine Sekunde lang drücken, ertönt der Summer (falls eingestellt) und ein Schlüsselsymbol erscheint auf dem Kameragriffdisplay, um anzuzeigen, dass die Bedienelemente (mit
Ausnahme des Auslösers) gesperrt wurden, damit sie nicht
versehentlich betätigt werden. Wenn Sie die Taste erneut
eine Sekunde lang drücken, wird diese Funktion wieder
aufgehoben. (Verändert werden kann die Einstellung dieser
Sperrfunktion für alle Bedienelemente oder Einstellräder
nur unter Individuelle Einstellungen 18 am Kameragriff).
Ein kurzes Betätigen der Taste eröffnet von der Standardanzeige aus Zugang zur Blitzeinstellungsanzeige auf dem
Display. Ausführliche Informationen finden Sie unter Blitz/
Stroboskop – Bedienelemente und Anzeigen.
Diese Taste funktioniert auch alsENDE-Taste für viele andere Einstellungen sowie als ENDE-Taste beim Navigieren im
Menü der Sensoreinheit.
4
AF-Taste
/ (ON)
9
Sie diese Taste gedrückt, um Informationen zum Akkuladestand und zu allgemeinen Angaben zu erhalten.
8
ISO/WB-Taste
/ (SEL.)
9
/ (SAVE) / (ENTER)
Beispiel
In diesem Beispiel für eine Belichtungsreiheneinstellung
fungieren die drei oberen Tasten – Flash, AF und ISO/WB
– vorübergehend gemäß der Anzeige auf dem Display:
ENDE, Ein und
Speichern.
Beim
Beenden
der Einstellungen
wird den Tasten
wieder ihre ursprüngliche Funktion zugewiesen.
Menütaste
Bietet Zugang zur ersten Menüebene für Einstellungsänderungen.
7
Hinteres Einstellrad
Vorderes und hinteres Einstell­rad werden genutzt, um die
Belichtungseinstellungen zu ändern, auf die Menüeinstellungen im Kameragriff zuzugreifen, im Menü der Sensoreinheit zu navigieren und Bilder zu betrachten. Die Wirkung
der Drehrichtung der Einstellräder ist individuell einstellbar.
Diese Taste besitzt drei Funktionen. Sie bietet direkten
Zugang zu den ISO- und Weißabgleichseinstellungen
(siehe Belichtungsmessung und -steuerung für ausführliche
Angaben).
Diese Taste funktioniert auch als SAVE und ENTER-Taste bei
vielen Einstellungen sowie als OK-Taste beim Navigieren im
Menü der Sensoreinheit.
6
ON/OFF-Taste (Profile)
Drücken Sie die Taste eine Sekunde lang, um die Kamera
zu aktivieren. Es erscheint das H5D-Startlogo und danach
die Standardanzeige. Nach einigen Sekunden (individuell
einstellbar) schaltet die Kamera in den Bereitschaftsmodus.
Langes Drücken auf die Taste schaltet die Kamera komplett
aus (auch aus dem Bereitschaftsmodus), dies wird durch ein
Tonsignal signalisiert (falls eingestellt).
Eine kurze Tastenbetätigung ruft die Profilfunktion auf
(siehe Abschnitt weiter hinten für Einzelheiten).
Beachten Sie bei dieser Taste den Unterschied zwischen
kurzem Antippen und längerem Drücken.
Diese Taste besitzt drei Funktionen. Das Drücken der Taste
führt von der Standardanzeige aus direkt zur Auswahl
Autofokus/Manueller Fokus. Ausführliche Informationen
finden Sie unter Objektive. Sie dient außerdem als ON- und
SEL.-Taste („SEL.“ = „Select“; Auswahl) bei vielen anderen
Einstellungen.
5
5
Beleuchtungs-/Akkuladestandstaste
Wird gedrückt, um das Display zu beleuchten. Bleibt aktiv,
bis die Kamera in den Bereitschaftsmodus schaltet. Halten
8
KAMERAGEHÄUSE – Tasten und Bedienelemente
Beachten Sie, dass einigen der Tasten eine andere
Funktion zugewiesen werden kann.
Auf der Rückseite des Kameragriffs befinden sich
drei Steuertasten.
1
1
True Focus-Taste
Standardmäßig wird True Focus aktiviert (Beschreibung,
siehe separater Abschnitt), die Funktion kann jedoch auch
als Vergrößerungstaste bei der Bildbetrachtung oder als
Auswahltaste bei einer Einstellungsänderung an der Sensoreinheit (je nach Modus) verwendet werden.
Dieser Taste kann unter Individuelle Einstellungen eine andere
Funktion zugewiesen werden.
2
2
3
CF-Kartenformatiertaste
Formatiert CF-Karten. Bewusst versenkt angeordnet, um
unabsichtlichem Betätigen vorzubeugen. Es erscheint ein
Dialogfeld zur Bestätigung.
3
AE-L-Taste
Die AE-L-Taste speichert standardmäßig die Belichtungsmessung sowohl in automatischen wie auch manuellen
Belichtungsmodi. Sie fungiert ebenfalls als Verkleinerungstaste bei der Bildbetrachtung oder als Auswahltaste
bei einer Einstellungsänderung an der Sensoreinheit (je
nach Modus).
Dieser Taste kann unter Individuelle Einstellungen eine andere
Funktion zugewiesen werden.
Ausführliche Angaben finden Sie unter
­Belichtungsmessung und -steuerung/AE-L-Taste.
Auf der Vorderseite des Kameragriffs befinden sich
drei Steuertasten.
4
4
M.UP-Taste
Durch Drücken dieser Taste können Sie den Spiegel
hoch- und herunterklappen (Wechselfunktion). Schnelles
zweimaliges Drücken der Taste (innerhalb einer halben Sekunde) eröffnet unmittelbaren Zugang zur SelbstauslöserFunktion.
Dieser Taste kann unter Individuelle Einstellungen eine andere
Funktion zugewiesen werden.
5
5
6
Anschluss für Fernauslöserkabel
Zum Anschluss eines Fernauslöserkabels (elektrisch). Der
Hasselblad-Zubehöranschluss ist durch eine Gummikappe
geschützt.
6
Abblendtaste
Hinweis
Drücken Sie die Abblendtaste, um die Schärfentiefe bei
der gewählten Blende visuell im Sucher zu überprüfen. Die
Blende wird gemäß der Einstellung geschlossen und bleibt
in dieser Stellung, solange die Taste gedrückt wird. Sie können auch durch Loslassen der Taste wieder aufblenden und
die Veränderungen beobachten.
Dieser Taste kann unter Individuelle Einstellungen eine andere
Funktion zugewiesen werden.
Programmierbare Tasten sind sehr nützlich
und sparen viel Zeit sowie Mühe. Wir empfehlen Ihnen, von dieser Möglichkeit uneingeschränkt Gebrauch zu machen!
Vollständige Informationen finden Sie im
entsprechenden Kapitel.
9
Sensoreinheit
1
MENU/(ENDE)-Taste
Öffnet und schließt das Menüsystem. Wird ebenfalls für diverse andere Aufgaben
(z.B. ENDE-Taste) bei der Navigation im Menüsystem genutzt.
2
P1-Taste
Programmierbare Taste für das Aufrufen einer bestimmten Funktion. Die Einrichtung wird über die Individuellen Einstellungen in der Sensoreinheit oder über die
Funktion Camera Configuration in Phocus vorgenommen.
3
Navigationstaste
Ein Vierfachschalter, mit dem Sie Bilder betrachten und im Menüsystem navigieren können.
4
1
3
2
4
5
6
7
Vergrößerungs-/Verkleinerungstaste (Auswahltaste)
Vergrößerungs-/Verkleinerungsschalter für das Vorschaubild. Sie können die Darstellung vergrößern, um die Schärfe in der Vorschau zu überprüfen. Sie können
die Darstellung verkleinern, um mehrere Bilder gleichzeitig zu betrachten sowie
um verschiedene Ordner und Medien auszuwählen. Die Taste dient auch zur
Auswahl verschiedener Einstellungen im Menü der Sensoreinheit.
5
Displaytaste
8
Wechselt zwischen den verschiedenen Vorschaumodi.
6
P2-Taste
Programmierbare Taste für das Aufrufen einer bestimmten Funktion. Die Einrichtung wird über die Individuellen Einstellungen in der Sensoreinheit oder über die
Funktion Camera Configuration in Phocus vorgenommen.
7
9
10
Bereitschaftsanzeige
11
Zeigt den Status der Sensoreinheit an. GREEN gibt an, dass eine neue Aufnahme
erstellt werden kann (durchgehendes Leuchten oder Blinken). ORANGES Blinken
gibt an, dass die Einheit beschäftigt ist (z.B. Schreibzugriff auf eine CF-Karte oder
Datenübertragung). Daher kann keine neue Aufnahme erstellt werden. Die Änderung von Einstellungen ist jedoch möglich. Durchgehendes ORANGES Leuchten
zeigt an, dass die Einheit gerade abgeschaltet ist. Bis zur erneuten Aktivierung vergehen einige Sekunden. ROT zeigt ein Problem an (es wird eine erklärende Meldung
angezeigt).
8
12
13
CCD und IR-Filter
Der Sensor befindet sich hinter einem fest montierten IR-Filter. Den Filter nicht
berühren und sehr vorsichtig behandeln. Bringen Sie immer die Schutzkappe an,
wenn die Sensoreinheit nicht mit der Kamera verbunden ist.
9
Datenbusanschlüsse
Zur digitalen Kommunikation mit dem Kameragehäuse
10 Haltestange
Hinweis für H2/
H3/H4D-Benutzer:
Achten Sie auf die
Ausrichtung des
Anschlusses an der
H5D!
Hauptstütze für die Sensoreinheit.
11
Sicherungssperre
Verhindert ein versehentliches Abnehmen der Sensoreinheit.
12 Anzeige
14
der Sensorebene
Zur Entfernungsmessung außerhalb der Kamera bei der exakten Makrofotografie.
13
CF-Kartenfachabdeckung
14 FireWire-Anschluss
Für den Computeranschluss (achten Sie beim Einschieben in die Sensoreinheit auf
die Ausrichtung des FireWire-Anschlusses).
15 Blitzsynchronisationsbuchsen
Stromversorgungsanschluss
und
Blitzsynchronisationsbuchsen und Anschluss für externe Stromversorgung/Batterieadapter, wenn die Sensoreinheit mit einer Fach-/Großformatkamera verwendet
wird. Geschützt hinter einer Gummiabdeckung.
10
15
Sucher
1
2
6
4
5
3
1
Blitzschuh
5
Anschluss für Automatikblitz (mit SCA 3902-Adapter) oder
für drahtlosen Blitzanschluss.
2
Gummiaugenmuschel
Dioptrieneinstellrad
Die individuelle Suchereinstellung besitzt einen Dioptrienbereich von -5 bis +3,5; der für die meisten Benutzer
ausreicht.
4
Taste für Belichtungskorrektur
Taste für Belichtungs-/
Belichtungsmessmethode
Die EXP-Taste (Exposure; Belichtung) bietet Zugang zu den
Anzeigen für Belichtungs- und Belichtungsmessmethode.
Die Einstellungen erfolgen mit dem vorderen und hinteren
Einstell­rad und die entsprechenden Symbole erscheinen auf
dem Kameragriffdisplay und in der Sucheranzeige.
Kann durch ein anderes Modell ersetzt werden.
3
8
7
6
Integrierter Blitz
Leitzahl 12.
7
Drücken Sie diese Taste, um die Anzeige mit der Belichtungskorrektur aufzurufen. Einstellungen werden entweder
mit dem vorderen oder hinteren Einstell­rad vorgenommen.
Ein Belichtungskorrektursymbol erscheint als Bestätigung
8
auf dem Kameragriffdisplay und in der Sucheranzeige.
Entriegelungstaste für den integrierten
Blitz
Schieben Sie die Taste zur Kamerarückseite um den Blitz auszuklappen. Die Aktivierung erfolgt automatisch.
Entriegelungstaste für den Sucher
Objektive
1
1
Markierung für Streulichtblende
2
Manueller Fokussierring
3
Entfernungsskalen
4
5
2
3
Schärfentiefeskalen
4
Markierung für Objektiv
5
Einzelheiten entnehmen Sie dem Abschnitt „Objektive“ in diesem Handbuch.
Sie können ebenfalls Datenblätter von der Hasselblad-Website
oder eine kombinierte Version herunterladen. Zur Auswahl steht
eine Objektivbroschüre, die zusammenfassende Angaben zu
verfügbaren Objektiven und allgemeine Informationen enthält.
11
Displayinformationen − Übersicht
Sucherinformationen
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
DISPLAYINFORMATIONEN AM
KAMERAGRIFF
Belichtungsmessmethode
Blendeneinstellung
Verschlusszeit
Belichtungsmethode
Bildzähler
Belichtungskorrektur
Fokussierhilfe
Warndreieck
Blitzwarnung
Wasserwaage
• Belichtungsmessmethode
• Blendeneinstellung
• Verschlusszeit
• Belichtungsmethode
• Bildzähler
• ISO
• Weißabgleich
• Blitzanzeige
• Fokus
• Betriebsart
• EV
• Akkuladestand
.....optional.....
• Histogramm
PHOCUS/PHOCUS MOBILE-INFORMATIONEN
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
INFORMATIONEN AUF DEM RÜCKSEITIGEN DISPLAY
•
•
•
•
Belichtungsmessmethode
Blendeneinstellung
Verschlusszeit
Belichtungsmethode
ISO
Weißabgleich
Blitzanzeige
Fokus
Betriebsart
EV
ISO
Weißabgleich
IAA-Bewertung
Speichermedium
.....optional.....
• Belichtungskorrektur
• Histogramm
• Datum
• Uhrzeit
• Brennweite des Objektivs
• Wasserwaage
Optionale direkt aufrufbare Vollbildanzeige
mit Kameragriffinformationen:
Belichtungs­
mess­methode
Blendeneins­tellung
Verschlusszeit
Blitzanzeige
Fokus
Filmtransport
12
EV
Akkuladestand
Belichtungsmethode
Bildzähler
ISO
Weißabgleich
Display an der Sensoreinheit und Bedienelemente − Übersicht
Beim Fotografieren kann die Sensoreinheit die
für eine schnelle Überprüfung der Kameraeinstellungen am häufigsten benötigten Informationen
anzeigen. Die Tasten an der Einheit, Einstellräder
am Kameragriff und Tasten an der Kamera dienen
zur Navigation im Hauptmenü und zum Ändern
von Einstellungen.
Das Display kann alle auf einer CF-Karte gespeicherten Aufnahmen anzeigen, um diese zu
durchsuchen oder zu vergrößern.
ISOEinstellung
Bildzähler
Tastenfunktion
Durch die Auswahl verschiedener Modi können
Sie festlegen, welche Angaben zusammen mit
der aktuellen Vorschau beim Fotografieren erscheinen sollen.
Tastenfunktion
Weißabgleich
Dateiname
 Tasten und Einstellräder
Im Bildbetrachtungsmodus funktionieren die Einstellräder sowie
True Focus- und AE-L-Taste am Kameragriff wie die Navigations- und
Zoom-/Auswahltasten an der Sensoreinheit.
Um den Bildbetrachtungsmodus zu aktivieren, drücken Sie die Navigationstaste, Zoomtaste oder eine der P-Tasten (wenn diese mit der
Aktivierung des Bildbetrachtungsmodus belegt wurden).
 Kameragriffinformationen
Bestimmte Kameragriffinformationen (z.B. Blendeneinstellung,
Verschlusszeit, Blitzanzeige, Fokussierung, Betriebsart, EV, Akkuladestand, Belichtungsmethode, Bildzähler, ISO und Weißabgleich) können gleichzeitig auf der Sensoreinheit angezeigt werden. Um diese
Funktion zu aktivieren, drücken Sie eine der P-Tasten (wenn diese
mit der Aktivierung der Informationsanzeige belegt wurden).
n
n Wasserwaage
Die Wasserwaage kann auf der Sensoreinheit dargestellt werden
(eine horizontale Wasserwaage wird gleichzeitig im Sucher angezeigt).
Um die Funktion zu aktivieren, drücken Sie P1/P2/Programmierbare
Taste (wenn diese der Wasserwaage zugewiesen ist).
n
n Taste P1 und P2
4. Zum Speichern der Auswahl drücken Sie ENDE (Menütaste).
Die Tasten P1 und P2 an der Sensoreinheit sind programmierbar
und ermöglichen einen Schnellzugriff auf verschiedene Funktionen:
oder
Bild löschen • Speicherkarte formatieren • Informationsanzeige
• Wasserwaage • Fokusbestätigung • Bildbetrachtungsmodus
• Überbelichtungsanzeige
1. Wählen Sie Menü > EINSTELLUNGEN > Individuelle
Einstellungen.
Die Tasten lassen sich entweder an der Sensoreinheit oder über
die Funktion Camera Configuration in Phocus neu belegen.
3. Navigieren Sie durch die verfügbaren Optionen, indem Sie die
Taste True Focus ( ) oder AE-L ( )
cvbzw. ZOOM ( oder ) drücken.
2. Wählen Sie je nach Wunsch die Taste P1 oder P2.
Belegung von Taste P1 und P2 an der Sensoreinheit
4. Zum Speichern der Auswahl drücken Sie ENDE (Menütaste).
(zwei Methoden)
1. Drücken Sie MENU.
2. Drücken Sie je nach Wunsch die Taste P1 oder P2.
3. Navigieren Sie durch die verfügbaren Optionen, indem Sie die
Taste True Focus ( ) oder AE-L ( ) bzw. ZOOM ( oder
) drücken.
13
Kameragriffdisplay – Übersicht
Typische Anzeige im Kameragriffdisplay
Anzeige des Blitzbetriebs
(Keine Belichtungskorrektur, normale
Blitzsynchronisation)
Fokussierung
(Manuelle Einstellung)
Weißabgleich
(Tageslicht)
Einstellung der Verschlusszeit
(1/125 s)
Blendeneinstellung
(f/8)
ISO-Einstellung
(ISO 200)
Anzeige des Lichtwerts
(EV 13.0)
Bildzähler
Anzeige des Belichtungsmodus
(Manuelle Einstellung)
Anzeige der
Belichtungs­
messmethode
(Selektiv)
Tastensperre
Akkusymbole
Betriebsart
Befehlsanzeige
Die obere Zeile zeigt die Befehle an, die sich je nach Einstellung
ändern. Die Taste direkt über dem jeweiligen Befehl führt die Änderung aus. In diesem Fall würden Sie beispielsweise die FLASHTaste drücken, um die Anzeige zu verlassen (ENDE) . Siehe folgender Hinweis.
Einstellungssymbole
Zeigt die verfügbaren Optionen nach einer Änderung der Einstellungen an. Das aktive Symbol wird durch einen Schatten markiert.
Beschreibung und Richtung des Einstellrads
Die Pfeile zeigen an, welches Einstell­rad zur Änderung der nebenstehenden Einstellung verwendet wird. In diesem Beispiel wird die
Option Belichtungsreihe mit dem vorderen Einstell­rad gewählt
und die Anzahl der Aufnahmen in dieser Option mit dem hinteren
Einstellrad.
...
=
Vorderes Einstellrad
=
Hinteres Einstellrad
Einstellungsinformationen
Die untere Zeile der Anzeige enthält Informationen zum aktuellen Status der Einstellung. Die obere Zeile zeigt demnach, was
Sie tun können. Die untere Zeile zeigt den aktuellen Status der
Einstellung­en bzw. was Sie gewählt haben.
Typische Anzeige im Kameragriffdisplay beim Ändern von Einstellungen.
14
Sucheranzeige − Übersicht
Typische Sucheranzeige. Beachten Sie, dass die LEDs nur sichtbar sind, wenn sie aktiviert sind (durch die Kamera oder eine Einstellung).
Anzeige der
Belichtungsmethode
(Blendenvorwahl)
Blendeneinstellung
(f/5.6)
Erinnerungssymbol
für Einstellung der
Belichtungskorrektur
Einstellung der
Messmethode
(Selektiv)
FokussierhilfeLED
Blitz-LED
Warndreieck LED
Belichtungs­korrektur­
einstellung (+0,7 EV)
Einstellung der
Verschlusszeit
(1/30 s)
Bildzähler
Wenn sie aktiviert wird, ersetzt die integrierte Wasserwaage
die normale Anzeige.
Die Symbole für True Focus
(alle Modelle) und HCD
Crop (nur 60 Megapixel)
erscheinen rechts auf
dem Display, wenn die
Funktionen aktiviert
sind.
Einige Beispiele für verschiedene Sucheranzeigen
Standardeinstellungen
Normale Anzeige mit aktiviertem
True Focus
Normale Anzeige mit aktivierter
AE-Sperre
Normale Anzeige mit
Belichtungskorrektureinstellung
Anzeige, wenn Einstellräder und Navigationstaste verwendet werden oder
wenn der Bildbetrachtungsmodus aktiviert ist.
Sucheranzeige gemäSS Einstellung
Belichtungsinfo auf der
Sucheranzeige
Beispiele für
Belichtungsmodus und
Belichtungsmessmodus
Menümodus
Blitzmodus
AF-Modus
Belichtungskorrektur-Modus
A = Blendenvorwahl
S =Verschlusszeitvorwahl
P = Programmautomatik
Pv = P
rogrammautomatik
(variabel)
M = Manuell
Selektiv =
Integral =
Spot =
15
PROGRAMMIERBARE TASTEN – FUNKTIONSOPTIONEN
Diese vier Tasten am Kameragriff sind
standardmäßig entsprechend ihren
Bezeichnungen belegt. Ihnen können
jedoch (unter Individuelle Einstellungen 4, 5, 6 und 7 oder in der Funktion
Camera Configuration) verschiedene
Funktionen zugewiesen werden, die
hier aufgeführt werden.
(Darüber hinaus befinden sich zwei programmierbare
Tasten an der Sensoreinheit: P1 und P2. Diese werden
an der Sensoreinheit oder über die Funktion Camera
Configuration in Phocus eingestellt.)
2
·
Spiegelvorauslösung
Aktiviert eine Spiegelvorauslösung, um beim Fotografieren
Vibrationen zu minimieren. Klappt
ebenfalls den Spiegel herunter.
·Abblenden
Aktiviert die Abblendfunktion zur
Prüfung der Schärfentiefe.
·AF
Aktiviert vorübergehend die Autofokusfunktion.
·
·
·
Selbstauslöser
Wechselt in den Selbstauslösermodus. Dient als zeitgesteuerte
Fernauslösefunktion, bei der die
Spiegelklappsequenz (zur Minimierung von Vibrationen) geändert
werden kann.
Belichtungsreihen
Legt den Belichtungsreihenmodus
fest. Die Belichtungsreihenfunktion
wird verwendet, um automatisch
eine Serie von Aufnahmen zu
erstellen: eine Aufnahme mit der
Standardbelichtungseinstellung
(Manuell oder Auto) sowie weitere
Aufnahmen mit vorherbestimmten
Lichtwertabweichungen (EV) von
der Standardbelichtung.
B-Modus
Versetzt den Verschluss in den
B-Modus („Bulb“). Der Verschluss
bleibt solange geöffnet, wie der
Auslöser gedrückt wird.
2
AE-L
3
M.UP
4
dem ersten Betätigen des Auslösers
geöffnet (Wechselfunktion zum erneuten Schließen).
Aktiviert vorübergehend die True
Focus-Funktion.
Sperrt vorübergehend die Belichtungsmessung in einem automatischen oder im manuellen Modus.
Wird auch bei der Zonenbelichtungsmessung verwendet.
True Focus
4
·True Focus
·AE-Sperre
3
1
1
·
Blitzbelichtungsmessung
·
Intervalltimer
Zeigt auf dem Display eine
100%-Ansicht zur Schärfeprüfung
an.
Nicht verfügbar für die True Focus- und
AE-L-Taste.
·Löschen
Direktzugriff auf das Löschdialogfeld.
Ruft den Startbildschirm für die Intervallfunktion auf.
Wählt die nächste Belichtungsmessmethode aus.
·
·Fokusbest.
Aktiviert die manuelle Blitzbelichtungsmessung.
·
Belichtungsmessmethode
umschalten
·Grauabgleich.
Erstellt eine selektive Aufnahme für
Grauabgleichsberechnungen.
·
Belichtung
Stellt eine Alternative zum Auslöser
dar.
·Display aus
Aktiviert sofort den Bereitschaftsmodus.
STOP DOWN
Wasserwaage
Aktiviert die Wasserwaage auf dem
rückseitigen Display (jedoch nicht
im Sucher).
·
Rückseitige
Informationsanzeige
·Histogramm
Zeigt auf dem Kameragriffdisplay ein
Histogramm für die letzte Aufnahme
an.
Aktiviert die Kameragriffinformationen auf dem Display an der
Sensoreinheit.
DIREKTZUGRIFF AUF DIE TASTEN­
EINSTELLUNGS­ANZEIGEN
SAVE
(ISO/WB-Taste)
1. Drücken Sie die Menütaste und
danach die Taste, die Sie neu belegen
wollen (True Focus, AE-L, M.UP oder
Stop Down).
Dadurch erreichen Sie direkt die
Taste, die Sie auf der Menüebene
Individuelle Einstellungen gewählt
haben.
MENU
2. Drehen Sie das HINTERE Einstellrad,
um die Funktion auszuwählen, die die
Taste aktivieren soll.
3. Drücken Sie SAVE (oder den Auslöser).
Die gewählte Taste aktiviert nun direkt
die soeben zugewiesene Funktion.
·T-Modus
Hinteres Einstellrad
Tipp
Siehe separater Abschnitt zur
Funktion Camera Configuration.
Versetzt den Verschluss in den TModus. Der Verschluss bleibt nach
16
Funktion Camera Configuration in Phocus
Mit der Funktion Camera Configuration in Phocus lassen sich auf systematische und sichere Weise umfassende Profile für die H5D erstellen.
Auf drei Registerkarten – Controls, Exposure und General – werden praktisch alle Parameter aufgeführt, sodass Sie per Tastendruck eine
volle Kamerakontrolle besitzen. So können mit separaten und speziellen benutzerdefinierten Profilen, die im Voraus angelegt wurden,
verschiedenste Aufnahmeszenarien abgedeckt werden, damit nichts dem Zufall überlassen bleibt. Darüber hinaus können diese Profile
auf einfache Weise im- und exportiert werden. Sie können z.B. ein maßgeschneidertes Profil für eine spezielle Aufnahmesituation erstellen und dieses auf Ihrem Notebook oder einem USB-Stick speichern. Wenn Sie etwa eine H5D mieten, müssen Sie das gespeicherte Profil
lediglich zur Kamera übertragen. So stellen Sie sicher, dass alle Parameter Ihren Vorstellungen entsprechend angepasst wurden, ohne
dass eine detaillierte Prüfung aller Einstellungen erforderlich ist – einfacher geht's nicht!
Die Benutzeroberfläche besteht aus drei Registerkarten: „Controls“, „Exposure“ und „General“. Wenn Sie den Mauszeiger über die einzelnen Menüs führen, werden Beschreibungen eingeblendet. Optional sind zusätzliche QuickInfos verfügbar. Hier wird als Beispiel die Registerkarte Controls dargestellt. Zur Linken befinden sich zwei Listen: „Camera“ und „Library“. Die Liste Camera enthält die verschiedenen
verfügbaren Konfigurationsprofile, die bereits in der Kamera gespeichert sind, das aktuell verwendet Profil, die Standardeinstellungen
und die Profile, die erstellt oder von anderen Quellen importiert wurden. Library enthält die werkseitig vordefinierten Profile („Factory
Profiles“) auf dem Datenträger.
Die Funktion Camera Configuration erleichtert die logische und systematische Parameterverwaltung. So vergessen Sie
keine wichtigen Einstellungen.
Registerkarten „Controls“, „Exposure“ und „General“
Diese Liste beschreibt
die aktuell verwendeten Einstellungen
sowie die Profile,
die bereits in der
verbundenen Kamera
gespeichert sind.
Diese Liste enthält die
neuen Profile, die über
die Funktion Camera
Configuration erstellt
wurde, sowie die
werkseitig vordefinierten Profile („Factory
Profiles“) auf dem
Datenträger.
Werkzeuge „Import“,
„Export“, „Transfer“,
„Add Profile“ usw.
Kontrollkästchen zur Anzeige erweiterter Informationen.
n
n Profilerstellung
1) Öffnen Sie die Funktion Camera Configuration über das
Windows-Menü.
4) Rechtsklicken Sie auf die Bibliotheksversion des Profils,
um die Option „Transfer Profile Set to Camera“ aufzurufen. Klicken Sie anschließend auf OK, um den Vorgang
zu beenden. Nun erscheint ein neues Profil auf dem
Kameragriffdisplay, das durch Drücken der Profiltaste
ausgewählt werden kann.
2) Verbinden Sie die Kamera. Klicken Sie in der Kameraliste
auf ein zu änderndes oder auf ein leeres Profil und
geben Sie einen Namen ein.
3) Navigieren Sie durch die drei Registerkarten „Controls“,
„Exposure“ and „General“. Nehmen Sie die gewünschten
Änderungen vor. Wählen Sie abschließend das neue
Profil und bewegen Sie es per Ziehen und Ablegen
oder über einen rechten Mausklick in die Bibliothek
(„Library“).

Rechtsklicken Sie bei Bedarf in der Bibliothek („Library“)
auf ein Profil, um auf die Optionen „Rename“, „Reset
to Standard“, „Delete“ und „Export“ zuzugreifen. Die
Funktionen „Import“, „Export“, „Transfer“, „Add Profile“
usw. sind ebenfalls verfügbar.
17
Direktzugriff
Einige Tasten dienen als Direktzugriff, wenn sie auf verschiedene Weise oder in unterschiedlichen
Kontexten eingesetzt werden.
3
4
5
10 11 12
6
1
13
7
14 15 16
8
2
17
18
9
1
Menütaste – P1/P2 Zugriff auf Einstellungsoptionen
9
Drücken Sie die Menütaste an der Sensoreinheit und danach P1 oder P2, um direkt auf die relevanten Einstellungsoptionen für die betreffende Taste zuzugreifen. Nach dem
Vornehmen von Änderungen drücken Sie ENDE (Menütaste)
oder den Auslöser, um die neue Einstellung zu speichern.
2
Fungiert als vertikaler Navigator im Menü der Sensoreinheit.
Displaytaste – Display
Auslöser – Kameraaktivierung
Auslöser – Schnellspeicherung
Focus-Taste – Auswahltaste
Formatiert die aktuell eingesetzte CF-Karte (Bestätigung
erforderlich).
Vorderes Einstell­rad –
Menünavigator/Bildbetrachter
14 AE-L-Taste – Kameraaktivierung
Reaktiviert die Kamera aus dem Bereitschaftsmodus.
15 AE-L-Taste – Verkleinerungstaste
Menütaste – Zugriff auf Individuelle Einstellungen
Fungiert automatisch als Vergrößerungstaste, wenn der
Bildbetrachtungsmodus aktiviert ist.
Drücken Sie zweimal die Menütaste am Kameragriff, um auf
die zuletzt aufgerufene Option in den Individuellen Einstellungen zuzugreifen. Drücken Sie nach dem Vornehmen von Änderungen den Auslöser, um die neue Einstellung zu speichern.
16 AE-L-Taste
– Auswahltaste
Fungiert automatisch als Auswahltaste im Menü der Sensoreinheit, wenn der Menümodus aktiviert ist.
Menütaste – Zugriff auf programmierbare Tasten
Drücken Sie die Menütaste am Kameragriff und anschließend die gewünschte programmierbare Tasten (True Focus,
AE-L, M.UP, Stop Down), um auf die verfügbaren Optionen
in den Individuellen Einstellungen zuzugreifen. Drücken Sie
nach dem Vornehmen von Änderungen SAVE oder den
Auslöser um die neue Einstellung zu speichern.
8
12 True
CF-Kartenformatierung
heit sowie als Bildbetrachter im Bildbetrachtungsmodus.
7
Focus-Taste – Vergrößerungstaste
13 CF-Kartenformatiertaste –
Fungiert als horizontaler Navigator im Menü der Sensorein-
6
11 True
Fungiert automatisch als Auswahltaste im Menü der Sensoreinheit, wenn der Menümodus aktiviert ist.
Drücken Sie den Auslöser halb, um beim Vornehmen von
Einstellungen eine Schnellspeicherung auszuführen.
5
Focus-Taste – Kameraaktivierung
Fungiert automatisch als Vergrößerungstaste, wenn der
Bildbetrachtungsmodus aktiviert ist.
Reaktiviert die Kamera aus dem Bereitschaftsmodus.
4
10 True
Reaktiviert die Kamera aus dem Bereitschaftsmodus.
Halten Sie die Taste gedrückt, um zum standardmäßigen
Vorschaumodus zurückzukehren.
3
Hinteres Einstell­rad – Menünavigator
17 Spiegelvorauslösungstaste
–
Kameraaktivierung
Reaktiviert die Kamera aus dem Bereitschaftsmodus.
18 Abblendtaste
Profiltaste – Kameraaktivierung
– Kameraaktivierung
Reaktiviert die Kamera aus dem Bereitschaftsmodus.
Reaktiviert die Kamera aus dem Bereitschaftsmodus.
18
Allgemeines
Foto: Ken Hermann ©/Hasselblad Masters
19
n
n Trageriemen
Zum Anbringen des Tragriemens wird zuerst der Sicherheitsverschluss zurückgezogen. Der Haken kann dann geöffnet und in der
Halteöse befestigt werden. Schieben Sie danach den Verschluss
zurück, damit der Haken zwischen den kleinen hervorstehenden
Ösen sicher geschlossen bleibt. Der Verschluss sitzt bewusst sehr
fest, um ein unabsichtliches Zurückrutschen zu verhindern. Es kann
daher etwas Kraft erfordern, ihn zurückzuschieben.
n
n Akkugriff
Der umweltzertifizierte Li-Ion-Batteriegriff (3043356) dient als
Standardstromversorgung der H5D. Die H5D benötigt für alle
Aktionen eine Stromversorgung, es existiert keine mechanische
Reservefunktion. Wenn Sie nicht mit einem Computer vernetzt
arbeiten, ist es daher sinnvoll, eine Reservestromversorgung bereitzuhalten. Wie bei den meisten Batterien und Akkus können
Leistungsprobleme bei sehr niedrigen Temperaturen auftreten.
In derartigen Situationen ist es ratsam, die Reservebatterien oder
-akkus in einer Tasche nahe am Körper aufzubewahren, damit sie
fast Körpertemperatur aufweisen. (Akku- und Batteriegriff werden
in diesem Handbuch als Batteriegriff bezeichnet.)
C
A
B
n
n Einsetzen und Entnehmen von
Akkus
Die Vorgehensweise ist bei beiden Typen von Kameragriffen identisch.
Nehmen Sie den Akku-Griff von der Kamera ab. Hierzu drücken Sie
die Entriegelungstaste (A) und schwenken gleichzeitig den Batteriehebel (B) nach unten bis zum Anschlag. Ziehen Sie den Akku
nach unten heraus (C).
Wenn Sie den Akku von der Kamera getrennt aufbewahren, sollten
Sie die Sicherheitsabdeckung anbringen (um einen Kurzschluss zu
vermeiden). Die Abdeckung rastet in ihrer korrekten Position ein
und wird entfernt, indem Sie sie nach außen und oben abziehen.
Zum Einsetzen halten Sie den Akku flach an das Kameragehäuse,
richten ihn an den beiden oberen Führungen aus und schieben
ihn nach oben bis zum Anschlag. Schwenken Sie den Verriegelungshebel wieder zurück, bis er hörbar einrastet.
n
n Akkuladegerät
Das Akkuladegerät wird mit mehreren Netzsteckeradaptern für
verschiedene weltweit gebräuchliche elektrische Steckdosentypen geliefert. Für andere Steckdosentypen verwenden Sie bitte
ortsübliche Adapter.
Bringen Sie den gewünschten Stecker an, indem Sie ihn wie auf
der Abbildung einschieben. Das Abnehmen des Netzsteckers erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Beachten Sie, dass das Li-Ion-Akkuladegerät 2900 (3053572) für
die Verwendung mit dem Li-Ion-Batteriegriff 2900 (3043356)
ausgelegt ist. Es kann jedoch auch mit dem Li-Ion-Akkugriff 7,2 V
(3043348) für den Einsatz an der H4D verwendet werden.
Ebenso kann das ältere Li-Ion-Akkuladegerät (3053568) mit dem
Li-Ion-Batteriegriff 2900 (3043356) genutzt werden. Die Ladezeit verlängert sich dabei allerdings um 50%.
20
n
n Laden des Akkus
Nehmen Sie den Batteriegriff von der Kamera ab und verbinden
Sie den Stecker des Ladegeräts mit der Buchse am Batteriegriff.
Das Ladegerät mit einer Steckdose (100 – 240 V / 50 - 60 Hz Wechselstrom) verbinden.
Beim Ladevorgang zeigt die Signalleuchte des Ladegeräts Folgendes an:

Standby (kein Akku angeschlossen)

Laden

Bereit
Hinweis
Es kann etwa 6 h dauern,
bis der Akku das erste Mal
vollständig aufgeladen ist.
n
n Li-Ion-Akkugriff/Li-Ion-Akkuladegerät 2900 –
VorsichtsmaSSnahmen und Allgemeines
• Bei sehr hohen oder sehr niedrigen Temperaturen ist ein leichter vorübergehender Leistungsverlust des Akkus möglich. In
diesem Fall sind geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
• Der Akku muss vor der ersten Benutzung etwa 6 h geladen werden.
• Der Akku muss bei Raumtemperatur geladen werden.
• Wenn Sie den Akku für einen längere Zeit nicht benutzen wollen, sollten Sie ihn bei Zimmertemperatur mit etwa 30 bis 40%
Ladung lagern. Sie können den Ladezustand über die Statusanzeige abrufen.
• Die maximale Akkuleistung wird erst nach mehrmaligem Entund Aufladen erreicht.
• Vermeiden Sie häufige vollständige Entladungen (eine vollständige Entladung wird durch den Warnhinweis zum Akkuwechsel
am Display des Kameragriffs angezeigt). Da der Akku vom Typ
Li-Ion ist, besitzt er keinen nennenswerten ‘Memory-Effekt’ und
häufiges Laden führt nicht zu einer Kapazitätsminderung oder
Einschränkung der Leistungsfähigkeit. Es ist daher sinnvoll, den
Akku unabhängig von dessen Nutzung in regelmäßigen Abständen zu laden.
• Der Akku besitzt eine Lebensdauer von etwa 400 Lade-/Entladezyklen.
• Verbinden Sie den Kameragriff korrekt mit der Kamera.
• Bei Nichtgebrauch ist die Schutzkappe aufzusetzen. (Ein Kurzschließen der Pole, beispielsweise durch Schlüssel in einer Tasche, kann ein Brandrisiko darstellen.)
• Entfernen Sie den Akku, wenn Sie die Kamera über einen längeren Zeitraum lagern, denn er kann sich komplett entladen, auch
wenn die Kamera ausgeschaltet ist.
• Den Akku nicht in Flüssigkeiten eintauchen.
• Den Akkugriff nicht verbrennen, sondern umweltgerecht entsorgen oder dem Recycling zuführen.
• Der Akku besitzt eine integrierte Ladestandsfunktion, die die
Funktionen für Akkuwechsel und Akkuladestand am Display
des Kameragriffs unterstützt. Wie bei den meisten Li-Ion-Akkus
sollte diese Funktion je nach Häufigkeit der Nutzung von Zeit zu
Zeit kalibriert werden. Hierzu lassen Sie die Kamera eingeschaltet, bis die Warnung zum Akkuwechsel erscheint. Danach laden
Sie den Akku 6 h. Dies erhöht die Genauigkeit der Messungen.
• Das Ladegerät darf nur in geschlossenen Räumen verwendet
werden (vor Feuchtigkeit schützen).
• Die Pole des Steckers nicht kurzschließen.
• Mit Ausnahme der Netzsteckeradapter dürfen am Ladegerät
keine Änderungen vorgenommen werden.
• Wenn Sie einen Akku aus dem Ladegerät nehmen und sofort
einen neuen Akku anschließen wollen, warten Sie einige Sekunden, damit sich das Ladegerät automatisch auf einen neuen Ladezyklus einstellen kann.
• Beim Ladevorgang wird der Akku warm, dies ist ein völlig normaler Vorgang.
Tipp
Sie können den Stromverbrauch senken, indem Sie die Einstellungen für „Display Off/Sleep/Power Off“ und die Displayhelligkeit ändern.
21
 Akkulebensdauer
Hinweis
Die Akkulebensdauer hängt von zahlreichen Faktoren ab und kann daher nicht
exakt angegeben werden. Wenn die Kamera beispielsweise über längere Zeiträume im aktiven Modus statt in der Bereitschaftsstellung oder im ausgeschalteten
Zustand betrieben wird, verkürzt sich die
Akkulebensdauer.
Wenn im Sucher und am Kameragriff ein niedriger Akkuladestand angezeigt wird, schaltet die Kamera automatisch in einen vorübergehenden Energiesparmodus. Alle Aktionen einer Aufnahmesequenz werden
dann langsamer ausgeführt. Die Kameraaktionen
produzieren außerdem andere Geräusche.
In diesem Modus können Sie noch eine gewisse Zeit
weiterarbeiten, obwohl die Akkuleistung für einen
normalen Betrieb der Kamera nicht ausreicht. Bei einem vollen Akku wird der Kamerabetrieb wieder normal fortgesetzt.
Ein niedriger Ladestand des Kameraakkus
wird auf dem Kameragriffdisplay und im
Sucher durch ein Symbol angezeigt. Zusätzlich wird ein Tonsignal ausgegeben.
Wenn der Akku fast vollständig entladen
ist, wird auf dem Kameragriffdisplay ein
Warnhinweis zum Akkuwechsel angezeigt.
n
n Akkuladestand
Wenn Sie die Beleuchtungs-/Akkuladestandstaste drücken, erscheint am Display des Kameragriffs sofort eine aktuelle Anzeige des Akkuladestands. Das Display zeigt Folgendes an:
• die Firmwareversion.
• Die Anzahl der Aufnahmen seit dem letzten Aufladen bzw. Wechsel des Akkus.
• Ein Akkuladestandssymbol sowie eine Prozentangabe ermöglichen eine schnelle
­Überprüfung.
Die Informationen zur Anzahl der bereits erfolgten Aufnahmen soll Ihnen helfen, die je
nach Ihrer Arbeitsweise verbleibende Aufnahmekapazität abzuschätzen. Wenn Sie beispielsweise regelmäßig beim Fotografieren oft Bilder betrachten oder wenn die Kamera
so eingestellt ist, dass sie nicht in den Bereitschaftsmodus wechselt oder sich ausstellt,
verbrauchen Sie mehr Akkustrom. Je nach Arbeitsweise werden Sie schnell herausfinden,
wie viele Bilder Y Sie noch aufnehmen können, nachdem Sie bereits die Anzahl X Bilder
belichtet haben, bevor der Akku leer ist (wenn Sie unter ähnlichen Bedingungen arbeiten).
Die angegebene Prozentinformation ermöglicht eine weitere Abschätzung, bezieht sich
allerdings mehr auf die noch verbleibende Akkuladung und weniger auf Ihre persönliche
Arbeitsweise.
Beachten Sie, dass dies nur Schätzungen sind und zahlreiche Faktoren Einfluss auf die verbleibende Akkuladung haben, wie beispielsweise Umgebungstemperatur und individuelle
Arbeitsweise.
22
n
n Betriebszustände
Die H5D arbeitet mit drei aktiven Betriebszuständen: ON (Eingeschaltet), Display Off (Bereitschaft) und Sleep (Standby). Von den
aktiven Betriebszuständen ist der Akkuverbrauch im Sleep-Modus
am geringsten und im ON-Modus am höchsten. Die beiden Displays am Kameragriff und an der Sensoreinheit werden entsprechend abgedimmt. Nach einer bestimmten inaktiven Zeitspanne
kann die Kamera jedoch in einen anderen Modus wechseln (individuelle Einstellung), um Strom zu sparen (dabei sind auf keinem
Display Anzeigen sichtbar).
Sleep (Standby)
ON (EIN)
Menü der Sensoreinheit > EINSTELLUNGEN >
Individuelle Einstellungen > Sleep (Standby)
Um die Kamera zu aktivieren, drücken Sie die rote ON.OFF-Taste,
bis Sie das H5D-Logo auf dem Kameragriffdisplay sehen. Nach
dem Logo erscheint automatisch die Standardanzeige.
In diesem Modus ist die Kamera ausgeschaltet, was den Akkuverbrauch verringert. Dieser Modus ist daran erkennbar, dass die Bereitschaftsanzeige orange statt grün leuchtet. Eine Reaktivierung
der Kamera aus diesem Modus dauert einige Sekunden. Dazu können alle der unten aufgeführten Tasten verwendet werden.
Off (Aus)
Drücken Sie bei aktiver Anzeige eine halbe Sekunde lang die rote
ON.OFF-Taste. Alle Tasten (mit Ausnahme der ON.OFFON.OFFTaste) sind jetzt inaktiv und der Akku/die Batterien werden minimal belastet. Dies ist normalerweise der Betriebszustand, in dem
die Kamera transportiert oder aufbewahrt wird oder wenn verhindert werden soll, dass die Kamera unbeabsichtigt aktiviert wird.
(Wenn Sie die Kamera jedoch über einen Zeitraum von mehreren
Wochen nicht benutzen, sollten Sie den Batteriegriff entfernen.)
Zeitintervalle: 5 min, 10 min und nie.
Power OFF (Ausschalten)
Menü der Sensoreinheit > EINSTELLUNGEN > Individuelle
Einstellungen > Power Off (Ausschalten)
In diesem Modus wird die Kamera nicht mit Strom versorgt. Sie
muss durch Drücken der ON-Taste komplett neu gestartet werden.
Eine Reaktivierung ist nicht ausreichend.
In diesem Betriebszustand liefern Sucheranzeige und Kameragriffdisplay keine Informationen.
n
n Automatische Einstellungen
Zeitintervalle: 30 min, 60 min und nie.
Display aus
n
n Reaktivierung aus dem
Menü der Sensoreinheit > EINSTELLUNGEN >
Individuelle Einstellungen > Display aus
Bereitschafts- oder
Standbymodus
In diesem Modus schaltet die Kamera die Displays am Kameragriff
und an der Sensoreinheit ab, kann aber sofort durch einen Wechsel in den ON-Modus reaktiviert werden.
• Drücken Sie den Auslöser halb.
Zeitintervalle: 10, 20, 30 und 60 s.
• Drücken Sie die ON.OFF-Taste.
• Drücken Sie die Abblendtaste.
• Drücken Sie die Mirror up-Taste.
n
n Suchereinstellscheibe
Die H5D ist mit einer sphärischen Acute-Matte D-Suchereinstellscheibe für ein extrem helles, klares und gleichmäßig ausgeleuchtetes Sucherbild ausgestattet. Als Zubehör ist außerdem eine Einstellscheibe mit einem Gitternetz erhältlich.
einem anderen geeigneten Gegenstand die Halteklammer nach
unten. Vermeiden Sie es, die Oberflächen der Einstellscheibe mit
den bloßen Fingern zu berühren.
Um die Sucherscheibe auszutauschen, müssen Sie den Sucher abnehmen. Um die Scheibe zu entfernen, drücken Sie mit einer Kugelschreiberspitze oder einem anderen geeigneten Gegenstand
auf die Halteklammer und ziehen sie hoch. Beim Einsetzen der
Scheibe setzten Sie diese zuerst in die Führung auf der rechten
Seite ein. Drücken Sie dann mit einer Kugelschreiberspitze oder
Hinweis
Die Sucherscheibe zum Reinigen nicht in Wasser eintauchen und
keine Reinigungsflüssigkeit verwenden. Keine Heißluft zum Trocknen der Scheibe verwenden, falls diese einmal feucht geworden ist.
Benutzen Sie lediglich ein weiches Tuch an der Oberseite der Scheibe. Wenn die Einstellscheibe verschmutzt ist, wenden Sie sich bitte
an ein autorisiertes Hasselblad Service-Center. Beachten Sie, dass
Partikel oder Fettflecke auf der Einstellscheibe zwar im Sucher sichtbar sind, jedoch keinen Einfluss auf das aufgenommene Bild haben.
Es gibt zwei Typen von Suchereinstellscheiben mit unterschiedlichen
Masken und Bildkompositionsrahmen. Sie sind abhängig von der Sensorgröße. Außerdem gibt es unter Zubehör weitere Einstellscheiben,
beispielsweise mit Gittermuster.
23
n
n Abnehmen und Anbringen des
Suchers
Um den Sucher abzunehmen, greifen Sie ihn mit der rechten
Hand, drücken die Entriegelungstaste, heben den Sucher am hinteren Ende an und nehmen ihn vom Kameragehäuse ab.
Um den Sucher anzubringen, winkeln Sie ihn leicht an und positionieren Sie ihn auf der Kamera. Schieben Sie ihn nach vorn ein,
bis der Stift an der Vorderseite in der entsprechenden vorderen
Aussparung an der Öffnung der Suchereinstellscheibe am Kameragehäuse platziert ist. Drücken Sie danach den hinteren Teil des
Suchers nach unten, bis er hörbar einrastet.
1
Stellen Sie sicher, dass beide Seiten des Suchers korrekt positioniert sind und dass er sicher eingerastet ist. Ist dies nicht der Fall,
kann es zu vorübergehenden Fehlfunktionen kommen, wenn die
Kontakte für die Datenverbindung zwischen Sucher und Kameragehäuse nicht einwandfrei hergestellt sind. Vermeiden Sie es,
die Kamera nur am Sucher anzuheben.
 Einstellung des Sucherokulars
Für die meisten Benutzer sind keine zusätzlichen Korrekturlinsen erforderlich. Der Dioptrienbereich reicht von -5 bis +3,5. Brillenträger können die Einstellungen schnell und präzise
ändern, je nachdem ob sie mit oder ohne Brille fotografieren möchten.
Die individuellen persönlichen Einstellungen werden vorgenommen, indem die Kamera
auf den Himmel oder eine ähnliche, weich getönte Fläche gerichtet wird. Halten Sie die
Kamera in der linken Hand und drehen Sie das Einstell­rad mit der rechten Hand, bis die
Markierungen im Sucher bei Ihrer Sehstärke optimal scharf sind.
Wenn Sie normalerweise eine Brille für die Fernsicht tragen und sie beim Fotografieren
nicht absetzen wollen, behalten Sie die Brille bei der oben beschriebenen Einstellung auf.
Wenn Sie jedoch lieber ohne Brille fotografieren wollen, nehmen Sie die obige Einstellung
ohne Brille vor.
n
n Gummiaugenmuschel
Für die H5D sind zwei Gummiaugenmuscheln erhältlich. Die
montierte Augenmuschel ist für das Fotografieren ohne Brille bestimmt. Die zweite, kürzere Augenmuschel ist für Benutzer vorgesehen, die ihr Auge weiter vom Sucher entfernen oder mit Brille
fotografieren möchten.
Die Augenmuscheln können von einem autorisierten HasselbladServicecenter schnell ausgetauscht werden.
n
n Zubehöranschluss
n
n PC-Anschluss
Links am Kameragehäuse unter
einer Schutzkappe befinden sich
zwei Schraubgewinde (M5) zum
Anschluss von Zubehörteilen
sowie ein Datenbusanschluss.
Auf der linken Seite des Kameragehäuses befindet sich ein PC-Anschluss für die Nicht-TTL-Blitzsynchronisation. Dieser Anschluss ist
durch eine Gummikappe geschützt.
Die Kappe kann durch Einsetzen eines spitzen Gegenstands, beispielsweise eines Kugelschreibers, in das
kleine Loch und durch Schieben der
Kappe nach links entfernt werden,
siehe Abbildung.
Heben Sie zunächst diese Deckelseite ab.
24
2
n
n Schutzgrundplatte
Zum Entfernen der Schutzgrundplatte heben Sie die Sperre an und drücken die Platte wie auf der Abbildung gezeigt zum Objektiv. Um
die Platte erneut anzubringen, schieben Sie sie bis zum Anschlag und dem Einrasten der Sperre über den Kamerafuß.
n
n Nutzung von Compact Flash-Speicherkarten
Bei einer Nutzung von Compact Flash-Speicherkarten (CF-Karten) arbeitet die H5D vollkommen unabhängig. Es werden keine zusätzlichen Geräte oder Kabel benötigt. Es werden Speicherkarten vom Typ UDMA/4/60 MB/s (400x) oder besser empfohlen. Siehe Anhang in diesem
Handbuch für eine Liste mit empfohlenen Speicherkarten.
Die H5D wird mit einer 8-GB-CF-Karte (oder größer) geliefert, die je nach Modell etwa 50-100
Aufnahmen speichern kann. Die Bilder werden ohne Qualitätsverlust komprimiert, sodass die
jeweilige Größe der Aufnahmen variieren kann. Dies hat auch Auswirkungen auf die Gesamtzahl der Bilder, die auf der Karte gespeichert werden können.
Vor der erstmaligen Benutzung sollten alle Speicherkarten in der Sensoreinheit formatiert werden!
n
n
Einsetzen einer CF-Karte
1. Öffnen Sie den Deckel des CF-Kartenschachts an der
Sensoreinheit, indem Sie den Daumen in die Vertiefung setzen
und den Deckel nach links schieben.
2. Hinter dem Deckel befindet sich ein Schlitz für die Karte (A) sowie
eine Entriegelungstaste (B) unter dem Schlitz.
3. Halten Sie die CF-Karte so, dass die Anschlussöffnungen in den
Schlitz weisen und dass sie das Kartenfabrikat, wenn Sie sich hinter der Kamera befinden. Schieben Sie die Karte vorsichtig in den
Schlitz. Wenn Sie einen Widerstand spüren, halten Sie die Karte
vermutlich verkehrt herum.
4. Wenn die Karte reibungslos fast vollständig in der Sensoreinheit
verschwindet, wird sie korrekt eingesetzt. Schieben Sie die Karte
noch einige Millimeter weiter, bis sie fest einrastet.
5. Schließen Sie den Deckel des Kartenschachts und schieben Sie ihn
zum Verriegeln zurück.
A
B
n
n Entfernen einer CF-Karte
1. Öffnen Sie den Deckel des CF-Kartenschachts an der
Sensoreinheit.
2. Drücken Sie die Entriegelungstaste leicht hinein und lassen Sie
sie wieder los, sodass die Taste aus dem Fach hervorsteht.
3. Drücken Sie die nun die verlängerte Entriegelungstaste bis zum
Anschlag zurück in die Sensoreinheit. Dabei ist etwas Kraft
nötig. Hierdurch wird die Karte einige Millimeter nach außen
geschoben.
4. Greifen Sie die Karte und ziehen Sie sie aus der Sensoreinheit.
5. Schließen Sie den Deckel wieder, bis er einrastet.
Hinweis
Wenn die Bereitschaftsanzeige blinkt, darf keine CF-Karte
entnommen werden!
Andernfalls können alle
Dateien auf der Speicherkarte
beschädigt werden (und damit
verlorengehen). Außerdem muss
die Karte evtl. neu formatiert
werden.
25
ormatieren von Speicherkarten
n
n F
Es bestehen zwei Möglichkeiten, Karten zu formatieren. Die
schnellste Methode ist die Nutzung der Formatiertaste am Kameragriff. Auf Wunsch können Sie auch das Menü der Sensoreinheit
verwenden.
Die Kamera kann nur auf einem Speichermedium lesen und schreiben, das korrekt formatiert ist. Neue Karten werden jedoch bisweilen
unformatiert geliefert. Alternativ wollen Sie eine Speicherkarte konvertieren, das aktuell ein anderes Format verwendet, das die Kamera
nicht lesen kann. In beiden Fällen muss die CF-Karte in der Sensoreinheit formatiert werden, damit sie in der H5D genutzt werden kann.
n
n Formatiertaste
Drücken Sie die Formatiertaste am Kameragriff. Diese Taste ist
bewusst versenkt angeordnet, damit sie nicht unbeabsichtigt betätigt wird. Daher ist ein Kugelschreiber o.s.ä. zu verwenden. Auf
dem Display der Sensoreinheit erscheint eine Bestätigungsabfrage.

n
n Formatieren per Sensoreinheit

Menü der Sensoreinheit > Speicher > Format >
Dialogfeld
1. Drücken Sie die Menütaste.

2. Rufen Sie Speicher auf (mit dem hinteren Einstell­rad oder der
Navigationstaste).
3. Rufen Sie Format auf (mit dem vorderen Einstell­rad oder der
Navigationstaste).
4. Rufen Sie das Dialogfeld Format auf (mit dem vorderen
Einstell­rad oder der Navigationstaste).
5. Drücken Sie zum Bestätigen OK (Displaytaste).
Menü
Navigations­
taste
Zoom
Hinweis
Hinweis
Für die Verwendung mit der H5D werden
nur Karten vom Typ UDMA/4/60 MB/s
(oder 400x) oder besser empfohlen.
Vor der erstmaligen Benutzung sollten
alle CF-Karten in der Sensoreinheit formatiert werden!
Eine vollständige Liste entnehmen Sie
dem Anhang in diesem Handbuch.
26
Display
n
n Sensoreinheit – Einleitung
Wie mit allen elektronischen Geräten muss unter feuchten Arbeitsbedingungen besonders sorgfältig gearbeitet werden und die Geräte sollten nicht feucht gelagert werden.
Die Aufnahme wird temporär auf einer internen CF-Karte in der
Sensoreinheit oder bei einer Vernetzung mit Phocus auf einer
Computerfestplatte gespeichert. Im Sinne eines modularen Aufbaus kann die Sensoreinheit an einer Großformat-/Fachkamera angebracht bzw. von dieser abgenommen werden (siehe Abschnitt
im weiteren Handbuchverlauf) – dies gilt im vernetzten und unvernetzten Betrieb.
Beim unvernetzten Betrieb erfolgt die Aufnahmenverwaltung
über die Sensoreinheit. Im vernetzten Betrieb erfolgt die Speicherung auf dem Computer, die Beurteilung kann unmittelbar über
Phocus erfolgen.
Einstellungen werden über das Menü der Sensoreinheit und mit
den Tasten an der Einheit vorgenommen. Einstellräder am Kameragriff lassen sich ebenfalls verwenden, wenn diese als Funktionsoption ausgewählt wurden. Einige Informationen zur Sensoreinheit
werden zusätzlich auf dem Kameragriffdisplay, in der Sucheranzeige und (beim vernetzten Betrieb) in Phocus angezeigt.
Beim Anbringen und Abnehmen der Sensoreinheit ist besondere Rücksicht auf den Sensorbereich zu nehmen. Der Sensor selbst
wird von einem IR-Glasfilter abgedeckt und geschützt, er muss
aber besonders sorgfältig behandelt werden.
Falls der Filter Kratzer oder andere Beschädigungen aufweist, werden diese bei jeder Aufnahme mit abgebildet. Der Austausch ist sehr
kostspielig, daher sollte die Glasoberfläche so vorsichtig behandelt
werden wie ein Objektiv. Der eigentliche Sensor ist nicht zugänglich
und kann vom Anwender weder gereinigt noch gewartet werden.
Dies sollte auch nicht versucht werden, da dabei der Sensor mit
Sicherheit irreparabel beschädigt wird. Bei einer Lagerung separat
von der Kamera ist stets die Schutzkappe anzubringen.
Denken Sie daran, die Einstellungen vor jeder Aufnahme zu überprüfen. Es kann leicht passieren, dass kleine Einstellungen von der
letzten Aufnahme übersehen werden. Empfehlenswert ist auch
das Erstellen von Profilen, über die mit nur einem Tastendruck bestimmte Einstellungen für regelmäßig wiederkehrende Aufgaben
abgerufen werden können.
n
n Entfernen und Anbringen der Sensoreinheit
1. Entfernen Sie ein eventuell angeschlossenes FireWire-Kabel.
A
2. Schieben Sie die Sicherungssperre zur Kamerarückseite A
und drehen Sie gleichzeitig die Entriegelungstaste an der
Sensoreinheit nach rechts B. Halten Sie diese Position und drücken Sie die Mitte der Taste fest in Richtung Kameragehäuse C,
um die Sensoreinheit schließlich abzunehmen.
3. Reinigen Sie die äußere Oberfläche des IR-Filters vorsichtig mit
Druckluft (obige Warnhinweise beachten). Wenn dies nicht
ausreicht, verwenden Sie eines der im Folgenden beschriebenen Reinigungsverfahren.
B
C
5. Montieren Sie die Sensoreinheit sofort nach der Reinigung wieder an der Kamera, um das Ergebnis zu prüfen.
6. Wenn Sie nach der Reinigung der Außenseite des IR-Filters
immer noch Flecken auf Ihren Aufnahmen sehen, kann sich
Staub auf der Innenseite des IR-Filters oder auf dem CCD selbst
befinden.
n
n Pflege und Wartung der
Sensoreinheit
•
Bringen Sie stets die CCD/Filterschutzkappe an, wenn die
Sensoreinheit nicht mit der Kamera verbunden ist.
•
Berühren Sie den CCD/Filter nicht mit den Fingern.
Hinweis
Zeit- und Datumseinstellungen an der Sensoreinheit (die
auch den Dateien und Ordnern zugeordnet werden) werden
automatisch bei einer FireWire/Phocus-Verbindung aktualisiert. Diese Einstellungen werden für etwa zwei Wochen in
einem kleinen Akku gespeichert, der bei regelmäßigem Betrieb automatisch durch den Hauptakku oder über FireWire
wieder aufgeladen wird. Falls Probleme auftreten, ist dieser
Akku wieder aufzuladen, indem die Sensoreinheit für 12 h eingeschaltet bleibt.
•Halten Sie Fremdpartikel von der Kameraöffnung fern, wenn
Sie eine Sensoreinheit anringen oder abnehmen.
•
Lagern Sie die Sensoreinheit trocken und bei gemäßigten
Temperaturen.
•
Schützen Sie die Sensoreinheit vor einer Stoß- oder
Schlageinwirkung.
27
n
n Reinigung des Sensorfilters
Wenn Sie dunkle oder gefärbte Flecken oder Linien in Ihren Bildern sehen, kann es notwendig sein, die äußere Oberfläche des IR-Filters der Sensoreinheit zu reinigen. In den meisten
Fällen ist hierbei die vorsichtige Reinigung mit Druckluft ausreichend. Lesen Sie jedoch
die Bedienungsanleitung sorgfältig durch, damit Sie keine Verunreinigungen oder Eis auf
den Filter sprühen! Bisweilen setzen sich jedoch kleine Partikel auf dem IR-Filter fest, die
vorsichtig mit einem Tuch oder Flüssigkeiten entfernt werden müssen.
1. Wenn sich mit Druckluft nicht alle Fremdpartikel vom Filter entfernen lassen, verwenden Sie ein Reinigungstuch.
2. Reißen Sie die Verpackung auf. Entnehmen Sie das Reinigungstuch aus seiner Packung
und falten Sie es auf die Breite des IR-Filters aus.
3. Drücken Sie das Tuch mit zwei oder drei Fingern auf eine Ecke des Filters und wischen
Sie die gesamte Oberfläche mit gleichmäßigem Druck vorsichtig ab. Wischen Sie die
gesamte Oberfläche in einer fließenden Bewegung ab.
4. Prüfen Sie visuell, ob der IR-Filter korrekt gereinigt wurde, oder montieren Sie die
Sensoreinheit an der Kamera und erstellen Sie eine Testaufnahme. Wenn eine weitere
Reinigung erforderlich ist, wiederholen Sie die oben beschriebenen Schritte.
Hinweis
Hinweis
Verwenden Sie jede Seite des Reinigungstuchs nur einmal, da Sie
sonst bereits entfernte Verunreinigungen wieder auftragen könnten.
Wenn Sie nach der Reinigung der Außenseite des IR-Filters immer noch Flecken auf Ihren Aufnahmen sehen, kann sich Staub auf der Innenseite des IR-Filters oder auf dem Sensor selbst
befinden. Versuchen Sie jedoch nie, den IR-Glasfilter vor dem Sensor zu entfernen – dadurch wird
höchstwahrscheinlich der Sensor zerstört!
Wenn Staub zwischen IR-Filter und Sensor eingedrungen ist, kann dieser nur in der Hasselblad-Fabrik
entfernt werden. Wenden Sie sich zwecks Hilfestellung an Ihren Hasselblad-Fachhändler oder ein
Hasselblad-Servicecenter.
n
n Vernetzt mit einem Computer, auf dem
Phocus ausgeführt wird
Wenn die Kamera mit einem Computer verbunden („vernetzt“) ist, können Sie viele Kamerafunktionen über die Software Phocus steuern. Alle Bilder werden als 3F-Dateien (im
Unterschied zu 3FR-Dateien auf einer CF-Karte) gespeichert und können auf Wunsch sofort
in andere Dateiformate konvertiert werden.
n
n Anschluss an einen Computer
Für den Anschluss an einen Computer verbinden Sie einfach ein FireWire-Kabel zwischen
dem FireWire-Ausgang des Computers und dem Anschluss an der Seite der Sensoreinheit.
Der Anschluss liegt geschützt hinter einer Kappe.
Wenn die Kamera an einen Computer angeschlossen ist, gilt Folgendes:
•
Zielspeichermedium und -pfad werden über Phocus gesteuert.
•Alle Belichtungsparameter einschl. ISO, Blende und Belichtungszeit werden von Phocus gesteuert, wenn Sie diese Software für die Aufnahme verwenden wollen. Zusätzlich
sind Funktionen wie Live-Video, Fernsteuerung usw. verfügbar. Ausführliche Informationen finden Sie im Handbuch für Phocus .
•Die Sensoreinheit wird, falls möglich, über das FireWire-Kabel mit Strom versorgt (nicht
alle Computer, vor allem nur wenige Notebooks, liefern Strom über diesen Ausgang).
Dies spart Akkuleistung. Trotzdem muss am Kameragehäuse auch ein geladener Akku
angeschlossen sein, da die Kamera diese Stromquelle für den Betrieb benötigt.
Wenn Sie eine Belichtung über Phocus auslösen, sendet der Computer ein Signal an die
Sensoreinheit, die den Auslöser (und, falls vorhanden, die Stroboskop-/Blitzgeräte) auslöst.
Die Sensoreinheit sendet danach das Bild über die FireWire-Verbindung an den Computer,
wo es auf dem Computerbildschirm erscheint und als 16-Bit-3F-Datei im aktuell gewählten
Ordner auf der Festplatte gespeichert wird.
Im vernetzten Betrieb wird jede Aufnahme ebenfalls als „Host“ auf dem Display der Sensoreinheit angezeigt. Beachten Sie, dass die Tasten an der Einheit in diesem Modus keine
Funktion besitzen.
28
Kamerawerkzeug in Phocus.
n
n H
asselblad-Bilddateien, Phocus- und ADOBE/APPLE-Software-Workflows
ere
3FR
.fff
JPEG
.jpeg
PSD
TIFF
JPEG
DNG
usw.
.nef .cr2 .mos
.dng .tiff .jpeg
usw.
Die H5D kann Dateien aufnehmen und diese im Hasselblad-RAW-Format oder gleichzeitig im Hasselblad-RAW-Format sowie im JPEGFormat speichern.
Hasselblad-RAW-Dateien werden ursprünglich temporär im 3FR-Format, einem proprietären Hasselblad-Format, gespeichert. Eine 3FRDatei umfasst die gesamte digitalisierte RAW-Aufnahme, wie sie von der Kamera erstellt wurde. 3FR-Informationen müssen am Computer (in der Regel in Phocus) ausgewertet werden, um eine umfassende Entwicklung zu ermöglichen. Bei einer Entwicklung in Phocus
werden 3FR-Dateien in Hasselblad 3F-Dateien umgewandelt, die die Dateierweiterung „.fff“ besitzen. Bei einer Entwicklung in anderen
RAW-Bearbeitungsprogrammen werden die 3FR-Dateien nicht in 3F-Dateien, sondern je nach Vorgaben direkt in das TIFF- oder PSDFormat konvertiert.
Beim Arbeiten im vernetzen Betrieb – wofür Phocus erforderlich ist – werden 3FR-Dateien jedoch automatisch im Hintergrund verarbeitet und auf einem Computer als 3F-Dateien gespeichert. Von dessen Festplatte können sie zwecks Anpassung und Export ausgewählt
werden. Auf einer CF-Karte gespeicherte 3FR-Dateien können mit folgender Software verarbeitet werden:
• Hasselblad Phocus
• Adobe Camera Raw/Lightroom
• Apple Aperture
Zusammenfassend können Dateien im 3FR-Format (von einer CF-Karte) zur späteren Bearbeitung in Phocus oder einer anderen Software gespeichert werden. Alternativ können Sie im 3F-Format genutzt werden (im vernetzten Betrieb oder als 3FR-Dateien, die in Phocus bearbeitet und entwickelt werden). In jedem Fall bleibt die ursprüngliche 3FR/3F-Datei erhalten. Außerdem besitzen Sie stets die
Möglichkeit, Dateien in späteren Phocus-Versionen oder anderen Softwarelösungen bearbeiten zu können, um in den Genuss eventueller Verbesserungen und Weiterentwicklungen zu gelangen.
Beachten Sie, dass Phocus die umfassendsten Bearbeitungsmöglichkeiten bietet. Phocus und Adobe-Produkte führen (in den meisten,
jedoch nicht in allen Fällen) zu fast identischen Ergebnissen bei der RAW-Konvertierung. So können Sie individuell entscheiden, welche
Methode sich am besten in Ihren Workflow einfügt. Alternativ kann Apple Aperture genutzt werden. Beachten Sie jedoch, dass DAC-,
HNCS-Informationen usw. in diesem Fall nicht verarbeitet werden.
Kombinierte Formate
Phocus kann darüber hinaus die meisten anderen generischen und proprietären Aufnahmeformate verarbeiten. Demzufolge können
Sie auf Wunsch andere Formate in Ihren normalen Phocus-Workflow einschließen. Außerdem können Sie Hasselblad-Dateien in Ihren
Adobe/Apple-Workflow (siehe oben) einbinden.
29
PHOCUS
Phocus ist eine Anwendung zur Verarbeitung und
Verwaltung von Aufnahmen, die primär im Hasselblad 3F-Format vorliegen. Phocus Mobile ermöglicht
eine Fernanzeige und Fernbedienung im vernetzten
Betrieb. Phocus Quick bietet Funktionen für eine besonders einfache und schnelle Dateiverarbeitung.
Phocus kann auf professionelle und effiziente Weise die detailreichsten Dateien aus den modernsten Kameras der Welt auf Ihrem
Computer extrahieren.
Phocus wurde speziell für die Arbeitsweise von Profifotografen entwickelt. Die Software enthält viele durchdachte und leistungsstarke
Funktionen für die Erleichterung der Arbeitsabläufe. Mit Phocus holen Sie das Optimum aus den Ihren Bilddateien heraus und erzielen
ein bahnbrechendes Niveau an Bildqualität und technischer Präzision. Bei einer Kombination mit den weltbesten Objektiven und Hasselblad-Bildsensoren erhalten Sie genau das, was Sie von Hasselblad
erwarten – eine überragende Bildqualität.
Überragende Bildqualität
Phocus kombiniert die Funktionen Hasselblad Natural Color Solution (HNCS) und Digital Auto Correction (DAC), um in jeder von Ihnen
erstellten Datei eine maximale Bildqualität zu erreichen. Mit Phocus
werden Moiré-Muster, die auch bei Bildern mit extrem hoher Auflösung auftreten können, automatisch direkt in den RAW-Dateien entfernt. Dies sorgt für eine hohe Bildqualität ohne Verluste und spart
zeitaufwändige Nachbearbeitungen.
Funktionen von Phocus
Überragende Bildqualität
· Hasselblad Natural Color Solution (HNCS)
· Komplexe optische Korrekturen für Objektive des H- und VSystems (DAC)
Vernetzte Aufnahmen lassen sich denkbar komfortabel erstellen.
Phocus Remote übernimmt die Fernsteuerung der Kameraeinstellungen für Fokussierung, Live-View, Blende, Verschlusszeit usw.
Spezialisierte Werkzeuge
· Erweiterte Steuerungsmöglichkeiten für vernetzte Kameranutzung
· Phocus Mobile *
· Live-Video
· Szenenkalibrierung und Wiedergabewerkzeuge
· Führende Technologie zur Moiré-Entfernung
· Werkzeuge für Lichterwiederherstellung, Schattenaufhellung, Klarheit und Staubentfernung
· Camera Configuration
Phocus Mobile
Phocus Mobile ist für iPhone, iPad und iPod Touch erhältlich.
Phocus Mobile ermöglicht eine drahtlose Verbindung mit
Computern, auf denen Phocus ausgeführt wird, um hochauflösende RAW-, JPEG- und TIFF-Dateien zu betrachten.
Dies ist eine enorm praktische Lösung, wenn Sie mit Kunden
im Studio arbeiten. So kann jeder Beteiligte die Bilder auf seinem eigenen iOS-Gerät sehen und ist nicht zusammen mit
allen anderen auf einen einzigen Computerbildschirm angewiesen.
Plus:
· Intuitive Benutzerschnittstelle
· Umfassende Anpassungsoptionen für einen individuellen
Workflow
· Im- und Export von Bildanpassungen, Schlagwörtern,
Workflow-Einstellungen usw.
· Hochwertige Druckergebnisse
· Diashow
· RAW-Dateiunterstützung für über 150 DSLR-Modelle
· Software ohne Lizenzbeschränkungen (für eine unbegrenzte
Anzahl von Installationen ohne Registrierungsprobleme)
Mit Phocus Mobile können Benutzer außerdem eine vernetzte
Kamera aus der Ferne bedienen und auslösen. Über die komfortable Darstellung in einem virtuellen Kameradisplay lassen
sich zahlreiche Parameter festlegen. Diese Fernbedienungsfunktion ist besonders hilfreich, wenn sich die Kamera an
einer schwer zugänglichen Position befindet. Phocus Mobile
kann kostenlos über den App Store heruntergeladen werden.
Phocus Quick
Mit Phocus Quick erstellen Sie im Handumdrehen Vorschaubilder auf Ihrem Monitor. Originalbilddateien (im RAW-Format)
bleiben auf der Speicherkarte und können auf Wunsch automatisch auf dem Computer gesichert werden. Sie können
Bilder in Phocus Quick ganz nach Belieben betrachten und
überprüfen sowie später nachbearbeiten. Die perfekte Kombination aus Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit! Phocus
Mobile kann kostenlos von der Hasselblad-Website heruntergeladen werden.
Jede Datei an jedem Ort!
Mit Phocus können Sie Dateien – RAW und andere Formate – importieren und in derselben leistungsstarken, intuitiven Umgebung
bearbeiten. Dabei spielt es keine Rolle, wo sich die Quelldateien befinden. Demzufolge können Sie verschiedenste RAW-Dateien und
andere Formate durchsuchen, betrachten, anpassen und bearbeiten.
Phocus verarbeitet RAW-Dateien aus über 150 Kameras von Canon,
Nikon, Leica, Sony, Fuji, Olympus usw. ** Darüber hinaus werden die
gängigsten Formate wie TIFF, JPEG, DNG und PNG unterstützt. So
werden Sie bei Ihrer Arbeit noch unabhängiger und flexibler!
* Phocus Mobile kann über den Apple-App Store heruntergeladen werden.
** Die vollständige Liste ist unter http://www.apple.com/aperture/specs/raw.html abrufbar.
30
Objektive und Fokussiermodi
Foto: Joachim Schmeisser ©/Hasselblad Masters
31
n
n A
nbringen eines
n
n Ab
nehmen eines
Entfernen Sie den vorderen Schutzdeckel des Kameragehäuses. Hierzu drücken Sie die Objektiventriegelungstaste
und halten sie gedrückt, während Sie
den Deckel gegen den Uhrzeigersinn
drehen. Entfernen Sie den hinteren Objektivdeckel durch Drehen gegen den
Uhrzeigersinn. Richten Sie die Markierung am Objektiv auf die entsprechende Markierung am Kameragehäuse aus
und drehen Sie das Objektiv im Uhrzeigersinn (Bajonettfassung), bis es hörbar
einrastet.
Drücken Sie die Objektiventriegelungstaste
und halten Sie sie gedrückt, während Sie
gleichzeitig das Objektiv gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen und dann
herausnehmen. Setzen Sie bei Bedarf umgehend Schutzdeckel auf Objektiv und Kameragehäuse.
n
n V
orderer
n
n Streulichtblenden
Um den vorderen Objektivdeckel zu lösen oder zu befestigen, greifen Sie – wie
auf der Abbildung gezeigt – mit Daumen
und Zeigefinger in die Aussparungen
und drücken in Pfeilrichtung nach innen.
Alle Objektive werden mit Streulichtblenden geliefert, die umgedreht montiert einen
zusätzlichen Schutz bei Transport und Lagerung bieten. Streulichtblenden haben eine
Bajonettfassung und werden durch Drehung im Uhrzeigersinn befestigt. Beim Aufsetzen
die Markierungen an der Frontlinse und an der Streulichtblende aufeinander ausrichten.
Auch bei der Montage in umgedrehter Position sind die Markierungen auszurichten und
die Streulichtblende im Uhrzeigersinn zu drehen.
Objektivs
Objektivdeckel
Objektivs
Wenn Sie versuchen, das Objektiv zu drehen, bevor Sie den Entriegelungsknopf gedrückt haben, kann das Objektiv klemmen.
In diesem Fall drehen Sie das Objektiv zuerst
ein wenig im Uhrzeigersinn und wiederholen die Vorgehensweise dann in der richtigen Reihenfolge: Zuerst die Taste drücken,
danach das Objektiv drehen.
n
n Einstellung von Verschlusszeit
n
n Filter
und Blende
Filter besitzen ein Schraubgewinde
(Durchmesser 67, 77, 95 mm; je nach
Objektiv) und werden im Uhrzeigersinn
festgeschraubt. Da sich die Vorderseite
des Objektivs beim Ändern der Scharfstellung nicht bewegt, werden auch die
Filter nicht gedreht. Dies ist besonders
hilfreich bei der Verwendung von Poloder Verlaufsfiltern, deren Ausrichtung
normalerweise nicht verändert werden
sollte.
Im manuellen Modus werden Verschlusszeit und Blende elektronisch gesteuert und über die Einstellräder am Kameragriff vorgegeben. Es gibt keine zusätzlichen manuellen Einstellringe am Objektiv oder Kameragehäuse.
Die gewählten Einstellungen werden sowohl auf dem Kameragriffdisplay als auch im Sucher angezeigt. Eine ausführliche Beschreibung finden Sie unter Belichtungsmessung und -steuerung/Belichtungsmethode.
n
n Entfernungsberechnung
Oben auf dem Objektiv befindet sich ein Sichtfenster mit zwei Entfernungsskalen (in Fuß und Metern)
Der Schärfentiefebereich wird an der gewünschten Skala am mittleren Objektivindex abgelesen.
Mittlere Objektivmarkierung
32
n
n Abblenden/Schärfentiefevorschau
Durch Drücken der Abblendtaste (STOP DOWN) und gleichzeitiges Betrachten des Sucherbildes kann die Schärfentiefe visuell überprüft werden.
Der Schärfentiefebereich kann folgendermaßen berechnet werden:
1. Stellen Sie das Motiv am Objektiv scharf.
2. Messen Sie die Belichtung (automatisch oder manuell) und notieren Sie die
Blendeneinstellung.
3. Rechts und links vom Objektivindex finden Sie Markierungen für die verschiedenen
Blendeneinstellungen.
4. Mithilfe dieser Blendenmarkierungen können Sie die beiden entsprechenden
Entfernungen ablesen.
5. Die Schärfentiefe (bei dieser Blende und Entfernungseinstellung) liegt also im Bereich
zwischen diesen beiden Entfernungen.
In diesem Beispiel ist die Entfernung auf fast 3 m eingestellt. Bei Blende 22 beginnt der
Schärfebereich daher bei etwas mehr als 2 Meter und reicht bis etwa 4,5 Meter. Bitte beachten Sie, dass die Schärfentiefenangabe nicht absolut ist. Die exakte Schärfentiefe ist von
mehreren Faktoren abhängig, die Angabe ist daher nur eine Richtschnur.
n
n Fokussierung bei Infrarotaufnahmen
Da Infrarotstrahlen Bilder auf einer anderen Ebene abbilden als das sichtbare Licht, funktioniert das normale Fokussieren dabei nicht. Bei Infrarotaufnahmen stellen Sie folgendermaßen scharf:
1. Fokussieren Sie das Motiv wie gewohnt.
2. Lesen Sie die Entfernungseinstellung an der mittleren Objektivmarkierung ab.
3. Stellen Sie diese Entfernung auf die (rote) Infrarotmarkierung rechts von der mittleren
Objektivmarkierung ein.
Wenn Sie die Entfernung bereits berechnet haben, können Sie auch unmittelbar eine manuelle Einstellung vornehmen. Hierzu verwenden Sie die Entfernungsskalen und die rote
Infrarotmarkierung statt der mittleren Objektivmarkierung.
Bei Spezialanfragen wenden Sie sich an Ihren Hasselblad-Fachhändler. Dort erhalten Sie
Informationen zu Sensoren, die nur für die Infrarotfotografie entwickelt wurden.
 Fokussierhilfe
Neben dem Mattscheibenbild bietet die H5D zusätzlich eine Fokussierhilfe in Form von
zwei LED-Pfeilen, die rechts in der Sucheranzeige angeordnet sind (außer bei Objektiven
mit einer Blende kleiner als f/6,7). Die Pfeile bestätigen eine präzise Fokussierung und bieten eine nützliche Unterstützung beim visuellen Scharfstellen.
Manuelle Entfernungseinstellung
Wenn nur der linke Pfeil angezeigt wird, liegt der Fokus hinter der gewählten Distanz (dem
in der Mitte des Suchers angezeigten Bereich), und wenn nur der rechte Pfeil angezeigt
wird, ist der Fokus zu nah. Die Entfernungseinstellung ist korrekt, wenn beide Pfeile angezeigt werden. Wenn das Fokussieren nicht möglich ist, blinken beide Pfeile.
Automatische Entfernungseinstellung
Die Entfernungseinstellung ist korrekt, wenn beide Pfeile zusammen angezeigt werden.
Wenn nur ein Pfeil angezeigt wird, ist die Entfernungseinstellung fehlerhaft. Wenn das Fokussieren nicht möglich ist, blinken beide Pfeile.
Fokussierung des
Objektivs zu weit für die
Entfernung, in der sich
das Motiv im mittleren
Bereich des Suchers
befindet.
Fokussierung des
Objektivs zu nah für die
Entfernung, in der sich
das Motiv im mittleren
Bereich des Suchers
befindet.
Fokussierung korrekt
33
Hinweis
Hinweis
Einige Objektive haben besondere Charakteristika, die zusätzliche
Erläuterungen erfordern. So kann beispielsweise der AutofokusBereich des HC 4/120 Macro-Objektivs durch eine bestimmte Einstellung an der Kamera begrenzt werden, entweder auf den Nahbereich, den Fernbereich oder den gesamten Bereich. Diese Anzeige
erscheint auf dem Display des Kameragriffs nur beim Einsatz dieses
bestimmten Objektivs.
Die HCD Objektive wurden ursprünglich für die Nutzung mit den
kleineren Sensoren der H-Serie entwickelt und decken daher nicht
den gesamten Bereich der Sensoren der Modelle mit 60 Megapixels
ab. Wenn Sie HCD Objektive nutzen, beachten Sie bitte die Beschränkungen (Vignettierung und reduzierte Qualität an den Bildrändern).
Als Hinweis für die automatische Beschneidungsfunktion erscheint
ein HCD Beschneidungssymbol in der Sucheranzeige, wenn ein HCD
Objektiv aufgesetzt ist.
Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre für HC-SystemObjektive und H-System-Objektivzubehör, die zusammen mit jedem
Objektiv geliefert wird. Die Broschüre kann auch von der Hasselblad-Website heruntergeladen werden.
In Phocus kann die automatische Beschneidungsfunktion jedoch
unter Präferenzen auf Wunsch ausgeschaltet werden.
Beachten Sie ebenfalls die Hinweise zu den HCD-Objektiven.
Hinweis
Tipp
Wenn Fotos in Phocus geladen werden, kann die Objektivkorrektur
verwendet werden. Auf Grundlage der Informationen in den Metadaten zu jeder Aufnahme nutzt die DAC-Funktion (digitale Objektivkorrektur) die objektivspezifischen Berechnungen für die Korrektur
von chromatischen Aberrationen, Verzeichnungen und Vignettierungen. Bei der Analyse werden nicht nur modelspezifische Daten,
sondern auch Aufnahmeparameter berücksichtigt.
Wenn Sie manuelles Fokussieren vorziehen, aber trotzdem die Vorzüge des Autofokus nutzen möchten, stellen Sie die AE-L-Taste (oder
eine individuell programmierte Taste) auf AF (Single)-Modus.
Diese extrem präzise Optimierungsmöglichkeit der Bilder sollte beim
Bearbeiten der Dateien nicht übersehen werden! Detaillierte Informationen finden Sie im Handbuch für Phocus.
Sie können das Bild daher neu komponieren und müssen den Auslöser nicht gedrückt halten, um die neue, automatisch erfolgte Fokussierung beizubehalten (AF-T kann auch verwendet werden).
Tipp
Hinweis
Die True-Focus-Funktion kann in besonderen Situationen auch mit
anderen Autofokusbetriebsarten kombiniert werden.
Die Autofokusfunktion ist bei bestimmten Kombinationen von Objektiven und Zubehörteilen nicht wirksam. Es wird dann jedoch ein
Warnsymbol angezeigt, das nach Quittierung wieder verschwindet.
Das Hauptmotiv kann dann zentriert und durch Drücken von AE-L
korrekt fokussiert werden. Die Kamera schaltet unmittelbar auf manuelles Scharfstellen zurück, wenn die Taste losgelassen wird.
Tipp
Um Ihre Objektivmöglichkeiten zu vergrößern können Sie mit dem
CF-Adapter auch die meisten Objektive des Hasselblad V Systems
verwenden.
34
 Manueller Fokus
Die Kamera verfügt sowohl über eine Betriebsart mit manueller Fokussierung als auch
über einen manuellen Eingriff in den Autofokus. Die manuelle Fokussierung ist eine bestimmte Einstellung, die Sie aktiv vornehmen, wohingegen Ihnen der manuelle Eingriff in
den Autofokus jederzeit im Autofokusmodus zur Verfügung steht.
Vorderes Einstell­rad
AF
SAVE
In der Betriebsart für die manuelle Fokussierung erfolgt das Fokussieren konventionell
durch Drehen des Einstellrings am Objektiv. Die Fokussierung bleibt bis zur nächsten Änderung wie bei konventionellen Objektiven ohne Autofokus erhalten. Durch Drücken des
Auslösers erfolgt also keine Veränderung der Entfernungseinstellung wie beim AutofokusModus. Um den Autofokusmodus wieder zu aktivieren, müssen Sie eine neue Einstellung
vornehmen (durch Drücken der AF-Taste und Auswahl von AF S oder AF C).
Beim manuellen Eingriff in den Autofokus können Sie eine Fokussiereinstellung verändern,
indem Sie in gewohnter Weise den Einstellring am Objektiv drehen. Ein Wechsel der Betriebsart ist hierfür nicht erforderlich. Solange Sie den Auslöser halb gedrückt halten, bleibt
die neue Entfernungseinstellung erhalten. Wenn Sie den Auslöser loslassen und erneut
drücken, ist die Autofokusfunktion sofort wieder aktiviert.
n
n Automatische/manuelle Fokussierung
1. Drücken Sie AF.
2. Drehen Sie das VORDERE Einstellrad, um je nach Bedarf zwischen Single Shot,
Continuous, True Focus oder Manual auszuwählen.
3. Drücken Sie SAVE.
Bei manuellen Einstellungen vermittelt der Einstellring des Objektivs mit seinem Reibungswiderstand ein sicheres Gefühl.
Beachten Sie, dass die Markierungen für Unendlich und die geringste Entfernungseinstellung auf der Objektivskala beim manuellen Fokussieren hinter dem mittleren Objektivindex liegen können. Dies ist ein vorübergehender Effekt und besitzt keine Auswirkungen
auf den Schärfebereich des Objektivs.
n
n Autofokus
Der Autofokusmodus kann in den Betriebsarten Single Shot (Einzelautofokus) oder Continuous (Nachführautofokus) genutzt werden. Zum Aktivieren drücken Sie den Auslöser
halb. Der Autofokus arbeitet im Bereich von EV 1-19 bei ISO 100. Der Fokussierpunkt ist
definiert durch den Bereich der vertikalen und horizontalen Flächen (siehe Abbildung) in
der mittleren rechtwinkligen Zone auf der Einstellscheibe. Wenn zu wenig Licht vorhanden
oder der Motivkontrast zu gering ist, wird auf Wunsch automatisch ein Hilfslicht (oben am
Kameragriff) aktiviert. Der Wirkungsbereich erstreckt sich etwa über sechs Meter Entfernung von der Kamera. Alternativ kann auch ein dafür geeignetes Blitzgerät (zum Beispiel
Metz 54/70) verwendet werden. Diese Funktion ist veränderbar, siehe (Individuelle Einstellungen 16/AF-Hilfslicht).
True Focus wird auch als Autofokusfunktion klassifiziert und normalerweise über eine eigene Taste am Kameragriff aktiviert. Siehe Abschnitt weiter hinten.
n
n Manueller Eingriff in den
Autofokusmodus
Ein manueller Eingriff in den Autofokusmodus ist jederzeit möglich. Hierzu sind keine neuen zusätzlichen Einstellungen erforderlich, Sie drehen einfach wie gewohnt am Einstellring des Objektivs.
Da sich der Fokussierring im Autofokus-Modus nicht dreht, können Sie diesen Einstellring wie bei einem konventionellen Objektiv
für sofortige manuelle Änderungen verwenden. Um die neue manuelle Entfernungseinstellung jedoch beizubehalten, müssen Sie
weiterhin auf den Auslöser drücken. Sie können jederzeit sofort
zum Autofokus zurückschalten, indem Sie zuerst den Finger vom
Auslöser nehmen und diesen danach wieder halb drücken.
des Autofokus nutzen und trotzdem bei Bedarf unmittelbare manuelle Überprüfungen für höchste Genauigkeit vornehmen, ohne
dass die Einstellungen verändert werden.
n
n Umschalten in den Autofokus
in der manuellen Betriebsart
Siehe Abschnitt Autofokus für eine Beschreibung des Umschaltens
aus dem manuellen Modus in den Autofokus für eine schnelle
Schärfeprüfung.
Die unmittelbare Eingriffsmöglichkeit in den Autofokus ermöglicht eine sehr komfortable Arbeitsweise. Sie können die Vorteile
35
 Single Shot
Bei der Einstellung Single Shot (AF S; Einzelaufnahme) ist der Auslöser gesperrt, bis die Kamera die optimale Entfernungseinstellung gefunden hat. Hierdurch wird sichergestellt, dass nur
Fotos mit einwandfreier Fokussierung belichtet werden. Doch diese Verzögerung beträgt bei
guten Lichtverhältnissen und einem klaren Motiv nur Bruchteile einer Sekunde.
Bitte beachten Sie, dass das Objektiv in diesem Modus auf eine bestimmte Entfernung fokussiert und auch darauf fokussiert bleibt, solange der Auslöser gedrückt gehalten wird. Dadurch
können Sie beispielsweise auf ein nahe gelegenes Objekt scharf stellen, das sich vorübergehend im Fokussierbereich des Suchers befindet, um dann mit weiterhin gedrücktem Auslöser
das Bild neu zu komponieren. Der Fokus bleibt auf dem gewählten Objekt, auch wenn es sich
jetzt außerhalb des Fokussierbereichs befindet. Loslassen und erneutes halbes Herunterdrücken des Auslösers führt zu einer neuen Fokussierung auf das Objekt, das sich aktuell im Fokussierbereich befindet.
Siehe Abschnitt zum manuellen Eingriff in den Autofokusmodus für praktische Hinweise
zum kombinierten Einsatz manueller Einstellungen oder Autofokuseinstellungen in beiden
­Betriebsarten.
 Serienaufnahmen
Bei der Einstellung Serienaufnahmen (AF C )kann der Auslöser auch ausgelöst werden, bevor
das Objektiv fokussiert ist, um Aufnahmen in Sekundenbruchteilen zu ermöglichen (bei Single Shot kann eine Belichtung erst nach korrektem Fokussieren durch die Kamera erfolgen).
Die Kamera stellt trotz halb gedrückten Auslösers weiterhin scharf, wenn sich ein bewegliches
Objekt im Fokussierbereich befindet oder wenn Sie das Bild neu komponieren.
Um diese Funktion beim Fotografieren in schnell veränderlichen Situationen – wie beispielsweise im Fotojournalismus – zu nutzen, hält man daher den Auslöser gedrückt. Auf diese
Weise fokussiert das Objektiv permanent (entsprechend dem Fokussierbereich) und durch
kurzzeitiges Loslassen sowie sofortiges erneutes Drücken des Auslösers minimieren Sie den
Zeitraum, den das Objektiv zur Überprüfung der Schärfe benötigt und stellen damit Aufnahmen in Sekundenbruchteilen mit optimaler Schärfe sicher.
 True Focus
• Die True Focus-Berechnungen nutzen
neben anderen Faktoren die Entfernung
zwischen Kamera und
Motiv für die Berechnung der erforderlichen Anpassungen.
Dies bedeutet, dass die Berechnungen keine Gültigkeit mehr besitzen, wenn sich Kamera oder Motiv nach der ersten Einstellung
bewegt haben. Um eine optimale Korrektur zu gewährleisten,
dürfen sich Fotograf und Motiv so wenig wie möglich bewegen.
Beachten Sie, dass insbesondere bei langen Brennweiten bereits
Bewegungen von wenigen Zentimetern das Ergebnis verfälschen können.
Die Einstellung True Focus (AF T) wird grundsätzlich in besonderen Situationen genutzt, um Diskrepanzen von Kamerawinkel/
Fokussiereinstellungen automatisch zu korrigieren. Sie kann aber
auch mit anderen Autofokuseinstellungen kombiniert werden.
Um die True Focus-Einstellung richtig und in den passenden Situationen zu nutzen, sollen einige Punkte beachtet werden. Grundsätzlich sind die vier im Folgenden aufgeführten Variablen zu beachten: (a) Entfernung der Kamera zum Motiv, (b) Brennweite des
Objektivs, (c) Blendeneinstellung und (d) Bewegung der Kamera
und/oder des Motivs nach der Einstellung. Je dichter Sie im Bezug
auf diese Variablen an der idealen Situation sind, umso deutlicher
wird der Effekt des True Focus.
• Je näher Sie dem Motiv sind, umso schwerwiegender wird das
ursprüngliche Problem. Demzufolge nimmt der Bedarf an der
True Focus-Funktion zu und deren Wirkung wird dadurch stärker spürbar.
True Focus kann mit längeren Brennweiten, kleineren Blenden
usw. verwendet werden, aber je weiter man sich von der oben beschriebenen Idealsituation entfernt, umso geringer bis gar nicht
mehr sichtbar wird der Effekt ausfallen. Beachten Sie, dass obwohl
True Focus anspruchsvolle Aufnahmen deutlich verbessern kann,
diese Funktion nur in den Situationen effektiv arbeitet, für die sie
entwickelt wurde.
• Objektive mit kurzen Brennweiten (Weitwinkel) reduzieren die
Entfernung Kamera/Motiv, daher ist der Bedarf laut Punkt (a) an
True Focus-Anpassungen größer.
• Kleinere Blenden vergrößern den Schärfentiefebereich, daher
reduzieren sie den Bedarf an einer True Focus-Funktion. Kleinere Blenden produzieren aber einen anderen visuellen Effekt,
mit True Focus kann daher der Unschärfebereich (bei größeren
Blendenöffnungen) ohne das Risiko unerwünschter Schärfeeinschränkungen genutzt werden.
36
n
n True Focus und Absolute Position Lock
Eine normale Situation für die Nutzung der Vorteile von True Focus ist beispielsweise eine Modeaufnahme mit einem Weitwinkelobjektiv, einer großen Blendeneinstellung und dem Kleidungsstück im Zentrum des Bildes, wobei das Gesicht des Models aber scharf sein soll.
Idealerweise sollte das Shooting mit kontrollierten Bewegungen erfolgen. Das Model sollte nur nach den Aufnahmen eine neue Pose
einnehmen und der Fotograf sollte sich vor der Aufnahme nicht zu stark nach vorn oder zurücklehnen oder sich niederkauern.
Mit der größten Blendenöffnung macht man eine normale Autofokus-Einstellung auf dem Gesicht des Models (A) und speichert diese
Einstellung. Die Bildkomposition wird dann verändert, um mehr von dem Kleidungsstück (B) abzubilden, aber die gespeicherte Entfernungseinstellung geht jetzt nach den Gesetzen der Geometrie über das Gesicht des Models hinaus (B). Dies bedeutet, dass große
Teile des Motivs, die der Kamera am nächsten liegen, sowie das Gesicht des Models unscharf werden. Lösungen mit manuellem Fokus,
gespeicherter Entfernungseinstellung, Zurücksetzen von Mehrfachpunktsensoren behindern die Arbeit und führen leicht zu Fehlern.
Durch die True Focus-Einstellung auf (A) ist sichergestellt, dass die Entfernungseinstellung automatisch gemäß der Veränderung des
Kamerawinkels angepasst wird.
True Focus verwendet eine Scherensensortechnologie mit einem Absolute Position Lock-Prozessor (APL), der die Kamerabewegung­
en aufzeichnet und die Entfernungseinstellung extrem schnell und verzögerungsfrei anpasst. Die Firmware der H5D perfektioniert die
Scharfstellung darüber hinaus mit dem präzisen Datenabrufsystem bei allen HC/HCD-Objektiven.
Eine normale Autofokus-Einstellung erfolgt
zum Gesicht des Models und wird gespeichert.
A
Die Entfernungseinstellung beträgt etwa 2,5 m.
A – ca
. 2,5 m
B – ca. 2,5 m
Die Entfernung zur lotrechten Kamera beträgt etwa
2,4 m.
B
B A
A
B
Wenn die Kamera wieder nach unten geschwenkt wird, B, verändert sich die gespeicherte Entfernungseinstellung von 2,5 m von
der Lotrechten bis zum Gesicht nach den Gesetzen der Geometrie und führt zu Unschärfe.
Wenn eine True Focus-Einstellung statt der normalen Autofokuseinstellung vorgenommen
wird, erfolgt die Einstellung jetzt auf A und die Komposition danach wieder auf B. Die Kamera berechnet den Fokus automatisch von 2,5 m auf etwa 2,4 m, was der aktuellen lotrechten Entfernung der Kamera entspricht. Das Gesicht des Models ist nun wieder scharf.
37
n
n T
rue Focus und
Kamerabedienung
✘
Um die True Focus-Funktion optimal nutzen zu können, sollten Sie
die Systemanforderungen beachten. Dies erfordert möglicherweise etwas Übung, steigert jedoch die Messgenauigkeit und führt
damit zu besseren Ergebnissen.
Versuchen Sie zunächst, die erste True Focus-Messung so bewegungslos wie möglich vorzunehmen. Warten Sie vor dem Fortsetzen auf das Tonsignal oder eine grün leuchtende Bereitschaftsanzeige. Dadurch geht der Vorgang nicht nur schneller, sondern
auch präziser vonstatten.
Beim Neukomponieren der Aufnahme sollten Sie nach Möglichkeit versuchen, Ihre Position nicht zu verändern. Bewegen Sie
Ihren Körper oder Kopf möglichst nicht vor oder zurück, da sich
andernfalls die Kamera von der gemessenen Position entfernt.
Inkorrektes Verschwenken der Kamera
aus ihrer ursprünglichen Position.
Im Beispiel oben rechts hat der Fotograf die Kamera von der ersten
Messung verschwenkt, um die Aufnahme wie üblich umzukomponieren. Es ist jedoch erkennbar, dass sich die Kamera aus ihrer ursprünglichen Position bewegt hat.
✔
Das untere Beispiel veranschaulicht im Prinzip dieselbe Situation
– nur wird diesmal die Kamera nicht verschwenkt, sondern mehr
oder weniger um ihre eigene Achse gedreht. Der Unterschied mag
geringfügig erscheinen, doch die Praxis belegt, dass mit dieser
Vorgehensweise die ursprüngliche Position deutlich besser beibehalten wird, was zu einer höheren Fokussiergenauigkeit führt.
Korrektes Verschwenken der
Kamera.
Schärfeprüfung bei der Bildbetrachtung, in der Vorschau oder

im True Focus-Modus:
Die Schärfe einzelner Aufnahmen lässt sich
überaus effizient prüfen, indem der Taste
P1 oder P2 (oder der Taste „Mirror Up“ bzw.
„Stop Down“) die Funktion „Focus Confirm“
zugewiesen wird.
Drücken Sie im Bildbetrachtungsmodus
oder nach einer Aufnahme die P-Taste. Nun
erscheint ein Cursor auf dem Display, der
über die Einstellräder oder die Navigationstaste exakt zum gewünschten Bereich
bewegt werden kann. Durch erneutes Drücken der P-Taste wird die Darstellung dieses
Bereich zur Schärfeprüfung vergrößert. Die
Einstellräder (oder die Navigationstaste)
lassen sich jetzt nutzen, um benachbarte
Bereiche ebenfalls zu prüfen. Drücken Sie
andernfalls erneut die Taste, um in die Cursoransicht zurückzuwechseln und um den
Cursor für eine erneute Prüfung schnell positionieren zu können.
Im True Focus-Modus erscheint der Cursor
nicht in der Bildmitte, sondern automatisch
in der Nähe des Bereichs, den Sie für die
True Focus-Einstellung festgelegt haben.
Diese Methode ermöglicht eine besonders
komfortable und schnelle Prüfung, wenn
die True Focus-Funktion genutzt wird.
Bei der Bildbetrachtung hat der Fotograf die P-Taste gedrückt, um den Cursor in der Bildmitte
zu positionieren. Mit vorderem und hinterem Einstell­rad wurde der Cursor zum Auge bewegt.
Durch erneutes Drücken der P-Taste wurde die Darstellung des Auges zur Schärfeprüfung
vergrößert.

Bei dieser Aufnahme hat der Fotograf
zunächst eine True Focus-Einstellung
vorgenommen, die auf das Ohr des Modells
ausgerichtet ist. Nach dem Neukomponieren wurde die P-Taste gedrückt und
somit der Cursor automatisch auf dem Ohr
positioniert. Durch erneutes Drücken der
P-Taste wurde die Darstellung des Ohres zur
Schärfeprüfung vergrößert, ohne dass eine
zusätzliche Navigation erforderlich war.
38
Vier True Focus-Verfahren
Durch Auslöser aktiviert – True Focus bleibt erhalten
Menü > EINSTELLUNGEN > Individuelle Einstellungen > 31
In diesem Modus wird die Autofokusfunktion effizient in die True Focus-Funktion umgewandelt. Das bedeutet, dass durch halbes Drücken des Auslösers fokussiert „wird“ Beachten Sie jedoch, dass die True Focus-Funktion beibehalten wird, bis sie unter Individuelle
Einstellungen deaktiviert „wird.“
1. Drücken Sie die Menütaste am Kameragriff und wählen Sie Einstellungen aus oder
drücken Sie zweimal die Menütaste.
2. Wählen Sie mit dem vorderen Einstell­rad unter Individuelle Einstellungen den
Eintrag 31 (True Focus in AF-S) aus. Wählen Sie ON mit dem hinteren Einstell­rad
aus. Speichern Sie.
Vorderes Einstell­rad
SAVE
MENU
3. Richten Sie die Kamera auf einen wichtigen Bereich des Motivs aus und drücken Sie
den Auslöser halb.
Hinteres
Einstell­
rad
4. Warten Sie, bis das True Focus-Symbol (im Sucher) erscheint und die
Tonsignalbestätigung erfolgt.
5. Halten Sie den Auslöser weiterhin halb gedrückt und komponieren Sie das Bild neu.
Drücken Sie zum Belichten den Auslöser vollständig. Das True Focus-Symbol verschwindet aus dem Sucher. Die True Focus-Funktion bleibt erhalten.
1/2!
Vorübergehend durch eine gewählte programmierbare Taste aktiviert – Autofokus
bleibt erhalten
Menü > EINSTELLUNGEN > Individuelle Einstellungen
In diesem Modus wird die True Focus-Funktion durch Drücken einer zugewiesenen Taste aktiviert. Dies ist eine Einstellung für ein Bild,
wobei die Kamera nach der Aufnahme zur vorangegangenen Autofokuseinstellung zurückschaltet. Dies ist sinnvoll, wenn Sie schnell
zwischen True Focus und normalem Autofokus hin- und herschalten wollen. Arbeitet mit oder ohne individuelle Einstellung 31.
1. Drücken Sie die Menütaste am Kameragriff und wählen Sie Einstellungen aus oder
drücken Sie zweimal die Menütaste.
2. Wählen Sie Individuelle Einstellungen und die gewünschte Taste aus, die mit dem
vorderen Einstell­rad belegt werden soll (in diesem Beispiel die M.UP-Taste). Wählen
Sie True Focus mit dem hinteren Einstell­rad aus. Speichern Sie.
2. Richten Sie die Kamera auf einen wichtigen Bereich des Motivs aus und drücken Sie die
gewählte Taste (das Kameragriffdisplay zeigt den AF-T-Modus an).
3. Warten Sie, bis das True Focus-Symbol (im Sucher) erscheint und die
Tonsignalbestätigung erfolgt.
4. Komponieren Sie das Bild neu und drücken Sie den Auslöser (die Kamera fokussiert
nicht erneut, weil sie sich vorübergehend im AF-T-Modus befindet). Das True FocusSymbol verschwindet aus dem Sucher. Die Kamera schaltet auf AF-S zurück.
Beachten Sie, dass die Kamera in den AF-S-Modus zurückkehrt, wenn Sie den
Entfernungsring am Objektiv drehen.
39
Vorderes Einstell­rad
SAVE
MENU
Hinteres
Einstell­
rad
Vier True Focus-Verfahren
Forts.
Per True Focus-Taste aktiviert – Autofokus deaktiviert
In diesem Modus wird die True Focus-Funktion durch Drücken der True Focus-Taste aktiviert. Der normale Autofokus ist deaktiviert,
durch Drücken des Auslösers wird der Fokus also nicht neu eingestellt. Dies ist nützlich, wenn mehrere Fotos mit der gleichen Fokussierung aufgenommen werden.
1. Drücken Sie die AF-Taste. Wählen Sie True Focus mit dem vorderen Einstell­rad aus.
Speichern Sie.
Vorderes Einstell­rad
2. Richten Sie die Kamera auf einen wichtigen Bereich des Motivs aus und drücken Sie die
True Focus-Taste.
3.
AF
SAVE
Warten Sie, bis das True Focus-Symbol (im Sucher) erscheint und die
Tonsignalbestätigung erfolgt. Komponieren Sie das Bild neu und drücken Sie den
Auslöser.
Beachten Sie, dass die True Focus-Einstellung auch bei den folgenden Aufnahmen erhalten
bleibt, bis die True Focus-Taste erneut gedrückt wird (wenn eine neue Anpassung erfolgt).
Durch zugewiesene Taste aktiviert – Manueller Fokus bleibt erhalten
In diesem Modus wird die True Focus-Funktion durch Drücken einer zugewiesenen Taste aktiviert. Dies ist eine Einstellung für ein Bild,
wobei die Kamera nach der Aufnahme zur vorherigen manuellen Fokuseinstellung zurückschaltet. Durch Drücken des Auslösers erfolgt
keine neue Fokussierung. Dies ist nützlich, wenn mehrere Fotos mit der gleichen Fokussierung aufgenommen werden.
1. Drücken Sie die Menütaste, wählen Sie Individuelle Einstellungen aus und legen
Sie die gewünschte Taste fest, die mit dem vorderen Einstell­rad (in diesem Beispiel
die M.UP-Taste) belegt werden soll. Wählen Sie True Focus mit dem hinteren
Einstell­rad aus.Speichern Sie.
2. Richten Sie die Kamera auf einen wichtigen Bereich des Motivs und drücken Sie die
gewählte Taste.
3. Stellen Sie sicher, dass das True Focus-Symbol im Sucher erscheint.
Komponieren Sie das Bild neu und drücken Sie den Auslöser. Das True Focus-Symbol
verschwindet aus dem Sucher. Die Kamera kehrt zur manuellen Fokussierung zurück.
Beachten Sie, dass die True Focus-Einstellung auch bei den folgenden Aufnahmen
erhalten bleibt, bis die True Focus-Taste erneut gedrückt wird (wenn eine neue
Anpassung erfolgt).
40
Vorderes Einstell­rad
SAVE
MENU
Hinteres
Einstell­
rad
Belichtungssteuerung
Foto: Joe Felzman ©/Hasselblad Masters
41
n
n ISO und WeiSSabgleich
ISO und Weißabgleich können über den Kameragriff, die Sensoreinheit oder im vernetzten Betrieb über Phocus festgelegt werden.
Die ISO/WB-Taste am Kameragriff ermöglicht einen sofortigen Zugriff auf die ISO- und Weißabgleichseinstellungen. Die gewünschten
Änderungen werden mit dem vorderen und hinteren Einstell­rad vorgenommen. An der Sensoreinheit werden die Einstellungen per
Zoomtaste geändert. In Phocus werden die Kameraeinstellungen über ein bestimmtes Werkzeug gesteuert.
Die Einstellungen werden vom Kameragriff automatisch und zeitgleich an die Sensoreinheit übertragen. Ebenso werden alle Änderungen an der Sensoreinheit automatisch zum Kameragriffdisplay übertragen. Beachten Sie, dass die Änderungen erst nach dem Speichern
an der Sensoreinheit angezeigt werden.
Nähere Informationen zu Weißabgleichseinstellungen entnehmen Sie dem Abschnitt ‘Einstellungen an der Sensoreinheit’ .
n
n ISO und WeiSSabgleich am Kameragriff –
Vorgaben und manuelle Einstellung
MAN.
1. Drücken Sie ISO/WB.
2. Drehen Sie das VORDERE Einstellrad, um die ISOEinstellung auszuwählen.
3. Drehen Sie das HINTERE Einstellrad, um den
Weißabgleich auszuwählen (Tageslicht, Schatten,
Bewölkt, Blitz, Leuchtstoffröhre und Glühlampe).
4. Um eine manuelle Weißabgleichseinstellung vorzunehmen (nicht eine Weißabgleichstestaufnahme), drücken Sie
die Taste Man. (AF) und drehen das HINTERE Einstellrad,
um eine Farbtemperatur als Zahlenwert (in Kelvin) auszuwählen: 2000-10000 K
5. Drücken Sie SAVE.
Vorderes Einstell­rad
ISO/WB
&
SAVE
Hinteres
Einstellrad
Individuelle
Weißabgleichseinstellung
in
Kelvin.
Tipp
Hinweis
Weißabgleichseinstellungen sind technisch gesehen für 3F/3FRDateien nicht erforderlich, da das RAW-Format alle erforderlichen
Informationen für eine Korrektur in Phocus und bzw. oder anderer
Software enthält. Die ursprüngliche Farbtemperatur der Lichtquelle
oder die Farbtemperatureinstellung der Kamera zum Zeitpunkt der
Aufnahme spielen dabei keine Rolle. Wenn Sie jedoch im RAW- und
JPEG-Format aufnehmen oder Phocus/Phocus Quick zur JPEG-Erstellung nutzen und JPEG-Dateien direkt drucken oder liefern wollen, sollten Sie den Weißabgleich korrekt einstellen.
ISO- und Weißabgleichseinstellung können am Kameragriff oder an
der Sensoreinheit erfolgen. Die Einstellungen werden automatisch
gegenseitig aktualisiert.
n
n Belichtungsmessmethoden
Integral: Berücksichtigt den mittleren im Sucher sichtbaren Bereich, der etwa 25% des Bildes ausmacht. Hierdurch ergibt sich
eine ausgewogene Bewertung, die oft verwendet wird, wenn sich
das Hauptmotiv in der Bildmitte befindet.
Es stehen drei reflektive Belichtungsmessmethoden zur Verfügung. Diese tragen die folgenden Bezeichnungen auf dem Kameragriffdisplay:
– Selektiv
Spot: Der empfindliche Messbereich entspricht etwa 2,5% der
Bildfläche (der mittlere Kreis auf der Suchereinstellscheibe). Alle
Teile außerhalb dieses Bereichs werden bei der Belichtungsmessung nicht berücksichtigt. Dies bietet die Möglichkeit für sehr genaue Messungen von spezifischen Farbtönen. Typischerweise genutzt in Zonensystemen und ähnlichen Messsituationen, in denen
eine maximale Genauigkeit gefordert wird. Eignet sich auch sehr
gut für Messungen zum Vergleich von Tonwerten. Die Spotmessung kann im Sucher auch Zonen statt EV-Werte anzeigen (siehe
Individuelle Einstellungen 14).
– Integral
– Spot
Selektiv: Wird normalerweise für durchschnittliche Lichtverhältnisse ohne besondere Dominanz heller oder dunkler Flächen über
den Tonwertbereich verwendet. Berücksichtigt etwa 25% des im
Sucher sichtbaren Bilds.
42
n
n Belichtungseinstellungsmodi
die Verschlusszeit am hinteren Einstell­rad festgelegt, sofern nicht
anders über Individuelle Einstellungen 26 definiert.
Die Belichtung kann entweder manuell oder mit einer der vier automatischen Funktionen gesteuert werden. Diese tragen die folgenden Bezeichnungen auf dem Kameragriffdisplay:
M
– Manuell
A
– Blendenvorwahl (Aperture)
S
– Verschlusszeitvorwahl (Shutter)
P
– Programmautomatik
Pv
– Variable Programmautomatik
In den Automatikmodi werden die Blenden- und Verschlusszeiteinstellungen von der Kamera vorgenommen, je nach Auswahl
entweder teilweise oder komplett. In diesem Modus bestehen insgesamt vier Wahlmöglichkeiten.
(Im Anhang finden Sie Tabellen für die Modi P und Pv mit den
Kombinationsmöglichkeiten für die Einstellungen von Blende und
Verschlusszeit.
In jedem Modus werden sowohl die Blende als auch die Verschlusszeit auf den Displays am Kameragriff, im Sucher und – sofern festgelegt – auf dem Display der Sensoreinheit – angezeigt.
Im manuellen Modus wird die Blende am vorderen Einstell­rad und
n
n Auswahl von Belichtungs-/
Belichtungsmessmethoden
Vorderes
Einstell­rad
So wählen Sie die Messmethode bei aktivierter Kamera aus:
1. Drücken Sie die EXP-Taste am Sucher.
SAVE
2. Drehen Sie das vordere Einstellrad, um die
Belichtungsmessmethode auszuwählen. Drehen Sie das
hintere Einstellrad, um eine Belichtungsmethode festzulegen.
Hinteres
Einstell­rad
3. Drücken Sie Save, um die Einstellung zu speichern.
EXP
n
n Manuelle Belichtung – M
Der manuelle Modus ermöglicht eine vollständige Kontrolle der
Einstellungen von Blende und Verschlusszeit durch den Fotografen. In diesem Modus werden Blende und Verschlusszeit manuell
durch Drehen des vorderen und hinteren Einstellrads festgelegt.
Die aktuellen Einstellungen für Blende und Verschlusszeit werden rechts von der Belichtungsskala in gewohnter Weise angezeigt. (Hinweis: ganze Schritte, Halbschritte und Drittelschritte
werden gemäß der jeweiligen Einstellung ebenfalls angezeigt
(siehe Einstellung der Schritte). So wird beispielsweise eine Einstellung zwischen Blende 8 und 11 als f/9,5 angezeigt, wenn halbe Blendenstufen gewählt wurden.)
Die Standardbelichtungseinstellung wird erzielt, wenn sich der
Zeiger über der Belichtungsskala oberhalb der mittleren Markierung befindet (in der Sucheranzeige).
Jede Abweichung von dieser Standardeinstellung wird folgendermaßen angezeigt:
• Der Zeiger befindet sich nicht über der mittleren Markierung
und
• Zahlen über der Skala geben die Größe der Abweichung in EV an.
Die Angabe +0,7 über der Skala im Display, wie beispielsweise auf
Abbildung 4, zeigt eine Einstellung mit 2/3 EV Überbelichtung
an. Demgegenüber zeigt ein -2 eine Einstellung mit 2 EV Unterbelichtung. Beachten Sie, dass ein +/- Symbol in den Displays am
Kameragriff und im Sucher im manuellen Modus anzeigt, dass
die Einstellung der Belichtungskorrektur geändert wurde. Siehe
auch späteren Abschnitt zur Belichtungskorrektur.
Tipp
Der Zugriff auf die Verschlusszeiteneinstellungen B und T
kann vorübergehend verborgen werden. Siehe Individuelle
Einstellungen 34.
43
n
n A
utomatische Belichtung –
A, S, P, Pv
Die automatische Belichtung umfasst zwei halbautomatische
sowie zwei vollautomatische Möglichkeiten zur Steuerung von
Verschlusszeit und Blende:
Variable Programmautomatik: Pv – Dieser Modus ähnelt dem
vorangegangenen, es werden jedoch zusätzliche Parameter wie
die Brennweite des Objektivs automatisch mit berücksichtigt. So
werden bei Objektiven mit langen Brennweiten lange Verschlusszeiten vermieden.
Blendenvorwahl: A – Sie wählen die Blende manuell durch
Drehen des vorderen Einstellrads und die Kamera stellt automatisch die Verschlusszeit ein.
Im automatischen Modus stellen Sie am vorderen Einstell­rad verschiedene alternative Kombinationen von Blenden/Verschlusszeit
für denselben Lichtwert (EV) ein. Mit dem hinteren Einstell­rad verändern Sie den Umfang der Belichtungskorrektur. Die Belichtungskorrektur erscheint als +/- Symbol auf den Displays am Kameragriff
und im Sucher (siehe Abb. 4.
Verschlusszeitvorwahl: S – Sie wählen die Verschlusszeit manuell durch Drehen des vorderen Einstellrads und die Kamera
stellt automatisch die Blende ein.
Programmautomatik: P – In diesem Modus wird von der
Kamera eine Blenden-/Verschlusszeitkombination gemäß des
gemessenen Lichtwerts gewählt (die Auswahl der Belichtungsmessmethode bestimmen Sie), jedoch nur innerhalb vorher
festgelegter Grenzen, um verschiedenen Anforderungen und
Anwendungen gerecht zu werden.
Variationen (ausgewählt am vorderen Einstellrad) von der speziellen Kombination im Modus P oder Pv werden durch einen doppelten Pfeil zwischen der Blende und ISO-Einstellung angezeigt (siehe
Abb. 5. am Kameragriffdisplay. Diese neue Variationen sind korrekte Belichtungswerte, allerdings in verschiedenen Kombinationen.
Tipp
Die Einstellungen für Blende und
Verschlusszeit können beide verändert werden, auch wenn die Betriebsanzeige an der Sensoreinheit blinkt.
n
n Überbelichtungsanzeige
Das Histogramm zeigt zwar an, dass einige Bildpunkte überbelichtet sind, aber es ist nicht ersichtlich, welche dies sind. In einer
Aufnahme mit vielen hellen Bereichen kann es schwierig sein
zu beurteilen, ob die Schlüsselbereiche nur hell oder aber völlig
überbelichtet sind. Hierbei ist die Überbelichtungsanzeige der
H5D hilfreich, die genau anzeigt, welche Bereiche Ihrer Aufnahme
überbelichtet sind (also Bildpunkte, die eine maximale Helligkeit
aufweisen, wodurch Details verlorengehen). Wenn sie aktiviert ist,
zeigt die Überbelichtungsanzeige die überbelichteten Bildpunkte
blinkend an.
Betroffene Bereiche blinken schwarz/weiß.
Sie können zwischen automatischem oder tastengesteuertem Ein/
Aus-Modus wählen.
A. Einstellung des automatischen Ein/Aus-Modus:
Einstellung des automatischen Ein/AusModus.
1. Wählen Sie Menü > EINSTELLUNGEN > Individuelle
Einstellungen aus.
2. Wählen Sie je nach Wunsch P1 oder P2 aus.
3. Navigieren Sie durch die verfügbaren Dialogfeldoptionen,
indem Sie die Taste True Focus ( ) oder AE-L
( ) bzw. ZOOM ( oder ) drücken.
Einstellung des tastengesteuerten Ein/
Aus-Modus.
4. Zum Speichern der Auswahl drücken Sie ENDE (Menütaste).
oder
B. Einstellung des tastengesteuerten Ein/Aus-Modus:
1. Drücken Sie die Menütaste an der Sensoreinheit.
1. Wählen Sie Menü > EINSTELLUNGEN > Individuelle
Einstellungen aus.
2. Drücken Sie je nach Wunsch die Taste P1 oder P2.
2. Wählen Sie je nach Wunsch die Taste P1 oder P2.
3. Navigieren Sie durch die verfügbaren Optionen, indem Sie
die Taste True Focus ( ) oder AE-L ( ) bzw. ZOOM (
oder ) drücken.
3. Navigieren Sie durch die verfügbaren Optionen, indem Sie
die Taste True Focus ( ) oder AE-L
( ) bzw. ZOOM ( oder ) drücken.
4.
Zum Speichern der Auswahl drücken Sie ENDE
( Menütaste).
4. Zum Speichern der Auswahl drücken Sie ENDE (Menütaste).
C. Definieren einer P1/P2-Einstellung in der Funktion Camera
Configuration in Phocus
44
n
n AE-L-Taste
men. Wenn die AE-L Taste gedrückt wird, wird der Messbereich als
mittleres Grau gespeichert (Zone 5). Wird der Spotbereich dann
über einen anderen Bereich des Aufnahmemotivs geführt, wird
der neue Bereich mit dem gespeicherten Wert verglichen und der
Unterschied kann an der im Sucher angezeigten Skala abgelesen
werden. Zum Beispiel kann bei einem Landschaftsmotiv der Vordergrund gemessen und der Messwert mit der AE-L-Taste gespeichert werden (dieser Bereich wird einem mittleren Grau von 18%
entsprechend gespeichert). Richten Sie die Kamera jetzt auf einige
Steine, um zu sehen, um wie viel dunkler sie im Gegensatz zum Vordergrund sind. Der EV-Unterschied kann an der Skala abgelesen
werden (siehe Abb. 3).
Diese Taste besitzt zwei Hauptfunktionen, die bei verschiedenen
Methoden zur Speicherung der Belichtungswerte hilfreich sind.
Außerdem erfüllt die Taste eine Zusatzfunktion bei der Blitzmessung (siehe AE-L-Abschnitt unter Blitz). Die AE-L-Taste kann:
a) Eine EV-Einstellung in manuellen und automatischen Modi
speichern.
b) Als Zuweisungstaste für das Zonensystem eingesetzt werden.
a) Wenn die Taste gedrückt wird, speichert die Belichtungsmessung
den in diesem Moment ermittelten Lichtwert. Ein L-Symbol (für „locked“; gesperrt) wird auf den Displays am Kameragriff und im Sucher zwischen der Verschlusszeit und der Blende angezeigt, um diesen Status zu bestätigen. Wenn Sie die AE-L-Taste erneut drücken,
wird die Funktion wieder ausgeschaltet (Wechselfunktion).
Wenn Sie Spot zusammen mit der Zonenanzeige (siehe Individuelle Einstellungen 14) sowie einen der automatischen Modi A, S, P
oder Pvgewählt haben, richten Sie den Messkreis auf eine Fläche,
die Sie als Zone 5 definieren und drücken Sie die AE-L-Taste (siehe
Abb. 4). Das Messsystem zeigt jetzt verschiedene Teile des Motivs im
Sucher nicht als EV-Abweichungen, sondern als Zonenwerte (Abb.
5) an, wenn Sie den Messkreis über das Motiv bewegen. (Angezeigt
werden auch Lo und Hi (Abb. 6), um Bereiche zu kennzeichnen, die
außerhalb des Sensorbereichs liegen).
Alternativ können Sie auch einen anderen Bereich als Zone definieren und dann den Rest des Motivs prüfen, um zu sehen, in welche
Zonen die anderen Bereiche auf der Zonenskala fallen. Befolgen
Sie hierzu die obige Beschreibung und drehen Sie dann das hintere
Einstellrad, bis Sie den neuen gewünschten Zonenwert im Sucher
sehen. Sie sehen auch die neue Belichtung, die diese neue Zone ergibt. So können Sie zum Beispiel einen Felsen bei Zone 5 gemessen
haben, möchten ihn aber dunkler machen. Durch Drehen des hinteren Einstallrads können Sie ihn als Zone 4 neu klassifizieren. Sie
sehen dann beispielsweise, ob weiße Wolken durch die neue Zonenklassifizierung jetzt in den Belichtungsbereich fallen.
In der gespeicherten Einstellung werden Blende und Verschlusszeit gekoppelt. Dadurch kann eine andere Kombination von
Blende und Verschlusszeit mit demselben Lichtwert sehr schnell
gewählt werden. Wenn Sie beispielsweise eine Verschlusszeit von
1/125 s mit Blende 8 koppeln, können Sie nur durch Drehen des
vorderen Einstellrades andere, gleichwertige Kombinationen mit
demselben Lichtwert wie 1/30 s bei Blende 16 oder 1/500 s bei
Blende 4 wählen.
In der Praxis bedeutet dies, dass Sie zum Beispiel im Automatikmodus eine Spotmessung an einem Bereich des Motivs vornehmen, den Sie als ein mittleres Grau einschätzen, und diesen Messwert durch Drücken der AE-L-Taste speichern. Danach können Sie
den Bildausschnitt neu komponieren, unabhängig davon, ob der
Messbereich dadurch heller oder dunkler wird, und verfügen immer noch über die ursprüngliche Belichtungseinstellung, für die
Sie eine neue Kombination von Blende und Verschlusszeit wählen
können.
Alternativ können Sie auch eine Voreinstellung der ersten Zonenanzeige vornehmen, wenn Sie Zeit und Mühe sparen wollen und keine
geeignete ’Zone 5’ für eine Lichtmessung vorhanden ist. So können
Sie sich beispielsweise an einem Sandstrand aufhalten, von dem Sie
wissen, dass Sand normalerweise als Zone 6 klassifiziert ist. Sie können die Zonenplatzierung vorprogrammieren, indem Sie die AE-LTaste gedrückt halten, während Sie den neuen Zonenwert mit dem
vorderen Einstell­rad wählen, bis Zone 6 angezeigt wird. Alle neuen
Platzierungen werden dann Zone 6 sein.
b) Mit der AE-L-Taste kann die Spot-Belichtungsmessungsfunktion auch verwendet werden, um Zonenplatzierungen vorzuneh-
Der neu gemessene Bereich liegt 1,8 Lichtwerte (EV)
niedriger als der gemessene Bereich, als die AE-LTaste gedrückt wurde
AE-L Taste gedrückt, um dem gemessenen Bereich
die „Zone 5“ zuzuweisen
Der gemessene Bereich zeigt „Zone 8“
Der oben gemessene Bereich entspricht „Zone 10“.
45
n
n Belichtungskorrektur/
Schnelljustierung
Die individuellen Einstellungen 3, 17 und 23
werden verwendet, um
Einstellungen für das hintere Einstell­
rad bzw. die
Schnelljustierung zu deaktivieren und zu ändern.
Die Belichtungskorrektur kann für den manuellen und automatischen Modus von -5 bis +5 EV in 1/3, 1 oder 1/2 EV-Stufen (Individuelle Einstellung 3) eingestellt werden und wird über der Skala
im Sucher sowie auf dem Display des Kameragriffs als ± Symbol
angezeigt.
Die schnellste Art, eine automatische Belichtung zu verändern, ist
über das hintere Einstellrad.
Um eine vorübergehende Kompensation in einem automatischen Belichtungsmodus durchzuführen, können Sie die
Schnelljustierung („Quick Adjust“) nutzen:
1. Wählen Sie den gewünschten Belichtungsmodus aus.
2.
Drehen Sie das hintere Einstellrad, um die gewünschte
Belichtungskorrektur einzustellen.
Der Umfang der Korrektur wird im Sucher sowohl als EV-Zahl
hinter einem Minus oder Plus angezeigt sowie als Zeiger über
einer Skala mit Minus- und Plus-Einteilung.
Die Voreinstellung beinhaltet eine 1/3 EV-Kompensation und sofortiges Löschen der Einstellung nach der Belichtung.
Über Individuelle Einstellungen 3 können Sie jedoch 1/3, 1 oder
1/2 EV-Stufen einstellen. Über Individuelle Einstellungen 23
können Sie die Einstellung nach der Belichtung beibehalten und
über Individuelle Einstellungen 17 können Sie diese Funktion
deaktivieren.
n
n Feste Belichtungs­
korrektureinstellung
Vorderes
Einstell­
rad
1. Drücken Sie die +/- Taste am Sucher.
2. Drehen Sie das vordere oder hintere Einstell­rad am Kameragriff,
um die Korrektur in 1/3-Stufen zu erhöhen oder zu verringern.
Save
3. Der Umfang der Korrektur wird im Sucher sowohl als EV-Zahl hinter
einem Minus oder Plus angezeigt (siehe A auf der Abbildung) sowie
als Zeiger über einer Skala mit Minus- und Plus-Einteilung (siehe B
auf der Abbildung).
Clr
Hinteres
Einstell­rad
4. Drücken Sie Clr (AF-Taste), um eine etwaige Korrektur auf Null zurückzusetzen.
5. Drücken Sie Speichern (ISO/ WB-Taste), um die Einstellung beizubehalten.
6. Das Symbol ± wird daraufhin zwischen den Einstellungen für Blende
und Verschlusszeit als Bestätigung angezeigt.
46
+/–
Menünavigation
Foto: Tom D. Jones ©/Hasselblad Masters
47
GRUNDLEGENDE Beschreibung der Einträge im Menü
der Sensoreinheit
Mit den Bedienfeldtasten und Einstellrädern am Kameragriff kann durch die verschiedenen Menüebenen navigiert werden. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der verfügbaren Optionen.
ISO
Stellt die Lichtempfindlichkeit des Sensors ein.
Weißabgleich
Zum Anpassen der Farbtemperatur des
Umgebungslichts.
Qualität
Ermöglicht eine Aufnahme in RAW oder
RAW und JPEG. Ermöglicht außerdem die
Farbraumauswahl (sRGB/Adobe 1998).
SPEICHER
LÖSCHEN
Löschen
Löscht einzelne oder meh­
Löscht einzelne oder mehrere Bilder.
rere Bilder.
Format
Zur Formatierung von CF-Karten für eine
optimale Nutzung.
EINSTELLUNGEN
Benutzeroberfläche
Dient zur Einstellung von Sprache, Ton, Datum
und Zeit sowie Display.
Individuelle Einstellungen
Konfiguriert Optionen für Kippsensor,
Menüsteuerung und Display.
Service
Greift auf die Funktion „Save Logdata“
(zur Speicherung von Protokolldaten) und
Standardeinstellungen zu.
Info
Gibt Seriennummer, Firmwareversion und
Informationen zur Fokuskalibrierung an.
48
n
n Üb
ersicht über die Navigation in den Menüs und Einstellungen der
Sensoreinheit.
Um im Menü zu navigieren und die Einstellungen an der Sensoreinheit aufzurufen, drücken Sie die entsprechenden Tasten, die um das
Display angeordnet sind. Beachten Sie, dass sich einige der Tasten kontextbedingt ändern und mehrere Funktionen besitzen, die durch die
jeweils danebenliegende Beschriftung angezeigt werden. Die Menütaste kann demzufolge je nach Dialogfeld auch zum Speichern oder
Beenden genutzt werden. Ein weiteres Beispiel: Die Taste zur Displayanzeige aktiviert die Wasserwaage. Die Taste wird jedoch nicht entsprechend beschriftet, da ein langer Tastendruck erforderlich ist. Alle diese Varianten werden in den entsprechenden Abschnitten erläutert.
In diesem Beispiel fungiert die Menütaste als ENDETaste und die Displaytaste als OK-Taste gemäß dem
Modus.
Hier werden beispielhaft die erforderlichen Schritte beschrieben, um eine Einstellung (hier den Ton) zu ändern. Die Schritte werden
ausführlich bebildert, um den Vorgang deutlich zu beschreiben. Die Vorgänge im weiteren Handbuchverlauf werden abgekürzt beschrieben und bebildert. Es empfiehlt sich also, die ausführliche Beschreibung genau zu lesen.
1
2
Drücken Sie die Menütaste ( ), um
das Menüsystem über die normale
Bildanzeige aufzurufen.
Verwenden Sie das hintere Einstell­
rad oder drücken Sie den Auf- bzw.
Ab-Pfeil auf der Navigationstaste,
um Einstellungen auszuwählen.
Ausgewählte Menüeinträge werden farblich hervorgehoben.
Verwenden Sie das vordere
Einstell­rad (oder drücken Sie
auf der Navigationstaste), um
die Einstellungen zu öffnen –
dies wird durch einen Pfeil in der
Menüliste angezeigt – und um zur
Untermenüanzeige zu gelangen.
5
6

4
3


Drücken Sie zum Bestätigen ENDE
(Menütaste), um die Auswahl zu
speichern und zur Bildanzeige zurückzukehren.
Verwenden Sie das hinteres Einstell­
rad oder drücken Sie den Auf- bzw.
Ab-Pfeil , um Benutzeroberfläche
auszuwählen. Verwenden Sie das
vordere Einstell­rad oder drücken Sie
auf der Navigationstaste, um Ton
auszuwählen.
oder
Drücken Sie Zoomtaste – Symbol
in der Menüliste – um die gewünschte
Option aufzurufen. Alternativ können Sie
die True Focus- ( ) oder AE-L-Taste
( ) drücken.


49
Navigation/Öffnen =
Auswahl =
Menü /Speichern/
ENDE =
,
,
n
n Übersicht über die Navigation in den Menüs und Einstellungen am
Kameragriff
Um im Menü zu navigieren und die Einstellungen am Kameragriff aufzurufen, drücken Sie die entsprechenden Tasten, die um das Display
angeordnet sind, und drehen die Einstellräder. Beachten Sie, dass sich einige der Tasten kontextbedingt ändern und mehrere Funktionen
besitzen, die durch die jeweils danebenliegende Beschriftung angezeigt werden. Die ISO/WB-Taste kann so z.B. auch zum Speichern genutzt werden.
Hier werden beispielhaft die erforderlichen Schritte beschrieben, um eine Einstellung (hier eine Belichtungsreihe) zu ändern. Die Schritte
werden ausführlich bebildert, um den Vorgang deutlich zu beschreiben. Die Vorgänge im weiteren Handbuchverlauf werden abgekürzt
beschrieben und bebildert. Es empfiehlt sich also, die ausführliche Beschreibung genau zu lesen.
1
2
Drücken Sie die Menütaste, um
das Menüsystem über die normale
Bildanzeige aufzurufen.
Drehen Sie das vordere Einstell­rad bis
Einstellungen angezeigt wird.

3
Drücken Sie Enter (ISO/WB-Taste).

4

5
Drehen Sie das vordere
Einstellrad, um auf die
Optionen zuzugreifen.
Unter
drehen Sie das hintere Einstellrad, um die Anzahl der
gewünschten Aufnahmen auszuwählen: 2, 3, 5, 7 oder 9.
Anzahl der Aufnahmen
(Anzahl der erforderlichen Aufnahmen in der Sequenz)
Sequenz (Reihenfolge der Über- oder Unterbelichtungen)
Unter
drehen Sie das hintere Einstellrad, um eine der
vier Sequenzen auszuwählen.
Stufe (Größe der Lichtwertabweichung von der
­Standardbelichtungseinstellung)
Unter
drehen Sie das hintere Einstellrad, um die gewünschte EV-Änderung einzustellen: 3, 2, 1, 1/2, 1/3 EV.


Hier folgt eine Erläuterung der Begriffe, die im Menü bei verschiedenen Aktionen auf dem Kameragriffdisplay angezeigt werden:
Drücken Sie Speichern
(ISO/WB- Taste)
oder nehmen Sie eine
Schnellspeicherung vor,
indem Sie den Auslöser halb
drücken. Drücken Sie zum
Beenden ESC (Profiltaste).
6
Enter:
Wechselt zur nächsttieferen Menüebene.
Ende (Exit): Wechselt zurück zur nächsthöheren Menüebene. Einstellungen
werden nicht gespeichert.
Aus (Off): Deaktiviert die jeweils eingestellte Funktion.
Ein (On):
Aktiviert die jeweils eingestellte Funktion.
Ausw. (Sel.): (Auswahl) – Wählt das markierte Zeichen für Bildinfo und Profilname aus.
ESC:
(Escape) – Beendet eine Aktion und kehrt zur Standardanzeige
zurück. Einstellungen werden nicht gespeichert.
Speichern Speichert eine Einstellung und zeigt erneut die vorherige Menü­ebene
(Save):
an. Kann mehrere Änderungen in einer Einstellungssequenz speichern.
Drücken Sie abschließend
ENDE (FLASH -Taste).
n
n Kamera­
GESPEICHERT
NICHT GESPEICHERT
Beachten Sie die folgende
Unterscheidung von gespeicherten und nicht gespeicherten Aktionen bei
Einstellungsänderungen.
Schnellspeicherung
(Quick save) – Drücken
Sie den Auslöser halb.
Escape – Drücken Sie Die ESCTaste (PROFILES/ESC-Taste).
griff­
aktionen
Exit- Drücken Sie ENDE-Taste
(FLASH-Taste).
Speichern – Drücken Sie
die Taste zum Speichern
(ISO/WB-Taste).
50
Vorschaumodi und
Bildbetrachtung
Foto: Wai Kuen Eric Wong ©/Hasselblad Masters
51
n
n Vorschaumodi
Verwenden Sie die Displaytaste, um zwischen den verschiedenen
Vorschaumodi zu wechseln:
Es sind zwei zusätzliche Vorschaumodi verfügbar, die über die Histogrammanzeige aufgerufen werden:
• Standardvorschau:
• RGB-Histogramm:
Zeigt ein Vorschaubild umgeben von einigen wichtigen Einstellungen. Beachten Sie, dass die Informationen bestimmte Bildteile überlagern. In der Vollbildanzeige sehen Sie das ganze Bild.
• Histogramm und komplette Details:
• Histogramm:
Zeigt ein Vorschaubild überlagert mit einem RGB-Histogramm
(rot/grün/blau).
Zeigt ein Vorschaubild überlagert mit einem Histogramm.
Zeigt ein Vorschaubild überlagert mit einem Histogramm sowie
Details zu den Kameraeinstellungen.
• Vollbildvorschau:
Zeigt nur das Vorschaubild ohne Rahmen und Informationen zu
den Einstellungen.
Um RGB-Histogramm sowie Histogramm und komplette Details einzublenden, rufen Sie zunächst den Vorschaumodus Histogramm auf, indem
Sie die Displaytaste gefolgt vom
Auf- oder Ab-Pfeil (
oder
) auf
der Navigationstaste drücken.
Histogramm und komplette
Details
Die Vorschaumodi Standard, Histogramm und Vollbild werden über die
Displaytaste aufgerufen.
RGB-Histogramm
Standardvorschau
Histogrammmodus
Vollbildvorschaumodus
n
n Standardvorschau
Die Standardvorschau ist die nach dem Einschalten der Kamera
zuerst zu sehende Anzeige und wahrscheinlich auch die am meisten eingesetzte Anzeige.
Sie zeigt ein Vorschaubild der von Ihnen zuletzt erstellten Aufnahme sowie grundlegende Informationen zu den Einstellungen.
Diese Vorschau ermöglicht Ihnen darüber hinaus, im Menüsystem zu navigieren und Kameraeinstellungen an der Sensoreinheit
vorzunehmen. Details hierzu finden Sie unter Grundlegende Beschreibung der Menüeinträge.
ISO-Einstellung
Tastenfunktion
Weißabgleich
52
Bildzähler
Tastenfunktion
Dateiname
n
n BILDBETRACHTUNG
n
n VergröSSern und verkleinern
Verwenden Sie im Bildbetrachtungsmodus das vordere Einstell­
rad (oder Links- bzw. Rechtspfeil an der Navigationstaste),
um die Aufnahmen im aktuellen Ordner zu durchsuchen.
Verwenden Sie im Bildbetrachtungsmodus die True Focus- und
AE-L-Taste oder die Vergrößerungstaste (+) bzw. Verkleinerungstaste (-), um die Aufnahmen in mehreren Detailstufen anzuzeigen.
Durch Verkleinern lassen sich Miniaturen darstellen, von denen
neun gleichzeitig auf dem Display Platz finden. So erhalten Sie
einen Überblick über Ihre Arbeit und können bestimmte Aufnahmen finden. Die Auswahl spezieller Bilder, die blau umrandet
werden, erfolgt per Navigationstaste. Die Auswahl lässt sich anschließend per Vergrößerungstaste detailliert darstellen.
In der vergrößerten Ansicht kann der gewünschte Bereich per
vorderem und hinterem Einstell­rad sowie per Navigationstaste
ausgewählt werden. Eine kleinere Teilansicht der Aufnahme mit
einem Zoomfaktor von 100% zeigt die Position des vergrößerten
Bereichs mit einem blauen Rahmen an. In der vergrößerten Ansicht können Sie den blauen Rahmen nutzen, um andere relevante Bildbereiche zu prüfen.
oder
n
n Histogrammmodus
Das Histogramm umfasst eine Grafik mit der Gesamtzahl der
Bildpunkte auf jeder Helligkeitsstufe, wobei die Helligkeit von
schwarz auf der linken Seite bis zu weiß auf der rechten Seite
reicht. Dies ist ein nützliches Werkzeug zur Bewertung Ihrer Aufnahmen. Ein ausgewogen belichtetes Foto weist normalerweise
eine gleichmäßige Verteilung auf allen Stufen auf, wohingegen
unter- oder überbelichtete Fotos eine Konzentration auf der linken bzw. auf der rechten Seite zeigen. Das Histogramm ist nur
eine Orientierungshilfe, die ausgewertet werden kann. Es gibt
durchaus verschiedene Situationen, in denen die Histogramme fragwürdig scheinen, die Aufnahmen für den gewünschten
Zweck allerdings perfekt geeignet sein können (und umgekehrt). Hier folgen einige Beispiele und Erläuterungen zu Histogrammen:
Gezoomt
VERKLEINERN
Standardvorschau
VERGRÖSSERN
Ansicht mit neun
Miniaturbildern
oder
n
n Modus mit kompletten Details
Unterbelichtung
Ein Histogramm, das auf der linken
Seite konzentriert ist und nur wenige
Bildpunkte in anderen Tonwertbereichen zeigt, deutet auf eine Unterbelichtung hin. Viele Details sind in
den Tiefen verlorengegangen.
Im Modus mit kompletten
Details sehen Sie eine vollständige Liste der Kameraeinstellungen, das Histogramm
sowie im Hintergrund eine
abgedunkelte Vorschau der
Aufnahme. Die Details der
Kameraeinstellungen
werden zusammen mit dem Bild
gespeichert. Sie können auf diese Daten später mit Phocus zurückgreifen, wenn Sie das Bild auf dem Computer gespeichert
haben.
Ausgewogene
Belichtung
Ein Histogramm mit einer gleichmäßigen Tonwertverteilung weist auf
eine ausgewogene Belichtung hin.
Es können immer noch Bildpunkte
in den Extrembereichen liegen, die
auf einige Spitzlichter und gesättigte Tiefen hinweisen, doch diese sind
bei einer ausgewogenen Belichtung
meist normal.
n
n Vollbildmodus
Im Vollbildmodus können Sie
Ihre Bilder in der Auflösung
der Standardvorschau ohne
störende Daten am Rand betrachten.
Überbelichtung
Ein Histogramm, das auf der rechten
Seite konzentriert ist und nur wenige
Bildpunkte in anderen Tonwertbereichen zeigt, deutet auf eine Überbelichtung hin. Viele Details sind in
den Lichtern verlorengegangen.
53
Einstellungen an der
Sensoreinheit
Foto: Denis Rouvre © /Hasselblad Masters
54
Grundlegende Beschreibung des Menüs in der Sensoreinheit
Das Menü ist gemäß den gängigen Standards für digitale Geräte aufgebaut und sollte den meisten Benutzern vertraut
erscheinen.
Nach dem Aufrufen des Menüs erfolgen Navigation, Auswahl und Bestätigung über verschiedene Tasten unter dem Display,
über die Einstellräder am Kameragriff sowie über True Focus- und AE-L-Taste.
Nach dem Drücken der Menütaste erscheint die Hauptansicht mit den verfügbaren Optionen: ISO, Weißabgleich und Qualität
– für einen Schnellzugriff beim Arbeiten, Speicher und Einstellungen sowie Info. Die beiden letzten Einträge umfassen weniger
häufig genutzte Optionen und Einstellungen.
Speicher
Einstellungen
n
n Navigation
Die Einstellräder sowie True Focus- und AE-L-Taste am Kameragriff
funktionieren wie die Navigations- und Zoom-/Auswahltasten an
der Sensoreinheit.
55
n
n ISO-Einstellung an der Sensoreinheit
Menü der Sensoreinheit > ISO
ISO und Weißabgleich können über die Sensoreinheit, den Kameragriff oder im vernetzten Betrieb über Phocus festgelegt werden.
Von der Sensoreinheit werden die Einstellungen automatisch und zeitgleich an den Kameragriff übertragen. Ebenso werden alle Änderungen am Kameragriff automatisch zum Display der Sensoreinheit übertragen. Beachten Sie, dass die Änderungen erst nach dem
Speichern an der Sensoreinheit angezeigt werden.
1. Drücken Sie die Menütaste.
2. Rufen Sie ISO auf (mit dem hinteren Einstell­rad oder der Navigationstaste).
3. Drücken Sie die True Focus-Taste (
wechseln.
) oder AE-L-Taste (
) – (oder die Zoomtaste), um zwischen den verfügbaren Optionen zu
4. Zum Speichern der Auswahl drücken Sie ENDE (Menütaste).
n
n WeiSSabgleichseinstellung an der Sensoreinheit
– Vorgaben:
Menü der Sensoreinheit > WeiSSabgleich
1. Drücken Sie die Menütaste.
2. Wechseln Sie zu Weißabgleich (mit dem hinteren Einstell­rad oder der Navigationstaste).
3. Drücken Sie die True Focus-Taste (
wechseln.
) oder AE-L-Taste (
) – (oder die Zoomtaste), um zwischen den verfügbaren Optionen zu
4. Zum Speichern der Auswahl drücken Sie ENDE (Menütaste).
Weißabgleichs- Einstellung
Beschreibung
Tageslicht
Für allgemeine Außenaufnahmen in direktem Sonnenlicht.
Trüb
Für allgemeine Außenaufnahmen bei bewölktem Wetter.
Schatten
Für allgemeine Außenaufnahmen an schattigen Orten außerhalb von direkter Sonneneinstrahlung.
Blitz
Für allgemeine Innenaufnahmen mit einem normalen Blitzsystem.
Fluoreszent
Für Innenaufnahmen mit fluoreszierendem Licht (Leuchtstoffröhren).
Wolfram
Für Innenaufnahmen mit Standardglühfaden-Leuchten.
Eigene
Für eine manuelle Einstellung.
n
n
Sie können zwischen sechs
Voreinstellungen für den
Weißabgleich und einer
manuellen Einstellung auswählen.
WeiSSabgleichseinstellung an der Sensoreinheit –
Festlegung eines Zahlenwerts:
Menü der Sensoreinheit > WeiSSabgleich
Bei der manuellen Einstellung kann ein bestimmter Zahlenwert eingegeben werden.
1. Drücken Sie die Menütaste.
2. Wechseln Sie zu Weißabgleich (mit dem hinteren Einstell­rad oder der
Navigationstaste).
3. Drücken Sie die True Focus-Taste ( ) oder AE-L-Taste (
– bis die Option Manuell ausgewählt ist.
) – (oder die Zoomtaste)
4. Öffnen Sie das Dialogfeld mit dem vorderen Einstell­rad oder der Navigationstaste.
5.
Drücken Sie die True Focus-Taste (
Zahlenwert einzustellen.
) oder AE-L-Taste (
), um den gewünschten
6. Zum Speichern der Auswahl drücken Sie ENDE (Menütaste).
Tipp
Tipp
Definieren Sie eine programmierbare Taste für einen sofortigen manuellen Weißabgleich in
Mischlicht oder unter sich rasch
ändernden Lichtverhältnissen.
Nehmen Sie eine vordefinierte
ISO- und bzw. oder Weißabgleichseinstellung in ein benutzerdefiniertes Profil für bestimmte Situationen auf.
56
Menü
Navigations­
taste
Zoom
Display
WeiSSabgleichseinstellung per Graukarte:
• Verwenden Sie die integrierte Funktion für einen Weißabgleich
per Graukarte, um eine kamerainterne Einstellung für das Shooting anzulegen.
Es bestehen zwei Möglichkeiten, manuelle Weiß-/Grauabgleichseinstellungen per Graukarte oder QPcard vorzunehmen. Wenn es
nicht auf eine exakte Farbwiedergabe ankommt, können Sie einen
neutralgrauen Bereich oder eine Oberfläche nutzen (z.B. Beton,
bewölkter Himmel oder ein Blatt Papier). Diese Lösung ist zwar
nicht perfekt, versuchen Sie jedoch, Farbwerte zu erreichen, die so
neutral wie möglich sind.
Weißabgleichseinstellungen werden nach dem Speichern im Kameragriff an die Sensoreinheit und im vernetzten Betrieb auch an
Phocus übertragen.
• Erstellen Sie die erste Aufnahme einer Graukarte/QPcard aus unmittelbarer Nähe und nehmen Sie in Phocus eine Anpassung für
das Shooting vor.
Manueller WeiSSabgleich „Graukarte“, kamerainterne Einstellung:
Menü der Sensoreinheit > WeiSSabgleich > Manuell
1. Drücken Sie die Menütaste.
2. Wechseln Sie zu Weißabgleich (mit dem hinteren Einstell­rad
oder der Navigationstaste).
3. Rufen Sie Manuell auf (mit dem vorderen Einstell­rad oder der
Navigationstaste).
4. Alternativ können Sie den mittleren Kreis im Sucher auf eine
Fläche ausrichten, die als farbneutral im Bild erscheinen
soll und eine Probebelichtung machen (stellen Sie sicher,
dass korrekt belichtet wird, anderenfalls erhalten Sie eine
Fehlermeldung). Auf dem Display erscheint ein kleines Viereck,
das diesen Bereich markiert.
Nach der Testaufnahme erscheint der
Bildschirm der Weißabgleichsaufnahme und zeigt den für die Berechnung
des Weißabgleichs verwendeten Bereich.
5. Drücken Sie die Menütaste, um das Menüsystem zu verlassen
und die Einstellung zu speichern. Es finden dann automatisch
Berechnungen statt, sodass die folgenden Bilder den gewählten Bereich als neuen Weißabgleichsstandard verwenden.
Mit dieser Methode können Sie auch am Bildschirm ablesen,
welche Farbtemperatur in Grad Kelvin die Lichtquelle hat.
Tipp
Tipp
Definieren Sie eine programmierbare
Taste für einen sofortigen manuellen
Weißabgleich in Mischlicht oder unter
sich rasch ändernden Lichtverhältnissen.
Nehmen Sie eine vordefinierte ISOund bzw. oder Weißabgleichseinstellung in ein benutzerdefiniertes Profil
für bestimmte Situationen auf.
n
n Bildformat
Menü der Sensoreinheit > Qualität > Bildformat
Über die Option Bildformat können Sie Aufnahmen gleichzeitig im
RAW- und JPEG-Format speichern lassen.
Über Profil wählen Sie den Farbraum für JPEG-Dateien aus: sRGB
oder Adobe 1998.
Bildformateinstellung:
1. Drücken Sie die Menütaste.
2. Rufen Sie Qualität auf (mit dem hinteren Einstell­rad oder
der Navigationstaste).
3. Rufen Sie Bildformat auf (mit dem vorderen Einstell­rad oder
der Navigationstaste).
4. Drücken Sie die True Focus-Taste ( ) oder AE-L-Taste (
) – (oder die Zoomtaste), um zwischen den verfügbaren
Optionen zu wechseln.
5. Zum Speichern der Auswahl drücken Sie ENDE
(Menütaste).
Menü
Navigationstaste
Zoom
57
Display
Speicher
Einstellungen > Speicher
Speicher umfasst zwei Menüeinträge: Löschen und Format.
n
n Löschen
Menü der Sensoreinheit > Speicher > Löschen
Es können einzelne oder mehrere Aufnahmen gelöscht werden.
1. Wählen Sie das zu löschende Bild aus.
2. Drücken Sie die Menütaste.
3. Rufen Sie Speicher auf (mit dem hinteren Einstell­rad oder der Navigationstaste).
4. Rufen Sie Löschen auf (mit dem vorderen Einstell­rad oder der Navigationstaste).
5. Rufen Sie das Dialogfeld Löschen auf (mit dem vorderen Einstell­rad oder der
Navigationstaste).
6. Drücken Sie die True Focus-Taste ( ) oder AE-L-Taste (
um zwischen den Optionen zu wechseln.
) – (oder die Zoomtaste),
Hinweis
7. Drücken Sie OK (Displaytaste) zum Bestätigen.
Sie müssen jeden Löschvorgang noch einmal ausdrücklich bestätigen.
 Format
Die Kamera kann nur auf einem formatierten Speichermedium lesen und schreiben. Neue
Karten werden jedoch bisweilen unformatiert geliefert. Alternativ wollen Sie eine Speicherkarte konvertieren, das aktuell ein anderes Format verwendet, das die Kamera nicht lesen
kann.
Es bestehen zwei Möglichkeiten, Karten zu formatieren. Die schnellste Methode ist die
Nutzung der Formatiertaste am Kameragriff. Auf Wunsch können Sie auch das Menü der
Sensoreinheit verwenden.
Weitere Details zum Formatieren von Karten entnehmen Sie dem Abschnitt „Allgemeines“
in diesem Handbuch.
Formatieren über die Sensoreinheit
Menü der Sensoreinheit > Speicher > FORMAT
1. Drücken Sie die Menütaste.
2. Rufen Sie Speicher auf (mit dem hinteren Einstell­rad oder der Navigationstaste).
3. Rufen Sie Format auf (mit dem vorderen Einstell­rad oder der Navigationstaste).
4. Rufen Sie das Dialogfeld Format auf (mit dem vorderen Einstell­rad oder der
Navigationstaste).
5. Drücken Sie OK (Displaytaste) zum Bestätigen.
Menü
Navigationstaste
Zoom
58
Display
Einstellungen
Einstellungen > Benutzeroberfläche
ON:
n
n Ton
Menü der Sensoreinheit > EINSTELLUNGEN > Benutzeroberfläche > Ton
Die H5D gibt mithilfe von Tonsignalen Informationen aus. Dieser Menüpunkt bietet die Einstellungen Lautstärke (Wahl zwischen Hoch, Niedrig und Aus), Tastenklick (Wahl zwischen Ein
und Aus) und Belichtungswarnung (Wahl zwischen Ein und Aus).
1. Drücken Sie die Menütaste.
OFF:
2. Rufen Sie Einstellungen auf (mit dem hinteren Einstell­rad oder der Navigationstaste).
Error:
4. Rufen Sie das Dialogfeld Benutzeroberfläche auf (mit dem vorderen Einstell­rad oder
der Navigationstaste).
5. Rufen Sie Ton auf (mit dem vorderen Einstell­rad oder der Navigationstaste).
Ready:
6. Navigieren Sie zum gewünschten Element, um es auszuwählen.
7. Drücken Sie die True Focus-Taste ( ) oder AE-L-Taste (
zwischen den Optionen zu wechseln.
) – (oder die Zoomtaste), um
Low battery:
8. Zum Speichern der Auswahl drücken Sie ENDE (Menütaste).
Tonsignal
Es können zehn unterschiedliche Tonsignale für unmittelbare Informationen
ausgegeben werden. Ein Tastendruck
erzeugt ein normales mechanisches
Klicken, die anderen hier aufgeführten
Aktionen sind etwas musikalischer. So
wird beispielsweise eine Überbelichtung
durch drei kurze aufsteigende Töne und
eine Unterbelichtung durch drei kurze
absteigende Töne angezeigt, siehe folgende Abbildung.
ON (EIN)
ON:
Überbelichtung:
Overexposure:
OFF (AUS):
OFF:
Unterbelichtung:
Underexposure:
Fehler:
Error:
5 verbleibende
5 images left:
Aufnahmen:
Bereit:
Ready:
verbleibende
11image
left:
Aufnahme:
Geringer
Low battery:
Ladezustand:
Speichermedium
Media full:
voll:
Overexposure:
IAA yellow:
Underexposure:
Overwrite
red:
Navigationstaste
Menü
Zoom
5 images left:
Transfer complete:
59
1 image left:
Display
n
n Datum und Uhrzeit
Menü der Sensoreinheit > EINSTELLUNGEN > Benutzeroberfläche > Datum und Uhrzeit
Die H5D besitzt eine integrierte Uhr für Datum und Uhrzeit. Jede Aufnahme wird mit Datum und Uhrzeit versehen. Die integrierte Uhr wird auch verwendet, um das Datum festzuhalten, an dem jeder Ordner erstellt wurde. (Siehe Hinweis unter „Allgemeiner Überblick
über die Sensoreinheit“ mit den Informationen zum Laden des integrierten Akkus zur Aufrechterhaltung der Datums- und Uhrzeitfunktion.)
1. Drücken Sie die Menütaste.
2. Rufen Sie Einstellungen auf (mit dem hinteren Einstell­rad oder der
Navigationstaste).
3. Rufen Sie das Dialogfeld Benutzeroberfläche auf (mit dem vorderen Einstell­rad
oder der Navigationstaste).
4. Rufen Sie das Dialogfeld Datum und Uhrzeit auf (mit dem vorderen Einstell­rad oder
der Navigationstaste).
5. Navigieren Sie zum gewünschten Element, um es auszuwählen.
6. Drücken Sie die True Focus-Taste ( ) oder AE-L-Taste ( ) – (oder die Zoomtaste),
um zwischen den Optionen zu wechseln.
7. Zum Speichern der Auswahl drücken Sie ENDE (Menütaste).
 Display
Menü der Sensoreinheit > EINSTELLUNGEN > Benutzeroberfläche >
Display
Mit dieser Einstellung werden Kontrast und Helligkeit (im Bereich 1-10) auf dem Display
geregelt. Normalerweise sollten Sie den Vorgabewert von 5 unverändert lassen. In bestimmten Situationen oder bei speziellen Bildern kann es jedoch sinnvoll sein, diesen Wert
zu erhöhen oder zu verringern. Ein Wert von 10 bietet einen maximalen Kontrast, ein Wert
von 0 liefert keinen Kontrast (schwarzer Bildschirm). Ein Wert von 10 bietet eine maximale
Helligkeit, ein Wert von 0 liefert eine minimale Helligkeit. Bei einer niedrigeren Helligkeit
wird weniger Akkuladung verbraucht.
1. Drücken Sie die Menütaste.
2. Rufen Sie Einstellungen auf (mit dem hinteren Einstell­rad oder der
Navigationstaste).
3. Rufen Sie das Dialogfeld Benutzeroberfläche auf (mit dem vorderen Einstell­rad
oder der Navigationstaste).
5. Rufen Sie Display auf (mit dem vorderen Einstell­rad oder der Navigationstaste).
6. Drücken Sie die True Focus-Taste ( ) oder AE-L-Taste (
um zwischen den Optionen zu wechseln.
) – (oder die Zoomtaste),
7. Zum Speichern der Auswahl drücken Sie ENDE (Menütaste).
Menü
Navigationstaste
Zoom
60
Display
Einstellungen > Individuelle Einstellungen
n
n
Taste P1 und P2, Bereitschaft, Standby, Ausschalten, Bildausrichtung, Vorschau
Über die individuellen Einstellungen können verschiedene hier aufgeführte Optionen konfiguriert werden. Der Einstellungsvorgang
ist für alle Funktionen identisch:
1. Drücken Sie die Menütaste.
2. Rufen Sie Einstellungen auf (mit dem hinteren Einstell­rad oder der Navigationstaste).
3. Rufen Sie Individuelle Einstellungen auf (mit dem vorderen Einstell­rad oder der Navigationstaste).
4. Rufen Sie das gewünschte Element auf (mit dem hinteren Einstell­rad oder der Navigationstaste).
5. Drücken Sie die True Focus-Taste ( ) oder AE-L-Taste (
Zoomtaste), um zwischen den Optionen zu wechseln.
) – (oder die
Menü
Navigationstaste
Display
6. Zum Speichern der Auswahl drücken Sie ENDE (Menütaste).
Zoom
• Tastenfunktion für P1 und P2
Menü der Sensoreinheit > EINSTELLUNGEN > Individuelle
Einstellungen > P1/P2
Hierüber können den beiden Tasten spezielle Funktionen zugewiesen werden. Diese
Tasten funktionieren auf dieselbe Weise wie die vier programmierbaren Tasten am Kameragriff. Die Tasten können ebenfalls per Funktion Camera Configuration in Phocus
programmiert werden.
OPTIONEN: Bildbetrachtungsmodus , Überbelichtungsanzeige, Bild löschen, Karte formatieren, Infoanzeige, Wasserwaage, Fokusbestätigung
• Display Off (Bereitschaft)
Menü der Sensoreinheit > EINSTELLUNGEN > Individuelle
Einstellungen > Display Off (Bereitschaft)
Legt die Zeitspanne fest, bevor die Kamera in den Bereitschaftsmodus (Display Off)
wechselt. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Betriebszustände“ in diesem
Handbuch.
OPTIONEN: 10 s, 20 s, 30 s, 60 s.
• Sleep (Standby)
Menü der Sensoreinheit > EINSTELLUNGEN > Individuelle
Einstellungen > Sleep (Standby)
Legt die Zeitspanne fest, bevor die Kamera in den Standbymodus (Sleep) wechselt. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Betriebszustände“ in diesem Handbuch.
OPTIONEN: 5 min, 10 min, Nie
Menü
Navigationstaste
Zoom
61
Display
• Power Off (Ausschalten):
Menü der Sensoreinheit > EINSTELLUNGEN > Individuelle
Einstellungen > Power Off (Ausschalten)
Legt die Zeitspanne fest, bevor die Kamera in den ausgeschalteten Zustand (Power
Down) wechselt.Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Betriebszustände“ in
diesem Handbuch.
OPTIONEN: 30 min, 60 min, Nie
• Bildausrichtung
Menü der Sensoreinheit > EINSTELLUNGEN > Individuelle
Einstellungen > Bildausrichtung
Legt die Bildausrichtung für Aufnahmen bei der Anzeige in Phocus fest. Um eine unbeabsichtigte Änderung der Ausrichtung zu verhindern, wenn die Kamera gerade nach
oben oder unten weist, kann die Bildausrichtungseinstellung in folgenden Positionen
verriegelt werden:
OPTIONEN: Auto, Verriegelt bei 0 Grad, Verriegelt bei 90 Grad, Verriegelt bei 180 Grad
und Verriegelt bei 270 Grad.
• Vorschau
Menü der Sensoreinheit > EINSTELLUNGEN > Individuelle
Einstellungen > Vorschau
Legt fest, ob das Display nach jeder Aufnahme inaktiv bleibt. Eignet sich für lichtempfindliche Umgebungen oder bei vertikalen Aufnahmen.
OPTIONEN: Nach Aufnahme, Nie
Einstellungen > Service
n
n
Service
Menü der Sensoreinheit > EINSTELLUNGEN > Service
Save Logdata speichert eine Protokolldatei auf der CF-Karte.
Voreinstellungen setzt alle Einstellungen an der Sensoreinheit auf die Werksvorgaben zurück. Siehe Anhang in diesem Handbuch für eine ausführliche Liste mit Voreinstellungen.
Vernetzungsleistung („Tethered power“) bietet Optionen bei der Nutzung eines Thunderbolt-FireWire-Adapters, z.B. an einem MacBook Pro. Diese Konfiguration versorgt die Kamera nicht mit ausreichender Leistung vom Computer. In diesem Fall sollte also die Option
„Von Kamera“ („From camera“) ausgewählt werden. Wählen Sie bei allen anderen Konfigurationen „Vom Host“ („From Host“) aus.
1. Drücken Sie die Menütaste.
Wählen Sie diese Option aus,
wenn Sie einen ThunderboltFireWire-Adapter benutzen.
2. Rufen Sie Einstellungen auf (mit dem hinteren Einstell­rad oder der
Navigationstaste).
3. Rufen Sie Service auf (mit dem vorderen Einstell­rad oder der Navigationstaste).
4. Rufen Sie das gewünschte Element auf (mit dem hinteren Einstell­rad oder der
Navigationstaste).
5. Drücken Sie die True Focus-Taste ( ) oder AE-L-Taste (
um zwischen den Optionen zu wechseln.
) – (oder die Zoomtaste),
6. Zum Speichern der Auswahl drücken Sie ENDE (Menütaste).
Wählen Sie diese Option aus,
wenn Sie andere Konfigurationen als einen ThunderboltFireWire-Adapter benutzen.
62
Einstellungen > Info
n
n
Info
Menü der Sensoreinheit > EINSTELLUNGEN > Info
In der Infoanzeige sehen Sie, welche Firmwareversion installiert
ist. Sie können also prüfen, ob Sie die neueste Version besitzen
(die von der Hasselblad-Website heruntergeladen werden kann).
Außerdem wird die Seriennummer angezeigt, die Sie im Kontakt
mit dem Hasselblad-Kundendienst benötigen, um mögliche Probleme zu lösen.
Darüber hinaus zeigt die Infoanzeige die Fokuskalibrierungs-ID
(die der Information unter „Systemstatus“ am Display des Kameragriffs entsprechen muss, um eine optimale Leistung zu gewährleisten). Jede Sensoreinheit wird sorgfältig auf das jeweilige
Kameragehäuse eingestellt, das im Gegenzug entsprechende Verifikationen erstellt. Wenn Sie verschiedene Sensoreinheiten mit
unterschiedlichen Kameragehäusen verwenden wollen, wenden
Sie sich an ein Hasselblad-Servicecenter.
1. Drücken Sie die Menütaste.
2. Rufen Sie Einstellungen auf (mit dem hinteren Einstell­rad
oder der Navigationstaste).
3. Rufen Sie Service auf (mit dem vorderen Einstell­rad oder der
Navigationstaste).
Menü
4. Rufen Sie Info auf (mit dem hinteren Einstell­rad oder der
Navigationstaste).
Navigationstaste
Zoom
63
Display
Normal (Voreinstellung)
n
n Wasserwaage
Die integrierte elektronische Wasserwaage zeigt schnell und präzise, ob die Kamera horizontal oder vertikal korrekt ausgerichtet
ist. Sie nutzt zwei Messmethoden, die im Display der Sensoreinheit
vollständig sowie im Sucher teilweise sichtbar sind. Die jeweilige
Methode wird von der Kamera automatisch je nach Ausrichtung
ausgewählt. Wenn die Kamera relativ normal ausgerichtet ist, wird
Normal ausgewählt. Wenn die Kamera extremer ausgerichtet
ist, wird Repro gewählt. Sie können die Wasserwaage aktivieren
(sowohl für die Sensoreinheit als auch für den Sucher), indem Sie
die Displaytaste eine Sekunde lang drücken oder indem Sie der
TRUE FOCUS-/AE-L-/STOP DOWN- oder M.UP-Taste diese Funktion
zuweisen. Siehe Individuelle Einstellungen 4, 5, 6 und 7 für Einzelheiten.
Nicht ausgerichtet
Ausgerichtet
Repro (Voreinstellung)
Normal: Wird normalerweise verwendet, wenn die Kamera auf
einem Stativ montiert und im Hoch- oder Querformat ausgerichtet ist. Ermöglicht eine korrekte Ausrichtung der Kamera in zwei
Ebenen unabhängig von Abweichungen im Sucher. Dies ist insbesondere bei Landschaftsaufnahmen hilfreich, wenn der Horizont
verborgen ist. Gleiches gilt für Architekturaufnahmen, bei denen
Weitwinkelobjektive die präzise Ausrichtung der Kamera oft erschweren.
Nicht ausgerichtet
Ausgerichtet
Wasserwaage, wie sie im Sucher dargestellt wird.
Repro: Wird normalerweise verwendet, wenn die Kamera auf einem Stativ in einer „Reproausrichtung“ montiert ist, also gerade
nach unten ausgerichtet ist. (Diese Funktion ist auch bei einer geraden Ausrichtung nach oben verfügbar.) Gewährleistet, dass die
Kamera vollkommen lotrecht ausgerichtet ist.
Verwendung: Display der Sensoreinheit – Drei Skalen sind im
Standardmodus sichtbar. Die Skalen am unteren Rand und auf der
rechten Seite (im Querformat) dienen der Ausrichtung der Kamera,
bis sich die gelben Blasen in der Mitte befinden. Wenn dies der Fall
ist, werden die Blasen grün. Die dritte mittige Skala besteht aus
einem großen Kreis mit einem Fadenkreuz. Der Inhalt des Kreises
wechselt die Farbe von gelb nach grün, wenn die Kamera korrekt
horizontal ausgerichtet ist. Im Repro-Modus ist die mittlere Skala
auch mit einer Blase versehen. Auch hier werden die Blasen grün,
sobald die Kamera in der jeweiligen Richtung korrekt ausgerichtet
ist. Alternativ kann die mittlere blaue Blase im grünen Kreis zentriert werden, dann erfolgt keine Farbänderung der Blase.
Blasen schwarz, wenn die Kamera korrekt ausgerichtet ist. Auch
eine individuelle Kalibrierung ist möglich.
Aktivierung durch:
1. Drücken der zugewiesenen Taste
P1 oder P2
oder
2. Drücken der zugewiesenen
True Focus-, M.UP-, AE-L- oder
STOP DOWN-Taste für die
Wasserwaage (unter Individuelle
Einstellungen am Kameragriff).
Sucheranzeige – Im Sucher ist nur die korrekte horizontale Ausrichtung abzulesen. Auch bei dieser Wasserwaage kommt die
beschriebene Blasenmethode zum Einsatz, allerdings werden die
P1 und P2
Individuelle Kalibrierung: Es existiert eine Vorgabekalibrierung für jeden Modus, die automatisch gewählt wird. Für besondere Situationen können Sie eine individuelle Kalibrierung
festlegen.
64

1. Drücken Sie die entsprechende P1/P2/programmierbare Taste, um die
Wasserwaage aufzurufen. Unten auf der Anzeige erscheint der Text EXIT, Standard,
MODE.
2. Drücken Sie Mode (Displaytaste). Nun erscheint folgender Text am unteren Rand
des Displays: CAL, User, MODE. Außerdem wird oben links in der Ecke ein grünes
Benutzersymbol eingeblendet.
3. Wenn sich die Kamera in einer sicheren und korrekten Ausrichtung befindet, drücken
Sie CAL (Menü/Exit-Taste), um die neue Einstellung zu speichern.
4. Drücken Sie die Displaytaste, um zwischen Vorgabeeinstellung und individueller
Einstellung zu wechseln.
Die individuellen Einstellungen bleiben für eine zukünftige Verwendung gespeichert. Um
eine neue individuelle Einstellung vorzunehmen, wiederholen Sie die oben beschriebenen
Vorgehensweise.
Benutzersymbol
Berechnungstaste
Menüeinstellungen für den
Kameragriff
Foto: Frank Meyl ©/Hasselblad Masters
65
n
n Allgemeiner
Überblick über
das Menü am
Kameragriff
Texte­
instellung
SelbstauslöserOptionen
Belichtungs­
reihenoptionen
Intervall­
optionen
Individuelle Einstellungen
Einstellungs­
optionen
System-Status
Filmtransport
Diese Pfeile geben an, dass das VORDERE
Einstell­
rad für Einstellungsänderungen
verwendet wird.
Diese Pfeile geben an, dass das HINTERE
Einstell­rad für Einstellungsänderungen
verwendet wird.
Hinweis
Bei sehr niedrigen Temperaturen
kann es einige Sekunden dauern,
bis die Displays neue Einstellungen
anzeigen.
66
n
n EINSTELLUNGEN
Neben den häufig genutzten Tasten ISO/WB, AF und Flash sowie
Funktionen am Kameragriff sind mehrere zusätzliche Bedienelemente verfügbar. Diese intelligenten Details machen die erweiterten Funktionen die H5D zu einem leistungsstarken Werkzeug, das
höchste professionelle Ansprüche erfüllt.
Es sind fünf Funktionen verfügbar: Self timer (Sebstauslöser),
Bracketing (Belichtungsreihen), Interval (Intervall), Settings
(Einstellungen) und Drive (Betriebsart).
Die regelmäßige Nutzung kann durch einen Direktzugriff und Tastenzuweisungen für den Menüaufruf vereinfacht werden.
Beim Vornehmen von Einstellungen ist zu beachten, dass bestimmte Optionen nur verfügbar sind, wenn die entsprechende
Displayanzeige geöffnet wurde. So ist beispielsweise im Selbstauslöser die Auswahl zwischen Verzögerung/Spiegel auf oder Spiegel
auf/Verzögerung nur verfügbar (durch Drehen des hinteren Einstellrads, untere Zeile im Display), wenn die entsprechende Funktion gewählt wurde (durch Drehen des vorderen Einstellrads, obere
Zeile des Displays).
n
n Selbstauslöser
verfügbare Optionen
2-60 s
verfügbare Optionen
verfügbare Optionen
VERZÖGERUNG/SPIEGEL
OBEN
oder
SPIEGEL OBEN /
VERZÖGERUNG
SPIEGEL KLAPPT
HINUNTER
oder
SPIEGEL BLEIBT OBEN
Der Selbstauslöser ermöglicht eine Verzögerung der Verschlussauslösung und einen veränderten Ablauf der Spiegelbewegung.
Normalerweise klappt der Spiegel nach oben, bevor der Verschluss ausgelöst wird, dadurch entsteht eine Pause, um Kameravibrationen zu reduzieren. In dieser Pause steht daher kein Sucherbild zur Verfügung und es sind keine Belichtungsmessungen
für Anpassungen an eventuelle Lichtveränderungen möglich. Aus
diesem Grund kann in der Selbstauslöserfunktion eine Einstellung
gewählt werden, in der der Spiegel erst nach der Verzögerung
kurz vor der Verschlussauslösung hochgeklappt wird. Normalerweise schwingt der Spiegel sofort nach einer Belichtung in seine
Ausgangsposition zurück. Sie können aber auch eine Einstellung
wählen, in der der Spiegel hochgeklappt bleibt.
Da sie als zeitgesteuerte Auslöserfunktion dient, kann diese Funktion statt eines Drahtauslösers oder einer Fernsteuerung benutzt
werden, wenn der exakte Zeitpunkt der Belichtung keine absolute
Priorität hat. Die Belichtungseinstellungen der Kamera (Manuell
oder Auto) erfolgen entsprechend der Lichtmessung direkt vor
der Spiegelauslösung. Passen Sie daher die Spiegelbewegung bei
langen Verzögerungen und sich schnell verändernden Lichtverhältnissen entsprechend an.
Fortsetzung auf "
67
Einstellung des Selbstauslösers
– Fortsetzung
1) Drücken Sie die Menütaste am Kameragriff.
ON (EIN)
Vorderes Einstell­rad
2) Drehen Sie das vordere Einstellrad, bis Selbstauslöser
ENTER
oder
SAVE
angezeigt wird.
3) Drücken Sie ENTER.
MENU
4) Drehen Sie das vordere Einstellrad, um auf die verfügbaren
Optionen zuzugreifen:
Hinteres
Einstell­
rad
Verzögerung
Spiegelsequenz
Spiegel auf/ab
(Unter dem gewählten Symbol erscheint ein schattierter Rahmen,
z.B.
.)
Verzögerung mit Schattenrahmen hervorgehoben. 10 s gewählt.
5) Wenn Verzögerung hervorgehoben ist –
– drehen Sie das
hintere Einstellrad, um eine Verzögerungszeit im Bereich
2-60 s in 1-s-Intervallen auszuwählen.
6) Drehen Sie das vordere Einstell­rad erneut, um die Sequenz
Verzögerung/Spiegel auf, Spiegel auf/ Verzögerung
auszuwählen –
. Wenn sie hervorgehoben ist, drehen Sie
zur Auswahl das hintere Einstellrad.
Verzögerung/Spiegel auf-Sequenz =
Spiegelsequenz
hervorgehoben. „Erst Verzögerung, dann
Spiegel oben“ als Option ausgewählt.
Eingestellte Verzögerungszeit – Spiegel auf – Aufnahme.
Spiegel auf/Verzögerung-Sequenz =
Spiegel auf – eingestellte Verzögerungszeit – Aufnahme.
7) Drehen Sie das vordere Einstell­rad erneut für
die Option Spiegel ab/ Spiegel bleibt oben –
–.
Drehen Sie zur Auswahl das hintere Einstellrad.
Spiegel ab =
Der Spiegel kehrt in seine normale Position zurück und die
Kamera wird für die nächste Aufnahme vorbereitet.
Spiegel ab/auf hervorgehoben.
„Spiegel nach Aufnahme ab“ als
Option ausgewählt.
Spiegel oben =
Der Spiegel verbleibt in der oberen Position. Es ist kein
Sucherbild zu sehen, bis die M.UP-Taste
gedrückt wird.
8) Drücken Sie On. Beachten Sie, dass jetzt Off angezeigt
wird und die untere Textzeile lautet: Self timer on
(Selbstauslöser ein).
9) Drücken Sie SAVE.
10) Drücken Sie erneut ENTER in der Selbstauslöseranzeige, um
die Funktion zu aktivieren.
11) Drücken Sie On.
12) Drücken Sie den Auslöser halb durch, um für diese Funktion
in den Standbymodus zu schalten (zum Auslösen drücken Sie
dann den Auslöser erneut voll durch), oder drücken Sie den
Auslöser für eine sofortige Aufnahme sofort vollständig.
Tipp
Zur Statusüberprüfung (ON oder
OFF) lesen Sie die untere Textzeile
in der Anzeige.
Hinweis
Sie können die Sequenz durch
Drücken von ON/OFF (ESC)
anhalten.
68
Tipp
Drücken Sie zweimal innerhalb
von 0,5 s die Taste Spiegelvorauslösung, um direkt zum Modus
Selbstauslöser zu kommen.
Belichtungsreihen
verfügbare Optionen
2 Bilder
oder
3 Bilder
oder
5 Bilder
verfügbare Optionen
verfügbare Optionen
1/3 EV oder 1/2 EV
1 EV oder 2 EV
oder 3 EV
Die Funktion für Belichtungsreihen wird verwendet, um automatisch eine Serie von Aufnahmen zu erstellen, eine Aufnahme mit
der Standardbelichtungseinstellung (Manuell oder Auto) und andere Aufnahmen mit vorherbestimmten Lichtwertabweichungen (EV)
von der Standardbelichtung. Diese Funktion ist z.B. besonders bei
Aufnahmen hilfreich, die einen besonders großen Tonwertbereich
umfassen.
Bevor die Einstellungen vorgenommen werden, sollte überlegt werden, wie viele zusätzliche Aufnahmen erforderlich sind, in welcher
Reihenfolge sie gemacht werden sollen und wie groß die Abweichung der Lichtwerte (EV) sein soll. Die erste Belichtung (Manuell
oder Auto) erfolgt gemäß dem gemessenen Lichtwert und bildet die
Grundlage für die Berechnung der Belichtungsreihe.
Beachten Sie dabei den Unterschied zwischen den Einstellungen
Einzelaufnahme (Single) und Serienaufnahme (Continuous):
• Bei der Einstellung Einzelaufnahme (Single) müssen Sie den Auslöser für jede einzelne Aufnahme separat drücken, bis die Sequenz
beendet ist.
• Bei der Einstellung Serienaufnahme (Continuous) können Sie entweder den Auslöser gedrückt halten, bis alle Aufnahmen ohne Unterbrechung gemacht wurden, oder Sie können den Auslöser loslassen
und später erneut drücken, um bis zum Ende der Sequenz auszulösen, ohne eine Aufnahme der eingestellten Sequenz zu verlieren.
Einstellung der Belichtungsreihen
ON (EIN)
1. Drücken Sie die Menütaste am Kameragriff.
Vorderes Einstell­rad
ENTER
oder
SAVE
2. Drehen Sie das vordere Einstell­rad bis die Option für Belichtungsreihen angezeigt wird.
MENU
3. Drücken Sie ENTER.
4. Drehen Sie das vordere Einstellrad, um die verfügbaren Optionen aufzurufen:
Hinteres
Einstell­
rad
Anzahl der Aufnahmen
(Anzahl der erforderlichen Aufnahmen in der Sequenz)
Sequenz (Reihenfolge der Über- oder Unterbelichtungen)
Stufe (Größe der Lichtwertabweichung von der Standardbelichtungseinstellung)
(Unter dem gewählten Symbol erscheint ein schattierter Rahmen, z.B.
.)
Anzahl der Aufnahmen hervorgehoben.
3 Bilder als Option
ausgewählt.
5. Unter
drehen Sie das hintere Einstellrad, um die Anzahl
der gewünschten Aufnahmen auszuwählen: 2, 3, 5, 7 oder 9.
6) Unter
drehen Sie das hintere Einstell­rad , um eine der
vier Sequenzen auszuwählen:
A Standard-, Über- (Over), Unterbelichtung
(Under)
B Standard-, Unter-, Überbelichtung
A
C Über-, Standard-, Unterbelichtung
B
C
D
Fortsetzung auf 
D Unter-, Standard-, Überbelichtung
69
– Fortsetzung
7) Unter
drehen Sie das hintere Einstellrad, um die erforderliche EV-Korrektur einzustellen: 3, 2, 1, 1/2, 1/3 EV.
Sequenz hervorgehoben.
„Standard, Über, Unter“ als
Option gewählt.
8) Drücken Sie SAVE.
9. Drücken Sie erneut ENTER in der Belichtungsreihenanzeige,
um die Funktion zu aktivieren. Drücken Sie ON. Beachten Sie,
dass nun Off angezeigt wird und die untere Textzeile lautet
Bracketing on (Belichtungsreihen ein).
BEISPIEL
BEISPIEL
Drücken Sie den Auslöser halb durch, um für diese Funktion
in den Standbymodus zu schalten (zum Auslösen drücken Sie
dann den Auslöser erneut voll durch), oder drücken Sie den
Auslöser für eine sofortige Aufnahme unmittelbar vollständig.
Anzeige nach Aktivierung
der
Belichtungsreihenfunktion, 3 Aufnahmen
verbleiben in Standard-,
Über-, Unterbelichtungssequenz ohne Veränderungen im nächsten Bild.
Um diesen Modus zu verlassen, drücken Sie die Menütaste,
dann ENTER (in der Belichtungsreihenanzeige, danach OFF
(AF-Taste).
Tipp
Stufe hervorgehoben.
1/3 EV-Abweichung als Option
gewählt.
Der Sucher zeigt keine Veränderung im nächsten Bild, 3 Aufnahmen verbleiben in der Sequenz.
Hinweis
Eine Belichtungsreihe kann in der Sequenz durch Drücken der Taste ESC (ON.OFF) gestoppt werden.
Zum Beispiel wird bei einer Reihe von 5 Aufnahmen in
Stufen von 1 Lichtwert bei der Einstellung „Standard-,
Über-, Unterbelichtung“ wie folgt belichtet: Standard (O
EV-Abweichung), +1 EV, -1 EV, +2 EV, -2 EV.
Tipp
Hinweis
Zur Statusüberprüfung (ON oder OFF) lesen Sie die untere
Textzeile in der Anzeige.
Die Vorgabe in einer Belichtungsreihensequenz ist der
Verschlusszeitwechsel. Befindet sich die Kamera jedoch
im manuellen Modus, kann auch ein Blendenwechsel gewählt werden (Individuelle Einstellungen > Belichtungsreihenwerte im manuellen Modus 25 am Kameragriff).
Hinweis
Bitte beachten Sie den Hinweis zu Beginn dieses Kapitels
über den Unterschied zwischen Einzel- und Serienaufnahmen. In beiden Fällen wird die Belichtungsreihenfunktion automatisch für eine neue Sequenz zurückgesetzt.
70
Intervall
verfügbare Optionen
2 Bilder –
255 Bilder
verfügbare Optionen
2 Sekunden −
1 Stunde
cherheitsüberwachungen, Naturstudien usw. erforderlich. Belichtung
und Fokussierung (Manuell oder Auto) erfolgen gemäß den Einstellungen der Kamera zum Zeitpunkt der Belichtung.
Mit der Intervallfunktion können Sie die Kamera automatisch eine
Serie von Aufnahmen über eine vorher eingestellte Zeitspanne aufnehmen lassen. Dies ist häufig für Zeit- oder Bewegungsstudien, Si-
Intervalleinstellung
Vorderes Einstell­rad
ON (EIN)
1. Drücken Sie die Menütaste am Kameragriff.
ENTER
oder
NEXT
2. Drehen Sie das vordere Einstellrad, bis Intervall angezeigt
wird.
MENU
3. Drücken Sie ENTER.
4. Drehen Sie das vordere Einstellrad, um die verfügbaren
Optionen aufzurufen:
Hinteres
Einstell­
rad
Anzahl der Aufnahmen (Anzahl der erforderlichen Aufnahmen)
Intervalldauer (Zeitintervall zwischen den Aufnahmen)
(Das gewählte Symbol wird durch einen Schattenrahmen markiert.)
5) Unter Anzahl der Aufnahmen drehen Sie das hintere
Einstellrad, um die erforderliche Anzahl der Aufnahmen auszuwählen: 2 – unbeschränkt
Anzahl der Aufnahmen hervorgehoben.
2 Aufnahmen als Option ausgewählt.
6) Unter Intervalldauer, drehen Sie das hintere Einstellrad, um
eine Option auszuwählen:
2 s bis 1 h
7. Drücken Sie SAVE.
Intervalldauer hervorgehoben.
5 Sekunden ausgewählt.
BEISPIEL
8) Drücken Sie erneut ENTER in der Intervallanzeige, um
diese Funktion zu aktivieren. Drücken Sie ON. Beachten
Sie, dass jetzt Off angezeigt wird und die untere Textzeile
lautet“Interval on“.
Die Anzeige nach der
Aktivierung der Intervalleinstellung zeigt 3 verbleibende Aufnahmen
in Intervallen von 30 s.
Drücken Sie den Auslöser halb durch, um für diese Funktion
in den Standbymodus zu schalten (zum Auslösen drücken Sie
dann den Auslöser erneut voll durch), oder drücken Sie den
Auslöser für eine sofortige Aufnahme unmittelbar vollständig.
Tipp
Hinweis
Tipp
Zur Statusüberprüfung (ON oder
OFF) lesen Sie die untere Textzeile
in der Anzeige.
Unter Individuelle Einstellungen
28 am Kameragriff können Sie
eine Ausgangsverzögerung von
Keine, 2, 10 oder 60 s oder den Intervallzeitraum wählen.
Eine Intervalleinstellung kann
während der Sequenz durch Drücken der Taste ESC gestoppt werden.
71
Einstellungen > Individuelle Einstellungen
verfügbare Optionen
INDIVIDUELLE
EINSTELLUNGEN
Von der Anzeige Einstellungen können Sie vier untergeordnete Haupteinstellungen erreichen: Custom options (Individuelle Einstellungen), Image info (Bildinformationen), Date & Time (Datum und Uhrzeit) und System Status
Individuelle Einstellungen (am Kameragriff)
(­Systemstatus). Drehen Sie dazu das vordere Einstellrad. Von jeder
dieser Untereinstellungen können Sie weitere Optionen für Einstellungsänderungen erreichen. In der Übersicht des Hauptmenüs
können Sie sehen, wie sich alle diese Optionen auf die Menüstruktur verteilen.
Vorderes Einstell­rad
1. Drücken Sie die Menütaste am Kameragriff.
ENTER
oder
SAVE
2. Drehen Sie das vordere Einstellrad, bis Einstellungen
angezeigt wird.
MENU
3. Drücken Sie ENTER.
4. Drehen Sie das vordere Einstellrad, um 4.1 Individuelle
Einstellungen aufzurufen.
Hinteres
Einstell­
rad
5. Drücken Sie ENTER, um die 34 verfügbaren Optionen aufzurufen.
6. Drehen Sie das vordere Einstellrad, um die gewünschte
Option auszuwählen.
7. Drehen Sie das hintere Einstell­rad für die gewünschte
Einstellung.
8 ) Drücken Sie SAVE.
Wenn Sie die Kamera für alle Optionen auf die Vorgabewerte zurücksetzen möchten, drücken Sie kurz die ON.OFF-Taste, um auf
die Profile zuzugreifen. Wählen Sie Standard aus und drücken Sie
danach Load.
Tipp
Tipp
Als Direktzugriff auf eine programmierbare Taste (True Focus, AE-L,
M.UP, Stop Down) können Sie bei aktivierter Kamera auch die Menütaste und die gewünschte Taste drücken. Drücken Sie nach dem
Vornehmen von Änderungen den Auslöser, um die neue Einstellung
zu speichern.
Als Abkürzung zum Menü Individuelle Einstellungen können Sie
bei aktivierter Kamera auch zweimal die Menütaste drücken. Es erscheint automatisch die letzte Einstellung. Drücken Sie nach dem
Vornehmen von Änderungen den Auslöser, um die neue Einstellung zu speichern.
72
nn I
ndividuelle Einstellungen
(am Kameragriff)
Abblendfunktion
In der folgenden Beschreibung sind alle individuellen Einstellungen
aufgeführt, die über das Kameragriffdisplay erreicht werden können. Sie
werden über Menü > Einstellungen > Individuelle Einstellungen aufgerufen. In der folgenden Liste gelten die roten Angaben als Vorgabewerte für
diese Einstellung.
Ausschaltzeit
1
• 10 s • 20 s • 30 s • 60 s
Legt die Zeitspanne fest, bevor sich
das Display automatisch ausschaltet.
Die Einstellung erfolgt über Sensoreinheit > Menü > Einstellungen > Individuelle Einstellungen > Ausschaltzeit.
6
• Abblenden
kann aber auch zugewiesen werden an:
AF Drive • AE-lock • Self Timer • Bracketing • Mirror up • B mode • T mode
• Flash Measure • Interval timer • Cycle
LM mode • Expose • Display Off • Histogram • Focus conf • Delete • Grey bal ex
• Spirit Level • Rear Info Screen • Keine
M.UP-Tastenfunktion
7
• Spiegelvorauslösung
kann aber auch zugewiesen werden an:
EV-Stufe
AF Drive • AE-lock • Self Timer • Bracketing • Stop Down • B mode • T mode •
Flash Measure • Interval timer • Cycle
LM mode • Expose • Display Off • Histogram • Focus conf • Delete • Grey bal ex
• Spirit Level • Rear Info Screen • Keine
2
• 1/2 Stufe • 1 Stufe • 1/3 Stufe
Legt den Wert der EV-Änderung (Auswahl durch vorderes oder hinteres Einstellrad) für Blende oder Verschlusszeit
fest.
Einstellradrichtung
Belichtungskorrekturwert
• Im Uhrzeigersinn • Gegen den Uhrzeigersinn
3
• 1/3 Stufe • 1 Stufe • 1/2 Stufe
Bestimmt, welchen Einfluss die Drehrichtung der Einstellräder auf eine Einstellung hat.
Legt den Wert der EV-Änderung (Auswahl durch vorderes oder hinteres
Einstellrad) bei der Einstellung fester
Belichtungseinstellungen fest.
True Focus-Tastenfunktion
8
So können Sie beispielsweise durch
Drehen des vorderen Einstellrads nach
links die Blendeneinstellung von f/8
zu f/6,8 zu f/5,6 usw. ändern. Durch
Ändern der Drehrichtungseinstellung
können Sie jedoch festlegen, dass dieselbe Aktion den umgekehrten Effekt
hat, also die Blendeneinstellungen von
f/8 zu f/9,5 zu f/11 usw. erfolgen.
4
• True Focus
kann aber auch zugewiesen werden an:
AF Drive • AE-lock • Self Timer • Bracketing • Mirror up • Stop Down • B mode •
T mode • Flash Measure • Interval timer
• Cycle LM mode • Expose • Display Off •
Histogram • Delete • Grey bal ex • Spirit
Level • Rear Info Screen • Keine
Auslösesperre bei fehlender
Blitzbereitschaft
9
• Ja • Nein
AE-Lock-Tastenfunktion
Ermöglicht eine Aufnahme, bevor der
Blitz vollständig aufgeladen ist. Für
die Nutzung mit dem integrierten Blitz
oder einem anderen, TTL-kompatiblen
Blitzgerät, das an den Blitzschuh angeschlossen ist. Gilt nicht für Blitzgeräte,
die mit dem PC-Anschluss verbunden
sind.
5
• AE-Lock
kann aber auch zugewiesen werden an:
AF Drive • Self Timer • Bracketing • Mirror up • Stop Down • B mode • T mode
• Flash Measure • Interval timer • Cycle
LM mode • Expose • Display Off • Histogram • Delete • Grey bal ex • Spirit Level
• Rear Info Screen • Keine
Ja blockiert den Auslöser, bis der Blitz bereit ist.
Nein ermöglicht eine Aufnahme, bevor
der Blitz bereit ist.
73
Magazinbelichtungssperre 10
Spotmessmodus
14
• Ja • Nein
• Normal • Zone
Ermöglicht das Auslösen von Objektiv
und Hilfsverschluss im Kameragehäuse
ohne angeschlossene Sensoreinheit.
Legt fest, wie sich die Kamera bei der
Spotmessung verhält.
Normal bedeutet, dass sich die Kamera
genauso verhält wie bei den Einstellung­
en Integral und Selektiv.
Ja blockiert Objektiv- und Hilfsverschluss im Kameragehäuse ohne angeschlossene Sensoreinheit. Beim Versuch
erscheint eine Meldung auf dem Kameragriffdisplay.
Zone lässt die Kamera ebenso agieren
wie die Hasselblad 205FCC. Das heißt, der
zentrale Messbereich wird über eine spezielle Fläche des Motivs geführt und die
AE-L-Taste wird gedrückt. Die Belichtung
wird dann unter den Annahme berechnet,
dass die gemessene Fläche 18% Grau bzw.
Zone 5 ist und wird als Zone 5 auf dem
Display angezeigt. Alternativ kann die
Fläche mit dem hinteren Einstell­rad für
eine andere Zone neu klassifiziert werden.
Nein ermöglicht das Auslösen von Objektiv- und Hilfsverschluss im Kameragehäuse ohne angeschlossene Sensoreinheit.
Objektivbelichtungssperre 11
• Ja • Nein
Ermöglicht das Auslösen des Hilfsverschlusses im Kameragehäuse ohne angeschlossenes Objektiv.
Danach werden die Flächen innerhalb
des zentralen Messbereichs beim Bewegen der Kamera mit ihren Zonenwerten
angezeigt.
Ja blockiert das Auslösen des Hilfsverschlusses im Kameragehäuse ohne angeschlossenes Objektiv. Beim Versuch
erscheint eine Meldung auf dem Kameragriffdisplay.
Fokussierhilfe bei MF
• Halb gedrückt • Immer • Aus
Legt fest, wie die LED-Pfeilsymbole zur
Fokussierhilfe im Sucherdisplay bei manueller Betriebsart angezeigt werden.
Nein ermöglicht das Auslösen des Hilfsverschlusses im Kameragehäuse ohne angeschlossenes Objektiv.
Belichtungssperre bei
Bereichsüberschreitung
Halb gedrückt macht sie sichtbar,
wenn der Auslöser halb gedrückt wird.
Immer macht sie stets sichtbar, wenn die
12
• Nein • Ja
Kamera aktiviert ist.
Ermöglicht ein Auslösen der Kamera,
auch wenn die Einstellung von Blende
oder Verschlusszeit außerhalb des Arbeitsbereichs liegt (im Display durch „–“
angezeigt).
Aus schaltet sie dauerhaft aus.
AF-Hilfslicht
16
• Ext. Blitz • Kamera • Aus
Erlaubt die Projektion von Lichtmustern zur Unterstützung des Autofokus
bei schlechten Lichtverhältnissen oder
schwachen Kontrasten.
Ja blockiert den Auslöser beim Überschreiten des Arbeitsbereichs.
Nein ermöglicht ein Betätigen des Auslösers (1/800 s oder 32 s) auch außerhalb des
Arbeitsbereichs.
True Exposure
15
Kamera aktiviert das integrierte AFHilfslicht dauerhaft.
13
Externer Blitz aktiviert das AF-Hilfslicht über ein geeignetes externes Blitzgerät. Wenn dieses Blitzgerät jedoch nicht
angeschlossen ist, wird automatisch das
integrierte System genutzt.
• Ein • Aus
Legt fest, ob eine Belichtung automatisch angepasst wird, um eine „echte
Belichtung“ (True Exposure) zu erzielen. (Im Anhang finden Sie hierzu eine
vollständige Erklärung.)
Aus schaltet das AF-Hilfslicht dauerhaft
aus.
Ein erlaubt die Korrektur.
Aus behält die normale Einstellung bei.
Hinweis
Beim Einsatz von Blitz/Stroboskop als
hauptsächlicher Lichtquelle und einer Belichtungszeit von 1/800 s muss daran gedacht werden, die Einstellung True Exposure
abzuschalten.
74
Schnelleinstellung über hinteres
Einstellrad
17
Intervall- und Selbstauslöser 21
• Ende • Aktiv
• Ja • Nein
Ermöglicht es entweder der Intervalloder der Selbstauslöserfunktion nach
einer Aufnahme aktiv zu bleiben oder
sofort in die Standardeinstellung zurückzukehren.
Ermöglicht im Automatikmodus eine
schnelle EV-Veränderung (oder EV-Korrektur) über das hintere Einstellrad.
Ja aktiviert die Einstellung. Durch Drehen
Ende löscht die Einstellung und kehrt
nach einer Aufnahme automatisch in die
Standardeinstellung zurück.
des hinteren Einstellrads erfolgt die Änderung und erscheint auf beiden Displays
als ein ± Symbol zwischen den Werten
von Blende und Verschlusszeit. Der Grad
der Abweichung wird außerdem über der
Skala links von der Blendeneinstellung im
Sucher angezeigt.
Aktiv erhält die Einstellung nach einer
Aufnahme.
AE-Sperre und
Schnellkorrektur
Nein deaktiviert die Funktion komplett.
Verriegelung
18
22
• Bel.reset • Gesp.
• Alle Bedienelemente • Einstellräder •
Aus
Legt den Umfang der Sperre fest, wenn
die Verriegelungstaste (FLASH) gedrückt wird.
Ermöglicht es entweder der AE-Sperre
oder Schnelljustierung nach einer Aufnahme aktiv zu bleiben oder sofort in
die Standardeinstellung zurückzukehren.
Alle Bedienelemente sperrt sämtli-
Bel.reset löscht die Einstellung und
kehrt nach einer Aufnahme automatisch
in die Standardeinstellung zurück.
che Einstellräder und Tasten.
Einstellräder sperrt nur die Einstellrä-
Gesp. erhält die Einstellungen für AESperre oder Schnelljustierung nach einer
Aufnahme.
der. Sie können jedoch für Einstellungen
verwendet werden.
Aus schaltet die Verriegelungsfunktion
aus.
Warnton
EV anzeigen
23
• Ja • Nein
19
Ermöglicht die Anzeige der EV-Einstellungen auf dem Kameragriffdisplay.
• Ein • Aus
Stellt das akustische Warnsignal ein.
Ja ermöglicht die Anzeige.
Nein deaktiviert die Anzeige.
Ein schaltet das Signal ein.
Aus schaltet das Signal aus.
Histogramm anzeigen
ISO-Wert anzeigen
24
• Ja • Nein
20
Ermöglicht die Anzeige der ISO-Einstellungen auf dem Kameragriffdisplay.
• Ja • Nein
Legt fest, ob ein Histogramm einer digitalen Bildaufzeichnung nach der Aufnahme auf dem Display angezeigt wird.
Ja ermöglicht die Anzeige.
Nein deaktiviert die Anzeige.
Ja aktiviert die Einstellung.
Belichtungsreihenwerte im
manuellen Modus
25
Nein deaktiviert die Einstellung.
• Verschlusszeit • Blende
Hier wird gewählt, ob im manuellen Belichtungsmodus bei Belichtungsreihen
der Blendenwert oder die Verschlusszeit
verändert wird.
Verschlusszeit wählt die Änderung des
Verschlusszeitwerts.
Blende wählt die Änderung des Blendenwerts.
75
Blendensteuerung im
manuellen Modus
Spiegel immer
zurückklappen
26
• Nein • Ja
• Vorderes Einstell­rad • Hinteres
Einstellrad
Senkt automatisch nach jeder Spiegel
auf-Sequenz den Spiegel zur Ansicht
wieder ab.
Legt fest, welches Einstell­rad die Blendenwerteinstellung im manuellen Modus verändert.
Vorderes Einstell­rad wählt das vor-
AE-Sperre bei halb
gedrücktem Auslöser
dere Einstell­rad für die Blendenfestlegung
aus.
33
• Aus • Ein
Hinteres Einstell­rad wählt das hin-
Ermöglicht den Zugriff auf die AE-Sperre ohne die Nutzung anderweitig belegter Tasten.
tere Einstell­rad für die Blendenfestlegung
aus.
Low flash-Warnung
32
27
• Ein • Aus
B/T-Modus ausblenden
Steuert die Anzeige der Warnmeldungen und Dreiecke für „Low flash“.
Blendet den Zugriff auf B- und T-Belichtungszeiten aus, um bei Verschlusszeitänderungen einen leichteren Übergang von 1 s zu 1,4 s zu ermöglichen.
On schaltet die Funktion ein.
Off schaltet die Funktion aus.
Ausgangsverzögerung des Intervalltimers
28
• Keine • 2 s • 10 s • 60 s • Intervallzeit
Ermöglicht eine Verzögerung vor der
ersten Aufnahme einer intervallgesteuerten Belichtungsreihe.
Blendenanzeige
29
• Normal • Belichtungsmesser
Ermöglicht die Wahl der Blendenanzeige (nur im manuellen Modus).
Normal wählt die konventionelle Anzeige (f5,6, f8 usw.) aus.
Belichtungsmesser wählt eine Anzeige vom Belichtungsmessertyp aus (f5,6⁰,
f8.⁵ usw.).
Zusätzliche
Spiegelverzögerung
30
50 ms • 100 ms • 200 ms • Keine • 25 ms
Verlängert die Verzögerung zwischen
dem Hochklappen des Spiegels und
dem Öffnen des Objektivverschlusses
und reduziert damit die negativen Auswirkungen von Vibrationen bei längeren Belichtungszeiten.
True Focus bei AF-S
34
• Aus • Ein
31
• Aus • Ein
Weist der halb gedrückten Auslösetaste
die Aktivierung der True Focus-Funktion
anstelle der Standardautofokuseinstellung (AF-S) zu.
76
Einstellungen > Bildinformationen
Unter Bildinformationen (Image info) können Sie eine frei wählbare Kombination von Buchstaben, Wörtern, Symbolen zusammenstellen, die
in die Metadaten aufgenommen werden. Dasselbe Verfahren wird angewandt, um den Namen eines Profils zu ändern.
Texteinstellung für Bildinformationen
Vorderes Einstell­rad
AF
1. Drücken Sie die Menütaste.
SAVE
oder ENTER
2. Drehen Sie das vordere Einstellrad, bis Einstellungen
angezeigt wird.
MENU
3. Drücken Sie ENTER.
4. Drehen Sie das vordere Einstellrad, um 4.2
Bildinformationen aufzurufen.
5. Drücken Sie ENTER, um die Liste mit verfügbaren Buchstaben
und Zeichen zu öffnen.
6. Durch Drehen des vorderen Einstellrads bewegt sich der
Cursor zur Auswahl der Zeichen nach links und rechts. Durch
Drehen des hinteren Einstellrades bewegt er sich nach oben
und unten. Die Zeichenliste scrollt automatisch, um alle
Zeichen anzuzeigen. Das Leerzeichen befindet sich links oben
in der Liste.
An der linken Seite der Anzeige befindet sich ein Kästchen mit
zwei Pfeilsymbolen und einem X Symbol. Mit den Pfeilen kann
der Cursor in ihre Textzeile platziert werden. Das X-Symbol
löscht das ausgewählte Zeichen.
Um eine Textzeile zu erstellen, wählen Sie die gewünschten Buchstaben und drücken dann Sel (AF-Taste). Dieser
Buchstabe wird dann automatisch der Textzeile unter der
Zeichenliste hinzugefügt. Drücken Sie Save (ISO/WB-Taste),
um die neue Einstellung zu speichern.
77
Texteinstellung für Bildinformationen
Hier finden Sie ein Beispiel, wie ein vorhandener Text verändert
wird (in diesem Fall das Wort Text zu einem Copyright-Symbol mit
dem Namen des Fotografen – „Jens Karlsson“). Siehe vorherigen
Abschnitt 4.2 Bildinformationen für eine Beschreibung der Vorgehensweise.
1. Wechseln Sie zunächst zur Anzeige Bildinformationen. In
der Textzeile unten in der Anzeige wird der Textcursor automatisch rechts von dem Buchstaben platziert, der geändert
werden soll. Drehen Sie das vordere und hintere Einstellrad, bis
der Cursor das X-Symbol hervorgehoben hat.
1
2
3
4
5
6
7
8
2. Drücken Sie Sel. (AF-Taste), um das Zeichen zu löschen.
3. Wiederholtes Drücken von Sel. entfernt nacheinander alle
Zeichen in der Zeile.
4. Nach Entfernen des unerwünschten Textes drehen Sie das
vordere und hintere Einstellrad, bis das gewünschte Zeichen
hervorgehoben ist (in diesem Fall das Copyright-Symbol) und
drücken Save (Speichern). Beachten Sie die neuen Symbole,
die beim Scrollen durch die Anzeige sichtbar werden.
5. Wählen Sie das nächste Zeichen auf dieselbe Art (in diesem Fall
ein Leerzeichen) und drücken Sie Save.
6. Der Großbuchstabe J wurde in diesem Beispiel hervorgehoben
und gespeichert.
7. Wiederholen Sie diese Vorgehensweise, bis alle gewünschten
Zeichen gespeichert sind. Wenn Sie weitere Zeichen eingeben,
verschwinden die links stehenden vorübergehend von der
Anzeige, damit Sie sehen können, welche Zeichen Sie eingeben. Bitte vergessen Sie nicht, dass maximal 40 Zeichen eingegeben werden können.
Wenn Sie bei der Eingabe einen Fehler machen, müssen Sie die
falschen Zeichen einzeln entfernen (siehe Schritte 1-3 oben)
und dann die Eingabe gemäß „Text hinzufügen“ korrigieren.
8. Dieses Beispiel zeigt eine fertige Textzeile mit 15 Zeichen, die
aus Symbolen, Leerzeichen sowie Klein- und Großbuchstaben
besteht.
Einstellungen > Datum und Uhrzeit
78
Einstellungen > Systemstatus
So können Sie die Nutzung der Komponenten überprüfen und Serviceinformationen
abfragen:
Anzeige des Systemstatus
Vorderes Einstell­rad
1. Drücken Sie die Menütaste am Kameragriff.
ENTER
oder
NEXT
2. Drehen Sie das vordere Einstellrad, bis Einstellungen
angezeigt wird.
MENU
3. Drücken Sie ENTER.
4. Drehen Sie das vordere Einstellrad, um den Systemstatus
aufzurufen.
5. Drücken Sie ENTER.
6. Die Anzeige zeigt jetzt eine Liste der Kamerakomponenten
Info-Verwendung und rechts von jeder Komponente eine
Zahl, die die Anzahl der mit dieser Komponente ausgeführten Aktionen angibt. Beachten Sie, dass auch bei einer völlig
neuen Kamera registrierte Aktionen gespeichert sind. Diese
erfolgen im Rahmen von Funktionstests bei der Herstellung.
7. Drücken Sie NEXT, um mit Info-Version die Softwareversion
für jede Komponente anzuzeigen. Drücken Sie erneut NEXT
(ISO/WB-Taste), um Info-Kalib. für Informationen zur
Fokuskalibrierung anzuzeigen.
79
n
n Betriebsart
Im Continuous-Modus macht die Kamera solange automatisch
Serienaufnahmen und bereitet die nächste Aufnahme vor, wie Sie
den Auslöser gedrückt halten. Beachten Sie, dass die Aufnahmegeschwindigkeit abhängig von der Zeit ist, die die jeweilige Ausrüstung braucht, um die Aufnahme zu speichern.
Es stehen zwei Betriebsarten zur Verfügung: Single (Einzelaufnahme) und Continuous (Serienaufnahme). Wenn der Auslöser im Single-Modus gedrückt wird, erfolgt eine Aufnahme und die Kamera
wird für die nächste Aufnahme vorbereitet. Um das nächste Bild zu
belichten, müssen Sie jedoch zuerst den Finger vom Auslöser nehmen und ihn dann erneut drücken.
Einzelaufnahmen und
Aufnahmesequenzen
Vorderes Einstell­rad
ENTER
oder
SAVE
Im aktiven Kameramodus:
MENU
1. Drücken Sie die Menütaste am Kameragriff.
2. Drehen Sie das vordere Einstellrad, bis Drive angezeigt
wird.
3. Drücken Sie ENTER.
4. Drehen Sie das vordere Einstell­rad bis Single oder
Continuous angezeigt wird.
5. Drücken Sie SAVE.
80
Profile
Foto: Vicente Ansola ©/Hasselblad Masters
81
PROFILE
Mit der Profilfunktion besitzen Sie einen schnellen und sicheren
Zugriff auf voreingestellte Kombinationen von Kameraeinstellung­
en, die die Arbeitsgeschwindigkeit und -sicherheit erhöhen. Ein
Beispiel sind Aufnahmen im Rahmen von Feierlichkeiten, bei denen Portraitfotos im Freien sowie Aufnahmen mit Aufhellblitz und
Weitwinkeloptik aus der Hand in geschlossenen Räumen gemacht
werden müssen. Diese beiden Situationen erfordern sehr unterschiedliche Einstellungen, die unter Stress nicht immer leicht zu
bewältigen sind. Die für die unterschiedlichen Situationen erforderlichen Einstellungen können im Voraus vorgenommen und zusammen als ein Profil gespeichert werden. Wenn Sie das Profil - mit
nur einem Tastendruck - aufrufen, können Sie sicher sein, dass alle
Einstellungen korrekt sind.
Standard: normaler Blitz, Autofokus (Single), Einzelbild, automatische Belichtung (Blendenvorwahl), Integralmessung, -Keine.
Vollautomatik: normaler Blitz, Autofokus (Single), Einzelbild, programmierte Belichtung, Selektiv-Belichtungsmessung, -Keine
Studio: normaler Blitz, manuelle Fokussierung, Einzelbild, manuelle Belichtung, Spotmessung, - AF
Aufhellblitz: normaler Blitz (angepasste Blitzleistung -1,7 EV),
Autofokus (Single), Einzelbild, automatische Belichtung, Integralmessung.
Leer: individuell anpassbare Profile.
Die Standardeinstellung ist im Display für einen schnellen Zugang
hervorgehoben. Die anderen Profile der Liste sind über eine Bildlaufleiste rechts im Display erreichbar. Durch Drehen des hinteren
Einstellrads können sie sichtbar gemacht werden.
Sie können zum Beispiel für Außenaufnahmen Autofokus (Single),
automatische Belichtungsreihen, programmierte Belichtung etc.
wählen. Nach den Einstellungen drücken Sie die rote PROFILESTaste, wählen einen Profilnamen und drücken dann SAVE. Sie geben für das Profil einen neuen Namen ein, beispielsweise „Außenaufnahmen“, und speichern noch einmal. Für Innenaufnahmen
geben Sie neue Einstellungen wie Blitz, Pv-Einstellung usw. ein
und wiederholen das Verfahren wie beschrieben. Durch Aufrufen
von „Außenaufnahmen“ oder „Innenaufnahmen“ in der Profilliste
stehen sämtliche relevanten Einstellungen sofort und korrekt entsprechend der Aufnahmesituation zur Verfügung.
Alle Benutzerprofile können wieder auf die Vorgabewerte zurückgesetzt werden, indem der Akku herausgenommen wird sowie gleichzeitig Menütaste und ISO/WB-Taste am Kameragriff gedrückt werden. Der Akku wird dann bei gedrückten Tasten wieder eingesetzt.
Die Wiederherstellung wird mit einem Tonsignal angezeigt.
Es gibt zwei Möglichkeiten zum Erstellen, Speichern und Verwalten von Profilen:
Es stehen acht Profile zur Auswahl: Standard, Vollautomatik,
Studio, Aufhellblitz, zwei Action-Profile und zwei leere individuell einstellbare Profile. Alle mit Ausnahme von Standard können verändert und mit einem neuen Namen versehen werden.
1. Mit den Tasten am Kameragriff
oder
Die voreingestellten Profile enthalten die folgenden Einstellungen:
2. über die Funktion Camera Configuration in Phocus.
Hinweis
Alle Einstellungen, auch die auf der Sensoreinheit, werden bei der Profilerstellung gespeichert. Hierzu zählen ISO-Wert, Weißabgleich und Einstellungen der Farbtemperatur, die zum Zeitpunkt der Profilerstellung aktiv waren. Diese Profileinstellungen heben die Einstellungen auf, die zu
dem Zeitpunkt aktiv waren, an dem die Profiltaste gedrückt wurde. Sie sollten daher bei Nutzung der Profile auf ungewollte Änderungen von
ISO-Zahl, Weißabgleich und Farbtemperatur achten. (Farbton ist keine Benutzereinstellung, sondern wird nach einem manuellen Weißabgleich
gespeichert.)
Erstellen eines Profils
1) Aktivieren Sie die Kamera und nehmen Sie nacheinander die
verschiedenen Einstellungen vor (zum Beispiel Autofokus,
Blendenvorwahl, Belichtungskorrektur für Aufhellblitz usw.), die
Sie für diesen speziellen Zweck benötigen, und speichern Sie die
Einstellungen.
LOAD
(AF)
SAVE
(ISO/WB)
2) Wenn Sie alle erforderlichen Einstellungen vorgenommen haben,
klicken (nicht drücken) Sie kurz auf die PROFILES-Taste (ON.
OFF-Taste) am Kameragriff, um die Profilanzeige aufzurufen.
PROFILES
(On/Off)
3) Verwenden Sie die Bildlaufleiste, um in der Profilliste zu navigieren. Wählen Sie ein leeres Profil oder ein benanntes Profil (mit
Ausnahme von Standard) aus. Sie können das neue Profil unter
dem ursprünglichen Namen oder einem neuen Namen speichern.
Hinweis
4) Drücken Sie Save (ISO/WB-Taste). Daraufhin erscheint die Anzeige der Profilnamen. Hier können Sie den Profilnamen nach Ihren
Vorstellungen ändern (siehe 4.2 Bildinformationen für Details
zur Vorgehensweise).
Falls Sie die Einstellungen geändert haben, aber den Profilnamen
in der Liste beibehalten möchten, werden die neuen Einstellwerte
unter diesem Namen gespeichert. Dies bedeutet, dass die Einstellungen trotz des Namens nicht dieselben sind, wie hier aufgelistet.
Um spätere Missverständnisse zu vermeiden, kann es sicherer sein,
stets den Profilnamen zu ändern.
Um ein Profil aus der Standardanzeige zu verwenden, drücken Sie
die Taste PROFILES, um die Profilanzeige erneut aufzurufen. Blättern Sie durch die Liste bis zum gewünschten Profil und drücken
Sie dann die Taste Load (AF). Alle gespeicherten Einstellungen
werden dann automatisch implementiert.
82
n
n Nutzung von Profilen
1) Drücken Sie in der Standardanzeige auf die PROFILES-Taste
am Kameragriff und die Profilanzeige erscheint.
AF
SAVE
2) Verwenden Sie die Bildlaufleiste zum Navigieren in der Liste
und markieren Sie das gewünschte Profil.
PROFILES
3) Drücken Sie Load (AF-Taste). Die Kamera ist jetzt genau so eingestellt, wie es den unter diesem Namen gespeicherten Werten
entspricht.
n
nA Ändern eines Profilnamens
Sie können einen Profilnamen (außer „Standard“) jederzeit ändern.
1) Klicken Sie in der Standardanzeige auf die PROFILES-Taste
(ON.OFF-Taste) am Kameragriff und die Profilanzeige erscheint.
2) Navigieren Sie (mit dem vorderen oder hinteren Einstellrad)
durch die Profilliste und markieren Sie das gewünschte Profil.
3) Drücken Sie Load (AF-Taste).
4) Drücken Sie erneut die PROFILES-Taste (ON.OFF-Taste).
5) Drücken Sie Save (ISO/WB-Taste). Die Profilnamenanzeige erscheint dann, in der Sie den Namen des Profils ändern können
(siehe Abschnitt 4.2 Bildinformationen).
Tipp
Um alle Profile schnell auf die werkseitigen Einstellungen zurückzustellen:
1. Entfernen Sie den Akku.
2. Warten Sie 5-10 s.
3. Setzen Sie den Akku wieder ein, während Sie die Menütaste und
ISO/WB-Taste gedrückt halten.
83
Blitz/Stroboskop
Foto: Olivier Valsecchi ©/Hasselblad Masters
84
Blitz/Stroboskop
Die H5D kann im manuellen Modus mit den meisten gebräuchlichen Blitzgeräten eingesetzt werden. Um jedoch die automatische
TTL-Funktion nutzen zu können, muss sichergestellt werden, dass
das Blitzgerät kompatibel mit dem System SCA 3002 ist. Der Anschluss erfolgt entweder über einen PC-Anschluss oder den Blitzkontaktschuh (siehe Warnhinweis unten).
Im Sucher ist ein Aufhellblitz mit der Leitzahl 12 mit OTF/TTLBlitzsteuerung integriert. Diese Einheit bietet genügend Licht für
einfachere Aufnahmen auf kürzere Entfernungen in geschlossenen
Räumen sowie zur Aufhellung bei Aufnahmen im Freien.
Die Blitzleistung kann für eine optimale Kontrolle unabhängig von
der Umgebungsbeleuchtung gesteuert werden.
In der entsprechenden Betriebsart können separate Blitzgeräte an
den Blitzschuh angeschlossen werden, wenn sie kompatibel zum
System SCA 3002 (Metz) sind und der Hasselblad Adapter SCA
3902 verwendet wird. Der Informationsaustausch zwischen Blitzgerät und Kamera erfolgt dann ohne zusätzliches Kabel.
Die Synchronisation des Blitzes kann mit den Einstellungen „normal“ oder „rear“ an den Beginn oder das Ende der Belichtungszeit
gelegt werden.
Beachten Sie die Informationen in den Handbüchern der jeweiligen Blitzgeräte.
Allgemeines
Wenn die Einstellungen A oder S zusammen mit einem Blitz verwendet werden, gelten die
Belichtungsanforderungen der Kamera, was dazu führen kann, dass die Verschlusszeiten
bei Innenaufnahmen so lang sind, dass die Verwendung eines Stativs erforderlich ist. Wenn
Sie jedoch die Einstellungen P oder Pv wählen, stellt die Kamera automatisch eine Verschlusszeit von 1/60 s oder schneller ein, und ermöglicht dadurch Aufnahmen ohne Stativ.
Beachten Sie beim Einsatz von Blitzlicht bei Nahaufnahmen oder bei großen Blendenöffnungen, dass die Leistung der Blitzanlage mit einer spezifischen Minimalzeit für eine korrekte Belichtung immer noch zu lang sein kann. Beachten Sie daher die Informationen zur
Ausgangsleistung des Blitzgeräts wegen möglicher Fehlbelichtungen.
Sie können die Blitzbelichtungsmessung mit den unterschiedlichsten externen Blitzgeräten verwenden (TTL-Blitzgeräte müssen auf manuellen Betrieb gestellt sein).
Die Synchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang (Rear Sync) ist eine sinnvolle Funktion, um einen natürlicheren Ausdruck bei der Kombination von langen Belichtungszeiten
mit beweglichen Lichtern und Blitzlicht zu erzielen.
Bei der Verwendung von hierfür geeigneten Einheiten (kompatibel mit SCA 3002) erfolgen
die Anpassungen automatisch gemäß den Einstellungen an der Kamera. Dies bezieht sich
ebenso auf die Einstellung des Blitzgeräts auf TTL wie auf die Einstellung auf das eigene
integrierte Messsystem (A).
Die Steuerung des integrierten Blitzes oder eines separaten SCA 3002-kompatiblen Blitzgeräts in Bezug auf die zwei Funktionen Belichtungskorrektur und Synchronisierung der Verschlusszeit erfolgt am Kameragriff. In der manuellen Einstellung kann die Blitzmessfunktion
mit Blitzgeräten (zum Beispiel Studio- oder Stroboskopblitzgeräten) verwendet werden,
die mit dem Standard SCA 3002 entweder kompatibel oder sind oder nicht.
Mit der Funktion Belichtungskorrektur können Sie das Verhältnis zwischen Blitzausgangsleistung und Belichtungsanforderungen der Kamera verändern, um verschiedene Spezialeffekte zu erzielen Mit der Synchronisierungsfunktion gestalten Sie Effekte bei langen
Belichtungszeiten. Um Tests der Belichtungen mit Blitzlicht durchzuführen, nutzen Sie die
Blitzbelichtungsmessung.
Hinweis
Hinweis
Hinweis
Nur Blitzgeräte, die speziell für die H5D
geeignet sind, sollten an den Blitzschuh
der Kamera angeschlossen werden.
Bitte versuchen Sie nicht, ein für eine andere Kameramarke gedachtes Blitzgerät an
den Blitzkontaktschuh anzuschließen. Das
Blitzgerät und/oder die Kamera könnten beschädigt werden.
Beim Einsatz von Blitz/Stroboskop als
hauptsächlicher Lichtquelle und einer Belichtungszeit von 1/800 s muss daran gedacht werden, die Einstellung True Exposure
abzuschalten (Individuelle Einstellungen 13
am Kameragriff).
Hinweis
Wie bei allen Stroboskop- und Studioblitzgeräten ist besonders auf einen korrekten Anschluss und eine korrekte Bedienung zu achten. Besondere Risiken liegen vor, wenn die Kameras zusätzlich an elektronische Peripheriegeräte (Computer, Beleuchtungsanlagen usw.) angeschlossen
sind und sollten durch den Einsatz von Infrarot- und ähnlichen drahtlosen Blitzfernsteuerungen reduziert werden.
Die Victor Hasselblad AB und die Hasselblad A/S übernehmen keine wie auch immer geartete Verantwortung für Schäden, die durch die Nutzung von Hasselblad-Ausrüstungen in Kombination mit Einheiten anderer Hersteller entstehen.
85
n
n Zugriff auf Bedienelemente
1. Schalten Sie die Kamera ein und drücken Sie einmal die
FLASH-Taste.
FLASH
2. Drehen Sie das vordere Einstellrad, um die gewünschte
Belichtungskorrektur einzustellen:
• von +3 bis -3 EV
• Drücken Sie Clr, um die Einstellung bei Bedarf schnell zu
löschen.
3. Drehen Sie das hintere Einstell­rad auf:
• Normal Sync (Normale Synchronisation)
(Blitzauslösung direkt nach Öffnen des Verschlusses)
• Rear Sync (Synchronisation auf den zweiten
Verschlussvorhang) (Blitzauslösung kurz vor dem
Schließen des Verschlusses)
• Flash Measure (Blitzbelichtungsmessung) (mit nichtTTL-Blitzgeräten oder TTL-Einheiten in der manuellen
Betriebsart)
4. Das Kameragriffdisplay zeigt den Blitzmodus – Normal oder
Rear – in der Standardanzeige an.
5. In der Einstellung Blitzbelichtungsmessung fordert eine
spezielle Anzeige dazu auf, die AE-L-Taste zu drücken, um die
Werte ablesen zu können. Details hierzu finden Sie weiter unten.
Verwendung des integrierten Blitzes:
Der integrierte Blitz hat folgende technische Daten:
Maximaler Lichtabfall an der Randmitte
Farbtemperatur (Vollblitz)
Vorderes
Einstell­
rad
Beispiel einer Displayanzeige
mit der Blitzeinstellung „Rear
Sync“ und einer Belichtungskorrektur von -1 EV.
n
n Integrierter Blitz
Leitzahl
Ausleuchtung
Clr
1. Schieben Sie die Sperre nach hinten in Richtung des
Blitzsymbols.
12
56° horizontal,
44° vertikal
-1 EV (50%)
5000-5600° K
2. Drücken Sie FLASH.
3. Wählen Sie zwischen Normal oder Rear Sync, indem Sie
das hintere Einstell­rad drehen und (falls erforderlich)
die gewünschte Korrektur durch Drehen des vorderen
Einstellrades.
Um den Blitz in seine Betriebsstellung hochzuklappen, schieben
Sie die seitliche Sperre in Richtung des Blitzsymbols nach hinten.
Um den Blitz zu schließen, drücken Sie ihn an der Oberseite nach
unten, bis er hörbar einrastet. Der Blitz wird automatisch aktiviert,
wenn er sich in der Betriebsstellung befindet und deaktiviert,
wenn er eingeklappt ist.
4. Drücken Sie Save. Erstellen Sie eine Aufnahme.
5. Wenn die Einstellungen in Bezug zur Ausgangsleistung
des Blitzgeräts nicht passend waren, erscheinen ein rotes
Dreieck sowie ein blinkendes grünes Blitzsymbol mit dem
Warnhinweis „Low flash“ im Sucher. Das Kameragriffdisplay
zeigt ebenfalls den Warnhinweis „Low flash“.
Um das Problem zu lösen, sollte man konventionelle
Maßnahmen ergreifen. (Dies bedeutet: dichter an das
Hauptmotiv herangehen, eine größere Blendenöffnung oder
eine höhere ISO-Einstellung wählen.)
Das grüne Blitzsymbol im Sucher blinkt, wenn der Blitz aufgeladen
wird, und leuchtet permanent, wenn er vollständig aufgeladen ist.
Die Ausgangsleistung des Blitzes kann für optimal ausgewogene
Lichtanteile bei Aufhellblitzen variiert werden.
FLASH
SAVE
Rotes Warndreieck und grünes LEDBlitzsymbol links von der Sucher-LCDAnzeige.
Hinteres
Einstell­
rad
Hinweis
Hinweis
Den integrierten Blitz nicht einsetzen, wenn ein anderes externes TTLBlitzgerät angeschlossen und im TTL- oder A-Modus betrieben wird.
Verwenden Sie Objektive mit einer Brennweite von 80 mm oder
mehr (ohne Streulichtblende), um eine vollständige Ausleuchtung
mit dem integrierten Blitz zu gewährleisten.
86
n
n Anschluss eines externen
Blitzgeräts
Separate Blitzgeräte können elektrisch entweder über den
Zubehörblitzschuh oben am Sucher (siehe obere Warnhinweise) oder über Kabel am PC-Anschluss an der linken Seite
des Kameragehäuses angeschlossen werden. Auch Schaltvorrichtungen/Sender lassen sich ähnlich anschließen (bitte
beachten Sie die Hinweise in den jeweiligen Bedienungsanleitungen).
Heben Sie zunächst diese Deckelseite ab.
Achten Sie darauf, dass die Kunststoffabdeckung eingesetzt
ist, wenn der Blitzschuh nicht benutzt wird.
n
n B
litzbelichtungsmessung sepa­
rater Blitzgeräte
FLASH
Sie können die Leistung eines angeschlossenen Blitzgeräts
(mit PC-angeschlossenen und SCA3902-kompatiblen Blitzgeräten im M-Modus) messen, wobei die Kamera wie ein Belichtungsmesser arbeitet. Es können weitere Testbelichtung­
en mit veränderten Blendeneinstellungen vorgenommen
werden, bis die Informationen auf dem Kameragriffdisplay
zufriedenstellend sind.
SAVE
Hinteres
Einstell­
rad
Verwendung der Blitzmessung:
1. Drücken Sie die FLASH-Taste am Kameragriff, um das
Menü mit Blitzoptionen zu öffnen.
2. Drehen Sie das hintere Einstell­rad bis Flash measure
(Blitzbelichtungsmessung) angezeigt wird.
3. Drücken Sie die Save (ISO/WB-Taste), um das Menü für
die Blitzbelichtung anzuzeigen.
4. Nehmen Sie die zuerst erforderlichen
Blendeneinstellungen mit dem vorderen Einstell­rad vor.
5. Drücken Sie die AE-L-Taste. Die Kamera stellt daraufhin
die gewählte Blende ein, klappt den Spiegel hoch und
löst den Blitz aus. Das Motiv wird vom Blitz beleuchtet und reflektiert das Licht auf eine weiße Fläche
auf dem Hilfsverschluss und von dort weiter zu den
Messsensoren.
6. Abweichungen von einer normalen Belichtung werden
auf den Displays am Kameragriff und im Sucher als
Abweichungen in EV (Lichtwerten) angezeigt. Wenn
high oder low angezeigt werden, verändern Sie die
Blendeneinstellung entsprechend und erstellen Sie eine
weitere Testaufnahme.
Verändern Sie die Blende bis Diff EV: 0 erscheint oder
die gewünschte Abweichung von der Normalbelichtung
vorliegt.
Diff EV: Low zeigt mehr als 2 EV zu niedrig an.
Diff EV: High zeigt mehr als 2 EV zu hoch an.
Tipp
Nach Bedarf kann als Warnsignal „Low Flash“ über die Individuelle
Einstellung 26 abgeschaltet werden.
87
Zubehör
Foto: Milosz Wozaczynski ©/Hasselblad Masters
88
Anschlussschema
Optionale Sucher
Schwenk-/Shiftadapter
HV 90x / HVD 90x Sucher
Zubehör
GIL GPSReceiver
HTS 1.5.
Für die Verwendung
mit HCD28, HC35,
HC50, HC80 und
HC100 (inklusive
Zwischenringe)
HVM Lichtschachtsucher
Optionale Objektive des
V Systems
H5D-Kamera
CF-Objektiv­
adapter
HV 90x-II-Sucher
SCA3902 TTL-Blitzadapter
Objektive
Sensoreinheit
Kameragehäuse
89
Alle HC/HCDObjektive,
einschl. Zwischenringe und
Konverter
HC-Objektivsortiment
HCD 4.8/24 mm
HC 3.5/50-II mm
HC Macro 4/120-II mm
HCD 4/28 mm
HC 3.5/35 mm
HC 2.8/80 mm
HC 2.2/100 mm
HC 3.2/150 mm
HC 4/210mm
HC 3.5-4.5/50-110 mm
HC 4.5/300 mm
Die meisten C-Objektive des
V-Systems mit optionalem CFAdapter
90
HCD 4.0-5.6/35-90 mm
Optionales Zubehör
Blitzadapter SCA 3902
HVM-Lichtschachtsucher
(3053393)
(3053328)
Zum Anschluss von Blitzgeräten (kompatibel mit dem SCA 3002 System) an
die Hasselblad H5D.
Der HVM Lichtschachtsucher ermöglicht
einen komfortablen, niedrigeren Blickwinkel und den Blickkontakt mit dem
Motiv, was beispielsweise in der Portraitfotografie sehr wünschenswert ist. Der
Autofokus wird bei allen Objektiven bewahrt. Optimiert für Querformataufnahmen und nicht geeignet für Hochformataufnahmen.
UV-/Skyfilter
(3053470, 3053474 und 3053478)
Absorbieren UV-Strahlung und verringern Blaustich, haben aber keinen Einfluss auf die Farben. Schützen zusätzlich
die Oberfläche der Frontlinse. Besonders zu empfehlen, wenn die Kamera
unter rauen Einsatzbedingungen verwendet wird. Lieferbar in drei Größen
für die verschiedenen Objektive: UVSky 67 mm (3053470), UV-Sky 77 mm
(3053474) und UV-Sky 95 mm (3053478).
Proshade Streulichtblende
V/H 60 – 95
(3040740)
Flexible Streulichtblende mit verstellbarem Balgen, die Streulicht sehr effektiv
abschirmt. Lässt sich durch die kompakte, flache Bauweise Platz sparend für den
Transport zusammenfalten. Mit Adaptern
passt sie an alle HC Objektive und fast alle
Objektive im V System. Mit Filterhalter für
Glas-, Gelatine- oder Kunststofffilter.
Polfilter
(3053482, 3053486 und 3053490)
Reduzieren nicht metallischer Reflexionen und Glanzlichter. Erhöhen allgemein die Farbsättigung. Können einen
blauen Himmel intensivieren. In drei
Größen lieferbar.
Proshade-Adapter
(3043415, 3043417, 3043419)
Adapter Ø 67, 77 und 95 mm, mit Bajonettfassung für HC-Objektive. Mit fester
und sicherer Anbringung.
Trageriemen mit
Schnellplatte H
GIL (Global Image Locator)
(3045154)
(3053300)
Der Hasselblad GIL (3053300) liefert und
speichert automatisch GPS-Informationen für alle Digitalkameras im H System.
Die Daten werden jeder einzelnen Bilddatei angehängt und können über Phocus
direkt ausgelesen werden. Das Gerät erfordert keine besondere externe Batterie
oder Stromquelle und arbeitet zur einfachen Anwendung reibungslos im Hintergrund.
Verbessert Komfort und Sicherheit
beim Fotografieren aus der Hand. Wird
mit Schnellanschlussplatte H geliefert.
Stativschnellkupplung H
Einstellscheiben
Kamerariemen H
(3053616)
Extra breiter Trageriemen für die Kamera mit rutschhemmender Rückseite.
(3043326)
Alle Einstellscheiben sind sphärische
Einstellscheiben vom Typ Acute-Matte
D mit oder ohne Gitternetz und Mittenmarkierung für Selektivmessung (
ø 7,5) und Autofokusmessbereich. Das
Gitternetz ist bei technischen Detailund Architekturaufnahmen hilfreich.
Vereinfacht bei Stativaufnahmen
das Aufsetzen und Abnehmen der
Kamera. Die Kamera wird in einer
genau definierten, wiederholbaren
Position sicher gehalten. Zwei integrierte Wasserwaagen erleichtern
die waagerechte Ausrichtung der
Kamera. Die Stativschnellkupplung
H passt an 1/4-Zoll- und 3/8-ZollStativgewinde und besitzt eine
Sicherungssperre.
Lieferbar mit oder ohne Markierungen
für das Sensorformat.
91
Auslösekabel H
Winkelsucher H
(3043370)
Auslösekabel mit einer Kabellänge von
0,5 m.
(S100A12359A00)
Winkelsucher für die Sucher HV 90x und
HVD 90x. Ermöglicht eine vertikale Blickrichtung unabhängig von der Kameraposition.
Erfordert eine kleine Änderung am Okular
des Suchers.
HVM-Korrekturlinsenhalter
(3053348)
Halter für Korrekturlinsen für maßgeschneiderte Fehlsichtkorrektur (erhältlich
beim Optiker). Für optimalen Blickkomfort und höchste Genauigkeit.
DC Power Grip
(3043350)
Abnehmbarer H-Kameragriff mit WS-Netzteil für die Stromversorgung der Kamera
über das Stromnetz.
Sucher HVD 90x/HV 90x und
90x-ll
Batterieadapter
(3053330, 3053326, 3053334)
Ein 90° Reflexsucher, der auch beim Tragen von Brillen 100 % Bildfeld bietet.
Mit integriertem Aufhellblitz und Belichtungsmesssystem mit verschiedenen
Modi.
(3053310)
Versorgt die Sensoreinheit an einer Fachoder Großformatkamera mit Strom.
HC-Objektivzubehör
Konverter H 1,7X
HTS 1.5
(3023717)
(3043400)
Der Konverter wird zwischen Objektiv und
Kameragehäuse eingesetzt und verlängert
die Brennweite um den Faktor 1,7. Dies ist
eine komfortable Möglichkeit, die Brennweiten Ihrer Objektive zu erweitern. Der
Konverter H 1,7 X bietet den gleichen überragenden optischen und mechanischen
Qualitätsstandard wie alle Objektive des
Hasselblad H-Systems. Die optische Konstruktion umfasst sechs Elemente in vier
Gruppen.
HTS 1.5 ist ein Tilt/Shift-Adapter, der
für den Einsatz mit den Objektiven
HCD 28 mm, HC 35 mm, HC 50 mm,
HC 80 mm und HC 100 mm ausgelegt ist. Er löst nicht nur technische
Herausforderungen, sondern eröffnet ebenfalls aufregende kreative
Möglichkeiten.
CF-Adapter
(3043500)
Mit dem CF-Adapter können fast alle Objektive des V-Systems an Kameragehäuse
des H-Systems angeschlossen werden.
Diese Möglichkeit erweitert den potenziellen Objektivbereich für H-Kameras um
mehr als ein Dutzend unterschiedliche
Brennweiten.
Makrokonverter H
(5023720)
Der Makrokonverter soll die optische Nahbereichsleistung von Weitwinkelobjektiven des H-Systems verbessern. Er ist zwar
primär für den Einsatz mit dem Objektiv HC
50-II optimiert, kann aber mit allen Weitwinkelobjektiven des H-Systems verwendet werden.
Zwischenringe H 13, 26 und 52
(3053513, 3053526 und 3053542)
Die Zwischenringe werden zwischen Objektiv und Kameragehäuse montiert und
reduzieren den Aufnahmeabstand bei
Nahaufnahmen. Sie sind in drei Größen
erhältlich: 13, 26 und 52 mm. Da die H5D
über ein TTL-Belichtungsmesssystem verfügt, erfolgt die Belichtungskorrektur automatisch.
Weitere Informationen zu Streulichtblenden, Abdeckungen, Objektivbeuteln usw. oder über Neuigkeiten im Zubehörsektor finden Sie unter www.hasselblad.com.
92
Multi-Shot
Die Modelle H5D-200MS und H5D-50MS bieten die Aufnahmemöglichkeit Multi-Shot. Neben den normalen 1-Shot-Aufnahmen
ermöglicht die H5D-50MS auch 4-Shot-Aufnahmen und die H5D200MS sogar 4- oder 6-Shot-Aufnahmen. Multi-Shot-Bilder werden
mit einer leichten Verschiebung des Sensors vom selben Motiv aufgenommen. Die so entstandene Aufnahme zeigt eine unerreichte
Farbauflösung und beseitigt unerwünschte Moirémuster sowie andere Abbildungsfehler bei Studioaufnahmen.
Um eine Multi-Shot-Aufnahme zu erstellen, muss die Kamera an
einen Computer angeschlossen sein, auf dem die Hasselblad-Software Phocus läuft. Im Aufnahmemenü wählen Sie „Multi-Shot“ aus
und Phocus organisiert die Aufnahmefolge automatisch. MultiShot-Aufnahmen werden dann im ausgewählten Zielordner direkt
als 3F-Dateien gespeichert.
Die Technologie hinter dem Multi-Shot-Modus sind hochpräzise,
piezogesteuerte Bewegungen des Sensors mit Schritten in Pixelgröße. Bei der 6-Shot-Aufnahmefolge der H5D-200MS erfolgen vier
separate Aufnahmen beispielsweise nacheinander in Pixelschritten
(eine für jede Farbe, aber doppelt bei grün für zusätzliche Schärfe).
Danach folgen noch zwei Aufnahmen in Halbpixelschritten, um die
Lücken zu füllen. Diese sechs Dateien werden danach zu einem einzigen, extrem hoch aufgelösten Bild zusammengefügt. Diese Aufnahmetechnik entfernt nicht nur unerwünschte Moirémuster und
Abbildungsfehler, sondern erzeugt auch Fotos mit einer Schärfe
und Detailgenauigkeit, die bei Single-Shot-Bildern nicht möglich ist.
Multi-Shot-Bilder können daher in der nachfolgenden Produktion
auch stärker vergrößert werden.
Im Einsatz ist es besonders wichtig, dass weder Kamera noch Objekt
bewegt werden. Für Multi-Shot-Aufnahmen ist es zwingend erforderlich, dass sowohl die Kamera auf einem Stativ als auch das Motiv
(meist technische oder Produktaufnahmen) vollkommen still stehen
und dass die Beleuchtungssituation stabil ist. Im Single-Shot-Modus
funktionieren beide Modelle jedoch mit allen Funktionen, Leistungsmerkmalen und Vorteilen einer H5-Standardkamera.
Eine vollständige Beschreibung der H5D 200MS und H5D 50MS mit
den Datenblättern können Sie unter www.hasselblad.com herunterladen.
Diese Aufnahme wurde einmal im 1-Shot- und einmal im 6-Shot-Modus aufgenommen, um die Qualitätssteigerung des letztgenannten
­Aufnahmeverfahrens zu verdeutlichen. Die 6-Shot-Aufnahme weist überhaupt kein Moiré auf, das in feinen Details auftreten kann.
Vergrößerung einer Kunstblumenaufnahme aus
diesem Bereich.
6-Shot-Modus
1-Shot-Modus
93
Anhang
Foto: Jon Lowenstein ©/Hasselblad Masters
94
H5D-Kameras – Technische Daten
H5D-40
H5D-50
H5D-60
H5D-50MS
H5D-200MS
Sensorgröße
40 MP (5478 × 7304)
50 MP (6132 × 8176)
60 MP (6708 × 8956)
50 MP (6132 × 8176)
50 MP (6132 × 8176)
Sensorabmessungen
32,9 × 43,8 mm
36,7 × 49,1 mm
40,2 × 53,7 mm
36,7 × 49,1 mm
36,7 × 49,1 mm
Pixelgröße
6,0 μm
6,0 μm
6,0 μm
6,0 μm
6,0 μm/3,0 μm
Bildgröße
RAW 3FR-Aufnahme durchschnittlich 50 MB. TIFF 8
Bit: 120 MB
RAW 3FR-Aufnahme durchschnittlich 65 MB. TIFF 8
Bit: 150 MB
RAW 3FR-Aufnahme durchschnittlich 80 MB. TIFF 8
Bit: 180 MB
RAW 3FR-Aufnahme durchschnittlich 65 MB. TIFF 8
Bit: 150 MB
RAW 3FR-Aufnahme
durchschnittlich
75/300/1200 MB. TIFF 8
Bit: 150/150/600 MB
RAW-Dateiformat
Hasselblad 3FR, verlustfrei komprimiert
JPEG
Druckfertige JPEG-Dateien in 1/4-Auflösung mit Hasselblad Natural Colours
Aufnahmemodus
Einzelbild
Farbauflösung
16 Bit
ISO-Bereich
ISO 100, 200, 400, 800
und 1600
Farbmanagement
Hasselblad – Natural Color Solution
CF-Speicherkapazität
Eine 8 GB CF-Karte
speichert durchschnittlich
150 Bilder.
Display
3-Zoll-TFT, 24-Bit-Farbe, 460320 Bildpunkte
Speicheroptionen
CF-Kartentyp U-DMA (z.B. SanDisk Extreme Pro) oder vernetzt mit Mac oder PC
Akustisches Feedback
Ja
Software
Phocus für Mac und Windows (im Lieferumfang) Adobe® Photoshop® Lightroom® (im Lieferumfang)
Vernetzter Betrieb
Unterstützung in Phocus by Hasselblad und Hasselblad Tethered Plug-in für Adobe® Photoshop® Lightroom®
Betriebssysteme
Mac: OS X 10.5 oder höher. Windows: XP, Vista, Windows 7 (32/64-Bit)
Hostanschlusstyp
FireWire 800 (IEEE1394b). Thunderbolt-Unterstützung über optionale Adapter.
Kompatibilität mit Fachkameras
Steuerung mechanischer Verschlüsse über Blitzsynchronisationssignal. Elektronische Verschlüsse können über Phocus gesteuert werden. Optionaler Batterieadapter für eigenständigen Betrieb der digitalen Aufnahmeeinheit.
Einzelbild
Einzelbild
Einzelbild
Einzelbild/Multi-Shot
ISO 50, 100, 200, 400
und 800
ISO 50, 100, 200, 400
und 800
ISO 50, 100, 200, 400
und 800
ISO 50, 100, 200, 400
und 800
Eine 8 GB CF-Karte
speichert durchschnittlich
100 Bilder.
Eine 8 GB CF-Karte
speichert durchschnittlich
120 Bilder.
Eine 8 GB CF-Karte
speichert durchschnittlich
120 Bilder.
Eine 8 GB CF-Karte
speichert durchschnittlich
120 Bilder.
Individuelle Einstellungen
6 programmierbare Tasten. Vollständige Kamerakonfiguration kann in 7 Benutzerprofilen gespeichert werden.
Objektive
Hasselblad H-System-Objektive (12 Objektive mit 24-300 mm) mit integriertem Zentralverschluss. Alle Carl Zeiss-Objektive des V-Systems
mit Zentralverschluss über einen optionalen CF-Adapter.
Verschlusszeiten
256 Sekunden bis 1/800
Sekunde
Blitzsynchronisation
Blitzgeräte können bei allen Verschlusszeiten eingesetzt werden.
Sucheroptionen
•HVD 90x:
•HV 90x:
•HV 90x-II:
•HVM:
128 Sekunden bis 1/800
Sekunde
32 Sekunden bis 1/800
Sekunde
128 Sekunden bis 1/800
Sekunde
128 Sekunden bis 1/800
Sekunde
90°-Reflexsucher mit Dioptrieneinstellung (-5 bis +3, 5). 3,1fach vergrößertes Sucherbild.
Integrierter Aufhellblitz (Leitzahl 12 bei ISO 100). Blitzschuh für SCA3002-Systemblitzgeräte von Metz™
90°-Reflexsucher mit Dioptrieneinstellung (-4 bis +2,5). 2,7-fach vergrößertes Sucherbild.
Integrierter Aufhellblitz (Leitzahl 12 bei ISO 100). Blitzschuh für SCA3002-Systemblitzgeräte von Metz™
90°-Reflexsucher mit Dioptrieneinstellung (-4 bis +2,5). 2,7-fach vergrößertes Sucherbild.
Integrierter Aufhellblitz (Leitzahl 12 bei ISO 100). Blitzschuh für SCA3002-Systemblitzgeräte von Metz™
Lichtschachtsucher. 3,2-fach vergrößertes Sucherbild.
Fokussierung
Autofokus mit passivem Phasenkreuzsensor mit zentralem Messbereich; True Focus mit Immediate Focus Confirm (IFC). Autofokus mit
manuellem Direkteingriff.
Messbereich EV 1-19 bei ISO 100
Blitzsteuerung
Automatisches mittenbetontes TTL-System. Nutzt integrierten Blitz oder mit SCA3002 (Metz™) kompatible Blitzgeräte. Ausgabe kann von -3
bis +3 EV justiert werden. Für manuelle Blitzgeräte steht das integrierte Messsystem zur Verfügung.
Belichtungsmessung
Belichtungsmessoptionen: Spotmessung, Selektivmessung und Integralmessung. Messbereich Spot: EV 2-21, Selektivmessung: EV 1 bis 21,
Integral: EV 1 bis 21
Hardware
Neue und schnellere Hardwareplattform-Generation mit Hasselblad Image Processing Architecture (HIPA)
Stromversorgung
Li-Ion-Akku (7,2 V GS/2900 mAh). Optionaler Batterieadapter für eigenständigen Betrieb der digitalen Aufnahmeeinheit.
Filmkompatibilität
Keine
Betriebstemperatur
0-45°C
Abmessungen
(Komplette Kamera mit HC
80 mm-Objektiv) [B×H×T]
153 × 131 × 205 mm
153 × 131 × 205 mm
153 × 131 × 205 mm
153 × 131 × 205 mm
153 × 131 × 205 mm
Gewicht
(Komplette Kamera mit HC
80 mm-Objektiv)
2290 g
2290 g
2290 g
2500 g
2500 g
* Die Victor Hasselblad AB behält sich das Recht vor, die o.g. Angaben ohne vorherige Ankündigung zu ändern.
95
H5D
Alle Modelle
Alle H5D-Kameramodelle besitzen zahlreiche gemeinsame Funktionen, die hier aufgeführt werden.
Kameratyp
Digitale Spiegelreflexkamera mit Autofokus, automatischem Belichtungs- und Blitzsystem sowie austauschbaren
Suchern, Objektiven und Magazinen.
Konstruktion
Einteiliges Edelstahlgehäuse. Innenkonstruktion aus Aluminiumdruckguss. Stativgewinde (1/4” und 3/8”) und
Stativschnellkupplungsplatte für einfache Montage.
Objektive
Hasselblad HC/HCD-Objektive mit eingebauter elektronischer Steuerung von Verschluss und Blende. Automatische
oder manuelle Fokussierung, unmittelbar manuell veränderbar. Sämtliche HC/HCD-Objektive sind für die höchsten
Ansprüche der digitalen Fotografie ausgelegt. Die Streulichtblenden können zum Transport umgedreht montiert
werden. Objektive des V-Systems können mit einem CF-Adapter eingesetzt werden.
Objektivfaktor
HC – 1,0 / HCD – 1,0 (kaum beschnitten).
HV 90x-II Sucher
Ein 90° Reflexsucher mit 100 % Blickfeld auch beim Tragen von Brillen und eingebautem Belichtungsmesssystem mit
verschiedenen Betriebsarten. 3,1-fach vergrößertes Sucherbild. Integrierter Aufhellblitz mit Leitzahl 12. Kontaktschuh
für Automatikblitz (Metz SCA3002 System / Adapter SCA3902). Punktmatrixdisplay mit Anzeige aller wichtigen
Informationen. Integrierte Dioptrienkorrektur von -5 bis +3,5. Austauschbar.
Fokussierung
Automatische und manuelle Scharfstellung mit elektronischer Unterstützung im manuellen Modus. Autofokus mit
manuellem Direkteingriff. Automatische Scharfstellung mit passivem Phasenkreuzsensor mit zentralem Messbereich.
Autofokusmessbereich EV 1 bis 19 (ISO 100).
Verschluss
Elektronisch gesteuerter Zentralverschluss mit Verschlusszeiten bis zu 1/800 Sekunde. Blitzsynchronisation bei allen
Verschlusszeiten.
Blitzsteuerung
Selektives (mittenbetontes) TTL-System. Nutzbar mit dem eingebauten Blitz und mit dem Adapter SCA 3902 mit einer
Vielzahl von Blitzgeräten, die kompatibel zum System SCA 3002 (Metz) sind. ISO-Bereich 16 bis 6400. Der Blitzausgang
kann unabhängig vom vorhandenen Licht für Aufhellblitze eingestellt werden (-3 bis +3 EV). Synchronisation bei allen
Verschlusszeiten.
Blitzbelichtungsmessung
Die H5D ist mit einem eingebauten Messsystem für die Blitzleistung von Nicht-TTL-Blitzgeräten, beispielsweise
Studioblitzen, ausgestattet.
Belichtungsmessung
Messsystem mit mehreren Betriebsarten über den 90° Reflexsucher. Belichtungsmessmodi: Spot (Durchmesser 7,5
mm), Selektiv und Integral.
Messbereiche bei f/2,8 und ISO 100: Spot: EV2 bis 21,
Selektiv: EV 1 bis 21, Integral: EV 1 bis 21.
Automatische Belichtungsreihen:
Belichtungsreihen mit vorgewählter Anzahl von Aufnahmen (2, 3, 5, 7 oder 9) in 1/3, 1/2, oder 1-Schritt
Lichtwertintervallen.
Intervall-Selbstauslöser
Bildanzahl von 2 bis “unbeschränkt” und Intervall von 1 Sekunde bis 1 Stunden.
ISO-Bereich
ISO-Bereich: 50-800/100-1600, je nach Modell.
Displays
Die Kamera ist mit zwei Punktmatrix-Displays mit klaren und leicht verständlichen Informationen für den Anwender
ausgestattet. Ein Display befindet sich am Kameragriff, das andere im 90° Sucher. Die Sensoreinheit verfügt über eine
kontrastreiche 3 Inch TFT Anzeige.
Einstellscheibe
Helle, sphärische Einstellscheibe Acute-Matte D mit Sensormarkierungen. Eine Karo-Einstellscheibe ist als Option
lieferbar.
Kompatibilität
Alle H System Objektive und Zubehörteile außer Filmmagazinen. C Objektive des V Systems mit optionalem CFAdapter.
Zubehöranschluss
Über zwei M5-Gewinde und einen elektrischen Anschluss für Zubehör.
Individuelle Einstellungen
Viele Funktionen der H5D können vom Fotografen mit dem eingebauten Menüsystem je nach gewünschtem
Aufnahmestil oder je nach bestimmter Situation individuell programmiert werden.
Benutzeroberfläche
Sowohl die Grundfunktionen als auch die erweiterten Steuerungsmöglichkeiten werden mit Tasten und Einstellrädern
in Kombination mit den grafischen Displays am Griff und im Sucher eingestellt. Das Menü der Sensoreinheit ist sichtbar
und steuerbar über das Display der Einheit. Einige Funktionen und Einstellungen können über einen angeschlossenen
Computer und Phocus gesteuert werden.
Li-Ion-Akkugriff
2900 mAh Ausgangsleistung.
Außenabmessungen
Komplette Kamera mit HC 80 mm-Objektiv: 153 x 131 x 205 mm [B x H x L] (153 x 131 x 209 mm - H5D 50MS).
Gewicht
Kameragehäuse mit HC 80 mm-Objektiv, Li-Ion-Akku und CF-Karte: 2330 g (60), 2290 g (40, 50).
96
Voreinstellungen (Standardprofil)
A (Blendenvorwahl)
Bel.modus ALLGEMEINES
Selektiv
LM-Modus 0
Bel.korrektur AF-S
Fokussiermodus S
Betriebsart Normal (bei Beginn der Belichtung)
Blitzsynchronisation
0
Blitzbelichtungskorrektur
10 s
Verzögerung SELBSTAUSLÖSER
Spiegel
Sequenz auf/Verzögerung
Spiegelmodus Spiegel ab
3
Bilder
BELICHTUNGSREIHEN
Sequenz Normal-, Über-, Unterbelichtung
0,5
EV
EV-Diff.
3
Bilder
INTERVALLTIMER
Intervall 0 min 30 s
Bereitschaft
30 s
1
INDIVIDUELLE EINSTELLUNGEN
(0,5 EV)
2 EV-Änderung 1/2 Stufe
(0,3 EV)
3 Belichtungskorrekturwert 1/3 Stufe True Focus
4 True Focus-Tastenfunktion 5 AE-Lock-TastenfunktionAE-Lock
6 Stop Down-TastenfunktionAbblenden
M.UP-Tastenfunktion
Spiegel auf
7
8 Einstellraddrehrichtung Uhrzeigersinn
Ja
9 Auslösesperre bei fehlender Blitzbereitschaft
10 Magazinbelichtungssperre Ja
11 Objektivbelichtungssperre Ja
Nein
12 Belichtungssperre bei Bereichsüberschreitung
13 True Exposure Ein
14 Spotmodus Normal
Auslöser halb gedrückt
15 Fokussierhilfe bei MF 16 AF-Hilfslicht Ext. Blitz
Ja
17 Schnelleinstellung über hinteres Einstell­rad 18 Verriegelung Alle Bedienelemente
19 Warnton Ein
20 Histogramm anzeigen Ja
Exit
21 Intervall- und Selbstauslöser Bel.reset
22 AE-Sperre und Schnellkorrektur 23 EV anzeigen Ja
24 ISO anzeigen Ja
Verschlusszeit
25 Belichtungsreihenwerte im manuellen Modus
Vorderes Einstellrad
26 Blendensteuerung im manuellen Modus Ein
27 Warnung bei nicht ausreichendem Blitz Keine
28 Ausgangsverzögerung des Intervalltimers 29 Blendenanzeige Normal
50 ms
30 Zusätzliche Spiegelverzögerung Aus
31 True Focus bei AF-S Nein
32 Spiegel immer zurückklappen Aus
33 AE-Sperre bei halb gedrücktem Auslöser Aus
34 B/T Modus ausblenden Qualität RAW
SENSOREINHEIT
Sprache Englisch
Lautstärke Hoch
Tastenklick Ein
Bel.warnung Ein
Display Kontrast 5
Display Helligkeit 5
P1 Infoanzeige
P2 Fokusbest.
Bereitschaft 30 s
Standby 5 min
Ausschalten 30 min
Bildausrichtung Auto
Vorschau Nach Aufnahme
VernetzungsleistungVom Host
97
True Exposure
Lichteinfall auf
Bildebene
T vollständig geöffnet
Maximale Blendenöffnung
Eine Stufe abgeblendet bei aktiviertem True ExposureModus
Eine Stufe abgeblendet bei deaktiviertem True
Exposure-Modus
Uhrzeit
T abgeblendet = T vollständig geöffnet
(mit True Exposure)
T abgeblendet > T vollständig geöffnet
(ohne True Exposure)
Diese Kompensation ist jedoch nicht immer erforderlich, und
wenn ein Blitz oder Stroboskop als Hauptlichtquelle verwendet
wird, auch nicht gewünscht, da sie zu einer Unterbelichtung führt.
Wenn daher ein Blitz oder Stroboskop als Hauptlichtquelle verwendet wird, sollten Sie True Exposure unter Individuelle Einstellungen 13 am Kameragriff ausschalten.
True Exposure ist eine Funktion der HC/HCD-Objektive, die die
Verschlusszeit beim Abblenden nicht verändert. Dieser Effekt ist
gemeinhin nicht so bekannt, da er sich im Unterschied zu Schlitzverschlüssen speziell auf integrierte Zentralverschlüsse im Objektiv
bezieht.
Beim Abblenden eines Objektivs wird die effektive Verschlusszeit
länger und beeinflusst die Belichtung. Bei einer langen Verschlusszeit sind die Auswirkungen minimal, aber beispielsweise bei 1/500 s
ist der Effekt deutlich sichtbar. Da Hasselblad genau weiß, wie sich
die Verschlüsse in den HC-Objektiven verhalten, werden automatische Kompensationsmessungen der Verschlusszeiteneinstellungen
verwendet.
Hinweis
Da die Kompensationen nur verwendet werden können, wenn die
Verschlusszeiten angepasst werden, besteht diese Möglichkeit nicht
bei der kürzesten Verschlusszeit von 1/800 s. Um dies zu verhindern,
erfolgt die Kompensation daher bei der Blendenöffnung anstelle
der Belichtungseinstellung.
Weitere Erläuterungen zu dieser Situation finden Sie unter www.hasselblad.
com.
98
Automatische Belichtung – P- und Pv-Modus
P-Modus
EV -5
-4
Pv-Modus
35
50
50-110 @ 50
35
50
50-110 @ 50
80
120
50-110 @ 110
80
120
50-110 @ 110
210
150
210
150
-3
-2
-1
1
0
2
3
4
5
6
7
8
9
10
1.4
Aperture
Blende
17
11
18
16
19
22
16s
8s
4s
2s
1s
2
4
8
15
30
60
125
250
4
5
6
7
8
9
10
13
14
15
16
8
17
11
18
16
90
64s
500 1000
Verschlusszeit
11
12
19
20
21
22
64
23
32s
3
45
22
64
2
32
21
45
1
0
22
20
32
-1
5.6
16
8
-2
4.0
15
5.6
-3
2.8
14
4.0
-4
2.0
13
2.8
Blende
EV -5
1.4
12
2.0
90
64s
11
23
32s
16s
8s
4s
2s
1s
2
4
8
Verschlusszeit
Shutterspeed
15
30
60
125
250
500 1000
Empfindlichkeitsverteilung bei den Belichtungsmessmethoden
Empfohlene CF-Karten für H5D
KartentypGröße GBAngegebene Geschwindigkeit
Lexar Professional Compact Flash
8
800x
Lexar Professional Compact Flash
16
1000x
SanDisk Extreme Compact Flash
8
60 MB/s
SanDisk Extreme Compact Flash
16
90 MB/s
UDMA 6 SanDisk
32
90 MB/s
UDMA 6 SanDisk
64
90 MB/s
UDMA 7 SanDisk
128
100 MB/s
99
Stellen Sie sicher, dass neue Karten vor einer Verwendung in der
Sensoreinheit formatiert werden.
CF-Karten dürfen nicht aus
der Sensoreinheit entnommen werden, wenn die
Bereitschaftsanzeige orange
leuchtet. Andernfalls können
alle Dateien auf der Speicherkarte beschädigt werden
(und damit verlorengehen).
Außerdem muss die Karte
evtl. neu formatiert werden.
Problembehandlung, Pflege der Ausrüstung und Service
Die H5D ist eine hochentwickelte Kamera, deren optimale Funktionsfähigkeit von der einwandfreien Übertragung und Verarbeitung von Daten
zwischen den einzelnen Kameramodulen abhängt. Es ist daher unbedingt
erforderlich, dass Sucher, Objektive, Zwischenringe, Magazine etc. vorsichtig angesetzt und abgenommen sowie schonend gelagert werden, um die
Datenbusanschlüsse nicht zu beschädigen oder in irgendeiner Form zu
verschmutzen. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Kamera
nicht nur an der Sensoreinheit oder am Sucher sondern am Griff oder Trageriemen angehoben und gehalten wird.
Warnhinweise können normalerweise leicht behoben werden. Fehlermeldungen auf dem Kameragriffdisplay weisen jedoch auf einen vorübergehenden oder dauerhaften Fehler hin und erfordern weitergehende Maßnahmen. Der Fehlermeldung muss systematisch nachgegangen werden.
Es sollte zum Beispiel überprüft werden, ob beim letzten Anbringen eines
Zubehörteils gleichzeitig eine Fehlermeldung angezeigt wurde. Es wird
empfohlen, zur Fehlerbehebung Sucher, Objektiv usw. abzunehmen und
erneut sorgfältig anzusetzen und zu überprüfen, ob das Problem damit
beseitigt ist. Sollte dies nicht helfen, kann der Kameraprozessor zurückgesetzt werden, indem der Akkugriffs für 10 Sekunden abgenommen wird.
Dauerhafte Fehlermeldungen könnten auf ein komplizierteres Problem
hinweisen. Sie sollten in diesem Fall das nächste autorisierte HasselbladServicecenter aufsuchen. Sie können einen Fehlerbericht am Display des
Kameragriffs oder der Sensoreinheit erhalten. Notieren Sie diese Fehlermeldung. Sie kann dem Kundendienst wertvolle Hinweise geben und Aktualisierungen der Firmware erleichtern. Es ist sehr hilfreich, wenn Sie den
Mitarbeitern im Servicecenter neben der Fehlermeldung auch mitteilen,
welche Fehlfunktionen der Kamera wann auftraten. Bitte bedenken Sie,
dass das Servicecenter neben dem Hardwarecheck auch alle anderen Teile
der Kamera überprüfen möchte, die an der Fehlermeldung beteiligt waren.
In bestimmten Situationen kann die Kamera durch eine elektrostatische
Entladung gestört werden, insbesondere wenn die Bedienungstasten am
Kameragriff mit leitenden Kabeln oder Materialien in Kontakt kommen, die
direkt oder indirekt geerdet sind (zum Beispiel einem Lichtmast). Die Kamera kann dadurch zeitweise außer Funktion gesetzt werden, ohne dass dies
jedoch bleibende Schäden verursacht. Drücken Sie die rote ON.OFF Taste
am Griff, um die Kamera wieder zu aktivieren.
Wir raten Ihnen dringend davon ab, Fehler selbst zu beheben. Zahlreiche
Servicearbeiten erfordern sehr komplizierte Mess- und Einstellinstrumente,
ohne deren Verwendung Fehler nicht behoben werden können.
PFLEGE DER AUSRÜSTUNG
Die Hasselblad Kamera wurde konstruiert, um die hohen Anforderungen
des professionellen Einsatzes in fast allen Umgebungen zu erfüllen. Um
Schäden zu vermeiden, sollten Sie die Kamera vor rauen Einsatzbedingungen schützen, besonders vor Öldämpfen, Wasserdampf, feuchten Witterungseinflüssen und Staub.
Extreme Temperaturen:Hohe Temperaturen können sich ungünstig auf
die Ausrüstung auswirken. Vermeiden Sie regelmäßige und hohe Temperaturschwankungen und seien Sie in feuchten Umgebungen besonders
vorsichtig. Vor einem Wechsel von trockenen oder kalten in warme und
feuchte Umgebungen sollte sämtliche Ausrüstung in einen Kunststoffbeutel o.s.ä. gelegt werden. Warten Sie mit dem Auspacken, bis sich die Ausrüstung an die neuen Temperaturen angepasst hat. Andernfalls kann eine
interne und externe Kondensation Probleme verursachen, insbesondere
an Sensoreinheiten. Versuchen Sie bei der Lagerung, möglichst trockene
Bedingungen sicherzustellen.
Staub und Schmutz: Achten Sie sorgfältig darauf, dass kein Staub oder
Schmutz in Ihre Ausrüstung eindringen kann. Treffen Sie in Küstengebieten
geeignete Maßnahmen, um Ihre Ausrüstung vor Sand und Salzwasser zu
schützen. Staub auf Objektivlinse und Einstellscheibe kann gegebenenfalls
mit einem Luftpinsel oder einem sehr weichen Objektivpinsel entfernt
werden. Eine verschmierte Objektivlinse ist mit größter Vorsicht zu behandeln. In manchen Fällen lassen sich die Verschmutzungen mit einem mit
hochwertiger Objektivreinigungslösung befeuchteten Tuch entfernen.
Achten Sie aber sorgfältig darauf, dass Sie dabei die Linse nicht verkratzen.
Berühren Sie die Linsenoberflächen nicht mit den Fingern. Versuchen Sie
in Zweifelsfällen niemals, die Linsenoberflächen zu reinigen, sondern wenden Sie sich an ein von Hasselblad autorisiertes Servicecenter.
100
Stöße: Durch starke Stoß- oder Schlageinwirkungen kann Ihre Ausrüstung
Schaden nehmen. Treffen Sie daher geeignete Vorsichtsmaßnahmen. Für
Transporte werden geeignete Schutzbehälter oder Kamerataschen empfohlen.
Verlust: Hasselblad-Ausrüstung ist sehr begehrt. Treffen Sie daher geeignete Vorkehrungen, um Diebstähle zu verhindern. Lassen Sie die Kamera
beispielsweise niemals sichtbar in einem unbeaufsichtigten Auto liegen.
Professionelle Benutzer sollten eine separate, spezielle Versicherung der
Kamera in Erwägung ziehen.
SERVICE
Um eine optimale Zuverlässigkeit sicherzustellen, sollten Sie Ihre Kamera
von Zeit zu Zeit einem Service-Center zur Inspektion und vorbeugenden
Wartung übergeben. Sie können die Serviceintervalle selbst kontrollieren, indem Sie unter Info im Menü nachsehen. Wenn Sie Ihre Kamera
ständig intensiv in Gebrauch haben, sollten Sie in einem der von Hasselblad autorisierten Servicecenter regelmäßig Inspektionen durchführen
lassen. Diese Werkstätten verfügen über erfahrenes Personal und über
die zur Sicherstellung einer perfekten Funktionsfähigkeit Ihrer Kamera
erforderlichen Spezialeinrichtungen.
VORSICHT
•
Halten Sie sämtliche Ausrüstungs- und Zubehörteile außerhalb der
Reichweite von Kindern.
•
Legen Sie keine schweren Gegenstände auf die Ausrüstung.
•
Verwenden Sie Akkus nur auf die vorgeschriebene Weise.
•
Verwenden Sie mit der Kamera nur die vorgeschriebenen Akkus.
•
Entfernen Sie die Akkus, wenn Sie die Kamera reinigen oder wenn
sie über einen längeren Zeitraum nicht verwendet wird.
•
Wenn Sie Ersatzakkupacks verwenden, sollten Sie die mitgelieferten
Abdeckkappen vor der Lagerung besonders sorgfältig aufsetzen. Es
besteht die Gefahr, dass sich ein Feuer entzünden kann, wenn die
Pole kurzgeschlossen werden, beispielsweise durch einen Schlüssel
in einer Tasche.
•
Bei der Arbeit mit Stroboskop- oder Studioblitzgeräten ist besonders vorsichtig vorzugehen, damit keine Sach- oder Personenschäden verursacht werden.
•
Versuchen Sie nicht, die Sensoreinheit zu öffnen.
• Schützen Sie die Sensoreinheit und alle anderen Computergeräte
vor Feuchtigkeit. Falls die Sensoreinheit nass geworden ist, trennen
Sie sie vom Stromnetz und lassen Sie sie vor einem erneuten Einsatz
vollständig trocknen.
• Decken Sie niemals die Lüftungsöffnungen der Sensoreinheit ab.
• Bringen Sie immer die CCD/Filterschutzkappe an, wenn die Sensoreinheit nicht mit der Kamera verbunden ist.
• Versuchen Sie nie, den Glas-IR-Filter vor der CCD zu entfernen; damit
wird höchstwahrscheinlich die CCD zerstört. Falls zwischen CCD und
IR-Filter Staub geraten ist, kontaktieren Sie Ihren Hasselblad-Fachhändler für Hilfe.
Entsorgung von Hausmüll in der Europäischen Union
Dieses Symbol am Produkt oder seiner Verpackung zeigt
an, dass dieses Produkt nicht zusammen mit dem Hausmüll
entsorgt werden darf. Es ist vielmehr an einer autorisierten
Recycling-Sammelstelle für elektrische und elektronische Ausrüstungen abzugeben. Das separate Einsammeln und Recycling Ihres Abfalls
hilft, die natürlichen Ressourcen und die Umwelt zu schützen. Weitere
Informationen zur umweltgerechten Entsorgung erhalten Sie bei Ihren
lokalen Behörden oder bei dem Fachhändler, bei dem Sie das Produkt
erworben haben.
INDEX
A
Informationen
63
AE-L-Taste
45
Anbringen/Abnehmen des Sucher s
24
Anbringen eines Objek tivs
32
Autofokus
35
Automatischer Belichtungsmodus
44
B
Akkuladegerät
20
Bat teriegrif f − Sicherheitshinweise 21
Akkulebensdauer
21
Akkuladestand
22
Belichtungsreihen
69
Bildbetrachtung
53
Tasten, Bestandteile, Komponenten 7
C
Tasten und Bedienelemente am
Kameragehäuse
9
Camera Conf iguration
17
Aufnehmen von Dateien
29
Trageriemen
20
CF-Kar ten
25
Laden des Akkus
21
Belichtungskorrek tur/
Schnellkorrek tur
46
Prof ile
82
Belichtungseinstellungsmodi
43
Schutzgrundplat te
25
Einstellung des Sucherokular s
24
Probleme
100
R
F
Abnehmen eines Objek tivs
32
Filter
32
Gummiaugenmuschel
24
Blitzbelichtungsmessung
87
S
Fokussierhilfe
33
Selbstauslöser
67
26, 58
Sensoreinheit
10
Sensoreinheit – Über sicht
13
Menü der Sensoreinheit
55
Formatieren von CF-Kar ten
G
Bedienelemente und Tasten
am Kameragrif f
Kameragrif fdisplay
8
14
I
Bildformat
57
Bildinformationen
77
Fokussierung bei Infrarotaufnahmen 33
Integrier ter Blitz
86
Inter vall
71
E instellung von ISO und Weißabgleich
am Kameragrif f
42
E instellung von ISO und Weißabgleich
an der Sensoreinheit
56
Ser vice
100
Direk tzugrif f
18
Einzelaufnahmen
36
Ton
59
Wasser waage
64
Systemanforderungen
Systemstatus
6
79
T
Technische Daten
95
Texteinstellung – Bildinformationen 78
True E xposure
98
True Focus
37
Reinigung des Filter s an der Sensoreinheit
28
Komponenten, Tasten, Bestandteile 7
Serienaufnahmen
36
Individuelle Einstellungen
66
Programmierbare Tasten
16
D
Datum und Uhrzeit
60
Voreinstellungen
97
Löschen
58
S chär fentiefevor schau/visuelle
Vor schau
33
Display – Über sicht
12
Display – Kameragrif f
14
Display – Sucher
15
Betriebsar t
80
E
P f lege der Ausrüstung
100
V
L
Objek tivdeckel
32
Sucheranzeige
15
Streulichtblenden
32
Sucher
24
Objek tive
31
Belichtungsmessmethoden
42
W
Belichtungsmessempf indlichkeit
99
Warnhinweise und Einschränkungen 6
Z
M
43
Zoomen
53
Manueller Fokus
35
Kapitel – Allgemeines
19
Multi-Shot
93
Überbelichtungsanzeige
44
Kapitel – Objek tive und Fokussiermodi
31
Manueller Belichtungsmodus
P
Modus P und P v
99
Taste P1 und P2
13, 16, 18, 61
PC-Anschluss
24
Phocus
30
Betriebszustände
24
101
Kapitel – Belichtungssteuerung
41
Kapitel – Menünavigation
47
Kapitel – V or schaumodi und
Bildbetrachtung51
Kapitel – E instellungen an der
Sensoreinheit18
Kapitel – M
enüeinstellungen für den
Kameragrif f65
Kapitel – Prof ile 81
Kapitel – Blitz /Stroboskop
84
Kapitel – Zubehör
88
Kapitel – Anhang
94
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Corporation. Canon, Nikon, Leica, Sony, Fuji und Olympus sind
eingetragene Marken der jeweiligen Unternehmen. Qp Card ist
eine eingetrage Marke von Qp Card AB. E-Wipe ist eine eingetrage
Marke von Photosol Inc.
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102
103
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