Schneider Electric FTB1DP... Profibus-DP IP67-E/A-Kompaktverteiler Benutzerhandbuch
Hirdetés
Hirdetés
Advantys FTB PROFIBUS
IP67-E/A-Kompaktverteiler
Benutzerhandbuch
1606219 03 A04
09/2007
2
1606219 03 A04 09/2007
Inhaltsverzeichnis
Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Über dieses Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Kapitel 1
Einführung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Kapitel 2
Installation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Kapitel 3
Kenndaten und Verkabelung der Verteiler . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Kapitel 4
PROFIBUS-Netzschnittstelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
4.1
4.2
Beschreibung des PROFIBUS-Netzwerks . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
4.3
Verhalten des Advantys FTB PROFIBUS-Verteilers. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
1606219 03 A04 09/2007
3
4
Kapitel 5
Applikationsspezifische Funktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Verwendung der Diagnosefunktion von Kontakt 2 der Digitalverteiler. . . . . . . . . 50
Beschreibung und Funktionsweise der virtuellen Module . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Kapitel 6
Softwaretechnische Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Kapitel 7
Diagnose. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
7.1
7.2
Glossar
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
Index
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
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Sicherheitshinweise
§
Wichtige Informationen
HINWEIS Lesen Sie diese Anweisungen gründlich durch und machen Sie sich mit dem Gerät vertraut, bevor Sie es installieren, in Betrieb nehmen oder warten. Die folgenden
Hinweise können an verschiedenen Stellen in dieser Dokumentation enthalten oder auf dem Gerät zu lesen sein. Die Hinweise warnen vor möglichen Gefahren oder machen auf Informationen aufmerksam, die Vorgänge erläutern bzw. vereinfachen.
Erscheint dieses Symbol zusätzlich zu einem Warnaufkleber, bedeutet dies, dass die Gefahr eines elektrischen Schlags besteht und die Nichtbeachtung des Hinweises Verletzungen zur Folge haben kann.
Dies ist ein allgemeines Warnsymbol. Es macht Sie auf mögliche Verletzungsgefahren aufmerksam. Beachten Sie alle unter diesem Symbol aufgeführten
Hinweise, um Verletzungen oder Unfälle mit Todesfälle zu vermeiden.
GEFAHR
GEFAHR macht auf eine unmittelbar gefährliche Situation aufmerksam, die bei
Nichtbeachtung unweigerlich einen schweren oder tödlichen Unfall zur Folge hat.
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WARNUNG
WARNUNG macht auf eine möglicherweise gefährliche Situation aufmerksam, die bei Nichtbeachtung unter Umständen einen schweren oder tödlichen Unfall oder
Beschädigungen an Geräten zur Folge haben kann.
VORSICHT
VORSICHT macht auf eine möglicherweise gefährliche Situation aufmerksam, die bei
Nichtbeachtung unter Umständen einen schweren oder tödlichen Unfall oder
Beschädigungen an Geräten zur Folge hat.
5
Sicherheitshinweise
BITTE
BEACHTEN
Elektrische Geräte dürfen nur von Fachpersonal installiert, betrieben, gewartet und instand gesetzt werden. Schneider Electric haftet nicht für Schäden, die aufgrund der Verwendung dieses Materials entstehen.
© 2007 Schneider Electric. Alle Rechte vorbehalten.
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Über dieses Buch
Auf einen Blick
Ziel dieses
Dokuments
1606219 03 A04 09/2007
Dieses Benutzerhandbuch enthält Informationen zur Inbetriebnahme eines
Advantys FTB PROFIBUS E/A-Monoblock-Verteilers.
Es soll einerseits die schnelle Inbetriebnahme des Systems und andererseits die
Optimierung seiner Funktionen durch fortschrittliche Applikationen ermöglichen.
Die Inbetriebnahme des Verteilers setzt Vorkenntnisse im betreffenden
Kommunikationsprotokoll voraus und ist von dazu befugtem Personal durchzuführen. Besondere Punkte und spezielle Sicherheitshinweise sind in den einzelnen Kapiteln hervorgehoben.
Die ersten Kapitel bieten Informationen für die Designer sowie für die Installateure der mechanischen und elektrischen Teile der Anlage.
Die Kapitel ab "Netzwerkschnittstelle" beziehen sich auf das Kommunikationsprotokoll. Sie enthalten Hinweise zur spezifischen Verkabelung der
Netzwerkschnittstelle und alle Informationen, die vom Programmierer der Applikationssoftware und vom Endanwender (zur Diagnose) benötigt werden.
Kapitel
Einführung
Installation
Kenndaten und Verkabelung der
Verteiler
Behandeltes Thema
Überblick über die Systemkomponenten
Abmessungen
Vorsichtsmaßnahmen bei der Montage
Physikalische und elektrische Kenndaten
Hinweise zur Verkabelung
PROFIBUS-Netzwerkschnittstelle Verkabelung des Verteilers im Netzwerk
Anmerkung zum Kommunikationsprotokoll
Applikationsspezifische Funktionen Funktionsweise der E/A- und Diagnosekanäle
Softwaretechnische
Inbetriebnahme
Hilfe zur Inbetriebnahme der Advantys FTB-Verteiler
Diagnose
Glossar
Analyse der Diagnoseanzeige per LED oder Software
Definition der verwendeten Begriffe und Abkürzungen
7
Über dieses Buch
Weiterführende
Dokumentation Titel
Servicehandbuch
Referenz-Nummer
1693626
Benutzerkommentar
Ihre Anmerkungen und Hinweise sind uns jederzeit willkommen. Senden Sie sie einfach an unsere E-mail-Adresse: [email protected]
8
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Einführung
1
Auf einen Blick
Einführung
Inhalt dieses
Kapitels
Das vorliegende Kapitel bietet Ihnen einen allgemeinen Überblick über das Angebot an FTB-Verteilern.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung der FTB-E/A-Verteiler
Beschreibung des Zubehörs
Seite
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9
Einführung
Beschreibung der FTB-E/A-Verteiler
Die FTB-
Produktreihe
Die Gehäuse Die FTB-Verteiler werden wahlweise mit Kunststoff- oder Metallgehäuse angeboten
(ausgenommen InterBus).
Konfigurierbare
Steckverbinder
Jeder FTB-Verteiler hat 8 Steckverbinder für den Anschluss von Gebern oder
Stellgliedern.
Jeder Steckverbinder unterstützt zwei Kanäle. Abhängig von der Referenz des
Verteilers ist jeder Kanal: ein Eingangskanal ein Ausgangskanal als Diagnosekanal.
Die Ein- und
Ausgänge der
Verteiler
Die FTB-Produktreihe umfasst Verteiler für folgende Feldbuskategorien:
CANopen
DeviceNet
PROFIBUS
InterBus
Die Konfiguration der Kanäle der E/A-Steckverbinder hängt vom Modell ab. In der nachfolgenden Tabelle sind die für jedes Modell verfügbaren Kanäle der E/A-
Steckverbinder aufgeführt.
Verteilung der verfügbaren E/A
8 Eingangskanäle + 8 Eingangs-/Diagnosekanäle
Gehäuseausführ ung
Artikelnummer
8 Eingangs-/Diagnosekanäle + 8 Ausgangskanäle Kunststoff
4 Eingangskanäle + 4 Ausgangskanäle + 8
Eingangs-/Diagnosekanäle
Kunststoff
FTB 1••08E08SP•
FTB 1••12E04SP•
FTB 1••16E••
8 Eingangs-/Ausgangskanäle + 8 Eingangs-/
Ausgangs-/Diagnosekanäle
8 Eingangskanäle + 8 Eingangs-/Ausgangs-/
Diagnosekanäle
Kunststoff
Metall
Kunststoff
Metall
Metall
FTB 1••16C••
FTB 1••08E08CM•
10
1606219 03 A04 09/2007
Einführung
Beschreibung des Zubehörs
Verbindungskab el vom Bus zum
Verteiler
Verschiedene Kabel ermöglichen den Anschluss des Verteilers an den Feldbus und an die Stromversorgung. Diese Kabel sind in unterschiedlichen Längen erhältlich.
5 1 2 7 9
24 V
4 3
6
8
FTB 1DP
10
Element Artikelnummer Funktion
1 FTX DP1203
FTX DP1206
FTX DP1210
FTX DP1220
FTX DP1230
FTX DP1250
Mit 2 geraden, 5-poligen Steckverbindern des Typs M12 ausgestattete Kabel für den
Anschluss des Busses zwischen zwei Verteilern.
Verfügbaren Längen: 0,3 m, 0,6 m, 1m, 2 m, 3 m und 5 m (0.98 ft, 1.97 ft, 3.28 ft, 6.56 ft,
9.84 ft, 16.4 ft) .
2 FTX DP3203
FTX DP3206
FTX DP3210
FTX DP3220
FTX DP3230
FTX DP3250
Mit 2 winkeligen, 5-poligen Steckverbindern des Typs M12 ausgestattete Kabel für den
Anschluss des Busses zwischen zwei Verteilern.
Verfügbaren Längen: 0,3 m, 0,6 m, 1m, 2 m, 3 m und 5 m (0.98 ft, 1.97 ft, 3.28 ft, 6.56 ft,
9.84 ft, 16.4 ft) .
3 Mit 2 5-poligen Steckverbindern des Typs 7/8 ausgestattete Kabel für die Verkettung der
24-VDC-Stromversorgung zwischen zwei Verteilern.
Verfügbaren Längen: 0,6 m, 1 m, 2 m und 5 m (1.97 ft, 3.28 ft, 6.56 ft, 16.4 ft) .
4
5
6
7
FTX DP2206
FTX DP2210
FTX DP2220
FTX DP2250
FTX DP2115
FTX DP2130
FTX DP2150
FTX DP12M5
FTX DP12F5
FTX CNCT1
FTX DPTL12
An einer Seite mit einem 5-poligen Steckverbinder des Typs 7/8 ausgestattete und an der anderen Seite freie Kabel für den Anschluss der 24-VDC-Stromversorgung.
Verfügbaren Längen: 1,5 m, 3 m und 5 m (4.92 ft, 9.84 ft, 16.4 ft) .
5-polige Steckverbinder und Steckbuchsen des Typs M12 für PROFIBUS-Buskabel
(Codierung B).
Mit 2 Steckverbindern des Typs 7/8 für ausgestattete, 5-polige T-förmige
Anschlussstücke für das Stromversorgungskabel.
Mit einem Steckverbinder des Typs M12 ausgestattete Leitungsabschlüsse.
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11
Einführung
Element Artikelnummer Funktion
8 FTX CY1208
FTX CY1212
Y-förmiges Verteilerstück für den Anschluss von 2 Steckverbindern des Typs M8 am
M12-Steckverbinder des Verteilers.
Y-förmiges Verteilerstück für den Anschluss von 2 Steckverbindern des Typs M12 am
M12-Steckverbinder des Verteilers.
9
10
FTX C78B
FTX CM12B
Dichtungsstopfen für 7/8-Steckverbinder
Dichtungsstopfen für M12-Steckverbinder
12
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Installation
2
Auf einen Blick
Einführung Im vorliegenden Kapitel finden Sie sämtliche Hinweise zur Installation eines FTB-
Verteilers auf einem Feldbus.
Hinweis: Die in diesem Kapitel abgebildeten graphischen Darstellungen der
Verteiler sind möglicherweise nicht mit den tatsächlich verwendeten identisch. Die
Bemaßungen bleiben jedoch in allen Fällen gleich.
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Übersicht
Installation des Gehäuses
Erdung des Advantys FTB-Verteilers
EMV-Konformität
Seite
13
1606219 03 A04 09/2007
Installation
Übersicht
Einführung
Beschreibung
14
Dieser Abschnitt enthält eine detaillierte technische Beschreibung des Advantys
FTB PROFIBUS-Verteilers.
Die folgenden Abbildungen zeigen das Kunststoffgehäuse (links) und das
Metallgehäuse (rechts) des Advantys FTB-Verteilers.
1 1
0 3
1 3
0 7
1 7
0 1 3 0 1
2
7
2
0 2
1 2
0 6
1 6
0 1 2 0 1
6
0 1
1 1
0
5
1 5
3
0 0
1 0
0 4
1 4
B U S D I D O D O
R U
F T B 1 D P 1 6 E P 0
P W I N
E R P W
P W O U T
4
5
0
0
1 1
1 0
5
0
0
4
B U D I D O
R N
D O
P W
1
1
F T B 1 D P 0 8 E 0 8 C M 0
P W
O U T
3
4
5
6 6
B U S I N
A D D E S
X 0 X 1
6 7
9
012
9
012
B S O U T
8
1
9
7
B S
I N
A D D
X 0
9
012
E S
X 1
9
012
B S
O U
8
1
9
7
7
8
5
6
9
2
3
4
Element Funktion
1 Befestigungslöcher
M12-Steckverbinder für die Ein- und die Ausgänge
Adressmarke
Anzeigeelemente (Diagnose- und Status-LED)
Steckverbinder für den Anschluss an die Stromversorgung (PWR IN)
Steckverbinder für die Verteilung der Stromversorgung (PWR OUT)
Bus-Steckverbinder (BUS IN)
Bus-Steckverbinder (BUS OUT)
Drehschalter für die Auswahl der Übertragungsgeschwindigkeit und die
Adressierung
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Installation
Installation des Gehäuses
Einführung
Beschreibung
Dieser Abschnitt enthält eine detaillierte technische Beschreibung der Advantys
FTB-Verteiler.
Der Advantys FTB-Verteiler wird direkt an einer Wand oder Maschine angebracht.
Der Verteiler hat zu diesem Zweck innenseitig zwei Befestigungslöcher.
Hinweis: Achten Sie bei Montage auf eine ebene, glatte Auflage, um Spannungen im Gehäuse zu vermeiden, die zu einem Verlust der Dichtigkeit führen könnten.
Schraubensorten und
Anziehdrehmomente
Kunststoffgehäuse
Der Verteiler mit Kunststoffgehäuse wird mit zwei 4-mm-Schrauben (0.16 in) und zwei Unterlegscheiben angebracht. Das Anziehdrehmoment beträgt 1,5 Nm (13.3 lb-in) .
Metallgehäuse
Der Verteiler mit Metallgehäuse wird mit zwei 6-mm-Schrauben (0.24 in) und zwei
Unterlegscheiben angebracht. Das Anziehdrehmoment beträgt 9 Nm (79.7 lb-in) .
Hinweis: Verkabeln Sie bei Metallgehäusen die Erdungsklemme, bevor Sie den
Verteiler an der für ihn vorgesehenen Position befestigen. Siehe Erdung des
Advantys FTB-Verteilers, S. 19
.
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15
Installation
Abmessungen des
Kunststoffgehäuses
Die folgenden Abbildungen zeigen die Abmessungen des Kunststoffgehäuses
(Front- und Seitenansicht).
16
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Abmessungen des
Metallgehäuses
Installation
Die folgenden Abbildungen zeigen die Abmessungen des Metallgehäuses (Front- und Seitenansicht).
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Installation
Vorgehensweise Gehen Sie wie nachfolgend beschrieben vor:
Schritt
1
2
Aktion
Positionieren Sie den Verteiler an der zur Montage vorgesehenen Position.
Befestigen Sie den Verteiler mit den Schrauben und Unterlegscheiben.
WARNUNG
GEFAHR EINER NICHTÜBEREINSTIMMUNG MIT IP67
Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Schutzart IP67 zu gewährleisten:
Versehen Sie alle Steckverbinder mit Kabeln oder Dichtungsstopfen.
Installieren Sie die Abdeckung auf dem Verteiler und ziehen Sie die unverlierbaren Schrauben an.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann zu Tod, schwerer
Körperverletzung oder Materialschäden führen.
18
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Installation
Erdung des Advantys FTB-Verteilers
Beschreibung Die Erdverbindung wird intern an den M12-Steckverbinder des Feldbusses angeschlossen.
Eine fehlerhafte Erdung des Verteilers macht das Produkt empfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen. Dies kann zu einer unerwarteten Funktionsweise des Geräts führen.
WARNUNG
GEFAHR EINER FEHLERHAFTEN ERDUNG
Erden Sie den Verteiler mit Hilfe eines Leiters mit einem Querschnitt von 1 -
1,5 mm
2
(18 - 16 AWG) und einer maximalen Länge von 3 m (9.84 ft) . Siehe EMV-
.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann zu Tod, schwerer
Körperverletzung oder Materialschäden führen.
Position des
Erdanschlusses des
Kunststoffgehäuses
Die folgende Abbildung zeigt die Position des Erdanschlusses an den
Kunststoffgehäusen.
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Hinweis: Verwenden Sie ein Massegeflecht oder einen Leiter mit einem
Querschnitt von 1 - 1,5 mm
2
(AWG18, AWG16) und einer Länge von ≤ 3 m
(9.84 ft) .
19
Installation
Vorgehensweise für ein
Kunststoffgehäuse
Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Gehäuse zu erden:
Schritt
1
2
3
Aktion
Entfernen Sie den Adressaufkleber über dem Erdungskennzeichen.
Stecken Sie das Ende des Massebands in die Erdungsklemme des Verteilers.
Ziehen Sie die Erdungsschraube an.
Position des
Erdanschlusses des
Metallgehäuses
Die folgende Abbildung zeigt die Position des Erdanschlusses an den
Metallgehäusen.
Hinweis: Verwenden Sie ein Massegeflecht oder einen Leiter mit einem
Querschnitt von 1 - 1,5 mm
2
(AWG18, AWG16) und einer Länge von ≤ 3 m
(9.84 ft) .
Vorgehensweise für ein
Metallgehäuse
Schließen Sie das Gehäuse wie folgt an den Erdanschluss an:
Schritt
1
2
Aktion
Crimpen Sie den Kabelschuh am Massekabel fest.
Schrauben Sie den Kabelschuh mit der Anschlussschraube des Erdleiters (im
Lieferumfang enthalten) fest.
Montage des
Metallgehäuses
Nach Beendigung aller Schritte der oben aufgeführten Vorgehensweise (siehe
Tabelle oben) kann das Produkt an seiner vorgesehenen Position montiert werden.
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Installation
EMV-Konformität
Produktkonformität e
Dieses Produkt erfüllt die Bestimmungen der EU-Richtlinie 89/336/EWG bezüglich der elektromagnetischen Verträglichkeit.
Die in diesem Handbuch beschriebenen Produkte erfüllen sämtliche Bedingungen in Bezug auf die elektromagnetische Verträglichkeit sowie die Anforderungen geltender Normen. Dies ist jedoch keine Garantie für die elektromagnetische
Verträglichkeit Ihrer Anlage.
Wir empfehlen deshalb dringend, alle Hinweise für die elektromagnetische
Verträglichkeit von Anlagen einzuhalten. Nur unter dieser Voraussetzung und bei ausschließlicher Verwendung CE-zertifizierter Bauteile gelten die verwendeten
Geräte als konform mit den EMV-Richtlinien.
Achten Sie bei der Handhabung der Produkte auf die Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen in Bezug auf die elektromagnetische Verträglichkeit und auf die
Einhaltung aller für die Produkte geltenden Nutzungsbedingungen. Dies gilt insbesondere für die Handhabung von Produkten, die empfindlich gegenüber elektrostatischen Entladungen sind.
Die in diesem Handbuch beschriebenen Produkte enthalten hochkomplexe
Halbleiter, die durch elektrostatische Entladungen (ESD) beschädigt oder zerstört werden können. Wenn die Geräte beispielsweise in der Nähe von Geräten der
Klasse A oder B gemäß der Norm IEC 61000-4-4 verwendet werden, kann der Grad der elektromagnetischen Störungen ausreichend sein, um zu einem unerwarteten
Geräteverhalten und/oder zu einer Beschädigung des Geräts zu führen.
Eine derartige Beschädigung verursacht jedoch nicht unbedingt einen unmittelbar nachweisbaren Fehler oder Funktionsausfall. Die Störung kann sporadisch oder mit
Verzögerung auftreten.
WARNUNG
GEFAHR EINES UNERWARTETEN GERÄTEVERHALTENS
Wenn die Gefahr von elektromagnetischen Störungen besteht, muss der
Systementwickler die erforderlichen Schutzmaßnahmen ergreifen.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann zu Tod, schwerer
Körperverletzung oder Materialschäden führen.
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Installation
Erdung Eine Verbindung mit geringer Impedanz oder mit einer maximalen Länge von 3 m
(9.84 ft) muss zwischen dem Erdanschluss des Verteilers und der Referenzerde installiert werden, um die Störspannungen zu beseitigen. Bei herkömmlichen
Erdungskabeln (PE) birgt die Induktivität bei Störspannungen im Hochfrequenzbereich die Gefahr einer starken Impedanz. Es empfiehlt sich daher, stattdessen
Massegeflechte zu verwenden. Wenn dies nicht möglich ist, wählen Sie einen
Erdungsleiter mit hohem Kabelquerschnitt, wobei das Verbindungskabel zur Erde so kurz wie möglich sein sollte.
Eine fehlerhafte Erdung des Gehäuses macht das Produkt empfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen. Dies kann zu einer unerwarteten Funktionsweise des Geräts führen.
WARNUNG
GEFAHR EINER FEHLERHAFTEN ERDUNG
Erden Sie das Gehäuse mit Hilfe eines Leiters mit einem Querschnitt von 1 -
1,5 mm
2
(18 - 16 AWG) und einer maximalen Länge von 3 m (9.84 ft) .
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann zu Tod, schwerer
Körperverletzung oder Materialschäden führen.
Kabelverlegung Achten Sie auf die Einhaltung der folgenden, grundlegenden
Verdrahtungshinweise:
Verlegen Sie die Datenleitung und die Leistungskabel wo weit wie möglich voneinander entfernt.
Halten Sie einen Mindestabstand von 10 cm (3.94 in) zwischen den Datenkabeln und den Leistungskabeln ein.
Datenkabel und Stromkabel dürfen nur im rechten Winkel überkreuzt werden.
Verlegen Sie Daten- und Stromkabel am besten in getrennten, abgeschirmten
Kabelkanälen.
Bei der Verlegung ist die durch andere Geräte oder Leiter verursachte
Störspannung zu berücksichtigen. Dies gilt insbesondere für Frequenzwandler,
Motoren und sonstige Geräte oder Kabel, die Störungen im Hochfrequenzbereich verursachen. Die Entfernung zwischen den Hochfrequenzquellen und den in diesem Handbuch beschriebenen Kabeln muss so weit wie möglich sein.
WARNUNG
GEFAHR EINES UNERWARTETEN GERÄTEVERHALTENS
Lesen und befolgen Sie die oben aufgeführten Verdrahtungsvorschriften. Die
Nichtbeachtung dieser Vorschriften ist eine häufige Ursache für EMV-Probleme.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann zu Tod, schwerer
Körperverletzung oder Materialschäden führen.
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Behandlung induktiver
Lasten
Installation
Die Ausgänge der in diesem Handbuch beschriebenen Geräte haben einen integrierten Schutz gegen starke Störspannungen, die beispielsweise von induktiven Lasten generiert werden können.
Integrierte Schutzvorrichtung gegen die von induktiven Lasten generierten
Störspannungen
Varistor
Induktive Last z. B. durch
Magnetschieber
Der Varistor ermöglicht ein schnelles Ableiten der im Magnetfeld der induktiven Last angestauten Energie.
Die beim Abschalten induktiver Lasten entstehenden hohen Spannungen erzeugen in den Leitern starke Felder, die zu Störungen in benachbarten Schaltungen oder
Geräten führen können. Es ist ratsam, auf der Ebene der Last eine Entstörungsvorrichtung einzuplanen. Dadurch wird die durch die induktive Last erzeugte
Spannungsspitze direkt am Entstehungsort kurzgeschlossen.
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Installation
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Kenndaten und Verkabelung der
Verteiler
3
Auf einen Blick
Einleitung Das vorliegende Kapitel bietet Ihnen einen allgemeinen Überblick über das Angebot an Advantys FTB-Verteilern.
Hinweis: In den Tabellen entspricht das Zeichen "-" einem nicht anwendbaren
Wert.
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Einsatzkenndaten von FTB-Verteilern
Elektrische Kenndaten
Anschluss der Aktoren und Sensoren
Anschluss an die Stromversorgung
Seite
25
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Kenndaten und Verkabelung der Verteiler
Einsatzkenndaten von FTB-Verteilern
Kenndaten für den normalen
Betrieb
Kenndaten
Produktzertifizierung
Betriebstemperatur
Lagertemperatur
Schutzart
Höhe
Beschreibung cULus
0 °C...+55 °C (32 °F...131 °F)
- 20 °C...+70 °C (68 °F...140 °F)
IP67
0...2000 m (0...6561 ft)
Bezugsnorm
-
-
-
Gemäß IEC 529
-
Vibrationsfestigkeit der
Kunststoffgehäuse
Vibrationsfestigkeit der
Metallgehäuse
Konstante Amplitude = 0,35 mm (0.0138 in) :
10 Hz
≤ f
≤
57 Hz
Konstante Beschleunigung = 5,0 gn:
57 Hz
≤ f
≤
150 Hz
Konstante Amplitude = 1,5 mm (0.06 in) :
5 Hz ≤ f ≤ 70 Hz
Konstante Beschleunigung = 15 gn:
70 Hz
≤ f
≤
500 Hz
30 gn, Dauer: 11 ms Stoßfestigkeit der
Kunststoffgehäuse
Stoßfestigkeit der Metallgehäuse 50 gn, Dauer: 11 ms
Gemäß IEC 68-2-6, Prüfung Fc
Gemäß IEC 68-2-6, Prüfung Fc
Gemäß IEC 68-2-27, Prüfung Ea
-
Gemäß IEC 61000-4-2 Festigkeit gegenüber elektrostatischen Entladungen
Festigkeit gegenüber elektromagnetischer Strahlung
Kontakt: +/- 4 kV
Luft: +/- 8 kV
10 V/m (3.05 V/ft) Gemäß IEC 61000-4-3
Festigkeit gegenüber schnellen
Transientenströmen
Stoßwellenfestigkeit
Versorgungsspannung : +/- 2 kV
Signal : +/- 2 kV
Versorgungsspannung : symmetrisch: +/-500 VDC asymmetrisch: +/-1000 VDC
Signale: symmetrisch: +/-500 VDC asymmetrisch: +/-1000 VDC
Schutzerde: +/-500 VDC
Gemäß IEC 61000-4-4
Gemäß IEC 61000-4-5
Festigkeit gegenüber Leitern
Festigkeit gegenüber 50 Hz-
Magnetfeldern
Einbau
10 Vrms
30 A/m (9.15 A/ft)
In beliebiger Position
Gemäß IEC 61000-4-6
Gemäß IEC 61000-4-8
-
26
1606219 03 A04 09/2007
Kenndaten und Verkabelung der Verteiler
Elektrische Kenndaten
Kenndaten des
Verteilers
Merkmal
Interne Stromaufnahme des Verteilers
Betriebsspannung
Max. Versorgungsspannung Verteiler und
Sensor
Max. Leistungsversorgung Aktor
Beschreibung
120 mA
24 VDC
8 A
8 A
Unzureichende Spannung an Bus und E/A < 18 VDC
Eingebaute Kurzschlusssicherung < 100 mA: automatische Auslösung
> 100 mA: Reset
Kenndaten der
Eingänge
Merkmal
Konformität mit IEC 1131-2
Beschreibung
Typ 2
Kompatibilität 2-adrige/3-adrige Sensoren Ja
Nennspannung
Maximale Stromstärke
Für zwei Sensoren gemeinsame
Spannungsversorgung
24 VDC
200 mA
18...30 VDC
Logik
Eingangsfilterung
Verpolungsschutz
Positiv
1 ms
Ja
Kenndaten der
Ausgänge
Merkmal
Ausgangstyp
Ausgangsseitige Spannung
Ausgangsseitiger Strom
Überspannungsschutz
Maximale Schaltzyklen
Maximale Lampenlast
Anschluss der Ausgänge/Kabellängen
Beschreibung
Transistoren
24 VDC
1,6 A
Ja (Spitzenbegrenzungsdiode)
20 Hz
10 W max. 0,75mm
2
/10 m (AWG 18/32.8 ft) max. 0,34mm
2
/5 m (AWG 22/16.4 ft)
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27
Kenndaten und Verkabelung der Verteiler
Anschluss der Aktoren und Sensoren
Beschreibung
Kenndaten der
Anschlüsse
Die Aktoren und Sensoren sind über Steckverbinder vom Typ M12 an den FTB-
Verteiler angeschlossen.
Die maximal zulässige Last der FTB-Verteiler beträgt:
1,6 A je Ausgang (Aktorspannung),
200 mA für die beiden Eingänge (Sensorstrom).
WARNUNG
GEFAHR EINER NICHTÜBEREINSTIMMUNG MIT IP67
Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Schutzart IP67 zu gewährleisten:
Versehen Sie alle Steckverbinder mit Kabeln oder Dichtungsstopfen.
Installieren Sie die Abdeckung auf dem Verteiler und ziehen Sie die unverlierbaren Schrauben an.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann zu Tod, schwerer
Körperverletzung oder Materialschäden führen.
Zuweisung der
Kontakte des
M12-
Steckverbinders
Die folgende Abbildung zeigt die Vorderansicht eines M12-Steckverbinders mit 5
Kontakten und die Festlegung der Kontaktnummern:
4
5
2
3
Kontakt
1
Zuweisung
+24 VDC
Kanal 10 - 17: Diagnoseeingang oder Funktionseingang oder Ausgang
0 VDC
Kanal 00 - 07: Funktionseingang oder Ausgang
Masse
28
1606219 03 A04 09/2007
Kenndaten und Verkabelung der Verteiler
Zuweisung der
M12-Steckverbinder zu den
E/A
Die nachstehende Tabelle zeigt die Zuweisung der M12-Steckverbinderkontakte zur
Markierung der Verteilereingänge, -ausgänge und -diagnose:
5
6
3
4
7
1
2
Steckverbinder-Nr.
Kontakt 4
0 Kanal 00
Kanal 01
Kanal 02
Kanal 03
Kanal 04
Kanal 05
Kanal 06
Kanal 07
Kontakt 2
Kanal 10
Kanal 11
Kanal 12
Kanal 13
Kanal 14
Kanal 15
Kanal 16
Kanal 17
1606219 03 A04 09/2007
29
Kenndaten und Verkabelung der Verteiler
Anschluss an die Stromversorgung
Beschreibung Bei FTB-Verteilern erfolgt der Anschluss an die Stromversorgung über einen 5poligen Steckverbinder vom Typ Mini-Style 7/8".
FTB-Verteiler benötigen eine 24 VDC-Stromversorgung.
Berechnung des
Stromkabelquerschnitts
Die Berechnung des Stromkabelquerschnitts erfolgt unter Berücksichtigung der systemeigenen Konfigurationsdaten und liegt in der alleinigen Verantwortung des
Benutzers.
ACHTUNG
GEFAHR EINER VERPOLUNG UND EINES ÜBERSTROMS
Speisen Sie die Kontakte des 7/8"-Steckers mit einem Strom von mehr als 8 A je Kontakt.
Vertauschen Sie nicht die Pole der Stromversorgung des FTB-Verteilers.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann zu Körperverletzungen oder
Materialschäden führen.
Anfertigung eines
Stromversorgungskabels
Die nachstehende Abbildung zeigt die Form und die Abmessungen des Anschlusskabels der Stromversorgung:
30
1606219 03 A04 09/2007
Zuweisung der
Kontakte
Kenndaten und Verkabelung der Verteiler
Die folgende Abbildung zeigt die Vorderansicht der Steckverbinder PWR IN und
PWR OUT:
4
5
2
3
Kontakt
1
Zuweisung
0 VDC
0 VDC
Masse
Sensor und Stromversorgung des Verteilers
Stromversorgung des Stellglieds
Empfehlungen für die Stromversorgung der
Sensoren,
Stellglieder und
Verteiler
Wir empfehlen die Verwendung von zwei unabhängigen Stromversorgungen, um die Stromversorgung der Verteiler/Sensoren von der der Stellglieder zu trennen.
Diese Konfiguration gewährleistet einen maximalen Schutz gegen jegliche Störung der Ausgänge (Kurzschlüsse).
Not-Aus-
Schaltung
Die Trennung der Stromversorgung der Verteiler/Sensoren (Kontakt 4) ermöglicht die Verkabelung der Not-Aus-Schaltung an der Stromversorgung der Stellglieder
(Kontakt 5 des 7/8"-Steckverbinders).
WARNUNG
GEFAHR EINES UNERWARTETEN GERÄTEVERHALTENS
Schließen Sie nicht den Kontakt 4 des Steckverbinders der Stromversorgung an die Not-Aus-Schaltung des Systems an. Die Unterbrechung der Stromversorgung an diesem Kontakt deaktiviert die E/A-Kanäle des Verteilers, was zu einem unerwarteten Geräteverhalten führen kann.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann zu Tod, schwerer
Körperverletzung oder Materialschäden führen.
31
1606219 03 A04 09/2007
Kenndaten und Verkabelung der Verteiler
Vorgehensweise Gehen Sie wie nachfolgend beschrieben vor:
Schritt
1
2
3
Aktion
Unterbrechen Sie sämtliche Stromversorgungen des Systems.
Am PWR IN-Steckverbinder:
Wenn der Verteiler der erste in der Kette ist, schließen Sie ein Kabel mit
Steckbuchse und freiem Draht an.
Wenn der Verteiler der letzte in der Kette ist, schließen Sie ein Anschlusskabel an.
Am PWR OUT-Steckverbinder:
Wenn sich der Verteiler in der Mitte der Kette befindet, verwenden Sie ein
Stromversorgungsanschlusskabel.
Wenn sich der Verteiler am Ende der Kette befindet, bringen Sie einen
Dichtungsstopfen an.
Phaseo-
Stromversorgungen
Die Schaltnetzteile des Typs Phaseo (ABL 7•••) sind speziell für die Versorgung von
Automatisierungssystemen konzipiert. Ihre Verwendung wird daher für die Advantys
FTB-Verteiler dringend empfohlen.
32
1606219 03 A04 09/2007
PROFIBUS-Netzschnittstelle
4
Auf einen Blick
Einführung
Inhalt dieses
Kapitels
Im vorliegenden Kapitel finden Sie die theoretischen Grundlagen der
Funktionsweise des PROFIBUS-Feldbusses.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
4.1
4.2
4.3
Thema
Anschluss an PROFIBUS
Allgemeine Grundsätze
Verhalten
Seite
1606219 03 A04 09/2007
33
PROFIBUS-Netzschnittstelle
34
1606219 03 A04 09/2007
PROFIBUS-Netzschnittstelle
4.1
Anschluss an PROFIBUS
Auf einen Blick
Einführung
Inhalt dieses
Abschnitts
In diesem Abschnitt werden die für den Anschluss der Advantys FTM-Verteiler an den PROFIBUS-Feldbus erforderlichen Elemente beschrieben.
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Anschluss des Feldbusses
Verteileradresse/Baudrate
Leitungsabschluss
Seite
1606219 03 A04 09/2007
35
PROFIBUS-Netzschnittstelle
Anschluss des Feldbusses
Beschreibung Der Verteiler kann sich entweder in der Mitte der Verbindung oder am Leitungsende befinden.
Der Feldbus wird mit Hilfe eines 5-kontaktigen M12-Steckverbinders angeschlossen.
Abbildung des
Anschlusskabel-
Steckverbinders
Die nachstehende Abbildung zeigt die Merkmale des Anschlusskabel-
Steckverbinders:
Zuweisung der
Kontakte des
M12-
Busanschlusses
(Codierung B)
Der BUS IN hat einen M12-Steckverbinder mit 5 Kontaktstiften.
Der BUS OUT hat eine M12-Steckbuchse mit 5 Kontakten.
Die nachstehende Abbildung ist die Vorderansicht eines Bus-Steckverbinders
(Codierung B):
3
5
2 2
5
3
BUS
4
IN
1 1 4 BUS
OUT
In der nachfolgenden Tabelle sind die Zuweisungen der Bus-Steckverbinderkontakte aufgeführt :
2
3
Kontakt
1
4
5
Geflecht
Signal
VP
RxD/TxD-N
DGND
RxD/TxD-P
Abschirmung
Abschirmung
Bedeutung
Polarisierungsspannung des Leitungsabschlusses
Datenübertragung - (rot)
Masse der Datenübertragung
Datenübertragung + (grün)
Abschirmung oder Erdung
Abschirmung oder Erdung
Hinweis: Es ist ratsam, die Abschirmung mit dem Geflecht zu verbinden. Wenn dies nicht möglich ist, kann der Anschluss auch über den Kontakt 5 erfolgen. Diese beiden Möglichkeiten können auch kombiniert werden.
36
1606219 03 A04 09/2007
PROFIBUS-Netzschnittstelle
Entsprechung der Kontakte bei
9-poligen SUB-D-
Steckverbindern mit den 5-poligen
M12-
Steckverbindern
1
2
3
4
5
6
7
8
9
7
8
9
5
6
3
4
In der folgenden Tabelle sind die Entsprechungen der Kontakte eines 9-poligen
SUB-D-Steckverbinders und eines 5-poligen M12-Steckverbinders aufgeführt:
9-poliger SUB-D-
Steckverbinder
SUB-D-
Kontakt
1
2
Signal
DGND *
VP *
Bedeutung
Abschirmung Abschirmung/Erdung
M24
RxD/TxD-P *
CNTR-P
Masse der 24-V-
Ausgangsspannung
Datenübertragung + (grün)
M12-
Kontakt
5
-
Repeater-Steuerungssignal +
(Richtungssteuerung): nicht verwendet
Masse der Datenübertragung 3
Polarisierungsspannung des
Leitungsabschlusses
1
4
-
P24
RxD/TxD-N *
CNTR-N
24-V-Ausgangsspannung
Datenübertragung - (rot)
Repeater-Steuerungssignal -
(Richtungssteuerung): nicht verwendet
-
2
-
5-poliger M12-
Steckverbinder
2
1
5
3
4
Hinweis: (*) Die fettgedruckten Signale und die mit einem Sternchen gekennzeichneten Signale sind obligatorisch und müssen geliefert werden. Die anderen Signale sind optional.
Vorgehensweise Gehen Sie wie nachfolgend beschrieben vor:
Schritt
1
2
Aktion
Schließen Sie das Anschlusskabel an den BUS IN-Steckverbinder an.
Schließen Sie einen Leitungsabschluss an den BUS OUT-Steckverbinder an, wenn sich das Gehäuse am Leitungsende befindet.
Wenn nicht, schließen Sie ein Anschlusskabel an den BUS OUT-
Steckverbinder an.
1606219 03 A04 09/2007
37
PROFIBUS-Netzschnittstelle
Verteileradresse/Baudrate
Darstellung der
Drehschalter
ADDRESS x10 x1
8
9
0 1
2
6
4
5
8
9
0 1
2
6
4
5
Element Funktion
1 Node-ID x 10-Schalter
2 Node-ID x 1-Schalter
1 2
Vorgehensweise Befolgen Sie die nachfolgend aufgeführten Schritte:
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Schalten Sie den Verteiler aus.
Lösen Sie die zwei Schrauben an der
Abdeckung.
Stellen Sie die Verteileradresse ein.
Schrauben Sie die Abdeckung wieder fest.
Zuweisung der
Netzwerkadresse
Die PROFIBUS-Adresse wird mithilfe der beiden Drehschaltern direkt am Verteiler konfiguriert.
Die Adressen sind von 0 bis 99 konfigurierbar. Die folgenden Adressen dagegen sind reserviert:
0 bis 2: für die DP-Master
3 bis 99: für die Slaves
Bei der Zuordnung der Adressen muss jedem Slave und/oder Master eine eigene, nur einmal vergebene Adresse zugewiesen werden. Die konfigurierte Adresse wird bei der Spannungszuschaltung berücksichtigt. Sie kann nicht geändert werden, wenn die Abdeckung nicht entfernt ist.
38
1606219 03 A04 09/2007
PROFIBUS-Netzschnittstelle
Verwendung der
GSD-Datei für die
Konfiguration
Die GSD-Datei ist für die Funktion der Verteiler erforderlich.
Die Dateierweiterung zeigt die entsprechende Sprache an. Die GSD-Dateien sind in fünf Sprachen verfügbar.
Ausführliche Informationen finden Sie unter
.
Automatische
Baudrateneinstellung
Bei Spannungszuschaltung geht der Verteiler in den Abhörmodus über, um seine
Baudrate an die im Netzwerk verwendete Baudrate anzupassen. Wenn er durch den Master erkannt wird, empfängt er seine Konfigurations- und Parametrierungsdaten. Wenn die Konfiguration abgeschlossen ist, ist er betriebsbereit und bereit für den Datenaustausch.
Hinweis: Bei Erkennung eines Kommunikationsfehlers werden die Fehlerwerte wie weiter unten in diesem Dokument definiert auf die Ausgänge angewandt, wenn diese zuvor konfiguriert worden sind.
Baudrate und
Kabellänge
Jeder Baudrate entspricht eine Kabellänge.
Die folgenden Daten gelten ohne Repeater und bei max. 32 Slaves im Segment.
Baudrate in Kbit/s
≤
93,75
187,5
500
1500
≥
3000
Maximale Kabellänge in m
1.200 (3937 ft)
1.000 (3280.83 ft)
400 (1312 ft)
200 (656 ft)
100 (328 ft)
1606219 03 A04 09/2007
39
PROFIBUS-Netzschnittstelle
Leitungsabschluss
Beschreibung
Referenz
Die Stromversorgung des Leitungsabschlusswiderstands des PROFIBUS-
Netzwerks oder -Segments erfolgt über die Sensor- und Busstromversorgung mit galvanischer Trennung. Jeder PROFIBUS-Segmentanfang und jedes PROFIBUS-
Segmentende muss mit einem Leitungsabschlusswiderstand ausgestattet sein.
Bestellnummer Bezeichnung
FTX DPTL12 Leitungsabschluss
40
1606219 03 A04 09/2007
PROFIBUS-Netzschnittstelle
4.2
Allgemeine Grundsätze
Beschreibung des PROFIBUS-Netzwerks
PROFIBUS und
PROFIBUS-DP
Rolle
PROFIBUS ist ein offener und unabhängiger, an industrielle Anwendungen angepasster Kommunikationsstandard.
PROFIBUS-DP (Process Fieldbus Decentralized Peripheral) ist die für die
Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung innerhalb einer dezentralisierten E/A-
Architektur optimierte PROFIBUS-Version.
PROFIBUS ermöglicht es den Geräten von verschiedenen Herstellern, ohne
Zugriff auf eine spezielle Schnittstelle miteinander zu kommunizieren.
PROFIBUS-DP ist speziell an Anwendungen angepasst, deren Reaktionszeit ein kritischer Faktor ist.
1606219 03 A04 09/2007
41
PROFIBUS-Netzschnittstelle
Funktionsschema
Anderer Master
PROFIBUS-
Normen
Die Offenheit und die Unabhängigkeit sind in den internationalen Normen
IEC 61158 und IEC 61784 definiert. Der PROFIBUS-Standard ist in der Norm
EN 50170 beschrieben.
42
1606219 03 A04 09/2007
PROFIBUS-Netzschnittstelle
Master/Slave-
Kommunikation
Slaves und
Repeater
Bei der Herstellung der Kommunikation zwischen dem Master und dem Slave wird die Übereinstimmung zwischen dem physikalisch installierten Gerät und der von der
Applikation erwarteten Konfiguration überprüft. Sobald der Master das installierte
Gerät erkennt, sendet er die Konfigurations- und Parametrierungsdaten des Slaves.
Vom Slave werden Diagnoseinformationen zur Verfügung gestellt, um den Master
über seinen Betriebsstatus zu informieren.
Die physikalische Verbindung ist ein einfaches paarweise verdrilltes, abgeschirmtes Kabel des Typs A.
Der Datenaustausch zwischen dem Master (Verarbeitungseinheit) und den Slaves
(dezentralisierte Geräte) erfolgt zyklisch: Der Master sendet die Ausgangsdaten an die Slaves, die mit ihren Eingangsdaten antworten.
Insgesamt können 32 Slaves an ein Bussegment angeschlossen werden. Um die
Anzahl von Slaves zu erhöhen, müssen Repeater hinzugefügt und auf diese Weise neue Bussegmente erstellt werden.
Die Repeater dienen außerdem dazu, Bussegmente physikalisch zu isolieren.
Insgesamt darf die Anzahl von Slaves 126 nicht überschreiten.
An den Enden jedes erstellten Segments muss der Bus mit einem Leitungsabschnitt ausgestattet sein.
1606219 03 A04 09/2007
43
PROFIBUS-Netzschnittstelle
Austauschbarkeit
Es ist möglich, einen Verteiler durch einen anderen Repeater mit derselben
Artikelnummer auszutauschen, wenn der neue Verteiler alle Funktionen des ausgetauschten Verteilers gewährleisten kann. Diese Eigenschaft ist bei einem
Ausfall eines Moduls sehr interessant, weil sie eine Verringerung der zu Wartungszwecken gehaltenen Lagerbestände ermöglicht. Die nachfolgenden Abbildungen ermöglichen die Entwicklung eines Verständnisses für die Kompatibilität zwischen den Verteilern sowie für deren Hierarchie.
Kunststoff-Serie
FTB 1DP16CP0
Kann ersetzen
FTB 1DP16EP0 FTB 1DP08E08SP0 FTB 1DP12E04SP0
Metall-Serie
FTB 1DP16CM0
Kann ersetzen
FTB 1DP16EM0
Kann ersetzen
FTB 1DP08E08CM0
44
1606219 03 A04 09/2007
PROFIBUS-Netzschnittstelle
4.3
Verhalten
Verhalten des Advantys FTB PROFIBUS-Verteilers
Verhalten bei
Spannungszuschaltung
Verhalten bei
Kommunikationsfehler
Bei Spannungszuschaltung geht der Advantys FTB-Verteiler in den Abhörmodus
über, um seine Baudrate an die im Netzwerk verwendete Baudrate anzupassen.
Wenn er durch den Master erkannt wird, empfängt er seine Konfigurations- und
Parametrierungsdaten. Wenn die Konfiguration abgeschlossen ist, ist er betriebsbereit und bereit für den Datenaustausch.
Die konfigurierten Fehlermodi (Wert halten oder Fehlerwert) werden auf die
Ausgänge angewandt.
1606219 03 A04 09/2007
45
PROFIBUS-Netzschnittstelle
46
1606219 03 A04 09/2007
Applikationsspezifische
Funktionen
5
Auf einen Blick
Einleitung
Inhalt dieses
Kapitels
Der FTB-Verteiler hat je nach Version Digitaleingangskanäle, Digitalausgangskanäle und Diagnosekanäle sowie als Ein- oder Ausgang konfigurierbare Kanäle.
Im folgenden Kapitel wird die Funktionsweise dieser Kanäle beschrieben.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung der digitalen E/A
Verwendung der Diagnosefunktion von Kontakt 2 der Digitalverteiler
Beschreibung und Funktionsweise der virtuellen Module
Parametrierung der Kanäle
Seite
47
1606219 03 A04 09/2007
Applikationsspezifische Funktionen
Beschreibung der digitalen E/A
Allgemeines
Digitaleingänge
Die Advantys FTB PROFIBUS-Verteiler bieten je nach Version:
Digitaleingangskanäle,
Digitalausgangskanäle, als Eingang (Standardeinstellung) oder Ausgang konfigurierbare Kanäle.
Die Kanäle 10 bis 17 (Kontakt 2 der M12-Steckverbinder) können als "Diagnoseeingänge" für die Überwachung der mit einer Diagnosefunktion (DESINA) ausgestatteten Sensoren oder Aktoren konfiguriert werden.
Dieses Kapitel beschreibt die Funktionsweise der Ein-/Ausgänge und die
Verbindung mit den Konfigurationsobjekten. Die Zuweisung der Speicherbereiche zu den Verteilern ist im Kapitel Softwaretechnische Inbetriebnahme (siehe
Softwaretechnische Inbetriebnahme, S. 63 ) beschrieben.
Die Eingänge sind konfigurierbar, um als NO oder NC verwendet zu werden.
Die Kanäle 10 bis 17 (Kontakt 2 der M12-Steckverbinder) können als "Diagnoseeingänge" konfiguriert werden. Der an den Eingängen abgelesene Zustand ist wie in der folgenden Abbildung dargestellt definiert:
Die Kanäle 00 bis 07 sind standardmäßig als "NO-Eingang" konfiguriert (keine
Inversion). Die Kanäle 10 bis 17 sind standardmäßig als "Diagnoseeingang" konfiguriert.
Konfiguration
Umschalten
Eingang
Diagnoseeingang
NO/NC Gelesener
Eingang
Polarität
48
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Applikationsspezifische Funktionen
Digitalausgänge Bei einem Kommunikationsfehler mit dem Bus-Master weist der FTB-Verteiler seinen Ausgängen den vom Benutzer konfigurierten Status zu:
Halten des letzten Werts
Fehlerwert bei 0 (Standardeinstellung)
Fehlerwert bei 1
Befehl
Ausgang
Fehlermodus Umschalten
Umschalten bei einem
Fehler
Fehlerwert
Kanaltypen nach
Verteilern
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die für jeden Verteiler verfügbaren Kanaltypen.
Verteiler
FTB 1DP16E••
FTB 1DP12E04SP0
FTB 1DP08E08SP0
FTB 1DP08E08CM0
FTB 1DP16C•• -
-
Eingänge
00...07
10...17
00...03
10...17
-
10...17
-
10...17
-
-
Ausgänge
-
-
04...07
-
-
-
00...07
-
Konfigurierbar
-
-
-
-
-
-
00...07
-
00...07
10...17
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49
Applikationsspezifische Funktionen
Verwendung der Diagnosefunktion von Kontakt 2 der Digitalverteiler
Die
Diagnosefunktion
Fehlertypen
Wahl eines
Diagnoseeingangs
Anzeige der
Fehler
Beispiel 1
Die Advantys FTB und FTM-Verteiler ermöglichen die Verwendung von mit einer integrierten Diagnosefunktion (des Typs DESINA) ausgestatteten Sensoren und
Stellglieder.
Der als Diagnoseeingang konfigurierte Kontakt 2 jedes Steckverbinders des Typs
M12 ermöglicht die Erkennung von verteilerexternen, mit den Sensoren oder
Stellgliedern verbundenen Fehlern.
Diese Information ermöglicht die Erkennung der folgenden Fehler:
Beschädigung der Sensoroberfläche defekte Elektronik,
Nichtvorhandensein der Last.
Die Wahl zwischen der Eingangsfunktion der Sensoren oder des Diagnoseeingangs auf der Ebene des Kontakts 2 erfolgt kanalweise per Parametrierung während der
Konfiguration des Verteilers.
Die Anzeige der Fehler ist über eine rote LED an jedem als Diagnoseeingang konfigurierten Kanal möglich.
Anschluss eines mit einer Diagnosefunktion ausgestatteten Sensors
M12-
Steckverbinder
Diagnose
DESINA-Sensor
50
1606219 03 A04 09/2007
Beispiel 2
Applikationsspezifische Funktionen
Mithilfe des als Zubehör erhältlichen Diagnoseadapters FTX DG12 des Typs M12 ist es möglich, die Kabel zu nicht mit der integrierten Diagnosefunktion ausgestatteten Sensoren oder Stellgliedern auf Kabelbruch zu überwachen (nur an mit Steckverbindern des Typs M12 ausgestatteten Verteilern).
Anschluss eines Standardsensors mit dem Diagnoseadapter
M12-Steckverbinder
M12-Adapter
FTX DG12
(gekreuzt)
Diagnose
Sensor
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51
Applikationsspezifische Funktionen
Beschreibung und Funktionsweise der virtuellen Module
Die virtuellen
Module
Integration der
Diagnoseinformationen
Die virtuellen Module dienen der Konfiguration des Austauschs mit dem gewünschten FTB-Verteiler. Sie ermöglichen die Angabe des verwendeten FTB-
Verteilertyps (16E, 8E08S, 8E08C, 12E04S, 16C) sowie der Daten, die implizit zwischen dem Master und dem Slave im PROFIBUS DP-Netzwerk ausgetauscht werden.
Im Prozessspeicher (Eingangsspeicher der Steuerung) können zusätzlich zu den
Ein- und Ausgangsdaten auch Diagnosedaten ausgetauscht werden.
Der Verteiler bietet die Möglichkeit, diese Diagnosedaten - wie die Nutzdaten (der
E/A) - in den zyklischen Datenaustausch zu integrieren.
Vorteile des virtuellen Moduls
Die virtuellen Module bieten die drei folgenden Vorteile:
Der Zugriff auf die Diagnoseinformationen erfolgt unabhängig vom verwendeten
Master.
Die Diagnosedaten sind unmittelbar im Prozessabbild verfügbar, was eine einfache und schnelle Auswertung der Daten ermöglicht.
Im Prozessabbild der Steuerung wird nur der erforderliche Speicherplatz im E/A-
Bereich genutzt.
Kopfmodule und
Datenmodule
Die Auswahl der virtuellen Module ermöglicht die Definition des Konfigurationsframes, der beim Start an den Slave gesendet wird. Dieser besteht aus den
Konfigurationsdaten des Kopfmoduls, gefolgt von den Konfigurationsdaten, die den virtuellen Modulen in der vom Benutzer gewählten Reihenfolge entsprechen.
Die Kopfmodule haben immer eine Datenlänge gleich Null und dienen nur der
Identifikation und der Parametrierung des Moduls. Sie sind direkt mit den
Referenzen der verschiedenen FTB-Verteiler verbunden.
Jedes Datenmodul ist ein Byte lang. Jedem dieser Module kann im Prozessabbild der Steuerung eine Adresse zugewiesen werden.
Hinweis: Die FTB PROFIBUS-Verteiler verwenden das in der Norm IEC 61158 beschriebene spezifische Identifikationsformat.
52
1606219 03 A04 09/2007
Bezeichnung und Verweis
Applikationsspezifische Funktionen
Kopfmodule
FTB 1DP16EP0
FTB 1DP12E04SP0
FTB 1DP08E08SP0
FTB 1DP16CP0
FTB 1DP16EM0
FTB 1DP08E08CM0
FTB 1DP16CM0
Eingangsmodule
Konfigurationsdaten (hex.)
01 40
01 42
01 41
01 22
01 50
01 51
01 52
Lesen der Eingänge 00-07 (Kontakt 4)
Lesen der Eingänge 10-17 (Kontakt 2)
Gerätediagnose
Peripheriefehler (je Steckverbinder)
Kurzschluss Sensorstromversorgung
Trennung Aktoren 00-07 (Kontakt 4)
Trennung Aktoren 10-17 (Kontakt 2)
Warnung Aktoren 00-07 (Kontakt 4)
Warnung Aktoren 10-17 (Kontakt 2)
Ausgangsmodule
Schreiben der Ausgänge 00-07 (Kontakt 4)
Schreiben der Ausgänge 10-17 (Kontakt 2)
Länge
1 Byte
1 Byte
Länge
1 Byte
1 Byte
1 Byte
1 Byte
1 Byte
1 Byte
1 Byte
1 Byte
1 Byte
Konfigurationsdaten
(hex.)
41 00 02
41 00 01
41 00 04
41 00 05
41 00 06
41 00 07
41 00 0A
41 00 08
41 00 0B
Konfigurationsdaten
(hex.)
81 00 03
81 00 09
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53
Applikationsspezifische Funktionen
Verfügbaren
Funktionen nach
Verteilern
Die folgende Tabelle zeigt die in Kombination mit den verschiedenen Verteilertypen nutzbaren E/A-Module.
Verteiler
Lesen der Eingänge 00-07 (Kontakt 4)
Lesen der Eingänge 10-17 (Kontakt 2)
Gerätediagnose
Peripheriefehler (je Steckverbinder)
Kurzschluss Sensorstromversorgung
Referenznummern
16E
Ja
Ja
Ja
Ja
Trennung Aktoren 00-07 (Kontakt 4)
Trennung Aktoren 10-17 (Kontakt 2)
Warnung Aktoren 00-07 (Kontakt 4)
Warnung Aktoren 10-17 (Kontakt 2) -
Schreiben der Ausgänge 00-07 (Kontakt 4) -
-
-
Ja
-
12E04S 8E08S
Ja (1)
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
-
Ja (1)
-
Ja (1)
-
Ja
-
Ja
Ja
Ja
Ja
-
Ja
Ja
8E08C
Ja (2)
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
-
Ja (2)
-
Ja (2)
16C
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
-
Ja
Ja
Ja
Schreiben der Ausgänge 10-17 (Kontakt 2) Ja
Hinweis: (1) Am Modul FTB 1DP12E04SP0 sind die Kanäle 04 bis 07 Ausgänge.
Die Bits 0 bis 3 des Bytes "Schreiben der Ausgänge 00-07" sowie die Bits 0 bis 3 der Aktor-Diagnosebytes sind nicht signifikant.
Hinweis: (2) Für die mit konfigurierbaren Kanälen ausgestatteten Modul werden die Bits des Bytes "Schreiben der Ausgänge 00-07" nicht berücksichtigt, wenn die entsprechenden Kanäle nicht als Ausgang parametriert sind. Die Bits der Aktor-
Diagnosebytes sind nicht signifikant, wenn die entsprechenden Kanäle nicht als
Ausgänge parametriert sind.
54
1606219 03 A04 09/2007
Beispiel
Applikationsspezifische Funktionen
In diesem Beispiel ist die Konfiguration eines FTB 1DP08E08SP0-Verteilers beschrieben.
Es sollen die Ausgangsdaten "Schreiben der Ausgänge 00-07 (Kontakt 4)", die
"Gerätediagnose" und die Diagnoseinformationen "Trennung Aktoren 00-07
(Kontakt 4)" sowie "Warnung Aktoren 00-07 (Kontakt 4)" im per zyklischem
Datenaustausch im Prozessabbild übertragen werden.
Auswahl der Module:
Auswahl des Kopfmoduls
FTB 1DP08E08SP0
Konfigurationsdaten (hex.)
01 41
Auswahl der virtuellen Module in der gewünschten Reihenfolge
Konfigurationsdaten (hex.)
Schreiben der Ausgänge 00-07 (Kontakt 4) 81 00 03
Gerätediagnose 41 00 04
Warnung Aktoren 00-07 (Kontakt 4)
Trennung Aktoren 00-07 (Kontakt 4)
41 00 08
41 00 07
Daraus ergibt sich der folgende Konfigurations-Frame (hex.):
01 41 81 00 03 41 00 04 41 00 07 41 00 08
Hinweis: Generell unterstützt die für die Einrichtung des Systems verwendete
Konfigurationssoftware eine visuelle Konfiguration, weshalb der eigentliche Frame nicht definiert werden muss.
1606219 03 A04 09/2007
55
Applikationsspezifische Funktionen
Parametrierung der Kanäle
Auf einen Blick
Konfiguration der Module
Dieses Kapitel beschreibt die Parametrierungsdaten, die vom Master während des
Kommunikationsaufbaus an das Modul (oder Gehäuse) gesendet werden. Wenn die Kanäle nicht konfigurierbar sind, sind die nachfolgend beschriebenen Daten nicht zu berücksichtigen: Die entsprechenden Bytes müssen auf 0 gesetzt werden.
Die Konfiguration der Kunststoffgehäuse (oder -module) weicht von der der
Metallgehäuse (oder -module) ab.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Gehäuse oder Module zu konfigurieren:
Schritt
1
2
Aktion
Integrieren Sie das Kopfmodul in die Konfiguration.
Fügen Sie ein oder mehrere Datenmodule in beliebiger Reihenfolge hinzu.
ACHTUNG
GEFAHR EINER FUNKTIONSSTÖRUNG
Sie können nur ein Kopfmodul in die Konfiguration aufnehmen. Dieses Modul ist immer das erste Element der Konfiguration.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann zu Körperverletzungen oder
Materialschäden führen.
56
1606219 03 A04 09/2007
Kunststoffgehäuse
Applikationsspezifische Funktionen
11
12
13
14
8
9
10
5
6
7
2
3
4
Byte
0
1
Parametrierungsrahmen FTB 1DP••••••P0:
15
16
17
18
19
20 bis
29
Daten
Status
WatchDog factor 1
WatchDog factor 2
Min TSDR
Ident Number High
Hinweise
IEC 61158-spezifisch
Ident Number Low
Group Ident reserviert
05H
98H reserviert reserviert
Konfiguration der Kanäle 10 bis 13 Kontakt 2 der M12-Steckverbinder
Konfiguration der Kanäle 14 bis 17 Kontakt 2 der M12-Steckverbinder
Konfiguration der Kanäle 00 bis 03 Kontakt 4 der M12-Steckverbinder
Konfiguration der Kanäle 04 bis 07 Kontakt 4 der M12-Steckverbinder
Fehlermodus der Kanäle 10 bis 13 Kontakt 2 der M12-Steckverbinder/wenn
Ausgang
Fehlermodus der Kanäle 14 bis 17 Kontakt 2 der M12-Steckverbinder/wenn
Ausgang
Fehlermodus der Kanäle 00 bis 03 Kontakt 4 der M12-Steckverbinder/wenn
Ausgang
Fehlermodus der Kanäle 04 bis 07 Kontakt 4 der M12-Steckverbinder/wenn
Ausgang
Allgemeine Einstellungen Aktivierung der globalen Diagnose
Unterspannungsmeldung reserviert
Aktivierung der Spannungsdiagnose
Hinweis: Die Bytes sind nur dann signifikant, wenn die Funktion im Verteiler existert. So sind beispielsweise die Bytes 14 bis 17 für die Verteiler FTB 1DP16E•• nicht signifikant.
1606219 03 A04 09/2007
57
Applikationsspezifische Funktionen
Metallgehäuse Parametrierungsrahmen FTB 1DP••••••M0:
11
12
13
14
15
7
8
9
10
5
6
3
4
1
2
Byte
0
Daten
Status
WatchDog factor 1
WatchDog factor 2
Min TSDR
Ident Number High
Ident Number Low
Group Ident
Hinweise
IEC 61158-spezifisch
06H
4AH reserviert reserviert reserviert
Allgemeine Einstellungen Aktivierung der Diagnosen
Konfiguration der Kanäle 10 bis 13 Kontakt 2 der M12-Steckverbinder
Konfiguration der Kanäle 14 bis 17 Kontakt 2 der M12-Steckverbinder
Konfiguration der Kanäle 00 bis 03 Kontakt 4 der M12-Steckverbinder
Konfiguration der Kanäle 04 bis 07 Kontakt 4 der M12-Steckverbinder
Fehlermodus der Kanäle 10 bis 13 Kontakt 2 der M12-Steckverbinder/wenn
Ausgang
16
17
Fehlermodus der Kanäle 14 bis 17 Kontakt 2 der M12-Steckverbinder/wenn
Ausgang
Fehlermodus der Kanäle 00 bis 03 Kontakt 4 der M12-Steckverbinder/wenn
Ausgang
18 Fehlermodus der Kanäle 04 bis 07 Kontakt 4 der M12-Steckverbinder/wenn
Ausgang
19 bis 29 reserviert
Hinweis: Die Bytes sind nur dann signifikant, wenn die Funktion im Verteiler existert. So sind beispielsweise die Bytes 14 bis 17 für die Verteiler FTB 1DP16E•• nicht signifikant.
58
1606219 03 A04 09/2007
Status (Byte 0)
Applikationsspezifische Funktionen
Die folgende Tabelle beschreibt die Struktur des Statusbytes.
5
6
7
2
3
4
Bit
0
1
Beschreibung reserviert reserviert reserviert
WD_On = 1: Überwachung der Slave-Antwort aktiviert
Freeze_Req = 1: Slave im Freeze_Mode
Sync_Req = 1: Slave im Sync_Mode
Unlock
Lock
Detail der Bits 6 und 7:
Beschreibung Bit 6
(Unlock)
0
Bit 7
(Lock)
0
0
1
1
1
0
1
TSDR min
und der Slave-spezifische Parameter dürfen nicht gelöscht werden.
Slave DP für andere Master verfügbar
Slave DP für anderen Master gesperrt, alle Parameter werden wieder hergestellt
Slave DP für andere Master verfügbar
1606219 03 A04 09/2007
59
Applikationsspezifische Funktionen
Parametrierungsdaten
Allgemeine Einstellung der Verteiler FTB 1DP••P0: Byte 18
Das höchstwertige Bit aktiviert oder deaktiviert die globale Diagnose.
Einschaltungsmeldung der Verteiler (FTB 1DP••P0): Byte 19
Bit
1
Funktion
Unterspannung der
Aktorstromversorgung
2 und folgende reserviert
Hinweise
0 (niederwertig) Unterspannung der Sensor- und
Busstromversorgung
Gibt das Senden der Meldung frei oder sperrt es
Gibt das Senden der Meldung frei oder sperrt es
Allgemeine Einstellung der Verteiler FTB 1DP••M0: Byte 10
Bit
0
(niederwertig)
1
2
3
Funktion
Globale Diagnose
Kanaldiagnose
Unterspannung der Sensor- und
Busstromversorgung
Unterspannung der
Aktorstromversorgung
Hinweise
Gibt das Senden der Meldung frei oder sperrt es
Gibt das Senden der Meldung frei oder sperrt es
Gibt das Senden der Meldung frei oder sperrt es
Gibt das Senden der Meldung frei oder sperrt es
4 und folgende reserviert
Metall-/
Kunststoffgehäuse:
Konfiguration der Kanäle 00 bis
07
Jeder Kanal wird auf zwei Bits konfiguriert:
Bits
Kanal
Bedeutung
7 und 6
03 (oder 07)
0 = NO-Eingang
1 = NC-Eingang
2 = DIAG-Eingang
3 = Ausgang
5 und 4
02 (oder 06)
3 und 2
01 (oder 05)
1 und 0
00 (oder 04)
60
1606219 03 A04 09/2007
Applikationsspezifische Funktionen
Metall-/
Kunststoffgehäuse:
Konfiguration der Kanäle 10 bis
17
Jeder Kanal wird auf zwei Bits konfiguriert:
Bits
Kanal
Bedeutung
7 und 6
13 (oder 17)
0 = NO-Eingang
1 = NC-Eingang
2 = Ausgang
3 = reserviert
5 und 4
12 (oder 16)
3 und 2
11 (oder 15)
1 und 0
10 (oder 14)
Metall-/
Kunststoffgehäuse:
Konfiguration der Fehlermodi
Jeder Fehlermodus wird auf zwei Bits konfiguriert:
Bits
Kanal
Bedeutung
7 und 6
03 (oder
13,07,17)
5 und 4
02 (oder
12,06,16)
0 = Fehlerwert bei 0
1 = Fehlerwert bei 1
2 = Halten des Ausgangs
3 = reserviert
3 und 2
01 (oder
11,05,15)
1 und 0
00 (oder 10, 04 oder 14)
1606219 03 A04 09/2007
61
Applikationsspezifische Funktionen
62
1606219 03 A04 09/2007
Softwaretechnische
Inbetriebnahme
6
Auf einen Blick
Einführung
Inhalt dieses
Kapitels
Im vorliegenden Kapitel finden Sie sämtliche Informationen, die für die softwaretechnischen Inbetriebnahme der Advantys FTB-Verteiler erforderlich sind.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
GSD-Dateien
Inbetriebnahme unter PL7 Pro/Unity
Seite
1606219 03 A04 09/2007
63
Softwaretechnische Inbetriebnahme
GSD-Dateien
Inhalt der GSD-
Dateien
Name der GSD-
Dateien
Die GSD-Datei ist eine Konfigurationsdatei, die für jeden Gerättyp erstellt wird. Die
Verteiler der Advantys FTB-Serie werden mit einer GSD-Datei sowie mit einer Reihe von Bildern (Symbolen) mit der Erweiterung "*.dib" geliefert. Die Konfigurationsdateien sind auf der CD-ROM FTX ES0• verfügbar.
Die GSD-Datei enthält alle wichtigen Gerätinformationen wie z. B.:
Gerättyp (Device-Type),
Hersteller,
Verkäuferkennung (Vendor-ID),
Artikelnummer,
Softwareversion,
Hardware-Version, usw.
Diese Informationen ermöglichen bei Aufbau der Kommunikation die Konfiguration und Erkennung durch den Master.
In der folgenden Tabelle sind die Namen der Dateien abhängig vom Verteilertyp aufgeführt:
Verteilertyp
Kunststoff
Metall
GSD-Datei
FTB1DP_P.gsd
FTB1DP_M.gsd
Bilddateien
FTBPDP_d.dib
FTBPDP_r.dib
FTBPDP_s.dib
FTBMDP_d.dib
FTBMDP_r.dib
FTBMDP_s.dib
Die GSD-Dateien können in verschiedenen Sprachen geliefert werden. In diesem
Fall gibt der letzte Buchstabe der Dateierweiterung die Sprache an, in der die Datei verfasst ist:
Sprache
Standardeinstellung
(Englisch)
Englisch
Deutsch
Französisch
Italienisch
Spanisch
Portugiesisch
Erweiterung
*.gsd
*.gse
*.gsg
*.gsf
*.gsi
*.gss
*.gsp
64
1606219 03 A04 09/2007
Softwaretechnische Inbetriebnahme
Inbetriebnahme unter PL7 Pro/Unity
Vorbedingungen Nachfolgend ist die Inbetriebnahme eines FTB-Slaves mit einer Premium-SPS, die mit dem Kommunikationsmodul TSX PBY100 verbunden ist, und mit Hilfe der
Programmierumgebung PL7 Pro oder Unity beschrieben.
Folgende Bedingungen müssen für die Durchführung dieser Inbetriebnahme erfüllt sein:
Die GSD-Dateien wurden in SyCon importiert.
Die Softwareprogramme PL7 oder Unity und SyCon sind installiert.
Ausführliche Informationen bezüglich der Integration in eine andere Umgebung finden Sie in der Dokumentation des verwendeten Masters.
Erste Phase:
Inbetriebnahme mittels des Tools
SyCon
Die erste Phase wird mithilfe des PROFIBUS-Netzwerk-Konfigurationstools
"SyCon" durchgeführt. Dieses Konfigurationstool ermöglicht die Festlegung der
Architektur des Busses und seiner Kommunikationsparameter sowie die
Konfiguration und Parametrierung der angeschlossenen Slaves ausgehend von den entsprechenden GSD-Dateien.
SyCon generiert eine ASCII-Datei, die alle Daten enthält, die der PROFIBUS-
Master von Schneider für die Verwaltung des Netzwerks benötigt.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Verteiler zu konfigurieren:
Schritt Aktion
1 Die Konfiguration erfolgt durch Auswahl des zu installierenden Verteilers.
In der folgenden Abbildung werden die Verteiler FTB 1DP_P (Kunststoff) und
FTB 1DP_M (Metall) ausgehend von der Liste "Verfügbare Slaves", die der
Produktkatalogbibliothek der Programmierumgebung SyCon entspricht, ausgewählt.
Slave einfügen
Slave-Filter
Hersteller Alle
Typ Alle
Master 1 / TSX PBY 100 OK
Abbrechen
Verfügbare Slaves
170 DNT 110 00
DEA 203
DEA 203
FTB_1DP_M
FTB_1DP_P
FTM_1DP_P
STB NDP 1010
STB NDP 2212
Hinzufügen >>
Ausgewählte Slaves
FTB 1DP_P
Alle hinzufügen
<< Alle
<< Entfernen
Name des Herstellers
ID
Schneider Electric
0x064D
GSD-Datei
GSD-Revision
SCHN064D.GSD
V1.1 03/15/2004
Adresse
Bezeichnung
2
Slave2
1606219 03 A04 09/2007
65
Softwaretechnische Inbetriebnahme
Schritt Aktion
2 Rufen Sie das Konfigurationsmenü auf, indem Sie auf das Produktsymbol doppelklicken (siehe Abbildung unten) oder die Option "DP-Slavekonfiguration" im
Menü Parameter auswählen.
Datei Bearbeiten Ansicht Einfügen Parameter Extras Fenster Hilfe
Master1
Station address
DP Master
1
TSX PBY 100
FTB_addr2
Station address
DP Slave
2
FTB 1DP_P
66
1606219 03 A04 09/2007
1606219 03 A04 09/2007
Softwaretechnische Inbetriebnahme
Schritt Aktion
3 Wählen Sie den Verteiler über die Artikelnummer in der angezeigten Liste aus und fügen Sie ihn in die zweite Tabelle ein.
In der ersten Tabelle sind die verfügbaren Verteiler aufgeführt.
In der zweiten Tabelle werden die vom Benutzer konfigurierten Verteiler angezeigt.
Die nachfolgende Abbildung zeigt einen FTB-Verteiler des Typs
FTB 1DP08E08CM0, mit dem Folgendes ausgetauscht wird:
Status der Kanäle 00 bis 07 (Kontakt 4)
Status der Kanäle 10 bis 17 (Kontakt 2)
Gerätediagnose
Steuerung der Kanäle 00 bis 07 (Kontakt 4)
Slave-Konfiguration
Allgemeines
Gerät
Bezeichnung
FTB 1DP_M
FTB08E08C
Gerät in der aktuellen Konfiguration aktivieren
Watchdog aktivieren
Stationsadresse 2
OK
Abbrechen
Max. Länge der E/A-Daten
Max. Länge der Eingangsdaten
Max. Länge der Ausgangsdaten
Max. Anzahl der Module
11 Byte
9 Byte
2 Byte
12
Modul
040266 FTB 1DP16EM0
040267 FTB 1DP08E08CM0
040269 FTB 1DP16CM0
Inputs pin 4
Outputs pin 4
Inputs/Diagnostics pin 2
Outputs pin 4
Eingänge
1 Byte
1 Byte
Ausgänge E/A
1 Byte
1 Byte
1 Byte
Parameter...
GSD-Datei FTB1DP_M.GSD
DPV1-Parameter
Länge der E/A-Daten
Länge der Eingangsdaten
5 Byte
4 Byte
Länge der Ausgangsdaten
Anzahl der Module
1 Byte
6
Betroffener Master
Adresse der Station 1
Kennzeichen
0x01.0x50
0x01.0x51
0x01.0x52
0x41.0x00.0x02
0x81.0x00.0x03
0x41.0x00.0x01
0x81.0x00.0x09
Master1
1 / TSXPBY 100
Aktueller Slave
Adresse der Station 2
Slave2
2 / FTB 1DP_M
Slot
1
1
1
1
2
Idx
1
1
1
1
1
Modul
040267 FTB 1DP08E
Inputs pin 4
Inputs/Diagnostics pin
Station diagnostics
Outputs pin 4
Symbol
Modul 1
Modul 2
Modul 3
Modul 4
Modul 5
Typ Eingan Eingan Typ
EOct 0
EOct 1
Eingan 2
1
1
1
Ausga Ausga
Ausga 0
Modul hinzufügen
Modul entfernen
Modul einsetzen
Vordefinierte Module
Symbolische Namen
67
Softwaretechnische Inbetriebnahme
Schritt Aktion
4 Für jeden Verteiler ist die Länge der Ein- oder Ausgangsdaten in den folgenden
Spalten angegeben:
"Eingangslänge": Länge am Eingang
"Ausgangslänge": Länge am Ausgang
Die Länge hängt auch vom Verteilertyp ab (Spalte "Typ"):
"EO": Eingangsbyte
"SO": Ausgangsbyte
Die Adresse der Ein- oder Ausgangsdaten im Steuerungsspeicher wird in den folgenden Spalten angegeben:
"Eingangsadr.": Adresse am Eingang
"Ausgangsadr.": Adresse am Ausgang
Die Startadresse der Ein- oder Ausgangsdaten kann vom Benutzer geändert werden, wenn die Funktion "Automatische Adressierung" in der Programmierumgebung
SyCon deaktiviert ist.
Slave-Konfiguration
Allgemeines
Gerät
Bezeichnung
FTB 1DP_M
FTB08E08C
Gerät in der aktuellen Konfiguration aktivieren
Watchdog aktivieren
Stationsadresse 2 OK
Abbrechen
Max. Länge der E/A-Daten
Max. Länge der Eingangsdaten
Max. Länge der Ausgangsdaten
Max. Anzahl der Module
11 Byte
9 Byte
2 Byte
12
Modul
040266 FTB 1DP16EM0
040267 FTB 1DP08E08CM0
040269 FTB 1DP16CM0
Inputs pin 4
Outputs pin 4
Inputs/Diagnostics pin 2
Outputs pin 4
Eingänge
1 Byte
1 Byte
Ausgänge E/A
1 Byte
1 Byte
1 Byte
Parameter...
GSD-Datei FTB1DP_M.GSD
DPV1-Parameter
Länge der E/A-Daten
Länge der Eingangsdaten
Länge der Ausgangsdaten
Anzahl der Module
Kennzeichen
0x01.0x50
0x01.0x51
0x01.0x52
0x41.0x00.0x02
0x81.0x00.0x03
0x41.0x00.0x01
0x81.0x00.0x09
5 Byte
4 Byte
1 Byte
6
Betroffener Master
Adresse der Station 1
Master1
1 / TSXPBY 100
Aktueller Slave
Adresse der Station 2
Slave2
2 / FTB 1DP_M
Typ Eingan Eingan Typ
Modul hinzufügen
Slot
1
1
1
2
1
Idx
1
1
1
1
1
Modul
040267 FTB
Inputs pin 4
Inputs/Diagnostics
Station diagnostics
Outputs pin 4
Symbol
Modul 1
Modul 2
Modul 3
Modul 4
Modul 5
EOct
EOct
0
1
Eingang 2
1
1
1
Ausga 0
Modul entfernen
Modul einsetzen
Vordefinierte Module
Symbolische Namen
68
1606219 03 A04 09/2007
1606219 03 A04 09/2007
Softwaretechnische Inbetriebnahme
Schritt Aktion
5 Die Schaltfläche "Benutzerdatenparameter" ermöglicht den Zugriff auf den vom
Master beim Start des Netzwerks gesendeten Parameter-Frame. In diesem
Datenparametrierungsfenster erfolgt die Parametrierung des FTB-Verteilers.
Die Schaltfläche "Modul" ermöglicht die offene Anzeige der Parametrierung des FTB-
Verteilers: Konfiguration der Kanäle, Aktivierung der Diagnosen, Parametrierung des
Fehlermodus der Ausgänge etc.
Um einen Parameter zu ändern, reicht es, auf die entsprechende Zeile zu klicken und einen neuen Wert in der daraufhin angezeigten Liste auszuwählen.
Benutzer- daten
Bezeichnung
Byte
1
1
1
1
0
0
0
0
2
2
2
2
3
Indexparameter
Bezeichnung Wert
Function port 0 pin 4 (Ch00) NO input
Function port 1 pin 4 (Ch01) NO input
Function port 2 pin 4 (Ch02) Output
Function port 3 pin 4 (Ch03) NO input
Function port 4 pin 4 (Ch04) NO input
Function port 5 pin 4 (Ch05) NO input
Function port 6 pin 4 (Ch06) NO input
Function port 7 pin 4 (Ch17)
Function port 0 pin 2 (Ch10)
NO input
NO input
Function port 4 pin 5 (Ch14)
NO input
NO input
OK
Diagnostic input
Diagnostic input
OK
Abbrechen
Benutzer- daten
Masse
Modul
69
Softwaretechnische Inbetriebnahme
Zweite Phase:
PL7 Pro/Unity:
Die zweite Phase wird von PL7 Pro
oder Unity ausgeführt. Nach der Auswahl der ASCII-Datei führt der Master die
Initialisierung der Geräte im Netzwerk durch und gibt ihnen den Startbefehl. Führen
Sie die folgenden Schritte durch:
Schritt
1
Aktion
Wählen Sie im Konfigurationsbildschirm der Karte TSX PBY100 die von SyCon generierte ASCII-Konfigurationsdatei (.cnf) durch Anklicken der Schaltfläche
"Konf. laden" aus.
Der Bereich "PROFIBUS-DP-Slavekonfiguration" zeigt alle konfigurierten Slaves an. In der folgenden Abbildung befindet sich der Master an der Adresse 2 und der Advantys-Verteiler an der Adresse 10.
Durch Anklicken der einem Slave entsprechenden Zeile werden die Adresse und die Länge der mit SyCon deklarierten Module angezeigt. In der folgenden
Abbildung wurden die mnemonischen Symbole zuvor in PL7 deklariert.
Die Länge des Diagnose-Pufferspeichers der Steuerung beträgt standardmäßig
32 Bytes. Es ist möglich, eine Länge von bis zu 244 Bytes (max. Länge) zu parametrieren, um jeglichen Überlauf zu vermeiden.
PL7 PRO: Beispiel - [TSX PBY 100 [RACK 0 POSITION 2]]
Datei Bearbeiten Dienste Ansicht Extras SPS Debug Optionen Fenster ?
?
?
Konfiguration
Bezeichnung: PROFIBUS-DP-MODUL
PROFIBUS-DP-Slave-Konfiguration
Adr.
2
10
ID
0x64A
Act. Gruppen-ID Watchdog
1 0 1
PROFIBUS-DP - Allgemeine Konfiguration
Task: Ausgänge
MAST Wert halten
Anzahl von IW/QW
In Wörtern 128
Diagnoselänge
In Bytes 244
Reset
Tool PROFIBUS-DP
Master -Konfiguration hil scher
Anzeigen
PROFIBUS-DP-Konfigurationsdatei
Konf. laden C:\PROGRAMME\SCHNEIDER\SYCON
PROFIBUS-DP-Slave-Daten
%IW
Adr.
%IW2.0.10
%IW2.0.11
%IW2.0.12
Symbol
Lesen_der_Kanäle_00_07
Lesen_der_Kanäle_10_17
Diagnose_Station
%QW
Adr.
%QW2.0.10
Symbol
Schreiben_Kanäle_00_07 Gesamt
Anz. Slaves
1
Anz. %IW
4
Anz. %QW
1
70
1606219 03 A04 09/2007
Diagnose
7
Auf einen Blick
Einführung
Inhalt dieses
Kapitels
Die Diagnoseinformationen ermöglichen die unkomplizierte Inbetriebnahme und schnelle Fehlersuche.
Im vorliegenden Kapitel finden Sie Hinweise zur Diagnose per:
LED-Anzeige,
Software.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
7.1
7.2
Thema
Diagnose per Anzeige
Diagnose per Software
Seite
71
1606219 03 A04 09/2007
Diagnose
72
1606219 03 A04 09/2007
Diagnose
7.1
Diagnose per Anzeige
Auf einen Blick
Diagnose per
Anzeige
Inhalt dieses
Abschnitts
Die an den FTB-Verteilern vorhandenen LEDs liefern Auskünfte über den Status der
Stromversorgungen des Systems, der Kommunikation und der Ein-/
Ausgangskanäle.
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Stromversorgungsdiagnose-LED
LED der E/A-Zustandsdiagnose
LED-Anzeige nach Verteilern
Seite
1606219 03 A04 09/2007
73
Diagnose
Stromversorgungsdiagnose-LED
Stromversorgungsstatus
Der Stromversorgungsstatus des Verteilers sowie der Aktoren und Sensoren wird an der Vorderseite des Verteilers durch die DO und die DI POWER-LED angezeigt.
Positionen der LEDS "DO POWER" und "DI POWER"
Farbe der LED und
Stromversorgung
Die Farbe der LED ist - wie in der Tabelle unten gezeigt - von der Stromversorgung abhängig:
LED Farbe
DI POWER Aus
Grün
Rot
DO POWER Aus
Grün
Rot
Betrieb
Normal
Beschreibung
Keine Spannung Keine Stromversorgung für Sensor und
Verteiler
Stromversorgung des Sensors und des
Verteilers OK
Unterspannung
Keine Spannung Stromversorgung des Aktors nicht verfügbar
Normal Stromversorgung des Aktors OK
Unterspannung
Unterspannung der Stromversorgung für
Sensor und Verteiler
Unterspannung der Stromversorgung des
Aktors
Kommunikationsstatus
Der Status der Kommunikation auf dem PROFIBUS wird durch die LED "BUS RUN"
(Configuration Fault, Konfigurationsfehler) angezeigt.
LED
BUS RUN
Status
Aus
Grün, blinkend
Grün, permanent leuchtend
Beschreibung
Initialisierung läuft
Kein Austausch auf dem Bus
Austausch OK
74
1606219 03 A04 09/2007
Diagnose
Fehlersuche
Fehler LED-Anzeige
Slave nicht verfügbar oder
Kommunikation gestört
Alle LEDs sind aus.
Die LED "Bus
Run" blinkt.
Mögliche Ursachen
Keine Stromversorgung
Lösungen
Überprüfen Sie die Stromversorgung des
Geräts.
Keine Adresse vorhanden oder
Adresse falsch
Korrigieren Sie die Adresse.
Die zugewiesene Adresse wird bereits von einem anderen Modul verwendet.
Jedem PROFIBUS-Gerät muss eine eigene, nur einmal vergebene Adresse zugewiesen werden. Korrigieren Sie die
Adresse.
Ein Leitungsabschlusswiderstand ist zwischen dem Master und dem
Gerät aktiviert.
Stellen Sie sicher, dass der
Abschlusswiderstand nur an den Enden des
PROFIBUS-Segments aktiviert ist.
Der Leitungsabschluss des
PROFIBUS-Segments ist falsch.
Jedes PROFIBUS-Segment erfordert einen
Leitungsabschlusswiderstand am
Leitungsanfang und -ende. Trotz eines falschen Leitungsabschlusses funktioniert das Netzwerk bei Auswahl von geringen
Baudraten scheinbar richtig. Dies kann jedoch zu gelegentlichen Fehlern im
Produktionsprozess führen.
Abzweigkabel für Baudraten über
1,5 Mbit/s sind nicht zulässig.
Wenn sich die Verwendung eines
Abzweigkabels nicht vermeiden lässt, können Sie ein "aktives" Verbindungskabel oder einen Repeater verwenden.
Zu große Erweiterung des
PROFIBUS-Segments oder zu hohe Anzahl von Slaves.
Der konfigurierte Verteiler entspricht nicht dem tatsächlich installierten Verteiler.
Verwenden Sie Repeater, um ein Segment in mehrere Segmente aufzuteilen oder verringern Sie die Baudrate des Busses
(siehe Tabelle für die max. Kabellänge).
Überprüfen Sie die Artikelnummer des installierten Verteilers.
Parametrierung s- oder
Konfigurationsf ehler
Die LED "Bus
Run" blinkt am
Buskopf.
Verbindung mit dem DP-Master während des
Betriebs unterbrochen
Die LED "Bus
Run" blinkt.
Kurzschluss oder Unterbrechung in der PROFIBUS-Verbindung
Überprüfen Sie die PROFIBUS-Verbindung:
Überprüfen Sie, auf welche Geräte noch zugegriffen werden kann, um die Stelle zu lokalisieren, an der der Fehler aufgetreten ist (beispielsweise durch Verwendung einer geringeren Baudrate).
1606219 03 A04 09/2007
75
Diagnose
LED der E/A-Zustandsdiagnose
Status der E/A an den Steckverbindern M12
Jedem Verteilerkanal ist eine LED zugeordnet. Der LED-Zustand ist von der
Kanalkonfiguration und der Spannung (0 oder 24 V) abhängig.
Die nachstehende Abbildung zeigt die Zuordnung der LED zu den E/A der
Kunststoffgehäuse (links) und der Metallgehäuse (rechts).
2 1 3 4
03
13
07
17
0
1
2
3
Element Funktion
1 LED
4
LED-Nummer am Kunststoffgehäuse
Am Metallgehäuse sichtbare Kontaktnummer
Steckverbindernummer am Metallgehäuse
1 3
7
0
1
1
76
1606219 03 A04 09/2007
Diagnose
Verhalten der
LED der
Kunststoff- und
Metallgehäuse
Verhalten der LED in Abhängigkeit von der Parametrierung und dem Zustand des
Kanals: Nehmen wir als Beispiel den Kanal 00.
Kanalkonfiguration Eingangsspannung Logischer
Wert
Eingang mit
Schließfunktion
0 V 0
LED-Anzeige am
Kunststoffgehäuse
03
13
LED-Anzeige am
Metallgehäuse
Farbe
Aus
24 V 1 Gelb
03
13
Eingang mit
Öffnungsfunktion
0 V 1 Aus
03
13
24 V 0 Gelb
03
13
Diagnoseeingang 0 V 1 Rot
03
13
24 V 0 Aus
03
13
Ausgang 0 V 0 Aus
03
13
24 V 1 Gelb
03
13
1606219 03 A04 09/2007
77
Diagnose
Fehler an den
Steckverbindern der E/A
Anzeige am
Kunststoffgehäuse
Ein an den Steckverbindern aufgetretener Fehler wird wie folgt angezeigt (Beispiel:
Kanal 00 und Kanal 10):
Anzeige am
Metallgehäuse
Diagnose der Kanäle 00 - 07
Spannung : 0 V
Mögliche Fehler: -
Diagnose der Kanäle 10 - 17
03
13
Spannung : 0 V
Mögliche Fehler: -
Spannung : 0 V
Mögliche Fehler:
Externer Fehler
Kurzschlussmelder am
Kontakt 1
Stellglied aus
Spannung : 24 V
Mögliche Fehler:
Stellglied aus
Spannung : 0 V
Mögliche Fehler: -
03
13
Spannung : 0 V
Mögliche Fehler:
Kurzschlussmelder am
Kontakt 1
Stellglied aus
Spannung : 24 V
Mögliche Fehler:
Stellglied aus
Spannung : 0 V
Mögliche Fehler: -
Hinweis: Die Diagnosen werden rot angezeigt.
78
1606219 03 A04 09/2007
Diagnose
LED-Anzeige nach Verteilern
FTB 1DP16EP0,
FTB 1DP08E08S
P0 und
FTB 1DP12E04S
P0
Die LEDs "Power DO" und "Power DI" leuchten grün, wenn die angelegte Spannung
> 5 V ist. Wenn sie < 5 V ist, ist die entsprechende LED aus.
Fehler LED des M12-Steckverbinders Nr. x LED "Error"
Kanal 0x Kanal 1x DI
Rot
DO
Unterspannung der Sensor- und Busstromversorgung
Unterspannung der
Aktorstromversorgung
Externe Fehler
Kurzschluss
(Sensorstromversorgung)
Trennung Aktoren
Warnung Aktoren
Rot
Rot
Rot
Rot
Rot
Rot
Rot
FTB 1DP16CP0 Im Gegensatz zu den oben aufgeführten Verteilern verfügt der Verteiler
FTB 1DP16CP0 für jeden seiner 16 Kanäle über zwei farbige LEDs (rot/gelb) für die
Anzeige der Zustände und Diagnosen. Die LEDs "Power DO" und "Power DI" leuchten grün, wenn die angelegte Spannung > 5 V ist. Wenn sie < 5 V ist, ist die entsprechende LED aus.
Fehler LED des M12-Steckverbinders Nr. x LED "Error"
Kanal 0x Kanal 1x DI DO
Rot Unterspannung der Sensor- und Busstromversorgung
Unterspannung der
Aktorstromversorgung
Externe Fehler
Kurzschluss
(Sensorstromversorgung)
Trennung Aktoren
Warnung Aktoren
Rot
Rot
Rot
Rot
Rot
Rot
Rot
Rot
Rot
Rot
1606219 03 A04 09/2007
79
Diagnose
FTB 1DP08E08C
M0 und
FTB 1DP16CM0
Fehler
Unterspannung der Sensor- und Busstromversorgung
Unterspannung der
Aktorstromversorgung
Sensor- und
Busstromversorgung < 12 V
Keine Aktorstromversorgung
Externe Fehler
Kurzschluss
(Sensorstromversorgung)
Trennung Aktoren
Warnung Aktoren
Rot
Rot
Rot
LED der M12-
Anschlussbuchse Nr. x
Kanal 0x Kanal 1x
LED "Error" LED "Power"
DO DI
Rot
DO DI
Rot
Rot
Rot
Rot
Rot
Rot
Rot
Rot
Aus
Aus
FTB 1DP16EM0
Fehler LED der M12-
Anschlussbuchse Nr. x
LED "Error" Power
Kanal 0x
Unterspannung der Sensor- und
Busstromversorgung
Sensor- und
Busstromversorgung < 12 V
Keine Aktorstromversorgung
Externe Fehler
Kurzschluss
(Sensorstromversorgung)
Rot
Kanal 1x
Rot
Rot
DO
Rot
DI
Rot
Rot
DO
Aus
DI
Aus
80
1606219 03 A04 09/2007
Diagnose
7.2
Diagnose per Software
Auf einen Blick
Diagnose per
Software
Diagnoseinformationen
Die zyklisch mit der Steuerung ausgetauschten Diagnosedaten werden im
Eingangsspeicher gelesen. Sie müssen jedoch vom verwendeten FTB-Verteiler unterstützt werden, um konfiguriert werden zu können.
Nachfolgend sind die vom Slave zur Verfügung gestellten Diagnosedaten beschrieben. Die Art des Zugriffs auf diese Daten ist vom verwendeten Master abhängig.
Ausführliche Informationen bezüglich des Lesens dieser Daten finden Sie in der
Dokumentation des Masters.
Der Diagnoseframe wird dem Master zur Verfügung gestellt und asynchron per
Request gelesen.
Die Länge des zur Verfügung gestellten Frames liegt zwischen 10 und 58 Bytes und ist abhängig von der je Kanal signalisierten Anzahl von Fehlern. Der Frame besteht aus 4 Diagnoseinformationstypen. Diese sind: eine Information des Typs "Standard" (6 Bytes) eine Information des Typs "Modul" oder "Gerät" (2 Bytes) eine Information des Typs "Erweiterte Diagnose" (2 Bytes) eine Information des Typs "je Kanal" (0 bis 48 Bytes)
Die Basisgröße dieser Diagnoseinformationen ist 10 Bytes. Die zusätzliche Größe liegt zwischen 0 und 48 Bytes je Block zu 3 Bytes (3 Bytes je Kanal).
ACHTUNG
GEFAHR EINER FUNKTIONSSTÖRUNG DES PRODUKTS
Achten Sie auf die Einhaltung des Felds "Diagnostic Lengh/in Bytes" im
Konfigurationsbildschirm der Karte TSX PBY100 während der Konfiguration des
PROFIBUS-Masters. Bei Nichtbeachtung dieses Felds kann es zu einer
Fehlfunktion des Produkts kommen.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann zu Körperverletzungen oder
Materialschäden führen.
81
1606219 03 A04 09/2007
Diagnose
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Standarddiagnose
Gerätediagnose
Erweiterte Diagnose
Kanalweise Diagnose
Seite
82
1606219 03 A04 09/2007
Diagnose
Standarddiagnose
Byte 0
Bit
0
1
2
3
4
5
6
7
Beschreibung
Diag.station_non_existent : Keine Antwort vom Slave. Dieses Bit wird vom DP-
Master aktiviert, wenn der DP-Slave nicht antwortet (für die Sammeldiagnose). Der
DP-Slave forciert dieses Bit auf Null.
Diag.station_not_ready : Nicht bereit für den Datenaustausch. Dieses Bit wird vom
DP-Slave aktiviert, wenn der DP-Slave noch nicht bereit für den Datenaustausch ist.
Diag.cfg_Fault : Konfigurationsfehler. Dieses Bit wird vom DP-Slave aktiviert, wenn die zuletzt vom Master empfangenen Konfigurationsdaten nicht mit den vom DP-
Slave gesendeten Daten übereinstimmen.
Diag.ext_diag : Vorhandensein der erweiterten Diagnose. Dieses Bit zeigt das
Vorhandensein eines Diagnoseeingangs im Slave-spezifischen Diagnosebereich an
(Ext_Diag_Data).
Diag.not supported : Anforderung einer nicht unterstützten Funktion. Dieses Bit wird vom DP-Slave aktiviert, wenn eine nicht vom DP-Slave unterstützte Funktion angefordert wird.
Diag. Invalid slave response : Ungültige Antwort. Dieses Bit wird vom DP-Master aktiviert, sobald er eine nicht kohärente Antwort von einem abgefragten DP-Slave erhält. Der DP-Slave forciert dieses Bit auf Null.
Diag.prm_fault : Parametrierungsfehler. Dieses Bit wird vom DP-Slave bei einem
Fehler im letzten Parametrierungstelegramm aktiviert (z.B. Länge ungültig, falsche
ID-Nummer, ungültiger Parameter).
Diag.master_lock : Slave von einem anderen Master gesperrt. Der DP-Slave wurde von einem anderen Master parametriert. Dieses Bit wird vom Requester aktiviert, wenn die Adresse in Byte 3 nicht mit FFH und nicht mit der richtigen Adresse
übereinstimmt. Der DP-Slave forciert dieses Bit auf Null.
1606219 03 A04 09/2007
83
Diagnose
Byte 1
Byte 2
Byte 3
Bytes 4 und 5
Bit
0
1
2
3
4
5
6
7
Beschreibung
Diag.Prm_req : Parametrierungsanforderung. Wenn der DP-Slave dieses Bit aktiviert, muss er neu parametriert und neu konfiguriert werden. Das Bit bleibt aktiv, bis die Parametrierung abgeschlossen ist.
Diag.Stat_diag : Diagnose verfügbar. Wenn der DP-Slave dieses Bit aktiviert, muss der DP-Master die Diagnosedaten empfangen, bis dieses Bit wieder deaktiviert wird.
Der DP-Slave aktiviert dieses Bit zum Beispiel, wenn er nicht über gültige Nutzdaten verfügt.
Auf 1 gesetzt: Vom Slave erstellte Diagnose. Vom Master auf 0 gesetzt, wenn die
Diagnose des Slaves nicht abgefragt werden konnte.
Diag.WD_ON : Watchdog aktiviert. Wenn dieses Bit auf 1 gesetzt ist, ist die
Überwachung der Antworten aktiviert.
Diag.freeze_mode : FREEZE-Modus. Dieses Bit wird vom DP-Slave aktiviert, sobald er den Freeze-Befehl erhält.
Sync_mode : SYNC-Modus. Dieses Bit wird vom DP-Slave aktiviert, sobald er den
SYNC-Befehl erhält.
Diag.Not_Present : Nicht vorhanden. Dieses Bit wird vom DP-Master für die DP-
Slaves aktiviert, die nicht im Parametrierungsrahmen des Masters vorhanden sind.
Der DP-Slave forciert dieses Bit auf Null.
Diag.deactivated : Deaktiviert. Dieses Bit wird vom DP-Master aktiviert, wenn der DP-
Slave aus dem Parametrierungsrahmen des DP-Masters extrahiert ist. Der DP-Slave forciert dieses Bit immer auf Null.
Bit
0 bis
6
7
Beschreibung reserviert
Diag.ext_overflow : Dieses Bit ist aktiviert, wenn noch mehr als die in Ext_Diag_Data.
Der DP-Slave aktiviert beispielsweise dieses Bit, wenn die Anzahl der Diagnosen je
Kanal die Speicherkapazität seines Sendepufferspeichers überschreitet; oder der
DP-Master aktiviert dieses Bit, wenn der DP-Slave mehr Diagnosedaten sendet, als der DP-Master in seinem Diagnosepufferspeicher berücksichtigen kann.
Diag.master_add : In diesem Byte wird die Adresse des DP-Masters gespeichert, der den DP-Slave parametriert hat. Wenn der DP-Slave von keinem DP-Master parametriert wurde, speichert der Slave die Adresse FFH in diesem Byte.
Kunststoff-Verteiler: 0598H
Metall-Verteiler: 064AH
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1606219 03 A04 09/2007
Gerätediagnose
Byte 6
Bit Beschreibung
0 bis 5 Legen die Länge des Blocks in Byte fest (einschließlich Header = 2)
6 bis 7 00 (bin)
Byte 7
5
6
3
4
7
1
2
Bit
0
Beschreibung
Unterspannung der Sensor- und Busstromversorgung
Unterspannung der Aktorstromversorgung
Reserviert
Peripheriefehler (Steckverbinder)
Peripheriefehler der Steckverbinder 0 bis 3
Peripheriefehler der Steckverbinder 4 bis 7
Reserviert
Reserviert
Diagnose
1606219 03 A04 09/2007
85
Diagnose
Erweiterte Diagnose
Byte 8 Headerbyte des Blocks:
Bit
0 bis 5
6 und 7
Beschreibung
Legen die Länge des Blocks in Byte fest (einschließlich Header = 2)
Sind unveränderlich auf 01 gesetzt (binär)
Byte 9 ID-Nummer:
Bit
0 bis 7
Beschreibung
Sind unveränderlich auf 01 gesetzt (hex.)
86
1606219 03 A04 09/2007
Diagnose
Kanalweise Diagnose
Erstes Byte
Zweites Byte
Die kanalweise Diagnoseinformation mit einer Länge von 3 Bytes wird für jeden fehlerhaften Kanal generiert. Headerbyte des Blocks = 80H
Erklärende Tabelle der mit Byte 2 zusammenhängenden Informationen
Bit
7
6
0 bis 5
Bedeutung
Der Kanal ist ein Ausgang.
Der Kanal ist ein Eingang.
Legen die Kanalnummer fest
Drittes Byte Erklärende Tabelle der mit Byte 3 zusammenhängenden Informationen. Der Wert des Bytes legt den Fehlertyp fest.
Wert des Bytes (hex.)
21
37
38
3A
Fehler
Kurzschluss der Sensor- und Busstromversorgung
Warnung Aktorstromversorgung
Trennung der Aktorstromversorgung
Externer Fehler
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Diagnose
88
1606219 03 A04 09/2007
Glossar
A
Ausgangsfilterung
Ausgangspolung Die Polarität eines Ausgangskanals bestimmt, wann das Ausgangsmodul seinen
Feldaktor ein- und ausschaltet. Wenn die Polarität normal ist, schaltet ein
Ausgangskanal seinen Aktor ein, wenn die Master-Steuerung ihm eine 1 sendet.
Wenn die Polarität umgekehrt ist, schaltet ein Ausgangskanal seinen Aktor ein, wenn die Master-Steuerung ihm eine 0 sendet.
AutoBaud
Die Zeit, die ein Ausgangskanal benötigt, um Statusänderungsinformationen an einen Aktor zu senden, nachdem das Ausgangsmodul aktualisierte Daten vom NIM erhalten hat.
Automatische
Adressierung
Die automatische Zuweisung und Ermittlung einer gemeinsamen Baudrate sowie die Fähigkeit eines Gerätes in einem Netzwerk, diese Rate zu übernehmen.
Die Zuweisung einer Adresse zu jedem E/A-Modul des Island-Busses und zu voll kompatiblen Modulen.
D
Digitaler Ein-/
Ausgang
Auch als Digitalein-/-ausgang bezeichnet. Ein Ein- oder Ausgang, der über eine eigene Schaltverbindung am Modul verfügt, die direkt einem Datentabellenbit oder
-wort entspricht, in dem der Wert des Signals am E/A-Schaltkreis gespeichert ist. Er ermöglicht der Steuerungslogik den diskreten Zugriff auf die E/A-Werte.
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89
Glossar
E
E/A-Modul
Eingangsfilter
Eingangspolarität
EMI
EMV
In einem programmierbaren Steuerungssystem bildet ein E/A-Modul die direkte
Schnittstelle zu den Sensoren und Aktoren der Maschine/des Prozesses. Dieses
Modul ist die Komponente, die in einem E/A-Grundträger montiert wird und die elektrische Verbindung zwischen der Steuerung und den Feldgeräten gewährleistet.. Normale E/A-Modulkapazitäten werden in einer Reihe von
Signalpegeln und Kapazitäten angeboten.
Die Zeit, die ein Sensor sein Signal im An- oder Aus-Zustand halten muss, bevor das Eingangsmodul die Statusänderung erkennt.
Die Polarität eines Eingangskanals bestimmt, wann das Eingangsmodul eine 1 und wann es eine 0 an die Master-Steuerung sendet. Wenn die Polarität normal ist, sendet ein Eingangskanal eine 1 (Eins) an die Steuerung, wenn sein Feldsensor eingeschaltet wird. Wenn die Polarität umgekehrt ist, sendet ein Eingangskanal eine
0 (Null) an die Steuerung, wenn sein Feldsensor eingeschaltet wird
Elektromagnetische Störungen (vom Englischen "electromagnetic interference").
Elektromagnetische Störungen können zu einer Unterbrechung, zu Fehlfunktionen oder Störungen der Leistung von elektronischen Geräten führen. Sie treten auf, wenn eine Quelle elektronisch ein Signal übermittelt, das zur Störung von anderen
Geräten führt.
Elektromagnetische Verträglichkeit.
Geräte, die den EMV-Anforderungen entsprechen, können innerhalb der erwarteten elektromagnetischen Grenzwerte eines Systems fehlerfrei betrieben werden.
F
Fehlermodus
Fehlerwert
Ein sicherer Modus, in den jeder Verteiler im Fall einer Kommunikationsunterbrechung zurückkehren kann.
Der Wert, den ein Gerät während eines Fallbacks annimmt. Normalerweise ist der
Fallback-Wert entweder konfigurierbar oder der zuletzt für das Gerät gespeicherte
Wert.
90
1606219 03 A04 09/2007
Glossar
G
GSD Generische Slave-Daten (-datei) (vom Englischen "Generic Slave Data"). Eine vom
Gerätehersteller gelieferte Gerätebeschreibungsdatei, die die Funktionalität eines
Geräts in einem PROFIBUS DP-Netzwerk definiert.
IEC
I
IEC-Eingang vom Typ 1
IEC-Eingang vom Typ 1+
IEC-Eingang vom Typ 2
Vom Englischen "International Electrotechnical Commission". Im Jahr 1906 gegründete Institution, die sich der Weiterentwicklung der Theorie und Praxis der
Elektrik, Elektronik, Computertechnik und Informatik widmet. IEC 1131 ist die
Spezifikation, die sich mit industriellen Automatisierungsgeräten beschäftigt.
Digitaleingänge vom Typ 1 unterstützen Sensorsignale von mechanischen
Schaltgeräten wie etwa Relaiskontakten und Druckschaltern, die unter normalen
Umgebungsbedingungen betrieben werden.
Digitaleingänge vom Typ 1+ unterstützen Sensorsignale von mechanischen
Schaltgeräten wie etwa Relaiskontakten und Druckschaltern (unter normalen bis schlechten Umgebungsbedingungen), dreiadrigen Näherungsschaltern und zweiadrigen Näherungsschaltern, die folgenden Anforderungen entsprechen:
Spannungsabfall von nicht mehr als 8 V minimale Betriebsstrombelastbarkeit von weniger oder gleich 2 mA maximaler Sperrstrom von weniger oder gleich 0,8 mA
Digitaleingänge vom Typ 2 unterstützen Sensorsignale von Festkörperbauelementen oder mechanischen Kontaktschaltgeräten wie etwa Relaiskontakten,
Druckschaltern (unter normalen bis rauen Umgebungsbedingungen) und zwei- oder dreiadrigen Näherungsschaltern.
K
Konfiguration Die Anordnung und Vernetzung von Hardwarekomponenten innerhalb eines
Systems und die Hardware- und Softwareauswahl, welche die Betriebsmerkmale des Systems bestimmen.
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91
Glossar
L
LSB
LSb
Vom Englischen "Least Significant Byte", niederwertigstes Byte.
Der Teil einer
Nummer, Adresse oder eines Felds, der bei herkömmlicher hexadezimaler oder binärer Schreibweise als äußerster rechter einzelner Wert geschrieben wird.
Vom Englischen "Least Significant Bit", niederwertigstes Bit.
Der Teil einer Nummer,
Adresse oder eines Felds, der bei herkömmlicher hexadezimaler oder binärer
Schreibweise als äußerster rechter einzelner Wert geschrieben wird.
M
Master/Slave-
Modell
MSB
MSb
Die Steuerungsrichtung in einem Netzwerk, bei dem das Master/Slave-Modell implementiert wurde, verläuft immer vom Master zu den Slave-Geräten.
Vom Englischen "Most Significant Byte", höchstwertiges Byte.
Der Teil einer
Nummer, Adresse oder eines Felds, der bei herkömmlicher hexadezimaler oder binärer Schreibweise als äußerster linker einzelner Wert geschrieben wird.
Vom Englischen "Most Significant Bit", höchstwertiges Bit.
Der Teil einer Nummer,
Adresse oder eines Felds, der bei herkömmlicher hexadezimaler oder binärer
Schreibweise als äußerster linker einzelner Wert geschrieben wird.
N
NC-Kontakt
NO-Kontakt
Bezeichnet einen normalerweise geschlossenen Kontakt. Man spricht auch von einem Öffnungskontakt oder Ruhekontakt. Ein Relaiskontaktpaar, das geschlossen ist, wenn die Relaisspule entregt ist, und das geöffnet ist, wenn die Spule erregt ist.
Bezeichnet einen normalerweise geöffneten Kontakt. Man spricht auch von einem
Schließkontakt. Ein Relaiskontaktpaar, das geöffnet ist, wenn die Relaisspule entregt ist, und das geschlossen ist, wenn die Spule erregt ist.
92
1606219 03 A04 09/2007
Glossar
P
PE
PROFIBUS DP
Prozessabbild
Vom Englischen “Protective Earth” , Schutzerde.
Vom Englischen "Profibus Decentralized Peripheral".
Ein offenes Bussystem, das ein auf einer geschirmten zweiadrigen Leitung basierendes elektrisches Netzwerk oder ein auf einem Glasfaserkabel basierendes optisches Netzwerk nutzt. Die DP-
Übertragung ermöglicht einen zyklischen Hochgeschwindigkeits-Datenaustausch zwischen der CPU der Steuerung und den dezentralen E/A-Geräten.
Ein Teil der Firmware des NIM, der als Echtzeit-Datenbereich für das Datenaustauschverfahren dient. Das Prozessabbild umfasst einen Eingangspuffer, der aktuelle Daten und Statusinformationen vom Island-Bus enthält, und einen
Ausgangspuffer, der die aktuellen Ausgänge für den Island-Bus vom Feldbus-
Master enthält.
Q
Quellenlast Man spricht auch von einer Last mit negativer Logik. Eine Last mit einem in ihren
Eingang gerichteten Strom. Diese Last muss von einer Stromquelle versorgt werden.
R
Repeater Ein Verbindungsgerät, dass die maximal zulässige Länge eines Busses erweitert.
S
Schutzerde
Segment
Senkenlast
1606219 03 A04 09/2007
Eine Gruppe von vernetzten E/A- und Leistungsverteilungsmodulen auf einem
Island-Bus.
Ein Ausgang, der nach dem Einschalten Gleichstrom von seiner Last empfängt.
93
Glossar
SPS Im Englischen: PLC oder "Programmable Logic Controller", dt.: "Speicherprogrammierbare Steuerung" (SPS).
Die SPS ist das Gehirn eines industriellen
Fertigungsverfahrens. Sie automatisiert im Gegensatz zu Relaisregelungssystemen einen Prozess. SPS sind Computer für die anspruchsvollen Bedingungen industrieller Umgebungen.
T
Telegramm Ein in der seriellen Kommunikation verwendetes Datenpaket.
U
Überspannungsbegrenzung
Das Verfahren der Absorbierung und Begrenzung von Überspannungen an einer eingehenden AC-Leitung oder an einem Steuerungsschaltkreis. Metalloxidvaristoren und speziell entwickelte RC-Netzwerke werden häufig als
Überspannungsbegrenzungsmechanismen genutzt.
V
Varistor
Verpolungsschutz
Ein aus zwei Elektroden bestehendes Halbleitergerät mit einem spannungsabhängigen, nichtlinearen Widerstand, der deutlich fällt, wenn die angelegte
Spannung erhöht wird. Es wird zur Unterdrückung von vorübergehenden
Spannungsanstiegen verwendet.
Verwendung einer Diode in einem Schaltkreis zum Schutz vor Beschädigungen und unbeabsichtigtem Betrieb für den Fall, dass die angelegte Leistung versehentlich umgekehrt wurde.
W
Watchdog-Timer Ein Timer, der einen zyklischen Prozess überwacht und der bei Abschluss jedes
Zyklus gelöscht wird. Wenn der Watchdog seine programmierte Dauer
überschreitet, generiert er einen Fehler.
94
1606219 03 A04 09/2007
Index
B
Beschreibung der digitalen E/A, 48
Bus
D
Diagnose
Kontakt 2 der Digitalverteiler, 50
Digital
Diagnosefunktion von Kontakt 2, 50
E
Erdanschluss
F
Feldbus
1606219 03 A04 09/2007
A C
G
Gehäuse
GSD
I
Initialisierung
Verhalten bei Spannungszuschaltung,
K
der Ausgänge, 27 der Eingänge, 27
Knoten-ID
Konfiguration der Verteileradresse, 38
Kopfmodule und Datenmodule, 52
95
Index
L
LED
Diagnose der Stromversorgung, 74
M
M12-Steckverbinder
Zuweisung der Kontakte des M12-
Zuweisung der Kontakte für Aktoren und
P
PL7 Pro/Unity
Inbetriebnahme eines Slaves, 65
PROFIBUS
S
SyCon
Konfiguration und Parametrierung der
U
V
Verteiler
Virtuelle Module
96
1606219 03 A04 09/2007
Letöltés
Hirdetés