Schneider Electric Premium und Atrium Benutzerhandbuch
Reklama
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit
EcoStruxure™
Control Expert
Gekapselte IP20- und IP65-Ein-
/Ausgangsmodule
Konfigurationshandbuch
(Übersetzung des englischen Originaldokuments)
12/2018 www.schneider-electric.com
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Die Informationen in der vorliegenden Dokumentation enthalten allgemeine Beschreibungen und/oder technische Leistungsmerkmale der hier erwähnten Produkte. Diese Dokumentation dient keinesfalls als Ersatz für die Ermittlung der Eignung oder Verlässlichkeit dieser Produkte für bestimmte Verwendungsbereiche des Benutzers und darf nicht zu diesem Zweck verwendet werden. Jeder Benutzer oder Integrator ist verpflichtet, angemessene und vollständige
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© 2018 Schneider Electric. Alle Rechte vorbehalten.
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Inhaltsverzeichnis
Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Über dieses Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Teil I Hardware-Inbetriebnahme der dezentralen Ein-
/Ausgangsmodule am Fipio-Bus. . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 1 Allgemeine Beschreibung der dezentralen TBX-Ein-
/Ausgangsmodule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1.1 TBX-Module: Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hardwarestruktur der dezentralen Ein-/Ausgangsmodule. . . . . . . . . .
1.2 Beschreibung der digitalen TBX-Monoblockmodule . . . . . . . . . . . . . .
Die digitalen TBX-Monoblockmodule (IP20) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Gekapselte digitale TBX-Monoblockmodule (IP65). . . . . . . . . . . . . . .
1.3 Beschreibung der modularen digitalen und analogen TBX-Module . .
Modulare digitale und analoge TBX-Module (IP20). . . . . . . . . . . . . . .
Modulare TBX-Module (IP20): Die E/A-Einheiten . . . . . . . . . . . . . . . .
Modulare TBX-Module (IP20): die Erweiterungen. . . . . . . . . . . . . . . .
Kommunikationsmodule TBX LEP 020 und TBX LEP 030 . . . . . . . . .
1.4 Beschreibung der Versorgungsbaugruppe TBX SUP 10 . . . . . . . . . .
Versorgungsbaugruppe TBX SUP 10 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verdrahtung und technische Daten des Stromversorgungsmoduls
TBX SUP 10 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1.5 Katalog . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Katalog der digitalen TBX-Monoblockmodule der Schutzart IP20. . . .
Katalog der dichten digitalen TBX-Monoblockmodule der Schutzart
IP65 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Katalog der modularen digitalen TBX-Module (IP20) . . . . . . . . . . . . .
Katalog der modularen analogen TBX-Module (IP20). . . . . . . . . . . . .
1.6 Beschreibung des Zubehörs der TBX-Module . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zubehör der TBX-Module der Schutzart IP20 . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zubehör der TBX-Module der Schutzart IP65 . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Eingangs-Simulatoren für digitale TBX-Module (IP20) . . . . . . . . . . . .
Statische Ausgangs-Simulatoren für digitale TBX-Module (IP20) . . . .
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Kapitel 2 Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme der dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodule Module . . . . . . .
2.1 Betriebsbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Normen: TBX-Module der Schutzart IP20 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Umgebung, Betriebsbedingungen und Einschränkungen: TBX-Module der Schutzart IP20 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Normen: TBX-Module der Schutzart IP65 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Umgebung, Betriebsbedingungen und Einschränkungen: TBX-Module der Schutzart IP65 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.2 Installationsverfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Installation von TBX-Modulen der Schutzart IP20 . . . . . . . . . . . . . . . .
Installation von TBX-Modulen der Schutzart IP65 . . . . . . . . . . . . . . . .
2.3 Einbauvorschriften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Layout der Module der Schutzart IP20. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Layout der Module der Schutzart IP65. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verbindung zwischen Modulen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.4 Abmessungen der Module . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
TBX-Monoblockmodule oder modulare TBX-Module (IP20) . . . . . . . .
Dichte TBX-Monoblockmodule (IP65) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Versorgungsbaugruppe TBX SUP 10 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.5 Kennzeichnung der Module . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anbringung des Beschriftungsschilds Anschluss/Modul . . . . . . . . . . .
Anbringung des Beschriftungsschilds der Klemmleiste . . . . . . . . . . . .
2.6 Montage und Demontage der Module . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Montage der Module auf einer Telequick-Platine oder einer DIN-
Schiene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Montage des Kommunikationsmoduls auf einer E/A-Einheit . . . . . . . .
Montage der Abdeckung und des Verbindungskabels an einer E/A-
Erweiterungseinheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschluss des Erweiterungsmoduls an das Basismodul . . . . . . . . . . .
Montage/Demontage der Klemmleiste. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.7 Stromversorgung der Module. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Spannungsversorgung der TBX-Module der Schutzart IP20 . . . . . . . .
Spannungsversorgung der TBX-Module der Schutzart IP65 . . . . . . . .
Verhalten der TBX-Module der Schutzklasse IP20 bei Netzausfall und
Wiederkehr der Stromversorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verhalten der TBX-Module der Schutzklasse IP65 bei Netzausfall und
Wiederkehr der Stromversorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Leistungsaufnahme der TBX-Module. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kalkulationsblatt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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2.8 Anschluss der Module . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschluss der TBX-Module und Sensoren/Stellglieder. . . . . . . . . . . .
Anschluss der Spannungsversorgungen der digitalen Module der
Schutzart IP20 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschluss der Spannungsversorgungen der digitalen Module der
Schutzart IP65 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.9 Adressierung der Module . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Adressierungsprinzip . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Codierung der Adressen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.10 Konfiguration der E/A-Einheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Konfiguration der digitalen E/A-Einheiten der Schutzart IP65
(Leckstrom) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zugriff auf die Mikroschalter SW1 und SW2 (digitale E/A-Einheiten der
Schutzart IP20) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Konfiguration des Mikroschalters SW1 (digitale E/A-Einheiten der
Schutzart IP20) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Konfiguration des Mikroschalters SW2 (digitale E/A-Einheiten der
Schutzart IP20) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 3 Behandlung von Fehlern an dezentralen TBX-Ein-
/Ausgangsmodulen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.1 Beschreibung der LED-Anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung der LED-Anzeigen der digitalen TBX-Module der
Schutzart IP20 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung der LED-Anzeigen der digitalen TBX-Module der
Schutzart IP65 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.2 Fehlersuche. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anzeige von gemeinsamen Fehlern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anzeige der Fehler der digitalen TBX-Module. . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anzeige von Fehler der analogen TBX-Module. . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 4 Bedeutung der Klemmen der dezentralen TBX-Ein-
/Ausgangsmodule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bedeutung der Klemmen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 5 Das dezentrale Eingangsmodul TBX CEP 1622 . . . . . .
Beschreibung des Moduls TBX CEP 1622 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX CEP 1622 . . . . . .
Anschluss des Moduls TBX CEP 1622 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 6 Das dezentrale Ausgangsmodul TBX CSP 1622 . . . . . .
Beschreibung des Moduls TBX CSP 1622 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX CSP 1622 . . . . . .
Anschluss des Moduls TBX CSP 1622 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Kapitel 7 Das dezentrale Ausgangsmodul TBX CSP 1625 . . . . . . .
149
Beschreibung des Moduls TBX CSP 1625 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX CSP 1625 . . . . . .
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Anschluss des Moduls TBX CSP 1625 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
153
Kapitel 8 Das dezentrale Eingangsmodul TBX EEP 08C22 . . . . . .
155
Beschreibung des Moduls TBX EEP 08C22 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX EEP 08C22. . . . . .
Anschluss des Moduls TBX EEP 08C22 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
159
Kapitel 9 Das dezentrale Ausgangsmodul TBX ESP 08C22. . . . . .
161
Beschreibung des Moduls TBX ESP 08C22 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
156
157
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX ESP 08C22 . . . . .
Anschluss des Moduls TBX ESP 08C22 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
164
Kapitel 10 Das dezentrale Eingangsmodul TBX EEP 1622 . . . . . . .
167
Beschreibung des Moduls TBX EEP 1622. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
162
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Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX EEP 1622 . . . . . . .
Anschluss des Moduls TBX EEP 1622 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
171
Kapitel 11 Das dezentrale Ausgangsmodul TBX ESP 1622 . . . . . . .
173
Beschreibung des Moduls TBX ESP 1622. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX ESP 1622 . . . . . .
Anschluss des Moduls TBX ESP 1622 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
177
Kapitel 12 Das dezentrale Eingangsmodul TBX DES 1622 . . . . . . .
181
Beschreibung des Moduls TBX DES 1622 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
174
175
Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX DES 1622 . . . . . . .
Anschluss des Moduls TBX DES 1622 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
184
Kapitel 13 Das dezentrale Eingangsmodul TBX DES 16C22 . . . . . .
187
Beschreibung des Moduls TBX DES 16C22 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
182
183
Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX DES 16C22 . . . . .
Anschluss des Moduls TBX DES 16C22 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
192
Kapitel 14 Das dezentrale Eingangsmodul TBX DES 16F22 . . . . . .
195
Beschreibung des Moduls TBX DES 16F22 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX DES 16F22. . . . . .
188
190
196
198
Anschluss des Moduls TBX DES 16F22 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
199
Kapitel 15 Das dezentrale Eingangsmodul TBX DES 1633 . . . . . . .
201
Beschreibung des Moduls TBX DES 1633 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX DES 1633 . . . . . . .
Anschluss des Moduls TBX DES 1633 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
202
203
204
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Kapitel 16 Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX DMS 16C22.
Beschreibung des Moduls TBX DMS 16C22. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Daten der Ein-/Ausgänge des Moduls TBX DMS 16C22.
Anschluss des Moduls TBX DMS 16C22 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 17 Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX DMS 16P22 .
Beschreibung des Moduls TBX DMS 16P22. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Daten der Ein-/Ausgänge des Moduls TBX DMS 16P22 .
Anschluss des Moduls TBX DMS 16P22 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 18 Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX DMS 16C222
Beschreibung des Moduls TBX DMS 16C222. . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Daten der Ein-/Ausgänge des Moduls TBX DMS 16C222
Anschluss des Moduls TBX DMS 16C222 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 19 Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX DMS 1025 . .
Beschreibung des Moduls TBX DMS 1025 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Daten der Ein-/Ausgänge des Moduls TBX DMS 1025 . .
Anschluss des Moduls TBX DMS 1025. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 20 Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX DMS 1625 . .
Beschreibung des Moduls TBX DMS 1625 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Daten der Ein-/Ausgänge des Moduls TBX DMS 1625 . .
Anschluss des Moduls TBX DMS 1625. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 21 Das dezentrale Ausgangsmodul TBX DSS 1622 . . . . . .
Beschreibung des Moduls TBX DSS 1622 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX DSS 1622 . . . . . .
Anschluss des Moduls TBX DSS 1622 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 22 Das dezentrale Ausgangsmodul TBX DSS 16C22. . . . .
Beschreibung des Moduls TBX DSS 16C22 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX DSS 16C22. . . . .
Anschluss des Moduls TBX DSS 16C22. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 23 Das dezentrale Ausgangsmodul TBX DSS 1625 . . . . . .
Beschreibung des Moduls TBX DSS 1625 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX DSS 1625 . . . . . .
Anschluss des Moduls TBX DSS 1625 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 24 Das dezentrale Ausgangsmodul TBX DSS 1235 . . . . . .
Beschreibung des Moduls TBX DSS 1235 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX DSS 1235 . . . . . .
Anschluss des Moduls TBX DSS 1235 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Kapitel 25 Das dezentrale Eingangsmodul TBX DES 16S04 . . . . . .
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Beschreibung des Moduls TBX DES 16S04 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX DES 16S04. . . . . .
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Anschluss des Moduls TBX DES 16S04 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
276
Kapitel 26 Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX DMS 16S44. .
277
Beschreibung des Moduls TBX DMS 16S44 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Daten der Ein-/Ausgänge des Moduls TBX DMS 16S44 .
Anschluss des Moduls TBX DMS 16S44 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Kapitel 27 Das dezentrale Eingangsmodul TBX AES 400 . . . . . . . .
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Beschreibung des Moduls TBX AES 400. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX AES 400 . . . . . . . .
Anschluss des Moduls TBX AES 400 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verdrahtungsbeispiel des Moduls TBX AES 400. . . . . . . . . . . . . . . . .
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Verdrahtungs- und Installationsvorschriften für Modul TBX AES 400 .
292
Kapitel 28 Das dezentrale Ausgangsmodul TBX ASS 200 . . . . . . . .
297
Beschreibung des Moduls TBX ASS 200. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX ASS 200 . . . . . . .
Anschluss des Moduls TBX ASS 200 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verdrahtungs- und Installationsvorschriften für Modul TBX ASS 200 .
Verdrahtungs- und Installationsvorschriften für Modul TBX AMS 620 .
298
299
300
302
Kapitel 29 Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX AMS 620 . . . .
303
Beschreibung des Moduls TBX AMS 620 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX AMS 620 . . . . . . .
304
305
Anschluss des Moduls TBX AMS 620 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
307
309
Teil II Softwareinstallation dezentraler digitaler E/A-Module auf dem Fipio-Bus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
313
Kapitel 30 Allgemeine Beschreibung der applikationsspezifischen
Digitalfunktion, angewandt auf die dezentralen TBX-
Module . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
315
Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
315
Kapitel 31 Konfiguration der applikationsspezifischen Digitalfunktion
317
31.1 Konfiguration eines dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmoduls:
Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung des Konfigurationsfensters eines dezentralen
Digitalmoduls . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
318
318
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31.2 Parameter der digitalen Eingangs-/Ausgangskanäle . . . . . . . . . . . . .
Parameter der dezentralen TBX-Digitaleingänge auf dem Fipio-Bus .
Parameter der dezentralen TBX-Digitalausgänge mit 8, 10 oder 12
Kanälen auf dem Fipio-Bus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Parameter der dezentralen TBX-Digitalausgänge mit 16 Kanälen auf dem Fipio-Bus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
31.3 Konfiguration der digitalen Parameter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Konfigurieren der programmierbaren Kanäle des Moduls TBX DMS
16P22 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ändern des Parameters "Task" eines dezentralen Digitalmoduls . . . .
Ändern des Parameters "Leitungsüberwachung" eines TBX-
Digitalmoduls . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ändern des Parameters "Filterung" eines digitalen Eingangsmoduls .
Ändern des Parameters "Speicherung" eines digitalen
Eingangsmoduls . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ändern des Parameters "Fehlermodus" eines digitalen TBX-
Ausgangsmoduls . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ändern des Parameters "Wiedereinschalten der Ausgänge" eines
TBX-Digitalmoduls. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 32 Beschreibung der Sprachobjekte der anwendungsspezi
-
fischen Digitalfunktion. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
32.1 Die Sprachobjekte und IODDT der dezentralen TBX-Ein-
/Ausgangsmodule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung der Sprachobjekte für die digitale Anwendungsfunktion der dezentralen Module. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Implizite Austauschsprachobjekte der anwendungsspezifischen
Funktion. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Mit der applikationsspezifischen Funktion verbundene Sprachobjekte mit explizitem Austausch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verwaltung von Austausch und Rückmeldungen mit expliziten
Objekten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
32.2 Die IODDT der dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodule. . . . . . . . . . .
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit implizitem Austausch des
IODDT des Typs T_DIS_IN_GEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit implizitem Austausch des
IODDT des Typs T_DIS_FIP_STD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit explizitem Austausch des
IODDT des Typs T_DIS_FIP_STD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung der Objekte mit implizitem Austausch des IODDT des
Typs T_DIS_OUT_GEN. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit implizitem Austausch des
IODDT des Typs T_DIS_OUT_STD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit explizitem Austausch des
IODDT des Typs T_DIS_OUT_STD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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10
Kapitel 33 Debuggen der dezentralen TBX-Ein-/-ausgangsmodule .
355
Beschreibung der Debug-Funktion eines dezentralen Digitalmoduls .
Beschreibung des Debug-Fensters eines dezentralen Digitalmoduls .
356
357
Zugriff auf die Funktion "Forcierung/ Forcierung aufheben" . . . . . . . .
Zugriff auf die Befehle SET und RESET . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zugriff auf die Kanaldiagnosefunktion eines Digitalmoduls . . . . . . . . .
359
360
Kapitel 34 Diagnose der dezentralen digitalen TBX-Ein-
/Ausgangsmodule. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
361
Zugriff auf die Diagnosefunktion eines Digitalmoduls . . . . . . . . . . . . .
362
364
Teil III Softwareinstallation dezentraler analoger E/A-
Module auf dem Fipio-Bus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
365
Kapitel 35 Allgemeine Beschreibung der applikationsspezifischen
Analogfunktion, angewandt auf die dezentralen TBX-
Module . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
367
Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
36.1 Modul TBX AES 400 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
367
Kapitel 36 Die dezentralen analogen TBX-Module . . . . . . . . . . . . . .
369
Überblick über das Modul TBX AES 400 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Taktung der Messwerte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überschreitungsüberwachung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überwachung der Geberverbindung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Filterung der Messwerte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anzeigen von Messwerten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sensoranpassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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36.2 Modul TBX ASS 200 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überblick über das Modul TBX ASS 200 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Daten der Ausgänge für Modul TBX ASS 200 . . . . . . . . .
Fehlerbehandlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überschreitungsüberwachung des Moduls TBX ASS 200. . . . . . . . . .
36.3 Modul TBX AMS 620 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überblick über das Modul TBX AMS 620. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Taktung der Messwerte an den Eingängen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Unter-/Überschreitungsüberwachung an den Eingängen . . . . . . . . . .
Filterung der Messwerte an den Eingängen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anzeigen der Messwerte an den Eingängen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Technische Daten der Ausgänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fehlerbehandlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überschreitungsüberwachung an den Ausgängen des Moduls TBX
AMS 620 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sensoranpassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 37 Konfiguration der applikationsspezifischen
Analogfunktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
37.1 Konfiguration eines dezentralen TBX-Analogmoduls: Allgemeines . .
Beschreibung des Konfigurationsfensters eines TBX-Analogmoduls .
37.2 Parameter der analogen Ein- und Ausgangskanäle . . . . . . . . . . . . . .
Parameter für die Eingänge der dezentralen analogen Module TBX .
Parameter für die Ausgänge der dezentralen analogen Module TBX .
37.3 Konfiguration der Analogparameter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Änderung des Bereichs eines Ein- oder Ausgangs eines Analogmoduls
Änderung der einem Kanal eines Analogmoduls zugeordneten Task.
Änderung des Anzeigeformats eines Spannungs- oder Stromkanals .
Änderung des Anzeigeformats eines Thermoelement- oder
Thermosonden-Kanals . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Änderung des Filterwerts der Kanäle eines Analogmoduls. . . . . . . . .
Änderung des Fehlermodus für Analogausgänge . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 38 Beschreibung der Sprachobjekte der anwendungsspezi
-
fischen Analogfunktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
38.1 Die Sprachobjekte und IODDT der dezentralen TBX-Analogmodule .
Beschreibung der Sprachobjekte für die analoge Anwendungsfunktion der dezentralen Module. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
38.2 Die IODDT der Analogmodule. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausführliche Beschreibung der Sprachobjekte des IODDT des Typs
T_ANA_IN_GEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit implizitem Austausch des
IODDT des Typs T_ANA_IN_STD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit explizitem Austausch des
IODDT des Typs T_ANA_IN_STD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausführliche Beschreibung der Sprachobjekte des IODDT des Typs
T_ANA_OUT_GEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit implizitem Austausch des
IODDT des Typs T_ANA_OUT_STD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit explizitem Austausch des
IODDT des Typs T_ANA_OUT_STD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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11
12
Kapitel 39 Debuggen der dezentralen TBX-Analogmodule. . . . . . . .
429
Beschreibung der Debug-Funktion eines dezentralen Analogmoduls .
Beschreibung des Debug-Fensters eines TBX-Analogmoduls . . . . . .
430
431
Änderung des Filterwerts der Modulkanäle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anpassung eines Eingangskanals . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
433
434
Kapitel 40 Kalibrierung der dezentralen TBX-Analogmodule . . . . . .
435
Funktion "Kalibrierung" eines dezentralen TBX-Analogmoduls . . . . . .
Kalibrierung des Moduls TBX AES 400 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kalibrierung des Moduls TBX AMS 620. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
441
Kapitel 41 Diagnose der dezentralen TBX-Analogmodule . . . . . . . .
443
Diagnose eines Analogmoduls. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausführliche Diagnose eines analogen Kanals . . . . . . . . . . . . . . . . . .
436
439
444
446
Glossar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
449
Index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Sicherheitshinweise
Wichtige Informationen
HINWEISE
Lesen Sie sich diese Anweisungen sorgfältig durch und machen Sie sich vor Installation, Betrieb,
Bedienung und Wartung mit dem Gerät vertraut. Die nachstehend aufgeführten Warnhinweise sind in der gesamten Dokumentation sowie auf dem Gerät selbst zu finden und weisen auf potenzielle Risiken und Gefahren oder bestimmte Informationen hin, die eine Vorgehensweise verdeutlichen oder vereinfachen.
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BITTE BEACHTEN
Elektrische Geräte dürfen nur von Fachpersonal installiert, betrieben, bedient und gewartet werden. Schneider Electric haftet nicht für Schäden, die durch die Verwendung dieses Materials entstehen.
Als qualifiziertes Fachpersonal gelten Mitarbeiter, die über Fähigkeiten und Kenntnisse hinsichtlich der Konstruktion und des Betriebs elektrischer Geräte und deren Installation verfügen und eine Schulung zur Erkennung und Vermeidung möglicher Gefahren absolviert haben.
BEVOR SIE BEGINNEN
Dieses Produkt nicht mit Maschinen ohne effektive Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum verwenden. Das Fehlen effektiver Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum einer Maschine kann schwere Verletzungen des Bedienpersonals zur Folge haben.
WARNUNG
UNBEAUFSICHTIGTE GERÄTE
Diese Software und zugehörige Automatisierungsgeräte nicht an Maschinen verwenden, die nicht über Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum verfügen.
Greifen Sie bei laufendem Betrieb nicht in das Gerät.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Dieses Automatisierungsgerät und die zugehörige Software dienen zur Steuerung verschiedener industrieller Prozesse. Der Typ bzw. das Modell des für die jeweilige Anwendung geeigneten
Automatisierungsgeräts ist von mehreren Faktoren abhängig, z. B. von der benötigten
Steuerungsfunktion, der erforderlichen Schutzklasse, den Produktionsverfahren, außergewöhn lichen Bedingungen, behördlichen Vorschriften usw. Für einige Anwendungen werden möglicherweise mehrere Prozessoren benötigt, z. B. für ein Backup-/Redundanzsystem.
Nur Sie als Benutzer, Maschinenbauer oder -integrator sind mit allen Bedingungen und Faktoren vertraut, die bei der Installation, der Einrichtung, dem Betrieb und der Wartung der Maschine bzw. des Prozesses zum Tragen kommen. Demzufolge sind allein Sie in der Lage, die Automatisie rungskomponenten und zugehörigen Sicherheitsvorkehrungen und Verriegelungen zu identifizieren, die einen ordnungsgemäßen Betrieb gewährleisten. Bei der Auswahl der Automati sierungs- und Steuerungsgeräte sowie der zugehörigen Software für eine bestimmte Anwendung sind die einschlägigen örtlichen und landesspezifischen Richtlinien und Vorschriften zu beachten.
Das National Safety Council's Accident Prevention Manual (Handbuch zur Unfallverhütung; in den
USA landesweit anerkannt) enthält ebenfalls zahlreiche nützliche Hinweise.
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Für einige Anwendungen, z. B. Verpackungsmaschinen, sind zusätzliche Vorrichtungen zum
Schutz des Bedienpersonals wie beispielsweise Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum erforderlich. Diese Vorrichtungen werden benötigt, wenn das Bedienpersonal mit den Händen oder anderen Körperteilen in den Quetschbereich oder andere Gefahrenbereiche gelangen kann und somit einer potenziellen schweren Verletzungsgefahr ausgesetzt ist. Software-Produkte allein können das Bedienpersonal nicht vor Verletzungen schützen. Die Software kann daher nicht als
Ersatz für Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum verwendet werden.
Vor Inbetriebnahme der Anlage sicherstellen, dass alle zum Schutz des Arbeitsraums vorgesehenen mechanischen/elektronischen Sicherheitseinrichtungen und Verriegelungen installiert und funktionsfähig sind. Alle zum Schutz des Arbeitsraums vorgesehenen Sicherheits einrichtungen und Verriegelungen müssen mit dem zugehörigen Automatisierungsgerät und der
Softwareprogrammierung koordiniert werden.
HINWEIS: Die Koordinierung der zum Schutz des Arbeitsraums vorgesehenen mechanischen/elektronischen Sicherheitseinrichtungen und Verriegelungen geht über den
Umfang der Funktionsbaustein-Bibliothek, des System-Benutzerhandbuchs oder andere in dieser
Dokumentation genannten Implementierungen hinaus.
START UND TEST
Vor der Verwendung elektrischer Steuerungs- und Automatisierungsgeräte ist das System zur
Überprüfung der einwandfreien Funktionsbereitschaft einem Anlauftest zu unterziehen. Dieser
Test muss von qualifiziertem Personal durchgeführt werden. Um einen vollständigen und erfolgreichen Test zu gewährleisten, müssen die entsprechenden Vorkehrungen getroffen und genügend Zeit eingeplant werden.
WARNUNG
GEFAHR BEIM GERÄTEBETRIEB
Überprüfen Sie, ob alle Installations- und Einrichtungsverfahren vollständig durchgeführt wurden.
Vor der Durchführung von Funktionstests sämtliche Blöcke oder andere vorübergehende
Transportsicherungen von den Anlagekomponenten entfernen.
Entfernen Sie Werkzeuge, Messgeräte und Verschmutzungen vom Gerät.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Führen Sie alle in der Dokumentation des Geräts empfohlenen Anlauftests durch. Die gesamte
Dokumentation zur späteren Verwendung aufbewahren.
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Softwaretests müssen sowohl in simulierten als auch in realen Umgebungen stattfinden.
Sicherstellen, dass in dem komplett installierten System keine Kurzschlüsse anliegen und nur solche Erdungen installiert sind, die den örtlichen Vorschriften entsprechen (z. B. gemäß dem
National Electrical Code in den USA). Wenn Hochspannungsprüfungen erforderlich sind, beachten
Sie die Empfehlungen in der Gerätedokumentation, um eine versehentliche Beschädigung zu verhindern.
Vor dem Einschalten der Anlage:
Entfernen Sie Werkzeuge, Messgeräte und Verschmutzungen vom Gerät.
Schließen Sie die Gehäusetür des Geräts.
Alle temporären Erdungen der eingehenden Stromleitungen entfernen.
Führen Sie alle vom Hersteller empfohlenen Anlauftests durch.
BETRIEB UND EINSTELLUNGEN
Die folgenden Sicherheitshinweise sind der NEMA Standards Publication ICS 7.1-1995 entnommen (die Englische Version ist maßgebend):
Ungeachtet der bei der Entwicklung und Fabrikation von Anlagen oder bei der Auswahl und
Bemessung von Komponenten angewandten Sorgfalt, kann der unsachgemäße Betrieb solcher
Anlagen Gefahren mit sich bringen.
Gelegentlich kann es zu fehlerhaften Einstellungen kommen, die zu einem unbefriedigenden oder unsicheren Betrieb führen. Für Funktionseinstellungen stets die Herstelleranweisungen zu
Rate ziehen. Das Personal, das Zugang zu diesen Einstellungen hat, muss mit den
Anweisungen des Anlagenherstellers und den mit der elektrischen Anlage verwendeten
Maschinen vertraut sein.
Bediener sollten nur über Zugang zu den Einstellungen verfügen, die tatsächlich für ihre Arbeit erforderlich sind. Der Zugriff auf andere Steuerungsfunktionen sollte eingeschränkt sein, um unbefugte Änderungen der Betriebskenngrößen zu vermeiden.
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Über dieses Buch
Auf einen Blick
Ziel dieses Dokuments
Dieses Handbuch beschreibt die hardware- und softwaretechnische Implementierung der dezentralen TBX-, IP20- und IP65-Ein-/Ausgangsmodule für Premium- und Atrium-Steuerungen.
Gültigkeitsbereich
Diese Dokumentation ist gültig ab EcoStruxure™ Control Expert 14.0.
Die technischen Merkmale der hier beschriebenen Geräte sind auch online abrufbar. So greifen
Sie auf diese Informationen online zu:
Schritt
1
2
3
4
5
6
Aktion
Gehen Sie zur Homepage von Schneider Electric www.schneider-electric.com
.
Geben Sie im Feld Search die Referenz eines Produkts oder den Namen einer Produktreihe ein.
Die Referenz bzw. der Name der Produktreihe darf keine Leerstellen enthalten.
Wenn Sie nach Informationen zu verschiedenen vergleichbaren Modulen suchen, können Sie
Sternchen ( * ) verwenden.
Wenn Sie eine Referenz eingegeben haben, gehen Sie zu den Suchergebnissen für technische
Produktdatenblätter (Product Datasheets) und klicken Sie auf die Referenz, über die Sie mehr erfahren möchten.
Wenn Sie den Namen einer Produktreihe eingegeben haben, gehen Sie zu den
Suchergebnissen Product Ranges und klicken Sie auf die Reihe, über die Sie mehr erfahren möchten.
Wenn mehrere Referenzen in den Suchergebnissen unter Products angezeigt werden, klicken
Sie auf die gewünschte Referenz.
Je nach der Größe der Anzeige müssen Sie ggf. durch die technischen Daten scrollen, um sie vollständig einzusehen.
Um ein Datenblatt als PDF-Datei zu speichern oder zu drucken, klicken Sie auf Download XXX product datasheet.
Die in diesem Dokument vorgestellten Merkmale sollten denen entsprechen, die online angezeigt werden. Im Rahmen unserer Bemühungen um eine ständige Verbesserung werden Inhalte im
Laufe der Zeit möglicherweise überarbeitet, um deren Verständlichkeit und Genauigkeit zu verbessern. Sollten Sie einen Unterschied zwischen den Informationen im Dokument und denen online feststellen, nutzen Sie die Online-Informationen als Referenz.
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Weiterführende Dokumentation
Titel der Dokumentation
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert, Fipio-Bus -
Einrichtungshandbuch
Referenz-Nummer
35008155 (Englisch),
35008156 (Französisch),
35008157 (Deutsch),
35013953 (Italienisch),
35008158 (Spanisch),
35013954 (Chinesisch)
Diese technischen Veröffentlichungen sowie andere technische Informationen stehen auf unserer
Website https://www.schneider-electric.com/en/download zum Download bereit.
Produktbezogene Informationen
WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Die Anwendung dieses Produkts erfordert Fachkenntnisse bezüglich der Entwicklung und
Programmierung von Steuerungssystemen. Nur Personen mit solchen Fachkenntnissen sollten dieses Produkt programmieren, installieren, ändern und anwenden.
Befolgen Sie alle landesspezifischen und örtlichen Sicherheitsnormen und -vorschriften.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX-Module
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Hardware-Inbetriebnahme der dezentralen Ein-/Ausgangsmodule am Fipio-Bus Teil I
Hardware-Inbetriebnahme der dezentralen Ein-/Ausgangs
-
module am Fipio-Bus
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Teil beschreibt die Modulserie TBX für Premium-Steuerungen.
15
16
17
18
11
12
13
14
19
20
21
22
23
9
10
7
8
5
6
3
4
Inhalt dieses Teils
Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
Kapitel
1
2
Kapitelname
Allgemeine Beschreibung der dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodule
Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme der dezentralen TBX-Ein-
/Ausgangsmodule Module
Behandlung von Fehlern an dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodulen
Bedeutung der Klemmen der dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodule
Das dezentrale Eingangsmodul TBX CEP 1622
Das dezentrale Ausgangsmodul TBX CSP 1622
Das dezentrale Ausgangsmodul TBX CSP 1625
Das dezentrale Eingangsmodul TBX EEP 08C22
Das dezentrale Ausgangsmodul TBX ESP 08C22
Das dezentrale Eingangsmodul TBX EEP 1622
Das dezentrale Ausgangsmodul TBX ESP 1622
Das dezentrale Eingangsmodul TBX DES 1622
Das dezentrale Eingangsmodul TBX DES 16C22
Das dezentrale Eingangsmodul TBX DES 16F22
Das dezentrale Eingangsmodul TBX DES 1633
Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX DMS 16C22
Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX DMS 16P22
Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX DMS 16C222
Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX DMS 1025
Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX DMS 1625
Das dezentrale Ausgangsmodul TBX DSS 1622
Das dezentrale Ausgangsmodul TBX DSS 16C22
Das dezentrale Ausgangsmodul TBX DSS 1625
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Seite
19
TBX-Module
26
27
28
29
Kapitel
24
25
Kapitelname
Das dezentrale Ausgangsmodul TBX DSS 1235
Das dezentrale Eingangsmodul TBX DES 16S04
Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX DMS 16S44
Das dezentrale Eingangsmodul TBX AES 400
Das dezentrale Ausgangsmodul TBX ASS 200
Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX AMS 620
Seite
20
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX: Allgemeine Beschreibung
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Allgemeine Beschreibung der dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodule Kapitel 1
Allgemeine Beschreibung der dezentralen TBX-Ein-
/Ausgangsmodule
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält eine allgemeine Beschreibung der dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodule.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
1.1
1.2
1.3
1.4
1.5
1.6
Thema
TBX-Module: Allgemeines
Beschreibung der digitalen TBX-Monoblockmodule
Beschreibung der modularen digitalen und analogen TBX-Module
Beschreibung der Versorgungsbaugruppe TBX SUP 10
Katalog
Beschreibung des Zubehörs der TBX-Module
Seite
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21
TBX: Allgemeine Beschreibung
TBX-Module: Allgemeines Abschnitt 1.1
TBX-Module: Allgemeines
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt allgemeine, mit den dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodulen verbundene Aspekte.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Allgemeines
Hardwarestruktur der dezentralen Ein-/Ausgangsmodule
Seite
22
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TBX: Allgemeine Beschreibung
Allgemeines
Dezentrale E/A
Die Dezentralisierung der Eingänge/Ausgänge ermöglicht bei Leistungen, die mit denen vergleichbar sind, die mit einer zentralisierten Architektur erreicht werden, den Anforderungen der
Anwender und Maschinenhersteller besser gerecht zu werden:
Begrenzung des Verkabelungsaufwands im Zusammenhang mit den Sensoren und
Stellgliedern,
Vermeidung der mechanischen Einschränkungen im Zusammenhang mit dem Kabelverlauf,
Verkürzung der Zeiten für Planung und Test der Anschlüsse, höhere Verfügbarkeit der Maschine oder Anlage,
Flexibilität und Erweiterbarkeit der Anlagen, effizientere Nutzung der Steuerung.
TBX-Module
Die dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodule bieten:
eine große Anpassungsfähigkeit: Sie können in jeder Position, auf allen Trägern (Platine,
Baugruppenträger, DIN-Schiene für die TBX IP20, ...) und in allen industriellen Umgebungen installiert werden.
ein verringertes Volumen der Schnittstellen-Elemente, eine einfache Inbetriebnahme und einen leichten Anschluss: Direkter Anschluss der Sensoren und Stellglieder (Vermeidung von zwischengeschalteten Klemmleisten), integrierte Sammellei tungen, mehrere Kennzeichnungsebenen (funktional, elektrisch, Kennzeichnung der Module und Anschlusspunkte, ...),
Anschluss in der Nähe der Sensoren und Stellglieder in einer schwierigen Umgebung bei
Verwendung der TBX IP65, eine hohe Modularität, die eine Anpassung an die Anzahl und die Art der Sensoren und
Stellglieder ermöglicht, die eine Gruppe bilden: Eingangsmodule, Ausgangsmodule, kombinierte Ein-/Ausgangsmodule und Module mit programmierbaren Kanälen, lokale Verwaltung der Betriebsmodi und Diagnose, des Anschlusspunktes und der angeschlossenen Kanäle,
Gewährleistung der Konformität mit internationalen Normen.
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23
TBX: Allgemeine Beschreibung
Anschluss
Die dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodule werden über den Fipio-Feldbus, der für die TBX-
Module 126 Anschlusspunkte bietet, mit dem Prozessor verbunden.
24
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TBX: Allgemeine Beschreibung
Hardwarestruktur der dezentralen Ein-/Ausgangsmodule
TBX-Module
Es gibt drei Arten von dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodulen:
die TBX-Monoblockmodule
Ausgänge,
Erweiterungsmöglichkeit (IP20),
Erweiterungsmöglichkeit (IP65), Sie umfassen 8 Eingänge, 8 Ausgänge, 16 Eingänge oder 16
bestehen aus einem einzigen Element ohne
bestehen aus einem einzigen Element ohne
werden vom Anwender zusammengesetzt, indem er ein Kommunikationsmodul und eine E/A-Einheit zusammenfügt; diese Einheit stellt ein
Grundgerät (IP20) dar.
Dieses Grundgerät kann durch eine zweite E/A-Einheit, bestehend aus Abdeckung und
Verbindungskabel, erweitert werden, die an das Kommunikationsmodul angeschlossen wird.
Hierdurch können die Anschlussmöglichkeiten des TBX-Anschlusspunktes verdoppelt werden.
Die Modularität und der gemischte Charakter der modularen TBX ermöglichen eine ideale
Anpassung an die Anforderungen der Steuerungsgruppe.
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Unterschiede zwischen den drei TBX-Modultypen.
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25
TBX: Allgemeine Beschreibung
Beschreibung der digitalen TBX-Monoblockmodule Abschnitt 1.2
Beschreibung der digitalen TBX-Monoblockmodule
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die physikalische Beschreibung der digitalen TBX-Monoblockmodule
(IP20) und dichten Monoblockmodule (IP65).
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Die digitalen TBX-Monoblockmodule (IP20)
Thema
Gekapselte digitale TBX-Monoblockmodule (IP65)
Seite
26
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TBX: Allgemeine Beschreibung
Die digitalen TBX-Monoblockmodule (IP20)
Allgemeines
Die digitalen TBX-Monoblockmodule (IP20) umfassen entweder 16 Digitaleingänge, 24 V GS oder
16 statische Digitalausgänge, 0,5 A, die gegen Überlastungen und Kurzschlüsse geschützt sind, oder 16 Relaisausgänge. Sie sind nicht erweiterbar.
Die Zuweisung der Adresse des Fipio-Anschlusspunktes ist durch 8 Mikroschalter (die 3 höherwertigen Mikroschalter sind inaktiv), was den Anschluss von 31 Monoblockmodulen an dem
Bus ermöglicht; die Adresse 0 ist für die Steuerung reserviert (siehe Premium und Atrium mit
EcoStruxure™ Control Expert, Fipio-Bus, Konfigurationshandbuch) . Ein Anzeigebaustein zeigt lokal den Zustand des Moduls und seiner Ein- oder Ausgänge an.
Auf einen Blick
Die TBX-Monoblockmodule bestehen aus:
einem Element, dass gleichzeitig die Kommunikationselektronik und die Ein- und Ausgangs schnittstellen enthält(1), einer abnehmbaren Klemmleiste (2), die den direkten Anschluss der Sensoren oder Stellglieder an den 16 Digitalein- oder -ausgängen des Moduls ermöglicht. Die erforderlichen Spannungs versorgungen werden ebenfalls an der Klemmleiste angeschlossen.
Die nachfolgende Abbildung zeigt ein digitales TBX-Monoblockmodul.
Der Steckverbinder TBX BLP 01 ermöglicht den Anschluss des Moduls an den Fipio-Bus
(siehe Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert, Fipio-Bus,
Konfigurationshandbuch) .
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TBX: Allgemeine Beschreibung
Physikalische Beschreibung
Die nachfolgende Abbildung enthält eine Detailansicht eines digitalen TBX-Monoblockmoduls.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente eines digitalen TBX-
Monoblockmoduls.
7
8
5
6
9
3
4
Markierung Beschreibung
1
2
9-poliger SubD-Steckverbinder für den Anschluss an den Fipio-Bus über den Steckverbinder
TBX BLP 01
8 Mikroschalter für die Codierung der Adresse des Fipio-Anschlusspunktes ( siehe Seite 110 )
Schilder zur Unterstützung der Codierung der Adresse des Fipio-Anschlusspunktes
Platz für ein vom Kunden mit der Adresse des Anschlusspunktes und der Modulnummer auszufüllendes
Beschriftungsschild
Anzeigebaustein ( siehe Seite 125 )
10
Befestigungslaschen des Moduls
Schild zur Identifizierung des Typs der Modulkanäle
Befestigungsschrauben für die Erdung des Produktes
Schraubklemmleiste (mit Klemmen-Beschriftungsschild) für die Verkabelung der Sensoren, der
Stellglieder und den Anschluss der Spannungsversorgung
Ausbauvorrichtungen für den Ausbau der Klemmleiste
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TBX: Allgemeine Beschreibung
Gekapselte digitale TBX-Monoblockmodule (IP65)
Allgemeines
Die gekapselten digitalen TBX-Monoblockmodule (IP65) umfassen entweder 8 oder
16 Digitaleingänge, 24 VDC, oder 8 oder 16 statische Digitalausgänge, 0,5 A, die gegen
Überlastungen und Kurzschlüsse geschützt sind.
Die Zuweisung der Adresse des Fipio-Anschlusspunktes ist durch 8 Mikroschalter codiert, was den
Anschluss von 126 Monoblockmodulen (IP65) an den Bus ermöglicht. (Diese Mikroschalter befinden sich innen im Steckverbinder TSX BLP 10). Die Adressen 0 und 63 sind reserviert.
(siehe Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert, Fipio-Bus,
Konfigurationshandbuch)
Eine Anzeige gibt lokal den Zustand des Moduls und seiner Ein- oder Ausgänge an.
Auf einen Blick
Die gekapselten digitalen TBX-Module bestehen aus einem einzigen Element, das gleichzeitig die
Kommunikationselektronik und je nach Modell die Schnittstellen der Eingänge oder der Ausgänge umfasst.
Jeder Kanal ist mit einer 5-poligen Schnellanschluss-Steckbuchse des Typs M12 ausgestattet.
Das Ausgangsmodul verfügt über einen Spannungsversorgungs-Steckverbinder, der die
Spannungsversorgung der Ausgänge und der Lasten ermöglicht.
Die nachfolgende Abbildung zeigt ein gekapseltes TBX-Digitalmodul.
Der Steckverbinder TBX BLP 10 ermöglicht den Anschluss des Moduls an den Fipio-Bus
(siehe Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert, Fipio-Bus,
Konfigurationshandbuch) .
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29
TBX: Allgemeine Beschreibung
Physikalische Beschreibung
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente eines gekapselten digitalen
TBX-Monoblockmoduls.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente eines gekapselten digitalen
TBX-Monoblockmoduls.
7
8
5
6
3
4
Markierung Beschreibung
1 15-poliger SubD-Steckverbinder für den Anschluss an den Fipio-Bus über den Steckverbinder
TBX BLP 10
2 8 Mikroschalter (im Steckverbinder TBX BLP 10) für die Codierung der Adresse des Fipio-
Anschlusspunktes ( siehe Seite 110
Anzeigetafel
Befestigung des Moduls
Schild zur Identifizierung des Typs der Modulkanäle
Befestigungsschrauben für die Erdung des Produktes
Steckverbinder der Ein- oder Ausgangskanäle
9
Stromversorgungs-Steckverbinder (nur an Ausgangsmodulen)
Selbstklebendes, vom Kunden auszufüllendes Beschriftungsschild zur Kennzeichnung der Adresse des
Anschlusspunktes und der Modulnummer (zum Aufkleben auf den Steckverbinder TBX BLP 10)
30
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TBX: Allgemeine Beschreibung
Beschreibung der modularen digitalen und analogen TBX-Module Abschnitt 1.3
Beschreibung der modularen digitalen und analogen TBX-
Module
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die physikalische Beschreibung der digitalen und analogen modularen
TBX-Module (IP20).
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Modulare digitale und analoge TBX-Module (IP20)
Modulare TBX-Module (IP20): Die E/A-Einheiten
Modulare TBX-Module (IP20): die Erweiterungen
Kommunikationsmodule TBX LEP 020 und TBX LEP 030
Seite
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31
TBX: Allgemeine Beschreibung
Modulare digitale und analoge TBX-Module (IP20)
Allgemeines
Die Anzahl der Ein-/Ausgänge der modularen TBX-Module wird durch die Anzahl der Baugruppen träger (1 oder 2) und den Typ der verwendeten Baugruppenträger bestimmt.
Diese Anzahl kann zwischen 10 und 32 Ein-/Ausgängen für die digitalen und zwischen 4 bis 16
Ein-/Ausgängen für die analogen Baugruppenträger belaufen.
Die Zuweisung der Adresse des Fipio-Anschlusspunktes ist durch 8 Mikroschalter codiert, was den
Anschluss von 126 modularen TBX-Modulen an den Bus ermöglicht. Die Adressen 0 und 62 sind für die Steuerung und das PG reserviert.
(siehe Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control
Expert, Fipio-Bus, Konfigurationshandbuch)
Ein Anzeigebaustein ( siehe Seite 125 ) zeigt lokal den Zustand des modularen TBX-Moduls und
seiner Ein- und/oder Ausgänge an: Grundgerät und Erweiterung.
Auf einen Blick
Das modulare TBX-Modul besteht physikalisch aus 4 Baueilen:
einem Kommunikationsmodul (1) und einer E/A-Einheit (2) für das Basismodul, einer Abdeckung/Verbindungskabel (3) und einer E/A-Einheit (4) für das Erweiterungsmodul.
Die nachfolgende Abbildung zeigt ein modulares TBX-Modul.
32
Die E/A-Einheiten (2) und (4) sind in allen Punkten vergleich- und austauschbar.
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TBX: Allgemeine Beschreibung
Modulare TBX-Module (IP20): Die E/A-Einheiten
Allgemeines
Die modularen TBX-Module bestehen aus einem Grundgerät und einer optionalen Erweiterung.
Die E/A-Einheit umfasst die folgenden Elemente:
ein Kommunikationsmodul
über den Fipio-Bus ermöglicht, eine E/A-Einheit (2), die über digitale und/oder analoge Eingänge und/oder Ausgänge verfügt, eine abnehmbaren Klemmleiste (3), die den direkten Anschluss der Sensoren und/oder
Stellglieder an den Ein- und/oder Ausgängen ermöglicht. Die erforderlichen Spannungsversor gungen werden ebenfalls an der Klemmleiste angeschlossen, ein Verbindungskabel (4), das den Anschluss des Kommunikationsmoduls an die E/A-
Erweiterungseinheit
) TSX LEP ••• (1), das den Dialog mit der Steuerung
Die nachfolgende Abbildung zeigt die E/A-Einheit eines modularen TBX-Moduls.
Der Steckverbinder TBX BLP 01 ermöglicht den Anschluss des Moduls an den Fipio-Bus
(siehe Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert, Fipio-Bus,
Konfigurationshandbuch) .
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TBX: Allgemeine Beschreibung
Physikalische Beschreibung
Die E/A-Einheiten werden mit einem Kommunikationsmodul TBX LEP ••• verbunden, um ein
Basismodul zu bilden, oder mit einer TBX CBS 010-Einheit, um ein Erweiterungsmodul zu bilden.
Sie ermöglichen den direkten Anschluss der Sensoren an den Eingängen, der Stellglieder an den
Ausgängen und den Anschluss der Spannungsversorgungen an der Schraubklemmleiste.
Sie werden folgendermaßen bezeichnet:
Digitale E/A-Einheiten:
TBX DES ••• für die Eingangs-Einheiten,
TBX DSS ••• für die Ausgangs-Einheiten,
TBX DMS ••• für die Ein-/Ausgangs-Einheiten,
Analoge E/A-Einheiten:
TBX AES ••• für die Eingangs-Einheiten,
TBX ASS ••• für die Ausgangs-Einheiten,
TBX AMS ••• für die Ein-/Ausgangs-Einheiten,
Die nachfolgende Abbildung zeigt eine TBX-E/A-Einheit.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente der TBX-E/A-Einheit.
3
4
5
Markierung Beschreibung
1 32-polige 1/2 DIN-Steckbuchse für den Anschluss des Kommunikationsmoduls
2 Platz für ein vom Kunden mit der Adresse des Anschlusspunktes und der Modulnummer auszufüllendes
Beschriftungsschild
Befestigungslaschen des Moduls
Schild zur Identifizierung des Typs der Kanäle der E/A-Einheit
Befestigungsschrauben für die Erdung des Produktes
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TBX: Allgemeine Beschreibung
7
8
9
Markierung Beschreibung
6 Schraubklemmleiste (mit Klemmen-Beschriftungsschild) für die Verkabelung der Sensoren, der
Stellglieder und den Anschluss der Spannungsversorgung
Ausbauvorrichtungen für den Ausbau der Klemmleiste
Stege zur Befestigung des Kommunikationsmoduls oder der Abdeckung
Abdeckung der Leiterplatte zur Konfiguration der E/A-Einheiten mit Leitungsüberwachung an den
Eingängen
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35
TBX: Allgemeine Beschreibung
Modulare TBX-Module (IP20): die Erweiterungen
Allgemeines
Die modularen TBX bestehen aus einem Grundgerät und einer optionalen Erweiterung. Die
Erweiterung umfasst die folgenden Elemente:
eine Abdeckung zum Schutz der E/A-Einheit (1), eine E/A-Einheit (2), an der sich die digitalen und/oder analogen Eingänge und/oder Ausgänge befinden, eine abnehmbaren Klemmleiste (3), die den direkten Anschluss der Sensoren und/oder
Stellglieder an den Ein- und/oder Ausgängen ermöglicht. Die erforderlichen Spannungsversor gungen werden ebenfalls an der Klemmleiste angeschlossen, ein Verbindungskabel (4), das den Anschluss der E/A-Erweiterungseinheit an das Kommunika -
tionsmodul ( siehe Seite 33 ) ermöglicht.
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Eingangs-/Ausgangseinheit einer Erweiterung für ein modulares TBX-Modul.
Physikalische Beschreibung
Die TBX CBS 010-Einheit umfasst:
ein Verbindungskabel, das den Anschluss der E/A-Erweiterungseinheit an das Kommunikati onsmodul ermöglicht, eine an der E/A-Erweiterungseinheit befestigte Abdeckung, die den Steckverbinder schützt und dem Erweiterungsmodul (E/A-Einheit + Abdeckung) ein identisches Volumen und eine identische Form verleiht, wie das bzw. die des Basismoduls, ein selbstklebendes Beschriftungsschild, das die Markierung der Kanäle 16 bis 31 ermöglicht.
Um das Erweiterungsmodul mit dem Basismodul zu verbinden, müssen Sie den 32-poligen
1/2 DIN Steckverbinder des Kommunikationsmoduls und den 32-poligen 1/2 DIN Steckverbinder der E/A-Erweiterungseinheit mittels des Verbindungskabels verbinden; anschließend müssen Sie die Abdeckung an dieser E/A-Einheit anbringen und befestigen.
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TBX: Allgemeine Beschreibung
Die nachfolgende Abbildung zeigt eine Abdeckung/ein TBX-Verbindungskabel.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente der TBX-E/A-Einheit.
Markierung Beschreibung
1 Ausgegossener 32-poliger 1/2 DIN Steckverbinder für den Anschluss der E/A-
Erweiterungseinheit an das Kommunikationsmodul
2
3
4
Flexibles Verbindungskabel, ausgestattet mit dem Steckverbinder 1 und einem 32-poligen
1/2 DIN Steckverbinder für den Anschluss an die E/A-Einheit.
Platz für vom Kunden auszufüllendes Beschriftungsschild mit der Adresse des
Anschlusspunktes und der Modulnummer
4 Schrauben zur Befestigung der Abdeckung auf ihrer E/A-Einheit
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TBX: Allgemeine Beschreibung
Kommunikationsmodule TBX LEP 020 und TBX LEP 030
Allgemeines
Das Kommunikationsmodul TBX LEP 020 oder TBX LEP 030 ermöglicht den Dialog mit der
Steuerung über den Fipio-Bus.
Es wird an die E/A-Einheit, auf der es befestigt wird, mittels eines 1/2 DIN Steckverbinders mit 32
Anschlusspunkten, der sich am unteren Teil des Moduls befindet, angeschlossen. Eine 1/2 DIN
Steckbuchse mit 32 Anschlusspunkten, die durch eine Abdeckung geschützt ist, ermöglicht den
Anschluss der E/A-Erweiterungseinheit.
HINWEIS: Für einen Anschlusspunkt, der digitale TBX-Module umfasst, kann entweder ein Modul
TBX LEP 020 oder ein Modul TBX LEP 030 verwendet werden.
Für einen Anschlusspunkt, der analoge TBX-Module umfasst, muss unbedingt ein Modul
TBX LEP 030 verwendet werden.
Physikalische Beschreibung
Die nachfolgende Abbildung zeigt ein Kommunikationsmodul TBX LEP 0•0.
38
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente des Kommunikationsmoduls
TBX LEP •••.
3
4
Markierung Beschreibung
1
2
9 poliger SubD-Steckverbinder für den Anschluss an den Fipio-Bus über den
Steckverbinder TBX BLP 01
8 Mikro-Schalter für die Codierung der Adresse des Fipio-Anschlusspunktes
Schilder zur Unterstützung der Codierung der Adresse des Fipio-Anschlusspunktes
Platz für vom Kunden auszufüllendes Beschriftungsschild mit der Adresse des
Anschlusspunktes und der Modulnummer
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TBX: Allgemeine Beschreibung
7
8
Markierung Beschreibung
5
6
Anzeigebaustein des Grundgeräts und der Erweiterung.
Abdeckung des Anschlusses für das Erweiterungsmodul
32-polige 1/2 DIN-Steckbuchse für den Anschluss der E/A-Erweiterungseinheit
4 Schrauben zur Befestigung des Kommunikationsmoduls auf seiner E/A-Einheit
Technische Daten
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten des Kommunikationsmoduls
TBX LEP •••.
Modul TBX LEP •••
Nennspannung
Versorgungsspannung
Stromaufnahme
Verlustleistung im Modul
Durchschlagsfestigkeit zwischen FIP-Leitung und der Masse
Durchschlagsfestigkeit zwischen den E/A der verbundenen E/A-Einheit und der Masse
Verpolungsschutz an +SV
24 VDC oder 48 VDC
19,2 VDC bis 60 VDC
70 mA bei 24 VDC, 35 mA bei 48 VDC
1,7 W
500 VAC, 50/60 Hz während 1 min
1500 VAC, 50/60 Hz während 1 min
Ja, per Diode in Serie
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TBX: Allgemeine Beschreibung
Beschreibung der Versorgungsbaugruppe TBX SUP 10 Abschnitt 1.4
Beschreibung der Versorgungsbaugruppe TBX SUP 10
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die physikalische Beschreibung des Moduls TBX SUP 10.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Versorgungsbaugruppe TBX SUP 10
Verdrahtung und technische Daten des Stromversorgungsmoduls TBX SUP 10
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40
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TBX: Allgemeine Beschreibung
Versorgungsbaugruppe TBX SUP 10
Allgemeines
Für Standorte, die nicht mit einer 24 V Gleichstromquelle ausgestattet sind, ist die Versorgungs baugruppe TBX SUP 10 erhältlich, die eine Versorgungsspannung von 24 V GS / 1 A bietet. Sie liefert die für eine gewisse Anzahl TBX-Module erforderliche Energie
.
Der Primärstromkreis dieser Versorgungsbaugruppe wird mit 110/230 V WS 50/60 Hz oder
110/125 V GS
Physikalische Beschreibung
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Versorgungsbaugruppe TBX SUP 10.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente der Versorgungsbaugruppe
TBX SUP 10.
2
3
Markierung Beschreibung
1 Schraubklemmleiste für den Anschluss der Versorgungsspannungen
4
Beschriftungsschild für die Anschlussklemmen
Anzeige-LED, leuchtet wenn das Modul spannungsversorgt ist.
Befestigungslaschen des Moduls
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TBX: Allgemeine Beschreibung
Verdrahtung und technische Daten des Stromversorgungsmoduls TBX SUP 10
Verdrahtung
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Verdrahtungsschema des Stromversorgungsmoduls
TBX SUP 10.
42
HINWEIS: Primärschaltkreis: Wenn das Modul mit 110/230 V AC versorgt wird, ist es erforderlich, während der Verdrahtung die Phase und den Nullleiter zu beachten. Wenn das Modul dagegen mit
110/125 V DC versorgt wird, ist die Polarität nicht von Bedeutung.
WARNUNG
GEFAHR EINES ELEKTRISCHEN SCHLAGS
Verbinden Sie die Masseklemme des Moduls mit einem grün/gelben Draht mit der Schutzerde.
Die -24-V-Anschlussklemme (mit Spannung 0 V) muss am Ausgang des Stromversorgungs moduls geerdet werden.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
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TBX: Allgemeine Beschreibung
Technische Daten
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die technischen Daten des Stromversorgungsmoduls
TBX SUP 10.
Primärschaltkreis
Sekundärschaltkreis
Nennspannung
Grenzspannung
Frequenzmodus
100 - 230 - 240 V AC 110 - 156 V DC
200 - 230 - 240 V AC
90 - 264 V AC
47 - 63 Hz
Wirkleistung 24 W
Ausgangsspannung 24 V DC 5 %
88 - 156 V DC
Maximalstrom
Schutz
Haltezeit
Umgebungsbedingungen Lagerung
Betrieb
1 A gegen Kurzschluss, Überlast und
Überspannung
≥10 ms
-25 bis +70 °C
0 bis 60 °C
Relative
Luftfeuchtigkeit
Betriebshöhe
5 bis 95 % (ohne Kondensation)
0 bis 2000 m
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TBX: Allgemeine Beschreibung
Katalog Abschnitt 1.5
Katalog
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält den kompletten Katalog der dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodule.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Katalog der digitalen TBX-Monoblockmodule der Schutzart IP20
Katalog der dichten digitalen TBX-Monoblockmodule der Schutzart IP65
Katalog der modularen digitalen TBX-Module (IP20)
Katalog der modularen analogen TBX-Module (IP20)
Seite
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TBX: Allgemeine Beschreibung
Katalog der digitalen TBX-Monoblockmodule der Schutzart IP20
Katalog
Die nachfolgende Tabelle enthält den Katalog der digitalen TBX-Monoblockmodule (IP20).
Modultyp
Abbildung
Digitale TBX-Monoblockmodule der Schutzart IP20
Kanaltypen Eingänge
Anzahl der Kanäle 16
Bereich 24 V
Referenz TBX CEP 1622
Statische Ausgänge
16
24 V
0,5 A
TBX CSP 1622
Relaisausgänge
16
50 VA
TBX CSP 1625
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TBX: Allgemeine Beschreibung
Katalog der dichten digitalen TBX-Monoblockmodule der Schutzart IP65
Katalog
Die nachfolgende Tabelle enthält den Katalog der dichten digitalen TBX-Monoblockmodule (IP65).
Modultyp
Abbildung
Dichte digitale TBX-Monoblockmodule der Schutzart IP65
Kanaltypen
Anzahl der Kanäle
Bereich
Eingänge
8
24 V
Statische
Ausgänge
8
24 V
0,5 A
Eingänge
16
24 V
Statische
Ausgänge
16
24 V
0,5 A
Leitungsüberwachung Ja
Referenz TBX EEP 08C22
Ja
TBX ESP 08C22
Nein
TBX EEP 1622
Nein
TBX ESP 1622
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35008169 12/2018
TBX: Allgemeine Beschreibung
Katalog der modularen digitalen TBX-Module (IP20)
Katalog der Eingangsmodule
Die nachfolgende Tabelle enthält den Katalog der modularen digitalen TBX-Eingangsmodule
(IP20).
Modultyp
Abbildung
Modulare digitale TBX-Module
Kanaltypen Eingänge
Anzahl der Kanäle 16
Bereich
Leitungsüberwa chung
24 V
Nein
Programmierbarer
Filter
Referenz
Nein
TBX DES 1622
Eingänge
16
24 V
Ja
Eingänge
16
24 V
Nein
Eingänge
16
48 V
Nein
Nein Ja Nein
TBX DES 16C22 TBX DES 16 F22 TBX DES 1633
Eingänge
16
120 V WS
Nein
Nein
TBX DES 16S04
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TBX: Allgemeine Beschreibung
Katalog der Ausgangsmodule
Die nachfolgende Tabelle enthält den Katalog der modularen digitalen TBX-Ausgangsmodule
(IP20).
Modultyp
Abbildung
Modulare digitale TBX-Module
Kanaltypen Statische Ausgänge
Anzahl der Kanäle 16
Bereich
Leitungsüberwa chung
Referenz
-
24 V
0,5 A
Nein
TBX DSS 1622
Statische Ausgänge
16
24 V
0,5 A
Ja
TBX DSS 16C22
Relaisausgänge
16
50 VA
Nein
TBX DSS 1625
Relaisausgänge
12
100 VA
Nein
TBX DSS 1235
48
35008169 12/2018
TBX: Allgemeine Beschreibung
Katalog der Eingangs-/Ausgangsmodule
Die nachfolgende Tabelle enthält den Katalog der modularen digitalen TBX-Eingangs-/Ausgangs module (IP20).
Modultyp
Abbildung
Modulare digitale TBX-Module
Kanaltypen Statische Ein gänge/Aus gänge
8 Eingänge Anzahl der
Eingänge
Anzahl der
Ausgänge
Bereich
(Eingänge)
Bereich
(Ausgänge)
Leitungs -
überwachung
Referenz
8 Ausgänge
24 V
24 V/0,5 A
Ja
TBX DMS
16C22
Statische Ein gänge/Aus gänge
0 bis
16 Eingänge
0 bis
8 Ausgänge
24 V
24 V/0,5 A
Nein
TBX DMS
16P22
Statische Ein gänge/Aus gänge
8 Eingänge
8 Ausgänge
24 V
24 V/2 A
Ja
TBX DMS
16C222
Relaiseingänge/ausgänge
Relaiseingänge/ausgänge
8 Eingänge 8 Eingänge
Triac-
Eingänge/-
Ausgänge
8 Eingänge
2 Ausgänge
24 V
50 VA
Nein
TBX DMS 1025
8 Ausgänge
24 V
50 VA
Nein
TBX DMS 1625
8 Ausgänge
120 V WS
120 V WS
Nein
TBX DMS
16S44
Katalog der Kommunikationsmodule
Die nachfolgende Tabelle enthält den Katalog der Kommunikations- und Verbindungsmodule für digitale E/A-Einheiten (IP20).
Modultyp
Abbildung
Kommunikations- und Verbindungsmodul für digitale E/A-Einheiten
Kommunikationsmodul auf digitaler E/A-Einheit Verbindungsmodul auf E/A-Erweiterungseinheit
Referenz
35008169 12/2018
TBX LEP 020/030 TBX CBS 010
49
TBX: Allgemeine Beschreibung
Katalog der modularen analogen TBX-Module (IP20)
Modulkatalog
Die nachfolgende Tabelle enthält den Katalog der modularen analogen TBX-Module (IP20).
Modultyp
Abbildung
Analoge modulare TBX-Module
Kanaltypen
Anzahl der Kanäle 4
Bereich
Isolation
Referenz
Eingänge Ausgänge
2
Mehrbereich, V, I, TC,
Pt100 galvanisch getrennte
Eingänge
Mehrbereich, V, I galvanisch getrennte
Ausgänge
TBX AES 400 TBX ASS 200
Eingänge/Ausgänge
6 Eingänge,
2 Ausgänge
Mehrbereich, V, I nicht isolierte
Eingänge, galvanisch getrennte Ausgänge
TBX AMS 620
Katalog der Kommunikationsmodule
Die nachfolgende Tabelle enthält den Katalog der Kommunikations- und Verbindungsmodule für analoge E/A-Einheiten (IP20).
Modultyp
Abbildung
Kommunikations- und Verbindungsmodul für analoge E/A-Einheiten
Kommunikationsmodul auf analoger E/A-Einheit
Verbindungsmodul auf E/A-
Erweiterungseinheit
Referenz TBX LEP 030 TBX CBS 010
50
35008169 12/2018
TBX: Allgemeine Beschreibung
Beschreibung des Zubehörs der TBX-Module Abschnitt 1.6
Beschreibung des Zubehörs der TBX-Module
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die Beschreibung des Zubehörs der TBX -Monoblockmodule und modularen TBX-Module der Schutzart IP20 und der dichten TBX-Monoblockmodule der Schutzart
IP65.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Zubehör der TBX-Module der Schutzart IP20
Zubehör der TBX-Module der Schutzart IP65
Eingangs-Simulatoren für digitale TBX-Module (IP20)
Statische Ausgangs-Simulatoren für digitale TBX-Module (IP20)
Seite
35008169 12/2018
51
TBX: Allgemeine Beschreibung
Zubehör der TBX-Module der Schutzart IP20
Verdrahtungszubehör
Um die Verdrahtung der dezentralen Ein-/Ausgangsmodule TBX IP20 zu erleichtern, wird das folgende Zubehör angeboten:
Ein Staberder zur Erdung über die Anschlussklemme, der den Anschluss aller Schutzabschir mungen der Sensoren und/oder Stellglieder an die lokale Masse ermöglicht.
Dieses Zubehör wird in Paketen zu je 5 Stück unter der Referenznummer TBX GND 015 angeboten.
Dieser schnell anzubringende Staberder (der in den Anschlussklemmen 2 und 40 der
Klemmleiste befestigt wird) bildet eine Einheit mit der Klemmleiste und ermöglicht die Errichtung einer zusätzlichen Anschlussebene. Die Steckbarkeit der Einheit bleibt gewährleistet.
Darüber hinaus bietet eine feste, seitliche Anschlussklemme die Verbindung zwischen der lokalen Masse und allen Metallteilen des Produktes, um einen permanenten Schutz an den E/A-
Einheiten zu gewährleisten.
Ein Verbindungssteg zur Verbindung mehrerer Anschlussklemmen, der die Verbindung mehrerer, an die gleiche Spannung angeschlossener Klemmen ermöglicht.
Dieses Zubehör wird in Paketen zu je 5 Stück unter der Referenznummer TBX RV 015 angeboten.
Diese Stege sind so konzipiert, dass 2 Stege, die demselben Anschlussbereich gegenüber liegen, übereinander gesetzt werden können. Sie sind vorgeformt und können vom Anwender auf die entsprechende Länge gekürzt werden und ermöglichen auf diese Weise die Verbindung von 2 bis 9 Anschlussklemmen untereinander.
Die Isolation zwischen zwei übereinanderliegenden Stegen beträgt 2.000 V WS.
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Verdrahtungszubehör der TBX-Module der Schutzart IP20
52
35008169 12/2018
TBX: Allgemeine Beschreibung
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente des Verdrahtungszubehörs der
TBX-Module der Schutzart IP20.
2
3
Markierung Beschreibung
1 Klemmleiste für die Verdrahtung der Sensoren, Stellglieder und der
Spannungsversorgung
4
5
Schraubklemmleiste
Staberder TBX GND 015
Anschlussklemmen-Verbindungssteg TBX RV 015, auf die gewünschte Länge kürzbar
Selbstklebendes Beschriftungsschild zur Kennzeichnung der Kanäle 16 bis 31, das auf das bereits vorhandene Schild geklebt wird.
Simulatoren für die statischen Ein- und Ausgänge
Um das Debugging und die Wartung der dezentralen Ein-/Ausgangsmodule zu erleichtern, werden
2 8-Kanal-Simulatoren angeboten:
ein Simulator der statischen 24 V GS 0,5 A-Ausgänge nummer TBX SSP 08.
( siehe Seite 55 ) mit der Referenznummer TBX SEP 08,
( siehe Seite 57 ) mit der Referenz
-
35008169 12/2018
53
TBX: Allgemeine Beschreibung
Zubehör der TBX-Module der Schutzart IP65
Verdrahtungszubehör
Die dichten TBX-Monoblockmodule der Schutzart IP65 werden mit Stopfen geliefert, um die
Schutzart IP65 zu bewahren, falls alle Kanäle ungenutzt bleiben.
Es ist ein Spannungsversorgungs-Steckverbinder TBX BAS 10 verfügbar. Er gewährleistet die
Spannungsversorgung der an die Ausgänge der Module TBX ESP 08C22 und TBX ESP 1622 angeschlossenen Stellglieder.
Außerdem ist der TSX BLP 10 verfügbar (Spannungsversorgung des Logikteils
und Stationsadressierung
).
54
35008169 12/2018
TBX: Allgemeine Beschreibung
Eingangs-Simulatoren für digitale TBX-Module (IP20)
Allgemeines
Der an 8 Eingängen eines digitalen TBX-Moduls der Schutzart IP20 angeschlossene Simulator ermöglicht die Simulation der folgenden Zustände an diesen Eingängen:
entweder das Vorhandensein eines Sensors ohne Leckstrom (zum Beispiel ein Trockenkontakt oder eine 3-adrige DDP), oder das Vorhandensein eines Sensors mit Leckstrom (zum Beispiel eine 2-adrige DDP),
Grüne LEDs geben den Zustand des Sensors an:
nicht leitend (Eingang schwebend), ohne Leckstrom, leitend (Eingang unter 24 V GS gesetzt), mit Leckstrom.
Anschluss
Der Eingangs-Simulator wird direkt an der Schraubklemmleiste des TBX-Moduls befestigt
(Anschlussklemmen
I0 bis I7, I8 bis I15 oder I/O8 bis I/O15). Der gemeinsame weiße Draht muss an eine der Schraubklemmen
GS) angeschlossen werden.
+Cs, +Csn,n+1 oder +C (24 V
Um alle Eingänge I0 bis I15 eines TBX-Moduls zu simulieren, müssen 2 Eingangs-Simulatoren verwendet werden:
ein an I0 bis I7 angeschlossener Simulator, ein zweiter an I8 bis I15 angeschlossener Simulator.
HINWEIS: Bei TBX-Kombimodulen wird der Eingangs-Simulator in Verbindung mit einem
Ausgangssimulator verwendet.
Abbildung
Die folgende Abbildung zeigt die Schalter, die eine Verwendung des Eingangs-Simulators ermöglichen.
35008169 12/2018
55
TBX: Allgemeine Beschreibung
Beschreibung: SW2 in der oberen Position
SW2 in der oberen Position: simuliert einen Sensor ohne Leckstrom.
SW1 in der oberen Position: Der Sensor ist nicht leitend, der Eingang ist also schwebend:
die LED ist aus,
der Eingang des TBX-Moduls befindet sich im Zustand 0, wenn das Modul über die Funktion Leitungsüberwachung am Eingang verfügt, meldet diese eine Störung.
SW1 in der unteren Position: Der Sensor ist leitend, also ist der Eingang mit 24 V
GS verbunden:
die LED leuchtet, der Eingang des TBX-Moduls befindet sich im Zustand 1, das TBX-Modul meldet keinen Fehler.
Beschreibung: SW2 in der unteren Position
SW2 in der unteren Position: simuliert einen Sensor mit Leckstrom (2-adrige DDP).
SW1 in der oberen Position: Der Sensor ist nicht leitend:
die LED leuchtet, jedoch nur schwach (Leckstrom),
der Eingang des TBX-Moduls befindet sich im Zustand 0, wenn das Modul über die Funktion Leitungsüberwachung am Eingang verfügt, meldet diese keine Störung.
SW1 in der unteren Position: Der Sensor ist leitend, also ist der Eingang mit 24 V
GS verbunden:
die LED leuchtet, der Eingang des TBX-Moduls befindet sich im Zustand 1, das TBX-Modul meldet keinen Fehler.
56
35008169 12/2018
TBX: Allgemeine Beschreibung
Statische Ausgangs-Simulatoren für digitale TBX-Module (IP20)
Allgemeines
Der an 8 statischen 0,5 A-Ausgängen eines digitalen TBX-Moduls IP20 angeschlossene Simulator ermöglicht die Simulation der folgenden Zustände an diesen Ausgängen:
entweder einen Kurzschluss, oder das Vorhandensein einer Last (für Module mit Leitungsüberwachung).
Rote LEDs zeigen den Zustand der Ausgänge während der Simulation des Vorhandenseins von
Lasten an.
Anschluss
Der Simulator der statischen Ausgänge wird direkt an der Schraubklemmleiste des TBX-Moduls befestigt (Anschlussklemmen
O0 bis O7, O8 bis O15 oder I/O8 bis I/O15). Der gemeinsame weiße Draht muss an eine der Schraubklemmen oder -C (0 V) angeschlossen werden.
-Cs, -Csn,n+1
Um alle Ausgänge O0 bis O15 eines TBX-Moduls zu simulieren, müssen 2 Simulatoren der statischen Ausgänge verwendet werden:
ein an O0 bis O7 angeschlossener Simulator, ein zweiter an O8 bis O15. angeschlossener Simulator.
HINWEIS: Bei TBX-Kombimodulen wird der Simulator der statischen Ausgänge in Verbindung mit einem Eingangs-Simulator verwendet.
Abbildung
Die folgende Abbildung zeigt die Schalter, die eine Verwendung des Simulators der statischen
Ausgänge ermöglichen.
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57
TBX: Allgemeine Beschreibung
Beschreibung: SW2 in der oberen Position
SW2 in der oberen Position : keine Simulation des Vorhandenseins einer Last.
SW1 in der oberen Position: am Ausgang liegt keine Last an:
die LED ist aus,
wenn das Modul über die Funktion Leitungsüberwachung am Ausgang verfügt, meldet diese eine Störung.
SW1 in der unteren Position: am Ausgang liegt ein Kurzschluss vor:
Wenn sich der Ausgang im Zustand 1 befindet, ist die LED aus und es wird ein "Kurzschluss"
signalisiert.
Wenn sich der Ausgang im Zustand 0 befindet, ist die LED aus. Wenn das Modul über die
Funktion Leitungsüberwachung am Ausgang verfügt, meldet die Leitungsüberwachung keinen Fehler.
Beschreibung: SW2 in der unteren Position
SW2 in der unteren Position: simuliert das Vorhandensein einer Last.
SW1 in der oberen Position: am Ausgang liegt eine Last und kein Kurzschluss vor:
Wenn sich der Ausgang im Zustand 0 befindet und das Modul mit der Funktion Leitungsüber -
wachung am Ausgang ausgestattet ist, leuchtet die LED schwach. Die
Leitungsüberwachung meldet keinen Fehler,
Wenn sich der Ausgang im Zustand 0 befindet und das Modul nicht über eine Leitungsüber wachung am Ausgang verfügt, ist die LED aus.
Wenn sich der Ausgang im Zustand 1 befindet, leuchtet die LED.
SW1 in der unteren Position: am Ausgang liegt ein Kurzschluss vor:
Wenn sich der Ausgang im Zustand 1 befindet, ist die LED aus und es wird ein "Kurzschluss"
signalisiert,
Wenn sich der Ausgang im Zustand 0 befindet, ist die LED aus. Wenn das Modul über die
Funktion Leitungsüberwachung am Ausgang verfügt, meldet die Leitungsüberwachung keinen Fehler.
58
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
35008169 12/2018
Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme der dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodule Module Kapitel 2
Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme der dezentralen
TBX-Ein-/Ausgangsmodule Module
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die allgemeinen Vorschriften zur Inbetriebnahme der dezentralen TBX-Ein-
/Ausgangsmodule.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
2.4
2.5
2.6
2.7
Abschnitt
2.1
2.2
2.3
2.8
2.9
2.10
Thema
Betriebsbedingungen
Installationsverfahren
Einbauvorschriften
Abmessungen der Module
Kennzeichnung der Module
Montage und Demontage der Module
Stromversorgung der Module
Anschluss der Module
Adressierung der Module
Konfiguration der E/A-Einheiten
Seite
35008169 12/2018
59
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Betriebsbedingungen Abschnitt 2.1
Betriebsbedingungen
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die Betriebsbedingungen für die TBX-Module der Schutzart IP20 und
IP65.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Normen: TBX-Module der Schutzart IP20
Umgebung, Betriebsbedingungen und Einschränkungen: TBX-Module der Schutzart IP20
Normen: TBX-Module der Schutzart IP65
Umgebung, Betriebsbedingungen und Einschränkungen: TBX-Module der Schutzart IP65
Seite
60
35008169 12/2018
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Normen: TBX-Module der Schutzart IP20
Auf einen Blick
Die dezentralen TBX-E/A-Schnittstellen der Schutzart IP65 wurden in Übereinstimmung mit den wichtigsten nationalen und internationalen Normen bezüglich elektronischer Ausrüstungen zur
Steuerung industrieller Prozesse entwickelt. Hierzu gehören:
Spezifische Vorschriften für speicherprogrammierbare Steuerungen (funktionale
Eigenschaften, Störfestigkeit, Robustheit, Sicherheit):
NF C 63 850,
IEC 1131-2,
CSA 22.2 Nr. 142,
NEMA ICS 3.304,
UL 508.
Störfestigkeit gegenüber elektrostatischen Entladungen:
IEC 801.2 Ebene 4.
Dielektrische Eigenschaften und Selbstlöschfähigkeit der Isolierstoffe:
UL 746C,
UL 94,
...
strenge Begrenzung der erzeugten elektromagnetischen Belastungen:
EN 55022,
NF C 91 022,
FCC Part 15,
VDE 871-877,
...
Handelsmarinevorschrift:
BV,
DNV,
GL,
LROS,
RINA,
...
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61
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Umgebung, Betriebsbedingungen und Einschränkungen: TBX-Module der Schutzart
IP20
Auf einen Blick
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Umgebungsbedingungen sowie die Betriebsbedingungen der
TBX-Module der Schutzart IP20.
Umgebungsbedingungen
Betriebstemperatur
Lagertemperatur
Rel. Luftfeuchtigkeit ohne Kondensation
Betriebshöhe
Schutzart
Vibrationsfestigkeit
Sinusförmige Frequenz auf 3 Achsen
0 °C bis 60 °C (1)
-25 °C bis 70 °C
5 bis 95 %
0 bis 2.000 m
IP20
Amplitude
Beschleunigung
Mechanische Belastungen
Beschleunigung
5 Hz 16 Hz 150 Hz
2 mm konstant
2 G konstant
Dauer
Versorgungsspannungen
Nennspannung
Funktionsbereich
15 g
11 ms
Potentialtrennung Primär-/Sekundärschaltkreis 1.500 V WS
Max. Ausschaltzeit der Spannungsversorgung des Moduls 10 ms
Max. Ausschaltzeit der Spannungsversorgung der
Sensoren
Max. Ausschaltzeit der Spannungsversorgung der
Stellglieder
24 V GS / 48 V GS
19,2 bis 30 V / 38,4 bis 60 V
2 ms
1 ms
Legende:
(1) Bei 60 °C, Betrieb mit maximal 60 % der Eingänge ON und/oder 60 % der Ausgänge ON bei Nennlast
(ausgenommen Rückstufung bei besonderen
Temperaturen).
62
35008169 12/2018
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Normen: TBX-Module der Schutzart IP65
Auf einen Blick
Die dezentralen TBX-E/A-Schnittstellen IP65 wurden in Übereinstimmung mit den wichtigsten nationalen und internationalen Normen bezüglich elektronischer Ausrüstungen zur Steuerung industrieller Prozesse entwickelt. Hierzu gehören:
Spezifische Vorschriften für speicherprogrammierbare Steuerungen (funktionale
Eigenschaften, Störfestigkeit, Robustheit, Sicherheit):
NF C 63 850,
IEC 1131-2.
Störfestigkeit gegenüber elektrostatischen Entladungen:
IEC 801.2 Ebene 4.
35008169 12/2018
63
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Umgebung, Betriebsbedingungen und Einschränkungen: TBX-Module der Schutzart
IP65
Auf einen Blick
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Umgebungsbedingungen sowie die Betriebsbedingungen der
TBX-Module der Schutzart IP65.
Umgebungsbedingungen
Betriebstemperatur
Lagertemperatur
Rel. Luftfeuchtigkeit ohne Kondensation
Betriebshöhe
Schutzart
Vibrationsfestigkeit
Sinusförmige Frequenz auf 3 Achsen
0 °C bis 60 °C (1)
-25 °C bis 70 °C
5 bis 95 %
0 bis 2.000 m
IP65
Amplitude
Beschleunigung
Mechanische Belastungen
Beschleunigung
5 Hz 16 Hz 150 Hz
2 mm konstant
2 G konstant
Dauer
Versorgungsspannungen
Nennspannung
Funktionsbereich
15 g
11 ms
Potentialtrennung Primär-/Sekundärschaltkreis 1.500 V WS
Max. Ausschaltzeit der Spannungsversorgung des Moduls 10 ms
Max. Ausschaltzeit der Spannungsversorgung der
Sensoren
Max. Ausschaltzeit der Spannungsversorgung der
Stellglieder
24 V GS
19,2 bis 30 V
2 ms
1 ms
Legende:
(1) Bei 60 °C, Betrieb mit maximal 60 % der Eingänge ON und/oder 60 % der Ausgänge ON bei Nennlast
(ausgenommen Rückstufung bei besonderen
Temperaturen).
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Installationsverfahren Abschnitt 2.2
Installationsverfahren
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt das Installationsverfahren für die TBX-Module der Schutzart IP20 und
IP65.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Installation von TBX-Modulen der Schutzart IP20
Installation von TBX-Modulen der Schutzart IP65
Seite
35008169 12/2018
65
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Installation von TBX-Modulen der Schutzart IP20
Installationsverfahren
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Schritte des Verfahrens zur Installation eines TBX-Moduls der Schutzart IP20.
Schritt
1
2
3
4
5
6
Aktion
Befestigen Sie das TBX-Monoblockmodul oder die modularen E/A-Einheiten auf einer Platine oder DIN-Schiene
:
Position in Reihe: Die Befestigungslaschen legen den Abstand zwischen den
Modulen fest,
übereinanderliegende Position: Der Abstand zwischen den Modulen muss zwischen 4 und 5 cm liegen, was eine gute Belüftung der Geräte ermöglicht.
Verbinden Sie die Platine (geerdet) und den Anschlussklemme der Schutzerde jedes TBX-Monoblockmoduls oder jeder E/A-Einheit mittels eines gelb/grünen
Drahts.
Während der Installation und der gesamten Verkabelung sind die
Lufteinlassöffnungen der Belüftung durch eine Feinpappe geschützt, die Sie vor der Inbetriebnahme entfernen müssen.
Bringen Sie die mit jedem TBX-Monoblockmodul oder jeder modularen E/A-
Einheit mitgelieferten Beschriftungsschilder an:
Füllen Sie das Beschriftungsschild Anschluss/Modul ( siehe Seite 83
und kleben Sie es auf jedes TBX-Monoblockmodul oder auf die E/A-Einheit auf.
Heben Sie die Schutzabdeckung der Klemmleiste an und schieben Sie das
Beschriftungsschild unter diese transparente Abdeckung
Ein an diesem Beschriftungsschild seitlich angebrachtes, abreißbares
Schema zeigt die Montagerichtung.
Jede Klemmleiste verfügt über ihr eigenes Beschriftungsschild.
Bereiten Sie die Klemmleisten vor. Führen Sie abhängig von jedem Modul und der Verkabelung die folgenden Schritte durch:
Schrauben Sie einen Staberder für die Aufnahme der Masse der geschirmten
Kabel an
Verdrahten Sie eventuell einen oder mehrere Verdrahtungsstege, um die
Verkabelung der Relais-E/A-Einheiten zu erleichtern und/oder um den Strom auf die Sammelleitungen für die Anwendungen mit hoher Intensität aufzuteilen (der Strom an den Anschlussklemmen der Sammelleitung darf
6 A nicht überschreiten).
Verdrahten Sie die Klemmleiste: Spannungsversorgung und Ein-/Ausgänge.
Bringen Sie bei modularen TBX-Grundgeräten das Kommunikationsmodul an
( siehe Seite 89 ) . Dieses wird auf dem E/A-Grundgerät mittels 4 unverlierbaren
Schrauben befestigt, die eine mechanische Funktion, aber auch eine elektrische
Funktion haben, da sie die elektrisch leitende Verbindung gewährleisten.
Füllen Sie ein Beschriftungsschild Anschluss/Modul kleben Sie es auf dem Kommunikationsmodul auf.
aus und
66
35008169 12/2018
Schritt
7
8
9
10
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Aktion
Codieren Sie die Fipio-Adresse, indem Sie die Mikroschalter richtig positionieren
.
Bringen Sie für ein TBX-Erweiterungsmodul die Abdeckung und das
Verbindungskabel der Erweiterung
Setzen Sie das Gerät unter Spannung. Gehen Sie wie folgt vor:
Entfernen Sie die Leichtpappe, welche die Module während der Verdrahtung
schützen.
Setzen Sie die Module unter Spannung. Während der Autotests der
Kommunikationsmodule blinken alle Anzeige-LEDs.
Sobald die Autotests abgeschlossen sind, leuchtet die LED RUN permanent, und wenn keine Verbindung zum Fipio-Bus besteht, blinkt die rote LED DEF.
Die Anzeige-LEDs, die für die Anzeige der Kanalzustände reserviert sind, zeigen den entsprechenden Zustand und eventuelle Fehler an (Kurzschluss,
Schaltkreis unterbrochen, ...).
Das Debugging der Eingänge / Ausgänge erfolgt, wenn das Modul an den Fipio-
Bus angeschlossen wird und sich dieser in Betrieb befindet. Die Konfiguration des Anschlusspunktes wird dann automatisch von der Konfiguration der
Steuerung an das Modul gesendet.
Wartung:
Jegliche Eingriffe an einer Konfiguration auf der Ebene der Abzweiggehäuse
oder im Innern der verschiedenen Gehäuse muss im spannungslosen
Zustand erfolgen.
Der Anschluss bzw. die Trennung des Fipio-Busses an der Steuerung bzw. von der Steuerung müssen im spannungslosen Zustand erfolgen.
Nur der Anschluss an den bzw. die Trennung der Steckverbinder an den bzw. vom Fipio-Bus kann bei spannungsführendem Gerät durchgeführt werden.
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67
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Installation von TBX-Modulen der Schutzart IP65
Installationsverfahren
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Schritte des Verfahrens zur Installation eines TBX-Moduls der Schutzart IP65.
Schritt Aktion
1 Befestigen Sie das TBX-Modul auf seinem Träger.
2 Bereiten Sie den Steckverbinder TBX BLP 10 (Verdrahtung) vor. Die Ausführung ist in den Schritten 3 bis
9 beschrieben.
3 Produktbeschreibung
68
35008169 12/2018
Schritt Aktion
4 Demontieren Sie die Kabeleinführung, führen Sie das Kabel durch die Kabeleinführung hindurch
(achten Sie darauf, dass die Fase des Metallrings nach oben zeigt), und isolieren Sie den
Kabelmantel auf einer Länge von 6 cm ab.
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
5 Schlagen Sie die Drahtumflechtung soweit nach hinten auf den Kabelmantel um, bis die Kabel freiliegen.
35008169 12/2018
69
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Schritt Aktion
6 Isolieren Sie die Leiter auf 0,5 cm ab und legen
Sie 1,5 cm Stahl frei.
Kleben Sie das Metallgeflecht mittels Klebeband auf dem Kabelmantel fest.
7 Verwenden Sie bevorzugt das
Verdrahtungszubehör (Markierung A) für den
Anschluss der Leiter.
Es gibt zwei Anschlussmöglichkeiten: per
Verkettung oder per Abzweigung.
Stellen Sie die Adresse mittels der Switches
(Markierung B) ein.
70
35008169 12/2018
Schritt Aktion
8 Stecken Sie die Karte wieder in das Gehäuse, schließen Sie dieses mittels der beiden
Schrauben, nehmen Sie das Klebeband ab, mit dem Sie das Metallgeflecht am Kabelmantel befestigt haben, schieben Sie den Metallring unter das Metallgeflecht, überprüfen Sie, ob das
Metallgeflecht nicht über den Ansatz der
Kabeleinführung hinausragt (Dichtheit) und schieben Sie den Dichtungsring unter den
Metallring.
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
9 Ziehen Sie die Mutter der Kabeleinführung mit dem in Schritt 3 aufgeführten Drehmoment an.
10 Befestigen Sie den Steckverbinder TBX BLP 10 am Modul und den grün/gelben Draht an der
Befestigungsschraube des TBX BLP 10.
11 Setzen Sie das Gerät unter Spannung.
Während der Autotests der Kommunikationsmodule blinken alle Anzeige-LEDs. Sobald die Autotests abgeschlossen sind, leuchtet die LED RUN permanent, und wenn keine Verbindung zum Fipio-Bus besteht, blinkt die rote LED ERR. Die Anzeige-LEDs, die für die Anzeige der Kanalzustände reserviert sind, zeigen den entsprechenden Zustand und eventuelle Fehler an (Kurzschluss, Schaltkreis unterbrochen, ...).
Das Debugging der Eingänge / Ausgänge erfolgt, wenn das Modul an den Fipio-Bus angeschlossen wird und sich dieser in Betrieb befindet. Die Konfiguration des Anschlusspunktes wird dann automatisch von der
Konfiguration der Steuerung an das Modul gesendet.
12 Wartung:
Jegliche Eingriffe an einer Konfiguration auf der Ebene der Abzweiggehäuse oder im Innern der
verschiedenen Gehäuse müssen im spannungslosen Zustand erfolgen.
Der Anschluss bzw. die Trennung des Fipio-Busses an der Steuerung bzw. von der Steuerung müssen im spannungslosen Zustand erfolgen.
Nur der Anschluss an den bzw. die Trennung der Steckverbinder an den bzw. vom Fipio-Bus kann bei spannungsführendem Gerät durchgeführt werden.
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71
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Einbauvorschriften Abschnitt 2.3
Einbauvorschriften
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die Einbauvorschriften für die TBX-Module IP20 und IP65.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Layout der Module der Schutzart IP20
Layout der Module der Schutzart IP65
Verbindung zwischen Modulen
Seite
72
35008169 12/2018
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Layout der Module der Schutzart IP20
Module der Schutzart IP20
Diese dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodule können in einem Schaltschrank, in einem Kasten für elektrische Ausrüstungen oder in einem Schutzgehäuse, das so nah wie möglich bei den
Sensoren und Stellgliedern platziert wird, installiert werden.
Der Einbau kann in Reihe (horizontal oder vertikal) erfolgen. In diesem Fall geben die
Befestigungslaschen den minimalen Abstand zwischen zwei Modulen vor. Der maximale Abstand ist durch die Länge des Erweiterungskabels vorgegeben.
Die nachfolgende Abbildung zeigt den horizontalen Einbau der TBX-Module der Schutzart IP20.
Die nachfolgende Abbildung zeigt den vertikalen Einbau der TBX-Module der Schutzart IP20.
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73
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Bei einem übereinander angeordneten Einbau ist der Abstand durch die Länge des Erweiterungs kabels vorgegeben (mindestens 4 bis 5 cm).
Die nachfolgende Abbildung zeigt den Einbau bei übereinander angeordneten TBX-Modulen der
Schutzart IP20 d Durch das Erweiterungskabel festgelegter Abstand (min. 4 bis 5 cm).
74
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Layout der Module der Schutzart IP65
Module der Schutzart IP65
Diese dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodule können so nah wie möglich an den Sensoren und
Stellgliedern montiert werden.
Sie werden in horizontaler oder vertikaler Lage auf gleiche Weise auf den Trägern (Platine,
Schaltpult,...) installiert, die eine minimale Breite von 8 cm aufweisen müssen.
Die nachfolgende Abbildung zeigt den horizontalen oder vertikalen Einbau der TBX-Module der
Schutzart IP65
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75
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Verbindung zwischen Modulen
Allgemeines
Die Verbindung zwischen den verschiedenen dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodulen und der
Steuerung erfolgt per Verkettung oder per Verzweigung über den Fipio-Feldbus.
Ein Segment des Fipio-Busses bietet 32 Anschlusspunkte auf einer maximalen Entfernung von
1.000 m , was den Anschluss von 31 TBX-Modulen ermöglicht (ein Anschlusspunkt mit der
Adresse 0 ist für die Steuerung reserviert).
Die Verwendung von Repeatern ermöglicht den Zusammenschluss von bis zu 15 Bussegmenten, was einen Anschluss von TBX-Modulen bis zu einer maximalen Entfernung von 15.000 m erlaubt.
Durch die Verwendung mehrerer Bussegmente erhalten Sie maximal 64 Anschlusspunkte. Auf diese Weise ist es möglich, 62 modulare oder digitale TBX-Modules (IP65) miteinander zu verbinden (neben Punkt 0, der für den Anschluss der Steuerung reserviert ist, und Punkt 63, der für die Verbindung mit der Klemmleiste verwendet wird).
Module der Schutzart IP20
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Verbindung zwischen TBX-Modulen der Schutzart IP20 und der Steuerung mittels eines einzigen Fipio-Bussegments.
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Verbindung zwischen TBX-Modulen der Schutzart IP20 und der Steuerung mittels mehrerer Fipio-Bussegmente.
76
1 Segmente des Fipio-Busses (15 Segmente mit maximal 1.000 m Länge)
2 Repeater (maximal 14)
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Module der Schutzart IP65
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Verbindung zwischen TBX-Modulen der Schutzart IP65 und der Steuerung mittels eines einzigen Fipio-Bussegments.
3 Verzweigungskasten TBX FP ACC10
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Verbindung zwischen TBX-Modulen der Schutzart IP65 und der Schutzart IP20 sowie der Steuerung mittels mehrerer Fipio-Bussegmente.
d1 Maximale Länge des Verzweigungs- und des 24 VDC-Stromversorgungskabels. Referenz-Nummer des
Kabels: TSX FP CF100,TSX FP CF200,TSX FP CF500.
2 Repeater (maximal 14)
3 Verzweigungskasten TBX FP ACC10
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77
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Abmessungen der Module Abschnitt 2.4
Abmessungen der Module
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die Abmessungen der TBX-Module der Schutzart IP20 und IP65.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
TBX-Monoblockmodule oder modulare TBX-Module (IP20)
Dichte TBX-Monoblockmodule (IP65)
Versorgungsbaugruppe TBX SUP 10
Seite
78
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
TBX-Monoblockmodule oder modulare TBX-Module (IP20)
Abmessungen
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Abmessungen eines TBX-Moduls der Schutzart IP20
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79
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Dichte TBX-Monoblockmodule (IP65)
Abmessungen: Eingangsmodule
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Abmessungen eines TBX-Eingangsmoduls der Schutzart
IP65
Abmessungen: Ausgangsmodule
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Abmessungen eines TBX-Ausgangsmoduls der Schutzart
IP65
80
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Versorgungsbaugruppe TBX SUP 10
Abmessungen
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Abmessungen einer Versorgungsbaugruppe TBX SUP 10.
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81
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Kennzeichnung der Module Abschnitt 2.5
Kennzeichnung der Module
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die Kennzeichnung der TBX-Module der Schutzart IP20 und IP65.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Anbringung des Beschriftungsschilds Anschluss/Modul
Anbringung des Beschriftungsschilds der Klemmleiste
Seite
82
35008169 12/2018
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Anbringung des Beschriftungsschilds Anschluss/Modul
Anbringung an einem TBX-Monoblockmodul
Um die Wartung zu erleichtern, kennzeichnen Sie das Beschriftungsschild Anschluss/Modul auf folgende Weise:
Co. = Adresse des Anschlusspunktes auf dem Fipio-Bus: 1 bis 31
Mod. = Modulnummer: immer 0
Kleben Sie das Beschriftungsschild anschließend auf dem dafür vorgesehenen Platz am Modul auf:
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Anbringung an einem modularen TBX-Modul
Um die Wartung zu erleichtern, kennzeichnen Sie das Beschriftungsschild Anschluss/Modul auf folgende Weise:
Co. = Adresse des Anschlusspunktes auf dem Fipio-Bus: 1 bis 127
Mod. = Modulnummer: 0 für das Grundgerät und 1 für die Erweiterung.
Kleben Sie das ausgefüllte Beschriftungsschild anschließend auf dem dafür vorgesehenen Platz am Kommunikationsmodul, auf der Abdeckung des Erweiterungsmoduls oder auf den E/A-
Einheiten auf:
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HINWEIS: Bei den dichten TBX-Modulen (IP65) erfolgt die Kennzeichnung am Fipio-Kabel, das am Steckverbinder TBX BLP 10 ankommt.
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Anbringung des Beschriftungsschilds der Klemmleiste
Allgemeines
Um eine gute Lesbarkeit der Markierungen der Klemmleiste in jeder Position des TBX-Moduls zu gewährleisten, wird mit jedem TBX-Monoblockmodul oder jeder E/A-Einheit eines modularen TBX-
Moduls ein teilbares Klemmleisten-Beschriftungsschild mitgeliefert.
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Anbringung des Klemmleisten-Beschriftungsschildes.
Anbringungsverfahren
Die nachfolgende Tabelle beschreibt das Verfahren zur Anbringung des Klemmleisten-
Beschriftungsschildes.
Schritt Aktion
1 Schneiden Sie den Teil des Klemmleisten-Beschriftungsschildes zurecht, der die Markierung 1 mit der Anschlussklemme 1 verbindet, wobei die Lesbarkeit gewahrt bleiben muss (die schematischen
Darstellungen des TBX-Moduls, die sich an den Enden des Beschriftungsschildes befinden, geben je nach Position des Moduls den zu verwendenden Teil des Beschriftungsschildes an).
2 Tragen Sie gegebenenfalls die folgenden Informationen auf dem Klemmleisten-Beschriftungsschild ein: Adresse des Anschlusspunktes und Modulnummer, Markierung jedes Kanals.
3 Heben Sie die schwenkbare Schutzabdeckung an.
4 Schieben Sie das Klemmleisten-Beschriftungsschild in die Schutzabdeckung, und achten Sie darauf, dass sich das Schild hinter den 4 Nasen befindet, die das Schild halten sollen. Die
Markierungen der Klemmleisten müssen hinter der Schutzabdeckung lesbar sein; die Markierung 1 muss sich vor der Anschlussklemme 1 befinden usw.
5 Drücken Sie die Schutzabdeckung wieder auf die Klemmleiste auf und blockieren Sie sie, indem Sie auf die beiden Enden drücken. Die eventuell auf dem Beschriftungsschild eingetragenen
Informationen sind nun durch die Abdeckung lesbar.
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Montage und Demontage der Module Abschnitt 2.6
Montage und Demontage der Module
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die Montage und die Demontage der TBX-Module der Schutzart IP20 und IP65.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Montage der Module auf einer Telequick-Platine oder einer DIN-Schiene
Montage des Kommunikationsmoduls auf einer E/A-Einheit
Montage der Abdeckung und des Verbindungskabels an einer E/A-Erweiterungseinheit
Anschluss des Erweiterungsmoduls an das Basismodul
Montage/Demontage der Klemmleiste
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86
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Montage der Module auf einer Telequick-Platine oder einer DIN-Schiene
Allgemein
Die TBX-Monoblockmodule, die E/A-Einheiten der modularen TBX-Module sowie die Spannungs versorgung des TBX SUP 10 können auf einer Telequick-Platine oder auf einer DIN-Schiene
(Profil) montiert werden:
Die Befestigung auf einer Platine erfolgt mittels 3 Schrauben mit Durchmesser 4, die in den
Befestigungslaschen des Moduls montiert werden.
Die Befestigung auf einer DIN-Schiene erfordert kein Zubehör.
HINWEIS: Die Montage auf einer Telequick-Platine wird bei Installationen empfohlen, bei denen beträchtliche Vibrationen auftreten können.
Unabhängig vom gewählten Montagetyp sind die Einbauvorschriften für die jeweiligen TBX-
Module zu beachten
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Montage
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Montage auf einer Telequick-Platine.
1 Platine AM1-PA
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Montage auf einer DIN-Schiene.
88
1 Kombischiene mit einer Breite von 35 mm AM1-ED200.
2 Omega-Schiene mit einer Breite von 35 mm AM1-DE200.
WARNUNG
UNERWARTETES SYSTEMVERHALTEN - ELEKTROMAGNETISCHE STÖRUNGEN
Um die ordnungsgemäße Funktionsweise der TBX-Module in einer Umgebung mit hohen elektromagnetischen Einflüssen zu gewährleisten, ist es unbedingt erforderlich, die Module auf
Metallträgern zu montieren, die vorschriftsmäßig geerdet sind. Die Grund- und Erweiterungs module eines modularen TBX-Moduls müssen auf derselben Platine, auf derselben DIN-Schiene oder auf miteinander durch eine Metallquerstrebe verbundenen DIN-Schienen montiert werden.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Montage des Kommunikationsmoduls auf einer E/A-Einheit
Allgemeines
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Montage des Kommunikationsmoduls auf einer TBX-E/A-
Einheit.
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Montageverfahren
Die nachfolgende Tabelle beschreibt das Verfahren zur Montage des Kommunikationsmoduls auf der E/A-Einheit.
Schritt
1
2
Aktion
Setzen Sie das Kommunikationsmodul, wenn sich die Beschriftungsschilder
Anschluss/Modul angebracht sind ( siehe Seite 83 ) , auf die E/A-Einheit auf und
achten Sie darauf, dass die Steckbuchse der E/A-Einheit richtig mit dem
Steckverbinder, der sich unter dem Kommunikationsmodul befindet, verbunden ist.
Befestigen Sie das Kommunikationsmodul mittels der
4 Befestigungsschrauben an der E/A-Einheit.
90
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Montage der Abdeckung und des Verbindungskabels an einer E/A-
Erweiterungseinheit
Allgemeines
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Montage der Abdeckung und des Verbindungskabels an einer E/A-Erweiterungseinheit.
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91
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Montageverfahren
Die nachfolgende Abbildung beschreibt das Verfahren zur Montage der Abdeckung und des
Verbindungskabels an einer E/A-Erweiterungseinheit.
Schritt
1
2
3
Aktion
Schließen Sie den Steckverbinder des Verbindungskabels an der E/A-Einheit an.
Setzen Sie das Kommunikationsmodul, wenn sich die Beschriftungsschilder
Anschluss/Modul angebracht sind
( siehe Seite 83 ) , auf die E/A-Einheit auf und
achten Sie darauf, dass die Steckbuchse der E/A-Einheit richtig mit dem
Steckverbinder des Verbindungskabels, der sich in der Vertiefung an der Seite der Abdeckung befindet, verbunden ist.
Befestigen Sie das Kommunikationsmodul mittels der 4 Befestigungsschrauben an der E/A-Einheit.
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Anschluss des Erweiterungsmoduls an das Basismodul
Allgemeines
Die nachfolgende Abbildung zeigt den Anschluss des Erweiterungsmoduls an das Basismodul.
Montageverfahren
Die nachfolgende Tabelle beschreibt das Verfahren zum Anschließen des Erweiterungsmoduls an das Basismodul.
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Heben Sie die Abdeckung des Anschlusses für das Erweiterungsmodul an.
Drücken Sie die das Abdeckplättchen, das sich auf der Abdeckung des
Anschlusses befindet, heraus, um die Kabeldurchführung für das
Verbindungskabel freizugeben.
Stecken Sie in die Steckbuchse des Kommunikationsmoduls den freien
Steckverbinder des Verbindungskabels ein (Steckverbinder am Ende des
Kabels).
Schließen Sie die Abdeckung, durch die das Verbindungskabel geführt ist.
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Montage/Demontage der Klemmleiste
Allgemein
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Montage/Demontage der Klemmleiste.
Demontageverfahren
Die nachfolgende Tabelle beschreibt das Verfahren zur Demontage der Klemmleiste.
Schritt
1
Maßnahme
Um die Klemmleiste zu demontieren, ziehen Sie gleichzeitig an beiden Seiten an den beiden
Ausbauvorrichtungen, wie in der Abbildung durch die Pfeile gekennzeichnet.
Montageverfahren
Die nachfolgende Tabelle beschreibt das Verfahren zur Montage der Klemmleiste.
Schritt
1
Maßnahme
Um die Klemmleiste wieder anzubringen, setzen Sie diese auf ihren Platz auf und drücken Sie anschließend auf die beiden Enden ihrer geschlossenen Schutzabdeckung, um die Klemmleiste an ihrem Platz einzurasten. Die beiden Ausbauvorrichtungen, die sich zuvor in ausgezogener
Stellung befanden, umschließen wieder die Klemmleiste.
GEFAHR
ELEKTRISCHER SCHLAG
Schalten Sie die Stromversorgung immer aus, bevor Sie die Klemmleiste montieren, entfernen oder austauschen.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
94
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Stromversorgung der Module Abschnitt 2.7
Stromversorgung der Module
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die separaten externen Stromversorgungen und das Verhalten bei
Netzausfall und Wiederkehr der Stromversorgung der TBX-Module der Schutzart IP20 und IP65.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Spannungsversorgung der TBX-Module der Schutzart IP20
Spannungsversorgung der TBX-Module der Schutzart IP65
Verhalten der TBX-Module der Schutzklasse IP20 bei Netzausfall und Wiederkehr der
Stromversorgung
Verhalten der TBX-Module der Schutzklasse IP65 bei Netzausfall und Wiederkehr der
Stromversorgung
Leistungsaufnahme der TBX-Module
Kalkulationsblatt
Seite
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Spannungsversorgung der TBX-Module der Schutzart IP20
Allgemeines
Die dezentralen Ein-/Ausgangsmodule erfordern eine direkte Sprannungsversorgung durch eine
24 V GS-Spannungsquelle (oder 48 V GS für bestimmte modulare TBX-Module). Um den verschiedenen, mit den Energiequellen verbundenen Anforderungen besser zu entsprechen, verfügen die Module über verschiedene Stromversorgungsklemmen, um folgende Elemente separat mit Spannung versorgen zu können:
die Kommunikationsschaltkreise und die Ein-/Ausgangsschnittstelle (Spannungsversorgung des Moduls), die Sensoren, die Stellglieder.
HINWEIS: Die Nutzung separater externer Spannungsversorgungen bietet den Vorteil, die
Spannungsversorgung der Ein- oder Ausgänge trennen zu können, ohne die Spannungsver sorgung des Kommunikationsmoduls unterbrechen zu müssen.
Spannungsversorgungen
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Anzahl der für den jeweiligen Ein-/Ausgangstyp verfügbaren separaten Spannungsversorgungen.
Modultyp
Digitaleingänge
Statische Ausgänge
Digitaleingänge und statische
Ausgänge
Digitaleingänge und programmierbare E/A
Relaisausgänge 1
Digitaleingänge und Relaisausgänge 2
Anzahl der separaten Spannungsversorgungen
2 Spannungsversorgung des Moduls
2
Spannungsversorgung der Eingänge
Spannungsversorgung des Moduls
3
2
Spannungsversorgung der Ausgänge
Spannungsversorgung des Moduls
Spannungsversorgung der Eingänge
Spannungsversorgung der Ausgänge
Spannungsversorgung des Moduls
Spannungsversorgung der Eingänge und der programmierbaren Ein-/Ausgänge
Spannungsversorgung des Moduls
Spannungsversorgung des Moduls
Spannungsversorgung der Eingänge
HINWEIS: Die Relaisausgänge werden über die Spannungsversorgung des Moduls gespeist (+-
SV).
Die 0 V der externen Spannungsversorgungen (-SV, -IS, -OS, -S) müssen identisch sein.
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Spannungsversorgung der TBX-Module der Schutzart IP65
Allgemeines
Die dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodule der Schutzart IP65 erfordern eine direkte Spannungs versorgung durch eine 24 VDC-Spannungsquelle. Diese versorgt die folgenden Elemente:
die Kommunikationsschaltkreise und die Ein-/Ausgangsschnittstelle (Spannungsversorgung des Moduls), die Sensoren.
Die Spannungsversorgung der TBX-Module der Schutzart IP65 erfolgt über den TBX BLP 10.
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtungskarte des Moduls TBX BLP 10.
Die Ausgangsmodule erfordern eine zusätzliche, für die Stellglieder vorgesehene
Spannungsversorgung.
HINWEIS: Die Nutzung separater externer Spannungsversorgungen bietet den Vorteil, die
Spannungsversorgung der Ausgänge trennen zu können, ohne die Spannungsversorgung des
Kommunikationsmoduls unterbrechen zu müssen.
Spannungsversorgungen
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Anzahl der für den jeweiligen Ein-/Ausgangstyp verfügbaren separaten Spannungsversorgungen auf.
Modultyp
Digitaleingänge
Statische Ausgänge:
Anzahl der separaten Spannungsversorgungen
1 Spannungsversorgung des Moduls und der Eingänge
2 Spannungsversorgung des Moduls
Spannungsversorgung der Ausgänge (1)
Legende:
(1) Um Beschädigungen bei einer Polaritätsumkehr der
Spannungsversorgung der Ausgänge zu vermeiden, müssen die folgenden Module wie nachfolgend beschrieben geschützt werden:
Das Modul TBX ESP 08C22 mit einer flinken 6 A-Sicherung,
Das Modul TBX ESP 1622 mit einer flinken 9 A-Sicherung.
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97
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Verhalten der TBX-Module der Schutzklasse IP20 bei Netzausfall und Wiederkehr der
Stromversorgung
Allgemein
Das nachfolgende Schema beschreibt das Verhalten bei Netzausfall und Wiederkehr der
Stromversorgung der TBX-Module der Schutzart IP20.
Tc Zeitpunkt des Netzausfalls (Spannung < 14 V).
Tr Zeitpunkt der Wiederkehr der Stromversorgung (Spannung > 19,2 V).
WARNUNG
UNERWARTETES SYSTEMVERHALTEN
Damit das Verhalten bei Netzausfall und Wiederkehr der Stromversorgung eines Erweiterungs moduls gewährleistet ist, muss dieses über dieselbe Spannungsversorgung SV wie sein entsprechendes Basismodul verfügen. Im gegenteiligen Fall (SV Basismodul 24 V GS und SV
Erweiterungsmodul 48 V GS oder umgekehrt) ist das Verhalten bei Netzausfall und Wiederkehr der Stromversorgung nicht garantiert.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Versorgungsspannung des Moduls SV
Wenn die Dauer des Netzausfalls der Versorgungsspannung des Moduls unter 10 ms liegt, hat dies keinen Fehler des Moduls zur Folge.
Ein Netzausfall über 10 ms kann zum Stopp des Moduls und damit zu seiner Neukonfiguration bei
Wiederkehr der Stromversorgung führen.
Die Versorgungsspannung des Moduls wird nicht vom TBX überwacht.
98
35008169 12/2018
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Versorgungsspannung der Sensoren IS
Wenn die Dauer des Netzausfalls der Versorgungsspannung der Sensoren über 2 ms liegt, erkennt das Spannungsüberwachungssystem diesen Fehler, bevor der schnellste Eingang auf 0 gesetzt wird (außer beim Modul TBX DES 16F22, das über eine Filterungszeit der Eingänge von
1 ms verfügt).
Ebenso wartet das Spannungsüberwachungssystem, wenn die Versorgungsspannung wieder
über 19,2 V liegt, 16 ms, bevor es dies signalisiert, um das Setzen des langsamsten Eingangs zu ermöglichen (ausgenommen die Module mit Leitungsüberwachung am Eingang, deren
Filterungszeit 35 ms beträgt).
Dies ermöglicht, die Kohärenz der Eingangswerte zu garantieren, wenn ein Fehler der Geberver sorgung nicht signalisiert wird.
Die Unterbrechung der Geberversorgung führt zu keinem internen Modulfehler.
Versorgungsspannung der Stellglieder OS
Wenn die Dauer des Netzausfalls der Versorgungsspannung der Stellglieder über 1 ms beträgt, erkennt das Spannungsüberwachungssystem diesen Fehler und setzt die Ausgänge auf 0.
Wenn die Versorgungsspannung wieder über 19,2 V liegt, wartet das Spannungsüberwachungs system 16 ms, bevor es dies signalisiert und die Ausgänge wieder freigibt.
Die Unterbrechung der Spannungsversorgung der Stellglieder führt zu keinem internen
Modulfehler.
35008169 12/2018
99
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Verhalten der TBX-Module der Schutzklasse IP65 bei Netzausfall und Wiederkehr der
Stromversorgung
Allgemeines
Das nachfolgende Schema beschreibt das Verhalten bei Netzausfall und Wiederkehr der
Stromversorgung der TBX-Module der Schutzart IP65.
Tc Zeitpunkt des Netzausfalls (Spannung < 14 V).
Tr Zeitpunkt der Wiederkehr der Stromversorgung (Spannung > 19,2 V).
Versorgungsspannung des Moduls
Wenn die Dauer des Netzausfalls der Versorgungsspannung des Moduls unter 10 ms liegt, hat dies keinen Fehler des Moduls zur Folge.
Ein Netzausfall über 10 ms kann zum Stopp des Moduls und damit zu seiner Neukonfiguration bei
Wiederkehr der Stromversorgung führen.
Die Versorgungsspannung des Moduls wird nicht vom TBX überwacht.
Wenn die Dauer des Netzausfalls der Versorgungsspannung des Moduls über 2 ms liegt, erkennt das Spannungsüberwachungssystem diesen Fehler, bevor der schnellste Eingang auf 0 gesetzt wird.
Ebenso wartet das Spannungsüberwachungssystem, wenn die Versorgungsspannung wieder
über 19,2 V liegt, 16 ms bevor es dies signalisiert, um das Setzen des langsamsten Eingangs zu ermöglichen.
Dies ermöglicht, die Kohärenz der Eingangswerte zu garantieren, wenn ein Fehler der Spannungs versorgung nicht signalisiert wird.
Versorgungsspannung der Stellglieder
Wenn die Dauer des Netzausfalls der Versorgungsspannung der Stellglieder über 1 ms beträgt, erkennt das Spannungsüberwachungssystem diesen Fehler und setzt die Ausgänge auf 0.
Wenn die Versorgungsspannung wieder über 19,2 V liegt, wartet das Spannungsüberwachungs system 16 ms, bevor es dies signalisiert und die Ausgänge wieder freigibt.
Die Unterbrechung der Spannungsversorgung der Stellglieder führt zu keinem internen
Modulfehler.
100
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Leistungsaufnahme der TBX-Module
Leistungsaufnahme
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Leistungaufnahme der TBX-Module.
Modul-Teil (1)
Wenn Basismodul Wenn Erweiterungsmodul auf +SV
Basismodul
70 mA auf +SV
Basismodul
auf +SV
Erweiterungsmodul
Sensor-Teil
Wenn Basismodul oder
Erweiterungsmodul
auf +S oder +IS auf S, +OS oder
Spannungsv.
Stellglieder
TBX LEP 020 (2) gespeist mit 24 V GS
TBX LEP 030 (2) gespeist mit 24 V GS
70 mA -
TBX CEP 1622
TBX CSP 1622
TBX CSP 1625
TBX EEP 08C22
TBX ESP 08C22
TBX EEP 1622
TBX ESP 1622
TBX DES 1622
TBX DES 16C22
TBX DES 16F22
TBX DES 1633
TBX DMS 16C22
TBX DMS 16P22
TBX DMS 16C222
TBX DMS 1025
TBX DMS 1625
TBX DSS 1622
TBX DSS 16C22
TBX DSS 1625
TBX DSS 1235 (2)
TBX DES 16S04
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40 mA
40 mA
20 mA
40 mA
30 mA
45 mA
35 mA
80 mA
90 mA
100 mA
195 mA
190 mA
107 mA
240 mA
107 mA
20 mA
30 mA
30 mA
125 mA
130 mA
60 mA
-
-
-
-
-
-
-
-
vernachlässigbar 107 mA
vernachlässigbar 107 mA vernachlässigbar 15 mA
10 mA
10 mA
30 mA
30 mA vernachlässigbar 16 mA
10 mA 30 mA vernachlässigbar 25 mA
10 mA 35 mA
10 mA
10 mA
25 mA
70 mA vernachlässigbar 25 mA vernachlässigbar 25 mA vernachlässigbar 115 mA vernachlässigbar 125 mA vernachlässigbar 55 mA
70 mA
70 mA
70 mA
35 mA
75 mA
35 mA
75 mA
75 mA
-
-
-
70 mA
-
-
-
150 mA
-
-
-
-
70 mA
-
35 mA (3)
-
120 mA (4)
98 mA (3)
208 mA (5)
-
51 mA (3)
-
-
-
25 mA (3)
-
-
100 mA
25 mA (3)
-
-
-
35 mA (3)
45 mA (3)
101
(2)
(3)
(4)
(5)
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
TBX DMS 16S44
TBX AES 400
TBX ASS 200
TBX AMS 620
Legende:
(1)
Modul-Teil (1)
Wenn Basismodul Wenn Erweiterungsmodul auf +SV
Basismodul
60 mA
130 mA
180 mA
224 mA auf +SV
Basismodul auf +SV
Erweiterungsmodul vernachlässigbar 55 mA vernachlässigbar 130 mA
15 mA
59 mA
162 mA
162 mA -
-
Sensor-Teil
Wenn Basismodul oder
Erweiterungsmodul auf +S oder +IS auf S, +OS oder
Spannungsv.
Stellglieder
-
75 mA -
-
-
-
Diese Leistungsaufnahmen entsprechen einer typischen 24 V GS-Spannungsversorgung der
Module mit einem Belastungsniveau von 60 % (außer TBX DES 1633, das mit 48 V GS gespeist wird).
Bei einer Spannungsversorgung von 48 V GS müssen die Werte durch 2 dividiert werden.
Leistungsaufnahme des Moduls, Lasten nicht berücksichtigt.
Leckstrom/Sensor max. 15 mA
Leckstrom/Sensor max. 13 mA
102
35008169 12/2018
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Kalkulationsblatt
Beispiel
Das nachfolgende Beispiel zeigt die Verwendung des Kalkulationsblatts zur Berechnung der
Leistungsaufnahme der TBX-Module.
Fipio-Adresse Modul
Beispiel: 1
Basismodul
TBX LEP 020 70
TBX DES 16C22 40
Leistungsaufnahme auf
SV (mA)
Basismo dul
Erweite rungsmodul
0
0
Erweiterungsmo dul
TBX DMS 16C22 10 30
...
70
35
Leistungsaufnahme auf IS oder S (mA)
Leistungsaufnahme auf OS oder S (mA)
Modul Last
Gesamt
(mA)
...
0
25
...
0 x
70
110
100 + x
Gesamt 280 + x
Fipio-Adresse Modul
...
Basismodul
...
...
Erweite rungsmodul
...
...
...
...
Leistungsaufnahme auf
SV (mA)
Basismodul Erweite rungsmodul
...
...
...
...
...
Leistungsaufnahme auf IS oder S (mA)
Leistungsaufnahme auf
OS oder S (mA)
Modul Last
Gesamt
(mA)
...
...
...
...
...
...
...
Gesamt
...
...
...
...
Gesamt-
Leistungsaufnahme des
Kalkulationsblattes
...
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103
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Anschluss der Module Abschnitt 2.8
Anschluss der Module
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt den Anschluss der TBX-Module der Schutzart IP20 und IP65.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Anschluss der TBX-Module und Sensoren/Stellglieder
Anschluss der Spannungsversorgungen der digitalen Module der Schutzart IP20
Anschluss der Spannungsversorgungen der digitalen Module der Schutzart IP65
Seite
104
35008169 12/2018
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Anschluss der TBX-Module und Sensoren/Stellglieder
Erdung der Module der Schutzart IP20
Die Befestigungslaschen der TBX-Monoblockmodule oder der modularen E/A-Einheiten sind mit einer Metallklaue ausgestattet, die mit der Funktionserde des Moduls verbunden ist. Diese
Verbindung gewährleistet die ordnungsgemäße Funktionsweise der TBX-Module, vorausgesetzt jedoch, dass die Module auf Metallträgern montiert sind, die vorschriftsmäßig geerdet sind.
Die Basis- und Erweiterungsmodule müssen auf demselben Träger oder auf miteinander verbundenen Trägern montiert sein.
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Erdung der TBX-Module der Schutzart IP 20.
GEFAHR
ELEKTRISCHER SCHLAG
Verbinden Sie Klemme S des Moduls mit einem gelb-grünen Kabel mit der Schutzerde.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
Erdung der Module der Schutzart IP65
Die Erdung der TBX-Module der Schutzart IP65 erfolgt über den Steckverbinder TBX BLP 10 für die Eingangsmodule TBX EEP 08C22/EEP 1622.
Sie erfolgt auf gleiche Weise für die Ausgangsmodule TBX ESP 08C22/EEP 1622 und über den
Erdleiter, der am Steckverbinder TBX BAS 10 der Spannungsversorgung der Stellglieder ankommt.
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105
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Erdung der Sensoren und/oder Stellglieder (IP20)
Verwenden Sie zu diesem Zweck den Staberder mit der Referenz TBX GND 015, der an den
Erdklemmen 2 und 40 des Moduls befestigt wird und den Anschluss der Schutzabschirmungen der
Sensoren und/oder Stellglieder ermöglicht.
HINWEIS: Es wird darauf hingewiesen, dass diese Erdverbindung nicht mehr besteht, wenn die
Klemmleiste abgenommen wird.
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Erdung der Sensoren und/oder Stellglieder (IP20).
Erdung der Sensoren und/oder Stellglieder (IP65)
Die Erdung der Sensoren und Stellglieder (IP65) erfolgt über die Anschlussklemme 5 der
Steckverbinder der Ein-/Ausgänge M12.
Klemmkapazität
Die Anschlussklemmen der TBX-Module weisen folgende Klemmkapazitäten auf:
Kabel mit maximal 1 x 1,5 mm 2 ohne Kabelmarke,
mit Kabelmarke oder maximal 2,5 mm 2 (mindestens 0,2 mm 2 )
Flexibler Draht mit maximal 2 x 1 mm 2 mit Kabelmarke.
Um die Verdrahtung zu erleichtern und die Zugänglichkeit zu erhöhen, wird empfohlen, flexiblen
Draht mit 1 mm
DZ5-CE 010).
2 zu verwenden, der mit einer vergossenen Kabelmarke ausgestattet ist (Referenz:
106
35008169 12/2018
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Anschluss der Spannungsversorgungen der digitalen Module der Schutzart IP20
Allgemein
Es werden verschiedene an den TBX-Monoblockmodulen oder an den E/A-Einheiten der modularen TBX-Module anzuschließende Spannungsversorgungstypen unterschieden:
Die Spannungsversorgung der Module SV, die für alle Module identisch ist
Die Spannungsversorgung der Sensoren IS; gilt für Module, die mit Eingängen ausgestattet sind (außer TBX DMS 16P22),
Die Spannungsversorgung der Stellglieder OS; gilt für Module, die mit Ausgängen ausgestattet sind (außer TBX DMS 16P22),
Die Spannungsversorgung der Sensoren und Stellglieder S für das Modul TBX DMS 16P22 (8
Eingänge und 8 programmierbare Ein-/Ausgänge).
HINWEIS: Wenn die externe Spannungsversorgung alleinig erfolgt, können die + Anschlus sklemmen der Spannungsversorgungen SV, IS, OS und S untereinander verbunden werden.
Dagegen müssen die - Anschlussklemmen dieser Spannungsversorgungen unbedingt untereinander verbunden werden.
Die Nutzung separater externer Spannungsversorgungen bietet den Vorteil, die Spannungsver sorgung der Ein- oder Ausgänge trennen zu können, ohne die Spannungsversorgung des
Kommunikationsmoduls unterbrechen zu müssen.
Spannungsversorgung des Moduls SV
Die Spannungsversorgung des Moduls SV ermöglicht die Speisung des Kommunikationsmoduls
(SV des Basismoduls) sowie der Schaltkreise zur Verwaltung der Ein-/Ausgänge.
Diese Spannungsversorgung ist mit 1500 Vrms von der Erde potentialgetrennt.
Die zwischen den Anschlussklemmen SV+ und SV- angelegte Nennspannung muss denselben
Wert haben wie die Versorgungsspannung der Eingänge. Beispiel:
Für ein 24 V Eingangsmodul beträgt die Spannungsversorgung SV 24 V.
Für ein 48 V Eingangsmodul beträgt die Spannungsversorgung SV 48 V.
Im Fall von Modulen mit Relaisausgängen speist SV die Spulen dieser Relaisausgänge.
35008169 12/2018
107
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Spannungsversorgung der Sensoren IS
Wenn das TBX-Modul keine Leitungsüberwachung hat, erfolgt die Spannungsversorgung IS über die Anschlussklemme Cs der Klemmleiste, um die Verkabelung der Sensoren zu ermöglichen (die
Klemmleisten der Zwischenverdrahtung sind nicht mehr erforderlich).
Diese Spannungsversorgung IS wird permanent überwacht, um eine kohärente Verarbeitung der
Eingänge bei Netzausfall und Wiederkehr der Stromversorgung
(außer TBX DES 16F22, verwendet bei schneller Filterung).
( siehe Seite 98 ) zu gewährleisten
Bei modularen TBX-Modulen mit Leitungsüberwachung erfolgt die Spannungsversorgung IS über die Anschlussklemmen Csn,n+1 der Klemmleiste mittels Strombegrenzer, die im Fall eines
Kurzschlusses im Prozess eine Begrenzung des Stroms in der Leitung ermöglichen.
Jede Stromversorgungsklemme der Sensoren +Csn,n+1 (max. Strom 0,1 A) oder +Cs (nicht geschützt) ist für die Versorgung von zwei Sensoren vorgesehen.
Spannungsversorgung der Stellglieder OS
Die Spannungsversorgung der Stellglieder OS wird permanent an den statischen 0,5 A- und 2 A-
Ausgängen überwacht und erfolgt über die Anschlussklemmen CA der Klemmleiste, um die
Verdrahtung der Stellglieder zu ermöglichen (die Klemmleisten der Zwischenverdrahtung werden nicht mehr benötigt).
Die Überwachung dieser Spannung ermöglicht eine kohärente Verarbeitung der Ausgänge bei
Netzausfall und Wiederkehr der Stromversorgung ( siehe Seite 98 )
.
Jede Anschlussklemme an 0 V (-CA) ist für die Verdrahtung von zwei Stellgliedern vorgesehen.
Bei Modulen mit statischen 2 A-Ausgängen muss unbedingt ein Verdrahtungssteg, Referenz
TBX RV 015, verwendet werden, um die Verteilerklemmen der + Spannung (Anschlussklemmen
+OSn,n+1) miteinander zu verbinden und um so den Fluss eines zu hohen Stroms in der Karte zu vermeiden.
Spannungsversorgung der Sensoren/Stellglieder S
Die Spannungsversorgung der Sensoren und Stellglieder S (TBX DMS 16P22) erfolgt über die
Anschlussklemmen C der Klemmleiste, um die Verdrahtung der Sensoren und Stellglieder zu ermöglichen (die Klemmleisten der Zwischenverdrahtung werden nicht mehr benötigt).
Die Überwachung dieser Spannung ermöglicht eine kohärente Verarbeitung der Ein- und
Ausgänge
.
HINWEIS: Die durch eine Gleichrichtung/Filterung der Netzspannung generierten Versorgungs spannungen dürfen 30 V nicht überschreiten.
108
35008169 12/2018
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Anschluss der Spannungsversorgungen der digitalen Module der Schutzart IP65
Allgemeines
Es werden zwei verschiedene, an den dichten TBX-Monoblockmodulen anzuschließende
Spannungsversorgungstypen unterschieden:
Die Spannungsversorgung der Module, Sensoren und Stellglieder
Die Spannungsversorgung der Ausgänge
Spannungsversorgung der Module und Sensoren/Stellglieder
Die Spannungsversorgung der Module, Sensoren und Stellglieder erfolgt über das Abzweig- und
Spannungsversorgungskabel. (Referenz des Kabels:
TSX FP CF100,TSX FP CF200,TSX FP CF500).
Spannungsversorgung der Ausgänge
Die Spannungsversorgung der Ausgänge erfolgt über den Steckverbinder TBX BAS 10.
35008169 12/2018
109
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Adressierung der Module Abschnitt 2.9
Adressierung der Module
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die Adressierung der TBX-Module der Schutzart IP20 und IP65.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Adressierungsprinzip
Codierung der Adressen
Seite
110
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Adressierungsprinzip
Prinzip
Damit ein an den Fipio-Bus angeschlossenes Gerät funktionsfähig ist, müssen folgenden
Bedingungen erfüllt sein:
Es muss in der Programmierumgebung für die Steuerungsstation konfiguriert werden, welche den mit der Fipio-Verbindung ausgestatteten Prozessor enthält.
Dieser Vorgang besteht aus der Definition der Gerätefamilie (TBX, ATV, ...) für jeden Anschlus spunkt des Fipio-Busses sowie des angeschlossenen Gerätetyps (Kommunikationsmodul, E/A-
Basismodul und E/A-Erweiterungsmodul, ...).
Die Anschlusspunkte der Adressen 0 und 63 sind für die Steuerung bzw. ein Programmiergerät reserviert und müssen nicht konfiguriert werden.
Seine Adresse (1 bis 127) muss auf Geräteebene selbst definiert sein: Dies erfolgt durch
Einstellen der Mikroschalter für die TBX-Module
.
HINWEIS: Die Adressierung der Geräte muss äußerst sorgfältig durchgeführt werden, da die
Nummer eindeutig ist und sie der logischen Konfiguration entspricht.
35008169 12/2018
111
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Codierung der Adressen
Allgemein
Die Adresse wird auf Dip-Schaltern codiert, die sich über dem Anschluss befinden und verwendet werden, um den Fipio-Bus anzuschließen. Es sind acht Dip-Schalter vorhanden, die die binäre
Codierung innerhalb der folgenden Grenzwerte ermöglichen:
Prozessortyp
TSX P57 154
TSX P57 •54
TSX PCI 57 •54
Max. Anz. TBX-
Adressen
62
127
TBX-Adressen
IP20 Monoblock IP20 modular
IP65 Monoblock
1 bis 31
1 bis 31
1 bis 62
1 bis 62, 64 bis 127
WARNUNG
UNERWARTETES SYSTEMVERHALTEN
Prüfen Sie die Adressen der Geräte, um Folgendes sicherzustellen:
Die Nummer des Anschlusspunktes des Gerätes auf dem Fipio-Bus muss eindeutig sein.
Diese Nummer muss der in der Konfiguration angegebenen Nummer entsprechen.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
TBX-Monoblockmodul der Schutzart IP20
Adressierung eines digitalen TBX-Monoblockmoduls der Schutzart IP20 (maximal 31 Geräte je
Architektur).
Das nachfolgende Schema zeigt die Codierung des Geräts an der Adresse 15.
HINWEIS: Die 3 höherwertigen Mikroschalter (links) sind inaktiv, ihre Stellung ist bedeutungslos.
112
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
TBX-Monoblockmodul der Schutzart IP65
Codierung der Fipio-Adresse der TBX-Module der Schutzart IP65
Für die Inbetriebnahme des TBX-Moduls reicht es aus, die Geräteadresse mittels der Schalter im
Innern des Moduls TBX BLP 10 (Nummer 1 bis einschließlich 99) gemäß dem folgenden Schema zu codieren:
Die nachfolgende Tabelle zeigt Beispiele für die verschiedenen, in den Mikroschalterreihen möglichen Adressen.
Niederwertiger Switch Wert
1
Höherwertiger Switch Wert
16
2 32
3 48
Beispiel: Um die Adresse 37 (5 + 32) zu erhalten, müssen Sie folgende Stellung mittels der
Mikroschalter codieren:
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
TBX modular
Adressierung eines modularen TBX-Moduls (maximal 126 Geräte je Architektur)
Das nachfolgende Schema zeigt die Codierung des Geräts an der Adresse 62.
114
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Konfiguration der E/A-Einheiten Abschnitt 2.10
Konfiguration der E/A-Einheiten
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die Konfiguration der TBX TOR-E/A-Einheiten IP20 und IP65.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Konfiguration der digitalen E/A-Einheiten der Schutzart IP65 (Leckstrom)
Zugriff auf die Mikroschalter SW1 und SW2 (digitale E/A-Einheiten der Schutzart IP20)
Konfiguration des Mikroschalters SW1 (digitale E/A-Einheiten der Schutzart IP20)
Konfiguration des Mikroschalters SW2 (digitale E/A-Einheiten der Schutzart IP20)
Seite
35008169 12/2018
115
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Konfiguration der digitalen E/A-Einheiten der Schutzart IP65 (Leckstrom)
Allgemeines
HINWEIS: Der Sensor weist einen Leckstrom auf, der zwischen 0,45 mA und 1 mA liegt.
116
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Zugriff auf die Mikroschalter SW1 und SW2 (digitale E/A-Einheiten der Schutzart IP20)
Allgemeines
Die Abbildung zeigt die Position der Mikroschalter SW1 und SW2 an digitalen TBX-Modulen der
Schutzart IP20.
Vorgehensweise
Die nachfolgende Tabelle beschreibt das Verfahren für den Zugriff auf die Mikroschalter SW1 und
SW2, die sich auf der Leiterplatte befinden.
Schritt
1
2
Aktion
Ziehen Sie die Klemmleiste der E/A-Einheit heraus
.
Heben Sie die Abdeckung für den Zugriff auf die Leiterplatte an, indem Sie sie nach hinten schwenken (in Richtung der der Klemmleiste gegenüberliegenden
Seite).
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117
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Konfiguration des Mikroschalters SW1 (digitale E/A-Einheiten der Schutzart IP20)
Konfiguration
Der Mikroschalter SW1 ermöglicht die Einstellung des Leckstroms abhängig vom verwendeten
Sensor:
Leckstrom (natürliche oder provozierte Ableitung) Position von SW1
Der Sensor weist einen Leckstrom auf, der zwischen 0,45 mA und 1 mA liegt.
ON
Der Sensor weist einen Leckstrom auf, der zwischen 1 mA und 1,8 mA liegt.
OFF
Die nachfolgende Tabelle zeigt die verschiedenen möglichen Fälle.
Sensortype
2-adrige DDP, dessen
Leckstrom zwischen
0,45 mA und 1 mA liegt.
SW1 Externe Anpassung
ON Keine Anpassung
Abbildung
2-adrige DDP, dessen
Leckstrom zwischen 1 mA und 1,8 mA liegt.
OFF Keine Anpassung
118
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Sensortype
Positionsschalter mit der
Referenz XCM-A1102 P2A
SW1 Externe Anpassung
OFF Keine Anpassung (IDP 2, ausgestattet mit einem
Widerstand von 15 kΩ, verbunden mit dem
Öffnerkontakt).
Abbildung
Positionsschalter mit der
Referenz XCK-J161•••, ausgestattet mit einem
Modul ZCK-J82A.
OFF Keine Anpassung
Trockenkontakt oder
3-adrige DDP, dessen provozierter Leckstrom zwischen 0,45 mA und
1 mA liegt.
Trockenkontakt oder
3-adrige DDP, dessen provozierter Leckstrom zwischen 1 mA und 1,8 mA liegt.
ON Parallelschaltung eines
33 kΩ +-5 %
Widerstandes an den
Anschlussklemmen des
24 V-Sensors.
OFF Parallelschaltung eines
15 kΩ +-5 %
Widerstandes an den
Anschlussklemmen des
24 V-Sensors.
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119
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
HINWEIS: Der zulässige Widerstand der offenen Leitung beträgt:
500 kΩ mit SW1 in Position ON
200 kΩ mit SW1 in Position OFF
HINWEIS: Für jeden einzelnen Kanal kann die Leitungsüberwachung freigegeben oder nicht freigegeben sein; dies ermöglicht, die Sensoren mit Leckstrom aber auch Sensoren ohne
Leckstrom zu verwenden.
120
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TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
Konfiguration des Mikroschalters SW2 (digitale E/A-Einheiten der Schutzart IP20)
Konfiguration
Der Mikroschalter SW2 ermöglicht die Einstellung der Filterzeit der Eingänge:
Filterung
Schnelle Filterung bei 5 ms
Normale Filterung bei 35 ms
Position von SW2
ON
OFF
HINWEIS: Denken Sie im Fall eines Austauschs einer E/A-Einheit mit Leitungsüberwachung am
Eingang vor Ort daran, SW1 und SW2 für die neue E/A-Einheit zu konfigurieren, bevor Sie die
Applikation starten.
Die jeweiligen Positionen von SW1 und SW2 bestimmen die maximal zulässige Länge zwischen den Modulen mit Leitungsüberwachung und den Sensoren.
SW1 in der Position ON:
Max. Länge ohne 50 Hz-Koppelung
Max. Länge (240 V WS-Koppelung)
Max. Länge (24 V WS-Koppelung)
SW2 auf ON
500 m
10 m
100 m
SW2 auf OFF
500 m
200 m
500 m
SW1 in der Position OFF:
Max. Länge ohne 50 Hz-Koppelung
Max. Länge (240 V WS-Koppelung)
Max. Länge (24 V WS-Koppelung)
SW2 auf ON
500 m
35 m
350 m
SW2 auf OFF
500 m
200 m
500 m
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121
TBX: Allgemeine Vorschriften zur Inbetriebnahme
122
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX: Fehlerbehandlung
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Behandlung von Fehlern an dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodulen Kapitel 3
Behandlung von Fehlern an dezentralen TBX-Ein-
/Ausgangsmodulen
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die Behandlung von Hardwarefehlern im Zusammenhang mit den dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodulen.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Thema Abschnitt
3.1
3.2
Beschreibung der LED-Anzeigen
Fehlersuche
Seite
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123
TBX: Fehlerbehandlung
Beschreibung der LED-Anzeigen Abschnitt 3.1
Beschreibung der LED-Anzeigen
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die LED-Anzeigen der TBX-Module IP20 und IP65.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung der LED-Anzeigen der digitalen TBX-Module der Schutzart IP20
Beschreibung der LED-Anzeigen der digitalen TBX-Module der Schutzart IP65
Seite
124
35008169 12/2018
TBX: Fehlerbehandlung
Beschreibung der LED-Anzeigen der digitalen TBX-Module der Schutzart IP20
Allgemeines
Jedes dezentrale TBX-Ein-/Ausgangsmodul der Schutzart IP20 ist mit einem Anzeigebaustein ausgestattet, der die Anzeige seines Zustands und des Zustands seiner Kanäle ermöglicht.
Beschreibung
Die nachfolgende Abbildung zeigt den Anzeigebaustein der TBX-Module der Schutzart IP20
Die nachfolgende Tabelle beschreibt den Zustand der Anzeige-LEDs:
Anzeige-LEDs Permanent an
RUN (grün)
DEF (rot)
COM (gelb)
I/O (rot)
0 bis 15 (rot)
-
Gerät betriebsbereit
Gerät fehlerhaft
-
Blinkend
-
Fipio-Verbindung fehlerhaft
Zeigt an, dass ein Fipio-
Datenblock gesendet oder empfangen wird.
Verdrahtungsfehler oder
Fehler der
Sensoren/Stellglieder
(Kurzschluss, Schaltkreis unterbrochen, keine
Spannung vorhanden).
Kanal aktiv Leitungsfehler an den Modulen mit Leitungsüberwachung:
Schaltkreis unterbrochen
(blinkend, Typ Flash) oder
Kurzschluss (blinkend, Typ umgekehrter Flash).
-
-
-
-
Aus
Kanal inaktiv
HINWEIS: Bei einem TBX-Monoblockmodul werden nur die 16 ersten LEDs verwendet.
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125
TBX: Fehlerbehandlung
Beschreibung der LED-Anzeigen der digitalen TBX-Module der Schutzart IP65
Allgemeines
Jedes dezentrale TBX-Ein-/Ausgangsmodul der Schutzart IP65 ist mit Anzeige-LEDs ausgestattet, welche die Anzeige des Modulzustands und des Zustands seiner Kanäle ermöglichen.
Beschreibung
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Anzeige-LEDs der TBX-Module der Schutzart IP65 mit
8 Kanälen. Die Status-LEDs jedes Kanals befindet sich gegenüber des Anschlusspunktes des entsprechenden Kanals.
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Anzeige-LEDs der TBX-Module der Schutzart IP65 mit
16 Kanälen.
126
Die nachfolgende Tabelle beschreibt den Zustand der Anzeige-LEDs:
Anzeige-LED Permanent leuchtend
RUN (grün) Gerät in Betrieb
ERR (rot)
COM (gelb) -
Gerät fehlerhaft
-
Blinkend
Fipio-Verbindung fehlerhaft
Gibt an, dass ein Fipio-Frame gesendet oder empfangen wird.
-
-
-
Aus
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TBX: Fehlerbehandlung
Anzeige-LED Permanent leuchtend
I/O (rot) Verdrahtungsfehler oder Fehler der Sensoren/Stellglieder
(Kurzschluss, Schaltkreis unterbrochen, keine Spannung vorhanden).
0 bis 15 Kanal aktiv
-
Blinkend
Leitungsfehler an den Modulen mit Leitungsüberwachung:
Schaltkreis unterbrochen
(blinkend, Typ Flash) oder
Kurzschluss (blinkend, Typ umgekehrter Flash).
-
Aus
Kanal inaktiv
HINWEIS: Die Anzeige-LEDs der Module der Schutzart IP65 mit 16 Kanälen haben zwei unterschiedliche Farben:
Die geraden Kanäle sind mit den gelben Anzeige-LEDs verknüpft.
Die ungeraden Kanäle sind mit den grünen Anzeige-LEDs verknüpft.
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127
TBX: Fehlerbehandlung
Fehlersuche Abschnitt 3.2
Fehlersuche
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die Fehlersuche mittels der LED-Anzeigen der TBX-Module.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Anzeige von gemeinsamen Fehlern
Anzeige der Fehler der digitalen TBX-Module
Anzeige von Fehler der analogen TBX-Module
Seite
128
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TBX: Fehlerbehandlung
Anzeige von gemeinsamen Fehlern
Beschreibung
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Funktionsweise der LED-Anzeigen der dezentralen TBX-Ein-
/Ausgangsmodule.
Anzeige-LED An Blinkend Aus
RUN
(grün)
DEF (1)
(rot)
I/O
(rot)
Gerät in Betrieb -
Modulinterner Fehler oder keine
Spannungsversorgung an E/A-
Einheit Nr. 2 vorhanden oder
Versorgungsspannung zu gering
Externer Fehler
Der Fehlertyp ist vom ausgewählten dezentralen Ein-
/Ausgangsmodul abhängig:
digital
-
Fehler der Fipio-Verbindung.
Gerät spannungslos
Kein Fehler
Kein externer Fehler
Legende:
(1) ERR an den digitalen TBX-Modulen der Schutzart IP65.
HINWEIS: Beim Anschluss eines TBX-Moduls an den Fipio-Bus zeigt das simultane Blinken der 4
LEDs RUN, DEF (ERR an den digitalen TBX-Modulen der Schutzart IP65), COM und I/O an, dass die für dieses TBX-Modul definierte Adresse des Anschlusspunktes bereits von einem anderen, an den Bus angeschlossenen TBX-Modul verwendet wird.
Ändern Sie in diesem Fall die Codierung der Adresse des Anschlusspunktes.
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129
TBX: Fehlerbehandlung
Korrigierende Maßnahmen
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die zu ergreifenden korrigierenden Maßnahmen, wenn
Störungen angezeigt werden.
Anzeige-LED An Blinkend Aus
RUN
(grün)
DEF (1)
(rot)
I/O
(rot)
-
Überprüfen Sie den
Anschluss des
Steckverbinders TBX BLP 01
(IP20) oder TBX BLP 10
(IP65).
Überprüfen Sie die
Konfiguration des Moduls in der Programmierumgebung.
Überprüfen Sie, ob die
Spannung ≥ 19,4 V beträgt.
Falls ja:
Modulares TBX-Modul:
Ersetzen Sie das
Kommunikationsmodul oder die E/A-Einheit.
TBX-Monoblockmodul:
Ersetzen Sie das Modul.
Kontrollieren Sie die
Spannungsversorgung der
E/A-Einheit 2.
Der Fehlertyp ist vom ausgewählten dezentralen Ein-
/Ausgangsmodul abhängig:
digital
-
-
Überprüfen Sie den
Sicherungs-
Trennschutzschalter.
Überprüfen Sie den
Anschluss der Klemmleiste.
Überprüfen Sie die
Versorgungsspannung des
Moduls.
Legende:
(1) ERR an den digitalen TBX-Modulen der Schutzart IP65.
130
35008169 12/2018
TBX: Fehlerbehandlung
Anzeige der Fehler der digitalen TBX-Module
Beschreibung
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Funktionsweise der LED-Anzeigen der dezentralen TBX-Ein-
/Ausgangsmodule.
Anzeige-LED An Blinkend Aus
I/O
(rot)
Kanal
0 bis 15
(rot)
Fehler außerhalb des Moduls:
Kurzschluss an den
Ausgängen.
Unterbrochener Schaltkreis an den Eingängen, wenn das
Modul über eine
Leitungsüberwachung verfügt.
Keine Spannung an den
Sensoren/Stellgliedern vorhanden.
Kanal aktiv
-
Leitungsfehler an den Modulen mit Leitungsüberwachung:
Schaltkreis unterbrochen
(blinkend, Typ Flash) oder
Kurzschluss (blinkend, Typ umgekehrter Flash)
Kein externer Fehler
Kanal inaktiv
Korrigierende Maßnahmen
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die zu ergreifenden korrigierenden Maßnahmen, wenn
Störungen angezeigt werden.
Anzeige-LED An Blinkend Aus
I/O
(rot)
Kanal
0 bis 15
(rot)
-
Überprüfen Sie die Verdrahtung. -
Überprüfen Sie den festen
Sitz der Anschlussklemmen.
Überprüfen Sie den Sensor oder das Stellglied.
-
-
35008169 12/2018
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TBX: Fehlerbehandlung
Anzeige von Fehler der analogen TBX-Module
Beschreibung
Die nachfolgende Abbildung zeigt die LEDs des Anzeigebausteins der analogen TBX-Module.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Funktionsweise der LED-Anzeigen der dezentralen TBX-Ein-
/Ausgangsmodule.
Anzeige-LED An Blinkend Aus
COM
(gelb)
I/O (1)
(rot)
Kanal 0 bis 3 (2)
(rot)
-
Gibt an, dass ein Fipio-Frame gesendet oder empfangen wird.
Verdrahtungsfehler oder Fehler an den Sensoren/Stellgliedern:
Kurzschluss
Schaltkreis unterbrochen
Keine Spannung vorhanden
-
-
Fehler des entsprechenden
Kanals
Ein Kanalfehler wird bei einem
Fehler der Sensorverbindung erkannt.
-
-
Kein externer Fehler
132
35008169 12/2018
Anzeige-LED
Kanal 0 bis 15
(rot)
-
An Blinkend
Wenn alle LEDs von 0 bis 15 blinken (einige können permanent leuchten), bedeutet dies, dass ein interner Fehler erkannt wurde. In diesem Fall ist es erforderlich, das Modul auszutauschen.
Hinweis: Überprüfen Sie bei einem internen Fehler einer
Erweiterung, ob die Erweiterung richtig angeschlossen und spannungsversorgt ist.
-
TBX: Fehlerbehandlung
Aus
Legende:
(1)
(2)
LED für die Module TBX ASS 200 und TBX AMS 620 nicht verwendet.
Nur am Modul TBX AES 400.
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133
TBX: Fehlerbehandlung
134
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TBX: Bedeutung der Klemmen
35008169 12/2018
Bedeutung der Klemmen der dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodule Kapitel 4
Bedeutung der Klemmen der dezentralen TBX-Ein-
/Ausgangsmodule
Bedeutung der Klemmen
Beschreibung
Die folgende Tabelle beschreibt die Bedeutung der Klemmen der digitalen TBX-Module der
Schutzart IP20.
+IS
-IS
NC
N1
+CA
-CA
Cn, n+1
+Cs
Klemme Kommentar
+C Nur am Modul TBX DMS 16P22.
Diese intern mit +S (+24 V GS) verbundene Klemme dient als Sammelleitung für 2 Sensoren. Sie ist nicht gegen Kurzschluss geschützt.
+C Nur am Modul TBX DMS 16P22.
Diese intern mit -S (0 V) verbundene Klemme dient als Sammelleitung für 2 Stellglieder.
Diese intern mit +Os (+24 V GS) verbundene Klemme ist nicht gegen Kurzschluss geschützt.
Diese intern mit -Os (0 V) verbundene Klemme dient als Sammelleitung für 2 Stellglieder.
An den Modulen mit Relaisausgang dient diese Klemme als Sammelleitung für 2 Relais.
-Cs
+Csn, n+1
Diese intern mit +Is (+24 V GS oder +48 V GS) verbundene Klemme dient als Sammelleitung für
2 Sensoren. Sie ist nicht gegen Kurzschluss geschützt.
Diese intern mit -Is (0 V) verbundene Klemme dient als Sammelleitung für 2 3-adrige DDPs.
Nur für Module mit Leitungsüberwachung. Diese Klemme, die eine gegen Kurzschluss geschützte
Versorgung von +24 V GS liefert, dient als Sammelleitung für 2 Sensoren. Sie stammt von +Is
(+24 V GS).
In
I/On
Eingang (Input)
Nur am Modul TBX DMS 16P22.
Diese Klemme ist am Eingang (Input) oder am Ausgang (Output) konfigurierbar.
+ Klemme der Spannungsversorgung der Eingänge (Input supply): +24 V GS oder +48 V GS
- Klemme der Spannungsversorgung der Eingänge (Input supply): 0 V
On S
+OS
-OS
Potentialfreie Klemme: Nicht angeschlossen
Die zwei N1-Klemmen sind intern miteinander verbunden. Sie sind nur an den Modulen mit
12 oder 16 Relaisausgängen vorhanden.
Ausgang (Output)
+ Klemme der Spannungsversorgung der Ausgänge (Output supply): +24 V GS
- Klemme der Spannungsversorgung der Ausgänge (Output supply): 0 V
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135
TBX: Bedeutung der Klemmen
Klemme Kommentar
+Osn, n+1
+S
Nur am Modul TBX DMS 16P222.
Diese Klemme versorgt 2 statische 2 A-Ausgänge mit +24 V GS.
Nur am Modul TBX DMS 16P22.
+ Klemme der Spannungsversorgung der Eingänge und der Eingänge/Ausgänge (Supply):
+24 V GS
-S
+SV
Nur am Modul TBX DMS 16P22.
- Klemme der Spannungsversorgung der Eingänge und der Eingänge/Ausgänge (Supply): 0 V
+ Klemme der Spannungsversorgung des Moduls: +24 V GS oder +48 V GS Sie versorgt das
Kommunikationsmodul und die Ein-/Ausgangsschnittstelle des Basis- oder Erweiterungsmoduls.
-SV - Klemme der Spannungsversorgung des Moduls: 0 V. Sie versorgt das Kommunikationsmodul und die Ein-/Ausgangsschnittstelle des Basis- oder Erweiterungsmoduls.
136
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX CEP 1622
35008169 12/2018
Das dezentrale Eingangsmodul TBX CEP 1622 Kapitel 5
Das dezentrale Eingangsmodul TBX CEP 1622
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt das Modul TBX CEP 1622, seine technischen Daten und die
Verdrahtung der Klemme.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des Moduls TBX CEP 1622
Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX CEP 1622
Anschluss des Moduls TBX CEP 1622
Seite
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TBX CEP 1622
Beschreibung des Moduls TBX CEP 1622
Allgemeines
Das dezentrale Eingangsmodul TBX CEP 1622 ist ein Monoblockmodul, das 16 24 V GS-
Eingänge umfasst, die mit den 2- und 3-adrigen Näherungssensoren kompatibel sind.
Es ist mit einer im spannungslosen Zustand abnehmbaren Klemmleiste ausgestattet, die die direkte Verdrahtung der Sensoren ermöglicht.
Die Überwachung der Sensorspannung garantiert, dass diese ausreichend ist, um die ordnungs gemäße Funktionsweise der Eingänge zu gewährleisten.
Technische Daten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die technischen Daten des Moduls.
TBX CEP 1622
Nennspannung +SV
Versorgungsspannung +SV
Stromaufnahme an +SV
Stromaufnahme an +IS
(Belastungsniveau = 60 % der Eingänge ON)
Verlustleistung im Modul
(Belastungsniveau = 60 % der Eingänge ON)
Durchschlagsfestigkeit zwischen den
Eingängen und der Masse (GND)
Isolationswiderstand
Verpolungsschutz auf SV
24 V GS
19,2 bis 30 V GS
90 mA typisch bei 24 V
70 mA typisch bei 24 V
3,9 W bei 24 V
1500 V eff - 50/60 Hz während 1 min
> 10 MΩ unter 500 V GS
Ja: Diode in Serie
Legende:
SV
IS
Spannungsversorgung des Moduls
(Kommunikationsmodul und
Eingangsschnittstellen)
Spannungsversorgung der Sensoren
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35008169 12/2018
Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX CEP 1622
Allgemeine technische Daten
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Eingänge des Moduls
TBX CEP 1622:
Modul TBX CEP 1622
Nennspannung IS
Nennstrom
Spannungsversorgung der Sensoren IS
Spannung bei Status ON
Strom bei 11 V
Spannung bei Status ON
24 V GS
7 mA
19,2 bis 30 V GS
> 7 V
≥ 2 mA
< 5 V
Strom bei Status OFF
Eingangsimpedanz bei 24 V
Einschalteigenzeit
Auslösezeit
≤ 1,4 mA
3,4 kΩ
5 bis 11 ms
5 bis 13 ms
Zulässiger Leitungswiderstand (2-adrige DDP) 100 Ω
Zulässiger Leitungswiderstand (Trockenkontakt) 500 Ω
Zulässiger Ableitwiderstand (2-adrige DDP) 200 Ω
Zulässiger Ableitwiderstand (Trockenkontakt)
Norm IEC 1131
Kompatibilität DDP Telemecanique, 2-adrig
Kompatibilität DDP CENELEC, 3-adrig
Kompatibilität statische TBX-Ausgänge
Eingangstyp
Logiktyp
Verlustleistung je Kanal im Zustand 1
Verpolungsschutz auf IS
50 Ω
Typ 1
Ja
Ja
Ja widerstandsbehaftet positiv
0,17 W
Ja: Umgekehrte, parallelgeschaltete
Diode (externe, sehr flinke Sicherung,
2 A)
TBX CEP 1622
Legende:
IS Spannungsversorgung der Sensoren
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139
TBX CEP 1622
Anschluss des Moduls TBX CEP 1622
Prinzipschaltbild
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines widerstandsbehafteten Eingangs.
1 Garantierter Schwellenwert für Spannungsüberwachung OK: > 18 V, garantierter Schwellenwert für
Spannungsüberwachung fehlerhaft: < 14 V.
140
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Verdrahtung der Klemmleiste
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtung der Klemmleiste.
TBX CEP 1622
HINWEIS: A 2 Es muss unbedingt eine flinke 2-A-Sicherung zum Schutz der +C-Anschlus sklemmen
verwendet werden.
Es ist nicht erforderlich, die beiden +IS-Anschlussklemmen oder die beiden -IS-Anschlus sklemmen miteinander zu verbinden. Dagegen müssen unbedingt die Anschlussklemme -SV und eine Anschlussklemme -IS (0 V) miteinander verbunden werden.
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TBX CEP 1622
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TBX CSP 1622
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Das dezentrale Ausgangsmodul TBX CSP 1622 Kapitel 6
Das dezentrale Ausgangsmodul TBX CSP 1622
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt das Modul TBX CSP 1622, seine technischen Daten und die
Verdrahtung der Klemme.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des Moduls TBX CSP 1622
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX CSP 1622
Anschluss des Moduls TBX CSP 1622
Seite
35008169 12/2018
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TBX CSP 1622
Beschreibung des Moduls TBX CSP 1622
Allgemeines
Das dezentrale Ausgangsmodul TBX CSP 1622 ist ein Monoblockmodul, das 16 statische 24 V
GS 0,5 A-Ausgänge umfasst.
Es ist mit einer im spannungslosen Zustand abnehmbaren Klemmleiste ausgestattet, die die direkte Verdrahtung der Stellglieder ermöglicht.
Die Ausgänge sind geschützt ( siehe Seite 324 )
gegen Überlast und Kurzschluss.
Sobald ein Ausgang einen Fehler aufweist, leuchtet die LED I/O, und der Ausgang wird auf 0 gesetzt. Wenn der Fehler behoben ist, kann der Ausgang erneut aktiviert werden, wenn er wieder eingeschaltet wird.
Die Überwachung der Spannung der Stellglieder ermöglicht es, eine kohärente Verarbeitung der
Ausgänge bei Schwankungen in der Spannungsversorgung zu gewährleisten.
Technische Daten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die technischen Daten des Moduls.
TBX CSP 1622
Nennspannung +SV
Versorgungsspannung +SV
Stromaufnahme an +SV
Stromaufnahme an +OS
(mit keinem Ausgang aktiv)
Verlustleistung im Modul
(Belastungsniveau = 60 % der Ausgänge aktiv)
Durchschlagsfestigkeit zwischen den
Ausgängen und der Masse (GND)
Isolationswiderstand
Verpolungsschutz auf SV
24 V GS
19,2 bis 30 V GS
100 mA typisch bei 24 V
35 mA typisch bei 24 V
5,7 W bei 24 V
1500 V eff - 50/60 Hz während 1 min
> 10 MΩ unter 500 V GS
Ja: Diode in Serie
Legende:
SV
OS
Spannungsversorgung des Moduls
(Kommunikationsmodul und
Ausgangsschnittstellen)
Spannungsversorgung der Stellglieder
144
35008169 12/2018
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX CSP 1622
Allgemeine technische Daten
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Ausgänge des Moduls
TBX CSP 1622:
Modul TBX CSP 1622
Nennspannung IS
Nennstrom
Grenzwerte der Versorgungsspannung OS
Zulässige Leistung der Fadenlampe
Leckstrom im Zustand OFF
Spannungsabfall im Zustand ON
Umschaltzeit in Zustand ON oder OFF
Belastungsimpedanz im Zustand ON
Schutz der Ausgänge gegen Überlast
Schutz der Ausgänge gegen Überspannung
Verpolungsschutz auf OS
Lastunterbrechungserkennung
Konformität IEC 1131
Kompatibilität der Eingänge mit Gleichstrom
Logiktyp
Verlustleistung je Kanal im Zustand ON
Verpolungsschutz auf IS
24 V GS
0,5 A
19,2 bis 30 V GS
8 W
< 0,5 mA
< 0,4 V
≤ 1 ms
> 50 Ω
Ja: thermisch
Ja: Zener-Diode
Ja: Umgekehrte, parallelgeschaltete
Diode (externe, sehr flinke Sicherung,
12 A)
Nein
Ja
Ja positiv
0,35 W
Ja: Umgekehrte, parallelgeschaltete
Diode (externe, sehr flinke Sicherung,
2 A)
TBX CSP 1622
Legende:
OS Spannungsversorgung der Stellglieder
35008169 12/2018
145
TBX CSP 1622
Anschluss des Moduls TBX CSP 1622
Prinzipschaltbild
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines statischen 24 V 0,5 A-Ausgangs.
1 Garantierter Grenzwert für Spannungsüberwachung OK: > 18 V, Garantierter Grenzwert für Spannungs -
überwachung fehlerhaft: < 14 V.
146
35008169 12/2018
Verdrahtung der Klemmleiste
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtung der Klemmleiste.
TBX CSP 1622
HINWEIS: Die beiden Anschlussklemmen +OS
sowie die beiden Anschlus sklemmen -OS müssen unbedingt miteinander verbunden werden. Auch die Anschlussklemme -
SV und eine Anschlussklemme -OS (0 V) müssen unbedingt miteinander verbunden werden.
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TBX CSP 1622
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TBX CSP 1625
35008169 12/2018
Das dezentrale Ausgangsmodul TBX CSP 1625 Kapitel 7
Das dezentrale Ausgangsmodul TBX CSP 1625
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt das Modul TBX CSP 1625, seine technischen Daten und die
Verdrahtung der Klemme.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des Moduls TBX CSP 1625
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX CSP 1625
Anschluss des Moduls TBX CSP 1625
Seite
35008169 12/2018
149
TBX CSP 1625
Beschreibung des Moduls TBX CSP 1625
Allgemeines
Das dezentrale Ausgangsmodul TBX CSP 1625 ist ein Monoblockmodul, das 16 50 VA-
Relaisausgänge umfasst.
Es ist mit einer im spannungslosen Zustand abnehmbaren Klemmleiste ausgestattet, die die direkte Verdrahtung der Stellglieder ermöglicht.
Sobald ein Ausgang einen Fehler aufweist, wird er auf 0 gesetzt.
Technische Daten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die technischen Daten des Moduls.
TBX CSP 1625
Nennspannung +SV
Versorgungsspannung +SV
Stromaufnahme an +SV
(mit 60 % der Relais eingeschaltet)
Störfestigkeit bei Kurzeinbrüchen von +SV
(mit 60 % der Relais eingeschaltet)
Verlustleistung bei Nennleistung im Modul
(mit 60 % der Relais eingeschaltet)
Durchschlagsfestigkeit zwischen den
Ausgängen und der Masse (GND)
Isolationswiderstand
Verpolungsschutz auf SV
24 V GS
19,2 bis 30 V GS
195 mA typisch bei 24 V
10 ms
4,7 W bei 24 V
1500 V eff - 50/60 Hz während 1 min
> 10 MΩ unter 500 V GS
Ja: Diode in Serie
Legende:
SV Spannungsversorgung des Moduls
(Kommunikationsmodul und
Ausgangsschnittstellen)
150
35008169 12/2018
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX CSP 1625
Allgemeine technische Daten
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Ausgänge des Moduls
TBX CSP 1625:
Modul TBX CSP 1625
Betriebsspannung
Zulässiger Gleichstrom bei widerstandsbehaftetem Betrieb DC12
Zulässiger Gleichstrom bei induktivem
Betrieb DC13 (L/R = 60 ms)
Zulässiger Wechselstrom bei widerstandsbehaftetem Betrieb AC12
19 bis 30 V GS, 24 bis 264 V WS
24 W 0,2 x 10 6
10 W 10 6
Schaltspiele
Schaltspiele
Zulässiger Wechselstrom bei induktivem
Betrieb AC15
1 A - 110/220 V 0,2 x 10
0,5 A - 110/220 V 2 x 10
1 A - 24/48 V 0,5 x 10 6
2 A - 24 V 0,2 x 10 6
6
6
Schaltspiele
Schaltspiele
Schaltspiele
Schaltspiele
50 VA - 110/220 V 10
10 VA - 48/220 V 10
7
6 Schaltspiele
0,5 A - 110/220 V 2 x 10
1 A - 24 V 0,2 x 10
6
6
Schaltspiele
Schaltspiele
Schaltspiele
30 A Spitze 50 Schaltspiele Stochastische Stromunterbrechungen
(Öffnung bei Rufstrom des Schalters)
Thermostrom (1)
Ansprechzeit bei Einschalten
3 A
10 ms max.
Ansprechzeit bei Auslösung
Durchschlagsfestigkeit der Kontakte
20 ms max.
2000 V eff.
Kompatibilität der Eingänge mit Gleichstrom Ja
Schutz der Stellglieder gegen Überspannung Kein interner Schutz (2)
Schutz gegen Kurzschluss und Überlast Kein interner Schutz
TBX CSP 1625
35008169 12/2018
151
TBX CSP 1625
Sammelleitung je Kanal
Kontakttyp
Legende:
(1)
(2)
1 für 2 Kanäle
Schließkontakt
Maximalstrom, der den Kontakt passieren kann, ohne ihn zu beschädigen. Dieser mit dem Relais verbundene Wert darf nicht mit dem zulässigen Strom verwechselt werden, der sich auf das Modul bezieht und der das Ausschaltvermögen des
Relais (maximal schaltbarer Strom) und die technischen
Daten der anderen Komponenten, die zusammen den
Ausgang bilden, berücksichtigt.
Im Fall einer induktiven Last muss bei Wechselstrom unbedingt ein Varistor-RC- oder GMOV-Schaltkreis an den
Lastklemmen angeschlossen werden. Bei Gleichstrom muss eine umgekehrte Diode parallel an die Lastklemmen angeschlossen werden.
152
35008169 12/2018
TBX CSP 1625
Anschluss des Moduls TBX CSP 1625
Prinzipschaltbild
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines Relaisausgangs (Schließkontakte).
Verdrahtung der Klemmleiste
Das nachfolgende Verdrahtungsschema zeigt ein Verdrahtungsbeispiel: Die Modulausgänge werden vom Benutzer in drei separat gespeisten Gruppen organisiert (Ausgänge 0 bis 9,
Ausgänge 10 und 11 und Ausgänge 12 bis 15).
Die Anschlussklemmen NC ( siehe Seite 135 )
sind nicht im Modul verdrahtet, dienen aber zur
Verteilung des Nullleiters der Spannungsversorgung auf die verschiedenen Lasten. Zu diesem
Zweck werden Anschlussstege mit der Referenz TBX RV 015 verwendet.
Es wird ebenfalls ein Anschlusssteg verwendet, um die Sammelleitungen der Relais (C0,1,C2,3,
...) miteinander zu verbinden und an die Phase der Spannungsversorgung anzuschließen.
35008169 12/2018
153
TBX CSP 1625
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtung der Klemmleiste.
154
HINWEIS: Die zwei Anschlussklemmen N1 ( siehe Seite 135 ) sind intern miteinander verbunden.
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX EEP 08C22
35008169 12/2018
Das dezentrale Eingangsmodul TBX EEP 08C22 Kapitel 8
Das dezentrale Eingangsmodul TBX EEP 08C22
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt das Modul TBX EEP 08C22, seine technischen Daten und die
Verdrahtung der Eingangs-Steckverbinder.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Beschreibung des Moduls TBX EEP 08C22
Thema
Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX EEP 08C22
Anschluss des Moduls TBX EEP 08C22
Seite
35008169 12/2018
155
TBX EEP 08C22
Beschreibung des Moduls TBX EEP 08C22
Allgemeines
Das dichte, dezentrale Eingangsmodul TBX EEP 08C22 der Schutzart IP65 ist ein Monobloc kmodul, das 8 24 V GS-Eingänge umfasst, die mit den 2- und 3-adrigen Näherungssensoren kompatibel sindsind.
Es ist mit Steckverbindern des Typs M12 ausgestattet, die eine direkte Verdrahtung der Sensoren ermöglichen.
Die Überwachung der Sensorspannung garantiert, dass diese ausreichend ist, um die ordnungs gemäße Funktionsweise der Eingänge zu gewährleisten.
Technische Daten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die technischen Daten des Moduls.
TBX EEP 08C22
Nennspannung
Versorgungsspannung
Stromaufnahme bei +24 V
Stromaufnahme bei +24 V
(Belastungsniveau = 60 % der Eingänge ON)
Verlustleistung im Modul
(Belastungsniveau = 60 % der Eingänge ON)
Durchschlagsfestigkeit zwischen den
Eingängen und der Masse (GND)
Isolationswiderstand
Verpolungsschutz an +24 V
24 V GS
19,2 bis 30 V GS
135 mA typisch bei 24 V (8 Kanäle bei 0)
190 mA typisch bei 24 V
5,2 W bei 24 V
1.500 V GS während 1 min
> 10 MΩ unter 500 V GS
Ja: Dioden in Serie
Legende:
SV Spannungsversorgung des Moduls
(Kommunikationsmodul und
Ausgangsschnittstellen)
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TBX EEP 08C22
Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX EEP 08C22
Allgemeine technische Daten
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Eingänge des Moduls
TBX EEP 08C22:
Modul TBX EEP 08C22
Nennspannung
Nennstrom
Geberversorgung
Spannung bei Status ON
Strom bei 11 V
Spannung bei Status OFF
Strom bei Status OFF
Eingangsimpedanz bei 24 V
Einschalteigenzeit
Auslösezeit
≤ 2 mA
3,4 kΩ
5 bis 8.5 ms
5 bis 8.5 ms
Zulässiger Leitungswiderstand (2-adrige DDP) 100 Ω
Zulässiger Leitungswiderstand (Trockenkontakt) 500 Ω
Norm IEC 1131 Typ 2
Kompatibilität DDP Telemecanique, 2-adrig
Kompatibilität DDP CENELEC, 3-adrig
Kompatibilität statische TBX-Ausgänge
Eingangstyp
Logiktyp
Verlustleistung je Kanal im Zustand 1
Schutz der Anschlussklemme 4 (Signal) gegen
Überlast oder Kurzschluss
Verpolungsschutz per Diode an +24 V
24 V GS
6 mA
19,2 bis 30 V GS
≥ 11 V
≥ 5 mA
< 6 V
Ja
Ja (Leckstrom ≥ 1 mA)
Ja
Stromsenken positiv
0,17 W
Ja
Ja
35008169 12/2018
157
TBX EEP 08C22
Anschlüsse
Die nachfolgende Tabelle zeigt den Anschluss der Kanäle des Moduls TBX EEP 08C22
Abbildung
Steckbuchse des Typs M12 (eine je Kanal)
4
5
2
3
Klemme Beschreibung
1 +24 V (vom Modul geliefert) nicht angeschlossen
0 V (vom Modul geliefert)
Sensorsignal
Erdung
158
35008169 12/2018
TBX EEP 08C22
Anschluss des Moduls TBX EEP 08C22
Prinzipschaltbild
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines Eingangs mit Leitungsüberwachung.
1 Der Widerstand R ermöglicht im Fall eines Trockenkontakts oder eines 3-adrigen DDP-Sensors die
Nutzung der Funktion Leitungsüberwachung am Eingang.
2 Die Geberversorgung erfolgt über das Modul.
35008169 12/2018
159
TBX EEP 08C22
Verdrahtung der Eingangs-Steckverbinder
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtung der Eingangs-Steckverbinder.
160
HINWEIS: Das Modul wird über das Kabel TBX FP CB100 gespeist.
WARNUNG
KURZSCHLUSS - VERLUST DER DICHTE
Stecken Sie die Kabeleinführungen auf Steckplätzen auf, auf denen keine Kanäle verwendet werden (Anzugsdrehmoment der Kabeleinführungen: 1 Nm), um die Dichte gemäß Schutzart
IP65 zu gewährleisten.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX ESP 08C22
35008169 12/2018
Das dezentrale Ausgangsmodul TBX ESP 08C22 Kapitel 9
Das dezentrale Ausgangsmodul TBX ESP 08C22
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt das Modul TBX ESP 08C22, seine technischen Daten und die
Verdrahtung der Ausgangs-Steckverbinder.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Beschreibung des Moduls TBX ESP 08C22
Thema
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX ESP 08C22
Anschluss des Moduls TBX ESP 08C22
Seite
35008169 12/2018
161
TBX ESP 08C22
Beschreibung des Moduls TBX ESP 08C22
Allgemeines
Das gekapselte dezentrale Ausgangsmodul TBX ESP 08C22 der Schutzart IP65 ist ein Monobloc kmodul, das 8 statische 24 VDC 0,5 A-Ausgänge umfasst.
Es ist mit Steckverbindern des Typs M12 ausgestattet, die eine direkte Verdrahtung der
Stellglieder ermöglichen.
Die Ausgänge sind geschützt ( siehe Seite 324 )
gegen Überlast und Kurzschluss.
Sobald ein Ausgang einen Fehler aufweist, leuchtet die LED I/O, und der Ausgang wird auf 0 gesetzt. Wenn der Fehler behoben ist, kann der Ausgang erneut aktiviert werden, wenn er wieder eingeschaltet wird.
Die Überwachung der Spannung der Stellglieder ermöglicht es, eine kohärente Verarbeitung der
Ausgänge bei Schwankungen in der Spannungsversorgung zu gewährleisten.
Technische Spezifikationen
Die nachfolgende Tabelle zeigt die technischen Daten des Moduls.
TBX ESP 08C22
Nennspannung
Versorgungsspannung
Stromaufnahme bei +24 V (1)
Stromaufnahme bei +24 V (2)
(mit keinem Ausgang aktiv)
Verlustleistung im Modul
(Belastungsniveau = 60 % der Ausgänge aktiv)
Durchschlagsfestigkeit zwischen den
Ausgängen und der Masse (GND)
Isolationswiderstand
Verpolungsschutz an +24 V (1)
R on
der Ausgänge
24 VCC
19,2 bis 30 VDC
107 mA typisch bei 24 V
120 mA typisch bei 24 V
4,1 W bei 24 V
1.500 VDC während 1 min
> 10 MΩ unter 500 VDC
Ja: Diode in Serie (3)
1.006 Ω max.
Legende:
(1)
(2)
(3)
Spannungsversorgung des Moduls
(Kommunikationsmodul und
Ausgangsschnittstellen)
Spannungsversorgung der Stellglieder
Nur wenn die 24 V des Moduls und die 24 V der Stellglieder potentialgetrennt sind.
162
35008169 12/2018
TBX ESP 08C22
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX ESP 08C22
Allgemeine technische Daten
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Ausgänge des Moduls
TBX ESP 08C22:
Modul TBX ESP 08C22
Nennspannung
Nennstrom
Grenzwerte der Versorgungsspannung OS
Zulässige Leistung der Fadenlampe
Leckstrom im Zustand OFF
Spannungsabfall im Zustand ON
Umschaltzeit in Zustand ON oder OFF
Belastungsimpedanz im Zustand ON
Schutz der Ausgänge gegen Überlast
Überspannungsschutz der Geberversorgung
Verpolungsschutz an der Spannungsversorgung der Stellglieder
Lastunterbrechungserkennung
Konformität IEC 1131
Kompatibilität der Eingänge mit Gleichstrom
Logiktyp
Verlustleistung je Kanal im Zustand ON
24 V GS
0,5 A
19,2 bis 30 V GS
8 W
< 2 mA
< 0,4 V
≤ 1 ms
> 50 Ω
< 3 kΩ
Ja: thermisch
Ja: Zener-Diode
Nein
Ja
Ja
Ja positiv
0,25 W
Anschlüsse
Die nachfolgende Tabelle zeigt den Anschluss der Kanäle des Moduls TBX ESP 08C22
Abbildung
Steckbuchse des Typs M12 (eine je Kanal)
4
5
2
3
Klemme Beschreibung
1 +24 V (vom Modul geliefert) nicht angeschlossen
0 V (vom Modul geliefert)
Signal Stellglieder
Erdung
35008169 12/2018
163
TBX ESP 08C22
Anschluss des Moduls TBX ESP 08C22
Schaltplan
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines statischen Ausgangs mit 24 V und
0,5 A.
1 Garantierter Grenzwert für Spannungsüberwachung OK: > 18 V, garantierter Grenzwert für Spannungs -
überwachung fehlerhaft: < 14 V.
2 Diese Spannungsversorgung ist über den TBX BAS 10 angeschlossen.
164
35008169 12/2018
Verdrahtung der Ausgangs-Steckverbinder
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtung der Ausgangs-Steckverbinder.
TBX ESP 08C22
HINWEIS: Das Modul wird über das Kabel TBX FP CB100 gespeist.
Die nachfolgende Tabelle zeigt den Maximalstrom je Modul.
Anzahl der Kanäle
8 direkte Kanäle
6 direkte Kanäle
2 verstärkte Kanäle
7 direkte Kanäle
1 verstärkter Kanal
Maximalstrom des Ausgangs je Modul
8 x 0,5 A = 4 A
6 x 0,5 A + 2 x 1 A = 5 A
7 x 0,5 A + 1 x 2 A = 5,5 A
WARNUNG
KURZSCHLUSS - VERLUST DER DICHTE
Stecken Sie die Kabeleinführungen auf Steckplätzen auf, auf denen keine Kanäle verwendet werden, um die Dichte gemäß Schutzart IP65 zu gewährleisten.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
35008169 12/2018
165
TBX ESP 08C22
Anschluss des Steckverbinders TBX BAS 10
Die nachfolgende Abbildung zeigt die verschiedenen Teile des Steckverbinders TBX BAS 10.
166
Der Anschluss des Kabels (Durchmesser zwischen 7,5 und 10 mm) erfolgt über eine
Schraubklemmleiste. Die nachfolgende Tabelle beschreibt seine Montage.
5
6
Schritt
1
2
3
4
7
Maßnahme
Ziehen Sie das Kabel auf maximal 2 cm blank.
Montieren Sie den Steckverbinder wie folgt:
Montieren Sie die Teile A, B, C und D und verschrauben Sie sie, ohne Teil D
zu stark anzuziehen.
Setzen Sie Teil E auf Teil H.
Führen Sie das Kabel durch das erste montierte Teil hindurch
(Kabeleinführungen).
Klemmen Sie die Drähte an den Anschlussklemmen des zweiten Teils ein (+ an der Anschlussklemme 1, - an der Anschlussklemme 3, Schutzerde an der
Anschlussklemme 4).
Achtung: Wenn die 24 V-Stromversorgungen des Moduls und die 24 V der
Stellglieder nicht potentialgetrennt sind, kann eine Verpolung zur Beschädigung des Moduls führen.
Montieren Sie Teil F an Teil H.
Befestigen Sie das Kabel mittels Teil G und den beiden Schrauben in der
Kabelklemme F.
Fügen Sie die beiden Teile des Steckverbinders zusammen, und klemmen Sie die
Kabeleinführungen D fest.
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX EEP 1622
35008169 12/2018
Das dezentrale Eingangsmodul TBX EEP 1622 Kapitel 10
Das dezentrale Eingangsmodul TBX EEP 1622
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt das Modul TBX EEP 1622, seine technischen Daten und die
Verdrahtung der Eingangs-Steckverbinder.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des Moduls TBX EEP 1622
Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX EEP 1622
Anschluss des Moduls TBX EEP 1622
Seite
35008169 12/2018
167
TBX EEP 1622
Beschreibung des Moduls TBX EEP 1622
Allgemeines
Das dichte, dezentrale Eingangsmodul TBX EEP 1622 der Schutzart IP65 ist ein Monobloc kmodul, das 16 24 V GS-Eingänge umfasst, die mit den 2- und 3-adrigen DDPs kompatibel sind.
Es ist mit Steckverbindern des Typs M12 ausgestattet, die eine direkte Verdrahtung der Sensoren ermöglichen.
Die Überwachung der Sensorspannung garantiert, dass diese ausreichend ist, um die ordnungs gemäße Funktionsweise der Eingänge zu gewährleisten.
Technische Daten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die technischen Daten des Moduls.
TBX EEP 1622
Nennspannung
Versorgungsspannung
Stromaufnahme bei +24 V
Stromaufnahme bei +24 V
(Belastungsniveau = 60 % der Eingänge ON)
Verlustleistung im Modul
(Belastungsniveau = 60 % der Eingänge ON)
Durchschlagsfestigkeit zwischen den
Ausgängen und der Masse (GND)
Isolationswiderstand
Verpolungsschutz an +24 V
24 V GS
19.2 bis 30 V GS
95 mA typisch bei 24 V (16 Kanäle bei 0)
240 mA typisch bei 24 V
4 W bei 24 V
1500 V GS während 1 min
> 10 MΩ unter 500 V GS
Ja: Dioden in Serie
168
35008169 12/2018
Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX EEP 1622
Allgemeine technische Daten
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Eingänge des Moduls
TBX EEP 1622:
Modul TBX EEP 1622
Nennspannung
Nennstrom
Geberversorgung
Spannung bei Status ON
Strom bei 11 V
Spannung bei Status ON
24 V GS
7 mA
19,2 bis 30 V GS
≥ 7 V
≥ 2 mA
< 5 V
Strom bei Status OFF
Eingangsimpedanz bei 24 V
Einschalteigenzeit
Auslösezeit
≤ 1,4 mA
3,4 kΩ
5 bis 11 ms
5 bis 13 ms
Zulässiger Leitungswiderstand (2-adrige DDP) 100 Ω
Zulässiger Leitungswiderstand (Trockenkontakt) 500 Ω
Norm IEC 1131 Typ 1
Kompatibilität DDP Telemecanique, 2-adrig
Kompatibilität DDP CENELEC, 3-adrig
Kompatibilität statische TBX-Ausgänge
Eingangstyp
Logiktyp
Verlustleistung je Kanal im Zustand ON
Ja
Ja
Ja widerstandsbehaftet positiv
0,17 W
TBX EEP 1622
35008169 12/2018
169
TBX EEP 1622
Anschlüsse
Die nachfolgende Tabelle zeigt den Anschluss der Kanäle des Moduls TBX EEP 1622
Abbildung Klemme Beschreibung
Steckbuchse des Typs M12 (eine je zwei Kanäle) 1 +24 V (vom Modul geliefert)
2
3
4
5
Sensorsignal, grüne LED
(ungerader Kanal 1, 3, ..., 15)
0 V (vom Modul geliefert)
Sensorsignal, gelbe LED
(gerader Kanal 0, 2, ..., 14)
Erdung
170
35008169 12/2018
TBX EEP 1622
Anschluss des Moduls TBX EEP 1622
Prinzipschaltbild
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines widerstandsbehafteten Eingangs.
1 Die Geberversorgung erfolgt über das Modul.
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171
TBX EEP 1622
Verdrahtung der Eingangs-Steckverbinder
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtung der Eingangs-Steckverbinder.
172
HINWEIS: Das Modul wird über das Kabel TBX FP CB100 gespeist.
WARNUNG
KURZSCHLUSS - VERLUST DER DICHTE
Stecken Sie die Kabeleinführungen auf Steckplätzen auf, auf denen keine Kanäle verwendet werden, um die Dichte gemäß Schutzart IP65 zu gewährleisten.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
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TBX ESP 1622
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Das dezentrale Ausgangsmodul TBX ESP 1622 Kapitel 11
Das dezentrale Ausgangsmodul TBX ESP 1622
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt das Modul TBX ESP 1622, seine technischen Daten und die
Verdrahtung der Ausgangs-Steckverbinder.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des Moduls TBX ESP 1622
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX ESP 1622
Anschluss des Moduls TBX ESP 1622
Seite
35008169 12/2018
173
TBX ESP 1622
Beschreibung des Moduls TBX ESP 1622
Allgemeines
Das gekapselte dezentrale Ausgangsmodul TBX ESP 1622 der Schutzart IP65 ist ein Monobloc kmodul, das 16 statische 24 VDC 0,5 A-Ausgänge umfasst.
Es ist mit Steckverbindern des Typs M12 ausgestattet, die eine direkte Verdrahtung der
Stellglieder ermöglichen.
Die Ausgänge sind geschützt ( siehe Seite 324 )
gegen Überlast und Kurzschluss.
Sobald ein Ausgang einen Fehler aufweist, leuchtet die LED I/O, und der Ausgang wird auf 0 gesetzt. Wenn der Fehler behoben ist, kann der Ausgang erneut aktiviert werden, wenn er wieder eingeschaltet wird.
Die Überwachung der Spannung der Stellglieder ermöglicht es, eine kohärente Verarbeitung der
Ausgänge bei Schwankungen in der Spannungsversorgung zu gewährleisten.
Technische Spezifikationen
Die nachfolgende Tabelle zeigt die technischen Daten des Moduls.
TBX ESP 1622
Nennspannung
Versorgungsspannung
Stromaufnahme bei +24 V (1)
Stromaufnahme bei +24 V (2)
(mit keinem Ausgang aktiv)
Verlustleistung im Modul
(Belastungsniveau = 60 % der Ausgänge aktiv)
Durchschlagsfestigkeit zwischen den
Ausgängen und der Masse (GND)
Isolationswiderstand
Verpolungsschutz an +24 V (1)
24 VCC
19,2 bis 30 VDC
107 mA typisch bei 24 V
51 mA typisch bei 24 V
4,3 W bei 24 V
1.500 VDC während 1 min
> 10 MΩ unter 500 VDC
Ja, per Dioden in Serie (3)
Legende:
(1)
(2)
(3)
Spannungsversorgung des Moduls
(Kommunikationsmodul und
Ausgangsschnittstellen)
Spannungsversorgung der Stellglieder
Nur wenn die 24 V des Moduls und die 24 V der Stellglieder potentialgetrennt sind.
174
35008169 12/2018
TBX ESP 1622
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX ESP 1622
Allgemeine technische Daten
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Ausgänge des Moduls
TBX ESP 1622:
Modul TBX ESP 1622
Nennspannung
Nennstrom
Grenzwerte der Versorgungsspannung OS
Zulässige Leistung der Fadenlampe
Leckstrom im Zustand OFF
Spannungsabfall im Zustand ON
Umschaltzeit in Zustand ON oder OFF
Belastungsimpedanz im Zustand ON
Schutz der Ausgänge gegen Überlast
Überspannungsschutz der Geberversorgung
Verpolungsschutz an der Spannungsversorgung der Stellglieder
Lastunterbrechungserkennung
Konformität IEC 1131
Kompatibilität der Eingänge mit Gleichstrom
Logiktyp
Verlustleistung je Kanal im Zustand ON
24 VCC
0,5 A
19,2 bis 30 VCC
8 W
< 2 mA
< 0,4 V
≤ 1 ms
> 50 Ω
< 3 kΩ
Ja: thermisch
Ja, mittels Zenerdiode
Ja, durch umgekehrte Diode (flinke externe
9 A-Sicherung) (1)
Ja
Ja
Ja positiv
0,05 W
Legende:
(1) Nur wenn die 24 V des Moduls und die 24 V der Stellglieder potentialgetrennt sind, und wenn eine flinke 9 A-Sicherung an den + 24 V der Stellglieder angebracht ist.
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175
TBX ESP 1622
Anschlüsse
Die nachfolgende Tabelle zeigt den Anschluss der Kanäle des Moduls TBX ESP 1622
Abbildung Klemme Beschreibung
Steckbuchse des Typs M12 (eine je zwei Kanäle) 1 +24 V (vom Modul geliefert)
2
3
4
5
Signal Stellglied, grüne LEDs
(ungerader Kanal 1, 3, ..., 15)
0 V (vom Modul geliefert)
Stellglied-Signal, gelbe LEDs
(gerader Kanal 0, 2, ..., 14)
Erdung
176
35008169 12/2018
TBX ESP 1622
Anschluss des Moduls TBX ESP 1622
Schaltplan
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines statischen Ausgangs mit 24 V und
0,5 A.
1 Garantierter Grenzwert für Spannungsüberwachung OK: > 18 V, garantierter Grenzwert für Spannungs -
überwachung fehlerhaft: < 14 V.
2 Diese Spannungsversorgung ist über den TBX BAS 10 angeschlossen.
35008169 12/2018
177
TBX ESP 1622
Verdrahtung der Ausgangs-Steckverbinder
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtung der Ausgangs-Steckverbinder.
178
HINWEIS: Das Modul wird über das Kabel TBX FP CB100 gespeist.
WARNUNG
KURZSCHLUSS - VERLUST DER DICHTE
Stecken Sie die Kabeleinführungen auf Steckplätzen auf, auf denen keine Kanäle verwendet werden, um die Dichte gemäß Schutzart IP65 zu gewährleisten.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
35008169 12/2018
TBX ESP 1622
Anschluss des Steckverbinders TBX BAS 10
Die nachfolgende Abbildung zeigt die verschiedenen Teile des Steckverbinders TBX BAS 10.
5
6
7
Der Anschluss des Kabels (Durchmesser zwischen 7,5 und 10 mm) erfolgt über eine
Schraubklemmleiste. Die nachfolgende Tabelle beschreibt seine Montage.
3
4
Schritt
1
2
Maßnahme
Ziehen Sie das Kabel auf maximal 2 cm blank.
Montieren Sie den Steckverbinder wie folgt:
Montieren Sie die Teile A, B, C und D und verschrauben Sie sie, ohne Teil D zu stark
anzuziehen.
Setzen Sie Teil E auf Teil H.
Führen Sie das Kabel durch das erste montierte Teil hindurch (Kabeleinführungen).
Klemmen Sie die Drähte an den Anschlussklemmen des zweiten Teils ein (+ an der
Anschlussklemme 1, - an der Anschlussklemme 3, Schutzerde an der Anschlussklemme 4).
Achtung: Wenn die 24 V-Stromversorgungen des Moduls und die 24 V der Stellglieder nicht potentialgetrennt sind, kann eine Verpolung zur Beschädigung des Moduls führen.
Montieren Sie Teil F an Teil H.
Befestigen Sie das Kabel mittels Teil G und den beiden Schrauben in der Kabelklemme F.
Fügen Sie die beiden Teile des Steckverbinders zusammen, und klemmen Sie die
Kabeleinführungen D fest.
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179
TBX ESP 1622
180
35008169 12/2018
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TBX DES 1622
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Das dezentrale Eingangsmodul TBX DES 1622 Kapitel 12
Das dezentrale Eingangsmodul TBX DES 1622
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt das Modul TBX DES 1622, seine technischen Daten und die
Verdrahtung der Klemme.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des Moduls TBX DES 1622
Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX DES 1622
Anschluss des Moduls TBX DES 1622
Seite
35008169 12/2018
181
TBX DES 1622
Beschreibung des Moduls TBX DES 1622
Allgemeines
Das Modul TBX DES 1622 ist eine modulare E/A-Einheit, die aus 16 24 V GS-Eingängen besteht, die mit den 2- und 3-adrigen Näherungssensoren kompatibel sind. Das Modul ist mit einer im spannungslosen Zustand abnehmbaren Klemmleiste ausgestattet, die die direkte Verdrahtung der
Sensoren ermöglicht.
Die Überwachung der Sensorspannung garantiert, dass diese ausreichend ist, um die ordnungs gemäße Funktionsweise der Eingänge zu gewährleisten.
Die Eingänge dieses Moduls weisen Funktionen ( siehe Seite 320
verschiedenen Tasks der Applikation zuzuweisen.
) auf, die in bestimmten Fällen
für eine Gruppe von Kanälen identisch sind. So ist es möglich, die 2 Kanalgruppen des Moduls
Technische Daten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die technischen Daten des Moduls.
TBX DES 1622
Nennspannung +SV
Versorgungsspannung +SV
Stromaufnahme an +SV des Basismoduls
(bei 24 V) (1) wenn E/A-Einheit am
Basismodul wenn E/A-Einheit am
Erweiterungsmodul
Stromaufnahme an +SV des Erweiterungsmoduls (bei 24 V)
24 V GS
19,2 bis 30 V GS
20 mA typisch vernachlässigbar
Stromaufnahme an +IS (bei 24 V)
(Belastungsniveau = 60 % der Eingänge ON)
Verlustleistung in der E/A-Einheit (2)
(Belastungsniveau = 60 % der Eingänge ON)
15 mA typisch
150 mA typisch
4,1 W bei 24 V
Durchschlagsfestigkeit zwischen den Eingängen und der Masse (GND) 1500 V eff - 50/60 Hz während 1 min
Isolationswiderstand > 10 MΩ unter 500 V GS
Legende:
SV
IS
(1)
(2)
Spannungsversorgung des Moduls (Kommunikationsmodul, falls vorhanden, und Eingangsschnittstellen)
Spannungsversorgung der Sensoren
Stromaufnahme an +SV vom Kommunikationsmodul des
Basismoduls: 70 mA (bei 24 V)
Verlustleistung des Kommunikationsmoduls des Basismoduls: 1,7 W bei 24 V
182
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Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX DES 1622
Allgemeine technische Daten
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Eingänge des Moduls
TBX DES 1622:
Modul TBX DES 1622
Nennspannung IS
Nennstrom bei 24 V
Spannungsversorgung der Sensoren IS
Spannung bei Status ON
Strom bei 11 V
Spannung bei Status OFF
Strom bei Status OFF
Eingangsimpedanz
Einschalteigenzeit
Auslösezeit
24 V GS
15 mA
19.2 bis 30 V GS
≥ 11 V
≥ 6 mA
< 5 V
≤ 2 mA
1,6 kΩ
7 bis 15.5 ms
7 bis 15.5 ms
Zulässiger Leitungswiderstand (2-adrige DDP) 100 Ω
Zulässiger Leitungswiderstand
(Trockenkontakt)
500 Ω
Zulässiger Ableitwiderstand (2-adrige DDP) > 100 kΩ
Zulässiger Ableitwiderstand (Trockenkontakt) > 30 kΩ
Norm IEC 1131 Typ 2
Kompatibilität DDP Telemecanique, 2-adrig
Kompatibilität DDP CENELEC, 3-adrig
Kompatibilität statische TBX-Ausgänge
Eingangstyp
Ja
Ja
Ja widerstandsbehaftet
Logiktyp
Verlustleistung je Kanal im Zustand ON
Schutz der Anschlussklemme +Cs gegen
Überlast oder Kurzschluss
Verpolungsschutz auf IS positiv
0,36 W
Nein
Ja: Umgekehrte, parallelgeschaltete Diode
(externe, sehr flinke Sicherung, 2 A)
TBX DES 1622
Legende:
IS Spannungsversorgung der Sensoren
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183
TBX DES 1622
Anschluss des Moduls TBX DES 1622
Prinzipschaltbild
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines widerstandsbehafteten Eingangs.
1 Garantierter Grenzwert für Spannungsüberwachung OK: > 18 V, Garantierter Grenzwert für Spannungs -
überwachung fehlerhaft: < 14 V.
184
35008169 12/2018
Verdrahtung der Klemmleiste
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtung der Klemmleiste.
TBX DES 1622
HINWEIS: Da die Anschlussklemmen Cs
nicht gegen Kurzschluss geschützt sind, muss unbedingt eine sehr flinke 2 A-Sicherung an der Geberversorgung IS verdrahtet werden.
Es ist nicht erforderlich, die beiden +IS-Anschlussklemmen oder die beiden –IS-Anschlus sklemmen miteinander zu verbinden. Dagegen müssen unbedingt die Anschlussklemme -SV und eine Anschlussklemme -IS (0 V) miteinander verbunden werden.
35008169 12/2018
185
TBX DES 1622
186
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TBX DES 16C22
35008169 12/2018
Das dezentrale Eingangsmodul TBX DES 16C22 Kapitel 13
Das dezentrale Eingangsmodul TBX DES 16C22
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt das Modul TBX DES 16C22, seine technischen Daten und die
Verdrahtung der Klemme.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Beschreibung des Moduls TBX DES 16C22
Thema
Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX DES 16C22
Anschluss des Moduls TBX DES 16C22
Seite
35008169 12/2018
187
TBX DES 16C22
Beschreibung des Moduls TBX DES 16C22
Allgemeines
Das Modul TBX DES 16C22 ist eine modulare E/A-Einheit, die aus 16 24 V GS-Eingängen besteht, die mit den 2- und 3-adrigen Näherungssensoren kompatibel sind. Das Modul ist mit einer im spannungslosen Zustand abnehmbaren Klemmleiste ausgestattet, die die direkte Verdrahtung der Sensoren ermöglicht.
Die Überwachung der Sensorspannung garantiert, dass diese ausreichend ist, um die ordnungs gemäße Funktionsweise der Eingänge zu gewährleisten.
Die Eingänge dieses Moduls weisen Funktionen ( siehe Seite 320
verschiedenen Tasks der Applikation zuzuweisen.
) auf, die in bestimmten Fällen
für eine Gruppe von Kanälen identisch sind. So ist es möglich, die 2 Kanalgruppen des Moduls
Spezielle Funktionalität
Die Funktion Leitungsüberwachung ( siehe Seite 328
Hauptfehler an einem digitalen Eingangsmodul:
dieses Moduls ermöglicht die permanente
Überprüfung der Qualität der Verbindung zu den Sensoren und die Erkennung der beiden
Lösen der Schrauben an der Klemmleiste oder Bruch eines Drahtes
Kurzschluss an der Masse der Verkabelungsdrähte
Diese Leitungsüberwachungsfehler werden je Kanal diagnostiziert und haben das Setzen des
Eingangs auf 0 zur Folge.
Zwei auf der Karte befindliche Mikroschalter
Kanäle an ihre Umgebung.
ermöglichen die Anpassung der
188
35008169 12/2018
TBX DES 16C22
Technische Daten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die technischen Daten des Moduls.
TBX DES 16C22
Nennspannung +SV
Versorgungsspannung +SV
Stromaufnahme an +SV des Basismoduls
(bei 24 V) (1) wenn E/A-Einheit am
Basismodul wenn E/A-Einheit am
Erweiterungsmodul
Stromaufnahme an +SV des Erweiterungsmoduls (bei 24 V)
24 V GS
19,2 bis 30 V GS
40 mA typisch
10 mA typisch
Stromaufnahme an +IS (bei 24 V)
(Belastungsniveau = 60 % der Eingänge ON)
Verlustleistung in der E/A-Einheit (2)
(Belastungsniveau = 60 % der Eingänge ON)
30 mA typisch
70 mA typisch
2,6 W bei 24 V
Durchschlagsfestigkeit zwischen den Eingängen und der Masse (GND) 1500 V eff - 50/60 Hz während 1 min
Isolationswiderstand > 10 MΩ unter 500 V GS
Legende:
SV
IS
(1)
(2)
Spannungsversorgung des Moduls (Kommunikationsmodul, falls vorhanden, und Eingangsschnittstellen)
Spannungsversorgung der Sensoren
Stromaufnahme an +SV vom Kommunikationsmodul des
Basismoduls: 70 mA (bei 24 V)
Verlustleistung des Kommunikationsmoduls des Basismoduls: 1,7 W bei 24 V
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189
TBX DES 16C22
Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX DES 16C22
Allgemeine technische Daten
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Eingänge des Moduls
TBX DES 16C22:
Modul TBX DES 16C22
Nennspannung IS
Nennstrom bei 24 V
Spannungsversorgung der Sensoren IS
Spannung bei Status ON
Strom bei 11 V
Spannung bei Status OFF
Strom bei Status OFF
Eingangsimpedanz
Einschalteigenzeit
Auslösezeit
Zulässiger Leitungswiderstand (2-adrige DDP)
Zulässiger Leitungswiderstand (Trockenkontakt)
Zulässiger Ableitwiderstand (2-adrige DDP)
Zulässiger Ableitwiderstand (Trockenkontakt)
Norm IEC 1131
Kompatibilität DDP Telemecanique, 2-adrig
Kompatibilität DDP CENELEC, 3-adrig
Kompatibilität statische TBX-Ausgänge
Eingangstyp
Logiktyp
Verlustleistung je Kanal im Zustand ON
24 V GS
7 mA
19,2 bis 30 V GS
≥ 11 V
≥ 6 mA
< 5 V
≤ 2 mA schnelle Filterung
3,4 kΩ
5 bis 8.5 ms langsame Filterung 30 bis 45 ms schnelle Filterung 5 bis 8.5 ms langsame Filterung 30 bis 45 ms
100 Ω
500 Ω
(1)
(1)
Typ 2
Ja
Ja (2)
Ja
Stromsenken positiv
0,17 W
190
35008169 12/2018
TBX DES 16C22
Modul TBX DES 16C22
Schutz der Anschlussklemme +Cs gegen Überlast oder Kurzschluss Ja
Verpolungsschutz auf IS Ja: Umgekehrte, parallelgeschaltete
Diode (externe, sehr flinke
Sicherung, 2 A)
Legende:
IS
(1)
(2)
Spannungsversorgung der Sensoren
Die Werte des zulässigen Ableitwiderstands sind in dieser
Tabelle nicht verfügbar
Bei einem 3-adrigen Standard-DDP mit einem parallel geschaltetem Widerstand
entspricht der
Fehler unterbrochener Schaltkreis einer Unterbrechung der
Verbindung zwischen Eingang/DDP oder der +
Versorgungsspannung (+Cs) des 3-adrigen DDP.
Hinweis: Die Unterbrechung der - Spannungsversorgung des DDP (-Cs) wird nicht erkannt.
35008169 12/2018
191
TBX DES 16C22
Anschluss des Moduls TBX DES 16C22
Prinzipschaltbild
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines Eingangs mit Leitungsüberwachung.
1 Garantierter Grenzwert für Spannungsüberwachung OK: > 18 V, Garantierter Grenzwert für Spannungs -
überwachung fehlerhaft: < 14 V.
2 Der Widerstand R ermöglicht im Fall eines Trockenkontakts oder eines 3-adrigen DDP-Sensors die
Nutzung der Funktion Leitungsüberwachung am Eingang.
192
35008169 12/2018
Verdrahtung der Klemmleiste
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtung der Klemmleiste.
TBX DES 16C22
HINWEIS: Es muss unbedingt eine sehr flinke externe 2 A-Sicherung an der Spannungsver sorgung der Sensoren IS verdrahtet werden.
Es ist nicht erforderlich, die beiden +IS-Anschlussklemmen
-SV und eine Anschlussklemme -IS (0 V) miteinander verbunden werden.
oder die beiden -IS-
Anschlussklemmen miteinander zu verbinden. Dagegen müssen unbedingt die Anschlussklemme
35008169 12/2018
193
TBX DES 16C22
194
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX DES 16F22
35008169 12/2018
Das dezentrale Eingangsmodul TBX DES 16F22 Kapitel 14
Das dezentrale Eingangsmodul TBX DES 16F22
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt das Modul TBX DES 16F22, seine technischen Daten und die
Verdrahtung der Klemme.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Beschreibung des Moduls TBX DES 16F22
Thema
Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX DES 16F22
Anschluss des Moduls TBX DES 16F22
Seite
35008169 12/2018
195
TBX DES 16F22
Beschreibung des Moduls TBX DES 16F22
Allgemeines
Das Modul TBX DES 16F22 ist eine modulare E/A-Einheit, die aus 16 24 V GS-Eingängen besteht, die mit den 2- und 3-adrigen Näherungssensoren kompatibel sind. Das Modul ist mit einer im spannungslosen Zustand abnehmbaren Klemmleiste ausgestattet, die die direkte Verdrahtung der Sensoren ermöglicht.
Die Überwachung der Sensorspannung garantiert, dass diese ausreichend ist, um die ordnungs gemäße Funktionsweise der Eingänge zu gewährleisten.
Die Eingänge dieses Moduls weisen Funktionen ( siehe Seite 320
verschiedenen Tasks der Applikation zuzuweisen.
) auf, die in bestimmten Fällen
für eine Gruppe von Kanälen identisch sind. So ist es möglich, die 2 Kanalgruppen des Moduls
Spezielle Funktionalität
Die Filterzeit ( siehe Seite 329
konfigurierbar:
) der Kanäle dieses Moduls ist in Gruppen zu je 8 Kanälen
normal schnell
Außerdem kann bei diesem Modul während der Konfiguration der Kanäle unter XTEL-CONF die
Berücksichtigung eines positiven Impulses mit einer Dauer von über 2 ms ausgewählt werden.
196
35008169 12/2018
TBX DES 16F22
Technische Daten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die technischen Daten des Moduls.
TBX DES 16F22
Nennspannung +SV
Versorgungsspannung +SV
Stromaufnahme an +SV des Basismoduls
(bei 24 V) (1) wenn E/A-Einheit am
Basismodul wenn E/A-Einheit am
Erweiterungsmodul
Stromaufnahme an +SV des Erweiterungsmoduls (bei 24 V)
24 V GS
19,2 bis 30 V GS
40 mA typisch
10 mA typisch
Stromaufnahme an +IS (bei 24 V)
(Belastungsniveau = 60 % der Eingänge ON)
Verlustleistung in der E/A-Einheit (2)
(Belastungsniveau = 60 % der Eingänge ON)
30 mA typisch
70 mA typisch
2,6 W bei 24 V
Durchschlagsfestigkeit zwischen den Eingängen und der Masse (GND) 1500 V eff - 50/60 Hz während 1 min
Isolationswiderstand > 10 MΩ unter 500 V GS
Legende:
SV
IS
(1)
(2)
Spannungsversorgung des Moduls (Kommunikationsmodul, falls vorhanden, und Eingangsschnittstellen)
Spannungsversorgung der Sensoren
Stromaufnahme an +SV vom Kommunikationsmodul des
Basismoduls: 70 mA (bei 24 V)
Verlustleistung des Kommunikationsmoduls des Basismoduls: 1,7 W bei 24 V
35008169 12/2018
197
TBX DES 16F22
Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX DES 16F22
Allgemeine technische Daten
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Eingänge des Moduls
TBX DES 16F22:
Modul TBX DES 16F22
Nennspannung IS
Nennstrom bei 24 V
Spannungsversorgung der Sensoren IS
Spannung bei Status ON
Strom bei 11 V
Spannung bei Status OFF
Strom bei Status OFF
Eingangsimpedanz
Einschalteigenzeit
Auslösezeit
24 V GS
7 mA
19,2 bis 30 V GS
≥ 11 V
≥ 6 mA
< 5 V
≤ 2 mA schnelle Filterung
3,4 kΩ
0,3 bis 1.5 ms langsame Filterung 4,5 bis 8.5 ms schnelle Filterung 0,3 bis 1.5 ms langsame Filterung 4,5 bis 8.5 ms
100 Ω Zulässiger Leitungswiderstand (2-adrige DDP)
Zulässiger Leitungswiderstand (Trockenkontakt)
Zulässiger Ableitwiderstand (2-adrige DDP)
Zulässiger Ableitwiderstand (Trockenkontakt)
Norm IEC 1131
Kompatibilität DDP Telemecanique, 2-adrig
Kompatibilität DDP CENELEC, 3-adrig
Kompatibilität statische TBX-Ausgänge
Eingangstyp
500 Ω
> 100 kΩ
> 30 kΩ
Typ 2
Ja
Ja
Ja
Stromsenken
Logiktyp
Verlustleistung je Kanal im Zustand ON positiv
0,17 W
Schutz der Anschlussklemme +Cs gegen Überlast oder Kurzschluss Nein
Verpolungsschutz auf IS Ja: Umgekehrte, parallelgeschaltete Diode (externe, sehr flinke Sicherung, 2 A)
Legende:
IS Spannungsversorgung der Sensoren
198
35008169 12/2018
TBX DES 16F22
Anschluss des Moduls TBX DES 16F22
Prinzipschaltbild
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines Eingangs mit Stromsenken.
1 Garantierter Schwellenwert für Spannungsüberwachung OK: > 18 V, garantierter Schwellenwert für
Spannungsüberwachung fehlerhaft: < 14 V.
35008169 12/2018
199
TBX DES 16F22
Verdrahtung der Klemmleiste
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtung der Klemmleiste.
200
HINWEIS: A 2 Es muss unbedingt eine flinke 2-A-Sicherung zum Schutz der C-Anschlus sklemmen
verwendet werden.
Es ist nicht erforderlich, die beiden +IS-Anschlussklemmen oder die beiden –IS-Anschlus sklemmen miteinander zu verbinden. Dagegen müssen unbedingt die Anschlussklemme -SV und eine Anschlussklemme -IS (0 V) miteinander verbunden werden.
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX DES 1633
35008169 12/2018
Das dezentrale Eingangsmodul TBX DES 1633 Kapitel 15
Das dezentrale Eingangsmodul TBX DES 1633
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt das Modul TBX DES 1633, seine technischen Daten und die
Verdrahtung der Klemme.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des Moduls TBX DES 1633
Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX DES 1633
Anschluss des Moduls TBX DES 1633
Seite
35008169 12/2018
201
TBX DES 1633
Beschreibung des Moduls TBX DES 1633
Allgemeines
Das Modul TBX DES 1633 ist eine modulare E/A-Einheit, die aus 16 48 V GS-Eingängen besteht, die mit den 2- und 3-adrigen Näherungssensoren kompatibel sind. Das Modul ist mit einer im spannungslosen Zustand abnehmbaren Klemmleiste ausgestattet, die die direkte Verdrahtung der
Sensoren ermöglicht.
Die Überwachung der Sensorspannung garantiert, dass diese ausreichend ist, um die ordnungs gemäße Funktionsweise der Eingänge zu gewährleisten.
Die Eingänge dieses Moduls weisen Funktionen ( siehe Seite 320
verschiedenen Tasks der Applikation zuzuweisen.
) auf, die in bestimmten Fällen
für eine Gruppe von Kanälen identisch sind. So ist es möglich, die 2 Kanalgruppen des Moduls
Technische Daten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die technischen Daten des Moduls.
TBX DES 1633
Nennspannung +SV
Versorgungsspannung +SV
Stromaufnahme an +SV des Basismoduls
(bei 24 V) (1) wenn E/A-Einheit am
Basismodul wenn E/A-Einheit am
Erweiterungsmodul
Stromaufnahme an +SV des Erweiterungsmoduls (bei 48 V)
48 V GS
38 bis 60 V GS
20 mA typisch vernachlässigbar
Stromaufnahme an +IS (bei 48 V)
(Belastungsniveau = 60 % der Eingänge ON)
Verlustleistung in der E/A-Einheit (2)
(Belastungsniveau = 60 % der Eingänge ON)
16 mA typisch
70 mA typisch
4,3 W bei 48 V
Durchschlagsfestigkeit zwischen den Eingängen und der Masse (GND) 1500 V eff - 50/60 Hz während 1 min
Isolationswiderstand > 10 MΩ unter 500 V GS
Legende:
SV
IS
(1)
(2)
Spannungsversorgung des Moduls (Kommunikationsmodul, falls vorhanden, und Eingangsschnittstellen)
Spannungsversorgung der Sensoren
Stromaufnahme an +SV vom Kommunikationsmodul des
Basismoduls: 35 mA (bei 48 V)
Verlustleistung des Kommunikationsmoduls des Basismoduls: 1,7 W
202
35008169 12/2018
Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX DES 1633
Allgemeine technische Daten
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Eingänge des Moduls
TBX DES 1633:
Modul TBX DES 1633
Nennspannung IS
Nennstrom bei 48 V
Spannungsversorgung der Sensoren IS
Spannung bei Status ON
Strom bei 30 V
Spannung bei Status OFF
Strom bei Status OFF
Eingangsimpedanz
Einschalteigenzeit
Auslösezeit
48 V GS
7 mA
38 bis 60 V GS
30 V
≥ 6 mA
< 10 V
≤ 2 mA
6,7 kΩ
5 bis 11 ms
5 bis 13 ms
Zulässiger Leitungswiderstand (2-adrige DDP) 100 Ω
Zulässiger Leitungswiderstand
(Trockenkontakt)
500 Ω
Zulässiger Ableitwiderstand (2-adrige DDP) > 100 kΩ
Zulässiger Ableitwiderstand (Trockenkontakt) > 30 kΩ
Norm IEC 1131 Typ 2
Kompatibilität DDP Telemecanique, 2-adrig
Kompatibilität DDP CENELEC, 3-adrig
Kompatibilität statische TBX-Ausgänge
Eingangstyp
Logiktyp
Verlustleistung je Kanal im Zustand ON
Ja
Ja
Ja
Stromsenken positiv
0,33 W
TBX DES 1633
35008169 12/2018
203
TBX DES 1633
Anschluss des Moduls TBX DES 1633
Prinzipschaltbild
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines Eingangs mit Stromsenken.
1 Garantierter Grenzwert für Spannungsüberwachung OK: > 36 V, Garantierter Grenzwert für Spannungs -
überwachung fehlerhaft: < 28 V.
204
35008169 12/2018
Verdrahtung der Klemmleiste
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtung der Klemmleiste.
TBX DES 1633
HINWEIS: Es ist nicht erforderlich, die beiden +IS-Anschlussklemmen
beiden -IS-Anschlussklemmen miteinander zu verbinden. Dagegen müssen unbedingt die
Anschlussklemme -SV und eine Anschlussklemme -IS (0 V) miteinander verbunden werden.
35008169 12/2018
205
TBX DES 1633
206
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX DMS 16C22
35008169 12/2018
Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX DMS 16C22 Kapitel 16
Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX DMS 16C22
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt das Modul TBX DMS 16C22, seine technischen Daten und die
Verdrahtung der Klemme.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Beschreibung des Moduls TBX DMS 16C22
Thema
Technische Daten der Ein-/Ausgänge des Moduls TBX DMS 16C22
Anschluss des Moduls TBX DMS 16C22
Seite
35008169 12/2018
207
TBX DMS 16C22
Beschreibung des Moduls TBX DMS 16C22
Allgemeines
Das Modul TBX DMS 16C22 ist eine modulare E/A-Einheit, die acht 24 V GS-Eingänge aufweist, die mit 2- und 3-adrigen DDP kompatibel sind, sowie acht statische 24 V GS-Ausgänge umfasst.
Das Modul ist mit einer im spannungslosen Zustand abnehmbaren Klemmleiste ausgestattet, die die direkte Verdrahtung der Sensoren und Stellglieder ermöglicht.
Die Überwachung der Spannung der Sensoren und der Stellglieder garantiert, dass diese ausreichend ist, um die ordnungsgemäße Funktionsweise der Eingänge und eine kohärente
Verarbeitung der Ausgänge zu gewährleisten.
Die Ausgänge sind geschützt gegen Kurzschluss und Überlast. Bei einem Fehler an einem
Ausgang wird dieser in einen sicheren Zustand gesetzt, der vom Benutzer festgelegt wird:
Fehlerposition
Sobald der Fehler behoben ist, kann der Ausgang erneut aktiviert werden, wenn er wiedereinge schaltet
ist.
Die Eingänge/Ausgänge dieses Moduls weisen Funktionen
Kanalgruppen des Moduls verschiedenen Tasks der Applikation zuzuweisen.
auf, die in bestimmten Fällen für eine Gruppe von Kanälen identisch sind. So ist es möglich, die 2
Spezielle Funktionalität
Die Funktionen Leitungsüberwachung ( siehe Seite 328 )
am Eingang und am Ausgang dieses
Moduls ermöglichen eine permanente Überprüfung der Qualität der Verbindungen zu den
Sensoren und Stellgliedern. Zwei auf der Karte befindliche Mikroschalter ermöglichen die Anpassung der Kanäle an ihre Umgebung.
Die Leitungsüberwachungsfehler am Ausgang ermöglichen abhängig vom Zustand des Kanals die
Diagnose eines Kurzschlusses oder eines unterbrochenen Schaltkreises.
Das Modul liefert unabhängige Spannungsversorgungen: +Csn,n+1 ( siehe Seite 135
2 Sensoren), geschützt gegen Kurzschluss der Leitung (Maximalstrom 0,1 A).
208
35008169 12/2018
TBX DMS 16C22
Technische Daten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die technischen Daten des Moduls.
TBX DMS 16C22
Nennspannung +SV
Versorgungsspannung +SV
Stromaufnahme an +SV des Basismoduls
(bei 24 V) wenn E/A-Einheit am
Basismodul wenn E/A-Einheit am
Erweiterungsmodul
Stromaufnahme an +SV des Erweiterungsmoduls (bei 24 V)
24 V GS
19,2 bis 30 V GS
40 mA typisch
10 mA typisch
Stromaufnahme an +IS (bei 24 V)
(Belastungsniveau = 60 %)
Stromaufnahme an +OS (bei 24 V)
(mit keinem Ausgang aktiv)
30 mA typisch
35 mA typisch
25 mA typisch
Verlustleistung bei Nennleistung im Modul
(Belastungsniveau = 60 %)
3,4 W bei 24 V
Durchschlagsfestigkeit zwischen den Eingängen und der Masse (GND) 1500 V eff - 50/60 Hz während 1 min
Isolationswiderstand > 10 MΩ unter 500 V GS
Legende:
SV
IS
OS
Spannungsversorgung des Moduls (Kommunikationsmodul, falls vorhanden, und Ein-/Ausgangsschnittstelle)
Spannungsversorgung der Sensoren
Spannungsversorgung der Stellglieder
35008169 12/2018
209
TBX DMS 16C22
Technische Daten der Ein-/Ausgänge des Moduls TBX DMS 16C22
Allgemeine technische Daten der Eingänge
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Eingänge des Moduls
TBX DMS 16C22:
Modul TBX DMS 16C22
Nennspannung IS
Nennstrom
Geberversorgung IS oder S
Spannung bei Status ON
Strom bei 11 V
Spannung bei Status OFF
Strom bei Status OFF
Eingangsimpedanz
Einschalteigenzeit
Auslösezeit
Zulässiger Leitungswiderstand (2-adrige DDP)
Zulässiger Leitungswiderstand (Trockenkontakt)
Zulässiger Ableitwiderstand (2-adrige DDP)
Zulässiger Ableitwiderstand (Trockenkontakt)
Norm IEC 1131
Kompatibilität DDP Telemecanique, 2-adrig
Kompatibilität DDP CENELEC, 3-adrig
Kompatibilität statische TBX-Ausgänge
Eingangstyp
Logiktyp
Verlustleistung je Kanal im Zustand ON
24 V GS
7 mA
19,2 bis 30 V GS
7 V
≥ 6 mA
< 5 V
≤ 2 mA schnelle Filterung
3,4 kΩ
5 bis 8.5 ms langsame Filterung 30 bis 45 ms schnelle Filterung 5 bis 8.5 ms langsame Filterung 30 bis 45 ms
100 Ω
500 Ω
(1)
(1)
Typ 2
Ja
Ja (2)
Ja
Stromsenken positiv
0,17 W
210
35008169 12/2018
35008169 12/2018
TBX DMS 16C22
Modul TBX DMS 16C22
Schutz der Anschlussklemme +Cs gegen Überlast oder Kurzschluss Ja
Verpolungsschutz auf IS Ja: Umgekehrte, parallelgeschaltete
Diode (externe, sehr flinke
Sicherung, 1 A)
Legende:
IS
(1)
(2)
Spannungsversorgung der Sensoren
Die Werte des zulässigen Ableitwiderstands sind in dieser
Tabelle nicht verfügbar
Bei einem 3-adrigen Standard-DDP mit einem parallel geschaltetem Widerstand
entspricht der
Fehler unterbrochener Schaltkreis einer Unterbrechung der
Verbindung zwischen Eingang/DDP oder der +
Versorgungsspannung (+Cs) des 3-adrigen DDP.
Hinweis: Die Unterbrechung der - Spannungsversorgung des DDP (-Cs) wird nicht erkannt.
Allgemeine technische Daten der Ausgänge
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Ausgänge des Moduls
TBX DMS 16C22:
Modul TBX DMS 16C22
Nennspannung
Nennstrom
Grenzwerte der Versorgungsspannung OS
Zulässige Leistung der Fadenlampe
Leckstrom im Zustand OFF
Spannungsabfall im Zustand ON
Umschaltzeit in Zustand ON oder OFF
Belastungsimpedanz im Zustand ON
24 V GS
0,5 A
19,2 bis 30 V GS
8 W
< 2,3 mA
< 0,4 V
< 1,5 ms
> 50 Ω
< 3 kΩ
1500 V eff. 50 Hz Durchschlagsfestigkeit Primär-
/Sekundärschaltkreis
Schutz der Ausgänge gegen Überlast
Schutz der Ausgänge gegen Überspannung
Verpolungsschutz auf OS
Lastunterbrechungserkennung
Konformität IEC1131
Ja: thermisch
Ja: Zener-Diode
Ja: umgekehrte Diode (externe 8 A-Sicherung)
Ja
Ja
211
TBX DMS 16C22
Modul TBX DMS 16C22
Kompatibilität der Eingänge mit Gleichstrom
Logiktyp
Verlustleistung je Kanal im Zustand ON
Ja (1) positiv
0,35 W
Legende:
OS
(1)
Spannungsversorgung der Stellglieder
Alle Eingänge, deren Impedanz < 3 kΩ liegt.
212
35008169 12/2018
TBX DMS 16C22
Anschluss des Moduls TBX DMS 16C22
Prinzipschaltbild
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines Eingangs mit Leitungsüberwachung.
1 Garantierter Grenzwert für Spannungsüberwachung OK: > 18 V, Garantierter Grenzwert für Spannungs -
überwachung fehlerhaft: < 14 V.
2 Der Widerstand R ermöglicht im Fall eines Trockenkontakts oder eines 3-adrigen DDP-Sensors die
Nutzung der Funktion Leitungsüberwachung am Eingang.
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines statischen Ausgangs.
1 Garantierter Grenzwert für Spannungsüberwachung OK: > 18 V, Garantierter Grenzwert für Spannungs -
überwachung fehlerhaft: < 14 V.
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213
TBX DMS 16C22
Verdrahtung der Klemmleiste
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtung der Klemmleiste.
214
HINWEIS: Es muss unbedingt eine sehr flinke externe 1 A-Sicherung an der Spannungsver sorgung der Sensoren und eine sehr flinke externe 8 A-Sicherung an der Spannungsversorgung der Stellglieder verdrahtet werden.
Die Anschlussklemmen -SV, -IS und -OS (0 V)
verbunden werden.
( siehe Seite 135 ) müssen unbedingt miteinander
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX DMS 16P22
35008169 12/2018
Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX DMS 16P22 Kapitel 17
Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX DMS 16P22
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt das Modul TBX DMS 16P22, seine technischen Daten und die
Verdrahtung der Klemme.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Beschreibung des Moduls TBX DMS 16P22
Thema
Technische Daten der Ein-/Ausgänge des Moduls TBX DMS 16P22
Anschluss des Moduls TBX DMS 16P22
Seite
35008169 12/2018
215
TBX DMS 16P22
Beschreibung des Moduls TBX DMS 16P22
Allgemeines
Das Modul TBX DMS 16P22 ist eine modulare E/A-Einheit mit 24 V GS-Eingängen, die mit 2- und
3-adrigen DDP kompatibel sind, sowie statischen 24 V GS 0,5 A-Ausgängen. Die Anzahl der
Eingänge / Ausgänge ist variabel (8E/8A, 9E/7A, ..., 16E/0A).
Das Modul ist mit einer im spannungslosen Zustand abnehmbaren Klemmleiste ausgestattet, die die direkte Verdrahtung der Sensoren und Stellglieder ermöglicht.
Die Überwachung der Spannung der Sensoren und der Stellglieder garantiert, dass diese ausreichend ist, um die ordnungsgemäße Funktionsweise der Eingänge und eine kohärente
Verarbeitung der Ausgänge zu gewährleisten.
Die Ausgänge sind geschützt gegen Kurzschluss und Überlast. Bei einem Fehler an einem
Ausgang wird dieser in einen sicheren Zustand gesetzt, der vom Benutzer festgelegt wird:
Fehlerposition
Sobald der Fehler behoben ist, kann der Ausgang erneut aktiviert werden, wenn er wiedereinge schaltet
ist.
Die Eingänge/Ausgänge dieses Moduls weisen Funktionen
Kanalgruppen des Moduls verschiedenen Tasks der Applikation zuzuweisen.
auf, die in bestimmten Fällen für eine Gruppe von Kanälen identisch sind. So ist es möglich, die 2
Spezielle Funktionalität
Jeder der Känale 8 bis 15 des Moduls ist entweder am Eingang oder am Ausgang programmierbar
. Dies ermöglicht, ausgehend von ein und derselben E/A-Einheit, die Einrichtung von entweder 16 Eingängen, oder von 1 bis 8 Ausgängen und 15 bis 8 Eingängen.
216
35008169 12/2018
TBX DMS 16P22
Technische Daten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die technischen Daten des Moduls.
TBX DMS 16P22
Nennspannung +SV
Versorgungsspannung +SV
Stromaufnahme an +SV des Basismoduls
(bei 24 V) wenn E/A-Einheit am
Basismodul wenn E/A-Einheit am
Erweiterungsmodul
Stromaufnahme an +SV des Erweiterungsmoduls (bei 24 V)
24 V GS
19,2 bis 30 V GS
30 mA typisch vernachlässigbar
Stromaufnahme an +IS (bei 24 V)
(Belastungsniveau = 60 %)
Stromaufnahme an +OS (bei 24 V)
(mit keinem Ausgang aktiv)
25 mA typisch
75 mA typisch
100 mA typisch
Verlustleistung bei Nennleistung im Modul
(Belastungsniveau = 60 %)
6,5 W bei 24 V
Durchschlagsfestigkeit zwischen den Eingängen und der Masse (GND) 1500 V eff - 50/60 Hz während 1 min
Isolationswiderstand > 10 MΩ unter 500 V GS
Legende:
SV
IS
OS
Spannungsversorgung des Moduls (Kommunikationsmodul, falls vorhanden, und Ein-/Ausgangsschnittstelle)
Spannungsversorgung der Sensoren
Spannungsversorgung der Stellglieder
35008169 12/2018
217
TBX DMS 16P22
Technische Daten der Ein-/Ausgänge des Moduls TBX DMS 16P22
Allgemeine technische Daten der Eingänge
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Eingänge des Moduls
TBX DMS 16P22:
Modul TBX DMS 16P22
Nennspannung IS
Nennstrom
Geberversorgung IS oder S
Spannung bei Status ON
Strom bei 11 V
Spannung bei Status OFF
Strom bei Status OFF
Eingangsimpedanz
Einschalteigenzeit
Auslösezeit
Zulässiger Leitungswiderstand (2-adrige DDP)
Zulässiger Leitungswiderstand (Trockenkontakt)
Zulässiger Ableitwiderstand (2-adrige DDP)
24 V GS
15 mA
19,2 bis 30 V GS
≥ 11 V
≥ 6 mA
< 5 V
≤ 2 mA
1,6 kΩ
5 bis 10 ms
5 bis 12 ms
100 Ω
500 Ω
> 100 kΩ
Zulässiger Ableitwiderstand (Trockenkontakt)
Norm IEC 1131
Kompatibilität DDP Telemecanique, 2-adrig
Kompatibilität DDP CENELEC, 3-adrig
Kompatibilität statische TBX-Ausgänge
Eingangstyp
Logiktyp
Verlustleistung je Kanal im Zustand ON
> 30 kΩ
Typ 2
Ja
Ja
Ja widerstandsbehaftet positiv
0,36 W
Schutz der Anschlussklemme +Cs gegen Überlast oder Kurzschluss Nein
Verpolungsschutz auf IS Ja: Umgekehrte, parallelgeschaltete Diode
(externe, sehr flinke
Sicherung, 1 A)
Legende:
IS Spannungsversorgung der Sensoren
218
35008169 12/2018
TBX DMS 16P22
Allgemeine technische Daten der Ausgänge
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Ausgänge des Moduls
TBX DMS 16P22:
Modul TBX DMS 16P22
Nennspannung
Nennstrom
Grenzwerte der Versorgungsspannung OS
Zulässige Leistung der Fadenlampe
Leckstrom im Zustand OFF
Spannungsabfall im Zustand ON
Umschaltzeit in Zustand ON oder OFF
Belastungsimpedanz im Zustand ON
Durchschlagsfestigkeit Primär-
/Sekundärschaltkreis
Schutz der Ausgänge gegen Überlast
Schutz der Ausgänge gegen Überspannung
Verpolungsschutz auf OS
Lastunterbrechungserkennung
Konformität IEC1131
Kompatibilität der Eingänge mit Gleichstrom
Logiktyp
Verlustleistung je Kanal im Zustand ON
Schutz der Anschlussklemme +Cs gegen
Überlast oder Kurzschluss
Verpolungsschutz auf IS
24 V GS
0,5 A
19,2 bis 30 V GS
8 W
< 0,5 mA
< 0,4 V
≤ 1 ms
> 50 Ω
1500 V eff. 50 Hz
Ja: thermisch
Ja: Zener-Diode
Ja: umgekehrte Diode (externe 8 A-Sicherung)
Nein
Ja
Ja positiv
0,35 W
Nein
Ja: Umgekehrte, parallelgeschaltete Diode
(externe, sehr flinke Sicherung, 2 A)
Legende:
OS Spannungsversorgung der Stellglieder
35008169 12/2018
219
TBX DMS 16P22
Anschluss des Moduls TBX DMS 16P22
Prinzipschaltbild
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines widerstandsbehafteten Eingangs.
1 Garantierter Grenzwert für Spannungsüberwachung OK: > 18 V, Garantierter Grenzwert für Spannungs -
überwachung fehlerhaft: < 14 V.
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines programmierbaren Ein-/Ausgangs.
220
1 Garantierter Grenzwert für Spannungsüberwachung OK: > 18 V, Garantierter Grenzwert für Spannungs -
überwachung fehlerhaft: < 14 V.
35008169 12/2018
Verdrahtung der Klemmleiste
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtung der Klemmleiste.
TBX DMS 16P22
HINWEIS: Es muss unbedingt eine sehr flinke externe 8 A-Sicherung an der Spannungsver sorgung der Sensoren/Stellglieder verdrahtet werden.
Die beiden Anschlussklemmen +S
miteinander verbunden werden.
( siehe Seite 135 ) sowie die beiden Anschlussklemmen -S.
Außerdem müssen unbedingt die Anschlussklemme -SV und eine Anschlussklemme -S (0 V)
35008169 12/2018
221
TBX DMS 16P22
222
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX DMS 16C222
35008169 12/2018
Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX DMS 16C222 Kapitel 18
Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX DMS 16C222
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt das Modul TBX DMS 16C222, seine technischen Daten und die
Verdrahtung der Klemme.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des Moduls TBX DMS 16C222
Technische Daten der Ein-/Ausgänge des Moduls TBX DMS 16C222
Anschluss des Moduls TBX DMS 16C222
Seite
35008169 12/2018
223
TBX DMS 16C222
Beschreibung des Moduls TBX DMS 16C222
Allgemeines
Das Modul TBX DMS 16C222 ist eine modulare E/A-Einheit, die acht 24 V GS-Eingänge aufweist, die mit 2- und 3-adrigen DDP kompatibel sind, sowie acht statische 24 V GS 2 A-Ausgänge umfasst. Das Modul ist mit einer im spannungslosen Zustand abnehmbaren Klemmleiste ausgestattet, die die direkte Verdrahtung der Sensoren und Stellglieder ermöglicht.
Die Überwachung der Spannung der Sensoren und der Stellglieder garantiert, dass diese ausreichend ist, um die ordnungsgemäße Funktionsweise der Eingänge und eine kohärente
Verarbeitung der Ausgänge zu gewährleisten. Die Spannungsüberwachung der Stellglieder erfordert, dass die Shunts angebracht sind.
Die Ausgänge sind geschützt gegen Kurzschluss und Überlast. Bei einem Fehler an einem
Ausgang wird dieser in einen sicheren Zustand gesetzt, der vom Benutzer festgelegt wird:
Fehlerposition
Sobald der Fehler behoben ist, kann der Ausgang erneut aktiviert werden, wenn er wiedereinge schaltet
ist.
Die Eingänge dieses Moduls weisen Funktionen ( siehe Seite 320
verschiedenen Tasks der Applikation zuzuweisen.
) auf, die in bestimmten Fällen
für eine Gruppe von Kanälen identisch sind. So ist es möglich, die 2 Kanalgruppen des Moduls
Spezielle Funktionalität
Die Funktion Leitungsüberwachung ( siehe Seite 328 )
dieses Moduls ermöglicht die permanente
Überwachung der Qualität der Verbindung zu den Sensoren und Stellgliedern.
Zwei auf der Karte befindliche Mikroschalter
Kanäle an ihre Umgebung.
ermöglichen die Anpassung der
Die Leitungsüberwachungsfehler am Ausgang ermöglichen abhängig vom Zustand des Kanals die
Diagnose eines Kurzschlusses oder eines unterbrochenen Schaltkreises.
Das Modul liefert unabhängige Spannungsversorgungen: +Csn,n+1 ( siehe Seite 135
2 Sensoren), geschützt gegen Kurzschluss der Leitung (Maximalstrom 0,1 A).
224
35008169 12/2018
TBX DMS 16C222
Technische Daten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die technischen Daten des Moduls.
TBX DMS 16C222
Nennspannung
Versorgungsspannung +SV
Stromaufnahme an +SV des Basismoduls
(bei 24 V) wenn E/A-Einheit am
Basismodul wenn E/A-Einheit am
Erweiterungsmodul
Stromaufnahme an +SV des Erweiterungsmoduls (bei 24 V)
24 V GS
19,2 bis 30 V GS
45 mA typisch
10 mA typisch
Stromaufnahme an +IS (bei 24 V)
(Belastungsniveau = 60 %)
Stromaufnahme an +OS (bei 24 V)
(mit keinem Ausgang aktiv)
35 mA typisch
35 mA typisch
25 mA typisch
Verlustleistung bei Nennleistung im Modul
(Belastungsniveau = 60 %)
8,1 W bei 24 V
Durchschlagsfestigkeit zwischen den Eingängen und der Masse (GND) 1500 V eff - 50/60 Hz während 1 min
Isolationswiderstand > 10 MΩ unter 500 V GS
Legende:
SV
IS
OS
Spannungsversorgung des Moduls (Kommunikationsmodul, falls vorhanden, und Ein-/Ausgangsschnittstelle)
Spannungsversorgung der Sensoren
Spannungsversorgung der Stellglieder
35008169 12/2018
225
TBX DMS 16C222
Technische Daten der Ein-/Ausgänge des Moduls TBX DMS 16C222
Allgemeine technische Daten der Eingänge
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Eingänge des Moduls
TBX DMS 16C222:
Modul TBX DMS 16C222
Nennspannung
Nennstrom
Spannungsversorgung der Sensoren IS
Spannung bei Status ON
Strom bei 11 V
Spannung bei Status OFF
Strom bei Status OFF
Eingangsimpedanz
Einschalteigenzeit
Auslösezeit
Zulässiger Leitungswiderstand (2-adrige DDP)
Zulässiger Leitungswiderstand (Trockenkontakt)
Zulässiger Ableitwiderstand (2-adrige DDP)
Zulässiger Ableitwiderstand (Trockenkontakt)
Norm IEC 1131
Kompatibilität DDP Telemecanique, 2-adrig
Kompatibilität DDP CENELEC, 3-adrig
Kompatibilität statische TBX-Ausgänge
Eingangstyp
Logiktyp
Verlustleistung je Kanal im Zustand ON
24 V GS
7 mA
19,2 bis 30 V GS
7 V
≥ 6 mA
< 5 V
≤ 2 mA schnelle Filterung
3,4 kΩ
5 bis 8.5 ms langsame Filterung 30 bis 45 ms schnelle Filterung 5 bis 8.5 ms langsame Filterung 30 bis 45 ms
100 Ω
500 Ω
(1)
(1)
Typ 2
Ja
Ja (2)
Ja
Stromsenken positiv
0,17 W
226
35008169 12/2018
TBX DMS 16C222
Modul TBX DMS 16C222
Schutz der Anschlussklemme +Cs gegen Überlast oder Kurzschluss Ja
Verpolungsschutz auf IS Ja: Umgekehrte, parallelgeschaltete
Diode (externe, sehr flinke
Sicherung, 1 A)
Legende:
IS
(1)
(2)
Spannungsversorgung der Sensoren
Die Werte des zulässigen Ableitwiderstands sind in dieser
Tabelle nicht verfügbar
Bei einem 3-adrigen Standard-DDP mit einem parallel geschaltetem Widerstand
entspricht der
Fehler unterbrochener Schaltkreis einer Unterbrechung der Verbindung zwischen Eingang/DDP oder der +
Versorgungsspannung (+Cs) des 3-adrigen DDP.
Hinweis: Die Unterbrechung der - Spannungsversorgung des DDP (-Cs) wird nicht erkannt.
Allgemeine technische Daten der Ausgänge
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Ausgänge des Moduls
TBX DMS 16C222:
Modul TBX DMS 16C222
Nennspannung
Nennstrom
Grenzwerte der Versorgungsspannung OS
Zulässige Leistung der Fadenlampe
Leckstrom im Zustand OFF
Spannungsabfall im Zustand ON
Umschaltzeit in Zustand ON oder OFF
Belastungsimpedanz im Zustand ON
Schutz der Ausgänge gegen Überlast
Schutz der Ausgänge gegen Überspannung
Verpolungsschutz auf OS
Lastunterbrechungserkennung
Konformität IEC1131
24 V GS
2 A
19,2 bis 30 V GS
15 W
< 2,5 mA
< 0,8 V
< 1 ms
> 12 Ω
< 3 kΩ
Ja: Strombegrenzung > 2,5 A
Ja: Zener-Diode
Ja: umgekehrte Diode (externe 20 A-Sicherung, sehr flink)
Ja
Ja
35008169 12/2018
227
TBX DMS 16C222
Modul TBX DMS 16C222
Kompatibilität der Eingänge mit Gleichstrom
Verlustleistung je Kanal im Zustand ON
Ja (1)
1,7 W
Legende:
OS
(1)
Spannungsversorgung der Stellglieder
Alle Eingänge, deren Impedanz < 3 kΩ liegt.
Stromrückgang
Die nachfolgende Abbildung zeigt den Stromrückgang abhängig von der Temperatur.
228
Der maximal mögliche Strom abhängig von der Temperatur (°C) ist definiert als die Summe der
Ausgangsströme des Moduls.
Kurve 1: Der Strom an den 8 Ausgängen ist identisch und kleiner als 2 A je Ausgang. Beispiel:
8 Ausgänge bei 1 A und 60 °C
8 Ausgänge bei 1,3 A und 50 °C
Kurve 2: Der an den Ausgängen erreichte einzelne Höchststrom erreicht, überschreitet jedoch nicht 2,5 A. Beispiel:
2 Ausgänge bei 2,5 A + 1 Ausgang bei 1 A und 60 °C
5 Ausgänge bei 2,5 A + 1 Ausgang bei 1,5 A und 30 °C
35008169 12/2018
TBX DMS 16C222
Anschluss des Moduls TBX DMS 16C222
Prinzipschaltbild
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines Eingangs mit Leitungsüberwachung.
1 Garantierter Grenzwert für Spannungsüberwachung OK: > 18 V, Garantierter Grenzwert für Spannungs -
überwachung fehlerhaft: < 14 V.
2 Der Widerstand R ermöglicht im Fall eines Trockenkontakts oder eines 3-adrigen DDP-Sensors die
Nutzung der Funktion Leitungsüberwachung am Eingang.
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines statischen 24 V -2 A-Ausgangs.
1 Garantierter Grenzwert für Spannungsüberwachung OK: > 18 V, Garantierter Grenzwert für Spannungs -
überwachung fehlerhaft: < 14 V.
35008169 12/2018
229
TBX DMS 16C222
Verdrahtung der Klemmleiste
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtung der Klemmleiste.
230
HINWEIS: Es muss unbedingt eine sehr flinke externe 1 A-Sicherung an der Spannungsver sorgung der Sensoren und eine 20 A-Sicherung an der Spannungsversorgung der Stellglieder verdrahtet werden.
Die vier Anschlussklemmen
+OS x,y
müssen unbedingt mittels eines externen
Shunts mit der Referenz TBX RV 015 miteinander verbunden werden. Auch die Anschlus sklemmen -SV, -IS und -OS müssen unbedingt miteinander verbunden werden.
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX DMS 1025
35008169 12/2018
Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX DMS 1025 Kapitel 19
Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX DMS 1025
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt das Modul TBX DMS 1025, seine technischen Daten und die
Verdrahtung der Klemme.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des Moduls TBX DMS 1025
Technische Daten der Ein-/Ausgänge des Moduls TBX DMS 1025
Anschluss des Moduls TBX DMS 1025
Seite
35008169 12/2018
231
TBX DMS 1025
Beschreibung des Moduls TBX DMS 1025
Allgemeines
Das Modul TBX DMS 1025 ist eine modulare E/A-Einheit, die 8 24 V GS-Eingänge, die mit den 2- und 3-adrigen Näherungssensoren kompatibel sind, und 2 50 VA-Relaisausgänge umfasst. Das
Modul ist mit einer im spannungslosen Zustand abnehmbaren Klemmleiste ausgestattet, die die direkte Verdrahtung der Sensoren und Stellglieder ermöglicht.
Die Überwachung der Sensorspannung garantiert, dass diese ausreichend ist, um die ordnungs gemäße Funktionsweise der Eingänge zu gewährleisten.
Die Eingänge dieses Moduls weisen Funktionen ( siehe Seite 320
verschiedenen Tasks der Applikation zuzuweisen.
) auf, die in bestimmten Fällen
für eine Gruppe von Kanälen identisch sind. So ist es möglich, die 2 Kanalgruppen des Moduls
Technische Daten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die technischen Daten des Moduls.
TBX DMS 1025
Nennspannung
Versorgungsspannung +SV
Stromaufnahme an +SV des Basismoduls
(bei 24 V) wenn E/A-Einheit am
Basismodul wenn E/A-Einheit am
Erweiterungsmodul
Stromaufnahme an +SV des Erweiterungsmoduls (bei 24 V)
24 V GS
19,2 bis 30 V GS
35 mA typisch
25 mA typisch
Stromaufnahme an +IS (bei 24 V)
(Belastungsniveau = 60 %)
Verlustleistung bei Nennleistung im Modul
(Belastungsniveau = 60 %)
10 mA typisch
75 mA typisch
2,6 W bei 24 V
Durchschlagsfestigkeit zwischen den Eingängen und der Masse (GND) 1500 V eff - 50/60 Hz während 1 min
Isolationswiderstand > 10 MΩ unter 500 V GS
Legende:
SV
IS
Spannungsversorgung des Moduls (Kommunikationsmodul, falls vorhanden, und Ein-/Ausgangsschnittstelle)
Spannungsversorgung der Sensoren
232
35008169 12/2018
Technische Daten der Ein-/Ausgänge des Moduls TBX DMS 1025
Allgemeine technische Daten der Eingänge
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Eingänge des Moduls
TBX DMS 1025:
Modul TBX DMS 1025
Nennspannung
Nennstrom
Spannungsversorgung der Sensoren IS
Spannung bei Status ON
Strom bei 11 V
Spannung bei Status OFF
Strom bei Status OFF
Eingangsimpedanz
Einschalteigenzeit
Auslösezeit
Zulässiger Leitungswiderstand (2-adrige DDP)
Zulässiger Leitungswiderstand (Trockenkontakt)
Zulässiger Ableitwiderstand (2-adrige DDP)
Zulässiger Ableitwiderstand (Trockenkontakt)
Norm IEC 1131
Kompatibilität DDP Telemecanique, 2-adrig
Kompatibilität DDP CENELEC, 3-adrig
Kompatibilität statische TBX-Ausgänge
Eingangstyp
Logiktyp
Verlustleistung je Kanal im Zustand ON
24 V GS
15 mA
19,2 bis 30 V GS
≥ 11 V
≥ 6 mA
< 5 V
≤ 2 mA
1,6 kΩ
5 bis 15 ms
5 bis 17 ms
100 Ω
500 Ω
> 100 Ω
> 30 Ω
Typ 2
Ja
Ja
Ja widerstandsbehaftet positiv
0,36 W
TBX DMS 1025
35008169 12/2018
233
TBX DMS 1025
Allgemeine technische Daten der Ausgänge
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Ausgänge des Moduls
TBX DMS 1025:
Modul TBX DMS 1025
Betriebsspannung
Zulässige Leistung mit Gleichspannung bei widerstandsbehaftetem Betrieb DC12
Zulässige Leistung mit Gleichspannung bei induktivem Betrieb DC13
(L/R = 60 ms)
Zulässiger Wechselstrom bei widerstandsbehaftetem Betrieb AC12
19,2 bis 30 V
24 bis 264 V
24 W 0,2 x 10
10 W 10 6
6 Schaltspiele
Schaltspiele
Zulässiger Wechselstrom bei induktivem
Betrieb AC15
1 A - 110/220 V 0,2 x 10 6
0,5 A - 110/220 V 2 x 10
1 A - 24/48 V 0,5 x 10 6
2 A - 24 V 0,2 x 10 6
6
Schaltspiele
Schaltspiele
Schaltspiele
Schaltspiele
50 VA - 110/220 V 10 6
0,5 A -24/48 V 10
6
10 VA - 48/220 V 10
1 A - 24 V 0,2 x 10
6
7
Schaltspiele
Schaltspiele
Schaltspiele
Schaltspiele
30 A Spitze 50 Schaltspiele Stochastische Stromunterbrechungen
(Öffnung bei Rufstrom des Schalters)
Thermostrom (1)
Ansprechzeit bei Einschalten
3 A
10 ms max.
Ansprechzeit bei Auslösung
Durchschlagsfestigkeit der Kontakte
20 ms max.
2000 V eff.
Kompatibilität der Eingänge mit Gleichstrom Ja
Schutz der Stellglieder gegen Überspannung Kein interner Schutz (2)
Schutz gegen Kurzschluss und Überlast Kein interner Schutz
234
35008169 12/2018
Modul TBX DMS 1025
Sammelleitung je Kanal
Kontakttyp
Legende:
(1)
(2)
TBX DMS 1025
1 für 2 Kanäle
Schließkontakt
Maximalstrom, der den Kontakt passieren kann, ohne ihn zu beschädigen.
Dieser mit dem Relais verbundene Wert darf nicht mit dem zulässigen Strom verwechselt werden, der sich auf das
Modul bezieht und der das Ausschaltvermögen des Relais
(maximal schaltbarer Strom) und die technischen Daten der anderen Komponenten, die zusammen den Ausgang bilden, berücksichtigt.
Im Fall einer induktiven Last muss bei Wechselstrom unbedingt ein Varistor-RC- oder GMOV-Schaltkreis an den
Lastklemmen angeschlossen werden.
Bei Gleichstrom muss eine umgekehrte Diode parallel an die Lastklemmen angeschlossen werden.
35008169 12/2018
235
TBX DMS 1025
Anschluss des Moduls TBX DMS 1025
Prinzipschaltbild
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines widerstandsbehafteten Eingangs.
1 Garantierter Grenzwert für Spannungsüberwachung OK: > 18 V, Garantierter Grenzwert für Spannungs -
überwachung fehlerhaft: < 14 V.
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines Relaisausgangs (Schließkontakte).
236
35008169 12/2018
TBX DMS 1025
Verdrahtung der Klemmleiste
Das nachfolgende Verdrahtungsschema zeigt ein Verdrahtungsbeispiel: Die vom Benutzer in einer einzigen Gruppe organisierten Modulausgänge haben dieselbe Spannungsversorgung.
Die Anschlussklemmen ( siehe Seite 135 ) NC sind nicht im Modul verdrahtet, dienen aber zur
Verteilung des Nullleiters der Spannungsversorgung auf die verschiedenen Lasten. Zu diesem
Zweck werden Anschlussstege mit der Referenz TBX RV 015 verwendet.
Es wird ebenfalls ein Anschlusssteg verwendet, um die Sammelleitungen der Relais (C8,9,C10,11,
...) miteinander zu verbinden und an die Phase der Spannungsversorgung anzuschließen.
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtung der Klemmleiste.
HINWEIS: Es müssen unbedingt die Anschlussklemme -SV
sklemme -IS (0 V) miteinander verbunden werden.
und die Anschlus -
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237
TBX DMS 1025
238
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX DMS 1625
35008169 12/2018
Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX DMS 1625 Kapitel 20
Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX DMS 1625
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt das Modul TBX DMS 1625, seine technischen Daten und die
Verdrahtung der Klemme.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des Moduls TBX DMS 1625
Technische Daten der Ein-/Ausgänge des Moduls TBX DMS 1625
Anschluss des Moduls TBX DMS 1625
Seite
35008169 12/2018
239
TBX DMS 1625
Beschreibung des Moduls TBX DMS 1625
Allgemeines
Das Modul TBX DMS 1625 ist eine modulare E/A-Einheit, die 8 24 V GS-Eingänge, die mit den 2- und 3-adrigen Näherungssensoren kompatibel sind, und 8 50 VA-Relaisausgänge umfasst. Das
Modul ist mit einer im spannungslosen Zustand abnehmbaren Klemmleiste ausgestattet, die die direkte Verdrahtung der Sensoren und Stellglieder ermöglicht.
Die Überwachung der Sensorspannung garantiert, dass diese ausreichend ist, um die ordnungs gemäße Funktionsweise der Eingänge zu gewährleisten.
Die Eingänge dieses Moduls weisen Funktionen ( siehe Seite 320
verschiedenen Tasks der Applikation zuzuweisen.
) auf, die in bestimmten Fällen
für eine Gruppe von Kanälen identisch sind. So ist es möglich, die 2 Kanalgruppen des Moduls
Technische Daten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die technischen Daten des Moduls.
TBX DMS 1625 (1)
Nennspannung
Versorgungsspannung +SV
Stromaufnahme an +SV des Basismoduls
(bei 24 V) wenn E/A-Einheit am
Basismodul wenn E/A-Einheit am
Erweiterungsmodul
Stromaufnahme an +SV des Erweiterungsmoduls (bei 24 V)
24 V GS
19,2 bis 30 V GS
80 mA typisch
70 mA typisch
Stromaufnahme an +IS (bei 24 V)
(Belastungsniveau = 60 %)
Verlustleistung bei Nennleistung im Modul
(Belastungsniveau = 60 %)
10 mA typisch
75 mA typisch
3,7 W bei 24 V
Durchschlagsfestigkeit zwischen den Eingängen und der Masse (GND) 1500 V eff - 50/60 Hz während 1 min
Isolationswiderstand > 10 MΩ unter 500 V GS
Legende:
SV
IS
(1)
Spannungsversorgung des Moduls (Kommunikationsmodul, falls vorhanden, und Ein-/Ausgangsschnittstelle)
Spannungsversorgung der Sensoren
Im Fall einer Konfiguration, die aus zwei TBX DMS 1625-E/A-
Einheiten besteht, beträgt die maximale Umgebungstemperatur
40 °C, wenn die beiden E/A-Einheiten zu 100 % verwendet werden
(16 Relais ON).
240
35008169 12/2018
Technische Daten der Ein-/Ausgänge des Moduls TBX DMS 1625
Allgemeine technische Daten der Eingänge
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Eingänge des Moduls
TBX DMS 1625:
Modul TBX DMS 1625
Nennspannung
Nennstrom
Spannungsversorgung der Sensoren IS
Spannung bei Status ON
Strom bei 11 V
Spannung bei Status OFF
Strom bei Status OFF
Eingangsimpedanz
Einschalteigenzeit
Auslösezeit
Zulässiger Leitungswiderstand (2-adrige DDP)
Zulässiger Leitungswiderstand (Trockenkontakt)
Zulässiger Ableitwiderstand (2-adrige DDP)
Zulässiger Ableitwiderstand (Trockenkontakt)
Norm IEC 1131
Kompatibilität DDP Telemecanique, 2-adrig
Kompatibilität DDP CENELEC, 3-adrig
Kompatibilität statische TBX-Ausgänge
Eingangstyp
Logiktyp
Verlustleistung je Kanal im Zustand ON
24 V GS
15 mA
19.2 bis 30 V GS
≥ 11 V
≥ 6 mA
< 5 V
≤ 2 mA
1,6 kΩ
5 bis 15 ms
5 bis 17 ms
100 Ω
500 Ω
> 100 Ω
> 30 Ω
Typ 2
Ja
Ja
Ja widerstandsbehaftet positiv
0,36 W
TBX DMS 1625
35008169 12/2018
241
TBX DMS 1625
Allgemeine technische Daten der Ausgänge
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Ausgänge des Moduls
TBX DMS 1625:
Modul TBX DMS 1625
Betriebsspannung
Zulässige Leistung mit Gleichspannung bei widerstandsbehaftetem Betrieb DC12
Zulässige Leistung mit Gleichspannung bei induktivem Betrieb DC13
(L/R = 60 ms)
Zulässiger Wechselstrom bei widerstandsbehaftetem Betrieb AC12
19,2 bis 30 V
24 bis 264 V
24 W 0,2 x 10
10 W 10 6
6 Schaltspiele
Schaltspiele
Zulässiger Wechselstrom bei induktivem
Betrieb AC15
1 A - 110/220 V 0,2 x 10 6
0,5 A - 110/220 V 2 x 10
1 A - 24/48 V 0,5 x 10 6
2 A - 24 V 0,2 x 10 6
6
Schaltspiele
Schaltspiele
Schaltspiele
Schaltspiele
50 VA - 110/220 V 10 6
0,5 A -24/48 V 10
6
10 VA - 48/220 V 10
1 A - 24 V 0,2 x 10
6
7
Schaltspiele
Schaltspiele
Schaltspiele
Schaltspiele
30 A Spitze 50 Schaltspiele Stochastische Stromunterbrechungen
(Öffnung bei Rufstrom des Schalters)
Thermostrom (1)
Ansprechzeit bei Einschalten
3 A
10 ms max.
Ansprechzeit bei Auslösung
Durchschlagsfestigkeit der Kontakte
20 ms max.
2000 V eff.
Kompatibilität der Eingänge mit Gleichstrom Ja
Schutz der Stellglieder gegen Überspannung Kein interner Schutz (2)
Schutz gegen Kurzschluss und Überlast Kein interner Schutz
242
35008169 12/2018
Modul TBX DMS 1625
Sammelleitung je Kanal
Kontakttyp
Legende:
(1)
(2)
TBX DMS 1625
1 für 2 Kanäle
Schließkontakt
Maximalstrom, der den Kontakt passieren kann, ohne ihn zu beschädigen.
Dieser mit dem Relais verbundene Wert darf nicht mit dem zulässigen Strom verwechselt werden, der sich auf das
Modul bezieht und der das Ausschaltvermögen des Relais
(maximal schaltbarer Strom) und die technischen Daten der anderen Komponenten, die zusammen den Ausgang bilden, berücksichtigt.
Im Fall einer induktiven Last muss bei Wechselstrom unbedingt ein Varistor-RC- oder GMOV-Schaltkreis an den
Lastklemmen angeschlossen werden.
Bei Gleichstrom muss eine umgekehrte Diode parallel an die Lastklemmen angeschlossen werden.
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243
TBX DMS 1625
Anschluss des Moduls TBX DMS 1625
Prinzipschaltbild
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines widerstandsbehafteten Eingangs.
1 Garantierter Grenzwert für Spannungsüberwachung OK: > 18 V, Garantierter Grenzwert für Spannungs -
überwachung fehlerhaft: < 14 V.
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines Relaisausgangs (Schließkontakte).
244
35008169 12/2018
TBX DMS 1625
Verdrahtung der Klemmleiste
Das nachfolgende Verdrahtungsschema zeigt ein Verdrahtungsbeispiel: Die vom Benutzer in einer einzigen Gruppe organisierten Modulausgänge haben dieselbe Spannungsversorgung.
Die Anschlussklemmen ( siehe Seite 135 ) NC sind nicht im Modul verdrahtet, dienen aber zur
Verteilung des Nullleiters der Spannungsversorgung auf die verschiedenen Lasten. Zu diesem
Zweck werden Anschlussstege mit der Referenz TBX RV 015 verwendet.
Es wird ebenfalls ein Anschlusssteg verwendet, um die Sammelleitungen der Relais (C8,9,C10,11,
...) miteinander zu verbinden und an die Phase der Spannungsversorgung anzuschließen.
35008169 12/2018
245
TBX DMS 1625
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtung der Klemmleiste.
246
HINWEIS: Es müssen unbedingt die Anschlussklemme -SV
sklemme -IS (0 V) miteinander verbunden werden.
und die Anschlus -
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX DSS 1622
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Das dezentrale Ausgangsmodul TBX DSS 1622 Kapitel 21
Das dezentrale Ausgangsmodul TBX DSS 1622
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt das Modul TBX DSS 1622, seine technischen Daten und die
Verdrahtung der Klemme.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des Moduls TBX DSS 1622
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX DSS 1622
Anschluss des Moduls TBX DSS 1622
Seite
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247
TBX DSS 1622
Beschreibung des Moduls TBX DSS 1622
Allgemeines
Das Modul TBX DSS 1622 ist eine modulare E/A-Einheit, die 16 statische 24 V GS 0,5 A-
Ausgänge umfasst. Das Modul ist mit einer im spannungslosen Zustand abnehmbaren
Klemmleiste ausgestattet, die die direkte Verdrahtung der Stellglieder ermöglicht.
Die Überwachung der Spannung der Stellglieder ermöglicht es, eine kohärente Verarbeitung der
Ausgänge bei Schwankungen in der Spannungsversorgung zu gewährleisten.
Die Ausgänge sind geschützt gegen Kurzschluss und Überlast. Bei einem Fehler an einem
Ausgang wird dieser in einen sicheren Zustand gesetzt, der vom Benutzer festgelegt wird:
Fehlerposition
Sobald der Fehler behoben ist, kann der Ausgang erneut aktiviert werden, wenn er wiedereinge schaltet
ist.
Die Ausgänge dieser E/A-Einheiten weisen Funktionen
E/A-Einheiten verschiedenen Tasks der Applikation zuzuweisen.
auf, die in bestimmten
Fällen für eine Gruppe von Kanälen identisch sind. So ist es möglich, die 2 Kanalgruppen dieser
Technische Daten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die technischen Daten des Moduls.
TBX DSS 1622
Nennspannung +SV
Versorgungsspannung +SV
Stromaufnahme an +SV des Basismoduls
(bei 24 V) wenn E/A-Einheit am
Basismodul wenn E/A-Einheit am
Erweiterungsmodul
Stromaufnahme an +SV des Erweiterungsmoduls (bei 24 V)
24 V GS
19,2 bis 30 V GS
30 mA typisch vernachlässigbar
Stromaufnahme an +OS (bei 24 V)
(kein Ausgang aktiv)
Verlustleistung in der E/A-Einheit
(Belastungsniveau = 60 %)
25 mA typisch
35 mA typisch
4,1 W bei 24 V
Durchschlagsfestigkeit zwischen den Eingängen und der Masse (GND) 1500 V eff - 50/60 Hz während 1 min
Isolationswiderstand > 10 MΩ unter 500 V GS
Legende:
SV
OS
Spannungsversorgung des Moduls (Kommunikationsmodul, falls vorhanden, und Ausgangsschnittstelle)
Spannungsversorgung der Stellglieder
248
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TBX DSS 1622
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX DSS 1622
Allgemeine technische Daten
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Ausgänge des Moduls
TBX DSS 1622:
Modul TBX DSS 1622
Nennspannung
Nennstrom
Grenzwerte der Versorgungsspannung OS
Zulässige Leistung der Fadenlampe
Leckstrom im Zustand OFF
Spannungsabfall im Zustand ON
Umschaltzeit in Zustand ON oder OFF
Belastungsimpedanz im Zustand ON
Schutz der Ausgänge gegen Überlast
Schutz der Ausgänge gegen Überspannung
Schutz gegen Verpolung der
Spannungsversorgung
Lastunterbrechungserkennung
Konformität IEC1131
Kompatibilität der Eingänge mit Gleichstrom
Logiktyp
Verlustleistung je Kanal im Zustand ON
24 V GS
0,5 A
19.2 bis 30 V GS
8 W
< 0,5 mA
< 0,4 V
< 1 ms
> 50 Ω
Ja: thermisch
Ja: Zener-Diode
Ja: umgekehrte Diode (externe 12 A-Sicherung)
Nein
Ja
Ja positiv
0,35 W
Legende:
OS Spannungsversorgung der Stellglieder
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249
TBX DSS 1622
Anschluss des Moduls TBX DSS 1622
Prinzipschaltbild
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines statischen 24 V -0.5 A-Ausgangs.
1 Garantierter Grenzwert für Spannungsüberwachung OK: > 18 V, Garantierter Grenzwert für Spannungs -
überwachung fehlerhaft: < 14 V.
250
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Verdrahtung der Klemmleiste
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtung der Klemmleiste.
TBX DSS 1622
HINWEIS: Es muss unbedingt eine sehr flinke externe 12 A-Sicherung an der Spannungsver sorgung der Stellglieder verdrahtet werden.
Die beiden Anschlussklemmen +OS
verbunden werden.
, die beiden Anschlussklemmen -OS sowie die Anschlussklemme -SV und eine Anschlussklemme -OS müssen unbedingt miteinander
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251
TBX DSS 1622
252
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX DSS 16C22
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Das dezentrale Ausgangsmodul TBX DSS 16C22 Kapitel 22
Das dezentrale Ausgangsmodul TBX DSS 16C22
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt das Modul TBX DSS 16C22, seine technischen Daten und die
Verdrahtung der Klemme.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Beschreibung des Moduls TBX DSS 16C22
Thema
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX DSS 16C22
Anschluss des Moduls TBX DSS 16C22
Seite
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253
TBX DSS 16C22
Beschreibung des Moduls TBX DSS 16C22
Allgemeines
Das Modul TBX DSS 16C22 ist eine modulare E/A-Einheit, die 16 statische 24 V GS 0,5 A-
Ausgänge umfasst. Das Modul ist mit einer im spannungslosen Zustand abnehmbaren
Klemmleiste ausgestattet, die die direkte Verdrahtung der Stellglieder ermöglicht.
Die Überwachung der Spannung der Stellglieder ermöglicht es, eine kohärente Verarbeitung der
Ausgänge bei Schwankungen in der Spannungsversorgung zu gewährleisten.
Die Ausgänge sind geschützt gegen Kurzschluss und Überlast. Bei einem Fehler an einem
Ausgang wird dieser in einen sicheren Zustand gesetzt, der vom Benutzer festgelegt wird:
Fehlerposition
Sobald der Fehler behoben ist, kann der Ausgang erneut aktiviert werden, wenn er wiedereinge schaltet
ist.
Die Ausgänge dieser E/A-Einheiten weisen Funktionen
E/A-Einheiten verschiedenen Tasks der Applikation zuzuweisen.
auf, die in bestimmten
Fällen für eine Gruppe von Kanälen identisch sind. So ist es möglich, die 2 Kanalgruppen dieser
Spezielle Funktionalität
Die Funktion Leitungsüberwachung ( siehe Seite 328 )
dieses Moduls ermöglicht die permanente
Überwachung der Qualität der Verbindung zu den Stellgliedern.
Die Leitungsüberwachungsfehler am Ausgang ermöglichen abhängig vom Zustand des Kanals die
Diagnose eines Kurzschlusses oder eines unterbrochenen Schaltkreises.
254
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TBX DSS 16C22
Technische Daten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die technischen Daten des Moduls.
TBX DSS 16C22
Nennspannung +SV
Versorgungsspannung +SV
Stromaufnahme an +SV des Basismoduls
(bei 24 V) wenn E/A-Einheit am
Basismodul wenn E/A-Einheit am
Erweiterungsmodul
Stromaufnahme an +SV des Erweiterungsmoduls (bei 24 V)
24 V GS
19,2 bis 30 V GS
30 mA typisch vernachlässigbar
Stromaufnahme an +OS (bei 24 V)
(kein Ausgang aktiv)
Verlustleistung in der E/A-Einheit
(Belastungsniveau = 60 %)
25 mA typisch
35 mA typisch
4,3 W bei 24 V
Durchschlagsfestigkeit zwischen den Eingängen und der Masse (GND) 1500 V eff - 50/60 Hz während 1 min
Isolationswiderstand > 10 MΩ unter 500 V GS
Legende:
SV
OS
Spannungsversorgung des Moduls (Kommunikationsmodul, falls vorhanden, und Ausgangsschnittstelle)
Spannungsversorgung der Stellglieder
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255
TBX DSS 16C22
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX DSS 16C22
Allgemeine technische Daten
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Ausgänge des Moduls
TBX DSS 16C22:
Modul TBX DSS 16C22
Nennspannung
Nennstrom
Grenzwerte der Versorgungsspannung OS
Zulässige Leistung der Fadenlampe
Leckstrom im Zustand OFF
Spannungsabfall im Zustand ON
Umschaltzeit in Zustand ON oder OFF
Belastungsimpedanz im Zustand ON
Schutz der Ausgänge gegen Überlast
Schutz der Ausgänge gegen Überspannung
Schutz gegen Verpolung der
Spannungsversorgung
Lastunterbrechungserkennung
Konformität IEC1131
Kompatibilität der Eingänge mit Gleichstrom
Logiktyp
Verlustleistung je Kanal im Zustand ON
24 V GS
0,5 A
19,2 bis 30 V GS
8 W
< 2 mA
< 0,4 V
≤ 1 ms
> 50 Ω
< 30 kΩ
Ja: thermisch
Ja: Zener-Diode
Ja: umgekehrte Diode (externe 12 A-Sicherung)
Ja
Ja
Ja positiv
0,35 W
Legende:
OS Spannungsversorgung der Stellglieder
256
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TBX DSS 16C22
Anschluss des Moduls TBX DSS 16C22
Prinzipschaltbild
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines statischen 24 V -0.5 A-Ausgangs.
1 Garantierter Grenzwert für Spannungsüberwachung OK: > 18 V, Garantierter Grenzwert für Spannungs -
überwachung fehlerhaft: < 14 V.
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257
TBX DSS 16C22
Verdrahtung der Klemmleiste
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtung der Klemmleiste.
258
HINWEIS: Es muss unbedingt eine sehr flinke externe 12 A-Sicherung an der Spannungsver sorgung der Stellglieder verdrahtet werden.
Die beiden Anschlussklemmen +OS
sowie die beiden Anschlussklemmen -OS müssen unbedingt miteinander verbunden werden. Außerdem müssen unbedingt die Anschlus sklemme -SV und eine Anschlussklemme -OS (0 V) miteinander verbunden werden.
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX DSS 1625
35008169 12/2018
Das dezentrale Ausgangsmodul TBX DSS 1625 Kapitel 23
Das dezentrale Ausgangsmodul TBX DSS 1625
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt das Modul TBX DSS 1625, seine technischen Daten und die
Verdrahtung der Klemme.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des Moduls TBX DSS 1625
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX DSS 1625
Anschluss des Moduls TBX DSS 1625
Seite
35008169 12/2018
259
TBX DSS 1625
Beschreibung des Moduls TBX DSS 1625
Allgemeines
Das Modul TBX DSS 1625 ist eine modulare E/A-Einheit, die 16 50 VA-Relaisausgänge umfasst.
Das Modul ist mit einer im spannungslosen Zustand abnehmbaren Klemmleiste ausgestattet, die die direkte Verdrahtung der Stellglieder ermöglicht.
Die Ausgänge dieses Moduls weisen Funktionen
verschiedenen Tasks der Applikation zuzuweisen.
siehe Seite 320 ) auf, die in bestimmten Fällen
für eine Gruppe von Kanälen identisch sind. So ist es möglich, die 2 Kanalgruppen des Moduls
Technische Daten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die technischen Daten des Moduls.
TBX DSS 1625
Nennspannung +SV
Versorgungsspannung +SV
Stromaufnahme an +SV des Basismoduls
(bei 24 V)
(mit 60 % der Relais eingeschaltet)
24 V GS
19,2 bis 30 V GS
125 mA typisch wenn E/A-Einheit am
Basismodul wenn E/A-Einheit am
Erweiterungsmodul vernachlässigbar
Stromaufnahme an +SV des Erweiterungsmoduls (bei 24 V)
(mit 60 % der Relais eingeschaltet)
Störfestigkeit bei Kurzeinbrüchen von +SV
(mit 60 % der Relais eingeschaltet)
115 mA typisch
10 ms
Verlustleistung bei Nennleistung im Modul
(mit 60 % der Relais eingeschaltet)
3,1 W bei 24 V
Durchschlagsfestigkeit zwischen den Eingängen und der Masse (GND) 1500 V eff - 50/60 Hz während 1 min
Isolationswiderstand > 10 MΩ unter 500 V GS
Legende:
SV Spannungsversorgung des Moduls (Kommunikationsmodul, falls vorhanden, und Ausgangsschnittstelle)
260
35008169 12/2018
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX DSS 1625
Allgemeine technische Daten
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Ausgänge des Moduls
TBX DSS 1625:
Modul TBX DSS 1625
Betriebsspannung bei Gleichstrom
Betriebsspannung bei Wechselstrom
Zulässige Leistung mit Gleichspannung bei widerstandsbehaftetem Betrieb DC12
Zulässige Leistung mit Gleichspannung bei induktivem Betrieb DC13
(L/R = 60 ms)
Zulässiger Wechselstrom bei widerstandsbehaftetem Betrieb AC12
19 bis 30 V
24 bis 264 V
24 W 0,2 x 10
10 W 10 6
6 Schaltspiele
Schaltspiele
Zulässiger Wechselstrom bei induktivem
Betrieb AC15
1 A - 110/220 V 0,2 x 10 6
0,5 A - 110/220 V 2 x 10
1 A - 24/48 V 0,5 x 10 6
2 A - 24 V 0,2 x 10 6
6
Schaltspiele
Schaltspiele
Schaltspiele
Schaltspiele
50 VA - 110/220 V 10 6
0,5 A -24/48 V 10
6
10 VA - 48/220 V 10
1 A - 24 V 0,2 x 10
6
7
Schaltspiele
Schaltspiele
Schaltspiele
Schaltspiele
30 A Spitze 50 Schaltspiele Stochastische Stromunterbrechungen
(Öffnung bei Rufstrom des Schalters)
Thermostrom (1)
Ansprechzeit bei Einschalten
3 A
10 ms max.
Ansprechzeit bei Auslösung
Durchschlagsfestigkeit der Kontakte
20 ms max.
2000 V eff.
Kompatibilität der Eingänge mit Gleichstrom Ja
Schutz der Stellglieder gegen Überspannung Kein interner Schutz (2)
Schutz gegen Kurzschluss und Überlast Kein interner Schutz
TBX DSS 1625
35008169 12/2018
261
TBX DSS 1625
Modul TBX DSS 1625
Sammelleitung je Kanal
Kontakttyp
Legende:
(1)
(2)
1 für 2 Kanäle
Schließkontakt
Maximalstrom, der den Kontakt passieren kann, ohne ihn zu beschädigen.
Dieser mit dem Relais verbundene Wert darf nicht mit dem zulässigen Strom verwechselt werden, der sich auf das
Modul bezieht und der das Ausschaltvermögen des Relais
(maximal schaltbarer Strom) und die technischen Daten der anderen Komponenten, die zusammen den Ausgang bilden, berücksichtigt.
Im Fall einer induktiven Last muss bei Wechselstrom unbedingt ein Varistor-RC- oder GMOV-Schaltkreis an den
Lastklemmen angeschlossen werden.
Bei Gleichstrom muss eine umgekehrte Diode parallel an die Lastklemmen angeschlossen werden.
262
35008169 12/2018
TBX DSS 1625
Anschluss des Moduls TBX DSS 1625
Prinzipschaltbild
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines Relaisausgangs (Schließkontakte).
Verdrahtung der Klemmleiste
Das nachfolgende Verdrahtungsschema zeigt ein Verdrahtungsbeispiel. Die Modulausgänge werden vom Benutzer in drei getrennt voneinander spannungsversorgten Gruppen organisiert:
Ausgänge 0 bis 9,
Ausgänge 10 und 11,
Ausgänge 12 bis 15.
Die Anschlussklemmen NC ( siehe Seite 135 )
sind nicht im Modul verdrahtet, dienen aber zur
Verteilung des Nullleiters der Spannungsversorgung auf die verschiedenen Lasten.
Zu diesem Zweck werden Anschlussstege mit der Referenz TBX RV 015 verwendet.
Außerdem werden zwei Anschlussstege für die Verbindung der Sammelleitungen der Relais untereinander verwendet.
35008169 12/2018
263
TBX DSS 1625
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtung der Klemmleiste.
264
HINWEIS: Die zwei Anschlussklemmen N1 ( siehe Seite 135 ) sind intern miteinander verbunden.
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX DSS 1235
35008169 12/2018
Das dezentrale Ausgangsmodul TBX DSS 1235 Kapitel 24
Das dezentrale Ausgangsmodul TBX DSS 1235
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt das Modul TBX DSS 1235, seine technischen Daten und die
Verdrahtung der Klemme.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des Moduls TBX DSS 1235
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX DSS 1235
Anschluss des Moduls TBX DSS 1235
Seite
35008169 12/2018
265
TBX DSS 1235
Beschreibung des Moduls TBX DSS 1235
Allgemeines
Das Modul TBX DSS 1235 ist eine modulare E/A-Einheit, die 12 100 VA-Relaisausgänge umfasst.
Das Modul ist mit einer im spannungslosen Zustand abnehmbaren Klemmleiste ausgestattet, die die direkte Verdrahtung der Stellglieder ermöglicht.
Die Ausgänge dieses Moduls weisen Funktionen
verschiedenen Tasks der Applikation zuzuweisen.
siehe Seite 320 ) auf, die in bestimmten Fällen
für eine Gruppe von Kanälen identisch sind. So ist es möglich, die 2 Kanalgruppen des Moduls
Folgende Relais werden vom Modul TBX DSS 1235 angeboten:
Vier Gruppen von zwei schließenden Relais (NO). Die Sammelleitung des Kontaktes der beiden Relais wird an ein und dieselbe Anschlussklemme der Klemmleiste angeschlossen.
Vier Umschaltrelais (NO und NC).
Technische Daten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die technischen Daten des Moduls.
TBX DSS 1235
Nennspannung +SV
Versorgungsspannung +SV
Stromaufnahme an +SV des Basismoduls
(mit 60 % der Relais eingeschaltet)
Stromaufnahme an +SV des Erweiterungsmoduls
(mit 60 % der Relais eingeschaltet)
Störfestigkeit bei Kurzeinbrüchen von +SV
(mit 60 % der Relais eingeschaltet) wenn E/A-Einheit am
Basismodul wenn E/A-Einheit am
Erweiterungsmodul
24 V GS
19,2 bis 30 V GS
130 mA typisch vernachlässigbar
125 mA typisch
10 ms
48 V GS
70 mA typisch vernachlässigbar
65 mA typisch
Verlustleistung bei Nennleistung im Modul
(mit 60 % der Relais eingeschaltet)
3,1 W bei 24 V 3,3 W bei 48 V
Durchschlagsfestigkeit zwischen den Eingängen und der Masse (GND) 1500 V eff - 50/60 Hz während 1 min
Isolationswiderstand > 10 MΩ unter 500 V GS
Legende:
SV Spannungsversorgung des Moduls (Kommunikationsmodul, falls vorhanden, und Ausgangsschnittstelle)
266
35008169 12/2018
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX DSS 1235
Allgemeine technische Daten
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Ausgänge des Moduls
TBX DSS 1235:
Modul TBX DSS 1235
Betriebsspannung bei Gleichstrom
Betriebsspannung bei Wechselstrom
Zulässiger Gleichstrom bei widerstandsbehaftetem Betrieb DC12
24 bis 48 V
24 bis 264 V
2 A - 24 V 0,25 x 10 6
1 A - 48 V 0,5 x 10 6
Schaltspiele
Schaltspiele
Zulässiger Strom mit Gleichspannung bei induktivem Betrieb DC13
(L/R = 60 ms)
Zulässiger Wechselstrom bei widerstandsbehaftetem Betrieb AC12
Zulässiger Wechselstrom bei induktivem
Betrieb AC15
2 A - 24 V 0,25 x 10 6
0,5 A - 48 V 0,15 x 10
Schaltspiele
6 Schaltspiele
2 A - 110 V 0,5 x 10 6 Schaltspiele
1 A - 110/220 V 1.5 x 10 6 Schaltspiele
2 A - 24/48 V 0,5 x 10 6
2 A - 24 V 0,2 x 10
6
4 A - 24 V 0,15 x 10
6
Schaltspiele
Schaltspiele
Schaltspiele (1)
100 VA - 110/240 V 10
6
1 A -24/48 V 10 6
20 VA -48 V 2 x 10 6
Schaltspiele
Schaltspiele
Schaltspiele
20 VA - 110/240 V 5 x 10 6 Schaltspiele
30 A Spitze 50 Schaltspiele Stochastische Stromunterbrechungen
(Öffnung bei Rufstrom des Schalters)
Thermostrom (2)
Ansprechzeit bei Einschalten
Ansprechzeit bei Auslösung
Durchschlagsfestigkeit der Kontakte
7 A
10 ms max.
20 ms max.
2000 V eff.
Kompatibilität der Eingänge mit Gleichstrom Ja
Schutz der Stellglieder gegen Überspannung Kein interner Schutz (3)
Schutz gegen Kurzschluss und Überlast Kein interner Schutz
TBX DSS 1235
35008169 12/2018
267
TBX DSS 1235
Modul TBX DSS 1235
Sammelleitung je Kanal
Kontakttyp
Legende:
(1)
(2)
(3)
1 für je 2 Kanäle (Kanäle 0 bis 7)
1 je Kanal (Kanäle 8 bis 11)
Schließkontakt (Kanäle 0 bis 7)
Ruhe-/Arbeitskontakt (Kanäle 8 bis 11)
Begrenzt auf 7 A je Anschlussklemme (NC) im Fall von
2 Ausgängen mit gleicher Anschlussklemme.
Maximalstrom, der den Kontakt passieren kann, ohne ihn zu beschädigen.
Dieser mit dem Relais verbundene Wert darf nicht mit dem zulässigen Strom verwechselt werden, der sich auf das
Modul bezieht und der das Ausschaltvermögen des Relais
(maximal schaltbarer Strom) und die technischen Daten der anderen Komponenten, die zusammen den Ausgang bilden, berücksichtigt.
Im Fall einer induktiven Last muss bei Wechselstrom unbedingt ein Varistor-RC- oder GMOV-Schaltkreis an den
Lastklemmen angeschlossen werden.
Bei Gleichstrom muss eine umgekehrte Diode parallel an die Lastklemmen angeschlossen werden.
268
35008169 12/2018
TBX DSS 1235
Anschluss des Moduls TBX DSS 1235
Prinzipschaltbild
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines Relaisausgangs (Schließkontakte,
Ausgänge 0 bis 7).
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild eines Relaisausgangs (Öffner- und
Schließkontakte, Ausgänge 8 bis 11).
35008169 12/2018
269
TBX DSS 1235
Verdrahtung der Klemmleiste
Das nachfolgende Verdrahtungsschema zeigt ein Verdrahtungsbeispiel. Die Modulausgänge werden vom Benutzer in zwei getrennt voneinander spannungsversorgten Gruppen organisiert:
Ausgänge 0 bis 9,
Ausgänge 10 bis 11.
Die Anschlussklemmen NC ( siehe Seite 135 )
sind nicht im Modul verdrahtet, dienen aber zur
Verteilung des Nullleiters der Spannungsversorgung auf die verschiedenen Lasten. Zu diesem
Zweck werden Anschlussstege mit der Referenz TBX RV 015 verwendet.
Es wird ebenfalls ein Anschlusssteg verwendet, um die Sammelleitungen der Relais (C0,1,C2,3,
...) miteinander zu verbinden und an die Phase der Spannungsversorgung anzuschließen.
HINWEIS: Die acht Ausgänge von 0 bis 7 sind Relaisausgänge mit einem Schließkontakt (NO).
Die vier Ausgänge von 8 bis 11 sind Relaisausgänge mit einem Schließkontakt (NO) und einem
Öffnerkontakt (NC).
270
35008169 12/2018
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtung der Klemmleiste.
TBX DSS 1235
HINWEIS: Die zwei Anschlussklemmen N1 ( siehe Seite 135 ) sind intern miteinander verbunden.
35008169 12/2018
271
TBX DSS 1235
272
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX DES 16S04
35008169 12/2018
Das dezentrale Eingangsmodul TBX DES 16S04 Kapitel 25
Das dezentrale Eingangsmodul TBX DES 16S04
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt das Modul TBX DES 16S04, seine technischen Daten und die
Verdrahtung der Klemme.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Beschreibung des Moduls TBX DES 16S04
Thema
Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX DES 16S04
Anschluss des Moduls TBX DES 16S04
Seite
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273
TBX DES 16S04
Beschreibung des Moduls TBX DES 16S04
Allgemeines
Das Modul TBX DES 16S04 ist eine modulare E/A-Einheit, die aus 16 120 V WS-Eingängen besteht, die mit den 2-adrigen CENELEC-DDP kompatibel sind. Das Modul ist mit einer im spannungslosen Zustand abnehmbaren Klemmleiste ausgestattet, die die direkte Verdrahtung der
Sensoren ermöglicht.
Die Überwachung der Sensorspannung garantiert, dass diese ausreichend ist, um die ordnungs gemäße Funktionsweise der Eingänge zu gewährleisten.
Die Eingänge dieses Moduls weisen Funktionen ( siehe Seite 320
verschiedenen Tasks der Applikation zuzuweisen.
) auf, die in bestimmten Fällen
für eine Gruppe von Kanälen identisch sind. So ist es möglich, die 2 Kanalgruppen des Moduls
Technische Daten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die technischen Daten des Moduls.
TBX DES 16S04
Nennspannung
Versorgungsspannung
Stromaufnahme für die
Spannungsversorgung des Moduls
Stromaufnahme für die
Spannungsversorgung der Sensoren
(Belastungsniveau 60 %)
Verlustleistung bei Nennleistung im Modul
(Belastungsniveau 60 %)
Durchschlagsfestigkeit zwischen den
Eingängen und der Masse (GND)
Isolationswiderstand
120 V WS
93 bei 132 V WS
60 mA typisch
70 mA typisch
6 W
1500 V eff - 50/60 Hz während 1 min
> 10 MΩ unter 500 V GS
274
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TBX DES 16S04
Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX DES 16S04
Allgemeine technische Daten
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Eingänge des Moduls
TBX DES 16S04:
Modul TBX DES 16S04
Nennspannung
Nennstrom
Geberversorgung
Spannung bei Status ON
Strom bei 74 V
Spannung bei Status OFF
Strom bei Status OFF
Eingangsimpedanz
Einschalteigenzeit
(Übergang von 0 zu 1)
Auslösezeit
(Übergang von 1 zu 0)
Norm IEC 1131
Kompatibilität DDP CENELEC, 3-adrig
Eingangstyp
Logiktyp
Sammelleitung der Sensoren
120 V WS
15 mA
93 bei 132 V WS
> 74 V
6 mA
< 20 V
< 4 mA
10 kΩ
5 ms
5 ms
Typ 2
Ja
Kapazitiv positiv
An der Phase der Spannungsversorgung
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275
TBX DES 16S04
Anschluss des Moduls TBX DES 16S04
Verdrahtung der Klemmleiste
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtung
( siehe Seite 135 ) der Klemmleiste.
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX DMS 16S44
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Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX DMS 16S44 Kapitel 26
Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX DMS 16S44
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt das Modul TBX DMS 16S44, seine technischen Daten und die
Verdrahtung der Klemme.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Beschreibung des Moduls TBX DMS 16S44
Thema
Technische Daten der Ein-/Ausgänge des Moduls TBX DMS 16S44
Anschluss des Moduls TBX DMS 16S44
Seite
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277
TBX DMS 16S44
Beschreibung des Moduls TBX DMS 16S44
Allgemeines
Das Modul TBX DMS 16S44 ist eine modulare E/A-Einheit, die acht 120 V WS-Eingänge, die mit den 2-adrigen CENELEC-DDP kompatibel sind, und acht 120 V WS-Triac-Ausgänge umfasst. Das
Modul ist mit einer im spannungslosen Zustand abnehmbaren Klemmleiste ausgestattet, die die direkte Verdrahtung der Sensoren und Stellglieder ermöglicht.
Die Überwachung der Spannung der Sensoren und der Stellglieder garantiert, dass diese ausreichend ist, um die ordnungsgemäße Funktionsweise der Eingänge und eine kohärente
Verarbeitung der Ausgänge zu gewährleisten.
Die Eingänge dieses Moduls weisen Funktionen ( siehe Seite 320
verschiedenen Tasks der Applikation zuzuweisen.
) auf, die in bestimmten Fällen
für eine Gruppe von Kanälen identisch sind. So ist es möglich, die 2 Kanalgruppen des Moduls
Technische Daten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die technischen Daten des Moduls.
TBX DMS 16S44
Nennspannung
Versorgungsspannung
Nennfrequenzen
Frequenzbereich
Stromaufnahme für die
Spannungsversorgung des Moduls
Stromaufnahme für die
Spannungsversorgung der Sensoren
(Belastungsniveau 60 %)
Verlustleistung bei Nennleistung im Modul
(Belastungsniveau 60 %)
Durchschlagsfestigkeit zwischen den
Eingängen und der Masse (GND)
Isolationswiderstand
120 V WS
93 bei 132 V WS
50 / 60 Hz
47 bis 63 Hz
60 mA typisch
75 mA typisch
6 W
1500 V eff - 50/60 Hz während 1 min
> 10 MΩ unter 500 V GS
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TBX DMS 16S44
Technische Daten der Ein-/Ausgänge des Moduls TBX DMS 16S44
Allgemeine technische Daten der Eingänge
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Eingänge des Moduls
TBX DMS 16S44:
Modul TBX DMS 16S44
Nennspannung
Nennstrom
Geberversorgung
(Welligkeit eingeschlossen)
Spannung bei Status ON
Strom bei 74 V
Spannung bei Status OFF
Strom bei Status OFF
Eingangsimpedanz
Einschalteigenzeit
(Übergang von 0 zu 1)
120 V WS
15 mA
93 bei 132 V WS
>74 V
6 mA
< 20 V
< 4 mA
10 kΩ
5 ms
Auslösezeit
(Übergang von 1 zu 0)
5 ms
Zulässiger Leitungswiderstand (2-adrige DDP) < 100 Ω
Zulässiger Leitungswiderstand
(Trockenkontakt)
< 500 Ω
Zulässiger Ableitwiderstand (2-adrige DDP) > 100 Ω
Zulässiger Ableitwiderstand (Trockenkontakt) > 30 Ω
Norm IEC 1131
Kompatibilität DDP CENELEC, 2-adrig
Typ 2
Ja
Eingangstyp
Logiktyp
Sammelleitung der Sensoren
Kapazitiv positiv
An der Phase der Spannungsversorgung
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TBX DMS 16S44
Allgemeine technische Daten der Ausgänge
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Ausgänge des Moduls
TBX DMS 16S44:
Modul TBX DMS 16S44
Nennspannung
Nennstrom bei 25 °C
Frequenz
Grenzwerte der Versorgungsspannung
Strom bei 60 °C
Spitzenstrom beim Einschalten
Spannung bei Status ON
Spannung bei Status OFF
Leckstrom im Zustand OFF
Spannungsabfall im Zustand ON
Umschaltzeit in Zustand ON
Umschaltzeit in Zustand OFF
Schutz gegen Überlast und Kurzschluss
Schutz gegen induktive Überspannungen
Konformität IEC1131
Kompatibilität der Eingänge mit Gleichstrom
Logiktyp
Sammelleitung der Sensoren
Isolation zwischen Kanälen oder
Kanalgruppen und internem Bus
120 V WS
1 A
50/60 Hz
93 bei 132 V WS
0,5 A
12 A (1 Zyklus)
> 80 V
< 20 V
< 3 mA
< 1,5 V
≤ 80 ms
≤ 20 ms
Ja: interne Sicherung
Nein, (RC oder GMOV einplanen)
Ja
Nein positiv
An der Phase der Spannungsversorgung
1500 V eff. 50 - 60 Hz
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TBX DMS 16S44
Anschluss des Moduls TBX DMS 16S44
Verdrahtung der Klemmleiste
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtung
( siehe Seite 135 ) der Klemmleiste.
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TBX DMS 16S44
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX AES 400
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Das dezentrale Eingangsmodul TBX AES 400 Kapitel 27
Das dezentrale Eingangsmodul TBX AES 400
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt das Modul TBX AES 400, seine technischen Daten und die Verdrahtung der Klemme.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des Moduls TBX AES 400
Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX AES 400
Anschluss des Moduls TBX AES 400
Verdrahtungsbeispiel des Moduls TBX AES 400
Verdrahtungs- und Installationsvorschriften für Modul TBX AES 400
Seite
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283
TBX AES 400
Beschreibung des Moduls TBX AES 400
Allgemeines
Das Modul TBX AES 400 ist ein analoges Eingangsmodul mit 4 isolierten Mehrbereichskanälen.
Es muss unbedingt an einen Bus-Adapter TBX LEP 030 angeschlossen werden.
Dieses Modul bietet für jeden seiner Eingänge die folgenden Bereiche:
Hoher Spannungspegel
Hoher Strompegel
Thermoelemente (B,E,J,K,N,R,S,T)
Thermosonden (Pt100, Pt1000, Ni1000)
Technische Daten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die technischen Daten des Moduls.
TBX AES 400
Versorgungsspannung +SV
Nennspannung +SV
Stromaufnahme an +SV durch das als Basismodul verwendete AES-Modul (1)
Zusätzliche Stromaufnahme, wenn das AES-Modul als
Erweiterungsmodul verwendet wird
Stromaufnahme an +SV durch das als
Erweiterungsmodul verwendete AES-Modul
Isolation zwischen Kanälen zwischen Kanal und
Erde (GND) zwischen Kanal und
Spannungsversorgung zwischen Erde und
Spannungsversorgung
Zulässige Spannung im gemeinsamen Modus bei
Arbeitsweise zwischen Kanal und Erde und zwischen den Kanälen
19,2 bis 60 V
24 V
130 mA typisch
190 mA max.
vernachlässigbar
48 V
75 mA typisch
105 mA max.
130 mA typisch
190 mA max.
75 mA typisch
105 mA max.
500 V eff - 50/60 Hz während 1 min
500 V eff - 50/60 Hz während 1 min
1500 V eff - 50/60 Hz während 1 min
1500 V eff - 50/60 Hz während 1 min
+ oder - 100 V kontinuierlich oder
75 Veff.
Legende:
(1) In der Verbrauchsbilanz darf nicht die an +SV durch das
Kommunikationsmodul ( siehe Seite 38 )
TBX LEP 030 des
Basismoduls aufgenommene Leistung vergessen werden.
284
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TBX AES 400
Technische Daten der Eingänge des Moduls TBX AES 400
Spezifische technische Daten: Elektrik
Diese Tabelle enthält die spezifischen technischen Daten des elektrischen Bereichs:
Elektrischer Bereich (1)
Gesamtskalenbereich (GS)
Typischer Fehler bei 25 °C in
% GS
Typischer Fehler bei 60 °C in
% GS
+ oder -
10 V
10 V
0.05 %
0.29 %
+ oder -
5 V
5 V
0.05 %
0.26 %
0/20 mA
4/20 mA
20 mA
0.13 %
0.16 %
0.24 %
0.30 %
+ oder -
500 mV
500 mV
0.05 %
0.24 %
+ oder -
200 mV
200 mV
0.05 %
0.18 %
+ oder -
50 mV
50 mV
0.11 %
0.47 %
+ oder
20 mV
20 mV
0.13 %
0.63 %
Legende:
(1) Die Angaben decken die gesamte Eingangsdynamik ab. Sie sind gültig 5 min nach
Spannungszuschaltung der Einheit TBX AES 400 und TBX LEP 030 für die
Bereiche 20 mV und 50 mV.
Spezifische technische Daten: Thermoelement-Bereich
Diese Tabelle enthält die spezifischen technischen Daten des Thermoelement-Bereichs:
Thermoelement-Bereich B E J K N R S T
Eingangsdynamik (1) °C 0/1802 -270/685 -210/895 -270/1266 -270/1300 -50/1697 -50/1769 -270/400
Typischer Fehler bei
25 °C (2)
°F 32/3276 -454/1265 -346/1643 -454/2310 -454/2372 -58/3086 -58/3216 -454/752
°C 2,0 1,0 1,2 1,3 1,2 1,4 1,5 2,0
Typischer Fehler bei
60 °C (2)
°F 3,6
°C 5,0
°F 9,0
1,8
1,9
3,4
2,2
2,3
4,1
2,4
2,8
5,0
2,2
2,5
4,5
2,5
4,0
7,2
2,7
4,4
7,9
1,8
2,1
3,8
Legende:
(1)
(2)
Die Dynamik wird für eine Umgebungstemperatur von 25 °C angegeben.
Die Angaben berücksichtigen die Kaltschweißkompensation. Sie werden für die Mitte der
Dynamik und für die Musterinstallation ( siehe Seite 292 )
angegeben Sie werden 15 min nach
Spannungszuschaltung der Einheit TBX AES 400 und TBX LEP 030 garantiert.
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TBX AES 400
Spezifische technische Daten: Thermosonden-Bereich
Diese Tabelle enthält die spezifischen technischen Daten des Thermosonden-Bereichs:
Thermosonden-Bereich
Eingangsdynamik
Typischer Fehler bei 25 °C (1)
Typischer Fehler bei 60 °C (1)
Strom für Thermosonde
°C
°F
°C
°F
°C
°F
Pt100
-200/850
-328/1562
1,2
2,2
1,8
3,2
500 μA Gleichstrom
2,2
1,8
3,2
Pt1000
-200/850
-328/1562
1,2
0,9
0,8
1,4
Ni1000
-60/250
-76/482
0,5
Legende:
(1) Die Angaben beziehen sich auf die Mitte der Dynamik.
Gemeinsame technische Daten
Die nachfolgende Tabelle enthält die gemeinsamen technischen Daten der Eingänge des Moduls
TBX AES 400:
Modul TBX AES 400
Auflösung
Erfassungsdauer der 4 Kanäle
Rückweisung 50/60 Hz Serienschaltung
Sammelleitung
Wandlungstyp
Eingangsimpedanz
Externer Widerstand
Überlast zulässig Spannung senken
Digitale Filterung
Linearisierung
Gesamtnutzungsdauer der Relais
12 Bit + Vorzeichen
400 ms (Modus 50 Hz)
50 dB
> 90 dB für + oder - 10 V
340 ms (Modus 60 Hz)
> 130 dB für + oder - 20 V
Doppelrampenintegration
> 1,5 MΩ
250 Ω in Parallelschaltung am Eingang (für Strombereich)
+ oder -30 V
+ oder -25 mA
1. Rang mit parametrierbarer Zeitkonstante automatisch
> 55.000 Stunden im Modus 50 Hz
> 47.000 Stunden im Modus 60 Hz
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TBX AES 400
Maximale Fehlerquote Hoher Pegel (1) bei 25 °C, in % GS (2) 0,23 % bei 60 °C, in % GS (2) 0,99 %
Legende:
(1)
(2)
Niedriger Pegel (1)
0,90 %
1,69 %
Hoher Pegel: Bereiche 10 V, 5 V, 0/20 mA, 4/20 mA, 500 mV, 200 mV
Niedriger Pegel: Bereiche 20 mV, 50 mV, B, E, J, K, N, R, S, T, Pt100, Pt1000 und Ni1000
Die Präzision bei niedrigem Pegel erstreckt sich auf die gesamte Dynamik bei 20 mV,
50 mV, auf die Mitte der Dynamik bei Pt100, Pt1000 und Ni1000 sowie auf das gesamte
Format und die Mitte der Dynamik für die Thermoelement-Bereiche.
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287
TBX AES 400
Anschluss des Moduls TBX AES 400
Prinzipschaltbild
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild des Moduls TBX AES 400.
288
HINWEIS: Die Anschlussklemmen + R• und - R• sind eine Kopie der Anschlussklemmen + I• und
- I•, die den Anschluss des Shunts für die Bereiche 0..20 mA und 4..20 mA ermöglichen.
Die Anschlussklemmen 0/1,1/2, 2/3 ermöglichen die Verkettung der Spannungsversorgungen der
widerstandsbehafteten Sekundärschaltkreise ( siehe Seite 290 )
. Ihre Verwendung ist nicht unbedingt erforderlich. Dagegen muss die Stromschleife an -Is geschlossen sein.
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Verdrahtung der Klemmleiste
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtung der Klemmleiste ( siehe Seite 135 ) .
TBX AES 400
1 Für die Verdrahtung der Thermosonden zu verwendende Eingänge.
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289
TBX AES 400
Verdrahtungsbeispiel des Moduls TBX AES 400
Prinzipschaltbild
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild des Moduls TBX AES 400.
290
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TBX AES 400
Verdrahtungsbeispiel der Klemmleiste
Die nachfolgende Tabelle zeigt das Verdrahtungsbeispiel der Klemmleiste.
Verdrahtung der Klemmleiste
Kanal 0
Kanal 1
Kanal 2
Kanal 3
Pt 100, 4 Drähte
Pt 100, 2 Drähte
4/20 mA
+ oder -10 V
Das nachfolgende Schema zeigt das Verdrahtungsbeispiel der Klemmleiste ( siehe Seite 135 )
.
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291
TBX AES 400
Verdrahtungs- und Installationsvorschriften für Modul TBX AES 400
Verdrahtungsvorschriften
Um das Signal gegen äußeres Starkstromrauschen im Serienschaltungsmodus und gegen
Rauschen im Sammelleitungsmodus zu schützen, wird empfohlen, die folgenden Vorschriften zu beachten:
Zu ergreifende Vorsichtsmaßnahmen
Art der Leiter Verwenden Sie verdrillte, geschirmte Leitungen mit einem minimalen Leiterquerschnitt von
0,28 mm 2 .
Abschirmung der
Kabel
Zusammenlegung von Leitern in
Kabeln
Verlegen der
Kabel
Verbinden Sie die Kabelabschirmungen im kürzest möglichen Abstand über den Staberder
TBX GND 015 mit der Masse des TBX-Moduls.
Die Zusammenlegung in mehradrigen Kabeln ist für Signale gleichen Typs und mit dem gleichen
Masseanschluss möglich.
Referenz der
Sensoren gegen
Erde
Verlegen Sie die Messdrähte der digitalen Ein-/Ausgangskabel (insbesondere der
Relaisausgänge) in ausreichender Entfernung zu Starkstromkabeln.
Das TBX AES 400 verfügt über vier Eingänge, die vom Bus der Steuerung und untereinander isoliert sind.
Diese doppelte Potentialtrennung ermöglicht die Verwendung der Sensoren mit verschiedenen
Spannungen.
Aus Sicherheitsgründen ist für jeden dieser Kanäle ein Erdungsnetz (15 MΩ//4,7 nF) vorgesehen.
Dieses Netz setzt in dem Fall, in dem der Sensor gegen Erde referenziert ist, das Vorhandensein eines Leckstroms voraus.
292
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Zu ergreifende Vorsichtsmaßnahmen
Referenz der
Sensoren gegen
Erde
(Fortsetzung)
Verwendung von schwimmenden
Sensoren (empfohlene Montage - ohne
Referenz gegen Erde):
Ein internes Netz je Kanal gewährleistet die Erdung der Kaltpunkte der Sensoren.
TBX AES 400
Referenz der
Sensoren gegen
Erde
(Fortsetzung)
Verwendung der gegen Erde referenzierten Sensoren:
Es ist möglich, jeden Sensor auf
Spannungen gegen Erde zu referenzieren, wenn die folgenden Eigenschaften berücksichtigt werden:
Der Referenzwert muss unterhalb der
Sicherheitsspannung liegen.
Die Referenzierung eines Punktes des
Sensors auf ein Bezugspotential führt zur Generierung eines Leckstroms.
Wenn mehrere analoge TBX-Module verwendet werden, muss der Gesamt-
Leckstrom gemessen und überprüft werden, dass dieser nicht die
Applikation beeinträchtigt. Das RC-
Erdungsnetz hat den Wert 15 MΩ,
4,7 nF für eine Bezugsspannung von
48 V gegen Erde; es ergibt sich ein
Strom von 3,8 mA.
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293
TBX AES 400
Sonderfälle
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die in den Sonderfällen der Thermoelement-, Strom- und
Thermosonden-Eingängen zu ergreifenden Vorsichtsmaßnahmen.
In bestimmten Fällen zu ergreifende Vorsichtsmaßnahmen
Eingänge des
Thermoele ments
-
Die Verbindungen Thermoelemente/Klemmleiste müssen durch Ausgleichsleitungen erstellt werden, die an den Thermoelementtyp angepasst sind.
Die Musterinstallationen für den Fall einer
Thermoelementmessung lauten wie folgt:
Natürliche Konvektion mit einem
Umgebungstemperatur-Gradienten von < 5° C/Stunde:
Das Modul TBX AES 400 wird blank als
Basismodul und/oder als
Erweiterungsmodul in horizontaler Position mit einem Mindestabstand von 150 mm in der Höhe (D) und 100 mm in der Breite (d) montiert. Die besten Leistungen werden bei
25 °C Umgebungstemperatur erreicht
Versorgungsspannung des Moduls muss
24 V GS betragen.
Natürliche oder forcierte Konvektion mit einem Umgebungstemperatur-Gradienten von < 5° C/Stunde:
Das Modul TBX AES 400 wird als Basismodul in horizontaler Position im Schutzgehäuse
AC1-GV 263016 montiert. Die garantierten Leistungen sind identisch wie für den Fall der natürlichen Konvektion mit einem Umgebungstemperatur-Gradienten von < 5 °C/Stunde.
Die Versorgungsspannung des Moduls muss 24 V GS betragen.
Strom-Eingänge Wenn das Eingangssignal ein Strom von 0/20 mA oder 4/2 0mA ist, ist es erforderlich, einen
Widerstand von 250 Ω - 0,1 % - 1/2 Ω - 25 ppm / °C (TSX AAK2: Packungsinhalt: 4 Widerstände) an den Anschlussklemmen R+ und R-, die mit dem Kanal verbunden sind, zu installieren.
294
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TBX AES 400
In bestimmten Fällen zu ergreifende Vorsichtsmaßnahmen
Thermosonden-
Eingänge
Die Thermosonden können 2- oder 4-adrig verdrahtet werden.
Für die Sonden Pt100 mit 2 Drähten ist es bei Verwendung von Kabeln mit 2 mm möglich, die Sonde ohne Einfluss auf die Messung 2,50 m zu entfernen (1).
2 Querschnitt
Für die Sonden Pt1000/Ni1000 mit 2 Drähten ist es bei Verwendung von Kabeln mit 2 mm 2
Querschnitt möglich, die Sonde ohne Einfluss auf die Messung 25 m zu entfernen (1).
Kanäle 0, 1 und 2: Sonde Pt100 4 Drähte
Kanal 3: Sonde Pt100 2 Drähte
Hinweis: Die Stromquelle ist für alle
Thermosonden gleich. Daher werden diese in
Serie montiert.
Die Verkettungs-Anschlussklemmen erleichtern die Verdrahtung mit 4 Drähten, wie nebenstehendes Schema zeigt.
Ein Verdrahtungsfehler der Stromquelle oder einer der Thermosonden führt daher zu einem
Fehler auf allen Kanälen, der als ein Sensor-
Leitungsfehler wird.
angezeigt
Legende:
(1) Darüber hinaus führt der Drahtwiderstand zu einem systematischen Fehler, der durch das Trimmen
der Sensoren ( siehe Seite 382 )
korrigiert werden kann.
VORSICHT
LEISTUNGSBEEINTRÄCHTIGUNG
Jegliche Verwendung, bei der die Empfehlungen bezüglich des Thermoelement-Eingangs
(Ausrichtung, Umgebung, Spannungsversorgung des Moduls) nicht berücksichtigt werden, setzt die Leistungen des Moduls TBX AES 400 herab. Bei einer stabilen Umgebungstemperatur ist es jedoch möglich, den Fehler durch das Trimmen des Sensors
( siehe Seite 382 ) zu verringern.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
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TBX AES 400
296
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX ASS 200
35008169 12/2018
Das dezentrale Ausgangsmodul TBX ASS 200 Kapitel 28
Das dezentrale Ausgangsmodul TBX ASS 200
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt das Modul TBX ASS 200, seine technischen Daten und die Verdrahtung der Klemme.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des Moduls TBX ASS 200
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX ASS 200
Anschluss des Moduls TBX ASS 200
Verdrahtungs- und Installationsvorschriften für Modul TBX ASS 200
Seite
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297
TBX ASS 200
Beschreibung des Moduls TBX ASS 200
Allgemeines
Das Modul TBX ASS 200 ist ein analoges Ausgangsmodul mit 2 isolierten Mehrbereichskanälen.
Es muss unbedingt an einen Bus-Adapter TBX LEP 030 angeschlossen werden.
Dieses Modul bietet für jeden seiner Ausgänge die folgenden Bereiche:
Spannung: + oder - 10 V
Strom: 0/20 mA und 4/20 mA
Technische Daten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die technischen Daten des Moduls.
TBX AMS 200
Versorgungsspannung +SV
Nennspannung +SV
Stromaufnahme an +SV durch das als Basismodul verwendete ASS-Modul (1)
Zusätzliche Stromaufnahme, wenn das ASS-
Modul als Erweiterungsmodul verwendet wird
Stromaufnahme an +SV durch das als
Erweiterungsmodul verwendete ASS-Modul
Isolation
19,2 bis 60 V GS
24 V GS
180 mA typisch
257 mA max.
15 mA typisch
23 mA max.
162 mA typisch
202 mA max.
48 V GS
92 mA typisch
132 mA max.
8 mA typisch
12 mA max.
84 mA typisch
104 mA max.
zwischen Kanälen 1500 V eff - 50/60 Hz während 1 min zwischen Kanal und Erde (GND)
1500 V eff - 50/60 Hz während 1 min zwischen Kanal und Spannungs versorgung
1500 V eff - 50/60 Hz während 1 min
Legende:
(1) In der Verbrauchsbilanz darf nicht die an +SV durch das
Kommunikationsmodul ( siehe Seite 38 )
TBX LEP 030 des
Basismoduls aufgenommene Leistung vergessen werden.
298
35008169 12/2018
TBX ASS 200
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX ASS 200
Allgemeine technische Daten
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Ausgänge des Moduls TBX ASS 200:
Modul TBX ASS 200
Anzahl der Kanäle
Bereich
2
+ oder -10V
Gesamtskalenbereich (GS)
Auflösung
LSB
Lastimpedanz
Maximale Fehlerquote bei 25 °C bei 60 °C
Maximale Abweichung
Aktualisierungsdauer
Permanente Überspannung
Monotonität
Maximaler Leckstrom
10 V
11 Bit + Vorzeichen
4,88 mV
≥ 1 kΩ
0,45 % GS
0,75 % GS
65 ppm (PE) / °C
5 ms
-
+ oder -30 V
Ja
0/20 mA
0/40 mA
20 mA
11 Bit
9,76 μA
≤ 600 Ω
0,52 % GS
0,98 % GS
103 ppm (PE) / °C
50 μA (0/20 mA)
35008169 12/2018
299
TBX ASS 200
Anschluss des Moduls TBX ASS 200
Prinzipschaltbild
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild des Moduls TBX ASS 200.
300
35008169 12/2018
Verdrahtung der Klemmleiste
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtung der Klemmleiste ( siehe Seite 135 ) .
TBX ASS 200
35008169 12/2018
301
TBX ASS 200
Verdrahtungs- und Installationsvorschriften für Modul TBX ASS 200
Verdrahtungsvorschriften
Um das Signal gegen äußeres Starkstromrauschen im Serienschaltungsmodus und gegen
Rauschen im Sammelleitungsmodus zu schützen, wird empfohlen, die folgenden Vorschriften zu beachten:
Zu ergreifende Vorsichtsmaßnahmen
Art der Leiter Verwenden Sie verdrillte, geschirmte Leitungen mit einem minimalen Leiterquerschnitt von
0,28 mm 2 .
Abschirmung der
Kabel
Zusammenle gung von Leitern in Kabeln
Kabelführung
Verbinden Sie die Kabelabschirmungen im kürzest möglichen Abstand über den Staberder
TBX GND 015 mit der Masse des TBX-Moduls.
Die Zusammenlegung in mehradrigen Kabeln ist für Signale gleichen Typs und mit dem gleichen
Masseanschluss möglich.
Referenz der
Stellglieder gegen Erde
Verlegen Sie die Messdrähte der digitalen Ein-/Ausgangskabel (insbesondere der
Relaisausgänge) in ausreichender Entfernung zu Starkstromkabeln.
Hinweis: Es gibt keine besonderen technischen Einschränkungen hinsichtlich der Referenzierung der Stellglieder gegen Erde. Aus Sicherheitsgründen wird jedoch davon abgeraten, ein weit entferntes Erdpotential zur Klemmleiste zu führen, da dieses Erdpotential sich erheblich von dem in der Nähe liegenden Erdpotential unterscheiden kann. Die dezentralen Ein-/Ausgangsmodule minimieren dieses Risiko, da sie sich im Allgemeinen in der Nähe des Prozesses befinden.
Empfohlene Spannungs- und
Stromverdrahtung: Es wird empfohlen, nicht gegen Erde referenzierte Stellglieder zu verwenden.
Kanal 0 spannungsführen
Kanal 1 stromführend
302
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX AMS 620
35008169 12/2018
Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX AMS 620 Kapitel 29
Das dezentrale Ein-/Ausgangsmodul TBX AMS 620
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt das Modul TBX AMS 620, seine technischen Daten und die Verdrahtung der Klemme.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des Moduls TBX AMS 620
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX AMS 620
Anschluss des Moduls TBX AMS 620
Verdrahtungs- und Installationsvorschriften für Modul TBX AMS 620
Seite
35008169 12/2018
303
TBX AMS 620
Beschreibung des Moduls TBX AMS 620
Allgemeines
Das Modul TBX AMS 620 ist ein Modul mit 6 analogen nicht isolierten Hochpegel-Eingängen und
2 isolierten Ausgängen. Es muss unbedingt an einen Bus-Adapter TBX LEP 030 angeschlossen werden. Dieses Modul kann als Basis- oder Erweiterungsmodul verwendet werden.
Dieses Modul bietet für jeden seiner Eingänge die folgenden Bereiche:
Hoher Spannungspegel: 0/5 V -10 V
Hoher Strompegel: 0/20 mA und -4/20 mA und für jeden seiner Ausgänge die folgenden Bereiche:
Hoher Spannungspegel: 10 V
Hoher Strompegel: 0/20 mA und -4/20 mA
Technische Daten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die technischen Daten des Moduls.
TBX AMS 620
Versorgungsspannung +SV
Nennspannung +SV
Stromaufnahme an +SV durch das als Basismodul verwendete
AMS-Modul (1)
Zusätzliche Stromaufnahme, wenn das AMS-Modul als
Erweiterungsmodul verwendet wird
Stromaufnahme an +SV durch das als Erweiterungsmodul verwendete AMS-Modul
Isolation zwischen Eingangskanälen
19,2 bis 60 V
24 V
224 mA typisch
321 mA max.
59 mA typisch
87 mA max.
162 mA typisch
202 mA max.
48 V
114 mA typisch
164 mA max.
30 mA typisch
44 mA max.
84 mA typisch
104 mA max.
nicht isoliert
500 V eff - 50/60 Hz während 1 min zwischen Kanälen und
Ausgängen zwischen Kanal und Erde (GND) 500 V eff - 50/60 Hz während 1 min zwischen Kanal und
Spannungsversorgung
1500 V eff - 50/60 Hz während 1 min
Zulässige Spannung im gemeinsamen Modus bei Arbeitsweise zwischen Kanal und Erde und zwischen den Kanälen
150 V eff - 50/60 Hz während 1 min
Legende:
(1) In der Verbrauchsbilanz darf nicht die an +SV durch das
Kommunikationsmodul ( siehe Seite 38 )
TBX LEP 030 des Basismoduls aufgenommene Leistung vergessen werden.
304
35008169 12/2018
TBX AMS 620
Technische Daten der Ausgänge des Moduls TBX AMS 620
Allgemeine technische Daten der Eingänge
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Eingänge des Moduls TBX AMS 620:
Modul TBX AMS 620
Anzahl der Kanäle
Elektrischer Bereich
Gesamtskalenbereich (GS)
Auflösung
6
+ oder -10 V
10 V
11 Bit +
Vorzeichen
0/5 V
5 V
12 Bit
0/20 mA
20 mA
12 Bit
4/20 mA
20 mA
12 Bit
LSB
Wandler
Maximale Fehlerquote bei 25 °C bei 60 °C
Temperaturschwankung
Impedanz
Erfassungsdauer eines
Kanals von
6 Kanälen
Überlast zulässig
Digitale Filterung
Linearisierung
Monotonität
5,13 mV
0,2 % GS
0,26 % GS
42,4 ms
1,30 mV mit sukzessiven Annäherungen
0,15 % GS
0,22 % GS
4,97 μA
Spannung + oder -30 V Gleichstrom (Spannungsbereich) senken 30 mA ; + oder -7,9 V (Strombereich)
1. Rang mit parametrierbarer Zeitkonstante automatisch
Ja
4,97 μA
20 ppm (GS) / °C 15 ppm (GS) / °C 40 ppm (GS) / °C 40 ppm (GS) / °C
10 MΩ 10 MΩ 250 MΩ 250 MΩ
5,3 ms
0,25 % GS
0,43 % GS
0,25 % GS
0,43 % GS
35008169 12/2018
305
TBX AMS 620
Allgemeine technische Daten der Ausgänge
Die nachfolgende Tabelle enthält die technischen Daten der Ausgänge des Moduls TBX AMS 620:
Modul TBX AMS 620
Anzahl der Kanäle
Bereich
2
+ oder -10V
Gesamtskalenbereich (GS)
Auflösung
LSB
Lastimpedanz
Maximale Fehlerquote
Maximale Abweichung
Aktualisierungsdauer
Permanente Überspannung
Monotonität
Maximaler Leckstrom bei 25 °C bei 60 °C
10 V
11 Bit + Vorzeichen
4,88 mV
≥ 1 kΩ
0,45 % GS
0,75 % GS
65 ppm (GS) / °C
5 ms
-
+ oder -30 V
Ja
0/20 mA
0/40 mA
20 mA
11 Bit
9,76 μA
≤ 600 Ω
0,52 % GS
0,98 % GS
103 ppm (GS) / °C
50 μA (0/20 mA)
306
35008169 12/2018
Anschluss des Moduls TBX AMS 620
Prinzipschaltbild
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild des Moduls TBX AMS 620.
TBX AMS 620
HINWEIS: Um einen Stromeingangskanal zu nutzen, müssen Sie die Anschlussklemmen I und R des entsprechenden Kanals miteinander verbinden.
Alle mit COM gekennzeichneten Anschlussklemmen sind modulintern miteinander verbunden.
35008169 12/2018
307
TBX AMS 620
Verdrahtung der Klemmleiste
Das nachfolgende Schema zeigt die Verdrahtung der Klemmleiste ( siehe Seite 135 ) .
308
1 Die Widerstände der Wandlung Strom-Spannung befinden sich grundsätzlich in der E/A-Einheit (sie erfordern daher keinen externen Widerstand).
35008169 12/2018
TBX AMS 620
Verdrahtungs- und Installationsvorschriften für Modul TBX AMS 620
Verdrahtungsvorschriften
Um das Signal gegen äußeres Starkstromrauschen im Serienschaltungsmodus und gegen
Rauschen im Sammelleitungsmodus zu schützen, wird empfohlen, die folgenden Vorschriften zu beachten:
Zu ergreifende Vorsichtsmaßnahmen
Art der Leiter Verwenden Sie verdrillte, geschirmte Leitungen mit einem minimalen Leiterquerschnitt von
0,28 mm 2 .
Abschirmung der Kabel
Zusammenle gung von Lei tern in Kabeln
Kabelführung
Verbinden Sie die Kabelabschirmungen im kürzest möglichen Abstand über den Staberder
TBX GND 015 mit der Masse des TBX-Moduls.
Die Zusammenlegung in mehradrigen Kabeln ist für Signale gleichen Typs und mit dem gleichen
Masseanschluss möglich.
Verlegen Sie die Messdrähte der digitalen Ein-/Ausgangskabel (insbesondere der Relaisausgänge) in ausreichender Entfernung zu Starkstromkabeln.
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309
TBX AMS 620
Zu ergreifende Vorsichtsmaßnahmen
Referenz der
Stellglieder und
Sensoren gegen Erde
Das Modul TBX AMS 620 verfügt über sechs untereinander nicht isolierte aber vom
Bus der Steuerung isolierte Eingänge und über zwei untereinander und vom Bus der
Steuerung isolierte Ausgänge.
Die Kaltpunkte der Sensoren sind intern über die COM-Anschlussklemmen miteinander verbunden.
Um eine gute Störfestigkeit gegenüber
Hochfrequenzstörungen zu gewährleisten, sind die COM-Anschlussklemmen mit einer
Kapazität von 4,7 nF geerdet.
Um die ordnungsgemäße Funktionsweise der
Messwerterfassungskette zu gewährleisten, müssen die folgenden Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden:
Die Sensoren müssen sich in geringen
Abständen zueinander befinden (wenige
Meter).
Alle Sensoren müssen an ein und demselben Punkt referenziert sein. Dieser
Punkt ist mit der Masse der Klemmleiste verbunden.
Hinweis: Es gibt keine besonderen technischen Einschränkungen hinsichtlich der
Referenzierung der Stellglieder gegen Erde.
Aus Sicherheitsgründen wird jedoch davon abgeraten, ein weit entferntes Erdpotential zur
Klemmleiste zu führen, da dieses Erdpotential sich erheblich von dem in der Nähe liegenden
Erdpotential unterscheiden kann. Die dezentralen Ein-/Ausgangsmodule minimieren dieses Risiko, da sie sich im Allgemeinen in der
Nähe des Prozesses befinden.
310
35008169 12/2018
Zu ergreifende Vorsichtsmaßnahmen
Referenz der
Sensoren gegen Erde
Es ist möglich, jeden Sensor auf Spannungen gegen Erde zu referenzieren, wenn die folgenden Eigenschaften berücksichtigt werden:
Die Sensoren müssen sich in geringen
Abständen zueinander befinden (wenige
Meter).
Alle Sensoren müssen an ein und demselben Punkt referenziert sein. Dieser
Punkt ist mit der COM-Anschlussklemme der Klemmleiste verbunden.
Referenz der
Stellglieder gegen Erde
Empfohlene Spannungs- und
Stromverdrahtung:
Es wird empfohlen, nicht gegen Erde referenzierte Stellglieder zu verwenden.
Jede Kanalreferenz ist mit einer Kapazität von 4,7 nF geerdet.
TBX AMS 620
35008169 12/2018
311
TBX AMS 620
Zu ergreifende Vorsichtsmaßnahmen
Referenz der
Stellglieder gegen Erde
(Fortsetzung)
Mögliche Spannungsverdrahtung:
Es ist dennoch möglich, die Stellglieder gegen Erde zu referenzieren, wenn die
Module über Spannungsausgänge verfügen und wenn die folgenden
Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden:
Die Spannungen im
Sammelleitungsmodus müssen geringer
sein als die Sicherheitsspannung (48 V
Spannungsspitze).
Die Referenzierung eines Punktes des
Stellglieds auf ein Bezugspotential führt zur Generierung eines Leckstroms.
Wenn mehrere analoge Module verwendet werden, muss der Gesamt-
Leckstrom gemessen werden und
überprüft werden, dass dieser nicht die
Applikation beeinträchtigt.
312
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX Digital
35008169 12/2018
Softwareinstallation dezentraler digitaler E/A-Module auf dem Fipio-Bus Teil II
Softwareinstallation dezentraler digitaler E/A-Module auf dem
Fipio-Bus
Inhalt dieses Teils
Dieser Teil enthält eine Übersicht über die digitalen TBX-Eingangs-/Ausgangsmodule sowie eine
Beschreibung deren Installation mithilfe der Software Control Expert.
Inhalt dieses Teils
Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
Kapitel
30
31
32
33
34
Kapitelname
Allgemeine Beschreibung der applikationsspezifischen Digitalfunktion, angewandt auf die dezentralen TBX-Module
Konfiguration der applikationsspezifischen Digitalfunktion
Beschreibung der Sprachobjekte der anwendungsspezifischen Digitalfunktion
Debuggen der dezentralen TBX-Ein-/-ausgangsmodule
Diagnose der dezentralen digitalen TBX-Ein-/Ausgangsmodule
Seite
35008169 12/2018
313
TBX Digital
314
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Allgemeine Beschreibung
35008169 12/2018
Allgemeine Beschreibung der applikationsspezifischen Digitalfunktion, angewandt auf die dezentralen TBX-Module Kapitel 30
Allgemeine Beschreibung der applikationsspezifischen
Digitalfunktion, angewandt auf die dezentralen TBX-Module
Übersicht
Einleitung
Die Softwareinstallation für die Module erfolgt in den verschiedenen Editoren von Control Expert:
Im Offlinemodus
Im Online-Modus
Es wird empfohlen, die Installationsschritte in der nachstehenden Reihenfolge auszuführen, allerdings kann die Reihenfolge bestimmter Schritte geändert werden (so kann zum Beispiel mit dem Konfigurationsschritt begonnen werden).
Installationsschritte mit Prozessor
In der folgenden Tabelle werden die verschiedenen Installationsschritte mit dem Prozessor angezeigt:
Schritt
Deklaration der
Variablen
Programmierung
Konfiguration
Beschreibung
Deklaration der Variablen des Typs IODDT für die anwendungsspezifischen Module und die Variablen des
Projektes.
Programmierung des Projekts.
Deklaration der Module
Konfiguration der Modulkanäle.
Eingabe der Konfigurationsparameter.
Zuordnung
Generierung
Zuordnung von IODDTs zu den konfigurierten Kanälen
(Variableneditor).
Generierung des Projekts (Analyse und Bearbeitung der
Verbindungen).
Übertragung des Projekts in die SPS Übertragung
Einstellung/Debugging Projekt-Debugging im Debug-Fenster, in
Animationstabellen.
Änderung des Programms und Anpassung der Parameter.
Dokumentation Erstellung einer Dokumentationsdatei und Druck sonstiger
Informationen zum Projekt.
Modus
Offline (1)
Offline (1)
Offline
Offline (1)
Offline
Online
Online
Online (1)
35008169 12/2018
315
Allgemeine Beschreibung
Schritt
Betrieb/Diagnose
Beschreibung
Anzeige sonstiger Informationen zur
Überwachungssteuerung des Projekts.
Diagnose von Projekt und Modulen.
Legende:
(1)
Modus
Online
Diese verschiedenen Schritte können auch im anderen Modus ausgeführt werden.
316
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Konfiguration der applikationsspezifischen Digitalfunktion
35008169 12/2018
Konfiguration der applikationsspezifischen Digitalfunktion Kapitel 31
Konfiguration der applikationsspezifischen Digitalfunktion
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die Konfiguration im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der
Konfiguration der applikationsspezifischen Digitalfunktion, angewandt auf die dezentralen TBX-
Module.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
31.1
31.2
31.3
Thema
Konfiguration eines dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmoduls: Allgemeines
Parameter der digitalen Eingangs-/Ausgangskanäle
Konfiguration der digitalen Parameter
Seite
35008169 12/2018
317
Konfiguration der applikationsspezifischen Digitalfunktion
Konfiguration eines dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmoduls: Allgemeines Abschnitt 31.1
Konfiguration eines dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmoduls:
Allgemeines
Beschreibung des Konfigurationsfensters eines dezentralen Digitalmoduls
Auf einen Blick
Das Konfigurationsfenster des auf dem Fipio-Bus ausgewählten Moduls zeigt die den digitalen
Ein- oder Ausgangskanälen zugeordneten Parameter an.
Abbildung
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Konfigurationsfenster.
318
35008169 12/2018
Konfiguration der applikationsspezifischen Digitalfunktion
Beschreibung
Die folgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente des Konfigurationsfensters und ihre
Funktionen.
2
3
Kennzeichen Element
1
Funktion
Registerkarten Die Registerkarte im Vordergrund zeigt die aktuelle Betriebsart an (in diesem Beispiel Konfiguration). Jeder Modus kann über die entsprechende Registerkarte ausgewählt werden. Die verfügbaren Modi lauten:
Konfiguration
Debuggen, Zugriff nur im Online-Modus
4
Bereich Modul Zeigt die abgekürzte Bezeichnung des Geräts.
Bereich Kanal Ermöglicht:
durch Klicken auf die Referenz des Geräts die Anzeige der
Registerkarten:
Beschreibung, die die Merkmale des Geräts enthält.
E/A-Objekte (siehe EcoStruxure™ Control Expert,
Betriebsarten) , die eine Vergabe von Symbolen an die
E/A-Objekte ermöglicht,
Fehler, die Zugriff auf die Gerätefehler bietet (Zugriff nur im Online-Modus).
Bereich
Allgemeine
Parameter
Anklicken von Kanal ermöglicht die Auswahl des zu konfigurierenden Kanals oder der zu konfigurierenden
Kanalgruppe (maximal 8 Kanäle).
Rechts neben dem Kanal befindet sich das Symbol. Es handelt sich hierbei um den vom Benutzer (mittels des
Variablen-Editors) festgelegten Namen des Kanals.
Dieser Bereich ermöglicht die Auswahl der Task (MAST oder
FAST), in der die Objekte mit implizitem Austausch des Kanals ausgetauscht werden.
Abhängig vom konfigurierten Fipio-Gerät ist es außerdem möglich, folgende Elemente einzustellen:
die Filterung der Kanäle,
den Fehlermodus, das Wiedereinschalten.
5 Bereich
Konfiguration
Dieser Bereich ermöglicht die Parametrierung der Geräte.
35008169 12/2018
319
Konfiguration der applikationsspezifischen Digitalfunktion
Parameter der digitalen Eingangs-/Ausgangskanäle Abschnitt 31.2
Parameter der digitalen Eingangs-/Ausgangskanäle
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die verschiedenen Parameter der Ein- und Ausgangskanäle der dezentralen TBX-Ein- und Ausgangsmodule.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Parameter der dezentralen TBX-Digitaleingänge auf dem Fipio-Bus
Parameter der dezentralen TBX-Digitalausgänge mit 8, 10 oder 12 Kanälen auf dem Fipio-Bus
Parameter der dezentralen TBX-Digitalausgänge mit 16 Kanälen auf dem Fipio-Bus
Seite
320
35008169 12/2018
Konfiguration der applikationsspezifischen Digitalfunktion
Parameter der dezentralen TBX-Digitaleingänge auf dem Fipio-Bus
Auf einen Blick
Die digitalen TBX-Eingangsmodule auf dem Fipio-Bus umfassen Parameter für jeden einzelnen
Kanal, für jede Kanalgruppe zu je 8 Kanälen oder für alle Kanäle.
Parameter
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die für jedes digitale TBX-Eingangsmodul verfügbaren
Parameter.
Modul-Referenz
TBX CEP 1622
TBX DES 1622
TBX DES 1633
TBX EEP 1622
TBX DMS 1025
TBX DMS 1625
TBX DES 16S04
TBX DMS 16S44
TBX DMS 16P22
TBX DES 16C22
TBX EEP 08C22
TBX DMS 16C22
TBX DMS 16C222
TBX DES 16F22
Anz. der
Eingänge
16
16
16
16
8 (Eingangsteil)
8 (Eingangsteil)
16
(1)
8 (Eingangsteil)
16
16
8
8
16
Zugeordneter
Task (für das
Modul)
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Filterung Speicherung (je
Kanal)
Leitungsüberwachung
(je Kanal)
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Normal /
Schnell
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Aktiv / Inaktiv (2)
Aktiv / Inaktiv (2)
Aktiv / Inaktiv (2)
-
Aktiv / Inaktiv (2) -
Aktiv / Inaktiv (2)
Legende:
(1)
(2)
8 Eingangskanäle + 8 als Eingänge oder Ausgänge programmierbare Kanäle
Kontrollkästchen
HINWEIS: Die fett gedruckten Parameter entsprechen den Parametern der Standardkonfiguration.
35008169 12/2018
321
Konfiguration der applikationsspezifischen Digitalfunktion
Parameter der dezentralen TBX-Digitalausgänge mit 8, 10 oder 12 Kanälen auf dem
Fipio-Bus
Auf einen Blick
Die digitalen TBX-Ausgangsmodule mit 8, 10 oder 12 Kanälen umfassen Parameter für jeden einzelnen Kanal, für jede Kanalgruppe zu je 8 Kanälen oder für alle Kanäle.
Parameter
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die für jedes digitale TBX Ausgangsmodul mit 8, 10 oder 12 dezentralen Kanälen auf dem Fipio-Bus verfügbaren Parameter.
Modul-Referenz Anzahl der
Ausgänge
TBX ESP 08C22 8
TBX DSS 1235 12
TBX DMS 1025 2 (Aus gangsteil)
Zugeordneter
Task (für das
Modul)
Mast / Fast
Mast / Fast
Wiedereinschalten
(Gruppe von
8 Kanälen)
-
Automatisch /
Programmiert
Mast / Fast -
Fehlermodus
(Gruppe von
8 Kanälen)
Fehlerwert /
Wert halten
Fehlerwert /
Wert halten
Fehlerwert /
Wert halten
Fehlerwert
(je Kanal)
0 / 1
0 / 1
0 / 1 -
-
Leitungsüberwachung
(je Kanal)
Aktiv / Inaktiv (1)
Legende:
(1) Kontrollkästchen
HINWEIS: Die fett gedruckten Parameter entsprechen den Parametern der Standardkonfiguration.
322
35008169 12/2018
Konfiguration der applikationsspezifischen Digitalfunktion
Parameter der dezentralen TBX-Digitalausgänge mit 16 Kanälen auf dem Fipio-Bus
Auf einen Blick
Die digitalen TBX-Ausgangsmodule mit 16 Kanälen umfassen Parameter für jeden einzelnen
Kanal, für jede Kanalgruppe zu je 8 Kanälen oder für alle Kanäle.
Parameter
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die für jedes digitale TBX Ausgangsmodul mit 16 dezentralen
Kanälen auf dem Fipio-Bus verfügbaren Parameter.
Modul-Referenz Anzahl der
Ausgänge
TBX CSP 1625
TBX DSS 1622
TBX ESP 1622
TBX DSS 1625
16
16
16
TBX DSS 16C22 16
TBX DMS
16C22
TBX DMS
16C222
TBX CSP 1622 16
TBX DMS 1625
16
16
16
8 (Aus gangsteil)
TBX DMS 16S44 8 (Aus gangsteil)
TBX DMS 16P22 (1)
Zugeordnete
Task (für das
Modul)
Wiedereinschalten
(Gruppe von
8 Kanälen)
Mast / Fast -
Mast / Fast Automatisch /
Programmiert
Mast / Fast Automatisch /
Programmiert
Mast / Fast Automatisch /
Programmiert
Mast / Fast Automatisch /
Programmiert
Mast / Fast Automatisch /
Programmiert
Mast / Fast Automatisch /
Programmiert
Mast / Fast -
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
-
-
Automatisch /
Programmiert
Fehlerwert /
Wert halten
Fehlerwert /
Wert halten
Fehlerwert /
Wert halten
Fehlerwert /
Wert halten
Fehlermodus
(Gruppe von
8 Kanälen)
-
Fehlerwert /
Wert halten
Fehlerwert /
Wert halten
Fehlerwert /
Wert halten
-
Fehlerwert /
Wert halten
Fehlerwert /
Wert halten
-
Fehlerwert
(je Kanal)
-
0 / 1
0 / 1
0 / 1
0 / 1
0 / 1
0 / 1
0 / 1
0 / 1
0 / 1
-
-
-
-
-
-
-
-
Leitungsüberwachung
(je Kanal)
Aktiv / Inaktiv (2)
Aktiv / Inaktiv (2)
Aktiv / Inaktiv (2)
Legende:
(1)
(2)
8 als Ausgang programmierbare Kanäle
Kontrollkästchen
HINWEIS: Die fett gedruckten Parameter entsprechen den Parametern der Standardkonfiguration.
35008169 12/2018
323
Konfiguration der applikationsspezifischen Digitalfunktion
Konfiguration der digitalen Parameter Abschnitt 31.3
Konfiguration der digitalen Parameter
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die Einstellung der verschiedenen Konfigurationsparameter der dezentralen TBX-Ein- und Ausgangsmodule.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Konfigurieren der programmierbaren Kanäle des Moduls TBX DMS 16P22
Ändern des Parameters "Task" eines dezentralen Digitalmoduls
Ändern des Parameters "Leitungsüberwachung" eines TBX-Digitalmoduls
Ändern des Parameters "Filterung" eines digitalen Eingangsmoduls
Ändern des Parameters "Speicherung" eines digitalen Eingangsmoduls
Ändern des Parameters "Fehlermodus" eines digitalen TBX-Ausgangsmoduls
Ändern des Parameters "Wiedereinschalten der Ausgänge" eines TBX-Digitalmoduls
Seite
324
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Konfiguration der applikationsspezifischen Digitalfunktion
Konfigurieren der programmierbaren Kanäle des Moduls TBX DMS 16P22
Auf einen Blick
Das Modul TBX DMS 16P22 verfügt neben den 8 Eingangskanälen über 8 weitere Kanäle, die individuell als Ein- oder Ausgangskanal konfiguriert werden können.
Dies ermöglicht, an einer E/A-Einheit über 16 Eingänge oder zwischen 1 und 8 Ausgänge und 15 bis 8 Eingänge zu konfigurieren. Standardmäßig ist die E/A-Einheit mit 16 Eingängen konfiguriert.
Die Stromversorgungen (+ und -) erfolgt gemeinsam für Geber und Stellglieder.
HINWEIS: Es ist nicht möglich, den Kanaltyp im Online-Modus neu zu konfigurieren.
Abbildung
Die folgende Abbildung zeigt das Konfigurationsfenster des Moduls TBX DMS 16P22.
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Konfiguration der applikationsspezifischen Digitalfunktion
Vorgehensweise
Die folgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise zum Konfigurieren der programmierbaren
Kanäle des Moduls TBX DMS 16P22.
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Öffnen Sie das Hardwarekonfigurationsfenster des Moduls.
Wählen Sie im Bereich Kanal die zweite Gruppe des Kanals aus.
Wählen Sie die Registerkarte Konfiguration: Programmierbar aus.
Parametrieren Sie im Bereich Konfiguration die Kanäle mittels des in der
Spalte Typ befindlichen Dropdown-Listenfelds nacheinander als Ein- oder
Ausgangskanal.
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Konfiguration der applikationsspezifischen Digitalfunktion
Ändern des Parameters "Task" eines dezentralen Digitalmoduls
Auf einen Blick
Dieser Parameter definiert die Prozessor-Task, in der die Erfassung der Eingänge und die
Aktualisierung der Ausgänge erfolgt.
Für das Basismodul und das Erweiterungsmodul wird die Task für alle Kanäle in einer Kanalgruppe definiert.
Die Wahlmöglichkeiten sind:
die Task MAST, die Task FAST.
HINWEIS: Die Änderung dieses Parameters ist nur im Offline-Betrieb möglich.
Vorgehensweise
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise zur Definition des Task-Typs, der den
Kanälen eines Moduls zugewiesen wird.
2
3
Schritt
1
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des gewünschten Moduls auf.
Wählen Sie die gewünschte Kanalgruppe im Bereich Kanal aus.
Klicken Sie im Bereich Allgemeine Parameter auf die Schaltfläche des
Dropdown-Menüs, die sich im Feld Task befindet.
Ergebnis: Ein Dropdown-Listenfeld wird angezeigt.
4
5
Wählen Sie die gewünschte Task aus.
Bestätigen Sie gegebenenfalls die Rekonfiguration.
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Konfiguration der applikationsspezifischen Digitalfunktion
Ändern des Parameters "Leitungsüberwachung" eines TBX-Digitalmoduls
Auf einen Blick
Diese Funktion ermöglicht die permanente Überwachung der Verbindungsqualität zwischen:
den Gebern und den Eingängen, den Stellgliedern und den Ausgängen.
Die Funktion "Leitungsüberwachung" am Eingang ermöglicht die permanente Überprüfung der
Qualität der Verbindung zwischen den Gebern und den Eingängen des TBX-Moduls. Diese
Funktion ermöglicht die Erkennung der beiden Hauptfehler am digitalen Eingangsmodul: losgelöste Schrauben an der Klemmleiste,
Masseschluss der Verdrahtungsleitungen.
Die E/A-Einheiten der TBX-Digitalmodule, die über eine Leitungsüberwachung am Eingang verfügen, sind mit zwei Schaltern
( siehe Seite 115 ) ausgestattet, die vom Benutzer konfiguriert
werden müssen, um die Kompatibilität der Eingänge mit den 2-adrigen Näherungsschaltern zu gewährleisten.
Die statischen Ausgänge sind gegen Kurzschlüsse der Last bei 0 V oder bei 24 V und gegen
Überlast geschützt. Außerdem überwacht die Funktion "Leitungsüberwachung" am Ausgang permanent, ob Schaltkreise unterbrochen sind: Diese Erkennung wird sowohl dann ausgeführt, wenn sich die Stellglieder im Ruhezustand (Status OFF) befinden, als auch dann, wenn sie sich im eingeschalteten Zustand (Status ON) befinden.
HINWEIS: Die Änderung dieses Parameters ist im Online-Betrieb möglich.
Vorgehensweise
Die folgende Tabelle zeigt die Vorgehensweise zur Aktivierung oder Deaktivierung des
Parameters Leitungsüberwachung.
2
3
Schritt
1
4
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des gewünschten Moduls auf.
Wählen Sie die gewünschte Kanalgruppe im Bereich Kanal aus.
Klicken Sie im Bereich Konfiguration auf das Kontrollkästchen in der Spalte
Leitungsüberwachung des zu parametrierenden Kanals.
Wiederholen Sie die Operation für jeden zu konfigurierenden Kanal (ab Schritt 3).
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Konfiguration der applikationsspezifischen Digitalfunktion
Ändern des Parameters "Filterung" eines digitalen Eingangsmoduls
Auf einen Blick
Dieser Parameter definiert die Dauer der Filterung des gewählten Kanals.
Mögliche Werte:
0,7 ms (Schnell) oder
5,7 ms (Normal).
Vorgehensweise
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise zum Definieren des Parameters
Filterung.
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des gewünschten Moduls auf.
Wählen Sie die gewünschte Kanalgruppe im Bereich Kanal aus.
Klicken Sie im Bereich Allgemeine Parameter auf die Schaltfläche des
Dropdown-Menüs, die sich im Feld Filter befindet.
Ergebnis: Eines der folgenden Dropdown-Listenfelder wird angezeigt:
4 Wählen Sie die gewünschte Filterungsdauer aus.
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Konfiguration der applikationsspezifischen Digitalfunktion
Ändern des Parameters "Speicherung" eines digitalen Eingangsmoduls
Auf einen Blick
Dieser Parameter definiert, ob positive Impulse berücksichtigt werden, die kürzer als die Task-
Dauer sind.
Standardmäßig werden sie berücksichtigt (Kontrollkästchen aktiviert).
Vorgehensweise
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise zum Aktivieren bzw. Deaktivieren der
Speicherungsfunktion.
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des gewünschten Moduls auf.
Wählen Sie die gewünschte Kanalgruppe im Bereich Kanal aus.
Klicken Sie im Bereich Konfiguration auf das Kontrollkästchen in der Spalte
Speicherung des zu parametrierenden Kanals.
Wiederholen Sie die Operation für jeden zu konfigurierenden Kanal (ab Schritt 3).
HINWEIS: Die Änderung dieses Parameters ist im Online-Betrieb möglich.
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Konfiguration der applikationsspezifischen Digitalfunktion
Ändern des Parameters "Fehlermodus" eines digitalen TBX-Ausgangsmoduls
Einleitung
Dieser Parameter definiert den Fehlermodus, den die Ausgänge bei einem Wechsel der Steuerung in den Modus Stopp im Falle eines Prozessor-, Rack- oder rackinternen Verkabelungsfehlers annehmen.
Die möglichen Modi sind:
Modus
Wert halten
Bedeutung
Fehlermodus Die Kanäle werden abhängig von dem Fehlerwert, der für die aus 8 Kanälen bestehende Kanalgruppe parametriert wurde, auf 0 oder 1 gesetzt.
Die Ausgänge behalten den Status bei, in dem sie sich vor dem Übergang in den Modus Stop befunden haben.
WARNUNG
UNERWARTETES VERHALTEN DER ANWENDUNG
Stellen Sie sicher, dass das Erweiterungsmodul mit dem Verbindungskabel an das Basismodul angeschlossen ist. Andernfalls wechseln die Ausgaben des Erweiterungsmoduls nicht in den
Fehlermodus.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Prozedur
Die nachfolgende Tabelle beschreibt das Verfahren zur Festlegung des einer Kanalgruppe zugewiesenen Fehlermodus.
Schritt
1
2
3
Maßnahme
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des gewünschten Moduls auf.
Wählen Sie die gewünschte Kanalgruppe im Bereich Kanal aus.
Klicken Sie im Bereich Allgemeine Parameter auf die Schaltfläche des Dropdown-Menüs im
Feld Fehlermodus.
Reaktion: Ein Dropdown-Listenfeld wird angezeigt.
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4 Wählen Sie den gewünschten Fehlermodus aus.
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Konfiguration der applikationsspezifischen Digitalfunktion
Schritt
5
6
Maßnahme
Führen Sie im Fall des Fehlermodus die Parametrierung jedes Kanals der ausgewählten
Gruppe durch.
Klicken Sie hierzu auf die Schaltfläche des Dropdown-Menüs in der Spalte Fehlerwert des
Bereichs Konfiguration.
Klicken Sie auf den gewünschten Wert (0 oder 1).
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Konfiguration der applikationsspezifischen Digitalfunktion
Ändern des Parameters "Wiedereinschalten der Ausgänge" eines TBX-Digitalmoduls
Auf einen Blick
Alle statischen 0,5 A und 2 A Ausgänge sind mit einer Schutzvorrichtung versehen, die
Kurzschlüsse der Last bei 0 V oder bei 24 V und Überlast bei aktiven Ausgängen erkennt. Solche
Fehler begrenzen den Ausgangsstrom und können bewirken, dass das Modul den Ausgang beim
Einschalten ausschaltet und einen Fehler meldet.
Um einen aufgrund eines Fehlers ausgeschalteten Ausgang erneut einzuschalten, muss er erneut aktiviert werden.
Für den Parameter "Wiedereinschalten der Ausgänge" sind die möglichen Modi:
Modus
Programmiert
Automatisch
Bedeutung
Der Wiedereinschaltvorgang wird über Anwendungsbefehl der Steuerung ausgeführt.
Achtung: Um eine wiederholte Wiedereinschaltung innerhalb kürzester
Zeit zu vermeiden, gewährleistet das Modul automatisch eine Wartezeit von 10 Sekunden zwischen zwei Wiedereinschaltungen.
Hinweis: Nach dem Senden des Wiedereinschaltbefehls muss ein Befehl mit dem Wert 0 gesendet werden, damit der Agent im programmierten
Wiedereinschaltstatus bleibt.
Die Wiedereinschaltung erfolgt bis zur Beseitigung des Fehlers automatisch alle 10 Sekunden.
Der Wiedereinschaltmodus wird pro Gruppe zu je 8 Kanälen festgelegt.
Vorgehensweise
Die nachfolgende Tabelle beschreibt das Verfahren für die Definition des Wiedereinschaltmodus der Ausgangskanäle eines Moduls.
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des gewünschten Moduls auf.
Wählen Sie die gewünschte Kanalgruppe im Bereich Kanal aus.
Klicken Sie im Bereich Allgemeine Parameter auf die Schaltfläche des
Dropdown-Menüs, die sich im Feld Wiedereinschalten befindet.
Ergebnis: Ein Dropdown-Listenfeld wird angezeigt.
3
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Wählen Sie den gewünschten Wiedereinschalttyp aus.
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Konfiguration der applikationsspezifischen Digitalfunktion
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Sprachobjekte
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Beschreibung der Sprachobjekte der anwendungsspezifischen Digitalfunktion Kapitel 32
Beschreibung der Sprachobjekte der anwendungsspezifischen
Digitalfunktion
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die der applikationsspezifischen Digitalfunktion mittels der verschiedenen IODDT zugeordneten Sprachobjekte.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
32.1
32.2
Thema
Die Sprachobjekte und IODDT der dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodule
Die IODDT der dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodule
Seite
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Sprachobjekte
Die Sprachobjekte und IODDT der dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodule Abschnitt 32.1
Die Sprachobjekte und IODDT der dezentralen TBX-Ein-
/Ausgangsmodule
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die allgemeinen Merkmale der Sprachobjekte und IODDT der TXB
Digitalmodule.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung der Sprachobjekte für die digitale Anwendungsfunktion der dezentralen Module
Implizite Austauschsprachobjekte der anwendungsspezifischen Funktion
Mit der applikationsspezifischen Funktion verbundene Sprachobjekte mit explizitem Austausch
Verwaltung von Austausch und Rückmeldungen mit expliziten Objekten
Seite
336
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Sprachobjekte
Beschreibung der Sprachobjekte für die digitale Anwendungsfunktion der dezentralen
Module
Allgemein
Digitale Modulen sind verschiedene IODDTs zugewiesen.
IODDTs werden durch den Hersteller vordefiniert. Sie enthalten Eingangs-/Ausgangs-
Sprachobjekte, die zu einem Kanal eines anwendungsspezifischen Moduls gehören.
HINWEIS: IODDT-Variablen können auf zwei Arten erstellt werden:
Mit der Registerkarte E/A-Objekte
Im Dateneditor
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, Betriebsarten)
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, Betriebsarten)
Es gibt vier Typen an IODDTs für dezentrale digitale TBX-Eingangs-/Ausgangsmodule:
T_DIS_IN_GEN ,
T_DIS_IN_FIP_STD ,
T_DIS_OUT_GEN ,
T_DIS_OUT_STD .
Sprachobjekttypen
Jeder IODDT beinhaltet eine Reihe von Sprachobjekten, die zur Steuerung und Überprüfung der
Funktionsweise von IODDTs dienen.
Es gibt zwei Arten von Sprachobjekten:
Objekte mit implizitem Austausch, die automatisch bei jedem Zyklus der mit dem Modul verknüpften Task ausgetauscht werden,
Explizite Austauschobjekte, die auf Anforderung des Projekts mittels der expliziten
Austauschanweisungen ausgetauscht werden.
Implizite Austauschvorgänge betreffen die Eingänge/Ausgänge des Moduls: Istwert-Ergebnisse,
Informationen und Befehle.
Explizite Austauschvorgänge dienen zur Parametrierung und Diagnose von Modulen.
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Sprachobjekte
Implizite Austauschsprachobjekte der anwendungsspezifischen Funktion
Einführung
Eine integrierte anwendungsspezifische Schnittstelle oder das Hinzufügen eines Moduls erweitert automatisch die Verfügbarkeit von Sprachobjekten zur Programierung dieser Schnittstelle bzw. dieses Moduls.
Diese Objekte entsprechen den Abbildern der Ein-/Ausgänge und Softwareinformationen des
Moduls oder der integrierten anwendungsspezifischen Schnittstelle.
Grundlagen
Die Eingänge ( %I und %IW ) des Moduls werden zu Beginn der Task im Speicher der Steuerung aktualisiert, wenn sich die Steuerung im Modus RUN oder STOP befindet.
Die Ausgänge ( %Q und %QW ) werden am Ende der Task aktualisiert, jedoch nur, wenn sich die
Steuerung im Modus RUN befindet.
HINWEIS: Wenn die Task während des STOP-Betriebs aufgerufen wird, so erfolgt je nach ausgewählter Konfiguration Folgendes:
Die Ausgänge werden in die Fehlerausweichposition gesetzt (Fehlerausweichmodus).
Die Ausgänge werden auf ihrem letzten Wert gehalten (Modus „Letzten Wert halten“).
Abbildung
Das nachstehende Diagramm veranschaulicht den Betriebszyklus einer Steuerungstask
(zyklische Ausführung).
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Sprachobjekte
Mit der applikationsspezifischen Funktion verbundene Sprachobjekte mit explizitem
Austausch
Auf einen Blick
Expliziter Austausch ist ein Austausch, der auf Aufforderung des Anwenderprogramms mittels der folgenden Anweisungen durchgeführt wird:
READ_STS (siehe EcoStruxure™ Control Expert, E/A-Verwaltung, Bausteinbibliothek) der Statusworte)
WRITE_CMD (siehe EcoStruxure™ Control Expert, E/A-Verwaltung, Bausteinbibliothek)
(Schreiben von Befehlsworten)
WRITE_PARAM
READ_PARAM
SAVE_PARAM
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, E/A-Verwaltung, Bausteinbibliothek)
(Schreiben der Regelungsparameter)
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, E/A-Verwaltung, Bausteinbibliothek)
(Lesen der Regelungsparameter)
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, E/A-Verwaltung, Bausteinbibliothek)
(Speichern der Regelungsparameter)
RESTORE_PARAM
(Wiederherstellen der Regelungsparameter)
(Lesen
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, E/A-Verwaltung, Bausteinbibliothek)
Dieser Austausch bezieht sich auf eine Gruppe von Objekten %MW desselben Typs (Status,
Befehl oder Parameter), die zu einem Kanal gehören.
HINWEIS: Diese Objekte informieren über das Modul (Bsp.: Fehlertyp eines Kanals usw.), ermöglichen dessen Steuerung sowie die Festlegung der Funktionsmodi (Speichern und
Wiederherstellen der ausgeführten Regelungsparameter).
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339
Sprachobjekte
Allgemeines Nutzungsprinzip der expliziten Anweisungen
Die folgende Abbildung zeigt die unterschiedlichen Arten expliziter Austauschvorgänge, die zwischen dem Prozessor und dem Modul ausgeführt werden können.
Verwaltung des Austauschs
Während eines expliziten Austauschs muss der Ablauf dieses Austauschs überwacht werden, damit die Daten nur dann berücksichtigt werden, wenn der Austausch ordnungsgemäß durchgeführt wurde.
Hierzu sind zwei Informationstypen verfügbar:
die Information über den laufenden Austausch
die Zusammenfassung des Austauschs
Die nachfolgende Übersicht beschreibt das Prinzip der Verwaltung eines Austauschs.
340
HINWEIS: Um mehrere simultane explizite Austauschvorgänge für denselben Kanal zu vermeiden, muss vor dem Aufruf jeglicher Elementarfunktion, die diesen Kanal verwendet, der
Wert des Worts EXCH_STS ( %MWr.m.c.0
) des mit dem Kanal verbundenen IODDT getestet werden.
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Sprachobjekte
Verwaltung von Austausch und Rückmeldungen mit expliziten Objekten
Auf einen Blick
Werden Daten zwischen Steuerungsspeicher und Modul ausgetauscht, kann die Berücksichtigung durch das Modul mehrere Task-Zyklen erfordern. Um den Austausch zu verwalten, besitzen alle
IODDT zwei Worte:
EXCH_STS (%MW\2.e\0.m.c.0): Austausch läuft,
EXCH_RPT (%MW\2.e\0.m.c.1): Rückmeldung.
HINWEIS: Je nach Lokalisierung des Moduls wird die Verwaltung der expliziten Austausch vorgänge (z. B. %MW0.0.MOD.0.0) nicht von der Anwendung erkannt:
Bei Modulen, die sich im Rack befinden, erfolgen explizite Austauschvorgänge sofort auf dem lokalen SPS-Bus und werden vor Ausführung der Task abgeschlossen. So ist zum Beispiel das
Feld READ_STS immer fertig gestellt, wenn das Bit %MW0.0.MOD.0.0 von der
Anwendung geprüft wird für dezentrale Busmodule (z. B. Fipio) sind explizite Austauschvorgänge mit der Task-
Ausführung synchronisiert, somit ist eine Erkennung für die Anwendung möglich.
Abbildung
In der folgenden Abbildung werden die verschiedenen für die Austauschverwaltung signifikanten
Bits aufgeführt.
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341
Sprachobjekte
Beschreibung der signifikanten Bits
Jedes Bit der Worte EXCH_STS (%MW\2.e\0.m.c.0) und EXCH_RPT (%MW\2.e\0.m.c.1) ist einem
Parametertyp zugeordnet:
Die Bits mit dem Stellenwert 0 sind den Statusparametern zugeordnet:
Das Bit STS_IN_PROGR (%MW\2.e\0.m.c.0.0) zeigt an, ob eine aktuelle Aufforderung zum
Lesen der Statusworte vorhanden ist.
Das Bit STS_ERR (%MW\2.e\0.m.c.1.0) zeigt an, ob eine Aufforderung zum Lesen der
Statusworte vom Kanal des Moduls zurückgewiesen wird.
Die Bits mit dem Stellenwert 1 sind den Befehlsparametern zugeordnet:
Das Bit CMD_IN_PROGR (%MW\2.e\0.m.c.0.1) zeigt an, ob die Befehlsparameter an den
Kanal des Moduls gesendet werden.
Das Bit CMD_ERR (%MW\2.e\0.m.c.1.1) zeigt an, ob die Befehlsparameter vom Kanal des
Moduls zurückgewiesen werden.
Die Bits mit dem Stellenwert 2 sind den Einstellparametern zugeordnet:
Das Bit ADJ_IN_PROGR (%MW\2.e\0.m.c.0.2) zeigt an, ob die Einstellparameter mit dem
Kanal des Moduls ausgetauscht werden (durch WRITE_PARAM, READ_PARAM,
SAVE_PARAM, RESTORE_PARAM ).
Das Bit ADJ_ERR (%MW\2.e\0.m.c.1.2) zeigt an, ob die Einstellparameter vom Modul zurückgewiesen werden.
Ist der Austausch korrekt abgelaufen, wechselt das Bit auf 0.
Die Bits mit dem Stellenwert 15 zeigen eine Neukonfiguration des Moduskanal c an, ausgehend von der Konsole (Änderung der Konfigurationsparameter + Kaltstart des Kanals).
HINWEIS: m die Modulposition, c steht für die Kanalnummer im Modul.
HINWEIS: Die Wörter des Austauschs und der Rückmeldung sind auch auf der Modulebene
EXCH_STS (%MW\2.e\0.m.MOD) und EXCH_RPT (%MW\2.e\0.m.MOD.1) im IODDT des Typs
T_GEN_MOD vorhanden.
Beispiel
Phase 1: Senden von Daten mit der Anweisung WRITE_PARAM .
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Sprachobjekte
Wird die Anweisung vom Steuerungsprozessor abgefragt, so wird das Bit Austausch läuft in
%MW\2.e\0.m.c auf 1 gesetzt.
Phase 2: Analyse der Daten durch das E/A-Modul und Rückmeldung
Beim Austausch von Daten zwischen dem Steuerungsspeicher und dem Modul wird die
Verarbeitung durch das Modul von Bit ADJ_ERR (%MW\2.e\0.m.c.1.2) verwaltet: Rückmeldung (0
= Austausch korrekt, 1= Austausch fehlerhaft).
HINWEIS: Es sind keine Einstellparameter auf der Modulebene vorhanden.
Ausführungsanzeiger eines expliziten Austauschs: EXCH_STS
In der folgenden Tabelle sind die Kontrollbits des expliziten Austauschs beschrieben: EXCH_STS
(%MW\2.e\0.m.c.0).
Standardsymbol
STS_IN_PROGR
CMD_IN_PROGR
ADJ_IN_PROGR
RECONF_IN_PROGR
Typ Zugriff Bedeutung
BOOL R Lesen der
Statusworte des aktuellen Kanals
BOOL R
BOOL R
Befehlsparameter werden ausgetauscht
Einstellparameter werden ausgetauscht
BOOL R Aktuelle
Neueinstellung des
Moduls
Adresse
%MW\2.e\0m.c.0.0
%MW\2.e\0m.c.0.1
%MW\2.e\0m.c.0.2
%MW\2.e\0.m.c.0.15
HINWEIS: Wenn das Modul nicht vorhanden oder getrennt ist, wird der Austausch per explizitem
Objekt (z. B. Read_Sts) nicht an das Modul gesandt (STS_IN_PROG (%MWr.m.c.0.0) = 0), aber die Worte werden aktualisiert.
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Sprachobjekte
Rückmeldung von expliziten Austauschvorgängen: EXCH_RPT
In der folgenden Tabelle sind die Rückmeldungsbits aufgeführt: EXCH_RPT (%MW\2.e\0.m.c.1).
Standardsymbol
STS_ERR
CMD_ERR
ADJ_ERR
RECONF_ERR
Typ Zugriff Bedeutung
BOOL R Fehler beim Lesen der
Statusworte des Kanals
(1 = Fehler)
BOOL R
BOOL R
Fehler beim Austausch von
Befehlsparametern
(1 = Fehler)
Fehler beim Austausch von
Einstellparametern
(1 = Fehler)
BOOL R Fehler bei der
Neukonfiguration des
Kanals
(1 = Fehler)
Adresse
%MW\2.e\0.m.c.1.0
%MW\2.e\0.m.c.1.1
%MW\2.e\0.m.c.1.2
%MW\2.e\0.m.c.1.15
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Sprachobjekte
Die IODDT der dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodule Abschnitt 32.2
Die IODDT der dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodule
Inhalt dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt werden die verschiedenen IODDT und Sprachobjekte beschrieben, die den dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsmodulen zugeordnet sind.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit implizitem Austausch des IODDT des Typs
T_DIS_IN_GEN
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit implizitem Austausch des IODDT des Typs
T_DIS_FIP_STD
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit explizitem Austausch des IODDT des Typs
T_DIS_FIP_STD
Beschreibung der Objekte mit implizitem Austausch des IODDT des Typs T_DIS_OUT_GEN
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit implizitem Austausch des IODDT des Typs
T_DIS_OUT_STD
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit explizitem Austausch des IODDT des Typs
T_DIS_OUT_STD
Seite
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Sprachobjekte
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit implizitem Austausch des IODDT des Typs
T_DIS_IN_GEN
Auf einen Blick
Dieser Abschnitt beschreibt die Bitobjekte mit implizitem Austausch des IODDT vom Typ
T_DIS_IN_GEN , die für alls Digitaleingangsmodule gelten.
Eingangsanzeige
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Bedeutung des Bits VALUE (%I\2.e\0.m.c).
Standardsymbol
VALUE
Typ Zugriff Bedeutung
EBOOL R Zeigt für den Eingangskanal "c" an, dass der
Ausgang des Sensors, der den Eingang anzeigt, aktiviert ist.
Markierung
%I\2.e\0.m.c
Fehlerbit
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Bedeutung des Fehlerbits CH_ERROR
(%I\2.e\0.m.c.ERR).
Standardsymbol
CH_ERROR
Typ
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Zeigt an, dass der Eingangskanal "c" fehlerhaft ist.
Markierung
%I\2.e\0.m.c.ERR
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Sprachobjekte
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit implizitem Austausch des IODDT des Typs
T_DIS_FIP_STD
Auf einen Blick
Dieser Abschnitt beschreibt die Bitobjekte mit implizitem Austausch des IODDT vom Typ
T_DIS_IN_FIP_STD , die für Eingangsmodule und die Eingänge von gemischten Digitalmodulen
(TBX, IP67) gelten.
Eingangsanzeige
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Bedeutung des Bits VALUE (%I\2.e\0.m.c).
Standardsymbol
VALUE
Typ Zugriff Bedeutung
EBOOL R Zeigt für den Eingangskanal "c" an, dass der
Ausgang des Sensors, der den Eingang anzeigt, aktiviert ist.
Markierung
%I\2.e\0.m.c
Fehlerbit
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Bedeutung des Fehlerbits CH_ERROR
(%I\2.e\0.m.c.ERR).
Standardsymbol
CH_ERROR
Typ
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Zeigt an, dass der Eingangskanal "c" fehlerhaft ist.
Markierung
%I\2.e\0.m.c.ERR
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Sprachobjekte
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit explizitem Austausch des IODDT des Typs
T_DIS_FIP_STD
Auf einen Blick
Dieser Abschnitt beschreibt die Bitobjekte mit explizitem Austausch des IODDT vom Typ
T_DIS_IN_FIP_STD , die für Eingangsmodule und die Eingänge von gemischten Digitalmodulen
(TBX, IP67) gelten. Der Teil umfasst die Objekte des Typs Wort, deren Bits eine besondere
Bedeutung haben. Diese Objekte werden im Folgenden ausführlich erläutert.
Deklarationsbeispiel einer Variablen:
IODDT_VAR1 des Typs T_DIS_IN_FIP_STD
HINWEIS: Die Bedeutung eines Bits wird im Allgemeinen für den Zustand 1 des Bits gegeben. In spezifischen Fällen wird eine Erläuterung zu jedem Zustand des Bits gegeben.
HINWEIS: Es werden nicht alle Bits verwendet.
Ausführungsanzeiger eines expliziten Austauschs: EXCH_STS
Die folgende Tabelle beschreibt die Bedeutung der Austauschüberwachungsbits des Kanals
EXCH_STS (%MW\2.e\0.m.c.0).
Standardsymbol
STS_IN_PROGR
CMD_IN_PROGR
Typ
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Lesen der Statuswörter des aktuellen
Kanals
R Austausch der Befehlsparameter läuft
Markierung
%MW\2.e\0.m.c.0.0
%MW\2.e\0.m.c.0.1
Protokoll des expliziten Austauschs: EXCH_RPT
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Rückmeldungsbits EXCH_RPT
(%MW\2.e\0.m.c.1) aufgeführt.
Standardsymbol
STS_ERR
CMD_ERR
Typ
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Fehler beim Lesen der Statuswörter des
Kanals (1 = mißlungen)
R Fehler beim Austausch von
Befehlsparametern (1 = misslungen)
Markierung
%MW\2.e\0.m.c.1.0
%MW\2.e\0.m.c.1.1
348
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Sprachobjekte
Kanalspezifische Standardfehler, CH_FLT
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Bits des Statuswortes CH_FLT
(%MW\2.e\0.m.c.2) aufgeführt. Der Lesevorgang erfolgt über READ_STS ( IODDT_VAR1 ).
Standardsymbol
TRIP
FUSE
BLK
EXT_PS_FLT
INTERNAL_FLT
CONF_FLT
COM_FLT
SHORT_CIRCUIT
LINE_FLT
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Externer Fehler: Trennung
Externer Fehler: Sicherung
Klemmleistenfehler
Fehler der externen Stromversorgung
Interner Fehler: H.S.-Modul
Hardware- oder
Softwarekonfigurationsfehler
Kommunikationsfehler mit der Steuerung
R
Externer Fehler: Kurzschluss an einem
Kanal
Fehler außerhalb des Moduls:
Leitungsfehler
Markierung
%MW\2.e\0.m.c.2.0
%MW\2.e\0.m.c.2.1
%MW\2.e\0.m.c.2.2
%MW\2.e\0.m.c.2.3
%MW\2.e\0.m.c.2.4
%MW\2.e\0.m.c.2.5
%MW\2.e\0.m.c.2.6
%MW\2.e\0.m.c.2.8
%MW\2.e\0.m.c.2.9
35008169 12/2018
349
Sprachobjekte
Beschreibung der Objekte mit implizitem Austausch des IODDT des Typs
T_DIS_OUT_GEN
Auf einen Blick
Dieser Abschnitt beschreibt die Bitobjekte mit implizitem Austausch des IODDT vom Typ
T_DIS_OUT_GEN , die für Digitalausgangsmodule gelten.
Ausgangsanzeige
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Bedeutung des Bits VALUE (%Q\2.e\0.m.c).
Standardsymbol
VALUE
Typ Zugriff Bedeutung
EBOOL R/W Zeigt für den Ausgangskanal c an, dass er aktiviert ist.
Markierung
%Q\2.e\0.m.c
Fehlerbit
Die folgende Tabelle beschreibt die Bedeutung des Fehlerbits CH_ERROR (%Ir.m.c.ERR).
Standardsymbol
CH_ERROR
Typ
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Zeigt an, dass der Ausgangskanal c fehlerhaft ist.
Markierung
%I\2.e\0.m.c.ERR
350
35008169 12/2018
Sprachobjekte
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit implizitem Austausch des IODDT des Typs
T_DIS_OUT_STD
Auf einen Blick
Dieser Abschnitt beschreibt die Bitobjekte mit implizitem Austausch des IODDT vom Typ
T_DIS_OUT_STD , die für Digitalausgangsmodule gelten.
Ausgangsanzeige
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Bedeutung des Bits VALUE (%Q\2.e\0.m.c).
Standardsymbol
VALUE
Typ Zugriff Bedeutung
EBOOL R/W Zeigt für den Ausgangskanal c an, dass er aktiviert ist.
Markierung
%Q\2.e\0.m.c
Fehlerbit
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Bedeutung des Fehlerbits CH_ERROR
(%I\2.e\0.m.c.ERR).
Standardsymbol
CH_ERROR
Typ
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Zeigt an, dass der Ausgangskanal c fehlerhaft ist.
Markierung
%I\2.e\0.m.c.ERR
35008169 12/2018
351
Sprachobjekte
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit explizitem Austausch des IODDT des Typs
T_DIS_OUT_STD
Auf einen Blick
Dieser Abschnitt beschreibt die Objekte mit explizitem Austausch des IODDT vom Typ
T_DIS_OUT_DST , die für die Digitalausgangsmodule gelten. Der Teil umfasst die Objekte des
Typs Wort, deren Bits eine besondere Bedeutung haben. Diese Objekte werden im Folgenden ausführlich erläutert.
Deklarationsbeispiel einer Variablen:
IODDT_VAR1 des Typs T_DIS_OUT_STD
HINWEIS: Die Bedeutung eines Bits wird im Allgemeinen für den Zustand 1 des Bits gegeben. In spezifischen Fällen wird eine Erläuterung zu jedem Zustand des Bits gegeben.
HINWEIS: Es werden nicht alle Bits verwendet.
Ausführungsanzeiger eines expliziten Austauschs: EXCH_STS
Die folgende Tabelle beschreibt die Bedeutung der Austauschüberwachungsbits des Kanals
EXCH_STS (%MW\2.e\0.m.c.0).
Standardsymbol
STS_IN_PROGR
CMD_IN_PROGR
Typ
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Lesen der Statuswörter des aktuellen
Kanals
R Austausch der Befehlsparameter läuft
Markierung
%MW\2.e\0.m.c.0.0
%MW\2.e\0.m.c.0.1
Protokoll des expliziten Austauschs: EXCH_RPT
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Rückmeldungsbits EXCH_RPT
(%MW\2.e\0.m.c.1) aufgeführt.
Standardsymbol
STS_ERR
CMD_ERR
Typ
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Fehler beim Lesen der Statuswörter des
Kanals (1 = mißlungen)
R Fehler beim Austausch von
Befehlsparametern (1 = misslungen)
Markierung
%MW\2.e\0.m.c.1.0
%MW\2.e\0.m.c.1.1
352
35008169 12/2018
Sprachobjekte
Kanalspezifische Standardfehler, CH_FLT
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Bits des Statuswortes CH_FLT
(%MW\2.e\0.m.c.2) aufgeführt. Der Lesevorgang erfolgt über READ_STS ( IODDT_VAR1 ).
Standardsymbol
TRIP
FUSE
BLK
EXT_PS_FLT
INTERNAL_FLT
CONF_FLT
COM_FLT
SHORT_CIRCUIT
LINE_FLT
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Externer Fehler: Trennung
Externer Fehler: Sicherung
Klemmleistenfehler
Fehler der externen Stromversorgung
Interner Fehler: H.S.-Modul
Hardware- oder
Softwarekonfigurationsfehler
Kommunikationsfehler mit der Steuerung
R
Externer Fehler: Kurzschluss an einem
Kanal
Externer Fehler: Leitungsfehler
Markierung
%MW\2.e\0.m.c.2.0
%MW\2.e\0.m.c.2.1
%MW\2.e\0.m.c.2.2
%MW\2.e\0.m.c.2.3
%MW\2.e\0.m.c.2.4
%MW\2.e\0.m.c.2.5
%MW\2.e\0.m.c.2.6
%MW\2.e\0.m.c.2.8
%MW\2.e\0.m.c.2.9
Statuswort: CH_CMD
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Bits des Statuswortes CH_CMD
(%MW\2.e\0.m.c.3) aufgeführt. Der Befehl wird durch ein WRITE_CMD ( IODDT_VAR1 ) ausgeführt.
Standardsymbol
REAC_OUT
PS_CTRL_DIS
PS_CTRL_EN
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R/W Wiedereinschalten der abgeschalteten
(geschützten) Ausgänge
R/W
R/W
Deaktivierung der Überwachung der externen Stromversorgung
Aktivierung der Überwachung der externen
Stromversorgung
Kennzeichnung
%MW\2.e\0.m.c.3.0
%MW\2.e\0.m.c.3.1
%MW\2.e\0.m.c.3.2
HINWEIS: Dieses Objekt ist spezifisch für Ausgangsmodule mit Reaktivierung.
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353
Sprachobjekte
354
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Debuggen der dezentralen TBX-Ein-/-ausgangsmodule
35008169 12/2018
Debuggen der dezentralen TBX-Ein-/-ausgangsmodule Kapitel 33
Debuggen der dezentralen TBX-Ein-/-ausgangsmodule
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die Debug-Funktionen und -Befehle der dezentralen Digitalmodule auf dem Fipio-Bus.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung der Debug-Funktion eines dezentralen Digitalmoduls
Beschreibung des Debug-Fensters eines dezentralen Digitalmoduls
Zugriff auf die Funktion "Forcierung/ Forcierung aufheben"
Zugriff auf die Befehle SET und RESET
Seite
35008169 12/2018
355
Debuggen der dezentralen TBX-Ein-/-ausgangsmodule
Beschreibung der Debug-Funktion eines dezentralen Digitalmoduls
Einleitung
Die Funktion Debuggen ermöglicht für jedes digitale TBX-Ein-/Ausgangsmodul der Applikation:
die Anzeige der Parameter aller Kanäle des Moduls (Kanalstatus, Filterwert usw.), den Zugriff auf die Diagnose und die Einstellung des ausgewählten Kanals (Kanalforcierung,
Maskieren des Kanals usw.).
Bei einem Fehler können Sie mit dieser Funktion auch auf die Moduldiagnose zugreifen.
HINWEIS: Diese Funktion ist nur im Online-Modus verfügbar.
HINWEIS: Der Zugriff auf die Debug-Funktion ist auf vier gleichzeitig geöffnete Fipio-Gerätefenster
(Digitales TBX-Modul, Analoges TBX-Modul, IP67 usw.) beschränkt.
356
35008169 12/2018
Debuggen der dezentralen TBX-Ein-/-ausgangsmodule
Beschreibung des Debug-Fensters eines dezentralen Digitalmoduls
Auf einen Blick
Das Debug-Fenster zeigt den Wert und den Status aller Kanäle des gewählten Moduls in Echtzeit an. Es ermöglicht auch den Zugriff auf die Steuerung der Kanäle (Forcierung des Ein- oder
Ausgangswerts usw.).
Abbildung
Die nachfolgende Abbildung zeigt ein Debug-Fenster.
35008169 12/2018
357
Debuggen der dezentralen TBX-Ein-/-ausgangsmodule
Beschreibung
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente des Debug-Fensters und ihre
Funktionen.
Kennzeichen Element
1 Registerkar ten
-
2
3
4
5
Bereich
Modul
Bereich
Kanal
Bereich
Allgemeine
Parameter
Bereich
Aktuelle
Parameter
Funktion
Auf der im Vordergrund angezeigten Registerkarte wird der aktuelle Modus angegeben (in diesem Beispiel Debuggen). Jeder Modus kann über die entsprechende Registerkarte ausgewählt werden.
Debuggen, Zugriff nur im Online-Modus
Konfiguration
Zeigt die abgekürzte Bezeichnung des Moduls.
Im selben Bereich befinden sich drei Anzeige-LEDs, die die Betriebsart des
Moduls angeben:
RUN, gibt den Betriebszustand des Moduls an,
ERR, weist auf einen internen Modulfehler hin,
I/O, zeigt einen externen Fehler am Modul oder einen Anwendungsfehler an.
Ermöglicht:
durch Klicken auf die Referenz des Geräts die Anzeige der Registerkarten:
Beschreibung, die die Merkmale des Geräts enthält,
E/A-Objekte (siehe EcoStruxure™ Control Expert, Betriebsarten) eine Vergabe von Symbolen an die E/A-Objekte ermöglicht,
Fehler, die Zugriff auf die Gerätefehler bietet (Zugriff nur im
Online-Modus).
, die
Anklicken von Kanal ermöglicht die Auswahl des zu debuggenden Kanals oder der zu debuggenden Kanalgruppe (maximal 8 Kanäle). Links neben dem Symbol befindet sich die Kopie der Kanalanzeige-LED CHx.
Gibt die Parametrierung des Kanals an:
Task: Zeigt die konfigurierte Task an (MAST oder FAST). Diese Rubrik
kann nicht geändert werden.
Funktion: Die Schaltfläche Forcen global aufheben bietet einen direkten
Zugriff auf die Funktion zur globalen Aufhebung der Forcierung der Kanäle.
Dieser Bereich zeigt den Status der Ein- und Ausgänge der unterschiedlichen aktuellen Parameter an.
Für jeden der Kanäle gibt es fünf Spalten:
Symbol, zeigt das mit dem Kanal verknüpfte Symbol, wenn dieses vom
Benutzer (im Variablen-Editor) definiert wurde,
Status, zeigt den Status jedes Modulkanals an und ermöglicht dessen
Forcierung,
Typ, zeigt den Typ an (Ein- oder Ausgang),
Fehler, bietet einen direkten Zugriff auf die kanalweise Diagnose, wenn diese einer Störung unterliegen (angezeigt durch die in der
Zugangsschaltfläche zur Diagnose integrierte rote LED-Anzeige),
Zugeordneter Ausgang, zeigt die Fehlerposition der Ausgänge
358
35008169 12/2018
Debuggen der dezentralen TBX-Ein-/-ausgangsmodule
Zugriff auf die Funktion "Forcierung/ Forcierung aufheben"
Auf einen Blick
Diese Funktion ermöglicht die Änderung des Status aller oder einiger Kanäle eines Moduls.
Der Status eines forcierten Ausgangs ist eingefroren und kann erst nach Aufhebung der
Forcierung mittels der Applikation geändert werden.
HINWEIS: Bei einem Fehler, der zum Setzen der Ausgänge in den Fehlermodus führt, nehmen diese jedoch den bei der Konfiguration des Parameters Fehlermodus festgelegten Wert an.
Die verschiedenen verfügbaren Befehle sind:
für einen oder mehrere Kanäle:
Forcierung auf 1
Forcierung auf 0
Aufhebung der Forcierung (wenn der oder die ausgewählten Kanäle forciert sind)
für alle Kanäle eines Moduls (wenn mindestens ein Kanal forciert ist):
globale Aufhebung der Forcierung der Kanäle
Vorgehensweise
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise zum Forcieren oder Aufheben der
Forcierung aller oder einiger Kanäle eines Moduls.
Schritt
1
2
3
Aktion für einen oder mehrere ausgewählte Kanäle
Aktion für alle Kanäle
Rufen Sie das Debug-Fenster des Moduls auf.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Zelle der Spalte Status des gewünschten Kanals.
Wählen Sie die gewünschte Funktion aus.
Auf 0 forcieren
Auf 1 forcieren
Forcierung aufheben
-
Klicken Sie auf die Schaltfläche
"Forcierung global aufheben" im
Bereich "Modul".
35008169 12/2018
359
Debuggen der dezentralen TBX-Ein-/-ausgangsmodule
Zugriff auf die Befehle SET und RESET
Auf einen Blick
Diese Befehle ermöglichen das Ändern des Status der Ausgänge eines Moduls in 0 (RESET) oder
1 (SET).
HINWEIS: Der dem Kanal durch einen dieser Befehle zugewiesene Status ist temporär und kann jederzeit durch die Applikation geändert werden, wenn sich die Steuerung im Modus RUN befindet.
Vorgehensweise
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise zum Zuweisen des Werts 0 oder 1 an alle oder einige Kanäle eines Moduls.
Schritt
1
2
3
Aktion für einen Kanal
Rufen Sie das Debug-Fenster des Moduls auf.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Zelle der Spalte Status des gewünschten Kanals.
Wählen Sie die gewünschte Funktion aus.
Set
Reset
360
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Diagnose der TBX-Digitalmodule
35008169 12/2018
Diagnose der dezentralen digitalen TBX-Ein-/Ausgangsmodule Kapitel 34
Diagnose der dezentralen digitalen TBX-Ein-
/Ausgangsmodule
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die Diagnose-Funktionen und -Befehle der dezentralen Digitalmodule auf dem Fipio-Bus.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Zugriff auf die Diagnosefunktion eines Digitalmoduls
Zugriff auf die Kanaldiagnosefunktion eines Digitalmoduls
Seite
35008169 12/2018
361
Diagnose der TBX-Digitalmodule
Zugriff auf die Diagnosefunktion eines Digitalmoduls
Auf einen Blick
Die Moduldiagnosefunktion zeigt aktuelle Fehler klassifiziert nach ihrer Kategorie an (sofern vorhanden):
Interne Fehler:
Modulstörungen,
Autotest läuft
Externe Fehler:
Klemmleistenfehler
Andere Fehler:
Konfigurationsfehler
Modul nicht vorhanden oder ausgeschaltet,
Kanalfehler ( siehe Seite 364 )
Ein fehlerhaftes Modul ist durch den Wechsel bestimmter LEDs auf "Rot" zu erkennen, z.B.:
Im Fenster des Fipio-Busses:
Die Nummer des Anschlusspunktes des Moduls am Fipio-Bus ist rot.
In allen Fenstern auf Modulebene:
LED E/A, je nach Fehlertyp
Die Anzeige-LED Kanal im Bereich Kanal,
Eine rote LED auf der Registerkarte Fehler
HINWEIS: Wenn Sie die Verbindung zwischen einem TBX-Erweiterungsmodul und dem
Basismodul (wenn dies konfiguriert ist) trennen, erscheint das TBX-Basismodul beim Einschalten am Fipio-Bus fehlerhaft, und die LED E/A ändert sich in rot.
362
35008169 12/2018
Diagnose der TBX-Digitalmodule
Vorgehensweise
In der folgenden Tabelle wird die Vorgehensweise für den Zugriff auf das Modulfehler-Fenster angezeigt:
Schritt
1
2
Aktion
Öffnen Sie das Modul, für das Sie eine Diagnose durchführen möchten.
Klicken Sie auf die Referenz des Moduls im Kanalbereich, und wählen Sie die Registerkarte Fehler aus.
Ergebnis: Die Liste der Modulfehler wird angezeigt.
35008169 12/2018
Hinweis: Im Falle eines schweren Ausfalls, der Nichtverfügbarkeit des Moduls, bestimmter
Konfigurationsfehler oder eines schwerwiegenden Konfigurationsfehlers kann auf das
Moduldiagnosefenster nicht zugegriffen werden. In diesem Fall wird folgende Meldung angezeigt: Modul nicht vorhanden oder nicht mit dem für diese Position konfigurierten Modul identisch .
363
Diagnose der TBX-Digitalmodule
Zugriff auf die Kanaldiagnosefunktion eines Digitalmoduls
Auf einen Blick
Das Kanaldiagnosemodul zeigt die aktuellen Fehler nach Kategorie eingeteilt an (sofern vorhanden):
Interne Fehler:
Kanal gestört
Externe Fehler:
Verbindungs- oder Sensorverbindung defekt
Andere Fehler:
Klemmleistenfehler
Konfigurationsfehler
Kommunikationsfehler
Ein Kanalfehler wird auf der Registerkarte Debuggen durch eine rote LED
Fehler angezeigt.
in der Spalte
Vorgehensweise
Die folgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise zum Aufrufen des Fensters "Kanalfehler".
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Debug-Fenster des Moduls auf.
Klicken Sie auf die Schaltfläche des fehlerhaften Kanals in der
Spalte Fehler.
Ergebnis: Die Liste der Kanalfehler wird angezeigt.
364
Hinweis: Der Zugriff auf Kanaldiagnoseinformationen ist auch vom Programm aus möglich (Anweisung READ_STS ).
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX Analog
35008169 12/2018
Softwareinstallation dezentraler analoger E/A-Module auf dem Fipio-Bus Teil III
Softwareinstallation dezentraler analoger E/A-Module auf dem
Fipio-Bus
Inhalt dieses Teils
Dieser Teil enthält eine Übersicht über die analogen TBX-Eingangs-/Ausgangsmodule und beschreibt deren Installation mithilfe der Software Control Expert.
Inhalt dieses Teils
Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
Kapitel
35
36
37
38
39
40
41
Kapitelname
Allgemeine Beschreibung der applikationsspezifischen Analogfunktion, angewandt auf die dezentralen TBX-Module
Die dezentralen analogen TBX-Module
Konfiguration der applikationsspezifischen Analogfunktion
Beschreibung der Sprachobjekte der anwendungsspezifischen Analogfunktion
Debuggen der dezentralen TBX-Analogmodule
Kalibrierung der dezentralen TBX-Analogmodule
Diagnose der dezentralen TBX-Analogmodule
Seite
35008169 12/2018
365
TBX Analog
366
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Allgemeine Beschreibung
35008169 12/2018
Allgemeine Beschreibung der applikationsspezifischen Analogfunktion, angewandt auf die dezentralen TBX-Module Kapitel 35
Allgemeine Beschreibung der applikationsspezifischen
Analogfunktion, angewandt auf die dezentralen TBX-Module
Übersicht
Einleitung
Die Softwareinstallation der anwendungsspezifischen Module erfolgt über die verschiedenen
Editoren von Control Expert:
Im Offlinemodus
Im Online-Modus
Es wird empfohlen, die Installationsschritte in der nachstehenden Reihenfolge auszuführen, allerdings kann die Reihenfolge bestimmter Schritte geändert werden (so kann zum Beispiel mit dem Konfigurationsschritt begonnen werden).
Installationsschritte mit Prozessor
In der folgenden Tabelle werden die verschiedenen Installationsschritte mit dem Prozessor angezeigt:
Schritt
Deklaration der
Variablen
Programmierung
Konfiguration
Beschreibung
Deklaration der Variablen des Typs IODDT für die anwendungsspezifischen Module und die Variablen des
Projekts
Programmierung des Projekts
Deklaration der Module
Konfiguration der Modulkanäle
Eingabe der Konfigurationsparameter
Modus
Offline (1)
Offline (1)
Offline
Zuordnung
Generierung
Zuordnung von IODDTs zu den konfigurierten Kanälen
(Variableneditor)
Generierung des Projekts (Analyse und Bearbeitung der
Verbindungen).
Offline (1)
Offline
Übertragung Übertragung des Projekts in die SPS Online
Einstellung/Debugging Projekt-Debugging im Debug-Fenster, in Animationstabellen Online
Dokumentation
Änderung des Programms und Anpassung der Parameter
Erstellung einer Dokumentationsdatei und Druck sonstiger
Informationen zum Projekt.
Online (1)
35008169 12/2018
367
Allgemeine Beschreibung
Schritt
Betrieb/Diagnose
Beschreibung
Anzeige sonstiger Informationen zur
Überwachungssteuerung des Projekts
Diagnose von Projekt und Modulen
Legende:
(1)
Modus
Online
Diese verschiedenen Schritte können auch im anderen Modus ausgeführt werden.
368
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Analoge TBX-Module
35008169 12/2018
Die dezentralen analogen TBX-Module Kapitel 36
Die dezentralen analogen TBX-Module
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die dezentralen analogen TBX-Module.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Thema Abschnitt
36.1
36.2
36.3
Modul TBX AES 400
Modul TBX ASS 200
Modul TBX AMS 620
Seite
35008169 12/2018
369
Analoge TBX-Module
Modul TBX AES 400 Abschnitt 36.1
Modul TBX AES 400
Inhalt dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt wird das dezentrale Modul TBS AES 400 beschrieben.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Überblick über das Modul TBX AES 400
Taktung der Messwerte
Überschreitungsüberwachung
Überwachung der Geberverbindung
Filterung der Messwerte
Anzeigen von Messwerten
Sensoranpassung
Seite
370
35008169 12/2018
Analoge TBX-Module
Überblick über das Modul TBX AES 400
Allgemeines
Das Modul TBX AES 400 ist ein analoges Eingangsmodul mit vier isolierten Mehrbereichskanälen.
Es muss unbedingt an einen Bus-Adapter TBX LEP 030 angeschlossen werden.
Dieses Modul unterstützt die folgenden Bereiche für die einzelnen Eingänge:
Hoher Spannungspegel
Hoher Strompegel
Thermoelemente (B, E ,J ,K ,N ,R ,S ,T)
Thermosonden (Pt100, Pt1000, Ni1000)
Übersicht
Eingangsmodul TBX AES 400 angeschlossen an Bus-Adapter TBX LEP 030 :
35008169 12/2018
371
Analoge TBX-Module
Beschreibung
Das Modul TBX AES 400 unterstützt bei Anschluss an den Bus-Adapter TBX LEP 030 die folgenden Funktionen:
4
5
6
2
3
Adresse
1
7
Funktion
Erfassung durch Relais-Multiplexing der vier Kanäle mit 50 Hz oder 60 Hz
Rückweisung
12-Bit + Zeichen-Analog-Digital-Wandlung
Bereichsauswahl für jeden Eingangskanal: Spannung, Stromstärke oder
Thermoelement
Über-/Unterschreitungsprüfung an den Eingängen
Sensorprüfung
Filterung der Messwerte
Linearisierung und Vergleichsstellenkompensation für Thermoelemente
Linearisierung für Thermosonden benutzerdefinierte Formatierung der Maßeinheiten
372
35008169 12/2018
Analoge TBX-Module
Taktung der Messwerte
Einleitung
Die Zykluslänge (Taktzeit) des Moduls TBX AES 400 ist abhängig von der Netzfrequenz (50 Hz oder 60 Hz) und damit auch vom Rückweisungsmodus, der bei der Konfiguration ausgewählt wurde.
Die Messwerte folgen wie folgt aufeinander: Kanal 0, Kanal 1, Kanal 2, Kanal 3 gefolgt von der
Erfassung der Temperatur der Vergleichsstelle des Moduls.
Aufschlüsselung der Zykluszeit
Darstellung der Zykluszeit
In der folgenden Tabelle sind die verschiedenen Voraussetzungen für die Berechnung aufgeführt.
Zeittyp
Abfragezeit für einen Kanal
Erfassungszeit für die Temperatur der
Vergleichsstelle
Erfassungszeit für einen vollständigen
Zyklus
Rückweisung 50 Hz Rückweisung 60 Hz
80 ms 68 ms
80 ms 68 ms
400 ms 340 ms
HINWEIS:
Der Zyklus ist immer gleich, auch wenn einige Kanäle nicht verwendet werden.
Die Zeit, die das Programm für den Zugriff auf die Messwerte benötigt, ist auch abhängig von den Übertragungszeiten am Fipio-Bus und von der Periode der Steuerungstask.
35008169 12/2018
373
Analoge TBX-Module
Überschreitungsüberwachung
Einleitung
Das Modul TBX AES 400 ermöglicht für jeden seiner Eingänge die Auswahl zwischen Spannungs bereichen, Strombereichen, Thermoelement-Bereichen und Thermosonden-Bereichen.
Das Modul führt für den ausgewählten Bereich eine Überschreitungsüberwachung durch: Es
überprüft, ob der Messwert zwischen einem unteren und einem oberen Grenzwert liegt.
Messbereich
Der Messbereich liegt im Sollbereich.
Über den Sollbereich hinaus wird eine Überschreitung bis zu den Überschreitungsgrenzen toleriert.
Abbildung:
Angabe der Überschreitung
Wenn sich die von der Applikation gelieferten Werte außerhalb der Grenzwerte befinden, liegt eine
Sättigung des Werts der überschrittenen Grenze vor, und diese Überschreitung wird signalisiert.
Das Modul liefert weiterhin die konvertierte Größe bis zur Sättigung des Wandlers oder des
Anzeigeformats (+32767/-32768), selbst wenn die Gültigkeit des Messwerts nicht garantiert ist.
Der Benutzer kann mithilfe des Überschreitungsbits die Berücksichtigung dieser Messwerte verhindern.
Überschreitungsbit:
Adresse
%I\2.e\0.m.c.ERR
Bedeutung
Ist dieses Bit auf 1 gesetzt, so zeigt es eine
Bereichsüberschreitung am Kanal an.
374
35008169 12/2018
Analoge TBX-Module
Überschreitungswerte der elektrischen Bereiche
Für die Spannungsbereiche lässt das Modul eine Überschreitung von 5 % des vom Bereich abgedeckten positiven elektrischen Bereichs zu.
Elektrische Bereiche:
Bereich
+/-10 V
+/-5 V
0 - 20 mA
4 - 20 mA
-20 - +20 mV
-50 - +50 mV
-200 - +200 mV
-500 - +500 mV
Unterer Grenzwert
-10,5 V
-5,25 V
-1 mA
+3,2 mA
-21 mV
-52,5 mV
-210 mV
-525 mV
Oberer Grenzwert
+10,5 V
+5,25 V
+21 mA
+20,8 mA
+21 mV
+52,5 mV
+210 mV
+525 mV
Überschreitungswerte der thermischen Bereiche
Die Überschreitung des Bereichs entspricht entweder einer dynamischen Überschreitung der
Erfassungskette oder einer Überschreitung des standardisierten Messbereichs des Gebers oder einer dynamischen Überschreitung der Kompensationstemperatur (-5 °C bis +85 °C). Die
Verwendung der internen Kompensation in einer normativen Umgebung (0 °C bis +60 °C) ist mit den Grenzwerten -5 °C bis +85 °C kompatibel.
Thermoelementbereiche:
Bereich
Thermo B
Thermo E
Thermo J
Thermo K
Thermo N
Thermo R
Thermo S
Thermo T
Unterer Grenzwert
0 °C
-270 °C
-210 °C
-270 °C
-270 °C
-50 °C
-50 °C
-270 °C
Oberer Grenzwert
+1802 °C
+717 °C
+935 °C
+1338 °C
+1300 °C
+1769 °C
+1769 °C
+400 °C
35008169 12/2018
375
Analoge TBX-Module
Thermosondenbereiche:
Bereich
Pt100
Pt1000
Ni1000
Unterer Grenzwert
-200 °C
-200 °C
-60 °C
Oberer Grenzwert
+850 °C
+850 °C
+250 °C
376
35008169 12/2018
Analoge TBX-Module
Überwachung der Geberverbindung
Allgemein
Das Modul bietet optional eine Kurzschluss- und Leitungsüberwachung für alle Bereiche mit
Ausnahme des 0/20 mA-Bereichs an.
Das Ergebnis der Überprüfung wird in Form eines vom Benutzerprogramm verwendbaren Bits
übertragen.
WARNUNG
UNERWARTETES VERHALTEN DER ANWENDUNG
Die Überwachung der Geberverbindung muss an den nicht verwendeten Kanälen deaktiviert werden, um jegliche Gefahr einer Störung an den anderen Kanälen zu vermeiden.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
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377
Analoge TBX-Module
Filterung der Messwerte
Einleitung
Die Filterung erfolgt als Primärfilterung. Der Koeffizient der Filterung kann über ein
Programmiergerät oder durch das Programm geändert werden.
Mathematische Formel
Die verwendete mathematische Formel lautet wie folgt : wobei:
α = Wirkungsgrad des Filters,
Mesf(n) = Gefilterter Messwert zum Zeitpunkt n,
Mesf(n-1) = Gefilterter Messwert zum Zeitpunkt n-1,
Valb(n) = Bruttowert zum Zeitpunkt n.
Sie können in der Konfiguration den Filterwert aus 7 Möglichkeiten auswählen.
Werte für das Modul TBX AES 400
Die Filterwerte lauten wie folgt (sie sind von der Netzspannung abhängig):
Wirkungsgrad Wert α entspricht
Keine Filterung 0
Geringe
Filterung
1
2
Mittlere Filterung 3
4
Starke Filterung 5
6
0
0,750
0,875
0,937
0,969
0,984
0,992
Rückweisungs-Zeitkonstante bei 50 Hz
0
1,6 s
3,2 s
6,4 s
12,8 s
25,6 s
51,2 s
Rückweisungs-Zeitkonstante bei 60 Hz
0
1,4 s
2,7 s
5,4 s
10,8 s
21,1 s
43,5 s
378
35008169 12/2018
Analoge TBX-Module
Anzeigen von Messwerten
Einleitung
Dieser Prozess wird zur Auswahl des Anzeigeformats abhängig von den im Benutzerprogramm bereitgestellten Formaten verwendet.
Sie müssen zwischen den elektrischen Bereichen und den Thermoelement- bzw. Thermosonden bereichen unterscheiden.
Standardisierte Anzeige elektrischer Bereiche
Die Werte werden in standardisierten Einheiten angezeigt, d.h. in % mit zwei Dezimalstellen, oder mit dem Symbol °/ ):
Bereichstyp
Unipolarer Bereich
0 - 10 V, 0 - 5 V, 0 - 20 mA, 4 - 20 mA
Bipolarer Bereich
+/- 10 V
Anzeige von 0 bis 10.000 (0 °/ bis 10.000 °/ von -10.000 bis +10.000 (-10,000 °/
)
bis +10,000 °/ )
35008169 12/2018
379
Analoge TBX-Module
Benutzerdefinierte Anzeige elektrischer Bereiche
Der Benutzer kann den Wertebereich, innerhalb dessen Messungen dargestellt werden, durch folgende Auswahl definieren:
Unterer Grenzwert in Abhängigkeit des Mindestwerts für den Bereich: 0 (oder -10.000 °/ ),
Oberer Grenzwert in Abhängigkeit des Maximalwerts für den Bereich: + 10.000 °/
Die unteren und oberen Grenzwerte liegen zwischen –31.128 und +31.128.
Beispiel:
Sie verwenden einen 2/20 Bar Drucksensor, der ein Signal von 0/20 mA liefert und lineare
Eigenschaften aufweist.
Sie interessieren sich für den Druck und weniger für den Messwert. Mit folgender Benutzeranzeige erhalten Sie die beste Auflösung:
Für den unteren Grenzwert: 2.000
Für den oberen Grenzwert: 20.000
Das Benutzerprogramm verwendet Werte, die direkt in der physikalischen Einheit (Millibar) angegeben sind.
Abbildung
380
35008169 12/2018
Analoge TBX-Module
Anzeigen von Thermoelement- und Thermosondenbereichen
Über das Temperaturanzeigeformat werden die Werte in Zehntel Grad bereitgestellt.
Über die benutzerdefinierte Anzeige kann der Benutzer eine standardisierte Anzeige (0 - 10.000) auswählen, indem er die minimalen und maximalen Temperaturen angibt, die 0 bzw. 10.000 entsprechen.
Der für die Anwendung bereitgestellte Messwert kann direkt vom Benutzer angewendet werden, der zwischen standardisiertem Anzeigeformat und Temperaturanzeigeformat wählen kann.
Beispiel:
Thermoelement J angeschlossen an Modul TBX AES 400. Der Benutzer möchte einen
Temperaturbereich von 200 °C bis 600 °C überwachen und ein Ergebnis (in Prozent) des dynamischen Bereichs erhalten.
Um dies zu erreichen, wählen Sie ein standardisiertes Anzeigeformat aus, und legen Sie die
Grenzwerte wie folgt fest:
Unterer Grenzwert = 2.000
Oberer Grenzwert = 6.000
Der Messwert, auf den das Programm zugreifen kann, liegt dann zwischen 0 und 10.000.
Für eine Temperatur von 400 °C, stellt das Modul einen digitalen Wert bereit, der dem Messwert
5.000 entspricht, d.h. 50 % der Eingangsdynamik.
Abbildung:
35008169 12/2018
381
Analoge TBX-Module
Sensoranpassung
Einführung
Die Anpassung besteht in der Korrektur der systematischen Abweichung eines Sensors von einem bestimmten Betriebspunkt. Dadurch kann ein prozessbedingter Fehler ausgeglichen werden. Aus diesem Grund ist beim Austausch eines Moduls keine erneute Anpassung erforderlich, beim
Austausch des Sensors oder bei der Änderung des Sensorbetriebspunkts muss jedoch eine neue
Anpassung durchgeführt werden.
Beispiel
Ein mit einem Klimagerät (1 mV/mbar) verbundener Drucksensor zeigt 3200 mbar an, während der tatsächliche Druck 3210 mbar beträgt.
Der vom Modul in einer standardisierten Skala gemessene Wert beträgt 3200 (3,20 V). Der
Benutzer kann seinen Messwert an den Wert 3210 (gewünschter Wert) anpassen.
Nach diesem Anpassungsverfahren wendet der Messkanal einen systematischen Offset von +10 an. Der einzugebende Anpassungswert lautet 3210.
Anpassungswert
Der Anpassungswert kann im Fenster von Control Expert geändert werden, selbst wenn sich das
Programm im Modus RUN befindet.
Für jeden Eingangskanal kann der Benutzer:
den gewünschten Messwert anzeigen und ändern den Anpassungswert speichern ermitteln, ob auf den Kanal bereits eine Anpassung angewendet wird
Der Offset-Wert kann auch über das Programm geändert werden.
Die Anpassung erfolgt kanalweise während des normalen Betriebs ohne Einfluss auf die
Betriebsarten des Modulkanals. Die maximale Abweichung zwischen dem gemessenen und dem gewünschten (angepassten) Wert darf 1000 nicht überschreiten.
Der Offset-Wert wird im Wort %MW\2.e\0.m.c.8 gespeichert.
382
35008169 12/2018
Modul TBX ASS 200 Abschnitt 36.2
Modul TBX ASS 200
Inhalt dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt wird das rackbasierte Modul TBS ASS 200 beschrieben.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Überblick über das Modul TBX ASS 200
Technische Daten der Ausgänge für Modul TBX ASS 200
Fehlerbehandlung
Überschreitungsüberwachung des Moduls TBX ASS 200
Analoge TBX-Module
Seite
35008169 12/2018
383
Analoge TBX-Module
Überblick über das Modul TBX ASS 200
Allgemeines
Das Modul TBX ASS 200 ist ein analoges Ausgangsmodul mit zwei isolierten Kanälen. Es muss unbedingt einem Bus-Adapter TBX LEP 030 zugeordnet werden. Dieses Modul bietet die folgenden Bereiche für die einzelnen Ausgänge:
Spannung: 10 V
Stromstärke: 0/20 mA und 4/20 mA
Übersicht
Das Modul TBX ASS 200 unterstützt die folgenden Eingangsfunktionen, wenn es dem Bus-
Adapter TBX LEP 030 zugeordnet ist:
Aktualisierung der digitalen Werte, die den von der Steuerung übertragenen analogen
Ausgangswerten entsprechen
Behandlung von Dialogfehlern bezüglich der Steuerung
Bereichsauswahl für jeden Ausgangskanal: Spannung, Stromstärke
Digital-Analog-Wandlung
Überblick über das dem Bus-Adapter TBX LEP 30 zugeordnete Modul TBX ASS 200:
384
35008169 12/2018
Analoge TBX-Module
Beschreibung
Das Modul TBX ASS 200 unterstützt die folgenden Eingangsfunktionen, wenn es dem Bus-
Adapter TBX LEP 030 zugeordnet ist:
2
3
Adresse
1
4
Funktion
Aktualisierung der vom Prozessor übertragenen digitalen Werte
Behandlung von Dialogfehlern bezüglich der Steuerung
Bereichsauswahl für jeden Ausgangskanal: Spannung, Stromstärke
Digital-Analog-Wandlung
HINWEIS: Ein Kanal kann ausschließlich in einem Bereich verwendet werden, d.h. Stromstärke oder Spannung.
35008169 12/2018
385
Analoge TBX-Module
Technische Daten der Ausgänge für Modul TBX ASS 200
Schreiben der Ausgänge
Der Benutzer hat über das Programm Zugriff auf zwei Wörter (ein 16-Bit-Wort pro Kanal), in denen die Werte der analogen Ausgänge angegeben sind.
von 0 bis 10.000 (oder 0 °/ bis 10.000 °/ ) für unipolare Bereiche 0/20 mA und 4/20 mA von -10.000 bis +10.000 (-10.000 °/ bis +10.000 °/ ) für den bipolaren Bereich +/-10 V.
Aktualisieren der Ausgänge über das Modul
Die Ausgänge werden alle 5 ms aktualisiert.
Die Antwortzeit (die Zeit zwischen dem Schreiben der Ausgänge durch das Programm und dem
Aktualisieren der Ausgänge an den Modulklemmen) ist abhängig von der Periode der
Steuerungstask, für die das Modul konfiguriert ist.
386
35008169 12/2018
Analoge TBX-Module
Fehlerbehandlung
Dialogfehler bezüglich der Steuerung
Diese Art von Fehlerbehandlung umfasst folgende Fehler:
Einstellen der Steuerung auf den Modus STOP (oder die Task, für die das Modul konfiguriert ist) einen Fehler mit der Steuerung eine fehlerhafte Verbindung zwischen Steuerung und Modul.
In den oben genannten Fällen hat der Benutzer zwei Möglichkeiten für jeden Ausgang:
Beibehalten des aktuellen Werts für den Ausgang
Zurücksetzen des Ausgangs auf einen festgelegten Wert. Der Wert muss zwischen den normalen Anzeigegrenzwerten liegen: 0/10.000 für unipolare Bereiche bzw. -10.000/10.000 für den Spannungsbereich. Standardmäßig ist das Modul für einen Rückfall auf 0 konfiguriert.
Interne Fehler im Modul
Wenn ein interner Fehler im Modul auftritt, werden die Ausgänge auf 0 forciert.
35008169 12/2018
387
Analoge TBX-Module
Überschreitungsüberwachung des Moduls TBX ASS 200
Einleitung
Das Modul TSX ASS 200 ist mit Überschreitungsüberwachung ausgestattet.
Eigenschaften der Bereiche
Die Grenzwerte und die Genauigkeiten der verschiedenen Bereich lauten wie folgt:
Bereich Unterer
Grenzwert
+/- 10 V -10000
0,20 mA 0
4,20 mA 0
Oberer
Grenzwert
+10000
+10000
+10000
Genauigkeit
Konvertierung mit 11 Bits + Vorzeichen von -2048 bis +2047 Punkten
Konvertierung mit 11 Bits von 0 bis +2047 Punkte
Konvertierung mit 11 Bits von 0 bis +2047 Punkte
Abbildung
Angabe der Überschreitung
Wenn sich die von der Applikation gelieferten Werte außerhalb der Grenzwerte befinden, liegt eine
Sättigung des Werts der überschrittenen Grenze vor. Die Überschreitung wird angezeigt durch:
Name des Bits Bedeutung
%I\b.e\r.m.c.ERR Ist dieses Bit auf 1 gesetzt, so zeigt es eine Bereichsüberschreitung am Kanal an.
388
35008169 12/2018
Modul TBX AMS 620 Abschnitt 36.3
Modul TBX AMS 620
Inhalt dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt wird das dezentrale Modul TBS AMS 620 beschrieben.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Überblick über das Modul TBX AMS 620
Taktung der Messwerte an den Eingängen
Unter-/Überschreitungsüberwachung an den Eingängen
Filterung der Messwerte an den Eingängen
Anzeigen der Messwerte an den Eingängen
Technische Daten der Ausgänge
Fehlerbehandlung
Überschreitungsüberwachung an den Ausgängen des Moduls TBX AMS 620
Sensoranpassung
Analoge TBX-Module
Seite
35008169 12/2018
389
Analoge TBX-Module
Überblick über das Modul TBX AMS 620
Allgemeines
Die E/A-Einheit TBX AMS 620 ist ein analoges Ausgangsmodul mit sechs nicht-isolierten
Hochpegelkanälen und zwei isolierten Ausgängen. Es muss unbedingt einem Bus-Adapter
TBX LEP 030 zugeordnet werden.
Dieses Modul unterstützt die folgenden Bereiche für die einzelnen Eingänge:
Hoher Spannungspegel
Hoher Strompegel
Dieses Modul unterstützt die folgenden Bereiche für die einzelnen Ausgänge:
Hoher Spannungspegel
Hoher Strompegel
390
35008169 12/2018
Analoge TBX-Module
Übersicht
Überblick über das dem Bus-Adapter TBX LEP 30 zugeordnete Modul TBX AMS 620:
35008169 12/2018
391
Analoge TBX-Module
Beschreibung
Das Modul TBX AMS 620 unterstützt die folgenden Eingangsfunktionen, wenn es dem Bus-
Adapter TBX LEP 030 zugeordnet ist:
4
5
6
2
3
Adresse
1
Funktion
Erfassung der sechs Kanäle über Multiplexing
12-Bit + Zeichen-Analog-Digital-Wandlung
Bereichsauswahl für jeden Eingangskanal: Spannung, Stromstärke,
Thermoelement
Unter-/Überschreitungsüberwachung an den Eingängen
Filterung der Messwerte benutzerdefinierte Formatierung der Maßeinheiten
Das Modul TBX AMS 620 unterstützt die folgenden Ausgangsfunktionen, wenn es dem Bus-
Adapter TBX LEP 030 zugeordnet ist:
8
9
Adresse
7
10
Funktion
Aktualisierung der vom Prozessor übertragenen digitalen Werte
Behandlung von Dialogfehlern bezüglich der Steuerung
Bereichsauswahl für jeden Ausgangskanal: Spannung, Stromstärke
Digital-Analog-Wandlung
392
35008169 12/2018
Analoge TBX-Module
Taktung der Messwerte an den Eingängen
Einleitung
Die Zykluszeit für das Modul TBX AMS 620 ist auf 42,4 ms festgelegt.
Die Messwerte folgen wie folgt aufeinander: Kanal 0, Kanal 1, Kanal 2, Kanal 3, Kanal 4, Kanal 5 gefolgt von der Erfassung zweier interner Potenzialreferenzkanäle, die für die zyklische
Kalibrierung erforderlich sind.
Aufschlüsselung der Zykluszeit
Abfragezeitwerte:
Zeittyp
Abfragezeit für einen Kanal
Erfassungszeit für einen vollständigen
Zyklus
Abbildung:
Zeit
5,3 ms
42,4 ms
HINWEIS:
Der Zyklus ist immer gleich, auch wenn einige Kanäle nicht verwendet werden.
Die Zeit, die das Programm für den Zugriff auf die Messwerte benötigt, ist auch abhängig von den Übertragungszeiten am Fipio-Bus und von der Periode der Steuerungstask.
35008169 12/2018
393
Analoge TBX-Module
Unter-/Überschreitungsüberwachung an den Eingängen
Einleitung
Das Modul TBX AMS 620 bietet die Wahl zwischen Spannungs- und Strombereichen.
Das Modul führt für den ausgewählten Bereich eine Überschreitungsüberwachung durch: Es
überprüft, ob der Messwert zwischen einem unteren und einem oberen Grenzwert liegt.
Messbereich
Der Messbereich liegt im Sollbereich.
Über den Sollbereich hinaus wird eine Überschreitung bis zu den Überschreitungsgrenzen toleriert.
Abbildung:
Angabe der Überschreitung
Wenn sich die von der Applikation gelieferten Werte außerhalb der Grenzwerte befinden, liegt eine
Sättigung des Werts der überschrittenen Grenze vor.
Das Modul liefert weiterhin die konvertierte Größe bis zur Sättigung des Wandlers oder des
Anzeigeformats (+32767/-32768), selbst wenn die Gültigkeit des Messwerts nicht garantiert ist.
Der Benutzer kann mithilfe des Überschreitungsbits die Berücksichtigung dieser Messwerte verhindern.
Überschreitungsbit:
Name des Bits
%I\2.e\0.m.c.ERR
Bedeutung
Ist dieses Bit auf 1 gesetzt, so zeigt es eine Bereichsüberschreitung am Kanal an.
394
35008169 12/2018
Analoge TBX-Module
Überschreitungswerte der elektrischen Bereiche
Für die Spannungsbereich lässt das Modul eine Überschreitung von 5 % des vom Bereich abgedeckten positiven elektrischen Bereichs zu.
Überschreitungswerte abhängig vom Eingangstyp
Bereich
+/-10 V
0 - 5 V
0 - 20 mA
4 - 20 mA
Unterer Grenzwert
-10,5 V
Oberer Grenzwert
+10,5 V
0 V: Diese Überschreitung wird nicht erkannt. +5,25 V
0 V: Diese Überschreitung wird nicht erkannt. +21 mA
+3,2 mA +20,8 mA
35008169 12/2018
395
Analoge TBX-Module
Filterung der Messwerte an den Eingängen
Einleitung
Die Filterung erfolgt als Primärfilterung. Der Koeffizient der Filterung kann über ein
Programmiergerät oder durch das Programm geändert werden.
Mathematische Formel
Die verwendete mathematische Formel lautet wie folgt : wobei:
α = Wirkungsgrad des Filters,
Mesf(n) = Gefilterter Messwert zum Zeitpunkt n,
Mesf(n-1) = Gefilterter Messwert zum Zeitpunkt n-1,
Valb(n) = Bruttowert zum Zeitpunkt n.
Sie können in der Konfiguration den Filterwert aus 7 Möglichkeiten auswählen.
Werte für das Modul TSX AMS 620
Die Filterwerte sind folgende:
Wirkungsgrad Auszuwählender
Wert
Keine Filterung 0
Geringe
Filterung
1
2
Mittlere Filterung 3
4
Starke Filterung 5
6
Zeitkonstante
0 s
170 ms
339 ms
678 ms
1,35 s
2,71 s
5,42 s
α entspricht
0
0,750
0,875
0,937
0,969
0,984
0,992
396
35008169 12/2018
Analoge TBX-Module
Anzeigen der Messwerte an den Eingängen
Einleitung
Dieser Prozess wird zur Auswahl des Anzeigeformats abhängig von den im Benutzerprogramm bereit gestellten Formaten verwendet.
Standardisierte Anzeige elektrischer Bereiche
Die Werte werden in standardisierten Einheiten angezeigt, d.h. in % mit zwei Dezimalstellen, oder mit dem Symbol °/ ):
Bereichstyp
Unipolarer Bereich
0 - 10 V, 0 - 5 V, 0 - 20 mA, 4 - 20 mA
Bipolarer Bereich
+/- 10 V
Anzeige von 0 bis 10.000 (0 °/ bis 10.000 °/ von -10.000 bis +10.000 (-10,000 °/
)
bis +10,000 °/ )
35008169 12/2018
397
Analoge TBX-Module
Benutzerdefinierte Anzeige elektrischer Bereiche
Der Benutzer kann den Wertebereich, innerhalb dessen Messungen dargestellt werden, durch folgende Auswahl definieren:
Unterer Grenzwert in Abhängigkeit des Mindestwerts für den Bereich: 0 (oder -10.000 °/ ),
Oberer Grenzwert in Abhängigkeit des Maximalwerts für den Bereich: + 10.000 °/
Die unteren und oberen Grenzwerte liegen zwischen –31.128 und +31.128.
Beispiel:
Sie verwenden einen 2/20 Bar Drucksensor, der ein Signal von 0/20 mA liefert und lineare
Eigenschaften aufweist.
Sie interessieren sich für den Druck und weniger für den Messwert. Mit folgender Benutzeranzeige erhalten Sie die beste Auflösung :
Für den unteren Grenzwert: 2.000
Für den oberen Grenzwert: 20.000.
Das Benutzerprogramm verwendet Werte, die direkt in der physikalischen Einheit (Millibar) angegeben sind.
Abbildung:
398
35008169 12/2018
Analoge TBX-Module
Technische Daten der Ausgänge
Schreiben der Ausgänge
Der Benutzer hat über das Programm Zugriff auf zwei Wörter (ein 16-Bit-Wort pro Kanal), in denen die Werte der analogen Ausgänge angegeben sind.
Von 0 bis 10.000 (d.h. 0 °/ bis 10.000 °/ ) für unipolare Bereiche 0/20 mA und 4/20 mA
Von -10.000 bis +10.000 (-10.000 °/ bis +10.000 °/ ) für bipolaren Bereich +/-10 V.
Aktualisieren der Ausgänge über das Modul
Die Ausgänge werden alle 5 ms aktualisiert.
Die Antwortzeit (die Zeit zwischen dem Schreiben der Ausgänge durch das Programm und dem
Aktualisieren der Ausgänge auf die Modulgrenzen) ist abhängig von der Periode der
Steuerungstask, für die das Modul konfiguriert ist.
35008169 12/2018
399
Analoge TBX-Module
Fehlerbehandlung
Dialogfehler bezüglich der Steuerung
Diese Art von Fehlerbehandlung umfasst folgende Fehler:
Einstellen der Steuerung auf den Modus STOP (oder die Task, für die das Modul konfiguriert ist) einen Steuerungsfehler eine fehlerhafte Verbindung zwischen Steuerung und Modul
In den oben genannten Fällen hat der Benutzer zwei Möglichkeiten für jeden Ausgang:
Beibehalten des aktuellen Werts für den Ausgang
Zurücksetzen des Ausgangs auf einen festgelegten Wert. Der Wert muss zwischen den normalen Anzeigegrenzwerten liegen: 0/10.000 für unipolare Bereiche bzw. -10.000/10.000 für den Spannungsbereich. Standardmäßig ist das Modul für einen Rückfall auf 0 konfiguriert.
Interne Fehler im Modul
Wenn ein interner Fehler im Modul auftritt, werden die Ausgänge auf 0 forciert.
400
35008169 12/2018
Analoge TBX-Module
Überschreitungsüberwachung an den Ausgängen des Moduls TBX AMS 620
Einleitung
Das Modul TBX AMS 620 ist mit einer Überschreitungsprüfung ausgestattet.
Eigenschaften der Bereiche
Die Grenzwerte und die Genauigkeiten der verschiedenen Bereich lauten wie folgt:
Genauigkeit Bereich Unterer
Grenzwert
+/- 10 V -10000
0,20 mA 0
4,20 mA 0
Oberer
Grenzwert
+10000
+10000
+10000
Konvertierung mit 11 Bits + Vorzeichen von -2048 bis +2047 Punkten
Konvertierung mit 11 Bits von 0 bis +2047 Punkte
Konvertierung mit 11 Bits von 0 bis +2047 Punkte
Abbildung
Angabe der Überschreitung
Wenn sich die von der Applikation gelieferten Werte außerhalb der Grenzwerte befinden, liegt eine
Sättigung des Werts der überschrittenen Grenze vor. Die Überschreitung wird angezeigt durch:
Name des Bits Bedeutung
%I\b.e\r.m.c.ERR Ist dieses Bit auf 1 gesetzt, so zeigt es eine Bereichsüberschreitung am Kanal an.
35008169 12/2018
401
Analoge TBX-Module
Sensoranpassung
Einführung
Die Anpassung besteht in der Korrektur der systematischen Abweichung eines Sensors von einem bestimmten Betriebspunkt. Dadurch kann ein prozessbedingter Fehler ausgeglichen werden. Aus diesem Grund ist beim Austausch eines Moduls keine erneute Anpassung erforderlich, beim
Austausch des Sensors oder bei der Änderung des Sensorbetriebspunkts muss jedoch eine neue
Anpassung durchgeführt werden.
Beispiel
Ein mit einem Klimagerät (1 mV/mbar) verbundener Drucksensor zeigt 3200 mbar an, während der tatsächliche Druck 3210 mbar beträgt.
Der vom Modul in einer standardisierten Skala gemessene Wert beträgt 3200 (3,20 V). Der
Benutzer kann seinen Messwert an den Wert 3210 (gewünschter Wert) anpassen.
Nach diesem Anpassungsverfahren wendet der Messkanal einen systematischen Offset von +10 an. Der einzugebende Anpassungswert lautet 3210.
Anpassungswert
Der Anpassungswert kann im Fenster von Control Expert geändert werden, selbst wenn sich das
Programm im Modus RUN befindet.
Jeder Eingangskanal bietet folgende Möglichkeiten:
den gewünschten Messwert anzeigen und ändern den Anpassungswert speichern ermitteln, ob auf den Kanal bereits eine Anpassung angewendet wird
Der Offset-Wert kann auch über das Programm geändert werden.
Die Anpassung erfolgt kanalweise während des normalen Betriebs ohne Einfluss auf die
Betriebsarten des Modulkanals. Die maximale Abweichung zwischen dem gemessenen und dem gewünschten (angepassten) Wert darf 1000 nicht überschreiten.
Der Offset-Wert wird im Wort %MW\2.e\0.m.c.8 gespeichert.
402
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Konfiguration der applikationsspezifischen Analogfunktion
35008169 12/2018
Konfiguration der applikationsspezifischen Analogfunktion Kapitel 37
Konfiguration der applikationsspezifischen Analogfunktion
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die Konfiguration im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der
Konfiguration der applikationsspezifischen Analogfunktion, angewandt auf die dezentralen TBX-
Module.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
37.1
37.2
37.3
Thema
Konfiguration eines dezentralen TBX-Analogmoduls: Allgemeines
Parameter der analogen Ein- und Ausgangskanäle
Konfiguration der Analogparameter
Seite
35008169 12/2018
403
Konfiguration der applikationsspezifischen Analogfunktion
Konfiguration eines dezentralen TBX-Analogmoduls: Allgemeines Abschnitt 37.1
Konfiguration eines dezentralen TBX-Analogmoduls:
Allgemeines
Beschreibung des Konfigurationsfensters eines TBX-Analogmoduls
Auf einen Blick
Das Konfigurationsfenster des auf dem Fipio-Bus ausgewählten Moduls zeigt die den analogen
Ein- oder Ausgangskanälen zugeordneten Parameter an.
Abbildung
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Konfigurationsfenster.
404
35008169 12/2018
Konfiguration der applikationsspezifischen Analogfunktion
Beschreibung
Die folgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente des Konfigurationsfensters und ihre
Funktionen.
2
3
Kennzeichen Element
1
Funktion
Registerkarten Die Registerkarte im Vordergrund zeigt die aktuelle Betriebsart an (in diesem Beispiel Konfiguration). Jeder Modus kann über die entsprechende Registerkarte ausgewählt werden. Die verfügbaren Modi lauten:
Konfiguration
Debuggen, Zugriff nur im Online-Modus
Kalibrierung, Zugriff nur im Online-Modus
4
5
Bereich Modul Zeigt die abgekürzte Bezeichnung des Geräts.
Bereich Kanal Ermöglicht:
durch Klicken auf die Referenz des Geräts die Anzeige der
Registerkarten:
Beschreibung, die die Merkmale des Geräts enthält,
E/A-Objekte (siehe EcoStruxure™ Control Expert,
Betriebsarten) , die eine Vergabe von Symbolen an die
E/A-Objekte ermöglicht.
Fehler, die Zugriff auf die Gerätefehler bietet (Zugriff nur im Online-Modus).
Bereich
Allgemeine
Parameter
Bereich
Konfiguration
Anklicken von Kanal ermöglicht die Auswahl des zu konfigurierenden Kanals oder der zu konfigurierenden
Kanalgruppe (maximal 4 Kanäle).
Rechts neben dem Kanal befindet sich das Symbol. Es handelt sich hierbei um den vom Benutzer (mittels des
Variablen-Editors) festgelegten Namen des Kanals.
Dieser Bereich ermöglicht die Auswahl der Task (MAST oder
FAST), in der die Objekte mit implizitem Austausch des Kanals ausgetauscht werden.
Dieser Bereich ermöglicht die Konfiguration der Geräte.
35008169 12/2018
405
Konfiguration der applikationsspezifischen Analogfunktion
Parameter der analogen Ein- und Ausgangskanäle Abschnitt 37.2
Parameter der analogen Ein- und Ausgangskanäle
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die verschiedenen Parameter der Ein- und Ausgangskanäle der dezentralen TBX-Analogmodule.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Parameter für die Eingänge der dezentralen analogen Module TBX
Parameter für die Ausgänge der dezentralen analogen Module TBX
Seite
406
35008169 12/2018
Konfiguration der applikationsspezifischen Analogfunktion
Parameter für die Eingänge der dezentralen analogen Module TBX
Auf einen Blick
Die dezentralen analogen Eingangsmodule TBX verfügen über Parameter für jeden Kanal, die im
Konfigurationsfenster des Moduls angezeigt werden.
Parameter
Parameter aller Module (die Standardparameter sind in den Tabellen fett hervorgehoben).
Parameter
Anzahl der
Eingangskanäle
Bereich
TBX AES 400
4
TBX AMS 620
6
+/-10 V
+/-5 V
0 - 20 mA
4 - 20 mA
Pt100 / Pt1000 / Ni1000
Thermo B / Thermo E / Thermo J
/Thermo K / Thermo L / Thermo N /
Thermo R / Thermo S / Thermo T
+/-20 mV, +/-50 mV
+/-200 mV, +/-500 mV
0..6
+/-10 V
0 - 5 V
0 - 20 mA
4 - 20 mA
0..6
Filterung
Anzeige Hohes
Niveau
Anzeige
Thermosonden
Thermoelemente
Benutzer
1/10°C -
Benutzer
Dem Kanal zugeordnete
Task
Rückweisung
MAST
FAST
50Hz / 60Hz -
MAST
FAST
35008169 12/2018
407
Konfiguration der applikationsspezifischen Analogfunktion
Parameter für die Ausgänge der dezentralen analogen Module TBX
Auf einen Blick
Die Module mit analogen dezentralen Ausgängen TBX haben Parameter pro auf dem Konfigurati onsbildschirm des Moduls angezeigtem Kanal.
Parameter
Parameter aller Module (die Standardparameter sind in den Tabellen fett hervorgehoben).
Modul
Anzahl der
Ausgangskanäle
Bereich
TBX AMS 620
2
+/-10 V
0 - 20 mA
4 - 20 mA
TBX ASS 200
2
+/-10 V
0 - 20 mA
4 - 20 mA
Anzeige
Dem Kanal zugeordnete
Task
Fehlermodus
MAST / FAST
Fehlerwert oder Wert halten
Fehlerwert
MAST / FAST
Fehlerwert oder Wert halten
Fehlerwert
408
35008169 12/2018
Konfiguration der applikationsspezifischen Analogfunktion
Konfiguration der Analogparameter Abschnitt 37.3
Konfiguration der Analogparameter
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die Einstellung der verschiedenen Konfigurationsparameter der dezentralen TBX-Analogmodule.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Änderung des Bereichs eines Ein- oder Ausgangs eines Analogmoduls
Änderung der einem Kanal eines Analogmoduls zugeordneten Task
Änderung des Anzeigeformats eines Spannungs- oder Stromkanals
Änderung des Anzeigeformats eines Thermoelement- oder Thermosonden-Kanals
Änderung des Filterwerts der Kanäle eines Analogmoduls
Änderung des Fehlermodus für Analogausgänge
Seite
35008169 12/2018
409
Konfiguration der applikationsspezifischen Analogfunktion
Änderung des Bereichs eines Ein- oder Ausgangs eines Analogmoduls
Auf einen Blick
Dieser Parameter legt den Bereich des Ein- oder Ausgangskanals fest.
Je nach Modelltyp kann der Eingangsbereich angegeben werden:
als elektrische Spannung, als Stromstärke, als Thermoelement, als Thermosonde.
Je nach Modelltyp kann der Ausgangsbereich angegeben werden: als elektrische Spannung, als Stromstärke.
Vorgehensweise
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise zur Definition des Bereichs, der den
Kanälen eines analogen Moduls zugewiesen wird.
Schritt Vorgehensweise
1 Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des gewünschten Moduls auf.
2 Klicken Sie für den gewünschten Kanal auf die Schaltfläche des Dropdown-Menüs in der Spalte Bereich.
Ergebnis: Ein Dropdown-Listenfeld wird angezeigt.
3
4
Wählen Sie den gewünschten Bereich aus.
Bestätigen Sie die Konfiguration.
410
35008169 12/2018
Konfiguration der applikationsspezifischen Analogfunktion
Änderung der einem Kanal eines Analogmoduls zugeordneten Task
Auf einen Blick
Dieser Parameter definiert die Task, in der die Erfassung der Eingänge und die Aktualisierung der
Ausgänge erfolgt.
Die Task wird definiert:
für alle Kanäle eines Fipio-Anschlusspunkts, für eine Gruppe von 2 oder 4 aufeinander folgenden Kanälen.
Die Wahlmöglichkeiten sind:
die Task MAST, die Task FAST.
Hinweis: Der FAST-Task dürfen nicht mehr als 2 Analogmodule zugewiesen werden, wobei jedes dieser Module höchstens 4 Kanäle verwenden darf. Wird diese Einschränkung missachtet, können
Systemprobleme auftreten.
HINWEIS: Die FAST-Task wird den Eingangskanälen nur im schnellen Abtastzyklus zugewiesen.
Vorgehensweise
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise zur Definition des Task-Typs, der den
Kanälen eines Analogmoduls zugewiesen wird.
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des gewünschten Moduls auf.
Wählen Sie die zu konfigurierende Kanalgruppe im Bereich Kanal aus.
Klicken Sie im Bereich Allgemeine Parameter auf die Schaltfläche des
Dropdown-Menüs, die sich im Feld Task befindet.
Ergebnis: Ein Dropdown-Listenfeld wird angezeigt:
4
5
Wählen Sie die gewünschte Task aus.
Bestätigen Sie die Konfiguration.
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411
Konfiguration der applikationsspezifischen Analogfunktion
Änderung des Anzeigeformats eines Spannungs- oder Stromkanals
Auf einen Blick
Dieser Parameter legt das Anzeigeformat des Messwerts eines Kanals eines Analogmoduls fest, dessen Bereich als Spannung oder als Strom konfiguriert ist.
Das Anzeigeformat kann sein:
standardisiert - die Skale ist die Standardskala von 0 - 10.000 oder +10.000 (%), benutzerdefiniert - die Standardskala kann vom Benutzer geändert werden.
Vorgehensweise
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise zur Definition der einem Kanal eines
Analogmoduls zugewiesenen Anzeigeskala.
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des gewünschten Moduls auf.
Klicken Sie auf die Zelle der Spalte Skala des zu parametrierenden Kanals.
Ergebnis: Das Dialogfeld Kanalparameter wird angezeigt.
3
4
5
Geben Sie die dem Kanal zuzuweisenden Werte in die beiden Felder Anzeige im Bereich Skala ein.
Bestätigen Sie die Auswahl durch Schließen des Dialogfelds.
Hinweis: Wenn die Standardwerte ausgewählt sind (standardisierte Anzeige), zeigt die entsprechende Zelle im Bereich Skala %. Anderenfalls zeigt sie
Benutzer (benutzerdefinierte Anzeige) an.
Bestätigen Sie die Änderung mit dem Befehl Bearbeiten → Aktivieren.
412
35008169 12/2018
Konfiguration der applikationsspezifischen Analogfunktion
Änderung des Anzeigeformats eines Thermoelement- oder Thermosonden-Kanals
Auf einen Blick
Dieser Parameter legt das Anzeigeformat des Messwerts eines Kanals eines Analogmoduls fest, dessen Bereich als Thermoelement oder als Thermosonde konfiguriert ist.
Das Anzeigeformat kann Grad Celcius oder Grad Fahrenheit sein. Außerdem kann ein
Kurzschluss oder ein unterbrochener Schaltkreis angezeigt werden.
Das Anzeigeformat kann sein:
standardisiert - Die Skala ist die Standardskala des ausgewählten Thermoelements oder der ausgewählten Thermosonde, festgelegt in Zehntel Grad (z.B.: -600 bis +1100 C für eine
Ni1000-Sonte) (1/10 F oder 1/10 C), benutzerdefiniert - die Standardskala kann vom Benutzer geändert werden.
Vorgehensweise
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise zur Definition der einem Kanal eines
Analogmoduls zugewiesenen Anzeigeskala.
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Konfigurationsfenster des gewünschten Moduls auf.
Klicken Sie auf die Zelle der Spalte Skala des zu parametrierenden Kanals.
Ergebnis: Ein Pfeil wird angezeigt.
Klicken Sie auf den Pfeil in der Zelle der Spalte Skala des zu parametrierenden
Kanals.
Ergebnis : Das Dialogfeld Kanalparameter wird angezeigt.
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4
5
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Leitungsüberwachung, wenn Sie diese
Funktion aktivieren möchten.
Wählen Sie die Temperatureinheit durch Aktivieren des Kontrollkästchens °C oder °F aus.
413
Konfiguration der applikationsspezifischen Analogfunktion
Schritt
6
7
8
Aktion
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Normalisiert für eine standardisierte
Anzeige.
Bestätigen Sie die Auswahl durch Schließen des Dialogfelds.
Achtung: Wenn die Standardwerte ausgewählt sind (standardisierte Anzeige), zeigt die entsprechende Zelle in der Spalte Skala unabhängig von der gewählten Temperatureinheit %. Anderenfalls zeigt sie Benutzer
(benutzerdefinierte Anzeige) an.
Bestätigen Sie die Änderung mit dem Befehl Bearbeiten → Aktivieren.
414
35008169 12/2018
Konfiguration der applikationsspezifischen Analogfunktion
Änderung des Filterwerts der Kanäle eines Analogmoduls
Auf einen Blick
Dieser Parameter legt den Filterungstyp des ausgewählten Eingangskanals der analogen Module fest.
Folgende Filterwerte stehen zur Verfügung:
0: Keine Filterung
1 und 2: Geringe Filterung
3 und 4: Mittlere Filterung
5 und 6: Starke Filterung
HINWEIS: Wenn der schnelle Abtastzyklus ausgewählt ist, wird die Filterung nicht berücksichtigt.
Vorgehensweise
Die folgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise zur Definition des auf die Eingänge der analogen Module angewandten Filterwerts.
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des gewünschten Moduls auf.
Klicken Sie für den gewünschten Eingangskanal auf den Pfeil des Dropdown-Menüs in der Spalte Filter.
Ergebnis: Das Dropdown-Menü wird angezeigt:
4
5
Wählen Sie den auf den ausgewählten Kanal anzuwendenden Filterwert aus.
Bestätigen Sie die Änderung mit dem Befehl Bearbeiten → Aktivieren.
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415
Konfiguration der applikationsspezifischen Analogfunktion
Änderung des Fehlermodus für Analogausgänge
Einleitung
Dieser Parameter definiert den Fehlermodus, den die Ausgänge beim Umschalten in den Modus
STOP der Steuerung oder bei einem Kommunikationsfehler annehmen.
Die möglichen Modi sind:
Fehlerwert: Die Ausgänge werden auf einen parametrierbaren Wert zwischen -10.000 und
10.000 gesetzt (standardmäßig auf 0).
Wert halten: Die Ausgänge behalten den Status, den sie vor dem Wechsel in den Modus STOP hatten.
WARNUNG
UNERWARTETES VERHALTEN DER ANWENDUNG
Stellen Sie sicher, dass das Erweiterungsmodul mit dem Verbindungskabel an das Basismodul angeschlossen ist. Andernfalls wechseln die Ausgaben des Erweiterungsmoduls nicht in den
Fehlermodus.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Prozedur
Die folgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise zur Definition des auf die Ausgänge der analogen Module angewandten Fehlermodus.
Schritt
1
2
3
4
5
Maßnahme
Rufen Sie das Konfigurationsfenster des gewünschten Moduls auf.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen in der Zelle der Spalte Fehlermodus des zu parametrierenden Kanals.
Geben Sie den gewünschten Wert in die entsprechende Zelle der Spalte
Fehlerwert ein.
Ergebnis: Der gewählte Fehlermodus wird auf den ausgewählten Kanal angewandt.
Um die Option Wert halten auszuwählen, deaktivieren Sie das
Kontrollkästchen in der Zelle der Spalte Fehlermodus des zu parametrierenden Kanals.
Ergebnis: Die Option "Wert halten" wird auf den ausgewählten Kanal angewandt.
Bestätigen Sie die Änderung mit dem Befehl Bearbeiten → Bestätigen.
416
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Sprachobjekte
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Beschreibung der Sprachobjekte der anwendungsspezifischen Analogfunktion Kapitel 38
Beschreibung der Sprachobjekte der anwendungsspezifischen
Analogfunktion
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die der applikationsspezifischen Analogfunktion mittels der verschiedenen IODDT zugeordneten Sprachobjekte.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
38.1
38.2
Thema
Die Sprachobjekte und IODDT der dezentralen TBX-Analogmodule
Die IODDT der Analogmodule
Seite
35008169 12/2018
417
Sprachobjekte
Die Sprachobjekte und IODDT der dezentralen TBX-Analogmodule Abschnitt 38.1
Die Sprachobjekte und IODDT der dezentralen TBX-
Analogmodule
Beschreibung der Sprachobjekte für die analoge Anwendungsfunktion der dezentralen
Module
Allgemein
Analogen Modulen sind verschiedene IODDTs zugewiesen.
IODDTs werden durch den Hersteller vordefiniert. Sie enthalten Eingangs-/Ausgangs-
Sprachobjekte, die zu einem Kanal eines anwendungsspezifischen Moduls gehören.
HINWEIS: IODDT-Variablen können auf zwei Arten erstellt werden:
Mit der Registerkarte E/A-Objekte
Im Dateneditor
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, Betriebsarten)
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, Betriebsarten)
Es gibt vier Typen an IODDTs für die analoge Anwendung:
T_ANA_IN_GEN ,
T_ANA_IN_STD ,
T_ANA_OUT_GEN ,
T_ANA_OUT_STD .
Sprachobjekttypen
Jeder IODDT beinhaltet eine Reihe von Sprachobjekten, die zur Steuerung und Überprüfung der
Funktionsweise von IODDTs dienen.
Es gibt zwei Sprachobjekttypen:
Objekte mit implizitem Austausch, die automatisch bei jedem Zyklus der mit dem Modul
verknüpften Task ausgetauscht werden ( siehe Seite 338
Explizite Austauschobjekte, die auf Anforderung des Projekts mittels der expliziten
Austauschanweisungen ausgetauscht werden (
,
.
Implizite Austauschvorgänge betreffen die Eingänge/Ausgänge des Moduls: Istwert-Ergebnisse,
Informationen und Befehle.
Explizite Austauschvorgänge dienen zur Parametrierung und Diagnose von Modulen
.
418
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Sprachobjekte
Erstellen einer Dateninstanz vom Typ IODDT
Gemäß des Software-Installationsprinzips müssen Sie eine Instanz vom Typ IODDT erstellen, diese IODDT-Instanz mit dem Modul assoziieren und das Projekt generieren.
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, Betriebsarten)
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419
Sprachobjekte
Die IODDT der Analogmodule Abschnitt 38.2
Die IODDT der Analogmodule
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die verschiedenen IODDT und Sprachobjekte, die den dezentralen
TBX- Analogmodulen zugeordnet sind.
HINWEIS: Der IODDT des Typs T_GEN_MOD ist allen Modulen der Premium-Steuerungen
(siehe Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert, Fipio-Bus, Konfigurations handbuch) zugeordnet.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Ausführliche Beschreibung der Sprachobjekte des IODDT des Typs T_ANA_IN_GEN
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit implizitem Austausch des IODDT des Typs
T_ANA_IN_STD
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit explizitem Austausch des IODDT des Typs
T_ANA_IN_STD
Ausführliche Beschreibung der Sprachobjekte des IODDT des Typs T_ANA_OUT_GEN
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit implizitem Austausch des IODDT des Typs
T_ANA_OUT_STD
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit explizitem Austausch des IODDT des Typs
T_ANA_OUT_STD
Seite
420
35008169 12/2018
Sprachobjekte
Ausführliche Beschreibung der Sprachobjekte des IODDT des Typs T_ANA_IN_GEN
Auf einen Blick
Die folgenden Tabellen beschreiben die Objekte mit implizitem Austausch des IODDT des Typs
T_ANA_IN_GEN , der für alle Analogeingangsmodule gilt.
Eingangsmesswert
In der folgenden Tabelle ist das Objekt des analogen Messwerts aufgeführt:
Standardsymbol
VALUE
Typ
INT
Zugriff Bedeutung
R Messwert des Analogeingangs
Kennzeichnung
%IW\2.e\0.m.c.0
Fehlerbit %I\2.e\0.m.c.ERR
Die nachfolgende Tabelle beschreibt das Fehlerbit %I\2.e\0.m.c.ERR.
Standardsymbol
CH_ERROR
Typ
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Fehlerbit des analogen Kanals
Kennzeichnung
%I\2.e\0.m.c.ERR
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421
Sprachobjekte
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit implizitem Austausch des IODDT des Typs
T_ANA_IN_STD
Auf einen Blick
Die folgenden Tabellen beschreiben die Objekte mit implizitem Austausch des IODDT des Typs
T_ANA_IN_STD , der für alle Analogeingangsmodule gilt.
Eingangsmesswert
In der folgenden Tabelle ist das Objekt des analogen Messwerts aufgeführt:
Standardsymbol
VALUE
Typ
INT
Zugriff Bedeutung
R Messwert des Analogeingangs
Kennzeichnung
%IW\2.e\0.m.c.0
Fehlerbit %I\2.e\0.m.c.ERR
Die nachfolgende Tabelle beschreibt das Fehlerbit %I\2.e\0.m.c.ERR.
Standardsymbol
CH_ERROR
Typ
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Fehlerbit des analogen Kanals
Kennzeichnung
%I\2.e\0.m.c.ERR
422
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Sprachobjekte
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit explizitem Austausch des IODDT des Typs
T_ANA_IN_STD
Auf einen Blick
Dieser Teil beschreibt die Objekte mit explizitem Austausch des IODDT des Typs T_ANA_IN_STD , der für alle Analogeingangsmodule gilt. Der Teil umfasst die Objekte des Typs Wort, deren Bits eine besondere Bedeutung haben. Diese Objekte werden im Folgenden ausführlich erläutert.
Deklarationsbeispiel einer Variablen: IODDT_VAR1 des Typs T_ANA_IN_STD
Hinweise
Die Bedeutung eines Bits wird im Allgemeinen für den Zustand 1 des Bits gegeben. In spezifischen Fällen wird eine Erläuterung zu jedem Zustand des Bits gegeben.
Es werden nicht alle Bits verwendet.
Ausführungsindikatoren eines expliziten Austauschs: EXCH_STS
Die folgende Tabelle beschreibt die Bedeutung der Austauschüberwachungsbits des Kanals
EXCH_STS (%MW\2.e\0.m.c.0).
Standardsymbol
STS_IN_PROGR
CMD_IN_PROGR
ADJ_IN_PROGR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
Zugriff Bedeutung
R Lesen der Statuswörter des aktuellen Kanals
Kennzeichnung
%MW\2.e\0.m.c.0.0
Austausch der Befehlsparameter läuft
Austausch der Einstellparameter läuft
%MW\2.e\0.m.c.0.1
%MW\2.e\0.m.c.0.2
Protokoll des expliziten Austauschs: EXCH_RPT
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Rückmeldungsbits EXCH_RPT
(%MW\2.e\0.m.c.1) aufgeführt.
Standardsymbol
STS_ERR
CMD_ERR
ADJ_ERR
RECONF_ERR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R
Kennzeichnung
Fehler beim Lesen der Statuswörter des Kanals %MW\2.e\0.m.c.1.0
R %MW\2.e\0.m.c.1.1
R
Fehler beim Austausch von Befehlsparametern
(1=misslungen)
Fehler während eines Austauschs von
Einstellparametern
%MW\2.e\0.m.c.1.2
R Fehler bei der Neukonfiguration des Kanals
(1 = misslungen)
%MW\2.e\0.m.c.1.15
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423
Sprachobjekte
Kanalspezifische Standardfehler, CH_FLT
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Bits des Statuswortes CH_FLT
(%MW\2.e\0.m.c.2) aufgeführt. Der Lesevorgang erfolgt über READ_STS ( IODDT_VAR1 ).
Standardsymbol
SENSOR_FLT
RANGE_FLT
BLK
EXT_PS_FLT
INTERNAL_FLT
CONF_FLT
COM_FLT
APPLI_FLT
RANGE_OVF
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
NOT_READY
COLD_JUNCTION_
FLT
CALIB_FLT
RANGE_UNF
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Sensorverbindungsfehler
Messbereichsüberschreitungsfehler
Klemmleistenfehler
Fehler der externen Stromversorgung
Kanal gestört
Unterschiedliche Hard- und
Softwarekonfiguration
Kommunikationsfehler mit der Steuerung
Applikationsfehler (Einstellungs- oder
Konfigurationsfehler)
Kanal nicht bereit
Vergleichsstellenkompensationsfehler
R
Kalibrierungsfehler
Kanal neu kalibriert oder
Bereichsunterschreitungsfehler
Kanal angepasst oder
Bereichsüberschreitungsfehler
Kennzeichnung
%MW\2.e\0.m.c.2.0
%MW\2.e\0.m.c.2.1
%MW\2.e\0.m.c.2.2
%MW\2.e\0.m.c.2.3
%MW\2.e\0.m.c.2.4
%MW\2.e\0.m.c.2.5
%MW\2.e\0.m.c.2.6
%MW\2.e\0.m.c.2.7
%MW\2.e\0.m.c.2.8
%MW\2.e\0.m.c.2.9
%MW\2.e\0.m.c.2.10
%MW\2.e\0.m.c.2.14
%MW\2.e\0.m.c.2.15
Parameter
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Wörter (%MW\2.e\0.m.c.7 und
%MW\2.e\0.m.c.8) aufgeführt. Es werden die den Parametern ( READ_PARAM und WRITE_PARAM ) zugeordneten Requests verwendet.
Standardsymbol
FILTER_COEFF
ALIGNMENT_OFFSET
Typ
INT
INT
Zugriff Bedeutung
R/W Wert des Filterungskoeffizienten
R/W Wert des Anpassungs-Offset
Kennzeichnung
%MW\2.e\0.m.c.7
%MW\2.e\0.m.c.8
424
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Sprachobjekte
Ausführliche Beschreibung der Sprachobjekte des IODDT des Typs
T_ANA_OUT_GEN
Auf einen Blick
Die folgenden Tabellen beschreiben die Objekte mit implizitem Austausch des IODDT des Typs
T_ANA_OUT_GEN , der für alle Analogausgangsmodule gilt.
Wert des Ausgangs
In der folgenden Tabelle wird der analoge Ausgang beschrieben.
Standardsymbol
VALUE
Typ
INT
Zugriff Bedeutung
R Wert des Analogausgangs
Fehlerbit %Ir.m.c.ERR
Die nachfolgende Tabelle beschreibt das Fehlerbit %I\2.e\0.m.c.ERR.
Standardsymbol
CH_ERROR
Typ
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Fehlerbit des analogen Kanals
Kennzeichnung
%QW\2.e\0.m.c.0
Kennzeichnung
%I\2.e\0.m.c.ERR
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Sprachobjekte
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit implizitem Austausch des IODDT des Typs
T_ANA_OUT_STD
Auf einen Blick
Die folgenden Tabellen beschreiben die Objekte mit implizitem Austausch des IODDT des Typs
T_ANA_OUT_STD , der für alle Analogausgangsmodule gilt.
Wert des Ausgangs
In der folgenden Tabelle wird der analoge Ausgang beschrieben.
Standardsymbol
VALUE
Typ
INT
Zugriff Bedeutung
R Messwert des Analogausgangs
Fehlerbit %I\2.e\0.m.c.ERR
Die nachfolgende Tabelle beschreibt das Fehlerbit %I\2.e\0.m.c.ERR.
Standardsymbol
CH_ERROR
Typ
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Fehlerbit des analogen Kanals
Kennzeichnung
%QW\2.e\0.m.c.0
Kennzeichnung
%I\2.e\0.m.c.ERR
426
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Sprachobjekte
Ausführliche Beschreibung der Objekte mit explizitem Austausch des IODDT des Typs
T_ANA_OUT_STD
Auf einen Blick
Dieser Teil beschreibt die Objekte mit explizitem Austausch des IODDT des Typs
T_ANA_OUT_STD , der für alle Analogausgangsmodule gilt. Der Teil umfasst die Objekte des Typs
Wort, deren Bits eine besondere Bedeutung haben. Diese Objekte werden im Folgenden ausführlich erläutert.
Deklarationsbeispiel einer Variablen: IODDT_VAR1 des Typs T_ANA_OUT_STD
Hinweise
Die Bedeutung eines Bits wird im Allgemeinen für den Zustand 1 des Bits gegeben. In spezifischen Fällen wird eine Erläuterung zu jedem Zustand des Bits gegeben.
Es werden nicht alle Bits verwendet.
Ausführungsindikatoren eines expliziten Austauschs: EXCH_STS
Die folgende Tabelle beschreibt die Bedeutung der Austauschüberwachungsbits des Kanals
EXCH_STS (%MW\2.e\0.m.c.0).
Standardsymbol
STS_IN_PROGR
CMD_IN_PROGR
ADJ_IN_PROGR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
Zugriff Bedeutung
R Lesen der Statuswörter des aktuellen Kanals
Kennzeichnung
%MW\2.e\0.m.c.0.0
Austausch der Befehlsparameter läuft
Austausch der Einstellparameter läuft
%MW\2.e\0.m.c.0.1
%MW\2.e\0.m.c.0.2
Protokoll des expliziten Austauschs: EXCH_RPT
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Rückmeldungsbits EXCH_RPT
(%MW\2.e\0.m.c.1) aufgeführt.
Standardsymbol
STS_ERR
CMD_ERR
ADJ_ERR
RECONF_ERR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R
Kennzeichnung
Fehler beim Lesen der Statuswörter des Kanals %MW\2.e\0.m.c.1.0
R %MW\2.e\0.m.c.1.1
R
Fehler beim Austausch von Befehlsparametern
(1=misslungen)
Fehler während eines Austauschs von
Einstellparametern
%MW\2.e\0.m.c.1.2
R Fehler bei der Neukonfiguration des Kanals
(1 = mißlungen)
%MW\2.e\0.m.c.1.15
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Sprachobjekte
Kanalspezifische Standardfehler, CH_FLT
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Bits des Statuswortes CH_FLT
(%MW\2.e\0.m.c.2) aufgeführt. Der Lesevorgang erfolgt über READ_STS ( IODDT_VAR1 ).
Standardsymbol
PS_FLT
RANGE_FLT
BLK
RANGE_OVERRUN
INTERNAL_FLT
CONF_FLT
COM_FLT
APPLI_FLT
NOT_READY
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R 24 V-Stromversorgungsfehler
R
Messbereichsüberschreitungsfehler
Klemmleistenfehler
Bereichsüberschreitungsfehler durch zu hohen
Wert, wenn das Bit %MW\2.e\0.m.c.2.1 auf
1 gesetzt ist.
R
Kanal gestört
Unterschiedliche Hard- und
Softwarekonfiguration
Kommunikationsfehler mit der Steuerung
R
R
Applikationsfehler (Einstellungs- oder
Konfigurationsfehler)
Kanal nicht bereit
Kennzeichnung
%MW\2.e\0.m.c.2.0
%MW\2.e\0.m.c.2.1
%MW\2.e\0.m.c.2.2
%MW\2.e\0.m.c.2.3
%MW\2.e\0.m.c.2.4
%MW\2.e\0.m.c.2.5
%MW\2.e\0.m.c.2.6
%MW\2.e\0.m.c.2.7
%MW\2.e\0.m.c.2.8
428
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Debuggen der dezentralen TBX-Analogmodule
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Debuggen der dezentralen TBX-Analogmodule Kapitel 39
Debuggen der dezentralen TBX-Analogmodule
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die Debug-Funktionen und -Befehle der dezentralen Analogmodule auf dem Fipio-Bus.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung der Debug-Funktion eines dezentralen Analogmoduls
Beschreibung des Debug-Fensters eines TBX-Analogmoduls
Änderung des Filterwerts der Modulkanäle
Anpassung eines Eingangskanals
Seite
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429
Debuggen der dezentralen TBX-Analogmodule
Beschreibung der Debug-Funktion eines dezentralen Analogmoduls
Einleitung
Die Funktion Debuggen ermöglicht für jedes TBX-Analogmodul der Applikation:
die Anzeige der Parameter aller Kanäle des Moduls (Kanalstatus, Filterwert usw.), den Zugriff auf die Diagnose und die Kalibrierung des ausgewählten Kanals.
Bei einem Fehler können Sie mit dieser Funktion auch auf die Moduldiagnose zugreifen.
HINWEIS: Diese Funktion ist nur im Online-Modus verfügbar.
HINWEIS: Der Zugriff auf die Debug-Funktion ist auf vier gleichzeitig geöffnete Fipio-Gerätefenster
(Digitales TBX-Modul, Analoges TBX-Modul, IP67, usw.) beschränkt.
430
35008169 12/2018
Debuggen der dezentralen TBX-Analogmodule
Beschreibung des Debug-Fensters eines TBX-Analogmoduls
Auf einen Blick
Das Debug-Fenster zeigt den Wert und den Status aller Kanäle des gewählten Moduls in Echtzeit an.
Abbildung
Die nachfolgende Abbildung zeigt ein Debug-Fenster.
35008169 12/2018
431
Debuggen der dezentralen TBX-Analogmodule
Beschreibung
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente des Debug-Fensters und ihre
Funktionen.
Kennzeichen Element
1
Funktion
Registerkarten Auf der im Vordergrund angezeigten Registerkarte wird der aktuelle Modus angegeben (in diesem Beispiel Debuggen). Jeder Modus kann über die entsprechende Registerkarte ausgewählt werden.
Debuggen, Zugriff nur im Online-Modus
Kalibrierung, Zugriff nur im Online-Modus
Konfiguration
2
3
4
5
Bereich Modul Zeigt die abgekürzte Bezeichnung des Moduls.
Im selben Bereich befinden sich drei Anzeige-LEDs, die die Betriebsart des
Moduls angeben:
RUN, gibt den Betriebszustand des Moduls an,
ERR, weist auf einen internen Modulfehler hin,
I/O, zeigt einen externen Fehler am Modul oder einen Anwendungsfehler an.
Bereich Kanal Ermöglicht:
durch Klicken auf die Referenz des Geräts die Anzeige der
Registerkarten:
Beschreibung, die die Merkmale des Geräts enthält,
E/A-Objekte (siehe EcoStruxure™ Control Expert, Betriebsarten) eine Vergabe von Symbolen an die E/A-Objekte ermöglicht,
Fehler, die Zugriff auf die Gerätefehler bietet (Zugriff nur im
Online-Modus),
, die
Bereich
Allgemeine
Parameter
Bereich
Aktuelle
Parameter
Anklicken von Kanal ermöglicht die Auswahl des zu debuggenden Kanals oder der zu debuggenden Kanalgruppe (maximal 4 Kanäle). Links neben dem Symbol befindet sich die Kopie der Kanalanzeige-LED CHx.
Gibt die Parametrierung des Kanals an:
Task: Zeigt die konfigurierte Task an (MAST oder FAST). Diese Rubrik kann nicht geändert werden.
Dieser Bereich zeigt den Status der Ein- und Ausgänge der unterschiedlichen aktuellen Parameter an.
Für jeden der Kanäle gibt es maximal sechs Spalten:
Symbol, zeigt das mit dem Kanal verknüpfte Symbol, wenn dieses vom
Benutzer (im Variablen-Editor) definiert wurde
Fehler, bietet einen direkten Zugriff auf die kanalweise Diagnose, wenn diese einer Störung unterliegen (angezeigt durch die in der
Zugangsschaltfläche zur Diagnose integrierte rote LED-Anzeige),
Wert, zeigt den Status jedes Kanals des Moduls an,
Filter, zeigt den Filterwert an,
Anpassung, zeigt den Anpassungswert an,
Fehlerwert, zeigt den Fehlerwert an.
432
35008169 12/2018
Debuggen der dezentralen TBX-Analogmodule
Änderung des Filterwerts der Modulkanäle
Auf einen Blick
Diese Funktion ermöglicht die Änderung des Filterwerts von einem oder mehreren Kanälen eines
Analogmoduls.
Die verfügbaren Befehle lauten:
0: Keine Filterung
1 und 2: Geringe Filterung
3 und 4: Mittlere Filterung
5 und 6: Starke Filterung
Vorgehensweise
Die folgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise zum Ändern eines Filterwerts.
Schritt
1
2
Aktion für einen Kanal
Öffnen Sie das Debug-Fenster.
Wählen Sie den zu ändernden Kanal im Bereich Aktuelle Parameter aus und doppelklicken Sie auf das entsprechende Kontrollkästchen in der Spalte Filter.
Ergebnis: Das Dialogfeld Kanal einstellen wird angezeigt.
35008169 12/2018
3
4
5
Klicken Sie auf den kleinen Pfeil des Kontrollkästchens im Feld Filter des
Dialogfelds Kanaleinstellung und definieren Sie im Dropdown-Menü den neu ausgewählten Filterwert.
Bestätigen Sie die Auswahl durch Drücken auf die Schaltfläche Bestätigen und durch Schließen des Dialogfelds Kanaleinstellung.
Der neue Filterwert wird in dem Feld angezeigt, das dem ausgewählten Kanal in der Spalte Filter des Bereichs Aktuelle Parameter entspricht.
433
Debuggen der dezentralen TBX-Analogmodule
Anpassung eines Eingangskanals
Auf einen Blick
Die Anpassung eines Eingangs ermöglicht das Hinzufügen eines Offset-Wertes zu einem von diesem Eingang gemessenen Wert. Dies kann erfolgen, um eine Abweichung des Sensors zu kompensieren (z.B. Anpassung des Messwertes, der von einer zu Einstellungszwecken in einen
Eiskübel eingetauchten Pt100-Sonde geliefert wird, auf 0 °C).
Vorgehensweise
Die folgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise zur Anpassung eines Eingangskanals:
Schritt Aktion für einen Kanal
1 Öffnen Sie das Debug-Fenster.
2 Wählen Sie den anzupassenden Kanal im Bereich Aktuelle Parameter aus und doppelklicken Sie auf das entsprechende Kontrollkästchen in der Spalte Anpassung.
3 Klicken Sie auf das Kästchen im Feld Zielwert des Dialogfelds Kanaleinstellungen und geben Sie den neuen Anpassungswert ein.
4 Bestätigen Sie diesen neuen Anpassungswert durch Anklicken der Schaltfläche Bestätigen.
Ergebnis: Der neue Offset-Wert wird angewandt und in der Spalte Anpassung angezeigt.
5 Schließen Sie das Dialogfeld Kanaleinstellung.
Hinweise
HINWEIS: Wenn der Anpassungswert per Programm durch die Anweisung WRITE_PARAM geändert wird, muss der Wert zwischen +1.500 und -1.500 liegen.
HINWEIS: Der berechnete Offset-Wert berücksichtigt nur "Tastaturbefehle" des Benutzers. Die simultane Ausführung des Programms (RUN), das ebenfalls die Anpassung steuert, führt zu einem falschen Offset.
434
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Kalibrierung der TBX-Analogmodule
35008169 12/2018
Kalibrierung der dezentralen TBX-Analogmodule Kapitel 40
Kalibrierung der dezentralen TBX-Analogmodule
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die Kalibrierungsfunktionen und -befehle der dezentralen Analogmodule auf dem Fipio-Bus.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Funktion "Kalibrierung" eines dezentralen TBX-Analogmoduls
Kalibrierung des Moduls TBX AES 400
Kalibrierung des Moduls TBX AMS 620
Seite
35008169 12/2018
435
Kalibrierung der TBX-Analogmodule
Funktion "Kalibrierung" eines dezentralen TBX-Analogmoduls
Einleitung
Diese Funktion ist nur im Online-Modus verfügbar. Sie ermöglicht die Neukalibrierung der Kanäle jedes analogen TBX-Eingangsmoduls einer Applikation.
Die Kalibrierung ermöglicht die Korrektur der langfristigen Abweichungen des Moduls. Sie ermöglicht außerdem die Optimierung der Präzision der Messung bei einer anderen
Umgebungstemperatur als 25 °C.
Vorgehensweise
Vorgehensweise zum Aufrufen der Funktion Kalibrierung:
Schritt Aktion
1 Rufen Sie das Konfigurationsfenster des Fipio-Busses auf.
2 Doppelklicken Sie auf das zu kalibrierende TBX-Analogmodul.
3 Wählen Sie die Registerkarte Kalibrierung aus.
Ergebnis: Das Fenster Kalibrierung wird angezeigt.
436
35008169 12/2018
Abbildung
Nachstehende Abbildung zeigt ein Kalibrierungsfenster.
Kalibrierung der TBX-Analogmodule
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437
Kalibrierung der TBX-Analogmodule
Beschreibung
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente des Kalibrierungsfensters und ihre Funktionen.
Kennzeichen Element
1
Funktion
Registerkarten Die Registerkarte im Vordergrund zeigt die aktuelle Betriebsart an (in diesem Beispiel Kalibrierung). Jeder Modus kann über die entsprechende Registerkarte ausgewählt werden. Die verfügbaren Modi lauten:
Kalibrierung, Zugriff nur im Online-Modus
Debuggen, Zugriff nur im Online-Modus
Konfiguration
2
3
4
5
Bereich Modul Zeigt die abgekürzte Bezeichnung des Moduls.
Im selben Bereich befinden sich drei Anzeige-LEDs, die den
Modulstatus im Online-Modus angeben:
RUN, gibt den Betriebszustand des Moduls an,
ERR, weist auf einen internen Modulfehler hin,
I/O, zeigt einen externen Fehler am Modul oder einen
Anwendungsfehler an.
Bereich Kanal Ermöglicht:
durch Klicken auf die Referenz des Geräts die Anzeige der
Registerkarten:
Beschreibung, die die Merkmale des Geräts enthält,
E/A-Objekte (siehe EcoStruxure™ Control Expert,
Betriebsarten) , die eine Vergabe von Symbolen an die E/A-
Objekte ermöglicht,
Fehler, die Zugriff auf die Gerätefehler bietet (Zugriff nur im
Online-Modus).
Bereich
Allgemeine
Parameter
Anklicken von Kanal ermöglicht die Auswahl des zu debuggenden Kanals oder der zu debuggenden Kanalgruppe
(maximal 4 Kanäle). Links neben dem Symbol befindet sich die Kopie der Kanalanzeige-LED CHx.
Zeigt die konfigurierte Task an (MAST oder FAST). Diese Rubrik kann nicht geändert werden.
Anzeigebereich Während der Kalibrierung sind alle Messwerte ungültig, und die
Filterung und die Anpassungen sind deaktiviert.
HINWEIS: Nicht verfügbare Anzeige-LEDs und Befehle werden abgeblendet angezeigt.
Liste
Die Kalibrierungsverfahren der Module TBX AES 400
( siehe Seite 439 ) und TBX AMS 620
weichen voneinander ab.
438
35008169 12/2018
Kalibrierung der TBX-Analogmodule
Kalibrierung des Moduls TBX AES 400
Einleitung
Die Kalibrierung erfolgt global für das Modul am Kanal 0.
Es wird empfohlen, das Modul außerhalb der Applikation zu kalibrieren. Die Kalibrierung kann mit der dem Kanal zugewiesenen Steuerungstask im Modus RUN oder im Modus STOP erfolgen.
Die Kalibrierung umfasst zwei Schritte:
Kalibrierung des Nullpunktes
Kalibrierung bei Skalenvollausschlag
Kalibrierung des Nullpunktes
Die Kalibrierung des Nullpunktes wird für die Bereiche +/-20 mV, +/-50 mV und die Thermoelem entbereiche empfohlen. Sie besteht in der gleichzeitigen Kalibrierung des Nullpunktes an jedem
Kanal im Bereich +/-20 mV bei der gewünschten Umgebungstemperatur. Hierzu werden Shunts direkt an die Eingangsklemmen der E/A-Einheit angeschlossen.
Kalibrierung bei Skalenvollausschlag
Die Kalibrierung bei Skalenvollausschlag erfolgt am Kanal 0. Hierzu wird die geeichte und auf
Vollausschlag +/-0,01 % eingestellte Quelle direkt an die Eingangsklemmen des Kanals 0 an der
E/A-Einheit angeschlossen.
Vorsichtsmaßnahmen
Im Kalibrierungsmodus werden die Messwerte aller Modulkanäle als ungültig deklariert, die
Filterung und die Anpassungen sind deaktiviert, und die Abtastzyklen der Kanäle können sich verlängern.
Während der Kalibrierung werden alle Eingänge mit Ausnahme des Eingangs von Kanal 0 nicht mehr abgetastet. Der für diese anderen Kanäle an die Applikation übertragene Wert ist der zuletzt vor dem Übergang in den Kalibrierungsmodus gemessene Wert.
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439
Kalibrierung der TBX-Analogmodule
Kalibrieren des Moduls
Die folgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise zum Kalibrieren des Moduls.
Schritt Aktion
1 Rufen Sie das Einstellungsfenster der Kalibrierung auf.
2 Doppelklicken Sie auf den Kanal 0.
Ergebnis: Folgende Frage wird angezeigt: "Möchten Sie in den Kalibrierungsmodus wechseln?"
3 Beantworten Sie diese Frage mit Ja.
Ergebnis: Folgende Frage wird angezeigt: "Möchten Sie die Kalibrierung des Nullpunktes durchführen?"
4 Schließen Sie einen Shunt an allen Eingängen des Moduls an, um die Kalibrierung des Nullpunktes durchzuführen, und beantworten Sie die Frage mit Ja.
Um die Kalibrierung des Nullpunktes nicht durchzuführen, antworten Sie mit Nein.
5 Führen Sie in diesem Fall die Kalibrierung bei Skalenvollausschlag durch.
Schließen Sie abhängig vom zu kalibrierenden Bereich eine Bezugsspannung an den
Spannungseingang von Kanal 0 an:
Bezugsspannung = 10 V (Präzision +/- 0,01 %) zur Kalibrierung des Moduls in den Bereichen
10 V und 0 - 10 V
Bezugsspannung = 5 V (Präzision +/- 0,01 %) zur Kalibrierung des Moduls in den Bereichen
0 - 5 V, 1 - 5 V und 0 - 20 mA und 4 - 20 mA
Bezugsspannung = 2 V (Präzision +/- 0,01 %) zur Kalibrierung des Moduls in den Bereichen
Pt1000 und Ni1000
Bezugsspannung = 500 mV (Präzision +/- 0,01 %) zur Kalibrierung des Moduls im Bereich 500 mV
Bezugsspannung = 200 mV (Präzision +/- 0,01 %) zur Kalibrierung des Moduls in den Bereichen
Pt100 und +/- 200 mV
Bezugsspannung = 50 mV (Präzision +/- 0,01 %) zur Kalibrierung des Moduls in den Bereichen
+/- 200 mV und in den Thermoelementbereichen E, J, K und N
Bezugsspannung = 20 mV (Präzision +/- 0,01 %) zur Kalibrierung des Moduls in den Bereichen
+/- 200 mV und in den Thermoelementbereichen B, R, S und T
Achtung: Die Bezugsspannung 5 V ermöglicht die Kalibrierung der kompletten Messkette für die
Bereiche 0 - 20 mA und 4 - 20 mA mit Ausnahme des 250 Ohm-Strom-Shunt am Stromeingang.
6 Verwenden Sie, wenn die Bezugsspannung am Spannungseingang angeschlossen ist (zum Beispiel
10 V), das Dropdown-Listenfeld Referenz, um diesen Wert auszuwählen. Warten Sie gegebenenfalls, bis sich die angeschlossene Bezugsspannung stabilisiert hat, und bestätigen Sie
Ihre Auswahl anschließend mittels der Befehlsschaltfläche Bestätigen. Die Kalibrierung der mit dieser Bezugsspannung verbundenen Bereiche (zum Beispiel 10 V und 0 - 10 V) wird automatisch durchgeführt.
7 Kalibrieren Sie gegebenenfalls das Modul für die anderen Bereiche.
Die Befehlsschaltfläche Standardeinstellung ermöglicht, alle zuvor vorgenommenen Kalibrierungen rückgängig zu machen und zu der vom Hersteller vorgenommenen Ausgangskalibrierung zurückzukehren.
8 Klicken Sie auf die Befehlsschaltfläche Speichern, um die neue Kalibrierung zu berücksichtigen und im Modul zu speichern. Wenn Sie das Kalibrierungsfenster schließen, ohne die Speicherung durchzuführen, wird eine Meldung angezeigt, um den Benutzer darauf hinzuweisen, dass die
Kalibrierung verloren geht.
440
35008169 12/2018
Kalibrierung der TBX-Analogmodule
Kalibrierung des Moduls TBX AMS 620
Einleitung
Die Kalibrierung erfolgt global für das Modul am Kanal 0.
Es wird empfohlen, das Modul außerhalb der Applikation zu kalibrieren. Die Kalibrierung kann mit der dem Kanal zugewiesenen Steuerungstask im Modus RUN oder im Modus STOP erfolgen. Die
Kalibrierung ist eine Kalibrierung des Skalenvollausschlags.
Kalibrierung bei Skalenvollausschlag
Die Kalibrierung bei Skalenvollausschlag erfolgt am Kanal 0. Hierzu wird die geeichte und auf
Vollausschlag +/-0,01 % eingestellte Quelle direkt an die Eingangsklemmen des Kanals 0 an der
E/A-Einheit angeschlossen.
Vorsichtsmaßnahmen
Im Kalibrierungsmodus werden die Messwerte aller Modulkanäle als ungültig deklariert, die
Filterung und die Anpassungen sind deaktiviert, und die Abtastzyklen der Kanäle können sich verlängern.
Während der Kalibrierung werden alle Eingänge mit Ausnahme des Eingangs von Kanal 0 nicht mehr abgetastet. Der für diese anderen Kanäle an die Applikation übertragene Wert ist der zuletzt vor dem Übergang in den Kalibrierungsmodus gemessene Wert.
Kalibrieren des Moduls
Die folgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise zum Kalibrieren des Moduls.
Schritt Aktion
1 Rufen Sie das Einstellungsfenster der Kalibrierung auf.
2
3
Doppelklicken Sie auf den Kanal 0.
Ergebnis: Folgende Frage wird angezeigt: "Möchten Sie in den Kalibrierungsmodus wechseln?"
Beantworten Sie diese Frage mit Ja.
Ergebnis: Das Kalibrierungsfenster wird angezeigt.
4 Führen Sie in diesem Fall die Kalibrierung bei Skalenvollausschlag durch.
Schließen Sie abhängig vom zu kalibrierenden Bereich eine Bezugsspannung an den
Spannungseingang von Kanal 0 an:
Bezugsspannung = 10 V (Präzision +/- 0,01 %) zur Kalibrierung des Moduls in den Bereichen
+/-10 V
Bezugsspannung = 5 V (Präzision +/- 0,01 %) zur Kalibrierung des Moduls in den Bereichen
0 - 5 V
35008169 12/2018
441
Kalibrierung der TBX-Analogmodule
Schritt Aktion
5 Verwenden Sie, wenn die Bezugsspannung am Spannungseingang angeschlossen ist (zum
Beispiel 10 V), das Dropdown-Listenfeld Referenz, um diesen Wert auszuwählen. Warten Sie gegebenenfalls, bis sich die angeschlossene Bezugsspannung stabilisiert hat, und bestätigen Sie
Ihre Auswahl anschließend mittels der Befehlsschaltfläche Bestätigen. Die Kalibrierung der mit dieser Bezugsspannung verbundenen Bereiche wird automatisch durchgeführt.
6
7
Kalibrieren Sie gegebenenfalls das Modul für die anderen Bereiche.
Die Befehlsschaltfläche Standardeinstellung ermöglicht, alle zuvor vorgenommenen
Kalibrierungen rückgängig zu machen und zu der vom Hersteller vorgenommenen
Ausgangskalibrierung zurückzukehren.
Klicken Sie auf die Befehlsschaltfläche Speichern, um die neue Kalibrierung zu berücksichtigen und im Modul zu speichern. Wenn Sie das Kalibrierungsfenster schließen, ohne die Speicherung durchzuführen, wird eine Meldung angezeigt, um den Benutzer darauf hinzuweisen, dass die
Kalibrierung verloren geht.
442
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Diagnose der TBX-Analogmodule
35008169 12/2018
Diagnose der dezentralen TBX-Analogmodule Kapitel 41
Diagnose der dezentralen TBX-Analogmodule
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die Diagnose-Funktionen und -Befehle der dezentralen Analogmodule auf dem Fipio-Bus.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Diagnose eines Analogmoduls
Ausführliche Diagnose eines analogen Kanals
Seite
35008169 12/2018
443
Diagnose der TBX-Analogmodule
Diagnose eines Analogmoduls
Auf einen Blick
Die Diagnosefunktion eines Moduls zeigt die aktuellen Fehler an (sofern vorhanden), klassifiziert nach ihrer Kategorie:
Interne Fehler:
Modulstörungen,
Selbstprüfungen im Gange,
Externe Fehler:
Klemmleistenfehler
Andere Fehler:
Konfigurationsfehler
Modul nicht vorhanden oder ausgeschaltet,
Kanalfehler ( siehe Seite 446 ) .
Ein fehlerhaftes Modul ist durch den Wechsel bestimmter LEDs auf "Rot" zu erkennen, z.B.:
Im Fenster des Fipio-Busses:
Die Nummer des Anschlusspunktes des Moduls am Fipio-Bus ist rot.
In allen Fenstern auf Modulebene:
Die Anzeige-LEDs Err und E/A, je nach Fehlertyp;
Die Anzeige-LED Kanal im Bereich Kanal,
Die rote LED auf der Registerkarte Fehler
HINWEIS: Wenn Sie die Verbindung zwischen Erweiterungsmodul und Basismodul (wenn dies konfiguriert ist) trennen, erscheint das Basismodul beim Einschalten am Fipio-Bus fehlerhaft, und die LED E/A ändert sich in rot.
444
35008169 12/2018
Diagnose der TBX-Analogmodule
Vorgehensweise
In der folgenden Tabelle wird die Vorgehensweise für den Zugriff auf das Modulfehler-Fenster angezeigt:
Schritt
1
2
Aktion
Öffnen Sie das Modul, für das Sie eine Diagnose durchführen möchten.
Klicken Sie auf die Referenz des Moduls im Kanalbereich, und wählen Sie die Registerkarte Fehler aus.
Ergebnis: Die Liste der Modulfehler wird angezeigt.
35008169 12/2018
Hinweis: Im Falle eines schweren Ausfalls, der Nichtverfügbarkeit des Moduls, bestimmter
Konfigurationsfehler oder eines schwerwiegenden Konfigurationsfehlers kann auf das
Moduldiagnosefenster nicht zugegriffen werden. In diesem Fall wird folgende Meldung angezeigt:
" Modul nicht vorhanden oder nicht mit dem für diese Position konfigurierten
Modul identisch ".
445
Diagnose der TBX-Analogmodule
Ausführliche Diagnose eines analogen Kanals
Auf einen Blick
Die Funktion 'Kanaldiagnose' zeigt die aktuellen Fehler, falls vorhanden, nach Kategorie eingeteilt an:
Interne Fehler:
Kanal gestört
Externe Fehler:
Sensorverbindungsfehler
Klemmleistenfehler
Bereichsüber- oder -unterschreitungsfehler
Kalibrierungsfehler
Vergleichsstellenkompensationsfehler
Andere Fehler:
Klemmleistenfehler
Konfigurationsfehler
Kommunikationsfehler
Applikationsfehler
24 V-Versorgungsfehler
Werte außerhalb des zulässigen Bereichs
Kanal nicht bereit
Ein Kanalfehler wird auf der Registerkarte Debuggen durch eine rote LED
Spalte Fehler angezeigt.
in der
446
35008169 12/2018
Diagnose der TBX-Analogmodule
Vorgehensweise
Die folgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise zum Aufrufen des Fensters "Kanalfehler".
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Debug-Fenster des Moduls auf.
Klicken Sie auf die Schaltfläche des fehlerhaften Kanals in der
Spalte Fehler.
Ergebnis: Die Liste der Kanalfehler wird angezeigt.
Hinweis: Der Zugriff auf Kanaldiagnoseinformationen ist auch vom Programm aus möglich (Anweisung READ_STS ).
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447
Diagnose der TBX-Analogmodule
448
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Glossar
35008169 12/2018
Glossar
B
Betriebsart
Dies ist die Gesamtheit aller Regeln, die das Verhalten des Moduls während der Übergangs phasen oder bei Auftreten eines Fehlers bestimmen.
C
CPU
Central Processing Unit: Allgemeine Bezeichnung der Prozessoren von Schneider Automation
D
Debuggen
Das Debuggen ist ein Unity Pro-Dienst, der eine direkte Kontrolle des verbundenen Moduls ermöglicht.
Digital
Digitale Ein-/Ausgänge
E
E/A
Eingänge/Ausgänge
Expliziter Austausch
Austausch zwischen der CPU und den applikationsspezifischen Modulen, die ausgehend vom
Programm Unity Pro vorgenommen werden, um modulspezifische Daten zu aktualisieren.
F
Fipio
Feldbus, an den Geräte wie Geber oder Stellglieder angeschlossen werden können.
I
IODDT
Kombinierter Ein-/Ausgangsdatentyp (Input/Output Derived Data Type).
35008169 12/2018
449
Glossar
T
TBX
Dezentrale E/A-Module auf dem Fipio-Bus
U
Unity Pro
Programmiersoftware der Steuerungen von Schneider Automation
450
35008169 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Index
35008169 12/2018
Index
A
Adressierung
Anschluss
Stromversorgung,
D
Debugging
Diagnose,
F
Fehlermodus
K
Kalibrierung,
Kanaldatenstruktur für Analogmodule
T_ANA_IN_STD,
Kanaldatenstruktur für E/A-Module
T_DIS_FIP_STD,
T_DIS_IN_GEN,
T_DIS_OUT_GEN,
T_ANA_OUT_STD,
Konfiguration
L
35008169 12/2018
P
Parametereinstellungen
S
Sensoranpassung
TBXAES400,
T
T_DIS_FIP_STD,
TBXAES400,
Installation,
TBXAMS620,
Installation,
TBXASS200,
Installation,
TBXBAS10,
TBXCEP1622,
Installation,
TBXCSP1622,
Installation,
TBXCSP1625,
Installation,
TBXDES1622,
Installation,
TBXDES1633
Installation,
Installation,
451
Index
Installation,
TBXDES16S04,
Installation,
TBXDMS16C22,
Installation,
Installation,
TBXDMS16P22,
Installation,
TBXDMS16S44,
Installation,
TBXDSS1235,
Installation,
TBXDSS1622,
Installation,
TBXDSS1625,
Installation,
TBXDSS16C22,
Installation,
TBXEEP08C22,
Installation,
Installation,
TBXGND015,
TBXSUP10,
Installation,
452
Technische Daten
TBX AMS 620,
TBX CEP 1622,
TBX CSP 1622,
TBX CSP 1625,
TBX DES 1622,
TBX DES 1633,
TBX DES 16F22,
TBX DES 16S04,
TBX DMS 1025,
TBX DMS 1625,
TBX DMS 16C22,
TBX DMS 16P22,
TBX DMS 16S44,
TBX DSS 1235,
TBX DSS 1622,
TBX DSS 1625,
TBX EEP 08C22,
TBX EEP 1622,
TBX ESP 08C22,
TBX ESP 1622,
TBX SUP 10,
TSXBLP10,
TSXESP08C22,
Installation,
U
Überschreitungsüberwachung
V
Verdrahtungszubehör,
35008169 12/2018
Preuzimanje
Reklama