Schneider Electric Betriebsarten PL7-3, 6.0 Benutzerhandbuch
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1 Beschreibung
2 Inbetriebnahme
3 Anwendung der Software PL7-3
4 ONLINE-Betrieb des PG
5 Betriebsart Konfiguration
A
B
6 Betriebsart Programmieren: Grafcet
C
7 Editor : Kontaktplan
D
8 Betriebsart Programmieren: TSX Basic
E
9 Betriebsart Konstanten
10 Betriebsart Daten
11 Betriebsart Debug
12 Betriebsart Transfer
13 Betriebsart Dokumentieren/Drucken
14 Betriebsart Suchen/Ersetzen
F
G
15 Anhang
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H
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Gesamt-
Inhaltsverzeichnis
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Kapitel
Erforderliche Konfiguration für PL7-3
Seite
3 Anwendung der Software PL7-3
Zugriff auf die Software PL7-3
Beschreibung der Betriebsarten
Sicherung und Wiederaufruf der PL7-3-Applikation
Verwendung der Symboldatenbank
Verwendung der Menüs - Allgemeine Benutzeroberfläche
3.10 Verwendung der "parametrierbaren Listen" A3/24
3.11 Eingaberegeln für die Eingabefelder von PL7-3 V6 A3/25
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S/1
Gesamt-
Inhaltsverzeichnis
Kapitel
Physischer und logischer Anschluß
Reservierung einer angeschlossenen Steuerung
Funktionsmodus im Lokalbetrieb
Wiederaufruf der logischen Verbindung
Konfiguration des Anwenderspeichers
Konfiguration der Bits, Worte und Funktionsbausteine
Konfiguration der optionalen Funktionsbausteine
Konfiguration der Netzwerkdienste
5.10 Änderung der Konfiguration im ONLINE-Betrieb
5.11 Funktion der Neukonfiguration
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S/2
Seite
Gesamt-
Inhaltsverzeichnis
___________________________________________________________________________
Kapitel
6 Betriebsart Programmieren: Grafcet
Änderungen gegenüber Version V52
Auswahl der Task und des Moduls
Erstellen oder Modifizieren des Programms
Änderungen gegenüber der Version V52
Auswahl der Task und des Moduls
Erstellen oder Modifizieren des Programms
Suchen der Programmadressen einer Variablen
8 Betriebsart Programmieren: TSX Basic E8/1
Änderungen gegenüber der Version V52
Auswahl der Task und des Moduls
Zoom-Funktion im TSX-Basic E8/11
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S/3
Seite
Gesamt-
Inhaltsverzeichnis
Kapitel
Erstellen oder Modifizieren des Programms
Suchen der Programmadressen einer Variablen
Verwaltung der Grafcet-Zustände
10.1 Beschreibung der Betriebsart
10.2 Beschreibung des Fensters und der Tasten
10.4 Schreiben und Forcieren der Daten
11.1 Änderungen gegenüber Version V52
11.2 Beschreibung der Betriebsart
11.3 Vordefinieren der Fenster
11.4 Echtzeitanzeige der vordefinierten Fenster
11.5 Definieren eines Haltepunktes
11.6 Programmausführung F11/24
11.7 Zugriff auf die anderen Betriebsarten F11/29
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S/4
Seite
Gesamt-
Inhaltsverzeichnis
___________________________________________________________________________
Kapitel
11.8 Suchen der Programmadresse einer Variablen
12.1 Beschreibung der Betriebsart
12.2 Speichertransfer: Prozessor - Programmiergerät
12.3 Speichern/Wiederherstellen: interne Worte
Betriebsart Dokumentieren/Drucken
13.1 Beschreibung der Betriebsart
13.2 Zusammensetzung des Anlagendossiers
13.4 Beschreibung der Ausdrucke
14.1 Beschreibung der Betriebsart
14.5 Ersetzen der Objektadressen eines Geräts in einer
14.6 Verbinden der Suchfunktionen
___________________________________________________________________________
S/5
Seite
Gesamt-
Inhaltsverzeichnis
Kapitel
15.1 Übersicht der Speicherbelegung
15.2 Eingabe der Applikationskommentare
15.4 Sicherung und Wiederaufruf von Dateien
15.5 Suchen der Programmadresse einer Variablen mit <Alt><X>
15.6 Zugriffsrechte nach Anwenderkategorien
15.7 Transfer einer Applikation von V4 zu V5
Seite
___________________________________________________________________________
S/6
Vorwort
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Hinweise zu dieser Dokumentation
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Die Software PL7-3 V6 ist eine Weiterentwicklung der Software der Version V52 und wird in zwei Varianten vertrieben:
• XTEL PACK V52,
• XTEL PACK V6.
Dieses Handbuch gilt für beide genannten Produktvarianten und integriert die drei
Versionen von PL7-3 (Version 3, 4 und 5), weil mit PL7-3 V6 Applikationen der
Versionen V2, V3, V4 (V41, V42 und V43) und V5 (V5 und V52) erstellt und modifiziert werden können. Es gibt keine Applikation der Version V6.
• V5-Stationen: Die Konfiguration der E/A im Rack, der dezentralen E/A, der Tasks sowie die Generierung der Applikation (.APP) wird mit dem Tool XTEL-CONF durchgeführt. PL7-3 übernimmt die Konfiguration der anderen Hard- und Softwareressourcen
(Objekte, OFBs, usw.).
• V4-Stationen: Die Konfiguration des Prozessortyps und der Speicherkapazität, die
Aufteilung des Speichers unter den Stationsfunktionen und die Generierung der
Globalapplikation (.APP) werden mit dem Tool XTEL-MEM durchgeführt. PL7-3
übernimmt die Konfiguration der anderen Hard- und Softwareressourcen (E/A im
Rack, Objekte, OFBs, usw.).
• Für V2- oder V3-Stationen finden sich alle notwendigen Applikationsfunktionen unter
PL7-3.
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P/1
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Weiterentwicklungen von PL7-3 V6 im Vergleich zu früheren Versionen:
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• Vollständig überarbeitete Benutzeroberfläche für XTEL-Stationen des Typs TSX V5 und PMX V5 (OS/2 PM-Benutzeroberfläche, nach der CUA 93-Begleitnorm von IBM).
• Programmierung der COM-Worte der FIPWAY-Module im Rack (TSX FPM 100).
• Für XTEL-Stationen des Typs TSXV4 / PMXV4 / TSX V3 bietet PL7-3 V6 genau dieselben Dienste und dieselbe Benutzeroberfläche wie PL7-3 V52.
Betriebsart PROGRAMMIEREN
Diese Betriebsart ist in allen Fenstern über <ALT>+<F1> zugänglich. Diese Betriebsart ist immer verfügbar (von Ausnahmefällen abgesehen).
Bearbeiten des Programms
• Übereinstimmung der Bedeutung der Tasten zwischen den Editoren von PL7-3 V52 und PL7-3 V6.
Funktionen V52 V6
Beginn
Ende: CLEAR
QUIT
Beginn der Modifizierung
Ende Modif.: Abbrechen
OK
Beginn
Ende
Zoom A/R : Beginn
Ende: CLEAR
Zoom Bausteine: Beginn
Ende: CLEAR
QUIT
Zoom Call, Jump: Beginn
Editoren
(Auswahl der Programmadresse) (Auswahl der Programmadresse)
<Bild aufwärts>
<Ende>
<F4>
<Bild aufwärts>
<Strg>+<Bild aufwärts>
(Menü Bearbeiten, Beenden)
<F4> oder <Strg>+<M>
<Esc> oder
<Strg>+<Bild aufwärts>*
<Eingabe> oder <Strg>+<V> <Eingabe>
Zoom Grafcet
<Bild abwärts> <Strg>+<Bild abwärts> od. <Eingabe> oder Doppelklick
<Bild aufwärts>
<Bild abwärts>
<Strg>+<Bild aufwärts> oder
<Esc> oder <Eingabe>
<Strg>+<Bild abwärts> oder
<Leertaste>
<Strg>+<Bild aufwärts> <Bild aufwärts>
Zoom KOP, TSX-Basic
<Bild abwärts>
<Bild aufwärts>
<Ende>
<Bild abwärts>
<Bild aufwärts>
<Ende>
<Strg>+<Bild abwärts> oder
<Leertaste> oder Doppelklick
Schaltfläche: Ok oder Abbrechen
Schaltfläche: Ok oder Abbrechen
<Strg>+<Bild abwärts> oder
Doppelklick
<Strg>+<Bild aufwärts>
(Menü Bearbeiten, Beenden)
Ende: CLEAR
QUIT
• Sowohl in TSX-Basic als auch in KOP ist bei Bearbeitung eines Satzes oder eines
Programmblocks der Zugriff auf das gesamte Modul möglich.
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P/2
Vorwort
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TSX-Basic-Editor
Zugriff auf den TSX-Basic-Editor über die Tastatur:
- Den Programmnavigator durch Betätigen der Taste <Alt>+<F1> aktivieren.
- Mehrmals <Tab> drücken, um den Fokus auf die Spalte Task zu positionieren.
- Eine Task mit den Tasten zur vertikalen Positionierung auswählen.
- Ein Modul, dann ein Label auswählen.
- Den Fokus auf die Spalte Task positionieren, und die Auswahl der Programmadresse mit <Eingabe> bestätigen.
Zugriff auf den TSX-Basic-Editor über die Maus:
- Den Programmnavigator durch Klicken auf das Programm-Sinnbild in der Funktionsleiste des Hauptfensters aktivieren.
- Die Programmadresse durch direktes Klicken auf die gewünschte Task, das Modul und den Label auswählen.
- Die Auswahl durch Doppelklicken auf die ausgewählte Task bestätigen.
• Zum Eingeben, Modifizieren oder Löschen eines Labels oder eines Kommentars mit der Maus in den Label- oder Kommentarbereich klicken (oder < ‹ > betätigen, um direkt zum Labelbereich zu gelangen. Beispiel: L10: ‹ SET B0) und direkt die Eingabe vornehmen. Zum Bestätigen der Eingabe <Eingabe> drücken oder auf das Sinnbild
Bestätigen in der Funktionsleiste klicken.
• Zum Eingeben, Modifizieren oder Löschen eines neuen Satzes den Cursor auf den
Anfang des betreffenden Satzes positionieren. Die quadratische Form des Cursors zeigt an, das der Anzeigemodus noch aktiv ist. Zum Wechseln in den Modus
MODIFIZIEREN die <Leertaste> betätigen. Daraufhin nimmt der Cursor die Form eines senkrechten Striches an. Zum Bestätigen des Satzes <Eingabe> drücken.
Daraufhin nimmt der Cursor wieder eine quadratische Form an.
• Die Operationen Kopieren, Einfügen und Ausschneiden können zwischen verschiedenen Modulen vorgenommen werden.
• Die Maus erlaubt eine Mehrfachauswahl von Sätzen. Dazu bei gedrückter Taste
<Strg> auf die zu gruppierenden Sätze klicken.
• Eine Funktion zur Ergänzung von Schlüsselwörtern erleichtert die Eingabe von
Anweisungen: Im Modus MODIFIZIEREN den Anfang eines Schlüsselwortes eingeben, und zum Aufruf dieser Funktion die <Leertaste> drücken.
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P/3
___________________________________________________________________________
KOP-Editor
Zugriff auf den KOP-Editor über die Tastatur:
- Den Programmnavigator durch Betätigen der Taste <Alt>+<F1> aktivieren.
- Mehrmals <Tab> drücken, um den Fokus auf die Spalte Task zu positionieren.
- Eine Task mit den Tasten zur vertikalen Positionierung auswählen.
- Ein Modul, dann ein Label auswählen.
- Den Fokus auf die Spalte Task positionieren, und die Auswahl der Programmadresse mit <Eingabe> bestätigen.
Zugriff auf den KOP-Editor über die Maus:
- Den Programmnavigator durch Klicken auf das Programm-Sinnbild in der
Funktionsleiste des Hauptfensters aktivieren.
- Die Programmadresse durch direktes Klicken auf die gewünschte Task, das Modul und den Label auswählen.
- Die Auswahl durch Doppelklicken auf die ausgewählte Task bestätigen.
• Zum Eingeben, Modifizieren oder Löschen eines Labels oder eines Kommentars mit der Maus in den Label- oder Kommentarbereich klicken, die Eingabe vornehmen und mit <Eingabe> oder durch Klicken auf das Sinnbild Bestätigen in der Funktionsleiste bestätigen.
• Es ist möglich, ganze Programmblöcke oder Teile davon zu kopieren, einzufügen, auszuschneiden sowie zu verschieben (Drag and Drop).
• Das Einfügen kann in demselben KOP-Programmblock oder in einem anderen
Programmblock eines anderen Moduls erfolgen.
• Die Bearbeitungsoperationen können annulliert und wiederhergestellt werden
(Rückgängig, Wiederholen).
• Die Objekte können symbolisch dargestellt werden, ohne den Editor verlassen zu müssen.
Grafcet-Editor
Zugriff auf den Grafcet-Editor über die Tastatur:
- Den Programmnavigator durch Betätigen der Taste <Alt>+<F1> aktivieren.
- Mehrmals <Tab> drücken, um den Fokus auf die Spalte Task zu positionieren.
- Eine Task mit den Tasten zur vertikalen Positionierung auswählen.
- Ein Modul, dann eine Seite auswählen.
- Den Fokus auf die Spalte Task positionieren, und die Auswahl der Programmadresse mit <Eingabe> bestätigen.
Zugriff auf den Grafcet-Editor über die Maus:
- Den Programmnavigator durch Klicken auf das Programm-Sinnbild in der
Funktionsleiste des Hauptfensters aktivieren.
- Die Programmadresse durch direktes Klicken auf die gewünschte Task , das Modul und die Seite auswählen.
- Die Auswahl durch Doppelklicken auf die ausgewählte Task bestätigen.
• Zum Modifizieren einer Seite <F4> drücken, oder die Funktion Seite ändern des
Menüs Bearbeitenverwenden, oder auf das Sinnbild Modifizieren klicken.
___________________________________________________________________________
P/4
Vorwort
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• Zum Wechsel in den Modus ZOOM: <Leertaste> oder <Eingabe> oder <Strg>+<Bild
abwärts> drücken, oder auf das Zoom-Sinnbild klicken, oder die Funktion Grafcet-
Zoom im Menü Bearbeiten verwenden, oder auf den Editor doppelklicken.
• Zum Zoom einer Aktion/Weiterschaltbedingung oder eines Schritts:
- In den Modus ZOOM wechseln (siehe oben),
- den Cursor durch Klicken oder über die Positionierungstasten auf das betreffende
Objekt positionieren,
- dieses Objekt mit <Leertaste> zoomen.
Zögern Sie nicht, diese neuen Funktionen zu verwenden: Sie werden damit Zeit gewinnen. Verwenden Sie bei Bedarf die Funktion Rückgängig, die in jedem Editor verfügbar ist, um Modifizierungen zu annullieren.
Betriebsart DEBUG
• Diese Betriebsart ist jetzt direkt über die Sprach-Editoren zugänglich.
• Die Definition vordefinierter Fenster erfolgt auf der Ebenen des Programmnavigators.
Auf diesen kann über <ALT>+<F1> zugegriffen werden.
- Schaltfläche Hinzufügen der Seite zur Auswahl der Programmadresse für die
Programmfenster,
- Schaltfläche Hinzufügen der Seite zur Auswahl der Module für die Vignetten,
- Schaltfläche Daten der Seite zur Auswahl der Betriebsart DEBUG für die Datenfenster.
• Der Zugriff auf die sechs Fenster erfolgt über die Indexzunge Vordefinierte Fenster des PROGRAMMNAVIGATORS und Auswahl der Fenster in der Liste mit den
Positionierungstasten oder der Maus.
`
• Ein Schnellzugriff auf die vordefinierten Fenster ist über die Tastenkombinationen
<ALT>+<1> bis <ALT>+<6> möglich. Es gibt keine Standardanzeige eines vordefinierten Fensters.
• Zum Testen eines TSX-Basic-Programms:
- Ein gesetzter Haltepunkt wird im Editor in einer grünen Leiste angezeigt.
- Bei der Schritt-für-Schritt-Ausführung wird der nächste auszuführende Satz in einer gelben Leiste angezeigt.
- Die Lesbarkeit der Animation eines TSX-Basic-Satzes ist verbessert worden: ein halbes Fenster ist für die Anzeige des ursprünglichen Codes des Satzes reserviert.
Betriebsart DATEN
• Auf diese Betriebsart kann direkt über das Hauptfenster, über die Editoren oder die vordefinierten Fenster zugegriffen werden.
Betriebsarten KONTROLLE, EINSTELLEN und TERMINAL V52
Die Funktionen dieser Betriebsarten sind in die anderen Betriebsarten integriert worden.
• Die Funktionen der Betriebsart KONTROLLE sind in die Menüs des HAUPTFENSTERS der Software integriert worden.
• Die Funktionen der Betriebsart EINSTELLEN sind in die Betriebsart DEBUG aufgenommen worden.
• Die Betriebsart TERMINAL ist in die Betriebsart DOKUMENTATIEREN/DRUCKEN
P/5
___________________________________________________________________________
Softwarekompatibilität
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Bei Verwendung einer V5-Applikation in einer V5-Station ist PL7-3 V6 mit folgenden
Programmen kompatibel:
X-TEL V5
MINI X-TEL V5
XTEL-MOD V5
XTEL PACK V52 und XTEL PACK V6
Bei Verwendung einer V2-, V3- oder V4-Applikation in einer V3- oder V4-Station ist
PL7-3 V6 mit folgenden Programmen kompatibel:
XTEL-MOD V41
XTEL-MOD V42
Aufgrund des direkten Zugriffs auf XTEL-SDBASE besteht keine Kompatibilität mehr mit folgenden Softwareversionen:
X-TEL V42
MINI X-TEL V43
Auf einer Arbeitsstation können nicht mehrere PL7-3-Versionen gleichzeitig
betrieben werden.
Bei jeder neuen Installierung der Software PL7-3 wird der Zugriff zu einer früheren
Version der Software gesperrt. Selbstverständlich bleiben alle in der Arbeitsstation gespeicherten Applikationsdateien erhalten.
___________________________________________________________________________
P/6
Vorwort
___________________________________________________________________________
Kompatibilität zwischen den Applikationen und PL7-3 V6
_____________________________________________________________________________________________________________________
PL7-3 V6 erzeugt keine Applikationen der Version V6. Seine Kompatibilität mit den
Applikationen früherer Versionen ist dieselbe wie die von PL7-3 V52.
______________________________________________________________________
Allgemeiner Hinweis zum Dokument
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• Der Begriff Programmelement kennzeichnet allgemein entweder einen Kontaktplan-
Programmblock oder einen TSX-Basic-Satz.
• SPS steht für speicherprogrammierbare Steuerung (TSX oder PMX).
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P/7
___________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________
P/8
___________________________________________________________________________
Beschreibung
Kapitel 1
___________________________________________________________________________
A
Kapitel
1.1-1 Beschreibung der Software PL7-3
Erforderliche Konfiguration für PL7-3
Seite
___________________________________________________________________________
1/1
A
___________________________________________________________________________
1.1
Allgemeines
Dieses Dokument beschreibt die Inbetriebnahme und Anwendung der Software PL7-
3 V6 auf Mikrocomputern oder kompatiblen PC.
Diese Software erlaubt die Programmierung und die Programmausführung der Steuerungen:
• TSX 67-30/87-10/87-20,
• TSX 47-30/67-20/87-30,
• TSX 47-4xx/67-4xx/87-4xx/107-4xx,
• PMX 47-4xx/67-4xx/87-4xx/107-4xx.
Folgende Softwareversion steht zur Verfügung:
• Programmierung und Betrieb PL7-3: TXT L PL7 3 V6G
Mit dieser Software ist die Programmierung, der Programmtest (Debug) und der
Betrieb der oben angeführten Steuerungen im OFFLINE-Betrieb sowie im lokalen und
Netzwerk-ONLINE-Betrieb möglich. Sie bietet die Programmiersprachen Grafcet,
Kontaktplan und TSX-Basic und ist ferner in der Lage, die für die Steuerungen TSX und PMX 47-4xx/67-4xx/87-4xx/107-4xx verwendbaren Options-Funktionsbausteine
(OFBs) aufzunehmen.
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1/2
Beschreibung 1
___________________________________________________________________________
1.1-1 Beschreibung der Software PL7-3
Die Software PL7-3 bietet folgende Möglichkeiten:
• die Erfassung und Modifizierung des Programms in PL7-3 (Grafcet, Kontaktplan und
TSX-Basic),
• die Archivierung des Programms auf einer Festplatte,
• den Transfer des Programms zwischen einem PG und der Steuerung (über die
Festplatte),
• das Suchen und Ersetzen eines Objekts,
• die Dokumentierung des Anwenderprogramms und den Ausdruck einer Dokumentation mit:
- einer Titelseite,
- Seiten mit allgemeinen Informationen,
- Programmkommentaren,
- Netzwerkinformationen,
- Querverweisen.
• die Archivierung der Dokumentation auf einer Festplatte.
Im lokalen ONLINE- oder Netzwerk-ONLINE-Betrieb ermöglicht sie zusätzlich:
• die Programmierung und Modifizierung des Programms im ONLINE-Betrieb, wobei sich die Steuerung im STOP- oder RUN-Betrieb befindet,
• den Programmtest (Debug),
• die Einstellung der Applikationsparameter.
A
___________________________________________________________________________
1/3
A
___________________________________________________________________________
Software
PL7-3
-BETRIEBSART
KONFIGURATION
Konfiguration :
- Applikation
- OFBs
- Segmente
Definieren verwendbarer Objekte
BETRIEBSART
PROGRAMMIEREN
Eingabe oder
Modifikation des
Programms
- Programmblock
- Grafcet-Seite
- TSX-Basic-
Sätze
BETRIEBSART
KONSTANTEN
BETRIEBSART
DATEN
BETRIEBSART
DEBUG
Eingabe oder
Modifikation der
Konstanten
Echtzeitanzeige der Daten
Modifizieren und Forcieren der Daten
- Konstantworte
- interne Konstanten der OFB
- Grafcet-Zustände
- Bits
- Worte
- Funktions-
bausteine
Echtzeitanzeige des Programms
Definieren eines
Haltepunkts
Schrittausführung des Programms
- Programmblock
- Grafcet-Schritt
- TSX-Basic-Satz
___________________________________________________________________________
1/4
Beschreibung 1
___________________________________________________________________________
A
BETRIEBSART
TRANSFER
Programmtransfer:
- zur Festplatte
- zum SPS-Speicher
BETRIEBSART
DOKUMENTIEREN /
BETRIEBSART
SUCHEN /
ERSETZEN
Dokumentation der Applikation
Drucken der
Anlagendokumentation
- Titelseite
- Allgemeine
Informationen
- Kommentare
- Querverweise
Suchen und
Ersetzen eines
Objekts
Suche des
Diagnosecodes für:
- Programmblock
- TSX-Basic-Satz
___________________________________________________________________________
1/5
A
___________________________________________________________________________
1.2
Erforderliche Konfiguration für PL7-3
Für den Einsatz von PL7-3 müssen auf dem Programmiergerät installiert sein:
• das Betriebssystem OS/2 V1.3, V2.1 oder WARP 3.0 Rot oder WARP 3.0 Blau,
• das Softwarecenter X-TEL.
Dies erfordert eine der folgenden Hardwarekonfigurationen:
- Empfohlene Konfiguration:
Arbeitsstation RAM Verfügbarer Speicher auf Festplatte
Mikroprozessor
80486 DX
80486 DX
T FTX 517/507 xx
T FTX 417 40
12 MB
12 MB
10 MB
10 MB
Mikrocomputer *
Kompatibler PC 12 MB 10 MB
(*) hochauflösender Farbbildschirm mit EGA- oder VGA-Karte.
- Minimale Konfiguration:
Arbeitsstation RAM Verfügbarer Speicher auf Festplatte
8 MB 8 MB T FTX xxx xx
Mikrocomputer
Kompatibler PC 8 MB 8 MB
80486 DX
Mikroprozessor
80286
80286
Bei dieser Minimalkonfiguration kann zu einem gegebenen Zeitpunkt ausschließlich die
Software PL7-3 V6 gestartet werden.
Hinweis
Für das Auslagern des Betriebssystem muß ausreichender Speicherplatz auf der Festplatte vorgesehen werden (empfohlen: 20 MB).
___________________________________________________________________________
1/6
___________________________________________________________________________
Inbetriebnahme
Kapitel 2
___________________________________________________________________________
A
Kapitel
2.2-1 Installieren des Softwareschlüssels
2.2-3 Anschluß FTX 417 ´ Steuerung
2.2-4 Anschluß FTX 507/517 ´ Steuerung
2.2-5 Anschluß IBM PC-PS/2 ´ Steuerung
Seite
___________________________________________________________________________
2/1
A
___________________________________________________________________________
2.1
Überprüfung der Hardware
Für die Inbetriebnahme der Software PL7-3 sind die folgenden Hardwarekomponenten erforderlich:
• eine Arbeitsstation FTX 417, eine Arbeitsstation FTX 507/517 oder ein Mikrocomputer
IBM PS/2 bzw. ein kompatibler PC (siehe Abschn. 1.2 "Erforderliche Konfiguration") in Verbindung mit dem Betriebssystem OS/2 (Version 1.3 oder höher oder WARP 3.0) und dem Softwarecenter X-TEL (Version 52 und höher),
• ein Anschlußkabel zwischen Programmiergerät und Steuerung bei Verwendung einer Arbeitsstation FTX 417 oder FTX 507/517,
• ein Verbindungssatz zwischen Programmiergerät und Steuerung bei Verwendung eines Mikrocomputers IBM PS/2 oder kompatiblen PC:
- ein Umsetzer RS 232C/Stromschleife,
- ein Anschlußkabel Umsetzer/Mikrocomputer mit 9poligem Stecker,
- ein Anschlußkabel Umsetzer/Mikrocomputer mit 25poligem Stecker,
- ein Anschlußkabel Umsetzer/Steuerung.
• ein Softwarepaket XTEL PACK V52 (für OS/2 >= V1.3) oder XTEL PACK V6 (für
OS/2 >= V2.1 oder WARP 3.0).
Hinweis
Der Einsatz der Software PL7-3 V6 mit XTEL PACK V52 erfordert die Installation von FIX 2.1 unter
OS/2 V2.1.
___________________________________________________________________________
2/2
Inbetriebnahme 2
___________________________________________________________________________
A
PG
FTX 417
Verbindungssatz
PG/Steuerung
T FTX CB 7 4
Sotwarepaket
Disketten
FTX 507/517 T FTX CB 7 5
Softwareschlüssel
Mikrocomputer
IBM PS/2 oder von TE zugelassener kompatibler PC
TSX TAC 03
TSX CTC 00
Kabel Umsetzer/Steuerung
TSX TE 01
Umsetzer RS232/Stromschleife
Dokumentation
TXT DR PL7 3 V5G
TXT DM PL7 3 V5G
TXT DM FBD V4G
TSX CTC 01
Kabel Umsetzer/Mikrocomputer
TSX CTC 02
Kabel Umsetzer/Mikrocomputer
TSX SCC 02
Softwareschlüssel-Adapter
___________________________________________________________________________
2/3
A
___________________________________________________________________________
2.2
Anschlüsse
Die spezifischen Anschlüsse des PG (Monitor, Tastatur, Maus, Drucker) sind in der
Dokumentation des Herstellers beschrieben. Dieser Abschnitt beschreibt die Installation des Softwareschlüssels und die Anschlüsse:
• der Netzversorgung,
• des Programmiergeräts zur Steuerung.
2.2-1 Installieren des Softwareschlüssels
Der Softwareschlüssel ist in den freien Steckplatz des Softwareschlüssel-Adapters zu stecken.
Dieser Vorgang darf nicht unter Spannung durchgeführt werden.
Anmerkung:
Dieser Softwareschlüssel enthält das Zugriffsrecht, das für den Zugriff auf die Software PL7-3 unbedingt erforderlich ist.
Das mit dem Softwarecenter gelieferte Tool Key Manager ermöglicht den Transfer des Zugriffrechts in den Masterschlüssel. Damit wird der PL7-3-Schlüssel überflüssig, und der entsprechende
Steckplatz des Softwareschlüssel-Adapters wird freigegeben.
2.2-2 Netzanschluß
Vor dem Anschluß an das Netz ist sicherzustellen, daß die anzuschließenden Geräte für die jeweils erforderliche Spannung von 110 V oder 220 V eingestellt sind.
Die folgenden Geräte sind unter Beachtung der in der Herstellerdokumentation genannten Vorsichtsmaßnahmen an das Netz anzuschließen:
• das Programmiergerät;
• der Umsetzer RS232/Stromschleife;
• die Steuerung.
___________________________________________________________________________
2/4
Inbetriebnahme 2
___________________________________________________________________________
2.2-3 Anschluß FTX 417
↔
Steuerung
Der Anschluß erfolgt über das Anschlußkabel T FTX CB 7 4
A
T FTX CB 7 4
Netzanschluß
2.2-4 Anschluß FTX 507/517
↔
Steuerung
Der Anschluß erfolgt über das Anschlußkabel T FTX CB 7 5.
T FTX CB 7 5
Stecker
(serieller Anschluß)
25-poliger Stecker
(Parallelanschluß)
Netzanschluß
___________________________________________________________________________
2/5
A
___________________________________________________________________________
2.2-5 Anschluß IBM PC-PS/2
↔
Steuerung
Der Anschluß erfolgt über den Verbindungssatz TSX TAC 03 in drei Schritten:
1. Überprüfung der Konfiguration des UmsetzersTSX TE 01
Der Umsetzer TSX TE 01 RS 232C/20mA wird im allgemeinen im Werk eingestellt; trotzdem sollte die Position der Mikroschalter und Steckbrücken überprüft werden:
• den Gehäusedeckel entfernen: Schraubendreher in die Fugen auf jeder Gehäuseseite setzen und mit leichter Drehung den Deckel abheben;
• die Position der 13 Mikroschalter und der 4 Steckbrücken überprüfen (siehe Abbildung);
• die Betriebsspannung mit dem Schalter S4 auf 110V oder 220V einstellen.
Vorderseite
Blick von oben in das Gehäuse
Achtung
Bei Nichteinhaltung der angegebenen Konfiguration oder bei Verwendung eines anderen Umsetzers kann die Verbindung zur Steuerung zerstört werden.
___________________________________________________________________________
2/6
Inbetriebnahme 2
___________________________________________________________________________
2. Verbindung PG-Anschluß der Steuerung
↔
Umsetzer
Der Anschluß erfolgt mit Kabel TSX CTC 00 nach dem folgenden Schema :
A
Rot
Weiß
Weiß
Blau
9poliger Stecker am PG-Anschluß der Steuerung
5polige Klemmleiste "LINE
CONNECTION" am Umsetzer
3. Verbindung Umsetzer
↔
Mikrorechner
Die Verbindung erfolgt durch Anschluß des Kabels TSX CTC 01 oder TSX CTC 02 an den 9poligen oder 25poligen Stecker der seriellen Schnittstelle des Mikrorechners und den 25poligen Stecker "V24/RS-232C CONNECTION" am Umsetzer.
Netzanschluß
Softwareschlüssel-Adapter
IBM PS/2
Netzanschluß
TSX CTC 00
TSX CTC 02
Umsetzer
Netzanschluß
___________________________________________________________________________
2/7
A
___________________________________________________________________________
2.3
Inbetriebnahme der Software
2.3-1 Vorbereitung
Vor der Installation der Software PL7-3 auf der Festplatte wird empfohlen:
• die Beschreibung der Lizenz- und Garantiebedingungen bezüglich der Einschränkungen von Kopien und der Installation der Software zu beachten,
• von den Installationsdisketten eine Sicherheitskopie anzufertigen und nur mit dieser
Kopie zu arbeiten.
ACHTUNG
Die Disketten XTEL PACK Vxx werden schreibgeschützt geliefert. Dieser Schreibschutz sollte nicht aufgehoben werden.
2.3-2 Installation
Vor der Installation der Software PL7-3 sind folgende Schritte durchzuführen:
1. Alle laufenden OS/2- und XTEL-Sitzungen schließen (siehe entsprechende
Dokumentation).
2. Überprüfen, ob das Softwarecenter X-TEL bereits installiert ist (siehe entsprechende Dokumentation)
Ist dies der Fall, kann mit der Installation von PL7-3 begonnen werden. Anderenfalls ist zunächst das Softwarecenter zu installieren (siehe entsprechende Dokumentation).
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2/8
Inbetriebnahme 2
___________________________________________________________________________
• Installation der Software PL7-3 mit XTELPACK V52
- eine OS/2-Vollbildsitzung öffnen,
- Diskette Nr. 1 von XTEL PACK in das Laufwerk einlegen,
- das entsprechende Laufwerk (a: oder b:) eingeben und mit <Eingabe> bestätigen,
- am neuen Promptzeichen (z.B. [a:\] oder [b:\]) den Befehl Install eingeben und mit
<Eingabe> bestätigen,
- die auf dem Bildschirm angezeigten Schritte befolgen: die Diskette Nr. 1 durch Nr.
2 ersetzen, wenn das System dazu auffordert und mit <Eingabe> bestätigen.
• Installation mit XTEL PACK V6
• Siehe Installationshinweise des Software-Packs V6.
A
___________________________________________________________________________
2/9
A
___________________________________________________________________________
2.4
Dateien PL7-3
Der Name einer PL7-3-Datei umfaßt maximal 8 Zeichen sowie eine Erweiterung aus 3
Zeichen für die Kennzeichnung des Dateityps. Die Dateien der Software PL7-3 werden in die verschiedenen Unterverzeichnisse des Softwarecenters eingeordnet.
Die Anwenderdateien oder die mit der modularen Edition verbundenen Dateien werden auf Stationsebene im Unterverzeichnis PL7_3 eingeordnet:
APP
PL7_3 APPLI xxx.APP
Beschreibung der Applikation xxx.BIN
Binärdatei Applikation PL7-3 xxx.DAT
xxx.XR1
xxx.NET
Sicherung der Daten
Querverweise bis xxx.XR4
Querverweise xxx.TIT
Titelseite des Anlagendossiers xxx.DES
Allgemeine Informationen
Netzwerkinformationen xxx.COM
xxx.CRT
Programmkommentare
Seiten-Informationsfeld
xxx.DOC
Dossierlisting in der Datei xxx.MRK
Querverweismerker
MOD xxx.LAD
xxx.LIT
xxx.GR7
xxx.CST
xxx.OBC
xxx.OBM
xxx.CDE
xxx.COM
xxx.M5M
xxx.DDA
xxx.DPR
Archivierung der Kontaktplanquelle
Archivierung der TSX-Basic-Quelle
Archivierung der Grafcet-Quelle
Archivierung der Konstantwortquelle
Archivierung der OFB-Konstantenquelle
Archivierung der OFB-Konstantenquelle
(Niveau Basismodul)
Menü des Dossiers
Modulkommentare
V5-Makromodule
Datenfenster
Programmadresse
Die Software PL7-3 verwaltet auch die folgenden Dateien: xxx.TMP
temporäre Datei, xxx.BAK
Sicherungsdatei, xxx.OFB
OFB-Datei (nur im Systembereich).
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2/10
___________________________________________________________________________
Anwendung der Software PL7-3
Kapitel 3
___________________________________________________________________________
A
Kapitel
Zugriff auf die Software PL7-3
3.1-1 Verwendung der Navigator-Funktion (XTEL-BROWSER)
3.1-2 Unter dem Softwarecenter X-TEL
Beschreibung der Betriebsarten
Sicherung und Wiederaufruf der PL7-3-Applikation
3.4-1 Zusammensetzung einer PL7-3-Applikation
3.4-2 Sichern der Applikationsdaten auf Platte
3.4-3 Wiederaufruf der Applikationsdaten von der Platte
Verwendung der Symboldatenbank
3.5-2 Initialisieren und Aktualisieren der Symboldatenbank
Verwendung der Menüs - Allgemeine Benutzeroberfläche
Verwendung der "parametrierbaren Listen"
Eingaberegeln für die Eingabefelder von PL7-3 V6
Seite
___________________________________________________________________________
3/1
A
___________________________________________________________________________
3.1
Zugriff auf die Software PL7-3
3.1-1 Verwendung der Navigator-Funktion (XTEL-BROWSER)
Navigator ist ein V5-Tool, das über das Fenster der Telemecanique-Gruppe oder über das Menü Anzeige der wichtigsten X-TEL-Fenster aufgerufen werden kann. Dieses
Tool ermöglicht die Anzeige der hierarchischen Anordnung der Elemente im
Softwarecenter sowie den Schnellzugriff auf die verschiedenen Strukturebenen: Öffnen aller Fenster des Softwarecenters oder Aufrufen einer Funktion bzw. eines Tools (siehe
Dokumentation des Softwarecenters: TXT DM XTEL V6 oder TXT DM XTEL V52G).
Um das PL7-3-Fenster zum Sinnbild zu verkleinern oder eine Sitzung zu schließen, ist folgendermaßen vorzugehen:
Vorgehensweise
PL7-3-Fenster zum Sinnbild verkleinern.
Maus
Klick auf die
Schaltfläche
"Verkleinern"
Tastatur
<Alt>
<
⁄
> Verkleinern
<Eingabe>
Öffnen einer zum Sinnbild verkleinerten PL7-3-Sitzung Doppelklick auf <Strg><Esc>
Sinnbild <
⁄
> oder <
¢
>
<Eingabe>
Schließen einer PL7-3-Sitzung Über das Menü <Strg><Esc>
Datei, Option <
⁄
> oder <
¢
>
Beenden <Eingabe>
<Alt><
⁄
>
Ende/Schließen
<Eingabe>
___________________________________________________________________________
3/2
Anwendung der Software PL7-3 3
___________________________________________________________________________
3.1-2 Unter dem Softwarecenter X-TEL
Der Zugriff auf die gesamte Software PL7-X erfolgt ausnahmslos auf die gleiche Weise.
Für den Zugriff auf die Software PL7-3 muß das entsprechende Fenster wie folgt eröffnet werden:
A
Vorgehensweise Maus Tastatur
1. Sinnbild Telemecanique aktivieren.
2. Fenster Anwender öffnen.
Doppelklick auf <
⁄
> <
¢
>,<
¿
>,
Sinnbild <
‹
>, <Eingabe>
Doppelklick auf < ‹ >,< ¿ >,
XTEL-Sinnbild <Eingabe>
3. Eingabe der Anwenderparameter mit Bestätigung, Klicken auf den <
⁄
>, xxx, um das Fenster Bereiche zu öffnen.
Eingabebereich, <Eingabe> xxx, Bestätigung
4. Einen Bereich öffnen.
Doppelklick auf <Alt>
Sinnbild Bereich <
¿
> Fenster
<
⁄
>
<
⁄
> Bereiche
<Eingabe>
<Tab>
<F2>
5. Ein Projekt öffnen.
6. Eine Station öffnen.
Doppelklick auf wie Bereiche
Sinnbild Projekt < ⁄ > Projekte
Doppelklick auf wie Bereiche
Sinnbild Station <
⁄
> Stationen
7. Das Fenster PL7-3 öffnen.
Doppelklick auf wie Bereiche
Sinnbild PL7_3 <
⁄
> Funktionen
8. Zur Verbesserung des Bedienungskomforts sollte Doppelklick auf <Alt> für das Fenster PL7-3 volle Bildschirmgröße die Titelleiste des <
⁄
>Vergrößegewählt werden.
Fensters rung
<Eingabe>
___________________________________________________________________________
3/3
A
___________________________________________________________________________
3.2
Definition des Hauptfensters
3.2-1 Hauptfenster
Das erste Fenster erlaubt den Zugriff auf alle vom Programmiergerät gebotenen
Möglichkeiten. Es setzt sich aus vier Bereichen zusammen (siehe unten).
1
Menüleiste
2 Funktionsleiste
Programmnavigator
3
Anzeigebereich
Konfiguration der
Kommunikation
4
Statuszeile
(Standardanzeige: Fenster der Betriebsart PROGRAMMIEREN)
Ausgehend vom Hauptfenster wählt der Anwender die Funktionsart des PG:
• OFFLINE,
• ONLINE.
Die Standardanzeige des PG ist für:
• die Funktionsart im OFFLINE-Betrieb
• den Prozessor der Steuerung: TSX 67-30, TSX 47-400, PMX 47-420, TSX 47-405 oder PMX 47-425 gemäß Stationstyp
• die Betriebsart Programmnavigation:
Diese Funktion, die die Auswahl von Programmadressen ermöglicht, wird beim
Starten der Software angezeigt.
___________________________________________________________________________
3/4
Anwendung der Software PL7-3 3
___________________________________________________________________________
3.2-2 Menüleiste
Menü DATEI:
Öffnen Im OFFLINE-Betrieb Wiederherstellung folgender Applikationsdaten von der Festplatte aus (siehe Abschnitt 3.4-3) :
- das Applikationsprogramm (Datei xxx.BIN),
- die Querverweise (Dateien xxx.XRi),
- die Quelle des Applikationsprogramms (Datei xxx.M5M).
Speichern Im OFFLINE-Betrieb Sichern folgender Applikationsdaten auf Festplatte
- in die aktuelle Datei oder in eine Datei, deren Name einzugeben ist
(siehe Abschnitt 3.4-2) :
- das Applikationsprogramm (Datei xxx.BIN),
- die Querverweise (Dateien xxx.XRi).
Beenden Verlassen der Funktion PL7-3 (siehe Abschnitt 3.4).
Menü PROZESSOR:
Lokaler (OFFLINE-Betrieb) Dieser Modus ist besonders zur Verwendung des
Speicher PG im Entwicklungsbüro vorgesehen und erlaubt die Konfigurierung der Applikation, die Programmeingabe in den internen RAM-Speicher, die Archivierung auf Festplatte sowie den Ausdruck und die
Dokumentierung der Applikation, deren Speicherung, usw.
Hinweis:
Die Betriebsarten DATEN und DEBUG sind im OFFLINE-Betrieb nicht zugänglich.
TSX (ONLINE-Betrieb) In dieser Funktionsart verwendet das PG den
Speicher Speicher der Steuerung (RAM on board und Speichermodul). Es bestehen zwei Funktionsmöglichkeiten:
Lokalbetrieb
Das PG ist an eine Steuerung TSX 7 oder PMX 7 angeschlossen und der verwendete Speicher ist der Anwenderspeicher in der Steuerung.
Dieser Modus erlaubt z.B. den Programmtest (Debug), die Einstellung und Modifizierung des Anwenderprogramms sowie die Archivierung auf Festplatte.
Betrieb über ein Netzwerk TELWAY, MAPWAY, ETHWAY oder
FIPWAY
Das PG ist an ein Netzwerk (außer TELWAY) oder eine Steuerung innerhalb eines Netzwerks angeschlossen. Dieser Betriebsmodus bietet die gleichen Möglichkeiten wie im Lokalbetrieb (Debug, Einstellen usw.), jedoch mit einer dezentralen Steuerung. Die Zugriffszeit ist abhängig von der Auslastung des Netzwerks.
Die Stationsadresse wird unter X-TEL auf Projektebene definiert.
Transfer, Ermöglicht den Transfer Steuerung ¿ PG/Festplatte.
Applikation
Transfer, Ermöglicht den Transfer der Worte Wi (Steuerung ¿ PG/Festplatte).
Daten
___________________________________________________________________________
3/5
A
A
___________________________________________________________________________
Menü PROZESSOR (Fortsetzung):
Run Wird im ONLINE-Betrieb vorgeschlagen; startet die Programmausführung, wenn die Steuerung im STOP-Betrieb ist.
Stop
Init
Wird im ONLINE-Betrieb vorgeschlagen; stoppt die Programmausführung, wenn die Steuerung im RUN-Betrieb ist.
Wird im ONLINE-Betrieb vorgeschlagen; initialisiert den Grafcet und den Befehlszeiger, wenn die Steuerung im STOP-Betrieb ist.
Die nachfolgende Tabelle enthält für jede Betriebsart eine Übersicht über die
Verwendungsmöglichkeiten für einen Anwender der Kategorie "Programmierung max.", wobei sich das PG im OFFLINE- oder ONLINE-Betrieb befinden kann:
Betriebsart
KONFIGURATION
PROGRAMMIEREN
KONSTANTEN
DATEN
DEBUG
TRANSFER
DOKUMENT./DRUCKEN
SUCHEN/ERSETZEN
ONLINE-
Betrieb
Lesen, Schreiben
Lesen, Schreiben
Lesen, Schreiben
Ja
Ja
PG ¿ Prozessor
Prozessor
¿
Platte
Ja
Ja
OFFLINE-
Betrieb
Lesen, Schreiben
Lesen, Schreiben
Lesen, Schreiben
Nein
Nein
PG ¿ Platte
Ja
Ja
Übersicht der verschiedenen Anwenderkategorien in X-TEL:
• Bedienung min.
• Bedienung max.:
• Wartung min.:
• Wartung max.:
• Programmierung min.:
• Programmierung max.:
Zugriff auf die Tools zur Anzeige
Zugriff auf die Betriebs-und Diagnose-Tools
Zugriff auf die Tools zur Applikationseinstellung
Zugriff auf die Tools zur Einstellung, Überwachung der
Betriebsmodi der Steuerung, Wartung und Diagnose
Zugriff auf alle Konzeptions-T ools
Zugriff auf alle Tools des Softwarecenters im OFFLINE-
Betrieb sowie in ONLINE mit der Steuerung im STOPoder RUN-Betrieb.
Detaillierte Angaben zum Zugriff auf die Betriebsarten PL7-3 finden sich in
Abschnitt 15.8.
___________________________________________________________________________
3/6
Anwendung der Software PL7-3 3
___________________________________________________________________________
Menü ANSICHT:
Variablen Direkter Wechsel zur Anzeige der Variablen.
Symbole
OFB
Direkter Wechsel zur Anzeige der Symbole.
Zugriff auf die in der Applikation konfigurierten OFBs (nur bei
Applikationen V4 und V5)
Speicherbilanz Anzeige der Speicherbelegung an (siehe Abschnitt 15.1).
Funktionsleiste Blendet die Funktionsleiste ein oder aus (siehe Abschnitt 3.2-3).
A
Menü TOOLS:
Konfiguration
Programm
Konstanten
Documentation
Daten
Suchen/
Ersetzen
Verknüpfen mit
XTEL-CONF
XTEL-SDBASE starten
Zu den Optionen bezüglich der Betriebsarten siehe Abschnitt 3.3
Verknüpft PL7-3 mit der unter XTEL-CONF definierten
Konfiguration. Wurde noch keine Konfiguration definiert, so wird der Start von XTEL-CONF vorgeschlagen.
Öffnet die Aplikation XTEL-SDBASE.
Menü HILFE:
Hilfe
Info
Aufruf der allgemeinen Hilfe von PL7-3.
Produktversion.
___________________________________________________________________________
3/7
A
___________________________________________________________________________
3.2-3 Funktionsleiste
Die Aufgabe der Funktionsleiste ist es, den Zugriff auf die wichtigsten Funktionen der
Menüleiste zu beschleunigen.
Beschreibung der Schaltflächen
Hilfe
¿
Hilfe
Prozessor
¿
Stop
Prozessor
¿
Run
Tools
¿
Dokumentieren
Tools
¿
XTEL-SDBASE starten
Tools
¿
Verknüpfen mit XTEL-CONF
Tools
¿
Programm
Tools
¿
Konstanten
Tools
¿
Konfiguration
Datei
¿
Speichern
Datei
¿
Öffnen
Prozessor
¿
Lokaler Speicher
Prozessor
¿
TSX Speicher
Prozessor
¿
Transfer Application
3.2-4 Hilfefenster
Wird die Maus auf eine Schaltfläche der Funktionsleiste positioniert und nicht bewegt, erscheint unter der entsprechenden Schaltfläche eine Meldung, die deren Funktion beschreibt.
___________________________________________________________________________
3/8
Anwendung der Software PL7-3 3
___________________________________________________________________________
3.2-5 Statuszeile
Aufgabe der Statuszeile ist es, Informationen über die Applikation anzuzeigen.
Beschreibung der Statuszeile:
A
NAME DES
KOMMUNIKATIONS-
TREIBERS
NETZWERK
Anzeige der Netzwerkadresse:
• des PG,
• der Steuerung, mit der das PG logisch verbunden ist.
ANIMATIONSSTATUS
MODUS SYMBOL ODER
VARIABLE
ZEIT
DIVERSE INFORMATIONEN
Fehlermeldungen, usw.
ARBEITSSPEICHER
- OFFLINE:Das Programm wird in den RAM-Speicher des
PG geschrieben.
- ONLINE: Das Programm wird gleichzeitig in den
Anwenderspeicher der des PG geschrieben.
PROZESSORTYP
Wahl der Steuerung:
Station
TSX V5
Station
PMX V5
TSX 47-405/415/425/455,
TSX 67/87/107-425/455,
PMX 47/67/87/107-425,
PMX 47/67/87/107-455.
___________________________________________________________________________
3/9
A
___________________________________________________________________________
3.3
Beschreibung der Betriebsarten
Die Software PL7-3 enthält 8 Betriebsarten, die folgendes ermöglichen: die Erstellung eines Konzepts, den Programmtest (Debug), die Programmeinstellung, die Überprüfung und Überwachung, die Dokumentierung des Automatisierungsablaufs.
• Konfiguration
• Konstanten
• Debug
• Transfer
• Programmieren • Suchen/Ersetzen
• Daten • Dokumentieren/Drucken
Hinweis
Die Betriebsarten Kontrolle, Einstellen und Programmiergerät der früheren Versionen sind als selbständige Betriebsarten aufgehoben worden.
Anwendung im OFFLINE-Betrieb
Betriebsarten
Konzeptentwurf
- Programm
- Bedarf
Konfiguration
Dokumentieren/Drucken
Programmieren
Suchen/Ersetzen
Konstanten
Transfer
Wahl des Prozessors, der E/A, der
Taskperioden und Erstellung einer
.APP-Datei (XTEL-CONF)
Eingabe der Konfiguration
- Applikation,
- Daten.
Dokumentieren der Applikation
- allgemeine Informationen.
Programmeingabe (siehe Hinweis)
- Erstellen,
- Einfügen,
- Modifizieren,
- Löschen,
- Duplizieren.
Eingabe der Konstanten
Transfer des Programms und der
Konfiguration auf Festplatte
Dokumentieren/Drucken
Ausdruck des Programms
und der Konfiguration
Hinweis
Die Eingabe der Konfiguration, des Programms und der Symbole erfolgt in den RAM-Speicher des
3/10
Anwendung der Software PL7-3 3
___________________________________________________________________________
Anwendung im ONLINE-Betrieb
Betriebsarten
A
Transfer
Debug
Debug
Programmieren
Suchen / Ersetzen
Daten
Transfer
Dokumentieren / Drucken
Transfer vom
PG-Speicher zur Steuerung
Überprüfung des Programms im SPS-Speicher
Pogrammtest
(Debug)
JA
Programm
OK
NEIN
Modifizieren des Programms
Einstellen der
Parameter und Daten
NEIN
Ausführung vor Ort
Entwicklungsbüro
Applikation
OK
JA
Archivierung der
Applikation auf Platte
Aktualisieren der
Dokumentation
___________________________________________________________________________
3/11
A
___________________________________________________________________________
3.4
Sicherung und Wiederaufruf der PL7-3-Applikation
3.4-1 Zusammensetzung einer PL7-3-Applikation
Eine PL7-3-Applikation besteht aus:
• dem Applikationsprogramm, auf das in der Betriebsart PROGRAMMIEREN zugegriffen wird,
• den Konstanten, auf die in der Betriebsart KONSTANTEN zugegriffen wird,
• dem Applikationsdossier, auf das in der Betriebsart DOKUMENTIEREN/DRUCKEN zugegriffen wird.
Sie besteht aus Dateien (xxx.BIN, xxx.COM, usw.), die die Sicherung und den
Wiederaufruf der verschiedenen Applikationsteile PL7-3 erlauben.
Applikation PL7-3 Programm
Konstanten
Dossier
- Programmblock
- Grafcet-Seite
- TSX-Basic-Satz
Konstantworte
Interne Konstanten von OFBs
Titelseite
Allgemeine
Informationen
Netzwerkinformationen
Programmkommentare
Fußzeile des Dossiers
Menü des Dossiers xxx.BIN
xxx.CST
xxx.OBC
xxx.TIT
xxx.DES
xxx.NET
xxx.COM
xxx.CRT
xxx.CDE
Hinweise
• Die Dateien für das Programm (xxx.BIN) und die Seiteninformationsfelder (xxx.CRT) werden nicht automatisch gesichert. Es wird deshalb empfohlen, häufig eine Sicherung vorzunehmen, um bei einem Spannungsausfall den Verlust des Programms zu vermeiden.
• Die anderen Dateien (xxx.TIT bis xxx.CDE) werden automatisch beim Schließen der Datei gesichert (wenn die entsprechende Funktion verlassen wird).
___________________________________________________________________________
3/12
Anwendung der Software PL7-3 3
___________________________________________________________________________
3.4-2 Sichern der Applikationsdaten auf Platte
Die Software PL7-3 bietet mehrere Möglichkeiten, die in PL7-3 geschriebenen Daten der Applikation zu sichern und wieder aufzurufen:
• über das Menü Datei, Option Speichern, des Hauptfensters im OFFLINE-Betrieb,
• mit Hilfe der den verwendeten Dateien entsprechenden Betriebsarten:
- mit Hilfe der Betriebsart TRANSFER für die Datei xxx.BIN (Abschnitt 12.3).
Die Vorgehensweise über die Symbolleiste ermöglicht einen schnelleren Zugriff auf die
Dateien.
Vorgang der Sicherung
Datei, Aufruf des untenstehenden Fensters, das die Sicherung der Applikations-
Speichern daten erlaubt, wenn sie sich im Speicher des PG befinden.
• die Applikation (Datei xxx.BIN) im Bereich APPLI,
• die Tabelle der Querverweise (Dateien xxx.und xxx.XR4) im Bereich APPLI.
A
Archiv Ordnet den allgemeinen Archivierungsnamen (PL7_3) als Dateinamen zu.
Ordnet den Namen der aktuellen Station als Dateinamen zu.
Station
Ok Bestätigt die Auswahl. Ist die Datei schon vorhanden, wird der aktuelle
Inhalt der Datei nach der Bestätigung mit Ja durch die neuen Daten ersetzt.
Abbrechen Annulliert die Auswahl und schließt das Dialogfenster, ohne eine Aktion auszulösen.
Alt
Neu
Wählt die Tabelle der aktuellen Querverweise aus.
Führt zur Neuorganisation der Querverweise.
Verzeichnis Zeigt alle Daten an, die gemäß der getroffenen Auswahl im Verzeichnis
PL7_3\APPLI oder PL7-3\MOD archiviert sind.
Hilfe Ruft die Online-Hilfe auf.
Über die Kontrollfelder Applikation und Querverweise werden die zu sichernden
Dateien ausgewählt.
Die Eingabefelder Applikation und Querverweise ermöglichen die Modifizierung des
Namens der aktuellen Archivierungsdatei.
___________________________________________________________________________
3/13
A
___________________________________________________________________________
3.4-3 Wiederaufruf der Applikationsdaten von der Platte
Vorgang des Wiederherstellens
Datei,
Öffnen
(In der Menüleiste) Erlaubt den Zugriff auf das untenstehende Fenster zum Laden in den PG-Speicher:
• der auf der Platte gesicherten Applikationsdaten:
- Applikation (Datei xxx.BIN, Bereich APPLI),
• der Tabelle der Querverweise (Dateien XR1 - XR4, Bereich APPLI),
• der Quellapplikation (Makromodule, die ausgehend von der Datei xxx. M5M, Bereich MOD, in die Applikation zu integrieren sind),
• der Standardkonstanten (Datei xxx.CST, Bereich MOD).
Das Fenster ist im ONLINE-Betrieb für folgende Elemente bei RUN oder STOP zugänglich:
• Quelle Applikationsprogramm,
• Standardkonstanten.
Archiv
Station
OBC
Ordnet den allgemeinen Archivierungsnamen (PL7_3) als Dateinamen der wiederaufzurufenden Datei zu.
Ordnet den Namen der aktuellen Station als Dateinamen der
Ok wiederaufzurufenden Datei zu.
Bestätigt die Auswahl und startet den Wiederaufruf der ausgewählten
Datei.
Abbrechen Annulliert die Auswahl und schließt das Dialogfenster, ohne eine Aktion auszulösen.
Sonderfunktion unter XTEL-MOD/PMS2 zum Lesen der Quellmodule von XTEL-MOD oder PMS2 mit oder ohne interne OFB-Konstanten.
Verzeichnis Zeigt alle Dateien an, die bereits im Unterverzeichnis PL7_3\APPLI oder
PL7-3\MOD, je nach Auswahl, archiviert sind.
Hilfe Ruft die Online-Hilfe auf.
Über die Auswahlfenster Applikation und Querverweise können die wiederherzustellenden Dateien ausgewählt werden.
Die Kontrollfelder Applikation und Querverweise legen den Typ der wiederherzustellenden Dateien fest.
___________________________________________________________________________
3/14
Anwendung der Software PL7-3 3
___________________________________________________________________________
Die Schaltflächengruppe Modus wählt zum Lesen der Datei xxx.M5M (Lesen der Quelle
V5) den automatischen oder manuellen Modus (AUTO bzw. MANU) aus. Der Modus
AUTO ist die Standardauswahl.
Hinweis
Entsprechen die erneut gelesenen Querverweise nicht der aktuellen Applikation, wird dies dem
Anwender mitgeteilt.
Modus AUTO und MANU zum "Lesen der Quelle"
Das "Lesen der Quelle" betrifft die Integration der Makromodule in die Applikation.
• Erläuterungen zum Makromodul
Definition eines Makromoduls
Ein Makromodul besteht aus mehreren Modulen, die vom Anwender als eine Einheit gehandhabt werden können.
Allgemeines Prinzip zur Verarbeitung eines Makromoduls
Folgende Operationen sind durchzuführen:
- Für jedes Modul die Ursprungsdateien des Moduls unter PL7-3 in der Betriebsart
PROGRAMMIEREN generieren und ausgehend vom Tool XTEL-MOD jedes Modul erstellen.
- Ausgehend vom Tool XTEL-MOD die Makromodule und die Module, aus denen sie bestehen, definieren. Ein Makromodul setzt sich zusammen aus den Programmdateien (xxx.LIT, xxx.LAD, xxx.GR7), den Dateien der Konstanten (xxx.CST), den
Dateien der internen OFB-Konstanten (xxx.OBC) und den Dateien der Programmkommentare (xxx.COM). Das Lesen eines Makromoduls wird durch eine Beschreibungsdatei (xxx.M5M oder xxx.MCR) gesteuert, die die Liste der zu lesenden Makromodule enthält und Informationen über die bereits gelesenen Makromodule speichert.
• Lesen der Quelle im automatischen Modus (AUTO)
Bei normaler Arbeitsweise erfordert dieser standardmäßig ausgewählte Modus kein
Eingreifen des Anwenders. Ein Fehler, dessen Ursprung in der Beschreibungsdatei
(xxx.M5M oder xxx.MCR), der Programmdatei oder in der Datei der Konstanten
(xxx.LIT, usw., xxx.CST) liegt, bewirkt einen Ausführungsstopp.
• Lesen der Quelle im manuellen Modus (MANU)
Vor jeder Leseoperation eines Moduls oder Makromoduls in diesem Modus erfolgt ein Stopp, und das unten abgebildete Fenster wird angezeigt.
A
___________________________________________________________________________
3/15
A
___________________________________________________________________________
Ok Startet die Leseoperation.
Modul ignorieren
Automatikmodus
Ignoriert das Modul oder Makromodul und wechselt zum nächsten.
Führt die Leseoperation wie oben beschrieben im automatischen
Modus weiter aus.
Abbrechen Stoppt das Lesen der Quelle.
Hinweis
Erstellen, Verwendung und Verwaltung der Module und Makromodule werden im Handbuch
XTEL-MOD TXT DM MDD V52G beschrieben.
___________________________________________________________________________
3/16
Anwendung der Software PL7-3 3
___________________________________________________________________________
3.5
Verwendung der Symboldatenbank
3.5-1 Hinweise
Das Tool XTEL-SDBASE
Das Stations-Tool XTEL-SDBASE verwaltet unter dem Softwarecenter die Symboldatenbank einer Station (SDB) und stellt für alle Programme dieser Station eine allgemeine
Informationsdatenbank mit folgendem Inhalt zur Verfügung: alle Variablen, die Symbolbezeichnungen, einen Kommentar sowie einen erweiterten Kommentar.
Die lokale Kopie der Symboldatenbank unter PL7-3 (Datei . SCY) existiert seit PL7_3V5 nicht mehr: PL7-3 liest die Symbole direkt in XTEL-SDBASE.
Das Prinzip und die Anwendung des Tools XTEL-SDBASE werden im Handbuch der integrierten Tools XTEL TXT DM TLS V6G (oder TXT DM TLS V52G) beschrieben.
Definition eines Symbols
Ein Symbol wird durch eine einer definierten Syntax unterliegende Zeichenkette dargestellt, die eine symbolische Darstellung eines Objekts, das zu einer Software der
Serie 7 gehört, ermöglicht.
Ein Symbol besteht aus maximal 8 Zeichen und beginnt immer mit einem Buchstaben oder, wenn das Symbol von SDBASE automatisch generiert wird, mit dem Zeichen #.
Das erste Zeichen muß ein Großbuchstabe sein, die anderen Zeichen können sein:
Kleinbuchstaben, Zahlen oder die folgenden Zeichen "_" "$" "%" "l" "~" .
Nicht erlaubt als Symbole sind: PL7-Objekte und -Anweisungen (W0, B10, IF, THEN, usw.) sowie die erweiterten ASCII-Zeichen. Ein Symbol kann jedoch mit einem
Objektnamen oder einer PL7-Anweisung (W0_mast, B10prl usw.) beginnen.
A
3.5-2 Initialisieren und Aktualisieren der Symboldatenbank
Initialisieren
Um die Symboldatenbank auf der Basis von PL7-3 verwenden zu können, sind folgende
Aktionen durchzuführen.
• Initialisierung der Stations-Symboldatenbank vom Tool SDBASE ausgehend:
- entweder durch manuelle Eingabe der Symbole und zugeordneten Daten,
- oder durch Integrierung der in einer xxx.SCY- oder xxx.SCZ-Datei vorher eingegebenen und archivierten Symbole mit der Funktion Mischen.
___________________________________________________________________________
3/17
A
___________________________________________________________________________
Aktualisieren
Zur Modifizierung der Symboldatenbank von PL7-3 kann der Symboleditor des Tools
XTEL-SDBASE von PL7-3 ausgehend wie folgt aufgerufen werden:
• Ausgehend vom Hauptfenster ruft das Menü Tools, Option XTEL-SDBASE starten den Symboleditor des Tools XTEL-SDBASE zur Modifizierung oder zum Einfügen von Symbolen auf, ohne PL7-3 zu beenden.
Nach Beendigung der Modifikation oder dem Einfügen der Symbole führt zweimaliges
Betätigen der Funktionstaste <F3> zum Verlassen des XTEL-SDBASE-Editors.
• Ausgehend vom TSX-Basic- bzw. KOP-Editor ruft das Menü Option, Option Als
Symbol anzeigen ein Symbolfenster zur Modifizierung oder zum Einfügen von
Symbolen auf.
Übersicht
Aktualisieren
Station
SDB
Schreiben
Lecture
Symboleditor
SDBASE
Hauptfenster: Menü Tools,
Option XTEL-SDBASE starten
Tool
SDBASE
PL7-3
Erstellen der
Applikation
Wichtig
Im Hauptfenster wird von PL7-3 keine Lese-/Schreib-Reservierung der Symboldatenbank vorgenommen. In allen anderen Betriebsarten ist die Datenbank jedoch durch PL7-3 reserviert und damit jeglicher anderer Zugriff auf SDBASE unterbunden.
___________________________________________________________________________
3/18
Anwendung der Software PL7-3 3
___________________________________________________________________________
3.6
Beenden der Funktion PL7-3
Dieses Fenster wird über das Hauptfenster mit dem Menü Datei, Option Beenden, oder die Funktionstaste <F4> aufgerufen und ermöglicht das Beenden der Funktion PL7-3.
Falls zuvor Modifizierungen vorgenommen worden sind, erscheint ein Fenster, das die
Speicherung dieser Modifizierungen ermöglicht.
A
3.7
Schnelltasten PL7-3V6
Rubrik
Verwaltung der
Fenster
Tastatur Funktion
<Alt>
<Alt Esc>
<Umsch.> <Esc> oder
<Alt> <Leertaste>
Zugriff auf den Aktionsbereich
(Menüleiste) des Fensters
Anzeige des Pulldown-Menüs <Pfeil abwärts>
<Alt> <Buchstabe>
<Pfeil abwärts> <Pfeil aufwärts> Positionierung im Menü
<Esc> Rückkehr in das Fenster
<Strg Esc>
Anzeige des Pulldown-Menüs, dessen <Buchstabe> im Namen dieses Menüs unterstrichen ist
Zugriff auf die Fensterliste (der aktiven Tasks)
Zugriff auf die anderen Fenster
(die anderen aktiven Tasks)
Zugriff auf das Systemmenü
Systemmenü <Alt> <F4>
<Alt> <F5>
<Alt> <F1>
<Alt> <F7>
Schließt das aktive Fenster
Wiederherstellen des aktiven
Fensters in ursprünglicher
Position und Größe
Zugriff auf den Programmnavigator vom PL7-3-Hauptfenster aus
Zugriff auf das Verschieben des aktiven Fensters
Verschieben des Fensters <Pfeil links> <Pfeil rechts>
<Pfeil unten> <Pfeil oben>
<Eingabe>
<Alt><F8>
<Pfeil links> <Pfeil rechts>
<Pfeil unten> <Pfeil oben>
<Eingabe>
<Alt> <F9>
Bestätigung der aktuellen Position
Zugriff auf die Größenänderung des Fensters
Änderung der Größe des
Fensters
Bestätigung der aktuellen Größe
Verkleinern des aktiven Fensters zum Sinnbild
<Alt> <F10> Vergrößerung des aktiven Fensters
___________________________________________________________________________
3/19
A
___________________________________________________________________________
Spezielle
Funktionen
<F1> Zugriff auf die Hilfe über das
Produkt und die Tasten
<Alt> <V>
<Alt> <S>
<Alt> <T>
<Alt> <O>
<Alt> <C>
<Alt> <K>
Direkter Wechsel zur Anzeige der
Variablen
Direkter Wechsel zur Anzeige der
Symbole
Anzeige der Speicherbelegung
Zugriff zur Beschreibung der in der
Applikation konfigurierten OFBs
Zugriff auf den Programmkommentar der Label oder der aktuellen Grafcet-
Seite oder auf den Kommentar des ausgewählten Moduls (ausgehend vom Programmnavigator)
Funktionstasten <Eingabe>
<Esc>
Bestätigen der aktuellen Operation
Abbruch der aktuellen Operation
<Rücktaste>
<Entf>
Löschen des Zeichens links vom Cursor
Löschen des vom Cursor markierten Zeichens
Zugriff auf die vorige Seite (Editoren) <Bild aufwärts>
<Bild abwärts>
<Einfg>
Zugriff auf die nächste Seite (Editoren)
Einfügen einer Anweisung (Satz,
Programmblock) oder einer
Variablen/Konstante
<Alt> <Pfeil nach rechts> oder <^> Transferanweisung (Zuordnung)
<Strg> <Bild aufwärts> Zur nächsthöheren Fensterebene.
Schließt den aktuellen Editor
<Ctrl> <Bild abwärts> Zugriff auf das vom Cursor markierkierte Objekt (oder seine Parameter)
Gemeinsame Tasten der Editoren
<Esc> Abbruch der aktuellen Operation
<Umsch.> <Entf>
<Strg> <Einfg>
<Umsch.> <Einfg>
<Strg> <A>
<Strg> <E>
<Strg> <M>
<Strg> <O>
<Strg> <V>
<Strg> <abwärts>
<Strg> <aufwärts>
<Alt> <F1>
Ausschneiden
Kopieren
Kopieren
Gehe zu
Speichern in einer Datei
Modifizieren
Bearbeiten eines OFB
Bestätigen
Zoom
Schließen
Zugriff auf den Applikationsnavigator
___________________________________________________________________________
3/20
Anwendung der Software PL7-3 3
___________________________________________________________________________
Gemeinsame Tasten <Alt> <K> Eingabe des Kommentars der Editoren
(Fortsetzung)
<Alt> <X>
<Strg> <F5>
<Alt> <C>
<Strg> <F9>
<F10>
Zugriff auf die Liste der Variablen, die in einem Programmelement verwendet werden. Zugriff nur in den Editoren möglich.
Zugriff auf SDBASE (Liste der
Symbole)
Zugriff auf den Kommentar des ausgewählten Moduls (ausgehend vom Programmnavigator)
Kopie des aktuellen Fensters auf den Drucker
Zugriff auf Menüleiste, wie <Alt>
Programmnavigator
<Alt> <F1>
Konfiguration von
Applikation/
Konstanten
<Alt> <Bild abwärts>
<Alt> <Bild aufwärts>
<Tab>
<Eingabe>
<Pfeil links> <Pfeil rechts>
<Pfeil unten> <Pfeil oben>
<Alt> <I> dann <C>
<Tab>
<Pfeil links> <Pfeil rechts>
<Pfeil unten> <Pfeil oben>
<Leertaste>
<Alt> <Pfeil links>
<Alt> <Pfeil rechts>
Zugriff auf den Programmnavigator von jedem Fenster von PL7-3
Zugriff auf die Indexzungen Programm, Module und Vordefininierte Fenster
Verschieben des Fokus von
Gruppe zu Gruppe
Aktion auf die vom Fokus eingerahmte Auswahl
Verschieben des Fokus in einer Gruppe
Aufruf des Konfigurationsfensters
Verschieben des Fokus von
Gruppe zu Gruppe
Verschieben des Fokus in einer
Gruppe
Aktivieren/deaktivieren von
Optionen
Verschieben in einer Gruppe, die
Parameter des Typs Srx umfaßt
<Strg> </>
<Strg> <\>
<Eingabe>
<Alt> <Bild abwärts>
<Alt> <Bild aufwärts>
<Alt> <F4>
Auswahl aller Elemente
Aufheben der Auswahl aller
Elemente
Bestätigen der Auswahl
Zugriff auf die Indexzungen
Schließen und Speichern der
Konfiguration
A
___________________________________________________________________________
3/21
A
___________________________________________________________________________
TSX-Basic Klicken (rechte Maustaste) Aufruf des Kontextmenüs
<F4> oder <Strg> <M>
<Leertaste>
<Umsch.> <Entf>
<Strg> <Einfg>
<Umsch.> <Einfg>
<Strg> <D>
Modifizierung der Zeile
Auswahl der Zeile
Ausschneiden
Kopieren
Einfügen
Einfügen eines Diagnose-OFB
KOP
Betriebsart DATEN
Klicken (rechte Maustaste)
<Umsch.> <Entf>
<Strg> <Einfg>
<Umsch.> <Einfg>
<Leertaste>
<Umsch.> <F10>
<Strg> <Bild abwärts>
<Strg> <Bild aufwärts>
<Einfg>
<Einfg> w10=10-30
<Strg> <Einfg>
<Strg> <O>
<Strg> <S>
Aufruf des Kontextmenüs
Ausschneiden
Kopieren
Einfügen
Bei Modifizierung des Programmblocks Cursor auf das Label; ererlaubt die Modifizierung des
Labels, ebenso bei Kommentar
Positioniert einen Diagnose-OFB
Achtung: der Cursor muß sich auf der letzten Zeile des modifizierten
Programmblocks befinden
Zoom OFB; Srx; Funktionsbaustein
Zurück von Srx zur Mast-Task;
Funktionsbaustein
Schreibt neuen Wert in Tabelle
Schreibt W10 bis W30
Nächste Variable
Wiederherstellen einer gespeicherten Liste
Speichern einer Liste des linken
Feldes
Dynamische Anzeige aller Objekte
Löschen der Tabelle
<F8>
<Strg> <Entf>
Betriebsart DATEN <Einfg>
<Strg> <Einfg>
<Strg> <O>
<Strg> <S>
<F8>
<Tab> oder <Strg> <O>
Schreibt neuen Wert in linke
Tabelle
Nächste Variable
Wiederherstellen einer gespeicherten Liste
Speichern einer Liste des linken
Feldes
Dynamische Anzeige aller Objekte
Übergibt den Fokus an die linke oder rechte Tabelle
Historie einer Variablen <Strg> <Bild aufwärts>
<Strg> <Bild abwärts> Die nächsten Variablen
___________________________________________________________________________
3/22
Anwendung der Software PL7-3 3
___________________________________________________________________________
Betriebsart DATEN
(Fortsetzung)
<Esc> Stopp der Historie; Stopp der nächsten Variablen
<Strg> <Entf>
<S>
<F2>
<F3>
<F4>
<F5>
<F6>
<Strg> <F8>
<Umsch.> <F8>
Löschen der rechten oder linken
Tabelle
Suche der forcierten Objekte
Modifizierung des Wertes (Set)
Reset
Forcieren auf 1
Forcieren eines Bits auf 0/
Blockieren der Aktivität eines
Schritts
Forcierung eines Bits/der Aktivität einer Etappe (Xi) aufheben
Ersetzen des ausgewählten
Objekts durch das nächste
Ersetzen des ausgewählten
Objekts durch das vorherige
A
Terminologie :
- FOKUS: Punktiertes Rechteck, das sich nach Betätigung der Taste <Tab> von
Gruppe zu Gruppe bewegt.
Der Fokus aktiviert die aktuelle Auswahl.
- INDEXZUNGE: Bereiche an der rechten oder unteren Seite der Konfigurationsfenster.
Sie ermöglichen den Zugriff auf einen Teil der Konfigurationsfunktionen.
3.8
Verwendung der Notizbücher
PL7-3 V6 wendet das Konzept der Notizbücher zur Darstellung bestimmter Betriebsarten an (Konfiguration, Konstanten, usw.). Die Verwendung dieser Notizbücher (mit Tastatur und Maus) ist in der Dokumentation des Betriebssystems OS/2 beschrieben.
3.9
Verwendung der Menüs - Allgemeine Benutzeroberfläche
PL7-3 V6 folgt den allgemeinen Regeln für Benutzeroberflächen unter OS/2. Die
Verwendung der Menüs (Zugriff auf die Menüs über die Tastatur, usw.), der Dialogfelder und Meldungen ist in der Dokumentation des Betriebssystems OS/2 beschrieben.
___________________________________________________________________________
3/23
A
___________________________________________________________________________
3.10 Verwendung der "parametrierbaren Listen"
Bei verschiedenen Optionen von PL7-3 V6 (Konfiguration, Konstanten, usw.) gibt eine
Liste die Parameter an, die der Anwender modifizieren kann.
Die rechte Gruppe enthält die Parameter des in der Liste ausgewählten Elements, die modifiziert werden können. Eine Modifizierung in dieser Gruppe (über eine Eingabe im
Eingabefeld, gefolgt von <Eingabe>, oder eine Aktion mit den Pfeiltasten) wirkt sich auf alle in der linken Liste ausgewählten Elemente gleichzeitig aus.
Die linke Liste kann eine Mehrfachauswahl enthalten. Dazu stehen folgende Verfahren zur Verfügung:
<Umsch.>
+ Klick
Verschieben mit Auswahl des Bereichs vom Ursprungspunkt
< ⁄⁄⁄⁄⁄ >< ¢¢¢¢¢ > und <Umsch.> bis zur Position der Maus.
+ <Leertaste>
<Strg>
+ Klick
Ziehen der
Maus
Ziehen der
Maus
<
Verschieben mit
⁄⁄⁄⁄⁄ >< ¢¢¢¢¢ > und <Strg> ausgewählter Elemente.
+ <Leertaste>
<Strg> + </>
Mehrfachauswahl einfacher, mit der Maus
Auswahl aller Elemente, über die die Maus gezogen wird.
Auswahl aller Elemente der Liste.
<Umsch.> + <\> Aufheben der Auswahl aller Elemente .
Funktionsweise von "Anwenden"
Durch Betätigen dieser Schaltfläche werden die Parameter der Zeile, die den Fokus hat
(punktierter Rahmen um das Listenelement), auf alle anderen in der Liste ausgewählten
Elemente angewandt.
___________________________________________________________________________
3/24
Anwendung der Software PL7-3 3
___________________________________________________________________________
3.11 Eingaberegeln für die Eingabefelder von PL7-3 V6
Die Software PL7-3 V6 verwendet in allen Optionen einfache oder inkrementierbare
Eingabefelder zur Verwaltung der Anwendereingaben.
einfaches Eingabefeld inkrementierbares Eingabefeld
Entsprechend der Eingaberegel für diese Feldern muß die Eingabe mit <Eingabe> bestätigt werden. Beim Verlassen des Eingabefeldes ohne <Eingabe> wird die aktuelle
Eingabe nicht berücksichtigt und wieder der alte Wert angezeigt.
A
___________________________________________________________________________
3/25
A
___________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________
3/26
___________________________________________________________________________
ONLINE-Betrieb des PG
Kapitel 4
___________________________________________________________________________
Kapitel
Physischer und logischer Anschluß
Seite
Reservierung einer angeschlossenen Steuerung 4/3
4.2-1 Reservierung einer an das Netzwerk angeschlossenen Steuerung 4/3
4.2-2 Aufhebung der Reservierung 4/3
4.2-3 Verwendung im Lokalbetrieb 4/4
4.3-1 Speicherübereinstimmung PG - Steuerung
Funktionsmodus im Lokalbetrieb
4.4-1 Verfahren des Anschlusses
4.5-1 Verfahren des Anschlusses
Wiederaufruf der logischen Verbindung
B
___________________________________________________________________________
4/1
B
___________________________________________________________________________
4.1
Physischer und logischer Anschluß
4.1-1 Physischer Anschluß
Der physische Anschluß ist festgelegt durch den Anschluß des PG (mit dem
Kabel) an den PG-Stecker der Steuerung.
4.1-2 Logischer Anschluß
Der logische Anschluß entspricht der stattfindenden Kommunikation zwischen dem PG und der Steuerung, die miteinander einen Dialog führen.
Befindet sich eine Steuerung im Lokalbetrieb, entspricht die logische Verbindung dem physischen Anschluß.
Station 0 Station n Station 15 logischer
Anschluß physischer
Anschluß
Innerhalb des oben abgebildeten TELWAY Netzwerks ist das PG physisch an die
Station 15 angeschlossen. Der logische Anschluß kann mit jeder Steuerung des
Netzwerks erfolgen (hier Station 0).
In diesem Fall führt das PG einen Dialog mit dem Speicher der Station 0.
Die Auswahl wird vom Anwender festgelegt durch:
• Definieren der logischen Verbindung auf der Ebene des Projekts mit der Wahl einer
Station im Sekundärfenster der Stationen des Softwarecenters,
• Auswahl von TSX Speicher im Menü Prozessor des Hauptfensters,
• Lesen der physischen Adresse (PG) und der logischen Adresse (Steuerung) im dazu reservierten Bereich der Statuszeile.
___________________________________________________________________________
4/2
ONLINE-Betrieb des PG 4
___________________________________________________________________________
4.2
Reservierung einer angeschlossenen Steuerung
4.2-1 Reservierung einer an das Netzwerk angeschlossenen Steuerung
Innerhalb des gleichen TELWAY-, MAPWAY-, ETHWAY- oder FIPWAY-Netzes können die Programmiergeräte FTX 507/517 oder ein Mikrocomputer physisch an alle Stationen
TSX/PMX 47, 67, 87 oder 107 angeschlossen werden. Das bedeutet, in den erlaubten
Betriebsarten können mehrere PG den logischen Anschluß an die gleiche Station anfordern.
Um Konflikte beim Zugriff auf die Stationen und beim Ablauf der Prozedur zu vermeiden, kann eine Steuerung im allgemeinen nicht zwei Programmiergeräten gleichzeitig logisch zugeordnet werden. Deshalb reserviert jedes PG automatisch die Steuerung, mit der es logisch verbunden ist (ausgenommen in der Betriebsart TRANSFER).
Diese Reservierung gilt nur in dem für PL7-3 reservierten Bereich und nicht in den
Bereichen anderer Funktionen (Kommunikation, Achsensteuerung usw.), auf die vom
PG immer zugegriffen werden kann.
Der Zugriff auf die folgenden Betriebsarten ist nur möglich, wenn eine Steuerung entsprechend reserviert wurde:
PROGRAMMIEREN
DATEN
DOKUMENTIEREN/DRUCKEN
KONFIGURATION
KONSTANTEN
DEBUG
SUCHEN/ERSETZEN
Ein Programmiergerät kann in diesen Betriebsarten keine logische Verbindung mit einer schon reservierten Steuerung herstellen. Wird eine logische Verbindung mit einer
Steuerung angefordert, die schon belegt ist, so wird eine Meldung eingeblendet, die signalisiert, daß die Steuerung schon belegt ist.
Die Betriebsart TRANSFER erfordert keine Reservierung. Es können alle Programmiergeräte mit schon belegten Steuerungen eine logische Verbindung herstellen.
B
4.2-2 Aufhebung der Reservierung
Die Reservierung einer Steuerung wird eine Minute nach Beendigung der logischen
Verbindung mit dem reservierenden PG aufgehoben. Das entspricht für das reservierende PG einem Wechsel in den OFFLINE-Betrieb oder einer Aufhebung der physischen
Verbindung.
Hinweis
Die Aufhebung der logischen Verbindung zu einer Steuerung zieht auch die Annullierung eines eventuell gesetzten Haltepunktes nach sich. Befindet sich zur Zeit der Reservierungsaufhebung eine Task aufgrund des Haltepunkts im gesperrten Zustand, so bleibt diese Task im STOP-
Zustand. Forcierte Bits sind davon nicht betroffen und bleiben erhalten.
___________________________________________________________________________
4/3
B
___________________________________________________________________________
4.2-3 Verwendung im Lokalbetrieb
Ist ein Programmiergerät an eine Steuerung angeschlossen, die sich nicht innerhalb eines Netzwerks befindet (logischer Anschluß = physischer Anschluß), so ist der
Vorgang der Reservierung und die Aufhebung der Reservierung wie oben beschrieben.
___________________________________________________________________________
4/4
ONLINE-Betrieb des PG 4
___________________________________________________________________________
4.3
Anschlußprinzip PG - SPS
_________________________________________________________________________________________________________________________
Der Zugriff auf die verschiedenen Betriebsarten ist abhängig von der Betriebsweise des
PG (ONLINE- oder OFFLINE-Betrieb). Einige Betriebsarten können nur im ONLINE-
Betrieb verwendet werden.
Die Bedingungen für den Zugriff auf die Betriebsarten sind sowohl im Lokalbetrieb als auch im Netzwerkbetrieb TELWAY, MAPWAY, ETHWAY oder FIPWAY gleich.
Die Betriebsarten, die eine Reservierung vornehmen, erfordern eine Übereinstimmung zwischen dem Speicher der angeschlossenen Steuerung und dem Anwenderspeicher des PG.
B
4.3-1 Speicherübereinstimmung PG - Steuerung
Für die Übereinstimmung, die im ONLINE-Betrieb unerläßlich ist, muß man:
• entweder den Inhalt der Festplatte, die exakt das gleiche Anwendungsprogramm wie der Speicher der angeschlossenen Steuerung enthält, in den internen Speicher des
PG laden (Abschnitt 12.3).
• oder den Inhalt des SPS-Speichers in den internen Speicher des PG über das Menü
Prozessor, Option Transfer Applikation laden (siehe Abschnitt 12.2).
4.3-2 Verbindung PG - Steuerung
Stimmen die Inhalte des internen Speichers und des SPS-Speichers überein, wird die
Verbindung sofort hergestellt (Lokalbetrieb).
• Betriebsart PROGRAMMIEREN
Wird ein Programm geschrieben oder modifiziert, so arbeitet das PG mit seinem internen Speicher und aktualisiert systematisch in transparenter Weise den Speicher der Steuerung.
• Betriebsarten DEBUG und EINSTELLEN
Nur die variablen Daten (Animation, Echtzeitwerte usw.) werden ausgetauscht. Diese
Optimierung der Daten erlaubt, den gleichen Ausführungszustand im ONLINE-
Betrieb wie im OFFLINE-Betrieb zu erreichen.
Für den Anwender ist es empfehlenswert, immer eine aktuelle Sicherung der Applikation durchzuführen.
Eine Applikation erfordert immer eine Übereinstimmung der Speicher. Zu diesem
Zweck ist die Übertragung der gesicherten Applikation von der Festplatte der Vorzug zu geben.
___________________________________________________________________________
4/5
B
___________________________________________________________________________
4.4
Funktionsmodus im Lokalbetrieb
4.4-1 Verfahren des Anschlusses
Der Wechsel vom OFFLINE-Betrieb in den Lokalbetrieb geschieht, ausgehend vom
Hauptfenster über das Menü Prozessor, Option TSX Speicher.
Stimmen die Inhalte des PG-Speichers und der Steuerung nicht überein, so erscheint ein Dialogfenster.
Ja Bewirkt den Transfer und die Löschung des Anwenderspeichers im PG.
Ist die logische Verbindung hergestellt (nach einigen Sekunden), wird das erste Fenster der Betriebsart angezeigt.
Nein Hebt die Anfrage zur Verbindung auf. Der Anwender kann eine neue
Betriebsart auswählen.
Hinweis
Eine logische Verbindung wird sofort hergestellt, wenn die Inhalte des PG-Speichers und der
Steuerung identisch sind (Konfiguration und Programm).
4.5
Netzwerkbetrieb
4.5-1 Verfahren des Anschlusses
Das Verfahren des Wechsels vom OFFLINE-Betrieb in den Netzwerkbetrieb ist identisch mit dem vorher beschriebenen. Der Bediener muß auf Projektebene die Adresse der
Station angeben, mit der eine logische Verbindung hergestellt werden soll.
Ist das PG physisch an eine Station des TELWAY-, MAPWAY-, ETHWAY- oder
FIPWAY-Netzes angeschlossen, erkennt das PG die Nummer dieser Station und zeigt sie im Hauptfenster in dem für die Netzwerkadresse vorgesehen Bereich der Statuszeile an.
Die Station, die logisch mit dem PG verbunden ist, muß vorher definiert worden sein.
Das Hauptfenster ermöglicht den Zugriff auf den Betriebsmodus (über Prozessor,
Option TSX Speicher).
Stimmen die Inhalte des PG-Speichers und der Steuerung nicht überein, so erscheint ein Dialogfenster.
Ja
Nein
Bewirkt den Transfer und die Löschung des Anwenderspeichers im PG mit Anzeige einer Meldung. Die für den Anschluß erforderliche Zeit kann höher sein als im Lokalbetrieb (beispielsweise in einem MAPWAY-
Netz, da hier ein Teach-in erforderlich ist).
Hebt die Transferanforderung auf.
___________________________________________________________________________
4/6
ONLINE-Betrieb des PG 4
___________________________________________________________________________
4.6
Wiederaufruf der logischen Verbindung
Kann die physisch verbundene Station, wenn die logische Verbindung hergestellt wird, nicht kommunizieren, können die folgenden Meldungen erscheinen:
Kommunikation unterbrochen zwischen PG und Steuerung
• die Steuerung ist nicht angeschlossen oder ohne Spannung,
• die Steuerung ist defekt.
Wiederholen Wiederholt den Aufruf zur Verbindung.
Abbrechen Ermöglicht die Rückkehr in den OFFLINE-Betrieb mit der Erhaltung des
Anwenderprogramms, wenn das PG keine Abweichung erkennt.
Ist dies nicht der Fall, bewirkt diese Funktion eine Reinitialisierung mit der Speicherung der Standardkonfiguration, wodurch das Anwenderprogramm im internen Speicher des PG verloren geht.
Initialisierungsfehler des Treibers
• die Steuerung ist nicht angeschlossen oder ohne Spannung,
• die Steuerung ist defekt,
• das Kommunikationsmodul ist nicht vorhanden,
• das Netzwerk ist überlastet.
Das PG wiederholt unaufhörlich den Aufruf zur logischen Verbindung. Die Kommunikation wird dann möglich, sowie der Aufruf erfolgreich ist. Ist das nicht der Fall:
Wiederholen Wiederholt den Aufruf zur Kommunikation mit der Steuerung.
Abbrechen Hebt diesen Aufruf auf, wobei der Inhalt des Anwenderspeichers erhalten bleibt, sofern keine Abweichung erkannt wird. Andernfalls wird die Standardkonfiguration geladen, wodurch das Anwenderprogramm im internen Speicher des PG verloren geht.
B
___________________________________________________________________________
4/7
B
___________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________
4/8
___________________________________________________________________________
Betriebsart Konfiguration
Kapitel 5
___________________________________________________________________________
Kapitel
Konfiguration des Anwenderspeichers
Konfiguration der Bits, Worte und Funktionsbausteine
5.6-2 Konfiguration der Funktionsbausteine
5.6-3 Konfiguration der Dialogbausteine
Konfiguration der optionalen Funktionsbausteine
Konfiguration der Netzwerkdienste
Änderung der Konfiguration im ONLINE-Betrieb
5.11-4 Annullieren der Rekonfiguration
Seite
B
___________________________________________________________________________
5/1
B
___________________________________________________________________________
5.1
Beschreibung der Betriebsart
In der Betriebsart KONFIGURATION wird der Kontext zwischen der physischen und logischen Arbeitsweise der Applikation definiert. Die Konfiguration ist zur Erstellung oder Modifizierung der Applikation unerläßlich. Sie überwacht die Kohärenz der in dieser Betriebsart definierten Objekte mit den eingegebenen Objekten (Art und Anzahl usw.). Eine Fehlermeldung signalisiert erkannte Abweichungen.
Diese 8 Rubriken umfassende Betriebsart ermöglicht die Konfiguration:
• der Applikation,
• der Tasks,
• des Grafcet, wenn es verwendet wird,
• des Anwenderspeichers und der Speichersegmente (Code oder Graph),
• der Bits, Worte, Funktionsbausteine,
• der optionalen Funktionsbausteine,
• des Netzwerks,
• der Verbindung vom PG zur Steuerung.
Die Betriebsart wird nach der Bestätigung der durchgeführten Modifikationen verlassen.
Dies bewirkt:
• eine Neukonfiguration der Applikation, wenn die Modifikationen umfangreich waren.
In diesem Fall können sie nur im Lokalbetrieb ausgeführt werden.
Bevor die Neukonfiguration der Applikation gestartet wird, ist es ratsam, eine
Diagnose der neuen Konfiguration durchzuführen. Diese vom PG ausgeführte
Diagnose überprüft die Kohärenz zwischen der neuen Konfiguration und dem im
Speicher vorhandenen Programm.
• keine Neukonfiguration der Applikation, wenn die Modifikationen nicht umfangreich waren (Ändern der Bedingungen für einen Kaltstart oder der Parameter der Funktionsbausteine). In diesem Fall können sie im RUN- oder STOP-Betrieb der Steuerung in
OFF- oder ONLINE ausgeführt werden. Sie werden indessen nur bei einem Kaltstart
(SY0 = 1) vom Applikationsprogramm berücksichtigt.
Beim Aufrufen der Software PL7-3 wird diese automatisch mit der aktuellen Applikation der Station initialisiert: PL7_3.BIN. Drei verschiedene Fälle können eintreten:
1. Die Datei PL7_3.BIN existiert bereits auf der Festplatte. In diesem Falle wird die
Applikation automatisch eingelesen.
2. Die Datei PL7_3.BIN existiert nicht auf der Festplatte. Das System führt automatisch eine Verknüpfung mit der in XTEL-CONF eingegebenen Konfiguration durch.
3. Die Datei PL7_3.BIN existiert nicht auf der Festplatte, und in XTEL-CONF wurde keine Konfiguration definiert. Das System fordert zum Starten des Tools XTEL-CONF und zur Eingabe einer Applikationskonfiguration auf.
___________________________________________________________________________
5/2
Betriebsart Konfiguration 5
___________________________________________________________________________
Die Betriebsart Konfiguration ist zugänglich über das Menü Tools, Option Konfiguration.
Die Indexzungen rechts am Notizbuch ermöglichen die Konfiguration:
• der Applikation :
- Datum, Name und Version der Applikation,
- Anzahl der Unterprogramme,
- Verwendung des Grafcet,
- Bedingungen des Kaltstarts.
• der Tasks:
- Anzahl der Unterprogramme,
- Anzeige der zugeordneten E/A-Module.
• des Grafcet, wenn es in der Anwendung definiert wurde:
- Anzahl der Schritte, Makroschritte und Seiten.
• der Speicherstruktur der Anwendung:
- Anzeige der mit XTEL-CONF erstellten und von diesem Tool verwalteten Speicherbereiche,
- Änderung der Speichersegmente im Fall einer Sättigung der
Code- oder Graphbereiche der Applikation.
• der Bits, Worte und Funktionsbausteine:
- Anzahl und Parameter (Funktionsbaustein).
• der optionalen Funktionsbausteine (OFBs) :
- Typ und Anzahl.
• des Netzwerks:
- Anzahl der COM-Worte und Art der Aktivität.
• der Verbindung des PG zur Steuerung:
- Geschwindigkeit, Format und Parität.
B
___________________________________________________________________________
5/3
B
___________________________________________________________________________
5.2
Konfiguration der Applikation
Dieses Fenster, das im Notizbuch über die Indexzunge Applikation aufgerufen wird, erlaubt die Modifizierung der allgemeinen Parameter der Applikation: Datum der
Modifikation, Name und Version der Applikation, definiertes Grafcet, Bedingungen eines Kaltstarts.
Die Kohärenz und die Syntax der Eingabe werden vom PG überprüft. Im Falle eines
Fehlers erscheint eine Fehlermeldung in der Statuszeile.
Datum der Applikation
Datiert die Erstellung oder Modifizierung der Applikation. Die Funktion verwendet das
Datum des PG.
AktualisierenWeist das aktuelle Datum als Datum der Applikation zu (nur im
OFFLINE-Betrieb).
Name der Applikation
Definiert den Applikationsnamen, der in allen Fenstern des PG und auf jeder Seite des ausgedruckten Dossiers erscheint. Standaranzeige des PG:TELEMECANIQUE V5.0.
Der Applikationsname kann nur im OFFLINE-Betrieb modifiziert werden (max. 21
Zeichen).
Version
Im OFFLINE-Betrieb und bei Erstellung der Applikation wird die Version automatisch angezeigt:
• V5.5, wenn ein Prozessor V5 verwendet wird und die Applikation mehr als 512 Schritte aufweist oder die neuen Konfigurationsfunktionen der Segmente einsetzt,
• V5.0, wenn ein Prozessor V5 verwendet wird.
___________________________________________________________________________
5/4
Betriebsart Konfiguration 5
___________________________________________________________________________
Im ONLINE-Betrieb (oder im OFFLINE-Betrieb mit einem Applikationsprogramm im internen Speicher des PG) wird die Version der Applikation angezeigt. Diese muß vorher durch einen Transfer (im ONLINE-Betrieb) oder durch einen Aufruf zum Lesen
(im OFFLINE-Betrieb) initialisiert werden.
Mastertask
Ermöglicht die Eingabe der maximalen Anzahl Unterprogramme, die dieser Task zugeordnet sind (max. 128). Der Standardwert beträgt 16.
Grafcet in der Mastertask
Vereinbart die Verwendung des Grafcet. Nur im OFFLINE-Betrieb möglich.
Standardmäßig wird Grafcet nicht verwendet.
B
Interrupt-Task
Erlaubt die Vereinbarung der Interrupt-Task, der Task mit der höchsten Priorität, und die
Eingabe der Anzahl der Unterprogramme, die der Interrupt-Task zugeordnet sind (max.
128). Es ist empfehlenswert, die Interrupt-Task so kurz wie möglich zu halten. Das PG schlägt standardmäßig 0 Unterprogramme vor.
Periodische Task
Zeigt an, ob periodische Tasks (Fasttasks oder Hilfstasks) in XTEL-CONF vereinbart und parametriert wurden.
Kaltstart
Ist die Option Automatischer Start aktiviert, kann das Applikationsprogramm bei einem Kaltstart automatisch gestartet werden. Ist diese Option nicht aktiviert, wird das
Applikationsprogramm bei einem Kaltstart nicht automatisch gestartet.
Ist die Option Nullsetzen der Wörter Wi aktiviert, können die Worte Wi und DWi bei einem Kaltstart automatisch auf 0 zurückgesetzt werden. Ist diese Option nicht aktiviert, bleiben die Worte Wi und DWi bei einem Kaltstart unverändert.
Rückgängig Ermöglicht das Rücksetzen der Daten der Seite des Notizbuches in deren Zustand bei der Auswahl der Seite.
Hilfe Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
___________________________________________________________________________
5/5
B
___________________________________________________________________________
5.3
Konfiguration der Tasks
Dieses Fenster, das über die Indexzunge Tasks zugänglich ist, ermöglicht dem
Anwender die Definition der Anzahl der Unterprogramme für jede Task und Anzeige der
E/A-Module, die den einzelnen Tasks zugeordnet wurden.
Das Feld Anzahl SR ermöglicht die Definition der Anzahl der Unterprogramme, die der ausgewählten Task zugeordnet sind (max. 128 pro Task).
Modul… Ermöglicht den Zugriff auf das nachstehende Fenster und die Anzeige der zugeordneten E/A-Module.
Rückgängig Ermöglicht das Rücksetzen der Daten der Seite des Notizbuchs in deren Zustand bei der Auswahl der Seite.
Hilfe Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
<Tab> Ermöglicht das Positionieren von der Spalte "Anzahl SR" zur Spalte
"Zugeordnete E/A-Module" mit der Gruppe der Schaltflächen.
< ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ >
< ¿ >, < ‹ >
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Spalte oder Schaltflächengruppe.
<Umsch.> Ermöglicht das Positionieren innerhalb der Spalte "Anzahl SR".
+< >, < >
___________________________________________________________________________
5/6
Betriebsart Konfiguration 5
___________________________________________________________________________
5.4
Konfiguration des Grafcet
Dieses Fenster ist unter folgenden Voraussetzungen über die Indexzunge Grafcet zugänglich:
• Grafcet muß in der Anwenderkonfiguration definiert sein (s. Abschn. 5.2),
• der Speicherbereich muß ausreichend groß definiert sein.
In diesem Modus können festgelegt werden:
• die Anzahl der Schritte und Seiten im CHART (Hauptschema),
• die Anzahl der Makroschritte,
• die Anzahl der Schritte und Seiten pro Makroschritt.
sowie bei Stationen TSX der Reihe 40 V5:
• die Anzahl der Schritte, die gleichzeitig aktiv sein können,
• die Anzahl Transitionen, deren Weiterschaltbedingungen gleichzeitig erfüllt sein können.
Wird das Grafcet das erste Mal in einer Applikation aufgerufen, erscheint folgende Standardkonfiguration:
• CHART: 64 Schritte, 8 Seiten, 8 Makroschritte,
• für jeden MAKROSCHRITT: 8 Schritte, 1 Seite,
• 64 Schritte, die gleichzeitig aktiv sein können,
• 96 Transitionen, deren Weiterschaltbedingungen gleichzeitig erfüllt sein können.
B
Das Feld Anzahl Makroschritte ermöglicht die Konfiguration der Anzahl der
Makroschritte.
Das Feld Anzahl aktive Schritte ermöglicht die Definition der Anzahl der Schritte, die gleichzeitig aktiv sein können.
___________________________________________________________________________
5/7
B
___________________________________________________________________________
Das Feld Anzahl Transitionen ermöglicht das Definieren der Anzahl der Transitionen, die gleichzeitig aktiv sein können.
Das Feld Schritte (Main Chart) ermöglicht das Konfigurieren der Schrittanzahl innerhalb des CHART.
Das Feld Seiten (Main Chart) ermöglicht das Konfigurieren der Seitenanzahl innerhalb des CHART.
Das Feld Schrittanz. ermöglicht das Konfigurieren der Schrittanzahl innerhalb des ausgewählten Makroschrittes.
Hinweis: Die Gesamtanzahl konfigurierter Schritt darf den Wert 1024 (Applikation der
Version V5.5) oder 512 (Applikation bis Version V5.0) nicht übersteigen.
Das Feld Seitenanz. ermöglicht das Konfigurieren der Seitenanzahl innerhalb des ausgewählten Makroschrittes.
Hinweise zum Ändern der Parameter der Liste (Schaltfläche Anwenden) sind in
Abschnitt 3.13 zu finden.
Rückgängig Ermöglicht das Rücksetzen der Daten der Seite des Notizbuches in deren Zustand bei der Auswahl der Seite.
Hilfe Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
<Tab>
<Umsch.>+< ⁄⁄⁄⁄⁄ >,
< ¢¢¢¢¢ >, < ¿ >, < ‹ >
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe zur anderen.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
Anmerkungen
• Ein Schritt, im CHART (Hauptschema) oder in einem Makroschritt definiert, belegt innerhalb des Bitspeichers ein Bit (Aktivitätsbit des Schritts).
• Ein Makroschritt ist durch einen Eingangsschritt IN und einen Ausgangsschritt
OUT gekennzeichnet. Unabhängig von der ihm zugeordneten Anzahl Schritte belegt ein Makroschritt 3 Bits im Bitspeicher. Zwei für die IN- und OUT-Schritte und ein Aktivitätsbit des Makroschritts.
• Jedem Schritt kann innerhalb des Datenspeichers ein Wort mit dem Inhalt der
Aktivitätszeit zugeordnet werden.
• Die angezeigt Liste erlaubt eine Mehrfachauswahl. Die im rechten Teil des
Dialogfensters vorgenommenen Modifizierungen gelten für alle in der Liste ausgewählten Zeilen.
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5/8
Betriebsart Konfiguration 5
___________________________________________________________________________
5.5
Konfiguration des Anwenderspeichers
Der Zugriff auf dieses Fenster erfolgt über die Indexzunge Speicher. Es ermöglicht die
Anzeige der Konfiguration des Anwenderspeichers.
B
Das Menü zur Konfiguration des Speichers ist ein vereinfachtes Menü, das eine Synthese der Aufteilung des Anwenderspeichers darstellt. Eine Eingabe ist nicht möglich.
Die Konfiguration des Speichers teilt die Bereiche wie folgt auf:
• Daten (DATA)
• Programm (PROG)
• Konstanten (CNST)
• Identifikation des Programms (IDP)
Jeder Bereich Daten, Programm oder Konstanten ist unterteilt in einen für die Applikation reservierten Bereich (STANDARD) und einen Bereich für die Optionsbausteine (OFB).
Die logischen Speicherbereiche sind in zwei reservierte Bereiche aufgeteilt: ein Bereich
PL7-3 DATA und ein PROM-Bereich PL7-3.
Die angegebenen Bereiche sind:
• RESERVIERT: PL7-3 durch XTEL-MEM oder XTEL-CONF zugewiesener Bereich,
• VERWENDET: tatsächlich durch die logischen Bereiche verwendeter Bereich,
• BELEGT: VERWENDET+ freier Bereich.
Die Konfiguration des Speichers wird immer optimiert. Bei jeder Modifikation der
Konfiguration, die nicht den Speicher betrifft (Objekt, Applikation usw.) und eine
Änderung der Speicherbereiche miteinbezieht, führt das System eine Reorganisation des belegten Speichers zur Optimierung durch.
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5/9
B
___________________________________________________________________________
5.5-1 Segmente
Die Indexzunge Segmente am unteren Rand des Notizbuches ermöglicht den Zugriff auf die Modifizierung von Code- oder Graphsegmenten der Module SRi, PRL, POST oder MAIN, wenn dem Anwender durch die Meldung "Speicher gesättigt" deren
Sättigung signalisiert wird (nur bei V5-Applikationen).
Optimieren Ermöglicht die automatische "Entsättigung" der Segmente.
Manuell Ermöglicht den Zugriff auf folgendes Fenster, in dem die Konfiguration der Segmente manuell modifiziert werden kann.
Optimieren Ermöglicht ein automatisches Ausgleichen der angezeigten Segmente
(Code oder Graph).
V5.5
¿ V5.0
Setzt die Segmente auf ihren ursprünglichen Wert, um sie auf
Applikationsebene V5.0 zurückzustufen.
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5/10
Betriebsart Konfiguration 5
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Erlaubt die Aufspaltung der SR der aktuellen Task in zwei Teile: SR0 bis SR(x-1), wobei diese im Segment 1 und SRx bis SRmax im
Segment 2 gespeichert sind. Diese Funktion ist nur dann ausführbar, wenn SR in der aktuellen Task gewählt wurde.
Zeigt das Fenster der Graph- oder Codesegmente an.
B
Verschieben Verschiebt das angewählte Modul einer Task von einem Segment in ein anderes (Code- oder Graphsegment).
Ok Bestätigt die ausgeführten Änderungen. Die Bestätigung mit Ja löst eine Rekonfiguration aus. Erfolgt die Rekonfiguration nach einer Modifizierung der Speicherstruktur der Segmente, kann dieser Vorgang
eine gewisse Zeit dauern. Nach der Rekonfiguration sind die Codeoder Graphmodule von einem Segment in ein anderes verschoben.
Eine Applikation der Version V5.0 mit Modulen, die verschoben wurden, wird nach einer Rekonfiguration zu einer Applikation Version V5.5.
Abbrechen
Hilfe
Bricht denVorgang ohne Speicherung der im Dialogfeld vorgenommenen
Änderungen ab.
Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
Bewegen mit der Tastatur
< ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ >
< ¿ >, ‹ >
Ermöglichen das Positionieren in den verschiedenen Gruppen
MAST, IT,FAST, AUX0, AUX1, AUX2, AUX3.
<Bild aufw.> Ermöglicht den Wechsel von der Gruppe MAST zu den Gruppen unten
<Bild abw.> im Dialogfeld (und umgekehrt).
<Tab>
<Umsch.>+< ⁄⁄⁄⁄⁄ >,
< ¢¢¢¢¢ >, < ¿ >, <
‹
>
Ermöglicht den Wechsel zwischen den Gruppen "SR", "Anzeigen" und den Schaltflächengruppe ("Optimieren", "V5.5 ¿ V5.0", "Verschieben" bzw. "Ok", "Abbrechen", "Hilfe").
Ermöglichen das Positionieren innerhalb der genannten Gruppen..
Anmerkung
Das nächste Fenster, das mit dem Befehl <Alt><T> angewählt wird, zeigt die
Speicherbelegung der Segmente in Form einer Übersicht an. Dieses Fenster kann
über alle Betriebsarten PL7-3 ausgewählt werden.
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5/11
B
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Anmerkung: Hinweise zur Beschreibung des Anwenderspeichers
Eine Applikation PL7-3 besteht aus maximal 7 Tasks:
IT, FAST, MAST, AUX0, AUX1, AUX2 und AUX3, die sich jeweils aus 2
Codesegmenten und 2 Graphsegmenten zusammensetzen.
Bei Applikationen, die in einer niedrigeren Version als V5.5 geschrieben wurden, ist der Inhalt der Segmente feststehend und kann nicht modifiziert werden:
• Bei einer Task ohne Grafcet
- enthält das erste Codesegment Codeobjekte des Hauptprogramms,
- enthält das zweite Codesegment Codeobjekte der SR,
- enthält das erste Graphsegment grafische Informationen der Task,
- enthält das zweite Graphsegment die zu den Diagnose-OFBs gehörenden
Quellen.
• Bei einer Task mit Grafcet: Mastertask
- enthält das erste Codesegment den Grafcet-Umsetzer, die Codeobjekte der
Grafcet-Seiten, des CHART und der XM, die Codeobjekte der SR, die
Kompilationstabellen und das Hauptprogramm,
- enthält das zweite Codesegment Aktionen/Weiterschaltbedingungen, die
Codeobjekte des PRL und die Codeobjekte der Nachverarbeitung,
- enthält das erste Graphsegment grafische Informationen der Task,
- enthält das zweite Graphsegment die zu den Diagnose-OFBs gehörenden
Quellen
Weitere Informationen sind dem Referenzhandbuch PL7-3 (TXT DR PL7-3 V52G) zu entnehmen.
Bei Applikationen der Version V5.5 kann der Inhalt innerhalb derselben Task von
Segment 1 in Segment 2 (und umgekehrt) verschoben werden, wobei die folgenden
Einschränkungen zu beachten sind: Es können nur die fett dargestellten Elemente verschoben werden.
APPLIKATION MIT GRAFCET,
MASTERTASK
SEGMENT Nr.1
UMSETZER GR7
CODE SEITEN GR7
CODE CHART
CODE XMi
TABELLEN GR7
HAUPTPROGRAMM
CODE DER SRI
CODE
SEGMENT Nr.2
CODE AKTIONEN
CODE WEITERSCHALTBED.
CODE DES PRL
CODE NACHVERARB.
GRAPH
SEGMENT Nr.1
SEGMENT Nr.2
APPLIKATION OHNE GRAFCET,
MASTERTASK
ODER
ALLE APPLIKATIONEN,
ANDERE TASKS
SEGMENT Nr.1
CODE
SEGMENT Nr.2
CODE HP
CODES ANDERE
CODE SRi
CODES ANDERE
INFO GRAPH ANDERE
INFO GRAPH SRi
INFO GRAPH PRL
INFO GRAPH NACHVERB.
QUELLE DIAG OFB
SEGMENT Nr.1
GRAPH
SEGMENT Nr.2
INFO GRAPH ANDERE
INFO GRAPH HP
INFO GRAPH SRi
QUELLE DIAG OFB
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5/12
Betriebsart Konfiguration 5
___________________________________________________________________________
Eine Entsättigung löst zum Beispiel keine Sättigungsprobleme des Katalogs, der ein mit dem Applikationsdeskriptor aufgeteiltes Segment von 32 KWorten belegt.
Beispiel
Die Erfassung neuer SR ist nicht möglich, weil das Segment fast gesättigt ist
(SEG2 = 31505 Worte).
B
Optimieren Ermöglicht das Aufteilen des Code der SR in die Segmente 1 und 2, wodurch Platz für die Eingabe neuer SR geschaffen wird.
___________________________________________________________________________
5/13
B
___________________________________________________________________________
5.6
Konfiguration der Bits, Worte und Funktionsbausteine
5.6-1 Verfahren
Der Zugriff auf dieses Fenster erfolgt über die Indexzunge Objekte zur Konfiguration:
• der Anzahl interner Bits und Worte,
• der Anzahl der Aktivitätszeiten der Grafcetschritte,
• der Anzahl der verschiedenen Funktionsbausteine.
Jede Änderung der Anzahl der Objekte zieht eine Rekonfiguration der Applikation nach sich (aufrufbar im OFFLINE-Betrieb).
Der obere Teil des Fensters enthält die maximale Anzahl der Objekte und die Anzahl belegter Objekte: Bei allen Applikationen muß die Anzahl belegter Objekte immer kleiner oder gleich der maximalen Anzahl der Objekte sein.
Der untere Teil des Fensters erlaubt das Definieren der verwendeten Objekte. Die
Anzahl dieser Objekte entspricht der Summe der in jeder Spalte der BITS, WÖRTER und FUNKTIONSBAUSTEINE definierten Objekte.
Die einzigen vom Anwender konfigurierbaren Objekte sind:
• BITS (Anzahl): interne Bits (B);
• WÖRTER (Anzahl): interne Worte (W, DW), Konstantworte (CW, CDW), Aktivitätszeiten der Grafcetschritte (Xi,V);
• FUNKTIONSBAUSTEINE (Anzahl): Zeitfunktionen; Monoflops; Zählfunktionen;
Register; Dialogbausteine
<Tab> Ermöglicht das Positionieren von einer Spalte auf eine andere.
<Umsch.>+
< ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ >
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Spalte.
Rückgängig Ermöglicht das Rücksetzen der Daten der Seite des Notizbuches in deren Zustand bei der Auswahl der Seite.
Hilfe Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
___________________________________________________________________________
5/14
Betriebsart Konfiguration 5
___________________________________________________________________________
5.6-2 Konfiguration der Funktionsbausteine
Die Konfiguration der Funktionsbausteine erfolgt über die Indexzungen unten am
Notizbuch. Alle Funktionsbausteine haben Standardparameter, die im OFFLINE-
Betrieb gelesen und modifiziert werden können.
Diese Parameter können auch im ONLINE-Betrieb geändert werden, mit Ausnahme:
• der Zeitbasis von Zeitfunktionen und Monostabilen Kippstufen,
• der Registerlänge.
Funktionsbausteine
Zeitfunktion
Monostabile Kippstufen
Zählfunktion
Register
Standardwerte der Parameter
PRST = 9999, M = Y, TB = 1 min
PRST = 9999, M = Y, TB = 1 min
PRST = 9999, M = Y
LENGTH = 16, TYPE = LIFO
B
Das Feld Voreinstellung ermöglicht die Modifizierung des Vorwahlwertes eines
Funktionsbausteins.
Die Schaltflächen Ja und Nein erlauben die Modifizierung ihres Vorwahlwertes in der
Betriebsart EINSTELLEN.
Die Schaltflächen 10ms, 100ms, 1s und 1min ermöglichen die Auswahl der Zeitbasis.
Die Anzahl der konfigurierten Zeitfunktionen und Monoflops mit einer Zeitbasis von
10ms ist auf 8 begrenzt.
Das Feld Länge(bei der Konfiguration eines Registers) legt die Länge (Anzahl Worte) des aktuellen Registers (0 bis 16) fest. Jedes Registerwort besteht aus 16 Bits.
Die Schaltflächen LIFO und FIFO (bei der Konfiguration eines Registers) definieren den
Typ des ausgewählten Registers: LIFO (Last In, First Out) oder FIFO (First In, First Out).
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5/15
B
___________________________________________________________________________
<Tab>
< ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ >
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe auf eine andere.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
Hinweise zur Vorgehensweise bei der Modifizierung der Parameter der Liste (Schaltfläche
Anwenden) sind Abschnitt 3.24 zu entnehmen.
Rückgängig Ermöglicht das Rücksetzen der Daten der Seite des Notizbuches in deren Zustand bei der Auswahl der Seite.
Hilfe Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
Anmerkung
Die angezeigte Liste erlaubt eine Mehrfachauswahl. Die Modifizierungen im rechten Teil des Dialogfensters betreffen alle in der Liste ausgewählten Zeilen.
5.6-3 Konfiguration der Dialogbausteine
Die Konfiguration der Dialogbausteine erfolgt über die Indexzungen unten am Notizbuch.
Alle definierten Dialogbausteine enthalten als Parameter Standardwerte, die im OFFLINEund ONLINE-Betrieb gelesen und modifiziert werden können.
Funktionsbausteine
Dialogbaustein
Standardwerte der Parameter
NET/LOCAL = LOCAL, TYPE = CPL, ADRESSING
MODE = DIRECT, RECEPTION LENGTH (Byte) = 0
M = H’00FF’, L = 0, C = H’0000'
Die Schaltflächen Loc und Net definieren die Art der Kommunikation:
• Loc: Datenaustausch im Lokalbetrieb,
• Net: Datenaustausch über ein Netzwerk.
Die Schaltflächen Cpl, Ter, Sys, Tlg, Txt definieren die Austauschart:
• Cpl: Datenaustausch mit einem intelligenten Modul,
• Ter: Datenaustausch über den PG-Peripherieanschluß,
• Sys: Austausch von Aufrufen mit dem System,
• Tlg: Austausch von Telegrammen (prioritäre Meldungen) mit einem TLG-Baustein in einer anderen Steuerung,
• Txt: Datenaustausch mit einem TXT-Baustein in einer anderen Steuerung.
Die Schaltflächen Dir und Ind definieren den Adressierungstyp:
• Direkt: Die Sende- und Empfangstabelle wird festgelegt durch die Adresse des ersten
Wortes und die Länge der Tabelle,
• Indirekt: Die Sende- und Empfangstabellen sind in einer Adressierungstabelle von 6
Worten definiert.
Das Feld Adr ermöglicht in der Eingabezeile:
• bei Direktadressierung die Eingabe der ersten Wortadresse einer Sende- und
Empfangstabelle ,
• bei Indirektadressierung die Eingabe der Anfangsadresse der Adressierungstabelle.
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5/16
Betriebsart Konfiguration 5
___________________________________________________________________________
Das Feld Länge legt bei Direktadressierung die maximale Länge der Empfangs-tabelle in Bytes fest. Diese Länge hängt von der Austauschart ab:
• 30 Bytes für den Austausch mit TELWAY,
• 256 Bytes für den Austausch mit MAPWAY,
• 256 Bytes für den Austausch mit ETHWAY,
• 128 Bytes für den Austausch mit FIPWAY,
• 254 Bytes für die Austauschart CPL,
• 126 Bytes für die Austauschart SYS,
• 126 Bytes für die Austauschart TER,
• 254 Bytes für die Austauschart TXT.
• 32 Bytes für die Austauschart TLG.
B
Das Feld A ermöglicht die Eingabe der Nummer der Zielstation (Austauschart NET).
Das Feld T ermöglicht die Eingabe der Nummer des Zieltextbausteins (Austauschart
TXT).
Das Feld M adressiert das intelligente Zielmodul (Austauschart CPL).
Das Feld L ermöglicht, bei Direktadressierung, die Eingabe der maximalen Länge der
Sendetabelle in Bytes. Die maximale Länge muß mit der der Empfangstabelle identisch sein.
Das Feld C ermöglicht die Eingabe des Codes, welcher der durchzuführenden Aufgabe zuzuordnen ist (Austauschart CPL oder SYS).
<Tab>
< ⁄⁄⁄⁄⁄ > < ¢¢¢¢¢ >
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe auf eine andere.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
<Umsch.>+
< ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ >
Ermöglicht den Wechsel von einem inkrementierbaren Eingabefeld zu einem anderen (< ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ > werden in diesen Feldern verwendet).
Rückgängig Ermöglicht das Rücksetzen der Daten der Seite des Notizbuches in deren Zustand bei der Auswahl der Seite.
Hilfe Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
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5/17
B
___________________________________________________________________________
5.7
Konfiguration der optionalen Funktionsbausteine
Dieses Fenster ist über die Indexzunge OFB zugänglich. Es erlaubt die Konfiguration der in der Applikation vorhandenen optionalen Funktionsbausteine (OFBs):
• Auswahl der OFB-Typen, die in der Applikation verwendet werden, ausgehend von den im PG verfügbaren OFB-Typen.
• Definition der Anzahl OFBs für jeden ausgewählten Typ.
Die im PG verfügbaren OFBs sind auf der Platte in Familien aufgeteilt.
Eine Modifikation der OFB-Konfiguration zieht eine Neukonfiguration der Applikation nach sich.
Neu Ermöglicht die Auflistung der im PG verfügbaren OFB-Typen, um die für die Applikation vorgesehenen OFBs auswählen zu können.
Die im PG verfügbaren OFBs werden in Familien angezeigt
(Kommunikation, Achsensteuerung, usw.).
Löscht den ausgewählten OFB-Typ.
Löschen
Das Feld Anzahl ordnet dem ausgewählten Typ die Anzahl OFBs zu.
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5/18
Betriebsart Konfiguration 5
___________________________________________________________________________
B
Die Auswahl der Familien und Typen erfolgt in den Listen des obenstehenden Fensters.
Die Auswahl der Familie wird mit der Schaltfläche Ok bestätigt.
<Tab>
< ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ >
Ermöglicht die Positionierung von einer Gruppe auf eine andere.
Ermöglicht die Positionierung innerhalb einer Gruppe.
Rückgängig Ermöglicht das Rücksetzen der Daten der Seite des Notizbuches in deren Zustand bei der Auswahl der Seite.
Hilfe Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
___________________________________________________________________________
5/19
B
___________________________________________________________________________
5.8
Konfiguration der Netzwerkdienste
Dieses Fenster ist über die Indexzunge Netzwerk zugänglich und ermöglicht das
Konfigurieren der Anzahl der COM-Worte und der Art der Aktivität.
Die Rubrik berücksichtigt die Konfiguration der Ein-/Ausgänge (Anzahl, Steckplatz und
Typ der konfigurierten Netzwerkmodule). Daher müssen die Netzwerkdienste nach den
Ein-/Ausgängen konfiguriert werden.
In einer Multinetzwerk-Station werden die COM-Worte der verschiedenen Module mit
COM, COMB, COMC und COMD in der Reihenfolge der Position der Module bezeichnet
(Racknummer und Steckplatz).
FIPWAY-Module
• V52: Ein FIPWAY-Modul ist in den Prozessor der Steuerung integriert.
• V6: Zusätzlich zum integrierten Modul können weitere FIPWAY-Module im Rack eingesetzt werden.
Die COM-Worte für FIPWAY befinden sich immer an der letzten "geographischen"
Position, d.h. nach dem letzten Modul im Rack. Wird ein Modul der E/A-Konfiguration hinzugefügt oder aus ihr gelöscht, ändert sich daher die "geographische" Position des integrierten "Moduls" FIPWAY.
Das Feld COM-Wörter definiert die Anzahl der dem ausgewählten Modul zugeordneten
COM-Wörter: 0, 4, 8, 16, 32 oder 64. Die Anzahl erlaubter COM-Wörter hängt vom Typ des Moduls (TELWAY, MAPWAY, ETHWAY oder FIPWAY) und der Anzahl der
Stationen im Netzwerk ab.
Das Feld Aktivität definiert die Aktivitätsart der COM-Wörter:
• inaktiv,
• Lesen/Schreiben,
• nur Lesen.
<Tab> Ermöglicht das Positionieren von einem Modul auf ein anderes.
< ¿ >, < ‹ > Ermöglicht den Wechsel von einer Spalte auf eine andere.
Rückgängig Ermöglicht das Rücksetzen der Daten der Seite des Notizbuches in deren Zustand bei der Auswahl der Seite.
5/20
Betriebsart Konfiguration 5
___________________________________________________________________________
5.9
Konfiguration der Verbindung
Dieses Fenster ist über die Indexzunge Verbindung zugänglich und ermöglicht die
Konfiguration der Parameter der Verbindung zwischen PG und Steuerung, wenn diese nicht an ein PG angeschlossen oder mit einer Software TELEMECANIQUE TSX7 verbunden ist.
B
Die Schaltflächen 300, 600, 1200, 2400, 4800 und 9600 Baud definieren die Übertragungsgeschwindigkeit.
Die Schaltflächen 7 und 8 Bits definieren die Anzahl der Datenbits.
Die Schaltflächen 1 und 2 Bits definieren die Anzahl der Stoppbits.
Die Schaltflächen Keine, Gerade und Ungerade definieren die Parität.
Das Kontrollfeld definiert eine Übertragung mit oder ohne Echo.
<Tab>
< ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ >
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe auf eine andere.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
Rückgängig Ermöglicht das Rücksetzen der Daten der Seite des Notizbuches in deren Zustand bei der Auswahl der Seite.
Hilfe Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
___________________________________________________________________________
5/21
B
___________________________________________________________________________
5.10 Änderung der Konfiguration im ONLINE-Betrieb
Die zum Programmtest (Debug) benötigten und im Speicher residenten allgemeinen
Parameter der Applikation können ONLINE geändert werden, sofern dies nicht die
Kohärenz des Programms beeinträchtigt.
Die betreffenden Parameter der Konfiguration sind:
• Die Parameter zum Starten (automatisches Starten, Rücksetzen von Wi auf 0),
• die Parameter der Funktionsbausteine mit Ausnahme der Zeitbasis von Zeitfunktionen und Monostabilen Kippstufen sowie der Registerlänge.
Parameteränderung der Funktionsbausteine
Alle Parameter, die entweder standardmäßig oder vom Anwender konfiguriert wurden, sind im ONLINE-Betrieb modifizierbar (mit Ausnahme der Zeitbasis von Zeitfunktionen und Monostabilen Kippstufen sowie der Registerlänge):
• in der Betriebsart KONFIGURATION, wobei die Steuerung bei der Eingabe im STOP-
Betrieb ist,
• oder in den Betriebsarten DEBUG und PROGRAMMIEREN.
Das Verfahren ist für die einzelnen Programmiersprachen unterschiedlich.
Siehe Kapitel 8.
ACHTUNG
• Alle durchgeführten Modifikationen der Konfiguration im ONLINE-Betrieb werden NUR nach einer Initialisierung der Steuerung wirksam.
• Die Initialisierung ist nur im STOP-Betrieb durch Setzen des Systembits SY0 auf 1 in den Betriebsarten DATEN oder DEBUG möglich. Das Setzen des Bits ist einem Kaltstart gleichzusetzen.
• Das Bit wird AUTOMATISCH durch das System auf 0 zurückgesetzt.
___________________________________________________________________________
5/22
Betriebsart Konfiguration 5
___________________________________________________________________________
5.11 Funktion der Neukonfiguration
5.11-1 Verfahren
Die Funktion der Neukonfiguration ermöglicht im OFFLINE-Betrieb die Erstellung einer neuen Anwenderkonfiguration. Alle durchgeführten Modifikationen werden nach der
Neukonfiguration in den internen Speicher übertragen.
Die Neukonfiguration ist mit einer gewissen Vorsicht durchzuführen. Das heißt, nach der
Bestätigung und im Falle einer Erweiterung der Konfiguration, ist der für das Programm noch verfügbare Speicherplatz zu überprüfen.
<Alt>+<T> Zeigt, gleich in welcher Betriebsart, die Speicherbelegung und damit den für das Anwenderprogramm noch verfügbaren Speicherplatz an.
Anmerkung:
• Bevor die Konfiguration modifiziert wird, ist es empfehlenswert, eine Sicherung der Applikation vorzunehmen.
• Es ist weiterhin empfehlenswert, vor dem Starten der Neukonfiguration eine
Überprüfung durch das PG vorzunehmen (Diagnose der Neukonfiguratiaon).
B
Auf die Funktion der Neukonfiguration kann beim Schließen des Fensters mit dem
Notizbuch Konfiguration zugegriffen werden. Eine erste Bestätigung (Validierung) ist erforderlich, um auf das Fenster zur Auswahl der Betriebsart Neukonfiguration zugreifen zu können.
Ja
Nein
Bestätigt alle vorgenommenen Änderungen der Konfiguration. Dies kann eine Neukonfiguration der Applikation erforderlich machen. In diesem Fall ist es empfehlenswert, zunächst eine Diagnose der
Neukonfiguration durchzuführen.
Hebt die vorgenommenen Änderungen auf.
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5/23
B
___________________________________________________________________________
Das Fenster bietet dann fünf Optionen an:
0 - DIAGNOSE DER NEUKONFIGURATION (Abschnitt 5.11-2),
1 - NEUKONFIGURATION (Abschnitt 5.11-3),
2 - NEUKONFIGURATION ABBRECHEN (Abschnitt 5.11-4),
3 - DIAGOSE AUSDRUCKEN,
4 - ZURÜCK ZUM EINGABEMODUS.
Aus Sicherheitsgründen schlägt das PG standardmäßig eine Überprüfung der
Neukonfiguration vor.
Übersicht
0 de la fonction
Neukonfiguration
1 2 3 4
Impression
Ausdruck
Retour zur Eingabe
NON
NEIN
Perte de
Applikation
Validation de la neuen
Konfiguration
Retour à l'application herigen Applikation
Ecran
Auswahlfenster
___________________________________________________________________________
5/24
Betriebsart Konfiguration 5
___________________________________________________________________________
5.11-2 Rekonfigurationstest
Diese Funktion ist über das Fenster MODUS FÜR NEUKONFIGURATION WÄHLEN zugänglich. Sie ermöglicht eine Überprüfung der Kohärenz zwischen dem
Applikationsprogramm und der neuen Konfiguration.
Nach Beendigung der Überprüfung und bei einem korrekten Ergebnis erscheint die
Meldung: "16133 TEST OK". Danach kann der Anwender die Neukonfiguration starten.
Wird während der Überprüfung ein Fehler im Zusammenhang zwischen dem vorhandenen Anwenderprogramm und der neuen Konfiguration festgestellt, wird die Überprüfung angehalten und das entsprechende Programmelement erscheint mit einer Fehlermeldung im Fenster KONFIGURATIONSFEHLER (Beispiel: 212 FUNKTIONSBAUSTEIN NICHT
KONFIGURIERT).
B
Weiter Startet die Überprüfung wieder bis zur nächsten Unstimmigkeit oder bewirkt am Ende des Durchlaufs die Rückkehr in das Fenster
NEUKONFIGURATION mit der Meldung: 16134 PROG. UND KONF.
NICHT KOMPATIBEL.
Abbrechen Bricht die Überprüfung ab und bewirkt die Rückkehr in das Fenster
NEUKONFIGURATION mit der Meldung:"16134 PROG. UND KONF.
NICHT KOMPATIBEL.
Bei einer Unstimmigkeit zwischen dem Anwenderprogramm und der neuen Konfiguration ist die Neukonfiguration nicht erlaubt.
Vor einem neuen Start der Neukonfiguration muß dann die Unstimmigkeit korrigiert werden:
• durch Anpassung des Programms an die neue Konfiguration,
• oder durch Änderung der neuen Konfiguration.
___________________________________________________________________________
5/25
B
___________________________________________________________________________
5.11-3 Rekonfiguration
Diese Funktion überträgt die neue Konfiguration in den für die Applikation reservierten
Speicher.
Es gibt zwei Möglichkeiten:
• die Überprüfung ist nicht durchgeführt,
• die Überprüfung ist schon durchgeführt,
Überprüfung nicht durchgeführt
Nach erfolgreicher Neukonfiguration schaltet das PG in das Hauptfenster zurück und meldet: "16136 REKONFIGURATION OK"
Besteht eine Unstimmigkeit zwischen dem Programm und der neuen Konfiguration, so wird das erste entdeckte Programmelement mit einer Unstimmigkeit angezeigt und eine
Meldung ausgegeben (siehe Rekonfigurationstest).
Zum Ende der Operation wird folgende Meldung angezeigt:
ABWEICHUNG DER KONFIGURATION. QUIT: ZURÜCK AUF DAS
HAUPTMENÜ MIT DER STANDARDAPPLIKATION.
Die Applikation geht verloren.
Überprüfung durchgeführt
Wird eine Unstimmigkeit während der Überprüfung entdeckt und nicht korrigiert, ist die
Neukonfiguration nicht möglich. Ist dies nicht der Fall, schaltet das PG nach erfolgreicher
Neukonfiguration in das Fenster zur Auswahl der Betriebsarten zurück und meldet:"16136
REKONFIGURATION OK".
Erfolgt die Rekonfiguration nach einer Modifizierung der Speicherstruktur der
Speichersegmente, kann dieser Vorgang eine gewisse Zeit dauern. Nach Beendigung der Konfiguration wurden die Code- oder Graphmodule von einem Segment in ein anderes verschoben.
Eine Applikation der Version V5.0 mit Modulen, die verschoben wurden, wird nach einer Rekonfiguration zu einer Applikation Version V5.5.
5.11-4 Annullieren der Rekonfiguration
Diese Funktion bricht die Neukonfiguration ab und zieht die Aufhebung aller Modifikationen sowie die Rückkehr auf die alte Konfiguration nach sich.
Ist der Vorgang abgeschlossen, zeigt das PG das Hauptfenster von PL7-3 an.
___________________________________________________________________________
5/26
Betriebsart Konfiguration 5
___________________________________________________________________________
5.11-5 Diagnoseausdruck
Diese Funktion ermöglicht das Drucken aller durch die Diagnose der Neukonfiguration erkannten Fehler in eine Datei oder auf einem Drucker.
B
5.11-6 Rückkehr zur Eingabe
Diese Funktion ermöglicht die Rückkehr zur Konfiguration. Außerdem erlaubt sie das
Korrigieren aller Parameter, die zu Unstimmigkeiten bei der Diagnose geführt haben.
___________________________________________________________________________
5/27
B
___________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________
5/28
___________________________________________________________________________
Betriebsart Programmieren: Grafcet
Kapitel 6
___________________________________________________________________________
Kapitel
Änderungen gegenüber Version V52
Auswahl der Task und des Moduls
6.2-1 Wahl der Programmadresse
6.2-2 Fenster zur Modulauswahl
6.3-1 Lesen der Seiten eines Grafcet-Moduls
6.3-4 Suchen eines Schritts in einem Modul
6.3-5 Archivierung und Wiederaufruf eines Grafcet-Moduls
6.4-1 Zoom-Effekt auf Makroschritte
6.4-2 Zoom-Effekt auf Transitionen
6.4-3 Zoom-Effekt auf Schritte
Erstellen oder Modifizieren des Programms
6.5-2 Eingabe einer linearen Sequenz
6.5-3 Eingabe simultaner Sequenzen
6.5-8 Modifizieren der Elemente einer Seite
6.5-9 Löschen eines Moduls, einer Seite, eines Elements
6.6-2 Verschieben der grafischen Elemente
6.6-3 Löschen grafischer Elemente
Seite
C
___________________________________________________________________________
6/1
C
___________________________________________________________________________
6.1
Änderungen gegenüber Version V52
Zugriff auf den Grafcet-Editor über die Tastatur:
- Den Programmnavigator durch Betätigen der Taste <Alt>+<F1> aktivieren.
- Mehrmals <Tab> drücken, um den Fokus auf die Spalte Task zu positionieren.
- Eine Task mit den Tasten zur vertikalen Positionierung auswählen.
- Ein Modul, dann eine Seite auswählen.
- Den Fokus auf die Spalte Task positionieren, und die Auswahl der Programmadresse mit <Eingabe> bestätigen.
Zugriff auf den Grafcet-Editor über die Maus:
- Den Programmnavigator durch Klicken auf das Programm-Sinnbild in der
Funktionsleiste des Hauptfensters aktivieren.
- Die Programmadresse durch direktes Klicken auf die gewünschte Task, das Modul und die Seite auswählen.
- Die Auswahl durch Doppelklicken auf die ausgewählte Task bestätigen.
• Zum Modifizieren einer Seite <F4> drücken oder die Funktion Seite ändern des
Menüs Bearbeiten verwenden oder auf das Sinnbild Modifizieren klicken.
• Zum Wechsel in den Modus ZOOM: <Leertaste> oder <Eingabe> oder <Strg>+<Bild
abwärts> drücken oder auf das Zoom-Sinnbild klicken oder die Funktion Grafcet -
Zoom im Menü Bearbeiten verwenden oder auf den Editor doppelklicken.
___________________________________________________________________________
6/2
Betriebsart Programmieren: Grafcet 6
___________________________________________________________________________
6.2
Auswahl der Task und des Moduls
6.2-1 Wahl der Programmadresse
Vor der Anzeige eines schon vorhandenen oder der Eingabe eines neuen Programms muß die Programmadresse definiert werden (Auswahl der Task, des Moduls und der
Seite). Außerdem erfordert die Programmierung in Grafcet, daß diese Sprache zuvor in der Betriebsart KONFIGURATION festgelegt wurde.
Das Fenster PROGRAMMNAVIGATOR, das Eingangsfenster der Betriebsart
PROGRAMMIEREN, ist zugänglich über das Menü Tools, Option Programm oder
<Alt> + <F1>. Es wird standardmäßig beim Starten der Applikation angezeigt.
C
Die Navigation zur Auswahl einer Task und ihrer Elemente erfolgt über die Tasten
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ > zur Auswahl des gewünschten Elements und die Tasten < ‹ >< ¿ > zum Wechsel der Auswahlspalte.
Wahl der Task
Nur in der Master-Task ist es möglich, in Grafcet zu programmieren.
Wahl des Moduls
Ermöglicht den Zugriff auf die Programmodule in der Mastertask mit den fünf folgenden
Möglichkeiten:
• CHART: Grafcet-Basismodul,
• XM...: Makroschritt,
• PRL: Vorverarbeitung,
• POST: Nachverarbeitung,
• SR...: Unterprogramm.
Die Indexzunge Module rechts am Notizbuch erlaubt den Zugriff auf ein Fenster zur
Auswahl der Basis- und Makromodule der Applikation.
Wahl der Seite
Die Wahl der Seite erfolgt in der Spalte Label des Programmnavigators.
Öffnen Öffnet den ausgewählten Programmblock.
___________________________________________________________________________
6/3
C
___________________________________________________________________________
6.2-2 Fenster zur Modulauswahl
Dieses Fenster, auf das über die Indexzunge Module zugegriffen wird, bietet eine Liste der in der Applikation verwendeten Basis- und Makromodule (weitere Informationen siehe Abschnitt 15.9, Modularfunktionen V5). Das Fenster erlaubt den direkten Zugriff auf:
• den Beginn des Programmcodes bei Wahl eines Basismoduls,
• eine grafische Übersicht des Moduls bei Wahl eines Makromoduls.
Folgende Informationen werden für die Basismodule wiedergegeben:
• gegebenenfalls: Name des Makromoduls, dem das Basismodul zugeordnet ist,
• Name des Basismoduls,
• Zugriffsschutz:
- RW: kein Schutz (Lese- und Schreibzugriff möglich),
- R: Schreibschutz aktiv (Modul kann nur gelesen werden),
• Programmadresse: Task und Modul,
• Herkunft: XTEL-MOD oder PL7-PMS2,
• unter XTEL-MOD festgelegte Version,
• Datum der Erstellung bzw. letzten Modifikation (unter XTEL-MOD).
Diese Informationen sind der Datei STATION.M5M entnommen und werden in einer internen PL7-3-Tabelle, der Tabelle der Applikationsmodule, abgelegt. Da diese
Tabelle integraler Bestandteil der PL7-3-Applikation ist, beeinflußt ihr Umfang die
Größe der Datei xxx.BIN. Da sie in der BIN-Datei enthalten ist, wird sie ebenfalls in der
Steuerung gespeichert.
Basis- und Makromodule werden nicht auf der gleichen Zeile wiedergegeben, damit sie getrennt gewählt werden können. Sie werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Basismodule, die keinem Makromodul zugeordnet sind, sind am Anfang der Liste aufgeführt.
___________________________________________________________________________
6/4
Betriebsart Programmieren: Grafcet 6
___________________________________________________________________________
Gehe zu Bestätigt die getroffene Wahl.
Löschen
Hinzufügen
Löscht nach Bestätigung das mit dem Cursor markierte Basis- bzw.
Makromodul. Basismodule mit Schreibschutz, die einem Makromodul angehören, können nicht gelöscht werden. In diesem Falle ist das gesamte Makromodul zu löschen. Ist das betreffende Basismodul hingegen nicht Bestandteil eines Makromoduls, kann es gelöscht werden.
Fügt die aktuelle Auswahl (Tasks, Module und gegebenenfalls eine
Seite) der Liste DEBUG hinzu.
<Tab>
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ >
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe auf eine andere.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
C
___________________________________________________________________________
6/5
___________________________________________________________________________
6.3
Lesen des Pogramms
6.3-1 Lesen der Seiten eines Grafcet-Moduls
Anzeigefenster des Grafcet
Um in den ANZEIGE-Modus zu gelangen, muß im Fenster PROGRAMMNAVIGATOR die getroffene Auswahl bestätigt werden (Task, Modul, Seite).
Ein Grafcet-Modul besteht aus mehreren Seiten (max. 8 konfigurierbar in der Betriebsart
KONFIGURATION). Jede Seite, numeriert von 1 bis 8, wird in einem Fenster dargestellt.
C
Menüleiste
Funktionsleiste
Gewählter
Modus
Aktionsbereich
Direktzugriff auf eine Seite
Bearbeiten,
Gehe zu
¿ Seite
Datei,
Schließen
<Strg>+<Pos 1> Ruft die erste Seite des Moduls auf.
<Strg>+<Ende> Ruft die letzte Seite des Moduls auf.
<Bild aufwärts>, sowie das Betätigen der Cursor der Rolleisten
<Bild abwärts> ermöglichen das Positionieren im Programm.
Ermöglicht den Direktzugriff auf eine andere
Seite des Moduls. Nach Bestätigung mit
<Eingabe> wird diese Seite angezeigt.
<CTRL>+<F4> Schließt den Editor und führt zum Fenster
PROGRAMMNAVIGATOR zurück.
___________________________________________________________________________
6/6
Betriebsart Programmieren: Grafcet 6
___________________________________________________________________________
6.3-2 Menüleiste
Menü DATEI:
Öffnen
Speichern
Schließen
Schließen
Zeigt ein Dialogfenster zur Auswahl der wiederherzustellenden
Datei an.
Ermöglicht das Archivieren des aktuellen Grafcet-Moduls in einer Quelldatei auf der Platte.
Schließt die Datei im Fenster und zeigt ein Dialogfenster an, in dem das Speichern aller Modifizierungen bestätigt werden kann.
Ermöglicht das Verlassen der Betriebsart GRAFCET.
Menü BEARBEITEN:
Löschen Löscht das bzw. die ausgewählten Elemente.
Gehe zu
¿ Seite
¿ Schritt
¿ Makroschritt
Ermöglicht das Erreichen einer bestimmten Seite.
Ermöglicht das Erreichen eines bestimmten Schritts.
Ermöglicht das Erreichen eines bestimmten Makroschritts.
Objekte wählen Ermöglicht die Auswahl eines oder mehrerer Objekte.
Seite ändern
Grafcet-Zoom
Ok
Abbrechen
Aktiviert den Änderungsmodus.
Aktiviert den Zoom-Modus.
Bestätigt die durchgeführten Modifizierungen.
Annulliert im Modus ÄNDERUNG die Modifizierungen und ermöglicht die Rückkehr zur urspünglichen Seite (vor Änderung).
Aktionen Auswahl der zu programmierenden/anzuzeigenden Aktionsart:
¿ Schritteingangs- Aktion bei der Schritteingangsbearbeitung.
bearbeitung
¿ Schrittver-
arbeitung
Aktion bei der Schrittbearbeitung.
¿ Schrittausgangs-Aktion bei der Schrittausgangsbearbeitung.
bearbeitung
Ermöglicht es, einem Schritt eine Aktivierungszeit zuzuordnen.
Aktivitätszeit
Programmierspr.
¿ Kontaktplan
¿ TSX Basic
Ermöglicht die Eingabe der Aktion in KOP.
Ermöglicht die Eingabe der Aktion in TSX-Basic.
Menü Tools:
Animieren
Einfrieren
Programmkommentar
Bestätigt die Aktualisierung des Fensters in Echtzeit.
Friert die Animation des angezeigten Fensters ein, um so die
Analyse eines Zustands zu ermöglichen.
Zugriff auf den Programmkommentar der Grafcet-Seite.
C
6/7
C
___________________________________________________________________________
Menü TOOLS (Fortsetzung):
Symbole bearbeiten
Startet das Tool XTEL-SDBASE.
Menü OPTIONEN:
Funktionsleiste Blendet die Funktionsleiste ein oder aus.
Hilfefenster ausblenden
Aktiviert/deaktiviert die Anzeige der Hilfefenster der
Funktionsleiste.
Menü PROZESSOR:
Run Startet die Ausführung des Programms.
Stop Stoppt die Ausführung des Programms.
Menü DEBUG:
Task starten Startet oder stoppt die Ausführung der Task.
Überwachte Task Auswahl der auszuführenden oder zu überwachenden Task.
Haltepunkte
¿ Setzen
¿ Entfernen
¿ Ansehen
Weiter
Zugriff auf denPROGRAMMNAVIGATOR zum Definieren der
Task, des Moduls und des Programmelements, auf der/dem der
Haltepunkt positioniert werden soll.
Unzulässig in der Betriebsart GRACET.
Unzulässig in der Betriebsart GRACET.
Unzulässig in der Betriebsart GRACET.
Schritt-für-Schritt Unzulässig in der Betriebsart GRACET.
Letzter Halt Zeigt das letzte ausgeführte Element an.
Datenmodus
Datenmodus in Leiste
Zugriff auf die Betriebsart DATEN.
Zugriff auf die Betriebsart DATEN IN LEISTE.
Menü PROGRAMMNAVIGATOR:
Datenfenster Zugriff auf das Datenfenster in einer Leiste.
Navigator Zeigt das Fenster des Programmnavigators an.
Fenster 1…6 Wechsel von einem vordefinierten Fenster zu einem anderen.
___________________________________________________________________________
6/8
Betriebsart Programmieren: Grafcet 6
___________________________________________________________________________
6.3-3 Funktionsleiste
Diese Funktionsleiste hat die Aufgabe, einen schnelleren Zugriff auf die wichtigsten
Funktionen der Menüleisten in der Betriebsart GRAFCET zu ermöglichen.
Definition der Schaltflächen in der Funktionsleiste:
Programmnavigator
¿
Navigator
Bearbeiten
¿
Bestätigen
Bearbeiten
¿
Seite ändern
Bearbeiten
¿
Grafcet-Zoom
Datei
¿
Speichern
Datei
¿
Öffnen
6.3-4 Suchen eines Schritts in einem Modul
Suchen eines Schritts
Bearbeiten,
Gehe zu
¿ Schritt
Ermöglicht die Suche eines Schritts in einem
Modul (CHART oder XM).
<Eingabe> Bestätigt die Eingabe und zeigt die Seite mit dem gewünschten Schritt an.
Suchen eines Makroschritts
Bearbeiten,
Gehe zu
¿ Makroschritt
<Eingabe>
Ermöglicht die Suche eines Makroschritts in einem Modul (CHART oder XM).
Bestätigt die Eingabe und zeigt die Seite mit dem gewünschten Makroschritt an.
C
___________________________________________________________________________
6/9
C
___________________________________________________________________________
6.3-5 Archivierung und Wiederaufruf eines Grafcet-Moduls
Archivierung
Datei,
Speichern
<Strg>+<E>
Das folgende Fenster wird angezeigt:
Archiviert das aktuelle Grafcet-Modul in die
Quelldatei auf der Platte. Diese Datei xxx.GR7, gespeichert im Verzeichnis PL7_3\MOD, ermöglicht den Wiederaufruf des Moduls in einer anderen Applikation und seine Integrierung in eine Moduldatenbank.
Das Eingabefeld ermöglicht das Definieren des Dateinamens.
Die Schaltfläche Verzeichnis ermöglicht den Zugriff auf die Liste der Dateien im
Sicherungsverzeichnis.
Die Schaltfläche Aktuelle Seite ermöglicht das Archivieren der aktuellen Seite.
Die Schaltfläche Von ermöglicht die Auswahl einer zu speichernden Seite.
Das Kontrollfeld CODE ermöglicht das Archivieren des Grafcet-Moduls mit oder ohne den Code der zugeordneten Aktionen und Weiterschaltbedingungen.
Das Kontrollfeld OBC ermöglicht das Archivieren des Grafcet-Moduls mit oder ohne den internen OFB-Konstanten. Ist die Option OBC angewählt, wird für jeden OFB des
Moduls, der interne Konstanten enthält, eine Datei <Name_OFB>.OBC erstellt. Außerdem sind alle OFBs, für die eine Datei .OBC erstellt wurde, in einer Datei xxx.OBM (mit dem gleichen Namen wie die Datei xxx.GR7) zusammengefaßt.
Hilfe Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
<Tab>
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ >
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe auf eine andere.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
<Leertaste> Ermöglicht das Aktivieren/Deaktivieren der Schaltflächen und
Kontrollfelder.
___________________________________________________________________________
6/10
Betriebsart Programmieren: Grafcet 6
___________________________________________________________________________
Wiederaufruf
Datei,
Öffnen
Ermöglicht den Wiederaufruf einer Grafcet-
Quelldatei in den RAM-Speicher des PG.
Das folgende Fenster wird angezeigt:
C
Das Eingabefeld ermöglicht das Definieren des Dateinamens.
Die Liste der Dateien ermöglicht die Auswahl einer wiederaufzurufenden Datei aus den
Dateien des aktuellen Verzeichnisses.
Die Schaltflächen AUTO und MANU definieren des Modus des Wiederaufrufs:
AUTO: Allgemeiner Wiederaufruf, Halt nur bei einem Fehler.
MANU: Manueller Wiederaufruf mit Bestätigung bei jedem gelesenen Element.
Archive
Station
Ok
Ordnet den globalen Archivierungsnamen (PL7_3) als Dateinamen zu.
Ordnet den Namen der aktuellen Station als Dateinamen zu.
Abbrechen
Speichert die getroffene Auswahl und startet den Wiederaufruf der ausgewählten Datei.
Annulliert die Auswahl und schließt das Dialogfeld, ohne eine Aktion auszulösen.
Hilfe
<Tab>
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ >
< ¿ ><
‹
>
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ >
Ruft die Online-Hilfe auf.
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe auf eine andere.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
Ermöglicht das Positionieren in der Liste.
Hinweise
Weitere Informationen über die Modularfunktionen V5 sind in Kapitel 15, Anhang, zu finden.
Der Wiederaufruf einer Grafcet-Quelldatei ist im STOP-Betrieb der Steuerung in OFFLINE und
ONLINE möglich. Im RUN-Betrieb der Steuerung ist der ONLINE-Wiederaufruf der Quelldateien hingegen unmöglich.
Das Wiedereinlesen der Quelldatei eines CHART-Moduls in ein XM-Modul und umgekehrt ist nicht möglich.
___________________________________________________________________________
6/11
C
___________________________________________________________________________
6.4
Zoom-Funktion Grafcet
Ausgehend vom ANZEIGE-Fenster können mit der Zoom-Funkton folgende Elemente gelesen, geschrieben oder modifiziert werden:
• die Erweiterung eines Makroschritts,
• die Weiterschaltbedingung einer Transition,
• die Aktionen eines Schritts.
Funktionspalette der Aktionen und Weiterschaltbedingungen
Vorgehensweise bei Anwendung der Zoom-Funktion Grafcet
Der Vorgang ist für Makroschritte, Transitionen oder Schritte gleich. Wenn sich das PG im Modus ZOOM GRAFCET befindet, ist der Zugriff auf die Modifizierung möglich.
Bearbeiten, <Strg> + Aktiviert den Zoom-Modus des Grafcet. Darin
Grafcet-Zoom <Bild abwärts> erscheint eine nicht programmierte Transition invers. Für die Ausführung des Grafcet wird sie als erfüllt betrachtet. Es erscheint dann ein
Cursor zur Markierung der Schritte oder
Transitionen, die "gezoomt" werden sollen.
Eine erneute Ausführung dieser Funktion führt zum Wechsel in den ANZEIGE-Modus. Das PG zeigt nun den Inhalt des durch den Cursor definierten Elements an (Erweiterung eines
Makroschritts, Inhalt einer Weiterschaltbedingung oder einer Aktion.
Eine erneute Betätigung dieser Taste läßt das
PG wieder in den Modus ZOOM GRAFCET
übergehen. Dieser Vorgang kann wiederholt werden, um so die verschiedenen Analyseebenen "hinabzugehen".
___________________________________________________________________________
6/12
Betriebsart Programmieren: Grafcet 6
___________________________________________________________________________
6.4-1 Zoom-Effekt auf Makroschritte
Der ZOOM-Modus ist aktiviert, und der Cursor ist auf einen Makroschritt positioniert.
<Leertaste> oder Zeigt die Makroschritterweiterung an.
<Strg>+<Bild abw.> Eine erneute Betätigung dieser Taste führt zur
Wiederholung dieser Aktion für jede der 64 hierarchischen Ebenen (64 aufeinanderfolgende
Makroschritte).
Mit diesem Verfahren kann auf einen leeren Makroschritt zur Programmierung seiner
Erweiterung zugegriffen werden (siehe Abschnitt 6.5).
C
6.4-2 Zoom-Effekt auf Transitionen
Der ZOOM-Modus ist aktiviert, und der Cursor ist auf eineTransition positioniert. Ist die
Weiterschaltbedingung noch nicht programmiert, muß die Programmiersprache definiert werden: TSX-Basic oder Kontaktplan.
Die Weiterschaltbedingung ist noch nicht programmiert
Die Schaltfläche KOP legt KOP als Programmiersprache für die Weiterschaltbedingung fest.
Die Schaltfläche TSX Basic legt TSX-Basic als Programmiersprache für die Weiterschaltbedingung fest.
<Leertaste> oder Ruft die Weiterschaltbedingung auf.
<Strg>+<Bild abw.>
Die Weiterschaltbedingung ist bereits programmiert
<Leertaste> oder Ruft die Weiterschaltbedingung auf.
<Strg>+<Bild abw.>
<Entf> Löscht die Weiterschaltbedingung.
___________________________________________________________________________
6/13
C
___________________________________________________________________________
6.4-3 Zoom-Effekt auf Schritte
Der ZOOM-Modus ist aktiviert, und der Cursor ist auf einen Schritt positioniert.
Wahl der Aktionsart
Die Schaltfläche Schritteingang aktiviert den ausgewählten Schritt.
Die Schaltfläche Schrittverarb. ermöglicht die Schrittverarbeitung.
Die Schaltfläche Schrittausgang deaktiviert den ausgewählten Schritt.
Eingabe einer Aktion
Die Schaltfläche KOP ermöglicht die Eingabe der Aktion in TSX-Basic.
Die Schaltfläche TSX Basic ermöglicht die Eingabe der Aktion in KOP.
<Leertaste> oder Ruft die Aktion auf und zeigt dann ein leeres
<Strg>+<Bild abw.> Modul an. Die Eingabe unterliegt den Syntaxregeln der gewählten Programmiersprache.
Dieser Vorgang kann auch durch Doppelklicken auf das zu modifizierende Element ausgeführt werden.
Lesen einer Aktion
Die Aktionsart ist vorher ausgewählt (und der Schritt schon programmiert):
<Leertaste> oder Ruft die Aktion auf. Dieser Vorgang kann auch
<Strg>+<Bild abw> durch Doppelklicken auf das zu modifizierende
Element ausgeführt werden.
Zuordnung einer Aktivitätszeit zu einem Schritt
Innerhalb der in der Konfiguration definierten Grenzen bietet das PG die Möglichkeit, einem durch den Cursor bestimmten Schritt eine Aktivitätszeit zuzuordnen.
XIV Erscheint nur, wenn mindestens eine Aktivitätszeit in der Konfiguration definiert wurde. Ermöglicht wahlweise dem Schritt eine Aktivitätszeit zuzuordnen oder nicht (das Flag XIV wird mit Hilfe eines Kontrollfeldes als "nicht vorhanden" oder "vorhanden" festgelegt).
Enthält ein Schritt keine Aktivitätszeit, so kann diese zwar gelesen werden, ihr aktueller
Wert bleibt jedoch -1.
___________________________________________________________________________
6/14
Betriebsart Programmieren: Grafcet 6
___________________________________________________________________________
6.5
Erstellen oder Modifizieren des Programms
6.5-1 Regeln der Eingabe
Die Eingabe eines neuen Programms oder die Modifizierung eines schon vorhandenen
Programms wird wie folgt durchgeführt:
• Definieren der Programmadresse (Task, Modul und Seite) des einzugebenden oder zu modifizierenden Programms, wodurch der Zugriff auf den ANZEIGE- Modus des Grafcet möglich wird.
• Aktivierung des Modus MODIFIZIEREN mit dem Menü Bearbeiten, Option Site
ändern oder <Strg><m>. Die angezeigte Seite kann dann modifiziert werden.
Die Änderung des Grafcet ist im OFFLINE- und ONLINE-Betrieb möglich. Sie ist jedoch nicht erlaubt im RUN-Betrieb der Steuerung, unabhängig vom verwendeten Prozessortyp.
C
<Entf>
<Eingabe>
<Leertaste>
Löscht das Element rechts vom Cursor.
Jede eingegebene Seite muß zur Kompilierung und Speicherung bestätigt werden. Das PG geht damit wieder in den ANZEIGE-Modus.
Ermöglicht das Modifizieren der Nummer eines
Schritts oder eines Makroschritts.
___________________________________________________________________________
6/15
C
___________________________________________________________________________
Bearbeitungsfenster des Grafcet
Das folgende Fenster (leere Seite) erscheint zur Eingabe eines neuen Programms.
Aktionsbereich Cursor Kommentarbereich
Funktionspalette zur Modifizierung
Der Cursor kann innerhalb des ganzen Fensters mit Hilfe der Maus oder der Tasten < ¢¢¢¢¢ >,
< ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¿ > und <
‹
> bewegt werden.
Mit den Tasten <Bild aufwärts> und <Bild abwärts> kann der Cursor im Fenster um mehrere Zeilen nach oben bzw. nach unten bewegt werden.
Die Taste <Pos 1> ermöglicht das Positionieren an den Anfang der aktuellen Seite
(Seite, auf der sich der Cursor befindet).
Die Eingabe erfolgt mit Hilfe der Tasten der Palette.
Hebt die Auswahl der verwendeten Funktionstaste auf.
___________________________________________________________________________
6/16
Betriebsart Programmieren: Grafcet 6
___________________________________________________________________________
Folgende Abläufe sind dann möglich:
• Grafcet oder Erweiterungen mit linearem
Ablauf (siehe Abschnitt 6.5-2).
• simultane Abläufe (siehe Abschnitt
6.5-3).
• Verzweigungen, die durch ihren Weg definiert sind. Zu ihrer Realisierung gibt es zwei Tasten:
Ablauf Transition ¿ Schritt,
1
Ablauf Schritt ¿ Transition.
2
Die Eingabe dieser Abläufe ist im
Abschnitt 6.5-5 beschrieben.
• Ziel- und Ursprungsverweise (siehe
Abschnitt 6.5-4).
12
13
14
15
10
11
8
9
16
17
18
19
6
7
4
5
2
3
0
1
0
MAST
52
1
0
1
10
11
12
13
14
20
M0
21
2
2
CHART
3
1
C
Die Eingabe eines zum Grafcet gehörenden Kommentars ist ebenfalls möglich (siehe
Abschnitt 6.5-6).
___________________________________________________________________________
6/17
___________________________________________________________________________
6.5-2 Eingabe einer linearen Sequenz
Das Verfahren der Eingabe ist sowohl für das CHART als auch für einen Makroschritt identisch.
Eingabe eines Schritts
Eingabe des grafischen Symbols und Zugriff zur Eingabe der Schrittnummer:
• mit dem Softkey <F3>, wenn die Nummer entspricht.
• durch die numerischen Tasten, wenn die Nummer nicht entspricht. Die neue Nummer muß mit <Eingabe> bestätigt werden.
C
Eingabe einer Transition
Eingabe des grafischen Symbols. Bei einem linearen Ablauf werden die
Transitionen direkt mit dem Softkey <F4> eingegeben.
Schnelle Eingabe eines linearen Ablaufs
Es ist möglich, einen linearen Ablauf zu programmieren, dessen
Schrittnummern aufsteigend numeriert sind.
Die Schrittnummer entspricht der Nummer des letzten modifizierten oder bestätigten Schritts plus eins, sofern diese frei ist, oder der letzten freien
Nummer.
Wenn die vorgeschlagene Nummer nicht passend ist, kann die gewünschte
Nummer eingegeben und mit <Eingabe> bestätigt werden.
Eingabe eines Makroschritts
Es wird wie bei der Eingabe eines Schritts verfahren, aber die Nummer des Makroschritts muß systematisch eingegeben und mit <Eingabe> bestätigt werden.
Eingabe des grafischen Symbols für einen monoaktiven Makroschritt.
Eingabe des grafischen Symbols für einen multiaktiven Makroschritt.
___________________________________________________________________________
6/18
Betriebsart Programmieren: Grafcet 6
___________________________________________________________________________
6.5-3 Eingabe simultaner Sequenzen
Bis auf die Wechselfolge Schritt - Transition - Schritt fordert das PG keine strenge
Reihenfolge bei der Eingabe.
Eingabe einer Transition von einem Schritt zu mehreren Schritten (Transition einer Simultanverzweigung).
Eingabe einer Transition von mehreren Schritten zu einem Schritt (Transition einer Simultanzusammenführung).
Eingabe einer Transition von mehreren Schritten zu mehreren Schritten.
Diese Taste erscheint nur, wenn sich der Cursor auf der Ebene einer
Simultanverzweigung oder -zusammenführung befindet. Er ermöglicht die Verlängerung der beiden Linien, die eine Verzweigung oder
Zusammenführung symbolisieren.
Löscht eine zu lang gewordene Verlängerung.
C
6.5-4 Eingabe eines Verweises
Ursprungsverweis
Der Ursprungsverweis kann auf den Zeilen 1, 4, 7, 10, 13, 16 und 19 eingegeben werden und schließt sich an einen Schritt an.
Eingabe des grafischen Symbols eines Ursprungsverweises und Zugriff auf die Eingabe der Nummer des Herkunftsschritts oder -makroschritts:
• mit dem Softkey <F1>, wenn die vorgeschlagene Nummer entspricht
(Nummer des zuletzt eingegebenen Schritts).
• durch die numerischen Tasten, wenn die vorgeschlagene Nummer nicht entspricht. Die neue Nummer muß mit <Eingabe> bestätigt werden.
M ermöglicht die Eingabe der Makroschrittnummer, die mit <Eingabe> bestätigt werden muß.
Zielverweis
Eingabe des grafischen Symbols eines Zielverweises. Das Verfahren zur Eingabe der Nummer ist identisch mit dem des Ursprungsverweises.
___________________________________________________________________________
6/19
C
___________________________________________________________________________
6.5-5 Ablaufwege
Mit den Ablaufwegen können die Verbindungen zwischen den Schritten und den
Transitionen oder Transitionen und Schritten nach oben und unten sowie nach rechts und links verlängert werden.
Das PG schlägt zwei Arten der Ablaufwege vor:
Ablaufweg Schritt - Transition
Es ist möglich:
• den Beginn einer Verzweigung nach links oder rechts zu setzen.
9
10
7
8
11
12
5
6
3
4
2
3
4
Ablaufweg
10
11
12
22
Ablaufweg
5
6
7
13
14
15
8
9
16
17
18
23
• den Ablaufweg zu einer Transition der Schrittzusammenführung in einer
2
Simultanverzweigung zu setzen..
15
16
17
45
Ablaufweg
Ablaufweg Transition - Schritt
Es ist möglich:
• das Ende einer Verzweigung entweder nach links oder rechts zu setzen.
2
11
3
12
4
60 73 13 43 58
5
14
6 15
7
Ablaufweg 74 16 44 Ablaufweg
8 17
9 18
• am Ende des Zyklus die Rückkehr zum Initialschritt oder eine Schrittwiederholung zu setzen.
9
0
10 19
1
9
11
2
12
3
13 20
4
10
14 Ablaufweg
5
15
Ablaufweg
6
16 21
7
11
17
18
___________________________________________________________________________
6/20
Betriebsart Programmieren: Grafcet 6
___________________________________________________________________________
Bedeutung der Softkeys
Die vorgeschlagenen Softkeys sind für die beiden Arten der Ablaufwege identisch und haben die gleiche Bedeutung.
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ >
< ¿ >< ‹ >
<Esc>
Ablaufweg Schritt - Transition: wird auf Transitionszeilen vom PG angezeigt.
Ablaufweg Transition - Schritt: wird auf Schrittzeilen vom PG angezeigt.
Ermöglichen Ablaufwege.
Dieser Ablaufweg kann mit der Maus ausgeführt werden. Jedes
Klicken führt zu einem Ablaufweg zwischen der letzten Position des
Cursors und der Position der Maus.
Ein Hinweispfeil signalisiert, welcher Ablaufweg beim Klicken auf die rechte Maustaste bestätigt wird.
Bewirkt den Abbruch des Arbeitsmodus und die Rückkehr in den
Modus MODIFIZIEREN. Wird gerade ein Ablauf eingegeben, wird dieser Ablauf insgesamt gelöscht.
Hinweis
Das Löschen eines Schritts führt zur Aufhebung des ganzen Ablaufweges nach diesem Schritt.
C
___________________________________________________________________________
6/21
C
___________________________________________________________________________
6.5-6 Eingabe von Kommentaren
Jeder Schritt- oder Transitionszeile kann ein Kommentar von 60 Zeichen zugeordnet werden.
<Leertaste> Ermöglicht die Eingabe oder Modifizierung einer Kommentarzeile.
<Eingabe>
<
<
¢¢¢¢¢ ><
‹
⁄⁄⁄⁄⁄ >
Bestätigt die Eingabe. Der Cursor wandert automatisch auf die nächste
Kommentarzeile.
Positionieren den Cursor auf die gewünschte Kommentarzeile.
Führt den Cursor zurück in den grafischen Bereich.
___________________________________________________________________________
6/22
Betriebsart Programmieren: Grafcet 6
___________________________________________________________________________
6.5-7 Bestätigen einer Seite
Vor dem Verlassen des Modus MODIFIZIEREN muß die gesamte Grafcet-Seite bestätigt werden.
Bearbeiten,
Bestätigen
<Strg>+<V> Kompiliert, im Modus MODIFIZIEREN, die
Grafcet-Seite.
Wenn die Grafcet-Seite nicht kohärent ist, zeigt das PG eine Fehlermeldung an, die den
Anwender auf die durchzuführenden Änderungen hinweist.
C
6.5-8 Modifizieren der Elemente einer Seite
Jedes Element einer Seite kann geändert werden, wenn sich das PG im Modus
MODIFIZIEREN befindet: Schritte, Makroschritte, Transitionen.
Die Änderungen werden erst nach der Bestätigung der Seite wirksam.
Modifizieren eines Schritts
Der Vorgang der Modifizierung ist identisch mit der Eingabe:
• Den Cursor auf den zu modifizierenden Schritt positionieren.
• Den Softkey betätigen, der dem gewünschten grafischen Symbol entspricht. Das vorherige grafische Symbol wird überschrieben.
• Die Schrittnummer eingeben und mit <Eingabe> bestätigen.
Modifikation einer Schrittnummer
• Den Cursor auf den zu modifizierenden Schritt positionieren.
• <Leertaste> drücken.
• Die Schrittnummer eingeben und mit <Eingabe> bestätigen.
Die Bestätigung der geänderten Schrittnummer (durch Bestätigung der Seite) führt zum Löschen:
• der zum Schritt gehörenden Aktionen, unabhängig davon, ob es sich um eine Schritteingangs-, Schritt- oder Schrittausgangsverarbeitung handelt.
• der Weiterschaltbedingung, die der vorgeschalteten Transition zugeordnet ist.
• der Weiterschaltbedingung, die der nachgeschalteten Transition zugeordnet ist, falls diese programmiert wurde.
___________________________________________________________________________
6/23
C
10
11
8
9
12
6
7
4
5
2
3
0
1
___________________________________________________________________________
Beispiel simultaner Schritteingangs- und Schrittausgangsverarbeitungen:
0
MAST
1
5
2
CHART
3 4
X M
5
Gelöschte Elemente
Änderung der
Schrittnummer
Dem Schritt zugeordnete
Aktionen
Transitionen zugeordnete
Weiterschaltbedingungen vorgeschaltet nachgeschaltet
6
7
8
26
27
Schritt 6
Schritt 7
Schritt 26
Schritt 27
JA
JA
JA
JA
T5 > 6 JA T6 > 7 JA
T6 > 7 JA T7 > 8 JA
T5 > 26NEIN T26 > 27 JA
T26 > 27 JA T27 > 8NEIN
Änderung eines Makroschritts
Es wird wie bei der Änderung eines Schritts verfahren.
• Ändern eines monoaktiven Makroschritts in einen multiaktiven Makroschritt oder umgekehrt ohne Änderung der Kennzeichnung:
Die den vorgeschalteten Transitionen zugeordneten Weiterschaltbedingungen und die Erweiterung des Makroschritts werden nicht geändert.
• Ändern der Makroschrittnummer:
Die den vor- und nachgeschalteten Transitionen zugeordneten Weiterschaltbedingungen werden gelöscht. Die Erweiterung des Makroschritts ist davon nicht betroffen, bleibt aber dem ursprünglichen Makroschritt zugeordnet.
• Ersetzen eines Makroschritts durch einen Schritt:
Der Vorgang entspricht der Änderung der Makroschrittnummer. Wird der ersetzte
Makroschritt nicht mehr verwendet, ist es ratsam, die dazugehörige Erweiterung zu löschen.
Änderung einer Transition
Es ist wie folgt zu verfahren:
• den Cursor vor die zu ändernde Transition setzen.
• Die Funktionstaste, die dem gewünschten grafischen Symbol entspricht, betätigen.
Das vorherige Symbol wird gelöscht.
Wurden die Schritte vor und nach der Transition nicht modifiziert, bleibt die Weiterschaltbedingung dieser Transition erhalten.
Es ist auch möglich, ohne die Weiterschaltbedingung zu ändern, eine Verzweigung sowie eine Zusammenführung einzugeben.
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6/24
Betriebsart Programmieren: Grafcet 6
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Änderung eines Verweises
Die Nummer des Ursprungs- oder Zielverweises sowie die Speicheradresse der
Weiterschaltbedingung wird in diesem Fall geändert. Die gelöschte Weiterschaltbedingung muß erneut eingegeben werden.
Rückkehr zur Ursprungsseite
Bearbeiten,
Abbrechen
<Eingabe> oder Bestätigt die modifizierte Seite.
<Strg>+<V>
<Esc> Annulliert aller Modifikationen und ermöglicht die
Rückkehr zur ursprünglichen Seite (vor der
Änderung).
C
6.5-9 Löschen eines Moduls, einer Seite, eines Elements
Löschen eines Moduls
Das Löschen erfolgt aus dem Fenster PROGRAMMNAVIGATOR heraus, in dem das zu löschende Modul ausgewählt werden kann. Die Navigation zur Auswahl einer Task und ihrer Elemente erfolgt über die Tasten < ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ > zur Auswahl des gewünschten
Elements und die Tasten < ¿ >< ‹ > zum Wechsel der Auswahlspalte.
Modul leeren Löscht, nach Bestätigung, das ausgewählte Modul.
Dieser Vorgang hat auch das Löschen der Makroschritt-Erweiterung zur Folge.
Achtung
Ein Programmodul (Task/Modul), das ein schreibgeschütztes Basismodul enthält, kann nicht gelöscht werden.
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6/25
C
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Löschen einer Seite
Das Löschen einer Seite erfolgt im Modus ANZEIGE.
Es gibt zwei Möglichkeiten:
• Das Grafcet bzw. die Grafcets befinden sich vollständig auf der zu löschenden Seite.
<Entf> Löscht, nach Bestätigung, die ausgewählte Seite.
• Das Grafcet ist auf zwei oder mehrere Seiten innerhalb des gleichen Moduls verteilt.
Das PG überprüft in diesem Fall die Kohärenz der Verweise. Wird eine Inkohärenz entdeckt, kann das Modul erst nach Durchführung der notwendigen Modifikationen verlassen werden. Nach Durchführung der Änderungen ist die Löschung möglich.
Anmerkung
Die Seiten wurden während der Konfiguration definiert. Eine Seite löschen bedeutet, daß nur der Inhalt gelöscht wird. Die Seite bleibt erhalten und kann neu programmiert werden.
Löschen eines Elements
Wenn sich das PG im Modus MODIFIZIEREN befindet, kann ein einzelnes Element auf einer Seite geöscht werden:
• ein Schritt,
• ein Makroschritt,
• eine Transition,
• ein Ablaufweg.
Unabhängig vom Element ist zunächst der Cursor vor das zu löschende Element zu setzen.
<Entf>
<Esc>
Löscht dann das Element.
Annulliert das Löschen des bzw. der Elemente und bewirkt die Rückkehr in den Modus ANZEIGE.
Die Löschung eines Schritts hat zur Folge:
• die Löschung der Transition oder des Ablaufwegs nach dem Schritt,
• die Löschung der zum Schritt gehörenden Aktionen.
Wird ein Makroschritt gelöscht, so werden die nachfolgenden Transitionen ebenfalls aufgehoben. Die Erweiterung des Makroschritts bleibt jedoch erhalten und kann anderweitig verwendet werden. Die Löschung eines Makroschritts mit seiner Erweiterung wurde bereits beschrieben.
Zur Löschung einer Transition, eines Ablaufweges oder eines Verweises muß der
Cursor auf die Verbindungslinie Schritt - Transition gesetzt werden. In allen drei Fällen wird die zugeordnete Weiterschaltbedingung gelöscht.
Ist das Ablaufschema sehr komplex, überprüft das PG den Zusammenhang der einzelnen, nicht gelöschten Ablaufwege, die mit den gelöschten Wegen eine Verbindung hatten.
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6/26
Betriebsart Programmieren: Grafcet 6
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6.6
Mehrfachauswahl
6.6-1 Beschreibung
Die Mehrfachauswahl ermöglicht das gleichzeitige Verschieben, Löschen oder Kopieren mehrerer grafischer Elemente auf einer Seite.
Es gibt zwei Möglichkeiten, eine Mehrfachauswahl zu treffen (durch einen grünen
Rahmen begrenzt):
TASTATUR:
Den Modus Mehrfachauswahl über das Menü Bearbeiten, Option Objekte wählen aktivieren. Die Positionierungstasten < ¿ >, < ‹ >, <⁄>, <¢> ermöglichen das horizontale und vertikale Vergrößern des Ausschnitts, ausgehend von der Cursorposition. Nach dem Festlegen des Bereichs der Mehrfachauswahl ist dieser mit <Eingabe> zu bestätigen.
Der Ausschnitt kann maximal auf die Größe eines Fensters des PG vergrößert werden.
Er umfaßt nicht den etwaigen Kommentar.
MAUS:
Bei gedrückter rechter Maustaste den Bereich der Mehrfachauswahl festlegen. Mit dem
Loslassen der Maustaste wird die Auswahl.bestätigt
C
6.6-2 Verschieben der grafischen Elemente
Im Modus MODIFIZIEREN können ein oder mehrere grafische Elemente
(Mehrfachauswahl) auf derselben Seite verschoben werden.
TASTATUR:
Die Positionierungstasten < ¿ ><
‹
> verschieben die Auswahl horizontal.
Die Positionierungstasten < ⁄⁄⁄⁄⁄ >< ¢¢¢¢¢ > verschieben die Auswahl vertikal.
MAUS:
Nach erfolgter Auswahl der Gruppe der zu verschiebenden Objekte in das Innere des grünen Rahmens klicken und diesen mit gedrückter Maustaste auf die Zielposition ziehen. Beim Loslassen der Maustaste wird die Verschiebung der grafischen Objekte wirksam.
Hinweis
Einige grafische Elemente sind an bestimmten Positionen nicht zulässig.
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6/27
C
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6.6-3 Löschen grafischer Elemente
Zunächst müssen die zu löschenden Elemente ausgewählt werden.
<Entf> Löscht die grafischen Elemente im Fenster.
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6/28
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Editor: Kontaktplan Kapitel 7
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Kapitel Seite
7.1 Änderungen gegenüber der Version V52 7/2
7.2 Auswahl der Task und des Moduls 7/3
7.2-1 Wahl der Programmadresse 7/3
7.2-2 Fenster zur Modulauswahl 7/4
7.4 Zoom-Funktion in Kontaktplan 7/12
7.4-1 Zoom-Effekt auf Funktionsbausteine 7/12
7.4-2 Zoom-Effekt auf einen OFB 7/13
7.4-3 Zoom-Effekt auf eine CALL-Anweisung 7/13
7.5 Erstellen oder Modifizieren des Programms 7/14
7.5-2 Eingabe und Modifikation eines Labels 7/15
7.5-3 Eingabe und Modifikation eines Kommentars 7/15
7.5-4 Eingabe der grafischen Elemente des Programmblocks 7/16
7.5-5 Eingabe oder Modifikation eines Funktionsbausteins 7/17
7.5-6 Eingabe oder Modifikation der Vergleicher- oder
7.5-7 Eingabe oder Modifikation eines OFB 7/19
7.5-8 Diagnose eines Programmblocks 7/21
7.5-9 Modifikation eines Elements in einem Programmblock 7/22
7.5-10 Bestätigung eines Programmblocks 7/23
7.5-11 Löschen eines Moduls oder eines Programmblocks 7/23
7.5.12 Duplizieren von Programmblöcken 7/24
7.5-13 Mehrfachauswahl von Programmblöcken 7/26
7.6 Mehrfachauswahl von Objekten 7/27
7.6-2 Verschieben grafischer Elemente 7/28
7.6-3 Duplizieren grafischer Elemente 7/29
7.6-4 Löschen grafischer Elemente 7/30
7.6-5 Annullierungsfunktion 7/30
7.7 Suchen der Programmadressen einer Variablen 7/31
7/1
D
D
___________________________________________________________________________
7.1
Änderungen gegenüber der Version V52
Zugriff auf den Kontaktplan-Editor über die Tastatur:
- Den Programmnavigator durch Betätigen der Taste <Alt>+<F1> aktivieren.
- Mehrmals <Tab> drücken, um den Fokus auf die Spalte Task zu positionieren.
- Eine Task mit den Tasten zur vertikalen Positionierung auswählen.
- Ein Modul, dann ein Label mit den Positionierungstasten auswählen.
- Den Fokus auf die Spalte Task positionieren, und die Auswahl der Programmadresse mit <Eingabe> bestätigen.
Zugriff auf den Kontaktplan-Editor über die Maus:
- Den Programmnavigator durch Klicken auf das Programm-Sinnbild in der
Funktionsleiste des Hauptfensters aktivieren.
- Die Programmadresse durch direktes Klicken auf die gewünschte Task, das Modul und Label auswählen.
- Die Auswahl durch Doppelklicken auf die ausgewählte Task bestätigen.
• Zum Eingeben, Modifizieren oder Löschen eines Labels oder eines Kommentars mit der Maus in den Label- oder Kommentarbereich klicken, die Eingabe vornehmen.
Zum Bestätigen der Eingabe <Eingabe> drücken oder auf das Sinnbild Bestätigen in der Funktionsleiste klicken.
• Es ist möglich, ganze Programmblöcke oder Teile davon zu kopieren, einzufügen, auszuschneiden und zu verschieben (Drag and Drop, Ziehen).
• Das Einfügen kann in demselben oder einem anderen Programmblock erfolgen.
• Kontextmenüs: Menüs, die nach dem Klicken mit der rechten Maustaste in das Editor-
Fenster angezeigt werden. Sie ermöglichen einen schnelleren Zugriff auf die gebräuchlichsten Aktionen.
Positionieren des Cursors:
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ >
< ¿ ><
‹
>
Ermöglichen das Bewegen des Cursors.
<Strg>+
< ¿ >< ‹
<Strg>+
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ >
Positioniert den Cursor auf die letzte oder erste Spalte des Programmblocks.
Positioniert den Cursor auf den nächsten oder vorigen Programmblock.
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7/2
Editor: Kontaktplan 7
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7.2
Auswahl der Task und des Moduls
7.2-1 Wahl der Programmadresse
Vor der Anzeige eines schon vorhandenen oder der Eingabe eines neuen Programms muß die Programmadresse definiert werden (Wahl von Task, Modul, Programmblock).
Das Fenster PROGRAMMNAVIGATOR bildet das Eingangsfenster der Betriebsart
PROGRAMMIEREN. Es wird über das Menü Tools, Option Programm oder <Alt>
+<F1> aufgerufen. Dieses Fenster wird standardmäßig beim Starten der Applikation angezeigt.
Die Navigation zur Auswahl einer Task und ihrer Elemente erfolgt über die Tasten < ⁄⁄⁄⁄⁄ >,
< ¢¢¢¢¢ > zur Auswahl des gewünschten Elements und die Tasten < ‹ >, < ¿ > zum Wechsel der Auswahlspalte.
Wahl der Task
• MAST: Mastertask,
• IT: Interrupttask, wenn diese konfiguriert wurde,
• FAST: Fasttask, wenn diese konfiguriert wurde,
• AUX0 bis AUX3: Hilfstasks 0 bis 3, wenn diese konfiguriert wurden und wenn der Prozessortyp diese Hilfstasks zuläßt.
Wahl des Moduls
• MAIN: Hauptprogramm,
• SR...: Unterprogramm.
Die Indexzunge Module rechts am Notizbuch ermöglicht den Zugriff auf das Fenster zur
Auswahl der Module. In diesem Fenster werden die Basis- und Makromodule der
Applikation ausgewählt (siehe Abschnitt 7.2-2).
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7/3
D
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Wahl des Programmblocks
Die Gruppe Verschieben ermöglicht den direkten Zugriff auf einen Programmblock durch die Eingabe der Nummer seines Labels.
Mit diesem Vorgang ist es auch möglich, einen Programmblock aufzurufen, der nicht durch einen Label adressiert ist, wenn innerhalb des Moduls ein Programmblock mit einem Label vorhanden ist.
Beispiel: Ein Programmblock ohne Label, der 7 Zeilen hinter dem Programmblock mit dem Label L38 und 2 Programmblöcke vor dem Programmblock L61 liegt, kann mit dem Label L38+7 oder L61-2 aufgerufen werden.
1 2
3
D
1 Das erste Feld ermöglicht die Eingabe der Bezeichnung des Labels (z.B.: L38,
L38+7, TOP,…)
2 Über die Pfeile kann die Verschiebung erhöht oder verringert werden.
3
Das zweite Feld ermöglicht die Eingabe der Verschiebung, die mit dem im ersten
Feld eingegebenen Label verbunden ist (z.B.:+12, -15,…)
TOP ruft den ersten Programmblock im gewählten Modul auf.
BOTTOM ruft den letzten Programmblock im gewählten Modul auf.
Ist der aufgerufene Programmblock innerhalb des Moduls nicht vorhanden, ermöglicht das PG eine erneute Eingabe der Labelnummer.
Öffnen Öffnet den gewählten Programmblock.
Es bieten sich zwei Möglichkeiten:
1 - Das Modul ist noch leer:
Ein Dialogfeld zur Auswahl der Sprache wird angezeigt. Die Wahl KOP bewirkt den
Aufruf des Kontakplan-Editors.
2 - Das Modul ist schon programmiert:
Das Modul kann Zeile für Zeile gelesen werden (siehe Abschnitt 7.3).
7.2-2 Fenster zur Modulauswahl
Dieses Fenster bietet dieselben Funktionen wie bei der Grafcet-Sprache (siehe
Abschnitt 6.2-2).
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7/4
Editor: Kontaktplan 7
___________________________________________________________________________
7.3
Lesen des Programms
7.3-1 Lesen eines Moduls
Fenster zur Anzeige der Kontaktpläne
Dieses Fenster erscheint nach Bestätigung der Auswahl im Fenster PROGRAMM-
NAVIGATOR. Darin kann das Programm angezeigt werden.
Auf eine in Kontaktplan programmierte Aktion wird aus dem Zoom-Modus von Grafcet heraus über <Leertaste> zugegriffen (siehe Abschnitt 7.4).
Menüleiste
Label-Bereich
Funktionsleiste
Kommentarbereich
Funktionspalette
D
Testbereich Aktionsbereich
Stromschienen
Direkter Zugriff auf einen Programmblock
Bearbeiten,
Gehe zu
<Strg>+<Pos 1> Zeigt den ersten Programmblock des Moduls an.
<Strg>+<Ende> Zeigt den letzten Programmblock des Moduls an.
<Bild aufwärts> sowie eine Aktion auf die Cursor der
<Bild abwärts> Rolleisten ermöglicht das Positionieren im
Programm.
<Strg>+<A> Ermöglicht das Positionieren auf:
• einen mit einem Label versehenen Programmblock (Beispiel: L24),
• einen Programmblock ohne Label, bezogen auf einen vorhandenen Label (Beispiel: L12+5).
<Eingabe>
<Esc>
Bestätigt die Eingabe des Labels.
Annulliert die Eingabe.
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7/5
D
___________________________________________________________________________
7.3-2 Menüleiste
Menü DATEI:
Öffnen
Speichern
Schließen
Schließen
Zeigt ein Dialogfeld zur Auswahl der wiederaufzurufenden Datei an.
Ermöglicht das Archivieren des aktuellen Kontaktplan-Moduls in einer "Quelldatei" auf der Festplatte.
Rückkehr zur vorherigen Zoom-Ebene.
Verlassen des Modus KONTAKTPLAN.
Menü BEARBEITEN:
Rückgängig Annulliert die letzten Änderungen des Programmblocks.
Wiederholen Stellt die annullierten Änderungen wieder her.
Ausschneiden Löscht den ausgewählten Programmblock und kopiert ihn in den
Zwischenspeicher.
Kopieren
Einfügen
Kopiert den ausgewählten Programmblock in den Zwischenspeicher.
Löschen
Netzwerk einfügen
Ändern
Stellt den in den Zwischenspeicher kopierten Programmblock wieder her.
Löscht das oder die ausgewählten Elemente.
Ermöglicht das Einfügen eines Programmblocks.
Wechsel in den Modus MODIFIZIEREN.
Bestätigen
Abbrechen
Netzwerk symbolisieren
Wählen
¿ Netzwerk
¿ Objekt
Zoom
Gehe zu
Bestätigt die vorgenommenen Modifzierungen.
Kehrt zur vorherigen Version zurück.
Zugriff auf die Eingabe der Symbole.
Ermöglicht die Auswahl: eines Programmblocks, eines grafischen Elements.
Ermöglicht den Zugriff auf den Inhalt eines Funktionsbausteins oder eines Unterprogramms.
Ermöglicht das Positionieren auf einen mit einem Label versehenen
Satz.
Menü ANSICHT:
Variablen Wechsel in den Anzeigemodus VARIABLEN.
Symbole Wechsel in den Anzeigemodus SYMBOLE.
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7/6
Editor: Kontaktplan 7
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Menü TOOLS:
Animieren
Einfrieren
Startet die Animation des angezeigten Fensters.
Friert die Animation des angezeigten Fensters ein.
Querverweise Ermöglicht den Zugriff auf die Querverweise.
OFB
Programmkommentar bearbeiten
Symbole bearbeiten
Zugriff auf die in der Applikation konfigurierten OFBs.
Zugriff auf den Programmkommentar der Kontaktplan-Seite.
Zugriff auf die Liste der Symbole.
Menü OPTIONEN:
Funktionsleiste Blendet die Funktionsleiste ein oder aus.
Als Symbol anzeigen
Blendet die Leiste zur Eingabe der Variablen, Symbole und
Kommentare ein oder aus.
Hilfefenster ausblenden
Unterdrückt die Anzeige der Hilfefenster der Funktionsleiste.
Menü PROZESSOR:
Run
Stop
Startet die Ausführung des Programms.
Stoppt die Ausführung des Programms.
Menü DEBUG:
Task starten Startet oder stoppt die Ausführung der Task.
Überwachte Task Wählt die auszuführende und zu überwachende Task aus.
Haltpunkte
¿ Setzen
¿ Entfernen
¿ Ansehen
Weiter
Positioniert den Haltepunkt auf das im vordefinierten Fenster angezeigte Programmelement .
Löscht den Haltepunkt.
Zeigt die Stelle an, an der der Haltepunkt definiert worden ist.
Bewirkt die Ausführung eines Zyklus der Task.
Schritt-für-Schritt Bewirkt die Ausführung des nächsten Elements.
Letzter Halt Zeigt das zuletzt ausgeführte Element an.
Datenmodus Wechsel in den Modus DATEN.
Datenmodus Wechsel in den Modus DATEN IN LEISTE.
in Leiste
D
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7/7
___________________________________________________________________________
Menü NAVIGATOR:
Symbolisierungsfenster
Zugriff auf das Symbolisierungsfenster in einer Leiste.
Datenfenster Zugriff auf das Datenfenster in einer Leiste.
Navigator Zugriff auf das Notizbuch des Programmnavigators.
Fenster 1…6 Wechsel von einem vordefinierten Fenster zum anderen.
D
7.3-3 Kontextmenü
Dieses Menü wird nach dem Klicken mit der rechten Maustaste angezeigt.
Es enthält folgende Optionen (zu deren Beschreibung siehe Abschnitt 7.3-2):
- Schließen,
- Schließen,
- Rückgängig,
- Wiederholen,
- Ausschneiden,
- Kopieren,
- Einfügen,
- Löschen,
- Netzwerk einfügen,
- Ändern,
- Bestätigen,
- Abbrechen,
- Netzwerk wählen,
- Objekte wählen,
- Gehe zu.
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7/8
Editor: Kontaktplan 7
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7.3-4 Funktionsleiste
Diese Funktionsleiste hat die Aufgabe, im Modus Kontaktplan einen schnelleren Zugriff auf die wichtigsten Funktionen der Menüleiste zu ermöglichchen.
Definition der Schaltflächen der Funktionsleiste:
Debug
¿
Letzter Halt
Debug
¿
Weiter
Debug
¿
Schritt-für-Schritt
Debug
¿
Haltepunkt
Prozessor
¿
Stop
Prozessor
¿
Run
Navigator
¿
Navigator
Bearbeiten
¿
Bestätigen
Bearbeiten
¿
Ändern
Bearbeiten
¿
Netzwerk einfügen
Bearbeiten
¿
Zoom
Bearbeiten
¿
Wiederholen
Bearbeiten
¿
Rückgängig
Bearbeiten
¿
Einfügen
Bearbeiten
¿
Kopieren
Bearbeiten
¿
Ausschneiden
Datei
¿
Speichern
Datei
¿
Öffnen
D
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7/9
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7.3-5 Archivierung und Wiederaufruf eines Kontaktplans
Archivierung
Datei,
Speichern
<Strg>+<E>
Das folgende Fenster wird angezeigt:
Archiviert das aktuelle Kontaktplan-Modul in eine Quelldatei auf der Platte. Diese Datei xxx.LAD, gesichert im Verzeichnis PL7_3\MOD, ermöglicht die Wiederverwendung des Moduls in einer anderen Applikation und dessen
Integrierung in eine Moduldatenbank.
D
Im Eingabefeld kann der Dateiname eingegeben werden.
Die Taste Verzeichnis ermöglicht den Zugriff auf die Liste aller Dateien im Sicherungsverzeichnis.
Die Schaltfläche Aktuelles Netzwerk speichert den aktuellen Programmblock (der den den
Cursor enthält).
Die Schaltfläche Auswahl speichert die ausgewählten Programmblöcke (weiter unten in diesem Kapitel wird die Auswahl mehrerer Programmblöcke beschrieben).
Die Schaltfläche Von ermöglicht die Auswahl einer zu speichernden Seite.
Das Kontrollfeld OBC-Datei ermöglicht das Archivieren des Moduls in Kontaktplan mit oder ohne den internen OFB-Konstanten. Ist diese Option aktiviert, wird für jeden OFB des Moduls, der interne Konstanten aufweist, eine Datei <Name_OFB>.OBC erstellt.
Außerdem ermöglicht eine Datei xxx.OBM (mit dem gleichen Namen wie die Datei xxx.LAD) den Zugriff auf die Liste aller OFBs, für die eine Datei .OBC erstellt worden ist.
Hilfe Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
<Tab>
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ >
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe auf eine andere.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
<Leertaste> Aktiviert/deaktiviert Schaltflächen und Kontrollfelder.
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7/10
Editor: Kontaktplan 7
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Wiederaufruf
Datei,
Öffnen
Ruft eine Quelldatei in den RAM-Arbeitsspeicherdes PGs auf.
Das folgende Fenster wird angezeigt:
Das Eingabefeld ermöglicht die Definition des Dateinamens.
Die Dateiliste ermöglicht die Auswahl einer wiederaufzurufenden Datei aus denen des aktuellen Verzeichnisses.
Die Schaltflächen AUTO und MANU definieren den Modus des Wiederaufrufs:
AUTO: Globaler Wiederaufruf, Halt nur bei einem Fehler.
MANU: Manueller Wiederaufruf, Bestätigung nach jedem gelesenen Element.
Archiv
Station
Ok
Ordnet den globalen Archivierungsnamen (PL7_3) als Dateinamen zu.
Ordnet den Namen der aktuellen Station als Dateinamen zu.
Abbrechen
Speichert die Auswahl und startet den Wiederaufruf der ausgewählten
Datei.
Annulliert die Auswahl und schließt das Dialogfenster, ohne eine
Aktion auszulösen.
Hilfe
<Tab>
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ >
< ¿ >< ‹ >
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ >
Ruft die Online-Hilfe auf.
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe zu einer anderen.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
Ermöglicht das Positionieren in der Liste.
Hinweis
Weitere Informationen über die Modularfunktionen V5 befinden sich in Kapitel 15, Anhang.
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7/11
D
___________________________________________________________________________
7.4
Zoom-Funktion in Kontaktplan
Die Zoom-Funktion in Kontaktplan ermöglicht, ausgehend vom Fenster ANZEIGE, den
Zugriff auf den Inhalt:
• eines Funktionsbausteins,
• eines Operationsbausteins, der den Aufruf eines OFB enthält (EXEC),
• eines Unterprogramms, das mit der Anweisung CALL aufgerufen wird.
Anwendung der Zoom-Funktion
Bearbeiten,
Zoom
<Strg>+ Aktiviert den ZOOM-Modus des ausgewählten
<Bild abwärts> Elements.
D
7.4-1 Zoom-Effekt auf Funktionsbausteine
Zum Lesen des Inhalts eines Funktionsbausteins den Cursor auf den Funktionsbaustein positionieren und den ZOOM-Modus ausgehend vom Modus ANZEIGE des Editors aktivieren (<Strg>+<Bild abwärts>).
Ok Rückkehr zum aufrufenden Fenster unter Berücksichtigung der eventuellen Änderungen der Konfigurationsparameter des Bausteins.
Abbrechen Rückkehr zum aufrufenden Fenster, wobei die Konfiguration unverändert bestehen bleibt.
<Tab>
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ >
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe zu einer anderen.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
Näheres zur Vorgehensweise bei der Modifizierung von Parametern der Liste (Schaltfläche Anwenden) ist Abschnitt 3.13 zu entnehmen.
Rückgängig Ermöglicht das Rücksetzen der Daten der Seite des Notizbuches in deren Zustand bei der Auswahl der Seite
Hilfe Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
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7/12
Editor: Kontaktplan 7
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7.4-2 Zoom-Effekt auf einen OFB
Zum Lesen des Inhalts eines OFB den ausgehend vom ANZEIGE-Modus des Editors den Cursor auf den Operationsbaustein positionieren, der die EXEC-Anweisung des
OFB enthält, und den ZOOM-Modus aktivieren (<Strg>+<Bild abwärts>).
Bearbeiten,
Konstanten
Datei,
Beenden
<Eingabe>
Ermöglicht den Zugriff auf die internen
Konstanten des OFB.
Rückkehr zum aufrufenden Fenster.
7.4-3 Zoom-Effekt auf eine CALL-Anweisung
Zum Zugriff auf ein Unterprogramm ausgehend vom Modus ANZEIGE des Editors den
Cursor auf die entsprechende CALL-Anweisung positionieren und den ZOOM-Modus aktivieren (<Strg>+<Bild abwärts>).
Wenn das Unterprogramm noch nicht programmiert ist, ermöglicht das PG die Auswahl der Sprache, in der es eingegeben werden soll.
Datei,
Schließen
Menu,
Beenden
<Strg>+
<Bild aufwärts>
Steigt eine Zoom-Ebene weiter hoch.
Rückkehr zur ersten Zoom-Ebene.
D
___________________________________________________________________________
7/13
D
___________________________________________________________________________
7.5
Erstellen oder Modifizieren des Programms
7.5-1 Regeln der Eingabe
Die in diesem Abschnitt beschriebenen Vorgänge der Erstellung oder Änderung eines
Programmblocks erfolgen im Modus MODIFIZIEREN.
Modifizieren eines Programms ausgehend vom Modus ANZEIGE
• Das Modul ist zu modifizieren:
Bearbeiten,
Ändern
Ermöglicht den Zugriff auf den Modus MODIFIZIEREN des angezeigten
Programmblocks. Dieser Vorgang kann auch durch Doppelklicken in den zu ändernden Programmblock ausgeführt werden.
Ist der Zugriff auf die Modifizierung zugelassen, wird der Programmblock in roter Farbe angezeigt.
• Das Modul ist zu löschen:
Datei,
Beenden
Schließt den Editor und bewirkt die Rückkehr zum Notizbuch des
PROGRAMMNAVIGATORS.
Modul leeren
Löscht den Inhalt des ausgewählten Moduls.
Erstellen eines Programms ausgehend vom Modus ANZEIGE
Das ausgewählte Modul enthält keine in Kontaktplan programmierten Programmblöcke.
Ein neuer Programmblock wird automatisch eingefügt.
Der Zugriff zum Schreiben des Programms erfolgt über:
• die Menüleiste, Menü Bearbeiten, Option Netzwerk einfügen oder Ändern.
Das PG wechselt in den Modus EINFÜGEN, und die zwei Stromschienen werden fett angezeigt. Das PG erzwingt keine bestimmte Reihenfolge bei der Eingabe der verschiedenen Elemente.
Zum Einfügen eines Programmblocks am Ende des Moduls muß der Einfügepunkt auf die Programmendemarke positioniert werden.
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7/14
Editor: Kontaktplan 7
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7.5-2 Eingabe und Modifikation eines Labels
Die Vergabe eines Labels ist nicht zwingend vorgeschrieben. Der Cursor ist auf den
Labelbereich zu positionieren. Das Doppelklicken auf diesen Bereich oder das Betätigen der <Leertaste> ermöglicht die Eingabe eines Labels oder das Modifizieren eines vorhandenen Labels. <Eingabe> bestätigt die Eingabe.
Löschen eines Labels
Den Cursor auf den Label positionieren:
Bearbeiten,
Löschen
<Entf> Löscht den Label.
7.5-3 Eingabe und Modifikation eines Kommentars
Die Eingabe eines einem Programmblock zugeordneten Kommentars ist freigestellt.
Der Cursor ist auf den Kommentarbereich zu positionieren.
Ein Kommentar kann aus maximal 222 Zeichen bestehen und erscheint nach der
Bestätigung dreizeilig oben im Fenster.
Doppelklicken auf den Kommentarbereich oder das Betätigen der <Leertaste> ermöglicht die Eingabe eines Kommentars oder das Modifizieren eines vorhandenen Kommentars.
<Eingabe> bestätigt die Eingabe.
<Umsch.> +
<Eingabe>
Bewirkt einen Zeilenwechsel.
D
Anmerkungen
• Belegt der Programmblock alle 7 Zeilen des Fensters, kann ohne Modifizierung des Programmblocks (Löschen einer Zeile) kein Kommentar eingegeben werden.
• Belegt der Programmblock weniger als 7 Zeilen, bewirkt die Eingabe eines
Kommentars die Verschiebung des gesamten Programmblocks nach unten, wenn die erste Zeile benutzt wird, oder das Zusammenschieben des Programmblocks auf 6 Zeilen, wenn dieser das ganze Fenster belegt.
Löschen eines Kommentars
Den Cursor auf den Kommentarbereich positionieren.
Bearbeiten,
Löschen
<Entf> Löscht den Kommentar.
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7/15
D
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7.5-4 Eingabe der grafischen Elemente des Programmblocks
Allgemeines
Die Eingabe (Erstellen oder Modifizierung) der grafischen Elemente erfolgt über die
Tastatur oder mit Hilfe der Maus.
TASTATUR:
• Den Cursor auf den Bereich positionieren, in dem das Element erstellt werden soll.
• Das zu erstellende Objekt mit Hilfe der angezeigten Softkeys aus der Palette auswählen.
• Das zugeordnete Bitobjekt/Symbol eingeben (falls nötig), mit <Eingabe> bestätigen.
MAUS:
• In der Palette auf das gewünschte grafische Objekt klicken.
• Auf den Bereich klicken, in dem das Element erstellt werden soll.
• Das zugeordnete Bitobjekt /Symbol eingeben (falls nötig), mit <Eingabe> bestätigen.
Eingabe eines Kontakts
Beschreibung der den grafischen Elementen zugeordneten Softkeys:
Schließerfunktion
Öffnerfunktion
Steigende Flanke
Fallende Flanke
Hinweis
Wenn das dem grafischen Element zugeordnete Bitobjekt oder Symbol länger ist als das Eingabefeld, wird es teilweise angezeigt, und ein Anführungszeichen kennzeichnet die Abkürzung.
Eingabe einer Abschlußoperation
Die Eingabe einer Abschlußoperation ist nur im Aktionsbereich möglich.
Beschreibung der den grafischen Elementen zugeordneten Softkeys:
Direkte Ansteuerung.
Sprungbefehl (JUMP).
Inverse Ansteuerung.
Unterprogrammaufruf (CALL).
Setzbefehl.
Programmierung der Weiterschaltbedingung einer Transition.
Rücksetzbefehl.
Für eine Abschlußoperation "JUMP" in einen anderen Programmblock ist der entsprechende Label einzugeben (z.B. L115). Für eine Abschlußoperation "CALL" ist die Nummer des Unterprogramms einzugeben (z.B. SR5).
Hinweis
Ist das einer Abschlußoperation zugeordnete Bitobjekt oder Symbol länger als das Eingabefeld, wird dieses teilweise angezeigt, und ein Anführungszeichen kennzeichnet die Abkürzung .
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7/16
Editor: Kontaktplan 7
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Eingabe einer Verbindung
Beschreibung der den grafischen Elementen zugeordneten Softkeys:
Eingabe einer horizontalen
Verbindung.
Direkte Eingabe einer horizontalen
Verbindung von der Position des
Cursors in den Aktionsbereich.
Eingabe einer vertikalen Verbindung.
Die Linie wird nach unten gezeichnet.
Löschen einer vertikalen Verbindung.
Die Linie wird nach unten gezeichnet.
7.5-5 Eingabe oder Modifikation eines Funktionsbausteins
Die Eingabe der Funktionsbausteine (Zeitfunktionen, Register, Monoflops, Zählfunktionen), Dialog- und Controlbausteine ist nur möglich, wenn sie konfiguriert sind.
Die Eingabe erfolgt in zwei Schritten:
• Eingabe des grafischen Elements,
• Eingabe der Nummer oder des Symbols. <Eingabe> bestätigt die Eingabe und führt zur Anzeige der Parameter des Bausteins (Standardwerte, wenn sie nicht modifiziert wurden). <Esc> annulliert die Auswahl.
Timer
Monoflop
Zähler
Register
Dialog
Control
Eingabe einer Zeitfunktion.
Eingabe eines Monoflops.
Eingabe einer Zählfunktion.
Eingabe eines Registers LIFO oder FIFO.
Eingabe eines Dialogbausteins.
Eingabe einer Controlfunktion.
Modifikation der Parameter
(Siehe Abschnitt 7.4-1 - Zoom-Effekt auf Funktionsbausteine).
D
Hinweis
Die Änderung der Konfigurationsparameter im ONLINE-Betrieb wird nur wirksam, wenn das
Systembit SY0 auf 1 gestzt wurde.
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7/17
D
___________________________________________________________________________
7.5-6 Eingabe oder Modifikation der Vergleicher- oder Operationsbausteine
Vertikaler Vergleicher
Dieser Baustein wird ohne Numerierung im Testbereich eingegeben.
Eingabe des grafischen Elements. Das PG erwartet dann die Eingabe von zwei durch ein Leerzeichen getrennten Operanden. Nach Bestätigung durch <Eingabe> werden diese in zwei Fensters invers im
Baustein angezeigt.
Der erste Operand kann nur ein internes Wort Wi sein.
Hinweis
Bei fehlendem Leerzeichen zwischen den beiden Objekten wird die Eingabe vom PG als einzelnes
Objekt interpretiert und eine Fehlermeldung ausgegeben.
Horizontaler Vergleicher
Dieser Baustein wird in TSX-Basic programmiert.
Eingabe des grafischen Elements. Das PG erwartet dann die Eingabe des arithmetischen Ausdrucks (max. 80 Zeichen). Nach Bestätigung durch <Eingabe> wird dieser Ausdruck ganz oder teilweise, je nach seiner Länge, im Baustein angezeigt.
Operationsbaustein
Dieser Baustein wird automatisch in den Aktionsbereich eingegeben. Wie der horizontale Vergleicher wird er in TSX-Basic programmiert.
Eingabe des grafischen Elements. Das PG erwartet dann die Eingabe des arithmetischen Ausdrucks (max. 512 Zeichen). Nach Bestätigung durch <Eingabe> wird dieser Ausdruck ganz oder teilweise im Baustein angezeigt. Bei der Eingabe sind die Regeln des TSX-Basic zu beachten.
OFB
Eingabe eines Operationsbausteins, der einen OFB aufruft (EXEC).
Das PG zeigt die Liste der konfigurierten OFBs an. <Eingabe> bestätigt den ausgewählten OFB, <Esc> annulliert die Auswahl.
Die Bestätigung eines OFB ermöglicht den Zugriff auf das Fenster zur
Modifikation der Auswahlparameter.
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Editor: Kontaktplan 7
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7.5-7 Eingabe oder Modifikation eines OFB
Die Eingabe oder Modifikation eines OFB erfolgt mit Ausnahme folgender Unterschiede nach denselben Regeln wie für die anderen grafischen Objekte (siehe Abschnitt 7.5-4):
• Ein OFB wird nur in den Aktionsbereich eingegeben. Das grafische Element eines
OFB ist ja ein Operationsbaustein, der den Aufruf eines OFB enthält (EXEC).
• Wird ein OFB hinzugefügt, erscheint die Liste der in der Applikation konfigurierten
OFBs, aus der der Anwender auswählen kann. Das Fenster zur Modifikation der
Parameter der OFBs wird angezeigt, sobald der OFB ausgewählt ist. Standardmäßig wird die Instanz 0 des OFB angezeigt. Nachfolgend ist beschrieben, wie die Instanz und die Parameter des OFB geändert werden können.
• Bei einer Modifikation wird das Fenster zur Modifikation der Parameter der OFBs direkt aufgerufen.
Modifikation der Parameter oder der Instanz des OFB
D
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ > Verschieben die Auswahl innerhalb einer
Parametergruppe (Ein- oder Ausgänge).
< ¿ ‹ Wechsel der Gruppe (Eingänge, Instanz oder
Ausgänge).
Modifiziert den aktuellen Parameter.
<Leertaste>
Alphanumerische Direkte Eingabe eines neuen Parameters.
Zeichen
<Eingabe> Bestätigt die Modifizierungen.
Datei,
Beenden
<Esc> Annulliert die Modifizierungen.
Bearbeiten,
Konstanten
Zugriff auf die Modifizierung des OFB der aktuellen Instanz.
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D
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Eingabe eines OFB ausgehend von einem Operationsbaustein
Ein OFB kann bei der Eingabe eines Operationsbausteins eingegeben werden. Dazu braucht in der Palette nur "OFB" ausgewählt zu werden.
Wenn der Aufruf des OFB bereits eingegeben wurde (EXEC <OFB> + Instanz), wird direkt das Fenster zur Modifikation von OFBs angezeigt, wobei der eingegebene OFB ausgewählt ist.
Wenn die Instanz nicht eingegeben wird, wird standardmäßig die Instanz 0 ausgewählt.
Wenn das Schlüsselwort EXEC nicht gefunden wird, wird die Liste der in der Applikation konfigurierten OFBs angezeigt, aus der der Anwender auswählen kann.
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Editor: Kontaktplan 7
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7.5-8 Diagnose eines Programmblocks
Es ist möglich, einem Programmblock zur Überwachung der booleschen Bedingungen oder einer Transition eine Diagnose zuzuordnen. Diese Diagnose wird durch den Aufruf eines Options-Bausteins (OFB) der Applikationsdiagnose durchgeführt. Einige dieser
OFBs können die Speicherung des zu überwachenden Quell-Programmblocks bewirken.
Ist eine Steuerung im RUN-Betrieb angeschlossen, ist das Löschen der letzten oder
Hinzufügen der ersten Diagnose mit Speicherung der Quelle nicht möglich.
Eingabe und Modifizierung eines Diagnose-OFB
Für die Eingabe oder Modifizierung eines OFB gelten, abgesehen von den nachfolgenden
Unterschieden, dieselben Regeln wie für die anderen grafischen Objekte (siehe
Abschnitt 7.5-4):
• Ein Diagnose-OFB kann nur in der letzten Zeile eines Programmblocks eingefügt werden.
• Eine neue Auswahl in der Palette des Objekts "DIAG" oder das Betätigen der Tasten
<Strg>+<Bild abwärts> ruft das Fenster zur Modifikation der OFBs auf. Beim
Einfügen wird die Liste der in der Applikation konfigurierten OFBs angezeigt, aus der der Anwender auswählen kann.
Mit der Ausführung eines Diagnose-OFB verknüpfte Bedingung
Die Ausführung eines Diagnose-OFB kann von einer Bedingung abhängig gemacht werden. Dazu ist vor den Aufruf des OFB (EXEC) folgendes einzufügen:
IF <boolescher Ausdruck> THEN
D
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7/21
D
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7.5-9 Modifikation eines Elements in einem Programmblock
Löschen eines Elements
Das Löschen erfolgt im Modus MODIFZIEREN. Der Vorgang ist für Kontakte,
Abschlußoperationen, Funktionsbausteine, Vergleicher- und Operationsbausteine gleich.
Das zu löschende Element auswählen.
<Entf> Bewirkt das Löschen dieses Elements. Danach können neue Elemente eingegeben werden.
Modifizieren eines Elements
Der Vorgang zur Modifizierung ist gleich, unabhängig vom Typ des zu ersetzenden grafischen Elements.
TASTATUR:
• Das zu modifizierende Element auswählen.
• Das neue Element in der Palette auswählen.
• Das neue zugeordnete Bitobjekt oder Symbol eingeben, falls nötig.
• Die Eingabe mit <Eingabe> bestätigen.
MAUS:
• Das neue Element in der Palette auswählen.
• Auf das zu modifizierende Element klicken.
• Das neue zugeordnete Bitobjekt oder Symbol eingeben, falls nötig.
• Die Eingabe mit <Eingabe> bestätigen.
Modifzierung eines einem Element zugeordneten Bitobjekts oder Symbols:
TASTATUR:
• Den Cursor auf das zu modifizierende Element positionieren.
• Die <Leertaste> ermöglicht die Modifizierung der Bitobjekte oder Symbole, die
Kontakten oder Abschlußoperationen zugeordnet sind.
• Die Eingabe mit <Eingabe> bestätigen.
MAUS:
• Doppelklicken auf das zu modifizierende Objekt ermöglicht die Modifizierung der
Bitobjekte oder Symbole, die Kontakten oder Abschlußoperationen zugeordnet sind.
• Die Eingabe mit <Eingabe> bestätigen.
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7/22
Editor: Kontaktplan 7
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7.5-10 Bestätigung eines Programmblocks
Ein im Modus MODIFIZIEREN erstellter Programmblock muß zur Kompilierung und
Speicherung bestätigt werden.
Bearbeiten,
Bestätigen
<Strg>+<V> Bestätigt den eingegebenen Programmblock.
Das PG wechselt in den ANZEIGE-Modus. Der gespeicherte Programmblock kann dann gelesen werden.
7.5-11 Löschen eines Moduls oder eines Programmblocks
Löschen eines Moduls
Ausgangspunkt zum Löschen eines Moduls ist das Notizbuch PROGRAMMNAVIGATOR, das die Auswahl des zu löschenden Moduls ermöglicht. Die Navigation zur Auswahl einer Task und ihrer Elemente erfolgt über die Tasten < ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ > sowie über die Tasten
< ‹ >, < ¿ > zum Wechsel der Auswahlspalte.
Modul leeren Löscht, nach Bestätigung, den Inhalt des ausgewählten Moduls.
Löschen von Programmblöcken
Das Löschen kann den aktuellen Programmblock, die aktuelle Auswahl (siehe nächster
Abschnitt zur Auswahl mehrerer Programmblöcke) oder mehrere aufeinander folgende
Programmblöcke betreffen.
Im Modus ANZEIGE bewirkt die Taste <Entf> bzw. das Menü Bearbeiten, Option
Löschen die Anzeige des folgenden Dialogfeldes:
D
Über die Schaltflächen der Gruppe Wahl kann ausgewählt werden, welche
Programmblöcke gelöscht werden sollen:
• Aktuelles Netzwerk: Der Programmblock, in dem sich der Cursor befindet, wird gelöscht.
• Wahl: Sind ein oder mehrere Programmblöcke ausgewählt, werden diese gelöscht.
• Von <Label> Bis <Label>: Eine Folge von Programmblöcken, die durch die Programmblöcke in den beiden Eingabefeldern festgelegt ist, wird gelöscht.
Hinweis:
Die Programmblöcke zur Begrenzung einer Folge müssen durch TOP, BOTTOM, ein Label (z.B.:
L20) oder ein Label und eine Verschiebung gekennzeichnet werden (z.B.: L30+1, L40-2).
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7/23
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Das Bestätigungsfeld legt fest, ob jedem Löschvorgang eine Bestätigung vorausgehen soll.
D
Ja
Nein
Löscht den Programmblock und setzt den Vorgang fort.
Löscht den Programmblock nicht und setzt den Vorgang fort.
Ja, alle Löscht den Programmblock und setzt den Vorgang fort, ohne weitere
Bestätigungen anzufordern.
Abbrechen Annulliert den Vorgang.
Hinweis
Ein Löschvorgang ohne Bestätigung kann über die Taste <Esc> gestoppt werden.
7.5.12 Duplizieren von Programmblöcken
Durch diesen Vorgang können ein oder mehrere Programmblöcke in einen Zwischenspeicher kopiert und dann beliebig oft in ein beliebiges Modul, das in Kontaktplan programmiert ist, eingefügt werden.
Bei den kopierten Programmblöcken handelt es sich um die ausgewählten Programmblöcke.
Kopieren des Programmblocks in den Zwischenspeicher
Bearbeiten, <Strg>+<Einfg> Kopiert die im Modus ANZEIGE ausgewählten
Kopieren Programmblöcke. Die Programmblöcke bleiben im Zwischenspeicher, bis eine neue Kopie erfolgt.
Bearbeiten, <Umsch.>+<Entf> Kopiert die ausgewählten Programmblöcke in
Ausschneiden den Zwischenspeicher und löscht sie.
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Editor: Kontaktplan 7
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Wiederauf der kopierten Programmblöcke
Die kopierten Programmblöcke können nur im Modus ANZEIGE im selben oder in einem anderen Programmodul wiederaufgerufen werden. Führt der Wiederaufruf eines
Programmblocks zu einem Fehler, wird folgendes Dialogfeld zur Korrektur angezeigt.
Bearbeiten, <Umsch.>+<Einfg> Bewirkt den Wiederaufruf des gespeicherten
Einfügen Programmblocks.
Ok
Ignorieren
Bestätigt die vorgenommenen Korrekturen.
Ignoriert den Programmblock (er wird nicht eingefügt) und setzt den
Vorgang fort.
Abbrechen Stoppt den Vorgang des Einfügens.
Hinweis
Die Vorgänge zum Modifzieren, Kopieren/Einfügen sind mit denen des Editors identisch. Statt der
Palette zur Auswahl von Objekten steht das Menü Elemente zur Verfügung.
D
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7/25
D
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7.5-13 Mehrfachauswahl von Programmblöcken
Die Mehrfachauswahl von Programmblöcken ermöglicht die Definition einer Liste von
Programmblöcken, die nicht zusammenhängen müssen, die daraufhin
• gelöscht,
• in den Zwischenspeicher kopiert,
• in eine Quelldatei geschrieben werden können.
Es gibt zwei Möglichkeiten, um eine Mehrfachauswahl vorzunehmen:
TASTATUR:
• Den Cursor auf den Programmblock positionieren, der ausgewählt oder dessen
Auswahl aufgehoben werden soll (Tasten zur Positionierung).
• <Leertaste> oder Menü Bearbeiten, Option Wählen wählen den aktuellen
Programmblock aus und heben die Auswahl vorher ausgewählter Programmblöcke auf.
• <Strg>+<Leertaste> fügt den aktuellen Programmblock der bisherigen Auswahl hinzu. Ist der aktuelle Programmblock bereits ausgewählt, wird dessen Auswahl aufgehoben.
• <Umsch.>+<Leertaste> fügt der bisherigen Auswahl die Programmblöcke hinzu, die zwischen dem zuletzt ausgewählten und dem aktuellen Programmblock liegen.
MAUS:
• Den Mauszeiger links vom Programmblock positionieren, der ausgewählt bzw.
dessen Auswahl aufgehoben werden soll (vor der Stromschiene). Der Mauszeiger nimmt daraufhin die Form eines horiontalen Pfeiles an.
• Klicken mit der linken Maustaste wählt den aktuellen Programmblock aus und hebt die Auswahl vorher ausgewählter Programmblöcke auf.
• <Strg>+ Klicken mit der linken Maustaste fügt den aktuellen Programmblock der bisherigen Auswahl hinzu. Ist der aktuelle Programmblock bereits ausgewählt, wird dessen Auswahl aufgehoben.
• <Umsch.>+ Klicken mit der linken Maustaste fügt der bisherigen Auswahl die
Programmblöcke hinzu, die zwischen dem zuletzt ausgewählten und dem aktuellen
Programmblock liegen.
• Bei gedrückter linker Maustaste und Positionierung der Maus außerhalb der Grenzen des Editorfensters werden die Programmblöcke gerollt. Überschreitet der Mauszeiger den oberen Fensterrand, wird zum Anfang des Programms gerollt. Überschreitet der
Mauszeiger den unteren Fensterrand, wird zum Ende des Programms gerollt. Auf diese Weise wird jeder neuer Programmblock, der im Fenster erscheint, ausgewählt bzw. dessen Auswahl aufgehoben, falls es sich bei der letzten Operation um das
Aufheben einer Auswahl handelte (<Strg>+<Leertaste> oder <Strg>+Klicken auf einen bereits ausgewählten Programmblock).
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7/26
Editor: Kontaktplan 7
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7.6
Mehrfachauswahl von Objekten
7.6-1 Beschreibung
Die Mehrfachauswahl ermöglicht es, mehrere grafische Elemente gleichzeitig innerhalb desselben oder in einen anderen Programmblock zu verschieben, zu löschen oder zu kopieren.
Zur Ausführung einer Mehrfachauswahl gibt es zwei Möglichkeiten:
Auswahl mit Hilfe eines Rahmens
Der Zugriff auf das Menü Bearbeiten, Option Wählen ¿ Objekt ändert die Form des
Mauszeigers, um so den Modus Objektauswahl zu kennzeichnen. Dann kann mit Hilfe der Maus ein Rahmen definiert werden: mit der linken Maustaste klicken, um die obere linke Ecke des Rahmens festzulegen, und Maus verschieben, um den Rahmen zu vergrößern).
<Esc> annulliert den Modus Objektauswahl.
Über <Alt> + Klicken mit der linken Maustaste kann der Auswahlrahmen direkt definiert werden.
Wenn der Rahmen definiert ist, sind die Objekte in seinem Inneren ausgewählt. Ist die
Taste <Umsch.> zu Beginn der Definition des Rahmens gedrückt (Bearbeiten, Option
Wählen ¿ Objekt + Klicken mit der linken Maustaste oder <Umsch.> + <Alt> +
Klicken mit der linken Maustaste), wird die bestehende Auswahl um die neue
Auswahl erweitert.
Selektive Auswahl der Elemente
Eine Auswahl kann definiert werden, indem die Objekte einzeln hinzugefügt oder entfernt werden.
TASTATUR:
• Die Tasten zur Positionierung < ¿ >, < ‹ >, < ¢¢¢¢¢ >, < ⁄⁄⁄⁄⁄ > bewirken das Verschieben des
Cursors sowie die Auswahl des Objekts, auf dem sich der Cursor befindet.
• Die Taste <Umsch.> gleichzeitig mit den Tasten zur Positionierung < ¿ >, < ‹ >, < ¢¢¢¢¢ >,
< ⁄⁄⁄⁄⁄ > drücken, um das Objekt, auf dem sich der Cursor befindet, der Auswahl hinzuzufügen bzw. daraus zu entfernen (falls es bereits ausgewählt ist).
MAUS:
• Mit der linken Maustaste auf das auszuwählende Objekt klicken.
• <Umsch.> + Klicken mit der linken Maustaste fügt das entsprechende Objekt der
Auswahl hinzu bzw. entfernt es daraus, wenn es bereits ausgewählt ist.
D
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7/27
D
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7.6-2 Verschieben grafischer Elemente
Im Modus MODIFIZIEREN ist es möglich, ein oder mehrere grafische Elemente
(Mehrfachauswahl) innerhalb eines Programmblocks zu verschieben.
MAUS:
Wenn die Gruppe der zu verschiebenden Objekte ausgewählt ist, auf die Gruppe klicken und diese bei gedrückter Maustaste bis zur gewünschten Position ziehen. Mit dem
Loslassen der Maustaste wird die Verschiebung der grafischen Objekte wirksam.
Wenn die Taste <Strg> beim Klicken gedrückt gehalten wird, werden die Objekte dupliziert.
TASTATUR:
Die Auswahl kopieren/einfügen, um eine Verschiebung zu bewirken.
Hinweise
Einige grafische Elemente sind an bestimmten Stellen nicht zugelassen. Während des Vorgangs des Verschiebens weist ein Verbotszeichen auf die Stellen hin, zu denen die Verschiebung nicht zulässig ist.
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7/28
Editor: Kontaktplan 7
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7.6-3 Duplizieren grafischer Elemente
Dieser Vorgang ermöglicht das Kopieren mehrerer grafischer Elemente in einen
Pufferspeicher. Anschließend können sie ohne Einschränkung in beliebige Programmblöcke oder Module, die in Kontaktplan programmiert wurden, dupliziert werden.
Kopieren grafischer Elemente in den Pufferspeicher
Bearbeiten, <Strg>+<Einfg> Kopiert die ausgewählten grafischen Elemente.
Kopieren Diese Elemente bleiben solange im Pufferspeicher, bis eine neue Kopie erfolgt.
Bearbeiten, <Umsch.>+<Entf> Die Objekte werden in den Pufferspeicher
Ausschneiden kopiert und gelöscht. Nur im Modus
MODIFIZIEREN zugelassen.
Wiederherstellen der kopierten grafischen Elemente
Sie können nur im Modus MODIFIZIEREN wieder in demselben oder einem anderem
Programmodul wiederhergestellt werden.
Bearbeiten, <Umsch.>+<Einfg> Bewirkt das Wiederherstellen der
Einfügen gespeicherten grafischen Elemente.
Das Wiederherstellen zuvor kopierter Objekte führt zur Anzeige eines Abbilds dieser
Objekte in der Mittes des Fensters.
TASTATUR:
Das Bild wird mit Hilfe der Tasten zur Positionierung verschoben. Die Taste <Eingabe> fügt die Objekte ein, die Taste <Esc> annulliert den Vorgang des Wiederherstellens.
MAUS:
Das Bild verschieben und klicken, wenn die gewünschte Position erreicht ist.
D
Hinweise
• Zum Duplizieren eines oder mehrerer Elemente in einen anderen Programmblock oder ein anderes Modul muß der Ursprungs-Programmblock bestätigen werden, nachdem diese kopiert worden sind. Nur so ist es möglich, auf den Programmblock bzw. das Modul zuzugreifen, in dem das bzw. die Elemente eingefügt werden sollen.
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7/29
___________________________________________________________________________
7.6-4 Löschen grafischer Elemente
Zunächst ist eine Auswahlf mit den zu löschenden grafischen Elemente zu definieren.
Bearbeiten,
Löschen
<Entf> Bewirkt das Löschen der grafischen Elemente, die in der Auswahl enthalten sind.
D
7.6-5 Annullierungsfunktion
Die Annullierungsfunktion, Menü Bearbeiten, Option Rückgängig, ermöglicht das
Annullieren der letzten im Programmblock vorgenommenen Modifizierungen, sofern der Programmblock noch nicht bestätigt worden ist.
Bearbeiten,
Wiederholen
Bearbeiten,
Rückgängig
<Alt> +
<Rücktaste>
Ermöglicht das Wiederholen eines (oder mehrerer) zuvor annullierten Vorgangs.
Annulliert den letzten Vorgang des Einfügens oder Löschens eines beliebigen Objekts.
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7/30
Editor: Kontaktplan 7
___________________________________________________________________________
7.7
Suchen der Programmadressen einer Variablen
<Alt>+<X> Ausgehend von der Anzeige eines ausgewählten Programmblocks ermöglicht dieser Befehl den Zugriff auf:
• die Anzeige aller Variablen des Programmblocks ,
• die Auswahl einer Variablen und die Anzeige aller Programmadressen bezogen auf diese Variable,
• die Auswahl einer Programmadresse und die Anzeige des entsprechenden Programmelements.
Die Variable kann eine PL7-3-Standardvariable (Wi, Bi, usw.) oder eine Variable der
OFBs sein.
Die Funktionsweise ist in Register H, Abschnitt15.5 beschrieben.
D
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7/31
D
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7/32
___________________________________________________________________________
Betriebsart Programmieren: TSX-Basic
Kapitel 8
___________________________________________________________________________
Kapitel
Änderungen gegenüber der Version V52
Auswahl der Task und des Moduls
8.2-1 Wahl der Programmadresse
8.2-2 Fenster zur Modulauswahl
8.4-1 Zoom-Effekt auf Funktionsbausteine
8.4-2 Zoom-Effekt auf eine CALL-Anweisung
8.4-3 Zoom-Effekt auf einen OFB
Erstellen oder Modifizieren des Programms
8.5-2 Eingabe und Modifikation eines Labels
8.5-3 Eingabe und Modifikation eines Kommentars
8.5-4 Eingabe und Modifikation eines TSX-Basic-Ausdrucks -
8.5-6 Diagnose einer Programmzeile
8.5-7 Bestätigen einer Programmzeile
8.5-8 Löschen eines Moduls oder einer Programmzeile
8.5-9 Duplizieren einer Programmzeile
8.5-10 Mehrfachauswahl von Sätzen
Suchen der Programmadressen einer Variablen
Seite
E
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8/1
E
___________________________________________________________________________
8.1
Änderungen gegenüber der Version V52
Zugriff auf den TSX-Basic-Editor über die Tastatur:
- Den Programmnavigator durch Betätigen der Taste <Alt>+<F1> aktivieren.
- Mehrmals <Tab> drücken, um den Fokus auf die Spalte Task zu positionieren.
- Eine Task mit den Tasten zur vertikalen Positionierung auswählen.
- Ein Modul, dann ein Label mit den Positionierungstasten auswählen.
- Den Fokus auf die Spalte Task positionieren, und die Auswahl der Programmadresse mit <Eingabe> bestätigen.
Zugriff auf den TSX-Basic-Editor über die Maus:
- Den Programmnavigator durch Klicken auf das Programm-Sinnbild in der
Funktionsleiste des Hauptfensters aktivieren.
- Die Programmadresse durch direktes Klicken auf die gewünschte Task , das Modul und den Label auswählen.
- Die Auswahl durch Doppelklicken auf die ausgewählte Task bestätigen.
• Zum Eingeben, Modifizieren oder Löschen eines Labels oder eines Kommentars mit der Maus in den Label- oder Kommentarbereich klicken (oder < ‹ > betätigen, um direkt zum Labelbereich zu gelangen. Beispiel: L10: ‹ SET B0) und direkt die Eingabe vornehmen. Zum Bestätigen der Eingabe <Eingabe> drücken oder auf das Sinnbild
Bestätigen in der Funktionsleiste klicken.
• Zum Eingeben, Modifizieren oder Löschen eines neuen Satzes den Cursor auf den
Anfang des betreffenden Satzes positionieren. Die quadratische Form des Cursors zeigt an, das der ANZEIGE-Modus noch aktiv ist. Zum Wechseln in den Modus
MODIFIZIEREN die <Leertaste> betätigen. Daraufhin nimmt der Cursor die Form eines senkrechten Striches an. Zum Bestätigen des Satzes <Eingabe> drücken.
Daraufhin nimmt der Cursor wieder eine quadratische Form an.
• Die Operationen Kopieren, Einfügen und Ausschneiden können zwischen verschiedenen Modulen vorgenommen werden.
• Die Maus erlaubt eine Mehrfachauswahl von Sätzen. Dazu bei gedrückter Taste
<Strg> auf die zu gruppierenden Sätze klicken.
• Eine Funktion zum Ergänzen von Schlüsselwörtern erleichtert die Eingabe von
Anweisungen: Im Modus MODIFIZIEREN den Anfang eines Schlüsselwortes eingeben und zum Aufruf dieser Funktion <Leertaste> drücken.
• Kontextmenüs: Ein Menü, das nach dem Klicken mit der rechten Maustaste auf das
Editor-Fenster angezeigt wird. Es ermöglicht einen schnelleren Zugriff auf die gebräuchlichsten Aktionen.
Verschieben des Cursors:
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ >
< ¿ >< ‹ >
Ermöglichen das Verschieben des Cursors.
<STRG>+ Positioniert den Cursor auf die letzte oder erste Spalte der Programm-
< ¿ ‹ zeile.
<STRG>+ Positioniert den Cursor auf die nächste oder vorige Programmzeile.
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ >
___________________________________________________________________________
8/2
Betriebsart Programmieren: TSX Basic 8
___________________________________________________________________________
8.2
Auswahl der Task und des Moduls
8.2-1 Wahl der Programmadresse
Vor der Anzeige eines schon vorhandenen oder der Eingabe eines neuen Programms muß die Programmadresse definiert werden (Wahl der Task, des Programmoduls, der
Programmzeile).
Das Fenster PROGRAMMNAVIGATOR bildet das Eingangsfenster der Betriebsart
PROGRAMMIEREN. Es wird über das Menü Tools, Option Programm oder <Alt>
+<F1> aufgerufen. Dieses Fenster wird standardmäßig beim Starten der Applikation angezeigt.
Die Navigation zur Auswahl einer Task und ihrer Elemente erfolgt über die Tasten < ⁄⁄⁄⁄⁄ >,
< ¢¢¢¢¢ > zur Auswahl des gewünschten Elements und die Tasten < ‹ >, < ¿ > zum Wechsel der Auswahlspalte.
Wahl der Task
• MAST: Mastertask,
• IT: Interrupt-Task, wenn diese konfiguriert wurde,
• FAST: Fasttask, wenn diese konfiguriert wurde,
• AUX0 bis AUX3: Hilfstasks 0 bis 3, wenn diese konfiguriert wurden und wenn der Prozessortyp diese Hilfstasks zuläßt.
Wahl des Moduls
• MAIN: Hauptprogramm,
• SR...: Unterprogramm.
Die Indexzunge Module rechts am Notizbuch ermöglicht den Zugriff auf das Fenster zur
Modulauswahl. In diesem Fenster werden die Basis- und Makromodule der Applikation ausgewählt (siehe Abschnitt 6.2-2).
E
___________________________________________________________________________
8/3
___________________________________________________________________________
Wahl der Programmzeile
Die Gruppe Verschieben ermöglicht den direkten Zugriff auf eine Programmzeile durch die Eingabe der Nummer ihres Labels.
Mit diesem Vorgang ist es auch möglich, eine Programmzeile aufzurufen, die nicht durch einen Label adressiert ist, wenn innerhalb des Moduls eine Programmzeile mit einem Label vorhanden ist.
Beispiel: Eine Zeile ohne Label, die 7 Zeilen hinter der Programmzeile mit dem
Label L38 und 2 Programmzeilen vor der Programmzeile L61 liegt, kann mit dem
Label L38+7 oder L61-2 aufgerufen werden.
E
1 2
3
1 Das erste Feld ermöglicht die Eingabe der Bezeichnung des Labels (z.B.: L38,
L38+7, TOP,…)
2 Über die Pfeile kann die Verschiebung erhöht oder verringert werden.
3
Das zweite Feld ermöglicht die Eingabe der Verschiebung, die mit dem im ersten
Feld eingegebenen Label verbunden ist (z.B.:+12, -15,…)
TOP ruft die erste Programmzeile im gewählten Modul auf.
BOTTOM ruft die letzte Programmzeile im gewählten Modul auf.
Ist die aufgerufene Programmzeile innerhalb des Moduls nicht vorhanden, ermöglicht das PG eine erneute Eingabe der Labelnummer.
Öffnen Öffnet die gewählte Programmzeile.
Es bieten sich zwei Möglichkeiten:
1 - Das Modul ist noch leer:
Ein Dialogfeld zur Auswahl der Sprache wird angezeigt. Die Wahl TSX Basic bewirkt den Aufruf des TSX-Basic-Editors.
2 - Das Modul ist schon programmiert:
Das Modul kann Zeile für Zeile gelesen werden (siehe Abschnitt 8.3).
8.2-2 Fenster zur Modulauswahl
Dieses Fenster bietet dieselben Funktionen wie bei der Grafcet-Sprache (siehe
Abschnitt 6.2-2).
___________________________________________________________________________
8/4
Betriebsart Programmieren: TSX Basic 8
___________________________________________________________________________
8.3
Lesen des Programms
8.3-1 Lesen eines Moduls
Anzeigefenster des TSX-Basic
Dieses Fenster wird nach Bestätigung der Auswahl im Fenster PROGRAMMNAVIGATOR angezeigt. Darin kann das Programm angezeigt werden.
Auf eine in TSX-Basic programmierte Aktion wird aus dem Zoom-Modus von Grafcet heraus über <Eingabe> zugegriffen (siehe Abschnitt 6.4).
Direkter Zugriff auf eine Programmzeile
Bearbeiten,
Gehe zu
<Strg>+<Pos 1> Positioniert auf den Anfang des Moduls.
<Strg>+<Ende> Positioniert auf das Ende des Moduls.
<Bild aufwärts> sowie eine Aktion auf die Cursor der
<Bild abwärts> Rolleisten ermöglicht das Positionieren im
Programm.
<Strg>+<A> Ermöglicht die Anzeige:
• einer mit einem Label versehenen Programmzeile (Beispiel: L24),
• einer Programmzeile ohne Label, bezogen auf einen vorhandenen Label (Beispiel: L12+5).
<Eingabe>
<Esc>
Bestätigt die Eingabe des Labels.
Annulliert die Eingabe.
Je nach dem Bearbeitungsmodus des Editors kann der Cursor zwei Formen annehmen:
• Quadratischer Cursor ( ■ ): Zeigt am Anfang der Zeile an, daß der ANZEIGE-Modus aktiv ist. Jede Eingabe führt zum Einfügen einer neuen Zeile.
• Strichförmiger Cursor ( ❘ ): Jede Eingabe führt zur Änderung der Zeile, in der sich der
Cursor gerade befindet.
___________________________________________________________________________
8/5
E
E
___________________________________________________________________________
8.3-2 Menüleiste
Menü DATEI:
Öffnen
Speichern
Schließen
Schließen
Zeigt ein Dialogfeld zur Auswahl der wiederaufzurufenden Datei an.
Ermöglicht das Archivieren des aktuellen TSX-Basic-Moduls in einer "Quelldatei" auf der Festplatte.
Rückkehr zur vorherigen Zoom-Ebene.
Verlassen des Modus TSX-Basic.
Menü BEARBEITEN:
Rückgängig Annulliert die zuletzt vorgenommenen Änderungen des Satzes.
Ausschneiden Löscht die ausgewählten Sätze und legt sie im Zwischenspeicher ab.
Kopieren Kopiert die ausgewählten Sätze in den Zwischenspeicher.
Einfügen Stellt die ausgeschnittenen oder kopierten Sätze aus dem
Zwischenspeicher wieder her.
Zeile ändern Erlaubt das Ändern der vom Cursor gekennzeichneten Programmzeile.
Zeile einfügen Wechselt in den Modus EINFÜGEN, in dem eine Programmzeile vor der aktuellen Zeile eingefügt werden kann.
Bestätigen Kompiliert die eingefügte oder geänderte Programmzeile und legt sie im Speicher ab.
Löschen
OFB bearbeiten
Löscht nach Bestätigung die vom Cursor gekennzeichnete
Programmzeile.
Ermöglicht im Modus EINFÜGEN das Hinzufügen oder Ändern eines OFB.
Diagnose-OFB Ordnet dem Satz, der gerade geändert wird, einen Diagnose-OFB einfügen zu. Ist bereits ein OFB zugeordnet, lautet die Menüoption
"Diagnose-OFB löschen", so daß der OFB gelöscht werden kann.
Zoom Zugriff auf den Inhalt eines Funktionsbausteins oder eines Unterprogramms.
Gehe zu
Neue Zeile
Zuweisung
Wählen
Positionieren auf einen mit einem Label versehenen Satz.
Fügt eine neue Zeile in den Satz ein, der gerade geändert wird.
Fügt das Zuweisungszeichen ( ¿ ) in den Satz ein, der gerade geändert wird.
Wechselt in den Modus zur Satzauswahl.
Menü ANSICHT:
Variablen Wechsel in den Anzeigemodus VARIABLEN.
Symbole Wechsel in den Anzeigemodus SYMBOLE.
OFB-Diagnose Blendet die Diagnose-OFBs im Editor ein oder aus.
8/6
Betriebsart Programmieren: TSX Basic 8
___________________________________________________________________________
Menü OPTIONEN:
Funktionsleiste Blendet die Funktionsleiste ein oder aus.
Als Symbol anzeigen
Schriftart
Blendet die Leiste zur Eingabe der Variablen, Symbole und
Kommentare ein oder aus.
Ermöglicht die Auswahl der Schriftart, in der das Programm angezeigt wird.
Unterdrückt die Anzeige der Hilfefenster der Funktionsleiste.
Hilfefenster ausblenden
Syntax in Farbe
Wechsel zur Syntax in Farbe.
Ergänzte Aktiviert/Deaktiviert die Funktion zur Ergänzung der
Schlüsselworte Schlüsselwörter.
Menü TOOLS:
Animieren
Einfrieren
Startet die Animation des angezeigten Fensters.
Friert die Animation des angezeigten Fensters ein.
Querverweise Ermöglicht den Zugriff auf die Querverweise.
OFB Ermöglicht den Zugriff auf die in der Applikation konfigurierten OFBs.
Programmkommentar bearbeiten
Symbole bearbeiten
Zugriff auf den Programmkommentar des aktuellen TSX-Basic-
Satzes.
Zugriff auf die Liste der Symbole.
Menü PROZESSOR:
Run
Stop
Startet den Prozessor.
Stoppt die Ausführung des Prozessors.
Menü DEBUG:
Task stoppen Unterbricht die angezeigte Task.
Überwachte Task Wählt die zu überwachende Task aus.
Haltpunkte
¿ Setzen
¿ Entfernen
¿ Ansehen
Weiter
Positioniert den Haltepunkt auf das im vordefinierten Fenster angezeigte Programmelement .
Löscht den Haltepunkt.
Zeigt die Stelle an, an der der Haltepunkt definiert worden ist.
Bewirkt die Ausführung eines Zyklus der Task.
Schritt-für-SchrittBewirkt die Ausführung des nächsten Elements.
Letzter Halt Zeigt das zuletzt ausgeführte Element an.
Datenmodus Wechsel in den Modus DATEN.
Datenmodus Wechsel in den Modus DATEN IN LEISTE.
E
8/7
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Menü DURCHSUCHEN:
Symbolisierungsfenster
Zugriff auf das Symbolisierungsfenster in einer Leiste.
Datenfenster Zugriff auf das Datenfenster in einer Leiste.
Navigator Zeigt das Fenster des Programmnavigators an.
Fenster 1…6 Wechsel von einem vordefinierten Fenster zum anderen.
8.3-3 Funktionsleiste
Diese Funktionsleiste hat die Aufgabe, im Modus TSX-BASIC einen schnelleren Zugriff auf die wichtigsten Funktionen der Menüleiste zu ermöglichen.
Definition der Schaltflächen der Funktionsleiste:
E
Debug
¿
Letzter Halt
Debug
¿
Weiter
Debug
¿
Schritt-für-Schritt
Debug
¿
Haltpunkt
Prozessor
¿
Stop
Prozessor
¿
Run
Durchsuchen
¿
Navigator
Bearbeiten
¿
Bestätigen
Bearbeiten
¿
Ändern
Bearbeiten
¿
Zeile einfügen
Bearbeiten
¿
Zoom
Bearbeiten
¿
Einfügen
Bearbeiten
¿
Kopieren
Bearbeiten
¿
Ausschneiden
Datei
¿
Speichern
Datei
¿
Öffnen
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8/8
Betriebsart Programmieren: TSX Basic 8
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8.3-4 Archivierung und Wiederaufruf eines TSX-Basic-Moduls
Archivierung
Datei,
Speichern
<Strg>+<E>
Das folgende Fenster wird angezeigt:
Archiviert das aktuelle TSX-Basic-Modul in eine
Quelldatei auf der Platte. Diese Datei xxx.LIT, gesichert im Verzeichnis PL7_3\MOD, ermöglicht die Wiederverwendung des Moduls in einer anderen Applikation und dessen Integrierung in eine Moduldatenbank.
Im Eingabefeld kann der Dateiname eingegeben werden.
Die Schaltfläche Verzeichnis ermöglicht den Zugriff auf die Liste aller Dateien der
Applikation in TSX-Basic (.LIT-Dateien).
Die Schaltfläche Aktueller Satz speichert nur den Satz, auf den der Cursor zeigt.
Die Schaltfläche Wahl speichert nur die ausgewählten Sätze: diese Sätze werden im
Editor invers dargestellt.
Die Schaltfläche Von ermöglicht die Auswahl eines zu speichernden Satzes.
Das Kontrollfeld OBC-Datei ermöglicht das Archivieren des Moduls in TSX-Basic mit oder ohne den internen OFB-Konstanten. Ist die Option aktiviert, wird für jeden OFB des
Moduls, der interne Konstanten aufweist, eine Datei <Name_OFB>.OBC erstellt.
Außerdem ermöglicht eine Datei xxx.OBM (mit dem gleichen Namen wie die Datei xxx.LIT) den Zugriff auf die Liste aller OFBs, für die eine Datei .OBC erstellt worden ist.
Hilfe
<Tab>
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ >
<Leertaste>
Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe zu einer anderen.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
Aktiviert/deaktiviert Schaltflächen und Kontrollfelder.
E
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8/9
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Wiederaufruf
Datei,
Öffnen
Ruft eine Quelldatei in den RAM-Arbeitsspeicherdes PGs auf. Ermöglicht den Zugriff auf die Liste aller Dateien .LIT der Applikation.
Das folgende Fenster wird angezeigt:
E
Das Eingabefeld ermöglicht die Definition des Dateinamens.
Die Dateiliste ermöglicht die Auswahl einer wiederaufzurufenden Datei aus denen des aktuellen Verzeichnisses.
Die Schaltflächen AUTO und MANU definieren den Modus des Wiederaufrufs:
AUTO: Globaler Wiederaufruf, Halt nur bei einem Fehler.
MANU: Manueller Wiederaufruf, Bestätigung nach jedem gelesenen Element.
Archiv Ordnet den globalen Archivierungsnamen (PL7_3) als Dateinamen zu.
Station
Ok
Ordnet den Namen der aktuellen Station als Dateinamen zu.
Speichert die Auswahl und startet den Wiederaufruf der ausgewählten
Datei.
Abbrechen
Hilfe
<Tab>
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ >
< ¿ >< ‹
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ >
Annulliert die Auswahl und schließt das Dialogfenster, ohne eine
Aktion auszuführen.
Ruft die Online-Hilfe auf.
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe zu einer anderen.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
Ermöglicht das Positionieren in der Liste.
Hinweis
Weitere Informationen über die Modularfunktionen V5 befinden sich in Kapitel 15, Anhang.
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Betriebsart Programmieren: TSX Basic 8
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8.4
Zoom-Funktion im TSX-Basic
Die Zoom-Funktion im TSX-Basic ermöglicht, ausgehend vom ANZEIGE-Fenster, den
Zugriff auf den Inhalt:
• der Parameter einer Funktion,
• eines Unterprogramms, das mit der Anweisung CALL aufgerufen wird.
Anwendung der Zoom-Funktion
Bearbeiten,
Zoom
<Strg>+
<Bild abwärts>
Ausgehend vom ANZEIGE-Fenster Wechsel in den Modus ZOOM. Der Cursor ist vorher auf die
Programmzeile zu positionieren, die die anzuzeigende Funktion enthält.
8.4-1 Zoom-Effekt auf Funktionsbausteine
Für die Funktionsbausteine können mehrere Zoom-Ebenen aufgerufen werden.
Beispiel: Monoflop M1 und Zählfunktion C0.
Das PG befindet sich im Modus ANZEIGEN, der Cursor ist auf die entsprechende
Programmzeile positioniert.
Bearbeiten,
Zoom
<Strg>+
<Bild abwärts>
Ermöglicht das Lesen oder Ändern der
Konfigurationsparameter der Funktion.
E
Ok Rückkehr zum aufrufenden Fenster unter Berücksichtigung der eventuellen Änderungen der Konfigurationsparameter des Bausteins.
Abbrechen Rückkehr zum aufrufenden Fenster, wobei die Konfiguration unverändert bestehen bleibt.
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8/11
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8.4-2 Zoom-Effekt auf eine CALL-Anweisung
Das PG ist im Modus ANZEIGEN, der Cursor ist auf die CALL-Anweisung positioniert, die das anzuzeigende, zu ändernde oder einzugebende Unterprogramm aufruft.
Im Fall verschachtelter Unterprogramme sind 8 Zoom-Ebenen möglich.
Bearbeiten,
Zoom
Menu,
Beenden
<Strg>+
<Bild abwärts>
<Strg>+
<Bild aufwärts>
Zugriff auf das Unterprogramm (eine Zoom-
Ebene tiefer).
Steigt eine Zoom-Ebene weiter hoch.
Rückkehr zur ersten Zoom-Ebene.
Wenn das Unterprogramm noch nicht programmiert ist, ermöglicht das PG die Auswahl der Sprache, in der es eingegeben werden soll.
E
8.4-3 Zoom-Effekt auf einen OFB
Das PG ist im Modus ANZEIGEN, und der Cursor ist auf die EXEC-Anweisung des anzuzeigenden, zu ändernden oder einzugebenden OFB positioniert.
Bearbeiten,
Zoom
<Strg>+ Ermöglicht den Zugriff zum Lesen oder Ändern
<Bild abwärts> der E/A-Parameter und internen Konstanten des OFB.
Bearbeiten,
Konstanten
Zugriff auf die internen Konstanten des OFB.
Datei, Rückkehr zum vorhergehenden Fenster.
Beenden
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8/12
Betriebsart Programmieren: TSX Basic 8
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8.5
Erstellen oder Modifizieren des Programms
8.5-1 Regeln der Eingabe
Der in diesem Abschnitt beschriebene Vorgang der Erstellung oder Änderung einer
Programmzeile erfolgt im Modus EINFÜGEN bzw. MODIFIZIEREN.
Modifizieren eines Programms im Modus ANZEIGEN
Bearbeiten,
Zeile ändern
Edition,
Insèrer ligne
<Strg>+<M> oder <F4>
<INS>
Ruft den Modus MODIFIZIEREN zum Ändern der durch den Cursor gekennzeichneten
Programmzeile auf.
Ruft den Modus EINFÜGEN zum Einfügen einer Programmzeile vor der aktuellen Zeile auf.
Erstellen eine Programms im Modus ANZEIGEN
Bearbeiten,
Zeile einfügen
<Leertaste> Ermöglicht das Schreiben des Programms
Zeile für Zeile. Das PG wechselt in den Modus
EINFÜGEN.
Es ist auch möglich, die Zeile direkt einzugeben. Dazu ist zunächst der Cursor auf die
Stelle zu positionieren, an der eingefügt werden soll.
E
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___________________________________________________________________________
Kennzeichnung der Programmzeile Bereits eingegebene Programmzeile
Eingabe der aktuellen Programmzeile
E
Eingaberegeln
Das Schreiben einer Zeile umfaßt:
• die Eingabe des Labels (freigestellt),
• die Eingabe eines zur Zeile gehörenden Kommentars (freigestellt),
• die Eingabe eines TSX-Basic-Ausdrucks.
Nach der Eingabe oder Modifizierung der Programmzeile bewirkt <Eingabe> ihre
Kompilierung und Ablage im Speicher. Die Zeile wird in den oberen Teil des Fensters geschrieben und kann im ANZEIGE-Modus wieder angezeigt werden. Befindet sich das
PG während der Eingabe im Modus MODIFIZIEREN, so wechselt es nun in den
ANZEIGE-Modus. Befindet sich das PG während der Eingabe im Modus EINFÜGEN, so ist eine neue Eingabe möglich.
Syntaxregeln
Zwischen den durch alphanumerische Zeichen dargestellten Objekten, Begrenzern und Anweisungen ist mindestens ein Leerzeichen vorgeschrieben.
Beispiel: IF B1 THEN W2 AND W3
→
W6
Ein Leerzeichen ist nicht erlaubt zwischen den Zeichen eines Objekts oder einer
Anweisung oder zwischen gleichen Begrenzern.
Ein Leerzeichen ist nicht erforderlich zwischen Objekten, Begrenzern und Anweisungen, die durch Operationssymbole oder Satzzeichen dargestellt sind.
Beispiel: IF (W5>7) THEN 5W2+W6)*3
→
W8;W1
→
W9
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Betriebsart Programmieren: TSX Basic 8
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Eingabefehler
Wird während der Eingabe eine nicht zulässige Taste verwendet, ertönt ein akustisches
Signal. Tritt bei der Eingabe oder der Modifizierung ein Fehler auf, so ertönt ebenfalls ein akustisches Signal, und es wird eine Fehlermeldung ausgegeben. Der Cursor wird automatisch auf die Position des Fehlers gesetzt und ermöglicht somit die umgehende
Korrektur. Mögliche Fehler sind:
• eine unkorrekte Syntax,
• ein Zugriff auf nicht konfigurierte Objekte,
• die Programmierung einer unzulässigen Anweisung,
• die Verwendung eines in diesem Modul schon vorhandenen Labels.
8.5-2 Eingabe und Modifikation eines Labels
Die Vergabe eines Labels ist nicht zwingend vorgeschrieben. Der Label dient zur
Kennzeichnung einer Programmzeile und kann mit den Nummern 0 bis 999 bezeichnet werden. Eine Labelnummer darf nur einmal innerhalb eines Programmoduls verwendet werden.
Zur Eingabe eines Labels in den Modus MODIFIZIEREN wechseln, den Cursor rechts vom Kennzeichen "!" für den Beginn des Satzes positionieren und direkt die gewünschte
Labelnummer eingeben.
Zum Modifizieren eines Labels die Korrekturen mit Hilfe der Tasten <Entf>, <Rücktaste> und den Positionierungstasten oder der Maus vornehmen.
Zum Löschen eines Labels das "L" löschen, oder alle Zeichen des Labels mit Hilfe der
Tasten <Entf>, <Rücktaste> löschen. Oder auch, schneller, den Cursor hinter das "L" positionieren und dieses mit der <Rücktaste> löschen. Das Label wird daraufhin vollständig gelöscht.
E
8.5-3 Eingabe und Modifikation eines Kommentars
Die Eingabe eines Kommentars ist freigestellt. Ein Kommentar kann aus maximal 77
Zeichen bestehen und erscheint nach der Bestätigung vor der Programmzeile.
Zum Eingeben eines Kommentars:
- in den Modus MODIFIZIEREN wechseln,
- den Cursor oberhalb des zu kommentierenden Satzes positionieren,
- den Kommentar eingeben,
- mit <Eingabe> die Eingabe bestätigen und in den Modus ANZEIGEN zurückkehren.
Zum Modifizieren eines Kommentars den Cursor auf den Kommentar positionieren und in den Modus MODIFIZIEREN wechseln.
Zum Löschen eines Kommentars alle Zeichen löschen, aus denen er besteht.
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8/15
E
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8.5-4 Eingabe und Modifikation eines TSX-Basic-Ausdrucks - Ergänzung
Die Anweisungen werden mit der alphanumerischen Tastatur eingegeben oder modifiziert
(Eingabe mit allen Zeichen).
Eine Ergänzungsfunktion beschleunigt die Eingabe der Schlüsselwörter. Zur Verwendung dieser Funktion das oder die erste(n) Zeichen des Schlüsselwortes eingeben und
<Leertaste> drücken. Wenn das Wort durch die Zeichen eindeutig identifizierbar ist, wird es automatisch ergänzt. Andernfalls erscheint eine Liste, aus der das gewünschte
Wort ausgewählt werden kann.
Beispiele:
• Eingabe von "T", dann <Leertaste>: "THEN" wird automatisch ergänzt (einzige
Möglichkeit).
• Eingabe von "IN", dann <Leertaste>: Anzeige eines Auswahlfeldes, in dem zwischen
"INC", "INFF", "INIT" und "INPUT" ausgewählt werden kann.
• Modifizierung während der Eingabe
< ‹ ¿ >
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ >
Positionieren den Cursor innerhalb des Satzes.
Verschieben den Cursor vertikal innerhalb des Satzes.
<Rücktaste> Löscht das Zeichen links vom Cursor.
<Entf> Löscht das Zeichen auf der Cursorposition.
Eingabe eines OFB
Um die Eingabe der E/A-Parameter eines OFB zu erleichtern, kann im Modus
MODIFIZIEREN über die Tasten <Strg>+<O> eine grafische Darstellung des OFB angezeigt werden. Der Satz, der gerade bearbeitet wird, wird analysiert, um das
Schlüsselwort EXEC gefolgt von einem OFB und seiner Instanz zu suchen (z.B.: EXEC
MREAD0).
Wenn das Schlüsselwort nicht gefunden wird, erscheint eine Liste der in der Applikation konfigurierten OFBs, aus der der Anwender einen auswählen kann.
Nach Auswahl des OFB wird der Editor zur Eingabe der OFB-Parameter aufgerufen (die
Instanz 0 wird standardmäßig angezeigt). (Weitere Informationen zu letzterem sind dem
Kapitel über den Kontaktplan-Editor zu finden.)
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8/16
Betriebsart Programmieren: TSX Basic 8
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8.5-5 Gleitkommaanweisungen
Diese Anweisungen können nur mit Prozessoren verwendet werden, die mit einem
Arithmetik-Coprozessor ausgestattet sind, d.h. den Prozessoren PMX V5. Die
Anweisungen stehen daher auf den TSX-Prozessoren nicht zur Verfügung.
Da unter PL7-3 keine Gleitkommaobjekte existieren, benutzen diese Anweisungen
Objekte des Typs internes Doppelwort DWi, Konstanten-Doppelwort CDWi oder andere
Doppelwortobjekte, die aus OFBs stammen.
Direktwerte im Gleitkommaformat sind nur für Direktzuweisungen zulässig. Die Eingabe derartiger Werte kann im Festkommaformat (z.B. 435.26) oder im Gleitkommaformat
(z.B. 4.3526e+02 bzw. 43.52e1) erfolgen. In beiden Fällen wird der Wert in folgendem
Format gespeichert: 1 Ziffer vor dem Komma, maximal 6 Ziffern nach dem Komma und maximal 2 Ziffern für den Exponenten. Berücksichtigt man ebenfalls das Vorzeichen für die
Mantisse und den Exponenten sowie den Buchstaben "E" (oder "e") zur Trennung des
Exponenten von der Mantisse, so ergibt sich eine Maximallänge von 13 Zeichen für einen
Wert.
Im Festkommaformat können so viele Ziffern eingegeben werden, wie für eine
Gleitkommazahl zulässig ist. Allerdings ist zu beachten, daß der Wert beim Speichern unter Umständen geändert wird. Beispiel:
• eingegebener Wert: 123456789.25
• gespeicherter Wert 1.234567e8 d.h. 123456700
Ungeachtet des Formats eines eingegebenen Direktwerts (Gleit- oder Festkomma) muß in jedem Falle das Zeichen "." (das "Dezimalkomma") eingegeben werden.
Beispiele
Eingegebener Wert Gespeicherter Wert
123.
445.e26
0.0
1234567890123.
123
445e26
0
1.23e2
4.45e28
0.
1.234567e12
Dieser Wert ist nicht gültig: Ganzzahlwert
Dieser Wert ist nicht gültig: Zeichen "." nicht vorhanden
Dieser Wert ist nicht gültig: Ganzzahlwert
E
Funktion zur Zuweisung eines Direktwerts
Symbol Beispiel Funktion
-> 1.42 E+02->DW25 Zuweisung eines Direktwerts im Gleitkommaformat zu einem Doppelwort.
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E
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Arithmetikfunktionen
Symbol
ADDF
Beispiel
ADDF(DW10;DW20)->DW30
SUBF
MULF
DIVF
SQRTF
SUBF(DW10;DW20)->DW30
MULF(DW10;DW20)->DW30
DIVF(DW10;DW20)->DW30
SQRTF(DW20)->DW30
Funktion
Addition von 2 Operanden im
Gleitkommaformat.
Subtraktion von 2 Operanden im
Gleitkommaformat.
Multiplikation von 2 Operanden im
Gleitkommaformat.
Division von 2 Operanden im
Gleitkommaformat.
Quadratwurzel eines Operanden im
Gleitkommaformat.
Konversionsfunktionen
Symbol
BTF
ATF
FTB
FTA
DTF
FTD
Beispiel
BTF(DW20)->DW30
ATF(DW20)->DW30
FTB(DW20)->DW30
FTA(DW20)->DW30
DTF(DW20)->DW30
FTD(DW20)->DW30
Funktion
Umwandlung einer Ganzahl in eine
Gleitkommazahl.
Umwandlung einer ASCII-Zeichenkette in eine Gleitkommazahl.
Umwandlung einer Gleitkommazahl in eine Ganzzahl.
Umwandlung einer Gleitkommazahl in eine ASCII-Zeichenkette.
Umwandlung einer Zahl im BCD-
Format in eine Gleitkommazahl.
Umwandlung einer Gleitkommazahl in eine Zahl im BCD-Format.
Vergleichsfunktionen
Symbol
EQUF
SUPF
Beispiel
EQUF(DW10;DW20)->B3
SUPF(DW10;DW20)->B3
Funktion
Test auf Gleichheit von 2
Operanden im Gleitkommaformat.
Test im Gleitkommaformat, daß der erste Operand größer ist als der zweite Operand.
INFF INFF(DW10;DW20)->B3 Test im Gleitkommaformat, daß der erste Operand kleiner ist als der zweite Operand.
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8/18
Betriebsart Programmieren: TSX Basic 8
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8.5-6 Diagnose einer Programmzeile
Es ist möglich, einer Programmzeile zur Überwachung der booleschen Bedingungen oder einer Transition eine Diagnose zuzuordnen. Diese Diagnose wird durch den Aufruf eines Options-Bausteins (OFB) der Applikationsdiagnose durchgeführt. Einige dieser
OFBs können die Speicherung der zu überwachenden Quell-Programmzeile bewirken.
Es ist nicht möglich mit einer angeschlossenen Steuerung im RUN-Betrieb, bei einer
Speicherung der Quelle, die letzte Diagnose zu löschen oder die erste hinzuzufügen .
Bearbeiten eines
Diagnose-OFB
Ansicht,
OFB-Diagnose anzeigen
<Strg>+<D> Fügt im MODIFIZIEREN- oder EINFÜGEN-
Modus die Diagnose einer Programmzeile ein bzw. hebt diese auf.
Blendet die Diagnose ein bzw. aus. Wenn die
Diagnose-OFBs ausgeblendet sind, wird der
Buchstabe "D" links von der überwachten Zeile angezeigt. Andernfalls erscheint unterhalb der
überwachten Zeilen der Ausdruck "Diagnose:" sowie der Aufruf des entsprechenden Diagnose-
OFB.
Eingabe und Modifizierung der Merkmale eines Diagnose-OFB
Den Cursor auf den (durch den Label "<Diagnose>" gekennzeichneten) Diagnosebereich positionieren. Das Menü Bearbeiten, Option OFB bearbeiten auswählen, dann wie bei der Eingabe jedes anderen OFB vorgehen.
E
8.5-7 Bestätigen einer Programmzeile
Wenn eine Programmzeile im Modus EINFÜGEN oder MODIFIZIEREN eingegeben wurde, muß sie anschließend zwecks Kompilierung und Ablage im Speicher bestätigt werden.
<Eingabe> Bestätigt die Eingabe.
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8.5-8 Löschen eines Moduls oder einer Programmzeile
Löschen eines Moduls
Ausgangspunkt zum Löschen eines Moduls ist das Notizbuch PROGRAMMNAVIGATOR, das die Auswahl des zu löschenden Moduln ermöglicht. Die Navigation zur Auswahl einer Task und ihrer Elemente erfolgt über die Tasten < ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ > sowie über die Tasten
< ‹ >, < ¿ > zum Wechsel der Auswahlspalte.
Modul leeren Löscht, nach Bestätigung, den Inhalt des ausgewählten Moduls.
Löschen einer Programmzeile
Das Löschen von Sätzen betrifft die aktuellen Sätze, die aktuelle Auswahl (siehe nächster Abschnitt zur Auswahl mehrerer Sätze) oder eine Satzfolge.
Im Modus ANZEIGEN bewirkt die Taste <Entf> bzw. das Menü Bearbeiten, Option
Löschen, die Anzeige des folgenden Dialogfeldes:
E
Über die Schaltflächen der Gruppe Wahl können die zu löschenden Sätze ausgewählt werden:
• Aktueller Satz: Der Satz, in dem sich der Cursor befindet, wirdgelöscht.
• Wahl: Wenn ein oder mehrere Sätze ausgewählt sind, werden diese gelöscht.
• Von <Label> Bis <Label>: Eine Satzfolge, die durch die Sätze in den beiden Eingabefeldern begrenzt ist, wird gelöscht.
Hinweis:
Die Sätze, die die Satzfolge begrenzen, müssen durch TOP, BOTTOM, ein Label (z.B.: L20) oder ein Label und eine Verschiebung gekennzeichnet werden (z.B.: L30+1, L40-2).
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8/20
Betriebsart Programmieren: TSX Basic 8
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Das Bestätigungsfeld legt fest, ob jedem Löschvorgang eine Bestätigung vorausgehen soll.
Ja
Nein
Löscht den Satz und setzt den Vorgang fort.
Löscht den Satz nicht und setzt den Vorgang fort.
Ja, alle Löscht den Satz und setzt den Vorgang fort, ohne weitere Bestätigungen anzufordern.
Abbrechen Annulliert den Vorgang.
Hinweis
Ein Löschvorgang ohne Bestätigung kann über die Taste <Esc> gestoppt werden.
8.5-9 Duplizieren einer Programmzeile
Durch diesen Vorgang können ein oder mehrere Sätze in einen Zwischenspeicher kopiert und dann beliebig oft in ein beliebiges Modul, das in TSX-Basic programmiert ist, eingefügt werden.
Bei den kopierten Sätzen handelt es sich um die ausgewählten Sätze.
Kopieren der Programmzeile in den Zwischenspeicher
Bearbeiten, <Strg>+<Einfg> Kopiert die ausgewählten Sätze im Modus
Kopieren ANZEIGEN. Diese Sätze bleiben im Zwischenspeicher, bis eine neue Kopie erfolgt.
Bearbeiten, <Umsch.>+<Entf> Kopiert die ausgewählten Zeilen in den
Ausschneiden Zwischenspeicher und löscht sie.
E
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8/21
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Wiederhstellung der kopierten Sätze
Die kopierten Sätze können nur im Modus ANZEIGEN im selben oder in einem anderen
Programmodul wiederhergestellt werden. Führt die Wiederherstellung eines Satzes zu einem Fehler, wird folgendes Dialogfeld zur Korrektur angezeigt.
E
Bearbeiten, <Umsch.>+<Einf> Bewirkt die Wiederherstellung der gespeicherten
Einfügen Sätze.
Ok
Ignorieren
Bestätigt die vorgenommenen Korrekturen.
Ignoriert die Sätze (sie werden nicht eingefügt) und setzt den Vorgang fort.
Abbrechen Stoppt den Vorgang des Einfügens.
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8/22
Betriebsart Programmieren: TSX Basic 8
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8.5-10 Mehrfachauswahl von Sätzen
Die Mehrfachauswahl von Sätzen ermöglicht die Definition einer Liste von Sätzen, die nicht zusammenhängen müssen, die daraufhin
• gelöscht,
• in den Zwischenspeicher kopiert,
• in eine Quelldatei geschrieben werden können.
Es gibt zwei Möglichkeiten, um eine Mehrfachauswahl vorzunehmen:
TASTATUR:
• Den Cursor auf den Satz positionieren, der ausgewählt oder dessen Auswahl aufgehoben werden soll (Positionierungstasten).
• Über <Leertaste> oder das Menü Bearbeiten, Option Wählen den aktuellen Satz auswählen und die Auswahl der vorher ausgewählten Sätze aufheben.
• <Strg>+<Leertaste> fügt den aktuellen Satz der bisherigen Auswahl hinzu. Ist der aktuelle Satz bereits ausgewählt, so wird dessen Auswahl aufgehoben.
• <Umsch.>+<Leertaste> fügt der bisherigen Auswahl die Sätze hinzu, die zwischen dem zuletzt ausgewählten und dem aktuellen Satz liegen.
MAUS:
• Den Mauszeiger links vom Satz positionieren, der ausgewählt oder dessen Auswahl aufgehoben werden soll (vor der Stromschiene). Der Mauszeiger nimmt daraufhin die
Form eines horiontalen Pfeiles an.
• Über Klicken mit der linken Maustaste den aktuellen Satz auswählen und die
Auswahl der vorher ausgewählten Sätze aufheben.
• <Strg>+ Klicken mit der linken Maustaste fügt den aktuellen Satz der bisherigen
Auswahl hinzu. Ist der aktuelle Satz bereits ausgewählt, so wird dessen Auswahl aufgehoben.
• <Umsch.>+ Klicken mit der linken Maustaste fügt der bisherigen Auswahl die
Sätze hinzu, die zwischen dem zuletzt ausgewählten und dem aktuellen Satz liegen.
• Bei gedrückter linker Maustaste und Positionierung der Maus außerhalb der Grenzen des Editor-Fensters werden die Sätze gerollt. Überschreitet der Mauszeiger den oberen Fensterrand, wird zum Anfang des Programms gerollt. Überschreitet der
Mauszeiger den unteren Fensterrand, wird zum Ende des Programms gerollt. Auf diese Weise wird jeder neuer Satz, der im Fenster erscheint, ausgewählt bzw. dessen
Auswahl aufgehoben, falls es sich bei der letzten Operation um das Aufheben einer
Auswahl handelte (<Strg>+<Leertaste> oder <Strg>+Klicken auf einen bereits ausgewählten Satz).
E
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8/23
E
___________________________________________________________________________
8.6
Suchen der Programmadressen einer Variablen
<Alt>+<X> Ausgehend von der Anzeige eines ausgewählten Satzes ermöglicht dieser Befehl den Zugriff auf:
• die Anzeige aller Variablen des Satzes,
• die Auswahl einer Variablen und die Anzeige aller Programmadressen bezogen auf diese Variable,
• die Auswahl einer Programmadresse und die Anzeige des entsprechenden Programmelements.
Die Variable kann eine PL7-3-Standardvariable (Wi, Bi, usw.) oder eine Variable der
OFBs sein.
Die Funktionsweise ist in Register H, Abschnitt15.5, beschrieben.
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8/24
___________________________________________________________________________
Betriebsart Konstanten
Kapitel 9
___________________________________________________________________________
Kapitel
Seite
9.2-1 Anzeige der Konstantworte
9.2-2 Modifizieren der Konstantworte
9.2-3 Sicherung und Wiederaufruf der Konstantworte
Interne Konstanten der OFBs 9/6
9.3-2 Anzeige und Modifizierung der internen Konstanten eines OFB 9/7
Verwaltung der Grafcet-Zustände
9.4-1 Definition des Deskriptors eines Teilgraphen
9.4-2 Definition eines Forcierungszustands
F
___________________________________________________________________________
9/1
___________________________________________________________________________
9.1
Beschreibung der Betriebsart
In der Betriebsart Konstanten kann gelesen oder geändert werden:
• der Inhalt der in der Konfiguration definierten Konstantworte einfacher und doppelter
Länge (Standard 128).
• der Inhalt der in der Konfiguration definierten internen OFB-Konstanten.
Diese Betriebsart erlaubt außerdem die Verwaltung von Grafcet-Zuständen.
Das Lesen der Konstantworte und der OFB-Konstanten ist in den Betriebsarten DATEN und DEBUG auch im ONLINE-Betrieb möglich.
Die Anzahl der verwendeten Konstantworte sowie Typ und Anzahl der verwendbaren
OFBs werden in der Betriebsart KONFIGURATION definiert (siehe Kapitel 5).
Tools, Zugriff auf die Betriebsart Konstanten. Folgendes Fenster wird
Konstanten angezeigt:
F
CST APPLI ermöglicht die Anzeige und Modifizierung der Konstantworte.
OFB ermöglicht die Anzeige und Modifizierung der internen OFB-
Konstanten sowie der Parameter, die zur Verwaltung von Grafcet-
Zuständen erforderlich sind: Grafcet-Deskriptoren, Forcierungszustände.
Lesen
Schreiben
Ermöglicht das Lesen von Konstantworten aus einer Datei.
Ermöglicht das Speichern von Konstantworten in einer Datei.
<Tab>
< ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ >
< ¿ >, < ‹ >
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe auf eine andere.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
Rückgängig Ermöglicht das Rücksetzen der Daten der Seite des Notizbuchs in deren Zustand bei der Auswahl der Seite.
Hilfe Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
___________________________________________________________________________
9/2
Betriebsart Konstanten 9
___________________________________________________________________________
9.2
Konstantworte
9.2-1 Anzeige der Konstantworte
Der Inhalt der Konstantworte, standardmäßig 0, kann als Wort einfacher Länge oder als
Doppelwort angezeigt werden.
Die Doppelworte belegen denselben Stellenbereich wie die Worte einfacher Länge:
CDWi belegt die gleichen Stellen wie die Worte CWi und CWi+1.
Jedem Konstantwort ist ein Darstellungscode zugeordnet (Standard dezimal).
Die Kodierungen sind:
• Dezimal,
• Hexadezimal,
• BCD,
• Binär.
• Meldung,
• Meldungsanfang,
• Meldungsende,
Die Doppelkonstantworte können auf geraden (CDW EVEN) oder ungeraden (CDW
ODD) Stellenwerten der CWi-Worte codiert werden.
Indexzunge CWi: Anzeige der Konstantworte einfacher Länge.
Indexzunge CDWi Gerade: Anzeige der CWi-Worte auf geraden Stellenwerten.
Indexzunge CDWi Ungerade: Anzeige der CWi-Worte auf ungeraden Stellenwerten.
Das Anzeigeformat hängt vom Erfassungsformat des Direktwerts ab: Gleitkommaformat oder Dezimalformat. Das Anzeigeformat von Doppelworten kann nicht geändert werden, da das Gleitkomma- und das Ganzzahlformat nicht kompatibel sind. Wird im
Gleitkommformat ein Wert als "????" angezeigt, so bedeutet dies, daß der betreffende
Wert in einem anderen Format definiert wurde.
Alle in SDBASE als Gleitkommakonstanten definierten CDWi (mit dem Buchstaben
F im Feld Anzeigen) werden automatisch im Gleitkommaformat angezeigt.
9.2-2 Modifizieren der Konstantworte
Das Eingabefeld ermöglicht das Modifizieren des Wertes der aktiven Konstante (Fokus sichtbar) und aller ausgewählten
Konstanten.
Die Pull-Down-Liste ändert die Kodierung der aktiven
Konstanten (nur Worte einfacher Länge). Mögliche
Kodierungen sind: Dezimal (DEC), Hexadezimal (HEXA), Binärkodiert-Dezimal (BCD),
Binär (BIN), Meldung (MES), Meldungsanfang (MESB) und Meldungsende (MESE).
Kopieren Kopiert Inhalt und Kodierung der aktiven Konstanten in alle ausgewählten
Konstanten.
Überarbeiten Bestätigt alle Modifizierungen der im Fenster angezeigten Konstantworte.
Rückgängig Annulliert alle Modifizierungen von Konstantworten, die seit dem Aufruf dieser Seite des Notizbuchs vorgenommen worden sind.
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9/3
F
___________________________________________________________________________
Anmerkung:
Eine Eingabe im Modus "Meldung" ist nicht auf 2 Zeichen beschränkt, sondern es kann eine Kette von maximal 64 Zeichen eingegeben werden. In diesem Fall werden je 2 Zeichen, vom ersten ausgewählten Wort ausgehend, in den folgenden
Worten abgelegt. Der Anwender muß folglich darauf achten, daß nicht versehentlich bei der Eingabe der Zeichenkette nachfolgende Konstantworte modifiziert werden.
Es können weniger Zeichen eingegeben werden, als das Format der Kodierung erfordert. In diesem Fall werden die unbenutzten höherwertigen Bits mit Nullen aufgefüllt.
Beispiel: Eingabe
Speicherwert
8C
008C
9.2-3 Sicherung und Wiederaufruf der Konstantworte
Schreiben Sichert die Konstantworte in einer Datei. Folgendes Fenster wird angezeigt:
Verzeichnis Zeigt die Liste aller bereits im Verzeichnis PL7-3\MOD archivierten
Dateien an.
F
Das Eingabefeld ermöglicht die Angabe des Namens der Archivierungsdatei.
Das Feld Von definiert den Namen oder die Symbolbezeichnung des ersten zu archivierenden Konstantwortes.
Das Feld Bis definiert den Namen oder die Symbolbezeichnung des letzten zu archivierenden Konstantwortes.
<Tab>
< ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ >
< ¿ >, < ‹ >
<Umsch.>+
< ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ >
Hilfe
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe zu einer anderen.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
Ermöglicht den Wechsel von einem inkrementierbaren Eingabefeld zu einem anderen.
Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
___________________________________________________________________________
9/4
Betriebsart Konstanten 9
___________________________________________________________________________
Lesen Ruft die vorher in einer Datei xxx.CST gesicherten Konstantworte wieder auf. Folgendes Fenster wird angezeigt:
Verzeichnis Listet die im Verzeichnis PL7-3\MOD bereits archivierten Dateien auf.
Die Schaltflächen AUTO und MANU definieren den Modus des Wiederaufrufs:
• AUTOMATISCH: globaler Wiederaufruf, Halt nur bei einem Fehler.
• MANUELL: Bestätigung nach jedem gelesenen Element.
Die Schaltflächen SYMB, VAR und WERT definieren den Lesemodus:
• SYMBOL: nach Symbolen ausgerichtetes Lesen.
• VARIABLE: nach den CW ausgerichtetes Lesen.
• WERT: nach den Werten (Inhalt) ausgerichtetes Lesen.
Das Feld VON definiert den Namen oder die Symbolbezeichnung des Konstantworts einfacher oder doppelter Länge, das den ersten gelesenen Wert empfängt
(Bereichsanfang des Wiederaufrufs).
<Tab>
< ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ >
< ¿ >, < ‹ >
Hilfe
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe zu einer anderen.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
Achtung: Enthält die gelesene Datei Symbolbezeichnungen, definieren diese den wiederaufzurufenden Bereich. Z.B.: Gelesene Datei Tabelle der Symbole
MAX = 50
CW4 = 52
MIN = 20
MAX: CW5
MIN: CW12
Wiederaufruf von MAX bis MIN: CW5 = 50
CW6 = 52
CW12= 20
Hinweis
Doppelworte werden im Anzeigeformat (dezimal oder Gleitkomma) gesichert und wiederaufgerufen.
Ein im Gleitkommaformat angezeigtes CDW wird somit im gleichen Format gespeichert.
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9/5
F
___________________________________________________________________________
9.3
Interne Konstanten der OFBs
9.3-1 Wahl des OFB
Dieses Fenster ermöglicht den Zugriff auf die Anzeige oder Modifizierung der internen
OFB-Konstanten der Applikation.
F
Die Auswahl eines OFB erfolgt durch die Auswahl des gewünschten OFB in der Liste und die Eingabe der Nummer im Eingabefeld Instanz.
Im Bereich Konstanten werden die Anzahl der Bits, Worte, Worte doppelter Länge,
Tabellen und Meldungen des ausgewählten OFB angezeigt.
Der Zugriff auf die Anzeige der internen Konstanten des OFB erfolgt durch die Auswahl einer der Indexzungen unten am Notizbuch, die den Typ der angezeigten Konstanten definieren.
Die Rückkehr zum Fenster zur Auswahl eines OFB erfolgt über die Auswahl der
Indexzunge OFB.
<Tab>
< ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ >
< ¿ >, < ‹ >
Hilfe
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe zu einer anderen.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
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9/6
Betriebsart Konstanten 9
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9.3-2 Anzeige und Modifizierung der internen Konstanten eines OFB
Die internen Konstanten eines OFBs werden in drei Fenstertypen angezeigt:
• die Konstanten der Bits, Worte und Doppelworte,
• die Konstanten der Wort- und Doppelworttabellen,
• die Konstanten der Meldungen.
Auf diese Fenster kann über die Indexzungen unten am Notizbuch zugegriffen werden.
Ist für einen bestimmten OFB der Konstantentyp nicht vorhanden, bleibt das Fenster leer.
Konstante des Typs Bit, Wort oder Doppelwort:
Ermöglicht das Modifizieren der Kodierung der ausgewählten internen
Konstanten. Zulässige Kodierungen: dezimal, hexadezimal und binär.
Bei PMX-Stationen können Doppelworte ebenfalls im Gleitkommaformat angezeigt werden. In diesem Fall werden auch die MIN- und
MAX-Werte in diesem Format wiedergegeben. Für Werte, die nicht dem Wertebereich der Gleitkommazahlen angehören, enthält die Spalte "????".
Ist ein Doppelwort in SDBASE als Gleitkommawert deklariert (Buchstabe F im
Feld Anzeigen) oder handelt es sich um ein OFB-Objekt im Gleitkommaformat
(z.B. eine interne Konstante eines OFB der Familie PMS2), wird es standardmäßig im Gleitkommaformat angezeigt
Das Eingabefeld ermöglicht die Modifikation der ausgewählten Konstante. Bei PMX-
Stationen können Doppelworte ebenfalls im Gleitkommaformat eingegeben werden.
Wenn hierbei das Format des Direktwerts nicht dem Definitionsbereich für Gleitkommazahlen entspricht, wird eine Syntaxfehlermeldung eingeblendet.
Das Kontrollfeld Modifizierbar erlaubt oder unterbindet die Modifikation der internen
Konstanten des aktuellen OFB durch eine Software zum EINSTELLEN.
Das Eingabefeld Instanz ermöglicht das Festlegen der Instanz des anzuzeigenden OFB.
Überarbeiten Bestätigt die Änderungen der Konstanten für den aktuellen OFB.
Rückgängig Ermöglicht das Rücksetzen der Daten der Seite des Notizbuches in deren
Zustand bei der Auswahl der Seite.
Hilfe Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
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9/7
F
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Lesen Ermöglicht den Wiederaufruf der zuvor in einer Datei xxx.OBC gesicherten internen OFB-Konstanten. Folgendes Fenster wird angezeigt:
Aus der Liste mit den vorhandenen Dateien kann der Name der wiederaufzurufenden
Datei ausgewählt werden.
Verzeichnis Listet alle im Verzeichnis PL7-3\MOD bereits archivierten Dateien auf.
Die Schaltflächen AUTO und MANU definieren den Modus des Wiederaufrufs:
• Automatisch: Globaler Wiederaufruf, Halt nur bei einem Fehler.
• Manuell: Bestätigung nach jedem gelesenen Element.
Schreiben Ermöglicht das Sichern der internen Konstanten eines OFB in einer
Datei. Folgendes Fenster wird angezeigt:
F
Das Eingabefeld ermöglicht die Angabe des Namens der Archivierungsdatei.
Die Liste ermöglicht die Auswahl des Namens einer bereits vorhandenen Archivierungsdatei. Beim Sichern überschreibt die neue Datei die alten Datei desselben Namens.
Verzeichnis Listet die im Verzeichnis PL7-3\MOD bereits archivierten Dateien auf.
Archiv Ordnet den allgemeinen Archivierungsnamen (PL7_3) als Dateinamen zu.
Station Ordnet den Namen der XTEL-Station als Dateinamen zu.
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9/8
Betriebsart Konstanten 9
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Konstanten des Typs Tabelle:
Ermöglicht das Modifizieren der Kodierung der ausgewählten Tabelle.
Zulässige Kodierungen sind: dezimal, hexadezimal und binär. Bei
PMX-Stationen können Doppelworte auch im Gleitkommaformat angezeigt werden.
Im Eingabefeld kann der Wert des ausgewählten Tabellenelements geändert werden.
Konstanten des Typs Meldung:
Das Eingabefeld ermöglicht die Definition der Meldung des ausgewählten OFB.
F
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9/9
___________________________________________________________________________
9.4
Verwaltung der Grafcet-Zustände
Im KONSTANTEN-Modus können für jeden OFB MSIT der Deskriptor eines Teilgraphen definiert und die verschiedenen Forcierungszustände initialisiert werden. Hierzu im
Fenster zur Auswahl des OFB, das über die Indexzunge OFB des Eingangsfensters des
Modus KONSTANTEN aufgerufen werden kann, den zu definierenden OFB MSIT wählen (s. Abschnitt 9.3-1).
F
Partition
Zustand
Diese Indexzunge ermöglicht die Definition des Deskriptors eines
Teilgraphen:
• dem Teilgraphen zugeordnete Partition, d.h. die ihn bildenden
Schritte und Makroschritte.
• Hierarchieebene des Teilgraphen.
Diese Indexzunge ermöglicht die Definition des Forcierungszustands eines Teilgraphen. Diese Informationen werden in den internen Konstanten der Applikation unter Anwendung folgender Regel gespeichert: die
Anzahl der belegten CW ist (Anzahl der Module der Partition (CHART,
XM) multipliziert mit 9) +1.
Das der Indexzunge Zustand zugeordnete Fenster wird nur dann angezeigt, wenn der Deskriptor des Teilgraphen bereits definiert wurde.
Andernfalls erscheint die Meldung "Partition leer".
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9/10
Betriebsart Konstanten 9
___________________________________________________________________________
9.4-1 Definition des Deskriptors eines Teilgraphen
Auf dieses Fenster kann über das Fenster zur Konfiguration der Optionsbausteine durch Wahl der Indexzunge Partition zugegriffen werden. Es dient zur Definition der
Schritte und Makroschritte für den Teilgraphen des gewählten OFB MSIT, die somit die entsprechende Hierarchieebene bilden.
Die Schritte und Makroschritte der Applikation werden in Form einer Tabelle dargestellt, die folgende Elemente enthält:
• leere Felder: konfigurierte Schritte und Makroschritte, die aufgerufen wurden,
• Felder mit ".." : konfigurierte Schritte und Makroschritte, die nicht aufgerufen wurden,
• Felder mit "//" : nicht konfigurierte Schritte und Makroschritte.
Mit den Cursortasten oder der Maus ist das Positionieren auf die leeren Felder (konfigurierte Schritte und Makroschritte, die aufgerufen wurden) möglich. Damit lassen sich die
Schritte und Makroschritte auswählen, die den Teilgraphen bilden.
Felder mit "**" kennzeichnen die gewählten Schritte oder Makroschritte.
Hinzufügen
Löschen
Nullsetzen
Hierarchie
<Tab>
< ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ >
Hilfe
Wahl des Schritts oder Makroschritts, auf dem der Cursor steht.
Annullierung der Wahl des Schritts oder Makroschritts, auf dem der
Cursor steht.
Annullierung (nach Bestätigung) der Auswahl der Schritte und
Makroschritte.
Definition der Hierarchieebene des Teilgraphen: 0 bis 255. 0 entspricht der höchsten und 255 der niedrigsten Ebene.
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe zu einer anderen.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
F
___________________________________________________________________________
9/11
___________________________________________________________________________
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ >
< ‹ ¿
Positionieren den Cursor in die zugänglichen Felder: leere oder mit "**" markierte Felder.
Beim Verlassen des Fensters zur Definition der Partition erscheint ein Bestätigungsfenster. Dieses ermöglicht das Bestätigen der Partition sowie das Aktualisieren des
Deskriptors des Teilgraphen, der in den internen Konstanten des OFB MSIT enthalten ist.
9.4-2 Definition eines Forcierungszustands
Nach der Definition des Deskriptors eines Teilgraphen kann dessen Forcierungszustand, d.h. die Liste der aktiven Schritte, festgelegt werden. Hierzu im Fenster zur Konfiguration der Optionsbausteine die Indexzunge Zustand wählen. Dadurch kann der Forcierungszustand des Teilgraphen definiert werden, der dem gewählten OFB MSIT zugeordnet wurde. Dieser Zustand wird in den internen Konstanten der Applikation (CWi) beginnend mit der gewählten Adresse abgelegt
F
Die Software meldet dann die Anzahl der durch den neuen Zustand belegten
Konstantworte. Nach Bestätigung über Ok wird das nachfolgende Fenster zur Wahl der
Module eingeblendet.
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9/12
Betriebsart Konstanten 9
___________________________________________________________________________
Dieses Fenster besteht aus zwei Bereichen:
- eine Liste der zugänglichen Module,
- eine Konfigurationstabelle, die dem in der vorherigen Liste ausgewählten Modul zugeordnet ist.
Die Liste des Bereichs der aufgerufenen Module ermöglicht die Auswahl eines Moduls.
Daraufhin wird das entsprechende Fenster in der Konfigurationstabelle angezeigt.
Diese enthält:
• leere Felder : konfigurierte Schritte, die aufgerufen wurden, aber nicht dem betreffenden Teilgraphen angehören.
• Felder mit ".." : konfigurierte, nicht aufgerufene Schritte des Moduls.
• Felder mit "//" : nicht konfigurierte Schritte.
• Felder mit "0" : konfigurierte aufgerufene Schritte, die zwar dem
Teilgraphen, jedoch nicht dem Forcierungszustand angehören.
• Felder mit "1" : konfigurierte aufgerufene Schritte, die dem betreffenden Teilgraphen und dem Forcierungszustand angehören.
Hinzufügen
Löschen
Nullsetzen
Hilfe
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ >
< ‹ ><
¿
>
<Tab>
Wahl des Schritts, auf dem der Cursor steht, um ihn in den Forcierungszustand aufzunehmen. Das Feld nimmt den Wert "1" an.
Annullierung der Wahl des Schritts, auf dem der Cursor steht. Dieser
Schritt gehört dann nicht mehr dem Forcierungszustand an. Das Feld nimmt den Wert "0" an.
Annullierung (nach Bestätigung) der Auswahl aller Schritte
Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
Positionieren den Cursor auf die zugänglichen Schritte.
Ermöglicht das Wechseln des Fokus zwischen der Liste der Module, der Tabelle und den Schaltflächen.
Beim Verlassen des Fensters der Forcierungszustands sind Module mit definiertem
Forcierungszustand in der Liste der aufgerufenen Module mit dem vorgesetztem
Symbol "***" markiert.
F
___________________________________________________________________________
9/13
___________________________________________________________________________
F
___________________________________________________________________________
9/14
___________________________________________________________________________
Betriebsart Daten
Kapitel 10
___________________________________________________________________________
Kapitel
10.1-2 Verfügbare Objekte in der Betriebsart DATEN
Beschreibung des Fensters und der Tasten
10.2-1 Beschreibung des Fensters
10.3-2 Lesen einer Liste fortlaufender Objekte (Feld R)
10.3-3 Datenverlauf (Historie) eines Objekts
10.3-4 Suche forcierter oder gesperrter Objekte
10.3-5 Auswahl des Index oder der Adresse
Schreiben und Forcieren der Daten
10.4-1 Schreiben und Forcieren eines Bits
10.4-2 Schreiben einer Liste fortlaufender Bits
10.4-3 Modifizieren und Sperren eines Schritts
10.4-5 Schreiben einer Liste fortlaufender Worte
10.4-6 Sichern und Wiederherstellen eines Fensters mit vordefinierten Daten
Seite
F
___________________________________________________________________________
10/1
F
___________________________________________________________________________
10.1 Beschreibung der Betriebsart
10.1-1 Funktion
Die Betriebsart DATEN ermöglicht die Anzeige und Modifizierung der Anwenderdaten in der Steuerung und umfaßt folgende Funktionen:
• Lesen eines Wort- oder Bitobjektes in Echtzeit mit möglicher Speicherung (Historie),
• Schreiben oder Forcieren des Status eines Bitobjektes,
• Ablauf des Grafcet durch das Aktivieren oder Sperren von Schritten,
• Suchen eines forcierten oder gesperrten Objekts.
Diese Betriebsart umfaßt zwei Hauptfunktionen:
• die Speicherung der Daten als Standardfunktion, wobei jeweils die invers dargestellten
Daten ständig aktualisiert werden. Bei den anderen handelt es sich dann um gespeicherte Werte.
• die Aktualisierung der Daten, wobei alle Datenobjekte in Echtzeit dargestellt werden, wenn das linke Feld des Fensters bearbeitet wird.
Nur ein Datenobjekt wird in Echtzeit mit 19 seiner vorherigen Werte (Historie) angezeigt, wenn das rechte Feld des Fensters verwendet wird.
Die Betriebsart DATEN ist zugänglich über das Menü Tools, Option Daten, sofern sich das PG im ONLINE-Betrieb (PROZESSOR-SPEICHER) befindet. Es kann außerdem logisch oder physisch über das Netzwerk TELWAY, MAPWAY, ETHWAY oder FIPWAY angeschlossen sein.
Bei einer logischen Verbindung mit einer Steuerung reserviert das PG die Steuerung und führt ein Teach-in seiner Applikation mit der Software PL7-3 aus. In der Betriebsart
DATEN ist ein logischer Anschluß mit einer von einem PG schon reservierten Steuerung nicht möglich.
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10/2
Betriebsart Daten 10
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Befindet sich im Anwenderspeicher des PG nicht die entsprechende Applikation wie im
Speicher der Steuerung, so verlangt das PG die Übertragung der Applikation in den internen Speicher des PG (Transfer SPS PG; s.Abschnitt 12).
Ja
Nein
Startet die Übertragung SPS ¿ PG.
Annulliert die Anfrage zur Übertragung.
10.1-2 Verfügbare Objekte in der Betriebsart DATEN
Die unten abgebildete Tabelle führt alle verfügbaren Objekte der Betriebsart DATEN sowie deren mögliche Verwendung auf.
Bitobjekte
Objekt Lesen
I/Oxy,i Ja
Schreiben
(RE)SET
Ja
Forcieren
(0/1)
Ja
Index
(FD)
3(x-y-i) E/A-Module im Rack
E/A-Module im Rack
Interne Bits
Systembits
Grafcet-Bits
Grafcet-Bits
Grafcet-Bits
Dezentrale
E/A-Module
Dezentrale
E/A-Module
I/Oxy,s
Bi
SYi
Xi
XMi
Xj,i
RI/ROx,y,i
RDx,y,i
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Nein
Ja
Ja
Ja
Nein
Ja
Ja
Nein
Nein
Ja
Nein
Blockieren
Nein
Blockieren
Ja
Nein
2(x-y)
1(i)
1(i)
1(i)
1(i)
2(i-j)
1(i)
1(i)
Wortobjekte
Objekt Lesen Basis
Registerworte
Interne Worte
I/OWxy,i
Wi - DWi
Ja
Ja
Konstantworte CWi - CDWi Ja
Systemworte SWi Ja
COM-Worte
Aktivitätszeit
Grafcet
Dezentrale
COM(X)i,j Ja
Xi,V - Xj,i,V Ja
STSx,y,i Ja
Schreiben
(RE)SET
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Nein
Nein
Nein
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Index
(FD)
3(x-y-i)
1(i)
1(i)
1(i)
2(i-j)
1(i)
1(i)
F
10/3
F
___________________________________________________________________________
Bits aus Worten
Objekt Lesen
Registerworte
Interne Worte
Interne Worte
Konstantworte
Systemworte
COM-Worte
Dezentrale
E/A-Module
I/OWxy,i,j
Wi,j
DWi,j
CWi,j
SWi,j
COM(X)i,j,k
STSxy,i,b
RIWx,y,i,b
ROWx,y,i,b
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Nein
Ja
Ja
Schreiben
(RE)SET
Nein
Ja
Nein
Ja
Ja
Ja
Nein
Nein
Ja
Forcieren
(0/1)
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Index
(FD)
4(x-y-i-j)
2(i-j)
2(i-j)
2(i-j)
2(i-j)
3(i-j-k)
1(i)
1(i)
1(i)
Objekte der optionalen Funktionsbausteine
Objekt Lesen Schreiben Forcieren Basis
(0/1)
Zeitfunktion
Ti,P
Ti,V
Ti,R-Ti,D
Ja
Ja
Ja
Monoflop
Mi,P
Mi,V
Mi,R
Ja
Ja
Ja
Zählfunktion
Ci,P
Ci,V
Ja
Ja
Ci,E-Ci,D-Ci,F Ja
Register
Ri,I
Ri,O
Ri,E-Ri,F
Ja
Ja
Ja
Dialogbaustein
TXTi,L
TXTi,S/V
Ja
Ja
TXTi,A/M/C/T Ja
TXTi,D/E Ja
Control
CTRLi,R Ja
Ja (1)
Nein
Nein
Ja (1)
Nein
Nein
Ja (1)
Nein
Nein
Ja
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Nein
-
-
Nein
-
-
Nein
-
-
Nein
-
-
Nein
-
-
-
Nein
Nein -
Ja
-
Ja
-
Ja
Ja
-
Ja
Ja
-
Ja
Ja
Nein
Nein
-
Nein
(RE)SET Index
(FD)
-
-
Nein
-
-
Nein
-
-
Nein
-
-
Nein
-
-
-
Nein
Nein
1(i)
1(i)
1(i)
1(i)
1(i)
1(i)
1(i)
1(i)
1(i)
1(i)
1(i)
1(i)
1(i)
1(i)
1(i)
1(i)
1(i)
(1) wenn der Baustein mit Modifizierungsrecht konfiguriert wurde.
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10/4
Betriebsart Daten 10
___________________________________________________________________________
Objekte der optionalen Funktionsbausteine
Objekt Lesen Schreiben Forcieren Basis
(0/1)
(RE)SET Index
(FD)
OFB
OFBi,Eingang Ja (2)
OFBi,Ausgang Ja
OFBi,Konstante Ja (3)
OFBi,Daten Ja (4)
Ja (2)
Nein
Ja (3)
Ja (4)
Nein
Nein
Nein
Nein
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Nein
Ja
Ja
1(i)
1(i)
1(i)
1(i)
(2) nur Bits, Worte und Doppelworte
(3) nur Bits, Worte, Doppelworte, Worttabellen und Doppelworttabellen.
(4) nur Bits, Worte, Doppelworte, Bittabellen, Worttabellen und Doppelworttabellen.
___________________________________________________________________________
10/5
F
___________________________________________________________________________
10.2 Beschreibung des Fensters und der Tasten
10.2-1 Beschreibung des Fensters
Das Fenster ist in zwei Felder mit entsprechenden Aufgaben geteilt:
Menüleiste
Funktionsleiste
Linkes Feld
Rechtes Feld
F
Linkes Feld (L) Rechtes Feld (R)
Das linke Feld ist zur Anzeige von Objekten oder Objektlisten gleicher oder auch verschiedener Art in nicht aufeinanderfolgender Weise reserviert.
Das rechte Feld ist reserviert für die Anzeige einer geordneten Liste von Objekten gleicher Art.
Die Daten dieses Feldes werden beim
Verlassen der Betriebsart gesichert.
Die Objekte in diesem Feld werden beim
Wechsel der Betriebsart nicht gesichert.
Im Modus "Aktualisieren" wird die Liste der
Objekte in diesem Feld in Echtzeit angezeigt.
Im Modus "Aktualisieren" wird nur das gekennzeichnete Objekt (inverse Darstellung) zyklisch gespeichert und angezeigt.
___________________________________________________________________________
10/6
Betriebsart Daten 10
___________________________________________________________________________
10.2-2 Menüleiste
Menü DATEI:
Öffnen Wiederaufruf einer Liste von Daten, die zuvor in einer Datei gespeichert worden sind.
Speichern Sichert die im linken Feld angezeigten Objekte in einer Datei.
unter
Beenden Beenden der Betriebsart DATEN.
Menü BEARBEITEN:
Aktualisieren Anzeige aller Objekte des Feldes L in Echtzeit.
Einfügen
Löschen
Weitere
Ermöglicht das Einfügen eines Objekts.
Löscht das ausgewählte Objekt.
Historie
Suchen
Anzeige der Objekte im Feld R, die dem im Feld L ausgewählten
Objekt folgen (<ESC> unterbricht den Bildlauf).
Zeigt die Änderungen des Wertes des Objekts an (<ESC> unterbricht den Bildlauf).
Startet im Feld R die Suche aller forcierten oder blockierten Objekte der gleichen Art wie das ausgewählte Objekt.
Menü DATEN:
Objekt Ermöglicht das Modifizieren des ausgewählten Objekts.
Wert
Basis
Ermöglicht die Angabe des Wertes des Objekts.
Ermöglicht die Angabe des Anzeigeformats für das Objekt.
InkremenErmöglicht die Auswahl des Index oder der Adresse von der aus, tierter durch aufeinanderfolgende Inkrementierung, eine Liste erstellt oder
Index eine Suche ausgeführt wird.
Menü ANSICHT:
Variablen Direkter Wechsel zum Anzeigemodus VARIABLEN.
Symbole Direkter Wechsel zum Anzeigemodus SYMBOLE.
Menü Tools:
Symbole bearbeiten
Startet das Tool XTEL-SDBASE.
F
___________________________________________________________________________
10/7
F
___________________________________________________________________________
10.2-3 Funktionsleiste
Diese Funktionsleiste hat die Aufgabe, einen schnelleren Zugriff auf die wichtigsten
Funktionen der Funktionsleiste in der Betriebsarte DATEN zu ermöglichen.
Beschreibung der Schaltflächen der Funktionsleiste:
Daten mit inkrementiertem Index
Bearbeiten
¿
Aktualisieren
Daten
¿
Wert
¿
Blockierung aufheben
Daten
¿
Wert
¿
Blockieren
Daten
¿
Wert
¿
Forcierung aufheben
Daten
¿
Wert
¿
Forcieren 1
Daten
¿
Wert
¿
Forcieren 0
Daten
¿
Wert
¿
Reset
Daten
¿
Wert
¿
Set
Ändert das Anzeigeformat
Eingabefeld des Wertes
Eingabefeld des Objekts
Datei
¿
Speichern unter
Datei
¿
Öffnen
___________________________________________________________________________
10/8
Betriebsart Daten 10
___________________________________________________________________________
10.2-4 Bedeutung der Tasten
Mit den alphabetischen Tasten <D>, <H>, <B>, <L> und <M> kann das Anzeigeformat der Objekte ausgewählt werden. Auf PMX-Stationen wird ebenfalls die Taste <F> zur
Anzeige im Gleitkommaformat angeboten.
Bedeutung der allgemeinen Tasten
<Strg>+<O> Datei,
Öffnen
Datei,
Speichern unter
Datei,
Schließen
<Strg>+<S>
Ermöglicht den Wiederaufruf einer Liste von
Daten, die zuvor in einer Datei gesichert wurde.
Ermöglicht das Sichern der im Feld L angezeigten Objektliste in einer Datei.
Beendet die Betriebsart DATEN. Kann auch, je nach Kontext, eine aktuelle Operation annullieren.
Bearbeiten,
Aktualisieren
Bearbeiten,
Einfügen
Bearbeiten,
Löschen
Bearbeiten,
Weitere
<R>
<Einfg>
<Entf>
<Strg>+
<Bild abwärts>
Bearbeiten,
Historie
Bearbeiten,
Suchen
Zeigt alle Elemente einer im Feld L erstellten
Objektliste in Echtzeit an.
Ermöglicht den Zugriff auf die Eingabeleiste zum Einfügen eines Objekts.
Löscht das ausgewählte Objekt.
Listet im Feld R das vom Cursor gekennzeichnete sowie alle folgenden Objekte auf. Diese
Liste ist vom inkrementierten Index abhängig.
Zeigt die Änderung des Wertes des Objekts an.
<Strg>+
<Bild aufwärts>
<S> Sucht alle forcierten oder gesperrten Objekte der gleichen Art, die dem vom Cursor gekennzeichneten Objekt (inverse Darstellung) folgen.
Daten,
Wert ¿
Daten,
Objekt
Set
<F2>
<F8>
<Strg> <F8>
<Umsch.> <F8>
Ermöglicht den Zugriff auf das durch den Cursor markierte Objekt (und seinen Wert), um es in der Eingabeleiste zu ändern.
Ermöglicht den Zugriff auf das durch den Cursor markierte Objekt, um es in der Eingabeleiste zu
ändern.
Ersetzt das ausgewählte Objekt durch das folgende, z.B.: W1 durch W2.
Ersetzt das ausgewählte Objekt durch das vorherige, z.B.: W2 durch W1.
___________________________________________________________________________
10/9
F
___________________________________________________________________________
Daten,
Basis
Daten,
Inkrementierter
Index
<F9>
<F7>
<ESC>
<Strg> +
<Entf>
Gibt den Darstellungscode zur Anzeige des
Wort- oder Doppelwortobjekts an.
Ermöglicht die Auswahl des Index oder der
Adresse, ab der, durch fortlaufende
Inkrementierung, eine Liste erstellt oder eine
Suche durchgeführt wird.
Unterbricht eine laufende Suche oder Historie.
Löscht den Inhalt des ausgewählten Feldes.
F
Bedeutung der feldspezifischen Tasten
<Strg>
+ <
<
<
<
¢¢¢¢¢
⁄⁄⁄⁄⁄
¿
>
>
¿
<F8>
>
Linkes Feld (L)
Zugriff auf Feld R und
Kopie des vom Cursor gekennzeichneten Objekts.
Verschiebt den Cursor nach oben.
Verschiebt den Cursor nach unten.
Zugriff auf Feld R.
Anzeige aller Objekte des
Feldes L in Echtzeit.
<Strg>
<Bild
Anzeige der Historie des im Feld R gekennzeichne-
aufwärts> ten Objekts.
<Strg>
<Bild
Anzeige der Objekte, die dem mit dem Cursor ausge-
abwärts> wählten Objekt im Feld R folgen.
<Strg>+ Fügt nach dem ausge-
<Einfg> wählten Objekt das folgende Objekt ein, z.B.: B12 nach B11.
<Umsch.>+ Fügt nach dem ausgewähl-
<Einfg> wählten Objekt das vorherige Objekt ein, z.B.: B11
Rechtes Feld (R)
<Strg> + Zugriff auf Feld L und
< ‹ > oder Kopie des vom Cursor
<Eingabe> g e k e n n z e i c h n e t e n
Objekts.
< ¢¢¢¢¢ > Anzeige des Objekts der vorherigen Adresse.
< ⁄⁄⁄⁄⁄ > Anzeige des Objekts der folgenden Adresse.
< ‹ Zugriff auf Feld L
10/10
Betriebsart Daten 10
___________________________________________________________________________
10.3 Lesen der Daten
10.3-1 Lesen von Objekten
Daten,
Objekt
Daten,
Basis
<F8> Ermöglicht die Eingabe eines neuen Objekts anstelle des vorherigen.
<Strg> <F8> Modifiziert das ausgewählte Objekt durch das folgende Objekt, z.B.: W1 wird W2.
<Umsch.> <F8> Modifiziert das ausgewählte Objekt durch das vorige
Objekt, z.B.: W2 wird W1.
<F9> Definiert die Kodierung, in der das invers dargestellte Wortobjekt angezeigt werden soll (durch mehrmaliges Drücken von F9) :
• Dezimal (Standard),
• H = Hexadezimal,
• B = BCD,
• L = Binär,
• M = Meldung,
• F = Gleitkomma (nur für Doppelworte bei PMX).
Die Kodierung kann auch definiert werden durch:
• die alphabetischen Tasten D, H, B, L, M oder F.
• bei Eingabe durch die Funktionstasten F4 bis F7:
[Dec], [Hex], [Bcd] und [Log].
Hinweis:
Auf einer PMX-Station werden Doppelwörter, die in SDBASE als Gleitkommawerte (Buchstabe F im Feld Anzeigen) definiert wurden, und OFB-Variablen im Gleitkommaformat (z.B. ein interner
Wert eines OFB der Familie PMS2) standardmäßig in diesem Format angezeigt.
Solange ein Objekt invers dargestellt ist, wird sein Wert in Echtzeit angezeigt. Steht der
Cursor nicht mehr auf dem Objekt, wird der Wert auch nicht mehr aktualisiert.
F
___________________________________________________________________________
10/11
___________________________________________________________________________
Anzeige einer Objektliste in Echtzeit
Bearbeiten,
Aktualisieren
.
<R>
<Esc>
Zeigt in Echtzeit alle Elemente einer im Feld L erstellten Liste an. Eine Eingabe ist während dieses Vorgangs nicht möglich.
Stoppt das Aktualisieren und speichert alle
Werte, mit Ausnahme des invers dargestellten
Objekts, das weiter in Echtzeit angezeigt wird.
10.3-2 Lesen einer Liste fortlaufender Objekte (Feld R)
Das ursprüngliche Objekt der Liste ist gemäß des vorher beschriebenen Vorgangs aufzurufen.
Bearbeiten,
Weitere
<Strg>+
<Bild abwärts> anderen folgenden Objekte an. In dieser Liste
<Esc>
Zeigt im Feld R das aufgerufene sowie alle wird nur das inverse Objekt in Echtzeit angezeigt
Stoppt das Einfügen im Feld R.
F
Der Darstellungscode für die Anzeige der Werte der Wortobjekte kann über das Menü
Daten, Option Basis, oder mit Hilfe der Funktionstaste <F9> ausgewählt werden. Bei
PMX-Stationen ermöglicht diese Taste auch die Anzeige von Doppelwortobjekten im
Gleitkommaformat.
___________________________________________________________________________
10/12
Betriebsart Daten 10
___________________________________________________________________________
10.3-3 Datenverlauf (Historie) eines Objekts
Diese Funktion zeigt im Feld R den gesamten Datenverlauf eines Objekts in Echtzeit an.
Bearbeiten,
Historie
<Strg>+
<Bild aufwärts>
<Esc>
Startet die Ausführung der Funktion Historie.
Der Wert des Objekts wird zyklisch aktualisiert und füllt die 19 Zeilen des Felds R.
Stoppt die Aktualisierung auf der aktuellen Zeile.
10.3-4 Suche forcierter oder gesperrter Objekte
Das Objekt, bei dem die Suche beginnen soll, ist einzugeben oder, falls es bereits eingegeben ist, mit dem Cursor zu markieren.
Bearbeiten,
Suchen
<S> Startet die Suche im Feld R. Sie wird angehalten, wenn alle forcierten (markiert durch F) oder blockierten (markiert durch B) Objekte gefunden worden sind.
Alle gefundenen Objekte werden im Fenster angezeigt. Damit kann eine vollständige Liste der forcierten und gesperrten Objekte erstellt werden.
F
<Esc> Stoppt die aktuelle Suche.
Bei Objekten mit mehr als einem Index wird der Index, über den die Suche ausgeführt wird, über die Funktionstaste <F7> ausgewählt (siehe Abschnitt 10.3-5).
___________________________________________________________________________
10/13
___________________________________________________________________________
10.3-5 Auswahl des Index oder der Adresse
Daten, Ermöglicht die Auswahl des Index oder der Adresse, von dem/der aus,
Inkrementierter durch fortlaufendes Inkrementieren, eine Liste erstellt (über das Menü
Index Bearbeiten, Option Weitere) oder eine Suche ausgeführt werden soll.
Das Indexfenster im oberen Teil des Fensters enthält eine Kennzeichnung mit zwei
Zahlen:
• Die rechte Zahl wird, abhängig von der Anzahl der Indizes des ausgewählten Objekts, vom PG festgelegt.
FD1/1
FD1/2
FD1/3
FD1/4
Objekt mit einem Index.
Beispiel: W4 oder SY20.
Objekt mit zwei Indices.
Beispiel: W4,1.
Objekt mit drei Indices.
Objekt mit vier Indices.
Beispiel: COM0,1,3 oder iW14,1,2.
Beispiel: ROW4,3,2,1
• Die linke Zahl wird durch aufeinanderfolgendes Drücken der Taste F7 hochgezählt und zeigt den inkrementierten Index an (1 entspricht dem äußersten rechten Index und die höchste Zahl dem äußersten linken Index).
Beispiele
FD1/1
FD1/2
FD2/2
FD2/3
FD3/3
FD3/4
FD4/4
B1
W15,1
W15,1
COM1,0,0
COM1,0,0
B2
W15,2
W16,1
COM1,1,0
COM2,0,0
ROW4,3,2,1 ROW4,4,2,1
ROW4,3,2,1 ROW5,3,2,1
B3
W15,3
W17,1
COM1,2,0
COM3,0,0
....
....
....
....
....
ROW4,5,2,1 ....
ROW6,3,2,1 ....
F
Anmerkung
Bei den digitalen E/A-Bits kann einer Eingangsliste eine Ausgangsliste folgen, wenn einem Eingangsmodul auf dem nächsten Steckplatz ein Ausgangsmodul folgt, und umgekehrt.
___________________________________________________________________________
10/14
Betriebsart Daten 10
___________________________________________________________________________
10.4 Schreiben und Forcieren der Daten
10.4-1 Schreiben und Forcieren eines Bits
Um den Zustand eines Bitobjekts zu ändern, muß zunächst das entsprechende Bit aufgerufen oder eingegeben und dann das Menü Daten, Option Wert ¿ aufgerufen werden.
Set
Reset
Forcieren 1
Forcieren 0
Forcierung aufheben
<F2>
<F3>
<F4>
<F5>
<F6>
Setzt das durch den Cursor markierte Bit auf 1.
Setzt das durch den Cursor markierte Bit auf 0.
Forciert das durch den Cursor markierte Bit auf 1.
Forciert das durch den Cursor markierte Bit auf 0.
Hebt die Forcierung des durch den Cursor markierten Bits auf.
Ein forciertes Bit ist mit einem F gekennzeichnet.
Achtung
Bei einem Kaltstart (SY0 = 1) wird die Forcierung aller Bits aufgehoben.
F
___________________________________________________________________________
10/15
___________________________________________________________________________
10.4-2 Schreiben einer Liste fortlaufender Bits
Eine Liste fortlaufender Bits kann auf 0 oder 1 gesetzt werden, indem zu der Bitadresse die Länge der Liste und zusätzlich =1 oder =0 angegeben wird.
Beispiel: Setzen der Bits B100 bis B109 auf 1.
Bearbeiten, Einfügen oder <Einfg> ermöglicht im Eingabefeld des Objekts die
Eingabe des Ursprungsobjekts (B100): B100.
Nach <Tab> können der Wert (1) und die Länge der Liste (10) im Eingabefeld des
Wertes eingegeben werden: 1-10.
<Eingabe> bestätigt dann die Eingabe. Die Liste der Bits wird im Feld R angezeigt.
F
Anmerkungen zu den Ein-/Ausgangsbits:
• Das Forcieren eines Ausgangsbits auf 1 oder 0 während der Programmausführung zieht die Aktivierung oder Deaktivierung des entsprechenden Ausgangs nach sich.
• Das Setzen der Ausgangsbits auf 0 oder 1 hat auf die entsprechenden Ausgänge keine Auswirkung, wenn diese Bits durch das Anwenderprogramm gesetzt werden.
• Wurden die Bits nicht vom Programm geschrieben werden sie, wenn sie durch das PG auf 0 oder 1 gesetzt wurden, berücksichtigt:
vom Anwenderprogramm, wenn es ihren Inhalt lesen will,
während der Aktualisierung der Ausgänge.
___________________________________________________________________________
10/16
Betriebsart Daten 10
___________________________________________________________________________
10.4-3 Modifizieren und Sperren eines Schritts
Wenn das Bit eines Schrittes vom Cursor ausgewählt ist:
Daten,
Wert ¿
Set
Daten,
Wert ¿
Reset
Daten,
Wert ¿
Blockieren
Daten, Wert aufheben
¿
Blockierung
<F2>
<F3>
<F4>
<F5>
Aktiviert den Schritt. Die Aktivierung des Schritts:
• deaktiviert nicht die vorherigen Schritte,
• bestätigt die Transitionen nach dem Schritt,
• führt die Aktionen in der Schritteingangs- und der anschließenden Schrittverarbeitung aus.
Deaktiviert den Schritt und bewirkt, daß die
Schrittausgangsverarbeitung nicht ausgeführt wird.
Sperrt den Schritt; d.h. hebt die Freigabe der diesem Schritt folgenden Transitionen auf.
Das Grafcet wird bis zum gesperrten Schritt ausgeführt und stoppt hier, unabhängig vom Zustand der nachfolgenden Weiterschaltbedingung.
Mehrere Anforderungen zum Sperren können gleichzeitig ausgeführt werden.
Hebt die Sperrung der Schritt auf, d.h. führt zur Freigabe der nachfolgenden Transitionen.
• Die Sperrung eines Schrittes in einem Ablaufzweig hat keine Auswirkung auf den Ablauf eines anderen Zweiges.
• Ein gesperrter Schritt wird durch ein B (Blockieren) gekennzeichnet.
• Ein Schritt kann auch direkt aktiviert werden, indem seiner Schrittnummer eine 1 hinzugefügt wird. Beispiel: X1 = 1.
• Es ist außerdem möglich, mehrere Schritte gleichzeitig zu aktivieren oder zu deaktivieren. Beispiel: X3-5=1: alle Schritte von 3 bis 7 werden aktiviert.
___________________________________________________________________________
10/17
F
F
___________________________________________________________________________
10.4-4 Schreiben der Worte
Die Modifizierung eines Wortinhalts erfolgt direkt, indem das Wort und sein Inhalt in das
Wertfeld eingegeben werden.
Daten,
Wert
<F2> Ermöglicht die Eingabe des Werts des Objekts.
Im Fall eines Bitobjekts erlaubt <Strg> + <F2> die Eingabe des Werts des Objekts.
10.4-5 Schreiben einer Liste fortlaufender Worte
Die Werte einer Liste fortlaufender Worte können folgendermaßen modifiziert werden.
Beispiel: Schreiben der Konstantwörter CW10 bis CW19 mit dem hexadezimalen Wert
H’FA10'.
Bearbeiten, Einfügen oder <Einfg> ermöglicht die Eingabe des Ursprungsobjekts
(CW10) in das Objektfeld: CW10
Daten, Basis ¿ Hexadezimal oder <F9> wählt die Kodierung Hexadezimal aus und ermöglicht die Eingabe des Wertes: FA10.
Daten, Wert oder <F2> ermöglicht die Eingabe des Wertes (FA10) und der Länge der
Liste (10) im Eingabefeld des Wertes: FA10/10.
<Eingabe> bestätigt die Eingabe.
___________________________________________________________________________
10/18
Betriebsart Daten 10
___________________________________________________________________________
Anmerkungen zu den Registerworten der Ein-/Ausgänge
• Das Modifizieren der Ausgangsregisterworte wirkt sich nicht auf die entsprechenden Module aus, wenn die Worte vom Anwenderprogramm geschrieben werden.
• Werden dagegen die Worte nicht vom Programm geschrieben, wird ihre
Modifizierung durch das PG berücksichtigt:
- vom Anwenderprogramm, wenn der Inhalt der Worte gelesen wird,
- während der Aktualisierung der Registerworte.
Anmerkung:
Die Worte der zu den Funktionsbausteinen gehörenden Vorwahlwerte können nur geschrieben werden, wenn während der Konfigurierung die Modifizierung der Parameter vorgesehen wurde.
10.4-6 Sichern und Wiederherstellen eines Fensters mit vordefinierten Daten
Datei,
Speichern unter
<Strg>+<S> Ermöglicht das Sichern der in Feld L angezeigten Objektliste in einer Datei.
Das Eingabefeld ermöglicht die Definition des Dateinamens.
Die Liste zeigt die bereits vorhandenen Dateien an. Bei der Sicherung wird die alte Datei durch die neue Datei des gleichen Namens überschrieben (nach Bestätigung).
Das Feld unterhalb der Liste ermöglicht die Auswahl des Typs der in dieser Liste anzuzeigenden Dateien.
Station
Archiv
Ordnet den Stationsnamen als Dateinamen zu.
Ordnet den globalen Archivierungsnamen (PL7_3) als Dateinamen zu.
Löschen
Ok
Löscht die ausgewählte Datei nach Bestätigung.
Bestätigt die Auswahl.
Abbrechen Annulliert die Auswahl.
Hilfe Aufruf der Hilfefunktion der Software.
___________________________________________________________________________
10/19
F
___________________________________________________________________________
Datei,
Öffnen
<Strg>+<O> Ermöglicht den Wiederaufruf einer zuvor in einer
Datei gespeicherten Liste von Objekten.
F
Das Eingabefeld ermöglicht die Definition des Namens der wiederherzustellenden
Datei.
Die Liste ermöglicht die Anzeige der vorhandenen Dateien und die Auswahl der wiederzustellenden Datei.
Das Feld unterhalb der Liste ermöglicht die Auswahl des Typs der Dateien, die in der Liste angezeigt werden sollen.
Station
Archiv
Löschen
Ok
Ordnet den Stationsnamen als Dateinamen zu.
Ordnet den allgemeinene Archiverungsnamen (PL7_3) als Dateinamen zu.
Löscht die ausgewählte Datei nach Bestätigung.
Bestätigt die getroffene Auswahl.
Abbrechen Annulliert die Auswahl.
Hilfe Aufruf der Hilfefunktion der Software.
___________________________________________________________________________
10/20
___________________________________________________________________________
Betriebsart Debug
Kapitel 11
___________________________________________________________________________
Kapitel
Änderungen gegenüber Version V52
11.2-3 Beschreibung des Fensters
11.3-2 Vordefinieren eines Programmfensters
11.3-3 Vordefiniereneines Datenfensters
11.3-4 Vordefinieren einer Vignette
11.3-5 Sicherung und Wiederaufruf eines vordefinierten Fensters
Echtzeitanzeige der vordefinierten Fenster
11.4-2 Anzeige eines Fenster mit einem TSX-Basic-Programm
11.4-3 Anzeige eines Programmblocks
11.4-4 Anzeige eines Grafcet-Fensters
11.4-5 Anzeige eines Datenfensters
11.5-1 Setzen und Löschen eines Haltepunktes
11.6-2 Einfluß der Mastertask auf die Ausgänge
Zugriff auf die anderen Betriebsarten
11.7-2 Betriebsart SUCHEN/ERSETZEN
Suchen der Programmadresse einer Variablen
Seite
F
___________________________________________________________________________
11/1
F
___________________________________________________________________________
11.1 Änderungen gegenüber Version V52
• Diese Betriebsart ist jetzt direkt über die Spracheditoren zugänglich.
• Die Definition vordefinierter Fenster erfolgt auf der Ebene des Programmnavigators.
Auf diesen kann über <ALT>+<F1> zugegriffen werden.
- Schaltfläche Hinzufügen der Auswahlseite von Programmadressen für Programmfenster,
- Schaltfläche Hinzufügen der Auswahlseite von Modulen für Vignetten,
- Schaltfläche Daten der Debug-Auswahlseite für Datenfenster.
• Der Zugriff auf die sechs Fenster erfolgt über die Indexzunge Vordefinierte Fenster des PROGRAMMNAVIGATORS und Auswahl der Fenster in der Liste mit den
Richtungstasten oder der Maus.
`
• Ein Schnellzugriff auf die vordefinierten Fenster ist über die Tastenkombinationen
<ALT>+<1> bis <ALT>+<6> möglich. Es gibt keine Standardanzeige eines vordefinierten Fensters.
• Zum Testen eines TSX-Basic-Programms:
- Ein gesetzter Haltepunkt wird in einer grünen Leiste im Editor angezeigt.
- bei schrittweiser Ausführung wird der nächste auszuführende Satz in einer gelben
Leiste angezeigt.
___________________________________________________________________________
11/2
Betriebsart Debug 11
___________________________________________________________________________
11.2 Beschreibung der Betriebsart
11.2-1 Bedeutung
Es ist notwendig, die Ausführung des Programms, das in der Betriebsart PROGRAM-
MIEREN eingegeben wurde, zu überprüfen. Die Betriebsart DEBUG bietet eine Anzahl von Funktionen zum Ausführen, Kontrollieren und Ändern des Programms.
Diese Betriebsart, die im ONLINE-Betrieb aufgerufen werden kann, ermöglicht:
Starten oder Stoppen der Ausführung:
• des Programms,
• einer oder mehrerer Tasks des Programms.
Anzeige und Animation in Echtzeit:
• von bis zu 6 vordefinierten Fenstern, die jeweils folgendes enthalten können:
- einen Programmblock,
- einen Satz in TSX-Basic,
- eine Grafcet-Seite,
- einen Liste der Daten,
- eine Vignette,
• von den Programmelementen oder Grafcet-Seiten vor oder nach den vordefinierten
Fenstern
Modifizieren (ohne die Betriebsart DEBUG verlassen zu müssen):
• eines Programms,
• der Parameter der Funktionsbausteine,
Setzen eines Haltepunkts in einer Task mit deren Ausführung:
• Zyklus für Zyklus,
• Programmblock für Programmblock,
• Satz für Satz,
Zugriff auf die Betriebsarten DATEN und DATEN IN LEISTE zum:
• Lesen oder Schreiben der Bit- oder Wortobjekte,
• Forcieren der Bitobjekte,
• Sperren des Grafcet-Ablaufs,
• Forcieren der Ein-/Ausgangsbits,
Zugriff auf die Betriebsart SUCHEN/ERSETZEN zum:
• Suchen eines Objekts im gesamten Programm oder einem Teil davon,
• Ersetzen von Objekten im gesamten Programm oder einem Teil davon durch kompatible Objekte,
"Einfrieren" der Echtzeit-Animation eines Fensters
F
___________________________________________________________________________
11/3
___________________________________________________________________________
11.2-2 Übersichten
Definition der vordefinierten Fenster
Navigatorfenster
Programm Modul
Vordefinierte
Fenster
Auswahl
Sélection d'une adresse
Programmadresse
Auswahl
Sélection eines d'un macro module moduls
Auswahl eines d'un module
élémentaire moduls
Auswahl
Sélection d'un écran
Fensters
Hinzufügen Speichern Hinzufügen
Definition programme fensters
Speichern programme adresse
Definition
Définition d'un eines
écran graphique de macro-module
Grafikfensters
(Vignette)
Hinzufügen
Définition eines
Hinzufügen
Wiederauf-
Fensters
F
Löschen
Suppression eines
Liste
* Se reporter au synoptique Edition/Animation des écrans
* Siehe Übersicht Bearbeiten/Animation der Fenster
Daten Speichern
Speichern
Sauvegarde d'un écran
Fensters
___________________________________________________________________________
11/4
Betriebsart Debug 11
___________________________________________________________________________
Funktionen der Betriebsart DEBUG
Navigation entre definierten Fenstern*
Beenden
Quitter
___________________________________________________________________________
11/5
F
F
___________________________________________________________________________
Verwaltung Task/Programme
Auswahl der
Choix de
überwachten la tâche surveillée
Task
Debug
¿
Task stoppen
Debug
¿
Task starten
___________________________________________________________________________
11/6
Betriebsart Debug 11
___________________________________________________________________________
Navigation zwischen den Fenstern
Durchsuchen
¿
Fenster 1 bis 6 oder Alt + 1 bis 6
Durchsuchen ¿ Navigator oder Alt + F1
Zugriff auf Navigator
Bearbeiten/Animation der Fenster
Tools
¿
¿
Animer
Animieren
Einfrieren
Figer/Animation temps des angezeigten
Fensters in Echtzeit
Insertion/Modification
Modifikation in vordefiniertes Fenster insertion/suppression
Anzeige von Variablen
Vignette :
Vignette: nur Anzeige möglich consultation seulement
F
___________________________________________________________________________
11/7
___________________________________________________________________________
Verwaltung der Ausführung eines Programms
• sur un réseau
- auf Satz
Debug
¿
Debug ¿ Schritt-für-Schritt
¿
¿
Weiter
Letzter Halt
Dernier Arrêt
Kontrollierte
Ausführung des
Moduls
Zugriff auf die anderen Betriebsarten
F
Debug
¿
Zugriff auf
Betriebsart
DATEN
ALT + R
Zugriff auf Betriebsart
SUCHEN/ERSETZEN
Debug
¿
Zugriff auf
Betriebsart
DATEN IN LEISTE
___________________________________________________________________________
11/8
Betriebsart Debug 11
___________________________________________________________________________
Prinzip der Programmausführung
Prozessor
¿
RUN Debug
¿
Task starten sans point
Haltepunkt
Prozessor
¿
STOP
Arrêt de aller aktiven
Exécution der tâche
Task
Ausführung
Exécution grammblock f.
phrase
Debug ¿ Task stoppen
Ausführung
Arrêt de la tâche
Tasks ohne
Haltepunkt
Prinzip der Programmodifizierung
Die Zykluszeit der Betriebsart DEBUG ist sehr kurz.
STOP
ZOOM Schritte, Makroschritte,
Transitionen,
Funktionsbausteine,
MODIFIKATION
RUN
PROGRAMM
ERSETZEN VON OBJEKTEN
ECHTZEIT-
ANZEIGE
DATEN Bit,
Wort,
MODIFIKATION
ZOOM Funktionsbausteine.
___________________________________________________________________________
11/9
F
___________________________________________________________________________
11.2-3 Beschreibung des Fensters
In der Betriebsart DEBUG werden folgende Informationen angezeigt:
7
2
F
3
4
1
5 6
1 Aktualitätsanzeiger des Echtzeitfensters.
2 Programmadresse des angezeigten Elements:
• Task: MAST, FAST, AUX,
• Modul: MAIN, SR, CHART, XM, PRL, POST,
• Programmelement:
- "Lx" wenn dies Element ein Kontaktplan-Programmblock ist.
- "page x" wenn es sich um eine Grafcetseite handelt.
4 In diesem Feld werden die Elemente in Echtzeit angezeigt.
5 Art der logischen Verbindung mit der Steuerung:
• LINE = Lokalbetrieb
• LINE blinkend = dezentraler Betrieb über das Netzwerk TELWAY 7.
Der Buchstabe “S” vor LINE signalisiert, daß keine Task in Ausführung ist.
Das “R” vor LINE signalisiert, daß wenigstens eine Task in Ausführung ist.
Ein “f” hinter LINE signalisiert, daß wenigstens ein Bit forciert ist.
6 BP zeigt an, daß ein Haltepunkt in einer konfigurierten Task gesetzt wurde, und
/ ■ das Sperren eines Schritts.
7 Echtzeit-Ereignisfeld mit der, zu Beginn des Moduls, ausgewählten Task mit folgenden Zuständen:
• R = laufende Task im RUN-Betrieb.
• S = laufende Task im STOP-Betrieb.
• B = die laufende Task ist durch einen Haltepunkt blockiert.
• s = die inaktive Task wurde nicht durch die Funktion CTRLi aktiviert.
• a = die aktive Task wurde durch die Funktion CTRLi aktiviert.
7 Echtzeitanzeige der Objekte, die in der durch den Zeilenzeiger gekennzeichneten
Zeile enthalten sind (nur im Modus ANIMATION).
___________________________________________________________________________
11/10
Betriebsart Debug 11
___________________________________________________________________________
11.3 Vordefinieren der Fenster
11.3-1 Bedeutung
Diese Funktion ermöglicht das Vordefinieren von 6 Fenstern. Jedes dieser Fenster kann enthalten:
• Programmfenster: ein Programmelement oder eine Grafcetseite,
• Datenfenster: eine Liste aller adressierbaren Objekte,
• eine Vignette.
Die Speicherung bleibt erhalten, solange sich das PG im ONLINE-Betrieb befindet oder bei einem Wechsel vom ONLINE- zum OFFLINE-Betrieb bzw. vom OFFLINE- zum
ONLINE - Betrieb, sofern kein Transfer notwendig wird.
Das Definieren der Fenster erfolgt auf der Ebene des Navigators:
• Indexzunge Programm für die Programmfenster (Schaltfläche Hinzufügen),
• Indexzunge Module für die Vignetten (Schaltfläche Hinzufügen),
• Indexzunge Vordefinierte Fenster für die Datenfenster (Schaltfläche Daten).
Verwaltung der Fenster
Im Gegensatz zu den bisherigen Versionen von PL7-3 erfolgt die Verwaltung der
Fenster der Betriebsart DEBUG direkt vom Programmnavigator aus durch die Auswahl der Indexzunge Vordefinierte Fenster:
Vignette
Programmfenster
Datenfenster
Ein in der Liste ausgewähltes Fenster kann auf verschiedene Arten bearbeitet werden:
Gehe zu Zeigt das vordefinierte Fenster an (siehe 11.3).
Löschen
Speichern
Löscht das Fenster.
Sichert das Fenster in eine Datei.
Wenn die Liste mindestens sechs Elemente umfaßt:
Hinzufügen Stellt ein Fenster aus einer Datei wieder her und stellt es in der Liste ab.
Hinweis
Die über die Indexzungen Programm und Module definierten Fenster werden der Liste automatisch hinzugefügt, ebenso die Datenfenster. Es gibt kein standardmäßig vordefiniertes Fenster.
___________________________________________________________________________
11/11
F
___________________________________________________________________________
11.3-2 Vordefinieren eines Programmfensters
Es sei noch einmal darauf hingewiesen, daß die Betriebsart DEBUG in der Version V6 in die Betriebsart PROGRAMMIEREN integriert ist. Folglich ist die Funktion zum
Vordefinieren eines Fensters über den Navigator zugänglich: die Indexzunge Programm des Navigators ermöglicht den Zugriff auf diese Funktion.
Die Adresse des Elements, daß gespeichert werden soll, wird definiert durch die Task, das Programmodul und den Label bzw. die Seite, wenn es sich um eine Grafcet-Seite handelt.
F
Hinzufügen Fügt das neue Fenster in die Liste der vordefinierten Fenster ein, sofern diese mindestens 6 Elemente unmfaßt. Andernfalls wird diese Aktion ignoriert.
Speichern Ermöglicht das Sichern der Programmadresse (siehe Abschnitt 11.3-5).
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11/12
Betriebsart Debug 11
___________________________________________________________________________
11.3-3 Vordefiniereneines Datenfensters
Mit dieser Funktion, die über die Indexzunge Vordefinierte Fenster des Navigators zugänglich ist, kann der Anwender eine Liste von Bit- oder Wortobjekten definieren, deren Zustand oder Inhalt in Echtzeit angezeigt werden soll.
Die Kombination verschiedener Objektarten innerhalb einer Liste ist möglich. Die
Reihenfolge der Eingabe ist belanglos und nicht vom Typ des Objekts abhängig. Die
Liste kann jedoch nur konfigurierte Objekte enthalten.
In der Betriebsart DATEN (Kapitel 10) sind die verwendbaren Objekte einer Liste, die
Kodierung, in der die Inhalte der Wortobjekte angezeigt werden, usw. näher beschrieben.
Daten
Gehe zu
Fügt ein Fenster in die Liste der vordefinierten Fenster ein. Da dieses neue Element zunächst leer ist, hat es den Titel 0.
Erlaubt, nach der Auswahl eines Datenfensters (wie 0) in der
Liste den Zugriff auf die Bearbeitung von Daten:
F
___________________________________________________________________________
11/13
___________________________________________________________________________
Dieses Fenster stellt eine vereinfachte Version der Betriebsart DATEN dar. Die
Funktionen zur Bearbeitung sind gleich:
Wenn der Cursor auf der Position eines Objekts steht,
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ > Verschieben den Cursor in der Spalte.
Bearbeiten,
Löschen
Bearbeiten,
Einfügen
<Entf>
<Einfg>
Löscht das vom Cursor gekennzeichnete
Objekt, und das nächste Objekt rückt nach.
Fügt ein Objekt in die durch den Cursor angezeigte Stelle ein, wobei die folgenden Objekte nach unten verschoben werden.
Datei,
Schließen
<Strg> <F4> Rückkehr zum vorhergehenden Fenster. Das
Datenfenster trägt jetzt den Titel gefolgt von der Anzahl der Objekte, aus denen es sich zusammensetzt, sowie dem Namen des ersten Objekts (z. B.: 4 W12…).
F
11.3-4 Vordefinieren einer Vignette
Dese Funktion, auf die über die Indexzunge Module des Navigators zugegriffen werden kann, erlaubt es dem Anwender, ein Fenster zu definieren, das ein Makromodul grafisch darstellt.
Hinzufügen Fügt das neue Fenster in die Liste der vordefinierten Fenster ein, sofern diese mindestens 6 Elemente umfaßt. Andernfalls wird die Aktion ignoriert.
___________________________________________________________________________
11/14
Betriebsart Debug 11
___________________________________________________________________________
Gehe zu Ermöglicht den direkten Zugriff auf den Anfang des Codes eines
Basismoduls oder auf die grafische Ansicht eines Makromoduls.
Löschen Ermöglicht das Löschen des Codes eines nicht geschützten Basismoduls oder eines Makromoduls.
11.3-5 Sicherung und Wiederaufruf eines vordefinierten Fensters
Diese Funktion dient zur Sicherung einer Programmadresse oder einer Datenliste in einer Datei zum Zweck ihrer Wiedergabe zu einem späteren Zeitpunkt.
Speichern Sichert in einer Datei:
• die Programmadresse (für ein Programmfenster),
• die im Fenster angezeigte Objektliste (für ein Datenfenster).
Hinzufügen Gibt den Inhalt der zuvor gesicherten Datei wieder:
• Programmadresse (Datei xxx.DPR),
• im Fenster anzuzeigende Objektliste (Datei xxx.DDA).
F
___________________________________________________________________________
11/15
___________________________________________________________________________
F
Das Eingabefeld ermöglicht das Definieren des Dateinamens (Sicherung oder
Wiederherstellung).
Station
Archiv
Ordnet den Stationsnamen als Dateinamen zu (Sicherung oder
Wiederherstellung).
Ordnet den allgemeinen Archivierungsnamen (PL7_3) als Dateinamen zu (Sicherung oder Wiederherstellung).
___________________________________________________________________________
11/16
Betriebsart Debug 11
___________________________________________________________________________
11.4 Echtzeitanzeige der vordefinierten Fenster
11.4-1 Bedeutung
Die Fenster können durch Betätigung der Schaltfläche Gehe zu ausgehend von der
Indexzunge Vordefinierte Fenster des Navigators angezeigt werden, wenn in der Liste der vordefinierten Fenster ein Fenster ausgewählt worden ist.
Diese Funktion zeigt den Bewegungsablauf der grafischen Elemente des Kontaktplans und des Grafcet in Echtzeit an. Im Falle des TSX-Basic werden alle Elemente eines
Satzes mit ihrem Zustand und Inhalt dargestellt.
Die Zustände und Inhalte der Objekte werden am Beginn der Task, zur Zeit des
Austauschs mit dem PG, gesetzt. Die Aktualisierung des Fensters ist jedoch abhängig von der verwendeten Sprache:
• bei einem Programmelement wird das “Photo” am Ende der Programmblock- oder
Satzverarbeitung gemacht.
• beim Grafcet oder einem Datenfenster wird das “Photo” am Anfang des Mastertaskzyklus gemacht.
Ein Aktualitätsanzeiger wird unten rechts im Fenster angezeigt. Die Verschiebung des
Dreiecks erfolgt jeweils bei der Aktualisierung des Fensters, wenn die Task abläuft und keine “Einfrierung” gesetzt ist.
Nur im Modus Animation wird das animierte Programmelement (Programmblock/Satz) farbig dargestellt (bzw. dunkler bei Schwarzweiß-Monitoren), während die anderen abgeblendet sind.
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F
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11.4-2 Anzeige eines Fenster mit einem TSX-Basic-Programm
Menüleiste und Funktionsleiste
Siehe Kapitel über die Sprache TSX-Basic.
Der Zustand der Bit- und der Inhalt der Wortobjekte innerhalb des ausgewählten Satzes werden in Echtzeit im oberen Bereich des Fensters angezeigt.
F
11.4-3 Anzeige eines Programmblocks
Menüleiste und Funktionsleiste
Siehe Kapitel über die Sprache Kontaktplan.
Anzeige eines Programmblocks
Die Elemente eines Kontaktplanblocks werden wie folgt in Echtzeit angezeigt:
• Kontakte
Wenn sie durchgeschaltet sind, erscheinen die grafischen Elemente in unterschiedlicher Farbe (invers).
• Abschlußoperationen
Sie werden in unterschiedlicher Farbe (invers) dargestellt, wenn das zugeordnete Bit
1 ist.
Die Abschlußoperationen JUMP und CALL werden in Echtzeit nicht animiert.
• Funktionsbausteine
Bei Funktionsbausteinen wird der Ausgang in unterschiedlicher Farbe (invers) dargestellt, sobald er 1 ist, und die aktuellen Werte der Parameter werden angezeigt.
Die horizontalen und vertikalen Vergleicherbausteine ändern ihre Farbe nicht.
• Operations- und horizontale Vergleicherbausteine
Die Echtzeitanzeige der Inhalte dieser Bausteine ist über die Funktion ZOOM erreichbar.
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Betriebsart Debug 11
Ø
Æ
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11.4-4 Anzeige eines Grafcet-Fensters
Menüleiste und Funktionsleiste
Siehe Kapitel über Grafcet.
Die grafischen Symbole bei einer Echtzeitanzeige sind: aktiver Schritt aktiver Initialschritt aktiver Makroschritt, wenn wenigstens ein anderer Schritt als der OUT-
Schritt aktiv ist.
¶ aktiver Makroschritt, wenn nur der OUT-Schritt aktiv ist.
Hinweis
Die Grafcet-Seiten werden zu Beginn der Mastertask während des Austauschs mit dem PG aktualisiert. Der Aktualitätsanzeiger erscheint sowohl im RUN- als auch im STOP-Betrieb.
F
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F
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11.4-5 Anzeige eines Datenfensters
Im Gegensatz zur Betriebsart DATEN, die eine Spalte zur Echtzeitanzeige der Variablen und eine Historie-Spalte umfaßt, enthält ein Datenfenster nur eine Spalte zur
Echtzeitanzeige.
Menüleiste
Menü DATEI:
Öffnen
Speichern
Schließen
Öffnet ein Dialogfeld, in dem die wiederaufzurufende Datei ausgewählt werden kann.
Ermöglicht das Archivieren der Objektliste in einer Datei.
Rückkehr zum Programmnavigator.
Menü BEARBEITEN:
Einfügen
Löschen
Fügt ein Objekt in die Datenliste ein.
Entfernt ein Objekt aus der Datenliste.
Menü DATEN:
Objekt
Basis
Ermöglicht das Ändern des Inhalts des ausgewählten Objekts.
Ändert das Anzeigeformat des ausgewählten Objekts.
Menü PROZESSOR:
Run Startet den Prozessor.
Stop Blockiert die Ausführung auf dem Prozessor.
Menü ANSICHT:
Variablen Direkter Wechsel zum Anzeigeformat Variablen.
Symbole Direkter Wechsel zum Anzeigeformat Symbole.
Menü TOOLS:
Animieren
Einfrieren
Symbole bearbeiten
Startet die Animation des angezeigten Fensters.
Friert die Animation des angezeigten Fensters ein.
Startet das Tool XTEL-SDBASE.
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Betriebsart Debug 11
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Menü DEBUG:
Task starten Startet oder stoppt die Ausführung der Task.
Überwachte
Task
Ermöglicht die Auswahl der auszuführenden und zu
überwachenden Task.
Haltpunkte
¿ Setzen
¿ Entfernen
¿ Ansehen
Weiter
Positioniert den Haltepunkt auf das im vordefinierten Fenster angezeigte Programmelement.
Löscht den Haltepunkt.
Zeigt die Stelle an, an der der Haltepunkt definiert worden ist.
Bewirkt die Ausführung eines Zyklus der Task.
Schritt-für-Schritt Bewirkt die Ausführung des folgenden Elements.
Letzter Halt
Datenmodus
Datenmodus in Leiste
Zeigt das letzte ausgeführte Element an.
Zugriff auf die Betriebsart DATEN.
Zugriff auf die Betriebsart DATEN IN LEISTE.
Menü DURCHSUCHEN:
Datenfenster Zugriff auf das Datenfenster in einer Leiste.
Navigator
Ecran 1…6
Zeigt das Fenster des Programmnavigators an.
Wechsel von einem vordefinierten Fenster zu einem anderen.
11.4-6 Anzeige einer Vignette
Näheres zu den Modularfunktionen V5 ist Kapitel 15, Anhang, zu entnehmen.
F
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F
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11.5 Definieren eines Haltepunktes
11.5-1 Setzen und Löschen eines Haltepunktes
Für alle konfigurierten Tasks ist es möglich, einen Haltepunkt auf ein Programmelement zu setzen. Dieses Programmelement kann zu einem der folgenden Module gehören:
• das Hauptprogramm MAIN,
• ein Unterprogramm SR,
• die Vorverarbeitung PRL oder die Nachverarbeitung POST in der Mastertask.
Definieren eines Haltepunkts
Ausgehend von einem der vordefinierten Fenster:
Debug,
Haltpunkte
¿ Setzen
Ermöglicht den Zugriff auf das Definieren des
Haltepunktes und positioniert den Haltepunkt auf das im vordefinierten Fenster ausgewählte
Programmelement.
War schon ein Haltepunkt gesetzt, wird dieser gelöscht. Das PG meldet dann:
VORHERIGER HALTEPUNKT GELÖSCHT oder BP = AKTUELLES DISPLAY
(ALTER HP GELÖSCHT).
Die neue Definition wird erst nach der Ausführung der Task wirksam, die den alten
Haltepunkt enthält (Taste RUN TK).
Anzeige des Haltepunkts
Anzeige der Existenz eines Haltepunktes
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Betriebsart Debug 11
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Wurde ein Haltepunkt gesetzt, so wird “BP” wird in dem Echtzeit-Ereignisfeld angezeigt:
• grün, wenn der Haltepunkt in einer Task definiert wurde, die sich im STOP-Betrieb befindet oder das Element mit dem Haltepunkt nicht ausgeführt wird (SR nicht in
Ausführung, JUMP auf ein Element). In diesem Fall ist der Haltepunkt zwar definiert aber nicht wirksam.
• gelb, wenn der Haltepunkt auf einem ausgeführten Element definiert wird. Der Haltepunkt wird in diesem Fall wirksam, und die Ausführung der Task wird auf dem Element mit dem Haltepunkt angehalten (die Zeitfunktionen und Monoflops laufen weiter ab).
Die Ausführung der anderen Tasks ist davon nicht betroffen.
Anzeige eines Haltepunktes
Debug,
Haltepunkte
¿ Ansehen
Löschen eines Haltepunktes
Debug,
Haltepunkte
¿ Entfernen
Zeigt die Stelle an, auf der der Haltepunkt definiert ist.
Löscht den Haltepunkt. Dieser Aufruf wird erst nach Ausführung der Task wirksam, die den Haltepunkt enthielt (Taste RUN TK). Die
Anzeige "BP" im Bereich der Echtzeitereignisse erlischt also.
Hinweis 1
Wenn ein Haltepunkt gesetzt ist, kann das Programm nicht geändert werden (die Fehlermeldung
ÄNDERUNG NICHT MÖGLICH: HP VORHANDEN wird beim Versuch einer Modifizierung angezeigt).
Hinweis 2
Wird das Terminal logisch abgeschaltet, während ein Haltepunktes in einer Task gesetzt ist, so wird der Haltepunkt bei Wiederanschaltung des PG nach Ausführung dieser Task gelöscht.
F
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F
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11.6 Programmausführung
11.6-1 Ausführung
Zustände einer periodischen Task
Das nachstehende Diagramm zeigt die verschiedenen Zustände, die jede Task selbständig einnehmen kann.
Die Mastertask ist immer aktiv. Die beiden ersten Zustände (Ss und Rs) beziehen sich nur auf die schnelle Task und die Hilfstasks.
Bei dem Vorgang STOP oder RESET CTRLi beendet die Task ihren Zyklus nach der
Aktualisierung der Ausgänge.
In allen Tasks kann nur ein Haltepunkt definiert sein.
Wird eine Task auf einem Haltepunkt angehalten, so hat das keine Auswirkungen auf den Ablauf der anderen Tasks.
Ein Haltepunkt kann in den Zuständen Sa und Rs gesetzt werden, wird aber erst im
Zustand Ra wirksam.
Mise au Point
Démarrer tâche
Supprimer tâche
Task löschen
Rs ausgeführt
Exécutée
Non active
* START CTRL
* RESET CTRL
* RESET CTRL
Sa
Non exécutée
* START CTRL einen point d'arrêt entfernen und
Task starten
+1
Mise au Point
Task starten sur point d'arrêt
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11/24
Betriebsart Debug 11
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Taskablauf
Eine Task läuft im Takt ihres Zyklus ab:
• im Zustand Rs und Ra wie in der Konfiguration definiert,
• im Zustand Ss, Sa oder Ba nach der durch das System festgelegten Standardzeit von 50ms.
Zustand des
T a s k z y k l u s :
Ra
Zustand des
Taskzyklus :
Ss, Sa, Rs und
Ba
Der Austausch mit dem PG besteht aus der Aktualisierung der Informationen sowohl des Ursprungs- als auch des
Zielortes (RUN, STOP, Forcieren).
Zyklus Zyklus
Austausch mit dem PG
Austausch mit dem PG
Die Aktualisierung der Ein-/Ausgänge wird bestimmt durch die in dieser Task definierten Module. Standardmäßig erfolgt der Austausch für alle Module in der Mastertask.
Die gemeinsamen Worte COM werden immer in der
Mastertask ausgetauscht.
Die Aktualisierung der Ein-/Ausgänge und die Programmausführung sind nicht mehr sichergestellt, wenn die Task nicht ausgeführt wird, nicht aktiv ist oder auf einem Haltepunkt steht (Zustand Ss,Sa, Rs und Ba).
Aktualisierung der Eingänge
COM-IW-I
Ausführung des
Anwenderprogramms
Aktualisierung der Ausgänge
O-OW-COM
F
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Ausführung eines Programms
Die Ausführung eines Anwenderprogramms entsprechend allen konfigurierten Tasks kann entweder über das Fenster zur Auswahl der Betriebsarten oder direkt von der
Betriebsart DEBUG aus gestartet und gestoppt werden.
Prozessor,
Run
Prozessor,
Stop
Startet die Ausführung des Programms. Die
Anzeige RUN auf der Steuerung leuchtet.
Stoppt die Ausführung des Programms. Die
Anzeige RUN auf der Steuerung erlischt.
F
Im Echtzeitereignisfeld wird der Status des Programms angezeigt.
Ausführung einer Task
Beim Überprüfen eines Anwenderprogramms ist es vorteilhaft, die Tasks unabhängig voneinander auszuführen.
Debug, Ermöglicht die Wahl der auszuführenden Task. Eine dynamische
Überwachte Task Liste erlaubt die Auswahl der Task.
Debug,
Task starten
Startet die Ausführung der ausgewählten Task.
Debug,
Task stoppen
Stoppt die Ausführung der ausgewählten Task.
Im Echtzeitereignisfeld wird der Status der ausgewählten Task angezeigt.
Ausführung Zyklus für Zyklus
Die Ausführung Zyklus für Zyklus erfordert nach dem
Aufruf einer Task das Setzen eines Haltepunktes (siehe
Abschnitt 11.4).
Debug,
Weiter
Jedes Betätigen einer dieser Tasten bewirkt die Ausführung eines Zyklus der Task. Die Ausführung beginnt mit dem Programmelement, das
<Strg>+<G> dem Haltepunkt folgt, bis zum Element mit dem Haltpunkt (einschließlich).
Aktualisierung der Eingänge
COM-IW-I
L1 ...................
L2 .............. BP
L150 ...............
BOT ...............
Ba
<CTRL>+<G>
Aktualisierung der Ausgänge
O-OW-COM
Hinweis
Der Austausch mit dem PG ist immer sichergestellt. In Ausführung befindliche andere Tasks setzen ihren Zyklus fort.
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Betriebsart Debug 11
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Ausführung Block für Block und Satz für Satz
Diese Art der Ausführung kann innerhalb der Programmodule MAIN, PRL, POST und
SR aufgerufen werden. Ein Haltepunkt muß in dem entsprechenden Modul gesetzt sein, und die Task, die das Modul enthält, muß ausgewählt werden.
Debug,
Letzter Halt
Debug,
Schritt-für-Schritt
Zeigt in Echtzeit das letzte im Modul ausgeführte Element an, d.h. in diesem Fall das
Element mit dem Haltepunkt.
Jede Betätigung dieser Funktion führt zur Ausführung des nächsten Elements, sofern der
Haltepunkt nicht auf das letzte Element des
Moduls gesetzt ist.
Hinweise:
• Enthält das zur Ausführung kommende Element einen JUMP, so wird dieser Sprung auf das entsprechende Label ausgeführt, wenn die Bedingungen erfüllt sind.
• Enthält das zur Ausführung kommende Element einen SR, so wird dieses Unterprogramm vollständig ausgeführt, wenn die Bedingungen erfüllt sind.
• Ist das zur Ausführung kommende Element das letzte des Moduls MAIN:
Debug ,
Schritt-für-Schritt
Bewirkt den Austausch der Ein-/Ausgänge, die der Task zugeordnet sind, sowie die Ausführung des ersten Elements im Modul MAIN.
• Ist das zur Ausführung kommende Element das letzte der Module PRL, POST oder SR:
Debug
Debug,
Weiter
,
Schritt-für-Schritt
<Strg>+<G>
Diese Funktion wird nicht mehr angezeigt .
Führt den Zyklus der Task bis zum Haltepunkt weiter aus, wenn dieser während des Ablaufs erkannt wird.
F
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11/27
F
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11.6-2 Einfluß der Mastertask auf die Ausgänge
Aus Sicherheitsgründen werden die Ausgänge einer Steuerung, deren Programm nicht ausgeführt wird, automatisch auf 0 forciert. Das betrifft die folgenden Module:
• digitale Ausgänge,
• analoge Ausgänge,
• Positioniermodule,
• Coprozessoren der schnellen Ein-/Ausgänge.
Das Forcieren der Ausgänge auf 0 kann durch Setzen des SY8 auf 0 durch das
Programm oder das PG unterdrückt werden.
In der Betriebsart DEBUG darf die Steuerung kein Programm ausführen, wenn die folgenden Bedingungen vorliegen:
• mindestens eine Task wird nicht ausgeführt (Zustand Ss: nicht ausgeführt und nicht aktiv oder Sa: nicht ausgeführt und aktiv),
• ein Haltepunkt innerhalb der Task ist wirksam (Zustand Ba: Ausführung am Haltepunkt gestoppt).
Hinweis
Durch das standardmäßig auf 1 gesetzte Bit SY8 können alle konfigurierten Ausgänge auf 0 gesetzt werden, wenn das Programm nicht normal ausgeführt wird. Die Bits SY32 bis SY39 (ein
Bit pro Doppelrack oder gradzahliges Einfachrack) erlauben ein selektives Setzen der Ausgänge auf 0. Standardmäßig sind diese Bits auf 1.
Wenn das Systembit SY8 = 1 ist, so werden nur die Ausgänge in den Racks auf 0 forciert, deren Systembits (SY32 - SY39) im Zustand 1 sind, und wenn das Programm nicht normal abläuft.
Ist das Bit SY8 = 0, so behalten alle Ausgänge, wenn das Programm nicht normal ausgeführt wird, ihren Zustand ohne Rücksicht auf den Status der Systembits SY32 bis
SY39.
Beispiel: Die Konfiguration einer TSX 67-40 besteht aus einem Basisrack (0/1), einem direkten Erweiterungsrack (2/3) und zwei dezentralen Erweiterungsracks 4 und 5.
Die Systembits SY8 (generelles Rücksetzen auf 0), SY32 (Rücksetzen des Doppelracks 0/1), SY33 (Rücksetzen der Racks 2/3) und SY34 (Rücksetzen der Racks 4 und
5) haben dann folgenden Zustand:
• SY8 = 1
• SY32 = 1
• SY33 = 0
• SY34 = 0
Wird das Programm nicht ausgeführt, werden nur die Ausgänge des Racks 0/1 auf 0 forciert, während die Ausgänge in den anderen Racks ihren Zustand behalten.
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11/28
Betriebsart Debug 11
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11.7 Zugriff auf die anderen Betriebsarten
11.7-1 Modus DATEN IN LEISTE
Bei dieser Betriebsart handelt es sich eigentlich um eine Variante der Betriebsart
DEBUG, auf die von den vordefinierten Fenstern aus über die Funktion Debug ¿
Datenmodus in Leiste zugegriffen werden kann.
Der Zugriff auf diese Betriebsart führt zur Anzeige eines Datenfensters zwischen dem vordefinierten Fenster und Applikationsleiste von PL7-3 V6:
Vordefiniertes
Fenster
Fokusleiste
Applikationsleiste
Datenfenster in Leiste
Wechsel des Fokus
Der Fokus legt fest, ob sich die Interaktionen zwischen dem Anwender und der
Applikation auf das Fenster oder die Daten in der Leiste beziehen.
Standardmäßig hat das vordefinierte Fenster den Fokus. Zum Wechsel des Fokus:
<Alt>+<F3> übergibt den Fokus an die Betriebsart DATEN IN LEISTE, über <Esc> wird der Fokus an den Editor zurückgegeben.
Mit der Maus durch Klicken auf das zu aktivierende Fenster.
Die Fokusleiste ist blau, wenn das Datenfenster in der Leiste aktiv ist; sie ist weiß, wenn dieses inaktiv ist.
Funktionen
Die in dieser Betriebsart verfügbaren Funktionen sind die gleichen wie in der Betriebsart
DATEN (siehe Kapitel 10).
Wenn das Datenfenster aktiv ist, kann folgendermaßen auf die verschiedenen Menüs
(mit der Ausnahme von Ansicht) zugegriffen werden:
Über die Tastatur durch Drücken von <Alt>.
Über die Maus durch Klicken mit der rechten Maustaste auf das Fenster.
Der Zugriff auf das Menü Ansicht erfolgt über die Menüleiste, denn der Anzeigemodus der Variablen bezieht sich auf das ganze Fenster.
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11/29
F
F
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11.7-2 Betriebsart SUCHEN/ERSETZEN
Erlaubt den Zugriff auf alle Funktionen der Betriebsart SUCHEN/ERSETZEN (siehe
Kapitel 14) :
• Suchen eines Objekts,
• Ersetzen eines Objekts durch ein anderes, kompatibles Objekt,
• Suchen von Programmelementen, denen eine Diagnose zugeordnet ist.
11.7-3 Betriebsart DATEN
Debug,
Datenmodus
Ruft die Betriebsart DATEN auf (siehe Kapitel 10).
Schließen Führt zur Rückkehr in die Betriebsart DEBUG in das vordefinierte
Fenster, das beim Wechsel der Betriebsart angezeigt worden ist.
Anmerkung
Es ist ebenso möglich, bestimmte Parameter der Konfiguration zu ändern. Weitere
Einzelheiten sind im Abschnitt 5.10 zu finden.
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11/30
Betriebsart Debug 11
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11.8 Suchen der Programmadresse einer Variablen
Ausgehend von einem vordefinierten Fenster ermöglicht der Befehl <Alt>+<X>:
• die Anzeige aller Variablen des angezeigten Programmelements,
• die Auswahl einer Variablen und die Anzeige aller Programmadressen bezogen auf diese Variable,
• die Auswahl einer Programmadresse und die Anzeige des entsprechenden Programmelements in einem vordefinierten Fenster.
Bei der Variablen kann es sich um eine PL7-3-Standardvariable (Wi, Bi usw.) oder eine
OFB-Variable handeln. Die Funktionsweise ist im Register H, Abschnitt 15.5, beschrieben.
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11/31
F
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F
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11/32
___________________________________________________________________________
Betriebsart Transfer
Kapitel 12
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Kapitel
Speichertransfer: Prozessor - Programmiergerät
12.2-1 Transfer Steuerung - Programmiergerät (SPS ¿ PG)
12.2-2 Transfer Programmiergerät - Steuerung (PG ¿ SPS)
12.2-3 Vergleich Programmiergerät - Steuerung (PG ¿ SPS)
12.2-4 Dezentrales Laden eines Programms
Speichern/Wiederherstellen: interne Worte
Seite
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12/1
G
G
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12.1 Beschreibung der Betriebsart
Diese Betriebsart ermöglicht den Transfer einer PL7-3-Applikation zwischen:
• dem internen Speicher des PG und der angeschlossenen Steuerung,
• einer Festplatte und der angeschlossenen Steuerung,
• einer Festplatte und dem internen Speicher des PG.
Zugriff auf die verschiedenen Funktionen
Alle Funktionen der Betriebsart TRANSFER sind im OFFLINE-Betrieb (TERMINAL-
SPEICHER) und im ONLINE-Betrieb (PROZESSOR-SPEICHER) aufrufbar.
Bei einem Transfer mit der Steuerung erfolgt der Wechsel des PG in den ONLINE-
Betrieb automatisch. Dieser Zustand wird nur für die Dauer des Transfers oder des
Vergleichs aufrechterhalten.
Der Zugriff auf die gewünschte Funktion erfolgt über das Menü Prozessor, Option
Transfer Applikation oder Option Transfert Daten.
Beschreibung der übertragenen Informationen
Das Programm umfaßt:
• das Code-Segment des Anwenderprogramms (ausführbar und nicht ausführbar),
• die Parameter und die Beschreibung der Applikationskonfiguration,
• die Reihenfolge-Kodierung und die Konfigurationsparameter der OFBs.
Die Konstantworte der Applikation (CWi und DCWi) und die internen Konstanten der
OFBs werden während des Transfers immer dem Programm zugeordnet.
Die variablen Informationen: Bits I/O, Bi, Xi, SYi und Worte Wi, DWi haben kein
Speicherabbild im PG und werden deshalb bei einem Transfer Steuerung - PG nicht mit
übertragen.
Hinweis
Bei einem Transfer bleibt der Inhalt des Ursprungsspeichers erhalten, die im Zielspeicher enthaltenen Informationen gehen jedoch verloren und werden durch die neuen Informationen ersetzt.
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12/2
Betriebsart Transfer 12
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12.2 Speichertransfer: Prozessor - Programmiergerät
Der Zugriff auf die Funktion erfolgt über das Menü Prozessor, Option Transfer
Applikation, und ermöglicht:
• den Transfer der Applikation von einer angeschlossenen Steuerung zum internen
Speicher des PG
• den Transfer der Applikation vom internen Speicher des PG zu einer angeschlossenen
Steuerung
• den Vergleich zwischen dem Inhalt des internen Speichers des PG und dem Inhalt im
Speicher der angeschlossenen Steuerung.
Befindet sich das PG im OFFLINE-Betrieb, so erfolgt der Anschluß an die Steuerung automatisch für die Zeit des Transfers oder des Vergleichs.
Ein Transfer SPS ¿ PG über die PG-Schnittstelle der Steuerung kann mehrere Minuten dauern.
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12/3
G
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12.2-1 Transfer Steuerung - Programmiergerät (SPS ¿ PG)
Die Schaltfläche SPS ¿ PG ruft das Tool XTEL-TRANSFER auf, das den Teiltransfer der Funktion PL7-3 zwischen dem Prozessor und der Festplatte durchführt (s. Dokumentation des Softwarecenters). Nach Abschluß dieses Vorgangs wird der Dateiinhalt durch positive Bestätigung der Frage APPLIKATION PL7_3.BIN LESEN? in den PG-
Speicher eingelesen.
Die Steuerung bleibt während des Transfers und danach im RUN-Betrieb, wenn sie sich zum Zeitpunkt des Transferstarts in diesem Betriebsmodus befindet.
Achtung
Durch den Transfer der Software PL7-3 von der Steuerung in das PG wird die Datei
PL7_3.bin nicht überschrieben. Diese weist weiterhin die zuletzt gespeicherte
Applikation auf.
G
___________________________________________________________________________
12/4
Betriebsart Transfer 12
___________________________________________________________________________
12.2-2 Transfer Programmiergerät - Steuerung (PG ¿ SPS)
Vor einem Transfer muß sichergestellt werden:
• die ausreichende Anzahl und Größe der RAM-Speichermodule,
• die Kompatibilität zwischen der Applikationsversion und der Version der Steuerung.
Über die Schaltfläche PG -> SPS wird das Tool XTEL-TRANSFER gestartet, mit dem der Transfer der aktuellen Applikation in die Steuerung durchgeführt wird.
Bei diesem Transfer wird jedoch die Datei PL7_3.bin, die ein Abbild der zuletzt gespeicherten Applikation enthält, nicht überschriben.
Befindet sich die Steuerung vorher im RUN-Betrieb, so wechselt sie während des
Transfers automatisch in STOP und bleibt auch nach der Übertragung in diesem
Betriebsmodus.
Während des Transfers zeigt die Meldung FEHLER an, daß die Applikation in der
Steuerung zur Zeit nicht mehr ausführbar ist. Nach korrekter Übertragung erlischt diese
Anzeige wieder.
Wichtig
• Durch den Transfer werden das vorher im internen Speicher des PG enthaltene Programm und die Konstanten gelöscht.
• In einen Prozessor der Version V5 kann nur eine Applikation der Version V5
übertragen werden. Damit ein Transfer möglich ist, muß die Steuerung außerdem schon eine Beschreibung der einzelnen Bereiche enthalten. Die
Beschreibung erfolgt mit Hilfe der Tools XTEL-CONF und XTEL-TRANSFER.
Eine PMX-V5-Applikation kann nicht in eine TSX-V5-Steuerung transferiert werden.
G
___________________________________________________________________________
12/5
___________________________________________________________________________
12.2-3 Vergleich Programmiergerät - Steuerung (PG ¿ SPS)
Die Schaltfläche Vergleich (PG ¿ SPS) startet den Vergleich, der nach der Bestätigung ausgeführt wird. Diese Funktion überprüft die Übereinstimmung zwischen den Inhalten des internen Speichers im PG und des Speichers in der Steuerung.
Das PG wechselt, wenn es sich im OFFLINE-Betrieb befindet, automatisch in den
ONLINE-Betrieb und meldet nach der Ausführung das Resultat des Vergleichs (MEM
PROC. = MEM TERM oder MEM PROC. <> MEM TERM).
12.2-4 Dezentrales Laden eines Programms
Mit dieser Funktion kann ein Programm in eine andere Steuerung übertragen werden, die physisch nicht direkt, sondern über das Netzwerk TELWAY, MAPWAY, ETHWAY oder FIPWAY mit dem PG verbunden ist.
Dafür muß die Nummer der Station, mit der der logische Anschluß innerhalb des
Netzwerks erfolgen soll, definiert werden. Diese Adresse wird unter XTEL-CONF definiert.
Der Vorgang des Transfers ist mit den vorher beschriebenen Vorgängen identisch. Die
Verbindung zum Netzwerk erfolgt automatisch, und die Übertragungszeiten sind abhängig von der Auslastung des Netzwerks.
G
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12/6
Betriebsart Transfer 12
___________________________________________________________________________
12.3 Speichern/Wiederherstellen: interne Worte
Diese Funktion ist über das Menü Prozessor, Option Transfer Daten, zugänglich und erlaubt:
• im OFFLINE-Betrieb:
- den Transfer der Daten (interne Worte Wi und DWi) der Applikation vom internen
Speicher des PG zur Festplatte,
- den Transfer einer Datei (xxx.DAT) von der Festplatte zum internen Speicher des
PG.
• im ONLINE-Betrieb:
- den Transfer der Daten (interne Worte Wi und DWi) der Applikation in der angeschlossenen Steuerung zur Festplatte des PG,
- den Transfer einer Datei (xxx.DAT) von der Festplatte des PG zur angeschlossenen
Steuerung.
Ein Transfer SPS ¿ Platte des PG über die PG-Schnittstelle der Steuerung kann mehrere Minuten dauern.
Verzeichnis Listet alle bereits im Verzeichnis PL7_3\APPLI bzw. PL7-3\MOD (je nach Auswahl) archivierten Dateien auf.
Ok Bestätigt die Auswahl.
Abbrechen Schließt das Dialogfeld, ohne die Auswahl zu bestätigen.
Hilfe Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
Anmerkung
Die Sicherung und der Wiederaufruf einer Applikation auf Diskette erfolgt nicht mehr unter PL7-3, sondern auf der Ebene von X-TEL (siehe Abschnitt 15.4).
G
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12/7
___________________________________________________________________________
G
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12/8
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Betriebsart Dokumentieren/Drucken Kapitel 13
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Kapitel Seite
13.1 Beschreibung der Betriebsart 13/2
13.1-1 Allgemeine Beschreibung 13/2
13.2 Zusammensetzung des Anlagendossiers 13/5
13.2-3 Allgemeine Informationen 13/9
13.2-4 Netzwerkinformationen 13/10
13.2-5 Individuelle Fußzeile 13/11
13.2-6 Informationen über Module 13/12
13.3-1 Auswahl der aktuellen Parameter zum Drucken 13/14
13.3-2 Zusammensetzung des vollständigen Dossiers 13/15
13.4 Beschreibung der Ausdrucke 13/21
___________________________________________________________________________
13/1
G
___________________________________________________________________________
13.1 Beschreibung der Betriebsart
13.1-1 Allgemeine Beschreibung
Die Betriebsart DOKUMENTIEREN/DRUCKEN enthält zwei Hauptfunktionen.
• Dokumentieren der Anwendung gibt dem Anwender die Möglichkeit, sein Programm zu archivieren und mit einem Kommentar zu versehen und somit ein vollständiges und strukturiertes Anlagendossier zu erstellen:
- Titelseite,
- 16 Seiten freier Text für allgemeine Informationen,
- Programmkommentare,
- 16 Seiten freier Text für Netzwerkinformationen,
- Fußzeile.
• Drucken des Anlagendossiers ermöglicht den Ausdruck des vollständigen Anlagendossiers oder Teilen davon.
Der Aufruf der Betriebsart DOKUMENTIEREN/DRUCKEN erfolgt über das Hauptfenster entweder über das Menü Tools, Option Dokumentieren, oder über die Funktionsleiste und ist sowohl im ONLINE- oder OFFLINE-Betrieb als auch im RUN- oder STOP-
Betrieb möglich. Das folgende Fenster erscheint:
G
<Tab> Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe auf eine andere.
<Leertaste> Aktiviert/deaktivierr Kontrollfelder oder Schaltflächen.
< ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ >
< ¿ >, < ‹ >
<Umsch.>+
< ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ >
Hilfe
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
Ermöglicht den Wechsel von einem inkrementierbaren Eingabefeld zum anderen.
Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
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13/2
Betriebsart Dokumentieren/Drucken 13
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Beim Ausdruck eines vollständigen Dossiers (GESAMTAUSDRUCK) vom Typ Langes
Listing oder Kurzes Listing, kann gewählt werden zwischen:
Nein Der Ausdruck des Dossiers erfolgt mit den Parametern, die in der
Betriebsart DOKUMENTIEREN/DRUCKEN definiert wurden.
Ja Führt zur Erstellung einer mit dem Tool XTEL-DOC ausführbaren
Datei sowie zum Ausdruck des Dossiers.
Das Tool XTEL-DOC kann nur Dateien mit dem Namen <Station>.DOC
ausführen, die im Verzeichnis Projekt\Station\PL7_3\APPLI gesichert wurden. Ist schon eine Datei <Station>.DOC vorhanden, besteht die
Möglichkeit, mit Ja diese Datei durch die neue zu ersetzen oder dies mit
Nein zu verhindern.
Die Parameter der allgemeinen Archivierung werden implizit verwendet, um die folgenden Dateien aufzurufen:
• xxx.TIT (Titelseite),
• xxx.DES (allgemeine Informationen),
• xxx.COM (Programmkommentare),
• xxx.NET (Netzwerkinformationen).
Ein fester Name der Kommentardatei ist für jedes Paar Task/Modul definiert. Eine über die Funktion Eingabe zugängliche Tabelle listet alle konfigurierten Task-/Modul-Paare einschließlich des vordefinierten und nicht modifizierbaren Namens der Kommentardatei auf (siehe Abschnitt 13.2-5).
Ein laufender Ausdruck kann mit <Esc> unterbrochen werden.
Anmerkung
Abhängig von der getroffenen Auswahl in der Indexzunge Parameter (Drucker oder Datei) wird entweder eine Datei erstellt, oder es erfolgt der Ausdruck des
Dossiers auf dem Drucker.
Spezielle Anweisungen
Diese Anweisungen sind den Funktionen Dokumentieren und Drucken zugeordnet und sind über die Indexzunge Parameter zugänglich.
Hinweis
Ist der Inhalt eines Dossiers definiert, kann er mit dem Befehl Speichern (Schaltfläche auf der
Hauptseite) in eine CDE-Datei geschrieben werden.
Das in der CDE-Datei gespeicherte Menü eines Dossiers kann mit dem Befehl Öffnen wieder gelesen werden.
G
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13/3
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13.1-2 Übersicht
Outils
¿
Documentation
Page
Kommentare
Makromodule
Bestätigung Annullierung
G
Sélection
Auswahl contenu du fichier
Sélection rubrique des du dossier
Configuration der du traitement
(*) Générer, consulter, imprimer.
* Erzeugen, anzeigen, drucken
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Betriebsart Dokumentieren/Drucken 13
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13.2 Zusammensetzung des Anlagendossiers
13.2-1 Allgemeines
Eingabe und Archivierung
Die eingegebenen Informationen werden auf Festplatte archiviert. Dafür wird jeder eingegebenen Funktion eine Datei zugeordnet. Die nachfolgende Tabelle zeigt die
Zuordnung der verschiedenen Rubriken zu den Dateien:
3 EINGABE TITELSEITE
4 EINGABE INFO-SEITE
5 EINGABE PROGRAMMKOMMENTARE
6 EINGABE NETZ INFO-SEITE
7 EINGABE FUSSZEILE xxx.TIT
xxx.DES
xxx.COM
xxx.NET
xxx.CRT
Die Konfiguration der Software, der E/A, der OFBs und der Funktionsbausteine sowie der Konstantworte und des Programms ist in der Applikationsdatei xxx.BIN gespeichert.
Die Struktur und das Inhaltsverzeichnis des Programms sowie die Querverweise werden automatisch erstellt.
Diese Dateien werden durch die Systemdateien xxx.TMP und xxx.BAK ergänzt.
Rubriken
Die verschiedenen Rubriken des vollständig ausgedruckten Dossiers sind nachfolgend aufgeführt:
Rubrik
1 Titelseite
2 Allgemeine Informationen
3 Netzwerk-Informationen
4 Softwarekonfiguration
Konfiguration der Funktionsbausteine
Konfiguration der OFBs
Konstantwörter
5 Programm
Inhaltsverzeichnis
Programmstruktur
Grafcet-Struktur
6 Querverweise (Variablen)
Querverweise (Symbole)
Querverweise (Programm)
7 Belegungstabelle
Eingabe (Betriebsart)
DOKUMENTIEREN/DRUCKEN
DOKUMENTIEREN/DRUCKEN
DOKUMENTIEREN/DRUCKEN
KONFIGURATION
KONFIGURATION
KONFIGURATION
KONSTANTEN
PROGRAMMIEREN
Automatisch
Automatisch
Automatisch
Automatisch
Automatisch
Automatisch
Automatisch
Wird die Applikation nicht dokumentiert, so enthält der Ausdruck nur die Rubriken 4, 5,
6 und 7.
Die Programm- und Dokumentationsdateien sind voneinander völlig unabhängig. Das bedeutet, daß das Anwenderprogramm nicht im Speicher sein muß, wenn Informationen des Anlagendossiers eingegeben werden sollen.
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G
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Ratschläge
Es wird empfohlen, vor jeglicher Erstellung oder Modifizierung einer Datei:
• einen Archivierungsnamen zu definieren. Dieser Name ist standardmäßig der allgemeine Archivierungsname (PL7_3).
Dieser Name kann in diesem Fenster über die Indexzunge Parameter rechts am
Notizbuch geändert werden.
G
Das Feld Pfad ermöglicht die Modifizierung des Namens, unter dem die Dateien archiviert werden (max. 8 Zeichen). Es ist ratsam, den gleichen Namen wie bei der
Programmdatei zu benutzen.
Verzeichnis Listet alle bereits im Verzeichnis PL7-3\MOD archivierten Dateien auf.
Station
Archiv
Ordnet den Stationsnamen als Archivierungsnamen zu.
Ordnet den allgemeinen Archivierungsnamen (PL7_3) als Archivierungsnamen zu.
<Tab> Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe auf eine andere.
< ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ >
< ¿ >, < ‹ >
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
Rückgängig Ermöglicht das Rücksetzen der Daten der Seite des Notizbuches in deren Zustand bei der Auswahl der Seite.
Hilfe Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
• die Revisionsnummer (REV) über die Rubrik Fußnote, Indexzunge Eingabe einzugeben. Sie erscheint beim Drucken in der Fußzeile des Dossiers.
Die Dokumentation wird rubrikweise erstellt. Alle Rubriken werden automatisch nach jeder Bestätigung der Rubrik gesichert.
Während der Erstellung des aktuellen Dossiers sollte die Dokumentation häufig auf der Festplatte gesichert und anschließend auf eine Diskette mit dem Export -Befehl des Softwarecenters X-TEL dupliziert werden.
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Betriebsart Dokumentieren/Drucken 13
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Störungen, Prinzip der Archivierung, Behebung von Fehlern
Obwohl die Archivierung bei den meisten Rubriken automatisch erfolgt, ist es zur
Erstellung einer Datei nach einem Spannungsausfall oder einer Störung von Vorteil, das
Prinzip der Archivierung zu kennen.
Während der Erstellung oder Modifizierung einer Rubrik wird eine provisorische BAK-
Datei durch das System erstellt. Diese Datei wird nach der Bestätigung der Rubrik wieder gelöscht.
Beim Auftreten einer Störung während der Eingabe kann die Datei eventuell zerstört werden. Es ist dann möglich, die vor dem Modifizieren eingegebenen Informationen durch Kopieren der BAK-Datei wiederherzustellen (ohne eine neue Rubrik zu öffnen) und anstelle der durch die Störung verlorengegangenen Rubrik einzugeben.
Eingabe der Dokumentation
Dieses Fenster, aufrufbar über die Indexzunge Eingabe des Anlagendossiers, ermöglicht die Eingabe der in den nachfolgenden Abschnitten beschriebenen Informationen.
<Tab>
< ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ >
< ¿ >, < ‹ >
Hilfe
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe auf eine andere.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
Vordefinierte Datei.
Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
G
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13.2-2 Titelseite
Diese Seite dient als Titel des Dossiers. Sie ermöglicht die Eingabe allgemeiner
Angaben, die sich auf die Applikation beziehen.
Titelseite Zugriff auf das Fenster zur Eingabe der Titelseite, ausgehend von der
Indexzunge Eingabe.
Der Zugriff auf die Datei der Titelseite (xxx.TIT) ist implizit und erfolgt mit den allgemeinen Archivierungsparametern.
G
Die Positionierungstasten ( ‹¢¿⁄ ) und <Tab> ermöglichen das Positionieren des Cursors in den vordefinierten Bereichen.
Das Eingabefeld Titel ermöglicht die Eingabe des Applikationsnamens (max. 64 Zeichen).
Das Eingabefeld Firma ermöglicht die Eingabe des Firmennamens (max. 16 Zeichen) von
Entwickler, Anwender, Kundendienst.
Das Eingabefeld Abteilung ermöglicht die Eingabe der Abteilung (max. 16 Zeichen) von
Entwickler, Anwender, Kundendienst.
Das Eingabefeld Verantwortlich ermöglicht die Eingabe der Verantwortlichen (max.16
Zeichen) von Entwickler, Anwender, Kundendienst.
Die Spalte REV. ermöglicht die Eingabe der Revisionsnummer der Dokumentation (max. 3
Zeichen).
Die Spalte DATUM ermöglicht die Eingabe des Erstellungs- bzw. Modifzierungsdatums des
Dossiers (max. 8 Zeichen).
Die Spalte REVISION ermöglicht die Eingabe eines Kommentars zur durchgeführten Revision
(max. 32 Zeichen).
Die Spalte ENTWURF ermöglicht die Eingabe des Namens des Erstellers (max. 12 Zeichen).
Die Spalte REALISIERT ermöglicht die Eingabe des Namens des Ausführenden (max. 12
Zeichen).
Bestätigen
Abbrechen
Bestätigt die Eingabe der Titelseite.
Annulliert die Eingabe der Daten und kehrt zum vorhergehenden
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Betriebsart Dokumentieren/Drucken 13
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13.2-3 Allgemeine Informationen
Ein Editor ermöglicht Auskünfte über die Anwendung:
• allgemeine Beschreibung und genereller Funktionsablauf der Anwendung,
• besondere Verfahren, Sicherheitsvorkehrungen zur Benutzung oder Wartung,
• Beschreibung des Programms,
• Verzeichnis der Dokumente, die sich auf die Installation beziehen.
Allgemeine Infos Zugriff auf den Editor, ausgehend von der Indexzunge Eingabe.
Mit diesem Editor können maximal 16 Seiten freien Texts (Seite 0 bis 15) eingegeben werden. Jede Seite enthält 56 Zeilen mit 80 Zeichen.
Der Zugriff auf die Datei mit allgemeinen Informationen (xxx.DES) ist implizit und erfolgt mit den allgemeinen Archivierungsparametern.
Die Leiste zur Anzeige der Parameter verweist auf die Seite, die gerade bearbeitet wird.
Lesen
Nächste
Vorherige
Speichern
Beenden
Aufruf der folgenden Seite. Von Seite 15 wird auf Seite 0 gewechselt.
Aufruf der vorherigen Seite. Von Seite 0 wird auf Seite 15 gewechselt.
Speichert die eingegebenen Informationen.
Schließt das Fenster, ohne zu sichern.
G
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Bearbeitungsfunktionen
<Strg>+<Einfg> Kopiert den ausgewählten Textabschnitt in den
Zwischenspeicher.
<Umsch.>
+<Einfg>
Stellt den im Zwischenspeicher gespeicherten
Textabschnitt vor der aktuellen Zeile wieder her.
<Umsch.>
+<Entf>
Löscht den ausgewählten Textabschnitt und speichert ihn zur Verschiebung oder Duplizierung innerhalb der gleichen oder einer anderen Seite. Der ausgewählte Textabschnitt bleibt, auch nach dem Wiederaufruf, bis zur nächsten Benutzung im Speicher erhalten.
13.2-4 Netzwerkinformationen
Ein Editor ermöglicht die Eingabe von Informationen, die das Netzwerk der Steuerungen der Applikation betreffen:
• allgemeine Beschreibung und genereller Funktionsablauf der Applikation,
• besondere Verfahren, Sicherheitsvorkehrungen zur Benutzung oder Wartung,
• Beschreibung und Strukturierung des Netzwerks,
• Verzeichnis der Dokumente, die sich auf die Installation beziehen, usw.
Netzwerk-Infos Zugriff auf den Editor, ausgehend von der Indexzunge Eingabe.
Dieser Editor ermöglicht die Eingabe von maximal 16 Seiten freien Texts.
G
Funktionen des Editors
Die Anweisungen dieses Editors sind identisch mit denen des Texteditors zur Eingabe der allgemeinen Informationen (siehe Abschnitt 13.2-3).
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Betriebsart Dokumentieren/Drucken 13
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13.2-5 Individuelle Fußzeile
Diese Funktion ermöglicht die Eingabe von Zeichen in drei Felder zur individuellen
Kennzeichnung der Fußzeile, die unten auf jeder Seite des Dossiers ausgedruckt wird:
• 1 Feld mit maximal 25 Zeichen
• 1 Feld mit maximal 45 Zeichen
• 1 Feld mit maximal 3 Zeichen (Rev), Revisionsnummer des Dossiers.
Fußnote Ermöglicht von der Indexzunge Eingabe aus den Zugriff auf diese
Funktion.
Mit den Tasten zur Positionierung ( ¢⁄ ) kann das Feld für die einzugebenden oder zu modifizierenden Zeichen ausgewählt werden.
Bestätigen
Abbrechen
<Tab>
< ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ >
< ¿ >, <
‹
>
Speichert das individuelle Feld in eine Datei xxx.CRT im Verzeichnis
PL7_3/APPLI.
Annulliert die Eingabe und kehrt zum vorhergehenden Fenster zurück.
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe auf eine andere.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
Achtung
Wenn die Fußzeile unter PL7-3 V4 oder PL7-3 V5 eingegeben wurde, kann sie unter
PL7-3 V6 nicht mehr verwendet werden. In diesem Fall müssen die verschiedenen
Felder des Fußzeilenbereichs unter PL7-3 V6 neu definiert werden.
G
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13.2-6 Informationen über Module
Für jedes Task-/Modul-Paar wird ein unveränderlicher Dateiname für den Kommentar definiert. Diese Datei wird im MOD-Bereich abgelegt, sobald sie mindestens einen
Kommentar enthält. Alle konfigurierten Task-/Modul-Paare werden in der Tabelle aufgeführt. Diese Tabelle kann nicht vom Anwender modifiziert werden. Alle Task-/
Modul-Paare sind hier einer vordefinierten und nicht veränderbaren Kommentardatei zugeordnet.
Die Liste ermöglicht die Auswahl der vordefinierten Datei.
Sobald die Datei ausgewählt ist, können über die Taste Kommentar die Kommentare zum Programm eingegeben oder geändert bzw. über die Taste Makromodule
Informationen über Module und Makromodule.eingesehen werden
Kommentare zum Programm
Mit dieser Funktion kann einem Programmelement ein Kommentar von maximal 10
Zeilen zu je 80 Zeichen zugeordnet werden. Dieser Kommentar wird dem entsprechenden
Programmelement (Kontaktplan-Programmblock, TSX-Basic-Satz, Programmodul usw.) beim Ausdrucks vorangestellt.
G
Die Verbindung des in der Betriebsart DOKUMENTIEREN/DRUCKEN eingegebenen
Kommentars mit dem entsprechenden Programmelement erfolgt durch mit den Tasten
Adresse et Grafcet-Adresse definierte Programmadresse.
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Betriebsart Dokumentieren/Drucken 13
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Bearbeitung der Kommentare
Ein Dialogfeld ermöglicht die Eingabe des Labels des Programmelements.
Nächste Ruft den nächsten Kommentar auf, mit einem Wechsel von 499 auf 0.
Vorherige Ruft den vorherigen Kommentar auf, mit einem Wechsel von 0 auf 499.
Adresse Ermöglicht die Eingabe der Adresse eines Programmelements, zu dem der aktuelle Kommentar gehört: Label.
Grafcet-Adresse Ermöglicht die Eingabe der Adresse eines Programmelements
(Aktionen oder Weiterschaltbedingungen): Transitions- oder Schrittnummer.
Erstellen Speichert die eingegebenen Informationen.
Abbrechen Schließt das Dialogfeld, ohne zu sichern.
Funktionen des Editors
Die Befehle dieses Editors sind mit denen des Texteditors identisch, der zur Eingabe der allgemeinen Informationen verwendet wird (siehe Abschnitt 13.2-3).
Informationen über die Makromodule
Auf diese Seite ist nur ein Lesezugriff möglich. Darin wird die Liste der Makromodule und
Module angezeigt, die im zuvor ausgewählten Task-/Modul-Paar enthalten sind.
Beenden Kehrt zum vorherigen Bildschirm zurück.
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G
G
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13.3 Drucken
Die Funktion DRUCKEN erlaubt die Erstellung:
• eines vollständigen Programmausdrucks der Applikation mit der Möglichkeit, die Zusammensetzung des Anlagendossiers zu bestimmen.
• einer Rubrik des Anlagendossiers.
Zum Ausdrucken des Programms muß es entweder im Anwenderspeicher des PG
(OFFLINE-Betrieb) oder im Anwenderspeicher der Steuerung (ONLINE-Betrieb) stehen.
Die allgemeinen Parameter der Archivierung werden zum Aufruf der Dateien verwendet:
• Titelseite,
• allgemeine Informationen,
• Netzwerkinformationen.
13.3-1 Auswahl der aktuellen Parameter zum Drucken
Das Fenster zur Auswahl der Parameter ist über die Indexzunge Parameter zugänglich.
Die Schaltflächen Kurzes Listing (kompakte Ausgabe des Kontaktplans und der OFB-
Konfiguration) und Langes Listing ermöglichen die Auswahl der Art des Ausdrucks.
Das Eingabefeld Seitennummer ermöglicht die Eingabe der ersten Seitennummer eines Teilausdrucks.
Die Eingabefelder Archivierungsname ermöglichen die Modifizierung des allgemeinen
Archvierungsnamens der auszudruckenden Dateien sowie des Verzeichnisses für die
Speicherung.
Die Schaltflächen ASCII und IBM legen den Druckertyp fest: halb-grafisch IBM oder
ASCII.
Zusätzliche Funktion
<Esc> Annulliert den laufenden Ausdruck.
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Betriebsart Dokumentieren/Drucken 13
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13.3-2 Zusammensetzung des vollständigen Dossiers
Standardmäßig sind alle Rubriken aktiviert.
Konstantwörter
Durch Aktivieren des Kontrollfeldes Konstantwörter kann das erste und letzte der zu druckenden oder anzuzeigenden Konstantwörter ausgewählt werden.
Programm
Durch Aktivieren des Kontrollfeldes Programme werden standardmäßig alle Rubriken aktiviert.
Die Taste Teilweise ermöglicht die Auswahl eines Teils des Programms. Folgendes
Fenster wird angezeigt:
Die Kontrollfelder Alle wählen das gesamte Programm bzw. alle Module aus.
Zur Auswahl eines Teils des Programms die Task, gegebenenfalls das Modul sowie die gewünschten Zeilen auswählen.
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G
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Die Schaltflächengruppge OFB ermöglicht den Ausdruck mit (Lang) oder ohne (Kurz) grafische Darstellung der aufgerufenen OFBs.
Die Schaltflächengruppge EXTRAH. OBJEKT ermöglicht den Ausdruck der Objekte,
Symbole mit (long) oder ohne (court) Kommentare.
Die Schaltflächengruppe SYMBOL legt den Ausdruck im Symbol- oder Variablenformat fest.
Ok Bestätigt die Auswahl.
Annullieren Schließt das Dialogfeld ohne Modizierung.
Hilfe Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
Querverweise
Die Schaltflächen Alt und Neu ermöglichen die automatische neue Berechnung der
Querverweisliste oder den Ausdruck der aktuellen Tabelle.
Standardmäßig sind alle Rubriken aktiviert.
Die Taste Teilweise ermöglicht die Auswahl eines Teils des Programms. Folgendes
Fenster wird angezeigt:
G
Die Kontrollfelder Alle wählen das gesamte Programm bzw. alle Module aus.
Zur Auswahl eines Teils des Programms die Task und gegebenenfalls das Modul sowie die gewünschten Zeilen auswählen.
Der Bereich Objekte wählt die Objekte aus, auf die sich die Querverweise beziehen sollen. Standardmäßig sind alle Objekte ausgewählt.
Ok Bestätigt die Auswahl.
Annullieren Schließt das Dialogfeld ohne Modifizierung.
Hilfe Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
<Tab>
< ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ >
< ¿ >, <
‹
>
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe auf eine andere.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
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Betriebsart Dokumentieren/Drucken 13
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Belegungstabelle
Durch Aktivierung der Kontrollfelder Bi / Wi / CWi ist es möglich, eine Untermenge der
Bits, Wörter und Wortkonstanten der Applikation auszuwählen.
Das Kontrollfeld E/S ermöglicht die Auswahl eines oder mehrerer Doppelracks.
Verarbeitung des Dossiers
Speichern Sichert das individuelle Menü eines Dossiers in einer Datei xxx.CDE.
Öffnen Ruft eine vorher archivierte Datei xxx.CDE auf.
Nach Aktivierung einer dieser beiden Optionen wird folgendes Fenster angezeigt:
Das Eingabefeld Datei ermöglicht die Eingabe des Namens der
Archivierungsdatei. Während der Sicherung der neuen Datei wird die alte
Datei des gleichen Namens gelöscht.
Station
Archiv
Ordnet den Namen der aktuellen Station als Dateinamen zu.
Ordnet den allgemeinen Archivierungsnamen (PL7_3) als
Dateinamen zu.
Erstellen
Ansehen
Hilfe
<Tab>
< ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ >
< ¿ >, < ‹ >
Erzeugt das Dossier in der Datei xxx.doc (Standard: PL7-3.doc).
Zeigt das Dossier so, wie es gedruckt wird, auf dem Bildschirm an.
Druckt das Dossier aus.
Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe auf eine andere.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
G
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13.3-3 Zusammensetzung eines Teilausdrucks
Diese Funktion, die über die Indexzunge Teilweise zugänglich ist, bietet die Möglichkeit, ein Dossier teilweise auszudrucken oder anzuzeigen.
G
Das Zusammensetzen eines Teildossiers erfolgt über 5 Fenster, auf die über die Indexzungen des Notizbuchs zugegriffen werden kann:
• Konfiguration,
• Programm,
• Querverweise,
• Raster,
• Verschiedenes.
In jedem dieser Fenster sind folgende Funktionen verfügbar:
Erstellen Erzeugt das Teildossier nach der Datei xxx.doc.
Ansehen
Zeigt das Dossier an.
Druckt das Dossier.
Hilfe Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
<Tab>
< ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ >
< ¿ >, < ‹ >
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe auf eine andere.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
<Leertaste> Aktiviert/deaktiviert Kontrollfelder und Schaltflächen.
INDEXZUNGE KONFIGURATION
In diesem Fenster, das standardmäßig angezeigt wird, können die Konfigurationsparameter (Applikationskonfiguration, Zeitfunktionen, Monoflops, usw.) einzeln in das
Dossier eingeschlossen bzw. daraus ausgeschlossen werden.
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Betriebsart Dokumentieren/Drucken 13
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INDEXZUNGE PROGRAMM:
Die Kontrollfelder Alle wählen das gesamte Programm bzw. alle Module aus.
Zur Auswahl eines Teils des Programms die Task und gegebenenfalls das Modul sowie die gewünschten Zeilen auswählen.
Die Schaltflächengruppge OFB ermöglicht den Ausdruck mit oder ohne grafische
Darstellung der aufgerufenen OFBs.
Die Schaltflächengruppge EXTRAH. OBJEKT ermöglicht den Ausdruck oder die
Anzeige der Objekte, Symbole mit oder ohne Kommentare.
Die Schaltflächengruppe SYMBOL legt den Ausdruck oder die Anzeige im Symboloder Variablenformat fest.
INDEXZUNGE QUERVERWEISE:
Der Bereich Objekte wählt die Objekte aus, auf die sich die Querverweise beziehen sollen. Standardmäßig sind alle Objekte ausgewählt.
Die Kontrollfelder Alle ermöglichen die Rückkehr zur Auswahl des gesamten Programms bzw. aller Module.
Zur Auswahl eines Teils des Programms die Task und gegebenenfalls das Modul sowie die gewünschten Zeilen auswählen.
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G
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INDEXZUNGE RASTER:
Durch Aktivierung der Kontrollfelder Interne Bits/Interne Wörter/Konstantwörter ist es möglich, eine Untermenge der Bits, Wörter und Konstantwörter der Applikation auszuwählen.
Das Kontrollfeld E/A-Bits ermöglicht die Auswahl eines oder mehrerer Doppelracks.
INDEXZUNGE VERSCHIEDENES:
G
Die Kontrollfelder dieses Fensters ermöglichen die Anzeige oder den Ausdruck der
Titelseite und der allgemeinen Informationen.
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Betriebsart Dokumentieren/Drucken 13
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13.4 Beschreibung der Ausdrucke
Beschreibung der Zusammensetzung eines vollständigen Listings der Applikation:
1 - Titelseite
2 - Allgemeine Informationen
3 - Softwarekonfiguration:
- Konfiguration der Anwendung,
- Konfiguration der Funktionsbausteine,
- Liste der Konstantworte.
4 - Netzwerk-Informationen
5 - Programm
- IT-Task, Fasttask, Mastertask, Hilfstasks,
- Programm- und Grafcetstruktur, Tabelle der Module,
- Inhaltsverzeichnis des Programms.
6 - Querverweise
- der Variablen,
- der Symbole,
- durch Aufruf der Unterprogramme.
7 - Belegungstabelle
- Interne Bits,
- Ein-/Ausgänge,
- interne Worte,
- Konstantworte.
8 - Inhaltsverzeichnis des Anlagendossiers.
Seitenbeschreibung des Ausdrucks
Jede Seite des Ausdrucks im A4-Format enthält:
• die Informationen (Programmblock, Grafcet- oder TSX-Basic-Seite, E/A-Belegung usw.).
• am Ende jeder Seite ein Feld mit folgenden Informationen:
1 in der Betriebsart KONFIGURATION eingegebener Programmname,
2 Bezeichnung der auszudruckenden Rubriken,
3 in dieser Betriebsart eingegebene Fußzeile,
4 die im Modus Eingabe eingegebene Versionsnummer des Dokuments,
5 Erstellungsdatum des Ausdrucks,
6 Seitenzahl der Rubrik,
7 Gesamtseitenzahl.
G
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13/21
___________________________________________________________________________
Beispiel mit Listing-Seiten, halbgrafisch ausgedruckt
—+———+———+———+———+———+———+———+———+——Kommentare—
0: Warten auf Start
1: Temperatur an
M0: Produktionsstart production
0: Rohstoffzufuhr
1: Erhitzen
2: Abfüllen
3: Warten
G
Anwendung OFEN3
TELEMECANIQUE V4.0
TSX
PROG: XM 0/ Seite 1
Division4 - Telemecanique
Rev.
Datum Seite
01/08/90 11- 7
8
1 2 3 4 5 6 7
___________________________________________________________________________
13/22
Betriebsart Dokumentieren/Drucken 13
___________________________________________________________________________
Beispiel mit kommentierten Programmelementen
Kontrolle "Eingangstür Öffnen"
Fehler erzeugt bei:
-Startposition ständig vorhanden
-Zielposition nicht erreicht
-Überprüfung auf Nichtübereinstimmung
Fehlerüberwachung durch
MVDGS0.
L Eingangstür öffnen
1
0
Schr_Zuf Zuf_erf Roh_Zuf Eing_zu Zuf_erf
Roh_Zuf
Oeff_Ein
S
Oeff_Ein
R
MVDGSO,ERROR
D
EXEC MVDGSO ( ; Oeff_Ein ; Ein_Auf ; NOT (Oeff_Ein Eing_Zu ) ; NOT Eing_Zu ; OFB_NULL => ; ; )
OFB EIN-/AUSGANGSPARAMETER
MVDGS0
- INIT bit ERROR bit -
Oeff_Ein - ENABLE bit STATUS dwor -
Ein_Auf - EVENT bit TIME word -
NOT (Ein_Auf.Eing_Zu)- COND bit
NOT Eing_Zu
OFB_NULL
- EVENT_T0 bit
- EVENT_T1 bit
I2,6 Ein_Auf Eingangstür geöffnet
X0,0 Schr_Zuf Schritt Rohstoffzufuhr
I2,3 Zuf_erf Rohstoff Zugeführt
I2,4 Ron_Zuf Anforderung Rohstoffzufuhr
I2,5 Eing_Zu Eingangstür zu
O3,3 Oeff_Ein Öffnung Eingangstür
B5 OFB_NULL Ständig auf Null
Anwendung OFEN3
TELEMECANIQUE V4.0
TSX
PROG: MAST / POST
Division4 - Telemecanique
Rev.
Datum Seite
01/08/90 11- 11
12
___________________________________________________________________________
13/23
G
___________________________________________________________________________
Beispiele von Querverweisen nach Variablen
Die Spalte BENUTZ zeigt die Verwendung der Variablen im Programm an:
• R
• W
• R-X
• W-X
• X
• RT
• WT
• RT-X
• WT-X
• RM
• WM
• INT
: Lesen eines Wortes oder eines Bits,
: Schreiben eines Wortes oder eines Bits,
: Lesen eines indexierten Wortes,
: Schreiben eines indexierten Wortes,
: Index,
: Lesen einer Tabelle,
: Schreiben in eine Tabelle,
: Lesen einer indexierten Tabelle,
: Schreiben in eine indexierte Tabelle,
: Lesen eines vollständigen E/A-Moduls,
: Schreiben eines vollständigen E/A-Moduls,
: Anweisungen zur Interruptverwaltung.
Anmerkung:
Das Zeichen $ in der Spalte BENUTZ zeigt an, daß ein Objekt mehrmals geschrieben wurde.
BITS
VARIABLE KURZBEZ.
TASK MODUL UNTERMODUL LABELVERSCH.BENUTZ
B0
B1
B2
B3
B5
B50
B51
B52
B100
C_init
Defaut
Temp_ok
CHART
CHART
X0 —>X1
X0 —>X1
Temp_bas MAST CHART X2 —>X0
Nul_ofb
MAST
MAST
MAST
TOP
TOP
MAST CHART X1 —>XM0 TOP
MAST
POST
PRL
MAST
MAST
POST
POST
MAST POST
Def_Tem1 MAST PRL
MAST PRL
Def_Tem2 MAST PRL
MAST PRL
Def_Tem3 MAST PRL
MAST
Ini_Aem
PRL
MAST PRL
TOP
L15
L10
L25
L30
L50
L100
L100
L110
L110
L120
L120
L15
+1
R
W
R
W
R
R
R
W
R
W
R
R
R
R
W
R
G
Anwendung OFEN3 Rev.
Datum Seite
TELEMECANIQUE V4.0
TSX
XREF PRO VARIABLE
Division4 - Telemecanique
01/08/90 14- 1
24
___________________________________________________________________________
13/24
Betriebsart Dokumentieren/Drucken 13
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Beispiel einer Programmstruktur
Hinweis
*** zeigt an, daß das entsprechende Programmelement auf ein oder mehrere Unterprogramme zugreift.
PROGRAMMSTRUKTUR ZUGRIFF AUF UNTERPROGRAMME
MAST POST.
SR0
Anwendung OFEN3
TELEMECANIQUE V4.0
TSX
PROG: STRUKTUR
Division4 - Telemecanique
Rev.
Datum Seite
01/08/90 12- 1
2
___________________________________________________________________________
13/25
G
___________________________________________________________________________
G
___________________________________________________________________________
13/26
___________________________________________________________________________
Betriebsart Suchen/Ersetzen
Kapitel 14
___________________________________________________________________________
Kapitel
Ersetzen der Objektadressen eines Geräts in einer
Seite
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14/1
G
G
___________________________________________________________________________
14.1 Beschreibung der Betriebsart
Die Betriebsart SUCHEN/ERSETZEN ist zugänglich über:
• das Menü Tools, Option Suchen/Ersetzen, in der Betriebsart OFFLINEoder ONLINE.
Sie kann entweder im Modus "Variablen" oder im Modus "Symbole" eingesetzt werden und enthält drei Funktionen:
Suchen
Diese Funktion ermöglicht die Suche eines Objekt
• im gesamten Programm oder in einem Teil des Programms (Steuerung in RUN oder
STOP),
• in einem oder mehreren Basis- bzw. Makromodulen.
Ersetzen
Diese Funktion ermöglicht das Suchen und Ersetzen eines kompatiblen Objekts
• im gesamten Programm oder in einem Teil davon (Steuerung in RUN oder STOP),
• in einem oder mehreren Basis- bzw. Makromodulen.
Es ist somit möglich (abgesehen von Ausnahmefällen), ein Bit des Bitregisters (E/A-Bit) durch ein RAM-Bit (z.B. ein internes Bit) zu ersetzen). Diese Möglichkeit gilt für alle
Objekttypen: Bits, Worte, Doppelworte usw.
Das Ersetzen eines Objekts durch eine anderes unterliegt folgenden Einschränkungen:
• Ein in einer Flankenanweisung (FE, RE) verwendetes IOIM-Bit kann nicht durch ein
RAM-Bit ersetzt werden, da die RAM-Bits keine Flanke aufweisen.
• Ein internes Wort Wi, das durch eine Programmanweisung modifiziert wird, kann nicht durch ein Konstantwort CWi ersetzt werden, da dieser Worttyp nicht durch das
Programm geändert werden kann.
• Objekte aus einem Standardfunktionsbaustein können nicht durch Objekte aus einem anderen Standardfunktionsbaustein ersetzt werden (z.B. Ci,V kann nicht durch Mi,V ersetzt werden).
• Beim Ersetzen eines Schritts Xi durch einen Schritt Xj werden alle anderen, dem
Schritt Xi zugeordneten Bit- oder Wortobjekte nicht ersetzt. Gleiches gilt für einen
Makroschritt XMi.
Mit der Funktion Ersetzen lassen sich darüber hinaus die Adressen aller Objekte eines
Geräts in einer FIPIO-Verbindung in folgenden Kontexten umbenennen:
• in einem Teil oder dem gesamten Applikationsprogramm,
• in einem oder mehreren Basis- bzw. Makromodulen.
Diagnose
Diese Funktion ermöglicht die Suche von Programmelementen, denen eine Diagnose zugeordnet ist:
• im gesamten Programm oder in einem Teil davon (Steuerung in RUN oder STOP),
• in einem oder mehreren Basis- bzw. Makromodulen.
___________________________________________________________________________
14/2
Betriebsart Suchen/Ersetzen 14
___________________________________________________________________________
Die zu suchenden oder zu ersetzenden Objekte können sein:
• Bits,
• Worte oder Doppelworte,
• Funktionsbausteine (Standard oder OFB),
• Elemente aus Standard-Funktionsbausteinen oder OFBs,
• dezentrale E/A-Elemente (in einer FIPIO-Verbindung),
• Bits aus einem Wort, einem Funktionsbaustein oder einem dezentralen E/A-Element.
Gesuchte Objekte in Programmmodulen, die in TSX-Basic oder Kontaktplan geschrieben wurden, können Schreib-, Lese- oder Schreib-Lesezugriff haben. Zum Ersetzen müssen die Objekte obligatorisch Schreib-Lesezugriff aufweisen.
Das Suchen/Ersetzen ist nicht möglich für indexierte oder in einer Tabelle stehende Bits oder Worte.
Die Funktionen Suchen, Ersetzen oder Diagnose werden ausgeführt:
• automatisch, mit und ohne Erstellung einer Liste,
• oder manuell, mit einem Halt auf der Zeile oder dem Programmblock, auf der oder auf dem sich das gesuchte oder zu ersetzende Objekt befindet. Bei der manuellen
Ausführung erwartet das PG eine Anweisung des Bedieners zur Fortsetzung der
Suche.
___________________________________________________________________________
14/3
G
G
___________________________________________________________________________
14.2 Funktion Suchen
Die Funktion Suchen wird mit Hilfe der Indexzunge Suchen rechts am Notizbuch ausgewählt. Diese Funktion ist standardmäßig ausgewählt, wenn das Notizbuch angezeigt wird, und erlaubt die Suche eines Objekts im Applikationsprogramm
(Indexzunge ADR suchen ausgewählt). Das Fenster zeigt die Optionen an, die standardmäßig oder vom Anwender ausgewählt sind:
1 Zeigt das Teil des Programms bzw. die Liste der Basis- und/oder Makromodule, auf die sich die Suche, das Ersetzen oder die Diagnose beziehen kann (standardmäßig das ganze Programm oder alle Basis- oder Makromodule).
Die Auswahl des Teils des Programms (Task, Modul, Programmelement), auf das sich die Suche bezieht, erfolgt mit Hilfe der Tasten < ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ > zur Auswahl des gewünschten Elements und mit den Tasten < ⁄⁄⁄⁄⁄ >, < ¢¢¢¢¢ > zum Wechsel der Auswahlspalte oder aber mit Hilfe der Maus.
2 Angabe des Objekts, auf das sich die Funktion bezieht.
3 Anzeige:
• der Anwendungskriterien des zu suchenden Objekts (Lesen, Schreiben, Lesen/
Schreiben),
• der Funktionsweise: manuell oder automatisch, mit oder ohne Liste.
4 Anzeige der aktuellen Funktion.
4
1
2 3
Die Suche eines Objekts in den Basismodulen und/oder Makromodulen ist zugänglich
über die Indexzunge MOD suchen unten am Notizbuch. Folgendes Fenster erscheint:
___________________________________________________________________________
14/4
Betriebsart Suchen/Ersetzen 14
___________________________________________________________________________
Das Kontrollfeld Alle Module (Alle Tasks) erlaubt die Suche des Objekts im ganzen
Applikationsprogramm bzw. in allen Basismodulen und Makromodulen.
Das Feld Objekt erlaubt die Eingabe des zu suchenden Objekts. Nach der Bestätigung des zu suchenden Objekts mit <Eingabe> wird das dem Objekt zugeordnete Symbol unterhalb des Eingabefeldes angezeigt.
Die Schaltflächengruppe Verwendung wählt das Anwendundungskriterium für das zu suchende Objekt:
Lesen gelesene Objekte,
Les./Schr. alle Objekte,
Schreiben geschriebene Objekte.
Die Schaltflächengruppe Modus wählt die Funktionsweise der Suche:
Manuell: Manuelle Ausführung. Das PG erwartet eine Anweisung des
Bedieners zur Fortsetzung der Suche.
LST:PR: Automatische Ausführung. Es wird eine Liste aller Label und
Programmelemente ausgegeben, die das gesuchte Objekt enthalten.
LST:AD: Automatische Ausführung mit der Ausgabe einer Liste, die nur die Label anzeigt, die das zu suchende Objekt enthalten.
NOLIST: Automatische Ausführung ohne Ausgabe einer Liste.
Die Schaltfläche Ok ermöglicht nach der Auswahl der Optionen das Starten der
Suchoperation.
Hilfe Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe auf eine andere.
<Tab>
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ >
< ¿ >< ‹ >
<Leertaste>
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
Ermöglicht das Aktivieren/Deaktivieren eines Kontrollfeldes.
___________________________________________________________________________
14/5
G
___________________________________________________________________________
14.3 Funktion Ersetzen
Diese Funktion wird mit Hilfe der Indexzunge Ersetzen ausgewählt. Das Ersetzen eines
Objekts durch ein anderes kann im ONLINE- oder OFFLINE-Betrieb erfolgen. Die
Auswahl des Teil des Programms (Task, Modul, Programmelement), auf das sich das
Ersetzen bezieht, erfolgt mit Hilfe der Tasten < ¢¢¢¢¢ >, < ⁄⁄⁄⁄⁄ > zur Auswahl des gewünschten
Elements und mit den Tasten < ¿ >< ‹ > zum Wechsel der Auswahlspalte oder aber mit
Hilfe der Maus.
Das Ersetzen kann im RUN- und STOP-Betrieb erfolgen.
Ein Objekt kann immer nur durch ein kompatibles Objekt ersetzt werden.
Z.B. kann B1 durch B50 oder W5,3 ersetzt werden.
Das Ersetzen eines Objekts in den Basismodulen und/oder Makromodulen ist zugänglich
über die Indexzunge MOD ersetzen unten am Notizbuch. Sie ermöglicht die Anzeige des folgenden Fensters.
G
___________________________________________________________________________
14/6
Betriebsart Suchen/Ersetzen 14
___________________________________________________________________________
Das Kontrollfeld Alle Module (Alle Tasks) erlaubt das Ersetzen des Objekts im ganzen
Applikationsprogramm bzw. in allen Basismodulen und Makromodulen.
Das Feld Suchen ermöglicht die Eingabe des zu ersetzenden Objekts. Nach der
Bestätigung des zu ersetzenden Objekts mit <Eingabe> wird das dem Objekt zugeordnete
Symbol unterhalb des Eingabefeldes angezeigt.
Das Feld Ersetzen durch ermöglicht die Eingabe des neuen Objekts.
Die Schaltflächengruppe Modus wählt die Funktionsweise des Ersetzens:
Manuell: Manuelle Ausführung. Das PG erwartet eine Anweisung des
Bedieners zur Fortsetzung des Ersetzens.
LST:PR: Automatische Ausführung. Es wird eine Liste aller Label und
Programmelemente ausgegeben, die das gesuchte Objekt enthalten.
LST:AD: Automatische Ausführung mit der Ausgabe einer Liste, die nur die Label anzeigt, die das zu suchende Objekt enthalten.
NOLIST: Automatische Ausführung ohne Ausgabe einer Liste.
Das Kontrollfeld TBX-Modus ruft die Funktion zum Verschieben eines Geräts in einer
FIPIO-Verbindung im Applikationsprogramm bzw. den Basismodulen und Makromodulen auf.
Die Schaltfläche Ok startet nach der Auswahl der Optionen die Operation des Ersetzens.
Hilfe Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
<Tab>
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ >
< ¿ >< ‹ >
<Leertaste>
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe auf eine andere.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
Ermöglicht das Aktivieren/Deaktivieren eines Kontrollfeldes.
___________________________________________________________________________
14/7
G
___________________________________________________________________________
14.4 Funktion Diagnose
Die Diagnose eines Objekts in den Basismodulen und/oder Makromodulen ist zugänglich
über die Indexzunge MOD-Diagnose unten am Notizbuch. Sie ermöglicht die Anzeige des folgenden Fensters.
G
Das Kontrollfeld Alle Module (Alle Tasks) erlaubt das Suchen der Diagnose im ganzen
Applikationsprogramm bzw. in allen Basismodulen und Makromodulen. Bei der Suche der Diagnose in einem Makromodul erstreckt sich diese Funktion auf alle Basismodule, die dieses Makromodul bilden.
Die Schaltflächengruppe Modus wählt die Funktionsweise des Suchens:
Manuell: Manuelle Ausführung. Das PG erwartet eine Anweisung des
Bedieners zur Fortsetzung des Suchens.
LST:PR: Automatische Ausführung. Es wird eine Liste aller Label und
Programmelemente ausgegeben, die das gesuchte Objekt enthalten.
LST:AD: Automatische Ausführung mit der Ausgabe einer Liste, die nur die Label anzeigt, die das gesuchte Objekt enthalten.
NOLIST: Automatische Ausführung ohne Ausgabe einer Liste.
___________________________________________________________________________
14/8
Betriebsart Suchen/Ersetzen 14
___________________________________________________________________________
Hilfe Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
<Tab>
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ >
< ¿ >< ‹ >
<Leertaste>
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe auf eine andere.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
Ermöglicht das Aktivieren/Deaktivieren eines Kontrollfeldes.
___________________________________________________________________________
14/9
G
G
___________________________________________________________________________
14.5 Ersetzen der Objektadressen eines Geräts in einer FIPIO-Verbindung
Diese Funktion wird über den Befehl TBX-Modus von den Indexzungen Ersetzen und
ADR ersetzen aus aufgerufen und ermöglicht in einem Applikationsprogramm bzw. in den Basis- und/oder Makromodulen das Umbenennen der Adressen aller Objekte eines
Geräts in einer FIPIO-Verbindung, beispielsweise nach Änderung der Adresse einer
TBX-Komponente im FIPIO-Bus.
Die Adressierungsdaten des Quell- und des Zielgeräts werden in folgendem Format eingegeben:
Anschlußnummer[,Modulnummer].
Beispiel:
• 2,0: Anschlußpunkt 2, Modul 0 (Basisgerät),
• 2,1: Anschlußpunkt 2, Modul 1 (Erweiterung),
• 3: Anschlußpunkt 3, Modul 0 und 1 (Basisgerät und Erweiterung).
Der eingegebene Wert wird in drei verschiedenen Formaten angezeigt:
• *i,0,*:
• *i,1,*:
• *i,*,*: alle Objekte des Basismoduls, alle Objekte des Erweiterungsmoduls, alle Objekte der Basis- und Erweiterungsmodule.
Nach der Eingabe überprüft die Software die Kompatibilität des Quellgeräts mit dem
Zielgerät: gleicher Gerätetyp, gleiche Anzahl Kanäle und gleiche Kanalkonfiguration
(Ein- und Ausgänge). Nach Bestätigung werden automatisch alle Adressen der Objekte in der FIPIO-Verbindung (RI, RO, ...). ausgetauscht. Die Anzahl der gefundenen und geänderten Objekte wird nach Ausführung der Funktion nicht angezeigt.
Bedeutung der Kontrollbereiche
Modus Diese Taste besitzt die gleiche Funktion wie im Ersetzungsmodus (s.
Abschnitt 14.3). Allerdings kann nach Wahl dieser Funktion der manuelle Modus nicht aufgerufen werden, da jegliche Unterbrechung des
Ersetzungsvorgangs (ABORT) die Kohärenz der Applikation zerstören würde.
Suchen Ermöglicht die Eingabe der Adressierungsdaten des Quellgeräts:
Anschlußnummer[,Modulnummer].
Ersetzen durch Ermöglicht die Eingabe der Adressierungsdaten des Zielgeräts:
Anschlußnummer[,Modulnummer].
TBX-Modus Rückkehr zur Funktion Ersetzen eines Objekts (siehe Abschnitt 14.3).
Hilfe Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
<Tab>
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ >
< ¿ >< ‹
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe auf eine andere.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
<Leertaste> Ermöglicht das Aktivieren/Deaktivieren eines Kontrollfeldes.
___________________________________________________________________________
14/10
Betriebsart Suchen/Ersetzen 14
___________________________________________________________________________
<Esc> Bricht den aktuellen Suchvorgang ab.
Anmerkung
Je nach Umfang des Programms kann die Adreßänderung der Objekte eines
FIPIO-Geräts erhebliche Zeit in Anspruch nehmen.
___________________________________________________________________________
14/11
G
___________________________________________________________________________
14.6 Verbinden der Suchfunktionen
Automatische Suche, Ersetzung oder Diagnose
Die Schaltflächengruppe Modus wählt einen automatischen Modus aus.
Die Schaltfläche Ok startet die Ausführung der gewählten Funktion:
• automatische Suche, Diagnose oder Ersetzung,
• Drucken eines Listings.
Am Ende der Suche zeigt die Meldung OCCURRENCE(S) (Auftreten) an:
• wie oft das Objekt irgendwo gefunden wurde (Modus Suchen),
• wie oft das Objekt irgendwo gefunden und ersetzt wurde (Modus Ersetzen),
• die Anzahl der getesteten Programmelemente (Modus Diagnose).
Manuelle Suche und Diagnose
Die Schaltflächengruppe Modus wählt den manuellen Modus aus.
Die Schaltfläche Ok startet die Suche des ersten Objekts (Modus Suchen) oder getesteten Programmelements (Modus Diagnose).
Das Element, das das Objekt enthält, wird im Fenster angezeigt.
Die Schaltfläche Weiter sucht das nächste Objekt oder Programmelement.
Die Schaltfläche Alle ermöglicht das Suchen aller Auftreten des Objekts, ohne alle
Elemente, die es enthalten, nacheinander anzuzeigen.
Die Schaltfläche Beenden stoppt den aktuellen Suchvorgang.
Eine Meldung zeigt an, wie oft das Objekt oder das getestete Programmelement gefunden wurde.
G
Hilfe
<Tab>
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ >
< ¿ >< ‹
Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe auf eine andere.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
___________________________________________________________________________
14/12
Betriebsart Suchen/Ersetzen 14
___________________________________________________________________________
Manuelles Ersetzen
Die Schaltflächengruppe Modus wählt den manuellen Modus aus.
Die Schaltfläche Ok startet die Suche des ersten zu ersetzenden Objekts. Das Element, das dieses Objekt enthält, wird im Fenster angezeigt.
Die Schaltfläche Weiter sucht das nächste Objekt, ohne eine Ersetzung vorzunehmen.
Die Schaltfläche Ersetzen bestätigt das Ersetzen des im Fenster angezeigten Objekts durch das neue Objekt.
Die Schaltfläche Beenden stoppt den aktuellen Ersetzungsvorgang.
Eine Meldung zeigt an, wie oft das Objekt gefunden und ersetzt wurde.
Hilfe
<Tab>
< ¢¢¢¢¢ >< ⁄⁄⁄⁄⁄ >
< ¿ >< ‹ >
Ruft die Hilfefunktion der Software auf.
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe auf eine andere.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
___________________________________________________________________________
14/13
G
___________________________________________________________________________
14.7 Beispiel einer Liste
LST:PR Führt zur Ausgabe einer Liste, die die Label und Elemente mit den ersetzten Objekten vor und nach der Änderung enthält.
Funktion
Objekt(e)
Programmname
Datum
*********************************************************************
Programmzeile :
!
IF [Temp_b1<Cons_b1]
THEN SET Ma_b1
Neue Programmzeile:
:
:
:
:
ERSETZEN
W100 : W1113
TELEMECANIQUE V5.0
02-01-94
!
IF [Delta<Cons_b1]
THEN SET Ma_b1
G
LST:AD Erlaubt die Ausgabe einer Liste, die die Label der Elemente mit den geänderten Objekten enthält..
Funktion
Objekt(e)
Programmname
Datum :
:
:
: ERSETZEN
W125 : W100
TELEMECANIQUE V5.0
02-01-94
Programmadresse : MAST CHART S(C) 1 TOP +1
Objekte gefunden : 1 OCCURRENCE(S)
Programmadresse : MAST CHART S(C) 1 TOP +3
Objekte gefunden : 1 OCCURRENCE(S)
Programmadresse : MAST CHART S(C) 1 TOP +5
Objekte gefunden : 1 OCCURRENCE(S)
Programmadresse : MAST SR0 TOP +2
Objekte gefunden : 1 OCCURRENCE(S)
Programmadresse : MAST SR0 TOP +4
Objekte gefunden : 1 OCCURRENCE(S)
Programmadresse : MAST SR0 TOP +6
Objekte gefunden : 1 OCCURRENCE(S)
___________________________________________________________________________
14/14
___________________________________________________________________________
Anhang
Kapitel 15
___________________________________________________________________________
Kapitel
Übersicht der Speicherbelegung
Eingabe der Applikationskommentare
Sicherung und Wiederaufruf von Dateien
Suchen der Programmadresse einer Variablen mit <Alt><X>
15.5-2 Anwendungsbeispiel des Befehls <Alt>+<X> in der
Zugriffsrechte nach Anwenderkategorien
Transfer einer Applikation von V4 zu V5
15.8-1 Hinweise zu den Hilfefenstern
15.9-2 Direktzugriff auf ein Basismodul
15.9-3 Kennzeichnung eines Basismoduls
15.9-4 Schutz eines Basismoduls
15.9-5 Grafische Anzeige und Animation eines Makromoduls
Seite
h 15 som
___________________________________________________________________________
15/1
H
1 12/08/1998, 17:04
___________________________________________________________________________
15.1 Übersicht der Speicherbelegung
Dieses Fenster wird mit dem Befehl <Alt>+<T> aufgerufen und enthält die
Speicherbelegung des Standardarbeitsbereichs PL7-3.
Linke Tabelle
Diese Tabelle enthält die im Modus KONFIGURATION für den Speicher reservierten
Bereiche und die schon benutzte Anzahl Worte. Die Bereiche teilen sich auf in den
Systembereich und den Bereich Code + Graph der Applikation.
Rechte Tabelle
Diese Tabelle zeigt detailliert den durch die Segmente Code und Graph belegten Bereich der Applikation an.
Sie enthält für jede Task:
• zwei Code-Segmente
- 1. Segment mit den Objektcodes des Moduls MAIN
- 2. Segment mit den Objektcodes der Unterprogramme SR.
• zwei Graph-Segmente:
- 1. Segment mit allen grafischen Objekten der Task,
- 2. Segment mit den Quellenobjekten der Diagnose.
Sonderfall:
Ist das Grafcet konfiguriert, ergeben sich folgende Code-Segmente für die Task
MAST:
• 1. Segment; Interpreter Grafcet, Objektcodes bezogen auf Grafcet, CHART, XM,
SR und MAIN.
• 2. Segment; Objektcodes der Aktionen und Weiterschaltbedingungen, PRL und
POST.
H
___________________________________________________________________________
15/2
Anhang 15
___________________________________________________________________________
15.2 Eingabe der Applikationskommentare
Der Applikationskommentar erscheint mit dem Namen der Applikation in der Liste schon vorhandener BIN-Dateien. Für Applikationen der Versionen V4 und V5 werden diese Informationen auch in den Optionen "Liste und Aktualisierung" des Tools
TRANSFER angezeigt.
Der Aufruf zur Eingabe des Programmkommentars erfolgt mit der Anweisung <Alt><K> in den Betriebsarten KONFIGURATION, PROGRAMMIEREN, KONSTANTEN, DATEN,
DEBUG und DOKUMENTIEREN/DRUCKEN. Die Eingabe erfolgt in einer Eingabeleiste und ist auf 24 Zeichen begrenzt.
_______________________________________________________________________
15/3
H
___________________________________________________________________________
15.3 Auswahl eines Prozessors
Die Auswahl eines Prozessors erfolgt im Stationstool XTEL-CONF. Dieses Tool dient zur Definition der Hardware-Ressourcen für die Applikation. Hierzu ist folgendermaßen vorzugehen:
• Im Fenster Funktionen die verschiedenen Funktionen definieren, die für die Applikation erforderlich sind: PL7_3, Comm usw. Daraufhin werden die entsprechenden Sinnbilder angezeigt.
• Eine Sitzung des Tools XTEL-CONF eröffnen.
• Im Menü Definition die Rubrik "E/A-Konfig. im Rack" wählen.
• Zweimal auf das Rack 0/1 klicken, um das Dialogfenster zur Konfiguration dieses
Racks aufzurufen: Angabe des Racktyps, Wahl des Prozessors, des Netzteils und der
E/A-Module.
• Die verschiedenen im Rack installierten Module und den Prozessor wählen, die
Konfiguration bestätigen und das Fenster zur Konfiguration der Rack-Module verlassen.
• Das Menü Generieren öffnen und die Applikationsdatei generieren.
• XTEL-CONF verlassen.
• Beim erstmaligen Starten von PL7-3 und dessen Initialisierung wird die mit XTEL-
CONF definierte Konfiguration automatisch mit der Applikation verknüpft. Der Typ des Prozessormoduls erscheint daraufhin in der Statuszeile. Beim späteren Laden wird die Datei PL7_3.BIN automatisch durch PL7-3 aufgerufen und damit der Typ des
Prozessors bestimmt.
Im Online-Betrieb wird die angeschlossene Steuerung, und damit das Prozessormodul, automatisch identifiziert. Typ und Version 1 erscheinen daher in der Statuszeile.
1
H
___________________________________________________________________________
15/4
Anhang 15
___________________________________________________________________________
15.4 Sicherung und Wiederaufruf von Dateien
Dafür werden die Befehle Import und Export im Sinnbild PL7-3 des Fensters Funktion
PL7_3 verwendet:
• mit der Maus auf das Sinnbild PL7_3 klicken, um ein Menü anzuzeigen,
• je nach Bedarf die Funktion Import oder Export aktivieren.
Wiederaufruf einer oder mehrerer Dateien
Dafür wird der Befehl Import verwendet:
• zur Übernahme der unter DOS generierten Dateien in PL7-3,
• zur Übernahme der auf der Festplatte (in einer anderen Station) oder einer Diskette gespeicherten Dateien V5 in PL7-3.
Es muß dann:
• die Quelladresse der Dateien eingegeben werden, indem im Feld Verzeichnisse der gesamte Verzeichnispfad durch Doppelklicken mit der Maus verfolgt wird.
• durch Klicken auf den entsprechenden Namen die wiederherzustellende(n) Datei(en) ausgewählt werden .
Die Zieladresse ist X-TEL bekannt, nur der Speicherbereich APPLI oder MOD ist auszuwählen (siehe Abschnitt 2.4).
Die Bestätigung der getroffenen Wahl bewirkt die Kopie der Quelldatei in den Zielbereich.
Sicherung einer oder mehrerer Dateien
Es wird der Befehl Export verwendet, mit dem eine in PL7-3 generierte Datei in ein anderes Verzeichnis als XPROPRJ kopiert werden kann.
Die Quelladresse ist X-TEL bekannt, auszuwählen ist:
• das Verzeichnis, das die Dateien enthält (APPLI oder MOD), durch doppeltes Klicken mit der Maus,
• die zu sichernde(n) Datei(en) durch Anklicken des entsprechenden Namens.
Die Zieladresse wird gewählt, indem durch Doppelklicken auf die verschiedenen
Verzeichnisse der gesamte Ziel-Verzeichnisbaum durchlaufen wird .
Die Sicherung der gewählten Datei(en) erfolgt durch Bestätigung der getroffenen Wahl.
Achtung
Zum Empfang der Dateien muß eine Diskette formatiert und der Schreibschutz entriegelt sein.
_______________________________________________________________________
15/5
H
___________________________________________________________________________
15.5
Suchen der Programmadresse einer Variablen mit <Alt><X>
15.5-1 Allgemeines
Mit dem Befehl <Alt><X> kann auf die Querverweise einer Variablen zugegriffen werden. Ausgehend von einem in der Betriebsart PROGRAMMIEREN oder DEBUG angezeigten Programmelement (Kontaktplan-Programmblock oder TSX-Basic-Satz) ermöglicht diese Anweisung:
• die Anzeige aller Variablen des ausgewählten Programmelements (PL7-3-
Standardvariablen, SRi, Elemente aus den OFBs).
• die Auswahl einer Variablen aus den angezeigten Variablen sowie die Anzeige aller
Programmadressen der ausgewählten Variablen (Querverweise der Variablen).
• die Auswahl einer Programmadresse aus den angezeigten Programmadressen sowie die Anzeige des entsprechenden Programmelements.
H
___________________________________________________________________________
15/6
Anhang 15
___________________________________________________________________________
15.5-2 Anwendungsbeispiel des Befehls <Alt>+<X> in der Betriebsart
PROGRAMMIEREN
• Anzeige des Programmelements
Der Cursor ist auf den Programmblock zu positionieren, in dem sich die auszuwertende
Variable befindet. Das Betätigen von <Alt>+<X> führt dann zur Anzeige des Fensters mit den Querverweisen sowie zur Generierung dieser Querverweise.
Die Indexzungen Wörter,OFB, Auszüge und IOB ermöglichen den Zugriff auf die
Standardvariablen, OFB-Elemente, Bits aus OFB-Elementen und mit dezentralen E/
A verbundene Objekte.
Das Fenster hat zwei Bereiche:
- Der linke Bereich zeigt alle PL7-3-Standardvariablen des ausgewählten Elements im Modus SYMBOL oder VARIABLE. Ein Eingabefeld erlaubt die Eingabe eines
PL7-3-Objekts als Variable oder Symbol zur Anzeige der Querverweise.
- Der rechte Bereich zeigt die Querverweise dieser Variablen an. Dabei wird für jedes
Auftreten dieser Verweise in der Applikation die Programmadresse (Task, Modul,
Untermodul, Label und Verschiebung) geliefert.
Die Spalte Verw. weist auf die Verwendung der Variablen im Programm hin (siehe
Kapitel 13 - Beschreibung der Listen).
Gehe zu Ermöglicht den Zugriff auf die Betriebsart PROGRAMMIEREN auf der
Ebene der in der rechten Liste ausgewählten Programmadresse.
Aktualisieren Erstellt die neuen Querverweise.
Achtung : Diese Funktion ist nicht verfügbar, wenn die Querverweise
(<Alt><X>) von einer Grafcet-Zoomdarstellung aus aufgerufen werden.
<Hilfe> Aufruf der Hilfefunktion der Software.
<Tab>
< ¿ ><
‹
>
Ermöglicht das Positionieren im Fenster.
• Besonderer Fall, wenn die Programmadresse eine Grafcet-Adresse ist
Wird eine Grafcet-Adresse ausgewählt, so führt das System nicht automatisch einen
"Zoom" auf dem angezeigten Untermodul durch. Es wird dann die entsprechende
Grafcet-Seite aufgerufen, und der Cursor befindet sich auf dem Schritt, der in der linken Hälfte der Spalten Untermodul steht.
_______________________________________________________________________
15/7
H
___________________________________________________________________________
15.6
Zugriffsrechte nach Anwenderkategorien
Programmieren maxi.
Programmieren mini.
Wartung maxi.
Wartung mini.
Bedienung maxi.
Bedienung mini.
_________________________________________________________________________________________________________________________
Ja Ja Ja
Zugriff auf die Betriebsart TRANSFER Ja
Zugriff auf die Betriebsart PROGRAMMIEREN (Anzeige)
Modifizieren des Programms, Steuerung in STOP
Zugriff auf die Betriebsart KONSTANTEN (Anzeige)
Modifizieren der Konstanten (CW + interne Konstanten der OFBs), Steuerung in STOP
Modifizieren der Konstanten (CW + interne Konstanten
Ja Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja ou
Ja Ja
Ja Ja
Ja Ja
Ja
Ja Ja
Ja Ja
Ja Ja
Zugriff auf die Betriebsart KONFIGURATION (Anzeige)
Modifikation der Konfiguration in OFFLINE
Modifikation der Konfiguration in ONLINE,
Steuerung in STOP
Modifikation der Konfiguration in ONLINE,
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja Ja
Ja Ja
Ja Ja
Ja Ja
Zugriff auf die Betriebsart SUCHEN/ERSETZEN
Ersetzen, Steuerung in STOP
Ja Ja
Ja Ja
Ja Ja Ja
Ja (1) Ja Ja
Ja Ja
Ja
H
(1)
___________________________________________________________________________
15/8
Anhang 15
___________________________________________________________________________
15.7 Transfer einer Applikation von V4 zu V5
Alle V4-Applikationen lassen sich auf den Aktualisierungsstand V5 transferieren. Hierzu ist folgendermaßen vorzugehen:
1 V4-Applikation unter X-TEL V5 durch die Funktion Sichern/Wiederherstellen bzw.
Kopieren/Zusammenfügen wiederherstellen.
2 Eine Zielstation V5 erstellen.
3 Eine Sitzung des Dienstprogramms PL73V6V5 aufrufen (an der Eingabeaufforderung), um für die Stationen der Version V5 auf die Version PL7-3 V5 zurückzukehren.
Von da an aktiviert das Starten einer PL7-3-Sitzung auf einer Station der Version V5 die Software PL7-3 der Version V5. Für den Transfer einer Applikation von V4 zu V5 ist PL7-3 der Version V5 erforderlich.
4 PL7_3 über das entsprechende Sinnbild der Zielstation V5 aufrufen, und mit der
Funktion Import die folgenden Dateien:
StationV4\PL7_3\APPLI\xxx.BIN (verbindlich) : Applikations-Binärdatei,
StationV4\PL7_3\APPLI\xxx.COM (optional) : Programmkommentare, in das Verzeichnis StationV5\PL7_3\APPLI importieren.
Anschließend die Dateien:
StationV4\PL7_3\MOD\xxx.SCY (optional) : Symboltabelle V4,
StationV4\PL7_3\MOD\xxx.MOD (optional) : Modultabelle,
StationV4\PL7_3\MOD\xxx.COM (optional) : Modulkommentare,
StationV4\PL7_3\MOD\xxx.CST (optional) : Quelldatei Konstantworte, in das Verzeichnis StationV5\PL7_3\MOD importieren.
5 PL7-3 in der Station V5 aufrufen und folgende Schritte durchführen:
• Frage nach dem Start von XTEL-CONF mit "Nein" beantworten,
• Wiederherstellungsfenster mit dem Softkey [RETRIEVE] aufrufen,
• den Befehl [STR.NAME] wählen und den Namen der wiederherzustellenden
Applikation eingeben: Name der zuvor in die Zielstation V5 importierten Datei xxx.BIN,
• Wiederherstellung durch Wahl von [RETRIEVE] starten,
• Ddurch (CLEAR) wieder in das Fenster zur Wahl der Betriebsarten zurückkehren,
• Das Fenster zum Sichern mit dem Befehl [STORE] aufrufen,
• Den Befehl [STR.NAME] wählen, und den Namen der Sicherungsdatei auf
Diskette eingeben:
PL7_3 für die Applikationsdatei (.BIN),
STATION für die Datei mit der E/A-Konfiguration (.IOC).
• Sicherungsvorgang mit dem Befehl [STORE] starten. Es werden folgende Dateien erstellt:
StationV5\PL7_3\APPLI\PL7_3.BIN,
StationV5\APP\STATION.IOC.
• PL7-3 beenden.
_______________________________________________________________________
15/9
H
___________________________________________________________________________
6 Das Stationstool XTEL-CONF starten, und folgende Schritte durchführen:
• Im Menü Datei die Rubrik CAD->CONF wählen (Wiederherstellung der in der Datei
STATION.IOC gespeicherten Konfiguration der Station V4). Die gestellte Frage mit Ja beantworten, und <Eingabe> drücken.
• Im Menü Definition die Rubrik E/A im Rack konfigurieren wählen, und gegebenenfalls den standardmäßig angebotenen Prozessortyp V5 modifizieren.
Falls die ursprüngliche V4-Applikation 24- oder 32-Kanalmodule verwendete, für die jeweiligen Steckplätze die betreffenden Modultypen mit ihrer exakten
Bezeichnung neu eingeben.
• Im Menü Generieren die Rubrik mit periodischer Erfassung der Tasks wählen, und die Zykluszeit der verwendeten Tasks parametrieren.
• Im Menü Generieren die Rubrik mit Erfassung der Applikationsparameter wählen, und gegebenenfalls die Speicherkonfiguration modifizieren.
• Das Tool CONF verlassen.
7 Das Tool SDBASE starten, und folgende Schritte durchführen:
• Im Menü Mischen die Rubrik SCY -> Sdbase aktivieren, und die Symbole der
SCY-Datei mit denen der Datenbank mischen.
• Das Tool SDBASE verlassen.
8 PL7-3 in der Station V5 aufrufen, und folgende Schritte durchführen:
• Mit dem Softkey [RETRIEVE] das Fenster Wiederherstellung aufrufen.
• Den Softkey [STR.NAME] aktivieren, und den Namen der wiederherzustellenden
Applikationsdatei eingeben: Name der Datei xxx.BIN, die zuvor in die V5-Station importiert wurde.
• Die Wiederherstellung mit dem Softkey [RETRIEVE] durchführen. Dieser Vorgang ermöglicht die automatische Umbennung der Dateien xxx.TIT, xxx.DES und xxx.CRT in Dateien des Formats PL7_3.TIT, PL7_3.DES und PL7_3.CRT.
• Den Befehl [V5 CONF] wählen, um das Applikationsprogramm mit der unter XTEL-
CONF definierten Konfiguration zu verbinden.
• Eine Neukonfiguration durchführen: Wahl der Rubrik REKONFIGURATIONS-
TEST gefolgt von REKONFIGURATION.
9 Die neue Applikation auf Diskette unter Verwendung des Befehls [STORE] speichern.
10 In einer OS/2-Sitzung (an der Eingabeaufforderung) das Dienstprogramm PL73V5V6 starten, um für die Stationen der Version V6 zu PL7-3 Version V6 zurückzukehren.
H
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Anhang 15
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15.8 Help PL7-3
Help PL7-3 verwendet QuickHelp, um jedem Fenster der Software PL7-3 einen Hilfetext zuzuordnen. Ausführliche Informationen über QuickHelp befinden sich in der Dokumentation X-TEL.
Der Zugriff auf die Hilfefunktion eines PL7-3-Fensters ruft den jeweils zu diesem Fenster gehörenden Hilfetext auf. Es ist dann möglich, mit Hilfe von Schlüsselworten oder durch
Pulldown-Menüs auf alle Hilfefenster zuzugreifen.
<F1>
<X>
Erlaubt den Zugriff auf Help PL7-3. Das Hilfefenster zum aktuellen PL7-3-Fenster wird angezeigt.
erlaubt die Rückkehr zum aktuellen PL7-3-
Fenster.
15.8-1 Hinweise zu den Hilfefenstern
Jedes Hilfefenster enthält drei Hauptbereiche:
• einen Bereich mit dem erklärenden Text zum entsprechenden PL7-3-Fenster,
• die Menüzeile am oberen Rand des Fensters mit Zugriff auf die verschieden Menüs,
• die vertikale Bildlaufleiste auf der rechten Seite des Fensters, mit der der Text heraufund heruntergerollt werden kann.
Menüzeile
Jede der 6 Rubriken in der Menüzeile gibt Zugriff auf ein Pulldown-Menü. Die Auswahl einer Rubrik der Menüzeile erfolgt entweder mit der Maus oder durch die
Eingabe des ersten Buchstabens (z.B. F für File).
File
:
View :
Ausdruck eines Hilfefensters, Verlassen von Help PL7-3,......
Suche eines Fensters, Aufruf der folgenden oder vorhergehenden
Fenster, Historie der Fenster-Verkettung,....
Categories : Zugriff auf die Liste der Fenster. Der Aufruf eines Fensters aus dieser
Liste führt zu dessen Anzeige.
References : Liste der Schlüsselworte für das aktuelle Hilfefenster. Die Auswahl eines Schlüsselwortes ruft das entsprechende Fenster auf.
Paste : Speicherung des aktuellen Fensters oder des Bildschirms in die Paste-
Datei (standardmäßig paste.qh) (paste = einfügen).
Options : Änderung der Fenstergröße sowie des Einfügen-Modus (die mit der
Anweisung Einfügen gespeicherten Informationen werden hinzugefügt oder gelöscht).
Hinweis
Auf die Hilfe zu den Tasten kann über "Besondere Tasten" zugegriffen werden.
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H
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Textbereich
Ein Hilfefenster PL7-3 beginnt immer mit einem Titel (auf einem Farbbildschirm grün angezeigt und weiß unterstrichen), der das Fenster kennzeichnet. Der Titel entspricht soweit wie möglich dem Namen des Fensters, der im unteren Teil des Bildschirms erscheint.
Der restliche Teil des Textes ist in Bereiche eingeteilt, die jeweils mit einem Untertitel beginnen (in Gelb auf einem Farbbildschirm). Jeder Bereich behandelt ein anderes
Thema: allgemeine Beschreibung, mögliche Aktionen und eventuelle Unterbereiche
(mit einem gelben Sternchen bei einem Farbbildschirm).
Die Schlüsselworte, die den direkten Zugriff auf das entsprechende Hilfefenster erlauben, werden heller angezeigt (weiß auf einem Farbbildschirm).
Die auf einem Farbbildschirm grün angezeigten Worte stellen, zusätzlich zu den Titeln, den wichtigsten Teil des Textes dar.
Bildlaufleiste
Wie der Name schon aussagt, kann mit den Pfeilen und dem Kästchen dieser Leiste und mit Hilfe der Maus der Text im Bildschirm herauf- und heruntergerollt werden.
H
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Anhang 15
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15.9 Modularfunktionen V5
15.9-1 Funktionsprinzip
Mit XTEL-MOD können unter Verwendung von PL7-3-Quellprogrammen Basismodule und Makromodule erstellt werden. Jedes Basismodul, das auf der Grundlage einer individuellen Quelldatei erstellt wird, enthält maximal eine Datei mit Programmcode in
Grafcet, TSX-Basic oder Kontaktplan, eine Datei mit Konstanten, eine Symboldatei und eine Kommentardatei. Makromodule stellen eine Gesamtheit aus mehreren Basismodulen dar.
Mit PL7-3 können unter XTEL-MOD erstellte Basismodule und Makromodule gelesen und in eine Applikation integriert werden.
PL7-3 bietet folgende Funktionen:
• Direktzugriff auf die erste Programmcodezeile eines Basismoduls,
• Kennzeichnung eines Basismoduls im Programm und der Dokumentation: Name des zugeordneten Makromoduls, Name des Basismoduls, Schutzart des Moduls,
• Schreibschutz eines Basismoduls,
• Anzeige und Grafikanimation eines Makromoduls,
• Suchen/Ersetzen in Basis- und Makromodulen.
15.9-2 Direktzugriff auf ein Basismodul
Beim Lesen eines Basismoduls mit der Funktion "LESEN XTEL-MOD/PL7-PMS2" über das Menü Datei, Option Öffnen, speichert PL7-3 dessen interne Programmadresse.
Der Zugriff auf das PL7-3-Programm erfolgt nun im Fenster PROGRAMMNAVIGATOR, das eine Liste aller Makro- und Basismodule der Applikation bietet. Dieses Fenster wird folgendermaßen aufgerufen:
• im Fenster PROGRAMMNAVIGATOR in den Betriebsarten Programmieren und
Debug über die Indexzunge Module,
• im Fenster der Betriebsart SUCHEN/ERSETZEN über die Indexzunge MOD suchen.
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H
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< ⁄⁄⁄⁄⁄ > < ¢¢¢¢¢ >
Gehe zu
Löschen
Hinzufügen
<Tab>
< ⁄⁄⁄⁄⁄ > < ¢¢¢¢¢ >
< ¿ > <
‹
>
Ermöglicht die Auswahl eines Basismoduls in der Liste.
Zugriff auf die erste Programmzeile des gewählten Basismoduls (das
Programm wird in der Betriebsart ONLINE animiert).
Löscht das Modul nach einer Bestätigung.
Fügt einen Schnellzugriff auf dieses Programmelement in der
Betriebsart DEBUG hinzu.
Ermöglicht das Positionieren von einer Gruppe auf eine andere.
Ermöglicht das Positionieren innerhalb einer Gruppe.
H
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15.9-3 Kennzeichnung eines Basismoduls
Die Kennzeichnung von Basismodulen betrifft nur Programmodule. Konstanten, Symbole und Programmkommentare werden nicht gekennzeichnet. Die Kennzeichnung
(Variable) umfaßt eine gewisse Anzahl von Informationen, die eine Programmzeile als
Teil eines Basismoduls identifizieren. Diese Informationen - Name eines eventuellen
Makromoduls, dem dieses Basismodul angehört (8 Zeichen), Name des Basismoduls
(8 Zeichen) und Schutz des Moduls (2 Zeichen) - werden im Feld "Name der Applikation" in den Betriebsarten Programmieren, Debug und Suchen/Ersetzen (nur im manuellen
Modus) wiedergegeben.
In der Betriebsart Dokumentieren/Drucken wird vor jedem Modul eine Zeile eingeschoben, die dessen Beginn signalisiert und die Variable des Moduls enthält. Ebenso wird auch das Ende des Moduls durch eine weitere Zeile mit der Variablen des Moduls gekennzeichnet. Diese Informationen werden sowohl auf der Anzeige als auch beim
Ausdrucken des Dossiers wiedergegeben.
Kennzeichnungsbereich
Hinweis
Wenn dem Basismodul kein Makromodul zugeordnet ist, wird der Name des Makromoduls durch
Punkte "." ersetzt.
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H
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15.9-4 Schutz eines Basismoduls
Soll die Benutzungsart eines Basismoduls unter XTEL-MOD definiert werden, so kann das Modul gegen Überschreiben geschützt werden. Wird dieses Modul später über das
PL7-3-Menü Datei, Option Öffnen, in die Applikation eingefügt, bleiben alle seine funktionalen Eigenschaften, also auch der Schutz, erhalten. Dieser Schutz wird in allen
Fenstern der Modularfunktion V5 wiedergegeben.
• RW : Modul besitzt Lese- und Schreibzugriff,
• R : Modul besitzt nur Lesezugriff (Schreibschutz aktiviert).
Der Schreibschutz eines Basismoduls hat folgende Auswirkungen:
• Während des Einfügens in eine Applikation (Öffnen) kann ein derartiges Modul weder modifiziert noch gelöscht werden. Tritt bei diesem Vorgang ein Problem auf, kann die
Funktion nur mit <Esc> abgebrochen werden.
• Wird bei einer Neukonfiguration versucht, ein Basismodul mit Schreibschutz zu löschen, so führt dies zu einem Rekonfigurationsfehler.
• In der Betriebsart Programmieren sind folgende Modifikationen in der Programmzeile eines Moduls mit Schreibschutz untersagt:
- Änderung von Variablen- oder Konstantennamen, auch wenn sie Bestandteil eines
Funktionsbausteins sind (Modus MODIFIZIEREN),
- Einfügen oder Löschen einer Programmzeile (Funktionen <Einfg> und <Entf>),
- Änderungen im ZOOM-Modus,
- Fenster können nicht verschoben oder neu positioniert werden.
H
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• In der Betriebsart PROGRAMMIEREN dürfen Basismodule mit Schreibschutz, die einem Makromodul zugeordnet sind, sowie Programmodule, die ein Basismodul mit
Schreibschutz enthalten, nicht gelöscht werden. Folgende Modultypen können hingegen im Fenster PROGRAMMNAVIGATOR, Indexzunge Module, mit dem
Befehl <Entf> gelöscht werden:
- Makromodule und damit auch alle zugeordneten (geschützten oder nicht geschützten)
Basismodule,
- (geschützte oder nicht geschützte) Basismodule, die keinem Makromodul zugeordnet sind.
Folgende Modultypen können im Fenster PROGRAMMNAVIGATOR mit dem Befehl
<Entf> gelöscht werden:
- Programmodule, die keine Basismodule mit Schreibschutz enthalten.
• In der Betriebsart SUCHEN/ERSETZEN können Programmelemente, die einem
Modul mit Schreibschutz angehören, nicht ersetzt werden.
• In der Betriebsart DEBUG kann Programmcode mit Schreibschutz nicht modifiziert werden. Die Werte von Variablen können hingegen geändert werden.
Ok
Modul ignorieren
Automatikmodus
Abbrechen
Fügt das Modul in das Programm ein.
Fügt das aktuelle Modul nicht in das Programm ein und wechselt zum nächsten Modul.
Fügt alle ausgewählten Module ohne weitere Bestätigung in das
Programm ein.
Bricht des Vorgang zum Einfügen von Modulen ab.
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15.9-5 Grafische Anzeige und Animation eines Makromoduls
Unter XTEL-MOD ist es möglich, jedem Makromodul eine Grafikvignette zuzuordnen, die das Makromodul in Form eines Rechtecks symbolisiert. Dieses Rechteck enthält die
Eingangs-, Ausgangs- und internen Variablen. Diese Variablen können frei vom
Benutzer unter den für die Basismodule des Makromoduls angegebenen Variablen gewählt werden. Sie können daher unter PL7-3 nicht geändert werden. Das Fenster
PROGRAMMNAVIGATOR, Indexzunge Module ermöglicht die Auswahl eines
Makromoduls und über <Eingabe> oder Gehe zu den Zugriff darauf.
Gehe zu Ermöglicht die Auswahl eines Makromoduls und den Aufruf:
• einer grafischen Darstellung des Makromoduls (Betriebsart
Programmieren),
• einer grafischen Animation des Makromoduls (Online-Betrieb).
Löschen Löscht das Makromodul oder das ausgewählte Modul.
Wenn dem Makromodul keine Vignette zugeordnet wurde (wahlweise Funktion unter
XTEL-MOD), wird die Meldung "18060 - VIGNETTE-DATEI EXISTIERT NICHT" eingeblendet.
Grafische Darstellung eines Makromoduls
H
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Anhang 15
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Die erste Zeile dieses Fensters enthält folgende Angaben: Name des Quellmoduls (aus
XTEL-MOD), Name des Makromoduls und ein eventueller Kommentar.
Ansicht,
Variablen
Ansicht,
Symbole
Ansicht,
Zugeordneter
Name
<Alt>+<V>
<Alt>+<S>
<Alt>+<A>
Zeigt die Objekte im Variablenformat an.
Zeigt die Objekte im Symbolformat an.
Zeigt die Objekte im Format zugeordneter
Namen an (definiert unter XTEL-MOD). Objekte ohne zugeordneten Namen werden weiterhin im Variablenformat wiedergegeben.
Hinweis
Wurde ein Objekt zwar in der Vignette des Makromoduls definiert, nicht jedoch in der Applikation konfiguriert, so werden bei der grafischen Aktualisierung des Makromoduls im Anzeigeformat
VARIABLE anstelle des Objekts die Zeichen "**" eingesetzt. Im Anzeigeformat ZUGEORDNETER
NAME wird das Objekt dagegen normal wiedergegeben, damit der Benutzer den Namen der nicht konfigurierten Variablen feststellen kann.
MENÜLEISTE
Menü DATEI:
Schließen Beendet die grafische Anzeige.
Menü ANSICHT:
Variablen
Symbole
Zeigt ein Objekt im Variablenformat an
Zeigt ein Objekt im Symbolformat an.
Zugeordneter Zeigt die Objekte im Format zugeordneter Namen an.
Name
FUNKTIONSLEISTE
Diese Funktionsleiste hat die Aufgabe, einen schnelleren Zugriff auf die wichtigsten
Funktionen der Menüleiste zu ermöglichen.
Wählt das Werteformat für die Anzeige
Zeigt den jeder Variablen zugeordneten Namen an
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H
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Grafische Aktualisierung eines Makromoduls
Die grafische Aktualisierung ist vergleichbar mit einer Momentaufnahme der
Eingangs-, Ausgangs- und der internen Variablen, die deren aktuelle Werte wiedergibt.
Diese "Fotografie" der Werte erfolgt anhand eines Basismoduls, das entweder unter
XTEL-MOD (Modulphoto wählen) definiert oder aber über das Fenster MODUL FÜR
PHOTO WÄHLEN gewählt werden kann. Dieses Fenster erscheint bei der Auswahl des
Makromoduls.
• Handelt es sich bei dem gewählten Basismodul (z.B. POST) um ein Modul in
TSX-Basic oder Kontaktplan, erfolgt die Momentaufnahme nach der Ausführung des letzten Programmelements des Moduls.
• Handelt es sich bei dem gewählten Modul um ein Grafcet-Modul, erfolgt das Photo zu
Beginn des Zyklus der Mastertask.
Die erste Zeile enthält folgende Angaben: Name des Quellmoduls (aus XTEL-MOD),
Name des Makromoduls und ein eventueller Kommentar.
H
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Anhang 15
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Ansicht,
Variablen
Ansicht,
Symbole
Ansicht,
Zugeordneter
Name
<Alt>+<V>
<Alt>+<S>
<Alt>+<A>
Zeigt die Objekte im Variablenformat an.
Zeigt die Objekte im Symbolformat an.
Daten,
Basis
<
<
¢¢¢¢¢
¿
><
>
⁄⁄⁄⁄⁄ >
‹ >
Zeigt die Objekte im Format zugeordneter
Namen an (definiert unter XTEL-MOD). Objekte ohne zugeordneten Namen werden weiterhin im Variablenformat wiedergegeben.
Positioniert den Cursor auf die Variablen der
Spalten. Die ausgewählte Variable wird rot angezeigt.
Ermöglichen den Spaltenwechsel.
Ermöglicht das Wechseln des Werteformats der mit dem Cursor gewählten Variablen: dezimal, hexadezimal, BCD, Meldung (ASCII) oder
Gleitkomma (nur PMX).
Hinweis
Wurde ein Objekt zwar in der Vignette des Makromoduls definiert, nicht jedoch in der Applikation konfiguriert, so werden bei der grafischen Animation des Makromoduls im Anzeigeformat
VARIABLEN anstelle des Objekts die Zeichen "**" eingesetzt. Wurde das Objet zwar konfiguriert, kann jedoch nicht animiert werden, so wird dies im Anzeigeformat VARIABLE durch die Zeichen
"***" an der Stelle des Objekts signalisiert.
In beiden Fällen wird das Objekt im Anzeigeformat ZUGEORDNETER NAME normal wiedergegeben, damit der Benutzer den Namen der nicht konfigurierten Variablen feststellen kann.
MENÜLEISTE
Menü DATEI:
Schließen Beendet die grafische Anzeige.
Menü ANSICHT:
Variablen Zeigt ein Objekt im Variablenformat an.
Symbole Zeigt ein Objekt im Symbolformat an.
Zugeordneter Zeigt die Objekte im Format zugeordneter Namen an.
Name
Menü DATEN:
Basis Ermöglicht die Angabe des Werteformats zur Anzeige des Objekts.
Menü PROZESSOR:
Run Startet die Ausführung des Programms.
Stop Stoppt die Ausführung des Programms.
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H
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Menü DEBUG:
Task stoppen Unterbricht die angezeigte Task.
Überwachte Task Wählt die zu überwachende Task aus.
Haltepunkte
¿ Setzen
¿ Entfernen
¿ Ansehen
Weiter
Unzulässig im Modus VIGNETTE.
Unzulässig im Modus VIGNETTE.
Zeigt die Stelle an, an der der Haltepunkt definiert ist.
Unzulässig im Modus VIGNETTE.
Schritt-für-Schritt Unzulässig im Modus VIGNETTE.
Letzter Halt
Datenmodus
Datenmodus in Leiste
Zeigt das letzte ausgeführte Element an.
Zugriff auf die Betriebsart DATEN.
Zugriff auf die Betriebsart DATEN IN LEISTE.
FUNKTIONSLEISTE
Diese Funktionsleiste hat die Aufgabe, einen schnelleren Zugriff auf die wichtigsten
Funktionen der Menüleiste zu ermöglichen.
Wählt das Werteformat für die Anzeige
Zeigt den jeder Variablen zugeordneten Namen an
H
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15/22
Anhang 15
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15.10 Liste der Symbole
Der Zugriff auf dieses Fenster erfolgt mit den Tasten <Strg><F5> während der Anzeige des Programms in Kontaktplan oder TSX-Basic. Das Fenster zeigt die Symbole der
Variablen an, die im ausgewählten Programmelement enthalten sind (Programmblock oder TSX-Basic-Satz).
Sdbase
Beenden
Ermöglicht den Zugriff auf das Tool XTEL-SDBASE.
Ermöglicht die Rückkehr zum Fenster mit der Anzeige des Programms.
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15/23
H
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H
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