Schneider Electric Softwarecenter - Tools X-TEL, MINI X-TEL 6.0 Benutzerhandbuch
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Vorwort
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Das vorliegende Handbuch TXT DM TLS V6G ist Teil der Dokumentation: TXT DM
XTEL V6G: Softwarecenter X-TEL.
In diesem Handbuch werden die für die Softwarecenter X-TEL und MINI X-TEL identischen Basistools beschrieben. Dies sind:
• XTEL-CONF
• XTEL-MEM
• XTEL-SDBASE
• XTEL-CONTROL
• XTEL-TRANSFER (V5-Stationen)
• XTEL-TRANSFER (V4-Stationen)
• PROMPROG
Weiterentwicklungen der X-TEL-Tools V52 im Vergleich zur Version V5:
• XTEL-CONF: Erfassung der neuen Module im Katalog (TBX-E/A-Module (IP65), analoge TBX-E/A-Module, CCX usw.). Siehe Kapitel D1.
• XTEL-SDBASE: neue Ergonomie zur Erhöhung der Produktivität bei der Erstellung von Applikationen. Siehe Kapitel D3.
D
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V/1
D
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Vorwort
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V/2
X-TEL Basistools Inhalt
Register D
Kapitel
Seite
1.5-1 Funktionen zum Dateitransfer zwischen CAD und
1.5-2 Funktionen zum Dateitransfer zw. MONITOR77 und
1.6-1 Funktion Konfiguration der E/A im Rack
1.6-2 Funktion Konfiguration dezentraler E/A
1.6-3 Konfiguration der digitalen TBX-E/A-Module
Aktualisierung von V5.0-Applikationen TBX CATALOG V5.0 vers 1/3 le niveau V5.5
1.3-1 Konfiguration der E/A im Rack und der dezentr. E/A
1.3-2 Eingabe der Taskperioden 1/5
1.3-3 Generierung der Konfig.-dateien und der Applikationsdatei 1/5
1.3-4 Übersicht über die Struktur XTEL-CONF
1.3-5 Zugeordnete Dokumentation
Zugriff auf das Tool XTEL-CONF 1/9
1.8-1 Automatische Generierung
1.8-2 Generierung mit Parametrierung der Taskperioden
1.8-3 Generierung mit Parametrierung der Applikation
D
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B/1
X-TEL Basistools Inhalt
Register D
Kapitel
1.9-1 Eingabe der Informationen zur Titelseite und Fußzeile
1.9-2 Dokumentationsdatei generieren
1.9-3 Dokumentationsdatei anzeigen
1.9-4 Dokumentationsdatei drucken
1.9-5 Dokumentationsdatei löschen
1.10-2 Physische S peicherbereiche ändern
D
2.2-1 Wahl des Prozessors - Definition der Speicherorganisation 2/3
2.2-2 Integration, Verkettung der Binärdateien bei der 2/5
Erstellung oder Modifikation einer Applikation
2.2-3 Online-Dokumentation 2/6
2/7 2.2-4 Verwalten der Binärcodeversionen
2.2-5 Extrahieren einer Binärdatei aus einer Applikationsdatei
2.2-6 Integration einer Binärdatei in eine Applikationsdatei
Seite
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B/2
X-TEL Basistools Inhalt
Register D
Kapitel
3.1-2 Anzeige der Symboldatenbank
3.1-3 Definition eines Datenbankobjektes
3.2-1 Erstellen einer SDB durch Konvertierung von Textdateien 3/6
3.2-2 Erstellen einer SDB durch Konvertierung einer mit 3/7
3.2-3 Erstellen einer SDB über Symboldateien eines 3/8
3.2-4 Erstellen einer SDB durch Verwendung von Modulen oder 3/8
Makromodulen, die mit dem Tool XTEL-MOD generiert wurden
3.2-5 Erstellen einer SDB durch Kopieren/Zusammenfügen einer 3/9
3.2-6 Erstellen einer SDB durch Kopieren/Zusammenfügen des 3/9
3.2-7 Erstellen, Löschen und Ändern eines Symbols
3.2-8 Schreiben einer Symboldatei PL7-3 oder PL7-2
3.2-9 Hilfsprogramme der Symboldatenbank
Seite
D
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B/3
X-TEL Basistools Inhalt
Register D
D
Kapitel
Seite
3.5-1 Kopieren / Trennen / Zusammenfügen / 3/25
3.5-2 Zeile einfügen / Zeile löschen / Überschreiben / Annullieren 3/26
3.7-1 Komprimieren / Kohärenz überprüfen
3.7-2 Datenbank sichern / wiederherstellen / löschen
3.7-4 Datenbank kopieren / zusammenfügen
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B/4
X-TEL Basistools
Kapitel
4.2-3 Aufrufen und Einstellen der Kalenderfunktion
4.4-1 Funktionen RUN - STOP - INIT
4.5-2 Funktion Kalender ändern
5 XTEL-TRANSFER (V5-Stationen)
Zugriff auf das Tool XTEL-TRANSFER
5.4-1 Funktion Liste der Stationsfunktionen
Inhalt
Register D
Seite
D
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B/5
X-TEL Basistools Inhalt
Register D
Kapitel
5.5-1 Funktion SPS-Station ¿ Festplatte ⇒ Gesamttransfer
5.5-2 Funktion SPS-Station ¿ Festplatte
5.5-3 Funktion Festplatte ¿ SPS-Station
5.5-4 Funktion Festplatte ¿ SPS-Station
D
6 XTEL-TRANSFER (V4-Stationen)
Seite
6.5-1 Funktion Liste der Stationsfunktionen
6.6-1 Funktion Station ¿ Platte
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B/6
X-TEL Basistools Inhalt
Register D
Kapitel
Seite
7.1-2 Mögliche Funktionen in Abhängigkeit von der Applikation und dem Modultyp
7.1-3 Unterstützte Speichermodule
7.3-1 TSX 17/27/47-, TSXV3-, TSXV4-, PMXV4-, PL7-MMIV4-
7.3-2 TSXV5-, PMXV5-, PL7-MMIV5-Applikationen
7.4-4 Schreiben mit Leseschutz
D
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B/7
D
X-TEL Basistools
Kapitel
Inhalt
Register D
Seite
___________________________________________________________________________
B/8
1
1.1
Beschreibung
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Die Software XTEL-CONF ist nur über eine Station vom Typ TSX V5 oder PMX
V5 zugänglich.
Bei Stationen der Ebene V4 ist folgendes zu verwenden:
• XTEL-MEM für die Wahl des Prozessors und der Speicherstruktur,
• PL7-3 für die Konfiguration der Ein- und Ausgänge.
Mit den Softwarecentern X-TEL und MINI X-TEL ist es dem Anwender möglich,
Applikationen zu entwickeln, auszuführen und zu benutzen, deren Speicher in mehrere
Programmier- und Betriebstools unterteilt ist. Diese Softwarecenter, in denen das Tool
XTEL-CONF integriert ist, erlauben eine logische Vorgehensweise in den verschiedenen
Phasen der Entwicklung, Programmierung, Integration und des Einlesens in die
Steuerung sowie beim Testen der Applikation.
Während der Entwurfsphase vereinbart der Anwender die in der Station verwendeten applikationsspezifischen Funktionen und konfiguriert seine Applikation mit Hilfe des
Tools XTEL-CONF, indem er Parameter, wie zum Beispiel: Prozessortyp, Typ und
Größe des Speichermoduls, Konfiguration der im Rack befindlichen bzw. der dezentralen
E/A mit FIPIO-Bus, Taskperioden, definiert.
Mit Hilfe dieser Informationen kann XTEL-CONF Konfigurationsdateien sowie eine
Datei generieren, in der die Struktur der Applikation beschrieben wird.
Anschließend programmiert der Anwender einzeln seine applikationsspezifischen
Funktionen (PL7-3, PL7-COM, .....).
Das Integrieren der Konfigurationsdateien und der Datei mit der Applikationsstruktur sowie der PL7-Programme erfolgt automatisch während des globalen Einlesens der
Applikation in den Steuerungsprozessor.
Mit dem nur in einer Station vom Typ TSXV5 oder PMXV5 einsetzbaren Tool XTEL-
CONF werden folgende Hauptfunktionen sichergestellt:
• Definition des Prozessormodells sowie von Größe und Typ des Speichermoduls,
• Konfiguration der Ein-/Ausgänge einer Steuerung: Ein-/Ausgänge im Rack und dezentrale Ein-/Ausgänge im FIPIO-Bus,
• Konfiguration der Taskperioden,
• Aufbau der Applikationsstruktur anhand von Konfigurationsparametern und von für diese Station vereinbarten, applikationsspezifischen Funktionen.
D
Anwendbare applikationsspezifische Hauptfunktionen:
• PL7-3
• PL7-AXE
• PL7-COM
• PL7-PCL
• PL7-PMS1/PMS2
• PL7-MMI
Sequentielle Programmierung der Prozessoren
Programmierung der Achsensteuerung
Programmierung der Kommunikationsmodule
Programmierung der analogen Eingangsmodule
Programmierung PMX-Regelung
Programmierung Bedienerdialog
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1/1
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Organisationsprinzip der Station
STATION TSX oder PMX V5
SPEZ. FUNKTIONEN TOOL XTEL-CONF
Generieren des
PL7-X-
Programms
Generieren des
PL7-3-
Ablaufprogramms
Generieren der
Konfigurationsdateien
D
Generieren der
Applikationsstruktur
Vor Einsatz des Tools XTEL-CONF
• im Softwarecenter X-TEL müssen die applikationsspezifischen Funktionen (PL7-3,
PL7-X), die in der Station zur Anwendung kommen, definiert werden, da das Tool die
Struktur der Applikation in Abhängigkeit von den vereinbarten applikationsspezifischen
Funktionen erarbeitet. Aufgrund der Weiterentwicklung der verwendeten Funktionen kann es notwendig werden, die Struktur der Applikation neu zu generieren.
• im Softwarecenter MINI X-TEL muß die gesamte applikationsspezifische Software
(PL7-3, PL7-X), die für die Entwicklung der Applikation verwendet wird, bereits installiert worden sein.
Wenn ein oder mehrere applikationsspezifische Programme unter dem
Softwarecenter MINI X-TEL installiert wurden und diese nicht für die Entwicklung der Applikation verwendet werden, müssen sie deaktiviert werden, damit sie während der Definition der Struktur der Applikation nicht mehr von XTEL-CONF berücksichtigt werden.
Beschriebene Funktionen:
Das Tool XTEL-CONF wird in der Entwurfs- und Änderungsphase der Applikationen für folgende Aufgaben eingesetzt:
• Konfiguration der Ein-/Ausgänge im Rack bzw. der dezentralen Ein-/Ausgänge des
FIPIO-Busses,
• Eingabe der Taskperioden,
• Generierung der Konfigurations- und Applikationsdatei,
• zugeordnete Dokumentation
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1/2
XTEL-CONF 1
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1.2
Aktualisierung von V5.0-Applikationen
Zur Erstellung von Applikationen verwendet XTEL-CONF eine Beschreibung der konfigurierbaren Geräte, die sich auf drei Disketten befindet: TSX CATALOG,
TBX CATALOG und FTX/CCX CATALOG.
Die Version V5.5 von TBX CATALOG enthält Verbesserungen für das Modul
TBX DMS16P22. Bei diesem Modul handelt es sich um einen Typ mit 8 programmierbaren Ein-/Ausgängen. Mit TBX CATALOG V5.0 können gruppenweise 8 Kanäle entweder als 8 Eingänge oder als 8 Ausgänge programmiert werden. Durch die neue
Version TBX CATALOG V5.5 kann ein beliebiger Kanal der programmierbaren
Ein-/Ausgänge als Eingang oder als Ausgang konfiguriert werden. Mit der Version V5.5
ist demnach eine noch größere Flexibilität gegeben als mit der Version V5.0.
Falls eine Applikation V5.0 kein Modul TBX DMS16P22 enthält, müssen keine Änderungen vorgenommen werden, um sie auf den Stand von Version V5.5 zu bringen.
Wurden Applikationen der Version V5.0 mit TBX CATALOG V5.0 erstellt und enthalten diese ein Modul TBX DMS 16P22 können sie wie folgt auf den Stand von Version V5.5
gebrachtwerden:
• XTEL-CONF öffnen,
• Menü Definition/Konfig. dezentr. E/A aufrufen,
• nacheinander alle Anschlußpunkte, die ein Modul TBX DMS16P22 enthalten, auswählen (als Grund- oder Erweiterungsgerät),
• <ENTER> + <ENTER> drücken (damit erfolgt die Aktualisierung der Module
TBX DMS16P22, wenn zuvor die Software TBX CATALOG V5.5 installiert wurde).
D
Bei diesem Beispiel muß Anschlußpunkt 13 bearbeitet werden (sowie 12 und 14 falls gewünscht).
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1/3
D
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• anschließend Optionsschaltfläche Beenden wählen,
• Menü Generierung/Automatisch wählen,
• XTEL-CONF als Sinnbild darstellen,
• Funktion PL7-3 öffnen,
• Softkey V5-CONF aktivieren,
• Rubrik Neukonfiguration auswählen,
• die Frage, ob neu konfiguriert werden soll, mit ja beantworten,
• die neue Applikation PL7-3 mit der Taste SAVE speichern.
Falls PL7-3 folgende Meldung ausgibt:
16226 DEZENTRTALE E/A NICHT KONFIGURIERT dann bedeutet dies, daß die Bearbeitung einer der Anschlußpunkte, die ein Modul
TBX DMS16P22 enthalten, in der Phase XTEL-CONF vergessen wurde. Der Vorgang muß dann wiederholt werden. Darüber hinaus kann <ENTER> + <ENTER> auch für
ALLE Anschlußpunkte der FIPIO-Applikation eingegeben werden.
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1/4
XTEL-CONF 1
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1.3
Funktionen
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1.3-1 Konfigurieren der E/A im Rack und der dezentralen E/A
Dabei handelt es sich um die erste Phase zur Erstellung einer Applikation, die sich konkret mit der Eingabe folgender Teile beschäftigt:
• Eingabe der Konfiguration der E/A im Rack. Sie umfaßt:
- Definition des Prozessormodells. Durch dessen Auswahl wird folgendes festgelegt:
. Größe des internen RAM-Speichers und des Speichermoduls,
. Anzahl der zugänglichen Ein-/Ausgangsracks,
. Anzahl der Anschlußpunkte im FIPIO-Bus,
. Anzahl der konfigurierbaren Tasks.
- Definition jedes einzelnen Moduls an seinem jeweiligen Steckplatz,
- Definition des Anschlußadapters
- Definition der Task, in der es verwendet wird.
• Eingabe der Konfiguration der dezentralen E/A im FIPIO-Bus. Sie umfaßt:
- Definition der Geräte für jeden Anschlußpunkt,
- Definition der möglichen Parameter, die zu einem Gerät gehören (zum Beispiel bei den dezentralen TBX-E/A-Modulen: Anwendungstasks, Betriebsparameter...).
Die Konfigurationsparameter können ebenfalls aus CAD-Tools übernommen werden.
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1.3-2 Eingabe der Taskperioden
Die Mastertask (MAST) wird immer konfiguriert, gleichgültig, um welchen Prozessortyp es sich auch immer handelt. Sie kann nicht gelöscht werden. Standardmäßig ist ihre
Taskperiode auf 50 ms festgesetzt und kann nur in einem Bereich zwischen 1 und 255 ms geändert werden. Erfordert die Applikation den Einsatz von Fasttasks (FAST) und/ oder von Hilfstasks (AUX.), erfolgt die Definition der Perioden dieser Tasks mit Hilfe des
Tools XTEL-CONF. Hierbei wird eine Kohärenzkontrolle der Taskperioden untereinander durchgeführt.
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1.3-3 Generierung der Konfigurationsdateien und der Applikationsdatei
Nach Eingabe der verschiedenen Konfigurationsparameter (Prozessormodell, Größe und Typ des Speichermoduls, Konfiguration der E/A im Rack, Konfiguration der dezentralen E/A im FIPIO-Bus, Taskintervalle) können folgende Dateien generiert werden:
• binäre Konfigurationsdateien:
- Konfiguration der E/A im Rack,
- Konfiguration der dezentralen E/A,
- Konfiguration der Tasks,
- Konfiguration des Busverwalters,
• Datei für die Applikationsstruktur, in der die Speicherstruktur der Applikation auf der
Grundlage der Konfigurationselemente und der verschiedenen, in der Station vorhandenen applikationsspezifischen Funktionen (PL7-3, PL7-X) definiert wird.
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1/5
D
D
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1.3-4 Übersicht über die Struktur XTEL-CONF
-
C
O
N
F
X
T
E
L
T
O
O
L
E/A im
Rack
Eingabe der Konfigurationsparameter
▼
Generieren der binären
Konfigurationsdateien
Dezentrale
E/A
Tasks
▼
Generieren der Datei der Applikationsstruktur
▼
Applikationsstruktur
BUS-Arb.
Prozessortyp
Größe des Speichermoduls
E/A-Konfiguration im Rack
E/A-Konfiguration im FIPIO-Bus
Konfiguration der Tasks....
Leere
Applikationsstruktur
Speicherstruktur
PROG. und DATA PL7-3
PROG. und DATA PL7-X
CONF. und DATA CONF.
Stationsbeschreibung
.
Funktionale Verknüpfung aller für die Station definierten
Funktionen.
T
I
O
N
E
N
F
U
N
K
7
-
P
L
▼
Funktion PL7-3
▼
Generieren der Binärdateien der Funktionen
PL7-3
Einlesen
▼
Funktion PL7-X
▼
PL7-X
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1/6
XTEL-CONF 1
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1.3-5 Zugeordnete Online-Dokumentation
Mit Hilfe der Software XTEL-CONF ist es auch möglich, die Applikation anhand der in den vom Tool XTEL-CONF generierten Dateien enthaltenen Informationen zu dokumentieren.
• Generierung Dok.-Dossier
Auf Wunsch des Anwenders erstellt die Software XTEL-CONF automatisch ein Dok.-
Dossier. Dieses Dossier wird in der Dokumentations-Datei auf der Festplatte gespeichert.
Hinweis:
Die letzten, ausgeführten Eingaben von Konfigurationsparametern werden in diesem
Dossier nur nach erfolgter Generierung der Konfiguration berücksichtigt. Die Software
XTEL-CONF verwendet die bestätigten, generierten und auf der Festplatte abgelegten
Konfigurationsdateien.
• Informationseingabe
Der Anwender greift nur ein, um die auf der Titelseite enthaltenen Informationen einzugeben sowie um die Fußzeile des Dossiers applikationsspezifisch anzupassen.
• Aufbau des Dossiers
Das so generierte Dossier umfaßt folgende Rubriken:
- Titelseite
- Speicherkonfiguration: Aufstellung der applikationsspezifischen Funktionen,
Prozessortyp, Größe und Typ des Speichermoduls, Speicherstruktur, Taskperioden.
- Eingangs-/Ausgangsarchitektur: grafische Darstellung aller konfigurierten Racks und Geräte mit FIPIO-Interface.
- Ein-/Ausgänge im Rack: beschreibt den Inhalt der Racks (Netzteil, Prozessor, E/A-
Karten, Verbindungsmodule) und die Verdrahtung der einzelnen Module.
- dezentrale Ein-/Ausgänge: beschreibt die Aufstellung der Geräte mit FIPIO-Interface.
- Inhaltsverzeichnis.
D
Titelseite Speicherkonfiguration E/A-
Architektur
E/A im Rack
Dezentrale E/A
Inhaltsverz.
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1/7
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• Dossier anzeigen
Der Anwender hat die Möglichkeit, das gesamte Dossier durch Auf-/Abwärtsrollen am
Bildschirm anzuzeigen.
• Dossier ausdrucken
Das Dossier kann ebenso auf einem halbgrafischen Drucker (IBM oder kompatibel) im A4-Hochformat ausgedruckt werden.
• Dossier löschen
Der Anwender hat die Möglichkeit, das Dossier zu löschen (z.B. wenn er Platz auf der
Festplatte benötigt).
D
Zusammenfassung der Funktionen des Tools XTEL- CONF
• Applikations-Konfiguration
- Definition Prozessormodell, Größe und Typ des Speichermoduls,
- Konfiguration der Ein-/Ausgänge im Rack,
- Konfiguration der dezentralen Ein-/Ausgänge im FIPIO-Bus,
- Eingabe der Taskperioden,
- Generierung der binären Konfigurationsdateien.
• Generierung der Applikations-Datei mit Definition:
- der Speicherstruktur der Applikation,
- der funktionellen Verbindungsglieder mit den applikationsspezifischen
Funktionen der Station.
• Generierung eines Dossiers, das
- auf dem Bildschirm angezeigt werden kann,
- auf einem halbgrafischen Drucker ausgedruckt werden kann.
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1/8
XTEL-CONF 1
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1.4
Zugriff auf das Tool XTEL-CONF
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Der Zugriff auf das Tool XTEL-CONF erfolgt:
• im Softwarecenter X-TEL: von den für die Stationen verfügbaren Tools aus, um eine
Station TSX V5 oder PMX V5 vom Softwarecenter X-TEL aus zu steuern,
• im Softwarecenter MINI X-TEL: vom Primärfenster aus
X-TEL
Bereich wählen
Projekt wählen
Station wählen
Tool CONF wählen in STATIONSTOOLS
MINI X-TEL
Primärfenster
Tool CONF im Primärfenster wählen
Primäranzeige
D
Mit der Primäranzeige des Tools XTEL-CONF ist es möglich, in einem der in der
Aktionsleiste aufgeführten Menüs die auszuführende Funktion auszuwählen.
Die Bedieneroberfläche des Tools XTEL-CONF ist die gleiche wie die von X-TEL oder
MINI X-TEL, und der Anwender kann in den verschiedenen Fenstern die Tastatur und die Maus verwenden.
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1/9
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Übersicht der Menüs
XTEL-CONF
D Datei Bearbeitung Definition Generierung Dokumentation Ende
CAD ->
CONF
Trennen
CONF ->
CAD
Kopieren
M77 -> CONF
Zusammenf.
CONF -> M77
Betrifft...
Konfig. E/A im Rack
Konfig.
dezentraler
E/A
Automatisch
Mit Parametrierung der
Taskperiode
Generieren
Anzeigen
Infos eingeben
Löschen
Titelseite
Fußzeile
Beenden
Weiter
Mit Parametrierung der
Applikation
Menü Datei
• CAD -> CONF
• CONF -> CAD
• M77 -> CONF
• CONF -> M77
Verbindet das Tool XTEL-CONF mit dem Tool XTEL-CAD, um CAD-Dateien unter XTEL-CONF zu importieren.
Verbindet das Tool XTEL-CONF mit XTEL-CAD, um Dateien nach CAD-Tools zu exportieren.
Generiert eine vollständige Applikation (Speicherstruktur,
Konfiguration und Binärdateien) mit Hilfe einer Datei aus der
Software MONITOR77.
Generiert eine vollständige Applikationsdatei, in der
Applikationsstruktur, Konfiguration und die verschiedenen
Binärdateien enthalten sind, die unter MONITOR77 benutzt werden können.
• Betrifft...
Zeigt Informationen über den Softwarenamen, die
Softwareversion und das Copyright Telemecanique an.
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1/10
XTEL-CONF 1
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Menü Bearbeitung
• Trennen löscht das Rack oder das mit dem Cursor angeklickte Gerät im FIPIO-Bus aus der Konfiguration.
• Kopieren
• Zusammenfügen kopiert das Rack oder das mit dem Cursor angeklickte Gerät im FIPIO-Bus in die Zwischenablage.
fügt das zuvor ausgeschnittene oder kopierte Element in der mit dem Cursor angeklickten Zeile wieder ein.
Menü Definition
• Konfig. E/A im Rack legt die die physische Struktur einer Steuerungskonfiguration mit Hilfe von Racks und Modultypen fest.
• Konfig. dezentr. E/A legt die physische Struktur der an den FIPIO-Bus angeschlossenen Geräte fest.
Menü Generierung
• Automatisch
• Mit Parametrierung der
Taskperioden
Automatisches Generieren der binären Konfigurationsdateien und der Datei mit der Applikationsstruktur.
Eingabe der Taskperioden vor Generierung der binären
Konfigurationsdateien und der Datei mit der
Applikationsstruktur.
• Mit Parametrierung der
Applikation
Menü Dokumentation
• Generieren
• Anzeigen
• Infos eingeben
• Löschen
Eingabe von Größe und Typ des Speichermoduls und des
Aufbaus der Speicherstruktur.
generiert die Dokumentationsdatei.
zeigt das Dossier auf dem Bildschirm an.
dient zum Ausdrucken des Dossiers.
ruft die Untermenüs Titelseite und Fußzeile auf.
• Titelseite
• Fußzeile dient zur Eingabe der Informationen auf der Titelseite des Dossiers.
dient zur Eingabe der Informationen in der Fußzeile des Dossiers.
löscht die Datei Anlagen-Dossier.
Menü Beenden
• Beenden verläßt das Tool. Durch Beenden des Tools XTEL-CONF werden die mit Hilfe des Tools ausgeführten Änderungen nicht gesichert. Um sie zu sichern, muß eine Generierung durchgeführt werden.
D
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1/11
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1.5
Menü Datei
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Dieses Menü bietet Funktionen zum Transfer von E/A-Konfigurationsdateien zu/von einem CAD-Tool sowie zum Transfer von Applikationen mit MONITOR 77.
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1.5-1 Funktionen zum Dateitransfer zwischen CAD und XTEL-CONF
CAD XTEL-CAD XTEL-CONF
D
•FNE
•IOC
•IOF
Die Übersetzung der Dateiformate erfolgt mit Hilfe des Tools XTEL-CAD.
Transfer von CAD nach CONF
Mit dieser Funktion können Dateien mit Ein-/Ausgangskonfigurationen gelesen werden, die aus einem CAD-Tool stammen und vom Tool XTEL-CAD in ein durch das Tool
XTEL-CONF unterstütztes Format konvertiert worden sind.
Transfer von CONF nach CAD
Mit dieser Funktion wird die E/A-Konfiguration in eine Datei geschrieben, die vom Tool
XTEL-CAD in ein vom CAD-Tool unterstütztes FNES-Format konvertiert werden kann.
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1.5-2 Funktionen zum Dateitransfer zwischen MONITOR77 und XTEL-CONF
Transfer von CONF nach M77
Mit dieser Funktion kann eine individuelle Applikationsdatei für eine Station erstellt werden, in der alle Applikationen der Funktionen dieser Station (CONF, PL7-3, PL7-
COM, ...) zusammengefaßt sind. Diese Einzeldatei kann mit Hilfe von MONITOR M77 in eine SPS-Station V5 geladen werden.
Transfer von M77 nach CONF
Bei dieser Funktion handelt es sich um den umgekehrten Vorgang der vorhergehenden
Funktion. Dabei ist es möglich, von einer Einzeldatei aus, die zuvor mit MONITOR 77 aus der Station heruntergeladen wurde, alle Applikationen der Stationsfunktionen in die
Station zu importieren (CONF, PL7-3, PL7-COM,...).
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1/12
XTEL-CONF 1
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1.6
Menü Definition
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Von diesem Menü aus gelangt man in zwei Funktionen, mit denen folgendes möglich ist:
• Konfiguration der Ein-/Ausgänge im Rack (Definition der Netzteile, des Prozessors, der E/A-Module, der Kommunikationsmodule usw.)
• Konfiguration der dezentralen Ein-/Ausgänge im FIPIO-Bus. Diese kann nur durchgeführt werden, wenn der in der Konfiguration der E/A vereinbarte Prozessor
über eine integrierte FIPIO/FIPWAY-Schnittstelle verfügt.
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1.6-1 Funktion Konfiguration der E/A im Rack
Die Hardwarestruktur der Steuerungen Modell 40 ist vollkommen modular aufgebaut. Die Steuerungskonfiguration besteht aus Einzelkomponenten (leere
Racks, Netzteile, Prozessor, digitale E/A-Module, Kommunikationsmodule usw.).
Ziel der Funktion Konfiguration der E/A im Rack ist es, die physische Struktur mit
Hilfe von Racks und Modultypen zu beschreiben.
Erstes Fenster der Funktion
D
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1/13
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Dieses Fenster ist das erste Fenster zur Konfiguration der E/A im Rack. Die Grafik ist bei allen Prozessoren die gleiche. Bestimmte Eigenschaften ändern sich jedoch, je nachdem, um welchen Prozessor es sich handelt, wie zum Beispiel die Anzahl der zugänglichen Racks:
• nicht zugängliche Racks sind weiß dargestellt,
• zugängliche und nicht konfigurierte Racks hellgrau,
• konfigurierte Racks dunkelgrau.
Wenn das Konfigurationsfenster der E/A im Rack zum ersten Mal aufgerufen wird, sind folgende Standardwerte eingestellt:
• Prozessor TSX P47 405 bei einer Station TSXV5 mit Rack 0/1 und dem nicht konfigurierten, aber zugänglichen Rack 2/3 (maximale Konfiguration mit einem
Prozessor TSX P47 405),
• Prozessor TPMX P47 425 bei einer Station PMXV5 mit Rack 0/1 und den nicht konfigurierten, aber zugänglichen Racks 2/3, 4, 5, 6 und 7 (maximale Konfiguration mit einem Prozessor TPMX P47 425).
D
Mögliche Aktionen:
• Zugriff auf die Konfiguration eines Racks:
Der Zugriff auf die Konfiguration eines Racks erfolgt durch einen Doppelklick (oder mit
Hilfe der Taste <TAB>, den Pfeiltasten und <Enter>) auf dem zu konfigurierendem
Rack.
• Ein Rack trennen/kopieren/zusammenfügen: siehe Abschnitt 1.7 "Menü
Bearbeitung". Mit diesen Funktionen ist es möglich, Daten zu kopieren oder zu löschen, indem die gesamte Konfiguration eines Racks zwischengespeichert wird.
Mit der Taste <Entf.> kann die Konfiguration eines gewählten Racks ohne Speicherung gelöscht werden.
• Schaltflächen:
Ende
Hilfe
Rückkehr zum Hauptmenü XTEL-CONF.
Informationen über die Funktionsweise des Bildschirms.
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1/14
XTEL-CONF 1
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Konfigurationsfenster eines Racks
Mit diesem aus mehreren Feldern bestehenden Fenster ist es möglich, die Konfiguration eines Racks ohne eine einzige Eingabe auszuführen, indem einfach die verschiedenen
Elemente aus Listen oder Katalogen gewählt werden (Klicken auf den Pfeil rechts vom
Feld oder Drücken der Tastenkombination <Alt>+<F4>).
1 2 3 5 4
Bestätigen
Abbrechen hiermit werden die bei der laufenden Sitzung vorgenommenen
Eingaben bestätigt, hiermit werden die bei der laufenden Sitzung vorgenommenen
Eingaben annulliert.
1 Feld "Prozessor"
Mit diesem nur im Rack 0/1 zugänglichen Feld ist es möglich, den in einer
Konfiguration verwendeten Prozessortyp festzulegen. Durch die Wahl des Prozessors werden Typ und Anzahl der konfigurierbaren Elemente festgelegt:
- Anzahl der zugänglichen Racks und deren Typ,
- Netzteil und Anzahl der Tasks,
- Anzahl der Kommunikationsmodule und Netzwerktyp,
- Anzahl der Geräte im FIPIO-Bus,
- Speicherkapazität (interner RAM und Modul).
Wenn beim Austausch eines Prozessor der neue Prozessor eine Inkohärenz in bezug auf den aktiven Prozessor hervorruft, lehnt das System die Änderung ab. Der
Anwender muß zunächst sein Kohärenzproblem lösen (Anzahl der gesteuerten
Racks niedriger, größeres Netzteil usw....).
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1/15
D
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2 Feld "Racktyp"
Mit diesem Feld ist es möglich, den zu verwendenden Racktyp festzulegen (Standard, 19", Kurzrack, vollständiger Bus, vereinfachter Bus, Befestigung hinten,
Befestigung vorn). Die Wahl des Racktyps wirkt sich auf folgendes aus:
- Anzahl der Modulsteckplätze (5, 7 oder 8),
- Typ der konfigurierbaren Module (digitale E/A, Kommunikationsmodule), Netzteiltyp.
Wenn bei einer Änderung des Racktyps vom System eine Inkohärenz festgestellt wird, kann die Änderung nicht durchgeführt werden.
3 Feld "Netzgerät"
Mit diesem Feld ist es möglich, den zu verwendenden Netzteiltyp festzulegen.
D
4 Feld "Anschlußadapter" (optionales Feld)
In diesem Feld ist es möglich, den Anschlußadaptertyp, der am Prozessor montiert werden muß, festzulegen. Ein Anschlußadapter ist immer dann erforderlich, wenn die Konfiguration folgendes umfaßt:
- lokale oder dezentrale E/A-Erweiterungsracks,
- dezentrale Ein-/Ausgänge im FIPIO-Bus,
- Geräte im UNI-TELWAY-Bus,
- Geräte im FIPWAY-Netzwerk.
5 Feld "Referenz"
In diesem Feld sind die gesamten Module eines Racks an ihrem jeweiligen
Steckplatz nach deren Konfiguration aufgelistet.
Der Zugriff auf die Konfiguration eines Moduls erfolgt durch Doppelklick (oder mit
Hilfe der <TAB>-, Pfeil- und <Enter>-Tasten) auf das zu konfigurierende Modul.
In diesem Feld werden dem Anwender auch zahlreiche Auswahlmöglichkeiten angeboten. Außerdem können mit der Taste <Entf.> mehrere Module gleichzeitig konfiguriert oder gelöscht werden.
Gleichzeitige Auswahl mehrerer Module:
- bei aufeinanderfolgenden Modulen: <Umsch.>-Taste gedrückt halten, während die Auswahl getroffen wird, oder mit Maustaste klicken, diese gedrückt halten und Maus auf das letzte Modul bewegen.
- bei nicht aufeinanderfolgenden Modulen: <Strg>-Taste drücken und Auswahl treffen.
<Strg> /: Auswahl aller Steckplätze.
<Strg> \: Auswahl der Steckplätze wieder rückgängig machen.
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XTEL-CONF 1
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Fenster Konfiguration eines Moduls
1
2
3
Im Konfigurationsbildschirm eines Moduls sind drei Felder auswählbar, bei denen jeweils die Möglichkeit besteht, eine Aufstellung der möglichen Elemente anzuzeigen:
1 Feld "Referenz"
In diesem Feld ist es möglich, den Modultyp für den ausgewählten Steckplatz festzulegen. Die Wahl erfolgt in einem Katalog, in dem alle verfügbaren Module aufgeführt sind. Der Zugriff auf den Katalog erfolgt entweder direkt aus dem Feld
(Zugriff auf die Liste aller Module) oder über die Schaltfläche Katalog (auf
Modulfamilien beschränkter Zugriff).
2 Feld "Task"
In diesem Feld ist es möglich, die Task festzulegen, in der das Modul verwendet wird.
Die vom System vorgeschlagene Taskliste hängt vom aktiven Prozessortyp ab. Der
Zugriff ist identisch mit dem des "Referenz"-Feldes 1 .
3 Feld "Klemmleiste"
In diesem Feld ist es möglich, den in dem Modul zu montierenden Klemmleistentyp festzulegen. Klemmleisten TSX BLK • (digitale E/A-Module,........) oder TSX LES •
(Module TSX LES•••/LFS ••• ). Der Zugriff ist identisch mit dem des "Referenz"-
Feldes 1 .
D
Bestätigen bestätigt die im Konfigurationsbildschirm ausgeführten Eingaben.
Abbrechen Abbruch der im Konfigurationsbildschirm ausgeführten Eingaben ohne
Sicherung.
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___________________________________________________________________________
Katalog ermöglicht den Zugriff auf die Liste der verfügbaren Modultypen.
D
Bestätigen ermöglicht den Zugriff auf den ausgewählten Modultyp.
Bestätigen bestätigt die Modulauswahl und überträgt diese in das Referenz-Feld im
Bildschirm Modulkonfiguration.
Abbrechen Rückkehr zum Konfigurationsbildschirm ohne Berücksichtigung der durchgeführten Auswahl.
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XTEL-CONF 1
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1.6-2 Funktion Konfiguration dezentraler E/A
An den FIPIO-Bus können unterschiedlichen Gerätetypen angeschlossen werden
(TBX-E/A-Module, kompatible Betriebs-Programmiergeräte PC FTX, Drehzahlregler
ATV, Bedienungs- und Steuergeräte XBT usw.).
Mit XTEL-CONF ist es möglich, den Typ des angeschlossenen Gerätes für jeden
Anschlußpunkt und seine möglichen Parameter festzulegen.
Erstes Fenster der Funktion
Mit diesem Fenster, das nur dann zugänglich ist, wenn der in der E/A-Konfiguration angegebene Prozessor über eine integrierte FIPWAY-Schnittstelle verfügt, ist es möglich, die Geräte im FIPIO-Bus einer Station TSXV5 oder PMXV5 festzulegen.
D
Der Bildschirm ist in eine Anzahl von Feldern unterteilt, die von 0 bis 63 numeriert sind.
Jedes Feld stellt einen Anschlußpunkt im FIPIO-Bus dar und kann von einem Gerät belegt sein mit Ausnahme der Felder 0 und 63, die für die Steuerung bzw. das angeschlossene Programmiergerät reserviert sind.
Der Inhalt der einzelnen Felder ist veränderbar mit Ausnahme der grafischen Form und der Nummer des Anschlußpunktes.
Mit der Taste <Entf.> ist es nach einer Bestätigungsmeldung möglich, das konfigurierte
Gerät zu löschen.
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Festlegung eines Gerätetyps an einem Anschlußpunkt:
• den hellgrauen Balken entweder durch Anklicken des Bereichs oder mit Hilfe der
Cursortasten <TAB> und <
↑
> <
↓
> auf den zu konfigurierenden Anschlußpunkt setzen. Bei den dunkelgrauen Feldern handelt es sich um nicht zugängliche und reservierte Felder:
- Bereich 0: reserviert für die Steuerung
- Bereich 63: reserviert für das angeschlossene Programmiergerät
• Durch einen Doppelklick auf den ausgewählten Bereich oder mit <Enter> wird ein
Dialogfenster aufgerufen, in dem es möglich ist, die anzuschließende Gerätefamilie auszuwählen.
D
• Auswahl einer Gerätefamilie entweder durch Anklicken dieser Familie oder durch
Betätigung der Tasten <TAB> und <
↑
> <
↓
>.
Bestätigen ermöglicht den Zugang zum Konfigurationsbildschirm des Gerätes für den vorher ausgewählten Anschlußpunkt
Konfiguration eines Gerätes
Der Konfigurationsvorgang eines Gerätes hängt vom jeweiligen Gerätetyp ab (siehe
Beispiel der dezentralen Ein-/Ausgangs-Module TBX, im nächsten Kapitel).
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XTEL-CONF 1
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1.6-3 Konfiguration der digitalen TBX-E/A-Module
Durch Wahl eines dezentralen TBX-Ein-/Ausgangsgerätes wird das unten dargestellte
Dialogfenster aufgerufen. Der Anwender legt hier das Modul für die TBX-
Kompaktstationen oder die Module für die modular aufgebauten Stationen durch
Angabe der Katalogreferenz fest (Kommunikation, Grundgerät, mögliche Erweiterungen).
(KEINE)
Wahl des Kommunik.-moduls Wahl des Grundgeräts Wahl der Erweiterung
Das Gerät wird auf dem Bildschirm durch drei Bereiche dargestellt:
- Informationsbereich, der nicht verändert werden kann (Angabe des Anschlußpunktes)
- Bereich, in dem die Standardparameter in das Modul geladen und mit dem der
Zugang zu den Eingabebildschirmen der Parameter gesperrt werden kann,
- Eingabebereich der Katalogreferenzen für die Module, der drei Felder umfaßt:
Feld Kommunikation: Definition des Kommunikationsmoduls für ein modulares
TBX-Gerät,
Feld Basis: Definition des Grundgeräts für eine TBX-Kompaktstation oder eine modulare TBX-Station (1),
Feld Erweiterungsmodul: Definition einer eventuellen Erweiterung für eine modulare
TBX-Station (1).
(1) Der Zusatz DIAG nach der Referenz der modularen TBX-Stationen bezeichnet
Modulversionen, die die Funktion SYSDIAG unterstützen.
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D
D
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Aktion der Schaltflächen
Parametrieren ermöglicht den Zugang zum Eingabefenster der nachstehend beschriebenen Parameter.
Bestätigen
Abbrechen bestätigt die bei der laufenden Sitzung vorgenommenen Eingaben.
Abbruch der bei der laufenden Sitzung vorgenommenen Eingaben.
Auswahl der Parameter eines digitalen TBX-Gerätes
Der Anwender hat die Möglichkeit, die Kanalparameter eines digitalen TBX-Moduls auszuwählen. Bei dem Eingabefenster zur Erfassung der Parameter handelt es sich um einen Tabelle, in der jede Zeile einen Kanal des Moduls und jede Spalte einen
Parameter des Kanals darstellt. Die Auswahl der Parameter erfolgt kanalweise oder für eine Kanaleinheit insgesamt. Alle Parameter haben entweder einen Standardwert oder keinen Wert je nach Kanalart. Der aktuelle Kanal wird vom Cursor invers dargestellt. Nicht existente Parameter für einen Kanal werden durch einen Strich dargestellt und können nicht verändert werden.
Es gibt unterschiedliche Parametertypen:
- Parameter, die nur die Eingänge betreffen: Filterung und Statusspeicherung,
- Parameter, die nur die Ausgänge betreffen: Fehlermodus und Fehlerwert,
Wiedereinschalten,
- Parameter, die sich sowohl auf Eingänge, als auch auf Ausgänge beziehen: Task und Leitungsüberwachung.
Bestimmte Parameter beziehen sich nur auf:
- einen einzigen Kanal (Typ, Fehlerwert, Leitungsüberwachung und Statusspeicherung),
- eine Kanalgruppe (Task, Fehlermodus, Wiedereinschalten und Filterung).
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Beschreibung der Parameter
Typ
Task
Fehlermodus
Fehlerwert definiert den Kanaltyp (Eingänge oder Ausgänge) allein für die programmierbaren TBX-Module. Der Kanaltyp wird standardmäßig im Eingang festgelegt.
definiert die Task (FAST, MAST, AUX.....), die eine
Kanalgruppe steuert. Standardwert = MAST.
Dieser Parameter bezieht sich nur auf Ausgänge. Er kann nur pro Kanalgruppe geändert werden. Er kann den letzten
Wert oder den Standardwert annehmen. Standardwert:
Gesetzt ist der Wert 0.
- Aufrechterhaltung: Der Ausgang behält den Zustand, den er zum Zeitpunkt des Fehlers hatte,
- Setzen auf Wert 0: Bei einem Fehler nimmt der Ausgang den Zustand 0 an,
- Setzen auf Wert 1: Bei einem Fehler nimmt der Ausgang den Zustand 1 an,
Dieser Parameter bezieht sich nur auf Ausgänge und ist nur wirksam, wenn der Modus gewählt worden ist. Er ändert sich kanalweise und kann den Wert 1 oder 0 annehmen.
Standardwert = 0.
Wiedereinschalten Dieser Parameter bezieht sich nur auf Ausgänge und ändert sich kanalweise. Wenn ein Ausgang bei einer Störung nicht mehr aktiv ist, ist es notwendig, diesen wiedereinzuschalten, damit er wieder aktiv wird. Das Wiedereinschalten kann automatisch oder gesteuert erfolgen. Standardwert = automatisch.
Leitungsüberwachung Dieser Parameter ändert sich kanalweise und bezieht sich auf Ein- und Ausgänge. Mit ihm ist es möglich zu überprüfen, wenn er aktiv ist (ja), ob die Leitung zwischen Geber oder
Stellglied nicht unterbrochen oder kurzgeschlossen ist.
Standardwert = ja.
Filterung Dieser Parameter bezieht sich nur auf die Eingänge und
ändert sich pro Kanalgruppe. Mit ihm ist ein normales Filtern
(5,7 ms) oder ein Schnellfiltern (0,7 ms) möglich.
Standardwert: schnelle Filterung.
Statusspeicherung Dieser Parameter bezieht sich nur auf Eingänge und ändert sich kanalweise. Er ermöglicht die Speicherung eines positiven Impulses mit einer Dauer von mehr als 2 ms.
Standardwert = Statusspeicherung aktiv.
Die Eingabe der Symbole kann nur mit Hilfe des Tools XTEL-SDBASE durchgeführt werden, damit die Spalte Symbole dokumentiert werden kann.
D
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D
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Mögliche Aktionen
Auswahl eines Kanals oder mehrerer Kanäle
Der Zugriff auf die Parameter eines Kanals erfolgt durch einen Doppelklick (oder mit
Hilfe der Taste <TAB>, der Pfeiltasten und <Enter>) auf den Kanal.
Es ist auch möglich, mehrere Kanäle zu wählen und die Parameter zahlreicher
Kanäle gleichzeitig zu wählen.
Gleichzeitige Auswahl mehrerer Kanäle:
- bei aufeinanderfolgenden Kanälen: <Umsch.>-Taste betätigen und Auswahl treffen oder bei gedrückter Taste klicken und Maus bis zum letzten Kanal bewegen.
- bei nicht aufeinanderfolgenden Kanälen: <Strg>-Taste betätigen und Auswahl treffen.
<Strg> /: Auswahl aller Kanäle,
<Strg> \: Auswahl aller Kanäle abbrechen.
Änderung der Parameter des (der) ausgewählten Kanals (Kanäle)
Mit <Enter> oder Doppelklick auf den oder die ausgewählten Kanäle wird der
Änderungsbildschirm der weiter unten beschriebenen Parameter angezeigt.
Änderung der Parameter
Sie erfolgt mit Hilfe des Änderungsbildschirms für Parameter, der sich in Form einer
Reihe von anzukreuzenden Kästchen darstellt, die mit "Optionsflächen" in Verbindung stehen, mit Ausnahme des Feldes Task, das in einer verdeckten Liste enthalten ist.
In diesem Bildschirm sind die Werte der Parameter des oder der zu ändernden Kanäle enthalten.
Wenn sich der (die) geänderte(n) Parameter auf eine Kanalgruppe bezieht(en), werden alle Kanäle der Gruppe modifiziert.
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Die Änderung des (der) Parameter erfolgt: mit der Tastatur: <TAB> bewegt den Cursor auf den Parameter,
<
↓
> <
↑
> Wahl des Parameterwertes.
mit der Maus: gewünschten Parameterwert anklicken. Um die Task auszuwählen, auf den Pfeil der schraffierten Fläche klicken, um die Liste der verfügbaren Task anzuzeigen, dann Auswahl treffen.
Bestätigen
Abbrechen bestätigt die in der laufenden Sitzung vorgenommenen Eingaben.
Abbruch der in der laufenden Sitzung vorgenommenen Eingaben.
Hinweis:
• Wenn der oder die ausgewählten Kanäle Eingänge sind, sind die Felder, die sich ausschließlich auf Ausgänge beziehen, nicht zugänglich (auf dem Bildschirm schraffiert). (Beispiel:
Wiedereinschalten, Standardwert.)
• Wenn der oder die ausgewählten Kanäle Ausgänge sind, sind die Felder die sich ausschließlich auf Eingänge beziehen, nicht zugänglich (auf dem Bildschirm schraffiert). (Beispiel: Filterung,
Statusspeicherung.)
• Wenn die ausgewählten Kanäle Eingänge und Ausgänge sind, sind nur die Felder zugänglich, die sich sowohl auf Eingänge, als auch auf Ausgänge beziehen. (Tasks,
Leitungsüberwachung.)
• Alle zugänglichen Parameter, deren Kästchen nicht angekreuzt worden sind, werden bei
Bestätigung der Eingaben nicht geändert.
D
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1.7
Menü Bearbeitung
___________________________________________________________________________________________________________________________
Dieses Menü, das von den Fernstern zur Konfiguration der im Rack befindlichen bzw.
der dezentralen E/A aus zugänglich ist, bietet folgende drei Funktionen zum Bearbeiten eines Racks oder eines dezentralen E/A-Geräts: Trennen, Kopieren, Zusammenfügen.
D
• Funktion Trennen
Mit dieser Funktion ist es möglich, ein mit dem Cursor markiertes Element in die
Zwischenablage zu kopieren und es dann aus der Konfiguration zu löschen. Auf diese
Funktion kann die Funktion Zusammenfügen folgen.
Mit der Tastatur das zu trennende Element mit Hilfe der Tasten <
↓
> <
↑
> markieren, das markierte Element mit <Umsch.> <Entf.> trennen.
Mit der Maus das zu trennende Element durch Anklicken wählen, im Menü Bearbeitung die Funktion Trennen anklicken.
• Funktion Kopieren
Mit dieser Funktion ist es möglich, das markierte Element in die Zwischenablage zu kopieren. Auf diese Funktion kann die Funktion Zusammenfügen folgen.
Mit der Tastatur das zu kopierende Element mit Hilfe der Tasten <
↓
> <
↑
> markieren, das markierte Element mit <Strg> <Einfg.> kopieren.
Mit der Maus das zu trennende Element durch Anklicken wählen, im Menü Bearbeitung die Funktion Kopieren anklicken.
• Funktion Zusammenfügen
Mit dieser Funktion kann der Inhalt der Zwischenablage (ein zuvor getrenntes oder kopiertes Element) an eine mit dem Cursor markierte Stelle kopiert werden.
Mit der Tastatur mit Hilfe der Tasten <
↓
> <
↑
> den Cursor an die Stelle positionieren, an die das Element kopiert werden soll.
<Umsch.><Einfg.> fügt das Element an der markierten Stelle ein.
Mit der Maus die Stelle anklicken, an der das Element eingefügt werden soll.
Im Menü Bearbeitung die Funktion Zusammenfügen anklicken.
Die zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht verfügbaren Funktionen sind schraffiert, wie zum Beispiel Zusammenfügen, wenn die Zwischenablage leer ist.
Die Funktionen Trennen und Kopieren sind nur zugänglich, wenn der Cursor auf einem gültigen Feld steht, wie zum Beispiel: ein konfiguriertes Rack im Konfigurationsbildschirm eines Racks, ein konfiguriertes Modul im Konfigurationsbildschirm der dezentralen E/A.
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XTEL-CONF 1
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1.8
Menü Generierung
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Nach Eingabe der Konfigurationsparameter mit Hilfe des Menüs Definition ermöglicht das Menü Generierung folgende Funktionen:
• Eingabe der Taskperiode und Generierung der binären Konfigurationsdateien und der Datei mit der Applikationsstruktur —> Funktion Mit Parametrierung der Taskperiode.
• Definition von Größe und Typ des Speichermoduls und Generierung der binären
Konfigurationsdateien und der Datei mit der —> Funktion Mit Parametrierung der
Applikation. In Ausnahmefällen ist es möglich, daß der Aufbau der Applikationsstruktur durch den Anwender erfolgt, obwohl diese Funktion normalerweise automatisch von der Software ausgeführt wird.
• Generierung der binären Konfigurationsdateien und der Datei mit der
Applikationsstruktur —> Automatisch.
Diese Funktion muß immer dann nach jeder Änderung der Konfiguration der Ein- und
Ausgänge angewendet werden, wenn die Taskperioden oder Typ und Größe des
Speichermoduls nicht geändert wurden (sie kann auch bei der ersten Generierung angewendet werden, wenn Standardwerte vereinbart worden sind).
D
Hinweis:
Nach jeder in der Konfiguration der Ein-/Ausgänge durchgeführten Änderung gefolgt von einer Generierung ist es notwendig, jede applikationsspezifische Funktion dieser neuen Konfiguration anzusteuern (zum Beispiel bei PL7-3 Taste <V5 Conf.> betätigen, damit die neu generierte Konfiguration berücksichtigt wird).
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1.8-1 Automatische Generierung
In diesem Fall erfolgt die Generierung der Dateien, sobald die Funktion "Automatische
Generierung" aktiv wird.
Das System legt dabei automatisch fest, welches die zu generierenden binären
Konfigurationsdateien sind und zwar in Abhängigkeit von der vom Anwender ausgeführten
Konfiguration.
Bei den dabei berücksichtigten Taskperioden, dem Typ und der Größe des
Speichermoduls handelt es sich um jene, die bei der vorhergehenden Generierung festgelegt wurden oder um die Standardwerte (Mastertask bei 50ms und kein
Speichermodul konfiguriert) bei einer ersten Generierung.
Die Speicherstruktur wird automatisch festgelegt.
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D
___________________________________________________________________________
1.8-2 Generierung mit Parametrierung der Taskperiode
Mit dieser Funktion wird eine Anzeige aufgerufen, in der es möglich ist, das Abfrageintervall der periodischen Tasks der Anwendung zu definieren.
Bei diesen periodischen Tasks handelt es sich um folgende: Fasttask: FAST, Mastertask:
MAST,Hilfstask: AUX0, AUX1, AUX2, AUX3. Die Anzahl der Hilfstasks (2 oder 4) hängt vom Prozessortyp ab.
Die Mastertask wird immer konfiguriert, gleichgültig, um welchen Prozessortyp und um welche Applikation es sich handelt. Standardmäßig ist das Abfrageintervall auf 50 ms eingestellt und es kann nicht gelöscht werden.
Die Hilfstasks müssen in aufsteigender Reihenfolge (AUX0, AUX1, AUX2, AUX3) konfiguriert und in absteigender Reihenfolge (AUX3, AUX2, AUX1, AUX0) gelöscht werden.
Standardmäßig ist nur die Mastertask konfiguriert, und die anderen Tasks haben eine
Taskperiode von 0 ms.
Werte der Taskperioden:
• Fasttask: 0 oder zwischen 1 und 255 ms pro Vielfaches von 1 ms,
• Mastertask: zwischen 1 und 255 ms pro Vielfaches von 1 ms,
• Hilfstasks: 0 oder zwischen 10 und 2550 ms pro Vielfaches von 10 ms,
Kohärenz der Taskperioden
Bei der Definition der Taskintervalle muß die Prioritätsreihenfolge der Tasks berücksichtigt werden, wobei das Abfrageintervall der Mastertask das Bezugsintervall ist.
Die Taskperioden müssen nach folgendem Grundsatz definiert werden:
PF < PM < PAi
PF = Taskperiode Fasttask
PM = Taskperiode Mastertask
PAi = Taskperiode Hilfstask (i = 0, 1, 2, 3)
Das System führt eine Kontrolle der Kohärenz durch, um sicherzustellen, daß diese
Regeln auch eingehalten werden.
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XTEL-CONF 1
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Fenster zur Definition der Taskperiode
Änderungen der Taskperioden
Die Änderung der Taskperioden erfolgt: mit der Tastatur: <TAB> bewegt den Cursor in die verschiedenen Felder,
<
↑
> erhöht den Wert der Taskperiode um 1,
<Bild
↑
> erhöht den Wert der Taskperiode um 10 oder um 100,
<End> zeigt den höchsten Wert an,
<
↓
> vermindert den Wert der Taskperiode um 1,
<Bild
↓
> vermindert den Wert der Taskperiode um 10 oder um 100,
<POS1> zeigt den niedrigsten Wert an.
mit der Maus: auf den oberen Pfeil klicken, Wert der Taskperiode wird um 1 erhöht, auf den unteren Pfeil klicken, Wert der Periode wird um 1 vermindert.
Funktion der Schaltflächen
Bestätigen bestätigt die während der Sitzung vorgenommenen Eingaben und startet die Generierung der Binärdateien.
Abbrechen Abbruch der während der Sitzung vorgenommenen Eingaben und
Rückkehr in die Primäranzeige XTEL-CONF.
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D
D
___________________________________________________________________________
1.8-3 Generierung mit Parametrierung der Applikation
Bei Wahl dieser Funktion ist es möglich, Größe und Typ des verwendeten Speichermoduls einzugeben. Es ist ebenfalls möglich, die Bereiche des logischen Speichers zu ändern
(Daten und Programm). Mit der Taste Optimierung ist es möglich, die Strukturierung der
Speicherbereiche automatisch auszuführen.
Dieses Fenster besteht aus zwei Teilen:
• ein Teil zur Beschreibung und Eingabe der physischen Speicherbereiche,
• ein Teil zur Beschreibung und Eingabe der logischen Speicherbereiche.
1- Änderung der physischen Speicheraufteilung
Eine Applikation ist in der Steuerung in zwei physische Speicherbereiche unterteilt:
• Der interne RAM-Speicher ist nicht veränderbar und hängt vom konfigurierten
Prozessor ab,
• das Speichermodul.
Verwendung eines Speichermoduls angeben und seine Größe ändern
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XTEL-CONF 1
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Um die Angaben zur Verwendung und Größe eines Speichermoduls zu ändern, muß das Feld "Option Softwaremodul" gewählt werden.
Mit der Tastatur: <TAB> bewegt den Cursor auf das Feld,
<
↑
> <
↓
>: Auswahl oder Abwahl (KEIN) eines Speichermoduls.
Mit der Maus den Pfeil ganz rechts im Feld anklicken, um die Liste der verfügbaren Speichermodule anzuzeigen. Auswahl oder Abwahl eines Modultyps erfolgt durch Anklicken.
Im Fall einer Verkleinerung oder Vergrößerung der Modulgröße kann der Anwender einfach die Aufteilung der Speicherbereiche automatisch reorganisieren, in dem er den
Befehl Optimierung verwendet.
Option PROM ändern
Die Wahl der Option PROM erfolgt durch Ankreuzen des Kästchens Option PROM.
Wenn kein Modul definiert ist, kann die Option PROM nicht angewählt werden.
D
Mit der Tastatur: <TAB> bewegt den Cursor auf das Feld, mit der Leertaste wird das Kästchen angekreuzt oder abgewählt
Mit der Maus Kästchen anklicken
Durch Wahl der Option PROM ist es möglich, bereits bei Erstellen der Applikation eine auf eine Änderung des Speichermodultyps der Steuerung (RAM/EPROM) abgestimmte
Anpassung der Speicheraufteilung vorzunehmen. Mit dieser Option werden die nicht
EPROM-fähigen DATA-Speicherbereiche dem internen RAM-Speicher zugeteilt, während die Bereiche PROG und CONF als Speichermodul-Bereiche definiert werden.
Eine Applikation mit Option PROM kann zu jedem Zeitpunkt mit dem Tool "PROMPROG" in den EPROM-Speicher geschrieben werden. Ohne diese Option wird die Applikation auf den gesamten Umfang des Speichers ausgedehnt. Damit besteht die Möglichkeit, das Programm im internen RAM-Speicher und Daten im Speichermodul abzulegen.
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D
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2- Änderung der logischen Speicheraufteilung
Schaltfläche Optimierung
Bei dieser Funktion geht es darum, die logischen Bereiche im physischen Speicherbereich gemäß vordefinierter Kriterien aufzuteilen. Die Optimierung ändert nur die reservierten
Bereiche und die Anfangsadressen. Sie gewährleistet den Erhalt einer korrekten
Konfiguration. Wenn die Option PROM gewählt worden ist, muß die Summe der reservierten Bereiche der EPROM-fähigen Speicherbereiche kleiner oder gleich der
Größe des Speichermoduls und die Summe der reservierten Bereiche der nicht
EPROM-fähigen Speicherbereiche kleiner oder gleich der Größe des internen RAM-
Speichers des Prozessors sein. Wenn dies nicht der Fall ist, erscheint eine Fehlermeldung, und die Optimierung wird nicht ausgeführt.
Hinweis: Die Änderung der physischen Speicherbelegung kann auch manuell erfolgen
(siehe Anhang Abschnitt 1.9).
3- Bestätigung der Änderungen
Schaltfläche Bestätigen
Führt zur allgemeinen Bestätigung des Fensters. Erst in diesem Augenblick wird die
Kohärenzkontrolle der in diesem Menü eingegebenen Daten wirksam:
• Kohärenzkontrolle zwischen den reservierten Bereichen und den Bereichen, die von den Speicherbereichen der Funktionen belegt werden.
• Kohärenzkontrolle zwischen dem physischen Bereich und dem von den
Speicherbereichen belegten Bereich: Der Gesamtbereich der logischen
Speicherbereiche muß kleiner als der Bereich Speichermodul + internes RAM sein,
• Überwachung der Position des Stationsdeskriptors, der sich unbedingt am
Speicherende befinden muß, damit er von der Software der programmierbaren
Steuerung gefunden werden kann.
• Überprüfung bei Wahl der Option PROM, ob sich kein Data-Bereich auf dem
Speichermodul befindet und ob sich kein PROG-Bereich auf dem internen RAM-
Speicher befindet.
Liegt eine Inkohärenz vor, wird eine Meldung angezeigt, und die Datei Applikationsstruktur wird nicht erstellt. Das Tool XTEL-CONF führt eine Diagnose der Inkohärenzen durch, löst jedoch keine Probleme im Zusammenhang mit den Speicherbelegungen. Der
Anwender muß die betroffene Funktion aufrufen, um die festgestellte Inkohärenz zu beseitigen.
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XTEL-CONF 1
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1.9
Menü Dokumentation
___________________________________________________________________________________________________________________________
Dieses Menü bietet mehrere Funktionen, mit denen folgendes möglich ist:
• Generierung der Dokumentationsdatei
• Anzeige der Dokumentationsdatei auf dem Bildschirm,
• Ausdruck der Dokumentationsdatei
• Eingabe der Informationen bezüglich:
- Titelseite
- Fußzeile
• Löschen der Dokumentationsdatei
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1.9-1 Eingabe der Informationen zur Titelseite und Fußzeile
• Eingabe der Titelseite
Beim Aufruf dieses Menüs werden die Felder mit dem Inhalt der Datei Titel (.TIT) initialisiert, wenn diese bereits existiert. Ansonsten sind alle Felder leer.
Der Zugang zu einem vordefinierten Feld erfolgt mit Hilfe der Maus oder mit der TAB-
Taste. In einem Feld erfolgt der Zugriff auf die Spalten oder Zeilen mit Hilfe der Maus oder der Pfeiltasten.
D
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D
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Es sind folgende Eingaben möglich:
• TITEL
• FIRMA
• ABTEILUNG
Titel der Applikation (max. 64 Zeichen),
Name der Firma (max. 16 Zeichen),
Name der Abteilungen der Firma (max. 16 Zeichen),
• VERANTWORTLICH Name der Verantwortlichen (max. 16 Zeichen),
• REV Änderungsvermerk des Dossiers (max. 3 Zeichen),
• DATUM
• REVISION
Datum der Erstellung oder Änderung (max. 8 Zeichen),
Kommentar zur Erläuterung der Revision (max. 12 Zeichen),
• ENTWURF
• REALISIERT
Name des Entwicklers (max. 12 Zeichen),
Name des Ausführenden (max. 12 Zeichen).
Bestätigen Startet die Sicherung des Bildschirminhalts in der Datei Titel.
Abbrechen Verlassen des Bildschirms ohne Sicherung der Datei Titel.
• Eingabe der Fußzeile
Mit diesem Bildschirm ist es möglich, die Fußzeile am unteren Ende einer Seite des
Dossiers einzugeben. Dem Anwender stehen zwei Zeichenketten zur Verfügung:
• eine Kette von 25 Zeichen oben in der Fußzeile,
• eine Kette von 3 Zeichen für den Revisionsvermerk
• eine Kette von 45 Zeichen unten in der Fußzeile.
Die Felder werden mit dem Inhalt der Datei Fußzeile initialisiert, wenn es bereits eine gibt. Eine Fußzeile gibt Auskunft über folgende Informationen:
• Name der Applikation,
• Bezeichnung der ausgedruckten Rubrik,
• Versionsnummer des Dokumentes,
• Datum des Drucks,
• Seitennumerierung pro Rubrik,
• absolute Seitennumerierung.
Bestätigen Startet die Sicherung des Bildschirminhalts in der Datei Fußzeile.
Abbrechen Verlassen des Bildschirms ohne Sicherung der Datei Fußzeile.
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XTEL-CONF 1
___________________________________________________________________________
1.9-2 Dokumentationsdatei generieren
Wenn alle Informationen bezüglich Konfiguration, Titelseite, Fußzeile eingegeben worden sind, startet die Funktion Generieren die Generierung der applikationsspezifischen
Dokumentationsdatei.
Nach jeder Änderung der Konfiguration, der Titelseite oder der Fußzeile ist es erforderlich, die Funktion Generieren zu starten, damit die Aktualisierung der Dokumentationsdatei wirksam wird.
Diese Dokumentationsdatei bezieht sich immer auf die zuletzt generierte Konfiguration.
Um die an einer Konfiguration vorgenommenen Änderungen zu berücksichtigen, ist es notwendig, daß die Konfigurationsdateien durch den Generierungsvorgang gesichert werden.
___________________________________________________________________________________________________________________________
1.9-3 Dokumentationsdatei anzeigen
Mit der Funktion Anzeigen ist es möglich, die erstellte Datei auf dem Bildschirm anzuzeigen. Es ist somit möglich, die gesamten Rubriken des Dokumentation anzuzeigen.
D
Ende ermöglicht das Verlassen des Fensters.
___________________________________________________________________________
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___________________________________________________________________________
1.9-4 Dokumentationsdatei drucken
Ist die Funktion Drucken aktiv, so wird ein Dialogfenster zur Auswahl des Druckers angezeigt, auf dem das Dokument ausgedruckt werden soll.
D
Bestätigen startet den Druckvorgang auf dem ausgewählten Drucker.
Abbrechen Abbruch des Druckvorgangs.
___________________________________________________________________________________________________________________________
1.9-5 Dokumentationsdatei löschen
Mit der Funktion Löschen wird die Datei auf der Festplatte gelöscht, nachdem die Frage zur Bestätigung des Löschvorgangs mit Ja beantwortet wurde.
___________________________________________________________________________
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XTEL-CONF 1
___________________________________________________________________________
1.10 Anhang
___________________________________________________________________________________________________________________________
Dieser Anhang richtet sich an die Anwender, die selbst die Speicherstruktur der
Applikation erstellen wollen.
Es wird daran erinnert, daß das Tool XTEL-CONF diesen Vorgang automatisch ausführt und daß eine manuelle Erstellung der Speicherstruktur ein schwieriger Vorgang ist, bei der eine gute Kenntnis der Speicherstruktur einer Applikation vorausgesetzt wird.
___________________________________________________________________________________________________________________________
1.10.1 Speicherstruktur
Die Bereiche werden folgendermaßen automatisch auf den gesamten Speicher aufgeteilt:
• Variable Bereiche:
- Die den applikationsspezifischen Funktionen (DATA, PROG.) vorbehaltenen Bereiche werden anteilsmäßig aufgeteilt und können vom Anwender modifiziert werden.
- Die für die Konfiguration reservierten Bereiche (DATA, CONF.) werden von der
Software in Abhängigkeit von den Konfigurationsparametern festgelegt und können vom Anwender modifiziert werden.
• Fest zugewiesener Bereich: Der Systembereich (SYST.) wird von der Software bestimmt (nicht vom Anwender modifizierbar). Dieser obligatorische Bereich wird auf der Grundlage der verwendeten applikationsspezifischen Funktionen berechnet.
Der Anwender hat immer die Möglichkeit, die Bereiche seinem Bedarf anzupassen. Die
Software führt eine Kohärenzkontrolle der Informationen durch, indem sie sicherstellt, daß der Systembereich (Stationsdeskriptor) am Ende des Gesamtspeichers steht.
Außerdem werden bei Verwendung eines EPROM-Moduls die Datenbereiche dem internen RAM und die Bereiche PROG, CONF und SYS dem Speichermodul zugewiesen.
Diese Speicherstruktur ist auf die Steuerung übertragbar, der Speicher wird als physisch "formatiert" betrachtet, d.h. für die unterschiedlichen applikationsspezifischen
Funktionen einsetzbar, die auf ihre reservierten Bereiche zugreifen.
Aufteilung der Speicherbereiche
Aufteilung der Speicherber.
RAM/Speichermodul
PL7-3-Daten Konfigurationsdaten
Variabler Ber.
internes für applika-
PL7-3-PROGRAMM
RAM
PL7-X-Daten t i o n s s p e z .
PL7-X-DATEN PL7-3-Daten
Funktionen
PL7-X-PROGRAMM
PL7-3-PROGRAMM
Konfigurationsdaten
V a r i a b l e r
KONF. E/A im Rack
PL7-X-PROGRAMM
Bereich für die KONF. E/A im Rack
Applikations-
KONF. E/A im FIPIO-Bus EPROMkonfiguration
KONF. Tasks
Modul
KONF. E/A im FIPIO-Bus
KONF. Tasks
KONF. Bus-Arbiter
KONF. Bus-Arbiter
Fester Bereich
Stations-Deskriptor (SYST.) Station-Deskriptor (SYST.)
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D
D
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1.10-2 Physische Speicherbereiche ändern
Die Änderung erfolgt durch die Funktion Mit Parameterierung der Applikation ... im Menü
Generierung (siehe Abschnitt 1.7-3).
Die Tabelle, in der die logischen Bereiche beschrieben sind, umfaßt:
• für jede Funktion der Station einen Bereichstyp: Daten (DATA), Programm (PROG),
• die der Konfiguration (CONF) vorbehaltenen Bereiche,
• die Anfangsadresse in bezug auf den adressierbaren Speicherbereich,
• den reservierten Bereich,
• den verwendbaren Bereich (Information, die aus der Datei .BIN stammt).
Der dem System vorbehaltene Speicherbereich muß immer am Ende des
Applikationsspeichers stehen. Seine Größe ist variabel, sie hängt von der Anzahl der
Funktionen und der in der Station definierten Bereiche ab.
Folgende Änderungen sind möglich:
• Versetzen eines Speicherbereichs (ein EPROM-fähiger Speicherbereich des internen
RAM-Speichers wird zum Beispiel in das Speichermodul verlegt),
• Vergrößerung eines reservierten Speicherbereichs (indem die Anfangsadresse des folgenden Bereichs erhöht oder die Anfangsadresse des aktuellen Bereichs verringert wird),
• Verkleinerung eines reservierten Bereichs (indem die Anfangsadresse des folgenden
Bereichs verringert oder die Anfangsadresse des aktuellen Bereichs erhöht wird).
Hinweise:
• Der Anwender kann die verschiedenen Bildschirmbereiche unabhängig voneinander ändern.
• Wenn die ausgewählten Binärdateien zu groß sind, ist es nicht möglich, bei einer minimalen Konfiguration die logischen Speicherbereiche zu erhalten. Es muß demnach eine ausreichend große physische Konfiguration gewählt werden.
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XTEL-CONF 1
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Änderung einer Anfangsadresse oder eines reservierten Bereichs
Um eine Anfangsadresse oder einen reservierten Bereich zu modifizieren, muß der
Cursor auf den ausgewählten Bereich positioniert werden (das aktuelle Feld wird invers dargestellt). Durch Anklicken (oder Betätigen der ENTER-Taste) erscheint ein zweites
Eingabefenster. Es enthält den im aktuellen Feld enthaltenen Wert. Dieser kann dann geändert werden.
Typ der auszuführenden Änderung auswählen: Adresse oder Bereich.
In dem Menü mit der zu ändernden Zahl wird der Anwender durch eine Mitteilung aufgefordert, die statischen Pfeile zu verwenden. Die möglichen Werte werden im aktiven Feld angezeigt. Diese Werte können aber auch mit den Bewegungstasten der
Tastatur geändert werden:
• Pfeil nach oben/unten: schnelle Änderung in Schritten von 1 KWort (1024 Worte),
• Pfeil nach rechts/links: langsame Änderung in Schritten von 8 Worten.
Änderung einer Speicherbereichsgruppe:
Es ist auch möglich, gleichzeitig mehrere aneinander angrenzende Speicherbereiche zu modifizieren. Dazu ist zunächst der erste zu ändernde Bereich zu wählen und anschließend die Tastenkombination <Umsch.>, <LEERTASTE> bzw. <Umsch.> und die linke Maustaste auf dem letzten zu ändernden Bereich zu betätigen. Die ausgewählten
Bereiche werden invers dargestellt. Um fortzufahren, siehe Änderung der Adresse eines einzigen Bereichs.
Die Auswahl mehrerer Bereiche gleichzeitig kann auch mit Hilfe der Maus ausgeführt werden, indem man das erste Element anklickt, die Maustaste gedrückt hält und erst dann wieder losläßt, wenn das letzte, auszuwählende Element erreicht ist. <Strg>\: löscht die Auswahl aller Zeilen.
Schaltfläche Bestätigen führt zur Bestätigung der ausgeführten Änderungen (siehe
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D
D
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2
2.1
Beschreibung
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XTEL-MEM als weiteres Basistools des Softwarecenters dient zur Erstellung eines von der Steuerung ausführbaren Programms. Den Ausgangspunkt bilden dazu Binärcodes, die von den verschiedenen applikationsspezifischen Programmen (Beispiel: PL7-3,
PL7-COM) geliefert werden. Unter dem Softwarecenter greift das Softwaretool auf die
Binärcodes der applikationsspezifischen Programme zu und integriert sie zur endgültigen
Erstellung der Applikation.
Diese Aufteilung der Funktionen gilt nur für TSX- und PMX-Steuerungen der
Baureihe 40:
• Sequentielle Programmierung der Prozessoren: PL7-3
• Programmierung der Achsensteuerung : PL7-AXE
• Programmierung der Kommunikationsmodule : PL7-COM
• Programmierung der analogen Eingangsmodule: PL7-PCL
• Programmierung der PMX-Steuerungen : PL7-PMS
• Programmierung des Bedienerdialogs : PL7-MMI
Diese applikationsspezifischen Programme müssen bei Multinetz-Anwendungen durch eine für das Routing bestimmte Zone ergänzt werden (BRIDGE-Stationen).
XTEL-MEM KANN NUR IN V4-STEUERUNGEN EINGESETZT WERDEN.
Funktionsschema: Speicherorganisation der Station
V4-STATION
Applikationsspez. Programme
PL7-COMM PL7-3
SOFTWARETOOL
XTEL-MEM
D
SCM
KONFIG SEQ.
PROG
PL7-3
SEQ.
PROG
PL7-3
SCM
KONFIG
STAT.-DESKR.
Vor Verwendung von XTEL-MEM müssen:
• unter dem Softwarecenter X-TEL die applikationsspezifischen Funktionen der
Station definiert werden. Bei Auslassen dieser Phase kann das Tool die verschiedenen für die Funktionen notwendigen Bereiche nicht korrekt einrichten. Eine Änderung der eingesetzten Funktionen macht eine Neudefinition der Speicherorganisation notwendig.
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2/1
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• unter dem Softwarecenter MINI X-TEL alle zur Erstellung der Applikation notwendigen applikationsspezifischen Programme installiert worden sein.
Hinweis
Auch wenn ein oder mehrere unter MINI X-TEL installierte applikationsspezifische
Programme bei der Applikationserstellung nicht zum Einsatz kommen, so werden sie dennoch bei der Definition der Speicherorganisation von XTEL-MEM berücksichtigt.
D
Funktionseigenschaften:
• Das Softwaretool XTEL-MEM wird in den verschiedenen Phasen der Konzeption und der Integration der Anwendungen zu folgendem Zweck eingesetzt:
- Wahl des Prozessortyps;
- Definition der Speicherorganisation;
- Integration, Verkettung der Binärcodes bei Erstellung oder Änderung einer Applikation;
- Online-Dokumentation;
- Verwaltung der Binärcodeversionen.
• Außerdem können mit XTEL-MEM:
- aus einer APP-Datei die Binärcodes der verschiedenen applikationsspezifischen
Programme extrahiert werden;
- die Binärcodes eines applikationsspezifischen Programms in eine APP-Datei integriert werden. In diesem Fall können nur die Binärcodes derjenigen Programme integriert werden, die bei der Erstellung der Applikationsdatei und innerhalb der Grenzen des
Speicherbereiches definiert wurden.
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2/2
XTEL-MEM 2
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2.2
Funktionseigenschaften
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2.2-1 Wahl des Prozessors - Definition der Speicherorganisation
In dieser Phase wird der Rahmen für die Anwendung erstellt. Dazu wird eine Datei angelegt, in der kein Binärcode, sondern ausschließlich die Speicherorganisation abgelegt wird.
Mit XTEL-MEM angelegte Datei:xxxx.APP
Diese Datei wird mit Hilfe von Informationen zur Steuerung und zur künftigen Anwendung angelegt:
• Prozessortyp: 1 von den 10 vorgeschlagenen bei einer Station TSX V4
1 von den 15 vorgeschlagenen bei einer Station PMX V4
• Ggf. Größe und Art des Speichermoduls
• Speicherbereich der einzelnen eingesetzten FUNKTIONEN
XTEL-MEM ermöglicht eine Optimierung der Speicherorganisation. Die verschiedenen
Bereiche werden dabei nach dem folgendem Prinzip auf den gesamten zur Verfügung stehenden Speicher verteilt:
Variable Bereiche: nach Gewichtung verteilt und durch den Anwender veränderbar
PL7-3 DATA: Gewicht 3 PCL PROG: Gewicht 1
PL7-3 PROG:
COMM PROG:
Gewicht 7
Gewicht 1
PMS PROG: Gewicht 1
AXE PROG: Gewicht 3
Variable Bereiche: durch die Software festgelegt und durch den Anwender veränderbar
MMI DATA : 8 KWorte (8192 Worte)
Festgelegte Bereiche: durch die Software festgelegt und durch den Anwender nicht veränderbar.
MMI PROG 64 Worte BRIDGE 256 Worte
System (Syst.): Die Systemzone ist verbindlich. Sie wird in Abhängigkeit von den jeweiligen Funktionen berechnet.
D
Beispiel 1: Gegeben ist eine Station mit nur einem RAM ON BOARD mit 48 KWorten
(49152 Worte). Die Bedarfsanalyse hat zum Einsatz der Funktionen
PL7-3 und PL7-COMM geführt.
Mit der Software wird wie folgt optimiert:
Anwenderspeicher: 49 152 - Syst.
Summe der Quoten: PL7-3 + PROG COMM : 3+7+1=11
Der Anwenderspeicher gliedert sich automatisch wie folgt auf:
Data PL7-3 49 152
-
Syst x 3/11
Prog PL7-3
Prog COMM
49 152 - Syst x 7/11
49 152 - Syst x 1/11
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2/3
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Beispiel 2: Gegeben ist eine Station mit nur einem RAM ON BOARD mit 48 KWorten
(49152 Worte). Die Funktionen PL7-3 und PL7-MMI werden verwendet.
Mit der Software wird wie folgt optimiert:
Anwenderspeicher: = 49 152 MMI PROG - Syst.
MMI DATA:
= 49 152 - 64 - Syst.
= 49 088 - Syst.
= 8192 Worte
PL7-3: = 49 088 - 8192 - Syst.
= 40 896 - Syst.
Summe der Quoten: PL7-3 DATA+PL7-3 PROG : 3+7=10
Der Anwenderspeicher gliedert sich automatisch wie folgt auf:
MMI DATA
PL7-3 DATA
PL7-3 PROG
8192 Worte
40 896 - Syst. x 3/10
40 896 - Syst. x 7/10
D
Der Anwender kann jederzeit je nach Bedarf Bereiche hinzufügen. Die Software
überwacht die Kohärenz der Informationen, indem die Systemzone (Stationsdeskriptor) an das Ende des Gesamtspeichers positioniert wird.
Die Speicherorganisation kann in die Steuerung übertragen werden, wobei deren
Speicher als physisch "formatiert" betrachtet wird, also von den verschiedenen Funktionen genutzt werden kann, die auf die für sie reservierten Bereiche zugreifen können.
Bei der Entwicklung kann die so angelegte APP-Datei von allen Funktionen einer oder mehrerer Arbeitsstationen erneut zur Erfassung der Größe des jeweiligen zugeordneten
Speicherbereichs eingesetzt werden.
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2/4
XTEL-MEM 2
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2.2-2 Integration, Verkettung der Binärdateien bei der Erstellung oder
Modifikation einer Applikation
In dieser Phase wird das Steuerungsprogramm im Rahmen der zuvor definierten
Speicherorganisation entwickelt. Die verschiedenen Binärcodes werden dazu in aufsteigender Reihenfolge der Speicheradressen in die Datei integriert.
Beispiel : PL7-3
PL7-AXE
PL7-COM
BRIDGE
Beschreibung
Datei APPLI.APP
Datei vom Typ : xxxx.Bin,
Datei vom Typ : xxxx.Bin,
Datei vom Typ : xxxx.Bin,
Datei vom Typ : BRIDGE.Bin.
Reservierter Bereich
Data PL7-3
Programm PL7-3
Reservierter Bereich
Programm PL7-3
Besetzte Zone
Nutzzone
Verfügbare Zone
Nutzzone
Verfügbare Zone
Reservierter Bereich
Programm Comm
Reservierter Bereich
Achsenprogramm
D
Im Falle der Funktionen PL7-AXE und PL7-COM:
Die BIN-Dateien des AXE-Programms werden mit Hilfe der Dateien xxxx.172 oder xxxx.182 angelegt. Die BIN-Dateien des COMM-Programms werden mit Hilfe der
COM-Dateien angelegt.
Im Falle der Funktionen PL7-3:
Der in PL7-3 erzeugte Binärcode berücksichtigt den Bereich oder die Zone , der/die ihm in XTEL-MEM zur Verfügung steht. Eine Neueinrichtung der Speicherorganisation, die zu einer Verringerung der reservierten Zone PL7-3 führt, ist mit folgenden Einschränkungen möglich (siehe obenstehendes Schema):
• Die reservierte Zone wird auf die belegte Zone reduziert.
Das gesamte Volumen wird somit eingesetzt, und es gibt keine verfügbare Zone mehr.
• Die reservierte Zone muß kleiner sein als die belegte Zone.
XTEL-MEM überprüft, ob der von PL7-3 eingenommene Bereich verringert werden kann und stimmt einer Änderung je nach den Möglichkeiten einer Verdichtung des
Programms PL7-3 zu. Im umgekehrten Fall wird die Änderung abgelehnt.
Die Optimierung erfolgt durch Neukonfiguration in der Funktion PL7-3.
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2/5
D
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2.2-3 Online-Dokumentation
Mit XTEL-MEM kann außerdem die Speicherorganisation der Steuerung dokumentiert werden. Die Informationen sind in mehreren Dateien abgelegt, die auf Diskette oder
Festplatte gesichert sind.
• EINGABE DER INFORMATIONEN
Der Anwender braucht lediglich die gewünschten Angaben für die Titelseite und die
Fußzeile einzugeben.
Die angelegten Dateien haben den gleichen Namen wie die APP-Datei, lediglich die
Dateigröße ist unterschiedlich.
Beispiel : Gegeben sei die Datei Werk7B.APP
Die zur Erstellung bereitstehenden Dateien sind:
Titelseite:
Fußzeile:
Werk7B.TIT
Werk7B.CRT
• AUSGABE DER DOKUMENTATION
Die Dokumentation kann ferner auf einem Standard- oder einem Halbgrafikdrucker
(IBM oder kompatibel) im DIN-A4-Format ausgegeben werden.
Bestandteile der Dokumentation:
- Titelseite;
- Liste der Funktionen und Dateinamen der Station;
- Konfiguration des Stationsspeichers;
- Inhaltsverzeichnis.
Speicherung der vollständigen Dokumentation unter der Erweiterung : .xxxx.DOC
Titelseite
Funktionen
Konfig.
Station
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2/6
XTEL-MEM 2
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2.2-4 Verwalten der Binärcodeversionen
Mit XTEL-MEM kann eine SPS-Applikation komplett entwickelt werden. Den
Ausgangspunkt bilden dazu Binärdateien, die in Bereichen abgelegt sind, die für die
Codes der jeweiligen Funktion reserviert sind.
Bibliothek PL7-3
OFEN.BIN
OFEN1.BIN
OFEN2.BIN
BREFARBE.BIN
BREEMAIL.BIN
APP-Datei
BREFARBE.BIN
Bibliothek COMM
DIALGCOL.BIN
DIALGPUP.BIN
DIALGNOI.BIN
DIALGNOI.BIN
XTEL-MEM stellt dann die Organisation des Steuerungsspeichers mit Hilfe der Binärcodes wieder her; der Anwender kann die Bereiche ebenfalls manuell umorganisieren, indem er die Adressen am Anfang oder Ende der Zonen ändert.
Diese Aufteilung in Funktionen stellt eine erste Stufe zur modularen Entwicklung der
Anwendung in Funktionseinheiten dar.
Sie ermöglicht die:
• Erstellung des Steuerungsprogramms nach applikationsspezifischen Funktionen;
• Einstellung und unabhängige Änderung der Binärcodes jeder Funktion;
• Verwaltung der Indexziffern bei Änderung der APP-Dateien.
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2.2-5 Extrahieren einer Binärdatei aus einer Applikationsdatei
Mit XTEL-MEM können Binärdateien (xxxx.BIN) aus einer Applikationsdatei (xxxx.APP), die z.B. übertragen wurde, extrahiert werden. Es ist daher möglich, in jeder applikationsspezifischen Funktion die entsprechende BIN-Datei wiederzuverwenden.
D
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2/7
___________________________________________________________________________
Dank dieser Funktionseigenschaft ist es möglich:
• eine Applikationsdatei zu wählen, aus der die Binärdateien extrahiert werden;
• für alle in der gewählten Applikationsdatei erfaßten Funktionen die tatsächlich
vorhandenen Binärdateien zu erfassen;
• die gewählte Binärdatei zu extrahieren und in einer anderen Datei zu speichern.
Die extrahierte Binärdatei kann eventuell in eine andere Applikationsdatei integriert
werden (siehe Abschnitt 2.2-6).
D
______________________________________________________________________________________________________________
2.2-6 Integration einer Binärdatei in eine Applikationsdatei
Umgekehrt kann mit XTEL-MEM eine Binärdatei (xxxx.BIN) in eine Applikationsdatei
(xxxx.APP) integriert werden.
Diese Operation hat keinen Einfluß auf die Speicherorganisation und kann daher nur durchgeführt werden, wenn die Datei xxxx.BIN mit den bei der Erstellung definierten
Elementen in der Datei xxxx.APP kompatibel ist (Prozessor; Speichermodul; definierte
Funktionen; Speicherbereich, der für die Funktion mit größerem Platzbedarf reserviert ist).
Die partielle Aktualisierung einer Applikationsdatei (xxxx.APP) erfolgt also:
• entweder direkt mit XTEL-MEM (durch Integration einer Datei xxxx.BIN);
• oder nach beendeter Modifikation einer Binärdatei über das entsprechende Tool
(PL7-3, AXIS usw.). In diesem Fall wird die Aktualisierung der entsprechenden Applikationsdatei automatisch bei Speicherung der neuen Binärdatei vorgeschlagen.
Zusammenfassung: X-TEL- MEM
• Erste Anwendungsentwicklung
Anlegen der leeren Speicherorganisation APP-Datei leer
Erzeugung der Binärcodes in den Funktionen
Integration der Binärcodes
• Änderung einer Anwendung
APP-Datei endgültige Fassung
Unabhängige Änderungen der einzelnen Binärcodes
Änderungen der APP-Datei durch Integration neuer Zonen
• Wiederverwendung existierender Binärcodes
Erstellung in XTEL-MEM der endgültigen Fassung der APP-Datei
• Partielle Aktualisierung einer APP-Datei ohne Modifikation der Speicher- organisation;
Integration einer Binärdatei .BIN in eine APP-Datei
• Extrahieren einer BIN-Datei aus einer APP-Datei.
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2/8
XTEL-MEM 2
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2.3
Zugriff auf XTEL-MEM
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Der Zugriff auf XTEL-MEM erfolgt:
• beim Softwarecenter X-TEL über die Stationstools, die zur Verwaltung einer XTEL-
Station zur Verfügung stehen,
• beim Softwarecenter MINI X-TEL über das Primärfenster.
X-TEL
Wahl eines Bereiches
Wahl eines Projektes
Wahl einer Station
Wahl von XTEL-MEM
in Stationstools
MINI X-TEL
Primärfenster
Wahl von
XTEL-MEM im
Primärfenster
Primärfenster
D
Mit Hilfe des Primärfensters von XTEL-MEM kann die zu realisierende Funktion aus einem der drei in der Menüleiste angezeigten Menüs ausgewählt werden.
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2/9
___________________________________________________________________________
Grafische Übersicht
D
Definieren
Erstellen
Modifizieren
Anzeigen
Extrahieren
Integrieren
Löschen
Dokumentieren
Dokumentieren
Löschen
Beenden
Ende
Weiter
F3
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XTEL-MEM 2
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2.4
Menü DEFINIEREN
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2.4-1 Funktion Erstellen
Primärfenster
Dieses Fenster stellt den Ausgangspunkt für die Erstellung einer APP-Datei dar. Hier werden der entsprechende Dateiname (Ausgabedatei) sowie die Binärdateien eingegeben, die den verschiedenen, in der Station definierten Funktionen zugeordnet sind.
Das Fenster umfaßt drei Eingabe- und Anzeigebereiche sowie 4 Schaltflächen.
Bereich Wahl:
Dieser Bereich dient zur Anzeige der existierenden Applikationen. Eine Auswahl kann hier nicht durchgeführt werden.
Bereich Erstellen (Liste der Funktionen und generierten Binärdateien):
In diesem Bereich werden alle in der Station definierten Funktionen aufgelistet. Vor jede
Funktion kann der Name der durch diese Funktion erstellten Binärdatei aufgeführt werden.
Eingabezeile (Ausgabedatei):
In diesem Bereich erfolgt die Eingabe der zu erstellenden APP-Datei. Der Name besteht aus max. 8 Zeichen plus der Erweiterung APP.
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D
D
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Bestätigen Das Sekundärfenster der Funktion Erstellen wird angezeigt (Fenster zur Festlegung der physischen und logischen Speicherbereiche).
Abbrechen
Trennen
Hilfe
Der Befehl Erstellen wird annulliert und das Primärfenster angezeigt.
Es wird keine Datei erstellt.
Hiermit wird nach Bestätigung die Verbindung zwischen der Funktion und der im Bereich "Erstellung" ausgewählten Binärdatei aufgehoben.
Zugriff auf die XTEL-MEM-Hilfsmenüs.
Auswahl der einer Funktion zugeordneten Datei
Für die Wahl einer BIN-Datei wird die Zeile der entsprechenden Funktion markiert und anschließend zweimal auf diese Zeile geklickt (oder ENTER gedrückt).
Die Liste aller für diese Funktion erstellten Binärdateien wird angezeigt. Nach Auswahl der entsprechenden Datei wird mit
Bestätigen
Abbrechen die Wahl bestätigt . Der Name der ausgewählten Binärdatei wird im
Bereich Erstellung angezeigt.
die Wahl annulliert und das vorherige Fenster angezeigt.
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XTEL-MEM 2
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Sekundärfenster
Im Sekundärfenster, das nur nach Bestätigung des Primärfensters angezeigt wird, können die verschiedenen Parameter für die Speicherorganisation einer Steuerung definiert werden.
Das Fenster ist in drei Bereiche eingeteilt:
• einen Bereich für die Eingabe des Prozessortyps;
• einen Bereich für die Eingabe und Beschreibung der physischen Speicherbereiche;
• einen Bereich für die Eingabe und Beschreibung der logischen Speicherbereiche.
1 - Wahl des Prozessortyps:
Ein anderer Prozessortyp wird durch Klicken auf das entsprechende Feld gewählt.
In diesem Bereich können die folgenden Prozessortypen gewählt werden: für eine Station TSX V4: für eine Station PMX V4:
• TSX P47-400, 47-410, 47-411, 47-420
• TSX P67-410, 67-420
• TSX P87-410, 87-420
• alle Prozessoren TSXP
• PMX P47 420
• PMX P67 420
• TSX P107-410, 107-420 • PMX P87 420
• PMX P107 420
Bestätigen
Abbrechen
Hiermit wird die Wahl bestätigt. Der neue Prozessortyp und die geänderte Größe des internen RAM-Speichers werden angezeigt.
Die Wahl wird annulliert und das vorherige Fenster angezeigt.
In der Funktion Erstellen können folgende Fälle auftreten:
• Der Funktion PL7-3 sind keine Binärdateien zugeordnet. Im Fenster wird die
Minimalkonfiguration angezeigt (Prozessor TSX 47/400, kein physisches Modul, interner RAM 24 KWorte, die jeder Stationsfunktion zugeordneten Bereiche).
• Der Funktion PL7-3 ist eine Binärdatei zugeordnet, die den Prozessor für die
Initialisierung definiert.
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D
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2 - Modifizieren der physischen Speicherbereiche
In der Steuerung wird die Applikation auf die beiden folgenden physischen
Speicherbereiche aufgeteilt:
• Interner RAM-Speicher,
• Speichermodul.
D
Die Speicherkapazität des internen RAM kann nicht modifiziert werden und hängt nur vom gewählten Prozessortyp ab.
Modifikation eines Speichermoduls
Soll ein Speichermodul modifiziert werden, ist dies in dem Feld Speichermodul zu bestätigen.
Dabei können folgende Fälle auftreten:
• Verwendung eines Speichermoduls: In diesem Fall werden vom Programmiergerät standardmäßig die Option EPROM und die Minimalgröße des gewählten Prozessors angeboten.
• Entfernen eines Speichermoduls: In diesem Fall ist die Option EPROM nicht mehr angewählt, und die Speichergröße wird auf 0 zurückgesetzt.
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XTEL-MEM 2
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Modifizieren der Speichermodulgröße:
Hierfür muß man in das Kästchen Speichermodulgröße klicken. In einem Untermenü können die verschiedenen Speichergrößen für den gewählten Prozessor festgelegt werden.
Bei einer Modifizierung der Speichergröße kann der Anwender die Speicherbereiche neu organisieren, und zwar automatisch mit dem Befehl Optimieren oder manuell durch
Änderung der Startadressen der Speicherbereiche.
Modifizieren der EPROM-Option
Hierfür klickt man in das Kästchen EPROM-Option und drückt je nach Bedarf auf
Bestätigen oder Abbrechen.
D
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2/15
D
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Durch die Wahl der EPROM-Option kann die Speicherorganisation an eine Änderung des Modultyps der Steuerung (RAM/PROM) bereits bei Erstellung der Applikation angepaßt werden.
Mit dieser Option werden die Bereiche DATA, die nicht in einen EPROM geschrieben werden können, im internen RAM gespeichert, während die Bereiche PROG, die in einen EPROM geschrieben werden können, im Speichermodul abgelegt werden.
Eine Applikation mit EPROM-Option kann jederzeit mit dem "EPROM-Programmierer" in einem EPROM gespeichert werden. Für die Speicherung einer Applikation ohne
EPROM-Option steht die gesamte Speicherkapazität zur Verfügung. So ist es möglich, daß PROG im internen RAM oder DATA im Speichermodul gespeichert werden.
Beispiel für eine Applikation mit EPROM-Option:
In diesem Falle wird bereits zu Beginn die Aufteilung in Speicherbereiche mit EPROM-
Option und Speicherbereiche ohne EPROM-Option vorgenommen. Es ist jederzeit möglich, diese Applikation auf ein REPROM-Speichermodul zu übertragen.
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XTEL-MEM 2
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Beispiel für eine Applikation ohne EPROM-Option:
In diesem Fall werden die Speicherbereiche je nach Bedarf unabhängig von der
EPROM-Option eingerichtet.
Es gibt zwei Möglichkeiten, eine Applikation mit EPROM-Option aus einer Applikation ohne EPROM-Option zu entwickeln:
• automatisch: EPROM-Option anwählen und auf Taste OPTIMIEREN klicken;
• manuell: Falls möglich, die Startadresse der Speicherbereiche modifizieren, die für die Applikation ohne EPROM-Option verantwortlich sind (z.B. DATA im Speichermodul oder PROG im internen RAM).
D
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3 - Modifizieren der logischen Speicherbereiche
In der Tabelle für die logischen Speicherbereiche werden für jede Funktion der Station aufgeführt:
• Art des Speicherbereiches: ohne EPROM-Option = DATA, EPROM-Option = PROG;
• Startadresse für den zu adressierenden Speicherbereich;
• reservierter Speicherbereich;
• nutzbarer Speicherbereich (Information wird von der Datei .BIN geliefert).
Der für das System bestimmte Speicherbereich muß sich immer am Ende des Applikationsspeichers befinden. Seine Größe hängt von der Anzahl der Funktionen und der in der Station definierten Speicherbereiche ab.
D
Folgende Modifikationen sind möglich:
• Verschieben eines Speicherbereiches (z.B. einen Speicherbereich mit EPROM-
Option vom internen RAM in das Speichermodul verschieben);
• Vergrößerung eines reservierten Speicherbereiches (die Startadresse des folgenden
Bereiches erhöhen oder die aktuelle Startadresse verringern);
• Verkleinerung eines reservierten Speicherbereiches (die Startadresse des folgenden
Bereiches verringern oder die aktuelle Startadresse erhöhen).
Anmerkung:
• Der Anwender kann die verschiedenen Fensterbereiche unabhängig voneinander modifizieren.
• Sind die angewählten Binärdateien zu groß, so können die logischen Speicherbereiche nicht in der Minimalkonfiguration eingerichtet werden. Der Anwender erhält eine Meldung, und das Fenster ist leer. Es muß eine ausreichende physische Konfiguration gewählt und der Befehl OPTIMIEREN für die Auflistung der logischen Speicherbereiche eingegeben werden.
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XTEL-MEM 2
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Modifizieren einer Startadresse
Für die Modifizierung einer Startadresse markiert man den entsprechenden Bereich
(Inversdarstellung). Durch Klicken oder Drücken der ENTER-Taste erscheint ein untergeordnetes Eingabefenster, das den Wert des gewählten Bereiches enthält.
Dieser Wert kann anschließend modifiziert werden.
Im Modifikationsmodus wird der Anwender im Menü mit dem zu modifizierenden Wert
über eine Meldung zur Benutzung der Bildrollpfeile aufgefordert. Die einstellbaren
Werte erscheinen im aktuellen Feld. Eine Modifizierung der Werte kann ebenfalls über die Cursortasten erfolgen:
• Cursor oben/unten: schnelle Änderung in KWort-Schritten (1024 Worte);
• Cursor links/rechts: langsame Änderung in 8-Wort-Schritten.
Modifizieren einer Gruppe von Speicherbereichen
Es können ebenfalls mehrere benachbarte Speicherbereiche gleichzeitig geändert werden. Hierzu muß man nur auf den ersten zu ändernden Bereich klicken und bei gedrückter SHIFT-Taste auf den letzten zu ändernden Bereich klicken. Die angewählten Bereiche werden invers dargestellt. Die weitere Vorgehensweise entspricht der zur Adressenänderung eines einzelnen Bereiches.
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D
D
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4 - Schaltflächen des Sekundärmenüs von XTEL-MEM
Schaltfläche OPTIMIEREN
Diese Funktion dient zur Erstellung einer korrekten Konfiguration. Die logischen
Speicherbereiche werden nach zuvor definierten Kriterien auf den physischen Bereich verteilt, wobei nur reservierte Bereiche und Startadressen modifiziert werden. Bei angewählter EPROM-Option muß die Zahl der reservierten Speicherbereiche mit
EPROM-Option kleiner oder gleich der Größe des Speichermoduls sein, während die
Zahl der reservierten Speicherbereiche ohne EPROM-Option kleiner oder gleich der
Größe des internen RAM des Prozessors sein muß. Anderenfalls wird eine Fehlermeldung ausgegeben, und die Optimierung kann nicht durchgeführt werden.
Schaltfläche Bestätigen
Hiermit wird das Fenster allgemein bestätigt. Nur zu diesem Zeitpunkt werden die in das
Menü eingegebenen Daten auf ihre Kohärenz hin überprüft:
• Kohärenzkontrolle zwischen den reservierten Bereichen und den für die Funktionsbereiche bestimmten Bereichen;
• Kohärenzkontrolle zwischen dem physischen Bereich und dem durch die Speicherbereiche belegten Bereich: Der Gesamtbereich der logischen Speicherbereiche muß kleiner sein als der Bereich aus Speichermodul und internem RAM.
• Kontrolle der Position des Stationsdeskriptors, der sich unbedingt am Ende des
Speicherbereichs befinden muß, damit er von der SPS-Software ausfindig gemacht werden kann;
• Überprüfung, ob sich bei angewählter EPROM-Option kein Speicherbereich DATA auf dem Speichermodul und kein Speicherbereich PROG auf dem interen RAM befindet.
Bei Inkohärenz wird eine Meldung ausgegeben, und die APP-Datei . wird nicht angelegt.
XTEL-MEM führt zwar eine Diagnose der Inkohärenzen durch, doch werden die
Probleme in Zusammenhang mit der Speicherbelegung nicht behoben. Zu diesem
Zweck muß der Anwender die entsprechende Funktion aufrufen.
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XTEL-MEM 2
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Ergebnis bei erfolgreich durchgeführten Kontrollen
Bei erfolgreich durchgeführten Kohärenzkontrollen wird folgende Meldung ausgegeben:
Folgende Fälle können auftreten:
1- Binärdateien verketten
XTEL-MEM führt folgende Operationen durch:
• Überprüfung, ob die Liste der zu Beginn angewählten Binärdateien leer ist:
- Bei leerer Liste wird die Meldung “KEINE BINÄRDATEI AUSGEWÄHLT, .APP
OHNE BINÄRDATEI” ausgegeben;
- Ist die Liste nicht leer, werden diese Binärdateien in der .APP-Datei in aufsteigender Reihenfolge der Speicheradressen verkettet;
• Erstellung des Stationsdeskriptors am Ende des Speicherbereichs.
2- Ohne Verkettung der Binärdateien
Die erstellte .APP-Datei enthält nur den Stationsdeskriptor.
Aufbau der .APP-Datei beendet
Bei korrekt erstellter .APP-Datei wird folgende Meldung ausgegeben:
D
Eingabe Das Primärfenster von XTEL-MEM wird angezeigt.
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2.4-2 Funktion Modifizieren
Mit dieser Funktion kann eine .APP-Datei modifiziert werden. Der Anwender muß den entsprechenden Dateinamen (Eingabedatei) eingeben sowie denjenigen Dateinamen, unter dem die Änderungen gespeichert werden sollen (Ausgabedatei).
D
Das Fenster umfaßt vier Bereiche für die Eingabe und Anzeige sowie vier Schaltflächen.
Bereich Wahl:
Die Liste der bestehenden Applikationen dient zur Erfassung des Namens der .APP-
Eingabedatei:
• durch doppeltes Klicken auf die entsprechende Datei oder
• durch Markieren der entsprechenden Datei mit Hilfe der Bildrollpfeile und Bestätigen mit ENTER.
Der Name der Eingabedatei wird standardmäßig für die Ausgabedatei übernommen.
Bereich Erstellen (Liste der Stationsfunktionen und generierten Binärdateien) :
Hier werden alle in der Station definierten Funktionen aufgelistet. Bei Eingabe des .APP-
Dateinamens werden die bei seiner Erstellung angewählten Binärdateien in Abhängigkeit von der Funktion, der sie zugeordnet wurden, angezeigt. Binärdateien können hinzugefügt oder ersetzt werden. (Genauere Informationen über die Auswahl von
Binärdateien finden sich im vorigen Kapitel).
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XTEL-MEM 2
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Eingabezeile (Eingabe- und Ausgabedatei) :
Dieser Bereich umfaßt den Eingabebereich für den Namen der zu ändernden .APP-
Datei (Eingabedatei) sowie den Eingabebereich für den Namen der zu erstellenden
.APP-Datei (Ausgabedatei).
Bestätigen
Abbrechen
Trennen
Hilfe
Das Sekundärfenster der Funktion "Erstellen" wird angezeigt. Weitere
Informationen zur Benutzung dieses Fensters finden sich im vorhergehenden Kapitel .
Die Anzeige wird abgebrochen und das XTEL-MEM-Primärfenster angezeigt. Es wird keine Datei erstellt.
Die Verbindung zwischen der Funktion und der im Bereich "Erstellung" ausgewählten Binärdatei wird aufgehoben.
Zugriff auf die XTEL-MEM-Hilfsmenüs.
Anmerkungen:
• Bei Änderung des Prozessortyps kann es passieren, daß die Änderung von
XTEL-MEM akzeptiert, von der Funktion PL7-3 jedoch abgelehnt wird (z. B. wenn die Zahl der Netzwerk-Kommunikationsmodule mit dem gewählten Prozessortyp nicht kompatibel ist). In diesem Fall muß der Anwender die Inkompatibilität in seiner PL7-3-Applikation selbst beheben.
• Bei Änderung des Prozessortyps kann es passieren, daß man gleichzeitig die
Größe des internen RAM ändert. Als einzige Regel muß hier beachtet werden, daß bei Bestätigung einer derartigen Struktur der Stationsdeskriptor (Bereich
SYST) an das Ende des Speicherbereichs positioniert werden muß.
D
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2.4-3 Funktion Anzeige
Hiermit kann eine .APP-Datei angezeigt werden. Der entsprechende Dateiname wird in
"Eingabedatei" angegeben.
D
Das Fenster enthält drei Bereiche für die Eingabe und Anzeige sowie drei Schaltflächen.
Bereich Wahl:
Die Liste der bestehenden Applikationen dient zur Erfassung des Namens der .APP-
Eingabedatei:
• durch Doppelklick auf die entsprechende Datei oder
• durch Markieren der entsprechenden Datei mit Hilfe der Bildrollpfeile und Bestätigen mit ENTER.
Bereich Erstellen (Liste der Stationsfunktionen und generierten Binärdateien) :
In diesem Bereich werden alle in der Station definierten Funktionen aufgelistet. Bei Wahl eines .APP-Dateinamens wird vor jede Funktion der Name der zu dieser Funktion gehörenden Binärdatei geschrieben. In diesem Bereich können keine Änderungen vorgenommen werden.
Eingabezeile (Eingabedatei) :
Hier wird der Name der anzuzeigenden .APP-Datei eingegeben.
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XTEL-MEM 2
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Bestätigen Das Sekundärfenster der Funktion Erstellen wird angezeigt.
Abbrechen Die Anzeige wird abgebrochen und das Primärfenster angezeigt.
Hilfe Zugriff auf die XTEL-MEM-Hilfsmenüs.
D
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D
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2.4-4 Funktion Extrahieren
Mit dieser Funktion können aus einer Datei xxxx.APP die entsprechenden Binärdateien der Funktionen extrahiert werden (Dateien xxxx.BIN).
Bei Aktivierung des Untermenüs Extrahieren kann:
• die Datei xxxx.APP gewählt werden, aus der die Binärdateien extrahiert werden;
• für alle gespeicherten Funktionen eine Übersicht über die in der Datei xxxx.APP reell
vorhandenen Binärdateien erstellt werden.
Das Fenster enthält drei Bereiche für die Eingabe und Anzeige sowie drei Schaltflächen.
Bereich Wahl:
Die Liste der bestehenden Applikationen dient zur Erfassung des Namens der .APP-
Eingabedatei, aus der eine Binärdatei xxxx.BIN in der folgenden Weise extrahiert werden soll:
• durch Doppelklick auf die entsprechende Datei oder
• durch Markieren der entsprechenden Datei mit Hilfe der Bildrollpfeile und Bestätigen mit ENTER.
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XTEL-MEM 2
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Bereich Erstellen (Liste der Stationsfunktionen und generierten Binärdateien):
In diesem Bereich werden alle in der Station definierten Funktionen aufgelistet. Bei Wahl eines .APP-Dateinamens wird vor jede Funktion der Name der zu dieser Funktion gehörenden Binärdatei geschrieben. Auf diese Weise wird ersichtlich, für welche
Funktionen die Binärdatei aus der .APP-Datei extrahiert werden kann.
Die Wahl der entsprechenden Funktion wird wie folgt durchgeführt:
• durch einmaliges Klicken auf die Funktion oder
• durch Markieren der entsprechenden Funktion mit Hilfe der Bildrollpfeile.
Anmerkung: Bei Bestätigung einer Funktion ohne zugeordnete Binärdatei wird eine Fehlermeldung ausgegeben.
Bestätigen Anzeige der Binärdatei/en für die gewählte Funktion (siehe Fenster auf der folgenden Seite)
Abbrechen Abbruch der Operation Extrahieren
Hilfe Zugriff auf die XTEL-MEM-Hilfsmenüs
Eingabezeile (Eingabedatei) :
Hier wird der Name der .APP-Datei eingegeben, aus der eine Binärdatei extrahiert werden soll.
D
___________________________________________________________________________
2/27
___________________________________________________________________________
Wahl einer Datei xxxx.BIN, die einer Funktion zugeordnet ist
Bei Bestätigung der zuvor gewählten Funktion werden in einem Fenster alle Dateien xxxx.BIN, die der Funktion zugeordnet sind, angezeigt und der Name festgelegt, unter dem die aus der Datei xxx.APP extrahierte Binärdatei gespeichert werden soll.
D
Die zu extrahierende Datei wird dabei wie folgt ausgewählt:
• durch einmaliges Klicken auf den Namen der Datei,
• durch Markieren der entsprechenden Datei mit Hilfe der Bildrollpfeile oder
• durch Direkteingabe des Namens in das Eingabefeld der Ausgabedatei
In diesem Fenster werden angezeigt:
• die gewählte Funktion (z. B. PL7-3);
• der Name der extrahierten Datei (z. B. WASCHEN.BIN);
• der Name der Ausgabedatei, unter dem die extrahierte Datei gespeichert wird.
Der Name dieser Datei kann unter den bereits bestehenden Namen ausgewählt oder
neu eingegeben werden.
Bestätigen Ein Dialogfenster wird angezeigt, das über die aktuelle Operation informiert (siehe folgendes Fenster).
Abbrechen Rückkehr zum vorhergehenden Fenster.
Hilfe Zugriff auf die Hilfsmenüs.
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XTEL-MEM 2
___________________________________________________________________________
Extrahieren der Datei
JA
NEIN
Die Operation wird gestartet.
Rückkehr zum vorhergehenden Fenster.
D
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2/29
D
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2.4-5 Funktion Integrieren
Als Umkehrung der Funktion Extrahieren ermöglicht diese Funktion die Integration einer
Binärdatei einer Funktion (xxxx.BIN) in eine Applikationsdatei (xxxx.APP).
Achtung:
Da diese Operation keinen Einfluß auf die Speicherorganisation hat, muß die zu integrierende Binärdatei kompatibel sein mit den Elementen, die in der APP-Datei bei ihrer Erstellung definiert wurden.
Bei Aktivierung des Untermenüs Integrieren kann:
• die Datei xxxx.APP gewählt werden, in die eine neue Binärdatei integriert werden soll;
• für alle gespeicherten Funktionen eine Übersicht über die in der Datei xxxx.APP
vorhandenen Binärdateien erstellt werden;
• die zu aktualisierende Funktion gewählt werden.
Das Fenster enthält drei Bereiche für die Eingabe und Anzeige sowie drei Schaltflächen.
Bereich Wahl:
Die Liste der bestehenden Applikationen dient zur Erfassung des Namens der .APP-
Eingabedatei, in die eine Binärdatei xxxx.BIN in der folgenden Weise integriert werden soll:
• durch Doppelklick auf die entsprechende Datei oder
• durch Markieren der entsprechenden Datei mit Hilfe der Bildrollpfeile und Bestätigen mit ENTER.
___________________________________________________________________________
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XTEL-MEM 2
___________________________________________________________________________
Bereich Erstellen (Liste der Funktionen und generierten Binärdateien) :
In diesem Bereich werden alle in der Station definierten Funktionen aufgelistet. Bei Wahl eines .APP-Dateinamens wird vor jede Funktion der Name der zu dieser Funktion gehörenden Binärdatei geschrieben. In diesem Bereich kann die Funktion ausgewählt werden, in die eine neue Binärdatei xxxx.BIN integriert werden soll.
Die Wahl der entsprechenden Funktion erfolgt durch einfaches Klicken auf die Funktion:
Bestätigen Anzeige der Binärdatei/en für die Funktion in der gewählten Station (siehe
Fenster auf der folgenden Seite)
Abbrechen Abbruch der Operation Integrieren und Rückkehr zum Primärfenster
Hilfe Zugriff auf die XTEL-MEM-Hilfsmenüs
Eingabezeile (Eingabedatei) :
Hier wird der Name der .APP-Datei eingegeben, in die eine Binärdatei integriert werden soll.
D
___________________________________________________________________________
2/31
___________________________________________________________________________
Wahl einer zu integrierenden Datei xxxx.BIN
Bei Bestätigung der zuvor gewählten Funktion werden in einem Fenster alle Dateien xxxx.BIN, die der Funktion zugeordnet sind, angezeigt.
D
Die zu integrierende Datei wird dabei wie folgt ausgewählt:
• durch einmaliges Klicken auf den Namen der Datei oder
• durch Markieren der entsprechenden Datei mit Hilfe der Bildrollpfeile und Drücken
von ENTER.
In diesem Fenster werden angezeigt:
• die gewählte Funktion (z. B. PL7-3);
• die zur Verfügung stehenden Binärdateien xxxx.BIN.
Bestätigen Ein Dialogfenster wird angezeigt, das über die aktuelle Operation informiert (siehe folgendes Fenster)
Abbrechen Rückkehr zum vorhergehenden Fenster
Hilfe Zugriff auf die Hilfsmenüs.
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2/32
XTEL-MEM 2
___________________________________________________________________________
Integrieren der Datei
JA
NEIN
Die Operation wird gestartet.
Rückkehr zum vorhergehenden Fenster.
D
___________________________________________________________________________
2/33
___________________________________________________________________________
2.4-6 Funktion Löschen
Mit dieser Funktion kann eine APP-Datei gelöscht werden. Im Fenster werden die vorhandenen APP-Dateien aufgelistet, wobei die zu löschenden Datei nach Anklicken invers dargestellt wird.
D
Bestätigen Die markierte APP-Datei wird gelöscht.
Abbrechen Der Befehl zum Löschen der APP-Datei wird annulliert und das
Primärfenster der Funktion XTEL-MEM angezeigt.
___________________________________________________________________________
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XTEL-MEM 2
___________________________________________________________________________
2.5
Menü DOKUMENTIEREN
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2.5-1 Funktion Dokumentieren
Für die Dokumentation kann der Anwender zwischen der Titelseite und der Fußzeile der
.APP-Datei wählen. Die erstellten Dateien haben bis auf ihre Erweiterung den gleichen
Namen wie die ausgewählte .APP-Datei:
• XXX.TIT für die Titelseite und
• XXX.CRT für die Fußzeile.
Eingabe der Titelseite
Bei Menübeginn werden die Bereiche auf die Datei XXX.TIT eingestellt, wenn sie bereits besteht. Anderenfalls sind alle Bereiche leer.
Der Zugriff auf einen bereits definierten Bereich erfolgt über die Maus oder die TAB-
Taste. Innerhalb eines Bereiches kann der Zugriff auf Spalten oder Zeilen über die Maus oder die Pfeile erfolgen.
D
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2/35
___________________________________________________________________________
D
Folgende Eingaben sind möglich:
• TITEL
• FIRMA
• ABTEILUNG
: Titel der Applikation (max. 64 Zeichen);
: Name der Firma (max. 16 Zeichen);
: Name der Abteilungen (max. 16 Zeichen);
• VERANTWORTLICH: Name der Verantwortlichen (max. 16 Zeichen);
• REV.
: Index für die Revision des Dokumentes (max. 3 Zeichen);
• DATUM : Datum der Dokumenterstellung/-änderung (max. 8 Zeichen);
• BESCHREIBUNG : Kommentar zur Erläuterung der Revision (max. 32 Zeichen);
• ENTWICKLER : Name des Entwicklers (max. 12 Zeichen);
• REALISIERT : Name des Ausführenden (max. 12 Zeichen).
Die TIT-Datei liegt als ASCII-Datei vor und ist somit ausdruckbar.
Bestätigung Der Inhalt des Fensters wird in der Datei XXX.TIT gesichert, und das
Fenster wird geschlossen.
Abbrechen Das Fenster wird ohne Sicherung der Datei XXX.TIT geschlossen.
Schreiben
Lesen
Der Inhalt des Fensters wird in die Datei YYY.TIT geschrieben, ohne daß das Fenster geschlossen wird.
Eine in einer vorhergehenden Operation eingegebene Datei YYY.TIT
wird gelesen.
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XTEL-MEM 2
___________________________________________________________________________
Eingabe einer individuellen Fußzeile
Mit diesem Fenster kann der Anwender die unten auf der Informationsseite erscheinende
Fußzeile individuell gestalten. Dafür stehen ihm zwei Zeichenketten zur Verfügung:
• 25 Zeichen für die erste Fußzeile,
• 45 Zeichen für die zweite Fußzeile.
Die Bereiche werden auf die Datei XXX.CRT eingestellt, wenn sie bereits erstellt wurde
(Die Bezeichnung XXX steht für den Namen der gewählten .APP-Datei.).
Unten auf der Informationsseite finden sich folgende Informationen:
• Name der Applikation;
• Bezeichnung der gedruckten Datei;
• Version des Dokumentes;
• Datum des Druckes;
• Seitennumerierung für jede Datei;
• Gesamtseitenzahl.
Bestätigung Der Inhalt des Fensters wird in der Datei XXX.CRT gesichert, und das Fenster wird geschlossen.
Abbrechen
Schreiben
Lesen
Das Fenster wird ohne Sicherung der Datei XXX.CRT geschlossen.
Der Inhalt des Fensters wird in der Datei YYY.CRT gesichert, ohne daß das Fenster geschlossen wird.
Eine in einer vorhergehenden Operation eingegebene Datei YYY.CRT
wird gelesen.
___________________________________________________________________________
2/37
D
___________________________________________________________________________
2.5-2 Funktion Drucken
Mit dieser Funktion kann eine Applikationsdokumentation ganz oder teilweise ausgedruckt werden:
• Ausgabeform: auf einem Drucker ausgehend von einer DOC-Datei oder in eine DOC-
Datei;
• Druckertyp: ASCII-Drucker oder IBM-Halbgrafikdrucker.
D
Bestätigen Die Applikationsdokumentation wird gedruckt.
Abbrechen Der Druckbefehl wird annulliert und das XTEL-MEM-Primärfenster angezeigt.
___________________________________________________________________________
2/38
XTEL-MEM 2
___________________________________________________________________________
2.5-3 Funktion Löschen
Mit dieser Funktion können in der Funktion DOKUMENTIEREN erstellte Dateien gelöscht werden. Dies ist allerdings nur bei folgenden Dateien möglich:
• XXX.TIT,
• XXX.CRT,
• XXX.DOC.
Bestätigen Die gewählte Datei wird gelöscht.
Annulation Der Löschbefehl wird annulliert und das XTEL-MEM-Primärfenster angezeigt.
D
___________________________________________________________________________
2/39
___________________________________________________________________________
2.6
Fehlermeldungen
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Die erstellte Ausgabedatei wird bei Weiterführung der Modifikation überschrieben.
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Die Datei, in der die Daten gesichert Mit der Taste Abbrechen kann die werden sollen, besteht bereits.
Modifikation gestoppt werden.
____________________________________________________________________________________________________________________
D
Bereich SPEICHERMODUL reicht nicht aus, diese Konfiguration ist ungültig.
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Bei einer Optimierung mit EPROM-Option ist der von den PROG-Speicherbereichen
Speichermodul mit größerer Kapazität verwenden. Wird für einen bebelegte Bereich größer als die Speicherkapazität des Speichermoduls.
stimmten Prozessor bereits ein Modul mit maximaler Kapazität verwendet, einen anderen Prozessor einsetzen.
____________________________________________________________________________________________________________________
Bereich DATA im Speichermodul. Applikation ohne EPROM-Option.
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Bei einer Bestätigung mit EPROM-Option bedeutet dies, daß ein DATA-Bereich im
Entsprechenden Speicherbereich durch Änderung der Startadresse
Speichermodul angelegt wurde oder oder Funktion Optimieren verschie-
Überlauf.
ben.
____________________________________________________________________________________________________________________
Reduzieren des PROG PL7-3 zur Vergrößerung des physischen Bereiches
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Der Umfang der Binärdatei, die der
Funktion PL7-3 zugeordnet ist, ist zu
Die Größe der Binärdatei der Funktion PL7-3 verringern oder eine grögroß.
ßere physische Konfiguration einstellen.
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2/40
XTEL-MEM 2
___________________________________________________________________________
Der Stationsdeskriptor muß sich unbedingt am Ende des Speicherbereichs befinden.
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Der Stationsdeskriptor (Bereich SYST) befindet sich nicht am Ende des physischen
Den Bereich SYST durch Änderung seiner Startadresse oder über die
Speicherbereiches.
Funktion Optimieren verschieben.
____________________________________________________________________________________________________________________
Die spezifizierte Datei existiert nicht.
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Die Datei, die gelöscht werden sollte, wurde Die Datei wurde bereits gelöscht nicht gefunden.
oder existiert nicht in der aktuellen
Station.
____________________________________________________________________________________________________________________
Der Dateiname ist inkorrekt.
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Der Dateiname ist inkorrekt (mehr als Den Dateinamen korrigieren.
8 Zeichen, inkorrekte Erweiterung usw.).
____________________________________________________________________________________________________________________
D
Der Name der Ausgabedatei ist inkorrekt.
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Falsche Syntax des Dateinamens (mehr als Den Dateinamen korrigieren.
8 Zeichen, inkorrekte Erweiterung usw.).
____________________________________________________________________________________________________________________
Name der Eingabedatei nicht angegeben.
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Der Name der Eingabedatei wurde nicht Den Namen der Eingabedatei ausausgewählt.
wählen.
____________________________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________
2/41
___________________________________________________________________________
Keine Binärdatei ausgewählt. .APP-Datei ohne Binärdatei.
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Präventivmeldung, daß keine Binärdatei Die Wahl einer Binärdatei ist bei der bei der Modifizierung oder Erstellung einer
.APP-Datei ausgewählt wurde.
Erstellung oder Modifizierung einer
.APP-Datei nicht zwingend erforderlich.
____________________________________________________________________________________________________________________
D
Die Eingabedatei hat kein .APP-Format.
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Bei der Eingabedatei handelt es sich zwar um Eine andere .APP-Datei auswählen eine .APP-Datei, doch können die Daten nicht oder erstellen.
verwertet werden (geänderte Datei oder beliebige Datei mit Erweiterung .APP gesichert).
____________________________________________________________________________________________________________________
Physischer Speicherbereich reicht nicht aus, Konfiguration ist ungültig.
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Die Zahl der von den logischen SpeicherKann der physische Speicherbebereichen belegten Bereiche ist höher als die Größe des verfügbaren physischen reich nicht durch Modifizieren der
Modulkapazität vergrößert werden,
Speicherbereiches.
anderen Prozessor verwenden.
____________________________________________________________________________________________________________________
... ist eine nicht mehr in der Station definierte Binärdatei der .APP-Datei.
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Die .APP-Datei enthält den angezeigten Bei Weiterführung der Modifikation
Binärcode, doch besteht diese Binärdatei geht der Code dieser Binärdatei vernicht oder nicht mehr in der aktuellen Station. loren.
____________________________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________
2/42
XTEL-MEM 2
___________________________________________________________________________
... ist eine nicht mehr in der Station definierte Funktion der .APP-Datei.
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Die .APP-Datei enthält zwar die angezeigte
Funktion, doch ist diese nicht in der aktuellen
Bei Weiterführung der Modifizierung wird die .APP-Datei ohne die ange-
Station ausgewählt.
zeigte Funktion definiert.
____________________________________________________________________________________________________________________
Speicherbereich PROG im internen RAM des Prozessors. Applikation deshalb ohne EPROM-Option.
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Bei angewählter EPROM-Option bedeutet Den entsprechenden Bereich durch dies, daß ein Bereich PROG im internen
RAM des Prozessors eingerichtet wurde
Änderung der Startadresse oder
über die Funktion Optimieren veroder diesen physischen Speicherbereich schieben.
überschritten hat (Overflow).
____________________________________________________________________________________________________________________
D
RAM-Speicherbereich reicht nicht aus, Konfiguration ist ungültig.
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Der von den DATA-Speicherbereichen belegte Bereich ist größer als die Speicherkapazität des internen RAM des Prozessors.
Eine physische Konfiguration mit einem Prozessor mit einem größeren internen RAM erstellen.
____________________________________________________________________________________________________________________
Es wurde keine Funktion in der aktuellen Station definiert, es kann deshalb kein
Speicherbereich beschrieben werden.
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Diese Präventivmeldung signalisiert, daß in der XTEL-Umgebung keine Funktion de-
Die der aktuellen Station zugeordneten Funktionen definieren.
finiert wurde.
____________________________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________
2/43
D
___________________________________________________________________________
Es gibt mindestens einen logischen Speicherbereich, dessen belegter Bereich größer ist als der reservierte Bereich.
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Ein logischer Speicherbereich benötigt mehr Speicherplatz als dafür vorgesehen.
Den Bereich der entsprechenden
Speicherbereiche durch Ändern der
Startadresse oder über die Funktion
Optimieren vergrößern.
____________________________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________
2/44
3
3.1
Beschreibung
_____________________________________________________________________________________________________________________
3.1-1 Allgemeines
Das Tool XTEL-SDBASE verwaltet die Symboldatenbank (SDB) der Station und stellt allen Programmen der Station eine gemeinsame Datenbank zur Verfügung, die alle
Variablen, die entsprechenden Symbole, einen Kommentar und einen erweiterten
Kommentar (freigestellt) enthält.
Unter X-TEL besitzt eine Steuerungsstation nur eine einzige Symboldatenbank, die sowohl von den Funktionen als auch den Tools der Station gemeinsam genutzt wird.
Diese Datenbank wird:
• entweder vom Anwender eingegeben;
• oder durch XTEL-MOD oder XTEL-CAD initialisiert.
XTEL-SDBASE ist auf Stationsebene zugänglich. Es ersetzt XTEL-SYMB für alle
Applikationen, die unter TXT L BASE V4 entwickelt und in das Softwarecenter
TXT L BASE V6 integriert wurden.
Folgende Softwaretools können auf die Symboldatenbank zugreifen:
• Stationsfunktionen : PL7-2, PL7-3, PL7-MMI/PMS2
• Diagnose
• Netzwerk :
: APPLIDIAG, SYSDIAG
PL7-OSI (MMS)
• Verwaltung Anwendermodule
• CAD-Schnittstelle
: XTEL-MOD
: XTEL-CAD
D
SDBASE
Symboldatenbank
STATION
Stationsfunktionen
PL7-2
PL7-3
PL7-MMI, PL7-PMS2
Diagnose
APPLIDIAG
SYSDIAG
Netzwerk
PL7-OSI (MMS)
Anwendermodule und CAD-Interface
XTEL-MOD
XTEL-CAD
XTEL-SDBASE bietet folgende Funktionen:
• Erstellung und Aktualisierung einer einzigen Symboldatenbank für die Station,
• Anzeige und Bearbeitung einer Symboldatenbank,
• Generierung und Druck der Dokumentation einer Symboldatenbank,
• Verwaltung der Datenbank: Sicherung, Wiederherstellung, Komprimierung,
• Alphabetisches Sortieren nach Symbolen, Variablen oder Kommentaren,
• Kompatibilität mit den vorhandenen Stationen:
- Import einer mit XTEL-SYMB erstellten Symboldatenbank,
- Import/Export von Symboltextdateien,
- Kopieren/Zusammenfügen einer Symboldatenbank zwischen Stationen.
___________________________________________________________________________
3/1
D
___________________________________________________________________________
3.1-2 Anzeige der Symboldatenbank
XTEL-SDBASE ermöglicht den Zugriff auf die gesamte Datenbank der Station mit Hilfe eines Symboleditors.
• Sicht der SDB aus der Perspektive des Tools XTEL-SDBASE:
Dieses Schema gibt einen Überblick über die symbolisch dargestellten Variablen, die den verschiedenen Funktionen und Tools der Station zugeordnet sind. Sie umfaßt drei
Felder, die über das Symbolfeld logisch miteinander verbunden sind.
INFORMATIONEN ZUR DIAGNOSE
Kommentarerweiterung
Vorlaufkreis von Pumpe 1 gesteuert
Pumpe 1
ANWENDUNGSKRITERIEN
Kriterien
DIAGPCM
Pumpe 1
Status
N
Variable
0ø1,2
0ø1,3
Symbol
Pumpe 1
PL7-Symboldefinition
Kommentar
Vorlaufkreis
Pumpe 2 Sollwert Brenner
Anzeige
F
3.1-3 Definition eines Datenbankobjektes
Ein Objekt umfaßt mehrere Felder, die
• entweder vom Anwender
• oder vom System verwaltet werden.
Vom Anwender verwaltete Felder:
• Feld Variable: zwingend notwendig
Dieses Feld dient zur Anzeige oder Eingabe eines Objektes der Programmiersprachen der Serie 7.
Beispiel: W10 Internes Wort
B10 Internes Bit
I41,16 Eingang
O01,2 Ausgang
• Feld Symbol: zwingend notwendig
Dieses Feld dient zur Anzeige oder Eingabe eines Symbols, das eine Zeichenkette darstellt. Für diese Zeichenkette gilt eine definierte Syntax, mit der ein zu den
Programmiersprachen der Serie 7 gehörenden Objekt symbolisch dargestellt werden kann.
___________________________________________________________________________
3/2
XTEL-SDBASE 3
___________________________________________________________________________
Ein Symbol umfaßt maximal 8 alphanumerische Zeichen und beginnt mit einem
Buchstaben oder bei automatischer Erstellung des Symbols mit dem Zeichen #.
Das erste Zeichen ist ein Großbuchstabe, die anderen Zeichen können sein:
Kleinbuchstaben, Zahlen oder die Zeichen «_» «$» «%» «|» «~».
Als Symbole sind nicht zugelassen: PL7-Objekte und -Anweisungen (W0, B10, IF,
THEN, ...),OFB-Elemente oder erweiterte ASCII-Codes. Dagegen kann ein Symbol mit einem Objektnamen oder einer PL7-Anweisung (W0_mast, B10prl, ...) beginnen.
• Feld Kommentar: freigestellt
Dieses Feld dient zur Anzeige oder Eingabe eines Kommentars, der als freie, einem
Symbol zugeordnete Beschreibung maximal 32 Zeichen umfaßt.
• Feld Kommentarerweiterung: freigestellt
Dieses Feld dient zur Anzeige oder Eingabe der Kommentarerweiterung, die die
Fortsetzung des vorhergehenden Kommentars darstellt. Sie kann beliebig lang sein, ist in Ketten mit 32 Zeichen eingeteilt und für Informationen zur Diagnose bestimmt.
• Feld Anzeige: freigestellt
Nur für V5-Stationen: gibt für den Benutzer und für die verschiedenen Tools und
Funktionen an, ob die Variable Binär, Dezimal, als Meldung, im Gleitkommaformat oder Hexadezimal codiert ist.
• Feld Kriterium:
In diesem Feld werden die Funktionen oder Tools beschrieben, die das Symbol benutzen oder benutzt haben. Die Kriterien werden vom Tool XTEL-SDBASE in
Abhängigkeit von der in der Station installierten Software angeboten, die automatisch
über die den Symboleditor aufrufende Software gewählt wurde. Das Kriterium PL7-
3 ist standardmäßig allen Symbolen der Datenbank zugeordnet und erscheint folglich nicht in der Liste.
Hinweis: Bestimmte Kriterien werden nur von Funktionen oder Tools verwaltet und können vom Anwender nicht bei der Wahl der Kriterien aufgerufen werden.
Beispiele der Kriterien für eine Station TSX/PMX V5:
DIAG PCM Diagnosetool DIAG für den Bedienerdialog
Beispiele der Kriterien für eine Station TSX17/27 und 47:
PL7-2 Stationsfunktion PL7-2
Vom System verwaltetes Feld:
• Feld Status:
Dieses Feld ermöglicht lediglich die Anzeige eines Kennbuchstabens, der den Status der Aktualisierung eines Symbols angibt:
- Status N = New: in der Symboldatenbank (SDB) erstellt, aber nicht in die lokale
Datenbank (LDB) der Funktion integriert oder nicht von der Funktion oder vom Tool gelesen;
- Status O = Old: in der Symboldatenbank (SDB) erstellt und in die lokale Datenbank
(LDB) der Funktion integriert oder von der Funktion oder vom Tool gelesen;
- Status D = Deleted: in der Symboldatenbank (SDB), aber noch nicht in der lokalen
Datenbank (LDB) der Funktion gelöscht;
- Status P = Pedalbin: in der Symboldatenbank (SDB) und in der lokalen Datenbank
(LDB) der Funktion gelöscht. Durch Komprimierung der Datenbank wird das Symbol dann entfernt.
Ein Kriterium, das einem Symbol mit Status D zugeordnet ist, kann gelöscht werden.
___________________________________________________________________________
3/3
D
___________________________________________________________________________
3.1-4 Übersicht
DIAGNOSE
Diagnose-Tools
APPLIDIAG
SYSDIAG
Automatisches Lesen beim Öffnen des Tools Symboldatenbank
Kommentarerweit. Kriterium Status
Vorlaufkreis von
Pumpe 1 gesteuert
Pumpe 2
PL7-3 O
DIAGPCM N
Pumpe 1
Variable Symbol Kommentar
O01,2 Pumpe 1 Vorlaufkreis
SDB
STATION
D
Automatisches Lesen bei
RETRIEVE in PL7-3
▼ direkter
Zugriff
PL7-3
Lokale Datenbank
Lesen
Lesen
Schreiben
Symboleditor
SDBASE direkter
Zugriff
Funktion
PL7-MMI
LDB
Konzeption
Applikationen
SDB Stationseigene Symboldatenbank
LDB Funktionseigene Symboldatenbank
___________________________________________________________________________
3/4
XTEL-SDBASE 3
___________________________________________________________________________
SYMBOLDATENBANK (SDB)
Die Datenbank, die ausschließlich mit dem Tool SDBASE erstellt und verwaltet wird, umfaßt alle stationsspezifischen Symbole und die zugeordneten Elemente.
Auf die Datenbank kann direkt über die Tools oder Funktionen zugegriffen werden.
LOKALE DATENBANK EINES TOOLS ODER EINER FUNKTION (LDB)
Tools oder Funktionen greifen auf die Symboldatenbank der Station (SDB) zurück, um ein oder mehrere Symbole in einen Arbeitsbereich zu kopieren, über den sie verfügen und der lokale Datenbank (LDB) genannt wird.
Das Erstellen, Ändern oder Löschen eines Symbols erfolgt immer über das Tool
SDBASE.
D
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3/5
___________________________________________________________________________
3.2
Funktionen
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Die Symboldatenbank einer Station wird erstellt:
• durch Mischen:
- Konvertierung von Textdateien aus applikationsspezifischen PL7-Funktionen. Zwei
Textdateiarten können konvertiert werden:
Datei im Standardformat (.SCY): Sie enthält die Variablen, Symbole, Kommentare,
Datei im erweiterten Format (.SCZ): Sie enthält die Variablen, Symbole,
Kommentare, Kommentarerweitungen (Anzeigeformat wenn SDB V5).
- einer mit XTEL-SYMB erstellten Symboldatenbank,
- von Symboldateien einer CAD-EPLAN-Bibliothek (XTEL-CAD),
• durch Verwendung von Modulen, die mit XTEL-MOD erstellt wurden,
• durch Zusammenfügen der Symboldatenbank einer anderen Station,
• durch die interaktive Eingabe der Variablen (Bezeichner), Symbole und Kommentare,
• durch Zusammenfügen des Tools XTEL-SDBASE einer anderen Station.
D
3.2-1 Erstellung einer SDB durch Konvertierung von Textdateien
Diese Operation erfolgt durch Einlesen der bereits bestehenden Symboldateien, die aus Applikationen stammen, die mit PL7-3-Versionen der Stationen oder mit PL7-2 generiert worden sind.
SDB vor Konvertierung
XTEL-SDBASE
Pumpe 1
DefPpe 1
Pumpe 2
Textdatei
0ø1,2
B10
0ø1,3
Pumpe Vorlaufkreis
Pumpe Vorlaufkreis
Pumpe Abführkreis
Konvertierung
Textdatei ¿
SDBASE
SDB nach Konvertierung
Beim Mischen integriert die Software alle Symbole in die SDB der Station. Die neue, so erstellte Symboldatenbank ist der vorherigen übergeordnet.
Existiert ein Symbol oder eine Variable sowohl in der Textdatei als auch in der SDB, können von SDBASE drei verschiedene Mischmethoden verwendet werden:
• Überschreiben: Priorität hat das in der Textdatei vorhandene Symbol bzw. Variable,
• kein Überschreiben: Priorität hat das in der SDB vorhandene Symbol bzw. Variable,
• Dialog: Wahlmöglichkeit zwischen Element in der SDB oder in der Textdatei.
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3/6
XTEL-SDBASE 3
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• 2 Dateiformate: Standardformat und erweitertes Format,
• Wahl der Kriterien.
Treten beim Mischen Fehler auf, werden sie in einer Fehlerdatei gespeichert, die nach beendetem Mischen für eventuell erforderliche Korrekturen in der Quelltextdatei angezeigt werden kann.
Anmerkung: Wenn eine SDB vollständig über eine Textdatei initialisiert werden muß, kann dies durch Löschen der existierenden SDB und anschließendes Konvertieren der Textdatei erfolgen.
3.2-2 Erstellung einer SDB durch Konvertierung einer mit XTEL-SYMB erstellten
SDB
(Fall eines Anwenders, der von TXT L BASE V4 auf TXT BASE V52 umsteigt und XTEL-
SYMB verwendet hat.)
Dank dieser Funktion können die Daten der SDB im Format XTEL-SYMB in die SDB im
Format SDBASE übertragen werden.
Diese Mischmethode kann nur dann gewählt werden, wenn es sich bei der Zielstation um eine V4-Station handelt (1).
SDBASE verwendet die Daten im Format XTEL-SYMB und integriert sie automatisch in die SDB.
D
BDS
XTEL-SYMB
XTEL-SDBASE
Konvertieurng
SYMB
¿
SDBASE
SDB
SDBASE nach
Konvertrg.
Die Integration wird wie folgt durchgeführt:
• Das Feld PL7-SYMBOLDEFINITION wird mit den Symbolen, Variablen und Kom-
mentaren der TSX-Übersicht von XTEL-SYMB aktualisiert.
• Das Feld INFORMATIONEN ZUR DIAGNOSE wird mit den Kommentarerweiterungen
der DIAGNOSE-Übersicht , die als Ketten mit 32 Zeichen formatiert sind, aktualisiert.
• Das Feld ANWENDUNGSKRITERIEN wird automatisch nach dem folgenden Prinzip
aktualisiert:
- Alle in XTEL-SYMB gelesenen Symbole werden den Kriterien zugeordnet, die beim
Mischen definiert wurden.
Anmerkung:
• Nach Durchführung des Transfers SYMB->SDBASE ist der Zugriff auf das Tool XTEL-SYMB
nicht mehr möglich. Das Sinnbild kann gelöscht werden.
(1) Handelt es sich um eine V5-Station, so muß in zwei Phasen vorgegangen werden:
- Transfer der SDB im Format XTEL-SYMB in eine V4-Station,
- Trennen/Zusammenfügen der Symboldatenbank aus der Station V4 in die
Station V5.
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3/7
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3.2-3 Erstellung einer SDB über Symboldateien eines CAD-Systems
Hierbei erfolgt ein Transfer der mit der E-Plan-Software erstellten Daten zur SDB im
Format SDBASE. Hierfür muß das optionelle Tool XTEL-CAD auf der Arbeitsstation installiert sein.
Das Stationstool XTEL-CAD liest die neutrale E/A-Datei .FNE (mit der E-Plan-Software erstellte ASCII-Datei) und wandelt sie in eine für die Software PL7-2 und PL7-3 lesbare
SCY-Datei um. Nach dieser Operation aktualisiert das Tool automatisch die SDB unter
Verwendung von drei verschiedenen Methoden, wenn ein Symbol oder eine Variable sowohl in der SCY-Datei als auch in der SDB existiert.
• Überschreiben: das Symbol bzw. die Variable in der SCY-Datei hat Priorität,
• kein Überschreiben: das Symbol bzw. die Variable in der SDB hat Priorität,
• Dialog: Wahl möglich zwischen Element in der SDB oder in der SCY-Datei.
D
CAD
Datei
• FNE
Lesen der
Datei
• FNE
XTEL-CAD
Anlegen der
Datei
• SCY
Mischen in der SDB
XTEL-SDBASE
SDB nach
Mischen
3.2-4 Erstellung einer SDB durch Verwendung von Modulen oder Makromodulen, die mit dem Tool XTEL-MOD generiert wurden.
Ausgehend von PL7-3-Quelldateien erstellt XTEL-MOD die den Modulen oder
Makromodulen entsprechenden SCY-Dateien. Diese können direkt mit XTEL-MOD in die Symboldatenbank integriert werden.
Quelldateien
PL7-3
Modul 1
2
Mod1.SCY
Mod2.SCY
Mod3.SCY
3
XTEL-MOD
Makromodul
1
Makro1.SCY
Mischen in der
SDB
XTEL-SDBASE
SDB nach
Mischen
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3/8
XTEL-SDBASE 3
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3.2-5 Erstellung einer SDB durch Kopieren/Zusammenfügen einer SDB einer anderen Station
Zu diesem Zwecke wird die Symboldatenbank (im Format XTEL-SDBASE) einer existierenden Station kopiert.
Der Erstellungsvorgang wird in zwei Schritten durchgeführt:
• In der Quellstation: Kopie der Symboldatenbank,
• in der Zielstation: Zusammenfügen dieser Symboldatenbank.
STATION A
Quelle
SDB
XTEL-
SDBASE
Kopie
Zwischenspeicher
Zusammenfügen
STATION B
Ziel
SDB
XTEL-
SDBASE
Hinweis:
• Beim Zusammenfügen wird der Inhalt der Zieldatenbank überschrieben.
• Verwendet die Quelldatenbank das Format XTEL-SYMB, so ist zunächst ein Transfer der
SDB in das Format XTEL-SDBASE durchzuführen.
D
3.2-6 Erstellung einer SDB durch Kopieren/Zusammenfügen des Tools SDBASE
Diese Art der Erstellung erfolgt durch Kopieren des Tools XTEL-SDBASE einer existierenden Station.
Der Erstellungsvorgang wird in zwei Schritten durchgeführt:
• In der Quellstation: Kopie des Tools XTEL-SDBASE ,
• in der Zielstation: Zusammenfügen dieses Tools.
STATION A
Quelle
STATION B
Ziel
Kopie
Zwischenspeicher
Zusammenfügen
SDBASE SDBASE
Es ist es nicht erforderlich, das Tool XTEL-SDBASE aufzurufen. Die SDB wird unter
Verwendung der Befehle Kopieren/Zusammenfügen des Menüs Definition im Fenster
Stationstools erstellt.
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3/9
D
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3.2-7 Erstellen, Löschen und Ändern eines Symbols
• Erstellen eines Symbols
- mit dem Tool SDBASE
Vor Eingabe eines Symbols sind die Anwendungskriterien zu definieren, die die
Anwenderfunktionen oder -tools festlegen (PL7-2, DIAGPCM, ......). Das Kriterium
PL7-3 wird standardmäßig gewählt.
Jeder eingegebenen Variablen (oder Bezeichner) wird ein Symbol (zwingend notwendig) und ein Kommentar (freigestellt) zugeordnet. Nach Aufnahme des
Symbols in die SDB wird ihm automatisch der Status N zugeordnet, falls ein
Kriterium definiert worden ist. Sobald die von einem Kriterium betroffene Funktion das Symbol gelesen hat oder es in ihre SDB integegriert hat, wechselt der Status automatisch von N auf O.
- mit einer Funktion
Das Anwendungskriterium wird automatisch der Funktion zugeordnet, die den
Editor aufgerufen hat. Die weitere Vorgehensweise stimmt mit der oben beschriebenen überein.
Beispiel der Erstellung mit dem Tool XTEL-SDBASE.
Erstellen eines Symbols in der SDB der Station
Integration eines Symbols in der LDB der Funktion
STATUS N SDB STATUS O SDB
Schreiben automatisches Lesen
Editor
SDBASE
Editor
SDBASE
LDB direkter
Zugriff
DIAGPCM
LDB
DIAGPCM
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XTEL-SDBASE 3
___________________________________________________________________________
• Löschen eines Symbols
Das Löschen eines Symbols in der SDB erfolgt entweder über das Tool SDBASE oder
über eine Funktion. Falls ein Kriterium definiert ist, wird nun dem Symbol der Status D zugeordnet. Das Löschen der Funktion in der lokalen Datenbank ist nur nach dem Lesen der SDB wirksam, wobei das Symbol den Status P annimmt.
Das physische Löschen eines Symbols kann durch Komprimieren der SDB über das
Tool SDBASE erfolgen (siehe Abschnitt 3.2-8).
Beispiel:
Löschen eines Symbols in der SDB der Station
Löschen eines Symbols in der LDB der Funktion
STATUS D SDB STATUS P SDB
D
Schreiben
LDB direkter
Zugriff
DIAGPCM
Editor
SDBASE automatisches Lesen
LDB DIAGPCM
Editor
SDBASE
• Ändern eines Symbols
Die Vorgehensweise stimmt mit der für die Erstellung eines Symbols überein.
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3/11
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3.2-8 Schreiben einer Symboldatei PL7-3 oder PL7-2
Mit dem Tool SDBASE kann über die SDB eine Textdatei erstellt werden:
• entweder im Standardformat (.SCY) mit den Variablen, Symbolen und Kommentaren
• oder im erweiterten Format (.SCZ) mit den Variablen, Symbolen, Kommentaren,
Kommentarerweiterungen und dem Anzeigeformat (SDB im Format V5).
D
3.2-9 Hilfsprogramme der Symboldatenbank
• Sichern und Wiederherstellen
Neben dem Arbeitsbereich verfügt SDBASE über einen Sicherungsbereich (genaue
Duplizierung des Arbeitsbereiches).
Sichern: Kopieren des Arbeitsbereiches in den Sicherungsbereich zu einem beliebigen Zeitpunkt.
Wiederherstellen: Der Sicherungsbereich wird auf dem Arbeitsbereich wiederhergestellt.
• Komprimieren
Werden Datensätze in der SDB logisch gelöscht, so werden sie nie physisch gelöscht, was zu "Löchern" führt, die nicht unmittelbar im SDB-Speicherbereich wiederverwendet werden können. Beim Komprimieren wird die SDB deshalb neu erstellt, indem logisch gelöschte Datensätze auch physisch gelöscht werden, was zu einer Optimierung der
Speicherorganisation beiträgt.
• Kohärenz überprüfen: Anzeige der Symbole der SDB, die von Funktionen oder
Tools nicht wieder gelesen wurden.
• Datenbank kopieren/zusammenfügen: Mit dieser Funktion kann eine existierende
SDB von einer Station in eine andere kopiert werden.
• Datenbank löschen
Mit dieser Funktion können alle Dateien der SDB, die im Arbeitsbereich und/oder
Sicherungsbereich vorhanden sind, gelöscht werden.
• Textdateien löschen
Mit dieser Funktion können Textdateien gelöscht werden.
• Schriftart wählen
Mit dieser Funktion können der Zeichensatz und die Zeichengröße für einen Bearbeitungsvorgang gewählt werden. Es können alle Zeichensätze aufgerufen werden, die unter OS/2 installiert wurden.
• Datenbank sortieren
Mit dieser Funktion läßt sich die Datenbank alphabetisch (oder gemäß einer vom
Anwender definierten Maske) nach Symbolen, Variablen oder Kommentaren (bei den
Variablen alphanumerisch) sortieren.
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XTEL-SDBASE 3
___________________________________________________________________________
Zusammenfassung: XTEL-SDBASE
Verwaltet die Symboldatenbank der Station:
• Erstellen, Ändern durch Eingabe der Datensätze,
• Erstellen, Ändern der Symboldatenbank unter Verwendung:
- einer existierenden Symboldatenbank in einer anderen Station,
- vorhandener Textdateien
- von Tools (XTEL-MOD, XTEL-CAD),
• Anzeige der Symboldatenbank,
• automatischer Aufruf über die stationsspezifischen Funktionen.
D
___________________________________________________________________________
3/13
D
___________________________________________________________________________
3.3
Zugriff auf XTEL-SDBASE
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Der Zugriff auf XTEL-SDBASE erfolgt:
• unter dem Softwarecenter X-TEL über das Sekundärfenster Stationstools des
Primärfensters Station des Softwarecenters,
• unter dem Softwarecenter MINI X-TEL über das Primärfenster.
X-TEL MINI X-TEL
Wahl eines Bereiches
Wahl eines Projektes
Wahl einer Station
Wahl des Tools
XTEL-SDBASE in Stationstools
Primärfenster
Wahl des Tools
XTEL-SDBASE im
Primärfenster
Bei Aufrufen von SDBASE wird zunächst der Editor angezeigt. Es stehen drei Fenster zur Auswahl, in denen Daten angezeigt und eingegeben werden können. Außerdem steht eine Menüleiste zur Aktivierung der verschiedenen Befehle zur Verfügung.
Die drei Fenster sind untereinander durch das Symbolfeld verbunden. Dies bedeutet, daß, wenn der Anwender auf ein Symbol im Fenster PL7-SYMBOLDEFINITION gewählt hat, der Inhalt der Fenster INFORMATIONEN ZUR DIAGNOSE und
ANWENDUNGSKRITERIEN automatisch diesem Symbol entspricht.
In der folgenden grafischen Übersicht sind alle Befehle des Editors von SDBASE zusammengefaßt.
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XTEL-SDBASE 3
___________________________________________________________________________
Übersicht
Datei Editieren
Öffnen
• 1 Sym.-Datenb. PL7
• 2 Fehlerliste
• 3 Liste der
Textdateien
• 4 Kohärenz-
protokoll
Konvertieren
• Symboldatenbank
-> Textdatei...
• Textdatei ->
Symboldatenbank
• SYMB-Datenbank
-> Symboldatenbank
Kopieren
Trennen
Zusammenfügen
Einfügen und
Zusammenfügen
Zeile einfügen
Zeile löschen
Löschen
Annullieren
Kriterien wählen...
Suchen
Ersetzen
Anzeige Hilfsprogramme
Erste Zeile
Letzte Zeile
Sortieren PL7-SYMB.
nach
• Symbolen
• Variablen
• Kommentaren
Komprimieren...
Kohärenz überprüfen
DB sichern...
Datenbank wiederherstellen...
DB löschen...
Textdateien löschen...
DB kopieren...
Datenbank zusammenfügen...
Schriftart wählen...
Dokumentation
Generieren...
Anzeigen...
Drucken...
Information eingeben
• Titelseite
• Fußzeile
Fenster Ende
1 INFORMATION zur DIAGNOSE
2 ANWENDUNGS-
KRITERIEN
3 PL7-SYMBOL-DE-
FINITION
Beenden
Weiter
Hilfe
Hilfe...
Hilfe Feld...
Hilfe Fehler...
Betrifft...
D
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3/15
___________________________________________________________________________
3.4
Menü Datei
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Im Menü Datei stehen zwei Rubriken zur Verfügung, mit denen Dateien oder Datenbanken im ganzen bearbeitet werden können (Öffnen, Konvertierung).
Öffnen
Konvertieren ermöglicht das Öffnen einer Datei oder einer Daten bank.
ermöglicht das Konvertieren einer Symboldatenbank in eine
Textdatei und umgekehrt.
D
_____________________________________________________________________
3.4-1 Funktion Öffnen
Wird diese Funktion aktiviert, erscheint ein zweites Pulldown-Menü, mit dem die zu
öffnende Datenbank oder Datei ausgewählt werden kann:
• 1 PL7-Symboldatenbank
öffnet die Symboldatenbank PL7. Ist die Datenbank bereits geöffnet, wird durch die
Aktivierung dieses Menüs die Datenbank geschlossen und erneut geöffnet. Die
Symboldatenbank PL7 wird auf der nächsten Seite beschrieben.
• 2 Liste der Fehler zeigt ein Dialogfenster an, mit dem eine zu öffnende Fehlerdatei ausgewählt werden kann. In diesen Dateien werden mögliche Fehler angezeigt, die beim Mischen von
Symbolen (Transfer von SYMB-Daten oder einer Textdatei nach SDBASE) oder
Zusammenfügen von Symboldatenbanken generiert werden. Die Fehlerdateien werden auf den nächsten Seiten beschrieben.
• 3 Liste der Textdateien zeigt ein Dialogfenster an, mit dem eine zu öffnende Textdatei vom Typ .SCY oder
.SCZ (mit erweiterten Kommentaren) ausgewählt werden kann. Die Textdateien werden auf den nächsten Seiten beschrieben.
• 4 Kohärenzprotokoll zeigt den Kohärenzbericht der Datenbank an. Dieser Bericht wird nach Prüfung der
Kohärenz der Datenbank über das Menü Hilfsprogramme generiert. Das entsprechende
Fenster wird auf den folgenden Seiten beschrieben.
Ist PL7-MMS in einer Station vorhanden, ergibt sich zum Beispiel:
5 MMS_LOKAL
6 MMS_DEZENTRAL
___________________________________________________________________________
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XTEL-SDBASE 3
___________________________________________________________________________
Beschreibung der Symboldatenbank PL7
Sie ist für den Anwender über drei Fenster zugänglich:
• das Fenster PL7-SYMBOLDEFINITION, in dem die Symbole der Datenbank angezeigt,
Symbole hinzugefügt oder vorhandene Symbole geändert werden können. Dazu stehen vier Felder zur Verfügung. Die Nummer der aktuellen (mit dem Curseur angeklickten) Zeile wird unten links im Fenster ebenfalls angezeigt.
- Variable
- Symbole
- Kommentar
- Anzeige
Anzeige und Eingabe von Objekten in der Programmiersprache
PL7-3,
Anzeige oder Eingabe von Symbolen, die den PL7-3-Variablen zugeordnet sind (maximal 8 Zeichen),
Anzeige oder Eingabe von Kommentaren, die den Symbolen zugeordnet sind (maximal 8 Zeichen),
Anzeige oder Eingabe eines Buchstabens für das Anzeigeformat der Variablen durch die verschiedenen Tools oder Funktionen.
Dieses Feld kann leer sein oder den Buchstaben B (für BCD),
D (für Dezimal), H (für Hexadezimal), L (für Binär), M (für
Meldung) oder F (für Gleitkomma) enthalten. Dieses Feld wird automatisch bei der Eingabe bestimmter OFB-Variablen im
Gleitkommaformat ausgefüllt.
Wurde ein einem PL7-3-Objekt zugeordnetes Symbol nicht eingegeben, wird es automatisch bei der Bestätigung generiert und beginnt mit dem Zeichen #.
Wurde eine Variable (zum Beispiel W100) eingegeben, kann die folgende Variable gleichen Typs (W101) automatisch eingegeben werden, indem die Taste <Tab> betätigt wird, wenn der Curseur auf dem Feld Variable der nächsten Zeile steht.
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3/17
D
___________________________________________________________________________
• das Fenster INFORMATION zur DIAGNOSE, in dem dem Symbol zugeordnete erweiterte Kommentare angezeigt, eingegeben oder geändert werden können.
Dieser Kommentar mit unbestimmter Länge ist in Ketten zu 32 Zeichen unterteilt. Er ist unter dem Softwarecenter durch Diagnosetools oder über eine Bedienerdialogkonsole aufrufbar. Das Feld Kommentarerweiterung zeigt den erweiterten
Kommentar an, der dem im Fenster PL7-SYMBOLDEFINITION ausgewählten
Symbol zugeordnet ist und dessen Name unten links im Fenster erscheint.
D
• das Fenster Anwendungskriterien, in dem das oder die Kriterien, die dem Symbol zugeordnet sind, angezeigt werden. Außerdem kann das Kriterium eines Symbols in den Status LÖSCHEN (durch den Buchstaben D dargestellt) gesetzt werden. Dazu
Zeile im Fenster ANWENDUNGSKRITERIEN wählen und EDITIEREN/ZEILE
LÖSCHEN aktivieren.
Die Felder Kriterium und Status zeigen die Informationen an, die dem Symbol zugeordnet sind, das im Fenster PL7-SYMBOLDEFINITION ausgewählt wurde und dessen Namen unten links im Fenster erscheint:
- Kriterium zeigt das/die Kriterien des Symbols an, dessen Namen unten links im Fenster erscheint. Das Kriterium DIAGPCM (über die
Diagnosefunktion des Bedienerdialogs aufrufbar) wird immer angezeigt, gleichgültig welche Tools und Funktionen in der Station installiert wurden. Wenn das Symbol über ein anderes
Fenster (zum Beispiel PL7-MMI) eingegeben worden ist, kann es die zu dieser Funktion gehörenden Kriterien (zum Beispiel PCM_1 bis PCM_4) annehmen. Das Kriterium PL7-3, das alle in SDBASE angezeigten Symbole besitzen, wird nicht angezeigt.
- Status Erscheint ein Kriterium im Feld Kriterium, wird unter Status der aktuelle Status des Symbols angezeigt: N für Neu (erstelltes oder geändertes Symbol) D für gelöscht (gelöschtes Symbol), O für alt,
P für entfernt.
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XTEL-SDBASE 3
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Beschreibung der Fehlerdatei
Der Inhalt der Datei .Err zeigt explizit die Ursache der Fehler an, wodurch der Anwender diese ändern kann. Die einzelnen Zeilen folgendes haben folgendes Format:
• Name der Datei oder Datenbank (Zeilennummer bei Fehler): Fehlermeldung
Folgende Fehlermeldungen sind möglich:
Syntaxfehler
Variable zu lang
Symbol zu lang
Kommentar zu lang
Variable<Name>ungültig
Symbol<Name>ungültig
Anzeigeformat<x>ungültig
Anzeigeformat zu lang
Die Zeile der zu mischenden Datei weist nicht das richtige Format auf.
Die Variable der angezeigten Zeile ist zu lang.
Das Symbol der angezeigten Zeile ist zu lang.
Der Kommentar der angezeigten Zeile ist zu lang.
Der Variablenname ist nicht korrekt.
Der Symbolnale ist nicht korrekt.
Der Name des Anzeigeformats ist nicht korrekt.
Kommentarerweiterung zu lang
Der Name des Anzeigeformats umfaßt mehr als 32
Zeichen.
Die Zeile mit dem erweiterten Kommentar umfaßt mehr als 32 Zeilen.
erwartete Zeile: <Var>=<Symb> [--<Komm>]
Die Syntax der angezeigten Zeile entspricht nicht dem erwarteten Kommentar.
D
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3/19
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Beschreibung der SCY-Dateien
D
In einer SCY-Datei wird eine Symboltabelle angezeigt, wobei in jeder Zeile die einem Symbol zugeordneten Informationen (Variable, Symbol, und Kommentar) unter Einhaltung des folgenden
Formats angezeigt werden:
<Variable>=<Symbol> --<Kommentar>
Beschreibung der SCZ-Dateien
In einer SCZ-Datei werden die gleichen Informationen wie in einer SCY-Datei angezeigt und zusätzlich Informationen über das Anzeigeformat (mit vorangestellten +) und einem
3/20
XTEL-SDBASE 3
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Beschreibung des Kohärenzprotokolls
In diesem Fenster wird das Ergebnis der Analyse der aktuellen Datenbank im Hinblick auf die Anwendungskriterien angezeigt. Im Fall einer Inkohärenz werden alle Symbole angezeigt, deren Kriterium den Status N (neu) oder D (gelöscht) aufweist. Für jedes
Kriterium werden die verschiedenen, von der Funktion oder dem Tool nicht gelesenen
Symbole sowie der Status angezeigt.
D
___________________________________________________________________________
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___________________________________________________________________________
3.4-2 Funktion Konvertieren
Bei Aktivierung dieser Funktion wird ein zweites Pulldown-Menü angezeigt, in dem die
Konvertierungsart ausgewählt werden kann:
• Symboldatenbank -> Textdatei... ermöglicht die Generierung von SCY- oder SCZ-Textdateien über die Datenbank
SDBASE, die auch von anderen Funktionen (zum Beispiel PL7-2) bearbeitet werden können. Dazu wird bei Aktivierung dieser Rubrik ein Dialogfenster angezeigt, in dem der Name der Textdatei und ihr Format eingegeben werden können: Standard (SCY-
Datei) oder Erweitert (SCZ-Datei).
D
Der Dateiname der Zieldatei kann in dem dafür vorgesehen Feld eingegeben oder aus einer Liste mit Vorschlägen ausgewählt werden. In diesem zweiten Fall, oder falls der
Dateiname nach Bestätigung durch den Anwender bereits vorhanden ist, wird der
Dateiinhalt überschrieben und durch Daten der Symboldatenbank ersetzt.
• Textdatei -> Symboldatenbank... ermöglicht das Mischen ein oder mehrerer Dateien mit der Datenbank SDBASE.
Dazu wird durch Aktivierung dieser Rubrik ein Dialogfenster angezeigt, in dem die zu importierenden Textdateien ausgewählt werden können.
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XTEL-SDBASE 3
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Es ist möglich, gleichzeitig mehrere zu importierende Dateien auszuwählen, vorausgesetzt, daß diese Dateien das gleiche Format aufweisen (standard oder erweitert).
In dem Feld Kriterien wählen können das oder die Kriterien ausgewählt werden, die den importierten Symbolen zugewiesen werden.
Wenn ein Symbol oder eine Variable sowohl in der Textdatei als auch in der
Datenbank vorhanden ist, kann das Mischen durch einen der folgenden Modi bestimmt werden:
- Überschreiben: Die Daten der Textdatei haben Priorität.
- Nicht überschreiben: Die Daten der Symboldatenbank haben Priorität.
- Dialog: Die Wahl der Priorität wird dem Anwender überlassen.
Kommt es beim Mischen zu Fehlern, zeigt ein Dialogfenster dem Anwender an, wie die entsprechende Fehlerdatei angezeigt werden kann (siehe dazu Abschnitt 3.4-1).
• SYMB-Datenbank -> Symboldatenbank...
Diese Funktion dient nur zum Transfer einer unter XTEL-SYMB erstellten
Symboldatenbank in die Symboldatenbank SDBASE. Dazu wird bei Aktivierung dieser Rubrik ein Dialogfenster angezeigt, in dem die Kriterien ausgewählt werden, die den in XTEL-SYMB enthaltenen Symbolen zugeordnet und in SDBASE importiert werden (bei Wahl von Alle werden alle Kriterien ausgewählt).
D
Kommt es beim Mischen zu Fehlern, zeigt ein Dialogfenster dem Anwender an, wie die entsprechende Fehlerdatei anzuzeigen ist (siehe dazu Abschnitt 3.4-1).
___________________________________________________________________________
3/23
___________________________________________________________________________
3.5
Menü Editieren
______________________________________________________________________________________________________________________
In dem Menü Editieren stehen elf Rubriken zur Verfügung, in denen die Eingabe oder
Änderung von Daten der Datenbank möglich ist.
D Kopieren
Trennen kopiert die ausgewählten Daten in die Zwischenablage.
löscht die ausgewählten Daten und kopiert sie in die
Zwischenablage.
Zusammenfügen kopiert den Inhalt der Zwischenablage ab der aktuellen Cursorposition.
Einfügen und
Zusammenfügen fügt den Inhalt der Zwischenablage in die Datenbank ein.
Zeile einfügen
Zeile löschen fügt eine Leerzeile ein.
löscht die ausgewählten Zeilen.
Löschen
Abbrechen löscht die getroffene Wahl.
annuliert einen Eintrag vor der Bestätigung.
Kriterien wählen dient zur Festlegung der Anwendungskriterien eines Symbols.
Suchen dient zur Suche einer Zeichenkette in der Datenbank.
Ersetzen dient zur Suche und zum Ersetzen einer Zeichenkette in der
Datenbank.
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XTEL-SDBASE 3
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Wahl der Elemente in der Datenbank (mit der Maus)
Die ausgewählten Elemente werden invers dargestellt:
• Um ein Element aus dem Feld Variable, Symbol, Kommentar oder Anzeigen auszuwählen, dieses mit der linken Maustaste anklicken.
• Um mehrere Elemente ein und desselben Feldes auszuwählen (zum Beispiel mehrere
Variablen), mit der linken Maustaste das erste auszuwählende Element anklicken, Taste gedrückt halten und Maus nach unten ziehen.
• Um mehrere Felder eines PL7-3-Objektes auszuwählen (zum Beispiel die Variable und das Symbol), mit der linken Maustaste das erste auszuwählende Feld anklicken,
Taste gedrückt halten und Maus nach rechts ziehen. Wenn die Maus gleichzeitig nach rechts und nach unten bewegt wird, kann die Wahl auf mehrere PL7-3-Objekte ausgedehnt werden.
• Um eine komplette Zeile auszuwählen, in die Kopfzeile klicken, die sich links im
Fenster befindet.
• Um alle Elemente der Datenbank auszuwählen, in das Viereck klicken, das sich oben links im Fenster befindet.
Um alle Elemente einer oder mehrerer Spalten auszuwählen, in die Kopfzeile einer
Spalte klicken oder mehrere Kopfzeilen durch Ziehen der Maus auswählen.
Um die gleiche Wahl mit der Tastatur durchzuführen, die Umschalttaste gedrückt halten und die Richtungstasten verwenden.
D
__________________________________________________________________________
3.5-1 Kopieren / Trennen / Zusammenfügen / Einfügen und Zusammenfügen
Mit diesen Funktionen können Elemente der Datenbank:
• entweder im aktuellen Fenster
• oder im Fenster mit dem gleichen Namen einer anderen Symboldatenbank gleichen
Formats (V4 nach V4 oder V5 nach V5) verschoben, dupliziert oder ersetzt werden.
So ist es zum Beispiel möglich, den Inhalt mehrerer Felder des Fensters PL7-
SYMBOLDEFINITION von der Datenbank SDBASE der Station 1 in die Datenbank
SDBASE der Station 2 zu kopieren.
Sie wirken sich bei den ausgewählten (invers dargestellten) Elementen aus und sind auch durch Anklicken des ausgewählten Bereichs zugänglich (Fenster
PL7-SYMBOLDEFINITION).
• Kopieren kopiert die ausgewählten Elemente in die Zwischenablage, ohne diese zu löschen.
• Trennen kopiert die ausgewählten Elemente in die Zwischenablage und löscht sie im Fenster.
Wenn eine oder mehrere komplette Zeilen ausgewählt wurden, entspricht diese
Funktion der Funktion Kopieren und Zeile löschen (siehe Abschnitt 3.5-2). Wenn nur Felder ausgewählt wurden, entspricht diese Funktion der Funktion Kopieren und
3/25
___________________________________________________________________________
• Zusammenfügen fügt den Inhalt der Zwischenablage an der Cursorposition ein. Achtung: Dadurch werden alle Elemente der Datenbank durch die Elemente der Zwischenablage
überschrieben.
• Einfügen und Zusammenfügen fügt den Inhalt der Zwischenablage an der Cursorposition ein. Im Gegensatz zur
Funktion Zusammenfügen werden dabei die Elemente der Datenbank nicht
überschrieben; die nachfolgenden Zeilen werden nach unten verschoben.
Hinweis
Beim Kopieren/Zusammenfügen bzw. Kopieren/Einfügen und Zusammenfügen werden existierende Variablen oder Symbole dupliziert. Um sicherzustellen, daß alle Variablen und Symbole nur einmal aufgeführt sind, müssen diese vor ihrer
Bestätigung modifiziert werden.
D
_________________________________________________________________________
3.5-2 Zeile einfügen / Zeile löschen / Überschreiben / Annullieren
Mit diesen Funktionen wird der Inhalt der Datenbank modifiziert.
• Zeile einfügen fügt eine leere Zeile über der gewählten Zeile ein.
• Zeile löschen löscht alle ausgewählten Zeilen, von denen zumindest ein Feld gewählt worden ist.
• Überschreiben (Clear) löscht die gewählten Felder, d.h. ihr Inhalt wird gelöscht. Sind eine oder mehrere komplette Zeilen ausgewählt, entspricht diese Funktion nicht dem Löschen von
Zeilen. Der Inhalt der Zeilen wird zwar gelöscht, die leeren Zeilen bleiben aber erhalten.
• Annullieren
Wurden Daten eingegeben oder modifiziert, kann die Eingabe mit dieser Funktion vor der Bestätigung annulliert werden.
___________________________________________________________________________
3/26
XTEL-SDBASE 3
___________________________________________________________________________
3.5-3 Kriterien wählen
Mit Hilfe dieser Funktion wird ein Dialogfenster aktiviert, mit dem es möglich ist, die
Anwendungskriterien für die laufende Bearbeitung festzulegen.
Das Kriterium DIAGPCM (das durch die Funktion Diagnose des Bedienerdialogs angewendet werden kann) wird immer angezeigt. Dabei ist es unerheblich, welche
Funktionen oder Tools in der Station installiert sind. Das Kriterium PL7-3 wird nicht angezeigt, ist aber implizit allen Symbolen der Datenbank zugeordnet.
Hinzufügen eines Anwendungskriteriums zu einem vorhandenen Symbol oder einer Variablen
Hierbei wird das entsprechende Kriterium in dem Dialogfenster Kriterieneingabe ausgewählt und anschließend den zu modifizierenden Variablen zugeordnet, wobei den betroffenen Variablen nur ein Leerzeichen hinzugefügt werden muß. Das neue Kriterium wird automatisch in die Liste der vorhandenen Kriterien aufgenommen und erhält den
Status N.
_________________________________________________________________________
3.5-4 Suchen / Ersetzen
Mit diesen Funktionen ist es möglich, eine Zeichenkette in der Datenbank zu suchen und diese eventuell durch eine andere Zeichenkette zu ersetzen. Das Suchen bzw. das
Suchen/Ersetzen erfolgt in dem ausgewählten Feld (Variable, Symbol, Kommentar oder Anzeigen).
• Suchen
Es wird ein Dialogfenster angezeigt, in die die zu suchende Zeichenkette eingegeben werden kann. In der Kopfleiste dieses Dialogfensters wird das Feld angezeigt, in dem die Suche erfolgen soll: Variable, Symbol, Kommentar oder Anzeige. Wird ein anderes Feld bei geöffnetem Dialogfenster ausgewählt, ändert sich der Inhalt der
Kopfleiste; gleichzeitig kann die Suche derselben Zeichenkette (oder einer anderen) in dem neuen Feld durchgeführt werden.
Ist der gesuchte Text nicht vorhanden, wird eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben. Das Dialogfenster bleibt jedoch zur Eingabe einer Textmodifikation geöffnet.
___________________________________________________________________________
3/27
D
___________________________________________________________________________
D
Ganzes Wort
Nächstes
Abbrechen
Ist dieses Kriterium ausgewählt, wird nur nach ganzen Worten gesucht.
Hierbei wird die Suche ab der aktuellen Cursorposition in dem ausgewählten Feld gestartet. Wird die Zeichenkette (oder das
Wort) zum ersten Mal angetroffen, bleibt das Dialogfenster geöffnet, und durch Betätigung dieser Taste wird die Suche nach der nächsten Zeichenkette fortgesetzt.
schließt das Dialogfenster und ermöglicht das Verlassen der
Suchfunktion.
• Ersetzen
Hierbei wird ein Dialogfenster angezeigt, mit dem es möglich ist, eine Zeichenkette einzugeben, die gesucht und ersetzt werden soll. In der Kopfleiste dieses Dialogfensters wird das Feld angezeigt, in dem die Suche erfolgt: Variable, Symbol, Kommentar oder
Anzeige. Wird ein anderes Feld bei geöffnetem Dialogfenster ausgewählt, ändert sich der Inhalt der Kopfleiste; gleichzeitig wird die Suche nach derselben Zeichenkette
(oder einer anderen Kette) in dem neuen Feld möglich.
Ist der gesuchte Text nicht vorhanden, wird eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben. Das Dialogfenster bleibt jedoch zur Eingabe einer Textmodifikation geöffnet.
Ist der gesuchte Text vorhanden, erscheint dieser hell unterlegt im aktuellen Feld, und die Taste kann aktiviert werden.
___________________________________________________________________________
3/28
XTEL-SDBASE 3
___________________________________________________________________________
Ganzes Wort
Nächstes
Ersetzen
Abbrechen
Ist dieses Kriterium ausgewählt, wird nur nach ganzen Worten gesucht.
Hierbei wird die Suche ab der aktuellen Cursorposition in dem ausgewählten Feld gestartet. Wird die Zeichenkette (oder das
Wort) zum ersten Mal angetroffen, ist die Taste Ersetzen aktivierbar.
Der Anwender kann nun erneut die Taste Nächstes betätigen und ein erneutes Suchen starten oder aber die Taste Ersetzen betätigen.
führt dazu, daß die gesuchte und gefundene Zeichenkette durch die im Feld Ersetzen durch eingegebene Zeichenkette ersetzt wird. Sobald der Vorgang abgeschlossen ist, kann diese Taste nicht mehr aktiviert werden.
schließt das Dialogfenster und ermöglicht das Verlassen der
Funktion Ersetzen.
Hinweise
In folgenden Fällen kann die Taste Ersetzen nach Abschluß der Suche der
Zeichenkette, jedoch von dem Ersetzen nicht mehr aktiviert werden: nach Löschen der Zeile in dem aktuellen Feld, Änderung oder Löschen des aktuellen Feldes,
Bewegen in der Datenbank oder Änderung der zu suchenden und zu ersetzenden
Zeichenkette.
Um ein schnelles Suchen und Ersetzen eines Textes im aktuellen Feld zu ermöglichen, einfach nacheinander die <Enter>-Taste betätigen, die alternativ die
Optionsschaltflächen Nächstes und Ersetzen aktiviert.
Es besteht die Möglichkeit, die Ersatzzeichen * und ? für das Suchen und/oder
Suchen/Ersetzen einer Zeichenkette zu verwenden. Beim Suchen/Ersetzen muß jedem * oder ? der zu suchenden Kette das gleiche * oder ? in der Ersatzkette entsprechen. ? ersetzt ein Zeichen und * eine Zeichenfolge, wobei Zeichen auch ausgelassen werden können. Falls die Anwendungsregeln für die Ersatzzeichen nicht eingehalten werden, wird eine Fehlermeldung ausgegeben.
D
___________________________________________________________________________
3/29
___________________________________________________________________________
3.6
Menü Anzeige
______________________________________________________________________________________________________________________
Im Menü Anzeige stehen drei Rubriken zur Verfügung, mit denen es möglich ist, sich in der Datenbank zu bewegen und diese alphabetisch zu sortieren.
D
• Erste Zeile positioniert den Cursor im Feld Variable auf das erste Element der Datenbank.
• Letzte Zeile positioniert den Cursor im Feld Variable auf das letzte Element der Datenbank.
• Sortieren PL7-SYMBOLDEFINITION nach
Bei Aktivierung dieser Funktion wird ein zweites Pulldown-Menü geöffnet, in dem das
Feld ausgewählt werden kann, das als Sortierreferenz dienen soll:
- Symbol
- Variable
- Kommentar
Die Datenbank wird alphabetisch nach Symbolen sortiert.
Die Datenbank wird alphabetisch nach Variablen sortiert.
Die Datenbank wird alphabetisch nach Kommentaren sortiert.
Beim Sortieren können die Zeichen * oder ? verwendet werden.
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3/30
XTEL-SDBASE 3
___________________________________________________________________________
3.7
Menü Hilfsprogramme
______________________________________________________________________________________________________________________
Im Menü Hilfsprogramme stehen neun Rubriken zur Verfügung, mit denen eine globale Verwaltung der Datenbank unabhängig von ihrem Inhalt möglich ist.
Komprimieren
Kohärenz überprüfen
Datenbank sichern
Datenbank wiederherstellen
Datenbank löschen
Textdateien löschen
Datenbank kopieren
Datenbank zusammenfügen
Schriftart wählen
Die Datenbank wird komprimiert.
Die Datenbank wird auf der Ebene der Anwendungskriterien analysiert.
Die aktuelle Datenbank wird gesichert.
Die zuvor gesicherte Datenbank wird wiederhergestellt.
Die Datenbank wird gelöscht.
Eine oder mehrere Textdateien der Station werden gelöscht.
Die aktuelle Stationsdatenbank wird gespeichert.
Die zuvor durch Kopieren gespeicherte Datenbank wird in einer Zielstation wiederhergestellt.
Es wird der Zeichensatz ausgewählt, der für die Anzeige der aktuellen Datenbank verwendet werden soll.
D
___________________________________________________________________________
3/31
___________________________________________________________________________
3.7-1 Komprimieren / Kohärenz überprüfen
Diese beiden Funktionen ermöglichen eine Optimierung der Datenbank im Fall einer
Eingabe oder einer Modifizierung.
• Komprimieren
Beim Löschen eines Datensatzes ist dieser zwar logisch gelöscht, aber physisch noch auf der Festplatte vorhanden, was zu einem Speicherplatzverlust führt. Mit der
Funktion Komprimieren können Datensätze auch physisch gelöscht werden, und es kann eine neue Indexierung der Datenbank durchgeführt werden. Durch diese neue
Indexierung wird sichergestellt, daß neue Zeilen in die Symboldatenbank eingefügt werden können. Bei Aktivierung der Funktion Komprimieren wird ein Dialogfenster zum Starten der Operation angezeigt (Taste Bestätigen).
D
• Kohärenz überprüfen
Mit dieser Funktion wird eine Analyse der Datenbank auf der Ebene der
Anwendungskriterien durchgeführt. Dabei wird überprüft, ob die Symbole nicht durch andere Tools oder Funktionen verwendet wurden.
Im Fall einer Inkohärenz wird der Anwender darauf hingewiesen, daß ein Protokoll existiert, das durch den Befehl Datei/Öffnen/Kohärenzprotokoll zugänglich ist. In der Datei, die das Protokoll enthält, werden pro Anwendungskriterium alle nicht von der Funktion oder vom betroffenen Tool gelesenen Symbole sowie ihr Status angezeigt (siehe dazu Abschnitt 3.4-1).
___________________________________________________________________________
3/32
XTEL-SDBASE 3
___________________________________________________________________________
3.7-2 Datenbank sichern / Datenbank wiederherstellen / Datenbank löschen
Mit diesen Funktionen ist es möglich, die aktuelle Datenbank zu speichern, diese wiederherzustellen und den Inhalt der Datenbank zu löschen.
• Datenbank sichern
Bei Aktivierung dieser Funktion wird ein Dialogfenster angezeigt, mit dem der
Sicherungsmodus der Datenbank definiert werden kann.
Sofort sichern
Sichern bei Ende
Ist dieses Kästchen aktiviert worden, wird bei Betätigung der Optionsschaltfläche Bestätigen sofort eine Kopie aller Dateien der Datenbank aus dem
Applikationsverzeichnis im Backup-Verzeichnis angelegt.
Ist dieses Kästchen aktiviert worden, wird die Datenbank beim Verlassen von SDBASE automatisch gesichert: Dabei werden alle Dateien aus dem Applikationsverzeichnis in das Backup-Verzeichnis kopiert. Durch Betätigung der
Optionsschaltfläche Bestätigen wird diese Option bestätigt und das Dialogfenster verlassen. Durch Wahl der Option
Sichern bei Ende kann der Anwender trotzdem eine sofortige Sicherung durchführen, ohne hierfür die Option Sichern bei Ende aufheben zu müssen.
• Datenbank wiederherstellen
Bei Aktivierung dieser Funktion wird ein Dialogfenster angezeigt, mit dem die
Wiederherstellung der zuvor gesicherten Datenbank bestätigt werden kann.
D
___________________________________________________________________________
3/33
___________________________________________________________________________
• Datenbank löschen
Bei Aktivierung dieser Funktion wird ein Dialogfenster angezeigt, mit dem der
Arbeitsbereich ausgewählt werden kann, in dem die Dateien der Datenbank gelöscht werden sollen (Applikationsverzeichnis und/oder Backup-Verzeichnis).
D
Applikationsverzeichnis Wurde dieses Kästchen aktiviert, werden bei Betätigung der Optionsschaltfläche Bestätigen alle Dateien der
Datenbank im Applikationsverzeichnis gelöscht.
Backup-Verzeichnis Wurde dieses Kästchen aktiviert, werden bei Betätigung der Optionsschaltfläche Bestätigen alle Dateien der
Datenbank im Backup-Verzeichnis gelöscht.
________________________________________________________________________
3.7-3 Textdateien löschen
Bei Aktivierung dieser Funktion wird ein Dialogfenster angezeigt, mit dem die von der
Festplatte zu löschende(n) Datei(en) ausgewählt werden können (Verzeichnis xproprj\.....\pl7_3\mod).
Bei Drücken von Bestätigen wird die Operation zum Löschen der Dateien gestartet:
Scy (Standardformat) und/oder Scz (erweitertes Format). Ist das Kästchen Alle angekreuzt, werden alle Dateien eines vorgegebenen Formats ausgewählt (siehe dazu
3/34
XTEL-SDBASE 3
___________________________________________________________________________
3.7-4 Datenbank kopieren / Datenbank zusammenfügen
Mit diesen Funktionen kann die aktuelle Datenbank gespeichert und dann in eine andere Station kopiert werden.
• Datenbank kopieren
Bei Aktivierung dieser Funktion wird ein Dialogfenster angezeigt, mit dem die
Speicherung (Taste Bestätigen) der aktuellen Stationsdatenbank bestätigt werden kann.
• Datenbank zusammenfügen
Ist eine Datenbank in eine beliebige Station kopiert worden, kann bei Aktivierung dieser Funktion diese in der aktuellen Datenbank wiederhergestellt werden. Die in der
Zieldatenbank ungültigen Daten können in einer Fehlerdatei angezeigt werden (siehe
Abschnitt 3.4-1). Achtung: Dieser Vorgang führt zum Überschreiben der aktuellen
Datenbank.
D
___________________________________________________________________________
3/35
___________________________________________________________________________
3.7-5 Wahl der Schriftart
Bei Aktivierung dieser Funktion wird ein Dialogfenster angezeigt, mit dem die Schriftart zur Anzeige der Datenbank geändert werden kann.
D
Schriftart
Größe
Stil dient zur Auswahl der Schriftart aus den vom System vorgeschlagenen
Schriftsätzen.
dient zur Festlegung der Zeichengröße des ausgewählten Schriftsatzes.
dient dazu, die angezeigten Zeichen kursiv (Kästchen Kursiv angekreuzt) und /oder fett (Kästchen Fett angekreuzt) zu schreiben.
Der Name der verschiedenen Felder der Datenbank (Variable, Symbol,
Erweiterung Kommentar, Status usw.) wird immer kursiv angezeigt. Er kann jedoch auch fett dargestellt werden.
Der Name der Fenster (PL7-SYMBOLDEFINITION usw.) ist nicht von der Wahl der Schriftart betroffen.
___________________________________________________________________________
3/36
XTEL-SDBASE 3
___________________________________________________________________________
3.8
Menü Dokumentation
______________________________________________________________________________________________________________________
Bei Aufruf des Menüs Dokumentation werden vier Rubriken angezeigt, mit denen ein
Dokumentationsdossier erstellt, angezeigt und gedruckt werden kann.
Generieren
Anzeigen
Infos eingeben dient zur Generierung einer Dokumentationsdatei, damit diese angezeigt oder gedruckt werden kann.
dient zur Anzeige der zuvor generierten
Dokumentationsdatei.
dient zum lokalen Ausdrucken der zuvor generierten
Dokumentatiosndatei.
dient zur Eingabe einer Titelseite und einer Fußzeile, damit das Dokumentationsdossier identifiziert werden kann.
D
____________________________________________________________________________
3.8-1 Infos eingeben
Bei Aktivierung dieser Funktion wird ein zweites Pulldown-Menü angezeigt, mit dem die
Titelseite eines Dokumentationsdossiers sowie die am unteren Ende jeder Seite befindliche Fußzeile des angezeigten oder ausgedruckten Dossiers definiert werden können.
• Titelseite
Bei Wahl dieser Option wird ein Dialogfenster angezeigt, mit dem die Titelseite des
Dokumentationsdossiers eingegeben werden kann. Auf dieser Titelseite, die als
Kopfzeile des Dossiers dient, können allgemeingültige Informationen bezüglich
SDBASE definiert werden. Bei Bestätigung der eingegebenen Informationen werden diese in einer .TIT-Datei gespeichert.
Um in das Eingabefeld der Titelseite zu gelangen, wird dieses einfach mit der
Maustaste angeklickt. Bei Verwendung der Tastatur erfolgt der Aufruf der Eingabefelder mit Hilfe der <Tab>-Taste und den Richtungstasten.
___________________________________________________________________________
3/37
___________________________________________________________________________
D
Titel
Firma
Titel der Applikation (maximal 64 Zeichen).
Name der Firma (maximal 16 Zeichen): Programmierer, Anwender und Wartung.
Abteilung Name der Abteilungen oder Stellen (max. 16 Zeichen): Entwickler,
Anwender und Kundendienst.
Verantwortlich Name der verantwortlichen Personen (max. 16 Zeichen):
Entwickler, Anwender und Kundendienst.
REV.
DATUM
Änderungsvermerk des Dossiers (max. 3 Zeichen).
Änderungsdatum des Dossiers (max. 8 Zeichen).
REVISION
ENTWURF
REALISIERT
Kommentar zur Erläuterung der Revision (max. 32 Zeichen).
Name des Entwicklers (max. 12 Zeichen).
Name des Ausführenden der Revision (max. 12 Zeichen).
___________________________________________________________________________
3/38
XTEL-SDBASE 3
___________________________________________________________________________
• Fußzeile
Bei Wahl dieser Option wird ein Dialogfenster angezeigt, mit dem die Fußzeile identifiziert werden kann, die sich auf jeder einzelnen angezeigten oder ausgedruckten
Seite des Dossiers befindet. Bei Bestätigung der eingegebenen Informationen werden diese in einer .CRT-Datei gespeichert.
OBEN
Rev.
UNTEN dient zur Eingabe des Inhaltes des Feldes OBEN der Fußzeile
(max. 25 Zeichen).
dient zur Eingabe eines Änderungsvermerks (Version) des Dossiers (max. 3 Zeichen).
dient zur Eingabe des Inhaltes des Feldes UNTEN der Fußzeile
(max. 45 Zeichen).
Neben den in diesem Dialogfenster eingegebenen Informationen enthält die Fußzeile folgende zusätzliche Informationen:
• der Name der Applikation (max. 25 Zeichen),
• die Versionsnummer des Dokumentes (1 Zeichen),
• die Bezeichnung der ausgedruckten Rubrik (max. 45 Zeichen),
• das Druckdatum (wird automatisch eingefügt),
• die Seitennumerierung pro Rubrik (wird automatisch eingefügt),
• die absolute Seitennumerierung (wird automatisch eingefügt).
D
___________________________________________________________________________
3/39
D
___________________________________________________________________________
3.8-2 Generieren
Wenn alle Informationen bezüglich der Symboldatenbank, der Titelseite und der
Fußzeile eingegeben sind, wird bei Aktivierung dieser Funktion ein Dialogfenster angezeigt, in dem die applikationsspezifische Dokumentationsdatei generiert werden kann.
Nach jeder Änderung der Symboldatenbank, der Titelseite oder der Fußzeile ist es erforderlich, die Funktion Generieren zu starten, damit die Aktualisierung des Dossiers wirksam wird.
In diesem Dialogfenster können die Symbole, Variablen bzw. Kommentare ausgewählt werden, die in die Dokumentation aufgenommen werden sollen.
• Variablen / Symbole / Kommentare wählen
Mit diesen 3 Eingabefeldern ist es möglich, eine Auswahlmaske für die betroffenen
Datenbankfelder (unter Berücksichtigung von Groß- und Kleinschreibung) zu definieren. Diese Auswahlmasken können folgende Ersatzzeichen enthalten:
- ? ersetzt ein beliebiges einzelnes Zeichen,
- * ersetzt eine beliebige Zeichenkette.
• Wählen dient zur Festlegung des Wiedergabeformats der Daten: PL7-SYMBOLDEFINITION
(Variable/Symbol/Anzeige/Kommentar) und/oder INFORMATIONEN ZUR DIAGNOSE
(Variable/Symbol/erweiterter Kommentar).
___________________________________________________________________________
3/40
XTEL-SDBASE 3
___________________________________________________________________________
3.8-3 Anzeige
Sobald die Dokumentationsdatei generiert worden ist, kann ihr Inhalt angezeigt werden.
Mit Hilfe der Rolleisten können alle Rubriken des Dossiers angezeigt werden.
Ende dient zum Verlassen des Anzeigefensters des Dossiers.
___________________________________________________________________________
3.8-4 Drucken
Sobald die Dokumentationsdatei generiert worden ist, kann ihr Inhalt vor Ort ausgedruckt werden. Bei Aktivierung der Funktion Drucken wird ein Dialogfenster angezeigt, mit dem der Drucker aus allen im System konfigurierten Druckern ausgewählt wird, auf dem die Datei ausgedruckt werden soll.
D
___________________________________________________________________________
3/41
___________________________________________________________________________
3.9
Menü Fenster
______________________________________________________________________________________________________________________
Bei Aufruf der Menüoption Fenster werden drei Rubriken angezeigt, mit denen das aktive Fenster gewählt werden kann. Diese Menüoption wird nur dann verwendet, wenn die Datenbank mit der Tastatur bearbeitet wird (Taste <F10> und Richtungstasten). Um das aktive Fenster mit der Maus anzuwählen, reicht es aus, in dieses zu klicken.
D
• 1 INFORMATIONEN ZUR DIAGNOSE aktiviert das Fenster INFORMATIONEN ZUR DIAGNOSE.
• 2 ANWENDUNGSKRITERIEN aktiviert das Fenster ANWENDUNGSKRITERIEN.
• 3 PL7-SYMBOLDEFINITION aktiviert das Fenster PL7-SYMBOLDEFINITION.
__________________________________________________________________________
3.10 Menü Ende
______________________________________________________________________________________________________________________
Bei Aufruf der Menüoption Ende werden zwei Rubriken angezeigt, mit denen SDBASE verlassen werden kann.
Beenden (oder <F3>) dient zum Verlassen von SDBASE. Falls Änderungen der Datenbank zu diesem
Zeitpunkt noch nicht bestätigt worden sind, wird die folgende Meldung angezeigt.
Durch Wahl von Abbrechen kehrt der Anwender in die Datenbank zurück, um die
Bestätigung vorzunehmen.
Rückkehr dient zur Rückkehr in die Datenbank.
___________________________________________________________________________
3/42
XTEL-SDBASE 3
___________________________________________________________________________
3.11 Menü Hilfe
______________________________________________________________________________________________________________________
Bei Aufruf der Menüoption Hilfe werden vier Rubriken angezeigt, mit denen der
Anwender Zugriff auf die verschiedenen Kontexthilfen von SDBASE hat. Die Eingabe von <X> bewirkt die Rückkehr in das SDBASE-Fenster.
• Hilfe
Aufruf der allgemeinen SDBASE-Hilfe.
• Hilfe Feld
Aufruf der Hilfe zum Feld, das mit dem Cursor angeklickt wurde (Variable, Symbol,
Kriterium usw.).
• Hilfe Fehler
Im Fall eines Fehlers kann durch diese Funktion die Fehlermeldung aktiviert werden.
• Produktinformation zeigt das folgende Dialogfenster, in dem die Softwareversion von SDBASE angegeben ist. Durch Aktivieren von Bestätigen wird die Anzeige des Dialogfensters gelöscht.
D
___________________________________________________________________________
3/43
___________________________________________________________________________
3.12 Kompatibilität
______________________________________________________________________________________________________________________
Kompatibilität TXT L BASE V4 --> TXT L BASE V52
Alle Symboldatenbanken, die mit dem Tool XTEL-SYMB unter dem Softwarecenter
TXT L BASE V4 erstellt wurden, können unter dem Softwarecenter TXT L BASE V52 gelesen und modifiziert werden.
Zu diesem Zweck ist die betreffende Symboldatenbank mit der Mischfunktion
Symb-->SDBASE in das Format SDBASE zu transferieren. Diese ist über das Menu
Datei/Konvertieren/SYMB -> Symboldatenbank zugänglich.
D
Kompatibilität TXT L BASE V42 oder 43 --> TXT L BASE V52
Alle Symboldatenbanken, die mit dem Tool X-TEL SDBASE unter dem Softwarecenter
TXT L BASE V42 oder 43 erstellt wurden, können unter dem Softwarecenter
TXT L BASE V5 gelesen und modifiziert werden.
Bei Stationen des Typs TSX 17/27/47 genügt zum Lesen ein einfaches Öffnen der
Datenbank.
Bei Stationen des Typs TSX V4 ist es erforderlich, die Datenbank zuvor unter
Verwendung der Funktion Komprimieren im Menü Hilfsprogramme zu bearbeiten.
Kompatibilität TXT L BASE V52 --> TXT L BASE V42 oder 43
Alle Symboldatenbanken, die mit dem Tool XTEL-SDBASE unter dem Softwarecenter
TXT L BASE V52 erstellt wurden, können unter dem Softwarecenter TXT L BASE V42 oder 43 gelesen und modifiziert werden.
Bei Stationen des Typs TSX 17/27/47 genügt zum Lesen ein einfaches Öffnen der
Datenbank.
Bei Stationen des Typs TSX V4 muß das PL7-3-Kriterium erneut generiert werden.
Zunächst die Funktion Sichern/Wiederherstellen durchführen, dann:
• die Datenbank unter dem Softwarecenter TXT L BASE V52 in eine SCY-Datei extrahieren (Menü Datei/Konvertieren/Symboldatenbank -> Textdatei),
• und die SCY-Datei mit dem PL7-3-Kriterium unter dem Softwarecenter
TXT L BASE V42 oder 43 mischen.
Wurden die Station, das Projekt oder der Bereich, die die Datenbank enthalten, unter dem Softwarecenter aufbereitet, so müssen vor einem Wechsel eines
Softwarecenters der Version V52 auf eine niedrigere Version zunächst erneut
SDBASE und die PL7-Symboldatenbank geöffnet werden (Befehl OPTIMIEREN im Kontextmenü eines Sinnbildes).
___________________________________________________________________________
3/44
4
4.1
Beschreibung
_____________________________________________________________________________________________________________________
XTEL-CONTROL ist ein auf Stationsebene eingesetztes Softwaretool, das im Online-
Betrieb eingesetzt wird und die Betriebsarten einer TSX- oder einer PMX-Steuerung
überwacht.
Damit die Software abgearbeitet werden kann, überprüft sie, ob der erforderliche
Treiber (PG-Anschluß, MAPWAY, UNI-TELWAY oder FIPWAY/FIPIO) vorhanden ist.
Fehlt dem Anwender das Zugriffsrecht "Bediener Max", so wird der Zugriff auf die
Steuerung verweigert.
XTEL-CONTROL kann für alle TELEMECANIQUE-STEUERUNGEN DER SERIE
TSX7 vom Modell TSX 17 10 bis zum Modell TSX/PMX 107 455 eingesetzt werden.
______________________________________________________________________________________________________________________
4.2
Funktionseigenschaften
_______________________________________________________________________________________________________________________
4.2-1 Zugriff auf die SPS
XTEL-CONTROL erstellt die Verbindung mit der gewünschten SPS.
Anmerkung:
Ist das PG (Programmiergerät) direkt an die SPS angeschlossen, so erfolgt die logische
Verbindung, wenn weniger als drei Softwareprogramme gleichzeitig auf das PG zugreifen. Bei
Verwendung von XTEL-CONTROL können zusätzlich zwei weitere Programme gleichzeitig auf den PG-Anschluß zugreifen.
• Anzeige der Zustände der SPS
XTEL-CONTROL dient zu einer globalen, übergeordneten Diagnose. Mit diesem Tool lassen sich die Zustände der auf der Frontseite der SPS befindlichen Kontrollampen anzeigen.
RUN
CPU
MEM
I/O
FIP zeigt den Status der Steuerung an zeigt Prozessorfehler an zeigt Speicherfehler an (1) zeigt E/A-Fehler an (1) zeigt den Status (1) der im Prozessor (2) integrierten
Schnittstelle an: FIPWAY/FIPIO oder UNI-TELWAY (im letzteren
Falle wird die Bezeichnung FIP auf der Frontseite durch UTW ersetzt)
Die Informationen werden im Sekundentakt aktualisiert.
(1) Zwei Zustände werden angezeigt: rotes Aufleuchten (signalisiert einen Fehler) oder erloschen. Die Kontrollampe FIP zeigt durch rotes Blinken als weiteren Zustand unbedeutende Fehler an, zu deren Korrektur keine Eingriffe am Gerät vorgenommen werden müssen: Adressenkonflikte, Abwesenheit eines Kommunikationsanschlusses usw.
(2) bei Prozessoren mit integrierter FIPWAY/FIPIO-Schnittstelle oder bei Prozessoren mit integrierter UNI-TELWAY-Schnittstelle und der Softwareversion VL
≥
4.3.
___________________________________________________________________________
4/1
D
___________________________________________________________________________
4.2-2 Steuerung der SPS
Das auf Stationsebene zugängliche Programm XTEL-CONTROL überwacht die verschiedenen Betriebsarten der Steuerung:
RUN
STOP
INIT startet die Ausführung der Applikation stoppt die Ausführung der Applikation initialisiert die SPS
D
_______________________________________________________________________________________________________________________
4.2-3 Aufrufen und Einstellen der Kalenderfunktion
Mit XTEL-CONTROL können Datum und Uhrzeit der Kalenderfunktion eines
Prozessormoduls angezeigt und modifiziert werden. Gleichzeitig können Datum und
Ursache des letzten Halts der Steuerung wiedergegeben werden.
Zusammenfassung: XTEL-CONTROL
• Anzeige der Zustände der SPS auf Stationsebene;
• Steuerung der SPS
• Aufrufen und Einstellen der Kalenderfunktion
___________________________________________________________________________
4/2
XTEL-CONTROL 4
___________________________________________________________________________
4.3
Zugriff auf XTEL-CONTROL
______________________________________________________________________________________________________________________
Der Zugriff auf XTEL-CONTROL erfolgt:
• beim Softwarecenter X-TEL über die Stationstools, die zur Verwaltung einer XTEL-
Station zur Verfügung stehen,
• beim Softwarecenter MINI X-TEL über das Primärfenster.
X-TEL
Wahl eines Bereiches
Wahl eines Projektes
Wahl einer Station
Wahl von XTEL-CONTROL
in STATIONSTOOLS
MINI X-TEL
Primärfenster
Wahl von
XTEL-CONTROL im
Primärfenster
Primärfenster
D
(1)
Mit Hilfe des Primärfensters von XTEL-CONTROL kann die zu realisierende Funktion aus einem der drei in der Menüleiste angezeigten Menüs ausgewählt werden
(1) nur bei Prozessoren, die mit einer integrierten FIPWAY/FIPIO-Schnittstelle ausgestattet sind.
Bei den Prozessoren PMX P… oder TSX P…, die über eine integrierte UNI-TELWAY-
Schnittstelle unter einer Softwareversion
≥
4.3 verfügen, wird die Bezeichnung FIP durch UTW ersetzt.
___________________________________________________________________________
4/3
___________________________________________________________________________
Grafische Übersicht
D
Befehl
RUN
STOP
INIT
Kalenderfunktion
Anzeigen
Kalender ändern
Beenden
Beenden F3
Weiter
___________________________________________________________________________
4/4
XTEL-CONTROL 4
___________________________________________________________________________
4.4
Menü BEFEHL
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
4.4-1 Funktionen RUN - STOP - INIT
Funktion RUN
Nach Bestätigen dieser Funktion wird die Applikation der SPS gestartet. Diese geht in den RUN-Modus, und die Kontrollampe von RUN leuchtet auf. Diese Aktion wird nicht angeboten, wenn sich die SPS bereits im RUN- oder DEF/MEM-Modus befindet.
Funktion STOP
Nach Bestätigen dieser Funktion wird die Abarbeitung der Applikation der SPS gestoppt. Die SPS geht auf STOP, und die Kontrollampe von RUN erlischt. Diese Aktion wird nicht angeboten, wenn sich die SPS bereits im STOP- oder DEF/MEM-Modus befindet.
Funktion INIT
Nach Bestätigen dieser Funktion wird eine Steuerungsapplikation neu initialisiert. Diese
Aktion wird nur angeboten, wenn die Steuerung auf STOP steht, und zwar unabhängig vom Status DEF/MEM.
Die Funktion INIT ist für alle Steuerungen der Produktpalette identisch und ermöglicht die Reinitalisierung einer Steuerungsapplikation.
Diese Funktion ist identisch mit der Aktion, die durch Wahl des Softkeys INIT unter PL7-
2 oder PL7-3 ausgelöst wird.
Bei Steuerungen, die eine PL7-3-Applikation ausführen, umfaßt die Reinitialisierung beispielsweise die folgendenden Aktionen:
• Initialisierung des Programms;
• Nullsetzen der Applikationsvariablen;
• Reinitialisierung des Grafcet;
• Setzen des Bits SY0 auf 1.
D
Hinweis
Die Funktionen RUN, STOP und INIT bewirken folgende Reservierung der Steuerung:
• ausschließlich PL7-3-Funktionen bei TSX/PMX-Steuerungen V4 und V5,
• globale Reservierung bei allen anderen Stationstypen.
___________________________________________________________________________
4/5
___________________________________________________________________________
4.5
Menu KALENDERFUNKTION
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
4.5-1 Funktion Anzeigen
Diese Funktion ermöglicht des Einblenden/Ausblenden des Anzeigefensters der
Kalenderfunktion im Primärfenster von XTEL-CONTROL. Standardmäßig ist die Anzeige der Kalenderfunktion aktiviert.
D
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
4.5-2 Funktion Kalender ändern
Mit dieser Funktion kann die Kalenderfunktion eingestellt werden. Folgendes
Dialogfenster wird angeboten:
Einstellen von Uhrzeit und Datum:
• auf den zu modifizierenden Wert klicken,
• den neuen Wert eingeben oder den angezeigten Wert mittels der nach oben und nach unten gerichteten Pfeile in-/dekrementieren.
Durch Aktivieren des Feldes "Arbeitsstation synchronisieren" können Datum und
Uhrzeit des Prozessormoduls direkt mit den entsprechenden Werten der Arbeitsstation synchronisiert werden.
Bestätigen bestätigt die vorgenommenen Änderungen und ruft erneut das
Primärfenster auf.
Abbrechen annulliert die vorgenommenen Änderungen und ruft erneut das
Primärfenster auf.
___________________________________________________________________________
4/6
XTEL-CONTROL 4
___________________________________________________________________________
4.5
Fehlermeldungen
______________________________________________________________________________________________________________________________________
Zugriffsberechtigung nicht ausreichend
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Unzureichende Zugriffsberechtigung Die Zugriffsberechtigung muß mindes Anwenders.
destens WARTUNG MAX. sein.
____________________________________________________________________________________________________________________
Zugriff auf den Kommunikationstreiber nicht möglich
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Die Steuerung ist nicht angeschlossen.
Anschließen der Steuerung.
Auf die Steuerung kann nicht zugegriffen werden.
Suche nach möglichen Ursachen
(keine Spannung, Defekt usw.)
Kommunikation erfolgt über PG-Anschluß, Verringern der laufenden Vorgänge.
während 3 andere gleichberechtigte
Vorgänge gleichzeitig ablaufen.
____________________________________________________________________________________________________________________
Erscheint diese Meldung, so wird die Ausführung von XTEL-CONTROL gestoppt.
D
Die aufgerufene Steuerung antwortet nicht
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Der Prozessorstatus der Steuerung Überprüfen des Status oder der kann nicht gelesen werden.
Definition der Steuerung.
____________________________________________________________________________________________________________________
Antwort: ABORT, RETRY oder IGNORE.
Bei ABORT wird das Tool XTEL-CONTROL verlassen, und es erfolgt eine Rückkehr zu
X-TEL.
Bei RETRY oder IGNORE wird erneut versucht, den Prozessorstatus zu lesen. Es kann weiterhin mit XTEL-CONTROL gearbeitet werden.
___________________________________________________________________________
4/7
D
___________________________________________________________________________
Reservierung der Steuerung nicht möglich oder Steuerung bereits reserviert.
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Die Reservierung der Steuerung ist gescheitert.
Überprüfen, ob die Steuerung nicht einer anderen Funktion vorbehalten
ist.
____________________________________________________________________________________________________________________
Die Station ist definiert als: xxxx. Die angeschlossene Steuerung ist ein anderes
Modell: yyyy
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Die Station ist definiert als: xxxx. Der Typ der angeschlossenen Steuerung stimmt
Die Definition der Station ändern.
nicht damit überein.
____________________________________________________________________________________________________________________
Erscheint diese Meldung, wird die Ausführung von XTEL-CONTROL gestoppt, und es erfolgt die Rückkehr zu X-TEL.
Fehler beim Lesen der Prozessor-Deskriptordatei: <Dateiname>
Dateien nicht in der installierten Konfiguration vorhanden!
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
XTEL-CONTROL kann die Deskriptordateien der Steuerungen in der X-TEL-Installation nicht finden.
Das Meldungsfenster bestätigen.
XTEL-CONTROL wird hierdurch beendet. Überprüfen Sie die Installation unter X-TEL.
____________________________________________________________________________________________________________________
Fehler beim Lesen der Prozessor-Deskriptordatei: <Dateiname>
Keine dieser Dateien enthält den in der Steuerung gelesenen Prozessorcode:
<gelesener Code>
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Die Deskriptordateien der Prozessoren sind in der aktuallen X-TEL-Installation
Das Meldungsfenster bestätigen.
XTEL-CONTROL wird hierdurch nicht verwendbar.
beendet. Überprüfen Sie die Installation unter X-TEL.
____________________________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________
4/8
5
5.1
Beschreibung
_____________________________________________________________________________________________________________________________________________
XTEL-TRANSFER ist ein auf Stationsebene eingesetztes Service-Tool, das im Online-
Betrieb auf Steuerungen der Serie 7 Baureihe 40 Version V5 läuft. Es ermöglicht den
Datentransfer und die Aktualisierung entweder von der gesamten Applikation oder nur von einem Teil der Applikation (Beispiel Transfer von der Funktion PL7-COM einer
Applikation, in der die Funktionen PL7-3, PL7-AXE und PL7-COM enthalten sind).
Für ihre Abarbeitung benötigt die Software zumindest einen der folgenden Treiber: PG-
Anschlußtreiber, MAPWAY- ,ETHWAY-, UNI-TELWAY- oder FIPWAY/FIPIO-Treiber.
Die Anfrage zum Datentransfer wird abgelehnt, wenn das Zugriffsrecht unzureichend ist, Mindestanforderung max. Wartung.
_____________________________________________________________________________________________________________________________________________
5.2
Funktionen
______________________________________________________________________________________________________________________
• Beschreibung eines Datentransfers Programm <--> Station
Der Transfer erfolgt in beide Richtungen und wirkt sich auf die gesamte Applikation oder einen Teil davon aus:
Quelle Festplatte ¿ Ziel SPS-Speicher
Quelle SPS-Speicher ¿ Ziel Festplatte
Funktionsprinzip
CONF
Konfiguration und Applikations-
struktur
Programm PL7-3
PL7-3 TRANSFER
PL7-X
Programm PL7-X
Steuerungsspeicher
Plattenspeicher der Arbeitsstation
Während des Transfers belegt das Programm die gesamte Steuerung.
Der Transfer hat jedoch keine Auswirkung auf die Arbeitsstation und kann im
Hintergrundbetrieb ablaufen.
• Transfer Festplatte ¿ SPS-Speicher
Dabei kommt es zu einem Stillstand der Abarbeitung des in der SPS gespeicherten
Programms. Das oder die eventuell vorhandenen Quellprogramme werden von dem oder den übertragenen Programmen überschrieben.
Die Datei mit der Applikationsstruktur und/oder die Binärdateien, die sich auf der
Festplatte befinden, werden in die Steuerung übertragen.
___________________________________________________________________________
5/1
D
___________________________________________________________________________
• Transfer SPS-Speicher ¿ Festplatte
Alle Applikationsprogramme die auf die Festplatte der Arbeitsstation übertragen worden sind, sind dann für die verschiedenen Tools und Funktionen zugänglich.
Die in der Steuerung gespeicherte Datei mit der Applikationsstruktur wird in das APP-
Verzeichnis der Station geladen. Binärdateien werden in die Verzeichnisse der
Funktionen PL7-X der Station geladen.
• Verzeichnis der konfigurierten Funktionen
Dieser Befehl zeigt die applikationsspezifischen Funktionen an, ohne daß der
Transfer der Programm-Dateien ausgeführt worden ist.
Die Software zeigt für jede Funktion folgende Informationen an:
- Datum der letzten Änderung.
- Kommentar der Applikation.
D
• Vergleich der Applikationsprogramme
Mit dieser Funktion ist es möglich, die im SPS-Speicher befindliche Applikation mit der auf der Festplatte der Arbeitsstation gesicherten Applikation zu vergleichen.
Diese Funktion kann in zwei Phasen erfolgen:
- Vergleich der Datei mit der Applikationsstruktur und der Binärdateien, die auf der
Festplatte und in der Steuerung gespeichert sind,
- partielle Aktualisierung der Applikation auf der Festplatte für den Fall, daß ein
Unterschied zwischen den Dateien festgestellt wird.
Funktionsschema
Station
Steuerung Dateien
Applik.struktur
PL7-3
Dateien
Applik.struktur
PL7-3
Arbeitsstation
Festplatte
PL7-COM
PL7-AXE
Vergleich
PL7-COM
PL7-AXE
___________________________________________________________________________
5/2
XTEL-TRANSFER 5
___________________________________________________________________________
Ablauf des Vergleichs
• Globaler Vergleich:
In der ersten Vergleichsphase überprüft das Programm, ob die konfigurierten
Funktionen und ihre Größe identisch geblieben sind.
So sind zum Beispiel im dargestellten Schema auf der vorhergehenden Seite 4
Bereiche identisch.
• Vergleich auf Funktionsebene:
Er wird nur dann ausgeführt, wenn zwei Applikationen die gleiche Struktur haben. Der
Vergleich bezieht sich auf das Datum der letzten Änderung des Binärcodes in dem betroffenen Speicherbereich.
Die Speicherung des Datums erfolgt immer dann automatisch, wenn der Binärcode geändert wurde. Dieses Datum wird im Online-Betrieb vom Kalenderbaustein der
SPS geliefert. Im Offline-Betrieb wird das Datum der Arbeitsstation gespeichert.
Dieses Datum gibt Auskunft über die Aktualität des Programms der Funktion.
Partielle Aktualisierung
Die partielle Aktualisierung der Applikation auf der Festplatte erfolgt nach einem
Vergleich. Sie wird möglich, wenn die konfigurierten Speicherbereiche und die dazugehörigen Größen identisch sind, d.h. wenn sich ein Unterschied auf Funktionsebene ergibt.
Der Anwender hat die Wahl, die betroffenen Funktionen aktualisieren zu lassen oder nicht.
Die übertragene(n) Datei(en) aktualisiert(en) die entsprechende(n) Funktion(en) der
Binärdateien.
D
Zusammenfassung: XTEL-TRANSFER (Station V5)
• Bidirektionaler Transfer der gesamten Applikation oder eines Teils.
• Verzeichnis der konfigurierten Funktionen
• Vergleich der Applikationsprogramme.
• Erfassung von Unstimmigkeiten, partielle Aktualisierung.
___________________________________________________________________________
5/3
D
___________________________________________________________________________
5.3
Zugriff auf das Tool XTEL-TRANSFER
_______________________________________________________________ _______________________________________________________
Der Zugriff auf das Tool XTEL-TRANSFER erfolgt:
• im Softwarecenter X-TEL: über die verfügbaren Stationstools zur Verwaltung einer
Station TSX V5 oder PMX V5 des Softwarecenters X-TEL
• im Softwarecenter MINI X-TEL: vom Primärfenster aus.
X-TEL MINI X-TEL
Auswahl eines Bereichs
Auswahl eines Projektes
Auswahl einer Station
Auswahl des Tools
XTEL-TRANSFER in den STATIONSTOOLS
Primärfenster
Auswahl des Tools
XTEL-TRANSFER im Primärfenster
Primärfenster
Im Primärfenster von XTEL-TRANSFER hat der Anwender die Möglichkeit, die auszuführende Funktion aus einem der fünf in der Menüleiste angezeigten Menüs auszuwählen.
___________________________________________________________________________
5/4
XTEL-TRANSFER 5
___________________________________________________________________________
Übersicht
Liste Transfer
Liste der
Stationsfunktionen
SPS-Station
¿
Platte...
Gesamttransfer
Teiltransfer
Aktualisierung
Vergleichen...
Ende
Beenden
F3
Weiter
Platte
¿
SPS-Station...
Gesamttransfer
Teiltransfer
D
___________________________________________________________________________
5/5
___________________________________________________________________________
5.4
Menü LISTE
_______________________________________________________________ _______________________________________________________
5.4-1 Funktion Liste der Stationsfunktionen
Mit der Funktion Liste ist es möglich, den Prozessor, die Größe des Speichermoduls und die in einer gegebenen Station konfigurierten Funktionen zu bestimmen. Dabei erfolgt kein Datentransfer. Es handelt sich ausschließlich um eine auf Funktionsebene ausgeführte Steuerungsbilanz.
D
Es wird eine Liste der in der Steuerung vorhandenen Funktionen angezeigt. Die Felder
"Letzte Änderung" und "Kommentar" beziehen sich auf die gewählte Funktion.
Falls eine Funktion in der Applikation vereinbart, jedoch nicht in die Steuerung der
Station geladen worden ist, sind die Felder "Letzte Änderung" und "Kommentar" nicht ausgefüllt.
Abbrechen ruft erneut das Primärfenster der Funktion XTEL-TRANSFER auf.
___________________________________________________________________________
5/6
XTEL-TRANSFER 5
___________________________________________________________________________
5.5
Menü TRANSFER
___________________________________________________________________________________________________________________________________________
5.5-1 Funktion SPS-Station ¿ Platte
⇒
Gesamttransfer
Mit dieser Funktion ist es möglich, die gesamte Applikation von der SPS-Station auf die Festplatte der Arbeitsstation zu laden.
Ein Bestätigungsfenster gibt Auskunft über die Datentransferrichtung und die komplette
Adresse (Netzwerk.Station) der Station, mit der die Arbeitsstation in Verbindung steht.
Bestätigen startet den Datentransfer.
Abbrechen führt zum Abbruch des Transfervorgangs und zur Rückkehr in das
Primärfenster der Funktion XTEL-TRANSFER.
D
___________________________________________________________________________
5/7
___________________________________________________________________________
Nach erfolgter Bestätigung besteht eine Verbindung mit der Steuerung während der gesamten Ausführungsdauer des Datentransfers. Der Anwender kann während dieses
Datentransfers eine andere Software laufen lassen.
Ein weiteres Fenster gibt Auskunft über den Fortgang des Datentransfers und über eventuelle Fehler.
D
Abbrechen bietet die Möglichkeit, den Datentransfer jederzeit zu unterbrechen.
___________________________________________________________________________
5/8
XTEL-TRANSFER 5
___________________________________________________________________________
5.5-2 Funktion SPS-Station ¿ Festplatte
⇒
Teiltransfer
Mit dieser Funktion ist es möglich, eine oder mehrere Funktionen der Applikation auszuwählen, die von der SPS-Station auf die Festplatte der Arbeitsstation geladen werden soll.
Das Fenster zeigt ein Verzeichnis der im Speicher der SPS-Station vorhandenen
Funktionen an.
Eine oder mehrere Zeilen aus dem Verzeichnis der Funktionen auswählen:
• mit der Maus : die zu übertragende Funktion anklicken; um mehrere Funktionen transferieren zu können, gleichzeitig die Taste <Umsch.> oder <Strg> gedrückt halten,
• mit der Tastatur: die <Tab>-Taste verwenden, um sich in dem Verzeichnis fortzubewegen, mit <Leertaste> oder <Leertaste><Strg> wird die Auswahl einer
Funktion bestätigt oder abgebrochen.
Transfer ohne Bestätigung führt zum Laden der ausgewählten Funktionen, die bereits auf der
Festplatte der Arbeitsstation vorhandenen Funktionen werden durch jene der Steuerung ersetzt, ohne daß das System den Anwender warnt.
Transfer mit Bestätigung führt zum Laden der ausgewählten Funktionen mit Aufforderung zur
Bestätigung, wenn die Funktion bereits auf der Festplatte existiert.
Abbrechen führt zum Abbruch des Transfervorgangs und zur Rückkehr in das
Primärfenster der Funktion XTEL-TRANSFER.
___________________________________________________________________________
5/9
D
___________________________________________________________________________
5.5-3 Funktion Festplatte ¿ SPS-Station
⇒
Gesamttransfer
Mit dieser Funktion wird die gesamte Anwendung, die sich auf der Festplatte der
Arbeitsstation befindet, in den Steuerungsspeicher geladen.
D
Ein Bestätigungsfenster gibt Auskunft über die Datentransferrichtung und die komplette
Adresse (Netzwerk.Station) der Station, mit der kommuniziert wird.
Bestätigen startet den Datentransfer.
Abbrechen führt zum Abbruch des Datentransfers und zur Rückkehr in das
Primärfenster der Funktion XTEL-TRANSFER.
___________________________________________________________________________
5/10
XTEL-TRANSFER 5
___________________________________________________________________________
Nach erfolgter Bestätigung wird die Verbindung mit der Steuerung während der gesamten Dauer des Transfervorgangs erstellt. Der Anwender kann während des
Transfervorgangs eine andere Software laufen lassen.
Ein weiteres Fenster gibt Auskunft über den Fortgang des Datentransfers und mögliche
Fehler.
Abbrechen bietet die Möglichkeit, den Datentransfer jederzeit zu unterbrechen.
Achtung
Wird der Datentransfer abgebrochen, geht die Applikation, die vorher im
Steuerungsspeicher gewesen ist, verloren.
D
___________________________________________________________________________
5/11
___________________________________________________________________________
5.5-4 Funktion Festplatte ¿ SPS-Station
⇒
Teiltransfer
Mit dieser Funktion ist es möglich, eine oder mehrere Funktionen der Anwendung auszuwählen, die von der Festplatte der Arbeitsstation in die SPS-Station übertragen werden sollen.
D
Ein Fenster zeigt alle Funktionen an, die auf der Festplatte für die ausgewählte Station verfügbar sind.
Eine oder mehrere Zeilen aus dem Verzeichnis der Funktionen auswählen:
• mit der Maus : die zu übertragende Funktion anklicken; um mehrere Funktionen transferieren zu können, gleichzeitig die Taste <Umsch.> oder <Strg> gedrückt halten,
• mit der Tastatur: die <Tab>-Taste verwenden, um sich in dem Verzeichnis fortzubewegen, mit <Leertaste> oder <Leertaste><Strg> wird die Auswahl einer
Funktion bestätigt oder abgebrochen.
Transfer führt zum Laden der ausgewählten Funktionen. Die in dem Speicher der
Steuerung bereits vorhandenen Funktionen werden durch jene ersetzt, die sich auf der Festplatte der Arbeitsstation befinden.
Abbrechen führt zum Abbruch des Transfervorgangs und zur Rückkehr in das
Primärfenster der Funktion XTEL-TRANSFER.
Achtung
Wird der Transfervorgang abgebrochen, geht die Funktion, die vorher im Speicher der
Steuerung gewesen ist, verloren.
___________________________________________________________________________
5/12
XTEL-TRANSFER 5
___________________________________________________________________________
5.6
Menü AKTUALISIERUNG
_______________________________________________________________________________________________________________________________________
5.6-1 Funktion Vergleich
Mit dieser Funktion erfolgt ein Vergleich der in der Steuerung einer Station befindlichen
Applikation mit der Applikation, die auf der Festplatte der Arbeitsstation gespeichert ist.
Wenn die beiden Applikationen in ihrer Struktur ähnlich sind (gleiche vereinbarte
Funktionen) und sich nur durch den Inhalt der Funktionen unterscheiden, wird eine
Aktualisierung der Festplatte vorgeschlagen.
Der Vergleich zwischen der Anwendung der speicherprogrammierbaren Steuerung und jener auf der Festplatte erfolgt in zwei automatisch aufeinanderfolgenden Schritten:
• ein Vergleich auf Stationsebene (Struktur der Applikation),
• ein Vergleich auf Funktionsebene.
Der erste Schritt erfolgt systematisch, während der zweite Schritt das Ergebnis des ersten ist.
Vergleich auf Stationsebene:
Bei diesem Vorgang wird überprüft, ob alle konfigurierten Funktionen und die Größen der Speicherbereiche identisch sind. Wenn dies der Fall ist, kann der Vergleich auf
Funktionsebene durchgeführt werden, andernfalls werden in einem Fenster alle festgestellten Unterschiede angezeigt.
• Der Vergleich der Funktionen zwischen Festplatte und SPS-Station zeigt Unterschiede auf.
D
Das Fenster besteht aus zwei Anzeigebereichen, die den in der Applikation der
Festplatte und in der Applikation der SPS vorhandenen Funktionen entsprechen.
Abbrechen führt zur Rückkehr in das Primärfenster.
___________________________________________________________________________
5/13
___________________________________________________________________________
• Der Vergleich der reservierten Speicherbereiche zwischen Festplatte und SPS-
Station zeigt Unterschiede auf.
D
Bei diesem Fenster werden für jede der aus dem Verzeichnis links ausgewählten
Funktionen die verschiedenen Größen angezeigt, die in der SPS-Station und auf der
Festplatte reserviert sind.
Vergleich auf Funktionsebene:
Dieser Vergleich wird nur ausgeführt, wenn die Konfiguration und die Struktur der
Applikationen identisch sind. Jede Funktion verfügt über eine Kopfzeile, in der unter anderem das Datum, enthalten ist, an dem die letzte Änderung des Binärcodes der
Funktion durchgeführt worden ist. Die Speicherung des Datums erfolgt immer dann automatisch, wenn der Binärcode geändert wurde. Dieses Datum gibt Auskunft über die
Aktualität des Programms der Funktion.
Zwei Fälle sind möglich:
• Die Datumsangaben sind für alle Funktionen identisch
In diesem Fenster werden alle Funktionen aufgelistet, die für eine ausgewählte Funktion vorhanden und identisch sind, sowie das Datum der letzten Änderung und ein Kommentar, der möglicherweise bei der Programmierung der Funktion eingegeben worden ist.
5/14
XTEL-TRANSFER 5
___________________________________________________________________________
• Zumindest eine der zwischen der Festplatte und der SPS verglichenen Funktionen enthält unterschiedliche Datumsangaben (identische Struktur bei allen Funktionen, jedoch unterschiedliche Binärdateien). In dem nachstehenden Fenster wird die
Aktualisierung der vom Anwender ausgewählten Funktionen der Festplatte anhand der Applikation der SPS vorgeschlagen.
Nacheinander jede einzelne Funktion aus dem Feld "Vorhandene Funktionen" auswählen und überprüfen, daß die Datumsangaben der letzten Aktualisierung in der SPS und auf der Festplatte im Feld "Unterscheidungskriterien" auch wirklich identisch sind.
Anschließend Aktualisierung der Funktionen vornehmen, deren Datumsangaben unterschiedlich sind, und zwar mit Hilfe der folgenden Schaltflächen:
Hinzufügen zeigt in dem Feld "Funktionsliste für Plattenaktualisierung" die in dem
Feld "Vorhandene Funktionen" ausgewählte Funktion an (invers dargestellt).
Aktualisieren startet den Transfer der in dem Feld "Funktionsliste für Plattenaktualisierung" ausgewählten Funktionen.
Löschen löscht die ausgewählte Funktion (invers dargestellt) aus dem Feld
"Funktionsliste für Plattenaktualisierung".
Abbrechen führt zum Verlassen des Fensters und zur Rückkehr in das
Primärfenster.
___________________________________________________________________________
5/15
D
D
___________________________________________________________________________
5.7
Fehlermeldungen
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Die Beschreibung der Fehlermeldungen ist ebenfalls in der Hilfe-Datei verfügbar und zwar über die Funktion Verzeichnis der TRANSFER-Fehlermeldungen im Referenz-
Menü. Es werden alle Fehlermeldungen in einem Fenster aufgelistet. Sobald die gewünschte Meldung angeklickt wird, liefert ein Dialogfenster alle notwendigen
Informationen.
Applikation geschützt
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Versuch, eine lesegeschützte Applikation Es gibt keine Möglichkeit, eine von der SPS auf die Festplatte zu übertragen geschützte Applikation zu lesen.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Transfer vorzeitig beendet
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Diese Meldung wird vom System ausgegeben, Applikation schnellstmöglich in wenn ein Transfer vom Anwender einen stabilen Zustand bringen.
abgebrochen worden ist.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Auf der Platte ist keine Funktion vorhanden
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
In der aktiven Station des Softwarecenters wurde keine Funktion erstellt.
Funktionen in der Station des Softwarecenters erstellen und diesen
Applikationen zuweisen (Menü
Definieren/Neue....
).
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Keine Funktion ausgewählt, der Transfer wurde nicht ausgeführt
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Bei einer Aktualisierung ist keine Zu übertragende Funktion
Funktion ausgewählt worden.
auswählen.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Steuerungsversion niedriger als V5
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Das Tool XTEL-TRANSFER, das in einer Station
X-TEL vom Typ V5 gestartet wurde, kann keine älteren
Steuerungsversionen als V5 bearbeiten.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________
5/16
XTEL-TRANSFER 5
___________________________________________________________________________
Steuerung bereits reserviert
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
_____________________________________________________________________________________________________________________
Die Steuerung wurde bereits von einer Schließen/Verlassen der Applikation, anderen Applikation reserviert.
die die Steuerung belegt.
______________________________________________________________________________________________________________________
Softwaremodul der Steuerung im PROM
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Versuch, auf ein Modul vom Typ PROM Modul durch ein anderes Modul zu schreiben.
vom Typ RAM ersetzen oder
XTEL-PROMPROG verwenden.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Prozessorcode nicht bekannt!
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Der angeschlossene Steuerungsprozessor ist dem Tool XTEL-TRANSFER vom Typ her unbekannt.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
D
Zugriffsrechte nicht ausreichend.
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Unzureichende Zugriffsrechte zur
Realisierung der gewünschten Funktion.
Zugriffsberechtigung ändern. Es müssen zumindest die max. Programmierungs- und Wartungsrechte für einen globalen oder partiellen
Ladevorgang zugelassen sein. Die min. Wartungsrechte sind nicht ausreichend.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Dateieröffnungsfehler
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Datei ist einer anderen Applikation Schließen/Verlassen der dieser vorbehalten.
Datei vorbehaltenen Applikation.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Kommunikationsfehler mit Steuerung
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Die Steuerung läßt keinen Transfer zu.
SPS überprüfen (Störung Prozessor). Ordnungsgemäßen Zustand der
Anschlüsse überprüfen.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________
5/17
D
___________________________________________________________________________
Fehler beim Lesen der Steuerung
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
_____________________________________________________________________________________________________________________
Verbindungsproblem beim Transfer Den korrekten Zustand aller Verbinvon der Steuerung auf die Festplatte.
dungen sowie der Steuerung überprüfen.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Fehler beim Schreiben der Steuerung
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
_____________________________________________________________________________________________________________________
Verbindungsproblem beim Transfer Den korrekten Zustand aller Verbinvon der Festplatte in die Steuerung.
dungen sowie der Steuerung überprüfen.
_______________________________________________________________________________________________________________________
Initialisierungsfehler beim Aufbau der Steuerungsverbindung
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
_____________________________________________________________________________________________________________________
Die Steuerung kann nicht initialisiert werden.
Die Verbindung zwischen der
Arbeitsstation und der Steuerung
überprüfen. Überprüfen, ob unter
X-TEL der korrekte Treiber gewählt wurde (Menü Treiber ...). Die
Stationsadresse unter X-TEL
überprüfen.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Dateifehler
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
_____________________________________________________________________________________________________________________
Der Versuch, eine Datei auf der Festplatte der Überprüfen, ob ein anderes Pro-
Arbeitsstation zu lesen oder auf sie zu schreiben, ist fehlgeschlagen.
gramm gerade auf dieselbe Applikationsdatei auf der Arbeitsstation zugreift. Andernfalls ist zu prüfen, ob das Betriebssystem der Arbeitsstation korrekt funktioniert.
______________________________________________________________________________________________________________________
Plattenbereich nicht ausreichend!
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
_____________________________________________________________________________________________________________________
Auf der Festplatte der Arbeitsstation ist keine Platz auf der Festplatte schaffen.
Kapazität zum Schreiben mehr verfügbar.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Status der Steuerungsstation nicht kompatibel mit Ein-/Auslesen
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
_____________________________________________________________________________________________________________________
Versuch eines Transfers in eine Steuerung, die Steuerung in STOP setzen.
5/18
XTEL-TRANSFER 5
___________________________________________________________________________
Die Applikation der Steuerungsstation ist nicht lesbar.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Die Applikation der Steuerung kann nicht gelesen werden (kein Programm oder leeres Modul oder Störung Prozessor).
Programm laden oder Modul einsetzen, das nicht leer ist. Überprüfen, ob die Steuerung richtig konfiguriert ist (Led MEM). Betrieb der Steuerung
überprüfen.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Applikation nicht auf Platte vorhanden
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Das System findet keine Datei auf der
Festplatte der Arbeitsstation. Es kann die angeforderte Arbeit nicht ausführen.
Überprüfen, ob das Tool TRANSFER in der richtigen X-TEL-Station gestartet worden ist. Überprüfen, ob alle Funktionen auch wirklich eine
Applikation auf der Festplatte besitzen.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
D
Die Applikation ist nicht kohärent. Für das Programm der Funktion <Name> ist die auf der Arbeitsstation gespeicherte Konfiguration zu verwenden.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
XTEL-TRANSFER erlaubt es nicht, eine Applikation global in die Steuerung zu laden, in der zum Beispiel PL7-3 nicht mit der in XTEL-CONF vereinbarten
PL7-Applikation (Befehl < Conf_V5> in PL7-3) mit der unter XTEL-CONF vereinbarten Konfiguration verknüpfen.
Konfiguration verknüpft wurde.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Die Applikation ist nicht kohärent. Für das Programm der Funktion <Name> ist die in der SPS-Station gespeicherte Konfiguration zu verwenden.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
XTEL-TRANSFER erlaubt keinen
Teiltransfer, wenn das Programm der zu transferierenden Funktion nicht der bereits in der SPS-Station vorhandenen
PL7-Applikation (Befehl < Conf_V5> in PL7-3) mit der in der SPS-Station vereinbarten Konfiguration verknüpfen.
Konfiguration zugeordnet wurde.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________
5/19
D
___________________________________________________________________________
Die Funktion <Name> ist auf der Platte nicht vorhanden!
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
_____________________________________________________________________________________________________________________
XTEL-TRANSFER überträgt nur jene Es muß die in der Fehlermeldung
Steuerungs-Applikationen auf die Arbeitsstation, bezeichnete Funktion in der aktiven deren Funktionen bereits alle in der Station vereinbart werden (Aktion
X-TEL-Station erzeugt wurden, in der Definieren/Neue...).
das Tool gestartet wurde.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Die Funktion <Name> ist nicht in der SPS-Station vorhanden!
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
_____________________________________________________________________________________________________________________
Die Funktion, die zwischen der Steuerung und der Arbeitsstation übertragen werden
Überprüfen, ob die Online-Verbindung zur richtigen Steuerung besteht.
soll, ist in der SPS-Station nicht vorhanden.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Die SPS-Station antwortet nicht oder ist nicht vorhanden.
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
_____________________________________________________________________________________________________________________
Ein Kommunikationsversuch zwischen
Arbeitsstation und SPS-Station ist mißlungen.
Überprüfen, ob der richtige Treiber in X-TEL ausgewählt wurde (Menü
Treiber..). Stationsadresse in X-TEL
überprüfen. Ordnungsgemäßen
Zustand der Anschlüsse überprüfen.
Ordnungsgemäßen Betriebszustand der Steuerung überprüfen.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Die Funktion <Name> ist ungültig!
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
_____________________________________________________________________________________________________________________
Das System kann die Applikation der in der
SPS-Station bezeichneten Funktion nicht normal bearbeiten.
Zustand der Steuerung und ihres
Speichermoduls überprüfen. Das für diese Funktion im Online-Betrieb geeignete Programmierungstool verwenden, um die Analyse des
Problems zu vervollständigen.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Der Prozessor-Code der Funktion <Name> ist nicht bekannt!
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
_____________________________________________________________________________________________________________________
Die Applikation der bezeichneten Funktion Die bezeichnete Applikation wurde nicht für einen XTEL-TRANSFER auf den Aktualisierungsstand V5 bekannten Steuerungstyp erstellt.
bringen.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________
5/20
XTEL-TRANSFER 5
___________________________________________________________________________
Das Applikationsformat ist nicht korrekt.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Systemfehler: Das Format der Applikation Formale Meldung: auf der Festplatte der Arbeitsstation entspricht Applikation löschen, die sie hervornicht dem vom System erwarteten Format.
gerufen hat: sie ist unbrauchbar.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Das Format der Binärdatei <Name> ist nicht korrekt.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Systemfehler: Das Format der Applikation Formale Meldung: auf der Festplatte der Arbeitsstation entspricht Applikation löschen, die sie hervornicht dem vom System erwarteten Format.
gerufen hat: sie ist unbrauchbar.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
SYS: Speicher nicht ausreichend.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Das System findet nicht mehr genügend
Arbeitsspeicher, um normal abgearbeitet zu werden.
Andere neben X-TEL oder
MINI-XTEL laufende Programme beenden. Überprüfen, ob das Betriebssystem der Arbeitsstation korrekt funktioniert.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Keine gültige Applikation in der SPS-Station
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Es ist nicht möglich, eine Applikation aus der
Steuerung zu laden, wenn sie nicht kohärent ist.
Eigentlich dürfte dieser Fall nicht auftreten. Überprüfen, ob nicht ein vorangegangener Ladevorgang der
TSX-Station vor seinem Ende unterbrochen wurde, was dazu führen kann, daß eine unzulässige
Applikation in der Steuerung zurückbleibt.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
D
___________________________________________________________________________
5/21
D
___________________________________________________________________________
Prozessor nicht kompatibel oder Speicher für die Applikation nicht ausreichend
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Transfer einer mit der Ziel-SPS nicht
kompatiblen Applikation von der Festplatte
zur Steuerung (in XTEL-CONF vereinbart).
Steuerungstypen überprüfen: die
Ziel-SPS mit Hilfe von XTEL-
CONTROL und die in der
Applikation vereinbarte SPS mit Hilfe von XTEL-CONF überprüfen.
Laden einer Applikation in eine
Steuerung, die nicht über
Struktur des Speicherbereichs oder aber Größe des Speichers ausreichend Speicher verfügt.
ändern.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Prozessor nicht kompatibel oder Speicher für die Funktion <Name> nicht ausreichend!
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Transfer einer mit der Ziel-SPS nicht kompatiblen Applikation von der Festplatte
zur Steuerung (in XTEL-CONF vereinbart).
Steuerungstypen überprüfen: die
Ziel-SPS mit Hilfe von XTEL-
CONTROL und die in der Applikation vereinbarte SPS mit Hilfe von XTEL-
CONF überprüfen.
Laden einer Applikation in eine
Steuerung, deren Speicherbereich zu klein ist.
Überprüfen, ob der Speicherbereich der betreffenden Funktion wirklich kleiner oder gleich dem Speicherbereich ist, der in der SPS-Station reserviert wurde. (Tool XTEL-CONF/
Generieren und TRANSFER/Aktualisierung oder TRANSFER/Liste der
Stations-Funktionen...). Steuerungsmodul überprüfen.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Größe des Softwaremoduls nicht kompatibel mit Prozessor
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Das System meldet, daß das in der Steuerung Ein kompatibles installierte Speichermodul ein Modell Speichermodul einsetzen.
ist, daß von ihr nicht unterstützt wird.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________
5/22
XTEL-TRANSFER 5
___________________________________________________________________________
Transfer nicht möglich. Die Funktion <Name> ist auf der Festplatte nicht zulässig!
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Die Applikation der angegebenen Funktion ist Eine Funktion kann unter nicht auf der Festplatte der Arbeitsstation
(und in der aktiven Station) vorhanden.
XTEL-CONF vereinbart sein, ohne daß ihre Applikation auf der Platte gespeichert wurde. Überprüfen, ob das Tool von der richtigen X-TEL-
Station aus gestartet worden ist.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Transfer nicht möglich. Die Funktion <Name> ist in der SPS-Station nicht zulässig!
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Die Applikation der angegebenen Funktion ist nicht geladen oder in der SPS-
Steuerung nicht korrekt.
Es darf nicht vergessen werden, daß das Vorhandensein einer Funktion unter XTEL-CONF vereinbart worden sein kann, ohne daß ihre Applikation jemals in die Steuerung geladen wurde.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
D
___________________________________________________________________________
5/23
D
___________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________
5/24
6
6.1
Beschreibung
_____________________________________________________________________________________________________________________________________________
Diese Version des Tools XTEL-TRANSFER kann nur für Stationen des Typs
TSXV4 eingesetzt werden. XTEL-TRANSFER ist ein auf Stationsebene eingesetztes
Service-Tool, das im Online-Betrieb nur für die TSX7-Steuerungen der Baureihe 40,
Version V4, geeignet ist. Es gewährleistet den Transfer und die selektive Aktualisierung des Stationsprogramms (d.h. die mit XTEL-MEM angelegte APP-Datei).
Das Programm kann nur bei vorhandenem PG-Anschlußtreiber oder MAPWAY-Treiber abgearbeitet werden. Bei unzureichendem Zugriffsrecht (Minimum = Bediener mini) wird ein Transfer abgelehnt.
_____________________________________________________________________________________________________________________________________________
6.2
Funktionseigenschaften
______________________________________________________________________________________________________________________
• Transfer eines Stationsprogramms
Der Transfer kann in beide Richtungen erfolgen und umfaßt das gesamte Programm der Station, d.h. die APP-Datei:
Transfer Platte ¿ SPS-Speicher
Transfer SPS-Speicher ¿ Platte
Funktionsprinzip
D
MEM
Applikationsprogramm
.APP
TRANSFER
SPS-Speicher
“Speicher” der
Arbeitsstation
Während des Transfers belegt das Programm die gesamte SPS.
Der Transfer blockiert jedoch nicht die Arbeitsstation und kann im Hintergrund ablaufen, so daß im Vordergrund mit einem anderen Programm gearbeitet werden kann.
• Transfer Platte ¿ SPS-Speicher
Der Transfer stoppt die Abarbeitung des von der SPS gespeicherten Programms. Ein eventuell vorhandenes Quellprogramm wird vom übertragenen Programm überschrieben. Die auf der Platte gespeicherte APP-Datei wird in die SPS übertragen.
___________________________________________________________________________
6/1
D
___________________________________________________________________________
• Transfer SPS-Speicher ¿ Platte
Mit XTEL-MEM kann auf das gesamte Applikationsprogramm zugegriffen werden, das auf die Platte der Arbeitsstation übertragen wurde.
Wird der aktuelle Transfer unterbrochen, so bleibt der vorherige Kontext erhalten.
Die von der Steuerung gespeicherte APP-Datei wird in das APP-Verzeichnis der
Station übertragen.
Anmerkung :
Um auf den Inhalt der Binärdateien jeder applikationsspezifischen Funktion zugreifen zu können, müssen diese mit dem für jede Funktion angebotenen Transfer-Tool übertragen werden.
• Vergleich der Applikationsprogramme
Diese Funktion kann eventuell in zwei Schritten durchgeführt werden:
- Vergleich der auf Platte und der in der SPS gespeicherten APP-Datei;
- partielle Aktualisierung der Applikation bei unterschiedlichen Dateien.
Verglichen wird die Applikation der Station, d.h. also die APP-Dateien.
Funktionsschema
Station Arbeitsstation
SPS APP-Datei APP-Datei Festplatte
PL7-3 PL7-3
PL7-COM
PL7-AXE
Vergleich
PL7-COM
PL7-AXE
Ablauf des Vergleichs
• Vergleich auf globaler Ebene: Stationsdeskriptor
In dieser ersten Phase des Vergleichs überprüft das Programm, ob die konfigurierten
Bereiche und ihre vorgegebenen Größen identisch geblieben sind.
Zum Beispiel im obenstehenden Schema: 3 identische Bereiche.
• Vergleich auf Funktionsebene: Funktionsdeskriptor
Der Vergleich wird nur vorgenommen, wenn die Speicherstrukturen identisch sind.
Jeder Bereich besitzt einen Funktionsdeskriptor, der unter anderem das Datum der letzten Änderung des Binärcodes des Bereiches beinhaltet.
___________________________________________________________________________
6/2
XTEL-TRANSFER (V4-Stationen) 6
___________________________________________________________________________
Das Datum wird automatisch bei Änderung des Binärcodes gespeichert. Es wird im Online-Betrieb vom Kalenderbaustein der SPS geliefert. Im Offline-Betrieb wird das Datum der Arbeitsstation gespeichert.
Dieses Datum gibt Auskunft über die Aktualität des Programms der Funktion.
Partielle Aktualisierung
Die partielle Aktualisierung der Applikation auf Platte erfolgt nach einem Vergleich.
Verglichen wird nur, wenn die konfigurierten Bereiche und ihre vorgegebenen Größen dieselben sind und Unterschiede die Funktionsebene betreffen.
Der Anwender kann die betreffende/n Funktion/en aktualisieren.
Die übertragenen Dateien aktualisieren die entsprechenden Funktionen der APP-Datei.
Liste der konfigurierten Funktionen
Mit diesem Befehl werden die spezifischen, für die Applikation genutzten Funktionen angezeigt, ohne daß die APP-Datei übertragen werden muß.
Für jede Funktion zeigt das Programm folgende Informationen an:
• Datum der letzten Änderung;
• Kommentar der Applikation.
D
Zusammenfassung: XTEL-TRANSFER
• Bidirektioneller Transfer der Applikation APP-Datei
• Vergleich von Applikationsprogrammen APP-Datei
• Erfassung von Unstimmigkeiten, partielle Aktualisierung;
• Liste der konfigurierten Funktionen.
___________________________________________________________________________
6/3
D
___________________________________________________________________________
6.3
Zugriff auf XTEL-TRANSFER
______________________________________________________________________________________________________________________
Der Zugriff auf XTEL-TRANSFER erfolgt:
• beim Softwarecenter X-TEL über die Stationstools, die zur Verwaltung einer Station vom Typ TSX V4 oder PMX V4 des Softwarecenters X-TEL zur Verfügung stehen;
• beim Softwarecenter MINI X-TEL über das Primärfenster.
X-TEL
Wahl eines Bereiches
Wahl eines Projektes
Wahl eines Station
Wahl von
XTEL-TRANSFER
in STATIONSTOOLS
MINI X-TEL
Primärfenster
Wahl von
XTEL-TRANSFER im
Primärfenster
Primärfenster
Mit Hilfe des Primärfensters von XTEL-TRANSFER kann die zu realisierende Funktion aus einem der fünf in der Menüleiste angezeigten Menüs ausgewählt werden.
___________________________________________________________________________
6/4
XTEL-TRANSFER (V4-Stationen) 6
___________________________________________________________________________
Grafische Übersicht
Definieren
Auswahl ...
Löschen ...
Liste
Liste der
Stationsfunktionen...
Transfer Aktualisieren
Station
¿
Platte ...
Platte
¿
Station ...
Vergleich...
Beenden
Ende F3
Weiter
D
___________________________________________________________________________
6/5
D
___________________________________________________________________________
6.4
Menü DEFINIEREN
_________________________________________________________________________________________________________________________________
6.4-1 Funktion Auswahl
Vor einem Transfer oder einer Aktualisierung muß über das Menü "Auswahl" die
Applikationsdatei, mit der gearbeitet werden soll, ausgewählt werden. Wird keine Datei ausgewählt oder ein bisher nicht vorhandener Dateiname eingegeben, so erscheinen bestimmte Menüs grau unterlegt und können somit nicht aufgerufen werden.
Im Fenster erscheint eine Liste aller in dieser Station erstellten Applikationen (.APP-
Dateien). Der Name der Applikation kann aus der Liste gewählt oder direkt in die
Eingabezeile eingegeben werden. Wird er in der Liste angewählt (Inversdarstellung), so erscheint er standardmäßig in der Eingabezeile.
Der standardmäßig ausgewählte Name ist der erste in der Liste (falls diese nicht leer ist).
Es ist möglich, einen nicht in der Liste vorhandenen Namen einzugeben, um die
Applikation der Steuerung auf Festplatte zu speichern (STATION ¿ PLATTE). In diesem Falle erscheinen die Optionen Vergleich und Transfer PLATTE ¿ STATION grau unterlegt, sind somit also nicht aufrufbar. Nur die Option Transfer STATION
¿
PLATTE ist aufrufbar.
___________________________________________________________________________
6/6
XTEL-TRANSFER (V4-Stationen) 6
___________________________________________________________________________
Erst nach Auswahl einer Datei können die Funktionen Transfer und Vergleich aufgerufen werden.
Bestätigen Bestätigen der Eingabe. Bei inkorrekter Syntax erscheint die Meldung
"inkorrekter Name. Syntax : xxxxxxxx.APP” .
Abbrechen Abbrechen des Befehls.
______________________________________________________________________________________________________________________
6.4-2 Funktion Löschen
Mit dieser Funktion kann eine Datei vom Typ .APP gelöscht werden. In einem
Dialogfenster wird die Liste der in dieser Station erstellten Applikationen angezeigt. Die gewählte Applikation erscheint in Inversdarstellung.
Bestätigen
Abbrechen
Vor Löschen einer Datei muß dieser Vorgang bestätigt werden. Ist keine Datei ausgewählt worden, so erscheint die Meldung "Es wurde kein Dateiname angegeben".
Annulliert den Löschvorgang der ausgewählten APP-Datei . Rückkehr zum Primärfenster der Funktion XTEL-TRANSFER.
D
___________________________________________________________________________
6/7
___________________________________________________________________________
6.5
Menü LISTE
_____________________________________________________________________________________________________________________
6.5-1 Funktion Liste der Stationsfunktionen
Mit der Option Liste können die in einer bestimmten Station konfigurierten Funktionen festgelegt werden. Es findet kein Transfer statt, sondern eine Bestandsaufnahme auf
Funktionsebene der Steuerung.
D
Die Liste der verzeichneten Funktionen erscheint. Die Felder "Letzte Änderung" und
"Kommentar" entsprechen der ausgewählten Funktion.
Diese Informationen werden aus dem Speicher der Steuerung gelesen. Dateien spielen in diesem Falle keine Rolle, so daß es nicht notwendig ist, eine Datei .APP zur
Durchführung dieses Vorgangs auszuwählen. Deshalb ist die Option LISTE bei Rückkehr zu XTEL-TRANSFER nicht abgeblendet.
Bestätigen Rückkehr zum Primärfenster der Funktion XTEL-TRANSFER.
___________________________________________________________________________
6/8
XTEL-TRANSFER (V4-Stationen) 6
___________________________________________________________________________
6.6
Menü TRANSFER
______________________________________________________________________________________________________________________________________________________
6.6-1 Funktion Station ¿ Platte
Mit dieser Funktion kann der Inhalt des Steuerungsspeichers in einer Applikationsdatei
(xxxxxxxx.APP) gespeichert werden.
Im Fenster werden angegeben: die Richtung des Transfers, der Name der Applikationsdatei sowie die vollständige Adresse (Netzwerk) der Station, mit der kommuniziert wird.
Bestätigen Start des Transfers.
Abbrechen Annulliert den Befehl Transfer. Rückkehr zum Primärfenster der Funktion XTEL-TRANSFER.
D
___________________________________________________________________________
6/9
___________________________________________________________________________
Nach Bestätigung wird die Verbindung für die Dauer des Transfers hergestellt. Der
Anwender kann während des Transfers mit einer anderen Software arbeiten.
Der Anwender kann über das Fenster verfolgen, ob der Transfer ordnungsgemäß ausgeführt wird oder ob Fehler auftreten.
D
Abbrechen Der Transfer kann über diese Funktion jederzeit abgebrochen werden.
___________________________________________________________________________
6/10
XTEL-TRANSFER (V4-Stationen) 6
___________________________________________________________________________
6.6-2 Funktion Platte ¿ Station
Mit dieser Funktion kann der Inhalt einer Applikationsdatei (xxxxxxxx.APP) in den
Speicher der Steuerung eingelesen werden.
Im Fenster werden angegeben: die Richtung des Transfers, der Name der
Applikationsdatei sowie die vollständige Adresse (Netzwerk) der Station, mit der kommuniziert wird.
Bestätigen Start des Transfers.
Abbrechen Annulliert den Befehl Transfer. Rückkehr zum Primärfenster der Funktion XTEL-TRANSFER.
D
___________________________________________________________________________
6/11
___________________________________________________________________________
Nach Bestätigung wird die Verbindung für die Dauer des Transfers hergestellt. Der
Anwender kann während des Transfers mit einer anderen Software arbeiten.
Der Anwender kann über das Fenster verfolgen, ob der Transfer ordnungsgemäß ausgeführt wird oder ob Fehler auftreten.
D
Abbrechen Der Transfer kann über dieses Funktion jederzeit unterbrochen werden.
___________________________________________________________________________
6/12
XTEL-TRANSFER (V4-Stationen) 6
___________________________________________________________________________
6.7
Menü AKTUALISIEREN
________________________________________________________________________________________________________________________________________
6.7-1 Funktion Vergleich
Der Vergleich zwischen der Applikation in der Steuerung und der auf Festplatte gespeicherten Applikation (Datei xxxxxxxx.APP) erfolgt automatisch in zwei miteinander verknüpften Schritten:
• ein Vergleich auf Stationsebene (Speicherstruktur);
• ein Vergleich auf Funktionsebene.
Der erste Schritt erfolgt grundsätzlich, während der zweite vom Ergebnis des ersten
Schrittes abhängt.
Vergleich auf Stationsebene
Bei diesem Vorgang wird überprüft, ob die konfigurierten Funktionen und die Speicherkapazitäten der Speicherbereiche identisch sind. Ist dies der Fall, kann der Vergleich auf
Funktionsebene durchgeführt werden. Andernfalls erscheinen in einem Fenster die durch den Vergleich festgestellten Unterschiede.
D
Das Fenster ist in zwei Bereiche unterteilt, die den Funktionen entsprechen, die in der
Applikation auf der Festplatte und in der Applikation in der Steuerung eingerichtet sind.
Bestätigen Rückkehr zum Primärfenster.
___________________________________________________________________________
6/13
D
___________________________________________________________________________
Vergleich auf Funktionsebene
Der Vergleich wird nur bei identischer Speicherstruktur durchgeführt. Jede Funktion verfügt in ihrem EPROM-Bereich über eine Titelzeile, die unter anderem das Datum der zuletzt durchgeführten Änderung des Binärcodes der Funktion beinhaltet. Dieses
Datum wird automatisch gespeichert, sobald der Binärcode geändert wird. Es ist ein
Indiz für die Änderung des Programms der Funktion.
Zwei Fälle können eintreten:
• Die Daten aller eingerichteten Funktionen sind identisch, d.h. Speicherstruktur und
Binärcode sind für jede Funktion identisch.
Im Fenster werden die verzeichneten Funktionen aufgelistet. Gleichzeitig werden für die ausgewählte Funktion das Datum der letzten Änderung und der eventuell während der
Programmierung der Funktion eingegebene Kommentar angezeigt.
Bestätigen Rückkehr zum Primärfenster.
___________________________________________________________________________
6/14
XTEL-TRANSFER (V4-Stationen) 6
___________________________________________________________________________
• Zumindest eine der zwischen Festplatte und Steuerung verzeichneten Funktionen weist abweichende Daten auf (identische Speicherstruktur für jede Funktion, jedoch unterschiedliche Binärcodes). Über ein Fenster kann die Applikation der Festplatte
(Datei xxxxxxxx.APP) ausgehend von der Applikation der Steuerung aktualisiert werden.
Aktualisierung
Ende
Anzeige eines Dialogfensters, mit dem die zu aktualisierende Datei ausgewählt werden kann (siehe nächste Seite).
Schließt das Fenster Aktualisieren; Rückkehr zum
Primärfenster.
___________________________________________________________________________
6/15
D
___________________________________________________________________________
D
Transfer
Ende
Transfer der ausgewählten Datei/en.
Verlassen des Fensters und Rückkehr zum vorhergehenden Fenster.
___________________________________________________________________________
6/16
XTEL-TRANSFER (V4-Stationen) 6
___________________________________________________________________________
6.8
Fehlermeldungen
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Geschützte Applikation
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Versuch, eine lesegeschützte Applikation Es gibt keine Möglichkeit, eine gevon der TSX auf Diskette zu übertragen.
schützte Applikation zu lesen.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Prozessor nicht kompatibel oder Speicher zu klein
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Versuch, eine mit der Steuerung inkompatible Applikation von der Diskette zur TSX zu übertragen.
Ändern des Prozessortyps.
Laden einer Applikation in eine Steuerung, deren Speicherkapazität zu gering ist.
Ändern der Speicherstruktur des Speicherbereiches oder Erhöhen der Speicherkapazität.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
D
Die TSX-Applikation ist nicht lesbar.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Die Applikation der Steuerung kann nicht gelesen werden (kein Programm oder
Laden des Programms oder Einsetzen eines Moduls, das nicht leer ist.
leeres Modul).
__________________________________________________________________________________________________________________________________
ROM-Speichermodul
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Versuch, auf ein Modul vom Typ PROM Ersetzen des Moduls durch ein andezu schreiben.
res vom Typ RAM.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________
6/17
___________________________________________________________________________
Die Datei kann nicht gelöscht werden
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Datei wird bereits für eine andere Schließen/ Verlassen der Applikation
Applikation genutzt.
durch Aufrufen dieser Datei.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Die ausgewählte Datei kann nicht gelöscht werden.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Versuch, eine bereits ausgewählte
Datei zu löschen.
Die zu löschende Datei darf nicht mit der ausgewählten Datei iden-
tisch sein.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
D
Diese Station antwortet nicht.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Kommunikation mit der gewünschten Überprüfen der Station oder ihrer
Station nicht möglich.
Netzadresse.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Kommunikationsfehler mit der Steuerung
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Die Steuerung läßt keinen Transfer zu.
Überprüfen der Steuerung
(Prozessorfehler usw.).
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Lesen der Steuerung unterbrochen, Aktualisierung abgebrochen.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Ändern der Daten während des Transfers.
Neustart des Transfers.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________
6/18
XTEL-TRANSFER (V4-Stationen) 6
___________________________________________________________________________
Inkorrekter Name. Syntax: xxxxxxxx.APP
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Falsche Syntax bei Wahl eines DateiEingabe des Dateinamens (max.
namens.
8 Zeichen plus Erweiterung .APP).
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Initialisierungsfehler bei der Verbindung zur Steuerung
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Die Initialisierung der Steuerung ist Überprüfen des Anschlusses zwinicht durchführbar.
schen Arbeitsstation und SPS.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Zugriffsrechte nicht ausreichend
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Unzureichende Zugriffsberechtigung zur Ändern der Zugriffsberechtigungen.
Realisierung der gewünschen Funktion.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
D
Die Datei ist nicht vorhanden
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Versuch, eine nicht vorhandene Wahl eines vorhandenen Datei-
Datei zu übertragen. namens.
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Die Eingabedatei hat kein .APP-Format
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
__________________________________________________________________________________________________________________________________
Die Eingabedatei ist zwar eine .APP-Datei, ihre Daten können jedoch nicht genutzt werden (geänderte Datei/beliebige unter der
Auswahl oder Anlegen einer anderen Applikationsdatei.
Erweiterung .APP gespeicherte Datei).
__________________________________________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________
6/19
___________________________________________________________________________
Keine Funktion ausgewählt, Transfer nicht durchgeführt
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Bei der Aktualisierung ist keine Funktion Auswahl der zu übertragenden ausgewählt worden. Funktion.
____________________________________________________________________________________________________________________
TSX-Status inkompatibel mit Ladevorgang
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Versuch, einen Transfer mit einer Steuerung auf STOP setzen.
Steuerung im RUN-Betrieb durchzuführen.
____________________________________________________________________________________________________________________
D
Fehler beim Öffnen einer Datei
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Datei einer anderen Applikation Schließen/Verlassen der dieser Davorbehalten.
tei vorbehaltenen Applikation.
____________________________________________________________________________________________________________________
Keine gültige Applikation in TSX
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Versuch, eine nicht gespeicherte Applikation Laden eines Programms in den von der Steuerung zur Festplatte zu Steuerungsspeicher.
übertragen.
____________________________________________________________________________________________________________________
Lesefehler in der Steuerung
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Unterbrochene Verbindung während des Neustart des Transfers.
Transfers von der SPS zur Festplatte.
____________________________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________
6/20
XTEL-TRANSFER (V4-Stationen) 6
___________________________________________________________________________
Steuerung bereits reserviert
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Die Steuerung wurde bereits von einer Schließen/Verlassen der Applikaanderen Applikation reserviert.
tion, die die Steuerung belegt.
____________________________________________________________________________________________________________________
Schreibfehler der Steuerung
______________________________________________________________________________________________________________
Vermutliche Ursache Behebung des Fehlers
____________________________________________________________________________________________________________________
Unterbrochene Verbindung während des Neustart des Transfers.
Transfers von der Festplatte zur SPS.
____________________________________________________________________________________________________________________
D
___________________________________________________________________________
6/21
D
___________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________
6/22
7.1
Funktionsweise
_____________________________________________________________________________________________________________________
7.1-1 Allgemeines
Die Software PROMPROG TXT LF PP unterstützt folgende Funktionen:
❥
❥
❥
❥
❥
❥
Schreiben oder Lesen von RAM- oder EPROM-Anwenderspeichermodulen.
Lesen von EEPROM-Anwenderspeichermodulen.
Hinweis: Das Schreiben von von EEPROM-Speichermodulen ist nicht möglich.
Schreiben mit Leseschutz (1) von EEPROM-Anwenderspeichermodulen.
Identifizierung der im Programmierer vorhandenen Speichermodule und Test, ob das Modul beschrieben ist.
Vergleich zwischen dem Inhalt des Speichermoduls und dem Inhalt der entsprechenden Datei im Verzeichnis der Station.
Berechnung der Prüfsumme (Checksum) des Speichermoduls.
Die Schreiboperation besteht darin, die in einer Datei enthaltene Applikation über eine serielle Schnittstelle auf das im EPROM-Programmierer TSX TPE 01 enthaltene
Modul zu übertragen.
Zur Ausführung aller Funktionen ist ein Programmiergerät des Typs FTX 507, FTX 417,
IBM PS/2 (oder Kompatibler) erforderlich, das mit dem Softwarecenter X-TEL ausgestattet und an den EPROM-Programmierer TSX TPE 01 angeschlossen ist.
IBM PS/2 (oder Kompatibler)
D oder
OS/2
+
X-TEL
+
TXT LF PP
TSX TPE 01
FTX 507
7/1
___________________________________________________________________________
7.1-2 Mögliche Funktionen in Abhängigkeit von der Applikation und dem Modultyp
Applikation Funktionen
Schreiben Lesen
____________________________________________________________________________
RAM EPROM EEPROM RAM EPROM EEPROM
________________________________________________________________________________________________________________________
TSX 17 (PL7-2)
_____________________________________________________________________________________________________________________
TSX 27/47 (PL7-2)
______________________________________________________________________________________________________________________
TSXV3 (PL7-3) ein Mod.
____________________________________________________________________________________________ mehr. Mod.
______________________________________________________________________________________________________________________
TSXV4, PMXV4
TSXV5, PMXV5
(PL7-3)
______________________________________________________________________________________________________________________
PL7-MMI
D
Vergleich Schreiben m. Leseschutz
____________________________________________________________________________
RAM EPROM EEPROM RAM EPROM EEPROM
________________________________________________________________________________________________________________________
TSX 17 (PL7-2)
_____________________________________________________________________________________________________________________
TSX 27/47 (PL7-2)
______________________________________________________________________________________________________________________
TSXV3 (PL7-3) ein Mod.
____________________________________________________________________________________________ mehr. Mod.
______________________________________________________________________________________________________________________
TSXV4, PMXV4
TSXV5, PMXV5
(PL7-3)
______________________________________________________________________________________________________________________
PL7-MMI
Berechnung der Prüfsumme
____________________________________________________________________________
RAM EPROM EEPROM
________________________________________________________________________________________________________________________
TSX 17 (PL7-2)
_____________________________________________________________________________________________________________________
TSX 27/47 (PL7-2)
______________________________________________________________________________________________________________________
TSXV3 (PL7-3) ein Mod.
____________________________________________________________________________________________ mehr. Mod.
______________________________________________________________________________________________________________________
TSXV4, PMXV4
(PL7-3)
TSXV5, PMXV5
______________________________________________________________________________________________________________________
PL7-MMI mögliche Funktionen
___________________________________________________________________________
7/2
PROMPROG 7
___________________________________________________________________________
7.1-3 Unterstützte Speichermodule
❥
❥
Das Lesen, Schreiben usw. betrifft alle diejenigen Speichermodule, die für Applikationen unter dem Softwarecenter X-TEL oder MINI X-TEL erstellt wurden und für folgende
Gerätetypen bestimmt sind:
Steuerungen der Baureihe 7 (8-Bit-Speichermodul für TSX 17-20, 8-Bit-
Speichermodule für TSX 27/47-10/47-J/47-20, 16-Bit-Speichermodule für TSX/PMX
47/67/87/107).
Module TSX PCM 27/37 (16-Bit-Speichermodule).
❥
Aufgrund der unterschiedlichen Anschlußtypen der Speichermodule weist der EPROM-
❥
Programmierer TSX TPE01 zwei Steckplätze auf: einen Steckplatz für die Speichermodule des Typs TSX 27/47/67/87/107, PMX 47/67/
87/107 oder TSX PCM 27/37 einen Steckplatz für die Speichermodule des Typs TSX 17.
Speichermodule TSX27/47/67/87/107
PMX 47/67/87/107
TSX PCM 27/37
Speichermodule TSX 17
D
___________________________________________________________________________
7/3
D
___________________________________________________________________________
7.2
Zugriff auf PROMPROG
______________________________________________________________________________________________________________________
7.2-1 Allgemeines
❥
❥
Der Zugriff auf das Tool PROMPROG erfolgt: unter dem Softwarecenter X-TEL im Sekundärfenster "Stationstools", unter dem Softwarecenter MINI X-TEL im Primärfenster.
X-TEL
Wahl eines Bereichs
Wahl eines Projekts
Wahl einer Station
Wahl des Tools
PROMPROG in "Stationstools"
MINI X-TEL
Primärfenster
Wahl des Tools
PROMPROG im Primärfenster
___________________________________________________________________________
7/4
PROMPROG 7
___________________________________________________________________________
7.2-2 Primärfenster
Im Primärfenster des Tools PROMPROG stehen drei Menüs mit den verschiedenen
Funktionen zur Verfügung.
Übersicht promprog
Definition
Tsx
Pmx
Mmx
Transfer
Schreiben
Lesen
Vergleichen
Schreiben mit Leseschutz
Checksum
Beenden
Beenden..F3
Wiederaufnahme
Hinweis:
Sekundärmenüs, die nicht kompatibel sind mit einem gegebenen Stations- oder Applikationstyp, erscheinen grau hinterlegt.
___________________________________________________________________________
7/5
D
D
___________________________________________________________________________
7.3
Menü Definition
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Dieses Menü dient zur Auswahl des in das Speichermodul zu übertragenden
Applikationstyps.
●
Tsx:
- TSX 17/27/47-(PL7-2)-Applikationen für Steuerungen des Typs TSX 17/27/47
- TSXV3-(PL7-3)--Applikationen für Steuerungen des Typs TSX 47-30, TSX 67-20/
30, TSX 87-10/20/30
- TSXV4/V5-(PL7-3)-Applikationen für Steuerungen TSX 47-40, 67-40, 87-40, 107-40
●
Pmx:
- PMXV4/V5(PL7-3)-Applikationen für Steuerungen PMX47-40, 67-40, 87-40, 107-40
●
Mmx
- PL7-MMI-Applikationen V4 und V5 für Bedienerdialogmodule TSX PCM 27/37
______________________________________________________________________________________________________________________
7.3-1 TSX 17/27/47-, TSXV3-, TSXV4-, PMXV4-, PL7-MMIV4-Applikationen
Menü Mmx
Dient zur Auswahl der Quelldatei für die zu transferierenden Informationen. Diese Datei
IMDSK-DAT, die sich im Verzeichnis XPROSYS\MMI befindet, enthält das Abbild einer für die Zwecke des Bedienerdialogmoduls konfigurierten DOS-Platte/Diskette.
Menü Tsx oder Pmx
Bietet ein Dialogfenster mit dem Titel "Definition des Dateinamens" :
●
● zur Auswahl einer Datei des Typs
-
●
BIN für eine TSX 17/27/47- oder
TSXV3-Applikation,
-
●
APP für eine TSXV4- oder PMXV4-
Applikation.
Diese Datei ist unter den Dateien im
Stationsverzeichnis zu wählen.
Zum Lesen einer Datei im
Speichermodul: einen neuen Dateinamen (•BIN oder •APP) eingeben.
Die Auswahl des gewünschten Dateinamens erfolgt mit den Tasten <
↓
> <
↑
> oder durch
Anklicken des Dateinamens mit der Maus. Der Name der betreffenden Datei erscheint im oberen Feld des Fensters.
Beim Lesen des Speichermoduls ist ein neuer Dateiname einzugeben, um keine der im
Verzeichnis vorhandenen Dateien zu überschreiben. Hierzu den im Feld angegebenen
Dateinamen löschen und den neuen Namen eingeben.
Bestätigen Wahl der Datei und Rückkehr in das Primärfenster.
Abbrechen Abbruch der Funktion und Rückkehr in das Primärfenster.
Hilfe ruft das Hilfefenster auf. Zur Rückkehr in das Fenster der Funktion die
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7.3-2 TSXV5-, PMXV5- oder PL7-MMIV5--Applikationen
Menü TSX, PMX und MMX:
In diesem Falle ist keine Dateiwahl vorzunehmen. Bei Aufrufen des Menüs TSX, PMX oder MMX wird ein Dialogfenster angezeigt, in dem die angebotene Wahl bestätigt wird.
TRANSFER TSX
Enter
Enter
TRANSFER MMX
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7.4
Menü Transfer
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Transfer (übertragen) ermöglicht die Auswahl unter folgenden Funktionen:
●
Schreiben,
●
●
Lesen,
Vergleichen,
●
●
Lesen mit Schreibschutz,
Checksum.
Grau dargestellte Funktionen bedeuten, daß sie in dem gegebenen Kontext nicht ausgeführt werden können. Beispiel: Lesen mit Schreibschutz bei einer Applikation
TSXV3 oder PL7-MMI. Hierbei ist folgendes nötig:
●
● entweder die vorherige Definition einer Quell- oder Zieldatei im Menü Definition (bei
TSX 17/27/47-, TSXV3-, TSXV4- und PMXV4-Applikationen), oder die Wahl des Applikationstyps (TSX, PMX oder MMX) im Menü Definition (bei
TSXV5-, PMXV5-Applikationen).
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D
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7.4-1 Schreiben
Mit dieser Funktion wird die im Menü Definition gewählte Applikation in das im EPROM-
Programmierer TSX TPE 01 befindliche Speichermodul transferiert.
Das Speichermodul muß:
• unbeschrieben sein (bei EPROM-Modulen) und
• hinsichtlich Größe und Typ mit der gewählten Applikation kompatibel sein.
Bei Wahl der Funktion Schreiben erscheint nebenstehendes Dialogfenster.
D
Abbrechen Rückkehr zum Primärfenster,
Bestätigen startet den Schreibvorgang.
Nach Abschluß des
Vorgangs wird das nachstehende Arbeitsfenster aufgerufen.
Während des Schreibvorgangs:
• wird die Meldung "Verarbeitung läuft" angezeigt,
• wird unten links im Fenster die prozentuale Belegung des Speichermoduls dargestellt.
• wird entsprechend dem Fortschreiten des Transfers ein Sinnbild vervollständigt.
Abbrechen Abbruch des laufenden Vorgangs.
Nach Abschluß der Schreibvorgangs: wird die Meldung "FUNKTION BEENDET" angezeigt.
ENTER Rückkehr ins Primärfenster..
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Sonderfall: TSXV3-Applikationen mit einem oder mehreren Speichermodulen
Ausgehend von dem oben beschriebenen Dialogfenster ist wie folgt vorzugehen:
Bestätigen gefolgt von ENTER führt zur Anzeige des unten abgebildeten Fensters. Es enthält die Darstellung einer Wortspeicherstruktur in 8-K-Segmenten und einen Cursor
(rot für RAM-Speicher und schwarz für EPROM-Speicher), der das Speichermodul innerhalb der gesamten Speicherstruktur symbolisiert. Die Größe des Cursors ist proportional zur Speichergröße und kann mittels der Tasten <
↓
> <
↑
> modifiziert werden.
Bedeutung der Farben für die Speicheraufteilung:
●
●
● gelb: blau: grau:
Datenbereich (keine Sicherung in EPROM-Modul möglich)
Programm- und Konstantenbereich leerer Speicherbereich
D
Bestätigen startet den Schreibvorgang mit Echtzeitanzeige des Ablaufs der Funktion
(prozentuale Anzeige und allmähliche Vervollständigung eines Sinnbilds entsprechend der Belegung des Speichermoduls).
Abbrechen annulliert den laufenden Vorgang.
Bei einer Applikation mit mehreren Speichermodulen sind mittels des Cursors die in ein gegebenes Modul zu schreibenden Speicherbereiche zu definieren. Dabei ist darauf zu achten, daß
●
● die Speichermodule korrekt gekennzeichnet werden, um jegliche Verwechslung bei der Installation in der Steuerung zu vermeiden, die Speichersegmente für die einzelnen Module ohne Überlappung oder
Speicherlücken definiert werden.
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7.4-2 Lesen
TSX- und PMX-Applikationen
Mit dieser Funktion kann die in einem Speichermodul vorhandene Applikation auf dem
Wege der Erstellung einer Applikationsdatei im Stationsverzeichnis gelesen werden.
●
TSX17/27/47-, TSXV3-Applikationen mit einem Modul, TSXV4- und PMXV4-
Applikationen:
Aus Sicherheitsgründen ist der Datei im Menü Definition ein neuer Name zuzuteilen, damit eine im Stationverzeichnis vorhandene Dateie gleichen Namens nicht
● unbeabsichtigt überschrieben wird.
TSXV5- und PMXV5-Applikationen:
Die Dateien können nicht umbenannt werden und überschreiben daher eventuell in der Station existierende Dateien gleichen Namens.
MMX-Applikationen
Mit dieser Funktion kann die in einem Speichermodul vorhandene Applikation auf dem
Wege der Erstellung einer Datei IMDSK. DAT im Verzeichnis X PROSYS/MMI gelesen werden. Diese Datei kann nicht umbenannt werden, da ihr Name durch PL7-MMI festgelegt wird. Eine Datei gleichen Namens wird daher gegebenenfalls überschrieben.
Die Vorgehensweise ist identisch mit der des Schreibvorgangs.
Im Primärfenster des Tools PROMPROG das Menü Transfer aufrufen und die Funktion
Lesen starten:
• ein Dialogfenster wird angezeigt :
- Abbrechen Rückkehr in das Primärfenster,
- Bestätigen startet den Lesevorgang.
• Es erscheint ein Arbeitsfenster, in dem der laufende Vorgang jederzeit abgebrochen werden kann.
ENTER Rückkehr in das Primärfenster.
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7.4-3 Vergleichen
Mit dieser Funktion kann festgestellt werden, ob die auf einem Speichermodul vorhandenen Daten identisch sind mit den Daten der entsprechenden Applikationsdatei in folgenden Verzeichnissen:
●
●
Stationsverzeichnis bei TSX- und PMX-Applikationen,
Verzeichnis X PROSYS\MMI bei PL7-MMI-Applikationen.
Die Vorgehensweise ist identisch mit der des Schreibvorgangs.
Im Primärfenster des Tools PROMPROG das Menü Transfer aufrufen und die Funktion
Vergleichen starten:
• ein Dialogfenster wird angezeigt :
- Abbrechen Rückkehr in das Primärfenster,
- Bestätigen startet den Vergleichsvorgang.
• Es erscheint ein Arbeitsfenster, in dem der laufende Vorgang jederzeit abgebrochen werden kann.
D
ENTER Rückkehr in das Primärfenster.
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7.4-4 Schreiben mit Leseschutz
Mit dieser Funktion kann ein EPROM-Speichermodul beschrieben und anschließend gegen Lese- und Vergleichsvorgänge gesperrt werden. Ein mit Leseschutz geschriebenes
Speichermodul kann von den Programmiergeräten nicht mehr gelesen werden.
Diese Funktion kann mit TSXV3- PL7-MMI-Applikationen nicht ausgeführt werden.
Die Vorgehensweise ist identisch mit der des Schreibvorgangs.
Im Primärfenster des Tools PROMPROG das Menü Transfer aufrufen und die Funktion
Schreiben mit Leseschutz starten:
• ein Dialogfenster wird angezeigt :
- Abbrechen Rückkehr in das Primärfenster,
- Bestätigen startet das Schreiben mit Leseschutz.
• Es erscheint ein Arbeitsfenster, in dem der laufende Vorgang jederzeit abgebrochen werden kann.
ENTER Rückkehr in das Primärfenster.
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7.4-5 Checksum
Diese Funktion dient der Berechnung des Hexadezimalwerts des Speichermodulinhalts. Die Berechung berücksichtigt die Gesamtheit der im Speichermodul vorhandenen
Daten.
Die Vorgehensweise ist identisch mit der des Schreibvorgangs.
Im Primärfenster des Tools PROMPROG das Menü Transfer aufrufen und die Funktion
Checksum starten:
• ein Dialogfenster wird angezeigt :
- Abbrechen Rückkehr in das Primärfenster,
- Bestätigen startet die Funktion Checksum.
• Es erscheint ein Arbeitsfenster, in dem der laufende Vorgang jederzeit abgebrochen werden kann.
D
ENTER Rückkehr in das Primärfenster.
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