Softwaretechnische Implementierung der seriellen Modbus- und Zeichenmoduskommunikation. Schneider Electric Modicon X80 - Serielles Verbindungsmodul BMXNOM0200
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Modicon X80
EIO0000002698 09/2020
Softwaretechnische Implementierung der seriellen Modbus- und Zeichenmoduskommunikation Teil II
Softwaretechnische Implementierung der seriellen Modbus- und Zeichenmoduskommunikation
Inhalt dieses Teils
Dieser Abschnitt enthält eine Beschreibung der softwaretechnischen Implementierung der seriellen Modbus- und Zeichenmoduskommunikation mit Control Expert-Software.
Inhalt dieses Teils
Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
6
7
8
Kapitel
3
4
5
Kapitelname
BMXNOM0200 - Einschränkungen und Implementierungsregeln
Serielle Modbus-Kommunikation
Kommunikation im Zeichenmodus
BMXNOM0200 Moduldiagnose
Sprachobjekte der Modbus- und Zeichenmoduskommunikation
Dynamischer Protokollwechsel
Seite
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Softwaretechnische Implementierung der seriellen Kommunikation
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Modicon X80
BMXNOM0200 - Einschränkungen und Implementierungsregeln
EIO0000002698 09/2020
BMXNOM0200 - Einschränkungen und Implementierungsregeln Kapitel 3
BMXNOM0200 - Einschränkungen und
Implementierungsregeln
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschränkungsregeln für BMXNOM0200-Module
Implementierungsregeln für BMXNOM0200
Seite
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BMXNOM0200 - Einschränkungen und Implementierungsregeln
Beschränkungsregeln für BMXNOM0200-Module
Übersicht
Die Anzahl der BMXNOM0200-Module in einer Hardwarekonfiguration ist verbunden mit dem
Folgenden:
Plattform (M340, M580 und Quantum)
Modulinstallation (in lokalen Racks oder in der X80-Station).
Kanalkonfiguration (Master oder Slave).
HINWEIS: Jeder konfigurierte Kanal des BMXNOM0200-Moduls zählt als Expertenkanal, wenn
Sie die maximale Anzahl an Expertenkanälen in einer Konfiguration berechnen.
Wenn die Anwendung generiert wird, prüft Control Expert, dass die entsprechenden Grenzen nicht
überschritten werden.
M340-Plattform
HINWEIS: Bei der Installation mit einer M340-SPS, muss für das Modul BMXNOM0200 eine CPU mit einer Betriebssystemversion von mind. 02.10 installiert sein.
Die maximale Anzahl an BMXNOM0200-Modulen, die in einer M340 SPS-Station konfiguriert werden können, ist verbunden mit Folgendem:
Den Funktionen der Modicon M340-SPS
(siehe Modicon M340, Prozessoren,
Konfigurationshandbuch)
Der Anzahl der bereits konfigurierten Expertenkanäle
Der Anzahl der auf jedem BMXNOM0200-Modul konfigurierten Kanäle
M580-Plattform
In einem M580-System ergibt sich die maximale Anzahl an konfigurierbaren BMXNOM0200-
Modulen aus den jeweiligen Beschränkungen für lokale Racks und X80-Stationen (dezentrale
Racks).
Lokale Racks: Die maximale Anzahl an BMXNOM0200-Modulen, die in lokalen M580-Racks konfiguriert werden können (d. h. lokale und lokale erweiterte Racks), ist verbunden mit
Folgendem:
Der maximal zulässigen Anzahl an Expertenkanälen in einer lokalen Konfiguration
(siehe Modicon M580, Hardware, Referenzhandbuch)
Der Anzahl der bereits konfigurierten Expertenkanäle
Der Anzahl der auf jedem BMXNOM0200-Modul konfigurierten Kanäle
X80-Station: Die maximale Anzahl an BMXNOM0200-Modulen, die in jeder X80-Station konfiguriert werden kann (mit einem X80 Performance-EIO-Adaptermodul BMXCRA31210 oder
BMECRA31210) folgt den folgenden Regeln:
maximal 36 Expertenkanäle
maximal sechs konfigurierte BMXNOM0200-Module
HINWEIS: Bei der M580-CPU mit Betriebssystemversion ≤V2.40, ist die maximale Anzahl auf vier konfigurierte BMXNOM0200-Module beschränkt.
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BMXNOM0200 - Einschränkungen und Implementierungsregeln
HINWEIS: In einem M580 Hot Standby-System kann das BMXNOM0200-Modul nur in X80-
Stationen konfiguriert werden (dezentrale Haupt- oder Erweiterungsracks).
Quantum-Plattform
In einem Quantum-System können maximal 16 BMXNOM0200-Module konfiguriert werden, einschließlich der folgenden Beschränkung für die X80-Station:
X80-Station: Die maximale Anzahl an BMXNOM0200-Modulen, die in jeder X80-Station konfiguriert werden kann (mit einem X80 Performance-EIO-Adaptermodul BMXCRA31210 oder
BMECRA31210) folgt den folgenden Regeln:
maximal 36 Expertenkanäle
maximal vier konfigurierte BMXNOM0200-Module maximal vier als Master konfigurierte Kanäle
Beispielsweise kann die maximale Konfiguration in einer X80-Station mit zwei BMXNOM0200-
Modulen erreicht werden, wenn beide Kanäle des jeweiligen Moduls als Master konfiguriert sind.
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BMXNOM0200 - Einschränkungen und Implementierungsregeln
Implementierungsregeln für BMXNOM0200
Übersicht
Die Verfügbarkeit der BMXNOM0200-Modulfunktionen ist verbunden mit dem Folgenden:
Plattform (M340, M580 und Quantum)
Modulinstallation (in lokalen Racks oder in der X80-Station)
Firmware-Version des Moduls
Die folgenden Tabellen zeigen die Verfügbarkeit und Einschränkungen der BMXNOM0200-
Modulfunktionalitäten nach Plattform. Die Tabellen enthalten ebenfalls die zu konfigurierenden
Control Expert Hardware-Katalog-Geräte.
M340-Plattform
Modulfunktionen und -anforderungen
BMXNOM0200
Kommunikationsprotokolle
Modbus Master
Slave
Lokales M340-Rack
Ja Ja (1)
Ja Ja (1)
BMXNOM0200
Anforderungen
Character Mode
Firmware-Version
Control Expert Hardware-Katalog-Gerät
Ja
V1.0
BMXNOM0200
Ja (1)
Mindestens V1.2
BMXNOM0200.2
(SV>=1.2)
(1) Der Expertenmodus zur Konfiguration von Zeitüberschreitungen ist individuell mit der Anwendung verbunden und passt sich an die spezifischen Eigenschaften bestimmter Modems an. Auf der physischen RS-232-Leitung ermöglicht die Konfiguration der Hardware zur Verwaltung der Signale eine Auswahl zwischen den Modi DTE und
DCE.
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BMXNOM0200 - Einschränkungen und Implementierungsregeln
M580-Plattform
Das Modul BMXNOM0200 kann sowohl in den lokalen M580-Racks als auch in der Modicon X80-
Station mit einem X80-Leistungs-EIO-Adaptermodul (BMXCRA31210 oder BMECRA31210) installiert und konfiguriert werden.
HINWEIS: In einem M580 Hot Standby-System kann das BMXNOM0200-Modul nur in einer
Modicon X80-Station (dezentrales Haupt- oder Erweiterungsrack) installiert und konfiguriert werden.
Modulfunktionen und -anforderungen
BMXNOM0200
Kommunikationsprotokolle
Modbus Master
Slave
Lokale M580-Racks
(Haupt- und
Erweiterungsracks)
Ja
Ja
X80-Station über M580 PAC
(dezentrale Haupt- und
Erweiterungsracks)
Ja
Nein
Ja
Ja (1)
BMXNOM0200
BMXCRA31210
Drop-end-
Kommunikator
Character Mode
Firmware-Version
Control Expert
Hardware-Katalog-Gerät
Firmware-Version
Ja
Mindestens V1.2
BMXNOM0200.2
(SV>=1.2)
–
Ja Ja
Mindestens V1.4 Mindestens V1.5
BMXNOM0200.3
(SV>=1.4)
Mindestens
V2.08
Alle
(2)
BMXNOM0200.4
(SV>=1.5)
Mindestens
V2.14
BMXCRA31210
(SV>=2.10)
Control Expert
Hardware-Katalog-Gerät
–
Oder
BMECRA31210
Drop-end-
Kommunikator
Firmware-Version
Control Expert
Hardware-Katalog-Gerät
–
–
Mindestens
V2.00
Alle
(2)
Mindestens
V2.14
BMECRA31210
(SV>=2.10)
(1) Der Modbus-Slave ist nur auf der physischen RS-232 Leitung und im RTU-Modus verfügbar und konfigurierbar.
(2) Wählen Sie das Control Expert Hardware-Katalog-Gerät entsprechend der Firmware-Version des Drop-End-
Kommunikators aus.
– Ohne Bedeutung
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BMXNOM0200 - Einschränkungen und Implementierungsregeln
Quantum-Plattform
Das Modul BMXNOM0200 kann nur in einer EIO-Modicon-X80-Station mit einem X80-Leistungs-
EIO-Adaptermodul (BMXCRA31210 oder BMECRA31210) installiert und konfiguriert werden.
HINWEIS: Die Konfiguration eines BMXNOM0200-Moduls als Modbus-Slave ist nur mit einem
BMXCRA31210 möglich und erfordert eine Verbindung des Quantum 140NOC78•00 zum
Quantum 140CRP31200. Für weitere Informationen, siehe das Kapitel Schenllstart:
BMXNOM0200 als Modbus-Slave über eine Quantum SPS
( siehe Seite 161 )
Modulfunktionen und -anforderungen
BMXNOM0200
Kommunikationsprotokolle
BMXNOM0200
BMXCRA31210
Drop-end-
Kommunikator
Modbus
Character Mode
Firmware-Version
Control Expert Hardware-Katalog-Gerät
Firmware-Version
Master
Slave
Control Expert Hardware-Katalog-Gerät
X80-Station über M580-SPS (dezentrale
Haupt- oder Erweiterungsracks)
Ja
Nein
Ja
Ja (1)
Ja
Mindestens V1.4
BMXNOM0200.3
(SV>=1.4)
Alle
Alle (2)
Ja
Mindestens V1.5
BMXNOM0200.4
(SV>=1.5)
Mindestens V2.14
BMXCRA31210
(SV>=2.13)
Oder
BMECRA31210
Drop-end-
Kommunikator
Firmware-Version
Control Expert Hardware-Katalog-Gerät
Alle
Alle (2)
–
–
(1) Der Modbus-Slave ist nur auf der physischen RS-232 Leitung und im RTU-Modus verfügbar und konfigurierbar.
(2) Wählen Sie das Control Expert Hardware-Katalog-Gerät entsprechend der Firmware-Version des Drop-End-
Kommunikators aus.
– Ohne Bedeutung
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Modicon X80
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Serielle Modbus-Kommunikation Kapitel 4
Serielle Modbus-Kommunikation
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die Software-Implementierung der seriellen Modbus-Kommunikation für
BMXNOM0200-Module.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
4.1
4.2
4.3
4.4
Thema
Allgemeine Informationen
Konfiguration der seriellen Modbus-Kommunikation
Programmierung der seriellen Modbus-Kommunikation
Debuggen einer seriellen Modbus-Kommunikation
Seite
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Serielle Modbus-Kommunikation
Allgemeine Informationen Abschnitt 4.1
Allgemeine Informationen
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die allgemeine Beschreibung der seriellen Modbus-Kommunikation und ihrer Dienste.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Über Modbus Serial
Leistung
Zugriff auf die seriellen Verbindungsparameter
Seite
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Serielle Modbus-Kommunikation
Über Modbus Serial
Einführung
Die Kommunikation über Modbus ermöglicht den Datenaustausch zwischen allen mit dem Bus verbundenen Geräten. Modbus seriell ist ein Protokoll, dass eine hierarchische Struktur (ein
Master und mehrere Slaves) erstellt.
Der Master verwaltet den Austausch auf zwei Arten:
Der Master tauscht Daten mit dem Slave aus und wartet auf die Antwort.
Der Master tauscht Daten mit allen Slaves aus, ohne auf eine Antwort zu warten (Broadcast).
HINWEIS: Achten Sie darauf, dass zwei Master (auf demselben Bus) nicht gleichzeitig einen
Request senden, denn dann gehen die Requests verloren und jede Rückmeldung enthält ein negatives Ergebnis, z. B. 16#0100 (Request konnte nicht verarbeitet werden) oder 16#ODFF
(Slave nicht vorhanden).
WARNUNG
KRITISCHER DATENVERLUST
Verwenden Sie die Kommunikationsports ausschließlich für die nicht-kritische
Datenübertragung.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
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Serielle Modbus-Kommunikation
Leistung
Einführung
Die folgenden Tabellen können zur Beurteilung der typischen Austauschzeiten bei der Modbus-
Kommunikation nach verschiedenen Kriterien herangezogen werden.
Die angezeigten Ergebnisse entsprechen der durchschnittlichen Ausführungszeit der READ_VAR -
Funktion in Millisekunden.
Definition der Austauschzeit
Die Austauschzeit ist die Zeit zwischen Einrichtung und Ende eines Austauschs. Sie umfasst die
Zeit der Kommunikation über die serielle Verbindung.
Der Austausch wird eingerichtet, sobald die Kommunikationsfunktion aufgerufen wird.
Er endet, wenn eines der folgenden Ereignisse auftritt:
Daten werden empfangen.
Eine Anomalität tritt auf.
Der Timeout-Zeitraum läuft ab.
Austauschzeit für ein Wort
Die nachstehende Tabelle zeigt die Austauschzeiten für ein Wort bei der Modbus-Kommunikation auf einem BMX NOM 0200-Modul (der Modbus-Slave ist ein zyklischer BMX P34 1000):
Austauschzeit
(1)
in ms
Baudrate der Kommunikation in Bits pro Sekunde 4800
9600
19200
38400
57600
115200
Zykluszeit in ms
Zyklisch 10
65
38
29
24
17
17
68
47
38
30
20
20
50
100
50
50
50
50
50
(1) Alle oben aufgeführten Austauschzeiten basieren auf Messwerten mit einer Genauigkeitsmarge von
+/- 10 ms
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Serielle Modbus-Kommunikation
Austauschzeit für 100 Wörter
Die nachstehende Tabelle zeigt die Austauschzeiten für 100 Wörter bei der Modbus-
Kommunikation auf einem BMX NOM 0200-Modul (der Modbus-Slave ist ein zyklischer
BMX P34 1000):
Austauschzeit (1) in ms
Baudrate der Kommunikation in Bits pro Sekunde 4800
9600
19200
38400
57600
115200
Zykluszeit in ms
Zyklisch 10
560
286
152
86
56
36
560
295
160
90
60
40
50
600
300
200
100
100
50
(1) Alle oben aufgeführten Austauschzeiten basieren auf Messwerten mit einer Genauigkeitsmarge von
+/- 10 ms
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Serielle Modbus-Kommunikation
Zugriff auf die seriellen Verbindungsparameter
Einführung
Auf den folgenden Seiten wird der Zugriff auf das Fenster zur Konfiguration des seriellen
Anschlusses für das BMXNOM0200-Modul beschrieben. Ferner werden die allgemeinen
Elemente der Fenster zur Konfiguration und Fehlerbehebung der Modbus- und Zeichenmodusver bindung vorgestellt:
Zugriff auf die serielle Verbindung
Die folgende Tabelle beschreibt den Zugriff auf die serielle Verbindung eines BMXNOM0200-
Moduls:
Schritt
1
2
3
Aktion
Öffnen Sie den Hardware-Konfigurations-Editor.
Doppelklicken Sie auf das BMXNOM0200-Modul.
Wählen Sie den zu konfigurierenden Kanal (Kanal 0 oder Kanal 1).
Ergebnis bei Auswahl von Kanal 0:
Busmodul 2 RS485/232-Port
BMX NOM 0200
Kanal 0
Kanal 1
Funktion:
Keine
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Schritt
4
Serielle Modbus-Kommunikation
Aktion
Wählen Sie die Funktion Modbus-Verbindung.
Ergebnis bei Auswahl von Kanal 0:
1
2
Busmodul 2 RS485/232-Port
3
4
BMX NOM 0200
Kanal 0
Kanal 1
Konfiguration
Typ
Master
Master
Anzahl von
Wiederholungen
Antwortverzögerung
Slave
Slave-Nummer 1
3
100
Funktion:
Modbus-...
Task:
MAST
Physische Leitung
RS232
RS485
X 10ms
Extern
Signale
RX/TX
RX/TX +
RTS/CTS
RX/TX +
RTS/CTS +
DTR/DSR/DCD
Übertragungsgeschwindigkeit
19200 Bit/s
Verzögerung zwischen Frames
Standardeinstellung 2 ms
Data
ASCII (7 Bits)
Stopp
RTU (8 Bits)
Parität
Gerade Ungerade
RTC/CTS-Verzögerung
0 X 100ms
1 Bits
2 Bits
Keine
5
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Serielle Modbus-Kommunikation
2
3
Beschreibung des Fensters „Konfiguration“:
In der folgenden Tabelle sind die verschiedenen Elemente des Konfigurationsfensters aufgeführt:
Taste
1
4
5
Element Funktion
Registerkarten Die Registerkarte im Vordergrund zeigt die aktuell verwendete Betriebsart (in diesem
Beispiel Konfiguration). Jeder Modus kann über die entsprechende Registerkarte ausgewählt werden. Folgende Modi sind verfügbar:
Konfiguration
Debuggen (Zugriff nur im Online-Modus möglich).
Diagnose (Zugriff nur im Online-Modus möglich).
Modul Bereich Zeigt eine Modulreferenz und im Online-Modus den LED-Status des Moduls an.
Kanalbereich Ermöglicht Folgendes:
Durch Klicken auf ein BMX NOM 0200 werden folgende Registerkarten angezeigt:
Übersicht enthält die Merkmale des Geräts.
E/A-Objekte zur Vorsymbolisierung der Eingangs-/Ausgangsobjekte.
Fehler zum Zugriff auf die Gerätefehler bietet (Zugriff nur im Online-Modus).
Bereich der allgemeinen
Parameter
Konfigurations-
, Debugging- oder Fehler-
Bereich
Durch Klicken auf den Kanal 0 oder Kanal 1 werden folgende Registerkarten angezeigt:
Konfiguration
Debuggen
Fehler
Die Anzeige des vom Benutzer (im Variableneditor) festgelegten Namens und
Symbols des Kanals.
Dieser Bereich ermöglicht die Auswahl der allgemeinen Parameter für den Kanal:
Funktion: Die verfügbaren Funktionen sind Keine, Modbus-Verbindung und
Zeichenmodus-Verbindung. Standardmäßig ist diese Funktion konfiguriert als Keine.
Task: Legt die Master-Task fest, in der die impliziten Austauschobjekte des Kanals ausgetauscht werden. Dieser Bereich erscheint grau und kann daher nicht konfiguriert werden.
Dieser Bereich dient im Konfigurationsmodus der Konfiguration der Kanalparameter.
Im Debug-Modus wird er zum Debuggen des Kommunikationskanals verwendet.
Im Diagnosemodus wird sie zur Anzeige der aktuellen Fehler entweder auf Modul- oder auf Kanalebene verwendet.
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Serielle Modbus-Kommunikation
Konfiguration der seriellen Modbus-Kommunikation Abschnitt 4.2
Konfiguration der seriellen Modbus-Kommunikation
Inhalt dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt wird die Softwarekonfiguration für die serielle Modbus-Kommunikation beschrieben.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Konfigurationsfenster für die serielle Modbus-Kommunikation
Anwendungsrelevante Modbus-Parameter
Parameter der Signal- und der physischen Leitung im Modbus-Modus
Übertragungsbezogene Modbus-Parameter
Einstellen der BMXNOM0200-MODBUS-Slaveadresse ohne Control Expert?
Seite
EIO0000002698 09/2020
63
Serielle Modbus-Kommunikation
Konfigurationsfenster für die serielle Modbus-Kommunikation
Allgemein
Die folgenden Seiten geben eine Einführung in das Konfigurationsfenster für die serielle Modbus-
Kommunikation.
Zugriff auf das Konfigurationsfenster
Die folgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise zum Zugreifen auf das Konfigurationsfenster der seriellen Modbus-Kommunikation:
Schritt
1
2
Aktion
Öffnen Sie im Projekt-Browser das Unterverzeichnis des BMX NOM 0200 ( siehe Seite 60 ) .
Wählen Sie in der eingeblendeten Anzeige den zu konfigurierenden Kanal und die Funktion "Modbus-
Verbindung".
Abbildung
Die folgende Abbildung zeigt das Standardkonfigurationsfenster der seriellen Modbus-
Kommunikation an Kanal 0:
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Serielle Modbus-Kommunikation
Beschreibung
Diese Bereiche dienen der Konfiguration der Kanalparameter. Der Zugriff auf diese Zonen ist im
Online-Modus möglich. Im Offline-Modus kann zwar auf diese Zonen, jedoch möglicherweise nicht auf einige Parameter zugegriffen werden. Diese werden deshalb ausgegraut angezeigt.
Die folgende Tabelle zeigt die verschiedenen Bereiche des Konfigurationsfensters der Modbus-
Verbindung:
Element
Parameter der Anwendung
Parameter der Signal- und physischen Leitung
Parameter der Übertragung
Kommentar
Diese Parameter sind in drei verschiedenen Bereichen verfügbar:
Typ
Master
Slave
Diese Parameter sind in drei verschiedenen Bereichen verfügbar:
Physische Leitung
Signale
RTS/CTS-Verzögerung
Diese Parameter sind in fünf verschiedenen Bereichen verfügbar:
Übertragungsgeschwindigkeit
Verzögerung zwischen Frames
Datenbits
Stoppbits
Parität
HINWEIS: Bei der Konfiguration der seriellen Modbus-Kommunikation im Master-Modus wird der
Bereich Slave grau abgeblendet dargestellt und kann nicht geändert werden - und umgekehrt.
Standardwerte
Die folgende Tabelle zeigt die Standardwerte der Parameter für die serielle Modbus-
Kommunikation:
Konfigurationsparameter
Parameter der Anwendung
Parameter der Signal- und physischen
Leitung
Parameter der Übertragung
Typ
Slave-Nummer
Physische Leitung
Signale
Übertragungsgeschwindigkeit
Verzögerung zwischen Frames
Daten
Stopp
Parität
Wert
Slave
1
RS485
RX/TX
19200 Bit/s
2 ms
RTU (8 Bits)
1 Bit
Gerade
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65
Serielle Modbus-Kommunikation
Anwendungsrelevante Modbus-Parameter
Einführung
Nach der Konfiguration des Kommunikationskanals müssen Sie die anwendungsspezifischen
Parameter eingeben.
Auf diese Parameter kann von drei Konfigurationsbereiche aus zugegriffen werden:
Bereich Typ
Bereich Master
Bereich Slave
Bereich Typ
Dieser Konfigurationsbereich wird wie folgt auf dem Bildschirm angezeigt:
In dieser Zone können Sie die Rolle des Moduls für die serielle Modbus-Kommunikation konfigurieren:
Master: Wenn das Modul der Master ist.
Slave: Wenn das Modul der Slave ist.
Bereich Master
Auf die unten abgebildete Konfigurationszone kann nur zugegriffen werden, wenn im Bereich Typ der Wert Master ausgewählt ist:
66
Diese Zone ermöglicht die Eingabe folgender Parameter:
Anzahl von Wiederholungen: Anzahl der Verbindungsaufbauversuche, die der Master unternimmt, bevor er den Slave als nicht vorhanden betrachtet.
Der Standardwert ist 3.
Die möglichen Werte liegen zwischen 0 und 15.
Der Wert 0 gibt an, dass der Master über keine Wiederholschleife verfügt.
Antwortverzögerung: Die Zeit, die zwischen dem Versand der Anforderung durch den Master und dem Beginn der Wiederholschleife vergeht, wenn der Slave nicht antwortet. Sie entspricht der maximalen Zeit zwischen dem Versand des letzten Zeichens der vom Master versandten
Anforderung und dem Empfang des ersten Zeichens der vom Slave zurückgesandten
Anforderung.
Der Standardwert ist 1 Sekunde (100 * 10 ms).
Die möglichen Werte liegen zwischen 10 ms und 10 Sekunden.
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Serielle Modbus-Kommunikation
HINWEIS: Die Antwortverzögerung des Masters muss mindestens der längsten Antwortverzö gerung der am Bus vorhandenen Slaves entsprechen.
HINWEIS: Im Broadcast-Modus wird der als Antwortverzögerung konfigurierte Wert als
Broadcast-Verzögerung verwendet: Mindestdauer zwischen zwei Austauschvorgängen im
Broadcast-Modus.
Der Bereich Slave
Auf die unten abgebildete Konfigurationszone kann nur zugegriffen werden, wenn im Bereich Typ der Wert Slave ausgewählt ist:
Slave
Slave-Nummer 98 Extern
Diese Zone ermöglicht die Eingabe der Slave-Nummer des Prozessors:
Der Standardwert ist 1.
Die möglichen Werte liegen zwischen 1 und 247.
Bei der Auswahl von Extern ist das Feld Slave-Nummer grau abgeblendet und das Modul verwendet den in seinem internen
Slave-Adresse.
( siehe Seite 74 )
FLASH-Speicher abgelegten Wert für die
HINWEIS: Wenn die im FLASH-Speicher abgelegte Adresse keine gültige Modbus-Adresse ist, wird die Standardeinstellung der Slave-Adresse von 248 verwendet.
Bei einer Aktualisierung der Firmware des Moduls wird die im FLASH-Speicher abgelegte Slave-
Adresse auf 248 gesetzt. Die FLASH-Adresse muss dann mit einem neuen Befehl initialisiert werden.
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Serielle Modbus-Kommunikation
Parameter der Signal- und der physischen Leitung im Modbus-Modus
Einführung
Nach der Konfiguration des Kommunikationskanals müssen Sie die Signal- und physischen
Leitungsparameter eingeben.
Diese Parameter sind in drei verschiedenen Bereichen verfügbar:
Bereich Physische Leitung
BereichSignale
Bereich RTS/CTS-Verzögerung
Bereich Physische Leitung
Dieser unten gezeigte Konfigurations-Bereich ist nur für Kanal 0 verfügbar (und für Kanal 1 ausgegraut und auf RS485 konfiguriert):
In diesem Bereich können Sie zwischen zwei Arten von physischer Leitung für den seriellen Port am BMXNOM0200-Modul wählen:
RS232-Leitung
RS485-Leitung
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Serielle Modbus-Kommunikation
Bereich Signale
HINWEIS: Wenn die Konfiguration Physische Leitung als RS485 erfolgt, wird der gesamte Bereich grau unterlegt (ausgeblendet) und der Standardwert ist RX/TX.
Die verfügbaren RS232-Signale sind abhängig vom Control Expert Hardware-Katalog-Gerät, wie nachstehend gezeigt:
BMXNOM0200 BMXNOM0200.2
BMXNOM0200.3
BMXNOM0200.4
In diesem Bereich können Sie die von der physischen RS232-Leitung unterstützten Signale auswählen:
RX/TX
Signale zur Hardware-Datenflusskontrolle:
RX/TX + RTS/CTS
RX/TX + RTS/CTS DTE mode
RX/TX + RTS/CTS DCE mode
Modemsignale:
RX/TX + RTS/CTS + DTR/DSR
RX/TX + RTS/CTS + DTR/DSR/DCD
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69
Serielle Modbus-Kommunikation
Bereich RTS/CTS-Verzögerung
Dieser Konfigurationsbereich wird wie folgt auf dem Bildschirm angezeigt:
Der Bereich für die RTS/CTS-Verzögerung ist verfügbar, wenn ein Signal mit einer RTS/CTS-
Hardware-Datenflusskontrolle konfiguriert wird.
Der Algorithmus zur RTS/CTS-Hardware-Datenflusskontrolle soll den Überlauf des Empfangs puffers (Vollduplex) verhindern.
Die RTS/CTS-Verzögerung entspricht der Timeout-Verzögerung zwischen dem Setzen von RTS und dem Setzen von CTS. Eine RTS/CTS-Verzögerung ungleich 0 gibt auch die maximale
Wartezeit zwischen zwei Zeichen an, nachdem RTS und CTS gesetzt wurden. Wenn der Wert auf
0 gesetzt ist, können UARTs für eine unbegrenzte Zeit in einem Wartezustand auf das Setzen von
CTS verharren, so dass der Wert 0 nur in bestimmten Fällen verwendet wird, wenn zum Beispiel das RTS-Signal auf das CTS-Signal geschleift wird, um den korrekten Betrieb aller Verbindungen zu prüfen.
HINWEIS: Der Standardwert beträgt 0 ms.
70
EIO0000002698 09/2020
Serielle Modbus-Kommunikation
Übertragungsbezogene Modbus-Parameter
Einführung
Nach der Konfiguration des Kommunikationskanals müssen Sie die Parameter für die Übertragung eingeben.
Auf diese Parameter kann von fünf Bereichen aus zugegriffen werden:
Bereich Übertragungsgeschwindigkeit
Bereich Verzögerung zwischen Frames
Bereich Daten
Bereich Stopp
Bereich Parität
Bereich Übertragungsgeschwindigkeit
Dieser Konfigurationsbereich wird wie folgt auf dem Bildschirm angezeigt:
Sie können sie zur Auswahl der Übertragungsgeschwindigkeit der seriellen Modbusverbindung verwenden. Die ausgewählte Geschwindigkeit muss mit den anderen Geräten übereinstimmen.
Die konfigurierbaren Werte sind 300, 600, 1200, 2400, 4800, 9600, 19200, 38400, 57600 und (nur für Kanal 0 im RS232-Modus) 115200 Bits pro Sekunde.
Bereich Verzögerung zwischen Frames
Diese unten gezeigte Konfigurationszone ist nur im RTU-Modus zugänglich (und im ASCII-Modus grau abgeblendet):
Der Bereich Verzögerung zwischen Frames ist der Mindestzeitraum zwischen zwei Frames beim
Empfang. Diese Verzögerung wird verwaltet, wenn das BMXNOM0200-Modul (Master oder Slave)
Nachrichten empfängt.
HINWEIS: Der Standardwert ist von der ausgewählten Übertragungsgeschwindigkeit abhängig.
HINWEIS: Die Verzögerung zwischen Frames sollte der Standardwert sein, damit die
Kompatibilität mit Modbus gewährleistet werden kann. Bei einem nicht konformen Slave kann der
Wert geändert werden und sollte für Master und sämtlichen Slaves auf dem Bus identisch sein.
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71
Serielle Modbus-Kommunikation
Bereich Daten
Dieser Konfigurationsbereich wird wie folgt auf dem Bildschirm angezeigt:
Diese Zone ermöglicht die Eingabe des Codetyps, der bei der Verwendung der seriellen Modbus-
Verbindung verwendet werden soll. Das Feld wird in Übereinstimmung mit den anderen mit dem
Bus verbundenen Geräten eingestellt. Zwei konfigurierbare Modi stehen zur Auswahl:
RTU-Modus:
Die Zeichen sind 8-Bit-codiert.
Das Ende des Frames wird erkannt, wenn für mindestens 3,5 Zeichen Stille herrscht.
Die Integrität des Frames wird mithilfe eines Worts überprüft, das als CRC-Prüfsumme bekannt ist und im Frame enthalten ist.
ASCII-Modus:
Die Zeichen sind 7-Bit-codiert.
Der Anfang des Frames wird erkannt, wenn das Zeichen „:“ empfangen wird.
Das Ende des Frames wird mittels Wagenrücklauf und Zeilenvorschub erkannt.
Die Integrität des Frames wird mithilfe eines Byte überprüft, das als LRC-Prüfsumme bekannt ist und im Frame enthalten ist.
Bereich Stopp
Dieser Konfigurationsbereich wird wie folgt auf dem Bildschirm angezeigt:
Der Bereich Stopp ermöglicht die Eingabe der für die Kommunikation verwendeten Anzahl an
Stoppbits. Das Feld wird in Übereinstimmung mit den anderen Geräten eingestellt. Konfigurierbare
Werte:
1 Bit
2 Bit
72
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Serielle Modbus-Kommunikation
Bereich Parität
Dieser Konfigurationsbereich wird wie folgt auf dem Bildschirm angezeigt:
Verwenden Sie diesen Bereich, um anzugeben, ob ein Paritätsbit hinzugefügt wird oder nicht. Hier können Sie auch den Typ des Paritätsbits festlegen. Das Feld wird in Übereinstimmung mit den anderen Geräten eingestellt. Konfigurierbare Werte:
Gerade
Ungerade
Ohne
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73
Serielle Modbus-Kommunikation
Einstellen der BMXNOM0200-MODBUS-Slaveadresse ohne Control Expert?
Bedingungen und Voraussetzungen
Die FLASH-Adresse kann in jedem Modus aktualisiert werden, die Aktualisierung wird jedoch nur in einer Betriebsart berücksichtigt.
Die nachstehende Liste verweist auf die Bedingungen und Voraussetzungen für eine Einstellung der BMXNOM0200-MODBUS-Adresse ohne Control Expert:
Um die FLASH-Adresse verwenden zu können, muss das Modul konfiguriert werden:
Im MODBUS-Slaveprotokoll über das Kontrollkästchen EXTERN.
Im MODBUS-Masterprotokoll oder im ZEICHEN-Modus und dann Wechsel zum MODBUS-
Slaveprotokoll.
Aktualisieren der MODBUS-Slaveadresse im FLASH über Anwendungsbefehle
Die nachstehende Tabelle zeigt die Vorgehensweise zur Aktualisierung der MODBUS-
Slaveadresse im FLASH mithilfe von Anwendungsbefehlen:
Schritt
1
2
3
4
5
6
Aktion
Speichern Sie die Slaveadresse in %MWr.m.c.25
.
Setzen Sie das Bit %MWr.m.c.24.7
.
Senden Sie den Befehl WRITE_CMD an den Modulkanal.
Prüfen Sie den Befehlsabschluss ( %MWr.m.c.0.1
fallende Flanke) und die
Annahme des Befehls ( %MWr.m.c.1.1
steht auf Null, d. h. kein Fehler) => Der
FLASH wird aktualisiert.
Führen Sie eine der folgenden Betriebsarten im Kanal aus, damit die neue
Adresse berücksichtigt wird:
Laden einer Anwendung
Kaltstart
Warmstart
Hot-Swapping
Protokolltausch (TO SLAVE)
Führen Sie die Funktion READ_STS im Kanal aus, um die Slaveadresse im höherwertigen Byte von %MWr.m.c.3
zu prüfen.
HINWEIS: Verschiedene Anweisungen können im selben Befehl eingebettet werden. Wenn eine der Anweisungen nicht ausgeführt werden kann, wird der ganze Befehl zurückgewiesen und keine
Anweisung wird ausgeführt.
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Serielle Modbus-Kommunikation
Aktualisieren der MODBUS-Slaveadresse im FLASH über die serielle Verbindung
Die nachstehende Tabelle zeigt die Vorgehensweise zur Aktualisierung der MODBUS-
Slaveadresse im FLASH über die serielle Verbindung:
Schritt
1
2
3
4
5
6
Aktion
Konfigurieren Sie das MASTER-Gerät mit denselben seriellen
Verbindungsparametern wie ein Kanal des Moduls.
Verbinden Sie den MASTER über eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung mit dem
Modul.
Senden Sie den Request 0x11 an die Punkt-zu-Punkt-Adresse: 0xF8 0x11
0x01 channelnumber(0 oder 1) slaveID( 0..0xF8
)
Vergewissern Sie sich, dass die Rückmeldung OK ist => Der FLASH wird aktualisiert.
Führen Sie eine Betriebsart im Kanal aus, damit die in Schritt 4 vorgenommene
Änderung berücksichtigt wird.
Senden Sie den Request 0x11 , um die neue Slaveadresse zu überprüfen: slaveID 0x11 0x01
HINWEIS: Nehmen Sie regelmäßig Änderungen am FLASH vor, um eine Beschädigung dieser
Komponente zu vermeiden (max. 100.000 Schreibzyklen).
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75
Serielle Modbus-Kommunikation
Programmierung der seriellen Modbus-Kommunikation Abschnitt 4.3
Programmierung der seriellen Modbus-Kommunikation
Inhalt dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt wird das Programmierverfahren für die Implementierung der seriellen
Modbus-Kommunikation beschrieben.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Von einem Master-Modul in einer Modbus-Verbindung unterstützte Dienste
Von einem Slave-Modul in einer Modbus-Verbindung unterstützte Dienste
Details zum Modbus Experten-Modus
Seite
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Serielle Modbus-Kommunikation
Von einem Master-Modul in einer Modbus-Verbindung unterstützte Dienste
Einführung
Wenn ein BMXNOM0200-Modul in einer Modbus-Verbindung als Master verwendet wird, unterstützt es verschiedene Dienste über Kommunikationsfunktionen. Diese Funktionen sind plattformabhängig.
Kommunikationsfunktionen
Spezifische Kommunikationsfunktionen sind für das Senden und den Empfang von Daten über einen Modbus-Kommunikationskanal definiert:
Plattform Variablen/Register lesen Modbus-Request senden
M580
M340
Quantum
READ_VAR
READ_VAR
READ_REG_QX
Variablen/Register schreiben
WRITE_VAR
WRITE_VAR
WRITE_REG_QX
DATA_EXCH
DATA_EXCH
EXCH_QX
Nähere Informationen zu diesen Kommunikationsfunktionen finden Sie unter
EcoStruxure™
Control Expert – Kommunikation, Bausteinbibliothek
.
Datenaustausch
Das Lesen oder Schreiben von Variablen erfolgt über die Adressierung der folgenden Requests an das ausgewählte Slave-Gerät:
Diese Requests greifen auf die Kommunikationsfunktionen zurück:
Modbus-Request
Lesen von Bits
Lesen von Wörtern
Schreiben von Bits
Schreiben von Wörtern
Funktionscode
16#01 oder 16#02
16#03 oder 16#04
16#0F
16#10
Kommunikationsfunktion
READ_VAR , READ_REG_QX
READ_VAR , READ_REG_QX
WRITE_VAR , WRITE_REG_QX
WRITE_VAR , WRITE_REG_QX
Allgemeiner formuliert ist es möglich, über die Kommunikationsfunktionen DATA_EXCH oder
EXCH_QX (plattformabhängig) beliebige Modbus-Requests an ein Slave-Gerät zu senden.
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Serielle Modbus-Kommunikation
Von einem Slave-Modul in einer Modbus-Verbindung unterstützte Dienste
Einführung
Wenn ein BMXNOM0200-Modul in einer Modbus-Verbindung als Slave-Prozessor verwendet wird, unterstützt es verschiedene Dienste.
Datenaustausch
Ein Slave-Modul verwaltet die folgenden Requests:
Modbus-Request
Lesen von "n" Ausgangsbits
Lesen von "n" Ausgangswörtern
Schreiben von "n" Ausgangsbits
Schreiben von "n" Ausgangswörtern
Lesen/Schreiben von „n“
Ausgangswörtern
Funktionscode
16#01
16#03
16#0F
16#10
16#17
Steuerungsobjekt
%M
%MW
%M
%MW
%MW
HINWEIS: Lesen/Schreiben mehrerer %MW
Der Request WRITE wird vor dem Request READ ausgeführt, damit bei der E/A-Abfrage
(Scanning) gleichzeitig dieselben Register geschrieben und gelesen werden können. Wenn die
Größe des Datenaustauschs für WRITE oder READ außerhalb des zulässigen Wertebereichs liegt, wird der Status „Ungültige Datenadresse“ zurückgegeben, wenn jedoch nur der Request READ scheitert, dann wird der Request WRITE mit demselben Status ausgeführt.
Diagnose und Wartung
Die vom einem BMXNOM0200-Modul als Modbus-Slave verwalteten Diagnose- und Wartungsre quests sind nachfolgend aufgeführt:
Bezeichnung
Ausnahmestatus lesen
Kommunikationsoption neu starten
Diagnoseregister zurückgeben
ASCII-Eingangsbegrenzer ändern
Modus "Nur überwachen" forcieren.
Zähler und Diagnoseregister löschen
Rückgabe der Anzahl von Busnachrichten
Rückgabe der Anzahl von Buskommunikationsfehlern
Rückgabe der Anzahl von Busausnahmefehlern
Rückgabe der Anzahl von Slave-Nachrichten
Funktionscode/Unterfunktionscode
16#07
16#08 / 16#01
16#08 / 16#02
16#08 / 16#03
16#08 / 16#04
16#08 / 16#0A
16#08 / 16#0B
16#08 / 16#0C
16#08 / 16#0D
16#08 / 16#0E
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Serielle Modbus-Kommunikation
Bezeichnung Funktionscode/Unterfunktionscode
Rückgabe der Anzahl von fehlenden Slave-Antworten 16#08 / 16#0F
Rückgabe der Anzahl von negativen Bestätigungen vom Slave 16#08 / 16#10
Rückgabe der Anzahl von ausgelasteten Slaves
Rückgabe der Anzahl von Buszeichenüberläufen
Kommunikationsereignis-Zähler laden
Kommunikationsereignis-Protokoll laden
Slave-Identifikation melden
Slave-Identifikation schreiben
16#08 / 16#11
16#08 / 16#12
16#0B
16#0C
16#11
16#11 / 16#01
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Serielle Modbus-Kommunikation
Details zum Modbus Experten-Modus
Kommunikation im Experten-Modus
Der Experten-Modus besteht aus einer Reihe von Befehlen, die an das Modul gesendet werden können, um zusätzliche Funktionen zu erhalten.
Adresse
%MWr.m.c.24
%MWr.m.c.24.0
%MWr.m.c.24.1
%MWr.m.c.24.2
%MWr.m.c.24.3
%MWr.m.c.24.4
Standardsymbol
CONTROL
Austauschtyp
Explizit
Explizit
Explizit
Explizit
Explizit
Explizit
Typ
INT
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
Bedeutung
Befehlssignal, Protokoll
ändern
Lokale Zähler löschen
Den Wiederholungszähler im
MODBUS-Master-Modus dynamisch ändern ( %MW26 )
Die Slave-
Antwortverzögerung ( %MW28 ) für einen bestimmten Slave
( %MW27 ) im Master-Modus dynamisch ändern
Standard-Slave-Blindzeit
ändern; das Zeichen zum
Ignorieren des Empfangs nach einem empfangenen Frame, das an die CPU weitergeleitet wird ( %MW29 )
Interne MODBUS-RTU-
Zeitgebungen t1,5ch ( %MW31 ), t3,5ch ( %MW30 ) und
Austauschverzögerung
( %MW32 ) ändern.
Diese Wertaktualisierung kann das Modul u. U. stören, falls es in Betrieb ist.
80
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Adresse
%MWr.m.c.24.6
Standardsymbol
%MWr.m.c.24.7
SAVE_SLAVE_ADDR
%MWr.m.c.24.8
DTR_ON
Serielle Modbus-Kommunikation
Austauschtyp
Explizit
Explizit
Explizit
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
Bedeutung
HALF/FULL DUPLEX-
Modem-Verwaltungsmodus
ändern
Wenn dieses Bit
gleichzeitig mit RTS_ON gesetzt wird
( %MWr.m.c.24.10
funktioniert auch mit
RTS_OFF
%MWr.m.c.24.11
, und
DTR verwenden, wenn
%MWr.m.r.24.8
oder
%MWr.m.r.24.9
verwendet werden), wird der Halbduplex-Modus aktiviert.
Wenn dieses Bit gesetzt ist, aber keine der RTS/DTR-
Bits (weder
%MWr.m.c.24.8
,
%MWr.m.c.24.9
,
%MWr.m.c.24.10
noch
%MWr.m.c.24.11
), wird der Vollduplex-Modus aktiviert.
Mit %MW26 wird die
Startverzögerung (StartDelay) und mit %MW27 die
Endverzögerung (EndDelay) eingestellt. Also können die
Bits %MW24.5
und %MW24.1
und %MW24.2
nicht gleichzeitig verwendet werden.
HINWEIS: Unter Umständen muss der Benutzer den ordnungsgemäßen Zustand der RTS/DTR-Signale wiederherstellen, nachdem der Befehl akzeptiert wurde.
Modbus-Slave-Adresse im
FLASH speichern ( %MW25 ).
DTR-Signal einstellen
(positive Spannung)
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Serielle Modbus-Kommunikation
Adresse Standardsymbol
%MWr.m.c.24.9 DTR_OFF
%MWr.m.c.24.10
%MWr.m.c.24.11
Austauschtyp
Explizit
Explizit
Explizit
%MWr.m.c.24.12
TO_MODBUS_MASTER Explizit
%MWr.m.c.24.13
TO_MODBUS_SLAVE
%MWr.m.c.24.14
TO_CHAR_ MODE
%MWr.m.c.25
%MWr.m.c.26
SLAVE_ADDR
Explizit
Explizit
Explizit
Explizit
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
INT
INT
Bedeutung
DTR-Signal zurücksetzen
(negative Spannung)
RTS-Signal einstellen
(positive Spannung)
RTS-Signal zurücksetzen
(negative Spannung)
In den Master-Modus wechseln
In den Slave-Modus wechseln
In den Zeichenmodus wechseln
Im FLASH zu speichernde
Modbus-Slave-Adresse
NIEDERWERTIGES BYTE:
MasterRetries-Zähler: Anzahl
Wiederholungen im Master-
Modus [0..15], siehe %MW24.1
StartDelay wenn %MW26.6
gesetzt ist. Die Zeit, die gewartet wird, nachdem das
CTS OK ist, bevor mit dem
Senden des Frames begonnen wird. Dies ist nützlich für Modems, die nach
CTS zusätzliche Zeit erfordern oder die das CTS-Signal nicht verwalten (in diesem Fall muss das RTS mit dem CTS verbunden sein). Diese Zeit wird in Millisekunden angegeben, die Genauigkeit beträgt etwa 3 ms. Kann nur im RS232-Modus durchgeführt werden.
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Adresse
%MWr.m.c.27
Standardsymbol
%MWr.m.c.28
%MWr.m.c.29
%MWr.m.c.30
Austauschtyp
Explizit
Typ
INT
Explizit
Explizit
Explizit
INT
INT
INT
Serielle Modbus-Kommunikation
Bedeutung
NIEDERWERTIGES BYTE:
Slave, für den der Master die
Antwortverzögerung anpassen wird [0..248,
255=ALLE], siehe %MW24.2
und %MW28
EndDelay wenn %MW24.6
gesetzt ist. Die Zeit, die nach dem Senden eines Frames gewartet wird, bevor das RTS-
Signal ausgelöst wird, um so dem Modem vor der
Weitergabe genügend Zeit zu geben, das Senden des
Frames abzuschließen. Diese
Zeit wird in Millisekunden angegeben, die Genauigkeit beträgt etwa 3 ms. Kann nur im RS232-Modus durchgeführt werden.
Spezifische
Antwortverzögerung für einen
Slave in 10 ms [1..1000], siehe
%MW24.2
und %MW27
Blindzeit in 10 ms [1..10], siehe %MW24.3
T3,5char: Verzögerung zwischen Frames in
Millisekunden [0..10000]. Der verwendete Wert hängt von der Geschwindigkeit ab. Falls der Wert kleiner oder größer ist als die möglichen Werte, wird der untere bzw. obere
Grenzwert angewendet und der Befehl wird akzeptiert. Ein
Wert von 0 bedeutet keine
Änderung in RTU.
Die Antwortverzögerung wird erneut berechnet.
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Serielle Modbus-Kommunikation
Adresse
%MWr.m.c.31
%MWr.m.c.32
Standardsymbol Austauschtyp
Explizit
Typ
INT
Explizit INT
Bedeutung
T1,5char: Verzögerung zwischen Zeichen in
Millisekunden [0..9999]. Der verwendete Wert hängt von der Geschwindigkeit ab. Falls der Wert kleiner oder größer ist als die möglichen Werte, wird der untere bzw. obere
Grenzwert angewendet und der Befehl wird akzeptiert. Ein
Wert von 0 bedeutet eine
Berechnung von T1,5 als
T3,5ch – 2ch
(Standardberechnung).
Master-
Austauschverzögerung im
RTU-Modus [0..256] in
Millisekunden. Der Wert 0 bedeutet "keine Verzögerung"; wenn der Wert geringer als eine 10-Bit-Dauer ist, wird der
Minimalwert von 10 Bit verwendet.
Beispielcode
(* Master-seitiges NOM ist in Rack 0 Steckplatz 9 *) if HalfModemMaster then
HalfModemMaster:=false;
%MW0.9.0.24:=16#0450;(* zu Halbduplex-Modus mit RTS wechseln und MODBUS-
Zeitgebungen ändern*)
%MW0.9.0.26:=12;(* 12 ms vor dem Senden warten, wenn CTS steigt *)
%MW0.9.0.27:=9; (* RTS 9 ms nach Sendeende auslösen *)
%MW0.9.0.30:=0;
%MW0.9.0.31:=0;(*Wert des Konfigurationsbildschirms gleich 6 ms verwenden *)
%MW0.9.0.32:=50;(* 50 ms Verzögerung, bevor ein neuer Frame gesendet wird *)
write_cmd(%ch0.9.0);(* Befehl und Daten an den NOM-Kanal senden*) end_if;
(* Slave-seitiges NOM ist in Rack 0 Steckplatz 3 *) if HalfModemSlave then
HalfModemSlave:=false;
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Serielle Modbus-Kommunikation
%MW0.3.0.24:=16#0448;(* zu Halbduplex-Modus mit RTS wechseln und Slave-Blindzeit
ändern*)
%MW0.3.0.26:=12;(* 12 ms vor dem Senden warten, wenn CTS steigt *)
%MW0.3.0.27:=9; (* RTS 9 ms nach Sendeende auslösen *)
%MW0.3.0.29:=4; (* 4*10 ms Blindzeit *)
write_cmd(%ch0.3.0);(* Befehl und Daten an den NOM-Kanal senden*) end_if;
(* optional: den Befehl automatisch senden *) if %S0 or %S1 or %S13 then
memoSendCmd:=true; end_if;
(* den Modulfehler jeden Zyklus kopieren, um das Verschwinden des Moduls zu erkennen *) memoSendCmd:=%I0.3.0.ERR;
(* wenn Modul OK ist, den Befehl ein Mal senden *) if FE(memoSendCmd) then
HalfModemSlave:=true; end_if;
Lesbare interne NOM-Register
Der Zugriff auf interne NOM-Register kann nur im MODBUS-Modus durch Verwendung von
READ_VAR EF erfolgen. Beispielcode (das NOM befindet sich in Rack 0 Steckplatz 3 *) if dataCh030GetChannelGlobalInfo then
read_var(addm('0.3.0'), '%MW', 200, 3, dataCh030Mgt, dataCh030Buff);
(* Internal_Reg@200 werden in den Puffer dataCh030Buff kopiert *) dataCh030GetChannelGlobalInfo := false;
end_if;
Internal_Reg@0: StartDelay in ms (Genauigkeit etwa 3 ms) (Lese- oder Schreibzugriff)
Internal_Reg@1: EndDelay in ms (Genauigkeit etwa 3 ms) (Lese- oder Schreibzugriff)
Internal_Reg@200: Schnittstellen-Versionsnummer = 1
Internal_Reg@201: Im FLASH-Speicher gespeicherte Slave-Adresse
Internal_Reg@202: 1=FLASH kann geändert werden, 0=darf nicht geändert werden
Internal_Reg@1000: Interner Modbus-Master-RTU-Code ch0=1110, ch1=2110
Internal_Reg@1002: 0 = Vollduplex - Hardwareflusssteuerung oder RS485 ; 1 = Halbduplex -
Richtung wird automatisch von dem Modul mit RTS verwaltet
Internal_Reg@1010: Internes Senden der Verzögerung zwischen Zeichen in Bit
(nbbits*1000/Geschwindigkeit => Dauer in ms) [T1,5S].
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Serielle Modbus-Kommunikation
Internal_Reg@1012: Internes Empfangen der Verzögerung zwischen Zeichen in Bit [T1,5R].
Internal_Reg@1014: Internes Senden der Verzögerung zwischen Frames in Bit [T3,5R].
Internal_Reg@1016: Internes Empfangen der Verzögerung zwischen Frames in Bit [T3,5R].
Internal_Reg@1018: Zeit, die vor dem Senden der nächsten Frames gewartet wird, in Bits.
Internal_Reg@1090: MasterRetries-Zähler.
Internal_Reg@1100: Slave-Antwortverzögerung für Broadcast in 10 ms.
Internal_Reg@1101: Slave-Antwortverzögerung für Slave 1 in 10 ms.
…
Internal_Reg@1348: Slave-Antwortverzögerung für Punkt-zu-Punkt-Adresse (248).
Internal_Reg@1500: Interner Modbus-RTU-Slave-Code ch0=1120, ch1=2120
Internal_Reg@1502: 0 = Vollduplex - Hardwareflusssteuerung oder RS485 ; 1 = Halbduplex -
Richtung wird automatisch von dem Modul mit RTS verwaltet
Internal_Reg@1510: Internes Senden der Verzögerung zwischen Zeichen in Bit
(nbbits*1000/Geschwindigkeit => Dauer in ms) [T1,5S].
Internal_Reg@1512: Internes Empfangen der Verzögerung zwischen Zeichen in Bit [T1,5R].
Internal_Reg@1514: Internes Senden der Verzögerung zwischen Frames in Bit [T3,5R].
Internal_Reg@1516: Internes Empfangen der Verzögerung zwischen Frames in Bit [T3,5R].
Internal_Reg@1518: Zeit, die vor dem Senden der nächsten Frames gewartet wird, in Bits.
Internal_Reg@1602: Blindzeit nach Empfang in ms.
Internal_Reg@1606: Nur-Lauschen-Modus aktiv = 1, (nicht aktiv = 0).
Internal_Reg@2000: Interner Modbus-Master-ASCII-Code ch0=1210, ch1=2210
Internal_Reg@2002: 0 = Vollduplex - Hardwareflusssteuerung oder RS485 ; 1 = Halbduplex -
Richtung wird automatisch von dem Modul mit RTS verwaltet
Internal_Reg@2010: Internes Senden der Verzögerung zwischen Zeichen in Bit
(nbbits*1000/Geschwindigkeit => Dauer in ms) [T1,5S].
Internal_Reg@2012: Internes Empfangen der Verzögerung zwischen Zeichen in Bit [T1,5R].
Internal_Reg@2014: Internes Senden der Verzögerung zwischen Frames in Bit [T3,5R].
Internal_Reg@2014: Internes Senden der Verzögerung zwischen Frames in Bit [T3,5R].
Internal_Reg@2014: Internes Senden der Verzögerung zwischen Frames in Bit [T3,5R].
Internal_Reg@2016: Internes Empfangen der Verzögerung zwischen Frames in Bit [T3,5R].
Internal_Reg@2018: Zeit, die vor dem Senden der nächsten Frames gewartet wird, in Bits.
Internal_Reg@2090: MasterRetries-Zähler.
Internal_Reg@2100: Slave-Antwortverzögerung für Broadcast in 10 ms.
Internal_Reg@2101: Slave-Antwortverzögerung für Slave 1 in 10 ms.
…
Internal_Reg@2348: Slave-Antwortverzögerung für Punkt-zu-Punkt-Adresse (248).
Internal_Reg@2500: Interner Modbus-ASCII-Slave-Code ch0=1220, ch1=2220
Internal_Reg@2502: 0 = Vollduplex - Hardwareflusssteuerung oder RS485 ; 1 = Halbduplex -
Richtung wird automatisch von dem Modul mit RTS verwaltet
Internal_Reg@2510: Internes Senden der Verzögerung zwischen Zeichen in Bit
(nbbits*1000/Geschwindigkeit => Dauer in ms) [T1,5S].
Internal_Reg@2512: Internes Empfangen der Verzögerung zwischen Zeichen in Bit [T1,5R].
Internal_Reg@2514: Internes Senden der Verzögerung zwischen Frames in Bit [T3,5R].
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EIO0000002698 09/2020
Serielle Modbus-Kommunikation
Internal_Reg@2516: Internes Empfangen der Verzögerung zwischen Frames in Bit [T3,5R].
Internal_Reg@2518: Zeit, die vor dem Senden der nächsten Frames gewartet wird, in Bits.
Internal_Reg@2600: Verwendete Slave-Adresse.
Internal_Reg@2602: Blindzeit nach Empfang in ms.
Internal_Reg@2606: Nur-Lauschen-Modus aktiv = 1, (nicht aktiv = 0).
Internal_Reg@3000: Interner Zeichenmodus-Code ch0=1000, ch1=2000
Internal_Reg@3002: 0 = Vollduplex - Hardwareflusssteuerung oder RS485 ; 1 = Halbduplex -
Richtung wird automatisch von dem Modul mit RTS verwaltet
Internal_Reg@3100: 0=keine Stopp-Kriterien aktiv, 1= Stopp bei Stille oder Stopp bei
Zeichenende
Internal_Reg@3102: Interne Stille in Bit (Min. ist 2 Bit, Max. ist 65.535 Bit)
Internal_Reg@3104: Erstes zu verwendendes End-of-Frame-Byte, 16#0100 bedeutet kein
Byte
Internal_Reg@3106: First EOF: 1=End-of-Frame-Byte im Frame zulassen, 0=End-of-Frame-
Byte entfernen
Internal_Reg@3108: Zweites End-of-Frame-Byte
Internal_Reg@3110: Second EOF: 1=End-of-Frame-Byte im Frame zulassen, 0=End-of-
Frame-Byte entfernen
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Serielle Modbus-Kommunikation
Debuggen einer seriellen Modbus-Kommunikation Abschnitt 4.4
Debuggen einer seriellen Modbus-Kommunikation
Debug-Fenster der seriellen Modbus-Kommunikation
Allgemeines
Der Zugriff auf das Debug-Fenster der seriellen Modbus-Kommunikation ist ausschließlich im
Online-Modus möglich.
Zugriff auf das Debug-Fenster
Die folgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise zum Zugreifen auf das Debug-Fenster der seriellen Modbus-Kommunikation:
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Konfigurationsfenster der seriellen Modbus-Kommunikation auf.
Wählen Sie auf dem angezeigten Fenster die Registerkarte "Debuggen" aus.
Beschreibung des Debug-Fensters
Das Debug-Fenster ist in zwei oder drei Zonen aufgeteilt:
Die Zone für Typ und Slave-Nummer,
Die Zone "Zähler,
Die Signal-Zone (bei RS232).
Die Zone für Typ und Slave-Nummer
Wenn ein Modul als Master an der Modbus-Verbindung betrieben wird, sieht diese Zone wie folgt aus:
Wenn ein Modul als Slave an der Modbus-Verbindung betrieben wird, sieht diese Zone wie folgt aus:
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Serielle Modbus-Kommunikation
Zone "Zähler"
Diese Zone sieht wie folgt aus:
Zähler
Anzahl von Busnachrichten
Anzahl von
Slave-Ausnahmefehlern
Anzahl von fehlenden
Slave-Antworten
0
0
0
Anzahl von ausgelasteten Slaves 0
Anzahl von Buskommunikationsfehlern 0
Anzahl von Slave-Nachrichten
Anzahl von NACK vom Slave
Anzahl von Buszeichenüberläufen
0
0
0
Voreinstellungszähler
Diese Zone enthält die verschiedenen Debugging-Zähler.
Die Schaltfläche "Zähler zurücksetzen" setzt alle Zähler des Debug-Modus auf Null zurück.
Arbeitsweise der Zähler
Die Debugging-Zähler für die serielle Modbus-Kommunikation sind:
Busnachrichtenzähler: Dieser Zähler gibt die Anzahl der Nachrichten an, die das Modul auf der
seriellen Verbindung erkannt hat. Nachrichten mit einem negativen CRC-Prüfergebnis werden nicht gezählt.
Zähler für Buskommunikationsfehler: Dieser Zähler gibt die Anzahl der negativen CRC-
Prüfergebnisse an, die vom Modul gezählt werden. Falls ein Zeichenfehler (Überlauf, Paritäts -
fehler) auftritt oder die Nachricht weniger als 3 Byte umfasst, kann das System, das die Daten empfängt, die CRC-Prüfung nicht durchführen. In solchen Fällen wird der Zähler entsprechend erhöht.
Zähler für Slave-Ausnahmefehler: Dieser Zähler gibt die Anzahl der Modbus-Ausnahmefehler an, die vom Modul erkannt werden.
Slave-Nachrichtenzähler: Dieser Zähler gibt die Anzahl der von der Modbus-Verbindung empfangenen und verarbeiteten Nachrichten an.
Zähler für fehlende Slave-Antworten: Dieser Zähler gibt die Anzahl der vom dezentralen System gesendeten Nachrichten an, für die keine Antwort empfangen wurde (weder normale noch
Ausnahmeantwort). Es wird auch die Anzahl der im Broadcast-Modus empfangenen
Nachrichten gezählt.
Zähler für negative Slave-Bestätigungen: Dieser Zähler gibt die Anzahl der an das dezentrale
System gesendeten Nachrichten an, für die es eine negative Bestätigung ausgegeben hat.
Slave-Ausgelastet-Zähler: Dieser Zähler gibt die Anzahl der an das dezentrale System gesendeten Nachrichten an, für die es eine Ausnahmenachricht ausgegeben hat, dass der
Slave ausgelastet ist.
Buszeichenüberlauf-Zähler: Dieser Zähler gibt die Anzahl der an das Modul gesendeten
Nachrichten an, dass es wegen eines Zeichenüberlaufs auf dem Bus keine Erfassung vornehmen kann. Ein Überlauf kann folgende Ursachen haben:
Daten vom Typ "Zeichen" werden auf dem seriellen Port schneller übertragen, als sie
gespeichert werden können.
Datenverlust wegen eines Hardwareereignisses.
HINWEIS: Alle Zähler beginnen die Zählung beim letzten Neustart, nach einer Zählerlöschung bzw. beim Modulstart.
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Serielle Modbus-Kommunikation
Die Signal-Zone
Diese Zone wird nur angezeigt, wenn RS232 im Konfigurationsfenster ausgewählt wurde. Beim
Auswahl von RS485 im Konfigurationsfenster wird dieses Fenster nicht angezeigt.
Die Zone "Signale" sieht wie folgt aus:
Dieser Bereich gibt die Aktivität der Signale an:
CTS RS232: Zeigt die Aktivität des CTS-Signals an.
DCD RS232: Zeigt die Aktivität des DCD-Signals an.
DSR RS232: Zeigt die Aktivität des DSR-Signals an.
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Modicon X80
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Kommunikation im Zeichenmodus Kapitel 5
Kommunikation im Zeichenmodus
Inhalt dieses Kapitels
In diesem Kapitel wird die Softwareimplementierung für die Kommunikation im Zeichenmodus für das BMXNOM0200-Modul beschrieben.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
5.1
5.2
5.3
5.4
Thema
Allgemeine Informationen
Konfiguration der Zeichenmoduskommunikation
Programmierung der Zeichenmoduskommunikation
Debuggen der Zeichenmoduskommunikation
Seite
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Kommunikation im Zeichenmodus
Allgemeine Informationen Abschnitt 5.1
Allgemeine Informationen
Informationen zur Kommunikation im Zeichenmodus
Einführung
Bei der Kommunikation im Zeichenmodus können Dialog- und Kommunikationsfunktionen mit folgenden Geräten ausgeführt werden:
Herkömmliche Peripheriegeräte (Drucker, Tastaturbildschirm, Endgeräte in Werkstätten usw.)
Spezielle Peripheriegeräte (Strichcode-Lesegeräte usw.)
Rechner (Prüfung, Produktionsmanagement usw.)
Heterogene Geräte (numerische Befehle, Drehzahlregler usw.)
Externe Modems
WARNUNG
KRITISCHER DATENVERLUST
Verwenden Sie die Kommunikationsports ausschließlich für die nicht-kritische
Datenübertragung.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
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Kommunikation im Zeichenmodus
Konfiguration der Zeichenmoduskommunikation Abschnitt 5.2
Konfiguration der Zeichenmoduskommunikation
Inhalt dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt wird das Konfigurationsverfahren für die Implementierung der Zeichenmodu skommunikation beschrieben.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
BMXNOM0200 Konfigurationsfenster für die Zeichenmodus-Kommunikation
Parameter zur Erkennung des Nachrichtenendes im Zeichenmodus
Übertragungsparameter im Zeichenmodus
Parameter der Signal- und der physischen Leitung im Zeichenmodus
Seite
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Kommunikation im Zeichenmodus
BMXNOM0200 Konfigurationsfenster für die Zeichenmodus-Kommunikation
Allgemein
Die folgenden Seiten geben eine Einführung in das Konfigurationsfenster für die Zeichenmodus-
Kommunikation.
Zugriff auf das Konfigurationsfenster
Die folgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise zum Zugriff auf das Konfigurationsfenster für die Zeichenmodus-Kommunikation:
Schritt
1
2
Aktion
Öffnen Sie im Projekt-Browser das Unterverzeichnis des BMX NOM 0200 ( siehe Seite 60 ) .
Wählen Sie in der eingeblendeten Anzeige den zu konfigurierenden Kanal und die Funktion
"Zeichenmodusverbindung".
Konfigurationsfenster der Zeichenmoduskommunikation
Die folgende Abbildung zeigt das Standardkonfigurationsfenster der
Zeichenmoduskommunikation an Kanal 0:
94
HINWEIS: In diesem Beispiel sind die Bereiche Polarisierung und RTS/CTS-Verzögerung ausgegraut dargestellt, weil eine physische RS232-Leitung und RX/TX-Signale ausgewählt wurde.
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Kommunikation im Zeichenmodus
Beschreibung
Diese Bereiche dienen der Konfiguration der Kanalparameter. Der Zugriff auf diese Bereiche ist im
Online-Modus möglich. Im Offline-Modus kann zwar auf diese Zonen, jedoch möglicherweise nicht auf einige Parameter zugegriffen werden. Diese werden deshalb ausgegraut angezeigt.
Die folgende Tabelle zeigt der verschiedenen Bereiche des Konfigurationsfensters der
Zeichenmodus-Kommunikation:
Element
Parameter zur Erkennung des
Nachrichtenendes
Parameter der Signal- und physischen
Leitung
Parameter der Übertragung
Kommentar
Diese Parameter sind in zwei verschiedenen Bereichen verfügbar:
Stopp bei Empfang
Stopp bei Stille
Auf diese Parameter kann über vier Zonen zugegriffen werden:
Physische Leitung
Signale
RTS/CTS-Verzögerung,
Polarisierung.
Diese Parameter sind in vier verschiedenen Bereichen verfügbar:
Übertragungsgeschwindigkeit
Daten
Stoppbits
Parität
Standardwerte
Die folgende Tabelle zeigt die Standardwerte der Parameter für die Zeichenmodus-
Kommunikation:
Konfigurationsparameter
Parameter zur Erkennung des
Nachrichtenendes
Parameter der Signal- und physischen Leitung
Parameter der Übertragung
Stopp bei Empfang
Stopp bei Stille
Physische Leitung
Signale
RTS/CTS-Verzögerung
Polarisierung
Übertragungsgeschwindigkeit
Daten
Stopp
Parität
Kanal 0
Ohne
Ohne
RS232
Kanal 1
Ohne
Ohne
RS485
RX/TX RX/TX
Nicht zutreffend Nicht zutreffend
Nicht zutreffend Ohne
9600 Bit/s 9600 Bit/s
8 Bit
1 Bit
Ungerade
8 Bit
1 Bit
Ungerade
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Kommunikation im Zeichenmodus
Parameter zur Erkennung des Nachrichtenendes im Zeichenmodus
Einführung
Nach der Konfiguration des Kommunikationskanals müssen Sie die Nachrichtenendeparameter eingeben.
Diese Parameter sind in zwei verschiedenen Bereichen verfügbar:
Bereich Stopp bei Empfang: Stopp bei Empfang eines Sonderzeichens.
Bereich Stopp bei Stille: Stopp bei Stille.
Verwendungsbedingungen
Die Auswahl von Stopp bei Stille bedeutet, dass die Auswahl von Stopp bei Empfang aufgehoben wird und umgekehrt.
Bereich Stopp bei Empfang
Dieser Konfigurationsbereich wird wie folgt im Fenster angezeigt:
96
Ein Empfangsrequest kann bei Empfang eines Sonderzeichens beendet werden.
Durch die Auswahl der Option Stop kann ein Stopp bei Empfang mit einem bestimmten Nachrich tenendzeichen aktiviert werden:
CR: Das Nachrichtenende wird anhand eines Wagenrücklaufs erkannt.
LF: Das Nachrichtenende wird anhand eines Zeilenvorschubs erkannt.
Dateneingabefeld: Hier können Sie ein anderes Nachrichtenendzeichen als einen
Wagenrücklauf oder Zeilenvorschub in Form eines Dezimalwerts eingeben:
Zwischen 0 und 255, wenn die Daten über 8 Bits codiert sind.
Zwischen 0 und 127, wenn die Daten über 7 Bits codiert sind.
Zeichen enthalten: Das Nachrichtenendzeichen wird in die Empfangstabelle der SPS-
Anwendung aufgenommen.
Es besteht die Möglichkeit, zwei Nachrichtenendzeichen zu konfigurieren. In obigem Fenster wird das Ende des Nachrichtenempfangs durch einen Zeilenvorschub oder Wagenrücklauf erkannt.
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Bereich Stopp bei Stille
Dieser Konfigurationsbereich wird wie folgt im Fenster angezeigt:
Kommunikation im Zeichenmodus
Er ermöglicht die Erkennung des Nachrichtenendes beim Empfang anhand des Fehlens eines
Nachrichtenendzeichens während eines bestimmten Zeitraums.
Stopp bei Stille wird durch Aktivierung des Stop-Kontrollkästchens ausgewählt. Die Dauer der
Stille (ausgedrückt in Millisekunden) wird im Dateneingabefeld festgelegt.
Der minimale Wert dieser Dauer ist die Zeit, die der Übertragung von 1,5 Zeichen entspricht. In einer Anzahl von Bits und in Abhängigkeit von der Konfiguration der Start- und Stopp-Bits gilt für die minimale Dauer der Stille:
Zeichenlänge insg. (Bit)
8
9
10
11
Min. Dauer der Stille (Bit)
12
12
15
15
Konvertieren Sie die Zahl in der rechten Spalte gemäß der konfigurierten Übertragungsgeschwin digkeit in eine Dauer.
HINWEIS: Der zulässige Wertebereich reicht von 1 ms bis 10000 ms und ist von der jeweils ausgewählten Übertragungsgeschwindigkeit abhängig.
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Kommunikation im Zeichenmodus
Übertragungsparameter im Zeichenmodus
Einführung
Nach der Konfiguration des Kommunikationskanals müssen Sie die Parameter für die Übertragung eingeben.
Diese Parameter sind in vier verschiedenen Bereichen verfügbar:
Bereich Übertragungsgeschwindigkeit
Bereich Daten
Bereich Stopp
Bereich Parität
Bereich Übertragungsgeschwindigkeit
Dieser Konfigurationsbereich wird wie folgt auf dem Bildschirm angezeigt:
Sie können in diesem Bereich die Übertragungsgeschwindigkeit des Zeichenmodus-Protokolls auswählen. Die ausgewählte Geschwindigkeit muss mit den anderen Geräten übereinstimmen.
Die konfigurierbaren Werte sind 300, 600, 1200, 2400, 4800, 9600, 19200, 57600 und (nur für
Kanal 0 im RS232-Modus) 115200 Bits pro Sekunde.
Bereich Daten
Dieser Konfigurationsbereich wird wie folgt auf dem Bildschirm angezeigt:
In diesem Bereich können Sie die Größe der über die Verbindung ausgetauschten Daten angeben.
Konfigurierbare Werte:
7 Bit
8 Bit
Es wird empfohlen, die Anzahl der Datenbits in Übereinstimmung mit dem verwendeten dezentralen Gerät einzustellen.
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Kommunikation im Zeichenmodus
Bereich Daten
Dieser Bereich sieht wie folgt aus:
Der Bereich Stopp ermöglicht die Eingabe der für die Kommunikation verwendeten Anzahl an
Stoppbits. Es wird empfohlen, die Anzahl der Stoppbits in Übereinstimmung mit dem verwendeten dezentralen Gerät einzustellen.
Konfigurierbare Werte:
1 Bit
2 Bit
Bereich Parität
Dieser Konfigurationsbereich wird wie folgt auf dem Bildschirm angezeigt:
Verwenden Sie diesen Bereich, um anzugeben, ob ein Paritätsbit hinzugefügt wird oder nicht. Hier können Sie auch den Typ des Paritätsbits festlegen. Es wird empfohlen, die Parität in
Übereinstimmung mit dem verwendeten dezentralen Gerät einzustellen.
Konfigurierbare Werte:
Gerade
Ungerade
Ohne
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Kommunikation im Zeichenmodus
Parameter der Signal- und der physischen Leitung im Zeichenmodus
Einführung
Nach der Konfiguration des Kommunikationskanals müssen Sie die Signal- und physischen
Leitungsparameter eingeben.
Diese Parameter sind in drei verschiedenen Bereichen verfügbar:
Bereich Physische Leitung
BereichSignale
Bereich RTS/CTS-Verzögerung
Bereich Physische Leitung
Dieser Konfigurationsbereich wird wie folgt auf dem Bildschirm angezeigt:
In diesem Bereich können Sie zwischen zwei Arten von physischer Leitung für den seriellen Port am BMXNOM0200-Modul wählen:
Die RS 232-Leitung
Die RS 485-Leitung
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Kommunikation im Zeichenmodus
Bereich Signale
Dieser Konfigurationsbereich wird wie folgt auf dem Bildschirm angezeigt:
In dieser Zone können Sie die Signale wählen, die von der physischen RS 232-Leitung unterstützt werden:
RX/TX
RX/TX + RTS/CTS Vollduplex (DTE-Modus)
RX/TX + RTS/CTS Halbduplex (DCE-Modus)
RX/TX + RTS/CTS + DTR/DSR/DCD
Wenn eine RS 485-Leitung konfiguriert ist, wird die gesamte Zone ausgegraut dargestellt. Die
Standardeinstellung ist in diesem Fall RX/TX.
Bereich RTS/CTS-Verzögerung
Dieser Konfigurationsbereich wird wie folgt auf dem Bildschirm angezeigt:
Der Bereich RTS/CTS-Verzögerung ist nur verfügbar, wenn beide Kontrollkästchen RS232 und
RX/TX+RTS/CTS oder RX/TX+RTS/CTS+DTR/DSR/DCD aktiviert sind. Eine RTS/CTS-
Hardware-Datenflusskontrolle wird durchgeführt.
Der Algorithmus zur RTS/CTS-Hardware-Datenflusskontrolle soll den Überlauf des Empfangs puffers (Vollduplex) verhindern.
Die RTS/CTS-Verzögerung entspricht der Timeout-Verzögerung zwischen dem Setzen von RTS und dem Setzen von CTS. Eine RTS/CTS-Verzögerung ungleich 0 gibt auch die maximale
Wartezeit zwischen zwei Zeichen an, nachdem RTS und CTS gesetzt wurden. Wenn der Wert auf
0 gesetzt ist, können UARTs für eine unbegrenzte Zeit in einem Wartezustand auf das Setzen von
CTS verharren, so dass der Wert 0 nur in bestimmten Fällen verwendet wird, wenn zum Beispiel das RTS-Signal auf das CTS-Signal geschleift wird, um den korrekten Betrieb aller
Verbindungskabel zu prüfen.
HINWEIS: Der Standardwert beträgt 0 ms.
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101
Kommunikation im Zeichenmodus
Der Bereich Polarisierung
Der unten gezeigte Konfigurationsbereich ist bei Auswahl von RS485 im Bereich Physikalische
Leitung verfügbar:
Diese Zone bietet drei Typen zur Konfiguration der Polarisierung für den Kanal:
Keine wird verwendet, wenn Sie einen eigenen Abschluss verwenden.
Eindeutige Polarisierung ist eine Polarisierung mit niedriger Impedanz wie in einem Modbus-
Netzwerk (Sinn dieser Polarisierungsart ist es, dem Master das Halten des Standardzustands zu überlassen).
Verteilte Polarisierung ist eine Polarisierung mit hoher Impedanz (wo jedes Gerät zum Halten des Standardstatus beiträgt).
102
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Kommunikation im Zeichenmodus
Programmierung der Zeichenmoduskommunikation Abschnitt 5.3
Programmierung der Zeichenmoduskommunikation
Inhalt dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt wird das Programmierverfahren für die Implementierung der Zeichenmodus kommunikation beschrieben.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Zeichenmodus-Kommunikationsfunktionen
Details zum Experten-Modus für den Zeichenmodus
Seite
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103
Kommunikation im Zeichenmodus
Zeichenmodus-Kommunikationsfunktionen
Einführung
Bestimmte Kommunikationsfunktionen sind für das Senden und den Empfang von Daten über einen Kommunikationskanal im Zeichenmodus definiert. Diese Funktionen sind plattformabhängig.
Kommunikationsfunktionen
Bestimmte Kommunikationsfunktionen sind für das Senden und den Empfang von Daten über einen Kommunikationskanal im Zeichenmodus definiert:
Plattform
M580
M340
Quantum
Senden einer Zeichenfolge Lesen einer Zeichenfolge
PRINT_CHAR INPUT_CHAR
PRINT_CHAR
PRINT_CHAR_QX
INPUT_CHAR
INPUT_CHAR_QX
Lesen eines Byte-Arrays
INPUT_BYTE
INPUT_BYTE
–
Nähere Informationen zu diesen Kommunikationsfunktionen finden Sie unter
EcoStruxure™
Control Expert – Kommunikation, Bausteinbibliothek
.
HINWEIS: Wenn der Kanal ohne Stopp bei Stille konfiguriert ist, ist für die Funktion INPUT_CHAR ein konfigurierter Timeout erforderlich, um das Aktivitätsbit der Funktion zu quittieren.
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Kommunikation im Zeichenmodus
Interner Mechanismus des BMXNOM0200-Moduls
Das Modul BMXNOM0200 kann beim Senden und Empfangen insgesamt 16 Frames speichern.
Die Frames in den Puffern werden in der FIFO-Reihenfolge verwaltet. Sie werden über RS-232-
Leitungen im Vollduplex-Modus verwaltet.
Die empfangenen Daten werden der Reihe nach in 16 umlaufenden Puffern mit jeweils 1.024
Bytes gespeichert.
Die nachstehende Abbildung illustriert diesen Mechanismus:
Die gelesenen
Daten werden in die CPU
übertragen
...
x 16
Anzahl der empfangenen Frames in den Pufferspeichern
Wenn der serielle Port im Zeichenmodus konfiguriert ist, verweist %MWr.m.c.7 auf die Anzahl der im Empfangspuffer des BMXNOM0200-Moduls enthaltenen Frames.
Dieses Wort (WORD) wird bei jedem Empfang eines weiteren Frames durch das BMXNOM0200-
Modul über eine RS-232-Leitung inkrementiert.
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Kommunikation im Zeichenmodus
Empfang von Daten
Die Frames werden von dem Anwendungsprogramm mit den Funktionen zum Empfangen von
Zeichen INPUT_CHAR und INPUT_CHAR_QX EF abgerufen, um einen String zu empfangen, oder mit der Funktion INPUT_BYTE EF, um binäre Daten zu empfangen.
Die EF zum Empfangen von Daten kann ausgeführt werden, bevor die Daten vom Modul empfangen werden. In diesem Fall wartet das Modul auf Daten aus der Leitung und sendet sie dann an die CPU.
Die EF kann auch ausgeführt werden, wenn der Frame bereits empfangen wurde (z. B. nach der
Prüfung von %MWr.m.c.7 mit READ_STS ). In diesem Fall sendet das Modul den gepufferten
Frame direkt an die CPU.
Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, das Modul zum Warten auf Daten aus der Leitung zu forcieren, indem der Reset-Parameter der EF auf 1 gesetzt wird. In diesem Fall werden die zuvor gepufferten Daten beseitigt und das BMXNOM0200-Modul wartet auf das Senden neuer Daten an die CPU.
Das Modulverhalten ist abhängig von:
der Kanalkonfiguration (mit oder ohne Stoppparameter
den Eingangsparametern der Kommunikationsfunktionen den Status des Puffers vor Aktivierung der Kommunikationsfunktion
HINWEIS: Die max. Datengröße eines vom BMXNOM0200-Modul an die CPU gesendeten
Frames beträgt 1.024 Bytes. Intern gilt für den Empfang des Frames jedoch eine max. Größe von
1.025 Byte, wenn ein End-of-Frame-Byte konfiguriert wurde und dieses Byte nicht in die Daten integriert werden soll, die an die CPU gesendet werden.
Die folgende Tabelle enthält das Modulverhalten unter folgenden Bedingungen:
Kanal ohne Stoppparameter konfiguriert
Eingangsparameter der EF ( NB oder INPUT_LEN ) auf 0 gesetzt.
Problem
Der Puffer ist vor der Aktivierung der EF nicht leer
Der Puffer ist vor der Aktivierung der EF leer
Der Reset-Puffer wird vor der Aktivierung der EF ausgewählt
Vorgehen
Das Modul sendet den Inhalt des Puffers mit max.
1.024 Zeichen an die CPU.
Das Modul wartet mit dem Senden der Zeichen an die CPU bis zum Empfang der ersten Zeichen.
Das Modul leert zunächst den Puffer und wartet bis zum Empfang der nächsten Zeichen.
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Kommunikation im Zeichenmodus
Die folgende Tabelle enthält das Modulverhalten unter folgenden Bedingungen:
Kanal ohne Stoppparameter konfiguriert und
Eingangsparameter der EF ( NB oder INPUT_LEN ) auf einen Wert größer als 0 gesetzt.
Problem
Der Puffer ist vor der Aktivierung der EF nicht leer
Der Puffer ist vor der Aktivierung der EF leer
Der Reset-Puffer wird vor der Aktivierung der EF ausgewählt
Vorgehen
Das Modul wartet mit dem Senden an die CPU bis der Puffer NB oder INPUT_LEN Bytes enthält.
Das Modul wartet mit dem Senden der Zeichen an die CPU bis zum Empfang der NB - oder INPUT_LEN -
Zeichen.
Das Modul leert zunächst den Puffer und wartet bis zum Empfang der nächsten NB - oder INPUT_LEN -
Zeichen.
Die folgende Tabelle enthält das Modulverhalten unter folgenden Bedingungen:
Kanal konfiguriert mit Stoppparametern (Stopp bei Empfang eines Sonderzeichens oder Stopp
bei Stille) und
Eingangsparameter der EF ( NB oder INPUT_LEN ) auf 0 gesetzt.
Problem
Der Puffer enthält vor der Aktivierung der EF eine
Nachricht
Der Puffer ist vor der Aktivierung der EF leer
Der Reset-Puffer wird vor der Aktivierung der EF ausgewählt
Vorgehen
Das Modul sendet die Nachricht mit max. 1.024
Zeichen an die CPU.
Das Modul wartet mit dem Senden von max. 1.024
Zeichen an die CPU bis zum Empfang der ersten
Nachricht.
Das Modul leert den Puffer und wartet bis zum
Empfang der nächsten Nachrichten.
Null-Größen-Frames
Null-Größen-Frames bleiben unberücksichtigt. Wenn ein End-of-Frame-Byte konfiguriert ist und nicht als Teil der Daten angefordert wurde, wird der vom BMXNOM0200-Modul empfangene Null-
Größen-Frame nicht an die CPU gesendet. In diesem Fall bleibt der Frame bei Empfang eines
End-of-Frame-Bytes ohne vorangestellte Daten unberücksichtigt und es werden keine
Informationen an die CPU gesendet.
Empfang mehrerer Frames während einer MAST-Task
Während einer MAST-Task können mehrere Frames vom BMXNOM0200-Modul an die CPU weitergeleitet werden. Parallel dazu können mehrere Instanzen der EF INPUT_CHAR an das gleiche BMXNOM0200-Modul adressiert werden. Das kann sich als notwendig erweisen, wenn eine große Menge Daten über eine serielle Leitung übertragen wird.
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Kommunikation im Zeichenmodus
Die Funktionen „Cancel“ und „Timeout“
Die Funktionen „Cancel“ und „Timeout“ werden an das BMXNOM0200-Modul weitergeleitet. Die auf eine Instanz von INPUT_CHAR angewendeten Timeout-Bedingungen und Cancel-Befehle werden an das BMXNOM0200-Modul weitergeleitet. Die entsprechende zurückgestellte Task wird aus der Task-Warteschlange des BMXNOM0200-Moduls entfernt.
Interner Mechanismus des BMXNOM0200-Moduls: Senden
Verwenden Sie die EF PRINT_CHAR oder PRINT_CHAR_QX zum Senden von Daten über die serielle Leitung des BMXNOM0200-Moduls.
HINWEIS: Wenn mehrere Frames gesendet (mehrere EF-Instanzen aufgerufen) wurden und eine
Stille konfiguriert wurde, fügt das BMXNOM0200-Modul zwischen jedem Frame eine Stille ein.
Es können bis zu 16 EF-Requests ausgegeben werden: Diese werden nacheinander mit jeweils einer Stille zwischen jedem Request übertragen.
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Kommunikation im Zeichenmodus
Details zum Experten-Modus für den Zeichenmodus
Kommunikation im Experten-Modus
Der Experten-Modus besteht aus einer Reihe von Befehlen, die an das Modul gesendet werden können, um zusätzliche Funktionen zu erhalten.
Adresse
%MWr.m.c.24
%MWr.m.c.24.0
%MWr.m.c.24.4
%MWr.m.c.24.5
%MWr.m.c.24.6
%MWr.m.c.24.7
%MWr.m.c.24.8
Standardsymbol
CONTROL
DTR_ON
Austauschtyp Typ
Explizit INT
Explizit
Explizit
Explizit
Bedeutung
Befehlssignal, Protokoll ändern
BOOL Lokale Zähler löschen
BOOL Interne Zeitgebungen für Stille ändern
( %MW30 ). Diese Wertaktualisierung kann das Modul u. U. stören, falls es in Betrieb ist.
BOOL End-of-Frame-Byte 0 ( %MW26 ) und Byte 1
( %MW27 ) für den Zeichenmodus ändern
Explizit
Explizit
BOOL HALF/FULL DUPLEX-Modem-
Verwaltungsmodus ändern
Wenn dieses Bit gleichzeitig mit
RTS_ON gesetzt wird
( %MWr.m.c.24.10
funktioniert auch mit RTS_OFF %MWr.m.c.24.11, und
DTR verwenden, wenn .8 oder .9 verwendet werden), wird der
Halbduplex-Modus aktiviert.
Wenn dieses Bit gesetzt ist, aber keine der RTS/DTR-Bits (weder
%MWr.m.c.24.8
, %MWr.m.c.24.9
,
%MWr.m.c.24.10
noch
%MWr.m.c.24.11
), wird der
Vollduplex-Modus aktiviert.
Mit %MW26 wird die Startverzögerung
(StartDelay) und mit %MW27 die
Endverzögerung (EndDelay) eingestellt.
Also können die Bits %MW24.5
und
%MW24.1
und %MW24.2
nicht gleichzeitig verwendet werden.
HINWEIS: Unter Umständen muss der
Benutzer den ordnungsgemäßen Zustand der RTS/DTR-Signale wiederherstellen, nachdem der Befehl akzeptiert wurde.
BOOL Modbus-Slave-Adresse im FLASH speichern ( %MW25 ).
Explizit BOOL DTR-Signal einstellen (positive
Spannung)
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Kommunikation im Zeichenmodus
Adresse
%MWr.m.c.24.9
%MWr.m.c.24.10
%MWr.m.c.24.11
Standardsymbol
DTR_OFF
%MWr.m.c.24.12
TO_MODBUS_MASTER Explizit
%MWr.m.c.24.13
TO_MODBUS_SLAVE Explizit
%MWr.m.c.24.14
TO_CHAR_MODE
%MWr.m.c.25
Explizit
Explizit
%MWr.m.c.26
Austauschtyp Typ
Explizit
Bedeutung
BOOL DTR-Signal zurücksetzen (negative
Spannung)
Explizit
Explizit
BOOL RTS-Signal einstellen (positive
Spannung)
BOOL RTS-Signal zurücksetzen (negative
Spannung)
Explizit
BOOL In den Master-Modus wechseln
BOOL In den Slave-Modus wechseln
BOOL In den Zeichenmodus wechseln
INT Im FLASH zu speichernde Modbus-Slave-
Adresse
INT Neues EOF im Zeichenmodus (entspricht
%KW6) wenn %MW24.5 gesetzt ist:
Bit 0: 1 byte 1 is set below, 0 no more byte 1
Bit 1: 1 - Byte 1 hinzufügen, 0 - Byte 1 nicht hinzufügen
Bit2..7: Muss Null sein.
HOCHWERTIGES BYTE: das End-of-
Frame-Byte 1
StartDelay wenn %MW26.6
gesetzt ist. Die
Zeit, die gewartet wird, nachdem das CTS
OK ist, bevor mit dem Senden des Frames begonnen wird. Dies ist nützlich für
Modems, die nach CTS zusätzliche Zeit erfordern oder die das CTS-Signal nicht verwalten (in diesem Fall muss das RTS mit dem CTS verbunden sein). Diese Zeit wird in Millisekunden angegeben, die
Genauigkeit beträgt etwa 3 ms. Kann nur im RS232-Modus durchgeführt werden.
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EIO0000002698 09/2020
Kommunikation im Zeichenmodus
Adresse
%MWr.m.c.27
%MWr.m.c.28
%MWr.m.c.29
%MWr.m.c.30
%MWr.m.c.31
%MWr.m.c.32
Standardsymbol Austauschtyp Typ
Explizit INT
Explizit
Explizit
Explizit
Explizit
Explizit
INT
INT
INT
INT
INT
Bedeutung
Neues EOF im Zeichenmodus (entspricht
%KW7 ) wenn %MW24.5
gesetzt ist:
Bit 0: 1 byte 2 is set below, 0 no more byte 2
Bit 1: 1 - Byte 2 hinzufügen, 0 - Byte 2 nicht hinzufügen
Bit2..7: Muss Null sein.
HOCHWERTIGES BYTE: das End-of-
Frame-Byte 2
StartDelay wenn %MW24.6
gesetzt ist. Die
Zeit, die nach dem Senden eines Frames gewartet wird, bevor das RTS-Signal ausgelöst wird, um so dem Modem vor der
Weitergabe genügend Zeit zu geben, das
Senden des Frames abzuschließen.
Diese Zeit wird in Millisekunden angegeben, die Genauigkeit beträgt etwa
3 ms. Kann nur im RS232-Modus durchgeführt werden.
Reserviert
Reserviert
Stille: Verzögerung zwischen Frames in
Millisekunden [0..10000]. Der verwendete
Wert hängt von der Geschwindigkeit ab.
Falls der Wert kleiner oder größer ist als die möglichen Werte, wird der untere bzw. obere Grenzwert angewendet und der
Befehl wird akzeptiert. Ein Wert von 0 bedeutet keine Stille.
Reserviert
Reserviert
Beispielcode if HalfModemSlave then
HalfModemMaster:=false;
%MW0.9.0.24:=16#0440;(* zu Halbduplex-Modus mit RTS wechseln*)
%MW0.9.0.26:=12;(* 12 ms vor dem Senden warten, wenn CTS steigt *)
%MW0.9.0.27:=9; (* RTS 9 ms nach Sendeende auslösen *)
write_cmd(%ch0.9.0);(* Befehl und Daten an den NOM-Kanal senden*) end_if;
111
Kommunikation im Zeichenmodus
Debuggen der Zeichenmoduskommunikation Abschnitt 5.4
Debuggen der Zeichenmoduskommunikation
Debug-Fenster der Zeichenmoduskommunikation
Allgemein
Auf das Debug-Fenster für den Zeichenmodus kann im Online-Modus zugegriffen werden.
Zugriff auf das Debug-Fenster
Die folgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise zum Zugreifen auf das Debug-Fenster der
Zeichenmoduskommunikation:
Schritt
1
2
Aktion
Greifen Sie auf das Konfigurationsfenster der Zeichenmoduskommunikation
Wählen Sie auf dem angezeigten Fenster die Registerkarte Debuggen aus.
Beschreibung des Debug-Fensters
Das Debug-Fenster umfasst die Bereiche Fehler und Signale (bei RS232).
Der Bereich Fehler
Der Bereich Fehler sieht wie folgt aus:
112
Dieser Bereich gibt die Anzahl der Kommunikationsunterbrechungen an, die vom Modul gezählt werden:
Beim Senden: Entspricht der Anzahl der Unterbrechungen beim Senden (Abbild des %MW4 -
Worts).
Beim Empfang: Entspricht der Anzahl der Unterbrechungen beim Empfang (Abbild des %MW5 -
Worts).
Die Schaltfläche Zähler zurücksetzen setzt beide Zähler auf Null zurück.
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Kommunikation im Zeichenmodus
Bereich Signale
Dieser Bereich wird nur angezeigt, wenn RS232 im Konfigurationsfenster ausgewählt wurde. Bei der Auswahl von RS485 im Konfigurationsfenster wird dieses Fenster nicht angezeigt.
Der Bereich Signale sieht wie folgt aus:
Dieser Bereich gibt die Aktivität der Signale an:
CTS RS232: Zeigt die Aktivität des CTS-Signals an.
DCD RS232: Zeigt die Aktivität des DCD-Signals an.
DSR RS232: Zeigt die Aktivität des DSR-Signals an.
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113
Kommunikation im Zeichenmodus
114
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Modicon X80
BMXNOM0200
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BMXNOM0200 Moduldiagnose Kapitel 6
BMXNOM0200 Moduldiagnose
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die Diagnoseaspekte der Implementierung von BMXNOM0200-
Kommunikationsmodulen.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Detaillierte Diagnose nach Kommunikationskanal
Diagnose eines BMXNOM0200-Moduls
Seite
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BMXNOM0200
Detaillierte Diagnose nach Kommunikationskanal
Auf einen Blick
Die Kanaldiagnosefunktion zeigt aktuelle Fehler, sofern vorhanden, gemäß ihrer jeweiligen
Kategorie an:
Interner Modulfehler
Selbsttest wird ausgeführt
Externe Ereignisse
Gerät nicht vorhanden
Gerät nicht betriebsbereit
Timeout der seriellen Kommunikation
Andere erkannte Fehler
Leitungstool-Fehler
Konfigurationsfehler
Kommunikationsverlust
Anwendungsfehler
Ein Kanalfehler wird auf der Registerkarte Debuggen durch eine rote Anzeige
Spalte Fehler angezeigt.
in der
Zugriff auf das Kanal-Diagnosefenster
In der folgenden Tabelle ist die Vorgehensweise zum Aufrufen des Kanal-Diagnosefensters beschrieben.
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Debug-Fenster des Moduls auf.
Klicken Sie für den Kanal außer Funktion auf die Schaltfläche
Spalte Fehler.
Ergebnis: Die Liste der Kanalfehler wird angezeigt.
0.1 : BMX NOM 0200
Busmodul 2 RS2485/232-Port
BMX NOM 0200
Kanal 0
Kanal 1
Konfig
Interner Fehler
Debuggen
Fehler
Externer Fehler
-An diesem Kanal ist kein Gerät verfügbar
Andere Fehler
in der
Run Fehler IO x
Funktion:
Modbus-Verbindung
Task:
MAST
116
Hinweis: Auf Kanaldiagnoseinformationen kann auch über ein Programm zugegriffen werden (READ_STS-Anweisung).
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BMXNOM0200
Kanalfehlerliste
Die folgende Übersichtstabelle zeigt die Fehler, die für eine konfigurierte serielle Verbindung erkannt werden:
Fehlerklassifizierung
Interner Fehler :
Selbsttest wird ausgeführt
Externer Fehler :
An diesem Kanal ist kein Gerät verfügbar
Gerätefehler
Timeout-Fehler (CTS)
Andere Fehler :
Leitungstool-Fehler
Hardware-Konfigurationsfehler
Problem bei der Kommunikation mit der
Steuerung
Anwendungsfehler
Sprachobjekte
%MWr.m.c.2.4
%MWr.m.c.2.0
%MWr.m.c.2.1
%MWr.m.c.2.3
%MWr.m.c.2.2
%MWr.m.c.2.5
%MWr.m.c.2.6
%MWr.m.c.2.7
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117
BMXNOM0200
Diagnose eines BMXNOM0200-Moduls
Einführung
Die Moduldiagnosefunktion zeigt aktuelle Fehler – sofern vorhanden – gemäß ihrer jeweiligen
Kategorie an:
Interner Modulfehler:
Modulereignis
Externe Ereignisse:
Verdrahtungsüberwachung (Drahtbruch, Überlast oder Kurzschluss)
Andere Fehler:
Nicht betriebsbereiter Kanal
Konfigurationsfehler
Modul nicht vorhanden oder ausgeschaltet
Ein fehlerhaftes Modul wird dadurch angezeigt, dass bestimmte Anzeige-LEDs auf Rot wechseln, z. B.:
Im Konfigurationseditor auf Rack-Ebene:
Anzeige-LED für die Racknummer
Anzeige-LED für die Steckplatznummer des Moduls im Rack
im Konfigurationseditor der Modul-Ebene:
Die Anzeige-LEDs Err und I/O, je nach Fehlertyp
Die Anzeige-LED Kanal im Feld Kanal
118
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BMXNOM0200
Zugriff auf das Modul-Diagnosefenster
In der folgenden Tabelle ist die Vorgehensweise zum Aufrufen des Modul-Diagnosefensters beschrieben.
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Debug-Fenster des Moduls auf.
Klicken Sie auf die Referenz des Moduls im Kanalbereich, und wählen Sie die Registerkarte Fehler.
Ergebnis: Es erscheint eine Liste mit den Modulfehlern.
0.1 : BMX NOM 0200 x
Busmodul 2 RS2485/232-Port
Run Fehler IO
BMX NOM 0200
Kanal 0
Kanal 1
Konfig
Interner Fehler
Debuggen
Fehler
Externer Fehler Andere Fehler
-Hardwarekonfigurationsfehler
Funktion:
Modbus-Verbindung
Task:
MAST
Hinweis: Ein Zugriff auf den Moduldiagnose-Bildschirm ist nicht möglich, wenn ein Konfigurationsfehler, ein schwerwiegender Ausfallfehler oder ein Fehler wegen eines fehlenden Moduls auftritt. Auf dem
Bildschirm erscheint die folgende Nachricht: „ Modul nicht vorhanden oder unterscheidet sich von dem in dieser Position konfigurierten Modul .‟
Modulfehlerliste
Die folgende Übersichtstabelle zeigt die Fehler, die für ein Kommunikationsmodul erkannt werden:
Fehlerklassifizierung
Interner Fehler :
Modulausfall
Externer Fehler :
Klemmenleiste
Andere Fehler :
Fehlerhafte Kanäle
Hardware-Konfigurationsfehler
Modul nicht vorhanden oder ausgeschaltet
Sprachobjekte
%MWr.m.MOD.2.0
%MWr.m.MOD.2.2
%MWr.m.MOD.2.1
%MWr.m.MOD.2.5
%MWr.m.MOD.2.6
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BMXNOM0200
120
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Modicon X80
Sprachobjekte der Kommunikation
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Sprachobjekte der Modbus- und Zeichenmoduskommunikation Kapitel 7
Sprachobjekte der Modbus- und
Zeichenmoduskommunikation
Inhalt des Kapitels
In diesem Kapitel werden die Sprachobjekte der Modbus- und der Zeichenmoduskommunikation und deren verschiedene Verwendungsmöglichkeiten beschrieben.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
7.1
7.2
7.3
7.4
7.5
7.6
Thema
Sprachobjekte und IODDTs der Modbus- und Zeichenmoduskommunikation
Allgemeine Sprachobjekte und IODDTs für Kommunikationsprotokolle
Sprachobjekte und IODDTs der Modbus-Kommunikation
Sprachobjekte und IODDTs der Zeichenmoduskommunikation
IODDT Type T_GEN_MOD, anwendbar auf alle Module
Sprachobjekte und gerätespezifische IODDTs der Modbus-Kommunikation
Seite
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Sprachobjekte der Kommunikation
Sprachobjekte und IODDTs der Modbus- und Zeichenmoduskommunikation Abschnitt 7.1
Sprachobjekte und IODDTs der Modbus- und
Zeichenmoduskommunikation
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt bietet einen Überblick über die allgemeinen Gesichtspunkte von IODDTs und
Sprachobjekten für die Modbus- und Zeichenmoduskommunikation.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Einführung in die Sprachobjekte für die Modbus- und Zeichenmodus-Kommunikation
Implizite Austauschsprachobjekte der anwendungsspezifischen Funktion
Explizite Austauschsprachobjekte der anwendungsspezifischen Funktion
Verwaltung von Austauschvorgängen und Berichten mit expliziten Objekten
Seite
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Sprachobjekte der Kommunikation
Einführung in die Sprachobjekte für die Modbus- und Zeichenmodus-Kommunikation
Allgemeines
IODDTs werden durch den Hersteller vordefiniert. Sie enthalten Eingangs-/Ausgangs-
Sprachobjekte, die zum Kanal eines anwendungsspezifischen Moduls gehören.
Für die Modbus- und Zeichenmodus-Kommunikation sind drei zugehörige IODDTs vorhanden:
T_COM_STS_GEN : Anwendbar auf alle Kommunikationsprotokolle ausgenommen Fipio und
Ethernet.
T_COM_MB_BMX : Spezifisch für die Modbus-Kommunikation.
T_COM_CHAR_BMX : Spezifische für die Zeichenmodus-Kommunikation.
HINWEIS: IODDT-Variablen können auf zwei Arten erstellt werden:
Verwendung der Registerkarte der E/A-Objekte
(siehe EcoStruxure™ Control Expert,
Betriebsarten)
Verwendung des Dateneditors
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, Betriebsarten)
Sprachobjekttypen
Jeder IODDT beinhaltet eine Reihe von Sprachobjekten, die der Steuerung und berprüfung der ordnungsgemäßen Funktionsweise des IODDT dienen.
Es gibt zwei Arten von Sprachobjekten:
Implizite Austauschobjekte: Diese Objekte werden automatisch bei jedem Zyklusdurchlauf der dem Modul zugeordneten Task ausgetauscht.
Explizite Austauschobjekte: Diese Objekte werden unter Verwendung der Anweisungen zum expliziten Austausch auf Anforderung der Anwendung ausgetauscht.
Der implizite Austausch betrifft den Status der Prozessoren, Kommunikationssignale, Slaves usw.
Der explizite Austausch ermöglicht die Definition der Prozessoreinstellungen und die
Durchführung von Diagnosen.
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Sprachobjekte der Kommunikation
Implizite Austauschsprachobjekte der anwendungsspezifischen Funktion
Einführung
Die Verwendung einer integrierten anwendungsspezifischen Schnittstelle oder das Hinzufügen eines Moduls erweitert automatisch das Projekt von Sprachobjekten, welche das Programmieren dieser Schnittstelle oder dieses Moduls ermöglichen.
Diese Objekte entsprechen den Abbildern der Ein-/Ausgänge und Softwareinformationen des
Moduls oder der integrierten anwendungsspezifischen Schnittstelle.
Zur Erinnerung
Die Moduleingänge ( %I und %IW ) werden zu Beginn des Tasks im SPS-Speicher aktualisiert bzw. wenn sich die SPS im Modus RUN oder STOP befindet.
Die Ausgänge ( %Q und %QW ) werden am Ende des Tasks aktualisiert, jedoch nur, wenn sich die
Steuerung im Modus "RUN" befindet.
HINWEIS: Befindet sich der Task im Modus STOP, so erfolgt abhängig von der gewählten
Konfiguration Folgendes:
Die Ausgänge werden auf die Position Fehlerwert gesetzt (Fehlermodus).
Die Ausgänge werden auf ihrem letzten Wert gehalten (Modus "Wert halten").
Beschreibung
Das folgende Diagramm zeigt den Betriebszyklus der SPS-Aufgabe (zyklische Ausführung):
124
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Sprachobjekte der Kommunikation
Explizite Austauschsprachobjekte der anwendungsspezifischen Funktion
Auf einen Blick
Ein expliziter Austausch ist ein Austausch, der auf Anforderung des Anwenderprogramms mithilfe der folgenden Anweisungen durchgeführt wird:
READ_STS
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, E/A-Verwaltung, Bausteinbibliothek)
von Statuswörtern
WRITE_CMD
Schreiben von Befehlswörtern
: Lesen
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, E/A-Verwaltung, Bausteinbibliothek)
:
Diese Austauschvorgänge gelten für einen Satz von %MW Objekten desselben Typs (Status,
Befehle oder Parameter), die zu einem Kanal gehören.
HINWEIS: Diese Objekte bieten Informationen über den Prozessor oder das Modul und können für Befehle an diese verwendet werden (z. B.: Steuerung der Flipflops) sowie, um deren
Betriebsarten festzulegen (Speichern und Wiederherstellen der ausgeführten
Regelungsparameter).
HINWEIS: Die Anweisungen READ_STS und WRITE_CMD werden gleichzeitig und immer fehlerfrei als der Task ausgeführt, von dem sie aufgerufen werden. Das Ergebnis dieser Anweisungen steht unmittelbar nach dem Ausführen zur Verfügung.
Allgemeines Nutzungsprinzip der expliziten Anweisungen
Die folgende Abbildung zeigt die unterschiedlichen Arten expliziter Austauschvorgänge, die zwischen dem Prozessor und dem Kommunikationskanal ausgeführt werden können:
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125
Sprachobjekte der Kommunikation
Verwaltung des Austauschs
Während eines expliziten Austauschs muss der Ablauf dieses Austauschs überwacht werden, damit die Daten nur dann berücksichtigt werden, wenn der Austausch ordnungsgemäß durchgeführt wurde.
Hierzu sind zwei Informationstypen verfügbar:
Informationen über den laufenden Austausch
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, E/A-
Verwaltung, Bausteinbibliothek)
Protokoll des Austauschs
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, E/A-Verwaltung,
Bausteinbibliothek)
Die folgende Abbildung veranschaulicht das Verwaltungsprinzip eines Austauschs:
HINWEIS: Um mehrere simultane explizite Austauschvorgänge für ein und denselben Kanal zu vermeiden, muss der Wert des Worts EXCH_STS ( %MWr.m.c.0
) des zum Kanal gehörenden
IODDT getestet werden, bevor eine Elementarfunktion, die diesen Kanal nutzt, aufgerufen wird.
126
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Sprachobjekte der Kommunikation
Verwaltung von Austauschvorgängen und Berichten mit expliziten Objekten
Auf einen Blick
Werden Daten zwischen SPS-Speicher und Modul ausgetauscht, kann die Bestätigung dieser
Informationen durch das Modul mehrere Taskzyklen erfordern.
Um den Austausch zu verwalten, besitzen alle IODDT zwei Wörter:
EXCH_STS ( %MWr.m.c.0
): Austausch läuft.
EXCH_RPT ( %MWr.m.c.1
): Rückmeldung.
HINWEIS:
Je nach Lokalisierung des Moduls wird die Verwaltung der expliziten Austauschvorgänge (z.B.
%MW0.0.MOD.0.0
von der Anwendung nicht erkannt:
Bei Modulen im Rack erfolgt der Austausch sofort auf dem lokalen SPS-Bus und wird vor der
Fertigstellung der Ausführungstask abgeschlossen, so dass beispielsweise READ_STS immer
fertig gestellt ist, wenn das Bit %MW0.0.mod.0.0
von der Applikation überprüft wird.
Bei dezentralen Busmodulen (z. B. Fipio) sind explizite Austauschvorgänge nicht mit der Task-
Ausführung synchronisiert, somit ist eine Erkennung für die Anwendung möglich.
Abbildung
Die folgende Abbildung zeigt die unterschiedlichen signifikanten Bits für die Verwaltung der
Austauschvorgänge:
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Sprachobjekte der Kommunikation
Beschreibung der signifikanten Bits
Jedes Bit der Wörter EXCH_STS ( %MWr.m.c.0
) und EXCH_RPT ( %MWr.m.c.1
) ist einem
Parametertyp zugewiesen:
Die Bits mit dem Stellenwert 0 sind den Statusparametern zugeordnet:
Das Bit STS_IN_PROGR ( %MWr.m.c.0.0
) zeigt an, ob eine aktuelle Aufforderung zum
Lesen der Statuswörter vorhanden ist.
Das Bit STS_ERR ( %MWr.m.c.1.0
) zeigt an, ob eine Aufforderung zum Lesen der
Statuswörter vom Kanal des Moduls akzeptiert wird.
Die Bits mit dem Stellenwert 1 sind den Befehlsparametern zugeordnet:
Das Bit CMD_IN_PROGR ( %MWr.m.c.0.1
) gibt an, ob die Steuerparameter an den
Modulkanal gesendet werden oder nicht.
Das Bit CMD_ERR ( %MWr.m.c.1.1
) zeigt an, ob die Steuerparameter vom Kanal des Moduls akzeptiert werden.
HINWEIS: „r“ entspricht der Racknummer und „m“ der Position des Moduls im Rack, während „c“ der Kanalnummer im Modul entspricht.
HINWEIS: Austausch- und Berichtswörter existieren auch auf Modulebene EXCH_STS
( %MWr.m.MOD.0
) und EXCH_RPT ( %MWr.m.MOD.1
) des IODDT-Typs T_GEN_MOD .
Ausführungsanzeiger eines expliziten Austauschs: EXCH_STS
Die folgende Tabelle zeigt die Steuerbits der expliziten Austauschvorgänge des Worts EXCH_STS
( %MWr.m.c.0
):
Standardsymbol
STS_IN_PROGR
CMD_IN_PROGR
ADJ_IN_PROGR
Typ Zugriff Bedeutung
BOOL R Lesen der Statuswörter des aktuellen Kanals
BOOL R
BOOL R
Befehlsparameter werden ausgetauscht
Einstellparameter werden ausgetauscht
RECONF_IN_PROGR BOOL R Aktuelle Neueinstellung des
Moduls
Adresse
%MWr.m.c.0.0
%MWr.m.c.0.1
%MWr.m.c.0.2
%MWr.m.c.0.15
HINWEIS: Wenn das Modul nicht vorhanden oder getrennt ist, werden die expliziten Austauscho bjekte (z. B. READ_STS ) nicht an das Modul gesendet ( STS_IN_PROG ( %MWr.m.c.0.0
) = 0), aber die Worte werden aktualisiert.
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Sprachobjekte der Kommunikation
Protokoll des expliziten Austauschs: EXCH_RPT
Die folgende Tabelle zeigt die Berichtsbits des Worts EXCH_RPT ( %MWr.m.c.1
):
Standardsymbol
STS_ERR
CMD_ERR
ADJ_ERR
RECONF_ERR
Typ Zugriff Bedeutung
BOOL R Fehler beim Lesen der
Statuswörter des Kanals erkannt
(1 = Fehler)
BOOL R
BOOL R
Fehler beim Austausch von
Befehlsparametern erkannt
(1 = Fehler)
Unterbrechungen beim
Austausch von
Einstellparametern
(1 = Fehler)
BOOL R Unterbrechungen bei der
Neukonfiguration des Kanals
(1 = Fehler)
Adresse
%MWr.m.c.1.0
%MWr.m.c.1.1
%MWr.m.c.1.2
%MWr.m.c.1.15
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129
Sprachobjekte der Kommunikation
Allgemeine Sprachobjekte und IODDTs für Kommunikationsprotokolle Abschnitt 7.2
Allgemeine Sprachobjekte und IODDTs für
Kommunikationsprotokolle
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die generischen Sprachobjekte und IODDTs, die sich auf alle
Kommunikationsprotokolle beziehen.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung der impliziten IODDT-Austauschobjekte vom Typ T_COM_STS_GEN
Beschreibung der expliziten IODDT-Austauschobjekte vom Typ T_COM_STS_GEN
Seite
130
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Sprachobjekte der Kommunikation
Beschreibung der impliziten IODDT-Austauschobjekte vom Typ T_COM_STS_GEN
Einführung
In der folgenden Tabelle sind die Sprachobjekte für den impliziten Austausch des IODDT des Typs
T_COM_STS_GEN aufgeführt, der für alle Kommunikationsprotokolle außer Fipio gültig ist.
Fehlerbit
Die folgende Tabelle enthält die Bedeutung des Fehlerbits CH_ERROR (%Ir.m.c.ERR):
Standardsymbol
CH_ERROR
Typ Zugriff Bedeutung
EBOOL R Fehlerbit des Kommunikationskanals
Adresse
%Ir.m.c.ERR
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131
Sprachobjekte der Kommunikation
Beschreibung der expliziten IODDT-Austauschobjekte vom Typ T_COM_STS_GEN
Auf einen Blick
Dieser Abschnitt beschreibt die Objekte mit explizitem Austausch des IODDT-Typs
T_COM_STS_GEN , der auf alle Kommunikationsprotokolle außer Fipio und Ethernet anwendbar ist.
Der Teil umfasst die Objekte des Typs Wort, deren Bits eine besondere Bedeutung haben. Diese
Objekte werden im Folgenden ausführlich erläutert.
In diesem Abschnitt weist die Variable IODDT_VAR1 den Typ T_COM_STS_GEN auf.
Bemerkungen
Die Bedeutung eines Bit wird im Allgemeinen für den Zustand 1 des Bit gegeben. In spezifischen
Fällen wird eine Erläuterung zu jedem Zustand des Bit gegeben.
Es werden nicht alle Bits verwendet.
Ausführungsanzeiger eines expliziten Austauschs: EXCH_STS
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Kanal-Austauschsteuerungsbits des Kanals
EXCH_STS ( %MWr.m.c.0
) aufgeführt:
Standardsymbol
STS_IN_PROGR
CMD_IN_PROGR
Typ
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Lesen der Statuswörter des aktuellen Kanals
R Austausch der Befehlsparameter läuft
Adresse
%MWr.m.c.0.0
%MWr.m.c.0.1
Rückmeldung von expliziten Austauschvorgängen: EXCH_RPT
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung der Austauschberichtsbits EXCH_RPT ( %MWr.m.c.1
) aufgeführt:
Standardsymbol
STS_ERR
CMD_ERR
Typ
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Fehler beim Lesen der Statuswörter des Kanals erkannt
R Fehler beim Austausch von Befehlsparametern erkannt.
Adresse
%MWr.m.c.1.0
%MWr.m.c.1.1
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Sprachobjekte der Kommunikation
Kanalspezifische Standardfehler: CH_FLT
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung der Bits des Statusworts CH_FLT (% %MWr.m.c.2
) aufgeführt:
Standardsymbol
NO_DEVICE
ONE_DEVICE_FLT
BLK
TO_ERR
INTERNAL_FLT
CONF_FLT
COM_FLT
APPLI_FLT
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Kein Gerät auf dem Kanal funktioniert
Ein Gerät auf dem Kanal ist nicht funktionsfähig
Klemmenleiste ist nicht angeschlossen
Timeout übernommen (Analyse erforderlich)
Interner Modulfehler oder Selbsttest des Kanals
Unterschiedliche Hard- und Softwarekonfiguration
Kommunikationsanalyse mit Kanal erforderlich.
Anwendungsfehler erkannt (Anpassungs- oder
Konfigurationsfehler)
Adresse
%MWr.m.c.2.0
%MWr.m.c.2.1
%MWr.m.c.2.2
%MWr.m.c.2.3
%MWr.m.c.2.4
%MWr.m.c.2.5
%MWr.m.c.2.6
%MWr.m.c.2.7
Das Lesen erfolgt durch die Anweisung READ_STS ( IODDT_VAR1 ).
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133
Sprachobjekte der Kommunikation
Sprachobjekte und IODDTs der Modbus-Kommunikation Abschnitt 7.3
Sprachobjekte und IODDTs der Modbus-Kommunikation
Inhalt dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt werden die Sprachobjekte und IODDTs der Modbus-Kommunikation erläutert.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung der expliziten Austauschsprachobjekte für eine Modbus-Funktion
Beschreibung der impliziten IODDT-Austauschobjekte vom Typ T_COM_MB_BMX und
T_COM_MB_BMX_CONF_EXT
Beschreibung der expliziten IODDT-Austauschobjekte vom Typ T_COM_MB_BMX und
T_COM_MB_BMX_CONF_EXT
Beschreibung der Sprachobjekte für die Konfiguration des Modbus-Modus
Seite
134
EIO0000002698 09/2020
Sprachobjekte der Kommunikation
Beschreibung der expliziten Austauschsprachobjekte für eine Modbus-Funktion
Auf einen Blick
Die folgende Tabelle führt die Sprachobjekte für die Modbus-Kommunikation im Master- bzw.
Slavemodus auf. Diese Objekte sind nicht in die IODDTs integriert.
Liste der expliziten Austauschobjekte im Master- bzw. Slavemodus
Die folgende Tabelle führt die expliziten Austauschobjekte auf:
Adresse
%MWr.m.c.4
%MWr.m.c.5
%MWr.m.c.6
%MWr.m.c.7
%MWr.m.c.8
%MWr.m.c.9
%MWr.m.c.10
%MWr.m.c.11
%MWr.m.c.24.0
Typ
INT
INT
INT
INT
INT
INT
INT
INT
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Anzahl der fehlerfrei empfangenen Antworten.
R
R
Anzahl der Antworten, die mit CRC-Fehler empfangen wurden
Anzahl der Antworten, die im Slavemodus mit einem Ausnahmecode empfangen wurden
R
R
R
R
R
RW
Anzahl der im Slavemodus gesendeten
Nachrichten
Anzahl der im Slavemodus gesendeten
Nachrichten ohne Antwort
Anzahl der Antworten, die mit einer negativen
Bestätigung empfangen wurden.
Anzahl der im Slavemodus wiederholten
Nachrichten
Anzahl der erkannten Zeichenfehler
Zurücksetzen des Zählers für erkannte Fehler
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135
Sprachobjekte der Kommunikation
Beschreibung der impliziten IODDT-Austauschobjekte vom Typ T_COM_MB_BMX und T_COM_MB_BMX_CONF_EXT
Einführung
Die nachstehenden Tabellen zeigen die impliziten Austauschobjekte der IODDTs vom Typ
T_COM_MB_BMX und T_COM_MB_BMX_CONF_EXT , die bei der seriellen Modbus-Kommunikation zum Einsatz kommen. Sie unterscheiden sich in Bezug auf die Verfügbarkeit der Konfigurations -
( siehe Seite 139 )
Bit CH_ERROR
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung des Fehlerbits CH_ERROR ( %Ir.m.c.ERR
) erläutert:
Standardsymbol
CH_ERROR
Typ Zugriff Bedeutung
EBOOL R Fehlerbit des Kommunikationskanals
Adresse
%Ir.m.c.ERR
Wortobjekt im Modbus-Master-Modus
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung des Bits des Worts INPUT_SIGNALS ( %IWr.m.c.0
) erläutert:
Standardsymbol
DCD
CTS
DSR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R RS232-Signal DCD (Datenträgererkennung) (nur für das Modul BMX NOM 0200)
R
R
Bereit zum Senden des RS232-Signals
RS232-Signal DSR (Datensatz bereit) (nur für das
Modul BMX NOM 0200)
Adresse
%IWr.m.c.0.0
%IWr.m.c.0.2
%IWr.m.c.0.3
HINWEIS: %IWr.m.c.0.2
wird auf 1 gesetzt, wenn das CTS-Signal eine positive Spannung aufweist. Es ist ebenfalls auf DCD und DSR anwendbar.
Wortobjekt im Modbus-Slave-Modus
Die Sprachobjekte entsprechen denjenigen der Modbus-Master-Funktion. Nur die Objekte in der nachstehenden Tabelle sind unterschiedlich.
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung des Bits des Worts INPUT_SIGNALS ( %IWr.m.c.0
) erläutert:
Standardsymbol
LISTEN_ONLY
Typ
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Nur-Hören-Modus
Adresse
%IWr.m.c.0.8
136
EIO0000002698 09/2020
Sprachobjekte der Kommunikation
Beschreibung der expliziten IODDT-Austauschobjekte vom Typ T_COM_MB_BMX und T_COM_MB_BMX_CONF_EXT
Einführung
Dieser Abschnitt beschreibt die expliziten Austauschobjekte der IODDT-Typen T_COM_MB_BMX und T_COM_MB_BMX_CONF_EXT , die für die serielle Modbus-Kommunikation verwendet werden können und sich hinsichtlich der Verfügbarkeit der Konfigurationsobjekte haben. Diese Objekte werden im Folgenden ausführlich erläutert.
( siehe Seite 139 )
unterscheiden. Hierzu gehören Objekte des Typs Wort, deren Bits eine besondere Bedeutung
In diesem Abschnitt weist die Variable IODDT_VAR1 den Typ T_COM_STS_GEN auf.
Anmerkungen
Prinzipiell wird die Bedeutung der Bitstatus 1 angegeben. In bestimmten Fällen wird jeder Bitstatus erläutert.
Es werden nicht alle Bits verwendet.
Flags für die Ausführung des expliziten Austauschs: EXCH_STS
Die folgende Tabelle verdeutlicht die verschiedenen Bedeutungen der Austauschsteuerungsbits des Kanals EXCH_STS ( %MWr.m.c.0
):
Standardsymbol
STS_IN_PROGR
CMD_IN_PROGR
ADJ_IN_PROGR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Lesen der Statuswörter des aktuellen Kanals.
R
R
Austausch der Befehlsparameter läuft
Austausch der Einstellparameter läuft (nicht für
Module vom Typ BMX NOM 0200)
Adresse
%MWr.m.c.0.0
%MWr.m.c.0.1
%MWr.m.c.0.2
Rückmeldung zum expliziten Austausch: EXCH_RPT
Die folgende Tabelle verdeutlicht die verschiedenen Bedeutungen der Austauschberichtsbits
EXCH_RPT ( %MWr.m.c.1
):
Standardsymbol
STS_ERR
CMD_ERR
ADJ_ERR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Fehler beim Lesen der Statuswörter des Kanals erkannt
R
R
Unregelmäßigkeit während eines Austauschs von
Befehlsparametern.
Unregelmäßigkeit während eines Austauschs von
Einstellparametern (nicht für Module des Typs BMX
NOM 0200).
Adresse
%MWr.m.c.1.0
%MWr.m.c.1.1
%MWr.m.c.1.2
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137
Sprachobjekte der Kommunikation
Kanalspezifische erkannte Standardfehler: CH_FLT
Die folgende Tabelle verdeutlicht die verschiedenen Bedeutungen der Bits des Statusworts
CH_FLT ( %MWr.m.c.2
):
Standardsymbol
NO_DEVICE
ONE_DEVICE_FLT
BLK
TO_ERR
INTERNAL_FLT
CONF_FLT
COM_FLT
APPLI_FLT
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Kein Gerät auf dem Kanal funktioniert
R
R
Ein Gerät auf dem Kanal ist nicht funktionsfähig
Klemmenleiste ist nicht angeschlossen
Timeout übernommen (Analyse erforderlich)
Interner Modulfehler oder Selbsttest des Kanals
Unterschiedliche Hard- und Softwarekonfiguration
Kommunikationsanalyse mit Kanal erforderlich.
Anwendungsfehler erkannt (Anpassungs- oder
Konfigurationsfehler)
Adresse
%MWr.m.c.2.0
%MWr.m.c.2.1
%MWr.m.c.2.2
%MWr.m.c.2.3
%MWr.m.c.2.4
%MWr.m.c.2.5
%MWr.m.c.2.6
%MWr.m.c.2.7
Das Lesen erfolgt durch die Anweisung READ_STS ( IODDT_VAR1 ).
Spezifischer Kanalstatus: %MWr.m.c.3
Die folgende Tabelle verdeutlicht die verschiedenen Bedeutungen der Bits des Kanalstatusworts
PROTOCOL ( %MWr.m.c.3
):
Standardsymbol
PROTOCOL
Typ
INT
Zugriff Bedeutung
R Byte 0 = 16#06 für Modbus-Mastermodus.
Byte 0 = 16#07 für Modbus-Slavemodus.
Byte 0 = 16#03 für Zeichenmodus.
Adresse
%MWr.m.c.3
Das Lesen erfolgt durch die Anweisung READ_ST ( SIODDT_VAR1 ).
138
EIO0000002698 09/2020
Sprachobjekte der Kommunikation
Kanalbefehl: %MWr.m.c.24
In der folgenden Tabelle sind die verschiedenen Bedeutungen der Bits des Worts CONTROL
( %MWr.m.c.24
) aufgeführt:
Standardsymbol
DTR_ON
DTR_OFF
TO_MODBUS_MASTER
TO_MODBUS_SLAVE
TO_CHAR_MODE
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R/W Signal "Datenübertragungseinrichtung bereit" einstellen.
R/W
R/W
Signal "Datenübertragungseinrichtung bereit" zurücksetzen.
Wechseln Sie vom Zeichenmodus beziehungsweise Modbus-Slavemodus in den
Modbus-Mastermodus.
R/W
R/W
Wechseln Sie vom Zeichenmodus beziehungsweise Modbus-Mastermodus in den Modbus-Slavemodus.
Wechseln Sie vom Modbus- in den
Zeichenmodus.
Adresse
%MWr.m.c.24.8
%MWr.m.c.24.9
%MWr.m.c.24.12
%MWr.m.c.24.13
%MWr.m.c.24.14
Der Befehl wird durch die Anweisung WRITE_CMD ( IODDT_VAR1 ) ausgeführt.
Weitere Informationen zur Änderung von Protokollen finden Sie unter Protokolländerungen
( siehe Seite 157 )
Externe Konfigurationsobjekte des Typs T_COM_MB_BMX_CONF_EXT: %MWr.m.c.24.7 und
%MWr.m.c.25
Die folgende Tabelle beschreibt die Bedeutung des Bits CONTROL ( %MWr.m.c.24.7
und des
Worts CONTROL_DATA ( %MWr.m.c.25
), die speziell für die Programmierung des Moduls
BMX NOM 0200 vorgesehen sind:
Standardsymbol
SAVE_SLAVE_ADDR
Typ
BOOL
SLAVE_ADDR INT
Zugriff Bedeutung
R/W Speichert die Steuerungsdaten in den Flash-
Speicher
R/W In Flash zu speichernde Modbus-Slave-Adresse, von 0 bis 248 (0 für Master).
HINWEIS: Beachten Sie, dass diese
Funktionalität optional ist und es keinen Grund gibt, sie häufig anzuwenden. Da als Technologie
Flash genutzt wird, kann der Chip beschädigt werden.
Adresse
%MWr.m.c.24.7
%MWr.m.c.25
EIO0000002698 09/2020
139
Sprachobjekte der Kommunikation
Beschreibung der Sprachobjekte für die Konfiguration des Modbus-Modus
Auf einen Blick
Die folgenden Tabellen führen alle Konfigurationssprachobjekte für die Kommunikation im
Modbus-Modus auf. Diese Objekte sind nicht in die IODDTs integriert und können vom
Anwendungsprogramm angezeigt werden.
Liste der Objekte mit explizitem Austausch für den Mastermodus
In der folgenden Tabelle sind die Objekte mit explizitem Austausch aufgeführt.
Adresse
%KWr.m.c.0
%KWr.m.c.1
Typ
INT
INT
Zugriff
R
R
Bedeutung
Byte 0 dieses Worts entspricht dem folgenden Typ:
Wert 6 entspricht dem Master
Wert 7 entspricht dem Slave
Byte 0 dieses Worts entspricht der Übertragungsgeschwindigkeit.
Dieses Byte kann mehrere Werte haben:
Wert -2 (0xFE) entspricht 300 Bit/s
Wert -1 (0xFF) entspricht 600 Bit/s
Wert 0 (0x00) entspricht 1200 Bit/s
Wert 1 (0x01) entspricht 2400 Bit/s
Wert 2 (0x02) entspricht 4800 Bit/s
Wert 3 (0x03) entspricht 9600 Bit/s
Wert 4 (0x04) entspricht 19200 Bit/s (Standardwert)
Wert 5 (0x05) entspricht 38400 Bit/s
Wert 6 (0x06) entspricht 57600 Bit/s (nur für BMX NOM 0200-
Module)
Wert 7 (0x07) entspricht 115200 Bit/s (nur für BMX NOM 0200-
Module)
Byte 1 dieses Worts entspricht dem Format:
Bit 8: Anzahl der Bits (1 = 8 Bits (RTU), 0 = 7 Bits (ASCII))
Bit 9 = 1: Paritätsverwaltung (1 = mit, 0 = ohne)
Bit 10: Paritätstyp (1 = ungerade, 0 = gerade)
Bit 11: Anzahl der Stoppbits (1 = 1 Bit, 0 = 2 Bits)
Bit 13: Physische Leitung (1 = RS232, 0 = RS485)
Bit 14: DTR/DSR/DCD-Modemsignale (nur für BMX NOM 0200-
Module und physische RS232-Leitung) Wenn dieses Bit 1 auf gesetzt ist, werden die Modemsignale verwaltet.
Bit 15: Hardware-Datenflusskontrolle über RTS/CTS-Signale. Bei
Auswahl von RS232 kann dieses Bit 2 Werte haben: 0 für RX/TX und 1 für RX/TX + RTS/CTS. Bei Auswahl von RS485 ist der
Standardwert 0. Dieser Wert entspricht RX/TX.
140
EIO0000002698 09/2020
Sprachobjekte der Kommunikation
Adresse
%KWr.m.c.2
Typ
INT
%KWr.m.c.3
INT
%KWr.m.c.4
%KWr.m.c.5
INT
INT
R
R
Zugriff
R
R
Bedeutung
Verzögerung zwischen Frames (nur in RTU-Modus): Wert in ms von 2 bis 10000 ms (abhängig von der ausgewählten
Übertragungsgeschwindigkeit und vom ausgewählten Format). Der
Standardwert ist 2 ms, wenn das Kontrollkästchen "Standard" aktiviert ist. 10 s entspricht unendlichem Warten.
Im Modbus-Mastermodus entspricht dieses Objekt der
Antwortverzögerung in ms von 10 ms bis 1000 ms. 100 ms ist der
Standardwert. 10 s entspricht unendlichem Warten.
Nur verfügbar im Modbus-Mastermodus. Byte 0 dieses Worts ist die
Anzahl der Wiederholungen von 0 bis 15. Der Standardwert ist 3.
Bei Auswahl von RS232 entspricht dieses Wort von 0 bis 100 der
RTS/CTS-Verzögerungszeit in Schritten von Hundert Millisekunden.
Bei Auswahl von RS485 ist der Standardwert 0.
Liste der Objekte mit explizitem Austausch für den Slavemodus
Die Sprachobjekte für die Modbus-Slavefunktion sind identisch mit denen der Modbus-
Masterfunktion. Lediglich die nachfolgend aufgeführten Objekte unterscheiden sich:
Adresse Typ
%KWr.m.c.3
INT
%KWr.m.c.4
INT
Zugriff Bedeutung
R Im Modbus-Slavemodus entspricht Byte 0 dieses Objekts der Slave-
Nummer [0/1, 247]. Für BMX NOM 0200-Module bedeutet ein Wert von 0, dass die Slave-Nummer im FLASH-Speicher abgelegt ist.
R Nur im Modbus-Mastermodus.
EIO0000002698 09/2020
141
Sprachobjekte der Kommunikation
Sprachobjekte und IODDTs der Zeichenmoduskommunikation Abschnitt 7.4
Sprachobjekte und IODDTs der Zeichenmoduskommunikation
Inhalt dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt werden die Sprachobjekte und IODDTs der Zeichenmoduskommunikation erläutert.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung der expliziten Austauschsprachobjekte für die Kommunikation im Zeichenmodus
Beschreibung der impliziten IODDT-Austauschobjekte vom Typ T_COM_CHAR_BMX
Beschreibung der expliziten IODDT-Austauschobjekte vom Typ T_COM_CHAR_BMX
Beschreibung der Sprachobjekte für die Konfiguration des Zeichenmodus
Seite
142
EIO0000002698 09/2020
Sprachobjekte der Kommunikation
Beschreibung der expliziten Austauschsprachobjekte für die Kommunikation im
Zeichenmodus
Auf einen Blick
Die folgenden Tabellen führen alle Konfigurationssprachobjekte für die Kommunikation im
Zeichenmodus auf. Diese Objekte sind nicht in die IODDTs integriert.
Liste der expliziten Austauschobjekte
Die folgende Tabelle führt die expliziten Austauschobjekte auf:
Adresse
%MWr.m.c.4
%MWr.m.c.5
%MWr.m.c.24.0
%QWr.m.c.0 =
16#DEAD
Typ
INT
INT
BOOL
INT
Zugriff Bedeutung
R Unregelmäßigkeit bei gesendeten Zeichen.
R
RW
RW
Unregelmäßigkeit bei empfangenen Zeichen.
Setzt Fehlerzähler zurück, wenn es auf 1 gesetzt ist
BMX NOM 0200 neu starten.
EIO0000002698 09/2020
143
Sprachobjekte der Kommunikation
Beschreibung der impliziten IODDT-Austauschobjekte vom Typ T_COM_CHAR_BMX
Einführung
Die nachstehenden Tabellen zeigen die impliziten Austauschobjekte des IODDT vom Typ
T_COM_CHAR_BMX , die bei der Zeichenmodus-Kommunikation zum Einsatz kommen.
Fehlerbit
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung des Fehlerbits CH_ERROR ( %Ir.m.c.ERR
) erläutert:
Standardsymbol
CH_ERROR
Typ Zugriff Bedeutung
EBOOL R Fehlerbit des Kommunikationskanals
Adresse
%Ir.m.c.ERR
Signalobjekt am Eingang
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung des Bits des Worts INPUT_SIGNALS ( %IWr.m.c.0
) erläutert:
Standardsymbol
DCD
CTS
DSR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R RS232-Signal DCD (Datenträgererkennung) (nur für das Modul BMX NOM 0200)
R
R
Bereit zum Senden des RS232-Signals
RS232-Signal DSR (Datensatz bereit) (nur für das
Modul BMX NOM 0200)
Adresse
%IWr.m.c.0.0
%IWr.m.c.0.2
%IWr.m.c.0.3
HINWEIS: %IWr.m.c.0.2
wird auf 1 gesetzt, wenn das CTS-Signal eine positive Spannung aufweist. Es ist ebenfalls auf DCD und DSR anwendbar.
144
EIO0000002698 09/2020
Sprachobjekte der Kommunikation
Beschreibung der expliziten IODDT-Austauschobjekte vom Typ T_COM_CHAR_BMX
Einführung
Die nachstehenden Tabellen zeigen die expliziten Austauschobjekte des IODDT vom Typ
T_COM_CHAR_BMX , die bei der Zeichenmodus-Kommunikation zum Einsatz kommen. Hierzu gehören Objekte des Typs Wort, deren Bits eine besondere Bedeutung haben. Diese Objekte werden im Folgenden ausführlich erläutert.
In diesem Abschnitt weist die Variable IODDT_VAR1 den Typ T_COM_STS_GEN auf.
Anmerkungen
Prinzipiell wird die Bedeutung für den Bitstatus 1 angegeben. In bestimmten Fällen wird jeder
Bitstatus erläutert.
Es werden nicht alle Bits verwendet.
Flag für die Ausführung des expliziten Austauschs: EXCH_STS
Die folgende Tabelle verdeutlicht die verschiedenen Bedeutungen der Austauschsteuerungsbits des Kanals EXCH_STS ( %MWr.m.c.0
):
Standardsymbol
STS_IN_PROGR
CMD_IN_PROGR
ADJ_IN_PROGR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Lesen der Statuswörter des Kanals läuft
R
R
Austausch der Befehlsparameter läuft
Austausch der Einstellparameter läuft (nicht für das
Modul BMX NOM 0200)
Adresse
%MWr.m.c.0.0
%MWr.m.c.0.1
%MWr.m.c.0.2
Rückmeldung zum expliziten Austausch: EXCH_RPT
Die Tabelle unten zeigt die Bedeutung der Austauschrückmeldungsbits EXCH_RPT
(%MWr.m.c.1
):
Standardsymbol
STS_ERR
CMD_ERR
ADJ_ERR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Fehler beim Lesen der Statuswörter des Kanals erkannt
R
R
Unregelmäßigkeit während eines Austauschs von
Befehlsparametern
Unregelmäßigkeit während eines Austauschs von
Einstellparametern (nicht für das Modul BMX NOM
0200)
Adresse
%MWr.m.c.1.0
%MWr.m.c.1.1
%MWr.m.c.1.2
EIO0000002698 09/2020
145
Sprachobjekte der Kommunikation
Kanalspezifische Standardfehler, CH_FLT
Die folgende Tabelle verdeutlicht die verschiedenen Bedeutungen der Bits des Statusworts
CH_FLT ( %MWr.m.c.2
):
Standardsymbol
NO_DEVICE
ONE_DEVICE_FLT
BLK
TO_ERR
INTERNAL_FLT
CONF_FLT
COM_FLT
APPLI_FLT
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Kein Gerät auf dem Kanal funktioniert.
R
R
Ein Gerät auf dem Kanal ist nicht funktionsfähig
Klemmenleiste ist nicht angeschlossen.
Timeout übernommen (Analyse erforderlich)
Interner Modulfehler oder Selbsttest des Kanals
Unterschiedliche Hard- und Softwarekonfiguration
Kommunikationsanalyse erforderlich mit der SPS
Anwendungsfehler erkannt (Anpassungs- oder
Konfigurationsfehler)
Adresse
%MWr.m.c.2.0
%MWr.m.c.2.1
%MWr.m.c.2.2
%MWr.m.c.2.3
%MWr.m.c.2.4
%MWr.m.c.2.5
%MWr.m.c.2.6
%MWr.m.c.2.7
Das Lesen erfolgt durch die Anweisung READ_STS ( IODDT_VAR1 ).
Spezifischer Kanalstatus, %MWr.m.c.3
Die folgende Tabelle verdeutlicht die verschiedenen Bedeutungen der Bits des Kanalstatusworts
PROTOCOL ( %MWr.m.c.3
):
Standardsymbol
PROTOCOL
Typ
INT
Zugriff Bedeutung
R Byte 0 = 16#03 für die Zeichenmodus-Funktion
Adresse
%MWr.m.c.3
Das Lesen erfolgt durch die Anweisung READ_STS ( IODDT_VAR1 ).
Kanalbefehl %MWr.m.c.24
Die folgende Tabelle verdeutlicht die verschiedenen Bedeutungen der Bits des Kanalstatusworts
CONTROL ( %MWr.m.c.24
):
Standardsymbol
DTR_ON
DTR_OFF
Typ
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R/W Signal „Datenübertragungseinrichtung bereit“ einstellen
R/W Signal „Datenübertragungseinrichtung bereit“ zurücksetzen
Adresse
%MWr.m.c.24.8
%MWr.m.c.24.9
Der Befehl wird durch die Anweisung WRITE_CMD ( IODDT_VAR1 ) ausgeführt.
Weitere Informationen zur Änderung der Protokolle finden Sie unter Ändern der Protokolle
( siehe Seite 157 )
146
EIO0000002698 09/2020
Sprachobjekte der Kommunikation
Wortobjekt %QWr.m.c.0
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung des Bits 0 des Worts %QWr.m.c.0
beschrieben:
Standardsymbol
STOP_EXCH
Typ
BOOL
Zugriff Bedeutung
R/W Anhalten des gesamten Austauschs bei steigender
Flanke (nur für das Modul BMX NOM 0200)
Adresse
%QWr.m.c.0.0
EIO0000002698 09/2020
147
Sprachobjekte der Kommunikation
Beschreibung der Sprachobjekte für die Konfiguration des Zeichenmodus
Auf einen Blick
Die folgenden Tabellen führen alle Konfigurationssprachobjekte für die Kommunikation im
Zeichenmodus auf. Diese Objekte sind nicht in die IODDTs integriert und können vom
Anwendungsprogramm angezeigt werden.
Liste der Objekte mit explizitem Austausch für den Zeichenmodus
In der folgenden Tabelle sind die Objekte mit explizitem Austausch aufgeführt.
Adresse
%KWr.m.c.0
%KWr.m.c.1
Typ
INT
INT
Zugriff
R
R
Bedeutung
Byte 0 dieses Worts entspricht dem folgenden Typ. Wert 3 entspricht dem Zeichenmodus.
Byte 0 dieses Worts entspricht der Übertragungsgeschwindigkeit.
Dieses Byte kann mehrere Werte haben:
Wert -2 (0xFE) entspricht 300 Bit/s
Wert -1 (0xFF) entspricht 600 Bit/s
Wert 0 (0x00) entspricht 1200 Bit/s
Wert 1 (0x01) entspricht 2400 Bit/s
Wert 2 (0x02) entspricht 4800 Bit/s
Wert 3 (0x03) entspricht 9600 Bit/s (Standardwert)
Wert 4 (0x04) entspricht 19200 Bit/s
Wert 5 (0x05) entspricht 38400 Bit/s
Wert 6 (0x06) entspricht 57600 Bit/s (nur für BMX NOM 0200-
Module wählbar)
Wert 7 (0x07) entspricht 115200 Bit/s (nur für BMX NOM 0200-
Module wählbar)
Byte 1 dieses Worts entspricht dem Format:
Bit 8: Anzahl der Bits (1 = 8 Bits (RTU), 0 = 7 Bits (ASCII))
Bit 9 = 1: Paritätsverwaltung (1 = mit, 0 = ohne)
Bit 10: Paritätstyp (1 = ungerade, 0 = gerade)
Bit 11: Anzahl der Stoppbits (1 = 1 Bit, 0 = 2 Bits)
Bit 13: Physische Leitung (1 = RS232, 0 = RS485)
Bit 14: DTR/DSR/DCD-Modemsignale Für BMX NOM 0200-
Module und bei Auswahl von RS232 kann dieses 2 Werte haben:
1 bedeutet, dass die Modemsignale verwaltet werden, 0 bedeutet, dass sich nicht verwaltet werden (Standardwert für BMX P34 oder bei Auswahl von RS485)
Bit 15: Hardware-Datenflusskontrolle über RTS/CTS-Signale. Bei
Auswahl von RS232 kann dieses Bit 2 Werte haben: 0 für RX/TX und 1 für RX/TX + RTS/CTS. Bei Auswahl von RS485 ist der
Standardwert 0. Dieser Wert entspricht RX/TX.
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EIO0000002698 09/2020
Adresse
%KWr.m.c.2
Typ
INT
Zugriff
R
%KWr.m.c.3
%KWr.m.c.5
%KWr.m.c.6
%KWr.m.c.7
INT
INT
INT
INT
R
R
R
R
Sprachobjekte der Kommunikation
Bedeutung
Eingegebener Wert in ms für "Stopp bei Stille" (abhängig von der ausgewählten Übertragungsgeschwindigkeit und vom ausgewählten
Format). Der Wert 0 bedeutet keine Erkennung von Stille.
Dieses Wort entspricht dem Polarisierungstyp:
Ein Wert von 0 für Bit 14 und Bit 15 entspricht keiner Polarisierung
(diese ist die Standardeinstellung für BMX P34 oder bei Auswahl von RS232)
Bit 14: Ein Wert von 1 entspricht einer Polarisierung mit niedriger
Impedanz (wie Modbus) und kann nur für BMX NOM 0200-Module
und bei Auswahl von RS485 verwendet werden.
Bit 15: Ein Wert von 1 entspricht einer Polarisierung mit hoher
Impedanz und kann nur für BMX NOM 0200-Module und bei
Auswahl von RS485 verwendet werden.
Dieses Wort entspricht der RTS/CTS-Verzögerungszeit in
Hundertstel ms von 0 bis 100, wenn RS232 ausgewählt ist. Bei
Auswahl von RS485 ist der Standardwert 0.
Bit 0 von Byte 0 kann zwei Werte haben:
Wert 1 entspricht dem aktivierten Kontrollkästchen "Stopp" im
Bereich "Stopp bei Empfang" für Zeichen 1.
Wert 0 entspricht dem deaktivierten Kontrollkästchen "Stopp" im
Bereich "Stopp bei Empfang" für Zeichen 1.
Bit 1 von Byte 0 kann zwei Werte haben:
Wert 1 entspricht dem aktivierten Kontrollkästchen "Zeichen
enthalten" im Bereich "Stopp bei Empfang" für Zeichen 1.
Wert 0 entspricht dem deaktivierten Kontrollkästchen "Zeichen enthalten" im Bereich "Stopp bei Empfang" für Zeichen 1.
Byte 1 dieses Worts entspricht dem für die Option "Stopp bei
Empfang" von Zeichen 1 eingegebenen Wert von 0 bis 255.
Bit 0 von Byte 0 kann zwei Werte haben:
Wert 1 entspricht dem aktivierten Kontrollkästchen "Stopp" im
Bereich "Stopp bei Empfang" für Zeichen 2.
Wert 0 entspricht dem deaktivierten Kontrollkästchen "Stopp" im
Bereich "Stopp bei Empfang" für Zeichen 2.
Bit 1 von Byte 0 kann zwei Werte haben:
Wert 1 entspricht dem aktivierten Kontrollkästchen "Zeichen
enthalten" im Bereich "Stopp bei Empfang" für Zeichen 2.
Wert 0 entspricht dem deaktivierten Kontrollkästchen "Zeichen enthalten" im Bereich "Stopp bei Empfang" für Zeichen 2.
Byte 1 dieses Worts entspricht dem für die Option "Stopp bei
Empfang" von Zeichen 2 eingegebenen Wert von 0 bis 255.
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149
Sprachobjekte der Kommunikation
IODDT Type T_GEN_MOD, anwendbar auf alle Module Abschnitt 7.5
IODDT Type T_GEN_MOD, anwendbar auf alle Module
Beschreibung der Sprachobjekte des IODDT vom Typ T_GEN_MOD
Einführung
Die Modicon X80-Module verfügen über einen zugeordneten IODDT vom Typ T_GEN_MOD.
Bemerkungen
Prinzipiell wird die Bedeutung der Bits für den Bitstatus 1 angegeben. In speziellen Fällen wird jeder Status des Bits erläutert.
Einige Bits werden nicht verwendet.
Liste der Objekte
In der folgenden Tabelle werden die Objekte des IODDT aufgeführt.
Standardsymbol
MOD_ERROR
EXCH_STS
STS_IN_PROGR
EXCH_RPT
STS_ERR
MOD_FLT
MOD_FAIL
CH_FLT
BLK
CONF_FLT
NO_MOD
EXT_MOD_FLT
MOD_FAIL_EXT
CH_FLT_EXT
Typ
BOOL
INT
BOOL
INT
BOOL
INT
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Modulfehlerbit
Steuerwort für den Modulaustausch
Lesen von Statuswörtern des Moduls
Wort für Austauschrückmeldung
Ereignis beim Lesen von Modulstatuswörtern
Internes Fehlerwort des Moduls
Modul funktionsunfähig
R
R
Funktionsunfähige Kanäle
Klemmenleiste falsch verdrahtet
Hardware- oder Software-
Konfigurationsunregelmäßigkeit
Modul fehlt oder nicht betriebsbereit
Internes Fehlerwort des Moduls (nur Fipio-
Erweiterung)
Interner Modulfehler, Modul nicht betriebsbereit
(nur Fipio-Erweiterung)
Funktionsunfähige Kanäle (nur Fipio-
Erweiterung)
Adresse
%Ir.m.MOD.ERR
%MWr.m.MOD.0
%MWr.m.MOD.0.0
%MWr.m.MOD.1
%MWr.m.MOD.1.0
%MWr.m.MOD.2
%MWr.m.MOD.2.0
%MWr.m.MOD.2.1
%MWr.m.MOD.2.2
%MWr.m.MOD.2.5
%MWr.m.MOD.2.6
%MWr.m.MOD.2.7
%MWr.m.MOD.2.8
%MWr.m.MOD.2.9
150
EIO0000002698 09/2020
Standardsymbol
BLK_EXT
CONF_FLT_EXT
NO_MOD_EXT
Sprachobjekte der Kommunikation
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Klemmenleiste falsch verdrahtet (nur Fipio-
Erweiterung)
R
R
Hardware- oder Software-
Konfigurationsunregelmäßigkeit (nur Fipio-
Erweiterung)
Modul fehlt oder nicht betriebsbereit (nur Fipio-
Erweiterung)
Adresse
%MWr.m.MOD.2.10
%MWr.m.MOD.2.13
%MWr.m.MOD.2.14
EIO0000002698 09/2020
151
Sprachobjekte der Kommunikation
Sprachobjekte und gerätespezifische IODDTs der Modbus-Kommunikation Abschnitt 7.6
Sprachobjekte und gerätespezifische IODDTs der Modbus-
Kommunikation
Gegenstand dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt werden die der Modbus-Kommunikation zugeordneten Sprachobjekte und gerätespezifischen IODDTs erläutert.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
BMX NOM 0200.x-Geräte-DDT
Beschreibung des Bytes MOD_FLT
Seite
152
EIO0000002698 09/2020
Sprachobjekte der Kommunikation
BMX NOM 0200.x-Geräte-DDT
Einführung
In diesem Abschnitt wird die in der Namensgebungsregel für Geräte-DDTs
(siehe EcoStruxure™
Control Expert, Programmiersprachen und Struktur, Referenzhandbuch)
vorgegebene Standard namensgebung für die NOM-Geräte-DDTs von Control Expert beschrieben.
Der Name eines Geräte-DDT enthält folgende Informationen:
Plattform mit:
M für Modicon X80- Modul
Gerätetyp (COM für Kommunikation)
Funktion (NOM für BMX NOM 0200.x)
Richtung:
IN
OUT
Liste der impliziten Geräte-DDTs
In der folgenden Tabelle werden die Geräte-DDTs mit den zugehörigen X80-Modulen aufgeführt:
Gerätespezifischer DDT
T_M_COM_NOM
Modicon X80-Module
BMX NOM 0200.x
Beschreibung der impliziten Geräte-DDTs
Die nachstehende Tabelle zeigt die Bits des Statusworts T_M_COM_NOM :
Standardsymbol
MOD_HEALTH
MOD_FLT
COM_CH
Typ
BOOL
BYTE
ARRAY [0...1] von T_M_COM_NOM_CH
Bedeutung
0 = Modul mit erkanntem Fehler
1 = Modulbetrieb OK
Internes Fehlerbyte
des Moduls
Array-Struktur
Zugriff
Lesen
Lesen
EIO0000002698 09/2020
153
Sprachobjekte der Kommunikation
Die nachstehende Tabelle zeigt die Bits des Statusworts T_M_COM_NOM_CH [0...1]:
Standardsymbol
FCT_TYPE
CH_HEALTH
INPUT_SIGNALS [INT]
COMMAND [INT]
DCD
CTS
DSR
Typ
WORD
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
STOP_EXCH BOOL
Bit Bedeutung
0 = Kanal wird nicht verwendet
3 = Zeichenmodus
6 = MODBUS-Master
0
2
3
0
7 = MODBUS-Slave
0 = Kanal mit erkanntem Fehler
1 = Kanalbetrieb OK
RS-232-Signal DCD
(Datenträgererkennung) (nur für
BMX NOM 0200-Modul)
Bereit zum Senden des RS-232-
Signals
RS-232-Signal DSR (Datensatz bereit) (nur für BMX NOM 0200-
Modul)
Steigende Flanke an 1: Der gesamte laufende Austausch wird gestoppt.
Zugriff
Lesen
Lesen
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Beschreibung der expliziten Geräte-DDT-Instanzen
Der explizite Austausch (Lesestatus) - nur gültig für Modicon X80-E/A-Kanäle - wird über die EFB-
Instanzen READ_STS_MX (Modicon M580) bzw. READ_STS_QX (Modicon Quantum) verwaltet.
Die Adresse des Zielkanals ( ADDR ) kann über den EF ADDMX
verbunden).
Der Ausgangsparameter READ_STS_MX
(siehe EcoStruxure™ Control
Expert, Kommunikation, Bausteinbibliothek)
verwaltet werden (dazu wird ADDMX OUT mit ADDR
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, E/A-
Verwaltung, Bausteinbibliothek)
oder READ_STS_QX
(siehe EcoStruxure™ Control Expert,
E/A-Verwaltung, Bausteinbibliothek)
( STS ) kann mit einer DDT-Instanz
„ T_M_xxx_yyy_CH_STS “ (manuell zu erstellende Variable) verbunden werden, wobei
Folgendes gilt:
xxx verweist auf den Gerätetyp.
yyy verweist auf die Funktion.
Beispiel: T_M_COM_NOM_CH_STS
Die nachstehende Tabelle zeigt die Bits des Statusworts T_M_COM_NOM_CH_STS :
Typ
STRUCT
Typ
T_M_COM_NOM_CH_STS
Zugriff
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Sprachobjekte der Kommunikation
Die nachstehende Tabelle zeigt die Bits des Statusworts T_M_COM_NOM_CH_STS :
Standardsymbol
CH_FLT [INT] NO_DEVICE
ONE_DEVICE_FLT
BLK
PROTOCOL
ADDRESS
TO_ERR
INTERNAL_FLT
CONF_FLT
COM_FLT
APPLI_FLT
Typ Bit
BOOL 0
BOOL 1
BOOL 2
BOOL 3
BOOL 4
BOOL 5
BOOL 6
BOOL
BYTE
BYTE
7
Bedeutung
Kein Gerät auf dem Kanal funktioniert.
Zugriff
Lesen
Nicht betriebsfähiges Gerät auf dem Kanal Lesen
Klemmenleistenfehler (nicht angeschlossen)
Lesen
Timeout-Fehler (Verdrahtung defekt) Lesen
Interner Fehler oder Selbsttest des Kanals Lesen
Lesen Konfigurationsfehler: Unterschiedliche
Hardware- und Softwarekonfigurationen
Problem bei der Kommunikation mit der
Steuerung
Lesen
Anwendungsfehler (Einstellungs- oder
Konfigurationsfehler)
Lesen
6 für Modbus-Master, 3 für Zeichenmodus Lesen
Adresse des Slaves Lesen
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Sprachobjekte der Kommunikation
Beschreibung des Bytes MOD_FLT
Byte MOD_FLT in Geräte-DDT
Struktur des Bytes MOD_FLT:
1
2
3
4
5
Bit
0
6
7
Symbol
MOD_FAIL
CH_FLT
BLK
–
–
CONF_FLT
NO_MOD
–
Beschreibung
1: Interner erkannter Fehler oder erkannter Modulausfall.
0: Kein Fehler erkannt.
1: Nicht betriebsfähige Kanäle.
0: Kanäle sind betriebsfähig.
1: Fehler in Klemmenleiste erkannt.
0: Kein Fehler erkannt.
HINWEIS: Dieses Bit kann möglicherweise nicht verwaltet werden.
1: Modul führt Selbsttest aus.
0: Modul führt keinen Selbsttest aus.
HINWEIS: Dieses Bit kann möglicherweise nicht verwaltet werden.
Nicht verwendet
1: Hardware- oder Software-Konfigurationsfehler erkannt.
0: Kein Fehler erkannt.
1: Modul fehlt oder nicht betriebsbereit.
0: Modul ist in Betrieb.
HINWEIS: Dieses Bit wird nur von Modulen verwaltet, die sich in einem dezentralen
Rack befinden und ein BME CRA 312 10-Adaptermodul haben. Module in einem dezentralen Rack verwalten dieses Bit nicht, das auf 0 bleibt.
Nicht verwendet
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Modicon X80
Softwaretechnische Inbetriebnahme: Dynamischer Protokollwechsel
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Dynamischer Protokollwechsel Kapitel 8
Dynamischer Protokollwechsel
Ändern des Protokolls mit BMXNOM0200-Modulen
Allgemein
Dieser Abschnitt beschreibt, wie mit dem Befehl WRITE_CMD(IODDT_VAR1) das Protokoll geändert werden kann, das von einer seriellen BMXNOM0200-Kommunikation verwendet wird.
Dieser Befehl kann zum Umschalten zwischen folgenden drei Protokollen eingesetzt werden:
Modbus-Slave
Modbus-Master
Zeichenmodus
HINWEIS: Die Variable IODDT_VAR1 muss entweder vom Typ T_COM_MB_BMX oder
T_COM_MB_BMX_CONF_EXT sein.
Ändern des Protokolls: Grundprinzip
Erstellen Sie zunächst eine IODDT-Variable für den seriellen Kanal. Setzen Sie dann das Bit im
Wort IODDT_VAR1.CONTROL ( %MWr.m.c.24
), das der gewünschten Protokolländerung entspricht, auf 1:
TO_MODBUS_MASTER (Bit 12): Das aktuelle Protokoll wird zu Modbus Master geändert.
TO_MODBUS_SLAVE (Bit 13): Das aktuelle Protokoll wird zu Modbus Slave geändert.
TO_CHAR_MODE (Bit 14): Das aktuelle Protokoll wird zu Zeichenmodus geändert.
HINWEIS: Es kann jeweils ein einzelnes Bit auf 1 gesetzt werden: das Setzen mehrerer Bits auf 1 gleichzeitig führt zu einem Fehler.
HINWEIS: IODDT_VAR1.CONTROL ( %MWr.m.c.24
) ist Teil der IODDT-Variable IODDT_VAR1.
Wenden Sie danach die Anweisung WRITE_CMD auf die IODDT-Variable des seriellen Kanals an.
HINWEIS: Achten Sie darauf, dass zwei Master (auf demselben Bus) nicht gleichzeitig einen
Request senden, denn dann gehen die Requests verloren und jede Rückmeldung enthält ein negatives Ergebnis, z. B. 16#0100 (Request konnte nicht verarbeitet werden) oder 16#ODFF
(Slave nicht vorhanden).
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Softwaretechnische Inbetriebnahme: Dynamischer Protokollwechsel
Das folgende Diagramm zeigt die Protokolländerungen, die gemäß der auf 1 gesetzten Bits des
Worts IODDT_VAR1.CONTROL ( %MWr.m.c.24
) vorgenommen werden müssen:
Verwendung
Drei Protokolländerungen werden verwendet:
Wechsel vom Modbus-Slave zum Modbus-Master:
Ziel der Modbus-Master-Konfiguration ist das Senden von Informationen über ein Ereignis an eine andere SPS. Bei einer Umschaltung von der Modbus-Slave- zur Modbus-Master-
Konfiguration bleiben die Parameter für Übertragung, Signal- und physische Leitung unverändert. Nur die Werte der folgenden spezifischen Parameter der Modbus-Master-
Konfiguration werden geändert:
Die Verzögerung zwischen Frames wird auf den Standardwert gesetzt, der von der
Übertragungsgeschwindigkeit abhängig ist.
Die Antwortverzögerung wird auf 3 s eingestellt.
Die Anzahl der Wiederholungen wird auf 0 gesetzt.
Wechsel von der Modbus-Slave/Master-Konfiguration zur Zeichenmoduskonfiguration
Der Wechsel zum Zeichenmodus ermöglicht das Senden von AT-Befehlen an ein Modem. Beim
Wechsel von der Modbus-Konfiguration zur Zeichenmoduskonfiguration bleiben die Sende-,
Signal- und physischen Leitungsparameter gleich. Lediglich der Zeichenmodus-spezifische
Parameter zur Erkennung des Nachrichtenendes wird auf den Empfang eines x0d als
Endezeichen gesetzt.
Wechsel vom Zeichenmodus zu Modbus-Master und Modbus-Slave:
Ziel der Zeichenmodus-Konfiguration ist die Kommunikation mit einem privaten Protokoll
(einem Modem beispielsweise). Nachdem der Austausch abgeschlossen ist, wechselt der
Benutzer zur Modbus-Master-Konfiguration (mit einer Antwortverzögerung von 3 s und einer
Anzahl von Wiederholungen von 0), um Informationen über Ereignisse an andere SPS zu senden. Sobald die Nachricht gesendet wurde, stellt der Benutzer wieder die Modbus-Slave-
Konfiguration her: die Slave-Nummer wird auf den im FLASH-Speicher abgelegten Wert gesetzt oder auf 248, wenn kein Wert abgelegt ist.
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Softwaretechnische Inbetriebnahme: Dynamischer Protokollwechsel
Kalt- und Warmstart
Protokolländerungn werden von den Bits %S0 und %S1 nicht beeinflusst (die Bits werden während eines Kalt- und Warmstarts jeweils auf 1 gesetzt). Der Kalt- oder Warmstart der SPS bewirkt jedoch die Konfiguration des seriellen Ports mit dessen Standardwerten bzw. den in der
Anwendung programmierten Werten.
HINWEIS: Die Standardkonfiguration des Moduls ist wie folgt: Um eine einfache Konfiguration
über einen Computer wie z. B. einen PC zu ermöglichen, ist der Kanal 0 auf den RS232-Slave-
Modus und der Kanal 1 auf den RS485-Modus konfiguriert. Andere Parameter sind: 19200 Bauds,
RTU, gerade Parität, 1 Stoppbit, keine Datenflusskontrolle, 1,75 ms als Standardverzögerung zwischen Frames, Slave-Nummer 248.
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Softwaretechnische Inbetriebnahme: Dynamischer Protokollwechsel
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