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Sophos Mobile
Schnellstart-Anleitung (SaaS)
Produktversion: 9,5
Inhalt
(2019/10/30)
Sophos Mobile
1 Über dieses Dokument
Dieses Dokument beschreibt Schritt für Schritt, wie Sie Sophos Mobile für die Verwaltung Ihrer
Geräte konfigurieren.
Die Beschreibungen gelten für Sophos Mobile as a Service.
Andere Versionen dieses Dokuments finden Sie auf der Internetseite Sophos Mobile Dokumentation .
Copyright © Sophos Limited 1
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2 Die wichtigsten Schritte
Gehen Sie folgendermaßen vor, um Sophos Mobile zu verwenden:
1. Setzen Sie Ihr Kennwort zurück, melden Sie sich an Sophos Mobile Admin an und ändern Sie
Ihren Administrator-Benutzernamen.
2. Optional: Aktivieren Sie Ihre Lizenzen vom Typ Mobile Advanced, um Sophos Intercept X for
Mobile, Sophos Secure Workspace und Sophos Secure Email zu verwalten.
3. Überprüfen Sie Ihre Lizenzen.
4. Konfigurieren Sie persönliche Einstellungen, Kennwortrichtlinien für Administratorkonten,
Kontaktinformationen für die technische Unterstützung sowie Einstellungen für das Self Service
Portal.
5. Laden Sie zum Verwalten von iPhones, iPads und Macs ein Zertifikat für den Push-
Benachrichtigungsdienst von Apple (APNs) hoch.
6. Optional: Richten Sie einen externen EAS-Proxy ein, um E-Mail-Verkehr von den verwalteten
Geräten zu einem E-Mail-Server zu filtern.
7. Optional: Konfigurieren Sie die Schnittstelle für Network-Access-Control-Systeme (NAC) von
Fremdanbietern.
8. Erstellen Sie Compliance-Richtlinien.
9. Erstellen Sie Gerätegruppen.
10. Konfigurieren Sie Geräte.
11. Aktualisieren Sie die Einstellungen für das Self Service Portal.
12. Konfigurieren Sie die Benutzerverwaltung.
13. Wenn Sie die interne Benutzerverwaltung verwenden: Fügen Sie Benutzer hinzu, entweder indem
Sie diese anlegen oder indem Sie Ihre Benutzerliste hochladen.
14. Wenn Sie eine externe Benutzerverwaltung verwenden: Konfigurieren Sie die Verbindung zu Ihrem
LDAP-Verzeichnis.
15. Testen Sie die Geräteregistrierung im Self Service Portal.
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3 Kennwort ändern
Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir Ihnen, dass Sie Ihr Kennwort zurücksetzen, bevor Sie sich zum ersten Mal an Sophos Mobile Admin anmelden.
1. Öffnen Sie Sophos Mobile Admin in Ihrem Webbrowser.
2. Klicken Sie im Dialog Einloggen auf Kennwort vergessen?.
3. Geben Sie im Dialog Kennwort zurücksetzen Ihre Daten für Kunde und Benutzer aus der E-Mail ein, die Sie zur Aktivierung Ihres Kontos für Sophos Mobile as a Service erhalten haben. Klicken
Sie anschließend auf Kennwort zurücksetzen.
Sie erhalten eine E-Mail mit einem Link zum Zurücksetzen Ihres Kennworts.
4. Klicken Sie auf den Link, um den Dialog Kennwort ändern zu öffnen.
5. Geben Sie ein neues Kennwort ein und klicken Sie anschließend auf Kennwort ändern.
Ihr Kennwort wird geändert. Denken Sie daran, bei der nächsten Anmeldung an der Web-Konsole dieses Kennwort zu verwenden.
Hinweis
Wir empfehlen Ihnen, die Kennwortrichtlinien anzupassen, um sicherere Kennworte zu erzwingen.
Zum Beispiel können Sie Mindestwerte für Kleinbuchstaben, Großbuchstaben oder Sonderzeichen festlegen. Siehe
Kennwortrichtlinien konfigurieren
(Seite 8).
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4 Anmeldenamen ändern
Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir, Ihren Anmeldenamen nach der ersten Anmeldung an
Sophos Mobile Admin zu ändern.
1. Klicken Sie im Abschnitt EINSTELLUNGEN der Menüleiste auf EinrichtungAdministratoren.
2. Klicken Sie auf Ihren Anmeldenamen.
3. Geben Sie auf der Seite Administrator bearbeiten einen neuen Wert im Feld Anmeldename ein.
4. Optional: Passen Sie die Werte in den übrigen Feldern an:
• Vorname
• Nachname
• E-Mail-Adresse
5. Wählen Sie Speichern aus.
Ihre Kontodaten werden geändert. Denken Sie daran, bei der nächsten Anmeldung an Sophos Mobile
Admin den geänderten Anmeldenamen zu verwenden.
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5 Lizenzen vom Typ Mobile Advanced aktivieren
Sie benötigen eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced, um mit Sophos Mobile Sophos Intercept X for
Mobile, Sophos Secure Workspace und Sophos Secure Email zu verwalten.
Sie aktivieren Lizenzen vom Typ Mobile Advanced in Sophos Mobile Admin:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Lizenz.
2. Geben Sie Ihren Lizenzschlüssel im Feld Advanced-Lizenzschlüssel ein und klicken Sie auf
Aktivieren.
Wenn der Schlüssel aktiviert ist, werden die Lizenz-Details angezeigt.
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6 Lizenzen prüfen
Sophos Mobile verwendet ein benutzerbasiertes Lizenzschema. Eine einzelne Benutzerlizenz ist für alle Geräte gültig, die dem betreffenden Benutzer zugewiesen sind. Für Geräte, die keinem Benutzer zugewiesen sind, ist jeweils eine Lizenz erforderlich.
Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab Lizenz.
Die folgenden Informationen werden angezeigt:
• Maximale Anzahl von Lizenzen: Maximale Anzahl von Gerätebenutzern (und nicht zugewiesenen Geräten), die verwaltet werden können.
• Genutzte Lizenzen: Anzahl der verwendeten Lizenzen.
• Gültig bis: Das Lizenzablaufdatum.
Wenn Sie Fragen zu den Lizenzinformationen haben, oder wenn die angezeigten Informationen
Ihrer Meinung nach nicht korrekt sind, wenden Sie sich an Ihren Sophos Vertriebspartner.
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7 Einstellungen konfigurieren
Konfigurieren Sie folgende Einstellungen:
• Persönliche Einstellungen, zum Beispiel die Plattformen, die Sie verwalten wollen
• Kennwortrichtlinien
• Kontaktdetails für technische Unterstützung
• Einstellungen für das Self Service Portal
7.1 Persönliche Einstellungen konfigurieren
Sie können individuelle Einstellungen für Sophos Mobile Admin vornehmen. Zum Beispiel können Sie die Sprache, die Zeitzone und die angezeigten Geräteplattformen festlegen.
Hinweis
Diese Einstellungen gelten nur für den aktuell angemeldeten Administrator.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Allgemein und öffnen
Sie anschließend das Tab Persönlich.
2. Konfigurieren Sie folgende Einstellungen:
Option
Sprache
Beschreibung
Die Sprache der Benutzeroberfläche.
Zeitzone
Maßsystem
Datensätze pro
Tabellenseite
Expertenmodus
Die Zeitzone, in der Uhrzeiten angezeigt werden.
Das Maßsystem für Längenwerte (Metrisch oder Imperial).
Die Anzahl der Einträge pro Tabellenseite.
Aktivierte Plattformen
Diese Einstellung aktiviert zusätzliche Funktionen:
• Die Seite Gerät anzeigen enthält ein Tab
Benutzerdefinierte Eigenschaften mit benutzerdefinierten
Geräteeigenschaften.
• Die Seite Gerät anzeigen enthält ein Tab Interne
Eigenschaften mit zusätzlichen vom Gerät gemeldeten
Eigenschaften.
• Einige Konfigurationsseiten für Richtlinien enthalten einen
Abschnitt Zusätzliche Einstellungen, in dem Sie optionale
Einstellungen konfigurieren können.
Die Geräteplattformen, die angezeigt werden sollen.
In Sophos Mobile Admin werden nur Seiten und Einstellungen angezeigt, die für die ausgewählten Plattformen relevant sind.
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3. Wählen Sie Speichern aus.
7.2 Kennwortrichtlinien konfigurieren
Konfigurieren Sie zur Durchsetzung der Sicherheit von Kennwörtern Kennwortrichtlinien für Benutzer von Sophos Mobile Admin und Self Service Portal.
Hinweis
Die Kennwortrichtlinien gelten nicht für Benutzer eines externen LDAP-Verzeichnisses.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Allgemein und öffnen
Sie anschließend das Tab Kennwortrichtlinien.
2. Unter Regeln können Sie Mindestanforderungen definieren, zum Beispiel die Mindestanzahl der
Kleinbuchstaben, Großbuchstaben oder Ziffern, damit das Kennwort gültig ist.
3. Konfigurieren Sie unter Einstellungen folgende Einstellungen: a) Änderungsintervall (Tage): Geben Sie die Kennwort-Gültigkeitsdauer in Tagen ein (zwischen
1 und 730 ), oder lassen Sie das Feld leer, wenn Kennworte nicht ablaufen sollen.
b) Anzahl der letzten Kennwörter, die nicht benutzt werden dürfen: Wählen Sie einen Wert zwischen 1 und 10 aus, oder wählen Sie -- aus, um diese Einschränkung zu deaktivieren.
c) Maximale Anzahl fehlerhafter Loginversuche: Wählen Sie die maximale Anzahl an fehlgeschlagenen Login-Versuchen aus, bevor das Konto gesperrt wird (zwischen 1 und 10 ), oder wählen Sie -- aus, um unbegrenzt viele Login-Versuche zuzulassen.
4. Wählen Sie Speichern aus.
7.3 IT-Kontakt konfigurieren
Stellen Sie Ihren Benutzern für Fragen oder Probleme die Kontaktdaten Ihrer IT-Abteilung zur
Verfügung.
Die Informationen, die Sie hier eingeben, werden im Self Service Portal und auf den Geräten der
Benutzer angezeigt.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Allgemein und öffnen
Sie anschließend das Tab IT-Kontakt.
2. Geben Sie die Kontaktinformationen ein.
3. Wählen Sie Speichern aus.
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8 Verwaltungsmodus für Android festlegen
Android-Geräte können Sie in einem der Modi Android Enterprise und Geräteadministrator
(Legacy-Feature) verwalten.
Wir empfehlen, Android Enterprise zu verwenden.
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN den Eintrag Einrichtung > Android-
Einrichtung und anschließend das Tab Android aus.
2. Wählen Sie in Verwaltungsmodus die Option Android Enterprise aus.
3. Wählen Sie Speichern aus.
Richten Sie als nächstes Android Enterprise für Ihr Unternehmen ein.
8.1 Android Enterprise einrichten - Übersicht
Bei der Einrichtung von Android Enterprise für Ihr Unternehmen können Sie zwischen verschiedenen
Szenarien wählen. Das Szenario „Managed Google Play Account“ ist die einfachste Methode zur
Einrichtung von Android Enterprise und wird in diesem Dokument beschrieben.
Weitere Informationen zu anderen Android-Enterprise-Szenarien finden Sie in der Sophos Mobile
Administratorhilfe.
Verwandte Informationen
Sophos Mobile Administratorhilfe
8.2 Android Enterprise einrichten (Szenario
„Managed Google Play Account“)
Sophos Mobile leitet Sie durch die Einrichtung von Android Enterprise für Ihr Unternehmen.
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN den Eintrag Einrichtung > Android-
Einrichtung und anschließend das Tab Android Enterprise aus.
2. Wählen Sie Konfigurieren aus.
3. Wählen Sie Szenario „Managed Google Play Account“ und anschließend Weiter aus.
4. Wählen Sie Konto registrieren aus.
Sie werden auf eine Google-Webseite weitergeleitet, auf der Sie Ihr Unternehmen für Android
Enterprise registrieren.
5. Melden Sie sich an der Google-Webseite mit Ihrem Google-Konto an.
Hinweis
Wir empfehlen, für diesen Zweck ein neues Google-Konto anzulegen.
6. Folgenden Sie den Schritten auf der Google-Webseite, um Ihr Unternehmen zu registrieren.
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Tipp
Wir empfehlen Ihnen, in Ihrem Organisationsnamen den Ausdruck Sophos Mobile zu verwenden. Beispiel:
Organisationsname (Sophos Mobile)
Nach der Registrierung leitet Sie die Google-Webseite wieder zurück zu Sophos Mobile.
7. Wählen Sie in Sophos Mobile die Option Einrichtung abschließen aus, um den
Registrierungsprozess abzuschließen.
Hinweis
Nach der Einrichtung von Android Enterprise können Sie die Art der Benutzerverwaltung nicht mehr ändern, zum Beispiel von interner Benutzerverwaltung zu einem externen LDAP-
Verzeichnis.
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9 Zertifikate für den Push-
Benachrichtigungsdienst von Apple
(APNs)
Um das integrierte Mobile Device Management (MDM) Protokoll von iOS- und macOS-Geräten verwenden zu können, muss Sophos Mobile den Push-Benachrichtigungsdienst von Apple (APNs) zum Triggern der Geräten benutzen.
APNs-Zertifikate haben eine Gültigkeit von einem Jahr.
9.1 APNs-Zertifikat erstellen
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab APNs.
2. Klicken Sie auf Assistent „APNs Zertifikat“.
3. Klicken Sie auf der Seite Modus auf Ein neues APNs-Zertifikat erzeugen.
4. Klicken Sie auf der Seite CSR auf Certificate Signing Request herunterladen.
Hierdurch wird die CSR-Datei apple.csr
auf Ihrem Computer gespeichert.
5. Sie benötigen eine Apple-ID. Auch wenn Sie bereits eine Apple-ID haben, empfehlen wir Ihnen, für den Gebrauch mit Sophos Mobile eine separate ID zu erstellen. Klicken Sie auf der Seite Apple-ID auf Im Apple-Portal eine Apple-ID erstellen.
Hierdurch wird die Apple-Internetseite geöffnet, auf der Sie eine Apple-ID für Ihr Unternehmen erstellen können.
Hinweis
Verwahren Sie die Anmeldeinformationen an einem sicheren Ort, auf den auch Ihre
Arbeitskollegen zugreifen können. Ihr Unternehmen benötigt diese Anmeldeinformationen jedes Jahr, um das Zertifikat zu erneuern.
6. Geben Sie im Feld Apple-ID des Assistenten Ihre neue Apple-ID ein.
7. Klicken Sie auf der Seite Zertifikat auf Zertifikat im Apple-Portal erstellen.
Hierdurch wird das Apple Push Certificates Portal geöffnet.
8. Melden Sie sich mit Ihrer Apple-ID an und laden Sie die CSR-Datei apple.csr
hoch.
9. Laden Sie die APNs-Zertifikatdatei mit der Endung .pem
herunter und speichern Sie diese.
10. Klicken Sie auf der Seite Hochladen auf Zertifikat hochladen und wählen Sie die Datei mit der
Endung .pem
aus, die Sie vom Apple Push Certificates Portal erhalten haben.
11. Wählen Sie Speichern aus.
Sophos Mobile liest das Zertifikat ein und zeigt die Zertifikatdetails auf dem Tab APNs an.
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10 Standalone-EAS-Proxy
Sie können einen EAS-Proxy einrichten, um den Zugriff Ihrer verwalteten Geräte auf einen E-Mail-
Server zu steuern. Der E-Mail-Datenverkehr Ihrer verwalteten Geräte wird über diesen Proxy-Server geleitet. Sie können den E-Mail-Zugriff für bestimmte Geräte blockieren, zum Beispiel für Geräte, die gegen Compliance-Regeln verstoßen.
Auf den Geräten muss der EAS-Proxy als E-Mail-Server für eingehende und ausgehende E-Mails konfiguriert werden. Der EAS-Proxy leitet den Datenverkehr nur dann an den eigentlichen E-Mail-
Server weiter, wenn das Gerät bei Sophos Mobile registriert ist und die relevanten Richtlinien erfüllt sind. Hierdurch wird eine erhöhte Sicherheit gewährleistet. Der E-Mail-Server muss nicht aus dem
Internet erreichbar sein und nur autorisierte Geräte können auf ihn zugreifen. Autorisierte Geräte sind solche Geräte, die korrekt konfiguriert sind, das heißt, bei denen zum Beispiel bestimmte
Kennwortrichtlinien eingehalten werden. Außerdem können Sie den EAS-Proxy so konfigurieren, dass der Zugriff von bestimmten Geräten gesperrt wird.
Der EAS-Proxy wird separat von Sophos Mobile heruntergeladen und installiert. Dieser kommuniziert mit dem Sophos Mobile Server über eine HTTPS-Web-Schnittstelle.
Hinweis
Da macOS nicht das ActiveSync-Protokoll unterstützt, können Sie den EAS-Proxy nicht verwenden, um E-Mail-Datenverkehr von Macs zu filtern.
Funktionen
• Unterstützung mehrerer E-Mail-Server von Microsoft Exchange oder IBM Notes Traveler. Sie können für jeden E-Mail-Server eine eigene EAS-Proxy-Instanz einrichten.
• Unterstützung von Lastverteilung. Sie können Instanzen von Standalone-EAS-Proxys auf mehreren
Rechnern einrichten und mit Hilfe eines Load Balancers die Client-Anforderungen auf diese
Instanzen verteilen.
• Unterstützung einer zertifikatbasierten Client-Authentifizierung. Sie können ein Zertifikat einer
Zertifizierungsstelle (CA) auswählen, von dem die Client-Zertifikate abgeleitet sein müssen.
• Unterstützung einer PowerShell-basierten E-Mail-Zugriffssteuerung. In diesem Modus kommuniziert der EAS-Proxy-Dienst über PowerShell mit dem E-Mail-Server, um den E-Mail-
Zugriff Ihrer verwalteten Geräte zu steuern. Der E-Mail-Datenverkehr erfolgt direkt zwischen den
Geräten und dem E-Mail-Server und wird nicht über einen Proxy-Server geleitet. Siehe E-Mail-
Zugriffssteuerung über PowerShell einrichten
(Seite 16).
• Der Gerätestatus bleibt im EAS-Proxy für 24 Stunden gespeichert. Wenn der Sophos-Mobile-
Server nicht erreichbar ist, zum Beispiel während einer Aktualisierung, wird der E-Mail-
Datenverkehr auf Grundlage des letzten bekannten Gerätestatus gefiltert. Nach 24 Stunden wird der gesamte E-Mail-Datenverkehr blockiert.
Hinweis
Bei Nicht-iOS-Geräten sind die Filtermöglichkeiten des Standalone-EAS-Proxy aufgrund der Gegebenheiten des von IBM Notes Traveler verwendeten Protokolls eingeschränkt.
Traveler-Clients auf Nicht-iOS-Geräten senden nicht bei jeder Anforderung die Geräte-ID mit.
Anforderungen ohne Geräte-ID werden trotzdem an den Traveler-Server weitergeleitet, auch wenn der EAS-Proxy nicht überprüfen kann, ob das Gerät legitimiert ist.
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10.1 EAS-Proxy-Installationsprogramm herunterladen
1. Melden Sie sich in Sophos Mobile Admin an.
2. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab EAS-Proxy.
3. Klicken Sie unter Extern auf den Link zum Herunterladen des Installationsprogramms für den EAS-
Proxy.
Das Installationsprogramm wird auf Ihrem lokalen Computer gespeichert.
10.2 Standalone-EAS-Proxy installieren
Voraussetzungen:
• Alle erforderlichen E-Mail-Server sind erreichbar. Das Installationsprogramm für den EAS-Proxy konfiguriert nur Verbindungen zu Servern, die erreichbar sind.
• Sie sind Administrator für den Computer, auf dem Sie den EAS-Proxy installieren.
•
Sie kennen die URL des Sophos Mobile Servers. Siehe URL des Sophos-Mobile-Servers bestimmen
(Seite 19).
Hinweis
Das Dokument Sophos Mobile Serverbereitstellungs-Anleitung (englisch) enthält
Schemadiagramme für die Integration des Standalone-EAS-Proxy in Ihr Firmennetzwerk. Wir empfehlen Ihnen, diese Informationen zu lesen, bevor Sie die Installation und Bereitstellung des
Standalone-EAS-Proxy ausführen.
1. Führen Sie die Datei Sophos Mobile EAS Proxy Setup.exe
aus, um den Assistenten
Sophos Mobile EAS Proxy - Setup Wizard zu starten.
2. Wählen Sie auf der Seite Choose Install Location den Zielordner aus und klicken Sie auf Install, um die Installation zu starten.
Nach Abschluss der Installation startet automatisch der Assistent Sophos Mobile EAS Proxy -
Configuration Wizard, der Sie durch die Konfiguration leitet.
3. Geben Sie im Dialog Sophos Mobile server configuration die URL des Sophos-Mobile-Servers ein, mit dem sich der EAS-Proxy verbinden soll.
Wir empfehlen, die Einstellung Use SSL for incoming connections (Clients to EAS Proxy) auswählen, um eine sichere Verbindung für die Kommunikation zwischen den Clients und dem
EAS-Proxy zu verwenden.
Optional können Sie Use client certificates for authentication auswählen. Clients müssen sich dann zusätzlich zu den EAS-Proxy-Anmeldeinformationen mit einem Zertifikat authentisieren.
Hierdurch wird die Kommunikation zusätzlich abgesichert.
4. Falls Sie zuvor die Einstellung Use SSL for incoming connections (Clients to EAS Proxy) ausgewählt haben, wird die Seite Configure server certificate angezeigt. Auf dieser Seite erstellen oder importieren Sie ein Zertifikat für die sichere HTTPS-Verbindung mit dem EAS-Proxy.
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Hinweis
Sie können von MySophos einen SSL-Zertifikat-Assistenten herunterladen, mit dem Sie Ihr
SSL/TLS-Zertifikat für den Sophos Mobile EAS-Proxy anfordern können.
Allgemeine Informationen zum Herunterladen von Sophos-Software finden Sie im Sophos-
Knowledgebase-Artikel 111195 .
• Wenn Sie noch kein vertrauenswürdiges Zertifikat besitzen, wählen Sie Create self-signed
certificate aus.
• Wenn Sie ein von einer vertrauenswürdigen Stelle ausgestelltes Zertifikat besitzen, klicken Sie auf Import a certificate from a trusted issuer und wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:
— PKCS12 with certificate, private key and certificate chain (intermediate and CA)
— Separate files for certificate, private key, intermediate and CA certificate
5. Geben Sie auf der nächsten Seite die benötigten Zertifikatinformationen ein. Diese sind abhängig vom ausgewählten Zertifikattyp.
Hinweis
Im Falle eines selbstsignierten Zertifikats müssen Sie einen Server angeben, der von den
Client-Geräten erreichbar ist.
6. Falls Sie zuvor die Einstellung Use client certificates for authentication ausgewählt haben, wird die Seite SMC client authentication configuration angezeigt. Auf dieser Seite wählen Sie ein
Zertifikat einer Zertifizierungsstelle (CA) aus, von dem die Client-Zertifikate abgeleitet sein müssen.
Wenn sich ein Client verbindet, prüft der EAS-Proxy, ob das Client-Zertifikat von der hier angegebenen CA abgeleitet ist.
7. Konfigurieren Sie auf der Seite EAS Proxy instance setup eine oder mehrere EAS-Proxy-
Instanzen.
• Instance type: Wählen Sie EAS proxy aus.
• Instance name: Ein Name, um die Instanz zu identifizieren.
• Server port: Der Port des EAS-Proxy für eingehende E-Mails. Wenn Sie mehr als eine Proxy-
Instanz einrichten, müssen alle Instanzen unterschiedliche Ports verwenden.
• Require client certificate authentication: E-Mail-Clients müssen sich für die Verbindung mit dem EAS-Proxy authentisieren.
• ActiveSync server: Name oder IP-Adresse der Instanz von Exchange ActiveSync Server, mit der sich die Proxy-Instanz verbindet.
• SSL: Die Kommunikation zwischen der Proxy-Instanz und Exchange ActiveSync Server wird mit SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der Server unterstützt).
• Allow EWS subscription requests from Secure Email: Wählen Sie diese Option aus, um der iOS-App Sophos Secure Email zu erlauben, mittels EWS (Exchange Web Services) eine
Anforderung für Push-Benachrichtigungen zu stellen. Mit Push-Benachrichtigungen wird das
Gerät informiert, dass Nachrichten für Secure Email vorliegen.
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Hinweis
— Standardmäßig blockiert der EAS-Proxy aus Sicherheitsgründen alle an die EWS-
Schnittstelle des Exchange-Servers gerichteten Anforderungen. Wenn Sie dieses
Kontrollkästchen auswählen, sind Benachrichtigungsanforderungen erlaubt. Sonstige
Anforderungen werden weiterhin blockiert.
— Informationen zur Konfiguration von EWS für Ihren Exchange Server finden Sie im
Sophos-Knowledgebase-Artikel 127137 .
• Enable Traveler client access: Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen nur, wenn Sie den
Zugriff von Nicht-iOS-Geräten mit IBM Notes Traveler zulassen müssen.
8. Nachdem Sie die Instanzdetails eingegeben haben, klicken Sie auf Add, um die Instanz zu der
Liste Instances hinzuzufügen.
Das Installationsprogramm erstellt für jede Proxy-Instanz ein Zertifikat, das Sie auf den
Sophos Mobile Server hochladen müssen. Wenn Sie auf Add klicken, wird in einem
Benachrichtigungsfenster erläutert, wie Sie das Zertifikat hochladen müssen.
9. Klicken Sie im Benachrichtigungsfenster auf OK.
In einem Dialogfeld wird Ihnen der Ordner angezeigt, in dem das Zertifikat erstellt wurde.
Hinweis
Alternativ können Sie den Dialog öffnen, indem Sie die gewünschte Instanz auswählen und auf der Seite EAS Proxy instance setup auf den Link Export config and upload to Sophos
Mobile server klicken.
10. Notieren Sie sich den Ordner, in dem das Zertifikat liegt. Sie benötigen diese Information, wenn Sie das Zertifikat zu Sophos Mobile hochladen.
11. Optional: Klicken Sie erneut auf Add, wenn Sie weitere EAS-Proxy-Instanzen konfigurieren wollen.
12. Nachdem Sie alle benötigten EAS-Proxy-Instanzen konfiguriert haben, klicken Sie auf Next.
Die eingegebenen Serverports werden geprüft und es werden Eingangsregeln für die Windows-
Firewall konfiguriert.
13. Auf der Seite Allowed mail user agents können Sie Mail User Agents (d.h. E-Mail-
Clientprogramme) angeben, die sich mit dem EAS-Proxy verbinden dürfen. Wenn sich ein Client mit einem nicht aufgeführten E-Mail-Programm mit dem EAS-Proxy verbindet, wird die Anforderung abgewiesen.
• Wählen Sie Allow all mail user agents aus, um alle Mail User Agents zuzulassen.
• Wählen Sie Only allow the specified mail user agents aus und wählen Sie anschließend einen Mail User Agent aus der Liste aus. Klicken Sie auf Add, um den Mail User Agent hinzuzufügen. Wiederholen Sie diese Schritte für alle Mail User Agents, die sich mit dem EAS-
Proxy verbinden dürfen.
14. Klicken Sie auf der Seite Sophos Mobile EAS Proxy - Configuration Wizard finished auf Finish, um den Konfigurationsassistenten zu schließen und zum Setup-Assistenten zurückzukehren.
15. Kontrollieren Sie, dass im Setup-Assistenten das Kontrollkästchen Start Sophos Mobile EAS
Proxy server now ausgewählt ist. Klicken Sie anschließend auf Finish, um die Konfiguration abzuschließen und den EAS-Proxy für Sophos Mobile erstmalig zu starten.
Um die Konfiguration des EAS-Proxy abzuschließen, laden Sie die für die einzelnen Proxy-Instanzen erstellten Zertifikate zu Sophos Mobile hoch:
16. Melden Sie sich in Sophos Mobile Admin an.
17. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab EAS-Proxy.
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18. Klicken Sie unter Extern auf Datei hochladen. Laden Sie das vom Konfigurationsassistenten erstellte Zertifikat hoch.
Falls Sie mehrere Instanzen eingerichtet haben, wiederholen Sie den Vorgang für alle Instanzen.
19. Wählen Sie Speichern aus.
20. Öffnen Sie in Windows das Dialogfeld Dienste und starten Sie den Dienst EASProxy neu.
Damit ist die erstmalige Einrichtung des Standalone-EAS-Proxy abgeschlossen.
Hinweis
Die Log-Einträge für den EAS-Proxy werden täglich in eine neue Datei EASProxy.log.yyyymm-dd verschoben. Diese täglichen Log-Dateien werden nicht automatisch gelöscht. Dadurch können sich mit der Zeit Speicherplatzprobleme ergeben. Wir empfehlen Ihnen, die Log-Dateien automatisiert in einen Datensicherungsbereich zu verschieben.
10.3 E-Mail-Zugriffssteuerung über PowerShell einrichten
Sie können eine PowerShell-Verbindung zu einem Exchange- oder einem Office-365-Server einrichten. Der EAS-Proxy-Dienst kommuniziert dann über PowerShell mit dem E-Mail-Server, um den E-Mail-Zugriff Ihrer verwalteten Geräte zu steuern. Der E-Mail-Datenverkehr erfolgt direkt zwischen den Geräten und dem E-Mail-Server. Es erfolgt keine Umleitung über einen Proxy-Server.
Hinweis
Da macOS nicht das ActiveSync-Protokoll unterstützt, können Sie den E-Mail-Zugriff von Macs nicht mit PowerShell kontrollieren.
Das PowerShell-Szenario hat folgende Vorteile:
• Die Geräte kommunizieren direkt mit dem Exchange-Server.
• Sie müssen auf Ihrem Server keinen Port für eingehende E-Mails von Ihren verwalteten Geräten
öffnen.
Es werden folgende E-Mail-Server unterstützt:
• Exchange Server 2013
• Exchange Server 2016
• Office 365 mit einem Plan „Exchange Online“
So richten Sie PowerShell ein:
1. Konfigurieren Sie PowerShell.
2. Erstellen Sie auf dem Exchange-Server oder in Office 365 ein Dienstkonto. Dieses Konto wird von
Sophos Mobile verwendet, um PowerShell-Befehle auszuführen.
3. Richten Sie eine oder mehrere PowerShell-Verbindungsinstanzen zu Exchange oder Office 365 ein.
4. Laden Sie die Zertifikate der Instanzen zu Sophos Mobile hoch.
PowerShell konfigurieren
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1. Öffnen Sie auf dem Computer, auf dem Sie den EAS-Proxy installieren werden, als Administrator
Windows PowerShell und geben Sie folgendes ein:
PS C:\Windows\system32> Set-ExecutionPolicy RemoteSigned
Hinweis
Falls PowerShell nicht verfügbar ist, installieren Sie es wie im Microsoft-Artikel Installieren von
Windows PowerShell (externer Link) beschrieben.
2. Wenn Sie eine Verbindung zu einem lokalen Exchange-Server einrichten wollen, öffnen Sie auf diesem Computer als Administrator Windows PowerShell und geben Sie den gleichen Befehl wie zuvor ein:
PS C:\Windows\system32> Set-ExecutionPolicy RemoteSigned
Hinweis
Für Office 365 ist dieser Schritt nicht erforderlich.
Dienstkonto erstellen
3. Melden Sie sich an der jeweiligen Administratorkonsole an:
• Für Exchange Server 2013/2016: Exchange Admin Center
• Für Office 365: Office 365 Admin Center
4. Erstellen Sie ein Benutzerkonto. Dieses Konto wird von Sophos Mobile als Dienstkonto verwendet, um PowerShell-Befehle auszuführen.
• Verwenden Sie einen Namen, der diesen Verwendungszweck kennzeichnet, zum Beispiel smc_powershell .
• Deaktivieren Sie für dieses Konto die Einstellung, dass der Benutzer bei der nächsten
Anmeldung das Kennwort ändern muss.
• Entfernen Sie alle Office-365-Lizenzen, die dem neuen Konto automatisch zugewiesen worden sind. Dienstkonten benötigen keine Lizenzen.
5. Erstellen Sie eine neue Rollengruppe und weisen Sie dieser die erforderlichen Berechtigungen zu.
• Nennen Sie die Rollengruppe zum Beispiel smc_powershell .
• Fügen Sie die Rollen Mail Recipients und Organization Client Access hinzu.
• Fügen Sie das Dienstkonto der Gruppe als Mitglied hinzu.
PowerShell-Verbindungen einrichten
6. Verwenden Sie den Einrichtungs-Assistenten so, als wollten Sie einen Standalone-EAS-Proxy einrichten. Konfigurieren Sie auf der Seite EAS Proxy instance setup des Assistenten folgende
Einstellungen:
• Instance type: Wählen Sie PowerShell Exchange/Office 365 aus.
• Instance name: Ein Name, um die Instanz zu identifizieren.
• Exchange server: Name oder IP-Adresse des Exchange-Servers (für einen lokalen
Exchange-Server) oder outlook.office365.com
(für Office 365). Geben Sie den Wert ohne https:// am Anfang und /powershell am Ende ein. Diese Bestandteile werden automatisch ergänzt.
• Allow all certificates: Das vom Exchange-Server präsentierte Zertifikat wird nicht verifiziert.
Verwenden Sie diese Einstellung zum Beispiel, wenn auf Ihrem Exchange-Server ein
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Sophos Mobile selbstsigniertes Zertifikat installiert ist. Da durch die Option Allow all certificates die Sicherheit der Serverkommunikation herabgesetzt wird, empfehlen wir Ihnen, dies nur zu aktivieren, wenn es aufgrund Ihrer Netzwerkumgebung unbedingt erforderlich ist.
• Service account: Der Name des Benutzerkontos, das Sie in der Administratorkonsole von
Exchange oder Office 365 erstellt haben.
• Password: Das Kennwort für das Benutzerkonto.
7. Klicken Sie auf Add, um die Instanz zu der Liste Instances hinzuzufügen.
8. Wiederholen Sie die vorherigen Schritte, um PowerShell-Verbindungen zu weiteren Exchangeoder Office-365-Servern einzurichten.
9. Führen Sie die weiteren Schritte des Einrichtungs-Assistenten wie in
Standalone-EAS-Proxy installieren (Seite 13) beschrieben aus.
Zertifikate hochladen
10. Melden Sie sich in Sophos Mobile Admin an.
11. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab EAS-Proxy.
12. Optional: Wählen Sie unter Allgemein die Option Auf Sophos Secure Email beschränken aus, um den E-Mail-Zugriff auf die App Sophos Secure Email einzuschränken (verfügbar für Android und iOS).
Dies verhindert, dass sich andere E-Mail-Apps mit Ihrem E-Mail-Server verbinden.
13. Klicken Sie unter Extern auf Datei hochladen. Laden Sie das vom Konfigurationsassistenten erstellte Zertifikat hoch.
Falls Sie mehrere Instanzen eingerichtet haben, wiederholen Sie den Vorgang für alle Instanzen.
14. Wählen Sie Speichern aus.
15. Öffnen Sie in Windows das Dialogfeld Dienste und starten Sie den Dienst EASProxy neu.
Damit ist die erstmalige Einrichtung der PowerShell-Verbindung abgeschlossen. Der E-Mail-
Datenverkehr zwischen einem verwalteten Gerät und den Exchange- oder Office-365-Servern wird blockiert, falls das Gerät gegen eine Compliance-Regel verstößt. Sie können ein einzelnes Gerät blockieren, indem Sie den E-Mail-Zugriffsmodus für dieses Gerät auf Sperren setzen.
Hinweis
Je nach der Konfiguration Ihren Exchange-Servers wird eine Hinweis-E-Mail an Geräte gesendet, deren E-Mail-Zugriff gesperrt ist.
10.4 Verbindung zum Standalone-EAS-Proxy-
Server konfigurieren
Um die Verbindung zwischen Sophos Mobile und dem Standalone-EAS-Proxy zu konfigurieren, laden Sie das Zertifikat des EAS-Proxy-Servers zu Sophos Mobile hoch. Das Zertifikat wurde erstellt, als Sie die EAS-Proxy-Instanz konfiguriert haben.
Wichtig
Wenn der EAS-Proxy-Dienst gestartet wird, bevor Sie das Zertifikat hochgeladen haben, weist
Sophos Mobile die Verbindung mit dem Server ab und das Starten des Dienstes schlägt fehl.
So laden Sie das Zertifikat des Standalone-EAS-Proxy-Servers hoch:
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1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab EAS-Proxy.
2. Optional: Wählen Sie unter Allgemein die Option Auf Sophos Secure Email beschränken aus, um den E-Mail-Zugriff auf die App Sophos Secure Email einzuschränken (verfügbar für Android und iOS).
Dies verhindert, dass sich andere E-Mail-Apps mit Ihrem E-Mail-Server verbinden.
3. Klicken Sie unter Extern auf Datei hochladen und navigieren Sie zu der Zertifikatsdatei.
Falls Sie mehrere EAS-Proxy-Instanzen eingerichtet haben, wiederholen Sie den Vorgang für alle
Instanzen.
4. Wählen Sie Speichern aus.
5. Öffnen Sie in Windows das Dialogfeld Dienste und starten Sie den Dienst EASProxy neu.
10.5 URL des Sophos-Mobile-Servers bestimmen
Sie benötigen die URL des Sophos Mobile Servers für die Konfiguration des Standalone-EAS-Proxys.
Der Wert wird in den Systemeinstellungen von Sophos Mobile angezeigt.
1. Melden Sie sich in Sophos Mobile Admin an.
2. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab EAS-Proxy.
Unter Extern wird die URL des Sophos Mobile Servers angezeigt.
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Sophos Mobile
20
11 Netzwerkzugriff konfigurieren
Sophos Mobile enthält eine Schnittstelle für Network-Access-Control-Systeme (NAC) von
Fremdanbietern. Durch die Konfiguration von Verbindungen zu NAC-Systemen erlauben Sie diesen
Systemen, Listen von Geräten und deren Compliance-Status abzufragen. Außerdem können Sie, wenn Sie NAC wie nachfolgend beschrieben konfigurieren, später eine Compliance-Richtlinie definieren, die bei Regelverstößen den Netzwerkzugriff verbietet.
Informationen zur Definition von Compliance-Richtlinien finden Sie in der Sophos Mobile
Administratorhilfe .
So konfigurieren Sie Network Access Control:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Network Access Control.
2. Wählen Sie eine der verfügbaren NAC-Integrationstypen aus der Liste aus:
• Sophos UTM
Diese Option aktiviert die Integration für Sophos UTM (für Version 9.2 und höher).
Die Integration erfordert die Eingabe der SMC-Server-URL und der folgenden
Anmeldeinformationen in Sophos UTM WebAdmin unter ManagementSophos Mobile.
Nähere Informationen finden Sie im Sophos UTM Administratorhandbuch (englisch).
• Cisco ISE
Diese Option aktiviert die Integration für Cisco ISE. Konfigurieren Sie folgende Einstellungen:
Benutzername
Kennwort
Kennwort bestätigen
Umleitungsseite für blockierte Geräte
Der Benutzername muss in Cisco ISE angegeben werden.
Cisco ISE verwendet diesen Benutzer für die Anmeldung bei
Sophos Mobile.
Geben Sie das Kennwort für die Anmeldung bei Sophos
Mobile ein.
Wiederholen Sie das Kennwort.
Geräte, die nicht auf das Netzwerk zugreifen dürfen, werden auf diese URL umgeleitet.
Wir empfehlen, die URL des Self Service Portals zu verwenden, oder die URL einer Informationsseite mit einem
Link auf das Self Service Portal.
In Cisco ISE müssen Sie die relevanten Einstellungen konfigurieren, damit die URL des
Sophos Mobile Servers und die hier eingegebenen Anmeldeinformationen verwendet werden, wenn Cisco ISE auf die NAC-Schnittstelle zugreift.
• Check Point
Diese Option aktiviert die Integration für Check Point (für Version R77.10 und höher).
Konfigurieren Sie folgende Einstellungen:
Benutzername Der Benutzername, der in Check Point angegeben werden muss. Check Point verwendet diesen Benutzer für die
Anmeldung bei Sophos Mobile.
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Sophos Mobile
Kennwort Geben Sie das Kennwort für die Anmeldung bei Sophos
Mobile ein.
Wiederholen Sie das Kennwort.
Kennwort bestätigen
In Check Point Mobile Access Gateway müssen Sie die im Check Point Support-Center-
Artikel MDM cooperative enforcement for Mobile clients beschriebenen Einstellungen vornehmen.
• Webservice
Mit dieser Option kann ein externes NAC-System auf die Webservice-Schnittstelle zugreifen.
Sophos Mobile besitzt eine REST-Webservice-Schnittstelle, über die die MAC-Adressen und der Netzwerkzugriffsstatus der verwalteten Geräte abgefragt werden kann.
Das NAC-System eines Fremdanbieters kann sich mit den Anmeldeinformationen eines
Sophos Mobile Administrators an der Schnittstelle anmelden.
Eine Beschreibung der Webservice-Schnittstelle finden Sie im Dokument Mobile Control
Network Access Control Schnittstellenbeschreibung (englisch) .
• Benutzerdefiniert
Diese Option ermöglicht die Konfiguration eines zertifikatbasierten Zugriffs auf die NAC-
Schnittstelle.
Hinweis
Die Legacy-Option Benutzerdefiniert ist als veraltet (deprecated) eingestuft und wird in einem zukünftigen Release entfernt werden. Verwenden Sie stattdessen die Option
Webservice, um das NAC-System eines Fremdanbieters mit Sophos Mobile zu verbinden.
Klicken Sie auf Datei hochladen und navigieren Sie zu dem Zertifikat des externen NAC-
Systems. Das Zertifikat wird hochgeladen und in einer Tabelle angezeigt.
Das NAC-System eines Fremdanbieters, das sich mit diesem Zertifikat am Sophos Mobile
Server anmeldet, erhält Zugriff auf die NAC-Schnittstelle.
3. Klicken Sie auf dem Tab Network Access Control auf Speichern.
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12 Compliance-Richtlinien
Mit Compliance-Richtlinien können Sie:
• Bestimmte Funktionen eines Gerätes erlauben, verbieten oder erzwingen.
• Aktionen definieren, die ausgeführt werden, wenn gegen eine Compliance-Regel verstoßen wird.
Sie können unterschiedliche Compliance-Richtlinien erstellen und unterschiedlichen Gerätegruppen zuweisen. Somit können Sie verschiedene Sicherheitsstufen auf Ihre verwalteten Geräte anwenden.
Tipp
Wenn Sie sowohl Firmengeräte als auch Privatgeräte verwalten möchten, empfehlen wir, zumindest für diese beiden Gerätetypen unterschiedliche Compliance-Richtlinien zu definieren.
12.1 Compliance-Richtlinie erstellen
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Compliance-Richtlinien.
2. Klicken Sie auf der Seite Compliance-Richtlinien auf Compliance-Richtlinie erstellen und wählen Sie anschließend eine Vorlage für die Richtlinie aus:
• Standardvorlage: Eine Auswahl an Compliance-Regeln ohne vordefinierte Aktionen.
• PCI-Vorlage, HIPAA-Vorlage: Compliance-Regeln und Aktionen, die auf den
Sicherheitsstandards HIPAA bzw. PCI DSS basieren.
Unabhängig davon, mit welcher Vorlage Sie starten, haben Sie immer die selben
Konfigurationsmöglichkeiten.
3. Geben Sie einen Namen und optional eine Beschreibung für die Compliance-Richtlinie ein.
Wiederholen Sie die folgenden Schritte für alle benötigten Plattformen.
4. Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen Plattform aktivieren aktiviert ist.
Wenn dieses Kontrollkästchen nicht aktiviert ist, werden die Geräte der Plattform nicht auf
Compliance überprüft.
5. Konfigurieren Sie unter Regel die Compliance-Regeln für die ausgewählte Plattform.
Eine Beschreibung der für jeden Gerätetyp verfügbaren Regeln erhalten Sie, wenn Sie im
Seitenkopf auf Hilfe klicken.
Hinweis
Jede Compliance-Regel hat einen bestimmten Schweregrad (hoch, mittel, niedrig), der durch blaue Balken dargestellt wird. Die erlaubt Ihnen, die Wichtigkeit jeder Regel zu beurteilen und so eine angemessene Aktion für den Fall eines Regelverstoßes zu definieren.
Hinweis
Für Geräte, auf denen Sophos Mobile den Sophos-Container verwaltet anstatt das gesamte Gerät, ist nur ein Teil der Compliance-Regeln durchsetzbar. Wählen Sie in Regeln
hervorheben einen Management-Typ aus, um die für diesen Typ relevanten Regeln hervorzuheben.
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6. Definieren Sie unter Wenn gegen die Regel verstoßen wird, welche Aktionen bei einem
Regelverstoß ausgeführt werden:
Option
E-Mail verbieten
Container sperren
Netzwerkzugriff verbieten
Alarm erstellen
Auftragspaket übertragen
Beschreibung
E-Mail-Zugriff verweigern.
Diese Aktion kann nur ausgeführt werden, wenn Sie eine
Verbindung zum Standalone-EAS-Proxy konfiguriert haben.
Siehe Verbindung zum Standalone-EAS-Proxy-Server konfigurieren (Seite 18).
Diese Aktion ist nur für Geräte der folgenden Plattformen verfügbar: Android, iOS, Windows, Windows Mobile.
Sophos Secure Workspace und Secure Email deaktivieren.
Dies wirkt sich auf den durch diese Apps verwalteten Zugang zu
Dokumenten, E-Mails und Internet aus.
Diese Aktion kann nur ausgeführt werden, wenn Sie eine
Lizenz vom Typ Mobile Advanced aktiviert haben.
Diese Aktion ist nur für Android- und iOS-Geräte verfügbar.
Netzwerkzugriff verbieten.
Diese Aktion kann nur ausgeführt werden, wenn Sie Network
Access Control konfiguriert haben. Siehe
Netzwerkzugriff konfigurieren (Seite 20).
Dieser Aktion ist nicht für Geräte verfügbar, auf denen Sophos
Mobile nur den Sophos-Container verwaltet.
Einen Alarm auslösen.
Die Alarme werden auf der Seite Alarme angezeigt.
Übermitteln Sie ein bestimmtes Auftragspaket an das Gerät
(optional).
Diese Aktion ist nur für Geräte der folgenden Plattformen verfügbar: Android, iOS, macOS, Windows.
Wir empfehlen, dies vorerst auf Keine zu setzen. Für weitere
Informationen siehe die Sophos Mobile Administratorhilfe .
Achtung
Bei falscher Anwendung werden durch Auftragspakete unter
Umständen Geräte falsch konfiguriert oder sogar auf den
Auslieferungszustand zurückgesetzt. Für die Zuweisung der richtigen Auftragspakete zu Compliance-Richtlinien ist weitreichende Erfahrung mit dem System notwendig.
Hinweis
Wenn ein vollständig verwaltetes Android-Enterprise-Gerät nicht den Unternehmensrichtlinien entspricht, werden alle Apps deaktiviert.
7. Wenn Sie alle Einstellungen für alle erforderlichen Plattformen vorgenommen haben klicken Sie auf
Speichern, um die Compliance-Richtlinie unter dem gewählten Namen zu speichern.
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Um eine Compliance-Richtlinie zu verwenden, weisen Sie diese einer Gerätegruppe zu. Dies ist im nächsten Abschnitt beschrieben.
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13 Gerätegruppen
Gerätegruppen dienen zur Kategorisierung von Geräten. Da sich Aufgaben auch für Gerätegruppen statt für Einzelgeräte ausführen lassen, können Sie Geräte so effizient verwalten.
Ein Gerät gehört jeweils immer exakt zu einer Gerätegruppe. Sie weisen ein Gerät einer
Gerätegruppe zu, wenn Sie es zu Sophos Mobile hinzufügen.
Tipp
Gruppieren Sie nur Geräte mit demselben Betriebssystem. Gruppen lassen sich dadurch leichter für Installationen und andere betriebssystemspezifische Aufgaben verwenden.
13.1 Gerätegruppen erstellen
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Gerätegruppen und anschließend auf
Gerätegruppe erstellen.
2. Geben Sie auf der Seite Gerätegruppe bearbeiten einen Namen und eine Beschreibung für die neue Gerätegruppe ein.
3. Wählen Sie unter Compliance-Richtlinien die Compliance-Richtlinien aus, die auf Firmen- und
Privatgeräte angewendet werden.
4. Wählen Sie Speichern aus.
Hinweis
Die Einstellungen für die Gerätegruppen enthalten die Option iOS-Auto-Registrierung
aktivieren. Mit dieser Option können Sie iOS-Geräte mit dem Apple Configurator bereitstellen.
Für weitere Informationen siehe die Sophos Mobile Administratorhilfe .
Die neue Gerätegruppe wird angelegt und auf der Seite Gerätegruppen angezeigt.
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14 Erste Schritte mit Geräterichtlinien
Der Assistent Richtlinien-Schnellstart hilft Ihnen, grundlegende Geräterichtlinien für alle Plattformen zu erstellen. Sie können die Richtlinien später erweitern.
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Einschränkung
Diese Anweisungen gelten nicht für Chrome-Geräte.
So erstellen Sie Richtlinien mit dem Assistenten Richtlinien-Schnellstart:
1. Klicken Sie auf der Seite „Übersicht“ im Widget Aufgaben auf Assistent „Richtlinien-
Schnellstart“.
Tipp
Falls das Widget nicht angezeigt wird, klicken Sie auf Widget hinzufügen > Erste Schritte.
2. Wählen Sie auf der Seite Plattformen die Geräteplattformen aus, für die Sie eine Richtlinie erstellen wollen.
Wählen Sie Android und iOS aus.
3. Für Android können Sie einen Verwaltungsmodus auswählen.
Diese Einstellung bestimmt, welche Arten von Richtlinien verfügbar sind. Wir empfehlen, den
Modus Android Enterprise zu verwenden.
4. Konfigurieren Sie auf der Seite Richtlinien die folgenden Einstellungen.
a) Geben Sie einen Namen für die Richtlinie ein.
Für jede Plattform wird eine Richtlinie mit diesem Namen erstellt.
b) Wählen Sie die von der Richtlinie verwalteten Bereiche aus.
Wenn Sie ein Kontrollkästchen deselektieren, wird die zugehörige Seite im Assistenten
übersprungen. Sie können die übersprungenen (und weitere) Bereiche später konfigurieren.
Wir empfehlen, zumindest Kennwort-Anforderungen und Einschränkungen auszuwählen.
5. Auf der Seite Kennwörter konfigurieren Sie Anforderung an das Gerätekennwort.
6. Auf der Seite Einschränkungen konfigurieren Sie Einschränkungen, die auf die Geräte angewendet werden, zum Beispiel das Abschalten der Kamera oder anderer Gerätefunktionen, die ein Sicherheitsrisiko darstellen könnten.
7. Auf der Seite WLAN konfigurieren Sie die Verbindung zu Ihrem Unternehmens-WLAN.
Sie können die Einstellung später ändern, falls Ihr WLAN eine andere Sicherungsart als WPA/
WPA2 PSK verwendet.
8. Auf der Seite E-Mail konfigurieren Sie die Verbindung zu Ihrem Microsoft Exchange E-Mail-Server.
Die Platzhalter %_USERNAME_% und %_EMAILADDRESS_% werden durch den Namen und die E-
Mail-Adresse des dem Gerät zugewiesenen Benutzers ersetzt.
9. Klicken Sie auf Fertigstellen.
Für jede von Ihnen ausgewählte Plattform erstellt der Assistent eine Richtlinie.
Um die Richtlinie zu betrachten, klicken Sie in der Menüleiste auf Richtlinien und anschließend auf die Geräteplattform.
Um die verwalteten Bereiche zu ändern, klicken Sie auf den Namen der Richtlinie und anschließend auf Konfiguration hinzufügen.
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Wenn Sie den Modus Android Enterprise ausgewählt haben, müssen Sie Android Enterprise für Ihr Unternehmen einrichten, bevor Sie Geräte registrieren können. Siehe die Sophos Mobile
Administratorhilfe .
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15 Auftragspaket für Android-Geräte erstellen
Sie erstellen separate Auftragspakete für Android, iOS und weitere Geräteplattformen, die Sie verwalten wollen.
So erstellen Sie ein Registrierungs-Auftragspaket für Ihre Android-Geräte:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION den Eintrag Auftragspakete > Android aus.
2. Wählen Sie auf der Seite Auftragspakete die Option Auftragspaket erstellen aus.
3. Geben Sie auf der Seite Auftragspaket bearbeiten einen Namen und optional eine Beschreibung für das Auftragspaket ein.
Die Version wird beim Speichern des Auftragspakets jedes Mal automatisch erhöht.
4. Optional: Wenn Sie Auswählbar als Compliance-Aktion auswählen, können Sie das
Auftragspaket an Geräte übertragen, wenn diese die Unternehmensrichtlinien verletzen.
Sie konfigurieren dies in einer Compliance-Richtlinie.
5. Wählen Sie Auftrag hinzufügen > Registrieren aus. Sie werden durch die Aufgabe geführt, dem
Auftragspaket einen Registrierungsauftrag hinzuzufügen.
a) Optional: Ändern Sie den Namen des Auftrags.
Der Name wird im Self Service Portal angezeigt, wenn das Gerät registriert wird.
b) Wählen Sie die Registrierungsart aus.
Um mit diesem Auftragspaket vollständig verwaltete Android-Enterprise-Geräte zu registrieren, wählen Sie Android Enterprise (vollständige Geräteverwaltung) aus.
c) Wählen Sie auf der nächsten Seite die Richtlinie aus, die dem Gerät bei der Registrierung zugewiesen wird.
Es werden nur Richtlinien angezeigt, die dem von Ihnen ausgewählten Registrierungstyp entsprechen.
d) Wählen Sie Fertigstellen aus.
6. Optional: Wählen Sie Auftrag hinzufügen > Richtlinie zuweisen aus, um dem Auftragspaket weitere Richtlinien hinzuzufügen, zum Beispiel, wenn Sie separate Richtlinien für Exchange-, VPNoder WLAN-Einstellungen konfiguriert haben.
7. Optional: Fügen Sie dem Auftragspaket weitere Aufträge hinzu, zum Beispiel, um Apps zu installieren oder eine Nachricht auf dem Gerät anzuzeigen.
8. Optional: Ändern Sie mit den Pfeilsymbolen auf der rechten Seite der Auftragsliste die
Installationsreihenfolge der Aufträge.
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16 Auftragspaket für iOS-Geräte erstellen
Sie erstellen separate Auftragspakete für Android, iOS und weitere Geräteplattformen, die Sie verwalten wollen.
So erstellen Sie ein Registrierungs-Auftragspaket für Ihre iPhones und iPads:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION den Eintrag Auftragspakete > iOS aus.
2. Wählen Sie auf der Seite Auftragspakete die Option Auftragspaket erstellen aus.
3. Geben Sie auf der Seite Auftragspaket bearbeiten einen Namen und optional eine Beschreibung für das Auftragspaket ein.
Die Version wird beim Speichern des Auftragspakets jedes Mal automatisch erhöht.
4. Optional: Wenn Sie Auswählbar als Compliance-Aktion auswählen, können Sie das
Auftragspaket an Geräte übertragen, wenn diese die Unternehmensrichtlinien verletzen.
Sie konfigurieren dies in einer Compliance-Richtlinie.
5. Optional: Wählen Sie Fehlgeschlagene App-Installationen ignorieren aus, damit die
Verarbeitung des Auftragspakets nicht abgebrochen wird, wenn eine App-Installation fehlschlägt.
Diese Option ist nur verfügbar, wenn das Auftragspaket einen Auftrag vom Typ App installieren enthält.
6. Wählen Sie Auftrag hinzufügen > Registrieren aus. Sie werden durch die Aufgabe geführt, dem
Auftragspaket einen Registrierungsauftrag hinzuzufügen.
a) Optional: Ändern Sie den Namen des Auftrags.
Der Name wird im Self Service Portal angezeigt, wenn das Gerät registriert wird.
b) Wählen Sie die Registrierungsart aus.
Um mit diesem Auftragspaket vollständig verwaltete Geräte zu registrieren, wählen Sie
vollständige Geräteverwaltung (MDM) aus.
c) Wählen Sie auf der nächsten Seite die Richtlinie aus, die dem Gerät bei der Registrierung zugewiesen wird.
Es werden nur Richtlinien angezeigt, die dem von Ihnen ausgewählten Registrierungstyp entsprechen.
d) Wählen Sie Fertigstellen aus.
7. Optional: Wählen Sie Auftrag hinzufügen > Richtlinie zuweisen aus, um dem Auftragspaket weitere Richtlinien hinzuzufügen, zum Beispiel, wenn Sie separate Richtlinien für Exchange-, VPNoder WLAN-Einstellungen konfiguriert haben.
8. Optional: Fügen Sie dem Auftragspaket weitere Aufträge hinzu, zum Beispiel, um Apps zu installieren oder eine Nachricht auf dem Gerät anzuzeigen.
9. Optional: Ändern Sie mit den Pfeilsymbolen auf der rechten Seite der Auftragsliste die
Installationsreihenfolge der Aufträge.
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Sophos Mobile
17 Self-Service-Portal-Konfigurationen erstellen
Mit einer Self-Service-Portal-Konfiguration konfigurieren Sie, welche Arten von Geräten Benutzer registrieren können, die Registrierungsdetails und die Geräteaktionen, die Benutzer im Self-Service-
Portal ausführen können.
Sie können verschiedene Self-Service-Portal-Konfigurationen für verschiedene Benutzer verwenden.
Fügen Sie dazu Benutzer zu einer Benutzergruppe hinzu und verknüpfen Sie die Gruppe mit einer
Konfiguration. Details zu Benutzergruppen finden Sie unter „Verwandte Informationen“.
Wenn ein Benutzer zu mehreren Gruppen gehört, die alle mit Self-Service-Portal-Konfigurationen verknüpft sind, gilt die Konfiguration mit der höchsten Priorität.
So erstellen Sie eine Self-Service-Portal-Konfiguration:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN den Eintrag Einrichtung > Self Service
Portal aus.
2. Wählen Sie Registrierungstexte aus und fügen Sie anschließend Nutzungsbedingungen und einen Registrierungsabschlusstext hinzu.
Wenn Sie diese Texte Ihrer Konfiguration für das Self Service Portal zuweisen, werden sie zu
Beginn bzw. am Ende der Registrierung angezeigt.
3. Wählen Sie auf der Seite Self-Service-Portal-Konfigurationen die Option Hinzufügen aus, um eine Konfiguration zu erstellen.
4. Konfigurieren Sie folgende Einstellungen:
Option
Name
Beschreibung
Der Name der Konfiguration.
Anhand dieses Namens wählen Benutzer im Self Service
Portal eine Konfiguration aus.
Benutzergruppen Wählen Sie Hinzufügen aus und geben Sie anschließend eine
Benutzergruppe ein. Die Konfiguration wird für alle Mitglieder dieser Gruppe verwendet.
Maximale Anzahl an
Geräten
Die maximale Anzahl an Geräten, die ein Benutzer im Self
Service Portal registrieren kann.
Aktionen Wählen Sie Anzeigen aus und anschließend die Aktionen, die
Benutzer im Self Service Portal ausführen können.
5. Wählen Sie Hinzufügen > Android aus.
6. Konfigurieren Sie im Dialog Plattform-Einstellungen konfigurieren die folgenden Einstellungen:
Option
Angezeigter Name
Beschreibung
Der Name der Plattform-Einstellungen.
Anhand dieses Namens wählen Benutzer im Self Service
Portal den Registrierungstyp aus.
30 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Option
Beschreibung
Besitzer
Gerätegruppe
Registrierungspaket
Beschreibung
Eine Beschreibung der Plattform-Einstellungen.
Diese Beschreibung wird im Self Service Portal neben dem
Namen angezeigt.
Der Besitzertyp (Firmengerät oder Privatgerät) von Geräten, die mit dieser Konfiguration registriert werden.
Die Gerätegruppe, der das Gerät hinzugefügt wird.
Wählen Sie das Android-Auftragspaket aus, das Sie erstellt haben.
Nutzungsbedingungen Der Text, der im Self Service Portal zu Beginn der
Registrierung angezeigt wird.
Wenn Sie das Feld leer lassen, wird kein Text angezeigt.
Benutzer müssen dem Text zustimmen, um mit der
Registrierung fortzufahren.
Registrierungsabschlusstext Der Text, der im Self Service Portal am Ende der
Registrierung angezeigt wird.
Wenn Sie das Feld leer lassen, wird kein Text angezeigt.
7. Wählen Sie Anwenden aus, um die Plattform-Einstellungen zu der Self-Service-Portal-
Konfiguration hinzuzufügen.
8. Wählen Sie Hinzufügen > iOS aus und wiederholen Sie anschließend die Konfigurationsschritte, die Sie für Android ausgeführt haben.
9. Wählen Sie auf der Seite Self-Service-Portal-Konfiguration bearbeiten die Option Speichern aus.
Es gibt immer eine Konfiguration Default. Diese Konfiguration hat die niedrigste Priorität, d.h. sie wird nur verwendet, wenn keine andere Konfiguration für einen Benutzer zutrifft.
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Sophos Mobile
18 Benutzerverwaltung konfigurieren
Sophos Mobile bietet zwei verschiedene Verfahren, um Benutzerkonten für Sophos Mobile Admin und das Self Service Portal zu verwalten:
• Mit der internen Benutzerverwaltung können Sie Benutzer erstellen, indem Sie diese in Sophos
Mobile Admin manuell hinzufügen oder aus einer CSV-Datei importieren.
• Mit der externer Benutzerverwaltung können Sie ein vorhandenes LDAP-Verzeichnis anbinden und basierend auf der Verzeichnis-Zugehörigkeit Geräte zu Gruppen und Profilen zuweisen.
Hinweis
• Wenn Benutzern bereits Geräte zugewiesen wurden, können Sie das
Benutzerverwaltungsverfahren nicht mehr ändern.
• Für eine externe Benutzerverwaltung muss eine LDAPS-Umgebung (LDAP über SSL/TLS) verfügbar sein. Sophos Mobile verbindet sich mit dem LDAP-Server über den Standard-
LDAPS-Port 636.
So wählen Sie die Benutzerverwaltungsmethode aus:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Benutzerverzeichnis.
2. Wählen Sie die Datenquelle für die Benutzerkonten für Sophos Mobile Admin und Self Service
Portal aus:
• Wählen Sie Internes Verzeichnis aus, um die interne Benutzerverwaltung zu verwenden.
• Wählen Sie Externes LDAP-Verzeichnis aus, um eine externe Benutzerverwaltung anstatt oder zusätzlich zu der internen Benutzerverwaltung zu verwenden.
3. Falls Sie Externes LDAP-Verzeichnis ausgewählt haben, klicken Sie auf Externes
Benutzerverzeichnis (LDAP) konfigurieren, um die Serverdetails anzugeben. Siehe Externes
Benutzerverzeichnis konfigurieren (Seite 35).
4. Wählen Sie Speichern aus.
Hinweis
Nachdem Sie die Einstellungen gespeichert haben, ist auf dem Tab Benutzerverzeichnis nur die ausgewählte Benutzerverwaltungsmethode verfügbar. Um die Auswahl später ändern zu können, wählen und speichern Sie zunächst Kein Verzeichnis. SSP, benutzerspezifische Profile und
LDAP-Administratoren sind nicht verfügbar, damit wieder alle Optionen zur Verfügung stehen.
32 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
19 Interne Benutzerverwaltung verwenden
19.1 Testbenutzer für das Self Service Portal erstellen
Damit Sie die Provisionierung über das Self Service Portal testen können, erstellen Sie für sich ein
Self Service Portal Benutzerkonto. Sie verwenden dieses Konto, um sich am Self Service Portal anzumelden und die Geräteregistrierung zu testen.
So erstellen Sie einen Testbenutzer für das Self Service Portal:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG den Eintrag Personen aus.
2. Klicken Sie auf Benutzer erstellen.
3. Konfigurieren Sie die erforderlichen Details.
Stellen Sie sicher, dass Registrierungs-E-Mail senden ausgewählt ist.
4. Wählen Sie Speichern aus.
Der Benutzer wird zur Liste der Self Service Portal-Benutzer hinzugefügt und eine Registrierungs-E-
Mail wird an die Adresse verschickt, die Sie in den Details definiert haben.
19.2 Geräteregistrierung im Self Service Portal testen
Wir empfehlen, die Geräteregistrierung über das Self Service Portal zu testen, bevor Sie das Self
Service Portal Ihren Benutzern zur Verfügung stellen.
Melden Sie sich am Self Service Portal mit dem Testbenutzer an, den Sie in
Plattformen durch, die Sie mit Sophos Mobile verwalten wollen.
19.3 Benutzer importieren
Nachdem Sie die Geräteregistrierung über das Self Service Portal getestet haben, können Sie Ihre
Benutzerliste in Sophos Mobile importieren.
Der Import von Benutzern ist nur bei interner Benutzerverwaltung relevant. Bei externer
Benutzerverwaltung können sich alle Benutzer, die einer bestimmten LDAP-Gruppe zugewiesen sind, am System anmelden.
Sie können bis zu 500 Benutzer importieren.
Wenn Sie eine Gruppe angeben, die nicht vorhanden ist, legt Sophos Mobile diese an.
Für die CSV-Datei gilt folgendes:
• Die erste Zeile enthält die Spaltenüberschriften und wird nicht importiert.
• Als Trennzeichen wird ein Semikolon verwendet, kein Komma.
• Alle Zeilen haben die korrekte Anzahl an Semikolons. Dies gilt auch, wenn optionale Werte fehlen.
Copyright © Sophos Limited 33
Sophos Mobile
• Die Dateiendung ist .csv
.
• Damit nicht englische Zeichen korrekt importiert werden, muss die Datei UTF-8-kodiert sein.
Tipp
Wählen Sie auf der Seite Benutzer importieren die Option Beispiel-CSV aus, um eine
Beispieldatei herunterzuladen.
So importieren Sie Benutzer aus einer CSV-Datei:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG den Eintrag Personen aus.
2. Wählen Sie Benutzer importieren aus.
3. Wählen Sie auf der Seite Benutzer importieren die Option Registrierungs-E-Mails senden aus.
4. Wählen Sie Datei hochladen aus und anschließend die vorbereitete CSV-Datei.
Die Einträge werden aus der Datei eingelesen und angezeigt.
5. Wenn die Daten nicht korrekt oder inkonsistent formatiert sind, kann die gesamte Datei nicht importiert werden. Beachten Sie in diesem Fall die Fehlermeldungen, die neben den betroffenen
Einträgen angezeigt werden, korrigieren Sie die CSV-Datei und laden Sie sie erneut hoch.
6. Wählen Sie Fertigstellen aus, um die Benutzerkonten anzulegen.
Die Benutzer werden importiert und auf der Seite Personen angezeigt. Jeder Benutzer erhält eine E-
Mail mit seinen Anmeldeinformationen für das Self Service Portal.
34 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
20 Externe Benutzerverwaltung verwenden
20.1 Externes Benutzerverzeichnis konfigurieren
Um Benutzerkonten für Sophos Mobile Admin und für das Self Service Portal aus einem vorhandenen
LDAP-Benutzerverzeichnis zu verwenden, müssen Sie die Verbindung zu Ihrem LDAP-Server konfigurieren.
Sophos Mobile kann sich mit folgenden LDAP-Servern verbinden:
• Active Directory
• Google Cloud Directory
• IBM Domino
• NetIQ eDirectory
• Red Hat Directory Server
• Zimbra
Informationen zu unterstützten Versionen finden Sie im Dokument Sophos Mobile 9.5
Versionshinweise (englisch) .
Hinweis
Zwischen dem LDAP-Verzeichnis und Sophos Mobile findet keine Synchronisierung statt. Sophos
Mobile greift auf das LDAP-Verzeichnis nur zu, um Benutzerinformationen nachzuschlagen.
Änderungen an einem LDAP-Benutzerkonto wirken sich nicht auf die Datenbank von Sophos
Mobile aus, und umgekehrt.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Benutzerverzeichnis.
2. Wählen Sie Externes LDAP-Verzeichnis aus.
3. Klicken Sie auf Externes Benutzerverzeichnis (LDAP) konfigurieren.
Die Konfiguration hängt vom Typ des LDAP-Servers ab. Die folgende Anleitung gilt für Active
Directory.
4. Konfigurieren Sie auf der Seite LDAP-Server-Details die folgenden Einstellungen.
a) Wählen Sie im Feld LDAP-Typ den Typ des LDAP-Servers aus.
b) Geben Sie im Feld Primäre URL die IP-Adresse oder den Namen des primären
Verzeichnisservers ein.
Wählen Sie SSL/TLS aus, um die Server-Verbindung mit SSL oder TLS zu sichern (je nachdem, was der Server unterstützt).
c) Optional: Geben Sie im Feld Sekundäre URL die IP-Adresse oder den Namen eines
Verzeichnisservers ein, den Sophos Mobile verwendet, falls der primäre Server nicht erreichbar ist.
d) Geben Sie in den Feldern Benutzer und Kennwort die Anmeldeinformationen ein, die Sophos
Mobile verwendet, um sich am LDAP-Server zu authentisieren.
Copyright © Sophos Limited 35
Sophos Mobile
Verwenden Sie eines der folgenden Formate:
• <Domäne>\<Benutzername>
• <Benutzername>@<Domäne>.<Domänen-Code>
Hinweis
Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir, ein Konto zu verwenden, dass keine Schreibrechte für das Verzeichnis besitzt.
5. Geben Sie auf der Seite Suchbasis den distinguished name (DN) des Suchbasisobjekts ein.
Das Suchbasisobjekt definiert den Ausgangspunkt im Verzeichnis für die LDAP-Suche.
6. Konfigurieren Sie auf der Seite Suchfelder, welche Verzeichnis-Attribute Sophos Mobile für die
Benutzereigenschaften verwendet.
Wählen Sie die Attribute aus der Liste aus oder geben Sie sie manuell ein.
Für Active Directory verwenden Sie folgende Zuordnung:
Eigenschaft in Sophos Mobile
Benutzername
Vorname
Nachname
Attribut in Active Directory sAMAccountName givenName sn
E-Mail mail
7. Geben Sie auf der Seite SSP-Konfiguration an, welche Benutzer sich am Self Service Portal anmelden dürfen. Geben Sie die relevanten Informationen im Feld LDAP-Gruppe ein. Sie haben folgende Möglichkeiten:
• Geben Sie den Namen einer auf dem Verzeichnis-Server definierten Gruppe ein, damit sich alle Mitglieder dieser Gruppe am Self Service Portal anmelden dürfen. Wenn Sie die
Gruppe eingegeben haben, klicken Sie auf Gruppe testen, um den Gruppennamen in einen
Distinguished Name (DN) aufzulösen.
• Lassen Sie das Feld leer, damit sich keine Benutzer des Verzeichnis-Servers am Self Service
Portal anmelden dürfen. Verwenden Sie diese Option, um eine externe Benutzerverwaltung für
Sophos Mobile Admin aber nicht für das Self Service Portal zu verwenden.
Hinweis
Die Gruppe, die Sie hier angeben, ist unabhängig von der Benutzergruppe, die Sie auf dem
Tab Gruppeneinstellungen der Seite Self Service Portal definieren. Mit den Einstellungen dort definieren Sie Auftragspakete, Gruppenzugehörigkeit in Sophos Mobile und die für jede
Benutzergruppe verfügbaren Geräteplattformen.
Informationen zu den Gruppeneinstellungen für das Self Service Portal finden Sie in der
Sophos Mobile Administratorhilfe .
8. Wählen Sie Anwenden aus.
9. Klicken Sie auf dem Tab Benutzerverzeichnis auf Speichern.
Verwandte Informationen
So verbinden Sie einen Sophos Mobile 8.0 Server mit einem Azure Active Directory (englisch) (Sophos
Knowledge-Base-Artikel 128081)
36 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Connecting Sophos Mobile to Google Cloud Identity / Google Cloud Directory using Secure LDAP
(Sophos-Knowledge-Base-Artikel 132870)
20.2 Geräteregistrierung für LDAP-Benutzer testen
Wir empfehlen Ihnen, vor der Einführung des Self Service Portals für Ihre Benutzer die
Geräteregistrierung über das Self Service Portal zu testen.
Melden Sie sich mit Ihren LDAP-Anmeldeinformationen am Self Service Portal an und führen Sie
Test-Registrierungen für alle Plattformen durch, die Sie mit Sophos Mobile verwalten wollen.
Copyright © Sophos Limited 37
Sophos Mobile
38
21 Den Assistenten Gerät hinzufügen verwenden
Mit dem Assistenten Gerät hinzufügen können Sie auf einfache Weise neue Geräte registrieren. Er führt Sie durch folgende Arbeitsschritte:
• Ein neues Gerät zu Sophos Mobile hinzufügen.
• Optional: Dem Gerät einen Benutzer zuweisen.
• Das Gerät registrieren.
• Optional: Ein Auftragspaket an das Gerät übermitteln.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte und anschließend auf Hinzufügen
> Assistent „Gerät hinzufügen“.
Tipp
Alternativ können Sie den Assistenten auch von der Seite Übersicht aus starten, indem Sie auf das Widget Gerät hinzufügen klicken.
2. Geben Sie auf der Seite Benutzer entweder Suchkriterien ein, um nach einem Benutzer zu suchen, dem das Gerät zugewiesen werden soll, oder wählen Sie Benutzerzuweisung
überspringen aus, um ein Gerät ohne Benutzerzuweisung zu registrieren.
3. Wählen Sie auf der Seite Benutzerauswahl den Benutzer aus.
4. Konfigurieren Sie auf der Seite Gerätedetails die folgenden Einstellungen.
Option
Plattform
Name
Beschreibung
Telefonnummer
E-Mail-Adresse
Besitzer
Gerätegruppe
Beschreibung
Das Betriebssystem des Gerätes.
Ein eindeutiger Name, unter dem das Gerät von Sophos Mobile verwaltet wird.
Eine optionale Beschreibung des Gerätes.
Eine optionale Telefonnummer. Geben Sie die Telefonnummer in internationaler Schreibweise ein, zum Beispiel
+491701234567 .
Die E-Mail-Adresse, an welche die Registrierungsinformationen gesendet werden.
Wenn für den Kunden eine Benutzerverwaltung konfiguriert ist, ist dies die E-Mail-Adresse des Benutzers, der dem Gerät zugewiesen ist.
Wenn keine Benutzerverwaltung konfiguriert ist, geben Sie hier eine E-Mail-Adresse ein.
Wählen Sie die Art des Gerätebesitzers: entweder Firmengerät oder Privat.
Wählen Sie die Gerätegruppe, zu der das Gerät hinzugefügt werden soll. Wenn Sie noch keine Gerätegruppe erstellt haben,
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Option Beschreibung können Sie die Gerätegruppe Default wählen, die immer verfügbar ist.
5. Wählen Sie auf der Seite Registrierungsart aus, ob Sie das Gerät oder nur den Sophos Container registrieren wollen.
Wählen Sie Gerät registrieren aus.
6. Wählen Sie das Auftragspaket aus, das Sie für die Geräteplattform konfiguriert haben.
7. Folgen Sie auf der Seite Registrierung den Anweisungen, um die Registrierung abzuschließen.
8. Klicken Sie nach erfolgreicher Registrierung auf Fertigstellen.
Hinweis
• Nachdem Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, können Sie den Assistenten schließen, ohne darauf warten zu müssen, dass die Schaltfläche Fertigstellen erscheint. Ein
Registrierungsauftrag wird erstellt und im Hintergrund ausgeführt.
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22 Glossar
Ad-Hoc-Bereitstellungsprofil
Registrierung
Enterprise App Store
Lizenz „Mobile Advanced“
Ersteinrichtung
Self Service Portal
Sophos-Mobile-Client
Sophos-Mobile-Konsole
Sophos Intercept X for Mobile
Sophos Secure Email
Sophos Secure Workspace
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Ein Verteilungs-Bereitstellungsprofil (Distribution
Provisioning Profile), das Sie einer selbst entwickelten iOS-App hinzufügen. Dies erlaubt
Ihnen, die App auf ausgewählten Geräten zu installieren, ohne sie im App Store zu veröffentlichen.
Der Vorgang der Registrierung von Geräten bei
Sophos Mobile.
Ein App-Archiv auf dem Sophos Mobile Server.
Der Administrator kann in Sophos Mobile Admin
Apps zum Enterprise App Store hinzufügen.
Benutzer können diese Apps anschließend mit der App Sophos Mobile Control auf ihren Geräten installieren.
Mit einer Lizenz Mobile Advanced können Sie
Sophos Intercept X for Mobile, Sophos Secure
Workspace und Sophos Secure Email verwalten.
Der Installationsvorgang der App Sophos Mobile
Control auf einem Gerät.
Die Web-Benutzeroberfläche, über die Benutzer ihre eigenen Geräte registrieren und andere
Aufgaben ausführen können. Hierzu ist keine
Unterstützung durch den Helpdesk erforderlich.
Die App Sophos Mobile Control, die auf den von
Sophos Mobile verwalteten Geräten installiert ist.
Die Web-Oberfläche, mit der Sie Geräte verwalten.
Eine Sicherheits-App für Android- und iOS-
Geräte. Sie können diese App mit Sophos Mobile verwalten, wenn Sie eine Lizenz vom Typ Mobile
Advanced aktiviert haben.
Eine App für Geräte mit Android oder iOS, die eine geschützte Arbeitsumgebung für die
Verwaltung Ihrer E-Mails, Kontakte und Kalender bereitstellt. Sie können diese App mit Sophos
Mobile verwalten, wenn Sie eine Lizenz vom Typ
Mobile Advanced aktiviert haben.
Eine App für Geräte mit Android oder iOS, die einen gesicherten Arbeitsbereich bereitstellt, um
Dokumente zu verwalten, zu bearbeiten, zu teilen, zu verschlüsseln, zu entschlüsseln, oder um auf sie in einem Browser zuzugreifen. Die Dokumente können bei verschiedenen Speicheranbietern abgelegt sein oder von Ihrem Unternehmen verteilt werden. Sie können diese App mit Sophos
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Auftragspaket
Team-ID
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Mobile verwalten, wenn Sie eine Lizenz vom Typ
Mobile Advanced aktiviert haben.
Sie erstellen ein Auftragspaket, um mehrere
Aufträge zu einem Vorgang zu bündeln.
Sie können alle Aufträge bündeln, die zur vollständigen Bereitstellung eines Gerätes notwendig sind.
Jede iOS- und macOS-App ist mit einer Team-
ID signiert. Die Team-ID wird von Apple vergeben und kennzeichnet eindeutig ein
Entwicklungsteam.
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23 Support
Technische Unterstützung zu Sophos-Produkten erhalten Sie auf folgende Weise:
• Tauschen Sie sich in der Sophos Community unter community.sophos.com/ mit anderen Benutzern aus, die dasselbe Problem haben.
• Besuchen Sie die Sophos Support-Knowledgebase unter www.sophos.com/de-de/support.aspx
.
• Lesen Sie die Produktdokumentation unter www.sophos.com/de-de/support/documentation.aspx
.
• Stellen Sie eine Support-Anfrage unter https://secure2.sophos.com/de-de/support/contact-support/ support-query.aspx
.
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24 Rechtliche Hinweise
Copyright © 2019 Sophos Limited. Alle Rechte vorbehalten. Diese Publikation darf weder elektronisch oder mechanisch reproduziert, elektronisch gespeichert oder übertragen, noch fotokopiert oder aufgenommen werden, es sei denn, Sie verfügen entweder über eine gültige Lizenz, gemäß der die Dokumentation in Übereinstimmung mit dem Lizenzvertrag reproduziert werden darf, oder Sie haben eine schriftliche Genehmigung des Copyright-Inhabers.
Sophos, Sophos Anti-Virus und SafeGuard sind eingetragene Marken von Sophos Limited, Sophos
Group und Utimaco Safeware AG. Alle anderen erwähnten Produkt- und Unternehmensnamen sind
Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Inhaber.
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