Schneider Electric TSXRKY, TSXPSY - Racks/Versogungsmodule Benutzerhandbuch
Reklama
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Steuerungen Premium
TSX RKY / TSX PSY
Racks/Versorgungsmodule
Bedienungsanleitung
Allgemeine Sicherheitsvorschriften für den Benutzer
Standardracks TSX RKY
ii
und erweiterbare Racks TSX RKY
ii
EX
Beschreibung
Gerätebeschreibung
Abmessungen
Montage /Befestigung
Einbauvorschriften
Adressierung der Racks einer Steuerungsstation
Adressen der Module
Einbau der Module
Montage der Module und Klemmleisten
Aufbau einer Steuerungsstation mit dem Prozessor TSX/PMX 57
Aufbau einer Steuerungsstation mit dem Prozessor PCX 57
BusX-Erweiterungskabel
Abschlußwiderstand TSX TLYEX
Schutzabdeckung nicht benutzter Positionen
Kennzeichnung
Versorgungsmodule TSX PSY
iiii
Beschreibung
Katalog
Gerätebeschreibung
Hilfsfunktionen
Einbau / Montage
Kenndaten
Anschlußvorschriften
Anschlüsse
Erdung der Racks
Anschluß der Versorgungsmodule
Anschluß der Alarmmodule
Inhalt
2
23
26
27
31
23
23
24
25
32
32
32
35
4
19
21
21
13
14
16
18
10
11
7
8
6
6
4
5
1
Allgemeine Sicherheitsvorschriften für den Benutzer
1 Allgemeines
Diese Dokumentation wendet sich an Personen, die die erforderliche technische Qualifikation für die Inbetriebnahme, den Betrieb und die Wartung der nachfolgend beschriebenen Produkte besitzen. Zusätzliche Informationen für spezielle Einsatzformen der Produkte sind über die nächstgelegene ASA-Niederlassung erhältlich.
Der Inhalt der Dokumentation hat keinen vertragsgemäßen Charakter und kann in keinem Fall die vertraglich festgelegten Garantieklauseln erweitern oder einschränken.
2 Qualifikation des Personals
Nur qualifiziertes Personal ist zur Inbetriebnahme, zum Betrieb und zur Wartung der Produkte befugt. Der Eingriff einer nicht qualifizierten Person oder das Nichtbeachten der in diesem
Dokument enthaltenen oder an den Geräten angebrachten Sicherheitsvorschriften kann zu schwerwiegenden Folgen für die Sicherheit des Betriebspersonals und der Anlagen führen.
3 Warnungen
Warnungen weisen auf besondere Risiken hin, denen das Bedienungspersonal oder die Geräte ausgesetzt sein können. Sie sind in der Dokumentation und auf den Produkten durch ein
Warnzeichen hervorgehoben:
Achtung oder Vorsicht bedeutet, daß die Nichtanwendung der Vorschrift oder das Nichtbeachten der Warnung zu schweren körperlichen, unter Umständen lebensgefährlichen Verletzungen und/oder beträchtlichem Materialschaden führt oder führen kann.
Warnung oder Wichtig oder !
weist auf eine besondere Vorschrift hin, deren Nichtanwendung zu leichten körperlichen
Verletzungen und/oder Materialschäden führen kann.
Hinweis oder Bemerkung hebt eine wichtige Information hervor, die das Produkt, seine Handhabung oder seine begleitende
Dokumentation betrifft.
4 Konformität der Verwendung
Die in dieser Dokumentation beschriebenen Produkte einschlägigen europäischen Richtlinien entsprechen den Anforderungen der
(*) (CE-Siegel). Ihre korrekte Anwendung beschränkt sich auf die in den verschiedenen Dokumentationen beschriebenen Applikationen, für die sie entwickelt wurden, und nur in Verbindung mit anderen genehmigten Produkten.
(*) Richtlinien bezüglich der elektromagnetischen Kompatibilität und der Auslegung von Niederspannungssystemen.
5 Installation und Inbetriebnahme der Geräte
Bei Installation und Inbetriebnahme der Geräte müssen die nachfolgend beschriebenen Regeln beachtet werden. Außerdem müssen, wenn die Installation digitale Signalverbindungen enthält, die im Benutzerhandbuch "Elektromagnetische Verträglichkeit von industriellen Feldbussen und
Netzwerken", Bestellnummer TSX DG KBLG .
Die Sicherheitsvorschriften in der Dokumentation oder auf den zu installierenden oder in Betrieb zu nehmenden Geräten müssen genauestens eingehalten werden.
Die Art der Installation hängt vom jeweiligen Gerätetyp ab:
- ein für Schalttafelmontage vorgesehenes Gerät (zum Beispiel ein Bedienterminal) muß in eine Schalttafel eingebaut werden,
- ein einbaubares Gerät (zum Beispiel eine programmierbare Steuerung) muß in einen
Schaltschrank oder in ein Gehäuse eingebaut werden,
- ein Tischgerät oder ein tragbares Gerät (zum Beispiel ein Programmiergerät oder ein
Notebook) muß in seinem geschlossenen Gehäuse bleiben.
2
Allgemeine Sicherheitsvorschriften für den Benutzer
Ist das Gerät permanent angeschlossen, muß in der elektrischen Installation eine Vorrichtung für die Versorgungstrennung und ein Sicherungsschalter zum Schutz vor Überströmen und
Isolierfehlern vorgesehen werden. Andernfalls ist der Netzstecker zu erden und leicht zugänglich zu machen. Das Gerät muß an die Schutzerde angeschlossen werden .
Bei einer 24- oder 48-V-Gleichstromversorgung des Geräts müssen die Niederspannungsschaltkreise geschützt werden. Es dürfen nur Versorgungen verwendet werden, die den bestehenden
Normen entsprechen.
Es muß sichergestellt werden, daß die Versorgungsspannungen innerhalb der in den technischen
Kenndaten der Geräte definierten Toleranzgrenzen bleiben.
Es müssen alle erforderl. Maßnahmen getroffen werden, damit bei Netzwiederkehr (Sofort-,
Warm- oder Kaltstart) kein Gefahrenzustand für das Bedienpersonal oder die Anlage eintritt.
Die Not-Ausschaltkomponenten müssen in allen Betriebsarten des Geräts, selbst in Störungssituationen (z.B. Drahtbruch) funktionsfähig bleiben. Das Wiedereinschalten dieser Komponenten darf keine unkontrollierten oder undefinierten Neustarts hervorrufen.
Die Signalkabel müssen so verlegt werden, daß die Steuerungsfunktionen nicht durch kapazitive, induktive oder elektromagnetische u.a. Einflüsse gestört werden.
Die Steuerungsgeräte und ihre Bedienungselemente müssen so installiert werden, daß sie vor versehentlicher Betätigung geschützt sind.
Um zu vermeiden, daß eine Unterbrechnung der Geber-/Stellsignale undefinierte Zustände in der Steuerungsanlage hervorruft, sind entsprechende Sicherheitsvorkehrungen für die Ein- und
Ausgänge zu treffen.
6 Betrieb der Geräte
Die Funktionssicherheit einer Anlage charakterisiert sich durch ihre Fähigkeit, Ausfälle weitestgehend zu vermeiden und deren Auswirkungen nach ihrem eventuellen Auftreten einzuschränken.
Steuerungsinterne Fehler werden folgendermaßen klassifiziert:
passiv, wenn sie einen Ausgang ausschalten (den Stellgliedern wird keinerlei Befehl erteilt)
aktiv, wenn sie einen Ausgang einschalten (den Stellgliedern wird ein bestimmter Befehl erteilt)
Das mit dem jeweiligen Fehlertyp verbundene Sicherheitsrisiko ist eine Funktion der Art des bei
Normalbetrieb gegebenen Befehls. Ein passiver Fehler ist gefährlich, wenn der normale Befehl eine Alarmaktion darstellt; ein aktiver Fehler ist gefährlich, wenn er einen unerwünschten Befehl beibehält oder aktiviert.
Bei Systementwurf muß allen steuerungsintern auftretenden aktiven, nicht signalisierten Fehlern, die in der Applikation eine Gefahrensituation heraufbeschwören können, durch außerhalb der programmierbaren Steuerung installierte Sicherheitsfunktionen vorgebeugt werden.
7 Elektrische und thermische Kenndaten
Detaillierte elektrische und thermische Kenndaten der Geräte finden sich in den jeweiligen technischen Dokumentationen (Inbetriebnahmehandbuch, Bedienungsanleitung).
8 Wartung
Verhalten bei Reparaturen
Reparaturen an einem Steuerungsgerät dürfen nur durch qualifiziertes Personal ausgeführt werden (Kundendiensttechniker oder autorisierter Techniker von Schneider-Automation).
Beim Ersatz von Teilen oder Komponenten sind nur Originalteile zu verwenden.
Vor jedem Eingriff in einem Gerät müssen in jedem Falle dessen Versorgung unterbrochen und eventuell bewegliche Teile durch eine Sperre arretiert werden.
Auswechseln und Recycling verbrauchter Batterien
Es sind Batterien desselben Typs zu verwenden und defekte Batterien als Giftmüll zu entsorgen.
3
Standardracks TSX RKY ii und erweiterbare Racks TSX RKY ii
EX
Beschreibung
iii
nehmen folgende Funktionen wahr:
Mechanische Funktionen: Die Racks dienen der Befestigung der Gesamtheit der Module einer
Steuerungsstation (Versorgung, Prozessor, digitale E/A ...), sie selbst können in Schaltschränken,
Maschinengehäusen oder auf Schalttafeln befestigt werden.
Elektrische Funktionen: Die Racks enthalten den sogenannten BusX, der für die Verteilung der für jedes Modul desselben Racks notwendigen Stromversorgung sowie der Dienst- und
Datensignale für die gesamte Steuerungsstation sorgt, falls diese aus mehreren Racks besteht.
Zwei Rackfamilien werden in verschiedenen Größen (4, 6, 8, 12 Steckpositionen) als Standardund erweiterbare Racks angeboten:
Standardracks ermöglichen den Aufbau einer Steuerungsstation, die auf 1 einziges Rack beschränkt ist,
Erweiterbare Racks ermöglichen den Aufbau einer Steuerungsstation, die aus
maximal 8 Racks TSX RKY 12EX
maximal 16 Racks TSX 4EX/6EX/8EX bestehen kann, verteilt auf den BusX und mit einer maximalen Länge von 100 m. Für die
Weiterführung des BusX von einem Rack zu einem anderen sorgt ein Bus-Erweiterungskabel mit speziellen Kenndaten.
Standardracks Erweiterbare Racks
TSX RKY 6
(6 Positionen)
TSX RKY 8
(8 Positionen)
TSX RKY 4EX
(4 Positionen)
TSX RKY 6EX
(6 Positionen)
TSX RKY 8EX
(8 Positionen)
TSX RKY 12
(12 Positionen)
TSX RKY 12EX
(12 Positionen)
4
Standardracks TSX RKY ii und erweiterbare Racks TSX RKY ii
EX
Gerätebeschreibung
Nachfolgend ist ein erweiterbares Rack TSX RKY 8EX dargestellt. Standardracks enthalten weder Mikroschalter (Kennziffer 10) noch 9polige SUB-D-Steckbuchse (Kennziffer 11).
10 4 3 1
9
6
11
6
8
11
6
7
6
9
5 2
1 Metallblech; dient als Träger der BusX-Elektronik und schützt diese vor elektromagnetischen/ elektrostatischen Störungen. Es dient als Träger der Module und sorgt für die mechanische
Steifheit des Racks.
2 Fenster zur Verankerung der Führungsnasen der Module.
3 48polige 1/2-DIN-Steckbuchsen zur Verbindung des Racks mit den Modulen. Sie sind durch
Abdeckungen geschützt, die vor dem Einsetzen der Module entfernt werden müssen. Die
äußerst linke Steckbuchse mit der Kennung "PS" ist immer für das Versorgungsmodul des
Racks vorgesehen, die anderen Steckbuchsen mit den Kennziffern 00 bis ii
sind zur
Aufnahme aller anderen Modultypen bestimmt.
4 Löcher mit Innengewinde für die Befestigungsschraube des Moduls.
5 Fenster zur Verriegelung bei der Montage des Versorgungsmoduls, das nur in dieser Position montiert werden kann.
6 Löcher für M6-Schrauben zur Befestigung des Racks auf einem Träger.
7 Aufstecketiketten zur Kennzeichnung der Rackadresse.
8 Aufstecketiketten zur Kennzeichnung der Netzadresse der Station.
9 Anschlußklemmen zu Erdung des Racks.
10 Mikroschalter zur Codierung der Rackadresse. Diese Mikroschalter sind nur bei den erweiterbaren Racks TSX RKY 4EX/6EX/8EX/12EX vorhanden.
11 9polige SUB-D-Steckbuchsen zur Verbindung des BusX mit einem anderen Rack (nur bei den erweiterbaren Racks TSX RKY 4EX/6EX/8EX/12EX vorhanden).
5
Standardracks TSX RKY ii und erweiterbare Racks TSX RKY ii
EX
Abmessungen
160 mm (1) (b)
200 mm (2)
Bestellnummern der Racks
(1) mit Modulen und Klemmleisten TSX RKY 4EX
(2) maximale Tiefe mit allen
Modultypen und deren
Anschlüssen
TSX RKY 6/6EX
TSX RKY 8/8EX
TSX RKY 12/12EX
(b) in mm
187,9 mm
261,6 mm
335,3 mm
482,6 mm
Montage / Befestigung
Montage auf DIN-Profilschiene, Breite 35 mm
Befestigung mit 4 Schrauben M6x25 + Unterlegscheiben und unverlierbaren Befestigungsmuttern,
1/4 Drehung, AF1-CF56
AF1-CF56 AM1-ED
TSX RKY 4EX : 170,4 mm
TSX RKY 6/6EX : 244.1 mm
TSX RKY 8/8EX : 317.8 mm
TSX RKY 12/12EX : 465.1 mm
Montage auf Schalttafeln: Bohrplan (Abmessungen in mm)
4 Löcher Ø 6,5
Bestelln. d. Racks
TSX RKY 4EX
TSX RKY 6/6EX
TSX RKY 8/8EX
TSX RKY 12/12EX a b
170,4 187,9
244,1 261,6
317,8 335,3
465,1 482,6
Abmessungen a und b in mm a b
8,75
6
8,75
Standardracks TSX RKY ii und erweiterbare Racks TSX RKY ii
EX
Montage / Befestigung (Fortsetzung)
Montage auf Telequick-Schlitzplatte AM1-PA
AF1-EA6 AM1-PA
Das Rack mit 4 Schrauben
M6x25 + Unterlegschrauben und Clipsmuttern AF1-EA6 befestigen.
(Abmessungen a und b : siehe
Tabelle auf vorhergehender
Seite).
16 8.75
a b
8.75
Anzugs-Drehmoment der Befestigungsschrauben : max. 2,0 Nm
Einbauvorschriften
Die Racks TSX RKY
iii
müssen horizontal ausgerichtet auf einer vertikalen Fläche installiert werden.
100 a 100
2 a a
2 2 a ³ 50 mm 1 Gerät oder Gehäuse
1
2 Kabelkanal oder Kabelhalter
7
Standardracks TSX RKY ii und erweiterbare Racks TSX RKY ii
EX
Adressierung der Racks einer Steuerungsstation
Stationsaufbau mit einem Standardrack
Die Station ist immer auf ein einziges Rack beschränkt; die Adresse des Racks ist implizit und hat immer den Wert 0.
Stationsaufbau mit erweiterbaren Racks
Bei jedem Rack der Station können über 4 auf dem Rack angeordnete Mikroschalter folgende Aufgaben durchgeführt werden:
Codierung der Rackadresse auf dem BusX (0 bis 7) über die Mikroschalter 1 bis 3 ,
Codierung der zwei Racks (4, 6 oder 8 Steckplätze) auf denselben Adressenwert über den
Mikroschalter 4. Diese Funktion ist nur mit der Software PL7 Junior und PL7 Pro ab Version
3.3 verfügbar.
Die Codierungen müssen vor der Montage des Versorgungsmoduls erfolgen.
2
1
4
3
Rackadressen
00 01 02 03 04 05 06 07
Stellung der
Mikroschalter
4
3
2
1
ON OFF ON OFF ON OFF ON OFF
Zuweisung von Adressen für die verschiedenen Racks:
Adresse 0:
ON OFF ON OFF ON OFF ON OFF
Diese Adresse wird immer dem Rack zugewiesen, das:
physisch den Prozessor TSX / PMX 57,
virtuell den Prozessor PCX 57 unterstützt.
Dieses Rack kann sich an beliebiger Stelle in der Kette befinden.
Adressen 1 bis 7: Diese Adressen können allen anderen Racks der Station in beliebiger
Reihenfolge zugewiesen werden.
!
Wenn zwei oder mehr Racks fälschlicherweise derselben Adresse zugeordnet sind (außer
Adresse 0), wechseln diese Racks ebenso wie deren Module in den Fehlerzustand.
Nachdem die Racks mit fehlerhafter Adresse korrekt adressiert worden sind, muß die
Versorgung der betroffenen Racks ein-/ausgeschaltet werden.
Hinweise: 1 Diese Bemerkung betrifft nur die Racks TSX RKY
Rack mit dem Prozessor nicht in den Fehlerzustand.
ii
EX.
2 Wenn einem oder mehreren Racks die Adresse 0 zugewiesen ist, wechselt das
Prinzip der Adressierung von 2 Racks auf denselben Adressenwert (siehe umseitiges
Funktionsschema):
Diese Funktion ist nur mit der Software PL7 Junior und PL7 Pro ab Version
3.3 verfügbar.
8
Standardracks TSX RKY ii und erweiterbare Racks TSX RKY ii
EX
Die Racks TSX RKY 12EX können nicht dieselbe Adresse haben wie ein anderes Rack.
Die Racks TSX RKY 4EX/6EX/8EX können untereinander kombiniert werden.
Zwei Racks TSX RKY 4EX/6EX/8EX derselben Adresse müssen nicht unbedingt hintereinander geschaltet sein. Die physische Anordung ist ohne Bedeutung.
TSX RKY 12EX
ON
P
S
1 einziges
Rack
TSX RKY 12EX an einer
Adresse
TSX RKY 8EX
P
S
ON
2 Racks
TSX RKY 8EX an einer
Adresse
OFF
TSX RKY 8EX
P
S
TSX RKY 8EX
P
S
ON
2 Racks
TSX RKY 6EX an einer
Adresse
OFF
TSX RKY 6EX
P
S
TSX RKY 4EX
P
S
ON
2 Racks
TSX RKY 4EX an einer
Adresse
ON
OFF
Mikroschalter 4
OFF
TSX RKY 4EX
P
S
9
Standardracks TSX RKY ii und erweiterbare Racks TSX RKY ii
EX
Adressen der Module
Die Adresse eines Moduls ist positionsbedingt; sie hängt von der Steckposition des Moduls im
Rack ab. Die Adressen der Positionen sind oberhalb des jeweiligen Schalters angegeben. Die mit
PS gekennzeichnete Steckposition ist immer für die Versorgung reserviert.
Moduladressen in Abhängigkeit vom Typ des Racks
Standardracks
- Racks TSX RKY 6: Adressen 00 bis 04
- Racks TSX RKY 8: Adressen 00 bis 06
- Racks TSX RKY 12: Adressen 00 bis 10
Erweiterbare Racks
Die Adresse eines Moduls hängt von der Stellung des Mikroschalters 4 ab (siehe nachstehende
Tabelle).
Racktyp
Rack TSX RKY 4EX
Rack TSX RKY 6EX
Rack TSX RKY 8EX
Rack TSX RKY 12EX
Mikroschalter 4 in Stellung ON
00 bis 02
00 bis 04
00 bis 06
00 bis 10
Moduladressen
Mikroschalter 4 in Stellung OFF
08 bis 10
08 bis 12
08 bis 14 nicht verwendbar
4
H
L
ON OFF
PS
PS
08
00
09
01
Moduladressen
10
02
11
03
12
04
13
05
14
06
PS = Kennung der Steckposition für das
Versorgungsmodul
Beispiel: Moduladressen auf Rack TSX RKY 8EX
Hinweis: Auf die grau unterlegten Adressen kann nur über die Software PL7 Junior und PL7 Pro ab
Version 3.3 zugegriffen werden.
10
Standardracks TSX RKY ii und erweiterbare Racks TSX RKY ii
EX
Einbau der Module
Auf Standard- oder erweiterbarem Rack mit Adresse 0 und Prozessor TSX/PMX 57
Das Rack mit der Adresse 0 nimmt in jedem Falle ein Versorgungs- und das Prozessormodul auf. Bei Premium-Steuerungen, für die zwei Versorgungstypen verfügbar sind (Standard- oder doppelte Größe), hängt die Position des Prozessors vom Typ der Versorgung ab.
Verwendung eines Versorgungsmoduls im Standardformat:
- Das Versorgungsmodul wird grundsätzlich in Position PS eingesetzt.
- Das Prozessormodul in der Standardgröße kann in Position 00 (bevorzugte Position) oder in Position 01 eingesetzt werden (in diesem Fall ist Position 00 nicht verfügbar).
- Das Prozessormodul in doppelter Größe wird in den Positionen 00 und 01 (bevorzugte
Position) oder in den Positionen 01 und 02 eingesetzt (in diesem Falle ist Position 00 nicht verfügbar).
- Die anderen Module werden ab Positionen
01, 02 oder 03 je nach Prozessorposition eingesetzt.
PS 00
PS 00
01 02 03 04 05 06
01 02 03 04 05 06
Verwendung eines Versorgungsmoduls in doppelter Größe:
- Das Versorgungsmodul wird grundsätzlich in Positionen PS und 00 eingesetzt.
- Das Prozessormodul in der Standardgröße muß grundsätzlich in Position 01 eingesetzt werden.
- Das Prozessormodul in der doppelten
Größe wird in den Positionen 01 und 02 eingesetzt.
- Die anderen Module werden je nach
Prozessortyp (Standard- bzw. doppelte
Größe) ab Positionen 02 oder 03 eingesetzt.
PS 00 01 02 03 04 05 06
PS 00 01 02 03 04 05 06
11
Standardracks TSX RKY ii und erweiterbare Racks TSX RKY ii
EX
Auf erweiterbarem Rack mit Adresse 0 und in PC integrierbarem Prozessor PCX 57
Der in den PC integrierbare Prozessor PCX 57 belegt virtuell eine Position im Rack der
Adresse 0; diese virtuelle Position bleibt frei. Bei Premium-Steuerungen, für die zwei
Versorgungstypen verfügbar sind (Standard- oder doppelte Größe), hängt die Position des
Prozessors vom Typ der Versorgung ab.
Verwendung eines Versorgungsmoduls im Standardformat:
PS 00 01 02 03 04 05 06
- Das Versorgungsmodul wird grundsätzlich in Position PS eingesetzt.
- Die Position 00 (der virtuelle Steckplatz des Prozessors) muß freibleiben.
- Die anderen Module werden ab Position 01 eingesetzt.
Verwendung eines Versorgungsmoduls im doppeltem Format:
- Das Versorgungsmodul wird grundsätzlich in Positionen PS und 00 eingesetzt.
- Die Position 01 (der virtuelle Steckplatz des Prozessors) muß freibleiben.
- Die anderen Module werden ab Position 02 eingesetzt.
PS 00 01 02 03 04 05 06
Auf erweiterbarem Rack mit Adresse 1 bis 7
Jedes Rack muß mit einem Versorgungsmodul in Standard- oder doppelter Größe versehen sein.
Verwendung eines Versorgungsmoduls im Standardformat:
- Das Versorgungsmodul wird grundsätzlich in Position PS eingesetzt.
- Die anderen Module werden ab Position 00 installiert.
PS 00 01 02 03 04 05 06
Verwendung eines Versorgungsmoduls im doppelten Format:
- Das Versorgungsmodul wird grundsätzlich in Positionen PS und 00 eingesetzt.
- Die anderen Module werden ab Position 01 installiert.
PS 00 01 02 03 04 05 06
12
Standardracks TSX RKY ii und erweiterbare Racks TSX RKY ii
EX
Montage der Module und Klemmleisten
Der Ein- und Ausbau von Modulen kann unter Spannung erfolgen, mit Ausnahme der Versorgungsmodule und des Prozessormoduls und der PCMCIA-Kommunikationskarten.
!
Soll ein Modul unter Spannung manuell an-/abgeschraubt werden, ist unbedingt die
Klemmleiste bzw. der Stecker HE10 zuvor abzunehmen . Liegt die Geber-/
Stellgliederversorgung über 48 V, ist sie ebenfalls zu unterbrechen.
Montage der Module mit Klemmleiste
3
2
1
Einsatz einer Klemmleiste auf einem Modul
Bei der ersten Montage einer Klemmleiste auf ein Modul muß die Klemmleiste im Hinblick für den jeweiligen Modultyp codiert werden. Dazu werden zwei Codierstifte des Moduls auf die
Klemmleiste übertragen. Diese mechanische Codierung verhindert später die Montage der codierten Klemmleiste auf ein Modul eines anderen Typs.
3
2
1
Hinweis: Beim Austausch eines Moduls auf dem Rack durch ein anderes Modul ist die auf dem bisherigen Modul angeschlossene Klemmleiste bereits mit den Codierstiften dieses Moduls versehen. Zwei Fälle sind zu unterscheiden:
Fehlerhaftes Modul, durch ein Modul desselben Typs zu ersetzen: Um die Klemmleiste auf dem neuen Modul einsetzen zu können, müssen zunächst vor der Montage der Klemmleiste die
Codierstifte auf dem neuen Modul entfernt werden.
Austausch eines Moduls durch ein Modul eines anderen Typs: Zunächst die alten Codierstifte auf der Klemmleiste entfernen, dann wie zuvor beschrieben montieren.
13
Standardracks TSX RKY ii und erweiterbare Racks TSX RKY ii
EX
Aufbau einer Steuerungsstation mit dem Prozessor TSX/PMX 57
Unter Verwendung von Standardracks
TSX RKY 6/8/12
Standardracks ermöglichen den Aufbau einer auf ein einziges Rack beschränkten
Steuerungsstation.
Unter Verwendung von erweiterbaren
Racks TSX RKY 4EX/6EX/8EX/12EX
Erweiterbare Racks ermöglichen den Aufbau einer Steuerungsstation mit maximal
Station TSX/PM X 57 10:
- 2 Racks TSX RKY 12EX,
- 4 Racks TSX RKY 4EX/6EX/8EX.
Station TSX/PMX 57 20/57 30/57 40:
- 8 Racks TSX RKY 12EX,
- 16 Racks TSX RKY 4EX/6EX/8EX
Eine Station kann Racks mit 4, 6, 8 und 12
Steckplätzen umfassen, die durch BusX-
Erweiterungskabel (Kennziffer 1 ) miteinander verbunden sind. Der BusX muß an seinen beiden
Enden mit einem Abschlußwiderstand
(Kennziffer 2 ) versehen sein.
- BusX-Erweiterungskabel
Die Racks werden miteinander mit Kabel
TSX CBY 0K verbunden, die an die rechts und links in jedem erweiterbaren Rack angebrachten 9poligen SUB-D-
Steckverbinder angeschlossen werden.
Da der Begriff "ankommend" bzw. "abgehend" auf der Ebene 9poliger SUB-D-
Steckverbinder nicht existiert, kann ein von einem anderen Rack kommendes oder ein zu einem anderen Rack führendes Kabel sowohl an den rechten als auch den linken
Steckverbinder angeschlossen werden.
- Abschlußwiderstand
Die beiden an den Enden des BusX gelegenen erweiterbaren Racks müssen an dem nicht verwendeten Steckverbinder mit einem Abschlußwiderstand TSX TLYEX mit der Kennzeichnung A/ und /B versehen werden.
- Maximallänge der Kabel
Die Gesamtlänge aller in einer
Steuerungsstation verwendeten Kabel
TSX CBY
ii
0K darf 100 m nicht
übersteigen.
2
2
1
1
14
Standardracks TSX RKY ii und erweiterbare Racks TSX RKY ii
EX
Wenn bei einer Steuerungsstation TSX/PMX 57 eine Entfernung von mehr als 100 m zwischen den Racks erforderlich ist, ermöglicht ein dezentrales BusX-Anschaltmodul (TSX REY 200) die
Anschaltung von zwei BusX-Segmenten von dem Rack ausgehend, der den Prozessor aufnimmt,
über eine Länge von maximal 250 m. Die einzelnen BusX-Segmente können hierbei eine Länge von maximal 100 m aufweisen.
Die Höchstanzahl der Racks in einer Station ist dieselbe wie bei einer Station ohne Anschaltmodul, d.h.:
Station TSX/PM 57 10:
- 2 Racks TSX RKY 12EX
- 4 Racks TSX RKY 4EX/6EX/8EX
Station TSX/PMX 57 20/57 30/57 40:
- 8 Racks TSX RKY 12EX
- 16 Racks TSX RKY 4EX/6EX/8EX
BusX -Hauptsegment (£ 100 m)
BusX-Anschaltung
Anschaltmodul
£ 250 m
TSX REY 200
Dezentrales Bus X-Segment 1 (£ 100 m)
£
BusX
100 m
BusX
£ 100 m
Anschaltmodul
TSX REY 200
Anschaltmodul
TSX REY 200
Prozessor
BusX-Anschaltung
£ 250 m
BusX
£ 100 m
Dezentrales BusX-Segment 2 ( £ 100 m)
Die Installation einer dezentralen BusX-Anschaltung wird ausführlicher in der mit dem Modul
TSX REY 200 gelieferten Betriebsanleitung beschrieben.
Terminologie
Station TSX 57 10: Station mit einem Prozessor TSX P57 10/15
Station TSX 57 20: Station mit einem Prozessor TSX P57 20/25/223
Station TSX 57 30: Station mit einem Prozessor TSX P57 30/35/3623
Station TSX 57 40: Station mit einem Prozessor TSX P57 402/45/4823
Station PMX 57 10: Station mit einem Prozessor TPMX P57 102
Station PMX 57 20: Station mit einem Prozessor TPMX P57 202
Station PMX 57 30: Station mit einem Prozessor TPMX P57 352
Station PMX 57 40: Station mit einem Prozessor TPMX P57 452
15
Standardracks TSX RKY ii und erweiterbare Racks TSX RKY ii
EX
Aufbau einer Steuerungsstation mit dem Prozessor PCX 57
In diesem Fall wird die Steuerungsstation unter Verwendung von erweiterbaren Racks
TSX RKY 4EX/6EX/8EX/12EX aufgebaut.
PC
PCX 57
1
X2
1
Erweiterbare Racks ermöglichen den Aufbau von
Stationen mit folgender Maximalkonfiguration:
Station PCX 57 10:
- 2 Racks TSX RKY 12EX
- 4 Racks TSX RKY 4EX/6EX/8EX
Station PCX 57 30:
- 8 Racks TSX RKY 12EX
- 16 Racks TSX RKY 4EX/6EX/8EX
Eine Station kann Racks mit 4, 6, 8 und 12
Steckplätzen umfassen, die durch BusX-
Erweiterungskabel ( 1 ) miteinander verbunden sind.
Der BusX muß an seinen beiden Enden mit einem
Abschlußwiderstand ( 2 ) versehen sein.
BusX-Erweiterungskabel
Die Racks bzw. Rack und Prozessor werden mit
Kabel TSX CBY ii
0K verbunden, die an die rechts und links in jedem erweiterbaren Rack sowie an die oben an der Frontseite des Prozessors angebrachten 9poligen SUB-D-Steckverbinder angeschlossen werden.
Da der Begriff "ankommend" bzw. "abgehend" auf der Ebene 9poliger SUB-D-Steckverbinder nicht existiert, kann ein von einem anderen Rack kommendes oder zu einem anderen Rack führendes Kabel sowohl an den rechten als auch den linken Steckverbinder angeschlossen werden.
Abschlußwiderstand
Die beiden an den Enden des BusX gelegenen
2 erweiterbaren Racks müssen an dem nicht verwendeten Steckverbinder unbedingt mit einem Abschlußwiderstand TSX TLYEX mit dem
Kennzeichen /B versehen werden.
1
Bei Auslieferung ist der Prozessor PCX 57 zur Positionierung am Anfang der Kette konfiguriert. Der erforderliche Abschlußwiderstand /A ist daher in den Prozessor integriert.
Maximallänge der Kabel : Die Gesamtlänge (X1 + X2) aller in einer Steuerungsstation ii
0K darf 100 m nicht übersteigen.
16
Standardracks TSX RKY ii und erweiterbare Racks TSX RKY ii
EX
Wenn bei einer Steuerungsstation PCX 57 eine Entfernung von mehr als 100 m zwischen den
Racks erforderlich ist, ermöglicht ein dezentrales BusX-Anschaltmodul (TSX REY 200) die
Anschaltung von zwei BusX-Segmenten von dem Rack ausgehend, in dem der Prozessor virtuell positioniert ist, über eine Länge von maximal 250 m. Die einzelnen BusX-Segmente können hierbei eine Länge von maximal 100 m aufweisen.
Die Höchstanzahl der Racks in einer Station ist dieselbe wie bei einer Station ohne Anschaltmodul, d.h.:
Station PCX 57 10:
- 2 Racks TSX RKY 12EX
- 4 Racks TSX RKY 4EX/6EX/8EX
Station PCX 57 30:
- 8 Racks TSX RKY 12EX
- 16 Racks TSX RKY 4EX/6EX/8EX
Anschaltmodul
TSX REY 200
Dezentrales Bus X-Segment 1 (£ 100 m)
BusX
£ 100m
Bus X-Anschaltung
£ 250 mX1
Anschaltmodul
TSX REY 200
PCX 57
Bus X
L=X1
Bus X
L=X2
Host-PC BusX-Hauptsegment (X1+X2 £ 100 m)
BusX
£ 100m
Bus X-Anschaltung
£ 250 mX1
Anschaltmodul
TSX REY 200
Die Installation einer dezentralen BusX-Anschaltung wird ausführlicher in der mit dem Modul
TSX REY 200 gelieferten Betriebsanleitung beschrieben.
Terminologie
Station PCX 57 10: Station mit einem Prozessor TPCX 57 1012
Station TSX 57 30: Station mit einem Prozessor TPCX 57 3512
17
Standardracks TSX RKY ii und erweiterbare Racks TSX RKY ii
EX
BusX-Erweiterungskabel
ii
0K (ii ³ 02)
Diese Kabel vorgegebener Länge dienen der
Verkettung der erweiterbaren Racks
TSX RKY ii
EX. Bei Verwendung eines
Prozessors PCX 57 ermöglichen sie auch die
Verbindung zwischen dem in den PC integrierten Prozessor und dem ersten Rack der Station. Sie sind an jedem ihrer Enden mit einem 9poligen SUB-D-Stecker ausgestattet.
Hinweis: Diese Kabel führen keine Versorgungsspannung, jedes Rack hat sein eigenes
Versorgungsmodul.
Bestellnummern
TSX CBY 010K (ii ³ 02)
TSX CBY 030K (ii ³ 02)
TSX CBY 050K (ii ³ 02)
TSX CBY 120K (ii ³ 02)
TSX CBY 180K (ii ³ 02)
TSX CBY 280K (ii ³ 02)
TSX CBY 380K (ii ³ 02)
TSX CBY 500K (ii ³ 02)
TSX CBY 720K (ii ³ 02)
TSX CBY 1000K (ii ³ 02)
Länge
1 m
3 m
5 m
12 m
18 m
28 m
38 m
50 m
72 m
100 m
Station mit Prozessor TSX/PMX 57
TSX CBY
••
0K
TSX CBY
••
0K
PC
Station mit Prozessor PCX 57
PCX 57
!
Die Gesamtlänge aller in einer
Steuerungsstation verwendeten Kabel darf nicht 100 m übersteigen.
!
Beim Einstecken oder Abtrennen eines
Kabels TSX CBY
ii
0K darf kein Rack der Station unter Spannung stehen.
18
Standardracks TSX RKY ii und erweiterbare Racks TSX RKY ii
EX
BusX-Erweiterungskabel: TSX CBY 1000 (Trommel mit einer Länge von 100 m)
Wenn die Länge des BusX zwischen 2 Racks kürzer ist als 100 m und keiner der angebotenen
Längen der vorkonfektionierten Kabel entspricht, ist unbedingt das Kabel TSX CBY 1000 einzusetzen. Der Anwender muß an jedes Ende dieses Kabels einen Anschlußstecker
TSX CBY K9 montieren. Die Vorgehensweise zur Montage ist in der Bedienungsanleitung beschrieben, die mit dem Kabel und den Steckern ausgeliefert wird.
Zum Einsatz dieses Kabels sind folgende Elemente erforderlich:
- Eine Kabeltrommel TSX CBY
1000 mit 2 Verbindungsprüfern zum Überprüfen des Kabels nach Realisierung der verschiedenen Anschlüsse,
- ein Satz mit 2 9poligen Steckern
TSX CBY K9 und verschiedenen Zubehörteilen,
- ein Satz TSX CBY ACC10 bestehend aus einer
Quetschzange und einem
Kontaktabzieher, der bei
Störungen im Kabel zu verwenden ist.
Trommel
Verbindungsprüfer
Stecker
TSX CBY K9
TSX CBY ACC10
Abschlußwiderstand TSX TLYEX
Bei Verwendung von erweiterbaren Racks muß der BusX an beiden Enden mit einem
Abschlußwiderstand (bestehend aus einem
Adaptergehäuse mit 9poligem SUB-D-
Stecker) versehen werden. Dieser Abschlußwiderstand wird in die nicht verwendete
Steckbuchse des erweiterbaren Racks am Ende der Kette eingesetzt.
Die Abschlußwiderstände TSX TLY EX werden paarweise mit der Kennzeichnung A/ und /B ausgeliefert. Der Bus muß unbedingt einen
Abschlußwiderstand A/ an einem seiner Enden sowie einen Abschlußwiderstand /B an dem anderen Ende aufweisen, wobei die Reihenfolge keine Rolle spielt.
!
Das Einstecken oder Abtrennen eines Abschlußwiderstands darf nur im spannungslosen Zustand aller Racks der Station erfolgen.
19
Standardracks TSX RKY ii und erweiterbare Racks TSX RKY ii
EX
Anordnung der Abschlußwiderstände bei einer Steuerungsstation mit Prozessor
TSX/PMX 57
- Steuerungsstation mit mehreren erweiterbaren
Racks TSX RKY ii
EX
A
B
A
B
A
B
A
B
A
B
A
B
A
B
A
B
OK OK NOK NOK
TSX TLYEX
- Steuerungsstation mit einem einzigen erweiterbaren Rack
In diesem Fall muß an jedem 9poligen SUB-D-
Stecker des Racks ein
Abschlußwiderstand montiert werden.
A
B
A
B
A
B
A
B
A
B
A
B
A
B
A
B
OK OK NOK NOK
Anordnung der Abschlußwiderstände bei einer Steuerungsstation mit Prozessor
PCX 57
PC
PCX 57
Bei dieser Architektur befindet sich der
Prozessor PCX 57 immer am Anfang der
Kette. Der Abschlußwiderstand A/ ist in den
Prozessor integriert. Lediglich Abschlußwiderstand /B wird am verfügbaren Stecker des Racks am Ende der Kette angebracht.
20
A
B
A
B
OK NOK
Standardracks TSX RKY ii und erweiterbare Racks TSX RKY ii
EX
Sonderfall:
Falls kein Element am
BusX-Stecker des Prozessors angeschlossen ist, muß der Abschlußwiderstand /B unbedingt an diesem Stecker installiert werden.
PC
PCX 57
TSX
TLYEX
A
B
A
B
OK NOK
Schutzabdeckung nicht benutzter Positionen
Wenn eine Position eines Racks nicht belegt ist, sollte in dieser Position eine Schutzabdeckung TSX RKA 02 montiert werden.
Kennzeichnung
Kennzeichnung der Modulpositionen auf dem Rack
Jedes Rack wird mit Selbstklebeetiketten ausgeliefert, die die Kennzeichnung der Position eines jeden Moduls ermöglichen.
Position des Etiketts
PS 00 01 02 03 04 05 06
07 08 09 10 11 12 13 14
21
Standardracks TSX RKY ii
Standardracks TSX RKY ii
EX
Kennzeichnung des Racks
Jedes Rack wird mit einem Satz Stecketiketten ausgeliefert, die die Kennzeichnung der
Rackadresse in der Station und der Netzadresse der Station ermöglichen.
Netzadresse der Station
Rackadresse in der
Station
22
Versorgungsmodule TSX PSY iiii
Beschreibung
Die Versorgungsmodule TSX PSY
iiii
Racks TSX RKY iii installierten Module notwendig sind. Jedes Rack verfügt über seine eigene
Stromversorgung.
Um den unterschiedlichen Anforderungen zu genügen, werden mehrere Modultypen angeboten:
Module in Standard- und doppelter Größe für 110-220V-Wechselstromnetze
nicht isolierte Module in Standard- und doppelter Größe für 24-V-Gleichstromnetze
isolierte Module in doppelter Größe für 24...48-V-Gleichstromnetze
Außerdem verfügt jedes Modul über Hilfsfunktionen:
eine Anzeigebaugruppe
ein Alarmrelais
ein Batteriefach zur Aufnahme der Pufferbatterie für die RAM-Daten des Prozessors
ein Mini-Drucktaster, dessen Aktivierung eine Unterbrechung der Versorgung simuliert und so einen Warmstart der Applikation bewirkt
eine 24-VDC-Geberversorgung (nur auf den Modulen, die über ein Wechselstromnetz versorgt werden)
Module im Standardformat Module doppelter Breite
Katalog
Modulformat
Standard doppelt
Standard doppelt doppelt
Spannung der
Netzversorgung
100...240 VAC
100...120 VAC/
200...240 VAC
24 VDC
24 VDC
24...48 VDC
Gesamte
Nutzleistung
26 W
50 W
26 W
50 W
50 W
Geberversorgung
24 VDC/0,6 A
24 VDC/0,9 A
77/85/100 W (1) 24 VDC/1,6 A
(1) 77 W bei 60°C, 85 W bei 55°C, 100 W bei 55°C mit belüftetem Rack
Bestellnummern
TSX PSY 2600
TSX PSY 5500
TSX PSY 8500
TSX PSY 1610
TSX PSY 3610
TSX PSY 5520
23
Gerätebeschreibung
1 Anzeigebaugruppe, bestehend aus:
Kontrolleuchte OK (grün), leuchtet bei normalem Betrieb,
Kontrolleuchte BAT (rot), leuchtet bei defekter oder fehlender Batterie,
Kontrolleuchte 24V (grün), leuchtet bei vorhandener und korrekter Geberspannung. Kontrolleuchte nur auf
TSX PSY 2600/5500/8500 vorhanden.
2 Mini-Drucktaster RESET. Bewirkt einen
Warmstart, wenn er aktiviert wird.
3 Batteriefach für Batterie zum Puffern des internen RAM des Prozessors.
4 Schutzabdeckung der Modulvorderseite.
5 Klemmleiste zum Anschluß:
an das Versorgungsnetz,
des Kontakts des Alarmrelais,
der Geberversorgung für die mit
Wechselstrom versorgten Module
TSX PSY 2600/5500/8500.
6 Öffnung zur Durchführung eines Kabelhalters.
7 Sicherung, unter dem Modul gelegen, zum
Absichern:
der Spannung 24 VR auf dem nicht isolierten Versorgungsmodul
TSX PSY 3610,
des Primärkreises des mit Gleichstrom versorgten, nicht isolierten Versorgungsmoduls TSX PSY 1610.
Hinweis: Bei den Versorgungsmodulen
TSX PSY 2600/5500/5520/8500 ist die
Schutzsicherung des Primärkreises im
Modul eingebaut und nicht zugänglich.
8 Spannungswahlschalter 110/220, nur bei
Versorgungsmodul TSX PSY 55008500.
Bei Auslieferung ist dieser Schalter auf
220 V eingestellt.
Versorgungsmodule TSX PSY iiii
Standardformat
Doppelte Größe
6
7
1
4
5
2
3
1
2
3
4
5
6
8
7
24
Versorgungsmodule TSX PSY iiii
Hilfsfunktionen
Alarmrelais: Dieses in jedem Versorgungsmodul vorhandene Relais besitzt einen potentialfreien Kontakt, der auf der
Klemmleiste des Moduls zugänglich ist.
- Alarmrelais des Versorgungsmoduls auf dem Prozessorrack (Rack 0):
Im Normalbetrieb (Steuerung auf RUN) ist das Relais aktiv und sein Kontakt geschlossen (Zustand 1). Bei jedem (Teil-)
Stopp, bei blockierenden Fehlern, fehlerhaften Ausgangsspannungen oder Verlust
Steuerung auf RUN
Steuerung auf
STOP oder Fehler
Alarmrelais
Rack 0
1
0 der Netzspannung fällt das Relais ab, der
Kontakt öffnet sich (Zustand 0).
Auftreten eines blockierenden Fehlers oder fehlerhafter Spannungen
Hinweis: Bei Verwendung eines Prozessors PCX 57 wird das Alarmrelais nicht verwaltet; es ist daher ständig geöffnet. Ist diese Funktion für den korrekten Ablauf der Installation unabdingbar, kann statt des Alarmrelais ein Relaisausgang in einem am BusX oder FIPIO-Bus gelegenen Modul verwendet werden. Dazu muß dieser Ausgang als Relaisausgang mit Fehlerwert 0 konfiguriert und zu Beginn der Ausführung des Applikationsprogramms im Zustand 1 initialisiert werden.
- Alarmrelais der Module auf den anderen Racks (Racks 1 bis 7):
In diesem Fall ist das Relais aktiv und sein Kontakt geschlossen (Zustand 1), wenn das
Versorgungsmodul eingeschaltet ist und die Ausgangsspannungen korrekt sind. Bei Verlust der Netzspannung oder fehlerhaften Ausgangsspannungen fällt das Relais ab (Zustand 0).
Diese Betriebsarten ermöglichen des Einsatz dieser Kontakte in aktiven externen Sicherheitsschaltungen, beispielsweise zur Ansteuerung einer Stellgliedversorgung.
Pufferbatterie: Sie ermöglicht die Sicherung des internen RAM des Prozessors TSX/PMX 57.
Die Batterie wird zusammen mit dem Modul ausgeliefert und muß vom Bediener unter
Berücksichtigung der Polarität eingesetzt werden.
- Kenndaten der Batterie: Lithium-Thyonilchlorid-Batterie, 3,6 V / 0,8 Ah, Größe 1 / 2AA.
- Bestellnummer der Ersatzbatterie: TSX PLP 01.
- Kontrolle des Ladezustands: Im Problemfall leuchtet die Kontrolleuchte BAT auf. In diesem
Fall ist die Batterie sofort auszuwechseln.
- Pufferdauer einer Batterie:
Umgebungstemperatur ohne Betrieb
Pufferdauer
£ 30 °C 40 °C 50 °C 60 °C
Steuerung ohne Spannung 12 Std./Tag 5 Jahre 3 Jahre 2 Jahre 1 Jahr
Steuerung ohne Spannung 1 Std./Tag 5 Jahre 5 Jahre 4,5 Jahre 4 Jahre
- Pufferdauer beim Auswechseln: Die Batterie muß entweder bei unter Spannung stehendem
Modul oder sofort nach dem Abschalten ausgewechselt werden. Im letzteren Fall muß der
Eingriff innerhalb einer begrenzten Zeit erfolgen, sonst kann es zu Datenverlust im RAM kommen.
Umgebungstemperatur beim Abschalten
Pufferdauer
20 °C 30 °C 40 °C 50 °C
2 Std.
45 Min. 20 Min. 8 Min.
Hinweis: Bei einem Prozessor PCX 57 braucht keine Batterie in das Versorgungsmodul des
Racks eingesetzt zu werden, das den Prozessor virtuell aufnimmt (Rack mit Adresse 0). Dieser
Prozessortyp enthält eine integrierte Pufferbatterie für das interne RAM.
25
Versorgungsmodule TSX PSY iiii
Anzeige: 3 Kontrolleuchten (OK, BAT, 24V) auf den Modulen
TSX PSY 2600/5500/8500 und 2 Kontrolleuchten (OK, BAT) auf den Modulen TSX PSY 1610/3610/5520.
OK
BAT
- Kontrolleuchte OK (grün): leuchtet im normalen Betrieb; erloschen bei nicht mehr vorhandenen oder fehlerhaften
24 V
Ausgangsspannungen,
- Kontrolleuchte BAT (rot): leuchtet bei fehlender, verbrauchter, nicht konformer oder falsch gepolter Batterie; erloschen bei normalem Betrieb,
- Kontrolleuchte 24V (grün): leuchtet im normalen Betrieb; erloschen bei fehlender 24-V-
Geberversorgung.
Drucktaster RESET: das Betätigen dieses Drucktasters (Drücken und Loslassen) führt zu einem Warmstart der Applikation.
Geberversorgung: verfügbar auf den Wechselstromversorgungen
TSX PSY 2600/5500/8500. Sie ermöglicht die Versorgung der Geber mit 24 VDC.
Einbau / Montage
Einbau
- Versorgungsmodule im Standardformat
TSX PSY 2600/1610:
Sie werden in den ersten Steckplatz jedes
Racks TSX RKY
iii
eingebaut und belegen die Position PS.
- Versorgungsmodule in doppelter Größe
TSX PSY 3610/5500/5520/8500:
Sie werden in die ersten beiden Steckplätze jedes Racks TSX RKY iii
eingebaut und belegen die Positionen PS und 00.
Hinweis: Die Versorgungsmodule sind mit einem Verriegelungssystem ausgestattet, das deren Einbau in andere als die oben genannten Steckplätze verhindert.
PS 00 01 02 03 04 05 06
PS 00 01 02 03 04 05 06
Montage: (siehe Kapitel "Montage der Module" in diesem Dokument))
!
Beim Ein- oder Ausbau eines Versorgungsmoduls TSX PSY
iiii
dürfen die externen Versorgungen keine Spannung führen.
26
Versorgungsmodule TSX PSY iiii
Kenndaten
Nicht isolierte Versorgungen für Gleichstromnetz
Bestellnr. der Module
Primär Nennspannungen
Grenzspannungen (1)
(inkl. Welligkeit)
Aufgenommener Nennstrom
Erstmaliges I Einschalten
TSX PSY 1610TSX PSY 3610
24 VDC
19,2...30 VDC
< 1,5 A bei 24 V
< 100 A bei 24 V
Einschalten It beim Einschalten 0,2 As bei 24 V
24 VDC
19,2...30 VDC
(möglich bis zu 34 V während 1h / 24 h bei 25°C (2) I 2 t beim Einschalten 12,5 A 2 s bei 24 V
Dauer akzeptierter Kurzeinbrüche < 1 ms
< 2,7 A bei 24 V
< 150 A
0,5 As bei 24 V
20 A 2 s bei 24 V
< 1 ms durch Sicherung 5x20, nein Integrierter Schutz auf Eingang +
(Sicherung unter dem Modul)
Sekundär Gesamtnutzleistung
5-VDC-Ausgang Nennspannung
UL,träge, 3,5 A
30 W
5 VDC
15 W Leistung
24-VR-Ausgang (3) Nennspannung U primär 0,6V
(24-V-Relais) Leistung
Schutz der Ausgänge gegen (4)
10 W
IEC 1131-2
50 W
5,1 VDC
35 W
U primär 0,6 V
15 W 19 W
Überlast/Kurzschluß/Überspannung
Verlustleistung
Normen
15 W
IEC 1131-2
(1) Bei der Versorgung von Relaisausgangsmodulen ist der Spannungsbereich auf 21,6...26,4 V beschränkt.
(2)Diese Werte sind bei der Dimensionierung des Schutzelements im Primärkreis der Versorgung zu berücksichtigen.
(3) Ausgang 24 VDC für die Versorgung der Relais von Relaisausgangsmodulen
(4) Der Ausgang 24 VR ist durch eine Sicherung unter dem Modul geschützt (4 A, 5x20, Typ M).
27
Versorgungsmodule TSX PSY iiii
Kenndaten (Fortsetzung)
Isolierte Versorgungen für Gleichstromnetze
Bestellnr. der Module
Primär Nennspannungen
TSX PSY 5520
24...48 VDC
Grenzspannungen (inkl. Welligkeit) 19,2...60 VDC
Aufgenommener Nennstrom
Erstmal. I Einschalten
Einschalten bei
25°C
(1) I
It beim Einschalten
2 t beim Einschalten
< 3 A bei 24 V
< 1,5 A bei 48 V
< 15 A bei 24 V
< 15 A bei 48 V
7 As bei 24 V
6 As bei 48 V
50 A
55 A
2
2 s bei 24 V s bei 48 V
Dauer akzeptierter Kurzeinbrüche < 1 ms
Integrierter Schutz auf Eingang +
Sekundär Gesamtwirkleistung
Ausgang 5 VDC Nennspannung
Leistung interne Sicherung, nicht zugänglich
50 W
5,1 VDC
35 W
Ausgang 24 VR (2) Nennspannung 24 VDC
(24-V-Relais) Leistung
Schutz der Ausgänge gegen
Verlustleistung
Normen
Isolierung Durchschl.- primär/sekundär festigkeit primär/Erde
19 W
Überlast/Kurzschluß/Überspannung
20 W
IEC 1131-2
2000 Veff - 50/60 Hz - 1 min
2000 Veff - 50/60 Hz - 1 min
(1) Diese Werte sind bei der Dimensionierung des Schutzelements im Primärkreis der Versorgung zu berücksichtigen.
(2) Ausgang 24 V a für die Relaisversorgung der Relaisausgangsmodule
Kontakt des Alarmrelais
Grenz-Betriebsspannung
Welchselstromlast
Normalspannungen
Leistung bei ohmscher Last
Leistung bei induktiver Last
GleichstromNormalspannungen
19...264 VAC oder ...30 VDC (1)
24 VAC
50 VA
24 VA
Leistung bei ohmscher oder induktiver Last
Kontakt/Erde
48 VAC 110 VAC 220 VAC
50 VA
24 VA
110 VA
50 VA
24 VDC
24 W
220 VA
110 VA last
Isolierung 2000 Veff - 50/60 Hz - 1 min
In die Lastklemmen zu integrierender Schutz RC oder MOV bei c , Entladediode bei a
(1) möglich bis zu 34 VDC während 1 Stunde pro 24 Stunden
28
Versorgungsmodule TSX PSY iiii
Kenndaten (Fortsetzung)
Versorgungen für Wechselstromnetze
Bestellnr. der Module
Primär Nennspannungen
Grenzspannungen
Nenn-/Grenzfrequenz
Scheinleistung
Aufgenommener Nennstrom
TSX PSY 2600
100...240 VAC
85...264 VAC
50-60/47-63 Hz
50 VA
< 0,5 A bei 100 V
< 0,3 A bei 240 V
TSX PSY 5500
100...120/200...240 VAC
85...140/190...264 VAC
50-60/47-63 Hz
150 VA
< 1,7 A bei 100 V
< 0,5 A bei 240 V
Erstmalig. I Einschalten
Einschalten bei
25°C
(1) I
It beim Einschalten 0,034 As bei 100 V 0,11 As bei 100 V
0,067 As bei 240 V 0,11 As bei 240 V
2
< 37 A bei 100 V
75 A bei 240 V t beim Einschalten 0,63 A
Höchstdauer Kurzeinbrüche
Integrierter Schutz der Phase
2,6 A 2
2 s bei 100 V s bei 240 V
< 10 ms
< 38 A bei 100 V
< 38 A bei 240 V
4 A 2 s bei 100 V
2 A 2 s bei 240 V
< 10 ms interne Sicherung, nicht zugänglich
Sekundär Gesamtnutzleistung
5-VDC-
Ausgang
24-VR-
Nennspannung
Leistung
Nennspannung
Ausgang (2) Leistung
24-VCNennspannung
Ausgang (3) Leistung
Schutz der Ausgänge gegen
Verlustleistung
Normen
26 W
5,1 VDC
25 W
24 VDC
15 W
24 VDC
12 W
10 W
50 W
5,1 VDC
35 W
24 VDC
19 W
24 VDC
19 W
Überlast/Kurzschluß/Überspannung
20 W
IEC 1131-2
Isolierung Durchschl.- primär/sekundär 2000V eff - 50/60 Hz - 1 min festigkeit primär/Erde
IEC 1131-2
2000V eff - 50/60 Hz - 1 min
(1) Diese Werte sind bei der Dimensionierung des Schutzelements im Primärkreis der Versorgung zu berücksichtigen.
(2) Ausgang 24 VDC zur Relaisversorgung der Relaisausgangsmodule
(3) Ausgang 24 VDC für die Geberversorgung. Kann nicht parallel zu einer externen Versorgung geschaltet werden.
29
Versorgungsmodule TSX PSY iiii
Kenndaten (Fortsetzung)
Versorgungen für Wechselstromnetze (Fortsetzung)
Bestellnr. der Module
Primär Nennspannungen
Grenzspannungen
Nenn-/Grenzfrequenz
Scheinleistung
Aufgenommener Nennstrom
TSX PSY 8500
100...120/200...240 VAC
85...140/170...264 VAC
50-60/47-63 Hz
150 VA
£ 1,4 A bei 100V
£ 0,5 A bei 240V
Erstmaliges Einschaltstrom
Einschalten bei
25°C
(1) I
It beim Einschalten
2 t beim Einschalten
Höchstdauer Kurzeinbrüche
Integrierter Schutz der Phase
Sekundär Gesamtnutzleistung
5-VDC-
Ausgang
24-VR-
Nennspannung
Leistung
Nennspannung
Ausgang (3) Leistung
24-VCNennspannung
Ausgang (4) Leistung
Schutz der Ausgänge gegen
Verlustleistung
Normen
20 W
Isolierung Durchschl.- primär/sekundär festigkeit
CEI 1131-2 primär/Erde
£ 30 A bei 100 V
£ 60 A bei 240 V
0,15 As bei 100 V
0,15 As bei 240 V
15 A 2 s bei 100 V
8 A 2 s bei 240 V
£ 10 ms interne Sicherung, nicht zugänglich
77/85100 W (2)
5,1 VDC
75 W nicht vorhanden nicht vorhanden
24 VDC
38 W
Überlast/Kurzschluß/Überspannung
3000 V eff - 50/60 Hz - 1 min
3000 V eff - 50/60 Hz - 1 min
(1) Diese Werte sind bei der Dimensionierung des Schutzelements im Primärkreis der Versorgung zu berücksichtigen.
(2) 77 W bei 60°C, 85 W bei 60°C, 100 W bei 55°C: Rack mit Ventilatormodul TSX FAN belüftet.
(3) Ausgang 24 VDC mit dieser Versorgung nicht verfügbar. Die Montage der Relaisausgangsmodule ist somit auf Racks mit diesem Versorgungsmodul nicht möglich.
(4) Ausgang 24 VDC für die Geberversorgung. Kann nicht parallel zu einer externen Versorgung geschaltet werden.
Betriebsbedingungen der Steuerungen Premium
Betrieb
Normale Betriebstemperatur
Relative Luftfeuchtigkeit
Höhenlage
0°C bis 60°C
10% bis 95% (ohne Kondensatbildung)
0 bis 2000 m
Lagerung
Lagertemperatur
Relative Luftfeuchtigkeit
30
25°C bis + 70°C
5% bis 95° (ohne Kondensatbildung)
Versorgungsmodule TSX PSY iiii
Anschlußvorschriften
Anschlüsse: Die Klemmleiste der Versorgungsmodule ist mit unverlierbaren Schrauben ausgestattet, die den Anschluß von 1 Draht mit maximal 2,5 mm 2 oder 2 Drähten mit maximal
1,5 mm 2 Querschnitt ermöglichen. Die Drähte werden senkrecht nach unten geführt und können mit einer Kabelschelle befestigt werden. Bei Gleichstromversorgungen ist die Länge des
Kabels zum Netzanschluß zu begrenzen, um mögliche Leitungsverluste auszuschließen
(siehe unten).
Bestellnummern Module Kabellänge
TSX PSY 1610 30 m (60 m hin- und zurück) mit 2,5 mm 2 -Kupferdraht
20 m (40 m hin- und zurück) mit 1,5 mm 2 -Kupferdraht
TSX PSY 3610 / 5520 15 m (30 m hin- und zurück) mit 2,5 mm 2 -Kupferdraht
10 m (20 m hin- und zurück) mit 1,5 mm 2 -Kupferdraht
Anzugs-Drehmoment der Befestigungsschrauben: max. 0,8 Nm
Schutz: Der Steuerungsstation ist eine Vorrichtung zum Schutz und Trennen der
Versorgung vorzuschalten.
Hinweis: Da die Gleichstromversorgungen einen hohen
Einschaltstrom haben, wird davon abgeraten, diese in
Gleichstromnetzen mit einer
Feedback-Strombegrenzung
(fold back) einzusetzen.
24 VDC
Geber
Alarmrelais
Netz 1100
220 VAC
Schutz-
erde
PE
24 V
0 V
L
N
Versorgung für Wechselstromnetz:
TSX PSY 2600/5500/8500
!
TSX PSY 5500/8500:
Den Spannungswahlschalter je nach der verfügbaren Netzspannung auf
110 oder 220 VAC einstellen.
NC
NC
Alarmrelais
Netz
24 VDC (1)
Schutz-
erde
PE
24 V
0 V
Versorgung für Gleichstromnetz:
TSX PSY 1610/3610/5520
(1) 24...48 VDC für Versorgung
TSX PSY 5520.
31
Anschlüsse
Erdung der Racks
Trägerplatte, an Erde angeschlossen gelb-grüner Draht, an Erde angeschlossen
Wichtig
Die interne 0-V-Leitung ist an die Masse angeschlossen. Die Masse wiederum muß an die Erde angeschlossen sein.
Anschluß der Versorgungsmodule
Module TSX PSY 2600 / 5500/8500
Wechselstromnetz 100...240 V
L
N
Q
PE
KM
Steuerung der
Stellgliederversorgung
24-VDC-Geberversorgung
TSX
PSY ii 00
24 V
0 V
(1) L
N
Q: Hauptschalter
KM: Leitungs- oder Schutzschalter
Diese Versorgungsmodule sind werkseitig mit einer Schutzsicherung versehen, die in
Reihe mit dem Eingang L geschaltet ist. Die Sicherung befindet sich im Modulinnern und ist nicht zugänglich.
(1) Erdungstrennung zur Suche nach einem Erdungsfehler
32
Anschlüsse
Nicht isolierte Versorgungsmodule TSX PSY 1610 / 3610
Wechselstromnetz 100...240 V
L
N
PE
Q
KM
Steuerung der
Stellgliederversorgung
(3)
—
+ 24 VDC
+
TSX
PSY ii 10
NC
NC
(2)
Fu1(4)
24 V
0 V
Geber-/
Stellgliederversorgung
(1)
Q: Hauptschalter
KM: Leitungs- oder Schutzschalter
.
(1) Externer Shunt, mit dem Versorgungsmodul ausgeliefert
(2) Erdungstrennung zur Suche nach einem Erdungsfehler. In diesem Fall ist es erforderlich, die
Versorgungsleitungen abzutrennen, um das Netz von der Masse zu trennen.
(3) Möglichkeit zum Einsatz einer Prozeßversorgung TSX SUP 1 ii
1
(4) Externe Schutzsicherung (4A, träge), nur bei Modul TSX PSY 3610. Das Modul TSX PSY 1610 ist auf der Unterseite mit einer Schutzsicherung ausgestattet (3,5 A, 5x20, UL, träge), die sich in Reihe mit dem 24-V-Eingang L befindet.
33
Anschlüsse
Isoliertes Versorgungsmodul TSX PSY 5520
Wechselstromnetz 100...240 V
L
N
PE
Q
Steuerung der
Stellgliederversorgung
KM
(2)
—
+ 24/48
+
VDC
TSX
PSY
5520
NC
NC
(1) (1)
24 V
0 V
Geber-/
Stellgliederversorgung
Q: Hauptschalter
KM: Leitungs- oder Schutzschalter
(1) Erdungstrennung zur Suche nach einem Erdungsfehler
(2) Möglichkeit zum Einsatz einer Prozeßversorgung TSX SUP 1 ii
1
Das Modul TSX PSY 5520 ist mit einer Schutzsicherung versehen, die in Reihe mit dem
24-V-Eingang L geschaltet ist. Die Sicherung befindet sich im Modulinnern und ist nicht zugänglich.
34
Anschlüsse
Anschluß der Alarmmodule
Steuerung der Geber- und Stellgliederversorgungen
Beispiel 1: Steuerungsstation mit Wechselstromversorgung
L
Not-Aus
Betrieb
KA
Stellgliederversorgung
(1) Reihenschaltung der
Kontakte aller Alarmrelais
(RAL0, RAL1, RAL2, ...)
AUTO
Alarmrelais
RAL0
MANU
KA RC
N
Beispiel 2: Steuerungsstation mit Gleichstromversorgung
+
Not-Aus
Kontakte der Alarmrelais (1)
RAL0
RAL1
RAL2
Geberversorgung
KA
Stellgliederversorgung
Betrieb
AUTO
Alarmrelais
RAL0
MANU
KA
—
35
36
Schneider Automation Inc.
One High Street
North Andover, MA 01845
Tél.: (1) 978 794 0800
Fax : (1) 978 975 9010
Schneider Automation SAS
245, route des Lucioles
- BP 147
F-06903 Sophia Antipolis
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Fax : (33) (0)4 93 65 30 31
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D-63500 Seligenstadt
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Printed in France August 2002
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