Schneider Electric Steuerungen TSX / PMX / PCX 57 Benutzerhandbuch
Реклама
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TEIL 1
Steuerungen TSX / PMX / PCX 57:
Racks, Prozessoren, Versorgungen, usw.
Inbetriebnahme
Prozessoren und digitale
Ein-/Ausgänge
Digitale E/A: Module TSX DEY i /DSY i /DMY i
Inbetriebnahme / Diagnose / Wartung
Normen und Betriebsbedingungen
Prozeß- und AS-i-Versorgungen: TSX SUP 1 ii 1 / A0 i
TEIL 2
Zählmodule,
Inbetriebnahme Achsensteuerung
A
B
C
D
E
TEIL 3
Kommunikation.
Inbetriebnahme Busanschaltung,
Netzwerkanschaltung
TEIL 4
Analogmodule,
Inbetriebnahme Wägemodul
TEIL 1
P
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B/2
Allgemeine Sicherheitsvorschriften für den Benutzer
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1 Allgemeines
Diese Dokumentation wendet sich an Personen, die die erforderliche technische Qualifikation für die Inbetriebnahme, den Betrieb und die Wartung der nachfolgend beschriebenen Produkte besitzen. Zusätzliche Informationen für spezielle Einsatzformen der Produkte sind über die nächstliegende ASA-Niederlassung erhältlich.
Der Inhalt der Dokumentation hat keinen vertragsmäßigen Charakter und kann in keinem
Fall die vertraglich festgelegten Garantieklauseln erweitern oder einschränken.
2 Qualifikation des Personals
Nur qualifiziertes Personal ist zur Inbetriebnahme, zum Betrieb oder zur Wartung der Produkte befugt. Der Eingriff einer nicht qualifizierten Person oder das Nichtbeachten der in diesem
Dokument enthaltenen oder an den Geräten angebrachten Sicherheitsvorschriften kann schwerwiegende Folgen für die Sicherheit des Betriebspersonals und der Anlagen nach sich ziehen.
Folgender Personenkreis wird als "qualifiziertes Personal" bezeichnet:
• Bereich Applikationsentwicklung: Personal eines Ingenieurbüros, das mit den Sicherheitskonzepten der Steuerungstechnik vertraut ist (zum Beispiel ein Entwicklungsingenieur usw.),
• Bereich Inbetriebnahme der Geräte: Personen, die mit der Installation, dem Anschluß und der
Inbetriebnahme der Steuerungsgeräte vertraut sind (zum Beispiel Installateure oder Elektriker,
Anlagentechniker für Inbetriebnahme usw.),
• Betriebsbereich: Personen, die zur Bedienung und Überwachung von Steuerungsgeräten ausgebildet sind (zum Beispiel Bedienpersonal usw.),
• Bereich vorbeugende Wartung oder Fehlerbehebung: Personen, die ausgebildet und berechtigt sind, die Steuerungsgeräte einzustellen oder zu reparieren (zum Beispiel ein
Inbetriebnahmetechniker, ein Kundendiensttechniker usw.).
3 Warnungen
Warnungen weisen auf besonderer Risiken hin, denen das Bedienungspersonal oder die Geräte ausgesetzt sein können. Je nach ihrer Bedeutung werden sie in der Dokumentation und auf den
Produkten durch ein Warnungszeichen gekennzeichnet:
Gefahr oder Vorsicht bedeutet, daß die Nichtanwendung der Vorschrift oder das Nichtbeachten der Warnung zu schweren körperlichen, unter Umständen lebensgefährlichen Verletzungen und/ oder beträchtlichem Materialschaden führen kann.
Warnung oder Wichtig oder
!
weist auf eine besondere Vorschrift hin, deren Nichtanwendung zu leichten körperlichen
Verletzungen und/oder Materialschäden führen kann.
Hinweis oder Bemerkung hebt eine wichtige Information hervor, die das Produkt, seine Handhabung oder seine begleitende Dokumentation betrifft.
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1
Allgemeine Sicherheitsvorschriften für den Benutzer
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4 Konformität der Verwendung
Die in dieser Dokumentation beschriebenen Produkte entsprechen den Anforderungen der
einschlägigen europäischen Richtlinien (*) (CE-Siegel). Ihre korrekte Anwendung beschränkt sich auf die in den verschiedenen Dokumentationen beschriebenen Applikationen, für die sie entwickelt wurden und nur in Verbindung mit anderen genehmigten Produkten.
Wenn alle Bestimmungen für die Handhabung, den Transport und die Lagerung sowie alle
Installations-, Betriebs- und Wartungsvorschriften befolgt werden, liegt im allgemeinen eine ordnungsgemäße Benutzung der Produkte vor und es besteht keine Gefahr für Personen oder
Anlagen.
(*) DCEM- und DBT-Richtlinien bezüglich der elektromagnetischen Kompatibilität und der Auslegung von Niederspannungssystemen.
5 Installation und Inbetriebnahme der Geräte
Bei Installation und Inbetriebnahme der Geräte müssen die nachfolgend beschriebenen Regeln beachtet werden. Außerdem müssen, wenn die Installation digitale Signalverbindungen enthält, die im Benutzerhandbuch (Bestell-Nr. TSX DG KBL) oder im Handbuch TSX DR NET, Register C, erläuterten elementaren Verkabelungsregeln befolgt werden.
• Die Sicherheitsvorschriften in der Dokumentation oder auf den zu installierenden oder in Betrieb zu nehmenden Geräten müssen genauestens eingehalten werden.
• Die Art der Installation hängt vom jeweiligen Gerätetyp ab:
- ein für Schalttafelmontage vorgesehenes Gerät (zum Beispiel ein Bedienterminal oder ein
Zellencontroller) muß in eine Schalttafel eingebaut werden,
- ein einbaubares Gerät (zum Beispiel eine programmierbare Steuerung) muß in einen Schaltschrank oder in ein Gehäuse eingebaut werden;
- ein Tischgerät oder ein tragbares Gerät (zum Beispiel ein Programmiergerät oder ein Notebook) muß in seinem geschlossenen Gehäuse bleiben.
• Wenn das Gerät permanent angeschlossen ist:
- Die vorgeschaltete Installation muß mit der Norm IEC 1131-2 in der Kategorie Überspannung 2 konform sein,
- Außerdem muß in der elektrischen Installation eine Vorrichtung für die Versorgungstrennung und ein Sicherungsschalter zum Schutz vor Überströmen und Isolierfehlern vorgesehen werden.
Andernfalls ist der Netzstecker zu erden und leicht zugänglich zu machen. Das Gerät muß mit grün-gelben Drähten an die Schutzerde PE angeschlossen werden
(NFC 15 100 - IEC 364-5-51).
• Um gefährliche Spannungen zu erkennen, müssen auch Niederspannungsleitungen (trotz des niedrigen Potentials) mit einer Schutzerdung versehen werden.
• Vor dem Einschalten eines Geräts muß sichergestellt werden, daß die Einstellung seiner
Nennspannung konform mit der Versorgungsspannung ist.
• Bei einer 24- oder 48-V-Gleichstromversorgung des Geräts müssen die Niederspannungsschaltkreise geschützt werden. Es dürfen nur Versorgungen verwendet werden, die den bestehenden
Normen entsprechen.
• Es muß sichergestellt werden, daß die Versorgungsspannungen innerhalb der in den technischen
Kenndaten der Geräte definierten Toleranzbereichen liegen.
• Es müssen alle erforderlichen Maßnahmen getroffen werden, um zu verhindern, daß bei
Netzwiederkehr (Sofort-, Warm- oder Kaltstart) ein Gefahrenzustand für das Bedienpersonal oder für die Anlage eintritt.
• Die Not-Ausschaltkomponenten müssen in allen Betriebsarten des Geräts, selbst in Störungssituationen (zum Beispiel Drahtbruch) funktionsfähig bleiben. Das Wiedereinschalten dieser
Komponenten darf keine unkontrollierten oder undefinierten Neustarts hervorrufen.
• Die Signalkabel müssen so verlegt werden, daß die Steuerungsfunktionen nicht durch kapazitive,
2
Allgemeine Sicherheitsvorschriften für den Benutzer
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• Die Steuerungsgeräte und ihre Bedienungselemente müssen so installiert werden, daß sie vor versehentlicher Betätigung geschützt sind.
• Um zu vermeiden, daß eine Unterbrechung der Geber-/Stellsignale undefinierte Zustände in der
Steuerungsanlage hervorruft, sind entsprechende Sicherheitsvorkehrungen für die Ein- und
Ausgänge zu treffen.
6 Betrieb der Geräte
Die Funktionssicherheit einer Anlage charakterisiert sich durch ihre Fähigkeit, Ausfälle weitestgehend zu vermeiden und deren Auswirkungen nach ihrem eventuellen Auftreten einzuschränken.
Ein System wird als vollkommen sicher bezeichnet, wenn das Auftreten von Ausfällen nie zu einer gefährlichen Situation führt.
Steuerungsinterne Fehler werden folgendermaßen klassifiziert:
• Passive Fehler, wenn sie einen Ausgang ausschalten (den Stellgliedern wird keinerlei Befehl erteilt).
• Aktive Fehler, wenn sie einen Ausgang einschalten (den Stellgliedern wird ein bestimmter Befehl erteilt).
Das mit dem jeweiligen Fehlertyp verbundene Sicherheitsrisiko ist eine Funktion der Art des bei
Normalbetrieb gegebenen Befehls. Ein passiver Fehler ist gefährlich, wenn der normale Befehl eine Alarmaktion darstellt; ein aktiver Fehler ist gefährlich, wenn er einen unerwünschten Befehl enthält oder aktiviert.
Es ist wichtig, den grundlegenden Unterschied zwischen dem Verhalten eines elektromagnetischen
Relais und dem einer elektronischen Komponente (zum Beispiel eines Transistors) zu berücksichtigen:
• Die Wahrscheinlichkeit ist groß (etwa 90% der Fälle), daß der Ausfall eines Relais zur
Unterbrechung des Schaltkreises (Befehlsleitung deaktiviert) führt.
• Bei Ausfall eines Transistors führt dies entweder zur Unterbrechung oder zum Schließen des
Schaltkreises, wobei die Wahrscheinlichkeit für jeden Fall bei 50% liegt.
Deshalb ist es wichtig, die Art und die Auswirkung der Fehler korrekt abzuschätzen, wenn ein
Automationssystem auf elektronischen Komponenten wie programmierbaren Steuerungen beruht.
Dies gilt auch bei Verwendung der SPS mit Relaisausgangsmodulen.
Bei Systementwurf muß allen steuerungsintern auftretenden aktiven, nicht signalisierten Fehlern, die in der Applikation eine Gefahrensituation heraufbeschwören können, durch außerhalb der
programmierbaren Steuerung installierte Sicherheitsfunktionen vorgebeugt werden. Hierzu können unterschiedliche technische - mechanische, elektromagnetische, pneumatische, hydraulische - Komponenten herangezogen werden (zum Beispiel Direktanschluß eines Endlagenschalters und der Not-Ausschaltkomponenten mit dem Steuerungsrelais eines Verfahrmotors).
Zur Vorbeugung von gefahrbringenden Fehlfunktionen in den Ausgangsschaltkreisen und den
Stellgliedern können allgemeine Programmierprinzipien angewandt werden, die die große
Verarbeitungskapazität der Steuerung nutzen, wie zum Beispiel "die Kontrolle der ordnungsgemäßen Ausführung der vom Programm angeforderten Befehle durch entsprechende Rückführung der Signale an die Eingänge".
7 Elektrische und thermische Kenndaten
Detaillierte elektrische und thermische Kenndaten der Geräte finden sich in den jeweiligen technischen
Dokumentationen (Inbetriebnahmehandbuch, Bedienungsanleitung).
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3
Allgemeine Sicherheitsvorschriften für den Benutzer
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8 Umgebungsbedingungen
In der Industrie können die Umgebungsbedingungen für elektronische Ausrüstungen sehr unterschiedlich sein. Deshalb muß für speicherprogrammierbare Steuerungen und die zugehörigen
Module eine der beiden folgenden Installationsvarianten gewählt werden:
• Installation im Gehäuse (Schrank, Schaltkasten) mit einer Schutzklasse von IP54, weil dadurch die Ausrüstung vor Metallstaub geschützt ist. Andiese Art der Installation in Gehäusen sind zwei
Bedingungen geknüpft:
- Der Zutritt zu den Elektronikbauteilen ist dem Wartungspersonal vorbehalten (siehe Abschnitt 2), die in Besitz der erf•rderlichen Schlüssel sind.
- Bei der Wahl eines Metallgehäuses ist zuerst zu prüfen, wob aufgrund der latenten Gefahr von elektromagnetischen Interferenzen eine zusätzliche Abschirmung erforderlich ist.
• unmittelbare Installation ohne besonderen Schutz der Steuerungen TSX Premium und der zugehörigen Systeme (Versorgungsmodule, ...), die selbst der Schutzklasse IP20 angehören.
Diese Installationsart erfolgt in Räumlichkeiten mit beschränktem Zugang, die den
Verschmutzungsgrad 2 nicht überschreiten (Bedienraum ohne Maschinen oder stauberzeugende
Tätigkeit). Die Außenwände stellen dann das Gehäuse der Steuerung dar.
9 Vorbeugende Wartung oder Fehlerbehebung
Verfügbarkeit
Die Verfügbarkeit eines Systems ist das Resultat einer Kombination der Kriterien Zuverlässigkeit,
Wartungsfähigkeit und vorhandene Wartungslogistik und charakterisiert seine Fähigkeit, eine gewünschte Funktion zu einem bestimmten Zeitpunkt über einen bestimmten Zeitraum erfüllen zu können.
Das Maß der Verfügbarkeit ist demnach für jede Applikation unterschiedlich, da dieser Wert sich aus folgenden Komponenten zusammensetzt:
• Architektur des Steuerungssystems,
• Zuverlässigkeit und Wartungsfähigkeit: individuelle Merkmale der Anlage (Steuerungen, Geber,
Maschine usw.),
• die Logistik der Wartung: individuelles Profil des Benutzers des Automationssystems (Softwarestruktur, Fehlermeldung, Prozeß, Ersatzteile vor Ort, Ausbildung des Personals).
Reparaturen
• Reparaturen an einem Steuerungsgerät dürfen nur durch qualifiziertes Personal ausgeführt werden
(Kundendiensttechniker oder autorisierter Techniker von Schneider-Automation S.A.). Beim
Ersatz von Teilen oder Komponenten sind ausschließlich Originalteile zu verwenden.
• Vor jedem Eingriff in einem Gerät (zum Beispiel Öffnen eines Gehäuses) muß in jedem Falle dessen
Versorgung unterbrochen werden (Netzstecker ziehen oder Trennschalter für Versorgung betätigen).
• Vor dem Eingriff vor Ort in einem "mechanischen" Gerät müssen seine Leistungsversorgung abgeschaltet und eventuell bewegliche Teile durch eine Sperre arretiert werden.
• Vor dem Ausbau eines Moduls, einer Speicherkarte, einer PCMCIA-Karte usw. muß in der
Dokumentation überprüft werden, ob dieser Eingriffbei ausgeschaltetem Gerät vorgenommen werden muß, oder ob sie bei eingeschaltetem Gerät möglich ist. Die Vorschriften in der
Dokumentation sind strengstens zu befolgen.
• Bei Ausgängen mit positiver Logik oder Eingängen mit negativer Logik sind alle Vorkehrungen zu treffen, daß kein abgetrennter Draht mit der mechanischen Masse in Berührung kommt (Gefahr eines ungewollten Befehls).
Auswechseln und Recycling gebrauchter Batterien
• Beim Auswechseln sind Batterien desselben Typs zu verwenden und defekte Batterien als
Giftmüll zu entsorgen.
Batterien, die Lithium oder Quecksilber enthalten, dürfen nicht ins Feuer geworfen, geöffnet,
4
Steuerungen TSX/PMX/PCX 57
Racks, Prozessoren, Versorgungen, usw.
Inhaltsverzeichnis
Register A
Kapitel
Seite
1.1-4 Dezentrales BusX-Anschaltmodul
1.1-5 Digitale Ein-/Ausgangsmodule
1.1-6 Analoge Ein-/Ausgangsmodule
1.1-9 Schrittmotorsteuerungsmodule
1.1-13 Prozeß- und AS-i -Versorgungsmodule
1.1-15 Module zur Überwachung des Not-Aus-Stopps
Die verschiedenen Stationstypen
1.2-1 Steuerungsstationen mit im Rack integrierten Prozessor
1.2-2 Steuerungsstationen mit im PC integrierten Prozessor
2 Standardracks TSX RKY ii und Erweiterungsracks TSX RKY ii EX
2.1-2 Beschreibung der Hardware
A
___________________________________________________________________________
A/1
A
Steuerungen TSX/PMX/PCX 57
Racks, Prozessoren, Versorgungen, usw.
Inhaltsverzeichnis
Register A
Kapitel
2.3-1 Aufbau einer Steuerungsstation mit den in Racks
TSX RKY ii integrierbaren Prozessoren TSX/PMX 57
2.3-2 Aufbau einer Steuerungsstation mit in einen PC integrierbaren Prozessoren PCX 57
2.3-3 Adressierung der Racks einer Steuerungsstation
2.3-5 Einbau der Versorgungen, Prozessoren und anderer Module
Seite
2.4-2 Abschlußwiderstand TSX TLYEX
2.4-3 Schutzabdeckung eines freien Steckplatzes TSX RKA 02 2/17
Kombatibilität mit der vorhandenen Ausstattung 2/19
3 Prozessoren TSX 57/PMX57/PCX 57 3/1
In Racks TSX RKY ii integrierbare Prozessoren TSX / PMX 57
3.2-2 Beschreibung der Hardware
In einen PC integrierbare Prozessoren PCX 57
3.3-3 Beschreibung der Hardware
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A/2
Steuerungen TSX/PMX/PCX 57
Racks, Prozessoren, Versorgungen, usw.
Inhaltsverzeichnis
Register A
Kapitel
Hilfsfunktionen aller Prozessoren
3.4-2 Steckplatz für die PCMCIA-Kommunikationskarte
3.4-4 RESET-Taster des Prozessors
3.5-1 Allgemeine Kenndaten 3/25
3.5-3 Definition und Berücksichtigung anwendungsspezifischer
Seite
4.1-2 Beschreibung der Hardware
4.5-1 Kenndaten der Wechselspannungsversorgungen
4.5-2 Kenndaten der Gleichspannungsversorgungen
4.5-3 Eigenschaften des Kontaktes beim Alarmrelais
Verbrauchsbilanz für die Wahl des Versorgungsmoduls
Schutzvorrichtungen am Hauptanschluß 4/20
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A/3
A
A
Steuerungen TSX/PMX/PCX 57
Racks, Prozessoren, Versorgungen, usw.
Inhaltsverzeichnis
Register A
Kapitel
5 Dezentrales BusX-Anschaltmodul: TSX REY 200
5.1-2 Beschreibung der Hardware
Topologie einer Steuerungsstation mit dezentralen
5.3-1 Modul mit Master-Funktion
5.3-2 Modul mit Slave-Funktion
Maximale Längen in Abhängigkeit vom Modultyp
Verwaltung einer Anlage mit einem dezentralen
Seite
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A/4
Steuerungen TSX/PMX/PCX 57
Racks, Prozessoren, Versorgungen, usw.
Inhaltsverzeichnis
Register A
Kapitel
Seite
Montage/Befestigung der Racks 6/3
6.3-1 Montage auf einer 35 mm breiten DIN-Profilschiene 6/3
6.3-2 Montage auf Montageplatte oder Telequick-Schlitzplatte 6/4
Montage der Module und Klemmleisten
6.4-1 Montage eines Moduls auf einem Rack
6.4-2 Montage einer Klemmleiste auf dem Modul
Montage eines Prozessors PCX 57 in einen PC
6.5-3 Vorsichtsmaßnahmen bei der Installation
6.5-4 Vorbereitungen vor der Installation im PC
6.5-5 Installation der Prozessorkarte im PC
6.5-6 Integration des Prozessors PCX 57 innerhalb eines BusX-Abschnitts
Einsetzen/Wechseln der Pufferbatterie des RAM
6.6-1 Prozessoren TSX 57 / PMX 57
6.6-3 Häufigkeit des Batteriewechsels
Einsetzen/Herausnehmen der PCMCIA-Speicherkarte
6.7-1 Prozessor TSX 57 / PMX 57
Wechsel der Batterie auf der PCMCIA-RAM-Karte
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A/5
A
A
Steuerungen TSX/PMX/PCX 57
Racks, Prozessoren, Versorgungen, usw.
Inhaltsverzeichnis
Register A
Kapitel
Vorsichtsmaßnahmen beim Auswechseln eines Prozessors
Seite
Herstellen der Masseverbindung
7.2-2 Anschluß der Wechselstromversorgungsmodule
7.2-3 Anschluß einer Gleichstromversorgung an ein
24-VDC- oder 48-VDC-Gleichstromnetz ohne Erdbzug
7.2-4 Anschluß einer Gleichstromversorgung an das
7.2-5 Regelung der Stromversorgungen für Geber und
Adressierung der digitalen Ein- und Ausgangskanäle
Multitask-Applikationsstruktur
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A/6
Steuerungen TSX/PMX/PCX 57
Racks, Prozessoren, Versorgungen, usw.
Inhaltsverzeichnis
Register A
Kapitel
Struktur des Benutzerspeichers
8.5-1 Zykluszeit der MAST-Task
8.5-2 Zykluszeit der FAST-Task
8.5-3 Antwortzeit an einem Ereigniseingang
8.5-4 Genauigkeit der internen Zeitbasis
RUN/STOP-Modus der Steuerung 9/1
Verarbeitung nach Netzausfall und Netzwiederkehr
9.2-1 Ausfall der Versorgung am Rack mit dem
Prozessor TSX/PMX 57 (Rack 0) oder am PC mit dem Prozessor PCX 57
9.2-2 Netzausfall bei einem anderen als das Rack 0
Verarbeitung nach Einsetzen/Herausziehen einer PCMCIA-Speicherkarte
Verarbeitung nach Betätigung des RESET-Tasters des Prozessors 9/7
Verarbeitung nach Betätigung des RESET-Tasters der Versorgung9/7
Verhalten des Prozessors PCX 57 nach einer Operation am PC 9/8
Verhalten nach Einsetzen/Herausziehen eines Moduls unter
Seite
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A/7
A
A
Steuerungen TSX/PMX/PCX 57
Racks, Prozessoren, Versorgungen, usw.
Inhaltsverzeichnis
Register A
Kapitel
Verhalten der Ein-/Ausgänge bei reduziertem Betrieb
9.8-1 Sicherheitswert der digitalen und analogen Ausgänge
9.8-2 Umschalten der digitalen und analogen Ausgänge in den Fehlermodus
9.8-3 Fehler an den Ein-/Ausgängen
Seite
9.10 Laden des Betriebssystems (OS)
10.1-1 Allgemeine Beschreibung
10.1-2 Beschreibung der Hardware
10.1-6 Einbauvorschriften für Racks mit Lüftermodulen
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A/8
1 Beschreibung
1.1
Bausteine
Bei den Premium-Steuerungen handelt es sich um Modularsteuerungen. Eine Steuerungsstation besteht aus folgenden Grundelementen: Racks, Versorgungsmodulen,
Prozessormodulen, digitalen Ein-/Ausgangsmodulen, analogen Ein-/Ausgangsmodulen, usw.
1.1-1 Racks
Zwei Rackfamilien sind verfügbar (siehe Reg. A - Kap. 2):
• Standardracks mit 6, 8 und 12 Steckplätzen (s.
Reg. A - Kap. 2).
Sie ermöglichen den
Aufbau einer Steuerungsstation, die auf ein
Rack beschränkt ist;
• Erweiterungsracks mit
4, 6, 8 und 12 Steckplätzen
Sie ermöglichen den
Aufbau einer Steuerungsstation bestehend aus maximal:
- 16 Racks bei einer
Erweiterungsrack
4 Steckplätze
Erweiterungsrack
6 Steckplätze
Steuerung aus Racks mit 4, 6 oder 8 Steckplätzen,
- 8 Racks bei einer Steuerung aus Racks mit 12
Steckplätzen besteht,
Diese Racks befinden sich auf einem BusX genannten Bus, dessen
Länge maximal 100 m betragen darf. Bei
Applikationen, die größere Ausdehnungen erfordern, ermöglicht ein
Erweiterungsrack
8 Steckplätze dezentrales BusX-
Anschaltmodul ausgehend vom Rack mit dem
Prozessor die dezentrale Anschaltung von
2 BusX- Segmenten mit
Erweiterungsrack
12 Steckplätze einer Gesamtlänge von
250 m.
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1/1
A
A
1.1-2 Versorgungsmodule
(siehe Reg. A - Kap. 4)
Für jedes Rack ist ein Versorgungsmodul erforderlich, das in Abhängigkeit vom Typ des Stromnetzes
(Gleich- oder Wechselstrom) und von der im Rack erforderlichen Leistung
(Modul im Standard- oder
Doppelformat) bestimmt wird.
Versorgungsmodul im
Standardformat für c - oder a -Netz
Versorgungsmodul im Doppelformat für c - oder a -Netz
1.1-3 Prozessoren
Jede Station ist mit einem Prozessor versehen, der gewählt wird in Abhängigkeit von:
- der Art seiner Integration: Integration im Rack oder Integration im PC,
- der erforderlichen Verarbeitungsleistung: Anzahl digitaler und analoger E/A usw.
- der Art der Verarbeitung: sequentielle Logik oder sequentielle Logik + Regelung.
• Logikprozessoren, in Racks TSX RKY iii integrierbar (siehe Reg. A, Kap. 3)
TSX P 57 102
Funktionsangebot: Funktionsangebot:
• Steuerung einer Station bestehend
• Steuerung einer Station bestehend aus max.: aus max.:
- 1 Standardrack oder
- 1 Standardrack oder
- 8 Erweiterungsracks mit 12 Steckplätzen oder
- 2 Erweiterungsracks mit 12 Steck-
- 16 Erweiterungsracks mit 4, 6 oder 8 Steckplätzen, plätzen oder
- 1024 digitalen E/A,
- 4 Erweiterungsracks mit 4, 6 oder 8
- 80 analogen E/A,
Steckplätzen,
- 24 anwendungsspezifischen Modulen (Zähler-
- 512 digitalen E/A,
- 24 analogen E/A, modul, Achsensteuerungsmodul, usw.).
- 8 anw.spez. Modulen (Zählermodul,
• Integration der Steuerungsstation in eine
Achsensteuerungsmodul, usw.).
Multinetzwerkstruktur.
• Integration der Steuerungsstation in eine Mononetzwerkstruktur.
Der Prozessor TSX P 57 252 verfügt außerdem über eine integrierte FIPIO-Verbindung (Master).
___________________________________________________________________________
1/2
TSX P 57 202 TSX P 57 252
Logikprozessoren, in Racks TSX RKY iii integrierbar (Forts.)
Beschreibung 1
A
TSX P 57 302 TSX P 57 352 TSX P 57 402 TSX P 57 452
Funktionsangebot:
• Steuerung einer Station bestehend aus max.:
- 1 Standardrack oder
- 8 Erweiterungsracks mit 12 Steckplätzen oder
- 16 Erweiterungsracks mit 4, 6 oder 8 Steckplätzen,
- 1024 digitalen E/A,
- 128 analogen E/A,
- 32 anwendungsspezifischen Modulen
(Zählermodul, Achsensteuerungsmodul, usw.),
• Integration der Steuerungsstation in eine
Multinetzwerkstruktur.
Der Prozessor TSX P 57 352 verfügt darüber hinaus über eine integrierte FIPIO-Verbindung
(Master).
Funktionsangebot:
• Steuerung einer Station bestehend aus max.:
- 1 Standardrack oder
- 8 Erweiterungsracks mit 12 Steckplätzen oder
- 16 Erweiterungsracks mit 4, 6 oder 8 Steckplätzen,
- 2040 digitalen E/A,
- 256 analogen E/A,
- 64 anwendungsspezifischen Modulen
(Zählermodul, Achsensteuerungsmodul, usw.),
• Integration der Steuerungsstation in eine
Multinetzwerkstruktur.
Der Prozessor TSX P 57 352 verfügt darüber hinaus über eine integrierte FIPIO-Verbindung
(Master).
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1/3
A
• In Racks TSX RKY iii integrierbare Regelungsprozessoren (siehe Reg. A - Kap. 3)
TPMX P 57 102
Funktionsangebot (Kapazität wie TSX P57 102 und Leistung wie TSX P57 2 i 2):
• Steuerung einer Station bestehend aus max.:
- 1 Standardrack oder
- 2 Erweiterungsracks mit 12 Steckplätzen oder
- 4 Erweiterungsracks mit 4, 6 oder 8 Steckplätzen,
- 512 digitalen E/A,
- 24 analogen E/A,
- 8 anwendungsspezifischen Modulen
(Zählermodul, Achsensteuerungsmodul, usw.),
- .......,
- Verwaltung von 10 Regelungskanälen.
• Integration der Steuerungsstation in eine
Mononetzwerkstruktur.
TPMX P57 202
Funktionsangebot (Kapazität wie TSX P57 202 und Leistung wie TSX P57 4 i 2):
• Steuerung einer Station bestehend aus max.:
- 1 Standardrack oder
- 8 Erweiterungsracks mit 12 Steckplätzen oder
- 16 Erweiterungsracks mit 4, 6 oder 8 Steckplätzen,
- 1024 digitalen E/A,
- 80 analogen E/A,
- 24 anwendungsspezifischen Modulen
(Zählermodul, Achsensteuerungsmodul, usw.),
- .......,
- Verwaltung von 10 Regelungskanälen.
• Integration der Steuerungsstation in eine
Multinetzwerkstruktur.
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1/4
• In Racks TSX RKY iii integrierbare Regelungsprozessoren
Beschreibung 1
A
TPMX P57 352
Funktionsangebot (Kapazität wie TSX P57 352 und Leistung wie TSX P57 4 i 2):
• Steuerung einer Station bestehend aus max.:
- 1 Standardrack oder
- 8 Erweiterungsracks mit 12 Steckplätzen oder
- 16 Erweiterungsracks mit 4, 6 oder 8 Steckplätzen,
- 1024 digitalen E/A,
- 128 analogen E/A,
- 32 anwendungsspezifischen Modulen
(Zählermodul, Achsensteuerungsmodul, usw.),
- .......,
- Verwaltung von 10 Regelungskanälen.
• Integration der Steuerungsstation in eine
Multinetzwerkstruktur.
Er verfügt über eine integrierte FIPIO-
Verbindung (Master).
TPMX P57 452
Funktionsangebot (Kapazität wie TSX P57
452 und Leistung wie TSX P57 4 i 2):
• Steuerung einer Station bestehend aus max.:
- 1 Standardrack oder
- 8 Erweiterungsracks mit 12 Steckplätzen oder
- 16 Erweiterungsracks mit 4, 6 oder 8 Steckplätzen,
- 2040 digitalen E/A,
- 255 analogen E/A,
- 64 anwendungsspezifischen Modulen
(Zählermodul, Achsensteuerungsmodul, usw.),
- .......,
- Verwaltung von 10 Regelungskanälen.
• Integration der Steuerungsstation in eine
Multinetzwerkstruktur.
Er verfügt über eine integrierte FIPIO-
Verbindung (Master).
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1/5
A
• Logikprozessoren, in einen PC integrierbar (siehe Reg. A - Kap. 3)
Diese Prozessoren werden in den Erweiterungssteckplatz (ISA-Bus) eines Industrie- oder Büro-PC unter Windows 95 oder Windows NT eingesetzt. Sie ermöglichen die Steuerung einer Station. Weiterhin erlaubt die Installation eines
Kommunikationstreibers eine transparente Kommunikation zwischen dem Host-PC und dem Prozessor, so daß kein anderes Programmiergerät erforderlich ist.
TPCX 57 1012
Funktionsangebot:
• Steuerung einer Station bestehend aus max.:
- 1 Standardrack oder
- 2 Erweiterungsracks mit 12 Steckplätzen oder
- 4 Erweiterungsracks mit 4, 6 oder 8 Steckplätzen,
- 512 digitalen E/A,
- 24 analogen E/A,
- 8 anwendungsspezifischen Modulen
(Zählermodul, Achsensteuerungsmodul, usw.).
• Integration der Steuerungsstation in eine
Mononetzwerkstruktur.
TPCX 57 3512
Funktionsangebot:
• Steuerung einer Station bestehend aus max.:
- 1 Standardrack oder
- 8 Erweiterungsracks mit 12 Steckplätzen oder
- 16 Erweiterungsracks mit 4, 6 oder 8 Steckplätzen,
- 1024 digitalen E/A,
- 128 analogen E/A,
- 32 anwendungsspezifischen Modulen
(Zählermodul, Achsensteuerungsmodul, usw.).
• Integration der Steuerungsstation in eine
Multinetzwerkstruktur.
Er verfügt über eine integrierte FIPIO-
Verbindung (Master).
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1/6
Beschreibung 1
A
1.1-4 Dezentrales BusX-Anschaltmodul
(siehe Reg. A-Kap.5)
Dieses Modul ermöglicht, ausgehend vom Rack mit dem
Prozessor, die dezentrale Anschaltung von 2
Bussegmenten mit einer max. Länge von 250 m. Jedes dezentrale Segment kann Racks aufnehmen, die über eine max. Länge von 100 m auf dem BusX verteilt sind.
1.1-5 Digitale Ein-/Ausgangsmodule
(siehe Register B1)
Eine breitgefächerte Produktpalette von digitalen E/A-Modulen erlaubt eine bestmögliche
Anpassung an die Bedürfnisse der Anwender. Diese Module unterscheiden sich durch:
• ihre Modularität: 8, 16, 28, 32 und 64 Kanäle;
• ihren Eingangstyp:
- Module mit Gleichstromeingängen (24 VDC, 48 VDC)
- Module mit Wechselstromeingängen (24 VAC, 48 VAC, 110 VAC, 240 VAC);
• ihren Ausgangstyp:
- Module mit Relaisausgängen
- Module mit GS-Transistorausgängen (24 VDC / 0,1A - 0,5 A - 2 A, 48 VDC/ 0,25A - 1 A)
- Module mit WS-Transistorausgängen (24 VAC / 130 VAC / 1 A, 48 VAC / 240 VAC / 2 A;
• ihre Anschlußart: Anschlüsse durch Klemmleisten und mit Steckverbindern vom
Typ HE, die den Anschluß an Geber und Stellglieder mit Hilfe des Verdrahtungsinterface
TELEFAST 2 ermöglichen.
HE10-Anschlüsse Klemmleistenanschlüsse
64 E / 64 A 32 E / 32 A 28 E/A (16 E+12 A) 16E 8 E-16 E / 8 A - 16 A
1/7
A
1.1-6 Analoge Ein-/Ausgangsmodule
(siehe "Installationshandbuch für applikationsspezifische Funktionen, Analogmodule und
Wägemodul -Teil 4")
Mit Hilfe der analogen Ein-/Ausgangsmodule können die Hauptbedürfnisse abgedeckt werden. Diese Module unterscheiden sich durch:
• ihre Modularität: 4, 8, 16 Kanäle;
• die angebotenen Leistungen und Signalbereiche: Spannung/Strom, Thermoele-ment,
Mehrbereichssignale (Thermoelement, Temperaturfühler, Spannung/Strom);
• die Anschlußart: Anschlüsse durch Klemmleisten oder mit 25poligen SUB-D-
Steckverbindern, die den Anschluß an die Geber mit Hilfe des Verdrahtungszubehörs
TELEFAST 2 ermöglichen.
25polige SUB-D-Anschlüsse
16 E 16 E nicht isoliert isoliert zwischen
Kanälen zwischen
Kanälen
8 E 8 E nicht isoliert isoliert zwischen
Kanälen zwischen
Kanälen
4 schnelle E isoliert zwischen
Kanälen
8 A nicht isoliert zwischen
Kanälen
Spannung/Strom Thermoelement Spannung/Strom Spannung/Strom Spannung/Strom Spannung/Strom
0...10 V - 80 + 80 mV 0...10 V, 0...10 V 0...10 V ± 10 V
± 10 V
1...5 V
± 10 V
1...5V
± 10 V
1...5V
± 10 V
1...5V
0...5 V
0...20 mA
4...20 mA
0...5V
0...20 mA,
4...20 mA
0...5V
0...20 mA,
4...20 mA
0...5V
0...20 mA,
4...20 mA
0...20 mA
4...20 mA
12 Bits 16 Bits 12 Bits 16 Bits/Spann. 16 Bits/Spann. 16 Bits/Spann.
14 Bits/Strom 14 Bits/Strom 14 Bits/Strom
Klemmleistenanschlüsse
4 E isoliert zwischen Kanälen
Mehrbereichsformat
0...10 V, ± 10 V
0...5 V, 1...5 V
0...20 mA, 4...20 mA
- 13 + 63 mV
0..400
Ω
0..3850
Ω
Thermofühler
Thermoelement
4 A isoliert zwischen Kanälen
Spannung/ Strom
± 10 V
0...20 mA
4...20 mA
16 Bits 11 Bits + Vorzeichen
___________________________________________________________________________
1/8
Beschreibung 1
A
1.1-7 Zählermodule
(siehe "Installationshandbuch Zählermodule und Achsensteuerung - Teil 2")
Zur Ausführung der wichtigsten Zählfunktionen (Abwärtszählen, Aufwärtszählen, Auf-/
Abwärtszählen) verfügen die Premium-Steuerungen über spezifische Zählermodule.
Drei Module stehen zur Auswahl:
• Ein Modul mit 2 Kanälen und ein Modul mit
4 Kanälen für Inkrementalgeber, mit einer maximalen Frequenz von 40 kHz.
• Ein Modul mit 2 Kanälen für
- Inkrementalgeber, mit einer maximalen
Frequenz von 500 kHz.
- Absolutwertgeber der Reihe SSI, mit einer maximalen Frequenz von
2 MHz.
Modul mit 2
Kanälen
Modul mit 4
Kanälen
Modul mit 2
Kanälen
___________________________________________________________________________
1/9
A
1.1-8 Achsensteuerungsmodule
(siehe "Installationshandbuch Zählermodule und Achsensteuerung - Teil 2")
Mit Hilfe spezieller Achsensteuerungsmodule können die Premium-Steuerungen Applikationen zur Steuerung von Verwahrbewegungen ausführen. Diese Verfahrbewegungen werden von Servomotoren gesteuert, deren Geschwindigkeitssollwert eine analoge Größe ist (± 10 V).
Fünf Module stehen zur Auswahl:
• ein Modul mit zwei Kanälen, das eine geregelte Positionierung mit zwei unabhängigen Achsen erlaubt (linear mit
Grenzwerten).
• ein Modul mit zwei Kanälen, das eine geregelte Positionierung mit zwei unabhängigen Achsen erlaubt (zirkular,
Modul mit 2 Kanälen Modul mit 4 Kanälen endlos).
• ein Modul mit vier Kanälen, das eine geregelte Positionierung mit vier unabhängigen Achsen erlaubt (linear mit
Modul mit 3 Kanälen
Grenzwerten).
• ein Modul mit vier Kanälen, das eine geregelte Positionierung mit vier unabhängigen
Achsen erlaubt (zirkular).
• ein Modul mit drei Kanälen, das eine Positionierung auf zwei oder drei synchronisierten Achsen erlaubt (lineare Interpolation).
1.1-9 Schrittmotorsteuerungsmodule
(siehe "Installationshandbuch Zählermodule und Achsensteuerung - Teil 2")
Mit Hilfe spezieller Schrittmotorsteuerungsmodule können die Premium-Steuerungen
Applikationen zur Steuerung von Verfahrbewegungen ausführen. Diese Verfahrbewegungen werden durch Verfahreinheiten gesteuert, deren Geschwindigkeitssollwert eine Frequenz ist.
Es stehen zwei Module zur Auswahl:
• ein Modul mit einem Kanal zur Steuerung einer Verfahreinheit;
• ein Modul mit zwei Kanälen zur Steuerung von zwei Verfahreinheiten.
Modul mit 1 Kanal Modul mit 2 Kanälen
___________________________________________________________________________
1/10
Beschreibung 1
A
1.1-10 Kommunikation
Die Premium-Steuerungen ermöglichen verschiedene Kommunikationsarten:
• Kommunikation über PG-Anschluß (siehe "Installationshandbuch Kommunikation,
Busanschaltung, Netzwerkanschaltung - Teil 3")
Prozessoren TSX und PMX
Die Prozessoren TSX und PMX verfügen
über zwei PG-Anschlüsse (TER) und
(AUX), eine nicht isolierte serielle RS485-
Schnittstelle im UNI-TELWAY-Protokoll oder Zeichenmodus. Diese PG-
Anschlüsse erlauben den Anschluß:
- eines Programmiergerätes und/oder eines Bedienterminals (Betriebsart UNI-
TELWAY-Master),
- der Station an eine UNI-TELWAY-
Mehrpunktverbindung (Betriebsart UNI-
TELWAY-Master/Slave),
- eines Druckers oder eines Terminals im Zeichenmodus.
Hinweis: Das durch Konfiguration festgelegte Kommunikationsprotokoll ist bei beiden Anschlüssen identisch.
Prozessor PCX
Die Prozessoren PCX verfügen über einen
PG-Anschluß (TER), eine nicht isolierte serielle RS485-Schnittstelle im UNI-
TELWAY-Protokoll oder Zeichenmodus.
Wie bei den Prozessoren TSX und PMX erlaubt dieser den Anschluß:
- eines Programmiergerätes oder eines
Bedienterminals (Betriebsart UNI-
TELWAY-Master),
- der Station an eine UNI-TELWAY-
Mehrpunktverbindung (Betriebsart
UNI-TELWAY-Master/Slave),
- eines Druckers oder eines Terminals im Zeichenmodus.
___________________________________________________________________________
1/11
A
• Kommunikation über FIPIO (Master), in einigen Prozessoren integriert.
(siehe "Installationshandbuch Kommunikation, Busanschaltung, Netzwerkanschaltung
- Teil 3")
Die Prozessoren TSX P57 i 52 / TPMX P57 i 52 und PCX P57 3512 sind mit einer FIPIO-
Verbindung (Master) ausgestattet. Diese erlaubt den dezentralen Anschluß
(max. 15 km) von bespielsweise:
- digitalen Ein-/Ausgängen (TBX, Momentum),
- analogen Ein-/Ausgängen (TBX, Momentum),
- Antriebsreglern (ATV16),
- Bedienstationen (CCX 17),
- Geräten
- usw.
FIPIO-Verbindung bei
Prozessoren PCX
FIPIO-Verbindung bei
Prozessoren TSX / PMX
• Kommunikation durch in den Prozessor oder das Kommunikationsmodul
integrierbare PCMCIA-Karten TSX SCY 21601 (siehe "Installationshandbuch
Kommunikation, Busanschaltung, Netzwerkanschaltung - Teil 3")
Die Prozessoren und auch das anwendungsspezifische Kommunikationsmodul
TSX SCY 21601 verfügen über einen Steckplatz zur Aufnahme einer Kommunikationskarte im PCMCIA-Format Typ III erweitert:
Prozessor
PCX
Prozessormodul
TSX / PMX
Kommunikationsmodul
TSX SCY 21601
PCMCIAPCMCIAPCMCIA-
Karte Karte Karte
___________________________________________________________________________
1/12
Beschreibung 1
A
Die verschiedenen Kommunikationskarten im PCMCIA-Format, Typ III
(siehe "Installationshandbuch Kommunikation, Busanschaltung, Netzwerkanschaltung - Teil 3")
- Multiprotokollkarten (UNI-TELWAY,
Modbus/Jbus, Zeichenmodus) (1): nicht isolierte, serielle Schnittstelle
RS 232 D isolierte, serielle Schnittstelle RS 485
Stromschleifenschnittstelle,
RS 232D nicht isoliert
RS 485 isoliert
Stromschleife
- Monoprotokollkarten JNET (2): isolierte, serielle Schnittstelle RS 485
Stromschleifenschnittstelle,
RS 485 isoliert
Stromschleife
- Modbus+-Netzkarte (3)
- FIPWAY-Netzkarte (1)
- FIPIO-Bus-Karte Agent (3)
Modbus+ FIPWAY FIPIO
Agent
- Modemkarten
Modem
(1) in das Kommunikationsmodul TSX SCY 21601 und/oder Prozessoren TSX/PMX/PCX integrierbar
(2) nur in das Kommunikationsmodul TSX SCY 21601 integrierbar
(3) nur in alle Prozessoren TSX/PMX/PCX integrierbar
• Kommunikation über spezielles Kommunikationsmodul
Modul TSX SCY 21601 (siehe "Installationshandbuch Kommunikation, Busanschaltung, Netzwerkanschaltung - Teil 3")
Dieses in alle Racks der Steuerungen
TSX/PMX/PCX Premium integrierbare
Modul verfügt über:
- einen integrierten Kommunikationskanal (Kennziffer 1), eine isolierte serielle RS485-Schnittstelle im Multiprotokollformat (UNI-TELWAY, Modbus/Jbus, Zeichenmodus).
- einen Steckplatz (Kennziffer 2) zur Aufnahme einer Kommunikationskarte im
PCMCIA-Format des Typs III (siehe
1
2 unten).
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1/13
A
Kommunikation über spezielles Kommunikationsmodul (Forts.)
Modul TSX ETY 110 (siehe "Installationshandbuch Kommunikation, Busanschaltung, Netzwerkanschaltung - Teil 3")
Dieses Modul ermöglicht die Kommunikation in einer Ethernet-Multinetzwerkstruktur. Es verfügt über einen Kommunikationskanal, der zwei Anschlußarten erlaubt:
- Anschluß an ETHWAY-Netzwerk,
- Anschluß an TCP_IP-Netzwerk
1.1-11 Busschnittstellen
• Schnittstellenmodul für AS-i-Bus: TSX SAY100 (siehe "Installationshandbuch
Kommunikation, Busanschaltung, Netzwerkanschaltung - Teil 3")
Dieses Modul ermöglicht den Anschluß einer Steuerungsstation TSX/PMX/PCX
Premium an einen AS-i-Bus..
Dieses Modul fungiert als Bus-Master und verwaltet und koordiniert den Zugriff auf den Bus; es sendet Daten an alle
Slave-Geräte und empfängt Daten von diesen.
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1/14
Beschreibung 1
A
1.1-12 Wägemodul
(siehe "Installationshandbuch Analogmodule, Wägemodul - Teil 4")
Die Steuerungen TSX Premium ermöglichen mit Hilfe des anwendungsspezifischen
Wiegemoduls die Verwaltung von
Wiegeapplikationen: Dosierung, Dosierung mehrere Produkte, gewichts-analytische
Sortierung, Durchsatzregelung,
Gewichtszähler usw.
Das Modul verfügt über einen
Meßwerteingang für maximal 8 Geber, zwei schnelle digitale Ausgänge und eine serielle
Schnittstelle zum Anschluß einer dezentralen Anzeige.
1.1-13 Prozeß- und AS-i -Versorgungsmodule
(siehe Register E)
• Prozeßversorgungen
Eine breit gefächerte Produktpalette von Versorgungsmodulen und -bausteinen erlaubt eine bestmögliche
Anpassung an die Bedürfnisse der Anwender. Sie sind für die 24-VAC-Versorgung der Peripherie eines von
Steuerungen des Typs TSX/PMX/PCX Premium gesteuerten Systems vorgesehen. Sie werden auf
Telequick-Montageplatten AM1-PA montiert, einige auch auf zentrale DIN-Profil AM1-DP200 / DE 200.
24 VDC / 1A
24 VDC / 1A 24 VDC / 2A
24 VDC / 5A
24 VDC / 10A
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1/15
A
• AS-i-Versorgungen
Diese Module sind für die 30-VDC-Versorgung der an den AS-i-Feldbus angeschlossenen
Baugruppen vorgesehen.
30 VDC AS-i / 2,4 A 30 VDC AS-i / 5 A & 24 VDC
1.1-14 Lüftermodule
(siehe Register A - Kapitel 10)
Je nach dem modularen Aufbau des
Rackfachtyps (4, 6, 8 oder 12 Stellplätze) können ein, zwei oder drei Lüftermodule oberhalb eines jeden Racks installiert werden, damit die verschiedenen Module durch eine erzwungene Luftzirkulation zusätzlich gekühlt werden.
Diese Belüftungsbaugruppen sind in folgenden Fällen einzusetzen:
• Umgebungstemperatur im Bereich von 25 °C...60 °C: eine mechanische Belüftung verlängert die Lebensdauer der verschiedenen Komponenten der Steuerungen
TSX Premium (Steigerung der mittleren störungsfreien Zeit um 25%).
• Umgebungstemperatur im Bereich von 60 °C...70 °C: Die Betriebstemperatur ist ohne Belüftung auf 60°C beschränkt. Durch mechanische Belüftung wird die Temperatur im Innern der Module um 10° C gesenkt, wodurch die Betriebstemperatur in den Modulen auf 60 °C (Umgebungstemperatur) gesenkt wird.
Es stehen drei Lüftermodule zur Verfügung:
• Lüftermodul mit 110-V-Wechselstromversorgung,
• Lüftermodul mit 220-V-Wechselstromversorgung,
• Lüftermodul mit 24-V-Gleichstromversorgung.
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1/16
1.1-15 Module zur Überwachung des Not-Aus-Stopps
(siehe Reg. B2)
Module mit integrierter Sicherheitseinrichtung, die zur sicheren Steuerung der Not-Aus-Stopp-Schaltungen von
Maschinen entwickelt wurden. Mit diesen
Modulen können gemäß der Norm
EN 954-1 Sicherheitsfunktionen bis zur
Kategorie 4 abgedeckt werden.
Zwei Module sind verfügbar:
• ein Modul mit 12 Eingängen und
2 Ausgängen,
• ein Modul mit 12 Eingängen und
4 Ausgängen.
Beschreibung 1
A
___________________________________________________________________________
1/17
A
1.2
Die verschiedenen Stationstypen
1.2-1 Steuerungsstationen mit im Rack integrierten Prozessor TSX RKY ii
Die Wahl des Racktyps (Standard- oder Erweiterungsrack) und Prozessortyps
(TSX / T PMX P 57 1 ii , TSX / T PMX P 57 2 ii , TSX / T PMX P 57 3 ii , TSX / T PMX P 57 4 ii )
TSX / PMX Premium legt die maximale Leistungsfähigkeit einer Steuerungsstation fest.
• Stationen TSX 57 10 oder PMX 57 10: mit einem Prozessormodul
TSX P57 102 oder T PMX P57 102
- Ohne BusX-Anschaltmodul
Station mit
Standardrack
- 1 Rack 6, 8 oder 12
Steckplätze,
Station mit
Erweiterungsracks
- 2 Racks
12 Steckplätze oder,
- 4 Racks 4, 6 od.
8 Steckplätze,
- Maximallänge des BusX:
100 m
- Mit BusX-Anschaltmodul (Beispiel einer Station)
BusX-Hauptsegment Dezentrales BusX- Segment
BusX-
Anschaltung
(≤
250 m)
BusX
(≤
100 m)
Bus X
(≤
100 m)
Station mit Erweiterungsracks:
- 2 Racks 12 Steckplätzen oder
- 4 Racks mit 4, 6 oder 8 Steckplätzen
- 2 Anschaltungen möglich
- max. Länge einer Anschaltung: 250 m
- max. Länge der BusX-Segmente: 100 m
Prozessor
• Stationen TSX 57 20 oder PMX 57 20: mit einem Prozessormodul TSX P 57 202/252 oder T PMX P57 202,
• Stationen TSX 57 30 oder PMX 57 30: mit einem Prozessormodul TSX P 57 302/352 oder T PMX P57 352,
• Stationen TSX 57 40 oder PMX 57 40: mit einem Prozessormodul TSX P 57 402/452 oder T PMX P57 452
___________________________________________________________________________
1/18
- Ohne BusX-Anschaltmodul
Station mit
Standardrack
- 1 Rack 6, 8 oder 12
Steckplätze,
Station mit
Erweiterungsracks
- 2 Racks
12 Steckplätze oder,
- 4 Racks 4, 6 od.
8 Steckplätze,
- Maximallänge des BusX:
100 m
Beschreibung 1
A
- Mit BusX-Anschaltmodul (Beispiel einer Station)
BusX-Hauptsegment
BusX-
Anschaltung
(≤
250 m)
Dezentrales BusX-Segment 1
BusX
(≤
100 m)
BusX
(≤
100 m)
Prozessor
Station mit Erweiterungsracks:
- 8 Racks 12 Steckplätzen oder
- 16 Racks mit 4, 6 oder 8 Steckplätzen
- 2 Anschaltungen möglich
- max. Länge einer Anschaltung: 250 m
- max. Länge der BusX-Segmente: 100 m
BusX-
Anschaltung
(≤
250 m)
BusX
(≤
100 m)
Dezentrales BusX-Segment 2
___________________________________________________________________________
1/19
A
Maximalkonfigurationen
Stationstyp TSX/PMX TSX/PMX TSX/PMX TSX/PMX
5710 57 20 5730 5740
Prozessoren TSX/TPMX P57 vS
102
Anz. d. Racks Standard TSX RKY 6/8/12 1
202
1
252
1
302
1
352
1
402
1
452
1
8 8 8 8 8 8 ErweiterbarTSX RKY 12EX 2
TSX RKY 4EX
TSX RKY 6EX 4
TSX RKY 8EX
16 16 16 16 16 16
Verarbeidigitale E/A im Rack (1) tungsanaloge E/A (1) 24 leistungen anw.spez. Kanäle (1) (2) 8 des Netzwerkverbindungen (3) 1
Prozessors Verbindg. an Feldbus von Dritthersteller (4)
Verbindungen Geber
Stellglieder/
AS-i-Bus
512
–
2
1024 1024 1024 1024 2040 2040
80 80 128 128 255 255
24 24 32 32 48 48
1
1
4
1
1
4
3
2
8
3
2
8
4
2
8
4
2
8
FIPIO-Verbindungen
(Master)
Regelungs-
Kanäle (5)
–
10
–
10
1
–
Kumulierte Länge der BusXMax. 100 m mit Kabel
Erweiterungskabel in einem Segment TSX CBY ii (ii
≥
02
)
Max. Länge der Anschaltung eines
BusX-Segments
Max. 250 m
–
–
1
10
–
–
1
10
(1) Bei einer Station TSX/PMX 5740 ist die Anzahl der digitalen E/A im Rack, analogen E/A und anwendungsspezifischen Kanäle nicht kumulierbar (siehe Kapitel 3.5-4 in diesem Register).
(2) Anwendungsspezifische Kanäle: Zählen, Achsensteuerung, Schrittmotorsteuerung,
Kommunikation, usw. (siehe Kapitel 3.5-3 in diesem Register zur Definition und Berücksichtigung der anwendungsspezifischen Kanäle).
(3) FIPWAY-, Modbus +-, Ethernet-TCP_IP-Netzwerk
(4) NTERBUS-S / PROFIBUS-DP
(5) Nur bei Regelungsprozessoren TPMX P57 102/202/352/452.
___________________________________________________________________________
1/20
Beschreibung 1
A
1.2-2 Steuerungsstationen mit im PC integrierten Prozessor
Durch die Wahl des Prozessortyps (TPCX 57 1012 oder TPCX 57 3512) wird die maximale Leistungsfähigkeit einer Steuerungsstation PCX Premium festgelegt. Dieser
Stationstyp, bei dem der Prozessor in einem PC integriert ist, wird aus Erweiterungsracks aufgebaut.
• Station PCX 57 10: mit einem Prozessor TPCX P57 1012
- Ohne BusX-Anschaltmodul
PC
TPCX 57 1012
Erweiterungsrack
TSX RKY ii EX
X 1
Station mit Erweiterungsracks:
- 2 Racks 12 Steckplätzen oder
- 4 Racks mit 4, 6 oder 8 Steckplätzen
- 2 Anschaltungen möglich
- max. Länge des BusX
(X1 + X2): 100 m
- Mit BusX-Anschaltmodul (Beispiel einer Station)
Dezentrales BusX- Segment
BusX
(≤
100 m)
P C
BusX-Anschaltung
(≤
250 m - X1)
TPCX 57 1012
Bus X
X1
Bus X
X2
BusX-Hauptsegment
Station mit Erweiterungsracks:
- 2 Racks 12 Steckplätzen oder
- 4 Racks mit 4, 6 oder 8 Steckplätzen
- 2 Anschaltungen möglich
- max. Länge einer Anschaltung: 250 m - X1
- max. Länge der BusX-Segmente: 100 m
___________________________________________________________________________
1/21
A
• Station PCX 57 30: mit einem Prozessor TPCX P57 3512
- Ohne BusX-Anschaltmodul
PC
TPCX 57 3512
Erweiterungsrack
TSX RKY ii EX
X 1
Station mit Erweiterungsracks:
- 8 Racks 12 Steckplätzen oder
- 16 Racks mit 4, 6 oder 8 Steckplätzen
- max. Länge des BusX (X1 + X2): 100 m
- Mit BusX-Anschaltmodul (Beispiel einer Station)
Dezentrales BusX-Segment 1
BusX
(≤
100 m)
BusX-Anschaltung
(≤
250 m - X1)
P C
2
TPCX 57 3512
Bus X
X1
(≤
BusX
100 m)
Dezentrales BusX-Segment
Bus X
X2
BusX-Hauptsegment
BusX-
Stationmit Erweiterungsracks:
Anschaltung
(≤
250 m - X1)
- 8 Racks mit 12 Steckplätzen oder
- 16 Racks mit 4, 6 oder 8
Steckplätzen
- 2 Anschaltungen möglich
- max. Länge einer Anschaltung:
250 m - X1
- max. Länge der BusX-Seg-
1/22
Beschreibung 1
A
Maximale Konfigurationen
Stationstyp
Prozessoren TPCX P57 v
PCX 57 10
1012
Anz. der Racks Erweiterbar TSX RKY 12EX 2
TSX RKY 4EX
TSX RKY 6EX
TSX RKY 8EX
4
Verarbeitungsdigit. E/A im Rack analoge E/A
512
24 leistungen anw.spez. Kanäle (1) des Netzwerkverbindungen (2)
Prozessors Verbindungen an Feldbus von Drittherst. (3)
8
1
–
PCX 5730
3512
8
16
1024
128
32
3
2
Verbindungen
Geber/Stellglieder/
AS-i-Bus
FIPIO-Verbindungen
(Master)
Kumulierte Länge der Erweiterungskabel der BusX-Segmente (X1 + X2)
2
–
8
1
Max. Länge der Anschaltung eines
BusX-Segments
Max. 100 m mit Kabel
TSX CBY ii (ii
≥
02
)
250 m abzüglich der Entfernung zwischen dem Prozessor und dem
Rack mit der Adresse 0 (X1)
(1) Anwendungsspezifische Kanäle: Zählen, Achsensteuerung, Schrittmotorsteuerung,
Kommunikation, usw. (siehe Kapitel 3.5-3 in diesem Register zur Definition und Berücksichtigung der anwendungsspezifischen Kanäle).
(2) FIPWAY-, Modbus +-, Ethernet-TCP_IP-Netzwerk
(3) INTERBUS-S / PROFIBUS-DP
___________________________________________________________________________
1/23
A
___________________________________________________________________________
1/24
Standardracks TSX RKY ii
Kapitel 2
2 Standardracks TSX RKY ii und Erweiterungsracks TSX RKY ii EX
2.1
Beschreibung
2.1-1 Allgemeines
Die Racks TSX RKY iii stellen das
Grundelement der Steuerungen des Typs
Premium dar.
• Mechanische Funktion:
Befestigung der gesamten Module einer
Steuerungsstation (Versorgungsmodul,
Prozessor TSX/PMX, digitale/analoge
E/A-Module, anwendungsspezifische
Module).
Sie können in Schaltschränken,
Maschinenrahmen oder auf
Montageplatten montiert werden.
• Elektrische Funktion:
Die Racks verfügen über ein Bussystem
(BusX), das folgende Funktionen sicherstellt:
- Übertragung der Versorgungsspannungen für die Module im Rack,
- Übertragung der Betriebssignale und
Daten für die gesamte Steuerungs-station, falls diese mehrere Racks umfaßt.
Um den Bedürfnissen des Anwenders so weit wie möglich zu entsprechen, stehen zwei Rackfamilien mit einem modularen
Aufbau der Rackfachtypen (4, 6, 8 und 12
Steckplätze) zur Verfügung.
• Die Standardracks: Aufbau einer
Steuerungsstation, die auf ein Rack beschränkt ist.
• Die Erweiterungsracks: Aufbau einer
Steuerungsstation aus:
- max. 8 Racks TSX RKY 12EX
- max.16 Racks TSX RKY 4EX/6EX/
8EX
Diese Racks werden auf dem Systembus (BusX) verteilt, dessen Länge auf maximal 100 Meter beschränkt ist.
Die elektrische Verbindung der Rackbusse wird durch ein Buserweiterungskabel sichergestellt.
Standardracks
TSX RKY 6
(6 Steckplätze)
TSX RKY 8
(8 Steckplätze)
TSX RKY 12
(12 Steckplätze)
Erweiterungsracks
TSX RKY 4EX
(4 Steckplätze)
TSX RKY 6EX
(6 Steckplätze)
TSX RKY 8EX
(8 Steckplätze)
TSX RKY 12EX
(12 Steckplätze)
___________________________________________________________________________
2/1
A
A
2.1-2 Beschreibung der Hardware
• Standardracks
4 3 1
6
8
6
7
6
9
5
• Erweiterungsracks
10 4 3
2
1
11
6
8
11
6
7
6
9
5 2
___________________________________________________________________________
2/2
9
6
9
6
Standardracks TSX RKY ii und ErweiterungsracksTSX RKY ii EX 2
A
1 Metallblech, das folgende Funktionen ausübt:
• Träger der Elektronikkarte BusX und Schutz dieser Karte gegen Störungen vom
Typ EMI und ESD,
• Träger der Module,
• mechanische Steifigkeit des Racks.
2 Öffnungen zur Verankerung der Modulhake,
3 48polige DIN-Steckbuchsen im Halbformat zur Herstellung der Verbindung zwischen Rack und den einzelnen Modulen.
Bei Lieferung des Racks sind diese Steckbuchsen durch Abdeckungen geschützt, die bei der Aufstellung der Module entfernt werden müssen.
Die Steckbuchse ganz links mit der Bezeichnung PS ist immer für das Versorgungsmodul des Racks bestimmt. Die anderen, mit 00 bis ii gekennzeichneten Steckbuchsen dienen zur Aufnahme aller anderen Modultypen.
4 Bohrungen mit Innengewinde zur Aufnahme der Befestigungsschraube des
Moduls.
5 Öffnung zur Verriegelung des Versorgungsmoduls bei der Montage.
Die Versorgungsmodule sind auf der Rückseite mit einer Erhöhung versehen. Aus diesem Grund lassen sie sich nur in einer Stellung einbauen.
6 Bohrungen zur Befestigung des Racks auf einer Halterung; sie ermöglichen die
Durchführung von Schrauben M6.
7 Platz für die Kennzeichnung der Rackadresse.
8 Platz für die Kennzeichnung der Netzwerkadresse der Station.
9 Erdungsklemmen zur Erdung des Racks.
10 Mikroschalter zur Codierung der Rackadresse (nur bei Erweiterungsracks).
11 9polige SUB-D-Steckbuchse zur Verlängerung des BusX zu einem anderen Rack
(nur bei Erweiterungsracks).
2.2
Einbau/Montage
Der Einbau und die Montage der Racks werden im vorliegenden Register in Kapitel
6 erläutert.
• Einbau:
• Montage:
Abschnitt 6.1
Abschnitt 6.3
___________________________________________________________________________
2/3
A
2.3
Funktionen
2.3-1 Aufbau einer Steuerungsstation mit den in Racks TSX RKY ii integrierbaren Prozessoren TSX/PMX 57
• Mit Standardracks: TSX RKY 6/8/12
Die Standardracks ermöglichen den
Aufbau einer Steuerungsstation TSX /
PMX 57 10, 57 20, 57 30 oder 57 40, die auf ein Rack beschränkt ist.
• Mit Erweiterungsracks: TSX RKY 4EX/6EX/8EX/12EX
Mit Erweiterungsracks kann eine
Steuerungsstation mit der nachfolgend genannten maximalen Anzahl von
Racks aufgebaut werden.
2
Station TSX/PMX 57 10:
- 2 Racks TSX RKY 12EX oder
- 4 Racks TSX RKY 4EX/6EX/8EX
Station TSX/PMX 57 20, 57 30 oder 57 40:
1
- 8 Racks TSX RKY 12EX oder
- 16 Racks TSX RKY 4EX/6EX/8EX
Eine Station kann 4, 6, 8 oder 12 Steckplätze umfassen, die untereinander durch BusX-Erweiterungskabel (Kennziffer 1) verbunden sind. Der BusX muß an beiden Enden mit einem Abschlußwiderstand (Kennziffer 2) versehen sein.
- BusX-Erweiterungskabel
Der Anschluß zwischen den Racks erfolgt mit Hilfe der BusX-Erweiterungskabel TSX CBY ii 0K, die an den
9poligen SUB-D-Steckverbinder rechts und links auf jedem
Erweiterungsrack angeschlossen werden.
Da die 9poligen SUB-D-Steckverbinder keine spezielle Signalrichtung aufweisen (Eingang, Ausgang), kann die
Ankunft eines Kabels aus einem Rack oder der Abgang eines Kabels zu einem Rack beliebig vom rechten oder linken Steckverbinder aus erfolgen.
2
___________________________________________________________________________
2/4
1
Standardracks TSX RKY ii und ErweiterungsracksTSX RKY ii EX 2
A
- Abschlußwiderstand
Die beiden Racks, die sich jeweils an den Enden der verkabelten Geräte befinden, müssen unbedingt mit einem Abschlußwiderstand TSX TLYEX mit der
Kennzeichnung A/ bzw. /B am nicht verwendeten 9 poligen SUB-D-Steckverbinder versehen werden.
- Maximale Länge der Kabel: Die Länge aller in einer Steuerungsstation eingesetzten
Kabel TSX CBY ii 0K beträgt zusammen max. 100 m.
Anmerkung 1:
Bei Applikationen, die Entfernungen zwischen den Racks von mehr als 100 m erfordern, ermöglicht ein Anschaltmodul ausgehend vom Rack mit dem Prozessor die dezentrale Anschaltung von 2 BusX-Segmenten. Jede Anschaltung hat eine maximale Länge von 250 m, jedes BusX-Segment hat eine maximale Länge von
100 m. (Siehe Kap. 5 - Dezentrales BusX-Anschaltmodul)
___________________________________________________________________________
2/5
A
2.3-2 Aufbau einer Steuerungsstation mit in einen PC integrierbaren
Prozessoren PCX 57
In diesem Fall wird die Steuerungsstation aus Erweiterungsracks aufgebaut:
TSX RKY 4EX/6EX/8EX/12EX.
PC TPCX 57 3512
1
X 1
1
Die Erweiterungsracks ermöglichen den
Aufbau einer Steuerungsstation mit der nachfolgend genannten maximalen
Anzahl von Racks.
• Station PCX 57 10:
- 2 Racks TSX RKY 12EX oder
- 4 Racks TSX RKY 4EX/6EX/8EX,
1
• Station PCX 57 30:
- 8 Racks TSX RKY 12EX oder
- 16 Racks TSX RKY 4EX/6EX/8EX,
Eine Station kann Racks mit 4, 6, 8 oder 12
Steckplätzen umfassen, die untereinander und mit dem Prozessor durch BusX-Erweiterungskabel (Kennziffer 1) verbunden sind. Der BusX muß an beiden Enden mit einem Abschlußwiderstand (Kennziffer 2) versehen sein.
• BusX-Erweiterungskabel
Der Anschluß zwischen den Racks und zwischen den Racks und dem Prozessor erfolgt mit Hilfe der BusX-Erweiterungskabel TSX CBY ii 0K, die an den
9poligen SUB-D-Steckverbinder rechts und links auf jedem Erweiterungsrack angeschlossen werden.
2
Da die 9poligen SUB-D-Steckverbinder keine spezielle Signalrichtung aufweisen
(Eingang, Ausgang), kann die Ankunft eines Kabels aus einem Rack oder der
Abgang eines Kabels zu einem Rack beliebig vom rechten oder linken Steckverbinder aus erfolgen.
___________________________________________________________________________
2/6
Standardracks TSX RKY ii und ErweiterungsracksTSX RKY ii EX 2
A
• Abschlußwiderstand
Die Entsprechung des Abschlußwiderstands /A ist in den Prozessor integriert, deshalb befindet sich dieser am Leitungsende. Das Erweiterungsrack am Ende der
Verkettung muß am nicht verwendeten 9poligen SUB-D-Steckverbinder unbedingt mit einem Abschlußwiderstand TSX TLY EX mit der Kennzeichnung /B versehen werden.
• Maximale Länge der Kabel
Die kumulierte Länge (X1 + X2) aller in einer Steuerungsstation eingesetzten Kabel
TSX CBY ii 0K beträgt zusammen max. 100 m.
Anmerkung 1:
Bei Applikationen, die Entfernungen zwischen den Racks von mehr als 100 m erfordern, ermöglicht ein Anschaltmodul ausgehend vom Rack mit dem Prozessor
PCX 57 die dezentrale Anschaltung von 2 BusX-Segmenten. Jede Anschaltung hat eine maximale Länge von 250 m, jedes BusX-Segment hat eine maximale
Länge von 100 m. (Siehe Kap. 5 - Dezentrales BusX-Anschaltmodul)
Anmerkung 2:
Der Prozessor PCX 57 ist standardmäßig für eine Montage am BusX-Leitungsende vorgesehen. Daher ist der Abschlußwiderstand /A in Form einer herausnehmbaren
Tochterkarte in den Prozessor integriert.
Für den Fall einer Applikation, die die Integration des Prozessors innerhalb eines
Leitungsabschnitts des BusX erfordert, werden die erforderlichen mechanischen
Teile zusammen mit dem Prozessor ausgeliefert.
Zu diesen mechanischen Teilen gehören:
- eine Tochterkarte, die anstelle des Abschlußwiderstands /A zu montieren ist,
- eine Platte, die mit einem 9poligen SUB-D-Steckverbinder zum Anschluß eines
BusX-Kabels TSX CBY ii 0K und einem Flachkabel zum Anschluß an die
Tochterkarte versehen ist.
(Zur Montage dieser Schnittstelle siehe Kap. 6.5-6).
___________________________________________________________________________
2/7
A
2.3-3 Adressierung der Racks einer Steuerungsstation
• Station, die mit Hilfe eines Standardracks aufgebaut ist:
Die Station ist immer auf ein Rack beschränkt. Deshalb ist die Adresse des Racks vorgegeben und hat den Wert 0 (keine Mikroschalter).
• Station, die mit Hilfe von Erweiterungsracks aufgebaut ist
Für jedes Rack dieser Station muß eine Adresse definiert werden. Dies geschieht über vier Mikroschalter auf dem Rack.
Die Mikroschalter 1 bis 3 ermöglichen die Codierung der Rackadresse am BusX (0 bis 7), der Mikroschalter 4 die Codierung von zwei Racks derselben Adresse (4, 6 oder 8 Steckplätze). Diese Funktionalität wird von der Software PL7 Junior und PL7
Pro, Version V
≥≥≥≥≥
3.3 unterstützt.
4
3
2
1
Rackadressen 0 1 2 3 4 5 6 7
Stellung der
Mikroschalter
4
3
2
1
ON OFF ON OFF ON OFF ON OFF ON OFF ON OFF ON OFF ON OFF
Hinweis: Bei Lieferung stehen die Mikroschalter 1, 2 und 3 auf ON (Adresse 0).
Zuweisung der Adressen auf die verschiedenen Racks
Adresse 0: Diese Adresse ist immer dem Rack zugeordnet, in dem
• der Prozessor TSX/PMX 57 physisch und
• der Prozessor PCX 57 virtuell installiert ist.
Dieses Rack kann sich in einem beliebigen Steckplatz der Kette befinden.
Adressen 1 - 7: Sie können allen anderen Erweiterungsracks der Station in beliebiger
Reihenfolge zugeordnet werden.
Anmerkung: Die Codierung der Rackadresse muß vor dem Einbau des
Versorgungsmoduls durchgeführt werden.
!
Wenn irrtümlicherweise zwei oder mehr Racks dieselbe Adresse zugewiesen wird
(außer Adresse 0), wechseln die betroffenen Racks sowie all ihre Module in den
Fehlerzustand. Nach der Korrektur der Rackadressen müssen die betroffenen
Racks aus/eingeschaltet werden.
Hinweis: 1 Diese Anmerkung betrifft nur die Racks TSX RKY ii EX .
2 Wenn zwei oder mehr Racks die Adresse 0 haben, wechselt das Rack mit dem
2/8
Standardracks TSX RKY ii und ErweiterungsracksTSX RKY ii EX 2
A
Prinzip der Adressierung von 2 Racks mit derselben Adresse
TSX RKY 12EX
P
S
ON
TSX RKY 8EX
P
S
ON
OFF
TSX RKY 8EX
P
S
TSX RKY 6EX
1 Rack
TSX RKY 12EX an einer
Adresse
2 Racks
TSX RKY 8EX an einer
Adresse
P
S
ON
OFF
TSX RKY 6EX
P
S
2 Racks
TSX RKY 6EX an einer
Adresse
TSX RKY 4EX
P
S
ON
TSX RKY 4EX
2 Racks
TSX RKY 4EX an einer
Adresse
ON
Mikroschalter 4
P
S
OFF
OFF
Hinweise:
• Die Racks TSX RKY 12EX können kein zweites Rack an derselben Adresse aufnehmen.
• Die Racks TSX RKY 8EX/6EX/4EX können untereinander kombiniert werden.
• Zwei Racks TSX RKY 8EX/6EX/4EX derselben Adresse sind nicht unbedingt hintereinander verkettet; die physische Anordung ist ohne Bedeutung.
___________________________________________________________________________
2/9
A
2.3-4 Adresse der Module
Alle Standard- und Erweiterungsracks haben eine geografische Adresse, die in
Abhängigkeit von der Position des Moduls im Rack definiert wird. Die Adresse der einzelnen Steckplätze ist über jedem Steckverbinder angegeben. Der mit PS bezeichnete Steckverbinder ist der Versorgung des Racks vorbehalten.
Moduladressen in Abhängigkeit von den Racktypen
• Standardracks
- TSX RKY6: Adressen 00 bis 04
- TSX RKY8: Adressen 00 bis 06
- TSX RKY12: Adressen 00 bis 10
• Erweiterungsracks
Die Adresse eines Moduls hängt von der Stellung des Mikroschalters 4 ab (siehe untenstehende Tabelle).
- Mikroschalter 4 in Stellung ON: Die Module haben je nach Racktyp die Adresse
00 bis x.
- Mikroschalter 4 in Stellung OFF: Die Module haben je nach Racktyp die Adresse
08 bis y. Diese Funktionalität wird nur von der Software PL7 Junior und PL7 Pro,
Version ≥≥≥≥≥ 3.3 unterstützt.
Stellung des Mikoschalters 4
Racks TSX RKY 4EX
Racks TSX RKY 6EX
Racks TSX RKY 8EX
Racks TSX RKY 12EX
O N
00 bis 02
00 bis 04
00 bis 06
00 bis 10
Moduladressen
O F F
08 bis 10
08 bis 12
08 bis 14 nicht verwendbar
Mikroschalter 4
4
H
L
ON OFF
PS
PS
08
00
09
01
Moduladressen
10
02
11
03
12
04
13
05
14
06
Hinweis:
Auf die grau unterlegten Adressen kann nur von der
Software PL7 Junior und PL7 Pro,
Version
≥≥≥≥≥
3.3
zugegriffen werden.
Beispiel: Moduldressen auf Rack TSX RKY 8EX
PS = Kennzeichnung Steckverbinder für Versorgungsmodul
___________________________________________________________________________
2/10
Standardracks TSX RKY ii und ErweiterungsracksTSX RKY ii EX 2
A
2.3-5 Einbau der Versorgungen, Prozessoren und anderer Module
• In ein Standard- oder Erweiterungsrack der Adresse 0, mit einem in das Rack integrierbaren Prozessor TSX 57 oder PMX 57
Das Rack mit der Adresse 0 erhält zwangsweise ein Versorgungsmodul und das
Prozessormodul. Die Steuerungen TSX Premium verfügen über zwei Versorgungstypen (Standard-/Doppelformat), wobei der Steckplatz des Prozessor vom verwendeten Versorgungstyp abhängig ist.
Verwendung eines Versorgungsmoduls im Standardformat:
- Das Versorgungsmodul belegt systematisch den Steckplatz PS.
PS 00 01 02 03 04 05 06
- Das Prozessormodul wird in Steckplatz 00 (bevorzugte Position) oder
01eingebaut; im zweiten Fall ist der
Steckplatz 00 nicht verfügbar.
- Das Prozessormodul im Doppelformat wird in die Steckplätze 00 und 01
(bevorzugte Position) oder 01 und 02 eingebaut; im zweiten Fall ist der
Steckplatz 00 nicht verfügbar.
- Die restlichen Module werden je nach der Position des Prozessors von
Steckplatz 01, 02 oder 03 an eingebaut.
PS 00 01 02 03 04 05 06
Verwendung eines Versorgungsmoduls im Doppelformat
- Das Versorgungsmodul belegt systematisch die Steckplätze PS und 00.
- Das Prozessormodul im Standardformat muß unbedingt in Steckplatz
01 eingebaut werden.
- Das Prozessormodul im Doppelformat wird in die Steckplätze 01 und 02 eingebaut.
- Die restlichen Module werden je nach der Position des Prozessors von
Steckplatz 02 oder 03 an eingebaut.
PS 00
PS 00
01
01
02 03 04 05 06
02 03 04 05 06
___________________________________________________________________________
2/11
A
• In ein Erweiterungsrack der Adresse 0, mit einem in den PC integrierbaren
Prozessor PCX 57
Der in den PC integrierte Prozessor PCX 57 belegt virtuell einen Steckplatz im Rack mit der Adresse 0; dieser virtuelle Steckplatz muß frei bleiben. Die Steuerungen
TSX Premium verfügen über zwei Versorgungstypen (Standard-/Doppelformat), wobei der freie Steckplatz vom verwendeten Versorgungstyp abhängig ist.
Verwendung eines Versorgungsmoduls im Standardformat:
- Das Versorgungsmodul belegt systematisch den Steckplatz PS.
- Der Steckplatz 00, der virtuelle Steckplatz des Prozessors, muß frei bleiben.
- Die restlichen Module werden von
Steckplatz 01 an eingebaut.
PS 00 01 02 03 04 05 06
Verwendung eines Versorgungsmoduls im Doppelformat
- Das Versorgungsmodul belegt systematisch die Steckplätze PS und 00,
- Der Steckplatz 01,der virtuelle Steckplatz des Prozessors, muß frei bleiben.
- Die restlichen Module werden von
Steckplatz 02 an eingebaut.
PS 00 01 02 03 04 05 06
• In ein Erweiterungsrack der Adresse 1 bis 7, unabhängig vom Prozessor
Jedes Rack muß mit einem Versorgungsmodul im Standard- oder Doppelformat ausgestattet werden.
Verwendung eines Versorgungsmoduls im Standardformat:
- Das Versorgungsmodul belegt systematisch den Steckplatz PS.
PS 00 01 02 03 04 05 06
- Die restlichen Module werden von Steckplatz 00 an eingebaut.
Verwendung eines Versorgungsmoduls im Doppelformat:
- Das Versorgungsmodul belegt systematisch die Steckplätze PS und 00.
- Die restlichen Module werden von Steckplatz 01 an eingebaut.
PS 00 01 02 03 04 05 06
___________________________________________________________________________
2/12
Standardracks TSX RKY ii und ErweiterungsracksTSX RKY ii EX 2
A
2.4
Zubehör
2.4-1 BusX-Erweiterungskabel
• Kabel TSX CBY ii 0K (II
≥≥≥≥≥
02)
Diese Kabel vorgegebener Länge ermöglichen die Verkettung von
Erweiterungsracks TSX RKY ii EX und transportieren die verschiedenen Signale des BusX. Bei Verwendung eines
Prozessors PCX 57 ermöglichen sie auch die Verbindung zwischen dem in den PC integrierten Prozessor und dem ersten Rack der Station. Sie sind an beiden Enden mit einem 9poligen SUB-
D-Steckverbinder ausgestattet, der den
Anschluß an die 9polige SUB-D-
Steckbuchse des Erweiterungsracks oder des Prozessors PCX 57 erlaubt.
Um den verschiedenen Anwendungen gerecht zu werden, stehen Kabel verschiedener Längen zur Auswahl
(siehe nachfolgende Tabelle).
Station mit in das Rack integrierbarem Prozessor TSX oder PMX
Station mit in einem in einen PC integrierbaren Prozessor PCX
PC
PCX 57
!
Die Länge aller Kabel, die in einer
Station verwendet werden, ist insgesamt auf 100 m beschränkt.
!
Das Aufstecken bzw. Abziehen eines Kabels TSX CBY iii
0K muß unbedingt im spannungslosen
Zustand aller Elemente einer Station erfolgen (Racks, PC, ...).
___________________________________________________________________________
2/13
A
Verfügbare Kabeltypen
Bezeichnung
TSX CBY 010K (II
≥≥≥≥≥
02)
TSX CBY 030K (II
≥≥≥≥≥
02)
TSX CBY 050K (II
≥≥≥≥≥
02)
TSX CBY 120K (II
≥≥≥≥≥
02)
TSX CBY 180K (II
≥≥≥≥≥
02)
TSX CBY 280K (II
≥≥≥≥≥
02)
TSX CBY 380K (II
≥≥≥≥≥
02)
TSX CBY 500K (II
≥≥≥≥≥
02)
TSX CBY 720K (II
≥≥≥≥≥
02)
TSX CBY 1000K (II
≥≥≥≥≥
02)
Länge
1 m
3 m
5 m
12 m
18 m
28 m
38 m
50 m
72 m
100 m
• Kabel TSX CBY 1000 (Trommel mit einer Länge von 100 m)
Wenn die Länge des BusX zwischen 2 Racks kürzer ist als 100 m und keiner der angebotenen Längen der mit Steckern versehenen Kabel entspricht, ist unbedingt das Kabel TSX CBY 1000 einzusetzen. Der Anwender muß an jedes Ende dieses
Kabels einen Anschlußstecker TSX CBY K9 montieren. Die Vorgehensweise zur
Montage ist in der Bedienanleitung beschrieben, die mit dem Kabel und den Steckern ausgeliefert wird.
Zum Einsatz dieses Kabels sind folgende Elemente erforderlich:
- 1 Kabel TSX CBY 1000 bestehend aus einer Trommel von 100 m und 2
Verbindungsprüfern zum Überprüfen des Kabels nach Realisierung der verschiedenen Anschlüsse,
- 1 Satz mit zwei 9poligen Steckverbindern TSX CBY K9, für jeden
Steckverbinder bestehend aus:
Verbindungsprüfer
1 Gehäuse,
1 Satz mit Kontakten,
1 Kappe zur internen Abschirmung,
1 Kappe zur externen Abschirmung,
Steckverbinder
1 Ummantelung,
1 Plastikkappe mit 2 Montageschrauben,
- 1 Satz TSX CBY ACC10 bestehend aus zwei
Quetschzangen
Quetschzange und einem Kontaktabzieher, der im
Fehlerfall zu verwenden ist,
- 1 numerischen Ohmmeter,
- 1 Abisolierzange,
Trommel
2/14
Standardracks TSX RKY ii und ErweiterungsracksTSX RKY ii EX 2
A
2.4-2 Abschlußwiderstand TSX TLYEX
Im Fall der Verwendung von
Erweiterungsracks muß der BusX an beiden Enden mit einem Abschlußwiderstand versehen sein (siehe Prinzipschaltbild Abschnitt 2.3-1).
Ein Abschlußwiderstand besteht aus einem 9poligen SUB-D-Steckverbinder und einer Schutzkappe mit den
Abschlußelementen. Er wird am 9poligen
SUB-D-Steckverbinder der Erweiterungsracks am Leitungsende montiert.
A
B
Die Abschlußwiderstände TSX TLYEX werden immer im Doppelpack verkauft und mit
A/ bzw. /B gekennzeichnet. Ein Busende muß unbedingt mit einem Abschluß- widerstand A/ und das andere mit einem Abschlußwiderstand /B versehen sein,
wobei die Reihenfolge keine Rolle spielt (siehe nachfolgendes Schaltbild).
!
Das Aufstecken bzw. Abziehen eines Abschlußwiderstandes muß unbedingt im spannungslosen Zustand aller Racks der Station erfolgen.
• Anordnung der Abschlußwiderstände bei einer Station mit einem in ein Rack
TSX RKY ii
EX integrierten Prozessor TSX oder PMX
- Bei einer Steuerungsstation mit mehreren
E r w e i t e r u n g s r a c k s
TSX RKY ii EX
TSX RKY •• EX
TSX CBY •• 0K
A
B
A
B
A
B
A
B
TSX TLYEX
TSX RKY •• EX
A
B
A
B
A
B
A
B
TSX CBY •• 0K
OK OK NOK NOK
TSX RKY •• EX
- Bei einer Steuerungsstation mit einem einzigen Erweiterungsrack TSX RKY ii EX
Hinweis:
Wird nur ein Erweiterungsrack benutzt, muß an jeden 9poligen SUB-D-
Steckverbinder des Racks ein Abschlußwiderstand
A
B
A
B
A
B
A
B
A
B
A
B
A
B
A
B montiert werden.
OK OK NOK NOK
___________________________________________________________________________
2/15
A
• Anordnung der Abschlußwiderstände bei einer Station mit einem in einen PC integrierten Prozessor PCX 57
PC
PCX 57
A
B
A
B
OK NOK
Das Äquivalent des Abschlußwiderstand s /A ist in den Prozessor integriert und befindet sich daher am Leitungsanfang des BusX. Das Erweiterungsrack am Leitungsende muß daher unbedingt an der nicht verwendeten 9poligen
SUB D-Steckbuchse mit einem Abschlußwiderstand TSX TLY EX mit der
Kennzeichnung /B versehen werden.
Sonderfall
Falls kein Element am BusX angeschlossen ist, muß der Abschlußwiderstand
TSX TLYEX mit der Kennzeichnung /B an den BusX-Steckverbinder des
Prozessors PCX 57 angebracht werden.
TSX TLYEX
A
B
A
B
OK NOK
___________________________________________________________________________
2/16
Standardracks TSX RKY ii und ErweiterungsracksTSX RKY ii EX 2
A
2.4-3 Schutzabdeckung eines freien Steckplatzes TSX RKA 02
Bleibt ein Steckplatz im Rack frei, ist die
Montage einer speziellen Schutzabdeckung TSX RKA 02 auf diesem Steckplatz empfehlenswert.
Diese Schutzabdeckung wird wie ein Modul mit einer geringeren Einbautiefe am
Rack montiert und befestigt.
Die Abdeckungen TSX RKA 02 werden in
Fünferpackungen verkauft.
2.4-4 Kennzeichnung
• Kennzeichnung der Steckplätze der Module im Rack
Befindet sich das Modul im Rack, verdeckt das Modul die auf dem Rack aufgedruckte Kennzeichnung des Steckplatzes. Um jedoch den Steckplatz eines Moduls schnell erkennen zu können, wird jedes Rack mit einer Reihe von Selbstklebeetiketten geliefert, die eine Kennzeichnung des Steckplatzes ermöglichen. Diese Selbstklebeetiketten werden auf die Oberseite des
Moduls geklebt, wenn sich dieses im
Rack befindet.
Platz für das Etikett
Selbstklebeetiketten
PS 00 01 02 03 04 05 06
07 08 09 10 11 12 13 14
Beispiel für die Kennzeichnung des
Prozessormoduls
___________________________________________________________________________
2/17
A
• Kennzeichnung der Racks
Jedes Rack wird mit einem Satz Einstecketiketten geliefert. Diese dienen für jedes
Rack zur Kennzeichnung von:
- der Adresse des Racks in der Station,
- der Netzwerkadresse der Station, falls diese an ein Kommunikationsnetz angeschlossen ist.
Jedes Rack verfügt zu diesem Zweck über zwei Plätze zum Anbringen dieser
Markierungen.
Netzadresse der Station
Rackadresse der Station
___________________________________________________________________________
2/18
Standardracks TSX RKY ii und ErweiterungsracksTSX RKY ii EX 2
A
2.5
Kombatibilität mit der vorhandenen Ausstattung
Bereits vorhandene Konfiguration mit
Alte Bestellnummern Neue
Bestellnummern
2 Abschlußwiderstände
TSX TLY (ii 01)
TSX RKY ii
E TSX RKY ii
E TSX RKY ii
E TSX RKY ii
EX
TSX CBY ii
0K (ii 01) TSX CBY ii
0K (ii 01) TSX CBY ii
0K (ii 02) TSX CBY ii
0K (ii 02)
TSX TLY (ii 01) TSX TLY A+B (ii 03) oder TSX CBY 1000 oder TSX CBY 1000
TSX TLY A+B (ii 03) TSX TLYEX A/+/B ja nein nein nein
Kabel TSX
CBY ii
0K (ii 01) ja ja nein nein ja ja nein Abschlußwiderst.
TSX TLY A+B
(ii 03)
Rack(s) TSX
TSX RKY ii
E ja ja
Kabel TSX
CBY ii
0K (ii 02) oder CBY 1000
Rack(s) TSX
RKY ii
EX ja ja
Abschlußwiderst.
TSX TLYEX
A/+/B ja ja ja ja ja ja ja ja ja nein ja ja ja
Hinweis:
Bei einer Steuerungsstation muß das Abschlußwiderstandspaar TSX TLY dieselbe Kennziffer aufweisen.
___________________________________________________________________________
2/19
A
___________________________________________________________________________
2/20
3 Prozessoren TSX 57/PMX57/PCX 57
3.1
Beschreibung
Eine breitgefächerte Produktpalette von Prozessoren mit ansteigenden Leistungen und Kapazitäten erlaubt eine bestmögliche Anpassung an die Bedürfnisse der
Anwender.
• Sequentielle, in Racks TSX RKY ii integrierbare Prozessoren TSX 57:
- Prozessor TSX P57 102
- Prozessor TSX P57 202, TSX P57 252,
- Prozessor TSX P57 302, TSX P57 352,
- Prozessor TSX P57 402, TSX P57 452,
• In Racks TSX RKY ii integrierbare Regelungsprozessoren PMX 57:
- Prozessor TPMX P57 102:
- Prozessor TPMX P57 202:
Prozessor mit der Kapazität des Prozessors
TSX P57 102 und Leistungen der Prozessoren
TSX P57 2 i 2. Er ermöglicht darüberhinaus die
Verwaltung von 10 Regelungskanälen.
Prozessor mit der Kapazität des Prozessors
TSX P57 57 202 und Leistungen der Prozessoren
TSX P57 4 i 2. Er ermöglicht darüberhinaus die
Verwaltung von 10 Regelungskanälen.
- Prozessor TPMX P57 352:
- Prozessor TPMX P57 452:
Prozessor mit der Kapazität des Prozessors
TSX P57 57 352 und Leistungen der Prozessoren
TSX P57 4 i 2. Er ermöglicht darüberhinaus die
Verwaltung von 10 Regelungskanälen.
Prozessor mit der Kapazität des Prozessors
TSX P57 57 452 und Leistungen der Prozessoren
TSX P57 4 i 2. Er ermöglicht darüberhinaus die
Verwaltung von 10 Regelungskanälen.
• In einen PC integrierbare Prozessoren PCX 57:
- Prozessor TPCX 57 1012:
- Prozessor TPCX 57 3512:
Prozessor, mit der Kapazität des Prozessors
TSX P57 102.
Prozessor mit der Kapazität des Prozessors
TSX P57 352.
Die Prozessoren TSX 57 / PMX 57 und PCX 57 verwalten die gesamte Steuerungsstation, die aus digitalen E/A-Modulen, analogen E/A-Modulen und anwendungsspezifischen
Modulen (Zähler, Achsensteuerung, Schrittmotorsteuerung, Kommunikation, usw.) besteht. Diese Module können auf ein oder mehrere, an einen BusX angeschlossene
Racks verteilt sein.
Die Konzeption der Anwendung wird mit Hilfe der Software PL7 Junior oder PL7 Pro unter Windows verwirklicht. Folgende Funktionen stehen zur Verfügung:
• vier Programmiersprachen: Grafcet, Kontaktplan, ST und AWL,
• eine Multitasksoftwarestruktur: Mastertast, Fasttask, Ereignisverarbeitung,
• die Modifizierung eines laufenden Programms,
• usw.
___________________________________________________________________________
3/1
A
A
3.2
In Racks TSX RKY ii integrierbare Prozessoren TSX / PMX 57
3.2-1 Katalogauszug
Prozessortyp In Racks TSX RKY ii integrierbare Prozessoren
Kenndaten einer Station (1)
RacksTSX RKY12EX
TSX RKY 4EX/6EX/8EX
2
Modulsteckplätze (2) 21
4
[27]
8
87
16
[111]
E/A-Profil (3)
Zahl der digitalen E/A (4)
Zahl d. analog. E/A-Kanäle fest
512
24
1024
80
Anwend.spez. Module (5) 8
Anschluß Netzwerk
24
1 (FIPWAY, ETHWAY/TCP_IP, Modbus +)
Anschluß FIPIO (Master)
Anschluß Feldbus von Dritthersteller
Anschluß Bus
Geber/Stellglieder/AS-i
2
1 (6)
4
1 (integriert)
Kenndaten des Speichers
Interner Speicher
Speichererweiterung
Typenbezeichnung
32 K16
64 K16
TSX P 57 102
48 K16
128 K16
TSX P 57 202
64 K16
TSX P 57 252
(1) Max. Kenndaten der durch den Prozessor verwalteten Station
(2) 21 oder 87 Steckplätze bei 2 oder 8 Racks TSX RKY 12EX, [27] oder [111] Steckplätze bei
4 oder 16 Racks TSX RKY 8EX. Für Module im Standardformat, außer Versorgungs- und
Prozessormodul.
(3) Festes E/A-Profil: die Zahl der digit. E/A, analog. und anwendungsspez. Kanäle ist kumulierbar.
(4) Digitale E/A im Rack. Die digitalen E/A am FIPIO-Bus, Feldbus von Drittherstellern, Geber-
Stellglieder-AS-i-Bus sind zusätzlich zu berücksichtigen.
(5) Zähler, Achsensteuerung, usw. (s. Kap. 3.5-3: Berücksichtigung anwendungsspez. Kanäle)
3/2
Prozessoren TSX 57/PMX 57/PCX57 3
A
Katalogauszug (Forts.)
Prozessortyp In Racks TSX RKY ii integrierbare Prozessoren
Kenndaten einer Station (1)
Racks TSX RKY12EX
TSX RKY 4EX/6EX/8EX
8
Modulsteckplätze (2)
E/A-Profil (3)
87 fest
Zahl der digitalen E/A (4)
Zahl d. analog. E/A-Kanäle
Anwend.spez. Module (5)
Anschluß FIPIO (Master)
Anschluß Netzwerk
16
[111]
1024
128 flexibel max. 2040 max. 255
32 max. 48
1 (integriert) 1 (integriert)
3 (FIPWAY,ETHWAY/TCP_IP, 4(FIPWAY,ETHWAY/TCP_IP,
Modbus +) Modbus +)
Anschluß Feldbus von Drittherstellern
Anschluß Bus
Geber/Stellglieder/AS-i
Kenndaten des Speichers
Interner Speicher
Speichererweiterung
2 (6)
8
64 K16
256 K16
80 K16 96 K16 96/112 K16 (7)
Typenbezeichnung TSX P57 302 TSX P57 352 TSX P57 402 TSX P57 452
(1) Max. Kenndaten der durch den Prozessor verwalteten Station.
(2) 87 Steckplätze bei 8 Racks TSX RKY 12EX, [111] Steckplätze bei 16 Racks TSX RKY 8EX.
Für Module im Standardformat, außer Versorgungs- und Prozessormodul.
(3) Festes E/A-Profil: die Zahl der digit. E/A, analog. und anwendungsspez. Kanäle ist kumulierbar.
Flexibles E/A-Profil: die Zahl der digitalen E/A, analogen und anwendungsspezifischen
Kanäle ist nicht kumulierbar (siehe Kapitel 3.5-4).
(4) Digitale E/A im Rack. Die digitalen E/A am FIPIO-Bus, Feldbus von Drittherstellern, Geber-
Stellglieder-AS-i-Bus sind zusätzlich zu berücksichtigen.
(5) Zähler, Achsensteuerung, usw. (s. Kap. 3.5-3: Berücksichtigung anwendungsspez. Kanäle)
(6) INTERBUS-S, PROFIBUS-DP
(7) siehe Kapitel 3.4-3
___________________________________________________________________________
3/3
A
Katalogauszug (Forts.)
Prozessortyp In Racks TSX RKY ii integrierbare Prozessoren PMX
Kenndaten einer Station (1)
RacksTSX RKY 12EX
TSX RKY 4EX/6EX/8EX
2
Modulsteckplätze (2)
E/A-Profil (3)
21 fest
Zahl der digitalen E/A (4) 512
Zahl d. analog. E/A-Kanäle 24
Anwend.spez. Module (5) 8
Regelkreise 10
4
8
[27] 87
1024
80
24
16
[111]
128
32 flexibel max. 2040 max. 255 max. 48
Anschluß Netzwerk
Anschluß FIPIO (Master)
Anschluß Feldbus von Drittherstellern
1 3 4
(FIPWAY,ETHWAY/TCP_IP,Modbus +) (FIPWAY,ETHWAY/TCP_IP,Modbus+)
1 (6)
1 (integriert)
2 (6)
2 4 8 Anschluß Bus
Geber/Stellglieder/AS-i
Kenndaten des Speichers
Interner Speicher
Speichererweiterung
48 K16
64 K16
48 K16
128 K16
80 K16
256 K16
96/112 K16 (7)
Typenbezeichnung TPMX P57 102 TPMX P57 202 TPMX P57 352 TPMX P57 452
(1) Max. Kenndaten der durch den Prozessor verwalteten Station.
(2) 21 oder 87 Steckplätze bei 2 oder 8 Racks TSX RKY 12EX, [27] oder [111] Steckplätze bei bei 4 oder 16 Racks TSX RKY 8X. Für Module im Standardformat, außer Versorgungs- und
Prozessormodul.
(3) Festes E/A-Profil: die Zahl der digit. E/A, analog. und anwendungsspez. Kanäle ist kumulierbar.
Flexibles E/A-Profil: die Zahl der digitalen E/A, analogen und anwendungsspezifischen
Kanäle ist nicht kumulierbar, die Verteilung wird durch eine Formel definiert (siehe Kapitel 3.5-4).
(4) Digitale E/A im Rack. Die digitalen E/A am FIPIO-Bus, Feldbus von Drittherstellern, Geber-
Stellglieder-AS-i-Bus sind zusätzlich zu berücksichtigen.
(5) Zähler, Achsensteuerung, usw. (s. Kap. 3.5-3: Berücksichtigung anwendungsspez. Kanäle)
(6) INTERBUS-S, PROFIBUS-DP
3/4
3.2-2 Beschreibung der Hardware
Prozessoren TSX 57/PMX 57/PCX57 3
A
1
2
3
4
5
6
7
Prozessoren im Standardformat
• TSX P57 102/202/252/302/352
• T PMX P57 102
Prozessoren im Doppelformat
• TSX P57 402/452
• T PMX P57 202/352/452
1 Anzeigebaugruppe mit 4 oder 5 LEDs:
• LED RUN (grün): leuchtet, wenn der Prozessor in Betrieb ist (Programmausführung).
• LED ERR (rot): leuchtet, wenn am Prozessor und den entsprechenden Geräten (PCMCIA-
Speicherkarte und PCMCIA-Kommunikationskarte) Fehler auftreten.
• LED I/O (rot): leuchtet, wenn bei einem anderen Modul der Station ein Fehler oder ein
Konfigurationsfehler auftritt.
• LED TER (gelb): blinkt, wenn der PG-Anschluß aktiv ist. Die Frequenz des Blinkens hängt vom
Volumen des Datenverkehrs ab.
• LED FIP (gelb): blinkt, wenn der FIPIO-Bus aktiv ist (nur bei Prozessoren TSX / TPMX P57 i 52).
Die Frequenz des Blinkens hängt vom Volumen des Datenverkehrs ab.
2 Bleistifttaster RESET: Bei seiner Betätigung wird ein Kaltstart der Steuerung herbeigeführt.
3 PG-Anschluß (Steckverbinder TER): dient als Anschluß eines Peripheriegerätes mit oder ohne Eigenversorgung (Programmier- oder Einstellgerät, Bedienterminal,
Drucker usw.
___________________________________________________________________________
3/5
1
2
3
4
5
6
7
A
4 PG-Anschluß (Steckverbinder AUX): dient als Anschluß eines Peripheriegerätes mit Eigenversorgung (Programmier- oder Einstellgerät, Bedienterminal, Drucker usw.).
5 Steckplatz für eine Speichererweiterungskarte im PCMCIA-Format Typ 1.
!
Ist keine Speicherkarte vorgesehen, ist dieser Steckplatz mit einer Abdeckblende versehen, die unbedingt an ihrem Platz verbleiben muß. Bei Entfernung kommt es zum Stillstand des Prozessors.
6 Steckplatz für eine Kommunikationskarte im PCMCIA-Format Typ 3 zum Anschluß eines Kommunikationskanals (FIPWAY, FIPIO Agent, UNI-TELWAY, serielle Schnittstelle) an den Prozessor.
Ist keine Kommunikationskarte installiert, ist der Steckplatz mit einer Abdeckblende versehen.
7 9poliger SUB-D-Steckverbinder zum Anschluß an den FIPIO-Bus (Master). Dieser
Steckverbinder ist nur bei den Prozessoren TSX P57 i 52 oder T PMX P57 i 52 vorhanden.
3.2-3 Einbau/Montage
• Einbau eines Prozessormoduls im Standardformat
Ein Prozessormodul im Standardformat wird immer in ein Rack TSX RKY ii der
Adresse 0 und in Steckplatz 00 oder 01 eingebaut, je nachdem, ob das Rack mit einem Versorgungsmodul im Standard- oder Doppelformat ausgerüstet ist.
• Rack mit Versorgungsmodul im
Standardformat TSX PSY 2600/1610:
PS 00 01 02 03 04 05 06
In diesem Fall wird das Prozessormodul in Steckplatz 00 (bevorzugter
Steckplatz) oder in Steckplatz 01 installiert; im zweiten Fall bleibt der
Steckplatz 00 frei.
• Rack mit Versorgungsmodul im Doppelformat TSX PSY 3610/5500/5520/8500:
In diesem Fall belegt das Versorgungsmodul zwei Steckplätze (PS und 00), und der Prozessor wird in Steckplatz 01 installiert.
PS 00 01 02 03 04 05 06
___________________________________________________________________________
3/6
Prozessoren TSX 57/PMX 57/PCX57 3
A
• Einbau eines Prozessormoduls im Doppelformat
Ein Prozessormodul im Doppelformat wird immer in ein Rack TSX RKY ii der
Adresse 0 und in Steckplatz 00 und 01 oder 01 und 02 eingebaut, je nachdem, ob das Rack mit einem Versorgungsmodul im Standard- oder Doppelformat ausgerüstet ist.
• Rack mit Versorgungsmodul im
Standardformat TSX PSY 2600/1610:
PS 00 01 02 03 04 05 06
In diesem Fall wird das Prozessormodul in Steckplatz 00 und 01 (bevorzugte
Position) oder in Steckplatz 01 und 02 installiert; im zweiten Fall muß die Position 00 frei bleiben.
• Rack mit Versorgungsmodul im Doppelformat TSX PSY 3610/5500/5520/8500:
In diesem Fall belegt das Versorgungsmodul zwei Steckplätze (PS und 00), und der Prozessor wird in Steckplatz 01 und 02 installiert.
PS 00 01 02 03 04 05 06
Hinweis: Das Rack, in das der Prozessor eingebaut worden ist, hat immer die Adresse 0.
• Montage
Die Montage der Module ist in Abschnitt 6.4-1 beschrieben.
!
Ein Prozessormodul darf nur bei ausgeschalteter Versorgung des Racks installiert werden.
Vorsichtsmaßnahmen beim Ersetzen eines Prozessors
!
Wird ein Prozessor TSX / PMX 57 durch einen anderen, bereits genutzten
Prozessor ersetzt (bereits programmierter Prozessor mit einer Applikation), ist unbedingt die Spannung auf allen Steuerungsteilen der Steuerungsstation zu trennen.
Vor dem Wiedereinschalten der Spannung auf allen Steuerungsteilen ist zu
überprüfen, ob der Prozessor die vorgesehene Applikation enthält.
___________________________________________________________________________
3/7
A
3.2-4 Anzeigen
Fünf Signallampen auf der
Frontseite des Prozessors erlauben eine schnelle
Diagnose über den
Zustand der Steuerung:
LED RUN (grün): Zeigt den
Zustand der Applikation an.
• Leuchtet: Applikation läuft normal, Ausführung des Programms.
• Blinkt: Applikation im
STOP-Betrieb oder blockierender Softwarefehler.
• Erloschen: Steuerung nicht konfiguriert: Appli-
RUN
TER
FIP
ERR
I / O
RUN
TER
FIP
ERR
I / O kation nicht vorhanden, nicht gültig oder inkompatibel. Steuerung im Fehlerzustand: Prozessor- oder Systemfehler.
LED ERR (rot): Signalisiert Fehler im Zusammenhang mit dem Prozessor und den angeschlossenen Komponenten (Speicherkarte und PCMCIA-Kommunikationskarte).
• Leuchtet: Steuerung im Fehlerzustand: Prozessor- oder Systemfehler.
• Blinkt:
- Steuerung nicht konfiguriert (Applikation nicht vorhanden, nicht gültig oder inkompatibel).
- blockierender Softwarefehler der Steuerung,
- Batteriefehler der Speicherkarte
- BusX-Fehler (1)
• Erloschen: normaler Zustand, kein interner Fehler.
LED I/O (rot): Signalisiert Konfigurationsfehler und Fehler, die durch andere Module der Station verursacht werden:
• Leuchtet: E/A-Fehler, verursacht durch ein Modul, einen Kanal oder
Konfigurationsfehler.
• Blinkt: BusX-Fehler (1),
• Erloschen: normaler Zustand, kein interner Fehler.
LED TER (gelb): Signalisiert, daß der PG-Anschluß TER aktiv ist.
• Blinkt: Verbindung aktiv. Die Frequenz des Blinkens hängt vom Volumen des
Datenverkehrs ab.
• Erloschen: Verbindung inaktiv.
LED FIP (gelb), nur bei Prozessoren TSX/TPMX P57 i 52: Signalisiert, daß der FIPIO-
Bus aktiv ist.
• Blinkt: Verbindung aktiv. Die Frequenz des Blinkens hängt vom Volumen des
Datenverkehrs ab.
• Erloschen: Verbindung inaktiv.
(1) Ein BusX-Fehler wird durch gleichzeitiges Blinken der LEDs ERR und I/O signalisiert.
___________________________________________________________________________
3/8
Prozessoren TSX 57/PMX 57/PCX57 3
A
3.3
In einen PC integrierbare Prozessoren PCX 57
3.3-1 Beschreibung
Die Prozessoren PCX 57 sind in einen Host-PC (1) integriert, der unter Windows 95/98 oder Windows NT läuft und über einen 16-Bit-ISA-Bus verfügt. Sie verwalten über die
Software PL7 Junior oder PL7 Pro eine gesamte Steuerungsstation, die aus Racks, digitalen E/A-Modulen, analogen E/A-Modulen und anwendungsspezifischen Modulen besteht. Diese Module können auf ein oder mehrere, an einen BusX angeschlossene
Racks verteilt sein.
Der Prozessor PCX 57 kommuniziert mit dem PC, in den er installiert ist, über den
16-Bit-ISA-Bus. Dazu muß ein Kommunikationstreiber (ISAWAY 95/98 oder ISAWAY NT) installiert sein.
Host-PC
Prozessor PCX 57
Zwei Prozessortypen werden angeboten, um den verschiedenen Bedürfnissen der
Anwender zu entsprechen:
• Prozessoren TPCX 57 1012: Prozessor mit der Kapazität und Leistungsfähigkeit des Prozessors TSX P57 102.
• Prozessoren TPCX 57 3512: Prozessor der Kapazität und Leistungsfähigkeit des
Prozessors TSX P57 352.
Merkmale des Host-PC
Um einen Prozessor PCX 57 aufnehmen zu können, muß der Host-PC:
• unter Windows 95/98 oder Windows NT laufen,
• über einen 16-Bit-ISA-Bus, 8 MHz, verfügen,
• über zwei freie Steckplätze am ISA-Bus (benachbart, im Abstand von 20,32 mm) mit ausreichendem Platz in der Breite und Höhe verfügen. Die Ausmaße der
Prozessorkarte PCX 57 entsprechen voll und ganz denen einer 16-Bit-ISA-Karte für den PC.
• den ISA-Normen entsprechen (Signale, Versorgung, usw.)
(1) Im weiteren Dokument steht der Begriff Host-PC für ein Gerät des Typs Industrie-PC der
Schneider-Gruppe oder jeden anderen auf dem Markt erhältlichen PC mit den genannten
3/9
A
3.3-2 Katalogauszug
Modultyp In einen PC integrierbare Prozessoren
Kenndaten einer Station (1)
RacksTSX RKY12EX
TSX RKY 4EX/6EX/8EX
2
Modulsteckplätze (2)
E/A-Profil (3)
4
21 [27] fest
Zahl der digitalen E/A (4) 512
Zahl d. analog. E/A-Kanäle 24
Anwend.spez. Module (5) 8
Anschluß FIPIO (Master)
Anschluß Netzwerk 1 (FIPWAY, ETHWAY/TCP_IP,
Modbus +)
Anschluß Feldbus von Dritthersteller
Anschluß Bus
Geber/Stellglieder/AS-i
Kenndaten des Speichers
Interner Speicher
Speichererweiterung
Typenbezeichnung
2
32 K16
64 K16
TPCX 57 1012
8
87
1024
128
32
1 (integriert)
3 (FIPWAY, ETHWAY/TCP_IP,
Modbus +)
2 (6)
8
80 K16
16
[111]
256 K16
TPCX 57 3512
(1) Max. Kenndaten der durch den Prozessor verwalteten Station.
(2) 21 oder 87 Steckplätze bei 2 oder 8 Racks TSX RKY 12EX, [27] oder [111] Steckplätze bei
4 oder 16 Racks TSX RKY 8EX. Für Module im Standardformat, außer Versorgungs- und
Prozessormodul.
(3) Festes E/A-Profil: die Zahl der digitalen E/A, analogen und anwendungsspezifischen Kanäle ist kumulierbar.
(3) Digitale E/A im Rack. Die digitalen E/A am FIPIO-Bus, Feldbus von Drittherstellern, Geber-
Stellglieder-AS-i-Bus sind zusätzlich zu berücksichtigen.
(5) Zähler, Achsensteuerung, usw. (s. Kap. 3.5-3: Definition und Berücksichtigung anwendungsspezifischer Kanäle).
(6) INTERBUS-S, PROFIBUS-DP.
___________________________________________________________________________
3/10
Prozessoren TSX 57/PMX 57/PCX57 3
A
3.3-3 Beschreibung der Hardware
1 Anzeige-LEDs BAT,
RUN,TER, I/O und FIP
(letztere ist nur beim
Modell TPCX 57 3512 vorhanden).
2 Steckplatz für eine
Speichererweiterungskarte im PCMCIA-Format Typ 1.
1
2
3
4
3 Mikroschalter für die
Codierung der Modulposition im Rack.
4 Mikroschalter für die
Codierung der Rackadresse am BusX.
5
6
5 Steckplatz für eine
Kommunikationskarte im PCMCIA-Format
Typ 3.
6 9polige SUB-D-
Steckbuchse für den
Anschluß des BusX an ein Erweiterungsrack.
10
7 PG-Anschluß (Steckverbinder TER): dient als Anschluß eines Peripheriegerätes mit oder ohne Eigenversorgung (Programmier- oder Einstellgerät, Bedienterminal,
Drucker usw.).
8 Bleistifttaster RESET: Bei seiner Betätigung wird ein Kaltstart der Steuerung herbeigeführt.
9 LED ERR.
10 9poliger SUB-D-Stecker für den Anschluß an den FIPIO-Bus (Master). Dieser
Steckverbinder ist nur beim Prozessor PCX P57 3512 vorhanden.
11 16-Bit-ISA-Steckverbinder zum Anschluß des Host-PC.
12 Mikroschalter zur Codierung der Adresse des Prozessors PCX 57 am ISA-Bus
(E/A-Bereich).
13 Steckbrücken zur Auswahl des Interrupts (IRQ ii ), der vom Prozessor auf dem ISA-
Bus verwendet wird.
14 Steckplatz zur Aufnahme einer Batterie zur Speicherung des internen RAM des
Prozessors.
11
12
13
14
7
8
9
___________________________________________________________________________
3/11
A
3.3-4 Montage / Einbau
• Montage (siehe Kapitel 6.5)
Vorsichtsmaßnahmen beim Ersetzen eines Prozessors
!
Wird ein Prozessor PCX 57 durch einen anderen, bereits genutzten
Prozessor ersetzt (bereits programmierter Prozessor mit einer Applikation), ist unbedingt die Spannung auf allen Steuerungsteilen der
Steuerungsstation zu trennen.
Vor dem Wiedereinschalten der Spannung auf allen Steuerungsteilen ist zu überprüfen, ob der Prozessor die vorgesehene Applikation enthält.
• Einbau der Hardware in den PC
Der Prozessor PCX 57 belegt mechanisch zwei nebeneinanderliegende Steckplätze
1 und 2 auf dem ISA-Bus, verwendet elektrisch aber nur einen 1 . Der zweite
Steckplatz
2
wird vom mechanischen Teil der PCMCIA-Kommunikationskarte genutzt.
Die Dimensionen und Abmessungen der Prozessorkarte PCX 57 sind in Kapitel 6 aufgeführt.
Hinweis: In einen PC können zwei Prozessoren PCX 57 eingebaut werden.
___________________________________________________________________________
3/12
Prozessoren TSX 57/PMX 57/PCX57 3
A
• Logischer Einbau am BusX
Logisch belegt der Prozessor PCX 57 denselben Steckplatz wie ein Prozessor
TSX /PMX 57 (Rack mit Adresse 0, Steckplatz 00 oder 01).
Das Rack TSX RKY ii EX mit Adresse 0 nimmt zwangsweise ein Versorgungsmodul auf, und der Steckplatz, der normalerweise von einem Prozessor des Typs TSX 57 oder PMX 57 belegt wird, bleibt frei (virtueller Steckplatz des Prozessors PCX 57).
Die Steuerungen des Typs Premium verfügen über Versorgungen in zwei Größen
(Standard- oder Doppelformat); daher hängt der nicht belegte Steckplatz im Rack mit der Adresse 0 vom Typ der verwendeten Versorgung ab.
Hinweis: Die Racks am BusX können in beliebiger Reihenfolge adressiert werden.
Verwendung eines Versorgungsmoduls im Standardformat:
Rackadresse: 0
Steckplatz: 00
Rack TSX RKY ii EX mit Adresse x
PS 00 01 02 03 04 05 06
Rack TSX RKY ii EX mit Adresse y
PS 00 01 02 03 04 05 06
Besonderheiten des
Racks mit Adresse 0:
- das Versorgungsmodul belegt immer den Steckplatz PS,
- der Steckplatz 00, der virtuelle Steckplatz des
Prozessors, muß frei bleiben,
- die anderen Module werden vom Steckplatz
01 an eingebaut.
Rack TSX RKY ii EX mit Adresse 0
PS 00 01 02 03 04 05 06
___________________________________________________________________________
3/13
A
Verwendung eines Versorgungsmoduls im Doppelformat:
Rack TSX RKY ii EX mit Adresse x
Rackadresse: 0
Steckplatz: 01 PS 00 01 02 03 04 05 06
Besonderheiten des
Racks mit der Adresse 0:
- Das Versorgungsmodul belegt immer die
Steckplätze PS und 00,
- der Steckplatz 01, der virtuelle Steckplatz des
Prozessors, muß frei bleiben,
- die anderen Module werden vom Steckplatz
02 an eingebaut.
Rack TSX RKY ii EX mit Adresse 0
PS 00 01 02 03 04 05 06
Rack TSX RKY ii EX mit Adresse y
PS 00 01 02 03 04 05 06
!
Der Steckplatz, der der Adresse des Prozessors PCX 57 entspricht (im Rack hardwaremäßig nicht belegt), darf nicht von einem anderen Modul verwendet werden.
!
Damit der Prozessor PCX 57 seine Adresse am BusX erkennt, muß die BusX-
Adresse mit Hilfe der Mikroschalter auf der Prozessorkarte konfiguriert werden.
(Siehe Kapitel 6.5-4: Vorbereitungen vor der Installation des Prozessors im PC).
3.3-5 Anzeigen
Sechs LEDs (BAT, RUN, TER, I/O, FIP und ERR) auf der Prozessorkarte erlauben eine schnelle Diagnose über den Zustand der Steuerung.
Wegen des geringen verfügbaren Platzes auf der Platte ist nur die LED ERR sichtbar, wenn der den Prozessor aufnehmende PC geschlossen ist. Um den Bedienkomfort für den Benutzer zu erhöhen, wird am PC mit der Prozessorkarte der Zustand der LEDs
RUN, I/O und ERR und FIP über ein Dienstprogramm in der Taskleiste von Windows
95/98 bzw. Windows NT angezeigt. Diese Funktionalität ist nur dann verfügbar, wenn der Host-PC betriebsbereit ist (ISAWAY-Treiber installiert).
___________________________________________________________________________
3/14
Prozessoren TSX 57/PMX 57/PCX57 3
A
ERR
LED BAT (rot): Zeigt den Zustand der Pufferungsbatterie des internen
RAM des Prozessors an.
• Leuchtet: Batterie fehlt, verbraucht, verpolt, Batterietyp nicht konform.
• Erloschen: normaler Zustand.
LED RUN (grün): Zeigt den Zustand der Applikation an.
• Leuchtet: Applikation läuft normal, Ausführung des Programms.
• Blinkt: Applikation im STOP-Betrieb oder blockierender Softwarefehler.
• Erloschen: Steuerung nicht konfiguriert: Applikation nicht vorhanden, nicht gültig oder inkompatibel.
Steuerung im Fehlerzustand: Prozessor- oder Systemfehler
LED TER (gelb): Signalisiert, daß der PG-Anschluß TER aktiv ist.
• Blinkt: Verbindung aktiv. Die Frequenz des Blinkens hängt vom Volumen des
Datenverkehrs ab.
• Erloschen: Verbindung inaktiv.
LED I/O (rot): Signalisiert Konfigurationsfehler und Fehler, die durch andere Module der Station verursacht werden:
• Leuchtet: E/A-Fehler, verursacht durch ein Modul, einen Kanal oder
Konfigurationsfehler.
• Blinkt: BusX-Fehler (1),
• Erloschen: normaler Zustand, kein interner Fehler.
LED FIP (gelb), nur bei Prozessoren TPCX 57 3512: Signalisiert, daß der FIPIO-Bus aktiv ist.
• Blinkt: Verbindung aktiv. Die Frequenz des Blinkens hängt vom Volumen des
Datenverkehrs ab.
• Erloschen: Verbindung inaktiv.
LED ERR (rot): Signalisiert Fehler im Zusammenhang mit dem Prozessor und den angeschlossenen Komponenten (Speicherkarte und PCMCIA-Kommunikationskarte).
• Leuchtet: Steuerung im Fehlerzustand: Prozessor- oder Systemfehler.
• Blinkt:
- Steuerung nicht konfiguriert (Applikation nicht vorhanden, nicht gültig oder inkompatibel).
- blockierender Softwarefehler der Steuerung,
- Batteriefehler der Speicherkarte
- BusX-Fehler (1)
• Erloschen: normaler Zustand, kein interner Fehler.
3/15
A
3.4
Hilfsfunktionen aller Prozessoren
3.4-1 PG-Anschluß
• Prozessoren TSX 57 und PMX 57
Jeder Prozessor verfügt über einen PG-Anschluß (nicht isolierte RS485-Schnittstelle), der aus zwei 8poligen MINI-DIN-Steckverbindern zum Anschluß von zwei Geräten auf der Frontseite des Prozessor besteht:
- Steckverbinder TER:
Dient entweder zum Anschluß eines PG vom Typ FTX bzw. einer PC-kompatiblen Konsole oder zum Anschluß der Steuerung an den UNI-TELWAY-Bus mittels eines Isolationsadapters TSX P ACC 01. Mit diesem Steckverbinder kann ein an ihn angeschlossenes Peripheriegerät mit 5 V versorgt werden (im Rahmen des von der Versorgung gelieferten, verfügbaren
Stroms).
- Steckverbinder AUX :
Dient zum Anschluß eines Peripheriegerätes mit
Eigenversorgung (PG, Bedienterminal oder Drucker); keine Spannungslieferung an diesem Steckverbinder.
Bei den Steckverbindern TER und AUX ist standardmäßig die Kommunikationsart
UNI-TELWAY-Master mit 19200 Baud eingestellt. Die Betriebsarten UNI-TELWAY-
Slave oder ASCII-Zeichenkette lassen sich über die Konfiguration einstellen.
• Prozessoren PCX 57
Jeder Prozessor verfügt über einen PG-Anschluß (nicht isolierte RS485-Schnittstelle), der aus einem 8poligen
MINI-DIN-Steckverbinder zum Anschluß eines Geräts auf der Frontseite des Prozessor besteht:
- Steckverbinder TER:
Dient entweder zum Anschluß eines PG vom Typ
FTX bzw. einer PC-kompatiblen Konsole oder zum
Anschluß der Steuerung an den UNI-TELWAY-Bus mittels eines Isolationsadapters TSX P ACC 01. Mit diesem Steckverbinder kann ein an ihn angeschlossenes Peripheriegerät mit 5 V versorgt werden (im
Rahmen des von der Versorgung gelieferten, verfügbaren Stroms).
Beim PG-Anschluß ist standardmäßig die Kommunikationsart UNI-TELWAY-Master mit 19200 Baud eingestellt. Die Betriebsarten UNI-TELWAY-Slave oder ASCII-
Zeichenkette lassen sich über die Konfiguration einstellen.
Hinweis:
Die verschiedenen Anschlußmöglichkeiten und Betriebsarten des PG-Anschlusses sind im
3/16
Prozessoren TSX 57/PMX 57/PCX57 3
A
3.4-2 Steckplatz für die PCMCIA-Kommunikationskarte
Jeder Prozessor verfügt über einen Steckplatz zur Aufnahme einer Kommunikationskarte im
PCMCIA-Format Typ 3.
Dieser Steckplatz kann alle Karten aufnehmen, die den internen Interfacestandard einhalten.
Prozessoren:
TSX P57
T PMX P57 !
Das Einstecken bzw. Entfernen einer Kommunikationskarte darf nur im spannungslosen Zustand des Prozessors erfolgen.
Hinweis: Die Inbetriebnahme dieser verschiedenen
Kommunikationskarten ist im Handbuch
"Kommunikation, Busanschaltung, Netzwerkanschaltung - Teil 3" erläutert.
Prozessor:
PCX 57
Die verschiedenen Typen von Kommunikationskarten, die in die Prozessoren integrierbar sind:
• TSX SCP111: Multiprotokollkarte (UNI-TELWAY,
Modbus/Jbus, Zeichenmodus), RS 232 D, 9 nicht isolierte Signale,
• TSX SCP112: Multiprotokollkarte (UNI-TELWAY,
Modbus/Jbus, Zeichenmodus), Stromschleife
(BC 20 mA),
• TSX SCP114: Multiprotokollkarte (UNI-TELWAY,
Modbus/Jbus, Zeichenmodus), RS 485, kompatibel mit RS 422 isoliert,
• TSX FPP 10: FIPIO-Bus-Karte Agent,
PCMCIA-
Kommunikationskarten Typ 3
• TSX FPP 20: FIPWAY-Netzwerkkarte
• TSX MBP 100: Modbus+-Netzwerkkarte.
• TSX MDM 10: Modemkarten.
___________________________________________________________________________
3/17
A
3.4-3 Speicher
• Interner RAM
Jeder Prozessor verfügt über einen internen RAM. Dieser Speicher kann die gesamte Applikation aufnehmen. Wenn die Applikation größer ist als der Speicher, kann dieser um eine PCMCIA-Speicherkarte erweitert werden.
Prozessoren
TSX P 57 102 - TPCX 57 1012
TSX P57 202 - T PMX P57 102/202
TSX P57 252/302
TSX P57 352 - T PMX P57 352 - TPCX 57 3512
TSX P57 402
TSX P57 452 - TPMX P57 452
Kapazität des internen RAM
32 K16
48 K16
64 K16
80 K16
96 K16
96/112 K16 (1)
(1) Die Speicherkapazität für im RAM geispeicherte Applikationen beträgt 96 K Wörter
Die Speicherkapazität für Applikationen au der PCMCIA-Karte beträgt 112 K Wörter
Hinweis: Die Organisation des Applikationsspeichers (interner RAM + PCMCIA-Speicherkarte) ist in diesem Register, Abschnitt 8.4, beschrieben.
Pufferung des internen RAM:
- Prozessoren TSX 57 und PMX 57 : Der interne RAM des Prozessors kann durch eine optionale Pufferbatterie gesichert werden, die sich im Versorgungsmodul befindet.
Deshalb kann die Sicherung nur dann erfolgen, wenn das Versorgungs- und das
Prozessormodul im Rack montiert sind.
- Prozessoren PCX 57 : Der interne RAM des Prozessors kann durch eine optionale
Pufferbatterie gesichert werden, die sich im Versorgungsmodul befindet.
Pufferungsdauer
Die Pufferdauer der Batterie hängt von zwei Faktoren ab:
- dem Prozentanteil der Zeit, während der die Steuerung spannungsfrei ist und während der daher die Batterie in Anspruch genommen wird,
- der Umgebungstemperatur, wenn die Steuerung spannungsfrei ist.
Umgebungstemperatur ohne Betrieb
PufferSteuerung ohne Spannung12 Std./Tag
≤
30 °C 40 °C 50 °C 60 °C
5 Jahre 3 Jahre 2 Jahre 1 Jahre dauer Steuerung ohne Spannung 1 Std./Tag 5 Jahre 5 Jahre 4,5 J.
4 Jahre
Die Prozessoren verfügen lokal über eine Pufferungsautonomie; diese erlaubt das
Entfernen:
- der Batterie der Versorgung TSX PSY (Pufferung auf Prozessoren TSX/PMX 57),
- der Batterie der Prozessorkarten PCX 57.
Die Pufferdauer hängt von der Umgebungstemperatur ab. Unter der Annahme, daß der Prozessor zuvor unter Spannung stand, liegt die garantierte Zeit bei:
Umgebungstemperatur während des Ausschaltens 20 °C 30 °C 40°C
Pufferdauer 2 Std.
45 min.
20 min.
50 °C
8 min.
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Prozessoren TSX 57/PMX 57/PCX57 3
A
• PCMCIA-Speicherkarte bei Prozessoren TSX 57 / PMX 57
Der durch eine Abdeckblende geschützte Steckplatz auf der Frontseite des Prozessors dient zur Aufnahme einer optionalen PCMCIA-Speicherkarte Typ 1. Diese
Karte ermöglicht eine Erweiterung des internen
Prozessorspeichers, um das Applikationsprogramm und die Konstanten zu speichern.
Hinweis: Für den Einbau einer PCMCIA-Speicherkarte muß zunächst die Schutzabdeckung entfernt werden.
Handhabung der PCMCIA-Speicherkarten unter
Spannung
Eine PCMCIA-Speicherkarte kann unter Spannung eingesteckt oder entfernt werden. Damit sie einsatzfähig ist, muß die Karte mit ihrem Kartenhalter versehen sein. Fehlt dieser Kartenhalter, kann der
Prozessor nicht gestartet werden (Prozessor gestört,
LED ERR leuchtet).
Wird eine Speicherkarte mit ihrem Kartenhalter eingesetzt, führt dies zu einem Kaltstart des Prozessors.
Kartenhalter
PCMCIA-Speicherkarte
!
Wenn das Programm auf der PCMCIA-Speicherkarte die Option RUN AUTO enthält, startet der Prozessor nach dem Einsetzen der Karte automatisch im RUN-Modus.
• PCMCIA-Speicherkarten bei Prozessoren PCX 57
Die Prozessoren PCX 57 sind mit einem
Steckplatz ausgestattet, der eine
Speichererweiterungskarte in PCMCIA-
Format Typ 1 aufnehmen kann.
PCMCIA-
Speicherkarte
Prozessor
PCX 57
!
Die in einem Prozessor PCX 57 eingesetzten Speicherkarten sind nicht mit Kartenhaltern ausgestattet; daher muß das
Einsetzen bzw. Herausnehmen bei spannungsfreiem PC erfolgen.
Da die PCMCIA-Speicherkarten
über keine Codierung verfügen, muß die in der Zeichnung angegebene Einbaurichtung eingehalten werden.
!
Wenn das Programm auf der PCMCIA-Speicherkarte die Option RUN AUTO, enthält, startet der Prozessor nach dem Einsetzen der Karte und dem
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A
Drei Familien von Speicherkarten stehen zur Auswahl:
• Standardspeicherkarten:
- Gepufferte RAM-Speicherkarte: wird im besonderen in der Erstellungs- und Debugphase eines Applikationsprogramms verwendet. Sie ermöglicht alle Transfer- und Änderungsdienste einer Applikation im
Online-Betrieb.
Der Speicher ist durch eine herausnehmbare Batterie gesichert, die in der Speicherkarte integriert ist.
- Speicherkarte vom Typ Flash EPROM: wird verwendet, wenn das Debugging des Applikationsprogramm beendet ist. Sie ermöglicht einen globalen Transfer der Applikation und dient dazu, Probleme mit der
Sicherung durch Batterie zu umgehen.
• Speicherkarte vom Typ BACKUP:
Wird das Applikationsprogramm vorab auf diese Karte gespeichert, dient sie dazu, dieses wieder in den internen RAM-Speicher des Prozessors zurückzuladen, ohne daß die Verwendung eines Programmiergerätes erforderlich ist.
Dieser Karte kann nur verwendet werden, wenn die Applikation allein im RAM-
Speicher des Prozessor abgelegt ist und wenn der gesamte Umfang (Programm und
Konstanten) weniger als 32 KWorte beträgt.
Typenbezeichnungen der Speicherkarten vom Typ Standard und Backup
Typenbezeichnung
TSX MRP 032P
TSX MRP 064P
TSX MRP 0128P
TSX MRP 0256P
TSX MFP 032P
TSX MFP 064P
Typ/Kapazität
RAM/32 K16
RAM/64 K16
RAM/128 K16
RAM/256 K16
Flash Eprom/32 K16
Flash Eprom/64 K16
Kompatibilität der Prozessoren
TSX P57 102 TSX P57 2 i 2 TSX P57 3 i 2
TPMX P57 102 TPMX P57 202 TSX P57 4 i 2
TPCX 57 1012 TPMX P57 352
TPMX P57 452
TPCX 57 3512 ja ja ja ja nein nein ja ja ja ja ja ja
TSX MFP 0128P Flash Eprom/128 K16 nein nein ja ja ja ja ja ja ja
TSX MFP BAK032P BACKUP/32 K16 ja ja ja
Hinweis:
• Speicherkapazität: KWorte = K16 (16-Bit-Worte)
• Die Organisation der Speicherkarte (internes RAM + PCMCIA-Karte) ist in Abschnitt 8.4
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Prozessoren TSX 57/PMX 57/PCX57 3
A
• Applikations- und Dateispeicherkarten
Dieser Kartentyp verfügt zusätzlich über den herkömmlichen Applikationsspeicherbereich:
- einen Dateibereich zum Archivieren von Daten über das Programm.
Dieser Bereich ist auf allen Karten verfügbar.
Anwendungsbeispiel:
- automatische Speicherung von Applikationsdaten und Fernabfrage über eine
Modemverbindung,
- Speicherung von Rezepturen,
- .....
- einen Bereich zum Archivieren der Symboldatenbank der Client-Applikation.
Diese Symboldatenbank ist komprimiert, um deren uneingeschränkte Speicherung in dem ihr zugeordneten Bereich zu gewährleisten (128 K16). Dieser Bereich ist nur auf bestimmten Karten verfügbar.
Zwei Kartentypen werden angeboten:
- gepuffertes RAM. Der Speicher ist durch eine herausnehmbare Batterie gesichert, die in die Speicherkarte integriert ist.
- FLASH EPROM. In diesem Fall befindet sich der Bereich zum Speichern der Daten im gepufferten RAM-Speicher; deshalb muß dieser Kartentyp mit einer Batterie ausgestattet werden.
Typenbezeichnungen der Speicherkarten vom Typ Standard und Backup
TypenTyp/Kapazität
TSX MRP 264P RAM/64 K16 128 K16 – Ja
TSX MRP 2128P RAM/128 K16 128 K16 128 Nein
K16
Kompatibilität der Prozessoren bezeichnung Applikationsbereich
Dateibereich
(Typ
RAM)
TSX MRP 232P RAM/32 K16 128 K16 –
Symbol- TSXP57102 TSXP572 i 2 TSXP573 i 2 bereich TPMXP57102 TPMX
(Typ
TPCX571012 P57202
TSXP574 i 2
TPMXP57452
TPCX573512
RAM)
Ja Ja Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
TSX MRP 3256P RAM/256 K16 640 K16 128 Nein
(5x128 K16) K16
Ja TSX MFP 232P Flash Eprom/ 128 K16 –
32 K16
TSX MFP 264P Flash Eprom/ 128 K16 –
64 K16
Ja
Nein
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
___________________________________________________________________________
3/21
A
3.4-4 RESET-Taster des Prozessors
Bei Betätigen dieses Tasters (auf der
Frontseite des Prozessors) mit einer
Bleistiftspitze wird ein Kaltstart der
Applikation ausgelöst:
• Prozessor im normalen Betrieb:
Kaltstart im STOP- oder RUN-Betrieb je nach dem bei der Konfiguration definierten Verfahren;
• Prozessor gestört: forcierter Start im STOP-Modus.
Hinweis:
Die Betriebsarten bei einem Kaltstart sind im vorliegenden Register - Kapitel 9 beschrieben.
!
Bei den Prozessoren PCX 57 muß das Betätigen des RESET-
Tasters mit Hilfe eines isolierenden
Gegenstands erfolgen.
Prozessoren
TSX / PMX
Prozessoren
PCX
___________________________________________________________________________
3/22
Prozessoren TSX 57/PMX 57/PCX57 3
A
3.4-5 Kalenderfunktion
Jeder Prozessor verfügt über eine gepufferte Kalenderfunktion zur Verwaltung:
• des aktuellen Datums und der Uhrzeit,
• des Datums und der Uhrzeit des letzten Stopps der Applikation.
Datum und Uhrzeit werden selbst dann verwaltet, wenn der Prozessor ausgeschaltet ist (siehe Pufferungsdauer, Abschnitt 3.4-3), vorausgesetzt, daß:
• der Prozessor TSX/PMX 57 zusammen mit seinem Versorgungsmodul im Rack montiert ist und mit einer Pufferbatterie ausgerüstet ist.
• der Prozessor PCX 57 mit einer Pufferbatterie ausgerüstet ist.
• Aktuelles Datum und aktuelle Uhrzeit
Der Prozessor aktualisiert Datum und Uhrzeit in den Systemworten %SW49 bis
%SW53. Diese Daten sind im BCD-Format codiert.
Systemwort
%SW49
%SW50
%SW51
%SW52
%SW53
Höherwertiges Byte
00
Sekunden (0 bis 59)
Stunden ( 0 bis 23)
Monate (1 bis 12)
Jahrhundert (0 bis 99)
Niederwertiges Byte
Wochentage (1 bis 7)
00
Minuten (0 bis 59)
Tag des Monats (1 bis 31)
Jahr (0 bis 99)
• Zugriff auf Datum und Uhrzeit:
- über das Debug-Fenster des Prozessors,
- über das Programm:
Lesen: Systemwort %SW49 bis %SW53, wenn Systembit %S50 = 0
Unmittelbare Aktualisierung: Schreiben der Systemworte %SW49 bis %SW53, wenn das Systembit %S50 = 1
Schrittweise Aktualisierung: Das Systembit %SW59 ermöglicht eine feldweise
Einstellung von Datum und Uhrzeit ausgehend vom aktuellen Wert, wenn das
Systembit %S59 = 1
Bit 0 = 1: Tag der Woche inkrementieren
Bit 1 = 1: Sekunden inkrementieren
Bit 2 = 1: Minuten inkrementieren
Bit 3 = 1: Stunden inkrementieren
Bit 4 = 1: Tage inkrementieren
Bit 5 = 1: Monate inkrementieren
Bit 6 = 1: Jahre inkrementieren
Bit 7 = 1: Jahrhunderte inkrementieren
Bit 8 = 1: Tag der Woche dekrementieren
Bit 9 = 1: Sekunden dekrementieren
Bit 10 = 1: Minuten dekrementieren
Bit 11 = 1: Stunden dekrementieren
Bit 12 = 1: Tage dekrementieren
Bit 13 = 1: Monate dekrementieren
Bit 14 = 1: Jahre dekrementieren
Bit 15 = 1: Jahrhunderte dekrementieren
Hinweis: Der Prozessor verwaltet nicht automatisch die Umstellung von Sommer- auf
Winterzeit und umgekehrt.
___________________________________________________________________________
3/23
A
• Datum und Uhrzeit des letzten Stopps der Applikation
Datum und Uhrzeit des letzten Stopps der Applikation werden im BCD-Code in den
Systemworten %SW54 bis %SW58 gespeichert.
Systemwort
%SW54
%SW55
%SW56
%SW57
%SW58
Höherwertiges Byte
Sekunden (0 bis 59)
Stunden ( 0 bis 23)
Monate (1 bis 12)
Jahrhundert (0 bis 99)
Tag der Woche (1 bis 7)
Niederwertiges Byte
00
Minuten (0 bis 59)
Tage des Monats (1 bis 31)
Jahr (0 bis 99)
Grund des letzten Applikationsstopps
- Zugriff auf Datum und Uhrzeit des letzten Stopps der Applikation: durch Lesen der Systemworte %SW54 bis %SW58.
- Grund für den letzten Stopp der Applikation: durch Lesen des niederwertigen Bytes des Systemswortes %SW58 (im BCD-
Format gespeicherter Wert)
%SW58 = 1 Umschalten der Applikation in den STOP-Betrieb
%SW58 = 2 Stopp der Applikation nach Softwarefehler
%SW58 = 4 Netzunterbrechung oder Betätigung des RESET-Tasters der Stromversorgung
%SW58 = 5 Stopp Hardwarefehler
%SW58 = 6 Stopp der Applikation nach HALT-Anweisung
___________________________________________________________________________
3/24
Prozessoren TSX 57/PMX 57/PCX57 3
A
3.5
Kenndaten
3.5-1 Allgemeine Kenndaten
Prozessoren TSX 57 TSX P v
Maximale Max. Zahl der Racks TSX RKY 12EX
Konfiguration
Max. Zahl der Racks TSX RKY
Max. Zahl der Steckplätze (1)
4EX/4EX/8EX
Funktionen E/A-Profil (2)
Maximale Digitale E/A im Rack
Zahl der Analoge E/A im Rack
Kanäle Anwendungsspezifisch (3)
Maximale UNI-TELWAY, integriert
Zahl (PG-Anschluß) der Netzwerk (ETHWAY,
Anschlüsse FIPWAY, Modbus +)
FIPIO -Master (integriert)
Speicher
Feldbus Dritthersteller
AS-i-Feldbus
Kalenderfunktion pufferbar gepufferter interner RAM
PCMCIA-Speicherkarte (max. Kapazität)
Max. Speichergröße
Applikations-Mastertask
57 102 57 202 57 252
21/27
8
1
2
4 fest
512
24
1
8
16
87/111 fest
1024
80
24
1
1
8
16
87/111 fest
1024
80
24
1
1
-
-
2
-
1
4
1
1
4 ja ja ja
32K16 48K16 64K16
64K16 128K16 128K16
96K16 176K16 192K16
1 1 1 struktur Fasttask
Ereignisverarbeitung (1 prioritär) interner 100% boolesch Ausführungszeit
Applikations-
RAM 65% boolesch + 35% numerisch
code für 1K PCMCIA100% boolesch
Anweis.
System-
Karte
Master-
Overhead Task
1
32
1
64
1
64
0,72 ms 0,31 ms 0,31ms
1,39 ms 0,78 ms 0,78 ms
0,72 ms 0,47 ms 0,47 ms
65% boolesch + 35% numerisch 1,39 ms 0,98 ms 0,98 ms ohne Verwend. des FIPIO-Busses 2,9 ms 2 ms 2 ms mit Verwendung des FIPIO-Busses – – 3,8 ms
FAST-Task 0,8 ms 0,6 ms 0,6 ms
(1) 21 oder 87 Steckplätze bei 2 oder 8 Racks TSX RKY 12EX, 27 oder 111 Steckplätze bei
4 oder 16 Racks TSX RKY 8EX. Für Module im Standardformat, außer Versorgungs- und
Prozessormodul.
(2) Festes E/A-Profil: die Zahl der digit. E/A, analog. und anwendungsspez. Kanäle ist kumulierbar.
3/25
A
Allgemeine Kenndaten (Forts.)
Prozessoren TSX 57
Maximale Zahl der Racks TSX RKY 12EX
TSX P v
57 302 57 352 57 402 57 452
8 8 8 8
Konfiguration
Zahl der Racks TSX RKY4EX/6EX/8EX
Max. Zahl der Steckplätze (1)
Funktionen E/A-Profil (2)
16
87/111 fest
16
87/111 fest
16
87/111 flexibel
16
87/111 flexibel
Maximale
Zahl der Kanäle Anwendungsspezifisch (3) 32
Maximale UNI-TELWAY, integriert
Zahl
Digitale E/A im Rack
Analoge E/A im Rack
(PG-Anschluß)
1024
128
1 der Netzwerk (ETHWAY,
Anschlüsse FIPWAY, Modbus +)
FIPIO-Master (integriert)
3
-
Feldbus Dritthersteller (4) 2
AS-i-Feldbus 8
1024
128
32
1
3
1
2
8
-
2040 2040
255
48
1
255
48
1
4
2
8
4
1
2
8
Speicher
Kalenderfunktion pufferbar gepufferter interner RAM (K16) ja
64 ja
80 ja
96 ja
96/112(5)
PCMCIA-Speicherkarte (max. Kapazität) 256K16 256K16 256K16 256K16
Max. Speichergröße
Applikations-Mastertask struktur Fasttask
320K16 336K16 352K16 368K16
1 1 1 1
1 1 1 1
Ereignisverarbeitung (1 prioritär)
Ausführung- interner zeit RAM
100% boolesch
64 64 64 64
0,31 ms 0,31 ms 0,31 ms 0,31 ms
65% boolesch + 35% numerisch 0,78 ms 0,78 ms 0,5 ms 0,5 ms
Applikationscode für 1K PCMCIA-
Anweisungen Karte
100% boolesch 0,47 ms 0,47 ms 0,47 ms 0,47 ms
65% boolesch + 35% numerisch 0,98 ms 0,98 ms 0,68 ms 0,68 ms
SystemMasterohne Verwend. des FIPIO-Busses 2 ms 2 ms 0,6 ms 0,6 ms
Overhead Task
FAST-Task mit Verwend. des FIPIO-Busses –
0,6 ms
3,8 ms
0,6 ms
–
0,2 ms
1,1 ms
0,2 ms
(1) 87 Steckplätze bei 8 Racks TSX RKY 12EX, 111 Steckplätze bei 16 Racks TSX RKY 8EX.
Für Module im Standardformat, außer Versorgungs- und Prozessormodul.
(2) Festes E/A-Profil: die Zahl der digit. E/A, analog. und anwendungsspez. Kanäle ist kumulierbar.
Flexibles E/A-Profil: die Zahl der digitalen E/A, analogen und anwendungsspezifischen
Kanäle ist nicht kumulierbar, die Verteilung wird durch eine Formel definiert (siehe Kapitel 3.5-4).
(3) Zähler, Achsensteuerung, usw. (s. Kap. 3.5-3: Berücksichtigung anwendungsspez. Kanäle).
(4) INTERBUS-S, PROFIBUS-DP 5) siehe Kapitel 3.4-3
___________________________________________________________________________
3/26
Prozessoren TSX 57/PMX 57/PCX57 3
A
Allgemeine Kenndaten (Forts.)
Prozessoren PMX 57
Maximale Zahl der Racks TSX RKY 12 EX
TPMX P v
57 102 57 202 57 352 57 452
2 8 8 8
Konfiguration
Zahl der Racks TSX RKY 4 EX/6EX/8EX
Max. Zahl der Steckplätze (1)
Funktionen E/A-Profil (2)
Zahl verwalteter Regelkreise
Maximale UNI-TELWAY, integriert
Zahl (PG-Anschluß) der Netzwerk (ETHWAY,
Anschlüsse FIPWAY, Modbus +)
4 16 16 16
21/27 87/111 87/111 87/111 fest fest fest flexibel
Maximale Digitale E/A im Rack 512
Zahl der Analoge E/A im Rack
Kanäle Anwendungsspezifisch (3)
24
8
10
1
1
1024
80
24
10
1
1
1024
128
32
10
1
3
2040
255
48
10
1
4
FIPIO-Master (integriert)
Feldbus Dritthersteller (4) -
-
AS-i-Feldbus
Kalenderfunktion pufferabar gepufferter interner RAM (K16)
2 ja
48
4 ja
-
1
48
8 ja
1
2
80
8 ja
1
2
96/112(5) Speicher
PCMCIA-Speicherkarte (max. Kapaz.) 64K16 128K16 256K16 256K16
Max. Speichergröße 112K16 176K16 336K16 368K16
Applikations- Mastertask 1 1 1 1 struktur Fasttask
Ereignisverarbeitung (1 prioritär)
Ausführungs- interner 100% boolesch
1
32
1
64
1
64
1
64
0,31 ms 0,31 ms 0,31 ms 0,31 ms
Zeit RAM 65% boolesch + 35% numerisch 0,78 ms 0,5 ms 0,5 ms 0,5 ms
Applikat.-code PCMCIA- 100% boolesch 0,47 ms 0,47 ms 0,47 ms 0,47 ms für 1K Anweis.
Karte 65% boolesch + 35% numerisch 0,98 ms 0,68 ms 0,68 ms 0,68 ms
Verarbeitungs- Prozeßregelkreis zeit
System-
Overhead
Kaskadierter Regelkreis
Master- ohne Verwend. d.FIPIO-Busses 2 ms
Task
(ms)
(ms) mit Verwend. d. FIPIO-Busses
FAST-Task
4 bis 9,5 0,4 bis 1 0,4 bis 1 0,4 bis 1
8 bis 16 0,8 bis 1,6 0,8 bis 1,6 0,8 bis 16
–
0,6 ms
0,6 ms
–
0,2 ms
0,6 ms
1,1 ms
0,2 ms
0,6 ms
1,1 ms
0,2 ms
(1) 21 oder 87 Steckplätze bei 2 oder 8 Racks TSX RKY 12EX, 27 oder 111 Steckplätze bei
4 oder 16 Racks TSX RKY 8EX. Für Module im Standardformat, außer Versorgungs- und
Prozessormodul.
(2), (3), (4), (5): siehe Definition auf den vorangegangenen Seiten
___________________________________________________________________________
3/27
A
Allgemeine Kenndaten (Forts.)
Prozessoren PCX 57
Maximale Zahl der Racks TSX RKY 12EX
TPCX v
KonfiguZahl der Racks TSX RKY 4 EX/6EX/8EX ration Max. Zahl der Steckplätze (1)
Funktionen E/A-Profil (2)
Maximale Digitale E/A im Rack
Zahl der Analoge E/A im Rack
Kanäle Anwendungsspezifisch (3)
Maximale UNI-TELWAY, integriert
Zahl (PC-Anschluß) der Netzwerk (ETHWAY,
Anschlüsse FIPWAY, Modbus +)
FIPIO-Master (integriert)
Speicher
Feldbus Dritthersteller (4)
AS-i-Feldbus
Kalenderfunktion pufferbar gepufferter interner RAM
PCMCIA-Speicherkarte (max. Kapazität)
Max. Speichergröße
Applikations-Master-Task struktur Fast-Task
Ereignisverarbeitung (1 prioritär)
Ausführungs- interner 100% boolesch zeit Applikat.
RAM 65% boolesch + 35% numerisch code für 1K
Overhead
PCMCIA-100% boolesch
Anweisungen Karte 65% boolesch + 35% numerisch
SystemMaster- ohne Verwendung des FIPIO-Bus
Task mit Verwendung des FIPIO-Bus
FAST-Task
1
-
-
2 ja
32K16
64K16
96K16
1
1
32
0,72 ms
1,39 ms
0,72 ms
1,39 ms
2,9 ms
–
0,8 ms
57 1012
2
4
21/27 fest
512
24
8
1
57 3512
8
16
87/111 fest
1024
128
32
1
3
(1) 21 oder 87 Steckplätze bei 2 oder 8 Racks TSX RKY 12EX, 27 oder 111 Steckplätze bei
4 oder 16 Racks TSX RKY 8EX. Für Module im Standardformat, außer Versorgungs- und
Prozessormodul.
(2) Festes E/A-Profil: die Zahl der digitalen E/A, analogen und anwendungsspezifischen Kanäle ist kumulierbar.
(3) Zähler, Achsensteuerung, usw. (s. Kap. 3.5-3: Berücksichtigung anwendungsspez. Kanäle)
(4) INTERBUS-S, PROFIBUS-DP
___________________________________________________________________________
3/28
1
2
8 ja
80K16
256K16
336K16
1
1
64
0,31 ms
0,78 ms
0,47 ms
0,98 ms
2 ms
3,8 ms
0,6 ms
Prozessoren TSX 57/PMX 57/PCX57 3
A
Allgemeine Kenndaten (Forts.)
Programmiersoftware
Programmiersprachen
PL7 Junior Pro unter Windows 95/98/NT
Kontaktplan, Grafcet,
ST, AWL
3.5-2 Elektrische Kenndaten
Da die Prozessoren bestimmte Geräte ohne Eigenversorgung aufnehmen können, ist es erforderlich, bei der Erstellung der Gesamtversorgungsbilanz den Verbrauch dieser
Geräte zu berücksichtigen.
• Geräte ohne Eigenversorgung, die an den PG-Anschluß angeschlossen werden können:
- Einstellterminal: T FTX 117 ADJUST,
- Isolationsadapter TSX P ACC01 zum Anschluß an den UNI-TELWAY-Bus.
• Geräte ohne Eigenversorgung, die in den Prozessor integriert werden können:
- PCMCIA-Kommunikationskarte TSX FPP 10/20,
- PCMCIA-Kommunikationskarte TSX SCP 111/112/114
- PCMCIA-Kommunikationskarte TSX MBP 100
- PCMCIA-Modemkarte TSX MDM 10
Prozessoren TSX 57 und PMX 57
Stromaufnahme über 5 VDC des Vers.moduls TSX PSY iii Typisch
Prozessoren + TSX P 57 102 440 mA
PCMCIA-Speicherkarte 450 mA TSX P 57 202/302
TPMX P57 102
TSX P 57 252/352 500 mA
1300 mA TSX P 57 402
TPMX P57 202
TSX P57 452
TPMX P57 352/452
1350 mA
Verlustleistung
Prozessoren +
PCMCIA-Speicherkarte
TSX P 57 102
TSX P 57 202/302
TPMX P57 102
TSX P 57 252/352
TSX P 57 402
TPMX P57 202
TSX P57 452
TPMX P57 352/452
Typisch
2,2 W
2,25 W
2,5 W
6,5 W
6,75 W
Maximal
600 mA
650 mA
750 mA
1700 mA
1750 mA
Maximal
3 W
3,25 W
3,75W
8,5 W
8,75 W
___________________________________________________________________________
3/29
A
Prozessor PCX 57
Die Prozessoren PCX 57 verfügen über eine eigene, von der 12-VDC-Versorgung des
Host-PC generierte 5-VDC-Versorgung. Daher muß die Leistung der 12-VDC-
Versorgung des Host-PC so ausreichend ausgelegt sein, daß ein Prozessor PCX 57 aufgenommen werden kann.
Maximal
800 mA
Stromaufnahme über die 12-VDC-Versorgung des Host-PC Typisch
Prozessoren +
PCMCIA-Speicherkarte
TPCX 57 1012 550 mA
TPCX 57 3512 600 mA
Verlustleistung
Prozessoren +
PCMCIA-Speicherkarte
TPCX 57 1012
Typisch
6,6 W
TPCX 57 3512 7,2 W
900 mA
Maximal
9,6 W
10,8 W
Grenzspannung bei 12 VDC des Host-PC
≥
11,4 V
≤
12,6 V
Geräte, die angeschlossen oder in den Prozessor integriert werden können
Stromaufnahme über 5 VDC des Vers.moduls TSX PSY iii Typisch
Geräte ohne Eigenversorgung T FTX 117 ADJUST 310 mA an PG-Anschluß anschließbar (TER) TSX P ACC01
PCMCIA-Kommunikationskarten TSX FPP 10 in den Prozessor integrierbar TSX FPP 20
150 mA
330 mA
330 mA
TSX SCP 111
TSX SCP 112
TSX SCP 114
TSX MBP 100
TSX MDM 10
140 mA
120 mA
150 mA
220 mA
195 mA
Verlustleistung Typisch
Geräte ohne Eigenversorgung an PG-Anschluß anschließbar (TER) TSX P ACC01
PCMCIA-Kommunikationskarten TSX FPP 10 in den Prozessor integrierbar
T FTX 117 ADJUST 1,5 W
TSX FPP 20
0,5 W
1,65 W
1,65 W
TSX SCP 111
TSX SCP 112
TSX SCP 114
TSX MBP 100
0,7 W
0,6 W
0,75 W
1,1 W
TSX MDM 10 0,975 W -
___________________________________________________________________________
3/30
Maximal
1,7 W
1,25 W
1,8 W
1,8 W
1,5 W
1,5 W
1,5 W
1,55 W
Maximal
340 mA
250 mA
360 mA
360 mA
-
300 mA
300 mA
300 mA
310 mA
Prozessoren TSX 57/PMX 57/PCX57 3
A
3.5-3 Definition und Berücksichtigung anwendungsspezifischer Kanäle
Anwendungsspezif. Funktion Modul/Karte
Zähler TSX CTY 2A
TSX CTY 2C
Bewegungssteuerung
TSX CTY 4A
TSX CAY 21
TSX CAY 41
TSX CAY 22
Anw.spez. Kanäle ja ja ja ja ja ja
Schrittmotorsteuerung
Wiegen
TSX CAY 42
TSX CAY 33
TSX CFY 11
TSX CFY 21
TSX ISP Y100
Kommunikationserielle Anschl.TSX SCP11 iC (im Prozessor)
TSX SCP11
TSX JNP11 i i
(in TSX SCY 21
(in TSX SCY 21 i i
)
)
TSX SCY 21 (integrierter Kanal) ja ja ja ja ja nein ja ja ja
1
1
1
Modem TSX MDM 10
FIPIO Agent TSX FPP10 im Prozessor
FIPIO-Master in den Prozessor integriert ja nein nein
1
0 (*)
0 (*)
(*) Diese Kanäle sind zwar anwendungsspezifisch, brauchen aber bei der Berechnung der vom
Prozessor maximal unterstützten anwendungsspezifischen Kanäle nicht berücksichtigt zu werden.
4
3
1
2
2
0 (*)
4
2
4
2
Anzahl
2
2
Hinweis: Nur die über die Software PL7 Junior bzw. PL7 Pro konfigurierten Kanäle werden berücksichtigt.
___________________________________________________________________________
3/31
A
3.5-4 E/A-Profil
• Festes E/A-Profil:
Die in den Tabellen mit Kenndaten jeweils angegebene maximale Zahl digitaler
E/A im Rack, analoger E/A und anwendungsspezifischer Kanäle ist kumulierbar.
• Flexibles E/A-Profil:
Die in den Tabellen mit Kenndaten der Prozessoren TSX/PMX P57 4 i 2 jeweils angegebene maximale Zahl digitaler E/A im Rack, analoger E/A und anwendungsspezifischer Kanäle ist nicht kumulierbar.
Jeder Kanal und jede Kanalgruppe (digital, analog, anwendungsspezifisch) belegt
Platz im internen und System-RAM; letzterer ist auf 8800 Byte beschränkt. Deshalb muß der Anwender eine Bilanz der Belegung des System-RAM durch die verschiedenen in seiner Station verwendeten Module und anwendungsspezifischen
Kanäle aufstellen, um sicherzustellen, daß die Belegung des System-RAM unterhalb von 8800 Byte bleibt.
Hinweis: Wenn die Belegung des System-RAM oberhalb von 8800 Byte liegt, resultiert daraus nach dem Laden der Applikation der Status NICHT KONFIGURIERT des Prozessors.
Die Tabelle auf der nächsten Seite stellt die Belegung des System-RAM durch die einzelnen Modultypen dar.
___________________________________________________________________________
3/32
Prozessoren TSX 57/PMX 57/PCX57 3
A
Modultyp
Digitale E/A, 8 oder 16 Kanäle: TSX DEY• / TSX DSY•
Digitale E/A, 28 Kanäle: TSX DMY•
Digitale E/A, 32 und 64 Kanäle (1): TSX DEY• / TSX DSY•
Belegung des System-RAM in Byte
Pro Modul Pro Kanal
40
120
80
–
–
–
Sicherheit: TSX PAY•
BusX-Anschaltmodul: TSX REY 200
Analog, 4, 8 oder 16 Kanäle: TSX AEY• / TSX ASY•
40
–
–
–
–
21
Zähler, 1, 2 oder 4 Kanäle: TSX CTY•
Achsensteuerung, 2, 3 oder 4 Kanäle: TSX CAY•
Schrittmotorsteuerung, 1 oder 2 Kanäle: TSX CFY
Wiegen: TSX ISP Y100
Serielle Verbindungen: TSX SCP 11•
Serielle Verbindung: TSX SCY 2160•
Modem: TSX MDM 10
AS-i-Feldbus: TSX SAY 100
FIPIO-Bus Agent: TSX FPP10
Feldbus von INTERBUS-S: TSX IBY 100
Dritthersteller PROFIBUS-DP: TSX PBY 100
Netzwerk ETHWAY: TSX ETY 110/120/210
Modbus +: TSX MBP 100
FIPWAY: TSX FPP 20
–
–
–
–
–
–
–
60
–
25
25
25
–
–
–
–
–
–
–
–
85
30
30
95
25
25
–
–
(1) Bei einer Kombination der Tasks (MAST, FAST) in der/den Kanalgruppe(n) eines digitalen
E/A-Moduls mit 64 Kanälen wird der System-RAM mit 20 zusätzlichen Byte pro Kanalgruppe belegt.
___________________________________________________________________________
3/33
A
___________________________________________________________________________
3/34
4 Versorgungen TSX PSY iiii
4.1
Beschreibung
4.1-1 Allgemeines
Die Versorgungsmodule TSX PSY iiii dienen zur Versorgung der einzelnen Racks
TSX RKY iii und ihrer Module. Das Versorgungsmodul wird in Abhängigkeit vom Typ des Stromnetzes (Gleichstrom oder Wechselstrom) und von der erforderlichen Leistung
(Modell im Standard- bzw. Doppelformat) ausgewählt.
Weiterhin besitzt jedes Versorgungsmodul Hilfsfunktionen, wie:
• eine Anzeigebaugruppe, ein Alarmrelais,
• einen Steckplatz zur Aufnahme einer Batterie, die dazu dient, die Daten im RAM-
Speicher des Prozessors zu sichern;
• einen Bleistift-Taster, der eine Stromunterbrechung simuliert und somit einen
Warmstart der Applikation auslöst;
• eine a 24-V-Geberversorgung (nur bei Modellen, die aus einem Wechselstromnetz versorgt werden).
Versorgungsmodule für Wechselstromnetze
Modell im Standardformat Modell im Doppelformat
TSX PSY 5500
A
TSX PSY 2600 c
100...240 V
TSX PSY 8500 c
100...120 / 200...240 V
Versorgungsmodule für Gleichstromnetze
Modell im Standardformat Modell im Doppelformat
TSX PSY 1610 TSX PSY 3610 TSX PSY 5520 a
24 V, nicht isoliert a
24...48 V, isoliert
___________________________________________________________________________
4/1
A
4.1-2 Beschreibung der Hardware
Bei den Versorgungen handelt es sich um Module:
• im Standardformat im Fall der Module TSX PSY 2600 und TSX PSY 1610,
• im Doppelformat im Fall der Module TSX PSY 5500/3610/5520/8500.
1 Anzeigebaugruppe bestehend aus:
- einer LED OK (grün), leuchtet, wenn die
Versorgungen vorhanden und korrekt sind;
- einer LED BAT (rot), leuchtet, wenn die
Batterie defekt oder nicht vorhanden ist;
- einer LED 24 V (grün), leuchtet, wenn die Geberspannung vorhanden ist.
Diese Signallampe ist nur bei den Wechselstromversorgungen
TSX PSY 2600/5500/8500 vorhanden;
Standardformat
2 einem Bleistifttaster RESET, der einen
Warmstart der Applikation herbeiführt;
3 einem Steckplatz zur Aufnahme einer
Batterie, die die Sicherung des internen
RAM-Speichers des Prozessors gewährleistet;
4 einer Abdeckklappe zum Schutz der
Frontseite des Moduls;
5 einer Klemmleiste für den Anschluß:
- an das Versorgungsnetz,
- des Kontaktes des Alarmrelais,
- der Geberversorgung bei Wechselstromversorgungen TSX PSY 2600/5500/8500;
Doppelformat
6 einer Öffnung zur Durchführung einer
Kabelschelle;
7 einer Sicherung, die unter dem Modul sitzt und den Schutz:
- der 24 VR-Spannung an der Gleichstromversorgung TSX PSY 3610
- der Primärspannung an der Gleichstromversorgung TSX PSY 1610 sicherstellt;
Hinweis: Bei den Versorgungen
TSX PSY 2600/5500/5520/8500 ist die
Sicherung der Primärspannung in das
Modul integriert und nicht zugänglich.
8 einem Wahlschalter 110/220 V, nur bei
W e c h s e l s t r o m v e r s o r g u n g s m o d u l e n
TSX PSY 5500/8500 vorhanden; bei Lieferung ist
4/2
1
6
7
6
8
7
4
5
2
3
1
2
3
4
5
Versorgungen TSX PSY iiii 4
A
4.2
Katalogauszug
Modultyp Wechselstromversorgungen
Kenndaten der Eingänge
Nennspannungen
Grenzwerte c
100 ...240 V c
85...264 V c
100...120 V/ c
200...240 V c
85...140 V/ c
190...264 V
Grenzfrequenz 47...63 Hz
Zul. Dauer von Mikrounter< 10 ms brechungen im Netz
Scheinleistung
Nenneingangsstrom
50 VA
0,5 A/100 V
0,3 A/240 V
150 VA
1,7 A/100 V
0,5 A/240 V
Kenndaten der Ausgänge
Wirkleistung insgesamt 26 W 50 W 80 W
Ausgangsspannungen a
5 V, 24 VR (1), 24 VC (2)
Nennstrom a 5 V 5 A a
24 VR 0,6 A
7 A
0,8 A
5 V, 24 VR (2)
15 A nicht geliefert
Hilfsfunktionen
Alarmrelais a 24 VC 0,5 A 0,8 A 1,6 A ja (1 Schließkontakt, potentialfrei an Klemmleiste)
Anzeigen ja durch LEDs auf der Frontseite
Pufferbatterie ja (Zustandsüberwachung durch LED auf der Modulfrontseite)
Normen IEC 1131-2
Typenbezeichnung TSX PSY 2600 TSX PSY 5500 TSX PSY 8500
(1) a
24 V zur Versorgung der Relais, die in den Modulen "Relaisausgänge" installiert sind.
(2) a
24 V zur Versorgung der Geber.
___________________________________________________________________________
4/3
A
Katalogauszug
Modultyp Gleichstromversorgungen
Kenndaten der Eingänge
Nennspannungen
Grenzwerte a 24 V nicht isoliert a
19,2 V ... 30 V
Zul. Dauer von Mikrounterbrechungen im Netz
Nenneingangsstrom
Kenndaten der Ausgänge
Wirkleistung insgesamt
Ausgangsspannungen a
Nennstrom a
5 V a 24 VR
< 1 ms
< 1,5 A
26 W
5 V, 24 VR (1),
3 A
0,6 A
< 2,7 A
50 W
7 A
0,8 A a 24 V ... 48 V isoliert a
19,2 V ... 60 V
< 3 A/24 V
< 1,5 A/48 V
80 W
7 A
0,8 A
Hilfsfunktionen
Alarmrelais
Anzeigen
Pufferbatterie ja (1 Schließkontakt, potentialfrei an Klemmleiste) ja durch LEDs auf der Frontseite ja (Zustandsüberwachung durch LED auf der Modulfrontseite)
Normen IEC 1131-2
Typenbezeichnung TSX PSY 1610 TSX PSY 3610 TSX PSY 5520
(1) a
24 V zur Versorgung der Relais, die in den Modulen "Relaisausgänge" installiert sind.
___________________________________________________________________________
4/4
Versorgungen TSX PSY iiii 4
A
4.3
Hilfsfunktionen
• Alarmrelais
Dieses Relais, mit dem jedes Modul ausgestattet ist, besitzt einen potentialfreien Kontakt, der auf der Anschlußklemmleiste des Moduls zugänglich ist.
Klemmleiste Ral
Prinzip
- Alarmrelais des Moduls in dem Rack, in dem der Prozessor sitzt (Rack 0)
Im Normalbetrieb (Steuerung im RUN-
Modus) wird das Relais betätigt und,
Steuerung im RUN-Modus sein Kontakt ist geschlossen (Zustand
1). Bei allen (selbst partiellen) Stopps Steuerung im STOP-
Modus oder gestört der Applikation, Auftreten eines "blokkierenden" Fehlers, fehlerhaften Ausgangsspannungen oder Verschwinden der Netzspannung fällt das Relais ab, und der entsprechende Kontakt
öffnet sich (Zustand 0).
Alarmrelais
1
0
Betrieb
Alarmrelais
Rack 0
Auftreten eines blockierenden Fehlers der Steuerung oder falsche Spannungen
Hinweis:
Bei der Verwendung eines in einen PC integrierbaren Prozessors des Typs PCX 57 wird das
Alarmrelais der Versorgung nicht verwaltet; sein Kontakt ist daher ständig geöffnet.
Wenn diese Funktion für den korrekten Betrieb der Installation unabdingbar ist, kann statt des Alarmrelais des Versorgungsmoduls ein Relaisausgang eines am
BusX oder FIPIO-Bus gelegenen Moduls eingesetzt werden. Dazu muß dieser
Ausgang:
- ein Relaisausgang sein,
- mit einem Fehlerwert 0 konfiguriert sein (Standardkonfiguration),
- zu Beginn der Ausführung des Applikationsprogramms auf 1 initialisiert werden.
Der auf diese Weise konfigurierte Relaisausgang verhält sich ebenso wie das von einem Prozessor TSX 57 gesteuerte Alarmrelais.
- Alarmrelais der Module in den anderen Racks (Racks 1 bis 7):
Beim Einschalten des Moduls und wenn die Ausgangsspannungen fehlerlos sind, wird das Alarmrelais betätigt, und sein Kontakt ist geschlossen (Zustand 1).
Bei Ausfall der Netzspannung oder fehlerhaften Ausgangsspannungen fällt das
Relais ab (Zustand 0).
Diese Betriebsarten ermöglichen den Einsatz dieser Kontakte in externen Stromkreisen mit positiver Sicherheitsfunktion, wie zum Beispiel die Regelung der
Versorgungen von Stellgliedern, die Rücksendungen von Informationen.
___________________________________________________________________________
4/5
A
• Pufferbatterie
Jedes Versorgungsmodul besitzt einen Steckplatz zur
Aufnahme einer Batterie, die den internen RAM-Speicher auf den Prozessoren mit Strom versorgt und so die Sicherung der Daten gewährleistet, wenn die
Steuerung ausgeschaltet ist. Diese Batterie, die zusammen mit dem Versorgungsmodul geliefert wird, muß vom Benutzer unter Beachtung der Polarität eingesetzt werden.
Hinweis:
Bei der Verwendung eines in einen PC integrierten Prozessors des Typs PCX 57 ist die Pufferbatterie in den Pozessor eingebaut; ihre Kenndaten sind mit den unten beschriebenen identisch.
- Kenndaten der Batterie: Lithiumzelle, 3,6 V / 0,8 Ah,
Größe 1 / 2 AA.
- Ersatzteilnummer: TSX PLP 01
- Pufferdauer:
Die Pufferdauer der Batterie hängt von zwei Faktoren ab:
- dem Prozentanteil der Zeit, während der die Steuerung spannungsfrei ist und während der daher die Batterie in Anspruch genommen wird,
- der Umgebungstemperatur, wenn die Steuerung spannungsfrei ist.
Umgebungstemperatur ohne Betrieb
Puffer-
≤
30 °C 40 °C 50 °C 60 °C
Steuerung ohne Spannung 12 h/Tag 5 Jahre 3 Jahre 2 Jahre 1 Jahr dauer Steuerung ohne Spannung 1 h/Tag 5 Jahre 5 Jahre 4,5 J.
4 Jahre
- Kontrolle des Batteriezustandes: Ist die Versorgung eingeschaltet, überwacht diese den Zustand der Batterie. Bei Störungen wird der Benutzer durch die LED
BAT (rot) vorgewarnt, die dann aufleuchtet; die Batterie muß sofort ersetzt werden.
- Batteriewechsel: Der Batteriewechsel kann bei eingeschalteter Versorgung des
Moduls oder unmittelbar nach dem Ausschalten erfolgen. Im letzten Fall ist die
Eingriffszeit beschränkt.
Die Pufferdauer hängt von der Umgebungstemperatur ab. Unter der Annahme, daß der Prozessor zuvor unter Spannung stand, liegt die garantierte Zeit bei:
Umgebungstemperatur während des Ausschaltens
Pufferdauer
20 °C 30 °C 40 °C 50 °C
2 h 45 min. 20 min. 8 min.
___________________________________________________________________________
4/6
Versorgungen TSX PSY iiii 4
A
• Anzeigen
Jedes Versorgungsmodul verfügt über eine Anzeigebaugruppe, die aus folgenden
Elementen besteht:
- 3 LED (OK, BAT, 24 V) für die Wechselstromversorgungen TSX PSY 2600 / 5500/ 8500,
- 2 LED (OK, BAT) für die Gleichstromversorgungen
TSX PSY 1610 / 3610 / 5520,
OK
BAT
24 V
LED OK (grün):
- leuchtet im Normalbetrieb;
- erloschen, wenn die Ausgangsspannungen unter den Schwellwerten liegen.
LED BAT (rot):
- im Normalbetrieb erloschen;
- leuchtet, wenn keine Batterie vorhanden, die Batterie verbraucht ist oder ein unzulässiger Batterietyp verwendet wird.
LED 24 V (grün):
- leuchtet im Normalbetrieb;
- erloschen, wenn die 24-V-Geberspannung, die von der Versorgung geliefert wird, nicht mehr vorhanden ist.
• RESET-Taster
Bei Betätigung dieses Tasters wird eine Folge von Betriebssignalen ausgegeben, die folgendem entspricht:
- Netzunterbrechung bei Drücken des Tasters,
- Einschalten bei Loslassen der Taste.
Diese Betätigungen (Drücken und Loslassen) führen bei der Applikation zu einem
Warmstart (siehe Abschnitt 8.5-2 - Register A).
• Geberversorgung
Die Wechselspannungsversorgungen TSX PSY 2600/5500/8500 verfügen über eine integrierte Versorgung, die eine Spannung von a 24 V zur Versorgung der
Geber liefert. Diese Geberversorgung ist über die Klemmleiste des Moduls zugänglich.
!
Diese Versorgung kann nicht mit einer externen Versorgung parallel geschaltet werden.
Hinweis:
Der Ausgang a
24-V-Geberversorgung des Moduls TSX PSY 8500 ist vom Typ Sicherheitskleinspannung). Deshalb ist die Sicherheit des Benutzers gewährleistet.
___________________________________________________________________________
4/7
A
4.4
Einbau und Montage
4.4-1 Einbau
• Versorgungsmodule im Standardformat
TSX PSY 2600/1610:
Sie werden in den ersten Steckplatz der
Racks TSX RKY iii eingebaut und belegen Steckplatz PS.
PS 00 01 02 03 04 05 06
• Versorgungsmodule im Doppelformat
TSX PSY 3610/5500/5520/8500:
Sie werden in die ersten beiden Steckplätze der Racks TSX RKY iii eingebaut und belegen die Steckplätze PS und 00
PS 00 01 02 03 04 05 06
Hinweis:
Alle Versorgungsmodule sind mit einem Verriegelungssystem ausgerüstet, das den Einbau nur in den vorgesehen Steckplätzen erlaubt.
Wichtig:
Das Versorgungsmodul TSX PSY 8500 liefert keine 24-VR-Spannung. Daher können in Racks, die mit diesem Versorgungsmodul ausgestattet sind, bestimmte Module nicht eingebaut werden, wie beispielsweise Module mit
Relaisausgängen und Module mit Wiegefunktionen (siehe Abschnitt 4.6).
4.4-2 Montage und Anschlüsse
Montage der Module: siehe Abschnitt 6.4-1 des vorliegenden Registers.
Anschlüsse: siehe Abschnitt 7.2 des vorliegenden Registers.
!
Ein Versorgungsmodul TSX PSY iiii darf nur bei ausgeschalteten externen
Versorgungen ein- bzw. ausgebaut werden.
Wichtig:
Der interne 0-V-Anschluß der Steuerung wird mit der Masse verbunden. Die
Masse muß wiederum mit der Erde verbunden werden.
___________________________________________________________________________
4/8
Versorgungen TSX PSY iiii 4
A
4.5
Kenndaten
4.5-1 Kenndaten der Wechselspannungsversorgungen
Bezeichnung
Primärkreis Nennspannungen (V)
Grenzspannungen (V)
Nenn-/Grenzfrequenzen
TSX PSY 2600 TSX PSY 5500 TSX PSY 8500 c
100…240 c
85..264
100..120/200..240
85..140/ 190..264
100..120/200..240
85..140/ 170..264
50 -60 / 47-63 Hz 50 -60 / 47-63 Hz 50 -60 / 47-63 Hz
Scheinleistung
Nennstromverbrauch: Ieff
Erstmaliges I Ein-
Einschalten bei 25 °C
I schaltstrom
2 t beim
Einschalten
50 VA 150 VA 150 VA
≤
0,5 A bei 100 V
≤
1,7 A bei 100 V
≤
1,4 A bei 100 V
≤
0,3 A bei 240 V
≤
0,5 A bei 240 V
≤
0,5 A bei 240 V
≤
37 A bei 100 V
≤
38 A bei 100 V
≤
30 A bei 100 V
≤
75 A bei 240 V
≤
38 A bei 240 V
≤
60 A bei 240 V
0,63 A 2 s bei 100 V 4 A 2 s bei 100 V
2,6 A 2 s bei 240 V 2 A 2 s bei 240 V
15 A 2 s bei 100 V
8 A 2 s bei 240 V
(1) It beim
Einschalten
0,034 As bei 100 V
0,067 As bei 240 V
Zul. Dauer der Mikrounterbrechungen
≤
10 ms
0,11 As bei 100V
0,11 As bei 240V
≤
10 ms
0,15 As bei 100V
0,15 As bei 240V
≤
10 ms
Integrierter Schutz an Phase Sicherung in Modul integriert und nicht zugänglich
SekundärWirkleistung insgesamt kreis Ausg.
a
5 V Nennspannung
Nennstrom
26 W
5,1 V
5 A
Leistung (typisch) 25 W
Ausg. 24 VR Nennspannung 24 VCC
(24 V Relais) Nennstrom 0,6 A
50 W
5,1 V
7 A
35 W
24 VCC
0,8A
(3) Leistung (typisch) 15 W
Ausg. 24 VC Nennspannung 24 VCC
19 W
24 VCC
(24 V Geber) Nennstrom 0,5 A
Leistung (typisch) 12 W
Schutz der Ausgänge gegen
0,8 A
19 W
Überlast/Kurzschlüsse/Überspannung
77/85/100 W (2)
5,1 V
15 A
75 W nicht geliefert nicht geliefert nicht geliefert
24 VCC
1,6 A
38 W
Verlustleistung
Normen
10 W
IEC 1131-2
20 W
IEC 1131-2
20 W
IEC 1131-2
Isolierung Dielektrisches Primär-/Sek.kreis
2000 Veff
Verhalten Primärkreis/Erde 2000 Veff
(50/60 Hz-1min) Ausg. a
24 V/Erde –
Isolationswiderstand
Primär-/Sek.kreis
≥
100 M
Ω
Primärkreis/Erde
≥
100 M
Ω
2000 Veff
2000 Veff
–
≥
≥
100 M
100 M
Ω
Ω
3000 Veff
3000 Veff
500 Veff
≥
≥
100 M
100 M
Ω
Ω
(1) Diese Werte müssen beim gleichzeitigen Starten mehrerer Geräte oder bei der Bemessung der Schutzorgane berücksichtigt werden.
(2) 77 W bei 60 °C, 85 W bei 55 °C, 100 W bei 55 °C und Verwendung eines Lüftermoduls.
4/9
A
4.5-2 Kenndaten der Gleichspannungsversorgungen
• Nicht isolierte Versorgungen
Bezeichnung
Primärkreis Nennspannungen
Grenzspannungen (inkl.Welligkeit)
(1)
TSX PSY 1610 a 24 V a
19,2...30 V
TSX PSY 3610 a 24 V a
19,2...30 V
(bis 34 V 1Std. pro 24 Std. möglich)
Eingangsnennstrom: Ieff bei a 24 V < 1,5 A
Erstmaliges I Einschaltstrom
< 2,7 A
< 100 A bei a 24 V < 150 A bei a 24 V
Einschalten I 2 t beim Einschalten 12,5 A 2 s 20 A 2 s bei 25 °C (2) It beim Einschalten
Zul. Dauer der
Mikrounterbrechungen
Integrierter Schutz am Eingang +
(Sicherung unter dem Modul)
0,2 As
< 1 ms
0,5 As
< 1 ms durch Sicherung 5x20 nein träge, 3,5 A
Sekundärkreis Wirkleistung insgesamt (typisch)
Ausgang a
5 V Nennspannung
Nennstrom
Leistung (typisch)
30 W
5 V
3 A
15 W
50 W
5,1 V
7 A
35 W
Ausg. 24 VR (3) Nennspannung
( a 24-V -Relais) Nennstrom
Leistung (typisch)
Integrierter Schutz Überlast
U Netz — 0,6 V
0,6 A
15 W ja an den Ausg. gegen Kurzschluß
(4) Überspannung ja ja
Verlustleistung 10 W
U Netz — 0,6 V
0,8 A
19 W ja ja ja
15 W
Normen IEC 1131-2 IEC 1131-2
(1) Im Fall einer Versorgung von Modulen mit "Relaisausgängen" ist der Grenzbereich auf
21,6 V...26,4 V beschränkt.
(2) Diese Werte müssen beim gleichzeitigen Starten mehrerer Geräte oder bei der Bemessung der Schutzorgane berücksichtigt werden.
(3) Ausgang a
24 V zur Versorgung der Relais der Module mit "Relaisausgängen"
(4) Der Spannungsausgang 24 VR, der für den Benutzer unzugänglich ist, ist durch eine
Sicherung unter dem Modul geschützt (5x20, 4A, mittelträge).
___________________________________________________________________________
4/10
Versorgungen TSX PSY iiii 4
A
• Isolierte Versorgung
Bezeichnung
Primärkreis Nennspannungen
Grenzspannungen (inkl.Welligkeit)
Eingangsnennstrom: Ieff
Erstmaliges I Einschaltstrom
Einschalten I 2 t beim Einschalten bei 25 °C
(1) It beim Einschalten
TSX PSY 5520
24...
a
48 V a
19,2...60 V
< 3 A bei a
24 V
< 1,5 A bei a 48 V
< 15 A bei a 24 V
< 15 A bei a
48 V
50 A 2 s bei a 24 V
55 A 2 s bei a 48 V
7 As bei a 24 V
6 As bei a 48 V
< 1 ms Zul.Dauer einer Mikrounterbrechung im Netz
Integrierter Schutz an Eingang + Sicherung im Modulinneren, nicht zugänglich
50 W Sekundärkreis Wirkleistung insgesamt (typisch)
Ausgang a
5 V Nennspannung
Nennstrom
Leistung (typisch)
Ausgang 24 VR (2) Nennspannung
( a 24-V -Relais) Nennstrom)
Leistung (typisch)
Integrierter Schutz Überlast an den Ausg. gegen Kurzschluß
5,1 V
7 A
35 W
24 V
0,8 A
19 W ja ja
Verlustleistung
Normen
Isolierung Dielektr.
Verhalten
Isolationswiderstand
Überspannung ja
20 W
IEC 1131-2
Primär-/Sekundärkreis 2000 Veff - 50/60 Hz - 1 min
Primärkreis/Erde 2000 Veff - 50/60 Hz - 1 min
Primär-/Sekundärkreis >10 M
Ω
Primärkreis/Erde >10 M
Ω
(1) Diese Werte müssen beim gleichzeitigen Starten mehrerer Geräte oder bei der Bemessung der Schutzorgane berücksichtigt werden.
(2) Ausgang a
24 V zur Versorgung der Relais der Module mit "Relaisausgängen"
___________________________________________________________________________
4/11
A
4.5-3 Eigenschaften des Kontaktes beim Alarmrelais
Kenndaten
BetriebsWechselstrom
Grenzspannung Gleichstrom
Kontakt Alarmrelais
19...264 V
10...30 V (bis 34 V 1 Std. lang pro 24 Std. möglich)
Thermostrom
Last bei Resistiv c
110 V c
220 V
Wechselstrom Betrieb AC12 Leistung 50 VA (5) 50 VA (6) 110 VA (6) 220 VA (6)
110 VA (4) 220 VA (4)
Induktiv Spannung c
24 V c
48 V c
110 V c
220 V
Last bei
Betrieb AC14 Leistung 24 VA (4) 10 VA (10) 10 VA (11) 10 VA (11) und AC15 24 VA (8) 50 VA (7) 50 VA (9)
110 VA (2) 110 VA (6)
220 VA (1)
Resistiv Spannung a
24 V
Gleichstrom
3 A
Spannung c
24 V c
48 V
Betrieb DC12 Leistung 24 W (6)
40 W (3)
Induktiv Spannung a
24 V
Betrieb DC13 Leistung 10 W (8)
(L/R = 60 ms) 24 W (6)
Min. Last umschaltbar 1 mA / 5 V
Antwortzeit
Kontakttyp
Integrierter
Schutz
Isolierung
(Versuchsspannung)
Einschalten
Ausschalten gegen Überlast und Kurzschluß gegen induktive
Überspannungen in c gegen induktive
Überspannungen in
Kontakt/Masse a
Isolationswiderstand
< 10 ms
< 10 ms
Schließkontakt kein, Einbau einer flinken Schmelzsicherung vorgeschrieben keine, Einbau vorgeschrieben parallel zu den
Klemmen der einzelnen Stellglieder eines RC-Gl.
oder geeigneter MOV-Spitzenbegrenzer (ZNO) kein, Einbau vorgeschrieben an den Klemmen der einzelnen Stellglieder einer Entladungsdiode
2000 V eff. - 50/60 Hz - 1 min (Module TSX PSY 2600/
5500/1610/3610/5520)
3000 V eff. - 50/60 Hz - 1 min (Modul TSX PSY 8500)
> 10 M
Ω
unter a
500 V
(1) 0,1 x 10 6 Schaltspiele
(2) 0,15 x 10 6 Schaltspiele
(3) 0,3 x 10 6 Schaltspiele
(4) 0,5 x 10 6 Schaltspiele
(5) 0,7 x 10 6 Schaltspiele
(6) 1 x 10 6 Schaltspiele
(7) 1,5 x 10 6 Schaltspiele
(8) 2 x 10 6 Schaltspiele
(9) 3 x 10 6 Schaltspiele
(10) 5 x 10 6 Schaltspiele
(11) 10 x 10 6 Schaltspiele
___________________________________________________________________________
4/12
Versorgungen TSX PSY iiii 4
A
4.6
Verbrauchsbilanz für die Wahl des Versorgungsmoduls
Die für die Versorgung eines Racks erforderliche Leistung hängt von den in diesem
Rack installierten Modultypen ab. Aus diesem Grund ist eine Verbrauchsbilanz zu erstellen, um das in das Rack zu installierende Versorgungsmodul festzulegen (Modul im Standardformat oder im Doppelformat).
In den Tabellen auf den folgenden Seiten ist der typische Verbrauch aller Module wiedergegeben. Mit diesen Werten ist es möglich, den Verbrauch pro Rack und an jedem Ausgang in Abhängigkeit von den installierten Modulen zu berechnen.
Überblick über die an jedem Versorgungsmodul verfügbaren Leistungen
Versorgungs-
Module
Leistung
(typischer Wert)
Standardformat Doppelformat
TSX TSX TSX TSX TSX TSX
PSY 1610 PSY 2600 PSY 3610 PSY 5520 PSY 5500 PSY 8500
Gesamtwirkleistung 30W (30 W) 26 W (30 W) 50 W (55 W) 50 W (55 W) 50 W (55 W) 77 W / 60 °C
(alle Ausgänge 85 W / 55 °C zusammen) (1) 100 W mit
TSX FAN •
Verfügbare Leistung 15 W am Ausgang 5 VCC
25 W 35 W 35 W 35 W 75 W
Verfügbare Leistung 15 W am Ausgang 24 VR
Verfügbare Leistung am Ausgang 24 VC nicht
(Geberversorgung an vorhanden
Klemmleiste Frontseite)
15 W
12 W
19 W nicht vorhanden
19 W nicht vorhanden
19 W
19 W nicht geliefert
38 W
(1) Bei den Werten in den Klammern handelt es sich um Spitzenwerte, die alle 10 Minuten eine
Minute lang ausgehalten werden können. Diese Werte sind bei der Berechnung der
Verbrauchsbilanz nicht zu berücksichtigen.
Achtung:
Bei der Erstellung der Leistungsbilanz darf die Summe der an jedem Ausgang ( a 5 V,
24 VR und 24 VC) aufgenommenen Leistung die gesamte Wirkleistung des Moduls nicht überschreiten.
Wichtig:
Das Versorgungsmodul TSX PSY 8500 besitzt keinen 24-VR-Ausgang für die
24-VDC-Versorgung bestimmter Module.
Daher müssen bei allen Racks, die mit einer Versorgung dieses Typs ausgestattet sind, folgende Vorkehrungen getroffen werden:
• Die Module mit Relaisausgängen TSX DSY 08R i /16R i und das Modul mit
Wiegefunktion TSX ISP Y100 können nicht in diese Racks eingebaut werden.
• Die Module mit Analogausgang TSX ASY 800 müssen mit einer externen
Versorgung konfiguriert werden (max. 3 Module pro Rack):
___________________________________________________________________________
4/13
A
Verbrauchsbilanz
Racknummer:
Modultyp Bezeichnung
Prozessor + TSX P57 102
Speicherkarte TSX P57 202/302
Anz.
Verbrauch in mA (typischer Wert) (1) an 5 VDC an 24 VR an 24 sVC (2)
Modul Ges.
Modul Ges.
Modul Ges.
440
PCMCIA TSX P57 252/352
TSX P57 402
450
500
1300
TSX P57 452
T PMX P57 102
TPMX P57 202
TPMX P57 352
TPMX P57 452
1350
450
1300
1350
1350
80 Digit. Eingänge TSX DEY 08D2
TSX DEY 16A2
TSX DEY 16A3
TSX DEY 16A4
TSX DEY 16A5
TSX DEY 16D2
TSX DEY 16D3
TSX DEY 16FK
TSX DEY 32D2K
TSX DEY 32D3K
TSX DEY 64D2K
55
80
80
80
80
80
80
250
135
140
155
135
135
75
160
275
315
Summe
(1) Der Verbrauch der Module ist für 100% der Ein- oder Ausgänge im Zustand 1 angegeben.
(2) Wird eine externe a 24-V-Geberversorgung verwendet, darf der Verbrauch an diesem
Ausgang für die Wahl der Versorgung des Racks nicht berücksichtigt werden.
___________________________________________________________________________
4/14
Versorgungen TSX PSY iiii 4
A
Verbrauchsbilanz (Forts.)
Racknummer:
Modultyp Bezeichnung Anz.
Verbrauch in mA (typischer Wert) (1) an 5 VDC an 24 VR an 24 VC (2)
Modul Ges.
Modul Ges.
Modul Ges.
Übertrag
Digitale TSX DSY 08R4D 55 80
Ausgänge TSX DSY 08R5
TSX DSY 08R5A
TSX DSY 08S5
TSX DSY 08T2
TSX DSY 08T22
55
55
125
55
55
70
80
TSX DSY 08T31
TSX DSY 16R5
TSX DSY 16S4
TSX DSY 16S5
TSX DSY 16T2
55
80
220
220
80
135
TSX DSY 16T3
TSX DSY 32T2K
TSX DSY 64T2K
Digitale E/A TSX DMY 28FK
TSX DMY 28RFK
SicherheitsTSX PAY 262 module TSX PAY 282
80
140
155
300
300
150
150
75
75
BusX-
Anschaltmodul
TSX REY 200 500
Summe
(1) Der Verbrauch der Module ist für 100% der Ein- oder Ausgänge im Zustand 1 angegeben.
(2) Wird eine externe a
24-V-Geberversorgung verwendet, darf der Verbrauch an diesem
Ausgang für die Wahl der Versorgung des Racks nicht berücksichtigt werden.
___________________________________________________________________________
4/15
A
Verbrauchsbilanz (Forts.)
Racknummer:
Modultyp Bezeichnung Anz.
Verbrauch in mA (typischer Wert) (1) an 5 VDC an 24 VR an 24 VC (2)
Modul Ges.
Modul Ges.
Modul Ges.
Übertrag
Analog TSX AEY 414 660
TSX AEY 420
TSX AEY 800
TSX AEY 810
TSX AEY 1600
TSX AEY 1614
500
270
475
270
300
TSX ASY 410
TSX ASY 800 (3)
Zählfunktion TSX CTY 2A
TSX CTY 2C
TSX CTY 4A
990
200
280
850
330
300
30
15
36
Achsen-
Steuerung
TSX CAY 21
TSX CAY 22
TSX CAY 41
TSX CAY 42
TSX CAY 33
1100
1100
1500
1500
1500
15
15
30
30
30
SchrittmotorTSX CFY 11 steuerung TSX CFY 21
Wiegefunktion TSX ISP Y100
510
650
150
50
100
145
Summe
(1) Der Verbrauch der Module ist für 100% der Ein- oder Ausgänge im Zustand 1 angegeben.
(2) Wird eine externe a
24-V-Geberversorgung verwendet, darf der Verbrauch an diesem
Ausgang für die Wahl der Versorgung des Racks nicht berücksichtigt werden.
(3) Wird eine externe
a
24-VR-Versorgung verwendet, darf der 300-mA-Verbrauch am internen
24-VR-Ausgang für die Wahl der Versorgung des Racks nicht berücksichtigt werden.
___________________________________________________________________________
4/16
Versorgungen TSX PSY iiii 4
A
Verbrauchsbilanz (Forts.)
Racknummer:
Modultyp Bezeichnung Anz.
Verbrauch in mA (typischer Wert) (1) an 5 VDC an 24 VR an 24 VC (2)
Modul Ges.
Modul Ges.
Modul Ges.
Übertrag
Kommunikation TSX ETY 110(3) 800
(4)
TSX ETY 120(3)
(4)
TSX ETY 210(3)
(4)
1200
800
1200
800
1200
TSX IBY 100
TSX PBY 100
TSX SAY 100
TSX SCY 21601
TSX SCP 111
TSX SCP 112
TSX SCP 114
TSX FPP 10
TSX FPP 20
TSX JNP 112
TSX JNP 114
TSX MBP 100
TSX MDM 10
500
400
110
350
140
120
150
330
330
120
150
220
195
Summe
(1) Der Verbrauch der Module ist für 100% der Ein- oder Ausgänge im Zustand 1 angegeben.
(2) Wird eine externe a
24-V-Geberversorgung verwendet, darf der Verbrauch an diesem
Ausgang für die Wahl der Versorgung des Racks nicht berücksichtigt werden.
(3) ohne Fernversorgung (RJ45)
(4) mit Fernversorgung (AUI)
___________________________________________________________________________
4/17
A
Verbrauchsbilanz (Forts.)
Racknummer:p
Modultyp Bezeichnung Anz.
Verbrauch in mA (typischer Wert (1) an 5 VDC an 24 VR an 24 VC (2)
Modul Ges.
Modul Ges.
Modul Ges.
Übertrag
Sonstige
(Geräte ohne
Eigenversorgung, die an den PG-
Anschluß angeschlossen werden)
TSX P ACC01
T FTX 117
150
310
Gesamtsumme
(1) Der Verbrauch der Module ist für 100% der Ein- oder Ausgänge im Zustand 1 angegeben.
(2) Wird eine externe a
24-V-Geberversorgung verwendet, darf der Verbrauch an diesem
Ausgang für die Wahl der Versorgung des Racks nicht berücksichtigt werden.
___________________________________________________________________________
4/18
Versorgungen TSX PSY iiii 4
A
Leistungsbilanz
Die Leistungsbilanz eines Racks wird in Abhängigkeit von der Verbrauchsbilanz erstellt, die anhand der auf den vorstehenden Seiten wiedergegebenen Tabellen ausgeführt wird. Die für die einzelnen Ausgänge ( a 5 V, 24 VR und 24 VC) zu berücksichtigenden Stromwerte sind in der vorstehenden Tabelle in Zeile
"Gesamtsumme" aufgeführt.
Racknummer:
1 An Ausg. a
5 V erforderliche Leistung:
2 An Ausg. 24 VR erforderliche Leistung:
3
4
An Ausg. 24 VC erforderliche Leistung:
Erforderliche Gesamtleistung:
.................. x10 -3 A x 5 V = ............................. W
.................. x10 -3 A x 24 V = ............................. W
.................. x10 -3 A x 24 V = ............................. W
= ............................. W
Achtung: Die berechneten Leistungen müssen mit den Leistungen der Versorgungen in der nachstehenden Tabelle verglichen werden.
• An jedem Ausgang erforderliche Leistung - an jedem Ausgang verfügbare Leistung:
1erf. - 1verf., 2erf. - 2verf., 3erf. - 3verf.
• Summe der an jedem Ausgang erforderlichen Leistung - verfügbare Gesamtleistung:
4erf. - 4verf.
Überblick über die verfügbaren Leistungen (an jedem Ausgang und insgesamt)
Verfügbare
Leistungen
Module
TSX PSY 1610
TSX PSY 2600
TSX PSY 3610
TSX PSY 5520
TSX PSY 5500
TSX PSY 8500
An Ausgang a 5 V
1verf.
15 W
25 W
35 W
35 W
35 W
75 W
An Ausgang
24 VR
An Ausgang
24 VC
Gesamt
2verf.
15 W
15 W
3verf.
—
12 W
4verf.
30 W
26 W
19 W
19 W
—
—
50 W
50 W
19 W 19 W 50 W
— 38 W 77/85/100 W (1)
(1) 77 W bei 60°C, 85 W bei 55°C, 100 W bei 55°C, falls das Rack mit Lüftermodulen ausgestattet ist.
___________________________________________________________________________
4/19
A
4.7
Schutzvorrichtungen am Hauptanschluß
Es ist ratsam, am Hauptanschluß des Versorgungsnetzes Schutzvorrichtungen wie
Schutzschalter (Schütze) und Sicherungen vorzusehen. Mit Hilfe der nachstehend wiedergegeben Informationen kann die Stromstärke des Schutzschalters und der
Sicherung für ein gegebenes Versorgungsmodul festgelegt werden.
• Wahl des Schutzschalters
Für die Wahl der Stärke des Schutzschalters sind die folgenden drei Kenndaten zu berücksichtigen, die für jede Versorgung angegeben sind:
- der Eingangsnennstrom: Ieff,
- der Einschaltstrom: I,
- der It.
Die max. Stromstärke des Schutzschalters wird wie folgt festgelegt:
- Stromstärke Schutzschalter IN > Ieff
Versorgung, T
- I max. Schutzschalter > I Einschaltstrom Versorgung,
Kenndaten vom
Hersteller des
Schutzschalters
Therm. Bereich
- It Schutzschalter in Punkt A der Kurve
> It Versorgung.
Magnet. Bereich
A
10
0
IN IA IB I
• Wahl der Sicherung
Bei der Auswahl der Stromstärke der Sicherung sind die beiden folgenden Kenndaten zu berücksichtigen, die für jede Versorgung angegeben sind:
- der Eingangsnennstrom: Ieff,
- der I 2 t.
Die min. Stromstärke der Sicherung wird wie folgt ausgewählt:
- Stromstärke Sicherung IN > 3 x Ieff Versorgung
- I 2 t der Sicherung > 3 x I 2 t Versorgung
Hinweis:
Auf der folgenden Seite ist ein Überblick über die Kenndaten der Versorgungen: Ieff, I Einschaltstrom, It , I 2 t wiedergegeben.
___________________________________________________________________________
4/20
Versorgungen TSX PSY iiii 4
A
Übersicht der Kenndaten Ieff, I Einschaltstrom, It und I 2 t der Versorgungsmodule
I
Modul
I eff
I appel
(1)
It
(1)
2 t
(1)
TSX PSY 2600 PSY 5500 PSY 8500 PSY 1610 PSY 3610 PSY 5520 bei a
24 V bei a
48 V
–
– bei c
100 V 0,5 A bei c
240 V 0,3 A bei a 24 V bei a
48 V
–
– bei c
100 V 37 A bei c
240 V 75 A
–
–
1,7 A
0,5 A
–
–
38 A
38 A
–
–
1,4A
0,5 A
–
–
30 A
60 A
1,5 A
–
–
–
100 A
–
–
–
2,7 A
–
–
–
150 A
–
–
– bei a
24 V bei a
48 V
–
–
–
–
–
–
0,2 As
–
0,5 As
– bei c
100 V 0,034 As 0,11 As 0,15 As – – bei c 240 V 0,067 As 0,11 As 0,15 As – bei a
24 V – – – 12,5 A 2 s
–
20 A 2 s bei a
48 V – – bei c 100 V 0,63 A 2 s 4 A 2 s bei c
240 V 2,6 A 2 s 2 A 2 s
–
15A
8 A 2
2 s s
–
–
–
–
–
–
3 A
1,5 A
–
–
15 A
15 A
–
–
7 As
6 As
–
–
50 A
55 A
–
–
2
2 s s
(1) Werte beim erstmaligen Einschalten (25 °C).
___________________________________________________________________________
4/21
A
___________________________________________________________________________
4/22
5 Dezentrales BusX-Anschaltmodul: TSX REY 200
5.1
Beschreibung
5.1-1 Allgemeines
Der BusX der Steuerungen des Typs Premium ermöglicht auf einer Länge von maximal
100 m den Anschluß von 8 Racks mit 12 Steckplätzen (TSX RKY12EX) bzw.16 Racks mit 4, 6 oder 8 Steckplätzen (TSX RKY 4EX/6EX/8EX).
Bei Applikationen, die größere Enfernungen erfordern, kann das dezentrale BusX-
Anschaltmodul (TSX REY 200) diese Maximaldistanz beträchtlich verlängern, wobei dieselben technischen Daten und Leistungsmerkmale gelten wie bei einer
Steuerungsstation, die aus nur einem einzigen BusX-Segment ohne dezentrales
Anschaltmodul besteht.
Das System besteht aus folgenden Komponenten:
• Einem dezentralen BusX-Anschaltmodul (TSX REY 200), als "Master" bezeichnet, das sich auf dem Rack mit Adresse 0 (Rack mit dem Prozessor) und auf dem
Hauptabschnitt des Busses befindet. Dieses Modul verfügt über zwei Kanäle, die die dezentrale Anschaltung von 2 BusX-Segmenten mit einer Länge von jeweils max.
250 m gestatten.
• 1 oder 2 Module TSX REY 200, als "Slave" bezeichnet, die sich jeweils auf einem
Rack der dezentralen Bussegmente befinden.
• Jedes Slave-Modul ist über ein Kabel (TSX CBRY 2500) und eine Steckverbindung
(TSX CBRY K5) mit dem Master-Modul verbunden.
Topologiebeispiel
BusX-Hauptabschnitt Dezentrales BusX-Segment
BusX
≤
100 m
TSX REY 200
Master
TSX REY 200
Slave
Bus X
≤
100 m
Prozessor
TSX REY 200
Slave
BusX
Dezentrales BusX-Segment
A
___________________________________________________________________________
5/1
A
5.1-2 Beschreibung der Hardware
1 Anzeigegruppe mit 6 LEDs:
- RUN: zeigt die Betriebsbereitschaft des Moduls an.
- ERR: zeigt einen internen Fehler des
Moduls an.
- I/O: zeigt einen externen Fehler des
Moduls an.
- MST: zeigt die Master- bzw. Slave-
Funktion des Moduls an.
- CH0: zeigt den Betriebszustand des
Kanals 0 an.
- CH1: zeigt den Betriebszustand des
Kanals 1 an.
2 Steckbuchse zum Anschluß von
Kanal 0 des dezentralen Moduls.
3 Steckbuchse zum Anschluß von
Kanal 1 des dezentralen Moduls.
1
2
3
___________________________________________________________________________
5/2
Dezentrales BusX-Anschaltmodul: TSX REY 200 5
A
5.2
Topologie einer Steuerungsstation mit dezentralen
Anschaltmodulen
5.2-1 Station TSX/PMX 57
___________________________________________________________________________
5/3
A
5.2-2 Station PCX 57
(250 m - X1)
≤
BusX-Anschaltung
L = X2
BusX
≤
BusX-
Anschaltung
(250 m - X1)
___________________________________________________________________________
5/4
Dezentrales BusX-Anschaltmodul: TSX REY 200 5
A
5.3
Einbau des Moduls
5.3-1 Modul mit Master-Funktion
• Bei Station TSX/PMX 57
Das Modul mit Master-Funktion muß eingebaut werden:
- auf dem Rack mit dem Prozessor (Rack der Adresse 00); dieses Rack befindet sich auf dem BusX-Hauptabschnitt,
- auf einer beliebigen Position dieses Racks mit Ausnahme der Positionen, die für das Versorgungs- und Prozessormodul vorgesehen sind.
Einschränkung:
- Die Position 00 des Racks der Adresse 0 ist für alle Module, einschließlich des
Prozessormoduls, gesperrt; nur ein Versorgungsmodul doppelter Größe kann diese Position einnehmen.
Die nachfolgenden Abbildungen veranschaulichen die verschiedenen Möglichkeiten je nach dem Format der Versorgung und des Prozessors.
Rack der Adresse 0 mit Versorgung und
Prozessor im Standardformat:
• Versorgung auf Position PS,
• Prozessor zwingend auf Position 01,
• Position 00 immer frei,
• Modul TSX REY 200 auf einer der noch verfügbaren Positionen des Racks.
Rack der Adresse 0 mit Versorgung doppelter Größe und Prozessor im
Standardformat:
• Versorgung auf Position PS und 00,
• Prozessor zwingend auf Position 01 ,
• Modul TSX REY 200 auf einer der noch verfügbaren Positionen des Racks.
PS 00 01 02 03 04 05 06 PS 00 01 02 03 04 05 06
Rack der Adresse 0 mit Versorgung im Standardformat und Prozessor doppelter Größe:
• Versorgung auf Position PS,
• Prozessor zwingend auf Position 01 und 02,
• Position 00 immer frei,
• Modul TSX REY 200 auf einer der noch verfügbaren Positionen des Racks.
Rack der Adresse 0 mit Versorgung und
Prozessor doppelter Größe:
• Versorgung auf Position PS und 00,
• Prozessor zwingend auf Position 01 und 02,
• Modul TSX REY 200 auf einer der noch verfügbaren Positionen des Racks.
PS 00 01 02 03 04 05 06 PS 00 01 02 03 04 05 06
___________________________________________________________________________
5/5
A
• Bei Station PCX 57
Wie auch bei einer Station TSX/PMX 57 muß das Master-Modul eingebaut werden:
- auf dem Rack, auf dem der Prozessor (Rack der Adresse 0) virtuell angeordnet ist; dieses Rack befindet sich auf dem BusX-Hauptabschnitt,
- auf einer beliebigen Position dieses Racks, mit Ausnahme der Positionen, die für das Versorgungs- und Prozessormodul vorgesehen sind.
Einschränkung:
- Die Position 00 des Racks der Adresse 0 ist für alle Module gesperrt; nur eine
Versorgung doppelter Größe kann diese Position einnehmen. Die virtuelle Position des Prozessors ist immer die Position 01.
Die nachfolgenden Abbildungen veranschaulichen die verschiedenen Möglichkeiten je nach dem Format der Versorgung.
Rack der Adresse 0 mit Versorgung im
Standardformat:
• Versorgung auf Position PS,
• virtuelle Position des Prozessors ist zwingend Position 01 (Position immer frei),
• Position 00 immer frei,
• Modul TSX REY 200 auf einer der noch verfügbaren Positionen des Racks.
PS 00 01 02 03 04 05 06
Rack der Adresse 0 mit Versorgung doppelter Größe:
• Versorgung auf Position PS und 00,
• virtuelle Position des Prozessors ist zwingend Position 01 (Position immer frei),
• Modul TSX REY 200 auf einer der noch verfügbaren Positionen des Racks.
PS 00 01 02 03 04 05 06
___________________________________________________________________________
5/6
Dezentrales BusX-Anschaltmodul: TSX REY 200 5
A
5.3-2 Modul mit Slave-Funktion
Das Modul mit Slave-Funktion wird auf einem der Racks der dezentralen Bussegmente eingebaut; mit Ausnahme der für das Versorgungsmodul vorgesehenen Position kann eine beliebige Position auf diesem Rack gewählt werden.
Rack mit Versorgung im Standardformat:
• Versorgung auf Position PS,
• Modul TSX REY 200 auf einer der noch verfügbaren Positionen des Racks.
PS 00 01 02 03 04 05 06
Rack mit Versorgungsmodul doppelter
Größe:
• Versorgung auf Position PS und 00,
• Modul TSX REY 200 auf einer der noch verfügbaren Positionen des Racks.
PS 00 01 02 03 04 05 06
___________________________________________________________________________
5/7
A
5.4
Konfiguration des Moduls
Die Konfiguration der Master- bzw. Slave-Funktion des Moduls erfolgt automatisch:
• Wenn das Modul auf dem Rack der Adresse 0 eingebaut wird, ist es automatisch als
Master definiert.
• Wenn das Modul auf einem Rack mit einer Adresse ungleich 0 eingebaut wird, ist es automatisch als Slave definiert.
Hinweis 1:
Falls 2 Racks an der Adresse 0 definiert sind, muß das Modul mit Master-Funktion zwingend auf dem Rack mit den "niedrigen" Moduladressen eingebaut werden (siehe nachstehende
Abbildung):
"Niedrige" Moduladressen:
• Adressen 0 ... 6 auf Rack TSX RKY 8EX,
• Adressen 0 ... 4 auf Rack TSX RKY 6EX,
• Adressen 0 ... 2 auf Rack TSX RKY 4EX.
TSX RKY 8EX
P
S
ON
OK
Beispiel:
2 Racks
TSX RKY 8EX an Adresse 0
OFF
TSX RKY 8EX
P
S
NOK
ON
Mikroschalter 4 auf dem Rack
OFF
Hinweis 2:
Falls 2 Racks an der Adresse 0 definiert sind, kann das Rack mit den "hohen" Moduladressen kein Anschaltmodul mit Slave-Funktion aufnehmen:
"Hohe" Moduladressen:
• Adressen 8 ... 14 auf Rack TSX RKY 8EX,
• Adressen 8 ... 12 auf Rack TSX RKY 6EX,
• Adressen 8 ... 10 auf Rack TSX RKY 4EX.
___________________________________________________________________________
5/8
Dezentrales BusX-Anschaltmodul: TSX REY 200 5
A
5.5
Maximale Längen in Abhängigkeit vom Modultyp
Die nachfolgende Abbildung zeigt die zugelassenen maximalen Entfernungen für die verschiedenen BusX-Segmente und BusX-Anschaltungen:
• Jedes BusX-Segment (X1, X2 oder X3): maximal 100 m,
• Jede BusX-Anschaltung (XD1 oder XD2): maximal 250 m.
BusX-Hauptabschnitt (X1)
TSX REY
2 0 0
Master
BusX
≤
100 m
Prozessor
XD1
Dezentrales BusX-Segment (X2)
BusX
≤
100 m
TSX REY
2 0 0
Slave
XD2
TSX REY
2 0 0
Slave
Bus X
≤
100 m
Dezentrales BusX-Segment (X3)
Dementsprechend darf die maximale Entfernung zwischen dem Prozessor und den am weitesten entfernten Modulen 350 m betragen.
Diese Entfernung von 350 m ist nur bei einfachen digitalen E/A-Modulen möglich.
Die geltenden Einschränkungen sind auf den folgenden Seiten nach Modultyp aufgestellt.
Hinweis:
Bei den Kommunikationmodulen SX SCY •••/TSX ETY •••/TSX IBY •••/TSX PBY ••• ist keine dezentrale Anschaltung möglich. Diese Modultypen müssen sich in jedem Falle im Hauptsegement
X1 eines BusX-Netzes befinden.
___________________________________________________________________________
5/9
A
• Einfache digitale E/A-Module und Sicherheitsmodule
≤
350 m
≤
250 m
Einfache digitale E/A-Module:
TSX DEY••• / TSX DSY••• und Sicherheitsmodule
TSX PAY•••
Ausnahme:
Module TSX DEY 16FK
Bus X
≤
100 m
• Gemischte digitale E/A-Module, Analogmodule, Module für spezifische Funktionen,
Geber-/Stellgliederbus
≤
175 m
Module:
• Gemischte E/A: TSX DMY ••• und einf. E/A: TSX DEY 16 FK,
• Analogmodule: TSX AEY ••• / TSX ASY •••,
• Sp. F.: TSX ISP Y••• / TSX CTY ••• / TSX CAY ••• / TSX CFY •••,
• Geber-/Stellgliederbus: TSX SAY 100.
Bus X
≤
100 m
≤
175 m
Hinweis: Für die nachstehenden Modultypen:
• TSX DEY 16 FK, Index PV
≥
06,
• TSX DMY 28FK / 28 RFK,
• TSX AEY 810 / 1614,
• TSX ASY 410, Index PV
≥
11,
• TSX ASY 800,
• TSX CTY 2C,
• TSX CAY 22 / 42 / 33,
5/10
Dezentrales BusX-Anschaltmodul: TSX REY 200 5
A
• Kommunikationsmodule
!
Keine dezentrale Anschaltung möglich. Module müssen sich in jedem
Falle im Hauptsegment des BusX-Netzes befinden.
Nein
Modultypen:
• Kommunikation: TSX SCY •••
• Netzwerk: TSX ETY •••
• Feldbus: TSX IBY ••• / TSX PBY •••
Keine dezentrale Anschaltung möglich. Module müssen sich in jedem Falle im Hauptsegment des BusX-Netzes befinden.
___________________________________________________________________________
5/11
A
5.6
Anschlüsse
5.6-1 Anschlußzubehör
Zur dezentralen Anschaltung des BusX sind ausschließich zu verwenden:
• der Kabelsatz TSX CBRY 2500 bestehend aus einer Kabeltrommel, Länge 250 m,
• der Steckverbindersatz TSX CBRY K5.
Das Kabel muß vom Benutzer an beiden Enden mit Steckverbindern versehen werden.
Die Montage der Steckverbinder am Kabel ist in der Bedienungsanleitung beschrieben, die mit dem Steckverbindersatz TSX CBRY ausgeliefert wird.
Zur Inbetriebnahme einer dezentralen BusX-Anschaltung sind also die folgenden
Elemente erforderlich:
1 Kabelsatz TSX CBRY 2500, Länge
250 m, auf Kabeltrommel,
Kabeltrommel
1 Steckverbindersatz TSX CBRY K5 zur
Ausrüstung der beiden Kabel zur dezentralen Anschaltung (einschließlich eines Ersatzsteckers).
Steckverbinder
___________________________________________________________________________
5/12
5.6-2 Anschlußprinzip
BusX-Hauptabschnitt
Dezentrales BusX-Anschaltmodul: TSX REY 200 5
A
Dezentrales BusX-Segment
Kanal 0
TSX REY 200
Master
BusX-Anschaltung (XD2)
≤
250m
Einheit TSX CBRY 2500 +
TSX CBRY K5
(Kabel + Steckverbinder)
Kanal 0
TSX REY 200
Slave
Prozessor
Kanal 1
Kanal 0
TSX REY 200
Slave
BusX-Anschaltung(XD2)
≤
250m
TSX CBRY 2500 +
TSX CBRY K5
(Kabel + Steckverbinder)
Dezentrales BusX-Segment
Hinweis:
Die Inbetriebnahme der einzelnen BusX-Segmente erfolgt entsprechend den in RegisterA,
Kapitel 2.4 definierten Regeln.
Zur Erinnerung
Jedes Segment des BusX muß an beiden Enden mit einem Abschlußwiderstand A/ bzw. /B ausgestattet sein.
5.7
Verbrauch des Moduls
Verbrauch bei 5-VDC-Versorgung: 500 mA
Verlustleistung: 2,5 W
___________________________________________________________________________
5/13
A
5.8
Diagnose
5.8-1 Durch LEDs
Die Anzeigegruppe auf der Vorderfront des Moduls
TSX REY 200 ermöglicht die Diagnose des
Anschaltsystems gemäß der nachstehenden Tabelle.
CH0
CH1
RUN
Mst
ERR
I / O
Modul mit Master-Funktion (auf Rack der Adresse 00)
Zustand der LEDs
ERR RUN Mst I/O CH0 CH1
Modulzust.
Fehler
Bemerkungen
OK
OK
OK
Fehler
Keine Kommunikation mit dem Prozessor
Kanal 0 aktiv,
Kanal 1 inaktiv
Kanal 0 inaktiv,
Kanal 1 aktiv
Kanal 0 aktiv,
Kanal 1 aktiv
Kanal 0 inaktiv,
Kanal 1 inaktiv
Modul mit Slave-Funktion (außer auf Rack der Adresse 00)
Zustand der LEDs
ERR RUN Mst I/O CH0 CH1
Modulzust.
Bemerkungen
Fehler
OK
Keine Kommunikation mit dem Prozessor
Kanal 0 aktiv
Fehler Kanal 0 inaktiv
Legende zum Zustand der LEDs leuchtet erloschen blinkt unbestimmt
___________________________________________________________________________
5/14
Dezentrales BusX-Anschaltmodul: TSX REY 200 5
A
5.9
Verwaltung einer Anlage mit einem dezentralen BusX-
Anschaltmodul
!
Bei Verwendung eines dezentralen BusX-Anschaltmoduls (TSX REY 200) in einer Anlage müssen zum korrekten Betrieb der Anlage oder der Maschine alle in der Applikation konfigurierten Racks zwingend vorhanden sein.
Zu diesem Zweck muß das Applikationsprogramm das Vorhandensein aller
Racks der Applikation prüfen, indem in mindestens einem Modul eines jeden
Racks das Bit %MWxy.MOD.2:X6 getestet wird (expliziter Austausch).
Dieser Test hilft, fehlerhafte Definitionen bei der Adressierung der Racks zu vermeiden, insbesondere die versehentliche Vergabe derselben Adresse an zwei unterschiedliche Racks.
Dieser Test kommt erst nach dem vollständigen Neustart der Anlage zum
Tragen (Einschalten, Modifikation der Anlage, RESET des Prozessors, Ändern der Konfiguration).
___________________________________________________________________________
5/15
A
___________________________________________________________________________
5/16
6 Montage
6.1
Einbauregeln
6.1-1 Anordnung der Racks
Beim Einbau der Steuerungen TSX RKY iii müssen bestimmte Regeln für die
Anordnung beachtet werden:
1 Da die verschiedenen Module (Versorgung, Prozessor, digitale E/A-Module usw.) durch natürliche Luftzirkulation gekühlt werden, müssen sie zur besseren Belüftung auf einer vertikalen Fläche installiert werden. Es ist also nur der horizontale
Einbau zulässig.
Hinweis:
Werden Lüftermodule eingesetzt, siehe Kapitel 10 in diesem Register.
2 Falls mehrere Steuerungen in demselben Schaltschrank eingebaut sind, empfiehlt es sich, folgende Maßnahmen einzuhalten:
• Mindestens 150 mm Platz zwischen zwei übereinandergelagerten Steuerungen lassen, um das Durchführen der Kabel zu ermöglichen und die Luftzirkulation zu erleichtern.
• Es wird empfohlen, Wärme erzeugende Geräte (Transformatoren, Stromversorgungsmodule, Leistungsschalter) über den Steuerungen zu installieren.
• Auf beiden Seiten einer Steuerung mindestens 100 mm Platz lassen, um das
Durchführen der Kabel zu ermöglichen und die Luftzirkulation zu erleichtern.
1
100 a 100
A
2 a a
2 2
1 a
≥
50 mm
1 Anlage oder Gehäuse.
2 Kabeldurchführung oder -halter.
___________________________________________________________________________
6/1
A
6.2
Abmessungen
TSX RKY 4EX
160 mm (1)
200 mm (2)
(1) Mit Klemmleistenmodulen
(2) Max. Tiefe bei allen
Modultypen und den e n t s p r e c h e n d e n
Anschlüssen
187,9 mm
TSX RKY 6/6EX
261,6 mm
TSX RKY 8/8EX
335,3 mm
TSX RKY 12/12EX
482,6 mm
Hinweis:
Bei Verwendung von Lüftermodulen - siehe Kapitel 10 des vorliegenden Registers.
___________________________________________________________________________
6/2
Montage 6
A
6.3
Montage/Befestigung der Racks
Die Racks TSX RKY ii und TSX RKY ii EX können wie folgt montiert werden:
• auf DIN-Profilschiene mit einer Breite von 35 mm und Befestigung durch Schrauben
M6x25
• auf Telequick-Schlitzplatte oder auf Montageplatte.
Die in Abschnitt 6.1 beschriebenen Einbauvorschriften sind bei allen Montagearten zu berücksichtigen.
Hinweis:
Bei Verwendung von Lüftermodulen - siehe Kapitel 10 des vorliegenden Registers.
6.3-1 Montage auf einer 35 mm breiten DIN-Profilschiene
Befestigung durch 4 Schrauben M6x25 + Scheiben und Befestigungsmuttern,
1/4-Drehung, AF1-CF56.
AF1-CF56 AM1-ED
(1) 170,4 mm
(2) 244,1 mm
(3) 317,8 mm
(4) 465,1 mm
(1) TSX RKY 4EX
(2) TSX RKY6 und TSX RKY 6EX
(3) TSX RKY8 und TSX RKY 8EX
(4) TSX RKY 12 und TSX RKY 12EX
___________________________________________________________________________
6/3
A
6.3-2 Montage auf Montageplatte oder Telequick-Schlitzplatte
• Montage auf Montageplatte: Bohrungsplan (Abmessungen in mm)
4 trous de fixation(1)
8,75 a b
8,75
(1) Der Durchmesser der Befestigungsschrauben muß für M6-Schrauben bemessen sein.
• Montage auf Telequick-Schlitzplatte AM1-PA (Maße in mm)
Das Rack mit 4 Schrauben M6x25 + Scheiben und Clipsmuttern AF1-EA6 befestigen.
AF1-EA6 AM1-PA
16 8,75 a b
8,75
Rack
TSX RKY 4EX
TSX RKY 6/6EX
TSX RKY 8/8EX
TSX RKY 12/12EX a
170,4 mm
244,1 mm
317,8 mm
465,1 mm b
187,9 mm
261,6 mm
335,3 mm
482,6 mm
Stärke
16 mm
16 mm
16 mm
16 mm
• Maximales Anzugsdrehmoment der Befestigungsschrauben: 2,0 Nm
___________________________________________________________________________
6/4
Montage 6
A
6.4
Montage der Module und Klemmleisten
Der Ein- und Ausbau der Module kann unter Spannung erfolgen mit Ausnahme des
Prozessorsmoduls und der PCMCIA-Kommunikationskarten.
Der Einbau bzw. Ausbau der Module unter Spannung erfolgt durch manuelles Ein- und
Abschrauben, um eine adäquate Steuerung des Verbindungsaufbaus und -abbruchs der Signale am BusX sicherzustellen. Bei Verwendung eines schnellen
Elektroschraubers ist diese Steuerung nicht gewährleistet.
!
Der Ein- bzw. Ausbau der Module unter Spannung darf nur bei abgenommener
Klemmleiste oder bei abgezogenem Stecker HE10 erfolgen. Dabei ist darauf zu achten, daß die Versorgung der Geber/Stellglieder unterbrochen ist, wenn sie mehr als 48 V beträgt.
6.4-1 Montage eines Moduls auf einem Rack
1 Die Haken auf der Rückseite des Moduls in die
Zentrieröffnungen am
Rackunterteil plazieren
(Kennziffer 1).
2
2 Modul schwenken und auf das Rack aufsetzen
(Kennziffer 2).
1
3 Modul mit dem Rack durch Eindrehen der
Schraube am Moduloberteil verbinden
(Kennziffer 3).
Maximales Anzugsdrehmoment: 2,0 Nm
3
___________________________________________________________________________
6/5
A
6.4-2 Montage einer Klemmleiste auf dem Modul
Bei der erstmaligen Montage einer Klemmleiste auf einem Modul mit dieser Anschlußart muß eine Codierung der Klemmleiste je nach verwendetem Modultyp durchgeführt werden. Diese Codierung erfolgt durch die Übertragung von 2 Codierstiften des
Moduls auf die Klemmleiste. Durch diese mechanische Codierung wird verhindert, daß die codierte Klemmleiste später auf einem anderem Modultyp montiert wird.
1 Wenn sich das Modul im
Rack befindet, Montage der Klemmleiste wie nebenstehend gezeigt
(Kennziffer 1) durchführen. Bei diesem ersten
Vorgang wird der Code automatisch übertragen.
2
2 Klemmleiste schwenken, bis sie sich in der
Einsteckposition auf dem Modul befindet
(Kennziffer 2).
1
3 Klemmleiste durch Festdrehen der entsprechenden Schraube mit dem
Modul verbinden (Kennziffer 3).
Maximales Anzugsdrehmoment: 2,0 Nm
3
Hinweis:
Wird ein im Rack befindliches Modul durch ein anderes Modul ersetzt, ist die am alten Modul angeschlossene Klemmleiste bereits mit den Codierstiften dieses Moduls versehen.
Es können sich zwei unterschiedliche Situationen ergeben:
• Austausch eines Moduls durch ein Modul gleichen Typs: Um die bereits codierte Klemmleiste auf dem neuen Modul anbringen zu können, müssen zunächst die Codierstifte auf dem neuen
Modul entfernt werden, bevor die Klemmleiste montiert werden kann.
• Austausch eines Moduls durch ein Modul eines anderen Typs: In diesem Fall müssen zunächst die Codierstifte auf der Klemmleiste entfernt werden, bevor sie - wie weiter oben beschrieben
- montiert werden kann.
___________________________________________________________________________
6/6
Montage 6
A
6.5
Montage eines Prozessors PCX 57 in einen PC
6.5-1 Bestandteile
Die Lieferung des Prozessors PCX 57 besteht aus mehreren Elementen:
• Eine Prozessorkarte; diese ist mit einer mechanischen
Baugruppe verbunden, welche die Aufnahme einer
Kommunikationskarte im PCMCIA-Format (Typ 3) ermöglicht.
• Eine Batterie zum Puffern des internen RAM des
Prozessors; diese ist in das dafür vorgesehene Fach auf der Prozessorkarte zu montieren (zur Montage siehe Abschnitt 6.6.2).
• Ein Abschlußwiderstand TSX TLYEX /B.
(zur Montage siehe Abschnitt 2.4-2).
• Eine abnehmbare Kappe für Kommunikationskarten im PCMCIA-Format speziell für den Prozessor PCX 57
(zur Montage siehe Handbuch "Kommunikation,
Busanschaltung, Netzwerkanschaltung - Register D).
• Eine Platte mit einem 9poligen SUB-D-Steckverbinder zum Anschluß eines BusX-Erweiterungskabels
TSX CBY •• 0K sowie ein Flachbandkabel zum Anschluß an den Prozessor PCX 57. Dieses Zubehör ist bei der
Integration eines Prozessors PCX 57 innerhalb eines
BusX-Abschnitts zu verwenden (s. Montageanleitungen in der mit dem Prozessor ausgelieferten
Bedienungsanleitung).
A
B
• Eine Tochterkarte, die als Schnittstelle zwischen der oben genannten Platte und der Prozessorkarte
PCX 57 dient. Dieses Zubehör ist zusammen mit der oben genannten Platte zu verwenden.
Die Tochterkarte wird anstelle des werkseitig im
Prozessor integrierten Abschlußwiderstands
A/ montiert (s. Montageanaleitung in der mit dem
Prozessor ausgelieferten Bedienungsanleitung).
___________________________________________________________________________
6/7
A
Bestandteile (Forts.)
• Eine Diskette zur Installation des Treibers ISAWAY für
Windows 95 (siehe die mit dem Prozessor ausgelieferte
Bedienungsanleitung).
• Eine Diskette zur Installation des Treibers ISAWAY für
Windows NT (siehe die mit dem Prozessor ausgelieferte
Bedienungsanleitung).
• Das Softwareprodukt OFS (Datenserver).
• Eine Bedienungsanleitung zur Inbetriebnahme des
Prozessors PCX 57.
___________________________________________________________________________
6/8
Montage 6
A
6.5-2 Abmessungen
249
31,5
42,1 Abmessungen in mm
12,5
Hinweis: Ein Prozessor PCX belegt zwei Steckplätze am ISA-Bus des PC. Diese beiden
Steckplätze müssen benachbart sein und einen Abstand von 20,32 mm haben.
6.5-3 Vorsichtsmaßnahmen bei der Installation
Die statischen Aufladungen, die zu ernsthaften Schäden in den elektronischen
Schaltkreisen führen können, sollten begrenzt werden. Dazu ist wie folgt vorzugehen:
• Die Karte an den Rändern festhalten, weder die Steckverbinder noch die sichtbaren
Schaltkreise berühren.
• Die Karte erst dann aus ihrer antistatischen Schutzhülle entnehmen, wenn alles für deren Einbau in den PC vorbereitet ist.
• Während der Eingriffe möglichst Kontakt mit der Erde halten.
• Die Karte nicht auf einer Metallfläche ablegen.
• Überflüssige Bewegungen vermeiden, denn Kleidung, Auslegwaren und Möbel induzieren statische Elektrizität.
___________________________________________________________________________
6/9
A
6.5-4 Vorbereitungen vor der Installation im PC
Vor der Installation der Prozessorkarte in den PC müssen folgende Tätigkeiten ausgeführt werden:
• Gegebenenfalls die Pufferbatterie in das dafür vorgesehene Fach einlegen (siehe
Abschnitt 6.6-2).
• Gegebenenfalls die PCMCIA-Speicherkarte einsetzen (siehe Abschnitt 6.7-2),
• Die Adresse des Prozessors am BusX konfigurieren (Rackadresse,
Modulsteckplatz).
Dieselben Adressen müssen im Konfigurationsfenster der Software PL7 Junior bzw.
PL7 Pro konfiguriert werden. Diese Konfiguration erfolgt mit Hilfe der Mikroschalter auf der Prozessorkarte.
Rackadresse: Der virtuelle Steckplatz des Prozessors liegt immer im Rack mit der Adresse 0.
Prozessorsteckplatz: Der virtuelle Steckplatz des Prozessors hängt vom Typ der im Rack installierten Versorgung ab.
Versorgung im Standardformat:
Virtueller Steckplatz des Prozessors = 00
Versorgung im Doppelformat:
Virtueller Steckplatz des Prozessors = 01
Standardkonfiguration:
- Rackadresse = 0
- Modulsteckplatz = 00 Codierung
Prozessorsteckplatz, hier: 00
Codierung
Rackadresse, hier: 0
PCX
ADD
RACK
ADD
___________________________________________________________________________
6/10
Montage 6
A
Stellung der Mikroschalter RACK ADD in Abhängigkeit von der Rackadresse
Rackadresse 0 1 2 3 4 5 6 7
Stellung der
Mikroschalter
RACK ADD
Nicht verwendete Adressen
Stellung der Mikroschalter PCX ADD in Abhängigkeit vom Steckplatz des Prozessors im Rack
Steckplatz
Prozessor
0 0 0 1
Stellung der
Mikroschalter
PCX ADD
• Basis-E/A-Adresse des Prozessors am ISA-Bus konfigurieren
Der Prozessor PCX 57 verwendet:
- acht aufeinanderfolgende Adressen im E/A-Bereich des ISA-Busses,
- einen Interrupt (IRQ ii ).
Vor dem Konfigurieren des Prozessors PCX 57 sollten mittels der üblichen
Dienstprogramme unter Windows 95/98 bzw. Windows NT ein E/A-Bereich und ein
Interrupt im PC ermittelt werden.
!
Eine fehlerhafte Konfiguration kann zum Fehlverhalten des PC führen.
Wenn die verfügbaren Ressourcen ermittelt sind, wird der Prozessor PCX 57 wie folgt konfiguriert:
-
Die Basisadresse des Prozessors PCX 57 am ISA-Bus konfigurieren.
Diese Konfiguration erfolgt mit Hilfe der 6 Mikroschalter, die in der Nähe des
ISA-Steckverbinders des Prozessors PCX 57 angebracht sind. Sie stellen von links nach rechts die Adressbits SA9 bis SA4 dar (siehe Beispiel und Abbildung weiter unten).
Standardmäßig ist die Adresse H '220' konfiguriert.
Hinweis: Dieselbe Adresse muß im Konfigurationsfenster des Treibers ISAWAY konfiguriert werden.
___________________________________________________________________________
6/11
A
Standardwert
'H220'
SA
∇ ∇ ∇ ∇ ∇ ∇
Schalter 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0
H'000' 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
H'110' 1 0 1 0 0 0 1 0 0 0 0
H'220' 2 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0
H'330' 3 1 1 0 0 1 1 0 0 0 0
4 0 1 0 0 0 0 0 0
9
A
B
C
D
E
F
5
6
7
8
0 1 0 1 0 0 0 0
0 1 1 0 0 0 0 0
0
1
1
1
0
1
1
0
1
1
0
1
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
1 0 0 1 0 0 0 0
1 0 1 0 0 0 0 0
1 0 1 1 0 0 0 0
1 1 0 0 0 0 0 0
1 1 0 1 0 0 0 0
1 1 1 0 0 0 0 0
0
Codierungsbeispiel
___________________________________________________________________________
6/12
Montage 6
A
- Vom Prozessor auf dem ISA-Bus verwendeten Interrupt (IRQ ii ) konfigurieren
Diese Konfiguration erfolgt mittels einer Steckbrücke, die entsprechend des zu wählenden Interrupts zu setzen ist. Standardmäßig ist IRQ 10 gewählt.
___________________________________________________________________________
6/13
A
6.5-5 Installation der Prozessorkarte im PC
!
Bei der Installation des Prozessors im PC muß dieser unbedingt spannungsfrei sein.
Vorgehensweise:
Nach Abschluß der zuvor beschriebenen Vorbereitungen ist wie folgt vorzugehen:
• Bei abgetrennter elektrischer Versorgung des PC das Gehäuse des Rechners abnehmen und zwei freie, benachbarte ISA-Steckplätze lokalisieren.
PC
!
Einbaueinschränkung:
Der PC muß nebenstehendem Standard entsprechen
ISA-Steckplatz 1
ISA-Steckplatz 2
• Vorhandene Blenden und Befestigungsschrauben der verfügbaren Steckplätze entfernen.
• Die Karte in die vorgesehenen freien Steckplätze einsetzen.
• Die Karte durch Anschrauben der zuvor entfernten Befestigungsschrauben mit dem
PC verbinden.
• Den Rechner wieder schließen, und alle Kabel und Zubehörteile anschließen, die spannungsfrei sein müssen:
- BusX-Kabel und Abschlußwiderstand TSX TLYEX /B,
!
Der Prozessor wechselt in den Zustand blockierender Fehler, wenn der
Abschlußwiderstand /B nicht installiert ist:
- am Prozessor PCX 57, falls dieser nicht über ein BusX-Kabel TSX CBY ii mit einem Rack verbunden ist. In diesem Fall muß unbedingt der Abschlußwiderstand /B am BusX-Ausgang des Prozessors installiert werden (siehe Abschnitt
2.4-2).
- am verfügbaren Steckverbinder des letzten Racks der Station, falls der Prozessor
PCX 57 über ein BusX-Kabel TSX CBY ii mit einem Rack verbunden ist. In diesem Fall muß unbedingt der Abschlußwiderstand /B installiert werden
(siehe Abschnitt 2.4-2).
Dieser Mechanismus erlaubt die Anzeige, daß der BusX nicht abgeschlossen ist.
- Kabel für FIPIO-Bus und PCMCIA-Kommunikationskarte, falls erforderlich.
• Den PC einschalten, und mit der Installation der Softwareprodukte fortfahren:
- ISAWAY-Treiber je nach installiertem Betriebssystem: WINDOWS 95/98 bzw.
Windows NT (siehe die mit dem Prozessor ausgelieferte Bedienungsanleitung).
- Datenserver OFS (optional, siehe Installationshandbuch der Software OFS),
- Software PL7 Junior oder PL7 Pro (optional, siehe Handbuch der Betriebsarten).
___________________________________________________________________________
6/14
Montage 6
A
6.5-6 Integration des Prozessors PCX 57 innerhalb eines BusX-Abschnitts
Werkseitig wird der Prozessor PCX 57 zum Einbau an einem Ende des BusX ausgestattet; daher ist ein Abschlußwiderstand A/ integriert.
Zur Integration eines Prozessors innerhalb eines BusX-Abschnitts werden mit diesem
Modul zwei Zubehörteile ausgeliefert:
• eine Platte mit folgender Ausstattung:
- ein 9poliger SUB-D-Steckverbinder zum Anschluß eines BusX-Erweiterungskabels TSX CBY•,
- ein Flachbandkabel zum Anschluß des 9poligen
SUB-D-Steckverbinders an die Prozessorkarte.
• eine Tochterkarte mit zwei Steckverbindern, die als
Schnittstelle zwischen der Prozessorkarte PCX 57 und dem 9poligen SUB-D-Steckverbinder der zuvor beschriebenen Platte dient. Diese Tochterkarte wird anstelle des werkseitig auf dem Prozessor PCX 57 installierten Abschlußwiderstands A/ montiert.
Platte
Tochterkarte
Vorgehensweise bei der Installation
!
Die Installation dieses Zubehörs erfordert das Ausschalten der Prozessorkarte
PCX 57 und folglich auch des PC.
1 Den Abschlußwiderstand A/ aus seinem Steckplatz auf der
Prozessorkarte entfernen.
2 Statt des Abschlußwiderstands A/ die Tochterkarte einbauen.
___________________________________________________________________________
6/15
A
3 Wenn sich die Prozessorkarte im PC befindet, die Platte auf dem freien Steckplatz direkt links neben der Prozessorkarte befestigen, siehe untenstehende Abbildung.
4 Das Flachbandkabel an den Steckverbinder der in Schritt 2 installierten Tochterkarte anschließen.
___________________________________________________________________________
6/16
Montage 6
A
Topologiebeispiel einer Station PCX 57 mit einem innerhalb eines BusX-Abschnitts integrierten Prozessor
TSX TLY EX
A
B
Rack der Adresse 0
TSX CBY ••0K
TSX CBY ••0K
Host-PC
PCX 57
PCX 57
TSX CBY ••0K
TSX CBY ••0K
TSX TLY EX
A
B
Wichtig
In diesem Fall - der Prozessor PCX 57 ist nicht an einem Ende des BusX installiert müssen die Abschlußwiderstände TSX TLY EX A/ und /B jeweils an den beiden Racks am Ende des BusX installiert werden.
___________________________________________________________________________
6/17
A
6.6
Einsetzen/Wechseln der Pufferbatterie des RAM
6.6-1 Prozessoren TSX 57 / PMX 57
Diese Batterie im Versorgungsmodul TSX PSY
iiii
gewährleistet die Sicherung des internen RAM-Speichers des Prozessors und der Kalenderfunktion im Fall einer
Spannungsunterbrechung im Netz. Sie wird zusammen mit dem Versorgungsmodul geliefert und muß vom Anwender eingebaut werden.
Einsetzen der Batterie
1 Abdeckung vorn auf dem Versorgungsmodul öffnen.
2 Batterie am vorgesehenen Platz einsetzen und dabei die gekennzeichnete Polarität berücksichtigen.
3 Abdeckung wieder schließen.
Wechseln der Batterie
Die Batterie kann vorsorglich jedes Jahr ersetzt werden, oder sobald die LED BAT aufleuchtet (siehe Abschnitt 6.6-3: Häufigkeit des Batteriewechsels). Dazu in derselben
Reihenfolge wie für das Einsetzen verfahren:
1 Abdeckung für die Batterie öffnen.
2 Die defekte Batterie herausnehmen.
3 Neue Batterie unter Berücksichtigung der Polarität einsetzen.
4 Abdeckung wieder schließen und verriegeln.
Wenn die Versorgung während des Batteriewechsels unterbrochen ist,wird die Pufferung des RAM vom
Prozessor sichergestellt,
Next change der über eine lokale Autonomie verfügt (siehe
Abschnitt 6.6-3).
Wichtig:
Um das jährliche Auswechseln der Batterie nicht zu vergessen, empfiehlt es
LITHIUM
BATTERY
Thionyl chloride
1/2AA sich, das Datum des nächsten Austauschs auf dem für diesen Zweck vorgesehenen Etikett auf der Innenseite der
Abdeckung einzutragen.
___________________________________________________________________________
6/18
Montage 6
A
6.6-2 Prozessor PCX 57
Diese Batterie auf der Prozessorplatine TPCX P57 iiii
gewährleistet die Sicherung des internen RAM des Prozessors und der Kalenderfunktion im Fall einer Spannungsunterbrechnung im Netz. Sie wird zusammen mit dem Prozessor geliefert und muß vom
Anwender eingebaut werden.
Hinweis:Bei einem Prozessor PCX 57 braucht keine Batterie in der Versorgung des Racks eingesetzt zu werden, das gewöhnlich den Prozessor aufnimmt (Rack mit Adresse 0).
Einsetzen der Batterie
Die Batterie muß vor dem
Einsetzen der Karte in den
PC eingesetzt werden.
1 Die Kappe 1 durch
Drücken auf die Seiten abnehmen.
2 Die Batterie
2 unter
Beachtung der gekennzeichneten Polarität am vorgesehenen Platz einsetzen.
3 Die Kappe 1 wieder anbringen; diese sorgt dafür, daß die Batterie an Ort und Stelle bleibt.
–
–
Auswechseln der Batterie
Die Batterie kann vorsorglich jedes Jahr ersetzt werden, oder sobald die LED BAT aufleuchtet (siehe Abschnitt 6.6-3: Häufigkeit des Batteriewechsels). Da diese LED jedoch bei geschlossenem PC nicht sichtbar ist, steht dem Anwender ein Systembit
%S68 zur Verfügung; mittels dieses Bits kann das Applikationsprogramm einen Alarm erzeugen, der einen erforderlichen Batteriewechsel anzeigt.
Vorgehensweise
1 Den PC ausschalten.
2 Die verschiedenen an den PC angeschlossenen Kabel abtrennen.
3 Den PC öffnen.
4 Die Karte aus ihrem Steckplatz herausnehmen.
5 Die Kappe
1 abnehmen.
6 Die defekte Batterie herausnehmen.
7 Die neue Batterie unter Beachtung der Polarität einsetzen.
8 Die Kappe 1 wieder anbringen.
9 Die Karte wieder in ihren Steckplatz einsetzen, den PC schließen, die externen
Elemente anschließen und einschalten.
!
Da die Batterie bei spannungsfreiem PC ausgewechselt wird, darf dieser
Vorgang nur eine bestimmte Zeit dauern, sonst droht Datenverlust im internen
RAM (siehe Abschnitt 6.6-3).
___________________________________________________________________________
6/19
A
6.6-3 Häufigkeit des Batteriewechsels
Pufferdauer der Batterie
Die Zeit, während der die Batterie die Sicherung des internen RAM des Prozessors und der Kalenderfunktion gewährleistet, hängt von zwei Faktoren ab:
- dem Prozentanteil der Zeit, während der die Steuerung spannungsfrei ist und während der daher die Batterie in Anspruch genommen wird,
- die Umgebungstemperatur zur Zeit, während der die Steuerung spannungsfrei ist.
Umgebungstemperatur ohne Betrieb
Puffer-
≤
30 °C 40 °C 50 °C 60 °C
Steuerung spannungsfrei 12 h/Tag 5 Jahre 3 Jahre 2 Jahre 1 Jahr dauer Steuerung spannungsfrei 1 h/Tag 5 Jahre 5 Jahre 4,5 J.
4 Jahre
Pufferung durch den Prozessor
Die Prozessoren verfügen lokal über eine Autonomie zur Pufferung des internen
RAM des Prozessors und der Kalenderfunktion; diese erlaubt das Herausnehmen:
- der Batterie, der Versorgung oder des Prozessors TSX/PMX 57,
- der Batterie des Prozessors PCX 57.
Die Pufferdauer hängt von der Umgebungstemperatur ab. Unter der Annahme, daß der Prozessor zuvor unter Spannung stand, liegt die garantierte Zeit bei:
Umgebungstemperatur während des Ausschaltens 20 °C 30 °C 40 °C 50 °C
Pufferdauer 2 h 45 min.
20 min.
8 min.
___________________________________________________________________________
6/20
Montage 6
A
6.7
Einsetzen/Herausnehmen der PCMCIA-Speicherkarte
6.7-1 Prozessor TSX 57 / PMX 57
Für das Einsetzen der Speicherkarte in ihren Steckplatz ist ein Kartenhalter erforderlich.
Montage des Kartenhalters auf der Karte
1 Das Ende der Speicherkarte (die entgegengesetzte Seite zum Steckverbinder) an der Kartenhalteröffnung positionieren.
Die dreieckigen Markierungen auf dem Kartenhalter und auf dem Etikett der Karte müssen sich auf der gleichen
Seite befinden.
2 Die Speicherkarte bis zur Endlage in den Kartenhalter schieben. Diese ist dann fest mit dem Kartenhalter verbunden.
Markierung
Verriegelung mit 1 Kerbe
Steckverbinder
Markierung
Verriegelung mit 2 Kerben
Kartenhalter
Einsetzen der Speicherkarte
Zum Einsetzen der Speicherkarte in den Prozessor wird folgendermaßen vorgegangen:
1 Die Schutzkappe abnehmen, indem sie entriegelt und nach vorne abgezogen wird.
2 Die PCMCIA-Karte mit ihrem Kartenhalter in den nun freien Steckplatz einsetzen. Die Einheit nach hinten schieben, bis die
Karte ihre Endlage erreicht hat, dann auf den
Kartenhalter drücken, um die Verbindung herzustellen.
Hinweis 1:
Beim Einsetzen der PCMCIA-Karte in ihren Steckplatz muß darauf geachtet werden, daß sich die mechanischen Verriegelungen an der richtigen Stelle befinden:
• 1 Kerbe nach oben
• 2 Kerben nach unten
Hinweis 2:
Wenn das Programm im PCMCIA-Speichermodul die Option RUN AUTO enthält, startet der
Prozessor nach dem Einsetzen des Moduls automatisch im RUN-Betrieb.
___________________________________________________________________________
6/21
A
6.7-2 Prozessor PCX 57
!
Die Speichererweiterungskarte muß spannungsfrei auf die Prozessorkarte installiert werden, und zwar bevor diese in den PC eingesetzt wird.
Zum Einsetzen der Speicherkarte auf den
Prozessor PCX 57 ist wie folgt vorzugehen:
1 Die PCMCIA-Karte in den dafür vorgesehenen Steckplatz einsetzen.
2 Diese bis zur Endlage hineinschieben.
3 Die Karte spannungsfrei in den PC einsetzen.
Hinweis:
Wenn das Programm im PCMCIA-Speichermodul die Option RUN AUTO enthält, startet der
Prozessor nach dem Einsetzen des Moduls und dem Einschalten des PC automatisch im RUN-
Betrieb.
___________________________________________________________________________
6/22
Montage 6
A
6.8
Wechsel der Batterie auf der PCMCIA-RAM-Karte
Die PCMCIA-RAM-Speicherkarten (TSX MRP iiii
) müssen mit einer Batterie
(Typenbezeichnung TSX BAT M01) ausgestattet sein, die ausgetauscht werden muß
(siehe untenstehende Tabelle). Dazu:
• Prozessor TSX 57 / PMX 57
1 Die Karte aus ihrem Steckplatz entfernen, indem der Kartenhalter nach vorne gezogen wird.
2 Die PCMCIA-Karte von ihrem Kartenhalter durch Auseinanderziehen der beiden
Komponenten (Karte und Kartenhalter) trennen.
3 Die PCMCIA-Karte so halten, daß der
Steckplatz der Batterie am Ende der
Karte, an dem sich kein Steckverbinder befindet, zugänglich ist.
4
Schreibschutz
Verriegelung
Batterieschacht
4 Die Halterung der Batterie, die sich am
Ende ohne Steckverbindung befindet, entriegeln. Dazu die Verriegelung an der Karte nach unten drücken (in entgegengesetzter Richtung zum Mikro-
Schreibschutzschalter) und dabei nach hinten ziehen.
5 Die Einheit Halterung/Batterie aus ihrem Schacht herausnehmen.
6 Die entladene Batterie durch eine identische 3-V-Batterie ersetzen. Die
"+"-Kennzeichnung der Halterung und der Batterie müssen übereinstimmen, um die richtige Polung zu gewährleisten.
5
Markierung
6
7 Die Einheit Halterung/Batterie wieder in den Schacht einsetzen und dann verriegeln.
Dies muß in umgekehrter Reihenfolge zum Ausbau geschehen.
8 Die PCMCIA-Karte in ihrem Kartenhalter befestigen.
9 Die mit ihrem Kartenhalter ausgestattete Karte wieder in die Steuerung einsetzen.
• Prozessor PCX 57
Nach dem Entfernen der Karte aus ihrem Steckplatz mit den oben beschriebenen
Schritten 3 bis 7 fortfahren, dann die Karte wieder in ihren Steckplatz einsetzen.
Lebensdauer der Batterie
PCMCIA-Karte: unter normalen
Bedingungen gelagert (-20 °C bis 70 °C)
12 Monate
PCMCIA-Karte: in Steuerung installiert, dabei PC in Betrieb (0 °C bis 60 °C)
36 Monate
Hinweis: Wenn die Batterie der PCMCIA-Karte defekt ist, blinkt die LED-Anzeige ERR im
6/23
A
6.9
Vorsichtsmaßnahmen beim Auswechseln eines Prozessors
!
Wird ein Prozessor TSX / PMX / PCX 57 durch einen anderen, bereits genutzten Prozessor ersetzt (bereits programmierter Prozessor mit einer
Applikation), ist unbedingt die Spannung auf allen Steuerungsteilen der
Steuerungsstation zu trennen.
Vor dem Wiedereinschalten der Spannung auf allen Steuerungsteilen ist zu
überprüfen, ob der Prozessor die vorgesehene Applikation enthält.
6.10
Anzugsdrehmomente
Montageelement Max. Anzugsdrehmoment
Befestigungsschrauben f. Prozessor, Module, Klemmleisten 2,0 Nm
Befestigungsschrauben f. Masseleiter
Klemmleistenschrauben auf digitalen Modulen
Klemmleistenschrauben der Spannungsversorgungen
Schrauben der SUB-D-Stecker
Anschlußschrauben der verschiedenen Kabeltypen
Unverlierbare Klemmleistenschrauben der
Module TSX PAY/REY/SAY/•••
0,8 Nm
0,5 Nm
___________________________________________________________________________
6/24
7 Anschlüsse
7.1
Herstellen der Masseverbindung
7.1-1 Erdung der Racks
Die funktionale Erdung wird durch die metallische Rückwand der Racks gewährleistet. Sind die Racks ordnungsgemäß auf einem mit der Erde verbundenen Metallträger installiert, wird dadurch garantiert, daß die
Steuerungen die Umgebungsnormen einhalten. Die verschiedenen Racks, die eine Steuerungsstation TSX
57 bilden können, müssen auf demselben Metallträger montiert werden oder aber auf Metallträgern, die untereinander korrekt verbunden sind.
Im Hinblick auf die Sicherheit des Bedienungspersonals besteht in jedem Fall die
Verpflichtung, die Klemmen s der einzelnen Racks mit der Schutzerde zu verbinden.
Dafür wird ein gelb/grüner Draht von mindestens 2,5 mm 2 Durchmesser und von kürzester
Länge verwendet.
A
Halterung an Erde angeschlossen gelb/grüner Draht mit Erde verbunden
Wichtig
Der interne 0-V-Anschluß der Steuerung ist mit der Masse verbunden, die wiederum mit der Erde verbunden ist.
Max. Anzugsdrehmoment auf Schraube zum Anschluß an Erde: 2,0 N.
7.1-2 Erdung der Module
Die Erdung der Module wird über Metallkontakte auf der Rückseite des Moduls realisiert, die mit dem Blech des Racks in
Berührung sind, wenn das Modul eingesteckt ist. Somit ist die Masseverbindung hergestellt.
Massekontakt
___________________________________________________________________________
7/1
A
7.2
Anschluß der Versorgungen
7.2-1 Anschlußvorschriften
Die Versorgungsmodule TSX PSY iiii
, die in jedem Rack vorhanden sind, sind mit einer nicht abziehbaren und durch eine Abdeckung geschützte Klemmleiste versehen, die den
Anschluß der Netzspannung, des Alarmrelais, der Schutzerde und im Falle von
Wechselstromversorgungen die Versorgung der Geber mit a 24 V ermöglichen.
Diese Klemmleiste ist mit unverlierbaren Schraubklemmen versehen, die max. 2 Drähte mit einem Querschnitt von 1,5 mm 2 mit Aderendhülsen oder 1 Draht mit einem Querschnitt von 2,5 mm 2 aufnehmen können (max. Anzugsdrehmoment auf Befestigungsschraube: 0,8 Nm). Der Drahtabgang erfolgt senkrecht nach unten. Die Drähte können mittels einer Kabelschelle gehalten werden.
a 24-V-
Versorgung der Geber
Alarmrelais c
- Netz
110 - 220 V
Schutzerde
PE
24 V
0 V
L
N
Alarmrelais a - Netz
24 V (1)
Schutzerde
PE
NC
NC
24 V
0 V
Wechselstromversorgung
TSX PSY 2600/8500
Gleichstromversorgungen
TSX PSY 1610/3610/5520
!
Bei den Versorgungsmodulen TSX PSY
5500/8500 den Spannungswahlschalter in
(1) 24 V...48 V für Versorgungsmodul
TSX PSY 5520
Abhängigkeit von der verwendeten Netzspannung ( c
110 oder 220 V) einstellen.
___________________________________________________________________________
7/2
Anschlüsse 7
A
Eine Vorrichtung zum Schutz und zur Trennung der Versorgung ist der Steuerungsstation vorzuschalten.
Bei der Wahl der Schutzvorrichtungen muß der Benutzer die Einschaltströme berücksichtigen, die in den Tabellen mit den Kenndaten der einzelnen Versorgungen aufgeführt sind
(siehe Abschnitt 4.5).
Hinweis:
Die Gleichstromversorgungen TSX PSY 1610/2610/5520, die einen hohen Einschaltstrom aufweisen, sollten nicht mit Gleichstromnetzen verwendet werden, die über einen sogenannten "fold-back-
"Strombegrenzungsschutz verfügen.
Zur Vermeidung von Leitungsverlusten muß die Länge des Versorgungskabels wie folgt beschränkt werden, wenn ein Versorgungsmodul an ein Gleichstromnetz angeschlossen ist:
• Versorgungsmodul TSX PSY 1610:
- Länge auf 30 m beschränkt (60 m hin und zurück) mit Kupferdrähten (Querschnitt 2,5 mm 2 )
- Länge auf 20 m beschränkt (40 m hin und zurück) mit Kupferdrähten (Querschnitt 1,5 mm 2 )
• Versorgungsmodule TSX PSY 3610 und TSX PSY 5520:
- Länge auf 15 m beschränkt (30 m hin und zurück) mit Kupferdrähten (Querschnitt 2,5 mm 2 )
- Länge auf 10 m beschränkt (20 m hin und zurück) mit Kupferdrähten (Querschnitt 1,5 mm 2 )
Vorsicht:
Verbindung mehrerer Steuerungen untereinander, die über ein nicht geerdetes
Gleichstrom-Sicherheitsnetz versorgt werden.
In den Steuerungen, dem Netzwerk-Verkabelungszubehör und bestimmten
Bedienkonsolen sind 0-V-Potential und mechanische Masse intern miteinander verbunden.
Bei besonderen Anlagenausführungen, die ein anderes Bezugspotential erfordern, sind bei der Verkabelung spezielle Maßregeln einzuhalten, die jeweils von der Art der Anlage abhängen. In derartigen Fällen sind unbedingt isolierte Gleichstromversorgungen zu verwenden. Bitte setzen Sie sich bei der Planung der elektrischen Anlage mit Schneider
Automation in Verbindung.
___________________________________________________________________________
7/3
A
L
N
7.2-2 Anschluß der Wechselstromversorgungsmodule
Anschluß einer Steuerungsstation, die aus einem Rack besteht:
Wechselstromnetz 100-240 V
Q
PE
KM
Versorgungsregelung der
Stellglieder ( s. Abschnitt 7.2-5)
Versorgung der Geber mit Bezug auf das Rack (2)
TSX
PSY ii
00
24 V
0 V
(1)
L
N
Q : Hauptschalter
K M : Leitungsschütz oder Leitungsschutzschalter
Schutzsicherung:
Die Wechselstromversorgungen TSX PSY 2600/5500/8500 sind grundsätzlich mit einer
Schutzsicherung versehen. Diese Sicherung ist in Serie mit Eingang L geschaltet; sie befindet sich im Inneren des Moduls und ist nicht zugänglich.
(1) Erdunterbrechungsschiene zur Fehlersuche in der Erdung.
(2) Verfügbarer Strom:
- 0,6 A bei Versorgungsmodul TSX PSY 2600, (siehe Kenndaten Abschnitt 4.5-1)
- 0,8 A bei Versorgungsmodul TSX PSY 5500, (siehe Kenndaten Abschnitt 4.5-1)
- 1,6 A bei Versorgungsmodul TSX PSY 8500, (siehe Kenndaten Abschnitt 4.5-1)
___________________________________________________________________________
7/4
Anschlüsse 7
A
Anschluß einer Steuerungsstation, die aus mehreren Racks besteht:
Wechselstromnetz 100-240 V
L
N
Q
PE
KM
Versorgungsregelung der
Stellglieder (s. Abschnitt 7.2-5)
Versorgung der Geber mit Bezug auf das Rack (2)
(1)
TSX
PSY ii
00
24 V
0 V
L
N
(1)
Versorgungsregelung der
Stellglieder (s. Abschnitt 7.2-5)
Versorgung der Geber mit Bezug auf das Rack (2)
TSX
PSY ii
00
24 V
0 V
L
N
Hinweis:
Falls mehrere Steuerungsstationen aus einem Netz versorgt werden, ist das Anschlußprinzip identisch.
Q : Hauptschalter
K M : Leitungsschütz oder Leitungsschutzschalter
Schutzsicherung:
Die Wechselstromversorgungen TSX PSY 2600/5500/8500 sind grundsätzlich mit einer
Schutzsicherung versehen. Diese Sicherung ist in Serie mit Eingang L geschaltet; sie befindet sich im Inneren des Moduls und ist nicht zugänglich.
(1) Erdunterbrechungsschiene zur Fehlersuche in der Erdung.
(2) Verfügbarer Strom:
- 0,6 A bei Versorgungsmodul TSX PSY 2600, (siehe Kenndaten Abschnitt 4.5-1)
- 0,8 A bei Versorgungsmodul TSX PSY 5500, (siehe Kenndaten Abschnitt 4.5-1)
- 1,6 A bei Versorgungsmodul TSX PSY 8500, (siehe Kenndaten Abschnitt 4.5-1)
___________________________________________________________________________
7/5
A
7.2-3 Anschluß einer Gleichstromversorgung an ein
24-VDC- oder 48-VDC-Gleichstromnetz ohne Erdbzug
Warnung:
Im Fall einer Montage ohne Erdbezug (nicht mit der Erde verbunden) wie sie in einigen spezifischen Applikationen, insbesondere in Applikationen im Schiffbau, verwendet wird, ist unbedingt eine isolierte Versorgung TSX PSY 5520 (24 / 48 VDC) zu wählen.
Niederspannungswechselstromnetz
Batterieladegerät
+
-
Versorgungsregelung der Stellglieder (siehe Abschnitt 7.2-5)
Rack 0
TSX PSY
5520
NC
NC
24 V
0 V
Batterie +
-
Isolierungsprüfer
+
-
Versorgungsregelung der Stellglieder (siehe Abschnitt 7.2-5)
Rack x
TSX PSY
5520
NC
NC
24 V
0 V
+24V 24-VDC-Netz ohne Erdbezug für Versorgung der
Geber, Stellglieder und digitalen E/A-Module
-0V
Hinweise:
• Eine Vorrichtung kann ständig den Grad der Isolierung des 24-VDC- (bzw. 48-VDC-)Netzes hinsichtlich der Masse messen und eine Warnung ausgeben, wenn der Grad der Isolierung anormal niedrig ist.
• Die E/A-Module der Reihe Premium sind isoliert.
___________________________________________________________________________
7/6
Anschlüsse 7
A
7.2-4 Anschluß einer Gleichstromversorgung an das Wechselstromnetz
• Module mit nicht isolierter Versorgung TSX PSY 1610/3610
- Anschluß einer Steuerungsstation mit einem Rack (Netz mit Erdungsbezug):
Wechselstromnetz 100-240 V
L
N
PE
Q
(3)
KM
—
+ 24 VDC
+
Fu1(4)
Versorgungsregelung der Stellglieder (siehe Abschnitt 7.2-5)
TSX
PSY ii
10
NC
NC
(1)
24 V
0 V
(2)
Versorgung Geber/
Stellglieder
Q : Hauptschalter
K M : Leitungsschütz oder Leitungsschutzschalter
1) : Externer Shunt, der mit dem Versorgungsmodul mitgeliefert wird.
(2) : Erdunterbrechungsschiene zur Fehlersuche in der Erdung. In diesem Fall muß die Versorgung abgeschaltet werden, um das Netz von der Masse zu trennen.
(3) : Es besteht die Möglichkeit, eine Prozeßversorgung zu benutzen (die je nach der erforderlichen
Leistung zu definieren ist, siehe Register E).
(4) : Schutzsicherung, (4 A, Sicherung, träge) nur bei einem Versorgungsmodul TSX PSY 3610 erforderlich.
Das Versorgungsmodul TSX PSY 1610 ist grundsätzlich mit einer Schutzsicherung versehen, die sich unter dem Modul befindet und in Serie mit dem 24-V-Eingang geschaltet ist (Sicherung, träge, 3,5 A, 5x20).
___________________________________________________________________________
7/7
A
L
N
- Anschluß einer Steuerungsstation mit mehreren Racks (Netz mit Erdungsbezug):
Wechselstromnetz 100-240 V
Q
PE
Versorgungsregelung der
Stellglieder (s. Abschnitt 7.2-5)
KM
(3)
_
+ 24 VDC
+
(2)
Versorgung
Geber/
Stellglieder
Fu1(4)
TSX
PSY ii
10
NC
NC
(1)
24 V
0 V
Versorgungsregelung der
Stellglieder (s. Abschnitt 7.2-5)
TSX
PSY ii
10
NC
NC
Fu1(4)
24 V
0 V
(1)
Q : Hauptschalter
K M : Leitungsschütz oder Leitungsschutzschalter
1) : Externer Shunt, der mit dem Versorgungsmodul mitgeliefert wird.
(2) : Erdunterbrechungsschiene zur Fehlersuche in der Erdung. In diesem Fall muß die Versorgung abgeschaltet werden, um das Netz von der Masse zu trennen.
(3) : Es besteht die Möglichkeit, eine Prozeßversorgung zu benutzen (die je nach der erforderlichen
Leistung zu definieren ist, siehe Register E).
(4) : Schutzsicherung, (4 A, Sicherung, träge,) nur bei einem Versorgungsmodul TSX PSY 3610 erforderlich. Das Versorgungsmodul TSX PSY 1610 ist grundsätzlich mit einer Schutzsicherung versehen, die sich unter dem Modul befindet und in Serie mit dem 24-V-Eingang geschaltet ist (Sicherung, träge, 3,5 A, 5x20).
Hinweis:
• Falls mehrere Steuerungsstationen aus einem Netz versorgt werden, ist das
Anschlußprinzip identisch.
___________________________________________________________________________
7/8
Anschlüsse 7
A
L
N
PE
• Versorgung TSX PSY 5520 (isoliert)
- Anschluß einer Steuerungsstation mit einem Rack (Netz mit Erdungsbezug):
Wechselstromnetz 100-240 V
Q
(1)
KM
(2)
_
+
+ 24/48
VDC
Versorgungsregelung der
Stellglieder (s. Abschnitt 7.2-5)
T S X
P S Y
5 5 2 0
NC
NC
24 V
0 V
(1)
Versorgung
Geber/
Stellglieder
Q : Hauptschalter
KM : Leitungsschütz oder Leitungsschutzschalter
Schutzsicherung
Das Versorgungsmodul TSX PSY 5520 ist grundsätzlich mit einer Schutzsicherung versehen.
Diese Sicherung ist in Serie mit dem 24/48-V-Eingang geschaltet; sie befindet sich im Innern des
Moduls und ist nicht zugänglich.
(1) : Erdunterbrechungsschiene zur Fehlersuche in der Erdung.
(2) : Es besteht die Möglichkeit, eine Prozeßversorgung zu benutzen (die je nach der erforderlichen
Leistung zu definieren ist, siehe Register E).
___________________________________________________________________________
7/9
A
L
- Anschluß einer Steuerungsstation mit mehreren Racks (Netz mit Erdungsbezug):
Wechselstromnetz 100-240 V
N
Q
PE
KM
(2)
_
+
+ 24/48
VDC
Versorgungsregelung der
Stellglieder (s. Abschnitt 7.2-5)
T S X
P S Y
5 5 2 0
NC
NC
24 V
0 V
(1)
Versorgung
Geber/
Stellglieder
(1)
Versorgungsregelung der
Stellglieder (s. Abschnitt 7.2-5)
T S X
P S Y
5 5 2 0
NC
NC
24 V
0 V
Q : Hauptschalter
KM : Leitungsschütz oder Leitungsschutzschalter
Schutzsicherung:
Das Versorgungsmodul TSX PSY 5520 ist grundsätzlich mit einer Schutzsicherung versehen, die sich unter dem Modul befindet und in Serie mit dem 24-V-Eingang geschaltet ist (Sicherung, träge, 5 A, 5x20).
(1) : Erdunterbrechungsschiene zur Fehlersuche in der Erdung.
(2) : Es besteht die Möglichkeit, eine Prozeßversorgung zu benutzen (die je nach der erforderlichen
Leistung zu definieren ist, siehe Register E).
Hinweis:
• Falls mehrere Steuerungsstationen aus einem Netz versorgt werden, ist das Anschlußprinzip identisch.
___________________________________________________________________________
7/10
Anschlüsse 7
A
7.2-5 Regelung der Stromversorgungen für Geber und Stellglieder
Es empfiehlt sich, das Schalten der verschiedenen Stromversorgungen in folgender
Reihenfolge zu realisieren:
1 Einschalten der Stromversorgung für die Steuerung und die Eingänge (Geber) durch den Schließkontakt KM (siehe vorhergehende Schaltbilder),
2 Steuerung im RUN- und AUTOMATIK-Betrieb: Einschalten der Stromversorgung der Ausgänge (Stellglieder) durch den Schließkontakt KA. Dieser Schaltvorgang ist von der Position der Kontakte der Alarmrelais der einzelnen Versorgungen abhängig.
Außerdem verlangen Sicherheitsnormen vor dem erneuten Starten der Applikation nach einem Stopp (ausgelöst durch Netzausfall oder Drücken der Not-Aus-Taste) einen Eingriff durch das Bedienungspersonal. Die folgenden Regelungs-Schemata berücksichtigen diese Normen.
Der MANU/AUTO-Schalter bietet die Möglichkeit, das Forcieren der Ausgänge über ein Programmiergerät vorzunehmen, wenn sich die Steuerung im STOP-Betrieb befindet.
Beispiel 1: Steuerungsstation mit Wechselstromversorgung
L
Not-Aus
Ein KA
Versorgung der Stellglieder
AUTO
Kontakt
Alarmrelais
RAL0
MANU
KA RC
N
K A : Schließkontakt durch das Alarmrelais der
Versorgung im AUTO-Betrieb angesteuert.
Kontakte
Alarmrelais (1)
RAL0
RAL1
RAL2
(1) Fall, bei dem die Steuerungsstation aus mehreren
Racks besteht: alle Kontakte "Alarmrelais" der
Stromversorgungen werden in
Serie geschaltet (RAL0, RAL1,
7/11
A
Beispiel 2: Steuerungsstation mit Gleichstromversorgung
+
+
Not-Aus
Versorgung der Geber
Ein
KA
Versorgung der
Stellglieder
AUTO
Kontakt
Alarmrelais
RAL0
MANU
KA
_
—
K A : Schließkontakt durch das Alarmrelais der
Versorgung im AUTO-Betrieb angesteuert.
Kontakte
Alarmrelais (1)
RAL0
RAL1
RAL2
(1) Fall, bei dem die Steuerungsstation aus mehreren Racks besteht: alle Kontakte "Alarmrelais" der Stromversorgungen werden in Serie geschaltet (RAL0, RAL1,
RAL2, ...).
___________________________________________________________________________
7/12
8 Beschreibung der Funktionen
8.1
Adressierung der digitalen Ein- und Ausgangskanäle
Die Adressierung der gesamten Bit- und Wortobjekte der Steuerungen TSX /PCX/PCX 57 ist im Referenzhandbuch der Software PL7 erläutert. Im vorliegenden Abschnitt ist lediglich das Adressierungsprinzip der digitalen Ein-/Ausgänge erklärt.
Die Adressierung der Kanäle erfolgt geografisch; das heißt, sie hängt ab von:
• der Adresse des Racks,
• von der tatsächlichen Position des Moduls im Rack,
• dem Erweiterungsrack bei Verwendung von 2 Racks mit derselben Adresse.
Steckplätze der Module (y)
0
PS 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10
TSX RKY 12EX
1
ON
PS 00 01 02 03 04 05 06
TSX RKY 8EX
PS 08 09 10 11 12 13 14
TSX RKY 8EX
A
4
ON
PS 00 01 02 03 04
TSX RKY 6EX
7
ON
PS 00 01 02
TSX RKY 4EX
OFF
PS 08 09 10 11 12
TSX RKY 6EX
OFF
PS 08 09 10
TSX RKY 4EX
ON OFF
Hinweis: Bei Verwendung von 2 Erweiterungsracks mit derselben Adresse wird der Steckplatz der Module durch die Stellung des Mikroschalters 4 definiert, der sich am Rack befindet
(siehe Reg. A - Kap. 2.3-3):
• ON: Modulsteckplatz y (y = 00 bis 06, je nach Racktyp),
8/1
A
• Rackadresse
Rackbezeichnung TSX v
RKY 6 RKY 8 RKY 12 RKY4EX RKY 6EX RKY 8EX RKY 12EX
Rackadresse (x) 0 0 0 0 bis 7 0 bis 7 0 bis 7 0 bis 7
• Modulsteckplätze bei Verwendung von Standardracks
Rackbezeichnung
Modulsteckplatz (y)
TSX v
RKY 6 RKY 8
00 bis 04 00 bis 06
RKY 12
00 bis 10
• Modulsteckplätze bei Verwendung von Erweiterungsracks
Rackbezeichnung TSX v
Mikro-
ON
RKY 4EX RKY 6EX RKY 8EX RKY 12EX
Modulsteckplatz (y) 00 bis 02 00 bis 04 00 bis 06 00 bis 10 schalter 4
OFF
Modulsteckplatz (y) 08 bis 10 08 bis 12 08 bis 14 nicht verwdb.
Hinweis:
Eine Rackadresse kann sich auf bis zu 2 Erweiterungsracks TSX RKY 4EX/6EX/8EX beziehen.
In diesem Fall wird der Steckplatz der Module durch die Stellung (ON oder OFF) des
Mikroschalters 4 definiert, der sich am Rack befindet (siehe Kap. 2.3-3 zum Prinzip der
Adressierung bei 2 Racks an derselben Adresse).
• Nummern der Kanäle (i)
Module TSX DEY i
/ DSY i
/DMY i
64 E/A 32 E/A 28 E/A
Kanalnummer (i)
16 E/A 8 E/A
0 bis 63 0 bis 31 E=0 bis 15, A=16 bis 27 0 bis 15 0 bis 7
Die Adresse eines digitalen Ein-/Ausgangs hat folgende Syntax:
%
Symbol
I oder Q
I = Eingang
Q = Ausgang
Adresse
Rack x x = 0 bis 7
Steckplatz
Modul y y = 00 bis 14 Punkt
•
• Beispiele
%Q7.3 bedeutet: Ausgang 3 des Moduls in Steckplatz 07 von Rack 0.
%I102.5 bedeutet: Ausgang 5 des Moduls in Steckplatz 02 von Rack 1.
Nummer von Kanal i i = 0 bis 63
___________________________________________________________________________
8/2
Beschreibung der Funktionen 8
A
8.2
Monotask-Applikationsstruktur
Die Applikation besteht nur aus einer Mastertask (MAST), und die Ausführung des
Taskzyklus kann entweder zyklisch oder periodisch je nach der Konfiguration erfolgen.
8.2-1 Zyklische Ausführung
Diese Betriebsart entspricht der normalen Ausführung des Steuerungszyklus (Standardwahl). Sie besteht in der Aneinanderreihung der einzelnen Zyklen der Mastertask
(MAST).
Programmverarbeitung
T.I
%I
Zyklus n (Zeit T1)
T.I
%Q
Programmverarbeitung
T.I
T.I
%I
Zyklus n+1 (Zeit T2)
%Q
(Verwaltung der Systembits und -worte, Aktualisierung der aktuellen Kalenderfunktionswerte, Aktualisierung der Status-LEDs, Erfassung der Umschaltungen in den
RUN/STOP-Betrieb usw.) sowie die Verarbeitung der Requests aus dem Programmiergerät oder aus dem Kommunikationssystem durch.
%I (Erfassung der Eingänge): Speichern der an den Eingängen vorhandenen Zustandsinformationen.
Programmverarbeitung: Ausführung des vom Benutzer geschriebenen Applikationsprogramms.
%Q (Aktualisierung der Ausgänge): Zuweisung der physischen Ausgänge der digitalen, analogen und anwendungsspezifischen Module gemäß dem durch das Applikationsprogramm berechneten Status.
___________________________________________________________________________
8/3
A
Betriebszyklus
Steuerung im RUN-Betrieb: Der Prozessor führt der Reihe nach die interne Verarbeitung, die Erfassung der Eingänge, die Verarbeitung des Applikationsprogramms und die Aktualisierung der
Ausgänge durch. Die Erfassung der
Eingänge und die Aktualisierung der
Ausgänge erfolgen parallel zur internen
Verarbeitung.
Steuerung im STOP-Betrieb: Der Prozessor führt nur die interne Verarbeitung und die Erfassung der Eingänge durch.
Die Werte der Ausgänge werden vom
Modul in Abhängigkeit von der Konfiguration des Fehlermodus jedes einzelnen
Kanals oder jeder einzelnen Kanalgruppe verwaltet.
• Fehlerwert 0 oder 1: die physischen
Ausgänge werden auf den Fehlerwert forciert (der Bildspeicher wird nicht geändert),
• Halten des Zustandes: die physischen
Ausgänge des Moduls werden auf ihrem letzten Wert gehalten.
Erfassung der Eingänge
RUN
Programmverarbeitung
Aktualisierung der Ausgänge
Interne
Verarbeitung
STOP
Interne
Verarbeitung
Watchdog-Überlauf
Die Ausführungsdauer des Applikationsprogramms wird von der Steuerung (Watchdog) kontrolliert und darf den im Systemwort %SW11 definierten Wert nicht überschreiten. Wenn er überschritten wird, wird das Systembit %S11 auf 1 gesetzt und die
Applikation als fehlerhaft deklariert, was den unmittelbaren Stopp der Steuerung verursacht (die LED-Anzeigen ERR und RUN blinken).
Anmerkung
Um die Auslösung der Watchdogfunktion während einer Änderung im RUN-
Betrieb zu verhindern, muß ein Zeitabstand von ungefähr 50 ms zwischen der maximalen Dauer der MAST-Task und der Watchdog-Zeit zur Verfügung stehen.
___________________________________________________________________________
8/4
Beschreibung der Funktionen 8
A
8.2-2 Periodische Ausführung
In diesem Betriebsmodus werden die Erfassung der Eingänge, die Verarbeitung des
Applikationsprogramms und die Aktualisierung der Ausgänge periodisch, gemäß einer durch Konfiguration definierten Zeit (von 1 bis 255 ms) im Systemwort %SW0 ausgeführt.
Am Anfang eines Steuerungszyklus wird eine Zeitfunktion gestartet, deren aktueller
Wert mit der konfigurierten Periode initialisiert wird. Der Steuerungszyklus muß vor
Ablauf dieser Abwärtszählfunktion, die den Wert 0 besitzt, beendet sein.
Programmverarbeitung
Programmverarbeitung
T.I
T.I
T.I
T.I
%I
Zyklus n (Periode T)
%Q %I
Zyklus n+1 (Periode T)
%Q
T.I. (interne Verarbeitung): Das System führt selbsttätig die Überwachung der Steuerung durch (Verwaltung der Systembits und -worte, Aktualisierung der aktuellen
Kalenderfunktionswerte, Aktualisierung der Status-LEDs, Erfassung der Übergänge in den RUN-/STOP-Betrieb usw.) einschließlich der Verarbeitung der Requests aus dem Programmiergerät oder aus dem Kommunikationssystem.
%I (Erfassung der Eingänge): Speichern der an den Eingängen vorhandenen
Zustandsinformationen.
Programmverarbeitung: Ausführung des vom Benutzer geschriebenen Applikationsprogramms.
%Q (Aktualisierung der Ausgänge): Zuweisung der physischen Ausgänge der digitalen, analogen und anwendungsspezifischen Module gemäß dem durch das Applikationsprogramm berechneten Status.
___________________________________________________________________________
8/5
A
Betriebszyklus
Steuerung im RUN-Betrieb: Der Prozessor führt die interne Verarbeitung, die
Erfassung der Eingänge, die Verarbeitung des Applikationsprogramms und die Aktualisierung der Ausgänge durch. Die Erfassung der Eingänge und die Aktualisierung der Ausgänge erfolgen parallel zur internen Verarbeitung.
Ist die Zyklusperiode nicht abgelaufen, wendet der Prozessor die verbleibende
Zeit für "System"-Tasks oder Hintergrundtasks auf.
Steuerung im STOP-Betrieb: Der
Prozes-sor führt nur die interne
Verarbeitung und die Erfassung der
Eingänge durch. Die Werte der Ausgänge werden vom Modul in Abhängigkeit von der Konfiguration des Fehlermodus jedes einzelnen Kanals oder jeder einzelnen
Kanalgruppe verwaltet.
• Fehlerwert 0 oder 1: die physischen
Ausgänge werden auf den Fehlerwert forciert (der Abbildspeicher wird nicht geändert),
Start der Periode
Erfassung der Eingänge
RUN
Programmverarbeitung
Aktualisierung der Ausgänge
Interne
Verarbeitung
Ende der Periode
Interne
Verarbeitung
STOP
• Halten des Zustandes: die physischen
Ausgänge des Moduls werden auf ihrem letzten Wert gehalten.
Überschreiten der Periode: Wenn die Betriebszeit die der Periode zugeordnete Zeit
überschreitet, signalisiert die Steuerung eine Überschreitung der Zykluszeit durch
Setzen des Systembits %S19 der Task; die Verarbeitung wird fortgesetzt und vollständig ausgeführt. (Die durch den Watchdog gesetzte Zeitgrenze darf nicht
überschritten werden.) Der nächste Zyklus folgt nach implizitem Schreiben der
Ausgänge des laufenden Zyklus.
Watchdog-Überlauf
Die Ausführungsdauer des Applikationsprogramms (im zyklischen oder periodischen
Betrieb) wird von der Steuerung (Watchdog) kontrolliert und darf den in der Konfiguration definierten Wert nicht überschreiten. Wenn er überschritten wird, wird das Systembit
%S11 auf 1 gesetzt und die Applikation als fehlerhaft deklariert, was den unmittelbaren
Stopp der Steuerung verursacht (die LED-Anzeigen ERR und RUN blinken). Die
Dauer der Watchdogzeit muß auf jeden Fall länger als die Dauer der Periode sein.
Hinweis:
Um zu verhindern, daß bei einer Änderung im RUN-Betrieb der Watchdog ausgelöst wird, muß ein Zeitabstand von ungefähr 50 ms zwischen der Dauer der Periode und der Dauer der Watchdogzeit eingehalten werden.
___________________________________________________________________________
8/6
Beschreibung der Funktionen 8
A
8.3
Multitask-Applikationsstruktur
Die Applikation einer Steuerung TSX/PMX/PCX 57 kann eine Monotask- oder
Multitaskstruktur aufweisen. In einer Monotaskstruktur wird nur die Haupttask MAST in zyklischem oder periodischem Betrieb benutzt (siehe vorhergehenden Abschnitt).
In einer Multitaskstruktur werden 2 Befehlstasks (MAST und FAST) und Ereignistasks angeboten und je nach Priorität ausgeführt. Am Anfang der Ausführung einer Task
(Eintreten eines Ereignisses oder Zyklusanfang), stoppt diese die laufende Ausführung der weniger prioritären Tasks. Die unterbrochene Task wird wieder aufgenommen, wenn die Verarbeitung der prioritären Task beendet ist. Die Tasks einer solchen
Applikation sind folgendermaßen strukturiert:
• Die Haupttask MAST, von geringer Priorität, ist ständig vorhanden. Sie kann zyklisch oder periodisch sein.
• die Fasttask FAST, von mittlerer Priorität, ist optional. Sie ist immer periodisch.
• Die Ereignistasks EVTi von hoher Priorität werden beim Auftreten eines Ereignisses durch das System aufgerufen. Diese Tasks sind optional und dienen Applikationen, welche kurze Software-Antwortzeiten erfordern. In den Steuerungen
TSX/PMX/PCX 57 10 ist die Anzahl auf 32 und in den Steuerungen
TSX /PMX /PCX 5720, 57 30 und 57 40 auf 64 begrenzt.
In den Steuerungen TSX/PMX/PCX 57 besitzt die Ereignistask EVT0 eine höhere
Priorität als andere Ereignistasks (EVT1 bis EVT63).
Mastertask
MAST
Fasttask
FAST
Ereignistask
EVTi , i • 0
Ereignistask
EVT0
– Priorität +
Beispiel für eine Multitaskverarbeitung:
• zyklische Mastertask (MAST),
Legende
E: Erfassung der Eingänge
• Fasttask mit einer Dauer von 20 ms (FAST), T: Programmverarbeitung
• Ereignistask.
S: Aktualisierung der Ausgänge
Ereignis
E T S
FAST E T S E T S E T S E T S E T S
MAST
E T T S E T T S E T
System
20 ms 20 ms 20 ms 20 ms
___________________________________________________________________________
8/7
A
8.3-1 Befehlstasks
• Mastertask MAST
Diese Task von niedrigster Priorität verwaltet den größten Teil des Applikationsprogramms. Sie kann in zyklischer (Standardmodus) oder in periodischer Ausführung konfiguriert werden. In der periodischen Ausführung ist die Dauer der Periode über die Software PL7 konfigurierbar und kann durch das Systemwort %SW0
(%SW0 = 0: Betrieb in zyklischer Ausführung) eingestellt werden.
Die MAST-Task ist nach dem Modell im vorhergehenden Abschnitt organisiert: implizites
Lesen der Eingänge, Ausführung des Applikationsprogramms, implizites Schreiben der
Ausgänge.
• Fasttask FAST
Diese Task von höherer Priorität als die MAST-Task ist periodisch, damit der weniger prioritären Task die Zeit zur Ausführung gelassen werden kann.
Die Dauer der Periode ist über die Software PL7 Junior konfigurierbar und kann durch das Systemwort %SW1 eingestellt werden Für die FAST-Task kann eine längere Ausführungsperiode gewählt werden als für die MAST-Task, um eine
Anpassung an langsame periodische Verarbeitungsroutinen zu ermöglichen. Der ausgeführte Programmteil muß jedoch kurz bleiben, damit die Haupttask (MAST) nicht beeinträchtigt wird.
Anmerkung
Wenn die Fasttask nicht programmiert ist, ist sie in der Steuerung nicht vorhanden, und die mit ihr verknüpften System- und Wortbits sind bedeutungslos. Die zur Task gehörigen Kanäle werden nicht ausgetauscht.
• Überschreiten der Periode
Wenn die Betriebszeit in der periodischen Ausführung (MAST- und FAST-Task) die der Periode zugeordneten Zeit überschreitet, signalisiert die Steuerung eine Überschreitung der Zykluszeit durch Setzen des Systembits %S19 der Task; die
Verarbeitung wird fortgesetzt und vollständig ausgeführt. (Die durch den Watchdog gesetzte Zeitgrenze darf nicht überschritten werden.) Der nächste Zyklus folgt nach implizitem Schreiben der Ausgänge des laufenden Zyklus.
• Überschreiten der Watchdogzeit
Die Ausführungsdauer des Applikationsprogramms (im zyklischen oder periodischen Betrieb) wird von der Steuerung (Watchdog) kontrolliert und darf den in der
Konfiguration definierten Wert nicht überschreiten. Wenn er überschritten wird, wird das Systembit %S11 auf 1 gesetzt und die Applikation als fehlerhaft erklärt, was den unmittelbaren Stopp der Steuerung verursacht (die LED-Anzeigen ERR und RUN blinken). Die Dauer der Watchdogzeit muß auf jeden Fall länger als die
Dauer der Periode sein.
• Zuordnung der Kanäle zu den Befehlstasks
Zusätzlich zum Applikationsprogramm führen die Tasks Systemfunktionen aus, die an die Verwaltung der mit ihnen verknüpften, impliziten Ein-/Ausgänge gebunden sind. Die Verknüpfung eines Kanals oder einer Kanalgruppe mit einer Task wird im
Konfigurationsfenster des entsprechenden Moduls definiert; die standardmäßig verknüpfte Task ist MAST.
___________________________________________________________________________
8/8
Beschreibung der Funktionen 8
A
Kanäle der digitalen E/A-Module:
Da die Modularität der digitalen E/A-Module aus 8 aufeinanderfolgenden Kanälen besteht, (Kanäle 0 bis 7, Kanäle 8 bis 15 usw.) können die Ein-/Ausgänge in Gruppen von 8 Kanälen beliebig der Task MAST oder FAST zugeordnet werden. Es ist zum
Beispiel möglich, die Kanäle eines Moduls mit 32 Eingängen folgendermaßen zuzuordnen:
- Eingänge 0 bis 7 der MAST-Task,
- Eingänge 8 bis 15 der FAST-Task,
- Eingänge 16 bis 23 der MAST-Task,
- Eingänge 24 bis 31 der FAST-Task.
Kanäle der anwendungsspezifischen Zähl- und Achsensteuerungsmodule:
Jeder Kanal eines Zählermoduls kann beliebig der MAST- oder FAST-Task zugeordnet werden. Zugeordnet werden können zum Beispiel bei einem Zählermodul mit 2 Kanälen: der Kanal 0 zu der MAST-Task und der Kanal 1 zu der FAST-Task.
Kanäle der Analogmodule:
Jeder Kanal (Module TSX AEY 414 und TSX ASY 410) oder jede Gruppe von
4 Kanälen (Module TSX AEY 800 und TSX AEY 1600) kann beliebig der MAST-Task oder der FAST-Task (standardmäßig MAST-Task) zugeordnet werden.
Anmerkung
Um optimale Leistungen zu erzielen, ist es ratsam, die Kanäle eines Moduls in einer
Task zusammenzufassen.
• Taskkontrolle
Im RUN-Zustand können die Task durch Schreiben eines Systembits aktiviert oder deaktiviert werden. Ist eine Task deaktiviert, führt sie zwar den Austausch ihrer Ein-
/Ausgänge durch, aber führt das Applikationsprogramm nicht aus.
Kontrolle MAST-Task: Systembit %S30 (0 = Task deaktiviert, 1 = Task aktiviert).
Kontrolle FAST-Task: Systembit %S31 (0 = Task deaktiviert, 1 = Task aktiviert).
Die MAST- und die FAST-Tasks sind standardmäßig aktiviert.
8.3-2 Ereignistasks
Durch die Ereignistasks können die Befehlsereignisse einbezogen und so schnell wie möglich verarbeitet werden (Beispiel: Ereigniseingänge der Digitalmodule
TSX DEY 16FK und TSX DMY 28 FK, Überschreiten des Grenzbereichs eines
Zählermoduls usw.).
___________________________________________________________________________
8/9
A
Befehlsereignisse
Dies sind externe Ereignisse, die ausgelöst werden können durch:
• die Ereigniseingänge der Digitalmodule TSX DEY 16FK und TSX DMY 28 FK
(steigende oder fallende Flanke),
• den oder die Zählkanäle der Zählermodul,
• den Empfang von Telegrammen in einer Steuerung, die mit einem Modul
TSX FPP 20 oder TSX SCY 2160 i ausgestattet ist.
• usw.
Konfiguriert werden können maximal:
• 32 Ereignisse in einer Steuerung TSX/PMX/PCX 5710 ,
• 64 Ereignisse in einer Steuerung TSX/PMX/PCX 57 20, 57 30 und 57 40.
Die Verknüpfung zwischen einem Kanal und einer Ereignisnummer wird dabei im
Konfigurationsfenster der Kanäle realisiert.
Bei Auftreten eines derartigen Ereignisses verzweigt das Applikationsprogramm zu der Verarbeitung, die mit dem ereignisauslösenden Ein-/Ausgangskanal oder mit dem
Empfangen eines Telegramms verknüpft ist:
Externes Ereignis IT
Ereignisverarbeitung
(EVTi)
Interne Verarbeitung
Sämtliche Eingänge, die mit dem ereignisauslösenden
Kanal verknüpft sind, werden automatisch erfaßt. (*)
Implizite Erfassung:
• der mit dem Kanal verknüpften Eingänge,
Ursprung des Ereignisses,
• der im Programm der Task benutzten Eingänge
Die Verarbeitung muß möglichst kurz sein.
Ereignisverarbeitung
Sämtliche Ausgänge, die in der Task EVTi benutzt werden, werden aktualisiert.
Explizite Aktualisierung der in der Task EVTi definierten
Ausgänge
Hinweis:
Die in der Task EVTi definierten Ein-/Ausgänge werden ebenfalls in der MAST-oder FAST-Task erfaßt (in deren Periode oder Zyklus) und geschrieben, was zu Inkohärenz im Zusammenhang mit der Erfassungschronologie führen kann (zum Beispiel Verlust der Flanke).
(*) Bei Telegrammen erfolgt das Lesen der Daten über die Funktion RCV_TLG (siehe anwendungsspezifisches Handbuch "Kommunikation").
Aktivierung und Deaktivierung der Ereignistasks
Die Ereignisverarbeitung kann global durch das Applikationsprogramm über das Systembit %S38 aktiviert oder deaktiviert werden. Falls ein oder mehrere Ereignisse eintreten, während sie deaktiviert sind, gehen die verknüpften Verarbeitungsergebnisse verloren.
___________________________________________________________________________
8/10
Beschreibung der Funktionen 8
A
Maskierung und Reaktivierung der Befehlsereignisse
Durch zwei Anweisungen der Programmiersprache PL7, die im Applikationsprogramm verwendet werden, können die Befehlsereignisse auch global maskiert oder reaktiviert werden. Falls ein oder mehrere Ereignisse auftreten, während sie maskiert sind, werden sie vom System gespeichert, und die verknüpften Verarbeitungsschritte werden erst nach der Reaktivierung ausgeführt; die Reihenfolge der Erfassung bleibt dabei erhalten.
Die Maskierung der Ereignistasks muß von kurzer Dauer sein, damit:
• die Erfassung der Ereignisse nicht zu sehr verzögert wird,
• keine Ereignisse verlorengehen (Überschreitung der Speicherkapazität).
Priorität der Befehlsereignisse
In einer Steuerung TSX/PMX/PCX 57 existieren 2 Prioritätsebenen für die
Befehlsereignisse: das Ereignis 0 (EVT0) ist von höherer Priorität als die anderen
Ereignisse (EVT1 bis EVT31 oder EVT63 je nach Prozessor).
Bei Auftreten eines Ereignisses wird dieses in einer Warteschleife gespeichert, falls gerade eine Ereignisverarbeitung mit gleicher oder höherer Prioritätsebene ausgeführt wird. Die Verarbeitung dieses Ereignisses wird erst nach der aktuellen Verarbeitung ausgeführt. Bei Sättigung der Warteschleife erfolgt ein Verlust von Ereignissen; dieser
Fehler wird durch Setzen des Systembits %S39 gemeldet.
Max. Anzahl von in den Ereignistasks benutzten Kanälen
Die Anzahl der mit allen Befehlsereignissen verknüpften Kanälen ist begrenzt (siehe nachstehende Tabelle).
Kanaltyp
Digitale E/A-Kanäle 32
Analoge Kanäle 8
Anwendungsspez. Kanäle 4
Prozessortyp
TSX/TPMX P57 1 i 2
TPCX 57 1012
(32 EVT)
TSX/TPMX P57 2 i 2
TSX/TPMX P57 3 i 2 (64 EVT)
TSX/TPMX P57 4 i 2
TPCX 57 3512
128
16
16
Anmerkungen
• Der Datenaustausch der Ein-/Ausgänge der Task EVTi erfolgt pro Kanal (bei bestimmten analogen und anwendungsspezifischen Modulen) oder pro Kanalgruppe (bei digitalen und bestimmten analogen Modulen). Falls durch die
Ereignisverarbeitung zum Beispiel die Ausgänge 2 und 3 eines digitalen Moduls geändert werden, wird aus diesem Grund das gesamte Speicherabbild (des
Steuerungsspeichers) der Ausgänge 0 bis 7 zum Modul übertragen.
• Jeder Austausch einer E/A-Information in einer Ereignistask kann den Verlust der
Flankeninformation im Hinblick auf die in diesem Kanal (oder in dieser Kanalgruppe) vorgenommenen Verarbeitung zur Folge haben und zwar in der Task, in der erstere definiert wurde: MAST oder FAST.
___________________________________________________________________________
8/11
A
8.4
Struktur des Benutzerspeichers
Der Speicherbereich der Steuerungen TSX/PMX/PCX 57 besteht aus einem internen
RAM zur Aufnahme des Applikationsprogramms; seine Speicherkapazität hängt vom
Typ des Prozessors ab:
• 32 KWorte bei einem Prozessor TSX P 57 102 und TPCX 57 1012,
• 48 KWorte bei einem Prozessor TPMX P57 102 und TSX/TPMX P 57 202,
• 64 KWorte bei einem Prozessor TSX P 57 252/TPMX P 57 302,
• 80 KWorte bei einem Prozessor TSX/TPMX P 57 352 und TPCX 57 3512,
• 96 KWorte bei einem Prozessor TSX P 57 402
• 112 KWorte (1) bei einem Prozessor TSX/TPMX P 57 452
(1) Wenn sich die Applikation im internen RAM befindet, ist die Speicherkapazität auf 96 KWorte beschränkt.
Wenn sich die Applikation im Speicher der PCMCIA -Karte befindet, liegt die Speicherkapazität bei 112 KWorten.
Außerdem kann dieser interne RAM durch eine PCMCIA-Speicherkarte mit folgender
Kapazität erweitert werden:
• 32 oder 64 KWorte vom Typ RAM oder FLASH EPROM bei einem Prozessor
TSX/TPMX P 57 102 und TPCX 571012,
• 32, 64 oder 128 KWorte vom Typ RAM oder FLASH EPROM bei einem Prozessor
TSX/TPMX P 57 2 i 2,
• 32, 64, 128 oder 256 KWorte vom Typ RAM oder FLASH EPROM (1) bei einem
Prozessor TSX/TPMX P 57 3 i 2, TSX/TPMX P 57 4 i 2, TPCX 57 3512.
(1) bei Speicherkarte vom Typ FLASH EPROM max. 128 KWorte
8.4-1 Applikationsspeicher
Der Applikationsspeicher ist in Speicherbereiche aufgegliedert, die auf den internen
RAM-Speicher und die PCMCIA-Speicherkarte verteilt sind (wenn die Steuerung
TSX/PMX/PCX 57 mit einer Speicherkarte ausgerüstet ist):
• Datenbereich der Applikation immer im internen RAM-Speicher,
• Bereich des Applikationsprogramms (Beschreibungsdateien der Applikation und ausführbarer Code der Tasks) im internen RAM-Speicher oder in der PCMCIA-Karte,
• Bereich der Konstanten, Initialwerte und Konfiguration im internen RAM-Speicher oder in der PCMCIA-Karte.
___________________________________________________________________________
8/12
Beschreibung der Funktionen 8
A
Bezüglich dieser verschiedenen Zonen unterscheidet man also 2 Organisationstypen des Applikationsspeichers, je nachdem ob die Steuerung mit einer PCMCIA-Karte ausgestattet ist oder nicht.
TSX/PMX/PCX 57 (ohne PCMCIA-Karte)
Daten
TSX/PMX/PCX 57 (mit PCMCIA-Karte)
Daten interner
RAM Programm interner
RAM
Konstanten
Daten : Applikationsdaten,
Programm : Beschreibungsdateien und ausführbarer Code der Tasks,
Konstanten : konstante Worte, Initialwerte und Konfiguration.
PCMCIA-
Karte
Programm
Konstanten
Applikation im internen RAM-Speicher
Damit die Applikation vollständig in den internen, gepufferten RAM-Speicher (*) der
Steuerung ohne PCMCIA-Speicherkarte geladen wird, muß ihre Größe mit der
Kapazität des RAM-Speichers kompatibel sein:
• 32 KWorte (TSX P57 102/TPCX57 1012), zum Beispiel 7,5 KWorte Applikationsdaten und 24,5 KWorte Programm und Konstanten,
• 48 KWorte (TPMX P57 102 und TSX/TPMX P57 202), zum Beispiel 10 KWorte
Applikationsdaten und 38 KWorte Programm und Konstanten,
• 64 KWorte (TSX P57 252/TPMX P57 302), zum Beispiel 15 KWorte Applikationsdaten und 49 KWorte Programm und Konstanten,
• 80 KWorte (TSX/TPMX P57 352 und TPCX 57 3512), zum Beispiel 20 KWorte
Applikationsdaten und 60 KWorte Programm und Konstanten,
• 96 KWorte (TSX P57 402, TSX/TPMX P57 452), zum Beispiel 25 KWorte
Applikationsdaten und 71 KWorte Programm und Konstanten.
Hinweis: Wenn die Steuerungsstation mit einem Prozessor TSX/TPMX P57 452 ausgestattet ist, ist die Kapazität des internen RAM-Speichers auf 96 KWorte beschränkt.
(*) Der interne RAM-Speicher wird durch eine optiomale 3,6-V-Batterie gepuffert, deren
Lebensdauer mindestens 1 Jahr beträgt (siehe Kapitel 6 in diesem Register).
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8/13
A
Applikation in der PCMCIA-Karte
Die Speicherkarte enthält in diesem Fall das ausführbare Programm, die Konstanten, die Konfiguration usw.); der interne RAM-Speicher ist dabei ausschließlich für die
Daten reserviert.
In den Entwicklungs- und Debug-Phasen des Programms ist die Benutzung einer gepufferten PCMCIA-RAM-Karte erforderlich. Wenn das Programm fertiggestellt ist, kann dieses in derselben Speicherkarte ausgeführt werden oder auf eine PCMCIA-
EPROM-Karte (FLASH EPROM) übertragen werden, um es gegen einen eventuellen
Batterieausfall der RAM-Karte abzusichern.
Anmerkung
Wenn eine Applikation für die Ausführung im internen RAM-Speicher einer Steuerung konfiguriert wurde (keine definierte Speicherkarte im Konfigurations-bildschirm des
Prozessors), ist es erforderlich, um diese Applikation in eine Steuerung mit einer
PCMCIA-Speicherkarte zu übertragen, vorher das Vorhanden-sein dieser Karte
(im Konfigurationsfenster des Prozessors) zu vereinbaren.
Applikationsschutz
Unabhängig davon, ob sich die Applikation im internen RAM-Speicher oder in der
PCMCIA-Karte befindet, kann sie gegen Zugriff im Online-Betrieb unter
PL7 Junior/PL7 Pro (Lesen des Programms, Einstellen und Debug) geschützt werden.
Um den Schutz einer derartigen Applikation aufzuheben, muß vom PG zur Steuerung ein neuer Transfer ohne Schutz erfolgen. Dazu muß das Quellprogramm der Applikation im
PG vorhanden sein.
Eine geschützte Applikation auf einer PCMCIA-Karte kann durch eine andere Steuerung ausgeführt, aber nicht dupliziert werden. Außer dem Schutz unter PL7 Junior sind die PCMCIA-Karten mit einer Sperre ausgestattet, durch die jeglicher Schreibzugriff
(Laden oder Modifizieren eines Programms) unterbunden werden kann.
Sicherung der Applikation
Die Steuerungen des Typs Premium bieten die Möglichkeit, die Applikation (Programm und Konstanten) auf einer Backup-Speicherkarte (TSX MFP BAK 032P) zu sichern. Auf diese Weise kann, falls erforderlich, der Inhalt der Backup-Speicherkarte in das interne
RAM geladen werden.
Hinweis: Diese Backup-Funktion steht nicht zur Verfügung, wenn die laufende Applikation in einer
PCMCIA-RAM-Karte oder Flash-EPROM-Karte gespeichert ist.
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8/14
Beschreibung der Funktionen 8
A
• Laden eines Applikations-"Backups" vom internen RAM-Speicher der Steuerung
Dieser Vorgang besteht darin, das im internen RAM-Speicher der Steuerung vorhandene Programm auf eine PCMCIA-Speicherkarte vom Typ Backup (Typenbezeichnung
TSX MFP BAK 032P) zu übertragen. Dabei ist folgendermaßen vorzugehen:
1 Die Backup-Speicherkarte in ihren Steckplatz einsetzen, die Schreibschutzsperre
WP muß auf OFF gestellt sein.
2 Die Applikation aus dem internen RAM-Speicher der Steuerung auf die Backup-
Speicherkarte transferieren (Menü SPS/Backup, Option: RAM v Backup-Bereich).
3 Nach Abschluß des Vorgangs die Backup-Karte herausnehmen und die
Schreibschutzsperre WP in die Position ON versetzen (Schreibschutz aktiv).
!
Ist die in der Steuerung vorhandene Applikation geschützt, wird durch Einführen der
Backup-Speicherkarte der interne RAM-Speicher der Steuerung reinitialisiert. In diesem Falle ist zum Laden der Backup-Karte folgendermaßen vorzugehen:
1 Überprüfen, ob die zu sichernde Applikation im PG vorhanden ist. Im gegenteiligen
Falle ist die Applikation zunächst aus der Steuerung in das PG zu transferieren.
2 Die Backup-Speicherkarte in ihren Steckplatz einsetzen, die Schreibschutzsperre
WP muß auf OFF gestellt sein.
3 Die Applikation aus dem PG in den internen RAM-Speicher der Steuerung transferieren (Menü SPS/Programm übertragen, Option: PC v SPS).
4 Die Applikation aus dem internen RAM-Speicher der Steuerung auf die Backup-
Speicherkarte transferieren (Menü SPS/Backup, Option: RAM v Backup-Bereich).
5 Nach Abschluß des Vorgangs die Backup-Karte herausnehmen und die
Schreibschutzsperre WP in die Position ON versetzen (Schreibschutz aktiv).
Hinweis:
Diese verschiedenen Datentransferoperationen erfolgen mit Hilfe eines mit der Software
PL7 Junior/PL7 Pro ausgerüsteten PG .
• Wiederherstellung eines Applikations-Backup von einer zuvor geladenen
Speicherkarte
Durch diesen Vorgang wird von einer zuvor geladenen Speicherkarte (Typenbezeichnung TSX MFP BAK 032P) das Applikationsprogramm ohne Verwendung eines Programmiergeräts aktualisiert. Die Schreibschutzsperre dieser Speicherkarte muß auf ON gestellt sein. Wenn eine derartige Karte in eine Steuerung
TSX/PMX/PCX 57 gesteckt wird, wird ihr Inhalt automatisch in deren internen
RAM-Speicher übertragen. Nach Abschluß des Transfers wird die Steuerung in den forcierten STOP-Betrieb geschaltet (unabhängig von der konfigurierten Option RUN
AUTO).
Solange sich die Backup-Karte in der Steuerung befindet, führt eine Netzunterbrechung/Netzwiederkehr immer zum Start im forcierten STOP-Betrieb.
Das Herausnehmen der Karte führt zum Kaltstart der Steuerung im RUN- oder STOP-
Betrieb, je nach Konfiguration des RUN AUTO.
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8/15
A
8.5
Leistungen
8.5-1 Zykluszeit der MAST-Task
Programmverarbeitung
T.I
an Eing.
%I
Zykluszeit
T.I
an Ausg.
%Q
TI = Interne Verarbeitung
Zykluszeit MAST =
Verarbeitungszeit des Programms (Ttp)
+
Interne Verarbeitungszeit a. d. Ein- u. Ausgängen (Tti)
• Definition der Verarbeitungszeit Ttp des Programms
Ttp =
Ausführungszeit des Applikationscodes (Texca)
+
Overhead-Zeit bei Grafcet (ToG7)
- Ausführungszeit des Applikationscodes (Texca)
Anweisungen
Die Ausführungszeiten der Anweisungen sowie der Standardapplikationen, die zur Messung dieser Zeiten verwendet wurden, sind im Handbuch TLX DR PL7 33G,
Register B, Abschnitt 8, aufgeführt.
Die nachstehende Tabelle enthält die Ausführungszeiten in Millisekunden (ms) für
1 K Anweisungen (1) (Anhaltswerte).
(1) 1K Anweisungen = 1024 Anweisungen
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8/16
Beschreibung der Funktionen 8
A
Prozessoren Ausführungszeit Applikationscode Texca (1)
Interner RAM PCMCIA-Karte
100% boolesch 65% boolesch+ 100% boolesch 65% boolesch +
35% numerisch 35% numerisch
TSX P57 102
TPCX 57 1012 0,72 ms
TSX P57 202 / 252
TSX P57 302 / 352 0,31 ms
TPMX P57 102
T PCX 57 3512
TSX P57 402 / 452
TPMX P57 202
TPMX P57 352 / 452
0,31 ms
1,39 ms
0,78 ms
0,5 ms
0,72 ms
0,47 ms
0,47 ms
1,39 ms
0,98 ms
0,68 ms
Hinweis: Die Gesamtheit der Anweisungen des Applikationsprogramms wird nicht notwendigerweise in jedem Steuerungszyklus ausgeführt.
(1) mit allen Anweisungen, die in jedem Steuerungszyklus ausgeführt werden.
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8/17
A
- Overhead-Zeit des Grafcet (ToG7)
ToG7 =
TGF
+
(TEA x Anzahl der gleichzeitig aktiven Schritte)
+
(TTP x Anz. d. gleichzeitig vergangenen Weiterschaltbedingungen).
Prozessor
TSX P57 102
TPCX 57 1012
TSX P57 202 / 252
TSX P57 302 / 352
TPMX P57 102
T PCX 57 3512
TSX P57 402 / 452
TPMX P57 202 / 352 / 452
TGF
0,332 ms
0,291 ms
0,13 ms
TEA
0,121 ms
0,106 ms
0,05 ms
TTP
0,491 ms
0,431 ms
0,19 ms
• Definition der internen Verarbeitungszeit an Ein- und Ausgängen (Tti)
Tti =
Overhead-Zeit der MAST-Task (TosM)
+ max [Zeit des Kommunikationssystems beim Empfangen (Tcomr);
IN-Verwaltungszeit der impliziten E/A %I (Tge%I)]
+ max [Zeit des Kommunikationssystems beim Senden (Tcome);
OUT-Verwaltungszeit der impliziten E/A %Q (Tgs%Q)]
- Overhead-Zeit der MAST-Task (TosM)
Prozessor
TSX P57 102
TPCX 57 1012
TSX P57 202 / 302
TPMX P57 102
TSX P57 252 / 352
TPCX 57 3512
Zeit ohne FIPIO-Applikation
2, 9 ms
2 ms
2 ms
Zeit mit FIPIO-Applikation
–
–
3,8 ms
TSX P57 402
TPMX P57 202
0,6 ms –
TSX P57 452 0,6 ms 1,1 ms
TPMX P57 352 / 452
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8/18
Beschreibung der Funktionen 8
A
- IN-/OUT-Verwaltungszeit der impliziten E/A %I und %Q
Tge%I =
60
µs
+ Σ der IN-Zeiten eines Moduls (siehe weiter unten)
Tgs%Q =
60
µs
+ Σ der OUT-Zeiten eines Moduls (siehe weiter unten)
Verwaltungszeit der Eingangs- (IN) und Ausgangsfunktionen (OUT) für jedes Modul:
Digitale, analoge, Zähler-, Achsensteuerungs- und Schrittmotor-Steuerungsmodule.
Modultyp
Digit. Eingangsmodule, 8 Kanäle
Digit. Eingangsmodule, 16 Kanäle
(alle Module außer TSX DEY 16FK)
Digit. Eingangsmodule, 32 Kanäle
Digit. Eingangsmodule, 64 Kanäle
Schnelle digit. Eingänge (8 benutzte Kanäle)
(Modul TSX DEY 16FK/TSX DMY 28FK)
Schnelle digit. Eingänge (16 benutzte Kanäle)
(Modul TSX DEY 16FK/TSX DMY 28FK/28RFK)
Digit. Ausgangsmodule, 8 Kanäle
Digit. Ausgangsmodule, 16 Kanäle
Digit. Ausgangsmodule, 32 Kanäle
Digit. Ausgangsmodule, 64 Kanäle
Analoge Eingänge (pro Gruppe mit 4 Kanälen)
Analoge Ausgänge (4 Kanäle)
Zählermodul (TSX CTY 2A/4A), pro Kanal
Zählermodul (TSX CTY 2C), pro Kanal
Schrittm.-Steuerungsm. (TSX CFY ii
), pro Kanal
Achsensteuerungsmod. (TSX CAY ii
), pro Kanal
Verwaltungszeit
Eingangsf.
Ausgangsf.
(IN) (OUT)
27 µs –
27 µs –
Gesamt
(IN + OUT)
27 µs
27 µs
48 µs
96 µs
29 µs
37 µs
26 µs
33 µs
47 µs
94 µs
84 µs
59 µs
55 µs
65 µs
75 µs
85 µs
–
–
16 µs
22 µs
15 µs
20 µs
30 µs
60 µs
–
59 µs
20 µs
21 µs
20 µs
22 µs
48 µs
96 µs
45 µs
59 µs
41 µs
53 µs
77 µs
154 µs
84 µs
118 µs
75 µs
86 µs
95 µs
107 µs
Hinweis:
Die Zeiten der digitalen Ein-/Ausgangsmodule werden unter der Annahme angegeben, daß alle
Kanäle des Moduls derselben Task zugeordnet sind.
Beispiel: Verwendung eines Moduls TSX DEY 32 D2 K.
- Falls die 32 Kanäle derselben Task zugeordnet sind, die Zeit "Digit. Eingangsmodule,
32 Kanäle" nehmen.
- Falls nur 16 Kanäle derselben TASK zugeordnet sind, die Zeit "Digit. Eingangsmodule,
16 Kanäle" verwenden, nicht aber die Hälfte der Zeit "Digit. Eingangsmodule, 32 Kanäle".
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8/19
A
- Zeit des Kommunikationssystems
Die Kommunikation (ohne Telegramm) wird während der Phasen "Interne Verarbeitung" der MAST-Task wie folgt verwaltet:
- Eingangsverarbeitung beim Empfang von Nachrichten (Tcomr)
- Ausgangsverarbeitung beim Versenden von Nachrichten (Tcome).
Die Zykluszeit der MAST-Task wird daher durch den Kommunikationsverkehr beeinflußt. Die Kommunikationszeit pro Zyklus variiert beträchtlich in Abhängigkeit:
- von dem vom Prozessor generierten Datenverkehr: Anzahl der gleichzeitig aktiven
Kommunikationsbausteine (EF),
- von dem von anderen Geräten generierten Datenverkehr, der für den Prozessor bestimmt ist, oder für die der Prozessor die Routingfunktion als Masterstation sicherstellt.
Beispiele für Zeiten des Datenkommunikationssystems:
- angeschlossenes PG mit der Software PL7 Junior und geöffnete Animationstabelle
Prozessor
TSX P57 102
TPCX 57 1012
TSX P57 202 / 252
TSX P57 302 / 352
TPMX P57 102
T PCX 57 3512
TSX P57 402 / 452
TPMX P57 202
TPMX P57 352 / 452
Mittlere Zeit pro Zyklus
2,5 ms
1,8 ms
0,8 ms
Maximale Zeit pro Zyklus
3,4 ms
2,4 ms
1 ms
- 1 OF SEND_RQ (Spiegelrequest, 100 Zeichen)
Ausführungszeit der Anweisung: 2 ms (im Fall eines Prozessors TSX P 57 202), die mit in die Ausführungszeit des Applikationscodes für die Zyklen, in denen der EF tatsächlich ausgeführt wird, einbezogen werden müssen.
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8/20
Beschreibung der Funktionen 8
A
Zeit des Datenkommunikationssystems
Prozessor
TSX P57 102
TPCX 57 1012
TSX P57 202 / 252
TSX P57 302 / 352
TPMX P57 102
T PCX 57 3512
TSX P57 402 / 452
TPMX P57 202
TPMX P57 352 / 452
Sendezeit
1,4 ms
1 ms
0,4 ms
Empfangszeit
1,4 ms
1 ms
0,4 ms
Diese Zeiten können nicht im selben Zyklus kumuliert werden. Das Senden erfolgt im selben Zyklus wie die Ausführung der Anweisung, solange der Datenverkehr gering ist, aber nicht der Empfang der Antwort.
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8/21
A
Beispiel zur Berechnung der Zykluszeit einer Masttask bei folgenden Bedingungen:
Gegeben sei eine Applikation mit folgenden Merkmalen:
• Prozessor TSX P 57 202,
• Ausführung des Programms im internen RAM der Steuerung,
• 10 K Anweisungen des Typs 65% boolesch + 35 % numerisch,
• 1 Kommunikations-OF des Typs SEND_REQ,
• 128 digitale Eingänge, verteilt auf: 7 Module TSX DEY 16D2 + 1 Modul TSX DEY
16FK
• 80 digitale Ausgänge, verteilt auf: 5 Module TSX DSY 16T2,
• 32 analoge Eingänge, verteilt auf: 2 Module TSX AEY 1600,
• 16 analoge Ausgänge, verteilt auf: 4 Module TSX ASY 410,
• 2 Zählkanäle, verteilt auf: 1 Modul TSX CTY 2A,
Ausführungszeit des Applikationscodes (Texca):
• Ohne Kommunikations-OF: 10x 0,78
• Mit 1 Kommunikations-OF des Typs SEND_REQ = (10x0,78) + 2
= 7,8 ms
= 9,8 ms
Overhead-Zeit des Systems (TosM) = 2 ms
Verwaltungszeit der Ein-/Ausgangsfunktionen der impliziten E/A %I und %Q:
Modulbezeichnung
Typ der
Module
Anzahl der
Module
TSX DEY 16 D2 digitale Eingänge, 16 Kanäle 7
TSX DEY 16 FK digitale Eingänge, 16 Kanäle 1
(schnelle Eingänge)
TSX DSY 16T2 digitale Ausgänge, 16 Kanäle 5
TSX AEY 1600
TSX ASY 410
TSX CTY 2A
Analogeingänge
Analogausgänge
Zählmodule
Verwaltungszeit
Eing.f. (IN)
238 µs
37 µs
165 µs
2 (32 Kanäle) 672 µs
4 (16 Kanäle) 236 µs
1 (2 Kanäle) 110 µs
Ausg.f. (OUT)
–
22 µs
100 µs
–
236 µs
40 µs
Gesamte Verwaltungszeit 1458 µs 398 µs
• Verwaltungszeit am Eingang: Tge%I = 60µs + 1458 µs = 1518 µs
• Verwaltungszeit am Ausgang: Tgs%Q = 60µs + 398 µs = 458 µs
Zeit des Kommunikationssystems:
• Senden des Requests: Tcome
• Empfang der Antwort: Tcomr
= 1, 52 ms
= 0,46 ms
= 1 ms
= 1 ms
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8/22
Beschreibung der Funktionen 8
A
Zykluszeit ohne Ausführung des Kommunikations-OF
TcyM = Texca + TosM + Tge%I + Tgs%Q
= 7,8 ms + 2 ms + 1,52 ms + 0,46 ms = 11,78 ms
Zykluszeit mit Ausführung des Kommuniktions-OF und Senden des Requests
TcyM = Texca + TosM + Tge%I + max [Zeit z. Senden des Requests (Tcome), Tgs%Q]
= 9,8 ms + 2 ms + 1,52 ms + max [ 1ms; 0,46 ms] = 14,32 ms
Zykluszeit mit Empfang der Antwort
TcyM = Texca + TosM + max [Zeit z. Empfang der Antwort (Tcomr), Tge%I ] + Tgs%Q
= 7,8 ms + 2 ms + max [ 1 ms; 1,52 ms] + 0,46 ms = 11,78 ms
___________________________________________________________________________
8/23
A
8.5-2 Zykluszeit der FAST-Task
Zykluszeit FAST =
Verarbeitungszeit des Programms (Ttp)
+
Interne Verarbeitungszeit an den Ein-/Ausgängen (Tti)
• Definition der Verarbeitungszeit des Programms Ttp
Ttp = Ausführungszeit des Applikationscodes der FAST-Task (Texca)
- Ausführungszeit des Applikationscodes (Texca): siehe Definition Abschnitt 8.5-1
• Definition der internen IN-/OUT-Verarbeitungszeit (Tti)
Tti =
Overhead-Zeit bei FAST-Task (TosF)
+
IN-/OUT-Verwaltungszeit der impliziten E/A %I und %Q
- Overhead-Zeit bei FAST-Task (TosF)
Prozessor
TSX P57 102
TPCX 57 1012
TSX P57 202 / 252
TSX P57 302 / 352
TPMX P57 102
TPCX 57 3512
TSX P57 402 / 452
TPMX P57 202
TPMX P57 352 / 452
Overhead-Zeit bei FAST-Task
0,8 ms
0,6 ms
0,2 ms
- IN-/OUT-Verwaltungszeit der impliziten E/A %I und %Q: siehe Abschnitt 8.5-1
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8/24
Beschreibung der Funktionen 8
A
8.5-3 Antwortzeit an einem Ereigniseingang
Zeit zwischen der Flanke an einem Ereigniseingang und der entsprechenden Flanke an einem durch das Programm gesetzten Ausgang der Ereignistask.
Beispiel: Programm mit 100 booleschen Anweisungen und dem Eingangsmodul
TSX DEY 16 FK
Prozessor
Min.
Antwortzeit
Modul TSX DSY 08T22
Typ.
Max.
Min.
Modul TSX DSY 32T2K
Typ.
Max.
TSX P57 102
TPCX 57 1012 1,2 ms 1,3 ms 2,8 ms 1,9 ms 2,4 ms 4,2 ms
TSX P57 202 / 252 1 ms
TSX P57 302 / 352
TPMX P57 102
TPCX 57 3512
TSX P57 402 / 452
TPMX P57 202
TPMX P57 352 / 452
0,7 ms
1,1 ms
0,8 ms
2,2 ms
0,8 ms
1,8 ms
1,5 ms
2,2 ms 3,7 ms
1,9 ms 2,1 ms
8.5-4 Genauigkeit der internen Zeitbasis
Zur Verwaltung der Zeit verfügen die Steuerungen des Typs Premium über:
• eine quarzgesteuerte Kalenderfunktion (Genauigkeit 10 -5 ); davon ausgehend werden die Systemworte %SW49 bis %SW58 aktualisiert.
• eine Echtzeituhr mit einer theoretischen Periode von 1 ms, deren tatsächliche
Periode aber 0,99973 ms beträgt (Genauigkeit 10 -5 ). Davon ausgehend werden aktualisiert:
- die Taskperioden,
- die Zeitfunktionen, Monoflops, Aktivitätszeiten der GRAFCET-Schritte, usw.,
- die periodischen Systembits %S4 bis %S7,
- das Systemwort %SD18.
Der Abstand (0,027%) zwischen dem theoretischen und tatsächlichen Wert ist für die oben genannten Anwendungsfälle vollkommen akzeptabel. Das Ausführen von
Kalenderoperationen auf der Basis dieser Uhr führt jedoch zu einem "Vorgehen" von
24 Sekunden pro Zeitabschnitt von 24 Stunden; dies ist nicht der Fall, wenn dieselben Operationen auf der Basis der Kalenderfunktion ausgeführt werden.
___________________________________________________________________________
8/25
A
___________________________________________________________________________
8/26
9 Betriebsarten
9.1
RUN/STOP-Modus der Steuerung
Prinzip
Steuerungszustand
RUN
Mit der Funktion RUN/STOP kann die Ausführung des Applikationsprogramms gestartet (RUN) bzw. gestoppt (STOP) werden.
Diese Funktion kann aktiviert werden:
• über ein Programmier-/Einstellgerät,
• über einen vorhandenen digitalen Eingang, der bei der Konfiguration der Applikation entsprechend definiert worden ist.
STOP
1
Physischer Eingang %Ixy.i
0
U mschalten in RUN/STOP durch den physischen Eingang %Ixy.i
Das Umschalten in den STOP-Modus durch diesen physischen Eingang hat Vorrang vor dem Umschalten in den RUN-Betrieb über ein Programmiergerät oder das Netzwerk.
Betriebsarten des physischen Eingangs RUN/STOP
• Betrieb des physischen Eingangs RUN/STOP (%Ixy.i)
- Im Zustand 0 führt dieser Ausgang den Stillstand der Applikation herbei (STOP-Zust.).
- Eine steigende Flanke an diesem Eing. führt zum Starten der Applikation (RUN-Zust.).
- Im Zustand 1 kann die Applikation frei über ein Programmiergerät gesteuert werden.
- Das Umschalten in den Fehlermodus des Eingangs RUN/STOP führt zum Stillstand der Applikation. Nach Behebung der Störung, und wenn der Eingang im Zustand 1 ist, startet die Applikation erneut im RUN-Betrieb.
• Verarbeitung beim Neustart
- Es erfolgt ein Kaltstart im RUN-Betrieb, wenn:
- der Eingang RUN/STOP im Zustand 1 ist,
- an diesem Eingang zum Zeitpunkt des Starts kein Fehler anliegt.
- Es erfolgt ein Warmstart im RUN-Betrieb, wenn:
- der Eingang RUN/STOP im Zustand 1 ist,
- an diesem Eingang zum Zeitpunkt des Starts kein Fehler anliegt,
- die Steuerung keinen STOP-Befehl vor der Unterbrechung erhalten hat.
Überblick über die Steuerungszustände bei Warmstart (in Abhängigkeit vom
Zustand des Eingangs RUN/STOP vor der Unterbrechung und bei Netzrückkehr)
Zust. Eing. RUN/STOP bei
Netzwiederkehr
Zust. Eing. RUN/STOP vor Netzausfall
Zustand 1, Steuerung im RUN-Betrieb
Zustand 1, Steuerung im STOP-Betrieb
Zustand 0
Fehlermodus
Zustand 1
SPS in RUN
SPS in STOP
SPS in RUN
SPS in RUN
Zustand 0 oder im Fehlermodus
SPS in STOP
SPS in STOP
SPS in STOP
SPS in STOP
A
___________________________________________________________________________
9/1
A
9.2
Verarbeitung nach Netzausfall und Netzwiederkehr
9.2-1 Ausfall der Versorgung am Rack mit dem Prozessor
TSX/PMX 57 (Rack 0) oder am PC mit dem Prozessor PCX 57
Beim Netzausfall speichert das System den Applikationskontext. Bei Netzwiederkehr wird der gesicherte Kontext mit dem aktuellen verglichen; dies definiert den auszuführenden
Starttyp:
• Wenn sich der Applikationskontext geändert hat (Verlust des Systemkontexts oder neue Applikation), führt die Steuerung einen Kaltstart mit Initialisierung der Applikation durch.
• Wenn der Applikationskontext identisch ist, führt die Steuerung einen Warmstart ohne
Initialisierung der Daten durch.
Kaltstart
Der Kaltstart erfolgt im RUN- oder STOP-Betrieb, je nach dem Status der in der
Konfiguration definierten Information "Automatischer Start im RUN-Betrieb" oder je nach dem Status des Eingangs RUN/STOP.
• Verhalten der Steuerung:
Initialisierung der Applikationsdaten:
- Nullsetzen der internen Bits, des Abbilds der Ein-/Ausgänge.
- Initialisierung der Systembits und -worte.
- Initialisierung der Funktionsbausteine unter Verwendung der Konfigurationsdaten.
- Aufhebung der Forcierungen.
- Nullsetzen der internen Worte (%MWi), wenn bei der Konfiguration keine Sicherung vereinbart worden ist; andernfalls werden sie in ihrem aktuellen Zustand belassen.
- Initialisierung der in den DFB definierten Daten: entweder auf 0 oder auf ihren im Code definierten Anfangswert oder auf den mit der Funktion SAVE gesicherten Wert.
Andere Initialisierungen:
- Initialisierung der Nachrichtenwarteschlangen.
- Übertragung der Konfigurationsparameter an alle digitalen E/A-Module und anwendungsspezifischen Module (Analog-, Zähler-, Achsensteuerungs-,
Kommunikationsmodul, usw.).
Start der Applikation, wenn Start im RUN-Betrieb angefordert ist:
- Wiederaufnahme des ersten Zyklus der MAST-Task.
- Setzen der Systembits %S0 (Kaltstart) und %S13 (erster Zyklus im RUN-Betrieb) zu
Beginn des ersten Zyklus der MAST-Task.
- Nullsetzen der Systembits %S0 und %S13 zum Ende des ersten Zyklus der MAST-
Task.
- Aktivierung der anderen Tasks.
___________________________________________________________________________
9/2
Betriebsarten 9
A
Bei einem Kaltstart verhält sich die Steuerung je nach dem Vorhandensein einer
PCMCIA-Speicherkarte unterschiedlich (siehe untenstehende Übersicht).
Kaltstart der Steuerung
Ja
PCMCIA-Karte vorhanden?
Nein
Gültige Applikation im internen RAM?
Nein
Ja Kaltstart im RUN- oder STOP-Betrieb
(1) in der Applikation im RAM-
Speicher.
Die Applikation ist nicht gültig, LED-
Anzeige ERR blinkt.
Gültige Applikation der
PCMCIA-Karte?
Nein
Ja
Kaltstart im RUN- oder STOP-Betrieb
(1) in der Applikation in der PCMCIA-
Speicherkarte. Falls eine gültige
Applikation im internen RAM-Speicher ist, wird diese gelöscht.
Die Applikation ist nicht gültig. Die LED-
Anzeige ERR blinkt. Falls eine gültige
Applikation im internen RAM-Speicher ist, ist diese zwar nicht zugänglich, wird aber nicht gelöscht.
(1) Das Starten im RUN- oder STOP-Betrieb ist in der Konfiguration definiert.
• Verarbeitung bei Kaltstart
Wünscht der Anwender eine besondere Verarbeitung im Hinblick auf die Applikation im
Fall eines Kaltstarts, muß er zu Beginn der MAST-Task den Zustand des Systembits
%S0 testen, das während des ersten Zyklus der MAST-Task im Zustand 1 bleibt.
___________________________________________________________________________
9/3
A
• Operationen, die zu einem Kaltstart führen
Operationen
Laden einer Applikation
Manipulation des Halters oder
Einsetzen/Herausnehmen einer
PCMCIA-Speicherkarte
Initialisierung über PL7 Junior oder PL7 Pro
Forcierung des Systembits %S0
Merkmale des Starts
Kaltstart im STOP-Betrieb
Betätigung der RESET-Taste auf dem Prozessor Kaltstart im STOP- oder RUN-Betrieb, je nach der
Definition bei der Konfiguration
Betätigung der RESET-Taste auf dem Prozessor Kaltstart im STOP-Betrieb nach einem blockierenden Fehler
Kaltstart im STOP- oder RUN-Betrieb, je nach der Definition bei der Konfiguration
Netzwiederkehr nach einer Unterbrechung der Stromversorgung mit Kontextverlust
Kaltstart im STOP- oder RUN-Betrieb, je nach der
Definition bei der Konfiguration, ohne Initialisierung der digitalen E/A- und anwendungsspezifischen
Module.
Kaltstart im STOP- oder RUN-Betrieb, je nach der Definition bei der Konfiguration
Warmstart
Wenn der Applikationskontext bei Netzwiederkehr nach einer Netzunterbrechung nicht geändert wurde, wird ein Warmstart bewirkt.
• Verhalten der Steuerung
Wiederaufnahme der Programmausführung
Die Programmausführung wird ab der Zeile fortgesetzt, in der die Netzunterbrechung aufgetreten ist (ohne Aktualisierung der Ausgänge am Ende dieses
Wiederaufnahmezyklus).
Initialisierung am Ende des Wiederaufnahmezyklus
- der Nachrichten- und Ereigniswarteschlangen,
- Übertragung der Konfigurationsparameter an alle digitalen E/A-Module und anwendungsspezifischen Module (Analog-, Zähler-, Achsensteuerungs-,
Kommunikationsmodul, usw.),
- Deaktivierung der Ereignis und FAST-Tasks bis zum Ende des ersten Zyklus der
MAST-Task.
Wiederaufnahme
- Wiederaufnahme des ersten Zyklus der MAST-Task,
- Setzen der Systembits %S1 (Warmstart) und %S13 (erster Zyklus im RUN-Betrieb) auf 1 zu Beginn des ersten Zyklus der MAST-Task,
- Nullsetzen der Systembits %S1 und %S13 am Ende des ersten Zyklus der MAST-
Task,
- Aktivierung der anderen Tasks.
• Verarbeitung des Warmstarts
Wünscht der Anwender eine besondere Verarbeitung im Hinblick auf die Applikation im
Fall eines Warmstarts, muß er zu Beginn der MAST-Task den Zustand des System-bits
%S1 testen, das während des ersten Zyklus der MAST-Task im Zustand 1 bleibt.
___________________________________________________________________________
9/4
• Operationen, die zu einem Warmstart führen
Operationen
Betätigung der RESET-Taste des Versorgungsmoduls des Racks 0 (1)
Forcierung des Systembits %S1
Merkmale des Starts
Warmstart
Warmstart
Netzwiederkehr nach einer Netzunterbrechung Warmstart ohne Verlust des Kontexts
(1) außer bei einer Station mit einem Prozessor PCX 57
Übersicht Warmstart/Kaltstart
Betriebsarten 9
A
Erfassung der Eingänge Stopp des Prozessors und Sicherung des
Applikationskontexts
Ausführung des Programms
TOP
>
Wenn %S0 = 1,
Verarbeitungstyp:
Kaltstart.
Wenn%S1 = 1,
Verarbeitungstyp:
Warmstart
>
Netzausfall erfaßt
Nein >
BOT
Netzwiederkehr
J a identisch
Vergleich des gesicherten
Kontexts mit dem aktuellen Kontext
Warmstart verschieden
Kaltstart
Selbsttests der Konfiguration
Selbsttests der Konfiguration
Setzen auf 0 des Bits
%S0 oder %S1 und %S13
Setzen auf 1 von
%S1 und %S13
Initialisierung der
Applikation
Aktualisierung der
Ausgänge
Setzen auf 1 von
%S0 und %S13
___________________________________________________________________________
9/5
A
9.2-2 Netzausfall bei einem anderen als das Rack 0
Alle Kanäle dieses Racks werden vom Prozessor als gestört betrachtet, aber die anderen
Racks sind nicht betroffen. Die Werte der gestörten Eingänge werden im
Applikationsspeicher nicht mehr aufgefrischt und im Fall eines digitalen Eingangsmoduls auf 0 gesetzt, es sei denn sie wurden forciert; in diesem Fall werden sie auf ihrem
Forcierungswert gehalten.
Wenn die Ausfalldauer unter 10 ms für Wechselstromversorgungen bzw. 1 ms für
Gleichstromversorgungen liegt, wird diese vom Programm nicht wahrgenommen. Es wird normal ausgeführt.
9.3
Verarbeitung nach Einsetzen/Herausziehen einer PCMCIA-Speicherkarte
9.3-1 Steuerung TSX/PMX 57
Die Prozessoren der Steuerungen TSX/PMX 57 sind auf der Vorderseite mit einer Kappe ausgestattet, die entfernt werden muß, um eine PCMCIA-Speicherkarte einzusetzen. Das
Herausziehen der Kappe bewirkt den Stopp der Steuerung ohne Sicherung des
Applikationskontexts. Die Modulausgänge schalten in den Fehlermodus.
Das Einsetzen der mit ihrem Kartenhalter versehenen Speicherkarte bewirkt einen
Kaltstart der Steuerung. Ebenso bewirkt das Herausziehen der Speicherkarte den Stopp der Steuerung ohne Sicherung des Applikationskontexts.
!
Wenn das Programm auf der PCMCIA-Speicherkarte die Option RUN AUTO enthält, startet der Prozessor nach dem Einsetzen der Karte automatisch im RUN-
Betrieb.
9.3-2 Steuerung PCX 57
!
Das Einsetzen/Herausziehen einer PCMCIA-Speicherkarte in einen Prozessor
PCX 57 darf nicht unter Spannung erfolgen. Diese Operationen sind zwar nicht schädlich für den Prozessor oder andere angeschlossene Geräte, führen aber zu einem unvorhersehbaren Verhalten des Prozessors, so daß der korrekte Betrieb nicht gewährleistet ist.
!
Wenn das Programm auf der PCMCIA-Speicherkarte die Option RUN AUTO enthält, startet der Prozessor nach dem Einsetzen der Karte und dem Einschalten des PC automatisch im RUN-Betrieb.
___________________________________________________________________________
9/6
Betriebsarten 9
A
9.4
Verarbeitung nach Betätigung des RESET-Tasters des Prozessors
Alle Prozessoren sind auf der Vorderseite mit einem RESET-Taster ausgestattet, der bei seiner Betätigung einen Kaltstart der Steuerung im RUN- oder STOP-Betrieb (1) in der auf der Speicherkarte (oder im internen RAM) enthaltenen Applikation bewirkt.
RESET nach einem Fehler des Prozessors
Sobald ein Prozessorfehler auftritt, wird das Alarmrelais des Racks 0 (2) deaktiviert
(Kontakt offen), und die Modulausgänge nehmen ihren Fehlerwert an oder werden, je nach in der Konfiguration festgelegten Wahl, in ihrem Zustand gehalten. Eine Betätigung des
RESET-Tasters bewirkt einen Kaltstart der Steuerung, die in den STOP-Betrieb gesetzt wird.
(1) Das Starten im RUN- oder im STOP-Betrieb wird in der Konfiguration definiert.
(2) Bei Prozessoren TSX/PMX 57. Bei den Prozessoren PCX 57 wird dieses Relais nicht gesteuert.
Hinweis:
Bei Betätigung des RESET-Tasters und bei Kaltstart der Steuerung ist die Verbindung zum
Programmiergerät nicht mehr aktiv.
9.5
Verarbeitung nach Betätigung des RESET-Tasters der Versorgung
Das Versorgungsmodul eines jeden Racks ist auf der Vorderseite mit einem RESET-
Taster ausgestattet, der bei seiner Betätigung einen Initialisierungsvorgang der Module des Racks, das es versorgt, auslöst.
Bei Betätigung des RESET-Tasters auf dem Versorgungsmodul des Racks mit dem
Prozessor TSX/PMX 57 (Rack 0) wird ein Warmstart ausgelöst.
Sonderfall bei Prozessor PCX 57
Da der Prozessor in diesem Fall nicht physisch auf dem Rack der Adresse 0 vorhanden ist, bewirkt das Betätigen des RESET-Tasters der Versorgung des Racks keinen
Warmstart der Applikation; dennoch werden alle auf diesem Rack vorhandenen Module initialisiert.
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9/7
A
9.6
Verhalten des Prozessors PCX 57 nach einer Operation am PC
Vorbemerkung
Die Betriebsarten des Prozessors PCX 57 sind mit denen der Prozessoren
TSX / PMX 57 identisch.
• Ausschalten/Einschalten des PC mit dem Prozessor PCX 57:
Warmstart des PCX 57, falls sich der Applikationskontext nicht geändert hat.
• Kurzeinbrüche des Versorgungsnetzes des PC:
Da der Prozessor PCX 57 über keinen eigenen Mechanismus zur Filterung von
Kurzeinbrüchen verfügt, führt jeder nicht von der internen Versorgung des PC gefilterte
Kurzeinbruch zu einem Warmstart des PCX 57, falls sich der Applikationskontext nicht geändert hat
• Betätigung des RESET-Tasters des PC:
Im allgemeinen und unter der Voraussetzung, daß der RESET-Taster das Signal
RSTDRV am ISA-Bus aktiviert, führt die Betätigung des RESET-Tasters des PC zu einem Warmstart des PCX 57, falls sich der Applikationskontext nicht geändert hat.
• Software-RESET des PC (CTRL ALT DEL):
Diese Aktionen haben keine Auswirkung auf den aktuellen Zustand des Prozessors
PCX 57 (wenn der Prozessor PCX 57 im RUN-Betrieb ist, bleibt er im RUN-Betrieb, usw.); sie lösen weder einen Warmstart noch einen Kaltstart aus.
Anmerkung:
Eine Softwareblockierung des PC hat keine Auswirkung auf den aktuellen Zustand des
Prozessors PCX 57 (identisches Verhalten wie beim Software-RESET des PC).
• Softwarebefehle (Shutdown oder Restart)
Bei einigen wenigen PCs bewirken die Softwarebefehle Shutdown oder Restart einen
Warmstart des PCX 57.
Dieses Verhalten des PCX 57 ist bei einigen PCs zu beobachten, deren Hauptplatine das Signal RSTDRV während der RESET-Phase des PC auf spezielle Weise verwaltet.
Bei den meisten anderen PCs haben diese Softwarebefehle keine Auswirkungen auf das Verhalten des PCX 57.
___________________________________________________________________________
9/8
Betriebsarten 9
A
9.7
Verhalten nach Einsetzen/Herausziehen eines Moduls unter Spannung
Alle Module können im eingeschalteten Zustand eingesetzt werden, mit Ausnahme des Prozessormoduls und der PCMCIA-Kommunikationskarten.
Das Einsetzen und das Herausziehen unter Spannung ermöglichen es, ein Modul auszutauschen, ohne daß die Applikation gestoppt werden muß.
Das Herausziehen bewirkt eine Aktivierung der mit den Ein-/Ausgängen verknüpften
Systembits und der mit dem Modul und dessen Kanälen verknüpften Fehlerbits. Die
Eingänge werden im Applikationsspeicher nicht mehr aufgefrischt und im Fall eines digitalen Eingangsmoduls auf "0" gesetzt, es sei denn, sie wurden forciert; in diesem
Fall behalten sie ihren Forcierungswert, solange das Modul nicht vorhanden ist. Die
LED I/O des Prozessors leuchtet auf.
Beim Einsetzen eines neuen Moduls versucht das System, dieses mit der Konfiguration des Moduls, das es ersetzt, zu konfigurieren.
Gelingt diese Konfiguration (Modul mit derselben Typenbezeichnung), werden die
Kanäle erneut von der Applikation erfaßt, und die Fehlermeldungen im Zusammenhang mit dem Nichtvorhandensein des Moduls verschwinden. Die LED I/O des Prozessors erlischt.
Schlägt diese Neukonfiguration fehl (Modul mit unterschiedlicher Typenbezeichnung), werden die Kanäle von der Applikation nicht erfaßt, die mit den Ein-/Ausgängen verknüpften Systembits und die mit dem Modul verknüpften Fehler bleiben aktiv. Die
LED I/O leuchtet weiterhin.
9.8
Verhalten der Ein-/Ausgänge bei reduziertem Betrieb
9.8-1 Sicherheitswert der digitalen und analogen Ausgänge
• Situation:
- Die Steuerung befindet sich im "nicht konfigurierten" Zustand.
- Die Steuerung befindet sich im STOP-Betrieb, ohne vorher im RUN-Betrieb gewesen zu sein (zum Beispiel nach dem Laden einer Applikation im Fall eines
Kaltstarts im STOP-Betrieb).
- Die Steuerung ist im RUN-Betrieb, aber die Task, die das Ausgangsmodul verwaltet, ist im STOP-Betrieb und hat niemals auf RUN-Betrieb umgeschaltet.
- Netzunterbrechung des Racks, in dem sich das Ausgangsmodul befindet.
- Ausgangsmodul entspricht nicht der Konfiguration.
• Verhalten:
Die Ausgänge werden auf den Sicherheitswert gesetzt: 0 bei digitalen und analogen
Ausgängen.
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9/9
A
9.8-2 Umschalten der digitalen und analogen Ausgänge in den Fehlermodus
• Situation:
Sobald die Applikation nicht mehr im Normalbetrieb ist, geschieht folgendes:
- Umschalten der Steuerung in den STOP-Betrieb;
- Umschalten in "Fehlermodus" (Prozessorfehler) oder in "Softwarefehler oder
HALT" (blockierender Fehler des Applikationsprogramms);
- Umschalten in den STOP-Betrieb der Task, die diese Ausgänge verwaltet;
- Setzen eines Haltepunkts in der Task, die diese Ausgänge verwaltet;
- Befehl zum Umschalten in den Fehlermodus der Ausgänge durch das Systembit
%S9 oder Debugfenster;
- ein vom Ausgangsmodul erkannter Kommunikationsfehler (ein nicht durch den
Prozessor aktualisierter Ausgang).
• Verhalten:
Die Ausgangswerte werden vom Modul in Abhängigkeit vom Fehlermodus pro
Kanal oder Kanalgruppe verwaltet:
- Fehlermodus: Die physischen Ausgänge des Moduls werden auf ihren konfigurierten Fehlerwert (0 oder 1) forciert (der Abbildspeicher wird nicht verändert).
- Halten des Zustandes: Die physischen Ausgänge des Moduls werden auf ihrem letzten Wert gehalten.
Die standardmäßig eingestellte Betriebsart ist der Fehlerwert 0.
9.8-3 Fehler an den Ein-/Ausgängen
• Situation:
- Kanalfehler
- Modulfehler
- Modul nicht vorhanden oder entspricht nicht der Konfiguration
- ein vom Prozessor erkannter Kommunikationsfehler
• Verhalten:
- Digitaler Eingangskanal gestört: Der Wert im Applikationsspeicher wird auf "0" gesetzt, es sei denn, er ist forciert; in diesem Fall wird er auf dem Forcierungswert gehalten.
- Andere Eingangstypen gestört: Im Fall eines Kommunikationsfehlers wird der Wert im Applikationsspeicher nicht aufgefrischt (Halten des Wertes).
- Ausgangskanal gestört: Der Wert des Ausgangs wird weiterhin von der Applikation verwaltet und wird erst dann an das Modul übertragen, wenn dieses der Konfiguration entspricht.
Der Fehler wird durch die mit den Ein-/Ausgängen verknüpften Systembits und die mit dem Modul und dessen Kanälen verknüpften Fehlerinformationen signalisiert.
Die LED I/O des Prozessors leuchtet auf.
___________________________________________________________________________
9/10
Betriebsarten 9
A
9.9
Verwaltung des Alarmrelais
9.9-1 Steuerung TSX/PMX 57
Nur das Alarmrelais des Versorgungsmoduls von Rack 0 wird in Abhängigkeit vom
Zustand der Applikation verwaltet. Es öffnet sich bei jedem Stopp der Applikation (selbst partiellen Stopps) und insbesondere beim Auftreten eines blockierenden Fehlers, wenn die Alarmrelais der Versorgungsmodule der anderen Racks geschlossen bleiben.
Das Relais des Versorgungsmoduls eines anderen Racks als Rack 0 zeigt nur den
Versorgungszustand des jeweiligen Racks an. Es öffnet sich, wenn diese nicht in Betrieb ist.
9.9-2 Steuerung PCX 57
Im Fall der Verwendung eines in einen PC integrierbaren Prozessors des Typs PCX 57 wird das Alarmrelais des Versorgungsmoduls von Rack 0 nicht verwaltet; sein Kontakt ist daher ständig geöffnet.
Wenn diese Funktion für den korrekten Betrieb der Installation unbedingt erforderlich ist, kann das Alarmrelais des Versorgungsmoduls durch einen Relaisausgang eines am
BusX oder am FIPIO-Bus gelegenen Moduls ersetzt werden. Dazu muß dieser Ausgang:
• ein Relaisausgang sein,
• mit dem Fehlerwert 0 konfiguriert sein (Standardkonfiguration),
• zu Beginn der Ausführung des Applikationsprogramms auf 1 initialisiert werden.
Der auf diese Weise konfigurierte Relaisausgang verhält sich ebenso wie das von einem
Prozessor TSX /PMX57 gesteuerte Alarmrelais des Versorgungsmoduls des Racks 0.
9.10
Laden des Betriebssystems (OS)
Das Betriebssystem der Steuerungen TSX/PMX/PCX 57 kann durch Fernladen von einem Programmiergerät über den PG-Anschluß des Prozessors aktualisiert werden.
Im Fall einer Steuerung PCX 57 kann das Fernladen ausgehend vom PC mit dem
Prozessor PCX 57 ausgeführt werden. In diesem Fall muß der serielle Anschluß des PC mittels eines Kabels TSX PCU 1030 mit dem PG-Anschluß des Prozessors PCX 57 verbunden werden.
Der Aktualisierungsvorgang des Betriebssystems ist im Handbuch
"Betriebsarten der Software PL7 Junior und PL7 Pro" beschrieben.
___________________________________________________________________________
9/11
A
___________________________________________________________________________
9/12
10 Anhang
10.1
Lüftermodule
10.1-1 Allgemeine Beschreibung
Die über den Racks der Steuerungen
TSX/PMX/PCX 57 Premium installierten
Lüftermodule gewährleisten eine verstärkte
Zirkulation der Luft, um die
Umgebungstemperatur im Gehäuseinnern zu homogenisieren und somit die möglicherweise vorhandenen, verschiedenen warmen Stellen zu beseitigen.
Alle Lüftermodultypen verfügen über einen integrierten Temperaturfühler, mit dem das
Erreichen der maximalen Umgebungstemperatur überwacht werden kann.
Die Verwendung der Lüftermodule wird in folgenden Fällen empfohlen:
• Umgebungstemperatur im Bereich von 25 °C ... 60 °C: Die Lebensdauer der verschiedenen Komponenten der Steuerungen TSX Premium wird erhöht (Steigerung der mittleren störungsfreien Zeit um 25%).
• Umgebungstemperatur im Bereich von 60 °C... 70 °C: Die Betriebstemperatur ist ohne Belüftung auf 60°C beschränkt. Durch mechanische Belüftung wird die Temperatur im Innern der Module um 10° C gesenkt, wodurch die Betriebstemperatur in den Modulen auf 60 °C (Umgebungstemperatur) gehalten wird.
Zum Einsatz in den verschiedenen Versorgungsnetzen stehen drei
Lüftermodule zur Auswahl:
Lüftermodul mit einer
Versorgungsspannung von a 24 V, c 110 V oder c
220 V.
Je nach Kapazität der
Racktypen (4, 6, 8 oder 12
Steckplätze) sind 1, 2 oder
3 Lüftermodule über jedem
Rack zu installieren:
• Racks mit 12 Steckplätzen
TSX RKY 12/12EX:
3 Lüftermodule,
• Racks mit 8 Steckplätzen
TSX RKY 8 / 8EX:
2 Lüftermodule,
• Racks mit 4 oder 6
Steckplätzen
TSX RKY 4EX / 6 / 6EX:
1 Lüftermodul;
TSX RKY 12/12EX
TSX RKY 8/8EX
TSX RKY 4EX/6/6EX
RKY 12/12EX
RKY 8/8EX
RKY 4EX/6/6EX
___________________________________________________________________________
10/1
A
A
10.1-2 Beschreibung der Hardware
1 Klemmleiste zum Anschluß:
- der Versorgungsspannung des Moduls,
- der Versorgung des
Temperaturfühlers und der entsprechenden
LED bzw. des entsprechenden Stellgliedes.
Jede Klemme kann einen
Draht (1,5 mm 2 ) ohne Hülse oder 2 Drähte (1 mm 2 ) mit Hülsen aufnehmen.
3
4
1
2
3
2 Klemme zum Anschluß des Moduls an die Masse.
3 Bohrungen zur Befestigung des Moduls (Schrauben M4 x 12). Bei einer Verwendung dieser Module mit den Steuerungen TSX Premium müssen die Lüftermodule unbedingt auf einer Profilschiene 35 x 15 vom Typ AM1-ED iii befestigt werden.
4 Profil zum Umlenken der Luft nach vorne.
10.1-3 Katalogauszug
Modultyp Lüfter
Kenndaten
Versorgungsspannung a
24 V c
110 V c
220 V
Ja (Temp.schwellwert • 80 °C ± 5 °C), bei Alarm Kontakt geöffnet Temperaturfühler
Anz. der Module pro Rack 1 Modul für Rack mit 4 u. 6 Steckplätzen (TSX RKY 4EX/6/6EX)
2 Module für Rack mit 8 Steckplätzen (TSX RKY 8/8EX)
3 Module für Rack mit 12 Steckplätzen (TSX RKY 12/12EX)
Typenbezeichnung TSX FAN D2 P TSX FAN A4 P TSX FAN A5 P
___________________________________________________________________________
10/2
Anhang 10
A
10.1-4 Abmessungen
• Modul mit Lüfter (Maße in mm)
138
Rückansicht
110
Seitenansicht
• Modul mit Lüfter + Rack (Maße in mm)
146
Vorderansicht
160 mm (1)
200 mm (2)
(1) mit Klemmleistenmodul
(2) Maximale Tiefe mit allen
Modultypen und den entsprechenden
Anschlüssen
Racks
TSX RKY 4EX
TSX RKY 6/6EX
TSX RKY 8/8EX
TSX RKY 12/12EX a
Anzahl der Steckplätze
4
6
8
12 a
187,9 mm
261,6 mm
335,3 mm
482,6 mm
___________________________________________________________________________
10/3
A
10.1-5 Montage
Die Lüftermodule der Steuerungen TSX/PMX/PCX
Premium müssen unbedingt auf 35 mm breiten und 15 mm tiefen Profilschienen (Typ AM1-ED iii
) montiert werden, um die Rackhöhe auszugleichen.
Hinweis:
Die Befestigungsabstände der Racks TSX RKY ii
sind im Register
A, Abschnitt 6.3, festgelegt.
Träger
Profilschiene 35x15
Lüftermodul
Steuerung TSX Premium
Montageplätze der Lüftermodule in Abhängigkeit von den Racktypen
Racks mit 6 Steckplätzen (TSX RKY 6/6EX) Racks mit 8 Steckplätzen (TSX RKY 8/8EX)
Racks mit 12 Steckplätzen (TSX RKY 12/12EX)
10/4
Racks mit 4 Steckplätzen
Anhang 10
A
10.1-6 Einbauvorschriften für Racks mit Lüftermodulen
(siehe Allgemeine Vorschriften zur Anordnung von nicht belüfteten Racks, Register A,
Abschnitt 6.1).
100 a
100
2 a a
2
2 a • 50 mm b • 30 mm
1 Anlage oder Gehäuse.
2 Kabelkanal oder -halter.
1
___________________________________________________________________________
10/5
A
10.1-7 Anschlüsse
• Anschluß der Versorgung des Lüftermoduls
TSX FAN D2 P TSX FAN A4 P
θ θ
Fu 1
24 VCC
+24V
–0V
Fu 1
110 VCA
L
N
TSX FAN A5 P
θ
Fu 1
220 VCA
L
N
Hinweis: Falls mehrere Lüftermodule desselben Typs eingesetzt werden, eine gemeinsame
Versorgung für alle Lüftermodule verwenden.
• Anschluß der Versorgung des Temperaturfühlers
Der Temperaturfühler kann entweder mit Gleichstrom oder mit Wechselstrom versorgt und an eine Meldelampe, einen Steuerungsausgang usw. angeschlossen werden.
Versorgung mit Gleichstrom Versorgung mit Wechselstrom
Fu 2
24/48 VCC
θ
Fu 2
110/220 VCA
θ
Hinweis: Falls mehrere Lüftermodule eingesetzt werden, werden die Fühlerkontakte in Serie geschaltet.
Fu 2
(1)
θ
Lüftermodul 1
θ
Lüftermodul 2
θ Lüftermodul 3
(1) a 24 / 48 V oder c 110 / 220 V
___________________________________________________________________________
10/6
Anhang 10
A
10.1-8 Kenndaten
Modultyp
Versorgungsspannung Nennwert
Grenzwert
TSX FAN D2 P TSX FAN A4 P TSX FAN A5 P a
24 V c
110 V c
220 V a
20...27,6 V c
90...120 V c
180...260 V
Stromverbrauch bei Nennspannung
Temperaturfühler
180 mA 180 mA 100 mA
Versorgungssp.
a
24 / 48 V oder c
110 / 220 V
Schaltvermögen 1 A bei a
24 V / 10 000 Schaltspiele
(bei ohmscher Last) 1 A bei
1 A bei a
48 V / 30 000 Schaltspiele c
110 V / 30 000 Schaltspiele
0,5 A bei c
220 V / 10 000 Schaltspiele
Auslösung Temperatur • 75 °C ± 5 °C
Zustand geschlossen, wenn Temperatur - 75 °C ± 5 °C geöffnet, wenn Temperatur • 75 °C ± 5 °C
___________________________________________________________________________
10/7
A
___________________________________________________________________________
10/8
Digitale E/A-Module Inhaltsverzeichnis
Register B1
B1
Kapitel
1.1-2 Beschreibung der Hardware
1.4-1 Module mit Schraubklemmleiste
1.4-2 Modul mit Steckverbindern HE10
2 Beschreibung der digitalen E/A 2/1
2.1-2 Schutz der Gleichstrom-Transistorausgänge
2.1-3 Wiedereinschalten der Ausgänge
2.1-4 Fehlermodus der Ausgänge
2.1-5 Unterteilung der Ein-/Ausgänge
Spezifische Funktionen bestimmter Module 2/3
2.2-1 Programmierbare Eingangsbedämpfung der Module
TSX DEY 16FK, TSX DMY 28FK/DMY 28 RFK
2.2-2 Zustandsspeicherung bei den Eingängen der Module
2.2-3 Ereignisverwaltung bei den Eingängen der Module
TSX DEY 16FK, TSX DMY 28FK 2/5
2.2-4 HSC_OUT- und Timer-Funktionen des Moduls
___________________________________________________________________________
B1/1
Seite
B1 Digitale E/A-Module Inhaltsverzeichnis
Register B1
Kapitel
2.4-1 Integrierter Schutz bei den Modulen mit a
2.4-3 Schutz der Relaisausgänge (TSX DSY 08R5/16R5)
3 Allgemeine Regeln für die Inbetriebnahme
Vorsichtsmaßnahmen und allgemeine Regeln für die Verkabelung 3/2
Kompatibilität Geber v Eingänge und Stellglieder v Ausgänge
3.3-1 Kompatibilität der Geber mit den Eingängen
3.3-2 Kompatibilität der Stellglieder mit den Ausgängen
3.3-3 Verwendung negativer Logik ( a
Programmierung und verknüpfte Sprachobjekte
Zustandsanzeige und Diagnose der digitalen Ein-/Ausgänge
Seite
Kenndaten der Eingangsmodule mit Klemmleiste
4.1-1 Eingangsmodule mit a 24 - 48 V und positiver Logik
4.1-2 Modul mit a 24-V-Eingängen und negativer Logik
4.1-3 Wechselspannungs-Eingangsmodule
___________________________________________________________________________
B1/2
Digitale E/A-Module Inhaltsverzeichnis
Register B1
B1
Kapitel
Kenndaten der Eingangsmodule mit Steckverbinder
4.2-1 Module mit schnellen Eingängen, a 24 V und positiver Logik
4.2-2 Eingangsmodule mit 32 Kanälen, a
24 und 48 V und positiver Logik
4.2-3 Eingangsmodule mit 64 Kanälen, a
Seite
Kenndaten der Ausgänge mit Klemmleiste
4.3-1 Module mit Transistorausgängen für Gleichstrom
4.3-2 Module mit Relaisausgängen, thermischer Strom 3A
4.3-3 Modul mit Gleichstrom-Relaisausgängen
4.3-4 Module mit Relaisausgängen, thermischer Strom 5 A
4.3-5 Module mit Triacausgängen
Kenndaten der Module mit Transistorausgängen und
4.4-1 Gleichstromtransistorausgänge (positive Logik)
Kenndaten der Module mit kombinierten E/A und Steckverbindern4/14
4.5-1 Schnelle Eingänge mit a 24 V und positiver Logik
4.5-2 Gleichstrom-Transistorausgänge (positive Logik)
5.1-1 Anschlüsse bei Modulen mit Schraubklemmen
5.1-2 Anschlüsse bei Modulen mit Steckverbindern HE10
___________________________________________________________________________
B1/3
B1 Digitale E/A-Module Inhaltsverzeichnis
Register B1
Kapitel Seite
5.2-1 Module TSX DEY 08D2 / 16D2
5.2-3 Module TSX DEY 16A2 / 16A3 / 16A4 / 16A5
5.2-5 Module TSX DEY 32D2K / 64D2K
5.2-7 Module TSX DSY 08T2 / 16T2 / 16T3 / 08T22 / 08T31
5.2-8 Module mit Relaisgängen 50 VA: TSX DSY 08R5 / 16R5 5/19
5.2-9 Module mit Relaisausgängen (100 VA):
5.2-10 Module TSX DSY 08S5 / 16S5 / 16S4
5.2-11 Module TSX DSY 32T2K / 64T2K
5.2-12 Module TSX DMY 28FK / DMY 28RFK 5/29
6 Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6/1
Zuordnung E/A-Module TSX Micro <--> Verdrahtungsinterfaces 6/6
Zuordnung E/A-Module TSX Premium <--> Verdrahtungsinterfaces 6/7
Anschlußprinzip Modul v Verdrahtungsinterface 6/8
Anschluß der Geber oder Stellglieder an die Adapter
6.5-1 Verdrahtungsinterface ABE-7H08R10, ABE-7H08R11,
6.5-2 Verdrahtungsinterface ABE-7H12R10, ABE-7H12R11
6.5-3 Verdrahtungsinterface ABE-7H08R21, ABE-7H16R20,
ABE-7H16R21, ABE-7H16R23 für Eingänge Typ 2
6.5-4 Verdrahtungsinterface ABE-7H12R20, ABE-H12R21
6.5-5 Verdrahtungsinterface ABE-7H08S21, ABE-7H16S21, mit einem Trennschalter pro Kanal
6.5-6 Verdrahtungsinterface ABE-7H12S21 mit einem
___________________________________________________________________________
B1/4
Digitale E/A-Module Inhaltsverzeichnis
Register B1
B1
Kapitel
oder ohne elektromechanische bzw. Halbleiterrelais
Seite
6.5-7 Verdrahtungsinterface ABE-7H16R30, ABE-7H16R31
6.5-8 Verdrahtungsinterface ABE-7H12R50
6.5-9 Verdrahtungsinterface ABE-7H116R50
6.5-10 Verdrahtungsinterface ABE-7H16F43, Ausgänge, mit 1 Sicherung und 1 Trennschalter pro Kanal
6.5-11 Verdrahtungsinterface ABE-7H16S43, Eingänge, mit 1 Sicherung und 1 Trennschalter pro Kanal
6.5-12 Ausgangsadapter mit nicht abnehmbarem Relais:
ABE-7R08S111, ABE-7R16S111, ABE-7R16S210,
6.5-13 Adapter mit nicht abnehmbaren Halbleiter-Eingangsrelais:
ABE-7S16E2B1, ABE-7S16E2E1, ABE-7S16E2E0,
ABE-7S16E2F0, ABE-7S16E2M0 6/24
6.5-14 Adapter mit Halbleiterausgängen: ABE-7S16S2B0,
ABE-7S16S2B2 und ABE-7S08S2B0, ABE-7S08S2B1
6.5-15 Ausgangsadapter für elektromechanische bzw.
Halbleiterrelais (Breite 10 mm)
6.5-16 Eingangs- oder Ausgangsadapter mit
Zuordnungstabelle der Relais für Verdrahtungsadapter
ABE-7R16T iii , ABE-7P16T iii , ABE-7P16F iii 6/41
Elektrische Kenndaten der Verdrahtungsadapter
6.8-1 Adapter mit nicht abnehmbaren Eingängen
6.8-2 Adapter mit nicht abnehmbaren Halbleiterausgängen
6.8-3 Adapter mit nicht abnehmbaren Ausgangsrelais
6.8-4 Abnehmbare elektromechanische Ausgangsrelais
6.8-5 Abnehmbare Halbleiter-Eingangsrelais
6.8-6 Abnehmbare Halbleiter-Ausgangsrelais
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B1/5
B1 Digitale E/A-Module
Kapitel
Inhaltsverzeichnis
Register B1
Seite
___________________________________________________________________________
B1/6
1 Übersicht
B1
1.1
Einführung
1.1-1 Allgemeine Beschreibung
Die Eingänge: Sie empfangen die Signale von den Gebern und erfüllen die Funktion der Erfassung, der Anpassung, der galvanischen Trennung, der Bedämpfung und des
Schutzes vor Störsignalen.
Die Ausgänge: Sie speichern die vom Prozessor kommenden Befehle zur Steuerung der Stellglieder über die Entkopplungs- und Verstärkungsschaltungen.
Eine breite Palette digitaler Ein-/Ausgänge ermöglicht es, den Anforderungen in folgender Hinsicht zu entsprechen:
• Funktion: Gleich- oder Wechselstrom-E/A, positive oder negative Schaltlogik,
• Anschluß: über Klemmleisten oder Steckverbinder HE10,
• Kanalzahl: 8, 16, 32 oder 64 Kanäle/Modul.
Kanalzahl
Anschlüsse 64 E o. 64 A 32 E o. 32 A
Steckverbinder HE10
32 E
16 E
Kanalzahl
Anschlüsse
64 E o. 64 A
Klemmleisten
(Klemmleisten hier
nicht dargestellt)
32 E o. 32 A 8/16 E o. 8/16 A 16 A o. 8 A
___________________________________________________________________________
1/1
B1
1.1-2 Beschreibung der Hardware
Die E/A-Module haben Standardformat (1 Steckplatz) und bestehen aus einem
Kunststoffgehäuse mit der Schutzklasse IP20 für die gesamte Elektronik.
Die internen Abschirmungsvorrichtungen sind mit der mechanischen Masse des
Racks durch auf der Modulrückseite vorgesehene Kontakte verbunden (siehe Register A,
Abschnitt 7.1-2).
Module mit Schraubklemmenanschluß
1 Anzeige- und Diagnosebaugruppe des Moduls
2 Abziehbare Klemmleiste zum Direktanschluß der
Ein-/Ausgänge an die Geber und Stellglieder.
Bestellnummer: TSX BLY 01.
3 Zugangsklappe zu den Schrauben der Klemmleiste, dient auch als Träger des Kennzeichnungsetiketts.
4 Drehhalterung mit der Verriegelungsvorrichtung.
Hinweis:
• Die Klemmleisten werden getrennt geliefert.
• Einige Ausgangsmodule verfügen über integrierte Sicherungen, die nach Abnahme der Klemmleiste 2 zugänglich sind.
1
4
2
3
4
Module mit Anschluß über Steckverbinder HE10
Jedes Modul besteht aus den folgenden Elementen:
1 Anzeige- und Diagnosebaugruppe des Moduls.
2 Steckverbinder HE10, durch eine Abdeckung geschützt. Sie ermöglichen den Anschluß der
Ein/Ausgänge an die Geber und Stellglieder und zwar entweder direkt oder über das Verkabelungszubehör
TELEFAST 2.
1
2
___________________________________________________________________________
1/2
1.2
Katalogauszug
Modultyp Eingänge mit Klemmleiste
Übersicht 1
B1
Kanalzahl
Spannung
Isolierung
Konformität
IEC 1131-2
Logik
8 Eing.
a
24 V
16 Eingänge a
48 V c
24 V c
48 V 100..120
200..240
a 24 V V c V c
Isolierte Eingänge
Typ 2 (1)
Positiv Negativ
Konformität 2-Draht-DC- und 3-Draht-PNP2-Draht-DC
Näherungsschalter Näherungsschalter
Norm IEC 947-5-2 und
3-Draht-NPN-
Näh.sch.
IEC 947-5-2
2-Draht-AC-Näh.sch., Norm IEC 947-5-2
Integriert, Netz 50 oder 60 Hz Bedämpfung
Anschluß
Integriert 4 ms
Schraubklemme
Bestellnummer TSX DEY TSX DEY TSX DEY TSX DEY TSX DEY TSX DEY TSX DEY
08D2 16D2 16D3 16A2 16A3 16A4 16A5
(1) Bei Modul TSX DEY 16A2 Konformität Typ 2 nur bei c 24 V
___________________________________________________________________________
1/3
B1
Katalogauszug (Fortsetzung)
Modultyp Eingänge mit Steckverbindern HE10
Kanalzahl
Spannung
Isolierung
Konformität
IEC 1131-2
Logik
16 schnelle Eingänge 32 Eingänge a
24 V
Isolierte Eingänge
Typ 1 a
48 V
Typ 2
64 Eingänge a
24 V
Typ 1
Positiv
Kompatibilität
Näherungssch.
2-Draht-Näherungsschalter, siehe Kenndaten Abschnitt 3.3-1
2-Draht-PNP-Näherungsschalter
Bedämpfung (0,1.. 7,5 ms in Schritten von 0,5)
Programmierb. Bedämpf.
J a
Zustandsspeicherung Ja
Ereignis Ja feststehend 4 ms
Anschluß
Bestellnummer
Steckverbinder HE 10
TSX DEY
16FK
TSX DEY
32D2K
TSX DEY
32D3K
TSX DEY
64D2K
___________________________________________________________________________
1/4
Katalogauszug (Fortsetzung)
Modultyp Transistorausgänge mit Klemmleiste
Übersicht 1
B1
Kanalzahl
Spannung
Isolierung
Ausg.-strom
Konformität
IEC 1131-2
Schutz
(automatisch)
Fehlermodus
Logik
Reaktionszeit
Anschluß
Bestellnummer
8 Ausgänge 16 Ausgänge a
24 V a
48 V a
24 V a
48 V
Isolierte Ausgänge
0,5 A 2 A 1 A 0,5 A 0,25 A
Ja
Geschützt gegen Kurzschluß und Überlast mit Wiedereinschalten oder mit schneller
Entmagnetisierung der Spulen
Konfigurierbarer Fehlermodus der Ausgänge. Ständige Überwachung der
Steuerung der Ausg. und Nullsetzen der Ausg. bei Auftreten eines internen Fehlers
Positiv
0,3 ms 1 ms 1 ms 1 ms 0,2 ms
Schraubklemme
TSX DSY
08T2
TSX DSY
08T22
TSX DSY
08T31
TSX DSY
16T2
TSX DSY
16T3
___________________________________________________________________________
1/5
B1
Katalogauszug (Fortsetzung)
Modultyp Relaisausgänge mit Klemmleiste
Kanalzahl
Spannung
Isolierung
Ausg.-strom
Konformität
IEC 1131-2
Schutz
Fehlermodus
Entriegelung
Klemmleiste
Logik
Anschluß
Bestellnummer
8 Ausgänge 16 Ausgänge a
12..24 V oder a
24..130 V c
24..240 V a c
24..48 V oder
24..240 V
Isolierte Ausgänge zwischen Kontakt und Erde a c
12..24 V oder
24..240 V
3 A 5 A 3 A
J a
Kein Schutz Schutz durch auswechselbare Sicherungen Kein Schutz
Nullsetzen d. Ausg. bei Auftreten eines Fehlers,
Wiedereinschalten nach Austausch d.Sicherung
Konfigurierbarer Fehlermodus der Ausgänge.
Autom. Trennvorrichtung d. Ausgänge bei Entriegelung d. Klemmleiste
Positiv/negativ
Schraubklemme
TSX DSY
08R5
TSX DSY
08R4D
TSX DSY
08R5A
TSX DSY
16R5
___________________________________________________________________________
1/6
Katalogauszug (Fortsetzung)
Modultyp TRIAC-Ausgänge mit Klemmleiste
Übersicht 1
B1
Kanalzahl
Spannung
Isolierung
Ausg.-strom
Konformität
IEC 1131-2
Schutz
Fehlermodus
Entriegelung
Klemmleiste+
Anschluß
Bestellnummer
8 Ausgänge
2 A
Ja
16 Ausgänge c 48..240 V
Isolierte Ausgänge
1 A
Schutz durch auswechselbare
Sicherungen c 24..120 V
Kein Schutz gegen Kurzschluß und
Überlast. Feuerschutz durch nicht auswechselbare Sicherungen
Konfigurierbarer Fehlermodus der Ausgänge.
Automatische Trennvorrichtung der Ausgänge bei Entriegelung der Klemmleiste
Schraubklemme
TSX DSY
0 8 S 5
TSX DSY
1 6 S 5
TSX DSY
1 6 S 4
___________________________________________________________________________
1/7
B1
Katalogauszug (Fortsetzung)
Modultyp Transistorausgänge mit Steckverbindern
Kanalzahl
Spannung
Isolierung
Ausg.-strom
Konformität
IEC 1131-2
Schutz
Fehlermodus
Logik
Anschluß
Bestellnummer
32 Ausgänge a
24 V
Isolierte Ausgänge
0,1 A
64 Ausgänge
Ja
Geschützt gegen Überlast und Kurzschluß mit automatischer oder gesteuerter Wiedereinschaltung
Konfigurierb. Fehlermodus d. Ausg., ständige Überwach. d. Steuerung der Ausg. und Nullsetzen der Ausg. bei Auftreten eines internen Fehlers
Positiv
Steckverbinder HE 10
TSX DSY
32T2K
TSX DSY
64T2K
___________________________________________________________________________
1/8
Katalogauszug (Fortsetzung)
Modultyp Kombiniertes E/A-Modul mit Steckverbindern
Übersicht 1
B1
Kanalzahl 16 schnelle Eingänge
12 Ausgänge
16 schnelle Eingänge
12 Ausgänge HSC_Out
Eingänge
Spannung
Isolierung a 24 V
Isolierte Eingänge
Konformität
IEC 1131-2
Logik
Typ 1
Positiv
Kompatib. Näh.sch.
2-Draht-Näh.schalter, s. Kenndaten Abschn. 4.2, 3-Draht-Näh.schalter
Progr. Bedämpfung Ja (0,1..7,5 ms in Schritten von 0,5)
Zustandsspeicherung Ja
Ereignis
Ausgänge
Spannung
Ja a
24 V
Isolierung Isolierte Ausgänge
Ausg.strom
Konformität
IEC 1131-2
Schutz
0,5 A
Ja
Ausgänge geschützt gegen Kurzschluß und Überlast mit automatischer oder gesteuerter Wiedereinschaltung mit schneller Entmagnetisierung der Spulen
Fehlermodus
Logik
Reaktionszeit
Anschluß
Bestellnummer
Konfigurierb. Fehlermodus d. Ausg., ständige Überwachung d. Steuerung
der Ausg. und Nullsetzen der Ausg. bei Auftreten eines internen Fehlers
Positiv
0,6 ms
Steckverbinder HE 10
TSX DMY 28FK TSX DMY 28RFK
___________________________________________________________________________
1/9
B1
1.3
Anordnung, Einbau und Ausbau
1.3-1 Anordnung
Alle digitalen E/A-Module der Steuerung TSX Premium besitzen Standardformat.
Sie werden durch den Systembus versorgt und verfügen über eine Anzeigebaugruppe auf der Vorderseite (siehe Absch. 3.5).
Die Module können entweder auf einem Standardrack oder auf einem Erweiterungsrack montiert werden. Beim Ein- bzw. Ausbau braucht die Rackversorgung nicht ausgeschaltet zu sein.
Standardrack Erweiterungsrack
Module mit Steckverbindern
Module mit Klemmleiste
1.3-2 Ein-/Ausbau
Die Montage der digitalen E/A-Module auf dem Rack erfolgt wie nachstehend beschrieben:
• Die beiden Haken am Unterteil der Karte in die entsprechenden Steckplätze des Racks einführen.
• Modul nach oben schwenken, so daß der Steckverbinder für Systembusverlängerung eingesteckt wird.
• Befestigungsschraube am Moduloberteil festziehen (siehe Register A, Abschn. 6.4,
Montage der Module).
Achtung
Wird diese Schraube nicht angezogen, hält das Modul nicht in der Rackposition.
! Hinweis:
Der Ein- und Ausbau der Module erfolgt bei ausgeschalteter Versorgung der Geber und
Stellglieder und bei nicht angeschlossener Klemmleiste.
___________________________________________________________________________
1/10
Übersicht 1
1.4
Kennzeichnung
1.4-1 Module mit Schraubklemmleiste
Die Kennzeichnung erfolgt dreifach:
1 auf der Anzeigebaugruppe, eine Markierung, die die Bestellnummer des Moduls angibt,
2 unter der Anzeigebaugruppe, eine Markierung mit den Kenndaten des Moduls
3 auf der Klemmleiste, abnehmbares
Etikett, das auf der Innenseite der Tür anzubringen ist und auf beiden Seiten mit folgenden Angaben bedruckt ist:
Außenansicht (Klappe geschlossen):
• die Bestellnummer des Moduls,
• die Art der Kanäle,
• ein Feld zur Eintragung der Steckplatznummer des Moduls (Adresse),
• die Bezeichnung aller Kanäle (Symbol),
Innenansicht (Klappe geöffnet):
• der Verdrahtungsplan der Ein- und
Ausgänge mit der Nummer der Kanäle und der Nummer der Anschlußklemmen.
Ansicht bei geschlossener Klappe
TSX DEY 16D2
16 Current Sinking
Inputs
24VDC IEC type 2
I 0
1
2
3
TSX DEY 16D2
16I 24 VDC
IEC type 2
TSX DEY 16D2
16 Current Sinking
Inputs
24VDC IEC type 2 I 0
13
14
15
9
10
11
12
7
8
5
6
3
4
1
2
1
2
3
8
9
10
11
12
6
7
4
5
13
14
15
Hinweis:
Die Etiketten der Klemmleisten werden zusammen mit dem Modul geliefert.
___________________________________________________________________________
1/11
Ansicht bei geöffneter Klappe
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
0 VDC
+24 VDC
I 0
1
12
13
14
15
9
10
11
6
7
8
2
3
4
5
B1
B1
1.4-2 Modul mit Steckverbindern HE10
Die Kennzeichnung erfolgt durch Lasergravur:
• Ein- oder Ausgangsmodule TSX DEY ii / DSY ii
1 Markierung auf der Anzeigebaugruppe mit Angabe
• der Bestellnummer des Moduls
2 Markierung der Kenndaten des
Moduls
3 Markierung der Adressen der entsprechenden Kanäle:
• Kanäle 0 bis 15 des Moduls (I oder Q),
4 Markierung der Adressen der entsprechenden Kanäle:
• Kanäle 16 bis 31 des Moduls
(I oder Q),
5 Markierung der Adressen der entsprechenden Kanäle:
• Kanäle 32 bis 47 des Moduls
(I oder Q),
6 Markierung der Adressen der entsprechenden Kanäle:
• Kanäle 48 bis 63 des Moduls
(I oder Q),
1
• Eingangsmodule TSX DEY 32D3K und kombinierte E/A-Module
TSX DMY 28FK/28RFK
1 Markierung auf der Anzeigebaugruppe mit Angabe:
• der Bestellnummer des Moduls,
2 Markierung der Kenndaten des
Moduls
1
3 Markierung der Adressen der entsprechenden Eingangskanäle:
• Eingangskanäle 0 bis 15 der
Module TSX DEY 32D3K oder
TSX DMY 28FK/28RFK (I),
2
4 Markierung der Adressen der entsprechenden Kanäle:
• Eingangskanäle 16 bis 31 des Moduls
TSX DEY 32D3K (I),
• Ausgangskanäle 16 bis 27 der
Module TSX DMY 28FK /28RFK (Q).
___________________________________________________________________________
1/12
3
4
4
6
2
3
5
Übersicht 1
1.5
Adressierung der Kanäle
Die Adressierung der Kanäle erfolgt geografisch, d.h. sie hängt ab von:
• der Adresse des Racks (0 bis 7),
• der tatsächlichen Position des Moduls auf dem Rack:
- 00 bis 02 bei einem Rack mit 4 Steckplätzen,
- 00 bis 04 bei einem Rack mit 6 Steckplätzen,
- 00 bis 06 bei einem Rack mit 8 Steckplätzen,
- 00 bis 10 bei einem Rack mit 12 Steckplätzen.
Die Syntax der Adresse eines digitalen Ein-/Ausgangs lautet folgendermaßen:
% I oder Q Rackadresse
Modulposition
.
Kanalnummer
Symbol I = Eingang 0 bis 7
Q = Ausg.
00 bis 14 Punkt 0 bis 63
Beispiel:
%I102.5 bezeichnet das Eingangsbit 5 des Moduls in Steckplatz 2 von Rack 1.
Weitere Informationen dazu finden Sie:
• im Register A - Abschnitt 7.1 des vorliegenden Handbuchs,
• im Installationshandbuch für applikationsspezifische Funktionen,
TLX DS 57 PL7 33G - Teil 1 - Register B.
B1
___________________________________________________________________________
1/13
B1
___________________________________________________________________________
1/14
2 Beschreibung der digitalen E/A
B1
2.1
Allgemeine Funktionen
2.1-1 Konstantstrom-Eingänge
Die 24-V- und 48-V-Gleichstromeingänge sind Konstantstromeingänge. Sobald die
Eingangsspannung mehr als 11 V (im Fall der 24-V-Eingänge) und 20 V (im Fall der 48-
V-Eingänge) beträgt, ist der Eingangsstrom konstant.
Diese Eigenschaft bringt folgende Vorteile:
• Sicherstellung des Mindeststromes im aktiven Zustand gemäß IEC-Norm,
• Begrenzung des Stromverbrauchs bei steigender Eingangsspannung zur Vermeidung einer unnötigen Erwärmung des Moduls,
• Verminderung des Stromverbrauchs an der Geberversorgung, die von der Stromversorgung der Steuerung oder von der Prozeßversorgung geliefert wird.
2.1-2 Schutz der Gleichstrom-Transistorausgänge
Alle Transistorausgänge (außer bei ausdrücklicher Angabe "nicht geschützt") verfügen
über eine Schutzvorrichtung, die das Auftreten einer Überlast oder eines Kurzschlusses erkennt, wenn ein Ausgang aktiv ist. Ein solcher Fehler führt zur Deaktivierung des
Ausgangs (Ausschalten) und zur Anzeige des Fehlers auf der Anzeigebaugruppe auf der
Vorderseite des Moduls. Die LED des gestörten Kanals blinkt, die LED Fehler I/O leuchtet auf.
Der Fehler wird auch dem System gemeldet. Die Sprachobjekte und die Debugfenster ermöglichen die Anzeige dieses Fehlers.
Zur Reaktivierung eines Ausgangs nach einer Disjunktion, muß dieser wiedereingeschaltet werden (siehe Abschnitt 2.1-3).
2.1-3 Wiedereinschalten der Ausgänge
Wenn der Ausgang infolge eines Fehlers ausgeschaltet worden ist, kann er wiedereingeschaltet werden, damit er erneut aktiv ist. Das Wiedereinschalten kann je nach der
Konfiguration automatisch oder gesteuert erfolgen. Es kann sowohl bei Gleichstrom-
Transistorausgängen, als auch bei Modulen mit Relais- und Triacausgängen, die durch auswechselbare Sicherungen geschützt sind, realisiert werden. (Siehe
Installationshandbuch für applikationsspezifische Funktionen, TLX DS 57 PL7 33G,
Teil 1, Register B, Digitalmodule).
• Ist "Automatisch" ausgewählt worden, erfolgt das Wiedereinschalten durch das Modul mit einer Zeitverzögerung von ungefähr 10 Sekunden. Besteht der Fehler weiterhin, wird der Wiedereinschaltvorgang alle 10 Sekunden wiederholt, bis die Störung behoben ist.
• Ist "Gesteuert" ausgewählt worden, erfolgt das Wiedereinschalten durch einen Befehl der Steuerungsapplikation oder durch die Bedienkonsole mit Hilfe des Debugfensters.
Das Mindestintervall zwischen zwei Wiedereinschaltvorgängen beträgt 10 Sekunden; eine zeitliche Verzögerung ist durch das Modul sichergestellt, um sich zu schnell wiederholende Wiedereinschaltvorgänge zu vermeiden.
Der Wiedereinschaltvorgang wird pro Kanalgruppe (8 Kanäle) ausgeführt, ist aber bei einem nicht aktiven oder nicht gestörten Kanal wirkungslos.
___________________________________________________________________________
2/1
B1
2.1-4 Fehlermodus der Ausgänge
Alle Ausgänge der digitalen Module einer Premium-Steuerung können durch den Anwender bei Auftreten eines Fehlers am Steuerungsbus (Grundgerät oder Erweiterungsgerät) oder bei Stillstand des Prozessors in einen bestimmten Zustand gesetzt werden. Dieser als
Fehlerzustand bezeichnete Status wird bei der Konfiguration ausgewählt.
Es gibt mehrere Auswahlmöglichkeiten:
• Fehlermodus, der pro Kanalgruppe (8 Kanäle) konfiguriert wird, wobei
- entweder der Zustand der Kanäle gehalten ("Maintien") wird (letzter am Modul gesteuerter Zustand),
- oder auf den Fehlerwert umgeschaltet wird ("Position de repli").
• Fehlerwert: Wird das Umschalten in den Fehlerwert (Position repli) gefordert, nehmen alle 8 Kanäle einer Gruppe den in den Konfiguration festgelegten Fehlerwert (0 oder 1) an. Der Fehlerwert wird kanalweise bestimmt.
2.1-5 Unterteilung der Ein-/Ausgänge
Jedes Modul ist funktionsmäßig in Gruppen mit jeweils 8 Kanälen unterteilt. Jede
Kanalgruppe kann einer spezifischen Task der Applikation zugeordnet werden. Dies ist vor allem bei Modulen mit vielen Kanälen (z.B.: TSX DEY 64D2K) von Interesse, bei denen zum Beispiel 48 Kanäle der Mastertask (MAST), 8 Kanäle einer Fasttask (FAST) und 8
Kanäle keiner Task zugeordnet werden können.
Diese Eigenschaft ist in der Konfiguration der Programmiersoftware PL7 Junior/PL7 Pro zugänglich.
Hinweis:
Eingänge, die der gleichen Kanalgruppe angehören, können problemlos für unterschiedliche Tasks verwendet werden. Um Ausgangskanäle einer Gruppe zu unterteilen, müssen jedoch bestimmte
Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.
Die Kanäle einer Gruppe haben Nummern in einer aufeinanderfolgenden Reihenfolge, wobei der erste Kanal einer Gruppe immer ein Vielfaches von 8 ist (Beispiel: Kanäle von
0 bis 7, von 8 bis 15, … 24 bis 31, …, 56 bis 63).
Die Betriebsarten der Kanäle einer Gruppe sind identisch; gewisse Funktionen werden gemeinsam für die gesamten Kanäle einer Gruppe verwaltet.
Beispiel:
• Fehlermodus.
• Wiedereinschalten der Ausgänge nach dem Ausschalten.
___________________________________________________________________________
2/2
Funktionen der digitalen E/A 2
2.2
Spezifische Funktionen bestimmter Module
2.2-1 Programmierbare Eingangsbedämpfung der Module TSX DEY 16FK,
TSX DMY 28FK/DMY 28 RFK
Im Konfigurationsmodus besteht für die Module TSX DEY 16FK, TSX DMY 28FK und
TSX DMY 28RFK die Möglichkeit, die Zeit der Eingangsbedämpfung zu ändern.
Die Eingangsbedämpfung wird vorgenommen durch:
• einen festen, analogen Filter, der eine Störfestigkeit von maximal 0,1 ms für die
Bedämpfung der Leitungsstörungen gewährleistet,
• einen numerischen Filter, der in Schritten von 0,5 ms konfigurierbar ist. Diese Eingangsbedämpfung kann mit Hilfe des Programmiergeräts im Konfigurationsmodus geändert werden.
B1
Konfigurierbare Bedämpfungszeiten (in ms)
0,1 1 2 3
0,5 1,5 2,5 3,5
4 5
4,5 5,5
Standardmäßig ist eine Bedämpfungszeit von 4 ms eingestellt.
6
6,5
7
7,5
Hinweis
• Zur Vermeidung des Prellens beim Schließen von mechanischen Kontakten empfiehlt es sich, Bedämpfungszeiten von mehr als 3 ms zu verwenden.
• Um der Norm IEC1131-2 zu entsprechen, muß eine Bedämpfungszeit von einem
Wert > 3,5 ms gewählt werden.
___________________________________________________________________________
2/3
B1
2.2-2 Zustandsspeicherung bei den Eingängen der Module TSX DEY 16 FK,
DMY 28FK
Prinzip
Um besonders kurze und unter der Dauer eines Steuerungszyklus liegende Impulse zu erfassen, kann die Funktion der Zustandsspeicherung verwendet werden. Bei dieser
Funktion wird der Impuls erfaßt, um ihn im folgenden Zyklus in der Master- (MAST) oder
Fast- (FAST) Task ohne Unterbrechung des Steuerungszyklus zu verarbeiten.
Die Erfassung des Impulses erfolgt bei einem Zustandswechsel des Eingangs, d.h.
• bei einem Wechsel vom Zustand 0 in den Zustand 1
• oder bei einem Wechsel vom Zustand 1 in den Zustand 0.
Beispiel für die Verarbeitung mit Zustandsspeicherung bei einem Impuls 0 v 1
Steuerungszyklus
SteuerungsSteuerungsSteuerungsSteuerungsSteuerungs-
Zyklus n Zyklus n+1 Zyklus n+2 Zyklus n+3 Zyklus n+4
E T S E T S E T S E T S E T S
Eintreffen des Impulses
Gespeicherter Zustand
1
0
1
0
,,
Erfassung u. Verarbeitg.
Beispiel für die Verarbeitung einer Zustandsänderung bei einem Impuls 1 v
0
SteuerungsSteuerungsSteuerungsSteuerungsSteuerungs-
Zyklus n Zyklus n+1 Zyklus n+2 Zyklus n+3 Zyklus n+4
Steuerungszyklus
E T S E T S E T S E T S E T S
Eintreffen des Impulses
1
0
Gespeicherter Zustand
1
0
,,
Erfassung u. Verarbeitg.
Legende
E = Erfassung der Eingänge, T = Verarbeitung des Programms, S = Aktualisierung der Ausgänge
Hinweis
Der Zeitabstand zwischen dem Eintreffen von zwei Impulsen an einem Eingang muß größer oder gleich der zweifachen Dauer eines Steuerungszyklus sein. Die
Mindestdauer des Impulses muß größer als die gewählte Bedämpfungszeit sein.
___________________________________________________________________________
2/4
Funktionen der digitalen E/A 2
2.2-3 Ereignisverwaltung bei den Eingängen der Module TSX DEY 16FK,
TSX DMY 28FK
Prinzip
Bei den Modulen TSX DEY 16FK und TSX DMY 28FK können bis zu 16 Ereigniseingänge konfiguriert werden. Diese Eingänge ermöglichen die Erfassung und unverzügliche
Verarbeitung (Interruptverarbeitung) von Ereignissen. Die Priorität der
Ereignisverarbeitung wird mit der Nummer 0 gegeben. Das Ereignis 0 ist nur dem Kanal
0 zugeordnet.
Die Eingänge können Ereignisverarbeitungen (Evti) zugeordnet werden, die im Konfigurationsmodus wie folgt definiert werden:
• i = 0 bis 31 bei den Prozessoren TSX/TPMX P57102 und TPCX 57 1012
• i = 0 bis 63 bei den Prozessoren TSX/TPMX P57 2 i 2
• i = 0 bis 63 bei den Prozessoren TSX/TPMX P57 3 i 2 und TPCX 57 3512
• i = 0 bis 63 bei den Prozessoren TSX/TPMX P57 4 i 2
Die Aktivierung der Ereignisverarbeitung kann bei steigender Flanke (0 v 1) oder fallender
Flanke (1 v 0) des jeweiligen Eingangs oder bei Flankensteuerung erfolgen: durch einen
Status EVT (siehe Sprachinterface) ist eine Unterscheidung in der Verarbeitung möglich.
Werden zwei Flanken gleichzeitig bei einem Modul erfaßt, werden die Ereignisse in aufsteigender Reihenfolge der Kanalnummern verarbeitet.
Das Prinzip der Ereignisverarbeitung ist in Register A, Abschnitt 1.6-5 des Referenzhandbuches beschrieben.
Die Wiederholungszeit der Flanken an jedem Eingang oder die Impulsbreite an einem mit steigender(FM) + fallender (FD) Flanke programmierten Eingang müssen folgendem
Schema entsprechen:
B1
FM oder
FD Wiederholungszeit
FM
+
FD
Impulsbreite
Wiederholungszeit oder Impulsbreite > 0,25 ms + 0,25 X Anzahl der Ereignisse des Moduls
• Maximale Frequenz Ereignis = 1kHz / Anzahl der Ereignisse des Moduls
• Maximale Anzahl von Ereignissen im Burst-Modus: 100 Ereignisse pro 100 ms
___________________________________________________________________________
2/5
B1
2.2-4 HSC_OUT- und Timer-Funktionen des Moduls TSX DMY 28RFK
Dieses Modul ermöglicht die Durchführung von Applikationen, die eine schnellere
Reaktionszeit benötigen als die FAST-Task oder die Ereignisverarbeitung
(< 500
µ s).
Es erlaubt Steuerungsfunktionen auf Ebene des Moduls, die unabhängig von der
Steuerungstask ausgeführt werden, indem folgende Eingangsvariablen verwendet werden:
• die physischen Eingänge des Moduls (%I),
• die Ausgangsbefehle des Moduls (%Q),
• die Informationen über Kanal- oder Modulfehler,
• die Zustände der physischen Ausgänge des Moduls.
Diese Funktionen werden im Konfigurationsmodus der PL7-Software programmiert; das
Konfigurationsfenster jedes Ausgangs besteht aus zwei Hauptansichten:
• Eine Ansicht gibt ein vereinfachtes KOP-Netzwerk wieder, das 4 Pfade mit jeweils 4
Kontakten enthält und hiermit eine Kombinationsfunktion der oben aufgelisteten
Eingangsvariablen ermöglicht,
• eine weitere Ansicht zeigt die Inbetriebnahmefunktion, die entweder der Direktbefehl des Ausgangs aufgrund der konfigurierten Kombinationsfunktion oder ein
Funktionsbaustein sein kann.
%I5.2
%I5.3
%I5.4
%Q5.20
ERR 2
%I5.8
ERR 3
%I5.7
%Q5.25
%I5.2
%I5.3
%I5.4
%Q5.20
Val
Monostable
%Q
5.25
ERR 2
%I5.8
ERR 3
Sel
%I5.7
___________________________________________________________________________
2/6
Funktionen der digitalen E/A 2
Liste der wichtigsten Funktionsbausteine:
• Timer-Funktionsbaustein, Auslösung bei steigender Flanke,
• Timer-Funktionsbaustein, Auslösung bei fallender Flanke,
• Timer-Funktionsbaustein, Auslösung bei steigender/fallender Flanke,
• Timer-Funktionsbaustein mit zwei Werten,
• Timer-Funktionsbaustein mit Auswahl der Werte, Auslösung bei steigender und fallender
Flanke,
• Monoflop-Funktionsbaustein, nachtriggerbar,
• Monoflop-Funktionsbaustein mit Timer, nicht nachtriggerbar,
• Monoflop-Funktionsbaustein mit zwei Werten,
• Oszillator-Funktionsbaustein,
• Zähler-Funktionsbaustein mit 2 Schwellwerten,
• Zähler-Funktionsbaustein mit 1 Schwellwert und Monoflop,
• Funktionsbaustein Intervallmessung zur Zeit- oder Längenmessung,
• Burst-Funktionsbaustein zur Erzeugung einer bestimmten Anzahl von
Schwingungsperioden,
• PWM-Funktionsbaustein zur Erzeugung einer bestimmten Anzahl von
Schwingungsperioden mit fester Frequenz und variablem Tastverhältnis,
• Funktionsbaustein zur Erkennung von Geschwindigkeitsunterschreitung,
• Funktionsbaustein zur Überwachung der Geschwindigkeit,
• Funktionsbaustein Befehl/Kontrolle zur Steuerung einer Aktion und Überprüfung, ob diese korrekt durchgeführt wurde:
- Funktionsbaustein Befehl/Kontrolle Typ 1: (1 Steuersignal),
- Funktionsbaustein Befehl/Kontrolle Typ 2: (2 Steuersignale: Vorwärts/Rückwärts),
• Funktionsbaustein zur Steuerung während einer bestimmten Anzahl von Zählimpulsen
(einfache Positionierung)
• Funktionsbaustein zur Fehlermeldung,
• Funktionsbaustein Zählerausgang D, Flankenspeicherung,
• Funktionsbaustein Zählerausgang T, Division durch 2
B1
Diese Funktionsbausteine sowie ihre Inbetriebnahme werden im Handbuch applikationsspezifische Funktionen TLX DS 57 PL7 33G - Teil 1 - Register B näher beschrieben.
___________________________________________________________________________
2/7
B1
2.3
Diagnosefunktionen
2.3-1 Moduldiagnose
Dialogfehler
Jeder Kommunikationsfehler, der den normalen Betrieb eines Ausgangsmoduls sowie bei einem Modul mit schnellen Eingängen beeinträchtigt, wird auf der Vorderseite durch
Blinken der roten LED "ERR" des Moduls und durch das Fehlerbit %@module.ERR
signalisiert.
Eine Kommunikationsstörung kann durch einen Hardwarefehler auf der Ebene des
Systembusses, durch einen Fehler des Prozessors oder des Erweiterungskabels hervorgerufen werden.
Interner Modulfehler
Jeder interne Modulfehler, der durch das Modul erkannt werden kann, wird durch
Aufleuchten der roten LED "ERR" signalisiert. Die grüne LED "RUN" erlischt dann.
Bestimmte Störfälle des Moduls (totaler Ausfall) können nicht erkannt werden; in einem solchen Fall erlöschen alle Signallampen (das gleiche gilt im Fall einer Versorgungsstörung).
2.3-2 Prozeßdiagnose
Überwachung der Geber-/Stellgliedversorgung
Alle Eingangsmodule und die Module mit Transistorausgängen sind mit einer Vorrichtung zur Überwachung der Geber- oder Stellgliederversorgung ausgerüstet.
Sobald die Versorgung der Geber bzw. Stellglieder unter einen bestimmten Schwellwert sinkt, bei dem ein einwandfreies Funktionieren des Moduls nicht mehr sichergestellt ist, leuchtet die LED "I/O" auf. Der Fehler "Tension externe = externe Spannung" wird zusätzlich in den Sprachobjekten gemeldet.
• Bei einem Eingangsmodul ist der durch den Eingang gesehene Zustand derjenige des
Gebers, wenn die Geberspannung korrekt ist, unabhängig davon, welcher Gebertyp verwendet wird (innerhalb der empfohlenen Produktpalette).
• Bei einem Ausgangsmodul entspricht der dem Stellglied übermittelten Zustand, wenn die Stellgliederspannung korrekt ist, dem von der Applikation bestimmten Zustand. Der
Anwender muß jedoch darauf achten, daß der Wert der Versorgungsspannung der Stellglieder innerhalb des zulässigen Bereichs für die verwendeten Stell-
glieder liegt (Spannungsabfall des Ausgangs berücksichtigen).
Diese Überwachung gibt es nur bei Modulen mit Klemmleiste. Bei Modulen mit
Steckverbindern mit 32 oder 64 Kanälen ist eine Überwachungseinrichtung pro Steckverbinder vorgesehen (d.h. eine pro Gruppe mit 16 Kanälen).
Ein Fehler der Geber- oder Stellgliederspannung führt zum Umschalten in den Fehlermodus aller durch den Fehler betroffenen Ein- bzw. Ausgänge, d.h. alle Kanäle im Fall eines
Moduls mit Klemmleiste, die Gruppe(n) mit 16 Kanälen bei einem Modul mit Steckverbindern und 32 oder 64 Kanälen.
Hinweis:
Die Module mit Relais- und Triacausgängen verfügen über keine Überwachung der Stellglieder-
2/8
Funktionen der digitalen E/A 2
Überwachung des Vorhandenseins der Klemmleiste
Alle Module mit Klemmleiste verfügen über eine Vorrichtung zur Überwachung des
Vorhandenseins der Klemmleiste am Modul. Fehlt die Klemmleiste oder ist diese falsch auf das Modul aufgesteckt worden, blinkt die LED "I/O". Der Fehler "Bornier = Klemmleiste" wird im Sprachinterface angezeigt. Module mit Steckverbindern verfügen über keine
Vorrichtung zur Überprüfung des Vorhandenseins der Steckverbinder. Diese Funktion ist durch die Versorgungsüberwachung sichergestellt.
Überwachung von Kurzschluß und Überlast
Die Module mit Transistorausgängen verfügen über eine Vorrichtung zur Überwachung des Lastzustandes. Im Fall eines Kurzschlusses oder einer Überlast eines oder mehrerer
Ausgänge werden diese ausgeschaltet, die Fehler werden auf der Vorderseite durch ein
Blinken der Signallampen der gestörten Ausgänge und durch Aufleuchten der roten LED
"I/O" signalisiert.
Die Fehler werden im Sprachinterface durch das Bit "Défaut court-circuit (Kurzschlußfehler)" für jeden Kanal und durch das Bit "Disjonction (Ausschalten)" für die Kanalgruppen eines Moduls gemeldet.
Das Ausschalten eines Kanal wird signalisiert durch:
• das Aufleuchten der LED I/O (Ein-/Ausgangsfehler),
• ein Blinken der LED des Kanals,
• das Setzen auf 1 des Bits Kanalfehler (%Ixy.i.ERR =1)
• eine Fehlerinformation im Statuswort des Moduls.
Überwachung der Geberspannung
Alle Eingangsmodule sind mit einer Vorrichtung zur Überwachung der Geberspannung für alle Kanäle des Moduls ausgestattet. Diese Vorrichtung kontrolliert, ob die Versorgungsspannung der Geber und des Moduls ausreichend hoch ist, um ein einwandfreies
Funktionieren der Eingangskanäle des Moduls sicherzustellen (siehe Kenndaten der einzelnen Module, Kapitel 4). Ist die Geberspannung kleiner oder gleich dem definierten
Schwellwert, wird dies angezeigt durch:
• das Aufleuchten der LED I/O (Ein-/Ausgangsfehler),
• das Setzen des Fehlerbits "Kanal" %Ixy.i.ERR =1
• eine Fehlerinformation im Statuswort des Moduls und im Statuswort des Kanals.
Hinweis: Die Geberversorgung muß durch eine flinke Sicherung geschützt sein.
Überwachung der Stellgliederversorgung
Alle Module mit a 24/48-V-Transistorausgängen sind mit einer Vorrichtung zur Überwachung der Stellgliederversorgung für alle Kanäle des Moduls ausgerüstet. Diese Vorrichtung kontrolliert, ob die Versorgungsspannung der Stellglieder und des Moduls ausreichend hoch ist, um ein einwandfreies Funktionieren der Ausgangskanäle des Module sicherzustellen. Diese Spannung muß mehr als 18 V (24-VDC-Vers.) und
36 V (48-VDC-Vers.) im Fall von Modulen mit Gleichstrom-Transistorausgängen betragen.
Ist die Stellgliederversorgung kleiner oder gleich diesem Schwellwert, schalten die
Ausgänge in den Zustand 0, und der Fehler wird signalisiert durch:
• das Aufleuchten der LED I/O (Ein-/Ausgangsfehler),
• das Fehler "Kanal" %Ixy.i.ERR =1
• eine Fehlerinformation im Statuswort des Moduls und im Statuswort des Kanals.
___________________________________________________________________________
2/9
B1
B1
2.4
Schutzmaßnahmen
2.4-1 Integrierter Schutz bei den Modulen mit a 24-V-Transistorausgängen
Schutz jedes Kanals gegen Kurzschluß und Überlast
In allen Kanälen ist eine Schutzvorrichtung zum Schutz gegen diese Fehler integriert.
Schutz gegen Verpolung
Die Module verfügen über eine Schaltung, die im Fall einer Verpolung einen Kurzschluß auslöst, ohne daß das Modul dabei zu Schaden kommt.
Damit dieser Schutz unter optimalen Bedingungen funktioniert, muß an der Stromversorgung und in der Leitung der Stellglieder eine flinke Sicherung vorgesehen werden.
Hinweis:
Im allgemeinen empfiehlt es sich, eine Sicherung für alle Ausgangskanäle ein und desselben Moduls anzubringen; siehe Tabellen mit den Kenndaten Abschnitt 4.3.
Schutz gegen induktive Überspannung
Jeder Ausgang besitzt einen individuellen Schutz gegen induktive Überspannung sowie eine Schaltung zur schnellen Entmagnetisierung der Spulen durch eine Zener-
Diode, durch die die mechanische Zykluszeit bestimmter, schneller Maschinen verkürzt werden kann.
2.4-2 Schutz durch Sicherung
Die Module TSX DSY 08R5A/08R4D sowie das Ausgangsmodul
TSX DSY 08S5/16S5 sind mit auswechselbaren Sicherungen versehen, die auf der Vorderseite des Moduls zugänglich sind, wenn die Klemmleiste entfernt wurde.
Im Fall einer Störung wird auf der Vorderseite die Moduldiagnose angezeigt.
Die LED I/O leuchtet; das Fehlerbit des
Kanals %Ixy.i.ERR =1.
Austauschbare
Sicherungen
Zugang zu den Sicherungen nur bei entfernter Klemmleiste möglich.
___________________________________________________________________________
2/10
Funktionen der digitalen E/A 2
2.4-3 Schutz der Relaisausgänge (TSX DSY 08R5/16R5)
Die Kontakte der Relaisausgänge verfügen über keine Schutzvorrichtung, um folgende
Elemente ansteuern zu können:
Stellglied
• galvanisch isolierte Eingänge mit niedriger Stromaufnahme, bei denen Leckstrom ausgeschlossen sein muß,
• Leistungsschaltkreise, wobei die induzierten Überspannungen an der Quelle beseitigt werden müssen.
Aus diesem Grund ist es unbedingt erforderlich, folgendes an den Klemmleisten der Stellglied-Erregerspulen anzubringen:
- einen RC-Schaltkreis oder einen
MOV-Varistor (ZNO) bei Wechselstrombetrieb,
- eine Schutzdiode bei Gleichstrombetrieb.
Relaiskontakt
Modul
Relaiskontakt
Stellglied
B1
Hinweis: Ein Relaisausgang, der mit einer Wechselstromlast betrieben wird, darf danach nicht für eine Gleichstromlast (und umgekehrt) verwendet werden.
___________________________________________________________________________
2/11
B1
___________________________________________________________________________
2/12
3 Allgemeine Regeln für die Inbetriebnahme
B1
3.1
Sicherheitsmaßnahmen
Aufstecken/Abziehen der Schraubklemmen oder Steckverbinder HE10
Das Aufstecken und Abziehen der Klemmleisten oder Steckverbinder HE10 muß bei unterbrochener Stromversorgung der Geber und Stellglieder vorgenommen werden.
Ein- und Ausbau der Module
Der Ein- bzw. Ausbau der Module muß bei nicht angeschlossener Klemmleiste erfolgen, wobei die Stromversorgung der Steuerung eingeschaltet sein kann.
Verriegelung der Module in ihrem Steckplatz
Die Befestigungsschraube des Moduls, die oben am Modul angebracht ist, muß so weit wie möglich angezogen sein, damit die Kontakte und elektrischen Masseverbindungen korrekt hergestellt werden.
Wahl der Gleichstromversorgung für Geber und Stellglieder
Geregelte oder gleichgerichtete Stromversorgung mit Glättung
Bei Verwendung einer externen 24-V-Gleichstromversorgung empfiehlt sich die Benutzung von:
• geregelten Stromversorgungen,
• nicht geregelten Stromversorgungen, die jedoch folgende Filterkomponenten aufweisen:
- 1000 µF/A bei einphasig gleichgerichtetem Strom mit Brückenschaltung und 500 µF/
A beim Gleichrichten von Drehstrom;
- maximale Welligkeit Spitze-Spitze
- maximale Spannungsschwankung
: 5%
: - 20% bis + 25% der Nennspannung
(einschließlich Welligkeit)
Hinweis:
Gleichspannungsversorgungen ohne Glättung sind nicht zulässig.
Stromversorgung durch Nickel-Cadmium-Batterie
Diese Art der Stromversorgung kann zur Versorgung der Geber und Stellglieder sowie der entsprechenden Ein-/Ausgänge verwendet werden, die im Normalbetrieb eine
Maximalspannung von a
30 V zulassen.
Beim Laden dieses Batterietyps kann deren Spannung eine Stunde lang a 3 4 V erreichen.
Aus diesem Grunde lassen alle 24-V-Ein-/Ausgangsmodule diese
34-V-Spannung in einem Zeitraum von 24 Stunden auf eine Stunde begrenzt zu.
Diese Betriebsart bringt folgende Einschränkungen mit sich:
• Der maximale, in den Ausgängen zugelassene 34-V-Gleichstrom darf auf keinen Fall den für eine 30-V-Gleichspannung definierten Strom übersteigen.
• eine Temperatur-Belastungskurve, die den Prozentsatz der Ein-/Ausgänge im Zustand
1 beschränkt:
- 80% bis zu 30 °C,
- 50% bei 60 °C.
___________________________________________________________________________
3/1
B1
3.2
Vorsichtsmaßnahmen und allgemeine Regeln für die Verkabelung
Die digitalen Ein-/Ausgänge enthalten Schutzfunktionen, die den Anforderungen industrieller Umgebungen optimal entsprechen. Dennoch müssen bestimmte Regeln beachtet werden:
Externe Stromversorgung für Geber und Stellglieder
Diese Stromversorgung muß gegen Kurzschluß und Überlast durch flinke Sicherungen geschützt werden.
Vorsicht
Wenn die 24-V-Gleichstromanlage nicht den Kriterien der Kategorie Sicherheits-
Kleinspannung entspricht, muß der Nulleiter der 24-V-Gleichstromversorgung an die mechanische Masse gelegt werden, der seinerseits so nahe wie möglich an der
Stromversorgung mit der Erde verbunden wird. Aus Gründen der Sicherheit für das
Bedienpersonal ist diese Bedingung unbedingt einzuhalten für den Fall eines
Direktkontakts zwischen Netzkreis und dem 24-V-Gleichstromkreis.
Hinweis:
Ist ein Ein-/Ausgangsmodul mit Klemmleiste oder Steckverbinder HE10 in der Steuerung vorhanden, muß die Geber- oder Stellgliedversorgung unbedingt an diese angeschlossen werden, ansonsten tritt der Fehler "externe Versorgung" auf und die LED I/O leuchtet auf.
Bei anzuschließenden Modulen muß die Stromversorgung der Geber/Stellglieder mit jedem Steckverbinder verbunden werden, es sei denn, die entsprechenden Kanäle werden nicht benutzt und wurden keiner Task zugeordnet (siehe Installationshandbuch für applikationsspezifische Funktionen, Digitalmodule).
Eingänge
• Empfehlungen zum Gebrauch der Module mit schnellen Eingängen
(TSX DEY 16 FK/ DMY 28FK/DMY 28RFK)
- Bei Verwendung von 24-V-Gleichstromeingängen ist es ratsam, die Bedämpfungszeit der gewünschten Funktion anzupassen.
- Bei Bedämpfungszeiten unter 3 ms wird davon abgeraten, mechanische Kontakte einzusetzen, damit beim Schalten keine Prellsignale erfaßt werden.
- Um einen optimalen Betrieb zu gewährleisten, wird empfohlen, Gleichstromeingänge und -geber zu verwenden, da die Wechselstromeingänge wesentlich höhere
Reaktionszeiten besitzen.
• 24-V-Gleichstromeingänge und Leitungskopplung mit einem Wechselstromnetz
Eine übermäßige Kopplung zwischen Wechselstromkabeln und den Signalkabeln der
Gleichstromeingänge kann den Betrieb stören.
(siehe Prinzipschaltbild auf der nächsten Seite)
___________________________________________________________________________
3/2
.
Allgemeine Regeln für die Inbetriebnahme 3
24-V-Gleichstromeingänge und Leitungskopplung mit einem Wechselstromnetz
(Fortsetzung)
Prinzipschaltbild
Gleichstromversorgung a
– + Modul
B1
C
+24 VDC
Eingang %I.
–0 VDC
Ausgang %Q
L N zur Wechselstromversorgung
Der Nulleiter der
Wechselstromversorgung ist direkt oder indirekt mit der Erde verbunden
Wenn der Kontakt des Eingangs offen ist, kann durch kapazitive Wechselstromeinkopplung im Eingang ein Strom generiert werden, der eventuell zum Setzen des
Eingangsbits führt.
Nicht zu überschreitende Leitungskapazität
Die nachfolgenden Werte gelten für die Einkopplung einer c 240-V-Leitung (50 Hz).
Für die Kopplung anderer Spannungen muß folgende Formel angewendet werden:
Zulässige Kapazität = Kapazität bei c 240 V x 240
Leitungsspannung
Module
TSX DEY 32/64D2K
Max. zulässige Kopplungskapazität mit einer c 240-V-Leitung (50 Hz)
25 nF
TSX DEY 16D2
TSX DEY 16FK/DMY 28FK Filter
TSX DMY 28RFK
45 nF
0,1 ms
Kapazität 10 nF
3,5 ms
30 nF
7,5 ms
60 nF
Hinweis:
Ein Standardkabel mit einer Länge von 1 m verfügt über eine Kopplungskapazität von
100 bis 150 pF.
___________________________________________________________________________
3/3
B1
• 24- bis 240-V-Wechselstromeingänge und Leitungskopplung
In diesem Fall, wenn die den Eingang steuernde Leitung offen ist, fließt der Strom durch die Kopplungskapazität des Kabels.
Prinzipschaltbild
Gleichstromversrogung a
N L
Modul
C
L
Eingang %I.
N
Nicht zu überschreitende Leitungskapazität:
Modul
TSX DEY 16A2
TSX DEY 16A3
TSX DEY 16A4
TSX DEY 16A5
Max. Kopplungskapazität
50 nF
60 nF
70 nF
85 nF
Ausgänge
• Bei hohen Stromstärken empfiehlt es sich, die Leitungsstränge aufzuteilen und jeden durch eine flinke Sicherung zu schützen.
• Drähte mit ausreichendem Querschnitt benutzen, um Spannungsabfall und
Überhitzung zu vermeiden.
Verlegung der Kabel
• innen und außen am Gerät:
Zur Begrenzung der Wechselstromkopplungen müssen die Kabel der Leistungskreise (Stromversorgung, Leistungsschalter usw.) von den Eingangskabeln (Gebern) und den Ausgangskabeln (Stellglieder) getrennt verlegt werden.
• außen am Gerät:
Ein- bzw. Ausgangskabel einerseits und Starkstromkabel andererseits müssen in getrennten Kanälen und vorzugsweise in getrennten metallischen Kabelwannen verlegt werden, die ihrerseits mit der Erde verbunden sind. Diese Kabelwege müssen im Abstand von mindestens 100 mm installiert werden.
___________________________________________________________________________
3/4
Allgemeine Regeln für die Inbetriebnahme 3
3.3
Kompatibilität Geber v Eingänge und Stellglieder v Ausgänge
3.3-1 Kompatibilität der Geber mit den Eingängen
Kompatibilität zwischen 3-Draht-Gebern und a 24/48-V-Eingängen
• 3-Draht-Geber und Eingänge mit positiver Logik (sink)
+
IEC 1131-2 Typ 1 und Typ 2.
Alle induktiven oder kapazitiven Näherungsschalter sowie photo-elektrischen Sensoren vom Typ 3-Draht-PNP, die mit einer Spannung von a 24 und 48 V betrieben werden, sind kompatibel mit allen Eingängen mit positiver Logik.
+
PNP
–
–
%I.
(Eingang)
Modul
• 3-Draht-Geber und Eingänge mit negativer Logik (source)
Alle induktiven oder kapazitiven Näherungsschalter sowie die photo-elektrischen Sensoren vom Typ 3-Draht-
NPN, die mit einer Spannung von a 24 V betrieben werden, sind kompatibel mit allen Eingängen mit negativer
Logik der Produktreihe Premium.
+
NPN
–
+
–
%I.
(Eingang)
Modul
Kompatibilität zwischen 2-Draht-Gebern und a 24-V-Eingängen
• 2-Draht-Geber und Eingänge mit positiver Logik (sink)
IEC 1131-2 Typ 1.
Alle Näherungsschalter oder andere, 2adrige Geber, die mit einer Spannung von a 24 V betrieben werden und nachfolgende technische Merkmale aufweisen, sind kompatibel mit allen a 24-V-Eingängen mit positiver Logik vom Typ 1 der Produktreihe Premium.
Spannungsabfall im geschlossenen Zustand:
≤
7 V
Minimaler Schaltstrom:
≤
2,5 mA
Reststrom offen:
≤
1,5 mA.
+
+
+
–
+
%I.
(Eingang)
Modul
• 2-Draht-Geber und Eingänge mit positiver Logik (sink)
IEC 1131-2 Typ 2.
Alle Näherungsschalter vom Typ 2-Draht, die mit einer
Spannung von a 24 und 48 V betrieben werden und der
Norm IEC 947-5-2 entsprechen, sind kompatibel mit allen a 24- und 48-V-Eingängen mit positiver Logik vom Typ 2.
• 2-Draht-Geber und Eingänge mit negativer Logik (source)
Alle Näherungsschalter oder andere, 2adrige Geber, die mit einer Spannung von a 24 V betrieben werden und nachfolgende technische Merkmale aufweisen, sind kompatibel mit allen a 24-V-Eingängen mit negativer Logik der Produktreihe Premium.
Spannungsabfall im geschlossenen Zustand:
≤
7 V
Minimaler Schaltstrom:
≤
2,5 mA
Reststrom offen:
≤
1,5 mA.
–
–
+
–
%I.
(Eingang)
Modul
%I.
(Eingang)
Modul
___________________________________________________________________________
3/5
B1
B1
Kompatibilität zwischen 2-Draht-Gebern und c 24/48/100...120/200...240-V
Eingängen
Alle 2-Draht-Wechselstromnäherungsschalter nach IEC-Norm 947-5-2 und andere
Kontakte mit einer Betriebsspannung von c 110/120 V sind kompatibel mit allen c 110/120-V-Eingängen IEC 1131-2 Typ 2.
Alle 2-Draht-Wechselstromnäherungsschalter nach IEC-Norm 947-5-2 und andere
Kontakte mit einer Betriebsspannung von c 200...240 V sind kompatibel mit allen c 200...240-V-Eingängen IEC 1131-2 Typ 2 der Reihe Premium im Bereich c 220...240VCA.
Tabellarische Übersicht
Eingangstypen
Typ des Näherungsschalters a
24 V
Typ1 a
24/48V
Typ2 a
24 V c
24/48 V c
200...240 V c 100..120V
positive positive negative Typ 2 Typ 2
Logik Logik Logik
Alle 3-Draht-Näh.schalter ( a ) , Typ PNP
Alle 3-Draht-Näh.schalter ( a
) , Typ NPN
2-Dr.-Näherungsschalter ( a
),
Telemecanique oder andere mit folgenden Merkmalen:
Spannungsabfall geschl.
≤
7V
Minimaler Schaltstrom
≤
2,5 mA
Reststrom offen
≤
1,5 mA
2-Dr.-Näherungsschalter ( c
/ a
) (1)
2-Dr.-Näherungsschalter ( c )
(1) im Nennspannungsbereich c
220...240 V
Legende a c
: Gleichstrombetrieb
: Wechselstrombetrieb c / a : Gleichstrom-/Wechselstrombetrieb
(1)
Kompatibilität
___________________________________________________________________________
3/6
Allgemeine Regeln für die Inbetriebnahme 3
3.3-2 Kompatibilität der Stellglieder mit den Ausgängen
Kompatibilität zwischen Gleichstrom-Stellgliedern und Ausgängen
• Die in der Datentabelle spezifizierten Werte für Spitzenstrom und maximale Schaltfrequenz des Ausgangs sind einzuhalten.
• Im Falle der Stellglieder mit niedrigem Verbrauch muß der Leckstrom des Ausgangs im
Ruhezustand berücksichtigt werden entsprechend der folgenden Ungleichung:
0,1 x I nominal • 5 x I Leck,
I nominal = durch das Stellglied verbrauchter Strom,
I Leck = Leckstrom im Ruhezustand des Ausgangs.
Kompatibilität zwischen Wolfram-Glühlampen und Transistorausgängen (statischer Strom)
• Bei Ausgängen mit Schutz gegen Kurzschluß muß die maximale Leistung der in der
Datentabelle spezifizierten Wolframlampen eingehalten werden, da sonst unter
Umständen der Ausgang durch den Einschaltstrom der Lampe im Moment des
Einschaltens abgeschaltet wird.
Kompatibilität zwischen den Wechselstrom-Stellgliedern und Relaisausgängen
• Induktive Wechselstromstellglieder zeichnen sich durch einen Einschaltstrom aus, der das Zehnfache ihres Haltestroms während einer Dauer von maximal
2/F Sekunden (F= Wechselstromfrequenz) erreichen kann. Aus diesem Grunde sind
Relaisausgänge durch ihre Bauart für diese Betriebsbedingungen ausgelegt (AC14 und
AC15). Die Datentabelle der Relaisausgänge spezifiziert die maximal zulässige
Halteleistung (in VA), abhängig von der Zahl der Schaltspiele.
Erläuterung des Begriffs "thermischer Strom"
Hierbei handelt es sich um die Stromstärke, die ein geschlossenes Relais bei annehmbarer
Erhitzung im Dauerbetrieb ertragen kann. Dieser Strom kann auf keinen Fall durch das Relais geschaltet werden.
Kompatibilität zwischen einer Glühlampe und Triacausgängen
• Die maximale Leistung (U x I max) ist einzuhalten.
Kompatibilität zwischen Wechselstrom-Stellgliedern und Triacausgängen
• Der für den maximalen Strom angegebene Wert ist einzuhalten.
• Im Fall von Stellgliedern mit geringem Verbrauch ist der Leckstrom des Ausgangs im
Ruhezustand zu berücksichtigen entsprechend der folgenden Ungleichung:
0,1 x I nominal • 5 x I Leck,
I nominal = Strom, der vom Stellglied verbraucht wird,
I Leck = Leckstrom im Ruhezustand des Ausgangs.
B1
___________________________________________________________________________
3/7
B1
3.3-3 Verwendung negativer Logik ( a 24 V)
Die negative Logik (Eingänge Quelle/Ausgänge Sink) ist mit Hilfe folgender Module realisierbar:
• bei Eingängen:
- TSX DEY16A2 (dieses für einen Wechselstrombetrieb vorgesehene Modul kann auch im Gleichstrombetrieb mit negativer Logik eingesetzt werden).
Achtung:
Die Bedämpfungszeit der Eingänge des Moduls TSX DEY 16A2 liegt zwischen
10 und 20 ms.
• bei Ausgängen:
- Module mit Relaisausgängen: TSX DSY 16R5 oder TSX DSY 08R4D.
Verdrahtungsschema:
Eingangsmodul: TSX DEY 16A2
2-Dr.-Näh.sch.
+24 VDC
0 V
1 I 0
2
3 2
4
4
6
7 6
8
3-Dr.-Näh.
sch.NPN
+
10
12
9
11
8
10
13 12
–
14
16
15 14
17
18
5
19
20
1
3
5
7
9
11
13
15
Hinweis:
Die Verwendung einer negativen Logik wird nicht empfohlen, wenn der 0V des
Gebers an die Masse gelegt ist. Denn wenn sich einer der Drähte unbeabsichtigt löst und mit der mechanischen Masse in Berührung kommt, besteht die Gefahr, daß der
Eingang auf "1" gesetzt wird und daß ein ungewollter Befehl erzeugt wird.
___________________________________________________________________________
3/8
Allgemeine Regeln für die Inbetriebnahme 3
Modul mit Relaisausgängen: TSX DSY 16R5
+24 VDC
Lasten
Sicherung
8
10
16
18
2
4
6
12
14
20
1
3
5
7
9
11
13
15
17
19
Q0
1
2
3
5
6
C0-3
4
7
C4-7
8
9
10
11
C8-11
12
13
14
15
C12-15
0 V
Modul mit Relaisausgängen: TSX DSY 08R4D
+24...130 VDC
1
Q0
Lasten 2
4
6
8
*
3
Q1
C0-1
5
*
7
*(24 V strap)
C2-3
9
Q2
10
11
Q3
12
14
16
18
20
13
*
15
Q4
C4-5
Q5
17
*
19
Q6
C6-7
Q7
0 V
(*)
: Für 24 V herzustellende Steckverbindung
___________________________________________________________________________
3/9
B1
B1
3.4
Programmierung und verknüpfte Sprachobjekte
Die Verwendung der digitalen Ein-/Ausgänge in einem Applikationsprogramm erfordert ihre Konfiguration mit einem entsprechenden Editor der Inbetriebnahme-Software:
• Definition der verschiedenen Module in ihren entsprechenden Steckplätzen,
• Parametrierung der Kanäle eines jeden Moduls:
- Eingangsbedämpfung,
- Zuordnung der Kanäle zu einer Task,
- Wiedereinschalttyp für die Ausgänge,
- Fehlermodus der Ausgangskanâle
- usw.
Diese Konfigurationsschritte und die mit den digitalen Ein-/Ausgängen verknüpften
Sprachobjekte sind in dem Programmierhandbuch der Software PL7 Junior / PL7 Pro
TLX DS 57 PL7 G, Teil 1 beschrieben.
3.5
Zustandsanzeige und Diagnose der digitalen Ein-/Ausgänge
Die Verwendung und der Betrieb der Anzeigebaugruppen ist im Register C mit der
Überschrift "Wartung/Diagnose" des vorliegenden Handbuches erläutert.
Die Diagnose der digitalen Ein-/Ausgänge erfolgt mit Hilfe der folgenden drei LEDs:
• RUN grün,
• ERR rot,
• I/O rot, die sich jeweils auf der Frontseite der Module befinden, so wie in nebenstehender
Abbildung gezeigt.
Im Bereich unterhalb der Diagnoseleuchten befinden sich die Signallampen für die Ein-
/Ausgangskanäle.
Ihr Aufleuchten zeigt den aktiven Zustand des entsprechenden Kanals an.
Die Module mit 64 Kanälen verfügen über eine Signallampe +32.
LED: RUN - ERR - I/O
Zustands-LEDs der Kanäle
___________________________________________________________________________
3/10
Allgemeine Regeln für die Inbetriebnahme 3
Es gibt drei Anzeigebaugruppen in Abhängigkeit vom Modultyp:
• Module mit 8 Kanälen verfügen über: • Module mit 16 Kanälen verfügen über:
- 3 Zustands-LEDs des Moduls,
- 8 Zustands-LEDs der Kanäle.
- 3 Zustands-LEDs des Moduls,
- 16 Zustands-LEDs der Kanäle.
B1
RUN ERR
I / O
RUN ERR
I / O
5
6
3
4
7
0
1
2
• Module mit 28, 32 und 64 Kanälen verfügen über:
- 3 Zustands-LEDs des Moduls,
- 1 LED + 32, zeigt für das Modul mit
64 Kanälen die Kanäle 32 bis 63 an,
- 32 Zustands-LEDs der Kanäle.
5
6
3
4
7
0
1
2
11
12
13
14
15
8
9
10
5
6
3
4
7
0
1
2
RUN
+ 32
ERR
I / O
11
12
13
14
15
8
9
10
19
20
21
22
23
16
17
18
27
28
29
30
31
24
25
26
Hinweis:
Im Fall der kombinierten E/A-Module mit 28 E/As, TSX DMY 28FK/28RFK:
• die LEDs 0 bis 15 zeigen den Zustand der Eingänge,
• die LEDs 16 bis 27 zeigen den Zustand der Ausgänge.
Schalter zur Anzeige der Kanäle ab Kanal 32. Er ist nur bei den
Modulen mit 64 Kanälen vorhanden.
Beispiel: Anzeige von Kanal 41.
Die LEDs 9 und +32 sind erleuchtet, wenn der Kanal im
Zustand 1 ist.
___________________________________________________________________________
3/11
B1
___________________________________________________________________________
3/12
4 Kenndaten
B1
4.1
Kenndaten der Eingangsmodule mit Klemmleiste
4.1-1 Eingangsmodule mit a 24 - 48 V und positiver Logik
Modulbezeichnung
Eingangsnennwerte
Eingangsgrenzwerte
Spannung
Strom im Zust.1 Spannung
Strom
TSX DEY 08D2 / 16D2 a 24 V
7 mA
> 11 V
> 6,5 mA
(für U = 11V)
< 5 V
TSX DEY 16D3 a 48 V
7 mA
> 30 V
> 6,5 mA
(für U = 30V)
< 10 V
Strom < 2 mA < 2 mA
Geberversorgung 19...30 V (bis 34 V mög38...60 V
(einschließlich Welligkeit) lich, auf 1 Std. pro
24 Std. beschränkt)
Eingangsimpedanz (bei Nennspannung) 4 k
Ω
7 k
Ω
Reaktionszeit typisch/maximal
Konformität IEC 1131-2
Kompatibilität 2-Dr./3-Dr.-Näh.sch. (1)
4 ms / 7 ms
Ja, Typ 2
IEC 947-5-2
4 ms / 7 ms
Ja, Typ 2
IEC 947-5-2
Durchschlagsfestigkeit
Isolationswiderstand
Eingangstyp im Zust. 0 Spannung
Parallelschaltung der Eingänge (2)
Schwellwert OK
1 500 V effektiv, 50/60 Hz, 1 min
10 M
Ω
10 M
Ω
Stromsenke
Ja
> 18 V
Stromsenke
Ja
> 36 V
Geberspannung
Reaktionszeit der
Fehler < 14 V beim Auftreten 1 ms < T < 3 ms
< 24 V
1 ms < T < 3 ms
8 ms < T < 30 ms Überwachung
Verbrauch 5 V
Verbrauch (3) typisch maximal typisch
Geberversorgung maximal b. Verschwind. 8 ms < T < 30 ms
55/80 mA
65/90 mA
25 mA + (7 x Nb) mA
33 mA + (7 x Nb) mA
80 mA
90 mA
25 mA+(7 x Nb) mA
33 mA+(7 x Nb) mA
Verlustleistung (3)
Temperatur-
Kennlinie (4)
1W + (0,15 x Nb) W 1W + (0,3 x Nb) W
Die Kenndaten bei 60°C werden bei einer Einschaltrate von 60 % der
Eingänge in Zustand 1 garantiert. (Betrifft nicht Modul TSX DEY 08D2)
(1) siehe Abschnitt 3.3-1
(2) Hier ist eine Parallelschaltung von mehreren Eingängen in einem Modul oder in mehreren
Modulen zum Zweck einer redundanten Auslegung des Eingangskreises möglich.
(3) Nb = Anzahl der Kanäle in Zustand 1
(4) siehe Abschnitt 4.2-4.
_____________________________________________________________________________________
4/1
B1
4.1-2 Modul mit a 24-V-Eingängen und negativer Logik
Modulbezeichnung
Eingangsnennwerte
Eingangsgrenzwerte
Spannung
Strom im Zust. 1 Spannung
Strom im Zust. 0 Spannung
TSX DEY 16A2 a
24 V
16 mA (Ausgangsstrom)
< Ual — 14V
> 6,5 mA (Ausgangsstrom)
> Ual — 5 V
Strom < 2 mA (Ausgangsstrom)
Geberversorgung 19...30 V (möglich bis 34 V, beschränkt auf
(einschließlich Welligkeit) 1 Std. pro 24 Std.)
Eingangsimpedanz bei Nennspannung
Reaktionszeit typisch maximal
Konformität IEC 1131-2
Kompatibilität 2-Dr.-/3-Dr.-Näh.sch. (1)
Durchschlagsfestigkeit
Isolationswiderstand
Eingangstyp
Parallelschaltung der Eingänge
1,6 k
Ω
10 ms
20 ms
Negative Logik ist in der Norm nicht berücksichtigt
IEC 947-5-2
1 500 V effektiv, 50/60 Hz, 1 min
10 M
Ω resistiv
Nein
Schwellwert
Geberspannung
Reaktionszeit
OK
Fehler
> 18 V
< 14 V beim Auftreten 20 ms < T < 40 ms der Überwachung
Verbrauch 5 V typisch maximal typisch Verbrauch
Geberversorgung maximal
Verlustleistung b. Verschwinden 5 ms < T < 10 ms
80 mA
90 mA
15 mA + (15 x Anz. der Kanäle auf 1) mA
19 mA + (15 x Anz. der Kanäle auf 1) mA
1W + (0,4 x Anz. der Kanäle auf 1) W
Temperatur-
Kennlinie (2)
Die Kenndaten bei 60°C werden bei einer Einschaltrate von 60 % der
Eingänge in Zustand 1 garantiert.
(1) siehe Abschnitt 3.3-1
(2) siehe Abschnitt 4.2-4.
___________________________________________________________________________
4/2
Kenndaten 4
4.1-3 Wechselspannungs-Eingangsmodule
Modulbezeichnung
Eingangsnennwerte
Eingangsgrenzwerte
Spannung
Strom
Frequenz im Zust.1
im Zust.0
Frequenz
Geberversorgung
TSX DEY TSX DEY TSX DEY
16A2 16A3 16A4
TSX DEY
16A5 c
24 V c
48 V c
100..120 V c
200..240 V
15 mA 16 mA 12 mA 15 mA
50 / 60 Hz
Spannung
≥
10 V
Strom
≥
29 V
≥
74 V
≥
6 mA
≥
6 mA
≥
6 mA
(U=10V) (U=29V) (U=74V)
Spannung
≤
5 V
Strom
≤
10 V
≤
20 V
≤
4 mA
≤
4 mA
≤
4 mA
≥
≤
159 V
≥
6 mA
(U=159V)
≤
40 V
4 mA
47...63 Hz
20...26 V 40...52 V 85..132 V 170...264V
300 mA
Eingangstyp
Spitzenstrom beimEinschalten 15 mA
(bei Nennspannung)
Eingangsimpedanz bei Nennspannung 1,6 k
Ω
80 mA
3,2 k
Ω
160 mA
9,2 k
Ω ohmsch kapazitiv kapazitiv
Raktionszeit Einschalten 15 ms 10 ms 10 ms
20 k
Ω kapazitiv
10 ms
Konformität IEC 1131-2
Kompatibilität 2-Dr.-Näherungssch.(1)
Schwellwert OK
Geberspannung
Reaktionszeit der Überwachung
Ausschalten
Fehler beim Auftreten b. Verschwinden
20 ms 20 ms
Typ 2
IEC 947-5-2
Typ 2
> 18 V > 36 V
< 14 V
20 ms
Typ 2
< 24 V
> 82 V
< 40 V
20 ms < T < 50 ms
5 ms < T < 15 ms
20 ms
Typ 1
> 164 V
< 80 V
Verbrauch 5 V
Verbrauch
Geberversorgung (2)
Verlustleistung (2) typisch/maximal typisch/maximal
80/90 mA 80/90 mA 80/90 mA
15/19 mA 16/20 mA 15/19 mA
+(15xNb) +(16xNb) +(15xNb) mA mA mA
80/90 mA
12/16 mA
+(12xNb) mA
1 W+ 1 W 1 W 1 W
(0,35xNb)W (0,35xNb)W (0,35xNb)W (0,4xNb)W
Durchschlagsfestigkeit Eingang/ Masse oder 1500 V eff. 1500 V eff. 1500 V eff.
Eingang/interne Logik (50/60 Hz, 1 min )
Isolationswiderstand > 10 M
Ω
unter a
500 V
Temperatur-
Kennlinie (3)
2000 V eff.
Die Kenndaten bei 60 °C werden bei einer Einschaltrate von 60 % der Eingänge in Zustand 1 garantiert.
(1) Siehe Abschnitt 3.3-1 (2) Nb = Anzahl der Kanäle in Zustand 1 (3) Siehe Abschnitt 4.2-4.
_____________________________________________________________________________________
4/3
B1
B1
4.2
Kenndaten der Eingangsmodule mit Steckverbinder
4.2-1 Module mit schnellen Eingängen, a 24 V und positiver Logik
Modulbezeichnung
Eingangsnennwerte
Eingangsgrenzwerte
Spannung
Strom im Zust.1
Spannung
Strom im Zust.0
Spannung
Strom
TSX DEY 16FK a
24 V
3,5 mA
> 11 V
> 3 mA
< 5 V
< 1,5 mA
Geberversorgung 19...30 V (möglich bis 34 V, beschränkt auf
(einschließlich Welligkeit) 1 Std. pro 24 Std.)
Eingangsimpedanz bei Nennspannung 6,3 k
Ω
Reaktionszeit Standardwert 4 ms
Konfigurierbare Bedämpfung 0,1...7,5 ms (in Schritten von 0,5)
Eingangstyp
Parallelschaltung der Eingänge (1)
Konformität IEC 1131-2
Kompatibilität
Schwellwert
Stromsenke
Ja
Typ 1
2 -Dr.-Näherungssch. (2) Ja
3 -Dr.-Näherungssch. (2) Ja
OK > 18 V
Geberspannung
Reaktionszeit der Überwachung
Verbrauch 5 V
Fehler beim Auftreten beim Verschwinden typisch maximal typisch Verbrauch
Geberversorgung
Verlustleistung maximal
Durchschlagsfestigkeit
Eingang/Masse oder interne Logik
Isolationswiderstand
Temperatur-
Kennlinie (3)
< 14 V
8 ms < T < 30 ms
1 ms < T < 3 ms
250 mA
300 mA
20 mA + (3,5 mA pro Eingang auf 1)
30 mA + (3,5 mA pro Eingang auf 1)
1,2 W + (0,1 W x Anz. d. Kanäle auf 1)
1 500 V effektiv, 50/60 Hz, 1 Minute
> 10 M
Ω
unter a 500 V
Die Kenndaten bei 60°C werden b. einer Einschaltrate von 60% der Eing. im Zust. 1 garantiert.
(1) Hier ist eine Parallelschaltung von mehreren Eingängen in einem Modul oder in mehreren Modulen zum
Zweck der redundanten Auslegung des Eingangskreises möglich.
(2) Siehe Abschnitt 3.3-1.
(3) Siehe Abschnitt 4.2-4.
___________________________________________________________________________
4/4
Kenndaten 4
4.2-2 Eingangsmodule mit 32 Kanälen, a 24 und 48 V und positiver Logik
Modulbezeichnung
Eingangsnennwerte
Eingangsgrenzwerte
Reaktionszeit
Spannung
TSX DEY 32D2K a
24 V
Strom 3,5 mA im Zust. 1 Spannung
≥
11 V
Strom
≥
3 mA im Zust. 0 Spannung
≤
5 V
Strom
≤
1,5 mA
Geberversorgung
(einschl. Welligkeit)
Eingangsimpedanz (bei Nennspannung)
19...30 V (bis 34 V möglich, auf 1 h pro
24 Std. beschränkt)
6,3 k
Ω
4 ms
Konformität IEC 1131-2
Kompatibilität 2-Dr./ 3 -Dr.Näh.sch.
Eingangstyp
Typ 1
Ja (1)
Stromsenke
Parallelschaltung der Eingänge
Schwellwert
Geberspannung
OK
Fehler
Reaktionszeit der Überwachung
Verbrauch 5V beim Auftreten beim Verschwinden typisch
Verbrauch
Geberversorgung
Verlustleistung maximal typisch maximal
Nein
> 18 V
< 14 V
TSX DEY 32D3K a
48 V
7 mA
≥
30 V
≥
6,5 mA (für U=30V)
≤
10 V
≤
2 mA
38...60 V
6,3 k
4 ms
Typ 2
Ja
Ω
Stromsenke
Ja
> 36 V
< 24 V
8 ms < T < 30 ms
1 ms < T < 3 ms
135 mA
155 mA
300 mA
350 mA
30 mA + (3,5xNb) mA 50 mA + (7xNb) mA
40 mA + (3,5xNb) mA 66 mA + (7xNb) mA
1 W + (0,1 W 2,5 W + (0,34 W x Anz. der Kanäle auf 1) x Anz. der Kanäle auf 1)
Durchschlagsfestigkeit
Eingang/ Masse oder interne Logik
Isolationswiderstand
Temperatur-
Kennlinie (2)
1 500 V effektiv, 50/60 Hz, 1 Minute
> 10 M
Ω
unter a
500 V
Die Kenndaten bei 60°C werden bei einer
Einschaltrate von 60 % der Eingänge im
Zustand 1 bei Nennspannung garantiert.
Nb = Anzahl der Kanäle auf 1
(1) siehe Abschnitt 3.3-1.
(2) siehe Abschnitt 4.2-4.
B1
_____________________________________________________________________________________
4/5
B1
4.2-3 Eingangsmodule mit 64 Kanälen, a 24 V und positiver Logik
Modulbezeichnung
Eingangsnennwerte
Eingangsgrenzwerte
Spannung
TSX DEY 64D2K a
24 V
Strom 3,5 mA im Zust. 1 Spannung
≥
11 V
Strom
≥
3 mA im Zust. 0 Spannung
≤
5 V
Strom
≤
1,5 mA
Geberversorgung 19...30 V (möglich bis 34 V, beschränkt auf
(einschließlich Welligkeit) 1 Stunde pro 24 Stunden)
Eingangsimpedanz bei Nennspannung 6,3 k
Ω
Reaktionszeit
Konformität IEC 1131-2
4 ms
Typ 1
Kompatibilität 2-Dr.- und 3-Dr.-Näherungssch. (1) Ja
Eingangstyp
Parallelschaltung der Eingänge
Schwellwert
Geberspannung
Reaktionszeit der Überwachung
Verbrauch 5 V
OK
Fehler beim Auftreten beim Verschwinden typisch maximal
Stromsenke
Nein
> 18 V
< 14 V
8 ms < T < 30 ms
1 ms < T < 3 ms
135 mA
175 mA
Verbrauch
Geberversorgung
Verlustleistung typisch maximal
Durchschlagsfestigkeit
Eingang/Masse oder interne Logik
Isolationswiderstand
Temperatur-
Kennlinie (2)
60 mA + (3,5xNb) mA
80 mA + (3,5xNb) mA
1,5W + (0,1 W x Anz. der Kanäle auf 1)
1 500 V effektiv, 50/60 Hz, 1 Minute
> 10 M
Ω unter a
500 V
Die Kenndaten bei 60 °C werden für 60% der
Eingänge im Zustand 1 garantiert.
Nb = Anzahl der Kanäle im Zustand 1
(1) Siehe Abschnitt 3.3-1.
(2) Siehe Abschnitt 4.2-4.
___________________________________________________________________________
4/6
Kenndaten 4
4.2-4 Temperaturkennlinie
Prozentsatz der Kanäle im Zustand1
Die gesamten Kenndaten
100% der verschiedenen digitalen
Module gelten für eine
80%
Einschaltrate von 60% der
Kanäle im Zustand 1. Bei
60%
Betrieb unter höherer
Belastung siehe neben-
40% stehende Temperaturkennlinie.
20%
Temperatur
Hinweis 1:
0%
0 10 20 30 40 50 60 in C°
Bei den Modulen mit Relaisausgängen tritt keine temperaturbedingte Funktionseinschränkung auf.
Der Anwender muß überprüfen, ob der Verbrauch an der 24-V-Relaisversorgung insgesamt ausreichend ist.
Bei den Ausgängen wirkt sich die Temperaturkennlinie auf den Maximalstrom der aktiven
Ausgänge aus.
Beispiel 1: ein Modul mit 16 Transistorausgängen (24 V=/0,5 A), von denen jeder 0,5 A liefert.
Bei 60 °C beträgt der maximal zulässige Strom in den Ausgängen 16 x 0,5 x 60 % = 4,8 A, was ungefähr 10 gleichzeitig aktiven Ausgängen entspricht.
Beispiel 2: dasselbe Modul mit 16 Transistorausgängen (24 V=/0,5 A), von denen jeder 0,3 A liefert.
Bei 60 °C beträgt der maximal zulässige Strom in den Ausgängen 16 x 0,3 x 60% = 2,9 A, was 16 gleichzeitig aktiven Ausgängen entspricht. In diesem Fall tritt keine temperaturbedingte Funktionseinschränkung der Ausgänge auf: Der maximal zulässige Strom im Modul wird nicht überschritten.
Hinweis 2: Sonderfall des Moduls mit 32 Eingängen TSX DEY 32D3K
Im Fall extremer Beanspruchung dieses Moduls (Geberspannung und Temperatur) müssen unbedingt die nachfolgenden Bedingungen für Funktionseinschränkungen beachtet werden.
Die nachfolgenden Kennlinien geben den Prozentsatz der Eingänge an, die gleichzeitg im Zustand
1 sind, und zwar in Abhängigkeit von:
• der Betriebstemperatur,
• der Spannung der Geberversorgung.
Prozentsatz der Kanäle im Zustand 1
100%
B1
80%
55%
60%
50%
40%
Geberspannung
48VDC
54VDC
60VDC
20%
Temperatur
0%
0 10 20 30 40 50 60 in C°
_____________________________________________________________________________________
4/7
B1
4.3
Kenndaten der Ausgänge mit Klemmleiste
4.3-1 Module mit Transistorausgängen für Gleichstrom (positive Logik)
Modulbezeichnung
Eingangsnennwerte
Eingangsgrenzwerte
(für U
≤
30 V oder 34 V, einschließlich Welligkeit)
TSX DSY v
08T2 /16T2 08T22 08T31 16T3
Spannung/Strom 24V/0,5A 24V/2A 48V/1A 48V/0,25A
Spannung
Strom/ Kanal
Strom/Modul
19...30 V (1)
0,625 A
4 A / 7 A 14 A
Zulässige Wolfram-Glühlampenleistung (max.) 6 W
2,5 A
10 W
38...60 V 38...60 V
1,25 A 0,31 A
7 A
10 W
4 A
6 W
Leckstrom im Zust. 0 im Zust. 1 Spannungsabfall
Minimallastimpedanz
Reaktionszeit (2)
< 0,5 mA < 1 mA < 1 mA < 0,5 mA
< 1,2 V
48
Ω
1,2 ms
< 0,5 V
12
Ω
200 µs
< 1 V
48
Ω
200 µs
< 1,5 V
192
Ω
1,2 ms
Schaltfrequenz bei induktiver Belastung 0,5 / LI 2 Hz
Parallelschaltung der Ausgänge Ja (2 maximal)
Kompatibilität mit Gleichstromeingängen IEC 1131-2 Ja (Typ 1 und Typ 2)
Integrierter Gegen Überspannung
Schutz Gegen Verpolung
Schwellwert
Gegen Kurzschluß und Überlast
OK
Stellgliederspannung Fehler
Ja, durch Zener-Diode
Ja, durch Schutzdiode - Sicherung an +24 V oder + 48 V der Stellglieder vorsehen.
Ja, durch Leistungsbegrenzer und elektronischen Schutzschalter 1,5 In < Id < 2 In
> 18 V
< 14 V
> 18 V > 36 V
< 14 V < 24 V
> 36 V
< 24 V
Reaktionszeit der Überwachung
Verbrauch 5V beim Auftreten beim Verschwinden
T < 4 ms T < 4 ms
T < 30 ms T < 30 ms typisch 55/80 mA 55 mA 55 mA 80 mA
Verbrauch 24V Stellglieder
(ohne Laststrom)
Verlustleistung
(Nb = Anzahl der Kanäle auf 1)
Isolationswiderstand
Temperatur-Kennlinie maximal 65/90 mA 65 mA 65 mA typisch 30/40 mA 30 mA 30 mA
90 mA
40 mA maximal 40/60 mA 50 mA 50mA 60 mA
1 / 1,1 W 1,3 W
+ +
2,2 W
+
2,4 W
+
0,75WxNb 0,2WxNb 0,55WxNb 0,85WxNb
Durchschlagsfestigkeit Ausg./Masse o. interne Logik 1 500 V effektiv, 50/60 Hz, 1 Minute
> 10 M
Ω
unter a
500 V
Die Kenndaten bei 60°C werden bei 60% des
Maximalstroms des Moduls garantiert
(1) 34 V möglich, 1 Std. lang pro 24 Std.
(2) Alle Ausgänge sind mit Schaltungen zur schnellen Entmagnetisierung der Spulen ausgestattet.
4/8
Kenndaten 4
4.3-2 Module mit Relaisausgängen, thermischer Strom 3A
Module TSX DSY 08R5 / 16R5
Betriebsgrenzspannung Gleich-/Wechselstrom a
10...34 V / c
19...264 V
Thermischer Strom 3 A
Max. Strom pro Gemeinsamen
Wechselstrom-
Belastung
Ohmsch
3 A (Wert darf nicht überschritten werden)
Spannung c 24 V c 48 V c 100..120V
c 200..240V
Betrieb AC12 Leistung 50 VA (5) 50 VA (6) 110 VA (6) 220 VA (6)
110 VA (4) 220 VA (4)
Induktiv Spannung c
24 V c
48 V c
100..120V
c
200..240V
Gleichstrom-
Belastung
Betrieb AC14 Leistung 24 VA (4) 10VA (10) 10 VA (11) 10 VA (11) und AC15 24 VA (8) 50 VA (7) 50 VA (9)
110 VA (2) 110 VA (6)
220 VA (1)
Ohmsch Spannung a
24 V
Betrieb DC12 Leistung 24 W (6)
40 W (3)
Induktiv Spannung a 24 V
Betrieb DC13 Leistung 10 W (8)
(L/R = 60 ms) 24 W (6)
Min. schaltb. Last 1 mA / 5 V
Reaktionszeit
Kontakttyp
Integrierter
Schutz
Ansprechzeit
Rückfallzeit
< 8 ms
< 10 ms
Schließkontakt (S)
Keiner, Einbau einer flinken Sicherung pro Kanal oder Kanalgruppe obligatorisch
Gegen Überlast und Kurzschluß
Gegen induktive Keiner, paralleler Einbau eines RC-Glieds
Überspannungen bei c oder MOV-Varistor (ZNO) (je nach Spannung) an den Klemmen jedes Stellglieds obligatorisch
Durchschlagsfestigkeit
Gegen induktive Keiner, Einbau einer Schutzdiode an den Klemmen
Überspannungen bei a jedes Stellglieds obligatorisch
Ausgänge/Masse
Ausgänge/ interne Logik
2000 V effektiv 50/60 Hz, 1 Minute
Isolationswiderstand
Verbrauch 5 V intern
> 10 M
Ω
unter a
500 V typisch: 55/80 mA maximal: 65/90 mA
Versorgung 24 V Relais (p. Kan. i. Zust. 1) typisch: 8,5 mA maximal: 10 mA
Verlustleistung 0,25 W + (0,2 W x Zahl der Ausg. auf 1)
(1) 0,1 x 10 6 Schaltspiele
(2) 0,15 x 10 6 Schaltspiele
(3) 0,3 x 10 6 Schaltspiele
(5) 0,7 x 10 6 Schaltspiele.
(6) 1 x 10 6 Schaltspiele.
(7) 1,5 x 10 6 Schaltspiele.
(9) 3 x 10 6 Schaltspiele.
(10) 5 x 10 6 Schaltspiele.
(11) 10 x 10 6 Schaltspiele.
6 6
_____________________________________________________________________________________
4/9
B1
B1
4.3-3 Modul mit Gleichstrom-Relaisausgängen
Modulbezeichnung
BetriebsGleichstrom grenzspannung Wechselstrom
TSX DSY 08R4D
19...143 V unzulässig
Thermischer Strom 5 A
Maximaler Strom pro Gemeinsamen
GleichstromOhmsch
6 A (Wert darf nicht überschrittenwerden)
Spannung a
24 V a
48 V a
100..130 V
Belastung Betrieb DC12 Leistung
Induktiv
50 W (6) 100 W(6) 220 W (3)
100 W (3) 200 W (3) 440 W (2)
Spannung a
24 V a
48 V a
100..130 V
Betrieb DC13
(L/R = 60 ms)
Leistung 20 W (8) 50 W(8) 110 W (4)
50 W (6) 100 W(6) 220 W (3)
Reaktionszeit
Kontakttyp
Ansprechzeit
Rückfallzeit
< 10 ms
< 15 ms
2x2 O/S(1) (Öffner/Schließer)
2x2 S (Schließer)
Gegen Überspannungen RC-Glied und MOV-Varistor Integrierter
Schutz Gegen Überlast und Kurzschluß
Flinke Sicherung pro Gemeinsamen 6,3 A austauschbar
2000 V effektiv 50/60 Hz, 1 Minute Durchschlagsfestigkeit
Verlustleistung
Ausgänge/Masse
Ausgänge/interne Logik
Isolationswiderstand
Verbrauch
Versorgung
5 V
24 V
Relais
Typisch
> 10 M
Ω
unter a 500 V
55 mA
Maximal 65 mA
Typisch 10mA pro Kanal im Zust.1
Maximal 12mA pro Kanal im Zust.1
0,25 W + (0,24 W x Anz. der Ausg. im Zust.1)
(1) O = Öffner (Ruhe) - S = Schließer (Arbeit)
(2) 1 x 10 6 Schaltspiele.
(3) 0,3 x 10 6 Schaltspiele
(4) 2 x 10 6 Schaltspiele.
___________________________________________________________________________
4/10
Kenndaten 4
4.3-4 Module mit Relaisausgängen, thermischer Strom 5 A
Modulbezeichnung
Betriebsgrenzspannung
Gleichstrom
Wechselstrom
TSX DSY 08R5A
19...60 V
19...264V
Thermischer Strom 5 A
Maximalstrom pro Gemeinsamen
WechselstromOhmsch
6 A (Wert darf nicht überschritten werden)
Spannung c
24 V c
48 V c
100..120 V c
200..240 V
Belastung
Gleichstrom-
Betrieb AC12 Leistung 100 VA(5) 100 VA(6) 220 VA(6) 440 VA(6)
200 VA(4) 440 VA(4)
Induktiv Spannung c
24 V c
48 V c
100..120V
c
200..240V
Betrieb AC14 Leistung 50 VA(4) 20VA(10) 20 VA(11) 20 VA(11) und AC15 50 VA(8) 110 VA(7) 110 VA(9)
220 VA(2) 220 VA(6)
440 VA(1)
Ohmsch Spannung a
24 V a
48 V
Belastung Betrieb
DC12
Induktiv
Leistung 24 W (6) 50 W (6)
50 W (3) 100 W (3)
Spannung a
24 V a
48 V
Betrieb DC13 Leistung 10 W (8) 24 W (8)
(L/R = 60 ms) 24 W (6) 50 W (6)
Reaktionszeit
Kontakttyp
Ansprechzeit
Rückfallzeit
< 10 ms
< 15 ms
2x2 O/S (Öffner/Schließer)
2x2 S (Schließer)
Integrierter
Schutz
Durchschlagsfestigkeit
Isolationswiderstand
Verbrauch
Versorgung
Gegen Überspannungen RC-Glied und MOV-Varistor
Gegen Überlast und Kurzschluß
Ausgänge/Masse
Ausgänge/interne Logik
Flinke Sicherung pro Gemeinsamen 6,3 A austauschbar
2000 V effektiv 50/60 Hz, 1 Minute
5 V typisch maximal
> 10 M
Ω
unter a
500 V
55 mA
65 mA
24 V typisch
Relais maximal
10mA
12 mA pro Kanal i. Zust. 1 pro Kanal i. Zust. 1
Verlustleistung 0,25 W + (0,24 W x Zahl der Ausgänge i. Zust. 1)
(1) 0,1 x 10 6 Schaltspiele
(2) 0,15 x 10 6 Schaltspiele
(3) 0,3 x 10 6 Schaltspiele
(5) 0,7 x 10 6 Schaltspiele.
(6) 1 x 10 6 Schaltspiele.
(7) 1,5 x 10 6 Schaltspiele.
(9) 3 x 10 6 Schaltspiele.
(10) 5 x 10 6 Schaltspiele.
(11) 10 x 10 6 Schaltspiele.
(4) 0,5 x 10 6 Schaltspiele (8) 2 x 10 6 Schaltspiele.
_____________________________________________________________________________________
4/11
B1
B1
4.3-5 Module mit Triacausgängen
Modulbezeichnung
BetriebsGleichstrom
grenzspannung Wechselstrom
TSX DSY 08S5/16S5 unzulässig
41..264V
TSX DSY 16S4 unzulässig
20..132V
Zulässiger
Strom (1)
Leckstrom
Reaktionszeit
Integrierter
Schutz
TSX DSY 08S5 2 A / Kanal- 12A/Modul 1 A / Kanal- 12A/Modul
TSX DSY 16S5 1 A / Kanal- 12A/Modul
TSX DSY 08S5
≤
2 mA
TSX DSY 16S5
≤
1,5 mA
Ansprechzeit
Rückfallzeit
≤
10 ms
≤
10 ms
≤
1,5 mA
Gegen Überspannung MOV-Varistor
Gegen Überlast und Kurzschluß
Flinke Sicherung austauschbar
Brandschutz nicht austauschbar pro Gemeinsamen - 5 A pro Gemeinsamen - 10 A
Durchschlags- Ausgänge/Masse festigkeit Ausgänge/ interne Logik
2000 V effektiv 50/60 Hz, 1 Minute
Isolationswiderstand
Verbrauch an
> 10 M
Ω
unter a
500 V typisch TSX DSY 08S5 125 mA
TSX DSY 16S5 220 mA
220 mA
Versorgung
5V
Verlustleistung maximal TSX DSY 08S5 135 mA
TSX DSY 16S5 230 mA
230 mA
TSX DSY 08S5 0,5 W + 1 W/A pro Ausgang 0,85 W+1 W/A pro Ausgang
TSX DSY 16S5 0,85 W + 1 W/A pro Ausgang
(1) Temperaturkennlinie gemäß nachstehender Grafik
Wichtig:
Bei der Verwendung des Moduls TSX DSY 08S5 mit c 220 V ist es zwingend erforderlich, in einer Kanalgruppe eines gegebenen Moduls nur dieselbe Phase zu benutzen.
I max./Modul (A)
12
6
4
2
0
10
8
T (°C)
4/12
Kenndaten 4
4.4
Kenndaten der Module mit Transistorausgängen und Steckverbindern
4.4-1 Gleichstromtransistorausgänge (positive Logik)
Modulbezeichnung TSX DSY 32T2K TSX DSY 64T2K
Nennwerte
Grenzwerte
(für U
≤
30V oder 34V, einschl. Welligkeit)
Spannung/Strom
Spannung
Strom / Kanal
24V / 0,1A
19...30 V, bis 34 V möglich, auf 1 Stunde
über 24 Stunden beschränkt).
0,125 A
24V / 0,1A
0,125 A
Strom / Modul 3,2 A
Zulässige Wolfram-Glühlampenleistung 1,2 W (max.)
Leckstrom im Zustand 0 < 0,1 mA für U = 30 V
Spannungsabfall
Minimallastimpedanz im Zustand 1
Reaktionszeit
Schaltfrequenz
(1) bei induktiver Belastung
< 1,5 V für I = 0,1 A
220
Ω
1,2 ms
0,5 / LI 2 Hz
5 A
1,2 W (max.)
< 0,1 mA für U = 30 V
< 1,5 V für I = 0,1 A
220
Ω
1,2 ms
0,5 / LI 2 Hz
Parallelschaltung der Ausgänge
Kompatibilität mit Gleichstromeingängen IEC 1131-2
Ja: max. 3
Ja (Typ 1 und Typ 2)
Ja: max. 3
Ja (Typ 1 und Typ 2)
Integrierter
Schutz
Überwachung
Verbrauch 5V
Gegen Überspannung
Gegen Verpolung
Gegen Kurzschluß und Überspannung
Schwellwert der
Stellgliederspannung
Reaktionszeit der
OK
Fehler
Ja, durch Zener-Diode
Ja, durch Schutzdiode - Sicherung (2A) an 24 V der Stellglieder vorsehen (1 pro Steckverbinder).
Ja, durch Leistungsbegrenzer und elektronischen
Schutzschalter 0,125 A < Id < 0,185 A
> 18 V
< 14 V b. Auftreten T < 4 ms b. Verschwinden T < 30 ms typisch/maximal 135 mA / 155 mA
Verbrauch 24V typisch/maximal 30 mA / 40 mA
Stellglieder (ohne Laststrom)
Verlustleistung 1,6 W + 0,1 W / Ausgang
> 18 V
< 14 V
T < 4 ms
T < 30 ms
135 mA / 175 mA
60 mA / 80 mA
2,4 W + 0,1 W / Ausg.
Durchschlagsfestigkeit
Ausgang/Masse oder interne Logik
1 500 V effektiv, 50/60 Hz, 1 Minute
Isolierungswiderstand
Temperaturkennlinie
> 10 M
Ω
unter a
500 V
Die Kenndaten bei 60°C werden für 60% des max. Stroms des Moduls garantiert.
(1) Alle Ausgänge sind mit Schaltungen zur schnellen Entmagnetisierung der Spulen ausgestattet.
Entladezeit der Spulen:< L/R.
_____________________________________________________________________________________
4/13
B1
B1
4.5
Kenndaten der Module mit kombinierten E/A und Steckverbindern
4.5-1 Schnelle Eingänge mit a 24 V und positiver Logik
Modulbezeichnung
Eingangsnennwerte
Eingangsgrenzwerte
Spannung
Strom im Zust.1
Spannung
Strom im Zust.0
Spannung
Strom
TSX DMY 28FK/28RFK a
24 V
3,5 mA
> 11 V
> 3 mA
< 5 V
< 1,5 mA
Geberversorgung 19...30 V (möglich bis 34 V, beschränkt auf
(einschließlich Welligkeit) 1 Std. pro 24 Std.)
Eingangsimpedanz bei Nennspannung 6,3 k
Ω
Reaktionszeit Standardwert 4 ms
Konfigurierbare Bedämpfung 0,1...7,5 ms (in Schritten von 0,5)
Eingangstyp
Parallelschaltung der Eingänge (1)
Konformität IEC 1131-2
Kompatibilität
Schwellwert
Stromsenke
Ja
Typ 1
2 -Dr.-Näherungssch. (2) Ja
3 -Dr.-Näherungssch. (2) Ja
OK > 18 V
Geberspannung
Reaktionszeit der Überwachung
Verbrauch 5 V
Fehler beim Auftreten beim Verschwinden typisch maximal typisch Verbrauch
Geberversorgung
Verlustleistung maximal
Durchschlagsfestigkeit
Eingang/Masse oder interne Logik
Isolationswiderstand
Temperatur-
Kennlinie (2)
< 14 V
8 ms < T < 30 ms
1 ms < T < 3 ms
300 mA
350 mA
20 mA + (3,5 mA pro Eingang auf 1)
30 mA + (3,5 mA pro Eingang auf 1)
1,2 W + (0,1 W x Anz. d. Kanäle auf 1)
1 500 V effektiv, 50/60 Hz, 1 Minute
> 10 M
Ω
unter a 500 V
Die Kenndaten bei 60°C werden b. einer Einschaltrate von 60% der Eing. im Zust. 1 garantiert.
(1) Hier ist eine Parallelschaltung von mehreren Eingängen in einem Modul oder in mehreren
Modulen zum Zweck der redundanten Auslegung des Eingangskreises möglich.
(2) Siehe Abschnitt 3.3-1
(3) Siehe Abschnitt 4.2-4.
___________________________________________________________________________
4/14
Kenndaten 4
4.5-2 Gleichstrom-Transistorausgänge (positive Logik)
Modulbezeichnung TSX DMY 28FK/28RFK
Nennwerte Spannung/ Strom
Grenzwerte Spannung
(für U
≤
30 V oder 34 V, Strom/ Kanal einschl. Welligkeit) Strom/Modul a
24 V / 0,5 A
19...30 V (1)
0,625 A
4 A
Zulässige Wolfram-Glühlampenleistung (max.) 6 W
Leckstrom
Spannungsabfall
Minimallastimpedanz im Zustand 0 im Zustand 1
Reaktionszeit (2)
Schaltfrequenz bei induktiver Belastung
Parallelschaltung der Ausgänge
Schutz Gegen Verpolung
Gegen Kurzschluß und Überlast
Schwellwert der OK
< 1 mA
< 1,2 V
48
Ω
0,6 ms
0,5 / LI 2 Hz
Ja (max. 2)
Kompatibilität mit Gleichstromeingängen IEC 1131-2 Ja (Typ 1 und Typ 2)
Integrierter Gegen Überspannung Ja, durch Zener-Diode
Ja, durch Schutzdiode - Sicherung vorsehen an + 24 V der Stellglieder.
Ja, durch Leistungsbegrenzer und elektronischen Schutzschalter 1,5 In < Id < 2 In
> 18 V
Stellgliederspannung Fehler
Reaktionszeit beim Auftreten der Überwachung beim Verschwinden
< 14 V
T < 4 ms T < 4 ms
T < 30 ms T < 30 ms
Verbrauch 24V Stellglieder
(außer Laststrom)
Verlustleistung
Durchschlagsfestigkeit
Eingang/ Masse oder Eingang/interne Logik
Isolationswiderstand
Temperatur-
Kennlinie typisch 30/40 mA maximal 40/60 mA
1 W + (0,75 W) / Ausgang
1 500 V effektiv, 50/60 Hz 1 Minute
> 10 M
Ω
unter a
500 V
Die Kenndaten bei 60°C sind für 60% des Maximalstroms des Moduls garantiert.
(1) 34 V möglich für 1 Stunde in 24 Stunden
(2) Alle Ausgänge sind mit Schaltungen zur schnellen Entmagnetisierung der Spulen ausgestattet.
Entladezeit der Spulen < L/R.
B1
_____________________________________________________________________________________
4/15
B1
___________________________________________________________________________
4/16
5 Anschlüsse
B1
5.1
Anschlußmöglichkeiten
5.1-1 Anschlüsse bei Modulen mit Schraubklemmen
Die Klemmleisten der E/A-Module verfügen über eine automatische Vorrichtung zur
Übertragung der Codierung bei der ersten Verwendung. Dadurch werden Bedienungsfehler beim Auswechseln eines Moduls vermieden. Durch diese Codierung wird die elektrische Kompatibilität für jeden Modultyp sichergestellt. Siehe Register A,
Abschnitt 5.4.
Jede Anschlußklemme kann blanke Drähte oder Drähte mit Aderendhülsen oder offenen
Kabelschuhen aufnehmen.
Die Kapazität jeder Klemme beträgt:
• mindestens:
• maximal:
1 Draht von 0,2 mm 2 (AWG 24) ohne Aderendhülse,
1 Draht von 2 mm 2 ohne Aderendhülse oder
1 Draht von 1,5 mm 2 mit Aderendhülse.
5,5 mm
(1)
(1) maximal 5,5 mm
Die Kreuzschlitzschrauben besitzen einen Schlitz für folgende Schraubendreher:
• Kreuzschlitz, Pozidriv Nr.1,
• Flacher Schraubendreher, 5 mm Durchmesser.
Die Anschlußklemmen sind mit unverlierbaren Schrauben ausgestattet. Bei der Lieferung sind die Schrauben gelöst. Eine Klemmleiste kann maximal 16 Drähte von 1 mm 2 +
4 Drähte von 1,5 mm 2 aufnehmen.
Max. Anzugsdrehmoment der Schrauben der Klemmleiste: 0,8 Nm
Öffnen der Abdeckung
___________________________________________________________________________
5/1
B1
5.1-2 Anschlüsse bei Modulen mit Steckverbindern HE10
Vorkonfektionierter Kabelstrang mit 20 Drähten, AWG 22 (0,34 mm 2 )
Dieser Kabeltyp ist für eine einfache und direkte Verbindung von Draht zu Draht zwischen den Ein-/Ausgängen von Modulen mit Steckverbindern HE10 und Gebern, Stellgliedern oder Klemmleisten bestimmt.
Dieser vorkonfektionierte Kabelstrang ist folgendermaßen zusammengesetzt:
• an einem Ende mit einem integrierten Steckverbinder HE10, aus dem die 20 Drähte mit einem Querschnitt von 0,34 mm 2 ausgeführt werden (unter Kabelmantel),
• am anderen Ende mit freiliegenden Drähten, die sich durch einen Farbcode nach
DIN 47100 unterscheiden.
Hinweis: Ein in das Kabel integrierter Nylondraht ermöglicht ein einfaches Abisolieren des Mantels.
Zwei Kabeltypen werden angeboten:TSX CDP 301: Länge 3 m.
TSX CDP 501: Länge 5 m.
vorkonfektionierter Kabelstrang
Modul weiß
TSX CDP i 01 Oben
1
HE10
2 braun grün
3 4 gelb grau
5 6 rosa blau
7 8 rot schwarz grau-rosa weiß-grün
9 10
Entsprechung zwischen der
Farbe der Drähte und der Stiftnummer des Steckverbinders
HE10 violett rot-blau
11
13
12
14 braun-grün weiß-gelb
15 16 gelb-braun weiß-grau
17 18 grau-braun weiß-rosa
19 20 rosa-braun
Unten
___________________________________________________________________________
5/2
Anschlüsse 5
Ummanteltes Flachbandkabel mit Litzenader AWG 28 (0,08 mm 2 )
Dieser Kabeltyp dient zum Anschluß der Ein-/Ausgänge der Module mit Steckverbindern
HE10 an die Verdrahtungsinterfacemodule TELEFAST 2. Er besteht aus 2 Steckverbindern
HE10 und einem ummantelten Flachbandkabel mit Litzenader (Querschnitt 0,08 mm 2 ).
Wegen des geringen Querschnitts der Drähte wird empfohlen, sie nur für Ein-/Ausgänge mit geringer Stromstärke (- 100 mA pro Ein- oder Ausgang) zu verwenden.
B1
Drei Kabeltypen werden angeboten: TSX CDP 102: Länge 1 m
TSX CDP 202: Länge 2 m
TSX CDP 302: Länge 3 m
Anschlußkabel AWG 22 (0,34 mm 2 )
Dieser Kabeltyp dient zum Anschluß der Ein-/Ausgänge der Module mit Steckverbindern
HE10 an die TELEFAST 2 genannten Verdrahtungsinterfacemodule. Dieses Kabel besteht aus 2 vergossenen Steckverbindern HE10 und einem Kabel mit einem
Drahtquerschnitt von 0,34 mm 2 für höhere Stromstärken (- 500 mA).
Fünf Kabeltypen werden angeboten: TSX CDP 053: Länge 0,50 m.
TSX CDP 103: Länge 1 m.
TSX CDP 203: Länge 2 m.
TSX CDP 303: Länge 3 m.
TSX CDP 503: Länge 5 m.
Flachbandbakel
TSX CDP i
02
Modul
Kabel
TSX CDP ii 3
TELEFAST 2 ABE-7H iiiii
Max. Anzugsdrehmoment der Schrauben der Steckverbinder TSX CDP i : 0,5 Nm
___________________________________________________________________________
5/3
B1
5.2
Anschlüsse der Module
5.2-1 Module TSX DEY 08D2 / 16D2
Beschreibung
Die Module TSX DEY 08D2 / 16D2 enthalten:
• 8 Eingänge ( a 24 V) mit positiver Logik Typ 2 bei Modul
TSX DEY 08D2,
• 16 Eingänge( a 24 V) mit positiver Logik Typ 2 bei Modul
TSX DEY 16D2.
Die Module sind mit einer abziehbaren Klemmleiste zum
Anschluß der Eingänge ausgerüstet.
Prinzipschaltbild der Eingänge
Sicherung
+
Geber
Versorgung und
Überwachung
Geberspannung
Eingang % I (0...n)
Eingang
–
Modul
___________________________________________________________________________
5/4
Anschluß des Moduls TSX DEY 08D2
Geber
FU1
+ –
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
0 V
18
+24 VDC
20
19
FU1 = flinke Sicherung (0,5 A)
Eingänge
I 0
1
2
3
4
5
6
7
Anschluß des Moduls TSX DEY 16D2
Geber
2
4
12
14
6
8
10
16
FU1
+ –
0 V
18
+24 VDC
20
19
1
3
5
7
9
11
13
15
Eingänge
I 0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
17
Anschlüsse 5
B1
5/5
B1
5.2-2 Modul TSX DEY 16D3
Beschreibung
Das Modul TSX DEY 16D3 enthält 16 Eingänge ( a 48 V).
Dieses Modul wird an eine Klemmleiste mit 20 Klemmen angeschlossen. Bei den Eingängen des Moduls handelt es sich um Eingänge vom Typ 2 mit positiver Logik
Anschluß des Moduls TSX DEY 16D3
FU1
Geber
+ –
2
4
6
8
10
12
14
16
0 V
18
20
+48 VDC
19
1
3
5
7
9
11
13
15
Eingänge
I 0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
17
FU1 = flinke Sicherung (0,5 A)
___________________________________________________________________________
5/6
Anschlüsse 5
5.2-3 Module TSX DEY 16A2 / 16A3 / 16A4 / 16A5
Beschreibung
Die Module TSX DEY 16A2 / 16A3 / 16A4 und 16A5 enthalten Wechselspannungseingänge vom Typ 2. Sie werden an Klemmleisten mit 20 Klemmen angeschlossen.
Prinzipschaltbild der Eingänge
B1
Geber
UVAC Überwachung der Versorgung
Galvanische
Trennung
+5 V
PNP
Filter
Eingänge
0VAC
Modul
Anschluß der Module TSX DEY 16A2 / 16A3 / 16A4 / 16A5
Geber
FU1 UVAC
Eingänge
1
2
3
4
5
6
8
7
9
10
11
12
13
14
16
15
17
18
19
20
I 0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
12
11
13
14
15
UVAC = 24 V bei TSX DEY 16A2
48 V bei TSX DEY 16A3
110 V bei TSX DEY 16A4
220 V bei TSX DEY 16A5
FU1 = flinke Sicherung (0,5 A)
___________________________________________________________________________
5/7
B1
Anschluß eines Moduls TSX DEY 16A2 im Gleichstrombetrieb mit Eingängen mit negativer Logik
Geber
+24 VDC
0 V
FU1
FU1 = flinke Sicherung (0,5 A)
2
4
6
8
10
12
14
16
1
3
5
7
9
11
13
15
Eingänge
I 0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
17
18
19
20
!
Die Verwendung einer negativen Logik wird nicht empfohlen, wenn der 0V des
Gebers an die Masse gelegt ist. Denn wenn sich einer der Drähte unbeabsichtigt löst und mit der mechanischen Masse in Berührung kommt, besteht die Gefahr, daß der
Eingang auf "1" gesetzt wird und daß ein ungewollter Befehl erzeugt wird.
___________________________________________________________________________
5/8
Anschlüsse 5
5.2-4 Modul TSX DEY 16FK
Beschreibung
Das Modul enthält 16 Kanäle für schnelle Eingänge, die mit a 24 V versorgt werden. Es handelt sich um Eingänge vom Typ 1, die mit Nährungsschaltern kompatibel sind (siehe
Kenndaten Kapitel 4).
Das Modul ist mit einem Steckverbinder HE10 ausgerüstet:
• Steckverbinder A Adresse von 0 bis 15
Der Steckverbinder kann folgendes aufnehmen:
• entweder einen vorkonfektionierten Kabelstrang
TSX CDP•01 zum direkten Anschluß an die Geberklemme
• oder ein Flachbandkabel TSX CDP•02 oder ein Kabel
TSX CDP••3 zum Anschluß an das Verdrahtungs-interface TELEFAST 2.
A
B1
Prinzipschaltbild
Sicherung
Geber
+
Versorgung und
Überwachung
Geberspannung
Eingang % I (0...n)
Eingang
–
Modul
___________________________________________________________________________
5/9
B1
Anschlüsse des Moduls TSX DEY 16FK
Geber weiß braun grün gelb grau rosa blau rot schwarz violett grau-rosa rot-blau weiß-grün braun-grün weiß-gelb gelb-braun
+24 VDC weiß-grau grau-braun
FU1
+
–
0 V weiß-rosa rosa-braun
FU1 = flinke Sicherung (0,5 A)
1
3
5
7
9
11
13
15
17
19
A
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
Eingänge
I 0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
Hinweis:
Die Farben kennzeichnen die Entsprechung zwischen den Klemmen des Steckverbinders HE10 und den verschiedenen Drähten eines Kabelstrangs mit Stecker TSX CDP•01.
___________________________________________________________________________
5/10
Anschlüsse 5
B1
5.2-5 Module TSX DEY 32D2K / 64D2K
Beschreibung
Die Module TSX DEY 32D2K und 64D2K enthalten mit a 24 V versorgte Eingänge. Es handelt sich um Eingänge vom Typ 1, die mit Näherungsschaltern kompatibel sind
(siehe Kenndaten Kapitel 4).
Das Modul TSX DEY 32D2K ist mit 2 Steckverbindern
HE10 ausgerüstet:
• Steckverbinder A und B zum Anschluß der Eingänge:
- A (0 bis 15)
- B (16 bis 31)
Das Modul TSX DEY 64D2K ist mit 4 Steckverbindern
HE10 ausgerüstet:
• Steckverbinder A und B zum Anschluß der Kanäle:
- A (0 bis 15)
- B (16 bis 31)
• Steckverbinder C und D zum Anschluß der Kanäle:
- C (32 bis 47)
- D (48 bis 63)
A
C
B
D
Jeder Steckverbinder kann folgendes aufnehmen:
• entweder einen Kabelstrang mit einem Stecker TSX CDP•01 zum direkten Anschluß an die Geberklemme
• oder ein Flachbandkabel TSX CDP•02 oder ein Kabel TSX CDP••3 zum Anschluß an das Verdrahtungsinterface TELEFAST 2.
Prinzipschaltbild eines Eingangs
Sicherung
+
Versorgung und
Überwachung
Geberspannung
Geber
+
–
24 VDC Eingang % I (0...n)
A
B
–
5/11
B1
Anschluß des Moduls TSX DEY 32D2K
FU1 = flinke
Sicherung (0,5 A)
Geber
FU1
+
–
+24 VDC weiß braun grün gelb grau rosa blau rot schwarz violett grau-rosa rot-blau weiß-grün braun-grün weiß-gelb gelb-braun weiß-grau grau-braun weiß-rosa
0 V rosa-braun
1
3
5
7
9
11
13
15
17
19
A
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
Geber
FU1
+
–
+24 VDC weiß braun grün gelb grau rosa blau rot schwarz violett grau-rosa rot-blau weiß-grün braun-grün weiß-gelb gelb-braun weiß-grau grau-braun weiß-rosa
0 V rosa-braun
1
3
5
7
9
11
13
15
17
19
B
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
Eingänge
16
18
20
22
24
26
28
30
17
19
21
23
25
27
29
31
Eingänge
I 0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
___________________________________________________________________________
5/12
Anschlüsse 5
Anschluß des Moduls TSX DEY 64D2K
Geber weiß braun grün gelb grau rosa blau rot
FU1
+
–
+24 VDC schwarz violett grau-rosa rot-blau weiß-grün braun-grün weiß-gelb gelb-braun weiß-grau grau-braun weiß-rosa
0 V rosa-braun
1
3
5
7
9
11
13
15
17
19
C
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
Geber
D weiß braun grün gelb grau rosa blau rot schwarz violett grau-rosa rot-blau weiß-grün braun-grün weiß-gelb gelb-braun
FU1
+
–
+24 VDC weiß-grau grau-braun weiß-rosa
0 V rosa-braun
1
3
5
7
9
11
13
15
17
19
FU1 = flinke Sicherung (0,5 A)
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
Eingänge
48
50
52
54
56
58
60
62
49
51
53
55
57
59
61
63
Eingänge
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
Geber weiß braun grün gelb grau rosa blau rot
FU1
+
–
+24 VDC schwarz violett grau-rosa rot-blau weiß-grün braun-grün weiß-gelb gelb-braun weiß-grau grau-braun weiß-rosa
0 V rosa-braun
Geber
1
3
5
7
9
11
13
15
17
19
A
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20 weiß braun grün gelb grau rosa blau rot schwarz violett grau-rosa rot-blau weiß-grün braun-grün weiß-gelb gelb-braun
+24 VDC weiß-grau grau-braun
FU1
+
–
0 V weiß-rosa rosa-braun
1
3
5
7
9
11
13
15
17
19
B
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
Eingänge
16
18
20
22
24
26
28
30
17
19
21
23
25
27
29
31
Eingänge
I 0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
___________________________________________________________________________
5/13
B1
B1
5.2-6 Modul TSX DEY 32D3K
Beschreibung
Das Modul TSX DEY 32D3K enthält mit a 48 V versorgte
Eingänge. Es handelt sich um Eingänge vom Typ 2, die mit
Näherungsschaltern kompatibel sind (siehe Kenndaten
Kapitel 4).
Das Modul TSX DEY 32D3K ist mit 2 Steckverbindern
HE10 ausgerüstet
• Steckverbinder A und C zum Anschluß der Eingänge:
- A (0 bis 15)
- C (16 bis 31)
A
C
Jeder Steckverbinder kann folgendes aufnehmen:
• entweder einen Kabelstrang mit einem Stecker TSX CDP•01 zum direkten Anschluß an die Geberklemme
• oder ein Flachbandkabel TSX CDP•02 oder ein Kabel TSX CDP••3 zum Anschluß an das Verdrahtungsinterface TELEFAST 2.
Prinzipschaltbild eines Eingangs
Sicherung
+
Geber
+
–
48 VDC
Versorgung und
Überwachung
Geberspannung
Eingang % I (0...n)
Eingang
–
Modul
___________________________________________________________________________
5/14
Anschlüsse 5
B1
Anschluß des Moduls TSX DEY 32D3K
Geber weiß braun grün gelb grau rosa blau rot schwarz violett grau-rosa rot-blau weiß-grün braun-grün weiß-gelb gelb-braun
+48 VDC weiß-grau grau-braun
FU1
+ weiß-rosa
–
0 V rosa-braun
17
19
1
3
5
7
9
11
13
15
C
2
4
6
8
10
12
14
16
Eingänge
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
18
20
FU1 = flinke
Sicherung (0,5 A)
Geber
FU1
+
–
+48 VDC weiß braun grün gelb grau rosa blau rot schwarz violett grau-rosa rot-blau weiß-grün braun-grün weiß-gelb gelb-braun weiß-grau grau-braun weiß-rosa
0 V rosa-braun
1
3
5
7
9
11
13
15
17
19
A
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
Eingänge
I 0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
___________________________________________________________________________
5/15
B1
5.2-7 Module TSX DSY 08T2 / 16T2 / 16T3 / 08T22 / 08T31
Beschreibung
Die Module TSX DSY 08T2 / 16T2 und 08T22 enthalten geschützte, mit a 24 V versorgte Transistorausgänge. Die
Module TSX DSY 16T3 / 08T31 enthalten geschützte, mit a 48 V versorgte Transistorausgänge.
Diese 5 Module sind mit abziehbaren Klemmleisten mit 20
Klemmen zum Anschluß der Ausgänge ausgestattet.
Prinzipschaltbild der Ausgänge
+
Strom-
überwachung
Ansteuerung
Spannungs-
überwachung
Halbleiterschalter
R
Modul
Zener
Zener
%Q. (0...n) Stellglied
Last
+
–
–
Ausgang
FU
___________________________________________________________________________
5/16
Anschlüsse 5
Anschluß der Module TSX DSY 08T2/08T22
TSX DSY 08T2
Stellglieder
0
1
2
3
4
5
6
7
2
4
6
8
1
3
5
7
Ausgänge
Q0
1
2
3
4
5
6
7
Stellglieder
0
1
2
3
9 4
10
11 5
12
13 6
14
0 V
15 7
16
–
+
FU2
18
17
19
+24 VDC
20
– +
FU2
0 V
TSX DSY 08T22
+24 VDC
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
1
3
5
7
9
11
13
15
17
19
Ausgänge
Q0
1
2
3
4
5
6
7
B1
FU2 = flinke Sicherung (6,3 A)
Anschluß des Moduls TSX DSY 16T2
Stellglieder
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
FU2 = flinke Sicherung (16 A)
2
4
6
8
10
12
14
1
3
5
7
9
11
13
15
16
17
– +
FU2
18
0 V
+24 VDC
20
19
Ausgänge
Q0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
5/17
B1
Anschluß der Module TSX DSY 16T3: 48-V-Gleichstromversorgung
Stellglieder
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
2
4
6
8
10
12
14
16
FU2 = flinke Sicherung
(10 A)
– +
FU2
18
0 V
+48 VDC
20
1
3
5
7
9
11
13
15
17
19
1
Ausgänge
Q0
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
Anschluß des Moduls TSX DSY 08T31
Stellglieder
0
1
2
3
4
5
6
7
– +
FU2
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
0 V
+48 VDC
20
19
Ausgänge
Q0
1
2
3
4
5
6
7
FU2 = flinke Sicherung (10 A)
___________________________________________________________________________
5/18
5.2-8 Module mit Relaisgängen 50 VA: TSX DSY 08R5 / 16R5
Beschreibung
Die Module TSX DSY 08R5 und 16R5 enthalten 8 bzw. 16
Relaisausgänge.
Sie sind mit einer abziehbaren Klemmleiste mit 20 Klemmen zum Anschluß der Ausgänge ausgestattet.
Anschlüsse 5
B1
Prinzipschaltbild eines Ausgangs
B
+
–
Stellglieder
%Q.
(0...n)
Gemeinsamer
STEUERUNG
Modul Ausgang
Achtung:
Folgende Komponenten sind zum Schutz des Relaiskontakts an den Klemmen des
Stellgliedes zu installieren:
• ein RC-Glied oder ein MOV-Varistor (ZNO) bei Wechselstrombetrieb,
• eine Schutzdiode bei Gleichstrombetrieb.
___________________________________________________________________________
5/19
B1
Anschlüsse des Moduls TSX DSY 08R5
Ausgänge
R
0
C
MOV
19...240 VAC
7
– 24 VDC +
Last an
Wechselspannung
Last an
Gleichspannung
FU
FU
0
2
4
6
1
3
5
7
2
4
6
8
10
1
3
5
7
9
Q0
1
2
3
C0-3
4
5
6
7
C4-7
11
12
13
In jedem Fall Schutzschaltung an den
Klemmen jedes Stellgliedes anbringen.
14
15
16
17
18
19
20 c
19 bis 240 V oder a
24 V
Anschlüsse des Moduls TSX DSY 16R5
Ausgänge
0
R C
Last an
Wechsel-
Q0
0 1 spannung 1
MOV 1 2
19...240 VAC
2
2 3
3
3 4
FU
C0-3
5
4
4 6
5
7 5 7
Last an
6
6 8
Gleich7 spannung
7 9
FU
C4-7
10
24 VDC
8
– + 8 11
9
9 12
10
10 13
In jedem Fall Schutzschaltung an den 11
11 14
Klemmen jedes Stellgliedes anbringen FU
C8-11
15
12
12 16
13
13
über ein Drehstromnetz und ist die Spannung
14
17
14 gleich oder größer als c
200 V, muß die
18
15
15 19
Versorgung aller Stellglieder über dieselbe FU
C12-15
20
Phase erfolgen.
c
19 bis 240 V
___________________________________________________________________________
5/20
Anschlüsse 5
5.2-9 Module mit Relaisausgängen (100 VA): TSX DSY 08R5A / 08R4D
Beschreibung
Die Module TSX DSY 08R5A und 08R4D enthalten jeweils 8 geschützte Relaisausgänge.
Die Module sind mit einer Klemmleiste mit 20 Klemmen zum Anschluß der Ausgänge ausgestattet.
B1
Prinzipschaltbild eines Ausgangs mit Ruhe-/Arbeitskontakt
Kanal 0 bis 3
R
T
Kanal 0 / 2
R
T
Kanal 1 / 3
FU
Gemeinsamer
R: Ruhekontakt - T: Arbeitskontakt
FU = flinke Sicherung (6,3 A), auswechselbar. 1 Sicherung pro Gemeinsamen
Prinzipschaltbild eines Ausgangs mit Arbeitskontakt
Kanal 4 bis 7
Kanal 4 / 6
Kanal 5 / 7
FU Gemeinsamer
FU = flinke Sicherung (6,3 A), auswechselbar. 1 Sicherung pro Gemeinsamen
___________________________________________________________________________
5/21
B1
Anschluß des Moduls TSX DSY 08R5A
Stellglieder Ausgänge
T0
R0
R1
T1
R2
T2
T3
R3
4
5
6
7
2
4
6
*
8
10
12
14
16
18
20
1
Q0
3
Q1
C0-1
5
*
7
C2-3
9
Q2
11
Q3
13
*
15
Q4
C4-5
Q5
17
*
19
Q6
C6-7
Q7
FU
FU
FU
FU
*
= 24-V-Brücke unbedingt unter
Verwendung von 24 V c oder a
anschließen..
FU = flinke Sicherung (6,3 A) c 19 bis 240 V oder a 19 bis 60 V (Nennwert = a 48 V)
Anschluß des Moduls TSX DSY 08R4D
Stellglieder
T0
R0
T1
R1
2
4
R2
R3
T2
T3
4
5
6
7
6
8
10
12
14
16
18
20
*
Ausgänge
1
Q0
3
Q1
C0-1
5
*
7
C2-3
9
Q2
FU
FU
11
Q3
13
15
* Q4
C4-5
Q5
17
*
19
Q6
C6-7
Q7
FU
FU
* = 24-V-Brücke unbedingt unter Verwendung von 24 V c
oder a anschließen..
FU = flinke Sicherung (6,3 A)
24 bis 130 V
___________________________________________________________________________
5/22
Anschlüsse 5
5.2-10 Module TSX DSY 08S5 / 16S5 / 16S4
Beschreibung
Jedes Modul enthält:
• 8 Triacausgänge (Modul TSX DSY 08S5),
• 16 Triacausgänge (Module TSX DSY 16S4/16S5),
Die Module müssen mit einer abziehbaren Anschlußklemmleiste mit 20 Klemmen ausgestattet sein.
B1
Prinzipschaltbild eines Ausgangs des Moduls TSX DSY 08S5/16S5
VCC
(*) Ausgang n
Last
(*)
Modul
(*) RC nicht vorhanden bei Modul TSX DSY 16S5
Prinzipschaltbild eines Ausgangs des Moduls TSX DSY 16S4
Fu
48...240-V-
Wechselstromversorgung
Stellglied
VCC
Ausgang n
Last
ULN
Fu
24...120-V-
Wechselstromversorgung
Modul Stellglied
Hinweis:
Die Ausgänge des Moduls gegen Kurzschluß der Last schützen durch Anbringung einer superflinken
Sicherung FU (5 A).
___________________________________________________________________________
5/23
B1
Anschlüsse des Moduls TSX DSY 08S5
Stellglieder
0
1
4
5
2
3
6
7
P N
48...240 VAC
Anschlüsse des Moduls TSX DSY 16S5
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
Ausgänge
1
Q0
3
1
5
C0-1
2
7
3
9
11
C2-3
4
13
5
15
17
7
C4-5
6
19
C6-7
FU
FU
FU
FU
FU = superflinke
Sicherung (5 A), austauschbar
Stellglieder Ausgänge
0
2
5
7
9
11
13
15
1
3
4
6
8
10
12
14
2
4
6
8
10
12
14
16
18
1
3
5
7
9
11
13
15
17
19
C4-7
8
9
10
11
C8-11
12
13
14
15
C12-15
2
3
Q0
1
6
7
C0-3
4
5
FU
FU
FU
FU = superflinke
Sicherung (5 A), austauschbar
20 FU
P N
48...240 VAC
___________________________________________________________________________
5/24
Anschlüsse des Moduls TSX DSY 16S4
Stellglieder
P N
24...120 VAC
0
2
1
5
7
9
11
8
10
3
Fu
4
6
Fu
Fu
12
13
14
15
Fu
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
Ausgänge
1
3
5
7
9
11
13
15
17
19
9
10
11
7
C4-7
8
C8-11
12
13
14
15
C12-15
Q0
1
2
3
5
6
C0-3
4
Anschlüsse 5
B1
Hinweis:
Die Ausgänge des Moduls gegen Kurzschluß der Last schützen durch Anbringung einer superflinken
Sicherung FU (5 A).
___________________________________________________________________________
5/25
B1
5.2-11 Module TSX DSY 32T2K / 64T2K
Beschreibung
Die Module TSX DSY 32T2K und 64T2K enthalten Transistorausgänge vom Typ "Source" mit positiver Logik.
Diese Module sind mit Steckern HE10 ausgestattet:
• 2 Steckverbinder A und B bei Modul TSX DSY 32T2K
- Steckverbinder A für die Ausgänge von 0 bis 15
- Steckverbinder B für die Ausgänge von 16 bis 31
• 4 Steckverbinder A, B, C und D bei Modul
TSX DSY 64T2K
- Steckverbinder A für die Ausgänge von 0 bis 15
- Steckverbinder B für die Ausgänge von 16 bis 31
- Steckverbinder C für die Ausgänge von 32 bis 47
- Steckverbinder D für die Ausgänge von 48 bis 63
A
B
Die Steckverbinder können folgendes aufnehmen:
• entweder ein Kabel mit Stecker TSX CDP•01 zum direkten
Anschluß an die Stellgliedklemme
• oder ein Kabeltyp TSX CDP••3 oder ein Flachbandkabel
TSX CDP •02 zum Anschluß an das
Verdrahtungszubehör TELEFAST 2.
A
C
B
D
Prinzipschaltbild eines Ausgangs
+ 24 VDC
Sicherung
Begrenzung und
Abschalten
Zener
+
–
Ausgang 0 bis n
Spannungs-
überwachung
Stellglied
Halbleiterschalter
Last
– 0 V
Modul Stellglied
___________________________________________________________________________
5/26
Anschlüsse 5
Anschluß des Moduls TSX DSY 32T2K
FU2 = flinke
Sicherung (2 A)
Stellglieder
0
2
4
6
8
10
12
14
0 V
–
+
FU2
+24 VDC
1
3
5
7
9
11
13
15 weiß braun grün gelb grau rosa blau rot schwarz violett grau-rosa rot-blau weiß-grün braun-grün weiß-gelb gelb-braun weiß-grau grau-braun weiß-rosa rosa-braun
1
3
5
7
9
11
13
15
17
19
A
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
Ausgänge
Q0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
11
10
13
12
14
15
!
Folgende Klemmen müssen verbunden werden:
• +24 VDC mit den
2 Klemmen 17und 19
• 0V mit den 2 Klemmen
18 und 20
Stellglieder
16
18
17
19 weiß braun grün gelb
1
3
B
2
4
Ausgänge
Q16
17
19
18
5 6 21
20
20 grau rosa
21
7 8 23
22
22 blau rot
23
9 10 25
24
24 schwarz violett
25
26 grau-rosa
26 11 12 27 rot-blau
27
13 14 29
28
28 weiß-grün braun-grün
29
15 16 31
30
30 weiß-gelb gelb-braun
31
FU2 = flinke
Sicherung (2 A)
0 V
–
+
FU2
+24 VDC weiß-grau grau-braun weiß-rosa rosa-braun
17
19
18
20
Hinweis:
Die Farben kennzeichnen die Entsprechung zwischen den Klemmen des Steckverbinders HE10 und
B1
5/27
B1
Anschluß des Moduls TSX DSY 64T2K
Stellglieder C
Ausgänge Stellglieder
A
Ausgänge
32
34
36
38
40
42
44
46
0 V
–
+
FU2
+24 VDC
33
35
37
39
41
43
45
47 weiß braun grün gelb grau rosa blau rot schwarz violett grau-rosa rot-blau weiß-grün braun-grün weiß-gelb gelb-baraun weiß-grau grau-braun weiß-rosa rosa-braun
1
3
5
7
9
11
13
15
17
19
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
33
35
37
39
41
43
45
47
Q32
34
36
38
40
42
44
46
0 weiß braun
1
2
1 grün gelb
3
3
4 grau rosa
5
5
6 blau rot
7
7
8 schwarz violett
9
9
10 grau-rosa rot-blau
11
12
11 weiß-grün braun-grün
13
13
14 weiß-gelb gelb-braun
15
15 weiß-grau
0 V
– grau-braun
17 weiß-rosa
+
FU2
+24 VDC rosa-braun
19
FU2 = flinke Sicherung (2 A)
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
1
3
5
7
9
11
13
15
Q0
2
4
6
8
10
12
14
FU2 = flinke Sicherung (2 A)
Stellglieder
D
Ausgänge
Stellglieder
B
Ausgänge
48 weiß braun
1 2 49
Q48
16 weiß braun
1 2 17
Q16
50
49 grün gelb
3 4 51
50
18
17 grün gelb
3 4 19
18
52
51 grau rosa
5 6 53
52
20
19 grau rosa
5 6 21
20
54
53 blau rot
7 8 55
54
22
21 blau rot
7 8 23
22
56
55 schwarz violett
9 10 57
56
24
23 schwarz violett
9 10 25
24
58
57 grau-rosa rot-blau
11 12 59
58
26
25 grau-rosa rot-blau
11 12 27
26
59
60
27
28
60 weiß-grün braun-grün
13 14 61 28 weiß-grün braun-grün
13 14 29
62
61 weiß-gelb gelb-braun
15 16 63
62
30
29 weiß-gelb gelb-braun
15 16 31
30
63 31
0 V
–
+
FU2
+24 VDC weiß-grau grau-braun weiß-rosa rosa-braun
17
19
FU2 = flinke Sicherung (2 A)
18
20
!
Folg. Klem.
müssen verbunden werden:
• + 24 VDC mit den
2 Kl. 17 und 19,
• 0 V mit den
2 Kl. 18 und 20
0 V
–
+
FU2
+24 VDC weiß-grau grau-braun weiß-rosa rosa-braun
17
19
18
20
FU2 = flinke Sicherung (2 A)
Hinweis: Die Farben kennzeichnen die Entsprechung zwischen den Klemmen des
Steckverbinders HE10 und den verschiedenen Drähten eines vorkonfektionierten Kabelstrangs
5/28
Anschlüsse 5
5.2-12 Module TSX DMY 28FK / DMY 28RFK
Beschreibung
Dieses kombinierte E/A-Modul enthält:
• 16 Kanäle für schnelle, mit a 24 V versorgte Eingänge. Es handelt sich um Eingänge vom Typ 1, die mit Näherungsschaltern kompatibel sind (s. Kenndaten Kapitel 4).
• 12 Ausgangskanäle, a 24 V, 0,5A
Das Modul ist mit zwei Steckverbindern HE10 ausgestattet:
• Steckverbinder A für die Eingänge: Adresse 0 bis 15
• Steckverbinder C für die Ausgänge: Adresse 16 bis 27
Der Steckverbinder kann folgendes aufnehmen:
• entweder einen vorkonfektionierten Kabelstrang
TSX CDP•01 zum direkten Anschluß an die Geberklemme
• oder ein Flachbandkabel TSX CDP•02 oder ein Kabel
TSX CDP••3 zum Anschluß an das Verdrahtungsinterface
TELEFAST 2.
Prinzipschaltbild eines Eingangs
+
FU
Geber
Versorgung und
Überwachung
Geberspannung
A
C
Eingang % I(0...15)
B1
–
Eingang Modul
Prinzipschaltbild eines Ausgangs
+
Strom-
überwachung
Ansteuerung
Spannungs-
überwachung
Halbleiterschalter
R
Zener
Zener
%Q (16...27) Stellglied
Last
+
–
–
FU
5/29
B1
Anschluß der Module TSX DMY 28FK und DMY 28 RFK
Stellglieder
16
18
20
22
24
26
0 V
–
+
FU2
+24 VDC weis braun
17
19
21 grau rosa blau rot
23 grün gelb
25
27 schwarz violett grau-rosa rot-blau weiß-grün braun-grün weiß-gelb gelb-braun weiß-grau grau-braun weiß-rosa rosa-braun
FU2 = flinke
Sicherung (10 A)
13
15
17
19
1
3
5
7
9
11
C
2
4
6
8
10
12
Ausgänge
Q16
17
18
19
21
20
22
23
25
24
26
27
14
16
18
20
FU1 = flinke
Sicherung (0,5 A)
Geber weis braun grün gelb grau rosa blau rot schwarz violett grau-rosa rot-blau weiß-grün braun-grün weiß-gelb gelb-braun
+24 VDC weiß-grau grau-braun
FU1
+
–
0 V weiß-rosa rosa-braun
1
3
5
7
9
11
13
15
17
19
A
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
Eingänge
I 0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
Note :
Die Farben kennzeichnen die Entsprechung zwischen den Klemmen des Steckverbinders HE10 und den verschiedenen Drähten eines vorkonfektionierten Kabelstrangs TSX CDP•01.
___________________________________________________________________________
5/30
6 Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module
6.1
Beschreibung
B1
Das System TELEFAST 2 ist eine Produktpalette, die den schnellen Anschluß der digitalen E/A-Module an Anlagenkomponenten wie Geber und Stellglieder ermöglicht. Das
Interface-/Adaptermodul ersetzt die Klemmleisten und ermöglicht somit einen bequemeren
Anschluß der Einzeldrähte.
Das System TELEFAST 2, das ausschließlich für Steuerungsmodule mit Steckverbinder
HE10 konzipiert wurde,. besteht aus Verdrahtungsinterfaces/-adaptern und
Verbindungskabeln:
• Verdrahtungsinterface für digitale E/A-Module (8/12/16 Kanäle):
- Verdrahtungsinterface (8 Kanäle):
ABE-7H08R10, ABE-7H08R11,
ABE-7H08R21
• mit 1 Trennschalter/Kanal
ABE-7H08S21
- Verdrahtungsinterface mit 12 und 16
Kanälen (kompakt):
ABE-7H12R50*,
ABE-7H16R50.
- Verdrahtungsinterface (12/16 Kanäle):
ABE-7H12R10 (1), ABE-7H12R11 (1),
ABE-7H12R20 (1), ABE-7H12R21 (1),
ABE-7H16R10, ABE-7H16R11,
ABE-7H16R20, ABE-7H16R21/23,
ABE-7H16R30, ABE-7H16R31,
• mit 1 Trennschalter/Kanal
ABE-7H12S21 (1), ABE7-H16S21
• mit 1 Sicherung + 1 Trennschalter/Kanal
ABE-7H16S43 (für Eingänge)
ABE-7H16F43 (für Ausgänge)
Identifikationsprinzip der verschiedenen Interfacetypen für den Anschluß digitaler E/As
ABE-7H ii i i i 0 oder gerade Zahl = ohne LED-Anzeige pro Kanal ungerade Zahl = mit LED-Anzeige pro Kanal
08 = Sockel 8 Kanäle
12 = Sockel 12 Kanäle
16 = Sockel 16 Kanäle
(1) Verdrahtungsinterfaces mit
12 Kanälen sind mit den dig.
E/A-Modulen TSX Premium
1 = mit 1 Schraubklemme pro Kanal auf 1 Etage
2 = mit 2 Schraubklemmen pro Kanal auf 2 Etagen
3 = mit 3 Schraubklemmen pro Kanal auf 3 Etagen
4 = mit 2 Schraubklemmen pro Kanal auf 1 Etage
5 = mit 1 Schraubklemme pro Kanal auf 2 Etagen
(Kompaktversion)
Primärfunktion:
R = einfacher Anschluß
S = Trennschalter/Kanal
6/1
B1
• Eingangsadapter (16 isolierte Kanäle)
- ABE-7S16E2B1: 16 Eingänge a 24 V,
- ABE-7S16E2E1: 16 Eingänge a 48 V,
- ABE-7S16E2E0: 16 Eingänge c 48 V,
- ABE-7S16E2F0:16 Eingänge
c 110/120 V,
- ABE-7S16E2M0: 16 Eingänge
c 220/240 V.
• Ausgangsadapter mit Halbleiterrelais (8 und 16 Kanäle):
Ausgangsadapter (8 Kanäle)
- ABE-7S08S2B0: 8 Transistorausgänge a 24V/0,5 A, mit Weiterleitung erfaßter Fehler an die
Steuerung.
- ABE-7S08S2B1: 8 Transistorausgänge a 24V/2A, mit
Weiterleitung erfaßter Fehler an die
Steuerung.
Ausgangsadapter (16 Kanäle)
- ABE-7S16S2B0: 16 Transistorausgänge a 24V/0,5A, mit Weiterleitung erfaßter Fehler an die
Steuerung,
- ABE-7S16S2B2: 16 Transistorausgänge a 24V/0,5A, ohne Weiterleitung erfaßter Fehler an die
Steuerung.
___________________________________________________________________________
6/2
Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6
B1
• Ausgangsadapter mit elektromechanischen Relais (8 und 16 Kanäle):
Ausgangsadapter (8 Kanäle)
- ABE-7R08S111: 8 Relaisausgänge,
1 "S", mit Aufteilung der Polaritäten
"+ oder c ".
- ABE-7R08S210: 8 Relaisausgänge,
1 "S", potentialfreier
Kontakt.
Ausgangsadapter (16 Kanäle)
- ABE-7R16S111: 16 Relaisausgänge,
1"S", 2x8 Gemeinsame "+ oder c ".
- ABE-7R16S210: 16 Relaisausgänge,
1 "S", potentialfreier
Kontakt.
- ABE-7R16S212: 16 Relaisausgänge,
1 "S" mit Aufteilung der 2 Polaritäten in
Gruppen zu 8 Kanälen.
• Ausgangsadapter (16 Kanäle v 2 x 8 Kanäle)
- ABE-7ACC02: ermöglicht die Aufteilung von:
• 16 Kanälen in 2 x 8
Kanäle,
• 12 Kanälen in
8 Kanäle + 4 Ka-
.
näle.
6/3
B1
• Eingangs- oder Ausgangsadapter, 16 Kanäle, mit oder ohne abnehmbare elektromechanische bzw. Halbleiterrelais
Ausgangsadapter
1"S", potentialfreier Kontakt
- ABE-7R16T210: mit Relais,
10 mm breit,
- ABE-7P16T210: Relais, 10 mm breit, nicht im Lieferumfang enthalten,
- ABE-7P16T214: wie oben, aber mit
1 Sicherung pro
Kanal.
1"S", Aufteilung der 2 Polaritäten in
Gruppen zu 8 Kanälen
- ABE-7R16T212: mit Relais,
10 mm breit,
- ABE-7P16T212: Relais, 10 mm breit, nicht im Lieferumfang enthalten,
- ABE-7P16T215: wie oben, aber mit
1 Sicherung pro
Kanal.
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
0Vdc
LC
+24Vdc
Fus I = 1A max
Q1
Q2
Q0
ABE7P16T214
Q5
Q6
Q3
Q4
Q7
16 Relays Outputs
Q8
Q9
Q10
Q11
Q12
Q13
Q14
Q15
1"S", Aufteilung der 2 Polaritäten in
Gruppen zu 4 Kanälen
- ABE-7P16T318: ohne Relais,
12,5 mm breit,
1 Sicherung +
1 Trennschalter/Kanal
Hinweis: "S" = Schließer, "O" = Öffner
___________________________________________________________________________
6/4
Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6
B1
1"OS", potentialfreier Kontakt
- ABE-7R16T230: mit Relais,
10 mm breit,
- ABE-7R16T330: mit Relais,
12,5 mm breit,
- ABE-7P16T330: Relais, 12,5 mm, nicht im Lieferumfang enthalten,
- ABE-7P16T334: wie oben, aber mit
1 Sicherung pro
Kanal.
1"OS", Gemeinsamer pro Gruppe mit
8 Kanälen
- ABE-7R16T231: mit Relais,
10 mm breit.
1"OS", Aufteilung der 2 Polaritäten in
Gruppen zu 8 Kanälen
- ABE-7R16T332: mit Relais,
12,5 mm breit,
- ABE-7P16T332: Relais, 12,5 mm breit, nicht im Lieferumfang enthalten.
2"OS", potentialfreier Kontakt
- ABE-7R16T370: mit Relais,
12,5 mm breit.
• Eingangsadapter für Halbleiterrelais (12,5 mm)
- ABE-7P16F310: potentialfrei,
- ABE-7P16F312: Aufteilung der
2 Polaritäten in
Gruppen zu
8 Kanälen.
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
6/5
B1
6.2
Zuordnung E/A-Module TSX Micro <--> Verdrahtungsinterfaces
Digitale E/A-Module
Anzahl der Kanäle
Verdrahtungsinterface
8 Kanäle
ABE-7H08R ii
.
ABE-7H08S21
12 Kanäle
16 Kanäle
ABE-7H12R ii
ABE-7H12S21
ABE-7H16R ii
ABE-7H16S21
ABE-7H16R23
ABE-7H16F43
ABE-7H16S43
TSX DMZ 28DTK DMZ64DTK DEZ 12D2K
1x16E 1x12S 2x16E 2x16S 1x12E
(1)
(1)
(1)
(1)
(1)
(1)
DSZ 08T2K
1X8S
Eingangsadapter
16 Kanäle
ABE-7S16S2 ii
ABE-7P16F3 ii
Ausgangsadapter
8 Kanäle
16 Kanäle
ABE-7S08S2 ii
ABE-7R08S iii
ABE-7R16S iii
ABE-7R16T iii
ABE-7P16T iii
(3)
(3)
(3)
(1)
(1)
(2)
(1) mit Adapter 16 v
2x8 Kanäle ABE-7ACC02
(2) außer für ABE-7S08S2B0
(3) Achtung: Die 4 nicht benutzten Ausgänge sind auf "1".
mögliche Zuordnungen
___________________________________________________________________________
6/6
Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6
6.3
Zuordnung E/A-Module TSX Premium <--> Verdrahtungsinterfaces
Digitale E/A-Module TSX DEY
16FK
DEY : 32D2K
64D2K
DEY DMY
32D3K 28FK/28RFK
DSY : 32T2K
64T2K
1x16E 2x16E 4x16E 2x16E 1x16E 1x12S 2x16S 4x16S Anzahl der Kanäle
Verdrahtungsinterface
8 Kanäle
ABE-7H08R ii
ABE-7H08S21
12 Kanäle
ABE-7H12R ii
ABE-7H12S21
16 Kanäle
ABE-7H16R ii
ABE-7H16S21
ABE-7H16R23
ABE-7H16F43
ABE-7H16S43
(1)
(1)
(1)
(1)
(1)
(1)
(2)
(1)
(1)
(1)
(1)
(1)
(1)
B1
Eingangsadapter
16 Kanäle
ABE-7S16E2 ii
ABE-7P16F3 ii
Ausgangsadapter
8 Kanäle
ABE-7S08S2 ii
ABE-7R08S iii
16 Kanäle
ABE-7R16S iii
ABE-7R16T iii
ABE-7P16T iii
(1) mit Adapter 16 v
2x8 Kanäle ABE-7ACC02
(2) nur mit Verdrahtungsinterface ABE-7H16R20
(1)
(1)
(1)
(1)
mögliche Zuordnungen
___________________________________________________________________________
6/7
B1
6.4
Anschlußprinzip Modul v Verdrahtungsinterface
Die Verbindung zwischen einem Steckverbinder HE10 an einem digitalen E/A-Modul und dem Verdrahtungsinterface/-adapter erfolgt über ein ummanteltes Flachbandkabel mit
Litzenader(TSX CDP i 02) oder über ein Kabel (TSX CDP ii 3), das an beiden Enden mit
20poligen Steckverbindern vom Typ HE10 versehen ist.
• Ummanteltes Flachband-Anschlußkabel mit Litzenader, AWG 28: 0,08 mm 2 (siehe
Beschreibung Abschnitt 5.1-2)
Aufgrund des geringen Leitungsquerschnitts wird empfohlen, diesen Kabeltyp für den
Anschluß von Ein- und Ausgängen mit geringer Stromstärke (- 100 mA pro Kanal) zu verwenden.
Drei Kabeltypen werden angeboten:
- TSX CDP 102 : Länge 1 m,
- TSX CDP 202 : Länge 2 m,
- TSX CDP 302 : Länge 3m,
• Anschlußkabel, AWG 22: 0,34 mm 2 (siehe Beschreibung Abschnitt 5.1-2)
Dieser Kabeltyp kann für den Anschluß aller Ein- und Ausgänge verwendet werden, deren Stromstärke - 500 mA pro Kanal beträgt.
Drei Kabeltypen werden angeboten:
- TSX CDP 053 : Länge 0,5 m,
- TSX CDP 103 : Länge 1 m,
- TSX CDP 203 : Länge 2 m,
- TSX CDP 303 : Länge 3 m,
- TSX CDP 503 : Länge 5 m,
(1) Flachbandkabel TSX CDP i 02 oder Kabel TSX CDP ii 3
Verdrahtungsinterface
ABE-7 iiiiii
(1)
(1)
Verdrahtungsinterface
ABE-7 iiiiii
Modul mit Steckverbinder HE10
(16 Kanäle pro Steckverbinder)
___________________________________________________________________________
6/8
Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6
Sonderfall des Anschlusses von 16 Kanälen in 2 x 8 Kanälen über en Adapter
ABE-7ACC02.
Beispiel 1: Anschluß von 16 Kanälen in 2 x 8 Kanälen
Anschluß Kanäle 0 bis 7
Modul mit Steckverbinder HE10
(16 Kanäle pro Steckverbinder)
Verdrahtungsinterface
ABE-7H08R ii
(1)
B1
(1)
ABE-7ACC02
(1)
Verdrahtungsinterface
ABE-7H08R ii
(1) Flachbandkabel TSX CDP i 02 oder Kabel TSX CDP ii 3
Anschluß Kanäle 8 bis 15
___________________________________________________________________________
6/9
B1
6.5
Anschluß der Geber oder Stellglieder an die Adapter
6.5-1 Verdrahtungsinterface ABE-7H08R10, ABE-7H08R11, ABE-7H16R10,
ABE-7H16R11
+24VDC 0VDC
ABE7-H08R11
8 Digital I/O
+24VDC 0VDC
ABE7-H16R11 16 Digital Inputs / Outputs
PLC 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
PLC 0 1 2 3 4 5 6 7
_ _
_ _
+ +
+ +
Anschluß Eingangsfunktionen
Versorgung Modul und Geber
+ 24
VDC
- 0
VDC
ABE-
7H08R10/11
ABE-
7H16R10/11
Anschluß Ausgangsfunktionen
Versorgung Modul und Stellglieder
+ 24
VDC
- 0
VDC
ABE-
7H08R10/11
ABE-
7H16R10/11
+
Geber
– +
Stellglieder
–
Anschluß des Geber-Gemeinsamen:
• an Klemmen 1 oder 2: Geber an “+” der
Versorgung (Eingänge mit positiver Logik).
Anschluß des Stellglieder-Gemeinsamen:
• an Klemmen 3 oder 4: Stellglieder an “-” der
Versorgung (Ausgänge mit positiver Logik).
Das Verdrahtungsinterface ist serienmäßig mit einer Standardsicherung (flink, 2 A) versehen.
Um optimalen Schutz zu gewährleisten, muß diese Sicherung entsprechend der Applikation
(Anschluß an Ein- oder Ausgangsfunktionen) und je nach zulässigem Maximalstrom in dem
Verdrahtungsinterface speziell kalibriert werden. Art und Stärke der Sicherung, mit der das
Verdrahtungsinterface zu schützen ist:
• Eingangsfunktionen: flink, 0,5 A,
• Ausgangsfunktionen:
- flink, 2 A bei Verdrahtungsinterface ABE-7H16R ii
- flink, 6,3 A bei Verdrahtungsinterface ABE-7H08R ii
___________________________________________________________________________
6/10
Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6
B1
6.5-2 Verdrahtungsinterface ABE-7H12R10, ABE-7H12R11
+24VDC
PLC
+ +
_ _
0VDC ABE7-H12R11
0 1 2 3
12 Digital Inputs / Outputs
4 5 6 7 8 9 10 11
Anschluß Eingangsfunktionen
Versorgung Modul und Geber
+ 24
VDC
- 0
VDC
ABE-
7H12R10/11
– +
Geber
–
Anschluß Ausgangsfunktionen
Versorgung Modul und Stellglieder
+ 24
VDC
- 0
VDC
ABE-
7H12R10/11
– – +
Stellglieder
–
Anschluß des Geber-Gemeinsamen:
• an Klemmen 1 oder 2: Geber an "+" der
Versorgung (Eingänge mit positiver Logik).
Die Klemmen 200/201/202 und 203 sind an "-" gelegt.
Anschluß des Stellglieder-Gemeinsamen:
Durch Verbindung mehrerer Klemmen mit "-"
(3, 4, 200, 201, 202 und 203) werden
Gemeinsame in Gruppen von 4 oder 2 Kanälen bereitgestellt (Ausgänge mit positiver Logik).
Das Verdrahtungsinterface ist serienmäßig mit einer Standardsicherung (flink, 6,3 A) versehen.
Um optimalen Schutz zu gewährleisten, muß diese Sicherung entsprechend der Applikation
(Anschluß an Ein- oder Ausgangsfunktionen) und je nach zulässigem Maximalstrom in dem
Verdrahtungsinterface speziell kalibriert werden. Art und Stärke der Sicherung, mit der das
Verdrahtungsinterface zu schützen ist:
• Eingangsfunktionen: flink, 0,5 A,
• Ausgangsfunktionen:
- flink, 6,3 A bei Verdrahtungsinterface ABE-7H12R ii
___________________________________________________________________________
6/11
B1
6.5-3 Verdrahtungsinterface ABE-7H08R21, ABE-7H16R20, ABE-7H16R21,
ABE-7H16R23 für Eingänge Typ 2
+24VDC 0VDC
PLC
ABE7-H08R21
8 Digital I/O
0 1 2 3 4 5 6 7
+
_
+24VDC
+
PLC
_
0VDC ABE7-H16R21
0 1 2 3 4 5 6 7
16 Digital Inputs / Outputs
8 9 10 11 12 13 14 15
Anschluß Eingangsfunktionen
Versorgung Modul und Geber
+ 24
VDC
- 0
VDC
ABE-
7H08R21
ABE-
7H16R20/21
7H16R23
+
(1)
–
Anschluß Ausgangsfunktionen
+ 24
VDC
Versorgung Modul und Stellglieder
- 0
VDC
ABE-
7H08R21
ABE-
7H16R20/21
+
(2)
–
Geber
Stellglieder
Anschluß des Geber-Gemeinsamen:
Um den Gemeinsamen der Geberversorgung herzustellen, wird die Steckbrücke (1) auf
Klemmen 1 u. 2 gesetzt: die Klemmen 200 bis
215 liegen dann an “+” der Versorgung (Eingänge mit positiver Logik).
Anschluß des Stellglieder-Gemeinsamen:
Um den Gemeinsamen der Stellgliederversorgung herzustellen, wird die Steckbrücke
(2) auf Klemmen 3 u. 4 gesetzt; die Klemmen
200 bis 215 liegen dann an “+” der Versorgung
(Ausgänge mit positiver Logik).
Das Verdrahtungsinterface ist serienmäßig mit einer Standardsicherung (flink, 2 A) versehen. Um optimalen Schutz zu gewährleisten, muß diese Sicherung entsprechend der
Applikation (Anschluß an Ein- oder Ausgangsfunktionen) und je nach zulässigem
Maximalstrom in dem Verdrahtungsinterface speziell kalibriert werden. Art und Stärke der
Sicherung, mit der das Verdrahtungsinterface zu schützen ist:
• Eingangsfunktionen: flink, 0,5 A,
• Ausgangsfunktionen:
- flink, 2 A bei Verdrahtungsinterface ABE-7H16R ii
- flink, 6,3 A bei Verdrahtungsinterface ABE-7H08R ii
___________________________________________________________________________
6/12
Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6
B1
6.5-4 Verdrahtungsinterface ABE-7H12R20, ABE-H12R21
+24VDC
+
PLC
0VDC
ABE7-H12R21
0 1 2 3 4 5
12 Digital Inputs / Outputs
6 7 8 9 10 11
_
Anschluß Eingangsfunktionen
Versorgung Modul und Geber
+ 24
VDC
- 0
VDC
ABE-
7H12R20/21
+
(1)
–
Geber
Anschluß Ausgangsfunktionen
Versorgung Modul und Stellglieder
+ 24
VDC
- 0
VDC
ABE-
7H12R20/21
+
(2)
–
Stellglieder
Anschluß des Geber-Gemeinsamen:
Um den Gemeinsamen der Geberversorgung herzustellen, wird die Steckbrücke (1) auf
Klemmen 1 u. 2 gesetzt: die Klemmen 200 bis
215 liegen dann an “+” der Versorgung
(Eingänge mit positiver Logik).
Die Klemmen 216, 217, 218 und 219 liegen an "-".
Anschluß des Stellglieder-Gemeinsamen:
Um den Gemeinsamen der Stellgliederversorgung herzustellen, wird die Steckbrücke
(2) auf Klemmen 3 u. 4 gesetzt; die Klemmen
200 bis 215 liegen dann an “-” der Versorgung
(Ausgänge mit positiver Logik).
Die Klemmen 216, 217, 218 und 219 liegen an "-".
Das Verdrahtungsinterface ist serienmäßig mit einer Standardsicherung (flink, 6,3 A) versehen.
Um optimalen Schutz zu gewährleisten, muß diese Sicherung entsprechend der Applikation
(Anschluß an Ein- oder Ausgangsfunktionen) und je nach zulässigem Maximalstrom in dem
Verdrahtungsinterface speziell kalibriert werden. Art und Stärke der Sicherung, mit der das
Verdrahtungsinterface zu schützen ist:
• Eingangsfunktionen: flink, 0,5 A,
• Ausgangsfunktionen:
- flink, 6,3 A bei Verdrahtungsinterface ABE-7H12R ii
___________________________________________________________________________
6/13
B1
6.5-5 Verdrahtungsinterface ABE-7H08S21, ABE-7H16S21, mit einem
Trennschalter pro Kanal
+24VDC 0VDC
ABE7-H08S21
8 Digital I/O
0 1 2 3 4 5 6 7
PLC
+
_
+24VDC
+
PLC
_
0VDC ABE7-H16S21
0 1 2 3 4 5 6 7 8
16 Digital Inputs / Outputs
9 10 11 12 13 14 15
Anschluß Eingangsfunktionen
+ 24
VDC
Versorgung Modul und Geber
- 0
VDC
ABE-
7H08S21
ABE-
7H16S21
+
(1)
Geber
–
Anschluß Ausgangsfunktionen
Versorgung Modul und Stellglieder
+ 24
VDC
- 0
VDC
ABE-
7H08S21
ABE-
7H16S21
+
(2)
–
Stellglieder
Anschluß des Geber-Gemeinsamen:
Um den Gemeinsamen der Geberversorgung herzustellen, wird die Steckbrücke (1) auf
Klemmen 1 u. 2 gesetzt: die Klemmen 200 bis
215 liegen dann an “+” der Versorgung
(Eingänge mit positiver Logik).
Anschluß des Stellglieder-Gemeinsamen:
Um den Gemeinsamen der Stellgliederversorgung herzustellen, wird die Steckbrücke
(2) auf Klemmen 3 u. 4 gesetzt; die Klemmen
200 bis 215 liegen dann an “-” der Versorgung
(Ausgänge mit positiver Logik).
Das Verdrahtungsinterface ist serienmäßig mit einer Standardsicherung (flink, 2 A) versehen.
Um optimalen Schutz zu gewährleisten, muß diese Sicherung entsprechend der Applikation
(Anschluß an Ein- oder Ausgangsfunktionen) und je nach zulässigem Maximalstrom in dem
Verdrahtungsinterface speziell kalibriert werden. Art und Stärke der Sicherung, mit der das
Verdrahtungsinterface zu schützen ist:
• Eingangsfunktionen: flink, 0,5 A,
• Ausgangsfunktionen:
-flink, 2 A bei Verdrahtungsinterface ABE-7H16S21
-flink, 6,3 A bei Verdrahtungsinterface ABE-7H08S21
___________________________________________________________________________
6/14
Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6
6.5-6 Verdrahtungsinterface ABE-7H12S21 mit einem Trennschalter par Kanal
B1
+24VDC
+
PLC
0VDC ABE7-H12S21
0 1 2 3 4 5 6
12 Digital Inputs / Outputs
7 8 9 10 11
_
Anschluß Eingangsfunktionen
Versorgung Modul und Geber
+ 24
VDC
- 0
VDC
ABE-
7H12S21
+
(1)
–
Geber
Anschluß Ausgangsfunktionen
Versorgung Modul und Stellglieder
+ 24
VDC
- 0
VDC
ABE-
7H12S21
+
(2)
–
Stellglieder
Anschluß des Geber-Gemeinsamen:
Um den Gemeinsamen der Geberversorgung herzustellen, wird die Steckbrücke (1) auf
Klemmen 1 u. 2 gesetzt: die Klemmen 200 bis
215 liegen dann an “+” der Versorgung
(Eingänge mit positiver Logik).
Die Klemmen 216, 217, 218 und 219 liegen an "-".
Anschluß des Stellglieder-Gemeinsamen:
Um den Gemeinsamen der Stellgliederversorgung herzustellen, wird die Steckbrücke
(2) auf Klemmen 3 u. 4 gesetzt; die Klemmen
200 bis 215 liegen dann an “-” der Versorgung
(Ausgänge mit positiver Logik).
Die Klemmen 216, 217, 218 und 219 liegen an "-".
Das Verdrahtungsinterface ist serienmäßig mit einer Standardsicherung (flink, 6,3 A) versehen.
Um optimalen Schutz zu gewährleisten, muß diese Sicherung entsprechend der Applikation
(Anschluß an Ein- oder Ausgangsfunktionen) und je nach zulässigem Maximalstrom in dem
Verdrahtungsinterface speziell kalibriert werden. Art und Stärke der Sicherung, mit der das
Verdrahtungsinterface zu schützen ist:
• Eingangsfunktionen: flink, 0,5 A,
• Ausgangsfunktionen:
- flink, 6,3 A bei Verdrahtungsinterface ABE-7H12S21
___________________________________________________________________________
6/15
B1
6.5-7 Verdrahtungsinterface ABE-7H16R30, ABE-7H16R31
+24VDC
+
_
0VDC ABE7-H16R31
0 1 2 3
16 Digital Inputs / Outputs
4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
Anschluß Eingangsfunktionen
Versorgung Modul und Geber
+ 24
VDC
- 0
VDC
ABE-
7H16R30/31
+
(1)
(2)
–
Anschluß des Geber-Gemeinsamen:
Um den Gemeinsamen der Geberversorgung herzustellen:
• die Steckbrücke (1) auf Klemmen 1 u. 2 setzen : die Klemmen 200 bis 215 liegen dann an “+” der Versorgung
• Klemme 4 mit einer der Klemmen "C" der dritten Anschlußreihe verbinden (2): Die
Klemmen 300 bis 315 liegen an "-" der
Versorgung,
!
Das Verdrahtungsinterface ist serienmäßig mit einer Standardsicherung (flink, 2 A) versehen.
Um optimalen Schutz zu gewährleisten, muß diese Sicherung entsprechend der Applikation und je nach zulässigem Maximalstrom in dem Verdrahtungsinterface speziell kalibriert werden. Art und Stärke der Sicherung, mit der das Verdrahtungsinterface zu schützen ist:
• Eingangsfunktionen: flink, 0,5 A,
___________________________________________________________________________
6/16
Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6
B1
6.5-8 Verdrahtungsinterface ABE-7H12R50
+24VDC 0VDC
PLC
0
1
2
3
+ +
_ _
ABE7-H12R50
12 Digital I/O
4
5
6
7
8
9 11
10
Anschluß Eingangsfunktionen
Versorgung Modul und Geber
+ 24
VDC
- 0
VDC
ABE-
7H12R50
+ –
Geber
Anschluß Ausgangsfunktionen
Versorgung Modul und Stellglieder
+ 24
VDC
- 0
VDC
ABE-
7H12R50
+ –
Stellglieder
Anschluß des Geber-Gemeinsamen:
• an Klemmen 1 oder 2: Geber an “+” der
Versorgung (Eingänge mit positiver Logik).
Die Klemmen 200/201/202 und 203 sind an "-" gelegt.
Anschluß des Stellglieder-Gemeinsamen:
Durch Verbindung mehrerer Klemmen mit "-"
(3, 4, 200, 201, 202 und 203) werden
Gemeinsame in Gruppen von 4 oder 2 Kanälen bereitgestellt (Ausgänge mit positiver Logik).
Das Verdrahtungsinterface ist serienmäßig mit einer Standardsicherung (flink, 6,3 A) versehen.
Um optimalen Schutz zu gewährleisten, muß diese Sicherung entsprechend der Applikation
(Anschluß an Ein- oder Ausgangsfunktionen) und je nach zulässigem Maximalstrom in dem
Verdrahtungsinterface speziell kalibriert werden. Art und Stärke der Sicherung, mit der das
Verdrahtungsinterface zu schützen ist:
• Eingangsfunktionen: flink, 0,5 A,
• Ausgangsfunktionen:
- flink, 6,3 A bei Verdrahtungsinterface ABE-7H12R50
___________________________________________________________________________
6/17
B1
6.5-9 Verdrahtungsinterface ABE-7H116R50
+24VDC 0VDC
PLC
ABE7-H16R50
16 Digital I/O
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9 11
10 12
13 15
14
+ +
_ _
Anschluß Eingangsfunktionen
Versorgung Modul und Geber
+ 24
VDC
- 0
VDC
ABE-
7H16R50
+ –
Geber
Anschluß Ausgangsfunktionen
Versorgung Modul und Stellglieder
+ 24
VDC
- 0
VDC
ABE-
7H16R50
+ –
Stellglieder
Anschluß des Geber-Gemeinsamen :
• an Klemmen 1 oder 2 : Geber an "+" der
Versorgung (Eingänge mit positiver Logik).
Anschluß des Stellglieder-Gemeinsamen :
• an Klemmen 3 oder 4 : Stellglieder an "-" der
Versorgung (Ausgänge mit positiver Logik).
Das Verdrahtungsinterface ist serienmäßig mit einer Standardsicherung (flink, 6,3 A) versehen.
Um optimalen Schutz zu gewährleisten, muß diese Sicherung entsprechend der Applikation
(Anschluß an Ein- oder Ausgangsfunktionen) und je nach zulässigem Maximalstrom in dem
Verdrahtungsinterface speziell kalibriert werden. Art und Stärke der Sicherung, mit der das
Verdrahtungsinterface zu schützen ist:
• Eingangsfunktionen: flink, 0,5 A,
• Ausgangsfunktionen:
- flink, 2 A bei Verdrahtungsinterface ABE-7H16R50
___________________________________________________________________________
6/18
Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6
6.5-10 Verdrahtungsinterface ABE-7H16F43, Ausgänge, mit 1 Sicherung und
1 Trennschalter pro Kanal
B1
NC
NC
NC
NC
215
114
115
113
213
214
112
212
111
211
110
210
109
209
108
208
107
207
106
206
105
205
104
204
103
203
102
202
101
201
100
200
3
2
4
1
___________________________________________________________________________
6/19
B1
6.5-11 Verdrahtungsinterface ABE-7H16S43, Eingänge, mit 1 Sicherung und
1 Trennschalter pro Kanal
NC
NC
NC
NC
114
214
113
213
115
215
112
212
111
211
110
210
109
209
108
208
107
207
106
206
105
205
104
204
103
203
202
101
102
100
200
201
3
2
1
4
___________________________________________________________________________
6/20
Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6
6.5-12 Ausgangsadapter mit nicht abnehmbarem Relais: ABE-7R08S111,
ABE-7R16S111, ABE-7R16S210, ABE-7R16S212
• Adapter ABE-7R08S111: 8 Relaisausgänge, 1"S" 2 x 4 Gemeinsame "+ oder c "
ABE-7R16S111: 16 Relaisausgänge, 1"S" 2 x 8 Gemeinsame "+ oder c "
B1
+24VDC
PLC Fuse I=1Amax.
0VDC ABE7- R08S111
8 Relays Outputs
Q0
Q1
Q2
Q3
Q4
Q5
Q6
Q7
PLC
+24VDC
Fuse I=1Amax.
0VDC
ABE7-R16S111 16 Relays Outputs
Q0
Q1
Q2
Q3
Q4
Q5
Q6
Q7
13
Q8
Q9
Q10
Q11
Q12
Q13
Q14
Q15
13
14 14
Versorgung Adapter und Modulausgänge
+ 24
VDC
- 0
VDC
ABE-7R08S111
Versorgung
Stellglieder c
24...240 V oder a 24...127 V
Ph
N
U1
Fu
Fu
Ph
N
U2
Stellglieder
Versorgung Adapter ABE-7 i und Modulausgänge
+ 24
VDC
- 0
VDC
Versorgung
Stellglieder c 24...240 V oder a 24...127 V
Ph
N
Ph
N
U1
U2
Fu
Fu
Stellglieder
ABE-7R16S111
Art und Stärke der Originalsicherung im Adapter: flink, 1 A
Fu : Sicherung je nach Last kalibrieren
Schutz der Relaiskontakte: oblig. Einbau einer Schutzschaltung an den Klemmen jedes Stellglieds:
• RC-Glied oder MOV-Varistor bei Wechselstrom
• Schutzdiode bei Gleichstrom
___________________________________________________________________________
6/21
B1
• Adapter ABE-7R16S210 : 16 Relaisausgänge, 1 "S", potentialfreie Kontakte
NC
NC
NC
NC
113
213
112
212
111
211
110
210
115
215
114
214
106
206
207
105
205
104
204
109
209
208
107
108
103
203
102
202
101
201
100
200
3
2
1
4
___________________________________________________________________________
6/22
Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6
• Adapter ABE-7R16S212 : 16 Relaisausgänge, 1 "S", Aufteilung der Polaritäten in
Gruppen zu 8 Kanälen
B1
101
201
202
100
203
102
200
103
207
106
206
105
205
104
204
209
108
109
208
107
210
112
212
111
211
110
114
214
113
213
115
215
4
3
1
2
___________________________________________________________________________
6/23
B1
6.5-13 Adapter mit nicht abnehmbaren Halbleiter-Eingangsrelais: ABE-7S16E2B1,
ABE-7S16E2E1, ABE-7S16E2E0, ABE-7S16E2F0, ABE-7S16E2M0
105
205
206
104
204
103
203
108
208
207
106
107
202
101
102
201
100
200
210
109
110
209
112
212
111
211
215
114
115
214
113
213
4
3
1
2
___________________________________________________________________________
6/24
Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6
6.5-14 Adapter mit Halbleiterausgängen: ABE-7S16S2B0, ABE-7S16S2B2 und
ABE-7S08S2B0, ABE-7S08S2B1
• Adapter ABE-7S16S2B0 und ABE-7S16S2B2: 16 Halbleiterausgänge/ a 24 V/ 0,5A
B1
107
207
106
206
105
205
104
204
109
209
108
208
110
210
103
203
102
202
101
201
100
200
114
214
113
213
115
215
112
212
111
211
NC
NC
4
3
1
2
___________________________________________________________________________
6/25
B1
• Adapter ABE-7S08S2B1: 8 Halbleiterausgänge / a 24 V / 2A
NC
NC
NC
NC
4
3
1
2
100
200
NC
NC
101
201
NC
NC
102
202
NC
NC
103
203
NC
NC
104
204
NC
NC
105
205
NC
NC
106
206
NC
NC
107
207
___________________________________________________________________________
6/26
Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6
B1
• Adapter ABE-7S08S2B0: 8 Halbleiterausgänge / a 24 V / 0,5A
+24VDC
Fuse I=2Amax.
On protected outputs only
+
0VDC
Q0 Q1
ABE7-S08S2B0
8 non Isolated Outputs 24VDC 0,5A
Q2 Q3 Q4 Q5 Q6 Q7
+ 24
VDC
- 0
VDC
Versorgung Adapter ABE-7 i
,
Ausgänge des Moduls TSX i und Stellglieder
Art und Stärke der Originalsicherung im Adapter: flink, 2 A
ABE-708S2B0
1 2 3 4 200
100
201
101
202
102
203
103
– +
Fu
Stellglieder
207
107
Fu : Sicherung je nach Last kalibrieren
Kanal
0
Kanal
1
Kanal
2
Kanal
3
Kanal
7
___________________________________________________________________________
6/27
B1
6.5-15 Ausgangsadapter für elektromechanische bzw. Halbleiterrelais (Breite 10 mm)
• Adapter für Relais 1"S", potentialfreier Kontakt
- ABE-7R16T210 mit Relais
- ABE-7P16T210 ohne Relais
6
5
8
7
115
215
114
214
113
213
112
212
111
211
110
210
109
209
108
208
2
1
4
3
107
207
106
206
105
205
104
204
103
203
102
202
101
201
100
200
___________________________________________________________________________
6/28
Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6
• Adapter für Relais 1"S", mit Aufteilung der 2 Polaritäten in Gruppen zu 8 Kanälen
- ABE-7R16T212 mit elektromechanischen Relais
- ABE-7P16T212 ohne Relais
B1
6
5
8
7
115
215
114
214
113
213
112
212
111
211
110
210
109
209
108
208
2
1
4
3
107
207
106
206
105
205
104
204
103
203
102
202
101
201
100
200
___________________________________________________________________________
6/29
B1
• Adapter ABE-7R16T230 mit Relais 1"OS", potentialfreier Kontakt
112
312
313
111
311
114
314
113
6
5
115
315
110
310
109
309
108
308
2
1
105
305
104
304
103
303
102
302
107
307
106
306
101
301
100
300
8
7
215
4
3
207
210
202
214
213
212
211
209
208
206
205
204
203
201
200
___________________________________________________________________________
6/30
Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6
• Adapter ABE-7R16T231 mit Relais 1"OS", ein Gemeinsamer pro Gruppe mit
8 Kanälen
B1
109
309
108
308
111
311
110
310
113
313
112
312
2
1
107
307
106
306
115
315
114
314
6
5
105
305
104
304
102
302
103
303
101
301
100
300
4
3
8
7
___________________________________________________________________________
6/31
B1
• Adapter ABE-7P16T214 (Relais nicht im Lieferumfang enthalten)
Relais 1"S", potentialfreier Kontakt
1 Sicherung pro Kanal
6
5
8
7
115
215
114
113
213
214
112
212
111
211
110
210
108
208
109
209
2
1
4
3
107
207
106
206
105
205
104
204
103
203
102
202
101
201
100
200
___________________________________________________________________________
6/32
Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6
• Adapter ABE-7P16T215 (Relais nicht im Lieferumfang enthalten)
Relais 1"S", Aufteilung der 2 Polaritäten in Gruppen zu 8 Kanälen
1 Sicherung pro Kanal
6
5
8
7
115
215
114
214
113
213
112
212
111
211
110
210
109
209
108
208
2
1
4
3
107
207
106
206
105
205
104
204
103
203
102
202
101
201
100
200
___________________________________________________________________________
6/33
B1
B1
6.5-16 Eingangs- oder Ausgangsadapter mit oder ohne elektromechanische bzw. Halbleiterrelais (Breite 12,5 mm)
• Adapter für Relais 1"OS", potentialfreier Kontakt
- ABE-7R16T330 mit Relais
- ABE-7P16T330 ohne Relais
301
100
200
300
202
302
101
201
102
314
113
214
213
313
112
114
212
312
111
311
110
211
109
209
309
108
210
310
107
207
208
308
307
106
206
306
205
305
105
104
203
303
103
204
304
215
315
115
___________________________________________________________________________
6/34
Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6
• Adapter für Relais 1"OS", Aufteilung der 2 Polaritäten in Gruppen zu 4 Kanälen
- ABE-7R16T332 mit Ralais
- ABE-7P16T332 ohne Relais
B1
14
13
12
11
16
15
10
9
3
4
5
6
1
2
7
8
110
210
310
109
209
309
206
306
105
307
106
208
308
108
107
207
305
104
205
211
311
212
312
111
201
301
302
101
202
100
200
300
102
204
304
103
203
303
114
214
314
113
213
313
112
215
315
115
___________________________________________________________________________
6/35
B1
• Adapter ABE-7R16T370 mit Relais 2"OS", potentialfreier Kontakt
___________________________________________________________________________
6/36
Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6
• Adapter ABE-7P16T334 für Relais 1"OS" (nicht im Lieferumfang enthalten),
potentialfreier Kontakt
B1
210
310
110
211
311
209
309
109
108
107
207
307
208
308
314
113
214
213
313
114
312
111
212
112
205
305
105
206
306
106
204
304
104
103
203
303
102
215
315
115
101
201
302
301
100
200
202
300
___________________________________________________________________________
6/37
B1
• Adapter ABE-7P16T318 für Relais 1"OS" (nicht im Lieferumfang enthalten)
Aufteilung der 2 Polaritäten in Gruppen zu 4 Kanälen
1 Sicherung und 1 Trennschalter pro Kanal
8
114
213
214
113
NC
212
112
7
211
111
NC
6
110
209
210
109
NC
115
NC
208
108
5
207
107
NC
4
106
205
206
105
215
NC
204
104
3
203
103
NC
202
2
102
201
101
NC
200
100
1
___________________________________________________________________________
6/38
Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6
B1
• Eingangsadapter ABE-7P16F310 für Halbleiterrelais (nicht im Lieferumfang
enthalten), potentialfrei
215
NC
115
114
NC
200
100
NC
101
202
201
NC
102
104
204
203
NC
NC
103
205
NC
105
NC
106
NC
206
107
207
209
NC
108
NC
208
NC
109
210
110
NC
111
211
NC
112
212
NC
113
213
NC
214
___________________________________________________________________________
6/39
B1
• Eingangsadapter ABE-7P16F312 für Halbleiterrelais (nicht im Lieferumfang),
Aufteilung der 2 Polaritäten in Gruppen zu 8 Kanälen
101
201
NC
NC
200
100
202
102
203
NC
NC
107
207
106
NC
NC
208
206
205
105
104
204
109
209
108
3
2
4
1
103
6
5
8
7
111
211
112
212
110
210
113
213
214
215
114
115
NC
NC
___________________________________________________________________________
6/40
Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6
6.6
Zuordnungstabelle der Relais für Verdrahtungsadapter
ABE-7R16T iii , ABE-7P16T iii , ABE-7P16F iii
B1
___________________________________________________________________________
6/41
B1
6.7
Zubehör
• Zusätzliche Brückenklemmleiste:
ABE-7BV10: Klemmleiste mit 10 Schraubklemmen
ABE-7BV20: Klemmleiste mit 20 Schraubklemmen
• Adaptermodul:
ABE-7ACC02: dient zur Durchführung von 16 Kanälen (2x8 Kanäle)
ABE-7BV20
• Montagesatz:
ABE-7ACC01: dient zur Befestigung der Interfacemodule auf Montageplatten
• Dichte Kabeldurchführung:
ABE-7ACC84: dient zur Schrankdurchführung ohne Trennung des Kabelstrangs
• Schrankdurchführung:
ABE-7ACC83: Steckverbinder HE10 für 8/12 Kanäle v zylindrischer
Verbinder M23.
ABE-7ACC82: Steckverbinder HE10 für 16 Kanäle v zylindrischer
Verbinder M23.
ABE-7ACC80: Steckverbinder HE10 für 32 Kanäle v Verbinder
Typ "HARTING".
ABE-7ACC81: Stecker für ABE-7ACC80
ABE-7ACC82 ABE-7ACC80
• Abnehmbares Verbindungsmodul:
ABE-7ACC20: Breite 10 mm
ABE-7ACC21: Breite 12,5 mm
• Software zur Kennzeichnung der Kundenetiketten:
ABE-7LOGV10
• Feinsicherung 5 x 20 (flink):
ABE-7FU012 0,125 A
ABE-7F7050
ABE-7FU100
0,5
1
A
A
ABE-7FU200
ABE-7FU630
• Selbstklebender Markierungshalter:
AR1-SB3 für Markierungen Typ AB1-R./AB1-G.
2 A
6,3 A
• Relais für Verdrahtungadapter ABE-7R16T iii , ABE-7P16T iii und ABE-
7P16F iii :
ABR-7S iii : elektromechanische
Ausgangsrelais (siehe Seite 6/41)
ABS-7S iii : Halbleiterausgangsrelais (siehe Seite 6/41)
ABS-7E iii : Halbleitereingangsrelais (siehe Seite 6/41)
ABR-7S3 ii ABR-7S2 ii
___________________________________________________________________________
6/42
Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6
6.8
Elektrische Kenndaten der Verdrahtungsadapter
6.8-1 Adapter mit nicht abnehmbaren Eingängen
Adaptertyp ABE-7 ABE-7 ABE-7 ABE-7 ABE-7
S16E2B1 S16E2E1 S16E2E0 S16E2F0 S16E2M0
16 16 16 16 16 Anzahl der Kanäle
Kenndaten des Steuerkreises (Gebereingänge der Anlage)
Nennwerte Spannung a
24 V a
48 V c
48 V c
110/
130 V c
230/
240 V
Strom
Frequenz -
12 mA
-
13 mA
Zustand 1 Spannung > 13,7 V > 30 V
12 mA 8,3 mA 8 mA
50/60 Hz 50/60 Hz 50/60 Hz
> 32 V > 79 V > 164 V Eingangsgrenzwerte
Max. Schaltfrequenz
Strom > 5 mA
Zustand 0 Spannung < 5 V
Strom < 2 mA von 1 auf 0 0,4 ms
1000 Hz
Isolationsspannung Ein-/Ausgang
> 6 mA
< 10 V
< 2 mA
0,4 ms
1000 Hz
> 5 mA
< 10 V
> 5 mA
< 30 V
< 1,5 mA < 2 mA
20 ms
25 Hz
300 V
> 4,5 mA
< 40 V
< 2 mA
Frequenz
Versorgung Geber
(einschl. Welligkeit)
Konformität IEC 1131-2
Reaktionszeit
-
19..30 V
47...63 Hz 47...63 Hz 47...63 Hz
38,4...60 V 38,4...53 V 96...143 V 184...264 V
Typ 1 Typ 2 Typ 1 von 0 auf 1 0,05 ms 0,05 ms 20 ms
Typ 1
20 ms
Typ 1
20 ms
20 ms
25 Hz
20 ms
25 Hz
Max.
Stoßspannung
(1.2 / 50)
Ein-/Ausgang 2,5 kV
B1
___________________________________________________________________________
6/43
B1
6.8-2 Adapter mit nicht abnehmbaren Halbleiterausgängen
Adaptertyp
Anzahl der Kanäle
ABE-7
S ii
S2B0
8 / 16
Kenndaten des Ausgangskreises
Gleichstromlast
Ohmsch
Betr.art DC12
Spannung a
24 V
Induktiv,
Betr.art DC13
Strom 0,5 A
Spannung a
24 V
ABE-7
S16S2B2
16 a
0,5 A a
24 V
24 V
ABE-7
S08S2B1
8 a
24 V
2 A (1) a
24 V
Grenzwerte
Leckstrom im Zustand 0
Spannungsabfall im Zustand 1
Minimalstrom pro Kanal
Reaktionszeit
Glühlampe
Strom 0,25 A
10 W
Spannung a
19...30 V
< 0,3 mA von 0 auf 1
< 0,6 V
1 mA
0,1 ms
Integrierter
Schutz von 1 auf 0
Gegen Überlast
Gegen Kurzschluß
Gegen induktive
Überspannung
Gegen Verpolung
Schaltfrequenz bei induktiver Last
Meldung erfaßter Fehler
Isolationsspannung Ein-/Ausgang
0,25 A
10 W a
19...30 V
< 0,3 mA
< 0,6 V
1 mA
0,1 ms
0,02 ms 0,02 ms 0,02 ms
Ja, durch Leistungsbegrenzer u. Schutzschalter
Id > 0,75 A Id > 0,75 A Id > 2,6 A
Ja, durch integrierte Zener-Diode
Ja, durch Spitzenbegrenzer
< 0,6 LI
Ja
2
300 V
< 0,6 LI
Nein
2
0,5 A (1) nein a
19...30 V
< 0,5 mA
< 0,5 V
1 mA
0,1 ms
< 0,5 LI
Ja
2
Max.
Stoßspannung
(1.2 / 50)
Ein-/Ausgang
(1) von 50 °C bis + 60 °C abwechselnd jeder zweite Kanal
2,5 kV
___________________________________________________________________________
6/44
Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6
6.8-3 Adapter mit nicht abnehmbaren Ausgangsrelais
Adaptertypen ABE-7
R ii
S111
8 / 16 Anzahl der Kanäle
Kenndaten der Kontakte
Grenzbetriebsspannung Wechselstrom
Gleichstrom
250 V
30 V
Thermischer Strom 3 A
Wechselstrom- Ohmsch last Betr.art AC12
Spannung c
230 V
Strom (1) 0,6 A
Induktiv,
Betr.art AC15
Spannung c
230 V
Strom (1) 0,4 A
GleichstromOhmsch last Betr.art DC12
Spannung a
24 V
Strom (1) 0,6 A
Induktiv
Betr.art DC13
Spannung a
24 V
ABE-7
R ii
S210
8 / 16
250 V
125 V
5A c
1,5 A c a a
230 V
230 V
0,9 A
24 V
1,5 A
24 V
ABE-7
R16S212
16
250 V
125 V
5A c
230 V
1,5 A c a
230 V
0,9 A
24 V
1,5 A a
24 V
Reaktionszeit
L/R = 10 ms Strom (1)
Minimalschaltung Strom
0,2 A
Spannung 5 V von 0 auf 1
1 mA
10 ms von 1 auf 0
Max. Schaltfolge bei Last
Integrierter
Schutz
Gegen Überlast
Gegen Kurzschluß
6 ms
0,5 Hz
0,6 A
10 mA
5 V
10 ms
5 ms
0,5 Hz
0,6 A
10 mA
5 V
10 ms
5 ms
0,5 Hz
Keiner, eine flinke Sicherung pro Kanal oder
Kanalgruppe vorsehen
Gegen induktive
Wechselstrom-
überspannungen
Gegen induktive
Gleichstrom-
überspannungen
Isolationsspannung Spule/Kontakt
Keiner, oblig. Einbau eines RC-Gliedes od. eines der Spannung angepaßten MOV-Varistors
(ZNO) an den Klemmen aller Stellglieder
Keiner, oblig. Einbau einer Schutzdiode an den Klemmen aller Stellglieder
300 V
Max.
Stoßspannung (1.2 / 50)
Spule/Kontakt 2,5 kV
(1) für 0,5 x10 6 Schaltspiele
___________________________________________________________________________
6/45
B1
B1
6.8-4 Abnehmbare elektromechanische Ausgangsrelais
Relaisbezeichnung ABR-7
Relaisbreite
Kenndaten der Kontakte
Kontakttypen v
S21
10 mm
S23
10 mm
S33
12,5 mm
S37
12,5 mm
Max. Betriebsspannung Wechselstrom
(nach IEC 947-5-1)
Thermischer Strom
Gleichstrom
Frequenz des Betriebsstroms
WechselstromOhmsch last
Spannung
Betr.art AC12 Strom (1)
Induktiv Spannung
Betr.art AC15 Strom (1)
Ohmsch Spannung Gleichstromlast Betr.art DC12 Strom (1)
Induktiv
Betr.art DC13
Spannung
Minimalschaltung
L/R = 10 ms Strom (1)
Strom
Reaktionszeit
0,6 A
10 mA
Spannung 5 V von 0 auf 1 10 ms von 1 auf 0 5 ms
0,5 Hz Max. Schaltfolge bei Last
Isolationsspannung Spule/Kontakt
1"S"
250 V
125 V
4 A
1"OS"
250 V
125 V
4 A
1"OS"
264 V
125 V
5 A
2"OS"
264 V
125 V
5 A
50/60 Hz c
230 V c
230 V c
230 V c
230 V
1,5 A 1,2 A 3 A 2,5 A c
230 V c
230 V c
230 V c
230 V
0,9 A a 24 V
1,5 A a
24 V
0,7 A a
1,2 A a
24 V
24 V
1,7 A a a
24 V
3 A
24 V
1,3 A a 24 V
2,5 A a
24 V
0,45 A
10 mA
5 V
10 ms
5 ms
0,5 Hz
300 V
1,4 A
100 mA
5 V
13 ms
13 ms
0,5 Hz
1 A
100 mA
5 V
15 ms
20 ms
0,5 Hz
Max.
Stoßspannung
(1.2 / 50)
Spule/Kontakt 2,5 kV
(1) für 0,5 x10 6 Schaltspiele
___________________________________________________________________________
6/46
Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6
6.8-5 Abnehmbare Halbleiter-Eingangsrelais
Bezeichnung
Relaisbreite
ABS-7 v
EC3AL EC3B2 EC3E2 EA3E5 EA3F5 EA3M5
12,5 mm 12,5 mm 12,5 mm 12,5 mm 12,5 mm 12,5 mm
Kenndaten der Steuerung
Zugewiesene Gleichstr.
a
5V
Betr.spannung (Us) Wechselst.
c
Max. Gebrauchsspannung
(einschl. Welligkeit)
6V
24V
30 V
48V
60 V
—
48V
53 V
— —
110/130V 230/240V
143 V 264 V
Max. Strom bei Us 13,6 mA 15 mA 15 mA 12 mA 8,3 mA 8 mA
Zustand 1 garantiert
Zustand 0 garantiert
Spannung
Strom
Spannung
Strom
3,75 V 11 V
4,5 mA 6 mA
2 V 5 V
30 V
6 mA
10 V
32 V
5 mA
10 V
79 V
5 mA
30 V
Max. Schaltfrequenz
(Tastverhältnis 50%)
Konformität IEC 1131-2
0,09 mA 2 mA 2 mA 1,5 mA 2 mA
1000 Hz 1000 Hz 1000 Hz 25 Hz 25 Hz
Reaktionszeit
— Typ 2 Typ 2 Typ 1 Typ 1 von 0 auf 1 0,05 ms 0,05 ms 0,05 ms 20 ms 20 ms von 1 auf 0 0,4 ms 0,4 ms 0,4 ms 20 ms 20 ms
Isolationsspannung Ein-/Ausgang 300 V
164 V
4,5 mA
40 V
2 mA
25 Hz
Typ 1
20 ms
20 ms
Max.
Stoßspannung
(1.2 / 50)
Ein-/Ausgang 2,5 kV
B1
___________________________________________________________________________
6/47
B1
6.8-6 Abnehmbare Halbleiter-Ausgangsrelais
Bezeichnung
Relaisbreite
ABS-7 v
Kenndaten des Ausgangskreises
Zugewiesene
Betr.spannung
Gleichstr.
a
Wechselstr.
c
Spannung maxi
WechselstromOhmsch Strom last Betr.art
AC12
Gleichstromlast
Ohmsch Strom
Betr.art
DC12
SC2E
10 mm
5..48 V
— 24..240 V — a
57,6 V c
264 V a
30 V
—
0,5 A
SA2M
10 mm
—
0,5 A
—
SC3BA
12,5mm
24
—
2 A
SC3E
12,5 mm
5..48 V
— a
60 V
—
1,5 A
SA3M
12,5 mm
—
24..240 V c
264 V
2 A
—
Induktiv Strom
Betr.art
DC13
Glühlampe —
Betr.art DC6
Leckstrom im Zustand 0
Ein-/Ausgang
—
—
—
—
300 V
—
10 W
0,3 A
—
—
Spannungsabfall im Zustand 1
Min. Strom pro Kanal
Reaktionszeit von 1 auf 0
< 0,5 mA < 2 mA < 0,3 mA < 0,3 mA < 2 mA
< 1 V
1 mA von 0 auf 1 0,1 ms
0,6 ms
—
< 1,1 V < 0,3 V < 1,3 V < 1,3 V
10 mA 1 mA 1 mA 10 mA
10 ms
10 ms
—
0,1 ms 0,1 ms
0,02 ms 0,6 ms
< 0,5 LI 2 —
10 ms
10 ms
— Schaltfrequenz bei induktiver Last
Isolationsspannung
Max.
Stoßspannung
(1.2 / 50)
Ein-/Ausgang 2,5 kV
___________________________________________________________________________
6/48
Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6
6.9
Abmessungen und Montage
• Abmessungen
67
58 84 125
B1
15
(1) Abmessungen mit zusätzlicher Brückenklemmleiste ABE-7BV20 oder ABE-7BV10
(1)
ABE-7H08R1 i
ABE-7H08R2 i
ABE-7H12R50
ABE-7H16R50
ABE-7R08S111
ABE-7H08S21
67
58
(1)
(1)
ABE-7H12R1 i , ABE-7H12R2 i
ABE-7H12S21 , ABE-7H16R1 i
ABE-7H16R2 i , ABE-7H16R3 i
ABE-7H16S21 , ABE-7R16S111
ABE-7R08S210 , ABE-7S08S2B0
206
57
48
15
ABE-7H16F43
ABE-7H16S43
ABE-7S16E2B1
ABE-7S16E2E1
ABE-7S16E2E0
ABE-7S16E2F0
ABE-7S16E2M0
ABE-7S08S2B1
ABE-7S16S2B0
ABE-7S16S2B2
ABE-7R16S210
ABE-7R16S212
50
ABE-7ACC02
15
___________________________________________________________________________
6/49
B1
• Abmessungen (Fortsetzung)
74
65 211
15
Referenzwerte
(Abmessungen 211x88 mm)
(Zeichnung eines Produktes mit abgenehmbaren Relais und nicht montierten Schrauben)
83
74
(1)
ABE-7R16T210
ABE-7R16T212
ABE-7R16T231
ABE-7R16T230
272
ABE-7P16T210
ABE-7P16T212
ABE-7P16T214
ABE-7P16T215
(1)
15
Referenzwerte
(Abmessungen 272x88 mm)
(Zeichnung eines Produktes mit abgenehmbaren Relais und nicht montierten Schrauben)
ABE-7R16T330
ABE-7R16T332
ABE-7R16T370
ABE-7P16T330
ABE-7P16T332
ABE-7P16T334
ABE-7P16T318
(1) Abmessungen mit zusätzlicher Brückenklemmleiste ABE-7BV20 oder ABE-7BV10
___________________________________________________________________________
6/50
Verdrahtungssystem TELEFAST 2 für digitale E/A-Module 6
• Montage
Die Module des Verdrahtungssystems TELEFAST 2 werden auf 35 mm breiten
DIN-Profilschienen montiert.
Besondere Montagehinweise für bestimmte Interfacetypen
Folgende Verdrahtungsadapter müssen unbedingt horizontal auf einer vertikalen Fläche montiert werden:
• Verdrahtungsadapter für Eingänge: ABE-7S16E2E1
• Verdrahtungsadapter für Halbleiterausgänge: ABE-7S ii
S2B i
B1
___________________________________________________________________________
6/51
B1
___________________________________________________________________________
6/52
Sicherheitsmodule TSX PAY
Kapitel
2.3-2 Funktion Schutztür mit automatischem Start
2.4-1 Fehlererfassung bei den Eingängen
2.4-2 Erfassung von Fehlern in den Ausgängen
2.4-3 Erfassen von modulinternen Fehlern
2.4-4 Erfassen von Massefehlern
Inhaltsverzeichnis
Register B2
B2
Seite
_______________________________________________________________________
B2 /1
B2 Sicherheitsmodule TSX PAY Inhaltsverzeichnis
Register B2
Kapitel
3 Anschlüsse und Verkabelungsbeispiele
Seite
Elemente des Sicherheitskreises
3.1-1 Anschlüsse Not-Aus-Taster oder Positionsschalter
3.1-3 Anschluß Wiedereinschalten
3.2-2 Kennzeichnung des Verbindungskabels TSX CPP x02
Diagnose mittels Anzeigebaugruppe
4.3-1 Statusanzeige des Moduls
4.3-2 Statusanzeige der Elemente des Sicherheitskreises
________________________________________________________________________
B2 /2
Sicherheitsmodule TSX PAY Inhaltsverzeichnis
Register B2
B2
Kapitel
4.5-4 Aktivieren des Wiedereinschalt-Eingangs
Kenndaten der Verbindungskabel TSX CPP x02 und
6 Verkabelungsvorschriften 6/1
Vorsichtsmaßnahmen und allgemeine Verkabelungsvorschriften 6/1
Dimensionierung und Länge der Kabel 6/1
Absicherung des Sicherheitskreises
Absicherung der Sicherheitsausgänge
Seite
_______________________________________________________________________
B2 /3
B2 Sicherheitsmodule TSX PAY
Kapitel
Inhaltsverzeichnis
Register B2
Seite
________________________________________________________________________
B2 /4
1 Übersicht
1.1
Allgemeine Beschreibung
Die Sicherheitsmodule TSX PAY und ihr Zubehör TSX CPP und ABE-7CPA13 dienen dem sicherheiten Unterbrechen eines oder mehrerer Not-Aus- oder
Sicherheitsstromkreise(s) der Stop-Kategorie 0 (Sicherheitseinrichtungen). Der gesamte Sicherheitskreis genügt den Anforderungen der Europäischen Normen
EN 418 für Not-Aus-Einrichtungen und EN60204-1 für Sicherheitsstromkreise.
Die Module entsprechen ebenfalls den sicherheitstechnischen Anforderungen der elektrischen Überwachung von Positionsschaltern an trennenden Schutzeinrichtungen.
B2
TSX PAY TSX PAY
TSX CPP 301
TSX
CPP x02
ABE7-CPA13
Die Sicherheitsmodule TSX PAY 262 und TSX PAY 282 bieten:
• Sicherheitsfunktionen zur sicheren Steuerung der Not-Aus-Stromkreise von Maschinen.
Die Module verfügen über einen festverdrahteten Logikbaustein zur Überwachung der Not-Aus-Einrichtungen.
• Eine Komplettdiagnose der Elemente des Sicherheitskreises, indem der Status der
Drucktaster oder Positionsschalter der Eingangskreise, des Eingangs
Wiederschalten, des Rückführkreises sowie der Steuerung der beiden
Ausgangskreise und der Stromversorgung der Sicherheitseinrichtung gelesen wird.
Diese Informationen werden digital in Form von 28 Bits an die Zentraleinheit der
TSX- Premium-Steuerung übertragen.
Die Sicherheitsmodule erhalten keine Befehle von der Steuerung und sind an eine externe Stromversorgung angeschlossen.
___________________________________________________________________________
1/1
B2
1.2
Beschreibung der Hardware
Die Module TSX PAY besitzen Standardformat und belegen einen Steckplatz im Rack einer Steuerung vom Typ Premium.
1 Kunststoffgehäuse der Schutzklasse
IP20 zum Schutz der elektronischen
Komponenten
2 Anzeigebaugruppe zur Visualisierung der
Betriebsarten, der Störungen und des
Zustands der Elemente des Sicherheitskreises
3 Etikett mit der Bestellnummer des Moduls
(rechte Seite)
4 Lasergravur mit Angabe der externen
Stromversorgung des Moduls
5 Etikett mit den Kenndaten der
Sicherheitsausgänge (linke Seite)
6 Freier Bereich für die Kennzeichnung durch den Anwender
7 44-polige Steckbuchse SUB-D HD 44 für den Anschluß der Sicherheitseinrichtungen
8 Frontseiten-Etikett für die Kennzeichnung der Sicherheitsausgänge
9 Abziehbare Klemmleiste für den Anschluß der Sicherheitsausgänge
___________________________________________________________________________
1/2
Übersicht 1
1.3
Katalogauszug
Module
Anwendungen
Überwachung der Not-Aus- Einrichtungen und Positionsschalter
1bis 12 Not-Aus-Taster / Pos.Schalter
1 bis 12 Drucktaster/Pos.Schalter
zweikanalige Ausführung
Unterbrechung über Relais:
2 Sicherheitsausgänge
Stromversorgung: a
24V zweikanalige Ausführung
Unterbrechung über Relais:
4 Sicherheitsausgänge
Stromversorgung: a
24V
B2
Kategorie
Anzahl Ausgänge
4
2(Schließer) (sofortiges Abschalten) 4 (S) (sofortiges Abschalten)
12 ein- oder zweikanalige Anschlüsse 12 ein- oder zweikanalige Anschlüsse Anzahl Eingänge
Verbindungstyp:
Sicherheitseingänge Über 44-polige SUB-D HD 44-Steckbuchse Über 44-pol. SUB-D HD 44-Steckb.
Sicherheitsausgänge Über 6-pol. Schraubklemmleiste Über 6-pol.Schraubklemmleiste
Stromversorgung
Spannung Sich.kreis
a 24V a 24V a 24V a 24V
Diagnose Steuerung Lesen des Zust. der Eingangsklemmen (Drucktaster oder Pos.schalter)
Lesen des Zust. Eing. Wiedereinschalten
Lesen des Befehls an Ausgänge
Lesen des Rückführkreises
Überwachung der Stromversorgung /Sicherheitseinricht. (s. Abschn.2.2)
Überwachung
Wiedereinschalten
Normkonformität
Ja, über Brücke Ja, über Brücke
EN 60204-1, EN 292, EN 418, prEN 1921, BS 2771-1, DIN VDE 0113-1,
EN 954, EN 1088, EN 574 Typ III A, NF C 79-130, NF E 09-053
28 LEDs + 3 Standard-LEDs der Steuerung Premium Anzeige
Synchronisationszeit ca. 400ms (<1s, automatischer Start)
Eingänge
Bestellnummern TSX PAY 262 TSX PAY 282
Die Verbindungskabel TSX CPP X02 und die Klemmleisten ABE 7CPA13 müssen separat bestellt werden.
___________________________________________________________________________
1/3
B2
1.4
Einbau der Module TSX PAY
Die Module TSX PAY 262 und TSX PAY 282 liegen im Standardformat vor.
Abgesehen von den für das Versorgungsmodul und für den Prozessor vorgesehenen
Steckplätzen können sie in einen beliebigen Steckplatz eines Racks vom Typ
TSX RKY ... eingesetzt werden.
Unter Berücksichtigung der für den jeweiligen Prozessor geltenden Grenzwerte werden die Ein-/Ausgänge der Module PAY... im Rack wie digitale E/As konfiguriert.
1.5
Inbetriebnahme über Software
Die softwaremäßige Inbetriebnahme (Konfiguration, Debugging, ...) erfolgt mit den
Programmiersoftware PL7 Premium / PL7 PRO (siehe Handbuch "Anwendungsspezifische Funktionen" für Steuerungen vom Typ Premium)).
___________________________________________________________________________
1/4
2 Sicherheitsfunktion B2
2.1
Übersicht
2.1-1 Benutzerfunktionen
Die Module TSX PAY erfüllen folgende Funktionen:
• Überwachung der Not-Aus-Taster und Positionsschalter von Schutztüren für ein sofortiges Abschalten (Not-Aus-Einrichtung der Stop-Kategorie 0 gemäß EN 418),
• Erfassen der Zeitdifferenz zwischen den Kanälen (>400ms) in der Betriebsart automatischer Start,
• Von der Betriebsart der Steuerung unabhängiger, festverkabelter
Sicherheitsbaustein,
• Garantierte Aufrechterhaltung der Sicherheitsfunktion bei Ausfall der Elemente des
Sicherheitskreises durch Verwendung:
- von 2 -Sicherheitsausgangskreisen,
- einer zweikanaligen Eingangsbeschaltung für Not-Aus-Taster oder
Positionsschalter,
• Verdrahtung eines Kanals (+) auf einen Eingang (x) und des Kanals (-) auf einen anderen Eingang (x+12) bei zweikanaliger Beschaltung,
• Redundante und selbstüberwachende Auslegung, ähnlich der Baureihe
PREVENTA XPS-ASF (s. Katalog der Komponenten für Sicherheitskreise von
Telemecanique),
• Wiedereinschaltüberwachung über Hilfs-Eingang: Wiedereinschalt-Eingang,
• Möglichkeit zur Überwachung des Wiedereinschalt-Eingangs durch Signalerfassung bei fallender Flanke,
• Startmodus über externe Verkabelung auswählbar: Manuell, Automatik oder bei fallender Flanke,
• Selbstüberwachung der Ausgänge durch Statuserfassung im Rückführkreis,
• Selbstüberwachung der Eingangskanäle über permanente Überwachung des jeweiligen Status,
• Komplettdiagnose der Elemente des Sicherheitskreises über:
- Lesen des Status an den Eingängen Not-Aus-Taster oder Positionsschalter,
- Lesen des Wiedereinschalt-Eingangs,
- Lesen des Rückführkreises,
- Lesen des Ausgangsbefehls der Sicherheitsausgänge,
- Lesen des Versorgungszustands der Elemente des Sicherheitskreises,
- Überwachung der externen Stromversorgung des Moduls,
• Es besteht die wahlweise die Möglichkeit, die externe Versorgung durch PL7 zu
überwachen.
___________________________________________________________________________
2/1
B2
2.1-2 Betriebsarten
• Produktansicht
S121 + Zweikanalig
S232
Einkanalig
B1
Externe Versorgung a 24V
A1
Y1
Y2/S33
S34
Rückführkreis
Wiedereinschalten
K1 K2
A2
Y3
Y4
Überwachung
Wiedereinschalten
(Brücke)
S112
Einkanalig
S01
• Externe Stromversorgung
Die externe a 24V-Stromversorgung ist an die Klemmen A1 und A2 angeschlossen.
Sie muß über eine externe Sicherung abgesichert sein.
• Ein-/zweikanalige Beschaltung des Not-Aus-Tasters und des Positionsschalters
Die Verdrahtung der Klemme B1 ermöglicht die Wahl eines ein- oder zweikanaligen
Not-Aus-Tasters:
- Bei einer Verbindung zwischen B1 und S121 wird das Modul zweikanalig beschaltet: an den Klemmen S121 und S232 (positive Polarität) und zwischen
S01 und S112 (negative Polarität),
- Bei einer Verbindung zwischen B1 und S232 wird das Modul an den Klemmen
S121 und S232 einkanalig beschaltet (positive Polarität); zwischen S01 und
S112 (negative Polarität) wird eine Brücke gesetzt.
• Funktionsablauf Not-Aus-Taster und Positionsschalter
- Bei Betätigung eines Not-Aus-Tasters oder bei externer Unterbrechung der
Stromversorgung werden sofort die Sicherheitsausgänge K1 und K2 geöffnet,
- Nach Entriegelung der Not-Aus-Taster oder Schließen der Positionsschalter der
Eingangskreise ermöglicht ein Impuls im Quittierungseingang (Klemmen
S33-S34) ein Schließen der Kontakte der Sicherheitsausgänge (Klemmen 13-14,
23-24, 33-34, 43-44).
___________________________________________________________________________
2/2
Sicherheitsfunktion 2
• Wiedereinschalten
Das Wiedereinschalten der Elemente des Sicherheitskreises ist aktiviert, wenn der
Rückführkreis an die Klemmen Y1 und Y2 geschlossen ist UND eine Anforderung zum Wiedereinschalten (S24) an den Klemmen S33 und S34 vorliegt.
Die Klemmen Y3/Y4 ermöglichen wahlweise die Überwachung dieses
Wiedereinschalt-Eingangs:
- Y3/Y4 offen bedeutet eine Aktivierung der Ausgänge (empfohlene
Verwendung), wenn der Not-Aus-Taster betätigt und anschließend losgelassen wird (fallende Flanke auf S34),
- Y3/Y4 geschlossen bedeutet eine sofortige Aktivierung der Ausgänge bei
Betätigen des Not-Aus-Tasters.
Hinweis:
. Die Brücke an den Klemmen Y3-Y4 sollte so kurz wie möglich sein,
. Keine weiteren Anschlüsse an diesen Klemmen vornehmen.
Eine Brücke an den Klemmen Y3-Y4 und an den Klemmen S33-S34 ermöglicht die automatische Aktivierung der Ausgänge, sobald die beiden Eingangskanäle geschlossen sind. Eine Verzögerungszeit von 400 ms ist zulässig.
• Sicherheitsausgänge
Das Modul PAY 262 verfügt über zwei verdrahtete Ausgänge an den Klemmen 13-
14 und 23-24; diese beiden Ausgänge können voneinander unabhängig versorgt werden.
Das Modul PAY 282 verfügt über vier verdrahtete Ausgänge an den Klemmen 13-
14, 23-24, 33-34, 43-44; diese Ausgänge sind in Zweierblocks zusammengefaßt, und jeder Block kann unabhängig versorgt werden.
Die den Ausgangskanälen nachgeschalteten (zwangsgeführten) Relais oder Schütze sind in den Rückführkreis an den Klemmen Y1 und Y2 einzuschleifen. Dadurch gelingt eine Einschaltung des Gerätes nur dann, wenn die nachgeschalteten Relais, welche sicherheitsrelevante Funktionen haben, nach einem vorausgegangenen
Abschaltbefehl abgefallen waren. Der Rückführkreis muß für jedes neue Einschalten geschlossen sein.
Eine zusätzliche von der Steuerung verwaltete Bedingung kann in den Rückführkreis eingebunden werden, um jedes Wiedereinschalten trotz Vorhandenseins eines
Fehlers in einem der Elemente des Sicherheitskreises zu verhindern.
• Diagnose
Die Steuerung kennt aufgrund der Eingangsinformationen ständig den Status der
Elemente des Sicherheitskreises.
B2
___________________________________________________________________________
2/3
B2
2.2
Betriebsarten
Die Sicherheitsfunktion ist steuerungsunabhängig; sie richtet sich nicht nach den
Betriebsarten der Steuerung und unterbricht auch dann die Versorgung, wenn die
Steuerung abgeschaltet, ohne Prozessor oder im Stop-Betrieb ist: es handelt sich
nicht um eine Sicherheitssteuerung.
Der einzige Austausch zwischen CPU und Modul besteht in der Übermittlung von
Diagnoseinformationen des Moduls an die CPU; die Steuerung sendet keine Befehle
an die Ausgänge des Moduls.
Das Modul kann unter Spannung ein- oder ausgebaut werden. Es müssen jedoch die
Steckverbindung SUB-D HD und die Klemmleiste gelöst werden.
2.3
Funktionsdiagramme
2.3-1 Not-Aus-Funktion
Versorgungsspannung
Eingang Kanal (+)
(S121 bis S232)
Eingang Kanal (-)
(S01 bis S112)
Rückführkreis
Y1-Y2
Starttaster
S33-S34 "S"
(mit Überwachung)
Ausgang 13-14 "S" in
Betrieb
Not-Aus nicht betätigt
Not-Aus betätigt
Ausgang 23-24 "S" < 10 ms
Je nach Verdrahtung von Y3-Y4 erfolgt das Wiedereinschalten bei Flanke oder bei
Status.
Ein einziger offener Not-Aus-Taster öffnet die Sicherheitsausgänge.
Beide Kanäle müssen für das Wiedereinschalten geöffnet sein: Selbstüberwachung der Eingänge.
Das Wiedereinschalten ist nur möglich, wenn der Rückführkreis Y1-Y2 geschlossen ist:
Selbstüberwachung der Ausgänge.
Legende
Geschlossen
Offen
___________________________________________________________________________
2/4
Sicherheitsfunktion 2
B2
2.3-2 Funktion Schutztür mit automatischem Start
Versorgungsspannung
1 Positionsschalter
Schutz offen Eingang Kanal (+)
(S121 bis S232)
Eingang Kanal (-)
(S01 bis S112)
Rückführkreis
Y1-Y2
Brücke an
S33-S34 "S"
2 Positionsschalter
Schutz geschlossen
Ausgang 13-14 "S"
Ausgang 23-24 "S"
400 ms
Schutz öffnet
< 10 ms
Die Verwendung der beiden Positionsschalter (Pos.schalter 1 und 2) setzt voraus, daß in der Anlage beim Schließen der beiden Positionsschalter die entsprechende
Zeitdifferenz unter 400 ms liegt.
Der Hersteller garantiert die Nichtbetätigung, wenn die Zeit mehr als 1 Sekunde beträgt.
In dieser Konfiguration ist automatisches Wiedereinschalten gewählt.
___________________________________________________________________________
2/5
B2
2.4
Fehlerverarbeitung
2.4-1 Fehlererfassung bei den Eingängen
Das Modul ist in der Lage, einen Querschluß an den beiden Kanälen Not-Aus-Taster und Positionsschalter zu erfassen; in diesem Fall meldet das Bit Ix.27 einen Fehler in einem Element des Sicherheitskreises.
Bei einer zweikanaligen Beschaltung führt das Modul auch eine Selbst-Überwachung der Eingänge durch: Bei einer Inkohärenz des Zustands der betätigten Not-Aus-
Taster oder Positionsschalter werden die Sicherheitsausgänge geöffnet, ohne jedoch das Wiedereinschalten zu ermöglichen.
Zur Speicherung eines Fehlers muß unbedingt:
- die Stromversorgung permanent aufrechterhalten werden,
- nur ein Not-Aus-Taster gleichzeitig betätigt werden (Auffinden eines Kurzschlusses bei einem Not-Aus-Taster).
Applikationsspezifische Lösungen, die einen Ausgang der Steuerung im Rückführkreis sowie eine Fehlererfassung mittels der Diagnosemeldungen des Moduls ermöglichen, optimieren die Speicherung eines Fehlers.
2.4-2 Erfassung von Fehlern in den Ausgängen
Die Erfassung eines Fehlers bei den Ausgängen macht die Verwendung zwangsgeführter Hilfsrelais erforderlich (s. Katalog der Komponenten für
Sicherheitsanwendungen von Telemecanique): dies wird als Selbstüberwachung der
Ausgänge bezeichnet. Die Kontakte "NF" der Relais K3 und K4 müssen in Reihe an den Klemmen Y1 und Y2 eingeschleift werden. Diese Verdrahtung verhindert das
Wiedereinschalten der Elemente des Sicherheitskreises bei Blockieren eines der beiden Relais (K3 oder K4).
2.4-3 Erfassen von modulinternen Fehlern
Bei Ausfall eines modulinternen Bauteils werden die Sicherheitsfunktionen der
Module TSX PAY durch Öffnen der Ausgangskontakte (K1, K2) gewährleistet. Dies erfolgt unmittelbar oder bei der nächsten Betätigung (Öffnen eines Not-Aus-Tasters,
Öffnen eines Positionsschalters oder Abschalten). In diesem Fall ist das Schließen der Ausgangskontakte (K1, K2) nicht möglich, und das Modul muß ausgetauscht werden.
Ruft ein solcher Fehler einen erhöhten Verbrauch der a 24 V hervor, erfolgt eine
Begrenzung auf 750 mA; in diesem Fall geht das Bit Ix.27 (Zustand der Stromversorgung
Sicherheitskreis) auf 0.
___________________________________________________________________________
2/6
Sicherheitsfunktion 2
2.4-4 Erfassen von Massefehlern
Die Module TSX PAY entsprechen der Norm EN60204-1, die insbesondere das
Masseschlußverhalten festlegt. Da die a0V an Masse gelegt sind, bedeutet ein
Masseschluß:
- bei zweikanaliger Beschaltung: Kurzschluß eines oder mehrerer Not-Aus-Taster(s) oder Positionsschalter(s) im negativen Kanal. Bei Betätigung eines Tasters oder
Positionsschalters öffnen die Ausgänge im positiven Kanal, und ein
Wiedereinschalten ist aufgrund der Selbstüberwachung der Eingänge nicht mehr möglich,
- unabhängig von einer ein- oder zweikanaligen Beschaltung einen Kurzschluß der externen Stromversorgung a 24V. Es erfolgt ein sofortiges Öffnen der
Sicherheitsausgänge aufgrund der fehlenden Stromversorgung der Elemente des
Sicherheitskreises. Die externe Stromversorgung A1-A2 ist durch die Begrenzung auf 750 mA abgesichert und das Bit Ix.27=0 signalisiert einen Fehler in einen der
Elemente des Sicherheitskreises.
B2
2.4-5 Einschränkungen
Die Betätigung eines Not-Aus-Tasters oder Positionsschalters unter Kurzschluß öffnet die Sicherheitsausgänge und die Selbstüberwachung verhindert das Wiedereinschalten.
Das Öffnen eines weiteren Not-Aus-Tasters oder Positionsschalters vor dem
Wiedereinschalten setzt diese Selbstüberwachung jedoch außer Kraft, da in diesem
Fall beide Kanäle kohärent sind (siehe Abschn. 2.4-1).
Die Selbstüberwachung der Eingänge wird ebenfalls umgangen, wenn nach Betätigung eines defekten Not-Aus-Tasters oder Positionsschalters eine Unterbrechung der externen Stromversorgung eintritt (oder hervorgerufen wird), denn der Einschaltvorgang reinitialisiert das Modul und ermöglicht ein erneutes Wiedereinschalten.
___________________________________________________________________________
2/7
B2
___________________________________________________________________________
2/8
3 Anschlüsse und Verkabelungsbeispiele
3.1
Elemente des Sicherheitskreises
B2
Die Verkabelung wird ausgeführt durch:
• Verwendung des Verbindungskabels TSX CPP 301 mit freien Adern an einem Ende,
• Verwendung des Verbindungskabels TSX CPP x02 und des Verdrahtungs-Interface
Telefast ABE-7CPA13 (s. Abschn. 3.2-2).
Die nachfolgend aufgeführten Verkabelungsbeispiele geben die Belegung des Telefast-
Systems wieder. Sie wurden überprüft und sorgfältig getestet.
Risiken verbleiben, wenn:
• von den Verkabelungsbeispielen durch Änderungen der Anschlüsse oder Hinzufügen von Komponenten abgewichen wird und diese Komponenten nicht oder unzureichend in den Sicherheitsstromkreis integriert sind.
• der Anwender die Anforderungen der Norm hinsichtlich Inbetriebnahme, Betrieb,
Einstellung und Wartung der Maschine nicht einhält. Hier sollte auf eine strenge
Einhaltung des jährlichen Prüfungs- und Wartungsdatums der Maschine geachtet werden.
• am Modul Eingriffe erfolgen, ohne daß die Stromversorgungen unterbrochen wurden.
___________________________________________________________________________
3/1
B2
3.1-1 Anschlüsse Not-Aus-Taster oder Positionsschalter
• Zweikanalige Beschaltung (empfohlene Verwendung)
Diese zweikanalige Eingangsbeschaltung ist für Anwendungen vorgesehen, die die
Sicherheitskategorie 3 oder 4 erfordern.
Es werden Querschlüsse zwischen den Kanälen erfaßt.
Kurzschlüsse eines Not-Aus-Tasters oder Positionsschalters werden erfaßt und lokalisiert.
(-)
33 SO1
S0
31 S11/S02
S1
29 S21/S12
S2
27 S31/S22
S3
25 S41/S32
S4
23 S51/S42
S5
21 S61/S52 Kanal (-)
S6
19 S71/S62
S7
17 S81/S72
S8
15 S91/S82
S9
13
S101/S92
S10
11 S111/S102
S11
9 S112
S232
S23
10
12 S231/S222
S22
14 S221/S212
S21
16 S211/S202
S20
18 S201/S192
S19
20 S191/S182
S18
22 S181/S172
S17
Kanal (+)
24 S171/S162
S16
26 S161/S152
S15
28 S151/S142
S14
30 S141/S132
S13
S12
32
34
S131/S122
S121
(+)
40
39
S121
B1
Werden weniger als 12 Doppelkontakte genutzt, sind die nicht verwendeten
Eingangsklemmen zu brücken.
Beispiel: Kontakte S7 bis S11 und S19 bis S23 werden nicht verwendet.
Brücke einsetzen an den Klemmen S71/S62 und S112 sowie an den Klemmen S191/ S182 bis S232.
___________________________________________________________________________
3/2
Anschlüsse und Verkabelungsbeispiele 3
• Einkanalige Beschaltung
Diese Verkabelung ist nicht für Anwendungen geeignet, die die
Sicherheitskategorie 3 oder 4 erfordern.
Es werden nicht alle Fehler erfaßt: Ein Kurzschluß an einem Not-Aus-Taster oder
Positionsschalter wird nicht erfaßt. In diesem Fall führt die Betätigung des Not-Aus-
Tasters nicht zu einem Öffnen der Sicherheitsrelais (Sicherheitsfunktion geht verloren).
B2
(-)
S18
S19
S20
S21
S22
S23
S12
S13
S14
S15
S16
S17 a
24 V a 0 V
(+)
SO1
S112
S121
S122/S131
S132/S141
S142/S151
S152/S161
S162/S171
S172/S181
S182/S191
S192/S201
S202/S211
S212/S221
S222/S231
S232
S232
B1
28
26
24
22
20
33
9
40
32
30
18
16
14
12
10
38
39
Werden weniger als 12 Doppelkontakte genutzt, sind die nicht verwendeten
Eingangsklemmen zu brücken.
Beispiel Kontakt S18 wird nicht benutzt.
An den Klemmen S172/S181und S182/S191 eine Brücke einsetzen.
___________________________________________________________________________
3/3
B2
3.1-2 Anschluß Rückführkreis
Die Auslegung einer Sicherheitseinrichtung nach Kategorie 4 erfordert die Redundanz und Überwachung beim Betätigen einer Einrichtung zum Trennen der Stromversorgung.
Die Verkabelung der Relais "Ö" (K3, K4) oder (K3, K4, K5, K6) ermöglicht die
Überwachung bei jeder Betätigung.
Die Relais (K3, K4) oder (K3, K4, K5, K6) müssen als zwangsgeführte Kontakte ausgeführt sein.
Eine Verkabelung der Kategorie 3 bedeutet:
- keine Verkabelung der Hilfsrelais im Rückführkreis (eine Brücke verbindet die
Klemmen Y1 und Y2/S33),
- klassische, nicht geführte Relais genügen den Anforderungen.
• Verwendung von 2 Relais (Kategorie 4)
N(-)
K3 K4
14
24
K2 K1
Y1
K4 K3
Y2
13
23
F2
L1(+)
• Verwendung von 4 Relais (Kategorie 4)
N(-)
K3 K4 K5 K6
14
24
34
44
K2 K1
Y1 K4 K3
Y2
13/23
K6 K5
F2
L1(+)
33/43 F2
L2(+)
___________________________________________________________________________
3/4
Anschlüsse und Verkabelungsbeispiele 3
B2
3.1-3 Anschluß Wiedereinschalten
• Automatisches Wiedereinschalten (Schutztür)
5
6
4
3
S33
S34
Y3
Y4
• Manuelles Wiedereinschalten
Wurden alle Not-Aus-Taster oder Positionsschalter entriegelt, kann das manuelle
Wiedereinschalten überwacht werden oder nicht.
Mit Überwachung des Starttasters (empfohlene Verwendung)
4
3
5
6
S33
S34
Y3
Y4
Y3-Y4 offen
Ohne Überwachung des Starttasters
5
6
4
3
S33
S34
Y3
Y4
___________________________________________________________________________
3/5
B2
3.2
Telefast ABE-7CPA13
Das nachfolgend beschriebene Verdrahtungs-Interface Telefast ist vom Typ "Draht zu
Draht" und enthält keine Elektronikkomponenten. Es wurde spezifisch für die
Sicherheitsmodule PAY der PREMIUM-Reihe entwickelt.
Es erleichtert Inbetriebnahme und Verdrahtung der Elemente des Sicherheitskreises einer Maschine. Ein SUB-D-Kabelsystem wird hierdurch in eine Verkabelung über
Klemmleiste umgewandelt.
Das Verdrahtungs-Interface Telefast wird nicht mit dem Modul ausgeliefert.
125 mm
70 mm
130 mm
___________________________________________________________________________
3/6
Anschlüsse und Verkabelungsbeispiele 3
3.2-1 Anschlüsse
• Die Verbindungskabel TSX CPP x02 für die Modulanschaltung sind Bestandteil des
Sicherheitskreises. Sie dürfen vom Betreiber nicht modifiziert werden.
• Die Klemmen der Schraubklemmleiste Telefast können folgende Drähte aufnehmen:
- mit Aderendhülse: 2 Drähte von 1 mm² oder 1 Draht von 1,5 mm²,
- ohne Aderendhülse: 1 Draht von 2,5 mm².
B2
3.2-2 Kennzeichnung des Verbindungskabels TSX CPP x02
Beschriftung
A1
A2/Y4
B1
S01
S02/S11
S12/S21
S22/S31
S32/S41
S42/S51
S52/S61
S62/S71
S72/S81
S82/S91
S92/S101
S102/S111
S112
S121
17
15
13
11
9
34-40
29
27
25
23
21
19
Telefast-
Klemmleiste
37
1-3
39
33
31
Beschriftung
S122/S131
S132/S141
S142/S151
S152/S161
S162/S171
S172/S181
S182/S191
S192/S201
S202/S211
S212/S221
S222/S231
S232
S33/Y2
S34
Y1
Y3
GND
22
20
18
16
14
12
Telefast-
Klemmleiste
32
30
28
26
24
10-38
5-7
6
8
4
2-35-36
___________________________________________________________________________
3/7
B2
3.3
Verkabelungsbeispiel
• Verkabelung von 5 Not-Aus-Tastern mit Wiedereinschalt-Überwachung.
L3
L2
F2
F3
23
13
K1 K2
24
14
K4
K3
N3
N2
0 V a
+24 V a
F1
S24
ESC
S16
S15
S14
S13
S12
S0
S1
S2
S3
S4
K4 K3
10 S232
24 S171/S162
26 S161/152
28 S151/S142
30
S141/S132
32 S131/S122
34 S121
40 S121
39 B1
1 A2
37 A1
3 Y4
4 Y3
6 S34
5 S33
7 Y2
8 Y1
33 S01
31 S11/S02
29 S21/S12
27 S31/S22
25 S41/S32
23 S51/S42
9 S112
TSX PAY 262
CPU
Y1-Y2
S33-S34
Y3-Y4
S121 bis S232
S01 bis S112
A1-A2
B 1
13-14, 23-24
F1
F2, F3
Rückführkreis
Quittierung Start
Wahl Überwachungsmodus Wiedereinschalten
Kontakt des Eingangskanals (+)
Kontakt des Eingangskanals (-)
Externe Versorgung a
Auswahl ein-/zweikanalige Beschaltung
Sicherheitsausgänge (gleich bei Modul PAY 282)
Sicherung 1 A gl
Sicherungen 4 A gl
___________________________________________________________________________
3/8
Anschlüsse und Verkabelungsbeispiele 3
3.4
Verbindungskabel TSX CPP 301
Das nachfolgend in Abschnitt 5 beschriebene Verbindungskabel wird nicht mit dem
Modul ausgeliefert. Seine Bestellnummer lautet: TSX CPP 301.
Die Verkabelung wird im Installationshandbuch des Moduls beschrieben.
Jede Ader ist entsprechend der Norm EN 47100 durch einen Farbcode gekennzeichnet.
• Kennzeichnung des Verbindungskabels TSX CPP 301
B2
Kennzeichnung
A1
A2/Y4
B1
S01
S02/S11
S12/S21
S22/S31
S32/S41
S42/S51
S52/S61
S62/S71
S72/S81
S82/S91
S92/S101
S102/S111
S112
S121
Farbcode
DIN 47100
Gelb/braun
Weiß/rosa
Weiß/grau
Rosa/braun
Braun
Braun/blau
Gelb
Braun/rot
Rosa
Braun/schwarz
Rot
Gelb/grau
Lila
Gelb/rosa
Rot/blau
Gelb/blau
Weiß
Kennzeichnung
S122/S131
S132/S141
S142/S151
S152/S161
S162/S171
S172/S181
S182/S191
S192/S201
S202/S211
S212/S221
S222/S231
S232
S33/Y2
S34
Y1
Y3
GND
Farbcode
DIN 47100
Weiß/blau
Grün
Weiß/rot
Grau
Weiß/schwarz
Blau
Grau/grün
Schwarz
Rosa/grün
Grau/rosa
Grün/blau
Weiß/grün
Weiß/gelb
Grau/braun
Weiß
Braun/grün
Gelb/grün
Die erste Farbe ist die Grundfarbe des Isolierkörpers, die zweite die Farbe des aufgedruckten Rings.
___________________________________________________________________________
3/9
B2
3.5
Sicherheitsausgänge
Die Ausgänge werden bei beiden Modultypen auf eine 6polige Klemmleiste verdrahtet.
Der abziehbare Teil wird mit dem Modul ausgeliefert.
• Modul TSX PAY 282
13/23
14
24
33/43
34
44
13/23 : Eingang gemeinsame Versorgung
14 : Sicherheitsausgang
24 : Sicherheitsausgang
33/43 : Eingang gemeinsame Versorgung
34
44
: Sicherheitsausgang
: Sicherheitsausgang
• Modul TSX PAY 262
13
14
23
24
1 3
1 4
: Eingang unabhäng. Versorgung
: Sicherheitsausgang
2 3
2 4
: Eingang unabhäng. Versorgung
: Sicherheitsausgang
• Leiterquerschnitt:
- mit Aderendhülse: 2 Drähte von 1 mm² oder 1 Draht von 1,5 mm²
- ohne Aderendhülse: 1 Draht von 2,5 mm²
___________________________________________________________________________
3/10
Anschlüsse und Verkabelungsbeispiele 3
3.6
Reihenschaltung der Module
Bei Anwendungen mit mehr als 12 ein- oder zweikanaligen Eingängen besteht die
Möglichkeit, mehrere Module TSX PAY zu verwenden.
Unabhängig von der Verkabelung der Elemente des Sicherheitskreises ist folgende
Schaltung durchzuführen:
- Reihenschaltung der Ausgänge der Sicherheitsmodule,
- ebensoviele Wiedereinschalt-Kontakte S33/S34 wie reihengeschaltete Module
(elektrisch isolierte Kontakte),
- ein Rückführkreis K3/K4 bei einem Modul und eine Brücke an den Klemmen
Y1/Y2 bei den anderen Modulen,
- unabhängige Eingangsbeschaltung der Elemente des Sicherheitskreises bei jedem Modul (keine Serienschaltung).
Verwendung von 2 Relais
Vers1 Vers2
Verwendung von 4 Relais
Vers1 Vers2
B2
13 23
13 23
TSX PAY 262
TSX PAY 262
TSX PAY 262
14
13
24
23
TSX PAY 262
14
13
24
23
14 24
14 24
TSX PAY 262
13 23
TSX PAY 282
13/23 33/43
14 24
14 24 34 44
K3 K4 K3 K4 K3 K4
Anmerkung:
Die Kontaktwiderstände von 0,1
Ω
der Sicherheitsrelais führen im gesamten
Ausgangskreis zu einem Spannungsabfall als Funktion der jeweiligen
Stromstärken.
Bei einem maximalen thermischen Strom von 2,5 A beträgt dieser Spannungsabfall:
- 4 V bei 16 PAY-Modulen in Reihe,
3/11
B2
___________________________________________________________________________
3/12
4 Wartung und Diagnose B2
4.1
LEDs der Anzeigebaugruppe
Die Module TSX PAY 262 und TSX PAY 282 verfügen, ähnlich den digitalen
Eingangs-Modulen, über eine Anzeigebaugruppe mit 32 LEDs.
Die drei LEDs RUN, ERR, I/O geben Auskunft über den Status des Moduls. Die LEDs
0 bis 27 geben Auskunft über den Status der Elemente des Sicherheitskreises (s.
Abschn. 4.3).
RUN ERR
I / O
5
6
3
4
7
0
1
2
11
12
13
14
15
8
9
10
19
20
21
22
23
16
17
18
27
28
29
30
31
24
25
26
LEDs 0 bis 11
LEDs 12 bis 23
LED 24
LED 25
LED 26
LED 27
LEDs 28 bis 31
Status der Kontakte Not-Aus und Pos.Schalter Kanal (+)
Status der Kontakte Not-Aus und
Pos.Schalter Kanal (-)
Status Wiedereinschalt-Eingang
Status Rückführkreis
Befehlsstatus der Sicherheitsrelais
Stromversorgung der Sicherheitseinrichtungen vorhanden,
Diagnose der Sicherheitseinrichtungen
Nicht verwendet
___________________________________________________________________________
4/1
B2
4.2
Programmierobjekte
4.2-1 Eingangsinformation
Die Module weisen bezüglich der 28 Diagnose-Eingänge des Sicherheitskreises
Ähnlichkeiten mit digitalen Modulen auf.
• Die Zustände der Kontakte der Not-Aus-Taster oder Positionsschalter des
Sicherheitskreises sind über die Bits %Ix.0 bis %Ix.23 zugänglich, wobei gilt: Wert
0 = offener Kontakt und Wert 1 = geschlossener Kontakt.
• Der Zustand des Wiedereinschalt-Eingangs ist über das Bit %Ix.24 zugänglich, mit dem Wert 0 für den offenen Kontakt und dem Wert 1 für den geschlossenen
Kontakt, wenn der Rückführkreis %Ix.25 geschlossen ist.
• Der Zustand des Rückführkreises ist über das Bit %Ix.25 zugänglich, mit dem Wert
0 für den offenen Kreis und 1 für den geschlossenen Kreis.
• Der Zustand des Befehls der Sicherheitsrelais K1 und K2 ist über das Bit %Ix.26
zugänglich, mit dem Wert 0 für die Relais im Ruhezustand und 1 für die
angesteuerten Relais.
• Das Vorhandensein der Stromversorgung des Sicherheitskreises ist über das Bit
%Ix.27 zugänglich, mit dem Wert 0 bei einer unzureichenden Spannung (<15V a ).
• Die Bits %Ix.28 bis %Ix.31 werden nicht verwendet.
4.2-2 Diagnoseinformation
Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die Diagnoseinformationen, die von den PAY-Modulen verwaltet werden sowie über die parametrierbaren
Diagnoseinformationen.
Modul ERR Kanal ERR Status Modul Status Kanal Bedeutung
Implizit Implizit Explizit Explizit
%Ixy.MOD.ERR %Ixy.i.ERR Verb.mit %MWxy.MOD.2Adresse
----%MWxy.MOD.2:x1 %MWxy.i.2:x0 Nicht signifikant bis %MWxy.i.2:x2
1
(1)
1
(1)
1
---
1
---
%MWxy.MOD.2:x1 %MWxy.i.2:x3 Fehler ext. Stromvers.
(1) (1) Bei diesem Modul wird das Fehlen d.
Klemmleiste durch einen Fehler ext.
Stromvers. gemeldet
%MWxy.MOD.2:x0 %MWxy.i.2:x4 int. Fehler: Modul außer Betrieb
--%MWxy.i.2:x5 Nicht signifikant bis %MWxy.i.2:x15
Hinweis: (1) Die Ausgabe dieses Fehlers ist abhängig von der Parametrierung
___________________________________________________________________________
4/2
Wartung und Diagnose 4
4.3
Diagnose mittels Anzeigebaugruppe
4.3-1 Statusanzeige des Moduls
LED RUN LED ERR LED I/O
Erloschen Erloschen Erloschen
Erloschen Erloschen Leuchtet
Erloschen Leuchtet Erloschen
Erloschen Leuchtet Leuchtet
Leuchtet Erloschen Erloschen
Leuchtet Erloschen Leuchtet
Leuchtet Leuchtet Erloschen
Leuchtet Leuchtet Leuchtet
Bedeutung
Rack ausgeschaltet oder Modulfehler
Fehler externe Stromversorgung
Modulfehler
Fehler in Modul und externer Stromversorgung
Modul in Betrieb: kein int. oder ext. Fehler
ODER
Modul nicht erkannt, wenn ext. Stromversorgung nicht vorhanden
Externer Fehler = Fehler ext. a 24-V-Stromversorgung
(<19V a ) interner Fehler
Fehler gesamt (Kurzschluß, ...)
B2
4.3-2 Statusanzeige der Elemente des Sicherheitskreises
LEDs
0 bis 23
24
25
26
27
28 bis 31
Status
Erloschen
Leuchtet
Erloschen
Leuchtet
Erloschen
Leuchtet
Erloschen
Leuchtet
Erloschen
Leuchtet
Erloschen
Bedeutung
Offener Kontakt Not-Aus-Taster oder Positionsschalter
Geschlossener Kontakt Not-Aus-Taster oder Positionsschalter
Offener Wiedereinschalt-Eingang oder offener Rückführkreis
Geschlossener Wiedereinschalt-Eingang UND geschlossener
Rückführkreis
Offener Rückführkreis
Geschlossener Rückführkreis
Relais des Sicherheitskreises K1 und K2 nicht betätigt
Relais des Sicherheitskreises K1 und K2 betätigt
Fehler bei Stromversorgung des Sicherheitskreises oder
Querschluß zwischen den Kanälen des Sicherheitskreises
Stromversorgung vorhanden
Nicht verwendet
Ein Fehler bei der externen Stromversorgung führt zum Aufleuchten der LED I/O des Moduls. Die LEDs der Anzeigebaugruppe zeigen immer den Status der
Kanäle an, auch wenn sie in PL7 in den Fehlermodus gehen (alle LEDs auf 0).
Eine Parametrierung zur Überwachung der externen Stromversorgung ist möglich; in diesem Fall zeigen die LEDs der Anzeigebaugruppe den Realzustand der Not-Aus-
Einrichtungen.
___________________________________________________________________________
4/3
B2
4.4
Wartungstabelle
FEHLER MÖGLICHE URSACHEN ÜBERPRÜFUNG
Unkontrolliertes Keine externe Strom%Ix.MOD.ERR lesen = externer Fehler
Öffnen der Sicherheits- versorgung oder Sicherung F1 LED I/O des Moduls überprüfen
ausgänge geschmolzen Spannung zwischen Klemmen
A1-A2>19,2 V a wenn Si %Ix.27=0, dann Kurzschluß bei Sicherheitseinrichtung
Not-Aus- oder Pos.schalter
offen
B1 abgeklemmt
%Ix.0 bis %Ix.23 lesen
Kohärenten Zust. der Kontakte
überprüfen
B1 nach S232 überprüfen (einkanalig)
B1 nach S121 überprüfen (zweikanalig)
Keine Betätigung der Relais
Schmelzen der Sicherung F2
%Ix.26 lesen
Kohärenten Zust. der Kontakte
überprüfen
Kein Start möglich Keine externe Strom%Ix.MOD.ERR lesen = externer Fehler versorgung oder Sicherung F1 LED I/O des Moduls überprüfen geschmolzen Spannung zwischen Klemmen
A1-A2>19,2 V a
Not-Aus offen geblieben %Ix.0 bis %Ix.23 lesen
Kohärenten Zust. der Kontakte
überprüfen
%Ix.0 bis %Ix.23 lesen
Kohärenten Zust. der Kontakte überpr.
Inkohärenz bei den
Eingängen (Drähte unterbrochen oder Not-Aus-Taster defekt) zweikanalig:
Selbst-Überwachung
Keine Aktion Not-Aus-Taster mit geschl. Rückführkreis
%Ix.24=%Ix.25=1 bei Aktion Not-Aus-
Taster
Kontakte Not-Aus-Taster prüfen
Brücke Y3-Y4 prüfen
Rückführkreis offen geblieben %Ix.25 lesen
Kontakte Hilfsrelais überprüfen
Kein Befehl möglich %Ix.26 bei Aktion Not-Aus-Taster
Zerstören der Sicherung F2 Zustand und Kenndaten F2 prüfen
Versorgung Ausgänge außer
Betrieb
Verdrahtung Wiedereinschalten prüfen
Automatischer Start Permanente Quittierung des
Not-Aus-Tasters bei geschl.
Rückführkreis
Eingangsinformationen Spannungsabfall in den
fehlerhaft Kabeln
%Ix.24=%Ix.25=1 ohne Aktion des Not-
Aus-Tasters
Kontakte Not-Aus-Taster überprüfen
Spannung an den Klemmen S01-S112 und S121-S232 > 18,2 VDC, wenn alle
Not-Aus-Taster geschlossen
Bleibt der Fehler nach Überprüfung der Verkabelung bestehen, ist das Modul auszutauschen.
Zur Vermeidung von Fehlern beim Austausch der Produkte wird empfohlen, den
Steckplatz auf dem Etikett an der Frontseite des Moduls und auf dem Kabeletikett zu vermerken. Die rote Farbkennzeichnung der Frontseite der Module PAY trägt zur
4/4
Wartung und Diagnose 4
4.5
Test-Prozeduren
Vor der Installation oder bei einer periodischen Überprüfung kann es nützlich sein, das
Modul auf seine Funktionen hin zu überprüfen. Die hierfür notwendigen Prozeduren werden nachfolgend beschrieben.
B2
4.5-1 Externe Stromversorgung
Das Modul verfügt über eine Spannungsüberwachung der externen Stromversorgung.
Eine Spannungsabfall unter a 19 V setzt das Modul in den Fehlerzustand
(%[email protected] = 1). Die Eingangsbits sind nicht mehr signifikant (%Ix.0 bis 31 = 0).
Fehler bei der Stromversorgung werden wie folgt angezeigt:
- die LED I/O des eingeschalteten Moduls und die LED der CPU leuchten,
- das Fehlerbit des Moduls %[email protected] geht auf 1,
- das Fehlerbit des Moduls %MWx.MOD.2:X9 geht auf 1,
- die Bits der Kanalfehler %Ix.i.ERR gehen alle auf 1.
In diesem Zustand bleiben die Elemente des Sicherheitskreises operationell: ein
Spannungsabfall auf a 10 V führt ebenfalls zu einem Öffnen der Sicherheitsausgänge.
Das Modul ist gegen Verpolen geschützt und verfügt ebenfalls über eine Begrenzung der Stromstärke auf 750 mA.
Wird die Überwachung der externen Stromversorgung nicht aktiviert (Parametrierung), werden Fehler der Stromversorgung nicht angezeigt, und die Bits geben ein
Prozeßabbild wieder.
4.5-2 Not-Aus-Eingänge
Bei geschlossenen Ausgängen nacheinander alle Not-Aus-Taster betätigen, um den
Übergang der Ausgänge in die Sicherheitsposition zu prüfen: %Ix.26 muß von 1 auf 0 gehen.
Das Auslösen des Sicherheitskreises und die Kohärenz der Diagnoseinformation
überprüfen.
___________________________________________________________________________
4/5
B2
4.5-3 Eingang Rückführkreis
Der Rückführkreis liefert dem Modul das wirkliche Abbild der Sicherheitsausgänge; er ist bei aktivierten Ausgängen offen. Die für die Ansteuerung der Ausgänge verwendete
Komponente ist ein Relais mit zwangsgeführten Kontakten.
Offener Kreis: Bit %Ix.25 = 0 Geschlossener Kreis: Bit %Ix.25 = 1
Überprüfen Sie, je nach Zustand der Ausgänge, den Status des Rückführkreises.
4.5-4 Aktivieren des Wiedereinschalt-Eingangs
Die Aktivierung des Wiedereinschalt-Eingangs an den Klemmen S33 und S34 ermöglicht das Wiedereinschalten des Systems, wenn kein Not-Aus betätigt wird UND der Rückführkreis geschlossen ist; die verwendete Komponente ist ein Drucktaster
(Aktivierung auf Zustand oder auf fallender Flanke).
Das Lesen der Zustände des Wiedereinschalt-Eingangs ist nur möglich, wenn der
Rückführkreis geschlossen ist.
Kontakt offen: Bit %Ix.24 = 0
Kontakt geschlossen: Bit %Ix.24 = 1 und Bit %Ix.25 = 1
Je nach gewählter Wiedereinschaltoption überprüfen Sie die korrekte Funktion und die
Diagnosemeldungen.
4.5-5 Zustand der Ausgänge
Je nach Ausführung des Moduls (TSX PAY 262 oder TSX PAY 282) sind an den
Klemmen 13-14, 23-24, 33-34, 43-44 zwei oder vier Ausgänge verfügbar; sie ermöglichen die Steuerung der Relais oder Stellglieder und sind von dem Befehlsteil
(Wiedereinschalten) isoliert.
Sind die Bedingungen für ein Wiedereinschalten erfüllt (Rückführkreis geschlossen
UND Aktivieren des Wiedereinschalt-Eingangs), werden die Ausgänge angesteuert.
Ausgänge im Ruhezustand: Bit %Ix.26 = 0
Ausgänge im aktiven Zustand: Bit %Ix.26 = 1
___________________________________________________________________________
4/6
5 Kenndaten B2
5.1
Kenndaten der Module TSX PAY
• Allgemeine Kenndaten
Sicherheitsfunktionen
Überwachung der Not-Aus-Taster
und Positionsschalter
Überwachung Schutztüren
Überwachung Schaltmatten
Bi-manueller Befehl
Kategorie nach EN 954-1
Externe Versorgung des Moduls
Versorgungsspannung
Restwelligkeit
Spannungstoleranz
Schutz externe Versorgung Sicherung F1
Max. Verbrauch
Schwellwert Überwachung
Max. Stromstoß
Spannung Sicherheitskreis
Absicherung des Moduls
Isolierung
Ja (1 bis 12 ein-/zweikanalige Beschaltungen)
Ja (Asynchronität > 400 ms)
Nein
Nein
4
Klemmen A1 und A2 a
24 V
5%
-15% +20%
< 1A gl
(gemäß IEC 947-5-1)
200 mA
< a
19 V
0,5 A / 5 ms a
24 V int. elektronische Sicherung > 250 mA und < 1 A
Überspannungskategorie II (2 kV),
Verschmutzungsgrad 2
Versorgung Steuerung
Stromaufnahme 5 V intern
Leistung
Verlustleistung im Modul
Anzeige
Montage
Abmessungen H x B x T
Gewicht
Mittlerer Ausfallabstand des Moduls
Anschlüsse
Elemente des Sicherheitskreises
Sicherheitsausgänge
Max. Länge des Sicherheitskreises
bei ext. Stromvers. des Moduls = 24 V
< 150 mA
< 5 W
28 LEDs für Digitaleingänge + Diag
3 LEDs Status des Moduls
In Rack Premium
150 x 36 x 120 mm
PAY 262 = 0,43 Kg PAY 282 = 0,49 Kg
3 x 10 -6 Ausfälle / h
(Relaiskarte = 0,5 x 10 -6 , Elektronik = 2,4 x 10 -6 )
44polige SUB-D-HD-Stecker
6-Punkt-Schraubklemmleiste
Abhängig von Drahtwiderstand (s. Abschn. 6.3)
___________________________________________________________________________
5/1
B2
• Kenndaten der Eingänge
Eingänge
Anzahl der Sicherheitskanäle
Wiedereinschalten / Starttaster
Auswahl Not-Aus-Taster ein-/zweikanalig
Rückführkreis
Überwachung Wiedereinschalt-Eingang
Stromstoß
Isolierung Eingänge / Masse
12 Not-Aus-Taster, ein- oder zweikanalig
Ja (S33-S34)
Ja = externe Brücke (B1)
Ja (Y1-Y2)
Ja = externe Brücke (Y3-Y4)
0,5 A / 1ms
500 Veff 50/60 Hz - 1 min
• Kenndaten der Ausgänge
Sicherheitsausgänge
Potentialreferenz
Anzahl und Art der Kreise
Mechanische Festigkeit
Elektrische Festigkeit
Potentialfrei
2F (AgCdo, 2µ vergold.) mit unabhäng.
Stromversorgung bei TSX PAY 262
2*2F (AgCdo, 2µ vergold.) mit unabhäng.
Stromversorgung bei TSX PAY 282
Schaltvermögen nach DIN EN 60947-5-1 AC15 / C300: Stromstoß 1800 VA,
Dauerbetrieb 180 VA
DC13: 24 V / 2,5 A L/R=100 ms
Spannung 19 ... c 250 V / 17 ... a 127 V
Schutz der Ausgänge über Sicherung 4 A gl
(nach DIN VDE 0660, Abschn. 200 und IEC 947-5-1)
Max. thermische Stromstärke
Min. Stromstärke und Spannung
Ansprechzeit bei Betätigung Not-Aus
Isolierung Ausgang / Masse
2,5 A
30 mA und a
24 V
< 10 ms
Versuchsspannung
Isolierung Sicherheitseinricht. / Erde
Isolierspannung 300 V nach
VDE0110 / Teil 1
2000 Veff 50/60 Hz - 1 min
300 Veff
10 6 Schaltspiele
1 x 10 6 Schaltspiele (Abhängig von der
Stromstärke)
Das Gerät ist ebenfalls zum Schalten von Kleinlasten (24 V / 30 mA) geeignet. Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn bisher über diesen Kontakt keine höheren Lasten geschaltet wurden, da hierdurch die Kontaktvergoldung abgebrannt sein könnte.
___________________________________________________________________________
5/2
Kenndaten 5
B2
• Betriebsbedingungen
Betriebstemperatur
Luftfeuchte, nicht kondensierend
Lagertemperatur
Isolierwiderstand
Durchschlagsfestigkeit bei SUB-D
nach CEI1131
Betriebshöhe
Schutzarten nach IP IEC 529
Klemmen / Gehäuse
Installationsort
Aufnahmekapazität der Klemmleisten
0...+60 °C für SPS
-10...+60 °C für die Sicherheitsfunktion
5 bis 95%
-25 bis 70 °C
> 10 MW unter a
500 V
500 Veff, 50/60 Hz, 1 min
0...2000 m
IP20
IP54
2 Drähte von 1 mm² mit Endhülse
• Kennzeichnung der Klemmen (gemäß DIN EN 50005 und DIN EN 50042)
Externe Stromversorgung des Moduls
Kontakte im Kanal (+)
Kontakte im Kanal (-)
Auswahl ein-/zweikanalige Beschaltung
Wiedereinschalten
Rückführkreis
A1 - A2
S01-S02, S11-S12, S21-S22, S31-S32,
S51-S52, S61-S62, S71-S72,
S81-S82, S91-S92, S101-S102,
S112
S121-S122, S131-S132, S141-S142,
S152, S161-S162, S171-S172,
S181-S182, S191-S192, S201-S202,
S211-S212, S221-S222, S231-S232
B1
S33 - S34
Y1 - Y2
Überwachung Wiedereinschalt-Eingang Y3 - Y4
Sicherheitsausgänge
Modul TSX PAY 262, unabhängige Versorgungen: 13 - 14, 23 - 24
Modul TSX PAY 282, gemeinsame Versorgungen: 13/23 - 14, 13/23 - 24, 33/43 - 34, 33/43 - 44
___________________________________________________________________________
5/3
B2
5.2
Kenndaten der Verbindungskabel TSX CPP x02 und TSX CPP 301
• Kabel TSX CPP x02
44poliger SUB-D-HD-Stecker
Typ SUB-D / SUB-D
44poliger SUB-D-HD-Stecker
Kabel
Stecker
Längen
Nicht geschirmte Mehrdrahtleitung (32 Leiter genutzt) entsprechend EN 47100 (Farbcodierung)
44poliger SUB-D-HD-Stecker, 44poliger SUB-D-HD-
Stecker
Der Stecker kann nicht geöffnet werden
1 m, 2 m und 3 m
• Kabel TSX CPP 301
Typ SUB-D / freie Drähte
44poliger SUB-D-HD-Stecker freie Drähte
Kabel
Steckerseitig
Freie Drähte
Länge
Nicht geschirmte Mehrdrahtleitung (32 Leiter genutzt)
AWG 22, 7 Drähte pro Leiter entsprechend EN 47100 (Farbcodierung)
44poliger SUB-D-HD-Stecker
Der Stecker kann nicht geöffnet werden
Halb-abisoliert (Isolierkörper eingeschnitten, Drähte liegen jedoch nicht frei)
3 m
___________________________________________________________________________
5/4
Kenndaten 5
5.3
Normenkonformität
Die Module TSX PAY erfüllen die europäischen und internationalen Normen bezüglich der elektronischen Ausrüstung von Automatisierungsanlagen für den industriellen Einsatz und ihrer Sicherheitsstromkreise.
B2
Speicherprogrammierbare Steuerungen
Teil 2: Betriebsmittelanforderungen und
Prüfungen
Elektrische Eigenschaften
Elektrische Ausrüstung von Maschinen
Not-Aus-Einrichtungen
Sicherheitsbezogene Teile von
Steuerungen
EN61131-2 (IEC 1131-2),
CSA 22-2 n°142, UL508
UL746L, UL94
EN60204-1 (IEC204-1)
EN418
EN954-1
PR EN954-2
EN953
EN1088
DIN VDE 0110
DIN VDE 0660
EN60947-5-1
VDE 57100
NF C63-850
IEC 664
___________________________________________________________________________
5/5
B2
___________________________________________________________________________
5/6
6 Verkabelungsvorschriften
6.1
Vorsichtsmaßnahmen und allgemeine Verkabelungsvorschriften
B2
Die Verkabelung des Sicherheitskreises hat gemäß den Vorschriften in Kapitel 15 der
Norm EN 60204-1 zu erfolgen. Dieses Kapitel beschreibt die Vorgehensweise bei der
Verkabelung sowie die Maßnahmen zum Schutz vor mechanischen Beschädigungen der
Kabel.
Alle Elemente des Sicherheitskreises (Not-Aus-Taster oder Positionsschalter, Module
TSX PAY, Sicherungen und Hilfsrelais) sind in Schutzgehäusen untergebracht, die gemäß der Norm EN 954-1mindestens der Schutzart IP54 genügen.
Der Ein- und Ausbau der Module kann bei angeschlossener Spannungsversorgung der
Steuerung erfolgen. Dabei besteht keine Gefahr der Modulbeschädigung oder einer
Störung der Steuerung. Vor dem Entfernen der Ausgangsklemmen ist unbedingt das
Kabel des Moduls abzuziehen, um die Sicherheitsausgänge zu deaktivieren.
6.2
Dimensionierung und Länge der Kabel
Die Drahtlänge des Sicherheitskreises kann zu einem Spannungsabfall führen, der von den übertragenen Strömen abhängt. Dieser Spannungsabfall resultiert aus der
Summe der Ströme, die über den Rückführkreis a 0 V des Stromkreises fließen. Eine
übliche Maßnahme besteht in der Verdoppelung oder Verdreifachung der Drahtstärken auf a 0-V-Potential.
Um die korrekte Funktion der Elemente des Sicherheitskreises (Wiedereinschalten der Relais) sowie ein sicheres Lesen der Diagnoseinformationen zu gewährleisten, ist es wichtig, daß die gemessene Spannung an den Klemmen A1 und A2 mehr als 19,2
V beträgt.
• Leiterquerschnitt bei dem Verdrahtungssystem Telefast ABE-7CPA13
Jede Klemme kann abisolierte Drähte mit oder ohne Aderendhülse, mit offenen Ösen oder
Ringösen aufnehmen.
- mindestens: 1 Draht 0,28 mm 2 ohne Aderendhülse,
- maximal: 2 Drähte 1 mm 2 oder 1 Draht 1,5 mm 2 mit Aderendhülse.
Der Querschnitt der Drähte an der Klemmleiste ist maximal: 1 Draht 2,5 mm² ohne
Aderendhülse.
___________________________________________________________________________
6/1
B2
• Berechnung der maximalen Kabellänge
Der Widerstand jedes Sicherheitskreises (Kreis + und Kreis -) darf 75 Ohm nicht
überschreiten. Der Widerstandswert kann berechnet werden, wenn Länge und Querschnitt bekannt sind:
R =
ρ
l / S wobei
ρ
= 1,78 für Kupfer l = Länge in Metern
S= Querschnitt in mm²
Es kann eine Verkabelung ausgeführt werden, die einen längeren Abstand zwischen den
Not-Aus-Tastern oder Positionsschaltern und dem Modul erlaubt:
Klassische Verkabelung:
S12
S121
S122/S131
S13
S132/S141
S14
PAY
S142/S151
S15
S152/S161
S232
Längenoptimierte Verkabelung:
S12
S13
S14
S15
Zu berücksichtigende Länge für die Berechnung des
Widerstands
S121
S122/S131
S132/S141
S142/S151
PAY
S152/S161
S232
___________________________________________________________________________
6/2
Verkabelungsvorschriften 6
6.3
Erdanschluß
Das Modul verfügt an der Frontseite über keine Erdanschlußklemme. Je nach verwendetem Verbindungskabel TSX CPP kann der Erdanschluß des a 0-V-Potentials
(s. EN60204-1) über die Klemmleiste oder direkt am Verdrahtungs-Interface Telefast
ABE-CPA13 erfolgen.
B2
6.4
Absicherung des Sicherheitskreises
Fehler innerhalb der PAY-Sicherheitsmodule können sich außerhalb der Module ausbreiten und insbesondere die externe Stromversorgung stören: modulinterne
Kurzschlüsse können eine Lawine der Versorgungsspannung oder eine Fehlfunktion hervorrufen, wenn diese nicht geschützt ist. Daher befindet sich im Schaltteil der Relais eine flinke Sicherung von 1 A (gL) bei einem maximalen Stromverbrauch von 200 mA:
Diese Sicherung mit der Bezeichnung F1 ist ein aktives Element des
Sicherheitskreises.
Das Modul verfügt ebenfalls über eine Begrenzung der Stromstärke auf 750 mA, um
Querschlüsse zwischen den Kanälen der Not-Aus-Taster oder Positionsschalter zu erfassen: In diesem Fall ist die externe Versorgung geschützt und das Bit Ix.27=0 signalisiert einen Fehler im Sicherheitskreis.
Um die Sicherheitsfunktion zu garantieren, ist die Verwendung folgender Komponenten vorgeschrieben:
- Eingänge: Not-Aus-Taster oder Positionsschalter mit Doppelkontakten,
NF-Kontakte der Hilfsrelais mit zwangsgeführten Kontakten im Rückführkreis,
- Ausgänge: zwei oder vier zwangsgeführte Relais, eine Sicherung F2 4 A gl zum Schutz der Ausgänge,
- Für die externe Stromversorgung des Moduls: Sicherung F1 1 A gl.
___________________________________________________________________________
6/3
B2
6.5
Absicherung der Sicherheitsausgänge
In den Ausgängen ist eine Maximalspannung von c 230 V bzw. a 127 V zulâssig.
Die Ausgänge sind modulintern nicht geschützt. Die Absicherungen vom Typ MOV-
Varistor (für eine Gleichstromlast) und RC-Glied (für eine Wechselstromlast) werden direkt an den Klemmen der verwendeten Geräte angebracht und müssen der Last angepaßt sein.
Die Verwendung zwangsgeführter Hilfsrelais und die Verkabelung des Rückführkreises ermöglicht das Auffinden von Kurzschlüssen an den Sicherheitsausgängen.
Eine flinke Sicherung 4 A (gL) befindet sich in dem Hilfsversorgungskreis, um die
Kontakte der Sicherheitsrelais des Moduls sowie die angeschlossenen Lasten zu schützen; dies ist bei den PREVENTA-Geräten identisch.
Die an den Sicherheitsausgängen befindliche Sicherung F2 ist eine Absicherung gegen
Kurzschlüsse oder Überlasten und soll ein Abschmelzen der Kontakte der internen
Sicherheitsrelais der Module vom Typ TSX PAY verhindern.
___________________________________________________________________________
6/4
Inbetriebnahme/Diagnose/Wartung Inhaltsverzeichnis
Register C
___________________________________________________________________________
C
Kapitel
1.3-1 Digitale Ein-/Ausgangsmodule
1.3-2 Analogmodule und anwendungsspezifische Module
Überprüfung des Anschlusses digitaler Ein-/Ausgänge 2/1
Zustände von Steuerung u. Modulen beim erstmaligen Einschalten2/2
Seite
Fehlersuche mittels der Status-LEDs der Steuerung
3.1-1 Nicht blockierende Fehler
Erläuterung der Systembits und Systemworte
___________________________________________________________________________
C/1
C
Inbetriebnahme/Diagnose/Wartung
Kapitel
Inhaltsverzeichnis
Register C
Seite
___________________________________________________________________________
C/2
1 Anzeigebaugruppe
1.1
Beschreibung
Jedes Modul verfügt über Signallampen, die die Inbetriebnahme, den Betrieb, die
Diagnose und die Wartung der Steuerung erleichtern:
• Statusanzeige der Steuerung vom Prozessormodul aus,
• Statusanzeige der einzelnen Module (digitale Ein-/Ausgänge, anwendungsspezifisches Modul, Versorgung),
• Anzeige der Kanäle der einzelnen digitalen E/A-Module und der Kanäle bestimmter anwendungsspezifischer Kanäle,
• Diagnose der E/A-Kanäle.
C
1.2
Statusanzeige der Steuerung
Sie erfolgt über 5 LEDs am Prozessor RUN, TER, I/O, ERR, FIP, die durch ihren Zustand
(LED erloschen, blinkt oder leuchtet) den Betriebsmodus der Steuerung anzeigen:
RUN:
ERR:
I/O:
TER:
FIP:
Steuerung EIN/AUS
Fehler des Prozessors oder der Applikation
Fehler bei den Ein-/Ausgängen (Kanal oder Modul)
Datenverkehr über den PG-Anschluß
Datenverkehr über den FIPIO-Bus (Prozessoren TSX/PMX/PCX 57 i 52 )
RUN
TER
FIP
RUN
TER
ERR
I / O
ERR
I/O
LEDs
Zustand
RUN
(grün)
ERR
(rot)
I/O
(rot)
TER
(gelb)
FIP
(gelb)
Leuchtet
Steuerung im normalen Betrieb
Blinkt Erloschen
Steuerung im Stoppmodus Steuerung nicht konfiguriert: oder blockierender keine, unzulässige oder mit
Softwarefehler (1) dem Prozessortyp inkompatible Applikation.
Steuerung gestört:
Prozessor- oder
Systemfehler.
Steuerung gestört:
Prozessor- oder
Systemfehler.
Ein-/Ausgangsfehler von Fehler am BusX: ( bei einem Kein Fehler einem Modul oder Kanal BusX-Fehler blinken die kommend oder LEDs I/O und ERR
Konfigurationsfehler.
gleichzeitig)
—
•Steuerung nicht konfiguriert: Kein Fehler keine, unzulässige oder mit dem Prozessortyp inkompatible Applikation.
•Blockierender Softwarefehler
•Batteriefehler der
Speicherkarte.
•Fehler am BusX
—
Datenaustausch läuft am Kein Datenaustausch
PG-Anschluß
FIPIO-Bus aktiv,
Datenaustausch läuft
Kein Datenaustausch
1/1
1.3
Statusanzeige der Module
C
1.3-1 Digitale Ein-/Ausgangsmodule
• Statusanzeigen des Moduls: (RUN, ERR, I/O)
Drei oder vier Signallampen auf jedem Modul informieren durch ihren Zustand (LED erloschen, blinkt oder leuchtet) über den Betriebsmodus des Moduls:
- LED RUN: signalisiert den Betriebszustand des Moduls,
- LED ERR: signalisiert einen internen Fehler des Moduls,
- LED I/O: signalisiert einen externen Fehler,
- LED + 32: signalisiert die Anzeige der Kanäle 32 bis 63 auf Modulen mit 64 Kanälen.
• Statusanzeigen der Kanäle: (0 bis i)
Je nach Modultyp wird der Zustand der einzelnen Kanäle eines Moduls mit 8, 16, 28 oder 32 LEDs angezeigt.
Zustand Leuchtet
LEDs
RUN Normaler Betrieb
ERR
I/O
0...i
Blinkt Erloschen
—
Interner Fehler:
Modul defekt
Modul nicht konfiguriert,
Kommunikationsfehler, Modul nicht gestört wenn LED RUN leuchtet.
wenn LED RUN erloschen (1)
Externer Fehler:
Überlast, Kurzschluß,
Fehler Spannung Geber/
Stellglieder
Fehler Klemmleiste Kein externer Fehler
Kanal in Zustand 1
Modul gestört oder ausgeschaltet
Kanal gestört, Überlast Kanal in Zustand 0 oder Kurzschluß
Hinweis: Während der Selbsttests blinken die LEDs RUN, ERR und I/O.
Module mit 8 Kanälen Module mit 16 Kanälen Module m. 28/32/ 64 Kanälen
RUN ERR
I / O
RUN ERR
I / O
RUN
+ 32
ERR
I / O
5
6
3
4
7
0
1
2
5
6
3
4
7
0
1
2
11
12
13
14
15
8
9
10
(1) Dieser Zustand ist bei Modulversionen
≥
V2.0 verfügbar.
(2) Drucktaster zur Anzeige der Kanäle 32 bis 63 bei Modulen mit 64 Kanälen
5
6
3
4
7
0
1
2
11
12
13
14
15
8
9
10
19
20
21
22
23
16
17
18
27
28
29
30
31
24
25
26
(2)
___________________________________________________________________________
1/2
Anzeigebaugruppe 1
1.3-2 Analogmodule und anwendungsspezifische Module
Wie bei den digitalen E/A-Modulen, sind die Analogmodule und die anwendungsspezifischen Module (Zählen, Achsensteuerung usw.) mit Signallampen ausgestattet, die die Anzeige des Modulzustandes und des Zustandes der Kanäle (bei bestimmten Modulen) ermöglichen.
• Statusanzeigen des Moduls (RUN, ERR, I/O)
CH2
CH3
CH0
CH1
RUN ERR
I / O
Drei Signallampen auf jedem Modul informieren durch ihren Zustand (LED erloschen, blinkt, leuchtet) über den Betriebsmodus des Moduls:
- LED RUN: signalisiert den Betriebszustand des
Moduls,
- LED ERR: signalisiert einen internen Fehler des
Moduls,
- LED I/O: signalisiert einen externen Fehler.
• Statusanzeigen der Kanäle (CH i
)
Bestimmte anwendungsspezifische Module verfügen
über 1, 2 oder 4 LEDs zur Anzeige und Diagnose des
Zustandes der einzelnen Kanäle eines Moduls.
C
Analogmodul TSX AEY / TSX ASY und Wiegemodul TSX ISP Y100
Zustand Leuchtet
LEDs
RUN Normaler Betrieb
ERR
I/O
CH i
Blinkt Erloschen
Interner Fehler
Modul defekt
— Modul gestört oder ausgeschaltet
Kommunikationsfehler Modul nicht gestört an analogem Ausgangs-
Modul TSX ASY und
Wiegem. TSX ISP Y100
Externer Fehler
• Bereichs-
überschreitung
• Fehler Geberverbindung
(Modul TSX AEY 414)
Fehler Klemmleiste Kein externer Fehler
Keine Zustands-LEDs der Kanäle
___________________________________________________________________________
1/3
C
Zählermodule TSX CTY 2A/4A/2C
Zustand Leuchtet
LEDs
RUN Normaler Betrieb
ERR
I/O
CH i
TSX CTY 2A :
CH0 und CH1
TSX CTY 4A :
CH0, CH1, CH2,
CH3
Blinkt Erloschen
Interner Fehler
Modul defekt
Externer Fehler
• Verkabelungsfehler
• Fehler Geberversorgung
• Meßwertüberschreitung
Fehler Appl.programm(1).
Der Kanal ist betriebsbereit
— Modul gestört oder ausgeschaltet
Kommunikationsfehler Modul nicht gestört
— Kein externer Fehler
Der Kanal arbeitet nicht Der Kanal ist nicht korrekt, weil: in Betrieb.
• ein interner Fehler, Nicht oder falsch
(Kein Modul vorhanden konfiguriert.
oder Modul defekt),
• ein externer Fehler,
(Fehler Applikation),
• ein Kommunikations-
Fehler vorliegt.
Achsensteuerungsmodule TSX CAY 21/22/33/41/42
Zustand Leuchtet
LEDs
RUN Normaler Betrieb
ERR
I/O
CH i
TSX CAY 21/22:
CH0 und CH1
TSX CAY 21:
CH0, CH1, CH2
TSX CAY 41/42:
CH0, CH1, CH2,
CH3
Blinkt Erloschen
Interner Fehler
Modul defekt
Externer Fehler
• Verkabelungsfehler,
• Fehler Gebervers. / 24 V,
• Fehler Abs.wert.geb.,
• Fehler Drehzahlgeber,
Fehler Appl.programm(1).
Der Kanal ist betriebsbereit
— Modul gestört oder ausgeschaltet
Kommunikationsfehler Modul nicht gestört
— Kein externer Fehler
Der Kanal arbeitet nicht Der Kanal ist nicht korrekt, weil: in Betrieb.
• ein interner Fehler, Nicht oder falsch
(Modul nicht vorhanden konfiguriert.
oder defekt),
• ein externer Fehler,
(Fehler Applikation),
• ein Kommunikations-
Fehler vorliegt.
1/4
Anzeigebaugruppe 1
Schrittmotor-Steuerungsmodul TSX CFY 11/21
Zustand Leuchtet
LEDs
RUN Normaler Betrieb
ERR
I/O
CH i
TSX CFY 11 :
CH0
TSX CFY 21 :
CH0, CH1
Blinkt Erloschen
— Modul gestört oder ausgeschaltet
Kommunikationsfehler Modul nicht gestört Interner Fehler
Modul defekt
Externer Fehler
•Verkabelungsfehler
•Fehler 24V-Versorgung
•Fehler Vorschubeinr.,
Fehler Appl.-programm(1)
Der Kanal ist betriebsbereit
— Kein externer Fehler
Der Kanal arbeitet nicht Der Kanal ist nicht korrekt, weil:
•ein interner Fehler, in Betrieb,
Nicht oder falsch
(Modul nicht vorhanden konfiguriert.
oder defekt),
•ein externer Fehler,
(Applikationsfehler),
•ein Kommunikations-
Fehler vorliegt.
C
Kommunikationsmodul TSX SCY 21601
Blinkt Zustand Leuchtet
LEDs
RUN Normaler Betrieb
ERR
CH0
Interner Fehler
Modul defekt
Der Kanal ist betriebsbereit
Erloschen
— Modul gestört oder ausgeschaltet
Kommunikationsfehler Modul nicht gestört mit dem angeschlossenen Gerät,
Konfigurations Fehler
Der Kanal arbeitet nicht Der Kanal ist nicht korrekt, weil: betriebsbereit.
•ein interner Fehler,
(Modul nicht vorhanden oder defekt),
•ein externer Fehler,
(Applikationsfehler)
•ein Kommunikations-
Fehler vorliegt.
(1) Konfigurationsprobleme, Einstellung, OF-Befehl
___________________________________________________________________________
1/5
AS-i-Bus-Schnittstellenmodul TSX SAY 100
C
Zustand Leuchtet
LEDs
RUN
(grün)
ERR
(rot)
COM
(gelb)
I/0
(rot)
Modul im normalen Betrieb
Blinkt Erloschen
Selbsttests des Moduls (1) Modul gestört oder Modul spannungsfrei
Schwerer interner Fehler, Selbsttests des Moduls (1) Kein interner Fehler
Modul defekt Fehler: System OK, aber
• Applikationsfehler oder
• Fehler am AS-i-Bus
—
Ein-/Ausgangsfehler
Autotests des Moduls (1) Keine Kommunikation
Kommunikation am am AS-i-Bus
AS-i-Bus
Selbsttests des Moduls (1) Modul im normalen Betrieb
(1) Während der Selbsttests beim Einschalten des Moduls blinken die 4 LEDs gleichzeitig.
Wiegemodul TSX ISP Y100
Zustand Leuchtet
LEDs
RUN
ERR
I/O
CH
Blinkt Erloschen
Normaler Betrieb
Interner Fehler,
Modul defekt
Externer Fehler:
• Über- oder Unterlast bei Eichung,
• Bereichsüberschreitung,
• Maßstabsfehler,
• Modul plombiert
(Konfiguration zurückgewiesen)
Modul gestört oder spannungsfrei
Kommunikationsfehler, Kein Fehler
Applikation nicht vorhanden, ungültig oder gestört
Kein Fehler
Keine Zustands-LEDs der Kanäle
___________________________________________________________________________
1/6
Anzeigebaugruppe 1
1.3-3 Versorgungsmodule
Jedes Versorgungsmodul verfügt über eine Anzeigebaugruppe bestehend aus:
• 3 Signallampen (OK, BAT, 24V) an Versorgungsmodulen für Wechselstromnetze TSX PSY 2600/5500/
8500,
• 2 Signallampen (OK, BAT) bei Versorgungsmodulen für Gleichstromnetze TSX PSY 1610/3610/5520,
Zustand Leuchtet
LEDs
OK Normaler Betrieb
Blinkt
—
BAT Batteriefehler:
Batterie fehlt, verbraucht, verkehrt eingesetzt, nicht konform.
24V
(nur an Modulen für cNetze)
Normaler Betrieb
—
—
OK
BAT
24 V
Erloschen
Modul ausgeschaltet oder Ausg.spannungen
außerhalb des
Überwachungsbereichs
Normaler Betrieb
24V-Spannung der
Geber außerhalb des
Überwachungsbereichs.
C
___________________________________________________________________________
1/7
C
___________________________________________________________________________
1/8
2 Inbetriebnahme
2.1
Überprüfung des Anschlusses digitaler Ein-/Ausgänge
• Prinzip
Bei dieser Überprüfung soll sichergestellt werden, daß
- die von den Gebern stammenden Informationen von den entsprechenden Eingängen und dem Prozessor erfaßt werden,
- die von dem Prozessor stammenden Steuerungsbefehle von den Ausgängen erfaßt und an die entsprechenden Stellglieder übertragen werden.
!
Aktivierte Ausgänge können Maschinenbewegungen hervorrufen. Deshalb wird empfohlen, bei Durchführung dieser Überprüfung den Leistungsteil abzuschalten:
• die Leistungssicherungen der Motorantriebe entfernen,
• Hydraulik und Pneumatik unterbrechen,
• und die Steuerung mit ihren digitalen E/A-Modulen wiedereinschalten.
• Überprüfung des Anschlusses der Eingänge ohne PG
Bei dieser Überprüfung wird jeder Geber aktiviert und überprüft, ob die LED des entsprechenden Eingangs ihren Zustand wechselt, andernfalls Verkabelung und ordnungsgemäßen Betrieb des Gebers kontrollieren.
• Überprüfung des Anschlusses der Ein-/Ausgänge mit Hilfe eines PG
Bei Verwendung eines Programmiergerätes kann der Anschluß der E/A vollständiger
überprüft werden. Dazu muß eine selbst leere Applikation (1), die zumindest die
Konfiguration der Ein-/Ausgänge enthalten muß, vorab von einem Programmiergerät aus in die Steuerung geladen werden.
Diese Überprüfung kann bei laufender Steuerung wie folgt durchgeführt werden:
- entweder mit Hilfe einer Konsole, die mit der Einstellsoftware ADJUST 117 ausgestattet ist,
- oder mit Hilfe eines PG vom Typ FTX 417/507 oder eines PC mit der Software
PL7 Junior oder PL7 Pro, der den Zugriff auf Debugfunktionen ermöglicht.
Hinweis:
Diese Überprüfung kann ebenfalls mit der vollständigen, in den Speicher geladenen Applikation erfolgen. In diesem Fall die Programmverarbeitung sperren, indem die Tasks (MAST, FAST und ereignisabhängige Tasks) durch Setzen der Systembits %S30, %S31, %S38 in den Zustand "0" deaktiviert werden.
- Überprüfung der Eingänge:
1 - jeden Geber aktivieren und überprüfen, ob die LED des entsprechenden Ausgangs ihren Zustand wechselt,
2 - auf dem Bildschirm des PG überprüfen, ob das entsprechende Eingangsbit (%I
.i
) ebenfalls seinen Zustand wechselt.
- Überprüfung der Ausgänge: mit Hilfe des PG jedes Bit (%Q
.i
), das einem Ausgang entspricht, erst auf 1, dann auf
0 setzen und überprüfen, ob die LED des entsprechenden Ausgangs aufleuchtet und dann erlischt und ob sich das entsprechende Stellglied einschaltet und wieder ausschaltet.
C
2/1
C
2.2
Zustände von Steuerung u. Modulen beim erstmaligen Einschalten
Steuerungszustände: Beim Einschalten führt der Prozessor seine Selbsttests durch und setzt sich dann in Bereitschaft für den Transfer einer Applikation. Die verschiedenen
Statusarten des Prozessors werden an der Anzeigebaugruppe durch die LEDs RUN,
ERR, I/O usw. signalisiert. Das folgende Schema zeigt die empfohlene Vorgehensweise beim erstmaligen Einschalten unter Berücksichtigung des jeweiligen Status der LEDs.
Steuerung
einschalten
Status der LEDs des Prozessors
RUN ERR I/O
Selbsttests der Steuerung
Prozessorfehler
Keine Applikation in der Steuerung RUN ERR I/O
Status "Fehler in der Steuerung"
Status "Steuerung nicht konfiguriert"
RUN ERR I/O
Eine gültige
Applikation in die
Steuerung übertragen
(siehe Dokumentation PL7-Junior)
RUN ERR I/O
Status "Stopp der Steuerung"
Steuerung in den
RUN-Betrieb versetzen
(siehe Dokumentation PL7-Junior)
RUN ERR I/O
Status "Steuerung in Betrieb"
RUN ERR I/O
Status "Softwarefehler in der Steuerung oder HALT
Zeichenerklärung
LED erloschen
LED blinkt
LED leuchtet
Prozessorfehler
Status "Fehler in der Steuerung"
RUN ERR I/O
___________________________________________________________________________
2/2
Inbetriebnahme 2
Beschreibung der Zustände der Steuerung
Selbsttests der Steuerung
Der Prozessor der Steuerung führt seine internen Selbsttests durch. Alle
Steuerungsfunktionen der Anlage sind deaktiviert, und die Steuerung kann nicht über ihren
PG-Anschluß (oder über Netze) kommunizieren. Dieser Status wird durch Blinken der drei LEDs RUN, ERR und I/O signalisiert.
Status "Fehler in der Steuerung"
Die Steuerung steht auf Stopp nach:
• einem Hardware- oder Systemfehler. Die Steuerungsfunktionen der Anlage sind unterbrochen, die Kommunikation ist unmöglich, und es kann nur ein Kaltstart ausgeführt werden (Drücken der RESET-Taste des Prozessors, Manipulation des
Griffs der Speicherkarte, usw.). Dieser Status wird durch Erlöschen vonRUN und
Aufleuchten von ERR und I/O signalisiert.
• einem Verkabelungsfehler am BusX:
- Wenn dieser Fehler beim Starten vorhanden ist, wird er vom Prozessor bei den Selbsttest erkannt und durch eine spezielle Anzeige signalisiert: Erlöschen von RUN, Blilnken von ERR und I/O. Die Kommunikation ist nicht möglich, solange der Verkabelungsfehler fortbesteht.
- Tritt der Fehler während der Ausführung des Programms auf (z. B. Kabelbruch), wird er sofort bei seinem Auftreten erkannt, falls die Applikation die E/A am BusX verwendet. In diesem Fall bewirkt der Prozessor den Wechsel in den Status
"Prozessorfehler", und die Kommunikation ist nicht möglich, solange der Fehler fortbesteht. Um festzustellen, ob es sich um eine Störung des Prozessors oder um einen Verkabelungsfehler des BusX handelt, ist die RESET-Taste des Prozessors zu drücken: ein Verkabelungsfehler am BusX wird bei den Selbsttests signalisiert durch
Erlöschen von RUN und Blinken von ERR und I/O.
Status "Steuerung nicht konfiguriert"
Die Steuerung ist gestartet, besitzt aber keine gültige Applikation. Die Steuerungsfunktionen der Anlage sind deaktiviert, die Steuerung kann aber über ihren PG-Anschluß
(oder über Netze) kommunizieren. Dieser Status wird durch das Erlöschen von RUN und durch das Blinken von ERR signalisiert
Status "Softwarefehler bei der Steuerung oder HALT"
Die Applikation der Steuerung ist in "overrun" übergegangen oder hat ein nicht gelöstes
JUMP, eine Anweisung HALT oder eine nicht installierte Anweisung "Gleitkomma" ausgeführt. Dieser Status wird durch Blinken von RUN und ERR signalisiert sowie
Leuchten von I/O bei einem Ein-/Ausgangsfehler.
Status"Steuerung auf Stopp"
Die Steuerung verfügt über eine gültige Applikation, die sich im Zustand Stopp befindet (die
Applikation ist in einem Initialzustand, die Tasks sind am Zyklusende gestoppt). Alle
Ausgangssignale sind in ihren vordefinierten Fehlerzustand versetzt. Dieser Status wird durch das Blinken von RUN signalisiert. Falls Ein-/Ausgangsfehler: Aufleuchten von I/O; falls Batteriefehler auf PCMCIA-Speicherkarte: Blinken von ERR.
Status "Steuerung in Betrieb"
Die Applikation der Steuerung wird normal ausgeführt, um den Prozess zu steuern. Nicht blockierende Fehler für die Applikation (Fehler in den Ein-/Ausgängen oder Softwarefehler) können ebenfalls vorliegen. Dieser Status wird durch Aufleuchten von RUN signalisiert.
Falls Ein-/Ausgangsfehler: Aufleuchten von I/O. Falls Batteriefehler auf PCMCIA-
C
2/3
C
Zustände der Module: Beim Einschalten können die Module einen der fünf folgenden
Zustände haben:
Steuerung einschalten
Zustand der
LEDs der Module
RUN ERR
Selbsttests der Module
Module der Version < V2.0
Grundstellung
Module der Version
≥
V2.0
Modul benutzt
Modul abgeschaltet
Modul defekt
Zeichenerklärung
LED erloschen
LED blinkt
LED leuchtet
Unbestimmt
___________________________________________________________________________
2/4
Inbetriebnahme 2
Beschreibung der Zustände der Module
Selbsttests
Beim Einschalten oder bei der Reinitialisierung des Prozessors führt das Modul eine Reihe von Selbsttests durch. Dieser Zustand wird durch das Blinken der LEDs RUN, ERR und
I/O angezeigt.
Zustand der Ausgänge: Sicherheitswert (Zustand 0 bei digitalen Ausgängen).
C
Grundstellung:
Es handelt sich dabei um den Normalzustand des Moduls nach Durchführung der
Selbsttests, ohne daß es von der Applikation gesteuert wird. Je nach der Softwareversion der Module wird dieser Zustand signalisiert:
• bei den Modulen mit Version < V2.0 durch das Aufleuchten von RUN, Erlöschen von
ERR und Aufleuchten, Blinken oder Erlöschen von I/O, je nachdem, ob ein E/A-Fehler vorliegt oder nicht.
• bei den Modulen
≥
V2.0 durch das Erlöschen von RUN, Blinken von ERR und
Aufleuchten, Blinken oder Erlöschen von I/O, je nachdem, ob ein E/A-Fehler vorliegt oder nicht.
Zustand der Ausgänge: Sicherheitswert (Zustand 0 bei digitalen Ausgängen).
Modul benutzt
Das Modul wird in der Applikation benutzt, seine Kanäle werden durch die Befehlstasks
(MAST, FAST, ereignisabhängig) gesteuert. Dieser Zustand wird durch das Aufleuchten von RUN, das Erlöschen von ERR und das Aufleuchten, Blinken oder Erlöschen von
I/O angezeigt, je nachdem, ob ein E/A-Fehler vorliegt oder nicht.
Der Zustand der Ausgänge hängt nicht vom Zustand der Task ab, die sie steuert:
• Zustand 0, wenn die Task niemals gestartet worden ist,
• Zustand 0 oder 1 (ein von der Applikation gegebener Wert, wenn die Task im RUN-
Betrieb ist),
• Zustand des Fehlerwertes (konfigurierbar), wenn die Task nach einem
Unterbrechungspunkt (BKPT), nach der Anweisung HALT oder wenn das Systembit
%S9=1, gestoppt worden ist.
Modul abgeschaltet
Keine Kommunikation mehr zwischen dem Modul und dem Prozessor (Prozessor im
Fehlerzustand oder abgeschaltet, Rack Offline usw.). Dieser Zustand wird durch das
Aufleuchten von RUN, das Erlöschen von ERR und das Aufleuchten, Blinken oder
Erlöschen von I/O angezeigt, je nachdem, ob ein E/A-Fehler vorliegt oder nicht.
Dieser Zustand wird nur von Modulen verwaltet, die Ausgänge steuern. Die anderen
Module bleiben im Zustand "Modul benutzt", wenn die Kommunikation unterbrochen ist
(beispielweise digitale Eingangsmodule).
Modul defekt
Das Modul weist einen internen Fehler auf, es muß ausgetauscht werden. Dieser Zustand wird durch das Erlöschen von RUN, durch das Aufleuchten von ERR und durch einen unbestimmten Zustand von I/O angezeigt.
___________________________________________________________________________
2/5
C
___________________________________________________________________________
2/6
3 Fehlersuche und Analyse
3.1
Fehlersuche mittels der Status-LEDs der Steuerung
Die Status-LEDs der Anzeigebaugruppe ermöglichen es, dem Benutzer nicht nur den
Betriebsmodus der Steuerung, sondern auch eventuelle Fehler anzuzeigen. Die von der Steuerung festgestellten Fehler betreffen:
• die Elektronik der Steuerung und/oder der Module: interne Fehler,
• den von der SPS gefahrenen Prozeß oder die Verkabelung mit dem Prozeß: externe
Fehler,
• die korrekte Funktion der von der Steuerung ausgeführten Applikation: interne oder externe Fehler.
Die Fehlererfassung erfolgt in der Startphase (Selbsttests) oder während des Betriebs.
Dies betrifft die meisten Hardwarefehler beim Datentransfer mit den Modulen oder bei der Ausführung einer Programmanweisung. Bestimmte "schwerwiegende" Fehler erfordern einen Neustart der Steuerung, andere können durch den Programmierer auf der Applikationsebene weiterbearbeitet werden.
Es werden 3 Fehlertypen unterschieden: nicht blockierende, blockierende Fehler oder
Fehler des Prozessors.
C
3.1-1 Nicht blockierende Fehler
Es handelt sich um eine Anomalie, die durch einen Fehler an den Ein-/Ausgängen, am
BusX, FIPIO-Bus oder durch die Ausführung einer Anweisung verursacht wurde. Diese
Situation kann durch das Benutzerprogramm verarbeitet werden und ändert nicht den
Status der Steuerung.
• Nicht blockierende Fehler in Verbindung mit den Ein-/Ausgängen
Nicht blockierende Fehler in Verbindung mit den E/As werden signalisiert durch:
- die aufleuchtende Status-LED I/O des Prozessors,
- die aufleuchtenden Status-LED I/O der sich im Fehlermodus befindlichen Module
(am BusX oder FIPIO-Bus),
- die mit dem Kanal verknüpften Fehlerbits und -worte:
Eingänge/Ausgänge am BusX:
Bit %Ixy.i.ERR = 1 zeigt einen Kanal im Fehlermodus an (impliziter Datenaustausch),
Wort %MWxy.i.2 zeigt den Fehlertyp Kanal an (expliziter Datenaustausch),
Eingänge/Ausgänge am FIPIO-Bus:
Bit %l\p.2.c\m.v.ERR = 1 zeigt einen Kanal im Fehlermodus an (impliziter Datenaustausch),
Wort %MW\p.2.c\m.v.2 zeigt den Fehlertyp Kanal an (expliziter Datenaustausch),
- die mit dem Modul verknüpften Fehlerbits und -worte:
Modul am BusX:
Bit %Ixy.MOD.ERR = 1 zeigt ein Modul im Fehlermodus an (impliziter Datenaustausch),
Wort %MWxy.MOD.2 zeigt den Fehlertyp Modul an (expliziter Datenaustausch),
Modul am FIPIO-Bus:
Bit %l\p.2.c\0.MOD.ERR = 1 zeigt ein Modul im Fehlermodus an (impliziter Datenaustausch)
Wort %MW\p.2.c\0.MOD.2 zeigt den Fehlertyp Modul an (expliziter Datenaustausch),
- die Systembits
%S10: E/A-Fehler (am BusX und am FIPIO-Bus),
%S16: E/A-Fehler (am BusX und am FIPIO-Bus) in der aktuellen Task
3/1
C
Hinweis: Die Auswertung dieser Bits und Worte ist in den anwendungsspezifischen
Handbüchern TLX DS57 PL7 30G erläutert.
Status-LEDs
RUN ERR I/O
Systembits
Fehler
%S10
%S16
%S40 bis
%S47
E/A-Fehler: Fehler in der Kanalversorgung
Kanal abgeschaltet, Modul entspricht nicht der
Konfigur.
Außer Betrieb, Fehler in der Modulversorgung
E/A-Fehler in einer Task
E/A-Fehler auf Rackebene
(%S40: Rack 0,.... %S47: Rack 7)
Zeichenerklärung: LED leuchtet Zustand unbestimmt
• Nicht blockierende Fehler in Verbindung mit der Ausführung des Programms
Die Anzeige eines nicht blockierenden Fehlers in Verbindung mit der Programmausführung wird durch das Setzen eines oder der Systembits %S15, %S18, %S20 in den Zustand 1 signalisiert.
Der Test und das Setzen dieser Systembits in den Zustand 0 sind Aufgabe des
Anwenders.
Status-LEDs
RUN ERR I/O
Systembits
%S15 = 1
%S18 = 1
%S20 = 1
Fehler
Bearbeitungsfehler einer Zeichenkette
Kapazitätsoverflow, Fehler im Gleitkommawert oder Teilung durch 0
Indexüberlauf
Hinweis: Durch die Funktion Programmdiagnose, die über die Software PL7 Junior/PL7 Pro aufrufbar ist, können bestimmte nicht blockierende Fehler in Verbindung mit der
Programmausführung zu blockierenden Fehlern gemacht werden. Die Art des Fehlers wird im
Systemwort %SW 125 ausgegeben.
3.1-2 Blockierende Fehler
Diese Fehler, die durch das Applikationsprogramm hervorgerufen werden, verhindern seine weitere Ausführung, verursachen jedoch keinen Systemfehler. Bei einem derartigen
Fehler stoppt die Applikation sofort und schaltet in den Zustand HALT (alle Tasks werden mit der laufenden Anweisung gestoppt).
Es gibt dann 2 Möglichkeiten, um die Applikation neu zu starten:
- durch den Befehl INIT über das Programm PL7-Junior oder PL7 Pro,
- durch die Drucktaste RESET des Prozessors.
___________________________________________________________________________
3/2
Fehlersuche und Analyse 3
Die Applikation befindet sich dann in einem Initialzustand: die Daten besitzen ihre
Initialwerte, die Tasks werden am Zyklusende gestoppt, das Abbild der Eingänge wird aktualisiert, und die Ausgänge werden in die Fehlerposition gesetzt; mit dem Befehl
RUN kann die Applikation wieder gestartet werden.
Die Anzeige eines blockierenden Fehlers wird durch blinkende LEDs (ERR und RUN) angezeigt und je nach Art des Fehlers durch Setzen eines oder der Systembits %S11 und %S26 auf 1. Die Art des Fehlers wird in Systemwort %SW 125 angezeigt.
Status-LEDs System-
RUN ERR I/O bits
Fehler
%S11 = 1 Watchdogüberlauf (overrun)
%S26 = 1 Überlauf der Aktivitätstabelle Grafcet
Schritt, Grafcet nicht gelöst
Ausführung der Anweisung HALT
Ausführung eines ungelösten Jumps
C
Zeichenerklärung: LED leuchtet LED blinkt Zustand unbestimmt
Diagnosetools unter PL7 Junior/PL7 Pro
Das Tool zur Programmdiagnose der Software PL7 Junior/PL7 Pro ermöglicht es, im
Klartext den Grund und die Ursache für das Umschalten der Steuerung in den Status
Blockierender Fehler zu kennen: Watchdogoverflow, Fehler der Zeichenkette usw.
Die Art des Fehlers wird im Systemwort %SW 125 angezeigt.
Fehlertyp Bedeutung
Blockierend Watchdogoverflow
Überlauf Aktivitätstabelle Grafcet
Schritt, Grafcet nicht gelöst
Ausführung Anweisung HALT
Ausführung eines ungelösten Jump
Nicht blockier., Bearbeitungsfehler in der blockierend Zeichenkette gemacht Teilung durch 0 bei der Progr.
Kapazitätsüberlauf (Overflow) diagnose Operationsfehler Gleitkommawert
Indexüberlauf
Systembits
Systemwort
%SW125
%S11 = 1 H'DEB0'
%S26 = 1 H'DEF7'
%S26 = 1 H'DEFE'
H'2258'
H'DEF8'
%S15 = 1 H'DEF1'
%S18 = 1 H'DEF0'
%S18 = 1 H'DEF2'
%S18 = 1 H'DE87'
%S20 = 1 H'DEF3'
___________________________________________________________________________
3/3
C
3.1-3 Prozessor-Fehler (CPU)
Diese schwerwiegenden Fehler bezüglich des Prozessors (Hard- oder Software) oder der Verkabelung des BusX verhindern das korrekte Funktionieren des Systems. Sie bewirken den Stopp der Steuerung, wodurch ein neuer Kaltstart erforderlich wird. Der nächste Kaltstart wird im Stoppbetrieb forciert, um zu vermeiden, daß die Steuerung erneut in den Fehlermodus schaltet.
Status-LEDs Systemwort
RUN ERR I/O %SW124
H'80'
Zeichenerklärung:
H'81'
Fehler
Fehler Systemwatchdog oder Verkabelungsfehler am BusX
Verkabelungsfehler am BusX
Fehler Systemcode, nicht vorhersehb. Unterbrech.
Stack-Überlauf der Systemtasks
Stack-Überlauf der Tasks PL7 Junior
LED leuchtet Zustand unbestimmt
Diagnose der ZE-Fehler:
Wird die Steuerung im Fehlermodus gestoppt, ist sie nicht mehr in der Lage, mit einem
Diagnosewerkzeug zu kommunizieren. Die Informationen zu den Fehlern sind nur nach einem Kaltstart abrufbar (siehe Systemwort %SW124). Normalerweise sind diese
Informationen vom Anwender nicht auswertbar, nur die Informationen H'80' und H'81' können benutzt werden, um einen Verkabelungsfehler am BusX zu diagnostizieren.
___________________________________________________________________________
3/4
Fehlersuche und Analyse 3
3.2
Erläuterung der Systembits und Systemworte
Die Systembits %Si und Systemworte %SWi zeigen den jeweiligen Status der
Steuerung an und ermöglichen es, in den Betriebsablauf einzugreifen. Einige dieser
Objekte werden ausschließlich vom System verwaltet, andere können vom Benutzer beeinflußt werden. Weitere Einzelheiten über Systembits und Systemworte finden sich in der Dokumentation zu PL7 Junior (TLX DR PL7 30G - Register B, Kapitel 3).
C
3.2-1 Systembits
Bits
%S0
%S1
%S4 bis
%S7
%S9
%S10
%S11
Funktion Bedeutung
Kaltstart
Warmstart
Normal im Status 0, wird auf 1 gesetzt:
• bei Netzwiederkehr mit Datenverlust
• durch das Anwenderprogramm
• durch das PG
• beim Wechsel der PCMCIA-Speicherkarte
• durch Drücken der RESET-Taste
• bei Manipulation des Cachespeicherplatzes oder des Griffs der PCMCIA-Speicherkarte
Das Rücksetzen dieses Bits erfolgt durch das System nach einem normalen Ausführungszyklus des Programms.Um nach einem
Kaltstart der Steuerung eine Verarbeitung seitens des Applikationsprogramms zu bewirken, kann auch das Bit %SW10:X0 getestet werden (wenn %SW10:X0 = 0, hat es einen Kaltstart gegeben).
Normal im Status 0, wird auf 1 gesetzt:
• bei Netzwiederkehr mit Datensicherung
• durch das Anwenderprogramm
• durch das PG
Das Rücksetzen dieses Bits erfolgt durch das System am
Ende des ersten vollständigen Zyklus und vor der Aktualisierung der Ausgänge.
Zeitbasis
%S4 ändert den Status alle 5 ms (Zeitbasis = 10 ms),
%S5 ändert den Status alle 50 ms (ZB = 100 ms),
%S6 ändert den Status alle 500 ms (ZB = 1s)
%S7 ändert den Status alle 30 s (ZB = 1 mn).
Diese Bits sind asynchron zum Zyklus der Steuerung.
Umschalten der Normal im Status 0, wird durch das Programm oder durch das
Ausgänge in den PG auf 1 gesetzt.
Fehlermodus %S9 = 1: Umschalten aller Digital- und Analogausg. in den
(BusX, FIPIO, Fehlermodus (0 oder 1) je nach der gewählten Konfig.;
AS-i, usw.) %S9 = 0: normale Aktualisierung der Ausgänge
E/A-Fehler am BusX und
FIPIO-Bus
Normal im Status 1, wird durch das System auf 0 gesetzt bei einem E/A-Fehler der Steuerung oder ihrer Erweiterung.
Das Rücksetzen auf 1 dieses Bits erfolgt durch das System, sobald der Fehler behoben ist.
Watchdog-
Überschreitung
Normal im Status 0, wird durch das System auf 1 gesetzt, sobald die Zeit der Ausführung des Programms die maximale
Zykluszeit überschreitet (Watchdog). Ein derartiger Fehler
3/5
Systembits (Fortsetzung)
C Bits
%S13
%S15
%S16
%S17
%S18
%S19
%S20
Funktion
Erster
Zyklus
Bedeutung
Normal im Status 0, wird durch das System auf 1 gesetzt während des ersten Zyklus nach dem Übergang in den RUN-
Betrieb der Steuerung. Bei Kaltstart kann %S13 erst nach folgen- den Aktionen wieder auf 1 gesetzt werden: Betätigen des RESET-Tasters der SPS oder Betätigen des PCMCIA-
Karten-trägers bzw. der entsprechenden Steckplatzabdeckung.
Fehler Normal im Status 0, wird durch das System auf 1 gesetzt, in der Zeichen- wenn der Zielbereich des Transfers einer Zeichenkette kette nicht die erforderliche Größe besitzt.
Das Bit muß durch den Benutzer zurückgesetzt werden.
E/A-Fehler
Task
BusX und FIPIO
Normal im Status 1, wird durch das System auf 0 gesetzt bei einem
Fehler in einem am BusX oder FIPIO-Gerät in der Task konfigurierten
E/A-Modul. Dieses Bit muß durch den Benutzer auf 1 zurückgesetzt werden. Jede Task verwaltet ihr eigenes Bit %S16.
Bit aus einer Normal im Status 0, wird durch das System auf 1 gesetzt
Schiebe• bei einer Verschiebeoperation, enthält den Zustand des letzten Bit operation od.
• bei Überlauf einer Rechenoperation ohne Vorzeichen arithm.
Übertrag
Das Bit muß durch den Benutzer zurückgesetzt werden.
Überlauf Normal im Status 0, wird durch das System auf 1 gesetzt bei oder RechenÜberschreitung der Rechenkapazität während einer fehler Wort-Operation:
• Ergebnis über 32767 oder unter -32768 (Wort),
• Ergebnis über 2147483647 oder unter -2147483648
(Doppelwort),
• Überlauf oder Fehler bei einer Gleitkommaoperation.
Die Art des Fehlers wird durch das Systemwort %SW17
geliefert.
• Division durch 0,
• Quadratwurzel einer negativen Zahl
• DRUM wird in einen nicht existierenden Schritt forciert,
• Einfügen in ein volles oder Auslesen in einem leeren Register
Das Bit muß durch den Benutzer zurückgesetzt werden.
Überschreitung Normal im Status 0, wird durch das System auf 1 gesetzt beim der TaskÜberschreiten der in der Konfiguration oder in %SW0/%SW1 periode für die Task definierten Periode.
(periodische Das Rücksetzen dieses Bits erfolgt durch den Benutzer. Jede
Abfrage) periodische Task (MAST, FAST) verwaltet ihr eigenes Bit %S19.
Hinweis: solange die Überschreitungsursache weiterbesteht, läuft die Task zyklisch ab.
IndexNormal im Status 0, wird durch das System auf 1 gesetzt,
überschreitung wenn die Adresse des indizierten Objekts kleiner als 0 ist oder die in der Konfiguration definierte Anzahl der Objekte
überschritten wird.
Das Bit muß durch den Benutzer zurückgesetzt werden.
___________________________________________________________________________
3/6
Fehlersuche und Analyse 3
Systembits (Fortsetzung)
Bits
%S21
%S22
%S23
%S24
%S26
Funktion
Grafcet-
Initialisierung
Bedeutung
Normal im Status 0, wird auf 1 gesetzt durch:
• einen Kaltstart (%S0 = 1)
• das Anwenderprogramm nur in der Vorverarbeitung
• das PG
Im Zustand 1 kommt es zu einer Grafcet-Initialisierung. Die aktiven Schritte werden deaktiviert und die Initialschritte aktiviert. Am Ende der Vorverarbeitung wird es vom System auf 0 zurückgesetzt.
Nullsetzen des Grafcet
Normal im Status 0, wird durch den Benutzer verwaltet und kann nur in der Vorverarbeitung vom Programm auf
1 gesetzt werden.
Im Zustand 1 werden alle aktiven Schritte deaktiviert.
Nach der Vorverarbeitung wird es vom System auf 0 zurückgesetzt.
Einfrieren des Grafcet
Normal im Status 0, wird durch den Benutzer verwaltet und kann nur in der Vorverarbeitung vom Programm auf 1 gesetzt werden. Wird es vom Anwendungsprogramm auf 1 gehalten, kann der Grafcet im gegebenen Zustand gehalten werden
(keine Veränderung). Es muß vom Programm in der
Vorverarbeitung auf 0 zurückgesetzt werden, um eine
Veränderung des Grafcet ab der eingefrorenen Situation zu ermöglichen.
Nullsetzen der Normal im Status 0. Wird %S24 auf 1 gesetzt, werden die
Makroschritte in einer Worttabelle von 4 Systemworten (%SW22 bis
%SW25) gewählten Makroschritte auf 0 gesetzt. Nach der
Vorverarbeitung wird es vom System auf 0 zurückgesetzt.
Tabellen-ÜberNormal im Status 0, wird auf 1 gesetzt, wenn die lauf (Schritte/ Aktivierungsmöglichkeiten (Schritte oder Signalwechsel) über-
Signalwechsel) schritten sind. Eine Überschreitung führt zum Umschalten in den STOP-Betrieb.
Vor dem Umschalten in den RUN-Betrieb muß eine
Initialisierung (%S21 auf 1 setzen) durch das PG durchgeführt werden. Bei der Initialisierung des PG wird es auf 0 zurückgesetzt.
Die Systemworte %SW20 und %SW21 enthalten die Anzahl der in den Grafcet-Aktivitätstabellen belegten Tabellenpositionen
(%SW20 Tabellenposition "Schritte", %SW21 Tabellenposition
"Transitionen"). Bei einer Überschreitung enthalten die Worte
%SW20 und %SW21 die Anzahl der dem Zyklus entsprechenden
Tabellenpositionen vor Überschreitung.
%S30 Aktivierung/ Normal im Status 1, wird durch den Benutzer verwaltet:
Deaktivierung %S30 = 1, Aktivierung der Mastertask, der Mastertask %S30 = 0, Deaktivierung der Mastertask.
%S31 Aktivierung/ Normal im Status 1, wird durch den Benutzer verwaltet:
Deaktivierung %S31 = 1, Aktivierung der Fasttask der Fasttask
(FAST)
%S31 = 0, Deaktivierung der Fasttask.
Dieses Bit ist inaktiv, wenn die Fasttask nicht programmiert ist.
___________________________________________________________________________
3/7
C
C
Systembits (Fortsetzung)
Bits
%S38
%S39
%S40 bis
%S47
%S50
%S51
%S59
%S60
%S67
Funktion Bedeutung
Aktivierung/ Normal im Status 1, wird durch den Benutzer verwaltet:
Deaktivierung %S38 = 1, Aktivierung der Ereignisverarbeitungen, der Ereignisse %S38 = 0, Deaktivierung der Ereignisverarbeitungen.
Dieses Bit ist inaktiv, wenn kein Ereignis programmiert wurde.
Ereignisverlust Dieses Bit wird vom System auf 1 gesetzt, um der Applikation anzuzeigen, daß ein oder mehrere Ereignisse wegen Sättigung der Warteschlangen verloren wurden. Dieses Bit muß über die
Applikation wieder auf 0 gesetzt werden.
Eingangs-/
Ausgangsfehler
(Racks)
Normal im Status 1, jedes dieser Bits wird bei einem
E/A-Fehler des entsprechenden Racks auf 0 gesetzt:
%S40 für Rack 0, %S41 für Rack 1, ........, %S47 für Rack 7.
Wird eines der Bits auf 0 gesetzt,
• wird das allgemeine Bit %S10 auf 0 gesetzt,
• leuchten die LEDs I/O des entsprechenden Racks und des
Prozessors auf,
• wird das Statusbit des Moduls, %Ixy.ERR, auf 1 gesetzt.
Sie werden bei Verschwinden des Fehlers zurück auf
1 gesetzt.
Diese verschiedenen Bits ermöglichen es, durch das
Programm eine Verarbeitungsstruktur der Fehler zu erstellen.
Aktualisierung Normal im Status 0, wird durch den Benutzer verwaltet: des Datums %S50 = 0, Zugriff auf Datum/Uhrzeit durch Lesen der Worte und der Uhrzeit %SW50 bis %SW53, durch %SW50 %S50 = 1, Aktualisierung von Datum/Uhrzeit durch Schreiben bis %SW53 der Worte %SW50 bis %SW53.
Ausfall der Dieses durch das System verwaltete Bit signalisiert im
Uhrzeit bei der Zustand 1 entweder das Fehlen der Kalenderfunktion, oder
Kalenderfunktion daß die entsprechenden Systemworte nicht gültig sind; in diesem Fall muß die Kalenderfunktion eingestellt werden.
Bei Einstellung der Uhr schaltet das Bit automatisch in den
Zustand 0 um.
Aktualisierung Normal im Status 0, wird durch den Benutzer verwaltet:
Datum/ Uhrzeit %S59 = 0, das System verwaltet nicht das Wort %SW59, durch %SW59 %S59 = 1, das System verwaltet das Wort %SW59,
Aktivierung der Bei redundanter Architektur verwendetes Systembit.
redundanten (siehe Bezeichnung und Verwendung im Handbuch
Architektur "Redundante Premium-Architektur")
Status Batterie Verwaltet durch das System, kontrolliert die Batterie zur
PCMCIASicherung der PCMIA-Speicherkarte (RAM):
Speicherkarte %S67 = 0, Batterie vorhanden und in Betrieb,
%S67 = 1, Batterie fehlt oder außer Betrieb.
___________________________________________________________________________
3/8
Fehlersuche und Analyse 3
Systembits (Fortsetzung)
Bits
%S68
%S70
%S73
%S74
%S80
%S90
%S92
%S94
%S95
%S100
Funktion Bedeutung
Status PufferVerwaltet durch das System, kontrolliert die Batterie batterie der Daten- und Programmsicherung des RAM-Speichers: interner RAM%S68 = 0, Batterie vorhanden und in Betrieb,
Speicher %S68 = 1, Batterie fehlt oder außer Betrieb.
Aktualisierung Wird vom System am Ende jedes Abtastzyklus des AS-i-Busses der Daten auf 1 gesetzt. Bei einem Einschalten gibt es an, daß alle Daten am AS-i-Bus mindestens einmal aktualisiert worden sind und daher signifikativ sind. Dieses Bit muß vom Benutzer zurückgesetzt werden.
Wechsel in den Normal im Status 0, wird durch den Benutzer auf 1 gesetzt, um gesicherten in den gesicherten Modus am AS-i-bus zu wechseln. Zunächst
Modus muß das Bit %S74 in den Status 1 gesetzt werden.Dieses Bit wird am AS-i-Bus nur beim Test der Verkabelung verwendet, ohne Applikation in der Steuerung.
Sicherung der Normal im Status 0, wird durch den Benutzer auf 1 gesetzt, am AS-i-Bus um eine Sicherung der am AS-i-Bus vorhandenen vorhandenen Konfiguration zu bewirken. Dieses Bit wird nur beim Test der
Konfiguration Verkabelung verwendet, ohne Applikation in der Steuerung.
Rücksetzen Normal im Status 0, wird durch den Benutzer auf 1 gesetzt, der Meldungsum alle Zähler der Meldungen %SW80 bis %SW86 auf Null zähler zurückzusetzen.
Auffrischung Normal im Status 0, wird durch das System auf 1 gesetzt, der gemeinsobald eine andere Station ihre gemeinsamen Worte gesendet samen Worte hat. Das Bit muß durch den Benutzer zurückgesetzt werden.
Wechsel in die Normal im Status 0, kann durch den Benutzer auf 1 gesetzt
Betriebsart werden, um die Kommunikationsfunktionen in die Betriebsart
Leistungsmessung
Leistungsmessung zu versetzen. Der Parameter Time-out zeigt daraufhin die Austauschzeit in Zehntel ms an. (wenn diese Zeit <10s, sonst nicht signifikant).
Sichern der Normal im Status 0, kann durch den Benutzer auf 1 gesetzt
DFB-Einstelwerden, um die Werte der Benutzer-Funktionsbausteine zu lungen sichern.
WiederherstellenNormal im Status 0, kann durch den Benutzer auf 1 gesetzt der DFBwerden, um die Werte der Benutzer-Funktionsbausteine
Einstellungen wiederherzustellen.
Protokoll Durch das System verwaltet, nimmt den Wert 0 oder 1 an, je nach am PG angeschlossenen Gerätetyp:
PG-Anschluß %S100 = 0, Protokoll UNI-TELWAY-Master,
%S100 = 1, Prot. UNI-TELWAY-Slave oder ASCII (Zeichenm.)
C
___________________________________________________________________________
3/9
C
Systembits (Fortsetzung)
Bits
%S101
%S102
%S118
%S119
Funktion
Diagnosepuffer konfiguriert
Bedeutung
Dieses Bit wird durch das System auf 1 gesetzt, wenn die
Diagnoseoption konfiguriert wurde. Es wird ein Diagnosepuffer reserviert, der die Fehler der Diagnose-Funktionsbausteine speichert.
Diagnosepuffer voll
Dieses Bit wird durch das System auf 1 gesetzt, wenn der
Diagnosepuffer zur Aufnahme der Fehler der Diagnose-
Funktionsbausteine voll ist.
Allgemeiner Normal im Status 1, wird durch das System auf 0 gesetzt,
E/A-Fehler sobald ein Fehler bei einem am FIPIO-Bus angeschlossenen am FIPIO-Bus Gerät auftritt. Sobald der Fehler verschwindet, wird das
Bit durch das System auf 1 gesetzt.
Allgemeiner
E/A-Fehler am BusX
Normal im Status 1, wird durch das System auf 0 gesetzt, sobald ein Fehler bei einem am BusX angeschlossenen Gerät auftritt. Sobald der Fehler verschwindet, wird das Bit durch das
System auf 1 gesetzt.
___________________________________________________________________________
3/10
Fehlersuche und Analyse 3
3.2-2 Systemworte
Worte
%SW0
%SW1
%SW8
%SW9
%SW10
%SW11
%SW12
%SW13
%SW17
Funktion
Abfrageperiode der Mastertask
Bedeutung
Ermöglicht, die Periode der Mastertask zu ändern, die durch
Konfiguration, durch Programme oder durch PG definiert ist.
Die Periode wird in ms (1 bis 255 ms) ausgedrückt.
Bei zyklischem Betrieb %SW0 = 0.
Abfrageperiode der Fasttask
Erkennung eines Kaltstarts beim erstenZyklus ablauf einer
Task
Dauer der
Watchdogfkt.
Ermöglicht, die Periode der Fasttask zu ändern, die durch
Konfiguration, durch Programme oder durch PG definiert ist.
Die Periode wird in ms (1 bis 255 ms) ausgedrückt. Dieses
Systemwort ist nicht bedeutsam, wenn die Fasttask nicht programmiert wurde.
ErfassungsErmöglicht, die Erfassungsphase der Eingänge jeder Task zu
überwachung deaktivieren.
der Eingänge %SW8:X0 = 1, Deaktivierung der Mastertask, jeder Task %SW8:X1 = 1, Deaktivierung der Fasttask.
Aktualisierungs- Ermöglicht, die Aktualisierungsphase der Ausgänge jeder
überwachung Task zu deaktivieren.
der Ausgänge %SW9:X0 = 1, Deaktivierung der Mastertask, jeder Task %SW9:X1 = 1, Deaktivierung der Fasttask.
Durch dieses Wort wird beim Übergang in RUN einer Appli kation ein Kaltstart erkannt,
Das Bit %SW10:X0 ist mit der MAST-Task verknüpft,
Das Bit %SW10:X1 ist mit der FAST-Task verknüpft (wenn sie programmiert wurde).
Der Wert 0 des Bits der laufenden Task bedeutet, daß die SPS ihren ersten Zyklusablauf nach einem Kaltstart durchführt.
Jedes Bit wird am Ende der zugeordneten Task auf 1 gesetzt.
Enthält die Dauer der in der Konfiguration definierten Watchdog-Zeitfunktion. Sie wird in ms (10 bis 500 ms) ausgedrückt.
UNI-TELWAYUNI-TELWAY-Adresse des PG-Anschlusses, die bei der
Adresse Konfiguration definiert und bei einem Kaltstart in dieses Wort
PG-Anschluß geladen worden ist. Dieses Wort wird vom System aktualisiert.
Haupt-
Adresse der Station
Zeigt für das Hauptnetz an:
• Nummer der Station (niederwertiges Byte): 0 bis 127,
• Nummer des Netzes (höherwertiges Byte): 0 bis 63.
Fehler-
Status von
Gleitkommaoperationen
Zeigt bei einer Gleitkommaoperation den Fehlertyp an:
%SW17:X0 = 1 unzulässige Operation
%SW17:X1 = 1 nicht genormter Operand
%SW17:X2 = 1 Division durch 0 / das Ergebnis ist ± ×
%SW17:X3 = 1 Overflow / das Ergebnis ist ± ×
%SW17:X4 = 1 Underflow / das Ergebnis ist 0
%SW17:X5 bis X15: nicht benutzt, immer auf 0
%SD18 Zähler Dieses Doppelwort ermöglicht Berechnungen der Dauer.
(%SW18 + der absoluten Es wird durch das System jede Zehntelsekunde inkrementiert.
%SW19) Zeit (auch bei Steuerung im STOP-Betrieb).
%SW18 enthält das niederwertige und %SW19 das höherwertige Byte von Wort %SD18.
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3/11
C
C
Systemworte (Fortsetzung)
Worte
%SW20
%SW21
%SW22 bis
%SW25
%SW30
%SW31
%SW32
%SW33
%SW34
%SW35
%SW48
%SW49 bis
%SW53
Funktion Bedeutung
Aktivitätsniveau des Grafcet
Dieses Wort enthält für den aktuellen Zyklus die Anzahl der aktiven, der zu aktivierenden und der zu deaktivierenden
Schritte.
Gültigkeitstabelle Dieses Wort enthält für den aktuellen Zyklus die Anzahl der der Signalwechsel gültigen und der zu aktivierenden bzw. zu deaktivierenden bei Grafcet Signalwechsel.
Tabelle für das Jedem Bit dieser Tabelle entspricht ein Makroschritt mit
Nullsetzen der %SW22:X0 für XM0...%SW25:X16 für XM63. Die Makro-
Makroschritte schritte, deren zugeordnetes Bit in dieser Tabelle 0 ist, werden beim Set auf 1 des Bit %S24 wieder auf 0 gesetzt.
Ausf.zeit der
Mastertask
Zeigt für die Mastertask die Dauer des letzten Zyklus an
(in ms).
Max.Ausf.zeit
Zeigt für die Mastertask die längste Ausführungsdauer der Mastertask seit dem letzten Kaltstart an (in ms).
Min. Ausf.zeit
Zeigt für die Mastertask die kürzeste Ausführungsdauer der Mastertask seit dem letzten Kaltstart an (in ms).
Ausff.zeit
der Fasttask
Zeigt für die Fasttask die Ausführungsdauer des letzten
Zyklus an (in ms).
Zeigt für die Fasttask die längste Ausführungsdauer seit dem letzten Kaltstart an (in ms).
Max. Ausführungszeit der
Fasttask
Min. Ausführungszeit der
Fasttask
Zeigt für die Fasttask die kürzeste Ausführungsdauer seit dem letzten Kaltstart an (in ms).
Anzahl der
Ereignisse
Kalenderfunktion
Zeigt die Anzahl der verarbeiteten Ereignisse seit dem letzten
Kaltstart an.
Enthalten in BCD den aktuellen Wert des Datums/der Uhrzeit:
%SW49 :Wochentag 1 bis 7 (00TT)
1 = Montag usw., 7 = Sonntag,
%SW50: Sekunden 0 bis 59 (SS00),
%SW51: Stunden 0 bis 23 / Minuten 0 bis 59 (SSMM),
%SW52: Monat 1 bis 12 / Tag 1 bis 31 (MMTT),
%SW53: Jhdt 0 bis 99 / Jahr 0 bis 99 (JJJJ).
Diese Worte werden durch das System verwaltet, wenn
%S50=0. Für den Benutzer beim Schreiben zugänglich, wenn %S50 = 1.
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3/12
Fehlersuche und Analyse 3
Systemworte (Fortsetzung)
Worte
%SW54 bis
%SW58
%SW58
%SW59
%SW60 bis
%SW69
%SW80 bis
%SW86
Funktion
Kalenderfunktion
Code des letzten
Stopp
Bedeutung
Enthält in BCD das Datum/die Uhrzeit des letzten
Netzfehlers oder Stopp der Steuerung:
%SW54: Sekunden 0 bis 59 (00SS)
%SW55: Stunden 0 bis 23 / Minuten 0 bis 59 (SSMM),
%SW56: Monat 1 bis 12 / Tag 1 bis 31 (MMTT),
%SW57: Jhdt 0 bis 99 /Jahr 0 bis 99 (JJJJ).
%SW58: Wochentag als höherwertiges Byte
1 bis 7 (TT00) 1 = Montag, ..., 7 = Sonntag
Enthält den Code der Ursache für den letzten Stopp:
%SW58 = 1, Umschalten von RUN in STOP über das PG,
%SW58 = 2, Stopp nach Softwarefehler (Tasküberschreitung),
%SW58 = 4, Netzausfall oder Betätigung der RESET-Taste
der Versorgung
%SW58 = 5, Stopp nach Hardwarefehler.
%SW58 = 6, Stopp nach Anweisung HALT
Einstellung aktuelles
Enthält 2 Serien von 8 Bits für die Einstellung des aktuellen
Datums/Uhrzeit. Die Aktion wird bei steigender Flanke des Bits
Datum/Uhrzeit ausgelöst. Dieses Einstellungswort wird durch %S59 bestätigt.
Inkrementierung Dekrementierung Parameter
Bit %SW59:X0
Bit %SW59:X1
Bit%SW59:X 8
Bit %SW59:X9
Wochentag
Sekunden
Bit %SW59:X2
Bit %SW59:X3
Bit %SW59:X4
Bit %SW59:X5
Bit %SW59:X6
Bit %SW59:X7
Bit %SW59:X10
Bit %SW59:X11
Bit %SW59:X12
Bit %SW59:X13
Bit %SW59:X14
Bit %SW59:X15
Minuten
Stunden
Tag
Monat
Jahr
Jahrhundert
Diagnosedaten Bei redundanter Architektur verwendete Systemworte redundante (siehe Bezeichnung und Verwendung im Handbuch
Steuerung "Redundante Premium-Architektur")
Meldungszähler
%SW80: Anzahl der vom System zum PG-Anschluß gesendeten Meldungen.
%SW81: Anzahl der durch das System vom PG-Anschluß empfangenen Meldungen.
%SW82: Anzahl der vom System zum PCMCIA-Modul gesendeten Meldungen.
%SW83: Anzahl der durch das System vom PCMCIA-Modul empfangenen Meldungen.
%SW84: Anzahl der vom System gesendetenTelegramme.
%SW85: Anzahl der vom System empfangenen Telegramme.
%SW86: Anzahl der vom System zurückgewiesenen
Telegramme.
C
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3/13
C
Systemworte (Fortsetzung)
Worte
%SW87
%SW88
%SW89
Funktion
%SW108 Anzahl der forcierten Bits
Bedeutung
Verwaltung der Anzahl der vom Synchronserver verarbeiteten Requests
Kommunikations- pro Mastertask-Zyklus (MAST) flüsse (1) Anzahl der vom Asynchronserver verarbeiteten Requests pro Mastertask-Zyklus (MAST)
Anzahl der von den Serverfunktionen (sofort) verarbeiteten
Requests pro Mastertask-Zyklus (MAST)
Zeigt die Anzahl der forcierten Bits in einer Applikation.
Normal auf 0, wird durch das System beim Forcieren und bei Aufhebung der Forcierung der Bits im Applikationsspeicher aktualisiert.
%SW109 Zähler der forcierten
Analogkanäle
%SW116 FIPIO-
E/A-Fehler in der Task
Zählt die auf 0 forcierten analogen Kanäle.
Normal im Status 0; jedes Bit dieses Wortes gibt einen
Austauschstatus in der Task an, in der es getestet wird.
Dieses Wort muß durch den Benutzer auf 0 zurückgesetzt werden.
Bit %SW116:X0 = 1 Fehler expliziter Austausch (die
Variablewird nicht am Bus ausgetauscht),
Bit %SW116:X1 = 1 Timeout bei einem expliziten Austausch
(keine Antwort nach Ablauf des Timeout),
Bit %SW116:X2 = 1 Anzahl der gleichzeitigen expliziten
Austauschvorgänge erreicht,
Bit %SW116:X3 = 1 MPS-Status nicht korrekt (Inhalt der
Variablen ungültig),
Bit %SW116:X4 = 1 Länge einer empfangenen Variablen größer als vereinbarte Länge,
Bit %SW116:X5 = 0 reserviert auf 0,
Bit %SW116:X6 = 1 Ungültiger PDU-Code (Variable muß von
Kanal-Manager ignoriert werden),
Bit %SW116:X7 = 1 Timeout der asynchronen Reaktionszeit; die Produktionszeit der Variablen durch den Agenten ist nicht eingehalten worden.
Kennzeichnet ein Fehlen des konfigurierten Gerätes am FIPIO-Bus.
Bit %SW116:X8 = 1 Kanalfehler
Bit %SW116:X9 = 0 reserviert auf 0,
Bit %SW116:X10 = 0 reserviert auf 0,
Bit %SW116:X11 = 0 reserviert auf 0,
Bit %SW116:X12 = 0 reserviert auf 0,
Bit %SW116:X13 = 0 reserviert auf 0,
Bit %SW116:X14 = 0 reserviert auf 0,
Bit %SW116:X15 = 1 Globaler Fehler (oder der Bits 3, 4, 6, 7).
(1) Diese Systemworte sind nur bei TSX/PCX/PMX 57, Version 3.3 oder höher verfügbar.
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3/14
Fehlersuche und Analyse 3
Systemworte (Fortsetzung)
Worte
%SW118 bis
%SW121
%SW124
Funktion ohne
Bedeutung
Bedeutung
Keine Bedeutung bei den Prozessoren TSX/PMX/PCX Premium.
Diese Worte sind im Status 0.
%SW125
%SW126 und
%SW127
Fehlertyp der ZE
Enthält den letzten angetroffenen Fehlertyp der ZE.
Bei den Werten H'80' und H'81' ermöglicht es, einen
Verkabelungsfehler am BusX zu diagnostizieren.
Lesen nach Kaltstart der Steuerung.
Typ des Enthält den letzten angetroffenen blockierenden Fehlertyp blockierenden (siehe Abschnitt 3.1).
Fehlers
Adresse der Enthält die Adresse der Anweisung, die den blockierenden
Anweisung Fehler erzeugt hat.
des blockieren %SW126 enthält den Offsetwert dieser Adresse.
den Fehlers %SW127 enthält den Basiswert dieser Adresse.
C
%SW128 bis
%SW143
Fehler am Jedes Bit dieser Wortgruppe gibt den Status eines am FIPIO-Bus
Verbindungspunkt angeschlossenen Geräts an.
eines Geräts am Normal im Status 1; das Vorhandensein von Status 0 in einem dieser
FIPIO-Bus Bits zeigt das Auftreten eines Fehlers des entsprechenden
Verbindungspunktes an.
Wenn der Fehler verschwindet, wird das Bit durch das System auf den Status 0 gesetzt.
%SW128 stellt die Adressen 0 bis 15 dar
Bit %SW128:X0 = @ 0
Bit %SW128:X1 = @ 1
...
Bit %SW128:X15 = @ 15
%SW129 stellt die Adressen 16 bis 31 dar
%SW130 stellt die Adressen 32 bis 47 dar
%SW131 stellt die Adressen 48 bis 63 dar
%SW132 stellt die Adressen 64 bis 79 dar
%SW133 stellt die Adressen 80 bis 95 dar
%SW134 stellt die Adressen 96 bis 111 dar
%SW135 stellt die Adressen 112 bis 127 dar
%SW136 stellt die Adressen 128 bis 143 dar
%SW137 stellt die Adressen 144 bis 159 dar
%SW138 stellt die Adressen 160 bis 175 dar
%SW139 stellt die Adressen 176 bis 191 dar
%SW140 stellt die Adressen 192 bis 207 dar
%SW141 stellt die Adressen 208 bis 223 dar
%SW142 stellt die Adressen 224 bis 239 dar
%SW143 stellt die Adressen 240 bis 255 dar
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3/15
C
Systemworte (Fortsetzung)
Worte Funktion Bedeutung
%SW144 Betriebsart Erlaubt das Anhalten bzw. Starten der Funktion Bus-Arbiter der Funktionen bzw. Produzent/Verbraucher. Erlaubt dasÄndern des
Bus-Arbiter, Startmodus des Busses, automatisch bzw. manuell, im Fall
Produzent/ eines Stopps.
Verbraucher Bit %SW144:X0= 1 Funktion Produzent/Verbraucher im am FIPIO-Bus RUN-Modus
Bit %SW144:X0 = 0 Funktion Produzent/Verbraucher im STOP-Modus (am Bus wird keine
Variable ausgetauscht).
Bit %SW144:X1= 1 Bus-Arbiter im RUN-Modus,
Bit %SW144:X1= 0 Bus-ArbiterimSTOP-Modus (kein Abtasten von
Variablen und Meldungen am Bus).
Bit %SW144:X2= 1 automatischer Start im Fall eines automatischen Stopps des Busses.
Bit %SW144:X2= 0 manueller Start im Fall eines automatischen
Stopps des Busses.
Bit %SW144:X3= 1 reserviert auf 1
Bit %SW144:X4 bis = 0 reserviert auf 0
Bit %SW144:X15
!
Das Ändern des Systemworts kann zum Stopp der
Steuerungsstation führen.
%SW145 Änderung der Die Bits werden durch den Benutzer auf den Status 1 gesetzt
Parameter des und durch das System auf 0 zurückgesetzt, sobald die
FIPIO-BusInitialisierung erfolgt ist.
Arbiters Bit %SW145:X0 = 1 Änderung der Priorität des Bus-Arbiters: dashöherwertige Byte dieses Systemwortes enthält den Wert derauf den Bus anzuwendenden Priorität des Bus-Arbiters.
Bit %SW145:X1= 1 Änderung des Werts der Bearbeitungszeit
(Tr): das höherwertige Byte dieses Systemwortes enthält den Wert der auf den Bus anzuwendenen Bearbeitungszeit Tr (in µs).
Bit %SW145:X2= 1 Änderung der Dauer der Signalstille (T0): das höherwertige Byte dieses Systemwortes enthält den Wert der auf den Bus anzuwendenen Dauer der Signalstille T0 (in µs).
Bit %SW145:X3 bis = 0 Reserviert auf 0.
Bit %SW145:X7
Bit %SW145:X8 bis = Wert der Priorität des Bus-Arbiters
Bit %SW145:X15 (wenn Bit %SW145:X0 = 1).
Diese Parameter können geändert werden, sobald der Bus-
Arbiter im RUN-Modus ist, aber die Applikation erfordert einen Stopp und dann einen Neustart des Bus-Arbiters.
!
Die Änderung dieses Systemworts kann zu einem
Stopp der Steuerungsstation führen.
___________________________________________________________________________
3/16
Fehlersuche und Analyse 3
Systemworte (Fortsetzung)
Worte
%SW146
%SW147
%SW148
%SW149
%SW150
%SW151
%SW152
Funktion Bedeutung
Anzeige der
Funktionen
Bus-Arbiter und
Produzent/
Verbraucher am FIPIO-Bus
Das niederwertige Byte zeigt den Status der Funktion Produzent/
Verbraucher am FIPIO-Bus an.
Das höherwertige Byte zeigt den Status der Funktion Bus-Arbiter an. Wert des Byte:
H'00' : Funktion nicht vorhanden.
H'70' : Funktion geladen, aber nicht betriebsbereit.
H'F0' : Funktion wird ausgeführt.
Wert der NetzwerkEin Wert ungleich Null (in ms) gibt die zykluszeit der
Mastertask
Netzwerkzykluszeit der Mastertask (TCR-MAST) an.
Wert der NetzwerkEin Wert ungleich Null (in ms) gibt die Netzwerkzykluszeit zykluszeit der der Fasttask (TCR-FAST) an.
Fasttask
Reserviert
Zahl gesendeter
Frames
Gibt die Anzahl der vom FIPIO-Kanal-Manager gesendeten Frames an.
Zahl empfangener Gibt die Anzahl der vom FIPIO-Kanal-Manager
Frames empfangenen Frames an.
Neuversuche der Gibt die Anzahl der Neuversuche der
Meldungsübertragung
Meldungsübertr.
durch den FIPIO-Kanal-Manager an.
C
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3/17
C
Systemworte (Fortsetzung)
Worte
%SW153 und
%SW154
%SW155
%SW162
Funktion Bedeutung
Fehlerliste des Jedes Bit wird durch das System in den Status 1 gesetzt und
FIPIO-Kanaldurch den Benutzer zurückgesetzt.
Managers %SW153
Bit %SW153:X0 = 1 Stations-Overrun
Bit %SW153:X1 = 1 Meldung zurückgewiesen
Bit %SW153:X2 = 1 Interrupt-Variable zurückgewiesen
Bit %SW153:X3 = 1 Stations-Underrun
Bit %SW153:X4 = 1 Fehler Physical Layer
Bit %SW153:X5 = 1 Kein Echo
Bit %SW153:X6 = 1 Leistungssprechen
Bit %SW153:X7 = 1 Stromwertüberschreitung
Bit %SW153:X8 = 1 Frame-Unterbrechnung
Bit %SW153:X9 = 1 CRC Frame-Fehler
Bit %SW153:X10 = 1 Frame-Codierungsfehler
Bit %SW153:X11 = 1 Ungültige Frame-Länge
Bit %SW153:X12 = 1 Unbekannter Frame-Typ
Bit %SW153:X13 = 1 Frame unvollständig
Bit %SW153:X14 nicht verwendet, Wert ohne Bedeutung
Bit %SW153:X15 nicht verwendet, Wert ohne Bedeutung
%SW154
Bit %SW154:X0 = 1 Timeout aperiodische Sequenz
Bit %SW154:X1 = 1 Anforderung zur Meldungsübertragung zurückgew.
Bit %SW154:X2 = 1 Dringendes Update Kommando zurückgew.
Bit %SW154:X3 = 1 Nicht dringendes Update-Kommando zurückgew.
Bit %SW154:X4 = 1 Signalfehler
Bit %SW154:X5 = 1 Kollision im Netzwerk beim Senden der
Kennung
Bit %SW154:X6 = 1 Overrun des Bus-Arbiters
Bit %SW154:X7 nicht verwendet, Wert ohne Bedeutung
Bit %SW154:X8 = 0 Reserviert auf 0
Bit %SW154:X9 = 0 Reserviert auf 0
Bit %SW154:X10 = 0 Reserviert auf 0
Bit %SW154:X11 = 0 Reserviert auf 0
Bit %SW154:X12 = 0 Reserviert auf 0
Bit %SW154:X13 = 0 Reserviert auf 0
Bit %SW154:X14 = 0 Reserviert auf 0
Bit %SW154:X15 = 0 Reserviert auf 0
Zahl expliziter Anzahl der expliziten Austauschvorgänge, die gerade verarbeitet
Austauschwerden.
vorgänge
Gegenwärtige Anzahl der Fehler im Diagnosepuffer Anzahl der
Fehler in
Diagnosepuffer
___________________________________________________________________________
3/18
Normen Inhaltsverzeichnis
Betriebsbedingungen Register D
___________________________________________________________________________
Kapitel
1 Normen / Betriebsbedingungen
Betriebsbedingungen und umgebungsbezogene Vorschriften
1.2-1 Normale Betriebsbedingungen
1.2-2 Transport- und Lagervorschriften
Seite
D
___________________________________________________________________________
D/1
D
Normen Inhaltsverzeichnis
Betriebsbedingungen Register D
___________________________________________________________________________
Kapitel Seite
___________________________________________________________________________
D/2
1 Normen / Betriebsbedingungen
1.1
Normen
Die Steuerungen TSX/PMX/PCX Premium wurden im Hinblick auf Konformität mit den wichtigsten nationalen und internationalen Normen für elektronischen Geräte in industriellen Steuerungsystemen entwickelt.
• Spezifische Vorschriften für programmierbare Steuerungen: funktionale Eigenschaften, Störfestigkeit, Widerstandsfähigkeit, Sicherheit usw.
EN61131-2 (IEC1131-2) , CSA 22.2 , UL 508
• Handelsmarine-Vorschriften der wichtigen europäischen Organismen
BV, DNV, GL, LROS, RINA usw.
• Einhaltung der Europäischen Richtlinien (Niederspannung, Elektromagnetische
Verträglichkeit), Kennzeichnung CE
• Elektrische Qualität und Selbstlöschfähigkeit der Isolationsmaterialien:
UL 746C, UL 94 usw.
D
1.2
Betriebsbedingungen und umgebungsbezogene Vorschriften
1.2-1 Normale Betriebsbedingungen
• Betriebstemperatur/Luftfeuchte/Betriebshöhe
Umgebungstemperatur für den Betrieb
Relative Luftfeuchte
Betriebshöhe
0 °C bis +60 °C (IEC 1131-2 = +5 °C bis +55 °C)
10% bis 95% (nicht kondensierend)
0 bis 2000 Meter
• Versorgungsspannungen
Spannung
Frequenz nominal a
24 V a
48 V c
100...240 V c
100...120/200...240 V
Grenze a 19..30 V a 19..60 V c 90...264 V c 90...140/190...264 V
(1) nominal -
Grenze -
-
-
50/60 Hz
47/63 Hz
50/60 Hz
47/63 Hz
Mikrounterbrech.
Dauer < 1 ms
Wiederh. > 1s
< 1 ms
> 1s
< 1/2 Periode < 1/2 Periode
> 1s > 1s
Mittlere Oberschwingungen -
Einschl.
Restwelligkeit
5%
-
5% -
10%
-
10%
(1) Bis a
34 V möglich, begrenzt auf 1 Stunde pro 24 Stunden.
Mit den Versorgungen TSX PSY 1610 und TSX PSY 3610 und bei Verwendung von Modulen mit
Relaisausgängen ist dieser Bereich auf 21,6 V...26,4 V reduziert.
___________________________________________________________________________
1/1
D
• Mechanische Festigkeit
- Vibrationsfestigkeit:
Konform mit der Norm IEC 68-2-6, Test Fc
- Stoßfestigkeit:
Konform mit der Norm IEC 68-2-27, Test Ea
• Festigkeit gegenüber elektrostatischen Entladungen
- Störfestigkeit gegen elektrostatische Entladungen:
Konform mit der Norm IEC 1000-4-2, Stufe 3 (1)
• Resistenz gegen HF-Störungen
- Störfestigkeit gegen eingestrahlte elektromagnetische Felder
Konform mit der Norm IEC 1000-4-3, Stufe 3 (1)
- Störfestigkeit gegen die durch RF-Felder verursachten Funktionsstörungen:
Konform mit der Norm IEC 1000-4-6, Stufe 3 (1)
- Störfestigkeit gegen kurzzeitige Überspannungsstöße
Konform mit der Norm IEC 1000-4-4, Stufe 3 (1)
- Störfestigkeit gegen Schockwellen:
Konforme mit der Norm IEC 1000-4-5 (1)
- Störfestigkeit gegen gedämpfte Schwingungswellen:
Konform mit der Norm IEC 1000-4-12, Stufe 3 (1)
(1) Mindeststufe unter den von den Normen definierten Versuchsbedingungen.
• Resistenz gegen NF-Störungen
Konform mit den Vorschriften der Norm IEC 1131-2
• Schutzklasse der Steuerungen TSX Premium
Die Steuerungen TSX/PMX/PCX Premium entsprechen den Anforderungen der
Schutzklasse "TC" (1).
Für Installationen in industriellen Produktionsstätten oder in Umgebungen, die der
Schutzklasse "TH" (2) entsprechen, müssen Steuerungen des Typs TSX Premium in
Gehäusen mit Minimalschutz IP54 installiert werden (entsprechend der
Normenanforderung IEC 664 und NF C 20 040).
Die Gehäuseausführung der Steuerungen TSX/PMX/PCX Premium entspricht der
Schutzart IP20 (3). Diese Steuerungen können demnach ohne Sondergehäuse in
Räumen mit beschränktem Zugang, die den Verschmutzungsgrad 2 nicht überschreiten
(Kontrollräume ohne Maschinen oder Staub erzeugende Vorgänge), installiert werden.
(1) Schutzklasse "TC": Behandlung für jedes Klima
(2) Schutzklasse "TH": Behandlung für warme und feuchte Umgebungen
(3) Nicht belegte Modulsteckpositionen müssen mit einer Schutzkappe TSX RKA 02 versehen werden.
___________________________________________________________________________
1/2
Normen / Betriebsbedingungen 1
1.2-2 Transport- und Lagervorschriften
Konform mit den Normenvorschriften IEC 1131-2
Lagertemperatur
Relative Luftfeuchte
- 25 °C bis +70 °C
5% bis 95% (nicht kondensierend)
D
___________________________________________________________________________
1/3
D
___________________________________________________________________________
1/4
Prozeß- und AS-iInhaltsverzeichnis
Versorgungen Register E
___________________________________________________________________________
Kapitel
1.4-2 Versorgungsmodule TSX SUP 1011/ 1021/ 1051/ A02
1.4-3 Netzteil TSX SUP 1101 und TSX SUP A05
Seite
E
2 Installation / Anschlüsse 2/1
Abmessungen/Montage/Anschlüsse TBX SUP 10 2/1
Abmessungen/Montage der Prozeß- und AS-i-Versorgungen
2.2-1 Versorgungen TSX SUP 1011 / 1021 / 1051 / A02
2.2-2 Versorgungen TSX SUP 1101 / A05
2.2-3 Zusammenfassende Tabelle der Befestigungsarten
Anschlüsse der a24-V-Prozeßversorgungen
2.3-1 VersorgungenTSX SUP 1011/1021
2.3-2 Versorgungsmodul TSX SUP 1051
Anschlüsse der AS-i-Versorgungen
2.4-2 Versorgungen TSX SUP A05
2.4-3 Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen
___________________________________________________________________________
E/1
Prozeß- und AS-i-
Versorgungen
Inhaltsverzeichnis
Register E
E
Kapitel
3.1-1 Prozeßversorgungen: TBX SUP 10 und TSX SUP 1011
3.1-2 Prozeßversorgungen: TSX SUP 1021/1051/1101
3.1-3 AS-i-Versorgungen: TSX SUP A02 /A05
Physikalische Kenndaten und Umgebungsdoaten
Seite
___________________________________________________________________________
E/2
1 Beschreibung
1.1
Allgemeines
Es wird ein breiter Prozeßversorgungsbereich angeboten, um so am besten den
Anwenderanforderungen gerecht zu werden:
• Die Netzteile und Prozeßversorgungen TBX SUP 10 und TSX SUP 1 ii
1 dienen zur a 24-V-Versorgung von Peripheriegeräten eines von Steuerungen (TSX Micro und
Premium) gesteuerten Automationssystems. Bei den Peripheriegeräten kann es sich um Geber, Stellglieder, Inkrementalgeber, Bedienerdialoggeräte, Einstellgeräte, LED-
Anzeigen, Taster, pneumatische Antriebe usw. handeln. Diese 24-V-Versorgungsspannung kann von einem Wechselstromnetz (100/240 V, 50/60 Hz) geliefert werden.
Die Versorgungsmodule TBX SUP 10 und TSX SUP 1011 können auch an ein
Gleichstromnetz (25 V) angeschlossen werden.
• Die AS-i-Netzteile und -Versorgungsmodule TSX SUP A02 und A05 dienen zur a 30-V-Versorgung der an einen AS-i-Feldbus angeschlossenen Elemente. Zur
Verteilung der Versorgungspannung werden dieselben Leiter verwendet wie zum
Austausch von Daten.
Die verschiedenen Befestigungstypen dieser Produkte sind insbesondere auf die spezifischen Mittenabstände und Befestigungstypen der Steuerungen TSX Micro,
Premium und TBX-Geräte abgestimmt.
Alle Produkte lassen sich montieren:
• auf Schlitzplatte Telequick AM1-PA,
• auf DIN-Profilschiene AM1-DP200 / DE200 (mit Ausnahme der Hochleistungsnetzteile
TSX SUP 1101 und TSX SUP A05).
Prozeßversorgung
Netzspannung c
100..240V o. a
125V Netzspannung c
100...120/200...240 V
E a 24V / 1A a 24V / 1A a 24V / 2A a 24V / 5A
AS-i-Bus-Versorgung
Netzspannung c 100...120 V oder c 200...240 V a 24V / 10A
30 V AS-i / 2,4 A 30 V AS-i / 5 A & 24 V
___________________________________________________________________________
1/1
1.2
a
24-V-Prozeßversorgungen
1.2-1 Katalogauszug
Auswahltabelle
E
Kenndaten der Eingänge
Nennspannung
Grenzwerte
Grenzfrequenz
Eingangsnennstrom c
100...240 V oder a
125 V c 90...264 V oder a 88...156 V c 85...264 V oder a 105...150 V
47...63 Hz
0,4A
Kenndaten der Ausgänge
Abgegebene Leistung 24 W
Ausgangsspannungen a a 24 V
Nennstrom 1 A
Hilfsfunktionen
Sicherheit TBTS (1)
Parallelanordnung (2)
Nein
Nein
47...63 Hz oder 360...440 Hz
0,4 A
26 W
1,1 A
Ja
Ja, mit Leistungsoptimierung (3)
Redundanz (4) Nein Ja
Referenzen TBX SUP 10 TSX SUP 1011
(1) Bauliche Eigenschaften gemäß den Normen IEC 950, IEC 1131-2, die die Sicherheit des
Anwenders am 24 V-Ausgang in Form einer Isolierung zwischen dem Primärkreis und dem
Sekundärkreis, einer maximalen Überspannung an den Ausgangsdrähten und eines Schutzes durch den Erdstromkreis gewährleisten.
(2) Mögliche Parallelschaltung von zwei Versorgungsausgängen gleichen Typs, um einen
Ausgangsstrom zu liefern, der über dem für eine Versorgung zulässigen Strom liegt.
(3) Bei zwei Modulen, die 100% des Gesamtstrombedarfs abdecken, liefert jedes Modul somit
50% des Gesamtstromes. Dadurch wird die Lebensdauer der Produkte erhöht.
(4) Parallelschalten von zwei Versorgungsausgängen des gleichen Typs zur Bereitstellung eines niedrigeren Stroms als dem zulässigen Höchststrom einer einzelnen Versorgung, jedoch mit der Gewährleistung der Verfügbarkeit der Ausgangsspannung bei einem Defekt eines der
1/2
Beschreibung 1
Katalogauszug (Fortsetzung)
Auswahltabelle (Fortsetzung)
Kenndaten der Eingänge
Nennspannung
Grenzwerte c 100...120 V oder c 200...240 V c
85...132V oder c
170..264 V
Grenzfrequenz
Eingangsnennstrom
47...63 Hz oder 360...440 Hz
0,8 A 2,4 A
Kenndaten der Ausgänge
Abgegebene Leistung 53 W
Ausgangsspannungen a a
24V
Nennstrom 2,2 A
Hilfsfunktionen
Sicherheit TBTS (1) Ja
120 W
5 A
Parallelschalten (2)
Redundanz (4)
Ja, mit Leistungsoptimierung (3)
Ja Nein
5 A
240 W
10 A
Referenzen TSX SUP 1021 TSX SUP 1051 TSX SUP 1101
(1) Bauliche Eigenschaften gemäß den Normen IEC 950, IEC 1131-2, die die Sicherheit des
Anwenders am 24 V-Ausgang in Form einer Isolierung zwischen dem Primärkreis und dem
Sekundärkreis, einer maximalen Überspannung an den Ausgangsdrähten und eines Schutzes durch den Erdstromkreis gewährleisten.
(2) Mögliche Parallelschaltung von zwei Versorgungsausgängen gleichen Typs, um einen
Ausgangsstrom zu liefern, der über dem für eine Versorgung zulässigen Höchststrom liegt.
(3) Bei zwei Modulen, die 100% des Gesamtstrombedarfs abdecken, liefert jedes Modul somit
50% des Gesamtstromes. Dadurch wird die Lebensdauer der Produkte erhöht.
(4) Parallelschalten von zwei Versorgungsausgängen des gleichen Typs zur Bereitstellung eines niedrigeren Stroms als dem zulässigen Höchststrom einer einzelnen Versorgung, jedoch mit der Gewährleistung der Verfügbarkeit der Ausgangsspannung bei einem Defekt eines der
1/3
E
E
1.2-2 Hilfsfunktionen
• Modus "Parallelschalten mit Leistungsoptimierung"
Ziel des Parallelschaltens ist es, durch den Einsatz von zwei Modulen mit derselben
Referenz einen höheren Ausgangsstrom zu liefern, als dies bei einer einzigen
Versorgung zulässig wäre. Der Gesamtstrom ist die Summe des von allen
Versorgungen gelieferten Stroms.
Bei der Leistungsoptimierung handelt es sich um ein versorgungsinternes System, das der gleichmäßigen Aufteilung des Stroms zwischen den parallel geschalteten
Versorgungen dient. Mit der Aufteilung der Verbrauchsleistung wird eine deutlich verlängerte Lebensdauer erreicht.
- Versorgungsmodule TSX SUP 1011 / 1021
Der Modus "Parallelschalten mit Leistungsoptimierung" wird durch Umschalten des
Schalters NOR/LSH, der sich auf der Rückseite des Moduls befindet, in die
Stellung LSH aktiviert. Zum Zugriff auf diesen Schalter muß die Trägerplatte demontiert werden. Wenn die LED LSEH (orange) leuchtet, ist der Modus eingestellt
(zu den erforderlichen Anschlüssen siehe Abschnitt 2.3-1).
Strom, der mit Hilfe von zwei parallelgeschalteten Versorgungen geliefert werden kann:
- 2 A mit zwei Versorgungen TSX SUP 1011,
- 4 A mit zwei Versorgungen TSX SUP 1021.
Der Einsatz dieses Modus führt zu einer geringeren Genauigkeit der
Ausgangsspannung: 24% ± 5% statt 24 V ± 3% im normalen Modus.
Das Ungleichgewicht der Leistungen beim Aufteilen der Lasten kann bei max. 25% liegen.
- Versorgungsmodule TSX SUP 1051 / 1101
Für den Modus Leistungsoptimierung wird kein Schalter an den Versorgungen benötigt. Zu den erforderlichen Anschlüssen siehe:
- Abschnitt 2.3-2 für das Versorgungsmodul TSX SUP 1051,
- Abschnitt 2.3-3 für das Netzteil TSX SUP 1101,
Strom, der mit Hilfe von zwei parallelgeschalteten Versorgungen geliefert werden kann:
- 10 A mit zwei Versorgungen TSX SUP 1051,
- 20 A mit zwei Versorgungen TSX SUP 1101.
Der Einsatz dieses Modus führt zu keinerlei Genauigkeitseinbußen bei der
Ausgangsspannung.
Das Ungleichgewicht der Leistungen beim Aufteilen der Lasten kann bei max. 15% liegen.
___________________________________________________________________________
1/4
Beschreibung 1
• Redundanz/ Sicherheit bei den Versorgungen TSX SUP 1011 / 1021
Prinzip:
Sicherstellen der Verfügbarkeit der für die Applikation erforderlichen Stromversorgung, selbst beim Ausfall einer der Versorgungen.
In diesem Fall werden die zwei Versorgungen mittels der in Abschnitt 2.3-1 beschriebenen Anschlüsse parallel geschaltet.
Die Versorgungen sind im Modus Leistungsoptimierung konfiguriert.
Beispiel: Bereitstellung von 1 A mit Redundanz durch die beiden Versorgungen
TSX SUP 1011.
Die Digitaleingänge 1 und 2 der
Steuerung melden den Ausfall einer der beiden Versorgungen.
SUP
1011 24 V//
+ 24 V
– 0 V
1 A
ETOR 1
Sicherung
E
SUP
1011 24 V//
+ 24 V
– 0 V
ETOR 2
Last
Hinweis:
Die Stromversorgungen TSX SUP 1051 und 1101 verfügen nicht über die für die Redundanzfunktion notwendige Diode.
___________________________________________________________________________
1/5
E
1.3
AS-i-Versorgungen
Besonderheiten:
Wegen der gleichzeitigen Übertragung von Daten und Energie über dasselbe Kabel muß die Datenübertragung aus der Versorgung herausgefiltert werden. Daher enthält die AS-i-Versorgung einen Entkopplungsfilter, der den von der Versorgung maximal gelieferten Gleichstrom unterstützt. Die Versorgung stellt eine normalisierte Impedanz gegenüber den Frequenzen der Informationsübertragung dar.
1.3-1 Katalogauszug
Auswahltabelle
Kenndaten der Eingänge
Nennspannung
Grenzwerte c 100...120 V oder c 200...240 V c
85...132 V oder c
170...264 V
Grenzfrequenz
Eingangsnennstrom
47...63 Hz oder 360...440 Hz
1,3 A
Kenndaten der Ausgänge
Abgegebene Leistung 72 W
Ausgangsspannungen a a
30 V AS-i
Nennstrom 2,4 A
Hilfsfunktionen
Sicherheit TBTS (2)
Parallelschalten
Redundanz
Referenzen
Ja
Nein
Nein
TSX SUP A02
5 A
230 W a
30 V AS-i
5 A (1) a
24 V
7 A (1)
TSX SUP A05
(1) Maximalstrom pro Ausgang, die Gesamtleistung ist auf 230 W beschränkt.
(2) Bauliche Eigenschaften gemäß den Normen IEC 950, IEC 1131-2, die die Sicherheit des
Anwenders am 24-V-Ausgang in Form einer Isolierung zwischen dem Primärkreis und dem
Sekundärkreis, einer maximalen Überspannung an den Ausgangsdrähten und eines Schutzes durch den Erdstromkreis gewährleisten.
___________________________________________________________________________
1/6
Beschreibung 1
1.4
Beschreibung der Hardware
1.4-1 Netzteil TBX SUP 10
1 Einschalt-LED des Moduls
2 Klemmleiste für den Anschluß der
Versorgungsspannungen
3 Kennzeichnungsschild der Anschlußklemmen
4 Befestigungsösen des Moduls
1.4-2 Versorgungsmodule TSX SUP 1011/ 1021/ 1051/ A02
• Modul TSX SUP 1011
1 Trägerplatte zur Befestigung des
Versorgungsmoduls direkt auf einer DIN-
Schiene AM1-DE200/DP200 oder auf einer Schlitzplatte Telequick AM1-PA.
2 Anzeigebaugruppe bestehend aus:
- einer grünen LED "24 V": leuchtet, wenn die interne und die Ausgangsspannung korrekt anstehen;
1
- einer orangefarbenen LED "LSH": leuchtet, wenn bei der Versorgung die
Betriebsart "Leistungsoptimierung" aktiviert ist;
3 Verschlußklappe zum Schutz der
Klemmleiste
4 Klemmleiste zum Anschluß:
- an das Wechsel- oder Gleichstromnetz,
- des a 24-V-Ausgangs;
5 Öffnung zur Durchführung einer
Befestigungsschelle für Kabel;
6 Schalter "NOR/LSH" auf der Rückseite des Moduls zur Steuerung der
Leistungsoptimierung:
• Stellung NOR: normaler Betrieb ohne Leistungsoptimierung
(standardmäßige Einstellung),
• Stellung LSH: Betrieb mit Leistungsoptimierung bei Parallelschaltung der
Versorgungen.
___________________________________________________________________________
1/7
4
5
6
2
3
3
4
1
2
E
E
• Module TSX SUP 1021 / 1051
1 Trägerplatte zur Befestigung des
Versorgungsmoduls direkt auf einer DIN-
Schiene AM1-DE200/DP200 oder auf einer Schlitzplatte Telequick AM1-PA.
2 Anzeigebaugruppe bestehend aus:
- einer grünen LED "24 V": leuchtet, wenn die interne und die Ausgangsspannung korrekt anstehen;
- einer orangefarbenen LED "LSH": leuchtet, wenn bei der Versorgung die
Betriebsart "Leistungsoptimierung" aktiviert ist (nur auf Modul
TSX SUP 1021);
3 Verschlußklappe zum Schutz der
Klemmleiste
4 Klemmleiste zum Anschluß:
- an das Wechsel- oder Gleichstromnetz,
- des a 24-V-Ausgangs;
5 Öffnung zur Durchführung einer
Befestigungsschelle für Kabel;
1
6 Wahlschalter zur Einstellung der
Spannung 100/220 V. Bei Lieferung ist der Schalter auf 220 V eingestellt.
7 Schalter "NOR/LSH" auf der Rückseite des Moduls zur Steuerung der
Leistungsoptimierung. Dieser Schalter ist nur beim Modul TSX SUP 1021 vorhanden.
• Stellung NOR: normaler Betrieb ohne Leistungsoptimierung (standardmäßige
Einstellung),
• Stellung LSH: Betrieb mit Leistungsoptimierung bei Parallelschaltung der
Versorgungen.
2
3
6
7
4
5
___________________________________________________________________________
1/8
• Modul TSX SUP A02
1 Trägerplatte zur Befestigung des
Versorgungsmoduls direkt auf einer DIN-
Schiene AM1-DE200/DP200 oder auf einer Schlitzplatte Telequick AM1-PA.
2 Anzeigebaugruppe bestehend aus:
- einer grünen LED "AS-i": leuchtet, wenn die interne und die Ausgangsspannung korrekt anstehen;
3 Verschlußklappe zum Schutz der
Klemmleiste;
4 Klemmleiste zum Anschluß:
- an das Wechsel- oder Gleichstromnetz,
- des a 30-V-AS-i-Ausgangs;
5 Öffnung zur Durchführung einer
Befestigungsschelle für Kabel;
6 Wahlschalter zur Einstellung der
Spannung 100/220 V. Bei Lieferung ist der Schalter auf 220 V eingestellt.
Beschreibung 1
1
2
3
E
4
5
6
___________________________________________________________________________
1/9
1.4-3 Netzteil TSX SUP 1101 und TSX SUP A05
2
E 7
1
5
7
4
1 Anzeigebaugruppe bestehend aus einer orangefarbenen LED "ON": leuchtet, wenn die Versorgung eingeschaltet ist;
2 Anzeigebaugruppe bestehend aus :
- eine grüne LED "24 V": leuchtet, wenn die a 24-V-Ausgangsspannung korrekt ansteht,
- eine grüne LED "AS-i ": leuchtet, wenn die a 30-V-AS-i-Ausgangsspannung korrekt ansteht. LED nur bei Netzteil TSX SUP A05 vorhanden.
3 Verschlußklappen zum Schutz der Klemmleisten
4 Klemmleiste zum Anschluß an das Wechselstromnetz
5 Klemmleiste zum Anschluß der a 24-V- und a 30-V-AS-i-Ausgangsspannung bei
TSX SUP A05
6 Öffnungen zur Durchführung einer Kabelschelle
7 Vier Bohrungen zur Einführung von Schrauben M6.
3
6
___________________________________________________________________________
1/10
Beschreibung 1
1.4-4 Trägerplatte
Bei der Auslieferung ist jedes Versorgungsmodul TSX SUP 10 i
1 und TSX SUP A02 auf einer Trägerplatte montiert zum Anschluß der Versorgung: entweder auf einer DIN-
Schiene AM1-DE200 bzw. AM1-DP200 oder auf der Schlitzplatte Telequick AM1-PA.
Jede Trägerplatte kann entweder ein Modul TSX SUP 1021, TSX SUP 1051 bzw.
TSX SUP A02 oder ein bzw. zwei Module TSX SUP 1011 aufnehmen.
1 Drei Bohrungen Ø 5,5 zur Befestigung der Platine auf einer Schalttafel oder
Schlitzplatte AM1-PA mit einem Mittenabstand von 140 mm (Mittenabstand zur Befestigung der Steuerungen
TSX 37).
2 Vier Bohrungen Ø 6,5 zur Befestigung der Platine auf einer Schalttafel oder
Schlitzplatte AM1-PA mit einem Mittenabstand von 88,9 mm (Mittenabstand zur Befestigung der Steuerungen
TSX 57).
3 Zwei Bohrungen M4 zur Befestigung des oder der Versorgungsmoduls/e
TSX SUP 1011/1021/1051/A02.
4 Ausschnitte zur Verankerung der
Befestigungshaken unten und hinten am Modul.
1
3
2
2
4
1
E
Hinweise:
• Jedes dieser Versorgungsmodule kann auch an Ort und Stelle eines anderen Moduls auf einem
Rack TSX RKY iii montiert werden, mit Ausnahme von Steckplatz PS, der für das Versorgungsmodul TSX PSY iii
zur Versorgung der Module im Rack reserviert ist.
• Folgende Operationen erfordern die Demontage des Moduls von der Trägerplatte:
- Einstellen des Schalters "NOR/LSH" auf LSH,
- Montage der Platine auf einer Schalttafel oder Schlitzplatte AM1-PA,
- Montage des Moduls auf einem Rack TSX RKY iii
.
___________________________________________________________________________
1/11
E
___________________________________________________________________________
1/12
2 Installation / Anschlüsse
2.1
Abmessungen/Montage/Anschlüsse TBX SUP 10
• Abmessungen / Montage
74 100
113
Das Netzteil TBX SUP 10 muß senkrecht montiert werden, um eine optimale Belüftung im Innern zu ermöglichen.
Es kann auf einer Schalttafel, einer Schlitzplatte Telequick AM1-PA oder einer
Profilschiene AM1-DE200 / DP200 montiert werden.
• Anschlüsse
L
AC/DC
IN N –
24VDC
OUT +
E
Fu (1)
– + oder
Hinweis
Primär: Bei Versorgung des Netzteils mit c 100/240 V dürfen bei der Verkabelung
Phase und Nulleiter nicht vertauscht werden. Wenn das Modul jedoch mit a 125 V versorgt wird, brauchen die Polaritäten nicht beachtet zu werden.
Sekundär: Die Klemme am 0-V-Potential muß am Ausgang des Versorgungsmoduls mit der Erde verbunden werden.
!
Zur Sicherheit der Personen muß die Masseklemme des Moduls über einen grün/gelben Draht mit der Schutzerde verbunden werden.
(1) Externe Schutzsicherung an der Phase: 1 A, träge, 250 V bei einer Versorgung.
___________________________________________________________________________
2/1
E
2.2
Abmessungen/Montage der Prozeß- und AS-i-Versorgungen
2.2-1 Versorgungen TSX SUP 1011 / 1021 / 1051 / A02
Versorgungsmodule TSX SUP 1011/1021/1051/A02
SUP 1011 SUP 1021/1051/ A02
Montageträger
16 8,72 56
4
120,2
Abmessungen in mm
36,5 73
17,72
20
40
73,43
Die Versorgungsmodule TSX SUP 1011/1021/1051/A02 können auf unterschiedliche
Weise montiert werden:
Montage auf Profilschiene AM1-DE200/AM1-DP200 oder auf Trägerplatte AM1-PA
Jedes Versorgungsmodul wird auf einer Halterung montiert geliefert, wodurch dieser
Montagetyp möglich wird.
147,2 (1)
136,2 (2)
(1) 147,2 mm (AM1-DE200)
139,7 mm (AM1-DP200)
Montage auf Profilschiene AM1-D iiii
1 Überprüfen, ob das Modul auf der
Halterung montiert ist
2 Einheit Modul + Halterung auf der Schiene montieren
(2) 136,7 mm (AM1-PA)
Montage auf Schlitzplatte AM1-PA
1 Modul von seiner Halterung demontieren
2 Halterung auf der Trägerplatte AM1-PA montieren
2/2
Installation / Anschlüsse 2
Montage des Moduls auf der Halterung
Jedes Versorgungsmodul ist grundsätzlich mit einer Halterung ausgestattet, die die
Montage direkt auf der DIN-Profilschiene ermöglicht. Diese Halterung kann 1 oder
2 Versorgungsmodule TSX SUP 1011 oder 1 Versorgungsmodul TSX SUP 1021/1051/
A02 aufnehmen.
1 Die Haken des Moduls in die Öffnungen am Unterteil der Halterung einklinken.
2 Modul schwenken, um es mit der Halterung in Berührung zu bringen.
3 Schraube am Oberteil des Moduls aufschrauben, um es mit der Halterung zu verbinden.
1 Modul
TSX SUP 1011
2 Module
TSX SUP 1011
1 Modul
TSX SUP 1021/1051/ A02
E
___________________________________________________________________________
2/3
E
Montage auf Rack TSX RKY ii
Die Versorgungsmodule TSX SUP 1011/1021/1051/A02 können in einem beliebigen
Steckplatz des Racks TSX RKY ii
montiert werden, mit Ausnahme von Steckplatz PS, der für das Netzteil des Racks reserviert ist. In diesem Fall ist die Halterung überflüssig und muß demontiert werden.
Trägerplatte TSX SUP 10.1/A02
1
2
Trägerplatte
TSX SUP 10.1/A02
4
5
3
TSX RKY
ii
TSX SUP
10.1/A02 TSX RKY
ii
TSX SUP
10.1/A02
Anmerkung:
Das Versorgungsmodul des Racks TSX PSY
iii
muß sich unbedingt in Steckplatz PS befinden, um die Module des Racks versorgen zu können.
___________________________________________________________________________
2/4
Installation / Anschlüsse 2
2.2-2 Versorgungen TSX SUP 1101 / A05
Die Netzteile TSX SUP 1101 und TSX SUP A05 können auf einer Schalttafel, einer
Schlitzplatte AM1 - PA oder einer DIN-Schiene montiert werden.
• Montage auf Schalttafel: Bohrungsplan (Abmessungen in mm)
4 Befestigungslöcher (1)
E
8,75 207,3
224,8
8,75
(1) Bohrdurchmesser für Schrauben M6.
• Montage auf Schlitzplatte Telequick AM1-PA (Abmessungen in mm)
Netzteil mit Hilfe von vier Schrauben M6x25 + Unterlegscheiben und Clipsmuttern
AF1-EA6 befestigen.
AF1-EA6
135
16 8,75 207,3
224,8
8,75
• Montage auf DIN-Schiene Breite 35 mm, (Abmessungen in mm)
Netzteil mit Hilfe von vier Schrauben M6x25 + Unterlegscheiben und gefangenen
Befestigungsmuttern, 1/4 Drehung, AF1-CF56 befestigen.
AF1-CF56 AM1-ED
(1) 207,3 mm
___________________________________________________________________________
2/5
2.2-3 Zusammenfassende Tabelle der Befestigungsarten
E
Referenzen
Versorgungen
Schlitzplatte
Telequick AM1-PA
DIN-Profilschiene
AM1-DE200/DP200
DIN-Schiene AM1-ED
Mittenabstand 140 mm
(Steuerung TSX 37)
DIN-Schiene AM1-ED
Mittenabstand 88,9 mm
(Steuerung TSX 57)
Rack TSX 57
TSX RKY ii
TBX SUP TSX SUP TSX SUP TSX SUP TSX SUP TSX SUP TSX SUP
10 1011 1021 1051 1101 A02 A05 i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i
___________________________________________________________________________
2/6
Installation / Anschlüsse 2
2.3
Anschlüsse der a 24-V-Prozeßversorgungen
2.3-1 VersorgungenTSX SUP 1011/1021
Normaler Anschluß
Modul 1
Parallelschaltung
+ 24 V
0 V
+
24 V 1 A
–
+ 24 V
0 V
Fu
L
N
L
N
Fu
+ 24 V
– 0 V
E
Modul 2
Fu = Externe Schutzsicherung an Phase (Fu): 4 A, träge, 250 V.
(1) c 100...240V bei TSX SUP 1011 c 100...120 / 200..240V bei TSX SUP 1021
(2) a
125 V, nur bei TSX SUP 1011
+ 24 V
0 V
L
N
Fu
Anschlußregeln
Primär: Bei Versorgung des Netzteils mit c 100/240 V ~ dürfen bei der Verkabelung
Phase und Nulleiter nicht vertauscht werden. Wenn das Modul jedoch mit a 125 V ~ versorgt wird, brauchen die Polaritäten nicht beachtet zu werden.
!
Für den Berührungsschutz muß die Masseklemme des Moduls über einen grün/gelben Draht mit der Schutzerde verbunden werden.
Die Versorgungsklemmleiste wird durch eine Abdeckung geschützt, die den Zugang zu den Anschlußklemmen ermöglicht. Die Kabel werden senkrecht nach unten herausgeführt und können in einer Kabelmuffe gehalten werden.
Zur Gewährleistung eines korrekten Isolierschutzes (24 V Sicherheits-
Kleinstspannungen) werden folgende Kabel verwendet:
• bei einer Betriebsspannung > c 600 V; 1,5 mm 2 Querschnitt zum Anschluß ans Netz,
• bei einer Betriebsspannung > c 300 V: 2,5 mm 2 Querschnitt für 24-V-Ausgänge und
Masse.
___________________________________________________________________________
2/7
E
2.3-2 Versorgungsmodul TSX SUP 1051
Normaler Anschluß Parallelschaltung
Modul 1
Lsh
+ 24 V
Lsh
+ 24 V
0 V
+ 24 V
– 0 V 0 V
Fu
L
N
L
N
Fu
+ 24 V
– 0 V
Fu = Externe Schutzsicherung an Phase (Fu): 4A, träge, 250 V.
Modul 2
Lsh
+ 24 V
0 V
L
N
Fu
Anschlußregeln
Primär: Bei der Verkabelung dürfen Phase und Nulleiter nicht vertauscht werden.
!
Für den Berührungsschutz muß die Masseklemme des Moduls über einen grün/gelben Draht mit der Schutzerde verbunden werden.
Die Versorgungsklemmleiste wird durch eine Abdeckung geschützt, die den Zugang zu den Anschlußklemmen ermöglicht. Die Kabel werden senkrecht nach unten herausgeführt und können in einer Kabelmuffe gehalten werden.
Zur Gewährleistung eines korrekten Isolierschutzes (24 V Sicherheits-
Kleinstspannungen) werden folgende Kabel verwendet:
• bei einer Betriebsspannung > c 600 V; 1,5 mm 2 Querschnitt zum Anschluß ans Netz,
• bei einer Betriebsspannung > c 300 V: 2,5 mm 2 Querschnitt für 24-V-Ausgänge und
Masse.
___________________________________________________________________________
2/8
Installation / Anschlüsse 2
2.3-3 Versorgung TSX SUP 1101
Normaler Anschluß
Eingangsklemme Ausgangsklemme
Sel
Sel
L
N
Fu (2)
Modul 2
Sel
Sel
(1)
L
N
Fu (2)
Sel
Sel
L
N
Fu (2)
Modul 2
Lsh
+ 24 V
+ 24 V
0 V
0 V
Lsh
+ 24 V
+ 24 V
0 V
0 V
+ 24 V
– 0 V
Anschluß ans Netz c
200..240 V
Parallelschaltung
Eingangsklemmen
Anschluß ans Netz c
100..120 V
Modul 1 Modul 1
Sel
Sel
(1)
L
N
Fu (2)
Anschluß Ausgang a 24V
Lsh
+ 24 V
+ 24 V
0 V
0 V
Ausgangsklemmen
+ 24 V
– 0 V
E
(1) Zu realisierender Anschluß bei Versorgung über Netz c 100...120 V
(2) Externe Schutzsicherung an Phase (Fu): 6,3 A, träge, 250 V.
___________________________________________________________________________
2/9
Anschlußregeln
Primär: Bei der Verkabelung dürfen Phase und Nulleiter nicht vertauscht werden.
!
Für den Berührungsschutz muß die Masseklemme des Moduls über einen grün/gelben Draht mit der Schutzerde verbunden werden.
E
Die Versorgungsklemme wird durch eine Abdeckung geschützt, die den Zugang zu den
Anschlußklemmen ermöglicht. Die Kabel werden senkrecht nach unten herausgeführt und können in einer Kabelmuffe gehalten werden.
Sekundär:
Zur Gewährleistung eines korrekten Isolierschutzes (24 V TBTS) werden folgende
Kabel verwendet:
• bei einer Betriebsspannung > c 300 V: 1,5 oder 2,5 mm
Anschluß ans Netz,
2 Querschnitt zum
• bei einer Betriebsspannung > c 300 V: 2,5 mm 2 Querschnitt für 24-V-Ausgänge und Masse.
• Verkabeln Sie die beiden 24-V-Klemmen parallel, oder verteilen Sie die Last auf die beiden 24-V-Ausgänge, wenn der Gesamtstrom mehr als 5A beträgt.
___________________________________________________________________________
2/10
Installation / Anschlüsse 2
2.4
Anschlüsse der AS-i-Versorgungen
2.4-1 Versorgung TSX SUP A02
Shd
AS-i +
AS-i –
OUT
(1)
+
–
30 VCC AS-i/2,4 A
L
N
IN
Fu
100...120/200...240 VCA
(1) Abgeschirmtes AS-i-Bildschirmkabel bei
Umgebung mit Störeinflüssen
Fu = Externe Schutzsicherung an
Phase (Fu): 4 A, träge, 250 V.
E
Übersichtsschaltbild des Anschlusses
Die Versorgung TSX SUP A02 dient zur Versorgung des AS-i-Busses sowie der daran angeschlossenen Slave-Geräte (Ausgang a 30 V / 2,4 A).
TSX 57
TSX SUP A02
30 VCC
TSX SAY 100
AS-i-Master
AS-i-Bus
Bus AS-i
100...120/
200...240 VCA
___________________________________________________________________________
2/11
Anschlußregeln
E
Primär: Bei der Verkabelung dürfen Phase und Nulleiter nicht vertauscht werden.
!
Für den Berührungsschutz muß die Masseklemme des Moduls über einen grün/gelben Draht mit der Schutzerde verbunden werden.
Die Versorgungsklemme wird durch eine Abdeckung geschützt, die den Zugang zu den
Anschlußklemmen ermöglicht. Die Kabel werden senkrecht nach unten herausgeführt und können in einer Kabelmuffe gehalten werden.
Zur Gewährleistung eines korrekten Isolierschutzes (24 V TBTS) werden folgende
Kabel verwendet:
• bei einer Betriebsspannung > c 300 V: 1,5 mm 2 Querschnitt zum Anschluß ans Netz,
• bei einer Betriebsspannung > c
300 V: 2,5 mm 2 Querschnitt für 24 --Ausgänge und
Masse.
Für den AS-i-Bus muß nur dann ein abgeschirmtes Kabel verwendet werden, wenn die
Installation starken elektromagnetischen Störungen ausgesetzt ist (Elektromagnetische
Kompatibilität).
___________________________________________________________________________
2/12
Installation / Anschlüsse 2
2.4-2 Versorgungen TSX SUP A05
Eingangsklemme Ausgangsklemme
Sel
Sel
L
N
Fu (2)
Sel
Sel
L
N
(1)
Fu (2)
+ 24 V
+ 24 V
0 V
0 V
Shd
AS-i +
AS-i –
(3)
+
–
24 VDC/7 A
+
–
30 V AS-i/5 A
Anschluß ans Netz c
200..240 V
Anschluß ans Netz c
100..120 V
Anschluß Ausgang a 24V und a
30 V AS-i
(1) Erforderliche Verbindung bei Anschluß an Netz c
100...120 V
(2) Externe Schutzsicherung an Phase (Fu): 6,3A, träge, 250 V.
(3) Abgeschirmtes AS-i-Bildschirmkabel bei Umgebung mit Störeinflüssen
E
Übersichtsschaltbild des Anschlusses
Das Versorgungsmodul TSX SUP A05 dient der Versorgung des AS-i-Busses sowie der daran angeschlossenen Slave-Geräte (Ausgang 30 V/5A). Es besitzt darüberhinaus eine Hilfsversorgung ( a 24 V/7A) für die Geber/Stellglieder, die große Stromverbraucher sind; dazu wird das schwarze AS-i-Flachkabel verwendet.
TSX 57
TSX SUP A05
TSX SAY 100
AS-i-Master
AS-i-Bus
30 VCC
24 VCC
100...120/
200...240 VCA
Bus AS-i
___________________________________________________________________________
2/13
E
Anschlußregeln
Primär: Bei der Verkabelung dürfen Phase und Nulleiter nicht vertauscht werden.
!
Für den Berührungsschutz muß die Masseklemme des Moduls über einen grün/gelben Draht mit der Schutzerde verbunden werden.
Die Klemmen "Versorgung Netz c
" und "Ausgang Spannung a
24 V" sowie
" a 30 V AS-i" werden durch eine Abdeckung geschützt, die den Zugang zu den
Anschlußklemmen ermöglicht. Die Kabel werden senkrecht nach unten herausgeführt und können in einer Kabelmuffe gehalten werden.
Sekundär:
Zur Gewährleistung eines korrekten Isolierschutzes (24 V TBTS) werden folgende
Kabel verwendet:
• bei einer Betriebsspannung > c
300 V: 1,5 oder 2,5 mm 2 Querschnitt zum
Anschluß ans Netz,
• bei einer Betriebsspannung > c
300 V: 2,5 mm 2 Querschnitt für 24-V-Ausgänge und Masse.
• Verkabeln Sie die beiden 24-V-Klemmen parallel, oder verteilen Sie die Last auf die beiden 24-V-Ausgänge, wenn der Gesamtstrom mehr als 5A beträgt.
Für den AS-i-Bus muß nur dann ein abgeschirmtes Kabel verwendet werden, wenn die
Installation starken elektromagnetischen Störungen ausgesetzt ist (Elektromagnetische
Kompatibilität).
Wegen des hohen Stroms, den diese Versorgung liefern kann, ist ihre Position am Bus von großer Bedeutung. Wenn sich die Versorgung an einem der Busenden befindet, liefert sie ihren Nennstrom (z.B. 5 A) für den gesamten Bus, und der Spannungsabfall entlang des Busses ist daher proportional zu diesen 5 A. Befindet sie sich in der Mitte des Busses, ist der Spannungsabfall entlang des Busses bei gleichem Verbrauch auf beiden Bussektoren nur proportional zu 2,5 A.
2,5 A
AS-i-
Versorgung
2,5 A
Wenn es kein Slave-Gerät mit einem hohen Energieverbrauch gibt, sollte einer
Anordnung der Versorgung im Zentrum der Installation der Vorzug gegeben werden.
Wenn die Installation dagegen ein oder mehrere große Energieverbraucher umfaßt, ist es ratsam, die Versorgung in deren Nähe anzubringen.
Hinweis: Sind Stellglieder mit hohem Energieverbrauch vorhanden (Relais, Magnetventilspulen, usw.), kann die Versorgung TSX SUP A05 die Hilfsspannung von a
24 V isoliert von der AS-i-
Leitung erbringen.
___________________________________________________________________________
2/14
Installation / Anschlüsse 2
2.4-3 Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen
Bei der Installation des gelben AS-i-Kabels muß dieses unbedingt getrennt von den
Leistungskabeln verlegt werden. Zur Optimierung der Symmetrie zwischen den beiden
Drähten des AS-i-Kabels ist es außerdem ratsam, dieses Kabel flach zu verlegen und nicht zu verdrehen. Die Installation des AS-i-Kabels auf einer mit dem elektrischen
Potential der Maschine verbundenen Ebene (beispielsweise dem Gehäuse) ist günstig hinsichtlich der Anforderungen der Direktive CEM (Elektromagnetische Kompatibilität).
Das Kabelende bzw., im Fall eines Sternbusses, die Kabelenden müssen geschützt werden, indem sie entweder
• an eine Abzweigung angeschossen
• oder nicht aus dem letzten Verbindungspunkt herausgeführt werden.
Wichtig
Es ist zwingend erforderlich, die Energie auf dem AS-i-Bus so zu verteilen, daß alle auf dem Bus angeordneten Produkte mit ausreichend Spannung versorgt werden, um korrekt funktionieren zu können. Dazu sind die folgenden Regeln einzuhalten:
- Regel 1
Eine Versorgung mit einer für den Gesamtverbrauch des AS-i-Segments geeigneten
Kapazität wählen. Verfügbar sind Versorgungen mit 2,4 A (TSX SUP A02) und 5 A
(TSX SUP A05). Eine Kapazität von 2,4 A ist im allgemeinen ausreichend bei einem
Segment mit maximal 31 Slave-Geräten und einem mittleren Verbrauch pro Slave von 65 mA.
- Regel 2
Um die Auswirkung der Spannungsabfälle zu minimieren und die Kabelkosten zu reduzieren, muß die optimale Position der Versorgung am Bus ermittelt werden sowie der minimale Querschnitt des für die Verteilung der Energie geeigneten
Kabels.
Der Spannungsabfall zwischen dem Master und dem letzten Slave-Gerät am Bus darf 3 V nicht überschreiten. Die nachfolgende Tabelle führt die für die Wahl des
AS-i-Kabels erforderlichen Elemente auf.
E
Querschnitt des AS-i-Kabels 0,75 mm 2
Linearer Widerstand 52 m
Ω
/ m
Spannungsabfall für
1 A auf 100 m
5,2 V
1,5 mm 2
27 m
Ω
/ m
2,7 V
2,5 mm 2
16 m
Ω
/ m
1,6 V
Das Kabel mit dem Querschnitt von 1,5 mm 2 eignet sich für die Mehrzahl der
Applikationen; es ist das Standardmodell des AS-i-Busses (im SCHNEIDER-
Katalog vorgeschlagenes Kabel). Kabel mit geringerem Querschnitt können verwendet werden, wenn die Geber sehr wenig Energie verbrauchen.
Hinweis:
Die maximale Länge alle Segmente des AS-i-Busses ohne Repeater ist 100 m. Die Längen der Kabel, die Slave-Geräte mit passiven Verteilern verbinden, sind dabei zu berücksichtigen.
___________________________________________________________________________
2/15
E
___________________________________________________________________________
2/16
3 Kenndaten
3.1
Elektrische Kenndaten
3.1-1 Prozeßversorgungen: TBX SUP 10 und TSX SUP 1011
Prozeßversorgung TBX SUP 10
24 V / 1A
TSX SUP 1011
24V / 1A
Primär
Eingangs-Nennspannung
Eingangsgrenzspannung
V
V
Netzfrequenz Hz
Eingangs-Nennstrom (U = 100V) A
Max. Rufstrom bei 100 V A
(1)
Max. It beim Einschalten (1) bei 240 V A bei 100 V As bei 240 V As c
100... 240 a
125 c
90...264
a 88...156
47... 63
0,4
3
30
0,03
0,07 c
100... 240 a
125 c
85...264
a 105...150
47...63/360...440
0,4
37
75
0,034
0,067
Max. I 2 t bei 100 V A 2 s beim Einschalten (1)
Leistungsfaktor
Harmonische 3
Wirkungsgrad volle Last
Sekundär
Nutzleistung (2)
Ausgangs-Nennstrom bei 240 V A 2 s
(2)
%
W
A
Ausgangsspannung/Angabe bei 25°C V
2
2
0,6
10% ( ϕ
= 0° und 180°)
> 75
24
1
24 ± 5 %
0,63
2,6
0,6
10% ( ϕ
= 0° und 180°)
> 75
26 (30)
1,1
24 ± 3 %
Restwelligkeit (Spitze/Spitze) mV
Max. HF-Rauschen (Spitze/Spitze) mV
Dauer Netz-Mikrounterbrechung ms akzeptiert (3)
Schutz gegen
Kurzschlüsse und Überlast
240
240
≤
10 in c
≤
1 in a
≤
≤
150
240
10 in
1 in c a permanent Fehlerwert 0 und automatischer Neustart automatischer Neustart nach
Verschwind.d.Fehlers
Überspannung
Parallelschaltung
Reihenschaltung
Verlustleistung
V Spitzenbegr. U > 36 nein nein
8
Spitzenbegr. U > 36 ja mit Leistungsoptimierung ja
9 W
(1) Werte beim erstmaligen Einschalten bei 25 °C. Diese Elemente müssen beim Starten für die
Bemessung der Schutzorgane berücksichtigt werden.
(2) Nutzleistung und Ausgangsstrom bei einer Umgebungstemperatur von 60 °C. Wert zwischen
( ) = Nutzleistung im belüfteten Schaltschrank oder Temperaturbereich von 0...+40 °C.
E
3/1
E
3.1-2 Prozeßversorgungen: TSX SUP 1021/1051/1101
Prozeßversorgungen TSX SUP 1021
24 V / 2A
TSX SUP 1051
24 V / 5A
TSX SUP 1101
24 V / 10A
Primär
Eingangs-Nennspannung V
Eingangsgrenzspannung
Netzfrequenz
V
Hz
Eingangs-Nennstrom(U=100V)
Max. Rufstrom bei 100 V
A
A
(1) bei 240 V A
I
It max. beim
Einschalten (1)
2 t max.
beim Einschalten (1)
Leistungsfaktor
Harmonische 3
Wirkungsgrad volle Last
Sekundär bei 100 V As bei 240 V As bei 100 V A 2 s bei 240 V A 2 s
0,6
%
Nutzleistung (2)
Ausgangs-Nennstrom (2)
W
A
Ausgangsspannung (0°C - 60°C) V
0,8
< 30
< 30
0,06
0,03
4
4
0,52
> 75
53(60)
2,2 c
100...120/200...240
c
85...132/170...264
47...63 / 360...440
2,4
51
51
0,17
0,17
8,6
8,6
0,5
10% ( ϕ
= 0° und 180°)
> 80
120
5
5
75
51
0,17
0,17
8,5
8,5
240
10
24 ± 1 % 24 ± 3 %
Restwelligkeit (Spitze/Spitze) mV 150 200
Max. HF-Rauschen (Spitze/Spitze) mV
Dauer Netz-Mikrounterbrechung (3) ms
Startzeit bei resistiver Last s
Schutz Kurzschlüsse gegen und Überlast
Fehlerwert 0 und automatischer Neustart b. Verschwinden des Fehlers
240
≤
10
>
< 1
Strombegrenzung
Interne Überspannungen V Spitzenbegr.U > 36
Parallelschaltung
Spitzenbegr.U > 32 ja mit Leistungsoptimierung
Reihenschaltung ja
Verlustleistung W 18 30 60
(1) Werte beim erstmaligen Einschalten bei 25 °C. Diese Elemente müssen beim Starten für die
Bemessung der Schutzorgane berücksichtigt werden.
(2) Nutzleistung und Ausgangsstrom bei einer Umgebungstemperatur von 60 °C. Wert zwischen
( ) = Nutzleistung im belüfteten Schaltschrank oder Temperaturbereich von 0...+40 °C.
(3) Akzeptierte Dauer bei Nennspannung für eine Wiederholungsperiode von 1 Hz.
___________________________________________________________________________
3/2
Kendaten 3
3.1-3 AS-i-Versorgungen: TSX SUP A02 /A05
AS-i-Versorgungen TSX SUP A02
30V AS-i / 2,4A
Primär
Eingangs-Nennspannung
Eingangsgrenzspannung
Netzfrequenz
V c 100...120/200...240
V c
85...132/170...264
Hz
Eingangs-Nennstrom (U = 100V) A
47...63/360...440
1,3
Max. Rufstrom
(1) bei 100 V A bei 240 V A
30
30
It max. beim
Einschalten (1)
I2t max.
bei 100 V As bei 240 V As bei 100 V A2s beim Einschalten (1) bei 240 V A 2 s
Leistungsfaktor
Harmonische 3
Wirkungsgrad volle Last
Sekundär
Spitzennutzleistung
%
W
0,06
0,03
4
4
0,6
10% ( ϕ
= 0° und 180°)
> 75
72 (84) (2)
Spitzennennstrom
Ausg. 30 V AS-i A
Ausg. 24V A
2,4 (2,8) (2)
—
Ausgangsspannung V globale Variation (-10°C bis + 60°C) V
Welligkeit (von 10 bis 500 kHz)
Welligkeit (von 0 bis 10 kHz)
Startzeit bei resistiver Last
30 (AS-i)
29,5 bis 31,6 mV mV
50
300 s < 2 (mit C = 15000 µF)
TSX SUP A05
24V / 7A & 30V AS-i/5A c 100...120/200...240
c
85...132/170...264
47...63/360...440
5
50
50
0,17
0,17
8,5
8,5
0,51
10% ( ϕ
= 0° und 180°)
> 80
230
5
7
(3)
(3) (4)
(3) (4)
24
±3%
30 (AS-i)
29,5 bis 31,6
200
240
50
300
< 2 (mit C = 15000 µF)
Dauer Netz-Mikrounterbrechung (5) ms
Schutz gegen
Kurzschlüsse und Überlast
≤
10
Fehlerwert 0 und automatischer Neustart nach
Verschwinden des Fehlers
Überspannungen
Verlustleistung
V
W
Spitzenbegr. U > 36
24
≤
10
Strombegrenzung an jedem Ausgang
Spitzenbegr. U > 36
60
(1) Werte beim erstmaligen Einschalten bei 25 °C. Diese Elemente müssen beim Starten für die
Bemessung der Schutzorgane berücksichtigt werden.
(2) Nutzleistung und Ausgangsstrom bei einer Umgebungstemperatur von 60 °C. Wert zwischen
( ) = vorübergehende Nutzleistung.
(3) Nutzleistung und Ausgangsstrom bei einer Umgebungstemperatur von 55°C, wenn
Produktindex II = 01. (60°C wenn Produktindex II > 01).
(4) Zur Aufteilung des Stroms auf die Ausgänge siehe Diagramm auf der nächsten Seite.
E
3/3
Diagramm des an den Ausgängen 30 V AS-i und 24 V des Netzteils TSX SUP A05 verfügbaren Stroms
I OUT 24 VDC (A)
E
Die von der Versorgung gelieferte
Maximalleistung liegt bei 230 W. Wenn der Verbrauch am Ausgang 30 V AS-i bei
5 A liegt, ist die mögliche Stromabgabe am Ausgang 24 V auf 3 A beschränkt
(siehe nebenstehendes Diagramm).
4
3
2
1
7
6
5
5,8
4,5
3A
I OUT
AS-i (A)
1 2 3 4 5
___________________________________________________________________________
3/4
Kendaten 3
3.2
Physikalische Kenndaten und Umgebungsdoaten
Prozeß- und AS-i-
Versorgungsmodule /netzteile
Anschluß an Schraubklemmen
Max. Drahtquerschn./
Klemme mm 2
TBX SUP 10
1 Klemme pro Ausgang
1 x 2,5
TSX SUP 1011 / 1021
TSX SUP 1051 / 1101
TSX SUP A02/A05
1011/1021/1051/A02: 1 Kl./Ausg.
1101: 2 Kl./Ausg.
A05: 2 Kl./Ausg. ( a 24 V)
1 Kl./Ausg. ( a
30 V AS-i)
2x1,5 mit Öse, oder 1 x 2,5
Temperaturen:
Lagerung
Betrieb
° C
° C
Relative Luftfeuchte %
Kühlung %
Berührungschutz
-25 bis +70
+5 bis +55
-25 bis +70
0 bis +60 (TSX SUP 1011/1021/1051/1101)
-10 bis + 60 (TSX SUP A02/A05) (1)
5-95
Durch natürliche Konvektion
_ TBTS (EN 60950 und IEC1131-2)
Isolierung:
Primär / Sekundär V eff
Primär / Erde V eff
Sekundär / Erde V eff
Isolierwiderstand:
Primär / Sekundär M
Ω
Primär / Erde M
Ω
Leckstrom
Störfestigkeit gegen elektrost.Entladungen
Schnelle elektrische
Übergänge
50/60Hz -1mn
1500
1500
500
3500
2200
500
≥
100
≥
100
I
≤
3,5 mA (EN 60950)
6 KV par contact / 8 KV dans l'air
(conforme à IEC 1000-4-2)
2 KV (serieller und gemeinsamer Modus an Eingang und Ausgang)
10 V/m (80 MHz bei 1 GHz) Elektromagn.
Feldeinfluß
Unterdrückte elektromagn.
Störungen
Stoßwelle
(Konform mit FCC 15-A und EN 55022 Klasse A)
Versuchsbedingungen: Nenn-U und -I , resistive Last,
Kabel: 1 m horizontal, 0,8 m vertikal
Eingang: 4 kV MC, 2 KV MSAusgänge: 2 kV MF, 0,5 kV MS
(konform mit IEC 1000-4-5)
Vibrationen (2)
Schutzklasse
MTBF 40°C
Lebensdauer 50°C
H
H
1 mm 3 Hz bei 13,2 Hz1 g 57 Hz bei 150 Hz (2g TSX SUP A02/A05)
(konform mit IEC 68-2-6, Versuch FC)
IP 20.5
IP 20.5, Klemmleiste IP 21.5
100 000
30 000 (bei Nennspannung und 80% der Nennleistung)
(1) -10°C bis + 55°C bei Versorgung TSX SUP A05 mit Produktindex II = 01
-10°C bis + 60°C bei Versorgung TSX SUP A05 mit Produktindex II > 01
(2) konform mit IEC 68-2-6, Versuch FC, Modul/Netzteil auf Schlitzplatte oder Träger montiert
___________________________________________________________________________
3/5
E
E
___________________________________________________________________________
3/6
Stichwortverzeichnis
A
Abmessungen
TBX SUP 10
TSX SUP 1011 / 1021 / 1051 / A02 E 2/2
TSX SUP 1101 / A05
Abmessungen der Lüftermodule
Abmessungen der Racks
Abmessungen PCX 57
Abschlußwiderstand A 2/5, A 2/7, A 2/15
Adresse der Module
Adressierung der E/A-Kanäle
Adressierung der Racks
Adressierung digitaler Ein-/Ausgänge A 8/1
Alarmrelais an der Versorgung
Allgemeine Regeln für die
Verkabelung
Anordnung der digitalen
E/A-Module
Anordnung der Racks
Anschluß der digitalen E/A
Anschluß der Massen
Anschluß der Versorgungen
TSX PSY iiii
Anschlüsse
TBX SUP 10
TSX SUP 1011/1021
TSX SUP 1051
TSX SUP 1101
TSX SUP A02
TSX SUP A05
Anschlüsse der digitalen
E/A-Module
TSX DEY 08D2
TSX DEY 16A2 / 16A3 / 16A4 / 16A5
TSX DEY 16D2
TSX DEY 16D3
TSX DEY 16FK
TSX DEY 32D2K
TSX DEY 32D3K
TSX DEY 64D2K
TSX DMY 28FK
TSX DSY 08R5
TSX DSY 08R5A / 08R4D
TSX DSY 08S5 / 16S5 / 16S4
TSX DSY 08T2/08T22
TSX DSY 08T31
TSX DSY 16R5
TSX DSY 16T2
TSX DSY 16T3
TSX DSY 32T2K / 64T2K
Anschlüsse der Lüftermodule
Anschlüsse und
Verkabelungsbeispiele anwendungsspezifische Kanäle
Anzeigen der Versorgungen
TSX PSY iiii
Applikationsspeicher
AS-i-Versorgungen
TSX SUP A02
TSX SUP A05
B
Backup der Applikation
"Backup"-Wiederherstellung
Befehlsereignisse
Befestigung der Racks
Benutzerfunktionen
Betriebsar ten
Betriebsbedingungen
Betriebshöhe
Betriebstemperatur
Blockierende Fehler
BusX-Anschaltmodul: TSX REY 200
Anschlüsse
Diagnose
Einbau des Moduls
Konfiguration des Moduls
Maximale Entfernungen
D
Diagnose
Digitale Ein-/Ausgangsmodule
E
E/A-Profil
Einbau
Prozessoren
Versorgung
___________________________________________________________________________
P/1
P
B
Einbau der Versorgungsmodule
TSX PSY iiii
Einbau/Ausbau digitaler
E/A-Module
Einbauvorschriften
Einsetzen der Batterie auf PCMCIA-
Speicherkarte
Einsetzen der PCMCIA-Speicherkarte
Einsetzen der Pufferungsbatterie des internen RAM
Einsetzen/Herausnehmen
PCMCIA-Speicherkarte
Einsetzen/Wechseln
Pufferungsbatterie des RAM
Elektrostatische Entladung
Erdung der Module
Erdung der Racks
Ereignistasks
Ereignisverwaltung
Erstmaliges Einschalten
Zustände der Module
Zustände der Steuerung
Erweiterungskabel BusX
Erweiterungsracks
F
Fasttask FAST
Fehlermodus der Ausgänge
Fehlersuche
Fehlerverarbeitung
H
HF-Störungen
HSC_OUT- und Timer-Funktionen
I
In den Modulen integrierter
Schutz
Interner RAM
K
Kalenderfunktion
Kaltstart
Katalogauszug der Versorgungen
TSX PSY
Kenndaten
TBX SUP 10
TSX SUP 1011
TSX SUP 1021/1051/1101
TSX SUP A02 /A05
Kenndaten der digitalen E/A-Module B1 4/1
TSX DEY 08D2 / 16D2
TSX DEY 16A2
TSX DEY 16A2/16A3/16A4/16A5 B1 4/3
TSX DEY 16D3
TSX DEY 16FK
TSX DEY 32D2K/TSX DEY 64D2KB1 4/5
TSX DEY 32D3K
TSX DMY 28FK
TSX DSY 08R4D
TSX DSY 08R5 / 16R5
TSX DSY 08S5
TSX DSY 16S4
TSX DSY 16S5
TSX DSY 32T2K/TSX DSY 64T2K
TSX DSY08T2/16T2/08T22
Kenndaten der Lüftermodule
Kenndaten der Module TSX PAY
Kenndaten der Versorgungsmodule
TSX PSY iiii
Kennzeichnung der digitalen
E/A-Module
Kennzeichnung der Racks
Kennzeichnung Modulsteckplätze
Kompatibilität Geber v Eingänge und
Stellglieder v
Kompatibilität Stellglieder/digitale
Ausgänge
Kurzschluß- und
Überspannungsüberwachung B1 2/9
P
___________________________________________________________________________
P/2
Stichwortverzeichnis
L
Laden des Betriebssystems (OS)
Laden eines "Backups"
Leistungen TSX Premium
Leitungskapazität
Lüftermodule
M
Mastertask MAST
Mechanische Festigkeit
Mikrounterbrechungen
Moduldiagnose
Monotask-Applikationsstruktur
Montage
TBX SUP 10
TSX SUP 1011 / 1021 / 1051 / A02 E 2/2
TSX SUP 1101 / A05
Montage der Klemmleisten
Montage der Lüftermodule
Montage der Module
Montage der Racks
Montage der Versorgungsmodule
TSX PSY iiii
Montage eines Prozessors PCX 57
Multitask-Applikationsstruktur
N
Prozessor PCX 57
Abmessungen
Montage
Vorbereitungen vor der Installation A 6/10
Vorsichtsmaßnahmen bei der
Installation
Prozessor-Fehler
Prozessoren
Prozessoren PCX 57 allgemeine Kenndaten
Anzeigen
Beschreibung der Hardware
Montage / Einbau
Prozessoren TSX / PMX 57 allgemeine Kenndaten
Anzeigen
Beschreibung der Hardware
Einbau/Montage
Prozeßversorgungen 24 VDC
Leistungsoptimierung
Modus Parallelschalten
Redundanz/Sicherheit
TBX SUP 10
Trägerplatte
TSX SUP 1011
TSX SUP 1021 / 1051
TSX SUP 1101
Pufferbatterie des internen
RAM-Speichers
Pufferungsbatterie des RAM
NF-Störungen
Nicht blockierende Fehler in Verbindung mit den
Ein-/Ausgängen in Verbindung mit der Ausführung des Programms
Normen
Normenkonformität
P
R
Racks TSX RKY iii
Relative Luftfeuchte
RESET-Taster an der Versorgung
RESET-Taster des Prozessors
RUN/STOP-Modus der Steuerung
PCMCIA-Speicherkarten
Periodische Ausführung
S
PG-Anschluß
Schaltung der Versorgungen
PG-Anschluß AUX
Schutz der Gleichstrom-
PG-Anschluß TER
Transistorausgänge
Programmierbare
Schutz der Relaisausgänge
Eingangsbedämpfung
Prozeßdiagnose
Schutz durch Sicherungen
Schutzabdeckung TSX RKA 02
___________________________________________________________________________
P/3
P
B
Schutzbehandlung
Sicherheitsmodule
Standardracks
Statusanzeige der Module
Analogmodule
Anwendungsspezifische Module
Digitale E/A-Module
Versorgungsmodule
Statusanzeige der Steuerung
LED ERR
LED I/O
LED RUN
LED TER
Steuerungsstation
Struktur des Benutzerspeichers
Systembits
Systemworte
T
Taskkontrolle
TELEFAST 2
U
Überprüfung Anschluß digitale E/A
Ausgänge
Eingänge
Überwachung d. Vorhandenseins d.
Klemmleisten
Überwachung der Geberspannung B1 2/9
Überwachung der
Stellgliedspannung
Unterteilung der Ein-/Ausgänge
V
Verarbeitung nach
Betätigung des RESET-Tasters der Versorgung
Betätigung des RESET-Tasters des Prozessors
Einsetzen/Herausziehen einer
PCMCIA-Karte
Verbrauchsbilanz
Versorgungen TSX PSY iiii
Versorgungsspannungen
Verwaltung des Alarmrelais
Verwendung einer negativen Logik B1 3/8
Vorsichtsmaßnahmen
W
Wahl des Versorgungsmoduls
Warmstart
Wiedereinschalten der Ausgänge
Z
Zustände der Module
Grundstellung
Modul abgeschaltet
Modul benutzt
Modul defekt
Selbsttests
Zustände der Steuerung
Fehler in der Steuerung
Selbsttests der Steuerung
Softwarefehler bei der Steuerung oder HALT
Steuerung auf Stopp
Steuerung in Betrieb
Steuerung nicht konfiguriert
Zustandsanzeige/Diagnose der digitalen E/A
Zustandsspeicherung
Zyklische Ausführung
P
___________________________________________________________________________
P/4
TEIL 2
Zählermodule TSX CTY 2A / 4A / 2C
Inbetriebnahme
Zählermodule und Achsensteuerung
Achsensteuerungsmodule TSX CAY 21 / 22 / 33 / 41 / 42
Schrittmotor-Steuerungsmodule TSX CFY 11 / 21
A
B
C
D
TEIL 3
Inbetriebnahme
Kommunikation,
Busanschaltung,
Netzwerkanschaltung
TEIL 4
Analogmodule,
Inbetriebnahme Wägemodul
TEIL 1
Prozessoren und
Inbetriebnahme digitale Ein-/Ausgänge
TEIL 2
P
___________________________________________________________________________
B/2
Allgemeine Sicherheitsvorschriften für den Benutzer
____________________________________________________________________________
1 Allgemeines
Diese Dokumentation wendet sich an Personen, die die erforderliche technische Qualifikation für die Inbetriebnahme, den Betrieb und die Wartung der nachfolgend beschriebenen Produkte besitzen. Zusätzliche Informationen für spezielle Einsatzformen der Produkte sind über die nächstliegende ASA-Niederlassung erhältlich.
Der Inhalt der Dokumentation hat keinen vertragsmäßigen Charakter und kann in keinem
Fall die vertraglich festgelegten Garantieklauseln erweitern oder einschränken.
2 Qualifikation des Personals
Nur qualifiziertes Personal ist zur Inbetriebnahme, zum Betrieb oder zur Wartung der Produkte befugt. Der Eingriff einer nicht qualifizierten Person oder das Nichtbeachten der in diesem
Dokument enthaltenen oder an den Geräten angebrachten Sicherheitsvorschriften kann schwerwiegende Folgen für die Sicherheit des Betriebspersonals und der Anlagen nach sich ziehen.
Folgender Personenkreis wird als "qualifiziertes Personal" bezeichnet:
• Bereich Applikationsentwicklung: Personal eines Ingenieurbüros, das mit den Sicherheitskonzepten der Steuerungstechnik vertraut ist (zum Beispiel ein Entwicklungsingenieur usw.),
• Bereich Inbetriebnahme der Geräte: Personen, die mit der Installation, dem Anschluß und der
Inbetriebnahme der Steuerungsgeräte vertraut sind (zum Beispiel Installateure oder Elektriker,
Anlagentechniker für Inbetriebnahme usw.),
• Betriebsbereich: Personen, die zur Bedienung und Überwachung von Steuerungsgeräten ausgebildet sind (zum Beispiel Bedienpersonal usw.),
• Bereich vorbeugende Wartung oder Fehlerbehebung: Personen, die ausgebildet und berechtigt sind, die Steuerungsgeräte einzustellen oder zu reparieren (zum Beispiel ein
Inbetriebnahmetechniker, ein Kundendiensttechniker usw.).
3 Warnungen
Warnungen weisen auf besonderer Risiken hin, denen das Bedienungspersonal oder die Geräte ausgesetzt sein können. Je nach ihrer Bedeutung werden sie in der Dokumentation und auf den
Produkten durch ein Warnungszeichen gekennzeichnet:
Gefahr oder Vorsicht bedeutet, daß die Nichtanwendung der Vorschrift oder das Nichtbeachten der Warnung zu schweren körperlichen, unter Umständen lebensgefährlichen Verletzungen und/ oder beträchtlichem Materialschaden führen kann.
Warnung oder Wichtig oder
!
weist auf eine besondere Vorschrift hin, deren Nichtanwendung zu leichten körperlichen
Verletzungen und/oder Materialschäden führen kann.
Hinweis oder Bemerkung hebt eine wichtige Information hervor, die das Produkt, seine Handhabung oder seine begleitende Dokumentation betrifft.
___________________________________________________________________________
1
Allgemeine Sicherheitsvorschriften für den Benutzer
___________________________________________________________________________
4 Konformität der Verwendung
Die in dieser Dokumentation beschriebenen Produkte entsprechen den Anforderungen der
einschlägigen europäischen Richtlinien (*) (CE-Siegel). Ihre korrekte Anwendung beschränkt sich auf die in den verschiedenen Dokumentationen beschriebenen Applikationen, für die sie entwickelt wurden und nur in Verbindung mit anderen genehmigten Produkten.
Wenn alle Bestimmungen für die Handhabung, den Transport und die Lagerung sowie alle
Installations-, Betriebs- und Wartungsvorschriften befolgt werden, liegt im allgemeinen eine ordnungsgemäße Benutzung der Produkte vor und es besteht keine Gefahr für Personen oder
Anlagen.
(*) DCEM- und DBT-Richtlinien bezüglich der elektromagnetischen Kompatibilität und der Auslegung von Niederspannungssystemen.
5 Installation und Inbetriebnahme der Geräte
Bei Installation und Inbetriebnahme der Geräte müssen die nachfolgend beschriebenen Regeln beachtet werden. Außerdem müssen, wenn die Installation digitale Signalverbindungen enthält, die im Benutzerhandbuch (Bestell-Nr. TSX DG KBL) oder im Handbuch TSX DR NET, Register C, erläuterten elementaren Verkabelungsregeln befolgt werden.
• Die Sicherheitsvorschriften in der Dokumentation oder auf den zu installierenden oder in Betrieb zu nehmenden Geräten müssen genauestens eingehalten werden.
• Die Art der Installation hängt vom jeweiligen Gerätetyp ab:
- ein für Schalttafelmontage vorgesehenes Gerät (zum Beispiel ein Bedienterminal oder ein
Zellencontroller) muß in eine Schalttafel eingebaut werden,
- ein einbaubares Gerät (zum Beispiel eine programmierbare Steuerung) muß in einen Schaltschrank oder in ein Gehäuse eingebaut werden;
- ein Tischgerät oder ein tragbares Gerät (zum Beispiel ein Programmiergerät oder ein Notebook) muß in seinem geschlossenen Gehäuse bleiben.
• Wenn das Gerät permanent angeschlossen ist:
- Die vorgeschaltete Installation muß mit der Norm IEC 1131-2 in der Kategorie Überspannung 2 konform sein,
- Außerdem muß in der elektrischen Installation eine Vorrichtung für die Versorgungstrennung und ein Sicherungsschalter zum Schutz vor Überströmen und Isolierfehlern vorgesehen werden.
Andernfalls ist der Netzstecker zu erden und leicht zugänglich zu machen. Das Gerät muß mit grün-gelben Drähten an die Schutzerde PE angeschlossen werden
(NFC 15 100 - IEC 364-5-51).
• Um gefährliche Spannungen zu erkennen, müssen auch Niederspannungsleitungen (trotz des niedrigen Potentials) mit einer Schutzerdung versehen werden.
• Vor dem Einschalten eines Geräts muß sichergestellt werden, daß die Einstellung seiner
Nennspannung konform mit der Versorgungsspannung ist.
• Bei einer 24- oder 48-V-Gleichstromversorgung des Geräts müssen die Niederspannungsschaltkreise geschützt werden. Es dürfen nur Versorgungen verwendet werden, die den bestehenden
Normen entsprechen.
• Es muß sichergestellt werden, daß die Versorgungsspannungen innerhalb der in den technischen
Kenndaten der Geräte definierten Toleranzbereichen liegen.
• Es müssen alle erforderlichen Maßnahmen getroffen werden, um zu verhindern, daß bei
Netzwiederkehr (Sofort-, Warm- oder Kaltstart) ein Gefahrenzustand für das Bedienpersonal oder für die Anlage eintritt.
• Die Not-Ausschaltkomponenten müssen in allen Betriebsarten des Geräts, selbst in Störungssituationen (zum Beispiel Drahtbruch) funktionsfähig bleiben. Das Wiedereinschalten dieser
Komponenten darf keine unkontrollierten oder undefinierten Neustarts hervorrufen.
• Die Signalkabel müssen so verlegt werden, daß die Steuerungsfunktionen nicht durch kapazitive,
2
Allgemeine Sicherheitsvorschriften für den Benutzer
____________________________________________________________________________
• Die Steuerungsgeräte und ihre Bedienungselemente müssen so installiert werden, daß sie vor versehentlicher Betätigung geschützt sind.
• Um zu vermeiden, daß eine Unterbrechung der Geber-/Stellsignale undefinierte Zustände in der
Steuerungsanlage hervorruft, sind entsprechende Sicherheitsvorkehrungen für die Ein- und
Ausgänge zu treffen.
6 Betrieb der Geräte
Die Funktionssicherheit einer Anlage charakterisiert sich durch ihre Fähigkeit, Ausfälle weitestgehend zu vermeiden und deren Auswirkungen nach ihrem eventuellen Auftreten einzuschränken.
Ein System wird als vollkommen sicher bezeichnet, wenn das Auftreten von Ausfällen nie zu einer gefährlichen Situation führt.
Steuerungsinterne Fehler werden folgendermaßen klassifiziert:
• Passive Fehler, wenn sie einen Ausgang ausschalten (den Stellgliedern wird keinerlei Befehl erteilt).
• Aktive Fehler, wenn sie einen Ausgang einschalten (den Stellgliedern wird ein bestimmter Befehl erteilt).
Das mit dem jeweiligen Fehlertyp verbundene Sicherheitsrisiko ist eine Funktion der Art des bei
Normalbetrieb gegebenen Befehls. Ein passiver Fehler ist gefährlich, wenn der normale Befehl eine Alarmaktion darstellt; ein aktiver Fehler ist gefährlich, wenn er einen unerwünschten Befehl enthält oder aktiviert.
Es ist wichtig, den grundlegenden Unterschied zwischen dem Verhalten eines elektromagnetischen
Relais und dem einer elektronischen Komponente (zum Beispiel eines Transistors) zu berücksichtigen:
• Die Wahrscheinlichkeit ist groß (etwa 90% der Fälle), daß der Ausfall eines Relais zur
Unterbrechung des Schaltkreises (Befehlsleitung deaktiviert) führt.
• Bei Ausfall eines Transistors führt dies entweder zur Unterbrechung oder zum Schließen des
Schaltkreises, wobei die Wahrscheinlichkeit für jeden Fall bei 50% liegt.
Deshalb ist es wichtig, die Art und die Auswirkung der Fehler korrekt abzuschätzen, wenn ein
Automationssystem auf elektronischen Komponenten wie programmierbaren Steuerungen beruht.
Dies gilt auch bei Verwendung der SPS mit Relaisausgangsmodulen.
Bei Systementwurf muß allen steuerungsintern auftretenden aktiven, nicht signalisierten Fehlern, die in der Applikation eine Gefahrensituation heraufbeschwören können, durch außerhalb der
programmierbaren Steuerung installierte Sicherheitsfunktionen vorgebeugt werden. Hierzu können unterschiedliche technische - mechanische, elektromagnetische, pneumatische, hydraulische - Komponenten herangezogen werden (zum Beispiel Direktanschluß eines Endlagenschalters und der Not-Ausschaltkomponenten mit dem Steuerungsrelais eines Verfahrmotors).
Zur Vorbeugung von gefahrbringenden Fehlfunktionen in den Ausgangsschaltkreisen und den
Stellgliedern können allgemeine Programmierprinzipien angewandt werden, die die große
Verarbeitungskapazität der Steuerung nutzen, wie zum Beispiel "die Kontrolle der ordnungsgemäßen Ausführung der vom Programm angeforderten Befehle durch entsprechende Rückführung der Signale an die Eingänge".
7 Elektrische und thermische Kenndaten
Detaillierte elektrische und thermische Kenndaten der Geräte finden sich in den jeweiligen technischen
Dokumentationen (Inbetriebnahmehandbuch, Bedienungsanleitung).
___________________________________________________________________________
3
Allgemeine Sicherheitsvorschriften für den Benutzer
___________________________________________________________________________
8 Umgebungsbedingungen
In der Industrie können die Umgebungsbedingungen für elektronische Ausrüstungen sehr unterschiedlich sein. Deshalb muß für speicherprogrammierbare Steuerungen und die zugehörigen
Module eine der beiden folgenden Installationsvarianten gewählt werden:
• Installation im Gehäuse (Schrank, Schaltkasten) mit einer Schutzklasse von IP54, weil dadurch die Ausrüstung vor Metallstaub geschützt ist. Andiese Art der Installation in Gehäusen sind zwei
Bedingungen geknüpft:
- Der Zutritt zu den Elektronikbauteilen ist dem Wartungspersonal vorbehalten (siehe Abschnitt 2), die in Besitz der erf•rderlichen Schlüssel sind.
- Bei der Wahl eines Metallgehäuses ist zuerst zu prüfen, wob aufgrund der latenten Gefahr von elektromagnetischen Interferenzen eine zusätzliche Abschirmung erforderlich ist.
• unmittelbare Installation ohne besonderen Schutz der Steuerungen TSX Premium und der zugehörigen Systeme (Versorgungsmodule, ...), die selbst der Schutzklasse IP20 angehören.
Diese Installationsart erfolgt in Räumlichkeiten mit beschränktem Zugang, die den
Verschmutzungsgrad 2 nicht überschreiten (Bedienraum ohne Maschinen oder stauberzeugende
Tätigkeit). Die Außenwände stellen dann das Gehäuse der Steuerung dar.
9 Vorbeugende Wartung oder Fehlerbehebung
Verfügbarkeit
Die Verfügbarkeit eines Systems ist das Resultat einer Kombination der Kriterien Zuverlässigkeit,
Wartungsfähigkeit und vorhandene Wartungslogistik und charakterisiert seine Fähigkeit, eine gewünschte Funktion zu einem bestimmten Zeitpunkt über einen bestimmten Zeitraum erfüllen zu können.
Das Maß der Verfügbarkeit ist demnach für jede Applikation unterschiedlich, da dieser Wert sich aus folgenden Komponenten zusammensetzt:
• Architektur des Steuerungssystems,
• Zuverlässigkeit und Wartungsfähigkeit: individuelle Merkmale der Anlage (Steuerungen, Geber,
Maschine usw.),
• die Logistik der Wartung: individuelles Profil des Benutzers des Automationssystems (Softwarestruktur, Fehlermeldung, Prozeß, Ersatzteile vor Ort, Ausbildung des Personals).
Reparaturen
• Reparaturen an einem Steuerungsgerät dürfen nur durch qualifiziertes Personal ausgeführt werden
(Kundendiensttechniker oder autorisierter Techniker von Schneider-Automation S.A.). Beim
Ersatz von Teilen oder Komponenten sind ausschließlich Originalteile zu verwenden.
• Vor jedem Eingriff in einem Gerät (zum Beispiel Öffnen eines Gehäuses) muß in jedem Falle dessen
Versorgung unterbrochen werden (Netzstecker ziehen oder Trennschalter für Versorgung betätigen).
• Vor dem Eingriff vor Ort in einem "mechanischen" Gerät müssen seine Leistungsversorgung abgeschaltet und eventuell bewegliche Teile durch eine Sperre arretiert werden.
• Vor dem Ausbau eines Moduls, einer Speicherkarte, einer PCMCIA-Karte usw. muß in der
Dokumentation überprüft werden, ob dieser Eingriffbei ausgeschaltetem Gerät vorgenommen werden muß, oder ob sie bei eingeschaltetem Gerät möglich ist. Die Vorschriften in der
Dokumentation sind strengstens zu befolgen.
• Bei Ausgängen mit positiver Logik oder Eingängen mit negativer Logik sind alle Vorkehrungen zu treffen, daß kein abgetrennter Draht mit der mechanischen Masse in Berührung kommt (Gefahr eines ungewollten Befehls).
Auswechseln und Recycling gebrauchter Batterien
• Beim Auswechseln sind Batterien desselben Typs zu verwenden und defekte Batterien als
Giftmüll zu entsorgen.
Batterien, die Lithium oder Quecksilber enthalten, dürfen nicht ins Feuer geworfen, geöffnet,
4
Module TSX CTY 2A / 4A / 2C
Inbetriebnahme
Inhaltsverzeichnis
Register A
Kapitel
1.1-2 Beschreibung der Hardware
Seite
2 Beschreibung der Funktionen 2/1
Beschreibung der verschiedenen Zählfunktionen 2/1
2.1-1 Abwärtszählfunktion (Module TSX CTY 2A / 4A)
2.1-2 Aufwärtszählfunktion (Module TSX CTY 2A / 4 A)
2.1-3 Aufwärts-/Abwärtszählfunktion (Module TSX CTY 2A / 4A) 2/2
2.1-4 Aufwärts-/Abwärtszählfunktion und Messen
Aufwärts- od. Abwärtszählen mit Modulen vom Typ TSX CTY 2A/4A2/4
Aufwärts-/Abwärtszählen mit Modulen vom Typ TSX CTY 2A/4A 2/7
Aufwärts-/Abwärtszählen und Messen mit einem
Anschlußprinzip des EPSR-Eingangs
3 Inbetriebnahme der Zählermodule
Maximale Anzahl der Zählermodule
Benutzbare Gebertypen in den Zähleingängen
A
___________________________________________________________________________
A/1
A
Module TSX CTY 2A / 4A / 2C
Inbetriebnahme
Inhaltsverzeichnis
Register A
Kapitel
Elektrische Kenndaten der Module TSX CTY 2A / 4A / 2C
3.3-1 Allgemeine Kenndaten der Module
3.3-2 Kenndaten der Zähleingänge (TSX CTY 2A / 4A)
3.3-3 Kenndaten der Zähleingänge (TSX CTY 2C)
3.3-4 Kenndaten der Hilfseingänge
(Vorwahl, Freigabe, Impulserfassung)
3.3-5 Kenndaten der Hilfsausgänge
Stiftbelegung des 15poligen SUB-D- bzw. HE10-Steckverbinders 3/10
3.4-1 15poliger SUB-D-Standard-Steckverbinder eines
3.4-2 15poliger SUB-D-Standard-Steckverbinder eines
3.4-3 20poliger Steckverbinder vom Typ HE10 eines
3.4-4 20poliger Steckverbinder vom Typ HE10 eines
Anschluß der Zählergeber vom Typ Näherungsschalter
3.5-2 Anschluß der Zählergeber und ihrer Versorgung
3.5-3 Vorsichtsmaßnahmen bei der Verkabelung
Anschluß der Zählergeber vom Typ Inkrementalgeber 3/17
3.6-2 Anschluß eines Gebers an ein Modul TSX CTY 2A/4A/2C 3/18
Seite
Anschluß der Geber an Hilfsein-/-ausgänge
3.7-2 Anschluß der Geber und ihrer Versorgung
Allgemeine Regeln der Inbetriebnahme
3.8-2 Allgemeine Verkabelungsvorschriften
3.8-3 Versorgung der Inkrementalgeber und der Hilfsgeber
___________________________________________________________________________
A/2
Module TSX CTY 2A / 4A / 2C
Inbetriebnahme
Inhaltsverzeichnis
Register A
Kapitel
Seite
Anschlüsse TELEFAST 2: ABE-7CPA01 4/1
4.1-3 Abmessungen und Montage 4/2
4.1-4 Anordnung der Zählsignale auf der TELEFAST-Klemmleiste4/3
4.1-5 Entsprechung zwischen TELEFAST- Verdrahtungsinterface
ABE-7CPA01 und 15poligem SUB-D-Steckverbinder 4/4
Verdrahtungsinterface TELEFAST 2 : ABE-7H16R20 4/5
4.2-2 Anordnung der Signale auf der TELEFAST-Klemmleiste 4/6
4.2-3 Entsprechung zwischen TELEFAST-Verdrahtungsinterface 4/7
ABE-7H16R20 und Steckverbinder HE10 4/7
Verdrahtungsinterface mit Adapter TELEFAST 2: ABE-7CPA11 4/8
4.3-2 Beschreibung der Hardware
4.3-3 Kenndaten des Verdrahtungsinterface TELEFAST
4.3-4 Anschluß des Verdrahtrahtungsinterface TELEFAST
4.3-5 Regeln und Vorsichtsmaßnahmen bei der Verkabelung 4/19
4.3-6 Konfiguration des Verdrahtungsinterface TELEFAST 4/22
Verkabelungszubehör TSX TAP S15••
4.4-2 Montage des TSX TAP S15••
4.4-3 Geberanschluß unter Verwendung des Zubehörs
4.4-4 Geberanschluß unter Verwendung des Zubehörs
A
___________________________________________________________________________
A/3
A
Module TSX CTY 2A / 4A / 2C
Inbetriebnahme
Inhaltsverzeichnis
Register A
Kapitel
Kabel und Kabelstränge mit einem Stecker
4.5-1 Kabelstrang mit 1 Stecker vom Typ TSX CDP 301 und
4.5-2 Flachbandkabel TSX CDP 102, TSX CDP 202 und TSX CDP 302
4.5-3 Anschlußkabel TSX CDP 053 / 103 / 203 / 303 / 503
Seite
___________________________________________________________________________
A/4
1 Beschreibung
1.1
Beschreibung
1.1-1 Allgemeines
Die Module TSX CTY 2A, TSX CTY 4A und TSX CTY 2C sind Zählermodule im
Standardformat, die das Zählen von Impulsen eines Gebers mit einer Maximalfrequenz von 40 kHz (CTY 2A/4A) bzw. von 1 MHz (CTY 2C) ermöglichen.
Die Zählermodule können in allen Steckplätzen einer Steuerungskonfiguration vom Typ
Premium (TSX, PMX oder PCX) installiert werden, vorausgesetzt, es werden nicht mehr als die folgende Zahl der Kanäle benutzt:
• 8 spezifische Kanäle in einer Konfiguration TSX P57 102/TPMX P57 102/TPCX 57 1012,
• 24 spezifische Kanäle in einer Konfiguration TSX P57 2•2/TPMX P57 202,
• 32 spezifische Kanäle in einer Konfiguration TSX P57 3•2/TPMX P57 352/TPCX 57 3512,
• 48 spezifische Kanäle in einer Konfiguration TSX P57 4•2/TPMX P57 452.
Die Module TSX CTY 2A und TSX CTY 4A unterscheiden sich lediglich durch die Anzahl ihrer Kanäle: 2 Kanäle für das Modul TSX CTY 2A, 4 Kanäle für das Modul TSX CTY 4A.
Sie ermöglichen die Durchführung von Aufwärts-, Abwärts- oder Aufwärts-/
Abwärtszählfunktionen.
Das Modul TSX CTY 2C (2 Kanäle) ermöglicht die Durchführung von Aufwärts-/Abwärtszählund Meßfunktionen im Normal- oder Modulobetrieb.
Bei den in jedem Kanal benutzten Geber kann es sich handeln um:
• einen 2-Draht-/3-Draht-Näherungsschalter vom Typ PNP oder NPN. Bei Verwendung eines Ausgangs mit mechanischem Kontakt muß die Störfestigkeit des Kanals erhöht werden, um ein Kontaktprellen beim Schließen zu vermeiden;
• ein Inkrementalgeber mit 5-VDC-Ausgangssignalen, differentiell (Inkr.-Geber mit
RS-422/485-Ausgängen);
• ein Inkrementalgeber mit 10...30-VDC-Ausgangssignalen (Inkr.-Geber Totem-Pole);
• ein Absolutwertgeber mit seriellem Ausgang, RS-485-Standardinterface (nur TSX CTY 2C);
• ein Absolutwertgeber mit parallelgeschalteten Ausgängen über das TELEFAST-
Verdrahtungsinterface: ABE-7CPA11 (nur TSX CTY 2C).
Module
TSX CTY 2A / 4A
Inkrementalgeber
Näherungsschalter
Absolutwertgeber mit seriellem
Ausgang
Modul
TSX CTY 2C
TELEFAST ABE-7CPA11
Abs.wertgeber mit parall. Ausgängen
___________________________________________________________________________
1/1
A
A
1.1-2 Beschreibung der Hardware
1 15poliger SUB-D-Standard-Steckverbinder für den
Anschluß:
• des (der) Zählergeber(s) an die Kanäle 0 und 1 für das Modul TSX CTY 2A/2C bzw. an die Kanäle 0, 1,
2 und 3 für das Modul TSX CTY 4A,
• der Geberversorgung im Falle der Benutzung eines
Gebertyps mit Versorgung,
• der Rückleitung der Inkrementalgeberversorgung zur
Kontrolle der korrekten Versorgungsspannung.
2 20polige(r) Steckverbinder vom Typ HE10 für den
Anschluß:
• der Hilfseingänge:
- Nullsetzen oder Setzen des Vorwahlwertes,
- Aktivierung der Zählfunktion,
- Erfassung,
• der Hilfsausgänge,
• der externen Versorgungen:
- Versorgung der Hilfseingänge und -ausgänge,
- Versorgung der anderen Geber.
3 Verriegelung zur Befestigung des Moduls in seinem
Steckplatz
4 Robustes Metallgehäuse, das folgende Funktionen erfüllt:
• Halterung der Leiterplatte,
• Führungsprofil zum Einsetzen des Moduls in seinen
Steckplatz.
5 Signallampen zur Moduldiagnose:
• Diagnose auf Modulebene:
- grüne Signallampe RUN: Anzeige der Betriebsart des Moduls (Modul in Betrieb),
- rote Signallampe ERR: Anzeige des internen
Modulzustandes (interner Fehler, Modul defekt),
- rote Signallampe I/O: Anzeige eines externen
Modulfehlers oder Fehler des Applikationsprogramms
• Diagnose auf Kanalebene:
- grüne Signallampe CHx: Anzeige zur Diagnose des Kanals:
. erleuchetete LED: Kanal betriebsbereit,
. blinkende LED: Kanal nicht betriebsbereit,
. erloschene LED: Kanal außer Betrieb, nicht konfiguriert oder falsch konfiguriert.
TSX CTY 2A
TSX CTY 4A
TSX CTY 2C
2
2
2
___________________________________________________________________________
1/2
3
4
5
1
3
4
5
1
3
4
5
1
2 Beschreibung der Funktionen
2.1
Beschreibung der verschiedenen Zählfunktionen
2.1-1 Abwärtszählfunktion (Module TSX CTY 2A / 4A)
Die Abwärtszählfunktion ermöglicht das Abwärtszählen von Impulsen (Auflösung 24
Bit + Vorzeichen) von einem Vorwahlwert aus, der zwischen 0 und + 16777215 liegt.
Darüber hinaus signalisiert die Funktion das Erreichen von 0 oder Unterschreiten von
0 durch den aktuellen Wert.
Der Abwärtszählbereich liegt zwischen - 16777216 und + 16777215.
gültiger Abwärtszählbereich
A
Meßwert des aktuellen Werts < 0
-16777216 0 Vorwahl mit automatischer Vorwahl
+16777215
Hinweis
Die Funktionsweise der Abwärtszählfunktion, die verknüpften Sprachobjekte und die
Programmierung werden im applikationsspezifischen Handbuch erläutert.
2.1-2 Aufwärtszählfunktion (Module TSX CTY 2A / 4 A)
Die Aufwärtszählfunktion ermöglicht das Aufwärtszählen von Impulsen (Auflösung 24
Bit + Vorzeichen) vom Wert 0 bis zu einem vordefinierten Wert, der Sollwert genannt wird. Das Erreichen des Sollwertes wird signalisiert. Der Aufwärtszählbereich liegt zwischen 0 und + 16777215. Der aktuelle Zählerwert wird ständig mit zwei einstellbaren Schwellwerten (Schwellwert 0 und Schwellwert 1) verglichen.
gültiger Abwärtszählbereich
Meßwert des akt. Werts < Sollwert
Meßwert des akt.Werts < Schwellwert 1
Meßwert des akt. Werts < Schwellwert 0
0
Schwellw. 0 Schwellw. 1 mit automatischem Rücksetzen auf 0 (Reset)
Sollwert
+16777215
Hinweis
Die Funktionsweise der Aufwärtszählfunktion, die verknüpften Sprachobjekte und die
Programmierung werden im applikationsspezifischen Handbuch erläutert.
___________________________________________________________________________
2/1
A
2.1-3 Aufwärts-/Abwärtszählfunktion (Module TSX CTY 2A / 4A)
Die Aufwärts-/Abwärtszählfunktion ermöglicht mit einem gegebenen Zähler das
Aufwärts- und Abwärtszählen von Impulsen (Auflösung 24 Bit + Vorzeichen), ausgehend von einem Vorwahlwert, der im Aufwärts-/Abwärtszählbereich (-16777216 und
+16777215) liegt.
Es können auch mehrere Werte definiert werden, deren Überschreitung durch den aktuellen Wert signalisiert wird und eine ereignisabhängige Verarbeitung auslösen kann:
• einen oberen und einen unteren Sollwert,
• 2 einstellbare Schwellwerte (Schwellwert 0 und 1).
gültiger Auf-/Abwärtszählbereich aktueller Wert < oberer Sollwert akt. Wert < Schwellwert1 akt. Wert < Schwellwert 0 akt. Wert < unterer Sollwert
-16777216 unterer
Sollwert
Vorwahl Schwellw. 0 Schwellw. 1 oberer
Sollwert
+16777215
Hinweis
Die Funktionsweise der Aufwärts-/Abwärtszählfunktion, die verknüpften Sprachobjekte und die
Programmierung werden im applikationsspezifischen Handbuch erläutert.
___________________________________________________________________________
2/2
Beschreibung der Funktionen 2
A
2.1-4 Aufwärts-/Abwärtszählfunktion und Messen (Modul TSX CTY 2C)
Die Aufwärts-/Abwärtszählfunktion ermöglicht mit einem gegebenen Zähler das
Aufwärts- und Abwärtszählen von Impulsen (Auflösung 24 Bit + Vorzeichen), ausgehend von einem Vorwahlwert, der im Bereich zwischen 16777216 und +16777215 liegt.
Die Funktion Messen ermöglicht die Erfassung eines seriellen Frame aus einem
Absolutwertgeber mit seriellem Ausgang.
Dabei besteht die Möglichkeit, zwei Schwellwerte (Schwellwert 0 und 1) zu definieren, deren Überschreitung durch den aktuellen Wert signalisiert wird und eine ereignisabhängige Verarbeitung auslösen kann.
gültiger Aufwärts-/Abwärtszählbereich
aktueller Wert < Schwellw.1
aktueller Wert < Schwellw.0
Vorwahl Schwellw. 0 Schwellw. 1
-16777216 +16777215
Der Modulobetrieb ermöglicht das Aufwärts-/Abwärtszählen (Auflösung 25 Bits) in einem Bereich zwischen 0 und +33554431.
gültiger Aufwärts-/Abwärtszählbereich
aktueller Wert < Schwellw.1
aktueller Wert < Schwellw.0
0
Vorwahl Schwellw. 0 Schwellw. 1
1... 33554431
Hinweis
Die Funktionsweise der Aufwärts-/Abwärtszählfunktion und Messen, die verknüpften Sprachobjekte und die Programmierung werden im applikationsspezifischen Handbuch erläutert.
___________________________________________________________________________
2/3
A
2.2
Aufwärts- od. Abwärtszählen mit Modulen vom Typ TSX CTY 2A/4A
Die Zählermodule TSX CTY 2A/4A bieten:
• 2 unabhängige Aufwärts- oder Abwärtszählkanäle (Modul TSX CTY 2A),
• 4 unabhängige Aufwärts- oder Abwärtszählkanäle (Modul TSX CTY 4A).
Die maximale Zählfrequenz für jeden Kanal beträgt 40 kHz.
Aufwärts- oder Abwärtszählsignale
Die für einen Kanal zuständigen Aufwärts- oder Abwärtszählsignale sowie die Geberversorgung (wenn der Geber ein Inkremntalgeber ist) sind in einem 15poligen
SUB-D-Standard-Steckverbinder zusammengefaßt. Jeder Aufwärts- oder Abwärtszählkanal kann 5-V- oder 24-V-Gleichstromsignale verarbeiten. Die Aufwärts- oder Abwärtszählimpulse werden in Eingang IA verarbeitet.
Hilfseingänge
Die 24-VDC-Hilfseingänge (Nullsetzen: Aufwärtszählen, Setzen auf den Vorwahlwert:
Abwärtszählen und Freigabe der Aufwärts- oder Abwärtszählfunktion) sowie die externen Versorgungen sind in einem Steckverbinder vom Typ HE10 zusammengefaßt (ein gemeinsamer Stecker für die Kanäle 0 und 1 bzw. 2 und 3 (nur TSX CTY 4A).
• Rücksetzen auf 0 (Aufwärtszählen) oder Vorwahl (Abwärtszählen)
Das Rücksetzen auf 0 (Aufwärtszählen) oder das Setzen auf den Vorwahlwert
(Abwärtszählen) kann nach einer der unten angeführten Methoden durchgeführt werden:
- bei Statuswechsel (steigende oder fallende Flanke) des Eingangs IPres (Abwärtszählen) oder IRESET (Aufwärtszählen), je nach der in der Konfiguration getroffenen Wahl,
- bei Überschreitung des Sollwertes (Aufwärtszählen) oder des Wertes 0 (Abwärtszählen),
- über die Software.
• Freigabe der Aufwärts- oder Abwärtszählfunktion
Die Freigabe der Aufwärts- oder Abwärtszählfunktion erfolgt nach einer der nachfolgend beschriebenen Methoden:
- beim Setzen des Eingangs IVal auf 1,
- über die Software.
Hinweis
Weitere Informationen zu den verschiedenen Funktionen werden im applikationsspezifischen Handbuch erläutert.
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2/4
Beschreibung der Funktionen 2
A
Eingang der Leitungsüberwachung: EPSR
Dieser Eingang ist an den Ausgang "Rückführung der Versorgung" eines
Inkrementalgebers angeschlossen, damit überwacht werden kann, ob der Geber normal versorgt wird.
Bei einer Leitungsunterbrechung des Spannungsversorgungskabels für den Geber wird der Fehler gemeldet und kann vom Applikationsprogramm bearbeitet werden.
Die Verdrahtung des Eingangs EPSR wird auf den folgenden Seiten erläutert.
Latch-Funktionen der Ausgänge
Die Auf- und Abwärtszählfunktionen verfügen über Latch-Ausgänge, die mit 2 physischen HSC_Out-Ausgängen (Q0 und Q1) auf dem Zählermodul verknüpft werden können.
• Abwärtszählfunktion: es steht ein einziger Latch-Ausgang mit vordefinierten Einund Ausschaltbedingungen zur Verfügung:
- Einschalten beim Übergang auf 0 des aktuellen Wertes,
- Ausschalten bei der Vorwahl des Abwärtszählmoduls.
• Aufwärtszählfunktion: es stehen zwei Latch-Ausgänge zur Verfügung, wobei die
Ein- und Ausschaltbedingungen für den Latch-Ausgang 0 vordefiniert und für den
Latch-Ausgang 1 parametrierbar sind:
Latchausgang 0
- Einschalten beim Übergang in den Sollwert
- Ausschalten beim Nullsetzen des Zählers
Latchausgang 1
- parametrierbare Ein-/Ausschaltung im Einstellfenster.
Physische Ausgänge
Die physischen Ausgänge Q1 und Q0 können wie folgt gesteuert werden:
• im Automatik-Modus: Ist der physische Ausgang freigegeben, wird der Zustand des
Latch-Ausgangs auf den Ausgang kopiert (der Latch-Ausgang Q0 steuert den
Ausgang Q0 und der Latch-Ausgang 1 steuert den Ausgang Q1). Andernfalls ist der
Zustand des Ausgangs 0.
• im Handbetrieb: Der Zustand des physischen Ausgangs wird manuell gesteuert.
Weitere Informationen zur Inbetriebnahme dieser Latch-Funktionen und der physischen
Ausgänge werden im applikationsspezifischen Handbuch erläutert.
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2/5
A
Prinzipschaltbild
Der 15polige SUB-D-Steckverbinder ermöglicht die Verdrahtung eines einzigen
Zählerkanals (zum Beispeil Kanal 0), während der Steckverbinder HE10 für beide
Kanäle zuständig ist (zum Beispiel die Kanäle 0 und 1). Die Verdrahtung der anderen
Kanäle oder Kanalpaare ist identisch.
15poliger SUB-D-Steckverbinder im
Standardformat für den Anschluß des
Zählergebers
1
Eingang der
Auf- und
Abwärtszählimpulse
IA +5 VDC
IA +24 VDC
IA –
9
10
1
2
IA 2
3
9
10
3 IB 11
11 4
4 12
12 IZ 5 Versorgung ausschließlich für die Inkrementalgeber reserviert
Weiterleitung der externen
Versorgung angeschlossen an
Steckverbinder HE10)
Rückführungssignal
Inkrementalgeberversorgung
(muß unbedingt verkabelt werden)
+10...30 VDC
+5 VDC
– 0 VDC
EPSR
7
8
5
15
13
6
7
8
13
14
15
+
Inkrementalgeberversorgung
–
5 VDC oder 10...30 VDC
+
Eingang Vorwahl Kanal 0
Freigabe-Eingang Kanal 0
Eingang Vorwahl Kanal 1
Freigabe-Eingang Kanal 1
Physische Ausgänge
HSC_Out Kanal 0
Physische Ausgänge
HSC_Out Kanal 1
Geberversorgung der
Hilfseingänge
24 VDC
+
–
+5 VDC
– 0 VDC
+10...30 VDC
IPres0
IVal0
1
3
5
IPres1
IVal1
7
9
6
11 12
2
4
8
10
I0
I2
I0
I2
I1
I1
Hilfseingänge
Q0
Q1
Q0
+24 VDC
Q1
13
15
17 18
14
16
19 20
– 0 VDC
Steckverbinder HE10 für Anschluß der
Versorgungen (Inkrementalgeber / Geber), der Hilfseingänge (Preset, Freigabe usw.)
2/6
Beschreibung der Funktionen 2
A
2.3
Aufwärts-/Abwärtszählen mit Modulen vom Typ TSX CTY 2A/4A
Die Zählermodule TSX CTY 2A / 4A bieten:
• 2 unabhängige Aufwärts-/Abwärtszählkanäle für Modul TSX CTY 2A,
• 4 unabhängige Aufwärts-/Abwärtszählkanäle für Modul TSX CTY 4A.
Die maximale Aufwärts-/Abwärtszählfrequenz für jeden Kanal beträgt 40 kHz.
Aufwärts-/Abwärtszählsignale
Das Aufwärts-/Abwärtszählen in einem Kanal kann auf verschiedene Weisen erfolgen:
• Verwendung eines physischen Eingangs für das Aufwärtszählen und eines physischen
Eingangs für das Abwärtszähl. Die Aufwärtszählimpulse werden im Eingang IA und die
Abwärtszählimpulse im Eingang IB verarbeitet.
Hinweis:
Alle Impulse an den Eingängen IA und IB werden unabhängig vom Synchronismus der Signale berücksichtgt.
• Verwendung eines physischen Eingangs für das Aufwärts-/Abwärtszählen und eines physischen Eingangs für die Richtung (Aufwärts- oder Abwärtszählen). Die
Aufwärts-/Abwärtszählimpulse werden im Eingang IA verarbeitet. Die Richtung
(Aufwärts- oder Abwärtszählen) wird durch Setzen des Eingangs IB in den Zustand
1 oder 0 definiert (Zustand 1: Aufwärtszählen, Zustand 0: Abwärtszählen).
Hinweis:
Die Impulse in Eingang IA werden aufwärts gezählt, wenn sich der Eingang IB seit mehr als 3 µs im Zustand 1 befindet.
Die Impulse in Eingang IA werden abwärts gezählt, wenn sich der Eingang IB seit mehr als 3 µs im Zustand 0 befindet.
• Verwendung eines physischen Aufwärts-/Abwärtszähleingangs und Definition der
Richtung durch die Applikation (Setzen eines Bits auf 0 oder 1). Die Aufwärts-/
Abwärtszählimpulse werden im Eingang IA verarbeitet.
• Verwendung zweier getrennter physischer Eingänge für Signale mit
π
/2-Phasenverschiebung (Signale eines Inkrementalgebers).
Die Zählsignale werden für die Signale A in Eingang IA und für die Signale B in
Eingang IB verarbeitet.
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2/7
A
Hilfseingänge
Die 24-VDC-Hilfseingänge sowie die externen Versorgungen befinden sich in einem
Steckverbinder vom Typ HE10, der für 2 Kanäle zuständig ist: Kanäle 0 und 1 oder
Kanäle 2 und 3 (nur TSX CTY 4A). Der Steckverbinder enthält folgende Signale: Setzen auf den Vorwahlwert IPres, Freigabe des Aufwärts-/Abwärtszählens IVal, Lesen des aktuellen Werts ICapt.
• Vorwahl
Das Setzen auf den Vorwahlwert kann nach einer der nachfolgend beschriebenen
Methoden getroffen werden:
- bei Statuswechsel (steigende oder fallende Flanke) des Eingangs IPres und
Programmfreigabe,
- bei steigender Flanke des Eingangs IPres und Aufwärtszählrichtung (+) oder bei fallender Flanke des Eingangs IPres und Abwärtszählrichtung (-) und Programmfreigabe.
Aufwärtszählen Abwärtszählen
Physischer Eingang IPres
- bei steigender Flanke des Eingangs IPres und Abwärtszählrichtung (-) oder bei fallender Flanke des Eingangs IPres und Aufwärtszählrichtung (+) und Programmfreigabe.
Aufwärtszählen Abwärtszählen
Physischer Eingang IPres
- beim Zustand 1 des Eingangs IPres und Programmfreigabe verändert sich der aktuelle Wert nicht, solange sich der Eingang im Zustand 1 befindet.
- bei Referenzpunktfahren kurzes Nockensignal:
Die Vorwahl wird berücksichtigt:
- bei Aufwärtszählrichtung (+): Eingang IPres im Zustand 1, steigende Flanke des
Nullimpuls-Eingangs IZ und Programmfreigabe,
- bei Abwärtszählrichtung (-): Eingang IPres im Zustand 1, fallende Flanke des
Nullimpuls-Eingangs IZ und Programmfreigabe.
Aufwärtszählen Abwärtszählen
Physischer Eingang IPres
Nullimpuls-Eingang IZ
Vorwahl Vorwahl
Anmerkung
Weil im Prinzip das kurze Nockensignal kleiner ist als eine Inkrementalgeberumdrehung, erfolgt der Nullimpuls nur einmal im Nockensignal.
Gibt es jedoch mehr als eine Inkrementalgeberumdrehung im Nockensignal, löst die letzte aktive Flanke des Nullimpuls-Signals eine Vorwahl aus.
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2/8
Beschreibung der Funktionen 2
A
- bei Referenzpunktfahren langes Nockensignal: Die Vorwahl wird bei der ersten steigenden Flanke des Nullimpuls-Eingangs IZ berücksichtigt, die dem Übergang in den Zustand 0 des Eingangs IPres sowohl in zunehmender als auch in abnehmender Richtung folgt, und Programmfreigabe.
Aufwärtszählen Abwärtszählen
Physischer Eingang IPres
Nullimpuls-Eingang IZ
Vorwahl Vorwahl
- direkt über die Software,
• Freigabe Aufwärts-/Abwärtszählen
Die Freigabe der Aufwärts-/Abwärtszählfunktion erfolgt nach einer der nachfolgend aufgeführten Methoden:
- bei Setzen des Eingangs IVal auf 1 und Programmfreigabe,
- über die Software.
• Impulserfassung
Das Lesen des aktuellen Werts erfolgt gemäß einer der nachfolgend beschriebenen
Methoden:
• bei Statuswechsel (steigende oder fallende Flanke) des Eingangs ICapt und
Programmfreigabe,
• über die Software.
Hinweis
Weitere Informationen zu den verschiedenen Funktionen der Hilfseingänge werden im applikationsspezifischen Handbuch erläutert.
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2/9
A
Eingang der Leitungsüberwachung: EPSR
Dieser Eingang ist an den Ausgang "Rückführung der Versorgung" eines
Inkrementalgebers angeschlossen, damit überwacht werden kann, ob der Geber normal versorgt wird.
Bei einer Leitungsunterbrechung des Spannungsversorgungskabels für den Geber wird der Fehler gemeldet und kann vom Applikationsprogramm bearbeitet werden.
Die Verdrahtung des Eingangs EPSR wird auf den folgenden Seiten erläutert.
Latch-Ausgänge
Die Auf-/Abwärtszählfunktion verfügt über zwei Latch-Ausgänge, die mit 2 physischen
Ausgängen HSC_Out (Q0 und Q1) auf dem Zählermodul verknüpft werden können.
Diese zwei Latch-Ausgänge besitzen Ein- und Ausschaltbedingungen, die vom
Benutzer in einer Kodierungsmatrix definiert werden, auf die über die Einstellungsfunktion zugegriffen werden kann.
Physische Ausgänge
Die physischen Ausgänge Q1 und Q0 können wie folgt gesteuert werden:
• im Automatik-Modus: Ist der physische Ausgang freigegeben, wird der Zustand des
Latch-Ausgangs auf den Ausgang kopiert (der Latch-Ausgang Q0 steuert den
Ausgang Q0 und der Latch-Ausgang 1 steuert den Ausgang Q1). Andernfalls ist der
Zustand des Ausgangs 0.
• im Handbetrieb: Der Zustand des physischen Ausgangs wird manuell gesteuert.
Weitere Informationen zur Inbetriebnahme dieser Latch-Funktionen und der physischen
Ausgänge werden im applikationsspezifischen Handbuch erläutert.
Hinweis
Die Prinzipschaltbilder zeigen das Verdrahtungsprinzip eines 15poligen SUB-D-Steckverbinders
(nur ein Kanal). Die Verdrahtung der anderen Kanäle ist identisch. Bei den Prinzipschaltbildern
2 - 4 ist der Steckverbinder HE10 nicht dargestellt, siehe Prinzipschaltbild 1.
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2/10
Beschreibung der Funktionen 2
A
Prinzipschaltbild 1
Verwendung eines physischen Auf-/Abwärtszähleingangs und Definition der Richtung
(Aufwärtszählen oder Abwärtszählen) durch die Applikation.
Eingang der
Auf-/Abwärtszählimpulse
15poliger SUB-D-Steckverbinder im Standardformat für den Anschluß des Zählergebers
1
IA +5 VDC
IA +24 VDC
IA –
9
10
1
2
IA 2
3
3 IB
11 4
Nullimpuls-Eingang
Versorgung ausschließlich für einen Inkrementalgeber reserviert
(Weiterleitung der externen
Versorgung angeschlossen an den Steckverbinder HE10)
Rückführungssignal
Inkrementalgeberversorgung
(muß unbedingt verkabelt werden)
IZ +5 VDC
IZ +24 VDC
IZ –
+10...30 VDC
+5 VDC
– 0 VDC
EPSR
12
7
8
4
5
15
13
IZ 5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
Inkr.-Geberversorgung
5 VDC oder 10...30 VDC je nach Gebertyp
+
–
+
Preset-Eingang Kanal 0
Freigabe-Eing. Kanal 0
Impulserfassungseingang Kanal 0
Preset-Eingang Kanal 1
Freigabe-Eing. Kanal 1
Impulserfassungseingang Kanal 1
Physische Ausgänge
HSC_Out Kanal 0
Physische Ausgänge
HSC_Out Kanal 1
Geberversorgung der
Hilfseingänge
24 VDC
+
–
+5 VDC
– 0 VDC
+10...30 VDC
1 2
3 4
IPres0
IVal0
ICapt0
IPres1
IVal1
ICapt1
5
7
9
11
10
12
6
8
I0
I2
I0
I2
I1
I1
Hilfs-
Eingänge
Q0
Q1
Q0
+24 VDC
Q1
13
15
17
14
16
18
19 20
– 0 VDC
Steckverbinder HE10 zum Anschluß der
Versorgungen (Inkrementalgeber / Geber), der Hilfseingänge (Preset, Freigabe usw.) und der Ausgänge HSC_Out
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2/11
A
Prinzipschaltbild 2
Verwendung eines physischen Auf-/Abwärtszähleingangs und eines physischen Eingangs für die Richtung (Aufwärtszählen oder Abwärtszählen)
15poliger SUB-D-Steckverbinder im
Standardformat zum Anschluß des
Zählergebers
1
Eingänge der
Aufw.-/Abwärtszählimpulse
Eingänge Zähl-
Aufw.zählen richtung
(Aufw./Abw.)
Abw.zählen
Nullimpuls-Eingang
Versorgung ausschließlich für einen Inkrementalgeber reserviert
(Weiterleitung der externen Versorgung über Steckverbinder HE10)
Rückführungssignal Inkrementalgeberversorgung (muß unbedingt verkabelt werden)
IA +5 VDC
IA +24 VDC
IA –
IB +5 VDC
IB +24 VDC
IB –
IZ +5 VDC
IZ +24 VDC
IZ –
+10...30 VDC
+5 VDC
– 0 VDC
EPSR
9
10
11
12
7
8
1
2
3
4
5
15
13
IA
IB
IZ
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
5 VDC
0 VDC
10...30 VDC
1
2
3
Steckverbinder HE10
Prinzipschaltbild 3
Verwendung eines physischen Eingangs für das Aufwärtszählen und eines physischen
Eingangs für das Abwärtszählen
15poliger SUB-D-Steckverbinder im
Standardformat zum Anschluß des
Zählergebers
1
Eingänge der
Aufwärtszählimpulse
Eingänge der
Abwärtszählimpulse
Nullimpuls-Eingang
Versorgung ausschließlich für einen Inkrementalgeber reserviert
(Weiterleitung der externen Versorgung über Steckverbinder HE10)
Rückführungssignal
Inkrementalgeberversorgung
(muß unbedingt verkabelt werden)
IA +5 VDC
IA +24 VDC
IA –
IB +5 VDC
IB +24 VDC
IB –
IZ +5 VDC
IZ +24 VDC
IZ –
+10...30 VDC
+5 VDC
– 0 VDC
EPSR
9
10
11
12
7
8
1
2
3
4
5
15
13
IA
IB
IZ
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
5 VDC
0 VDC
10...30 VDC
1
3
2
2/12
Beschreibung der Funktionen 2
A
Prinzipschaltbild 4
Verwendung zweier physischer Eingänge für die Verkabelung eines Inkrementalgebers zur Erfassung von Signalen mit
π
/2-Phasenverschiebung. Die Option der Multiplikation mit 4 ermöglicht eine Erhöhung der Geberauflösung:
• bei Multiplikation mit 1: das Aufwärts- und Abwärtszählen erfolgt bei steigender
Flanke des Eingangs IB,
• bei Multiplikation mit 4:das Aufwärts- und Abwärtszählen erfolgt bei allen steigenden und fallenden Flanken der Eingänge IA und IB.
15poliger SUB-D-Steckverbinder im Standardformat zumAnschluß des Zählergebers
1
Eingang
Signal A
Eingang
Signal B
/2
Nullimpuls-Eingang
Versorgung ausschließlich für einen Inkrementalgeber reserviert
(Weiterleitung der externen Versorgung über Steckverbinder HE10)
Rückführungssignal
Inkrementalgeberversorgung
(muß unbedingt verkabelt werden)
IA +5 VDC
IA +24 VDC
IA –
IB +5 VDC
IB +24 VDC
IB –
IZ +5 VDC
IZ +24 VDC
IZ –
+10...30 VDC
+5 VDC
– 0 VDC
EPSR
9
10
11
12
7
8
1
2
3
4
5
15
13
IA
IB
IZ
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
1
3
2
Steckverbinder HE10
___________________________________________________________________________
2/13
A
2.4
Aufwärts-/Abwärtszählen und Messen mit einem Modul TSX CTY 2C
Das Zählermodul TSX CTY 2C ermöglicht den Aufbau von 2 unabhängigen Kanälen für das Aufwärts-/Abwärtszählen und das Messen (Interface eines Absolutwertgebers).
• Aufwärts-/Abwärtszählen (mechanische Kontakte, Näherungsschalter,
Impulsgeneratoren, Inkrementalgeber)
Das Aufwärts-/Abwärtszählen in einem Kanal kann auf verschiedene Weisen erfolgen:
• Verwendung eines physischen Eingangs für das Aufwärtszählen und eines physischen Eingangs für das Abwärtszählen. Die Aufwärtszählimpulse werden im
Eingang IA und die Abwärtszählimpulse im Eingang IB verarbeitet.
• Verwendung eines physischen Eingangs für das Aufwärts-/Abwärtszählen und eines physischen Eingangs für die Richtung (Aufwärts- oder Abwärtszählen). Die
Aufwärts-/Abwärtszählimpulse werden im Eingang IA verarbeitet. Die Richtung
(Aufwärts- oder Abwärtszählen) wird durch Setzen des Eingangs IB in den Zustand
1 oder 0 definiert (Zustand 1: Aufwärtszählen, Zustand 0: Abwärtszählen).
• Verwendung eines physischen Aufwärts-/Abwärtszähleingangs und Definition der
Richtung durch die Applikation (Setzen eines Bits auf 0 oder 1). Die Aufwärts-/
Abwärtszählimpulse werden im Eingang IA verarbeitet.
Die max. Aufwärts-/Abwärtszählfrequenz auf jedem Kanal beträgt 1 MHz.
• Verwendung zweier getrennter physischer Eingänge für Signale mit
π
/2-Phasenverschiebung (Signale eines Inkrementalgebers).
Die Zählsignale werden für die Signale A in Eingang IA und für die Signale B in
Eingang IB verarbeitet.
Die max. Frequenz der Signale mit Phasenverschiebung beträgt 500 kHz (bei einer
Multiplikation mit 1) bzw. 250 kHz (bei einer Multiplikation mit 4).
• Messen (Absolutwertgeber)
- Verwendung eines physischen Eingangs für die Erfassung der seriellen Daten
(Signale eines Absolutwertgebers mit seriellem Ausgang) und Verwendung eines physischen Ausgangs zum Senden des Übertragungstaktes an den Geber.
Das TELEFAST-Verdrahtungsinterface mit Adapter TSX ABE-7CPA11 ermöglicht den Einsatz eines Absolutwertgebers mit parallelgeschalteten Ausgängen.
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2/14
Beschreibung der Funktionen 2
A
Hilfseingänge
Die 24-VDC-Hilfseingänge sowie die externen Versorgungen befinden sich in einem
Steckverbinder vom Typ HE10, der für 2 Kanäle zuständig ist. Der Steckverbinder enthält folgende Signale: Setzen auf den Vorwahlwert IPres, Freigabe des Aufwärtsoder Abwärtszählens IVal, Lesen des aktuellen Werts ICapt.
• Vorwahl
Das Setzen auf den Vorwahlwert kann nach einer der nachfolgend beschriebenen
Methoden erfolgen:
- bei Statuswechsel (steigende oder fallende Flanke) des Eingangs IPres und
Programmfreigabe,
- bei steigender Flanke des Eingangs IPres und Aufwärtszählrichtung (+) oder bei fallender Flanke des Eingangs IPres und Abwärtszählrichtung (-) und Programmfreigabe.
Aufwärtszählen Abwärtszählen
Physischer Eingang IPres
- bei steigender Flanke des Eingangs IPres und Abwärtszählrichtung (-) oder bei fallender Flanke des Eingangs IPres und Aufwärtszählrichtung (+) und Programmfreigabe.
Aufwärtszählen Abwärtszählen
Physischer Eingang IPres
- beim Zustand 1 des Eingangs IPres und Programmfreigabe verändert sich der aktuelle Wert nicht, solange sich der Eingang im Zustand 1 befindet.
- bei Referenzpunktfahren kurzes Nockensignal:
Die Vorwahl wird berücksichtigt:
- bei Aufwärtszählrichtung (+): Eingang IPres im Zustand 1, steigende Flanke des
Nullimpuls-Eingangs IZ und Programmfreigabe,
- bei Abwärtszählrichtung (-): Eingang IPres im Zustand 1, fallende Flanke des
Nullimpuls-Eingangs IZ und Programmfreigabe.
Aufwärtszählen Abwärtszählen
Physischer Eingang IPres
Nullimpuls-Eingang IZ
Vorwahl Vorwahl
Anmerkung
Weil im Prinzip das kurze Nockensignal kleiner ist als eine Inkrementalgeberumdrehung, erfolgt der Nullimpuls nur einmal im Nockensignal.
Gibt es jedoch mehr als eine Inkrementalgeberumdrehung im Nockensignal, löst die letzte aktive Flanke des Nullimpuls-Signals eine Vorwahl aus.
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2/15
A
- bei Referenzpunktfahren langes Nockensignal: Die Vorwahl wird bei der ersten steigenden Flanke des Nullimpuls-Eingangs IZ berücksichtigt, die dem Übergang in den Zustand 0 des Eingangs IPres sowohl in zunehmender als auch in abnehmender Richtung folgt, und Programmfreigabe.
Aufwärtszählen Abwärtszählen
Physischer Eingang IPres
Nullimpuls-Eingang IZ
Vorwahl Vorwahl
- direkt über die Software,
• Freigabe Aufwärts-/Abwärtszählen
Die Freigabe der Aufwärts-/Abwärtszählfunktion erfolgt nach einer der nachfolgend aufgeführten Methoden:
- bei Setzen des Eingangs IVal auf 1 und Programmfreigabe,
- über die Software.
• Impulserfassung
Das Lesen des aktuellen Werts erfolgt gemäß einer der nachfolgend beschriebenen
Methoden:
• bei Statuswechsel (steigende Flanke, fallende Flanke oder steigende und fallende
Flanke) des Eingangs ICapt und Programmfreigabe,
• über die Software.
Hinweis
Weitere Informationen zu den verschiedenen Funktionen der Hilfseingänge werden im applikationsspezifischen Handbuch erläutert.
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2/16
Beschreibung der Funktionen 2
A
Eingang der Leitungsüberwachung: EPSR
Dieser Eingang ist an den Ausgang "Rückführung der Versorgung" eines
Inkrementalgebers angeschlossen, damit überwacht werden kann, ob der Geber normal versorgt wird.
Bei einem Kurzschluß oder Leitungsunterbrechung des Spannungsversorgungskabels für den Geber wird der Fehler gemeldet und kann vom Applikationsprogramm bearbeitet werden.
Die Verdrahtung des Eingangs EPSR wird auf den folgenden Seiten erläutert.
Latch-Ausgänge
Die Auf-/Abwärtszählfunktion verfügt über zwei Latch-Ausgänge, die mit 2 physischen
Ausgängen HSC_Out (Q0 und Q1) auf dem Zählermodul verknüpft werden können.
Diese zwei Latch-Ausgänge besitzen Ein- und Ausschaltbedingungen, die vom
Benutzer in einer Kodierungsmatrix (30 mögliche Kombinationen) definiert werden, auf die über die Einstellungsfunktion zugegriffen werden kann.
Physische Ausgänge
Jeder Kanal des Moduls TSX CTY 2C verfügt über 4 physische Ausgänge Q0 bis Q3.
Die physischen Ausgänge Q0 und Q1, die denen des Moduls TSX CTY 2A oder
TSX CTY 4A entsprechen, können wie folgt gesteuert werden:
• im Automatik-Modus: Ist der physische Ausgang freigegeben, wird der Zustand des
Latch-Ausgangs auf den Ausgang kopiert (der Latch-Ausgang Q0 steuert den
Ausgang Q0 und der Latch-Ausgang 1 steuert den Ausgang Q1). Andernfalls ist der
Zustand des Ausgangs 0.
• im Handbetrieb: Der Zustand des physischen Ausgangs wird manuell gesteuert.
Der Ausgang Q2 kann nur im Handbetrieb gesteuert werden.
Der Ausgang Q3 ist eigentlich ein konfigurierbarer Ein-/Ausgang. Er kann im Modus
Programmierbare Frequenz verwendet werden, um einen externen Synchronisationsimpuls auf mehreren Kanälen von mehreren Zählermodulen zur Verfügung zu haben.
Bei Verwendung eines (von) Absolutwertgebers(n) mit parallelgeschalteten Ausgängen ist es möglich zusammen mit einem TELEFAST-Verdrahtungsinterface ABE-7CPA11, die Ausgänge Q2 und Q3 als digitale Ausgänge zu nutzen, mit denen die Adressierung dieses/dieser Geber möglich ist.
Weitere Informationen zur Inbetriebnahme dieser Latch-Funktionen und der physischen
Ausgänge werden im applikationsspezifischen Handbuch erläutert.
Hinweis
Die Prinzipschaltbilder, die das Verdrahtungsprinzip eines 15poligen SUB-D-Steckverbinders
(nur ein Kanal) zeigen, entsprechen jenen der Aufwärts-/Abwärtszählfunktion mit einem Modul
TSX CTY 2A / 4A (Prinzipschaltbilder 1 bis 4). Diese Schemata werden durch das folgende
Prinzipschaltbild 5 ergänzt, in dem die Verkabelung eines Absolutwertgebers mit einem seriellen
Ausgang oder eines Absolutwertgebers mit parallelgeschalteten Ausgängen (über das TELEFAST-
Verdrahtungsinterface ABE-7CPA11) berücksichtigt wird.
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2/17
A
Prinzipschaltbild 5
Verwendung eines physischen Eingangs für die Erfassung der seriellen Daten und eines physischen Ausgangs zum Senden des Übertragungstaktes an den SSI-
Absolutwertgeber
15poliger SUB-D-Steckverbinder im Standardformat für den Anschluß des Zählergebers
Eingang serielle Daten
SSI Data +
SSI Data -
1
2
10
3
Ausgang Übertragungstakt seriell
Versorgung ausschließlich für einen Inkrementalgeber reserviert
(Weiterleitung der externen Versorgung über Steckverbinder HE10)
Rückführungssignal
Inkrementalgeberversorgung
(muß unbedingt verkabelt werden)
CLK SSI +
CLK SSI -
+10...30 VDC
+5 VDC
– 0 VDC
EPSR
11
6
7
8
4
14
15
13
3
4
5
1
2
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
Abs.w.-Geberversorgung
5 VDC oder 10...30 VDC je nach Gebertyp
+
–
+
Ref.sp. Geber 10... 30 VDC
Preset-Eingang Kanal 0
Freigabe-Eingang/Ausg. Q2 Kanal 0 Q2
Impulserfassungseingang Kanal 0
Ausg. Q3 Kanal 0
Preset-Eingang Kanal 1
Freigabe-Eingang/Ausg. Q2
Kanal 1
Impulserfassungseingang Kanal
Q2
Physische Ausg.HSC_Out Kanal 0
Physische Ausg. HSC_Out Kanal 1
+5 VDC
– 0 VDC
+10...30 VDC
IPres0
IVal0
ICapt0
Q3
IPres1
IVal1
ICapt1
Q3
Q0
Q1
Q0
+24 VDC
Q1
Geberversorgung der
Hilfseingänge
24 VDC
+
–
– 0 VDC
1
3
5
7
9
11
2
4
6
8
10
12
13 14
15 16
17 18
19 20
I0
I2
I0
I2
I1
I1
Hilfs-
Ein-/Ausgänge
Steckverbinder HE10 zum Anschluß der
Versorgungen (Inkrementalgeber / Geber), der Hilfseingänge (Preset, Freigabe usw.) und der Ausgänge HSC_Out
___________________________________________________________________________
2/18
Beschreibung der Funktionen 2
A
2.5
Anschlußprinzip des EPSR-Eingangs "Rückführung der Versorgung"
Dieser Eingang muß unbedingt verkabelt werden.
Der Anschluß dieses Eingangs hängt vom verwendeten Gebertyp ab:
• Inkrementalgeber mit einem Ausgang "Rückführung der Versorgung"
- der EPSR-Eingang wird an den Geberausgang "Rückführung der Versorgung" gelegt.
Z
+
–
EPSR
A
B
+5 VDC
– 0 VDC
EPSR
7
8
TSX CTY 2A / 4A / 2C
15
5
6
7
13
14
13
15
8
Geber
15poliger SUB-
D-Standard-
Steckverbinder
• Absolutwertgeber mit seriellem Ausgang und einem Ausgang
"Rückführung der Versorgung"
- der EPSR-Eingang wird an den Geberausgang "Rückführung der Versorgung" gelegt.
SSI Data
CLKSSI
TSX CTY 2C 5
13
+
–
EPSR
+5 VDC
– 0 VDC
EPSR
7
8
15
6
7
14
13
15
8
Geber
15poliger SUB-
D-Standard-
Steckverbinder
• Inkrementalgeber ohne Ausgang "Rückführung der Versorgung"
- der EPSR-Eingang wird an "+" der Versorgung des Gebers (geberseitig) gelegt.
Z
+
A
B
+24 VDC
7
TSX CTY 2A / 4A / 2C
6
13
15
14
–
– 0 VDC
EPSR
8
13
7
15
8
Geber
15poliger SUB-D-Stand.-
2/19
A
• Absolutwertgeber mit seriellem Ausgang und ohne Ausgang "Rückführung der
Versorgung"
- der EPSR-Eingang wird an "+" der Versorung des Gebers (geberseitig) gelegt.
SSI Data
CLKSSI
+
+24 VDC
TSX CTY 2C
13
7
6
–
– 0 VDC
EPSR
8
15
7
14
13
15
8
Geber
15poliger SUB-
D-Standard-
Steckverbinder
• Geber vom Typ Näherungsschalter
- der EPSR-Eingang wird an "+" der Versorgung der Zählergeber gelegt.
- der Ausgang - 0 VDC wird an "-" der Versorgung der Zählergeber gelegt.
+24 VDC – 0 VDC
Versorgung
Zählergeber
TSX CTY 2 A / 4 A / 2C
13
7
6
15
14
– 0 VDC
EPSR
8
13
7
15
8
15poliger SUB-
D-Standard-
Steckverbinder
Anmerkung
Verfügt der Geber über keinen Ausgang "Rückführung der Versorgung", braucht der EPSR-Eingang eines Moduls TSX CTY 2C nicht verdrahtet zu werden. In diesem Fall sollte der Fehler "Versorgung Geber oder Näherungsschalter" maskiert werden.
Hinweis
Weitere Informationen zu diesen Funktionen werden im applikationsspezifischen Handbuch erläutert.
___________________________________________________________________________
2/20
3 Inbetriebnahme der Zählermodule
3.1
Maximale Anzahl der Zählermodule
Die Zählermodule TSX CTY 2A / 4A / 2C können in alle Steckplätze einer Konfiguration mit Premium-Steuerungen (TSX, PMX ou PCX) eingebaut werden, vorausgesetzt, es werden folgende Beschränkungen berücksichtigt:
Prozessoren
TSX P57 102 / TPMX P57 102 / TPCX 57 1012
TSX P57 202 / TPMX P57 202
TSX P57 252
TSX P57 302
TSX P 57 352 / TPMX P57 352 / TPCX 57 3512
TSX P57 402
TSX P57 452 / TPMX P57 452
Anzahl der verwalteten
"applikationsspezifischen" Kanäle
8
24
24
32
32
48
48
Bei einem "applikationsspezifischen" Kanal handelt es sich um alle Kanäle eines applikationsspezifischen Moduls (Zählermodul, Achsensteuerungsmodul usw.). Die
Module TSX CTY 2A / 2C beinhalten 2 "applikationsspezifische" Kanäle udn das Modul
TSX CTY 4A beinhaltet 4 "applikationsspezifische" Kanäle. Bei der Berechnung werden nur die konfigurierten Kanäle berücksichtigt.
So können zum Beispiel in einer
Konfiguration mit einem Prozessor vom
Typ TSX P57 202 12 Module vom Typ
TSX CTY 2A / 2C oder 6 Module vom Typ
TSX CTY 4A installiert werden, bei denen alle Kanäle konfiguriert sind.
Diese Module können in alle Steckplätze des Grundgeräts und in alle Steckplätze der 7 Erweiterungsracks eingebaut werden.
A
___________________________________________________________________________
3/1
A
3.2
Benutzbare Gebertypen in den Zähleingängen
Die Zähleingänge der Module TSX CTY 2A/4A/2C können Impulse verarbeiten, die generiert werden durch:
• einen 2-Draht-/3-Draht-Näherungsschalter vom Typ PNP oder NPN. Bei Verwendung eines Ausgangs mit mechanischem Kontakt muß die Störfestigkeit des Kanals erhöht werden, um ein Kontaktprellen beim Schließen zu vermeiden;
• ein Inkrementalgeber mit 5-V-Ausgangssignalen, differentiell, RS-422/485-
Ausgänge, mit 5-V-Versorgung,
• ein Inkrementalgeber mit 10...30-V-Ausgangssignalen, Typ Totem-Pole, mit 10...30 V-
Versorgung,
• ein Absolutwertgeber mit seriellem SSS-Ausgang, RS-485-Standardinterface (nur
TSX CTY 2C);
• ein Absolutwertgeber mit parallelgeschalteten Ausgängen über das TELEFAST-
Verdrahtungsinterface: ABE-7CPA11 (nur TSX CTY 2C).
Inkremental- oder
Absolutwertgeber Näherungsschalter
___________________________________________________________________________
3/2
Inbetriebnahme der Zählermodule 3
A
3.3
Elektrische Kenndaten der Module TSX CTY 2A / 4A / 2C
3.3-1 Allgemeine Kenndaten der Module
Modul
Max. Zählfrequenz in den
Zähleingängen
Stromaufnahme des Moduls
5 V intern Typisch
Max.
24 V Geber / Typisch
Stellglieder Max.
Verlustleistung des Moduls
Typisch
Max.
Überwachung der Versorgungen von Gebern / Stellgliedern
Betriebstemperatur
Durchschlagfestigkeit Eingänge/Erde oder Eingänge und interne Logik
Isolierwiderstand
Luftfeuchtigkeit
Lagerungstemperatur
Betriebshöhe
(*) mit Lüfter bei Betrieb
TSX CTY 2A TSX CTY 4A TSX CTY 2C
40 kHz 40 kHz 1 MHz
280 mA
330 mA
30 mA
60 mA
4,5 W
6 W
Ja
330 mA
470 mA
36 mA
72 mA
8 W
11,5 W
Ja
850 mA (*)
1 A (*)
15 mA
18 mA
7 W
10 W
Ja
0 bis 60 °C 0 bis 60 °C 0 bis 60 °C
1000 V effektiv - 50/60 Hz - 1 mn
> 10 M
Ω
unter 500 VDC
5% bis 95% nicht kondensierend
- 25 ° bis + 70 °C
0 bis 2000 m
3.3-2 Kenndaten der Zähleingänge (TSX CTY 2A / 4A)
Kenndaten für die Benutzung im Modus RS 422 C
Prinzipschaltbild für die Zähleingänge IA, IB, IZ:
IA +5 VDC 220
A
1 nF
Optokpppler
Leitungs-
überwachung
PS2701-1-L
Optokoppler
190
A
IA –
Die im Modus RSS 422 benutztenEingänge IA, IB und IZ sind völlig kompatibel mit den elektrischen Signalen von Inkrementalgebern mit RS-422-Ausgängen sowie mit
Gebern, die über zusätzliche 5-V-Pushpull-Ausgänge verfügen. In jedem Eingang erfolgt Leitungsüberwachung.
___________________________________________________________________________
3/3
A
TSX CTY 2A / 4A: Kenndaten für den Betrieb mit 5 VDC / 24 VDC
Eingänge
Logik
Nennwerte
Spannung
Strom
Geberversorgung
(einschl. Welligkeit)
Zählen 5 VDC
(IA/IB/IZ)
Positiv
5 V
18 mA
–
Grenzwerte
Spannung < 5,5 V
Zustand 1 Spannung > 2,4 V
Strom > 3,7 mA (1)
Zustand 0 Spannung < 1,2 V
Strom
Eingangsimpedanz für U nominal
Eingangsimpedanz für U = 2,4 V
(Kompatibilität RS 422)
< 1 mA (3)
400
Ω
> 270
Ω
Zählen 24 VDC
(IA/IB/IZ)
Positiv/Negativ
24 V
18 mA
19…30 V (möglich bis 34 V, begrenzt auf 1 Std./24 Std.)
34 V (1 Std. pro 24 Std.)
>11 V
> 6 mA (2)
< 5 V
< 2 mA (4)
1,4 k
Ω
–
Reaktionszeit
Eingangstyp
Konformität IEC 1131
Kompatibilität 2-Dr.-Näh.sch. (5)
Kompatibilität 3-Dr.-Näh.sch. (5)
Ohmsch
–
–
–
Zul. Maximalfrequenz 40 kHz
Ohmsch
Typ 2
Ja
Ja
(1) für U = 2,4 V, (2) für U = 11 V, (3) für U = 1,2 V, (4) für U = 5 V
(5) siehe Kompatibilität der Geber mit Eingängen Typ 1 und Typ 2
3.3-3 Kenndaten der Zähleingänge (TSX CTY 2C)
Beispiel eines Schaltbildes für Eingang IA
IA+
Leitungs-
überwachung
Eingang A
IA-
___________________________________________________________________________
3/4
Inbetriebnahme der Zählermodule 3
A
TSX CTY 2C : Kenndazen für die Verwendung mit 5 VDC / 24 VDC
Eingänge
Logik
Nennwerte
Grenzwerte
Spannung
Strom
Geberversorgung
(einschl. Welligkeit)
Zählen 5 VDC
(IA/IB/IZ) oder Messen
(SSI-Data)
Positiv
5 V
18 mA
–
Spannung < 5,5 V
Zustand 1 Spannung > 2,4 V
Strom > 3,6 mA (1)
Zählen 24 VDC
(IA/IB/IZ)
Positiv oder Negativ
24 V
16 mA
19…30 V (möglich bis 34 V, begrenzt auf 1 Std./24 Std.)
34 V (1 Std. pro 24 Std.)
>11 V
> 6 mA (2)
Zustand 0 Spannung < 1,2 V < 5 V
Strom
Eingangsimpedanz für U nominal
< 1 mA (3)
270
Ω
< 2 mA
1,5 k
Ω
Reaktionszeit
Max. zulässige Frequenz für:
• Zählimpulse
• Inkrementalgeber
1 MHz
500 kHz bei Multiplikation mit 1
250 kHz bei Mulitplikation mit 4
• Abs.wertgeber SSI und mit parallelgesch. Ausgängen Übertragungstakt SSICLK :
(mit TELEFAST-Verdrahtungsinterface ABE-7CPA11) 150 kHz...1 MHz
Eingangstyp Ohmsch Ohmsch
Konformität IEC 1131
Kompatibilität 2-Dr.-Näh.sch. (3)
Kompatibilität 3-Dr.-Näh.sch. (3)
–
–
–
(1) für U = 2,4 V, (2) für U = 11 V
(3) siehe Kompatibilität der Geber mit Eingängen Typ 1 und Typ 2
Typ 2
Ja
Ja
Kompatibilität der Eingänge IA, IB, IZ :
RS422/RS485-Ausgänge mit 7-mA-
Stromschleife. Leitungsüberwachung
(differentiell) an jedem Eingang.
IA+
IA-
Leitungs-
überwachung
Zusätzliche 5-V-Ausgänge vom Typ
Totem-Pole. Leitungsüberwachung
(differentiell) an jedem Eingang.
IA+
IA-
Leitungs-
überwachung
___________________________________________________________________________
3/5
A
Kenndaten für die Überwachung der Zählergeberversorgung (Inkrementalgeber oder Näherungsschalter)
Rückführungssignal
Versorgung
Zählergeber
Optokoppler
PS2701-1-L
0 V
Zählergeber
Modul
Versorgungsspannung ohne Fehler
Näherungsschalter oder Geber:
• 5-V-Versorgung
• Versorgung 10...30 V
TSX CTY 2A / 4A
> 2,5 V
> 2,5 V
TSX CTY 2C
> 3,75 V
> 3,75 V falls der Eing.
der Geberreferenzspannung 10...30 V
nicht verkabelt ist
(Stift 4 des Steckverbinder HE10).
> 80% der Versorgungsspannung des
Gebers oder
Näherungsschalters, falls der Eingang der Geberreferenzspannung 10...30 V
verkabelt ist
(Stift 4 des Steckverbinder HE10).
Strom mit Erfassung eines Versorgungsfehlers bei Näherungssch. oder Geber
Grenzwerte Spannung
Strom
< 0,5 mA /
30 V (möglich bis 34 V, begrenzt auf 1 Std. pro 24 Std.)
< 3 mA < 3 mA
Anmerkung
Verfügt der Geber über keinen Ausgang "Rückführung der Versorgung", braucht der EPSR-Eingang eines Moduls TSX CTY 2C nicht verdrahtet zu werden. In diesem Fall sollte der Fehler "Versorgung Geber oder Näherungsschalter" maskiert werden.
Hinweis
Weitere Informationen zu diesen Funktionen werden im applikationsspezifischen Handbuch erläutert.
___________________________________________________________________________
3/6
Inbetriebnahme der Zählermodule 3
A
3.3-4 Kenndaten der Hilfseingänge (Vorwahl, Freigabe, Impulserfassung)
Modul
Logik
Nennwerte
Grenzwerte
Spannung
Strom
Geberversorgung
(einschl. Welligkeit)
Zustand 1 Spannung
Zustand 0
Schwellwerte der Sp.-
Überw. Geber /Stellgl.
Strom
Spannung
Strom
OK
Fehler
TSX CTY 2A / 4A
Positiv
24 VDC
7 mA
> 11 V
> 6 mA (1)
< 5 V
< 2 mA
> 18 V
< 14 V
TSX CTY 2C
Positiv
24 VDC
8 mA
19…30 V (mögl. bis 34 V, begrr. auf 1 h pro 24 Std.)
> 11 V
> 6 mA (1)
< 5 V
< 2 mA
> 18 V
< 14 V
< 2,5 ms (4)
Reaktionszeit der
Spannungsüberwachung von Geber / Stellglied
Eingangsimpedanz
Reaktionszeit
Eingangstyp
Konformität IEC 1131
Wenn 24 V nicht ansteht
Wenn 24 V ansteht
Zustand 0 - 1
Kompatibilität 2-Dr.-Näh.sch.(2)
Kompatibilität 3-Dr.-Näh.sch.(2)
< 2,5 ms (4)
< 10 ms (4)
3,4 k
Ω
< 250 µs (3)
Zustand 1 - 0 < 250 µs (3)
Stromsenke
Typ 2
< 10 ms (4)
3,4 k
Ω
< 25 µs (3)
< 50 µs (3)
Ohmsch
Typ 2
Ja (alle 24-VDC--2-Dr.-Näh.sch.)
Ja (alle 24-VDC-3-Dr.-Näh.sch.)
(1) für U = 11 V
(2) siehe Kompatibilität der Geber mit Eingängen Typ 1 und Typ 2.
(3) Bei den Hilfseingängen handelt es sich um schnelle Eingänge (Reaktionszeit < 50 µs oder < 250 µs) in Übereinstimmung mit der maximal zulässigen Frequenz von 1 MHz oder 40 kHz der Zähleingänge.
(4) Bei Verschwinden der Versorgungsspannung des Gebers können die schnellen Hilfsein-
gänge berücksichtigt werden.
Anmerkung
Verfügt der Geber über keinen Ausgang "Rückführung der Versorgung", braucht der EPSR-Eingang eines Moduls TSX CTY 2C nicht verdrahtet zu werden. In diesem Fall sollte der Fehler "Versorgung Geber oder
Näherungsschalter" maskiert werden.
Hinweis
3/7
A
Die Hilfseingänge werden über den Steckverbinder mit 24 V versorgt.
Prinzipschaltbild für TSX CTY 2A / 4A :
24 V
IPres
Ie
Ie
IVal
Ie
ICapt
24 V
0 V
___________________________________________________________________________
3/8
Inbetriebnahme der Zählermodule 3
A
3.3-5 Kenndaten der Hilfsausgänge
Prinzipschaltbild
Vers.-Kontrolle
Geber/
Stellglieder
Störungskontrolle
Kurzschluß
Befehl
+
24 V
Q0 bis Q3
–
Modul
Nennspannung
Spannungsbegrenzung
Nennstrom
Spannungsabfall
Verluststrom
Max. Strom bei 30 V und bei 34 V
TSX CTY 2A / 4A
24 VDC
19…30 V (bis 34 V möglich, begrenzt auf 1 Std./24 Std.)
500 mA 500 mA
< 0,5 V
< 0,1 mA
625 mA
TSX CTY 2C
24 VDC
< 0,5 V
< 0,1 mA
625 mA
Umschlagzeit
Durchschlagfestigkeit mit der Masse
Kompatibilität mit den Gleichstromeingängen
Konformität IEC 1131-2
Schutz gegen Überlast und Kurzschlüsse
< 250 µs < 250 µs
1500 V eff. 50 / 60 Hz während 1 mn
Ja
Alle Eingänge mit positiver Logik, deren
Eingangswiderstand < 15 K
Ω
Ja
Durch Strombegrenzer und thermische
Abschaltung (0,7 < Id < 2 A)
Kurzschlußüberwachung der Ausgänge eines Kanals
Konfigurierbares Wiedereinschalten
• manuell (durch das Applikationsprogramm)
• automatisch
Ein Meldebit pro Kanal
Ein Konfigurationsbit pro Kanal
Zenerdiode zwischen Ausgängen und + 24 V Überspannungsschutz der Kanäle
Schutz gegen Verpolung
Leistung einer Glühlampe durch Diode entgegengesetzt zur Versorgung
8 W (max.) 8 W (max.)
___________________________________________________________________________
3/9
A
3.4
Stiftbelegung des 15poligen SUB-D- bzw. HE10-Steckverbinders
3.4-1 15poliger SUB-D-Standard-Steckverbinder eines Moduls TSX CTY 2A/4A
Steckverbinder für den Anschluß der Zählergeber und der Geberversorgung:
• Modul TSX CTY 2A: zwei 15polige SUB-D-Steckverbinder (Kanal 0 und 1),
• Modul TSX CTY 4A: vier 15polige SUB-D-Steckverbinder (Kanal 0, 1, 2 und 3)
Hinweis:
Die Stiftbelegung der verschiedenen Steckverbinder ist in jeder Hinsicht identisch.
Eingang Signal IA
Eingang Signal IB
Eingang Signal IZ
IA +5 VDC
IA +24 VDC
IA –
IB +5 VDC
IB +24 VDC
IB –
IZ +5 VDC
IZ +24 VDC
IZ –
Versorgung
Inkrementalgeber
+10...30 VDC
+5 VDC
Rückführungssignal
Inkremental-
– 0 VDC
EPSR geberversorgung
(muß unbedingt verkabelt werden)
9
10
11
12
7
8
3
4
5
15
13
1
2
15poliger SUB-D-Standard-Steckverbinder für den
Anschluß des Zählergebers an Kanal 0 oder 1
3
4
5
1
2
6
7
8
9
10
13
14
11
12
15
Signale (5 VDC)
Eingang IA +
Eingang IA -
Eingang IB +
Eingang IB -
Eingang IZ +
Eingang IZ -
Inkrementalgebervers.:
+ 5 VDC
- 0 VDC
Rückführungssignal
Inkrementalgeberversorgung
Stifte
1
2
10
11
4
5
15
8
13
Signale (10 ... 30 VDC)
Eingang IA +
Eingang IA -
Eingang IB +
Eingang IB -
Eingang IZ +
Eingang IZ -
Inkrementalgebervers.:
+ 10...30 V
- 0 VDC
Rückführungssignal
Inkrementalgeberversorgung
Stifte
9
2
3
11
12
5
7
8
13
___________________________________________________________________________
3/10
Inbetriebnahme der Zählermodule 3
A
3.4-2 15poliger SUB-D-Standard-Steckverbinder eines Moduls TSX CTY 2C
Diese Steckverbinder dienen zum Anschluß der Zählergener und der Geberversorgung:
• Module TSX CTY 2C: zwei 15polige SUB-D-Steckverbinder (Kanäle 0 und 1).
Hinweis
Die Stiftbelegung der verschiedenen Steckverbinder ist in jeder Hinsicht identischl.
Eingang Signal IA
SSI Data
Eingang Signal IB
IA +24 VDC
IA - / SSI Data -
IB +5 VDC
IB +24 VDC
IB –
Eingang Signal IZ
Ausgang Taktgeber
SSICLK
IZ +5 VDC
IZ +24 VDC
IZ –
SSICLK +
SSICLK –
Geberversorgung
+10...30 VDC
+5 VDC
– 0 VDC
Rückführungssign.
Geberversorgung
EPSR
(muß unbedingt verkabelt werden)
9
10
11
12
6
7
8
1
2
3
4
5
14
15
13
4
5
6
7
8
1
2
3
9
10
11
12
13
14
15
Signale (5 VDC)
Eingang IA +
Eingang IA -
Eingang IB +
Eingang IB -
Eingang IZ +
Eingang IZ -
Geberversorgung:
+ 5 VDC
- 0 VDC
Rückführung Geberversorgung
Stifte
1
2
10
11
4
5
15
8
13
Signale (10...30 VDC)
Eingang IA +
Eingang IA -
Eingang IB +
Eingang IB -
Eingang IZ +
Eingang IZ -
Geberversorung:
+ 10...30V
- 0 VDC
Rückführung Geberversorgung
Stifte
9
2
3
11
12
5
7
8
13
Serielle Signale (Absolutwertgeber mit seriellen Ausgang/ parallel Stifte gesch. Ausgängen, über TELEFAST-Verdrahtungsinterface ABE-7CPA11)
Eingang SSI Data +
Eingang SSI Data -
Eingang SSICLK+
Eingang SSICLK -
Geberversorgung:
+ 5 VDC
- 0 VDC
1
2
6
14
15
8
Rückführung Geberversorgung 13
___________________________________________________________________________
3/11
A
3.4-3 20poliger Steckverbinder vom Typ HE10 eines Moduls TSX CTY 2A / 4A
Steckverbinder für den Anschluß der Hilfseingänge, der Hilfsausgänge und für die
Versorgung der Inkrementalgeber und anderer Geber.
Das Modul TSX CTY 2A enthält einen einzigen Steckverbinder HE10 für die Kanäle 0 und 1. Das
Modul TSX CTY 4A enthält 2 Steckverbinder HE10 für die Kanäle 0, 1 bzw. die Kanäle 2, 3.
Eingänge Inkrementalgeberversorgung
(5 VDC oder 10...30 VDC)
Preset-Eingang Kanal 0 (Kanal 2)
Freigabe-Eingang Zählen Kanal 0 (Kanal 2)
Impulserfassungseingang Kanal 0 (Kanal 2)
+5 VDC
– 0 VDC
+10...30 VDC
1
3
IPres0 (2)
IVal0 (2)
ICapt0 (2)
5
IPres1 (3)
IVal1 (3)
ICapt1 (3)
7
9
2
4
10
11 12
6
8
Preset-Eingang Kanal 1 (Kanal 3)
Freigabe-Eing. Zählen Kanal 1 (Kanal3)
Impulserfassungseingang Kanal 1 (Kanal 3)
Physische Ausgänge HSC_Out Kanal 0
(Kanal 2)
Physische Ausgänge HSC_Out Kanal 1 (Kanal 3)
Q0
Q1
Q0
+24 VDC
Q1
13 14
15 16
17 18
I0
I2
I0
I2
19 20
I1
I1
Geberversorgung der
Hilfsein-/-ausgänge (24 VDC)
– 0 VDC
Weiterleitung der Versorgung zu dem/den 15poligen SUB-
D-Steckverbinder(n)
Hilfseingänge
Signale (24 VDC)
Hilfseingänge Kanal 0 (Kanal 2):
Preset IPres 0/2
Freigabe IVal 0/2
Impulserfassung ICapt 0/2
Stifte
5
6
7
Versorgungen
Inkr.-Geberversorgung:
+ 5 VDC
- 0 VDC
- 10...30 VDC
Stifte
1
2
3
Hilfseingänge Kanal 1 (Kanal 3):
Preset IPres 1/3
Freigabe IVal 1/3
Impulserfassung ICapt 1/3
9
10
11
Ausgang HSC_Out Kanal 0 (Kanal 2):
Ausgang Q0 13
Ausgang Q1 14
Geberversorgung:
+ 24 VDC
- 0 VDC
17 oder 19
18 oder 20
Ausgang HSC_Out Kanal 1 (Kanal 3):
Ausgang Q0 15
Ausgang Q1 16
___________________________________________________________________________
3/12
Inbetriebnahme der Zählermodule 3
A
3.4-4 20poliger Steckverbinder vom Typ HE10 eines Moduls TSX CTY 2C
Dieser Steckverbinder dient zum Anschluß der Hilfseingänge, der Ausgänge und der
Versorgungen der Inkrmentalgeber und anderer Geber.
Das Modul TSX CTY 2C beinhaltet einen einzigen Steckverbinder HE10 für die Kanäle
0 und 1.
Eingänge Inkrementalgeberversorgung
(5 VDC oder 10...30 VDC)
+5 VDC
– 0 VDC
+10...30 VDC
Geber-Referenzspannung 10...30 VDC
Preset-Eingang Kanal 0
Freigabe-Eingang / Ausgang Q2 Kanal 0
Impulserfassungs-eingang Kanal 0 Q2
Ausgang Q3 Kanal 0
Preset-Eingang Kanal 1
Freigabe-Eingang / Ausgang Q2 Kanal 1
Eing. Impulserfassung Kanal 1
Ausgang Q3 Kanal 1
Q2
Physische Ausgänge HSC_Out Kanal 0
Physische Ausgänge HSC_Out Kanal 1
IPres0
IVal0
ICapt0
Q3
IPres1
IVal1
ICapt1
Q3
Q0
Q1
Q0
+24 VDC
Q1
1
3
5
7
9
2
4
6
8
10
11 12
13 14
15 16
17 18
Geber-/Stellgliederversorgung
Hilfsein-/-ausgänge 24 VDC
19 20
– 0 VDC
I0
I2
I0
I2
I1
I3
I1
I3
Weiterleitung der Versorgung zu dem/den 15poligen SUB-
D-Steckverbinder(n)
Hilfseingänge
Signale (24 VDC)
Hilfseingänge Kanal 0 :
Preset IPres0
Freigabe IVal0 / Ausgang Q2
Impulserfassung ICapt0
Ausgang Q3
Hilfseingänge Kanal 1 :
Preset IPres1
Freigabe IVal1 / Ausgang Q2
Impulserfassung ICapt1
Ausgang Q3
Ausgang HSC_Out Kanal 0 :
Ausgang Q0
Ausgang Q1
Ausgang HSC_Out Kanal 1 :
Ausgang Q0
Ausgang Q1
Stifte
7
8
5
6
9
10
11
12
13
14
15
16
Versorgungen Stifte
Inkrementalgeberversorgung:
+ 5 VDC
- 0 VDC
+10...30 VDC 3
Geberreferenzspannung 10...30 VDC 4
1
2
Geberversorgung:
+ 24 VDC
- 0 VDC
17 oder 19
18 oder 20
___________________________________________________________________________
3/13
A
3.5
Anschluß der Zählergeber vom Typ Näherungsschalter
3.5-1 Anschlußprinzip
TSX CTY 2A TSX CTY 2C
Kanal 1
1
Anschluß 24-VDC-Versorgung
Zählergeber
TELEFAST 2
ABE-7CPA01
2
Anschluß Zählergeber
1 Kabel TSX CCP S15 (2,5 m lang) oder TSX CCP S15050 (0,5 m lang) oder TSX
CCP S15100 (1 m lang) mit einem 15poligen SUB-D-Steckverbinder hoher Dichte und einem 15poligem Standard-SUB-D-Steckverbinder zum Anschluß des
Zählkanals an das Verdrahtungsinterface TELEFAST 2 (ABE-7CPA01). Dieses
Kabel leitet die verschiedenen Signale des Zählkanals.
2 Verdrahtungsinterface TELEFAST 2: ABE-7CPA01:
Es ermöglicht den Anschluß der Zählergeber und Versorgungen des jeweiligen
Kanals.
Hinweis:
Der Anschluß von Kanal 2 und 3 an ein Modul TSX CTY 4A ist absolut identisch mit dem Anschluß von Kanal 0 und 1.
___________________________________________________________________________
3/14
Inbetriebnahme der Zählermodule 3
A
3.5-2 Anschluß der Zählergeber und ihrer Versorgung
TSX CCP S15 (2,5 m) oder TSX CCP S15050 (0,5 m) oder TSX CCP S15100 (1 m) Kanal 0
+ + – –
+ + – –
Anschluß 24-VDC-
Versorgung der
Zählergeber
TSX CTY 2A TSX CTY 2C
TELEFAST 2
ABE-7CPA01
Anschluß der Zählergeber (Näherungsschalter)
GND 4 1 8 10 14 16 18
(1)
25 27 26 28
Anschluß von
3-Draht-Näh.sch.
mit PNP-
Ausgang
+
A
– +
B
– +
Z
–
GND 4 1 8 10 14 16 18 25 27 26 28
Anschluß von
3-Draht-Näh.sch.
mit NPN-
Ausgang
+
A
– +
B
– +
Z
–
GND 4 1 8 10 14 16 18 25 27 26 28
Anschlüsse mit
2-Draht-
Näh.sch.
Hinweis (1)
A B Z
Sind die Zählergeber vom Typ Näherungsschalter, muß der Eingang EPSR (Rückführung der
Geberversorgung) polarisiert werden:
• EPSR (Klemme 18) an + 24 VDC der Geberversorgung (Klemme 26 oder 28),
3/15
A
3.5-3 Vorsichtsmaßnahmen bei der Verkabelung
Bei den Eingängen IPres, IVal, ICapt handelt es sich um schnelle Eingänge, die mittels eines verdrillten Drahtes an den Geber angeschlossen werden müssen, wenn dieser ein
Halbleiterkontakt ist. Bei einem 2-Draht- oder 3-Draht-Näherungsschalter müssen abgeschirmte Kabel verwendet werden. Das Modul besitzt grundsätzliche Schutzfunktionen gegen Kurzschlüsse und Verpolung. Es ist zwingend erforderlich, die Versorgungsleitungen durch in Reihe geschaltete Sicherungen zu schützen. Bei diesen
Schmelzsicherungen muß es sich um flinke Sicherungen von maximal 1 A handeln.
Wichtiger Hinweis: Verkabelung der Transistorausgänge Q0 bis Q3
Das an den Ausgang Q0 bisQ3 angeschlossene Stellglied hat seinen gemeinsamen Punkt am 0-V-Signal der Versorgung. Ist der Ausgangsverstärker wegen eines unzureichenden
Kontakts oder durch ungewolltes Abtrennen des Drahtes nicht mehr an 0 V der Versorgung gelegt, obwohl der gemeinsame Punkt der Stellglieder mit 0 V der Versorgung verbunden bleibt, kann es zu einem Kontakt am Ausgang des Verstärkers von einigen mA kommen, die ausreichend sind, um Stellglieder mit geringer Leistung eingeschaltet zu halten.
+ + – –
+ + – – voie 0
IPres0 IVal0/Q2 ICapt0 Q3 Q0 Q1
Kanal 1
IPres1 IVal1/Q2 ICapt1 Q3 Q0 Q1
204 104
+
205 105
+
206 106
+
107 307 112 312 113 313 208 108
+
209 109
+
210 110
+
111 311 114 314 115 315
Rl Rl Rl Rl Rl Rl
105 305 109 309
Rl Rl
Anschluß über TELEFAST
Diese Anschluß bringt die größte Sicherung, vorausgesetzt, daß der Gemeinsame der
Stellglieder an die Klemmleiste der gemeinsamen Punkte 2•• (Steckbrücke in Stellung 1-
2) angeschlossen wird. In diesem Fall kann es nur zu einer Unterbrechung des Gemeinsamen des Moduls kommen, wenn der Gemeinsame der Stellglieder unterbrochen wird.
___________________________________________________________________________
3/16
Inbetriebnahme der Zählermodule 3
A
3.6
Anschluß der Zählergeber vom Typ Inkrementalgeber
3.6-1 Anschlußprinzip
Die Verkabelung eines Moduls TSX CTY 4A erfolgt wie nachstehend gezeigt. Bei
Modul TSX CTY 2A oder TSX CTY 2C werden nur die Kanäle 0 und 1verdrahtet.
Geber TSX CTY 2C
Kanal 0
TSX CTY 4A
Kanal 2
TSX CTY 2A
Kanal 0 Kanal 0
Geber
1 1 1
Kanal 1
1
Kanal 3 Kanal 1 Kanal 1
Beschreibung der verschiedenen Anschlußelemente
1 Kabelkomponenten für den Anschluß des Inkrementalgebers an den 15poligen
SUB-D-Standard-Steckverbinder am Modul TSX CTY 2A/4A/2C. Aufgrund der verschiedenen Gebertypen ist es Aufgabe des Benutzers, diese Kabelverbindungen vorzunehmen, die aus folgenden Komponenten bestehen:
• Steckverbinder für den Anschluß an den Inkrementalgeber (je nach verwendetem Inkrementalgeberanschluß zu definieren, im allgemeinen 12polige
DIN-Steckbuchse),
• 15poliger SUB-D-Standard-Stecker zum Anschluß an die 15polige SUB-D-
Steckbuchse des Moduls TSX CTY 2 A/4A/2C. Dieser Steckverbinder ist unter der
Typenbezeichnung TSX CAP S15 erhältlich,
• Kabel:
- paarweise verdrillt (AWG 26) und abgeschirmt für Inkrementalgeber mit RS-
422-Ausgängen oder Absolutwertgeber,
- mehradrig (AWG 24) mit Abschirmung für Inkrementalgeber mit Totem-Pole-
Ausgängen.
Die Abschirmung des Kabels ist vom Typ "Geflecht und Folie". Der Kontakt zwischen Geflecht/Folie und der Masse jedes Steckverbinders wird durch eine
Kabelschelle sichergestellt, die das Kabel völlig umschließt.
Der Anschluß dieses Kabels an die zwei Steckverbinder variiert nach dem jeweiligen Versorgungstyp des Inkrementalgebers (5 VDC oder 0...30 VDC) und dem Ausgangstyp (RS 422, Totem-Pole). Als Beispiel werden auf den nächsten
Seiten bestimmte Anschlußtypen beschrieben.
___________________________________________________________________________
3/17
A
3.6-2 Anschluß eines Gebers an ein Modul TSX CTY 2A/4A/2C
TSX CTY2A
Kanal 0
Kabel 1
TSX CTY2C
Geber
Anschlußbeispiel eines inkrementalgebers mit RS-422/RS-485-Ausgang
Kenndaten des Gebers
• Versorgungsspannung: 5 VDC,
• Ausgangsspannung: 5 VDC (differentiell),
• Ausgangsart: Standardschnittstelle RS 422/485.
Prinzipschaltbild
+5 VDC
15
Modul CTY
Inkrementalgeber
+
–
EPSR
A IA +5 VDC
13
IA +24 VDC
9
1
A IA –
0 VDC
2
8
15poliger SUB-D-
Standardsteckverbinder
Anschlußschaltbild eines Kanals
Geber
DIN-Stecker
Kabel 1
(Anschluß Geber / TSX CTY ••)
TSX CTY ••
Z
Z
EPSR*
A
A
B
B
9
10
11
12
15 pol. SUB-D Standard
1
2
3
4
1
2
3
4
5
9
10
11
12
+
5
13
13
6
– 6
14
14
7
7
15
15
(1) 8
8
* EPSR = Rückführungssignal Inkrementalgebervers.
(1) Diese Verbindung ist direkt herzustellen, wenn der Inkrementalgeber von der Masse getrennt ist.
___________________________________________________________________________
3/18
Inbetriebnahme der Zählermodule 3
A
Anschlußbeispiel eines Inkrementalgebers mit Totem-Pole-Ausgängen
Kenndaten des Inkrementalgebers
• Versorgungsspannung: 10...30 VDC,
• Ausgangsspannung: 10...30 VDC,
• Ausgangsart: Totem-Pole.
Prinzipschaltbild
Inkrementalgeber
+
–
+10...30 VDC
7
EPSR
13
Modul CTY
A
15
IA +24 VDC
9
IA +5 VDC
1
IA –
0 VDC
2
8
15poliger SUB-D-
Standardsteckverbinder
Anschlußschaltbild eines Kanals
DIN-Stecker
Geber Kabel 1
(Anschluß Geber / TSX CTY ••)
TSX CTY ••
A
B
Z
EPSR*
+
–
15 pol. SUB-D Standard
9
10
11
12
13
1
2
3
4
5
1
3
4
5
6
9
10
11
12
13
6
2
14
14
(1)
7
7
15
15
8
8
* EPSR:Rückführungssignal Inkrementalgeberversorgung.
Verfügt der Inkrementalgeber über keine Rückführung der Versorgung, ist der Eingang
EPSR am + der Versorgung geberseitig anzuschließen.
(1) Diese Verbindung ist direkt herzustellen, wenn der Inkrementalgeber von der Masse getrennt ist.
___________________________________________________________________________
3/19
A
Anschlußbeispiel eines Inkrementalgebers mit NPN-Ausgängen (offener Kollektor)
Kenndaten des Inkrementalgebers
• Versorgungsspannung: 24 VDC,
• Ausgangsspannung: 24 VDC,
• Ausgangsart: NPN und offener Kollektor
Prinzipschaltbild
Inkrementalgeber
+
–
EPSR
+10...30 VDC
7
13
Modul CTY
15
IA +24 VDC
9
IA +5 VDC
1
IA –
2
0 VDC
8
15poliger SUB-D-
Standardsteckverbinder
Anschlußschaltbild eines Kanals
15 pol. SUB-D Standard
Geber
A
B
Z
EPSR*
+
–
DIN-Stecker
Kabel 1
(Anschluß Geber / TSX CTY ••)
(1)
5
6
3
4
7
8
1
2
11
12
13
9
10
14
15
5
6
3
4
1
2
7
8
9
10
11
12
13
14
15
* EPSR: Rückführungssignal Inkrementalgeberversorgung.
Verfügt der Inkrementalgeber über keine Rückführung der Versorgung, ist der Eingang
EPSR am + der Versorgung geberseitig anzuschließen.
(1) Diese Verbindung ist direkt herzustellen, wenn der Inkrementalgeber von der Masse getrennt ist.
___________________________________________________________________________
3/20
Inbetriebnahme der Zählermodule 3
A
Anschlußbeispiel eines Inkrementalgebers mit PNP-Ausgängen (offener Kollektor)
Kenndaten des Inkrementalgebers
• Versorgungsspannung: 24 VDC,
• Ausgangsspannung: 24 VDC,
• Ausgangsart: PNP und offener Kollektor
Prinzipschaltbild
+24 VDC
7
EPSR
13
Modul CTY
+
Inkrementalgeber
15
IA +24 VDC
9
–
IA +5 VDC
1
IA –
0 VDC
2
8
15poliger SUB-D-
Standardsteckverbinder
Anschlußschaltbild eines Kanals
Geber
A
B
Z
EPSR*
+
–
TSX CTY ••
DIN-Stecker
Kabel 1
(Anschluß Geber / TSX CTY ••)
15 pol. SUB-D Standard
1
9
9
1
2
2
10
10
3
3
11
11
4
4
12
12
5
5
13
13
6
6
14
14
(1)
7
7
15
15
8
8
* EPSR: Rückführungssignal Inkrementalgeberversorgung.
Verfügt der Inkrementalgeber über keine Rückführung der Versorgung, ist der Eingang
EPSR am + der Versorgung geberseitig anzuschließen.
(1) Diese Verbindung ist direkt herzustellen, wenn der Inkrementalgeber von der Masse getrennt ist.
___________________________________________________________________________
3/21
A
Anschlußbeispiel eines Absolutwertgebers mit seriellem Ausg. oder mit parallelgesch. Ausg. und TELEFAST-Verdrahtungsinterface ABE-7CPA11 (nur Modul
TSX CTY 2C)
Kenndaten des Inkrementalgebers
• Versorgungsspannung: 5 VDC oder 10...30 VDC,
• Ausgangsart: Standardschnittstelle RS 422/485, differentiell
+10...30 VDC
7
Prinzipschaltbild Modul CTY
15
EPSR
13
Alim +
SSIData +
1
SSIData -
2
Absolutwertgeber SSICLK +
6
SSICLK -
14
Alim -
0 VDC
8
15poliger SUB-D-
Standardsteckverbinder
Anschlußschaltbild eines Kanals
Geber
DIN-Stecker
TSX CTY 2C
Kabel 1
(Anschluß Geber / TSX CTY 2C)
SSIData
9
15 pol. SUB-D Standard
1
2
1
2
9
10
10
3
3
EPSR*
11
11
4
4
SSICLK
+
–
12
13
14
5
6
5
6
12
13
14
7
7
15
15
(1) 8
8
* EPSR: Rückführungssignal Inkrementalgeberversorgung.
Verfügt der Inkrementalgeber über keine Rückführung der Versorgung, ist der Eingang
EPSR am + der Versorgung geberseitig anzuschließen.
(1) Diese Verbindung ist direkt herzustellen, wenn der Inkrementalgeber von der Masse getrennt ist.
___________________________________________________________________________
3/22
Inbetriebnahme der Zählermodule 3
A
3.7
Anschluß der Geber an Hilfsein-/-ausgänge
3.7-1 Anschlußprinzip
Die Verkabelung eines Moduls TSX CTY 4A erfolgt wie nachstehend gezeigt. Bei einem Modul TSX CTY 2A oder TSX CTY 2C wird nur ein TELEFAST-
Verdrahtungsinterface angeschlossen (Kanal 0 und 1).
TSX CTY 2C TSX CTY 4A TSX CTY 2A
Flachbandkabel TSX CDP ii
2 (1) oder Kabel TSX CDP ii 3 (2)
2 24-VDC-
Geberversorgung
TELEFAST 2
ABE-7H16R20
2 24-VDC-
Geberversorgung
TELEFAST 2
ABE-7H16R20
1 1
Anschlüsse:
• Inkr.gebervers. (5 VDC oder10...30 VDC)
• Vorwahl (Preset) Kanal 2 und 3
• Signal Freigabe Kanal 2 und 3
• Signal "Impulserfassung" Kanal 2 und 3
• Ausgänge HSC_Out Kanäle 2 und 3
Anschlüsse:
• Inkr.gebervers. (5 VDC oder10...30 VDC)
• Vorwahl (Preset) Kanal 0 und 1
• Signal Freigabe Kanal 0 und 1
• Signal "Impulserfassung" Kanal 0 und 1
• Ausgänge HSC_Out Kanäle 0 und 1
Hinweis:
• Die Verwendung eines digitalen TELEFAST-Verdrahtungsinterface ist nicht obligatorisch, aber zur Erleichterung des Anschlusses der Versorgungen, der Geber und der Stellglieder an die
Hilfsein-/-ausgänge ratsam.
(1) TSX CDP 102 : Länge 1 m,
TSX CDP 202 : Länge 2 m,
TSX CDP 302 : Länge 3 m.
(2) TSX CDP 053 : Länge 0,5 m,
TSX CDP 103 : Länge 1 m,
TSX CDP 203 : Länge 2 m,
TSX CDP 303 : Länge 3 m,
TSX CDP 503 : Länge 5 m.
___________________________________________________________________________
3/23
A
Beschreibung der verschiedenen Anschlußelemente
1 Verdrahtungsinterface TELEFAST 2: ABE-7H16R20.
Dieses Verdrahtungsinterface ermöglicht die schnelle Verbindung von:
• 24-VDC-Versorgung für alle Geber, die an die Hilfsein-/-ausgänge angeschlossen sind,
• Geberversorgung (falls Zählergeber vom Typ Inkremntalgeber)
• Geber in den Hilfseingängen (Vorwahl, Freigabe, HSC-Signal)
• Stellglieder
Hinweis: Das Verdrahtungsinterface ABE-7BV20 (in Packungen zu je 5 verkäuflich) erleichtert den Anschluß der Gemeinsamen.
2 verdrilltes und ummanteltes Flachbandkabel TSX CDP ii 2 oder Anschlußkabel
TSX CDP ii 3
___________________________________________________________________________
3/24
Inbetriebnahme der Zählermodule 3
A
3.7-2 Anschluß der Geber und ihrer Versorgung
Dieser Anschluß erfolgt über ein Verdrahtungsinterface TELEFAST 2 mit der
Typenbezeichnung ABE-7H16R20 :
TSX CTY 2C TSX CTY 2A/4A
+ + – –
Anschluß
24-VDC-Geberversorgung
+ + – –
Kanäle
0 und 1
ABE-7H16R20
Flachbtandkabel
TSX CDP ••2 oder Kabel
TSX CDP ••3
Anschluß Inkr.geberversorgung
Versorgung eines
Gebers mit
10...30 VDC
100 101 102 103
10...30 VDC
Geberreferenzspannung 10...30
VDC
ABE-7BV20
(Gemeinsamer -)
Geberanschluß an Hilfsein-/-ausgänge
Kanal 0
IPres0 IVal0/Q2 ICapt0 Q3 Q0 Q1
Kanal 1
IPres1 IVal1/Q2 ICapt1 Q3 Q0 Q1
204 104
+
205 105
+
206 106
+
208
+
108 209
+
109 210
+
110
105 305 mechan. Kontakt
204 104 205 105 206 106
+ + +
109 309
Stellglied
208 108 209 109 210
+ + +
110
105 305 109 309
Versorgung eines Gebers mit 5 VDC
100 101 102 204 104
+
304
–
205 105
+
206 106
305
–
+
306
–
2-Dr.-Näh.sch.
PNP
208 108
+
209 109
308
–
+
210 110
309
–
+
310
–
5 VDC
105 305 109 309
3-Dr.-Näh.sch.
PNP
Hinweis
Der Anschluß von Kanal 2 und 3 eines Moduls TSX CTY 4A ist absolut identisch mit dem Anschluß von Kanal 0 und 1.
___________________________________________________________________________
3/25
A
3.8
Allgemeine Regeln der Inbetriebnahme
3.8-1 Installation
Um den Geber nicht zu beschädigen, wird davon abgeraten, die 15poligen Standard-
SUB-D-Steckverbinder der Module TSX CTY 2A/4A bei eingeschalteter
Stromversorgung der Inkrementalgeber bzw. Geber anzuschließen oder abzuziehen.
Denn bestimmte Gebertypen vertragen nicht das stoßartige, gleichzeitige Einschalten bzw. Abtrennen der Signal- und der Versorgungsspannung.
3.8-2 Allgemeine Verkabelungsvorschriften
Querschnitt der Drähte
Zur Vermeidung von Spannungsabfall (hauptsächlich bei 5 V) und Überhitzung müssen Drähte mit ausreichendem Querschnitt verwendet werden.
Beispiel für den Spannungsabfall in Geberleitungen mit einer (5-V-
Versorgungsspannung, Kabellänge 100 m.
Kabelquerschnitt
0,08 mm 2 (AWG 28)
0,12 mm 2 (AWG 26)
0,22 mm 2 (AWG 24)
0,34 mm 2 (AWG 22)
0,5 mm 2
1 mm 2
50 mA
1,1 V
-
-
0,25 V
0,17 V
0,09 V
Verbrauch des Gebers
100 mA 150 mA
2,2 V
1,4 V
0,8 V
0,5 V
0,34 V
0,17 V
-
-
3,3 V
0,75 V
0,51 V
0,24 V
200 mA
4,4 V
-
-
1 V
0,68 V
0,34 V
Anschlußkabel
Alle Versorgungskabel für die verschiedenen Geber, Näherungsschalter usw. müssen folgende Bedingungen erfüllen:
• hinreichender Abstand von Kabeln, die hohe Stromintensitäten leiten,
• Abschirmung muß an die mechanische Masse der Steuerung sowie des Inkrementagebers gelegt sein,
• es dürfen nur Zählsignale und der Versorgungsstrom der Zählergeber übertragen werden.
Das Anschlußkabel zwischen Steuerung und Inkrementalgeber muß möglichst kurz sein, um Schlingen zu vermeiden, die durch Kopplungskapazitäten den Betrieb stören können.
Hinweis: Die Hin- und die Rückleitung des Signals mit der erforderlichen Geberversorgung müssen im selben Kabel enthalten sein. Dazu sind vorzugsweise Kabel mit verdrillten Drahtpaaren zu
3/26
Inbetriebnahme der Zählermodule 3
A
3.8-3 Versorgung der Inkrementalgeber und der Hilfsgeber
Versorgung der Inkrementalgeber
Sie muß:
• ausschließlich für die Versorgung des Inkrementalgebers reserviert sein, um
Störimpulse herauszufiltern, die Geber mit empfindlicher Elektronik beschädigen könnten,
• sich möglichst nahe am Verdrahtungsinterface TELEFAST 2 befinden, um
Spannungsabfall und Kopplungen mit anderen Kabeln zu reduzieren,
• gegen Kurzschluß und Überlast durch flinke Sicherungen geschützt sein,
• eine hinreichende Autonomie besitzen, um Schutz vor Mikrounterbrechungen zu bieten.
Versorgung der Hilfsgeber
Siehe Allgemeine Regeln für die Inbetriebnahme digitaler Module.
Wichtig:
Die Polarität - 0 VDC der Inkrementalgeber- und Hilfsgeberversorgungen muß möglichst nahe an die Masse ( s ) gelegt werden.
Die Abschirmung der Kabel, die Versorgungsspannungen leiten, muß an die
Masse ( s ) gelegt sein.
3.8-4 Programmierung
Die Programmierung und die mit verschiedenen Zählfunktionen verknüpften Sprachobjekte werden im Handbuch "Zählfunktion" erläutert.
___________________________________________________________________________
3/27
A
___________________________________________________________________________
3/28
4 Anhang
4.1
Anschlüsse TELEFAST 2: ABE-7CPA01
4.1-1 Beschreibung
Das Verdrahtungsinterface TELEFAST 2 (ABE-7CPA01) dient zur funktionalen
Erweiterung der 15polige SUB-D-Standard-Steckbuchse zu einem Klemmleistenanschluß mit folgenden Merkmalen:
• 32 Anschlußklemmen in zwei Reihen für den Anschluß der verschiedenen Geber und ihrer Versorgung,
• 4 Anschlußklemmen für Doppelausführung (2 Klemmen GND + 2 Klemmen N1 für
Sonderschaltungen),
• 4 Anschlußklemmen für den Anschluß der Geberversorgung.
Das Verdrahtungsinterface ermöglicht den schnellen Anschluß der Geber vom Typ
Näherungsschalter an einen Kanal der Modultypen TSX CTY 2A, TSX CTY 4A und
TSX CTY 2C.
A
TSX CTY 2A
TSX CTY 4A
TSX CTY 2C
TSX CCP S15 (2,5 m) oder TSX CCP S15050 (0,5 m) oder TSX CCP S15100 (1 m)
ABE-7CPA01
Zählergeber
Ein 9poliger SUB-D-Steckverbinder ermöglicht die Weiterleitung der Signale an einen
Drehzahlregler, wenn das Verdrahtungsinterface mit analogen Ein-/Ausgängen benutzt wird.
___________________________________________________________________________
4/1
A
4.1-2 Verkabelungsplan
15 X1
X2
4.1-3 Abmessungen und Montage
• Abmessungen
67
58 142,4
15
• Montage
Das Verdrahtungsinterface ABE-7CPA01 wird auf auf 35-mm-DIN-Profilschienen montiert.
___________________________________________________________________________
4/2
4.1-4 Anordnung der Zählsignale auf der TELEFAST-Klemmleiste
Zählkanal mit Gebern vom Typ Näherungsschalter
Anhang 4
A
Hinweis:
• Jedes Verdrahtungsinterface TELEFAST 2 ABE-7CPA01 wird mit 6 Etiketten geliefert, damit die entsprechende Verwendung für jedes Interface eingetragen werden kann
• Auf Wunsch kann noch eine zusätzliche Schiene ABE-7BV20 hinzugefügt werden, um zum
Beispiel einen gemeinsamen GND zu realisieren.
___________________________________________________________________________
4/3
A
4.1-5 Entsprechung zwischen TELEFAST- Verdrahtungsinterface ABE-7CPA01 und 15poligem SUB-D-Steckverbinder
25
26
27
28
21
22
23
24
29
30
31
32
17
18
19
20
13
14
15
16
10
11
12
C
TELEFAST15pol. SUB-D-Stand.-
Verdr.-Interf.
(Klemme Nr.)
Steckverbinder
(Klemme Nr. )
1
2
2
1
3 2
9
7
8
9
4
5
6 10
3
11
4
12
5
13
6
15
14
7
8
TSX CTY 2A / 4A
IA -
IA + 5 V RS 422C
IA -
IA + 24 VDC
IB + 5 V RS 422C
IB + 24 VDC
IB -
IZ + 5 V RS 422C
IZ + 24 VDC
IZ -
Signalart
TSX CTY 2C
IA -
IA + 5 V RS 422C
IA -
IA + 24 VDC
IB + 5 V RS 422C
IB + 24 VDC
IB -
IZ + 5 V RS 422C
IZ + 24 VDC
IZ -
Rückführung Geberversorgung (EPSR)
Reserviert
Eingang Geberversorgung +5VDC
Reserviert
Eingang Inkrementalgeberversorgung + 10...30 VDC
Eingang Inkrementalgeberversorgung - 0 VDC
Ausgang Geberversorgung + 24 V DC
Ausgang Geberversorgung - 0 V DC
Ausgang Geberversorgung + 24 V DC
___________________________________________________________________________
4/4
Anhang 4
A
4.2
Verdrahtungsinterface TELEFAST 2 : ABE-7H16R20
4.2-1 Beschreibung
Das Verdrahtungsinterface TELEFAST 2 (ABE-7H016R20) dient als Adapter für den
20poligen Modulverbinder vom Typ HE10, durch den der schnelle Anschluß der Geber und der Versorgungen an die Hilfseingänge der Zählermodule TSX CTY 2A/4A/2C ermöglicht wird.
TSX CTY 4A
TSX CDP xxx (1)
TSX CTY 2A
TELEFAST 2
ABE-7H16R20
TSX CDP xxx (1)
TSX CTY 2C
Geber der Hilfseingänge
TSX CDP xxx (1)
(1) Flachbandkabel TSX CDP ii 2 oder Kabel TSX CDP ii 3
Hinweis:
Die TELEFAST-2-Interfacemodule für digitale E/A sind im Inbetriebnahmehandbuch der digitalen
E/A-Module beschrieben.
___________________________________________________________________________
4/5
A
4.2-2 Anordnung der Signale auf der TELEFAST-Klemmleiste
Die nachstehende Abbildung stellt die Klemmleiste des Verdrahtungsinterface
ABE-7H16R20 dar.
(1)
(2)
(1) Auf dem Verdrahtungsinterface ABE-7H16R20 definiert die Position der Steckbrücke die
Polarität der Klemmeneinheit 2 ii :
• Steckbrücke in Position 1 und 2: die Klemmen 200 bis 215 sind Pluspol,
• Steckbrücke in Position 3 und 4: die Klemmen 200 bis 215 sind Minuspol.
(2) Auf dem Verdrahtungsinterface ABE-7H16R20 kann auf Wunsch eine zusätzliche Schiene
ABE-7BV20 hinzugefügt werden, um einen zweiten Gemeinsamen des Gebers zu realisieren
(+ oder - nach Wahl des Benutzers).
Hinweis:
Der Anschluß der Geber und der Versorgung an das Verdrahtungsinterface ABE-7H16R20 ist im
Inbetriebnahmehandbuch der digitalen E/A-Module beschrieben.
___________________________________________________________________________
4/6
Anhang 4
A
4.2-3 Entsprechung zwischen TELEFAST-Verdrahtungsinterface
ABE-7H16R20 und Steckverbinder HE10
TELEFAST
Verdr.-Interf.
(Klemme Nr.)
100
101
102
103
20poliger Steckverbinder HE10
(Klemme Nr.)
1
2
3
4
Signalart
TSX CTY 2A /A TSX CTY 2C
+ 5 VDC + 5 VDC
- 0 VDC
+ 10…30 VDC
- 0 VDC
+ 10…30 VDC
Signaltyp
Geberversorgung
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
+ 24 VDC
- 0 VDC
+ 24 VDC
- 0 VDC
1
2
3
4
200...215
5
6
7
8
9
10
14
15
16
17
18
11
12
13
19
20
IPres 0/2
IVal 0/2
ICapt 0/2
IPres 1/3
IVal 1/3
ICapt 1/3
Geberreferenzsp.
10...30 VDC
IPres 0
IVal 0 /
Hilfseingänge
Ausg. Q2 Kanal 0 Kanäle 0 / 2
ICapt 0
Ausg. Q3 Kanal 0
IPres1
ICapt1
Ausg. Q3 Kanal 1
Hilfs-
IVal1 / Ein-/
Ausgang Q2 Kanal 1 Ausgänge
Kanäle 1 / 3
Ausg. Q0 Kanal 0/2 Ausg. Q0 Kanal 0 Ausg.HSC_Out
Ausg. Q1 Kanal 0/2 Ausg. Q1 Kanal 0 Kanäle 0 / 2
Ausg. Q0 Kanal 1/3 Ausg. Q0 Kanal 1 Ausg. HSC_Out
Ausg. Q1 Kanal 1/3 Ausg. Q1 Kanal 1 Kanäle 1 / 3
Versorgung der Hilfs-Ein-/Ausgänge
Alle Klemmen von 200 bis 215 an + 24 VDC
Alle Klemmen von 200 bis 215 an - 0 VDC
Anschluß der Gemeinsamen der Geber an:
+ 24 VDC, falls Klemmen 1 und 2 verbunden
- 0 VDC, falls Klemmen 3 und 4 verbunden
300...315
Auf optionaler Leiste ABE-7BV20 können Klemmen als Gebergemeinsamer benutzt werden.
___________________________________________________________________________
4/7
A
4.3
Verdrahtungsinterface mit Adapter TELEFAST 2: ABE-7CPA11
4.3-1 Beschreibung
Das Verdrahtungsinterface mit Adapter TELEFAST 2 ABE-7CPA11 ermöglicht den
Anschluß von Absolutwertgebern mit parallelgeschalten Ausgängen an das
Zählermodul TSX CTY 2C. Es wandelt den vom Absolutwertgeber mit parallelgeschalteten Ausgängen gelieferten Positionswert in eine serielle Information um. Der Absolutwertgeber muß im reinen Binärcode oder im Graycode mit maximal
24 Datenbits codiert sein.
Es besteht die Möglichkeit, 2 Absolutwertgeber mit parallelgeschalteten Ausgängen an ein TELEFAST-Verdrahtungsinterface anzuschließen. Werden mehrere
Verdrahtungsinterfaces ABE-7CPA11 (maximal 4) in Reihe geschaltet, ist ein
Multiplexing von 4 Absolutwertgebern mit parallelgeschaltenen Ausgängen auf einem Zählkanal möglich (Positionserfassung).
TSX CTY 2C
TELEFAST
ABE-7CPA11
Absolutwertgeber mit parallelgesch.
Ausgängen
4.3-2 Beschreibung der Hardware
1 15pol. SUB-D-Standardstecker zum Anschluß des
TELEFAST-Verdr.interface an das Modul TSX CTY 2C
2 15pol. SUB-D-Standardsteckverbinder zur Reihenschaltung mehrerer TELEFAST-Verdr.interf. (max. 4)
3 Klemmleiste zum Abschluß des oder der
Absolutwertgeber mit parallelgeschalteten Ausgängen
(maximal 2).
Zur Verteilung der Versorgungen können zusätzliche
Schnappklemmleisten verwendet werden: ABE-7BV10
(10 Klemmen) oder ABE-7BV20 (20 Klemmen).
4 Diagnose-LED des TELEFAST-Verdr.interface.
Diese grüne Signallampe leuchtet, wenn das
TELEFAST-Verdr.interface mit Strom versorgt wird.
1
4 5 3
2
6
5 Sicherung der Versorgung 10...30 V (flink, 1A).
6 Mikroschalter zur Konfiguration des oder der Geber (Zahl der Geber, Gebertyp usw.).
___________________________________________________________________________
4/8
Anhang 4
A
4.3-3 Kenndaten des Verdrahtungsinterface TELEFAST
• Allgemeine Kenndaten
Parameter
Zulässige Spannung (10-30 VDC)
Zulässige Spannung (5 VDC)
Max. Frequenz bei Zustandswechsel des niederwertigen Bits
Lesefrequenz des seriellen Frame
Stromverbrauch (ohne Geber)
Verlustleistung
Werte
11...30 V
5...6 V
75 kHz
150 kHz ... 1 MHz typisch : 90 mA max. : 130 mA typisch : 450 mW max. : 1,5 W
Überwachung Rückführung Geberversg. :
• am + der Versg.
• am - der Versg.
Isolationswiderstand
Durchschlagfestigkeit
Betriebstemperatur
Luftfeuchtigkeit
Lagerungstemperatur
Betriebshöhe
-15 % V Versg.
+15 % V Versg.
> 10 M
Ω
unter 500 VDC
1000 Veff. 50 / 60 Hz 1 min lang
0...60 °C
5%...95% nicht kondensierend
-25 °C...+70 °C
0...2000 m
• Kenndaten der Geber-Leseeingänge (in0 bis in23)
Parameter
Logik
Werte positiv oder negativ (1)
Kompatibilität mit den Geberausgängen Totem-Pole-Ausgänge (11-30 V)
TTL-Ausgänge 5 V
Transistorausgänge, offener Kollektor, NPN, 11-30 V
Max. zulässige Spannung an den Eingängen +30 V
Max. Verdrahtungslänge zwischen Geber und TELEFAST
Eingangsspannung VIL
Eingangsspannung VIH
200 m (2)
0 V < VIL < 2,5 V
3,9 V < VIH < 30 V
(1) Positive Logik:
Negative Logik:
Spannung < 2,5 V -> Zustand 0,
Spannung > 3,9 V -> Zustand 1,
Spannung < 2,5 V -> Zustand 1,
Spannung > 3,9 V -> Zustand 0.
(2) Max. 50 m bei binär codierten Gebern und mit Ausgängen mit offenem Kollektor (NPN) und
Leistungskurve als Funtion von der Länge.
___________________________________________________________________________
4/9
A
• Kenndaten der Eingänge mit digitaler Adresse (AD0, AD1)
Parameter
Logik
Spannungsgrenzwert
• Max. zulässiger Spannungsgrenzwert
Nennwerte
• Spannung
• Strom
Spannung im Zustand ON
Strom im Zustand ON bei 11 V
Spannung im Zustand OFF
Strom im Zustand OFF
Eigangsimpedanz für U nominal
Reaktionszeit
Eingangstyp
Konformität IEC 1131
Werte positiv
30 V
34 V (1 Std. pro 24 Std.)
24 V
7 mA
> 11 V
> 3 mA
< 5 V
< 2 mA
3,6 k
Ω
25
µ s...50
µ s
Ohmsch
Typ 1
• Kenndaten der Befehlssausgänge (3 Zustände) der Geber (3ST0, 3ST1)
Parameter
Ausgangsspannung
Nennstrom
Max. Spannungsabfall
Max. Strom
Schutz gegen Überlast und Kürzschlüsse
Werte
Geberversorgung
Geberversg. / 3 k
Ω
< 0,5 V
10 mA nein
___________________________________________________________________________
4/10
Anhang 4
A
4.3-4 Anschluß des Verdrahtrahtungsinterface TELEFAST
• Stiftbelegung der 15poligen SUB-D-Steckverbinder
+ – – +
TELEFAST
ABE-7CPA11
DATA+
DATA-
MAE
AD0ME
AD1ME
CLKS+
10...30 VDC
0VDC
Linker
Steckverbinder
6
7
3
4
5
1
2
9
10
11
12
13
14
15
8
AD0E
AD1E nc nc
EPSR
CLKS-
5 VDC
DATA+
DATA-
MAS
AD0MES
AD1MES
CLKS+ nc
0VDC
Rechter
Steckverbinder
1
2
3
9
4
5
7
8
6
12
13
14
15
10
11
Signal
Versorgung
0 VDC
10...30 VDC
0 VDC
Adressierung der Geber
• TELEFAST-Bus (Input) :
AD0E
AD1E
AD0ME
AD1ME
MAE
Rückführung Geberversorgung
EPSR
Serielle Verbindung
• Datenausgänge:
DATA+
DATA-
• Taktgebereingänge :
CLKS+
CLKS-
Stif Nr.
Signal
Versorgung
8
7
15 0 VDC
9
10
4
5
3
Adressierung der Geber
• TELEFAST-Bus (Output) :
AD0ES
AD1ES
AD0MES
AD1MES
MAS
Rückführung Geberversorgung
13 EPSR
1
2
6
14
Serielle Verbindung
• Datenausgänge:
DATA+
DATA-
• Taktgebereingänge:
CLKS+
CLKS-
Stift Nr.
8
9
10
4
5
3
13
6
14
1
2
___________________________________________________________________________
4/11
AD0ES
AD1ES nc nc
EPSR
CLKSnc
A
• Anschluß der mit 10...30 V versorgten Geber
24-VDC-Versorgung
+ – – +
TELEFAST ABE-7CPA11
GND lokal
0 V
Q1
Q0
TSX CTY 2C
(siehe
Hinweis)
Anschluß an die
Kabelabschirmung
Absolutwertgeber mit parallel geschalteten Ausgängen
Signal Bedeutung Stift Nr.
GND
+10...30V
Masse des oder der Geber
Plus-Klemme der Versorgung des oder der Geber
0V Minus-Klemme der Versorgung des oder der Geber in0 bis in23 Ausgänge des oder der Geber
DEF
3ST0
3ST1
AD0, AD1
Fehler-Ausgang des oder der Geber
Befehl zur Sperrung der Ausgänge des Gebers 0 (bei Multiplexing)
Befehl zur Sperrung der Ausgänge des Gebers 1 (bei Multiplexing)
Multiplexingbefehl der Geber
COM
+EPSR
-EPSR
1...24
25
26
27
28, 30
Gemeinsamer der Signale AD0 und AD1 32
Eing. Rückführung Geberversg. + (an +10...30 V anschließen, wenn nicht ben.) 29
Eing. Rückführung Geberversg. - (an 0 V anschließen, wenn nicht benutzt) 31
Hinweis: siehe Regeln und Vorsichtsmaßnahmen bei der Verkabelung der Geberausgänge
(Abschnittt 4.3-5).
___________________________________________________________________________
4/12
• Anschluß der mit 5 V versorgten Geber
5-VDC-Versorgung
+ – – +
TELEFAST ABE-7CPA11
Anhang 4
A
GND local
0 V
Q1
Q0
TSX CTY 2C
(siehe
Hinweis)
Anschluß an die
Kabelabschirmung
Absolutwertgeber mit parallel geschalteten Ausgängen
Signal Bedeutung Stift Nr.
GND
+10...30V
Masse des oder der Geber
Plus-Klemme der Versorgung des oder der Geber
0V Minus-Klemme der Versorgung des oder der Geber in0 bis in 23 Ausgänge des oder der Geber
DEF
3ST0
3ST1
AD0, AD1
Fehler-Ausgang des oder der Geber
Befehl zur Sperrung der Ausgänge des Gebers 0 (bei Multiplexing)
Befehl zur Sperrung der Ausgänge des Gebers 1 (bei Multiplexing)
Multiplexingbefehl der Geber
COM
+EPSR
-EPSR
1...24
25
26
27
28, 30
Gemeinsamer der Signale AD0 und AD1 32
Eing. Rückführung Geberversg. + (an +10...30 V anschließen, wenn nicht ben.) 29
Eing. Rückführung Geberversg. - (an 0 V anschließen, wenn nicht benutzt) 31
Hinweis: siehe Regeln und Vorsichtsmaßnahmen bei der Verkabelung der Geberausgänge
(Abschnittt 4.3-5).
___________________________________________________________________________
4/13
A
• Beispiel für das Multiplexing von mit 5 V versorgten Gebern
+ – – +
TELEFAST ABE-7CPA11
(2)
Absolutwertgeber mit parallelgeschalteten Ausgängen in Richtung Geber 1 in Richtung Geber 0 in Richtung Geber 0 oder Geber 1
0 V
Q1
Q0
TSX CTY 2C
(1)
WICHTIG
Im Fall von Multiplexing müssen unbedingt Geber mit parallelgeschalteten
Ausgängen gleichen Typs verwendet werden:
- gleiche Zahl der Datenbits,
- gleiche Versorgung (die Geber werden entweder mit 10...30 VDC oder mit 5
VDC versorgt).
Hinw. : Wird die Funktion Überwachung Geberversorgung nicht verwendet, muß die Klemme
+EPSR (Rückführung Geberversorgung +) an +10...30 V oder +5 V und die Klemme -
EPSR (Rückführung Geberversorgung -) an 0 V angeschlossen werden.
(1) Die Verwendung der Aushänge HSC_Out Q0 und Q1 des Moduls TSX CTY 2C ist nicht unbedingt erforderlich, um die Geber zu adressieren. Dieser Vorgang kann auch mit 2 Ausgängen eines digitalen Moduls durchgeführt werden. In diesem Fall muß der
Gemeinsame der Ausgänge an den COM-Eingang des Verdrahtungsinterface
TELEFAST ABE-7CPA11 angeschlossen werden.
(2) Der Konfigurations-Mikroschalter muß unbedingt in Abhängigkeit von der an das
Verdrahtungsinterface angeschlossenen Zahl der Geber positioniert werden (OFF
4/14
Anhang 4
A
• Anschlußbeispiel: Jeder Kanal des Moduls TSX CTY 2C wird an ein einziges
Verdrahtungsinterface TELEFAST angeschlossen
TSX CTY 2C
TELEFAST 0
ABE-7CPA11
Konfiguration:
1 Geber pro
Verdr.interface
Kanal 0
Kanal 1
Kabel TSX CCP S15 (2,5 m) oder TSX CCP S15100 (1 m) oder TSX CCP S15050 (0,5 m)
Absolutwertgeber mit parallelgesch. Ausgängen
Flachbandkabel TSX CDP••2 oder Kabel TSX CDP••3
TELEFAST 1
ABE-7CPA11
Konfiguration:
2 Geber pro
Verdr.interface
TELEFAST
ABE-7H16R20
Geber 1
Geber 0
Absolutwertgeber mit parallelgeschalteten
Ausgängen
Adressierung der Geber (AD0, COM) (1)
Hinweis
(1) Die Adressierung des Gebers desTELEFAST 0 (Kanal 0) ist nicht erforderlich, weil dieser standardmäßig die Adresse 00 besitzt. Die Adressierung der Geber des TELEFAST 1 (Kanal 1) lautet wie folgt:
0
1
AD1 AD0 Aktion
0 0 Lesen von Geber 0
1
1
0
1
Lesen von Geber 1 kein Lesen kein Lesen
___________________________________________________________________________
4/15
A
• Anschlußbeispiel: Anschluß von 2 TELEFAST-Verdrahtungsinterfaces an einen Kanal
TSX CTY 2C
TELEFAST 0
ABE-7CPA11
Kanal 0
Konfiguration:
2 Geber pro
Verdr.interface
Kanal 1
Flachbandkabel TSX CDP••2 oder Kabel TSX CDP••3
Kabel TSX CCP S15 (2,5 m) oder TSX CCP S15100 (1 m) oder TSX CCP S15050 (0,5 m)
Geber 0
TELEFAST 1
ABE-7CPA11
Geber 1
Absolutwertgeber mit parallelgesch. Ausgängen
Konfiguration:
2 Geber pro
Verdr.interface
TELEFAST
ABE-7H16R20
Geber 1
Geber 0
Absolutwertgeber mit parallelgesch. Ausgängen
Adressierung der Geber Kanal 1 (AD0, AD1, COM) (1)
Hinweis
(1) Die Adressierung der Geber lautet wie folgt:
0
1
AD1 AD0 Aktion
0 0 Lesen von Geber 0 des TELEFAST 0
1
1
0
1
Lesen von Geber 1 des TELEFAST 0
Lesen von Geber 0 des TELEFAST 1
Lesen von Geber 1 des TELEFAST 1
___________________________________________________________________________
4/16
Anhang 4
A
• Anschlußbeispiel: Anschluß von 3 TELEFAST-Verdrahtungsinterfaces an einen Kanal
TELEFAST 0
ABE-7CPA11 Konfiguration:
1 Geber pro
Verdr.interface
Kabel TSX CCP S15 (2,5 m) oder TSX CCP S15100 (1 m) oder TSX CCP S15050 (0,5 m)
TSX CTY 2C
Absolutwertgeber mit parallelgesch.
Ausgängen
TELEFAST 1
ABE-7CPA11
Kanal 0
Kanal 1
Flachbandkabel TSX CDP••2 oder Kabel TSX CDP••3
Absolutwertgeber mit parallelgesch.
Ausgängen
TELEFAST 2
ABE-7CPA11
Konfiguration:
1 Geber pro
Verdr.interface
Konfiguration:
2 Geber pro
Verdr.interface
TELEFAST
ABE-7H16R20
Geber 1
Geber 0
Absolutwertgeber mit parallelgesch. Ausgängen
Adressierung der Geber (AD0, AD1, COM) (1)
Hinweis
(1) Die Adressierung der Geber lautet wie folgt:
0
1
AD1 AD0 Aktion
0 0 Lesen des Gebers des TELEFAST 0
1
1
0
1
Lesen des Gebers des TELEFAST 1
Lesen von Geber 0 des TELEFAST 2
Lesen von Geber 1 des TELEFAST 2
Sind zum Beispiel 2 Geber an TELEFAST 0 und nur ein Geber an TELEFAST 2 angeschlossen, lautet die Adressierung: 00-Lesen von Geber 0 des TELEFAST 0, 01-Lesen von Geber 1 des
TELEFAST 0, 10-Lesen des Gebsers von TELEFAST 1 und 11-Lesen des Gebers von
TELEFAST 2.
___________________________________________________________________________
4/17
A
• Anschlußbeispiel: Anschluß von 4 TELEFAST-Verdrahtungsinterfaces an einen Kanal
TELEFAST 0
ABE-7CPA11
Konfiguration:
1 Geber pro
Verdr.interface
Kabel TSX CCP S15 (2,5 m) oder TSX CCP S15100 (1 m) oder TSX CCP S15050 (0,5 m)
Absolutwertgeber mit parallelgesch.
Ausgängen
TSX CTY 2C
TELEFAST 1
ABE-7CPA11
Konfiguration:
1 Geber pro
Verdr.interface
Flachbandkabel
TSX CDP••2 oder Kabel TSX CDP••3
Kanal 0
Kanal 1
Absolutwertgeber mit parallelgesch.
Ausgängen
TELEFAST 2
ABE-7CPA11
Kabel TSX CCP S15 (2,5 m) oder TSX CCP S15100 (1 m) oder TSX CCP S15050 (0,5 m)
Konfiguration:
1 Geber pro
Verdr.interface
TELEFAST
ABE-7H16R20
Absolutwertgeber mit parallelgesch.
Ausgängen
TELEFAST 3
ABE-7CPA11
Konfiguration:
1 Geber pro
Verdr.interface
Absolutwertgeber mit parallelgesch.
Ausgängen
Adressierung der Geber (AD0, AD1, COM) (1)
Hinweis
(1) Die Adressierung der Geber lautet wie folgt:
0
1
AD1 AD0 Aktion
0 0 Lesen des Gebers des TELEFAST 0
1
1
0
1
Lesen des Gebers des TELEFAST 1
Lesen des Gebers des TELEFAST 2
Lesen des Gebers des TELEFAST 3
___________________________________________________________________________
4/18
Anhang 4
A
4.3-5 Regeln und Vorsichtsmaßnahmen bei der Verkabelung
WICHTIG
Alle Anschlüsse bzw. Trennungen am Verdrahtungsinterface TELEFAST müssen im stromlosen Zustand erfolgen (Geber, Verbindung zum Zählmodul,
Verbindungen zu den Verdrahtungsinterfaces TELEFAST).
• Anschluß des TELEFAST 0 an das Zählermodul und Verkettung der
Verdrahtungsinterfaces TELEFAST
Die Kabel TSX CCP S15 (2,5 m), TSX CCP S15100 (1 m) und TSX CCP S15050
(0,5 m) werden für den Anschluß der Verdrahtungsinterfaces TELEFAST untereinander oder für den Anschluß des TELEFAST 0 an das Modul TSX CTY 2C verwendet. Der Anwender kann jedoch längere Verbindungen herstellen, indem er den Verkabelungsbausatz mit der Typenbezeichnung TSX CAP S15•• verwendet und folgende Regel beachtet, wenn die Geber mit 5 V versorgt werden: Ist die
Verbindung zwischen dem Zählmodul und dem TELEFAST 0 nicht länger als 100 m, 0,08 mm² starke Drähte (AWG 28) verwenden. Ist sie > 100 m, 0,34 mm 2 starke
Drähte (AWG 22) verwenden. Dennoch wird empfohlen, den 0 V wie folgt zu verdrahten, um den Spannungsabfall im 0 V - hervorgerufen durch den
Versorgungsstrom des Gebers - einzuschränken:
24-V-Versorgung
+
24 V
-
+ – – +
TELEFAST ABE-7CPA11
+24 V Geber 0 V Geber
___________________________________________________________________________
4/19
A
• Länge der Kabel zwischen dem Zählermodul und TELEFAST
Die Gesamtlänge der Verbindung zwischen dem Zählmodul und den TELEFAST
(Summe der Längen zwischen dem Zählkanal und dem ersten TELEFAST und den verschiedenenTELEFAST untereinander) darf 200 m nicht überschreiten, wobei zu beachten ist, daß die maximale Kabellänge zwischen 2 TELEFAST 50 m beträgt.
Falls der Abstand zwischen dem ersten und dem letzten TELEFAST insgesamt mehr als 20 m beträgt, muß ein Busabschluß am rechten Stecker des letzten TELEFAST durch Anbringen eines Leitungsabschlusses (Widerstand 220
Ω
zwischen den
Stiften 1 und 2 des Steckverbinders) vorgesehen werden.
In der nachfolgenden Tabelle werden die Taktfrequenzen der seriellen Übertragung in Abhängigkeit von der gesamten Länge der Verbindung angegegen:
Länge der Kabel
< 10 m
< 20 m
< 50 m
< 100 m
< 150 m
< 200 m
Taktfrequenz der seriellen Übertragung
1 MHz
750 kHz
500 kHz
375 kHz
200 kHz (standardmäßig)
150 kHz
• Schutz der Geberversorgung
Die Gebrauchsspannung des oder der an das TELEFAST angeschlossenen Geber bestimmt, ob dieses mit 10...30 VDC oder 5 VDC versorgt werden muß. Im Fall einer
10...30-VDC-Versorgung ist die Schutzsicherung im TELEFAST integriert (Sicherung
1 A, flink). Wird das TELEFAST jedoch mit 5 VDC versorgt, muß der Anwender eine flinke Sicherung, die auf den Verbrauch des TELEFAST und der an dieses
Verdrahtungsinterface angeschlossenen Geber abgestimmt ist, in Reihe mit der
Plus-Klemme der Versorgung vorsehen.
• Überwachung der Versorgungsspannung des Gebers
Diese Funktion ist nur aktiv, wenn ein einzelner Geber an das TELEFAST angeschlossen ist. Sinkt die Versorgungsspannung des Gebers um mehr als 15 %, wird dem Modul der Fehler EPSR gemeldet.
Verfügt der Geber über keine Rückführung der Geberspannung, müssen folgende
Verdrahtungen durchgeführt werden:
-die Klemme +EPSR des TELEFAST an + der Geberversorgung,
- die Klemme -EPSR des TELEFAST an - der Geberversorgung.
___________________________________________________________________________
4/20
Anhang 4
A
• Verkabelung der Geberausgänge
Handelt es sich bei den Geberausgängen um Ausgänge mit positiver Logik und liegt ihre Anzahl unter 24, müssen folgende Regeln beachtet werden:
- Verkabelung der Geberausgänge mit den TELEFAST-Eingängen
(niederwertig -> höherwertig),
- die nicht benutzten Eingänge des TELEFAST an die 0-V-Klemme legen.
0 V
14-Bit-Geber
Handelt es sich bei den Geberausgängen um Ausgänge mit negativer Logik und liegt ihre Anzahl unter 24, müssen folgende Regeln beachtet werden:
- Verkabelung der Geberausgänge mit den TELEFAST-Eingängen
(niederwertig -> höherwertig),
- die nicht benutzten Eingänge nicht verdrahten (frei liegenlassen).
14-Bit-Geber
___________________________________________________________________________
4/21
A
4.3-6 Konfiguration des Verdrahtungsinterface TELEFAST
Die Konfiguration des Verdr.-
Interfaces erfolgt durch die
Positionierung der 4 Mikroschalter, die sich unterhalb des rechten Stecker befinden. Mit ihrer Hilfe können die Geberausgänge gesperrt und die Zahl und der Typ der an das Verdr.-
Interface TELEFAST angeschlossenen Geber definiert werden.
+ – – +
Typ der an das Verdr.interfaceTELEFAST
angeschlossenen Geber
Zahl der an das Verdr.interface TELEFAST angeschlossenen Geber
Sperrung der Geberausgänge
ON
OFF
Sperrung der Geberausgänge
Mit diesem Mikroschalter kann der aktive Zustand der beiden Sperrbefehle (3ST0 und
3ST1) der Geberausgänge gewählt werden.
ON
Die Geberausgänge sind hochohmig, wenn der entsprechende Befehl
3ST0 oder 3ST1 auf 0 ist.
OFF
ON Die Geberausgänge sind hochohmig, wenn der entsprechende Befehl
3ST0 oder 3ST1 auf 1 ist.
OFF
Anzahl der an das TELEFAST-Verdrahtungsinterface angeschlossenen Geber
Mit diesem Mikroschalter kann die Zahl der an das Verdr.interface angeschlossenen
Geber definiert werden (1 oder 2 Absolutwertgeber mit parallelgesch. Ausgängen).
ON
Es ist ein Geber an das Verdrahtungsinterface angeschlossen.
OFF
ON
Es sind zwei Geber an das Verdrahtungsinterface angeschlossen.
OFF
Falls die Zahl der angeschlossenen Geber für einen Zählkanal ungerade ist und die
Zahl der in Reihe geschalteten TELEFAST-Verdr.interfaces 2 oder 3 beträgt, müssen diese unbedingt konfiguriert werden, damit die Summe der Geber 4 entspricht.
• Bei 2 TELEFAST-Verdrahtungsinterfaces
Hardwarekonfiguration Mikroschalter Adresse
(Anzahl der Geber pro TELEFAST
TELEFAST) 0 1 AD0 AD1
Aktion
2 Geber an TELEFAST 0 und
1 Geber an TELEFAST 1
O N O N 0
0
1
1
0 Lesen des Gebers 0 an TELEFAST 0
1 Lesen des Gebers 1 an TELEFAST 0
0 Lesen des Gebers an TELEFAST 1
1 Lesen des Gebers an TELEFAST 1
1 Geber an TELEFAST 0 und
2 Geber an TELEFAST 1
O N O N 0
0
1
1
0 Lesen des Gebers an TELEFAST 0
1 Lesen des Gebers an TELEFAST 0
0 Lesen des Gebers 0 an TELEFAST 1
1 Lesen des Gebers 1 an TELEFAST 1
___________________________________________________________________________
4/22
Anhang 4
A
• Bei 3 TELEFAST-Verdrahtungsinterfaces
Hardwarekonfiguration Mikroschalter Adresse
(Anzahl der Geber pro
TELEFAST)
TELEFAST
0 1 2 AD0 AD1
1 Geber an TELEFAST 0 O N O F F O F F 0
1 Geber an TELEFAST 1 0 und 1
1 Geber an TELEFAST 2 1
Aktion
0 Lesen des Gebers an TELEFAST 0
1 Lesen des Gebers an TELEFAST 0
0 Lesen des Gebers an TELEFAST 1
1 Lesen des Gebers an TELEFAST 2
1 Geber an TELEFAST 0 O F F O N O F F 0
1 Geber an TELEFAST 1 und
1 Geber an TELEFAST 2
0
1
1
0 Lesen des Gebers an TELEFAST 0
1 Lesen des Gebers an TELEFAST 1
0 Lesen des Gebers an TELEFAST 1
1 Lesen des Gebers an TELEFAST 2
1 Geber an TELEFAST 0 O F F O F F O N 0
1 Geber an TELEFAST 1 0 und 1
1 Geber an TELEFAST 2 1
0 Lesen des Gebers an TELEFAST 0
1 Lesen des Gebers an TELEFAST 1
0 Lesen des Gebers an TELEFAST 2
1 Lesen des Gebers an TELEFAST 2
Typ der an das TELEFAST-Verdrahtungsinterface angeschlossen Geber
Mit diesen Mikroschaltern wird der Typ der an das TELEFAST-Verdr.interface
angeschlossenen Geber definiert. In den folgenden Tabellen wird das
Leistungsvermögen der Verbindung Geber/TELEFAST in Abhängigkeit vom durch die
Mikroschalter gewählten Code angezeigt:
Geber mit Ausgängen mit pos. Logik, vom Typ Totem-Pole , TTL u. offener
Kollektor NPN, im Gray-Code
ON
Max. Länge
Geber /
TELEFAST
Max. Umschaltfrequenz des niederwertigen Bits
50 m 75 kHz
OFF
Geber mit Ausgängen mit neg. Logik, vom Typ Totem-Pole , TTL u. offener
Kollektor NPN, im Gray-Code
ON
OFF
ON
OFF
Max. Länge
Geber /
TELEFAST
50 m
100 m
Max. Umschaltfrequenz des niederwertigen Bits
75 kHz
40 kHz
ON
200 m 5 kHz
OFF
___________________________________________________________________________
4/23
A
Geber mit Ausgängen mit positiver oder negativer Logik, vom Typ offener Kollektor NPN, im Gray-Code
ON
OFF
ON
OFF
Max. Länge
Geber /
TELEFAST
10 m
30 m
Max. Umschaltfrequenz des niederwertigen Bits
40 kHz
20 kHz
ON
OFF
50 m 5 kHz
Hinweis
Bei Gebern mit Ausgängen mit positiver Logik vom Typ TTL oder Totem-Pole kann das
Leistungsvermögen überschritten werden, ohne jedoch die Empfehlungen der Hersteller der
Geber zu überschreiten.
___________________________________________________________________________
4/24
Anhang 4
A
4.4
Verkabelungszubehör TSX TAP S15••
4.4-1 Beschreibung
Das Verkabelungszubehör TSX TAP 15•• dient zum Anschluß eines Inkrementalgebers an das Zählmodul unter Verwnedung eines spezifischen Kabels, das vom Hersteller des Gebers geliefert wird.
• Das Verkabelungszubehör TSX TAP S1505 dient zum Anschluß eines mit 5 VDC versorgten Inkrementalgebers: Geber mit RS-422-Ausgängen,
• Das Verkabelungszubehör TSX TAP S1524 dient zum Anschluß eines mit 24 VDC versorgten Inkrementalgebers: Geber mit Totem-Pole-Ausgängen oder mit PNP-
Ausgängen mit offenem Kollektor.
Der TSX TAP S15•• verfügt über zwei Steckverbinder:
• eine 12polige DIN-Steckbuchse, die gegen den Uhrzeigersinn gekennzeichnet ist.
Diese Steckbuchse ermöglicht den Anschluß des Gebers unter Verwendung eines vom Hersteller des Gebers gelieferten Kabels.
• ein 15poliger Standard-Steckverbinder, der unter Verwendung eines Kabels TSX
CCP S15 an das Zählermodul angeschlossen wird.
Der TSX TAP S15•• kann mittels eines mitgelieferten Winkels auf einer DIN-Schiene oder als Schrankdurchführung befestigt werden; in diesem Fall wird die Dichtigkeit mittels einer mitgelieferten Dichtung sichergestellt.
Inkrementalgeber mit 12poliger
Steckbuchse TSX TAP S15 •• spezifisches Kabel
(vom Hersteller des
Gebers geliefert)
M
3
1 9 8
2 10 12 7
11
6
4 5
F
6
8 9 1
7 12 10 2
11
3
5 4
M
6
8 9 1
7 12 10 2
11
3
5 4
F
3
1 9 8
2 10 12 7
11
6
4 5
___________________________________________________________________________
4/25
A
4.4-2 Montage des TSX TAP S15••
Montage auf Telequick-Schlitzplatte
Der mitgelieferte Winkel erlaubt eine Befestigung des TSX TAP S15•• auf einer
Schlitzplatte vom Typ AM1-PA••• oder auf jeder anderen Halterung.
Montage als Schrankdurchführung
Mit Hilfe der Stellmutter kann der TSX TAP S15•• als Schrankdurchführung montiert werden. Die Dichtung gewährleistet absolute Dichtigkeit zwischen der Schrankinnenseite und -außenseite.
Stärke max. = 5mm Dichtung
Bohrung = Ø 37mm
___________________________________________________________________________
4/26
Abmessungen
70,4
∅
5,5
27,4 43
Anhang 4
A
___________________________________________________________________________
4/27
A
4.4-3 Geberanschluß unter Verwendung des Zubehörs TSX TAP S1505
Für den Anschluß eines Gebers mittels des Zubehörs TSX TAP S1505 ist ein spezifisches Kabel erforderlich, das vom Hersteller des Gebers geliefert wird.
Klemmenbelegung des TSX TAP S1505:
TSX CCP S15
9
10
11
12
13
14
15
1
2
3
4
5
6
7
8
1
TSX TAP S1505
A+ 5 V
5
A- 5 V
2 6
B+ 5 V
10 8
B- 5 V
11 1
Z+ 5 V
4 3
Z- 5 V
5 4
EPSR
13 2
+5 V
15
12
0V
8 10
3
1 9
11
8
2 10 12 7
6
4 5 spezifisches
Kabel (vom
Hersteller des
Gebers geliefert)
___________________________________________________________________________
4/28
Anhang 4
A
4.4-4 Geberanschluß unter Verwendung des Zubehörs TSX TAP S1524
Für den Anschluß eines Gebers mittels des Zubehörs TSX TAP S1524 ist ein spezifisches Kabel erforderlich, das vom Hersteller des Gebers geliefert wird.
Klemmenbelegung des TSX TAP S1524:
TSX CCP S15
9
10
11
12
13
1
2
3
4
5
3
TSX TAP S1524
B+ 24V
9
12
7
13
8
A+ 24V
5
Z+ 24V
3
Rückführung
Geberversorgung
24V
12
2
1 9 8
2 10 12 7
3
11
6
4 5 spezifisches Kabel
(vom Hersteller des
Gebers geliefert)
6
14
5
7
15
8
8
0V
11 10
Dieser Verbindungstyp ist mit den mit 24 V versorgten Gebern kompatibel (Heidenheim,
Hengstler, Codéchamp, Ivo, Ideacod, ...).
___________________________________________________________________________
4/29
A
4.5
Kabel und Kabelstränge mit einem Stecker
4.5-1 Kabelstrang mit 1 Stecker vom Typ TSX CDP 301 und TSX CDP 501
Mit Hilfe dieses Kabelstrangs mit einem Stecker (oder Flachbandkabel) können Geber,
Stellglieder oder Klemmen direkt an Zählermodule angeschlossen werden. Sie bestehen aus 20 0,34 mm 2 starken Drähten (AWG 22), die an einem Ende in einen
Steckverbinder HE10 münden. Die freien Drähte des anderen Endes sind mittels eines
Farbecodes gemäß DIN 47100 gekennzeichnet.
Entsprechung zwischen der Farbe der Drähte und der Stiftnummer des Steckverbinders HE10:
Kabel:
TSX CDP 301
TSX CDP 501
Länge:
3 m
5 m
HE10
1 2
3
5
7
9 10
11 12
13 14
4
6
8
15 16
17 18
19 20 weiß braun grün gelb grau rosa blau rot schwarz violett grau-rosa rot-blau weiß-grün braun-grün weiß-gelb gelb-braun weiß-grau grau-braun weiß-rosa rosa-braun
TSX CTY 2A/4A TSX CTY 2C
+5 VDC
0 VDC
+10...30 VDC nc
IPres0
IVal0
ICapt0 nc
IPres1
IVal1
ICapt1 nc
Q0
Q1
Q0
Q1
+24 VDC
0 VDC
+24 VDC
0 VDC
+5 VDC
0 VDC
+10...30 VDC nc
IPres0
IVal0 / Q2
ICapt0
Q3
IPres1
IVal1 / Q2
ICapt1
Q3
Q0
Kanal 0
(oder 2)
Kanal 1
(oder 3)
Kanal 0
(oder 2) Q1
Q0
Q1
+24 VDC
0 VDC
+24 VDC
0 VDC
Kanal 1
(oder 3)
___________________________________________________________________________
4/30
Anhang 4
A
4.5-2 Flachbandkabel TSX CDP 102, TSX CDP 202 und TSX CDP 302
Diese ummantelten Flachbandkabel mit Litzenader ermöglichen den Anschluß des
Steckverbinders HE10 eines Zählermoduls an ein Verdrahtungsinterface
TELEFAST 2 (1). Sie bestehen aus einem gelitzten und ummantelten Flachkabel mit
0,08 mm 2 starken Drähten (AWG 28), das an einem Ende mit einem Steckverbinder HE10 versehen ist.
Wegen des geringen Drahtquerschnitts wird empfohlen, diese Flachbandkabel nur an Einoder Ausgängen mit geringem Strom (<100 mA pro Eingang oder pro Ausgang) zu verwenden.
Es stehen 3 Längen zur Auswahl:
TSX CDP 102 : 1 Meter lang,
TSX CDP 202 : 2 Meter lang,
TSX CDP 302 : 3 Meter lang.
4.5-3 Anschlußkabel TSX CDP 053 / 103 / 203 / 303 / 503
Diese Verbindungskabel ermöglichen den Anschluß des Steckverbinders HE10 eines
Zählermoduls an ein Verdrahtungsinterface TELEFAST 2 (1). Sie bestehen aus einem
Kabel mit 0,34 mm 2 starken Drähten (AWG 22), das an beiden Enden mit je einem verschweißten Steckverbinder HE10 versehen ist.
Dieser Kabeltyp kann für höhere Stromstärken (< 500 mA) als die Flachbandkabel verwendet werden.
Es stehen 5 Längen zur Auswahl:
TSX CDP 053 : 0,5 Meter lang,
TSX CDP 103 : 1 Meter lang,
TSX CDP 203 : 2 Meter lang,
TSX CDP 303 : 3 Meter lang,
TSX CDP 503 : 5 Meter lang.
(1) siehe Abschnitt 3.7 und 4.2
___________________________________________________________________________
4/31
A
4.6
Anzeigen des Moduls
Die Module TSX CTY 2A/4A/2C sind auf der Vorderseite mit Signallampen
(LED)ausgestattet, die die Anzeige des Modulstatus und des Status der Zählerkanäle ermöglichen.
• Statusanzeigen des Moduls (RUN, ERR, I/O)
CH2
CH3
CH3 CH1
RUN ERR
I / O I/O Diese drei Signallampen geben Auskunft über die
Betriebsart des Moduls:
- RUN: signalisiert den RUN-Betrieb des Moduls,
- ERR: signalisiert einen internen Fehler des Moduls,
- I/O: signalisiert einen externen Fehler des Moduls oder einen Fehler des Applikationsprogramms;
• Statusanzeigen der Kanäle (CH i
)
2 bzw. 4 Signallampen ermöglichen die Anzeige und
Diagnose des Zustands der einzelnen Kanäle des Moduls.
Zustand
Signall.
RUN
Leuchtet Blinkt Erloschen
ERR
I/O
CH i
TSX CTY 2A/2C:
CH0 und CH1
TSX CTY 4A:
CH0, CH1, CH2,
CH3
Modul in Betrieb
Interner Fehler
Modul defekt
Externer Fehler
• Verkabelungsfehler
• Störung
Inkrementgebervers.
• Meßwertüberschreitung
Anwendungsfehler
— Modul gestört oder abgeschaltet
Kommunikationsfehler Keine Störung oder Warten auf
Konfiguration
— Keine Störung
Der Kanal arbeitet einwandfrei
Der Kanal arbeitet nicht Der Kanal ist nicht ordnungsgemäß, weil: in Betrieb.
•ein interner Fehler, Keine Konfiguration oder fehlerhafte Konfiguration.
•ein externer Fehler,
•ein Kommunikations-
fehler,
•ein Anwendungsfehler vorliegt.
___________________________________________________________________________
4/32
Achsensteuerungsmodule TSX CAY
Inbetriebnahme
Inhaltsverzeichnis
Register B
Kapitel
1.1-2 Beschreibung der Hardware
3.1-1 Notwendige Grundkonfiguration
3.1-3 Allgemeine Verkabelungsvorschriften
Anschluß der Geschwindigkeitsreferenzsignale
3.3-1 Kennzeichnung der Signale
3.3-2 Anschluß mittels TSX CAP S9
3.3-3 Anschluß mittels Flachbandkabel TSX CDP 611
3.3-4 Anschluß an die Klemmen mittels
Verdrahtungsinterface TELEFAST
3.3-6 Anschluß von Antriebsreglern mittels
3.4-1 Kennzeichnung der Signale
3.4-2 Anschluß eines Inkrementalgebers
B/1
Seite
B
B Achsensteuerungsmodule TSX CAY
Inbetriebnahme
Inhaltsverzeichnis
Register B
Kapitel
3.4-4 Anschluß der Geberversorgungen
Seite
3.5-1 Zubehör zum Anschluß der Geber
3.5-2 Einbau des TSX TAP S15 05
Anschluß der Geber, Stellglieder und Versorgungen, ohne Antriebsregler 3/20
3.6-1 Kennzeichnung der Signale
3.6-2 Anschluß und Verkabelungszubehör TELEFAST
3.6-3 Anordnung der Signale auf der TELEFAST-Klemmleiste 3/23
3.6-4 Anschluß über Flachbandkabel TSX CDP 301 oder 501 3/26
3.6-5 Vorsichtsmaßnahmen bei der Verkabelung 3/27
Anschluß der Signale zur Überwachung des Antriebsreglers
3.7-1 Kennzeichnung der Signale
3.7-2 Anschluß mittels Verdrahtungsinterface TELEFAST
3.7-3 Entsprechung zwischen TELEFAST-Klemmen und
Elektrische Kenndaten der Module
3.8-2 Kenndaten der Analogausgänge
3.8-3 Kenndaten der Zählereingänge
3.8-4 Kenndaten der Hilfseingänge
3.8-5 Kenndaten der Ausgänge HSC_Out Q0
3.8-6 Überwachung der Spannung von Geber/Stellglied
3.8-7 Kenndaten der Eingänge zur Überwachung
3.8-8 Kenndaten der Relaisausgänge
___________________________________________________________________________
B/2
1.1
Beschreibung
1.1-1 Allgemeines
TSX CAY 2•
TSX CAY 4•
1 Beschreibung
B
TSX CAY 33
FIP
Antriebsregler
Motor
Geber
Die für die Steuerungen TSX Premium angebotenen Achsensteuerungsfunktionen sind für Maschinen bestimmt, die gleichzeitig eine leistungsfähige Bewegungssteuerung zusammen mit einer Ablaufsteuerung durch speicherprogrammierbare
Steuerungen benötigen.
Die Module TSX CAY 21 (2 Achsen) und TSX CAY 41 (4 Achsen) ermöglichen die
Steuerung von Verfahrbewegungen auf unabhängigen, linearen, begrenzten Achsen.
Die Module TSX CAY 22 (2 Achsen) und TSX CAY 42 (4 Achsen) ermöglichen die Steuerung von Verfahrbewegungen auf unabhängigen unbegrenzten Rotationsachsen.
Das Module TSX CAY 33 (3 Achsen) ermöglicht die Steuerung von Verfahrbewegungen auf 2 oder 3 synchronisierten Achsen (lineare Interpolation).
Terminologie
• Die Bezeichnung TSX CAY deckt das gesamte Produktangebot Achsensteuerung ab,
• Die Abkürzung TSX CAY2• bezeichnet die Module TSX CAY 21 und 22,
• Die Abkürzung TSX CAY4• bezeichnet die Module TSX CAY 41 und 42.
Diese Module im Standardformat (TSX CAY 2•) oder im Doppelformat (TSX CAY 4• und
TSX CAY33) können in alle verfügbaren Steckplätze einer Steuerungskonfiguration
(TSX, PMX oder PCX) eingesetzt werden.
Zur Positionsmessung wird an jeden einzelnen Kanal ein Geber (evtl. unterschiedlichen Typs) angeschlossen:
• Inkrementalgeber vom Typ RS 422/485
• Inkrementalgeber vom Typ Totem Pole 5 V,
• Absolutwertgeber (seriell) SSI.
• Absolutwertgeber mit Parallelausgängen (mit Interface ABE 7CPA11).
___________________________________________________________________________
1/1
B
1.1-2 Beschreibung der Hardware
1 15poliger SUB-D-Steckverbinder für den Anschluß des Gebers Achse 0.
2 15poliger SUB-D-Steckverbinder für den
Anschluß des Gebers Achse 1.
3 15poliger SUB-D-Steckverbinder für den
Anschluß des Gebers Achse 2.
4 15poliger SUB-D-Steckverbinder für den
Anschluß des Gebers Achse 3.
5 9poliger SUB-D-Steckverbinder für den
Anschluß der Geschwindigkeitsreferenzwerte.
TSX CAY 21/22
8
9
10
1
5
2
6
7
6 Steckverbinder HE10 für den Anschluß:
• der Hilfseingänge:
- Referenznocken,
- Not-Aus,
- Neukalibrierung,
• der Hilfsausgänge,
• der externen Versorgungen (Geber und
Codierer).
TSX CAY 41/42
8
9
10
3
1
7 Steckverbinder HE10 für den Anschluß der
E/A zur Überwachung der Antriebsregler.
5
4
2
8 Schraube zur Befestigung des Moduls in seiner Position.
7
9 Robustes Metallgehäuse, das die
Verriegelungsfunktion des Moduls in seinem Steckplatz sicherstellt.
10 Signallampen zur Moduldiagnose:
• Diagnose auf Modulebene:
- grüne Signallampe RUN: Anzeige der
Betriebsart des Moduls,
- rote Signallampe: Anzeige eines internen Fehlers,
- rote Signallampe I/O: Anzeige eines externen Fehlers oder eines Fehlers des Applikationsprogramms,
• Diagnose auf Kanalebene des Moduls:
- grüne Signallampe CHx: Anzeige zur
Diagnose des Kanals.
TSX CAY 33
6
6
___________________________________________________________________________
1/2
3
1
5
4
8
9
10
7
2.1
Beschreibung der Funktionen
Übersichtsbild einer Achsensteuerung
Prozessor Modul TSX CAY
2 Beschreibung der Funktionen
B
Applikation
Gebereingang
Konfiguration
+ Neukalibrierung
%K, %M
Konfigurationsparameter
Einstellung
Sollwert
Regelkreis
Antriebsreglerausgang
Funktion SMOVE
%Q/%QW
Verarbeitung
Verarbeitung
Hilfs-
Ein-/Ausgänge
Nockensignaleingang
Ereigniseingang
Neukalibrierungseingang
Not-Aus-Eingang
Eingang Fehler Antr.regler
Relaisausgang Freigabe
Antriebsregler
Hilfsausgang
%I/%IW
Die Achsensteuerungsmodule bieten für jede Achse folgende Funktionen:
• Eingänge
- ein Eingang zur Erfassung der Positionsmeßwerte:
Inkrementalgeber Typ RS 485 oder Totem Pole 5 V
Absolutwertgeber, seriell, Typ SSI, 16 bis 25 Datenbits
- ein Nockensignaleingang
- ein Ereigniseingang
- ein Fehlereingang Antriebregler
- ein Neukalibrierungseingang
- ein Not-Aus-Eingang
• Ausgänge
- ein Analogausgang
±
10 V isoliert, mit einer Auflösung von 13 Bits + Vorzeichen, zur Steuerung von Antriebsreglern
- ein Relaisausgang zur Freigabe des Antriebsreglers
- ein Hilfs-Transistorausgang
___________________________________________________________________________
2/1
B
Verarbeitung der Befehle:
Jede Verfahrbewegung, die aus dem Ablaufprogramm der Steuerung gesteuert wird, wird durch einen Verfahrbefehl SMOVE in der Programmiersprache PL7 beschrieben.
Das Modul TSX CAY 21/41 berechnet aus diesem Verfahrbefehl SMOVE einen
Positions-/Geschwindigkeitssollwert.
Bildschirme aus PL7 ermöglichen eine einfache Konfiguration, Einstellung und
Debugoperation der Achsen:
• Konfiguration der Achsen
Der Konfigurationsbildschirm ermöglicht die Eingabe der notwendigen Parameter, um den Betrieb des Moduls an die Kenndaten der Maschine anzupassen. Es handelt sich dabei um: den Gebertyp, die Positionsgrenzwerte, die Höchstgeschwindigkeit usw. Diese Parameter können nicht über das Programm geändert werden. Es gibt keine standardmäßige Konfiguration.
• Einstellung der Achsen
Diese Parameter sind mit dem Betrieb der Achsen verknüft. Sie können Online oder
Offline eingestellt werden.
Betriebsparameter:
- korrigierte Auflösung
- Bewegungsüberwachung: Nachlauffehler, Neukalibrierung, Überdrehzahl usw.
- Stillstandsüberwachung: Verzögerung, Geschwindigkeit, Zielfenster
- Lageregelkreis: Proportionalverstärkung, Geschwindigkeitskorrekturfaktor, Offset
- Steuerung: Softwareendlagen, Beschleunigung, Beschleunigungsprofil
- Parameter für den Handbetrieb: Geschwindigkeit, Referenzpunktfahrt usw.
Diese Parameter sind über das Programm modifizierbar.
• Debugfunktion
Der Debug-Modus ist nur Online aufrufbar. Dabei kann das Verhalten der Achse gesteuert und beobachtet werden.
Die Informationen und Befehle sind unterschiedlich je nach der gewählten Betriebsart:
- Automatikbetrieb
- Handbetrieb
- Betriebsart Offener Regelkreis
- Betriebsart Messung (Off)
Im oberen Teil des Bildschirms finden Sie Angaben zum Betriebszustand des
Moduls und seiner Diagnose. Der untere Teil dient zur Anzeige der Befehle und der
Angaben zum Betrieb der Verfahrbewegung, der Eingänge, der Ausgänge, der
Störungen usw.
___________________________________________________________________________
2/2
3 Inbetriebnahme
3.1
Inbetriebnahme
3.1-1 Notwendige Grundkonfiguration
Die Achsensteuerungsmodule können in alle Steckplätze eingesteckt werden, die in einer Steuerungskonfiguration Premium (TSX, PMX oder PCX) verfügbar sind, vorausgesetzt, es wird nicht mehr als die im folgenden angegebene Zahl der Kanäle benutzt:
B
Prozessor
TSX P57 102 / TPMX P57 102 / TPCX 57 1012
TSX P57 202 / TPMX P57 202
TSX P57 252
TSX P57 302
TSX P57 352 / TPMX P57 352 / TPCX 57 3512
TSX P57 402
TSX P57 452 / TPMX P57 452
Zahl der verwalteten "applikationsspezifischen" Kanäle (*)
8
24
24
32
32
48
48
(*) Unter "applikationsspezifischem" Kanal versteht man alle Kanäle eines applikationsspezifischen
Moduls (Zählermodul, Achsensteuerungsmodul usw.). Die Module TSX CAY 2 • verfügen
über 2 "applikationsspezifische" Kanäle, die Module TSX CAY 4 • über 4
"applikationsspezifische" Kanäle und die Module TSX CAY 33 über 3 "applikationsspezifische"
Kanäle.
Hinweis: Die Module TSX CAY 22/42 und 33 sind mit den älteren Prozessoren TSX P57 10 und
TSX P57 20 inkompatibel.
Die Versorgungsleistung eines Racks muß in Abhängigkeit von der Zahl der installierten
Module gewählt werden.
3.1-2 Installation
Das Einstecken bzw. Entfernen eines Moduls kann bei eingeschalteter Stromversorgung des Racks erfolgen. Die Module sind so konzipiert, daß dieser Eingriff bei eingeschalteter
Versorgungsspannung möglich ist, um die Verfügbarkeit eines Gerätes sicherzustellen.
Es wird hingegen davon abgeraten, die Steckverbinder mit den Geberversorgungen anzuschließen bzw. abzuziehen. Bestimmte Geber vertragen dies nicht. Die
Steckverbinder der Hilfs-Ein-/Ausgänge können unter Spannung abgezogen werden, ohne daß dies dem Modul schadet. Aus Sicherheitsgründen wird jedoch empfohlen, vor jeder Trennung die Hilfsversorgungen zu unterbrechen.
Die Befestigungsschrauben des Moduls und der Steckverbinder müssen ordnungsgemäß festgeschraubt sein, um einen einwandfreien elektrischen Kontakt herzustellen, der einen guten Widerstand gegen elektrostatische und elektromagnetische
Störungen gewährleistet.
___________________________________________________________________________
3/1
B
3.1-3 Allgemeine Verkabelungsvorschriften
Die Versorgungen der Geber und Stellglieder müssen unbedingt mittels flinker
Sicherungen gegen Überlast oder Überspannungen geschützt sein.
Für die Verkabelung Kabel mit einem ausreichend großen Querschnitt wählen, um online Spannungsabfälle und Übertemperaturen zu vermeiden.
Die Kabel der Geber und Stellglieder so weit wie möglich von jeder elektromagnetischen
Einwirkung zu installieren, die durch die Schaltung eines Starkstromnetzes erzeugt wird.
Alle Kabel zum Anschluß der Inkremental- oder Absolutwertgeber müssen abgeschirmt sein. Die Abschirmung muß qualitativ hochwertig und modul- und geberseitig an die mechanische Masse angeschlossen sein. Die Kontinuität muß über die gesamten
Anschlüsse hinweg sichergestellt sein. Im Kabel keine anderen Signale als die der
Geber fließen lassen.
Die Hilfseingänge des Moduls haben aus Leistungsgründen kurze Antwortzeiten.
Deshalb ist darauf zu achten, daß die Autonomie der Versorgungen dieser Eingänge im Fall einer kurzen Stromunterbrechung ausreichend ist, um das einwandfreie
Funktionieren des Moduls sicherzustellen. Es wird empfohlen, geregelte Versorgungen zu verwenden, die eine bessere Genauigkeit der Antwortzeiten der Geber und
Stellglieder gewährleisten. Das O-V-Signal der Versorgungen muß so nah wie möglich beim Ausgang der Stromversorgungen an die mechanische Masse angeschlossen werden.
3.2
Wahl der Geber
3.2-1 Ausgangsinterface
Ausgangsschnittstellen für Inkrementalgeber oder Impulsgeneratoren:
• ein Ausgang in der RS422/485-Norm, zwei zusätzliche Push-pull-Ausgänge pro
Signal,
• ein Totem-Pole-Ausgang mit 5 V, zwei zusätzliche Push-pull-Ausgänge.
Die Absolutwertgeber vom Typ SSI verfügen über eine genormte RS485-Schnittstelle für das Kalender- und Datensignal.
Wir empfehlen einen Geber, dessen Eingangsstufe für das "CLOCK"-Signal vom Typ
Optokoppler ist.
Es können Geber unterschiedlichen Typs an ein und dasselbe Modul angeschlossen werden. Zum Beispiel: ein Inkrementalgeber an Kanal 0 und ein Absolutwertgeber SSI an Kanal 1.
___________________________________________________________________________
3/2
Inbetriebnahme 3
3.2-2 Versorgung der Geber
Das Modul ist so ausgelegt, da es die Geber mit 5 V oder mit 24 V versorgen kann. Ein
Mischen der Versorgungsspannungen ist auf allen Kanälen des Moduls möglich.
Die Inkrementalgeber werden in der Regel mit 5 V versorgt.
Die Absolutwertgeber SSI werden häufig mit 24 V (10/30 V) versorgt.
Versorgung der Geber mit 5 V: maximaler Spannungsabfall
In diesem Fall muß der Spannungsabfall online berücksichtigt werden, der von der
Länge des Kabels und vom Verbrauch des Gebers bei einer gegebenen Drahtlehre abhängig ist. Beispiel für ein 100 Meter langes Kabel:
Kabelquerschnitt
Geberverbrauch
AWG 28 = 0,08 mm 2
AWG 22 = 0,34 mm 2
0,5 mm 2
1 mm 2
Spannungsabfall bei einem 100 m langem Kabel
50 mA 100 mA 150 mA 200 mA
1,1 V 2,2 V 3,3 V 4,4 V
0,25 V
0,17 V
0,09 V
0,5 V
0,34 V
0,17 V
0,75 V
0,51 V
0,24 V
1 V
0,68 V
0,34 V
Versorgung der Geber mit 24 V
Dieser Gebertyp wird empfohlen, weil keine genaue Versorgung (10 V/30 V) erforderlich ist. Wenn sie mit 24 V versorgt werden, können sie mit sehr langen Kabeln eingesetzt werden, weil der Spannungsabfall im Kabel nur sehr gering ist. Dies ist bei den Gebern mit serieller Schnittstelle vom Typ SSI der Fall.
Bei Verwendung von seriellen 24-V-Absolutwertgebern vom Typ SSI muß die
5-V-Versorgung nicht unbedingt angeschlossen sein.
Die 24-V-Versorgung muß unbedingt den Gebern vorbehalten sein. Die Versorgungen müssen über eine ausreichende Autonomie verfügen, um den Geber bei
Mikrounterbrechungen des Netzes (•10 ms) mit Strom zu versorgen.
B
3.2-3 Abschirmung
Zur Sicherstellung einer einwandfreien Betriebs in gestörter Umgebung muß ein Geber gewählt werden, dessen Potential des Metallgehäuses an die mechanische Masse des angeschlossenen Gerätes gelegt wird. Der Geber muß die Masseverbindung mit der
Abschirmung des Anschlußkabels sicherstellen.
___________________________________________________________________________
3/3
B
3.3
Anschluß der Geschwindigkeitsreferenzsignale
3.3-1 Kennzeichnung der Signale
1
2
3
4
5
6
7
8
9
CAY 4 CAY 2 CAY 33
Vref0+ Achse 0
Vref0-
Vref1+ Achse 1
Vref1-
Vref2+ Achse 2
Vref2-
Vref3+ Achse 3
Vref3-
GND-ANA
Achse 0
Achse 1 nc
Achse 0
Achse 1
Achse 2 nc
GND-ANA nc
GND-ANA
(Gemeinsamer) (Gemeinsamer) (Gemeinsamer)
Steckverbinder von der
Verkabelungsseite aus gesehen
Anschluß der Geschwindigkeitsreferenzwerte:
Es stehen vier Anschlußarten zur Verfügung
• Verkabelung mit Steckverbinder und Schutzkappe TSX CAP S9
• Verwendung des Anschlußkabels TSX CDP 611
• Verkabelung mit Abgang auf Klemmen mittels TELEFAST ABE-7CPA01
• Verkabelung mit Abgang auf TAP MAS (Schutzdiode).
3.3-2 Anschluß mittels TSX CAP S9
Der Anschluß wird direkt vom Anwender durch Auflöten auf den 9poligen Steckverbinder so wie unter 3.3-1 gekennzeichnet vorgenommen. Dabei ist auf einen korrekten
Anschluß der Kabelabschirmung zu achten, die am Steckverbindergehäuse zu befestigen ist.
___________________________________________________________________________
3/4
Inbetriebnahme 3
3.3-3 Anschluß mittels Flachbandkabel TSX CDP 611
Dieses vorverdrahtete Kabel besteht aus einem 9poligen SUB-D-Stecker zum
Anschluß an das Modul TSX CAY 21/41 und am anderen Ende aus offenen Drähten.
Mit einer Länge von 6 Metern entsprechen diese Drähte (AWG 24) den Klemmen des
SUB-D-Steckers. Dadurch können die Geräte direkt mit dem Modul verbunden werden.
Die verschiedenen Signale sind durch einen Farbcode gekennzeichnet.
Die Abschirmung muß unbedingt mit der mechanischen Masse des angeschlossenen Gerätes verbunden werden.
B
TSX CDP 611 schwarz
Klemme
1 blau
6 weiß
2 orange
7 rot
3 gelb
8 grün
4 violett
9 braun
5
Signal
Vref0+
Achse 0
Vref0-
Vref1+
Vref1-
Achse 1
Vref2+
Vref2-
Achse 2
Vref3+
Vref3-
Achse 3
GND-ANA
Abschirmung
Das Kabel TSX CDP 611 hat eine Länge von 6 m.
___________________________________________________________________________
3/5
B
3.3-4 Anschluß an die Klemmen mittels Verdrahtungsinterface TELEFAST
Das System TELEFAST 2 ist eine Einheit von Produkten, mit dem die Module der
Modellreihen TSX Mikro und TSX Premium schnell angeschlossen werden können. Es ersetzt die Klemmleisten und ermöglicht eine dezentrale Durchführung der
Einzeldrahtverbindungen.
Der Anschluß der Geschwindigkeitsreferenzwerte an Klemmen ist dann erforderlich, wenn die Antriebsregler weit voneinander entfernt angeordnet sind. Das
Vorverkabelungszubehör TELEFAST vereinfacht die Inbetriebnahme wesentlich, indem es den Zugang zu den Signalen über Schraubklemmen ermöglicht. Der Anschluß des
Moduls an das System TELEFAST (Bestell-Nr. ABE-7CPA01) erfolgt mit Hilfe eines
Kabels, das modulseitig mit einem 9poligen SUB-D-Steckverbinder und interfaceseitig mit einem 15poligen SUB-D-Steckverbinder ausgestattet ist. Dieses Kabel kann ein
Kabel mit der Bezeichnung TSX CXP 213 oder TSX CXP 613 sein.
TSX CXP 213
TSX CXP 613
+ + – –
ABE-7CPA01
Kabel TSX CXP 213 : l = 2m
Kabel TSX CXP 613 : l = 6m
Antriebsregler mit
2-Dr.-Eingängen ref
Gemeins.
GND
GND 6 8 5
+ –
Vref0
10 12 11 14 16 15 18 20 19 21 23
+ –
Vref1
Verbindung zu
GND-ANA
(Klemmen 5,
11, 15 und
19)
+ –
Vref2
+ –
Vref3
Erweiterung TSX CAY 33/4 •
Antriebsregler mit
Differentialeingängen
Gemeinsamer (0V) ref– ref+
GND
___________________________________________________________________________
3/6
Inbetriebnahme 3
Entsprechung zwischen Klemmen des SUB-D-Steckers und TELEFAST-Klemmen
B
19
20
21
22
23
15
16
18
24
26
28
30
32
6
8
10
11
12
14
4
5
Klemmleiste des TELEFAST
(Klemmen-Nr.)
2
10
3
11
SUB-D-SteckSUB-D-Steckverbinder Art der Signale verbinder 15polig (9polig)
(Stift-Nr.) TSX CAY
1
2
4
12
5
13
6 nc
14 nc nc nc nc nc
1
6
2
8
4
7
3
9
5
Vref0+
Vref0-
Vref1+
Vref1-
Vref2+
Vref2-
Vref3+
Vref3mit Klemme 23 verbinden
GND-ANA
Hinweis: nc = nicht angeschlossen
Die Klemme Nr. 23 der unteren Klemmleiste des TELEFAST (GND-ANA) muß so an die Klemme 21 angeschlossen werden, daß GND-ANA auf die Klemmen 5,
11, 15, 19 verteilt wird.
___________________________________________________________________________
3/7
B
3.3-5 Anschlußadapter TAP MAS
Durch den Anschlußadapter können die
Geschwindigkeitsreferenzwerte der einzelnen Antriebsregler auf einen Anschluß verteilt werden. Dadurch können mehrere
Antriebsregler in einfacher Weise angeschlossen, ohne daß die Kontinuität der
Massen beeinträchtigt wird.
Abmessungen und Befestigung:
Die Installation des Anschlußadapters TSX TAP MAS erfolgt auf einer Schlitzplatte vom
Typ AM1 PA... oder auf einer DIN-Schiene mit Klemmlasche LA9 D09976 und zwei
Schrauben M3x8 oder M3x10.
AM1-PA...
AM1-DE/ED =
2 x Ø 5,5
50 =
___________________________________________________________________________
3/8
Inbetriebnahme 3
3.3-6 Anschluß von Antriebsreglern mittels Anschlußadapter TAP MAS
Die modular aufgebauten Antriebsregler NUM MDLA können mit Hilfe des
Anschlußadapters TSX TAP MAS an das Modul TSX CAY angeschlossen werden. Die
Inbetriebnahme wird durch die Verwendung von vordefinierten Kabeln und durch die
Verwendung des Anschlußadapters erleichtert, der die Bezugsspannungsquellen der verschiedenen Achsen in einfacher Weise weiterleitet.
Modular aufgebauter Antriebsregler
NUM MDLA
TSX CAY
B
TSX CXP 223
J3
TSX TAP MAS
TSX CXP 213/613
Kabel:
TSX CXP 223: Länge = 2,5 m
TSX CXP 213: Länge = 2,5 m
TSX CXP 613: Länge = 6 m
Stecker
TSX CXP 223
9poliger SUB-D
1 Vref +
6 Vref -
5 GND-ANA
Stecker
25poliger SUB-D
5 Vref +
18 Vref -
6 GND-ANA
9poliger SUB-D
1 Vref +
6 Vref -
5 GND-ANA
Stecker
TSX CDP 611 schwarz ref + blau ref braun GND-ANA
Abschirmung
___________________________________________________________________________
3/9
B
3.4
Anschluß der Zählersignale
Zur Sicherstellung der Positionsmessung sind die Module TSX CAY mit Steckverbindern ausgerüstet, die für jeden Kanal einen direkten Anschluß eines Inkrementalgebers oder eines Absolutwertgebers vom Typ SSI ermöglichen. Jeder Kanal kann mit einem
Geber unterschiedlichen Typs ausgestattet sein.
3.4-1 Kennzeichnung der Signale
Die Module TSX CAY können entweder an Inkrementalgeber oder an Geber mit einer seriellen Schnittstelle vom Typ SSI angeschlossen werden. In der Betriebsart
Konfiguration stehen folgende Funktionen zur Verfügung.
• Bei den Inkrementalgebern sind zwei Interfacetypen einsetzbar:
- RS422/RS485-Ausgänge mit zwei komplementären Ausgängen pro Signal,
- Totem-Pole-Ausgänge mit 5 V,
• Absolutwertgeber SSI, Standard-Interface RS 485.
Jedem Kanal ist ein 15poliger SUB-D-Steckverbinder zugeordnet. Er dient auch zur Versorgung des Gebers. Diese Versorgung erfolgt über den Steckverbinder HE10
Vers. + Digit.. Durch das Signal "Rückführung + Geberversorgung" aus dem Geber kann eine ungewollte Trennung des Gebers überwacht werden.
SSI data+/A+
SSI data-/A-
Z+
Z-
CLKSSI+
+ Geberversg.
(10...30V)
- Geberversg.
(0V)
7
8
11
12
13
14
15
9
10
5
6
3
4
1
2
B+
B+
B-
Rückführung +
Geberversorgung
CLKSSI-
Geberversg. 5V
1 2
5 V
0 V
10...30 V
Geber-
3 4 0 V versorgung
___________________________________________________________________________
3/10
Anschlüsse:
Inkrementalgeber Eingang A+
Eingang A-
Eingang Z+
Eingang Z-
Absolutwertgeber SSI SSI data+
SSI data-
Geberversorgung 5 V + Vers. (5 V)
Geberversorgung (10-30 V)
+ Vers. (10-30 V) 7
1
2
15
1
2
4
5
Inbetriebnahme 3
B
Eingang B+
Eingang B-
10
11
Rückführung 13
Gebervers.
CLKSSI+
CLKSSI-
- Vers. (0V)
6
14
8
- Vers. (0 V) 8
3.4-2 Anschluß eines Inkrementalgebers
Bei dem Interface handelt es sich um eine Schnittstelle vom Typ RS 422/RS 485 oder
Totem Pole.
TSX CAY GEBER (*)
Rückführung
Gebersersorgung
10-30 V
5 V
0 V
3
4
1
2
5
6
7
8
13
14
15
9
10
11
12
4
2
1
3
5
6
8
12
10
A+
A-
B+
B-
Z+
Z-
Rückführung
+ Versg.
+ Versg.
- Versg.
(*) Standardbelegung eines mit einem 12poligen DIN-Steckers ausgestatteten Gebers.
Jedes Signal (A+,A- zum Beispiel) muß durch ein paarweise verdrilltes Kabel angeschlossen werden. Zur Reduzierung der Spannungsabfälle in der Leitung wird empfohlen, jeden Versorgungspunkt über ein paarweise verdrilltes Kabel zu verbinden.
Die Abschirmung des Kabels muß an beiden Enden mit der mechanischen Masse verbunden werden.
!
Der Eingang + Gebervers. des DIN-Steckers wird mit dem Versorgungsdraht
(10-30 V) oder mit dem 5-V-Draht je nach dem Typ des verwendeten Gebers verbunden.
___________________________________________________________________________
3/11
B
3.4-3 Anschluß eines Absolutwertgebers SSI
1
2
Rückführung Geberversg.
3
4
10...30 V
5 V
0 V
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
GEBER
Data+
Data-
Rückf. Vers. +(*)
CLKSSI+
CLKSSI-
+ Versg.
- Versg.
!
Die Versorgung des Gebers muß mit der Klemme 15 oder 7 des SUB-D-
Steckverbinders je nach der Versorgungsspannung des Gebers verbunden werden.
(*) Rückführung Vers. +: Ausgang des Gebers, der die Versorgungsspannung zum
Modul zurückleitet und der es so dem Modul ermöglicht, sich von dem Vorhandsein des Gebers zu überzeugen.
___________________________________________________________________________
3/12
Inbetriebnahme 3
B
3.4-4 Anschluß der Geberversorgungen
+ + – –
Anschluß 24-VDC-
Geberversorgung an
Hilfseingänge
+ + – –
TELEFAST 2
ABE-7H16R20
Kabel TSX CDP053 / 503
102 101 100 101
Kabel: Länge:
TSX CDP 053: 0,5 m
TSX CDP 103: 1 m
TSX CDP 203: 2 m
TSX CDP 303: 3 m
TSX CDP 503: 5 m
Alim.
24 V
+24 V
0 V
Alim.
5 V
+5 V
0 V
Wichtig: Die maximale Länge der Kabel zwischen den Ausgängen der Versorgungen und den Anschlußpunkten am TELEFAST darf 0,5 m nicht überschreiten.
Es ist nur eine Versorgung erforderlich, wenn die Geber auf beiden Kanälen vom gleichen Typ sind.
Die Sicherungen:
In diesem Modul sind grundsätzlich mehrere Schutzvorrichtungen gegen ungewollte
Verkabelungsfehler und Kurzschlüsse im Kabel enthalten:
• Verpolung der Versorgungen,
• Falsche Wahl der Versorgungsspannung 5 V <- -> 10/30 V,
• Kurzschluß 10/30 V am CLOCK-Signal der seriellen Schnittstelle.
Da das Modul derartigen Fehlerbedingungen nur kurzzeitig standhält, muß eine flinke
Sicherungen mit einer Stromstärke von maximal 1 A eingesetzt werden. Die
Versorgungen müssen einen hinreichend hohen Grenzstrom aufweisen, damit die
Sicherung ordnungsgemäß schmelzen kann.
___________________________________________________________________________
3/13
B
3.5
Verkabelungszubehör
3.5-1 Zubehör zum Anschluß der Geber
Zur Vereinfachung der Inbetriebnahme und der Installation steht eine Reihe von
Zubehörteilen zur Verfügung. Dieses Zubehör ermöglicht eine Vorverkabelung der
Anlage.
Schutzkappensätze mit 15poligem SUB-D-Stecker, TSX CAP S15, erlauben es dem
Anwender, eine direkte Verbindung zu den Anlage herzustellen. Zur Vereinfachung der
Installation dient der TSX TAP S15 05 als Adapter zwischen SUB-D-Stecker und dem
12poligen DIN-Stecker. Dieses Zubehör kann mittels einer Befestigungsschelle auf einer DIN-Schiene oder als Schrankdurchführung mit Dichtung und Schraubring montiert werden. Der Anschluß an das Modul erfolgt mit Hilfe eines
2,5 m langen Kabels (TSX CCP S15).
Beispiele:
TSX CAP S15
Inkremental- oder
Absolutwertgeber
TSX CAP S15
Inkremental- oder
Absolutwertgeber
Inkrementalgeber
5 V RS 422
Inkrementalgeber
5 V RS 422
TSX TAP S15 05
TSX CCP S15
Durch diese Zubehörteile wird eine einwandfreie Kontinuität der Signale und der
Abschirmung unter schwierigen Umgebungsbedingungen sichergestellt. Die
Anschlußkabel der Geber werden in der Regel vom Geberhersteller empfohlen.
___________________________________________________________________________
3/14
Inbetriebnahme 3
Angaben bezüglich der 12poligen Steckverbinderer vom Typ FRB
Die Nummern der Stifte dieser Steckverbinder sind auf zwei unterschiedliche Arten gekennzeichnet. Die meisten Geber verfügen über einen integrierten 12poligen
Stecker, wobei die Stifte entgegen dem Uhrzeigersinn gekennzeichnet sind. Der
Adapter TSX TAP S15 verfügt über eine 12polige Anschlußbuchse, die ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn gekennzeichnet ist. Alle Nutzerkabel müssen mit
Verbindungssteckern ausgerüstet sein, die im Uhrzeigersinn markiert sind, was zur
Folge hat, daß die Nummern der Stifte bei der Verkabelung übereinstimmen.
Geber mit Anschlußbuchse entgegen dem Uhrzeigersinn
Anschlußstecker
Nutzerkabel
B
Anschlußleiste
Anschlußsockel
M
1 9 8
2 10 12 7
3
11
6
4 5
F
8 9 1
7 12 10 2
6
11
3
5 4 entgegen dem Uhrzeigersinn
M im Uhrzeigersinn
8 9 1
7 12 10 2
6
11
3
5 4
F
1 9 8
2 10 12 7
3
11
6
4 5
Kennzeichnung der Stifte des DIN-Steckers und des 15poligen SUB-D-Steckers des
Adapters TSX TAP S15 05
DIN SUB-D
1
2
Stift Signal
B-
Stift
11
Rückf. Vers.
13
3
4
Z+
Z-
4
5
5
6
7
A+
Anc
1
2
8
9
B+ nc
10
Entlang der gesamten Anschlüsse muß die
Kontinuität der Abschirmungen sichergestellt sein. Diese müssen auf beiden Seiten mit der mechanischen Masse verbunden sein.
10
11
0 V nc
8
12 5 V 15
___________________________________________________________________________
3/15
B
3.5-2 Einbau des TSX TAP S15 05
Montage auf Telequick-Schlitzplatte
Der mitgelieferte Winkel erlaubt eine Befestigung des TSX TAP S15 05 auf einer
Schlitzplatte vom Typ AM1-PA ... oder auf jeder anderen Haltevorrichtung.
Montage als Schrankdurchführung
Mit Hilfe des Schraubrings kann der TSX TAP S15 05 als Schrankdurchführung montiert werden. Die Dichtung gewährleistet absolute Dichtigkeit zwischen der
Schrankinnenseite und -außenseite.
Breite max. = 5 mm Dichtung
Bohrung = Ø 37 mm
___________________________________________________________________________
3/16
Abmessungen
70,4
∅
5,5
27,4 43
Inbetriebnahme 3
B
___________________________________________________________________________
3/17
B
Anschluß von Absolutwertgebern // Verwendung des Verdrahtungsinterface
ABE-7CPA11
• Die Multiplexfunktion darf nicht eingesetzt werden: Jeder Kanal benutzt einen
Adapter, an den ein Absolutwertgeber mit parallelgeschalteten Ausgängen angeschlossen wird.
• Der Frame des Gebers muß wie folgt konfiguriert sein:
- Code: binär oder Gray (je nach Gebertyp),
- Startbits: 0,
- Datenbits: 24 (unabhängig von der Zahl der Datenbits des Gebers),
- Statusbits: 3,
- Wertigkeit des Fehlerbits: 1 (optional),
- Parität: gerade.
TSX CAY TELEFAST
ABE-7CPA11
Absolutwertgeber mit Parallelausgängen
ON
OFF angeschl. Gebertyp
Konfiguration des
Gebers über
Anschlußsockel
Sperren von
Ausgängen des Gebers
___________________________________________________________________________
3/18
Inbetriebnahme 3
Anschluß an einen Drehzahlgeber NUM MDLA
Der Antriebsregler NUM 400 V enthält alle zu seinem Betrieb erforderlichen Elemente.
Er bietet als Positionsrückmeldung einen Ausgang, dessen Signale den Betrieb eines
Inkrementalgebers simulieren. Das Zubehör TSX CXP 233 / 633 (ein 2,5 m bzw. 6 m langes Kabel) ermöglicht den direkten Anschluß.
TSX CAY NUM MDLA
B
TSX CXP 223/633
Signal
A+
A-
B+
B-
Z+
Z-
Geber OK
0V Geber
Kabel: Länge:
TSX CXP 213: 2,5m
TSX CXP 633: 6m
Hinweis: In diesem Fall ist eine Geberversorgung nicht erforderlich.
4
13
3
12
8
J2
15
5
14
J2
___________________________________________________________________________
3/19
B
3.6
Anschluß der Geber, Stellglieder und Versorgungen, ohne Antriebsregler
In den Modulen TSX CAY sind grundsätzlich spezielle Ein-/Ausgänge integriert, mit denen der komplette Betrieb der Verfahrsteuerung sowie die Versorgung der Geber sichergestellt werden.
3.6-1 Kennzeichnung der Signale
Bei dem Steckverbinder handelt es sich um einen Steckverbinder vom Typ HE 10 mit hoher Dichte
C B
5 V 1
10...30 V 3
I0
I2
I0
5
I2 11
Q0 13
Q0 15
24 V 17
24 V 19
7
9
2
4
0 V
Versorgungseing.
der Geber nc
B
Kanäle 0,1
CAY 41
C
Kanäle 2,3
6 I1
8 I3
Hilfseingänge
18
20
0 V
0 V
Versorgungseing.
Geber
Kanal 0
10 I1
Hilfseingänge
Kanal 1
12 I3
14 nc
Ausgang HSC_Out Kanal 0
Ausgang HSC_Out Kanal 1
16 nc
Kanal 2
Kanal 3
Kanal 2
Kanal 3
Kanäle 0,1 Kanäle 2,3
Modul TSX CAY 2•: Kanäle 0 und 1
Modul TSX CAY 4•: Kanäle 0, 1, 2 und 3
Modul TSX CAY 33: Kanäle 0, 1 und 2
Die Hilfs-Ein-/Ausgänge sind folgenden Funktionen zugeordnet:
• I0 = Nockensignaleingang,
• I1 = Notaus-Eingang (Stillstand, wenn kein Strom im Eingang ist),
• I2 = Ereigniseingang,
• I3 = Neukalibrierungseingang,
• Q0 = Ausgang HSC_Out (Transistorausgang),
• 0 V = Gemeinsamer der Hilfseingänge und der HSC-Signalausgänge.
___________________________________________________________________________
3/20
Inbetriebnahme 3
B
Anschlußprinzip der mit dem Kanal 0 verknüpften E/A-Module
I0 5 6
I1
I2 7 8
I3
Po
Evt
FcD
Rec
FcG At_Urg
-
24 V
+
24 V 17 18
0 V
24 V 19 20 0 V
___________________________________________________________________________
3/21
B
3.6-2 Anschluß und Verkabelungszubehör TELEFAST
Für den Anschluß dieses Steckverbinders hoher Dichte wird die Verwendung des digitalen Verkabelungsinterface TELEFAST ABE 7H16R20 und des Kabels
TSX CDP 053 / 503 empfohlen (oder des 20adrigen Flachbandkabels TSX CDP 301 mit einer Länge von 3 m oder TSX CDP 501 mit einer Länge von 5 m, das auf der einen
Seite mit einem Steckverbinder vom Typ HE10 und auf der anderen Seite mit freien
Drähten versehen ist).
Verkabelung mit dem digitalen Verdrahtungsinterface TELEFAST
TSX CDP 053 / 503
TELEFAST
ABE 7H16R20
Kabel: Länge:
TSX CDP 053: 0,5 m
TSX CDP 103: 1 m
TSX CDP 203: 2 m
TSX CDP 303: 3 m
TSX CDP 503: 5 m
___________________________________________________________________________
3/22
Inbetriebnahme 3
3.6-3 Anordnung der Signale auf der TELEFAST-Klemmleiste
Die nachstehende Abbildung zeigt die Klemmleiste des Verdrahtungsinterface
ABE-7H16R20. Die Signale sind unter Verwendung des Kabels TSX CDP 053 / 503 gekennzeichnet.
B
(1)
(2)
(1) Auf dem Verdrahtungsinterface ABE-7H16R20 definiert die Position der Steckbrücke die
Polarität der Klemmeneinheiten 200 bis 215:
• Steckbrücke in Position 1 und 2: Die Klemmen 200 bis 215 sind Pluspol,
• Steckbrücke in Position 3 und 4: Die Klemmen 200 bis 215 sind Minuspol.
(2) Auf dem Verdrahtungsinterface ABE-7H16R20 kann auf Wunsch eine zusätzliche Schiene
ABE-7BV20 hinzugefügt werden, um einen zweiten Gemeinsamen des Gebers zu realisieren
(+ oder - nach Wahl des Benutzers).
___________________________________________________________________________
3/23
B
Beispiel für den Anschluß von Gebern an die Hilfseingänge und ihrer Versorgung
Dieser Anschluß erfolgt mit Hilfe eines Verdrahtungsinterface
TELEFAST 2: ABE-7H16R20
+ + – –
24 VDC 0 VDC
+ + – –
Anschluß 24-VDC-
Versorgung der Geber an den Hilfseingängen
TELEFAST 2
ABE-7H16R20
Kabel TSX CDP 053 / 503
I0
ABE-7BV20
(Gemeinsamer -)
I1
Kanal 0
I2
Anschluß der Geber an die Hilfseingänge
I3 Q0 I0 I1
Kanal 1
I2 I3
Mechanischer
Kontakt
Q0
204 104
+
205 105
+
206 106
+
207 107 112 312
+
208 108
+
209 109
+
210 110
+
211 111
+
114 314
Rl Rl
2-Dr.-
Näh.sch.
PNP
204 104 205 105 206 106
+ + +
207 107 112 312
+
208 108 209 109 210 110
+ + +
211 111
+
114 314
Rl Rl
3-Dr.-
Näh.sch.
PNP
204 104
+
304
–
205 105
+
305
–
206 106
+
306
–
207 107
+
307
–
112 312 208 108
Rl
+
308
–
209 109
+
309
–
210 110
+
310
–
211 111
+
311
–
114 314
Rl
NO
NO : normalerweise offen
NC NO NO NO NC NO NO
3/24
Inbetriebnahme 3
Entsprechung zwischen TELEFAST-Klemmleisten und Steckverbinder HE10
Klemmleiste Steckverb. HE10 des TELEFAST 20polig
(Klemme Nr.) (Stift Nr.)
100
101
102
1
2
3
103
104
4
5
105
106
107
108
109
8
9
6
7
10
110
111
112
113
114
115 a
+ 24 V a
- 0 V a
+ 24 V a
- 0 V
1
2
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
3
4
200...215
Signalart
+ 5 VDC
- 0 VDC
+ 10…30 VDC nc
I0 Nockensignaleingang (Kanal 0)
I1 Notauseingang (Kanal 0)
I2 Ereigniseingang (Kanal 0)
I3 Neukalibrierungseingang (Kanal 0)
I0 Nockensignaleingang (Kanal 1)
I1 Notauseingang (Kanal 1)
I2 Ereigniseingang (Kanal 1)
I3 Neukalibrierungseingang (Kanal 1)
Ausgang HSC_Out Q 0 (Kanal 0) nc
Ausgang HSC_Out Q0 (Kanal 1) nc (1)
Versorgung
Geber
Hilfseingänge
Kanal 0
Hilfseingänge
Kanal 1
Geberversorgung der Hilfseingänge
Alle Klemmen von 200 bis 215 an + 24 VDC
Alle Klemmen von 200 bis 215 an - 0 VDC
300...315
Anschluß der Gemeinsamen der Geber an:
+ 24 VDC, falls Klemmen 1 und 2 verbunden
- 0 VDC, falls Klemmen 3 und 4 verbunden
Nach Wunsch auf zusätzlicher Schiene ABE-7BV20, wobei die Klemmen als Gemeinsamer des Gebers genutzt werden können. Über Draht auf das Potential des Gemeinsamen legen.
Hinweis (1) nc = nicht angeschlossen
Die gleiche Verkabelung ist im Modul CAY 4• für die Kanäle 2 und 3 sowie für Kanal 2
B
3/25
B
3.6-4 Anschluß über Flachbandkabel TSX CDP 301 oder 501
Mit Hilfe des Flachbandkabels TSX CDP 301 oder 501 ist ein direkter Anschluß an
Aktoren, Stellglieder oder Klemmen möglich. Dieser Kabelstrang besteht aus
20 Drähten (AWG 22) mit einem Querschnitt von 0,34 mm 2 und einem Steckverbinder
HE10 an einem Ende sowie freien Drähten am anderen Ende, die durch einen
Farbcode gekennzeichnet sind.
Kabel:
TSX CDP 301:
TSX CDP 501:
Länge:
3 m
5 m
HE10
1
3
5
7
9 10
11 12
6
8
2
4
13 14
15 16
17 18
19 20
Kabelstrang mit 1 Stecker weiß braun grün gelb grau rosa blau rot schwarz violett grau-rosa rot-blau braun-grün weiß-grün gelb-braun weiß-gelb grau-braun weiß-grau rosa-braun weiß-rosa
I3
Q0 nc
Q0
I3
I0
I1
I2
+5 VDC
0 VDC
+10...30 VDC
0 VDC
I0
I1
I2
Kanal 0
Kanal 1 nc
+24 VDC
0 VDC
+24 VDC
0 VDC
Entsprechung zwischen der Farbe der Drähte und der Stiftnummer des Steckverbinders HE10.
___________________________________________________________________________
3/26
Inbetriebnahme 3
3.6-5 Vorsichtsmaßnahmen bei der Verkabelung
Bei den Eingängen I0, I1, I2, I3 handelt es sich um schnelle Eingänge, die mittels eines verdrillten Drahtes an den Geber angeschlossen werden müssen, wenn es sich hierbei um einen mechanischen Kontakt handelt. Bei einem 2-Draht- oder 3-Draht-
Näherungsschalter müssen abgeschirmte Kabel verwendet werden.
Im Modul sind grundsätzlich Schutzvorrichtungen gegen Kurzschlüsse und Verpolung vorgesehen. Da das Modul derartigen Fehlerbedingungen nur kurzzeitig standhält, muß eine flinke Sicherungen mit einer Stromstärke von maximal 1 A eingesetzt werden.
Die Versorgungen müssen einen hinreichend hohen Grenzstrom aufweisen, damit die
Sicherung ordnungsgemäß schmelzen kann.
Wichtiger Hinweis: Verkabelung der Transistorausgänge Q0
Das an den Ausgang Q0 angeschlossene Stellglied wird mit seinem Gemeinsamen auf
0 V der Versorgung gelegt. Wird die 0-V-Leitung der Versorgung des
Ausgangsverstärkers aus irgendeinem Grunde (unzureichender Kontakt oder ungewolltes Herausziehen) unterbrochen, wâhrend der Gemeinsame der Stellglieder weiterhin mit 0 V der Versorgung verbunden bleibt, kann es im Ausgang des Verstärkers zum einem Strom von einigen mA kommen, der ausreicht, um Stellglieder mit geringer
Leistung eingeschaltet zu halten.
B
+ + – –
+ + – –
I0 I1
Kanal 0
I2 Q0 I0 I1
Kanal 1
I2 Q0
204 104
+
205 105
+
206 106
+
112 312 208 108
+
209 109
+
210 110
+
114 314
Rl Rl
Anschluß über TELEFAST
Diese Anschluß bringt die größte Sicherheit, vorausgesetzt, daß der Gemeinsame der
Stellglieder an die Klemmleiste der gemeinsamen Punkte 200 bis 215 (Steckbrücke in
Stellung 1-2) angeschlossen wird. In diesem Fall ist eine Unterbrechung des
Gemeinsamen des Moduls ohne Unterbrechung des Gemeinsamen der Stellglieder ausgeschlossen.
___________________________________________________________________________
3/27
B
Anschluß über Flachbandkabel
Dieser Anschluß muß mit außerordentlicher Sorgfalt durchgeführt werden. Er wird beispielsweise dringend angeraten, für die Schraubklemmen Aderendhülsen zu verwenden. Gegebenfalls sind die Verbindungen doppelt auszulegen, um die
Dauerhaftigkeit der Kontakte sicherzustellen. Befindet sich die Versorgung der
Stellglieder in einiger Entfernung zu den Modulen und in der Nähe des Gemeinsamen der Stellglieder, ist eine ungewollte Unterbrechung der Verbindung zwischen diesem
Gemeinsamen und der 0-V-Klemme des oder der Module nicht auszuschließen.
TSX CAY 21/41
17
24 V
13
Q0
0V
24 V
15
Q0
0V
18
Kritischer
Draht
A B
RL RL
Versorgung
Stellglieder
Kommt es zu einer Unterbrechung des Leitungsabschnittes zwischen A und B, besteht die Gefahr, daß die Stellglieder RL nicht deaktiviert werden. Aus diesem Grunde sind die 0-V-Verbindungen zur Versorgung der Module doppelt auszuführen.
Bei Verwendung des Flachbandkabels TSX CDP 301/501:
Flachbandkabel TSX CDP 301 / 501
HE10 weiß-rosa
17 weiß-grau
19 weiß-grün
13
15 weiß-gelb
RL
24 V
0 V
RL
0VDC grau-braun
18 rosa-braun
20
0VDC
Klemmleiste
___________________________________________________________________________
3/28
Inbetriebnahme 3
3.7
Anschluß der Signale zur Überwachung des Antriebsreglers
3.7-1 Kennzeichnung der Signale
In den Modulen TSX CAY ist die Steuerung der für ein einwandfreies Funktionieren der
Antriebsregler notwendigen Signale standardmäßig integriert. Dieser Steckverbinder ist identisch, unabhängig von der Anzahl der Kanäle der Module TSX CAY.
B
COM0 nc
VALVAR1
COM2
1
3 nc 9
VALVAR3
11
OK_VAR0
13
OK_VAR2
15 nc nc
17
19
5
7
2
4
6
8
10 COM3
12 nc
14
16
VALVAR0
COM1 nc
VALVAR2
OK_VAR1
OK_VAR3
Kontrolleingänge
Antriebsregler
18 0 V
20 0 V
Gemeinsamer 24 V
Versorgung Hilfs-E/A
COMx - VALVARx: spannungsloser Kontakt zur Freigabe des Antriebsreglers
OK_VARx: Kontrolleingang des Antriebsreglers
24 V - 0 V Versorgung der Geber
Jeder Kanal verfügt über einen spannungslosen Schließkontakt.
Anschlußprinzip der mit Kanal 0 verknüpften E/A des Antriebsreglers
Steckverbinder HE10
1
COM0
+24 V
2 VALVAR0
Antriebsregler
VALID
13 OK_VAR0
+24 V
OK
Für den Anschluß dieses Steckverbinders ist folgendes Verkabelungszubehör zu verwenden: digitales Verdrahtungsinterface TELEFAST ABE-7H16R20 und das Kabel
TSX CDP 303 oder TSX CDP 503.
___________________________________________________________________________
3/29
B
3.7-2 Anschluß mittels Verdrahtungsinterface TELEFAST
+ + – –
+ + – –
2-VDC-Versorgung
(*)
1 P4 0
P4
100 200 201 101 112 301
P4
24 V
REFEN
DROK
GND24
24 V
REFEN
DROK
GND24
103 203 204 104 113 303
Zum direkten Anschluß Flachbandkabel TSX CDP 301 oder 501 verwenden.
Siehe Abschnitt 3.6-3.
(*) Brücke zwischen 1 und 2: Die Klemmen von 200 bis 215 liegen an +24 VDC.
___________________________________________________________________________
3/30
Inbetriebnahme 3
3.7-3 Entsprechung zwischen TELEFAST-Klemmen und Steckverbinder HE10
Signalart Klemmleiste Steckverb. HE10 des TELEFAST 20polig
(Klemme Nr.) (Stift Nr.)
100
101
102
1
2
3
103
104
105
106
107
4
5
6
7
8
108
109
110
111
112
113
114
9
10
11
12
13
14
15
16 115 a
+ 24 V a
- 0 V a
+ 24 V a
- 0 V
1
17
18
19
20
2
3
4
200...215
300...315
COM0
VALR0 nc
COM1
VALR1 nc
COM2
VALR2 nc
COM3
VALR3 nc
OK_VAR0
OK_VAR1
OK_VAR2
OK_VAR3
Kontakt geschlossen =
Freigabe des
Antriebsreglers
Antriebsregler OK =
Versorgungsspannung
Geber vorhanden
Geberversorgung der Hilfseingänge
Alle Klemmen von 200 bis 215 an + 24 VDC
Alle Klemmen von 200 bis 215 an - 0 VDC
Anschluß der Gemeinsamen der Geber an:
+ 24 VDC, falls Klemmen 1 und 2 verbunden
- 0 VDC, falls Klemmen 3 und 4 verbunden
Nach Wunsch auf zusätzlicher Schiene ABE-7BV20, wobei die Klemmen als Gemeinsamer des Gebers genutzt werden können.
B
Hinweis (1) nc = nicht angeschlossen
___________________________________________________________________________
3/31
B
3.8
Elektrische Kenndaten der Module
3.8-1 Allgemeine Kenndaten
Max. Zählerfrequenz:
Abs.wertgeber SSI: Frequenz CLK Übertragung
Inkrementalgeber:
Stromverbrauch an 5 V intern
(Lüfter in Betrieb)
Stromverbrauch an 24 V Geber/
Stellglied, Ausgänge OFF
Stromverbrauch durch das Modul an
10/30 V Geber bei 24 V(1)
Verlustleistung im Modul
Isolationswiderstand
Durchschlagfestigkeit mit der Masse oder 0 V logisch Steuerung typisch
CAY 2• 1,1 A
CAY 4• /33 1,5 A
CAY 2• typisch
15 mA
CAY 4• /33 30 mA
CAY 2• typisch
11 mA
CAY 4• /33 22 mA typisch (2)
CAY 2• 7,2 W
CAY 4• /33 10 W
> 10 MOhm unter 500 V=
200 kHz
500 kHz x 1
250 MHz x 4 max.
1,4 A
1,8 A max
18 mA
36 mA max.
20 mA
40 mA max. (3)
11,5 W
17 W
1000 Veff 50 / 60 Hz 1 min lang
Betriebstemperatur
Lagerungstemperatur
Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend)
Betriebshöhe
0 bis 60 °C
-25 °C bis 70 °C
5% bis 95%
< 2000 m
Hinweis (1): Verwendung eines Absolutwertgebers und nur Versorgung mit 24 V.
Hinweis (2): Normale Einsatzbedingungen: ein aktiver Hilfseingang pro Kanal
(bei 24 V).
Hinweis (3): Ungünstigster Fall und extreme Bedingungen: alle Hilfseingänge aktiv
(bei 30 V).
Dieses Modul besitzt intern einen Minilüfter, der den einwandfreien Betrieb im gesamten
Temperaturbereich sicherstellt. Das Einschalten dieses Lüfters wird - falls erforderlich
- von einem im Modul befindlichen Wärmemelder sichergestellt (bei 45 °C extern).
Die Verwendung der Fremdlüfter TSX FANii ist möglich, wenn die
Temperaturbedingungen in der Umgebung des Moduls die oben angegebenen
Parameter überschreiten.
___________________________________________________________________________
3/32
Inbetriebnahme 3
3.8-2 Kenndaten der Analogausgänge
Parameter
Bereich
Tatsächliche Dynamik
Auflösung
Wert des niederw. Bits "LSB"
Max. von einem Ausgang gelieferter Strom
Fehlerwert
Stetigkeit
Differentiallinearität
Genauigkeit
Durchschlagfestigkeit zwischen den Kanälen und der mechanischen Masse
Wert
±
10,24
±
10,24
13 Bits + Vorzeichen
1,25
1,5 max.
±
1
100
±
2
0,5
1000 VAC
Einheit
V
V mV mA
LSB
%
LSB
%Skalenendwert
Jeder Ausgang ist gegen Kurzschlüsse und Überspannungen geschützt. Im Fall einer
Störung wird über ein Statuswort eine Meldung an die Zentraleinheit gesendet. Ein
Kurzschluß dieser Ausgänge ist ohne Risiko für dieses Moduls.
Das Nichtvorhandensein des Steckverbinders am Analogausgang wird nicht überwacht.
B
3.8-3 Kenndaten der Zählereingänge
Äquivalenter Schaltplan:
Beispiel für Eingang A
A+
220
Ω
10nF
190
Ω
A-
Leitungs-
überwachung
Eing. A
___________________________________________________________________________
3/33
B
Kenndaten
Elektrische Kenndaten
Nennspannung
Spannungsgrenzwerte
Nennstrom
Eingangsimpedanz (bei 5 V)
Symbol
Un
U1
In
Re
Wert
±5
±5,5
±18
270
Spannung für Zustand "On"
Strom im Zustand "On"
Uon
Ion
>= +2,4
> +3,7
V mA
Spannung für Zustand "Off"
Strom im Zustand "Off"
Uoff
Ioff
< 1,2
< 1
Überwachung Spannungsrückf. Inkr.Geber / Geber Überwachung Vorhandensein
V mA
Einheit
V
V mA
Ohm
Kompatibilität der Eingänge A, B, Z:
RS422/RS485-Schnittstellen-Ausgänge für 7 mA-
Stromschleife. Differentielle Leitungsüberwachung an allen Eingängen.
A+ 220
Ω
A-
Leitungs-
überwachung
Zusätzliche Totem-Pole-
Ausgänge für 5-V-Versorgung.
Leitungsüberwachung (differentiell) an allen Eingängen.
A+ 220
Ω
A-
Leitungs-
überwachung
___________________________________________________________________________
3/34
Kenndaten des Eingangs Rückführung Gebervers.+:
Ie
Eingang
Rückführung
Gebervers. +
0V
Inbetriebnahme 3
B
Elektrische Kenndaten
Spannung für Zustand ON (OK)
Spannungsgrenzwerte
Eingangsstrom (2,5<Uok<30)
Symbol
Uok
Umax
Imax
Wert
>2,5
30
3
Das Vorhandensein des Gebers wird festgestellt, sobald der Eingang aktiv ist.
Einheit
V
V mA
___________________________________________________________________________
3/35
B
3.8-4 Kenndaten der Hilfseingänge
Die Hilfseingänge werden von einer Versorgung mit 24 V versorgt, die am Steckverbinder zur Verfügung zu stellen ist. Äquivalenter Schaltplan:
24 V
24 V Geber/Stellglieder
I3
I2
I1
Ie
Ie
I0
Spannungs-
überwachung
+
24 V
-
0 V
0V Geber/Stellglieder
Elektrische Kenndaten
Nennspannung
Spannungsgrenzwerte (1)
(einschl. Welligkeit)
Nennstrom
Eingangsimpedanz (bei Unom)
Spannung für Zustand "On"
Strom bei Uon (11 V)
Spannung für Zustand "Off"
Strom im Zustand "Off"
Störfestigkeit Off --> On (für I0, I2 und I3)
(für I1)
Störfestigkeit Off --> On(für I0, I2 und I3)
(für I1)
Eingang EVT (bei Grafcet)
Durchschlagfestigkeit mit der Masse
Konformität IEC mit den Gebern
Kompatibilität 3-Draht-/2-Draht-Näh.sch.
Eingangstyp
Logiktyp
Symbol
Un
U1
Utemp (*)
In
Re
Uon
Ion
Uoff
Ioff ton
Wert
24
19 bis 30
34
8
3
>=11
>6
<5 ton
<2
0,1 - 0,2
1 bis 4
0,1 - 0,2
1 bis 4 mA ms ms ms ms
Inkrementalgeber: 1 µs
Absolutwertgeber:
≤
400 µs
1500 Veff 50 / 60 Hz 1 min lang
Typ 2 alle Näherungssch.werden mit 24 VDC betrieben
Stromsenke
Positiv (sink)
Einheit
V
V
V mA kOhm
V mA
V
(*) Utemp: Max. zulässige Spannung 1 Std. lang bei einer Betriebsdauer von 24 Std.
___________________________________________________________________________
3/36
Inbetriebnahme 3
3.8-5 Kenndaten der Ausgänge HSC_Out Q0
Jeder Positionierkanal besitzt einen durch den Prozessor gesteuerten Ausgang, mit dessen Hilfe eine integrierte Steuerung einer Funktion der Achse möglich ist. Zum
Beispiel die Steuerung der Bremse zwischen zwei Verfahrbewegungen, Sicherheit ...
Dieser Ausgang ist ein Transistorausgang, der Gemeinsame der Last befindet sich am
0 V der Spannung der Geber/Stellglieder. Er ist gegen Überlast und Kurzschluß gesichert. Eine Fehlermeldung wird im Fall einer Störung an den Prozessor gesendet.
B
Versorgungs-
überw. Geber/
Stellglieder
Fehlerkontrolle
Kurzschluß
Steuerbefehl
+
Q0
–
Elektrische Kenndaten
Einheit
Nennspannung
Spannungsgrenzwerte
Max. 1 lang/24 Std. (Utemp)*
Nennstrom
24
19 bis 30
34
500
< 1
Wert
Max. Spannungsabfall "On"
Verluststrom
Max. Strom bei 30 V und bei 34 V
Umschaltzeit
Durchschlagfestigkeit mit der Masse
Kompatibilität mit Gleichstrom-
Eingängen
< 0,3
625 mA mA
µ s < 500
1500 Veff 50 / 60 Hz 1 min lang
Alle Eingänge mit positiver Logik, deren
Eingangswiderstand weniger als 15 kOhm beträgt
Konformität IEC 1131 ja
Überwachung der Kurzschlüsse an jedem Kanal Ein Meldebit pro Kanal
V
V
V mA
V
___________________________________________________________________________
3/37
B
Elektrische Kenndaten
Wiedereinschalten:
• durch das Applikationsprogramm
• automatisch
Überlastund Kurzschlußschutz
Überspannungsschutz der Kanäle
Schutz gegen Verpolung
Leistung einer Glühlampe
Wert
Ein Bit pro Kanal: Schreiben durch das Programm
Durch Strombegrenzer und thermische Abschaltung (0,7 < Id < 2 A)
Zener-Diode zwischen den Ausgängen und +24 V durch Schutzdiode in der
Versorgungsleitung
10 W (max)
Hinweis *
Utemp ist die maximale Spannung, die 1 Stunde lang bei einer Betriebsdauer von 24 Stunden auf das Modul angelegt werden kann.
3.8-6 Überwachung der Spannung von Geber/Stellglied
Die Versorgung, die für Geber/Stellglieder geliefert wird, wird durch das Modul
überwacht, um dem Prozessor einen möglichen Fehler zu melden, der den Betrieb stören könnte.
Elektrische Kenndaten
Spannung für Zustand OK
Spannung für Zustand Fehler
Immunität OK ---> Fehler
Immunität Fehler ---> OK
Erfassung des Signals Fehler
Erfassung des Signals Kein Fehler
Symbol
Uok
Udef
Im.off
Im.on
Toff
Ton
Wert
> 18
< 14
> 1
> 1
< 10
< 10
Einheit
V
V ms ms ms ms
___________________________________________________________________________
3/38
Inbetriebnahme 3
3.8-7 Kenndaten der Eingänge zur Überwachung des Antriebsreglers
Die Hilfseingänge zur Überwachung des Antriebsreglers werden durch die gleiche
Versorgung wie die Versorgung der Hilfs-E/A versorgt. Diese wird nicht vom Modul
überwacht. Fällt die Spannung an einem Eingang CTRL_VAR unter 5 V, wird dies dem
Prozessor als Fehler des Antriebsreglers gemeldet.
B
+
24 V
-
I3
OK_VAR3
I2
OK_VAR2
I1
OK_VAR1
I0 OK_VAR0
0V Antriebsregler
Elektrische Kenndaten
Nennspannung
Spannungsgrenzwerte (1)
(einschl. Welligkeit)
Nennstrom
Eingangsimpedanz (bei Un)
Spannung für Zustand "OK"
Strom bei Uon (11 V)
Spannung für Zustand "Fehler"
Strom im Zustand "Fehler"
Immunität OK --> Fehler
Immunität bei Fehler -->OK
Durchschlagfestigkeit mit der Masse
Konformität IEC 1131 mit den Gebern
Logiktyp
Symbol
Un
U1
Utemp (*)
In
Re
Uon
Ion
Uoff
Ioff
Wert
24
19 bis 30
34
8
3
>= 11
> 3,5
< 5
< 1,5 toff 1 bis 4 ton 1 bei 4
1500 Veff 50 / 60 Hz 1 min
Typ 1
Positiv (Senke)
(*) Utemp: Max. zulässige Spannung 1 Std. lang bei einer Betriebsdauer von 24 Std.
___________________________________________________________________________
3/39 mA
V mA ms ms
Einheit
V
V
V mA kOhm
V
B
3.8-8 Kenndaten der Relaisausgänge
Jeder Kanal verfügt über einen Relaisausgang.
COMx
VALVARx
Elektrische Kenndaten
Betriebsspannung bei Gleichstrom
Max. Schaltstrom bei resistiver
Last (30 V Gleichspannung)
Min. zulässige Last
Schaltzeit
Durchschlagfestigkeit:
• zwischen Kontakten und zwischen Kanälen
• zwischen Kontakten und Masse
Wert
5 bis 30
200
1 V / 1 mA
<5
300 VAC, 1min
1000 VAC, 1 min ms
Einheit
V mA
___________________________________________________________________________
3/40
Inbetriebnahme 3
3.9
Anzeigen des Moduls
Die Module TSX CAY 2•/4• und 33 sind mit Signallampen (LED) ausgestattet, die die
Anzeige des Modulstatus und des Status der Kanäle ermöglichen.
• Statusanzeigen des Moduls (RUN, ERR, I/O)
Drei Signallampen auf der Frontseite geben durch ihren Zustand (LED erloschen, blinkend oder leuchtet)
Auskunft über die Betriebsart des Moduls:
- LED RUN: signalisiert den RUN-Betrieb des Moduls,
- LED ERR: signalisiert einen internen Fehler des
Moduls,
- I/O: signalisiert einen externen Fehler des Moduls.
• Statusanzeigen der Kanäle (CH i
)
Die Module TSX CAY 2•/4• und 33 verfügen über 2 bzw. 4 grüne Signallampen, die die Anzeige und Diagnose des Zustands der einzelnen Kanäle des Moduls ermöglichen.
CH2
CH3 CH3 CH1
RUN ERR
I / O I/O
B
Zustand
Leuchtet Blinkt Erloschen
Signall.
RUN
ERR
Modul in Betrieb
Interner Fehler
Modul defekt
— Modul gestört oder abgeschaltet
Kommunikationsfehler Keine Störung keine Applikation vorh., ungültig oder
Ausführungsfehler
I/O Externer Fehler
• Verkabelungsfehler
• Fehler Geberversorgung und Versorgung 10/30 V
• Fehler Abs.wertgeber (*)
CH i
TSX CAY 2• :
CH0 und CH1
TSX CAY 4•/33:
CH0, CH1, CH2 und CH3
Der Kanal arbeitet einwandfrei
— Keine Störung
Der Kanal arbeitet nicht Der Kanal ist nicht ordnungsgemäß, weil: in Betrieb.
• ein externer Fehler, Keine Konfiguration
• ein Kommunikationsoder fehlerhafte
Konfiguration.
fehler
• ein Prozeßfehler vorliegt.
(*) Fehler des Applikationsprogramms:
• Konfiguration abgelehnt
• SMOVE-Funktion abgelehnt
___________________________________________________________________________
3/41
B
___________________________________________________________________________
3/42
4 Anhang
4.1
Anhang
Alle SSI-Absolutwertgeber, 16 < Anzahl der Datenbits < 25, Gray- oder binärcodiert, sind mit den Modulen TSX CAY kompatibel. Beispielsweise:
Marke IVO
• GM 400 0 10 11 01
24 Volt, Gray, 0 Eingangsbits, 25 Datenbits, 0 Statusbits, Parität none.
• GM 401 1 30 R20 20 00
24 Volt, Gray, 0 Eingangsbits, 25 Datenbits, 1 Statusbit, Parität even.
B
Marke Hengstler
• RA58-M/1212
24 Volt, Gray, 0 Eingangsbits, 24 Datenbits, 1 Statusbit, Parität none.
Marke Stegmann
• AG 661 01
24 Volt, Gray, 0 Eingangsbits, 24 Datenbits, 0 Statusbit, Parität none.
Marke IDEACOD
• SHM506S 428R / 4096 / 8192 / 26
11-30 Volt, Gray, 0 Eingangsbit, 25 Datenbits, 0 Statusbit, Parität none.
___________________________________________________________________________
4/1
B
___________________________________________________________________________
4/2
Inbetriebnahme
Schrittmotor-Steuerung
Inhaltsverzeichnis
Register C
C
Kapitel
2.1-1 Konfiguration der Achsen
3.1-1 Notwendige Grundkonfiguration
3.1-3 Allgemeine Verkabelungsvorschriften
3.2-2 Versorgung der Steuereinheiten
Anschluß der Signale einer Steuereinheit 3/4
3.3-1 Kennzeichnung der Signale
3.3-2 Anschluß an eine Steuereinheit mit Schnittstellen
3.3-3 Anschluß an eine Steuereinheit mit offenem Kollektor NPN 3/5
Seite
___________________________________________________________________________
C/1
C
Inbetriebnahme
Schrittmotor-Steuerung
Inhaltsverzeichnis
Register C
Kapitel Seite
Anschluß der Geber / Stellglieder und Versorgungen 3/6
3.4-1 Kennzeichnung der Signale
3.4-3 Anschluß der Hilfseingänge und -ausgänge
3.4-4 Anschluß mittels Kabelstrang mit 1 Stecker
3.4-5 Anschluß mittels Verdrahtungsinterface TELEFAST 3/9
3.4-6 Anordnung der Signale auf der TELEFAST-Klemmleiste 3/10
3.4-7 Entsprechung zwischen TELEFAST-Klemmleisten und Steckverbinder HE10 3/11
3/12 3.4-8 Vorsichtsmaßnahmen bei der Verkabelung
3.4-9 Anschluß mittels Kabelstrang mit 1 Stecker
Elektrische Kenndaten der Module
3.5-2 Kenndaten der Eingänge der Steuereinheit
3.5-3 Kenndaten der Ausgänge der Steuereinheit
3.5-4 Kenndaten der Hilfseingänge (Steckverbinder HE10)
3.5-5 Kenndaten des Ausgangs Bremse Q0
Liste der mit TSX CFY 11 / 21 kompatiblen Steuereinheiten
Inbetriebnahme des TSX CFY 11/21 mit Phytron-Steuereinheiten 4/2
4.2-2 Besondere Anwendungshinweise
4.2-3 Empfehlungen für die ersten Einstellungen
___________________________________________________________________________
C/2
1.1
Allgemeines
1.1-1 Schrittmotor-Steuerung
FIP
1 Beschreibung
C
Steuereinheit
Motor
Die Schrittmotor-Steuerungen CFY 11/21 für die Steuerungen vom Typ Premium sind entwickelt worden, um den Anforderungen von Maschinenherstellern gerecht zu werden.
Sie sind für Maschinen bestimmt, die gleichzeitig eine Steuerung über einen Schrittmotor zusammen mit einer Ablaufsteuerung über speicherprogrammierbare Steuerungen benötigen.
1.1-2 Beschreibung
Es stehen zwei Module zur Auswahl:
• Modul TSX CFY 11: eine Achse mit einem Ausgang zur Steuerung einer
Steuereinheit
• Modul TSX CFY 21: zwei Achsen mit zwei Ausgängen zur Steuerung von zwei zwei Steuereinheiten
___________________________________________________________________________
1/1
C
1.1-3 Inbetriebnahmesoftware
Die Software PL7-Junior bzw. PL7 Pro ermöglicht den Aufruf von Fenstern zur
Konfiguration jeder einzelnen Achse und zur Definition der Grundbewegungen mit
Hilfe einer Funktionsbibliothek.
Fenster zur Einstellung der Parameter und zur Inbetriebnahme der Verfahrbewegungen sind ebenfalls über die Software PL7-Junior bzw. PL7 Pro aufrufbar.
___________________________________________________________________________
1/2
Beschreibung 1
1.2
Beschreibung der Hardware
Beschreibung der Module zur Schrittmotor-Steuerung TSX CFY 11 und TSX CFY 21
C
TSX CFY 11
Steuereinheit, Achse 0
Digitale E /A
Überwachung Steuereinheiten
Achse 0
TSX CFY 21
Steuereinheit, Achse 0
Steuereinheit, Achse 1
Digitale E /A
Überwachung Steuereinheiten
Achsen 0 und 1
___________________________________________________________________________
1/3
C
___________________________________________________________________________
1/4
O
N
S
P
K
A
I
T
A
P
P
I
L
A
M
M
R
O
G
R
2.1
Beschreibung der Funktionen
Übersichtsbild der Schrittmotor-Steuerung:
Prozessor Modul CFY 11/21
Kontrolle der Befehle
Freigabe
Überwachung
Betriebsarten
Impulsgenerator
Betriebsparameter
Status
Nocken und
Endlagen
2 Beschreibung der Funktionen
E
R
F
A
I
N
T
C
E
Applikation
Freigabe Steuereinheit
Überspannung
Impulse +
Impulse - oder Richtung
Überwachung Steuerein.
Schrittverlust
Wiedereinschalten der
Überwachung
Schrittverlust
Bremse
Not-Aus-Stopp
Externer Stopp
Endlage -
Endlage +
Nockensignal
Externes Ereignis
C
Die Module zur Schrittmotor-Steuerung CFY 11/21 bieten für jede Achse:
• Eingänge
- ein Eingang Überwachung der Steuereinheit
- ein Eingang Überwachung Schrittverlust
- ein Eingang Endlage +
- ein Eingang Endlage -
- ein Eingang Nockensignal
- ein Eingang Ereignis
- ein Eingang Not-Aus-Stopp
- ein Eingang Externer Stopp
• Ausgänge
- ein Ausgang Bremse
- ein Ausgang Impuls +
- ein Ausgang Impuls - oder Richtung
- ein Ausgang Wiedereinschalten der Überwachung Schrittverlust
- ein Ausgang Überspannung
- ein Ausgang Freigabe Steuereinheit
___________________________________________________________________________
2/1
C
Verarbeitung der Befehle
Jede Verfahrbewegung, die aus dem Ablaufprogramm der Steuerung gesteuert wird, wird durch eine Bewegungsfunktion SMOVE in der Programmiersprache PL7 beschrieben. Das Modul CFY 11/21 berechnet aus diesem SMOVE-Befehl eine
Positions-/Geschwindigkeitskurve und generiert die Impulse zur Verfahrbewegung.
Die Fenster von PL7 ermöglichen ein einfaches Einstellen und Debug sowie eine
übersichtliche Anzeige des Zustands der Achsen.
2.1-1 Konfiguration der Achsen
Dieses Fenster ermöglicht die Eingabe der notwendigen Parameter, um den Betrieb des Moduls an die Kenndaten der Achsen der Maschine sowie an die technischen
Kenndaten der den Motor steuernden Leistungssteuereinheit anzupassen.
Es gibt keine Standardkonfiguration. Die Konfigurationsparameter können nicht über das Programm geändert werden; der Zugriff ist nur über das Programmiergerät möglich.
Hinweis: Im Fall einer Phytron-Steuereinheit vom Typ MSD oder SP, wie in diesem Beispiel konfigurieren:
• Dirdrive-Modus: A=Impuls / B=Ausfahren
• Inversion Antrieb: Ausgang Freigabe (markiertes Kästchen)
___________________________________________________________________________
2/2
Beschreibung der Funktionen 2
2.1-2 Einstellung der Achsen
Die Einstellparameter können entweder über die Konsole (Online- oder Offline-
Betrieb) oder direkt über das Applikationsprogramm geändert werden.
Betriebsparameter sind:
• Parameter des Bewegungsablaufs: Frequenz von Start und Stopp, Beschleunigung,
Softwareendlagen, Stoppdauer.
• Parameter für den Handbetrieb: Geschwindigkeit, Referenzpunktfahrt.
• Aktivierungs- und Deaktivierungszeiten des Bremsausgangs.
C
___________________________________________________________________________
2/3
C
2.1-3 Debug
Das Debugging ermöglicht das Steuern und Beobachten des Achsenverhaltens im
Online-Betrieb.
Die Informationen unterscheiden sich je nach gewählter Betriebsart:
• Betriebsart Messung (Off)
• Betriebsart Offener Regelkreis
• Handbetrieb
• Automatikbetrieb.
Der obere Teil des Fensters enthält Angaben zum Betriebszustand des Moduls und der Achse, der untere Teil Angaben zum Zustand der Moduleingänge und zur Position der Achse relativ zum programmierten Zielwert. Es werden verschiedene Modi für manuelle Bewegungen vorgeschlagen, unter anderem ein Befehl, der eine
Referenzpunktfahrt der Maschine ermöglicht.
___________________________________________________________________________
2/4
3 Inbetriebnahme
3.1
Inbetriebnahme
3.1-1 Notwendige Grundkonfiguration
Die Module zur Schrittmotor-Steuerung können in jeden beliebigen Steckplatz des
Racks TSX RKY ii eingesteckt werden. Die Leistung des Versorgungsmoduls des
Racks muß in Abhängigkeit von der Zahl der eingesetzten Module gewählt werden.
Max. Anzahl der Module TSX CFY i 1 pro Station
Jedes Schrittmotor-Steuerungsmodul unterstützt:
• 1 applikationsspezifischen Kanal im Fall des Moduls TSX CFY 11,
• 2 applikationsspezifische Kanäle im Fall des Moduls TSX CFY 21,
Weil die max. Zahl der applikationsspezifischen Kanäle, die von einer Steuerungsstation verwaltet werden kann, vom installierten Prozessortyp abhängt, hängt die max. Zahl der Module TSX CFY i 1 in einer Steuerungsstation von folgenden Faktoren ab:
• vom Typ des installierten Prozessors,
• von der Zahl der bereits benutzten, applikationsspezifischen Kanäle, wobei es sich nicht um applikationsspezifische Schrittmotorsteuerungskanäle handelt.
Demzufolge muß der Anwender eine Aufstellung aller auf seiner Steuerungsstation benutzten, applikationsspezifischen Kanäle erstellen, um die Zahl der verwendbaren
Module TSX CFY i 1 festlegen zu können.
Hinweis: Die Definition und Berechnung der applikationsspezifischen Kanäle ist im Handbuch
TSX DM57 2 G, Teil 1 - Register A - Abschnitt 3.5-3, beschrieben.
Übersicht über die Zahl der von den einzelnen Prozessortypen verwalteten applikationsspezifischen Kanäle
Prozessor Zahl der verw. applik.spez. Kanäle
TSX P57 102/TPMX P57 102/TPCX 571012 8
24 TSX P57 2 i 2/TPMX P57 202
TSX P57 3 i 2/TPMX P57 352/TPCX 57 3512
TSX P57 4 i 2/TPMX P57 452
32
48
C
3.1-2 Installation
Das Einstecken bzw. Entfernen eines Moduls kann bei eingeschalteter Stromversorgung des Racks erfolgen, so daß die Verfügbarkeit eines Geräts sichergestellt ist.
Es wird jedoch davon abgeraten, die Steckverbinder mit den Versorgungen der
Steuereinheiten anzuschließen bzw. abzuziehen, da bestimmte Steuereinheiten dies nicht vertragen. Die Steckverbinder der Hilfsein-/ausgänge können unter
Spannung abgezogen werden, ohne dem Modul zu schaden. Aus
Sicherheitsgründen wird jedoch empfohlen, vor jeder Trennung die
Hilfsversorgungen zu unterbrechen.
Die Befestigungsschrauben des Moduls und der Steckverbinder müssen ordnungsgemäß festgeschraubt sein, um einen einwandfreien Kontakt herzustellen, und somit eine gute
Immunität gegen elektrostatische und elektromagnetische Störungen zu gewährleisten.
___________________________________________________________________________
3/1
C
3.1-3 Allgemeine Verkabelungsvorschriften
Die Versorgungen der Geber und Stellglieder müssen unbedingt mittels flinker Sicherungen gegen Überlast und Überspannungen geschützt sein.
Für die Verkabelung Drähte mit einem ausreichend großen Querschnitt wählen, um
Spannungsabfälle in der Leitung und Übertemperaturen zu vermeiden.
Die Kabel der Geber und Stellglieder sind so weit wie möglich von jeder elektromagnetischen
Einwirkung zu installieren, die durch die Schaltung eines Starkstromnetzes erzeugt wird.
Alle Kabel zum Anschluß der Steuereinheit müssen abgeschirmt sein. Die Abschirmung muß qualitativ hochwertig und modul- und steuereinheitseitig an die mechanische Masse angeschlossen sein. Die Kontinuität muß über die gesamten Anschlüsse hinweg sichergestellt sein. Im Kabel keine anderen Signale als die der Steuereinheit fließen lassen.
Aus Leistungsgründen haben die Hilfseingänge des Moduls kurze Antwortzeiten. Deshalb ist darauf zu achten, daß die Autonomie der Versorgungen dieser Eingänge im Fall einer kurzen Stromunterbrechung ausreichend ist, um das einwandfreie Funktionieren des
Moduls sicherzustellen. Es wird empfohlen, geregelte Versorgungen zu verwenden, die eine bessere Genauigkeit der Antwortzeiten der Geber und Stellglieder gewährleisten.
Das 0-V-Signal der Versorgungen muß so nah wie möglich beim Ausgang der
Stromversorgungen an die mechanische Masse angeschlossen werden.
___________________________________________________________________________
3/2
Inbetriebnahme 3
3.2
Wahl der Steuereinheiten
3.2-1 E/A-Schnittstellen
Die Schrittmotor-Steuerungsmodule TSX CFY 11 und TSX CFY 21 können an
Steuereinheiten angeschlossen werden, die folgende E/A-Eigenschaften aufweisen:
• Differentialeingänge vom Typ RS422 / RS485 oder TTL-kompatible Eingänge (5 V) vom Typ "Source",
• Differentialausgänge vom Typ RS422 / RS485 oder NPN-Ausgänge mit offenem
Kollektor.
C
3.2-2 Versorgung der Steuereinheiten
Die Module verfügen über eine isolierte 5-V-Versorgung, mit der die Schnittstellen der
Steuereinheiten versorgt werden können, falls diese nicht über eine eigene Versorgung verfügen. Das ist der Fall bei offenen Kollektorausgängen und Eingängen des
Typs TTL. Die 0-V-Leitung ist der Gemeinsame aller Ein- und Ausgänge, sie muß auf jeden
Fall zwischen dem Modul und der Steuereinheit verkabelt werden.
3.2-3 Abschirmung
Zur Sicherstellung eines einwandfreien Betriebs des Moduls in gestörter Umgebung muß auf jeden Fall die Kontinuität der Abschirmung der Anschußkabel gewährleistet sein. Die Abschirmung wird mit der mechanischen Masse der beiden Kabelenden verbunden.
___________________________________________________________________________
3/3
C
3.3
Anschluß der Signale einer Steuereinheit
3.3-1 Kennzeichnung der Signale
3
4
5
1
2
6
7
8
13
14
11
12
15
9
10
9
10
11
12
1
2
3
4
13
14
5
6
8
15
7
–
+
–
+
+
–
+
–
+
–
Impulsausgänge +
Impulsausgänge - (oder
Richtung)
Ausgänge Überspannrung
Ausgänge Freigabe
Steuereinheit
Ausgänge Wiedereinschalten
Überwachung Schrittverlust
Eingang Überwachung
Steuereinheit
Eingang Überwachung
Schrittverlust
0 V, isoliert
5 V, isoliert nc : nicht angeschlossen
Jedes Ausgangssignal des Moduls ist vom Typ RS 485, für jeden Ausgang gibt es daher ein direktes Signal (+) und sein Komplement (-). Die Eingänge sind vom Typ Sink,
TTL-kompatibel. Die isolierte 5-V-Spannung steht nur zur Verfügung, um bei Bedarf das Eingangs- bzw. Ausgangsinterface der Steuereinheit zu versorgen. Der 0-V-
Anschluß ist der Gemeinsame der Ein- und Ausgänge. Der 5-V-Anschluß darf nur bei
Steuereinheiten mit offenen Kollektorausgängen bzw. Eingängen des Typs TTL verwendet werden (isolierte 5 V nicht von Steuereinheit geliefert).
Physische Schnittstellen des Moduls:
5 V
Ausgang +
Treiber
RS 485
Ausgang Eingang
Der Anschluß wird direkt durch Auflöten auf den Steckverbinder vorgenommen: der
Steckersatz TSX CAP S15 enthält einen Sub-D-Steckverbinder und dessen
Schutzkappe.
___________________________________________________________________________
3/4
Inbetriebnahme 3
3.3-2 Anschluß an eine Steuereinheit mit Schnittstellen RS 422/485
Für den Anschluß wird die Verwendung eines abgeschirmten Kabels mit 7 verdrillten
Paaren empfohlen. Die Drähte + und - eines jeden Ausgangssignals des Moduls müssen in demselben Paar angeschlossen werden.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
3
4
9
1
2
10
11
12
13
14
5
6
7 NC
0V 8
5V 15 NC
+
-
+
-
+
-
+
-
+
-
-
-
-
NC
NC
NC
Impulse +
Impulse - (oder Richtung)
Überspannung
Freigabe Steuereinheit
Wiedereinschalten der
Überwachung Schrittverlust
Überwachung Steuereinheit
Überwachung Schrittverlust
STEUEREINHEIT
RS 422/RS485-kompatible Eingänge
Ausgänge RS422/RS485
C
3.3-3 Anschluß an eine Steuereinheit mit offenem Kollektor NPN
Pro Eingangs-/Ausgangssignal wird ein einziger Draht verwendet. Wenn die
Steuereinheit keine isolierte 5-V-Spannung liefert, muß auch das Schnittstellen von der isolierten 5-V-Spannung des Moduls versorgt werden.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
4
9
10
11
12
13
14
5
1
2
3
-
8
5V 15
6
7 nc
-
-
-
-
0V
+5V
Impulse +
Impulse - (oder Richtung)
Überspannung
Freigabe Steuereinheit
Wiedereinschalten der
Überwachung Schrittverlust
Überwachung Steuereinheit
Überwachung Schrittverlust
STEUEREINHEIT
TTL/5V-kompatible Eingänge "Source"
Offene Kollektorausgänge NPN
___________________________________________________________________________
3/5
C
3.4
Anschluß der Geber / Stellglieder und Versorgungen
3.4-1 Kennzeichnung der Signale
CFY 21 Nockensignal I0
Not-Aus-Stopp I1
1
3
2
4
I3 Ereignis
Eingänge Kanal 0
I4 Externer Stopp
Endlage + I2
Nockensignal I0
Not-Aus-Stopp I1
5
7
9
6
8
10
I5 Endlage -
I3 Ereignis
Eingänge Kanal 1
I4 Externer Stopp
Endlage + I2
11 12
I5 Endlage -
Bremse Q0
13 14 n c
Ausgang Kanal 0
Ausgang Kanal 1
Bremse Q0 15 16 n c
17 18
24-V-Versorgung
Geber / Stellglieder
0-V-Versorgung
Geber / Stellglieder
19 20
Die 0-V-Klemme der Geber / Stellglieder ist im Modul über ein R/C-Glied mit dem Wert
R = 10 M
Ω
/ C = 4,7 nF an die mechanische Masse angeschlossen.
3.4-2 Anschlüsse
Die Geber / Stellglieder des Moduls CFY 11 / 21 können direkt mittels des Flachbandkabels
TSX CDP 301 / 501 oder über das digitale Verdrahtungsinterface TELEFAST angeschlossen werden.
3.4-3 Anschluß der Hilfseingänge und -ausgänge
Zur Gewährleistung eines optimalen Betriebs haben die Eingänge Ereignis und
Nockensignal eine geringe Störfestigkeit. Es wird empfohlen, Kontakte ohne Prellen zu verwenden (beispielsweise Näherungsschalter).
___________________________________________________________________________
3/6
Inbetriebnahme 3
Anschlußprinzip der E/A Kanal 0
CFY 21
Versorgung der Geber und Stellglieder
+ 24 V
0 V
1
3
5
7
9
8
10
11 12
2
4
6
13 14
15 16
17 18
19 20
Ereignis
Nockensignal
Externer Stopp
Not-Aus-Stopp
Endlage -
Endlage + wie Kanal 0
Elektromagnet
Bremse Kanal 0
Q0
Bei den Kontakten für den Not-Aus-Stopp bzw. die Endlage handelt es sich um Öffner.
Bei den Kontakten für die Endlage handelt es sich nicht um Kontakte für die
Endlagenüberschreitung, die in Reihe mit dem Eingang des Not-Aus-Stopps zu verdrahten wären. Diese Kontakte für die Endlage haben die Aufgabe, den Stillstand der Bewegung mit
Verzögerung zu steuern. Der Endlagenkontakt (+) stoppt die Bewegung in positiver
Richtung, der Endlagenkontakt ( –) stoppt die Bewegung in negativer Richtung. Es ist daher wichtig, sie am richtigen Endpunkt der Achse zu positionieren (siehe nachfolgende Darstellung).
Not-Aus-Stopp
+ 24V
Endlagenüberschreitung Endlagenüberschreitung
C
–
Verfahreinheit
FdC – P.O.
EVT FdC +
___________________________________________________________________________
3/7
C
3.4-4 Anschluß mittels Kabelstrang mit 1 Stecker TSX CDP 301/ 501
Der Anschluß mittels Kabelstrang mit 1 Stecker ermöglicht die direkte Verbindung mit den
Stellgliedern oder jedem anderen System mit Anschlußklemmen. Dieser Kabelstrang enthält 20 Drähte, AWG 22 (0,34mm 2 ), mit einem Stecker an einem Ende und offenen
Drähten am anderen Ende, die durch einen Farbcode gekennzeichnet sind.
CFY 21 Kabel:
TSX CDP 301
TSX CDP 501
Länge:
3 m
5 m
HE10
1
3
5
7
9
8
10
11 12
2
4
6
13 14
15 16
17 18
19 20 weiß braun grün gelb grau rosa blau rot schwarz violett grau-rosa rot-blau weiß-grün braun-grün weiß-gelb gelb-braun weiß-grau grau-braun weiß-rosa rosa-braun
Nockensignal
Ereignis
Not-Aus-Stopp
Externer Stopp
Endlage +
Endlage -
Nockensignal
Ereignis
Not-Aus-Stopp
Externer Stopp
Endlage +
Endlage -
Bremse Q0 Kanal 0 n c
Bremse Q0 Kanal 1 n c
24V
0V
24V
0V
Kanal
0
Kanal
1
___________________________________________________________________________
3/8
Inbetriebnahme 3
3.4-5 Anschluß mittels Verdrahtungsinterface TELEFAST
Dieser Anschluß erfolgt mit Hilfe eines Verdrahtungsinterface TELEFAST 2:
ABE-7H16R20.
CFY 21
C
24-VDC-Versorgung der
Geber / Stellglieder
+ + - -
+ + -
TSX CDP 053 / 503 ABE-7H16R20
Verkabelungsbeispiel
I0 I1 I2 I3
Kanal 0
I4 I5 Q0 I0 I1 I2
Kanal 1
I3 I4 I5 Q0
200
100
+
202
102
+
204
104
+
201
101
+
203
103
205
105
+ +
112
Rl
312
-
206
106
+
208
108
+
210
110
+
207
107
+
209
109
+
211
111 114
+
Rl
314
-
200
100
202
+ +
102
204
104
+
201
101
+
203
103
205
105 112
+ +
Rl
312
-
206
106
208
108
210
110
+ + +
207
107
+
209
109
+
211
111
+
114
Rl
314
-
NO NC NC NO NO NC
100
200
+
300
-
202
102
+
302
-
204
104
+
101
201
304
-
+
301
-
203
103
+
205
105
303 + 305
-
112
Rl
NO NC NC NO NO NC
-
206
106
+
306
-
208
108
+
210
110
308
-
+
207
107
310 + 307
-
209
109
+
111
211
309
+
311
-
114
Rl
314
-
NO NC NC NO NO NC
NO : normalerweise offen
NO NC NC NO NO NC
3/9
C
3.4-6 Anordnung der Signale auf der TELEFAST-Klemmleiste
Die nachstehende Abbildung zeigt die Klemmleiste des Verdrahtungsinterface
ABE-7H16R20. Die Kennzeichnung der Signale entspricht der Verwendung des direkten Anschlußkabels TSX CDP 053 / 503.
(1)
(2)
(1) Auf dem Verdrahtungsinterface ABE-7H16R20 definiert die Position der Steckbrücke die
Polarität aller Klemmen von 200 bis 215:
• Steckbrücke in Position 1 und 2: Die Klemmen 200 bis 215 sind Pluspol,
• Steckbrücke in Position 3 und 4: Die Klemmen 200 bis 215 sind Minuspol.
(2) Auf dem Verdrahtungsinterface ABE-7H16R20 kann auf Wunsch eine zusätzliche Schiene
ABE-7BV20 hinzugefügt werden, um einen zweiten Gemeinsamen des Gebers zu realisieren
(+ oder - nach Wahl des Benutzers).
___________________________________________________________________________
3/10
Inbetriebnahme 3
3.4-7 Entsprechung zwischen TELEFAST-Klemmleisten und Steckverbinder HE10
Klemmleiste Steckverb. HE10 des TELEFAST 20polig (Stift Nr.)
(Klemme Nr.)
100 1
101 2
102
103
104
3
4
5
115 a
+ 24 V a - 0 V a
+ 24 V a
- 0 V
1
2
110
111
112
113
114
105
106
107
108
109
3
4
200...215
16
17
18
19
20
11
12
13
14
15
8
9
6
7
10
Signalart
I0 Nockensignal
I3 Ereignis
I1 Not-Aus-Stopp
I4 Externer Stopp
I2 Endlage +
I5 Endlage -
I0 Nockensignal
I3 Ereignis
I1 Not-Aus-Stopp
I4 Externer Stopp
I2 Endlage +
I5 Endlage -
Ausgang Bremse Q 0 nc
Ausgang Bremse Q0 nc (1)
Versorgung der Geber / Stellglieder
Kanal 0
Kanal 1
Kanal 0
Kanal 1
Klemmleisteneinheit 200 bis 215 an + 24 VDC
Klemmleisteneinheit 200 bis 215 an - 0 VDC
300...315
Anschluß der Gemeinsamen der Geber an:
+ 24 VDC, falls Klemmen 1 und 2 verbunden
- 0 VDC, falls Klemmen 3 und 4 verbunden
Nach Wunsch auf zusätzlicher Schiene ABE-7BV20, wobei die Klemmen als Gemeinsamer des Gebers genutzt werden können. Über Draht auf das Potential des Gemeinsamen legen.
Hinweis (1) nc = nicht verdrahtet
Im Modul CFY 11 sind die dem Kanal 1 entsprechenden Signale nicht angeschlossen.
___________________________________________________________________________
3/11
C
C
3.4-8 Vorsichtsmaßnahmen bei der Verkabelung
Um eine bessere Leistung zu gewährleisten, handelt es sich bei den Eingängen I0 bis
I5 um schnelle Eingänge. Ist das Stellglied ein Relaiskontakt, müssen die Eingänge mittels eines verdrillten Drahtes angeschlossen werden. Bei einem 2- oder 3-Draht-
Näherungsschalter müssen abgeschirmte Kabel verwendet werden.
Im Modul sind grundsätzlich Schutzvorrichtungen gegen Kurzschlüsse und Verpolung vorgesehen. Da das Moul derartigen Fehlerbedingungen nur kurzzeitig standhält, müssen flinke Sicherungen mit einer Stromstärke von maximal 1 A in Serie mit den
Versorgungen geschaltet werden. Die Versorgung muß einen hinreichend hohen
Strom liefern, damit die Sicherung ordnungsgemäß schmelzen kann.
Wichtiger Hinweis: Verkabelung der Transistorausgänge Q0
Das an den Ausgang Bremse Q0 angeschlossene Stellglied wird mit seinem Gemeinsamen auf 0 V der Versorgung gelegt. Wird die 0-V-Leitung der Versorgung des Ausgangsverstärkers aus irgendeinem Grunde (unzureichender Kontakt oder ungewolltes
Herausziehen) unterbrochen, während 0 V der Stellglieder weiterhin mit 0 V der
Versorgung verbunden bleibt, kann es im Ausgang des Verstärkers zu einem Strom von einigen mA kommen, der ausreicht, um Stellglieder mit geringer Leistung eingeschaltet zu halten.
+ +
- -
+ +
- -
I0 I1 I2 Q0 I0 I1 I2 Q0
204
+
104
205
+
105
206
+
106 112
312
208
+
108
Rl
209
+
109
210
+
110 114
Rl
314
Anschluß über TELEFAST:
Diese Anschlußart bringt die größte Sicherheit, sofern der Gemeinsame der Stellglieder an die Klemmleiste der gemeinsamen Punkte 200 bis 215 (Steckbrücke in Stellung 1-2) angeschlossen wird. In diesem Fall ist eine Unterbrechung des Gemeinsamen des
Moduls ohne Unterbrechnung des Gemeinsamen der Stellglieder ausgeschlossen.
___________________________________________________________________________
3/12
Inbetriebnahme 3
3.4-9 Anschluß mittels Kabelstrang mit 1 Stecker TSX CDP 301/501
Dieser Anschluß muß mit außerordentlicher Sorgfalt durchgeführt werden. Es wird beispielsweise dringend angeraten, für die Schraubklemmen Aderendhülsen zu verwenden. Gegebenenfalls sind die Verbindungen doppelt auszulegen, um die
Dauerhaftigkeit der Kontakte sicherzustellen. Befindet sich die Versorgung der
Stellglieder in einiger Entfernung zu den Modulen und in der Nahe des Gemeinsamen der Stellglieder, ist eine ungewollte Unterbrechnung der Verbindung zwischen diesem
Gemeinsamen und der 0-V-Klemme des oder der Module nicht auszuschließen.
TSX CFY 11/21
17
24 V
13
Q0
C
0V
24 V
15
Q0
Versorgung
Stellglieder
0V
18
A
Kritischer
Draht
B
RL RL
Kommt es zu einer Unterbrechung des Leitungsabschnittes zwischen A und B, besteht die Gefahr, daß die Stellglieder RL nicht deaktiviert werden. Aus diesem Grunde sind die 0-V-Verbindungen zur Versorgung der Module doppelt auszuführen.
Anschluß mittels Kabelstrang mit 1 Stecker TSX CDP 301/501:
TSX CFY 11/21
HE10 weiß-grau
17 weiß-rosa
19 weiß-grün
13 weiß-gelb
15
RL
24 V
0 V
RL
0VDC
18
20 grau-braun rosa-braun
0VDC Klemmleiste
Anwender
___________________________________________________________________________
3/13
C
3.5
Elektrische Kenndaten der Module
3.5-1 Allgemeine Kenndaten
Elektrische Kenndaten
Max. Impulsfrequenz
TSX CFY 11
Stromverbrauch an 5 V intern
Stromverbrauch durch das Modul an 24V Geber / Stellglied außer Strom Geber / Stellglied
Verlustleistung im Modul
TSX CFY 21
TSX CFY 11
TSX CFY 21
TSX CFY 11
TSX CFY 21
Isolationswiderstand
Durchschlagsfestigkeit zwischen den E/A
"Steuereinheit" und der mechanischen Masse oder der Steuerungslogik
Betriebstemperatur
Lagerungstemperatur
Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend)
Betriebshöhe
Werte
187,316 KHz
510 mA
650 mA
50 mA
100 mA
3,8 W
5,6 W
> 10 M
Ω
unter 500VDC
1000Veff
50 / 60 Hz
1Minute lang
0 bis 60°C
-25°C bis 70°C
5% bis 95%
< 2000 m
___________________________________________________________________________
3/14
Inbetriebnahme 3
3.5-2 Kenndaten der Eingänge der Steuereinheit (Sub-D-Steckverbinder)
Diese Eingänge besitzen eine negative Logik (Sink).
Schaltplan:
5 V
C
Ue
0 V
Kenndaten
Nennstrom
(Ue = 0 V)
Spannung für Zustand ON
Spannung für Zustand OFF
Störfestigkeit Eingang Schrittverlust
Störfestigkeit Eingang Fehler Steuereinheit
Symbol
Ie
Uon
Uoff
Wert
4,5
2
3,6
15 bis 30
3 bis 10
Einheit mA
V
V
µs ms
3.5-3 Kenndaten der Ausgänge der Steuereinheit (Sub-D-Steckverbinder)
Die Ausgänge sind vom Typ RS 422 / 485, isoliert. Pro Signal gibt es zwei komplementäre
Ausgänge.
Kenndaten Wert Einheit
Differentialspannung des Ausgangs bei resistiver Last
≤
100/
Ω ± 2
Kurzschlußstrom
Zulässige Spannung im gemeinsamen Modus ulässige Differentialspannung
< 150
≤
7
≤
12
V mA
V
V
___________________________________________________________________________
3/15
C
3.5-4 Kenndaten der Hilfseingänge (Steckverbinder HE10)
Schaltplan:
24 V
I5
I4
I3
I2
I1
Ie
Ie
I0
+
24 V
0 V
Kenndaten
Nennspannung
Spannungsgrenzwerte
(einschl. Welligkeit)
Nennstrom
Eingangsimpedanz (bei Unom)
Spannung für Zustand ON
Symbol
Un
U1
Utemp (1)
In
Re
Uon
Strom bei Uon (11 V)
Spannung für Zustand OFF
Ion
Uoff
Strom für Zustand OFF Ioff
Störfestigkeit der Eingänge:
Nockensignal und Ereignis
Andere Eingänge
Kompatibilität IEC 1131 mit den Gebern ton/ toff (2) ton / toff
Kompatibilität mit 3-Draht-/2-Draht-Näh.sch.
Eingangstyp
Logiktyp
Spannungsüberw.
der Stellgleider
Erfassungszeit des Signals
Schwellwert Versg. OK
Schwellwert Versg. Fehler
Vers. OK
Vers. Fehler
Wert
24
19 bis 30
34
7
3,4
>=11
> 6
< 5
< 2
< 250
3 bis 10
µs m s
Typ 2
alle Näh.sch. mit 24 VDC
Stromsenke
Positiv (sink)
> 18
< 14
<30
> 1
V
V m s m s mA k
Ω
V mA
V mA
Einheit
V
V
V
(1) Utemp: Max. zulässige Spannung 1 Std. lang bei einer Betriebsdauer von 24 Std.
(2) Die Eingänge Nockensignal u. Ereignis sind schnelle Eingänge (Antwortzeit < 250 µs), in Übereinstimmung mit der Maximalfrequenz von 187,316 kHz der Ausgänge zur Steuerung der Steuereinheit.
___________________________________________________________________________
3/16
Inbetriebnahme 3
3.5-5 Kenndaten des Ausgangs Bremse Q0
Versorg. überw.
Geber/Stellgl.
Kurzschluß-
Fehlerüberw.
Ansteuerung
+
24V
Q0
–
Elektrische Kenndaten
Nennspannung
Wert
24
Einheit
V
Spannungsgrenzwerte
Vorübergehende Spannung
Nennstrom
19 bis 30
34 (1)
500
Max. Spannungsabfall im Zustand ON
Verluststrom im Zustand OFF
Impedanz der Last
Max. Strom bei 30 V und bei 34 V
Schaltverzögerung
< 1
< 0,3
80 < Zon <15000
625
Remanenzzeit der Elektromagneten
Max. Schaltfrequenz bei induktiver Last
< 250
< L/R
F < 0,6 /(LI 2 )
Kompatibilität mit induktiven Eingängen Alle Eingänge mit positiver Logik, deren
Eingangswiderstand <15 k
Ω
beträgt
Kompatibilität IEC 1131
Überlast und Kurzschlußschutz
Überw. d. Kurzschlüsse an jedem Kanal ja
Durch Strombegrenzer und Abschaltung
Thermisch, ein Meldebit pro Kanal
µs s
Hz
V
V mA
V mA
Ω mA
Wiedereinschalten: durch Programm oder automatisch
Überspannungsschutz der Kanäle
Schutz gegen Verpolung
Zulässige Leistung einer Glühlampe
Spannungsüberwachung der Stellglieder
Reaktionszeit der Spannungsüberw.
1 Bit pro Modul
Zener-Diode (55 V) zw. d. Ausgängen u. +24 V
Durch Schutzdiode in der Versorgungsleitung
8 W
OK, falls Vers. > 18 (zunehmend) V nicht OK, falls Vers. < 14 (abnehmend) V
NOK--> OK < 30
OK --> NOK > 1 ms ms
C
3/17
C
___________________________________________________________________________
3/18
4 Anhang
4.1
Liste der mit TSX CFY 11 / 21 kompatiblen Steuereinheiten
4.1-1 Phytron-Steuereinheiten
C
Hersteller
Phytron Elektronik
Bestellnummer
MSD MINI 172/140 (17 A : 140 V)
MSD MINI 172/70 (17 A : 70 V)
SP MINI 92/70 (9 A : 70 V)
SP MINI 72/70 (7 A : 70 V)
SP MINI 52/70 (5 A : 70 V)
4.1-2 Andere Steuereinheiten
Hersteller
Andere
Bestelldaten
Alle Steuereinheiten vom Typ RS422/RS485:
• Differentialeingänge Typ RS422 / RS485 oder TTL/5V-kompatible Eingänge
"Source",
• Differentialausgänge Typ RS422 / RS485 oder Ausgänge mit offenem Kollektor
(NPN).
___________________________________________________________________________
4/1
C
4.2
Inbetriebnahme des TSX CFY 11/21 mit Phytron-Steuereinheiten
4.2-1 Anschlüsse
Das Kabel TSX CXP 611 erleichtert den Anschluß zwischen den Modulen TSX CFY 11/21 und den Steuereinheiten aus der Produktpalette der Fa. Phytron Elektronik (Serie MSD
MINI und SP MINI):
Phytron-Steuereinheit
TSX CFY 21
TSX CXP 611
(6 m lang)
TSX CFY 11/21
5
6
8
11
12
13
14
4
9
10
1
2
3
Kabel TSX CXP 611
Plusimpulse
Minusimpulse
Pos. Richtung
Neg. Richtung
Vers.-Überspannung +
Vers.-Überspannung –
Freigabe +
Freigabe –
Wiedereinsch. Fehler +
Wiedereinsch. Fehler –
Steuereinheit bereit
Fehler
0 V isoliert
5
18
9
11
22
24
15
3
16
4
17
1
14
2
Phytron-Steuereinh.
___________________________________________________________________________
4/2
Anhang 4
4.2-2 Besondere Anwendungshinweise
• Signal "Überwachung Steuereinheit"
Der Eingang "Überwachung Steuereinheit"der Module TSX CFY 11/21 ist mit dem
Ausgangssignal "Ready/Modul bereit" der Steuereinheit verbunden.
Ist die Steuereinheit ausgeschaltet oder ist die Verbindung des Kabels unterbrochen oder wenn das Modul das Ausgangssignal "Freigabe Steuereinheit" nicht liefert, wird das Fehlersignal "Überwachung Steuereinheit" aktiv, was zu einem Fehler auf der Ebene des Moduls TSX CFY11/21 führt:
- im Debug-Fenster:
LED Ctrl erleuchtet sowie die LED DIAG im Modulbereich,
- in der Programmier-Software:
ST_DRIVE (%Ixy.i.35) auf 1, HD_ERR (%Ixy.i.4) auf 1 sowie DRV_FLT
(%MWxy.i.3:X2, explizites Lesen).
Um den Fehler zu beheben -
1- folgendes sicherstellen:
- die Steuereinheit muß eingeschaltet und ordnungsgemäß angeschlossen sein;
- im Konfigurationseditor TSX CFY 11/21muß das Kontrollkästchen “Inversion
Antrieb: Ausgang Freigabe” aktiviert sein. Ebenfalls ist der
Befehlsmodus: "A=Impulsi/ B=Ausfahren" zu aktivieren;
- der Ausgang “Freigabe Steuereinheit” muß aktiviert sein:
- entweder im Fenster Debug-Modus im Online-Betrieb: Schaltfläche Bestätigen ist eingeschaltet;
- oder über das Applikationsprogramm: ENABLE (%Qxy.i.10) ist auf 1.
2- Fehler quittieren:
- Im Fenster Debug-Modus im Online-Betrieb: durch Betätigung der Schaltfläche Fehl.quit.
- Über das Applikationsprogramm: steigende Flanke beim Objekt ACK_DEF
(%Qxy.i.9)
Liegt der Fehler noch immer vor, überprüfen, ob keine anderen Fehlerbedingungen vorhanden sind.
Im besonderen überprüfen, ob die 24-V-Spannung am Steckverbinder der Hilfsein-
/-ausgänge anliegt und ob kein Signal eines Not-Aus-Stopps vorhanden ist
(Vorhandensein der 24-V-Spannung am Eingang des Not-Aus-Stopps EMG_STOP:
%Ixy.i.29 ist auf 0).
• Signal “Schrittverlust”.
Der Eingang TSX CFY 11/21 “Schrittverlust” ist mit dem Ausgangssignal “Fehler” der
Steuereinheit verbunden.
Ist die Steuereinheit ausgeschaltet oder ist die Verbindung des Kabels unterbrochen oder wenn das Ausgangssignal "Fehler" der Steuereinheit bestätigt wird, wird das
Signal "Schrittverlust" aktiv:
- im Debug-Fenster: LED Schrittverlust erleuchtet.
- in der Programmier-Software: STEP_FLT (%Ixy.i.28) auf 1.
In der Dokumentation der Phytron-Steuereinheiten MSD MINI und SP MINI ist eine
Liste der internen Bedingungen der Steuereinheit wiedergegeben, die zur Aktivierung dieses Signals führen.
Hinweis: Beim Auftreten des Signals “ Schrittverlust ” kommt es nicht zu einem Fehler auf der
Ebene des Moduls TSX CFY11/21.
___________________________________________________________________________
4/3
C
C
• Befehl “Wiedereinschalten der Schrittverlustüberwachung”
Dieser Befehlsausgang TSX CFY 11/21 ist mit dem Eingang “Reset” der
Steuereinheiten verbunden.
Der Befehl ist aktivierbar:
- im Debug-Fenster: durch Betätigung der Schaltfläche Wiedereinsch.
- über das Applikationsprogramm: ACK_STEPFLT (%Qxy.i.15) auf 1.
Bei Aktivierung dieses Befehls kommt es zu einem Reset der Steuereinheit, und solange dieser Befehl aktiv ist, meldet die Steuereinheit, daß sie nicht betriebsbereit ist; es erscheint das Signal “Fehler Steuereinheit”: ST_DRIVE (%Ixy.i.35) auf 1,
HD_ERR (%Ixy.i.4) auf 1
Um den normalen Fehler zu beheben, müssen folgende Maßnahmen ergriffen werden.
1 Deaktivierung des Befehls “Wiedereinschalten der Schrittverlustüberwachung”:
- im Debug-Fenster: Schaltfläche Wiedereinsch. deaktivieren
- über das Applikationsprogramm: ACK_STEPFLT (%Qxy.i.15) auf 0.
2 Fehler quittieren:
- Im Fenster Debug-Modus im Online-Betrieb: durch Betätigung der Schaltfläche
Fehl.quit.
- über das Applikationsprogramm: Steigende Flanke beim Objekt ACK_DEF (%Qxy.i.9)
4.2-3 Empfehlungen für die ersten Einstellungen
• Konfiguration der Freigabe- und Befehlsausgänge.
Im Konfigurationseditor TSX CFY:
- Kontrollkästchen “Inversion Antrieb: Ausgang Freigabe” markieren.
- Befehlsmodus: “A=Impuls / B=Ausfahren” auswählen.
• Start- und Stoppfrequenz
Dieser Parameter ist einstellbar:
- im Editor für die Einstellparameter,
- über das Applikationsprogramm: Zuweisung von SS_FREQ %MDxy.i.18, gefolgt von WRITE_PARAM %CHxy.i.
Die Start- und Stoppfrequenz ist die Frequenz, bei der der Motor ohne Rampe und ohne Schrittverlust starten bzw. stoppen kann. Der obere Grenzwert hängt von der auf die Antriebsachse wirkenden externen Trägheit ab. Bei den Phytron-Systemen
MSD/SP beträgt der Wert der Start-/Stoppfrequenz 400 Hz (im Halbschrittbetrieb), was 1 Umdrehung/Sekunde entspricht, unabhängig von der auf den Motor wirkenden externen Trägheit. Bei mehr als 600/800 Hz (1,5 bis 2 Umdrehungen/Sekunde) wird der Wert kritisch.
___________________________________________________________________________
4/4
Stichwortverzeichnis
Symbole
15poliger SUB-D-Steckverbinder
9poliger SUB-D-Steckverbinder
A
Debug
Einstellung der Achsen
Funktionen
Konfiguration der Achsen
ABE-7CPA11
Absolutwertgeber mit parallelgeschalteten
Ausgänge
Absolutwertgeber mit seriellem
Ausgang
Abwärtszählfunktion
Allgemeines
Anschluß
Anschluß der Geber und
Stellglieder
Anschlußadapter TAP MAS der Geberversorgungen der Zählersignale mittels Kabel TSX CDP 611
Steuereinheitsignale
Anschluß TSX CFY 11/21
eines Inkrementalgebers
Geber / Stellglieder
Hilfsein-/ausgänge
mittels Kabel TSX CDP 301 ou 501B 3/26
Mit Phytron-Steuereinheiten
Anschluß über
Flachbandkabel
Antriebsregler
Aufwärts-/Abwär tszählen
Aufwärts-/Abwärtszählfunktion und
Messen
D
Debugfunktion
E
Einbau des TSX TAP S15 ..
Eingang Leitungsüberwachung
Einstellen der Achsen
Elektrische Kenndaten der Analogausgänge der Ausgänge HSC_Out Q0 der Eingänge zur Antriebs-
reglerüberwachung der Hilfseingänge
der Relaisausgänge
Überwachung der GeberspannungB 3/38
G
Grundkonfiguration
H
B
Hilfseingänge
EPSR-LeitungsüberwachungControle de ligne EPSR
Freigabe
Lesen des HSC-Werts
Preset, Vorwahl
Beschreibung der Funktionen
Debugfunktion
Einstellen der Achsen
Konfiguration der Achsen
Übersichtsbild einer
Achsensteuerung
Betriebstemperatur
C
CFY 11/21
Beschreibung der Hardware
I
Inbetriebnahme
Grundkonfiguration
Installation
Installation
Inbetriebnahme TSX CFY 11/21
Abschirmung
Verkabelungsvorschriften
Versorgung der Schnittstellen
InbetriebnahmeTSX CFY 11/21
___________________________________________________________________________
P/1
B
P
K
Kenndaten TSX CFY 11/21
Ausgang Bremse Q0
Eingänge Steuereinheit
Elektrische Kenndaten
Hilfseingänge
Kennzeichnung der Signale
Konfiguration der Achsen
L
Latch-Ausgänge zum Auf-/Abwärtszählen
M
Max. Anzahl der Zählkanäle
Max. Frequenz
Messen
Modulanzeigen
Montage des TSX TAP S15 05
P
Programmierbare Frequenz
S
Schrittmotor-Steuerung
Schutz der Geberversorgung
Sperrung der Geberausgänge
SSI-Absolutwertgeber
Steckverbinder HE10
Steuereinheit
Interface Offener Kollektor NPN
Interface RS 422/485
Stromaufnahme
T
TELEFAST
TSX CCP S15
TSX CCP S15050
TSX CCP S15100
TSX CDP 053
TSX CDP 102
TSX CDP 103
TSX CDP 202
TSX CDP 203
TSX CDP 301
TSX CDP 302
TSX CDP 303
TSX CDP 501
TSX CDP 503
TSX CDP 611
TSX CFY 11
TSX CFY 21
TSX CXP 213
TSX CXP 223
TSX CXP 613
TSX CXP 633
TSX TAP MAS
TSX TAP S1505
Typ der angeschlossenen Geber
U
Überwachung der Versorgungsspannung des Gebers
V
Verkabelung der Geberausgänge
Verkabelungszubehör
TSX TAP S1505
Verlustleistung
Vorsichtsmaßnahmen bei der
Verkabelung A 3/16, B 3/27, C 3/12
W
Wahl der Geber
Ausgangsinterface
TSX CAP S9
Versorgung der Geber
Z
Zählfunktion
Zählsignale
P
___________________________________________________________________________
P/2
TEIL 3
Inbetriebnahme
Kommunikation
Busanschaltung
Netzwerkanschaltung
Prozessorintegrierte Kommunikation: FIPIO-Master
Interfacemodul für den AS-i-Bus TSX SAY 100
A
B
C
Kommunikation: Modul TSX SCY 21601 und PCMCIA-Karten
D
Kommunikation: Modul TSX ETY 110
Inbetriebnahme der PCMCIA-Modemkarte
E
F
G
H
TEIL 4
Inbetriebnahme
Analogmodule,
Wägemodul
TEIL 1
Prozessoren und
Inbetriebnahme digitale E/A
TEIL 2
Zählermodule,
Inbetriebnahme Achsensteuerung
P
___________________________________________________________________________
B/2
Allgemeine Sicherheitsvorschriften für den Benutzer
1 Allgemeines
Diese Dokumentation wendet sich an Personen, die die erforderliche technische Qualifikation für die
Inbetriebnahme, den Betrieb und die Wartung der nachfolgend beschriebenen Produkte besitzen.
Zusätzliche Informationen für spezielle Einsatzformen der Produkte sind über die nächstliegende
ASA-Niederlassung erhältlich.
Der Inhalt der Dokumentation hat keinen vertragsmäßigen Charakter und kann in keinem Fall die vertraglich festgelegten Garantieklauseln erweitern oder einschränken.
2 Qualifikation des Personals
Nur qualifiziertes Personal ist zur Inbetriebnahme, zum Betrieb oder zur Wartung der Produkte befugt. Der Eingriff einer nicht qualifizierten Person oder das Nichtbeachten der in diesem Dokument enthaltenen oder an den Geräten angebrachten Sicherheitsvorschriften kann schwerwiegende
Folgen für die Sicherheit des Betriebspersonals und der Anlagen nach sich ziehen. Folgender
Personenkreis wird als "qualifiziertes Personal" bezeichnet:
• Bereich Applikationsentwicklung: Personal eines Ingenieurbüros, das mit den Sicherheitskonzepten der Steuerungstechnik vertraut ist (zum Beispiel ein Entwicklungsingenieur usw.),
• Bereich Inbetriebnahme der Geräte: Personen, die mit der Installation, dem Anschluß und der
Inbetriebnahme der Steuerungsgeräte vertraut sind (zum Beispiel Installateure oder Elektriker,
Anlagentechniker für Inbetriebnahme usw.),
• Betriebsbereich: Personen, die zur Bedienung und Überwachung von Steuerungsgeräten ausgebildet sind (zum Beispiel Bedienpersonal usw.),
• Bereich vorbeugende Wartung oder Fehlerbehebung: Personen, die ausgebildet und berechtigt sind, die Steuerungsgeräte einzustellen oder zu reparieren (zum Beispiel ein Inbetriebnahmetechniker, ein Kundendiensttechniker usw.).
3 Warnungen
Warnungen weisen auf besondere Risiken hin, denen das Bedienungspersonal oder die Geräte ausgesetzt sein können. Je nach ihrer Bedeutung werden sie in der Dokumentation und auf den
Produkten durch ein Warnungszeichen gekennzeichnet:
Gefahr oder Vorsicht bedeutet, daß die Nichtanwendung der Vorschrift oder das Nichtbeachten der Warnung zu schweren körperlichen, unter Umständen lebensgefährlichen Verletzungen und/ oder beträchtlichem Materialschaden führen kann.
Warnung oder Wichtig oder
!
weist auf eine besondere Vorschrift hin, deren Nichtanwendung zu leichten körperlichen
Verletzungen und/oder Materialschäden führen kann.
Hinweis oder Bemerkung hebt eine wichtige Information hervor, die das Produkt, seine Handhabung oder seine begleitende Dokumentation betrifft.
1
Allgemeine Sicherheitsvorschriften für den Benutzer
4 Konformität der Verwendung
Die in dieser Dokumentation beschriebenen Produkte entsprechen den Anforderungen der
einschlägigen europäischen Richtlinien (*) (CE-Siegel). Ihre korrekte Anwendung beschränkt sich auf die in den verschiedenen Dokumentationen beschriebenen Applikationen, für die sie entwickelt wurden und nur in Verbindung mit anderen genehmigten Produkten.
Wenn alle Bestimmungen für die Handhabung, den Transport und die Lagerung sowie alle
Installations-, Betriebs- und Wartungsvorschriften befolgt werden, liegt im allgemeinen eine ordnungsgemäße Benutzung der Produkte vor und es besteht keine Gefahr für Personen oder
Anlagen.
(*) DCEM- und DBT-Richtlinien bezüglich der elektromagnetischen Kompatibilität und der Auslegung von Niederspannungssystemen.
5 Installation und Inbetriebnahme der Geräte
Bei Installation und Inbetriebnahme der Geräte müssen die nachfolgend beschriebenen Regeln beachtet werden. Außerdem müssen, wenn die Installation digitale Signalverbindungen enthält, die im Benutzerhandbuch (Bestell-Nr. TSX DG KBL) oder im Handbuch TSX DR NET, Register C, erläuterten elementaren Verkabelungsregeln befolgt werden.
• Die Sicherheitsvorschriften in der Dokumentation oder auf den zu installierenden oder in Betrieb zu nehmenden Geräten müssen genauestens eingehalten werden.
• Die Art der Installation hängt vom jeweiligen Gerätetyp ab:
- ein für Schalttafelmontage vorgesehenes Gerät (zum Beispiel ein Bedienterminal oder ein
Zellencontroller) muß in eine Schalttafel eingebaut werden,
- ein einbaubares Gerät (zum Beispiel eine programmierbare Steuerung) muß in einen Schaltschrank oder in ein Gehäuse eingebaut werden;
- ein Tischgerät oder ein tragbares Gerät (zum Beispiel ein Programmiergerät oder ein Notebook) muß in seinem geschlossenen Gehäuse bleiben.
• Wenn das Gerät permanent angeschlossen ist:
- muß die vorgeschaltete Installation der Norm IEC 1131-2 in der Überspannungsklasse 2 entsprechen,
- muß in der elektrischen Installation eine Vorrichtung für die Versorgungstrennung und ein
Sicherungsschalter zum Schutz vor Überströmen und Isolierfehlern vorgesehen werden.
Andernfalls ist der Netzstecker zu erden und leicht zugänglich zu machen. Das Gerät muß in jedem Fall mit grün-gelben Drähten an die Schutzerde PE angeschlossen werden (NFC 15
100-IEC 60 364-5-51).
• Um gefährliche Spannungen zu erkennen, müssen auch Niederspannungsleitungen (trotz des niedrigen Potentials) mit einer Schutzerdung versehen werden.
• Vor dem Einschalten eines Geräts muß sichergestellt werden, daß die Einstellung seiner
Nennspannung konform mit der Versorgungsspannung ist.
• Bei einer 24- oder 48-V-Gleichstromversorgung des Geräts müssen die Niederspannungsschaltkreise geschützt werden. Es dürfen nur Versorgungen verwendet werden, die den bestehenden
Normen entsprechen.
• Es muß sichergestellt werden, daß die Versorgungsspannungen innerhalb der in den technischen
Kenndaten der Geräte definierten Toleranzbereichen liegen.
• Es müssen alle erforderlichen Maßnahmen getroffen werden, um zu verhindern, daß bei
Netzwiederkehr (Sofort-, Warm- oder Kaltstart) ein Gefahrenzustand für das Bedienpersonal oder für die Anlage eintritt.
• Die Not-Ausschaltkomponenten müssen in allen Betriebsarten des Geräts, selbst in Störungssituationen (zum Beispiel Drahtbruch) funktionsfähig bleiben. Das Wiedereinschalten dieser
Komponenten darf keine unkontrollierten oder undefinierten Neustarts hervorrufen.
• Die Signalkabel müssen so verlegt werden, daß die Steuerungsfunktionen nicht durch kapazitive, induktive oder elektromagnetische u.a. Einflüsse gestört werden.
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2
Allgemeine Sicherheitsvorschriften für den Benutzer
• Die Steuerungsgeräte und ihre Bedienungselemente müssen so installiert werden, daß sie vor versehentlicher Betätigung geschützt sind.
• Um zu vermeiden, daß eine Unterbrechung der Geber-/Stellsignale undefinierte Zustände in der
Steuerungsanlage hervorruft, sind entsprechende Sicherheitsvorkehrungen für die Ein- und
Ausgänge zu treffen.
6 Betrieb der Geräte
Die Funktionssicherheit einer Anlage charakterisiert sich durch ihre Fähigkeit, Ausfälle weitestgehend zu vermeiden und deren Auswirkungen nach ihrem eventuellen Auftreten einzuschränken.
Ein System wird als vollkommen sicher bezeichnet, wenn das Auftreten von Ausfällen nie zu einer gefährlichen Situation führt.
Steuerungsinterne Fehler werden folgendermaßen klassifiziert:
• Passive Fehler, wenn sie einen Ausgang ausschalten (den Stellgliedern wird keinerlei Befehl erteilt).
• Aktive Fehler, wenn sie einen Ausgang einschalten (den Stellgliedern wird ein bestimmter Befehl erteilt).
Das mit dem jeweiligen Fehlertyp verbundene Sicherheitsrisiko ist eine Funktion der Art des bei
Normalbetrieb gegebenen Befehls. Ein passiver Fehler ist gefährlich, wenn der normale Befehl eine
Alarmaktion darstellt; ein aktiver Fehler ist gefährlich, wenn er einen unerwünschten Befehl enthält oder aktiviert.
Es ist wichtig, den grundlegenden Unterschied zwischen dem Verhalten eines elektromagnetischen
Relais und dem einer elektronischen Komponente (zum Beispiel eines Transistors) zu berücksichtigen:
• Die Wahrscheinlichkeit ist groß (etwa 90% der Fälle), daß der Ausfall eines Relais zur
Unterbrechung des Schaltkreises (Befehlsleitung deaktiviert) führt.
• Bei Ausfall eines Transistors führt dies entweder zur Unterbrechung oder zum Schließen des
Schaltkreises, wobei die Wahrscheinlichkeit für jeden Fall bei 50% liegt.
Deshalb ist es wichtig, die Art und die Auswirkung der Fehler korrekt abzuschätzen, wenn ein
Automationssystem auf elektronischen Komponenten wie programmierbaren Steuerungen beruht.
Dies gilt auch bei Verwendung der SPS mit Relaisausgangsmodulen.
Bei Systementwurf muß allen steuerungsintern auftretenden aktiven, nicht signalisierten Fehlern, die in der Applikation eine Gefahrensituation heraufbeschwören können, durch außerhalb der
programmierbaren Steuerung installierte Sicherheitsfunktionen vorgebeugt werden. Hierzu können unterschiedliche technische - mechanische, elektromagnetische, pneumatische, hydraulische - Komponenten herangezogen werden (zum Beispiel Direktanschluß eines Endlagenschalters und der Not-Ausschaltkomponenten mit dem Steuerungsrelais eines Verfahrmotors).
Zur Vorbeugung von gefahrbringenden Fehlfunktionen in den Ausgangsschaltkreisen und den
Stellgliedern können allgemeine Programmierprinzipien angewandt werden, die die große Verarbeitungskapazität der Steuerung nutzen, wie zum Beispiel "die Kontrolle der ordnungsgemäßen Ausführung der vom Programm angeforderten Befehle durch entsprechende Rückführung der Signale an die
Eingänge".
7 Elektrische und thermische Kenndaten
Detaillierte elektrische und thermische Kenndaten der Geräte finden sich in den jeweiligen technischen
Dokumentationen (Inbetriebnahmehandbuch, Bedienungsanleitung).
3
Allgemeine Sicherheitsvorschriften für den Benutzer
8 Umgebungsbedingungen
In der Industrie können die Umgebungsbedingungen für elektronische Ausrüstungen sehr unterschiedlich sein. Deshalb muß für speicherprogrammierbare Steuerungen und die zugehörigen
Module eine der beiden folgenden Installationsvarianten gewählt werden:
• Installation im Gehäuse (Schrank, Schaltkasten) mit einer Schutzklasse von IP54, weil dadurch die Ausrüstung vor Metallstaub geschützt ist. An diese Art der Installation in Gehäusen sind zwei
Bedingungen geknüpft:
- Der Zutritt zu den Elektronikbauteilen ist dem Wartungspersonal vorbehalten (siehe Abschnitt 2), die in Besitz der erforderlichen Schlüssel sind.
- Bei der Wahl eines Metallgehäuses ist zuerst zu prüfen, wo aufgrund der latenten Gefahr von elektromagnetischen Interferenzen eine zusätzliche Abschirmung erforderlich ist.
• unmittelbare Installation ohne besonderen Schutz der Steuerungen TSX Premium und der zugehörigen Systeme (Versorgungsmodule, ...), die selbst der Schutzklasse IP20 angehören.
Diese Installationsart erfolgt in Räumlichkeiten mit beschränktem Zugang, die den Verschmutzungsgrad 2 nicht überschreiten (Bedienraum ohne Maschinen oder stauberzeugende Tätigkeit). Die
Außenwände stellen dann das Gehäuse der Steuerung dar.
9 Vorbeugende Wartung oder Fehlerbehebung
Verfügbarkeit
Die Verfügbarkeit eines Systems ist das Resultat einer Kombination der Kriterien Zuverlässigkeit,
Wartungsfähigkeit und vorhandene Wartungslogistik und charakterisiert seine Fähigkeit, eine gewünschte Funktion zu einem bestimmten Zeitpunkt über einen bestimmten Zeitraum erfüllen zu können.
Das Maß der Verfügbarkeit ist demnach für jede Applikation unterschiedlich, da dieser Wert sich aus folgenden Komponenten zusammensetzt:
• Architektur des Steuerungssystems,
• Zuverlässigkeit und Wartungsfähigkeit: individuelle Merkmale der Anlage (Steuerungen, Geber,
Maschine usw.),
• die Logistik der Wartung: individuelles Profil des Benutzers des Automationssystems (Softwarestruktur, Fehlermeldung, Prozeß, Ersatzteile vor Ort, Ausbildung des Personals).
Reparaturen
• Reparaturen an einem Steuerungsgerät dürfen nur durch qualifiziertes Personal ausgeführt werden
(Kundendiensttechniker oder autorisierter Techniker von Schneider-Automation S.A.). Beim Ersatz von Teilen oder Komponenten sind ausschließlich Originalteile zu verwenden.
• Vor jedem Eingriff in einem Gerät (zum Beispiel Öffnen eines Gehäuses) muß in jedem Falle dessen Versorgung unterbrochen werden (Netzstecker ziehen oder Trennschalter für Versorgung betätigen).
• Vor dem Eingriff vor Ort in einem "mechanischen" Gerät müssen seine Leistungsversorgung abgeschaltet und eventuell bewegliche Teile durch eine Sperre arretiert werden.
• Vor dem Ausbau eines Moduls, einer Speicherkarte, einer PCMCIA-Karte usw. muß in der
Dokumentation überprüft werden, ob dieser Eingriff bei ausgeschaltetem Gerät vorgenommen werden muß, oder ob er bei eingeschaltetem Gerät möglich ist. Die Vorschriften in der
Dokumentation sind strengstens zu befolgen.
• Bei Ausgängen mit positiver Logik oder Eingängen mit negativer Logik sind alle Vorkehrungen zu treffen, daß kein abgetrennter Draht mit der mechanischen Masse in Berührung kommt (Gefahr eines ungewollten Befehls).
Auswechseln und Recycling gebrauchter Batterien
• Beim Auswechseln sind Batterien desselben Typs zu verwenden und defekte Batterien als
Giftmüll zu entsorgen.
Batterien, die Lithium oder Quecksilber enthalten, dürfen nicht ins Feuer geworfen, geöffnet, geladen oder verlötet werden (Explosionsgefahr).
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4
Kommunikation
PG-Anschluß
Inhaltsverzeichnis
Register A
Kapitel
Seite
1.2-1 Kommunikation mit einem Programmier- oder Einstellgerät 1/3
1.2-2 Kommunikation mit einem Bedienterminal 1/4
1.2-3 Kommunikation über UNI-TELWAY-Master/Slave
1.2-4 Kommunikation über Zeichenkette
1.3-1 Programmier-/Einstellgerät
1.3-3 Programmier-/Einstellgerät und Bedienterminal
1.3-7 UNI-TELWAY im Steuerungsverbund
1.3-8 UNI-TELWAY im Geräteverbund
1.3-9 Mastersteuerung vom Typ TSX Modellreihe 40
1.3-11 Übersichtstabelle über die Anschlüsse des
1.4-2 Steckerbelegung des PG-Anschlusses
2 Isolationsadapter TSX P ACC 01
___________________________________________________________________________
A/1
A
A
Kommunikation
PG-Anschluß
Inhaltsverzeichnis
Register A
Kapitel
2.2-1 Abmessungen und Befestigung
2.2-3 Anschluß an den UNI-TELWAY-Bus
2.2-4 Anschluß an die Steuerungen TSX/PMX/PCX 57
2.2-5 Konfiguration der Schalter
2.3-4 Verbindung zwischen zwei Steuerungesstationen
Steckverbinder des Isolationsadapters TSX P ACC01
Seite
___________________________________________________________________________
A/2
1 PG-Anschluß
1.1 Vorwort
Bei dem PG-Anschluß wird auf folgende Kommunikationsarten Bezug genommen
:
UNI-TELWAY-Master, UNI-TELWAY-Slave, Zeichenkette. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, folgende Handbücher zur Hard- und Softwareinbetriebnahme der verschiedenen Kommunikationsarten zu Rate zu ziehen.
• TSX DG UTW G
:
Kommunikation UNI-TELWAY-Bus (Anwenderhandbuch),
• TSX DR NET G
:
Kommunikation X-WAY (Referenzhandbuch),
• TLX DS COM PL7 33G
:
Kommunikation mit den Steuerungen TSX Micro/
TSX Premium (Software-Inbetriebnahmehandbuch)
A
1.2 Beschreibung
• Bei Steuerungen vom Typ TSX / PMX 57
Bei dem PG-Anschluß der Steuerungsprozessoren TSX/PMX 57 handelt es sich um eine nicht isolierte RS485-Schnittstelle, die aus zwei 8poligen DIN-Mini-Steckverbindern besteht. Mit Hilfe dieser beiden in ihrer Funktion identischen Steckverbinder auf dem
Prozessor (mit den Kennzeichnungen TER und AUX) können gleichzeitig zwei Geräte
(z.B. ein Programmier-/Einstellgerät und ein Bedienterminal) angeschlossen werden.
Der Steckverbinder TER ermöglicht zusätzlich die
Versorgung eines Gerätes ohne Eigenversorgung
(Adapterkabel RS 485/
RS 232, Isolationsadapter
TSX P ACC 01 usw.).
Der PG-Anschluß arbeitet standardmäßig in der Betriebsart UNI-TELWAY-
Master. Über die Konfiguration ist ein Umschalten in die Betriebsart UNI-TEL-
WAY-Slave oder in den
Zeichenmodus möglich.
Hinweis
Die Kommunikationsart (UNI-TELWAY-Master, UNI-TELWAY-Slave oder Zeichenmodus) gilt für beide Steckverbinder (TER und AUX).
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1/1
A
Kapitel 1
• Bei Steuerungen vom Typ PCX 57
Die Prozessoren verfügen nur über einen PG-Anschluß TER, der in allen Punkten mit dem
PG-Anschluß TER der Prozessoren der Steuerungen TSX/PMX 57 übereinstimmt. Es handelt sich um eine nicht isolierte RS485-Schnittstelle, die aus einem 8poligen DIN-Mini-
Steckverbinder besteht. Mit Hilfe dieses Steckers kann ein Gerät (z.B. ein Programmier-
/Einstellgerät und ein Bedienterminal) angeschlossen werden.
Der Steckverbinder TER ermöglicht zusätzlich die
Versorgung eines Gerätes ohne Eigenversorgung
(Adapterkabel RS 485/
RS 232, Isolationsadapter
TSX P ACC 01 usw.).
Der PG-Anschluß arbeitet standardmäßig in der Betriebsart UNI-TELWAY-
Master. Über die Konfiguration ist ein Umschalten in die Betriebsart UNI-TEL-
WAY-Slave oder in den
Zeichenmodus möglich.
Hinweis
:
Bei Verwendung des Isolationsadapters TSX P ACC01 kann der PG-Anschluß verdoppelt werden, so daß zwei PG-Anschlüsse (TER und AUX) wie bei einem Prozessor einer Steuerung vom Typ TSX/PMX 57 zur Verfügung stehen.
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1/2
PG-Anschluß 1
A
1.2-1 Kommunikation mit einem Programmier- oder Einstellgerät
Wenn der PG-Anschluß als UNI-TELWAY-Master (standardmäßige Einstellung) konfiguriert ist, erlaubt er den Anschluß eines Programmier- oder Einstellgerätes.
• Station TSX/PMX 57
TSX/PMX 57 TSX/PMX 57
• Station PCX 57
Rack TSX RKY
Programmier-/Einstellgerät
FTX 417/507 - PC
Bus X
PCX 57
Programmier-/
Einstellgerät
Host-PC
Programmier-/
Einstellgerät
FTX 417 / 507- PC
Hinweis
:
Bei einer Steuerungsstation PCX 57 ist das Programmiergerät in der Regel der PC, in dem der
Prozessor PCX 57 enthalten ist. Jedoch kann das Programmiergerät - wie im Fall der
Steuerungsstation TSX/PMX 57 - ein Terminal vom Typ PC sein, das an den PG-Anschluß des
1/3
A
1.2-2 Kommunikation mit einem Bedienterminal
Wenn der PG-Anschluß als UNI-TELWAY-Master (standardmäßige Einstellung) konfiguriert ist, erlaubt er die Verwaltung eines Bedienterminals.
Das Bedienterminal verwendet das UNI-TE-Protokoll, um mit der lokalen Steuerung und den anderen Stationen der Netzwerkarchitektur zu kommunizieren.
Um den Steckverbinder für einen möglichen Anschluß eines Programmier- oder
Einstellgerätes freizuhalten, wird das Bedienterminal an den Steckverbinder AUX angeschlossen.
TSX/PMX 57 Master
Rack TSX RKY
Bus X
Host-PC
PCX 57 Master
CCX 17 Slave
CCX 17
Slave
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1/4
PG-Anschluß 1
A
1.2-3 Kommunikation über UNI-TELWAY-Master/Slave
Standardmäßig ist die Kommunikationsart des PG-Anschlusses auf UNI-TELWAY-
Master eingestellt. Grundsätzlich können ein Programmiergerät und ein Bedienterminal angeschlossen werden.
TSX/PMX 57 Master
Client
Client/Server
Slave
Slave
Client/Server
FTX 417/507 CCX 17
Hinweis
:
Im Fall einer Steuerung PCX 57, bei der der Prozessor nur über einen PG-Anschluß verfügt, kann diese Anschlußart unter Verwendung eines Isolationsadapters TSX P ACC01 realisiert werden.
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1/5
A
1.2-4 Kommunikation über Zeichenkette
Bei dieser Kommunikationsart kann ein Drucker oder ein spezielles Terminal (Monitor,
Einstelltableau usw.) an den PG-Anschluß einer Steuerung TSX/PMX/PCX 57 angeschlossen werden.
TSX/PMX 57 TSX RKY
Bus X
PCX 57 oder
Monitor oder
Einstelltableau
Drucker oder
Monitor
Einstelltableau oder
Drucker
___________________________________________________________________________
1/6
PG-Anschluß 1
A
1.3
Anschlüsse
An den Steckverbinder mit der Kennzeichnung TER können alle Geräte, die das
UNI-TELWAY-Protokoll unterstützen, und im besonderen jene, die keine eigene Versorgung haben (Adapterkabel RS 485/RS 232, Isolationsadapter TSX P ACC 01...) angeschlossen werden.
An den Steckverbinder mit der Kennzeichnung AUX (nur an den Steuerungen TSX/PMX 57) können nur Geräte angeschlossen werden, die eine eigene Versorgung haben
(Bedienterminal, Fremdgeräte usw.).
Der PG-Anschluß erlaubt drei Betriebsarten
:
• UNI-TELWAY-Master (Standardeinstellung),
• UNI-TELWAY-Slave,
• Zeichenkette.
PCX 57
TSX/PMX 57
Anmerkung
Bei Steuerungen vom Typ TSX/PMX 57 mit zwei Steckverbindern (TER und AUX) gilt die in der Konfiguration definierte Betriebsart (UNI-TELWAY-Master,
UNI-TELWAY-Slave, Zeichenkette) für beide Steckverbinder.
Je nach der in der Konfiguration gewählten Betriebsart erlaubt der PG-Anschluß den
Anschluß folgender Geräte
:
• Programmier- und Einstellterminal bei Steuerungen vom Typ TSX/PMX 57
• Bedienterminal,
• eine andere Steuerung (über den Isloationsadapter TSX P ACC01),
• UNI-TELWAY-Geräte (Geber/Stellglied, Antriebsregler usw.),
• Drucker oder Monitor (Verbindung im Zeichenmodus),
• Modem.
Bei Verwendung eines Isolationsadapters, Bestell-Nr. TSX P ACC 01, wird der Steckverbinder verdoppelt, wodurch der gleichzeitige Anschluß eines Programmiergerätes und von zwei Slavegeräten möglich wird. Dieser Anschlußadapter ist auch für den Anschluß einer Steuerung vom Typ TSX 57ii
an eine UNI-TELWAY-Verbindung erforderlich, wenn die Entfernung zwischen den Geräten mehr als 10 Meter beträgt. Der Slave-Betrieb kann durch Verwendung dieses Adapters forciert werden. Dieser wird in Kapitel 2 beschrieben.
Anmerkung
Bei Anschluß einer Slave-Steuerung TSX 57ii
an einen UNI-TELWAY-Bus ist die
Verwendung des Isolationsadapters TSX P ACC 01 zwingend erforderlich.
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1/7
A
1.3-1 Programmier-/Einstellgerät
Die Geräte mit eigener Stromversorgung (FTX 417, FTX 507) können ohne Unterschied an die Steckverbinder TER und AUX der Prozessoren TSX / PMX 57 angeschlossen werden, Verfügt ein Gerät über keine eigene Versorgung, muß es unbedingt an den
Steckverbinder TER des Prozessors angeschlossen werden.
Das Programmiergerät verwendet das UNI-TE-Protokoll, um die lokale Steuerung und die gesamten Geräte der Station zu programmieren, einzustellen oder zu diagnostizieren.
Befindet sich die Steuerung in einer Netzwerkarchitektur, ermöglicht die Netzwerktransparenz den Zugriff auf alle in der Netzwerkarchitektur vorhandenen Einheiten.
Nachstehend finden Sie die Bezeichnungen aller verfügbaren Anschlußkabel.
Anschlußbeispiele
TSX / PMX 57 TSX RKY
Bus X
PC
Host-
PC PCX 57
PC
Programmieren/Einstellen
ODER
FTX 417/507
Programmieren/Einstellen
ODER
Programmieren/Einstellen
FTX 417/507
Hinweis
:
Das Kabel TSX P CU1030 muß unbedingt an den PG-Anschluß TER der Steuerungen TSX/
PMX 57 angeschlossen werden (bei Anschluß an
Programmieren/Einstellen
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1/8
PG-Anschluß 1
A
1.3-2 Bedienterminal
Das Bedienterminal verwendet das UNI-TE-Protokoll, um mit der lokalen Steuerung und mit den anderen Stationen der Netzwerkarchitektur zu kommunizieren.
Im Fall einer Steuerung vom Typ TSX 57 muß das Bedienterminal, das mit eigener
Versorgung ausgerüstet ist, an den AUX-Anschluß angeschlossen werden, damit der
TER-Anschluß für ein Programmiergerät ohne Eigenversorgung zur Verfügung steht
(Beispiel
:
FTX 117 Adjust).
Anschlußbeispiel
Die Bezeichnungen der Anschlußkabel zwischen dem PG-Anschluß und einem
Bedienterminal CCX 17 sind nebenstehend aufgeführt.
TSX/PMX57 TSX RKY
XBT-Z 968
Bus X
CCX 17
Bedienterminal
T CCX CB10
002 (mit dem
CCX 17 mitgeliefert)
Host-PC
PCX 57
T CCX CB10 002 (im
Lieferumfang CCX 17 enthalten)
XBT-Z 968
CCX 17
:
Bedienterminal
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1/9
A
1.3-3 Programmier-/Einstellgerät und Bedienterminal
Der PG-Anschluß einer Steuerung TSX/PMX 57 kann zwei Geräte im Mehrpunktbetrieb verwalten
: das Programmier-/Einstellgerät und das Bedienterminal.
Die Prozessoren TSX/PMX 57 verfügen über zwei Steckverbinder, wobei jeder dieser
Steckverbinder eines der Geräte aufnehmen kann.
Anschlußbeispiel
T FTX CBF 020
XBT-Z 968
T CCX CB10 002
(im Lieferumfang
CCX 17 enthalten)
FTX 417 :
Programmier-/
Einstellgerät
CCX 17
:
Bedienterminal
.
Hinweis
:
Jedes angeschlossene Gerät kann abgezogen werden, ohne den Betrieb des zweiten zu stören.
Im Fall einer Steuerung PCX 57, bei der der Prozessor nur über einen PG-Anschluß verfügt, kann diese Anschlußart unter Verwendung eines Isolationsadapters TSX P ACC01 realisiert werden.
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1/10
PG-Anschluß 1
A
1.3-4 Modem am PG-Anschluß
Der PG-Anschluß der Steuerungen TSX Micro (Version • V1.5) sowie der Prozessoren
TSX/PMX/PCX 57 der Premium-Steuerungen unterstützt Modem-Verbindungenen unter
Verwendung der Protokolle UNI-TELWAY Master, UNI-TELWAY Slave und Zeichkette.
Das angeschlossene Modem muß in jedem Falle folgende Eigenschaften besitzen
:
1-10-Bit- oder 11-Bit-Zeichenformat, wenn der Anschluß im UNI-TELWAY-Modus betrieben wird
:
1 Startbit, 8 Datenbits, 1 Stoppbit, gegebenenfalls 1 Paritätsbit (ungerade).
2-Keinerlei Datenkompression, wenn der Anschluß im UNI-TELWAY-Modus betrieben wird.
3-Möglichkeit zur forcierten Aktivierung des RS-232-Schnittstellensignals "DTR" (falls das Modem im Answer-Modus benutzt werden soll), da dieses Signal nicht per Kabel angschlossen ist.
4-Möglichkeit zur Funktion ohne Flußkontrolle (weder Hardware-Flußkontrolle
RTS/CTS noch Software-Flußkontrolle XON/XOFF), da das Kabel zum Anschluß an das PG die Signale TX, RX und GND nicht übermitteln kann.
5-Möglichkeit zur Funktion ohne Trägerüberwachung. Achtung
: dieser Betriebsmodus benutzt ebenfalls die Signale RTS/CTS.
6-Möglichkeit zur Annahme von Telefonanrufen, während in der RS-232-Schnittstelle
Zeichen empfangen werden (falls das Modem/Telefonnetz im Answer-Modus mit einem PG-Anschluß verwendet wird, der als UNI-TELWAY-Master konfiguriert wurde).
Achtung
:
Lassen Sie sich in jedem Falle vom Gerätehersteller versichern, daß das verwendete Modem die obenstehenden Funktionseigenschaften aufweist.
Bespiel
:
Anschlußschema für einen Prozessor TSX/PMX 57
Hinweis
:
Im Fall eines Prozessors PCX 57 erfolgt der
Anschluß auf die gleiche Weise.
Adapter TSX CTC 07/10 falls erforderlich
Modem
TSX PCX 1130
Beispiel 1
:
Soll der PG-Anschluß im UNI-TELWAY-Modus über ein Modem mit dem
Fernsprechnetz verbunden werden, muß das Modem die Eigenschaften 1 bis 6 aufweisen.
Beispiel 2
:
Soll der PG-Anschluß im Zeichenmodus über ein Modem mit einer
Standleitung verbunden werden, muß das Modem die Eigenschaften 3 bis 5 aufweisen.
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1/11
A
Konfiguration des PG-Anschlusses im UNI-TELWAY-Modus
:
Die Wartezeit ist auf einen Wert zwischen 100 und 250 ms einzustellen.
Im Master-Modus ist bei der Konfiguration der Anzahl der Slaves die Zahl der tatsächlich im Bus vorhandenen Slaves anzugeben.
Im Slave-Modus muß die angegebene Anzahl der Adressen der Anzahl der verwendeten
Adressen entsprechen.
Die Konfiguration des PG-Anschlusses der Steuerungen TSX/PMX/PCX 57 erfolgt über die Software PL7 Junior oder PL7 Pro.
Weitere Einzelheiten sind dem Handbuch Anwendungsspezifische
Kommunikationsfunktionen TLX DS COM PL7 33G zu entnehmen.
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1/12
PG-Anschluß 1
A
1.3-5 UNI-TELWAY-Master
Diese Betriebsart ist standardmäßig am PG-Anschluß eingestellt. Sie erlaubt
• den Anschluß eines Programmier-/Einstellgerätes und eines Bedienterminals im
Fall der Steuerung TSX/PMX 57.
• den Anschluß eines Programmier-/Einstellgerätes und eines Bedienterminals im
Fall der Steuerung PCX 57, die nur über einen PG-Anschluß verfügt.
Anschlußbeispiel
TSX/PMX 57 Master
T FTX CBF 020
XBT-Z 968
Client
Client/Server
Slave
T CCX CB10 002
(mit dem CCX 17 mitgeliefert)
Slave
Client/Server
FTX 417 CCX 17
Hinweis
:
Im Fall einer Steuerung PCX 57, bei der der Prozessor nur über einen PG-Anschluß verfügt, kann diese Anschlußart unter Verwendung eines Isolationsadapters TSX P ACC01 realisiert werden.
Wichtig
Die Mastereinheit kann bis zu 8 Verbindungsadressen abfragen. Die Verbindungsadressen 1, 2 und 3 sind für das Programmiergerät reserviert. Die fünf anderen stehen für den Anschluß eines Gerätes vom Typ Bedienterminal, Slavesteuerung, Geber/
Stellglieder oder eines anderen Gerätes, das das UNI-TE-Protokoll unterstützt, zur
Verfügung. Wird ein Bedienterminal vom Typ CCX 17 verwendet, sind für ihn die
Adressen 4 und 5 reserviert (forcierte Adressen durch Verwendung des Kabels
XBT-Z 968).
Diese Betriebsart ist sofort einsatzfähig. Denn unter Berücksichtigung der Einschränkungen der standardmäßigen Konfiguration ist keine Inbetriebnahmeoperation erforderlich, um ein Gerät an diesen Verbindungstyp anzuschließen.
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1/13
A
1.3-6 UNI-TELWAY-Slave
Das UNI-TELWAY-Slave -Protokoll des PG-Anschlusses ermöglicht beispielsweise die
Integration einer Slavesteuerung TSX/PMX/PCX 57 am UNI-TELWAY-Bus, der von einer
Mastersteuerung TSX/PMX/PCX 57 (PCMCIA-Kommunikationskarte oder PG-Anschluß) oder von einer Steuerung TSX/PMX Modell 40 verwaltet wird.
Damit dieser Anschluß möglich ist, muß der Isolationsadapter TSX P ACC 01 verwendet werden. Die verschiedenen Anschlußmöglichkeiten dieses Adapters sind in Kapitel 2 beschrieben.
Anschlußbeispiel
TSX/PMX 57 Master
PCMCIA-Kommunikationskarte
TSX SCP 114
S1=ON
S2=ON
TER AUX
TSX P
ACC 01
TSX
SCA 50
Kabel TSX SCP CU 4030
UNI-TELWAY-Bus
TSX
SCA 50
TSX
SCA 62
TSX CSC 015
S1=ON
S2=ON
TER AUX
TSX P
ACC 01
TSX 57ii
Slave
ATV 16
Slave
TSX 17-20
Slave
Bus X
PCX 57
PCX 57 Slave
Eine Slavesteuerung verwaltet bis zu drei aufeinanderfolgende Verbindungsadressen
:
• Ad0 (Systemadresse),
• Ad1 (Applikationsadresse Client),
• Ad2 (Applikationsadresse Listen).
Hinweis
:
Für die Inbetriebnahme der Anschlußadapter TSX SCA 50 und TSX SCA 62 siehe Handbuch
TSX DG UTW
:
Kommunikation UNI-TELWAY-Bus (Benutzerhandbuch).
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1/14
PG-Anschluß 1
A
1.3-7 UNI-TELWAY im Steuerungsverbund
Der PG-Anschluß der Prozessoren TSX/PMX 57 erlaubt den Anschluß von zwei
Steuerungen, wobei die eine eine Mastersteuerung und die andere eine
Slavesteuerung ist.
Zur Realisierung dieses Anschlusses muß ein Isolationsadapter TSX P ACC 01 verwendet werden. Die verschiedenen Anschlußmöglichkeiten sind in Kapitel 2 erläutert.
TSX/PMX 57 Master TSX/PMX 57 Slave
T FTX
CBF 020
FTX 417 Slave
TSX/PMX 57 Master
T FTX CB 1020/1050
TSX P ACC 01
TER AUX
S1=ON
S2=ON
TSX RKY
Bus X
T FTX
CBF 020
FTX 417 Slave
PCX 57
PCX 57 Slave
T FTX CB 1020/1050
TSX P ACC 01
TER AUX
S1=ON
1/15
A
1.3-8 UNI-TELWAY im Geräteverbund
Der PG-Anschluß der Steuerungen TSX/PMX/PCX 57 erlaubt den Anschluß an einen
UNI-TELWAY-Bus, um mit Geräten vom Typ Antriebsregler, Geber/Stellglieder oder mit anderen Steuerungen zu kommunizieren.
Für den Anschluß einer Steuerung TSX/PMX/PCX 57 (Master oder Slave) an einen UNI-
TELWAY-Bus ist die Verwendung eines Isolationsadapters TSX P ACC 01 zwingend erforderlich. Weitere Einzelheiten siehe Kapitel 2.
Anschlußbeispiel
FTX 417 Slave TSX/PMX 57 Master
T FTX
CBF 020
S1=ON
S2=ON
TER AUX
TSX P
ACC 01
TSX SCA 50
UNI-TELWAY-Bus
TSX SCA 62
CCX 17
ATV 16 Slave
Die angeschlossenen Geräte kommunizieren unter Verwendung des UNI-TE-Protokolls mit der Steuerung.
Die Kommunikation zwischen den verschiedenen Geräte ist erlaubt.
Das Programmiergerät kann direkt auf alle Geräte zugreifen, um Einstell- und Diagnosefunktionen auszuführen.
Hinweis
:
Für die Inbetriebnahme der Anschlußadapter TSX SCA 50 und TSX SCA 62 siehe Handbuch
TSX DG UTW
:
Kommunikation UNI-TELWAY-Bus (Benutzerhandbuch),
___________________________________________________________________________
1/16
PG-Anschluß 1
A
1.3-9 Mastersteuerung vom Typ TSX Modellreihe 40
Eine Steuerung vom Typ TSX/PMX der Modellreihe 40 kann auch als Master des
UNI-TELWAY-Busses konfiguriert werden und Slavesteuerungen TSX/PMX/PCX 57 verwalten.
Anschlußbeispiel
FTX 417 Slave
TSX 107-40 Master
T FTX
CBF 020 S1=ON
S2=ON
TER AUX
TSX P ACC 01
TSX CSB 015
TSX SCA62
TSX/PMX 57 Slave
S1=ON
S2=ON
UNI-TELWAY-Bus
TER AUX
TSX P ACC 01
TSX/PMX 57 Slave
Hinweis
:
Für die Inbetriebnahme des Anschlußadapters TSX SCA 50 und TSX SCA 62 siehe Handbuch
TSX DG UTW
:
Kommunikation UNI-TELWAY-Bus (Benutzerhandbuch),
___________________________________________________________________________
1/17
A
1.3-10 Zeichenkette
Der im Zeichenmodus konfigurierte PG-Anschluß erlaubt den Anschluß eines Gerätes vom Typ Drucker, Monitor oder eines speziellen Terminals (zum Beispiel Einstelltableau usw.).
Anschlußbeispiel
TSX/PMX 57 TSX RKY
Bus X
Adapterkabel RS 485/
RS 232
:
TSX PCX 1030
Host-PC
PCX 57
Kontrollbildschirm, der das RTS-
Signal nicht verwaltet
ODER
Adapterkabel
RS 485/RS232
:
TSX P CD 1030
Kontrollbildschirm, der das RTS-
Signal nicht verwaltet
Einstelltableau
Adapterkabel RS 485/
RS 232
:
TSX PCX 1030
ODER
ODER
Adapterkabel
RS 485/RS232
:
TSX P CD 1030
Adapterkabel
RS 485/RS232 : TSX P CD 1030
Einstelltableau
Drucker
Adapterkabel
RS 485/RS232
:
TSX P CD 1030
ODER
Drucker
___________________________________________________________________________
1/18
PG-Anschluß 1
A
Hinweis
:
Das Kabel TSX P CD 1030 gewährleistet die Konvertierung RS485/RS232 und liefert die Information
"Slave-Peripheriegerät" für den Drucker. Das Kabel kann nicht am AUX-Anschluß benutzt werden, und das angeschlossene Gerät muß das RTS-Signal verwalten können.
Achtung
:
Die Kabel TSX PCX 1030 und TSX PCX 1130 dürfen zur Versorgung der Elektronik der Konvertierung
RS485 / RS 232 nicht an den TER-Anschluß angeschlossen werden. Zur Vermeidung von
Signalkonflikten ist der Anschluß eines Geräts an den AUX-Anschluß der Steuerung untersagt.
Um alle Verbindungsarten zu ermöglichen, werden die Kabel mit Adaptern ausgeliefert.
Das Kabel TSX PCX 1030 wird mit zwei Adaptern ausgeliefert
:
TSX CTC 07
:
9poliger Stecker / 25polige Steckbuchse,
TSX CTC 10
:
9poliger Stecker / 25poliger Stecker.
Das Kabel TSX PCX 1130 wird mit einem Adapter ausgeliefert
:
TSX CTC 09
:
9poliger Stecker / 25poliger Stecker.
___________________________________________________________________________
1/19
A
1.3-11 Übersichtstabelle über die Anschlüsse des PG-Anschlusses
Aus der nachstehenden Tabelle kann das Kabel ausgewählt werden, durch das die
Verbindung zwischen den Steckverbindern des PG-Anschlusses einer Steuerung
TSX/PMX/PCX 57 und den Peripheriegeräten realisiert wird.
Anschlußkabel SPS-Anschlüsse Beispiele für angeschlossene Geräte
TER AUX
T FTX CB 1020
T FTX CB 1050 X TSX P ACC 01
T FTX CBF 020
TSX P CU 1030
TSX P CD 1030
XBT-Z 968
TSX P ACC 01
TSX PCX 1030
TSX PCX 1130
X
X
X
X
X
X
X
X
X
FTX 507, FTX 417
Programmier- und Einstellgeräte
RS 232
Grafikterminals und Drucker, die das
RTS-Signal verwalten
CCX 17, XBT
Anschluß an UNI-TELWAY
Geräte, die das RTS-Signal des Typs
DTE <--> DTE nicht verwalten
:
Programmiergeräte, Drucker RS232
Geräte, die das RTS-Signal des Typs
DTE <--> DCE nicht verwalten
:
Modems
Die beiden Kabel TSX PCX 1030 und TSX PCX 1130 gewährleisten die Konvertierung der Signale zwischen RS 485 und RS 232. Sie erlauben die Verbindung des PG-
Anschlusses mit RS232-Geräten, die das RTS-Signal nicht verwalten.
Beide sind mit einem Schalter ausgestattet, mit dessen Hilfe die Steuerung in den
Master- oder Slave-Modus versetzt werden kann. Der Schalter ist im Inneren zugänglich, dazu muß die Metallschutzkappe, die die Elektronik enthält, demontiert werden. Der
Schalter wird folgendermaßen verwaltet
:
Schalterposition M
Schalterposition E
PL7-Konfiguration PL7-Konfiguration PL7-Konfiguration
UTW-Master UTW-Slave Zeichenmodus
UTW-Master mit UTW-Master mit
PL7-Konfiguration Standardkonfig.
UTW-Master mit
Standardkonfig.
UTW-Slave mit
Standardkonfig.
UTW-Slave mit Zeichenmodus mit
PL7-Konfiguration PL7-Konfiguration
Einstellen des Schalters
:
Master-Modus M Slave-Modus E
___________________________________________________________________________
1/20
PG-Anschluß 1
A
1.4
Anhang
1.4-1 Kenndaten
Die Eigenschaften des PG-Anschlusses sind in nachstehender Tabelle aufgeführt
:
UNI-TELWAY-
Master/Slave-Modus
Zeichenmodus
Struktur
Übertragung
Physik.Schnittst.
RS 485 nicht isoliert.
Protokoll
Binärrate
RS 485 nicht isoliert.
Master/Slave-Multipunktbetrieb Kein Protokoll.
19200 Bit/s standardmäßig 9600 Bit/s standardm.
einstellbar v. 1200 bis 19200 b/s einstellbar v.1200 bis
1 Startbit, 8 Datenbits, gerade / 19200 Bit/s. 7 oder 8 ungerade oder keine Parität,
1 Stoppbit.
Datenbits, gerade / ungerade oder keine
Parität, Echo ON/OFF.
Konfiguration
Dienste
Anzahl der Geräte
Länge
UNI-TE
Max. 10 m.
Max. 10 m.
Requests im Punkt-zu-PunktZeichenmodus mit
Modus mit Rückmeldung (max. max. 120 Bytes.
128 Byte) auf Initiative aller Nachrichten müssen angeschlossenen Geräte.
Auf Initiative des Masters mit $0D enden
(Carriage return).
gibt es kein Broadcasting.
Andere Funktionen Transparenz der Kommunikation mit allen Geräten einer
Netzwerkarchitektur über die Masterstation.
Sicherheit
Überwachung
Maximal acht (acht vom Master Ein Gerät (Punkt-zuverwaltete Adressen).
Punkt-Betrieb).
Im Slavemodus werden die
Adr. 4,5,6 standardm. gewählt.
Im Masterbetrieb sind folgende
Adressen reserviert
:
1,2,3 für das Progr.gerät
4,5 falls CCX 17 vorhanden, die anderen sind frei verfügbar.
Ein Kontrollzeichen pro Frame, Keine Fehler-
Quittung und möglicherweise rückmeldung
Wiederholung.
Buszustandstabelle, Zustände Keine Datenflußder Geräte, Fehlerzähler sind über die Slavestationen zugänglich kontrolle.
Hinweis
:
Bei Verwendung eines Anschlußadapters TSX P ACC 01 kann die RS485-Schnittstelle im isolierten
Betrieb eingesetzt werden. Siehe Kapitel 2.
___________________________________________________________________________
1/21
A
1.4-2 Steckerbelegung des PG-Anschlusses
Bei den Steckverbindern des PG-Anschlusses mit der Kennzeichnung TER und AUX handelt es sich um 8polige Mini-DIN-Steckverbinder mit Schutzvorrichtung.
Die Signale sind im folgenden wiedergegeben
:
5
8 7
4
2 1
6
3 5
8 7 6
4 3
2 1
TER AUX
1 D (B)
2 D (A)
3 nicht angeschlossen
4 /DE
5 /DPT (1 = Master)
6 nicht angeschlossen
7 0 Volt
8 5 Volt
1 D (B)
2 D (A)
3 nicht angeschlossen
4 /DE
5 /DPT (1 = Master)
6 nicht angeschlossen
7 0 Volt
8 nicht angeschlossen
Anmerkung
Der Betrieb des PG-Anschlusses hängt von zwei Parametern ab
:
• vom Zustand des Signals /DPT (0 oder 1), der durch das Verkabelungszubehör festgelegt ist (Kabel, TSX P ACC 01),
• von der Softwarekonfiguration des PG-Anschlusses, die unter PL7 Junior definiert ist.
In nachstehender Tabelle ist die Betriebsart des PG-Anschlusses in Abhängigkeit von diesen beiden Parametern definiert.
Wert Signal /DPT
Konfiguration unter PL7 Junior
UNI-TELWAY-Master
0 1
PG-Anschluß im UTW-
Slave-Modus (standardm.)
PG-Anschluß im
UTW-Master-Modus
UNI-TELWAY-Slave PG-Anschluß im
UTW-Slave-Modus
PG-Anschluß im UTW-
Master-Modus (standardm.)
Zeichenmodus PG-Anschluß im im Zeichenmodus
PG-Anschluß im UTW-
Master-Modus (standardm.)
___________________________________________________________________________
1/22
2 Isolationsadapter TSX P ACC 01
2.1
Beschreibung
2.1-1 Funktionen
Der Anschlußadapter TSX P ACC 01 (Verdrahtungszubehör) wird an den Steckverbinder TER des Prozessors der Steuerungen TSX/PMX/PCX 57 mit Hilfe eines Kabels angeschlossen, das an einen Ende einen Mini-DIN-Stecker trägt.
Er ermöglicht:
• Anschluß mehrerer Geräte an den PG-Anschluß der Steuerungen TSX/PMX/PCX 57.
Zu diesem Zweck ist er mit zwei Mini-DIN-Steckverbindern (TER und AUX) ausgerüstet, die in ihrer Funktion mit den Steckverbindern TER und AUX der Prozessoren der
Steuerungen TSX/PMX 57 ii identisch sind;
• Isolierung der UNI-TELWAY-Signale, um die Verbindung des PG-Anschlusses der
Steuerungen TSX Premium auf mehr als 10 m auszudehnen, damit die Steuerung an einen UNI-TELWAY-Bus angeschlossen werden kann;
• Busabschluß, wenn der Adapter an ein Ende des UNI-TELWAY-Busses angeschlossen wird;
• den Betriebsmodus des PG-Anschlusses festzulegen:
- UTW-Master,
- UTW-Slave oder Zeichenmodus.
Hinweis:
Die beiden Anschlüsse des Adapters (TER und AUX) sind weder untereinander, noch vom TER-
Anschluß der Steuerung isoliert, die ihn versorgt.
A
2.1-2 Außenansicht
Es handelt sich um ein Zamak-Gehäuse, das vom gleichen Typ ist wie die
Abzweigungdosen oder UNI-TELWAY-Anschlußadapter (TSX SCA 50 und
TSX SCA 62). Er ist zum Einbau in einen Schrank bestimmt (siehe Abmessungen
Absch. 2.2-1). Seine Schutzklasse beträgt IP 20.
PG-Anschluß
Anschlußkabel zum TER-Anschluß der
Steuerung TSX/PMX/PCX57 ii
(Länge: 1 m)
TER AUX
___________________________________________________________________________
2/1
A
2.2
Inbetriebnahme der Hardware
2.2-1 Abmessungen und Befestigung
Die Installation des Anschlußadapters TSX P ACC 01 erfolgt auf einer Schlitzplatte,
Typ AM1-PA ..., oder auf einer DIN-Schiene, Typ AM1-DE/DP, mit Klemmlasche
LA9 D09976.
AM1-PA...
AM1-DE/DP
2.2-2 Innenansicht
=
2 x Ø 5,5
50 =
S2
Z
JA JB
S M
S1
S2
Wahl der Betriebsart (Master oder Slave)
Busabschlußstecker
JA und JB Klemmen zum Anschluß an den UNI-TELWAY-Bus.
___________________________________________________________________________
2/2
Isolationsadapter TSX P ACC 01 2
A
2.2-3 Anschluß an den UNI-TELWAY-Bus
Der Anschluß des Adapters TSX P ACC 01 an den UNI-TELWAY-Bus erfolgt durch die
Anschlußklemmen JA und JB - wie nebenstehend gezeigt.
Abschirmung
Isolierhülse
(obligatorisch)
Weiß
Rot
Weiß
Blau
1
2
3
0 VL
0 VL
4 D(A)
5 D(B)
2.2-4 Anschluß an die Steuerungen TSX/PMX/PCX 57
Zur Versorgung des Anschlußadapters TSX P ACC 01 muß dieser unbedingt mit seinem Kabel an den TER-Steckverbinder des Steuerungsprozessors angeschlossen werden.
Der Anschluß bzw. die Trennung des Adapters kann bei eingeschalteter Steuerung erfolgen.
TSX/PMX 57 TSX RKY
Bus X
Host-PC
PCX 57
TER AUX
Hinweis: Es kann nur ein Anschlußadapter TSX P ACC01 an eine Steuerung TSX/PMX/PCX 57 angeschlossen
TER AUX
TSX P ACC 01 werden.
TSX P ACC 01
___________________________________________________________________________
2/3
A
2.2-5 Konfiguration der Schalter
Konfiguration des Busabschlusses
Der Busabschluß erfolgt durch den
Schalter S2 - wie nachstehend gezeigt:
Konfiguration der Betriebsart
Die Wahl der Betriebsart erfolgt durch den
Schalter S1 - wie nachstehend gezeigt.
Hinweis: Die gewählte Betriebsart betrifft nur das Verbindungskabel zum TER-Steckverbinder des Steuerungsprozessors.
OFF
Z
S2
Stellung am UNI-TELWAY-
Leitungsende
OFF
Z
S2
Andere Stellungen
S2
Z
JA JB
S M
S M
UNI-TELWAY-
Slave oder
Zeichenmodus
S M
UNI-TELWAY-Master
2.3
Topologiebeispiele
2.3-1 Anschließbare Geräte
Die Funktionen der beiden Steckverbinder TER und AUX des Anschlußadapters
TSX P ACC 01 entsprechen denen der Steckverbinder TER und AUX der Prozessoren der Steuerungsstationen TSX PMX 57:
• Der Steckverbinder TER des Anschlußadapters ermöglicht den Anschluß aller
Geräte, die das UNI-TELWAY-Protokoll unterstützen, und im besonderen den
Anschluß von Geräten ohne Versorgung (Adapterkabel RS 485/RS 232 usw.).
• Der Steckverbinder AUX des Anschlußadapters erlaubt nur den Anschluß von
Geräten mit Versorgung (Bedienterminal, Fremdgeräte usw.).
___________________________________________________________________________
2/4
Isolationsadapter TSX P ACC 01 2
A
Wichtig
Der Anschlußadapter TSX P ACC 01 wird vom Steckverbinder TER der Steuerung versorgt, an die er eingeschlossen ist. Deshalb können mit dem TER-Steckverbinder des Adapters Geräte mit Eigenversorgung (CCX 17 usw.) oder ohne Versorgung (Adapterkabel RS 485/RS 232 usw.) versorgt werden.
Will der Anwender den PG-Anschluß einer zweiten Steuerung an einen Steckverbinder des Anschlußadapters TSX P ACC 01 anschließen, muß er unbedingt die
Steckverbinder AUX (des Anschlußadapters und der Steuerung) benutzen, um die
Versorgungen der beiden Steuerungen nicht in einen Konflikt zu verwickeln.
Beispiele
TSX/PMX 57 Master
TSX/PMX 57 Slave
T FTX CB 1020/1050
TSX/PMX 57 Master
TER AUX TSX P ACC 01
TSX RKY
Bus X
T FTX CB 1020/1050
PCX 57 Slave
TER AUX TSX P ACC 01
___________________________________________________________________________
2/5
A
2.3-2 Masterbetrieb
Der Anschluß eines Isolationsadapters TSX P ACC 01 an eine Mastersteuerung der
UNI-TELWAY-Verbindung erfolgt wie nachstehend gezeigt.
Die Schalter S1 und S2 müssen auf OFF gestellt werden (Masterbetrieb).
• Station TSX / PMX 57
FTX 417 Slave TSX 57ii
Master
Adresse 1, 2, 3
T FTX CBF 020
S1=OFF
S2=OFF
TER AUX
TSX SCA 50
UNI-TELWAY-Bus
TSX P ACC 01 TSX SCA 62
XBT Z 968
TSX CSC 015
T CCX CB10 002
ATV 16
Slave
CCX 17
Slave
TSX 17-20
Slave
Adresse 6 Adresse 4/5 Adresse 7/8 max.1000 m
___________________________________________________________________________
2/6
Isolationsadapter TSX P ACC 01 2
A
• Station PCX 57
TSX RKY
Bus X
FTX 417 Slave
Host-PC
PCX 57 Master
Adresse 1, 2, 3 S1=OFF
T FTX CBF 020
S2=OFF
TSX SCA 50
UNI-TELWAY-Bus
TER AUX
TSX P ACC 01
XBT Z 968
TSX SCA 62
TSX CSC 015
T CCX CB10 002
ATV 16
Slave
CCX 17
Slave TSX 17-20
Slave
Adresse 6 Adresse 4/5 Adresse 7/8 max. 1000 m
___________________________________________________________________________
2/7
A
2.3-3 Slavebetrieb
Der Anschluß eines Isolationsadapters TSX P ACC 01 an eine Slavesteuerung der
UNI-TELWAY-Verbindung erfolgt wie nachstehend gezeigt.
In diesem Beispiel müssen die Schalter S1 und S2 der beiden Adapter auf ON gestellt werden (Slavebetrieb und Busabschlußadapter).
Wichtig
Damit eine Steuerung im Slavebetrieb arbeiten kann, muß diese unbedingt über das integrierte Kabel des Isolationsadapters TSX P ACC 01 an diesen Adapter angeschlossen werden.
TSX 107-40 Master
S1=ON
S2=ON
FTX 417
UNI-TELWAY-Bus
TER AUX
TSX P ACC 01
TSX PMX 57
TSX CSB 015
TSX SCA 62
XBT Z 968
T CCX CB10 002
CCX 17
S1=ON
S2=ON
TER AUX
TSX PACC 01
PCX 57
Bus X
Slave max. 1000 m
___________________________________________________________________________
2/8
Isolationsadapter TSX P ACC 01 2
A
2.3-4 Verbindung zwischen zwei Steuerungesstationen
Anmerkungen
Will der Anwender den PG-Anschluß einer zweiten Steuerung an einen der beiden
Anschlüsse des Isolationsadapters TSX P ACC 01 anschließen, muß er unbedingt den
Steckverbinder AUX benutzen, um die Versorgungen der beiden Steuerungen nicht in einen Konflikt zu verwickeln.
Damit eine Steuerung im Slavebetrieb arbeiten kann, muß diese unbedingt über das integrierte Kabel des Isolationsadapters TSX P ACC 01 an diesen Adapter angeschlossen werden.
Im nachstehenden Beispiel muß der Isolationsadapter TSX P ACC 01 demnach durch das integrierte Kabel des Adapters an die UNI-TELWAY-Slavesteuerung angeschlossen werden. Der Schalter muß auf ON gestellt werden.
Befindet sich der Adapter nicht an einem UNI-TELWAY-Bus, ist die Stellung des
Schalters S2 ohne Bedeutung.
TSX PMX 57 Master TSX /PMX 57 Slave
FTX 417
T FTX CB
1020/1050
T FTX CBF 020
S1=ON
S2=ohne Bedeutung
TER AUX
TSX P ACC01
XBT Z 968
T CCX CB10 002
CCX 17
___________________________________________________________________________
2/9
A
2.4
Steckverbinder des Isolationsadapters TSX P ACC01
Der Isolationsadapter TSX P ACC 01 verfügt über zwei parallel geschaltete Steckverbinder mit der Kennzeichnung TER und AUX.
Die Bedeutung der Signale ist nachstehend zusammengefaßt:
5
8 7 6
4 3
2 1
5
8 7 6
4 3
2 1
TER
1 D (B)
2 D (A)
3 nicht angeschlossen
4 nicht angeschlossen
5 nicht angeschlossen
6 nicht angeschlossen
7 0 Volt
8 5 Volt
AUX
1 D (B)
2 D (A)
3 nicht angeschlossen
4 nicht angeschlossen
5 nicht angeschlossen
6 nicht angeschlossen
7 nicht angeschlossen
8 nicht angeschlossen
___________________________________________________________________________
2/10
Prozessorintegrierte
Kommunikation: FIPIO-Master
Inhaltsverzeichnis
Register B
Kapitel
1 Prozessorintegrierte Kommunikation: FIPIO-Master
Seite
In die Prozessoren TSX/PMX/PCX 57 integrierte FIPIO-Verbindung1/2
B
___________________________________________________________________________
B/1
B Prozessorintegrierte
Kommunikation: FIPIO-Master
Kapitel
Inhaltsverzeichnis
Register B
Seite
___________________________________________________________________________
B/2
1 Prozessorintegrierte Kommunikation: FIPIO-Master
1.1
Hinweise zum FIPIO-Bus
FIPIO ist ein Feldbus, mit dem die Auslagerung der Ein-/Ausgänge einer Steuerungsstation und ihrer Anlagenperipherie so nahe wie möglich an die Anlagenkomponenten möglich wird.
Von einer Steuerungsstation aus, deren Prozessor eine integrierte FIPIO-Verbindung besitzt, ermöglicht der FIPIO-Bus den Anschluß von 1 bis 127 Geräten, wie:
• dezentrale E/A-Module vom Typ Momentum (digital oder analog),
• dezentrale E/A-Module vom Typ TBX (digital oder analog),
• Bedienterminals vom Typ CCX 17,
• Antriebsregler vom Typ ATV16,
• Geräte in Übereinstimmung mit den Standardkommunikationsprofilen,
• Steuerungen vom Typ Agent, PC,
• .....
Der FIPIO-Feldbus kann in einer einfachen (Monostations-) Architektur oder in einer komplexeren (Multistations-) Architektur eingesetzt werden, in der mehrere FIPIO-
Segmente über ein lokales Netzwerk höherer Ebene etwa vom Typ FIPWAY, Ethernet
TCP_IP zusammengefügt werden können.
Haupteigenschaften
• Struktur
- Art
- Topologie
- Zugriff
- Kommunikation
: offener Feldbus, in Übereinstimmung mit den WorldFIP-
Normen,
: Verbindung der Geräte durch Verkettung od. Abzweigung,
: Verwaltung über Busverwalter,
: durch Austausch von für den Benutzer zugänglichen Variablen in Form von PL7-Objekten und durch X-WAY-
Datagramme.
- Privilegierter Austausch: zyklischer Austausch von Zustands- und Befehlsvariablen der dezentralen Ein-/Ausgänge.
• Übertragung
- Binärrate
- Medium
: 1 MB/s
: abgeschirmtes, paarweise verdrilltes Adernpaar
(typischer Widerstand 150 Ohm).
• Konfiguration
- Anzahl der Anschluß: 128 logische Anschlußpunkte für die gesamte punkte Architektur
- Anzahl der Segmente : max. 15 (als Kasakde) unter Verwendung von elektrischen oder optischen Verstärkern (max.14 als Kaskade),
- Steuerung
- Programmiergerät
- Länge
: eine Steuerung (Anschlußpunkt mit der Adresse 0),
: ein Programmiergerät (muß unbedingt an den
Anschlußpunkt 63 angeschlossen werden).
: die Länge eines Segmentes hängt von der Art seiner
Abzweigungen ab.
Maximal 1000 m ohne Verstärker für ein Segment.
Max.15000 m zwischen den am weitesten entfernten
B
1/1
B
1.2
In die Prozessoren TSX/PMX/PCX 57 integrierte FIPIO-Verbindung
Bestimmte Prozessoren sind standardmäßig mit einer integrierten FIPIO-Master-
Verbindung ausgerüstet, mit der die Steuerungsstation an einen FIPIO-Bus angeschlossen werden kann.
Betroffene Prozessoren:
FIPIO -
Verbindung
FIPIO -
Verbindung
FIPIO -
Verbindung
TSX P57 252
TSX P57 352
TSX P57 452
PMX P57 352
PMX P57 452
TPCX P57 3512
Anschluß an den FIPIO-Bus
Der Prozessor verfügt über einen 9poligen SUB-D-Steckverbinder, mit dem der
Anschluß an den FIPIO-Bus über einen Steckverbinder TSX FP ACC12 möglich ist.
TSX FP
ACC12
TSX FP
ACC12
Die vollständige Inbetriebnahme eines FIPIO-Busses (Typ der Architektur, Typ der zu verwendenden Kabel, Verkabelungszubehör usw.) ist im Referenzhandbuch des FIPIO-
Busses erläutert.
Hinweis: Die prozessorintegrierte FIPIO-Master-Verbindung braucht bei der Berechnung der applikationsspezifischen Kanäle der Station nicht berücksichtigt zu werden.
___________________________________________________________________________
1/2
Prozessorintegrierte Kommunikation: FIPIO-Master 1
1.3
Architekturbeispiele
• Station TSX / PMX 57
TSX/PMX 57
Rack TSX RKY••EX
B
Bus X
TBX
Momentum
Bus
FIPIO CCX 17
ATV
PC
___________________________________________________________________________
1/3
B
Architekturbeispiele (Fortsetzung)
• Station PCX 57
PC
PCX 57
Bus X
Rack TSX RKY••EX
TBX
Momentum
Bus
FIPIO
CCX 17
ATV
PC
___________________________________________________________________________
1/4
Interfacemodul für den
AS-i-Bus TSX SAY 100
Inhaltsverzeichnis
Register C
C
Kapitel
1 Interfacemodul für den AS-i-Bus TSX SAY 100
1.2-1 Übersicht über die AS-i-Produkte aus dem
1.2-2 Beschreibung der wesentlichen Komponenten
1.2-3 Beispiel einer AS-i-Bus-Topologie
1.2-4 Hauptmerkmale des AS-i-Busses
Beschreibung des Moduls TSX SAY 100
1.3-1 Beschreibung der Hardware
1.3-4 Anzeige der Zustände des Moduls
1.3-5 Besondere Anzeigen des Moduls
1.3-7 Schutz des Bedienungspersonals
Adressierung der Ein-/Ausgangsobjekte
Betriebsarten des Moduls TSX SAY 100
Vorsichtsmaßnahmen für den Gebrauch
Seite
___________________________________________________________________________
C/1
C
Interfacemodul für den
AS-i-Bus TSX SAY 100
Kapitel
Inhaltsverzeichnis
Register C
Seite
___________________________________________________________________________
C/2
1 Interfacemodul für den AS-i-Bus TSX SAY 100
1.1
Präambel
Im vorliegenden Kapitel wird nur die Inbetriebnahme der Hardware des Interfacemoduls TSX SAY 100 (AS-i-Busmaster) mit Hilfe einer Steuerung TSX/PMX/PCX 57 erläutert. Die vollständige Inbetriebnahme eines AS-i-Busses ist in folgenden Handbüchern beschrieben:
• Referenzhandbuch AS-i-Bus (Bezeichnung XD0C 5511FR), in dem das Konzept und die Inbetriebnahme des Busses detailliert dargestellt sind.
• Inbetriebnahmehandbuch der "applikationsspezifischen Funktion AS-i", in dem die
Programmierung eines AS-i-Busses mit Hilfe der Software PL7 Junior und PL7 Pro behandelt wird.
C
1.2
Hinweise zum AS-i-Bus
Der AS-i-Bus ist ein Feldbus (Ebene 0), der für die Verbindung von Gebern und
Stellgliedern benutzt wird. Er ermöglicht den Transport von digitalen Informationen zwischen einem Busmaster und den Slaves vom Typ Geber/Stellglieder.
AS-i setzt sich aus den drei folgenden Grundelementen zusammen:
• einem spezifischen Netzteil, das die 30-VDC-Spannung liefert,
• einem Busmaster,
• den Slaves (Geber und Stellglieder).
Die wichtigsten Geber-/Stellgliedertypen
1 Die Geber/Stellglieder mit Kommunikationsfunktion:
Sie verfügen über die integrierte AS-i-Funktion und können deshalb direkt an den AS-i-Bus mittels eines passiven Verteilers oder einer T-Abzweigung angeschlossen werden.
2 Die herkömmlichen Geber/Stellglieder (IP 65)
Sie werden über ein AS-i-Interface (aktiver Verteiler oder Verdrahtungsinterface
TELEFAST, IP20, für digitale E/A) an den Bus angeschlossen. Diese Interfaces ermöglichen den Anschluß von herkömmlichen Gebern und Stellgliedern an den
AS-i-Bus und geben ihnen die Möglichkeit, im Bus zu kommunizieren.
Aktiver Verteiler Passiver Verteiler T-Abzweigung
AS-i-Bus
9526VGG
ASI integrierte AS-i-
Funktion integrierte AS-i-
Funktion
AS-i-Funktion über
Interface
AMS
ASI
9526VGG
AMS herkömmliches
Produkt
Produkt mit
Kommunikationsfunktion
Produkt mit
Kommunikationsfunktion maximal 124 Produkte
(124 Eingangsinformationen und 124
Ausgangsinformationen)
31 Produkte (Geber oder Stellglieder)
___________________________________________________________________________
1/1
C
1.2-1 Übersicht über die AS-i-Produkte aus dem Schneider-Katalog
(unvollständige Liste)
Mensch/Maschine-Dialog
AS-i-
Stellglieder
4
Motorstarter
5
AS-i-Geber
6 7 8
Photoelektr.
Sensor
Induktiver
Näherungsschalter
Tastschalter
Tastatur mit
12 Tasten
Signallampen
9
Master Netzteil
Interface für
Geber und
Stellglieder
1
Aktiver
Verteiler
2E / 2A
4A
4E
Ermöglicht den Anschluß von
Standard-Gebern/Stellgliedern/
Dialog- und Meldegeräten über
Stecker v. Typ M12:
• induktive Geber,
• kapazitive Näherungsschalter,
• Lichtschranken,
• Endlagenschalter,
• Signallampen,
• Relais,
• Magnetventile.
2
Passiver
Verteiler
4 Kanäle zum Anschluß von AS-i-Gebern/
Stellgliedern mit
Steckern vom Typ M12
3
Verdrahtungsinterface
TELEFAST
AS-i-Bus-Interface / digitale E/A
• 4 E,
• 4 A,
• 8 E/A (4 E + 4 A).
Ermöglicht den Anschluß von
Standard-Gebern/Stellgliedern/
Dialog- und Meldegeräten über
Schraub- oder abziehbare
Klemmen:
• induktive 2-Dr./3-Dr.-Geber,
• kapazitive Näherungsschalter,
• Endlagenschalter,
• Signallampen,
• Relais,
• Schütze,
• Magnetventile,
• Widerstände
___________________________________________________________________________
1/2
Interfacemodul für den AS-i-Bus TSX SAY 100 1
1.2-2 Beschreibung der wesentlichen Komponenten
• Kabel
Es überträgt die Daten und transportiert den Versorgungsstrom. Es kann bestehen aus:
- entweder einem zweiadrigen, nicht abgeschirmten AS-i-Flachbandkabel
(mit Profil für Verpolungsschutz),
- oder einem zweiadrigen, abgeschirmten oder nicht abgeschirmten Standardkabel.
• die aktiven Verteiler 1 und die passiven
Verteiler 2
Verkabelungssysteme (IP67) zum
Anschluß von Gebern/Stellgliedern mit
Hilfe von Steckverbindern vom Typ M12:
- Die aktiven Verteiler mit integrierter
AS-i-Funktion ermöglichen den
Anschluß von "herkömmlichen"
Gebern/Stellgliedern ohne
Kommunikationsfunktion.
- Die passiven Verteiler ohne Elektronik ermöglichen den Anschluß von
Gebern/Stellgliedern mit
Kommunikationsfunktion.
Profil-Flachbandkabel
Aktive Verteiler für
Flachbandkabel
Passive Verteiler für
Flachbandkabel
Rundkabel
Aktive Verteiler für Rundkabel
Passive Verteiler für Rundkabel
C
• Verdrahtungsinterface TELEFAST
Verdrahtungssystem (Schutzart IP20) mit integrierter AS-i-Funktion.
Ermöglicht den Anschluß aller
"herkömmlichen" Geber/Stellgliedertypen ohne Kommunikationsfunktion.
Q4
Q1
201
1
101
301
4
104
204
205
105
206
108
Motoranlasser mit 1 oder 2
Drehrichtungen (Schutzart IP54 und
IP65) ermöglichen Steuerung und
Schutz von Elektromotoren bis 4 KW bei
400VAC.
___________________________________________________________________________
1/3
C
• AS-i-Geber
- Photoelektrische Sensoren
5
:
Sie ermöglichen die Erfassung von Gegenständen aller Art (durchsichtig, reflektierend usw.) mit 5
Grundsystemen (Schranke, Reflexion, polarisierte
Reflexion, Näherung und Näherung mit Ausblenden des Hintergrunds), Schutzart IP67.
- Induktiven Näherungsschalter
6
: Sie erfassen alle metallischen Gegenstände und liefern die Information an Kontrollfunktionen des Typs "Gegenstand vorhanden/nicht vorhanden". Schutzart IP67.
• Bedienerdialogprodukte
- Tastschalter
7
:
Sie stellen Dialogwerkzeuge dar, die hervorragend für einen Informationsaustausch zwischen Bediener und
Maschine geeignet sind. Schutzart IP65.
- Tastaturen 8 :
Werkzeuge für den Mensch/Maschine-Dialog mit 12
Membrantasten. Die gelieferte Information ist im BCD-
Format über 4 Bits codiert. Schutzart IP65.
• Meldevorrichtungen
- Leuchtdioden 9 : Optische oder akustische Meldevorrichtungen.
• Busmaster
Das in die Steuerungsstation TSX/PMX/PCX 57 integrierte Modul
TSX SAY 100 (AS-i-Bus-
Master) verwaltet den gesamten Datenaustausch im AS-i-Netz.
7
4
1
-
8
5
2
0
9
6
3
+
• AS-i-Versorgungen
Spezifische AS-i-
Versorgungen, die dazu dienen, die an den AS-i-
Bus angeschlossenen
Geräte mit Strom zu versorgen. Zum Transport des Versorgungsstroms wird dasselbe Kabel verwendet wie zum
Datenaustausch.
TSX SAY 100
TSX SUP A02
Station TSX/PMX/PCX 57
TSX SUP A05
___________________________________________________________________________
1/4
Interfacemodul für den AS-i-Bus TSX SAY 100 1
• Anschluß- und Abzweigzubehör
Der Anschluß an den AS-i-Bus kann mit
Hilfe von T-Stücken für den Anschluß an
AS-i-Flachbandkabel oder von
Abzweigdosen für Flachbandkabel/
Rundkabel erfolgen.
T-Stück für
Flachbandkabel
Abzweigdose
Flachband-/Rundkabel
C
1.2-3 Beispiel einer AS-i-Bus-Topologie
Ebene 1
TSX 57
TSX SAY 100
AS-i-Master
AS-i-Bus
Ebene 0
AS-i-
Versorgung
Geber/Stellglieder mit
Kommunikationsfunktion
Schnittstellen zu herkömmlichen
Gebern/
Stellgliedern
___________________________________________________________________________
1/5
C
1.2-4 Hauptmerkmale des AS-i-Busses
AS-i ist ein System, bei dem die Verwaltung des Datenaustausches durch eine einzige
Master-Station erfolgt. Diese ruft nacheinander durch Abfrage des Busses alle angeschlossenen Slavegeräte an und wartet auf deren Antwort:
Struktur der seriellen Kommunikationsframes:
• 4 Datenbits (D0 bis D3): Abbilder der Eingänge bzw. Ausgänge je nach Typ des verwendeten Interface,
• 4 Parametrierungsbits (P0 bis P3) zur Definition der Betriebsarten des Interface.
Die Bits P0 bis P3 werden für intelligente Geräte verwendet, die mit dem AS-i-ASIC ausgerüstet sind und deren Betriebsparameter bei laufendem Betrieb modifiziert werden können.
Die Adresse des betreffenden Slavegeräts ist über 5 Bits codiert.
In dem Request des AS-i-Masters werden die Ausgänge gesetzt. Im Request des
Slavegeräts werden die Eingangszustände der AS-i-Geräte an die Steuerung übertragen.
Die Bits P0 bis P3 werden für "intelligente" Geber mit AS-i-Baustein verwendet, deren
Funktionsweise während des Betriebs modifiziert werden kann.
Adressierung der Slavegeräte:
Jedes an den AS-i-Bus angeschlosse Slavegerät muß eine Adresse zwischen 1 und 31
(Codierung über 5 Bits) besitzen. Die Slavegeräte werden werkseitig mit der Adresse 0 ausgeliefert (die Adresse des Slavegeräts wird permanent gespeichert). Die
Programmierung der Adresse erfolgt mit Hilfe eines speziellen Adressierungsgerätes.
Hinweis: Wird ein defektes Slavegerät mit einer definierten Adresse ersetzt, kann die Aktualisierung der Adresse der Ersatzstation automatisch erfolgen.
Identifikation der Slavegeräte:
Alle an den AS-i-Bus angeschlossenen Slavegeräte werden gekennzeichnet durch:
• einen I/O-Code (Code für die Aufteilung der Ein-/Ausgänge),
• eine Code-Identifikation zur Vervollständigng der funktionellen Identifikation des
Slavegerätes.
Durch diese Kennzeichnungen kann der AS-i-Busmaster die im Bus vorhandene
Konfiguration erkennen.
Diese verschiedenen Profile, die vom AS-i-Komitee erarbeitet wurden, ermöglichen eine
Unterscheidung zwischen Eingangsmodulen, Ausgangsmodulen, gemischten Modulen,
Familien "intelligenter" Geräte usw.
Maximale Zahl der Ein-/Ausgänge:
Auf einem AS-i-Bus können maximal 31 Slavegeräte verwaltet werden, die jeweils bis zu 4
Eingänge und/oder 4 Ausgänge besitzen können.
Somit ist die Verwaltung von maximal 124 Eingängen + 124 Ausgängen, d.h. von 248 digitalen Ein-
/Ausgängen, möglich, falls alle aktiven Geräte mit 4 Eingängen und 4 Ausgängen ausgestattet sind.
AS-i-Kabel:
Das AS-i-Kabel ist eine zweiadrige Verbindung zur Datenkommunikation und gleichzeitigen Versorgung der angeschlossenen Geräte. Die Verbindung braucht weder abgeschirmt noch verdrillt zu sein; der Drahtquerschnitt kann je nach
Stromverbrauch der Geräte 2 x 0,75 mm 2 , 2 x 1,5 mm 2 oder 2 x 2,5 mm 2 betragen.
1/6
Interfacemodul für den AS-i-Bus TSX SAY 100 1
Topologie und maximale Länge des AS-i-Busses:
Die Topologie des AS-i-Busses kann frei gewählt werden. Sie kann in hervorragender
Weise an die Bedürfnisse der Anwender angepaßt werden (Punkt-zu-Punkt-Topologie, linieare/verzweigteTopologie). In allen Fällen darf die Länge der einzelnen Segmente im
Bus ohne Verwendung eines Repeaters zusammen nicht mehr als 100 m betragen.
C
Zykluszeit des AS-i-Busses (Slave <-> TSX SAY 100):
Im AS-i-System werden immer Informationsframes gleicher Länge an die im Bus vorhandenen Slavegeräte übertragen. Die AS-i-Zykluszeit hängt von der Anzahl der an den Bus angeschlossenen Slavegeräte ab (bei 31 aktiven Slavegeräten beträgt diese Zeit maximal 5 ms).
Zuverlässigkeit, Flexibilität:
Durch das verwendete Übertragungsverfahren (Strommodulation und Manchester-
Codierung) wird eine zuverlässige Funktionsweise garantiert. Der Busmaster überwacht die Versorgungsspannung der Leitung und die übertragenen Daten. Er erkennt
Übertragungsfehler sowie Störungen der Slavegeräte und überträgt die Information an die
Steuerung.
Der Austausch oder Anschluß eines neuen Slavegeräts während des Betriebs führt zu keiner Kommunikationsstörung mit den anderen Geräten.
___________________________________________________________________________
1/7
1.3
Beschreibung des Moduls TSX SAY 100
C
1.3-1 Beschreibung der Hardware
Das Modul TSX SAY 100 im Standardformat besteht aus folgenden Elementen:
1 A n z e i g e b a u g r u p p e bestehend aus 4 Zustandssignallampen zur
Anzeige der Betriebsarten des Moduls:
- grüne LED "RUN": bei normalen Betrieb des Moduls erleuchtet,
- rote LED "ERR": sie leuchtet, wenn ein
Fehler des Moduls vorliegt,
- grüne LED "COM": sie leuchtet, wenn ein
Datenaustausch im
AS-i-Bus erfolgt,
Frontseite
- rote LED "I/O": sie leuchtet , wenn ein externer Fehler der E/A im AS-i-Bus vorliegt.
1
2
3
4
5
6
7
8
2 Anzeigebaugruppe bestehend aus 32 Signallampen (0 bis 31), die die Diagnose des AS-i-Busses und die Anzeige der Zustände der einzelnen, an den Bus angeschlossenen Slavestationen ermöglichen.
3 rote LED "AS-i": sie ist erleuchtet, wenn ein Fehler in der AS-i-Versorgung vorliegt,
4 grüne LED "BUS": sie ist erleuchtet, wenn sich die Anzeigebaugruppe 2 im Modus
Bus-Anzeige befindet (Anzeige der im Bus angeschlossenen Slavestationen),
5 grüne LED "I/O": sie ist erleuchtet, wenn die sich die Anzeigebaugruppe 2 im Modus
Slave-Anzeige "SLV" befindet (Anzeige des Zustandes der E/A-Bits eines markierten Slave).
6 Drucktaste " ↑↓ " für die lokale Diagnose des AS-i-Busses. Bei Betätigung dieser
Taste (kurz oder lang) zusammen mit der Taste "+ / -" ist ein Hin- und Herschalten zwischen den einzelnen Diagnosemodi des AS-i-Busses möglich.
7 Drucktaste "+ / -" für die lokale Diagnose des AS-i-Busses. Bei Betätigung dieser
Taste (kurz oder lang) zusammen mit der Taste"
↑↓
" ist ein Hin- und Herschalten zwischen den einzelnen Diagnosemodi des AS-i-Busses möglich.
8 Steckverbinder vom Typ CANNON SUB D für den Anschluß an den AS-i-Bus.
___________________________________________________________________________
1/8
Interfacemodul für den AS-i-Bus TSX SAY 100 1
1.3-2 Montage/Anordnung
Das Modul TSX SAY 100 kann in jeden beliebigen Steckplatz eines Racks
TSX RKY mit Ausnahme der Steckplätze für den Prozessor und die Versorgung eingesteckt werden.
Zum Einsetzen und Abziehen dieses
Moduls gelten die allgemeinen Ein-/
Ausbauregeln für Module der Steuerungen
TSX/PMX/PCX 57 (siehe Inbetriebnahmehandbuch der Steuerungen
TSX/PMX/PCX 57).
Hinweis:
Der Ein- und Ausbau des Moduls kann bei eingeschalteter Versorgung der
Steuerung und des AS-i-Busses erfolgen.
Montagebeispiel eines Moduls TSX SAY 100
Die max. Modulzahl pro Steuerungsstation hängt vom installierten Prozessortyp ab:
Prozessor
TSX / TPMX P57 102
TPCX 57 1012
TSX / TPMX P57 2 i 2
TSX P57 3 ii / TSX P57 4 ii
TPMX P57 352 / 452
TPCX 57 3512
Max. Zahl pro Station der AS-i-Bus-Verbindungen der Module SAY 100
2 2
4
8
4
8
C
1.3-3 Anschlüsse
• Kabel des AS-i-Busses
Sie dienen zur Signalübertragung und 30-V-
Gleichstromversorgung der an den Bus angeschlossenen Geber und Stellglieder.
AS-i – AS-i +
(Blau) (Braun)
- AS-i-Profil-Flachbandkabel: gelb, Drahtquerschnitt 1,5 mm 2 .
- Rundkabel mit 1,5 mm 2 oder 2,5 mm 2 starken Drähten.
Empfohlenes Kabel: Bezeichnung H05VV-F2x1.5, entsprechend der Norm DIN VDE 0281.
AS-i – AS-i +
Drahtquerschnitt 1,5 mm 2 .
(Blau) (Braun)
___________________________________________________________________________
1/9
C
Verlegung des Kabels
Das AS-i-Kabel und die Starkstromkabel müssen in getrennten Kabelkanälen verlegt werden, die durch eine Metallabschirmung geschützt sind.
Werden die Kabel zusammen mit den Signalkabeln verlegt, müssen die Anschlüsse an diesen Signalverbindungen gemäß dem Stand der Technik erfolgen (Entladungsdiode oder Varistoren an den Klemmen der Drosselelemente usw.).
• Anschluß des Moduls an den AS-i-Bus
Eine Baugruppe (Steckverbinder + Gehäuse) wird zusammen mit dem Modul geliefert und dient zum Anschluß des
Moduls an den AS-i-Bus. Dieser Steckverbinder muß an das Kabel des AS-i-
Busses angeschlossen werden und vom
Anwender wie im folgenden beschrieben zusammengebaut werden.
Steckverbinder Gehäuse
1 Die 2 Drähte des AS-i-
Kabels mit dem Stecker unter Beachtung der
Polarität verbinden.
2 Den Steckverbinder in sein Gehäuse einsetzen und mit dem
Kabel verbinden.
3 Gehäuse durch
Einrasten schließen.
Brauner
Draht
AS-i-
Kabel
Blauer
Draht
Wird ausnahmsweise ein
Kabel mit Abschirmung benutzt, diese an die
Zentralklemme anschließen.
4 Die Steckereinheit am
Modul anbringen.
___________________________________________________________________________
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Interfacemodul für den AS-i-Bus TSX SAY 100 1
1.3-4 Anzeige der Zustände des Moduls
Die Anzeige erfolgt mit Hilfe von 4 LEDs, die sich auf dem Modul befinden (RUN, ERR,
COM, AS-i). Diese zeigen durch ihren Zustand (erloschen, blinkt, leuchtet) den
Betriebszustand des Moduls an:
C
Zustand
Leuchtet
LED
RUN
(Grün)
ERR
(Rot)
COM
(Grün)
AS-i
(Rot)
Modul im
Blinkt Erloschen schwerer interner Fehler, Selbsttests Modul (1)
Modul defekt Fehler: System OK aber
• Appl.programm gestört
• Fehler im AS-i-Bus
Kein interner Fehler
E/A-Fehler
—
Selbsttests Modul (1)
Normalbetrieb
Selbsttests Modul (1)
Kommunikation auf dem AS-i-Bus
Selbsttests Modul (1)
Modul gestört oder
Modul ausgeschaltet
Keine Kommunikation im AS-i-Bus
Modul im
Normalbetrieb
(1) Gleichzeitiges Blinken der 4 LEDs während der Selbsttests beim Einschalten des Moduls.
___________________________________________________________________________
1/11
C
1.3-5 Besondere Anzeigen des Moduls
3 Signallampen (AS-i, Bus und I/O) zeigen besondere
Informationen des Moduls TSX SAY 100 an:
AS-i
• rote LED "AS-i",
LED erloschen: normaler Modulbetrieb
LED leuchtet: Versorgungsfehler im AS-i-Bus
LED blinkt: automatische Adressierung initialisiert
• LEDs "BUS" und "I/O"
Diese beiden LEDs zeigen den gewählten Anzeigemodus an:
- Anzeigemodus "Bus" oder
- Anzeigemodus "Slave".
AS-i
Modulanzeige LED SLV Bus LED @I/O
Leuchtet Erloschen
Erloschen
Erloschen
Leuchtet
Erloschen
Diagnose
Befindet sich die Anzeigebaugruppe mit 32 LEDs auf der Vorderseite des Moduls im Bus-Anzeigemodus, ermöglicht sie die Anzeige aller an den Bus angeschlossenen
Slavestationen.
Befindet sich die Anzeigebaugruppe mit 32 LEDs auf der Vorderseite des
Moduls im Slave-Anzeigemodus (SLV), ermöglicht sie die Anzeige des
Zustandes aller E/A-Bits des markierten Slave.
Befindet sich die Anzeigebaugruppe mit 32 LEDs auf der Vorderseite des
Moduls im Slave-Anzeigemodus (SLV), ermöglicht sie die Anzeige der
Adresse des gewählten Slave.
___________________________________________________________________________
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Interfacemodul für den AS-i-Bus TSX SAY 100 1
1.3-6 Technische Kenndaten
AS-i-Bus
Modul
TSX SAY 100
Max. Zykluszeit des AS-i-Busses 5 ms
Max. Zahl der Slavegeräte im AS-i-Bus
Max. Länge des AS-i-Busses
(Summe alle Segmente ohne Repeater)
31
100 m
Max. Zahl der Ein-/Ausgänge 124 Eingänge + 124 Ausgänge
Nennversorgungsspannung des AS-i-Busses 30 VDC
Programmierung des Moduls TSX SAZ 10
Antwortzeit mit 31 Slavegeräten (1) für eine Zykluszeit der Steuerung von 10 ms
Berechnung der AS-i-Abtastperiode bei n Slavegeräten (Normalbetrieb) mit Hilfe der Software
PL7 Junior oder PL7 Micro
27 ms typisch maximal 37 ms
156
µ s
×
(n+2) falls n < 31
156
µ s
×
(n+1) falls n = 31
Stromverbrauch (5 V) aus Steuerung
Stromverbrauch (30 V) AS-i
Verlustleistung
110 mA typisch/150 mA max.
50 mA typisch/60 mA max.
max. 2,5 W
Ja Verpolungsschutz an den AS-i-Bus-Eingängen
Schutzart
Betriebstemperatur
AS-i-Masterprofil
Normen und Betriebsbedingungen
IP20
0 bis 60 °C
M2 in Übereinstimmung mit denen der Premium-Steuerungen TSX 37
(Teil 1- Register D)
(1) Logische Reaktionszeit = Zeit zwischen der Aktivierung eines Eingangs im AS-i-Bus, seiner Verarbeitung in der Steuerungsapplikation und dem Setzen des betreffenden Ausgangs im AS-i-Bus.
C
1.3-7 Schutz des Bedienungspersonals
Zum Schutz des Bedienungspersonals sind unbedingt folgenden Vorkehrungen zu treffen:
• Masseklemme der Steuerung mit der Erde verbinden;
• nur Versorgungen AS-i TBTS (Sicherheitskleinspannung), Nennspanung
30 VDC, verwenden;
• bei Steuerungen, die an ein Wechselstromnetz angeschlossen sind, diesem
Netz einen differentielle Schutzschalter vorschalten, der bei bei Auftreten von
Leckströmen die Versorgung der Steuerung unterbricht;
• bei Steuerungen, die an ein Gleichstromnetz angeschlossen sind, sicherzustellen, daß der Steuerung eine Versorgung mit sehr niedriger
Sicherheitsspannung vorgeschaltet wird;
• nur für den AS-i-Bus zertifizierte Produkte einsetzen.
Aufgrund der verwendeten Technologie und der Anschlußart benötigt das Modul
AS-i TSX SAY 100 nur 5 VDC, und der Spannungs-Nulleiter wird an die Masse der
1/13
1.4
Adressierung der Ein-/Ausgangsobjekte
C
Die Erfassung der Eingänge und die Aktualisierung der Ausgänge der an den AS-i-
Bus angeschlossenen Slavestationen erfolgen automatisch oder zu Beginn und am
Ende eines jeden Zyklus der Task, in der das Modul TSX SAY 100 konfiguriert ist.
Das Anwenderprogramm hat Zugriff auf diese Ein- und Ausgänge unter Verwendung der
Sprachobjekte mit folgender Syntax:
%
Symbol
I oder Q
Objekttyp
I = Eingang
Q = Ausgang
\ xy.0
\
Adresse Modul/Kanal des TSX SAY 100
x = Nummer des Racks
y= Steckplatznummer
0= Kanal 0 des Moduls n
Slave-Nr.
0 bis 31
.
i
Bitstelle
0 bis 3
2
Beispiele: im Sonderfall Rack 0
%I\2.0\1.3 bedeutet: Eingang 3 des Slave 1, Kanal 0 des Moduls TSX SAY 100, im
Steckplatz 2 des Racks 0.
%Q\2.0\31.0 bedeutet: Eingang 0 des Slave 31, Kanal 0 des Moduls TSX SAY 100, im
Steckplatz 2 des Racks 0.
2
Slaveadressen
Slaves
E/A-Adressen der Slavegeräte
4E
@1
4S
@ 3
1S
@ 5
AS-i-Bus
0
@ 31
2E & 2S
0 3 0 3
%I\2.0\1.0
%I\2.0\1.3
%Q\2.0\3.0
%Q\2.0\3.3
%Q\2.0\5.0
0 1 0 1
%I\2.0\31.0
%Q\2.0\31.0
%I\2.0\31.1 %Q\2.0\31.1
Anmerkung: Die Programmierung der physischen Adresse physique eines AS-i-Slave wird unter Verwendung der tragbaren Bedienkonsole XZM C11 durchgeführt.
___________________________________________________________________________
1/14
Interfacemodul für den AS-i-Bus TSX SAY 100 1
1.5
Diagnose des AS-i-Busses
Die Anzeigebaugruppe der Steuerung ermöglicht:
• die Anzeige des Vorhandenseins aller
Slavegeräte im AS-i-Bus (Betriebsart
Bus),
• die Anzeige des Zustands der Ein-/
Ausgangsbits aller Slavegeräte im Bus
(Betriebsart Slave "SLV").
Der Zugriff auf diese Betriebsarten erfolgt durch aufeinanderfolgende Betätigung der
Taster (
↑↓
und +/-) des Moduls
TSX SAY100.
+/-
2
3
4
0
1
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
Betriebsart Bus Betriebsart Slave (SLV)
Anzeige des Abbildes des ASi-Busses: jede LED von 1 bis 31 entspricht einer Slave-adresse im Bus.
• LED leuchtet: Slave vorhanden,
• LED blinkt: Slave vorgesehen, aber nicht erfaßt oder nicht vorgesehen und erfaßt,
• LED erloschen: Slave nicht vorgesehen und nicht erfaßt.
Anzeige der Adresse des markierten Slave.
• LED leuchtet: Slavenummer markiert
Anzeige des Zustandes der
E/A-Bits des markierten Slave.
• die LEDs 0 bis 3 zeigen den
Zustand der Eingangsbits an,
• die LEDs 4 bis 7 zeigen den
Zustand der Ausgangsbits an,
• LED leuchtet: Bit im Zustand 1,
• LED erloschen: Bit im Zustand 0 oder ohne Bedeutung.
C
Der Anzeigemodus wird durch die LEDs "BUS leuchtet" und
"I/O erloschen" angezeigt.
Der Anzeigemodus wird durch die erloschenen LEDs "BUS" und "I/O" angezeigt.
Der Anzeigemodus wird durch die LEDs "I/O leuchtet" und
"BUS erloschen" angezeigt.
___________________________________________________________________________
1/15
Hin- und Herschalten zwischen den verschiedenen Anzeigemodi
C
Betriebsart "Bus"
Anzeige des Abbildes des
AS-i-Busses
(Standardmäßige Anzeige)
Leuchtet
Erloschen Slaves 1 bis
31 vorhanden
> 1S lange Betätigung von ↑ ↓
Betriebsart "Slave"
(SLV)
Slavenummer
Zustand
Eingangsbit
Zustand
Ausgangsbit
> 1S
Anzeige der E/A-Bits des markierten Slave
> 1S lange Betätig.v. +/- lange
Betätig.v. ↑ ↓
Anzeige der
Adresse des markierten
Slave
< 1S
Richtungswechsel: kurze
Betätigung von
↑ ↓
Slavewechsel: kurze
Betätigung von +/-
Erloschen
Erloschen
Leuchtet
Erloschen
___________________________________________________________________________
1/16
Interfacemodul für den AS-i-Bus TSX SAY 100 1
• Anzeige aller im AS-i-Bus vorhandenen Slavegeräte
(Betriebsart "Bus")
Diese Betriebsart ermöglicht die Anzeige:
• der konfigurierten und erkannten Slavegeräte (LEDs leuchten ständig),
• der nicht konfigurierten und nicht erkannten Slavegeräte (LEDs erloschen),
• der konfigurierten und nicht erkannten oder nicht konfigurierten und erkannten Slavegeräte
(LEDs blinken).
C
+/-
Anzeigebaugruppe
Bus-LEDs
LEDs zur
Anzeige der angezeigten
Betriebsart
Das Abbild des AS-i-Netzwerks wird auf der gesamten Anzeigebaugruppe angezeigt, wobei jede Adresse eine Slaveadresse des AS-i-Busses darstellt. Das Hin- und
Herschalten zwischen den verschiedenen Modi erfolgt durch Drücken der
Tastenkombination und +/- (siehe vorstehende schematische Darstellung).
Die beiden LEDs "BUS" und "I/O" zeigen den aktuellen Anzeigemodus an. Im vorliegenden
Fall zeigen die leuchtende LED "BUS" und die erloschene LED "I/O" an, daß sich die
Anzeige im Modus "Bus" befindet.
Im vorstehenden Beispiel zeigt die Anzeigebaugruppe an, daß
- die Slavegeräte 1, 4, 10 und 20 (LEDs leuchtet) vorhanden sind,
- das Slavegerät 11 (LED blinkt) vorhanden und nicht vorgesehen oder vorgesehen und nicht vorhanden ist.
___________________________________________________________________________
1/17
C
• Statusanzeige der Ein-/Ausgangsbits aller Slavegeräte (Betriebsart "SLV")
Die Anzeigebaugruppe des Moduls ermöglicht die Anzeige des Zustands der E/A-Bits aller im Bus vorhandenen Slavegeräte.
In der Anzeige der Betriebsart "Bus":
- eine lange Betätigung der Taste (
↑↓
) des Moduls TSX SAY 100 ermöglicht das
Umschalten in die Betriebsart "SLV" mit Anzeige einer Slaveadresse (1 bis 34), die in aufsteigender (1 v
31) oder absteigender (31 v
1) Richtung durch kurze Betätigung der Taste (+/-) inkrementiert/dekrementiert werden kann.
In diesem Fall sind die LEDs "BUS" und "I/O" auf der Vorderseite des Moduls erloschen.
In der Anzeige des markierten Slavegeräts:
- eine lange Betätigung der Taste (+/-) des Moduls TSX SAY 100 ermöglicht die
Anzeige des Zustands der E/A-Bits bezüglich des markierten Slavegeräts (LED leuchtet = Bit im Zustand 1, LED erloschen = Bit im Zustand 0 oder keine Ein-/
Ausgänge vorhanden). Die LEDs (0 bis 3) im oberen Teil zeigen den Zustand der
Eingangsbist des Slavegeräts (max. 4 Eingangsbits pro Slave); die LEDs (4 bis 7) im unteren Teil zeigen den Zustand der Ausgangsbits des Slavegeräts (max. 4
Ausgangsbits pro Slave).
In diesem Fall ist die LED "I/O" erleuchtet und die LED "BUS" erloschen.
Slavenummer
(z.B. 10)
Zustand der Eingangsbits
(z.B. %I\2.0\10.0 und %I\2.0\10.1=1)
>1S lange Betäg.v. +/-
+/-
Richtungswechsel: kurze Betätg.v.
↑↓
< 1S
Slavewechsel: kurze Betätg.v.+/-
Slave-Anzeige
Zustand der Ausgangsbits (z.B.
%Q\2.0\10.2 u. %Q\2.0\10.3=1)
Kanal-Anzeige
Inkrementieren oder Dekrementieren der Slavenummer
Befindet sich die Anzeigebaugruppe der Steuerung im Modus "SLV" mit Anzeige der
Slavenummer kann der Anwender die Slavegeräte in aufsteigender (1 v 31) oder absteigender (31 1) Richtung abfragen. Der Richtungswechsel erfolgt durch eine kurze
1/18
Interfacemodul für den AS-i-Bus TSX SAY 100 1
1.6
Betriebsarten des Moduls TSX SAY 100
• Fehlerposition der Ausgänge
Der Fehlermodus ist im Konfigurationsbildschirm (allgemeine Parameter) definiert und kann im Wort %KW4.0.19 (%KWxy.0.19:X0 = 1: Wechsel auf 0, %KWxy.0.19:X0 = 0,
Zustand halten) gelesen werden.
Siehe applikationsspezifisches Inbetriebnahmehandbuch "AS-i-Funktion".
x = Rackadresse y = Moduladresse
Beim Umschalten des AS-i-Kanals in den STOP-Modus:
- mit Option Zücksetzen auf 0: Die Ausgänge werden auf 0 forciert plus Unterbrechung der Kommunikation im Bus,
- mit Option Zustand halten: Die Ausgänge werden im Zustand gehalten plus
Unterbrechung der Kommunikation im Bus.
• Automatische Slaveadressierung
Ist diese Funktion in der Konfiguration des Moduls aktiviert, kann ein fehlerhaftes
Slavegerät durch ein Slavegerät gleichen Typs ohne Stopp des AS-i-Busses und ohne besonderen Eingriff ausgetauscht werden.
Ist das eingewechselte Slavegerät mit der gleichen Adresse programmiert und hat es das gleiche Profil, wird es automatisch in die Liste der erkannten und aktivierten
Slavegeräte eingefügt. Ist dies nicht der Fall, blinken die LEDs "ERR" und "AS-i" gleichzeitig.
Ist das neue Slavegerät unbekannt (Adresse 0, neues Slavegerät) und hat es das gleiche Profil, nimmt das Slavegerät automatisch die Adresse des ausgetauschten Slavegeräts an und befindet sich somit in der Liste der erkannten und in der Liste der aktivierten Slavegeräte. Andernfalls blinken die LEDs "ERR" und "AS-i" gleichzeitig.
Diese Maßnahmen sind nur dann durchführbar, wenn ein einziges Slavegerät in der Konfiguration fehlerhaft ist.
• Prozessorfehler
Ist die Verbindung mit dem Prozessor unterbrochen, schaltet das Modul in den
Sicherheitsmodus um.
Gründe für die Verbindungsunterbrechung:
- Auslösen des Watchdog des Prozessors, wenn das Modul TSX SAY 100 in dem
Rack eingesteckt ist, in dem sich der Prozessor befindet.
- Abziehen des Kabels Bus X, wenn das Modul TSX SAY 100 in einem
Erweiterungsrack eingesteckt ist.
• Modulfehler
Im Fall eines schwerwiegenden Fehlers des Moduls TSX SAY 100 (fehlerhaftes
Bauteil usw.), unterbricht das Modul die Kommunikation mit dem Bus X und dem ASi-Bus. Dieser Zustand entspricht dem Herausziehen des eingeschalteten Moduls.
C
___________________________________________________________________________
1/19
C
• Abziehen des Moduls unter Spannung
Bei Herausziehen des Moduls unter Spannung wird die Kommunikation mit dem Bus
X unterbrochen, und der Prozessor meldet einen Modulfehler.
Die Kommunikation im AS-i-Bus wird ebenfalls unterbrochen. In diesem Fall setzen die Slavegeräte mit Watchdog-Funktion ihre Ausgänge in den gewünschten
Zustand und die anderen bleiben in ihrer Position und können nicht auf 0 gesetzt werden, weil das Modul die Kommunikation nicht sicherstellen kann.
• Einsetzen des Moduls unter Spannung
Nach dem Einschalten des Moduls TSX SAY 100 wartet dieses auf die Konfiguration aus dem Prozessor oder eine Betätigung einer der Tasten
↑↓
oder +/-, andernfalls bleibt es im Stoppbetrieb.
• Fehler in der AS-i-Versorgung
Bei einem Fehler des AS-i-Versorgungsmoduls wird die Kommunikation unterbrochen:
- Die Slavegeräte mit Watchdogfunktion setzen ihre Ausgänge in den gewünschten
Zustand, es sei denn, das Slavegerät wird durch das AS-i-Bus versorgt.
- Die Steuerung der Slavegeräte wird mangels Stromversorgung auf 0 gesetzt.
Dieser Fehler wird durch Aufleuchten der LED "AS-i" angezeigt.
• Unterbrechung des AS-i-Busses
Bei einer Unterbrechung des Busses können folgende Zustände auftreten:
- Der Bus wird am Ausgang des Moduls unterbrochen: Der Zustand entspricht einer
Versorgungsunterbrechung mit Abwesenheit aller Slavegeräte und der Meldung eines Versorgungsfehlers.
- Der Bus wird in dem Segment unterbrochen, das der Moduleinheit TSX SAY 100 und der AS-i-Versorgung nachgeschaltet ist: es sind keine Slavegeräte mehr vorhanden und es erfolgt keine Meldung eines Versorgungsfehlers.
- Der Bus wird in dem Segment unterbrochen, das der der Moduleinheit TSX SAY
100, der AS-i-Versorgung und einigen Slavegeräten nachgeschaltet ist: Slavegeräte, die der Unterbrechung nachgeschaltet sind, sind nicht mehr vorhanden, und es erfolgt keine Meldung eines Versorgungsfehlers.
___________________________________________________________________________
1/20
Interfacemodul für den AS-i-Bus TSX SAY 100 1
1.7
Vorsichtsmaßnahmen für den Gebrauch
1.7-1 24-V-Hilfsversorgung
Der Ausfall der 24-V-Hilfsversorgung der Slavegeräte wird nicht durch das Modul
TSX SAY 100 verwaltet. Die Information über den Ausfall dieser Versorgung kann der
Steuerung unter Verwendung eines 24-V-Eingangs gemeldet werden.
C
1.7-2 Mehrfachadressierung
Beim Anschluß eines oder mehrerer Slavegeräte darauf achten, daß keine Adresse zugewiesen wird, die bereits durch ein Slavegerät im Bus benutzt wird.
Im Fall einer doppelten Slavegeräteadressierung können die beiden folgenden Fälle auftreten:
• Die beiden Slavegeräte mit identischer Adresse haben das gleiche Profil und verwalten identische E/A, der AS-i-Busmaster erkennt keinen Fehler.
• Die beiden Slavegeräte mit identischer Adresse verwalten unterschiedliche E/A, während der Master des AS-i-Busses Übertragungsfehler beim Zugriff auf die E/A eines der beiden Slavegeräte erkennt.
___________________________________________________________________________
1/21
C
___________________________________________________________________________
1/22
Kommunikation Inhaltsverzeichnis
Modul TSX SCY 21601 / PCMCIA-Karten Register D
___________________________________________________________________________
Kapitel
Struktur der Netzwerkdokumentation
Allgemeine Kommunikationsarchitektur
2 Inbetrienahme des Moduls TSX SCY 21601
Kenndaten des integrierten Kanals
Kompatibilität des Zusatzkanals
Seite
D
___________________________________________________________________________
D/1
Kommunikation
Modul TSX SCY 21601 / PCMCIA-Karten
Inhaltsverzeichnis
Register D
D
Kapitel
Anschluß des integrierten Kanals
2.8-2 Anschluß an den Feldbus UNI-TELWAY
2.8-3 Hinweis zum Leitungsabschluß mit Abzweigungen
2.8-4 Beispiel einer UNI-TELWAY-Architektur
2.8-5 Anschluß an den Feldbus Jbus/Modbus
2.8-6 Hinweis zur Polarisierung einer Einzelleitung
2.8-7 Beispiel für eine Modbus-Architektur
2.8-8 Anschluß der Abzweigdose TSX SCA50
2.8-9 Anschluß im Zeichenmodus
2.8-10 Verbrauch des Moduls TSX SCY 21601
3 Inbetriebnahme der PCMCIA-Karten 3/1
3.3-1 Vorsichtsmaßnahmen beim PCMCIA-Anschluß
3.3-2 Anschluß der PCMCIA-Karten
3.3-3 Typenbezeichnungen der PCMCIA-Karten und Einbau
3.3-4 Montage der Karten und Kabel
3.3-5 Betriebsanzeige der PCMCIA-Karten
3.3-6 Visuelle Diagnose der PCMCIA-Karten
Anschluß der Karte TSX SCP 111
3.4-1 Punkt-zu-Punkt-Verbindung im Zeichenmodus
3.4-2 UNI-TELWAY, Modbus- oder Zeichenmodus-Verbindung
Seite
___________________________________________________________________________
D/2
Kommunikation Inhaltsverzeichnis
Modul TSX SCY 21601 / PCMCIA-Karten Register D
___________________________________________________________________________
Kapitel
Anschluß der Karte TSX SCP 112
3.5-1 Anschluß als Punkt-zu-Punkt-Verbindung
3.5-2 Anschluß als Mehrpunktverbindung
3.5-3 Dynamische Leistungskennwerte
3.5-4 Anschluß der Karte TSX SCP 112 an Steuerungen
Anschluß der Karte TSX SCP 114
3.6-1 Anschluß an das UNI-TELWAY-Netz
3.6-2 Anschluß an den Bus Modbus/Jbus
3.6-3 Asynchrone Mehrfachprotokoll-Verbindung, RS 422
Anschluß der Karte TSX MBP 100
3.10 Übersicht über die Verbindungskabel
3.10-4 Karte TSX FPP 10 und TSX FPP 20
3.11 Vorsichtsmaßnahmen für den Anschluß der PCMCIA-Karten
3.12 Verbrauch der PCMCIA-Karten
3.12-1 Verbrauch der Karte TSX SCP 111
3.12-2 Verbrauch der Karte TSX SCP 112
3.12-3 Verbrauch der Karte TSX SCP 114
3.12-4 Verbrauch der Karten TSX FPP 10 und TSX FPP 20
3.12-5 Verbrauch der Karte TSX MBP 100
Seite
D
___________________________________________________________________________
D/3
Kommunikation
Modul TSX SCY 21601 / PCMCIA-Karten
D
Kapitel
Inhaltsverzeichnis
Register D
Seite
___________________________________________________________________________
D/4
1 Beschreibung
1.1
Struktur der Netzwerkdokumentation
Dieses Handbuch richtet sich an alle Anwender, die ein Gerät mit einem oder mehreren
Netzwerken in Betrieb nehmen wollen.
Informationen zur Netzwerkinstallation finden Sie in folgenden Handbüchern:
TSX DM57 33G - Teil 3: (das vorliegende Dokument), Register D, beschreibt die allgemeinen Informationen hinsichtlich der Hardware für die Inbetriebnahme der verschiedenen Kommunikationskarten.
TSX DRNET G: Dieses X-WAY-Referenzhandbuch enthält Allgemeines über die Welt der X-WAY-Kommunikation, gibt einen Überblick über die verschiedenen Netzwerke und erläutert das X-WAY-Protokoll.
Informationen zu den einzelnen Netzwerken sind in den betreffenden Handbüchern beschrieben:
TSX DG FPW G: FIPWAY-Netzwerk
TSX DG UTW G: UNI-TELWAY-Netzwerk
TSX DG MDB G: Modbus-Netzwerk
890 USE 100 01: Modbus-Plus-Netzwerk
TLX DS COM PL7 33 G: PL7-Kommunikationshandbuch; gibt allgemeine Informationen zur Softwareinbetriebnahme der verschiedenen Netzwerke.
D
1.2
Allgemeine Kommunikationsarchitektur
FIPWAY
TSX SCP 111
TSX MBP 100 TSX SCY CM 6030 TSX SCY CU 6030
TSX MBP
CE 030/
060
TSX SCP
CD 1030
TSX SCP 114
TSX FPP20
TSX SCP CU 4030
UNI-TELWAY
TSX SCA 50 TSX SCA 50
TSX ACC4
MODBUS
990NAD23000
TSX SCA 50
MODBUS PLUS
___________________________________________________________________________
1/1
D
1.3
Betriebsnormen
Das Modul TSX SCY 21601 und die PCMCIA-Kommunikationskarten entsprechen folgenden internationalen Normen und Standards:
• US-Normen : UL508, CEI 1131-2
• Kanadische Normen : CSA C22.2 / 142
• Konformität mit den Vorschriften : FCC-B
• CE-Kennzeichnung
• PCMCIA-Standard (Mechanik), Typ III E
• PCMCIA 2.01.
Die integrierte Schnittstelle des Moduls TSX SCY 21 600 entspricht folgenden
Kommunikationsstandards:
• UNI-TELWAY,
• Modbus,
• XWAY.
Die Karte PCMCIA FIPWAY TSX FPP 20 und FIPIO-Agent TSX FPP10 entsprechen folgenden Kommunikationsstandards:
• FIP-Protokoll (Schnittstelle, Netzwerkverwaltung),
• PCMCIA,
• XWAY.
Die Karten PCMCIA TSX SCP 111, 112, 114 entsprechen folgenden
Kommunikationsstandards:
• Protokoll UNI-TELWAY, Modbus,
• PCMCIA,
• XWAY.
___________________________________________________________________________
1/2
2 Inbetrienahme des Moduls TSX SCY 21601
2.1
Allgemeine Beschreibung
Das Kommunikationsmodul TSX SCY 21601 dient zur Aufnahme der PCMCIA-Karten.
Es beinhaltet zwei Kommunikationskanäle:
• einen integrierten Multi-Protokoll-Kanal (Kanal 0) mit einer asynchronen, seriellen
Schnittstelle vom Typ RS 485 (isoliert), der die Protokolle UNI-TELWAY, Jbus/Modbus oder Zeichenmodus unterstützt;
• einen PCMCIA-Zusatzkanal (Kanal 1), der folgende Protokolle unterstützt:
- UNI-TELWAY, Jbus/Modbus und Zeichenmodus auf einer Verbindung vom Typ
RS232-D, Stromschleife oder RS485, die den Karten TSX SCP 111, 112 und 114 entsprechen;
- FIPWAY-Zellennetzwerk, das der Karte TSX FPP 20 entspricht.
D
Wichtig: Der integrierte Kanal des Moduls TSX SCY21601 ist nur mit einer Zwei-
Draht-Verbindung vom Typ RS485 kompatibel.
Die Inbetriebnahme neuer Funktionen im Modul TSX SCY 21601 bedeutet für die
Kommunikationsmodule TSX SCY 21600, daß sie mit bestimmten Prozessoren der
Produktreihe Premium nicht mehr kombatibel sind:
Prozessor Version
TSX P57-••
TSX P57-••
TPMX P57-••
TPCX 57-••
≤
≥
V2
V3
Kommunikationsmodul
TSX SCY 21600 TSX SCY 21601 kompatibel nicht kompatibel nicht kompatibel kompatibel
___________________________________________________________________________
2/1
D
2.2
Beschreibung der Hardware
Das Modul TSX SCY21601 ist ein Modul im Einfachformat, das in einen der Steckplätze einer Steuerung TSX/PMX/PCX Premium gesteckt werden kann.
Das Modul setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:
1 Drei Signallampen auf der Modulvorderseite:
• RUN und ERR zeigen den Zustand des
Moduls an,
• CH0 zeigt den Zustand der
Kommunikation des integrierten Kanals mit serieller Schnittstelle (Kanal 0) an.
2 Integrierter Kanal mit einer 25poligen
SUB-D-Steckbuchse und einer
Basisschnittstelle vom Typ RS 485 im
Halbduplex-Betrieb (Kanal 0):
• UNI-TELWAY
• Jbus/Modbus
• Zeichenmodus
3 Zusatzkanal zur Aufnahme der PCMCIA-
Karten Typ III (Kanal 1):
(Kanal 0: integrierter
Kanal)
1
2
(Kanal 1:
Zusatzkanal)
3
Die verschiedenen Kommunikationskartentypen, die in den Zusatzkanal zur
Aufnahme des Moduls TSX SCY 21601 integriert werden können
• TSX SCP111: Multiprotokollkarte (UNI-TELWAY,
Modbus/Jbus, Zeichenmodus), RS 232 D, 9 nicht isolierte
Signale,
• TSX SCP112: Multiprotokollkarte (UNI-TELWAY,
Modbus/Jbus, Zeichenmodus), Stromschleife
(BC 20 mA),
• TSX SCP114: Multiprotokollkarte (UNI-TELWAY,
Modbus/Jbus, Zeichenmodus), RS 485, RS-422kompatibel, isoliert,
PCMCIA-Kommunikationskarten Typ 3
• TSX FPP 20 : FIPWAY-Netzwerkkarten.
___________________________________________________________________________
2/2
Inbetriebnahme des Moduls TSX SCY 21601 2
2.3
Kenndaten des integrierten Kanals
Der integrierte Kanal des Moduls TSX SCY 21 601 beinhaltet:
• eine physische RS485-Schnittstelle,
• einen asynchronen Modus im Basisband,
• ein doppeladriges, verdrilltes Kabel
`
• die Protokolle UNI-TELWAY, Modbus und Zeichenmodus.
Protokoll UNI-TELWAY Modbus Zeichenmodus
Typ
Übertragungsgeschwindigkeit
Master/Slave
9 600 Bits/s
Parametrierbar von 1200 bis
19 200 Bits/s
Master/Slave
9 600 Bits/s
Parametrierbar von 1200 bis
19 200 Bits/s
Halbduplex
9 600 Bits/s
von 1200 bis
19 200 Bits/s
Anzahl der
Geräte
28
Anzahl der Slave98
Adressen
Buslänge ohne Abzweigung
1000 m
240 Bytes Größe der
Meldungen
Dienste
28
98
1000 m
256 Bytes
-
1000 m
4 KByte
Nachrichtenaust.
Lesen von Worten/Bits Senden von Zeichenketten
Master/Slave Schreiben v.Worten/Bits Empfang von Zeichenketten
Slave/Slave
UNI-TE-Requests
Diagnose
D
2.4
Kompatibilität des Zusatzkanals
Folgende Karten werden von dem Zusatzkanal unterstützt:
• Die PCMCIA-Karten TSX SCP 111,112,114, die die Kommunikation mit den Steuerungen TSX 7, Serie 1000, Modicon und anderen kompatiblen Ezeugnissen für UNITELWAY,
Jbus/Modbus und Zeichenmodus sicherstellen. Die PCMCIA-Karten sind bei
Steuerungen der Serie 1000 auch Jbus/Modbus-kompatibel.
• Die Karte TSX FPP 20 ist mit folgenden FIPWAY-Geräten kompatibel:
- Steuerungen der Modellreihe 40 (TSX 47-455, TSX 67-455 ...) in der Version ab 5.0,
- Steuerungen vom Typ TSX 17,
- PC-kompatible Geräte, die mit den Karten TSX FPC10 und TSX FPC 20 verbunden sind.
Hinweis: Die Karte TSX FPP 10 wird nicht vom Zusatzkanal unterstützt.
___________________________________________________________________________
2/3
D
2.5
Installation
Das Modul TSX SCY 21601 wird in einem Rack einer Steuerungsstation
TSX/PMX/PCX Premium installiert.
Es wird in eine Netzwerkarchitektur vom Typ X-Way auf der Basis von Steuerungen
TSX Serie 7, TSX Micro sowie TSX/PMX/PCX Premium integriert.
Dieses Kommunikationsmodul bietet der Steuerungsstation folgende Elemente:
• einen isolierten Kommunikationskanal mit Multiprotokollfunktion,
• einen Steckplatz für eine Kommunikationskarte im PCMCIA-Standard.
Das Modul TSX SCY 21601 kann in jeden beliebigen Steckplatz eines Racks einer
Steuerungsstation TSX/PMX/PCX Premium gesteckt werden.
Max. Zahl der Module TSX SCY 21601 pro Station
Ein Modul TSX 21601 unterstützt maximal 2 Kommunikationskanäle: einen modulintegrierten
RS-485-Kanal und einen in das Modul integrierbaren Kanal über die PCMCIA-Karte.
Weil die max. Zahl der von einer Steuerungsstation verwalteten Kommunikationskanäle vom Typ des installierten Prozessor abhängt, hängt die max. Zahl der Module
TSX SCY 21601 in einer Steuerungsstation von folgenden Faktoren ab:
• vom Typ des installierten Prozessors,
• von der Zahl der bereits benutzten applikationsspezifischen Kanäle, die keine
Kommunikationskanäle sind.
Demzufolge muß der Benutzer eine Berechnung auf der Ebene seiner Steuerungsstation erstellen, um die Zahl der bereits benutzten applikationsspezifischen Kanäle zu kennen und um so die Zahl der verwenbaren Module TSX 21 601 festlegen zu können.
Hinweis: Die Berechnung der applikationsspezifischen Kanäle ist im Handbuch TSX DM57 2,
Teil 1 - Register A - Abschnitt 3.5-3, beschrieben.
Übersicht über die max. Zahl der applikationsspezifischen Kanäle pro Prozessor
Prozessor
TSX P57 102/TPMX P57 102/TPCX 571012
TSX P57 2 i 2/TPMX P57 202
TSX P57 3 i 2/TPMX P57 352/TPCX 57 3512
TSX P57 4 i 2/TPMX P57 452
Max. Anzahl der appl.spez. Kanäle
8
24
32
48
Einstecken/Abziehen:
Das Modul TSX SCY 21601 kann unter Spannung eingesteckt oder abgezogen
werden. Das Gerät verfügt über keine Speichersicherungsfunktion. Wird das Modul vom Rack getrennt, wird der interne Speicher gelöscht. Das Modul durchläuft eine
Initialisierungsphase, wenn es wieder eingesteckt wird.
Ein Modul TSX SCY 21601, in dem sich eine PCMCIA-Karte befindet, kann ebenfalls unter
Spannung abgezogen werden.
! Die PCMCIA-Karten dürfen hingegen nicht unter Spannung abgezogen werden.
___________________________________________________________________________
2/4
Inbetriebnahme des Moduls TSX SCY 21601 2
2.6
Funktionsweise
Das Modul TSX SCY 21601 ist ein Kommunikationsmodul mit zwei Kanälen der Produktreihe
Premium, das in Racks vom Typ TSX RKY einer Steuerungsstation TSX/PMX/PCX 57 installiert werden kann.
Es ermöglicht Kommunikationsfunktionen zwischen der Steuerungsstation und den
Geräten einer X-WAY-Architektur zum Anschluß an die Feldbusse UNI-TELWAY oder
Jbus/Modbus oder an das FIPWAY-Netzwerk.
Das Modul TSX SCY 21601 verwaltet zwei unabhängige Kommunikationskanäle, die jeweils ihre Funktionen haben:
• Der Kanal 0 verarbeitet die Protokolle UNI-TELWAY, Jbus/Modbus und den Zeichenmodus über eine isolierte und genormte physische Schnittstelle vom Typ RS485 im
Halbduplex-Betrieb mit einer auf 19200 Bits pro Sekunde begrenzten Übertragungsgeschwindigkeit.
• Der Kanal 1 nimmt eine der folgenden PCMCIA-Kommunikationskarten auf:
- Feldbus: Karten TSX SCP111 (RS232), TSX SCP112 (Stromschleife), TSX SCP114
(RS 422/RS485) UNI-TELWAY, Jbus/Modbus und Zeichenmodus,
- Zellennetzwerk: Karte TSX FPP 20 FIPWAY.
Die Wahl der PCMCIA-Karte und des Protokolls erfolgt bei der Konfiguration der
Kommunikationskanäle des Moduls TSX SCY 21601 über die Software PL7 Junior oder
PL7 Pro.
D
2.7
Visuelle Diagnose des Moduls
Auf der Frontseite des Moduls TSX SCY 21601 befinden sich drei Signallampen. Diese
LEDs geben Auskunft über den Betriebszustand des Moduls und über den Zustand
der Kommunikation des integrierten Kanals mit der seriellen Schnittstelle:
RUN (grün)
ERR (rot)
CH0 (gelb)
Der Zustand der Kommunikation des Zusatzkanals wird mit Hilfe der Signallampen
ERR und COM der PCMCIA-Karten für eine serielle Schnittstelle oder das
FIPWAY-Netzwerk überwacht (siehe Abschnitt 3.3-5).
___________________________________________________________________________
2/5
D
Die LEDs des Moduls TSX SCY 21600 zeigen die Betriebsart des integrierten Kanals an.
Diese Signallampen können aufleuchten, erloschen sein oder blinken.
Zustand der LEDs
RUN ERR CHO Kommentar
(1) (1) Modul ausgeschaltet oder Modul außer Betrieb
(1)
Keine Kommunikation im integrierten Kanal
(2) Kommunikation im integrierten Kanal
Schwerwiegender Fehler im integrierten Kanal
Fehler im integrierten Kanal, Konfigurationsfehler, kein Gerät im Kanal OK
Fehler eines Gerätes im integrierten Kanal
Autotests
Legende:
Leuchtet
Erloschen
Blinkt
(1) = Zustand ohne Bedeutung
(2) = Anzeige einer Aktivität in der Leitung
___________________________________________________________________________
2/6
Inbetriebnahme des Moduls TSX SCY 21601 2
2.8
Anschluß des integrierten Kanals
2.8-1 Beschreibung
Mit dem Verdrahtungszubehör für den Anschluß der Basisschnittstelle RS 485 des
Moduls TSX SCY 21601 können folgende Verbindungen hergestellt werden:
• Der Anschluß an das UNI-TELWAY-Netz kann über eine Abzweigdose
TSX SCA 50 mit Hilfe des Kabels TSX SCY CU 6030 oder über eine Abzweigdose
TSX SCA62 mit Hilfe des Kabels TSX SCY CU 6530 erfolgen.
• Der Anschluß an das Jbus/Modbus-Netzwerk kann über eine Abzweigdose
TSX SCA 50 mit Hilfe des Kabels TSX SCY 6030 erfolgen.
• Der Anschluß an Geräte im RS485-Standard erfolgt unter Verwendung eines Steckverbinders, der mit Hilfe des Kabels TSX SCY CU 6030 oder TSX SCY CM 6030 an die
Verbindung angeschlossen wird.
D
TSX SCY 21601
Kabel TSX SCY CU 6030 für UNI-TELWAY
Kabel TSX SCY CM 6030 für Jbus/Modbus
Integrierter Kanal RS 485
TSX SCA 50
Kabel TSX SCY CU 6530 für UNI-TELWAY
TSX SCA 62
___________________________________________________________________________
2/7
D
2.8-2 Anschluß an den Feldbus UNI-TELWAY
Der modulintegrierte Kommunikationskanal wird mit Hilfe des Anschlußkabels
TSX SCY CU 6030 über die Abzweigdose TSX SCA50 an den UNI-TELWAY-Feldbus angeschlossen.
25poliger SUB-D-Steckverbinder
Anschlußkabel UNI-TELWAY: TSX SCY CU 6030
TSX SCA 50
15poliger SUB-D-Steckverbinder
Anschlußkabel UNI-TELWAY: TSX SCY CU 6530
Beschreibung des Anschlußkabels TSX SCY CU 6030
5 V
4,7 k Ω
J1
20
0 V
13
25
6
12
19
24
0 V
0 V
D (A)
D (B)
TSX SCA 62
Verbindung Abzweigdose
TSX SCA 50
Rot
Weiß
3
2
Weiß
Blau
4
5
1
8
0 V
4,7 k
Ω
Beschreibung des Anschlußkabels TSX SCY CU 6530
5 V
4,7 k Ω
J1
20
13
25
0 V
0 V
Verbindung Abzweigdose
TSX SCA 62
15
8
0 VL
0 VL
0 V
6
12
19
24
D (A)
D (B)
7
14
D (A)
D (B)
15poliger SUB-D-Steckverbinder
8
0 V
4,7 k Ω
___________________________________________________________________________
2/8
Inbetriebnahme des Moduls TSX SCY 21601 2
2.8-3 Hinweis zum Leitungsabschluß mit Abzweigungen über eine
RS485-Schnittstelle
Dieser Abschluß wird für Netzwerke vom Typ UNI-TELWAY benutzt.
Zc
5 V
Rp
0 V
Rp
5 V
Rp
Rx–
0 V
Rp
Tx+
L+
L–
5 V
Rp
0 V
Rp
5 V
Rp
Zc
0 V
Rp
D
Das vorstehende Schema zeigt die allgemeine Architektur eines UNI-TELWAY-Netzwerks.
Das Netzwerk besteht aus einem paarweise verdrillten, abgeschirmten Adernpaar. Der
Anschluß der verschiedenen Stationen erfolgt einfach durch Anschaltung:
• aller mit + gekennzeichneten Ausgänge (Tx+, Rx+) an die mit + gekennzeichnete
Ader des Netzwerkkabels (L+),
• und aller mit - gekennzeichneten Ausgänge (Tx-, Rx-) an die mit - gekennzeichnete
Ader des Netzwerkkabels (L-).
Der Scheinwiderstand des Netzwerks wird mittels zweier Abschlußwiderstände (Zc) angepaßt, die sich an den beiden äußeren Stationen des Netzwerks befinden.
Die Polarisierung des Netzwerks wird realisiert, indem mit Hilfe von zwei Ableitwiderständen
(R = 4,7 K
Ω
) die Ader L+ an 5 V und die Ader L- an 0 V gelegt wird. Diese Polarisierung bewirkt, daß ein stabiler Zustand des Netzwerks im Ruhezustand aufrechterhalten wird.
Diese Anpassung muß für jede Station des Netzwerks erfolgen.
Wesentliche Kenndaten:
• bis zu 32 Stationen,
• maximale Ausdehnung des Netzes: ca. 1300 m,
• Bustopologie,
• Abzweigung - 15 m,
• Halbduplex-Betrieb über zwei Drähte,
• Busabschluß an den beiden äußeren Stationen,
• Leitungsanpassung Rp = 4,7 k
Ω
___________________________________________________________________________
2/9
D
2.8-4 Beispiel einer UNI-TELWAY-Architektur
TSX SCY CU 6530 TSX SCY CU 6030
TSX SCA 62
UNI-TELWAY
TSX SCA 50
2.8-5 Anschluß an den Feldbus Jbus/Modbus
Der integrierte Kanal wird mit Hilfe der Abzweigdose TSC SCA 50 und des Verbindungskabels TSX SCY 6030 an den Feldbus angeschlossen.
Integrierter Kanal mit einem 25poligen
SUB-D-Steckverbinder
Verbindungskabel Jbus/Modbus: TSX SCY CM 6030
TSX SCA 50
Beschreibung des Anschlußkabels TSX SCY CM 6030
Steckverbinder des integrierten Kanals des Moduls SCY 21601
J1
0 V
470 Ω
21
Verbindungskabel TSX SCY CM 6030
5 V
9
470
Ω
6 EMI –
24 EMI +
Grün/Weiß
Weiß/Grün
Orange/Weiß
Weiß/Orange
D(A)
D(B)
150
Ω
11
23
Weiß/Blau
Blau/Weiß
___________________________________________________________________________
2/10
Inbetriebnahme des Moduls TSX SCY 21601 2
2.8-6 Hinweis zur Polarisierung einer Einzelleitung über eine RS485-Schnittstelle
Diese Polarisierung wird bei Netzwerken vom Typ ModBus verwendet.
Rc
5 V
Rp
Rx Tx+
L+
L
Rc
Rp
0 V
Das vorstehende Schema zeigt die allgemeine Architektur eines Netzwerks vom
Typ RS 485.
Tx+
Die Sendestationen werden wie folgt symbolisch dargestellt: Tx–
(A)
(B)
Rx+ Die Empfangsstationen werden wie folgt symbolisch dargestellt:
Rx–
(A')
(B')
Das Netzwerk besteht aus einem paarweise verdrillten, abgeschirmten Adernpaar. Der
Anschluß der verschiedenen Netzwerkstationen erfolgt einfach durch Anschaltung:
• aller mit + gekennzeichneten Ausgänge (Tx+, Rx+) an die mit + gekennzeichnete
Ader des Netzwerkkabels (L+),
• und aller mit - gekennzeichneten Ausgänge (Tx-, Rx-) an die mit - gekennzeichnete
Ader des Netzwerkkabels (L-).
Der Scheinwiderstand des Netzwerks wird mittels zweier RC-Glieder, die sich an den beiden äußeren Stationen des Netzwerks befinden, angepaßt.
Die Polarisierung des Netzwerks wird dadurch erreicht, daß mit Hilfe von zwei
Ableitwiderständen (R = 470
Ω
) die Ader L+ an 5 V und die Ader L- an 0 V gelegt wird.
Diese Polarisierung bewirkt, daß im Netzwerk ständig ein Strom fließt. Diese Anpassung kann an einer beliebigen Stelle im Netzwerk erfolgen (normalerweise wird sie auf der
Ebene der Masterstation vorgesehen).
Sie darf im gesamten Netzwerk nur einmal vorgenommen werden und dies unabhängig von der Reichweite.
___________________________________________________________________________
2/11
D
D
Wesentliche Merkmale:
• bis zu 32 Stationen,
• maximale Ausdehnung: ca. 1300 m,
• Bustopologie,
• Abzweigung - 15 m,
• Halbduplex-Betrieb über zwei 2 Drähte,
• Busabschluß an den beiden äußeren Stationen,
• einziger Abschlußadapter Rp = 470
Ω
2.8-7 Beispiel für eine Modbus-Architektur
TSX SCY CM 6030
MODBUS
TSX SCA 50
2.8-8 Anschluß der Abzweigdose TSX SCA50
• Modbus-Anschluß ohne Leitungsanpassung
0 V
470
Ω
5 V
470
Ω
J1
21
9
6
24 nc nc
EMI –
EMI +
D(A)
D(B)
Verbindungskabel TSX SCY CM 6030 TSX SCA50
Orange / weiß
Weiß / Orange
1
D(A)
D(B)
4
5
150 Ω
11
23 nc nc
___________________________________________________________________________
2/12
Inbetriebnahme des Moduls TSX SCY 21601 2
• Anschluß von Modbus mit Leitungsanpassung
0 V
470
Ω
5 V
470 Ω
150 Ω
J1
21
9
Verbindungskabel TSX SCY CM 6030
Weiß/Grün
Grün/Weiß
6
24
EMI –
EMI +
D(A)
D(B)
Weiß/Orange
Orange/Weiß
11
23
Weiß/Blau
Blau/Weiß
TSX SCA50
1
4
D (A)
5 D (B)
D
2.8-9 Anschluß im Zeichenmodus
Das Modul TSX SCY 21601 wird mit Hilfe des Anschlußkabels TSX SCY CM 6030 an ein
Gerät im RS485-Standard angeschlossen.
Für den Anschluß des integrierten Kanals des Moduls TSX SCY 21601 im Zeichenmodus an ein Gerät im RS485-Standard im Halbduplexbetrieb benutzt der Anwender ein
Anschlußkabel vom Typ TSX SCY CM 6030, indem er an dem freien Ende des Kabels zusätzlich einen Steckverbinder für diesen Gerätetyp anbringt und die erforderlichen
Signale verbindet.
Anschlußkabel TSX SCY CM 6030 RS485-Gerät
(2adrig)
___________________________________________________________________________
2/13
2.8-10 Verbrauch des Moduls TSX SCY 21601
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über den Verbrauch eines Kommunikationsmoduls TSX SCY 21601 ohne PCMCIA-Karte und ohne Anschluß an den integrierten
Kanal:
D
Spannung
5 Volt
Typische Stromaufnahme
350 mA
Max.Stromaufnahme
Verlustleistung
420 mA 2,1 Wmax.
___________________________________________________________________________
2/14
3 Inbetriebnahme der PCMCIA-Karten
3.1
Allgemeine Beschreibung
Die Steuerungsstationen TSX/PMX/PCX 57 können über PCMCIA-Kommunikationskarten mit Netzwerken, Bussen und anderen Kommunikationsverbindungen verbunden werden.
Die Kommunikationskarte besteht aus einem Metallgehäuse, dessen Maße mit dem
Format PCMCIA erweiteter Typ III übereinstimmt.
Die PCMCIA-Karten werden in den PCMCIA-Steckplatz des Prozessors und/oder des
Moduls TSX SCY 21601 der Steuerungen der Familie TSX Premium eingebaut.
!
Die Karten dürfen nicht bei eingeschaltetem Gerät eingesetzt werden.
TSX 37
D
TSX/PMX 57
TSX/PMX 57
PCX57
• PCMCIA-Karten (serielle Verbindung) TSX SCP 11 i
Jede Karte der Familie PCMCIA TSX SCP 11• unterstützt eine andere Bitübertragungschicht. Diese
Familie umfaßt drei Produkte:
- die Verbindung über eine RS-232-D-Schnittstelle,
Typenbezeichnung TSX SCP 111,
- die Verbindung über eine Stromschleifenschnittstelle
(20 mA), Typenbezeichnung TSX SCP 112,
- die Verbindung über eine RS-485-Schnittstelle
(kompatibel mit RS 422), Typenbezeichnung
TSX SCP 114.
___________________________________________________________________________
3/1
D
Die Karten der Familie TSX SCP 111, 112, 114 unterstützen jeweils alle Kommunikationsprotokolle.
Die durch die einzelnen PCMCIA-Karten benutzten Protokolle sind:
• das Modbus/Jbus-Protokoll,
• das UNI-TELWAY-Protokoll,
• der Zeichenmodus bei asynchroner Verbindung.
Die PCMCIA-Karten können ebenfalls für Geräte mit einem Steckplatz vom Typ III benutzt werden, wie zum Beispiel Bedienterminals CCX 17, PGs FTX 417-40 oder Drittgeräte (PC kompatible Geräte).
• PCMCIA-Karte für FIPWAY-Netzwerk, TSX FPP 20
Die PCMCIA-Karte TSX FPP 20 unterstützt die physische
Schicht FIP. Sie dient zum Anschluß einer Steuerung
TSX Premium an ein FIPWAY-Netz sowie an Geräte von
Herstellern, die ihre Produkte an das FIPWAY-Netz anschließen wollen.
1
Die Karte ist mit 4 Dreh-Wahlschaltern (Kennziffer "1") für die Codierung der Netzwerk- und Stationsnummer ausgestattet.
• PCMCIA-Karte für Modbus-Plus-Netz, TSX MBP 100
Die PCMCIA-Karte TSX MBP 100 ermöglicht den
Anschluß einer Steuerungsstation TSX/PMX/PCX 57 an das Modbus-Plus-Netzwerk.
• PCMCIA-Karte für FIPIO-Bus (Agent), TSX FPP 10
Die PCMCIA-Karte TSX FPP 10 ermöglicht den Anschluß einer Steuerungsstation TSX/PMX/PCX 57 an einen
FIPIO-Bus als FIPIO-Agent. Sie gewährleistet die
Verbindung mit den Steuerungen TSX 47-107 und
April 5000.
Inbetriebnahme, Funktionsweise und Wartung der PCMCIA-Karten werden über die
Programmier- und Betriebssoftware PL7 Junior/PL7 Pro bei Steuerungen vom Typ TSX
Premium ausgeführt.
___________________________________________________________________________
3/2
Inbetriebnahme der PCMCIA-Karten 3
3.2
Beschreibung der Hardware
Die PCMCIA-Kommunikationskarten vom Typ III E (erweitert) befinden sich in einem
Metallgehäuse mit den folgenden Abmessungen:
• Länge 85,6 mm,
• Breite 51 mm,
• Höhe 10 mm.
Die Vorderseite der Karte ist für die Anzeige des Kommunikationsbetriebs sowie der elektrischen Verbindung mit dem Netz bestimmt.
Die mechanische Konfiguration der Karte kann an den jeweils gewünschten Einbautyp durch die Montage einer abnehmbaren Blende angepaßt werden:
• Einbau bei Prozessor vom Typ TSX P57 i oder
TPMX P57 i oder
Kommunikationsmodul
TSX SCY21601: abnehmbare Blende mit 2 Ösen
(3) verwenden, die mit
Schrauben zur Befestigung am aufnehmenden
Modul versehen ist;
• Einbau bei Prozessor vom Typ TPCX 57 i : abnehmbare Blende mit 2
Ösen (2) verwenden, die mit Schrauben zur Befestigung am Prozessor
TPCX 57 versehen ist;
• Einbau bei PC kompatiblen Geräten: Abnehmbare Blende (1) verwenden.
Hinweis: Die beiden Blenden (1) und (3) werden zusammen mit der PCMCIA-Karte geliefert.
Die Blende (2) wird mit dem Prozessor TPCX 57 i geliefert.
Der Anschluß ans Netz erfolgt durch Anbringen des Verbindungskabels an der Vorderseite der Karte. Ein Verriegelungssystem verhindert, daß es falsch angeschlossen wird. Das
Etikett mit der Bestellnummer informiert den Benutzer über die Art der physischen Schicht, die von der Karte unterstützt wird.
Hinweis
Die Blenden mit Ösen, die auf den PCMCIA-Karten angebracht sind, verhindern, daß sie versehentlich bei eingeschaltetem Gerät herausgezogen wird, und sorgen somit für einen einwandfreien Betrieb der Karte.
D
___________________________________________________________________________
3/3
D
3.3
Anschluß der PCMCIA-Karte
3.3-1 Vorsichtsmaßnahmen beim PCMCIA-Anschluß
!
Ein- und Ausbau der PCMCIA-Karte müssen im ausgeschalteten Zustand
erfolgen. Beim Abziehen bzw. Einstecken der Karte ist der Betrieb des gesamten
Moduls nicht mehr gewährleistet. In diesem Zustand erfolgt keine Initialisierung der
Verbindung zwischen der PCMCIA-Karte und dem aufnehmenden Modul TSX SCY
21601.
Falls die Betriebsumgebung es nicht zuläßt, daß die Applikation durch Ausschalten des
Steuerungsprozessors gestoppt wird, wird empfohlen, das Modul TSX SCY 21601 zusammen mit der PCMCIA-Karte auszubauen.
Die PCMCIA-Karte muß mit der Blende in der Version der Steuerung ausgerüstet werden.
Die Blende ist vor dem Einschalten der Einheit (siehe Absch. 3.2) mit dem Modul TSX SCY
21600 zu verschrauben.
3.3-2 Anschluß der PCMCIA-Karten
Der Anschluß der PCMCIA-Karten auf einem Bus vom Typ UNI-TELWAY oder Modbus/
Jbus und im Zeichenmodus an ein Standardgerät ist in Kapitel 4 des vorliegenden
Dokuments beschrieben.
Liste des erforderlichen Anschlußzubehörs, damit ein spezifisches Protokoll von der
PCMCIA-Karte aus verwendet werden kann:
PCMCIA-Karten
TSX SCP 111 (RS232)
UNI-TELWAY
(1)
JBUS/MODBUS
(1)
Zeichenmodus
TSX SCP CD 1030/1130
TSX SCP 112 (BC) TSX SCP CX 2030 TSX SCP CX 2030 TSX SCP CX 2030
TSX SCP 114 (RS422/RS485) TSX SCP CU 4030 TSX SCP CM 4030 TSX SCP CU 4030 und TSX SCA 50 und TSX SCA 50 TSX SCP CM 4030
(1): bei einer Punkt-zu-Punkt-Verbindung: Kabel TSX SCP CD 1030/1130, bei einer Mehrpunktverbindung über Modem: Kabel TSX SCP CC 1030.
Der Anschluß der FIPWAY-Karte TSX FPP 20 über den Zusatzkanal erfolgt mit Hilfe des
Kabels TSX FPCG 10 oder TSX FPCG 30.
Der Anschluß der Modbus-Plus-Karte TSX MBP 100 über den Zusatzkanal erfolgt mit Hilfe des Kabels TSX MBP CE 030 (3 m) oder TSX MBP CE 060 (6 m).
___________________________________________________________________________
3/4
Inbetriebnahme der PCMCIA-Karten 3
3.3-3 Typenbezeichnungen der PCMCIA-Karten und Einbau
Typenbezeichnung
Für die PCMCIA-Karten gelten folgende Typenbezeichnungen:
• TSX SCP 111:
• TSX SCP 112:
• TSX SCP 114:
• TSX FPP 20:
• TSX FPP 10:
• TSX MBP 100:
Multiprotokollkarte RS232 D, 9 nicht isolierte Signale,
Multiprotokollkarte mit Stromschleifenschnittstelle (20 mA),
Multiprotokollkarte RS 485, RS422-kompatibel, isoliert,
FIPWAY-Karte
Karte FIPIO-Agent
Modbus-Plus-Karte
Einbau
Typenbezeichnung Einbau
PCMCIA-Karten
TSX SCP 111
TSX SCP 112
TSX SCP 114
TSX FPP 10
TSX FPP 20
TSX MBP 100
Zusatzkanal Prozessor
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Zusatzkanal TSX SCM 21601
Ja
Ja
Ja
Nein
Ja
Nein
Berechnung der applikationsspezifischen Kanäle und Netzwerkverbindungen
PCMCIA-
Karten
TSX SCP 111
TSX SCP 112
TSX SCP 114
TSX FPP 10
TSX FPP 20
TSX MBP 100
Zahl der appl.spezifischen Kanäle im Prozessor integrierte Karte im Modul TSX SCY
21601 integrierte Karte
Zahl der
Netzwerkverbindungen
0
0
0
0
1
1
1
1
1
Zahl der appl.spezifischen Kanäle und Netzwerkverbindungen pro Prozessor
Prozessor
TSX P57 102/TPMX P57 102/TPCX 571012
Appl.sp. Kanäle
8
Netzwerkverbindg.
2
TSX P57 2 i 2/TPMX P57 202 24
TSX P57 3 i 2/TPMX P57 352/TPCX 57 3512 32
4
8
TSX P57 4 i 2/TPMX P57 452 48 8
___________________________________________________________________________
3/5
D
D
3.3-4 Montage der Karten und Kabel
Die PCMCIA-Karten bestehen aus folgenden Komponenten:
1 Ausgerüstete Karte.
2 Gehäuse aus Zamak.
3 PCMCIA-Stecker.
4 Obere Blende.
5 Abnehmbare Blende.
6 Verbindungskabel mit Ummantelung.
6
Die abnehmbare Blende (5) gewährleistet eine visuelle Betriebskontrolle der Karte. Die
Bezeichnungen der beiden LEDs befinden sich vorne auf der abnehmbaren Blende.
Das Etikett mit der Bestellnummer informiert über den Typ der PCMCIA-Karte. Es ist an der oberen Blende angebracht (4).
Die Metallmuffe (6) am Kabelende bei der PCMCIA-Karte verhindert, daß das Kabel durch die abnehmbare Blende eingeklemmt oder zu stark gekrümmt wird, wodurch die Qualität der Verbindung beeinträchtigt werden könnte.
Die PCMCIA-Karte wird eingesetzt, indem zuerst das Verbindungszubehör
(unterschiedliche Kabel je nach Typ des gewählten Übertragungsmediums) angeschlossen und dann die geeignete abnehmbare Blende mit den Befestigungsösen am Gehäuse verschraubt wird. Mittels dieser Blende wird die PCMCIA-Karte im Prozessor oder im
Modul TSX SCY 21601 befestigt.
Der Stecker an der PCMCIA-Karte ist 20polig.
Um das Übertragungskabel mit der Karte zu verbinden, wird vorher die am Gehäuse festgeschraubte Blende abgenommen und dann folgendermaßen vorgegangen, um die
Karte einzusetzen:
1 Kabel anschließen.
2 Geeignete Blende am Gehäuse anbringen, so daß die Muffe in der Aussparung sitzt, um eine feste Verbindung zwischen
Kabel und Karte herzustellen.
Steckplatz für Prozessor oder
TSX SCY 21600 / 21601
4
3 Blende festschrauben.
4 Anschließend die Karte in den dafür vorgesehenen Platz im Gerät einsetzen.
1
2 3
5 Karte festschrauben, um jeglichen Eingriff bei eingeschaltetem Gerät auszu-
5 schließen und ihren ordnungsgemäßen
Betrieb zu gewährleisten.
___________________________________________________________________________
3/6
1
2
3
4
5
Inbetriebnahme der PCMCIA-Karten 3
3.3-5 Betriebsanzeige der PCMCIA-Karten
Zwei Diagnose-LEDs befinden sich vorne an der Karte. Sie geben dem Benutzer Auskunft
über den korrekten Ablauf des Datenaustausches zwischen dem Gerät mit der PCMCIA-
Karte und dem angeschlossenen Gerät.
Die LED (1) Fehler "ERR" (normalerweise erloschen) zeigt die Fehler an.
Die LED "ERR" ist rot.
Die LED (2) Kommunikation "COM" zeigt die Aktivität der
Leitung an.
Die LED "COM" ist
• gelb bei den Karten TSX SCP 11 i , TSX FPP 10 und TSX
FPP 20.
• grün bei den Karten TSX MBP 100
1
2
D
3.3-6 Visuelle Diagnose der PCMCIA-Karten
Je nach ihrem Zustand zeigen die LEDs der PCMCIA-Karte den Betriebsmodus der
Kommunikation sowie die Diagnose der Karte an.
• Karten TSX SCP 11 i , TSX FPP 10/FPP 20
Zustand der Anzeigen
ERR COM
(1)
Bedeutung
Gerät ausgeschaltet
Kein Dialog
Abhilfe
Versorgung und Verbindung überprüfen
Karte außer Betrieb
Normalbetrieb
Schwerwiegender Fehler Karte austauschen
Funktionsfehler Konfiguration und Verbindung mit dem
Kommunikationsbus überprüfen
Funktionsfehler Konfiguration überprüfen
LED leuchtet LED erloschen
(1): Zustand der LED ohne Bedeutung
LED blinkt.
Die LED "ERR" der Karte TSX FPP 20 weist durch ihr Blinken auf das Auftreten eines externen Fehlers hin. Folgender Fehlertyp kann vorliegen:
• Leitungsfehler,
• Station bereits im Netz vorhanden,
• falsche Codierung der Stationsadresse im Netz (Codierung der Dreh-Wahlschalter).
___________________________________________________________________________
3/7
D
• Karte TSX MBP 100
Zustand der Anzeigen
ERR COM Bedeutung
Gerät ausgeschaltet
Kein Dialog
(1)
(2)
(1)
Abhilfe
Versorgung und Verbindung überprüfen
Karte außer Betrieb
Normalbetrieb –
Schwerwiegender Fehler Karte austauschen
Funktionsfehler: Karte mit PL7 Micro (Steuerungen TSX Micro)
Karte nicht konfiguriert, die PL7 Junior oder PL7 Pro (Premium-Steuerungen)
Kommunikation im Netzwerk konfigurieren kann nicht gestartet werden
Funktionsfehler Konfiguration und Verbindung am Modus-Plus-
Netzwerk überprüfen. Die Blinkfolge der LED
"COM" zeigt die Art des Problems an
(siehe nachfolgende Beschreibung).
LED leuchtet LED erloschen LED blinkt.
(1) Die Blinkfolge der LED "COM" zeigt den Funktionszustand des Netzwerks an (Normalbetrieb,
Fehler usw.). Im nachfolgenden finden Sie Erläuterungen zu den verschiedenen Blinkarten und deren Bedeutung.
(2) Zustand der LED ohne Bedeutung.
Bedeutung der Blinkzeichen der LED "COM"
Zustand der LED "COM" Bedeutung
6 x Blinken/ Sekunde Normalbetrieb der Station. Sie empfängt und sendet das Token des Netzwerks. Alle Stationen, die korrekt funktionieren, blinken auf diese Weise.
1 x Blinken/Sekunde
2 x Blinken, dann
2 Sekunden lang erloschen
3 x Blinken, dann
1,7 Sekunden lang erloschen
4 x Blinken, dann
1,4 Sekunden lang erloschen
Nach dem Einschalten ist die Station abgetrennt oder verläßt den Modus "4 x Blinken/Sekunde". In diesem Zustand analysiert die Station das Netzwerk und baut die Tabelle der aktiven Stationen auf. Nach 5 Sekunden in diesem Zustand wechselt die Station in ihren Normalzustand (6 x Blinken/Sekunde).
Die Station erkennt den Austausch des Token zwischen den anderen
Stationen, empfängt aber nie das Token. Überprüfen, ob ein Stromkreis offen ist oder ob ein defekter Abschlußwiderstand im Netz vorhanden ist.
Die Station erkennt keinen Tokenaustausch zwischen den anderen Stationen. Sie fordert das Token periodisch an, findet aber keine andere Station, die es ihr übergibt. Überprüfen, ob ein Stromkreis offen ist oder ob ein defekter
Abschlußwiderstand im Netz vorhanden ist.
Die Station hat eine gültige Nachricht von einer Station mit ihrer Adresse erkannt. Die Station bleibt in diesem Zustand, bis sie dieselbe Adresse erkennt. Wenn sie nicht innerhalb von
5 Sekunden das Adreßdoppel erkennt, wechselt sie in den
3/8
Inbetriebnahme der PCMCIA-Karten 3
3.4
Anschluß der Karte TSX SCP 111
3.4-1 Punkt-zu-Punkt-Verbindung im Zeichenmodus (DTE <==> DTE)
Die Karte TSX SCP 111, die als elektrische Schnittstelle RS 232 D ausgelegt ist, wird entweder in den Prozessor oder in das Modul SCY 21601 eingesteckt. Diese Karte wird
über das Kabel TSX SCP CD 1030/1100 mit dem angeschlossenen Gerät verbunden.
Die zu verbindenden Geräte sind vom Typ DTE an DTE (DTE: Datenendgerät); Beispiel:
PG, Drucker usw. Das für diese Verbindung benötigte Kabel trägt die Typenbezeichnung
TSX SCP CD 1030/1100.
Anschlußtyp
Die Karte PCMCIA TSX SCP 111 wird über das Kabel TSX SCP CD 1030 direkt mit dem korrespondierenden Gerät verbunden.
Die beiden verbundenen Geräte sind DTEs (Data Terminal Equipment = Datenendgeräte).
D
TSX SCP 111
Drucker
J1
TSX SCP CD 1030 (3 m) oder TSX SCP CD 1100 (10 m)
Beschreibung des Kabels TSX SCP CD 1030
Der 20polige PCMCIA-Miniatursteckverbinder unterstützt folgende Signale:
TXD
RXD
RTS
CTS
8
7
Blau/weiße Ringe
Weiß/blaue Ringe
10 Weiß/orangefarbene Ringe
9
Orange/weiße Ringe
DCD
SG
18
15
Grün/weiße Ringe
Weiß/grüne Ringe
J2
Steckverbinder
SUB-D 25 M
4
20
3
2
5
RXD
TXD
CTS
RTS
DTR
J2
7
SG
1
PG
J1
___________________________________________________________________________
3/9
D
3.4-2 UNI-TELWAY, Modbus- oder Zeichenmodus-Verbindung über Modem
Die Verbindung der PCMCIA-Karte mit dem UNI-TELWAY-Bus, Modbus oder im
Zeichenmodus über ein Modem und eine Telefonverbindung (Typ DTE/ DCE) erfolgt mit
Hilfe eines Kabels mit der Typenbezeichnung TSX SCP CC 1030. Die Karte wird entweder in den Prozessor oder in das Modul SCY 21601 eingesteckt (DCE:
Datenübertragungseinrichtung).
Anschlußtyp
Die Karte PCMCIA TSX SCP 111 wird über das Kabel TSX SCP CC 1030 mit dem korrespondierenden Gerät verbunden.
Die verbundenen Geräte sind vom Typ DCE (Data Conversion Equipment =
Datenübertragungseinrichtung); Beispiel: Modem oder Konverter.
TSX SCP 111
Modem
J1 TSX SCP CC 1030 (3 m)
J2
Beschreibung des Kabels TSX SCP CC 1030
Der 20polige PCMCIA-Miniatursteckverbinder unterstützt folgende Signale:
J1
TXD
RXD
RTS
CTS
DTR
DSR
DCD
RI
CH/CI
SG
8
7
10
9
14
13
18
17
19
15
Weiß/blaue Ringe
Blau/weiße Ringe
Weiß/orangefarbene Ringe
Orange/weiße Ringe
Weiß/grüne Ringe
Grün/weiße Ringe
Weiß/braune Ringe
Braun/weiße Ringe
Weiß/graue Ringe
Grau/weiße Ringe
Steckverbinder
SUB-D 25 M
20
6
4
5
8
2
3
22
23
7
TXD
RXD
RTS
CTS
DTR
DSR
DCD
RI
CH/CI
SG
J2
1
PG
___________________________________________________________________________
3/10
Inbetriebnahme der PCMCIA-Karten 3
3.5
Anschluß der Karte TSX SCP 112
Die Karte PCMCIA TSX SCP 112 ermöglicht den Anschluß einer Steuerungsstation TSX/
PMX/PCX 57 an eine Verbindung mit einer 20-mA-Stromschleifenschnittstelle im Punktzu-Punkt- oder Mehrpunktbetrieb.
Auf jeden Fall muß eine externe Versorgung (24 V ± 20%) den erforderlichen
Strom zur Versorgung der Stromschleife liefern.
D
Der Anschluß erfolgt mit Hilfe des Kabels TSX SCP CX 2030 (Länge 3 m).
Beschreibung des Kabels TSX SCP CX 2030
Der 20polige PCMCIA-Miniatur-Steckverbinder unterstützt die folgenden Signale:
9
J1
+ Alim
13
EMI mlp
19
+ REC
17
– REC
2
EMI pap
20
- Alim
Weiß / Blau
Orange / Weiß
Weiß / Grün
Grün / Weiß
Weiß / Orange
Blau / Weiß
Hinweis
Für den Anschluß der Karte TSX SCP 112 ist eine Klemmleiste erforderlich.
___________________________________________________________________________
3/11
D
3.5-1 Anschluß als Punkt-zu-Punkt-Verbindung
Verdrahtungsprinzip der PCMCIA-Karten mit Stromschleifenschnittstelle TSX SCP112 als Punkt-zu-Punkt-Verbindung. Der Punkt-zu-Punkt-Betrieb erfolgt ausschließlich im
20-mA-Modus (Ruhezustand).
Station 1
SCP112
9
Station 2
SCP112
9
2
20
19
17
2
20
19
17
+
24 V
–
Verbindung 1 Verbindung 2
Wichtig: Die Abschirmungen der Kabel müssen so kurz wie möglich in den Verbindungen angeschossen werden.
___________________________________________________________________________
3/12
Inbetriebnahme der PCMCIA-Karten 3
3.5-2 Anschluß als Mehrpunktverbindung
Der Mehrpunktbetrieb erfolgt ausschließlich im 0-mA-Modus (Ruhezustand). Sende- und
Empfangsfunktionen werden parallel verdrahtet. Der Master muß über die Software festgelegt werden.
Beispiel für den Anschluß von n Karten TSX SCP 112:
Station 1
SCP112
9
Station 2
SCP112
9
Station n
SCP112
9
D
17
20
13
19
17
20
13
19
17
20
13
19
+
24 V
–
Rc
Verbindung 1 Verbindung 2
RC = optionaler Lastwiderstand
Verbindung n
Wichtig: Die Abschirmungen der Kabel müssen so kurz wie möglich in den Verbindungen angeschossen werden.
___________________________________________________________________________
3/13
D
3.5-3 Dynamische Leistungskennwerte
Der Durchsatz einer Stromschleifenverbindung wird durch den Querschnitt und die Länge des verwendeten Kabels begrenzt.
Der Anwender kann die beiden nachstehenden Diagramme zu Hilfe nehmen, um die
Leistungen, die er mit der Applikation erzielen kann, einzuschätzen.
Punkt-zu-Punkt-Betrieb
Diese Kurven gelten für ein zweiadriges, abgeschirmtes Kabel (Senden in einem Adernpaar,
Empfangen im anderen), wenn alle Vorsichtmaßnahmen beim Gebrauch eingehalten werden.
Geschwindigkeit in Kbps
20
15
10
5
Kabel 1 mm 2 4500m max
Kabel 0,64 mm 2 2500m max
Kabel 0,34 mm 2 1300m max
0
200 500 1000 2000 3000 4000 5000
Mehrpunktbetrieb
Das nachstehende Diagramm gilt für ein abgeschirmtes Kabel, dessen Leiterquerschnitt
0,34 mm 2 beträgt, wobei der Anschluß nach dem vorstehenden Schema einer parallelen
Multipunktverbindung durchgeführt worden ist. Bei Verwendung von Leitern mit größerem
Querschnitt wird die Qualität der übertragenen Signale verbessert.
16
Anzahl der angeschlossenen Stationen
19200 bps
9600 bps
4800 bps
2400 bps
6
1200 bps
600 bps
2
100 500 1000 1500
___________________________________________________________________________
3/14
Inbetriebnahme der PCMCIA-Karten 3
Das Leistungsverhalten einer Mehrpunktverbindung wird gesteigert, wenn die Zahl der angeschlossenen Stationen hoch ist. Die Leitung wird mehr belastet, was zur Verbesserung der Qualität des übertragenen Signals führt.
Erfolgt der Anschluß gemäß des vorstehenden Schemas, kann die Zahl der Stationen künstlich erhöht werden (maximal 16 Stationen), indem eine Last an einem der Leitungsenden angeschlossen wird. Dies kann durch den Einbau eines Lastwiderstandes erfolgen.
Dieser Lastwiderstand kann an einer beliebigen Verbindung angeschlossen werden, sofern er zwischen den Stiften 17 und 19 der Karten des Typs SCP112 liegt.
Der Wert des Widerstandes R, der die Last von n Stationen simuliert, wird durch folgende
Formel bestimmt:
D
U R in k
Ω
R = ------------ U = Spannung der externen Versorgung
N x 20 N = Anzahl der zu simulierenden Stationen
Beispiel:
Eine Anlage umfaßt tatsächlich 6 im Mehrpunktbetrieb angeschlossene Stationen entsprechend des vorstehenden Schemas mit einer externen 24-V-Versorgung.
Die Leistungsmerkmale der Leitung sollen jedoch einer Anlage mit 10 Stationen entsprechen, wobei die Last von 4 zusätzlichen Stationen durch einen Widerstand simuliert wird:
24
R = ------------ = 0,3 k
Ω
4 x 20
Hinweis: Ein ordnungsgemäßer Betrieb ist nur dann möglich, wenn der Lastwiderstand keine selbstinduzierende Wirkung hat.
Verwenden Sie nur Schichtwiderstände.
___________________________________________________________________________
3/15
D
3.5-4 Anschluß der Karte TSX SCP 112 an Steuerungen April 5000/7000
Die PCMCIA-Karte TSX SCP 112 mit Stromschleifenschnittstelle (20 mA) ermöglicht den
Anschluß von Kommunikationsmodulen April des Typs JBU0220 und JBU0250. Die
Mehrpunktverbindung der PCMCIA-Karte TSX SCP 112 mit den Modulen JBU0220 und
JBU0250 wird seriell verdrahtet. Informationen zum Anschluß der Module April sind dem
Referenzhandbuch TEM60000G zu entnehmen.
Wichtig: Die Karte TSX SCP 112 muß im PL7-Konfigurationsfenster im Punkt-zu-
Punkt-Betrieb konfiguriert werden, unabhängig davon, ob es sich um eine Punkt-zu-
Punkt- oder Mehrpunktverbindung handelt.
Hinweise:
Die Stromschleife erlaubt sowohl im Punkt-zu-Punkt- als auch im Mehrpunktbetrieb einen Strom von
20 mA (Ruhezustand).
Wenn ein Slave ausgeschaltet wird, wird der Ausgangsschaltkreis dieses Slave durchgeschaltet, die
Leitung ist verfügbar. Wenn die Versorgung der Schleife dezentral über einen der Slaves erfolgt, bewirkt das Ausschalten dieses Slave die Unterbrechung der Kommunikation.
Punkt-zu-Punkt-Verbindung: Module JBU0220 bzw. JBU0250 aktiv
TSX SCP 112
9
+ALIM Weiß / Blau
19 REC+
17
REC –
Weiß / Grün
Grün / Weiß
+ –
24 V
2
EMI PAP Weiß / Orange
20 – ALIM
Blau / Weiß
JBU0220/0250
19
18
17
15
14
10
16
Master oder Slave passiv Master oder Slave aktiv
___________________________________________________________________________
3/16
Inbetriebnahme der PCMCIA-Karten 3
Punkt-zu-Punkt-Verbindung: Karte TSX SCP 112 aktiv
TSX SCP 112
9
19
+ALIM
REC+
Weiß / Blau
Weiß / Grün
+ –
24 V
17 REC –
Grün / Weiß
2
EMI PAP
Weiß / Orange
20 – ALIM
Master oder Slave passiv
Blau / Weiß
JBU0220/0250
19
18
17
15
14
10
16
Master oder Slave aktiv
D
Verbindung mit gemischten Stationstypen
TSX SCP 112
9
+ALIM
Weiß / Blau
+ –
24 V
19
17
REC+
REC –
Weiß / Grün
Grün / Weiß
2
EMI PAP
Weiß / Orange
JBU0220/0250
19
18
17
15
14
10
16
20
– ALIM
Blau / Weiß
Master oder Slave: passiv beim Empfang aktiv beim Senden
Master oder Slave: passiv beim Empfang aktiv beim Senden
___________________________________________________________________________
3/17
D
Mehrpunktverbindung
Die nachfolgenden Beispiele beschreiben die verschiedenen Verdrahtungsmöglichkeiten der Karte TSX SCP 112 mit den Modulen JBU0220/0250.
Wichtig: Die Verbindung ist nur dann funktionsfähig, wenn die 24-V-Versorgung jeder
Karte TSX SCP 112 in der Schleife vorhanden sein, unabhängig davon, ob diese aktiv oder passiv ist.
Diese Versorgungen dürfen keinen (potentiellen) gemeinsamen Punkt haben.
Die -24 V der Versorgungen dürfen nicht geerdet werden.
Beispiel 1: Mehrpunktbetrieb, Master TSX SCP 112 aktiv
TSX SCP 112
9
+ALIM
19 REC+
17
REC –
Weiß / Blau
Weiß / Grün
+ –
24 V
Grün / Weiß
JBU0220/0250
19
18
2
EMI PAP
20 – ALIM
Weiß / Orange
Blau / Weiß
17
15
14
10
16
Master aktiv
Slave 1 passiv
19
18
17
15
14
10
16
Slave 2 passiv
___________________________________________________________________________
3/18
Inbetriebnahme der PCMCIA-Karten 3
Beispiel 2: Mehrpunktbetrieb, Master JBU0220/0250 beim Senden/Empfangen aktiv
JBU0220/0250 JBU0220/0250
19 19
18
17
18
17
D
15
14
10
16
15
14
10
16
Master aktiv beim Senden /
Empfang
–
24 V
+
Weiß / Blau
Weiß / Grün
Grün / Weiß
Slave 1 passiv
+ALIM
9
REC+
19
REC –
17
Weiß / Orange
EMI PAP
2
Blau / Weiß
– ALIM
20
TSX SCP 112
Slave 2 passiv
___________________________________________________________________________
3/19
D
Beispiel 3: Mehrpunktbetrieb, Master JBU0220/0250beim Senden/Empfangen aktiv -
Slaves TSX SCP 112.
TSX SCP 112
9
JBU0220/0250
19
– +
Weiß / Blau +ALIM
24 V
Weiß / Grün REC+ 19
18
Grün / Weiß
REC –
17
17
15
14
10
16
Weiß / Orange EMI PAP
2
Blau / Weiß – ALIM
20
Master aktiv beim Senden /
Empfang
–
24 V
+
Weiß / Blau
Slave 1 passiv
+ALIM
9
Weiß / Grün REC+ 19
Grün / Weiß REC –
17
Weiß / Orange EMI PAP
2
Blau / Weiß – ALIM
20
TSX SCP 112
Slave 2 passiv
___________________________________________________________________________
3/20
Inbetriebnahme der PCMCIA-Karten 3
Beispiel 4: Mehrpunktbetrieb, Master TSX SCP 112 aktiv
TSX SCP 112
9
+ALIM
19
REC+
17
REC –
Weiß / Blau
+ –
24 V
Weiß / Grün
Grün / Weiß
TSX SCP 112
– +
Weiß / Blau +ALIM
24 V
Weiß / Grün REC+
9
19
Grün / Weiß REC – 17
D
2
EMI PAP
Weiß / Orange
20
– ALIM
Blau / Weiß
Master aktiv beim Senden /
Empfang
Weiß / Orange EMI PAP
2
Blau / Weiß – ALIM 20
Slave 1 passiv
19
18
17
15
14
10
16
JBU0220/0250
Slave 2 passiv
___________________________________________________________________________
3/21
D
3.6
Anschluß der Karte TSX SCP 114
3.6-1 Anschluß an das UNI-TELWAY-Netz
Die Karte TSX SCP 114, die als elektrische RS-485-Schnittstelle ausgelegt ist, wird an das UNI-TELWAY-Netz mit Hilfe eines Verbindungskabels TSX SCP CU 4030 über die
Abzweigdose TSX SCA 50 oder mit Hilfe des Kabels TSX SCP CU 4530 (mit einem
15poligen SUB-D-Steckverbinder) über die Abzweigdose TSX SCA62 angeschlossen.
Die Karte wird in den Prozessor oder in das Modul SCY 21601 eingesteckt.
Die Abzweigdose ist ein passives Gerät und enthält eine Leiterplatte, die mit
3 Schraubklemmsätzen ausgestattet ist. Sie wird verwendet, um eine Station über eine
Abzweigung mit dem Hauptabschnitt eines UNI-TELWAY-Busses zu verbinden.
Sie gewährleistet die elektrische Kontinuität der Signale, die Abschirmung und den
Busabschluß.
Anschlußtyp
Über ihr Kabel verfügt die PCMCIA-Karte an einem Ende über abisolierte Drähte für den
Anschluß an die Klemmleiste im Inneren der Buchse.
TSX SCP 114
TSX SCA50
J1
TSX SCP CU 4030
TSX SCA 50
Hinweis
Durch Verwendung der Abzweigdose wird die Karte im Verbindungssystem als Verzweigung konfiguriert.
Beschreibung des Kabels TSX SCP CU 4030
Der 20polige PCMCIA-Miniatursteckverbinder unterstützt folgende Signale:
J1
4,7 k
Ω
17
5 V
0 V
16
6
0 V
0 V
8
10
0 V
4,7 k
Ω
12
11
9
7
19
D (A)
D (B)
1
2
Rot
Weiß
Weiß
Blau
Abzweigdose
TSX SCA 50
1
3
2
4
5
___________________________________________________________________________
3/22
Inbetriebnahme der PCMCIA-Karten 3
Anschluß über die Abzweigdose TSX SCA 62
TSX SCP 114
TSX SCA 62
D
J1 TSX SCP CU 4530
Beschreibung des Kabels TSX SCP CU 4530
Der 20polige PCMCIA-Miniatursteckverbinder unterstützt folgende Signale:
5 V
4,7 k Ω
0 V
0 V
4,7 k Ω
10
12
11
9
7
6
8
17
16
19
1
2
J1
0 V
0 V
D (A)
D (B)
Abzweigdose TSX SCA 62
Rot
Weiß
15
8
0 VL
0 VL
Weiß
Blau
7
14
D (A)
D (B)
Sub -D (15polig)
___________________________________________________________________________
3/23
D
3.6-2 Anschluß an den Bus Modbus/Jbus
Der Anschluß der Karte PCMCIA TSX SCP 114 an den Bus Modbus erfolgt mit Hilfe des seriellen Verbindungskabels TSX SCP CM 4030. Dieses Kabel wird an die Abzweigdose
TSX SCA 50 angeschlossen.
Anschlußtyp
Über ihr Kabel verfügt die PCMCIA-Karte an einem Ende über abisolierte Drähte für den
Anschluß an die Klemmleiste im Inneren der Buchse.
TSX SCP 114
J1 TSX SCP CM 4030
TSX SCA 50
Hinweis:
Die Länge des Benutzerkabels (3 m) ermöglicht die Verbindung eines Geräts mit einer Abzweigdose TSX SCA 50, die sich in Bezug auf die Karte in einem Umkreis von 3 Metern befinden muß. Diese Länge erlaubt einen Anschluß im Inneren eines
Standardschaltschranks.
Beschreibung des Kabels TSX SCP CM 4030
20poliger PCMCIA-Miniatursteckverbinder unterstützt folgende Signale:
J1
5 V
0 V
10
12
11
9
20
18
1
2
13
EMI -
EMI +
Grün / Weiß
Weiß / Grün
Orange / Weiß
Weiß / Orange
Braun / Weiß
Wichtig: an einem Bus vom Typ Modbus/Jbus muß:
• die Leitung in der Regel an einer einzigen Stelle (normalerweise am Mastergerät) durch
Pull-down- und Pull-up-Widerstände (470
Ω) polarisiert werden, die auf der PCMCIA-
Karte verfügbar sind. R pull-down an EMI- (D(A)) und R pull-up an
EMI+ (D(B)) anschließen.
• die Leitung an beiden Endgeräten durch einen 150-
Ω−
Widerstand zwischen EMI+ und
EMI- abschließen (die Verbindung an EMI+ bereits intern durch die Karte erfolgt).
Wichtig: Um eine Karte TSX SCP114 an eine Steuerung der Modellreihe 1000 (S1000) anzuschließen, muß EMI+ an L- gelegt werden.
___________________________________________________________________________
3/24
Inbetriebnahme der PCMCIA-Karten 3
Anschluß von Modbus an die Abzweigdose TSX SCA 50
Anschluß ohne Abschlußwiderstand
5 V
0 V
J1
470
470
150
EMI -
EMI -
EMI +
EMI +
Pup 470r
Pdw 470r
REC -
REC +
ADP 150r
10
12
11
9
20
18
1
2
13
Grün / Weiß
Weiß / Grün nc nc nc
TSX SCA 50
1
4
5
D (A)
D (B)
D
Anschluß mit Abschlußwiderstand
5 V
0 V
J1
470
470
150
EMI –
EMI –
EMI +
EMI +
Pup 470r
Pdw 470r
REC –
REC +
ADP 150r
10
12
11
9
20
18
1
2
13
Grün / Weiß
Weiß / Grün
Orange / Weiß
Weiß / Orange
Braun / Weiß
TSX SCA 50
1
4
5
D (A)
D (B)
___________________________________________________________________________
3/25
D
3.6-3 Asynchrone Mehrfachprotokoll-Verbindung, RS 422
Der Anschluß der Karte TSX SCP 114 im Zeichenmodus erfordert keinerlei Sonderzubehör.
Das Verbindungskabel der Karte PCMCIA RS 485/RS 422 trägt die Typenbezeichnung
TSX SCP CX 4030. Es ist 3 Meter lang.
Anschlußtyp
Die Karte PCMCIA TSX SCP 114 wird in einer Punkt-zu-Punkt-Verbindung an ein
Standardgerät RS 422A vom Typ VAX-Station angeschlossen.
Großrechner
TSX SCP 114
J1 TSX SCP CX 4030
Beschreibung des Kabels TSX SCP CX 4030
Der 20polige PCMCIA-Miniatursteckverbinder unterstützt folgende Signale:
J1
GND
470
Ω
18
10
12
EMI –
EMI +
11
9
VCC
470
Ω
20
REC –
1
REC +
2
ADP Rec
5
ADP 150r
3
16
0 V iso
4
Grün / Weiß
Weiß / Grün
Weiß / Orange
Orange / Weiß
Braun / Weiß
Siehe auch Absch. 3.4-1: Anschluß der integrierten Schnittstelle des Moduls
TSX SCY 21601 im Zeichenmodus.
___________________________________________________________________________
3/26
Inbetriebnahme der PCMCIA-Karten 3
3.7
Anschluß der Karte TSX FPP 20
Die Verbindung der Karten PCMCIA TSX FPP 20 mit dem FIPWAY-Netz erfolgt über einen Adapter vom Typ TSX FP ACC4 oder TSX FP ACC12.
Um die PCMCIA-Karte mit dem Steckverbinder ACC4/ACC12 zu verbinden, kann der
Benutzer zwischen folgenden Kabeln wählen:
• Länge 1 m, Typenbezeichnung TSX FPCG 10,
• Länge 3 m, Typenbezeichnung TSX FPCG 30.
Die untenstehende Abbildung zeigt die einzelnen Komponenten, die zur Verbindung der
Steuerungseinheit TSX/PMX/PCX 57 mit dem FIPWAY-Netz erforderlich sind:
• Prozessor TSX P57 i /TPMX P57 i /TPCX 57 i oder Modul SCY 21601,
• Karte PCMCIA TSX FPP 20,
• Kabel TSX FPCG 10/30,
• Anschlußadapter TSX FP ACC4.
FIPWAY
••
••••••••••••••••••
••
Steckplatz
Prozessor oder
TSX SCY 21600 /
21601
D
TSX FPCG 10/30
Wichtig
Der Anschluß oder die Trennung der Kabel (TSX FPCG 10 und 30) an die oder von der PCMCIA-Karte darf nur bei ausgeschaltetem Gerät vorgenommen werden.
___________________________________________________________________________
3/27
3.8
Anschluß der Karte TSX FPP 10
D
Die Verbindung der Karten PCMCIA TSX FPP 10 mit dem FIPIO-Bus erfolgt über einen
Adapter vom Typ TSX FP ACC4 oder TSX FP ACC12.
Um die PCMCIA-Karte mit dem Steckverbinder ACC4/ACC12 zu verbinden, kann der
Benutzer zwischen folgenden Kabeln wählen:
• Länge 1 m, Typenbezeichnung TSX FPCG 010,
• Länge 3 m, Typenbezeichnung TSX FPCG 030.
Die untenstehende Abbildung zeigt die einzelnen Komponenten, die zur Verbindung der
Steuerungseinheit TSX/PMX/PCX 57 mit dem verlängerten FIPIO-E/A-Bus erforderlich sind:
• Prozessor TSX P57 i /TPMX P57 i /TPCX 57 i ,
• Karte PCMCIA TSX FPP 10,
• Kabel TSX FPCG 10/30,
• Anschlußadapter TSX FP ACC4.
FIPIO
Steckplatz
Prozessor
••
TSX FP ACC4
TSX FPCG 10/30
Wichtig
Der Anschluß oder die Trennung der Kabel (TSX FPCG 10 und 30) an die oder von der PCMCIA-Karte darf nur bei ausgeschaltetem Gerät vorgenommen werden.
___________________________________________________________________________
3/28
Inbetriebnahme der PCMCIA-Karten 3
3.9
Anschluß der Karte TSX MBP 100
Der Anschluß der PCMCIA -Karte TSX MBP 100 an das Modbus-Plus-Netzwerk erfolgt unter Verwendung des Kabels TSX MBP CE 030 (3 m) oder TSX MBP CE 060 (6 m).
Dieses Kabel wird an die Abweigdose (local site tap) 990NAD23000 angeschlossen. Zur
Inbetriebnahme eines Modbus-Plus-Netzwerks muß das Modicon-Handbuch "Modbus-
Plus-Netzwerk - Installations- und Planungshandbuch" mit der Referenz 890 USE 100 01 zu Rate gezogen werden.
• Anschlußprinzip PCMCIA-Karte
PCMCIA-Karte
TSX MBP 100
Abzweigung Modicon
990 NAD 230 00
(Local site Tap)
D
J1 Kabel TSX MBP CE 030 / 060
Beschreibung des Kabels TSX MBP CE 030 / 060
18
14
GND
20
J1
Abschirmungsgeflecht
PG
Weiß
Blau
GND
GND
Weiß
Orange externer
Abschirmungsdraht
Kabelschelle
(Loop clamp)
Wichtig:
Die Erdung der Hauptabschirmung des Kabels erfolgt mit Hilfe einer Kabelschelle aus
Metall, die mit dem Abschirmungssgeflecht in Berührung steht; diese ist wiederum am
Gehäuse befestigt, in dem sich das Rack befindet (siehe Zeichnung auf der nächsten
Seite.
Diese Erdung des Kabels muß selbst dann ausgeführt werden, wenn keine PCMCIA-
Karte vorhanden ist.
___________________________________________________________________________
3/29
D
Erdung des Kabels TSX MBP CE 030 / 060
Das Verbindungskabel zwischen der PCMCIA-Karte und der Modicon-Abzweigung
Modicon muß - wie in den nachfolgenden Abbildungen dargestellt - geerdet werden.
Vorgehensweise:
1 Kabelschelle auf das Kabel stecken. Diese Kabelschelle (Loop Clamp) wird zusammen mit der Modicon-Abzweigung (Local site Tap), Typenbezeichnung
990 NAD 230 00, geliefert.
2 Die Einheit Kabelschelle + Kabel am Gehäuse befestigen, wobei dieses wiederum an die Erde gelegt ist.
TSX MBP
100
13 mm
350 mm max
Kabel TSX
MBP CE 030/
MBP CE 060
Kabelschelle
(Loop clamp)
___________________________________________________________________________
3/30
Inbetriebnahme der PCMCIA-Karten 3
• Anschluß des Kabels TSX MBP CE 030/060 auf der Seite der Abzweigung
Modicon 990 NAD 230 00
Die Kabel TSX MBP CE 030/060 bestehen aus zwei paarweise verdrillten Adernpaaren mit je einem Abschirmdraht sowie einem externen Abschirmdraht zur Erdung, insgesamt also 7 Drähte.
Vorgehensweise:
1 Identifikation der Adernpaare und Vorbereitung des Kabels
Identifikation der Adernpaare:
- ein Adernpaar ist durch die Farben Weiß und Orange und einem abisolierten
Abschirmdraht gekennzeichnet,
- das andere Adernpaar ist durch die Farben Weiß und Blau und einem abisolierten
Abschirmdraht gekennzeichnet,
- ein externer Abschirmdraht.
Bevor die Drähte an die entsprechenden Klemmen angeschlossen werden, darauf achten, daß die beiden Drahtsätze richtig identifiziert werden, denn die beiden weißen
Drähte dürfen nicht vertauscht werden.
Vorbereitung des Kabels:
Adernpaar blau/weiß
GND
Adernp. weiß/orange
D
25mm
75mm
2 Verbindung der Adernpaare mit der Modicon-Abzweigung
- Kabel in die Abzweigung einführen und mit der Kabelschelle befestigen,
- die Adernpaare gemäß den folgenden Anweisungen anschließen.
Die Klemmen sind wie folgt gekennzeichnet:
Abzweigung Modicon 990 NAD 230 00
Klemme Drahtfarbe
GND
O
W
GND
W
BLU
Orange
Weiß
Abschirmung der 2 Sätze
Weiß
Blau
O
W W
BLU
Externer
Abschirmungsdraht zur Erdung
Kabelschelle
Kabel TSX MBP CE 030/060
___________________________________________________________________________
3/31
D
3 Anschlußprinzip der Adernpaare an die Klemmen der Abzweigung
- um die einzelnen Drähte anzuschließen, Kunststoffkappe von der Klemme entfernen
(Abbildung A),
- den Draht in den Schlitz der Klemme einführen (Abbildung B),
- Kunststoffkappe wieder aufsetzen und mit Hilfe eines Schraubendrehers auf die
Kappe drücken, um den Draht in den Schlitz zu schieben (Abbildung C).
Hierfür steht ein spezielles Werkzeug zur Verfügung (Bestell-Nr. AMP 552714-3).
In den nachfolgenden Abbildungen ist die Reihenfolge für den Anschluß schematisch dargestellt.
4 Anschluß des externen Abschirmungsdrahtes
Einen offenen Kabelschuh am externen Abschirmungsdraht entweder durch Löten oder Crimpen anbringen und diesen mit der Erdungsschraube der Abzweigung - wie in der Abbildung auf der vorhergehende Seite dargestellt - verbinden.
___________________________________________________________________________
3/32
Inbetriebnahme der PCMCIA-Karten 3
3.10
Übersicht über die Verbindungskabel
3.10-1 Karte TSX SCP 111
Kabeltyp
Modemkabel
Standardkabel
Typenbezeichnung Funktion
TSX SCP CC 1030 Anschlußkabel über Modem
DTE/DCE 9 Signale RS 232D, L = 3 m
TSX SCP CD 1030
TSX SCP CD 1100
Anschlußkabel DTE/DTE
RS 232D, L = 3 m oder 10 m
D
3.10-2 Karte TSX SCP 112
Kabeltyp
Stromschleifenkabel
Typenbezeichnung Funktion
TSX SCP CX 2030 20-mA-Stromschl.-Kabel L = 3 m.
3.10-3 Karte TSX SCP 114
Kabeltyp
Universalkabel
UNI-TELWAY-Kabel
Modbus-Kabel
Abzweigdose
Bus
Abzweigdose
Bus
Konvertierungsadapter
Typenbezeichnung Funktion
TSX SCP CX 4030 Universalkabel, Typ RS 485 und
RS 422A, L = 3 m
TSX SCP CU 4030 Kabel Typ RS 485 (2 Drähte), L = 3 m
TSX SCP CM 4030
TSX SCA 50
TSX SCA 62
TSX SCA72
Kabel Typ RS 485 (2 Drähte), L = 3 m
Abzweigdose zum Anschluß an den durch Schraube für serielle Verbindung
RS485
Abzweigdose zum Anschluß an den durch Steckverbinder f. ser.Verbindung
RS485
Adapter zur
RS232D/RS485-Konvertierung
___________________________________________________________________________
3/33
D
3.10-4 Karte TSX FPP 10 und TSX FPP 20
Kabeltyp
FIPWAY/FIPIO-Kabel
FIPWAY/FIPIO-Kabel
Adapter
Adapter
Typenbezeichnung Bestimmung
TSX PPCG 010 Anschlußkabel, L = 1 m
TSX FPPCG 030
TSX FP ACC4
TSX FP ACC12
Anschlußkabel, L = 3 m
Anschlußadapter FIPWAY/FIPIO
Anschlußadapter FIPWAY/FIPIO
(besonders kostengünstig)
3.10-5 Karte TSX MBP 100
Kabeltyp
Modbus-Plus-Kabel
Modbus-Plus-Kabel
Typenbezeichnung Bestimmung
TSX MBP CE 030 Anschlußkabel, L = 3 m
TSX MBP CE 060 Anschlußkabel, L = 6 m
3.11
Vorsichtsmaßnahmen für den Anschluß der PCMCIA-Karten
Wichtig
Der Anschluß und die Trennung der PCMCIA-Karten im Aufnahmegerät (Prozessor oder TSX SCY 21600) muß bei ausgeschaltetem Gerät vorgenommen werden.
Die Ummantelung, die sich in Direktkontakt mit dem Gehäuse der PCMCIA-Karten befindet, beseitigt die elektrischen Störungen, die über das Geflecht der
Verbindungskabel eingekoppelt werden.
___________________________________________________________________________
3/34
Inbetriebnahme der PCMCIA-Karten 3
3.12
Verbrauch der PCMCIA-Karten
3.12-1 Verbrauch der Karte TSX SCP 111
Spannung
5 Volt
Typ. Stromaufnahme
140 mA
Stromaufnahme max.
300 mA
Verlustleistung
1,5 Wmax.
D
3.12-2 Verbrauch der Karte TSX SCP 112
Spannung
5 Volt
Typ. Stromaufnahme
120 mA
Stromaufnahme max.
300 mA
Verlustleistung
1,5 Wmax.
3.12-3 Verbrauch der Karte TSX SCP 114
Spannung
5 Volt
Typ. Stromaufnahme
150 mA
Stromaufnahme max.
300 mA
Verlustleistung
1,5 Wmax.
3.12-4 Verbrauch der Karten TSX FPP 10 und TSX FPP 20
Spannung
5 Volt
Typ. Stromaufnahme
280 mA
Stromaufnahme max.
330 mA
Verlustleistung
1,65 Wmax.
3.12-5 Verbrauch der Karte TSX MBP 100
Spannung
5 Volt
Typ. Stromaufnahme
220 mA
Stromaufnahme max.
310 mA
Verlustleistung
1,55 Wmax.
___________________________________________________________________________
3/35
D
___________________________________________________________________________
3/36
Anschaltmodul
TSX ETY 110
Kapitel
1 Inbetriebnahme des Moduls TSX ETY 110
Installation des Moduls TSX ETY 110
1.4-2 Einstecken/Abziehen unter Spannung
1.4-3 Codierung der Stationsadresse
Anschluß über das AUI-Interface
Inhaltsverzeichnis
Register E
Seite
E
___________________________________________________________________________
E/1
Anschaltmodul
TSX ETY 110
E
Kapitel
Inhaltsverzeichnis
Register E
Seite
___________________________________________________________________________
E/2
1 Inbetriebnahme des Moduls TSX ETY 110
1.1
Allgemeine Beschreibung
Das Anschaltmodul TSX ETY 110 dient zur Kommunikation in einer Architektur vom Typ
Ethernet. Es beinhaltet einen Kommunikationskanal, der zwei Verbindungstypen ermöglicht:
• Anschaltung an ein Netzwerk vom Typ ETHWAY, das die Dienste der gemeinsamen
Worte und den X-WAY-Nachrichtendienst UNITE in einem ETHWAY-Kommunikationsprofil unterstützt,
• Anschaltung an ein Netzwerk vom Typ TCP/IP, das den X-WAY-Nachrichtendienst
UNITE unterstützt.
• Dieses Modul ermöglicht auch in transparenter Weise das Routing von Nachrichten des
Typs X-WAY UNI-TE von einem TCP/IP-Netzwerk zu einem X-WAY-Netzwerk und umgekehrt.
Informationen zur Verdrahtung einer ETHWAY-Architektur sind im Ethernet-Referenzhandbuch mit der Bezeichnung TSX DR ETH erläutert.
E
1.2
Beschreibung der Hardware
Bei dem Modul TSX ETY 110 handelt es sich um ein Modul im Standardformat, das einen
Steckplatz im Rack einer Steuerungsstation vom Typ TSX Premium belegt.
Das Modul besteht aus folgenden Komponenten:
1 Anzeigebaugruppe zur Anzeige des
Modulzustandes,
2 ein genormter Steckverbinder im
Interface-Format 10baseT (RJ45),
3 ein genormter Steckverbinder im
Interface-Format 10base5 (AUI),
4 Codierräder zur Einstellung der
Stations- und Netzwerknummer.
1
2
3
4
___________________________________________________________________________
1/1
E
1.3
Kenndaten des Ethernet-Kanals
Das Modul verfügt über zwei genormte Interfaces zum Anschluß an ein Netzwerk:
• ein Interface 10baseT, das auf der Frontseite des Moduls mit einem Steckverbinder vom
Typ RJ45 versehen ist, der eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung mittels eines
Verbindungskabels mit zwei verdrillten Adernpaaren (Impedanz 100
Ω, ±
15
Ω) ermöglicht;
• ein Interface 10base5 (oder AUI), das auf der Frontseite des Moduls mit einen 15poligen
Sub-D-Steckverbinder versehen ist, der eine Verbindung zu dem Netzwerk durch
Abzweigung ermöglicht. Dieses Interface ermöglicht auch die Versorgung von aktiven
Anschlußadaptern (Taps). Es entspricht der Norm IEC 802.3 und erlaubt den Anschluß aller Geräte, die dieser Norm entsprechen.
Die Erkennung des Anschlußtyps erfolgt automatisch bei Anschluß an das Netzwerk.
Vom Anschaltmodul unterstützte Dienste und Funktionen
TCP/IP
Dienste UNI-TE
- Client-/Serverbetrieb
- synchrone 256-Bytes-Requests
- asynchrone 1-KByte-Requests
UNI-TE
- Client-/Serverbetrieb
- synchrone 256-Bytes-Requests
- asynchrone 1-KByte-Requests
Ethwaygemeinsame
Dienste Worte
- gemeinsame Datenbank mit 256 Worten
Austausch zw.
- Punkt-zu-Punkt-Nachrichtenaustausch mit max. 256 Bytes
Applikationen
Gemeinsame
Dienste
- Routing im Netzwerkverbund (X-WAY)
- Routing X-WAY/UNI-TE
- Diagnose des Anschaltsmoduls
Hinweis: Der Ethernet-Treiber unterstützt die Formate Ethernet II und (LLC + SNAP) 802.3
im TCP/IP-Netzwerk und LLC 802.3 im Ethway-Netzwerk.
___________________________________________________________________________
1/2
Inbetriebnahme des Moduls TSX ETY 110 1
1.4
Installation des Moduls TSX ETY 110
Das Anschaltmodul TSX ETY 110 wird im Racksteckplatz einer Steuerungsstation vom
Typ TSX/PMX/PCX 57 installiert. Es kann in einen beliebigen Steckplatz eingesetzt werden, vorausgesetzt, es werden die Einschränkungen hinsichtlich der Versorgung des
Rack berücksichtigt (siehe Absch. 1.8, Elektrische Kenndaten).
1.4-1 Wahl des Prozessorstyps
Die Wahl des Prozessors der Steuerungsstation hängt von der Zahl der erforderlichen
Netzwerkverbindungen ab.
E
Prozessor
TSX P57 1 ii /2 ii
TPMX P57 1 ii /2 ii
TPCX 57 1012
TSX P57 3 ii
TPMX P57 352
TPCX 57 3512
TSX P57 4 ii
TPMX P57 452
Zahl der Netzverbindungen
1
3
4
Zahl der Module ETY 110/Station (*)
1
3
4
(*) vorbehaltlich einer Verbrauchbilanz der 5-V-Versorgung, die mit der gewählten
Versorgung kompatibel ist.
1.4-2 Einstecken/Abziehen unter Spannung
Anschaltmodul:
Das Anschaltmodul TSX ETY 110 kann unter Spannung eingesteckt bzw. abgezogen werden, ohne daß der Stationsbetrieb gestört wird. Da das Modul keine Sicherungsfunktion des internen RAM-Speichers besitzt, würde dieser im Fall einer Abschaltung gelöscht.
Beim Einschalten führt das Modul eine Initialisierungsphase durch. Während dieser Phase wird die Kommunikation unterbrochen.
Verbindung:
Die 15poligen Sub-D-Steckverbinder des AUI-Interface und der Steckverbinder vom Typ
RJ45 des Interface 10baseT können unter Spannung eingesteckt bzw. abgezogen werden. Dabei ist mit einer Kommunikationsunterbrechung der laufenden Applikation zu rechnen.
___________________________________________________________________________
1/3
E
1.4-3 Codierung der Stationsadresse
Vier Codierräder auf der Frontseite des Moduls ermöglichen die Codierung der Netzwerkund der Stationsnummer.
Die Codierung erfolgt im Hexadezimalformat:
• die Netzwerknummer kann Werte zwischen 0 und 7F annehmen,
• die Stationsnummer kann Werte zwischen 0 und 3F annehmen.
h w n w h w n w
Netzwerk-Nr.
Stations-Nr.
nw = niederwertig hw = höherwertig
Die Codierung der Adresse kann im eingeschalteten Zustand des Moduls durchgeführt werden.
Die Anschaltmodule sind werksmäßig auf 0 (Netzwerk- und Stationsnummer) codiert.
Codierbeispiel:
Netzwerk
Station 27
: 16#03
: 16#1B
Codierrad:
0
3
1
B hw nw hw nw
Achtung: In einem Ethernet-Netzwerk darf die MAC-Adresse nur einmal pro
Station vorkommen. Vor einer Änderung dieser Adressen muß überprüft werden, ob sie mit dem Adressierungsschema des Unternehmens konform sind.
___________________________________________________________________________
1/4
Inbetriebnahme des Moduls TSX ETY 110 1
1.5
Anschluß über das AUI-Interface
Dieses Interface ermöglicht den Anschluß aller Geräte, die der Bitübertragungsschicht
(Physical Layer) der Norm ISO 802.3 ( 10base5, 10base2, FOIRL, ...) entsprechen, unter
Verwendung eines Transceiver.
Das Modul TSX ETY 110 kann des Transceiver eine Fernversorgung unter Verwendung des Sub-D-Steckverbinders liefern: Imax = 0,5 A, 12 V -6 % < Ualim < 15 V +5 %.
Steckerbelegung des 15poligen Sub-D-Steckverbinders gemäß der Norm ISO 802.3
5
6
7
8
9
Stift-Nr.
1
2
3
4
10
11
12
13
14
15
Sub-D-Gehäuse
VP
VS frei
PG
DI-A
VC frei frei
CI-B
Bezeichnung nach ISO 802.3
CI-S (Control in schield)
CI-A
DO-A
DI-S
(control in A)
(Data Out A)
(Data in schield)
(Data in A)
(Voltage Common)
DO-B
DO-S
DI-B
(control in B)
(Data Out B)
(Data Out shield)
(Data in B)
Voltage Plus
Voltage Schield
Protective Ground
COLL-
TD-
GND
RD-
12V
GND
Verwendung
GND
COLL+
TD+
GND
RD+
GND
Mechanische Masse
E
Das Anschaltmodul wird über einen Transceiver und mittels Abzweigkabeln an das
Hauptkabel angeschlossen:
TSX ETY CB 005, 5 m
TSX ETY CB 010, 10 m
TSX ETY CB 020, 20 m
Eine Abzweigung kann maximal 50 m lang sein. Dabei können mehrere Abzweigkabel miteinander verbunden werden.
Für den Punkt-zu-Punkt-Anschluß von zwei Anschaltmodulen ist die Verwendung der Transceiver (TSX ETH ACC2) zwingend erforderlich.
___________________________________________________________________________
1/5
Topologie:
Transceiver
TSX ACC2
E
TSX ETY CBXXX
Station i Station j
Verriegelung:
Der Sub-D-Steckverbinder auf der Frontseite des Anschaltmoduls ist mit einer
Schubverriegelung versehen. Der Steckverbinder wird verriegelt, indem die
Verriegelungszunge nach unten geschoben wird. Zur Gewährleistung eines einwandfreien
Betriebs des Anschaltmoduls in industrieller Umgebung muß der Steckverbinder verriegelt sein.
Verriegelungszunge
15poliger Sub-D-
Steckverbinder des
AUI-Interface
___________________________________________________________________________
1/6
Inbetriebnahme des Moduls TSX ETY 110 1
1.6
Interface 10baseT
Dieses Interface ist mit einem genormten Steckverbinder vom Typ RJ45 ausgerüstet. Die
Anschlußkabel sind überall im Handel erhältlich.
In industrieller Umgebung ist die Verwendung eines Kabels mit abgeschirmtem, paarweise verdrilltem Doppeladernpaar (Impedanz 100 W ± 15 W , von 1 bis 6 MHz, max. Dämpfung
11,5 dB / 100 m, max. Länge 100 m) zwingend erforderlich.
Stiftbelegung des Steckverbinders 10BaseT (RJ45):
8
7
6
5
4
3
2
1
Stift:
1
2
5
6
3
4
7
8
Signal:
TD +
TD –
RD+ frei frei
RD – frei frei
Bei der Verbindung vom Typ 10baseT handelt es sich um eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung zur Bildung eines sternförmigen Netzwerks. Die Stationen werden mit Datenkonzentratoren oder an Vermittlungsstellen angeschlossen.
Topologie:
Diese Verbindung ermöglicht die Schaffung eines sternförmigen Netzwerks mit Punk-zu-
Punkt-Anschlüssen. Die Stationen werden mit einem Datenkonzentrator (hub) verbunden.
Diese Konzentratoren können auch zur Vergrößerung des Netzwerks kaskadenförmig miteinander verbunden werden.
Konzentrator 1
E
Station 1
Stationen
Station 2
Konzentrator 2
Stationen
___________________________________________________________________________
1/7
1.7
Anzeigebaugruppe und Diagnose
Die Anzeigebaugruppe entspricht dem Standard TSX Premium.
RUN
COL
RX
ERR
ADR
TX
E
Visuelle Diagnose des Moduls: l l l l e
RUN ERR COL ADR TX RX e l oB oB oB oB
Kommentar
Modul außer Betrieb l e b b b e e e e e e e e e b e e e
Modul nicht konfiguriert oder Konfigurationsfehler
Modul im Selbsttest
Ethernet-Kommunikation im Sendemodus e e e e e e e b e e l l e e e e b b e e b b e e e
Ethernet-Kommunikation im Empfangsmodus
Ethernet-Kommunikation im Sende-/Empfangsmodus
Kollisionserkennung durch das Modul
Doppelte MAC-Adresse
Netzwerkadresse oder Stations-Nr. außerhalb Bereich l = leuchtet, b = blinkt, e = erloschen, oB = ohne Bedeutung
___________________________________________________________________________
1/8
Inbetriebnahme des Moduls TSX ETY 110 1
1.8
Elektrische Kenndaten
Das Modul TSX ETY 110 kann in einen beliebigen Steckplatz der Racks einer
Steuerungsstation TSX/PMX/PCX 57 eingesetzt werden. Der Verbrauch des Moduls bei der Versorgung des Rack hängt von der Fernversorgungsoption des Transceiver ab.
Spannung
5 V ohne Fernversorgung (RJ45) mit Fernversorgung (AUI)
Stromaufnahme typisch maximal
0,8 A 1,2 A
1,2 A 2,5 A
Verlustleistung typisch maximal
4 W 6 W
6 W 12,5 W
E
Achtung:
Der Verbrauch der Module ETY 110 am 5-Volt-Anschluß ist erheblich, wenn die AUI-
Verbindung benutzt wird. Deshalb muß der Energiebilanz der Geräte im Rack besondere
Aufmerksamkeit geschenkt werden, bevor ein bestimmtes Versorgungsmodul gewählt wird.
Zahl der maximal anschließbaren Anschaltmodule TSX ETY 110 in einem Rack:
2 Anschaltmodule TSX ETY 110 bei Verwendung der AUI-Verbindung,
4 Anschaltmodule TSX ETY 110 bei Verwendung der Verbindung RJ45.
___________________________________________________________________________
1/9
E
___________________________________________________________________________
1/10
Inbetriebnahme der PCMCIA-Modemkarte
Inhaltsverzeichnis
Register F
Kapitel
1 Inbetriebnahme der PCMCIA-Modemkarte
Einbau der Modemkarte TSX MDM 10
1.3-1 Steckplätze der verschiedenen Prozessoren
1.3-2 Ein-/Ausbau unter Spannung
1.3-3 Anschluß an das öffentliche Fernsprechnetz
1.4-1 Auswahl des Telefonadapters
1.6-1 Kommunikationsprotokolle
1.6-3 Maximale Betriebstemperatur
Seite
F
___________________________________________________________________________
F/1
F
Inbetriebnahme der PCMCIA-Modemkarte
Kapitel
Inhaltsverzeichnis
Register F
Seite
___________________________________________________________________________
F/2
1 Inbetriebnahme der PCMCIA-Modemkarte
1.1
Übersicht
Die Modemkarte TSX MDM 10 ermöglicht die Anbindung an das öffentliche
Fernsprechnetz und damit den Zugriff auf distante Stationen im Zeichenmodus oder mittels des Protokolls UNI-TELWAY.
Die Kommunikation wird durch die PCMCIA-Modemkarte ermöglicht, die nur im hierfür vorgesehenen Steckplatz eines Prozessors vom Typ TSX/TPMX P57 • der
Version V
≥
3.3 eingesetzt werden kann.
1.2
Beschreibung der Hardware
Das Modem TSX MDM 10 besteht aus folgenden Komponenten:
F
1 PCMCIA-Modemkarte
2 Kabel für die Anbindung an das öffentliche Fernsprechnetz,
3 RJ 11-Stecker für den Anschluß an einen Telefonadapter (4) oder für den direkten
Anschluß an eine Telefonanschlußdose,
4 ein Telefonadapter (länderspezifisch) für den Anschluß an das öffentliche
Fernsprechnetz.
___________________________________________________________________________
1/1
F
1.3
Einbau der Modemkarte TSX MDM 10
1.3-1 Steckplätze der verschiedenen Prozessoren
Die Karte TSX MDM 10 kann nur in den hierfür vorgesehenen PCMCIA-Steckplatz des
Prozessors eingesetzt werden.
Steckplatz bei
Prozessor
TSX/TPMX 57•
Steckplatz bei
Prozessor
TSX SCY 21601
Steckplatz bei
Prozessor TPCX 57 •
Die Karte TSX MDM 10 ist mit allen Prozessoren TSX P57 • und TPMX P57 • der
Version V
≥
3.3 kompatibel.
Die Prozessoren TPCX 57• und die Kommunikationsmodule
TSX SCY 21601 sind mit der Modemkarte TSX MDM 10 inkompatibel.
1.3-2 Ein-/Ausbau unter Spannung
Das Ein- oder Ausbauen der Modemkarte TSX MDM 10 ist untersagt, solange das
Trägergerät (Prozessor) unter Spannung steht.
___________________________________________________________________________
1/2
Inbetriebnahme der PCMCIA-Modemkarte 1
1.3-3 Anschluß an das öffentliche Fernsprechnetz
Für den Anschluß an das öffentliche Fernsprechnetz gehen Sie folgendermaßen vor:
1 Verbinden Sie den RJ11-Stecker des
Telefonkabels erforderlichenfalls mit dem landesspezifischen Telefonadapter.
2 Stecken Sie den RJ 11-Stecker bzw. den Telefonadapter in in die
Telefonanschlußdose.
3 Setzen Sie die PCMCIA-Karte in den hierfür vorgesehenen Steckplatz ein.
Der Ein- oder Ausbau der Karte darf nur im abgeschalteten
Zustand des Prozessors erfolgen.
F
4 Schrauben Sie die Karte am
Prozessor fest, um ungewollte
Eingriffe unter Spannung zu verhindern.
___________________________________________________________________________
1/3
F
1.4
Telefonadapter
1.4-1 Auswahl des Telefonadapters
Die verschiedenen, länderspezifischen Telefonadapter ermöglichen die einwandfreie
Verbindung zwischen dem RJ 11-Stecker der PCMCIA-Modemkarte TSX MDM 10 und der Wandsteckdose des Fernsprechnetzes.
Zur Verwendung der Modemkarte TSX MDM 10 in einem anderen Land kann der
Telefonadapter ausgetauscht werden.
Unter den folgenden Bestellnummern sind verschiedene Telefonadapter erhältlich:
• TSX MDM ADT F: Telefonadapter für französische Wandsteckdosen,
• TSX MDM ADT G: Telefonadapter für deutsche Wandsteckdosen,
• TSX MDM ADT B: Telefonadapter für belgische Wandsteckdosen,
• TSX MDM ADT S: Telefonadapter für spanische Wandsteckdosen,
• TSX MDM ADT T: Telefonadapter für italienische Wandsteckdosen.
___________________________________________________________________________
1/4
Inbetriebnahme der PCMCIA-Modemkarte 1
1.5
Elektrische Kenndaten
Diese Tabelle gibt den Stromverbrauch einer PCMCIA-Modemkarte an:
Spannung
5 V
Typ. Stromaufnahme
195 mA
1.6
Technische Daten
1.6-1 Kommunikationsprotokolle
Die Modemkarte TSX MDM 10 unterstützt die verschiedenen Kommunikationsprotokolle gemäß ITU-T V.32.
F
1.6-2 Betriebskenndaten
Die Karte TSX MDM 10 unterstützt die folgenden Eigenschaften:
• das Senden von AT-Befehlen,
• die Kommunikation vom Typ Half and Full Duplex,
• automatische Anrufe und automatische Beantwortung,
• Anrufe im Frequenz- oder Impulswahlverfahren.
1.6-3 Maximale Betriebstemperatur
• ohne Lüftermodul TSX FAN ••: max. 50 °C
• mit Lüftermodul TSX FAN ••: max. 60 °C
1.6-4 CE-Siegel
Die Karte TSX MDM 10 entspricht den Zulassungsbestimmungen der europäischen
Telekommunikationsrichtlinie DTTC 98/13/EC.
Die für die Karte garantierte Immunitätsschwelle für eingestrahlte elektromagnetische
Felder liegt bei 3 V/m. Oberhalb dieses Werts kann es, in Übereinstimmung mit der
Richtlinie CEM 89/336/CEE für Wohngebiete, kommerielle Einrichtungen und leichte
Industrieanlagen, zu Übertragungsstörungen kommen.
Die Karte TSX MDM 10 entspricht ebenfalls den Zulassungsbestimmungen der
Richtlinie für Kleinstspannungsanlagen 73/23 CEE, abgeändert durch 93/68/CEE.
___________________________________________________________________________
1/5
F
___________________________________________________________________________
1/6
Stichwortverzeichnis
A
Abmessungen TSX P ACC01
Anschluß
PCMCIA-Karte
TSX FPP 10
TSX FPP 20
TSX MBP 100
TSX SCP 111
TSX SCP 112
TSX SCP 112 an Steuerungen vom Typ April 5000/7000
TSX SCP 114
Anschluß an das öffentliche
Fernsprechnetz
Anschluß des integrierten Kanals
An den UNI-TELWAY-Bus
Anschlüsse
TSX SAY 100
Anschlüsse der integrierten FIPIO-
Verbindung
Anschlüsse PG-Anschluß
Mastersteuerung TSX
Modellreihe 40
Programmiergerät und
A 1/17
Bedienterminal
UNI-TELWAY im Steuerungsverbund A 1/15
UNI-TELWAY Master
UNI-TELWAY Slave
Anschlüsse TSX P ACC01
an Steuerungen TSX 57ii an UNI-TELWAY-Bus
AS-i-Bus
Adressierung der E/A-Objekte
Topologiebeispiel
AS-i-Bus-Diagnose
Auswahl des Telefonadapters
B
Befestigung TSX P ACC01
E
Elektrische Kenndaten
F
FIPIO-Bus (Agent)
FIPWAY-Netzwerk
I
Integrierte FIPIO-Verbindung
In Prozessoren TSX/PMX/PCX 57
K
Kenndaten
TSX ETY 110
TSX SAY 100
Konfiguration TSX P ACC01
M
Modbus-Plus-Netz
N
Netzwerkarchitektur
Netzwerkdokumentation
Normen
P
PCMCIA-Karten
Beschreibung
Typenbezeichnungen
Visuelle Diagnose
PCMCIA-Kommunikationskarten
Einbau
Montage der Karten und Kabel
TSX SCP 11 i
PG-Anschluß bei Steuerungen PCX 57
Bei Steuerungen TSX / PMX 57
PG-Anschluß, Kommunikation mit einem Bedienterminal
UNI-TELWAY Master/Slave
Zeichenkette
PG-Anschlüsse
Bedienterminal
Modem
Programmiergerät
UNI-TELWAY im Geräteverbund
___________________________________________________________________________
P/1
P
B
S
Steckerbelegung PG-Anschluß
Steckverbinder AUX
Steckverbinder TER
T
Topologiebeispiel
AS-i-Bus
TSX ETY 110
Anschluß über das AUI
Anzeige
Beschreibung
Codierung der Stationsadresse
Diagnose
Installation
Interface 10baseT
Kenndaten
TSX FPP 10
TSX FPP 20
TSX MDM 10
Installation
TSX P ACC 01 anschließbare Geräte
Masterbetrieb
Slavebetrieb
Steckerbelegung
Verbindung zwischen zwei
Steuerungsstationen
TSX SAY 100
Anzeige der Zustände des Moduls C 1/11
Beschreibung der Hardware
Besondere Anzeigen
Betriebsarten des Moduls
Montage/Anordnung
Vorsichtsmaßnahmen für den
Gebrauch
TSX SCP 111
TSX SCP 112
TSX SCP 114
TSX SCP CU 4530
TSX SCY 21601
Anschluß des integrierten Kanals
Beschreibung
Einstecken/Abziehen
Funktionsweise
Installation
Kenndaten des integrierten Kanals
Kompatibilität des Zusatzkanals
V
Verbrauch
TSX FPP 10
TSX FPP 20
TSX MBP 100
TSX SCP 111
TSX SCP 112
TSX SCP 114
Visuelle Diagnose PCMCIA
Visuelle Diagnose TSX SCY21600
P
___________________________________________________________________________
P/2
TEIL 4
Inbetriebnahme
Analogmodule und Wägemodul
Analogeingangsmodule TSX AEY i
Analogausgangsmodule TSX ASY i
TEIL 1
Inbetriebnahme
Prozessoren und digitale E/A
TEIL 2
Inbetriebnahme
Zählermodule,
Achsensteuerung
TEIL 3
Inbetriebnahme
Kommunikation
Busanschaltung
Netzwerkanschaltung
A
B
C
D
TEIL 4
P
___________________________________________________________________________
B/2
Allgemeine Sicherheitsvorschriften für den Benutzer
1 Allgemeines
Diese Dokumentation wendet sich an Personen, die die erforderliche technische Qualifikation für die Inbetriebnahme, den Betrieb und die Wartung der nachfolgend beschriebenen Produkte besitzen. Zusätzliche Informationen für spezielle Einsatzformen der Produkte sind über die nächstliegende ASA-Niederlassung erhältlich.
Der Inhalt der Dokumentation hat keinen vertragsmäßigen Charakter und kann in keinem
Fall die vertraglich festgelegten Garantieklauseln erweitern oder einschränken.
2 Qualifikation des Personals
Nur qualifiziertes Personal ist zur Inbetriebnahme, zum Betrieb oder zur Wartung der Produkte befugt. Der Eingriff einer nicht qualifizierten Person oder das Nichtbeachten der in diesem
Dokument enthaltenen oder an den Geräten angebrachten Sicherheitsvorschriften kann schwerwiegende Folgen für die Sicherheit des Betriebspersonals und der Anlagen nach sich ziehen.
Folgender Personenkreis wird als "qualifiziertes Personal" bezeichnet:
• Bereich Applikationsentwicklung: Personal eines Ingenieurbüros, das mit den Sicherheitskonzepten der Steuerungstechnik vertraut ist (zum Beispiel ein Entwicklungsingenieur usw.),
• Bereich Inbetriebnahme der Geräte: Personen, die mit der Installation, dem Anschluß und der
Inbetriebnahme der Steuerungsgeräte vertraut sind (zum Beispiel Installateure oder Elektriker,
Anlagentechniker für Inbetriebnahme usw.),
• Betriebsbereich: Personen, die zur Bedienung und Überwachung von Steuerungsgeräten ausgebildet sind (zum Beispiel Bedienpersonal usw.),
• Bereich vorbeugende Wartung oder Fehlerbehebung: Personen, die ausgebildet und berechtigt sind, die Steuerungsgeräte einzustellen oder zu reparieren (zum Beispiel ein Inbetriebnahmetechniker, ein Kundendiensttechniker usw.).
3 Warnungen
Warnungen weisen auf besondere Risiken hin, denen das Bedienungspersonal oder die Geräte ausgesetzt sein können. Je nach ihrer Bedeutung werden sie in der Dokumentation und auf den
Produkten durch ein Warnungszeichen gekennzeichnet:
Gefahr oder Vorsicht bedeutet, daß die Nichtanwendung der Vorschrift oder das Nichtbeachten der Warnung zu schweren körperlichen, unter Umständen lebensgefährlichen Verletzungen und/ oder beträchtlichem Materialschaden führen kann.
Warnung oder Wichtig oder
!
weist auf eine besondere Vorschrift hin, deren Nichtanwendung zu leichten körperlichen
Verletzungen und/oder Materialschäden führen kann.
Hinweis oder Bemerkung hebt eine wichtige Information hervor, die das Produkt, seine Handhabung oder seine begleitende Dokumentation betrifft.
1
Allgemeine Sicherheitsvorschriften für den Benutzer
4 Konformität der Verwendung
Die in dieser Dokumentation beschriebenen Produkte entsprechen den Anforderungen der
einschlägigen europäischen Richtlinien (*) (CE-Siegel). Ihre korrekte Anwendung beschränkt sich auf die in den verschiedenen Dokumentationen beschriebenen Applikationen, für die sie entwickelt wurden und nur in Verbindung mit anderen genehmigten Produkten.
Wenn alle Bestimmungen für die Handhabung, den Transport und die Lagerung sowie alle
Installations-, Betriebs- und Wartungsvorschriften befolgt werden, liegt im allgemeinen eine ordnungsgemäße Benutzung der Produkte vor und es besteht keine Gefahr für Personen oder
Anlagen.
(*) DCEM- und DBT-Richtlinien bezüglich der elektromagnetischen Kompatibilität und der Auslegung von Niederspannungssystemen.
5 Installation und Inbetriebnahme der Geräte
Bei Installation und Inbetriebnahme der Geräte müssen die nachfolgend beschriebenen Regeln beachtet werden. Außerdem müssen, wenn die Installation digitale Signalverbindungen enthält, die im Benutzerhandbuch (Bestell-Nr. TSX DG KBL) oder im Handbuch TSX DR NET, Register C, erläuterten elementaren Verkabelungsregeln befolgt werden.
• Die Sicherheitsvorschriften in der Dokumentation oder auf den zu installierenden oder in Betrieb zu nehmenden Geräten müssen genauestens eingehalten werden.
• Die Art der Installation hängt vom jeweiligen Gerätetyp ab:
- ein für Schalttafelmontage vorgesehenes Gerät (zum Beispiel ein Bedienterminal oder ein
Zellencontroller) muß in eine Schalttafel eingebaut werden,
- ein einbaubares Gerät (zum Beispiel eine programmierbare Steuerung) muß in einen Schaltschrank oder in ein Gehäuse eingebaut werden;
- ein Tischgerät oder ein tragbares Gerät (zum Beispiel ein Programmiergerät oder ein Notebook) muß in seinem geschlossenen Gehäuse bleiben.
• Wenn das Gerät permanent angeschlossen ist:
- muß die vorgeschaltete Installation der Norm IEC 1131-2 in der Überspannungsklasse 2 entsprechen,
- muß in der elektrischen Installation eine Vorrichtung für die Versorgungstrennung und ein
Sicherungsschalter zum Schutz vor Überströmen und Isolierfehlern vorgesehen werden.
Andernfalls ist der Netzstecker zu erden und leicht zugänglich zu machen. Das Gerät muß in jedem Fall mit grün-gelben Drähten an die Schutzerde PE angeschlossen werden (NFC 15
100-IEC 60 364-5-51).
• Um gefährliche Spannungen zu erkennen, müssen auch Niederspannungsleitungen (trotz des niedrigen Potentials) mit einer Schutzerdung versehen werden.
• Vor dem Einschalten eines Geräts muß sichergestellt werden, daß die Einstellung seiner
Nennspannung konform mit der Versorgungsspannung ist.
• Bei einer 24- oder 48-V-Gleichstromversorgung des Geräts müssen die Niederspannungsschaltkreise geschützt werden. Es dürfen nur Versorgungen verwendet werden, die den bestehenden
Normen entsprechen.
• Es muß sichergestellt werden, daß die Versorgungsspannungen innerhalb der in den technischen
Kenndaten der Geräte definierten Toleranzbereichen liegen.
• Es müssen alle erforderlichen Maßnahmen getroffen werden, um zu verhindern, daß bei
Netzwiederkehr (Sofort-, Warm- oder Kaltstart) ein Gefahrenzustand für das Bedienpersonal oder für die Anlage eintritt.
• Die Not-Ausschaltkomponenten müssen in allen Betriebsarten des Geräts, selbst in Störungssituationen (zum Beispiel Drahtbruch) funktionsfähig bleiben. Das Wiedereinschalten dieser
Komponenten darf keine unkontrollierten oder undefinierten Neustarts hervorrufen.
• Die Signalkabel müssen so verlegt werden, daß die Steuerungsfunktionen nicht durch kapazitive, induktive oder elektromagnetische u.a. Einflüsse gestört werden.
___________________________________________________________________________
2
Allgemeine Sicherheitsvorschriften für den Benutzer
• Die Steuerungsgeräte und ihre Bedienungselemente müssen so installiert werden, daß sie vor versehentlicher Betätigung geschützt sind.
• Um zu vermeiden, daß eine Unterbrechung der Geber-/Stellsignale undefinierte Zustände in der
Steuerungsanlage hervorruft, sind entsprechende Sicherheitsvorkehrungen für die Ein- und
Ausgänge zu treffen.
6 Betrieb der Geräte
Die Funktionssicherheit einer Anlage charakterisiert sich durch ihre Fähigkeit, Ausfälle weitestgehend zu vermeiden und deren Auswirkungen nach ihrem eventuellen Auftreten einzuschränken.
Ein System wird als vollkommen sicher bezeichnet, wenn das Auftreten von Ausfällen nie zu einer gefährlichen Situation führt.
Steuerungsinterne Fehler werden folgendermaßen klassifiziert:
• Passive Fehler, wenn sie einen Ausgang ausschalten (den Stellgliedern wird keinerlei Befehl erteilt).
• Aktive Fehler, wenn sie einen Ausgang einschalten (den Stellgliedern wird ein bestimmter Befehl erteilt).
Das mit dem jeweiligen Fehlertyp verbundene Sicherheitsrisiko ist eine Funktion der Art des bei
Normalbetrieb gegebenen Befehls. Ein passiver Fehler ist gefährlich, wenn der normale Befehl eine
Alarmaktion darstellt; ein aktiver Fehler ist gefährlich, wenn er einen unerwünschten Befehl enthält oder aktiviert.
Es ist wichtig, den grundlegenden Unterschied zwischen dem Verhalten eines elektromagnetischen
Relais und dem einer elektronischen Komponente (zum Beispiel eines Transistors) zu berücksichtigen:
• Die Wahrscheinlichkeit ist groß (etwa 90% der Fälle), daß der Ausfall eines Relais zur
Unterbrechung des Schaltkreises (Befehlsleitung deaktiviert) führt.
• Bei Ausfall eines Transistors führt dies entweder zur Unterbrechung oder zum Schließen des
Schaltkreises, wobei die Wahrscheinlichkeit für jeden Fall bei 50% liegt.
Deshalb ist es wichtig, die Art und die Auswirkung der Fehler korrekt abzuschätzen, wenn ein
Automationssystem auf elektronischen Komponenten wie programmierbaren Steuerungen beruht.
Dies gilt auch bei Verwendung der SPS mit Relaisausgangsmodulen.
Bei Systementwurf muß allen steuerungsintern auftretenden aktiven, nicht signalisierten Fehlern, die in der Applikation eine Gefahrensituation heraufbeschwören können, durch außerhalb der
programmierbaren Steuerung installierte Sicherheitsfunktionen vorgebeugt werden. Hierzu können unterschiedliche technische - mechanische, elektromagnetische, pneumatische, hydraulische - Komponenten herangezogen werden (zum Beispiel Direktanschluß eines Endlagenschalters und der Not-Ausschaltkomponenten mit dem Steuerungsrelais eines Verfahrmotors).
Zur Vorbeugung von gefahrbringenden Fehlfunktionen in den Ausgangsschaltkreisen und den
Stellgliedern können allgemeine Programmierprinzipien angewandt werden, die die große Verarbeitungskapazität der Steuerung nutzen, wie zum Beispiel "die Kontrolle der ordnungsgemäßen Ausführung der vom Programm angeforderten Befehle durch entsprechende Rückführung der Signale an die
Eingänge".
7 Elektrische und thermische Kenndaten
Detaillierte elektrische und thermische Kenndaten der Geräte finden sich in den jeweiligen technischen
Dokumentationen (Inbetriebnahmehandbuch, Bedienungsanleitung).
3
Allgemeine Sicherheitsvorschriften für den Benutzer
8 Umgebungsbedingungen
In der Industrie können die Umgebungsbedingungen für elektronische Ausrüstungen sehr unterschiedlich sein. Deshalb muß für speicherprogrammierbare Steuerungen und die zugehörigen
Module eine der beiden folgenden Installationsvarianten gewählt werden:
• Installation im Gehäuse (Schrank, Schaltkasten) mit einer Schutzklasse von IP54, weil dadurch die Ausrüstung vor Metallstaub geschützt ist. An diese Art der Installation in Gehäusen sind zwei
Bedingungen geknüpft:
- Der Zutritt zu den Elektronikbauteilen ist dem Wartungspersonal vorbehalten (siehe Abschnitt 2), die in Besitz der erforderlichen Schlüssel sind.
- Bei der Wahl eines Metallgehäuses ist zuerst zu prüfen, wo aufgrund der latenten Gefahr von elektromagnetischen Interferenzen eine zusätzliche Abschirmung erforderlich ist.
• unmittelbare Installation ohne besonderen Schutz der Steuerungen TSX Premium und der zugehörigen Systeme (Versorgungsmodule, ...), die selbst der Schutzklasse IP20 angehören.
Diese Installationsart erfolgt in Räumlichkeiten mit beschränktem Zugang, die den Verschmutzungsgrad 2 nicht überschreiten (Bedienraum ohne Maschinen oder stauberzeugende Tätigkeit). Die
Außenwände stellen dann das Gehäuse der Steuerung dar.
9 Vorbeugende Wartung oder Fehlerbehebung
Verfügbarkeit
Die Verfügbarkeit eines Systems ist das Resultat einer Kombination der Kriterien Zuverlässigkeit,
Wartungsfähigkeit und vorhandene Wartungslogistik und charakterisiert seine Fähigkeit, eine gewünschte Funktion zu einem bestimmten Zeitpunkt über einen bestimmten Zeitraum erfüllen zu können.
Das Maß der Verfügbarkeit ist demnach für jede Applikation unterschiedlich, da dieser Wert sich aus folgenden Komponenten zusammensetzt:
• Architektur des Steuerungssystems,
• Zuverlässigkeit und Wartungsfähigkeit: individuelle Merkmale der Anlage (Steuerungen, Geber,
Maschine usw.),
• die Logistik der Wartung: individuelles Profil des Benutzers des Automationssystems (Softwarestruktur, Fehlermeldung, Prozeß, Ersatzteile vor Ort, Ausbildung des Personals).
Reparaturen
• Reparaturen an einem Steuerungsgerät dürfen nur durch qualifiziertes Personal ausgeführt werden
(Kundendiensttechniker oder autorisierter Techniker von Schneider-Automation S.A.). Beim Ersatz von Teilen oder Komponenten sind ausschließlich Originalteile zu verwenden.
• Vor jedem Eingriff in einem Gerät (zum Beispiel Öffnen eines Gehäuses) muß in jedem Falle dessen Versorgung unterbrochen werden (Netzstecker ziehen oder Trennschalter für Versorgung betätigen).
• Vor dem Eingriff vor Ort in einem "mechanischen" Gerät müssen seine Leistungsversorgung abgeschaltet und eventuell bewegliche Teile durch eine Sperre arretiert werden.
• Vor dem Ausbau eines Moduls, einer Speicherkarte, einer PCMCIA-Karte usw. muß in der
Dokumentation überprüft werden, ob dieser Eingriff bei ausgeschaltetem Gerät vorgenommen werden muß, oder ob er bei eingeschaltetem Gerät möglich ist. Die Vorschriften in der
Dokumentation sind strengstens zu befolgen.
• Bei Ausgängen mit positiver Logik oder Eingängen mit negativer Logik sind alle Vorkehrungen zu treffen, daß kein abgetrennter Draht mit der mechanischen Masse in Berührung kommt (Gefahr eines ungewollten Befehls).
Auswechseln und Recycling gebrauchter Batterien
• Beim Auswechseln sind Batterien desselben Typs zu verwenden und defekte Batterien als
Giftmüll zu entsorgen.
Batterien, die Lithium oder Quecksilber enthalten, dürfen nicht ins Feuer geworfen, geöffnet, geladen oder verlötet werden (Explosionsgefahr).
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4
Analogmodule
Allgemeines
Inhaltsverzeichnis
Register A
Kapitel
1.1-2 Beschreibung der Hardware
Katalogauszug der Eingangsmodule
Katalogauszug der Ausgangsmodule
2 Allgemeine Inbetriebnahmevorschriften
Vorsichtsmaßnahmen bei der Installation
2.1-1 Einsetzen der Module und der Klemmleisten
Vorsichtsmaßnahmen bei der Verkabelung
3.1-2 Fehler der Geberversorgung (TSX AEY 414/1614)
3.3-3 Versorgung der Ausgänge (TSX ASY 800)
___________________________________________________________________________
A/1
Seite
A
A
Analogmodule
Allgemeines
Kapitel
Inhaltsverzeichnis
Register A
Seite
___________________________________________________________________________
A/2
1 Allgemeine Beschreibung
1.1
Beschreibung
1.1-1 Allgemeines
Die analogen Ein-/Ausgangsmodu le der Premium-Serie sind Module im Standardformat (die einen Steckplatz belegen) und sind entweder mit einem 25pol. SUB-D-Stecker
(TSX AEY 420/800/810 und TSX ASY 800) oder mit zwei 25pol. SUB-D-Steckern
(TSX AEY 1600/1614) oder aber mit einer Schraubklemmleiste (TSX AEY 414/ASY 410) ausgerüstet. Sie können in alle Steckplätze der Racks TSX RKY.. eingesteckt werden, mit
Ausnahme des ersten Steckplatzes, der für die Versorgung des Racks reserviert ist.
Die Anzahl der in einer Konfiguration TSX/TPMX/PCX 57 benutzbaren Analogmodule ist wie folgt beschränkt:
Modul
Analogkanäle
57-1•
24 (1)
57-2•
80 (1)
57-3•
128
57-4•
256
(1) Die Module TSX AEY 420/800/810 und TSX ASY 800 sind nicht mit den Prozessoren
TSX 57-10/20 in der Version < V2 kompatibel.
Hinweis: Werden die Module TSX ASY 800 intern mit 24 V versorgt, ist die Zahl der Module auf
2 pro Rack (Versorgung im Doppelformat) bzw. auf 1 pro Rack (Versorgung im Standardformat) beschränkt.
1.1-2 Beschreibung der Hardware
1 Solides Metallgehäuse, das als Halterung und Schutz der Elektronikkarte dient.
2 Referenzmarkierung des Moduls (auf der rechten Seite des Moduls sichtbar).
3 Anzeigen der Betriebsmodi und Fehler.
4 Steckbuchse zur Aufnahme der Klemmleiste.
5 Geber des Moduls.
6 25polige(r) SUB-D-Stecker zum Anschluß der Geber oder Stellglieder.
7 Abziehbare Klemmleiste für den Anschluß der Geber oder Stellglieder.
Diese Klemmleiste wird getrennt unter der Bezeichnung TSX BLY 01 geliefert.
8 Zugriffsklappe zu den Schraubklemmen, die auch das Etikett für die Kennzeichnung der Klemmleiste und die
Bezeichnung der Kanäle trägt.
9 Geber der Klemmleiste.
10 Klemmleiste für die externe Ver-sorgung.
TSX AEY 414/ASY 410
5
6
2
6
1
2
3
1
2
3
4
2
7
8
9
2
10
1
2
3
6
TSX AEY 16../8../420 TSX ASY 800
___________________________________________________________________________
1/1
A
A
1.2
Katalogauszug der Eingangsmodule
Modultyp Eingangsmodule
Anzahl der Kanäle 16
Bereich ± 10 V
0..10 V
0..5 V
1..5 V
0..20 mA
4..20 mA
8 4 16 4
-80..+80mV ± 10 V
Thermoelem. 0..10 V
± 5 V
0..5 V
1..5 V
0..20 mA
4..20 mA
-13..+63 mV
0..400
Ω
0..3850
Ω
Temp.fühler
Thermoelem.
Stromverbrauch bei 24 VR
Stromverbrauch bei 5 V
0 mA
270 mA (typ.)
380 mA (max)
Gleichtaktspannung Gemeinsamer zwisch. den Kanälen
Auflösung 12 Bits
475 mA (typ.) 500 mA (typ.) 300 mA (typ.) 660 mA (typ.)
630 mA (max) 800 mA (max) 400 mA (max) 940mA(max)
±200 VDC
16 Bits
Gemeins.
±100 VDC ±200 VDC
Anschlüsse
Bestellnr. TSX ..
2 x SubD 1 x SubD
25 Stifte 25 Stifte
2 x SubD
25 Stifte
Klemml.
20 Stifte
AEY 1600 AEY 800 AEY 810 AEY 420 AEY 1614 AEY 414
___________________________________________________________________________
1/2
1.3
Katalogauszug der Ausgangsmodule
Modultyp Ausgangsmodule
Allgemeine Beschreibung 1
A
Anzahl der Kanäle 8
Bereich ± 10 V
0..20 mA
4..20 mA
300 mA (typ.)
455 mA (max)
Stromverbrauch bei 24 VR
Stromverbrauch bei 5 V
Isolierte Kanäle
Auflösung
Anschlüsse
200 mA (typ.)
300 mA (max)
Gemeinsamer
(1)
4
0 mA
990 mA (typ.) (2)
1220 mA (max) (2)
Isolierung 1500 Veff.
Spannung
14 Bits bei Spannung/13 Bits bei Strom 11 Bits + Vorz.
1 x SubD 25 Stifte,
Klemmleiste mit 2 Stiften
Klemmleiste mit 20 Stiften
Bestellnr. TSX ..
ASY 800 ASY 410
(1) nur bei Verwendung der internen 24-V-Versorgung, (0 mA bei Verwendung der externen
Versorgung).
(2) + 20 mA pro aktivem Kanal
___________________________________________________________________________
1/3
A
1.4
Kennzeichnung
Die Kennzeichnung der Module durch Lasergravur befindet sich auf der Vorderseite im rechten und oberen Teil der Abdeckung.
1 1
2
TSX AEY 414
4 Multirange
Isolated
Analog Inputs I 0
1
2
3
3
2
• Kennzeichnung Modul 1 mit der Bestellnummer des Moduls,
• Kennzeichnung Modul 2 mit der Bestellnummer und dem Typ des Moduls,
• abnehmbares Klemmleistenetikett 3 auf der Innenseite der Klappe, das neben der
Bestellnummer Angaben über den Modultyp und die Verkabelung der Klemmleiste trägt. Die Vorder- und Rückseite dieses Etiketts kann durch Angaben des Benutzers ergänzt werden.
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1/4
2 Allgemeine Inbetriebnahmevorschriften
2.1
Vorsichtsmaßnahmen bei der Installation
2.1-1 Einsetzen der Module und der Klemmleisten
Ein-/Ausbau der Module
Der Ein-/Ausbau der Analogmodule und der Klemmleisten kann bei eingeschalteter
Steuerung erfolgen (ohne Gefahr einer Beschädigung der Module oder einer Störung der Steuerung).
Weil für die Erkennung einer vorhandenen Klemmleiste ein im oberen Bereich der
Klemmleiste plazierter Shunt verwendet wird, ist es erforderlich, daß diese immer
ganz aufgeschraubt ist.
Immer erst die Klemmleiste ausbauen, bevor das Modul ausgebaut wird.
Dadurch wird vermieden, daß bei einer Isolierungsstörung des Moduls die Klemmleiste dem Potential der Eingänge (bis 1700 V) auszusetzen ist.
Im Fall des Moduls TSX ASY 600 die Klemmleiste der externen 24-V-Versorung vor dem Ausbau des Moduls entfernen.
Codierung der Schraubklemmen
Beim ersten Einbau einer Klemmleiste in das Modul muß die Codierung vom Modul auf die Klemmleiste übertragen werden, die dann modultypabhängig wird.
A
2.2
Vorsichtsmaßnahmen bei der Verkabelung
Um das Signal vor äußeren, im Serienmodus induzierten Störsignalen oder vor Störsignalen im Gleichtaktmodus zu schützen, ist es ratsam, folgende Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten:
Art der Leitungen
Verdrillte, abgeschirmte Kabelpaare mit einem Drahtquerschnitt von mindestens
0,28 mm 2 (AWG24) verwenden.
Abschirmung der Kabel
• im Fall von Modulen mit Schraubklemmen (TSX AEY 414 / TSX ASY 410)
Die Kabelabschirmungen an jedem Ende mit den entsprechenden Geräteklemmen verbinden (Erdungsklemmen). Siehe auch Hinweise auf der nächsten Seite über den
Erdungsbezug der Geber und Stellglieder.
• im Fall von Modulen mit SUB-D-Stecker(n) (TSX AEY 420/800/810/1600/1614 und
TSX ASY800)
Aufgrund der hohen Zahl der Kanäle muß ein Kabel mit mindestens 13 verdrillten
Drähten (Außendurchmesser max. 15 mm) verwendet werden, das mit einem 25poligen
SUB-D-Stecker zur Verbindung mit dem Modul ausgestattet ist.
Die Kabelabschirmung mit der Kappe des SUB-D-Steckers verbinden. Der Anschluß an die Masse der Steuerung erfolgt mit Hilfe der Kabelmuffen des SUB-D-Steckers (aus diesem Grund muß der SUB-D-Stecker auf seinen Anschlußsockel geschraubt werden).
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2/1
A
Gemeinsame Nutzung von Leitern in Kabeln
Die Zusammenführung in mehrpaarige Kabel ist möglich für gleiche Signale mit demselben
Bezug zum Erdungspotential.
Kabelführung
Drähte der Meßgeber möglichst weit entfernt von den Kabeln der digitalen E/A
(vor allem der Relaisausgänge) und Kabeln mit Signalen hoher Intensität verlegen.
Erdungsbezug der Geber
Für alle Module, die nicht voneinander isolierte Kanäle besitzen (TSX AEX 800 und
TSX AEY 1600), werden vorzugsweise Geber ohne Erdungsbezug verwendet.
Zur Garantie für ein gutes Funktionieren der Meßkette empfiehlt es sich, folgende
Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten:
• die Geber müssen sich nahe beieinander befinden (Entfernung einige Meter),
• alle Geber werden auf einen gleichen Punkt bezogen, der mit der Erde des Moduls verbunden ist.
Verwendung von Gebern mit Erdungsbezug
Geber mit Erdungsbezug können in bestimmten Fällen ein entferntes Erdungspotential an die Klemmleiste zurückleiten.
Deshalb müssen folgende Regeln unbe-
dingt beachtet werden:
V
• Dieses Potential muß unter der
Sicherheitsspannung liegen (z. B. 48 V
Spitze für Frankreich).
• Da der Anschluß eines Geberpunkts an ein Bezugspotential einen Leckstrom bewirkt, muß überprüft werden, daß der gesamte erzeugte Leckstrom die Applikation nicht beeinträchtigt.
V
V
Eingang + Kanal 0
Eingang - Kanal 0
Abschirmung
Eingang + Kanal 1
Eingang - Kanal 1
Eingang + Kanal n
Eingang - Kanal n
Verwendung von Stellgliedern mit Erdungsbezug
Es besteht kein bestimmter technischer Zwang, die Stellglieder auf das Erdungspotential zu beziehen. Aus Sicherheitsgründen wird jedoch grundsätzlich vermieden, ein entferntes
Erdungspotential an die Klemmleiste zurückzuleiten, da sich dieses erheblich von dem lokalen Erdungspotential unterscheiden kann.
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2/2
Allgemeine Inbetriebnahmevorschriften 2
A
2.3
Verdrahtungszubehör TELEFAST
Die Verwendung des Verdrahtungszubehörs TELEFAST erleichtert die Inbetriebnahme der Analogmodule TSX AEY 420/800/810/1600/1614 und TSX ASY800 wesentlich, weil dadurch die Eingänge mittels Schraubklemmen zugänglich sind.
Der Anschluß des Analogmoduls an das Zubehör TELEFAST erfolgt mit Hilfe eines
3 Meter langen abgeschirmten Kabels mit der Bezeichnung TSX CAP 030, das an den
Enden jeweils mit einem 25poligen Sub-D-Stecker ausgestattet ist.
TELEFAST
Geber
TELEFAST
Geber
Das Verdrahtungszubehör TELEFAST gibt es in vier Ausführungen:
• das Zubehör TELEFAST mit der Bezeichnung ABE 7 CP A02 erlaubt eine Verteilung der aus einem 25poligen Sub-D-Stecker kommenden 8 Kanäle auf Schraubklemmen,
• das Zubehör TELEFAST mit der Bezeichnung ABE 7 CP A 03 erlaubt zum einen eine
Verteilung der aus einem 25poligen Sub-D-Stecker kommenden 8 Kanäle auf Schraubklemmen, aber auch:
- die auf 30 mA begrenzte 24-V-Spannungsversorgung (abgesichert) der Zweidrahtbzw. Vierdrahtgeber,
- die Sicherstellung der Kontinuität der Stromschleifen, wenn der 25polige Sub-D-
Stecker abgezogen wird,
- Schutz des Stromshunts in den Modulen gegen Überspannungen.
• das Zubehör TELEFAST mit der Bezeichnung ABE 7 CP A 31 erlaubt zum einen eine
Verteilung der aus einem 25poligen Sub-D-Stecker kommenden 8 Kanäle auf Schraubklemmen, aber auch:
- die auf 25 mA begrenzte 24-V-CEI-Spannungsversorgung (abgesichert) der Zweidraht- bzw. Vierdrahtgeber, wobei die Isolierung zwischen den Modulkanälen erhalten bleibt,
2/3
A
• das Zubehör TELEFAST mit der Bezeichnung ABE 7 CP A12 erlaubt eine Verteilung der aus dem 25poligen SUB-D-Stecker kommenden 8 Kanäle auf Schraubklemmen zum
Anschluß von Thermoelementen. Dabei handelt es sich um einen Adapter, der mit einem integrierten Silizium-Temperaturfühler versehen ist; hierdurch soll eine Kompensation der Vergleichsstelle des Thermoelementes auf der Ebene der Anschlußklemmleiste erreicht werden.
Anzahl anschließbarer Kanäle:
- 16 Thermoelement-Kanäle im Modus interne Vergleichsstellenkompensation durch
TELEFAST
- 14 Thermoelement-Kanäle im Modus externe Vergleichsstellenkompensation mit
Verdrahtung eines 4adrigen Pt 100-Temperaturfühlers auf die Kanäle 0 und 8.
• Das Zubehör TELEFAST mit der Bezeichnung ABE 7CPA21 erlaubt eine Verteilung der aus einem 25poligen SUB-D-Stecker kommenden 4 Kanäle auf Schraubklemmen.
• Der Anschluß des Analogmoduls TSX ASY 410 an das Verdrahtungszubehör TELEFAST erfolgt unter Verwendung eines der folgenden Kabel:
- ABF-Y25S150: 1,5 m
- ABF-Y25S200: 2 m
- ABF-Y25S300: 3 m
- ABF-Y25S500: 5 m
In den Kabeln ist der Adapter TSX BLY 01 enthalten.
Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die für jedes Modul verwendbaren
Verdrahtungsinterfaces TELEFAST:
Modul
TSX AEY 420
ABE 7 CPA02 ABE 7 CPA03 ABE 7 CPA31 ABE 7 CPA12 ABE 7 CPA21
X
TSX AEY 800 X
X
X
X
X TSX AEY 810 X
TSX AEY 1600 X
TSX AEY 1614
TSX ASY 410
TSX ASY 800 X
X
X
X
Hinweis
Das Verdrahtungszubehör TELEFAST mit der Bezeichnung ABE 6 SD 2520 kann auch anstelle des
Verdrahtungszubehörs TELEFAST mit der Bezeichnung ABE 7 CP A02 verwendet werden, denn es verfügt über die gleichen Funktionen. (Der einzige Unterschied zwischen den beiden
Verdrahtungsinterfaces besteht dararin, daß das Verdrahtungszubehör TELEFAST ABE 6 SD 2520 der erster Generation der TELEFAST-Produktreihe angehört.)
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2/4
3 Fehlerverarbeitung
3.1
Externe Fehler
3.1-1 Bereichsüberschreitung
Bei einer Überschreitung des Meßwertbereichs werden folgende Bits auf 1 gesetzt:
• das mit dem Kanal verknüpfte Fehlerbit %Ixy.i.ERR,
• das mit dem Kanal verknüpfte Bit 1 (Bereichsüberschreitung) vom Wort "Status"
%MWxy.i.2 im Fall der Module TSX AEY 414/800/1600 und TSX ASY 410
(Version: II >10).
• das mit dem Kanal verknüpfte Bit 14 oder 15 (Bereichsüberschreitung: oberer oder unterer Überschreitungsbereich) vom Wort "Status" %MWxy.i.2 im Fall der Module
TSX AEY 420/810/1614.
• das mit dem Kanal verknüpfte Bit 1 (zeigt die Bereichsüberschreitung an) und das
Bit 3 (zeigt eine Bereichsüberschreitung nach unten an, wenn es auf 0 ist, und eine
Bereichsüberschreitung nach oben, wenn es auf 1 ist) vom Wort "Status" %MWxy.i.2 im Fall der Module TSX ASY 800 und TSX ASY 410 (Version: II > 10).
Die LED I/O leuchtet ständig während der Störung.
Hinweis:
Die Überschreitungskontrolle ist durch Konfiguration für die Module TSX AEY 420/810/1614 und
TSX ASY 800 parametrierbar.
A
3.1-2 Fehler der Geberversorgung (TSX AEY 414/1614)
Bei einem Fehler in der Geberverbindung werden folgende Bits auf 1 gesetzt:
• das mit dem Kanal verknüpfte Fehlerbit %Ixy.i.ERR,
• das mit dem Kanal verknüpfte Bit 0 (Fehler Geberverbindung) vom Wort "Status" (zum
Beispiel %MW2.0.2:X0 für Kanal 0 des Moduls in Steckplatz 2).
Die LED I/O leuchtet ständig während der Störung.
Hinweis:
Die Kontrolle "Fehler in der Geberverbindung" kann durch Konfiguration aktiviert bzw. deaktiviert werden.
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3/1
A
3.2
Interne Fehler
In jedem Modul laufen eine Reihe von Selbsttests ab (Watchdog, Speicher, A/D-
Wandlerkette).
Tritt eine Störung während dieser Tests auf, wird ein interner Fehler gemeldet: Die Kanäle nehmen den Zustand "0" an (%IWxy.i) und die LED ERR leuchtet ständig auf.
Ist ein Modul außer Betrieb und kann nicht mehr mit dem Prozessor kommunizieren, wird dieser trotzdem informiert, weil er ein fehlendes oder abgeschaltetes Modul erkennt.
Durchgeführter Selbsttest Zustand der LED ERR bei einer Störung
Rückmeldung an den Prozessor
Watchdog-Test Leuchtet ständig
Checksum des REPROM-Speichers Leuchtet ständig
Test der Schnittstelle Bus X Leuchtet ständig
Test des externen RAM-Speichers
Test des EEPROM-Speichers
Test der Wandler
Test der internen Referenzwerte
Leuchtet ständig
Leuchtet ständig
Leuchtet ständig
Leuchtet ständig
(1) bei den Modulen TSX AEY 414/1614
(2) bei den Modulen TSX AEY 800/810/1600 nein nein nein ja ja nein nein
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3/2
Fehlerverarbeitung 3
A
3-3 Andere Fehler
3.3.1 Kommunikationsfehler
Im Fall eines Fehlers bei der Kommunikation mit dem Prozessor werden die Werte auf den letzten Wert vor Auftreten des Fehlers eingefroren.
3.3-2 Fehler Klemmleiste
Der Fehler "Klemmleiste" wird dann angezeigt, wenn mindestens ein Kanal benutzt wird, obwohl kein Sub-D-Stecker vorhanden ist, vorausgesetzt, daß er konfiguriert wurde. Bei
Auftreten eines solchen Fehlers werden folgende Bits auf "1" gesetzt:
• das mit dem Kanal verknüpfte Fehlerbit %Ixy.i.ERR,
• das mit dem Kanal verknüpfte Bit 2 (Fehler Klemmleiste) vom Wort "Status" %MWxy.i.2
(zum Beispiel %MW2.0.2:X2 für Kanal 0 des Moduls in Steckplatz 2) für die Module TSX
AEY 420/810/1614 und ASY 800.
Die LED I/O blinkt während des Fehlers.
Hinweis:
Die Kontrolle "Fehler Klemmleiste" kann durch Konfiguration aktiviert oder deaktiviert werden.
3.3-3 Versorgung der Ausgänge (TSX ASY 800)
Der Fehler "Versorgung der Ausgänge" wird dann angezeigt, wenn ein externes Netzteil zur Versorgung des Moduls verwendet wird und wenn das Nichtvorhandensein dieser
Versorgung erkannt wird. Bei Auftreten eines solchen Fehlers werden folgende Bits auf
"1" gesetzt:
• das mit dem Kanal verknüpfte Fehlerbit %Ixy.i.ERR,
• das mit dem Modul verknüpfte Bit 1 (Fehler Versorgung) vom Wort "Status"
Die LED I/O blinkt während des Fehlers.
Hinweis:
Die Wahl einer internen oder externen Versorgung und die Kontrolle "Fehler Versorgung" können durch Konfiguration aktiviert oder deaktiviert werden.
___________________________________________________________________________
3/3
A
3.4
Fehleranzeige
Die Analogmodule sind mit einer Anzeigebaugruppe mit drei LEDs ausgestattet, mit denen die Betriebsarten des Moduls und mögliche Fehler angezeigt werden: LED RUN, ERR und
I/O.
Zustand des Moduls
RUN
Zustandsanzeige
ERR I/O
Normaler Betrieb
Modul nicht konfiguriert
Externer Fehler (Bereichsüberschreitung oder Fehler externe 24-V-Versorgung)
Interner Fehler (Modul defekt)
• Kommunikation mit ZE möglich
• Kommunikation mit ZE nicht möglich
Anderer Fehler (Kommunikationsfehler)
Anderer Fehler (Fehler Klemmleiste)
Hinweis
Tritt ein Bereichsüberschreitungsfehler zusammen mit einem Klemmleistenfehler auf, so zeigen die
LEDs lediglich einen Bereichsüberschreitungsfehler an (I/O leuchtet).
LED erloschen
LED blinkt
LED leuchtet
___________________________________________________________________________
3/4
Analogeingangsmodule
TSX AEY •
Inhaltsverzeichnis
Register B
Kapitel
1 Module TSX AEY 800/ TSX AEY 810 / TSX AEY 1600
1.2-1 Häufigkeit der Meßwerterfassung
1.2-2 Wahl der Bereiche und Überschreitungskontrolle
1.4-2 Pinzuweisung des TELEFAST-Verdrahtungsinterface
Seite
2.2-1 Häufigkeit der Meßwerterfassung
2.2-2 Wahl der Bereiche und Überschreitungskontrolle
___________________________________________________________________________
B/1
B
B
Analogeingangsmodule
TSX AEY •
Inhaltsverzeichnis
Register B
Kapitel
2.4-2 Pinzuweisung des TELEFAST-Verdrahtungsinterface
Seite
3.2-1 Häufigkeit der Meßwerterfassung
3.2-2 Wahl der Bereiche und Überschreitungskontrolle
3.2-3 Schwellwerte und ereignisabhängige Verarbeitung
3.4-2 Pinzuweisung des TELEFAST-Verdrahtungsinterface
4.2-1 Häufigkeit der Meßwerterfassung
4.2-2 Wahl der Bereiche und Überschreitungskontrolle
4.2-3 Überwachung der Geberverbindung
___________________________________________________________________________
B/2
Analogeingangsmodule
TSX AEY •
Inhaltsverzeichnis
Register B
Kapitel
4.3-2 Detaillierte Kenndaten der Eingänge
4.4-2 Externe Shunts (Bereich 0..20 mA und 4..20 mA)
4.4-4 Empfehlungen zur Installation der Thermoelemente
Seite
B
___________________________________________________________________________
B/3
B
Analogeingangsmodule
TSX AEY •
Kapitel
Inhaltsverzeichnis
Register B
Seite
___________________________________________________________________________
B/4
1 Module TSX AEY 800/ TSX AEY 810 / TSX AEY 1600
1.1
Beschreibung
Allgemeines
Die Module TSX AEY 800, TSX AEY 810 und TSX AEY 1600 sind Meßketten mit
8/16 Eingängen mit hohem Pegel. In
Verbindung mit Fühlern oder Meßwertgebern ermöglichen sie die Über-wachung,
Messung und Steuerung von kontinuierlichen Prozessen.
Alle Eingänge der Module TSX AEY 800,
TSX AEY 810 bzw. TSX AEY 1600 können wahlweise für die Bereiche ± 10 V,
0..10 V, 0..5 V, 1..5 V, 0..20 mA oder 4..20
mA konfiguriert werden.
TSX AEY 800 / TSX AEY 810 / AEY 1600
B
Funktionen
Diese Eingangsmodule TSX AEY 800, TSX AEY 810 und TSX AEY 1600 führen folgende
Funktionen aus:
Funktionsdiagramm TSX AEY 800 und TSX AEY 1600
TSX AEY 800/1600
Isolierung 1000 Veff.
Wahl des Kanals Optokoppler
Multiplexer A / D
Optokoppler
Verarbeitung
Busschn.
stelle X
Gleichspannungswandler 5 V 6
Funktion 1 2 3 4 5
7
___________________________________________________________________________
1/1
B
Funktionsdiagramm TSX AEY 810
TSX AEY 810
Wahl des Kanals Optokoppler
Filter
Isolierung 1000 Veff.
A / D
Optokoppler
Verarbeitung
Busschn.stelle X
Filter
Gleichspannungswandler
5 V
6
4 5
7
1 Anschluß an die Geber/Sender und Abfrage der Eingangskanäle
• physische Verbindung an den Steuerungsrozeß mittels Sub-D-Stecker(n),
• Schutz des Moduls gegen Überspannung (Begrenzungsdioden),
• Anpassung der Eingangssignale durch Analogfilterung,
• Abfrage der Eingangskanäle durch statisches Multiplexing (es ist möglich, nur die als benutzt deklarierten Kanäle abzufragen: schneller Zyklus).
Die Multiplexfunktion wird im Fall des Moduls TSX AEY 810 mit Hilfe von Optokopplern ermöglicht, die für eine Isolierung zwischen den Kanälen sorgen.
2 Anpassung an die Eingangssignale
• Wahl des Verstärkungsfaktors in Abhängigkeit von den bei der Konfiguration festgelegten Eigenschaften der Eingangssignale (uni- oder bipolarer Spannungsoder Strombereich),
• Kompensation der Meßabweichungen der Verstärkungskette.
3 Digitalisierung der Analogsignale der Eingangsmeßwerte
• Analog/Digital-Konverter mit 12 Bits bei dem Modul TSX AEY 800/1600,
• Analog/Digital-Konverter mit 16 Bits bei dem Modul TSX AEY 810.
___________________________________________________________________________
1/2
Module TSX AEY 800 / TSX AEY 810 / TSX AEY 1600 1
4 Umwandlung der Eingangsmeßwerte in eine vom Benutzer auswertbare Einheit
• Berücksichtigung der auf die Meßwerte anzuwendenden Neukalibrierungs- und
Trimmkoeffizienten sowie der Koeffizienten zur Selbstkalibrierung des Moduls,
• Filterung (numerische Filterung) der Meßwerte in Abhängigkeit von den Konfigurationsparametern,
• Skalierung der Meßwerte in Abhängigkeit von den Konfigurationsparametern.
B
5 Schnittstelle und Kommunikation mit der Applikation
• Verwaltung des Datenaustausches über den Bus X,
• geografische Adressierung,
• Empfang der Konfigurationsparameter des Moduls und der Kanäle,
• Versendung der gemessenen Werte sowie des Zustands des Moduls an die
Applikation.
6 Stromversorgung des Moduls
7 Überwachung des Moduls und Anzeige möglicher Fehler an die Applikation
• Test der Konvertierungskette,
• Test der Bereichsüberschreitung an den Kanälen,
• Test des Vorhandenseins der Klemmleiste,
• Watchdog-Test.
___________________________________________________________________________
1/3
B
1.2
Verarbeitung der Eingänge
1.2-1 Häufigkeit der Meßwerterfassung
Die Häufigkeit der Meßwerterfassung hängt vom verwendeten Zyklus ab, der bei der
Konfiguration definiert worden ist: normaler oder schneller Zyklus.
Im normalen Zyklus ist der Abfragezyklus der Eingänge festgelegt und zwar unabhängig von der Zahl der benutzten Eingänge: 27 ms bei einem Modul TSX AEY 800, 29,7 ms bei einem Modul TSX AEY 810 und 51 ms bei einem Modul TSX AEY 1600.
Im schnellen Zyklus werden nur die als benutzt deklarierten Kanäle abgefragt, selbst wenn diese nicht fortlaufend sind. Dies führt zu einer Verbesserung der Zykluszeit des
Moduls. Die Zykluszeit des Moduls wird durch folgende Formel bestimmt:
Tc (ms) = (N + 1) x TV wobei N = Anzahl der benutzten Kanäle, Tv = Abfragedauer der Kanäle:
• 3 ms bei einem Modul TSX AEY 800.
• 3,3 ms bei einem Modul TSX AEY 810.
• 3 ms bei einem Modul TSX AEY 1600.
Beispiel: Bei einer Benutzung von 6 Kanälen eines Moduls TSX AEY 800 beträgt die
Zykluszeit (6 + 1) x 3 = 21 ms
Im Schnellmodus ist die Filterfunktion verriegelt.
Der Abfragezyklus der benutzten Kanäle stellt sich wie folgt dar:
• normaler Zyklus
Kanal 0
Tv
Kanal 1
Tv
Kanal 7 (15)
Tv interne Ref. (*)
Tv
27 ms (TSX AEY 800), 29,7 ms (TSX AEY 810), 51 ms (TSX AEY 1600)
• schneller Zyklus (zum Beispiel Kanal 3, 5 und 6 benutzt)
Kanal 5 Kanal 6 Kanal 3
Tv Tv Tv interne Ref. (*)
Tv
Tc =( 3 + 1) Tv (= 12 ms bei TSX AEY 800 und TSX AEY 1600)
(*) entspricht der Erfassung der im Modul integrierten Spannungsreferenzwerte, um eine periodische Selbsteichung zu ermöglichen.
Hinweis
Der Zyklus des Moduls verläuft asynchron zum Zyklus der Steuerung (Applikation). Bei jedem Start des SPS-Zyklus werden die Werte der Kanäle erfaßt, was bedeutet, daß bestimmte Werte unverändert bleiben, wenn der Zyklus der MAST-Task kleiner als der Zyklus des Moduls ist.
___________________________________________________________________________
1/4
Module TSX AEY 800 / TSX AEY 810 / TSX AEY 1600 1
1.2-2 Wahl der Bereiche und Überschreitungskontrolle
Jedes Modul läßt die Wahl zwischen 6 Bereichen für jeden seiner Eingänge zu: ± 10 V,
0..10 V, 0..5 V, 1..5 V, 0..20 mA und 4..20 mA.
Das Modul führt für den gewählten Bereich eine Überschreitungskontrolle durch; das heißt, es prüft, ob der Meßwert zwischen dem unteren und dem oberen Grenzwert liegt.
Fall der Module TSX AEY 800 und TSX AEY 1600
Die Überschreitungskontrolle ist immer aktiv. Der Meßwertbereich ist in drei Zonen unterteilt:
• Nennbereich - Meßwertbereich entspricht dem gewählten Bereich,
• Überschreitungsbereich - Bereich oberhalb des oberen Grenzwertes,
• Unterschreitungsbereich - Bereich unterhalb des unteren Grenzwertes.
Unterer Grenzwert Oberer Grenzwert
Unterschreitungsbereich
Nennbereich Überschreitungsbereich
Jenseits dieser Grenzwerte (Überschreitungsbereich und Unterschreitungsbereich) besteht die Möglichkeit der Sättigung der Meßwertkette. Ein Überschreitungsfehler wird durch ein vom Programm verarbeitbares Bit (%IModul.Kanal.ERR = 1) signalisiert. Das
Bit %MWModul.Kanal.2:X1 = 1 eines Statuswortes signalisiert eine
Bereichsüberschreitung im Kanal.
Im allgemeinen erlauben die Module eine Bereichsüberschreitung von 5% der Gesamtskala (zum Beispiel 5% von 10 V für den Bereich ± 10 V). In den Bereichen
0-5 V und 0-20 mA ist eine Unterschreitung nicht zulässig, es wird ein Überschreitungsfehler signalisiert.
AEY 800 Unterer Oberer Standardm.
Min.Grenzw.
AEY 1600 Grenzwert Grenzwert verfügbare im Anwender-
Bereich
Werte.
Format (1)
Genormtes (User)
Format
Max. Grenzw.
im Anwender-
Format (1)
(User)
± 10 V
0..10 V
0..5 V
1..5 V
- 10,5 V
- 0,5 V
0 V
0,8 V
+ 10,5 V
+ 10,5 V
+ 5,25 V
+ 5,2 V
± 10500
- 500..10500
0..10500
- 500..10500
Min - 5% (max-min)/2 Max + 5% (max-min)/2
Min - 5% (max-min) Max + 5% (max-min)
Min (2) Max + 5%(max-min)
Min - 5% (max-min) Max + 5% (max-min)
0..20 mA 0 mA + 21 mA 0..10500
Min (2) Max + 5% (max-min)
4..20 mA + 3,2 mA + 20,8 mA - 500..10500
Min - 5% (max-min) Max + 5% (max-min)
Min/Max: Mindest-/Höchstwerte, die bei der Konfiguration des USER-Formats eingegeben wurden.
(1) Siehe Abschnitt 3.2-4
(2) Eine Bereichsüberschreitung wird bei einer Überschreitung von etwa
-10 mV für den Bereich 0..5 V,
-40
µ
A für den Bereich 0..20 mA angezeigt.
___________________________________________________________________________
1/5
B
B
Fall des Moduls TSX AEY 810
Die Überschreitungskontrolle ist optional. Der Meßwertbereich ist in 5 Zonen unterteilt:
• Nennbereich - Meßwertbereich entspricht dem gewählten Bereich,
• oberer Toleranzbereich - Werte zwischen dem oberen Wert des Wertebereichs (Beisp.:
+10 V im Fall eines Wertebereichs von +10 V/-10 V) und dem oberen Grenzwert,
• unterer Toleranzbereich - Werte zwischen dem unteren Wert des Wertebereichs
(Beisp.: -10 V im Fall eines Wertebereichs von +10 V/-10 V) und dem unteren Grenzwert,
• Überschreitungsbereich - Bereich oberhalb des oberen Grenzwertes,
• Unterschreitungsbereich - Bereich unterhalb des unteren Grenzwertes.
Unterer
Grenzwert
Bereich unt.GW
Bereich ob.GW
Oberer
Grenzwert
Nennbereich Unterschreitungsbereich
Unterer
Toleranzbereich
Oberer
Toleranzbereich
Überschreitungsbereich
Liegt der gelesene Wert in einem der beiden Toleranzbereiche, wird das Alarmbit
%IWxy.i.1:X5 (für den unteren Bereich) bzw. %IWxy.i.1:X6 (für den oberen Bereich) auf
1 gesetzt.
Liegt der gelesene Wert in einem der beiden Überschreitungsbereiche (und wird die
Überschreitungskontrolle angefordert), wird das Fehlerbit %Ixy.ERR auf 1 gesetzt und der Überschreitungstyp (unterer/oberer Grenzwert) wird im Bit %MWxy.i.2:X1 (Bereichs-
überschreitung) und %MWxy.i.2:X4 (für den unteren Bereich) bzw. %MWxy.i.2:X5 (für den oberen Bereich) angezeigt. Der Meßwert wird dann begrenzt.
Der untere und der obere Grenzwert sind unabhängig voneinander konfigurierbar. Sie können ganzzahlige Werte im folgenden Bereich annehmen:
Unterer Grenzwert = Bereich unt. Gr.wert + unterer Toleranzbereich
Oberer Grenzwert = Bereich ob. Gr.wert + oberer Toleranzbereich
Bereich Unterer Toleranzbereich Oberer Toleranzbereich
Standardm.
Max.
Wert Wert
Min.
Wert
Standardm.
Max.
Wert Wert
Min.
Wert
bipolar
unipolar
genormt
bipolar
genormt
unipolar
User
bipolar
-0,125 x PE/2 0
-0,125 x PE 0
-1250 0
-1250 0
-0,25 x PE/2 0,125 xPE/2 0
-0,25 x PE 0,125 xPE 0
-2500 1250 0
-2500 1250 0
0,25 xPE/2
0,25 xPE
2500
2500
User
unipolar
-0,125 x
∆
Bereich/2
-0,125 x
∆
Bereich
0
0
-0,25 0,125 x x
∆
Bereich/2
∆
Bereich/2
-0,25 x
∆
Bereich
0,125 x
∆
Bereich
0
0
0,25 x
∆
Bereich/2
0,25 x
∆
Bereich
___________________________________________________________________________
1/6
Module TSX AEY 800 / TSX AEY 810 / TSX AEY 1600 1 wobei PE = 20 (Bereich ± 10 V und 0..20 mA), = 10 (Bereich ± 5 V und 0..10 V),
= 5 (Bereich 0..5 V), = 4 (Bereich 1..5 V),= 16 (Bereich 4..20 mA),
∆
Bereich = Oberer Grenzwert des Bereichs - Unterer Grenzwert des Bereichs.
Hinweise:
• Der bipolare Bereich ist der Bereich ± 10 V, die unipolaren Bereiche sind die Bereiche
0..20 mA, 0..10 V, 0..5 V, 1..5 V, 4..20 mA.
• Die Überschreitungskontrolle ist standardmäßig aktiv. Sie kann jedoch partiell (nur für
Unterschreitungen bzw. Überschreitungen) aktiviert oder deaktiviert werden.
B
Beispiel einer Überschreitung im Bereich 4..20 mA (genormtes Format) auf Kanal 0.
Unt.Gr.wert: -1250 (2mA) Ob.Gr.wert: 10625 (21mA)
%MWxy.0.2:X1
%MWxy.0.2:X14
%IWxy.0.2:X15
%IWxy.0.1:X5
%IWxy.0.1:X6
%Ixy.0.ERR
Ob.Grenzw.:
10625
10 000
0mA
1 2
4 mA
3
Meßwertbereich elektrisch meßbarer
Bereich
20mA 24mA
4 5
0
Unt.Grenzw.:
-1250
2 mA 4 mA 20 mA 21 mA wobei 1 = Unterschreitungsbereich, 2 = unterer Toleranzbereich, 3 = Nennbereich,
4 = oberer Toleranzbereich, 5 = Überschreitungsbereich
___________________________________________________________________________
1/7
B
1.2-3 Filterung der Meßwerte
Die ausgeführte Funktion ist eine numerische Filterung erster Ordnung mit einem
Filterungskoeffizienten, der sich von einem Programmierterminal aus oder über das
Programm ändern läßt. Die benutzte mathematische Formel lautet folgendermaßen: wobei:
Mes fn-1
Mes
α fn
= αα x Mes fn-1
+ (1- α ) x Wert bn
=Leistungsfähigkeit des Filters, Mes fn
= gefilterter Meßwert z. Zeitpkt. n-1, Wert
= gefilterter Meßwert zum Zeitpunkt n, bn
= gemessener Bruttowert z. Zeitpkt. n.
Der Benutzer wählt bei der Konfiguration den Filterungswert unter den 7 möglichen Werten
(0 bis 6) aus. Dieser Wert kann danach geändert werden, selbst wenn die Applikation sich im RUN-Betrieb befindet.
Anmerkung: Die Filterfunktion ist im schnellen Zyklus verriegelt.
TSX AEY 800
Gewünschte
Leistung
Zu wählender
αα
Wert entspricht
Reaktionszeit Unterbrechungsdes Filters bei 63% frequenz (Hz)
Keine Filterung 0
Niedr. Filterung
Mittlere Filterung 3
4
1
2
Starke Filterung 5
6
TSX AEY 810
Gewünschte
Leistung
0
0,750
0,875
0,937
0,969
0,984
0,992
Zu wählender
αα
Wert entspricht
0
100 ms
202 ms
419 ms
851 ms
1,714 s
3,442 s
-
1,591
0,788
0,379
0,187
0,093
0,046
Keine Filterung 0
Niedrige Filterung 1
2
Mittlere Filterung 3
4
Starke Filterung 5
6
TSX AEY 1600
Gewünschte
Leistung
0
0,750
0,875
0,937
0,969
0,984
0,992
Zu wählender
α
Wert entspricht
Reaktionszeit Unterbrechungsdes Filters bei 63% frequenz (Hz)
0
104,3 ms
224,7 ms
464,8 ms
944,9 ms
1,905 s
3,825 s
-
1,526
0,708
0,342
0,168
0,084
0,042
Reaktionszeit Unterbrechungsdes Filters bei 63% frequenz (Hz)
Keine Filterung
Niedr. Filterung
0
Mittlere Filterung 3
4
1
2
0
0,750
0,875
0,937
0,969
0
178 ms
382 ms
791 ms
1,607 s
-
0,894
0,416
0,201
0,099
Starke Filterung 5 0,984 3,239 s 0,049
6 0,992 6,502 s 0,024
___________________________________________________________________________
1/8
Module TSX AEY 800 / TSX AEY 810 / TSX AEY 1600 1
1.2-4 Anzeige der Meßwerte
Der an die Applikation übermittelte Meßwert kann vom Benutzer direkt verarbeitet werden.
Folgende Wahlmöglichkeiten werden angeboten:
• Normalisierte Anzeige 0..10000 (oder ± 10000 für den Bereich ± 10 V)
• Parametrierung des Anzeigeformats mit Angabe der gewünschten Minimal- und
Maximalwerte
Normalisierte Anzeige. Die Werte werden in normalisierten Einheiten angezeigt:
• Für einen unipolaren Bereich 0-10 V, 0-5 V, 0-20 mA oder 4-20 mA erstrecken sie sich von 0 bis 10000 (0 0 /
000
bis 10000 0 2
000
).
• Für den bipolaren Bereich ± 10 V erstrecken sie sich von - 10000 bis + 10000
(- 10000 0 /
000
bis + 10000 0 /
000
).
Benutzeranzeige. Der Benutzer kann den Wertbereich wählen, in dem die Meßwerte wiedergegeben werden. Wahlmöglichkeiten:
• unterer Grenzwert, der dem Minimum des Bereichs 0 0 /
000
(oder - 10000 0 /
000
) entspricht,
• oberer Grenzwert, der dem Maximum des Bereichs + 10000 0 /
000
entspricht.
Die genannten Grenzwerte sind Ganzzahlwerte zwischen - 30000 und + 30000.
B
Beispiel: Nehmen wir an, daß ein Druckgeber eine Druckinformation an einer 4-20-mA-
Schleife anzeigt, wobei 4 mA 3200 mB und 20 mA 9600 mB entsprechen. Der Anwender kann somit das Anwenderformat (User) auswählen, indem er die folgenden unteren und oberen Grenzwerte festlegt:
• 0 0 /
000
<=> 3200 als unterer Grenzwert,
• 10000 0 /
000
<=> 9600 als oberer Grenzwert.
Die an das Programm übertragenen Werte bewegen sich zwischen 3200 (= 4 mA) und
9600 (= 20 mA).
Weitere Informationen zur normalisierten Anzeige oder Benutzeranzeige finden Sie im
Inbetriebnahmehandbuch der anwendungsspezifischen Funktionen (Bestellnummer
TLX DS 57 PL733G).
___________________________________________________________________________
1/9
B
1.2-5 Trimmen der Geber
Das Trimmen besteht darin, eine an einem gegebenen Geber beobachtete systematische
Verschiebung um einen gegebenen Betriebspunkt zu beseitigen. Dabei wird ein auf das
Verfahren und nicht auf den Automatismus zurückzuführender Fehler kompensiert. Aus diesem Grund muß ein Modul nach einem Wechsel nicht erneut eingestellt werden, vielmehr erfordert das Auswechseln des Gebers bzw. eine Änderung des Betriebspunktes dieses Gebers ein erneutes Trimmen.
Konvertierungsgerade nach dem Trimmen
Ursprüngliche
Konvertierungsgerade
0 100 %
Beispiel: Angenommen, ein Druckgeber, der mit einem Klimagerät (1mV/mB) verbunden ist, signalisiert 3200 mB, während der Ist-Druck 3210 mB beträgt. Der vom Modul im normalisierten Meßbereich gemessene Wert beträgt 3200 (3,20 V). Der Anwender kann seinen Meßwert auf den Wert 3210 (gewünschter Wert) trimmen. Nach diesem Trimmen wendet der Meßkanal einen systematischen Offset von +10 auf jeden neuen Meßwert an.
Der einzugebende Trimmwert beträgt 3210.
Der Trimmwert kann mit Hilfe eines Programmierterminals verändert werden, auch
wenn sich das Programm im RUN-Betrieb befindet. Der Anwender kann für jeden
Eingangskanal:
• den gewünschten Meßwert anzeigen und ändern,
• den Trimmwert speichern,
• wissen, ob der Kanal bereits einen Trimmwert besitzt.
Ein Trimm-Offset kann auch über das Programm geändert werden.
Das Trimmen erfolgt im Normalbetrieb kanalweise ohne Beeinflussung der Betriebsarten des Kanals des Moduls.
Die maximale Abweichung zwischen dem gemessenen Wert und dem gewünschten Wert
(getrimmter Wert) darf ± 1000 nicht überschreiten.
Das Trimm-Offset wird im Wort %MWxy.i.8 gespeichert.
Hinweis: Bei dem Modul TSX AEY 810 zeigt das Bit %IWxy.i.1:X0 = 1 an, daß der Kanal getrimmt ist.
___________________________________________________________________________
1/10
Module TSX AEY 800 / TSX AEY 810 / TSX AEY 1600 1
1.2-6 Kalibrierung
Die Neukalibrierung der Module TSX AEY 800, TSX AEY 810 und TSX AEY 1600 erfolgt ausschließlich im Kanal 0, um das Modul insgesamt neu zu kalibrieren.
Es ist ratsam, das Modul ohne Applikation neu zu kalibrieren.
Die Kalibrierung kann im RUN- oder STOP-Betrieb mit der in Verbindung mit dem Kanal stehenden Steuerungstask ausgeführt werden.
In der Betriebsart Kalibrieren werden alle Meßwerte aller Kanäle des Moduls für ungültig erklärt (Bit %Ixy.i.ERR = 1 bei den Modulen TSX AEY 800 und TSX AEY
1600, Bit %IWxy.i.1:X2= 1 bei Modul TSX AEY 810), die Filterfunktion und alle
Einstellungen sind verriegelt, die Zyklen zur Erfassung der Kanäle können verlängert werden.
Während der Kalibrierung werden alle Eingänge außer Kanal 0 nicht mehr erfaßt. Deshalb ist der Wert, der für diese Kanäle an die Applikation übertragen wird, der letzte gemessene
Wert vor dem Umschalten in die Betriebsart Kalibrieren.
Die Kalibrierung erfolgt mit Hilfe des Kalibrierungsfensters und zwar global für das Modul ausschließlich auf Kanal 0: Dazu:
• auf einen Kanal klicken, um in die Betriebsart Kalibrieren umzuschalten (eine Meldung bestätigt das Umschalten in diese Betriebsart),
• eine Bezugsspannungsquelle an den Spannungseingang von Kanal 0 in Abhängigkeit vom zu kalibrierenden Bereich anschließen:
- Bezugsspannung = 10 V ± 20 ppm, um das Modul in den Bereichen ± 10 V und 0..10
V neu zu kalibrieren,
- Bezugsspannung = 5 V ± 20 ppm, um das Modul in den Bereichen 0..5 V, 1..5 V,
0..20 mA und 4..20 mA neu zu kalibrieren.
Achtung: Die Bezugsspannung 5 V erlaubt eine Kalibrierung der gesamten
Meßwertkette für die Bereiche 0..20 mA und 4..20 mA, berücksichtigt aber nicht den im Modul integrierten Stromshunt 250
Ω
, der sich am Stromeingang befindet,
• im Kalibrierungsfenster die angeschlossene Bezugsspannung (beispielsweise 10 V) auswählen. Eventuell die zur Stabilisierung der Bezugsspannung erforderliche Zeit abwarten und Auswahl bestätigen. Die Kalibrierung, die den in Verbindung mit dieser
Referenzspannung stehenden Bereichen entspricht (zum Beispiel ± 10 V und 0..10 V), erfolgt automatisch. Der angezeigte Wert von Kanal 0 muß dann 10000 ±10 betragen.
• Der Anwender kann danach eine weitere externe Referenzspannung (zum Beispiel 5
V) anschließen und den vorhergehenden Vorgang bis zur automatischen Kalibrierung der in Verbindung mit dieser Referenzspannung stehenden Bereiche (0..5 V, 1..5 V,
0..20 mA und 4..20 mA) wiederholen.
Die Kalibrierung wird erst nach ihrer Speicherung im Modul berücksichtigt (Schaltfläche
"Sichern"). Mit der Schaltfläche "Zurück zu den Werksparametern" können alle
Kalibrierungen gelöscht und die (im Werk vorgenommene) Anfangskalibrierung wiederhergestellt werden. Bei Betätigung der Schaltfläche "Zurück zu den Werksparametern" erscheint eine Bestätigungsmeldung. Nach erfolgter Bestätigung wird sie jedoch sofort berücksichtigt und erfordert kein zusätzliches Abspeichern.
Wird der Bildschirm ohne Speichern verlassen, erscheint eine Meldung, die den Anwender daran erinnert, daß nicht gespeichert worden ist. Verläßt der Anwender trotzdem das
Fenster, gehen die neuen Kalibrierungskoeffizienten verloren (die alten Koeffizienten werden wieder aktiv).
___________________________________________________________________________
1/11
B
B
1.3
Kenndaten
1.3-1 Kenndaten der Eingänge
Modul
Anzahl der Kanäle
A/D-Wandler
TSX AEY 800
8
TSX AEY 1600 TSX AEY 810
16 8
12 Bits (3719 Punkte bei Spannm. / 16 Bits (49090 Pkte/Sp.m.
3836 Punkte bei Stromm.) /24545 Pkte beiStromm.)
Konfiguration des
Erfassungszyklus
Umwandlungsdauer
Schnell: periodische Erfassung der benutzten Kanäle
Normal: periodische Erfassung aller Kanäle
3 ms / Kanal 3,3 ms / Kanal
1000 V eff.
Isolationsspannung
Kanäle/Erde
1000 V eff.
Isolierung zw. den Kanälen Gemeinsamer Bez.-punkt
Isolierung zw.Bus und Kanälen 1000 V eff.
± 200 VDC
1000 V eff.
Max. zul. Überspannung an den Eingängen
± 30 V bei Spannungsmess.
± 30 mA bei Strommessung
Eingangs• Spannung 10 M
Ω impedanz • Strom 250
Ω
Max. Verlustleistung 1,9 W
Normen IEC 1131
± 30 V ei Spanngs.mess.
± 30 mA bei Strommess.
10 M
Ω
250
Ω
3,15 W
IEC 1131, CSA22.2,UL508
Meßbereich
Skalenendwert (PE)
Auflösung (1)
Max. Fehler bei 25 °C (1)
Max. Fehler von 0 bis 60 °C
± 10 V und 0..10 V 0..5 V und 1..5 V 0..20 mA und 4..20 mA
10 V
5,38 mV
0,19% PE
0,22% PE
5 V
1,34 mV
0,15% PE
0,22% PE
20 mA
5,21
µ
A
0,25% PE
0,41% PE
Temperaturabweichung (1) 20 ppm / °C
Bereichsüberschreitung
(2)
20 ppm / °C 45 ppm / °C
± 10,5 V (± 12,5 V) 0..5,25 V(0..6,25 V) 0..21mA(0..25 mA) im Bereich ± 10 V im Bereich 0.. 5 V im Bereich 0.. 20 mA
-0,5..10,5V (-2,5..12,5V) 0,8..5,2 V (0..6V) 3,2..20,8 mA (0..24 mA) im Bereich 0..10 V im Bereich 1..5 V im Bereich 4..20 mA
Genauigkeit des internen
Wandlerwiderstandes
/ / 0,1% - 25 ppm / °C
(1) Diese Werte gelten nicht für das Modul TSX AEY 810 (siehe dazu nachfolgende Tabelle).
(2) Im Fall des Moduls TSX AEY 810 sind die Überschreitungsgrenzw. konfigurierbar (s. Absch.3.2 2)
Fall des Moduls TSX AEY 810
Meßbereich ± 10 V und 0..10 V 0..5 V und 1..5 V 0..20 mA und 4..20 mA
Skalendwert
Auflösung
10 V
406
µ
V
Max. Fehler bei 25 °C 0,244%
Max. Fehler bei 0 bis 60 °C 0,305%
5 V
203
µ
0,13%
V
0,191%
20 mA
812 nA
0,142%
0,212%
1/12
Module TSX AEY 800 / TSX AEY 810 / TSX AEY 1600 1
1.4
Anschlüsse
1.4-1 Pinbelegung
TSX AEY 800
(1) +IV0 1
(2) +IC0
(*)
(3) COM1/STD
(4) +IV2
(5) +IC2
(6) COM3
(7) +IV4
(8) +IC4
(9) COM5
(10) +IV6
(11) +IC6
(12) COM7
2
3
4
5
6
9
10
7
8
11
12
(13) STD
TSX AEY 810
(1) +IV0
13
1
(2) +IC0 2
(3) COM1
(4) +IV2
(5) +IC2
(6) COM3
(7) +IV4
(8) +IC4
(9) COM5
(10) +IV6
(11) +IC6
(12) COM7
(*)
(13) STD
7
8
9
5
6
3
4
10
11
12
13
14 COM0 (14)
15 +IV1 (15)
16 +IC1 (16)
17 COM2 (17)
18 +IV3 (18)
19 +IC3 (19)
20 COM4 (20)
21 +IV5 (21)
22 +IC5 (22)
23 COM6 (23)
24 +IV7 (24)
25 +IC7 (25)
14 COM0 (14)
15 +IV1 (15)
16 +IC1 (16)
17 COM2 (17)
18 +IV3 (18)
19 +IC3 (19)
20 COM4 (20)
21 +IV5 (21)
22 +IC5 (22)
23 COM6 (23)
24 +IV7 (24)
25 +IC7 (25)
TSX AEY 1600
(1) +IV0 1
(2) +IC0
(*)
(3) COM1/STD
(4) +IV2
(5) +IC2
2
3
4
5
(6) COM3
(7) +IV4
(8) +IC4
(9) COM5
(10) +IV6
(11) +IC6
(12) COM7
(13) STD
6
9
10
7
8
11
12
14 COM0 (14)
15 +IV1 (15)
16 +IC1 (16)
17 COM2 (17)
18 +IV3 (18)
19 +IC3 (19)
20 COM4 (20)
21 +IV5 (21)
22 +IC5 (22)
23 COM6 (23)
24 +IV7 (24)
25 +IC7 (25)
13
(1) +IV8
(2) +IC8
(*)
(3) COM9/STD
(4) +IV10
(5) +IC10
(6) COM11
(7) +IV12
(8) +IC12
(9) COM13
(10) +IV14
(11) +IC14
(12) COM15
(13) STD
6
7
4
5
1
2
3
10
11
8
9
12
14 COM8 (14)
15 +IV9 (15)
16 +IC9 (16)
17 COM10 (17)
18 +IV11 (18)
19 +IC11 (19)
20 COM12 (20)
21 +IV13 (21)
22 +IC13 (22)
23 COM14 (23)
24 +IV15 (24)
25 +IC15 (25)
13
+IVx : Spannungseingang + von Kanal x +ICx : Stromeingang + von Kanal x
COMx: Eingang - von Kanal x STD : Brücke (*) zur Erkennung
(Spannung oder Strom) einer abgezogenen Klemmleiste
Im Fall des Moduls TSX AEY 810: Zur Erkennung einer abgezogenen Klemmleiste
Stift 13 an Erde anlegen unter Verwendung der Abdeckkappe des SUB-D-Steckers.
___________________________________________________________________________
1/13
B
B
1.4-2 Pinzuweisung des TELEFAST-Verdrahtungsinterface
Nach Anschluß eines Analogmoduls an ein Verdrahtungszubehör TELEFAST unter
Verwendung des Kabeltyps TSX CAP 030 können die Analogkanäle folgendermaßen an den Klemmleisten des TELEFAST-Verdrahtungsinterface abgegriffen werden:
TELEFAST, Bestellnummer ABE 7 CP A02
111
112
113
114
115
105
106
107
108
109
110
100
101
102
103
104
2
3
4
TELEFAST Stiftnummer Signalart
Klemme 25pol. Sub-D- Klemme
Stecker
1 / Erde
/
/
/
STD (1)
STD (1)
STD (2)
1
2
15
16
4
+IV0 oder +IV8
+IC0 oder +IC8
200
201
+IV1 oder +IV9
+IC1 oder +IC9
202
203
+IV2 oder +IV10 204
TELEFAST Stiftnummer Signalart
25pol. Sub-D-
Stecker
Verg.1
/ Erde
Verg.2
Verg.3
Verg.4
/
/
/
Erde
Erde
Erde
/
/
14
3
17
COM0 od.COM8
Erde
COM1 od. COM9
Erde
COM2 od.COM10
5
18
19
7
8
21
22
10
11
24
25
+IC2 oder +IC10
+IV3 oder +IV11
+IC3 oder +IC11
205
206
207
+IV4 oder +IV12 208
+IC4 oder +IC12 209
+IV5 oder +IV13
+IC5 oder +IC13
210
211
+IV6 oder +IV14 212
+IC6 oder +IC14 213
+IV7 oder +IV15
+IC7 oder +IC15
214
215
/
/
/
/
/
/
6
20
9
23
12
Erde
COM3 od.COM11
Erde
COM4 od.COM12
Erde
COM5 od.COM13
Erde
COM6 od.COM14
Erde
COM7 od.COM15
Erde
Erkennung der Klemmleiste:
• Module TSX AEY 1600/800: Brücke zwischen den Klemmen STD (1) und STD (2) anlegen,
• Module TSX AEY 810: Brücke zwischen den Klemmen STD (1) und Erde (Stift-Nr.1) anlegen.
___________________________________________________________________________
1/14
Module TSX AEY 800 / TSX AEY 810 / TSX AEY 1600 1
TELEFAST, Bestellnummer ABE 7 CP A03
112
113
114
115
108
109
110
111
104
105
106
107
100
101
102
103
2
3
4
TELEFAST Stiftnummer Signalart
Klemme 25pol. Sub-D-
Nr.
Stecker
1 / 0 V
/
/
/ 0 V
0 V
0 V
/
/
15
16
IS1 oder IS9 (*) 200
+IV1 oder +IV9 201
+IC1 oder +IC9 202
Erde 203
/
/
18
19
+IV3 oder +IV11
Erde
TELEFAST Stiftnummer Signalart
Klemme 25pol. Sub-D-
Nr.
Stecker
Verg.1
/ 24 V (Gebervers.)
Verg.2
Verg.3
Verg.4
/
/
/ 24 V (Gebervers.)
0 V (Gebervers.)
0 V (Gebervers.)
IS3 oder IS11 (*) 204
205
+IC3 oder +IC11 206
207
/
/
1
2
14 / 3
4
5
17 / 6
IS0 oder IS8 (*)
+IV0 oder +IV8
+IC0 oder +IC8
COM0 / COM1 od.
COM8 / COM9
IS2 oder IS10 (*)
+IV2 oder +IV10
+IC2 oder +IC10
COM2 / COM3 od.
COM10 / COM11
/
/
/
/
21
22
24
25
IS5 oder IS13 (*) 208
+IV5 oder +IV13 209
+IC5 oder +IC13 210
Erde 211
IS7 oder IS15
+IV7 oder +IV15
Erde
212
213
+IC7 oder +IC15 214
215
/
/
7
8
20 / 9
10
11
23 /12
IS4 oder IS12 (*)
+IV4 oder +IV12
+IC4 oder +IC12
COM4 / COM5 od.
COM12 / COM13
IS6 oder IS14 (*)
+IV6 oder +IV14
+IC6 oder +IC14
COM6 / COM7 od.
COM14 / COM15
(*) ISx: 24-V-Versorgung von Kanal X
B
___________________________________________________________________________
1/15
B
TELEFAST, Bestellnummer ABE 7 CP A31
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
2
3
4
TELEFAST Stiftnr .
Klemme 25pol. Sub-D-
N r .
Stecker
1 /
Signalart
Erde
100
101
102
/
/
/
/
1
2
Erde
Erde
Erde
I S 0
I V 0
I C 0
/
/
/
14
15
16
3
4
5
17
18
19
6
0 V0
I S 1
I V 1
I C 1
0 V1
I S 2
I V 2
I C 2
0 V2
I S 3
I V 3
I C 3
0 V3
(*) ISx: 24-V-Versorgung von Kanal X
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
TELEFAST Stiftnr.
K l e m m e 25pol. Sub-D-
N r .
S t e c k e r
Verg.1
/
Signalart
24 V (Gebervers.)
Verg.2
Verg.3
Verg.4
116
117
118
/
/
/
/
7
8
24 V (Gebervers.)
0 V (Gebervers.)
0 V (Gebervers.)
I S 4
I V 4
I C 4
/
/
/
20
21
22
9
10
11
23
24
25
12
0 V4
I S 5
I V 5
I C 5
0 V5
I S 6
I V 6
I C 6
0 V6
I S 7
I V 7
I C 7
0 V7
Für die Erdanschlüsse zusätzliche Klemmleiste ABE 7 BV20 verwenden.
Erkennung der Klemmleiste:
Das Verdrahtungssystem TELEFAST ABE 7CP A31 verfügt serienmäßig über die Brücke zur
Erkennung der abgezogenen Klemmleiste.
___________________________________________________________________________
1/16
2.1
Beschreibung
Allgemeines
Das Modul TSX AEY 1614 ist eine Meßkette mit 16 Thermoelement-Eingängen.
Alle Eingänge des Moduls können wahlweise für einen der folgenden Bereiche konfiguriert werden:
• Thermoelement: B,E,J,K,L,N,R,S,T oder U.
• Spannung: -80..+80 mV.
Das Verdrahtungsinterface TELEFAST
ABE 7 CP 412 erleichtert den Anschluß und verfügt über eine integrierte Vergleichsstellenkompensation
2 Modul TSX AEY 1614
B
TSX AEY 1614
Funktionen des Moduls TSX AEY 1614
Das Eingangsmodul TSX AEY 1614 führt folgende Funktionen aus:
Kanäle
0 bis 7
Vergleichsstelle
Telefast
8
TSX AEY 1614
Erfassungskette
Versorgung Opto
A/D Opto
Verarbeitung
Busschnittstelle X
Kanäle
8 bis 15
Vergleichsstelle
Telefast
8
Erfassungskette A/D Opto
Versorgung
Opto
1 2 3
7
4 5
6
___________________________________________________________________________
2/1
B
1 Signalanpassung und Multiplexfunktion
Bei der Anpassung erfolgt eine Filterung im Gleichtakt- und Differentialmodus. Danach wird die Multiplexfunktion der Kanäle durch Optokoppler ausgeführt, um eine Spannung im Gleichtaktmodus zwischen den Kanälen (bis 400 V) aufzubauen. Eine zweite
Multiplexstufe erlaubt die Selbstkalibrierung des Offset der Erfassungskette möglichst nahe an der Eingangsklemme sowie die Anwahl des Gebers für die
Vergleichsstellenkompensation, der im TELEFAST-Adapter enthalten ist.
2 Verstärkung
Sie erfolgt mit Hilfe eines Verstärkers mit niedrigen Offset. Durch die Spitzenbegrenzung am Eingang des Verstärkers kann einer Überlastung von 30 V widerstanden werden.
3 Konvertierung
Der Konverter empfängt das von einem Eingangskanal oder von der Kompensation der Vergleichsstelle kommende Signal. Die Konvertierung basiert auf einem
Σ∆−
Konverter mit 16 Bits.
4 Umwandlung der Eingangsmeßwerte in eine vom Benutzer auswertbare Einheit
• Berücksichtigung der auf die Meßwerte anzuwendenden Neukalibrierungs- und
Trimmkoeffizienten (kanal- und bereichsweise) sowie der Koeffizienten zur
Selbstkalibrierung des Moduls,
• Filterung (numerische Filterung) der Meßwerte in Abhängigkeit von den Konfigurationsparametern,
• Skalierung der Meßwerte in Abhängigkeit von den Konfigurationsparametern
(physikalische Einheiten oder Userbereich).
5 Schnittstelle und Kommunikation mit der Applikation
• Verwaltung des Datenaustausches über den Bus X,
• geografische Adressierung,
• Empfang der Konfigurationsparameter des Moduls und der Kanäle,
• Versenden der gemessenen Werte sowie des Zustands des Moduls an die Applikation.
6 Stromversorgung des Moduls
7 Überwachung des Moduls und Anzeige möglicher Fehler an die Applikation
• Test der Konvertierungskette,
• Test der Bereichsüberschreitung an den Kanälen,
• Test des Vorhandenseins der Klemmleiste,
• Watchdog-Test.
8 Vergleichsstellenkompensation
• Im Verdrahtungssystem TELEFAST ABE 7CP A12 integriert
• ist vom Benutzer einzusetzen, wenn das TELEFAST-System nicht verwendet wird.
___________________________________________________________________________
2/2
Modul TSX AEY 1614 2
2.2
Verarbeitung der Eingänge
2.2-1 Häufigkeit der Meßwerterfassung
Die Zykluszeit (Te) des Moduls TSX AEY 1614 hängt von den Konfigurationsoptionen
(Verdrahtungstest, Vergleichsstellenkompensation, Präzisionsmodus) ab. Außerdem werden die Kanäle gleichzeitig und paarweise (Kanal 0 und Kanal 8; Kanal 1 und Kanal
9;...; Kanal 7 und Kanal 15) erfaßt.
B
Normaler Zyklus
SubD 0
Tf0
8ms
V0
70ms
Tf1
8ms
V1 Tf2
70ms 8ms
V2
70ms
...
...
Tf7
8ms
V7
70ms
CSFT Hte prec.
...
70ms 70ms
SubD 1 Tf8
8ms
V8
70ms
Tf9
8ms
V9 Tf10
70ms 8ms
V10
70ms
...
...
Tf14
8ms
V14
70ms
CSFT Hte prec.
...
70ms 70ms wobei:
• Tf: Verdrahtungstest (8 ms pro Kanal mit Testanforderung)
• CSFT: Vergleichsstellenkompensation über TELEFAST-Verdrahtungsinterface
• Hte prec: Präzisionsmodus (entspricht einem Selbstkalibrierungsvorgang des Moduls).
Schneller Zyklus
Es werden nur die als benutzt deklarierten Kanäle abgefragt, selbst wenn diese nicht fortlaufend sind. Um die Zykluszeit so weit wie möglich zu verringern, muß berücksichtigt werden, daß die Kanäle gleichzeitig und paarweise erfaßt werden.
Beispiel einer optimalen Verdrahtung für drei benutzte Kanäle mit: Verdrahtungstest, Vergleichsstellenkompensation über TELEFAST und Präzisionsmodus
Sollen nur 3 Kanäle benutzt werden und soll die Zykluszeit so kurz wie möglich sein, sollten vorzugsweise die Kanäle 0,8 (duale Kanäle) und 1 verdrahtet werden.
Der Zyklus stellt sich dann wie folgt dar:
SubD0
Tf0
8ms
SubD1
Tf8
8ms
V0
70ms
V8
70ms
Tf1
8ms
Tf9
8ms
V1 CSFT Hte prec.
70ms 70ms 70ms
V9 CSFT Hte prec.
70ms 70ms 70ms
Te = 2 x 70 ms + 2 x 8 ms + 70 ms + 70 ms = 296 ms
___________________________________________________________________________
2/3
B
2.2-2 Wahl der Bereiche und Überschreitungskontrolle
Dieses Modul läßt die Wahl zwischen einem Spannungsbereich und 6 Thermoelementbereichen für jeden seiner Eingänge.
Die Aktivierung der Überschreitungskontrolle für jeden einzelnen Kanal erfolgt in der
Konfiguration.
Der Meßbereich ist in drei Zonen unterteilt:
• Nennbereich - Meßbereich, der dem gewählten Bereich entspricht,
• Überschreitungsbereich - Bereich oberhalb des oberen Grenzwertes,
• Unterschreitungsbereich - Bereich unterhalb des unteren Grenzwertes.
Unterschreitungsbereich
Unterer Grenzwert
Nennbereich
Oberer Grenzwert
Überschreitungsbereich
Jenseits dieser Grenzwerte (Überschreitungsbereich bzw. Unterschreitungsbereich), die den Nennwerten des gewählten Bereichs (Grenzwerte der Thermoelemente oder -80 mV und +80 mV für den Meßbereich) entsprechen, ergibt sich die Sättigung der Meßkette, selbst wenn die Überschreitungskontrolle nicht aktiviert ist.
Ist die Überschreitungskontrolle aktiviert, wird ein Überschreitungsfehler durch das folgende Bit angezeigt:
• Fehlerbit %IModul.Kanal.ERR = 1, das einen Kanalfehler anzeigt,
• Bit eines Statuswortes %MWModul.Kanal.2:X1 = 1, das eine Bereichsüberschreitung im Kanal,
• Bit eines Statuswortes %MWModul.Kanal.2:X14 = 1, das eine Unterschreitung im
Kanal anzeigt,
• Bit eines Statuswortes %MWModul.Kanal.2:X15 = 1, das eine Überschreitung im
Kanal anzeigt,
Ist die Überschreitungskontrolle deaktiviert, bleiben unabhängig vom Meßwert alle Bits auf 0.
Für die Bereiche mit Temperaturmessung:
Die Bereichsüberschreitung entspricht entweder einer dynamischen Überschreitung der
Erfassungskette oder einer Überschreitung des genormten Meßbereichs des Gebers oder aber einer dynamischen Überschreitung der Ausgleichstemperatur
(-5 °C bis +85 °C).
___________________________________________________________________________
2/4
Modul TSX AEY 1614 2
2.2-3 Filterung der Meßwerte
Die ausgeführte Filterunktion ist eine numerische Filterung erster Ordnung mit einem
Filterungskoeffizienten, der sich von einen Programmierterminal aus oder über das
Programm ändern läßt. Die benutzte mathematische Formel lautet folgendermaßen:
Mes fn
=
αα
x Mes fn-1
+ (1-
αα
) x Wert wobei:
αα
= Leistungsfähigkeit des Filters, bn
Mes fn
= gefilterter Meßwert zum Zeitpunkt n,
Mes fn-1
= gefilterter Meßwert zum Zeitpunkt n-1,
Wert bn
= gemessener Bruttowert zum Zeitpunkt n.
Der Benutzer wählt bei der Konfiguration den Filterungswert unter den 7 möglichen Werten
(0 bis 6) aus.
Dieser Wert kann danach geändert werden, selbst wenn die Applikation sich im
RUN-Betrieb befindet.
Die Filterung hängt von der Zykluszeit Te ab (siege Absch. 2.2-1).
Gewünschte
Leistung
Zu wählender
αα
Wert entspricht
Reaktionszeit Unterbrechungsdes Filters bei 63% frequenz (Hz)
Keine Filterung
Niedr. Filterung
Mittlere Filterung 3
4
Starke Filterung 5
6
0
1
2
0
0,750
0,875
0,937
0,969
0,984
0,992
0
4 Te
8 Te
16 Te
32 Te
64 Te
128 Te
-
0,040/Te
0,020/Te
0,010/Te
0,005/Te
0,025/Te
0,012/Te
B
___________________________________________________________________________
2/5
B
2.2-4 Anzeige der Meßwerte
Diese Verarbeitung ermöglicht die Wahl des Anzeigeformats, in dem die Meßwerte dem
Benutzerprogramm übermittelt werden. Es muß zwischen elektrischen Bereichen und
Thermoelement- bzw. Temperaturfühlerbereichen unterschieden werden.
Fall des Meßbereichs -80..80mV
Der an die Applikation übermittelte Meßwert kann vom Benutzer direkt verarbeitet werden.
Folgende Wahlmöglichkeiten werden angeboten:
• Normalisierte Anzeige ± 10000
• Parametrierung des Anzeigeformats mit Angabe der gewünschten Minimal- und
Maximalwerte
Normalisierte Anzeige (standardmäßige Einstellung). Die Werte werden in normalisierten Einheiten von - 10000 bis + 10000 (- 10000 0 /
000
bis + 10000 0 /
000
) angezeigt.
Benutzeranzeige. Der Benutzer kann den Wertbereich wählen, in dem die Meßwerte wiedergegeben werden. Wahlmöglichkeiten:
• unterer Grenzwert, der dem Minimum des Bereichs - 10000 0 /
000
) entspricht,
• oberer Grenzwert, der dem Maximum des Bereichs + 10000 0 /
000
entspricht.
Die genannten Grenzwerte sind Ganzzahlwerte zwischen - 30000 und + 30000.
Fall der Thermoelementbereiche
Der Benutzer hat die Wahl zwischen zwei Anzeigetypen:
• Temperaturanzeige. Die Werte werden standardmäßig in Zehntelgraden geliefert:
- Zehntelgrad Celsius, wenn die bei der Konfiguration gewählte Einheit °C ist,
- Zehntelgrad Fahrenheit, wenn die bei der Konfiguration gewählte Einheit °F ist.
• Normalisierte Anzeige. Der Benutzer kann eine normalisierte Anzeige 0..10000 (also
0 bis 10000 0 /
000
) wählen. Dabei sind die Minimal- und Maximaltemperaturen anzugeben, die den Anzeigewerten 0 und 10000 entsprechen.
___________________________________________________________________________
2/6
Modul TSX AEY 1614 2
2.2-5 Trimmen der Geber
Das Trimmen besteht darin, eine an einem gegebenen Geber beobachtete systematische
Verschiebung um einen gegebenen Betriebspunkt zu beseitigen. Dabei wird ein auf das
Verfahren und nicht auf den Automatismus zurückzuführender Fehler kompensiert. Aus diesem Grund muß ein Modul nach einem Wechsel nicht erneut eingestellt werden, vielmehr erfordert das Auswechseln des Gebers bzw. eine Änderung des Betriebspunktes dieses Gebers ein erneutes Trimmen.
B
Konvertierungsgerade nach dem Trimmen
Ursprüngliche
Konvertierungsgerade
100 % 0
Der Trimmwert kann mit Hilfe eines Programmierterminals verändert werden, auch
wenn sich das Programm im RUN-Betrieb befindet. Der Anwender kann für jeden
Eingangskanal:
• den gewünschten Meßwert anzeigen und ändern,
• den Trimmwert speichern,
• wissen, ob der Kanal bereits einen Trimmwert besitzt.
Das Trimmen erfolgt im Normalbetrieb kanalweise ohne Beeinflussung der Betriebsarten des Kanals des Moduls.
Die maximale Abweichung zwischen dem gemessenen Wert und dem gewünschten Wert
(eingestellter Wert) darf ± 1500 nicht überschreiten.
Hinweis: Das Bit %IWxy.i.1:X0 = 1 zeigt an, daß der Kanal getrimmt ist.
___________________________________________________________________________
2/7
B
2.2-6 Kalibrierung
Die Neukalibrierung der Module TSX AEY 1614 erfolgt ausschließlich in den Kanälen 0 bis
8, um das gesamte Modul neu zu kalibrieren.
Sie erfolgt mit Hilfe des Kalibrierungsfensters im Konfigurationseditor:
• auf einen Kanal klicken, um in die Betriebsart Kalibrieren umzuschalten;
• eine Bezugsspannungsquelle an den Spannungseingang des neu zu kalibrierenden
Kanals (Kanal 0 bis 8) in Abhängigkeit vom zu kalibrierenden Bereich anschließen.
Bezugsspannungsklemme
+25,000 mV + 0,039%
+55,000 mV + 0,026%
+80,000 mV + 0,023%
+166,962 mV + 0,019%
+1,600V + 0,017%
Zu kalibrierende Bereiche
B, R, S, T
U, N, L, K
J, E
Temperaturfühler Pt100
Thermoelement (Telefast)
• Sobald die Bezugsspannung (beispielsweise 55 mV) angeschlossen ist, diesen
Bezugswert im Fenster über das Pull-down-Menü auswählen.
• Eventuell die zur Stabilisierung der Bezugsspannung erforderliche Zeit abwarten und
Auswahl bestätigen. Die Kalibrierung, die den in Verbindung mit dieser Referenzspannung stehenden Bereichen entspricht, erfolgt automatisch.
Die Stromquelle von 1,25 mA (für die Vergleichsstellenkompensation) kann ebenfalls neu kalibriert werden:
• "Quelle" aus der Liste der Referenzwerte auswählen und bestätigen. Nach erfolgter
Bestätigung verändert sich die Farbe des Eingabefelds des Meßwertes "Quelle".
• Die Quelle mit Hilfe eines Präzisionsmeßgerätes (0,068% bei 1,25 mA) messen.
• Den auf dem Universalmeßgerät abgelesenen Wert in das Eingabefeld eintragen (als
Einheit x 100 mA) und Eingabe bestätigen.
Die Kalibrierung wird erst nach ihrer Speicherung im Modul berücksichtigt (Schaltfläche
"Sichern").
Mit der Schaltfläche "Zurück zu den Werksparametern" können alle Kalibrierungen gelöscht und die (im Werk vorgenommene) Anfangskalibrierung wiederhergestellt werden.
Hinweis: Im Kalibrierungsfenster zeigen die in der linken Bildschirmseite angezeigten Werte (Kanal
0 und 8) den in der angeschlossenen Bezugsspannungsquelle gemessenen Wert an. Das Anzeigeformat in Zehntel mV (16000 angezeigt für 1,6V) ist nicht dafür bestimmt, die Genauigkeit der Bezugsspannung zu kontrollieren, sondern zeigt nur das Vorhandensein dieser Bezugsspannung an.
___________________________________________________________________________
2/8
Modul TSX AEY 1614 2
2.3
Kenndaten
2.3-1 Allgemeine Kenndaten
Anzahl der Kanäle
A/D-Wandler
Dauer des Erfassungszyklus
16
0..65535 Punkte/16 Bits
70 ms/Kanal (1)
Verdrahtungstest
Numerische Filterung
8 ms
1.
Ordnung/parametrierbare Zeitkonstante
Isolationsspannung Kanal/Erde 1000 Veff.
Zul. Gleichtaktspannung bei Betrieb zwischen Kanälen und Erde
240 VAC
Zul. Gleichtaktspannung bei Betrieb zwischen Kanälen
250 VDC oder 280 VAC
Zul. Überspannung im Differential±30 VDC modus an den Eingängen
Linearisierung Automatisch
Vergleichsstellenkompensation bei Telefast zwischen -5 und 60 °C
Extern durch Pt100 Klasse A in Kanal 0, zwischen -5 °C und +85 °C#
2 W Max. Verlustleistung
SPS-Normen
Geber-Normen
UL508, UL94, IEC1131, IEC68, IEC801
IEC584, IEC751, DIN 43760, DIN 43710, NF C 42-330
Meßbereiche
±80 mV
Rmax der Leitung für Verdrahtungstest
500
Ω
Störsp.-Unterdrückung Kanal/Erde 110 dB (VDC-VAC 50/60Hz)
Störsp.-Unterdrückung 50/60 Hz 100 dB
(1) Für die Meßereiche gelten die Angaben für die ganze Eingangsdynamik.
(2) Für die Thermoelementbereiche gelten die Angaben für die interne oder externe Kompensation der Vergleichsstelle nach einer Stabilisierungsdauer von 30 Minuten und werden für die Mitte des normalisierten Bereichs angegeben.
"CI" bedeutet, daß die interne Kompensation benutzt wird; in diesem Fall ist eine spezielle
Installation zu beachten (siehe dazu Abschnitt 4.4-4).
"CE" bedeutet, daß die externe Kompensation mit einem Fühler der Klasse A in dem für Pt100 konfigurierten Kanal 0 verwendet wird.
B
(1) Nähere Angaben siehe Absch. 2.2-2
___________________________________________________________________________
2/9
B
Kenndaten der Thermoelementbereiche
Bei den folgenden Kenndaten:
• Die Angaben erfolgen in Grad Celsius. Zur Umwandlung in Grad Fahrenheit folgende
Relation verwenden: °F=9/5°C + 32
• Die Angaben sind immer gültig, unabhängig vom verwendeten Kompensationstyp der
Vergleichsstelle: Telefast oder Pt100 Klasse A.
• Die bei der Berechnung der Angaben berücksichtigte Vergl.st.temp. beträgt 25 °C.
• Die Auflösung ist für die Bereichsmitte angegeben.
• Die Angaben gelten für die Meßfehler in der Erfassungskette der Eingangskanäle und bei der Kompensation der Vergleichsstelle, für die Softwarefehler sowie die
Austauschbarkeitsfehler in den Gebern für die Vergleichsstellenkompensation. Fehler des Thermoelementgebers werden nicht berücksichtigt.
Thermoelement B
Dynamik: 42,20 °C bis 1819,70 °C
Auflösung: 0,088 °C
Temperatur (°C)
600 °C
700 °C
800 °C
900 °C
1000 °C
1100 °C
1200 °C
1100 °C
1400 °C
1100 °C
1600 °C
1700 °C
Fehler bei 60 °C (°C) Fehler bei 60 °C (°C) Fehler bei 25 °C (°C)
Präzisionsmodus Normalbetrieb
3,9
3,8
3,7
3,7
3,8
3,8
5,7
5,1
4,7
4,4
4,2
4
24,8
21,7
19,6
17,9
16,6
15,6
14,8
14,2
13,8
13,5
13,5
13,6
3,6
3,2
3
2,7
2,6
2,5
2,4
2,3
2,2
2,2
2,2
2,2
Thermoelement E
Dynamik: -260,60 °C bis 990,90 °C
Auflösung: 0,031 °C
Temperatur (°C) Fehler bei 60 °C (°C) Fehler bei 60 °C (°C) Fehler bei 25 °C (°C)
Präzisionsmodus Normalbetrieb
-200 °C
-100 °C
0 °C
100 °C
200 °C
300 °C
400 °C
500 °C
600 °C
700 °C
1000 °C
2,1
1,4
1,1
1,1
1,2
1,2
1,2
1,3
1,4
1,5
1,7
6,6
3,9
3,1
2,8
2,7
2,6
2,7
2,7
2,8
2,9
3,2
1,3
1
0,9
0,9
0,8
0,8
0,8
0,8
0,8
0,9
0,9
___________________________________________________________________________
2/10
Modul TSX AEY 1614 2
B
Thermoelement J
Dynamik: -207,70°C bis 1199,40°C
Auflösung: 0,044°C
Temperatur (°C)
-200 °C
-100 °C
0 °C
100 °C
200 °C
300 °C
400 °C
500 °C
600 °C
700 °C
1000 °C
1100°C
1200 °C
Fehler bei 60°C (°C) Fehler bei 60°C (°C) Fehler bei 25°C (°C)
Präzisionsmodus Normalbetrieb
1,4
1,5
1,5
1,5
1,8
1,9
2
2,3
1,5
1,2
1,3
1,3
1,6
7,5
4,2
3,5
3,3
3,4
3,4
3,5
3,5
3,5
3,4
3,7
3,9
4
1,4
1
0,9
0,9
0,9
0,9
0,9
0,9
0,9
0,9
0,9
1
1
Thermoelement K
Dynamik: -263,90°C bis 1371,30°C
Auflösung: 0,036°C
Temperatur (°C)
-200 °C
-100 °C
0 °C
100 °C
200 °C
300 °C
400 °C
500 °C
600 °C
700 °C
800 °C
900 °C
1000 °C
1100°C
1200 °C
Fehler bei 60°C (°C) Fehler bei 60°C (°C) Fehler bei 25°C (°C)
Präzisionsmodus Normalbetrieb
1,6
1,6
1,7
1,8
1,9
2
2,1
2,2
2,4
2,9
1,7
1,4
1,4
1,5
1,5
10,3
5,4
4,2
4,1
4,3
4,3
4,3
4,3
4,4
4,5
4,7
4,8
5
5,2
5,5
1,8
1,2
1
1
1
1
1
1
1
1,1
1,1
1,1
1,1
1,1
1,2
___________________________________________________________________________
2/11
B
Thermoelement N
Dynamik: -245,90°C bis 1298,60°C
Auflösung: 0,04°C
Temperatur (°C)
-200 °C
-100 °C
0 °C
100 °C
200 °C
300 °C
400 °C
500 °C
600 °C
700 °C
800 °C
900 °C
1000 °C
1100°C
1200 °C
Fehler bei 60°C (°C) Fehler bei 60°C (°C) Fehler bei 25°C (°C)
Präzisionsmodus Normalbetrieb
1,7
1,7
1,7
1,8
1,9
2
2
2,1
2,2
4
2,1
1,8
1,7
1,6
1,6
15,4
7,6
6,1
5,5
5,1
4,8
4,7
4,7
4,7
4,7
4,8
4,9
5
5,1
5,3
2,4
1,4
1,3
1,2
1,1
1,1
1,1
1,1
1,1
1,1
1,1
1,1
1,1
1,1
1,1
0 °C
100 °C
200 °C
300 °C
400 °C
500 °C
600 °C
700 °C
800 °C
900 °C
1000 °C
1100 °C
1200 °C
1300 °C
1400 °C
1500 °C
1600 °C
Thermoelement R
Dynamik: -48,30°C bis 1768,90°C
Auflösung: 0,061°C
Temperatur (°C) Fehler bei 60°C (°C) Fehler bei 60°C (°C) Fehler bei 25°C (°C)
Präzisionsmodus Normalbetrieb
3,4
3,4
3,4
3,3
3,4
3,4
3,4
3,5
3,6
6,1
4,6
4
3,8
3,6
3,6
3,5
3,5
27,6
19,7
16,8
15,4
14,6
14
13,5
13
12,6
12,3
11,9
11,7
11,5
11,4
11,5
11,6
11,8
4
3
2,6
2,4
2,3
2,3
2,2
2,1
2,1
2
2
2
1,9
1,9
1,9
1,9
2
___________________________________________________________________________
2/12
Modul TSX AEY 1614 2
B
0 °C
100 °C
200 °C
300 °C
400 °C
500 °C
600 °C
700 °C
800 °C
900 °C
1000 °C
1100 °C
1200 °C
1300 °C
1400 °C
1500 °C
1600 °C
Thermoelement S
Dynamik: -48,60°C bis 1768,20°C
Auflösung: 0,069°C
Temperatur (°C) Fehler bei 60°C (°C) Fehler bei 60°C (°C) Fehler bei 25°C (°C)
Präzisionsmodus Normalbetrieb
3,8
3,7
3,7
3,7
3,7
3,7
3,8
3,8
3,9
4
6
4,6
4,2
4
3,9
3,8
3,8
27
20,1
17,6
16,4
15,7
15,3
14,9
14,5
14,2
13,9
13,5
13,3
13,1
13,1
13,2
13,3
13,6
3,9
3
2,7
2,6
2,5
2,4
2,4
2,3
2,3
2,2
2,2
2,2
2,1
2,1
2,1
2,2
2,2
Thermoelement T
Dynamik: -265,70°C bis 399,70°C
Auflösung: 0,017°C
Temperatur (°C)
-200 °C
-100 °C
0 °C
100 °C
200 °C
300 °C
400 °C
Fehler bei 60°C (°C) Fehler bei 60°C (°C) Fehler bei 25°C (°C)
Präzisionsmodus Normalbetrieb
2,7
1,7
1,3
1,3
1,3
1,3
1,3
9,9
5,7
4,3
3,7
3,4
3,2
3,1
1,7
1,2
1
1
0,9
0,9
0,9
___________________________________________________________________________
2/13
B
Kenndaten des Bereichs + 80 mV
12
13
14
15
8
9
10
11
6
7
4
5
2
3
0
1
20
21
22
23
16
17
18
19
24
25
Dynamik: -265,70°C bis 399,70°C
Auflösung: 0,017°C
Spannung (mV) Fehler bei 60°C (µV) Fehler bei 60°C (µV) Fehler bei 25°C (µV)
Präzisionsmodus Normalbetrieb
30,637
31,331
32,025
32,719
33,413
34,107
34,801
35,495
36,189
36,883
37,577
38,271
38,965
39,659
40,353
41,047
41,741
42,435
43,129
43,823
44517
45211
45905
46,599
47,293
47,987
144,037
144,731
145,425
146,119
146,813
147,507
148,201
148,895
149,589
150,283
150,977
151,671
152,365
153,059
153,753
154,447
155,141
155,835
156,529
157,223
157,917
158,611
159,305
159,999
160,693
161,387
19,262
19,324
19,386
19,448
19,51
19,572
19,634
19,696
19,758
19,82
19,882
19,944
20,006
20,068
20,13
20,192
20,254
20,316
20,378
20,44
20,502
20,564
20,626
20,688
20,75
20,812
___________________________________________________________________________
2/14
Modul TSX AEY 1614 2
2.4
Anschlüsse
2.4-1 Pinbelegung
SUB D 0
Nicht angeschlossen
+IThc8
-IThc8
+IThc9
-IThc9
+IThc10
-IThc10
+IThc11
-IThc11
+IThc12
-IThc12
NC
STD
Nicht angeschlossen
+IThc0
-IThc0
+IThc1
-IThc1
+IThc2
-IThc2
+IThc3
-IThc3
+IThc4
-IThc4
NC
STD
SUB D 1
1
2
14
15
3
4
5
6
7
8
9
22
10
11
23
24
12
25
13
20
21
18
19
16
17
1
2
3
6
7
4
5
10
11
8
9
12
13
23
24
25
21
22
19
20
16
17
18
14
15
+IThc5
-IThc5
+IThc6
-IThc6
+IThc7
-IThc7
NC
SOCJC
MOCJC
0V CJC
NC
GND
Vorgesehen für die interne
Vergleichsstellenkompensation
+IThc13
-IThc13
+IThc14
-IThc14
+IThc15
-IThc15
NC
NC
NC
NC
NC
GND
+IThcx: Eingang + des Thermoelements Kanal x
- IThcx: Eingang - des Thermoelements Kanal x
SOCJC: Versorgungsausgang für interne
Vergleichsstellenkompensation durch
TELEFAST
MOCJC: Eingang für interne Vergleichsstellenkompensation durch TELEFAST
0VCJC: 0-V-Fühler der internen Vergleichsstellenkompensation
STD: Brücke zur Erkennung einer
NC: abgezogenen Klemmleiste
Nicht angeschlossen
Zur Erkennung einer abgezogenen Klemmleiste
Stift 13 mit Stift 25 verbinden (Erde).
Bei Verwendung des Verdrahtungsinterface
TELEFAST ist die Brücke zur Erkennung der Klemmleiste im Verdrahtungsinterface integriert.
___________________________________________________________________________
2/15
B
B
Anschluß der Geber
Es ist ratsam, abgeschirmte Kabel zu benutzen und deren Abschirmungen mit den vorgesehenen Klemmen (Anschluß Abschirmung) zu verbinden.
Bei Eingängen mit hohem Pegel und der Thermoelemente muß der Widerstand "Quelle +
Verkabelung" unter 100
Ω
liegen, um die Leistungen des Moduls nicht einzuschränken.
Bei den Eingängen der Temperaturfühler muß jeder der Drähte im Fall einer Vierdrahtmontage einen Widerstand von unter 50
Ω
haben, was einem Kupferdraht mit einem
Querschnitt von 0,6 mm 2 und einer maximalen Länge von 3000 m hin und zurück entspricht.
Verwendung mit Verdrahtungsinterface Telefast
Bei einer Verwendung zusammen mit dem Verdrahtungsinterface 7CPA12 ist die Brücke zur Erkennung der Klemmleiste grundsätzlich im Telefast integriert.
• Interne Kompensation der Vergleichsstelle im Verdrahtungsinterface Telefast
Sie erfolgt mit Hilfe eines (Silizium-)Temperaturfühlers im Innern des
Verdrahtungszubehörs Telefast. Wird dieser Kompensationstyp gewählt, ist keine besondere Verdrahtung vorzunehmen. Das Telefast-Verdrahtungsinterface wird lediglich mit dem Modul unter Verwendung des Kabels TSX CAP030 verbunden.
In diesem Fall können die 16 Kanäle als Thermoelement-Kanäle verdrahtet werden.
In PL7 kann mittels der Funktion "Lesen der Vergleichsstelle" der Temperaturwert der Vergleichsstelle gelesen werden.
• Externe Kompensation der Vergleichsstelle durch ein externes Thermoelement
(Pt100)
Im Falle einer direkten Verkabelung an die SUB-D-Steckverbindung muß der
Benutzer einen Temperaturfühler Pt100 für die Klemmleistentemperatur verwenden.
Hierbei muß der Modus "Externe Vergleichsstellenkompensation" gewählt werden, wobei die Kanäle 0 und 8 für diese Kompensation zuständig sind. Kanal 0 liefert den
Strom für das Thermoelement Pt100 und Kanal 8 führt die hochohmige Messung aus.
Bei dieser Konfiguration können nur 14 Thermoelement-Kanäle verdrahtet werden; es ist folgende Verdrahtung vorzusehen:
Klemmen
Kanal 0+
Kanal 8+
2 (Sub D0)
2 (Sub D1)
Pt100
Kanal 8-
3 (Sub D1)
3 (Sub D0)
Kanal 0-
Verwendung ohne Telefast
Die Vergleichsstellenkompensation erfolgt extern. Die Kanäle 0 und 8 werden zur
Verdrahtung eines Pt100-Fühlers mit 4 Drähten verwendet; in diesem Fall können nur
2/16
Modul TSX AEY 1614 2
2.4-2 Pinzuweisung des TELEFAST-Verdrahtungsinterface
Nach Anschluß eines Analogmoduls an ein TELEFAST-Verdrahtungszubehör unter
Verwendung des Kabels TSX CAP 030 können die Analogkanäle folgendermaßen an den
Klemmleisten des TELEFAST abgegriffen werden:
TELEFAST, Bestellnummer ABE 7 CP A12
110
112
114
208
210
212
214
102
104
106
200
202
204
206
108
TELEFAST Stiftnummer Signalart
Klemmen- 25pol. SUB-D-
Nr.
Steckverbinder
1 / Erde
2
3
4
100
/
/
/
2 (SUD0)
Erde
Erde
Erde
TELEFAST Stiftnummer Signalart
Klemmen- 25pol. SUB-D-
Nr.
11
12
13
14
Eingang Thc+ V0/ 101
Pt100_Versg+
/
/
/
/
Steckverbinder
3 (SUD0)
Erde
Erde
Erde
Erde
Eingang Thc- V0/
Pt100_Versg-
4 (SUD0)
6 (SUD0)
8 (SUD0)
10 (SUD0)
14 (SUD0)
16 (SUD0)
18 (SUD0)
2 (SUD1)
Eingang Thc+ V1
Eingang Thc+ V2
Eingang Thc+ V3
Eingang Thc+ V4
103
105
107
201
Eingang Thc+ V5 203
Eingang Thc+ V6 205
Eingang Thc+ V7 207
Eingang Thc+ V8/ 109
Pt100_Messen+
Eingang Thc+ V9 111
Eingang Thc+ V10 113
5 (SUD0)
7 (SUD0)
9 (SUD0)
11 (SUD0)
13 (SUD0)
17 (SUD0)
19 (SUD0)
3 (SUD1)
Eingang Thc- V1
Eingang Thc- V2
Eingang Thc- V3
Eingang Thc- V4
Eingang Thc- V5
Eingang Thc- V6
Eingang Thc- V7
Eingang Thc- V8/
Pt100_Messen-
Eingang Thc- V9
Eingang Thc- V10
4 (SUD1)
6 (SUD1)
8 (SUD1)
10 (SUD1)
14 (SUD1)
16 (SUD1)
18 (SUD1)
Eingang Thc+ V11 115
Eingang Thc+ V12 209
Eingang Thc+ V13 211
Eingang Thc+ V14 213
Eingang Thc+ V15 215
5 (SUD1)
7 (SUD1)
9 (SUD1)
11 (SUD1)
15 (SUD1)
17 (SUD1)
19 (SUD1)
Eingang Thc- V11
Eingang Thc- V12
Eingang Thc- V13
Eingang Thc- V14
Eingang Thc- V15
B
___________________________________________________________________________
2/17
B
___________________________________________________________________________
2/18
3.1
Beschreibung
Allgemeines
Das Modul TSX AEY 420 ist eine schnelle
Meßkette mit 4 Eingängen und hohem
Eingangspegel. In Verbindung mit Fühlern oder Meßwertgebern ermöglichen sie die
Überwachung, Messung und Steuerung von kontinuierlichen Prozessen.
Alle Eingänge des Moduls TSX AEY 420 können wahlweise für die Bereiche ± 10 V,
0..10 V, 0..5 V, 1..5 V, 0..20 mA oder
4..20 mA konfiguriert werden.
3 Modul TSX AEY 420
B
TSX AEY420
Funktionen des Moduls TSX AEY 420
Das Eingangsmodul TSX AEY 420 führt folgende Funktionen aus:
TSX AEY 420
Isolierung 1000 Veff.
Auswahl des Kanals
Optokoppler
Filter
A/D-
Wandler
Optokoppler
Verarbeitung
Busschnittstelle X
Filter
Interne
Bezugssp.
9
Gleichstromwandler
5 V
1 2 3 4
8
5 6
7
___________________________________________________________________________
3/1
B
1 Anschluß an die Fühler/Meßwertgeber und Abfrage der Eingangskanäle
• physische Verbindung an den Steuerungsrozeß mittels Sub-D-Stecker(n),
• Anpassung der Eingangssignale durch Analogfilterung,
2 Multiplexing der Eingangssignale
• Abfrage der Eingangskanäle durch statisches Multiplexing.
3 Anpassung an die Eingangssignale
4 Digitalisierung der Analogsignale der Eingangsmeßwerte (Analog/Digital-
Konverter mit 16 Bits)
5 Umwandlung der Eingangsmeßwerte in eine vom Benutzer auswertbare
Einheit
• Berücksichtigung der auf die Meßwerte anzuwendenden Neukalibrierungs- und
Trimmkoeffizienten sowie der Koeffizienten zur Selbstkalibrierung des Moduls,
• Skalierung der Meßwerte in Abhängigkeit von den Konfigurationsparametern.
6 Schnittstelle und Kommunikation mit der Applikation
• Verwaltung des Datenaustausches über den Bus X,
• geografische Adressierung,
• Empfang der Konfigurationsparameter des Moduls und der Kanäle,
• Versendung der gemessenen Werte sowie des Zustands des Moduls an die
Applikation.
7 Stromversorgung des Moduls
8 Überwachung des Moduls und Anzeige möglicher Fehler an die Applikation
• Test der Konvertierungskette,
• Test der Bereichsüberschreitung an den Kanälen,
• Test des Vorhandenseins der Klemmleiste,
• Watchdog-Test,
• Überschreitungstest der Schwellwerte in den Kanälen.
9 Interne Bezugsspannung: Durch das Lesen einer internen Bezugsspannung kann das Modul seine Selbstkalibrierungsfaktoren berechnen.
___________________________________________________________________________
3/2
Modul TSX AEY 420 3
3.2
Verarbeitung der Eingänge
3.2-1 Häufigkeit der Meßwerterfassung
Der Abfragezyklus hängt nicht von der Zahl der verwendeten Eingänge ab. Er beträgt
1 ms, falls keine ereignisabhängige Verarbeitung aktiv ist.
B
Kanal 0 Kanal 1 Kanal 2 Kanal 3
Tc = 1 ms
Der Abfragezyklus verlängert sich um 150 µs pro Kanal, falls die ereignisabhängige
Verarbeitung aktiviert wurde.
Beispiele:
• Ist die ereignisabhängige Verarbeitung auf einem der Kanäle aktiviert, beträgt die
Zykluszeit 1,15 ms.
• Ist die ereignisabhängige Verarbeitung auf 4 Kanälen aktiv, beträgt die Zykluszeit 1,6 ms.
3.2-2 Wahl der Bereiche und Überschreitungskontrolle
Jedes Modul läßt die Wahl zwischen 6 Bereichen für jeden seiner Eingänge zu:
± 10 V, 0..10 V, 0..5 V, 1..5 V, 0..20 mA und 4..20 mA.
Das Modul führt für den gewählten Bereich eine Überschreitungskontrolle durch; das heißt, es prüft, ob der Meßwert zwischen den unteren und oberen Grenzwerten liegt.
Die Überschreitungskontrolle ist optional. Der Meßwertbereich ist in 5 Zonen unterteilt:
• Nennbereich - Meßwertbereich entspricht dem gewählten Bereich,
• oberer Toleranzbereich - Werte zwischen dem oberen Wert des Wertebereichs
(Beisp.: +10 V im Fall eines Wertebereichs von +10 V/-10 V) und dem oberen
Grenzwert,
• unterer Toleranzbereich - Werte zwischen dem unteren Wert des Wertebereichs
(Beisp.: -10 V im Fall eines Wertebereichs von +10 V/-10 V) und dem unteren
Grenzwert,
• Überschreitungsbereich - Bereich oberhalb des oberen Grenzwertes,
• Unterschreitungsbereich - Bereich unterhalb des unteren Grenzwertes.
Unterer
Grenzwert
Bereich unt.GW
Bereich ob.GR
Oberer
Grenzwert
Unterschreitungsbereich
Unterer
Toleranzbereich
Nennbereich Oberer
Toleranzbereich
Überschreitungsbereich
___________________________________________________________________________
3/3
B
Liegt der gelesene Wert in einem der beiden Toleranzbereiche, wird das Alarmbit
%IWxy.i.1:X5 (für den unteren Bereich) bzw. %IWxy.i.1:X6 (für den oberen Bereich) auf 1 gesetzt.
Liegt der gelesene Wert in einem der beiden Überschreitungsbereiche (und wird die
Überschreitungskontrolle angefordert), werden folgende Bits auf 1 gesetzt:
• Fehlerbit %Ixy.ERR,
• Bit "Bereichsüberschreitung" %MWxy.i.2:X1,
• Bit %MWxy.i.2:X14 im Fall einer Unterschreitung,
• Bit %MWxy.i.2:X15 im Fall einer Überschreitung.
Der Meßwert wird dann begrenzt.
Der untere und der obere Grenzwert sind unabhängig voneinander konfigurierbar.
Sie können ganzzahlige Werte im folgenden Bereich annehmen:
Unterer Grenzwert = Bereich unt. Gr.wert + unterer Toleranzbereich
Oberer Grenzwert = Bereich ob. Gr.wert + oberer Toleranzbereich
Bereich Unterer Toleranzbereich
Standardm.
Max.
Wert Wert
Min.
Wert
Oberer Toleranzbereich
Standardm. Max.
Wert Wert
Min.
Wert
Bipolar ± 10V -0,125 x PE/2 0
Unipolar
0..10 V,0..5 V -0,125 x PE 0
1..5 V, 0..20 mA
4..20 mA
Genormt -1250
Anwender -0,125
Bipolar
± 10 V x
∆
Bereich/2
Anwender -0,125
Unipolar x
0..10 V,0..5 V
∆
Bereich
1..5 V, 0..20 mA
4..20 mA
0
0 x
0 x
-0,25 x PE/2
-0,25 x PE
-2500
-0,25 x
∆
Bereich
0,125 xPE/2
0,125 xPE
1250
-0,25 0,125 x x
∆
Bereich/2
∆
Bereich/2
0,125 x
∆
Bereich
0
0
0
0 x
0 x
0,25 xPE/2
0,25 xPE
2500
0,25 x
∆
Bereich/2
0,25 x
∆
Bereich wobei PE = 20 (Bereich ± 10V und 0..20mA), = 10 (Bereich ± 5V und 0..10V), = 5 (Bereich 0..5V),
= 4 (Bereich 1..5V),= 16 (Bereich 4..20mA),
___________________________________________________________________________
3/4
Modul TSX AEY 420 3
3.2-3 Schwellwerte und ereignisabhängige Verarbeitung
Das Modul TSX AEY 420 verwaltet 2 Schwellwerte pro Kanal (Schwellwert 0 und 1). Bei
Überschreitung dieser Schwellwerte kann das Modul eine ereignisabhängige Verarbeitung auslösen.
Die Schwellwerte werden im Einstellfenster eingegeben und modifiziert.
Der Anwender weist einem Analogkanal bei der Programmierung des Moduls eine ereignisabhängige Verarbeitung zu. Das Ereignis, das zum Auslösen dieser ereignisabhängigen Verarbeitung führt, kann unterschiedliche Ursachen haben:
• Der Meßwert wird kleiner als der Schwellwert 0 (
↓
S0).
• Der Meßwert wird größer als der Schwellwert 0 (
↑
S0).
• Der Meßwert wird kleiner als der Schwellwert 1 (
↓
S1).
• Der Meßwert wird größer als der Schwellwert 1 (
↑
S1).
Für diese Ursachen kann eine Maskierung bzw. Aufhebung der Maskierung mit Hilfe der
Bits des Wortes %QWxy.i programmiert werden: Bit 0 für
↑
S0, Bit 1 für
↓
S0, Bit 2 für
↑
S1,
Bit 3 für
↓
S1 (0=Maskierung, 1=Aufhebung der Maskierung).
Die Bits der Worte %IWxy.i.2 zeigen die Quelle des Ereignisses an: Bit 0 für
↑
S0, Bit 1 für
↓
S0, Bit 2 für
↑
S1, Bit 3 für
↓
S1(0=kein Ereignis, 1=Ereignis).
Beispiel:
%QWxy.0:X0
%QWxy.0:X1
%QWxy.0:X2
%QWxy.0:X3
B
Schwellw. 1
Schwellw. 0
Ereign.
%IWxy.0.2:X0
Ereig.
%IWxy.0.2:X1
%IWxy.0.2:X2
Ereign.
Ereign.
%IWxy.0.2:X3
Hinweis: In diesem Beispiel ist
↑
S1 nicht aktiviert, deshalb bleibt %IWxy.0.2:X2 auf 0 und erzeugt
3/5
B
Hinweise:
• Das Eingangswort %IWxy.i.2 wird erst nach dem Auftreten einer neuen Ereignisursache aktualisiert.
• Wenn der Meßwert gleich dem Schwellwert ist, ihn aber nicht über- bzw. unterschreitet, erfolgt keine ereignisabhängige Verarbeitung.
• Die ereignisabhängige Verarbeitung kann für jeden einzelnen Kanal getrennt programmiert werden.
• Jedem Kanal wird eine Ereignisnummer zwischen 0 und 63 zugewiesen. Die Wahl der
Nummer bestimmt die Priorität des Ereignisses (0=höchste Priorität, 1 bis 63 niedrigste
Priorität).
3.2-4 Anzeige der Meßwerte
Der an die Applikation übermittelte Meßwert kann vom Benutzer direkt verarbeitet werden.
Folgende Wahlmöglichkeiten werden angeboten:
• Normalisierte Anzeige 0..10000 (oder ± 10000 für den Bereich ± 10 V)
• Parametrierung des Anzeigeformats mit Angabe der gewünschten Minimal- und
Maximalwerte
Normalisierte Anzeige. Die Werte werden in normalisierten Einheiten angezeigt:
• Für einen unipolaren Bereich 0-10 V, 0-5 V, 0-20 mA oder 4-20 mA erstrecken sie sich von 0 bis 10000 (0 0 /
000
bis 10000 0 2
000
).
• Für den bipolaren Bereich ± 10 V erstrecken sie sich von - 10000 bis + 10000
(- 10000 0 /
000
bis + 10000 0 /
000
).
Benutzeranzeige. Der Benutzer kann den Wertbereich wählen, in dem die Meßwerte wiedergegeben werden. Wahlmöglichkeiten:
• unterer Grenzwert, der dem Minimum des Bereichs 0 0 /
000
(oder - 10000 0 /
000
) entspricht,
• oberer Grenzwert, der dem Maximum des Bereichs + 10000 0 /
000
entspricht.
Die genannten Grenzwerte sind Ganzzahlwerte zwischen - 30000 und + 30000.
Beispiel: Nehmen wir an, daß ein Druckgeber eine Druckinformation an einer 4-20-mA-
Schleife anzeigt, wobei 4 mA 3200 mB und 20 mA 9600 mB entsprechen. Der Anwender kann somit das Anwenderformat (User) auswählen, indem er die folgenden unteren und oberen Grenzwerte festlegt:
• 0 0 /
000
<=> 3200 als unterer Grenzwert,
• 10000 0 /
000
<=> 9600 als oberer Grenzwert.
Die an das Programm übertragenen Werte bewegen sich zwischen 3200 (= 4 mA) und
9600 (= 20 mA).
___________________________________________________________________________
3/6
Modul TSX AEY 420 3
3.2-5 Trimmen der Geber
Das Trimmen besteht darin, eine an einem gegebenen Geber beobachtete systematische Verschiebung um einen gegebenen Betriebspunkt zu beseitigen. Dabei wird ein auf das Verfahren und nicht auf den Automatismus zurückzuführender Fehler kompensiert. Aus diesem Grund muß ein Modul nach einem Wechsel nicht erneut eingestellt werden, vielmehr erfordert das Auswechseln des Gebers bzw. eine
Änderung des Betriebspunktes dieses Gebers ein erneutes Trimmen.
B
Konvertierungsgerade nach dem Trimmen
Ursprüngliche
Konvertierungsgerade
0 100 %
Beispiel: Angenommen, ein Druckgeber, der mit einem Klimagerät (1 mV/mB) verbunden ist, signalisiert 3200 mB, während der Ist-Druck 3210 mB beträgt. Der vom
Modul im normalisierten Meßbereich gemessene Wert beträgt 3200 (3,20 V). Der
Anwender kann seinen Meßwert auf den Wert 3210 (gewünschter Wert) trimmen.
Nach diesem Trimmen wendet der Meßkanal einen systematischen Offset von +10 auf jeden neuen Meßwert an.
Der einzugebende Trimmwert beträgt 3210.
Der Trimmwert kann mit Hilfe einer Programmierterminals verändert werden,
auch wenn sich das Programm im RUN-Betrieb befindet. Der Anwender kann für jeden Eingangskanal:
• den gewünschten Meßwert anzeigen und ändern,
• den Trimmwert speichern,
• wissen, ob der Kanal bereits einen Trimmwert besitzt.
Ein Trimm-Offset kann auch über das Programm geändert werden.
Das Trimmen erfolgt im Normalbetrieb kanalweise ohne Beeinflussung der Betriebsarten des Kanals des Moduls.
Die maximale Abweichung zwischen dem gemessenen Wert und dem gewünschten
Wert (getrimmter Wert) darf ± 1000 nicht überschreiten.
Das Trimm-Offset wird im Wort %MWxy.i.8 gespeichert.
Hinweis: Das Bit %IWxy.i.1:X0 = 1 an, daß der Kanal getrimmt ist.
___________________________________________________________________________
3/7
B
3.3
Kenndaten
3.3-1 Kenndaten der Eingänge
Anzahl der Kanäle 4 Kanäle mit Gemeinsamen
A/D-Wandler
Auflösung
SAR (Register für sukzessive Näherung)
16 Bits (52400 Pkte bei Spannung/13100 Pkte bei Strom)
Dauer d. Erfassungszyklus 1 ms für die 4 Kanäle
Stetigkeit ja (über 15 Bits)
Max. zul. Überspannung ± 30 V bei Spannung an den Eingängen ± 30 mA bei Strom
Eingangsfilter 2° Ordnung/Überspannungsfaktor:
0,5 Grenzfrequenz bei -6dB: 3,4 kHz
Isolationsspannung
Kanäle/Erde
Isolierung zw. Kanälen
500 V eff.
Gemeinsamer Punkt
Isolierung zw. Bus /Kanälen 500 V eff.
Übersprechen zw.Kanälen 80 dB
Zul. Gleichtaktspannung 240 VAC eff zwischen Kanälen u. Erde 150 VDC bei Betrieb
St.sp.-Unterdrückung im Gl.takt 80 dB
Kanal/Erde (DC,50Hz,60Hz)
Erkennung abgetr. Draht Nein (Feststellung außerhalb Bereich bei 4/20 mA)
Max. Verlustleistung
Normen
Meßbereich
4 W
IEC 1131, CSA22.2, UL508
± 10 V / 0..10 V 0..5 V / 1..5 V
Skalenendwert (PE) 10 V
Auflösung (1) 0,4 mV
Eingangs• unter Spanng. 2,2 M
Ω impedanz • spannungslos 10 k
Ω
Max. Fehler bei 25 °C ± 0,1% PE
Max. Fehler von 0 bis 60 °C ± 0,2% PE
5 V
0,4 mV
2,2 M
Ω
10 k
Ω
± 0,2% PE
± 0,4% PE
0..20 mA / 4..20 mA
20 mA
1,5
µ
A
250
Ω
± 0,1 %
250
Ω
± 0,1 %
± 0,2% PE
± 0,4% PE
Temperaturabweichung
Bereichsüberschreitung
30 ppm / °C 30 ppm / °C 60 ppm / °C
± 12,5 V 0..6,25 V 0..25 mA
(Bereich ± 10 V) (Bereich 0.. 5 V) (Bereich 0.. 20 mA)
-2,5..12,5 V 0..6 V 0..24 mA
(Bereich 0..10 V) (Bereich 1..5 V ) (Bereich 4..20 mA)
Genauigkeit des internen
Umwandlungswiderstandes
/ / 0,1% - 25 ppm / °C
(1) 52 400 Pkte bei ± 10 V, 26200 Pkte bei 0..10 V, 13100 Pkte bei 0..5 V oder 0..20 mA,
3/8
3.4
Anschlüsse
3.4-1 Pinbelegung
TSX AEY 420
(1) +IV0
(2) +IC0
(3) COM1
(4) +IV2
(5) +IC2
(6) COM3
(7) NC
(8) NC
(9) NC
(10) NC
(11) NC
(12) NC
(13) STD
12
13
9
10
7
8
11
5
6
3
4
1
2
14 COM0 (14)
15 +IV1 (15)
16 +IC1 (16)
17 COM2 (17)
18 +IV3 (18)
19 +IC3 (19)
20 NC (20)
21 NC (21)
22 NC (22)
23 NC (23)
24 NC (24)
25 NC (25)
+IVx : Spannungseingang + von Kanal x
+ICx : Stromeingang + von Kanal x
COMx: Eingang - von Kanal x (Spannung oder Strom)
STD : Brücke zur Erkennung einer abgezogenen
Klemmleiste
NC : nicht angeschlossen
Modul TSX AEY 420 3
B
Hinweise:
• COM0, COM1, COM2 und COM3 sind intern im Modul verbunden.
• Bei Verwendung mit einem Verdrahtungszubehör TELEFAST die Brücke zur Erkennung der Klemmleiste am TELEFAST anbringen.
___________________________________________________________________________
3/9
B
3.4-2 Pinzuweisung des TELEFAST-Verdrahtungsinterface
Nach Anschluß eines Analogmoduls an ein Verdrahtungszubehör TELEFAST unter
Verwendung des Kabels TSX CAP 030 können die Analogkanäle folgendermaßen an den Klemmleisten des TELEFAST abgegriffen werden:
TELEFAST, Bestellnummer ABE 7 CP A02
108
109
110
111
112
113
114
115
100
101
102
103
104
105
106
107
2
3
4
TELEFAST Stiftnummer Signalart
Klemmen25pol. SUB-D-
Nr.
Steckverbinder
1 / Erde
/
/
/ STD (1)
STD (1)
STD (2)
1
2
15
16
4
5
18
19
+IV0
+IC0
+IV1
+IC1
+IV2
+IC2
+IV3
+IC3
22
10
11
24
25
7
8
21
NC
NC
NC
NC
NC
NC
NC
NC
208
209
210
211
212
213
214
215
200
201
202
203
204
205
206
207
TELEFAST Stiftnummer
Klemmen25pol. SUB-D-
Nr.
Steckverbinder
Signalart
Versg1 / Erde
Versg2
Versg3
Versg4 /
/
/ Erde
Erde
Erde
/
/
/
/
14
3
17
6
COM0
Erde
COM1
Erde
COM2
Erde
COM3
Erde
/
/
23
/
12
20
/
9
NC
Erde
NC
Erde
NC
Erde
NC
Erde
NC: Nicht angeschlossen
Hinweis: Zur Erkennung einer abgezogenen Klemmlsiete Brücke zwischen den Klemmen STD
(1) und STD (2) anlegen.
___________________________________________________________________________
3/10
Modul TSX AEY 420 3
TELEFAST, Bestellnummer ABE 7 CP A03
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
2
3
4
TELEFAST Stiftnummer Signalart
Klemmen- 25pol. SUB-D-
Nr.
Steckverbinder
1 / 0 V
100
101
102
/
/
/
/
15
16
0 V
0 V
0 V
IS1(*)
+IV1
+IC1
/
/
/
/
/
/
/
18
19
21
22
24
25
Erde
IS3 (*)
+IV3
+IC3
Erde
NC
NC
NC
Erde
NC
NC
NC
Erde
(*) ISx: 24-V-Versorgung von Kanal x
203
204
205
206
207
208
209
210
211
212
213
214
215
TELEFAST Stiftnummer Signalart
Klemmen- 25pol. SUB-D-
Nr.
Steckverbinder
Versg1 / 24 V (Geberversg.)
Versg2
Versg3
Versg4
200
201
202
/
/
/
/
1
2
24 V (Geberversg.)
0 V (Geberversg.)
0 V (Geberversg.)
IS0 (*)
+IV0
+IC0
/
/
/
14 / 3
4
5
17 / 6
7
8
20 / 9
10
11
23 /12
COM0 / COM1
IS2 (*)
+IV2
+IC2
COM2 / COM3
IS4 oder IS12 (*)
NC
NC
NC
NC
NC
NC
NC
B
___________________________________________________________________________
3/11
B
TELEFAST, Bestellnummer ABE 7 CP A21
103
104
105
106
107
2
3
4
TELEFAST Stiftnummer
Klemmen25pol. SUB-D-
Nr.
Steckverbinder
Signalart
1 / Erde
100
101
102
/
/
/
1
2
15
STD (1)
STD (1)
STD (2)
+IV0
+IC0
+IV1
16
4
5
18
19
+IC1
+IV2
+IC2
+IV3
+IC3
TELEFAST Stiftnummer Signalart
Klemmen25pol. SUB-D-
Nr.
Steckverbinder
Versg1 / Erde
Versg2
Versg3
Versg4
200
201
202
203
204
205
206
207
/
/
/
/
/
/
/
14
3
17
6
Erde
Erde
Erde
COM0
Erde
COM1
Erde
COM2
Erde
COM3
Erde
Hinweis: Zur Erkennung einer abgezogenen Klemmleiste Brücke zwischen den Klemmen
STD (1) und STD (2) anlegen.
___________________________________________________________________________
3/12
4 Modul TSX AEY 414
4.1
Beschreibung
Allgemeines
Das Modul TSX AEY 414 ist eine Mehrbereichs-Erfassungskette mit 4 voneinander isolierten Eingängen. Alle Eingänge des Moduls können wahlweise für einen der folgenden
Bereiche konfiguriert werden:
• Thermoelement B, E, J, K, L, N, R, S, T,U oder Meßbereich -13..+63 mV,
• Temperaturfühler Pt100, Pt1000, Ni1000 mit 2 oder 4
Drähten oder Spannungsbereich: 0..400
Ω
, 0..3850
Ω
,
• Hoher Pegel ± 10 V, 0..10 V, ±5 V, 0..5 V (0..20 mA mit einem externen Shunt) oder 1..5 V (4-20 mA mit einem externen Shunt). Es ist zu beachten, daß die externen
Shunts zusammen mit dem Produkt geliefert werden.
Hinweis
Die Klemmleiste wird getrennt unter der Bestellnummer TSX BLY 01 geliefert.
Funktionen
Dieses Eingangsmodul führt folgende Funktionen aus:
B
TSX AEY 414
Isolierung 2830 Veff.
Optokoppler
Isolierung 1780 Veff.
Wahl des Verstärkungsfaktors
Wahl des Kanals (0..3)
Optokoppler
Optokoppler
A/D
Verarbeitung
Busschnittstelle X
Optokoppler
Optokoppler
Gleichspannungsumrichter
Interne
Temperaturmessung
5 V 5
Funktion 1 2 3 4
4/1
B
1 Anschluß an die Geber/Sender und Abfrage der Eingangskanäle
• physischer Anschluß an die Geber/Sender mittels Klemmleiste,
• Wahl des Verstärkungsfaktors in Abhängigkeit von den bei der Konfiguration für jeden Kanal festgelegten Eigenschaften der Eingangssignale (Bereich Hoher Pegel,
Thermoelement, Temperaturfühler),
• Multiplexing.
2 Digitalisierung der Analogsignale der Eingangsmeßwerte
3 Umwandlung der Eingangsmeßwerte in eine vom Benutzer auswertbare Einheit
• Berücksichtigung der auf die Meßwerte anzuwendenden Neukalibrierungs- und
Trimmkoeffizienten (kanal- und bereichsweise) sowie der Koeffizienten zur
Selbstkalibrierung des Moduls,
• Linearisierung der von den Temperaturfühlern Pt oder Ni gelieferten Meßwerte
• Linearisierung des Meßwertes und Erfassung der internen und externe Vergleichsstellenkompensation im Fall von Thermoelementen
• Skalierung der Meßwerte in Abhängigkeit von den Konfigurationsparametern
(physikalische Einheiten oder Userbereich).
4 Schnittstelle und Kommunikation mit der Applikation
• Verwaltung des Datenaustausches über den Bus X,
• geografische Adressierung,
• Empfang der Konfigurationsparameter des Moduls und der Kanäle,
• Versenden der gemessenen Werte sowie des Zustands des Moduls an die Applikation.
5 Stromversorgung des Moduls
6 Überwachung des Moduls und Anzeige möglicher Fehler an die Applikation
• Test der Konvertierungskette,
• Test der Bereichsüberschreitung an den Kanälen,
• Test des Vorhandenseins der Klemmleiste,
• Test der Geberverbindung (außer in den Bereichen ±10 V, 0..10 V, ±5 V, 0..5 V
(0..20 mA),
• Watchdog-Test.
___________________________________________________________________________
4/2
Modul TSX AEY414 4
4.2
Verarbeitung der Eingänge
4.2-1 Häufigkeit der Meßwerterfassung
Die Zykluszeit des Moduls TSX AEY 414 und infolgedessen die Abtastungsperiode sind unabhängig von der Netzfrequenz (50 Hz oder 60 Hz).
Die Meßwerterfassung wird in folgender Reihenfolge durchgeführt: Kanal 0, Kanal 1, Kanal
2, Kanal 3 und interne Wahl. Die interne Wahl entspricht der internen Temperatur oder den internen Referenzwerten für die Selbstkalibrierung des Moduls oder der
Leitungskompensation im Fall der Temperaturfühlerbereiche.
110 ms 110 ms
Tconv Ttf Tconv Tconv
Kanal 0 Kanal 1 Interne Wahl
550 ms
B
Tconv ist die Dauer, die für die Konvertierung eines Kanals erforderlich ist:
Tconv = 106 ms,
Ttf ist die Dauer, die für den Verdrahtungstest erforderlich ist: Ttf = 4 ms.
Für die interne Wahl ist kein Verdrahtungstest erforderlich, außer im Fall der Leitungskompensation.
Der Zyklus wird immer in der gleichen Art durchgeführt und dauert 550 ms.
4.2-2 Wahl der Bereiche und Überschreitungskontrolle
Der Benutzer kann über die Software und für jeden der Kanäle einen der folgenden
Bereiche wählen: ± 10 V, ..10 V, ..5 V (0..20 mA), 1..5 V (4..20 mA), -13..+63 mV, 0..400
Ω
,
0..3850
Ω
, Pt100, Pt1000, Ni1000, Thermoelement B, E, J, K, L, N, R, S, T, und U.
Im Falle der Thermoelementbereiche wird die Kompensation der Vergleichsstelle des
Thermoelements durch das Modul gewährleistet. Der Meßwert der Temperatur der
Thermoelement-Vergleichsstelle kann jedoch ebenfalls über die Klemmleiste des Moduls
(über einen in das Modul integrierten Temperaturfühler) oder dezentral über einen externen Fühler Pt100 Klasse A (nicht mitgeliefert) in Kanal 0 ermittelt werden.
Das Modul führt für jeden gewählten Bereich eine Überschreitungskontrolle durch; das heißt, es prüft, ob der Meßwert zwischen den unteren und oberen Grenzwerten liegt, die durch die folgende Tabelle definiert sind. Jenseits dieser Grenzwerte besteht die Möglichkeit der Sättigung der Meßwertkette. Ein Überschreitungsfehler wird durch ein vom
Programm verarbeitbares Bit signalisiert. (Das Fehlerbit %Ixy.i. ERR= 1 signalisiert einen
Fehler am Kanal und das Bit des Statusworts %MWxy.i.2:X1 = 1 signalisiert eine
Bereichsüberschreitung auf dem Kanal.)
___________________________________________________________________________
4/3
B
Für die Bereiche ±10 V, 0..10 V, ±5 V, 0..5 V, 1..5 V, 0..20 mA und 4..20 mA: erlauben die Module allgemein eine Bereichsüberschreitung von 5% der Gesamtskala.
Für Bereiche mit Temperaturmessung: entspricht die Bereichsüberschreitung entweder der Dynamik der Erfassungskette, einer
Überschreitung des genormten Meßwertbereichs des Gebers oder einer dynamischen
Überschreitung der Kompensationstemperatur (-5 °C bis +85 °C). Die Benutzung der internen Kompensation in einer Standardumgebung (0 °C bis +60 °C) ist kompatibel mit den Schwellwerten -5 °C bis +85 °C.
Werte der Bereichsüberschreitungen
TSX AEY 414 Unterer
Bereich Grenzwert
±10 V
0..10 V
-10,5 V
-0,5 V
± 5 V
0..5 V
1..5 V
0..20 mA
4..20 mA
-5,25 V
-0,25 V
+0,8 V
-1 mA
+3,2 mA
Oberer
Grenzwert
+10,5 V
+10,5 V
+5,25 V
+5,25 V
+5,2 V
+21 mA
+20,8 mA
StandardMin. Grenzwert Max. Grenzwert werte im User-Format im User-Format
±10500 Min - 5%(max-min)/2 Max + 5%(max-min)/2
-500..+10500 Min - 5%(max-min) Max + 5%(max-min)
±10500 Min - 5%(max-min) Max + 5%(max-min)
-500..+10500 Min - 5%(max-min) Max + 5%(max-min)
-500..+10500 Min - 5%(max-min) Max + 5%(max-min)
-500..+10500 Min - 5%(max-min) Max + 5%(max-min)
-500..+10500 Min - 5%(max-min) Max + 5%(max-min)
B
E
J
K
L
N
R
S
T
U
0 °C (32 °F) +1802 °C (+3276 °F) d°C oder d°F 0
-270 °C (-454 °F) +812 °C (+1495 °F) d°C oder d°F 0
-210 °C (-346 °F) +1065 °C (+1953 °F) d°C oder d°F 0
-270 °C (-454 °F) +1372 °C (+2502 °F) d°C oder d°F 0
-200 °C (-328 °F) +900 °C (+1652 °F) d°C oder d°F 0
-270 °C (-454 °F) +1300 °C (+2372 °F) d°C oder d°F 0
-50 °C (-58 °F) +1769 °C (+3216 °F) d°C oder d°F 0
-50 °C (-58 °F) +1769 °C (+3216 °F) d°C oder d°F 0
-270 °C (-454 °F) +400 °C (+752 °F) d°C oder d°F 0
-200°C (-328 °F) +600 °C (+1112 °F) d°C oder d°F 0
Pt100
Pt1000
Ni1000
-200 °C (-328 °F)
-200 °C (-328 °F)
-60 °C (-76 °F)
-13..+63 mV -13 mV
0..400
Ω
0..3850
Ω
0
0
+850 °C (+1562 °F)
+800 °C (+1472 °F)
+240 °C (+464 °F)
+63 mV
400
Ω
3850
Ω d°C oder d°F 0 d°C oder d°F 0 d°C oder d°F 0
-2064..10000 Min
0..10000
0..10000
Min
Min
+10000
+10000
+10000
Max
Max
Max
+10000
+10000
+10000
+10000
+10000
+10000
+10000
+10000
+10000
+10000
___________________________________________________________________________
4/4
Modul TSX AEY414 4
4.2-3 Überwachung der Geberverbindung
Die Überwachung der Geberverbindung erfordert einen Maximalwert beim Widerstand Rs der Geber, die mit den Moduleingängen verbunden sind. Dieser Wert Rs max. ist kompatibel mit dem Normalbetrieb des Moduls TSX AEY 141 (siehe nachfolgende
Tabelle).
Ein Fehler in der Geberverbindung ist je nach verwendetem Gebertyp auf einen Kurzschluß
(C.C.) oder auf einen offenen Stromkreis (C.O.) zurückzuführen. Die Fehlerrückmeldung erfolgt jedoch global und unterscheidet nicht zwischen Kurzschluß und offenem Stromkreis.
Hinweise
• Das Modul verwaltet die Kohärenz zwischen einem Fehler in der Klemmleiste und einem Fehler in der Geberverbindung.
• Ein Fehler in der Geberverbindung wird in den Bereichen 0-5 V/0-20 mA nicht erkannt (dem
Anwender wird diese Funktion nicht angeboten; es wird auch kein Verdrahtungstest durchgeführt).
• Im Bereich 1-5 V/4-20 mA ist der Verdrahtungstest nur wirksam, wenn ein 250-
Ω
-Shunt installiert ist. Andernfalls (ohne Shunt) kann der Verdrahtungstest keinen Fehler erkennen, selbst wenn die
Leitungen unterbrochen sind.
• Im Fall der Temperaturfühler kann ein Fehler in der Geberverbindung, der auf eine Anomalie bei der Leitungskompensation zurückzuführen ist, mit einer maximalen Verzögerung von 12 s in bezug auf das Auftreten der Anomalie auftreten oder verschwinden.
B
Geber
Rs max.
C.0.
C.C.
Temp.-fühler
Pt1000/Ni1000
-
> 3850
Ω
150
Ω
Temp.-fühler
Pt100
-
> 400
Ω
15
Ω
Thermoelemente
-15/60 mV, B, E, J,
K, L, N, R, S, T, U
100
Ω
100000
Ω nicht erkennbar
4.2-4 Filterung der Meßwerte
Die ausgeführte Filterunktion ist eine numerische Filterung erster Ordnung mit einem
Filterungskoeffizienten, der sich von einem Programmierterminal aus oder über das
Programm ändern läßt. Die benutzte mathematische Formel lautet folgendermaßen:
Mes fn
=
α
x Mes fn-1
+ (1-
αα
) x Wert bn wobei:
αα
= Leistungsfähigkeit des Filters,
Mes fn
= gefilterter Meßwert zum Zeitpunkt n,
Mes fn-1
= gefilterter Meßwert zum Zeitpunkt n-1,
Wert bn
= gemessener Bruttowert zum Zeitpunkt n.
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4/5
B
Der Benutzer wählt bei der Konfiguration den Filterungswert unter den 7 möglichen Werten
(0 bis 6) aus. Dieser Wert kann danach geändert werden, selbst wenn die Applikation sich im RUN-Betrieb befindet.
Gewünschte
Leistung
Zu wählender
αα
Wert entspricht
Reaktionszeit Unterbrechungsdes Filters bei 63% frequenz (Hz)
Keine Filterung 0
Niedr. Filterung
Mittlere Filterung 3
4
1
2
Starke Filterung 5
6
0
0,750
0,875
0,937
0,969
0,984
0,992
0
1,91 s
4,12 s
8,45 s
17,5 s
34,1 s
68,5 s
-
0,083
0,039
0,019
0,0091
0,0046
0,0022
4.2-5 Anzeige der Meßwerte
Diese Verarbeitung ermöglicht die Wahl des Anzeigeformats, in dem die Meßwerte dem
Benutzerprogramm übermittelt werden. Es muß zwischen elektrischen Bereichen und
Thermoelement- bzw. Temperaturfühlerbereichen unterschieden werden.
Fall der Meßbereiche
Der Benutzer hat die Wahl zwischen zwei Anzeigetypen:
• Normalisierte Anzeige 0..10000 (oder ± 10000 für den Bereich ± 10 V)
• Parametrierung des Anzeigeformats mit Angabe der gewünschten Minimal- und
Maximalwerte
Normalisierte Anzeige. Die Werte werden in normalisierten Einheiten angezeigt:
• Für einen unipolaren Bereich 0-10 V, 0-5 V, 0-20 mA oder 4-20 mA erstrecken sie sich von 0 bis 10000 (0 0 /
000
bis 10000 0 /
000
).
• Für den bipolaren Bereich ± 10 V erstrecken sie sich von - 10000 bis + 10000
(- 10000 0 /
000
bis + 10000 0 /
000
).
Benutzeranzeige. Der Benutzer kann den Wertbereich wählen, in dem die Meßwerte wiedergegeben werden. Wahlmöglichkeiten:
• unterer Grenzwert, der dem Minimum des Bereichs 0 0 /
000
(oder - 10000 0 /
000
) entspricht,
• oberer Grenzwert, der dem Maximum des Bereichs + 10000 0 /
000
entspricht.
Die genannten Grenzwerte sind Ganzzahlwerte zwischen - 30000 und + 30000.
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4/6
Modul TSX AEY414 4
Fall der Thermoelement- und Temperaturfühlerbereiche
Der Benutzer hat die Wahl zwischen zwei Anzeigetypen:
• Temperaturanzeige. Die Werte werden standardmäßig in Zehntelgraden geliefert:
- Zehntelgrad Celsius, wenn die bei der Konfiguration gewählte Einheit °C ist,
- Zehntelgrad Fahrenheit, wenn die bei der Konfiguration gewählte Einheit °F ist.
• Normalisierte Anzeige. Der Benutzer kann eine normalisierte Anzeige 0-10000 (also
0 bis 10000 0 /
000
) wählen. Dabei sind die Minimal- und Maximaltemperaturen anzugeben, die den Anzeigewerten 0 und 10000 entsprechen.
B
4.2-6 Trimmen der Geber
Das Trimmen besteht darin, eine an einem gegebenen Geber beobachtete systematische
Verschiebung um einen gegebenen Betriebspunkt zu beseitigen. Dabei wird ein auf das
Verfahren und nicht auf den Automatismus zurückzuführender Fehler kompensiert. Aus diesem Grund muß ein Modul nach einem Wechsel nicht erneut eingestellt werden, vielmehr erfordert das Auswechseln des Gebers bzw. eine Änderung des Betriebspunktes dieses Gebers ein erneutes Trimmen.
Konvertierungsgerade nach dem Trimmen
Ursprüngliche
Konvertierungsgerade
0 100 %
Beispiel: Nehmen wir an, daß ein Fühler Pt100, der in schmelzendes Eis getaucht wird
(Verfahren zur Einstellung von Fühlern), nach Messung und Anzeige 10 °C (und nicht
0 °C) angibt. Der Anwender kann seinen Meßwert auf den Wert 0 (gewünschter Wert) trimmen. Nach diesem Trimmen wendet der Meßkanal einen systematischen Offset von
-10 auf jeden neuen Meßwert an.
Der Trimmwert kann mit Hilfe eines Programmierterminals verändert werden, auch
wenn sich das Programm im RUN-Betrieb befindet. Der Anwender kann für jeden
Eingangskanal:
• den gewünschten Meßwert anzeigen und ändern,
• den Trimmwert speichern,
• wissen, ob der Kanal bereits einen Trimmwert besitzt.
Das Trimmen erfolgt im Normalbetrieb kanalweise ohne Beeinflussung der Betriebsarten des Kanals des Moduls.
Die maximale Abweichung zwischen dem gemessenen Wert und dem gewünschten Wert
(eingestellter Wert) darf ± 1000 nicht überschreiten.
___________________________________________________________________________
4/7
B
4.2-7 Kalibrierung
Die Neukalibrierung des Moduls erlaubt:
• eine langfristige Korrektur der Abweichungen des Moduls,
• eine Optimierung der Meßgenauigkeit bei einer anderen Umgebungstemperatur als
25 °C (empfohlener Wert).
Die Neukalibrierungsdynamik ist auf ±1% des gesamten Meßbereichs beschränkt, weil danach das Modul annimmt, daß eine Anomalie der Erfassungskette vorliegt. Die
Neukalibrierung des gesamten Meßbereichs erfolgt auf jedem der Kanäle und in jedem der
Bereiche, indem eine Eichquelle direkt auf die Eingangsklemmen gesetzt wird. In der folgenden Tabelle wird der zu liefernde Werte "Eichmaß" in Abhängigkeit vom Benutzer-
Bereich angezeigt:
Benutzer-
Bereich
±10 V, 0..10 V, ±5 V, 0..5 V, Pt100, Pt1000 u. Ni1000 -13..63 mV, B, E, J, K, L,
1..5 V, 0..20 mA u. 4..20 mA N, R, S, T und U
Eichmaß Span. 10 V ±0,018%
Meßwert Strom /
2,5 V ±0,016%
2,5 mA ±0,0328%
60 mV ±0,028%
/
• Im Fall der Temperaturfühler wird eine Neukalibrierung der Stromquelle kanalweise vorgeschlagen. Dabei wird der Wert, der von jeder der Stromquellen geliefert wird (nur in 2,5 mA) mit einer Genauigkeit von 0,0328% gelesen und in Einheiten zu x 100 nA geliefert.
Das Neukalibrierungsverfahren ist über das Debug-Fenster des Programms
PL7 Junior verfügbar (siehe dazu das entsprechende Inbetriebnahmehandbuch).
• Für die Spannungseichmaße 10 V und 2,5 V beträgt der erwartete, gelesene Wert
10000 ±2. Für das Eichmaß 63 mV beträgt der erwartete, gelesene Wert 9523 ±2
(10000 entspricht dem gesamten Meßbereich, d.h. 63 mV).
___________________________________________________________________________
4/8
Modul TSX AEY414 4
4.3
Kenndaten
4.3-1 Allgemeine Kenndaten
Anzahl der Kanäle
A/D-Wandler
Dauer des Erfassungszyklus
Numerische Filterung
4
0..65535 Punkte/16 Bits
550 ms
1. Ordnung/Parametrierbare Zeitkonstante
Isolationsspannung Kanal/Erde
Isolationsspannung zw. Kanälen
1780 Veff.
2830 Veff.
Zulässige Gleichtaktspannung bei Betrieb zwischen Kanälen und Erde
240 V~ oder 100 V=
Zulässige Gleichtaktspannung bei Betrieb zwischen Kanälen
415 V~ oder 200 V=
Zulässige Überspannung im Diff.±30 V= (Spannung Ein, ohne externe 250
Ω
-Widerstände) modus an den Eingängen ±15 V= (Spannung Aus, ohne externe 250-
Ω−
Widerstände)
Zuläss. Überstrom an Eingängen ±25 mA (Spannung Ein/Aus, mit externen 250-
Ω−
Shunts)
Linearisierung Automatisch
Kompensation der Vergleichsstelle Intern und automatisch
Extern durch Pt100 Kl.A auf Kanal 0, zwischen -5 °C und +85 °C
Strom für Temp.-fühler 2,5 mA Gs. bei 100
Ω
und 559
µ
A Gs. bei 1000
Ω
Max. Verlustleistung 4 ,7 W
Normen der Steuerungen UL508, UL94, IEC1131, IEC68, IEC801
Normen der Geber
Meßbereiche
±10 V 0..10 V ±5 V
IEC584, IEC751, DIN 43760, DIN 43710, NF C 42-330
0..5 V 1..5 V 0..20 mA 4..20 mA -13..63 mV 0..400
Ω
0..3850
Ω
(1) (1) (1) (1)
Skalenendwert 10 V 10 V 5 V 5 V 5 V 20 mA 20 mA 63 mV 400
Ω
3850
Ω
Max. Fehler 0,27% 0,16% 0,27% 0,22% 0,27% 0,36% 0,45% 0,19% 0,13% 0,22% bei 25 °C (2) PE PE PE PE PE PE PE PE PE PE
Max. Fehler 0,50% 0,39% 0,50% 0,45% 0,56% 0,69% 0,86% 0,44% 0,27% 0,48%
0 bis 60 °C (2) PE PE PE PE PE PE PE PE PE PE
Temp.-fühlerbereiche
Pt100 nach IEC Pt1000 nach IEC Ni1000 nach DIN
1,2 °C 2,5 °C 1,1 °C Max. Fehler bei 25 °C (3)
Max. Fehler
0 bis 60 °C (3)
2,4 °C 5,0 °C 2,0 °C
(1) Die Bereiche 0..5 V und 0..20 mA oder 1..5 V und 4..20 mA werden bei der Konfiguration auf die gleiche
Weise parametriert. Der einzige Unterschied besteht in der Inbetriebnahme (250-
Ω−
Shunt oder nicht).
(2) Für die elektrischen Bereiche gelten die Angaben für die ganze Eingangsdynamik.
(3) Für die Temperaturfühlerbereiche gelten die Angaben für die Mitte des normalisierten Bereichs in einer 4-Draht- oder 2-Draht-Konfiguration unter Beachtung der Anschlußbestimmungen
B
4/9
B
Allgemeine Kenndaten (Fortsetzung)
Thermoel.- (4)
Bereiche
B E J K L N R S T U
Max.Fehler CI 3,5 °C 6,1 °C 7,3 °C 7,8 °C 7,5 °C 6,0 °C 6,0 °C 6,6 °C 6,6 °C 5,4 °C
bei 25 °C (4) CE / 1,5 °C 1,9 °C 2,3 °C 2,0 °C 2,0 °C 3,2 °C 3,4 °C 1,5 °C 1,5 °C
Max.Fehler CI 8,1 °C 8,1 °C 9,5 °C 10,5 °C 9,8 °C 8,7 °C 11,0 °C 12,0 °C 8,8 °C 7,3 °C
v. 0 - 60 °C CE / 3,2 °C 4,0 °C 4,7 °C 4,2 °C 4,3 °C 7,7 °C 8,5 °C 3,3 °C 3,1 °C
(4) Für die Thermoelementbereiche schließen die Angaben die externe oder interne Kompensationder
Vergleichsstelle des Thermoelements nach einer Stabilisierung von 30 mn ein und gelten für die
Mitte des normalisierten Bereichs.
"CI" bedeutet, daß die interne Kompensation verwendet wird. In diesem Fall ist eine spezielle
Installionsweise zu beachten (s. Abschn. 4.4-4).
.
"CE" bedeutet, daß die externe Kompensation mit einem Fühler der Klasse A in dem für Pt100 konfigurierten Kanal 0 verwendet wird.
4.3-2 Detaillierte Kenndaten der Eingänge
Das Modul TSX AEY 414 bietet 23 Bereiche an jedem seiner Eingänge, die kanalweise konfiguriert werden können.
Meßgenauigkeit
Die Genauigkeit der einzelnen Eingänge ist durch folgende Formel gegeben:
Messung = C + K x M wobei C = Konstante für den jeweiligen Bereich,
K = Proportionalitätskoeffizient,
M = Absoluter Wert der Messung.
Der Meßfehler setzt sich somit aus einem konstanten Wert (C) und aus einem
Proportionalwert (K) zusammen, der je nach Polarität des Meßwertes unterschiedlich sein kann.
Für die Thermoelementbereiche berücksichtigt der Meßfehler auch den Kompensationsfehler der Vergleichsstelle und den Linearisierungsfehler; bei den Strommeßbereichen berücksichtigt er den Fehler des externen Widerstandes (Shunt).
Übersprechen
Das Übersprechen wird in dB ausgedrückt und durch folgende Formel wiedergegeben:
Übersprechen = 20 x Log
10
(V
M
/V m
) wobei V
M
= Spannung des gesamten Meßbereichs im am wenigsten empfindlichen
V m
Bereich,
= Fehlerspannung auf dem nächsten Kanal, die im empfindlichsten
Bereich konfiguriert wird (hervorgerufen durch das Vorhandensein von
V
M
).
In unserem Fall ist V
M
gleich +10 V und V m
ist der Fehler, der durch das Vorhandensein des +10 V-Signals auf dem nächsten, in ±20 mV konfigurierten Kanal hervorgerufen wird.
___________________________________________________________________________
4/10
Modul TSX AEY414 4
Störspannungsunterdrückung im Gleichtaktmodus (MC)
Die Störspannungsunterdrückung im Gleichtaktmodus zwischen Kanal und Erde wird in dB ausgedrückt. Die entsprechende Formel lautet folgendermaßen:
Störspannungsunterdrückung MC = 20 x Log
10
(V
MC
/V em
) wobei V
MC
= Spannung im Gleichtaktmodus, in V= oder V~ ausgedrückt (50/60 Hz),
V em
= Fehlerspannung bei der Messung (nach Abzug der Konvertierungs-
auflösung) in V= ausgedrückt.
Für einen Strombereich läßt sich die Störspannungsunterdrückung im Gleichtaktmodus von dieser Formel ableiten.
Für die Temperaturfühler- und Thermoelementbereiche ergibt die Störspannungsunterdrückung im Gleichtaktmodus keinen Sinn.
Symmetrische Störspannungsunterdrückung (MS) bei 50/60 Hz
Die symmetrische Störspannungsunterdrückung mit 50/60 Hz, die die gemessene
Größe überlagert, wird in dB ausgedrückt. Die Formel lautet folgendermaßen:
Störspannungsunterdrückung MS = 20 x Log
10
(V
MS
/V em
) wobei V
MS
= Spannung im seriellen Betrieb, in V Spitze-Spitze ausgedrückt,
V em
= Fehlerspannung bei der Messung (durch die Wandlerauflösung abgefallen) in V= ausgedrückt.
Für einen Strommeßbereich läßt sich die symmetrische Störspannungsunterdrückung von dieser Formel ableiten.
Für die Temperaturfühler- und Thermoelementbereiche ergibt die symmetrische
Störspannungsunterdrückung keinen Sinn.
Kenndaten des Bereichs ±10 V
Bereich
Skalenendwert (PE)
Wandlerauflösung
Meßwertauflösung
Max. Fehler bei 25 °C
±10 V
10 V
570
µ
V
1 mV
+2 mV + 0,0014 x M
- 2 mV + 0,0025 x M
0,50% PE
(0,01%)
(0,27% PE)
Max. Fehler von 0 bis 60 °C
Eingangsdynamik
Bereichsüberschreitung
±10 V
±10,5 V
Störsp.unterdr. MC Kanal/Erde 95 dB
(Spannung in VDC)
Störsp.unterdr. MC Kanal/Erde 105 dB
(Spannung in VAC - 50/60 Hz)
Störsp.unterdr. MS - 50/60 Hz 35 dB
(±10000)
(±10500)
Fehler bei anderen Temperaturen als 25 °C und 60 °C lassen sich durch lineare Extrapolation der bei
25 und 60 °C definierten Fehler ableiten. Die Formel lautet folgendermaßen:
B
4/11
B
Kenndaten des Bereichs 0..10 V
Bereich
Skalenendwert (PE)
Wandlerauflösung
Meßwertauflösung
Max. Fehler bei 25 °C
Max. Fehler von 0 bis 60 °C
Eingangsdynamik
Bereichsüberschreitung
Störsp.unterdr. MC Kanal/Erde 95 dB
(Spannung in VDC)
Störsp.unterdr. MC Kanal/Erde 105 dB
(Spannung in VAC - 50/60 Hz)
Störsp.unterdr. MS - 50/60 Hz 35 dB
0..10 V
10 V
570
µ
V
1 mV
+2 mV + 0,0014 x M
0,39% PE
0..10 V
-0,5..10,5 V
(0,01% PE)
(0,16% PE)
(0..10000)
(-500..10500)
Kenndaten des Bereichs ±5 V
Bereich
Skalenendwert (PE)
Wandlerauflösung
Meßwertauflösung
Max. Fehler bei 25 °C
±5 V
5 V
570
µ
V
0,5 mV
+1,5 mV + 0,0019 x M
-1,5 mV + 0,0024 x M
0,50% PE
±5 V
Max. Fehler von 0 bis 60 °C
Eingangsdynamik
Bereichsüberschreitung ±5,25 V
Störsp.unterdr. MC Kanal/Erde 100 dB
(Spannung in VDC)
Störsp.unterdr. MC Kanal/Erde 110 dB
(Spannung in VAC - 50/60 Hz)
Störsp.unterdr. MS - 50/60 Hz 35 dB
(0,01% PE)
(0,27% PE)
(±10000)
(±10500)
Fehler bei anderen Temperaturen als 25 °C und 60 °C lassen sich durch lineare Extrapolation der bei
25 und 60 °C definierten Fehler ableiten. Die Formel lautet folgendermaßen:
E(T) = E(25 °C) + I T - 25 °C I x [E(60 °C) - E(25 °C)]/35
___________________________________________________________________________
4/12
Modul TSX AEY414 4
Kenndaten des Bereichs 0..5 V
Bereich
Skalenendwert (PE)
Wandlerauflösung
Anzeigenauflösung
Max. Fehler bei 25 °C
Max. Fehler von 0 bis 60 °C
Eingangsdynamik
Bereichsüberschreitung
Störsp.unterdr. MC Kanal/Erde 100 dB
(Spannung in VDC)
Störsp.unterdr. MC Kanal/Erde 110 dB
(Spannung in VAC - 50/60 Hz)
Störsp.unterdr. MS - 50/60 Hz 35 dB
0..5 V
5 V
570
µ
V
500
µ
V
+1,5 mV + 0,0019 x M
0,45% PE
0..5 V
-0,25..5,25 V
(0,01% PE)
(0,22% PE)
(0..10000)
(-500..10500)
Kenndaten des Bereichs 1..5 V
Bereich
Skalenendwert (PE)
Wandlerauflösung
Anzeigenauflösung
Max. Fehler bei 25 °C
Max. Fehler von 0 bis 60 °C
Eingangsdynamik
Bereichsüberschreitung
1..5 V
4 V
570
µ
V
400
µ
V
+3,2 mV + 0,0019 x M
0,56% PE
1..5 V
0,8..5,2 V
Störsp.unterdr. MC Kanal/Erde 100 dB
(Spannung in VDC)
Störsp.unterdr. MC Kanal/Erde 110 dB
(Spannung in VAC - 50/60 Hz)
Störsp.unterdr. MS - 50/60 Hz 35 dB
(0,01% PE)
(0,27% PE)
(0..10000)
(-500..10500)
Fehler bei anderen Temperaturen als 25 °C und 60 °C lassen sich durch lineare Extrapolation der bei
25 und 60 °C definierten Fehler ableiten. Die Formel lautet folgendermaßen:
E(T) = E(25 °C) + I T - 25 °C I x [E(60 °C) - E(25 °C)]/35
B
___________________________________________________________________________
4/13
B
Kenndaten des Bereichs 0..20 mA
Bereich
Skalenendwert (PE)
Wandlerauflösung
Meßwertauflösung
Max. Fehler bei 25 °C
Max. Fehler von 0 bis 60 °C
Eingangsdynamik
Bereichsüberschreitung
0..20 mA
20 mA
2,28
µ
A
2
µ
A
+6
µ
A + 0,0033 x M
0,69% PE
0..20 mA
-1..21 mA
Störsp.unterdr. MC Kanal/Erde 100 dB
(Spannung in VDC)
Störsp.unterdr. MC Kanal/Erde 110 dB
(Spannung in VAC - 50/60 Hz)
Störsp.unterdr. MS - 50/60 Hz 35 dB
(0,01% PE)
(0,36% PE)
(0..10000)
(-500..10500)
Kenndaten des Bereichs 4..20 mA
Bereich
Skalenendwert (PE)
Wandlerauflösung
Meßwertauflösung
Max. Fehler bei 25 °C
Max. Fehler von 0 bis 60 °C
Eingangsdynamik
Bereichsüberschreitung
Störsp.unterdr. MC Kanal/Erde 100 dB
(Spannung in VDC)
Störsp.unterdr. MC Kanal/Erde 110 dB
(Spannung in VAC - 50/60 Hz)
Störsp.unterdr. MS - 50/60 Hz 35 dB
4..20 mA
16 mA
2,28
µ
A
1,6
µ
A
+19,2
µ
A + 0,0033 x M
0,86% PE
4..20 mA
3,2..20,8 mA
(0,01% PE)
(0,45% PE)
(0..10000)
(-500..10500)
Fehler bei anderen Temperaturen als 25 °C und 60 °C lassen sich durch lineare Extrapolation der bei
25 und 60 °C definierten Fehler ableiten. Die Formel lautet folgendermaßen:
E(T) = E(25 °C) + I T - 25 °C I x [E(60 °C) - E(25 °C)]/35
Die Meßgenauigkeit schließt den Shunt (250
Ω
- 0,1% - 25 ppm/°C) mit ein. Der Einfluß des Shunts auf die Meßgenauigkeit läßt sich verringern, indem ein genauerer Widerstand verwendet wird
(0,01% - 10 ppm/°C).
___________________________________________________________________________
4/14
Modul TSX AEY414 4
Kenndaten des Bereichs -13..63 mV
Bereich
Skalenendwert (PE)
Wandlerauflösung
Meßwertauflösung
Max. Fehler bei 25 °C
Max. Fehler von 0 bis 60 °C
-13..63 mV
63 mV
2,02
µ
V
6,3
µ
V (1)
+18
µ
V + 0,001581 x M
-18
µ
V + 0,004581 x M
0,44% PE
Eingangsdynamik
Bereichsüberschreitung
-13..63 mV
-13..63 mV
Störsp.unterdr. MC Kanal/Erde >140 dB
(Spannung in VDC)
Störsp.unterdr. MC Kanal/Erde >150 dB
(Spannung in VAC - 50/60 Hz)
Störsp.unterdr. MS - 50/60 Hz >35 dB
(0,01% PE)
(0,19% PE)
(-2064..10000)
(-2064..10000)
Kenndaten des Bereichs 0..400
Ω
Bereich
Skalenendwert (PE)
Wandlerauflösung
Meßwertauflösung
Max. Fehler bei 25 °C
Max. Fehler von 0 bis 60 °C
Eingangsdynamik
Bereichsüberschreitung
0..400
Ω
400
Ω
31 m
Ω
40 m
Ω
(1)
63 m
Ω
+ 0,001180 x M
0,27% PE
0..400
Ω
0..400
Ω
Störsp.unterdr. MC Kanal/Erde >110 dB
(Spannung in VDC)
Störsp.unterdr. MC Kanal/Erde >120 dB
(Spannung in VAC - 50/60 Hz)
Störsp.unterdr. MS - 50/60 Hz >35 dB
(0,01% PE)
(0,13% PE)
(0..10000)
(0..10000)
Fehler bei anderen Temperaturen als 25 °C und 60 °C lassen sich durch lineare Extrapolation der bei
25 und 60 °C definierten Fehler ableiten. Die Formel lautet folgendermaßen:
E(T) = E(25 °C) + I T - 25 °C I x [E(60 °C) - E(25 °C)]/35
(1) Durch Neudefinition der Grenzwerte im User-Bereich kann die Wandlerauflösung erreicht werden.
___________________________________________________________________________
4/15
B
B
Kenndaten des Bereichs 0..3850
Ω
Bereich
Skalenendwert (PE)
Wandlerauflösung
Meßwertauflösung
Max. Fehler bei 25 °C
Max. Fehler von 0 bis 60 °C
Eingangsdynamik
Bereichsüberschreitung
0..3850
Ω
3850
Ω
139 m
Ω
385 m
Ω
(1)
2,114
Ω
+ 0,001647 x M
0,48% PE
0..3850
Ω
0..3850
Ω
Störsp.unterdr. MC Kanal/Erde >110 dB
(Spannung in VDC)
Störsp.unterdr. MC Kanal/Erde >120 dB
(Spannung in VAC
- 50/60 Hz)
Störsp.unterdr. MS - 50/60 Hz >35 dB
(0,01% PE)
(0,22% PE)
(0..10000)
(0..10000)
Fehler bei anderen Temperaturen als 25 °C und 60 °C lassen sich durch lineare Extrapolation der bei
25 und 60 °C definierten Fehler ableiten. Die Formel lautet folgendermaßen:
E(T) = E(25 °C) + I T - 25 °C I x [E(60 °C) - E(25 °C)]/35
(1) Durch Neudefinition der Grenzwerte im User-Bereich kann die Wandlerauflösung erreicht werden.
___________________________________________________________________________
4/16
Modul TSX AEY414 4
Kenndaten der Temperaturfühlerbereiche
Bereich
Wandlerauflösung (1)
Meßwertauflösung
Max. Fehler bei 25 °C (2)
-200 °C
-100 °C
0 °C
100 °C
200 °C
300 °C
400 °C
500 °C
600 °C
700 °C
800 °C
Max. Fehler. von 0 bis 60 °C
-200 °C
-100 °C
0 °C
100 °C
200 °C
300 °C
400 °C
500 °C
600 °C
700 °C
800 °C
Eingangsdynamik in °C in °F
Pt100
0,09 °C
0,1 °C
0,3 °C
0,5 °C
0,6 °C
0,8 °C
1,0 °C
1,2 °C
1,4 °C
1,7 °C
1,8 °C
2,1 °C
2,3 °C
0,5 °C
0,8 °C
1,2 °C
1,6 °C
2,0 °C
2,4 °C
2,9 °C
3,3 °C
3,8 °C
4,4 °C
5,0 °C
-200..850 °C
-328..1562 °F
Pt1000
0,04 °C
0,1 °C
0,4 °C
0,8 °C
1,2 °C
1,6 °C
2,1 °C
2,5 °C
3,0 °C
3,4 °C
4,0 °C
4,5 °C
5,1 °C
0,5 °C
1,4 °C
2,2 °C
3,1 °C
4,0 °C
4,9 °C
5,9 °C
7,0 °C
8,0 °C
9,1 °C
10,3 °C
-200..800 °C
-328..1472 °F
Ni1000
0,02 °C
0,1 °C
0,9 °C
1,1 °C
1,2 °C
1,6 °C
2,0 °C
2,3 °C
-60..250 °C
-76..482 °F
Fehler bei anderen Temperaturen als 25 °C und 60 °C lassen sich durch lineare Extrapolation der bei
25 und 60 °C definierten Fehler ableiten. Die Formel lautet folgendermaßen:
E(T) = E(25 °C) + I T - 25 °C I x [E(60 °C) - E(25 °C)]/35
Die Angaben gelten für Vierdrahtanschlüsse und schließen Fehler und Abweichungen der 2500 mA-
(Pt100) oder der 559,03-
µ
A-Stromquelle (Pt1000 oder Ni1000) mit ein.
Die Eigenerwärmung hat keinen bedeutenden Einfluß auf den Meßwert, gleichgültig ob sich der
Fühler in der Luft oder im Wasser befindet.
(1) Diese Werte gelten für einen Betriebspunkt in der Mitte des Temperaturfühlerbereichs.
(2) Umgebungstemperatur des Moduls TSX AEY 414.
Referenznormen: NF C 42-330 Juni 1983 und IEC 751, 2. Ausgabe 1986 für Pt100/1000,
DIN 43760 September 1987 für Ni1000
B
___________________________________________________________________________
4/17
B
Kenndaten der Thermoelementbereiche
Thermoelementbereich
Wandlerauflösung (1)
Meßwertauflösung
Max. Fehler bei 25 °C (2)
-200 °C
-100 °C
0 °C
100 °C
200 °C
300 °C
400 °C
500 °C
600 °C
700 °C
800 °C
900 °C
1000 °C
1100 °C
1200 °C
1300 °C
1400 °C
1500 °C
1600 °C
1700 °C
Eingangsdynamik (4)
B
0,24 °C
E
0,026 °C
J
0,037 °C
K
0,048 °C
0,1 °C 0,1 °C 0,1 °C 0,1 °C
4,7
4,0
4,0
3,8
3,6
3,5
3,6
3,6
CI/CE (°C) (3) CI (°C) CE (°C) CI (°C) CE (°C) CI (°C) CE (°C)
16,8 2,7
9,5 1,7
7,5
6,7
1,5
1,4
7,4
7,1
1,5
1,5
18,7 3,3
9,5
7,5
7,4
1,8
1,6
1,7
6,2
6,1
6,1
6,2
6,4
6,6
6,8
1,5
1,5
1,7
1,8
2,0
2,1
2,3
7,1
7,3
7,4
7,5
7,3
7,0
1,7
1,8
2,0
2,1
2,2
2,2
7,8
7,6
7,6
7,8
7,9
8,2
8,6
8,9
1,9
2,0
2,1
2,3
2,4
2,6
2,8
3,1
9,3
9,8
3,3
3,6
10,3 3,8
3,5
3,5
3,7
3,9
0..1802 °C -270..812 °C -210..1065 °C -270..1372 °C
Fehler bei anderen Temperaturen als 25 °C und 60 °C lassen sich durch lineare Extrapolation der bei
25 und 60 °C definierten Fehler ableiten. Die Formel lautet folgendermaßen:
E(T) = E(25 °C) + I T - 25 °C I x [E(60 °C) - E(25 °C)]/35
(1) Diese Werte gelten für einen Betriebspunkt in der Mitte des Thermoelementbereichs.
(2) CI = Umgebungstemperatur des Moduls TSX AEY 414 (4) und automatische interne
Kompensation (siehe Absch. 4.4-4),
CE = Umgebungstemperatur des Moduls TSX AEY 414 (4) und automatische externe
Kompensation, mit Pt100 Klasse A.
(3) Mit dem Thermoelement B wird der Kompensationstyp der Vergleichsstelle (intern oder extern) nicht berücksichtigt, weil er keinen Einfluß auf die Meßgenauigkeit hat.
(4) Interne Kompensation: Umgebungstemperatur = 20 °C, externe Kompensation: Umgebungstemperatur = 30 °C.
Referenznormen: IEC 584-1, 1. Ausgabe 1977 und IEC 584-2, 2. Ausgabe 1989.
___________________________________________________________________________
4/18
Modul TSX AEY414 4
Kenndaten der Thermoelementbereiche (Fortsetzung)
Thermoelementbereich
Max. Fehler bei 25 °C (1)
-300 °F
-100 °F
0 °F
100 °F
200 °F
300 °F
400 °F
500 °F
600 °F
700 °F
800 °F
900 °F
1000 °F
1100 °F
1200 °F
1300 °F
1400 °F
1500 °F
1700 °F
1900 °F
2100 °F
2300 °F
2500 °F
2700 °F
2900 °F
3100 °F
Eingangsdynamik (3)
B
7,0
6,8
6,6
6,2
6,2
6,3
6,4
6,6
7,0
32..3276 °F
E
-454..1493 °F
J
-346..1949 °F
K
CI/CE (°F) (2) CI (°F) CE (°F) CI (°F) CE (°F) CI (°F) CE (°F)
26,4 4,3 28,5 5,1
15,8 2,9 15,7 3,1
13,6 2,7
12,8 2,6 13,2 2,9
12,7 2,8
11,6 2,6 13,7 3,2
12,8 3,0
11,0 2,7 13,8 3,5
13,1 3,3
10,9 2,9 13,8 3,7
13,4 3,6
11,1 3,2 13,9 4,0
13,4 3,9
8,5 11,4 3,5 14,3 4,3
12,9 4,0
7,3 11,8 3,9 14,7 4,7
12,5 4,0
12,4 4,3 15,5 5,1
16,3 5,6
17,1 6,1
18,0 6,6
19,1 7,2
-454..2502 °F
(1) CI = Umgebungstemperatur des Moduls TSX AEY 414 (3) und automatische interne
Kompensation (siehe Absch. 4.4-4),
CE = Umgebungstemperatur des Moduls TSX AEY 414 (3) und automatische externe
Kompensation, mit Pt100 Klasse A.
(2) Mit dem Thermoelement B wird der Kompensationstyp der Vergleichsstelle (intern oder extern) nicht berücksichtigt, weil er keinen Einfluß auf die Meßgenauigkeit hat.
(3) Interne Kompensation: Umgebungstemperatur = 20 °C, externe Kompensation: Umgebungstemperatur = 30 °C.
B
___________________________________________________________________________
4/19
B
Kenndaten der Thermoelementbereiche (Fortsetzung)
Thermoelementbereich
Wandlerauflösung (1)
Meßwertauflösung
Max. Fehler bei 25 °C (2)
-200 °C
-100 °C
0 °C
100 °C
200 °C
300 °C
400 °C
500 °C
600 °C
700 °C
800 °C
900 °C
1000 °C
1100 °C
1200 °C
1300 °C
1400 °C
1500 °C
1600 °C
Eingangsdynamik (3)
L
0,036 °C
N
0,05 °C
R
0,16 °C
S
0,19 °C
0,1 °C 0,1 °C 0,1 °C 0,1 °C
7,2
7,3
7,5
7,4
7,4
7,1
6,8
6,7
CI (°C) CE (°C) CI (°C) CE (°C) CI (°C) CE (°C) CI (°C) CE (°C)
7,5
7,1
1,5
1,5
19,6 4,0
9,5 2,1
7,8
7,0
1,8
1,8
11,4
8,1
4,8
3,5
11,2
8,3
4,7
3,5
1,7
1,9
2,0
2,1
2,2
2,2
2,3
2,3
6,5
6,2
6,0
6,0
6,1
6,2
6,3
6,5
1,7
1,8
1,9
2,0
2,1
2,2
2,4
2,6
7,1
6,5
6,3
6,2
6,1
6,1
6,0
6,0
3,2
2,9
3,0
3,0
3,1
3,1
3,2
3,2
7,4
6,9
6,8
6,8
6,8
6,6
6,6
6,6
3,3
3,1
3,2
3,3
3,4
3,3
3,4
3,5
6,8
7,0
7,4
2,7
2,9
3,2
5,9
5,9
5,9
6,0
6,1
6,3
6,5
3,3
3,3
3,4
3,5
3,7
3,8
4,0
6,6
6,6
6,7
6,8
6,9
7,2
7,4
3,6
3,7
3,8
3,9
4,1
4,3
4,5
-200..900 °C -270..1300 °C -50..1769 °C -50..1769 °C
Fehler bei anderen Temperaturen als 25 °C und 60 °C lassen sich durch lineare Extrapolation der bei
25 und 60 °C definierten Fehler ableiten. Die Formel lautet folgendermaßen:
E(T) = E(25 °C) + I T - 25 °C I x [E(60 °C) - E(25 °C)]/35
(1) Diese Werte gelten für einen Betriebspunkt in der Mitte des Thermoelementbereichs.
(2) CI = Umgebungstemperatur des Moduls TSX AEY 414 (4) und automatische interne
Kompensation (siehe Absch. 4.4-4),
CE = Umgebungstemperatur des Moduls TSX AEY 414 (4) und automatische externe
Kompensation, mit Pt100 Klasse A.
(3) Interne Kompensation: Umgebungstemperatur = 20 °C, externe Kompensation: Umgebungstemperatur = 30 °C.
Referenznormen:
• Thermoelement L: DIN 43710, Ausgabe Dezember 1985,
• Thermoelement N: IEC 584-1, 2. Ausgabe 1989 und IEC 584-2, 2. Ausgabe 1989,
• Thermoelement R: IEC 584-1, 1. Ausgabe 1977 und IEC 584-2, 2. Ausgabe 1989,
• Thermoelement S: IEC 584-1, 1. Ausgabe 1977 und IEC 584-2, 2. Ausgabe 1989.
___________________________________________________________________________
4/20
Modul TSX AEY414 4
Kenndaten der Thermoelementbereiche (Fortsetzung)
Thermoelementbereich
1200 °F
1300 °F
1400 °F
1500 °F
1600 °F
1700 °F
1800 °F
1900 °F
2000 °F
2100 °F
2200 °F
2300 °F
2400 °F
2600 °F
2800 °F
3000 °F
Max. Fehler bei 25 °C (1)
-300 °F
-100 °F
0 °F
100 °F
200 °F
300 °F
400 °F
500 °F
600 °F
700 °F
800 °F
900 °F
1000 °F
1100 °F
Eingangsdynamik (2)
L
-328..1652 °F
N
-454..2372 °F
R
-58..3216 °F
S
CI (°F) CE (°F) CI (°F) CE (°F) CI (°F) CE (°F) CI (°F) CE (°F)
29,4 6,0
15,7 3,4
14,9 2,8 21,9 8,8 21,2 8,6
13,5 3,3
13,1 2,7 14,8 6,4 15,1 6,5
12,0 3,1
12,7 2,9 12,8 5,7 13,3 6,0
11,2 3,2
13,0 3,2 11,9 5,6 12,3 5,5
10,9 3,3
13,3 3,5 11,2 5,3 12,1 5,7
10,9 3,5
13,4 3,8 11,0 5,3 12,1 5,9
10,9 3,8
13,3 4,0 10,8 5,4 12,1 6,0
11,1 4,0
12,8 4,0
12,2 4,0 11,5 4,3
10,7 5,5 12,0 6,2
10,5 5,6 11,9 6,3
11,9 4,7
10,7 5,7 11,9 6,4
12,3 5,1
10,6 6,0 3,9 2,3
13,0 5,5
10,5 6,1 3,9 2,3
13,7 6,0
10,5 6,2
10,4 6,3
10,4 6,4
10,7 6,7
4,0
4,1
4,2
4,4
2,4
2,5
2,6
2,8
-58..3216 °F
(1) CI = Umgebungstemperatur des Moduls TSX AEY 414 (2) und automatische interne
Kompensation (siehe Absch. 4.4-4),
CE = Umgebungstemperatur des Moduls TSX AEY 414 (2) und automatische externe
Kompensation, mit Pt100 Klasse A.
(2) Interne Kompensation: Umgebungstemperatur = 20 °C, externe Kompensation: Umgebungstemperatur = 30 °C.
B
___________________________________________________________________________
4/21
B
Kenndaten der Thermoelementbereiche (Fortsetzung)
Thermoelementbereich
Wandlerauflösung (1)
Meßwertauflösung
Max. Fehler bei 25 °C (2)
-200 °C
-150 °C
-100 °C
-50 °C
0 °C
50 °C
100 °C
150 °C
200 °C
250 °C
300 °C
350 °C
400 °C
500 °C
600 °C
Eingangsdynamik (3)
T
0,046 °C
0,1 °C
7,7
7,1
6,6
6,2
5,9
5,7
5,6
5,5
CI (°C)
18,3
13,0
10,3
8,7
-270..400 °C
1,6
1,5
1,5
1,5
1,5
1,5
1,5
1,6
CE (°C)
3,2
2,4
2,0
1,7
U
0,038 °C
0,1 °C
CI (°C) CE (°C)
7,7
6,7
5,8
5,4
5,4
5,2
5,0
-200..600 °C
1,6
1,5
1,5
1,5
1,6
1,6
1,7
Fehler bei anderen Temperaturen als 25 °C und 60 °C lassen sich durch lineare Extrapolation der bei
25 und 60 °C definierten Fehler ableiten. Die Formel lautet folgendermaßen:
E(T) = E(25 °C) + I T - 25 °C I x [E(60 °C) - E(25 °C)]/35
(1) Diese Werte gelten für einen Betriebspunkt in der Mitte des Thermoelementbereichs.
(2) CI = Umgebungstemperatur des Moduls TSX AEY 414 (4) und automatische interne
Kompensation (siehe Absch. 4.4-4),
CE = Umgebungstemperatur des Moduls TSX AEY 414 (4) und automatische externe
Kompensation, mit Pt100 Klasse A.
(3) Interne Kompensation: Umgebungstemperatur = 20 °C, externe Kompensation: Umgebungstemperatur = 30 °C.
Referenznormen:
• Thermoelement T: IEC 584-1, 1. Ausgabe 1977 und IEC 584-2, 2. Ausgabe 1989,
• Thermoelement U: DIN 43710, Ausgabe Dezember 1985.
___________________________________________________________________________
4/22
Modul TSX AEY414 4
Kenndaten der Thermoelementbereiche (Fortsetzung)
Thermoelementbereich
Max. Fehler bei 25 °C (1)
-300 °F
-200 °F
-100 °F
0 °F
100 °F
200 °F
300 °F
400 °F
500 °F
600 °F
700 °F
800 °F
1000 °F
Eingangsdynamik (2)
T
CI (°F)
29,2
21,1
16,9
14,4
13,0
11,9
11,2
10,6
10,3
10,0
9,8
CE (°F)
5,3
4,0
3,3
3,0
2,8
2,7
2,7
2,7
2,7
2,7
2,8
U
CI (°F) CE (°F)
14,3
12,3
10,5
9,8
2,9
2,8
2,6
2,7
9,7
9,2
-328..1112 °F
2,9
3,0
-454..752 °F
(1) CI = Umgebungstemperatur des Moduls TSX AEY 414 (2) und automatische interne
Kompensation (siehe Absch. 4.4-4),
CE = Umgebungstepperatur des Moduls TSX AEY 414 (2) und automatische externe
Kompensation, mit Pt100 Klasse A.
(2) Interne Kompensation: Umgebungstemperatur = 20 °C, externe Kompensation: Umgebungstemperatur = 30 °C.
B
___________________________________________________________________________
4/23
B
4.4
Anschlüsse
4.4-1 Klemmleistenbelegung
Bei dem Modul TSX AEY 414 wird eine Klemmleiste TSX BLY 01 verwendet.
COM0
LC0
Anschluß Abschirmung
IN1
IS1
COM2
LC2
Anschluß Abschirmung
IN3
IS3
1
2
3
4
6
8
10
9
11
12
7
13
14
5
15
16
17
18
19
20
Anschluß Abschirmung
IN0
IS0
COM1
LC1
Anschluß Abschirmung
IN2
IS2
COM3
LC3
INx : Eingang + Kanal x
COMx : Eingang - Kanal x
ISx : Versorgung Fühler +
LCx : Leitungskompensation
Hinweis
Die Klemmleiste verfügt über einen internen Shunt, der nicht über die Belegung zugänglich ist.
4.4-2 Externe Shunts (Bereich 0..20 mA und 4..20 mA)
Bei Verwendung des Bereichs 0..20 mA oder 4..20 mA muß ein externer Shunt mit
250
Ω
- 0,1% - 1/2 W - 25 ppm/°C parallel an die Eingangsklemmen angeschlossen werden. Dieser Shunt wird zusammen mit dem Modul in Form einer Viererpackung geliefert. Er kann aber auch getrennt (Bestellnummer TSX AAK2) bezogen werden.
___________________________________________________________________________
4/24
Modul TSX AEY414 4
4.4-3 Anschluß der Geber
Es ist ratsam, abgeschirmte Kabel zu benutzen und deren Abschirmungen mit den vorgesehenen Klemmen (Anschluß Abschirmung) zu verbinden.
Bei Eingängen mit hohem Pegel und der Thermoelemente muß der Widerstand
"Quelle + Verkabelung" unter 100
Ω
liegen, um die Leistungen des Moduls nicht einzuschränken.
Bei den Eingängen der Temperaturfühler muß jeder Draht im Fall einer Vierdrahtmontage einen Widerstand von unter 50
Ω
haben, was einem Kupferdraht mit einem
Querschnitt von 0,6 mm 2 und einer maximalen Länge von 3000 m hin und zurück entspricht.
Werden die Temperaturfühler Pt100 in Zweidrahtmontage verkabelt, muß jeder der
Drähte einen Widerstand von weniger als 50 m
Ω aufweisen (Vermeidung von
Meßwertfehlern aufgrund des ohmschen Leitungsverlustes der Verbindungskabel).
Verkabelungsbeispiele von Gebern an Kanal 0
Hoher Spannungspegel
Anschluß Abschirmung
COM0
1
2
Hoher Strompegel
Anschluß Abschirmung
COM0
1
2
IN0
3
(1)
(1)
IN0
(1) Externer Shunt 250
Ω
3
Temp.-fühler mit
Zweidrahtmontage
Anschluß Abschirmung
(2)
COM0
LC0
4
1
2
(2)
IS0
IN0
5
3
Thermoelement
Anschluß Abschirmung
COM0
1
2
Temp.-fühler mit
Vierdrahtmontage
IN0
5
3
IN0
(2) Brücke an
Fühlerversorgung
Temp.-fühler mit
Dreidrahtmontage
IS0
IN0
5
3
3
COM0
2
COM0
2
LC0
4
LC0
4
___________________________________________________________________________
4/25
B
B
4.4-4 Empfehlungen zur Installation der Thermoelemente
• Verwendung der internen Kompensation der Vergleichsstelle
Bei Ausführung der Messungen über Thermoelemente mit interner Kompensation
(und nur in diesem Fall) ist es ratsam, die folgenden Installationsregeln zu beachten:
- Die Kühlung der Steuerung darf nur durch natürliche Konvektion erfolgen (kein
Lüfter).
- Die Schwankungen der Raumtemperatur müssen unter 5 °C pro Stunde liegen.
- Direkt benachbarte Module müssen eine Verlustleistung von 2,2 bis 3,3 W aufweisen. Dieser Wert wird von den am häufigsten verwendeten Modulen eingehalten (TSX P5710, TSX P5720, TSX DEY 16D2, TSX DEY 32DK, TSX DEY
16KF, TSX DSY 16F5, TSX AEY 414 usw.)
- Beim Einbau des Moduls TSX AEY 414 in die Steuerung muß folgender minimaler
Freiraum eingehalten werden: ober-/unterhalb:150 mm (D), seitlich: 100 mm (d)
Unter Beachtung dieser Empfehlungen kann die Installierung ohne Gehäuse in einem Schaltschrank oder in einem Kasten vorgenommen werden.
D
Die Nichteinhaltung der obigen
Installationsregeln unterbindet nicht das korrekte Funktionieren des Moduls. Die
Genauigkeit der Meßwerte in den Eingängen, die für Thermoelementbereiche konfiguriert sind, kann jedoch beeinträchtigt werden. Unter stabilen
Belüftungsbedingungen in einer unver-
änderten Hardwarekonfiguration wird der Meßwert lediglich um einen festen
Fehlerwert verschoben, der durch Trimmen der Geber kompensiert werden kann.
d
D d
Thermoelemente vom Typ B benutzen im Bereich von 0 bis 70 °C keine Vergleichsstelle und unterliegen somit nicht den genannten Installationsauflagen.
• Verwendung der externen Kompensation der Vergleichsstelle
Bei Verwendung eines Thermoelements mit externer Kompensation erfolgt die
Temperaturerfassung der Vergleichsstelle mit einem Fühler Pt100 der Klasse A an
Kanal 0 (Fühler wird nicht mitgeliefert). Die Kanäle 1, 2 und 3 des Moduls können dann zur Erfassung von Thermoelement-Meßwerten benutzt werden.
In dieser Verwendungskonfiguration ist die Installation des Moduls TSX AEY 414 keinen bestimmten Auflagen unterworfen. Der Fühler Pt100 muß sich jedoch in der
Nähe der Klemmleiste der Vergleichsstelle befinden. Aus diesem Grunde erübrigt sich die Verwendung kompensierter Kabel: abgeschirmte Standardkabel (aus
Kupfer) sind ausreichend.
___________________________________________________________________________
4/26
Analogausgangsmodule
TSX ASY •
Inhaltsverzeichnis
Register C
C
Kapitel
Seite
1.2-2 Verhalten der Ausgänge, wenn sich das Programm im
STOP-Betrieb befindet oder nicht vorhanden ist
1.2-4 Verhalten bei einer Störung der externen Versorgung der Ausgänge
1.2-5 Überschreitungskontrolle
1.2-7 Aktualisierung der Ausgänge
1.2-8 Fehlermodus/Halten oder Nullsetzen der Ausgänge
1.2-9 Verhalten beim Einschalten (TSX ASY 800)
1.4-1 Klemmleistenbelegung bei Modul TSX ASY 410
1.4-2 Pinbelegung bei Modul TSX ASY 800
1.4-3 Pinzuweisung des Verdrahtungszubehörs TELEFAST
___________________________________________________________________________
C/1
C
Analogausgangsmodule
TSX ASY •
Kapitel
Inhaltsverzeichnis
Register C
Seite
___________________________________________________________________________
C/2
1.1
Beschreibung
Allgemeines
Die Module TSX ASY 410 und TSX ASY
800 sind Module mit 4 bzw. 8 analogen
Ausgängen, die jeweils für die Bereiche
± 10 V, 0..20 mA und 4..20 mA konfiguriert werden können.
• TSX ASY 410 : 4 untereinander isolierte
Analogausgänge,
• TSX ASY 800 : 8 untereinander nicht isolierte Analogausgänge.
TSX ASY 800
1 Module TSX ASY 410/800
TSX ASY 410
C
Funktionen
Diese Ausgangsmodule führen folgende
Funktionen aus:
Funktionsdiagramm TSX ASY 410
TSX ASY 410
Isolierung 1500 Veff.
Spannung/Strom Optokoppler
Optokoppler
D / A
6
Busschnittstelle X
5 V
Verarbeitung
Optokoppler
Optokoppler
D / A
D / A
Optokoppler
Gleichspannungswandler
D / A
Funktion 5 4 3 2 1
7
___________________________________________________________________________
1/1
C
Funktionsdiagramm TSX ASY 800
TSX ASY 800
Optokoppler
Busschnittstelle X
Verarbeitung
Optokoppler
D / A
Multiplexer
6
Gleichspannungswandler
8
5 4 3 2 1
7
1 Anschluß an den Steuerungsprozeß
• physischer Anschluß an den Steuerungsprozeß mittels Schraubklemmen mit 20
Stiften (bei TSX ASY 410) oder 25pol. SUB-D-Steckverbinder (bei TSX ASY 800),
• Schutz des Moduls gegen Überspannung.
2 Anpassung an die verschiedenen Stellglieder (Spannungs- oder Stromausgang).
3 Umwandlung der numerischen Daten in Analogsignale
4 Umwandlung der Applikationswerte in vom D/A-Wandler verwertbare Daten
5 Schnittstelle und Kommunikation mit der Applikation
• Verwaltung des Datenaustausches über den Bus X,
• geografische Adressierung,
• Empfang der Konfigurationsparameter des Moduls und der Kanäle von der
Applikation sowie digitale Sollwerte der Kanäle,
• Versenden des Modulzustandes an die Applikation.
6 Energieversorgung des Moduls
7 Überwachung des Moduls und Angabe möglicher Fehler an die Applikation
• Test des Wandlers,
• Test der Bereichsüberschreitung in den Kanälen,
• Test auf Vorhandensein der Klemmleiste,
• Watchdog-Test.
8 Externe 24-V-Versorgung der Ausgänge
___________________________________________________________________________
1/2
Module TSX ASY 410/800 1
1.2
Verarbeitung der Ausgänge
1.2-1 Schreiben der Ausgänge
Die Applikation muß den Ausgängen Werte im genormten Format liefern:
• -10000 bis +10000 im Bereich ±10 V,
• 0 bis +10000 im Bereich 0..20 mA bzw. 4..20 mA.
Die Werte müssen in die Worte %QWxy.i.0 bis 3 bei den Kanälen 0 bis 3 des Moduls TSX
ASY 400 oder %QWxy.i.0 bis 7 bei den Kanälen 0 bis 7 des Moduls TSX ASY 800 geschrieben werden.
C
1.2-2 Verhalten der Ausgänge, wenn sich das Programm im STOP-Betrieb befindet oder nicht vorhanden ist
Befindet sich die Task, die die Ausgänge steuert, im STOP-Betrieb oder ist kein Programm vorhanden, nehmen die Ausgänge folgenden Zustand ein:
• programmierbare Fehlerposition, wenn die Option "Fehlermodus" bei der Konfiguration des Moduls ausgewählt worden ist,
• Halten des Signals auf seinem letzten, übertragenen Wert, wenn die Option "Halten" bei der Konfiguration des Moduls gewählt worden ist.
Der Fehlerwert kann im Fenster Debug von PL7 Junior oder über das Programm geändert werden.
1.2-3 Forcierung der Ausgänge
Jeder Ausgang kann im Fenster Debug von PL7 Junior auf einen vom Benutzer definierten
Wert zwischen -10000 und +10000 forciert werden. Diese Funktion ist nur für einen Test der Verkabelung bestimmt.
Die Forcierung ist nur zugänglich, wenn sich die Programmtask, die den Ausgang steuert, im RUN-Betrieb befindet (der Ausgang befindet sich in der Position Fehler oder Halten, wenn sich die Programmtask im STOP-Betrieb befindet).
1.2-4 Verhalten bei einer Störung der externen Versorgung der Ausgänge
Im Fall einer Störung der externen Versorgung der Ausgänge (bei Modul TSX ASY 800) gehen alle Ausgänge des Moduls auf 0.
Hinweis:
Liegen bei dem Modul gleichzeitig ein Fehler der externen Versorgung und ein Klemmleistenfehler vor, wird nur der Versorgungsfehler gemeldet.
___________________________________________________________________________
1/3
1.2-5 Überschreitungskontrolle
C Fall des Moduls TSX ASY 410 (Softwareversion: II<10) (1)
Wenn die von der Applikation gelieferten Werte unter -10000 oder über +10000 liegen, werden die Analogausgänge auf folgenden Werten gehalten:
• -10 V oder +10 V im Bereich ±10 V,
• 4 mA oder 20 mA im Bereich 4..20 mA,
• 0 mA oder 20 mA im Bereich 0..20 mA.
Ein Überschreitungsfehler wird durch ein vom Programm auswertbares Bit angezeigt (das
Fehlerbit %Ixy.i.ERR = 1 signalisiert einen Fehler im Kanal und das Bit vom Wort "Status"
%MWxy.i.2:X1 = 1 signalisiert eine Bereichsüberschreitung auf dem Kanal).
Fall der Module TSX ASY 800 und TSX ASY 410 (Softwareversion: II>10) (1)
Diese Module erlauben eine Überschreitung von ±5 % in den Spannungsbereichen ±10
V und 4..20 mA und von +5 % im Bereich 0..20 mA.
Unterer Grenzwert
Unterschreitungsbereich
Nennbereich
Oberer Grenzwert
Überschreitungsbereich
Überschreitung in Abhängigkeit vom Bereich:
Bereich Unterer Grenzwert
±10 V
0..20 mA
4..20 mA
-10 500 (d.h. -10,5 V)
0 (d.h. 0 mA)
- 500 (d.h. 3,2 mA)
Oberer Grenzwert
+10 500 (d.h. +10,5 V)
+10 500 (d.h. 21 mA)
+10 500 (d.h. 20,8 mA)
Die Erkennung der Bereichsüberschreitung ist optional: Der Anwender kann in der
Konfiguration die Erkennung der Bereichsüberschreitung durch den oberen oder den unteren Grenzwert oder beides auswählen.
Liegt der übertragene Wert unter- oder oberhalb der Überschreitungsgrenzwerte und wird die Überschreitungskontrolle angefordert, geht das Bit %Ixy.ERR auf 1 und der
Überschreitungstyp (oberer oder unterer Grenzwert) wird durch die Bits %MWxy.i.2:X1
(Bereichsüberschreitung) und %MWxy.i.2:X3 (=1, wenn der obere Wert überschritten oder =0, wenn der untere Wert unterschritten wird) angezeigt.
(1) Die Softwareversion des Moduls ist auf dem Aufkleber mit der Bestellnummer des
Moduls angegeben.
___________________________________________________________________________
1/4
Module TSX ASY 410/800 1
1.2-6 D/A-Wandler
Die D/A-Umwandlung erfolgt an
• 11 Bits + Vorzeichen (-2048 bis +2047) im Fall des Moduls TSX ASY 410,
• 13 Bits + Vorzeichen (-8192 bis +8191) bei Spannung im Fall des Moduls TSX ASY 800,
• 13 Bits (0 bis +8191) bei Strom im Fall des Moduls TSX ASY 800.
Die Überprüfung der vom Programm gelieferten Daten in der Dynamik des D/A-Wandlers wird automatisch ausgeführt.
C
1.2-7 Aktualisierung der Ausgänge
Die maximale Zeit zwischen dem Versenden des Wertes des Ausgangs am Steuerungsbus und seiner tatsächlichen Positionierung auf der Klemmleiste beträgt 2,5 ms im Fall des
Moduls TSX ASY 410 und 5 ms im Fall des Moduls TSX ASY 800.
Die Ausgänge können der MAST-Task oder der FAST-Task des Applikationsprogramms getrennt zugeordnet werden.
1.2-8 Fehlermodus/Halten oder Nullsetzen der Ausgänge
Bei einem Fehler werden je nach der Schwere die Ausgänge einzeln oder zusammen in die Position "Fehlermodus/Halten" gesetzt oder auf 0 forciert (0 V oder 0 mA).
Fehler Verhalten der
Spannungsausgänge
Verhalten der
Stromausgänge
Task in STOP-Betrieb oder
Programm nicht vorhanden
Kommunikationsfehler
Fehlermodus/Halten
(kanalweise)
Fehlermodus/Halten
(alle Kanäle)
0 V (kanalweise)
Fehlermodus/Halten
(kanalweise)
Fehlermodus/Halten
(alle Kanäle)
0 mA (kanalweise) Konfigurationsfehler
Interner Fehler des Moduls 0 V (alle Kanäle) 0 mA (alle Kanäle)
Ausgangswert außerhalb der Grenzen Übertragener Wert mit
(Bereichsüberschreitung) Sättigung bei +10 / -10 V
Übertragener Wert mit
Sättigung bei 4 / 20 mA o.
(kanalweise) 0 / 20 mA (kanalweise)
Fehler Klemmleiste Wert halten
(alle Kanäle)
Wert halten
(alle Kanäle)
Einstecken unter Spannung
Prozessor in STOP-Betrieb
Neuladen des Programms
Ausgänge auf 0
(alle Kanäle)
0 V
(alle Kanäle)
0 mA
(alle Kanäle)
0 mA
(alle Kanäle)
(1) Diese Werte gelten für die Module TSX ASY 800 und TSX ASY 410 (II>10), für die Module
TSX ASY 410 (II<10) betragen sie +10/-10V bei Spannung und 4/20 mA oder 0/20 mA bei Strom.
Der Fehlermodus und das Halten des aktuellen Wertes werden bei der Konfiguration des
Moduls ausgewählt. Der Fehlerwert kann im Fenster Debug von PL7 oder über das
Programm geändert werden.
___________________________________________________________________________
1/5
C
1.2-9 Verhalten beim Einschalten (TSX ASY 800)
Beim Einschalten des Moduls (Einschalten des Rack oder Einstecken unter Spannung) brauchen die Ausgänge eine Sekunde, bis sie einsatzbereit sind. Während dieser Zeit sind sie auf 0 V, 0 mA. Diese Zeit ist zur Stabilisierung der Versorgung der Ausgänge erforderlich.
1.3
Kenndaten
1.3-1 Kenndaten der Ausgänge
Spannungs- oder Stromausgang
Anzahl der Kanäle
Wiederherstellungszeit
Versorgung der Ausgänge
TSX ASY 410
4
2,5 ms
TSX ASY800
8
5 ms
Schutzvorrichtungen
Übersprechen zwischen Kanälen durch die Steuerung durch die Steuerung oder 24 V CEI extern
Kurzschl.- u. Überlast.
Kurzschl.- u. Überlast
-80 dB -80 dB
Stetigkeit ja ja
Nichtlinearität
RC-Glied für die Erdung
< 1 LSB < 1 LSB
R = 50 M
Ω
, C = 4,7 nF C = 4,7 nF
Isolierung zwischen Kanal und Erde 500 VDC 1000 V eff.
Isolierung zwischen Kanälen 1500 V eff.
Isolierung zwischen Bus und Kanälen 1500 V eff.
Verlustleistung typisch maximal
8,2 W
12,2 W gemeinsamer Punkt
1000 Veff
5 W
6,1 W
Spannungsausgänge
Dynamik des Spannungsausgangs
Max. Spannung an den
Spannungsausgängen (risikofrei)
Belastungsimpedanz
Kapazitive Belastung
TSX ASY 410
±10 V
±30 V
TSX ASY800
±10,5 V
±30 V
1 k
Ω
Minimum
< 0,1
µ
F
1 k
Ω
Minimum
< 0,1
µ
F
5,12 mV (1) bei ±10 V 1,28 mV bei ±10 V Max. Auflösung
Meßwertfehler in %
Skalenendwert (10 V)
25 °C 0,45%
0 bis 60 °C 0,75% (35 ppm / °C)
±0,14%
± 0,28% (26ppm / °C)
(1) Wert gültig für TSX ASY 410 (Softwareversion: II > 10); für TSX ASY 410 (Softwareversion: II
< 10) beträgt dieser Wert 4,88 mV.
___________________________________________________________________________
1/6
Module TSX ASY 410/800 1
Stromausgänge
Dynamik des Stromausgangs
Max. Spannung an den
Stromausgängen (risikofrei)
Belastungsimpedanz
Induktive Belastung
Max. Auflösung
TSX ASY 410
20 mA
±30 V
600
Ω
Maximum
< 300
µ
H
10,25
µ
A (1)
Meßwertfehler in % 25 °C 0,52 %
Skalenendwert (20 mA) 0 bis 60 °C 0,98 % (70 ppm /°C)
Max. Verluststrom
Externe Versorgung
Kenndaten -
50
µ
A
TSX ASY 410
TSX ASY800
21 mA
±30 V
600
Ω
Maximum
< 300
µ
H
2,56
µ
A
±0,21 % (2)
±0,52 %(64 ppm /°C)
33
µ
A
TSX ASY800
24 V + 5%
Welligkeit 1V max.
abgeschirmtes Kabel Kabel -
Leistungsaufnahme
Anschluß
-
-
455 mA max./300 mA typ.
Schraubklemmen abziehbar
(1) Wert gültig für TSX ASY 410 (Softwareversion: II > 10), für TSX ASY 410
(Softwareversion: II < 10) beträgt dieser Wert 9,77
µ
A.
(2) in einem belüfteten Schrank berechnete Angaben (in einem nichtbelüfteten Schrank beträgt dieser Wert 0,32%).
C
Wichtig:
• Bei einer Umgebungstemperatur von mehr als 50 °C muß das Modul TSX ASY 800 belüftet werden.
• Falls die externe Versorgung benutzt wird (Modul TSX ASY 800) muß es sich um eine
Versorgung vom Typ TBTS (Sicherheitsvorschriften für Niedrigstspannungen) handeln. Beispiele für eine angemessene Prozeßversorgung vom Typ TBTS:
TSX SUP 1011, TSX SUP 1021, TSX SUP 1051, TSX SUP 1101 und TSX SUP A05.
___________________________________________________________________________
1/7
C
1.4
Anschlüsse
1.4-1 Klemmleistenbelegung bei Modul TSX ASY 410
Bei dem Modul TSX ASY 410 wird eine Klemmleiste TSX BLY 01 verwendet.
Gemeinsamer Kanal 0
Anschluß Abschirmung
2
1
3
Spannungsausgang Kanal 0
Stromausg. Kanal 0
4
5
Anschluß Abschirmung
Spannungsausgang Kanal 1
6
Stromausg. Kanal 1
Anschluß Abschirmung
8
10
Gemeinsamer Kanal 2
12
Anschluß Abschirmung
14
7
9
Gemeinsamer Kanal 1
Anschluß Abschirmung
11 Spannungsausgang Kanal 2
13 Stromausg. Kanal 2
Spannungsausgang Kanal 3
Stromausg. Kanal 3
Anschluß Abschirmung
16
18
20
15 Anschluß Abschirmung
17
19
Gemeinsamer Kanal 3
Anschluß Abschirmung
Hinweis
Es wird empfohlen, abgeschrimte Kabel zu verwenden und die Abschirmung mit den dafür vorgesehenen Klemmen zu verbinden (Anschluß Abschirmung).
Verdrahtungszubehör:
Das Zubehör TELEFAST mit der Bezeichnung ABE 7CPA21 erlaubt eine Verteilung der aus einem 25poligen Sub-D-Stecker kommenden 4 Kanäle auf Schraubklemmen.
Der Anschluß des Analogmoduls TSX ASY 410 an das Verdrahtungszubehör TELEFAST erfolgt unter Verwendung eines der folgenden Kabel:
• ABF-Y25S150: 1,5 m
• ABF-Y25S200: 2 m
• ABF-Y25S300: 3 m
• ABF-Y25S500: 5 m
In den Kabeln ist die Klemmleiste TSX BLY 01 enthalten.
___________________________________________________________________________
1/8
Module TSX ASY 410/800 1
1.4-2 Pinbelegung bei Modul TSX ASY 800
(1) Spannungsausgang Kanal 0
(2) Stromausgang Kanal 0
(3) Gemeinsamer Kanal 1
(4) Spannungsausgang Kanal 2
(5) Stromausgang Kanal 2
(6) Gemeinsamer Kanal 3
(7) Spannungsausgang Kanal 4
(8) Stromausgang Kanal 4
(9) Gemeinsamer Kanal 5
(10) Spannungsausgang Kanal 6
(11) Stromausgang Kanal 6
(12) Gemeinsamer Kanal 7
(13) Brücke zur Erkennung einer abgezogene Klemmleiste
1
2
3
4
11
12
9
10
7
8
5
6
23
24
21
22
19
20
17
18
25
14
15
16
13
Gemeinsamer Kanal 0 (14)
Spannungsausgang Kanal 1 (15)
Stromausgang Kanal 1 (16)
Gemeinsamer Kanal 2 (17)
Spannungsausgang Kanal 3 (18)
Stromausgang Kanal 3 (19)
Gemeinsamer Kanal 4 (20)
Spannungsausgang Kanal 5 (21)
Stromausgang Kanal 5 (22)
Gemeinsamer Kanal 6 (23)
Spannungsausgang Kanal 7 (24)
Stromausgang Kanal 7 (25)
Im Falle einer Verwendung mit dem Verdrahtungszubehör TELEFAST muß die Brücke zur Erkennung der Klemmleiste am TELEFAST-Verdrahtungsinterface angebracht werden.
Steckverbinder für externe Versorgung
C
+24V
0 V
• Bei der externen Versorgung muß es sich um eine Versorgung vom Typ TBTS 24 V +
5% handeln (max. Welligkeit: 1 V).
• Bei dem Anschlußkabel muß es sich um ein abgeschirmtes Kabel handeln (es ist ratsam, das Abschirmungssgeflecht auf der Seite der Versorgung und möglichst nahe am Modul mit Hilfe von Kabelschellen zur Erdung anzuschließen).
• Mögliche Versorgungsmodule vom Typ TBTS: TSX SUP 1011, TSX SUP 1021, TSX
SUP 1051, TSX SUP 1101 und TSX SUP A05.
___________________________________________________________________________
1/9
C
1.4-3 Pinzuweisung des Verdrahtungszubehörs TELEFAST
Nach Anschluß eines Analogmoduls an ein TELEFAST-Verdrahtungsinterface unter
Verwendung des Kabeltyps TSX CAP 030 können die Analogkanäle folgendermaßen an den Klemmleisten des TELEFAST abgegriffen werden:
TELEFAST, Bestellnummer ABE 7 CP A02
108
109
110
111
112
113
114
115
100
101
102
103
104
105
106
107
2
3
4
TELEFAST Stiftnummer Signalart
Klemme 25pol. Sub-D-
Nr.
Stecker
1 / Erde
/
/
/ STD (1)
STD (1)
STD (2)
1
2
15
16
4
5
18
19
Spann.ausg. V0
Stromausg. V0
Spann.ausg. V1
Stromausg. V1
Spann.ausg. V2
Stromausg. V2
Spann.ausg. V3
Stromausg. V3
22
10
11
24
25
7
8
21
Spann.ausg. V4
Stromausg. V4
Spann.ausg. V5
Stromausg. V5
Spann.ausg. V6
Stromausg. V6
Spann.ausg. V7
Stromausg. V7
208
209
210
211
212
213
214
215
200
201
202
203
204
205
206
207
TELEFAST Stiftnummer Signalart
Klemme 25pol. Sub-D-
Nr.
Stecker
Versg.1
/ Erde
Versg.2
Versg.3
Versg.4
/
/
/ Erde
Erde
Erde
/
/
/
/
14
3
17
6
Gemeinsamer K.0
Erde
Gemeinsamer K.1
Erde
Gemeinsamer K.2
Erde
Gemeinsamer K.3
Erde
/
/
23
/
12
20
/
9
Gemeinsamer K.4
Erde
Gemeinsamer K.5
Erde
Gemeinsamer K.6
Erde
Gemeinsamer K.7
Erde
Nach Anschluß des Analogmoduls TSX ASY 410 an das Verdrahtungszubehör
TELEFAST ABE 7CPA21 unter Verwendung des Kabels ABF Y25S ••• entspricht die
Verteilung der Analogkanäle auf die Klemmen des TELEFAST der im vorstehenden beschriebenen Verteilung, jedoch beschränkt auf die Klemmen 1 bis 107.
Zur Erkennung des Vorhandenseins der Klemmleiste: Brücke zwischen den Klemmen
STD (1) und STD (2) anlegen.
___________________________________________________________________________
1/10
Module TSX ASY 410/800 1
TELEFAST, Bestellnummer ABE 7 CP A21
100
101
102
103
104
105
106
107
2
3
4
TELEFAST Stiftnummer Signalart
Klemme 25pol. Sub-D-
Nr.
Stecker
1 / Erde
/
/
/
STD (1)
STD (1)
STD (2)
1
2
15
16
4
5
18
19
Spann.ausg. V0
Stromausg. V0
Spann.ausg. V1
Stromausg. V1
Spann.ausg. V2
Stromausg. V2
Spann.ausg. V3
Stromausg. V3
200
201
202
203
204
205
206
207
TELEFAST Stiftnummer Signalart
Klemme 25pol. Sub-D-
Nr.
Stecker
Versg.1
/ Erde
Versg.2
Versg.3
Versg.4
/
/
/
Erde
Erde
Erde
/
/
/
/
14
3
17
6
Gemeinsamer K.0
Erde
Gemeinsamer K.1
Erde
Gemeinsamer K.2
Erde
Gemeinsamer K.3
Erde
C
___________________________________________________________________________
1/11
C
___________________________________________________________________________
1/12
Wägemodul Inhaltsverzeichnis
TSX ISP Y100 Register D
___________________________________________________________________________
Kapitel
Beschreibung des Produktangebotes
1.2-2 Hardwarebeschreibung des Wägemoduls
2 Allgemeine Hinweise zur Installation
Vorsichtsmaßnahmen beim Einbau
Vorsichtsmaßnahmen bei der Verkabelung
2.4-1 Anschluß der Meßwertgeber
2.4-2 Anschluß der Digitalausgänge
2.4-3 Belegung der seriellen Schnittstelle für die Anzeige
2.4-4 Anzeigegerät TSX XBT H100
2.4-5 Anschluß des Anzeigegeräts
2.4-6 Leistungsaufnahme des Moduls TSX ISP Y100
Seite
D
___________________________________________________________________________
D/1
Wägemodul
TSX ISP Y100
D Kapitel
Inhaltsverzeichnis
Register D
Seite
___________________________________________________________________________
D/2
1 Allgemeine Beschreibung
1.1
Beschreibung des Produktangebotes
Das Produktangebot Wägesysteme für die Baureihe Modicon TSX Premium umfaßt:
• das Sonderfunktionsmodul TSX ISP Y100 (Wägemodul),
• das Anzeigegerät TSX XBT H100 (Protokoll für Wägesysteme),
• Steuerungsapplikationen: Entlastungswaage, Entlasten mehrerer Produkte,
Durchflußregler, Sortierwaage, diskontinuierlich und kontinuierlich arbeitende
Additionswaage,
• Gewichtsgeber,
• Anschlußadapter.
Dieses Dokument betrifft nur den Teil Installation und Betrieb des Moduls. Weiterführende
Informationen finden Sie in der Dokumentation der jeweiligen Produkte.
D
ETHWAY/FIPWAY
Applikationen für Wägesysteme
TSX/PMX/PCX57
Überwachung
Dezentrale
Anzeige
Bedienerdialogapplikation
Wägemodul
Anschlußadapter
Geber
Drucker
Das obige Schema zeigt die verschiedenen Bestandteile für die Einrichtung einer vollständigen Konfiguration der Wiegefunktionen.
___________________________________________________________________________
1/1
D
1.2
Beschreibung des Wägemoduls
1.2-1 Allgemeines
Das Modul TSX ISP Y100 verfügt über folgende Komponenten:
• einen Meßwerteingangskanal, der mit einem oder mehreren Gewichtsgebern verbunden ist und der, entsprechend der Gewichtsmessung, einen numerischen Wert liefert.
Maximal acht Geber können an den Meßeingang angeschlossen werden, der über eine
Auflösung von 20 Bits (1 048 576 Punkte) verfügt. Das Modul führt 50 Messungen pro
Sekunde durch.
• 2 schnelle Digitalausgänge mit konstanter Reaktionszeit, die zum Auslösen entsprechender Aktionen bei Überschreiten der Grenzwerte verwendet werden.
Diese Funktion ist für die Applikation ‘Entlastungswaage’ bestimmt.
• Eine plombierbare digitale Verbindung erlaubt die Übertragung der Gewichtsdaten auf eine externe Anzeige vom Typ TSX XBT H100.
Zum Schutz der Integrität der Meßdaten können Gewichtsgeber, Wägemodul und
Anzeigegerät plombiert werden, um somit den gesetzlichen Anforderungen für kommerziell eingesetzte Wägegeräte nachzukommen.
Das Modul TSX ISP Y100 kann in jeden beliebigen Steckplatz eines Rack einer
Steuerungsstation TSX/PMX/PCX Premium eingesetzt werden.
Max. Anzahl der Module TSX ISP Y100 pro Station
Obwohl das applikationsspezifische Modul TSX ISP Y100 über nur einen Meßkanal verfügt, entspricht es einem Modul, das zwei applikationsspezifische Kanäle besitzt.
Weil die Höchstzahl der applikationsspezifischen Kanäle, die von einer Steuerungsstation verwaltet werden können, vom Typ des installierten Prozessors abhängt, hängt die max.
Zahl der Module TSX ISP Y100 in einer Steuerungsfunktion von folgenden Faktoren ab:
• vom Typ des installierten Prozessors,
• von der Zahl der bereits benutzten applikationsspezifischen Kanäle.
Demzufolge muß der Anwender auf der Ebene seiner Steuerungsstation eine globale
Berechnung aufstellen, um zu erfahren, wieviele applikationsspezifische Kanäle bereits benutzt werden, und dann die Zahl der benutzbaren Module TSX ISP Y100 festlegen.
Hinweis: Die Definition und die Berechnung der applikationsspezifischen Kanäle sind im Handbuch
"Prozessoren und digitale E/A", Register A, Kapitel 3.5-3, erläutert.
Überblick über die Anzahl der applikationsspezifischen Kanäle für einen bestimmten
Prozessortyp
Prozessor Zahl der applikationsspez. Kanäle
TSX P57 102/TPMX P57 102/TPCX 571012
TSX P57 2 i 2/TPMX P57 202
TSX P57 3 i 2/TPMX P57 352/TPCX 57 3512
TSX P57 4 i 2/TPMX P57 452 (1)
8
24
32
48
___________________________________________________________________________
1/2
Allgemeine Beschreibung 1
Das Modul bietet die zum Belasten benötigten typischen Funktionen an. Beispiele:
• Eichung
• Nullstellung
• Halbautomatisches Tarieren
• Nullstellungsfehlerkorrektur
• Vorübergehendes Einfrieren des Meßwerts
Das Modul kommuniziert mit dem Rechner und übermittelt in Abhängigkeit vom durchgeführten Wiegevorgang verschiedene Daten. Zu diesen gehören:
• Meßwert des Gewichts (brutto oder netto)
• Durchsatz
• Informationen über stabile Einspiellage, Nullstellung, Unterlast, Überlast, manuelle
Tara usw.
• Abbild der digitalen Ausgänge
• Taralast
• Wert des Eichungsspeichers
• Statuswörter: Rückmeldungen über den Funktionszustand des Moduls sowie über interne und externe Fehler
Mit der Steuerungssprache können folgende Vorgänge gesteuert werden:
• Funktionsweise des Moduls (über die Konfiguration)
• Lesen der Meßwerte
• Betriebsarten des Moduls
• Befehle zur Auslösung bestimmter Verarbeitungsprozesse (Eichung, Tarierung,
Rücksetzen, Setzen der digitalen Ausgänge, Sperrung der Anzeige usw.)
D
___________________________________________________________________________
1/3
1.2-2 Hardwarebeschreibung des Wägemoduls
D
Das Modul TSX ISP Y100 wird in einen beliebigen Steckplatz des Racks
TSX RKY eingesetzt.
Es besteht aus folgenden Bauelementen:
1 Kunststoffgehäuse mit Abschirm-blechen zum Schutz der Elektronik-Schaltungen und zur Abschirmung von Störstrahlungen
1
2 Anzeigebaustein
3 9polige Sub-D-Steckbuchse zum
Anschluß der externen Anzeige
(TSX XBT H100)
2
3
4 Klemmleiste mit 5 Anschlüssen für die digitalen Ausgänge
5 15polige Sub-D-Steckbuchse zum
Anschluß der Meßwertgeber
4
5
___________________________________________________________________________
1/4
Allgemeine Beschreibung 1
1.3
Empfohlene Vorgehensweise
Zur Erleichterung der Einrichtung eines automatischen Prozesses mit integrierter
Wiegefunktion empfiehlt sich die im nachfolgenden Schema beschriebene
Vorgehensweise. Die Informationen zu den jeweiligen Schritten finden sich in den angegebenen Kapiteln und Abschnitten.
D
Installation und Anschluß des
Wägemoduls an die
Prozeßkomponenten
(siehe Kapitel 2)
Konfiguration des Moduls in PL7 Junior(PL7 Pro
(siehe Handbuch "Applikationsspezifische Funktionen" TLX DS 57 33G
Teil 3 - Register D) r
Programmierung der Wiegefunktion
(siehe Handbuch "Applikationsspezifische Funktionen" TLX DS 57 33G
Teil 3 - Register D) r
Debug der Wiegefunktion
(siehe Handbuch "Applikationsspezifische Funktionen" TLX DS 57 33G
Teil 3 - Register D) r
Betrieb der Wiegefunktion
(siehe Handbuch "Applikationsspezifische Funktionen" TLX DS 57 33G
Teil 3 - Register D) r
Schutz der vorgenommenen
Einstellungen
(siehe Handbuch "Applikationsspezifische Funktionen" TLX DS 57 33G
Teil 3 - Register D)
___________________________________________________________________________
1/5
D
___________________________________________________________________________
1/6
2 Allgemeine Hinweise zur Installation
2.1
Vorsichtsmaßnahmen beim Einbau
Ein- und Ausbau der Wägemodule und der Klemmleisten können bei unter
Spannung stehender Steuerung vorgenommen werden, ohne daß eine
Beschädigungsgefahr für die Module besteht.
D
2.2
Vorsichtsmaßnahmen bei der Verkabelung
Um das Signal gegen den Einfluß externer Gleichtakt- und Gegentaktstörquellen zu schützen, wird die Einhaltung folgender Vorsichtsmaßnahmen empfohlen:
Art der Leiter
Verwenden Sie paarweise verdrillte, abgeschirmte Kabel.
Abschirmung der Kabel
Die Abschirmung des Meßkabels darf nur modulseitig geerdet werden.
Bei Schwierigkeiten können, wenn die Erdverbindungen auf beiden Seiten der
Verbindung von guter Qualität sind, beide Seiten der Abschirmung geerdet werden.
Bei Sub-D-Steckern verbinden Sie die Kabelabschirmung mit dem Steckergehäuse, wobei die Masseverbindung zur Steuerung über die Halteschrauben des Sub-D-
Steckverbinders erfolgt (deshalb ist es also zwingend notwendig, den Sub-D-
Steckverbinder auf dem Stecker bzw. der Buchse festzuschrauben).
Kabelführung
Verlegen Sie die Geberleitungen so weit wie möglich entfernt von Kabeln der digitalen
Ein-/Ausgänge (besonders der Relaisausgänge) sowie Kabeln, die Starkstromsignale
übertragen.
Vermeiden Sie parallele Leitungsführung (halten Sie einen Abstand von mindestens
20 cm zwischen den Kabeln ein), und kreuzen Sie Kabel nur im rechten Winkel.
Der Meßwerteingang wird über das Modul geerdet.
___________________________________________________________________________
2/1
D
2.3
Anzeige des Modulstatus
Die Funktion und der Zustand des Moduls werden über die Anzeigebaugruppe wiedergegeben:
• zwei LEDs zeigen den Einschaltzustand und die normale Funktion des Moduls
(Run = grün und ERR = rot) an,
• die LED I/O (rot) zeigt einen externen Fehler im Meßkanal an.
Blinkt Erloschen Zustand Leuchtet
LEDs
Run Normaler Betrieb.
Modul fehlerhaft oder spannungslos.
Err
I/O
CH
Interner Fehler, Modul defekt.
Externe Fehler:
- Fehler Überlast oder
Unterlast bei Eichung,
- Fehler Meßbereichs-
überschreitung
- Meßfehler
- Modul plombiert
(Konfiguration verweigert)
Verbindungsfehler, fehlende, ungültige oder gestörte Appl.
Unterbrechung der
Kommunikation mit dem Prozessor.
Keine LED für Kanalzustände.
Kein Fehler.
Kein Fehler.
___________________________________________________________________________
2/2
Allgemeine Hinweise zur Installation 2
2.4
Beschreibung der Verbindungen
2.4-1 Anschluß der Meßwertgeber
Das Modul und die Sub-D-Stecker können im spannungsführenden Zustand eingesteckt bzw. abgenommen werden.
D
Geber
Kabel der Meßdaten
A n s c h l u ß adapter
Der Anschluß der Meßwertgeber erfolgt über eine 15polige Sub-D-Steckbuchse auf dem
Modul.
Es ist ein abgeschirmtes Kabel mit verdrillten Aderpaaren zu verwenden.
Die Stromversorgung der Geber wird ausschließlich durch das Modul gewährleistet.
Ve -
1
9
V-
Vr -
2
10
V +
Vr +
Ve +
3
5
1 - Meßwerteingang (-)
2 - Gebereingang (-)
3 - Gebereingang (+)
5 - Meßwerteingang (+)
9 - Ausgang Versorgung (-)
10 - Ausgang Versorgung (+)
15
8
Vorderansicht der Buchse am Modul
___________________________________________________________________________
2/3
2.4-2 Anschluß der Digitalausgänge
Der Anschluß der mit 24 V versorgten Transistorausgänge wird über eine Klemmleiste gemäß nachfolgendem Schaltbild vorgenommen.
D 5
4
3
2
1
A0 (dig. Ausg. 0)
A1 (dig. Ausg. 1)
Last
Last
Gem.
Gem.
24 VDC
Digitale Transistorausgänge
Anzahl der Kanäle
Nennversorgungsspannung
Max. Strom
Fu
Die Digitalausgänge sind galvanisch von der Erde isoliert.
Die gemeinsamen Leiter 2 und
3 sind über die Karte verbunden.
Kenndaten
2
24 V
500 mA
Schutzvorrichtungen
• Kurzschluß- und Überlastungsschutz in allen Kanälen:
Alle Kanäle sind mit einer Schutzvorrichtung ausgestattet, die einen Schutz gegen diese
Art von Störungen bietet.
• Verpolungsschutz:
Im Falle einer Verpolung lösen die Module einen Kurzschluß des Versorgungskreises aus, ohne daß hierbei das Modul gefährdet würde. Um optimale Funktionssicherheit dieser Schutzvorrichtung zu gewährleisten, sind sowohl im Versorgungskreis wie auch im Stellgliedkreis flinke Sicherungen vorzusehen.
2.4-3 Belegung der seriellen Schnittstelle für die Anzeige
Die serielle Schnittstelle gestattet die
Übertragung der Gewichtsinformationen auf eine externe Anzeige.
Der Anschluß an das Terminal erfolgt über eine 9polige Sub-D-Steckbuchse auf dem
Modul. Die einzelnen Signale nach RS485 sind folgendermaßen ausgeführt:
Vorderansicht der Buchse am Modul
Klemmleiste vorhanden
L-
1
6
3
8
4
5
9
Polung L-
Polung L+
L+
Die Polarisierung der Kabelverbindung erfolgt modulseitig durch die Brücken 6-5 und 8-9.
___________________________________________________________________________
2/4
Allgemeine Hinweise zur Installation 2
2.4-4 Anzeigegerät TSX XBT H100
Das Anzeigegerät TSX XBT H100 ist als Hauptanzeige der Gewichtsangaben für den
Anschluß an das Wägemodul vorgesehen.
Dieses Anzeigegerät, das mit einer 25poligen Sub-D-Steckbuchse ausgestattet ist, wird mit dem Modul über ein abgeschirmtes zweiadriges Kabel verbunden.
D
Elektrische Kenndaten
Serielle Verbindung
Übertragungsgeschwindigkeit
Anschluß
Versorgung
Spannungsbereich
Welligkeit
Leistungsaufnahme
Anzeige
RS485, 2 isolierte Drähte
9600 Baud
über plombierbare Sub-D-Anschlußbuchse
über abnehmbare Klemmleiste, 3polig, für externe 24-V-Spannungsquelle
18 V bis 30 V maximal 25%
10 W
Flüssigkristallanzeige, hinterleuchtet
(2 Zeilen mit 20 Zeichen)
Aktualisierungsperiode 100 ms
Anmerkung:
Weitere Einzelheiten siehe entsprechende Benutzerdokumentation.
Die serielle Verbindung ist auf der Seite des TSX XBT H100 isoliert.
___________________________________________________________________________
2/5
D
2.4-5 Anschluß des Anzeigegeräts
Das Kabel, ein abgeschirmtes, verdrilltes Adernpaar, das das Wägemodul mit dem
Anzeigegerät TSX XBT H100 verbindet, darf nicht länger als 100 m sein.
Auf der Modulseite muß die Abschirmung mit dem Metallkörper des Sub-D-Steckverbinders verbunden sein.
Wägemodul
TSX ISP Y100
XBT H100
1
1
6
3
4
8
9
5
L -
L +
4
5
18
6
8
12
Ansicht Lötseite
2.4-6 Leistungsaufnahme des Moduls TSX ISP Y100
Leistungsaufnahme
An 5 VDC
An 24 VR (1)
Verlustleistung
Typisch
150 mA
7 mA + 17 mA x N
Typisch
0,75 W
Maximal
330 mA
14 mA + 17 mA x N
Maximal
1,65 W
(1) Die Leistungsaufnahme hängt von der Zahl der am Meßeingang vorhandenen Geber (N) ab.
___________________________________________________________________________
2/6
Glossar
____________________________________________________________________________
Anzeigegerät (eines Wägesystems)
Bauteil, auf dem das Ergebnis der Messung direkt abgelesen werden kann
(TSX XBT H100).
Bruttowert
Angabe des Lastgewichts auf dem Gerät, wenn die Tarafunktion bzw. die Funktion der festgelegten Tara nicht aktiviert ist.
D
Eichung
Korrekte Einstellung der Skaleneinteilung an einem Meßgerät.
Funktion mit festgelegter Taralast
Funktion, mit der eine feste Taralast vom Bruttogewicht abgezogen und das so ermittelte Ergebnis angezeigt wird. Der Wiegebereich wird also reduziert.
Festgelegte Taralast (PT)
Numerischer Wert, der ein Gewicht darstellt. Dieser Wert wird vorab in das Gerät eingegeben.
Unter ‘Eingeben’ versteht man Verfahren jeglicher Art, beispielsweise das Abrufen gespeicherter Werte oder das Einlesen eines Wertes über eine Schnittstelle.
Grenzlast (Lim)
Maximale statische Last, die das Gerät ohne dauerhafte Minderung der meßtechnischen
Eigenschaften tragen kann.
Höchstlast (Max)
Maximale Wiegekapazität ohne Berücksichtigung der zusätzlichen Tara.
Meßtechnik
Wissenschaft der Gewichte und ihrer Meßverfahren.
Minimalgewicht (Min)
Gewichtswert, unterhalb dessen die Wiegeergebnisse mit einem unverhältnismäßig großen Fehler behaftet sein können.
Nettowert (N)
Gewichtsangabe einer Last nach Aktivierung der Tarafunktion.
Nichtautomatische Wägegeräte
Wägegeräte, die einen Bediener benötigen. Zum Beispiel zum Auflegen oder
Herunternehmen der zu wiegenden Lasten oder zur Ermittlung des Ergebnisses. Bei diesen Geräten kann das Wiegeergebnis direkt entweder an einer Anzeige oder auf einem Ausdruck abgelesen werden.
___________________________________________________________________________
1
Glossar
___________________________________________________________________________
Nullstellung
Funktion, mit der die Anzeige automatisch auf null gestellt werden kann, wenn keine Last auf der Waagschale liegt.
D
Plombieren
Versiegelung eines Gerätes durch Plomben.
Sprachobjekte
Steuerungsvariablen: Bits, Worte usw.
Tara
Funktion, mit der die Anzeige des Gerätes auf null gestellt werden kann, wenn eine Last auf der Waagschale liegt. Es gibt zwei Arten der Tarafunktion:
• Ohne Einfluß auf den Wiegebereich der Nettolast (Additionstara).
• Unter Reduzierung des Wiegebereichs der Nettolast (Subtraktionstara, Funktionsweise des Moduls ISP Y100).
Taralast (T)
Gewichtswert einer durch die Tarafunktion ermittelten Last.
Teilungswert
In Gewichtseinheiten ausgedrückter Wert der Differenz zwischen zwei aufeinanderfolgenden, numerisch ausdrückbaren Meßwerten.
Waagschale/Wägetrichter
Dient zur Aufnahme des Wiegegutes.
Wiegebereich
Der Bereich zwischen Mindest- und Höchstlast.
Wägegerät
Meßgerät zur Bestimmung der Masse eines Körpers unter Nutzung der Schwerkraft.
Diese Geräte können darüber hinaus zur Bestimmung anderer Größen, Mengen, Parameter oder Kenndaten verwendet werden, die mit der Masse zusammenhängen.
Entsprechend ihrer Art und Funktion teilt man sie in automatische und nichtautomatische
Wägegeräte ein.
___________________________________________________________________________
2
Stichwortverzeichnis
Symbole E
A
ABE 7 CP A02
Anschluß
Anschlüsse
Anzeigegerät TSX XBT H100 D 2/5
ereignisabhängige Verarbeitung B 3/5
F
Fehler in der Geberverbindung B 4/5
Fehler Versorgung der Ausgänge
Fehleranzeige
Filterung der Meßwerte B 1/8, B 2/5, B 4/5
G
Gemeinsame Nutzung von Leitern A 2/2
H
Häufigkeit der Meßwerterfassung B 1/4,
B
Benutzeranzeige
Bereichsüberschreitung A 3/1, A 3/3
Bereichsüberschreitungen
C
Codierung der Klemmleiste A 2/1
I
K
Kalibrierung B 1/11, B 2/8, B 4/8
Katalogauszug der Ausgänge A 1/3
Katalogauszug der Eingänge A 1/2
Kenndaten
___________________________________________________________________________
P/1
P
B
P
T
Kennzeichnung des Moduls
Klemmleiste
Klemmleistenbelegung
Klemmleistenetikett
Kommunikationsfehler
Kompensation der Vergleichsstelle
Kompensation der Vergleichstelle
L
Leistungsaufnahme des Moduls
TSX ISP Y100
M
Meßwertanzeige
AEY 1614
AEY 414
AEY 420
Modulkennzeichnung
N
Normaler Zyklus
Normalisierte Anzeige
AEY 1614
AEY 414
AEY 420
AEY 800/810/1600
Numerische Filterung
P
TELEFAST
Temperaturanzeige
AEY 414
Temperaturfühlerbereiche
Thermoelement B
Thermoelement E
Thermoelement J
Thermoelement K
Thermoelement N
Thermoelement R
Thermoelement S
Thermoelement T
Thermoelementbereiche
Trimmen der Geber
AEY 1614
AEY 414
AEY 420
AEY 800/810/1600
TSX BLY 01
TSX CAP 030
TSX ISP Y100
Beschreibung
Hardwarebeschreibung
U
Überschreitungskontrolle
AEY 1614
AEY 414
AEY 420
AEY 800/810/1600
ASY 410/800
Überwachung der Geberverbindung
V
Produktangebot
S
Schneller Zyklus
Schwellwerte
Selbsttests
Standardformat
Steckerbelegung
Stromverbrauch bei 24 VR
Verarbeitung der Ausgänge
Verarbeitung der Eingänge
Verkabelung
Verkabelung TSX AEY/ASY
Vorsichtsmaßnahmen bei der
Verkabelung
Vorsichtsmaßnahmen beim Einbau
Z
Zustands-LEDs
___________________________________________________________________________
P/2
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Beschreibung des Moduls für elektronische
Nockenfunktion ...................................................................... 3
Beschreibung des Moduls in seiner Umgebung ............................................... 4
Beschreibung der Hardware des Moduls ......................................................... 6
Kompatibilität mit den vorhandenen Geräten ................................................... 9
Allgemeine Regeln zur Inbetriebnahme des Moduls ......... 11
Montage des Moduls in einem Rack einer Steuerungsstation ....................... 12
Installation des Moduls in einer Steuerungsstation ........................................ 13
Anzahl der von einer Steuerungsstation verwalteten anwendungsspezifischen
Vorsichtsmaßnahmen bei der Installation ...................................................... 17
Allgemeine Verkabelungsvorschriften ............................................................ 18
Auswahl und Schutz der Hilfsversorgungen ................................................... 19
Anschluß eines Inkremental- oder
Absolutwertencoders (SSI) .................................................. 23
Anschluß eines Inkrementalencoders mit RS-422-Ausgängen ...................... 25
Anschluß eines Inkrementalencoders mit Totem-Pole-Ausgängen ................ 28
Anschluß eines SSI-Absolutwertencoders ..................................................... 31
Anschluß der Überwachung der Encoderversorgung ..................................... 34
Anschluß der Encoderversorgung .................................................................. 37
Anschlußzubehör TSX CAP S15 .................................................................... 40
Anschlußzubehör TSX TAP S1505/S1524 und TSX CCP S15• ..................... 41
Anschluß der Hilfseingänge und Spurausgänge ............... 47
i
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Elektrische Kenndaten des Moduls .................................... 67
Kenndaten der Encodereingänge ................................................................... 69
Kenndaten der Überwachung der Rückführung Encoderversorgung ............. 70
Anzeigen des Moduls ........................................................... 73
Beschreibung des Anzeigeblocks am Modul TSX CCY 1128 ......................... 74
Zustände der verschiedenen Anzeigen und deren Bedeutung ....................... 75
Anhang: Anschluß eines Absolutwertencoders mit parallelen Ausgängen ........................................................... 77
TELEFAST-Verdrahtungsinterface ABE-7CPA11 .......................................... 79
Anschluß eines Absolutwertencoders mit parallelen Ausgängen ................... 84
Besondere Verkabelungsregeln und Vorsichtsmaßnahmen ........................... 87
Konfiguration des Verdrahtungsinterface TELEFAST .................................... 91
ii
Beschreibung des Moduls für elektronische Nockenfunktion
1
Überblick
Einführung Dieses Kapitel beschreibt das Modul für elektronische Nockenfunktion
TSX CCY 1128.
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel behandelt folgende Themen:
Thema
Beschreibung des Moduls in seiner Umgebung
Beschreibung der Hardware des Moduls
Kompatibilität mit den vorhandenen Geräten
Seite
3
Beschreibung des Moduls für elektronische Nockenfunktion
Beschreibung des Moduls in seiner Umgebung
Einleitung Bei dem Modul TSX CCY 1128 handelt es sich um ein anwendungsspezifisches
Modul in Standardgröße der Reihe Premium für den Einbau in ein Rack TSX RKY•• einer Steuerungsstation TSX/PMX/PCX 57. Es führt die "elektronische
Nockenfunktion" für eine Drehachse, Achse mit Wechselbewegung, zyklische oder endlose Achse aus, die von einem Inkremental- oder Absolutwertencoder verwaltet wird.
Funktionsprinzip Das Modul verwaltet selbständig bis zu 128 Nocken, die auf maximal 32 Spuren verteilt sein können; diesen Spuren können bis zu 24 physikalische und 8 logische
Ausgänge zugeordnet werden. Nach der Übertragung der Konfigurations- und
Einstelldaten durch den Prozessor der Steuerung verarbeitet das Modul das
Nockenprogramm und steuert die Spurausgänge unabhängig vom Zyklus der
Steuerung. Die verschiedenen Funktionen des Moduls sind im Handbuch der anwendungsspezifischen Funktion "Elektronische Nocke" - Bestellnummer
35001381 - beschrieben.
4
Beschreibung des Moduls für elektronische Nockenfunktion
Schaubild einer
Installation
Nachfolgend ist die Grundkonfiguration einer Installation abgebildet.
Beispiel: Steuerungsstation TSX 57
Maschine
Steuerungselemente
Programmier- und
Einstellgerät, ausgestattet mit der Software PL7 Junior/Pro
TSX CCY 1128
Encodersignale
Hilfseingänge
Encoder
Spurausgänge
Geber
Stellglieder
5
Beschreibung des Moduls für elektronische Nockenfunktion
Beschreibung der Hardware des Moduls
Einleitung Auf der Frontseite des Moduls befinden sich die Anschlüsse der Ein- und
Ausgangsschnittstellen zur Maschine. Auf der Rückseite befindet sich der
Anschluß für den BusX. Alle Steuerungsdaten und -signale des Prozessors werden
über diesen Bus übertragen.
Modulansicht Nachfolgend ist das Modul TSX CCY 1128 mit seinen verschiedenen Elementen abgebildet.
TSX CCY 1128
1
2
3
5
6
4
7
6
Beschreibung des Moduls für elektronische Nockenfunktion
Beschreibung der Hardware des Moduls, Fortsetzung
Elemente und deren Funktion
Kennziffer
1
2
3
Element
Schraube
Modulgehäuse
Anzeigeblock mit 4 Anzeigen:
• grüne Anzeige RUN
• rote Anzeige ERR
• rote Anzeige I/O
• grüne Anzeige CH0
Funktion
Dient zur Befestigung des Moduls am Rack
TSX RKY ••
Hat folgende Funktionen:
• Träger und Schutz der elektronischen
Karten,
• Aufhängung des Moduls in seinem
Steckplatz,
• Träger der Anschluß-Steckverbinder.
Anzeige der Stati und Fehler des Moduls sowie der Diagnose des Kanals.
Betriebsmodus des Moduls
Interner Fehler des Moduls
Externer Fehler des Moduls oder Fehler in der
Applikation
Ermöglicht die Kanaldiagnose.
4
(Die verschiedenen Zustände der Anzeigen und deren Bedeutung sind in Kapitel 6 beschrieben).
Ermöglicht den Anschluß an den Encoder.
5
15poliger SUB-D-
Steckverbinder
Steckverbinder HE 10
6
7
Steckverbinder HE 10
Steckverbinder HE 10
Ermöglicht den Anschluß der Spurausgänge der Gruppen 0 und 1
Ermöglicht den Anschluß der Spurausgänge der Gruppen 2 und 3.
Ermöglicht den Anschluß der Hilfseingänge und der Encoderversorgung.
7
Beschreibung des Moduls für elektronische Nockenfunktion
Elektronische Nockenfunktion
Einleitung
Abbildung
Die elektronische Nockenfunktion steuert die Ausgänge des Moduls in
Abhängigkeit von der Position des Encoders, der auf der Maschine installiert ist.
Verschiedene Encodertypen können verwendet werden:
●
●
●
●
Inkrementalencoder mit Leitungsinterface RS 422 / RS 485,
Inkrementalencoder mit Totem-Pole-Ausgängen,
SSI-Absolutwertencoder mit seriellen Ausgängen,
Absolutwertencoder mit parallelen Ausgängen. Die Verwendung dieses
Encoders erfordert ein Verdrahtungsinterface Telefast ABE-7CPA11, das die
Signale der parallelen Ausgänge in Signale serieller Ausgänge konvertiert.
Nachfolgend sind die verschiedenen Encodertypen abgebildet, die an das Modul angeschlossen werden können.
TSX CCY 1128
Inkrementalencoder
RS 422/485 oder Totem Pole
Absolutwertencoder mit serieller Verbindung
(SSI)
TELEFAST ABE-7CPA11
Absolutwertencoder mit parallelen
Ausgängen
8
Beschreibung des Moduls für elektronische Nockenfunktion
Kompatibilität mit den vorhandenen Geräten
Hardwarekompatibilität
Zur Aufnahme des Moduls TSX CCY 1128 muß die Steuerungsstation über einen
Prozessor mit der Softwareversion SV > 3.3 verfügen.
Softwarekompatibilität
Zur Entwicklung einer Applikation, die das Modul TSX CCY 1128 umfaßt, ist die
Software PL7 Junior / Pro der Version SV > 3.4 + SW-Zusatz oder SV > 3.4 erforderlich.
9
Beschreibung des Moduls für elektronische Nockenfunktion
10
Allgemeine Regeln zur
Inbetriebnahme des Moduls
2
Überblick
Einführung Dieses Kapitel beschreibt die allgemeinen Regeln zur Inbetriebnahme des Moduls für elektronische Nockenfunktion TSX CCY 1128.
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel behandelt folgende Themen:
Thema
Montage des Moduls in einem Rack einer Steuerungsstation
Installation des Moduls in einer Steuerungsstation
Anzahl der von einer Steuerungsstation verwalteten anwendungsspezifischen
Vorsichtsmaßnahmen bei der Installation
Allgemeine Verkabelungsvorschriften
Auswahl und Schutz der Hilfsversorgungen
Seite
11
Allgemeine Regeln zur Inbetriebnahme des Moduls
Montage des Moduls in einem Rack einer Steuerungsstation
Einleitung Das Modul TSX CCY 1128 kann in allen verfügbaren Steckplätzen eines Racks
TSX RKY •• einer Steuerungsstation TSX 57/PMX 57/PCX 57 eingebaut werden, ausgenommen davon sind lediglich die Steckplätze, die für die Versorgungs- und
Prozessormodule vorgesehen sind.
Abbildung Die nachfolgenden Abbildungen veranschaulichen die Vorgehensweise beim
Einbau eines Moduls der Reihe Premium im Rack TSX RKY ••.
3
2
1
Vorgehensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die auszuführenden Arbeiten:
Schritt Maßnahme
1 Die Haken auf der Rückseite des Moduls in die Zentrieröffnungen am
Rackunterteil plazieren.
2
3
Modul schwenken und auf das Rack aufsetzen.
Modul mit dem Rack durch Eindrehen der Schraube am Moduloberteil verbinden.
Maximales Verschraubungsdrehmoment: 2,0 Nm
12
Allgemeine Regeln zur Inbetriebnahme des Moduls
Installation des Moduls in einer Steuerungsstation
Einleitung Das Modul TSX CCY 1128 kann in alle Racks einer Steuerungsstation installiert werden:
● Erweiterungsracks TSX RKY•• auf dem BusX-Hauptabschnitt (Abschnitt, auf dem das Rack mit dem Prozessor installiert ist),
● Erweiterungsracks TSX RKY•• auf dezentralen BusX-Abschnitten.
Installation in einem Rack auf dem BusX-
Hauptabschnitt
Nachfolgend ist die Installation des Moduls in den Racks auf dem BusX-
Hauptabschnitt einer Steuerungsstation dargestellt. Das Modul kann sowohl im
Rack, das den Prozessor enthält, sowie in allen anderen Racks auf dem BusX installiert werden. Die Entfernung zwischen dem Rack mit dem Modul und dem
Rack mit dem Prozessor darf max. 100 m betragen.
BusX < 100 m
Anwendungsspezifisches Modul
TSX CCY 1128
Prozessor
13
Allgemeine Regeln zur Inbetriebnahme des Moduls
Installation des Moduls in einer Steuerungsstation, Fortsetzung
Installation in einem Rack
auf einem dezentralen
BusX-Abschnitt
Nachfolgend ist die Installation des Moduls in den Racks auf dezentralen BusX-
Abschnitten dargestellt. In allen Fällen liegt die maximale Entfernung zwischen dem Rack mit dem Modul und dem Rack mit dem Prozessor bei 225 m.
< 225 m
Über Modul TSX REY 200 angeschalteter BusX
Anwendungsspezifisches Modul
TSX CCY 1128
Prozessor
Über Modul
TSX REY 200 angeschalteter
BusX
< 225 m
BusX
< 100m
Prozessor
Dezentraler BusX-Abschnitt
14
Allgemeine Regeln zur Inbetriebnahme des Moduls
Anzahl der von einer Steuerungsstation verwalteten anwendungsspezifischen
Kanäle
Definition eines anwendungsspezifischen
Kanals
Ein anwendungsspezifisches Modul (Zählermodule TSX CTY•,
Achsensteuerungsmodule TSX CAY•, Schrittmotorsteuerungsmodule TSX CFY •,
Wiegemodule TSX YSP Y•, Module für elektronische Nockenfunktion TSX CCY
1128, usw.) verfügt über Kanäle, deren Anzahl je nach Modultyp zwischen 2 und n liegen kann; diese Kanäle werden als anwendungsspezifische Kanäle bezeichnet.
Warum muß die
Anzahl der anwendungsspezifischen
Kanäle in der
Station berechnet werden
Die Berechnung ist erforderlich zur Definition:
● der Leistung des zu installierenden Prozessors
● der maximalen Anzahl anwendungsspezifischer Module, die in der Station installiert werden können.
Die Anzahl der anwendungsspezifischen Kanäle für jedes anwendungsspezifische
Modul ist im Handbuch TSX DM 57 33D - Register A - Kapitel 3 definiert.
Anzahl der anwendungsspezifischen
Kanäle, die von den einzelnen
Prozessortypen verwaltet werden
Die nachfolgende Tabelle definiert die Anzahl der anwendungsspezifischen
Kanäle, die von den einzelnen Prozessortypen verwaltet werden.
Prozessortyp
TSX P57 102 / TPMX P57 102 / TPCX 57 1012
TSX P57 202 / TPMX P57 202
TSX P57 252
TSX P57 302
TSX P57 352 / TPMX P57 352 / TPCX 57 3512
TSX P57 402
TSX P57 452 / TPMX P57 452
Anzahl der verwalteten anwendungsspezifischen Kanäle
8
24
24
32
32
48
48
15
Allgemeine Regeln zur Inbetriebnahme des Moduls
Anzahl der von einer Steuerungsstation verwalteten anwendungsspezifischen
Kanäle, Fortsetzung
Ein Modul TSX CCY 1128 verfügt über einen anwendungsspezifischen Kanal.
Anzahl der anwendungsspezifischen
Kanäle für ein
Modul
TSX CCY 1128
16
Allgemeine Regeln zur Inbetriebnahme des Moduls
Vorsichtsmaßnahmen bei der Installation
Einleitung Um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, sind beim Ein- und Ausbau eines Moduls, Einstecken und Abziehen der Steckverbinder auf der Frontseite des
Moduls sowie beim Festziehen der Befestigungsschrauben des Moduls und
Anbringen des 15poligen SUB-D-Steckverbinders gewisse Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.
Ein- und Ausbau eines Moduls
Zum Ein- und Ausbau eines Moduls braucht die Versorgung des Racks nicht abgetrennt zu werden. Die Konzeption des Moduls ermöglicht diesen Eingriff unter
Spannung, um die Verfügbarkeit der Anlage zu gewährleisten.
Einstecken und
Abziehen der
Steckverbinder auf der
Frontseite des
Moduls
Die Steckverbinder auf der Frontseite des Moduls sollten nicht bei anliegender
Geber-/Stellgliederversorgung eingesteckt oder abgezogen werden.
Begründung:
● Das gleichzeitige Einschalten bzw. Abtrennen der Signal- und
Versorgungsspannungen wird von den Encodern nicht unterstützt.
● Die Spurausgänge können beschädigt werden, wenn sie sich im Zustand 1 befinden und mit induktiven Lasten verbunden sind.
Festziehen der
Schrauben und
Verriegeln der
Steckverbinder
HE10
So gewährleisten Sie gute elektrische Kontakte zwischen den Massen und erzielen damit eine hohe elektrostatische und elektromagnetische Störfestigkeit:
● Die Befestigungsschrauben des Moduls und des 15poligen SUB-D-
Steckverbinders müssen ordnungsgemäß angezogen werden.
❍ Verschraubungsdrehmoment der Befestigungsschraube des Moduls: 2,0
Nm.
❍ Verschraubungsdrehmoment der Befestigungsschrauben des 15poligen
SUB-D-Steckverbinders: 0,5 Nm.
● Die Steckverbinder HE10 müssen ordnungsgemäß verriegelt werden.
17
Allgemeine Regeln zur Inbetriebnahme des Moduls
Allgemeine Verkabelungsvorschriften
Einleitung Um einen reibungslosen Betrieb der Steuerung zu gewährleisten, müssen bestimmte elementare Regeln eingehalten werden.
Querschnitt der verwendeten
Drähte
Der Querschnitt muß ausreichend groß gewählt werden, damit Spannungsabfälle in der Leitung und Heißlaufen vermieden werden.
Kabelführung Die Anschlußkabel der Encoder, der anderen Geber und der Stellglieder sind so weit wie möglich von jeder elektromagnetischen Einwirkung zu installieren, die durch die Schaltung eines Starkstromnetzes erzeugt wird und zu
Funktionsstörungen führen kann.
Anschlußkabel für
Encodersignale
Die Kabel für die Modul-/Encoderverbindung müssen folgende Regeln einhalten:
● Sie müssen mit einer hochwertigen Abschirmung versehen sein,
● sie dürfen nur Encodersignale übertragen,
● die Abschirmung der Kabel muß modul- oder encoderseitig mit der mechanischen Masse verbunden sein,
● die elektrisch leitende Verbindung muß im gesamten Anschluß gewährleistet sein.
18
Auswahl und Schutz der Hilfsversorgungen
Allgemeine Regeln zur Inbetriebnahme des Moduls
Einleitung Die dem Modul zugeordneten Encoder, Geber und Stellglieder benötigen eine
Hilfsversorgung (5 VDC und/oder 24 VDC).
Versorgungstyp Verwenden Sie nur geregelte Versorgungen, um folgendes zu erreichen:
● bessere Genauigkeit der Antwortzeiten der Gebern und Stellglieder
● größere Verläßlichkeit der Anlagen durch geringeres Heißlaufen der
Ein-/Ausgangsschaltungen des Moduls.
Diese Versorgungen müssen über eine ausreichende Automomie verfügen
(> 10 ms), damit Kurzeinbrüche des Netzes überbrückt werden und der reibungslosen Betriebs des Moduls nicht unterbrochen wird.
Schutz der
Versorgungen
Die Versorgungen der Encoder, anderen Geber und Stellglieder müssen unbedingt mit flinken Sicherungen geeigneter Stärke gegen Überlast und Kurzschlüsse geschützt werden.
Anschluß des
0-V-Signals der
Versorgung an die mechanische
Masse
Das 0-V-Signal der Versorgungen muß so nah wie möglich beim Ausgang der
Versorgungen an die mechanische Masse angeschlossen werden.
Allgemeine
Regeln zur
Inbetriebnahme der Encoderversorgung
● Die Versorgung muß ausschließlich der Encoderversorgung vorbehalten sein.
● Sie muß über eine ausreichende Autonomie verfügen, um Kurzeinbrüche des
Netzes (> 10 ms) überbrücken zu können.
● Sie muß so nah wie möglich am Modul TSX CCY 1128 angebracht werden, um
Kopplungskapazitäten weitestgehend zu reduzieren.
19
Allgemeine Regeln zur Inbetriebnahme des Moduls
Wahl der Encoder
Einleitung Die Eingänge des Moduls TSX CCY 1128 können Signale folgender Encodertypen empfangen:
● Inkrementalencoder,
● Absolutwertencoder mit seriellen Ausgängen (SSI),
● Absolutwertencoder mit parallelen Ausgängen. Beim letztgenannten Typ ist der
Einsatz eines speziellen Adapters, TELEFAST ABE-7CPA11, erforderlich.
Der Anwender kann den Encodertyp entsprechend den Anforderungen auswählen.
Ausgangsschnittstellen der Encoder
In der nachfolgenden Tabelle sind die wesentlichen Kenndaten der
Ausgangsschnittstelle für die üblicherweise verwendeten Encodertypen zusammengefaßt.
Typ des
Encoders
Versorgungsspannung
Inkremental 5 VDC
Ausgangsspannung
Schnittstellentypen
10...30 VDC
Absolut mit
SSI-
Ausgängen
10...30 VDC
Absolut mit parallelen
Ausgängen
5 VDC oder
10...30 VDC
5 VDC, differentiell Ausgänge in der RS-422-Norm mit zwei Ausgängen pro Signal
A+/A-, B+/B-, Z+/Z-
10...30 VDC Totem-Pole-Ausgänge mit einem
Ausgang pro Signal A, B, Z
5 VDC, differentiell Ausgang in der RS-422-Norm für das Datensignal (SSI Data)
RS-422-kompatibler Eingang für das Taktsignal (CLK SSI).
5 VDC oder
10...30 VDC
Parallele Ausgänge. Erfordern die
Verwendung des Telefast-
Verdrahtungsinterface
ABE-7CPA11 zur Umsetzung der
Signale der parallelen Ausgänge in serielle Signale.
20
Allgemeine Regeln zur Inbetriebnahme des Moduls
Wahl der Encoder, Fortsetzung
Versorgung des
Encoders
Die Konzeption des Moduls ist so ausgelegt, daß es Encoder mit folgenden
Spannungen versorgen kann:
● mit 5 VDC oder
● mit 24 VDC, normalisierte Spannung im Bereich 10...30 VDC.
Die Wahl der Versorgungsspannung hängt von der Versorgungsspannung des
Encoders ab.
Versorgung der
Encoder mit
5 VDC
Bei den mit 5 VDC versorgten Encodern muß der Spannungsabfall in der Leitung berücksichtigt werden; dieser ist abhängig von:
● der Länge des Kabels zwischen dem Modul und dem Encoder (Länge der Zu- und Ableitung),
● dem Querschnitt des Drahts,
● dem Verbrauch des Encoders.
Der zulässige Spannungsabfall des Encoders liegt im allgemeinen bei 10% der
Nennspannung.
In der nachfolgenden Tabelle ist für bestimmte Drahtquerschnitte und gegebenen
Encoderverbrauch der Spannungsabfall bei einem 100 m langen Kabel aufgeführt.
Kabelquerschnitt
0,22 mm² = AWG 24
0,34 mm² = AWG 22
0,5 mm²
1 mm²
Spannungsabfall bei einem 100 m langen Kabel und einem
Verbrauch des Encoders von:
50 mA
0,4 V
0,25 V
100 mA
-
0,5 V
150 mA
-
-
200 mA
-
-
0,17 V
0,09 V
0,34 V
0,17 V
0,51 V
0,24 V
-
0,34 V
Fortsetzung nächste Seite
21
Allgemeine Regeln zur Inbetriebnahme des Moduls
Wahl der Encoder, Fortsetzung
Versorgung der
Encoder mit
5 VDC,
Fortsetzung
VORSICHT
Empfehlung zur Versorgungsspannung des Encoders mit 5 VDC
Es ist gefährlich, die Versorgungsspannung des Encoders zu erhöhen, um so einen
Spannungsabfall in der Leitung zu überbrücken. Bei einer Leitungsunterbrechung besteht das Risiko einer Überspannung an den Eingängen des Moduls.
Nichtbeachtung dieser Empfehlung kann zur Beschädigung des Moduls führen.
Versorgung der
Encoder mit
24 VDC
Aus folgenden Gründen werden Encoder mit einer Versorgungsspannung von 24
VDC empfohlen:
● Es ist keine Versorgung mit hoher Genauigkeit erforderlich. Im allgemeinen können diese Encoder im Bereich 10...30V versorgt werden.
● Der Spannungsabfall der Leitung ist nur sehr gering, so daß größere
Entfernungen zwischen Modul und Encoder möglich sind.
Masseverbindung
Zur Sicherstellung eines reibungslosen Betriebs in gestörter Umgebung ist es unbedingt erforderlich:
● einen Encoder zu wählen, dessen Potential des Metallgehäuses an die mechanische Masse des angeschlossenen Geräts gelegt ist.
● daß die Masseverbindung gewährleistet ist zwischen:
❍
❍
❍ dem Encoder, der Abschirmung des Anschlußkabels, dem Modul.
22
Anschluß eines Inkremental- oder
Absolutwertencoders (SSI)
3
Überblick
Einführung Dieses Kapitel beschreibt die Operationen zum Anschluß eines Inkremental- oder
Absolutwertencoders (SSI) an das Modul für elektronische Nockenfunktion
TSX CCY 1128.
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel behandelt folgende Themen:
Thema
Anschluß eines Inkrementalencoders mit RS-422-Ausgängen
Anschluß eines Inkrementalencoders mit Totem-Pole-Ausgängen
Anschluß eines SSI-Absolutwertencoders
Anschluß der Überwachung der Encoderversorgung
Anschluß der Encoderversorgung
Anschlußzubehör TSX TAP S1505/S1524 und TSX CCP S15•
Seite
23
Anschluß eines Inkremental- oder Absolutwertencoders (SSI)
Prinzip
Anschlußschnittstellen
Der 15polige SUB-D-Steckverbinder auf der Frontseite des Moduls ermöglicht den Anschluß des Moduls an den Encoder. Über diesen Anschluß werden weitergeleitet:
●
● alle Signale vom und zum Encoder, die Versorgungsspannung des Encoders -
- über ein TELEFAST-Verdrahtungsinterface ABE-7H16R20 am Stecker
HE 10 oder
- direkt mittels einer vorverkabelten Litze TSX CDP •01an HE 10.
Die Konzeption des Moduls ermöglicht die Versorgung des Encoders entweder mit
5 VDC oder mit 10...30 VDC.
Abbildung Nachstehend ist das Prinzip für den Anschluß eines Encoders an das Modul
TSX CCY 1128 dargestellt.
TSX CCY 1128
Steckverbinder
15polig, SUB D
9
10
13
14
11
12
15
3
4
5
1
2
6
7
8
Anschlußkette Modul/Encoder
(Kabel + Steckverbinder)
Encoder
TELEFAST ABE-7H16R20
Vorverkabelte ODER
Litze Kabel
TSX CDP •01 TSX CDP ••3
Encoderversorgung
5 VDC oder
10..30 VDC
Encoderversorgung
5 VDC oder
10..30 VDC
24
Anschluß eines Inkremental- oder Absolutwertencoders (SSI)
Anschluß eines Inkrementalencoders mit RS-422-Ausgängen
Stiftbelegung des modulseitigen
15poligen
SUB-D-
Steckverbinders
Die Stifte des modulseitigen 15poligen SUB-D-Steckverbinders zum Anschluß eines Inkrementalencoders mit RS-422-Ausgängen sind wie folgt belegt:
Ansicht (von vorn)
Stiftnr.
Signal Bezeichnung
5
6
3
4
7
8
1
2
11
12
13
9
10
14
15
10
11
12
7
8
9
13
4
5
6
1
2
3
14
15
A+ 5 V
A-
-
Z+ 5 V
Z-
-
Encodereingang, Impuls A+ (5 VDC)
Encodereingang, Impuls A-
-
Encodereingang, Nullimpuls Z+ (5 VDC)
Encodereingang, Nullimpuls Z-
-
10...30 V Ausgang Encoderversorgung (+ 10...30 VDC)
0 V Ausgang Encoderversorgung ((- 0 VDC)
-
B+ 5V
B-
-
EPSR
Encodereingang, Impuls B+ (5 VDC)
Encodereingang, Impuls B-
-
-
5 V
-
Eingang Rückführung + Encoderversorgung. Er empfängt vom Encoder das Signal
Rückführung + Versorgung; dies ermöglicht es dem Modul, das Vorhandensein des
Encoders zu überprüfen.
Ausgang Encoderversorgung ((+5 VDC)
25
Anschluß eines Inkremental- oder Absolutwertencoders (SSI)
Anschluß eines Inkrementalencoders mit RS-422-Ausgängen, Fortsetzung
Äquivalenter
Schaltplan der
Encodereingänge A, B und Z des
Moduls
Die nachfolgende Abbildung zeigt den Schaltplan für einen Encodereingang A, B oder Z, der mit einem Inkrementalencoder verwendet wird, der über folgendes verfügt:
❍
❍ eine Ausgangsstufe mit Leitungsinterface, eine Ausgangsspannung von 5 VDC im RS-422-Standard.
Hinweis: Jeder Eingang A, B, Z verfügt über eine differentielle
Leitungsüberwachung.
220 Ohms
A+ 5V
Dieser Schaltplan entspricht dem Eingang A.
Für die Eingänge B und Z ist der Schaltplan identisch.
TSX CCY 1128
A-
26
Anschluß eines Inkremental- oder Absolutwertencoders (SSI)
Anschluß eines Inkrementalencoders mit RS-422-Ausgängen, Fortsetzung
Prinzipschaltbild des Anschlusses
Die nachfolgende Abbildung beschreibt das Prinzip des Anschlusses eines Moduls
TSX CCY 1128 an einen Inkrementalencoder mit RS-422-Ausgängen, der mit
5 VDC versorgt wird.
TSX CCY 1128 Encoder
A
B
Z
EPSR
+ 5 VDC
- 0 VDC
3
4
5
6
1
2
7
8
9
10
11
12
13
14
15
4
2
1
3
5
6
8
12
10
A+
A-
B+
B-
Z+
Z-
Rückf.
+ Vers.
+ Vers.
- Vers.
Empfehlungen Beachten Sie beim Anschließen folgende Empfehlungen:
●
●
●
Jedes Encodersignal A+/A-, B+/B-, Z+/Z- über ein paarweise verdrilltes Kabel anschließen.
Jeden Versorgungspunkt über ein paarweise verdrilltes Kabel verbinden, um die Spannungsabfälle in der Leitung zu vermindern.
Die Abschirmung des Kabels an beiden Enden mit der mechanischen Masse verbinden.
VORSICHT
Empfehlungen zur Stiftbelegung der Encoderein-/ausgänge
Vor dem Anschluß des Encoders an das Modul ist die vom Hersteller vorgegebene
Stiftbelegung des Encoders zu überprüfen.
Nichtbeachtung dieser Empfehlung kann zu Beschädigungen des Encoders und des
Moduls führen.
27
Anschluß eines Inkremental- oder Absolutwertencoders (SSI)
Anschluß eines Inkrementalencoders mit Totem-Pole-Ausgängen
Belegung des modulseitigen
15poligen
SUB-D-
Steckverbinders
Die Stifte des modulseitigen 15poligen SUB-D-Steckverbinders zum Anschluß eines Inkrementalencoders mit Totem-Pole-Ausgängen sind wie folgt belegt:
Ansicht (von vorn)
Stiftnr.
Signal Bezeichnung
5
6
3
4
7
8
1
2
9
10
14
15
11
12
13
6
7
8
9
10
11
3
4
5
1
2
12
13
14
15
-
A-
-
Eingang zum Anschluß an das 0-V-Signal des
Encoders
B+ 24 V Encodereingang, Impuls B+ (10...30 VDC)
-
Z-
-
-
Eingang zum Anschluß an das 0-V-Signal des
Encoders
-
10...30 V Ausgang Encoderversorgung (+ 10...30 VDC)
0 V Ausgang Encoderversorgung (- 0 VDC)
A+ 24 V Encodereingang, Impuls A+ (10...30 VDC)
-
B-
Z+ 24 V Encodereingang, Nullimpuls Z+
(+ 10...30 VDC)
EPSR
Eingang zum Anschluß an das 0-V-Signal des
Encoders
-
5 V
-
Eingang + Rückführung Encoderversorgung. Er empfängt vom Encoder das Signal
Rückführung + Versorgung; dies ermöglicht es dem Modul, das Vorhandensein des
Encoders zu überprüfen.
Ausgang Encoderversorgung (+5 VDC)
28
Anschluß eines Inkremental- oder Absolutwertencoders (SSI)
Anschluß eines Inkrementalencoders mit Totem-Pole-Ausgängen, Fortsetzung
Äquivalenter
Schaltplan der modulseitigen
Encodereingänge A, B und Z
Die nachfolgende Abbildung zeigt den Schaltplan für einen Encodereingang A, B oder Z, der mit einem Inkrementalencoder verwendet wird, der über folgendes verfügt:
●
● eine Ausgangsstufe vom Typ Totem-Pole eine Ausgangsspannung von 10...30 VDC.
Anmerkungen:
●
●
Eine differentielle Montage ist nicht möglich; der Minuspol jedes Eingangs (A-,
B- und Z-) muß an das 0-V-Signal des Encoders angeschlossen werden und die Eingänge + (A+, B+ und Z+) an die Encoderausgänge A+, B+, Z+.
Keine Leitungsüberwachung.
R2 R1
A+ 24V
Dieser Schaltplan entspricht dem
Eingang A dar.
Für die Eingänge B und Z ist der
Schaltplan identisch.
R3
TSX CCY 1128
A-
29
Anschluß eines Inkremental- oder Absolutwertencoders (SSI)
Anschluß eines Inkrementalencoders mit Totem-Pole-Ausgängen, Fortsetzung
Prinzipschaltbild zum Anschluß des Encoders
Die nachfolgende Abbildung beschreibt den Anschluß eines Inkrementalencoders mit Totem-Pole-Ausgängen, der mit 10...30 VDC versorgt wird.
TSX CCY 1128
A
B
Z
EPSR
+ 10...30 VDC
- 0 VDC
9
13
14
15
10
11
12
4
5
6
7
8
1
2
3
A+
B+
Z+
Rückf.
+ Vers.
+ Vers.
- Vers.
Encoder
Empfehlungen ●
●
●
+ Vers. des Encoders mit Stift 7 des 15poligen SUB-D-Steckverbinders des
Moduls verbinden.
Den Eingang EPSR des Moduls mit + Vers. verbinden, falls der Encoder nicht
über einen Ausgang Rückführung + Versorgung verfügt.
Die Abschirmung des Kabels an beiden Enden mit der mechanischen Masse verbinden.
VORSICHT
Empfehlungen zur Stiftbelegung der Encoderein-/ausgänge
Vor dem Anschluß des Encoders an das Modul ist die vom Hersteller vorgegebene
Stiftbelegung des Encoders zu überprüfen.
Nichtbeachtung dieser Empfehlung kann zu Beschädigungen am Encoder und am
Modul führen.
30
Anschluß eines Inkremental- oder Absolutwertencoders (SSI)
Anschluß eines SSI-Absolutwertencoders
Belegung des modulseitigen
15poligen
SUB-D-
Steckverbinders
Die Stifte des modulseitigen 15poligen SUB-D-Steckverbinders zum Anschluß eines SSI-Absolutwertencoders sind wie folgt belegt:
Ansicht (von vorn)
Stiftnr.
Signal Bezeichnung
5
6
3
4
7
8
1
2
11
12
13
9
10
14
15
1
10
11
12
7
8
9
13
4
5
6
2
3
14
15
-
-
-
SSI Data
+
Encodereingang, SSI-Daten + (5 VDC)
SSI Data - Encodereingang, SSI-Daten -
-
-
-
CLK +
-
-
Encoderausgang, CLK SSI + (5 VDC)
10...30 V Ausgang Encoderversorgung (+ 10...30 VDC)
0 V Ausgang Encoderversorgung (- 0 VDC)
-
-
-
-
EPSR
CLK -
5 V
Eingang + Rückführung Encoderversorgung. Er empfängt vom Encoder das Signal
Rückführung + Versorgung; dies ermöglicht es dem Modul, das Vorhandensein des
Encoders zu überprüfen.
Encoderausgang, CLK SSI -
Ausgang Encoderversorgung (+5 VDC)
31
Anschluß eines Inkremental- oder Absolutwertencoders (SSI)
Anschluß eines SSI-Absolutwertencoders, Fortsetzung
Äquivalenter
Schaltplan für den modulseitigen
Encodereingang
SSI Data
Die nachfolgende Abbildung zeigt den Schaltplan für den Encodereingang SSI
Data, der mit einem SSI-Absolutwertencoder verwendet wird, der über folgendes verfügt:
❍
❍ eine Ausgangsstufe mit Leitungsinterface, eine Ausgangsspannung von 5 VDC im RS-422/RS-485-Standard.
Hinweis: Der Eingang SSI Data verfügt über eine differentielle
Leitungsüberwachung.
Dieser Schaltplan entspricht dem
Eingang A.
Für die Eingänge
B und Z sind die
Schaltpläne identisch.
3
4
5
1
2
6
7
8
14
15
12
13
9
10
11
32
Anschluß eines Inkremental- oder Absolutwertencoders (SSI)
Anschluß eines SSI-Absolutwertencoders, Fortsetzung
Prinzipschaltbild des Anschlusses eines SSI-
Absolutwertencoders
Die nachfolgende Abbildung beschreibt den Anschluß eines SSI-
Absolutwertencoders mit serieller Verbindung, der mit 10...30 VDC versorgt wird und über Ausgänge mit Leitungsinterface im RS-422-Standard verfügt.
TSX CCY 1128
DATA SSI +
DATA SSI -
CLK
SSI
1
DATA SSI
2
EPSR 3
+10...30 VDC
- 0 VDC
6
7
4
5
8
9
10
11
12
13
14
15
Rückf. + Vers.
CLK SSI +
CLK SSI -
+ Vers.
- Vers.
Encoder
Empfehlungen ●
●
●
●
Jedes Encodersignal DATA SSI+/DATA SSI- über ein paarweise verdrilltes
Kabel anschließen.
Jeden Versorgungspunkt über ein paarweise verdrilltes Kabel anschließen, um die Spannungsabfälle in der Leitung zu vermindern.
Die Abschirmung des Kabels an beiden Enden mit der mechanische Masse verbinden.
Den Eingang EPSR des Moduls mit + Vers. am Encoder verbinden, falls dieser nicht über einen Ausgang Rückführung + Versorgung verfügt.
VORSICHT
Empfehlungen zur Stiftbelegung der Encoderein-/ausgänge
Vor dem Anschluß des Encoders an das Modul ist die vom Hersteller vorgegebene
Stiftbelegung des Encoders zu überprüfen.
Nichtbeachtung dieser Empfehlung kann zu Beschädigungen am Encoder und am
Modul führen.
33
Anschluß eines Inkremental- oder Absolutwertencoders (SSI)
Anschluß der Überwachung der Encoderversorgung
Prinzip Das vom Encoder kommende Signal des Eingangs EPSR wird verglichen:
●
● mit einer festen, intern generierten Spannung von 3,3 V, falls der Eingang
VRef nicht angeschlossen ist.
oder mit einer Spannung, die 66% der Spannung ausmacht, die an den
Eingang VRef angelegt wird, dem Pluspol der Encoderversorgung.
Äquivalenter
Schaltplan der
Überwachung der Rückführung der Encoderversorgung
Die nachfolgende Abbildung zeigt den Schaltplan für die Überwachung der
Rückführung der Encoderversorgung entspricht.
3,3 V
+ Encoderversorgung
VRef
Rückführung
Encoderversorgung
(EPSR)
TSX CCY 1128
- 0 V Encoder
Verwendung des
Eingangs VRef
In der nachfolgenden Tabelle ist die Verwendung des Eingangs VRef in
Abhängigkeit von der Versorgungsspannung des Encoders zusammengefaßt.
Falls
Der Encoder wird mit 5 V versorgt
Dann
Der Eingang VRef wird nicht am Pluspol der
Encoderversorgung angeschlossen.
Das Signal EPSR wird mit der internen
Spannung von 3,3 V verglichen. OK falls > 3,3 V
Der Encoder wird mit 10...30 V versorgt Der Eingang VRef wird am Pluspol der
Encoderversorgung angeschlossen. Das Signal
EPSR wird mit 66% der Versorgungsspannung des Encoders verglichen. OK falls > 66%
34
Anschluß eines Inkremental- oder Absolutwertencoders (SSI)
Anschluß der Überwachung der Rückführung der Encoderversorgung,
Fortsetzung
Prinzipschaltbild des Anschlusses bei Encoderversorgung mit
10...30 V
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild des Anschlusses der
Überwachung der Rückführung der Encoderversorgung, falls der Encoder mit
10...30 V versorgt wird.
3,3 V
+ 10..30V
VRef
EPSR
+ Vers.
Encoder
EPSR
- 0V
TSX CCY 1128
Encoder
-0 V Encoder
Prinzipschaltbild des Anschlusses bei Encoderversorgung mit 5 V
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Prinzipschaltbild des Anschlusses der
Überwachung der Rückführung der Encoderversorgung, falls der Encoder mit 5 V versorgt wird.
+ Vers. Encoder
3,3 V
+ 5V
VRef
EPSR
EPSR
Encoder
-0 V Encoder
TSX CCY 1128
- 0V
35
Anschluß eines Inkremental- oder Absolutwertencoders (SSI)
Anschluß der Überwachung der Rückführung der Encoderversorgung,
Fortsetzung
Prinzipschaltbild des Anschlusses für einen
Encoder ohne
Ausgang
Rückführung der
Versorgung
In diesem Fall wird der Eingang EPSR am Pluspol der Encoderversorgung angeschlossen.
+ Vers. Encoder
3,3 V
+ Vers.
Encoder
VRef
EPSR
(1)
Encoder
-0 V Encoder
TSX CCY 1128
- 0V
(1) Diese Verbindung ist herzustellen, falls der Encoder mit 10...30 V versorgt wird.
36
Anschluß eines Inkremental- oder Absolutwertencoders (SSI)
Anschluß der Encoderversorgung
Einleitung Der Anschluß der Encoderversorgung erfolgt:
●
●
über ein TELEFAST-Verdrahtungsinterface ABE-7H16R20, das wiederum über ein Kabel TSX CDP ••3 an das Modul angeschlossen wird, oder direkt über vorverkabelt Litze TSX CDP •01
Prinzipschaltbild des Anschlusses der Encoderversorgung am
TELEFAST-
Verdrahtungsinterface
Die nachfolgende Abbildung stellt den Anschluß der Encoderversorgung dar:
●
● mit 24 VDC bei Encodern mit einer Versorgung im Bereich 10...30 VDC oder mit 5 VDC bei Encodern mit einer 5-VDC-Versorgung.
TSX CCY
1128
+ + – –
Kabel TSX CDP ••3 TELEFAST
ABE-7H16R20
1
3
2
4
5 V
0 V
10...30 V
VRef
101 102 103 101 100
Kabel TSX CDP ••3
Versorgung
24 VDC
- 0 V
FU
+24 V
VRef
(1)
Versorgung
5 VDC
- 0 V
FU
+5 V
(1) Zur Überwachung der Encoderversorgung auf 66% der gelieferten Spannung. Diese Verbindung ist nur dann herzustellen, wenn die Versorgungsspannung bei 10...30 VDC liegt.
37
Anschluß eines Inkremental- oder Absolutwertencoders (SSI)
Anschluß der Encoderversorgung, Fortsetzung
Katalog der
Anschlußkabel
TSX CDP ••3
In der nachfolgenden Tabelle sind die Bestelldaten der Kabel für den Anschluß des
TELEFAST-Verdrahtungsinterface an das Modul sowie deren Längen aufgeführt.
Bestellnummern der Kabel
TSX CDP 053
TSX CDP 103
TSX CDP 203
TSX CDP 303
TSX CDP 503
Länge der Kabel
0,5 m
1 m
2 m
3 m
5 m
Prinzipschaltbild der Versorgung mit vorverkabelter
Litze
TSX CDP •01
Die nachfolgende Abbildung stellt den Anschluß der Encoderversorgung dar:
●
● mit 24 VDC bei Encodern mit einer Versorgung im Bereich 10...30 VDC oder mit 5 VDC bei Encodern mit einer 5-VDC-Versorgung.
TSX CCY
1128
VRef
(1) weiß braun grün gelb
Fu
+5 VDC
0 VDC
Fu
+24 VDC
Kabel
TSX CDP •01
Kabel TSX CDP •01
Kabel TSX CDP •01
(1) Zur Überwachung der Encoderversorgung auf 66% der gelieferten Spannung. Diese Verbindung ist nur dann herzustellen, wenn die Versorgungsspannung bei 10...30 VDC liegt.
38
Anschluß eines Inkremental- oder Absolutwertencoders (SSI)
Anschluß der Encoderversorgung, Fortsetzung
Katalog der
Anschlußkabel
TSX CDP •01
In der nachfolgenden Tabelle sind die Bestelldaten der Kabel für den Anschluß des
TELEFAST-Verdrahtungsinterface an das Modul sowie deren Längen aufgeführt.
Bestellnummern der Kabel
TSX CDP 301
TSX CDP 501
Länge der Kabel
3 m
5 m
Empfehlungen ●
●
●
Maximale Länge der Drähte zwischen den Versorgungsausgängen und den
Anschlußpunkten auf dem TELEFAST-Verdrahtungsinterface: unter 0,5 m.
Schutz am Pluspol der Versorgung: Obwohl das Modul mit mehreren
Systemen zum Schutz vor ungewollten Verkabelungsfehlern und
Kurzschlüssen auf dem Kabel ausgestattet ist, muß am Pluspol der
Versorgung unbedingt eine flinke Sicherung (Fu) mit einer maximalen
Stromstärke von 1 A installiert werden.
Anschluß des 0-V-Signals der Versorgung an die mechanische Masse: Dieses muß so nahe wie möglich am Ausgang der Versorgung erfolgen.
39
Anschluß eines Inkremental- oder Absolutwertencoders (SSI)
Anschlußzubehör TSX CAP S15
Überblick Der Zubehörsatz TSX CAP S15, der aus zwei 15poligen SUB-D-Steckverbindern besteht, ermöglicht bei Verwendung eines Steckverbinders den Anschlußs des
Moduls an die Anschlußkette des Encoders.
In der nachfolgenden Tabelle ist das Anschlußzubehör TSX CAP S15 aufgeführt.
Ansicht Bestellnummer Verwendung
TSX CAP S15 Kann in der
Anschlußkette Modul/
Encoder eingesetzt werden.
Zusammensetzung
Kit mit zwei 15poligen
SUB-D-Steckverbindern mit Schutzkappen.
Integration des
Zubehörs
TSX CAP S15 in die Anschlußkette
Die nachfolgende Abbildung stellt die Integration eines 15poligen SUB-D-
Steckverbinders aus dem Kit TSX CAP S15 in die Anschlußkette des Encoders dar.
12polige DIN-Steckverbinder
TSX CCY 1128
TSX CAP S15
TSX CAP S15
Kabel
Kabel
Buchse Stecker
12polige DIN-
Steckverbinder
Kabel
12polige DIN-
Steckverbinder
Inkremental- oder
Absolutwertencoder
(SSI)
Encoderausgänge: über abgeschirmtes Kabel ohne Steckverbinder
Encoderausgänge:12polige, am Encoder integrierte
DIN-Steckverbinder
40
Anschluß eines Inkremental- oder Absolutwertencoders (SSI)
Anschlußzubehör TSX TAP S1505/S1524 und TSX CCP S15•
Beschreibung der verschiedenen
Zubehörteile
In der nachfolgenden Tabelle sind die verschiedenen Zubehörteile, ihre
Verwendung und Funktionen aufgeführt.
Ansicht
DIN
12-polig
DIN
12-polig
SUB D
15-polig
SUB D
15-polig
SUB D
15-polig
SUB D
15-polig
Bestellnummer Verwendung Funktion
TSX TAP S1505 Kann in der
Anschlußkette
Modul/Encoder zum
Anschluß eines
Inkrementalencoder s, der mit 5 VDC versorgt wird und
über RS-422-
Ausgänge verfügt, eingesetzt werden;
Signale A+/A-, B+/B-
, Z+/Z-.
Mechanisches Interface, ausgestattet mit zwei
Steckverbindern, die den
Übergang zwischen
15poligen SUB-D-
Anschlüssen und
12poligen DIN-
Anschlüssen ermöglichen.
TSX TAP S1524 Kann in der
Anschlußkette
Modul/Encoder zum
Anschluß eines
Encoders, der mit 24
VDC versorgt wird und über Totem-
Pole-Ausgänge verfügt, eingesetzt werden; Signale A,
B, Z.
Mechanisches Interface, ausgestattet mit zwei
Steckverbindern, die den
Übergang zwischen
15poligen SUB-D-
Anschlüssen und
12poligen DIN-
Anschlüssen ermöglichen.
TSX CCP S15• Kann in der
Anschlußkette
Modul/Encoder zum
Anschluß des
Moduls an TSX TAP
S1505 oder TSX
TAP S1524 verwendet werden.
Anschlußkabel bestehend aus einem
Kabel mit Drähten AWG
24, das an beiden Enden mit einem 15poligen
SUB-D-Steckverbinder ausgestattet ist.
41
Anschluß eines Inkremental- oder Absolutwertencoders (SSI)
Anschlußzubehör TSX TAP S1505/S1524 und TSX CCP S15•, Fortsetzung
Integration des
Zubehörs
TSX TAP S1505/
S1524 und
TSX CCP S15• in die Anschlußkette
Die nachstehende Abbildung stellt die Integration des Zubehörs TSX CCP S15,
TSX TAP S1505 und TSX TAP S1524 in die Anschlußkette eines Encoders dar.
TSX CCY 1128
12polige DIN-Steckverbinder
Buchse Stecker Inkremental encoder
Kabel
TSX CCP S15 •
TSX TAP
S1505/S1524
Encoderausgänge:
über abgeschirmte
Kabel
Kabel
TSX CCP S15 • TSX TAP
S1505/S1524
Encoderausgänge
über 12poligen, am
Encoder integrierten
DIN-Steckverbinder
Montage des
Zubehörs
TSX TAP S1505 /
TAP S1524
Die nachfolgenden Abbildung stellen die beiden verschiedenen Möglichkeiten zur
Montage dieses Zubehörs dar.
Montage auf Telequick-Schlitzplatte
AM1-PA•
Montage als Schrankdurchführung
Dicke max.=5 mm
Dichtung
Bohrung
∅
7mm
42
Anschluß eines Inkremental- oder Absolutwertencoders (SSI)
Anschlußzubehör TSX TAP S1505/S1524 und TSX CCP S15•, Fortsetzung
Abmessungen des Zubehörs
TSX TAP S1505 /
TAP S1524
In der nachfolgenden Abbildung sind die seitlichen Abmessungen und
Befestigungsabstände des Zubehörs TSX TAP S1505 und TSX TAP 1524 zur
Montage auf einer Telequick-Schlitzplatte aufgeführt.
55
31 38
47
Im Uhrzeigersinn und entgegen dem Uhrzeigersinn bei den
12poligen DIN-
Steckverbindern in der
Anschlußkette
Um das Anschließen zu erleichtern, müssen die Stiftnummern der verschiedenen
12poligen DIN-Steckverbinder der Anschlußkette einander eins-zu-eins entsprechen. Das setzt bei diesen Steckverbindern folgende Stiftbelegung voraus:
●
●
Im Uhrzeigersinn bei den Steckverbindern, die zu einem Kabel gehören, das das Zubehör TSX TAP S1505/S1524 mit dem Encoder verbindet,
Gegen den Uhrzeigersinn bei den Steckverbindern, die zum Encoder und zum
Zubehör TSX TAP S1505/S1524 gehören.
TSX TAP S1505/S1524
Vom Benutzer zu konfektionierendes oder vom Hersteller des Encoders geliefertes Kabel
Encoder mit Steckbuchse, gegen den Uhrzeigersinn
12polige DIN-
Steckbuchse
1 9 8
2 10 12 7
3
11
4 5
6
12poliger DIN-
Stecker
6
8 9 1
7 12 10 2
11
3
5 4
Uhrzeigersinn
Gegen Uhrzeigersinn
12polige DIN-
Steckbuchse
6
8 9 1
7 12 10 2
11
3
5 4
12poliger DIN-
Stecker
1 9 8
2 10 12 7
3
11
4 5
6
43
Anschluß eines Inkremental- oder Absolutwertencoders (SSI)
Anschlußzubehör TSX TAP S1505/S1524 und TSX CCP S15•, Fortsetzung
Stiftbelegung der
Anschlüsse des
Zubehörs
TSX TAP S1505
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Stiftbelegung des Zubehörs TSX TAP S1505 auf der Seite des 15poligen SUB-D-Steckverbinders und des 12poligen DIN-
Steckverbinders.
TSX CCP S15•
TSX CCY
1128
15poliger SUB-
D-Stecker
3
4
5
1
2
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
4
5
13
10
11
1
2
15
8
3
4
8
1
2
12
5
6
10
A+ 5 V
A- 5 V
B+ 5 V
B- 5 V
Z+ 5 V
Z- 5 V
EPSR
+5 V
0V
TSX TAP S1505
Spezielles
Kabel, zu konfektionieren oder vom
Hersteller des
Encoders geliefert 12polige DIN-
Steckbuchse
3
1 9 8
2 10 12 7
11
6
4 5
Inkrementalencoder mit
RS-422-
Ausgängen
(Signale A+/A-,
B+/B-, Z+/Z-)
44
Anschluß eines Inkremental- oder Absolutwertencoders (SSI)
Anschlußzubehör TSX TAP S1505/S1524 und TSX CCP S15•, Fortsetzung
Stiftbelegung der
Anschlüsse des
Zubehörs
TSX TAP S1524
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Stiftbelegung des Zubehörs TSX TAP S1524 auf der Seite des 15poligen SUB-D-Steckverbinders und des 12poligen
DIN-Steckverbinders.
TSX CCP S15•
TSX CCY
1128
15poliger SUB-
D-Stecker
1
9
2
10
3
11
4
12
5
13
6
14
7
15
8
13
2
5
12
7
3
9
8
11
B+ 24V
8
A+ 24V
5
Z+ 24V
Rückführung
Encoderversorgung
24V
3
12
0V
10
Spezielles
Kabel, zu konfektionieren oder vom
Hersteller des
Encoders geliefert 12polige DIN-
Steckbuchse
1 9 8
2 10 12 7
3
11
4 5
6
Inkrementalencoder mit
Totem-Pole-
Ausgängen
(Signale A, B,
Z)
TSX TAP S1524
45
Anschluß eines Inkremental- oder Absolutwertencoders (SSI)
46
Anschluß der Hilfseingänge und
Spurausgänge
4
Überblick
Einführung Dieses Kapitel beschreibt die Operationen zum Anschluß der Hilfsengänge und
Spurausgänge des Moduls für elektronische Nockenfunktion TSX CCY 1128.
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel behandelt folgende Themen:
Thema
Seite
47
Anschluß der Hilfseingänge und Spurausgänge
Überblick
Anschlußschnittstellen
Die drei HE10-Steckverbinder auf der Frontseite des Moduls sind vorgesehen für den Anschluß:
●
● der den Ein-/Ausgängen des Moduls zugeordneten Geber und Stellglieder, der Versorgungen der den Ein-/Ausgängen des Moduls zugeordneten Geber und Stellglieder.
Der Anschluß Modul/Geber und Stellglieder erfolgt über:
●
●
TELEFAST-Verdrahtungsinterfaces und Kabel TSX CDP ••3. Dieses
Anschlußsystem wird empfohlen.
oder Flachbandkabel TSX CDP •01.
Abbildung Nachfolgend ist das Prinzip der Anschlußkette der Ein-/Ausgänge eines Moduls
TSX CCY 1128 illustriert.
TSX CCY
1128
Versorgung
Stellglieder
3
TELEFAST
ABE-7H16R20 5
Anschluß der
Stellglieder an den
Spurausgängen
Versorgung
Stellglieder
TELEFAST
ABE-7H16R20 5 oder
0
3 oder
4
4
1
Anschluß der
Stellglieder an den
Spurausgängen
2 oder
3
5
4
Versorgung
Geber
TELEFAST
ABE-7H16R20
Anschluß der
Geber an den
Hilfseingängen
48
Anschluß der Hilfseingänge und Spurausgänge
Überblick, Fortsetzung
Elemente und deren Funktion
In der nachfolgenden Tabelle sind die verschiedenen Elemente der Anschlußkette aufgeführt.
Kennziffer Element
0
1
2
3
4
5
20poliger HE10-
Steckverbinder
20poliger HE10-
Steckverbinder
20poliger HE10-
Steckverbinder
Kabel TSX CDP••3, an beiden Enden mit einem
HE10-Steckverbinder ausgestattet
Flachbandkabel TSX
CDP•01, das an einem
Ende mit einem HE10-
Steckverbinder und am anderen Ende mit freien
Drähten, die durch einen
Farbcode gekennzeichnet sind, versehen ist.
TELEFAST-
Verdrahtungsinterface
ABE-7H16R20
Funktion
Ermöglicht den Anschluß:
• der von den Spurausgängen der Gruppen 0 und
1 gesteuerten Stellglieder
• der Versorgung der Stellglieder
Ermöglicht den Anschluß:
• der von den Spurausgängen der Gruppen 2 und
3 gesteuerten Stellglieder
• der Versorgung der Stellglieder
Ermöglicht den Anschluß:
• der Geber, die die Hilfseingänge steuern
• der Versorgung der Geber
• der Versorgung des Inkremental- oder
Absolutwertencoders (SSI)
Ermöglichen den Anschluß des Moduls an das
TELEFAST-Verdrahtungsinterface. 5 Längen werden angeboten:
• TSX CDP 053 Länge 0,5 m
• TSX CDP 103 Länge 1 m
• TSX CDP 203 Länge 2 m
• TSX CDP 303 Länge 3 m
• TSX CDP 503 Länge 5 m
Ermöglichen den direkten Anschluß der Ein-/
Ausgänge des Moduls an die Geber und
Stellglieder. 2 Längen werden angeboten:
• TSX CDP 301: Länge 3 m
• TSX CDP 501: Länge 5 m
Sorgen für den Übergang von Anschlüssen des
Typs HE10 auf Anschlüsse des Typs Klemmleiste, die den schnellen Anschluß von Versorgungen,
Gebern und Stellgliedern ermöglicht
49
Anschluß der Hilfseingänge und Spurausgänge
Überblick, Fortsetzung
Anschlußzubehör
Der Anschluß der Geber an den Hilfseingängen und der Stellglieder an den
Spurausgängen erfolgt:
●
●
über ein TELEFAST-Verdrahtungsinterface ABE-7H16R20 und das Kabel
TSX CDP ••3; dieses ist das empfohlene System oder direkt über das Flachbandkabel TSX CDP •01.
Die nachfolgende Abbildung illustriert diese beiden Anschlußarten.
TSX CCY 1128 TSX CCY 1128
50
Kabel
TSX CDP••3
TELEFAST
ABE-7H16R20
Flachbandkabel
TSX CDP•01
Anschluß über
Klemmleiste oder direkt
über Geber oder
Stellglieder
Geber- oder
Stellgliederanschuß
Anschluß der Hilfseingänge und Spurausgänge
Anschluß der Hilfseingänge
Anzahl der
Hilfseingänge
Das Modul TSX CCY 1128 verfügt über drei Hilfseingänge:
Eingang
IREC
ICAPT0
ICAPT1
Funktion
Neukalibrierung der Positionsmessung
Positionserfassung in Steuerwort 0
Positionserfassung in Steuerwort 1
Äquivalenter
Schaltplan
Die Hilfseingänge werden von einer externen Versorgung über den Steckverbinder mit 24 VDC versorgt. Die nachfolgende Abbildung zeigt den äquivalenten
Schaltplan.
+ 24 VDC
ICAPT1
ICAPT0
IREC
+ -
Geberversorgung
24 VDC
- 0VDC
TSX CCY 1128
Spannungs-
überwachung
51
Anschluß der Hilfseingänge und Spurausgänge
Anschluß der Hilfseingänge, Fortsetzung
Position des
HE10-Steckverbinders und
Kennzeichnung der Signale
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Position des modulseitigen HE10-
Steckverbinders für die Hilfseingänge sowie die Kennzeichnung der über den
Steckverbinder geleiteten Signale.
Über diesen Steckverbinder wird auch die Versorgungsspannung des Inkremental- oder Absolutwertencoder (SSI) weitergeleitet. Nähere Erläuterungen dazu finden
Sie in Kapitel 3.
TSX
CCY 1128
5 V
10...30 V
IREC
ICAPT0 nc
1
3
5
7
9
2
4
6
0 V
VRef nc
8
10
ICAPT1 nc nc nc nc
24 V
11
13
15
12
14 nc nc
16
17 18
24 V 19 20 nc
0 V
0 V
52
Anschluß der Hilfseingänge und Spurausgänge
Anschluß der Hilfseingänge, Fortsetzung
Stiftbelegung des HE10-
Steckverbinders des Moduls
Nachfolgend ist die Stiftbelegung des HE10-Steckverbinders für die Hilfseingänge aufgeführt:
Ansicht (von vorn)
Stiftnr.
Signal Bezeichnung
5
7
1
3
9
11
10
12
13 14
6
8
2
4
15 16
17 18
19 20
17
18
19
20
13
14
15
16
9
10
11
12
7
8
5
6
3
4
1
2
5 V
0 V
10...30 V
VRef
-
-
-
-
-
-
IREC
-
ICAPT0
ICAPT1
24 V
0 V
24 V
0 V
Eingang Encoderversorgung, +5 VDC
Eingang Encoderversorgung, - 0 VDC
Eingang Encoderversorgung, + 10...30 VDC
Eingang Referenzspannung zur Überwachung der Encoderversorgung
Hilfseingang Neukalibrierung nicht verkabelt
Hilfseingang Erfassung 0
Hilfseingang Erfassung 1 nicht verkabelt nicht verkabelt nicht verkabelt nicht verkabelt nicht verkabelt nicht verkabelt nicht verkabelt nicht verkabelt
Eingang Geberversorgung, +24 VDC
Eingang Geberversorgung, 0 VDC
Eingang Geberversorgung, + 24 VDC
Eingang Geberversorgung, - 0 VDC
53
Anschluß der Hilfseingänge und Spurausgänge
Anschluß der Hilfseingänge, Fortsetzung
Prinzipschaltbild Die nachfolgende Abbildung stellt das Prinzipschaltbild für den Anschluß der
Hilfseingänge dar.
Encoderversorgung
- 0 VDC
+ 5 VDC
FU2
FU3
+ 10..30 VDC
Geberversorgung
+24 VDC
FU1
+
–
0 VDC
9 10
11 12
13 14
15 16
17 18
19 20
1
HE10
2
2
3
5
7 zum 15poligen SUB-D-
Steckverbinder des Moduls und Encoders
4
IREC
6
8
ICAPT0
ICAPT1
54
Anschluß der Hilfseingänge und Spurausgänge
Anschluß der Hilfseingänge, Fortsetzung
Anschluß über
TELEFAST-
Verdrahtungsinterface und
Kabel
TSX CDP ••3
● Verfügbarkeit der Signale auf der Klemmleiste des TELEFAST-
Verdrahtungsinterface
(1)
(2)
●
●
(1) Auf dem TELEFAST-Verdrahtungsinterface ABE-7H16R20 definiert die Position der Steckbrücke die Polarität der Klemmeneinheit 200 bis 215:
Steckbrücke in Position 1 und 2: Die Klemmen 200 bis 215 sind Pluspol,
Steckbrücke in Position 2 und 4: Die Klemmen 200 bis 215 sind Minuspol,
(2) Auf dem TELEFAST-Verdrahtungsinterface ABE-7H16R20 kann optional eine zusätzliche Schiene ABE-7BV20 hinzugefügt werden, um einen zweiten
Gemeinsamen des Gebers zu realisieren (+ oder - nach Wahl des Benutzers).
Fortsetzung nächste Seite
55
Anschluß der Hilfseingänge und Spurausgänge
Anschluß der Hilfseingänge, Fortsetzung
Anschluß über
TELEFAST-
Verdrahtungsinterface und
Kabel
TSX CDP ••3,
Fortsetzung
● Beispiel für den Anschluß von Gebern an den Hilfseingängen
TSX CCY 1128
+ + – –
24 VDC 0 VDC
Anschluß der 24-VDC-Versorgung für Geber der Hilfseingänge
+ + – –
TELEFAST
ABE-7H16R20
56
Mechanischer
Kontakt
Anschluß der Geber an Hilfseingängen
IREC ICAPT0 ICAPT1
204 104 205 105 206 106
+ +
207 107
+
2-Draht-
Näherungsschalter
204 104 205 105 206 106
+ +
207 107
+
3-Draht-
Näherungsschalter
204 104
+
205
304
–
105 206 106
+
207
306
–
+
107
307
–
Fortsetzung nächste Seite
Anschluß der Hilfseingänge und Spurausgänge
Anschluß der Hilfseingänge, Fortsetzung
Anschluß über
TELEFAST-
Verdrahtungsinterface und
Kabel
TSX CDP ••3,
Fortsetzung
● Entsprechung zwischen TELEFAST-Klemmen und modulseitigem HE10-
Steckverbinder
3
4
Klemmleiste des TELEFAST
(Klemmennr.)
Steckverbinder
HE10 20polig
(Stiftnr.)
100
101
102
103
1
2
3
4
Signalart
104
105
106
107
108 bis 115
+24 VDC
- 0 VDC
+ 24 VDC
- 0 VDC
1
2
200...215
300...315
7
8
5
6
9 bis 16
17
18
19
20
-
-
-
-
-
-
-
-
Funktion
-
-
-
-
-
+ 5 VDC
- 0 VDC
+10...30 VDC
VRef
Versorgung des Encoders
Eingang Referenzspannung zur
Überwachung der Rückführung
Encoderversorgung
IREC Eingang Neukalibrierung nicht verdrahtet -
ICAPT0
ICAPT1
Eingang Erfassung, Steuerwort 0
Eingang Erfassung, Steuerwort 1 nicht verdrahtet -
Geberversorgung der Hilfseingänge
-
-
Alle Klemmen 200 bis 215 auf + 24
VDC, falls die Klemmen 1 und 2 verbunden sind.
Alle Klemmen 200 bis 215 auf
- 0 VDC, falls die Klemmen 3 und 4 verbunden sind.
Anschluß der Gemeinsamen der
Geber an:
• + 24 VDC, falls die Klemmen 1 und 2 verbunden sind.
• - 0 VDC, falls die Klemmen 3 und
4 verbunden sind.
Nach Wunsch auf zusätzlicher
Schiene ABE-7BV20, wobei die
Klemmen als Gemeinsamer des
Gebers verwendet werden können.
Über Draht auf das Potential des
Gemeinsamen legen.
57
Anschluß der Hilfseingänge und Spurausgänge
Anschluß der Hilfseingänge, Fortsetzung
Anschluß über
Flachbandkabel
TSX CDP •01
Mit dieser Anschlußart ist ein direkter Anschluß aller Signale vom oder zum Modul möglich:
●
● an einer Klemmleiste, an den Gebern.
HE10
5
7
1
3
9 10
11 12
13 14
15 16
17 18
19 20
6
8
2
4
TSX CDP •01 weiß grün braun
+5 VDC
0 VDC gelb
+10...30 VDC
VRef grau rosa blau rot schwarz violett grau-rosa rot-blau weiß-grün braun-grün weiß-gelb gelb-braun weiß-grau grau-braun weiß-rosa rosa-braun
IREC nc
ICAPT0
ICAPT1 nc nc nc nc nc nc nc nc
+24 VDC
0 VDC
+24 VDC
0 VDC
Versorgung des
Inkremental- oder
Absolutwertendocers
(SSI)
Eingang
Referenzspannung
Hilfseingänge
Geberversorgung nc = nicht verdrahtet
58
Anschluß der Hilfseingänge und Spurausgänge
Anschluß der Spurausgänge
Anzahl und
Verteilung der
Spurausgänge
Das Modul TSX CCY 1128 verfügt über 32 Spurausgänge, von denen 24 physisch zugänglich sind. Diese Spurausgänge sind in vier Gruppen auf zwei HE10-
Steckverbinder auf der Frontseite des Moduls aufgeteilt..
Steckverbinder
Gruppe
Spur
Ausgang
0
0 1
01234567 0123
Q0.
01234567
Q1.
0123
1
2
01234567
Q2.
01234567
3
0123
Q3.
0123
Äquivalenter
Schaltplan
Die nachfolgende Abbildung zeigt äquivalenten Schaltplan für einen Spurausgang.
Überwachung
Stellgliedervers.
Steuerung
Überwachung
Kurzschluß
+
Ausgang
Stellglied
TSX CCY 1128
–
24VDC
59
Anschluß der Hilfseingänge und Spurausgänge
Anschluß der Spurausgänge, Fortsetzung
Position der
HE10-Steckverbinder und
Kennzeichnung der Signale
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Position der modulseitigen HE10-
Steckverbinder für die Spurausgänge sowie die Kennzeichnung der durch diese
Steckverbinder übertragenen Signale.
Spurausgänge
Gruppe 0
Q0.0
Q0.2
Q0.4
1
3
5
2
4
6
Q0.1
Q0.3
Q0.5
Spurausgänge
Gruppe 1
Q0.6
Q1.0
7
9
Q1.2
11
8
10
12
Q0.7
Q1.1
Q1.3
+ 24 V 13 14 + 24 V
Versorgung der
Ausgänge
+ 24 V 15
24 V
16
17 18
+ 24 V
0 V
24 V 19 20 0 V
Steckverbinder 0
TSX
CCY 1128
Spurausgänge
Gruppe 2
Spurausgänge
Gruppe 3
Q2.0
Q2.2
Q2.4
Q2.6
Q3.0
Q3.2
+ 24 V
1
3
5
7
9
11
13
2
4
6
8
10
12
Q2.1
Q2.3
Q2.5
Q2.7
Q3.1
Q3.3
14
+ 24 V
Versorgung der
Ausgänge
+ 24 V
15 16
+ 24 V 17 18
+ 24 V
0 V
+ 24 V 19 20 0 V
Steckverbinder 1
60
Anschluß der Hilfseingänge und Spurausgänge
Anschluß der Spurausgänge, Fortsetzung
Prinzipschaltbild Die nachfolgenden Abbildung zeigen Prinzipschaltbilder des Anschlusses.
Stellglieder
0
1
2
3
4
5
6
7
0
1
2
3
1
0
2
3 4
5
7
9
11
10
12
6
8
13
15
17 18
14
16
19 20
Q0.0
1
2
3
4
5
6
7
Q1.0
1
2
3
Ausgänge
Gruppe 0
Ausgänge
Gruppe 1
Stellgliederversorgung
- 0 V
FU2
+ 24 VDC
Stellglieder
0
1
2
3
4
5
6
7
0
1
2
3
Stellgliederversorgung
- 0 V
1
1
2
3 4
5
7
9
11
10
12
13 14
15 16
17 18
19 20
6
8
Q2.0
1
2
3
4
5
6
7
Q3.0
1
2
3
Ausgänge
Gruppe 2
Ausgänge
Gruppe 3
FU2
+ 24 VDC
61
Anschluß der Hilfseingänge und Spurausgänge
Anschluß der Spurausgänge, Fortsetzung
Anschluß über
TELEFAST-
Verdrahtungsinterface und
Kabel
TSX CDP ••3
● Verfügbarkeit der Signale des Steckverbinders 0 auf der TELEFAST-
Klemmleiste
(1)
● Verfügbarkeit der Signale des Steckverbinders 1 auf der TELEFAST-
Klemmleiste
62
(1)
(1) Auf dem TELEFAST-Verdrahtungsinterface ABE-7H16R20 legt die Position der
Steckbrücke die Polarität der Gesamtheit der Klemmen 200 bis 215 fest:
●
●
Steckbrücke in Position 1 und 2: Klemmen 200 bis 215 sind Pluspol.
Steckbrücke in Position 3 und 4: Klemmen 200 bis 215 sind Minuspol.
Fortsetzung nächste Seite
Anschluß der Hilfseingänge und Spurausgänge
Anschluß der Spurausgänge, Fortsetzung
Anschluß über
TELEFAST-
Verdrahtungsinterface und
Kabel
TSX CDP ••3,
Fortsetzung
Beispiel für den Anschluß von Stellgliedern an die Spurausgänge des
Steckverbinders 0 (Gruppen 0 und 1). Bei Steckverbinder 1 (Ausgangsgruppe 2 und 3) gehen Sie genauso vor.
TSX CCY 1128
+ + – –
24 VDC 0 VDC
Anschluß der 24-VDC-
Versorgung für Stellglieder der Spurausgänge
+ + – –
TELEFAST
ABE-7H16R20
Q0.0
Q0.1
Q0.2
Anschluß der Stellglieder an die Spurausgänge
Gruppe 0
Q0.3
Q0.4
Q0.5
Q0.6
Q0.7
Gruppe 1
Q1.0
Q1.1
Q1.2
Q1.3
200 100
-
201 101
-
202 102
-
203 103 204 104
-
205 105
-
206 106
-
207 107
-
208 108
-
209 109
-
210 110 211 111
-
Anschluß der Gemeinsamen + 24 VDC
1
+ 24VDC
112 113 114
+ + +
115
63
Anschluß der Hilfseingänge und Spurausgänge
Anschluß der Spurausgänge, Fortsetzung
Anschluß über
TELEFAST-
Verdrahtungsinterface und
Kabel
TSX CDP ••3,
Fortsetzung
In der nachfolgenden Tabelle sind die Entsprechungen zwischen der TELEFAST-
Klemmleiste und den HE10-Steckverbindern des Moduls aufgeführt
(Steckverbinder 0 und 1).
100
101
102
103
104
105
Klemmennr.
TELEFAST-
Klemmleiste
106
107
108
Stiftnr.
HE10-Steckverbinder
4
5
6
1
2
3
Q0.3
Q0.4
Q0.5
7
8
Q0.6
Q0.7
9 Q1.0
Signalart an den
Steckverbindern
0 1
Q0.0
Q0.1
Q0.2
Q2.0
Q2.1
Q2.2
Q2.3
Q2.4
Q2.5
Q2.6
Q2.7
Q3.0
109
110
111
112 13
113 14
114 15
10
11
12
Q1.1
Q1.2
Q1.3
+24 VDC
Q3.1
Q3.2
Q3.3
1
2
115
+24 VDC
- 0 VDC
3
4
200...215
-
-
16
17-19
18-20
-
-
-
+ 24 VDC
- 0 VDC
+ 24 VDC
Gemeins. der Klemmen 200 bis 215
Gemeinsamer der
Klemmen 200 bis 215
- 0 VDC
• + 24 VDC, falls die
Klemmen 1 und 2 verbunden sind.
• - 0 VDC, falls die
Klemmen 3 und 4 verbunden sind.
Funktion an den Steckverbindern
0
Spurausgänge
Gruppe 0
Gruppe 1
Gemeinsame + 24 VDC der
Stellgliederversorgung, falls externe Verbindung zur Klemme 1 der TELEFAST-Klemmleiste
Stellgliederversorgung der
Spurausgänge
Alle Klemmen 200 bis 215 auf + 24
VDC, falls die Klemmen 1 und 2 verbunden sind.
Alle Klemmen 200 bis 215 auf
- 0 VDC, falls die Klemmen 3 und 4 verbunden sind.
Anschluß der Gemeinsamen der
Geber
1
Spurausgänge
Gruppe 2
Gruppe 3
64
Anschluß der Hilfseingänge und Spurausgänge
Anschluß der Spurausgänge, Fortsetzung
Anschluß über
Flachbandkabel
TSX CDP •01
Mit dieser Anschlußart ist ein direkter Anschluß aller Signale vom oder zum Modul möglich:
●
● an einer Klemmleiste, oder an den Stellgliedern.
3
5
7
HE10
1 2
4
6
8
9 10
11 12
13 14
15 16
17 18
19 20
Die nachfolgende Abbildung zeigt für die Steckverbinder 0 und 1 die Entsprechung zwischen der Farbe des Drahtes und der Stiftnummer des HE10-Steckverbinders.
TSX CDP •01 weiß braun grün gelb grau rosa blau rot schwarz grau-rosa violett rot-blau weiß-grün braun-grün weiß-gelb gelb-braun weiß-grau grau-braun weiß-rosa rosa-braun
Steckverbinder 0 Steckverbinder 1
Q0.0
Q0.1
Q0.2
Q0.3
Q0.4
Q0.5
Q0.6
Q0.7
Q1.0
Q1.1
Q1.2
Q1.3
+24 VDC
+24 VDC
+24 VDC
+24 VDC
+24 VDC
0 VDC
+24 VDC
0 VDC
Spurausgänge
Gruppe 0
Q2.0
Q2.1
Q2.2
Q2.3
Q2.4
Q2.5
Q2.6
Q2.7
Spurausgänge
Gruppe 1
Q3.0
Q3.1
Q3.2
Q3.3
+24 VDC
+24 VDC
+24 VDC
Stellgliederversorgung +24 VDC
+24 VDC
0 VDC
+24 VDC
0 VDC
Spurausgänge
Gruppe 2
Spurausgänge
Gruppe 3
Stellgliederversorgung
65
Anschluß der Hilfseingänge und Spurausgänge
66
Elektrische Kenndaten des
Moduls
5
Einführung Dieses Kapitel beschreibt die verschiedenen elektrischen Kenndaten des Moduls für Nockenfunktion TSX CCY 1128.
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel behandelt folgende Themen:
Thema
Kenndaten der Überwachung der Rückführung Encoderversorgung
Seite
67
Elektrische Kenndaten des Moduls
Allgemeine Kenndaten
Tabelle mit allgemeinen
Kenndaten des
Moduls
In der nachfolgenden Tabelle sind die allgemeinen Kenndaten des Moduls aufgeführt.
Bezeichnung der Parameter Wert
Typisch
0,66 A Stromverbrauch durch das Modul
An 5 V intern
(interner Lüfter in
Betrieb)
An 24 V Geber/
Stellglieder
(Hilfseingänge und
Spurausgänge)
Verlustleistung im Modul
Überwachung der Geber/
Stellgliederversorgungen
Isolationswiderstand
An 10...30 V
(bei Verwendung eines
Absolutwertencoders
SSI und Versorgung nur mit 24 V)
15 mA
11 mA
7 W (1) ja
Maximal
1 A
18 mA
20 mA
10 W (2)
> 10 MOhm unter 500 VDC
1000 V eff. - 50/60 Hz
1 min lang
Durchschlagfestigkeit mit der Masse oder 0 V logisch Steuerung
Betriebstemperatur
Lagerungstemperatur
Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend)
Betriebshöhe
0 bis 60°C
-25°C bis 70°C
5% bis 95%
0 bis 2.000 m
(1) Unter normalen Einsatzbedingungen: ein aktiver Hilfseingang,
Versorgungsspannung 24 VDC, Signale nach RS-422-Standard.
(2) Unter extremen Einsatzbedingungen: alle Hilfseingänge aktiv,
Versorgungsspannung 30 VDC, usw.
68
Elektrische Kenndaten des Moduls
Kenndaten der Encodereingänge
Kenndaten der
Encodereingänge
In der nachfolgenden Tabelle sind die Kenndaten der Encodereingänge A, B und Z aufgeführt.
Eingang
Logik
Nennwerte Spannung
Strom
Grenzwerte Spannung
Zustand
1
Spannung
Zustand
0
Strom
Spannung
Strom
Eingangsimpedanz bei Nennspannung
Eingangstyp
Max. zulässige
Frequenz
Inkrementalencoder
Verwendung mit RS 422 Verwendung mit
10..30 VDC
Differentielle Eingänge
-
10 mA
< 5,5 V
> 3 V (1)
Positiv oder negativ
24 V
15,5 mA
< 30 V (möglich bis
34 V, begrenzt auf
1 Std. pro 24 Std.)
> 11 V
> 5,8 mA (1)
< -3 V
< -5,8 mA
> 5 mA
< 5 V
< 2 mA
ohmsch
1,5 kOhm ohmsch
500 kHz bei Multiplikation mit 1
250 kHz bei Multiplikation mit 4
(1) Die positive oder negative differentielle Spannung muß über 3 V liegen, und der
Strom in der Stromschleife muß positiv oder negativ über 5,8 mA liegen, um folgendes sicherzustellen:
●
●
Berücksichtigung der Zählimpulse bis 500 kHz, die Leitungsüberwachung erkennt keine Fehler, unabhängig von der Frequenz.
Hinweis: Parallelschaltung der Encoderausgänge mit RS-422-Schnittstelle
Ein Encoder, der über Ausgänge im RS-422-Standard verfügt, kann die Eingänge von zwei Modulen TSX CCY 1128 parallel steuern. Um die erforderlichen
Spannungsstufen zu gewährleisten, muß die Spannung der Encoderversorgung
über 4,5 V liegen.
69
Elektrische Kenndaten des Moduls
Kenndaten der Überwachung der Rückführung Encoderversorgung
-
Kenndaten des
Eingangs EPSR
In der nachfolgenden Tabelle sind die Kenndaten der Überwachung der
Rückführung Encoderversorgung aufgeführt.
Parameter
Grenzwerte am
Eingang EPSR
Spannung
Strom
Spannung für Zustand
OK
Eingang VRef nicht beschaltet
Eingang VRef an Pluspol der Encoderversorgung angeschlossen
Wert
30 V (möglich bis 34V, begrenzt auf 1
Std. pro 24 Std.)
< 1,5 mA
OK falls U > 3,3 V
OK falls U > 66% der auf den Eingang
VRef angelegten Spannung
70
Elektrische Kenndaten des Moduls
Kenndaten der Hilfseingänge
Tabelle mit den
Kenndaten der
Hilfseingänge
In der nachfolgenden Tabelle sind die Kenndaten der Hilfseingänge IREC, ICAPT1 und ICAPT2 aufgeführt.
Bezeichnung der Parameter
Nennwerte Spannung
Grenzwerte
Strom
Geberversorgung, einschließlich Welligkeit
Zustand
1
Zustand
0
Spannung
Strom bei Uon
Spannung
Strom
Symbol
Un
In
U1
Utemp (1)
Uon
Ion
Uoff
Ioff
Antwortzeit
Schwellwert zur Überwachung der Geberspannung
Zustand 0 auf 1
Zustand 0 auf 1
OK
Fehler
Ton
Toff
Uok
Udef
Re Eingangsimpedanz
Eingangstyp
Logiktyp
Konformität IEC 1131 mit den Gebern
Kompatibilität 3-Draht-/2-
Draht-Näherungsschalter
Durchschlagfestigkeit mit der Masse ohmsch
Positiv (sink)
Typ 1
Wert
24
8
19...30
34
> 11
> 3
< 5
< 1,5
< 100
< 100
> 18
< 14
3
Einheit
V mA
V
V mA
V mA
µ s
µ s
V
V kOhm
• 3-Draht-Näherungsschalter: alle 3-Draht-
Näherungsschalter, die mit 24 VDC betrieben werden
• 2-Draht-Näherungsschalter: alle 2-Draht-
Näherungsschalter, die mit 24 VDC betrieben werden und folgende Kenndaten aufweisen:
Spannungsabfall im Zustand geschlossen: < 7 V
Minimaler Schaltstrom: < 2,5 mA
Reststrom im Zustand geöffnet: < 1,5 mA
1500 V eff. 50/60 Hz, 1 min lang
(1) Utemp: Max. zulässige Spannung 1 Std. lang bei einer Betriebsdauer von 24 Std.
71
Elektrische Kenndaten des Moduls
Kenndaten der Spurausgänge
Tabelle mit
Kenndaten der
Spurausgänge
In der nachfolgenden Tabelle sind die Kenndaten der Spurausgänge aufgeführt.
Bezeichnung der Parameter
Nennwerte Spannung
Grenzwerte
Strom
Spannung
Symbol
Un
In
U1
Max. Strom pro Ausgang bei U = 30 V oder 34 V
Utemp (1) 34
I1
Maximaler
Strom pro
Steckverbinder
I2
600
< 6
Wert
24
500
19...30
pro Modul
Maximale Leistung für Wolframdrahtlampe
Max. Umschaltfrequenz bei induktiver Last
Remanenzzeit
Schwellwert zur Überwachung der
Stellgliedspannung
OK
Fehler
Kompatibilität mit den Gleichstromeingängen
Überlast- und Kurzschlußschutz
Überspannungsschutz der Ausgänge
Schutz gegen Verpolung
Durchschlagfestigkeit mit der Masse
Konformität IEC 1131-2
I3
P1
F
T
Uok
Udef
< 12
10
< 0,6/LI²
< L/R
> 18
< 14
Einheit
V mA
V
V mA
A
Hz s
V
V
A
W
Alle Gleichstromeingänge mit positiver Logik, deren
Eingangswiderstand < 15 kOhm beträgt.
Durch Strombegrenzer und thermische Abschaltung
(0,7A<Id<2A)
Zener-Diode zwischen den
Ausgängen und +24 V
Durch Schutzdiode in der
Versorgungsleitung
1500 V eff. 50/60 Hz, 1 min lang ja
72
Anzeigen des Moduls
6
Einführung Dieses Kapitel beschreibt die verschiedenen Signallampen des Moduls mit elektronischer Nockenfunktion TSX CCY 1128 und deren Bedeutung.
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel behandelt folgende Themen:
Thema
Beschreibung des Anzeigeblocks am Modul TSX CCY 1128
Zustände der verschiedenen Anzeigen und deren Bedeutung
Seite
73
Anzeigen des Moduls
Beschreibung des Anzeigeblocks am Modul TSX CCY 1128
Funktion
Abbildung
Dieser Anzeigeblock verfügt über vier Anzeigen, die den Benutzer über folgendes informieren:
●
●
Betriebsmodus des Moduls, Normalbetrieb oder Modul im Fehlerzustand oder ausgeschaltet, interne oder externe Betriebsstörungen des Moduls.
Nachfolgend sind der Anzeigeblock und die Position seiner vier Anzeigen abgebildet.
CH0 RUN ERR
I / O
74
Anzeigen des Moduls
Zustände der verschiedenen Anzeigen und deren Bedeutung
Anzeige des
Betriebszustandes
In der nachfolgenden Tabelle sind für die Anzeige RUN die verschiedenen
Zustände und deren Bedeutung aufgeführt.
Anzeige Farbe
RUN grün
Zustand Bedeutung leuchtet Modul im Normalbetrieb erloschen Modul im Fehlerzustand oder ausgeschaltet
Anzeige der
Fehler
In der nachfolgenden Tabelle sind für die Anzeigen ERR, I/O und CH0 ihre verschiedenen Zustände und deren Bedeutung aufgeführt.
Anzeige Farbe
ERR rot
I/O
CH0 rot grün
Zustand Bedeutung leuchtet Interner Fehler des Moduls:
• Modul defekt blinkt • Fehler bei der Kommunikation mit dem Prozessor
• Applikation nicht vorhanden, nicht gültig oder
Ausführungsfehler erloschen Normalbetrieb, kein Fehler leuchtet Externer Fehler des Moduls:
• Verkabelungsfehler
• Fehler der Encoderversorgung
• Zurückweisung der Konfigurations-/
Einstellparameter blinkt ohne Bedeutung erloschen Normalbetrieb, kein Fehler leuchtet blinkt
Normalbetrieb, der Kanal ist betriebsbereit
Der Kanal ist nicht betriebsbereit:
• externer Fehler
• Kommunikationsfehler erloschen Der Kanal ist außer Betrieb:
• Kanal nicht konfiguriert
• Kanal falsch konfiguriert
75
Anzeigen des Moduls
76
Anhang: Anschluß eines
Absolutwertencoders mit parallelen Ausgängen
7
Überblick
Einführung Dieses Kapitel beschreibt die Operationen zum Anschluß eines
Absolutwertencoders mit parallelen Ausgängen an das Modul für elektronische
Nockenfunktion TSX CCY 1128.
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel behandelt folgende Themen:
Thema
TELEFAST-Verdrahtungsinterface ABE-7CPA11
Stiftbelegung des modulseitigen 15poligen SUB-D-Steckverbinders und des
TELEFAST-Verdrahtungsinterface
Anschluß eines Absolutwertencoders mit parallelen Ausgängen
Besondere Verkabelungsregeln und Vorsichtsmaßnahmen
Konfiguration des Verdrahtungsinterface TELEFAST
Seite
77
Anhang: Anschluß eines Absolutwertenencoders mit parallelen Ausgängen
Prinzip
Anschlußkette Der 15polige SUB-D-Steckverbinder auf der Vorderfront des Moduls ermöglicht den Anschluß des Moduls an den Encoder über ein Verdrahtungsinterface
TELEFAST ABE-7CPA11.
●
●
Das TELEFAST-Verdrahtungsinterface empfängt:
❍ alle parallelen Signale vom Encoder,
❍ die Versorgungsspannung des Encoders, 5 VDC oder 10...30 VDC.
Das TELEFAST-Verdrahtungsinterface gibt an das Modul zurück:
❍ die Encodersignale in der Form serieller Signale nach RS-422-Standard.
Abbildung Die nachstehende Abbildung stellt das Prinzip für den Anschluß eines Encoders mit parallelen Ausgängen an ein Modul TSX CCY 1128 dar.
TSX CCY 1128
Anschlußkabel Modul/ABE-
7CPA11: TSX CCP S15•,
Längen 0,5m, 1m, 1,5m
Encoderversorgung
5 VDC od. 10...30 VDC
TELEFAST
ABE-7CPA11
Anschlußkabel Modul/ABE-7CPA11, konfektioniert mit Kit TSX CAP S15
Absolutwertencoder mit parallelen Ausgängen
78
Anhang: Anschluß eines Absolutwertenencoders mit parallelen Ausgängen
TELEFAST-Verdrahtungsinterface ABE-7CPA11
Funktion Das TELEFAST-Verdrahtungsinterface ABE-7CPA11 sorgt für:
●
● die Anschlußschnittstelle zwischen:
❍
❍ dem Absolutwertencoder mit parallelen Ausgängen und dem Modul TSX CCY 1128 die Konvertierung des Positionswerts, der vom Absolutwertencoder mit parallelen Ausgängen geliefert wird, in Informationen seriellen Typs nach dem
RS-422-Standard. Der Absolutwertencoder muß rein binär oder im Gray-Code mit maximal 24 Datenbits kodiert werden.
Ansicht des
TELEFAST-
Verdrahtungsinterface
Die nachfolgende Abbildung stellt das TELEFAST-Verdrahtungsinterface
ABE-7CPA11 mit seinen verschiedenen Bestandteilen dar.
1 2 3
4 5 6 7
Elemente und deren Funktion
In der nachfolgenden Tabelle sind die Funktionen der verschiedenen Elemente des
TELEFAST-Verdrahtungsinterface aufgeführt.
Kennziffer Element
1 15poliger SUB-D-
Steckverbinder
2
3
4
Klemmleiste.
15poliger SUB-D-
Steckverbinder
Anzeige
Funktion
Ermöglicht den Anschluß an das Modul
TSX CCY 1128 über ein Kabel TSX CCP S15•.
Ermöglicht den Anschluß der Encoderversorgung.
nicht verwendet
Ermöglicht die Prüfung, ob das TELEFAST-
Verdrahtungsinterface versorgt wird (leuchtet).
Fortsetzung nächste Seite
79
Anhang: Anschluß eines Absolutwertenencoders mit parallelen Ausgängen
TELEFAST-Verdrahtungsinterface ABE-7CPA11, Fortsetzung
Elemente und
ihre Funktion,
Fortsetzung
In der nachfolgenden Tabelle sind weitere Funktionen der verschiedenen Elemente der TELEFAST-Verdrahtungsinterface aufgeführt.
Kennziffer Element
5 Sicherung
6
7
Klemmleiste
Mikroschalter
Funktion
Sorgt für den Schutz der Versorgung:
• Stromstärke: 1 A
• Typ: flink
Ermöglicht den Anschluß des Encoders.
Ermöglichen die Konfiguration des
Encodertyps, der an das TELEFAST-
Verdrahtungsinterface angeschlossen ist
(Gray-Code oder binär).
Kenndaten des
TELEFAST-
Verdrahtungsinterface
● Allgemeine Kenndaten
In der nachfolgenden Tabelle sind die allgemeinen Kenndaten des TELEFAST-
Verdrahtungsinterface ABE-7CPA11 aufgeführt.
Parameter Wert
Zulässige Spannung an 10...30 VDC
Zulässige Spannung an 5...30 VDC
11...30 VDC
5..6 VDC
Maximale Frequenz von Zustandsänderungen des niederwertigen Bit
Erfassungsfrequenz des seriellen Frame
75 kHz
150 kHz...1 MHz
Stromverbrauch (ohne Encoder)
Verlustleistung
Typisch: 90 mA - Maximal: 130 mA
Typisch: 450 mW - Maximal: 1,5 W
Grenzwert der Überwachung der Rückführung
Encoderversorgung
Isolationswiderstand
- 15% < VVersorgung < + 15%
> 10 M
Ω unter 500 VDC
Durchschlagfestigkeit
Betriebstemperatur
Lagerungstemperatur
Luftfeuchtigkeit
Betriebshöhe
1000 Veff. -50/60 Hz, 1 min lang
0...60°C
-25°C...+70°C.
5%...95% (nicht kondensierend)
0...2.000 m
Fortsetzung nächste Seite
80
Anhang: Anschluß eines Absolutwertenencoders mit parallelen Ausgängen
TELEFAST-Verdrahtungsinterface ABE-7CPA11, Fortsetzung
Kenndaten des
TELEFAST-
Verdrahtungs-
interface,
Fortsetzung
● Kenndaten der Erfassungseingänge des Encoders In0 bis In23
In der nachfolgenden Tabelle sind die verschiedenen Parameter der Eingänge des
TELEFAST-Verdrahtungsinterface aufgeführt, die an die Encoderkanäle angeschlossen sind.
Parameter
Eingangslogik
Kompatibilität mit den
Encoderausgängen
Maximale Spannung an den
Eingängen
-
Maximale Länge der
Verkabelung Encoder/
TELEFAST
-
Typ
Positiv
Wert
Zustand 0: U < 2,5 V, Zustand 1: U >
3,9 V
Negativ Zustand 0: U > 3,9 V, Zustand 1: U <
2,5 V
11...30 VDC Totem-Pole-
Ausgänge
5-V-TTL-Ausgänge
Transistorausgänge mit offenem Kollektor
NPN
5 VDC
11...30 VDC
+30 VDC
Maximale Länge der
Verkabelung Modul/
TELEFAST
-
-
200 m
Diese maximale Entfernung hängt vom Typ des verwendeten Encoders ab und begrenzt die Frequenz von
Zustandsänderungen des niederwertigen Bits. Siehe
Konfiguration des TELEFAST-
Verdrahtungsinterface
200 m.
Diese maximale Entfernung begrenzt die Taktfrequenz der seriellen
Übertragung. Siehe
Vorsichtsmaßnahmen und besondere
Verkabelungsregeln
0 VDC < VIL < 2,5 VDC Unterer Grenzwert der
Eingangsspannung
Oberer Grenzwert der
Eingangsspannung
3,9 VDC < VIH < 30 VDC
81
Anhang: Anschluß eines Absolutwertenencoders mit parallelen Ausgängen
Stiftbelegung des modulseitigen 15poligen SUB-D-Steckverbinders und des
TELEFAST-Verdrahtungsinterface
Stiftbelegung des modulseitigen 15poligen
SUB-D-
Steckverbinders
Nachfolgend ist die Stiftbelegung zum Anschluß eines Absolutwertencoders mit parallelen Ausgängen über das TELEFAST-Verdrahtungsinterface ABE-7CPA11 wiedergegeben.
Ansicht (von vorn)
Stiftnr.
Signal Bezeichnung
5
6
3
4
7
8
1
2
9
10
14
15
11
12
13
9
10
11
6
7
8
12
13
3
4
5
1
2
14
15
-
-
-
Data +
Data -
-
-
-
Encodereingang, Data + (5 VDC)
Encodereingang, Data -
-
-
-
CLK + Encodereingang, CLK + (5 VDC)
10...30 V Eingang Encoderversorgung (+ 10...30 VDC)
0 V Eingang Encoderversorgung (- 0 VDC)
-
EPSR
-
-
-
-
Eingang + Rückführung Encoderversorgung Er empfängt vom Encoder das Signal
Rückführung + Versorgung; dies ermöglicht es dem Modul, das Vorhandensein des
Encoders zu überprüfen.
CLK -
5 V
Encodereingang, CLK -
Eingang Encoderversorgung (+5 VDC)
82
Anhang: Anschluß eines Absolutwertenencoders mit parallelen Ausgängen
Stiftbelegung des modulseitigen 15poligen SUB-D-Steckverbinders und des
TELEFAST-Verdrahtungsinterface, Fortsetzung
Stiftbelegung des 15poligen
SUB-D-
Steckverbinders am TELEFAST-
Verdrahtungsinterface
Die Stifte des 15poligen SUB-D-Steckverbinders am TELEFAST-
Verdrahtungsinterface ABE-7CPA11 sind wie folgt belegt.
Ansicht (von vorn)
Stiftnr.
Signal Bezeichnung
9
10
11
12
13
14
15
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
6
7
8
12
13
3
4
5
1
2
14
15
-
-
-
Data +
Data -
-
-
-
Encoderausgang, Signal Data + (5 VDC)
Encoderausgang, Signal Data-
-
-
-
CLK + Encoderausgang, Signal CLK + (5 VDC)
10...30 V Ausgang Encoderversorgung (+ 10...30 VDC)
0 V Ausgang Encoderversorgung (- 0 VDC)
-
EPSR
-
-
-
-
Ausgang + Rückführung Encoderversorgung. Er empfängt vom Encoder das Signal
Rückführung + Versorgung; dies ermöglicht es dem Modul, das Vorhandensein des
Encoders zu überprüfen.
CLK -
5 V
Encoderausgang, Signal CLK -
Ausgang Encoderversorgung (+5 VDC)
83
Anhang: Anschluß eines Absolutwertenencoders mit parallelen Ausgängen
Anschluß eines Absolutwertencoders mit parallelen Ausgängen
Einleitung Ein Absolutwertencoder mit parallelen Ausgängen wird an das Modul immer über ein TELEFAST-Verdrahtungsinterface ABE-7CPA11 angeschlossen. Die an das
Modul weitergeleiteten Signale sind die seriellen SSI-Signale nach dem RS-422-
Standard. Der Encoder wird je nach Typ mit 10...30 VDC oder 5 VDC versorgt.
Prinzipschaltbild für den Anschluß eines Encoders mit parallelen
Ausgängen, mit
10/30-VDC-
Versorgung
In der nachfolgenden Abbildung ist die Anschlußkette eines Encoders mit parallelen Ausgängen dargestellt, der mit 10...30 VDC versorgt wird.
TSX CCY 1128
Kabel
TSX CCP S15• + – – +
+10...30 VDC
0 VDC
Encoderversorgung
TELEFAST ABE-7CPA11
Kit TSX CAP S15
+ Kabel
GND
Lokale mechanische
Masse
Anschluß der
Kabelabschirmung
Encoder
84
Anhang: Anschluß eines Absolutwertenencoders mit parallelen Ausgängen
Anschluß eines Absolutwertencoders mit parallelen Ausgängen, Fortsetzung
Prinzipschaltbild für den Anschluß eines Encoders mit parallelen
Ausgängen, mit
5-VDC-
Versorgung
In der nachfolgenden Abbildung ist die Anschlußkette eines Encoders mit parallelen Ausgängen dargestellt, der mit 5 VDC versorgt wird.
TSX CCY 1128
Kabel
TSX CCP S15•
+ – – +
+ 5 VDC
0 VDC
Encoderversorgung
TELEFAST ABE-7CPA11
Kit TSX CAP S15
+ Kabel
GND
Lokale mechanische
Masse
Anschluß der
Kabelabschirmung
Encoder
85
Anhang: Anschluß eines Absolutwertenencoders mit parallelen Ausgängen
Anschluß eines Absolutwertencoders mit parallelen Ausgängen, Fortsetzung
Funktion der
Klemmleisten des TELEFAST-
Verdrahtungsinterface
Das Verdrahtungsinterface TELEFAST verfügt über zwei Klemmleisten:
● Eine am oberen Teil angebrachte Klemmleiste, die aus vier Klemmen besteht und zum Anschluß der Versorgungsquelle des Encoders vorgesehen ist.
Signal Funktion
+
-
Klemme der
Klemmleiste
-
-
Eingänge + Versorgungsquelle des Encoders
Eingänge - Versorgungsquelle des Encoders
● Zwei am unteren Teil angebrachte Klemmleisten, die aus 36 Klemmen bestehen und zum Anschluß aller Signale vom und zum Encoder vorgesehen sind.
Signal Funktion Klemme der
Klemmleiste
GND -
+10...30V
+5 V
0 V
1 bis 24
25
29
30
-
-
-
In0 bis In24
DEF
+ EPSR
- EPSR
Verbinden des TELEFAST-Verdrahtungsinterface mit der mechanische Masse. Gewährleistet die
Masseverbindung zwischen dem Encoder und dem
Modul.
Anschluß + Encoderversorgung für Encoder, die mit
10...30 VDC versorgt werden
Anschluß + Encoderversorgung für Encoder, die mit
5 VDC versorgt werden
Anschluß - Encoderversorgung
Parallele Ausgänge des Encoders
Fehlerausgang des Encoders
Rückführung + Encoderversorgung Wenn keine
Rückführung Encoderversorgung vorhanden ist, muß die Klemme je nach der Encoderversorgung mit der Klemme + 10...30 V oder + 5 V verbunden werden.
Rückführung - Encoderversorgung Wenn keine
Rückführung Encoderversorgung vorhanden ist, muß die Klemme an die Klemme 0 V angeschlossen werden.
86
Anhang: Anschluß eines Absolutwertenencoders mit parallelen Ausgängen
Besondere Verkabelungsregeln und Vorsichtsmaßnahmen
Anschließen und
Abtrennen des
Verdrahtungsinterface
TELEFAST
Das Anschließen und Abtrennen der Steckverbinder und der verschiedenen
Anschlußkabel am Verdrahtungsinterface muß SPANNUNGSFREI erfolgen:
●
●
Anschließen und Abtrennen der Steckverbinder des Anschlußkabels zwischen dem Modul und dem Verdrahtungsinterface TELEFAST.
Anschließen und Abtrennen der Drähte, die das Verdrahtungsinterface
TELEFAST mit dem Encoder verbinden.
Länge und
Querschnitt der
Anschlußdrähte zwischen Modul und
Verdrahtungsinterface
TELEFAST
● Kabellänge
Die Länge des Anschlußkabels Modul/TELEFAST begrenzt die Taktfrequenz der seriellen Übertragung.
In der nachfolgenden Tabelle sind die Taktfrequenzen der seriellen Übertragung in
Abhängigkeit von Entfernung aufgeführt.
Falls
Kabellänge < 10 m
Kabellänge < 20 m
Kabellänge < 50 m
Kabellänge < 100 m
Kabellänge < 150 m
Kabellänge < 200 m
Dann
Taktfrequenz der seriellen Übertragung: 1 MHz
Taktfrequenz der seriellen Übertragung: 750 kHz
Taktfrequenz der seriellen Übertragung: 500 kHz
Taktfrequenz der seriellen Übertragung: 375 kHz
Taktfrequenz der seriellen Übertragung: 200 kHz
Taktfrequenz der seriellen Übertragung: 150 kHz
● Drahtquerschnitt des Kabels
Um Spannungsabfälle in der Leitung weitestgehend zu minimieren, sind die folgenden Sollwerte einzuhalten:
Falls
Der Encoder wird mit
5 V versorgt
Und
Entfernung Modul/
TELEFAST < 100 m
Entfernung Modul/
TELEFAST > 100 m
Dann
Verwenden Sie Drähte mit einem minimalen
Querschnitt von 0,08 mm² (AWG 28)
Verwenden Sie Drähte mit einem minimalen
Querschnitt von 0,34 mm² (AWG 22)
87
Anhang: Anschluß eines Absolutwertenencoders mit parallelen Ausgängen
Besondere Verkabelungsregeln und Vorsichtsmaßnahmen, Fortsetzung
Anschluß der
Encoderversorgung
Um den durch die Encoderversorgung hervorgerufenen Spannungsabfall am 0-V-
Anschluß zu begrenzen, wird die Verkabelung des 0-V-Anschluß wie folgt empfohlen:
Versorgung
24 VDC oder
5 VDC
+ -
+ – – +
+ 5 VDC
+ 24 VDC
Anschluß je nach
Encoderversorgung
0 VDC Encoder
88
Anhang: Anschluß eines Absolutwertenencoders mit parallelen Ausgängen
Besondere Verkabelungsregeln und Vorsichtsmaßnahmen, Fortsetzung
Verkabelung der
Encoderausgänge am
Verdrahtungsinterface
TELEFAST
Bei weniger als 24 Encoderausgängen mit positiver oder negativer Logik sind die folgenden Anschlußregeln zu beachten:
Falls
Encoderausgänge mit positiver Logik
Und
Anzahl unter
24
Dann
• Verkabeln Sie die Encoderausgänge auf den Eingängen des Verdrahtungsinterface TELEFAST vom niederwertigen Eingang aus zum höherwertigen.
• Verkabeln Sie die nicht verwendeten Eingänge des
Verdrahtungsinterface TELEFAST mit der Klemme 0 V.
0 V
Beispiel: 14-Bit-Encoder
Falls
Encoderausgänge mit positiver Logik
Und Dann
Anzahl unter
24
• Verkabeln Sie die Encoderausgänge auf den Eingängen des Verdrahtungsinterface TELEFAST vom niederwertigen
Eingang aus zum höherwertigen.
• Verkabeln Sie die nicht verwendeten Eingänge des
Verdrahtungsinterface TELEFAST nicht (nicht beschalten)
Beispiel: 14-Bit-Encoder
89
Anhang: Anschluß eines Absolutwertenencoders mit parallelen Ausgängen
Besondere Verkabelungsregeln und Vorsichtsmaßnahmen, Fortsetzung
Schutz der
Encoderversorgung
Je nach der Versorgungsspannung des Encoders muß dieser wie folgt geschützt werden:
Falls
Versorgungsspannung des
Encoders 10...30 VDC
Dann
Die Schutzsicherung ist in das Verdrahtungsinterfac
TELEFAST integriert:
• Stromstärke: 1 A
• Typ: flink
Versorgungsspannung des
Encoders 5 VDC
Eine Sicherung Fu am + Versorgung in Reihe schalten:
• Stromstärke: vom Benutzer in Abhängigkeit vom Verbrauch des Verdrahtungsinterface TELEFAST und des Encoders festzulegen.
• Typ: flink
Encoderversorgung
+
Fu
+ – – + TELEFAST
Überwachung der Encoderversorgung
Falls die Versorgungsspannung des Encoders um 15% sinkt, wird der Fehler
(Signal EPSR) an das Modul geliefert. Falls der Encoder nicht über eine
Rückführung der Versorgung verfügt, gehen Sie wie folgt vor:
Falls
Keine Rückführung
Encoderversorgung
Dann
Schließen Sie die Eingänge + EPSR und - EPSR des
Verdrahtungsinterface TELEFAST an:
• TELEFAST-Klemme + EPSR an die Klemme + der
Encoderversorgung
• TELEFAST-Klemme - EPSR an die Klemme - der
Encoderversorgung
90
Anhang: Anschluß eines Absolutwertenencoders mit parallelen Ausgängen
Konfiguration des Verdrahtungsinterface TELEFAST
Überblick Die Konfiguration des Verdrahtungsinterface TELEFAST erfolgt über die vier
Mikroschalter, die sich unterhalb des rechten 15poligen SUB-D-Steckverbinders befinden. Beim Modul TSX CCY 1128 beschränkt sich die Konfiguration auf die
Definition des angeschlossenen Encodertyps.
Die nachfolgende Abbildung stellt die Lage und Funktion dieser vier Mikroschalter dar.
+ – – +
ABE-7CPA11
ON
OFF
Typ des an das Verdrahtungsinterface TELEFAST angeschlossenen Encoders
Nicht verwendet bei Modul TSX CCY 1128 (immer in Position OFF)
Nicht verwendet bei Modul TSX CCY 1128 (immer in Position OFF)
Einstellung der
Mikroschalter
Die beiden rechten Mikroschalter müssen immer in der Stellung OFF sein. Die beiden linken Mikroschalter ermöglichen je nach den Merkmalen der
Encoderausgänge die Definition der Leistung der Verbindung in Abhängigkeit von der Entfernung TELEFAST/Encoder.
● Encoder mit Ausgängen mit positiver Logik, Gray-Code
Typ der Encoderausgänge
Logik Ausgangsschnittstelle
Code
Stellung der
Mikroschalter
Max. Länge
Encoder/
TELEFAST
Positiv Gray 50 m
Max. Frequenz des Zustandswechsels des niederwertigen Bit
75 kHz • Totem Pole
• TTL
• Offener
Kollektor
NPN
ON
OFF
Fortsetzung nächste Seite
91
Anhang: Anschluß eines Absolutwertenencoders mit parallelen Ausgängen
Konfiguration des Verdrahtungsinterface TELEFAST, Fortsetzung
Stellung der
Mikroschalter,
Fortsetzung
● Encoder mit Ausgängen in negativer Logik, Gray-Code
Typ der Encoderausgänge
Logik Ausgangsschnittstelle
Code
Stellung der
Mikroschalter
Max. Länge
Encoder/
TELEFAST
50 m
Max. Frequenz des Zustandswechsels des niederwertigen Bit
75 kHz
Negativ
•
•
•
•
•
• Totem Pole
• TTL
• Offener
Kollektor
NPN
Gray
ON
OFF
ON
OFF
100 m
200 m
40 kHz
5 kHz
ON
OFF
● Encoder mit Ausgängen in positiver oder negativer Logik, Binärcode
Typ der Encoderausgänge
Logik Ausgangsschnittstelle
Code
Positiv oder negativ
•
•
•
•
•
• Totem Pole
• TTL
• Offener
Kollektor
NPN
Binär
Stellung der
Mikroschalter
Max. Länge
Encoder/
TELEFAST
ON
OFF
ON
OFF
10 m
30 m
Max. Frequenz des Zustandswechsels des niederwertigen Bit
40 kHz
20 kHz
50 m 5 kHz
ON
OFF
92
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Beschreibung des Moduls TSX CSY 84 ............................... 3
Beschreibung des Moduls in seiner Umgebung ............................................... 4
Beschreibung der Hardware des Moduls ......................................................... 6
Kompatibilität mit der vorhandenen Anlage ...................................................... 8
Inbetriebnahme des Moduls .................................................. 9
Montage des Moduls in einem Rack einer Steuerungsstation ....................... 10
Installation des Moduls in einer Steuerungsstation ........................................ 11
Anzahl der von einer Steuerungsstation verwalteten
anwendungsspezifischen Kanäle ................................................................ 12
Vorsichtsmaßnahmen bei der Installation ...................................................... 14
Initialisierung des Moduls bei einem internen Fehler ..................................... 20
Betriebsarten des Moduls TSX CSY 84 ......................................................... 21
Beschreibung des Multiachsen-Bewegungssteuerungssystems ................................................................................. 23
SERCOS®-Multiachsen-Bewegungssteuerungssystem auf Steuerungen des
Lichtwellenleiter ................................................................... 31
Kits zur Konfektionierung von Lichtwellenleitern nach Bedarf ........................ 34
Technische Daten, Normen und Betriebsbedingungen .... 35
Kenndaten des SERCOS®-Rings .................................................................. 37
Normen und Betriebsbedingungen ................................................................. 38
Kompatible Antriebe ............................................................ 39
i
Inhaltsverzeichnis ii
Beschreibung des Moduls
TSX CSY 84
1
Überblick
Einführung Dieses Kapitel beschreibt das Multiachsen-Steuerungsmodul TSX CSY 84.
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel behandelt folgende Themen:
Thema
Beschreibung des Moduls in seiner Umgebung
Beschreibung der Hardware des Moduls
Kompatibilität mit der vorhandenen Anlage
Seite
3
Beschreibung des Moduls TSX CSY 84
Beschreibung des Moduls in seiner Umgebung
Einleitung Bei dem Modul TSX CSY 84 handelt es sich um ein anwendungsspezifisches
Modul doppelter Größe der Reihe Premium. Es ist für den Einbau in ein Rack
TSX RKY•• einer Steuerungsstation TSX/PMX/PCX 57 vorgesehen. Das Modul gehört zur SERCOS®-Produktfamilie für Steuerungen des Typs Premium, die den
Aufbau eines Multiachsen-Steuerungssystems ermöglicht.
Beschreibung
der SERCOS®-
Produktfamilie für Steuerungen des Typs
Premium
Die SERCOS®-Produktfamilie für Steuerungen des Typs Premium umfaßt folgende
Elemente:
●
●
●
●
●
●
●
Eine Steuerungsstation TSX/PMX/PCX 57, bestehend aus:
❍ einem oder mehreren Racks,
❍
❍
Versorgungsmodulen, einem Prozessormodul,
❍ den verschiedenen Modulen, die für die Applikation erforderlich sind.
Ein oder mehrere Multiachsen-Steuerungsmodule TSX CSY 84, die die
Steuerung von jeweils bis zu acht in einem SERCOS®-Ring verteilten
Antrieben ermöglichen.
5 Antriebe des Typs LEXIUM MHDS,
Eine Reihe von Motoren,
LWL-Plastikkabel in Längen von 0,3 bis 16,5 m,
❍
❍ die in einer Ringtopologie für die physikalische Verbindung zwischen
Modul und Antrieben sowie zwischen den Antrieben sorgen, die zur Unterstützung der digitalen Verbindung zwischen dem Modul
TSX CSY 84 (Master) und den Antrieben (Slaves) dient, wobei die digitale
Verbindung durch die Europäische Norm EN61491 definiert wird.
Software PL7 Junior/Pro zur Konfiguration des Moduls TSX CSY 84 und zur
Programmierung der Bewegungsapplikation.
Software UniLink LXM 17 zur Parametrisierung und Regelung der Antriebe.
4
Beschreibung des Moduls TSX CSY 84
Beschreibung des Moduls in seiner Umgebung, Fortsetzung
Installationsschaubild
Die nachfolgende Abbildung stellt ein Installationsbeispiel für eine SERCOS®-
Multiachsensteuerung dar.
Steuerungsstation:
Station TSX 57 (Beispiel)
Programmier- und
Einstellgerät
Software PL7 Junior/Pro zum:
• Konfigurieren des Moduls,
• Programmieren und Einstellen der
Applikation
Software UniLink zum:
• Parametrisieren und Einstellen der
Antriebe
TSX CSY 84
Antriebe
LEXIUM
MHDS
Motoren
Lichtwellenleiter
SERCOS®-Ring
5
Beschreibung des Moduls TSX CSY 84
Beschreibung der Hardware des Moduls
Beschreibung der Frontseite
Auf der Frontseite des Moduls befinden sich:
●
●
●
● ein Block mit 6 LEDs zur Anzeige und Diagnose des Modulzustands, eine Gruppe mit 24 LEDs zur Anzeige und Diagnose der verschiedenen
Kanäle des Moduls, zwei Steckverbinder zum Anschluß der LWL für die Verbindung zwischen dem
Modul und den Antrieben, zwei 8polige Mini-DIN-Steckbuchsen.
Modulansicht Die nachfolgende Abbildung stellt das Modul TSX CSY 84 mit seinen verschiedenen Elementen dar.
TSX CSY 84
7
8
9
4
5
6
1
2
3
6
Beschreibung des Moduls TSX CSY 84
Beschreibung der Hardware des Moduls, Fortsetzung
Elemente und deren Funktion
Kennziffer Element
1 Schraube
2 Modulgehäuse
3 Anzeigeblock mit 6 LEDs:
Funktion
Befestigung des Moduls am Rack TSX RKY ••
Erfüllt folgende Funktionen:
• Träger und Schutz der elektronischen Karten,
• Aufhängung des Moduls in seinem
Steckplatz.
Anzeige der Stati und Fehler des Moduls:
4
5
6
7
8
9
• grüne Anzeige RUN
• rote Anzeige ERR
• rote Anzeige I/O
• gelbe Anzeige SER
• gelbe Anzeige COM
• gelbe Anzeige INI
Bleistifttaster
8poliger Mini-DIN-Anschluß
COM2
24 Anzeigen
Betriebsmodus des Moduls
Interner Fehler des Moduls
Externer Fehler des Moduls oder
Applikationsfehler
Datenverkehr im SERCOS ® -Ring bei normalem Betrieb ohne Bedeutung
Modul in Re-Initialisierungsphase
Ermöglicht die Initialisierung des Moduls.
reserviert
Ermöglichen die Anzeige und Diagnose der
Kanäle des Moduls reserviert 8poliger Mini-DIN-Anschluß
COM1
SMA-Anschluß TX (Senden) Ermöglicht den Anschluß des Sende-LWL im
SERCOS ® -Ring.
SMA-Anschluß RX (Empfang) Ermöglicht den Anschluß des Empfangs-LWL im SERCOS ® -Ring.
7
Beschreibung des Moduls TSX CSY 84
Kompatibilität mit der vorhandenen Anlage
Hardwarekompatibilität
Zur Aufnahme des Moduls TSX CSY 84 muß die Steuerungsstation über einen
Prozessor mit der Softwareversion SV > 3.3 verfügen.
Softwarekompatibilität
Die Entwicklung einer Applikation, die das Modul TSX CSY 84 umfaßt, setzt die
Software PL7 Junior / Pro der Version SV > 3.4 + SW-Zusatz oder SV > 3.4 voraus.
8
Inbetriebnahme des Moduls
2
Überblick
Einführung Dieses Kapitel beschreibt die Operationen zur Inbetriebnahme des Multiachsen-
Steuerungsmoduls TSX CSY 84.
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel behandelt folgende Themen:
Thema
Montage des Moduls in einem Rack einer Steuerungsstation
Installation des Moduls in einer Steuerungsstation
Anzahl der von einer Steuerungsstation verwalteten anwendungsspezifischen
Vorsichtsmaßnahmen bei der Installation
Initialisierung des Moduls bei einem internen Fehler
Betriebsarten des Moduls TSX CSY 84
Seite
9
Inbetriebnahme des Moduls
Montage des Moduls in einem Rack einer Steuerungsstation
Einleitung Das Modul TSX CSY 84 kann in allen verfügbaren Steckplätzen eines Racks
TSX RKY •• einer Steuerungsstation TSX 57/PMX 57/PCX 57 eingebaut werden, ausgenommen davon sind lediglich die Steckplätze, die für die Versorgungs- und
Prozessormodule vorgesehen sind. Dieses Modul doppelter Größe belegt zwei
Steckplätze in einem Rack TSX RKY ••.
Abbildung Die nachfolgenden Abbildungen veranschaulichen die Vorgehensweise beim
Einbau eines Moduls der Reihe Premium in Standardgröße im Rack TSX RKY ••.
Die Vorgehensweise für ein Modul doppelter Größe ist identisch.
3
2
1
Vorgehensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die auszuführenden Arbeiten:
Schritt Maßnahme
1 Die Haken auf der Rückseite des Moduls in die Zentrieröffnungen am
Rackunterteil plazieren.
2
3
Modul schwenken und auf das Rack aufsetzen.
Modul mit dem Rack durch Eindrehen der Schraube am Moduloberteil verbinden.
Maximales Verschraubungsdrehmoment: 2,0 Nm.
10
Inbetriebnahme des Moduls
Installation des Moduls in einer Steuerungsstation
Einleitung Das Modul TSX CSY 84 kann in allen Racks auf dem BusX-Hauptabschnitt einer
Steuerungsstation installiert werden.
Installation des
Moduls
Die nachfolgende Abbildung stellt die Installation des Moduls in den Racks auf dem
BusX-Hauptabschnitt einer Steuerungsstation dar. Das Modul kann im Rack installiert werden, das den Prozessor enthält, sowie in allen anderen Racks auf dem BusX. Die Entfernung zwischen dem Rack mit dem Modul und dem Rack mit dem Prozessor darf max. 100 m betragen.
BusX < 100 m
Anwendungsspezifisches Modul
TSX CSY 84
Prozessor
Hinweis: Das Modul TSX CSY 84 darf nicht in ein Rack installiert werden, das sich auf einem dezentralen, über das Modul TSX REY 200 angeschalteten BusX-
Segment befindet.
11
Inbetriebnahme des Moduls
Anzahl der von einer Steuerungsstation verwalteten anwendungsspezifischen
Kanäle
Definition eines anwendungsspezifischen
Kanals
Ein anwendungsspezifisches Modul (Zählermodule TSX CTY•,
Achsensteuerungsmodule TSX CAY•, Schrittmotorsteuerungsmodule TSX CFY •,
Wiegemodule TSX YSP Y•, Module für elektronische Nockenfunktion
TSX CCY 1128, Bewegungssteuerungsmodule TSX CSY 84, usw.) verfügt, je nach
Modultyp, über 2 bis n Kanäle; diese Kanäle werden als anwendungsspezifische
Kanäle bezeichnet.
Warum muß die
Anzahl der anwendungsspezifischen
Kanäle in der
Station berechnet werden
Die Berechnung ist erforderlich zum Festlegen:
●
● der Leistung des zu installierenden Prozessors, der maximalen Anzahl anwendungsspezifischer Module, die in der Station installiert werden können.
Die Anzahl der anwendungsspezifischen Kanäle für jedes anwendungsspezifische
Modul ist im Handbuch TSX DM 57 33D - Register A - Kapitel 3 definiert.
Anzahl der anwendungsspezifischen
Kanäle, die von den einzelnen
Prozessortypen verwaltet werden
Die nachfolgende Tabelle definiert die Anzahl der anwendungsspezifischen
Kanäle, die von den einzelnen Prozessortypen verwaltet werden.
Prozessortyp
TSX P57 102 / TPMX P57 102 / TPCX 57 1012
TSX P57 202 / TPMX P57 202
TSX P57 252
TSX P57 302
TSX P57 352 / TPMX P57 352 / TPCX 57 3512
TSX P57 402
TSX P57 452 / TPMX P57 452
Anzahl der verwalteten anwendungsspezifischen Kanäle
32
48
48
8
24
24
32
12
Inbetriebnahme des Moduls
Anzahl der von einer Steuerungsstation verwalteten anwendungsspezifischen
Kanäle, Fortsetzung
Anzahl der anwendungsspezifischen
Kanäle für ein Modul
TSX CSY 84
Ein Modul TSX CSY 84 kann bis zu 32 anwendungsspezifische Kanäle umfassen.
Nur die konfigurierten anwendungsspezifischen Kanäle müssen berücksichtigt werden.
Verschiedene
Typen anwendungsspezifischer
Kanäle des
Moduls
TSX CSY 84
●
●
●
●
●
●
●
Kanal 0: SERCOS®-Kanal zur Verwaltung des digitalen Busses,
Kanäle 1 bis 8: reale Achsen,
Kanäle 9 bis 12: imaginäre Achsen,
Kanäle 13 bis 16: Achsen mit externem Positionswert,
Kanäle 17 bis 20: interpolierte Achsengruppen,
Kanäle 21 bis 24: Slaveachsengruppen,
Kanäle 25 bis 31: Nockenprofile.
13
Inbetriebnahme des Moduls
Vorsichtsmaßnahmen bei der Installation
Einleitung Um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, müssen beim Ein- und Ausbau eines Moduls, Aufstecken und Abziehen der Steckverbinder auf der Frontseite des
Moduls sowie beim Festziehen der Befestigungsschrauben des Moduls gewisse
Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden.
Ein- und Ausbau eines Moduls
Beim Ein- und Ausbau eines Moduls kann die Versorgung des Racks eingeschaltet sein; dieses nimmt dabei keinen Schaden.
Um Funktionsstörungen der Applikation zu vermeiden, sollten diese Eingriffe jedoch möglichst spannungsfrei durchgeführt werden.
Aufstecken und
Abziehen der
LWL-
Steckverbinder auf der
Frontseite des
Moduls
Die LWL-Steckverbinder auf der Frontseite des Moduls können bei spannungsführendem Modul aufgesteckt bzw. abgezogen werden; dieses nimmt dabei keinen Schaden.
Um Funktionsstörungen der Applikation zu vermeiden, sollten diese Eingriffe jedoch möglichst spannungsfrei durchgeführt werden.
Verschraubungsdrehmoment der
Befestigungsschraube des
Moduls
Verschraubungsdrehmoment: 2,0 Nm.
14
Inbetriebnahme des Moduls
Anzeigen des Moduls
Funktion Das Modul TSX CSY 84 verfügt über zwei Anzeigeeinheiten:
●
●
Standardanzeigeblock der Premium-Module mit sechs Anzeigen, die den
Benutzer über folgendes informieren:
❍ Betriebsart des Moduls: Normalbetrieb, Fehler oder ohne Spannung,
❍ interne oder externe Betriebsstörungen des Moduls.
Gruppe mit 24 Anzeigen, die den Status der anwendungsspezifischen Kanäle des Moduls (reale Achsen, imaginäre Achsen, usw.) anzeigen.
Beschreibung des
Anzeigeblocks
Die nachfolgende Abbildung stellt den Anzeigeblock und die Position seiner sechs
Anzeigen dar.
TSX CSY 84
RUN
SER
COM
ERR
I / O
INI
Zustände der verschiedenen
Anzeigen des
Anzeigeblocks und deren
Bedeutung
Die nachfolgenden Tabellen führen für jede Anzeige des Anzeigeblocks die verschiedenen möglichen Zustände sowie deren Bedeutung auf.
LED
RUN
Farbe grün
Zustand Bedeutung leuchtet Modul im Normalbetrieb erloschen Modul gestört, abgeschaltet, in Initialisierungsphase oder Applikation nicht vorhanden
Fortsetzung nächste Seite
15
Inbetriebnahme des Moduls
Anzeigen des Moduls, Fortsetzung
Zustände der verschiedenen
Anzeigen des
Anzeigeblocks und deren
Bedeutung,
Fortsetzung
LED
ERR
Farbe rot
I/O
INI
SER
COM rot gelb gelb gelb
Zustand Bedeutung leuchtet blinkt
Interner Fehler des Moduls:
• Modul gestört
• Start des Moduls
• Kommunikationsfehler
• Applikation nicht vorhanden, nicht gültig oder
Ausführungsfehler erloschen Normalbetrieb, kein Fehler leuchtet Externer Fehler des Moduls:
• Verkabelungsfehler blinkt ohne Bedeutung erloschen Normalbetrieb, kein Fehler leuchtet ohne Bedeutung blinkt Modul befindet sich in der Re-Initialisierungsphase erloschen Normalbetrieb leuchtet ohne Bedeutung blinkt Datenverkehr auf SERCOS®-Ring im Normalbetrieb erloschen Kein Datenverkehr auf SERCOS®-Ring
nicht verwendet
16
Inbetriebnahme des Moduls
Anzeigen des Moduls, Fortsetzung
Beschreibung der Anzeigen für die anwendungsspezifischen
Kanäle
Die nachfolgende Abbildung stellt die 24 Anzeigen einiger anwendungsspezifischer
Kanäle des Moduls dar.
1 9 17
TSX CSY 84
2
3
4
5
6
7
10
11
12
13
14
15
18
19
20
21
22
23
Kanäle 1 bis 8:
Anzeige der 8 realen
Achsen
Kanäle 9 bis 12:
Anzeige der 4 imaginären Achsen
Kanäle 13 bis 16:
Anzeige der 4
Achsen mit externem
Positionswert
Kanäle 17 bis 20:
Anzeige der vier 4 interpolierten
Achsengruppen
Kanäle 21 bis 24:
Anzeige der vier 4
Folgeachsengruppen
8 16 24
17
Inbetriebnahme des Moduls
Anzeigen des Moduls, Fortsetzung
Zustand und
Bedeutung der
Anzeigen für die anwendungsspezifischen
Kanäle
Die nachfolgende Tabelle führt die verschiedenen Zustände der Anzeigen der anwendungsspezifischen Kanäle des Moduls auf, die die acht realen Achsen darstellen.
6
7
4
5
8
LED
1
2
3
Zuordnung
Reale Achse 1
Reale Achse 2
Reale Achse 3
Reale Achse 4
Reale Achse 5
Reale Achse 6
Reale Achse 7
Reale Achse 8
Farbe grün
Zustand Bedeutung leuchtet Achse im Normalbetrieb blinkt Achse wird konfiguriert oder im
Fehlerzustand erloschen Achse nicht konfiguriert oder
Konfigurationsfehler
Die nachfolgende Tabelle führt die verschiedenen Zustände der Anzeigen der anwendungsspezifischen Kanäle des Moduls auf, die die vier imaginären Achsen darstellen.
LED
9
10
11
12
Zuordnung
Imaginäre Achse
1
Imaginäre Achse
2
Imaginäre Achse
3
Imaginäre Achse
4
Farbe grün
Zustand Bedeutung leuchtet Achse im Normalbetrieb blinkt Achse wird konfiguriert oder im
Fehlerzustand erloschen Achse nicht konfiguriert oder
Konfigurationsfehler
Fortsetzung nächste Seite
18
Inbetriebnahme des Moduls
Anzeigen des Moduls, Fortsetzung
Zustand und
Bedeutung der
Anzeigen für die anwendungsspezifischen
Kanäle,
Fortsetzung
Die nachfolgende Tabelle führt die verschiedenen Zustände der Anzeigen der anwendungsspezifischen Kanäle des Moduls auf, die die vier Achsen mit externem
Positionswert darstellen.
LED
13
14
15
16
Zuordnung Farbe
Achse mit externem
Positionswert 1 grün
Achse mit externem
Positionswert 2
Achse mit externem
Positionswert 3
Achse mit externem
Positionswert 4
Zustand Bedeutung leuchtet Achse im Normalbetrieb blinkt Achse wird konfiguriert oder im
Fehlerzustand erloschen Achse nicht konfiguriert oder
Konfigurationsfehler
Die nachfolgende Tabelle führt die verschiedenen Zustände der Anzeigen der anwendungsspezifischen Kanäle des Moduls auf, die die vier interpolierten
Achsengruppen darstellen.
LED
17
18
19
20
Zuordnung
Achsengruppe 1
Achsengruppe 2
Achsengruppe 3
Achsengruppe 4
Farbe grün
Zustand Bedeutung leuchtet blinkt
Gruppe im Normalbetrieb
Gruppe wird konfiguriert oder im
Fehlerzustand erloschen Gruppe nicht konfiguriert oder
Konfigurationsfehler
Die nachfolgende Tabelle führt die verschiedenen Zustände der Anzeigen der anwendungsspezifischen Kanäle des Moduls auf, die die vier Slaveachsengruppen darstellen.
LED
21
22
23
24
Zuordnung
Achsengruppe 1
Achsengruppe 2
Achsengruppe 3
Achsengruppe 4
Farbe grün
Zustand Bedeutung leuchtet blinkt
Gruppe im Normalbetrieb
Gruppe wird konfiguriert oder im
Fehlerzustand erloschen Gruppe nicht konfiguriert oder
Konfigurationsfehler
19
Inbetriebnahme des Moduls
Initialisierung des Moduls bei einem internen Fehler
Initialisierung des Moduls
Das Modul wird nach Betätigung des Bleistifttasters auf der Frontseite initialisiert, siehe nachstehende Abbildung.
TSX CSY 84
Bouton poussoir
à pointe de crayon
VORSICHT
Empfehlungen zur Betätigung des Bleistifttasters
Auf den Taster darf nur ein geringer Druck ausgeübt werden.
Die Spitze des Werkzeugs muß senkrecht und auf die Mitte des Tasters auf der Frontseite des Moduls gehalten werden.
Nichtbeachtung dieser Empfehlung kann zur Beschädigung des Bleistifttasters führen.
Folgen einer
Initialisierung
Das Modul startet wie beim Einschalten in der Initialisierungsphase. Siehe
Schaubild zu den Betriebsarten des Moduls.
20
Inbetriebnahme des Moduls
Betriebsarten des Moduls TSX CSY 84
Schaubild zu den
Betriebsarten des Moduls
TSX CSY 84
Das nachfolgende Schaubild beschreibt die verschiedenen Phasen der Betriebsart und führt für jede Phase den Zustand der Anzeigen auf der Frontseite des Moduls an.
RESET über
Bleistifttaster
Einschalten
Schwerer Fehler
NOK
LED
ERR
Andere
Zustand leuchtet ohne
Bedeutung
Initialisierung
OK
NOK
Autotests
OK
NOK
Start
OK
NOK
Bereit
OK
NOK
Konfiguriert
Selbsttests der im
Modul integrierten
PC-Karte
(Dauer 20 bis 30 s)
Selbsttests des
Moduls
(Dauer 2 bis 3 s)
Initialisierung der
Firmware
(Dauer 5 bis 20 s)
Modul bereit zum
Empfang einer
Konfiguration
LED
ERR
INI
Zustand blinkt blinkt
Andere erloschen
LED
Alle
Zustand blinken
LED
ERR
INI
Andere
LED
ERR
Zustand blinkt blinkt erloschen
Zustand blinkt
Andere erloschen
Kommunikation zwischen Modul und Prozessor
(1) blinkt im Normalbetrieb, sonst erloschen
(2) leuchtet: Kanal in Betrieb erloschen: Kanal nicht konfiguriert blinkt: Kanal wird gerade konfiguriert oder im Fehlerzustand
LED
RUN
INI
Zustand leuchtet erloschen
I/O erloschen
SER(1) blinkt
ERR erloschen erloschen
1 bis 24 leuchten blinken erloschen
21
Inbetriebnahme des Moduls
22
Beschreibung des Multiachsen-
Bewegungssteuerungssystems
3
Überblick
Einführung Dieses Kapitel beschreibt die Schnittstelle zwischen dem Modul TSX CSY 84 und den Antrieben in einer Konfiguration mit einem SERCOS®-Ring zum Aufbau einer
Multiachsen-Bewegungssteuerung.
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel behandelt folgende Themen:
Thema
SERCOS®-Multiachsen-Bewegungssteuerungssystem auf Steuerungen des
Seite
23
Beschreibung des Multiachsen-Bewegungssteuerungssystems
SERCOS®-Multiachsen-Bewegungssteuerungssystem auf Steuerungen des
Typs Premium
Architektur eines
SERCOS®-
Multiachsen-
Bewegungssteuerungssystems
●
●
●
Die Architektur eines SERCOS®-Multiachsen-Bewegungssteuerungssystems auf
Steuerungen des Typs Premium umfaßt:
● eine Steuerungsstation TSX/PMX/PCX 57, ein Multiachsen-Bewegungssteuerungsmodul TSX CSY 84,
Antriebe zur Steuerung der Motoren, die den verschiedenen Achsen zugeordnet sind, ein LWL-SERCOS®-Ring.
Abbildung Die nachfolgende Abbildung stellt ein Architekturbeispiel für ein SERCOS®-
Multiachsen-Steuerungssystem dar.
Programmiergerät
Steuerungsstation: Station TSX 57
TSX
CSY 84
Versorgung Prozessor Senden
Antrieb
Lichtwellenleiter
SERCOS®-Ring
Empfangen
Antrieb
Antrieb Antrieb
Antrieb
24
Beschreibung des Multiachsen-Bewegungssteuerungssystems
SERCOS®-Multiachsen-Bewegungssteuerungssystem auf Steuerungen des
Typs Premium, Fortsetzung
Funktionsprinzip Das Multiachsen-Steuerungsmodul TSX CSY 84 und die Antriebe werden zur
Bildung eines Multiachsen-Steuerungssystems mit Hilfe von Lichtwellenleitern vernetzt. Die über das LWL-Netz miteinander verbundenen Antriebe verhalten sich wie individuelle Achsen. Die vom Modul TSX CSY 84 ausgegebenen Anweisungen mit Verfahrbefehlen werden über das Netzwerk an jeden Antrieb gesendet; im
Gegenzug empfängt das Modul vom Netzwerk die Ist-Positionswerte jeder Achse.
Maximale Anzahl der von einem
Modul verwalteten realen Achsen
Ein Modul TSX CSY 84 verwaltet maximal acht reale Achsen, wobei die Achsen
Antrieben zugeordnet sind.
Zusätzlich zu diesen realen Achsen kann das Modul folgendes verwalten:
●
●
●
●
●
4 imaginäre Achsen,
4 Achsen mit externem Positionswert,
4 interpolierte Achsengruppen,
4 Slaveachsengruppen,
7 Nockenprofile.
Entwicklung der
Applikation
Die Applikation wird von einem Programmiergerät (PC) aus entwickelt, das mit der
Software PL7 Junior/Pro ausgestattet ist. Diese Software ermöglicht:
●
● die Konfiguration der Achsen, die Inbetriebnahme,
● die Einstellung und Diagnose der Applikation.
(Siehe Inbetriebnahmehandbuch der anwendungsspezifischen Funktion
"Bewegungssteuerung über SERCOS®-Bus" - Bestellnummer 35001368)
25
Beschreibung des Multiachsen-Bewegungssteuerungssystems
SERCOS®-Ring
Überblick Über ein SERCOS®-LWL-Netzwerk in Ringtopologie führt das Modul TSX CSY 84 folgende Funktionen aus:
●
●
Übertragung der von der Programmapplikation definierten Anweisungen zur
Bewegungssteuerung an alle Achsen,
Empfang der von den verschiedenen Gebern gesendeten Positions-Istwerte der Achsen von den Antrieben.
SERCOS®-Ring Die nachfolgende Abbildung zeigt ein Beispiel für die Konfiguration eines
SERCOS®-Rings; dieser besteht aus fünf LEXIUM-Antrieben, die über LWL mit einem Modul TSX CSY 84 verbunden sind.
Steuerungsstation: Station TSX 57
TSX
CSY 84
TX
RX
Senden Empfangen
SERCOS®-Ring
RX TX RX TX RX TX RX TX RX TX
26
Motor 1 Motor 3 Motor 5 Motor 2 Motor 4
Beschreibung des Multiachsen-Bewegungssteuerungssystems
SERCOS®-Ring, Fortsetzung
Senden von
Befehlen und
Empfang von
Daten
Das Modul koordiniert die Bewegungen der verschiedenen im Ring installierten
Achsen:
●
●
Es sendet über den Ring und an die Antriebe die Anweisungen zur
Bewegungssteuerung der verschiedenen Achsen.
Es empfängt über den Ring die aktuellen Daten jeder Achse und führt in
Abhängigkeit von diesen Werten die notwendige Verarbeitung aus.
Ausgehend vom Anschluß (TX) und über den Lichtwellenleiter sendet das Modul die Bewegungsanweisungen an den ersten Antrieb, der sie interpretiert und ausführt; anschließend werden die Anweisungen an den nächsten Antrieb
übertragen.
Der letzte Antrieb im Ring sendet die aktuellen Daten aller Achsen über den
Lichtwellenleiter zum Anschluß (RX) des Moduls.
Hinweis: Ein spannungsloser Antrieb im SERCOS®-Ring öffnet den Ring; das hat zur Folge, daß das System in den Fehlerzustand gesetzt wird.
Zykluszeit Die Daten werden im Ring nur in eine Richtung übertragen, mit einer typischen
Zykluszeit von 4 ms. Diese kann im Konfigurationsmodus auf 2 ms herabgesetzt werden, sofern das Volumen der übertragenen Daten dies zuläßt. (Siehe
Inbetriebnahmehandbuch der anwendungsspezifischen Funktion
"Bewegungssteuerung mit SERCOS®-Modul TSX CSY 84" - Bestellnummer
35001368).
Übertragungsgeschwindigkeit
Die Übertragungsgeschwindigkeit ist standardmäßig auf 4 MBaud festgelegt.
Sollten die Antriebe diese Geschwindigkeit nicht unterstützen, kann diese im
Konfigurationsmodus auf 2 MBaud herabgesetzt werden. (Siehe
Inbetriebnahmehandbuch der anwendungsspezifischen Funktion
"Bewegungssteuerung über SERCOS®-Bus" - Bestellnummer 35001368).
27
Beschreibung des Multiachsen-Bewegungssteuerungssystems
SERCOS®-Ring, Fortsetzung
Maximale Länge der verschiedenen
Segmente des
Netzwerks
Die maximale Länge der einzelnen Segmente im SERCOS®-Ring ist bei
Verwendung der von Schneider Automation vorkonfektionierten LWL-Plastikkabel auf 40 m beschränkt.
Abbildung der verschiedenen
Segmente
Die verschiedenen Segmente des SERCOS®-Rings:
●
●
Modul TSX CSY 84 / Antrieb: Segment 1
Antrieb / Antrieb: Segment 2 bis n
● Antrieb / Modul: Segment n+1
Die nachfolgende Abbildung stellt die verschiedenen Segmente eines SERCOS®-
Rings dar, auf dem fünf Antriebe angeschlossen sind.
TSX
CSY 84
Segment 2
Segment 1
Antrieb
Antrieb
SERCOS®-Ring
Segment 6
Antrieb
Antrieb
Segment 5
Segment 3 Segment 4
Antrieb
28
Beschreibung des Multiachsen-Bewegungssteuerungssystems
SERCOS®-Ring, Fortsetzung
Einstellung der optischen
Leistung des
Senders in
Abhängigkeit von der
Segmentlänge
Jede Komponente des SERCOS®-Rings (Modul TSX CSY 84 und Antriebe) verfügt über einen optischen Sender.
Für jeden optischen Sender muß der Bediener die optische Leistung in Abhängigkeit von der Segmentlänge einstellen.
● Optische Leistung des Segments 1 (Modul / erster Antrieb): Diese wird immer vom optischen Sender des Moduls TSX CSY 84 geliefert. Die Einstellung der optischen Leistung erfolgt im Konfigurationsmodus über die Software PL7
Junior / Pro durch Parametrisierung eines Prozentsatzes der optischen
Leistung in Abhängigkeit von der Segmentlänge. (Siehe
Inbetriebnahmehandbuch der anwendungsspezifischen Funktion
"Bewegungssteuerung über SERCOS®-Bus" - Bestellnummer 35001368).
Segmentlänge (in m)
0 < L < 15
15 < L < 40
Optische Leistung (in Prozent der
Gesamtleistung)
66%
100%
● Optische Leistung der anderen Segmente (Antrieb / Antrieb und letzter Antrieb
/ Modul): Diese wird immer vom optischen Sender des Antriebs geliefert. Die optische Leistung wird über die Software UniLink durch Parametrisierung nur der Segmentlänge eingestellt.
29
Beschreibung des Multiachsen-Bewegungssteuerungssystems
30
Lichtwellenleiter
4
Überblick
Einführung Dieses Kapitel beschreibt die Lichtwellenleiter zum Anschluß der verschiedenen
Bestandteile des SERCOS®-Rings (Modul TSX CSY 84 und Antriebe).
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel behandelt folgende Themen:
Thema
Vorkonfektionierte Lichtwellenleiter
Kits zur Konfektionierung von Lichtwellenleitern nach Bedarf
Seite
31
Lichtwellenleiter
Vorkonfektionierte Lichtwellenleiter
Überblick Schneider Automation bietet eine Reihe von LWL-Plastikkabeln mit einem
Durchmesser von 1 mm zur Verbindung der verschiedenen Bestandteile des
SERCOS®-Rings an (Modul TSX CSY 84 und Antriebe). Jedes Kabel ist an beiden
Enden mit einem SMA-Steckverbinder versehen.
Liste der Kabel In der nachstehenden Tabelle sind für jedes Kabel die Bestelldaten sowie seine
Länge aufgeführt.
Bestellnummer
990 MCO 00001
990 MCO 00003
990 MCO 00005
990 MCO 00015
990 MCO 00055
Länge
0,3 m
1 m
1,5 m
4,5 m
16,5 m
32
Lichtwellenleiter
Vorkonfektionierte Lichtwellenleiter, Fortsetzung
Empfehlungen Bei der Installation von Lichtwellenleitern sind folgende Empfehlungen zu beachten:
VORSICHT
Empfehlung zum Krümmungsradius der Kabel
Bei diesem Kabeltyp muß der minimale Krümmungsradius größer als 25 mm sein.
Nichtbeachtung dieser Empfehlung kann zur Beschädigung der Kabel führen.
VORSICHT
Empfehlung zur Zugbelastung dieser Kabel während der Installation
Während der Installation liegt die maximale Zugbelastung dieser Kabel bei 6 kg.
Nichtbeachtung dieser Empfehlung kann zur Beschädigung der Kabel führen.
Maximal zulässige Temperatur: - 40°C...+80°C.
33
Lichtwellenleiter
Kits zur Konfektionierung von Lichtwellenleitern nach Bedarf
Überblick Schneider Automation bietet zwei Kits zur Konfektionierung von Lichtwellenleitern nach Bedarf:
●
●
1 Werkzeug-Kit,
1 Material-Kit, bestehend aus einem Kabel und Steckverbindern.
Werkzeug-Kit In der nachfolgenden Tabelle sind die Bestelldaten sowie die Bestandteile des
Werkzeug-Kits aufgeführt.
Bestellnummer Bestandteile
Menge
990 MCO KIT 00 1
1
1
1
Beschreibung
Kurzanleitung zur Konfektionierung des Kabels
Werkzeug zum Abisolieren von Kabeln
Quetschzange für die Steckverbinder
Lötkolben, 25 W
Material-Kit In der nachfolgenden Tabelle sind die Bestelldaten sowie die Bestandteile des
Material-Kits aufgeführt.
Bestellnummer Bestandteile
Menge
990 MCO KIT 01 12
12
1
Beschreibung
SMA-Steckverbinder
Isolierbuchsen
LWL-Plastikkabel, 33 m
34
Technische Daten, Normen und
Betriebsbedingungen
5
Einführung Dieses Kapitel beschreibt die verschiedenen technischen Daten des Moduls
TSX CSY 84 und des SERCOS®-Rings.
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel behandelt folgende Themen:
Thema
Normen und Betriebsbedingungen
Seite
35
Technische Daten, Normen und Betriebsbedigungen
Technische Daten des Moduls
Elektrische
Kenndaten
In der nachfolgenden Tabelle sind die elektrischen Kenndaten des Moduls aufgeführt.
Parameterbezeichnung Wert
Typisch
1,8 A
Maximal
2 A Leistungsaufnahme des Moduls an der 5-V-
Versorgung im Rack
Verlustleistung im Modul
LWL-Ausgänge
9 W
Nach EN 61491
10 W
Betriebs- und
Lagerungstemperatur/
Luftfeuchtigkeit/
Betriebshöhe
In der nachfolgenden Tabelle sind die Kenndaten des Moduls aufgeführt.
Bezeichnung der Parameter
Betriebstemperatur
Lagertemperatur
Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend)
Betriebshöhe
Wert
0 bis 60°C
-25°C bis 70°C
5% bis 95%
0 bis 2.000 m
36
Technische Daten, Normen und Betriebsbedigungen
Kenndaten des SERCOS®-Rings
Tabelle der
Kenndaten
In der nachfolgenden Tabelle sind die Kenndaten des SERCOS®-Rings aufgeführt.
Parameterbezeichnung
Adressen
Übertragungsgeschwindigkeit
Zykluszeit
Wert
1...254
2 oder 4 MBaud, über Software konfigurierbar
4 ms
37
Technische Daten, Normen und Betriebsbedigungen
Normen und Betriebsbedingungen
Normen Es kommen dieselben Normen zur Anwendung wie bei den Steuerungen des Typs
Premium.
(Siehe Inbetriebnahmehandbuch der Steuerungen Premium TSX DM 57 33D -
Band 1 - Register D).
Norm EN 61491: Elektrische Ausrüstung industrieller Maschinen. Serielle
Datenverbindung zur Echtzeitkommunikation zwischen
Steuerungseinheiten und Antriebsmechanik.
Betriebsbedingungen und Vorschriften bezüglich der
Umgebung
Es gelten dieselben Betriebsbedingungen wie bei den Steuerungen des Typs
Premium.
(Siehe Inbetriebnahmehandbuch der Steuerungen Premium TSX DM 57 33D -
Band 1 - Register D).
38
Kompatible Antriebe
6
Überblick
Einführung Dieses Kapitel enthält die Liste der Antriebe, die mit der SERCOS®-Produktfamilie für Steuerungen des Typs Premium kompatibel sind.
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel behandelt das folgende Thema:
Thema
Liste der Antriebe
Seite
39
Kompatible Antriebe
Liste der Antriebe
Liste der
Antriebs-
Produktfamilie von Schneider
Automation
Schneider Automation bietet eine Reihe von Antrieben an, die mit den SERCOS®-
Produkten für Steuerungen des Typs Premium kompatibel sind. In der nachstehenden Tabelle sind für jeden Antrieb die Bestelldaten sowie eine
Beschreibung aufgeführt.
Bestellnummer
MHD 1004 N00
MHD 1008 N00
MHD 1017 N00
MHD 1028 N00
MHD 1056 N00
Beschreibung
Antrieb LEXIUM, Dauerstrom 1,5 Aeff
Antrieb LEXIUM, Dauerstrom 3 Aeff
Antrieb LEXIUM, Dauerstrom 6 Aeff
Antrieb LEXIUM, Dauerstrom 10 Aeff
Antrieb LEXIUM, Dauerstrom 20 Aeff
Andere Antriebe Alle Antriebe, die mit der Norm EN 61491 kompatibel sind, können dem Modul
TSX CSY 84 zugeordnet werden.
40
Изтегляне
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