Schneider Electric Softwareimplementierung, Applikationsspezifische Steuerungen, Junior/Pro, 4.5 Benutzerhandbuch
Anúncio
Anúncio
PL7 Junior/Pro
Applikationsspezifische
Funktionen der Steuerungen
Modicon Premium
Datenbank der applikationsspezifischen
Funktionen
Juli 2006 ger
2
Dokumentationsumfang
Dokumentationsumfang
Übersicht Dieses Handbuch ist in 8 Teile unterteilt: z z z z z z z z
Teil 1 z z
Gemeinsame applikationsspezifische Funktionen
Digitale applikationsspezifische Funktion z z
Inbetriebnahme AS-i
Inbetriebnahme AS-I V2 z
Applikationsspezifische Funktion Bedienerdialog
Teil 2 z
Applikationsspezifische Funktion Zähler
Teil 3 z
Applikationsspezifische Funktion Achssteuerung
Teil 4 z
Applikationsspezifische Funktion Einzelschrittsteuerung
Teil 5 z
Applikationsspezifische Funktion Elektronischer Nocken
Teil 6 z
Applikationsspezifische Funktion Bewegungssteuerung SERCOS
Teil 7 z z
Analoge applikationsspezifische Funktion
Applikationsspezifische Funktion PID Control z
Applikationsspezifische Funktion Wiegen
Teil 8 z
Applikationsspezifische Funktion Regelung
35012335 00 Juli 2006
3
Dokumentationsumfang
4 35012335 00 Juli 2006
Inhaltsverzeichnis
Über dieses Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Teil I Gemeinsame applikationsspezifische Funktionen . . . . 17
Kapitel 1 Gemeinsame applikationsspezifische Funktionen:
Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Konfiguration einer applikationsspezifischen Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Einstellung einer applikationsspezifischen Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Debug einer applikationsspezifischen Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Kapitel 2 Objekte der applikationsspezifischen Funktionen . . . . . . . . . 29
2.1
Adressierung der Sprachobjekte, die den applikationsspezifischen
Adressierung von integrierten applikationsspezifischen Interfaces. . . . . . . . . . . 32
Adressierung von Objekten der Ein-/Ausgangsmodule im Rack . . . . . . . . . . . . 34
Adressierung von über den FIPIO-Bus dezentralisierten Sprachobjekten . . . . . 37
Adressierung der an den Bus AS-i gebundenen Sprachobjekte . . . . . . . . . . . . . 40
2.2
2.3
WRITE_CMD: Schreiben der Befehlsworte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
READ_PARAM: Lesen der Einstellparameter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
WRITE_PARAM: Schreiben der Einstellparameter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
SAVE_PARAM: Sichern der Einstellparameter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
RESTORE_PARAM: Wiederherstellen der Einstellparameter . . . . . . . . . . . . . . 56
Austausch- und Rückmeldungsverwaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
35012335 00 Juli 2006
5
6
2.4
Durchführen der automatischen Symbolisierung von Objekten, die einem
Kapitel 3 Applikationsspezifische Anweisungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Aufrufen einer spezifischen Anweisung des Typs Funktion, Methode oder
Kapitel 4 Anlagen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
Deklarieren eines Moduls im Steuerungsrack . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
Deklarieren eines über FIPIO-Bus dezentralisierten Moduls . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Durchführen der globalen Neukonfiguration einer Applikation. . . . . . . . . . . . . . . 80
Verarbeitung von applikationsspezifischen Fehlern (Module im Rack) per
Teil II Applikationsspezifische Digital-Funktion . . . . . . . . . . . . 85
Kapitel 5 Allgemeine Präsentation der applikationsspezifischen Digital-
Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
Beschreibung der applikationsspezifischen Digitalfunktion . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
Kapitel 6 Konfiguration des Digitalmoduls . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
6.1
Konfiguration eines Digitalmoduls: Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Beschreibung des Konfigurationsfensters eines Digitalmoduls . . . . . . . . . . . . . . 94
Aufrufen des Konfigurationsfensters eines Digitalmoduls im Rack . . . . . . . . . . . 96
Aufrufen des Konfigurationsfensters eines über FIPIO-Bus dezentralisierten
Ändern der Konfigurationsparameter der Kanäle eines Digitalmoduls:
6.2
Parameter der dezentralen TBX-Digitaleingänge am FIPIO-Bus . . . . . . . . . . . 104
35012335 00 Juli 2006
Parameter der dezentralen Momentum-Digitaleingänge am FIPIO-Bus. . . . . . 105
Parameter Digitaleingang IP67, dezentralisiert über FIPIO-Bus . . . . . . . . . . . . 106
6.3
Parameter der digitalen Ausgangskanäle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
Parameter der Digitalausgänge bei Modulen mit 8 Kanälen im Rack . . . . . . . . 108
Parameter der Digitalausgänge bei Modulen mit mehr als 8 Kanälen im Rack 109
Parameter der dezentralen TBX-Digitalausgänge mit 8, 10 oder 12 Kanälen
Parameter der dezentralen TBX-Digitalausgänge mit 16 Kanälen am
Parameter der dezentralen Momentum-Digitalausgänge am FIPIO-Bus . . . . . 115
Parameter der Digitalausgänge IP67, dezentralisiert über FIPIO-Bus . . . . . . . 116
6.4
Konfigurieren der programmierbaren Kanäle des Moduls TBX DMS 16P22 . . 118
Ändern des Parameters "Task" eines Digitalmoduls. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119
Wie ändert man den Parameter "Drahtbrucherkennung" eines
Ändern des Parameters "Überwachung der externen Versorgung" eines
Ändern des Parameters "Funktionen" eines digitalen Eingangsmoduls . . . . . . 123
Ändern des Parameters "Filterung" eines digitalen Eingangsmoduls . . . . . . . . 125
Wie ändert man den Parameter "Statusspeicherung" eines digitalen
Parametrieren des Eingangs "RUN/STOP" eines Digitalmoduls . . . . . . . . . . . 127
Ändern des Parameters "Fehlermodus" eines digitalen Ausgangsmoduls . . . 128
Ändern des Parameters "Wiedereinschalten der Ausgänge" eines
Kapitel 7 Debug der Digitalmodule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133
Präsentation der Funktion "Debug" eines Digitalmoduls. . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
Beschreibung des Debug-Fensters eines Digitalmoduls. . . . . . . . . . . . . . . . . . 135
Aufrufen des Debug-Fensters eines Digitalmoduls im Rack . . . . . . . . . . . . . . . 137
Aufrufen der Funktion "Diagnose" eines Digitalmoduls. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138
Aufrufen der Funktion "Diagnose Kanal" eines Digitalmoduls. . . . . . . . . . . . . . 139
Aufrufen der Funktion "Forcierung/Deforcierung" . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140
Aufrufen der Befehle SET und RESET . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141
Aufrufen der Funktion "Aus-/Einblenden eines Ereignisses". . . . . . . . . . . . . . . 142
Aufrufen des Befehls zum Wiedereinschalten der Ausgänge . . . . . . . . . . . . . . 143
Kapitel 8 Dem Digitalmodul zugeordnete Bits und Wörter. . . . . . . . . . 145
8.1
Adressierung der Objekte von digitalen E/A-Modulen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147
35012335 00 Juli 2006
7
8
Adressierung von Sprachobjekten, die digitalen Ein-/Ausgangsmodulen
Adressierung der Sprachobjekte, die den über FIPIO-Bus dezentralisierten
digitalen Ein-/Ausgangsmodulen zugeordnet sind . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149
Indexierbare Objekte von Digitalein-/ausgängen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150
8.2
Dem Digitalmodul zugeordnete Sprachobjekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
Sprachobjekte des impliziten Austausches, die der spezifischen Applikation
Verwaltung des Austausches: Aktueller Austausch am Modul
%[email protected]:Xj oder am Kanal %[email protected]:Xj . . . . . . . . . . . 153
Verwaltung des Austausches: Rückmeldung von Modul %MW@module
.MOD.1:Xj oder Kanal %[email protected]:Xj. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155
Objekte des expliziten Austauschs: Allgemeines. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157
Objekt des expliziten Austausches: Status Kanal %[email protected]:Xj. . . . . . 158
Objekt des expliziten Austausches: Status Modul %[email protected]:Xj. . 159
Objekt des expliziten Austausches: Befehl Kanal %[email protected]:Xj. . . . . . 162
Kapitel 9 Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls . . . . . . . . . . . . . . 163
9.1
Allgemeine Übersicht über das Reflex-Digitalmodul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165
9.2
Reflexfunktionsbaustein: TIMER steigende Flanke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171
Reflexfunktionsbaustein: TIMER fallende Flanke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 172
Reflexfunktionsbaustein: TIMER steigende/fallende Flanke . . . . . . . . . . . . . . . 173
Reflexfunktionsbaustein: TIMER steigende Flanke, 2 Werte. . . . . . . . . . . . . . . 175
Reflexfunktionsbaustein: TIMER steigende/fallende Flanke mit Wertewahl . . . 178
Reflexfunktionsbaustein: Nachtriggerbarer Monoflop . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 181
Reflexfunktionsbaustein: Monoflop mit Timer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182
Reflexfunktionsbaustein: Monoflop mit 2 Werten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 184
Reflexfunktionsbaustein: Zählerausgang D . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187
Reflexfunktionsbaustein: Zählerausgang T . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 189
Reflexfunktionsbaustein: Zähler mit zwei Schwellwerten . . . . . . . . . . . . . . . . . 191
Reflexfunktionsbaustein: Einfache elektronische Nocke . . . . . . . . . . . . . . . . . . 193
Reflexfunktionsbaustein: Intervallmessung, 1 Schwellwert . . . . . . . . . . . . . . . . 195
Reflexfunktionsbaustein: PWM (Pulse Width Modulation). . . . . . . . . . . . . . . . . 198
Reflexfunktionsbaustein: Erkennung der Untergeschwindigkeit . . . . . . . . . . . . 200
Reflexfunktionsbaustein: Geschwindigkeitsüberwachung . . . . . . . . . . . . . . . . . 202
Reflexfunktionsbaustein: Steuerungskontrolle Typ 1. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 205
Reflexfunktionsbaustein: Steuerungskontrolle Typ 2. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 207
35012335 00 Juli 2006
9.3
Präsentation des Editors zur Konfiguration von Reflexfunktionen . . . . . . . . . . 216
Zuweisen und anschließendes Konfigurieren einer Reflexfunktion. . . . . . . . . . 218
Einstellen der Konfigurationsparameter einer Reflexfunktion . . . . . . . . . . . . . . 219
Wie ordnet man ein Ereignis einem virtuellen Ausgang zu . . . . . . . . . . . . . . . . 220
9.4
Dem Reflex-Digitalmodul zugeordnete Bits und Wörter . . . . . . . . . . . . . . . . . . 222
Dem Modul TSX DMY 28 RFK zugeordnete Sprachobjekte des impliziten
Dem Modul TSX DMY 28 RFK zugeordnete Sprachobjekte des expliziten
Teil III AS-i-Bus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 227
Kapitel 10 Allgemeine Übersicht des AS-i-Busses . . . . . . . . . . . . . . . . . 229
Deklarieren eines AS-i-Kommunikationsmoduls im Steuerungsrack . . . . . . . . 236
Auf die Konfiguration des AS-i-Busses zugreifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 237
Kapitel 11 Konfiguration des AS-i-Busses. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 239
Beschreibung des Konfigurationsfensters eines AS-i-Kommunikations-
Ein Slave-Gerät über den AS-i-Bus deklarieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 242
Die Softwarekonfiguration des AS-i-Busses ändern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 245
Auf die Beschreibung eines AS-i-Slave zugreifen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 246
Ein neues Slave-Profil im AS-i-Standardkatalog definieren . . . . . . . . . . . . . . . 248
Allgemeine Parameter eines AS-i-Slave ändern: Automatische Adressierung, 250
Allgemeine Parameter eines AS-i-Slave ändern: Fehlermodus . . . . . . . . . . . . 251
Kapitel 12 Debug des AS-i-Busses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 253
Beschreibung des Debugfensters eines AS-i-Moduls . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 255
Auf die Funktionen der Moduldiagnose und Kanaldiagnose eines
Die Einstellung der Parameter eines AS-i-Geräts aufrufen. . . . . . . . . . . . . . . . 261
35012335 00 Juli 2006
9
10
Auf die Funktion Forcierung/Aufhebung der Forcierung der AS-i-Kanäle
Die Befehle "SET" und "RESET" der AS-i-Kanäle aufrufen. . . . . . . . . . . . . . . . 263
Ein Slave-Gerät in eine vorhandene AS-i-Konfiguration einfügen . . . . . . . . . . . 265
Kapitel 13 Der AS-i-Funktion zugeordnete Bits und Wörter . . . . . . . . . 267
13.1
Adressierung von der AS-i-Funktion zugeordneten Objekten . . . . . . . . . . . . . . 269
Adressierung von Sprachobjekten, die den mit dem AS-i-Bus verbundenen
13.2
Der AS-i-Funktion zugeordnete Sprachobjekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 270
Der AS-i-Funktion zugeordnete Objekte mit implizitem Austausch . . . . . . . . . . 271
Verwaltung des Austausches: Aktueller Austausch am Modul
%MWxy.MOD.0:Xj oder am Kanal %MWxy.0.0:Xj . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 272
Verwaltung des Austausches: Rückmeldung von Modul %MWxy.MOD.1:Xj
Objekte des expliziten Austauschs: Allgemeines. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 274
Objekte mit explizitem Austausch: Kanalstatus %MWxy.0.2:Xj bis
Objekt mit explizitem Austausch: Befehl Kanal %MWxy.0.24:Xj . . . . . . . . . . . . 277
Objekt mit explizitem Austausch: Einstellung der Parameter %MWxy.0.25 bis
Objekte des expliziten Austauschs: Status %MWxy.MOD.2:Xj . . . . . . . . . . . . . 279
Kapitel 14 AS-i-Betriebsart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 281
Betriebsmodus Data Exchange Off AS-i . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 288
Kapitel 15 AS-i-Leistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 289
Kapitel 16 DFB für AS-i-Sicherheitsmonitor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291
Teil IV AS-i V2-Bus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 293
Kapitel 17 Allgemeine Übersicht über den AS-i V2-Bus . . . . . . . . . . . . 295
35012335 00 Juli 2006
Architektur des Moduls TSX SAY 1000. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 298
Aufbau eines AS-i-Slave mit Standardadressierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 300
Aufbau eines AS-i-Slave mit erweiterter Adressierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 302
Deklarieren eines AS-i-Kommunikationsmoduls im Steuerungsrack . . . . . . . . 304
Zugriff auf die Konfiguration des AS-i V2-Busses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 305
Kapitel 18 Konfiguration des AS-i V2-Busses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 307
Beschreibung des Konfigurationsfensters eines AS-i V2-Kommunikations-
Ein Slave-Gerät auf dem AS-i V2-Bus deklarieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 310
Die Softwarekonfiguration des AS-i V2-Busses ändern . . . . . . . . . . . . . . . . . . 314
Auf die Beschreibung eines AS-i V2-Slave zugreifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 315
Ein neues Slave-Profil im AS-i V2-Standardkatalog definieren. . . . . . . . . . . . . 317
Allgemeine Parameter eines AS-i V2-Slave ändern: Automatische
Ändern der Parameter eines AS-i V2-Slave . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 320
Ändern der Parameter eines analogen AS-i V2-Slave . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 321
Änderung der Parameter eines AS-i V2-Slave mit kombinierten Parametern. . 322
Kapitel 19 Debug des AS-i V2-Busses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 325
Beschreibung des Debugfensters eines AS-i V2-Moduls . . . . . . . . . . . . . . . . . 327
Auf die Funktionen der Moduldiagnose und Kanaldiagnose eines
Die Einstellung der Parameter eines AS-i V2-Geräts aufrufen . . . . . . . . . . . . . 333
Auf die Funktion Forcierung/Aufhebung der Forcierung der AS-i V2-Kanäle
Die Befehle SET und RESET der digitalen AS-i V2-Kanäle aufrufen . . . . . . . . 336
Ändern des Wertes eines analogen Kanals . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 337
Automatischer Ersatz eines fehlerhaften AS-i V2-Slave . . . . . . . . . . . . . . . . . . 339
Einfügen eines Slave-Gerätes in eine bestehende AS-i V2-Konfiguration . . . . 340
Ändern der Adresse eines AS-i V2-Gerätes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 341
Kapitel 20 Der AS-i V2-Funktion zugeordnete Bits und Wörter . . . . . . . 343
20.1
Adressierung von der AS-i V2-Funktion zugeordneten Objekten . . . . . . . . . . . 344
Adressierung von Sprachobjekten, die den am AS-i V2-Bus
angeschlossenen Slave-Geräten zugeordnet sind. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 344
20.2
Der AS-i V2-Funktion zugeordnete Sprachobjekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 345
Der AS-i V2-Funktion zugeordnete Objekte mit implizitem Austausch . . . . . . . 346
35012335 00 Juli 2006
11
12
Verwaltung des Austausches: Aktueller Austausch am Modul
%MWxy.MOD.0:Xj oder am Kanal %MWxy.0.0:Xj . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 348
Verwaltung des Austausches: Rückmeldung von Modul %MWxy.MOD.1:Xj
Objekte des expliziten Austauschs: Allgemeines. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 350
Objekte mit explizitem Austausch: Status %MWxy.MOD.2 und %MWxy.0.2:Xj
Konstante Konfigurationsobjekte %KWxy.i.r . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 355
Objekt mit explizitem Austausch: Befehl Kanal %MWxy.0.74:Xj . . . . . . . . . . . . 356
Objekt mit explizitem Austausch: Einstellung der Parameter %MWxy.0.75 bis
Objekte des expliziten Austauschs: Status %MWxy.MOD.2:Xj . . . . . . . . . . . . . 358
Kapitel 21 AS-i V2 Betriebsart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 359
Betriebsmodus Data Exchange Off AS-i V2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 364
Kapitel 22 AS-i V2-Leistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 365
Kapitel 23 DFB für AS-i-Sicherheitsmonitor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 367
Beschreibung des AS-i-Bus Sicherheits-Funktionsbausteins . . . . . . . . . . . . . . 368
Arbeitsweise des AS-i-Sicherheits- Funktionsbausteins . . . . . . . . . . . . . . . . . . 372
Regeln für die Programmierung des DFB Sicherheit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 373
Inbetriebnahme eines DFB-Funktionsbausteins . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 375
Teil V Bedienerdialogfunktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 377
Kapitel 24 Allgemeine Darstellung der Bedienerdialogfunktionen . . . . 379
Kapitel 25 Integrierte Bedienerdialogfunktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 383
25.1
Beschreibung der gemeinsamen Parameter der verschiedenen
35012335 00 Juli 2006
25.2
Beschreibung der integrierten Bedienerdialogfunktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . 402
Liste der integrierten Bedienerdialogfunktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 403
Kapitel 26 Anlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 447
26.1
Vorsichtsmaßnahmen bei Bedienerdialogfunktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 449
Vorsichtsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Bedienerdialog. . . . . . . . . 449
26.2
Beschreibung der Codierung des Parameters "Sendedaten" der integrierten
Anzeige einer Statusmeldung der Steuerung: Funktion SEND_MSG. . . . . . . . 451
Eingabe einer von der Steuerung geprüften Statusmeldung: Funktionen
Anzeige einer Alarmmeldung der Steuerung: Funktion SEND_ALARM . . . . . . 461
Anzeige einer Status- oder Alarmmeldung oder einer Meldungsgruppe,
enthalten im Speicher des CCX 17: Funktionen ASK_VALUE,
DISPLAY_MSG, GET_VALUE, DISPLAY_ALRM und DISPLAY_GRP. . . . . . 465
LED-Anzeigen der Anzeigesäule: Funktion CONTROL_LEDS. . . . . . . . . . . . . 466
Konfiguration der Befehlstasten: Funktion ASSIGN_KEYS . . . . . . . . . . . . . . . 467
Senden eines allgemeinen Befehls: Funktion PANEL_CMD . . . . . . . . . . . . . . 469
Glossar
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 471
Index
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 475
35012335 00 Juli 2006
13
14 35012335 00 Juli 2006
Über dieses Buch
Auf einen Blick
Ziel dieses
Dokuments
Gültigkeitsbereich
Im vorliegenden Handbuch wird die softwaremäßige Inbetriebnahme der applikationsspezifischen Funktionen (außer spezifische Kommunikationsfunktionen) auf
Premium/Atrium mittels der Software PL7 beschrieben.
Bei der Aktualisierung dieser Publikation werden die Funktionen von PL7 V4.3 zugrunde gelegt. Gleichwohl gestattet dieses Dokument die Implementierung von
PL7-Vorgängerversionen.
Weiterführende
Dokumentation
Titel
Handbuch zur Inbetriebnahme der Hardware
Referenz-Nummer
TSX DM 57 xxG
Benutzerkommentar
Ihre Anmerkungen und Hinweise sind uns jederzeit willkommen. Senden Sie sie einfach an unsere E-mail-Adresse: [email protected]
35012335 00 Juli 2006
15
Über dieses Buch
16 35012335 00 Juli 2006
Gemeinsame applikationsspezifische Funktionen
I
Übersicht
Gegenstand dieses Teils
Inhalt dieses
Teils
Dieser Teil bietet einen Gesamtüberblick über die Berücksichtigung der einzelnen applikationsspezifischen Funktionen durch die Software PL7.
Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
Kapitel
1
2
3
4
Kapitelname
Gemeinsame applikationsspezifische Funktionen:
Allgemeines
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Applikationsspezifische Anweisungen
Anlagen
Seite
17
35012335 00 Juli 2006
Gemeinsame applikationsspezifische Funktionen
18 35012335 00 Juli 2006
Gemeinsame applikationsspezifische Funktionen: Allgemeines
1
Übersicht
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel behandelt die gemeinsame applikationsspezifischen Funktionen der
Software PL7.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Allgemeine Übersicht
Konfiguration einer applikationsspezifischen Funktion
Einstellung einer applikationsspezifischen Funktion
Debug einer applikationsspezifischen Funktion
Seite
19
35012335 00 Juli 2006
Allgemeines
Allgemeine Übersicht
Einleitung Die Software PL7 ermöglicht die Software-Inbetriebnahme von applikationsspezifischen Funktionen (Digital, Analog, Regelung, Wägung ...).
Die applikationsspezifischen Funktionen sind Automationsfunktionen, die sich zwischen dem Befehlsteil (Steuerungsprogramm) und dem operativen Teil (Geber,
Aktuatoren und Mensch-Maschine-Schnittstelle) aufeinander abstimmen.
z
Eine applikationsspezifische Funktion auf Premium stellt sich gemäß der spezifischen Applikation wie folgt dar: z
Als Modul (Beispiel: spezifische Applikation Zählfunktion),
Als integriertes Interface (Beispiel: Kommunikations-Port).
Integriert
Interface
0
6
0
P
S
Y
0
0
3
5
7
S
X o m m
1 2
T
Y
A
3 4
Applikationsspezifische
Modul
20 35012335 00 Juli 2006
Allgemeines
Prinzip der
Software-
Inbetriebnahme
Die nachfolgende Tabelle beschreibt kurz das generelle Prinzip der Inbetriebnahme einer applikationsspezifischen Funktion. Dieses Prinzip wird im weiteren Verlauf des
Handbuchs benutzerspezifisch für jede spezifische Applikation übernommen.
Modus
Offline
Phase Beschreibung
Konfiguration Konfiguration des Moduls oder des integrierten
Interfaces
Offline oder online Symbolisierung Symbolisierung der Variablen, die der applikationsspezifischen Funktion zugeordnet sind.
Online
Offline (oder
Online)
Programmierung
Transfer
Debug
Programmierung der zu realisierenden Funktionen mit
Hilfe: z Von Sprach- und Wortobjekten, die dem Modul z zugeordnet sind, von spezifischen Anweisungen der spezifischen
Applikation.
Transfer der Applikation in die Steuerung.
Debug der Applikation (Steuerung der E/A,
Identifikation der Fehler).
Dokumentation Ausdruck der verschiedenen Informationen zur
Applikation.
Hinweis: Die oben definierte Reihenfolge ist ein Anhalt. Die Software PL7 ermöglicht die Verwendung der Editoren in interaktiver Form in der gewünschten
Reihenfolge (Daten- oder Programmeditor sind jedoch nicht ohne vorherige
Konfiguration der Ein-/Ausgangsmodule verwendbar).
35012335 00 Juli 2006
21
Allgemeines
Mittel der
Software-
Inbetriebnahme
Die Software-Inbetriebnahme einer applikationsspezifischen Funktion erfolgt mit
Hilfe von: z
PL7-Standardtools: z laufenden Menüs, z
Statuszeilen, Funktionsleisten, z z z z
Editoren, z
...
applikationsspezifischen Fenstern: z z zur Konfiguration, zur Einstellung, z zum Debug, von Sprachobjekten, die den Zugriff auf die Ein- und Ausgänge des Moduls oder des per Programm integrierten Interfaces ermöglichen.
möglicherweise von spezifischen Anweisungen der applikationsspezifischen
Funktion.
Hinweis: Die verschiedenen Fenster sowie die Objekte, die einem applikationsspezifischen Modul zugeordnet sind, sind über die Software aufrufbar, sobald dieses Modul in der Konfiguration deklariert wurde, und zwar ohne dass eine Programmzeile geschrieben werden muß.
22 35012335 00 Juli 2006
Allgemeines
Konfiguration einer applikationsspezifischen Funktion
Einleitung Die Funktion "Konfiguration" ermöglicht das Definieren der technischen Daten zum Betrieb des applikationsspezifischen Moduls oder Interfaces.
Diese Funktion wird vom Konfigurationseditor von PL7 sichergestellt: z z
Im Offline-Betrieb, im Online-Betrieb, wenn die Applikation sich nichtschreibgeschützt im
Arbeitsspeicher befindet (begrenzt auf bestimmte Parameter).
Hinweis: Die Konfigurationsparameter sind nicht per Programm veränderbar.
Illustration Das nachfolgende Fenster stellt ein Beispiel eines Konfigurationsfensters für ein applikationsspezifisches Modul dar (applikationsspezifisches Modul TSX CTY 4A).
TSX CTY 4A [RACK 0 POSITION 4 ]
Konfiguration
Bezeichnung: .4-KANAL-ZAEHLMODUL 40KHZ
Symbol :
Zähler: :
Zähler 0
Funktion :
Auf-/Abwärtszählen
Eingang-Interface
IA Auf-/Abwärtszählen, Richtung Applikation
Transistorkontakt
Leitungsüberwachung
Multiplikation mit 1 mit 4
Preset an IPRES
Steigende Flanke IPres
Impulsmerker an IRead
Steigende Flanke IRead
Task :
MAST
Ereignis
EVT 3
Wiedereinschalten der Ausgenge
Manuell
Automatisch
Fehlermodus
Reset
Wert halten
Die technischen Daten des Betriebs sind hier: z
Die Wahl der Funktion, die einem Kanal zugeordnet ist: Aufwärtszählen, z
Abwärtszählen oder Auf-/Abwärtszählen, die Wahl des Tasks, der die Ein-/Ausgänge des Moduls aktualisiert, z z z der Wiedereinschalttyp der Ausgänge, der Fehlermodustyp,
...
35012335 00 Juli 2006
23
Allgemeines
Bestätigung Die so im Konfigurationsfenster definierten technischen Daten müssen Gegenstand einer globalen Bestätigung der Applikation sein. Dies kann erfolgen: z z
Im Offline-Betrieb, damit die Änderungen berücksichtigt werden, im Online-Betrieb, um: z die Konfigurationsparameter in der Steuerung zu aktualisieren, z den Kanal des Moduls mit seinen neuen Parametern neu zu konfigurieren (die
Einstellparameter nehmen ihren Initialwert an).
24 35012335 00 Juli 2006
Allgemeines
Einstellung einer applikationsspezifischen Funktion
Einleitung Die Funktion "Einstellung" ermöglicht das Anzeigen und Ändern der Betriebsparameter eines applikationsspezifischen Moduls oder Interfaces, soweit sie veränderbar sind.
Diese Funktion wird vom Einstelleditor von PL7 sichergestellt: z
Im Offline-Betrieb, um die Initialparameter zu definieren (Wert der Parameter bei z der Inbetriebnahme oder bei einem Kaltstart), im Online-Betrieb, um die aktuellen Parameter zu definieren (beim Kaltstart verlorengegangene Werte, falls sie zuvor nicht gesichert wurden).
Hinweis: Die Einstellparameter sind per Programm veränderbar.
Illustration Das nachfolgende Fenster stellt ein Beispiel für ein Fenster der Einstellung eines applikationsspezifischen Moduls dar (applikationsspezifisches Modul TSX CTY 4A).
TSX CTY 4A [RACK 0 POSITION 7 ]
Debug
Bezeichnung: .4-KANAL-ZAEHLMODUL 40KHZ
Symbol :
Zähler:
Zähler 0
Funktion :
Auf-/Abwärtszählen
Preset-Wert
Initialwert
1 000
1000
Schwellwerte
Schwellw.0
Initialwert
Schwellw.1
Initialwert
2 000
2000
3 000
3000
Sollwerte
Max.
Initialwert
Min.
Initialwert
0
0
0
0
Status Zählerausgänge
Die Betriebsparameter sind hier: z
Die Schwellwerte, z z die Sollwerte, der Status der Zählerausgänge.
35012335 00 Juli 2006
25
Allgemeines
Bestätigung Die so im Einstellfenster definierten technischen Daten müssen je nach Modus
Gegenstand sein: z z
Offline: Einer globalen Bestätigung der Applikation,
Online: Einer Bestätigung der Änderungen, um die aktuellen Parameter in der
Steuerung und über den Kanal des Moduls zu aktualisieren.
26 35012335 00 Juli 2006
Allgemeines
Debug einer applikationsspezifischen Funktion
Einleitung
Illustration
Die Funktion "Debug" des applikationsspezifischen Moduls oder integrierten
Interfaces liefert Hilfstools zum Debug der applikationsspezifischen Funktion wie: z z
Die Anzeige des Status der Modulkanäle, die Anzeige der möglichen Fehler, z z z die Steuerung der Sprachobjekte, den Zugriff auf die Diagnose des Moduls oder Kanals im Falle von Fehlern,
...
Diese Funktion wird im Online-Betrieb , Steuerung auf STOP oder RUN, vom
Debug-Editor von PL7 sichergestellt.
Das nachfolgende Fenster stellt ein Beispiel für ein Debug-Fenster eines applikationsspezifischen Moduls dar (applikationsspezifisches Modul TSX DSY 08R5).
TSX DSY 08R5 [RACK 0 POSITION 3]
Debug
Bezeichnung: 8A RELAIS 50VA, BORN Version : 1.0
Forc. global aufheben RUN ERR IO DIAG...
Kanal
0
1
4
5
2
3
6
7
Symbol
0
0
0
0
0
0
0
0
Status Fehler
DIAG...
DIAG...
DIAG...
DIAG...
DIAG...
DIAG...
DIAG...
DIAG...
Wiedereinsch.
Akt.Ausgange
Wiedereinsch.
STOP
Befehle Kanal
Forcieren
F4 Auf 0
F5 Auf 1
Aufheben F6
Setzen
F7 Set
F8 Reset x
Die Debug-Tools sind hier: z
Die Forcierung der Ausgangskanäle auf 0 oder 1, z der Zugriff auf die Diagnose von Modul und Kanal.
35012335 00 Juli 2006
27
Allgemeines
28 35012335 00 Juli 2006
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
2
Übersicht
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel erläutert das Adressierungsprinzip und die Austauscharten der
Sprachobjekte, die den applikationsspezifischen Funktionen von PL7 zugeordnet sind.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
2.1
2.2
2.3
2.4
Thema
Adressierung der Sprachobjekte, die den applikationsspezifischen Funktionen zugeordnet sind
Implizite Austauschvorgänge
Explizite Austauschvorgänge
Vorsymbolisierung
Seite
29
35012335 00 Juli 2006
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
30 35012335 00 Juli 2006
2.1
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Adressierung der Sprachobjekte, die den applikationsspezifischen Funktionen zugeordnet sind
Übersicht
Gegenstand dieses Abschnitt
Dieser Abschnitt erläutert die Adressierung der Sprachobjekte, die den applikationsspezifischen Modulen zugeordnet sind.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Adressierung von integrierten applikationsspezifischen Interfaces
Adressierung von Objekten der Ein-/Ausgangsmodule im Rack
Adressierung von über den FIPIO-Bus dezentralisierten Sprachobjekten
Adressierung der an den Bus AS-i gebundenen Sprachobjekte
Seite
35012335 00 Juli 2006
31
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Adressierung von integrierten applikationsspezifischen Interfaces
Übersicht
Illustration
Die Reihe Premium schlägt 4 Typen von integrierten applikationsspezifischen
Interfaces vor. Diese sind: z z
Verbindung Anschluß PG,
Kommunikationsinterface, z z z
FIPIO-Interface,
Regelkanäle.
Ihre Adressierung ist Funktion der Topologie der Applikationsbasis. Das heißt: z
Des Versorgungstyps, des Prozessortyps.
Die nachfolgende Illustration beschreibt die verschiedenen Basistopologien.
Prozessor Position 0
0
0
0
2
6
S
Y
5
3
7
1
0
T
S
X
F o i p i
K o
1 2
5
0
P
S
Y
3 4
5
3
7
1
1
T
S
X o o
K o
F o i p i
2 3
0
0
8
5
S
Y
4
1
4
3
5
7
S
X
L p s o o o o
K o
F o i p i
3 4
Prozessors Position 1
32 35012335 00 Juli 2006
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Kanalnummern Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Zuweisung der Adressierung der integrierten applikationsspezifischen Kanäle entsprechend dem in der Applikation verwendeten Prozessor.
Prozessor
TSX 57-103
TSX 57-153
TSX 57-203/2623
TSX 57-303/3623
TSX 57-253/2823
TSX 57-353
TSX 57-453/4823
PCX 57-203
PCX 57-353
-
Anschluß PG Kommunikationsinterface FIPIO-Interface Regelkanäle
Kanal x.0
Kanal x.1
-
-
Kanal x.2
Kanäle x.4 bis x.13
Kanäle x.4 bis x.18
Kanal x.2
Kanal 1
(x): 0, wenn der Prozessor in Position 0 ist,
1, wenn der Prozessor in Position 1 ist.
-
Kanal 2
Kanäle x.4 bis x.13
Kanäle x.4 bis x.18
Kanäle x.4 bis x.23
Kanäle 4 bis 13
Kanäle 4 bis 18
35012335 00 Juli 2006
33
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Adressierung von Objekten der Ein-/Ausgangsmodule im Rack
Übersicht
Illustration
Die Adressierung der wichtigsten Sprach- und Wortobjekte der Ein-/Ausgangsmodule ist geographischen Typs. Das heißt, sie hängt ab von: z z z
Der Nummer (Adresse) des Racks, der physischen Position des Moduls im Rack, der Nummer des Modulkanals.
Die Adressierung wird wie folgt definiert:
% I, Q, M, K
Symbol Objekttyp
X, W, D, F
Format
X
Rack
Y
Position i
Kanalnr.
r
Rang
34 35012335 00 Juli 2006
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Syntax Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente der
Adressierung.
Familie
Symbol
Objekttyp I
Element
%
Q
M
K
-
-
-
-
-
Werte
-
Beschreibung
Bild des physischen Eingangs des Moduls,
Bild des physischen Ausgangs des Moduls,
Diese Informationen werden bei jedem Zyklus des Tasks, an den sie gebunden sind, automatisch ausgetauscht.
Interne Variable
Diese Lese- oder Schreibinformationen werden nach Aufforderung der
Applikation ausgetauscht.
Interne Konstante
Diese Konfigurationsinformationen sind nur beim Lesen verfügbar.
Format (Größe)
Rackadresse
Modulposition
X
W
D
F x y
-
16 Bits
32 Bits
32 Bits
0 oder 1
0 bis 7
00 bis 14
(1)
Boolesch
Bei Objekten des Typs Boolesch kann dieses Element außer Acht gelassen werden.
Einfache Länge.
Doppelte Länge.
Gleitpunkt. Das verwendete Gleitpunktformat ist das Format der Norm
IEEE Std 754-1985 (entspricht IEC 559).
TSX 5710/102/103/153, PMX 57102, PCX 571012).
Andere Prozessoren.
Positionsnummer im Rack.
Weicht die Racknummer (x) von 0 ab, wird die Position (y) mit 2 Stellen codiert: 00 bis 14 ; im Gegensatz dazu eliminiert man bei Racknummer
(x) = 0 die nicht signifikanten Nullen (Eliminierung von links) von "y" ("x" erscheint nicht und "y" besitzt bei Werten, die niedriger als 9 sind, 1
Stelle).
Kanalnr.
Stelle r i 0 bis 127 oder
MOD
0 bis 127 oder
ERR
MOD: Reservierter Kanal für die Verwaltung des Moduls und der
Parameter, die allen Kanälen gemeinsam sind.
Position des Bits im Wort.
ERR: Zeigt einen Modul- oder Kanalfehler an.
(1) : Die Anzahl der Maximalpositionen erfordert die Verwendung von 2 Racks an der gleichen Adresse.
35012335 00 Juli 2006
35
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Beispiele
Objekt
%MW2.0.3
%MW103.0.3
%I102.MOD.ERR
%I204.3.ERR
Die nachfolgende Tabelle beschreibt einige Beispiele für die Adressierung von
Objekten.
Beschreibung
Statuswort der Stelle 3 des Kanals 0 des
Moduls mit Digitaleingängen in der
Position 2 von Rack 0.
Statuswort der Stelle 3 des Kanals 0 des
Moduls mit Digitalausgängen in der
Position 3 von Rack 1.
Fehlerinformation des Moduls mit
Analogeingängen in der Position 2 von
Rack 1.
Fehlerinformation des Kanal 3 des Moduls mit Analogausgängen in der Position 4 von Rack 2.
Illustration
0
P
S
Y
6
0
P
S
Y
1
6
0
2
0
5
7
3
S
X
0
0 1
L p s o o o o o m
2
2
0
8
0
E
Y
3
3
D
S
Y
0
8
5
4
4
2
0
0
2
6
S
Y
0 1 2 3 4
A
S
Y
0
0
8
36 35012335 00 Juli 2006
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Adressierung von über den FIPIO-Bus dezentralisierten Sprachobjekten
Übersicht
Illustration
Die Adressierung der wichtigsten Sprach- und Wortobjekte von Modulen, die über den FIPIO-Bus dezentralisiert wurden, ist geographischen Typs. Das heißt, sie hängt ab von: z
Dem Anschlußpunkt, z z dem Modultyp (Basis oder Erweiterung), der Kanalnummer.
Die Adressierung wird wie folgt definiert:
% I, Q, M, K X, W, D, F
Symbol Objekttyp Format
\ p.2.c
\
Adresse modul/kanalund
Anschlußpunkt m
Modul-
Nr. i
Kanal-
Nr.
r
Rang
35012335 00 Juli 2006
37
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Syntax Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente der
Adressierung.
Familie
Symbol
Objekttyp
Format (Größe)
Modul-/
Kanaladresse und
Anschlußpunkt
Modulposition
Kanalnr.
i
I
Q
Element Werte
% -
-
-
M
K
X
W
D
F p
2 c m
-
-
-
-
Bedeutung
Bild des physischen Eingangs des Moduls,
Bild des physischen Ausgangs des Moduls,
Diese Informationen werden bei jedem Zyklus des Tasks, an den sie gebunden sind, automatisch ausgetauscht.
Interne Variable
Diese Lese- oder Schreibinformationen werden nach Aufforderung der
Applikation ausgetauscht.
Interne Konstante
Diese Konfigurationsinformationen sind nur beim Lesen verfügbar.
Boolesch
Bei Objekten des Typs Boolesch kann X außer Acht gelassen werden.
16 Bits Einfache Länge.
32 Bits Doppelte Länge.
32 Bits Gleitpunkt. Das verwendete Gleitpunktformat ist das Format der Norm
IEEE Std 754-1985 (entspricht IEC 559).
-
0 oder 1 Positionsnummer des Prozessors im Rack.
Kanalnummer der in den Prozessor integrierten FIPIO-Verbindung .
1 bis 127 Anschlußpunktnummer.
Stelle r
0 oder 1 0 : Basismodul, 1: Erweiterungsmodul.
0 bis 127 oder
MOD
MOD: Reservierter Kanal für die Verwaltung des Moduls und der
Parameter, die allen Kanälen gemeinsam sind.
0 bis 255 oder
ERR
ERR: Zeigt einen Modul- oder Kanalfehler an.
38 35012335 00 Juli 2006
Beispiele
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Die nachfolgende Tabelle beschreibt einige Beispiele für die Adressierung von
Objekten.
Objekt
%MW\0.2.1\0.5.2
%I\0.2.1\0.7
%Q\0.2.1\1.2
Bedeutung
Statuswort der Stelle 2 des Bitbilds von Eingang 5 des Basismoduls mit dezentralisierten Eingängen am Anschlußpunkt 1 des FIPIO-
Busses.
Bitbild von Eingang 7 des Basismoduls mit dezentralisierten
Eingängen am Anschlußpunkt 1 des FIPIO-Busses.
Bitbild von Ausgang 2 des Erweiterungsmoduls mit dezentralisierten
Ausgängen am Anschlußpunkt 1 des FIPIO-Busses.
%I\0.2.2\0.MOD.ERR Fehlerinformation des Momentum-Moduls am Anschlußpunkt 2 des
FIPIO-Busses.
%Q\1.2.3\0.0.ERR
Fehlerinformation von Kanal 0 des Moduls CCX17 am
Anschlußpunkt 3 des FIPIO-Busses.
0 Fipio-Manager TSX 57253
1 TBX LEP 030 0 TBX DES 1622 1 TBX DSS 1622
2 170 FNT 110 01 0 170 AAI 030 00
3 TSX FPP 010 0 T CCX 17 20 F
35012335 00 Juli 2006
39
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Adressierung der an den Bus AS-i gebundenen Sprachobjekte
Übersicht
Illustration
Die Adressierung der wichtigsten Sprach- und Wortobjekte, die dem Bus AS-i zugeordnet sind, ist geographischen Typs. Das heißt, sie hängt ab von: z z z
Der Nummer (Adresse) des Racks, wo das Modul positioniert ist, der physischen Position des Moduls im Rack, der Nummer (Adresse) des Slave-Geräts über den Bus AS-i.
Die Adressierung wird wie folgt definiert:
% I ou Q
Symbol Objekttyp
\ xy.0
Rack/Modul/Kanal des
TSX SAY 100
\ n
Slave-nr.
i
Bit stelle
Syntax Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente der
Adressierung.
Familie
Symbol
Objekttyp
Rackadresse
Modulposition
Kanalnr.
Slave-Nr. n
Stelle i
I
Q
Element Werte
% x y
0 n
-
-
-
0 oder 1
0 bis 7
00 bis 14
(1)
0 bis 31 Physische Adresse des Slave.
0 bis 3
-
Beschreibung
Bild des physischen Eingangs des Moduls,
Bild des physischen Ausgangs des Moduls,
Diese Informationen werden bei jedem Zyklus des Tasks, an den sie gebunden sind, automatisch ausgetauscht.
TSX 5710/102/103/153, PMX 57102, PCX 571012).
Andere Prozessoren.
Positionsnummer im Rack.
Weicht die Racknummer (x) von 0 ab, wird die Position (y) mit 2 Stellen codiert: 00 bis 14 ; im Gegensatz dazu eliminiert man bei Racknummer
(x) = 0 die nicht signifikanten Nullen (Eliminierung von links) von "y" ("x" erscheint nicht und "y" besitzt bei Werten, die niedriger als 9 sind, 1
Stelle).
Das Modul TSX SAY 100 besitzt nur einen einzigen Kanal.
Position des Bildbits des Eingangs oder des Ausgangs.
(1) : Aufgrund der Anzahl der Maximalpositionen ist die Verwendung eines Erweiterungsracks erforderlich.
40 35012335 00 Juli 2006
Beispiel
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Die nachfolgende Tabelle beschreibt einige Beispiele für die Adressierung von
Objekten.
Objekt
%I3.0\2.2
%Q3.0\4.3
Beschreibung
Eingang 2 des Slave 2, wobei das Modul TSX SAY 100 an Position 3 von
Rack 0 positioniert ist.
Ausgang 3 des Slave 4, wobei das Modul TSX SAY 100 an Position 3 von
Rack 0 positioniert ist.
0
6
0
P
S
Y
0
5
7
S
X
0
3 o o o m
1 2 3
S
A
Y
0
0
4
0
1
2
3
P ABE-8R44SB11
4 P
XVA-S102
35012335 00 Juli 2006
41
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
2.2
Implizite Austauschvorgänge
Impliziter Austausch
Übersicht Ein integriertes applikationsspezifisches Interface oder das Hinzufügen eines
Moduls steigert automatisch die Applikation von Sprachobjekten und ermöglicht das
Programmieren dieses Interfaces oder dieses Moduls.
Diese Objekte entsprechen den Bildern der Ein-/Ausgänge des Moduls oder des integrierten applikationsspezifischen Interfaces.
Die Bits %I und Worte %IW, Bilder von Eingangswerten des Moduls, werden, unabhängig davon, ob sich der Task in RUN oder in STOP befindet, zu Beginn des
Tasks im Steuerungsprozessor aktualisiert.
Die Bits %Q und Worte %QW, Bilder der Ausgangswerte des Moduls, werden vom
Prozessor im Modul automatisch am Ende des Tasks aktualisiert, wobei sich der
Task in RUN befindet.
Hinweis: Befindet sich der Task in STOP gemäß der gewählten Konfiguration: z
Die Ausgänge werden auf die Position Fehlerwert gesetzt (Fehlermodus), z die Ausgänge werden auf ihrem letzten Wert gehalten (Modus "Wert halten").
Illustration Der Graph illustriert den Betriebszyklus bei einem Steuerungstask (zyklische
Ausführung).
Interne Verarbeitung
Erfassung der Eingänge
RUN STOP
Verarbeitung des Programmes
Aktualisierung der Ausgänge
42 35012335 00 Juli 2006
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Beispiele
Objekt
%I103.1
%IW4.2
%IW203.2:X4
%Q306.5
%I6.5.ERR
%I107.MOD.ERR -
Die nachfolgende Tabelle beschreibt einige Beispiele des impliziten Austausches bei einer gegebenen spezifischen Applikation.
Beschreibung Spezifische
Applikation
Digital
Analog
Zählfunktion
-
Digital
Gibt den Status des Kanals 1 des Moduls in Position 3 von Rack 1.
Gibt den Analogwert des Kanals 2 des Moduls in Position 4 von Rack 0.
Gibt den Status des Eingangs "Impulserfassung" des Moduls in Position 3 von
Rack 2.
Gibt den Status des Kanals 5 des Moduls in Position 6 von Rack 3.
Zeigt an, während das Bit bei 1 ist, dass Kanal 5 des Moduls in Position 6 von
Rack 0 einen Fehler hat.
Zeigt an, während das Bit bei 1 ist, dass das Modul in Position 7 von Rack 1 einen Fehler hat.
35012335 00 Juli 2006
43
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
2.3
Explizite Austauschvorgänge
Übersicht
Gegenstand dieses Abschnitt
Dieser Abschnitt erläutert das Prinzip von expliziten Austauschvorgängen sowie die verschiedenen Anweisungen, mit denen sie ausgeführt werden können.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Expliziter Austausch: Allgemeines
READ_STS: Lesen der Statuswörter
WRITE_CMD: Schreiben der Befehlsworte
READ_PARAM: Lesen der Einstellparameter
WRITE_PARAM: Schreiben der Einstellparameter
SAVE_PARAM: Sichern der Einstellparameter
RESTORE_PARAM: Wiederherstellen der Einstellparameter
Austausch- und Rückmeldungsverwaltung
Seite
44 35012335 00 Juli 2006
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Expliziter Austausch: Allgemeines
Einleitung Expliziter Austausch erfolgt nach Aufforderung durch das Anwenderprogramms mit
Hilfe der Anweisungen: z z
READ_STS (Lesen der Statusworte),
WRITE_CMD (Schreiben der Befehlsworte) z z z
WRITE_PARAM (Schreiben der Einstellparameter),
READ_PARAM (Lesen der Einstellparameter),
SAVE_PARAM (Sichern der Einstellparameter),
RESTORE_PARAM (Wiederherstellen der Einstellparameter).
z
Dieser Austausch wird auf alle Objekte %MW des gleichen Typs (Status, Befehle oder Parameter) des gleichen Kanals angewendet.
Hinweis: Diese Objekte sind bei der Programmierung einer applikationsspezifischen Funktion nicht unbedingt notwendig, aber sie bringen
Zusatzinformationen (Bsp.: Klemmleistenfehler, Modul fehlt ...) und Zusatzbefehle zur weiteren Programmierung von applikationsspezifischen Funktionen (für weitere Informationen zu den Objekten des expliziten Austausches zu einer spezifischen Applikation, siehe entsprechendes Kapitel).
35012335 00 Juli 2006
45
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Allgemeines
Verwendungsprinzip bei expliziten
Anweisungen
Das nachfolgende Schema beschreibt die verschiedenen Typen des expliziten
Austausches, die zwischen dem Steuerungsprozessor und dem Modul (oder dem integrierten Interface) möglich sind.
Prozessorsteuerung
Objekte %MWxy.i.r
oder
%MWxy.MOD.r (1)
Statuswörter
Befehlsworte
Einstellparameter aktuell
Initialparameter der Ausgangseinstellung
READ_STS
WRITE_CMD
WRITE_PARAM
READ_PARAM
SAVE_PARAM
Modul E/A oder Interface integrierte applikationsspezifische Funktion
RESTORE_PARAM
Statuswörter
Befehlsworte
Einstellparameter aktuell
(1) Nur mit den Anweisungen READ_STS und WRITE_CMD.
Verwaltung des
Austausches
Bei einem expliziten Austausch kann es von Interesse sein, seinen Ablauf zu kontrollieren, um beispielsweise gelesene Daten nur dann zu berücksichtigen, wenn der Austausch richtig durchgeführt wurde.
Dafür sind zwei Informationstypen verfügbar: z
Die Erkennung eines aktuellen Austausches, z die Rückmeldung am Ende des Austausches.
Das nachfolgende Blindschaltbild beschreibt das Prinzip bei der
Austauschverwaltung
Ausführung eines expliziten
Austausches
Erkennung eines
Austausches läuft
Rückmeldung des
Austauschendes
46 35012335 00 Juli 2006
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Logischer Kanal
%CHxy.i
Der Kanal %CHxy.i ist eine allgemeine Syntax, um mittels expliziter Anweisungen alle Objekte des gleichen Typs, die diesem Kanal oder dieser Kanalgruppe zugeordnet sind, zu aktualisieren.
Beispiel: READ_STS%CH102.3
Hinweis: Bei einer Kanalgruppe ist die verwendete Adresse zwingend jene des ersten Kanals der vom Modul verwalteten Kanalgruppe.
Begrenzung für den FIPIO-Bus
Die Anzahl der gleichzeitigen Aktivierungen von Funktionen des expliziten
Austausches über den FIPIO-Bus ist auf 24 begrenzt.
Eine über den FIPIO-Bus gerichtete Austauschaufforderung kann mehrere Zyklen des Mastertasks nehmen. Außerdem ist es für Sie notwendig, die Worte der
Parameter der Austauschverwaltung für jeden Austausch von expliziten Variablen zu verwalten (siehe ).
35012335 00 Juli 2006
47
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
READ_STS: Lesen der Statuswörter
Einleitung Die Statuswörter beinhalten die Informationen zum Betriebsstatus des Moduls oder des Kanals.
Die Anweisung READ_STS ermöglicht das Lesen im Modul (oder im integrierten
Interface) dieses Worttyps. Dieses Lesen bewirkt die Aktualisierung der
Statuswörter %MW .
Diese Worte können zum Durchführen der Diagnose per Programm verwendet werden.
Hinweis: Die Statuswörter sind spezifisch für jede spezifische Applikation. Es gibt jedoch 2 Worte, die von allen Modulen der Reihe Premium verwendet werden: z z
%MWxy.MOD.2 (Fehler Modul-Ebene),
%MWxy.i.2 (Fehler Ebene Kanal i).
Illustration Leseanweisung
Prozessorsteuerung
Objekte
%MWxy.i.r oder
%MWxy.MOD.2
Statuswörter READ_STS
Modul E/A oder Interface integrierte applikationsspezifische Funktion
Statuswörter
Syntax Die Anweisung READ_STS wird wie folgt definiert:
READ_STS%CHxy.i
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Strukturelemente der
Anweisung.
i y
Element
READ_STS
%CH x
Beschreibung
Name der Anweisung.
Objekt des Kanaltyps.
Rackadresse.
Modulposition.
Kanalnummer oder MOD.
48 35012335 00 Juli 2006
Beispiele
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Die nachfolgende Tabelle beschreibt einige Beispiele des expliziten Austausches unter Verwendung der Anweisung READ_STS.
Objekt
READ_STS%CH302.1
Beschreibung
Lesen der Statuswörter zu Kanal 1 des Moduls in Position 2 im
Rack Nr. 3.
READ_STS%CH401.MOD Lesen der Statuswörter des Moduls in Position 1 im Rack Nr. 4.
35012335 00 Juli 2006
49
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
WRITE_CMD: Schreiben der Befehlsworte
Einleitung Die Befehlworte handeln über das Modul oder den Kanal (Bsp.: Wiedereinschalten der Digitalausgänge).
Die Anweisung WRITE_CMD ermöglicht das Schreiben der Befehlsworte
%MW im Modul (oder im integrierten Interface).
Hinweis: Die Befehlsworte sind spezifisch für jede spezifische Applikation.
Illustration Leseanweisung
Prozessorsteuerung
Objekte
%MWxy.i.r oder
%MWxy.MOD.2
Befehlsworte
WRITE_CMD
Modul E/A oder Interface integrierte applikationsspezifische Funktion
Befehlsworte
Syntax Die Anweisung WRITE_CMD wird wie folgt definiert:
WRITE_CMD%CHxy.i
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Strukturelemente der
Anweisung.
i y
Element Beschreibung
WRITE_CMD Name der Anweisung.
%CH x
Objekt des Kanaltyps.
Rackadresse.
Modulposition.
Kanalnummer.
50 35012335 00 Juli 2006
Beispiele
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Die nachfolgende Tabelle beschreibt ein Beispiel des expliziten Austausches unter
Verwendung der Anweisung WRITE_CMD.
Objekt
WRITE_CMD%CH3.0
Beschreibung
Schreiben der Befehlsinformationen zu Kanal 0 des Moduls in
Position 3 im Rack 0.
35012335 00 Juli 2006
51
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
READ_PARAM: Lesen der Einstellparameter
Einleitung
Illustration
Die Anweisung READ_PARAM ermöglicht das Lesen der Einstellparameter des
Moduls (oder des integierten Interfaces).
Dieses Lesen bewirkt die Aktualisierung der Statusworte, die den Einstellparametern %MWxy.i.r zugeordnet sind.
Leseanweisung
Prozessorsteuerung
Objekte %MWxy.i.r
Aktuelle
Einstellparameter
READ_PARAM
Modul E/A oder Interface integrierte applikationsspezifische Funktion
Aktuelle
Einstellparameter
Syntax
Beispiele
Die Anweisung READ_PARAM wird wie folgt definiert:
READ_PARAM%CHxy.i
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Strukturelemente der
Anweisung.
i y
Element Beschreibung
READ_PARAM Name der Anweisung.
%CH x
Objekt des Kanaltyps.
Rackadresse.
Modulposition.
Kanalnummer.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt ein Beispiel des expliziten Austausches unter
Verwendung der Anweisung READ_PARAM.
Objekt
READ_PARAM%CH3.1
Beschreibung
Lesen der Einstellparameter zu Kanal 1 des Moduls in Position
3 im Rack Nr. 0.
52 35012335 00 Juli 2006
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
WRITE_PARAM: Schreiben der Einstellparameter
Einleitung
Illustration
Die Anweisung WRITE_PARAM ermöglicht das Schreiben der Einstellparameter im
Modul (oder im integrierten Interface).
Diese Anweisung ermöglicht das Ändern der Einstellwerte, die in der
Konfiguration innerhalb der Worte %MWxy.i.r
definiert sind.
Leseanweisung
Prozessorsteuerung
Modul E/A oder Interface integrierte applikationsspezifische Funktion
Objekte %MWxy.i.r
Einstellparameter aktuell
WRITE_PARAM
Einstellparameter aktuell
Syntax
Beispiele
Die Anweisung WRITE_PARAM wird wie folgt definiert:
WRITE_PARAM%CHxy.i
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Strukturelemente der
Anweisung.
i y
Element
WRITE_PARAM
%CH x
Beschreibung
Name der Anweisung.
Objekt des Kanaltyps.
Rackadresse.
Modulposition.
Kanalnummer.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt ein Beispiel des expliziten Austausches unter
Verwendung der Anweisung WRITE_PARAM.
Objekt Beschreibung
WRITE_PARAM%CH302.1 Schreiben der Einstellparameter zu Kanal 1 des Moduls in
Position 3 im Rack Nr. 3.
35012335 00 Juli 2006
53
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
SAVE_PARAM: Sichern der Einstellparameter
Einleitung Die Anweisung SAVE_PARAM ermöglicht bei Änderung der Einstellparameter des
Moduls (oder des integrierten Interfaces) das Sichern der neuen Parameter sowie das Ersetzen der Initialparameter durch diese.
Diese Parameter ersetzen die mit Hilfe des Konfigurationseditors (oder der letzten
Sicherung) definierten Initialwerte.
Die Anweisung SAVE_PARAM entspricht dem Befehl "Services" → "Sichern der
Parameter"
Hinweis: Bei Kaltstart werden die aktuellen (nicht gesicherten) Parameter durch die Initialparameter ersetzt.
Illustration Leseanweisung
Prozessorsteuerung
Objekte %MWxy.i.r
Einstellparameter aktuell
Einstellparameter der Ausgangseinstellung
SAVE_PARAM
Modul E/A oder Interface integrierte applikationsspezifische Funktion
Einstellparameter aktuell
Syntax Die Anweisung SAVE_PARAM wird wie folgt definiert:
SAVE_PARAM%CHxy.i
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Strukturelemente der
Anweisung.
i y
Element
SAVE_PARAM
%CH x
Beschreibung
Name der Anweisung.
Objekt des Kanaltyps.
Rackadresse.
Modulposition.
Kanalnummer.
54 35012335 00 Juli 2006
Beispiele
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Die nachfolgende Tabelle beschreibt ein Beispiel des expliziten Austausches unter
Verwendung der Anweisung SAVE_PARAM.
Objekt
SAVE_PARAM%CH5.2
Beschreibung
Lesen und anschließendes Sichern der Einstellparameter zu
Kanal 2 des Moduls in Position 5 im Rack Nr. 0.
35012335 00 Juli 2006
55
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
RESTORE_PARAM: Wiederherstellen der Einstellparameter
Einleitung
Illustration
Die Anweisung RESTORE_PARAM ermöglicht das Wiederherstellen der (bei der
Konfiguration oder bei der letzten Sicherung geschriebenen) Initialparameter der
Ausgangseinstellung .
Die Anweisung RESTORE_PARAM entspricht dem Befehl Services →
"Wiederherstellen der Parameter" .
Leseanweisung
Prozessorsteuerung Modul E/A oder Interface integrierte applikationsspezifische Funktion
Objekte %MWxy.i.r
Einstellparameter aktuell
RESTORE_PARAM
Einstellparameter aktuell
Einstellparameter der Ausgangseinstellung
Syntax Die Anweisung RESTORE_PARAM wird wie folgt definiert:
RESTORE_PARAM%CHxy.i
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Strukturelemente der
Anweisung.
i y
Element Beschreibung
RESTORE_PARAM Name der Anweisung.
%CH x
Objekt des Kanaltyps.
Rackadresse.
Modulposition.
Kanalnummer.
56 35012335 00 Juli 2006
Beispiele
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Die nachfolgende Tabelle beschreibt ein Beispiel des expliziten Austausches unter
Verwendung der Anweisung RESTORE_PARAM.
Objekt Beschreibung
RESTORE_PARAM%CH1.0
Schreiben der Einstellparameter zu Kanal 0 des Moduls in
Position 1 im Rack Nr. 0.
35012335 00 Juli 2006
57
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Austausch- und Rückmeldungsverwaltung
Einleitung Werden Daten zwischen Steuerungsspeicher und Modul ausgetauscht, kann die
Berücksichtigung durch das Modul mehrere Taskzyklen erfordern. Zum Verwalten des Austausches werden 2 Worte verwendet: z
%MWxy.i: Aktueller Austausch, z
%MWxy.i.1: Rückmeldung.
Hinweis: Diese Worte sind Gegenstand einer detaillierten Beschreibung in jedem applikationsspezifischen Register.
Illustration Die nachfolgende Illustration beschreibt die verschiedenen signifikanten Bits bei der
Austauschverwaltung.
Neukonfiguration (X15)
Einstellung (X2)
Befehl (X1)
Status (X0)
%MWxy.i.0
%MWxy.i.1
Statuswörter READ_STS
Befehlsworte
Einstellparameter
WRITE_CMD
WRITE_PARAM
READ_PARAM
SAVE_PARAM
RESTORE_PARAM
58 35012335 00 Juli 2006
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Beschreibung der signifikanten
Bits
Jedes Bit der Worte %MWxy.i und %MWxy.i.1 ist einem Parametertyp zugeordnet: z
Bits der Stelle 0 sind den Statusparametern zugeordnet: z z
Das Bit %MWxy.i.0:X0 zeigt an, ob es eine aktuelle Aufforderung zum Lesen der Statusworte gibt,
Bits der Stelle 1 sind den Befehlsparametern zugeordnet: z z
Das Bit %MWxy.i.0:X1 zeigt an, ob die Befehlsparameter an Kanal i des
Moduls gesendet werden, das Bit %MWxy.i.1:X1 verdeutlicht, ob die Befehlsparameter vom Kanal i des z z
Moduls akzeptiert werden,
Bits der Stelle 2 sind den Einstellparametern zugeordnet: z
Das Bit %MWxy.i.0:X2 zeigt an, ob die Einstellparameter mit Kanal i des
Moduls ausgetauscht werden (mit WRITE_PARAM, READ_PARAM, z
SAVE_PARAM, RESTORE_PARAM), das Bit %MWxy.i.1:X2 verdeutlicht, ob die Einstellparameter vom Modul akzeptiert werden. Ist der Austausch korrekt abgelaufen, wechselt das Bit auf 0,
Bits der Stelle 15 zeigen eine Neukonfiguration von der PG über Kanal i des
Moduls an (Änderung der Parameter + Kaltstart des Kanals).
Hinweis: Die Austauschworte und die Rückmeldung existieren auch auf der
Modul-Ebene (%MWxy.MOD und %MWxy.MOD.1).
35012335 00 Juli 2006
59
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Beispiel Phase 1: Senden von Daten mit Hilfe der Anweisung WRITE_PARAM
SPS-Speicher
1
0
Statuswörter
Befehlsworte
Aktuelle Einstellparameter
Speicher des E/A-Moduls oder integrierte applikationsspezifische Funktion
Statuswörter
Befehlsworte
Aktuelle Einstellparameter
Wird die Anweisung vom Steuerungsprozessor abgefragt, wird das Bit "Aktueller
Austausch" in %Mwxy auf 1 gesetzt.
Phase 2: Analyse der Daten durch das E/A-Modul und Rückmeldung
SPS-Speicher
0
1
Statuswörter
Befehlsworte
Aktuelle Einstellparameter
Speicher des E/A-Moduls oder integrierte applikationsspezifische Funktion
Statuswörter
Befehlsworte
Aktuelle Einstellparameter
Beim Austausch von Daten zwischen dem Steuerungsspeicher und dem Modul wird die Berücksichtigung durch das Modul von Bit %MWxy.i.1:X2 verwaltet:
Rückmeldung (0 = Austausch korrekt, 1 = Austausch erfolglos).
Hinweis: Es gibt keine Einstellparameter auf der Modul-Ebene.
60 35012335 00 Juli 2006
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
2.4
Vorsymbolisierung
Übersicht
Gegenstand dieses Abschnitt
Dieser Abschnitt beschreibt die Funktion "Vorsymbolisierung von Objekten eines applikationsspezifischen Kanals".
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Vorsymbolisierte Objekte
Durchführen der automatischen Symbolisierung von Objekten, die einem
Kanal zugeordnet sind
Seite
35012335 00 Juli 2006
61
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Vorsymbolisierte Objekte
Rolle
Syntax
Manche applikationsspezifische Module (z. B.: Zählen, Achsensteuerung, ...) ermöglichen eine automatische Symbolisierung der ihnen zugeordneten Objekte.
Wenn Sie das generische Symbol des Kanals %CHxy.i des Moduls angeben, können alle diesem Kanal zugeordneten Symbole der Objekte auf Anfrage automatisch erzeugt werden.
Diese Objekte werden mit folgender Syntax symbolisiert:
Präfix_Benutzer_Suffix_Hersteller
Die Elemente haben folgende Bedeutung und weisen folgende Merkmale auf:
Element
Präfix_Benutzer
Zahl der maximal verwendbaren
Zeichen
12
Beschreibung
Suffix_Hersteller 20 das vom Benutzer für den Kanal angegebene generische Symbol
Teil des Symbols, das dem Objektbit oder Wort des durch das System angegebenen Kanals entspricht
Hinweis: Neben dem Symbol wird automatisch ein Herstellerkommentar generiert, der zusammenfassend an die Rolle des Objekts erinnert.
62 35012335 00 Juli 2006
Beispiel
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Bei diesem Beispiel geht es um ein Zählmodul in Position 3 des Moduls.
Wenn das zum Kanal 0 geleitete generische Symbol (Präfix-Benutzer)
Stück_Zhälen lautet, werden die folgenden Symbole automatisch erzeugt.
Variable Typ
%CH3.0
CH
Symbol Kommentar
%ID3.0
DWORD Stück_Zhälen_cur_meas
%ID3.0.4
DWORD Stück_Zhälen_capt
%I3.0
%I3.0.1
EBOOL Stück_Zhälen_enab_activ
EBOOL Stück_Zhälen_pres_done
Aktueller Zählermesswert
Erfasster Zählermesswert
Freigabe aktiv
Preset durchgeführt
35012335 00 Juli 2006
63
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Durchführen der automatischen Symbolisierung von Objekten, die einem Kanal zugeordnet sind
Einleitung
Erforderliche
Bedingungen
Die den Sprachobjekten zugewiesene Vorsymbolisierung des Herstellers
(Suffix_Hersteller) ist spezifisch für jede spezifische Applikation. Eine detaillierte
Liste dieser Suffixe ist in die Dokumentation der betroffenen spezifischen
Applikation integriert.
Die automatische Symbolisierung impliziert: z
Das Modul wurde zuvor in der Konfiguration PL7 deklariert.
z
Das applikationsspezifische Modul akzeptiert diese Funktionalität. Die betroffenen spezifischen Applikationen sind: z z z z
Die Analoge, die Zählfunktion, die Achsensteuerung, die Einzelschrittsteuerung, z z z die Wägung, die Regelung, die Kommunikation (erfordert ein Modul im Rack).
Verfahrensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Durchführen der automatischen Symbolisierung von Objekten, die einem Kanal zugeordnet sind.
Schritt
1
2
3
4
5
Aktion
Rufen Sie den Variableneditor auf.
Rufen Sie die Variablen des Typs E/A auf.
Anmerkung: Kanäle, deren Objekte symbolisierbar sind, besitzen einen
Buchstaben P , der auf der Schaltfläche links von der Variablen %CH steht.
Doppelklicken Sie auf die Variablen-Schaltfläche P des zu symbolisierenden
Kanals.
Geben Sie das Anwenderpräfix ein.
Anmerkung: Ist ein Symbol bereits für einen Kanal definiert, ist das vorgeschlagene Präfix das abgerufene und bei 12 Zeichen abgeschnittene
Symbol.
Bestätigen Sie mit Hilfe der Schaltfläche "Vorsymbolisieren" .
64 35012335 00 Juli 2006
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Löschen der automatischen
Symbolisierung
Das Abbrechen der automatischen Symbolisierung ermöglicht für einen gegebenen logischen Kanal das Löschen aller oder bestimmter Symbole eines Objekts.
Zwei Optionen werden vorgeschlagen:
Ist die gewählte Option ...
Deaktivieren aller Vorsymbole
Deaktivieren der präfixierten
Vorsymbole
Dann ...
Wurde kein Präfix gewählt, werden alle Symbole deaktiviert (darunter auch jene, die direkt im Editor Gegenstand einer Änderung waren).
Nur Objekte, die ein dem eingegebenen identisches Präfix besitzen, werden deaktiviert.
35012335 00 Juli 2006
65
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
66 35012335 00 Juli 2006
Applikationsspezifische
Anweisungen
3
Übersicht
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die applikationsspezifischen Anweisungen.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Applikationsspezifische Anweisungen
Aufrufen einer spezifischen Anweisung des Typs Funktion, Methode oder
Prozedur
Seite
67
35012335 00 Juli 2006
Applikationsspezifische Anweisungen
Applikationsspezifische Anweisungen
Einleitung Applikationsspezifische Anweisungen (hierzu gehören Funktionen, Methoden oder
Prozeduren) sind spezifische Programmieranweisungen einer applikationsspezifischen Funktion. Sie ergänzen die Basis- und fortgeschrittenen Anweisungen.
Sie werden in der Dokumentation zu jedem der Module definiert.
Die Parameter sind immer Objekte der Programmiersprache PL7: Wörter,
Worttabellen, Sofortwerte.
Hinweis: Die Anweisungen des Typs "Funktion" belegen zusätzlichen Platz im
Applikationsspeicher (nur, wenn sie tatsächlich im Programm verwendet werden).
Diese Belegung dieses Speicherplatzes muss für jede der Funktionen unabhängig davon, wie oft sie verwendet wird, entsprechend der gewählten maximalen
Speicherkapazität der Steuerung berücksichtigt werden.
Beispiel einer spezifischen
Anweisung
Mit Hilfe der Funktion "SMOVE" (Typ "Methode") der Module zur Bewegungssteuerung (TSX CAY und TSX CFY) kann eine Bewegung ausgeführt werden:
SMOVE %CH103.2 (01,90,01,10000000,200,0)
Jeder der Parameter hat eine besondere Bedeutung: z z z
10000000 ist die zu erreichende Koordinate in Mikrometern
200 ist die Bewegungsgeschwindigkeit in mm/Minute
...
68 35012335 00 Juli 2006
Applikationsspezifische Anweisungen
Aufrufen einer spezifischen Anweisung des Typs Funktion,
Methode oder Prozedur
Übersicht Das Aufrufen der Eingabe der spezifischen Applikationsfunktion kann erfolgen durch: z
Die direkte Eingabe der Anweisung und ihrer Parameter in einen z
Operationsbaustein, die Funktion "Eingabehilfe", aufrufbar in den Programmeditoren (LD, IL, ST).
35012335 00 Juli 2006
69
Applikationsspezifische Anweisungen
Abrufen einer
Funktion
Schritt
1
2
3
4
5
6
7
Aktion
Rufen Sie den gewünschten Editor auf.
Wählen Sie dem Editor entsprechend eine der folgenden Methoden zum Öffnen der Funktionsbibliothek.
z Drücken Sie auf Shift + F8 (Editoren LD, IL,ST).
z z
Klicken Sie auf das Symbol (Editor LD).
Wählen Sie den Befehl "Services" → "Aufruf einer Funktion eingeben"
(Editoren IL, ST).
Bemerkung: Die Funktionsbibliothek erscheint.
PL7 : Funktionsaufruf
EF
Angaben zur Funktion: Parameter
Famille
Zeichenkette
Interpolationsbefehl
Achsensteuerung
Kommunikation
Aufrufformat
V.Bib V.App
2.00 -
1.0
2.00 -
3.07 -
-
Nom
SMOVE
Parameter der FUNKTION
Name Typ
Kanal
NRUN WORD
G9 Worte
Art
MAIN Kanal
IN
IN
Kommentar
Nr. Verfahrbewegung
G9
Details...
Commentaire
Achensteuerung Auto
Familie
%CH103.2
01
90
?
Aufrufanzeige
SMOVE %CH103.2 ( 01.90.01.10000000.20000.0 )
OK Abbrechen
Wählen Sie die spezifische Applikation im Feld "Familie" .
Wählen Sie die Anweisung im Feld "Name" .
Zahlreiche Anweisungen besitzen ein Hilfsfenster zur benutzerspezifischen
Eingabe.
Rufen Sie dieses Fenster durch Klicken auf die Schaltfläche "Detail" auf.
Geben Sie jeden Parameter der Anweisung ein (jede Anweisung wird in der entsprechenden applikationsspezifischen Dokumentation entwickelt): z In das benutzerspezifische Fenster oder z in das Feld "Eingabefeld" im Fenster "Funktionen der Bibliothek" . Dafür muß die Rubrik "Parameter" im Feld "Angaben zur Funktion" gewählt werden.
Bestätigen Sie mit "Ok" .
70 35012335 00 Juli 2006
Anlagen
4
Übersicht
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel nennt einige elementare Begriffe, die bei der Inbetriebnahme von applikationsspezifischen Funktionen nützlich sind.
Manche dieser Begriffe sind Auszüge aus dem Handbuch für die Installation und das Starten von PL7.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Abrufen über Konfigurationseditor
Funktionsleiste von PL7
Statuszeile von PL7
Deklarieren eines Moduls im Steuerungsrack
Deklarieren eines über FIPIO-Bus dezentralisierten Moduls
Bestätigen der Konfiguration eines Moduls
Durchführen der globalen Neukonfiguration einer Applikation
Verarbeitung von applikationsspezifischen Fehlern (Module im Rack) per
Programm
Verarbeitung der FIPIO-Fehler
Seite
71
35012335 00 Juli 2006
Anlagen
Abrufen über Konfigurationseditor
Übersicht
Illustration
Der Konfigurationseditor ermöglicht auf intuitive und graphische Weise das
Deklarieren und Konfigurieren der verschiedenen Strukturelemente der Steuerung: z z
Rack,
Versorgung, z z
Prozessor, applikationsspezifische Module.
Der Konfigurationseditor stellt außerdem im Online-Betrieb die Debug-, Einstell- und
Diagnosefunktionen sicher.
Das folgende Fenster stellt ein Beispiel für die Hadwarekonfiguration dar.
Konfiguration
TSX 57103 V4.0 ...
0
XMWI
XTI..
0 o
K o m m
1
E
Y
2 3 4 5
C
1
6
I
P
72 35012335 00 Juli 2006
Aufrufen des
Editors
Anlagen
Die folgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Arten, den Konfigurationseditor aufzurufen.
Ab: der Menüleiste des Applikationsnavigators
Aktion
Wählen Sie den Befehl "Tools" → "Konfiguration" .
Doppelklicken Sie auf "Hardwarekonfiguration" oder wählen Sie diese mit Hilfe der Richtungstasten und bestätigen Sie mit "Eingabe" .
Applikationsnavigator
Struktur
STATION
Konfiguration
Hardewarekonfiguration
Softwarekonfiguration
Programm
MAST-Task
Ereignisse
DFB-Typen
Variablen
Animationstabellen
35012335 00 Juli 2006
73
Anlagen
Funktionsleiste von PL7
Übersicht
Illustration
Elemente und
Funktionen
Die Funktionsleiste stellt mit Hilfe der Maus einen schnellen Zugriff auf die
Basisfunktionen der Software sicher.
Der Zugriff auf die verschiedenen Funktionen ist dynamisch und je nach Kontext unterschiedlich.
Die Funktionsleiste von PL7 stellt sich wie folgt dar:
?
?
Diese Tabelle zeigt die Bedeutung aller Elemente der Funktionsleiste:
Element Funktion
Neue Applikation
Element Funktion
Offline-Betrieb
Applikation öffnen Online-Betrieb
Applikation speichern
Applikation komplett oder teilweise drucken
Letzte Änderungen abbrechen
Änderungen bestätigen
Gehe zu
RUN
Wechsel der Steuerung auf RUN
STOP
Wechsel der Steuerung auf
STOP
Animation starten/stoppen
Fenster überlappend anordnen
Horizontales Kacheln der
Fenster
Vertikales Kacheln der Fenster Applikationsnavigator
Querverweise
Funktionsbibliothek
Transfer Steuerung <-> PG
?
?
Hilfe
Was ist das?
Hinweis: Alle Funktionen sind auch über Menü verfügbar.
74 35012335 00 Juli 2006
Anlagen
Statuszeile von PL7
Auf einen Blick Die Statuszeile im unteren Teil des Fensters zeigt eine Reihe von Informationen zum Betrieb der Software.
Abbildung Die Statusleiste von PL7 ist wie folgt aufgebaut:
1
Bereit
2
ONLINE
3
STOP
4
:SYS OK
5 6
MODIF
7 8
OVR GROSS
Elemente und
Funktionen
Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Bereiche der Statusleiste:
4
5
2
3
Variable Bereich
1 Information
Funktion liefert den Menübefehlen, den Symbolen der
Werkzeugleisten und den verschiedenen Editoren zugeordnete Informationen, wenn diese gewählt werden.
Betriebsmodus zeigt den aktuellen Betriebsmodus (Offline, Online) an.
Steuerungsstatus zeigt den Status der Steuerung (RUN, STOP, Fehler, ...) an.
Netzadresse
Grafcet-Modus liefert die Netzwerkadresse der Steuerung.
Zeigt an, ob der Grafcet-Modus in der Applikation verwendet wird.
6
7
8
Änderung im
Gange
Animationsindikator zeigt an, dass die aktuelle Applikation nicht gesichert ist oder von der Sicherung abweicht.
symbolisiert den Online-Betrieb.
Tastaturfunktionen zeigen den Status der Tastaturfunktionen "Einfügen" und
"Umschalten" an.
35012335 00 Juli 2006
75
Anlagen
Deklarieren eines Moduls im Steuerungsrack
Verfahrensweise Diese Operation ermöglicht das softwaregestützte Deklarieren eines Moduls im
Steuerungsrack.
Das nachfolgende Beispiel betrifft ein Modul Digital, wobei die Prozedur, unabhängig vom Modultyp im Rack, identisch ist.
Schritt Aktion
1 Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration der Applikation auf.
2 Doppelklicken Sie auf die Position, in der das Modul konfiguriert werden soll.
Ergebnis: Das Fenster "Modul hinzufügen" erscheint.
Modul hinzufügen
Familie: Modul:
Analogmodul 1.5
Kommunikation 1.5
Zählmodule 1.5
Positionieren 1.5
Wiegen 1.5
Simulation 1.5
Digitale E/A 1.0
TSX DEY 08D2
TSX DEY 16A2
TSX DEY 16A3
TSX DEY 16A4
TSX DEY 16A5
TSX DEY 16D2
TSX DEY 16D3
TSX DEY 16FK
TSX DEY 32D2K
TSX DEY 32D3K
TSX DEY 64D2K
TSX DMY 28FK
8E 24VCC SINK BORN
16E 24VCA BORN
16E 48VCA BORN
16E 110/120VCA BORN
16E 220/240VCA BORN
16E 24VCC SINK BORN
16E 48VCC SINK BORN
16E RAPID 24VCC SINK CONN
32E 24VCC SINK CONN
32E 48VCC SINK CONN
64E 24VCC SINK CONN
16E 24VCC.12S 24 VCC
OK
Abbrechen
3
4
5
Wählen Sie im Feld "Familie" die gewünschte spezifische Applikation
(Beispiel: Digital ).
Wählen Sie im Feld "Modul" die Modulreferenz.
Bestätigen Sie die Wahl mit "Ok" .
Ergebnis: Das Modul ist an seiner Position deklariert. Diese wird schraffiert und enthält die Modulreferenz.
Konfiguration
TSX 57452 V5.0 ...
XMWI
XTI..
0
0
0
2
6
S
Y
0
4
2
5
7
S
X
L p s o o
F o i p i o
K o m m
2
1
3
D
E
Y
8
2
4
76 35012335 00 Juli 2006
Anlagen
Deklarieren eines über FIPIO-Bus dezentralisierten Moduls
Verfahrensweise Diese Operation ermöglicht das softwaregestützte Deklarieren eines Moduls online
über FIPIO-Bus.
Bemerkung: Diese Operation erfordert die Verwendung eines Prozessors mit integrierter FIPIO-Verbindung.
Schritt Aktion
1
2
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration der Applikation auf.
Doppelklicken Sie auf den FIPIO-Bereich des Prozessors.
Ergebnis: Das Fenster "FIPIO-Konfiguration" erscheint.
FIPIO Konfiguration
TSX 57453 V5.0 Buslänge:
Logische Kommunikator
0
1
Basismodul
15 km Konfigurierte Geräte: 0
Erweiterungsmodul
0 Fipio-Manager TSX 57252
63 Privilegierte Station
3
12
Doppelklicken Sie auf einen der verfügbaren Anschlußpunkte.
Ergebnis: Das Fenster "Gerät hinzufügen/ändern" erscheint.
Gerät hinzufügen/ändern
Anschlußpunkt
Nummer des Anschlußpunktes
Kommentar
1 OK
Abbrechen
Familien
ATV-16 1.0
ATV-581.0
CCX-171.0
CCX17-321.0
MAGELIS1.0
MOMENTUM1.0
PASSERELLE1.0
SIMULATION1.0
STD_P1.0
TBX1.0
Basismodul
ATV16U09M2/50Hz
240 V 50Hz
ATV16U09M2/60Hz
V 60Hz
ATV16U18M2/50Hz
240 V 50Hz
ATV16U18M2/60Hz
V 60Hz
Kommunikator
TSX FPP 010 PCMCIA Fipio-Agent
ATV16 0.5HP 240
ATV16 0.75kw
ATV16 1.0HP 240
35012335 00 Juli 2006
77
Anlagen
7
8
5
6
Schritt Aktion
4 Geben Sie die Nummer des Anschlußpunktes entsprechend der Adresse für den
Anschluß des Moduls ein (Adressen von 1 bis 62 sowie von 64 bis 127 verfügbar, da Adressen 0 und 63 vom System reserviert sind).
Als Standard schlägt die Software PL7 die dem gewählten Anschlußpunkt entsprechende Adresse vor.
Geben Sie einen Kommentar ein (optional).
Wählen Sie im Feld "Familie" den an den Bus anzuschließenden Gerätetyp.
(Beispiel: TBX, Momentum ...).
Wählen Sie das Basismodul.
9
Wählen Sie dem Gerätetyp entsprechend: z Das Basis- bzw. Erweiterungsmodul, z den Kommunikator.
Bemerkungen: z Wurde die Referenz des Basismoduls Momentum noch nicht vorgeschlagen,
Referenz "OTHER FRD" wählen.
Bestätigen Sie mit "Ok" .
Ergebnis: Das Modul ist deklariert.
FIPIO Konfiguration
TSX 57453 V5.0
Buslänge: 0
1
15 km Konfigurierte Geräte: 1
Logische Adresse Kommunikator Basismodul Erweiterungsmodul
0 Fipio-Manager TSX 57252
1 TBX LEP 030 0 TBX ASS 200 1 TBX AES 400
63 Privilegierte Station
78 35012335 00 Juli 2006
Anlagen
Bestätigen der Konfiguration eines Moduls
Einleitung
Illustration
Die Deklaration eines Moduls sowie die Änderung von Konfigurations- oder Einstellparametern impliziert eine Bestätigung der Konfiguration dieses Moduls.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt unter den verschiedenen Phasen der
Inbetriebnahme der Hardware einer Applikation die Positionierung der Bestätigung der Konfiguration eines Moduls.
Schritt
1
2
3
4
5
6
Beschreibung
Deklaration eines Moduls
Konfiguration der Modulkanäle
Einstellung
Bestätigung der Modulkonfiguration
Deklaration bzw. Parametrierung von neuen Modulen
Globale Bestätigung der Applikation
Verfahrensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Durchführen der
Bestätigung der Konfiguration eines Moduls.
Schritt
1
Aktion
Wählen Sie den Befehl "Bearbeitung" → "Bestätigen" oder verwenden Sie das Symbol in der Funktionsleiste.
35012335 00 Juli 2006
79
Anlagen
Durchführen der globalen Neukonfiguration einer Applikation
Einleitung Die globale Neukonfiguration einer Applikation ist erforderlich, damit die für jedes
Modul bestätigten Änderungen berücksichtigt werden. Sie wird im Allgemeinen im
Offline-Betrieb durchgeführt.
Hinweis: Die globale Neukonfiguration einer Applikation im Online-Betrieb hat den
Stopp des Moduls zur Folge.
Illustration Die nachfolgende Tabelle beschreibt unter den verschiedenen Phasen zur
Inbetriebnahme der Hardware einer Applikation die Positionierung der globalen
Neukonfiguration einer Applikation.
Schritt
1
2
3
4
5
6
Beschreibung
Deklaration eines Moduls
Konfiguration der Modulkanäle
Einstellung
Bestätigung der Modulkonfiguration
Deklaration bzw. Parametrierung von neuen Modulen
Globale Bestätigung der Applikation
Verfahrensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise bei der globalen
Neukonfiguration einer Applikation.
Schritt
1
2
Aktion
Wählen Sie den Befehl "Bearbeitung" → "Bestätigen ..." oder verwenden
Sie das Symbol in der Funktionsleiste.
Bestätigen Sie die Neukonfiguration.
80 35012335 00 Juli 2006
Verarbeitung von applikationsspezifischen Fehlern (Module im Rack) per
Programm
Übersicht
Anlagen
Die Verarbeitung von applikationsspezifischen Fehlern kann mit Hilfe von Debug- und Diagnose-Fenstern erfolgen.
Es kann jedoch auch von Interesse sein, diese Verarbeitung per Programm durchzuführen.
35012335 00 Juli 2006
81
Anlagen
Algorithmus Der folgende Algorithmus ist ein Anwendungsbeispiel für die Erkennung und
Verwaltung von Fehlern an applikationsspezifischen Modulen (im Rack) per
Programm.
Prüfen Sie das Bit %S10
(allgemeiner Eingangs-/
Ausgangsfehler)
%S10 = 0 ?
Nein
Kein
Eingangs-/Ausgangsfehler
Ja
Suchen Sie den Fehler am internen Bus durch
%S119
Nein Prüfen Sie den Fehler am
FIPIO-Bus durch
%S118 (1)
%S119 = 0?
Ja
Suchen Sie das
Standardrack
%S40 bis%S47
Suchen Sie das
Standardmodul im Rack
%Ixy.MOD.ERR = 1
Diagnostizieren Sie den Fehler im
Modul
READ_STS %CHxy.MOD
%MWxy.MOD.2
Suchen Sie den Standardkanal durch
%Ixy.i.ERR = 1
Diagnostizieren Sie den Fehler im
Kanal
READ_STS %CHxy.i
%MWxy.i.2
(1) Siehe
Verarbeitung der FIPIO-Fehler , S. 83
82 35012335 00 Juli 2006
Anlagen
Verarbeitung der FIPIO-Fehler
Übersicht Die Verarbeitung der FIPIO-Fehler kann mit Hilfe der Fenster "Debug" und
"Diagnose" betrieben werden.
Es kann jedoch auch von Interesse sein, diese Verarbeitung per Programm durchzuführen.
35012335 00 Juli 2006
83
Anlagen
Algorithmus Der beschriebene Algorithmus ist ein Beispiel für einen Applikationsalgorithmus zur
Erkennung und Verwaltung von Fehlern über den FIPIO-Bus
Prüfen Sie das Bit %S10
(allgemeiner Eingangs-/
Ausgangsfehler)
%S10 = 0 ?
Ja
Suchen Sie den Fehler am
FIPIO-Bus durch
%S118
Nein Kein
Eingangs-/Ausgangsfehler
Suchen Sie den
Standardverbindungspunkt durch
%I\p2c\m.MOD.ERR = 1
%S118 = 0?
Ja
Nein Prüfen Sie den Fehler am
Bus X durch
%S119
Suchen Sie das Wort
%SW128 bis %SW143, das nicht gleich 0 ist
Suchen Sie den
Standardverbindungspunkt durch das
Bit des Wortes %SWi:x, das nicht gleich 0 ist
Die Suche des
Standardverbindungspunkt s kann auf zwei unterschiedliche Weisen erfolgen.
Die empfohlene Methode ist die Suche nach den
Systemworten %SW128 bis %SW143.
Diagnostizieren Sie den
Verbindungspunkt durch die
Funktion
READ_STS %CH\p.2.c\0.MOD
Suchen Sie den Standardkanal durch
%I\p.2.c\m.v.ERR = 1
Diagnostizieren Sie den Kanal durch die Funktion
READ_STS %CH\p.2.c\m.v.ERR
84 35012335 00 Juli 2006
Applikationsspezifische Digital-
Funktion
II
Übersicht
Ziel dieses
Registers
Inhalt dieses
Teils
Dieses Register beschreibt die applikationsspezifische Funktion Digital über
Steuerung TSX/PCX57 und ihre Inbetriebnahme mit der Software PL7 Junior und Pro.
Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
Kapitel
5
8
9
6
7
Kapitelname
Allgemeine Präsentation der applikationsspezifischen Digital-
Funktion
Konfiguration des Digitalmoduls
Debug der Digitalmodule
Dem Digitalmodul zugeordnete Bits und Wörter
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Seite
35012335 00 Juli 2006
85
Applikationsspezifische Digital-Funktion
86 35012335 00 Juli 2006
Allgemeine Präsentation der applikationsspezifischen Digital-
Funktion
5
Beschreibung der applikationsspezifischen Digitalfunktion
Einleitung Die applikationsspezifische Digitalfunktion wird angewendet: z auf am Rack installierte digitale Ein-/Ausgangsmodule, z auf dezentrale digitale Ein-/Ausgangsmodule auf dem FIPIO-Bus.
Hinweis: Um letztgenannte aufzurufen, muss der konfigurierte Prozessor unbedingt ein Prozessor mit integrierter FIPIO-Verbindung sein.
Die Inbetriebnahme der applikationsspezifischen Digitalfunktion erfordert die
Definition des physischen Kontextes der Applikation, in die sie integriert werden soll
(Rack, Versorgung, Prozessor, Module oder Geräte ...), und dann die Ausführung ihrer Software-Inbetriebnahme.
Dieser zweite Aspekt wird von den verschiedenen Editoren von PL7 aus realisiert: z z entweder im Offline-Betrieb oder im Online-Modus. In diesem Fall ist die Änderung auf bestimmte Parameter beschränkt.
87
35012335 00 Juli 2006
Allgemeine Präsentation
Prinzip der
Inbetriebnahme
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Phasen der
Inbetriebnahme der applikationsspezifischen Digital-Funktion.
Modus
Offline
Phase
Deklaration eines Moduls im Rack (Siehe Deklarieren eines Moduls im
oder dezentralisiert über FIPIO.
(Siehe Deklarieren eines
über FIPIO-Bus dezentralisierten Moduls,
)
Konfiguration der
Modulkanäle (Siehe
Konfiguration der
Einstellung (Siehe Einstellen der
Konfigurationsparameter
einer Reflexfunktion, S. 219 )
Bestätigung der
Konfigurationsparameter
(Siehe Bestätigen der
Konfiguration eines Moduls,
)
Globale Bestätigung der
Applikation (Siehe
Durchführen der globalen
Neukonfiguration einer
Offline oder online Symbolisierung
Beschreibung
Wahl: z der geographischen Position, z z z der Nummer und der Position bei Modulen im Rack, des Anschlusspunktes bei dezentralisierten Modulen, des Modultyps.
Eingabe der Konfigurationsparameter.
Eingabe der anfänglichen Regelungsparameter (nur für
TSX DMY 28 RFK).
Bestätigung der Modul-Ebene
Bestätigung der Applikations-Ebene
Online
Offline oder online
Programmierung
Transfer
Debug
Dokumentation
Symbolisierung der Variablen, die der applikationsspezifischen
Funktion zugeordnet sind
Programmierung der von der spezifischen Applikation zu erfüllenden Funktionen mit Hilfe: z von dem Modul zugeordneten Bit- und Wortobjekten, z von applikationsspezifischen Anweisungen.
Transfer der Applikation in die Steuerung
Debug der Applikation mit Hilfe: z von Debug-Hilfsfenstern zum Steuern der Ein- und Ausgänge, z von Diagnosefenstern zum Identifizieren der Fehler.
Ausdruck der verschiedenen Informationen über die Applikation.
88 35012335 00 Juli 2006
Allgemeine Präsentation
Hinweis: Die oben definierte Reihenfolge ist ein Beispiel. Die Software PL7 ermöglicht das Verwenden der Editoren in interaktiver Form in der gewünschten
Reihenfolge (man kann jedoch den Daten- oder Programmeditor nicht ohne vorherige Konfiguration der Ein-/Ausgangsmodule verwenden).
35012335 00 Juli 2006
89
Allgemeine Präsentation
90 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des Digitalmoduls
6
Übersicht
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die mit der Konfiguration verbundenen Aspekte bei der
Inbetriebnahme des Digitalmoduls.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
6.1
6.2
6.3
6.4
Thema
Konfiguration eines Digitalmoduls: Allgemeines
Parameter der digitalen Eingangskanäle
Parameter der digitalen Ausgangskanäle
Konfiguration der Digitalparameter
Seite
91
35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des Digitalmoduls
92 35012335 00 Juli 2006
6.1
Konfiguration des Digitalmoduls
Konfiguration eines Digitalmoduls: Allgemeines
Übersicht
Gegenstand des
Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die nötigen Basisoperationen bei der Konfiguration eines Moduls Digital.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des Konfigurationsfensters eines Digitalmoduls
Aufrufen des Konfigurationsfensters eines Digitalmoduls im Rack
Aufrufen des Konfigurationsfensters eines über FIPIO-Bus dezentralisierten
Digitalmoduls
Ändern der Konfigurationsparameter der Kanäle eines Digitalmoduls:
Allgemeines
Seite
35012335 00 Juli 2006
93
Konfiguration des Digitalmoduls
Beschreibung des Konfigurationsfensters eines Digitalmoduls
Übersicht
Illustration
Das Konfigurationsfenster des Moduls, das im Rack oder über den Bus FIPIO gewählt wurde, zeigt die Parameter der Ein- oder Ausgangskanäle Digital an.
Dieses Fenster ermöglicht den Zugriff auf die Anzeige und die Änderung der
Parameter im Offline-Betrieb sowie auf Debug im Online-Betrieb.
1
2
TSX DMY 28FK [RACK 0 POSITION 2]
Configuration
Désignation : 16E 24VCC, 12S 24 VCC
Partie entrées
3 6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
Voie Symbole
0
1
4
5
2
3
S. Déf. Alim
Actif
Tâche
MAST
MAST 4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
Filtrage
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
Fonction
94 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des Digitalmoduls
Beschreibung Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente des Konfigurationsfensters und ihre Funktionen.
Variable Element
1
2
3
Titelzeile
Funktion zeigt die Referenz des gewählten Moduls und seine physische Position sowie die
Racknummer für Module im Rack oder den FIPIO-Anschlußpunkt für dezentralisierte
Ein-/Ausgänge an.
Modulbereich Ermöglicht die Wahl: z Der Phase der Inbetriebnahme: z z
Konfiguration ,
Einstellung (nur über TSX DMY 28 RFK), z z
Debug (Diagnose), nur im Online-Betrieb aufrufbar.
Des Kanaltyps (Ein- oder Ausgänge), wenn das bezeichnete Modul zugleich Ein- und
Ausgänge umfasst, des Programmteils bei Modulen TBX DMS 16P22.
z
Zeigt die Bezeichnung des gewählten Moduls an.
Die Anzeige dieses Bereichs ist optional. Die Wahl erfolgt über den Befehl "Ansicht" →
"Modulbereich" .
Kanalbereich Ermöglicht die Parametrierung der verschiedenen Kanäle. Die Spalte "Symbol" zeigt das dem Kanal entsprechende Symbol, wenn dieses vom Benutzer (vom
Variableneditor aus) definiert wurde.
35012335 00 Juli 2006
95
Konfiguration des Digitalmoduls
Aufrufen des Konfigurationsfensters eines Digitalmoduls im Rack
Verfahrensweise Diese Operation ermöglicht das Aufrufen der Konfigurationsparameter der Kanäle eines Digitalmoduls.
Schritt Aktion
1 Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des Moduls auf.
2 Doppelklicken Sie auf das zu konfigurierende Modul oder wählen Sie das Modul und führen Sie dann den Befehl "Service" → "Modul öffnen" aus.
Ergebnis: Das Konfigurationsfenster des gewählten Moduls erscheint.
TSX DMY 28FK [RACK 0 POSITION 2]
Konfiguration Ausgänge
Bezeichnung: 16E 24VCC, 12A 24 VCC
Funktion
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
Kanal
0
1
4
5
2
3
Symbol Fehlermodus
Aktiv
Task
MAST
MAST 4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
Fehlerwert
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
96 35012335 00 Juli 2006
35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des Digitalmoduls
Bestimmte Module verfügen über ein Dialogfeld zum Aufrufen der Zusatzparameter.
Zum Aufrufen dieses Dialogfelds:
Schritt Aktion
1 Führen Sie wahlweise durch: z Ein Klick mit der rechten Maustaste auf die Zeile der Tabelle, die dem zu parametrierenden Kanal entspricht und wählen Sie dann den Befehl z
"Eigenschaften" im laufenden Menü, ein Doppelklick mit der linken Maustaste auf die Zeile der Tabelle, die dem zu parametrierenden Kanal entspricht,
Wahl der Zelle "Funktion" des zu parametrierenden Kanals und bestätigen Sie z dann mit "Eingabe" .
Ergebnis: Das Dialogfeld erscheint über dem Konfigurationsfenster.
TSX DMY 28FK [RACK 0 POSITION 2]
Konfiguration
Bezeichnung: 16E 24VCC, 12S 24 VCC
Ausgänge
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
Kanal Symbol
0
1
4
5
2
3
Überv.Vers.fehl
Aktiv
Task
MAST
MAST 4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
Filter
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
4 ms
Funktion
Eigenschaften des Kanals 2 x
Funktion
Normal
Speicherung Status 0
Speicherung Status 1
Ereignisverarbeitung
Steigend
Fallend
EVT 1
97
Konfiguration des Digitalmoduls
Aufrufen des Konfigurationsfensters eines über FIPIO-Bus dezentralisierten
Digitalmoduls
Verfahrensweise Diese Operation ermöglicht das Aufrufen der Konfigurationsparameter der Kanäle eines Digitalmoduls, dezentralisiert über den Bus FIPIO.
2
3
Schritt Aktion
1 Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des Moduls auf.
Doppelklicken Sie auf den FIPIO-Bereich des Prozessors.
Doppelklicken Sie auf das zu konfigurierende Modul oder wählen Sie das Modul und führen Sie dann den Befehl "Service" → "Modul öffnen" aus.
Ergebnis: Das Konfigurationsfenster des gewählten Moduls erscheint.
TBX CSP 1622 [FIPIO1 MODULE 0]
Konfiguration
Bezeichnung: TBX7 MONOBLOC 16A 24Vcc
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
Kanal
0
1
4
5
2
3
Symbol Task
MAST
Wied.einsch
Automatisch
Automatisch
98 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des Digitalmoduls
Ändern der Konfigurationsparameter der Kanäle eines Digitalmoduls:
Allgemeines
Einleitung
Aufrufen der
Kontextmenüs
Der Konfigurationseditor bietet eine Reihe von Funktionalitäten zur einfachen
Eingabe oder Änderung der Modulparameter wie: z
Kontextmenüs, z z
Einfach- oder Mehrfachauswahl von Kanälen,
Kopieren/Einfügen von Parametern (mit Hilfe der Kontextmenüs).
Sie sind per rechtem Mausklick aufrufbar und ermöglichen einen schnellen Zugriff auf die Hauptbefehle.
Ist das zu wählende Element ...
Die verfügbaren Funktionalitäten sind dann ...
die Zelle Parameter kopieren
Parameter einfügen der Modulbereich (außerhalb der
Tabelle)
Änderungen abbrechen
Bestätigen
Animieren
Wählen eines
Kanals oder einer Zelle
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise bei der Wahl eines
Kanals oder der Kanalzelle eines Moduls.
Schritt
1
Aktion
Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Nummer des gewünschten Kanals oder der gewünschten Zelle.
Wählen einer
Gruppe aufeinanderfolgender Kanäle
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Wählen einer
Gruppe aufeinanderfolgender Kanäle eines Moduls.
Schritt
1
2
Aktion
Wählen Sie den ersten Kanal.
Drücken Sie "Umschalten" und klicken Sie auf den letzten Kanal.
35012335 00 Juli 2006
99
Konfiguration des Digitalmoduls
Wählen einer
Gruppe nicht aufeinanderfolgender Kanäle
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Wählen einer
Gruppe nicht aufeinanderfolgender Kanäle eines Moduls.
Schritt
1
2
Aktion
Wählen Sie den ersten Kanal.
Drücken Sie "STRG" und klicken Sie nacheinander auf jeden Kanal.
Wählen einer
Gruppe aufeinanderfolgender Zellen
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Wählen einer
Gruppe aufeinanderfolgender Zellen eines Moduls.
Schritt
1
2
Aktion
Wählen Sie die erste Zelle.
Bewegen Sie die Maus bei gedrückter Maustaste nach unten und nach oben und lassen Sie bei Erreichen der letzten Zelle die Taste los.
100 35012335 00 Juli 2006
6.2
Konfiguration des Digitalmoduls
Parameter der digitalen Eingangskanäle
Übersicht
Gegenstand des
Abschnitts
Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über die verschiedenen Parameter der
Eingangskanäle, untergliedert nach den Typen der Digitalmodule.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Parameter der Digitaleingänge im Rack
Parameter der dezentralen TBX-Digitaleingänge am FIPIO-Bus
Parameter der dezentralen Momentum-Digitaleingänge am FIPIO-Bus
Parameter Digitaleingang IP67, dezentralisiert über FIPIO-Bus
Seite
35012335 00 Juli 2006
101
Konfiguration des Digitalmoduls
Parameter der Digitaleingänge im Rack
Übersicht Die Eingangsmodule Digital umfassen Parameter pro Kanal, pro Gruppe von 8 oder
16 aufeinanderfolgenden Kanälen.
102 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des Digitalmoduls
Parameter Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verfügbaren Parameter für jedes digitale
Eingangsmodul im Rack.
Referenzmodul
TSX DEY 08D2
TSX DEY 16A2
TSX DEY 16A3
TSX DEY 16A4
TSX DEY 16A5
TSX DEY 16D2
TSX DEY 16D3
TSX DEY 32D2K
TSX DMY 16FK
TSX DMY 28FK
Anz. der
Eingänge
8
16
16
16
16
16
16
32
TSX DEY 32D3K 32
TSX DEY 64D2K 64
16
Zugeordneter Task
(Gruppe von 8
Kanälen)
MAST /FAST
MAST /FAST/Kein -
-
MAST /FAST/Kein -
MAST /FAST/Kein -
MAST
MAST
/FAST/Kein
/FAST/Kein
MAST /FAST/Kein -
MAST /FAST/Kein -
MAST
MAST
/FAST/Kein
/FAST/Kein
-
-
-
-
Funktion
(pro Kanal)
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Filterung
(pro Kanal)
Ltgsüberwchg.
(Gruppe von 16
Kanälen)
Aktiv
Aktiv
Aktiv
Aktiv
Aktiv
Aktiv
Aktiv
Aktiv
Aktiv
Aktiv
/Inaktiv
/Inaktiv
/Inaktiv
/Inaktiv
/Inaktiv
/Inaktiv
/Inaktiv
/Inaktiv
/Inaktiv
/Inaktiv
MAST /FAST/Kein Normal oder (1) 4 ms oder (2) Aktiv /Inaktiv
16 (Eingangsteil) MAST /FAST/Kein Normal oder (1) 4 ms oder (2) Aktiv /Inaktiv
TSX PAY 262
TSX PAY 262
8 (Eingangsteil)
8 (Eingangsteil)
MAST /FAST/Kein
TSX DMY 28RFK 16 (Eingangsteil) MAST /FAST/Kein -
-
4 ms oder (2)
-
Aktiv /Inaktiv
Legende:
(1)
(2)
Statusspeicherung 0 oder 1, EVT-Verarbeitung bei steigender Flanke (SF), bei fallender Flanke
(FF) oder bei beiden zugleich.
0,1 bis 7,5 ms
Hinweis: z
Die fettgedruckten Parameter entsprechen den Parametern der z
Standardkonfiguration.
Die erste Kanalgruppe der Module (Adressen von 0 bis 7) wird immer einem
MAST- oder FAST-Task zugewiesen. Die folgenden Gruppen verfügen zusätzlich über die Wahl: Kein (der Gruppe der nicht verwendeten Kanäle ist kein Task zugeordnet).
35012335 00 Juli 2006
103
Konfiguration des Digitalmoduls
Parameter der dezentralen TBX-Digitaleingänge am FIPIO-Bus
Übersicht Die digitalen TBX-Eingangsmodule am FIPIO-Bus besitzen Parameter, die jeweils für einen Kanal oder für sämtliche Kanäle gelten.
Parameter Die nachfolgende Tabelle beschreibt die für jedes digitale TBX-Eingangsmodul verfügbaren Parameter.
Modul-Referenz
TBX CEP 1622
TBX DES 1622
TBX DES 1633
TBX EEP 1622
TBX DMS 1025
TBX DMS 1625
TBX DES 16S04 16
TBX DMS 16S44 (1)
Anz. der
Eingänge
16
16
16
16
Zugeordnete
Task (für das
Modul)
MAST
MAST
/FAST
/FAST
MAST /FAST
MAST /FAST
8 (Eingangsteil) MAST /FAST
8 (Eingangsteil) MAST /FAST
MAST
MAST
/FAST
/FAST
TBX DMS 16P22 8 (Eingangsteil) MAST /FAST
TBX DES 16C22 16 MAST /FAST
TBX EEP 08C22 16
TBX DMS 16C22 8
MAST
MAST
/FAST
/FAST
TBX DMS 16C222 8
TBX DES 16F22 16
MAST /FAST
MAST /FAST
Filterung
(kanalweise)
Speicherung
(kanalweise)
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Normal / Schnell Aktiv /Inaktiv
Drahtbrucherk.
(kanalweise)
-
-
-
-
-
-
-
Aktiv /Inaktiv
Aktiv /Inaktiv
Aktiv /Inaktiv
Aktiv /Inaktiv
Aktiv /Inaktiv
-
Aktiv /Inaktiv
Legende:
(1) 8 Eingangskanäle + 8 in Eingangs- oder Ausgangsrichtung programmierbare Kanäle.
Hinweis: Die fettgedruckten Parameter entsprechen den Parametern der
Standardkonfiguration.
104 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des Digitalmoduls
Parameter der dezentralen Momentum-Digitaleingänge am FIPIO-Bus
Übersicht
Parameter
Die digitalen Momentum-Eingangsmodule amFIPIO-Bus besitzen Parameter, die für sämtliche Kanäle gelten.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die für jedes Momentum-Digitalmodul verfügbaren Parameter.
Modul-Referenz Anz. der Eingänge
170 ADI 340 00
170 ADI 350 00
170 ADI 540 50
170 ADI 740 50
170 ADM 350 10
170 ADM 350 11
170 ADM 350 15
170 ADM 370 10
170 ADM 390 10
170 ADM 390 30
170 ADM 690 50
170 ADM 690 51
170 ADM 850 10
170 ARM 370 30
16
32
16
16
16 (Eingangsteil)
16 (Eingangsteil)
16 (Eingangsteil)
16 (Eingangsteil)
16 (Eingangsteil)
10 (Eingangsteil)
10 (Eingangsteil)
10 (Eingangsteil)
16 (Eingangsteil)
10 (Eingangsteil)
Zugeordnete Task (für das Modul)
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Hinweis: Die fettgedruckten Parameter entsprechen den Parametern der
Standardkonfiguration.
35012335 00 Juli 2006
105
Konfiguration des Digitalmoduls
Parameter Digitaleingang IP67, dezentralisiert über FIPIO-Bus
Übersicht
Parameter
Die Eingangsmodule Digital IP67 über Bus FIPIO umfassen Parameter für alle
Kanäle.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die für jedes Modul der Digitaleingänge IP67 verfügbaren Parameter.
Referenzmodul Anz. der Eingänge
TSX EEF 08D2
TSX EEF 16D2
TSX EMF 16DT2
8
16
8 (Eingangsteil)
Zugeordneter Task (für das Modul)
MAST /FAST
MAST /FAST
MAST /FAST
Hinweis: Die fettgedruckten Parameter entsprechen den Parametern der
Standardkonfiguration.
106 35012335 00 Juli 2006
6.3
Konfiguration des Digitalmoduls
Parameter der digitalen Ausgangskanäle
Übersicht
Gegenstand des
Abschnitts
Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über die verschiedenen Parameter der
Ausgangskanäle, untergliedert nach den Typen Digitalmodule.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Parameter der Digitalausgänge bei Modulen mit 8 Kanälen im Rack
Parameter der Digitalausgänge bei Modulen mit mehr als 8 Kanälen im Rack
Parameter der dezentralen TBX-Digitalausgänge mit 8, 10 oder 12 Kanälen am FIPIO-Bus
Parameter der dezentralen TBX-Digitalausgänge mit 16 Kanälen am
FIPIO-Bus
Parameter der dezentralen Momentum-Digitalausgänge am FIPIO-Bus
Parameter der Digitalausgänge IP67, dezentralisiert über FIPIO-Bus
Seite
35012335 00 Juli 2006
107
Konfiguration des Digitalmoduls
Parameter der Digitalausgänge bei Modulen mit 8 Kanälen im Rack
Übersicht Die Ausgangsmodule Digital , 8 Kanäle umfassen Parameter pro Kanal oder für alle Kanäle.
Parameter
Referenzmodul
TSX DSY 08R4D
TSX DSY 08R5A
TSX DSY 08S5
TSX DSY 08T2
TSX DSY 08T22
TSX DSY 08T31
TSX DSY 08R5
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verfügbaren Parameter für jedes digitale
Ausgangsmodul mit 8 Kanälen im Rack.
Gruppe von 8 Kanälen
Zugeordneter
Task
MAST /FAST
Wiedereinschalten Fehlermodus
Programmiert /Automatisch Fehlerwert
/Wert halten
MAST /FAST
-
Kanalweise
Ltgsüberwchg.
Wert
Fehlermodus
0 / 1
0 / 1 Programmiert /Automatisch Fehlerwert
/Wert halten
-
MAST /FAST 0 / 1
MAST /FAST
Programmiert /Automatisch Fehlerwert
/Wert halten
-
Programmiert /Automatisch Fehlerwert
/Wert halten
Aktiv /Inaktiv 0 / 1
MAST /FAST 0 / 1
MAST
MAST
/FAST
/FAST
Programmiert /Automatisch Fehlerwert
/Wert halten
Aktiv /Inaktiv
Programmiert /Automatisch Fehlerwert
/Wert halten
Aktiv /Inaktiv
Programmiert /Automatisch Fehlerwert
/Wert halten
-
0
0
/ 1
/ 1
Hinweis: Die fettgedruckten Parameter entsprechen den Parametern der
Standardkonfiguration.
108 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des Digitalmoduls
Parameter der Digitalausgänge bei Modulen mit mehr als 8 Kanälen im Rack
Übersicht Die digitalen Ausgangsmodule mit mehr als 8 Kanälen umfassen Parameter pro
Kanal oder für alle Kanäle.
35012335 00 Juli 2006
109
Konfiguration des Digitalmoduls
Parameter Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verfügbaren Parameter für jedes digitale
Ausgangsmodul mit mehr als 8 Kanälen im Rack.
Referenzmodul
TSX DSY 16S5
TSX DSY 16T2
TSX DSY 16T3
TSX DSY 32T2K
TSX DSY 64T2K
TSX DSY 16R5
TSX DSY 16S4
TSX DMY 28 FK
TSX PAY 262
TSX PAY 262
Anz. der
Ausgänge
16
16
16
32
64
16
16
12
(Ausgangsteil)
TSX DMY 28RFK 12
(Ausgangsteil)
2 (Ausgangsteil)
4 (Ausgangsteil)
Gruppe von 8 Kanälen
Task zugeordnet
Wiedereinschalten
MAST /FAST/
Kein
Programmiert /
Automatisch
MAST
Kein
MAST
Kein
MAST
Kein
MAST
Kein
MAST
Kein
MAST
Kein
MAST
Kein
MAST
Kein
MAST
Kein
/FAST/
/FAST/
/FAST/
/FAST/
/FAST/
/FAST/
/FAST/
/FAST/
/FAST/ -
-
-
Programmiert /
Automatisch
Programmiert /
Automatisch
Programmiert /
Automatisch
Programmiert /
Automatisch
Programmiert /
Automatisch (1)
Programmiert /
Automatisch (1)
Fehlermod us
Fehlerwert
/Wert halten
Fehlerwert
/Wert halten
Fehlerwert
/Wert halten
Fehlerwert
/Wert halten
Fehlerwert
/Wert halten
Fehlerwert
/Wert halten
Fehlerwert
/Wert halten
-
Fehlerwert
/Wert halten
Fehlerwert
/Wert halten
-
-
-
-
Ltgsüberwchg.
Aktiv /
Inaktiv
Aktiv /
Inaktiv
Aktiv /
Inaktiv
Aktiv /
Inaktiv
Aktiv /
Inaktiv
-
Kanalweise
Wert
Fehlermodus
0 / 1
0 / 1
0 / 1
0 / 1
0 / 1
0 / 1
0 / 1
0 / 1 /
Schritt (2)
Legende:
(1)
(2)
Das Wiedereinschalten wird in globaler Form für die 12 Ausgangskanäle gewählt.
Nur über TSX DMY 28 RFK.
110 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des Digitalmoduls
Hinweis: z
Die fettgedruckten Parameter entsprechen den Parametern der z
Standardkonfiguration.
Die erste Kanalgruppe der Module (Adressen von 0 bis 7) wird immer einem
MAST- oder FAST-Task zugewiesen. Die folgenden Gruppen verfügen zusätzlich über die Wahl: Kein (der Gruppe der nicht verwendeten Kanäle ist kein Task zugeordnet).
35012335 00 Juli 2006
111
Konfiguration des Digitalmoduls
Parameter der dezentralen TBX-Digitalausgänge mit 8, 10 oder 12 Kanälen am FIPIO-Bus
Übersicht Die digitalen TBX-Ausgangsmodule mit 8, 10 oder 12 Kanälen besitzen Parameter, die jeweils für einen Kanal, für eine Gruppe von 8 Kanälen oder für sämtliche
Kanäle gelten.
Parameter Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Parameter, die für jedes digitale TBX-Ausgangsmodul mit 8, 10 oder 12 dezentralen Kanälen an einemFIPIO-Bus zur Verfügung stehen.
Modul-Referenz Anz. der
Ausgänge
TBX ESP 08C22 8
TBX DSS 1235 12
Modul
Zugeordnete
Task
Gruppe von 8 Kanälen
Wiedereinschalten
Fehlermodus
MAST /FAST Programmiert
/Automatisch
MAST /FAST -
Fehlerwert
Fehlerwert
/Wert halten
/Wert halten
TBX DMS 1025 2 (Ausgangsteil) MAST /FAST Programmiert
/Automatisch
Fehlerwert
/Wert halten
Kanalweise
Wert Fehlermodus
0 / 1
0 / 1
0 / 1 -
-
Drahtbrucherk.
Ja / Nein
Hinweis: Die fettgedruckten Parameter entsprechen den Parametern der
Standardkonfiguration.
112 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des Digitalmoduls
Parameter der dezentralen TBX-Digitalausgänge mit 16 Kanälen am FIPIO-Bus
Übersicht Die digitalen TBX-Ausgangsmodule mit 16 Kanälen besitzen Parameter, die jeweils für einen Kanal, für eine Gruppe von 8 Kanälen oder für sämtliche Kanäle gelten.
35012335 00 Juli 2006
113
Konfiguration des Digitalmoduls
Parameter
Modul-Referenz
TBX CSP 1625
TBX DSS 1622
TBX ESP 1622
TBX DSS 16C22 16
TBX DMS 16C22 16
TBX DMS 16C222 16
TBX CSP 1622
TBX DSS 1625
TBX DMS 1625
Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Parameter, die für jedes digitale TBX-Ausgangsmodul mit 16 dezentralen Kanälen am FIPIO-Bus zur
Verfügung stehen.
Anz. der
Ausgänge
16
16
16
16
16
8 (Ausgangsteil) MAST /FAST
TBX DMS 16S44 8 (Ausgangsteil) MAST /FAST
TBX DMS 16P22 (1)
Modul
Zugeordnete
Task
MAST /FAST
MAST /FAST
MAST /FAST
MAST /FAST
MAST /FAST
MAST /FAST
MAST /FAST
MAST /FAST
MAST /FAST
-
-
Gruppe von 8 Kanälen
Wiedereinschalten
Fehlermodus
-
Programmiert
/Automatisch
-
Fehlerwert
/Wert halten
Programmiert
/Automatisch
Programmiert
/Automatisch
Programmiert
/Automatisch
Programmiert
/Automatisch
-
Programmiert
/Automatisch
-
Fehlerwert
Fehlerwert
Fehlerwert
Fehlerwert
/Wert halten
/Wert halten
/Wert halten
/Wert halten
Fehlerwert
/Wert halten
Fehlerwert
/Wert halten
Fehlerwert
/Wert halten
Programmiert
/Automatisch
Fehlerwert
/Wert halten
-
Kanalweise
Wert Fehlermodus
-
0 / 1 -
-
Drahtbrucherk.
0 / 1
0 / 1
0 / 1
0 / 1
0 / 1
0 / 1
0 / 1
0 / 1 -
-
-
-
-
-
Ja
Ja
Ja
/ Nein
/ Nein
/ Nein
Legende:
(1) 8 programmierbare Ausgangskanäle.
Hinweis: Die fettgedruckten Parameter entsprechen den Parametern der
Standardkonfiguration.
114 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des Digitalmoduls
Parameter der dezentralen Momentum-Digitalausgänge am FIPIO-Bus
Übersicht
Parameter
Die digitalen Momentum-Ausgangsmodule am FIPIO-Bus besitzen Parameter, die für alle Kanäle gelten.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die für jedes digitale Momentum-
Ausgangsmodul verfügbaren Parameter.
Modul-Referenz Anz. der Eingänge
170 ADO 340 00
170 ADO 350 00
170 ADO 530 50
170 ADO 540 50
170 ADO 730 50
170 ADO 740 50
170 ADO 830 30
170 ADM 350 10
170 ADM 350 11
170 ADM 350 15
170 ADM 370 10
170 ADM 390 10
170 ADM 390 30
170 ADM 690 50
170 ADM 690 51
170 ADM 850 10
170 ARM 370 30
16
32
8
16
8
16
6
16 (Ausgangsteil)
16 (Ausgangsteil)
16 (Ausgangsteil)
8 (Ausgangsteil)
12 (Ausgangsteil)
8 (Ausgangsteil)
8 (Ausgangsteil)
8 (Ausgangsteil)
16 (Ausgangsteil)
8 (Ausgangsteil)
Zugeordnete Task (für das Modul)
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Mast / Fast
Hinweis: Die fettgedruckten Parameter entsprechen den Parametern der
Standardkonfiguration.
35012335 00 Juli 2006
115
Konfiguration des Digitalmoduls
Parameter der Digitalausgänge IP67, dezentralisiert über FIPIO-Bus
Übersicht
Parameter
Die Ausgangsmodule Digital IP67 über FIPIO-Bus umfassen Parameter für alle
Kanäle.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die für jedes Digitalausgangsmodul
Momentum verfügbaren Parameter.
Referenzmodul Anz. der Eingänge
TSX EMF 16DT2
TSX ESF 08T22
8 (Ausgangsteil)
8
Zugeordneter Task (für das Modul)
MAST /FAST
MAST /FAST
Hinweis: Die fettgedruckten Parameter entsprechen den Parametern der
Standardkonfiguration.
116 35012335 00 Juli 2006
6.4
Konfiguration des Digitalmoduls
Konfiguration der Digitalparameter
Übersicht
Gegenstand dieses Abschnitt
Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über die Anwendung der verschiedenen
Konfigurationsparameter der digitalen E/A-Kanäle.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Konfigurieren der programmierbaren Kanäle des Moduls TBX DMS 16P22
Ändern des Parameters "Task" eines Digitalmoduls
Wie ändert man den Parameter "Drahtbrucherkennung" eines
TBX-Digitalmoduls
Ändern des Parameters "Überwachung der externen Versorgung" eines
Digitalmoduls
Ändern des Parameters "Funktionen" eines digitalen Eingangsmoduls
Ändern des Parameters "Filterung" eines digitalen Eingangsmoduls
Wie ändert man den Parameter "Statusspeicherung" eines digitalen
Eingangsmoduls
Parametrieren des Eingangs "RUN/STOP" eines Digitalmoduls
Ändern des Parameters "Fehlermodus" eines digitalen Ausgangsmoduls
Ändern des Parameters "Wiedereinschalten der Ausgänge" eines
Digitalmoduls
Seite
35012335 00 Juli 2006
117
Konfiguration des Digitalmoduls
Konfigurieren der programmierbaren Kanäle des Moduls TBX DMS 16P22
Übersicht Dieses Modul besitzt außer den 8 Eingangskanälen auch 8 zusätzliche Kanäle zur individuellen Konfiguration als Ein- oder Ausgangskanäle.
Hinweis: Das Neukonfigurieren des Kanaltyps ist im Online-Betrieb nicht möglich.
Illustration Die nachfolgende Illustration beschreibt das Konfigurationsfenster des Moduls
TBX DMS 16P22.
TBX DMS 16P22 [FIPIO1 MODULE 0]
Konfiguration MAST\tFAST
Bezeichnung: TBX7 EMB. 8E+8E/A 0,5 A Version : 1.0
Kanal
8
9
10
11
12
13
14
15
Symbol Task
MAST
Typ
Eingang
Eingang
Eingang
Ausgang
Ausgang
Eingang
Eingang
Ausgang
Wied.einsch. Fehlemodus Fehlerwert.
Automatisch Fehlerwert.
Automatisch
Automatisch
Automatisch
Automatisch
Automatisch
Automatisch
Automatisch
Fehlerwert.
Fehlerwert.
Fehlerwert.
Fehlerwert.
Fehlerwert.
Fehlerwert.
Fehlerwert.
0
0
0
Verfahrensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Konfigurieren der programmierbaren Kanäle des Moduls TBX DMS 16P22.
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des Moduls auf.
Wählen Sie den Befehl "Programmteil" im Modulbereich des laufenden
Menüs.
Parametrieren Sie nacheinander die Kanäle mit Hilfe der laufenden Liste in der
Spalte "Typ" als Ein- oder Ausgänge.
118 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des Digitalmoduls
Ändern des Parameters "Task" eines Digitalmoduls
Übersicht Dieser Parameter definiert den Task des Prozessors, in dem die Erfassung der
Eingänge und die Aktualisierung der Ausgänge erfolgt.
Der Task ist definiert: z z
Für 8 aufeinanderfolgende Kanäle bei Modulen Digital im Rack, für alle Kanäle von Digitalmodulen, die über den Bus "FIPIO" dezentralisiert wurden.
Wahlmöglichkeiten sind: z z z
Der Task "MAST" (für Digitalmodule im Rack oder über FIPIO-Bus).
Der Task "FAST" (für Digitalmodule im Rack oder über FIPIO-Bus).
Keine , wenn die Kanalgruppe (eine andere als die Gruppe 0 bis 7) nicht verwendet wird (nur Digitalmodule im Rack).
Es wird empfohlen, die Gruppen der nicht in der Applikation verwendeten Kanäle zu dekonfigurieren, dann signalisiert das Modul keinen Fehler, selbst wenn kein
Steckverbinder angeschlossen ist.
Hinweis: Die Änderung dieses Parameters ist nur im Offline-Betrieb möglich.
35012335 00 Juli 2006
119
Konfiguration des Digitalmoduls
Verfahrensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Definieren des
Tasktyps, der den Kanälen eines Moduls zugewiesen wurde.
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des gewünschten Moduls auf.
Klicken Sie für die gewünschte Kanalgruppe auf die Schaltfläche des laufenden
Menüs in der Spalte "Task" .
Ergebnis: Eine laufende Liste erscheint.
3
4
MAST
MAST
FAST
Keine
Bemerkung: Verwenden Sie bei Digitalmodulen im Rack, deren Kanalanzahl mehr als 16 beträgt, den Aszensor zum Erreichen der verschiedenen
Kanalgruppen.
Wählen Sie den gewünschten Task.
Bemerkungen:
Die Wahl "Kein" hat nach Bestätigen der Änderung die Dekonfiguration der betroffenen Kanalgruppe sowie der folgenden Gruppen zur Folge.
Die Neukonfiguration (Wahl "MAST" oder "FAST" ) einer dekonfigurierten
Kanalgruppe hat nach Bestätigen der Änderung die Neukonfiguration der zuvor nichtkonfigurierten Gruppen zur Folge.
Bestätigen Sie gegebenenfalls die Dekonfiguration oder Neukonfiguration.
120 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des Digitalmoduls
Wie ändert man den Parameter "Drahtbrucherkennung" eines TBX-Digitalmoduls
Übersicht Diese Funktion ermöglicht eine ständige Überprüfung der Verbindungsqualität zwischen: z den Gebern und den Eingängen z den Stellgliedern und den Eingängen.
Hinweis: Dieser Parameter kann im Online-Modus geändert werden.
Vorgehensweise Die nachfolgende Tabelle erläutert die Vorgehensweise, um den Parameter
Drahtbrucherk.
zu aktivieren oder zu deaktivieren.
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des gewünschten Moduls auf.
Klicken Sie auf das Kontrollkästchen in der Spalte Drahtbruch erk.
der zu parametrierenden Spur.
Wiederholen Sie die Operation für jeden zu konfigurierenden Kanal (ab
Schritt).
35012335 00 Juli 2006
121
Konfiguration des Digitalmoduls
Ändern des Parameters "Überwachung der externen Versorgung" eines Digitalmoduls
Übersicht Dieser Parameter definiert den Status (Aktivierung oder Deaktivierung) der
Überwachung der externen Versorgung.
Er wirkt pro Gruppe von 16 aufeinanderfolgenden Kanälen.
Als Standard ist die Überwachung aktiv (Kontrollkästchen).
Hinweis: Bei den Versionen < V2.0 der Digitalmodule (die Versionsnummer zeigt das Label seitlich am Modul) ist es nicht möglich, die Überwachung der externen
Versorgung zu deaktivieren. Lassen Sie die Funktion aktiv . Falls diese
Überwachung durch einen Fehler nach Transfer und Verbindung deaktiviert wird, erkennt die Funktion "Diagnose" den Fehler. Das Ändern der Wahl ist dann im
Online-Betrieb möglich.
Verfahrensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Deaktivieren oder
Aktivieren der Funktion "Überwachung der externen Versorgung".
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des gewünschten Moduls auf.
Klicken Sie auf das Kontrollkästchen in der Spalte "Ltgsüberwchg." .
Bemerkung: Verwenden Sie bei Digitalmodulen, deren Kanalanzahl mehr als
16 beträgt, den Aszensor zum Erreichen der verschiedenen Kanalgruppen.
122 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des Digitalmoduls
Ändern des Parameters "Funktionen" eines digitalen Eingangsmoduls
Übersicht Dieser Parameter definiert die Eigenschaften der Ereigniseingänge der Module
TSX DEY 16 FK und TSX DMY 28 FK .
Mögliche Werte des Parameters sind: z
Normal (kein Ereignis dem Kanal zugeordnet), z z kanalweise Statusspeicherung (Status bei 0 oder Status bei 1), kanalweise EVT-Verarbeitung, z z getriggertes Ereignis bei steigender Flanke (SF), getriggertes Ereignis bei fallender Flanke (FF), z getriggertes Ereignis bei steigender und fallender Flanke.
Die Ereigniseingänge sind einer Verarbeitungsnummer (Evti) zugeordnet. Diese
Nummern staffeln sich von: z
0 bis 31 mit einem Prozessor TSX5710/102/103/153, PMX 57 102, PCX 571012, z
0 bis 63 mit den anderen Prozessoren.
Werden beide Flankentypen auf einem Kanal gewählt, wird dem Kanal eine einzige
Ereignisnummer zugeordnet.
Die EVT-Verarbeitung (Evti) mit der höchsten Priorität ist die Nummer 0. Sie darf nur dem Kanal 0 zugewiesen werden.
Hinweis: z
Die vorgeschlagene Ereignisnummer ist die erste, die auf der Liste verfügbar ist.
z
Eine manuell außerhalb der Toleranz eingegebene Nummer wird bei der
Bestätigung nicht akzeptiert.
z
Das Hinzufügen, Löschen oder Wechseln der Ereignisnummer ist im Online-
Betrieb nicht möglich.
35012335 00 Juli 2006
123
Konfiguration des Digitalmoduls
Verfahrensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Definieren der den
Ereigniseingängen zugeordneten Parameter.
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des gewünschten Moduls auf.
Wählen Sie den gewünschten Kanal.
Doppelklicken Sie auf die Zelle der Spalte "Funktion" des zu parametrierenden
Kanals.
Ergebnis: Das Dialogfenster der Eigenschaften erscheint.
Eigenschaften des kanals 2 x
Funktion
Normal
Speicherung Status 0
Speicherung Status 1
Ereignisverarbeitung
Steigend
Fallend
EVT 1
4
5
6
Wählen Sie die gewünschte Funktion.
Geben Sie die Ereignisnummer "EVT" ein.
Wiederholen Sie die Operation für jeden zu konfigurierenden Kanal (ab Schritt 2).
124 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des Digitalmoduls
Ändern des Parameters "Filterung" eines digitalen Eingangsmoduls
Übersicht Dieser Parameter definiert die Dauer der Filterung des gewählten Kanals.
Die vorgeschlagenen Werte sind: z z
0,1 bis 7,5 ms pro Inkrement von 0,5 ms für Eingangsmodule im Rack,
0,7 ms (schnell) oder 5,7 ms (normal) für Eingangsmodule über Bus FIPIO.
Hinweis: Das Ändern der Filterung von Modulen im Rack ist im Online-Betrieb möglich.
Verfahrensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Definieren des
Parameters "Filterung" .
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des gewünschten Moduls auf.
Klicken Sie auf die Schaltfläche des gewünschten Kanals im laufenden Menü in der Spalte "Filterung" .
Ergebnis: Eine der folgenden laufenden Listen erscheint: im rack über bus FIPIO
Filter
4 ms
0,1 ms
0,5 ms
1 ms
1,5 ms
2 ms
2,5 ms
Ausgänge
Niedriger
Normal
Niedriger
3 Wählen Sie die gewünschte Filterungsdauer.
35012335 00 Juli 2006
125
Konfiguration des Digitalmoduls
Wie ändert man den Parameter "Statusspeicherung" eines digitalen Eingangsmoduls
Übersicht Dieser Parameter definiert, ob ein positiver Impuls mit einer kleineren Dauer als die
Taskperiode berücksichtigt wird oder nicht.
Standardmäßig ist die Berücksichtigung aktiv (Kontrollkästchen markiert).
Vorgehensweise Die nachstehende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise, um die Funktion
"Statusspeicherung" zu aktivieren oder zu deaktivieren.
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des gewünschten Moduls auf.
Klicken Sie auf das Kontrollkästchen in der Spalte Stat. speich des zu parametrierenden Kanals.
Wiederholen Sie die Operation für jeden zu konfigurierenden Kanal (ab Schritt).
Hinweis: Dieser Parameter kann im Online-Modus geändert werden.
126 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des Digitalmoduls
Parametrieren des Eingangs "RUN/STOP" eines Digitalmoduls
Übersicht Ein Eingang eines Moduls Digital im Rack kann zum Steuern von Start (RUN) oder
Stopp (STOP) bei der Ausführung des Applikationsprogramms parametriert werden.
Das Schalten auf "STOP" durch den physischen Eingang, der dem Eingang "RUN/
STOP" zugewiesen wurde, hat Priorität im Bezug auf einen Befehl zum Schalten auf
"RUN", der von einem Programmiergerät oder einem Netzwerk kommt.
Der als Eingang "RUN/STOP" definierte Eingang ist im Modulbereich des Konfigurationsfensters des verbundenen Moduls durch die beiden Symbole RUN und STOP, denen die Kanalnummer folgt, materialisiert.
Hinweis: Wenn ein Kanal als Eingang "RUN/STOP" konfiguriert wird, ist dringend abzuraten, das Ändern der Konfiguration des Moduls im Online-Betrieb vorzunehmen, da dies das Schalten der Steuerung auf "STOP" zur Folge hat.
Verfahrensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Parametrieren des
Eingangs "RUN/STOP".
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Konfigurationsfenster "UC" auf.
Kreuzen Sie das Kästchen "Eingang RUN/STOP" an.
Geben Sie den zuzuweisenden Eingang in das Eingabefenster ein.
35012335 00 Juli 2006
127
Konfiguration des Digitalmoduls
Ändern des Parameters "Fehlermodus" eines digitalen Ausgangsmoduls
Übersicht Dieser Parameter definiert den Fehlermodus für die Ausgänge während des
Wechsels der Steuerung auf "STOP" aufgrund eines Fehlers des Prozessors, eines
Fehlers am Rack oder am Interrack-Kabel.
Die möglichen Modi sind:
Modus Bedeutung
Fehlerwert Die Kanäle werden für die Gruppe der 8 verbundenen Kanäle entsprechend dem parametrierten Wert des Fehlermodus auf den Status 0 oder 1 gesetzt.
Wert halten
Die Ausgänge behalten den Status, den sie vor dem Wechsel auf hatten.
"STOP"
Schritt Dieser Modus betrifft nur die Module TSX DMY 28 RFK.
Die Reflexausgänge werden vom Modul aktualisiert. Wird dieser Modus gewählt, bleibt die Reflexfunktion aktiv.
Hinweis: Das Ändern dieses Parameters ist im Online-Betrieb für Module Digital im Rack möglich.
128 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des Digitalmoduls
Verfahrensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Definieren des
Fehlermodus, der einer Kanalgruppe zugewiesen wurde.
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des gewünschten Moduls auf.
Klicken Sie für die gewünschte Kanalgruppe im laufenden Menü auf die
Schaltfläche in der Spalte "Fehlermodus" .
Ergebnis: Eine laufende Liste erscheint.
Fehlermodus
Fehlerwert
Wert halten
Fehlerwert
3
4
5
Bemerkung: Verwenden Sie bei Digitalmodulen im Rack, deren Kanalanzahl mehr als 16 beträgt, den Aszensor zum Erreichen der verschiedenen
Kanalgruppen.
Wählen Sie den gewünschten Fehlermodus.
Führen Sie im Modus "Fehlerwert" die Parametrierung aller Kanäle der gewählten Gruppe durch.
Klicken Sie dazu im laufenden Menü auf die Schaltfläche in der Spalte "Wert
Fehlermodus" .
Klicken Sie auf den gewünschten Wert (0 oder 1).
35012335 00 Juli 2006
129
Konfiguration des Digitalmoduls
Ändern des Parameters "Wiedereinschalten der Ausgänge" eines Digitalmoduls
Übersicht Dieser Parameter definiert den Modus des Wiedereinschaltens der abgeschalteten
Ausgänge.
Die möglichen Modi sind:
Modus Bedeutung
Programmiert Das Wiedereinschalten erfolgt durch einen Befehl der Steuerungsapplikation oder über das Debug-Fenster (1).
Bemerkung: Zur Vermeidung von kurz aufeinanderfolgenden
Wiedereinschaltvorgängen stellt das Modul automatisch eine
Zeitverzögerung von 10 Sekunden zwischen zwei
Wiedereinschaltvorgängen sicher.
Automatisch Das Wiedereinschalten erfolgt automatisch alle 10 Sekunden bis der Fehler verschwunden ist.
Legende:
(1) Das Wiedereinschalten der fehlerhaften Ausgänge ist nur für Module im Rack vom Debug-Fenster aus möglich.
Der Wiedereinschaltmodus wird pro Gruppe von 8 Kanälen definiert.
Hinweis: Das Ändern dieses Parameters ist im Online-Betrieb für Module Digital im Rack möglich.
130 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des Digitalmoduls
Verfahrensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Definieren des
Wiedereinschaltmodus der Ausgangskanäle eines Moduls.
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des gewünschten Moduls auf.
Klicken Sie für die gewünschte Kanalgruppe im laufenden Menü auf die
Schaltfläche in der Spalte "Wiedereinschalten" .
Ergebnis: Eine laufende Liste erscheint.
Wied.einsch.
Programm
Programm
Automatisch
3
Bemerkung: Verwenden Sie bei Digitalmodulen im Rack, deren Kanalanzahl mehr als 16 beträgt, den Aszensor zum Erreichen der verschiedenen
Kanalgruppen.
Wählen Sie den gewünschten Task.
35012335 00 Juli 2006
131
Konfiguration des Digitalmoduls
132 35012335 00 Juli 2006
Debug der Digitalmodule
7
Auf einen Blick
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die mit dem Debug verbundenen Aspekte bei der
Inbetriebnahme des Digitalmoduls.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Präsentation der Funktion "Debug" eines Digitalmoduls
Beschreibung des Debug-Fensters eines Digitalmoduls
Aufrufen des Debug-Fensters eines Digitalmoduls im Rack
Aufrufen der Funktion "Diagnose" eines Digitalmoduls
Aufrufen der Funktion "Diagnose Kanal" eines Digitalmoduls
Aufrufen der Funktion "Forcierung/Deforcierung"
Aufrufen der Befehle SET und RESET
Aufrufen der Funktion "Aus-/Einblenden eines Ereignisses"
Aufrufen des Befehls zum Wiedereinschalten der Ausgänge
Fehlermodus eines Digitalmoduls
Seite
35012335 00 Juli 2006
133
Debug der Digitalmodule
Präsentation der Funktion "Debug" eines Digitalmoduls
Einleitung Die Funktion "Debug" ermöglicht für jedes Ein-/Ausgangsmodul Digital der
Applikation das Anzeigen der Parameter für jeden seiner Kanäle (Kanalstatus,
Filterwert ...), den Zugriff auf die Diagnose und die Einstellung des gewählten
Kanals (Kanalforcierung, Maskieren des Kanals ...).
Die Funktion ermöglicht auch den Zugriff auf die Diagnose eines Moduls bei
Fehlern.
Hinweis: Diese Funktion ist nur im Online-Betrieb aufrufbar.
Begrenzungen Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Begrenzungen beim Zugriff auf die
Funktion "Debug der Ein-/Ausgangsmodule (TBX, Momentum), dezentralisiert über den Bus FIPIO .
Konfiguration
PL7 mit niedrigerem Niveau als
V3.3
(PL7 + UC + Applikation PL7) vom Niveau V3.3 oder höher
Zugriff auf die Debug-Funktion ...
nicht verfügbar.
begrenzt auf vier gleichzeitig geöffnete Fenster.
134 35012335 00 Juli 2006
Debug der Digitalmodule
Beschreibung des Debug-Fensters eines Digitalmoduls
Übersicht
Illustration
Das Debug-Fenster zeigt den Wert und den Status aller Kanäle des gewählten
Moduls in Echtzeit. Es ermöglicht auch den Zugriff auf die Steuerung der Kanäle
(Forcierung des Ein- oder Ausgangswertes, Wiedereinschalten der Ausgänge ...).
Das Debug-Fenster stellt sich wie folgt dar:
1 TSX DSY 08R5 [RACK 0 POSITION 3]
2
Debug
Bezeichnung: 8A RELAIS 50VA, BORN Version : 1.0
Forcierung global RUN ERR
3
4
Kanal
0
1
4
5
2
3
6
7
Symbol
0
0
0
0
0
0
0
0
Status Fehler Wiedereinsc Akt. Ausgange
DIAG..
DIAG..
DIAG..
DIAG..
DIAG..
DIAG..
DIAG..
DIAG..
Wiedereinsc STOP
IO DIAG..
Befehle Kanal
Forcieren
F4 Auf 0
F5 Auf 1
F6
F7
Aufheben
Schreibschutz
Set
F8 Reset x
35012335 00 Juli 2006
135
Debug der Digitalmodule
Beschreibung Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente des Debug-
Fensters und ihre Funktionen.
Variable Element
1
2
3
4
Titelzeile
Funktion zeigt die Referenz des gewählten Moduls und seine physische Position sowie die
Racknummer bei Modulen im Rack oder den Anschlußpunkt "FIPIO" bei dezentralisierten Ein-/Ausgängen an.
Modulbereich
Kanalbereich
Ermöglicht die Wahl: z Der Debug-Phase: z z
Konfiguration ,
Debug (Diagnose), nur im Online-Betrieb aufrufbar.
z des Kanaltyps (Ein- oder Ausgänge), wenn das bezeichnete Modul zugleich Ein- und Ausgänge umfasst.
Zeigt die Bezeichnung des gewählten Moduls sowie ein Feedback von den
Statusanzeigeleuchten des Moduls (RUN, ERR, I/O).
Gewährt direkten Zugriff: z Auf die Diagnose des Moduls bei Fehlern (signalisiert durch die Lumineszenzdiode, z die in die Zugriffstaste der Diagnose integriert ist und rot aufleuchtet), auf die Funktion "Forcierung global aufheben" der Kanäle.
Bemerkung: Die Anzeige dieses Bereichs ist optional. Die Wahl erfolgt mit dem Befehl
"Ansicht" → "Modulbereich" .
Zeigt den Wert und den Status aller Kanäle des Moduls in Echtzeit. Die Spalte "Symbol" zeigt das dem Kanal zugeordnete Symbol, wenn es vom Benutzer (vom Variableneditor aus) definiert wurde.
Gewährt direkten Zugriff: z Auf die kanalweise Diagnose bei Fehlern an Kanälen (signalisiert durch die z
Lumineszenzdiode, die in die Zugriffstaste der Diagnose integriert ist und rot aufleuchtet), auf die Steuerung des Wiedereinschaltens der Kanäle.
Beim Modul TSX DMY 28 RFK zeigt der Kanalbereich als Standard die Informationen und gewährt Zugriff auf Befehle zu den Diagnosefunktionen. Der Zugriff auf
Informationen zum Status aller Kanäle des Moduls erfolgt mit Hilfe der
Kontextschaltfläche "Anzeige Status" / "Anzeige Diagnose" im Modulbereich.
Befehlsbereich Gewährt Zugriff auf die Befehle eines Kanals.
136 35012335 00 Juli 2006
Debug der Digitalmodule
Aufrufen des Debug-Fensters eines Digitalmoduls im Rack
Verfahrensweise Diese Operation ermöglicht das Aufrufen des Debug-Fensters für die Kanäle eines
Digitalmoduls.
Das Debug-Fenster ist nur im Online-Betrieb aufrufbar.
Schritt Aktion
1 Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration auf.
2 Doppelklicken Sie auf das zu konfigurierende Modul oder wählen Sie das Modul und führen Sie dann den Befehl "Service" → "Modul öffnen" aus.
Ergebnis: Das Konfigurationsfenster des gewählten Moduls erscheint.
TSX DSY 08R5 [RACK 0 POSITION 3]
Debug
Bezeichnung: 8A SCE 50VA, BORN Version : 1.0
Forcierung global
RUN ERR IO DIAG...
Kanal
0
1
4
5
2
3
6
7
Symbol
0
0
0
0
0
0
0
0
Status Fehler Wiedereinsc Akt. Ausgänge
DIAG..
DIAG..
DIAG..
DIAG..
DIAG..
DIAG..
DIAG..
DIAG..
Wiedereinsc STOP
Befehle Kanal
Forcierung
F4 Auf 0
F5 Auf 1
F6
F7
Forc.
Schreibschutz
Set
F8 Reset x
35012335 00 Juli 2006
137
Debug der Digitalmodule
Aufrufen der Funktion "Diagnose" eines Digitalmoduls
Übersicht Die Funktion "Diagnose Modul" zeigt, wenn sie existieren, die aktuellen Fehler, eingeteilt nach ihrer Kategorie: z z
Interne Fehler (Modulstörung, Autotest läuft), externe Fehler (Klemmleistenfehler), z andere Fehler (Konfigurationsfehler, Modul fehlt oder ausgeschaltet, Kanal/
Kanäle fehlerhaft (Detail in der Diagnose des Kanals).
Ein fehlerhaftes Modul wird erkennbar durch den Wechsel auf "Rot" bestimmter
Lumineszenzdioden wie: z z
Im Konfigurationseditor Rack-Ebene: z
Die Lumineszenzdiode der Modulposition, im Konfigurationseditor der Modul-Ebene: z
Die Lumineszenzdioden "ERR" und "I/O" je nach Fehlertyp, z die Lumineszenzdiode "DIAG" .
Verfahrensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Abrufen des
Fensters "Diagnose Modul".
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Debug-Fenster des Moduls auf.
Klicken Sie auf die Schaltfläche "DIAG" im Modulbereich.
Ergebnis: Die Liste der Modulfehler erscheint.
Moduldiagnose
Interne Fehler Externe Fehler Andere Fehler
Kanalfehler
OK
Bemerkung: Bei einem Konfigurationsfehler, bei schweren Systemausfällen oder wenn das Modul fehlt, ist der Zugriff auf das Fenster zur Moduldiagnose nicht möglich. Die folgende Meldung erscheint dann auf dem Fenster: "Modul fehlt oder weicht von dem an dieser Position konfigurierten
Modul ab" .
138 35012335 00 Juli 2006
Aufrufen der Funktion "Diagnose Kanal" eines Digitalmoduls
Debug der Digitalmodule
Übersicht Die Funktion "Diagnose Kanal" zeigt, wenn sie existieren, die aktuellen Fehler, eingeteilt nach ihrer Kategorie: z
Interne Fehler (Kanalstörung), z z externe Fehler (Fehler an der Verbindung oder der Versorgung des Gebers), andere Fehler (Klemmleistenfehler, Konfigurationsfehler,
Kommunikationsfehler).
Ein fehlerhafter Kanal zeigt sich durch den Wechsel auf "Rot" an der
Lumineszenzdiode "DIAG" in der Spalte "ERR" des Konfigurationseditors.
Verfahrensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Aufrufen des
Fensters "Diagnose Kanal".
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Debug-Fenster des Moduls auf.
Klicken Sie für den fehlerhaften Kanal auf die Schaltfläche "DIAG" in der
Spalte "ERR" .
Ergebnis: Die Liste der Kanalfehler erscheint.
Kanaldiagnose
Interne Fehler Externe Fehler
Externe Stromversorgung
Andere Fehler
OK
Bemerkung: Der Zugriff auf Diagnoseinformationen des Kanals ist auch per
Programm aufrufbar (Anweisung READ_STS).
35012335 00 Juli 2006
139
Debug der Digitalmodule
Aufrufen der Funktion "Forcierung/Deforcierung"
Übersicht Diese Funktion ermöglicht das Ändern des Status von allen oder bestimmten
Kanälen eines Moduls.
Der Status eines forcierten Ausgangs ist eingefroren und kann durch die Applikation erst nach Deforcierung geändert werden.
Hinweis: Der Status der Ausgänge nimmt jedoch bei Fehlern, die einen Fehlerwert an Ausgängen zur Folge haben, den bei der Konfiguration des Parameters
"Fehlermodus" definierten Wert an.
Die verschiedenen verfügbaren Befehle sind: z
Für einen oder mehrere Kanäle: z
Forcierung auf 1, z z z
Forcierung auf 0,
Deforcierung (wenn der oder die gewählten Kanäle forciert sind),
Für alle Kanäle eines Moduls (wenn mindestens ein Kanal forciert ist): z
Globale Deforcierung der Kanäle.
Verfahrensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Forcieren oder
Deforcieren aller oder bestimmter Kanäle eines Moduls.
Siehe Ändern der Konfigurationsparameter der Kanäle eines Digitalmoduls:
für eine Mehrfachauswahl.
Schritt
1
2
3
Aktion für einen Kanal Aktion für alle Kanäle
Rufen Sie das Debug-Fenster des Moduls auf.
Doppelklicken Sie auf die Zelle der
Spalte "Status" des gewünschten
Kanals (1).
Wählen Sie die gewünschte Funktion.
-
Klicken Sie auf die Schaltfläche
"Globale Deforcierung"
Modulbereich.
im
Legende:
(1) Das Aufrufen des Fensters "Befehle Kanal" ist auch möglich, wenn man nacheinander mit der rechten Maustaste einmal auf den gewünschten Kanal und dann mit der linken Maustaste einmal auf die Schaltfläche "Befehl" klickt.
140 35012335 00 Juli 2006
Debug der Digitalmodule
Aufrufen der Befehle SET und RESET
Auf einen Blick Diese Befehle ermöglichen das Ändern des Status der Ausgänge eines Moduls auf 0 (RESET) oder 1 (SET).
Hinweis: Der dem Kanal durch einen dieser Befehle zugewiesene Status ist temporär und kann jederzeit durch die Applikation geändert werden, wenn sich die
Steuerung auf RUN befindet.
Vorgehensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Zuweisen des
Wertes 0 oder 1 an alle oder bestimmte Kanäle eines Moduls.
Für Mehrfachauswahl siehe Ändern der Konfigurationsparameter der Kanäle eines
Digitalmoduls: Allgemeines, S. 99
.
Schritt
1
2
3
Aktion für einen Kanal
Rufen Sie das Debug-Fenster des Moduls auf.
Doppelklicken Sie auf die Zelle der Spalte Status des gewünschten Kanals (1).
Wählen Sie die gewünschte Funktion.
Legende:
(1) Das Aufrufen des Fensters Kanalbefehle ist auch möglich, wenn man nacheinander mit der rechten Maustaste auf den gewünschten Kanal und dann mit der linken Maustaste auf die Schaltfläche Befehl klickt.
35012335 00 Juli 2006
141
Debug der Digitalmodule
Aufrufen der Funktion "Aus-/Einblenden eines Ereignisses"
Übersicht Diese Funktion ermöglicht das Sperren oder Wiederherstellen der Verarbeitung, die dem Ein- oder Ausgangskanal, der das Ereignis hervorgerufen hat, zugeordnet ist.
Die verschiedenen verfügbaren Befehle sind: z
"Ausblenden" (blendet Ereignisse aus), z
"Einblenden" (löscht das Ausblenden von Ereignissen).
Hinweis: Treten ein oder mehrere Ereignisse ein, während sie gesperrt sind, geht die zugeordnete Verarbeitung verloren.
Verfahrensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Aus- oder
Einblenden aller oder bestimmter konfigurierter Kanäle bei EVT-Verarbeitung.
Schritt
1
2
3
Aktion für einen oder mehrere Kanäle
(1)
Rufen Sie das Debug-Fenster des
Moduls auf.
Doppelklicken Sie auf die Zelle in der
Spalte "Status" des gewünschten
Kanals (3).
Wählen Sie die gewünschte Funktion.
Aktion für alle konfigurierten
Kanäle der Module der Applikation
(2)
Rufen Sie das UC-Debug-Fenster auf.
-
Klicken Sie auf die Schaltfläche
"Aktivierung/Deaktivierung" im
Feld "Ereignisse" .
Legende:
(1)
(2)
(3)
Bei Mehrfachauswahl siehe Ändern der Konfigurationsparameter der Kanäle
eines Digitalmoduls: Allgemeines, S. 99
.
Das globale Aus-/Einblenden ist auch realisierbar mit: z z z
Der Anweisung PL7 MASKEVT(), der Anweisung PL7 UNMASKEVT(), dem Systembit %S38.
Das Aufrufen des Fensters "Befehle Kanal" ist auch möglich, wenn man nacheinander mit der rechten Maustaste einmal auf den gewünschten Kanal und dann mit der linken Maustaste einmal auf die Schaltfläche "Befehl" klickt.
142 35012335 00 Juli 2006
Debug der Digitalmodule
Aufrufen des Befehls zum Wiedereinschalten der Ausgänge
Übersicht Erfolgt aufgrund eines Fehlers die Netzunterbrechung eines Ausgangs, ermöglicht dieser Befehl das Wiedereinschalten, wenn kein Fehler mehr an seinen Klemmen besteht.
Das Wiedereinschalten wird pro Gruppe von 8 Kanälen definiert. Es hat keine
Auswirkung auf einen inaktiven oder fehlerfreien Kanal.
Hinweis: Das Wiedereinschalten von Ausgängen ist im Online-Betrieb bei
Modulen TBXnicht durchführbar.
Verfahrensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Wiedereinschalten von abgeschalteten Kanälen.
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Debug-Fenster des Moduls auf.
Klicken Sie für die gewünschte Kanalgruppe auf die Schaltfläche
"Wiedereinschalten" in der Spalte "Wiedereinschaltung" .
35012335 00 Juli 2006
143
Debug der Digitalmodule
Fehlermodus eines Digitalmoduls
Übersicht Diese Überwachung (rote LED-Anzeige leuchtet) informiert den Benutzer für eine gegebene Gruppe von Ausgangskanälen, dass diese von der Steuerung nicht korrekt angewendet werden (Fehlerstatus).
Mögliche Ursachen: z z z
Prozessorfehler
Rack-Fehler
Verbindungsfehler zwischen Racks
144 35012335 00 Juli 2006
Dem Digitalmodul zugeordnete
Bits und Wörter
8
Übersicht
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen, dem Digitalmodul zugeordneten
Bitobjekte und Wörter sowie ihren Adressierungsmodus.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
8.1
8.2
Thema
Adressierung der Objekte von digitalen E/A-Modulen
Dem Digitalmodul zugeordnete Sprachobjekte
Seite
35012335 00 Juli 2006
145
Bits und Wörter der Programmiersprache
146 35012335 00 Juli 2006
8.1
Bits und Wörter der Programmiersprache
Adressierung der Objekte von digitalen
E/A-Modulen
Übersicht
Gegenstand dieses Abschnitt
Dieser Abschnitt erläutert die Besonderheiten der Adressierung in Verbindung mit dem Digitalmodul.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Adressierung von Sprachobjekten, die digitalen Ein-/Ausgangsmodulen im
Rack zugeordnet sind
Adressierung der Sprachobjekte, die den über FIPIO-Bus dezentralisierten digitalen Ein-/Ausgangsmodulen zugeordnet sind
Indexierbare Objekte von Digitalein-/ausgängen.
Seite
35012335 00 Juli 2006
147
Bits und Wörter der Programmiersprache
Adressierung von Sprachobjekten, die digitalen Ein-/Ausgangsmodulen im
Rack zugeordnet sind
Übersicht
Illustration
Die Adressierung von Sprach- und Wortobjekten ist definiert im Register
"Gemeinsamkeiten der spezifischen Applikationen" (Siehe Adressierung von
Objekten der Ein-/Ausgangsmodule im Rack , S. 34 ).
Diese Seite beschreibt die mit digitalen Ein-/Ausgangsmodulen im Rack verbundenen spezifischen Besonderheiten.
Abruf des Adressierungsprinzips:
% I, Q, M, K
Symbol Objekttyp
X, W, D, F
Format
X
Rack
Y
Position i
Kanalnr.
r
Rang
Spezifische
Werte
Die nachfolgende Tabelle gibt die spezifischen Werte von Objekten der digitalen
Ein-/Ausgangsmodule im Rack.
Element Werte x 0 bis 1
0 bis 7
Kommentar
TSX 5710/102/103/153, PMX 57102, PCX 571012.
Andere Prozessoren.
y 00 bis 14
(1)
Weicht die Racknummer (x) von 0 ab, wird die Position (y) mit 2 Stellen codiert: 00 bis 14 ; im Gegensatz dazu eliminiert man bei
Racknummer (x) = 0 die nicht signifikanten Nullen (Eliminierung von links) von "y" ("x" erscheint nicht und "y" besitzt bei Werten, die niedriger als 9 sind, 1 Stelle).
MOD: Reservierter Kanal für die Verwaltung des Moduls und der
Parameter, die allen Kanälen gemeinsam sind.
i r
0 bis 63 oder
MOD
0 bis 3 oder
ERR
ERR: Zeigt einen Modul- oder Kanalfehler an.
(1) : Die Anzahl der Positionen erfordert die Verwendung von 2 Racks an der gleichen
Adresse.
148 35012335 00 Juli 2006
Bits und Wörter der Programmiersprache
Adressierung der Sprachobjekte, die den über FIPIO-Bus dezentralisierten digitalen Ein-/Ausgangsmodulen zugeordnet sind
Übersicht
Illustration
Spezifische
Werte
Die Adressierung von Sprach- und Wortobjekten ist definiert im Register (Siehe
Adressierung von über den FIPIO-Bus dezentralisierten Sprachobjekten, S. 37 ).
Diese Seite beschreibt die spezifischen Besonderheiten in Verbindung mit den Ein-
/Ausgangsmodulen Digital , dezentralisiert über den Bus FIPIO.
Abruf des Adressierungsprinzips:
% I, Q, M, K X, W, D, F
Symbol Objekttyp Format
\ p.2.c
\
Adresse modul/kanalund
Anschlußpunkt m
Modul-
Nr. i
Kanal-
Nr.
r
Rang
Die nachfolgende Tabelle gibt die spezifischen Werte für Objekte von Modulen mit dezentralisierten digitalen Ein-/Ausgängen.
r i
Element Werte
0 bis 31 oder
MOD
0 bis 255 oder
ERR
Kommentar
0 bis 15 bei TBX-Modulen.
0 bis 31 bei Momentum-Modulen.
MOD: Reservierter Kanal für die Verwaltung des Moduls und der
Parameter, die allen Kanälen gemeinsam sind.
ERR: Zeigt einen Modul- oder Kanalfehler an.
35012335 00 Juli 2006
149
Bits und Wörter der Programmiersprache
Indexierbare Objekte von Digitalein-/ausgängen.
Übersicht Alle Objekte der Modulein-/ausgänge Digital sind indexierbar (ausgenommen die
Objekte von Ein-/Ausgangsmodulen TSX DMY 28RFK und TBX DMS 16P22).
Bei Modulen TSX im Rack und TBX, erfolgt die Indexierung der Objekte %I und %Q in unabhängiger Form.
Bei den Momentum wird die Indexierung über die Objekte %I über die Objekte %Q eines gleichen Moduls weitergeführt.
150 35012335 00 Juli 2006
8.2
Bits und Wörter der Programmiersprache
Dem Digitalmodul zugeordnete Sprachobjekte
Übersicht
Gegenstand dieses Abschnitt
Dieser Abschnitt erläutert die verschiedenen Sprachobjekte, die dem Digitalmodul zugeordnet sind.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Sprachobjekte des impliziten Austausches, die der spezifischen Applikation
Digital zugeordnet sind
Verwaltung des Austausches: Aktueller Austausch am Modul
%[email protected]:Xj oder am Kanal %[email protected]:Xj
Verwaltung des Austausches: Rückmeldung von Modul
%[email protected]:Xj oder Kanal %[email protected]:Xj
Objekte des expliziten Austauschs: Allgemeines
Objekt des expliziten Austausches: Status Kanal %[email protected]:Xj
Objekt des expliziten Austausches: Status Modul %[email protected]:Xj
Objekt des expliziten Austausches: Befehl Kanal %[email protected]:Xj
Seite
35012335 00 Juli 2006
151
Bits und Wörter der Programmiersprache
Sprachobjekte des impliziten Austausches, die der spezifischen Applikation
Digital zugeordnet sind
Übersicht Dies sind Objekte, deren Austausch automatisch bei jedem Zyklus des Tasks, in dem die Kanäle des Moduls konfiguriert sind, durchgeführt wird.
Sprachobjekte
Adresse (1)
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Sprachobjekte des impliziten Austausches.
Funktion
Bit Eingangskanal
Bit Ausgangskanal
Bit Kanalfehler
Bit Modulfehler
Bedeutung, wenn das Bit den Status 1 hat
Zeigt für den Eingangskanal i an, dass der Ausgang des
Gebers, der den Eingang steuert, aktiviert ist.
Zeigt für den Ausgangskanal i an, dass er aktiviert ist.
Zeigt an, dass der Eingangskanal i fehlerhaft ist.
Zeigt an, dass das Modul fehlerhaft ist.
Legende:
(1) @module = Moduladresse.
z z xy für die Module im Rack,
\p2c\m für die dezentralisierten Module.
Wortobjekte
Adresse (1)
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Wortobjekte des impliziten
Austausches.
Funktion
Status des dem Kanal i zugeordneten
Ereignisses
Dem Kanal i zugeordnetes
Befehlswort
Bedeutung für Xj =1
Zeigt an, dass die EVT-Verarbeitung bei steigender Flanke konfiguriert ist.
Zeigt an, dass die EVT-Verarbeitung bei fallender Flanke konfiguriert ist.
Ermöglicht das Aus-/Einblenden des dem Kanal zugeordneten
Ereignisses.
Legende:
(1) @module = Moduladresse.
z xy für die Module im Rack, z \p2c\m für die dezentralisierten Module.
152 35012335 00 Juli 2006
Bits und Wörter der Programmiersprache
Verwaltung des Austausches: Aktueller Austausch am Modul
%[email protected]:Xj oder am Kanal %[email protected]:Xj
Übersicht
Beschreibung
Diese Objekte des Worttyps bringen Informationen über den aktuellen Austausch des Moduls oder des Kanals i.
Sie werden automatisch vom System aktualisiert.
Die nachfolgende Tabelle liefert die Bedeutung der verschiedenen Bits des Wortes
.
Adresse (1) Bedeutung für Xj =1
%[email protected]:X0 Austausch der aktuellen Statusworte über mindestens einen
Kanal des Moduls.
%[email protected]:X1 Austausch der aktuellen Befehlsworte über mindestens einen
Kanal des Moduls.
Legende:
(1) @module = Moduladresse.
z xy für die Module im Rack, z \p2c\m für die dezentralisierten Module.
Beschreibung Die nachfolgende Tabelle liefert die Bedeutung der verschiedenen Bits des Wortes
.
Adresse (1)
Bedeutung für Xj =1
Austausch der aktuellen Statusworte über Kanal i.
Austausch der aktuellen Befehlsworte über Kanal i.
Legende:
(1) @module = Moduladresse.
z z xy für die Module im Rack,
\p2c\m für die dezentralisierten Module.
35012335 00 Juli 2006
153
Bits und Wörter der Programmiersprache
Beispiel Das nachfolgende Beispiel zeigt eine mögliche Verwendung für diesen Worttyp
(* Aufforderung zur Aktualisierung der Statusworte des Kanals
0 *)
(* des Moduls in der Position 3 von Rack 0 *)
(* wenn es keinen aktuellen Austausch über diesen Kanal gibt *)
IF NOT %MW3.0:X0 THEN READ_STS %CH3.0;
END_IF;
Hinweis: Hat der explizite Austausch eine kürzere Dauer als der Zyklus des
Steuerungstasks, wechselt das Bit %[email protected]:X0 nie auf 1.
154 35012335 00 Juli 2006
Bits und Wörter der Programmiersprache
Verwaltung des Austausches: Rückmeldung von Modul
%[email protected]:Xj oder Kanal %[email protected]:Xj
Übersicht
Beschreibung
Diese Objekte des Worttyps bringen Informationen über die Rückmeldungen des
Austausches des Moduls oder des Kanals i.
Sie werden automatisch vom System aktualisiert.
Die nachfolgende Tabelle liefert die Bedeutung der verschiedenen Bits des Wortes
.
Adresse (1)
Bedeutung für Xj =1
Austauschfehler Statusparameter über mindestens einen
Kanal des Moduls.
Austauschfehler Befehlsparameter über mindestens einen
Kanal des Moduls.
Legende:
(1) @module = Moduladresse.
z z xy für die Module im Rack,
\p2c\m für die dezentralisierten Module.
Beschreibung Die nachfolgende Tabelle liefert die Bedeutung der verschiedenen Bits des Wortes
.
Adresse (1)
Bedeutung für Xj =1
Austauschfehler Statusparameter über Kanal i.
Austauschfehler Befehlsparameter über Kanal i.
Legende:
(1) @module = Moduladresse.
z xy für die Module im Rack, z \p2c\m für die dezentralisierten Module.
35012335 00 Juli 2006
155
Bits und Wörter der Programmiersprache
Beispiel Das nachfolgende Beispiel zeigt eine mögliche Verwendung für diesen Worttyp
(* Erkennung eines Statusfehlers über das Modul in *)
(* Position 3 von Rack 0 *)
IF NOT %MW3.MOD.0:X0 THEN READ_STS %CH3.MOD;
END_IF;
IF %MW3.MOD.1:X0 THEN SET %M100;
END_IF;
156 35012335 00 Juli 2006
Bits und Wörter der Programmiersprache
Objekte des expliziten Austauschs: Allgemeines
Übersicht Die Objekte des expliziten Austauschs liefern Informationen (z.B.: Klemmleistenfehler, Modul nicht vorhanden...) und zusätzliche Befehle für eine fortgeschrittene
Programmierung der applikationsspezifischen Funktionen.
Hinweis: Die im Handbuch nicht dokumentierten Konfigurationskonstanten
%[email protected] (@module = Moduladresse) können nur gelesen werden; sie entsprechen den mit Hilfe des Konfigurationseditors eingegebenen
Konfigurationsparametern.
Der explizite Austausch der Objekte erfolgt nach Aufforderung durch das Anwenderprogramm mit Hilfe folgender Anweisungen: z READ_STS (Lesen der Statuswörter), z z z z z
WRITE_CMD (Schreiben der Befehlswörter),
WRITE_PARAM (Schreiben der Einstellparameter),
READ_PARAM (Lesen der Einstellparameter),
SAVE_PARAM (Sichern der Einstellparameter),
RESTORE_PARAM (Wiederherstellen der Einstellparameter).
35012335 00 Juli 2006
157
Bits und Wörter der Programmiersprache
Objekt des expliziten Austausches: Status Kanal %[email protected]:Xj
Übersicht
Beschreibung
Dieses Objekt des Worttyps bringt Informationen über den Status des Kanals i.
Es wird aktualisiert während der Ausführung der Anweisung
READ_STS%[email protected]
.
Die nachfolgende Tabelle liefert die Bedeutung der verschiedenen Bits des Wortes
.
Adresse (1)
%[email protected]:X1 (2)
Bedeutung für Xj =1
Externer Fehler: Netzunterbrechung.
Externer Fehler: Sicherung.
Klemmleistenfehler.
Fehler ext. Stromvers.
Modul außer Betrieb
Fehler Hardware- oder Software-Konfiguration.
Kommunikationsfehler.
Reserviert.
Externer Fehler: Kurzschluß.
%[email protected]:X9 Externer Fehler: Leitungsfehler.
%[email protected]:X10 à X15 Reserviert.
Legende:
(1) @module = Moduladresse.
z xy für die Module im Rack, z \p2c\m für die dezentralisierten Module.
(2) Bei Ein-/Ausgängen Momentum : Geringer externer Fehler an der Anschlußleiste, wobei die Bedeutung von der gewählten Anschlußleiste abhängt (siehe
Dokumentation Momentum).
158 35012335 00 Juli 2006
Bits und Wörter der Programmiersprache
Objekt des expliziten Austausches: Status Modul %[email protected]:Xj
Übersicht Dieses Objekt des Worttyps bringt Informationen über den Status des Moduls.
Es wird aktualisiert während der Ausführung der Anweisung
READ_STS%[email protected]
.
35012335 00 Juli 2006
159
Bits und Wörter der Programmiersprache
Beschreibung Die nachfolgende Tabelle liefert die Bedeutung der verschiedenen Bits des Wortes
.
Adresse (1) Bedeutung für Xj =1
%[email protected]:X0 Interner Fehler: Modul außer Betrieb.
%[email protected]:X1 Funktioneller Fehler (2).
%[email protected]:X2 Klemmleistenfehler.
%[email protected]:X3 Funktioneller Fehler (2).
%[email protected]:X4 Autotest läuft.
%[email protected]:X4 Reserviert.
%[email protected]:X5 Fehler Hardware- oder Software-
Konfiguration.
%[email protected]:X6 Modul fehlt.
%[email protected]:X7 Fehler am Erweiterungsmodul FIPIO.
%[email protected]:X8 Interner Fehler: Modul außer Betrieb.
Modultyp
Basis
Basis
Basis
Basis
Basis
Basis
Basis
%[email protected]:X9 Funktioneller Fehler (2).
%[email protected]:X10 Klemmleistenfehler Erweiterung FIPIO.
%[email protected]:X11 Autotest läuft.
%[email protected]:X12 Reserviert.
%[email protected]:X13 Fehler Hardware- oder Software-
Konfiguration.
%[email protected]:X14 Modul fehlt.
%[email protected]:X15 Reserviert.
Basis
Basis
Erweiterung
FIPIO
Erweiterung
FIPIO
Erweiterung
FIPIO
Erweiterung
FIPIO
Erweiterung
FIPIO
Erweiterung
FIPIO
Erweiterung
FIPIO
Erweiterung
FIPIO
Legende:
(1) @module = Moduladresse.
z xy für die Module im Rack, z \p2c\m für die dezentralisierten Module.
(2) Fehler aufgrund des Erweiterungsmoduls oder des Busses (Basis-
Erweiterung oder FIPIO).
160 35012335 00 Juli 2006
Bits und Wörter der Programmiersprache
Hinweis: bei dezentralisierten Ein-/Ausgängen FIPIO mit einem Basismodul gefolgt von einem Erweiterungsmodul ist nur das Statuswort des Basismoduls signifikant. Sein Byte mit der geringsten Signifikanz wird dem Basismodul zugewiesen, sein Byte mit der höchsten Signifikanz wird dem Erweiterungsmodul zugewiesen.
35012335 00 Juli 2006
161
Bits und Wörter der Programmiersprache
Objekt des expliziten Austausches: Befehl Kanal %[email protected]:Xj
Übersicht Dieses Objekt des Worttyps ermöglicht das Ändern bestimmter Parameter einer
Kanalgruppe.
Es wird aktualisiert während der Ausführung der Anweisung
WRITE_CMD%[email protected]
.
Hinweis: Dieses Objekt ist spezifisch für Ausgangsmodule mit
Wiedereinschaltung.
Beschreibung Die nachfolgende Tabelle liefert die Bedeutung der verschiedenen Bits des Wortes
.
Adresse (1)
%[email protected]:X3 bis
X15
Bedeutung für Xj =1
Wiedereinschaltung von abgeschalteten Kanälen
(geschützte Ausgänge).
Sperrung der Überwachung der externen Versorgung.
Freigabe der Überwachung der externen Versorgung.
Reserviert.
Legende:
(1) @module = Moduladresse.
z xy für die Module im Rack, z \p2c\m für die dezentralisierten Module.
i = erster Kanal der Kanalgruppe (0, 8, 16 ...).
162 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des
Reflex-Digitalmoduls
9
Übersicht
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel erläutert die Besonderheiten bei der Inbetriebnahme des
Reflex-Digitalmoduls TSX DMY 28 RFK.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
9.1
9.2
9.3
9.4
Thema
Allgemeine Übersicht über das Reflex-Digitalmodul
Reflex-Funktionsbausteine
Konfiguration des Reflex-Digitalmoduls
Dem Reflex-Digitalmodul zugeordnete Bits und Wörter
Seite
35012335 00 Juli 2006
163
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
164 35012335 00 Juli 2006
9.1
Allgemeine Übersicht über das Reflex-Digitalmodul
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Präsentation des Digital-Reflexmoduls
Allgemeines
Betriebsprinzip
Die Standardarchitektur der Steuerung auf Basis von Ein-/Ausgangsmodulen und periodischen oder ereignisgestützten Tasks erzielt nicht die für bestimmte Applikationstypen nötige Reaktionszeit.
Ziel des Reflexmoduls Digital TSX DMY 28 RFK ist das Lösen dieser besonderen
Fälle bei Applikationen. Dazu verfügt es über: z
Eine bessere Antwortzeit als der Fasttask oder der Ereignistask.
z z z
Eine Ausgangsreaktion auf eine einfache Logik unter 0,5 ms, eine Geschwindigkeitskontrolle für Mobile und einen Bewegungsstopp, wenn die
Geschwindigkeit zu gering wird,
eine Regelung im geschlossenen Kreis zwischen Bewegungen, z z z
Timeouts mit einer Time Base von 0,1 ms, eine fortgesetzte Schwingungserzeugung mit Festfrequenz, jedoch mit variablem
Zyklusverhältnis,
...
Das Modul TSX DMY 28 RFK funktioniert im Hinblick auf den Steuerungstask in autonomer Weise. Es besitzt seine eigenen Ein-/Ausgänge (16E/12S) und garantiert daher eine Reaktionszeit unter 1 ms.
Parallel dazu, aber im Rhythmus des ihnen zugewiesenen Steuerungstasks, werden die internen Variablen mit dem Steuerungsprozesssor ausgetauscht.
Diese Variablen sind: z z z
Die Bildbits des Status der physischen Eingänge des Moduls (%I), die Bildbits des Status der physischen Ausgänge und Hilfsausgänge des Moduls
(%I), die Befehlsbits der Ausgänge des Moduls (%Q).
35012335 00 Juli 2006
165
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Illustration Die nachfolgende Illustration schematisiert das Betriebsprinzip des Digital-
Reflexmoduls.
Reaktionszeit < 1 ms
Modul TSX DMY 28 RFK
Eingänge Ausgänge
Reflexfunktion
%Ixy.i (0 à 15)
Task- Steuerung
Erfassung
Verarbeitung
%Ixy.i (16 à 31)
%Ixy.i.1 (16 à 31)
%Qxy.i
Aktualisierung
166 35012335 00 Juli 2006
9.2
Reflex-Funktionsbausteine
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Übersicht
Gegenstand des
Abschnitts
Dieser Abschnitt erläutert die verschiedenen verfügbaren Reflex-Funktionen.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Funktionsbaustein: Direkt
Reflexfunktionsbaustein: Logikfunktion
Reflexfunktionsbaustein: TIMER steigende Flanke
Reflexfunktionsbaustein: TIMER fallende Flanke
Reflexfunktionsbaustein: TIMER steigende/fallende Flanke
Reflexfunktionsbaustein: TIMER steigende Flanke, 2 Werte
Reflexfunktionsbaustein: TIMER steigende/fallende Flanke mit Wertewahl
Reflexfunktionsbaustein: Nachtriggerbarer Monoflop
Reflexfunktionsbaustein: Monoflop mit Timer
Reflexfunktionsbaustein: Monoflop mit 2 Werten
Reflexfunktionsbaustein: Oszillator
Reflexfunktionsbaustein: Zählerausgang D
Reflexfunktionsbaustein: Zählerausgang T
Reflexfunktionsbaustein: Zähler mit zwei Schwellwerten
Reflexfunktionsbaustein: Einfache elektronische Nocke
Reflexfunktionsbaustein: Intervallmessung, 1 Schwellwert
Reflexfunktionsbaustein: Burst
Reflexfunktionsbaustein: PWM (Pulse Width Modulation)
Reflexfunktionsbaustein: Erkennung der Untergeschwindigkeit
Reflexfunktionsbaustein: Geschwindigkeitsüberwachung
Reflexfunktionsbaustein: Steuerungskontrolle Typ 1
Reflexfunktionsbaustein: Steuerungskontrolle Typ 2
Reflexfunktionsbaustein: Zählsteuerung
Reflexfunktionsbaustein: Fehleranzeige
Seite
35012335 00 Juli 2006
167
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Funktionsbaustein: Direkt
Rolle
Struktur
Dieser Baustein, der standardgemäß vorgeschlagen wird, wendet keine
Reflexfunktion am Ausgang des Moduls an. Der Ausgang wird dann wie an einem
Standard-Digitalausgangsmodul vom Applikationsprogramm aus gesteuert.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name x x Aux
Bedeutung
Physischer Ausgang des Bausteins.
Interner Hilfsausgang am Baustein.
Betrieb
Illustration
Der physische Ausgang x wird direkt gesteuert durch sein Befehlsbit %Qxy.i, das vom Steuerungsprozessor aktualisiert wird.
Die Werte der Ausgänge x und x Aux sind identisch.
Die nachfolgende Illustration schematisiert die Funktion "Direkt" .
Modul TSX DM 28 RFK
Eingänge Ausgänge
Task- Steuerung
Erfassung der Eingänge
Verarbeitung der Applikation
Aktualisierung der Ausgänge
168 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Logikfunktion
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Durchführen einer logischen Funktion zwischen den
Eingängen und einem oder mehreren Ausgängen des Moduls.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name x x Aux
Bedeutung
Physischer Ausgang des Bausteins.
Interner Hilfsausgang am Baustein.
Betrieb Die eingegebene logische Funktion wird direkt auf den Ausgang x angewendet.
Die Werte der Ausgänge x und x Aux sind identisch.
Hinweis: Eine logische Funktion kann aus mehreren Logikfunktionen zusammengesetzt sein, wobei die Bits %Ixy.i verwendet werden, die den
Ausgangskanälen als Zwischenvariablen zugeordnet sind.
Illustration 1 Die nachfolgende Illustration beschreibt ein Beispiel für eine einfache Logikfunktion
%I2.1.0
%I2.0.0
%I2.16.0 I
%I2.4.0
I
Logikfunktion Ausgang 16
Ausg. x Aux
35012335 00 Juli 2006
169
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Illustration 2 Die nachfolgende Illustration beschreibt ein Beispiel für eine Logikfunktion unter
Nutzung des Hilfsausgangs der ersten Logikfunktion als Zwischenvariable.
%I2.1.0
I
%I2.0.0
%I2.16.0 I
%I2.4.0
Logikfunktion Ausgang x
Ausg. x Aux
%I2.16.1
I
%I2.10.0
%I2.8.0 I
Logikfunktion Ausgang y
Ausg. y Aux
170 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: TIMER steigende Flanke
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Anwenden einer Einschaltverzögerung bei einer
Aktion.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E x x Aux
Bedeutung
Eingang des Timers.
Physischer Ausgang des
Timers.
Interner Hilfsausgang am
Baustein.
Illustration
E TIMER steig.Flanke
t i
Ausgang x
Ausg. x Aux
Betrieb
Illustration
Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des Timers steigende
Flanke.
Phase Beschreibung
1
2
Bei steigender Flanke des Eingangs E Starten eines Timeouts ti (Time Base von
0,1ms).
Am Ende des Timeouts wechselt der Ausgang x auf 1.
Hat der hohe Status des Eingangs E eine geringere Dauer als ti , bleibt der
Ausgang x auf 0.
Anmerkung: Die Werte der Ausgänge x und x Aux sind identisch.
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "TIMER steigende Flanke".
E ti x x Aux
35012335 00 Juli 2006
171
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: TIMER fallende Flanke
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Anwenden einer Ausschaltverzögerung bei einer
Aktion.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E x x Aux
Bedeutung
Eingang des Timers.
Physischer Ausgang des Timers.
Interner Hilfsausgang am
Baustein.
Illustration
E TIMER fall.Flanke
t i
Ausgang x
Ausg. x Aux
Betrieb
Illustration
Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des Timers fallende
Flanke.
Phase
1
Beschreibung
Der Ausgang x wechselt auf 1, wenn der Eingang E auf 1 wechselt.
2
3
Bei fallender Flanke des Eingangs E Starten eines Timeouts ti (Time Base von
0,1ms).
Der Ausgang x wechselt am Ende des Timeouts auf 0.
Hat der niedrige Status des Eingangs E eine geringere Dauer als ti , bleibt der
Ausgang x auf 1.
Anmerkung: Die Werte der Ausgänge x und x Aux sind identisch.
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "TIMER fallende Flanke".
E ti x x Aux
172 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: TIMER steigende/fallende Flanke
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Anwenden eine Einschaltverzögerung sowie einer
Ausschaltverzögerung bei einer Aktion.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E x x Aux
Bedeutung
Eingang des Timers.
Physischer Ausgang des
Timers.
Interner Hilfsausgang am
Baustein.
Illustration
E
TIMER steig./fall. Flanke t r i t f i
Ausgang x
Ausg. x Aux
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des Timers steigende/ fallende Flanke.
Phase
1
2
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E (Einschaltverzögerung) Starten eines
Timeouts tri (Time Base von 0,1ms).
Am Ende des Timeouts tri wechselt der Ausgang x auf 1.
Hat der hohe Status des Eingangs E eine geringere Dauer als tri , bleibt der
Ausgang x auf 0.
3
4
Bei fallender Flanke des Eingangs E (Ausschaltverzögerung) Starten eines
Timeouts tfi (Time Base von 0,1ms).
Am Ende des Timeouts tfi wechselt der Ausgang x auf 0.
Hat während des Timeouts tfi der niedrige Status des Eingangs E eine geringere
Dauer als tfi , bleibt der Ausgang x auf 1.
Anmerkung: Der Ausgang x Aux ist auf 1, solange der Eingang E oder der Ausgang x auf 1 ist.
35012335 00 Juli 2006
173
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Illustration Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "TIMER steigende/fallende Flanke".
E tri tfi x x Aux
174 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: TIMER steigende Flanke, 2 Werte
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Anwenden einer Verzögerung t1i oder t2i beim
Einschalten einer Aktion.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E
Sel
Direkt
Bedeutung
Eingang des Timers.
Wahl des Timeouts t1i oder t2i .
z z
Sel = 0: Timeout t1i,
Sel = 1: Timeout t2i.
Wahl des Bausteins (beim Betrieb in Kette).
z z
Direkt = 0: Gewählter Baustein,
Direkt = 1: Nicht gewählter Baustein (der Ausgang x nimmt den Wert E an).
x x Aux
Illustration
Physischer Ausgang des Timers.
Interner Hilfsausgang am Baustein.
E TIMER steig. Flanke mit 2 Werten
Ausgang x
Sel
Direkt t 1 i t 2 i Ausg x Aux
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des Timers steigende
Flanke, 2 Werte.
Phase
1
2
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E Starten des Timeouts, entsprechend dem
Status des Eingangs Sel .
Am Ende des gewählten Timeouts wechseln die Ausgänge x und x Aux auf 1.
Hat der hohe Status des Eingangs E eine geringere Dauer als der gewählte
Timeout, bleibt der Ausgang x auf 0.
35012335 00 Juli 2006
175
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Illustration Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "TIMER steigende Flanke, 2 Werte".
E
Sel x x Aux t1i t2i
Betrieb in Kette Es ist möglich, die Anzahl der wählbaren Timeouts durch Verkettung mehrerer
Bausteine zu erhöhen, wobei der Ausgang x des einen zum Eingang E des folgenden wird.
Phase
1
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E des ersten Bausteins Starten des entsprechenden Timeouts: z Am Baustein, dessen Eingang "Direkt" bei 0 ist, z mit dem Status des Eingangs "Sel" .
Anmerkung: Es sollen nicht zwei Bausteine gleichzeitig ihren Direkt-Eingang auf 0 haben.
2 Am Ende des gewählten Timeouts wechseln die Ausgänge x und x Aux des betroffenen Bausteins auf 1.
Hat der hohe Status des Eingangs E des ersten Bausteins eine geringere Dauer als der gewählte Timeout, bleibt der Ausgang x auf 0.
Der Ausgang x wechselt bei fallender Flanke des Eingangs E auf 0.
3
Anmerkung: z z
Die Werte von x und x Aux sind identisch, es ist möglich, die Ausgänge x Aux zum Durchführen der Verkettung zu nutzen, z es ist äußerst wichtig, den Status der Eingänge "Sel" und "Direkt" nur dann auf den
Status 0 des Eingangs E zu ändern, wenn man mehrere Bausteine verkettet.
176 35012335 00 Juli 2006
Illustration
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Das nachfolgende Schema stellt die Verkettung zweier Zeitgeber dar.
E TIMER steig. Flanke mit 2 Werten Ausgange x E
TIMER steig. Flanke mit 2 Werten
Ausgange x1
Sel
Direkt t 1 i t 2 i Ausg x Aux
Sel
Direkt t 1 i t 2 i Ausg. x Aux1
35012335 00 Juli 2006
177
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: TIMER steigende/fallende Flanke mit Wertewahl
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Anwenden einer Verzögerung t1i oder t2i beim
Einschalten oder beim Abschalten einer Aktion.
Die Zuweisung eines Timeouts t1i beim Einschalten einer Aktion hat die Zuweisung von t2i beim Abschalten derselben Aktion zur Folge.
Daher gilt auch, dass die Zuweisung eines Timeouts t2i beim Einschalten die
Zuweisung von t1i beim Abschalten zur Folge hat.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E
Sel
Direkt
Bedeutung
Eingang des Timers.
Wahl des Timeouts t1i oder t2i .
z Sel = 0: Timeout t1i beim Einschalten, t2i beim Abschalten.
z Sel = 1: Timeout t2i beim Einschalten, t1i beim Abschalten.
Wahl des Bausteins (beim Betrieb in Kette).
z Direkt = 0: Gewählter Baustein, z Direkt = 1: Nicht gewählter Baustein (der Ausgang x nimmt den Wert E an).
x x Aux
Illustration
Physischer Ausgang des Timers.
Interner Hilfsausgang am Baustein.
E TIMER steig./fall. Fl. wählb.
Ausgangx
Sel
Direkt t i 1 t 2 i
Ausg. x Aux
178 35012335 00 Juli 2006
Betrieb
Illustration
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des Timers steigende/ fallende Flanke mit Wertewahl.
Phase
1
2
3
4
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E : z Starten des entsprechenden Timeouts für den Status des Eingangs "Sel" , z der Ausgang x Aux wechselt auf 1.
Am Ende des gewählten Timeouts: z Der Ausgang x wechselt auf 1, z der Ausgang x Aux wechselt auf 0.
Hat der hohe Status des Eingangs E eine geringere Dauer als der gewählte
Timeout, bleibt der Ausgang x auf 0.
Bei fallender Flanke des Eingangs E : z Starten des entsprechenden Timeouts für den Status des Eingangs "Sel" , z der Ausgang x Aux wechselt auf 1.
Am Ende des gewählten Timeouts: z Der Ausgang x wechselt auf 1, z der Ausgang x Aux wechselt auf 0.
Hat der niedrige Status des Eingangs E eine geringere Dauer als der gewählte
Timeout, bleibt der Ausgang x auf 0.
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "TIMER steigende/fallende Flanke mit Wertewahl".
E
Sel x x Aux t1i t2i t2i t1i
35012335 00 Juli 2006
179
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Betrieb in Kette Es ist möglich, die Anzahl der wählbaren Timeouts durch Verkettung mehrerer
Bausteine zu erhöhen, wobei der Ausgang x des einen zum Eingang E des folgenden wird.
Phase
1
2
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E des ersten Bausteins: z Starten des entsprechenden Timeouts: z z
Am Baustein, dessen Eingang "Direkt" bei 0 ist, mit dem Status des Eingangs "Sel" .
z der Ausgang x Aux wechselt auf 1.
Anmerkung: Es sollen nicht zwei Bausteine gleichzeitig ihren Direkt-Eingang auf
0 haben.
Am Ende des gewählten Timeouts: z Der Ausgang x des betroffenen Bausteins wechselt auf 1.
z Der Ausgang x Aux des betroffenen Bausteins wechselt auf 0.
Hat der hohe Status des Eingangs E des ersten Bausteins eine geringere Dauer als der gewählte Timeout, bleibt der Ausgang x auf 0.
3 Bei fallender Flanke des Eingangs E des ersten Bausteins: z Starten des entsprechenden Timeouts: z z
Am Baustein, dessen Eingang "Direkt" bei 0 ist, mit dem Status des Eingangs "Sel" .
z der Ausgang x Aux wechselt auf 1.
Anmerkung: Es sollen nicht zwei Bausteine gleichzeitig ihren Direkt-Eingang auf
0 haben.
4 Am Ende des gewählten Timeouts: z Der Ausgang x des betroffenen Bausteins wechselt auf 1.
z Der Ausgang x Aux des betroffenen Bausteins wechselt auf 0.
Hat der niedrige Status des Eingangs E des ersten Bausteins eine geringere
Dauer als der gewählte Timeout, bleibt der Ausgang x auf 0.
Der Ausgang x wechselt bei fallender Flanke des Eingangs E auf 0.
5
Anmerkung: Es ist äußerst wichtig, den Status der Eingänge "Sel" und "Direkt" nur dann auf den Status 0 des Eingangs E des ersten Bausteins zu ändern, wenn man mehrere Bausteine verkettet.
Illustration Das nachfolgende Schema stellt die Verkettung zweier Zeitgeber dar.
TIMER steig./fall. Fl. wählb.
Ausgang x E TIMER steig./fall. Fl. wählb.
Ausgang x1 t i 1 t 2 i
Ausg x Aux
Sel
Direkt t i 1 t 2 i
Ausg x Aux1
180 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Nachtriggerbarer Monoflop
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Starten einer Aktion der Dauer ti mit der Möglichkeit, diese für eine erneute identische Dauer zu verlängern.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E x x Aux
Bedeutung
Eingang Monoflop.
Physischer Ausgang des
Monoflop.
Interner Hilfsausgang am
Baustein.
Illustration
E MONOFLOP nachtriggerbar t i
Ausgang x
Ausg. x Aux
Betrieb
Illustration
Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des nachtriggerbaren
Monoflops.
Phase
1
2
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E (Einschaltverzögerung): z z
Starten eines Timeouts ti (Time Base von 0,1ms), die Ausgänge x und x Aux wechseln auf 1.
Am Ende des Timeouts ti wechseln die Ausgänge x und x Aux auf 0.
Bleibt eine neue steigende Flanke des Eingangs E vor Ablauf des Timeouts ti bestehen, bleiben die Ausgänge x und x Aux für eine erneute Dauer ti auf 1.
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "nachtriggerbarer Monoflop".
E x ti ti ti x Aux
35012335 00 Juli 2006
181
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Monoflop mit Timer
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht mit einer Verzögerung t1i das Starten einer Aktion der
Dauer t2i mit der Möglichkeit, diese für eine erneute identische Dauer zu verlängern.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E x x Aux
Bedeutung
Eingang Monoflop.
Physischer Ausgang des
Monoflop.
Interner Hilfsausgang am
Baustein.
Illustration
E t 1 i t 2 i
Ausgang x
Ausg. x Aux
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des Monoflops mit
Timer.
Phase
1
2
3
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E : z z
Starten eines Timeouts t1i (Time Base von 0,1ms), der Ausgang x Aux wechselt auf 1.
Am Ende des Timeouts t1i : z z
Starten eines Timeouts t2i (Time Base von 0,1ms), der Ausgang x wechselt für eine Dauer t2i auf 1.
Hat der hohe Status des Eingangs E eine geringere Dauer als der Timeout t1i , bleibt der Ausgang x auf 0.
Am Ende des Timeouts t2i wechseln die Ausgänge x und x Aux auf 0.
Bleibt eine neue steigende Flanke des Eingangs E vor Ablauf des Timeouts t2i bestehen: z z
Bleibt der Ausgang x für die Dauer t2i des laufenden Zyklus auf 1, beginnt ein neuer Zyklus (siehe Phase).
182 35012335 00 Juli 2006
Illustration
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Monoflop mit Timer".
E x t1i t2i t1i t2i x Aux
35012335 00 Juli 2006
183
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Monoflop mit 2 Werten
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Starten einer Aktion der Dauer t1i oder t2i beim
Einschalten einer Aktion.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E
Sel
Direkt
Bedeutung
Eingang Monoflop.
Wahl des Timeouts t1i oder t2i .
z z
Sel = 0: Timeout t1i beim Einschalten,
Sel = 1: Timeout t2i beim Einschalten.
Wahl des Bausteins (beim Betrieb in Kette).
z z
Direkt = 0: Gewählter Baustein,
Direkt = 1: Nicht gewählter Baustein (der Ausgang x nimmt den Wert E an).
x x Aux
Illustration
Physischer Ausgang des Monoflop.
Interner Hilfsausgang am Baustein.
E MONOFLOP 2 Werten Ausgang x
Set
Direkt t 1 i t 2 i Ausg x Aux
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des Monoflops mit 2
Werten.
Phase
1
2
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E : z Starten eines dem Status des Eingangs "Sel" entsprechenden Timeouts z
(Time Base von 0,1ms), die Ausgänge x und x Aux wechseln auf 1.
Am Ende des Timeouts wechseln die Ausgänge x und x Aux auf 0.
184 35012335 00 Juli 2006
Illustration
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Monoflop mit Timer".
E
Sel t2i t1i x x Aux
Betrieb in Kette Es ist möglich, die Anzahl der wählbaren Timeouts durch Verkettung mehrerer
Bausteine zu erhöhen, wobei der Ausgang x des einen zum Eingang E des folgenden wird.
Phase
1
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E des ersten Bausteins: z Starten des entsprechenden Timeouts: z z
Am Baustein, dessen Eingang "Direkt" bei 0 ist, mit dem Status des Eingangs "Sel" .
z die Ausgänge x und x Aux wechseln auf 1.
Anmerkung: Es sollen nicht zwei Bausteine gleichzeitig ihren Direkt-Eingang auf
0 haben.
2 Am Ende des Timeouts wechseln die Ausgänge x und x Aux auf 0.
Anmerkung: Es ist äußerst wichtig, den Status der Eingänge "Sel" und "Direkt" nur dann auf den Status des Eingangs E zu ändern, wenn man mehrere Bausteine verkettet.
Illustration Das nachfolgende Schema stellt die Verkettung zweier Monoflops dar.
E MONOFLOP 2 Werten Ausgang x E MONOFLOP 2 Werten Ausgang x 1
Set
Direkt t 1 i t 2 i Ausg x Aux
Set
Direkt t 1 i t 2 i Ausg x Aux 1
35012335 00 Juli 2006
185
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Oszillator
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Erstellen einer Time Base mit der Möglichkeit zur
Definition der Signalparameter (Status 0 oder 1).
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E x x Aux
Bedeutung
Eingang Oszillator.
Physischer Ausgang Oszillator.
Interner Hilfsausgang am
Baustein.
Illustration
E Oszillator t 1 i t 2 i
Ausgang x
Ausg. x Aux
Betrieb
Illustration
Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des Oszillators.
Phase
1
2
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E : z Der Ausgang x oszilliert entsprechend einer Periode t1i +t2i mit: z z z t1i = Dauer des hohen Status der Oszillation (Time Base von 0,1ms), t2i = Dauer des niedrigen Status der Oszillation (Time Base von 0,1ms), der Ausgang x Aux wechselt auf 1.
Bei fallender Flanke des Eingangs E : z Der Ausgang x wechselt ab dem Ende von t1i der laufenden Periode auf 0 , z der Ausgang x Aux wechselt am Ende der laufenden Periode auf 0.
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Oszillator".
E x t1i t2i t1i t2i x Aux
186 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Zählerausgang D
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Durchführen der Funktionen sequentieller Logik wie
Flankenspeicherung ...
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
D
CLK
SET
RESET
Bedeutung
Eingang Zählerausgang.
Eingang Freigabe.
Setzen des Ausgangs x auf 1.
RESET des Ausgangs x . Dieser Eingang hat Priorität vor dem Eingang x x Aux
I Illustration
Physischer Ausgang Zählerausgang.
Interner Hilfsausgang am Baustein.
SET .
Ausgang x D
Clk
Set
Reset
Zählerausgang D
Ausg. x Aux
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des Zählerausgangs D.
Phase
1
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs CLK : z z
Der Ausgang x nimmt den Status des Eingangs D an, der Ausgang x Aux nimmt den inversen Status des Eingangs D an.
35012335 00 Juli 2006
187
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Illustration Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Zählerausgang D".
D
CLK
RESET
SET x x Aux
188 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Zählerausgang T
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Realisieren eines Teilers durch 2.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E
CLK
SET
Bedeutung
Eingang Zählerausgang.
Eingang Freigabe.
Jeweiliges Setzen der Ausgänge x / x Aux auf 1/0.
RESET Jeweiliges Setzen der Ausgänge x / x Aux auf 1/0. Dieser Eingang hat Priorität
über den Eingang SET .
x x Aux
Illustration
Physischer Ausgang Zählerausgang.
Interner Hilfsausgang am Baustein.
E
Clk
Set
Reset
Zählerausgang T Ausgange x
Ausg. x Aux
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des Zählerausgangs T.
Phase
1
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs CLK : z Ist der Eingang E auf 1: z z z
Der Ausgang x nimmt den inversen Status seines aktuellen Status an, der Ausgang x Aux nimmt den inversen Wert von x an, ist der Eingang E auf 0, bleiben die Ausgänge x und x Aux in dem Status.
35012335 00 Juli 2006
189
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Illustration Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Zählerausgang T".
E
CLK
RESET
SET x x Aux
190 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Zähler mit zwei Schwellwerten
Aufgabe
Struktur
Diese Zählfunktion ermöglicht die Erkennung der Überschreitung eines
Schwellwertes th1 oder th2 .
Die folgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Schnittstellen des Bausteins.
Name
E
Up
RESET
Sel x x Aux
Abbildung
Bedeutung
Freigabeeingang z E = 0: Einfrieren des Eingangs Up z E = 1: Eingang Up freigegeben
Zähleingang
Hinweis: Die maximale Leistung des Zählers beträgt 500 Hz mit einem zyklischen Verhältnis von 50% (wobei der Eingang Up direkt vom physikalischen Eingang (ohne Filterung) gesteuert wird).
Initialisierungseingang des Zählers
Ein Reset ist erforderlich, um eine Änderung des zu erreichenden
Schwellwertes zu berücksichtigen.
Auswahl des Zählerschwellwertes: z z
Sel = 0: Schwellwert th1 ausgewählt
Sel = 1: Schwellwert th2 ausgewählt
Hinweis: Der Höchstwert eines Schwellwertes entspricht der maximalen Anzahl von Punkten (65536 Punkte).
Physikalischer Ausgang des Zählers
Interner Hilfsausgang des Bausteins
Ausgang x E
Up
Reset
Set
Zähler mit 2 Schwellwerten t h 1 t h 2 Ausgang x Aux
35012335 00 Juli 2006
191
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Funktionsweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Phasen der
Funktionsweise des Zählers mit zwei Schwellwerten.
Phase
1
2
3
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs RESET : z Initialisierung des Zählers bei 0 z z die Eingänge x und x Aux werden auf 0 gesetzt
Inkrementierung des Zählers bei steigender Flanke des Eingangs Up
Bei steigender Flanke des Eingangs Up , Inkrementierung des Zählers (Wert nicht zugänglich)
Wenn der ausgewählte Schwellwert erreicht ist, werden die Eingänge x und x
Aux auf 1 gesetzt.
Abbildung Die nachfolgende Abbildung zeigt das Chronogramm des Zähler-Funktionsbausteins mit zwei Schwellwerten.
RESET
Sel
E
Up th2 th1 x x Aux
192 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Einfache elektronische Nocke
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Erkennen der Überschreitung der 2 Schwellwerte th1 und th2 .
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E
Bedeutung
Eingang Freigabe.
z E = 0: Einfrieren des Eingangs "Up" , z E = 1: Eingang "Up" gültig.
Up Eingang Zählfunktion.
Bemerkung: Die maximale Leistung des Zählers beträgt 2 kHz (mit Eingang
"Up" direkt durch den physischen Eingang gesteuert (ohne Filterung)).
RESET 0 Forcierung auf 0 des Ausgangs x .
RESET 1 Eingang Zählerinitialisierung.
Bemerkung: Wird der Zähler nicht auf 0 gesetzt, wenn er den Maximalwert
(65536 Punkte) erreicht hat, wechselt er wieder auf 0,1,2 etc. Außerdem ist es ratsam, die Zählfunktion ( E =0) zu sperren und dabei den Ausgang x Aux mit dem Eingang E in Reihe geschaltet zu verwenden.
x x Aux
Illustration
Physischer Ausgang des Nockens.
Interner Hilfsausgang am Baustein.
E
UP
Reset0
Reset1
Elektronische Nocke, einfach t i t h
Ausgang x
Ausg. x Aux
35012335 00 Juli 2006
193
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des einfachen
Nockens.
Phase
1
2
3
4
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs RESET 1 : z Initialisierung des Zählers bei 0, z der Eingang x Aux wechselt auf 1.
Bei hohem Status des Eingangs RESET 0 : z Der Eingang x wird auf 0 forciert.
Bei steigender Flanke des Eingangs "Up" Inkrementierung des Zählers.
Ist der Schwellwert th1 erreicht, wechselt der Ausgang x auf 1.
Ist der Schwellwert th2 erreicht, wechseln die Ausgänge x und x Aux auf 0.
Illustration Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Einfacher Nocken". th2 th1
Up
RESET 0
RESET 1
E x x Aux
194 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Intervallmessung, 1 Schwellwert
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Abschalten einer Aktion nach einer Zeit th mit einer maximalen Genauigkeit von 0,1 ms.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E
Bedeutung
Eingang Initialisierung der Intervallmessung.
RESET 1 Reset der Ausgänge x und x Aux .
ti Time Base (0,1 ms bis 6,5535 s).
x Physischer Ausgang der Intervallmessung.
x Aux
Illustration
Interner Hilfsausgang am Baustein.
E Intervallmessung, 1 Schwellw.
Ausgang x
Reset1 t i t h
Ausg. x Aux
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen der Intervallmessung.
Phase
1
2
3
4
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E : z z
Initialisierung des Zählers bei 0,
Eingang x wechselt auf 0.
Inkrementierung des Zählers im Rhythmus der Time Base ti .
Ist der Schwellwert th erreicht, wechselt der Ausgang x auf 1.
Bei steigender Flanke des Eingangs E mit dem Ausgang x auf 1, wechselt der
Ausgang x Aux auf 1.
35012335 00 Juli 2006
195
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Illustration Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Intervallmessung".
E
RESET 1
Zeitbasis th x x Aux
196 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Burst
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Erzeugen einer Impulsfolge der definierten Periode
2 x ti .
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E x x Aux
Bedeutung
Eingang des Bausteins.
Physischer Ausgang des
Bausteins.
Interner Hilfsausgang am
Baustein.
Illustration
E BURST t i n i
Ausgang x
Ausg. x Aux
Betrieb
Illustration
Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des
Funktionsbausteins "Burst".
Phase
1
2
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E : z z
Oszillierung des Ausgangs x für ni Perioden, der Eingang x Aux wechselt auf 1.
Ist die Periodenanzahl ni erreicht, wechselt der Ausgang x Aux auf 0.
Wechselt der Eingang E vor Ende der ni Perioden auf 0: z Die Oszillierung stoppt auf dem niedrigen Status des Ausgangs x , z der Eingang x Aux wechselt auf 0.
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Burst".
E x ti x Aux ti
35012335 00 Juli 2006
197
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: PWM (Pulse Width Modulation)
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Erzeugen eines periodischen Signals der fixen
Periode t1i , jedoch im variablen zyklischen Verhältnis t2i/t1i .
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E x x Aux
Bedeutung
Eingang des Bausteins.
Physischer Ausgang des
Bausteins.
Interner Hilfsausgang am
Baustein (Kontrollausgang).
Illustration
E PWM-Generator t 1 i t 2 i
Ausgang x
Ausg. x Aux
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des
Funktionsbausteins "PWM".
Phase
1
2
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E : z z
Oszillierung des Ausgangs x , der Kontrolleingang x Aux wechselt auf 1.
Bei niedrigem Status des Eingangs E: z z
Die Oszillierung des Ausgangs x stoppt bei seinem niedrigen Status, der Kontrolleingang x Aux wechselt auf 0.
Anmerkung: Ist t2i (hoher Status der Periode t1i ) größer oder gleich t1i , hält der Ausgang x konstant den hohen Status.
198 35012335 00 Juli 2006
Illustration
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "PWM".
E x t2i t1i x Aux
35012335 00 Juli 2006
199
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Erkennung der Untergeschwindigkeit
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht nach einer Startphase t1i (Ausblenden) das Stoppen einer Aktion, wenn die zwischen 2 aufeinanderfolgenden Impulsen ablaufende Zeit größer als t2i ist.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E
FB x x Aux
Bedeutung
Freigabeeingang der Funktion.
Kontrolleingang.
Physischer Ausgang des
Bausteins.
Interner Hilfsausgang am
Baustein.
Illustration
E
FB t 1 i t 2 i
Ausgang x
Ausg. x Aux
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen der
Geschwindigkeitserkennung.
Phase
1
2
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E : z Starten des Timeouts t1i (Ausblendzeit), z Eingang x wechselt auf 1.
Ist der Timeout t1 abgelaufen, wird an jeder Flanke des Eingangs FB der
Timeout t2i gestartet.
Werden die steigenden Flanken des Eingangs FB mit einer größeren Dauer als t2i spationiert: z z
Der Ausgang x wechselt auf 0, der Ausgang x Aux wechselt auf 1 (Stoppsignal der Bewegung).
Wechselt Eingang E auf 0, wechseln die Ausgänge x und x Aux auf 0.
200 35012335 00 Juli 2006
Illustration
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Geschwindigkeitserkennung".
E t1i
FB t<t2i t<t2i t<t2i t2i x x Aux
35012335 00 Juli 2006
201
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Geschwindigkeitsüberwachung
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Steuern oder Stoppen einer Aktion entsprechend den beiden Schwellwerten t1i und t2i .
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E
FB x x Aux
Bedeutung
Freigabeeingang der Funktion.
Kontrolleingang.
Physischer Ausgang des
Bausteins.
Ausgang
Geschwindigkeitsregelung.
Illustration
E
FB t 1 i t 2 i
Ausgang x
Ausg. x Aux
Applikationsbeispiel
Inbetriebsetzen eines vorgeschalteten Laufbands (gesteuert durch den
Eingang x Aux ) entsprechend der Geschwindigkeit eines nachgeschalteten Bands: z
Band in Betrieb, wenn die Geschwindigkeit des nachgeschalteten Bands höher als der hohe Schwellwert 1/t1i ist,
Stoppen des Bands, wenn die Geschwindigkeit des nachgeschalteten Bands z niedriger als der niedrige Schwellwert 1/t2i ist,
Daher ist das Analysieren der Zeit angebracht, die zwischen 2 aufeinanderfolgenden Impulsen über den Kontrolleingang FB abläuft.
Die folgende Grafik illustriert das oben beschriebene Applikationsbeispiel.
Geschwindigkeit des nachgeschalteten Bands
Geschw. 1/t1i
Geschw. 1/t2i x Aux
202 35012335 00 Juli 2006
Betrieb
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen der Funktion
"Geschwindigkeitsüberwachung".
Phase
1
2
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E : z Starten des Timeouts t1i , z Eingang x wechselt auf 1.
Solange die Dauer zwischen 2 steigenden Flanken des Eingangs FB größer als t1i bleibt: z Restart des Timeouts t1i bei steigender Flanke des Eingangs FB .
Wird die Dauer zwischen 2 steigenden Flanken des Eingangs FB geringer als t1i : z Ausgang x Aux wechselt auf 1, z Starten des Timeouts t2i .
Wechselt Eingang E auf 0, wechseln die Ausgänge x und x Aux auf 0.
x Aux
1
1/t1i
Geschw.
Bemerkung: Der oben beschriebene Betrieb impliziert, dass t2i >t1i.
35012335 00 Juli 2006
203
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Phase
3
Beschreibung
Solange die Dauer zwischen 2 steigenden Flanken des Eingangs FB geringer als t2i bleibt: z Restart des Timeouts t2i bei steigender Flanke des Eingangs FB ,
Wird die Dauer zwischen 2 steigenden Flanken des Eingangs FB größer als t2i : z Ausgang x Aux wechselt auf 0, z Starten des Timeouts t1i (siehe Phase),
Wechselt Eingang E auf 0, wechseln die Ausgänge x und x Aux auf 0.
x Aux
1
Illustration
1/t2i 1/t1i Geschw.
Bemerkung: Der oben beschriebene Betrieb impliziert, dass t2i >t1i.
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Geschwindigkeitsüberwachung".
E x
FB t>t1i t<t1i t<t2i t>t2i t=t2i t<t1i t<t1i x Aux
204 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Steuerungskontrolle Typ 1
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Steuern einer Aktion und das Prüfen nach einer Zeit ti , ob sie durchgeführt wurde.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
Befehl
Bedeutung
Befehlseingang.
Kontrolle Kontrolleingang.
Quittierun g
Fehlerquittierung.
x x Aux
Physischer Ausgang des
Bausteins.
Interner Hilfsausgang am
Baustein.
Illustration
Bef.
Befehl/Kontrolle Typ 1
Quitt.
Strg t i
Ausgang x
Ausg. x Aux
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen der Funktion
"Steuerungskontrolle Typ 1".
Phase
1
2
3
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs "Befehl" : z z
Starten des Timeouts ti ,
Eingang x wechselt auf 1.
Am Ende des Timeouts ti : z z
Hat das Signal "Kontrolle" während des Timeouts auf Status 1 gewechselt, bleibt der Ausgang x Aux auf 0 (Normalfall),
Ist das Signal "Kontrolle" nicht angekommen, wechselt der Ausgang x Aux z auf 1 (Fehlersignal Typ A).
Fällt das Signal "Kontrolle" zurück, während Eingang "Befehl" auf 1 ist, wechselt Ausgang x Aux auf 1 (Fehlersignal Typ B).
Eine steigende Flanke des Eingangs "Quittierung" mit Eingang "Kontrolle" auf 1 hat den Reset des Eingangs x Aux zur Folge.
Bei fallender Flanke des Eingangs "Befehl" wechseln die Ausgänge x und x
Aux auf 0.
35012335 00 Juli 2006
205
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Illustration Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Steuerungskontrolle Typ 1".
Cde x t<ti t<ti ti t>ti
Ctrl
Acq x Aux
206 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Steuerungskontrolle Typ 2
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht: z
Das Steuern einer Aktion und das Prüfen nach einer Zeit t1i , ob sie durchgeführt z wurde, das Löschen der Aktion und das Prüfen nach einer Zeit t2i , ob sie gelöscht wurde.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
Befehl
Ctrl n
Quittierun g x x Aux
Bedeutung
Befehlseingang.
Kontrolleingang n.
Fehlerquittierung.
Physischer Ausgang des
Bausteins.
Interner Hilfsausgang am
Baustein.
Illustration
Bef.
Quitt.
Strg 1
Strg 2
Befehl/Kontrolle Typ 2 t 1 i t 2 i
Ausgange x
Ausg. x Aux
35012335 00 Juli 2006
207
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen der Funktion
"Steuerungskontrolle Typ 2".
Phase
1
2
3
4
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs "Befehl" : z Starten des Timeouts t1i , z Eingang x wechselt auf 1.
Am Ende des Timeouts t1i : z Wechselt das Signal "Ctrl 1" während der Zeit des Timeouts t1i auf Status z
1, bleibt Ausgang x Aux auf 0 (Normalfall), ist das Signal "Ctrl 1" nicht angekommen, wechselt Ausgang x Aux auf 1 z
(Fehlersignal Typ A), fällt das Signal "Ctrl 1" zurück, während Eingang "Befehl" auf 1 ist, wechselt Ausgang x Aux auf 1 (Fehlersignal Typ B).
Der Reset des Eingangs x Aux wird durchgeführt bei: z z
Steigender Flanke des Eingangs "Quittierung" mit Eingang "Ctrl 1" auf 1,
Statusänderung des Eingangs "Befehl" .
Bei fallender Flanke des Eingangs "Befehl" : z z
Starten des Timeouts t2i ,
Eingang x wechselt auf 0.
Am Ende des Timeouts t2i : z Wechselt das Signal "Ctrl 2" während der Zeit des Timeouts t2i auf den
Status 1, bleibt Ausgang x Aux auf 0 (Normalfall), z ist das Signal "Ctrl 2" nicht angekommen, wechselt Ausgang x Aux auf 1
(Fehlersignal Typ A),
Fällt das Signal "Ctrl 2" zurück, während Eingang "Befehl" auf 0 ist, z wechselt Ausgang x Aux auf 1 (Fehlersignal Typ B).
Der Reset des Eingangs x Aux wird durchgeführt bei: z Steigender Flanke des Eingangs "Quittierung" mit Eingang "Ctrl 2" auf 1, z Statusänderung des Eingangs "Befehl" .
208 35012335 00 Juli 2006
Illustration
Cde x t<t1i
Ctrl1
Ctrl2
Acq x Aux
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Steuerungskontrolle Typ 2". t<t1i t<t2i t>t1i t1i t>t2i t2i
35012335 00 Juli 2006
209
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Zählsteuerung
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Erkennen eines Schwellwertes th zum Steuern einer
Positionierungsaktion.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
Befehl
Reset
Up x x Aux
Bedeutung
Befehlseingang.
Reset der Ausgänge x und x
Aux .
Eingang Zählfunktion.
Physischer Ausgang des
Bausteins.
Interner Hilfsausgang am
Baustein.
Illustration
E
Reset
Up
Befehl/Zählen t h
Ausgang x
Ausg. 18 Aux
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen der Funktion
"Zählsteuerung".
Phase
1
2
3
Beschreibung
Initialisierung des Zählers auf 0 bei steigender Flanke des Eingangs "Reset" .
Bei steigender Flanke des Eingangs "Befehl" , wechselt der Eingang x auf 1.
Bei jeder steigenden Flanke des Eingangs "Up" Inkrementieren des Zählers.
Ist der Schwellwert th erreicht oder wechselt Eingang "Befehl" auf 0, wechseln die Ausgänge x und x Aux auf 0.
Anmerkung: Der Eingang "Befehl" beeinflußt nicht die Zählfunktion, die bei steigender
Flanke des Eingangs "Up" erfolgt.
210 35012335 00 Juli 2006
Illustration
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Zählsteuerung".
Cde
Reset
Up th x x Aux
35012335 00 Juli 2006
211
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Fehleranzeige
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Anzeigen von Fehlern mit Quittierung und Löschen.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
Fehler
Bedeutung
Fehlereingang.
Quittierung Quittierungseingang.
Löschen Löscheingang.
x x Aux
Physischer Ausgang des
Bausteins.
Inaktiver Ausgang für diesen
Block.
Illustration
Fehl.
Fehlermeldung
Quitt.
Entf.
t 1 i t 2 i
Ausgange x
Aus. x Aux
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen der Funktion
"Fehleranzeige".
Phase
1
2
3
Beschreibung
Ist Eingang "Fehler" im hohen Status, oszilliert Ausgang x mit einer Periode 2 x t1i .
Bei steigender Flanke des Eingangs "Quittierung" : z Bleibt der Fehler bestehen, wechselt der Ausgang auf 1, z ist der Fehler verschwunden, oszilliert der Ausgang mit einer Periode 2 x t2i .
Bei steigender Flanke des Eingangs "Löschen" wechselt Ausgang x auf 0.
Bemerkung: Ist der Fehler immer noch vorhanden, wird der Zyklus phasengleich fortgesetzt.
Anmerkung: Ausgang x blinkt bei Fehlern: z Schnelles Blinken t1i: Physischer Fehler, nicht quittiert durch den Eingang
"Quittierung", z z z
Langsames Blinken t2i: Nicht physischer Fehler, quittiert durch den Eingang
"Quittierung",
Dauerlicht: Physischer Fehler, quittiert durch den Eingang "Quittierung",
Aus: Letzter Fehler nach Quittierung durch Eingang "Löschen" gelöscht.
212 35012335 00 Juli 2006
Illustration
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Fehleranzeige" mit t1i < t2i .
Def
Acq
Eff x
2 x t1i 2 x t1i 2 x t2i
35012335 00 Juli 2006
213
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
9.3
Konfiguration des Reflex-Digitalmoduls
Übersicht
Gegenstand des
Abschnitts
Dieser Abschnitt erläutert die Besonderheiten im Zusammenhang mit der
Konfiguration eines Reflex- Digital moduls.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Konfiguration des Digital-Reflexmoduls
Präsentation des Editors zur Konfiguration von Reflexfunktionen
Zuweisen und anschließendes Konfigurieren einer Reflexfunktion
Einstellen der Konfigurationsparameter einer Reflexfunktion
Wie ordnet man ein Ereignis einem virtuellen Ausgang zu
Seite
214 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Konfiguration des Digital-Reflexmoduls
Einleitung
Illustration
Das Reflexmodul Digital TSX DMY 28 RFK übernimmt die Parameter der Standard-
Digitalein-/ausgänge (Siehe
Konfiguration der Digitalparameter, S. 117
)).
Es besitzt jedoch auch eigene Parameter wie: z
Die Zuweisung einer Reflexfunktion für einen gegebenen Ausgangskanal, z die Association eines Ereignisses an einen virtuellen Ausgang.
Eine Reflexfunktion, die so einem gegebenen Kanal zugewiesen wurde, muß ihrerseits konfiguriert werden und Gegenstand einer Einstellung ihrer internen
Parameter sein.
Das nachfolgende Fenster zeigt einige Beispiele der Funktionszuweisung an einen gegebenen Kanal.
Paramètres spécifiques
22
23
24
25
26
27
28v
29v
30v
31v
Voie
16
17
18
19
20
21
Symbole S. Déf. Alim
Actif
Tâche
MAST
MAST
Réarmement
Programmé
Programmé
Val. repli
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Fonction
Combinatoire
TIMER travail
TIMER repos
TIMER travail 2
MONO temporisé
OSCILLATEUR
COMPTEUR 2 seuils
PWM generation
Commande/comptage
Signalisation de défaut
Evénement
Directe
Directe
Directe
Directe
Directe
Directe
35012335 00 Juli 2006
215
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Präsentation des Editors zur Konfiguration von Reflexfunktionen
Übersicht
Illustration
Der Editor zur Konfiguration von Reflexfunktionen besteht aus einem Plan, der die
Wahl des Funktionsbausteins sowie die Eingabe der Grafikobjekte der sequentiellen Logik des Bausteins ermöglicht.
Die nachfolgende Illustration beschreibt den Konfigurationsbereich eines
Reflexfunktionsbausteins.
Ausgang 26 E TIMER steig. Flanke t i = 0
Aus. 26 Aux
1 2 1 2 1 2 1 2 3 4 5 6
Beschreibung Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Teile des
Konfigurationsbereichs.
Variable Funktion
1 Spalten zur Eingabe von Kontakten mit ihrem zugeordneten Sprachobjekt.
2
3
4
5
6
Spalten zur Eingabe von horizontalen und vertikalen Verbindungen zwischen den Kontakten.
Spalte, die das Setzen der Eingänge von Funktionsbausteinen auf 1 oder deren
Verbindung mit der Logikfunktion ermöglicht.
Spalte zur Anzeige der dem gewählten Funktionsbaustein entsprechenden
Eingänge.
Spalte: z Zur Anzeige des vom Baustein verwendeten internen Parametertyps, z zur Wahl der gewünschten Reflexfunktion.
Spalte zur Eingabe des Abschlußoperationstyps des Ausgangs.
216 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Beschreibung der Grafikobjekte
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen verfügbaren Grafikobjekte entsprechend der Empfangsspalte oder –zelle.
Objekt
-- --
-----------
------
|
------
1 -
----| |----
----|/|----
----( )----
----(/)----
1
6
3
1
6
Spalte(n) Beschreibung
1, 2, 3 Leerer Bereich
1, 2, 3
2
Horizontale Verbindung
Vertikale Verbindung
Einen Kanal auf 1 setzen
Schließer
Öffner
Direkte Abschlußoperation
Inverse Abschlußoperation
35012335 00 Juli 2006
217
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Zuweisen und anschließendes Konfigurieren einer Reflexfunktion
Übersicht Als Standard werden die Ausgangskanäle eines Reflexmoduls als Standard-
Digitaleingänge deklariert. Außerdem ist bei jedem verwendeten Kanal das
Neuzuweisen der gewünschten Funktion erforderlich.
Die Konfiguration einer Reflexfunktion besteht aus dem Definieren der Betriebsbedingungen wie: z
Dersequentiellen Logik, die den verschiedenen Eingängen zugeordnet ist, z z dem gewünschten Ausgangstyp, der Parametrierung des Bausteins.
Die sequentielle Logik wird in Kontaktplansprache unter Verwendung der
Sprachobjekte, die dem betroffenen Reflexmodul zugeordnet sind, ausgeführt.
Verfahrensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Schritte beim Konfigurieren eines Reflexfunktionsbausteins.
3
4
5
Schritt
1
2
4
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des Moduls auf.
Wählen Sie "Ausgangsteil" im laufenden Menü im Modulbereich.
Klicken Sie auf die Zelle "Funktion" des zuzuweisenden Kanals.
Wählen Sie die gewünschte Funktion in der laufenden Liste.
Realisieren Sie die sequentielle Logik. Klicken Sie dazu auf die gewünschte
Zelle und: z Wählen Sie dann ein Grafikobjekt (Kontakt, Verbindung, Setzen eines
Eingangs auf 1), z z wählen Sie im Fall eines Kontakts: z
Die Variable (%Ixy, %Qxy, ERR), z die Adresse i.
Wählen Sie den Typ der Abschlußoperation.
Bestätigen Sie die Konfiguration durch Klicken auf "Bestätigen" .
218 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Einstellen der Konfigurationsparameter einer Reflexfunktion
Einleitung Bestimmte Bausteine der Reflexfunktion besitzen interne Parameter (mit Werten zwischen 0 und 65535), die für ihren Betrieb benötigt werden (Beispiel: Zeitliche
Schwellwerte).
Diese Parameter sind veränderbar: z z
Vom Fenster der Moduleinstellung aus (nur im Offline-Betrieb), per Programm (siehe
Objekte des expliziten Austauschs: Allgemeines, S. 157
).
Verfahrensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Ändern der Einstellparameter eines Reflexfunktionsbausteins.
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des Moduls auf.
Wählen Sie den Einstellmodus in der laufenden Liste im Modulbereich.
Ergebnis: Das nachfolgende Fenster erscheint.
TSX DMY 28RFK [RACK 0 POSITION 2]
Kanal Funktionsbaustein
20
21
22
23
16
17
18
19
24
25
26
27
28v
29v
30v
31v
Intervallmessung, 1
Flanke TIMER Betrieb 2
Flanke TIMER Betrieb 2
Oszillator
Fehleranzeige
Direkt
Direkt
Direkt
Direkt
Direkt
Direkt
Direkt
Direkt
Direkt
Direkt
Logikfunktion
Eingang 1 t i t 1 i t 1 i t 1 i t 1 i
TM-Wert1
2
3000
50000
10000
1000
Eingang 2 t h t 2 i t 2 i t 2 i t 2 i
TM-Wert2
50000
50000
50000
10000
200
3
4
5
Wählen Sie für den betroffenen Kanal die Zelle, die dem einzugebenden
Parameter entspricht.
Geben Sie den Parameter ein.
Bestätigen Sie durch Drücken auf "Eingabe" .
35012335 00 Juli 2006
219
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Wie ordnet man ein Ereignis einem virtuellen Ausgang zu
Einleitung
Eigenschaften von
Ereignisausgängen
Virtuelle Ausgänge sind keine physisch vorhandenen Ausgänge des Moduls. Sie wirken auf interne Statusbits des Moduls ein und können Ereignissen zugeordnet werden.
Ein virtueller Ausgang kann folglich eine Ereignistask des Steuerungsprozessors auslösen.
Mögliche Eigenschaften der Ereignisverarbeitung sind: z z normal (kein Ereignis dem Kanal zugeordnet), kanalweise EVT-Verarbeitung, z z getriggertes Ereignis bei steigender Flanke (SF), getriggertes Ereignis bei fallender Flanke (FF), z getriggertes Ereignis bei steigender und fallender Flanke.
Werden 2 Flankentypen auf einem Kanal gewählt, wird dem Kanal eine einzige
Ereignisnummer zugeordnet.
Die Ereigniseingänge sind einer Verarbeitungsnummer (Evti) zugeordnet. Diese
Nummern staffeln sich von: z
0 bis 31 bei einem Prozessor des Typs TSX5710/102/103/153, PMX 57 102, z
PCX 571012
0 bis 63 bei anderen Prozessoren
Die EVT-Verarbeitung (EVTi) mit der höchsten Priorität ist die Nummer 0. Sie darf nur dem Kanal 0 zugeordnet werden.
Hinweis: Dies betrifft die Ereignisnummer.
z z
Die vorgeschlagene Ereignisnummer ist die erste, die auf der Liste verfügbar ist.
Eine manuell außerhalb der Toleranz eingegebene Nummer wird bei der z
Bestätigung nicht akzeptiert.
Das Hinzufügen, Löschen oder Wechseln der Ereignisnummer ist im Online-
Modus nicht möglich.
Leistungen Die maximale Ereignisfrequenz beträgt 1 kHz / Anzahl der programmierten
Ereignisausgänge.
Die maximale Anzahl von Ereignissen in einer geschlossenen Kette beträgt 100
Ereignisse pro 100 ms.
220 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Vorgehensweise Die nachfolgende Tabelle erläutert die verschiedenen Schritte, mit denen ein
Ereignis einem Ausgang zugeordnet und anschließend sein Eigenschaften definiert werden.
Schritt
1
2
3
4
5
6
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des Moduls auf.
Wählen Sie "Ausgangsteil" aus dem Pulldown-Menü im Modulbereich.
Doppelklicken Sie auf das Feld " Ereignis " des Kanals, der zugewiesen werden soll.
Wählen Sie die gewünschte Funktion.
Geben Sie die Ereignisnummer "Evt" ein.
Wiederholen Sie die Operation für jeden zu konfigurierenden Kanal (ab Schritt ).
35012335 00 Juli 2006
221
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
9.4
Dem Reflex-Digitalmodul zugeordnete Bits und
Wörter
Übersicht
Gegenstand des
Abschnitts
Dieser Abschnitt erläutert die verschiedenen, dem Reflex- Digital modul zugeordneten Sprachobjekte.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Dem Modul TSX DMY 28 RFK zugeordnete Sprachobjekte des impliziten
Austausches
Dem Modul TSX DMY 28 RFK zugeordnete Sprachobjekte des expliziten
Austausches
Seite
222 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Dem Modul TSX DMY 28 RFK zugeordnete Sprachobjekte des impliziten
Austausches
Übersicht
Illustration
Die dem Reflexmodul zugeordneten Sprachobjekte des impliziten Austausches können verwendet werden bei: z
Der sequentiellen Logik des Funktionsbausteins, z dem Programm des Steuerungsprozessors.
z
Die nachfolgende Illustration beschreibt die verschiedenen Möglichkeiten des
Austausches: z
Innerhalb eines Reflexmoduls, zwischen dem Reflexmodul und dem Steuerungsprozessor.
Prozessor Steuerung Reflexmodul
Programm
SPS
%Ixy.i (i=0 à 15)
Physische
Eingänge
0 à 15
%Qxy.i (i=16 à 31)
%Ixy.i (i=16 à 31)
Ausgange x
Physische
Ausgänge
16 à 27 aufeinanderfolgende
Logik
Ausgange x
Aux
%Ixy.i.1 (i=16 à 31)
Ereignissteuerung
%Ixy.i (i=28 à 31)
35012335 00 Juli 2006
223
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Sprachobjekte
Adresse
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Sprachobjekte des impliziten Austausches des Moduls TSX DMY 28 RFK.
Funktion Verwendung im Modul
%Ixy.i
(i = 0 bis 15)
%Ixy.i
(i = 16 bis 27)
%Ixy.i
(i = 28 bis 31)
%Ixy.i.1
(i = 16 bis 31)
Bildbits des Status der physischen
Eingänge des Moduls.
Bildbits des Status der physischen
Ausgänge des Moduls.
Bildbits des Status der virtuellen
Ausgänge des Moduls.
Bildbits des Status der modulinternen Hilfsausgänge.
%Qxy.i
(i = 16 bis 31)
ERRi
(i = 16 bis 27)
ERR28
Befehlsbits der Ausgänge des
Moduls
Kurzschlußfehler-Bits der physischen Ausgänge des Moduls
Bits der Fehler der externen
Versorgung der Eingänge des
Moduls
ERR29
%Ixy.i.ERR
Bits der Fehler der externen
Versorgung der Ausgänge des
Moduls
Bit Kanalfehler
%Ixy.i.MOD.ERR Bit Modulfehler -
-
Modus
Lesen
Lesen
Lesen
Lesen
Lesen
(2)
Lesen
Lesen
Lesen
Aktualisierung
Echtzeit
Echtzeit
Echtzeit
Echtzeit
(1)
Echtzeit
Echtzeit
Echtzeit -
-
Verwendung im
Steuerungsprogramm
Modus
Lesen
Aktualisierung
(1)
Lesen
Lesen
Lesen
-
Lesen/
Schreiben
(1)
Lesen
Lesen
(1)
(1)
(1)
(1)
(1)
-
Legende:
(1)
(2)
Nicht verwendet
Aktualisierung im Rhythmus des Steuerungstasks, in dem die Kanäle konfiguriert sind.
Diese Befehlsbits steuern die entsprechenden physischen Ausgänge, wenn die Funktion "Direkt" gewählt wird.
224 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Wortobjekte
Adresse
%IWxy.i:X0
(i = 28 bis 31)
%IWxy.i:X1
(i = 28 bis 31)
%IWxy.i:X7
(i = 28 bis 31)
%QWxy.i:X0
(i = 28 bis 31)
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Wortobjekte des impliziten
Austausches des Moduls TSX DMY 28 RFK.
Funktion Verwendung im Modul
Status des dem Kanal i zugeordneten Ereignisses X0 =
1: Steigende Flanke
Status des dem Kanal i zugeordneten Ereignisses X1 =
1: Fallende Flanke
Status des dem Kanal i zugeordneten Ereignisses X7 =
1: Ereignisverlust
Befehlsbit Ereignisausblendung
-
-
-
-
Modus Aktualisierung
Verwendung im
Steuerungsprogramm
Modus
Lesen
Aktualisierung
(1)
Lesen
Lesen
(1)
(1)
Schreiben (1)
-
Legende:
(1)
Nicht verwendet
Aktualisierung im Rhythmus des Steuerungstasks, in dem die Kanäle konfiguriert sind.
35012335 00 Juli 2006
225
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Dem Modul TSX DMY 28 RFK zugeordnete Sprachobjekte des expliziten
Austausches
Übersicht
Änderung der internen Werte per Programm
Das Modul TSX DMY 28 RFK übernimmt die Sprachobjekte des Standard-Digital-
Moduls (siehe
Dem Digitalmodul zugeordnete Sprachobjekte, S. 151
).
Es besitzt jedoch zwei Objekte des expliziten Austausches, die spezifisch für
Reflexausgänge sind und das Ändern der internen Werte bei Funktionsbausteinen ermöglichen (Beispiel: th1, th2 für einen Zähler, 2 Schwellwerte).
Diese Objekte sind: z
%MWxy.i.4, das den ersten internen Wert des Funktionsbausteins enthält, z
%MWxy.i.5, das den zweiten internen Wert des Funktionsbausteins enthält.
Das Modul TSX DMY 28 RFK nutzt außer den Standardanweisungen (siehe Dem
Modul TSX DMY 28 RFK zugeordnete Sprachobjekte des expliziten Austausches,
S. 226 ) eine spezifische Anweisung
"MOD_PARAM" (Änderung Parameter), die das Ändern der Parameter, die einem einzigen Kanal zugeordnet sind, ermöglicht.
Syntax: MOD_PARAM %CHxy.i (Nr., Wert1 , Wert2 , 0) mit: z i = 16 oder 24 (Index des ersten Kanals einer Gruppe von 8 Kanälen), z
Nr. = 0 bis 7 (Index des Kanals in der Kanalgruppe).
Beispiel:
Änderung der Parameter des Kanals 18 (Wert 1 = 10 ms (100 x 0,1 ms) , Wert 2 =
500 ms (5000 x 0,1 ms))
MOD_PARAM %CHxy.16 (2, 100 , 5000 , 0)
226 35012335 00 Juli 2006
AS-i-Bus
III
Auf einen Blick
Ziel dieses
Registers
Inhalt dieses
Teils
Dieses Register beschreibt den AS-i-Bus über die Steuerung TSX/PCX 57 und seine Inbetriebnahme mit der Software PL7 Junior und Pro.
Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
Kapitel
10
11
12
13
14
15
16
Kapitelname
Allgemeine Übersicht des AS-i-Busses
Konfiguration des AS-i-Busses
Debug des AS-i-Busses
Der AS-i-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
AS-i-Betriebsart
AS-i-Leistungen
DFB für AS-i-Sicherheitsmonitor
Seite
227
35012335 00 Juli 2006
AS-i-Bus
228 35012335 00 Juli 2006
Allgemeine Übersicht des AS-i-Busses
10
Übersicht
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
In diesem Kapitel ist der AS-i-Bus in der SPS TSX/PCX 57 und der Zugriffsmodus auf die verschiedenen applikationsspezifischen Editoren beschrieben.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des AS-i-Busses
Architektur des Moduls TSX SAY 100
Aufbau eines AS-i-Slave
Deklarieren eines AS-i-Kommunikationsmoduls im Steuerungsrack
Auf die Konfiguration des AS-i-Busses zugreifen
Seite
229
35012335 00 Juli 2006
AS-i-Bus
Beschreibung des AS-i-Busses
Einleitung Der AS-i-Bus (Actuator Sensor-Interface) ermöglicht die Verbindung von Gebern/
Stellgliedern auf der niedrigsten Ebene der Automatisierung mittels eines einzigen
Kabels.
Diese Geber/Stellglieder werden in der Dokumentation als Slave-Geräte definiert.
Die Inbetriebnahme der Applikationsfunktion AS-i erfordert das Definieren des physischen Kontextes der Applikation, in die sie integriert werden soll (Rack,
Versorgung, Prozessor, Module, an den Bus angeschlossene AS-i-Slave-Geräte) und anschließend die Sicherstellung ihrer Software-Inbetriebnahme.
Dieser zweite Aspekt wird von den verschiedenen Editoren von PL7 aus realisiert: z entweder im Offline-Betrieb, z oder im Online-Betrieb. In diesem Fall ist die Änderung auf bestimmte Parameter beschränkt.
230 35012335 00 Juli 2006
AS-i-Bus
Prinzip der
Inbetriebnahme
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Phasen der
Inbetriebnahme des AS-i-Busses.
Modus
Offline
Phase
Deklaration des Moduls
Deklaration der Slave-
Geräte
Konfiguration des Kanals des Moduls (Siehe
Konfiguration des AS-i-
)
Bestätigung der
Konfigurationsparameter.
(Siehe Bestätigen der
Konfiguration eines Moduls,
Globale Bestätigung der
Applikation (Siehe
Durchführen der globalen
Neukonfiguration einer
Offline oder online Symbolisierung
Beschreibung
Wahl der Position des Moduls TSX SAY 100 im Rack.
Wahl für jedes Gerät: z seiner Positionsnummer am Bus, z des Slave-Typs,
Eingabe der Konfigurationsparameter.
Bestätigung der Modul-Ebene.
Bestätigung der Applikations-Ebene.
Online
Offline oder online
Programmierung
Transfer
Debug
Dokumentation
Symbolisierung der Variablen, die den Slave-Geräten zugeordnet sind
Programmierung der Funktionen, die mit Hilfe des AS-i-Busses ausgeführt werden.
Transfer der Applikation in die Steuerung.
Debug der Applikation mit Hilfe: z der Debug-Hilfsfenster, die es ermöglichen, den Anschluss der z
Slaves, ihre Parameter usw. anzuzeigen, von Diagnosefenstern zum Identifizieren der Fehler.
Ausdruck der verschiedenen Informationen zur Applikation.
Hinweis: Die oben definierte Reihenfolge soll als Anhaltspunkt dienen. Die
Software PL7 ermöglicht die Verwendung der Editoren in interaktiver Form in der gewünschten Reihenfolge (Daten- oder Programmeditor sind jedoch nicht ohne vorherige Konfiguration des Moduls und der Slave-Geräte verwendbar).
35012335 00 Juli 2006
231
AS-i-Bus
Architektur des Moduls TSX SAY 100
Übersicht
Illustration der
Architektur
3
4
5
6
Das Modul TSX SAY 100 funktioniert gemäß dem Master-/Slave-Modus. Der
Master steuert allein den Austausch im Bus.
Die AS-i-Norm definiert mehrere Diensteebenen, die vom Master angeboten werden: z
Profil M0 - Minimum Master: Der Master bietet nur die Konfiguration der Slaves, die beim Einschalten an den Bus angeschlossen waren und nur den Austausch von Ein-/Ausgängen an.
z z
Profil M1 - Full Master: Dieses Profil deckt alle von der AS-i-Norm definierten
Funktionen ab.
Profil M2 - Reduced Master: Dieses Profil entspricht den Funktionen des Profils
M0 mit der Möglichkeit der Slave-Parametrierung.
Hinweis: Das Modul TSX SAY 100 entspricht dem Profil M2, bietet jedoch außerdem die Möglichkeit, die Diagnoseinformationen von den Slaves zu lesen.
Das Modul enthält Datenfelder, über die die Slave-Listen und die Bilder von den Ein-
/Ausgangsdaten verwaltet werden können. Diese Informationen sind im flüchtigen
Speicher gespeichert.
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Architektur des Moduls TSX SAY 100 .
TSX SAY 100
1 E/A-Daten:
2
Parameter aktuell
Konfiguration /
Identifikation
LDS
LAS
LPS
AS-i-Bus,
232 35012335 00 Juli 2006
AS-i-Bus
Beschreibung der Bestandteile
Die nachfolgende Tabelle enthält die verschiedenen Elemente, die die Architektur des Moduls TSX SAY 100 bilden.
4
5
6
2
3
Variable Element
1 E/A-Daten
Aktuelle Parameter
Konfiguration/
Identifikation
LDS
LAS
LPS
Beschreibung
Bilder von 124 Eingängen und 124 Ausgängen des
AS-i-Busses.
Bilder von Parametern von allen Slaves.
Dieses Feld enthält alle E-/A-Codes und die
Identifikationscodes von allen erkannten Slaves.
Liste von allen, im Bus erkannten Slaves.
Liste von allen, im Bus aktivierten Slaves.
Liste von allen, im Bus vorgesehenen und mit PL7 konfigurierten Slaves.
35012335 00 Juli 2006
233
AS-i-Bus
Aufbau eines AS-i-Slave
Übersicht
Illustration des
Aufbaus
Über den AS-i-Bus können 31 Slave-Geräte miteinander verbunden werden. Jedes
Gerät verfügt über: z z
4 Eingangsbits,
4 Ausgangsbits, z
4 Parametrierungsbits.
DerAS-i-Bus kann somit maximal 248 Ein-/Ausgänge erzeugen.
Jeder Slave besitzt seine eigene Adresse und ein Profil (Definition zum Austausch von Variablen).
Die nachfolgende Abbildung zeigt den Aufbau eines AS-i-Slave.
AS-i-Slave
1 E/A-Daten:
D3
D0
2 Parameter
P3
P0
3
Konfiguration/
Identifikation
AS-I-Bus
4 Adresse
234 35012335 00 Juli 2006
AS-i-Bus
Beschreibung der Bestandteile
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Bestandteile vom Aufbau eines AS-i-Slave.
Variable Element
1 Ein-/
Ausgangsdaten
2
3
4
Parameter
Konfiguration/
Identifikation
Adresse
Beschreibung
Die Eingangsdaten werden vom Slave gespeichert und dem
AS-i-Master zur Verfügung gestellt.
Die Ausgangsdaten werden vom Mastermodul aktualisiert.
Mit den Parametern können die Betriebsarten im Sensor oder
Stellglied gesteuert und umgeschaltet werden.
Dieses Feld enthält: z Den Code, der der Konfiguration der Ein-/Ausgänge (E/A) z entspricht,
Den Identifikationscode des Slave (ID).
Physische Adresse des Slave.
Bemerkung : Die Funktions- und Adressparameter sowie die Konfigurations- und
Identifikationsdaten werden in einem nicht flüchtigen Speicher gespeichert.
35012335 00 Juli 2006
235
AS-i-Bus
Deklarieren eines AS-i-Kommunikationsmoduls im Steuerungsrack
Vorgehensweise Dieser Arbeitsgang ermöglicht das softwaregestützte Deklarieren eines AS-i-
Kommunikationsmoduls im Steuerungsrack TSX 57.
Schritt
1
Aktion
Doppelklicken Sie auf die gewünschte Position des angezeigten Racks.
Ergebnis : Das Dialogfeld "Modul hinzufügen" erscheint:
Modul hinzufügen
Familie:
Analogmodule
Kommunikation
Weigen
Positionieren
Zählmodule
Digitale E/A
1.5
1.5
1.5
1.5
1.7
1.5
Modul:
TSX SAY100
TSX SCY 21600
TSX SCY 21601
As-Interface Modul
PCMCIA INRACK BOARD
PCMCIA INRACK BOARD
OK
Abbrechen
236
2
3
4
Wählen Sie im Feld Familie die Option Kommunikation aus.
Wählen Sie im Feld Modul die Modulreferenz.
Bestätigen Sie die Wahl mit OK .
Ergebnis : Das Modul ist an seiner Position deklariert. Diese wird schraffiert und enthält die Modulreferenz.
Konfiguration
TSX 57303 V5.0...
XMWI
XTI..
6
A
Y
0
0 1 2 3 4 5
3
Bemerkung : Die maximale Anzahl von Kommunikationsmodulen TSX SAY 100 in einer Konfiguration beträgt: z z z
2 Module mit einem Prozessor TSX/PMX/PCX 57-1•,
4 Module mit einem Prozessor TSX/PMX/PCX 57-2•,
8 Module mit einem Prozessor TSX/PMX/PCX 57-3•, TSX/PMX 57-4•.
35012335 00 Juli 2006
AS-i-Bus
Auf die Konfiguration des AS-i-Busses zugreifen
Vorgehensweise Mit Hilfe dieses Arbeitsgangs kann auf die Konfiguration eines AS-i-
Kommunikationsmoduls zugegriffen werden.
Schritt
1
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration auf.
Ergebnis : Es erscheint das Hardwarekonfigurationsfenster des Racks.
Konfiguration
TSX 57303 V5.0...
XMWI
XTI..
4 5 6
0
S
Y
0
S
X
1 2 3
35012335 00 Juli 2006
237
AS-i-Bus
Schritt
2
Aktion
Doppelklicken Sie auf die Position des Kommunikationsmoduls oder wählen Sie das Modul und führen Sie dann den Befehl "Service" → "Modul öffnen" aus.
Ergebnis : Das Konfigurationsfenster des gewählten Moduls erscheint.
TSX SAY 100 [RACK 0 POSITION 6]
Konfiguration
Beschreibung : AS-Interface-Modul
Kanal0
AS-Interface-Konfiguration
1
2
6
7
8
9
10
3
4
5
MAST
Allgemeine Parameter
Autom. Adressierung
Konfiguration Slave 1:
Profil
Kommentar
Eingang Asi-Symbol
1
2
3
4
Ausgang Asi-Symbol
1
3
4
Fehlermodus bei Störung
Wert halten Bei Fehler auf 0
Parameter
0
1
2
3
238 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des AS-i-Busses
11
Übersicht
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
In diesem Kapitel ist die Konfiguration für die Ausführung des AS-i-Busses beschrieben.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des Konfigurationsfensters eines AS-i-Kommunikationsmoduls
Ein Slave-Gerät über den AS-i-Bus deklarieren
Die Softwarekonfiguration des AS-i-Busses ändern
Auf die Beschreibung eines AS-i-Slave zugreifen
Ein neues Slave-Profil im AS-i-Standardkatalog definieren
Allgemeine Parameter eines AS-i-Slave ändern: Automatische Adressierung,
Allgemeine Parameter eines AS-i-Slave ändern: Fehlermodus
Seite
35012335 00 Juli 2006
239
Konfiguration des AS-i-Busses
Beschreibung des Konfigurationsfensters eines AS-i-Kommunikationsmoduls
Auf einen Blick
Abbildung
Das Konfigurationsfenster des AS-i-Moduls ermöglicht den Zugriff auf die dem
Modul und den Slave-Geräten zugeordneten Parameter.
Dieses Fenster ermöglicht die Anzeige und die Änderung der Parameter im Offline-
Betrieb sowie den Zugriff auf Debug im Online-Betrieb.
1
TSX SAY 100 [RACK 0 POSITION 6]
Konfiguration
Beschreibung : AS-Interface-Modul
2
3
4
Kanal0 MAST
AS-Interface-Konfiguration
3
4
1
2
7
8
5
6
9
10
3
4
1
2
Allgemeine Parameter Fehlermodus bei Störung
Autom. Adressierung
Konfiguration Slave 1:
Wert halten Bei Fehler auf 0
Profil
Kommentar
2
3
4
1
Eingang Asi-Symbol
0
1
2
Parameter
3
5
6
240 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des AS-i-Busses
Beschreibung Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente des Konfigurationsfensters und ihre Funktionen.
Variable Element
1
2
3
4
5
6
Titelzeile
Steuerungsbereich
Kanalbereich
Funktion
Gibt die Referenz des gewählten Moduls und seine physische Position im Rack an.
Ermöglicht die Auswahl des Parametertyps: z Konfiguration , z Debug (Diagnose), nur im Online-Betrieb aufrufbar.
Zeigt die Bezeichnung des gewählten Moduls an.
Die Anzeige dieses Bereichs ist optional. Die Wahl erfolgt über den Befehl
"Ansicht" → Modulbereich .
Ermöglicht die Wahl der Task, in der die vom AS-i-Kommunikationskanal stammenden Informationen abgefragt werden.
z Task MAST , z Task FAST .
Die Anzeige dieses Bereichs ist optional. Die Wahl erfolgt über den Befehl
"Ansicht" → Kanalbereich .
Konfigurationsbereich
AS-i
Möglichkeiten: z Anzeigen der an den Bus angeschlossenen Slave-Geräte, z Definieren einer neuen Konfiguration (Hinzufügen, Ändern oder Entfernen von
Slave-Geräten).
Bereich de allgemeinen
Parameter
Bereich Slave-
Konfiguration
Ermöglicht die Anzeige und Auswahl der allgemeinen Parameter, die für alle
Slaves des Busses gelten.
z z
Automatische Adressierung,
Fehlermodus.
Ermöglicht es, die zu dem ausgewählten Slave gehörenden Daten anzuzeigen, wie: z sein Profil, z einen Kommentar, z z sein AS-i-Symbol (die Symbole werden mit Hilfe des Variableneditors definiert), seine Parameter.
35012335 00 Juli 2006
241
Konfiguration des AS-i-Busses
Ein Slave-Gerät über den AS-i-Bus deklarieren
Auf einen Blick Die PL7-Software verfügt über einen Katalog, in dem alle verfügbaren AS-i-Slaves zusammengefasst sind. Dieser Katalog ist in Familien unterteilt (Bsp.: Induktive
Sensoren).
Das Verzeichnis der Familien von Slave-Geräten umfasst zwei besondere
Elemente: z
Allgemein verwendbare Produkte, z
Privatfamilie.
Die Auswahl eines allgemein verwendbaren Produkts ermöglicht es, ein AS-i-Profil aus 240 möglichen Profilen auszuwählen.
Die Wahl von Privatfamilie gibt dem Benutzer die Möglichkeit, von seiner
Programmierstation aus eine spezifische Katalogdatei von AS-i-Geräten zu verwalten.
Hinweis: Eine Applikation, welche AS-i-Produkte verwendet, die aus dem Katalog
Privatfamilie stammen, ist stets an die Benutzung dieses Katalogs Privatfamilie gebunden.
242 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des AS-i-Busses
Vorgehensweise Dieser Arbeitsgang ermöglicht es, ein Slave-Gerät am AS-i-Bus zu deklarieren.
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des Moduls AS-i auf.
Doppelklicken Sie im Feld Konfiguration AS-Interface auf die Zelle, welche der
Empfangsplatznummer des neuen Slave (1 bis 31) entspricht, oder wählen Sie die besagte Zelle aus und führen Sie anschließend den Befehl "Bearbeiten" →
Einen Slave hinzufügen aus.
Ergebnis : Das Fenster Profil zuordnen erscheint.
Profil zuordnen
AS-i-Profilfamilien
Code Name der AS-i Familie
8
11
9
1
12
Kapazitive Sensoren
Induktive Sensoren
Photoelektrischer Sensor
Private familie
Anschlußklemmenblöcke IP20
Profilkatalog AS-interface
AS-i Name Kommentar Anzeigen
Hinzufügen
Andern
Details
Ok Abbrechen
3 Wählen Sie im Feld Name Familie die gewünschte Familie aus.
Ergebnis : Der zu der ausgewählten Familie gehörende Profilkatalog erscheint.
7
8
9
10
11
AS-i-Profilfamilien
Code Name der AS-i Familie
Profil zuordnen
Steuerung und Signalgebung
Kapazitive Sensoren
Photelektrische Sensoren
Koppelmodule IP67
Induktive Sensoren
As-i Profilkatalog : Photoelektrische Sensoren
AS-i-Name Kommentar
1.1
XUJ-K063539AS
1.1
XUJ-K103534AS
1.1
XUJ-K123538AS
1.1
XUJ-K703534AS
1.1
XUJ-ZAS1
Photoelektr. Sensor Reflex
Photoelektr. Sensor Sperre
Photoelektr. Sensor Näherung 1.2m
Photoelektr. Sensor Näherung 0.7m
Hintere Abdeckung für XUJ.
Ok Abbrechen
Anzeigen
Hinzufügen
Andern
Details
35012335 00 Juli 2006
243
Konfiguration des AS-i-Busses
Schritt
4
5
Aktion
Wählen Sie im Profilkatalog das gewünschte Gerät aus.
Bestätigen Sie die Wahl mit OK .
Ergebnis : Das Slave-Gerät wird in seiner Position deklariert, die Referenz des angeschlossenen Geräts erscheint gegenüber der Nummer des Slave.
AS-interface-Konfiguration
1
2
3
4
5
P XUJ-K1233538AS
6 Um weitere Slave-Geräte über den AS-i-Bus anzuschließen, wiederholen Sie die Vorgehensweise von Schritt 2.
244 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des AS-i-Busses
Die Softwarekonfiguration des AS-i-Busses ändern
Einleitung Die Software PL7 bietet vom Konfigurationsfenster des AS-i-Moduls aus eine Reihe von Funktionen, welche eine einfache Änderung der Softwarekonfiguration des ASi-Busses im Offline-Betrieb ermöglichen.
Vorgehensweise zum Entfernen eines Slave
Dieser Arbeitsgang ermöglicht es, einen am AS-i-Bus deklarierten Slave zu entfernen.
Schritt
1
2
Aktion
Wählen Sie zu entfernenden Slave aus.
Wählen Sie den Befehl "Bearbeiten" → Einen AS-i-Slave entfernen .
Vorgehensweise zum Verschieben eines Slave
Dieser Arbeitsgang ermöglicht es, einen am AS-i-Bus deklarierten Slave zu verschieben.
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Wählen Sie den zu verschiebenden Slave aus.
Wählen Sie den Befehl "Bearbeiten" → Einen AS-i-Slave ausschneiden .
Wählen Sie die gewünschte neue Position.
Wählen Sie den Befehl "Bearbeiten" → Einen AS-i-Slave einfügen .
Vorgehensweise zum Kopieren eines Slave
Dieser Arbeitsgang ermöglicht es, einen am AS-i-Bus deklarierten Slave zu kopieren.
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Wählen Sie zu kopierenden Slave aus.
Wählen Sie den Befehl "Bearbeiten" → Einen AS-i-Slave kopieren .
Wählen Sie die Position des neuen Slave.
Wählen Sie den Befehl "Bearbeiten" → Einen AS-i-Slave einfügen .
35012335 00 Juli 2006
245
Konfiguration des AS-i-Busses
Auf die Beschreibung eines AS-i-Slave zugreifen
Auf einen Blick
Definition eines
Profils
Profildetails
Die PL7-Software ermöglicht den Zugriff auf alle Informationen zu einem AS-i-Gerät wie: z z die Definition eines Profils, die Profildetails.
Ein Profil ist definiert durch: z z seinen Namen, einen Kommentar (optional), z z z
Kennungen (IO, ID), eine Anzahl von Eingängen und/oder Ausgängen,
Betriebsparameter.
Die Funktion Details ermöglicht für einen gegebenen Slave den Zugriff auf alle
Informationen, die in der Katalogdatei vorhanden sind.
Details eines Profils r4e_01
Referenz: XUJ-K123538AS
Photoekektrischer Sensor von Typ Kompakt XUJ
Näherungsschalter mit Löschen des Hintergrunds
Nennreichveite = 12 m
Version:
Lieferant:
AS-i-Profil:
E/A Konfiguration :
Télémécanique
0.0
Eingänge:
Type PNP
D0: I-1 Signal Sensor 1 (Kontaktstift 4-2)
D1: I-2 Signal Sensor 2 (Kontaktstift 4-2)
D2: I-3 Signal Sensor 3 (Kontaktstift 4-2)
D3: I-4 Signal Sensor 4 (Kontaktstift 4-2)
OK
246 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des AS-i-Busses
Vorgehensweise beim Zugreifen auf die
Informationen eines Profils
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Anzeigen der technischen Daten eines Slave-Geräts.
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des Moduls AS-i auf.
Doppelklicken Sie auf den gewünschten Slave.
Ergebnis: Im Fenster Profil zuordnen wird das betreffende Gerät invers dargestellt.
Klicken Sie auf die Schaltfläche: z Anzeigen um auf die Informationen vom Definitionstyp zuzugreifen, z Details um auf sämtliche Informationen zuzugreifen.
35012335 00 Juli 2006
247
Konfiguration des AS-i-Busses
Ein neues Slave-Profil im AS-i-Standardkatalog definieren
Auf einen Blick Die PL7-Software bietet die Möglichkeit, das Profil eines Slave zu definieren, das im
Standardkatalog nicht vorgesehen ist.
Das so definierte neue Profil wird in Privatfamilie zum Katalog hinzugefügt.
Dieses Profil kann dann wie ein Profil des Basiskatalogs verwendet werden.
Hinweis: Ein Profil kann nicht gelöscht werden, nur sein Name und sein
Kommentar können Gegenstand einer Änderung sein.
248 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des AS-i-Busses
Vorgehensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise beim Definieren eines
Slave-Profils, das im Standardkatalog nicht vorgesehen ist.
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des Moduls AS-i auf.
Doppelklicken Sie auf eine Empfangszelle eines Slave (1 bis 31).
Ergebnis : Das Fenster Profil zuordnen erscheint.
Wählen Sie Privatfamilie im Feld Name Familie aus.
Ergebnis : Der zu der ausgewählten Familie gehörende Profilkatalog erscheint.
Profil zuordnen
AS-i-Profilfamilien
Code Name der AS-i Familie
8
11
9
1
12
Kapazitive Sensoren
Induktive Sensoren
Photoelektrischer Sensor
Private familie
Anschlußklemmenblöcke IP20
Profilkatalog AS-interface
AS-i Name
A.4
Gebervers. 1E 4A
Kommentar Anzeigen
Hinzufügen
Andern
Details
Ok Abbrechen
4
5
6
7
8
Klicken Sie die Schaltfläche "Hinzufügen" an.
Geben Sie ein: z den Namen des neuen Profils, z einen Kommentar (optional).
Wählen Sie: z den Code IO (entspricht der Konfiguration der Eingänge/Ausgänge), z den Code ID (Kennung),
Legen Sie für jeden Parameter fest: z seine Berücksichtigung durch das System (markiertes Kontrollkästchen), z eine Bezeichnung (optional).
Bestätigen Sie die Einführung des neuen Profils durch Bestätigen .
35012335 00 Juli 2006
249
Konfiguration des AS-i-Busses
Allgemeine Parameter eines AS-i-Slave ändern: Automatische Adressierung,
Übersicht Jedem im Bus AS-i vorhandenen Slave ist (per Konfiguration) eine einzigartige physische Adresse zuzuordnen. Diese muss das Abbild von derjenigen sein, die in
PL7 angemeldet wurde.
Die Software PL7 bietet einen automatischen Adressierungsservice der Slaves und vermeidet so die Verwendung einer AS-i-PG.
Der automatische Adressierungsservice, auf den über PL7 zugegriffen wird, wird in folgenden Fällen benutzt: z
Um einen fehlerhaften Slave zu ersetzen (Siehe Automatischer Ersatz einer z
),
Um einen neuen Slave einzusetzen (Siehe Ein Slave-Gerät in eine vorhandene
AS-i-Konfiguration einfügen, S. 265
).
Hinweis: Die Berücksichtigung einer neuen Konfiguration mit automatischer
Adressierung ist nicht wirksam, wenn eine oder mehrere Adressslaves 0 im Bus vorhanden sind. In diesem Fall wird die Meldung "Konfiguration vom Modul verweigert" angezeigt.
Vorgehensweise Die nachfolgende Tabelle zeigt die Vorgehensweise bei der Definition des
Parameters Autom.
.
Schritt
1
2
Aktion
Greifen Sie auf das Konfigurationsfenster des AS-i-Kommunikationsmoduls zu.
Klicken Sie auf das Kontrollkästchen "Autom." , das sich im Bereich
"Allgemeine Parameter" befindet.
Ergebnis : Das Tool "Autom." ist aktiv (Kontrollkästchen aktiviert) oder nicht aktiv (Kontrollkästchen deaktiviert).
Allgemeine Parameter
Automatische Adressierung
Standardmäßiger Fehlermodus
Fehlerwert: Wert halten
Bemerkung : Der Parameter Autom.
wird standardmäßig im
Konfigurationsfenster ausgewählt.
250 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des AS-i-Busses
Allgemeine Parameter eines AS-i-Slave ändern: Fehlermodus
Übersicht Dieser Parameter definiert den Fehlermodus, den die Ausgänge der Slaves beim
Umschalten in STOP oder bei fehlerhafter SPS annehmen.
Die möglichen Modi sind: z
Fehlerwert 0 : Die Ausgänge der im Bus vorhandenen Slaves AS-i werden auf 0 z gesetzt (die Objekte %Q werden nicht geändert).
Status halten : Die Ausgänge der AS-i-Slaves bleiben in dem Status, in dem sie sich vor dem Umschalten in STOP befunden haben.
Hinweis: Der Fehlermodus der Slaves ohne Watchdog (Kontrollfunktion des
AS-i-Busses) ist bei einem Ausfall des AS-i-Busses oder bei einer Unterbrechung der Stromversorgung des AS-i nicht garantiert. Für Slaves mit Watchdog ist die
Fehlerposition im Gerät vordefiniert.
Vorgehensweise Die nachfolgende Tabelle zeigt, wie der Fehlermodus , der den Ausgängen der
Slave-Geräte zugeordnet wurde, definiert wird.
Schritt
1
2
Aktion
Greifen Sie auf das Konfigurationsfenster des AS-i-Kommunikationsmoduls zu.
Klicken Sie auf das Kontrollkästchen "Fehlerwert 0" / "Status halten" , das sich im Bereich "Allgemeine Parameter" im Feld "Fehlermodus bei Fehler" befindet.
Ergebnis : Der ausgewählte Fehlermodus wird somit dem Slave-Gerät zugeordnet.
Allgemeine Parameter
Automatische Adressierung,
Standardmäßiger Fehlermodus
Fehlerwert: Wert halten
35012335 00 Juli 2006
251
Konfiguration des AS-i-Busses
252 35012335 00 Juli 2006
Debug des AS-i-Busses
12
Übersicht
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
In diesem Kapitel ist das Debugging des AS-i-Busses beschrieben.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Übersicht über die Debug-Funktion
Beschreibung des Debugfensters eines AS-i-Moduls
Auf die Funktionen der Moduldiagnose und Kanaldiagnose eines AS-i-Geräts zugreifen
Anzeige des Status der Slaves
Die Einstellung der Parameter eines AS-i-Geräts aufrufen
Seite
Auf die Funktion Forcierung/Aufhebung der Forcierung der AS-i-Kanäle zugreifen
Die Befehle "SET" und "RESET" der AS-i-Kanäle aufrufen
Automatischer Ersatz einer AS-i-Slave
Ein Slave-Gerät in eine vorhandene AS-i-Konfiguration einfügen
Adresse eines AS-i-Geräts ändern
35012335 00 Juli 2006
253
Debug des AS-i-Busses
Übersicht über die Debug-Funktion
Einleitung Mit der Funktion "Debug" kann für jedes, in der Applikation vorhandenes AS-i-
Kommunikationsmodul z z der Status der Slaves (Verbindung, Parameter usw.) angezeigt werden, auf die Einstellung des ausgewählten Kanals (Kanalforcierung usw.) zugegriffen werden.
Bei einem Fehler können Sie mit dieser Funktion auch auf die Moduldiagnose zugreifen.
Hinweis: Diese Funktion ist nur im Online-Betrieb aufrufbar.
254 35012335 00 Juli 2006
Debug des AS-i-Busses
Beschreibung des Debugfensters eines AS-i-Moduls
Auf einen Blick
Abbildung
Das Debugfenster zeigt dynamisch den Status des AS-i-Moduls und der an den Bus angeschlossenen Geräte an.
Er ermöglicht auch den Zugriff auf die Einstellung der Parameter der Slaves und auf die Steuerung der Kanäle (Forcierung des Eingangs- oder Ausgangswertes,
Set/Reset eines Ausgangs ...).
Das Debugfenster hat folgendes Aussehen:
1
2
TSX SAY 100 [RACK 0 POSITION 8]
Debug
Beschreibung : AS-Interface-Modul Version 1.0
3
4
Kanal0 : Asi
Kanal 0
As-Interface-BUS
AS-Interface-Konfiguration
D
D
D
D
1 P
2 P
3
4
8
9
10
5
6
7
P
P
XZ-SDA22D32
XAL-S2003
LF2K09BW#**C
XZ-SDA22D32
RUN
MAST
Slave : 1
Profil
Projektiert 3.0
Identifiziert: 3.0
Asi-Symbol
%I
%Q
Kanal
0
1
2
3
2
3
0
1
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
ERR IO DIAG...
DIAG...
0
0
0
1
Parameter
Wert : 1111
Status
PARAMändern
Forc.globalAufh.
Kanalspez. Aktion
F4 Auf 0 forc.
F5 Auf 1forc.
F6
F7
F8
Forc. Aufh.
Set
Reset
5
35012335 00 Juli 2006
255
Debug des AS-i-Busses
Beschreibung
Variable Element
1 Titelzeile
2
3
4
Kanalbereich
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente des
Debugfensters und ihre Funktionen.
Modulbereich
Funktion
Gibt die Referenz des gewählten Moduls und seine physische Position in der
Steuerung an.
Ermöglicht die Auswahl des Parametertyps: z z
Konfiguration ,
Debug (Diagnose), nur im Online-Betrieb aufrufbar.
Zeigt den Status der LED RUN , ERR , I/O des Moduls an.
Ermöglicht einen direkten Zugriff auf die Diagnose des Moduls bei Fehlern
(signalisiert durch die LED, die in die Zugriffstaste der Diagnose "DIAG" integriert ist und rot aufleuchtet).
Ermöglicht einen direkten Zugriff auf die Diagnose eines Kanals des Moduls bei
Fehlern (signalisiert durch die LED, die in die Zugriffstaste der Diagnose
"DIAG" integriert ist und rot aufleuchtet).
Ermöglicht die Anzeige der an den Bus angeschlossenen Slave-Geräte.
5
Konfigurationsbereich
AS-i
Slave-Bereich Ermöglicht die Anzeige des Status der Kanäle des Slave und den Zugriff auf die
Debug-Funktionen.
256 35012335 00 Juli 2006
Debug des AS-i-Busses
Auf die Funktionen der Moduldiagnose und Kanaldiagnose eines AS-i-Geräts zugreifen
Auf einen Blick Die Modul- oder Kanaldiagnose-Funktionen zeigen, wenn sie existieren, die aktuellen Fehler, eingeteilt nach ihrer Kategorie: z interne Fehler (interner Softwarefehler, Kommunikationsfehler mit dem z z
Prozessor, Konfigurations-, Parametrierungs- oder Steuerungsfehler), externe Fehler (Slave-Gerät fehlerhaft, Spannungsversorgung AS-i abgeschaltet, Klemmleistenfehler, Unterschied zwischen physischer
Konfiguration und PL7-Konfiguration), sonstige Fehler (Modul nicht vorhanden oder ausgeschaltet).
Ein fehlerhaftes Modul wird erkennbar durch den Wechsel auf "Rot" bestimmter
Lumineszenzdioden wie: z
Im Konfigurationseditor Rack-Ebene: z
Die Lumineszenzdiode der Modulposition, z im Konfigurationseditor der Modul-Ebene: z die Lumineszenzdioden RUN , ERR und I/O , z die Lumineszenzdiode DIAG .
Ein fehlerhafter Kanal wird erkennbar durch den Wechsel auf "Rot" bestimmter
Lumineszenzdioden wie: z
Im Konfigurationseditor Rack-Ebene: z
Die Lumineszenzdiode der Modulposition, z im Konfigurationseditor der Kanal-Ebene: z die Lumineszenzdiode DIAG .
35012335 00 Juli 2006
257
Debug des AS-i-Busses
Vorgehensweise beim Aufrufen der
Moduldiagnose
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Aufrufen des
Fensters Moduldiagnose .
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des AS-i-Moduls auf.
Klicken Sie auf die Schaltfläche "DIAG" im Modulbereich.
Ergebnis : Die Liste der Modulfehler erscheint.
Interne Fehler
Moduldiagnose
Externe Fehler Andere Fehler
OK
Vorgehensweise beim Aufrufen der
Kanaldiagnose
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Aufrufen des
Fensters Kanaldiagnose .
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des AS-i-Moduls auf.
Klicken Sie auf die Schaltfläche "DIAG" im Kanalbereich.
Ergebnis : Die Liste der Kanalfehler erscheint.
Interne Fehler
Kanaldiagnose
Externe Fehler Andere Fehler
Felherhalter Slave Konfigurationsfehler
OK
258 35012335 00 Juli 2006
Debug des AS-i-Busses
Anzeige des Status der Slaves
Auf einen Blick Der untere Teil des Debugfensters eines Kommunikationsmoduls ist für die
Diagnose des AS-i-Busses reserviert.
Die an den Bus angeschlossenen Slave-Geräte werden im Bereich Konfiguration
AS-i angezeigt. Beiderseits der Slave-Nummer werden zwei verschiedene Symbole angezeigt, die darauf hinweisen, dass der Slave vorgesehen oder erkannt wurde.
35012335 00 Juli 2006
259
Debug des AS-i-Busses
Anzeige des
Status der Slaves
Fall
1
Bei jedem Slave-Gerät kann einer der folgenden vier Fälle vorliegen:
Abbildung
Status des Slave:
AS-interface-Konfiguration
P XAL-S2003 D
3
1
2
4
5
Erläuterung
Der in der Konfiguration vorgesehene Slave P und der erkannte
Slave D sind identisch.
2 Der in der Konfiguration vorgesehene Slave P und der erkannte
Slave D sind nicht identisch. Der Slave wird als fehlerhaft deklariert
(1).
3
4
Status des Slave:
AS-interface-Konfiguration
P XAL-S2003 D 1
2
3
4
5
Status des Slave:
AS-interface-Konfiguration
P XAL-S2003 1
2
3
4
5
Status des Slave:
AS-interface-Konfiguration
XAL-S2003 D 1
2
3
4
5
In der Konfiguration ist ein Slave vorgesehen P , doch es wird kein
Slave erkannt. Der Slave wird als fehlerhaft deklariert (1).
Ein zusätzlicher Slave, der durch die Konfiguration nicht vorgesehen ist, ist an den Bus angeschlossen. Der Slave wird als fehlerhaft deklariert (1).
Legende :
(1) Wenn ein Slave fehlerhaft ist, werden die Symbole neben der Nummer sowie die Schaltfläche "DIAG" rot.
Bemerkung : Das Feld Profil im Slave-Bereich des Debugfensters ermöglicht es zu überprüfen, ob die Profile des vorgesehenen Slave ( Projektiert ) und des Slave Erkannt identisch sind.
260 35012335 00 Juli 2006
Debug des AS-i-Busses
Die Einstellung der Parameter eines AS-i-Geräts aufrufen
Auf einen Blick Das Debugfenster eines AS-i-Moduls ermöglicht es unter anderem, die Änderung der Parameter eines Slave aufzurufen.
Vorgehensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Ändern der
Parameter eines als fehlerhaft deklarierten Slave.
Schritt Aktion
1 Rufen Sie das Debugfenster des Moduls AS-i auf.
2 Wählen Sie den fehlerhaften Slave aus.
Ergebnis : Im Slave-Bereich des Debugfensters können alle Informationen abgelesen werden, die den ausgewählten Slave betreffen.
AS-Interface-Konfiguration
Parameter
D
D
3
4
1 P
2 P
XZ-SDA22D32
XAL-S2003
Projecttiert : 3.0
Identifiziert : 3.0
Wert : 1111
PARAMändern
Forc.globalAuth.
D
D
7
8
9
5
6
10
P
P
LF2K09BW#**C
XZ-SDA22D32
%I
%Q
Kanal
0
1
2
3
2
3
0
1
Asi-Symbol
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
0
1
Status
0
0
Kanalspez. Aktion
F4 Auf 0 forc.
F5
F6
F7
F8
Auf 1 forc.
Forc. Auth.
Set
Reset
3 Klicken Sie auf die Schaltfläche "PARAM ändern" , die sich im Feld "Parameter" des Slave-Bereiches befindet.
Ergebnis : Das Fenster "Änderung der Parameter" erscheint.
Deb au point
Désignation : COUPLEUR AS-Interface Version :
0 Nicht benutzt 2
3 1
Voie 0 : Asi
Nicht benutzt
Voie 0
BUS As-Interface
Übertragen Aückgängig
AS-Interface-Konfiguration
D
D
3
4
1 P
2 P
XZ-SDA22D32
XAL-S2003
Slave Nr : 1
Profil
Projektiert : 3.0
Identifiziert : 3.0
Kanal
Flash On/Off
Schließen
MAST
Asi-Symbol
ERR IO
Parameter
Wert : 1111
Status
DIAG...
DIAG...
PARAMändern
Forc. globalAufh.
Kanalspez. Aktion
4 Ändern Sie die gewünschten Parameter.
5 Klicken Sie auf Übertragen , um die neuen Werte zu übernehmen.
35012335 00 Juli 2006
261
Debug des AS-i-Busses
Auf die Funktion Forcierung/Aufhebung der Forcierung der AS-i-Kanäle zugreifen
Auf einen Blick Diese Funktion ermöglicht es, den Status der einem AS-i-Slave zugeordneten
Kanäle zu ändern.
Die verschiedenen verfügbaren Befehle sind: z für einen Kanal: z z z z
Forcierung auf 0,
Forcierung auf 1, z
Aufhebung der Forcierung.
Für alle Kanäle (wenn mindestens ein Kanal forciert ist): globale Aufhebung der Forcierung.
Vorgehensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Forcieren oder
Aufheben der Forcierung der einem AS-i-Slave zugeordneten Kanäle.
Schritt Aktion für einen Kanal
1 Rufen Sie das Debugfenster des Moduls AS-i auf.
2 Wählen Sie einen Slave im Bereich Konfiguration AS-i aus.
3 Wählen Sie in der Tabelle des Slave-Bereichs den Kanal aus, der geändert werden soll.
Ergebnis : Der Kanal kann mit Hilfe der Schaltflächen geändert werden, die sich im Feld Aktion Kanal befinden.
Slave : 1
Profil
Projecttiert : 3.0
Identifiziert : 3.0
Parameter
Wert : 1111
PARAMändern
%I
%Q
Kanal
0
1
2
3
2
3
0
1
Asi-Symbol
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
0
1
Status
0
0
Forc.globalAuth.
Kanalspez. Aktion
F4 Auf 0 forc.
F5
F6
F7
F8
Auf 1 forc.
Forc. Auth.
Set
Reset
Aktion für alle Kanäle
Klicken Sie auf die Schaltfläche
"Forcierung global aufheben" im Slave-
Bereich.
4 Wählen Sie die gewünschte Funktion (Schaltflächen "Auf 0 forcieren" oder "Auf 1 forcieren" ) im Feld Aktion Kanal aus.
262 35012335 00 Juli 2006
Debug des AS-i-Busses
Die Befehle "SET" und "RESET" der AS-i-Kanäle aufrufen
Auf einen Blick Diese Befehle ermöglichen es, den Kanälen eines AS-i-Slave die Werte 0 (RESET) oder 1 (SET) zuzuweisen.
Der dem Kanal durch einen dieser Befehle zugewiesene Status ist temporär und kann jederzeit durch die Applikation geändert werden.
Vorgehensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Zuweisen des
Wertes 0 oder 1 an die Kanäle des ausgewählten AS-i-Slave.
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Debugfenster des Moduls AS-i auf.
Wählen Sie einen Slave im Bereich Konfiguration AS-i aus.
Wählen Sie in der Tabelle des Slave -Bereichs den Kanal aus, der geändert werden soll.
Ergebnis : Der Kanal kann mit Hilfe der Schaltflächen geändert werden, die sich im Feld Aktion Kanal befinden.
Slave : 1
Profil
Projecttiert : 3.0
Parameter
Wert : 1111
PARAMändern
Identifiziert : 3.0
Forc.globalAuth.
%I
%Q
Kanal
0
1
2
3
2
3
0
1
Asi-Symbol
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
0
1
Status
0
0
Kanalspez. Aktion
F4 Auf 0 forc.
F5
F6
F7
F8
Auf 1 forc.
Forc. Auth.
Set
Reset
4 Wählen Sie die gewünschte Funktion (Schaltflächen "SET" oder "RESET" ) im
Feld Aktion Kanal aus.
35012335 00 Juli 2006
263
Debug des AS-i-Busses
Automatischer Ersatz einer AS-i-Slave
Prinzip Wenn ein Slave als fehlerhaft gemeldet wird, kann er automatisch durch einen Slave desselben Typs ersetzt werden.
Dies geschieht, ohne dass der AS-i-Bus gestoppt werden muss und ohne dass eine besondere Manipulation erforderlich ist, wenn das Tool "Autom." des Konfigurationsmodus aktiv ist. (Siehe Allgemeine Parameter eines AS-i-Slave ändern:
Automatische Adressierung,, S. 250
).
Es gibt zwei Möglichkeiten: z
Der als Ersatz vorgesehene Slave wird mit dem Taschenprogrammierer mit z derselben Adresse programmiert und hat dasselbe Profil wie der fehlerhafte
Slave. Er wird somit automatisch in die Liste mit den erkannten und aktivierten
Slaves eingefügt.
Der als Ersatz vorgesehene Slave ist leer (Adresse 0, neuer Slave) und hat dasselbe Profil wie der fehlerhafte Slave. Er nimmt automatisch die Adresse des ersetzten Slave an und wird somit in die Liste mit den erkannten Slaves (LDS) und in die Liste mit den aktiven Slaves (LAS) eingefügt.
264 35012335 00 Juli 2006
Debug des AS-i-Busses
Ein Slave-Gerät in eine vorhandene AS-i-Konfiguration einfügen
Auf einen Blick Es ist möglich, ein Gerät in eine vorhandene AS-i-Konfiguration einzufügen, ohne den Taschenprogrammierer zu verwenden.
Dieser Arbeitsgang ist möglich, wenn: z der Dienst Automatische Adressierung des Konfigurationsmodus aktiv ist z z
(siehe Allgemeine Parameter eines AS-i-Slave ändern: Automatische
in der physischen Konfiguration nur ein Slave fehlt, der einzufügende Slave in der PL7-Konfiguration vorgesehen ist, z z der Slave das von der Konfiguration erwartete Profil besitzt, der Slave die Adresse 0 besitzt.
Das AS-i-Modul weist dem Slave dann automatisch den in der Konfiguration vordefinierten Wert zu.
Vorgehensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise, die anzuwenden ist, damit die automatische Einfügung eines neuen Slave wirksam wird.
Schritt
1
2
3
Aktion
Fügen Sie den neuen Slave im Offline-Modus im Konfigurationsfenster hinzu.
Führen Sie im Online-Modus einen Konfigurationstransfer zur Steuerung durch.
Schließen Sie den neuen Slave mit der Adresse 0 physisch an den AS-i-Bus an.
Hinweis: Es ist möglich, eine Applikation zu ändern, indem die oben angegebene
Bearbeitung so viele Male wie nötig durchgeführt wird.
35012335 00 Juli 2006
265
Debug des AS-i-Busses
Adresse eines AS-i-Geräts ändern
Auf einen Blick Dieser Befehl ermöglicht es, das ausgewählte AS-i-Gerät an eine andere verfügbare Adresse zu verschieben. Diese Adressänderung erfolgt nur auf dem
Slave und nicht im Konfigurationsmodus: die physische Konfiguration und die
Softwarekonfiguration sind dann unterschiedlich.
Hinweis: Diese Funktion ist nur für die Module TSX SAY 100 der Version PV höher als 02 ausführbar.
Vorgehensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Ändern der Adresse eines AS-i-Slave-Geräts.
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Debugfenster des Moduls TSX SAY 100 auf.
Wählen Sie einen Slave im Bereich Konfiguration AS-i aus und führen Sie anschließend den Befehl "Bearbeiten" → AS-i-Adresse ändern aus.
Ergebnis : Das Fenster für die Wahl einer neuen Adresse wird angezeigt.
Adresse ändern
Aktuelle Adresse: 3
Verfügbare Adressen: 0
2
4
5
8
9
6
7
OK Abbrechen
3
4
Wählen Sie die gewünschte Adresse in der Liste der Verfügbaren Adressen aus (verwenden Sie, wenn nötig, die Bildlaufleiste).
Bestätigen Sie die Wahl mit OK .
266 35012335 00 Juli 2006
Der AS-i-Funktion zugeordnete
Bits und Wörter
13
Übersicht
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
In diesem Kapitel sind die verschiedenen, zur AS-i-Funktion gehörenden Bit- und
Wortobjekte sowie ihr Adressierungsmodus beschrieben.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
13.1
13.2
Thema
Adressierung von der AS-i-Funktion zugeordneten Objekten
Der AS-i-Funktion zugeordnete Sprachobjekte
Seite
267
35012335 00 Juli 2006
Der AS-i-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
268 35012335 00 Juli 2006
13.1
Der AS-i-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
Adressierung von der AS-i-Funktion zugeordneten Objekten
Adressierung von Sprachobjekten, die den mit dem AS-i-Bus verbundenen
Slave-Geräten zugeordnet sind
Übersicht
Illustration
Die Adressierung von Bit- und Wortobjekten, die den applikationsspezifischen
Funktionen zugeordnet sind, ist im Register "Gemeinsame Applikationen" definiert.
Diese Seite zeigt die der Funktion AS-i zugeordneten Besonderheiten.
Abruf des Adressierungsprinzips:
% I oder Q
Symbol Objekttyp
\ xy.0
Adresse Rack/Modul/
Kanal des TSX SAY 100
\ n
Slave-Nr.
i
Bitstatus
Spezifische
Werte
Die nachfolgende Tabelle enthält die Werte, die für die AS-i-Slaveobjekte spezifisch sind. i
Element n
Werte Kommentar
0 bis 31 Die Position 0 ist nicht konfigurierbar.
0 bis 3 -
35012335 00 Juli 2006
269
Der AS-i-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
13.2
Der AS-i-Funktion zugeordnete Sprachobjekte
Übersicht
Gegenstand dieses Abschnitt
In diesem Abschnitt sind die verschiedenen, der AS-i-Funktion zugeordneten
Sprachobjekte beschrieben.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Der AS-i-Funktion zugeordnete Objekte mit implizitem Austausch
Verwaltung des Austausches: Aktueller Austausch am Modul
%MWxy.MOD.0:Xj oder am Kanal %MWxy.0.0:Xj
Verwaltung des Austausches: Rückmeldung von Modul %MWxy.MOD.1:Xj oder Kanal %MWxy.i.1:Xj
Objekte des expliziten Austauschs: Allgemeines
Objekte mit explizitem Austausch: Kanalstatus %MWxy.0.2:Xj bis
%MWxy.0.23:Xj
Objekt mit explizitem Austausch: Befehl Kanal %MWxy.0.24:Xj
Objekt mit explizitem Austausch: Einstellung der Parameter %MWxy.0.25 bis
%MWxy.0.56
Objekte des expliziten Austauschs: Status %MWxy.MOD.2:Xj
Seite
270 35012335 00 Juli 2006
Der AS-i-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
Der AS-i-Funktion zugeordnete Objekte mit implizitem Austausch
Übersicht
Sprachobjekte
Adresse
%Ixy.0.ERR
%Ixy.MOD.ERR
%Ixy.0
%Ixy.0.i
%I\xy.0\.n.i
%Q\xy.0\.n.i
%Qxy.0
%Qxy.0.i
Es handelt sich um Objekte, deren Austausch automatisch bei jedem Zyklus der
Task, in der die AS-i-Funktion konfiguriert ist, erfolgt.
In der nachfolgenden Tabelle sind die verschiedenen Sprachobjekte des impliziten
Austauschs beschrieben.
Funktion
Kanalfehlerbit
Modulfehlerbit
Gültigkeit der Eingänge
Reserviert
Eingangskanalbit
Ausgangskanalbit
Reserviert
Reserviert
Bedeutung, wenn das Bit den Status 1 hat
Bedeutet, dass ein Fehler in der Versorgung aufgetreten ist oder ein Slave im AS-i-Bus fehlt.
Bedeutet, dass ein Modul fehlerhaft ist.
Bedeutet, dass alle Eingänge gültig sind.
Anmerkung: Wenn dieses Bit im Status 0 ist, ist wenigstens ein
Eingang ungültig: Offline-Modus, Data-Exchange-Off-Modus oder Kanalfehler.
-
-
-
Bedeutet, dass der Eingangskanal "i" des Geräts "n" aktiviert ist.
Bedeutet, dass der Ausgangskanal "i" des Geräts "n" aktiviert ist.
Wortobjekte
Adresse
%IWxy.0
%IWxy.0.1
%IWxy.0.2
%IWxy.0.3
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Wortobjekte des impliziten
Austauschs.
Funktion
Liste der fehlerhaften Slaves
Liste der aktivierten Slaves
(LAS)
Bedeutung für Xj = 1 (j = Position des Bits im Wort) j = 0 bis 15 -> bzw. fehlerhafter oder fehlender Slave 0 bis 15.
j = 0 bis 15 -> bzw. fehlerhafter oder fehlender Slave 16 bis 31.
j = 0 bis 15 -> bzw. aktivierter Slave 0 bis 15.
j = 0 bis 15 -> bzw. aktivierter Slave 16 bis 31.
35012335 00 Juli 2006
271
Der AS-i-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
Verwaltung des Austausches: Aktueller Austausch am Modul %MWxy.MOD.0:Xj oder am Kanal %MWxy.0.0:Xj
Auf einen Blick
Beschreibung
Diese Objekte vom Worttyp liefern Informationen über den aktuellen Austausch des
Moduls oder des Kanals.
Sie werden automatisch vom System aktualisiert.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Bedeutung der verschiedenen Bits des
Wortes %MWxy.MOD.0
.
Adresse
%MWxy.MOD.0:X0
%MWxy.MOD.0:X1
Bedeutung für Xj =1
Austausch der aktuellen Statuswörter über den Kanal des
Moduls.
Austausch der aktuellen Befehlswörter über den Kanal des
Moduls.
Beschreibung
Beispiel
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Bedeutung der verschiedenen Bits des
Wortes %MWxy.i.0
.
Adresse
%MWxy.0.0:X0
%MWxy.0.0:X1
Bedeutung für Xj =1
Austausch der aktuellen Statuswörter über den AS-i-Kanal.
Austausch der aktuellen Befehlswörter über den AS-i-Kanal.
Das nachfolgende Beispiel zeigt eine mögliche Verwendung für diesen Worttyp.
(* Aufforderung zur Aktualisierung der Statuswörter des Kanals
0 *)
(* des Moduls in der Position 4 von Rack 0 *)
(* wenn es keinen aktuellen Austausch über diesen Kanal gibt *)
IF NOT %MW4.0:X0 THEN READ_STS %CH4.0;
END_IF;
Hinweis: Hat der explizite Austausch eine kürzere Dauer als der Zyklus der
Steuerungstask, wechselt das Bit %MWxy.0:X0 nie auf 1.
272 35012335 00 Juli 2006
Der AS-i-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
Verwaltung des Austausches: Rückmeldung von Modul %MWxy.MOD.1:Xj oder
Kanal %MWxy.i.1:Xj
Auf einen Blick
Beschreibung
Diese Objekte vom Worttyp liefern Informationen über die Rückmeldungen des
Austausches des Moduls oder des Kanals.
Sie werden automatisch vom System aktualisiert.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Bedeutung der verschiedenen Bits des
Wortes %MWxy.MOD.1
.
Adresse
%MWxy.i.1:X0
%MWxy.i.1:X1
Bedeutung für Xj =1
Austauschfehler Statusparameter über den Kanal 0 des
Moduls.
Austauschfehler Befehlsparameter über den Kanal 0 des
Moduls.
Beschreibung
Beispiel
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Bedeutung der verschiedenen Bits des
Wortes %MWxy.i.1
.
Adresse
%MWxy.i.1:X0
%MWxy.i.1:X1
Bedeutung für Xj =1
Austauschfehler Statusparameter über den AS-i-Kanal.
Austauschfehler Befehlsparameter über den AS-i-Kanal.
Das nachfolgende Beispiel zeigt eine mögliche Verwendung für diesen Worttyp.
(* Erkennung eines Statusfehlers über das Modul in *)
(* Position 4 von Rack 0 *)
IF NOT %MW4.MOD.0:X0 THEN READ_STS %CH4.MOD;
END_IF;
IF %MW4.MOD.1:X0 THEN SET %M100;
END_IF;
35012335 00 Juli 2006
273
Der AS-i-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
Objekte des expliziten Austauschs: Allgemeines
Auf einen Blick Die Objekte des expliziten Austauschs liefern Informationen (z.B.: Funktion des
Busses, Status der Slaves...) und zusätzliche Befehle für eine fortgeschrittene
Programmierung der AS-i-Funktion.
Hinweis: Die im Handbuch nicht dokumentierten Konfigurationskonstanten
%KWxy.i.r können nur gelesen werden; sie entsprechen den mit Hilfe des
Konfigurationseditors eingegebenen Konfigurationsparametern.
Der explizite Austausch der Objekte erfolgt nach Aufforderung durch das Anwenderprogramm mit Hilfe folgender Anweisungen: z z z z z z
READ_STS (Lesen der Statuswörter),
WRITE_CMD (Schreiben der Befehlswörter),
WRITE_PARAM (Schreiben der Einstellparameter),
READ_PARAM (Lesen der Einstellparameter),
SAVE_PARAM (Sichern der Einstellparameter),
RESTORE_PARAM (Wiederherstellen der Einstellparameter).
274 35012335 00 Juli 2006
Der AS-i-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
Objekte mit explizitem Austausch: Kanalstatus %MWxy.0.2:Xj bis
%MWxy.0.23:Xj
Übersicht Diese Wortobjekte liefern Informationen von allen im AS-i-Bus vorhandenen Slaves.
Beschreibung des Worts
%MWxy.0.2
Die nachfolgende Tabelle liefert die Bedeutung der verschiedenen Bits des Wortes
%MWxy.0.2
Adresse Funktion
%MWxy.0.2:X0 Standardstatus
%MWxy.0.2:X1
%MWxy 0 2:X2
%MWxy.0.2:X3
%MWxy.0.2:X4
%MWxy.0.2:X5
%MWxy.0.2:X6
%MWxy.0.2:X7
.
Bedeutung für Xj =1
Reserviert
Einer oder mehrere fehlerhafte Slaves.
Leitungsstörung (spannungslos oder Fehler Klemmenleiste).
Physische, von der Konfiguration PL7 abweichende Konfiguration.
Interner Softwarefehler.
Reserviert
Kommunikationsfehler mit Prozessor
Fehler in der Parametrierungs- oder Befehlskonfiguration.
Beschreibung des Wortes
%MWxy.0.3
Die nachfolgende Tabelle liefert die Bedeutung der verschiedenen Bits des Worts
%MWxy.0.3
.
Adresse Funktion
%MWxy.0.3:X0 Spezifischer AS-i-Status
%MWxy.0.3:X1
%MWxy.0.3:X2
%MWxy.0.3:X3
%MWxy.0.3:X4
%MWxy.0.3:X5
%MWxy.0.3:X6
%MWxy.0.3:X7
%MWxy.0.3:X8
Bedeutung für Xj =1
Korrekte Konfiguration.
Slave 0 vorhanden.
Automatische Adressierung aktiv.
Reserviert.
Reserviert.
Reserviert.
AS-i-Versorgung fehlerhaft.
Offline-Phase aktiv.
Reserviert.
35012335 00 Juli 2006
275
Der AS-i-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
Beschreibung der Wörter
%MWxy.0.4 und
%MWxy.0.5
Adresse
%MWxy.0.4:Xj
%MWxy.0.5:Xj
Die nachfolgende Tabelle liefert die Bedeutung der verschiedenen Bits der Wörter
%MWxy.0.4
und %MWxy.0.5
Funktion
Liste der erkannten Slaves
(LDS)
.
Bedeutung für Xj =1 j = 0 bis 15 -> bzw. erkannte Slave 0 bis 15.
j = 0 bis 15 -> bzw. erkannte Slave 16 bis 31.
Beschreibung der Wörter
%MWxy.0.6 bis
%MWxy.0.21
Adresse
%MWxy.0.6 bis
%MWxy.0.21
Die nachfolgende Tabelle liefert die Bedeutung der verschiedenen Bits der Wörter
%MWxy.0.6
bis %MWxy.0.21
Funktion
Konfiguration von E/A und
ID von allen erkannten
Slaves
.
Bedeutung
Wörter 6 bis 21 -> bzw. die Geräte 0-1, 2-3, ...,28-29, 30-31.
Die niederwertigen Byte betreffen die Slaves mit gerader Adresse.
Die höherwertigen Byte betreffen die Slaves mit ungerader
Adresse.
Für jedes Byte:
Bit 0-3 = Konfigurationscode der Ein-/Ausgangskanäle (I/O),
Bit 4-7 = Identifikationscode (ID).
Beschreibung des Worts
%MWxy.0.22
Adresse
%MWxy.0.22
Die nachfolgende Tabelle liefert die Bedeutung des Worts %MWxy.0.22
.
Funktion
Parametrierungsdaten des zuletzt parametrierten
Slave.
Bedeutung
Enthält die Antwort (Wert der übertragenen Parameter) des letzten parametrierten Slave. Auf diese Weise kann von PL7 überprüft werden, ob der Slave die Parameter enthalten hat.
Beschreibung des Worts
%MWxy.0.23
Adresse
%MWxy.0.23
Die nachfolgende Tabelle liefert die Bedeutung des Worts
Funktion
Adresse des zuletzt parametrierten Slave.
%MWxy.0.23
Bedeutung
Enthält die Adresse des zuletzt parametrierten Slave.
.
276 35012335 00 Juli 2006
Der AS-i-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
Objekt mit explizitem Austausch: Befehl Kanal %MWxy.0.24:Xj
Übersicht Mit diesem Wortobjekt kann der Wechsel in den Offline-Modus (Siehe Offline-
) oder in den Data-Exchange-Off (Siehe Betriebsmodus
Data Exchange Off AS-i, S. 288 )-Modus des AS-i-Master verwaltet werden.
Hinweis: Die Verwendung dieses Objekts erfordert eine gute Beherrschung der
AS-i-Kommunikationsprinzipien.
Beschreibung
0
1
1
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Kodierung der Bits 0 bis 3 des Worts
%MWxy.0.24
, mit dem auf die verschiedenen Modi zugegriffen werden kann.
0
0
Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 Funktion
0 0 0 0 Normaler Betriebsmodus
0 0 0 1 Aktivierung des Offline-Modus
0
0
1
1
0
1
Deaktivierung des Offline-Modus
Wirkungslos
1
0
1
0
0
1
0
0
1
Aktivierung des Data-Exchange-Off-Modus
Deaktivierung des Data-Exchange-Off-Modus
Wirkungslos
Hinweis: Der Offline-Modus hat Vorrang vor dem Data-Exchange-Off-Modus.
35012335 00 Juli 2006
277
Der AS-i-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
Objekt mit explizitem Austausch: Einstellung der Parameter %MWxy.0.25 bis
%MWxy.0.56
Übersicht Mit diesen Objekten können die Parameter der Slave-Geräte AS-i verwaltet werden.
Die Parameter können geändert werden, ohne dass die AS-i-Funktion gestoppt werden muss.
Beschreibung Die nachfolgende Tabelle enthält die Einstellobjekte des AS-i-Kanals.
Adresse Funktion
%MWxy.0.25
Einstellen der Parameter
%MWxy.0.26 bis
%MWxy.0.56
Bedeutung
Bedeutungslos
Enthalten jeweils den Wert der Parameter der Slaves 1 bis 31.
278 35012335 00 Juli 2006
Der AS-i-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
Objekte des expliziten Austauschs: Status %MWxy.MOD.2:Xj
Übersicht
Beschreibung
Dieses Objekt des Worttyps bringt Informationen über den Status des Moduls.
Die nachfolgende Tabelle liefert die Bedeutung der verschiedenen Bits des Worts
%MWxy.MOD.2
.
Adresse Funktion
%MWxy.MOD.2:X0 Standardstatus Modul
%MWxy.MOD.2:X1
%MWxy.MOD.2:X2
%MWxy.MOD.2:X3
%MWxy.MOD.2:X4
%MWxy.MOD.2:X5
%MWxy.MOD.2:X6
%MWxy.MOD.2:X7
Bedeutung für Xj =1
Interner Fehler
Konfigurationsfehler
Leitungsfehler.
Nicht verwendet
Nicht verwendet.
Nicht verwendet.
Modul fehlt.
Nicht verwendet.
35012335 00 Juli 2006
279
Der AS-i-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
280 35012335 00 Juli 2006
AS-i-Betriebsart
14
Übersicht
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
In diesem Kapitel sind die verschiedenen Betriebsmodi der AS-i-Funktion beschrieben.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Betriebsmodus AS-i: Allgemeines
Geschützter Modus AS-i
Verkabelungstestmodus AS-i
Offline-Betriebsmodus AS-i
Betriebsmodus Data Exchange Off AS-i
Seite
35012335 00 Juli 2006
281
AS-i-Betriebsart
Betriebsmodus AS-i: Allgemeines
Übersicht Die AS-i-Funktion bietet vier Betriebsmodi, von denen jeder bestimmten
Bedürfnissen entspricht. Diese Modi sind: z z
Der geschützte Modus,
Der Verkabelungstestmodus (Zugriff erfolgt über eine Taste, die sich auf der z z
Vorderseite des Moduls befindet),
Der Offline-Modus,
Der Data-Echange-Off-Modus.
282 35012335 00 Juli 2006
Betriebsmodus
AS-i-Betriebsart
Die nachfolgende Abbildung zeigt das allgemeine Funktionsschema des AS-i-
Busses.
Offline-Modus
Starten des
AS-i-Mastermoduls
Nein Aktivierung
Verkabelungstest
Ja
Nein
Master konfiguriert?
Ja
Offline-Modus
Modus
Verkabelungstest
Geschützter Modus
(1)
Anzeige der
E/A der Slaves (2)
Automatische
Verwaltung des AS-i-Busses
(1) : Es ist möglich, vom geschützten Modus in die Offline- oder Data-Exchange-Off-
Modi umzuschalten (siehe
Offline-Betriebsmodus AS-i, S. 287 oder
Betriebsmodus
Data Exchange Off AS-i, S. 288 ).
(2) : Das Modul verlässt den Verkabelungstestmodus und wechselt bei Empfang einer Konfiguration in den geschützten Modus.
35012335 00 Juli 2006
283
AS-i-Betriebsart
Äquivalenten zwischen den
Betriebsarten von SPS und
AS-i-Bus
Die nachfolgende Tabelle enthält die Äquivalenten zwischen den Betriebsarten der
Steuerung TSX/PMX/PCX 57 und des AS-i-Busses.
Steuerung AS-i-Bus
Konfigurierter Modus (1) "Geschützter" Modus (Protected mode)
Nicht konfigurierter Modus
(1)
Verkabelungstestmodus (Konfigurationsmodus)
Legende:
(1) Diese Steuerungsbezeichnungen (konfiguriert, nicht konfiguriert) betreffen die Anmeldung des Moduls und der Slave-
Geräte im Hardware-Konfigurationsfenster der Applikation PL7.
284 35012335 00 Juli 2006
AS-i-Betriebsart
Geschützter Modus AS-i
Übersicht Der geschützte Betriebmodus AS-i ist der Modus, der im allgemeinen für eine in
Ausführung begriffene Applikation benutzt wird.
Dazu muss das Modul TSX SAY 100 in PL7 konfiguriert sein.
Es z
überprüft ständig, ob die Liste mit den erkannten Slaves mit der Liste mit den vorgesehenen Slaves übereinstimmt ist. z
überwacht die Versorgung.
In diesem Modus wird ein Slave nur aktiviert, wenn er in der Konfiguration angemeldet und erkannt wurde.
Prinzip zur
Aktivierung einer
Slave
Das nachfolgende Schema zeigt das Prinzip zur Aktivierung der AS-i-Slaves.
PL7
Liste der vorgesehenen
Slaves LPS
AS-i-moduls
Liste der erkannten
Slaves LDS
Vergleich
Liste der aktivierten
Slaves LAS
35012335 00 Juli 2006
285
AS-i-Betriebsart
Verkabelungstestmodus AS-i
Übersicht Mit dem Modus Verkabelungstest , der insbesondere bei der Inbetriebnahme von neuen Anlagen von Interesse ist, kann auf der Vorderseite des Moduls
TSX SAY 100 folgendes angezeigt werden: z
Die vorgesehenen und erkannten Slaves, z z
Die nicht vorgesehenen und nicht erkannten Slaves,
Die vorgesehenen und nicht erkannten oder die nicht vorgesehenen und erkannten Slaves.
Für jeden, im Bus vorhandenen Slave kann über diesen Modus der Status der Ein- und Ausgangsbits angezeigt werden.
Hinweis: Auf die LDS- und LAS-Listen sowie auf die Einstellparameter der Slaves kann in diesem Modus nicht zugegriffen werden.
Zugriffsbedingungen
Der Modus Verkabelungstest ist eine AS-i-Funktion, auf die zugegriffen werden kann, wenn z sich das Modul TSX SAY 100 im nicht konfigurierten Modus befindet.
Dieser Modus wird erreicht, wenn z z z z das Modul TSX SAY 100 in der Applikation nicht angemeldet wurde, der Prozessor von der Steuerung fehlt.
Jedes Gerät besitzt eine einzigartige Adresse,
Die Adresse 0 wird nicht benutzt.
286 35012335 00 Juli 2006
AS-i-Betriebsart
Offline-Betriebsmodus AS-i
Übersicht Der Offline-Modus AS-i ist ein erweiterter Betriebsmodus, der für die Einstellung oder die Wartung benutzt werden kann.
Hinweis: Für seine Nutzung sind gute AS-i-Kommunikationskenntnisse erforderlich.
Prinzip Beim Wechsel in den Offline-Modus setzt das Modul zuerst alle vorhandenen
Slaves auf Null zurück und stoppt den Austausch mit dem Bus.
Während des Offline-Modus wird das Bild der E/A im Modul in dem Status eingefroren, den sie beim Wechsel in diesen Modus hatten.
Beim Verlassen des Moduls fährt das System wieder an, vorausgesetzt, dass die
Liste mit den vorhandenen Slaves (LPS) mit derjenigen der erkannten Slaves (LDS)
übereinstimmt. Ist dies nicht der Fall, wird ein Fehler generiert (siehe Diagnose- oder Konfigurationsmodus).
Vorgehensweise Der Zugriff auf den Offline-Betriebsmodus erfolgt entweder z von der Applikationssoftware PL7 aus über die Bits 0 und 1 des Worts z
%MWxy.0.24
oder automatisch bei Erkennung eines AS-i-Versorgungsfehlers.
Hinweis: Wenn Bit 7 des Worts %MWxy.0.24 auf 1 positioniert ist, befindet sich der
AS-i-Bus im Offline -Modus.
35012335 00 Juli 2006
287
AS-i-Betriebsart
Betriebsmodus Data Exchange Off AS-i
Übersicht Bei dem Data-Exchange-Off-Modus AS-i handelt es sich um einen erweiterten
Betriebsmodus, der bei der Einstellung oder der Wartung benutzt wird.
Hinweis: Um ihn zu benutzen, sind gute Kenntnisse in der AS-i-Kommunikation erforderlich.
Prinzip Beim Wechsel in den Data-Exchange-Offline-Modus wird der Austausch innerhalb des Busses fortgesetzt, aber die Daten werden nicht mehr aktualisiert.
Vorgehensweise Der Zugriff auf den Betriebsmodus Data Exchange Off erfolgt von der Applikationssoftware PL7 über die Bits 2 und 3 des Worts %MWxy.0.3.
Hinweis: Wenn Bit 8 des Worts %MWxy.0.3 auf 1 positioniert ist, befindet sich der
AS-i-Bus im Modus Data Exchange Off .
288 35012335 00 Juli 2006
AS-i-Leistungen
15
Leistungen des AS-i-Busses
Einleitung Der AS-i-Bus wird selbständig vom Master verwaltet. Dieser tauscht bei jedem
Zyklus die Daten mit jedem, im Bus konfigurierten Gerät aus (in aufsteigender
Reihenfolge der Adressierungsreihenfolge der Slaves) aus.
AS-i-Abfragezeit Die Abfragezeit t ist die Dauer, die der Master zum Austausch mit den n Slaves
(maximal 31) benötigt.
d.h.: z t = 156 Mikrosekunden x (n+2), wenn n < 31, z t = 156 Mikrosekunden x (n+1), wenn n = 31.
Die Abfragezeit kann also 5 ms nicht überschreiten.
AS-i-Antwortzeit Die Antwortzeit T ist die AS-i-Zykluszeit.
Diese umfasst: z
Die Abfragezeit des Busses, z z
Die Aktualisierung des internen Speichers des AS-i-Moduls,
Der Steuerungszyklus.
Beispiel Die nachfolgende Tabelle enthält drei Beispiele von der Antwortzeit T bei einer
Steuerungs-Task von 10 ms, 30 ms und 60 ms.
Die Zeit T versteht sich für einen Bus, der mit 31 Slaves im Normalbetrieb ohne
Verbindungsfehler bestückt ist.
Steuerungs-Task
10 ms
30 ms
60 ms
Normale Antwortzeit
35 ms
65 ms
110 ms
Maximale Antwortzeit
56 ms
96 ms
156 ms
289
35012335 00 Juli 2006
AS-i-Leistungen
290 35012335 00 Juli 2006
DFB für AS-i-Sicherheitsmonitor
16
DFB für AS-i-Sicherheitsmonitor
Beschreibung Die DFB für den Sicherheitsmonitor des AS-i-Bus sind im Abschnitt AS-i V2 (Siehe
DFB für AS-i-Sicherheitsmonitor, S. 367
) beschrieben.
35012335 00 Juli 2006
291
DFB AS-i
292 35012335 00 Juli 2006
AS-i V2-Bus
IV
Übersicht
Ziel dieses
Registers
Inhalt dieses
Teils
Dieses Register beschreibt den AS-i V2-Bus an der Steuerung TSX/PCX 57 und seine Inbetriebnahme mit der Software PL7 Junior und Pro.
Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
Kapitel
17
18
19
20
21
22
23
Kapitelname
Allgemeine Übersicht über den AS-i V2-Bus
Konfiguration des AS-i V2-Busses
Debug des AS-i V2-Busses
Der AS-i V2-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
AS-i V2 Betriebsart
AS-i V2-Leistungen
DFB für AS-i-Sicherheitsmonitor
Seite
293
35012335 00 Juli 2006
AS-i V2-Bus
294 35012335 00 Juli 2006
Allgemeine Übersicht über den
AS-i V2-Bus
17
Übersicht
Inhalt dieses
Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
In diesem Kapitel ist der AS-i V2-Bus in den Steuerungen Premium/Atrium und der
Zugriffsmodus auf die verschiedenen applikationsspezifischen Editoren beschrieben.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des AS-i V2-Busses
Architektur des Moduls TSX SAY 1000
Aufbau eines AS-i-Slave mit Standardadressierung
Aufbau eines AS-i-Slave mit erweiterter Adressierung
Deklarieren eines AS-i-Kommunikationsmoduls im Steuerungsrack
Zugriff auf die Konfiguration des AS-i V2-Busses
Seite
295
35012335 00 Juli 2006
AS-i V2-Bus
Beschreibung des AS-i V2-Busses
Einleitung
AS-i V2-Bus
Der AS-i-Bus (Actuator Sensor-Interface) ermöglicht mittels eines einzigen Kabels die Vernetzung von Gebern/Stellgliedern auf der niedrigsten Ebene der
Automatisierung.
Diese Geber/Stellglieder werden in der Dokumentation als Slave-Geräte definiert.
Die Inbetriebnahme der Applikationsfunktion AS-i erfordert die Definition des physischen Kontextes der Applikation, in die sie integriert werden soll (Rack,
Versorgung, Prozessor, Module, an den Bus angeschlossene AS-i-Slave-Geräte) und anschließend die Sicherstellung ihrer Software-Inbetriebnahme.
Dieser zweite Aspekt wird von den verschiedenen Editoren von PL7 aus realisiert: z entweder im Offline-Modus z oder im Online-Modus. In diesem Fall ist die Änderung auf bestimmte Parameter beschränkt.
Das Modul TSX SAY 1000 umfasst die AS-i V2-Funktionen.
Der AS-i-Bus unterstützt: z bis zu 62 Slaves mit Standardadressierung und/oder erweiterter Adressierung, z z z bis zu 248 Eingänge und 186 Ausgänge, bis zu 124 analoge, im AS-i-Master integrierte Werte, eine Zykluszeit von maximal 10ms.
296 35012335 00 Juli 2006
AS-i V2-Bus
Prinzip der
Inbetriebnahme
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Phasen der
Inbetriebnahme des AS-i V2-Busses.
Modus
Offline
Phase
Deklaration des Moduls
Deklaration der Slave-
Geräte
Konfiguration des
Modulkanals (Siehe
Konfiguration des AS-i V2-
)
Bestätigung der
Konfigurationsparameter
(Siehe Bestätigen der
Konfiguration eines Moduls,
Globale Bestätigung der
Applikation (Siehe
Durchführen der globalen
Neukonfiguration einer
Offline oder online Symbolisierung
Beschreibung
Wahl der Position des Moduls TSX SAY 1000 im Rack
Wahl für jedes Gerät: z z seiner Positionsnummer am Bus, des Slave-Typs (Standardadressierung oder erweiterte
Adressierung).
Eingabe der Konfigurationsparameter
Bestätigung der Modul-Ebene
Bestätigung der Applikations-Ebene
Online
Offline oder online
Programmierung
Transfer
Debug
Dokumentation
Symbolisierung der Variablen, die den Slave-Geräten zugeordnet sind
Programmierung der Funktionen, die mit Hilfe des AS-i V2-Busses ausgeführt werden
Transfer der Applikation in die Steuerung
Debug der Applikation mit Hilfe: z z der Debug-Hilfefenster, die es ermöglichen, den Anschluss der
Slaves, ihre Parameter usw. anzuzeigen, von Diagnosefenstern zum Identifizieren der Fehler.
Ausdruck der verschiedenen Informationen zur Applikation
Hinweis: Die oben definierte Reihenfolge soll als Anhaltspunkt dienen. Die
Software PL7 ermöglicht die Verwendung der Editoren in interaktiver Form in der gewünschten Reihenfolge (Daten- oder Programmeditor sind jedoch nicht ohne vorherige Konfiguration des Moduls und der Slave-Geräte verwendbar).
35012335 00 Juli 2006
297
AS-i V2-Bus
Architektur des Moduls TSX SAY 1000
Übersicht
Illustration der
Architektur
3
4
5
6
7
Das Modul TSX SAY 1000 funktioniert gemäß dem Master-/Slave-Modus. Der
Master steuert nur die Datenübertragungen auf dem Bus.
Die AS-i-Norm definiert mehrere Dienstebenen, die vom Master angeboten werden: z z
Profil M0 und M03 - Minimum Master: Der Master bietet nur die Konfiguration der
Slaves, die beim Einschalten an den Bus angeschlossen waren, und nur die
Datenübertragungen über die Ein-/Ausgänge an.
Profil M1 und M1e - Full Master: Dieses Profil deckt alle von der AS-i-Norm z definierten Funktionen ab.
Profil M2 und M2e - Reduced Master: Dieses Profil entspricht den Funktionen des Profils M0 mit der Möglichkeit der Slave-Parametrierung.
Die Master-Profile mit einem "e" unterstützen die erweiterten Profil.
Hinweis: Das Modul TSX SAY 1000 entspricht dem Profil M2e, bietet jedoch außerdem die Möglichkeit, die Diagnoseinformationen von den Slaves und den
Kanälen der Slaves zu lesen.
Das Modul enthält Datenfelder, über die die Slave-Listen und die Bilder von den Ein-
/Ausgangsdaten verwaltet werden können. Diese Informationen sind im flüchtigen
Speicher gespeichert.
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Architektur des Moduls TSX SAY 1000 .
TSX SAY 1000
1 E/A-Daten
2
Parameter aktuell
Konfiguration/
Identifikation
LDS
LAS
LPS
LPF
AS-I-Bus
298 35012335 00 Juli 2006
AS-i V2-Bus
Beschreibung der Bestandteile
Die nachfolgende Tabelle enthält die verschiedenen Elemente, die die Architektur des Moduls TSX SAY 1000 bilden.
4
5
6
2
3
Variable Element
1 E/A-Daten:
7
Aktuelle Parameter
Konfiguration/
Identifikation
LDS
LAS
LPS
LPF
Beschreibung
Bilder der 248 Eingänge und der 186 Ausgänge des
AS-i V2-Busses.
Bilder der Parameter von allen Slaves.
Dieses Feld enthält alle E-/A-Codes und die
Identifikationscodes von allen erkannten Slaves.
Liste von allen auf dem Bus erkannten Slaves.
Liste von allen auf dem Bus aktivierten Slaves.
Liste von allen auf dem Bus vorgesehenen und mit
PL7 konfigurierten Slaves.
Liste der Slaves mit einem dezentralen Fehler.
35012335 00 Juli 2006
299
AS-i V2-Bus
Aufbau eines AS-i-Slave mit Standardadressierung
Übersicht
Illustration des
Aufbaus
Über den AS-i V2-Bus können 31 Slave-Geräte mit Standardadressierung vernetzt werden.
Die Slaves mit Standardadressierung verfügen jeweils über: z
4 Eingangsbits, z z
4 Ausgangsbits,
4 Parametrierungsbits.
Der AS-i V2-Bus kann maximal 124 Eingänge und 124 Ausgänge eines Slaves mit
Standardadressierung verwalten.
Jeder Slave besitzt seine eigene Adresse und ein Profil (Definition zum Austausch von Variablen).
Die nachfolgende Abbildung zeigt den Aufbau eines Slaves mit
Standardadressierung.
AS-i-Slave
1 E/A-Daten
D3
D0
2 Parameter
P3
P0
3
Konfiguration/
Identifikation
AS-I-Bus
4 Adresse
300 35012335 00 Juli 2006
AS-i V2-Bus
Beschreibung der Bestandteile
Die nachfolgende Tabelle zeigt die verschiedenen Bestandteile vom Aufbau eines
Slaves mit Standardadressierung.
Variable Element
1 Ein-/
Ausgangsdaten
2
3
4
Parameter
Konfiguration/
Identifikation
Adresse
Beschreibung
Die Eingangsdaten werden vom Slave gespeichert und dem
AS-i-Master zur Verfügung gestellt.
Die Ausgangsdaten werden vom Mastermodul aktualisiert.
Mit den Parametern können die Betriebsmodi im Sensor oder
Stellglied gesteuert und umgeschaltet werden.
Dieses Feld enthält: z z den Code, der der Konfiguration der Ein-/Ausgänge (E/A) entspricht, die Identifikationscodes des Slave (ID, ID1, ID2).
Physische Adresse des Slave
Bemerkung : Die Funktions- und Adressparameter sowie die Konfigurations- und
Identifikationsdaten werden in einem nicht flüchtigen Speicher gespeichert.
35012335 00 Juli 2006
301
AS-i V2-Bus
Aufbau eines AS-i-Slave mit erweiterter Adressierung
Beschreibung
Illustration des
Aufbaus
Über den erweiterten AS-i V2-Bus können 62 Slave-Geräte mit erweiterter
Adressierung vernetzt werden.
Die Slaves mit erweiterter Adressierung verfügen jeweils über: z
4 Eingangsbits, z z
3 Ausgangsbits,
3 Parametrierungsbits.
Der AS-i V2-Bus kann maximal 248 Eingänge und 186 Ausgänge eines Slaves mit erweiterter Adressierung verwalten.
Jeder Slave besitzt seine eigene Adresse sowie ein Profil und ein Unterprofil
(Definition zum Austausch von Variablen).
Die nachfolgende Abbildung zeigt den Aufbau eines Slaves mit erweiterter
Adressierung.
AS-i-Slave
Nur Eingangsbit
1 E/A-Daten
(D3)
D0
2 Parameter
P2
P0
3
Konfiguration/
Identifikation
AS-I-Bus
4 Adresse
302 35012335 00 Juli 2006
AS-i V2-Bus
Beschreibung der Bestandteile
Die nachfolgende Tabelle zeigt die verschiedenen Bestandteile vom Aufbau eines
Slaves mit erweiterter Adressierung.
Variable Element
1 Ein-/
Ausgangsdaten
2
3
4
Parameter
Konfiguration/
Identifikation
Adresse
Beschreibung
Die Eingangsdaten werden vom Slave gespeichert und dem
AS-i-Master zur Verfügung gestellt.
Die Ausgangsdaten werden vom Mastermodul aktualisiert.
Mit den Parametern können die Betriebsmodi im Sensor oder
Stellglied gesteuert und umgeschaltet werden.
Dieses Feld enthält: z den Code, der der Konfiguration der Ein-/Ausgänge (E/A) entspricht, z z den Identifikationscode des Slave (ID), die Unter-Identifikationscodes des Slave (ID1 und ID2).
Physische Adresse des Slave
Bemerkung : Die Funktions- und Adressparameter sowie die Konfigurations- und
Identifikationsdaten werden in einem nichtflüchtigen Speicher gespeichert.
35012335 00 Juli 2006
303
AS-i V2-Bus
Deklarieren eines AS-i-Kommunikationsmoduls im Steuerungsrack
Vorgehensweise Dieser Arbeitsgang ermöglicht das softwaregestützte Deklarieren eines AS-i-
Kommunikationsmoduls im Steuerungsrack TSX 57.
Schritt
1
Aktion
Doppelklicken Sie auf die gewünschte Position des angezeigten Racks.
Ergebnis : Das Dialogfeld "Modul hinzufügen" wird angezeigt:
Modul hinzufügen
Familie:
Analog
Kommunikation
Aufwärtszählen
Bewegung
Wägen
Digital
1.5
1.5
1.5
1.5
1.7
1.5
Modul:
TSX SAY1000
TSX SCY 21600
TSX SCY 21601
MODUL AS-i-Interface
EMPFANGSMODUL PCMCIA
EMPFANGSMODUL PCMCIA
OK
Abbrechen
304
2
3
4
Wählen Sie im Feld Familie die Option Kommunikation aus.
Wählen Sie im Feld Modul die Modulreferenz.
Bestätigen Sie die Wahl mit OK .
Ergebnis : Das Modul ist an seiner Position deklariert. Diese wird gelb und enthält die Modulreferenz.
Konfiguration
TSX 57303 V5.0...
XMWI
XTI..
0
0 1 2 3 4 5
3
6
0
0
0
Y
1
S
A
Bemerkung : Die maximale Anzahl von TSX SAY 1000 -
Kommunikationsmodulen, die in einer Konfiguration implementiert werden können, beträgt: z z z
2 Module mit einem TSX/PMX/PCX 57-1• -Prozessor,
4 Module mit einem TSX/PMX/PCX 57-2• -Prozessor,
8 Module mit einem TSX/PMX/PCX 57-3• - oder TSX/PMX 57-4 •-Prozessor.
35012335 00 Juli 2006
Zugriff auf die Konfiguration des AS-i V2-Busses
AS-i V2-Bus
35012335 00 Juli 2006
305
AS-i V2-Bus
Vorgehensweise Mit Hilfe dieses Arbeitsgangs kann auf die Konfiguration eines AS-i-
Kommunikationsmoduls zugegriffen werden.
Schritt
1
Aktion
Rufen Sie das Fenster Hardwarekonfiguration auf.
Ergebnis : Es erscheint das Hardwarekonfigurationsfenster des Racks.
Konfiguration
TSX 57303 V5.0...
XMWI
XTI..
0 1 2 3 4 5 6
2
0
0
0
Doppelklicken Sie auf die Position des Kommunikationsmoduls oder wählen Sie das Modul aus und führen Sie dann den Befehl Service → Modul öffnen aus.
Illustration : Beispiel des Konfigurationsfensters mit 2 konfigurierten Slaves
TSX SAY 1000 [RACK 0 POSITION 1]
Konfiguration
Bezeichnung: Modul AS-Interface V2
Kanal 0:
Kanal 0
BUS AS-Interface V2
AS-Interface V2-Konfiguration
Automatische Adressierung
Slave std/A Slave /B
XVBC21A P
0
1
2
3
6
7
5
4
8
9
10
11
12
13
14
P ASIME4IE
MAST
Slave 2B
Technische Daten
Profil: EA
Kommentar
0 ID a ID2 0 ID1
Modul mit 4 Eingängen und erweiterter
Adressierung
0
Parameter
0 Nicht verwendet 2 Nicht verwendet
1 Nicht verwendet 0
Ein-/Ausgangs-Symbole
Eingang Variable
3
4
1
2
Ausgang
3
4
1
2
%I\1.0\102.0
%I\1.0\102.1
%I\1.0\102.2
%I\1.0\102.3
Variable
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Symbol
Symbol
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
306 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des AS-i V2-Busses
18
Übersicht
Inhalt dieses
Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
In diesem Kapitel ist die Konfiguration für die Implementierung des AS-i V2-Busses beschrieben.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des Konfigurationsfensters eines AS-i V2-
Kommunikationsmoduls
Ein Slave-Gerät auf dem AS-i V2-Bus deklarieren
Die Softwarekonfiguration des AS-i V2-Busses ändern
Auf die Beschreibung eines AS-i V2-Slave zugreifen
Ein neues Slave-Profil im AS-i V2-Standardkatalog definieren
Allgemeine Parameter eines AS-i V2-Slave ändern: Automatische
Adressierung,
Ändern der Parameter eines AS-i V2-Slave
Ändern der Parameter eines analogen AS-i V2-Slave
Änderung der Parameter eines AS-i V2-Slave mit kombinierten Parametern
Sonderfall von AS-i V2-Sicherheitsgeräten
Seite
307
35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des AS-i V2-Busses
Beschreibung des Konfigurationsfensters eines
AS-i V2-Kommunikationsmoduls
Übersicht
Illustration
Das Konfigurationsfenster des AS-i V2-Moduls ermöglicht den Zugriff auf die dem
Modul und den Slave-Geräten zugeordneten Parameter.
Dieses Fenster ermöglicht die Anzeige und die Änderung der Parameter im Offline-
Modus sowie den Zugriff auf die Debug -Funktion im Online-Modus.
1
2
3
4
TSX SAY 1000 [RACK 0 POSITION 1]
Konfiguration
Bezeichnung: Modul AS-Interface V2
Kanal 0:
Kanal 0
BUS AS-Interface V2
AS-Interface V2-Konfiguration
Automatische Adressierung
Slave std/A Slave /B
XVBC21A P
0
1
2
3
6
7
4
5
8
9
10
11
12
13
14
P ASIME4IE
MAST
Slave 2B
Technische Daten
Profil:
EA
Kommentar
0 ID a ID2 0 ID1
Modul mit 4 Eingängen und erweiterter Adressierung
Parameter
0 Nicht verwendet 2 Nicht verwendet
0
1 Nicht verwendet 0
Ein-/Ausgangs-Symbole
Eingang Variable
1
2
3
4
Ausgang
1
2
3
4
%I\1.0\102.0
%I\1.0\102.1
%I\1.0\102.2
%I\1.0\102.3
Variable
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Symbol
Symbol
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
5
6
7
308 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des AS-i V2-Busses
Beschreibung Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente des Konfigurationsfensters und ihre Funktionen.
1
2
Variable Element
Modul
3
4
Titelleiste
Befehl
Funktion
Gibt die Referenz des gewählten Moduls und seine physische Position im Rack an.
Ermöglicht die Auswahl des Parametertyps: z Konfiguration , z Debug (Diagnose), nur im Online-Modus verfügbar.
Zeigt die Bezeichnung des gewählten Moduls an.
Die Anzeige dieses Bereichs ist optional. Die Wahl erfolgt über den Befehl Ansicht
→ Modulbereich .
AS-i V2-Bus
Kanal 0
AS-i V2-Konfiguration Ermöglicht: z die Anzeige der am Bus angeschlossenen Slave-Geräte mit z
Standardadressierung oder erweiterter Adressierung, die Definition einer neuen Konfiguration (Hinzufügen, Ändern oder Entfernen z von Slave-Geräten), die Auswahl des Modus Automatische Adressierung.
Slave
Ermöglicht die Wahl der Task, in der die vom AS-i-Kommunikationskanal stammenden Informationen abgefragt werden.
z Task MAST , z Task FAST .
Die Anzeige dieses Bereichs ist optional. Die Wahl erfolgt mit dem Befehl Ansicht
→ Kanalbereich .
5 Eigenschaften
6
7
Parameter
Ein-/Ausgangs-
Symbole
Ermöglicht die Anzeige von: z dem Slave-Profil, z einem Kommentar bezüglich des ausgewählten Slaves.
Ermöglicht die Anzeige und die Auswahl der dem ausgewählten Slave zugeordneten Parameter. Die angezeigten Parameter variieren je nach Typ des ausgewählten Slaves.
Beispiel: z Watchdog z Fehlerposition
Ermöglicht es, die zu dem ausgewählten Slave gehörenden Daten anzuzeigen, wie: z z sein AS-i-Symbol (die Symbole werden mit Hilfe des Variableneditors definiert), seine im Programm zu verwendende Variable (oder Adresse).
35012335 00 Juli 2006
309
Konfiguration des AS-i V2-Busses
Ein Slave-Gerät auf dem AS-i V2-Bus deklarieren
Übersicht Die PL7-Software verfügt über einen Schneider-Produktkatalog, in dem alle verfügbaren AS-i V2-Slaves zusammengefasst sind. Dieser Katalog ist derzeit in die folgenden Produktfamilien unterteilt: z z z z z z z z z z z z z z z
Tastaturen
Leuchtmelder
Befehls- und Meldegeräte
AS-i-Module und Schnittstellen
Anlasser
Induktive Sensoren
Photoelektrische Sensoren
Privatfamilie
Anschlussklemmenblöcke IP20
Positionsschalter
Analoge Module
Sicherheitsmodule
Logikmodule
Verteiler IP67
Geschwindigkeitsregler
Die Wahl von Privatfamilie gibt dem Benutzer die Möglichkeit, von seiner
Programmierstation aus den PL7-Katalog um AS-i-spezifische Produkte zu erweitern.
Hinweis: Eine Anwendung, die AS-i-Produkte des Kataloges Privatfamilie verwendet, ist immer an die Verwendung des Kataloges Privatfamilie der
Arbeitsstation gebunden, auf dem dieser Katalog erstellt wurde.
310 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des AS-i V2-Busses
Vorgehensweise Dieser Arbeitsgang ermöglicht es, ein Slave-Gerät am AS-i V2-Bus zu deklarieren.
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des AS-i-Moduls auf.
Doppelklicken Sie im Feld Konfiguration AS-Interface V2 auf die Zelle, welche der Empfangsplatznummer des neuen Slave (1A bis 31A oder 1B bis 31B) entspricht, oder wählen Sie die besagte Zelle aus und führen Sie anschließend den Befehl Bearbeiten → Slave hinzufügen aus.
Ergebnis : Das Fenster Profil zuordnen wird angezeigt.
5
6
7
8
4
Profil zuordnen
AS-i-Profilfamilie
Code AS-i-Familienname
Tastaturen
Leuchtsäulen
Steuerung und Signalgebung
ASi-Module und Schnittstellen
Anlasser
AS-i-Profilkatalog
AS-i-Name @ Kommentar
Anzeigen
Hinzufügen
Ändern
Löschen
Details
OK Abbrechen
35012335 00 Juli 2006
311
Konfiguration des AS-i V2-Busses
312
Schritt
3
4
5
6
Aktion
Wählen Sie im Feld Name der AS-i-Familie die gewünschte Familie aus.
Ergebnis : Der zu der ausgewählten Familie gehörende Profilkatalog wird angezeigt.
Profil zuordnen
AS-i-Profilfamilie
15
16
14
10
13
Code AS-i-Familienname
Analoge Module 12345678
Sicherheitsmodule
Logikmodule
Koppelmodule IP67
Frequenzumrichter
Anzeigen Profilkatalog AS-Interface: Koppelmodule IP67
0.0.F.F
0.0.F.F
0.A.0.0
0.A.0.0
3,0.F.F
AS-i-Name
XZ-SDA40D2
XZ-SDA40D3
ASIME4IE
ASIMM04IE
XZ-SDA22D11
@ std std
A/B
A/B std
Kommentar
Benutzermodul 4 E 100 mA
Benutzermodul 4 E 200 mA
Modul mit 4 Eingängen und erweiterter Adressierung
Mini-Modul 4 Eingänge mit erweiterter Adressierung
Benutzermodus 2E/2A Relais M12
Hinzufügen
Ändern
Löschen
Details
OK Abbrechen
Legende der Spalte @ :
Std.: Slave mit Standardadressierung (in der Spalte /A zu konfigurieren).
A/B: Slave mit erweiterter Adressierung (in den Spalten /A oder /B zu konfigurieren).
Wählen Sie im Profilkatalog das gewünschte Gerät aus.
Bestätigen Sie die Wahl mit OK .
Ergebnis : Das Slave-Gerät wird in seiner Position deklariert, die Referenz des angeschlossenen Geräts erscheint gegenüber der Nummer des Slave.
AS-Interface V2-Konfiguration
Automatische Adressierung
Slave std/A Slave /B
5
6
3
4
7
8
9
0
1
2
10
11
12
13
14
P ASIME4IE
Um weitere Slave-Geräte über den AS-i V2-Bus anzuschließen, wiederholen Sie die Vorgehensweise ab Schritt 2.
35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des AS-i V2-Busses
Konfigurationsregeln
Nachfolgend sind die Regeln für die Konfiguration der Slaves aufgeführt.
z
In die Spalte Slaves /B können nur Slaves mit erweiterter Adressierung eingetragen werden, vorausgesetzt dass in der Zelle Slaves Std /A direkt links daneben kein Slave mit Standardadressierung eingetragen ist.
z
In die Spalte Slaves Std /A können Slaves mit erweiterter Adressierung eingetragen werden. In diese Spalte können auch Slaves mit Standardadressierung eingetragen werden, vorausgesetzt dass in der Zelle Slaves /B direkt rechts daneben kein Slave mit erweiterter Adressierung eingetragen ist.
Folglich können maximal 62 Slaves mit erweiterter Adressierung oder 31 Slaves mit
Standardadressierung konfiguriert werden.
Während der Eingabe der Slaves wird eine Gültigkeitsprüfung durchgeführt. Falls ein Slave nicht eingetragen werden kann, wird eine Fehlermeldung wie die nachfolgend aufgeführte angezeigt:
PL7Pro
Freigabe unmöglich:
Ein Slave mit erweiterter
Adressierung ist bereits in /B vorhanden.
OK
Hinweis: Ein analoger Slave muss als Slave mit Standardadressierung konfiguriert werden (in der Spalte Slaves /A ); dies verhindert eine Eintragung in der Spalte unmittelbar zu seiner Rechten (in der Spalte Slaves /B ).
35012335 00 Juli 2006
313
Konfiguration des AS-i V2-Busses
Die Softwarekonfiguration des AS-i V2-Busses ändern
Einleitung Die Software PL7 bietet vom Konfigurationsfenster des AS-i V2-Moduls aus eine
Reihe von Funktionen, welche eine einfache Änderung der Softwarekonfiguration des AS-i V2-Busses im Offline-Modus ermöglichen.
Hinweis: Die standardmäßigen Windows Shortcuts (Suppr, Ctrl-X, Ctrl-C, Ctrl-V) sind ebenfalls für die folgenden Vorgänge verfügbar.
Vorgehensweise zum Entfernen eines Slave
Dieser Arbeitsgang ermöglicht es, einen am AS-i-Bus deklarierten Slave zu entfernen.
Schritt
1
2
Aktion
Wählen Sie den zu entfernenden Slave aus.
Wählen Sie den Befehl "Bearbeiten" → Einen AS-i-Slave entfernen .
Vorgehensweise zum Verschieben eines Slave
Dieser Arbeitsgang ermöglicht es, einen am AS-i V2-Bus deklarierten Slave zu verschieben.
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Wählen Sie den zu verschiebenden Slave aus.
Wählen Sie den Befehl "Bearbeiten" → Einen AS-i-Slave ausschneiden .
Wählen Sie die gewünschte neue Position.
Wählen Sie den Befehl "Bearbeiten" → Einen AS-i-Slave einfügen .
Vorgehensweise zum Kopieren eines Slave
Dieser Arbeitsgang ermöglicht es, einen am AS-i V2-Bus deklarierten Slave zu kopieren.
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Wählen Sie den zu kopierenden Slave aus.
Wählen Sie den Befehl "Bearbeiten" → Einen AS-i-Slave kopieren .
Wählen Sie die Position des neuen Slave.
Wählen Sie den Befehl "Bearbeiten" → Einen AS-i-Slave einfügen .
314 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des AS-i V2-Busses
Auf die Beschreibung eines AS-i V2-Slave zugreifen
Übersicht
Definition eines
Profils
Die PL7-Software ermöglicht den Zugriff auf alle Informationen zu einem AS-i V2-
Gerät wie: z die Definition eines Profils, z die Profildetails.
Ein Profil ist definiert durch: z seinen Namen, z z einen Kommentar (optional),
Kennungen (IO, ID, ID1, ID2), z z eine Anzahl von Eingängen und/oder Ausgängen,
Betriebsparameter.
Hinweis: Auf die Beschreibung eines Profils kann bei Produkten der
Privatfamilie nicht zugegriffen werden.
Profildetails Die Funktion Details ermöglicht für einen gegebenen Slave den Zugriff auf alle
Informationen, die in der Katalogdatei vorhanden sind.
Profildetails r4e_01
Referenz: XZ-SDA10D2
Aktives Benutzermodul
Ermöglicht den Anschluss von 4 Gebern.
Eingang vom Typ PNP.
Von den 4 Gebern aufgenommener maximaler Strom = 100 mA
Version:
Lieferant:
AS-i-Profil:
E/A-Konfiguration:
Télémécanique
0.0
Eingänge:
Typ PNP
D0: I-1 Signal Geber 1 (Anschlussklemmen 4-2)
D1: I-2 Signal Geber 2 (Anschlussklemmen 4-2)
D2: I-3 Signal Geber 3 (Anschlussklemmen 4-2)
D3: I-4 Signal Geber 4 (Anschlussklemmen 4-2)
OK
35012335 00 Juli 2006
315
Konfiguration des AS-i V2-Busses
Vorgehensweise für den Zugriff auf die
Informationen eines Profils
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise zum Anzeigen der technischen Daten eines Slave-Geräts.
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des AS-i V2-Moduls auf.
Doppelklicken Sie auf den gewünschten Slave.
Ergebnis: Im Fenster Profil zuordnen wird das betreffende Gerät invers dargestellt.
Wählen Sie die Profilfamilie und die Referenz-Nummer des gewünschten Slaves aus.
Klicken Sie auf die Schaltfläche: z Anzeigen , um auf die Informationen vom Definitionstyp zuzugreifen, z Details , um auf sämtliche Informationen zuzugreifen.
316 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des AS-i V2-Busses
Ein neues Slave-Profil im AS-i V2-Standardkatalog definieren
Übersicht Die PL7-Software bietet die Möglichkeit, das Profil eines Slave zu definieren, das im
Standardkatalog nicht vorgesehen ist.
Das so definierte neue Profil wird im Katalog der Privatfamilie hinzugefügt.
Dieses Profil kann dann wie ein Profil des Basiskatalogs verwendet werden.
Vorgehensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise beim Definieren eines
Slave-Profils, das im Standardkatalog nicht vorgesehen ist.
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des AS-i-Moduls auf.
Doppelklicken Sie auf eine Empfangszelle eines Slave (1 bis 31 /A oder /B).
Ergebnis : Das Fenster Profil zuordnen erscheint.
Wählen Sie Privatfamilie im Feld Name Familie aus.
Ergebnis : Der zu der ausgewählten Familie gehörende Profilkatalog wird angezeigt.
Profil zuordnen
AS-i-Profilfamilie
9
1
12
3
15
Code AS-i-F
Photoelektrische Sensoren
Privatfamilie
Anschlussklemmenblöcke IP20
Positionsschalter
Analoge Module 12345678
Profilkatalog AS-Interface: Privatfamilie
1,1.F0,1
1.A.1.1
AS-i-Name
Sensor 1E 4A
Test
@ std
A/B
Spezialsensor
Versuch
Kommentar
Anzeigen
Hinzufügen
Ändern
Löschen
Details
OK Abbrechen
4
5
Klicken Sie die Schaltfläche Hinzufügen an.
Ein neues Fenster Definition eines AS-Interface-Profils wird angezeigt.
Geben Sie ein: z den Namen des neuen Profils, z einen Kommentar (optional).
35012335 00 Juli 2006
317
Konfiguration des AS-i V2-Busses
Schritt
6
7
8
Aktion
Wählen Sie: z z den EA -Code (entspricht der Konfiguration der Eingänge/Ausgänge), den ID -Code (Kennung) (plus ID1 und ID2 für einen Slave mit erweiterter
Adressierung),
Legen Sie für jeden Parameter fest: z seine Berücksichtigung durch das System (markiertes Kontrollkästchen), z eine Bezeichnung (optional).
Bestätigen Sie die Einführung des neuen Profils durch Bestätigen .
318 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des AS-i V2-Busses
Allgemeine Parameter eines AS-i V2-Slave ändern: Automatische Adressierung,
Übersicht Jedem im Bus AS-i vorhandenen Slave ist (per Konfiguration) eine nur einmal vorhandene physische Adresse zuzuordnen. Diese muss das Abbild von derjenigen sein, die in PL7 angemeldet wurde.
Die Software PL7 bietet eine automatische Adressierungsfunktion der Slaves und vermeidet so die Verwendung eines AS-i-PG.
Die automatische Adressierungsfunktion, auf die über PL7 zugegriffen wird, wird in folgenden Fällen benutzt: z um einen fehlerhaften Slave zu ersetzen (Siehe Automatischer Ersatz eines z
fehlerhaften AS-i V2-Slave, S. 339 ),
um einen neuen Slave einzusetzen (Siehe Einfügen eines Slave-Gerätes in eine
bestehende AS-i V2-Konfiguration, S. 340 ).
Hinweis: Eine neue Konfiguration mit automatischer Adressierung wird nicht berücksichtigt, wenn eine oder mehrere Slaves mit der Adresse 0 im Bus vorhanden sind. In diesem Fall wird die Meldung Konfiguration vom Modul verweigert angezeigt.
Vorgehensweise Die nachfolgende Tabelle zeigt die Vorgehensweise bei der Definition des
Parameters Autom. Adressierung .
Schritt
1
2
Aktion
Greifen Sie auf das Konfigurationsfenster des AS-i V2-
Kommunikationsmoduls zu.
Klicken Sie auf das Kontrollkästchen Autom. Adressierung , das sich im
Bereich Konfiguration des AS-Interface V2 befindet.
Ergebnis : Das Tool Autom. Adressierung ist aktiv (Kontrollkästchen aktiviert) oder nicht aktiv (Kontrollkästchen deaktiviert).
AS-Interface V2-Konfiguration
Automatische Adressierung
Slave std/A Slave /B
0
1 P ASIME4IE
Bemerkung : Der Parameter Autom. Adressierung wird standardmäßig im
Konfigurationsfenster ausgewählt.
35012335 00 Juli 2006
319
Konfiguration des AS-i V2-Busses
Ändern der Parameter eines AS-i V2-Slave
Übersicht
Beispiel für dieParameter
Der Bereich Parameter des Konfigurationsfensters ermöglicht die Aktivierung oder
Deaktivierung der Parameter bestimmter Slaves.
Die angezeigten Parameter variieren je nach verwendetem Slave. Nähere
Informationen entnehmen Sie der Dokumentation des Slaves.
An einigen Slaves können folgende Parameter aktiviert werden: z z z
Der interne, auf der Unterbrechung der Kommunikation mit dem Bus-Master
(TSX SAY 1000) basierende Watchdog .
Die im Slave programmierte Fehlerposition der Ausgänge.
Dieser Parameter aktiviert den Fehlermodus der Ausgänge des Slaves bei
Umschalten in den Betriebszustand STOP oder bei einer Störung der Steuerung.
Die Fehlerposition ist im Slave-Gerät vordefiniert. Die möglichen Modi sind: z
Fehlerwert auf 0 : die Ausgänge der auf dem Bus vorhandenen AS-i-Slaves werden in den Zustand 0 gesetzt.
Status halten : Die Ausgänge der AS-i-Slaves bleiben in dem Status, in dem sie sich vor dem Umschalten in STOP befunden haben.
Vorgehensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise zur Auswahl des
Watchdogs und der Fehlerposition , welche die Ausgänge eines Slaves-Gerätes, das diese Parameter unterstützt, annehmen sollen.
Schritt
1
2
3
Aktion
Greifen Sie auf das Konfigurationsfenster des AS-i V2-
Kommunikationsmoduls zu.
Wählen Sie den Slave aus, dessen Parameter geändert werden sollen.
Klicken Sie auf das Kontrollkästchen Watchdog und/oder Fehlerposition , das sich im Bereich Parameter befindet.
Ergebnis : Der Watchdog und/oder die Fehlerposition wird im Slave-Gerät aktiviert.
Parameter
0 Watchdog 2 Nicht verwendet
1 Fehlerposition 3 Nicht verwendet
320 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des AS-i V2-Busses
Ändern der Parameter eines analogen AS-i V2-Slave
Übersicht Der Bereich Parameter des Konfigurationsfensters ermöglicht die Aktivierung oder
Deaktivierung der vordefinierten Parameter in einem analogen Slave. Beispiel: z z
Die Filterauswahl , welche die Rückweisung von 50/60 Hz an den Eingängen aktiviert.
Die Freigabe von Kanal 2 , die den zweiten analogen Kanal freigibt.
Die Bestätigung eines Peripheriefehlers , welche die Aufhebung von z
Peripheriefehlern ermöglicht.
Die angezeigten Parameter variieren je nach verwendetem Slave. Nähere
Informationen entnehmen Sie der Dokumentation des Slaves.
Hinweis: Das Modul TSX SAY 1000 kann nur analoge Slaves des Typs 7.3
verwalten.
Vorgehensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise zur Definition der
Parameter eines analogen Slave-Geräts.
Schritt
1
2
3
Aktion
Greifen Sie auf das Konfigurationsfenster des AS-i V2-
Kommunikationsmoduls zu.
Wählen Sie den Slave aus, dessen Parameter geändert werden sollen.
Klicken Sie auf das Kontrollkästchen Filterauswahl und/oder Freigabe von
Kanal 2 und/oder Bestätigung eines Peripheriefehlers , die sich im Bereich
Parameter befinden.
Ergebnis : Die markierten Parameter werden im Slave-Gerät aktiviert.
Parameter
0 Filterauswahl
1
2
Bestätigung Kanal
2 3
Bestätigung eines
Peripheriefehlers
Nicht verwendet
35012335 00 Juli 2006
321
Konfiguration des AS-i V2-Busses
Änderung der Parameter eines AS-i V2-Slave mit kombinierten Parametern
Beschreibung Bestimmte AS-i V2-Slaves umfassen mehrere Kombinationen vordefinierter
Parameter. Der Benutzer kann also in einer Liste die Kombination der Parameter auswählen, die er verwenden möchte.
Der Bereich Parameter des Konfigurationsfensters ermöglicht die Auswahl dieser
Parameterkombination (Seite genannt).
Die Parameter variieren je nach verwendetem Slave. Nähere Informationen entnehmen Sie der Dokumentation des Slaves.
Vorgehensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise zur Auswahl der
Parameter der Slave-Geräte mit Parameterkombinationen.
Schritt
1
2
3
Aktion
Greifen Sie auf das Konfigurationsfenster des AS-i V2-
Kommunikationsmoduls zu.
Wählen Sie den Slave aus, dessen Parameter geändert werden sollen.
Wählen Sie eine Parameterkombination (Seite) im Bereich Werteliste aus.
Ergebnis : Die gewählte Parameterliste wird im Slave-Gerät aktiviert.
Parameter
Werteliste Seiten 112 bis 127
322 35012335 00 Juli 2006
Konfiguration des AS-i V2-Busses
Sonderfall von AS-i V2-Sicherheitsgeräten
Beschreibung
Anwendungshinweise
Das Modul TSX SAY 1000 unterstützt die AS-i-Sicherheitsgeräte auf seinem Bus.
Die Adressen dieser Gerät sind über die Software PL7 konfigurierbar.
Das AS-i-Sicherheitsangebot besteht aus einem Monitor und einem oder mehreren
Slaves. Diese Geräte werden vom Bus-Master als Slaves mit Standardadressierung aber einem besonderen Profil behandelt. Es existiert eine Sicherheitsmodul -
Familie im Konfigurationsfenster (Siehe Ein Slave-Gerät auf dem AS-i V2-Bus
).
Es ist nicht zulässig , die Eingangs-/Ausgangsobjekte dieser Geräte im
Anwendungsprogramm zu verwenden, da die von diesen Objekten erfassten Werte nicht signifikant sind.
Die Diagnoseinformationen des Sicherheitsmonitors können jedoch von dem mit diesem Produkt gelieferten DFB verarbeitet werden.
35012335 00 Juli 2006
323
Konfiguration des AS-i V2-Busses
324 35012335 00 Juli 2006
Debug des AS-i V2-Busses
19
Übersicht
Inhalt dieses
Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
In diesem Kapitel ist das Debugging des AS-i V2-Busses beschrieben.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Übersicht über die Debug-Funktion
Beschreibung des Debugfensters eines AS-i V2-Moduls
Auf die Funktionen der Moduldiagnose und Kanaldiagnose eines
AS-i V2-Geräts zugreifen
Anzeige des Status der Slaves
Die Einstellung der Parameter eines AS-i V2-Geräts aufrufen
Auf die Funktion Forcierung/Aufhebung der Forcierung der AS-i V2-Kanäle zugreifen
Die Befehle SET und RESET der digitalen AS-i V2-Kanäle aufrufen
Ändern des Wertes eines analogen Kanals
Automatischer Ersatz eines fehlerhaften AS-i V2-Slave
Einfügen eines Slave-Gerätes in eine bestehende AS-i V2-Konfiguration
Ändern der Adresse eines AS-i V2-Gerätes
Seite
35012335 00 Juli 2006
325
Debug des AS-i V2-Busses
Übersicht über die Debug-Funktion
Einleitung Mit der Funktion "Debug" kann für jedes in der Applikation vorhandene
AS-i V2-Kommunikationsmodul z z der Status der Slaves (Verbindung, Parameter usw.) angezeigt werden, auf die Einstellung des ausgewählten Kanals (Kanalforcierung usw.) zugegriffen werden.
Bei einem Fehler können Sie mit dieser Funktion auch auf die Moduldiagnose zugreifen.
Hinweis: Diese Funktion ist nur im Online-Modus aufrufbar.
Anzeige des
Racks
Es ist außerdem möglich, von der Seite Anzeige des Racks eines im Modul
TSX ETY 4102 oder TSX ETY 5102 integrierten Web FactoryCast-Servers auf die
Informationen eines AS-i V2-Busses zuzugreifen. Diese Webseiten sind dann von einem Internet-Browser aus aufrufbar.
Weitere Informationen entnehmen Sie dem Handbuch TLX DS COM PL7 und dem
FactoryCast-Benutzerhandbuch.
326 35012335 00 Juli 2006
Debug des AS-i V2-Busses
Beschreibung des Debugfensters eines AS-i V2-Moduls
Übersicht
Illustration
Das Debugfenster zeigt dynamisch den Status des AS-i V2-Moduls und der an den
Bus angeschlossenen Geräte an.
Es ermöglicht auch den Zugriff auf die Einstellung der Parameter der Slaves und auf die Steuerung der Kanäle (Forcierung des Eingangs- oder Ausgangswertes, Set/
Reset eines Ausgangs ...).
Das Debugfenster hat folgendes Aussehen:
4
1
2
3
TSX SAY 1000 [RACK 0 POSITION 5]
Debugging
Bezeichnung: MODUL AS-Interface V2 Version: 0.1
RUN ERR
Kanal 0
Kanal 0
BUS AS-Interface V2
AS-Interface V2-Konfiguration
Automatische Adressierung
Slave std/A Slave /B
Erw. E/A-Modul
XZ-SDA22D12
Erw. E/A-Modul
XZ-SDA22D12
XZ-SDA22D12
XZ-SDA22D12
XZ-SDA22D12
Analog B&W 2IN
Analog B&W 2IN
Erw. E/A-Modul
XZ-SDA22D12
Erw. E/A-Modul
XZ-SDA22D12
XZ-SDA22D12
22
23
24
25
26
27
18
19
20
21
14
15
16
17
Erw. E/A-Modul
Erw. E/A-Modul
Erw. E/A-Modul
MAST
Slave 21A
Profil
%I
%Q
Projektiert:
Identifiziert:
Parameter (3-0)
Wert: 0111
Kanal
2
3
0
1
0
1
2
3
AS-i-Symbol
Format:
EA
E
E
DIAG ...
7
7
Dezimal
ID
ID
DIAG ...
3
3
Status
0
0
0
0
10000
0
0
0
ID2
ID2 d d
PARAM ändern
ID1
ID1 f f
Aktion Kanal 0
Wert ändern
Forcierung global aufheben
5
35012335 00 Juli 2006
327
Debug des AS-i V2-Busses
Beschreibung
Variable Element
1 Titelleiste
2
3
4
Kanalbereich
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente des
Debugfensters und ihre Funktionen.
Modulbereich
Funktion
Gibt die Referenz des gewählten Moduls und seine physische Position in der
Steuerung an.
Ermöglicht die Auswahl des Parametertyps: z z
Konfiguration ,
Debug (Diagnose), nur im Online-Modus verfügbar.
Zeigt den Status der LED RUN , ERR , I/O des Moduls an.
Ermöglicht einen direkten Zugriff auf die Diagnose des Moduls bei Fehlern
(signalisiert durch die LED, die in die Zugriffstaste der Diagnose "DIAG" integriert ist und rot aufleuchtet).
Ermöglicht einen direkten Zugriff auf die Diagnose eines Kanals des Moduls bei
Fehlern (signalisiert durch die LED, die in die Zugriffstaste der Diagnose
"DIAG" integriert ist und rot aufleuchtet).
Ermöglicht die Anzeige der an den Bus angeschlossenen Slave-Geräte.
5
Konfigurationsbereich
AS-Interface V2
Slave-Bereich Ermöglicht die Anzeige des Status der Kanäle des Slave und den Zugriff auf die
Debug-Funktionen.
328 35012335 00 Juli 2006
Debug des AS-i V2-Busses
Auf die Funktionen der Moduldiagnose und Kanaldiagnose eines
AS-i V2-Geräts zugreifen
Übersicht Die Modul- oder Kanaldiagnose-Funktionen zeigen, wenn sie existieren, die aktuellen Fehler, eingeteilt nach ihrer Kategorie: z interne Fehler (interner Softwarefehler, Kommunikationsfehler mit dem z z
Prozessor, Konfigurations-, Parametrierungs- oder Steuerungsfehler), externe Fehler (Slave-Gerät fehlerhaft, Spannungsversorgung AS-i abgeschaltet, Klemmleistenfehler, Unterschied zwischen physischer
Konfiguration und PL7-Konfiguration), sonstige Fehler (Modul nicht vorhanden oder ausgeschaltet).
Ein fehlerhaftes Modul wird erkennbar durch den Wechsel auf "Rot" bestimmter
Anzeige-LEDs wie: z im Konfigurationseditor Rack-Ebene: z die Anzeige-LED der Modulposition, z im Konfigurationseditor der Modul-Ebene: z die Anzeige-LED RUN , ERR und I/O , z die Anzeige-LED DIAG .
Ein fehlerhafter Kanal wird erkennbar durch den Wechsel auf "Rot" bestimmter
Anzeige-LED wie: z im Konfigurationseditor Rack-Ebene: z die Anzeige-LED der Modulposition, z im Konfigurationseditor der Kanal-Ebene: z die Anzeige-LED DIAG .
35012335 00 Juli 2006
329
Debug des AS-i V2-Busses
Vorgehensweise zum Aufrufen der
Moduldiagnose
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise zum Aufrufen des
Fensters Moduldiagnose .
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des AS-i-Moduls auf.
Klicken Sie auf die Schaltfläche "DIAG" im Modulbereich.
Ergebnis : Die Liste der Modulfehler wird angezeigt.
Modul Diagnose
Interne Fehler Externe Fehler Andere Fehler
Kanal/Kanäle im Fehlerstatus
OK
Vorgehensweise zum Aufrufen der
Kanaldiagnose
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise zum Aufrufen des
Fensters Kanaldiagnose .
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des AS-i-Moduls auf.
Klicken Sie auf die Schaltfläche "DIAG" im Kanalbereich.
Ergebnis : Die Liste der Kanalfehler wird angezeigt.
Kanal Diagnose
Interne Fehler Externe Fehler Andere Fehler
Fehlerhafter Slave
Inkohärenz zwischen softwaremäßiger und physikalischer Konfiguration
Datenaustausch auf dem
AS-i-Bus inaktiv
OK
330 35012335 00 Juli 2006
Debug des AS-i V2-Busses
Anzeige des Status der Slaves
Übersicht Der untere Teil des Debugfensters eines Kommunikationsmoduls ist für die
Diagnose des AS-i V2-Busses reserviert.
Die an den Bus angeschlossenen Slave-Geräte werden in den beiden Spalten des
Bereichs AS-Interface V2-Konfiguration angezeigt. In der linken Spalte werden die Slaves mit Standardadressierung (A) oder erweiterter Adressierung (B) angezeigt, in der rechten Spalte werden nur die Slaves mit erweiterter Adressierung
(B) angezeigt. Gegenüber der Slave-Nummer zeigt ein Symbol den Status des entsprechenden Slaves an.
35012335 00 Juli 2006
331
Debug des AS-i V2-Busses
Anzeige des
Status der Slaves
Illustration
AS-Interface V2-Konfiguration
Slave fehlerhaft: rote LED-Anzeige
Slave std/A
12
13
14
9
10
7
8
11
5
6
3
4
0
1
2
Slave /B
4E/3A
Slave gültig
Durch Anklicken der Schaltfläche neben dem Slave wird ein Fenster geöffnet, das den Zustand des entsprechenden Slaves wie in nachfolgender Abbildung als
Beispiel dargestellt angibt:
Slave-Diagnose
Slave 5A
Profil konfiguriert
E 7 ID 0 ID2 f ID1 f
Profil identifiziert:
E 3 ID f ID2 f ID1 f
Diagnose
Identifiziertes Profil nicht mit konfiguriertem Profil identisch
332
Schließen
Im Fenster Slave-Diagnose können für jedes Slave-Gerät die folgenden Fehler angezeigt werden: z z
In der Konfiguration ist ein Profil vorgesehen, doch es wird kein Slave erkannt.
Es wird ein Profil vorgesehen, doch in der Konfiguration ist kein Slave z z vorgesehen.
Es wird ein Profil erkannt, aber das in der Konfiguration vorgesehene Profil ist nicht mit dem erkannten Profil identisch (I/O, ID, ID1 oder ID2).
Der Peripheriefehler, wenn der Slave diese Funktion unterstützt.
Hinweis: Das Feld Profil im Slave-Bereich des Debugfensters ermöglicht es zu
überprüfen, ob die vorgesehenen Slave-Profile ( Projektiert ) und des Slave
Erkannt identisch sind.
35012335 00 Juli 2006
Debug des AS-i V2-Busses
Die Einstellung der Parameter eines AS-i V2-Geräts aufrufen
Übersicht Das Debugfenster eines AS-i V2-Moduls ermöglicht es unter anderem, die
Änderung der Parameter eines Slave aufzurufen.
Vorgehensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise zum Ändern der
Parameter eines Slave.
Schritt Aktion
1 Rufen Sie das Debugfenster des AS-i-Moduls auf.
2 Wählen Sie den Slave aus.
Ergebnis : Im Slave-Bereich des Debugfensters können alle Informationen abgelesen werden, die den ausgewählten Slave betreffen.
Slave 5A
Profil
Projektiert: EA
Identifiziert: EA
Parameter (3-0)
Wert: 1111
%I
%Q
3
3
ID
ID f f
ID2
ID2 f f
ID1
ID1 f f
Kanal
1
2
3
0
2
3
0
1
AS-i-Symbol
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Format: Dezimal
0
0
0
0
PARAM ändern
Status
Aktion Kanal 0
F4 Auf 0 forcieren
F5
F6
F7
F8
Auf 1 forcieren
Forc. aufheben
Set
Reset
Forcierung global aufheben
3 Klicken Sie auf die Schaltfläche "PARAM ändern" , die sich im Feld "Parameter" des Slave-Bereiches befindet.
Ergebnis : Das Fenster "Änderung der Parameter" wird angezeigt.
Parameter ändern für Slave Nr.: 40
Parameter
0 Nicht verwendet 2 Nicht verwendet
1 Nicht verwendet 3 Nicht verwendet
Übertragen Eingabe annullieren Schließen
4 Wählen Sie die gewünschten Parameter aus.
5 Klicken Sie auf Übertragen , um die neuen Werte zu übernehmen.
35012335 00 Juli 2006
333
Debug des AS-i V2-Busses
Bei
Unterstützung von
Parameterlisten
Wenn ein Slave Parameterlisten unterstützt, ist die Vorgehensweise mit der oben beschriebenen identisch, aber das Fenster sieht folgendermaßen aus:
Parameter ändern
Parameter von Slave 15
Kombination: Kombination 5
Übertragen Abbrechen
Wählen Sie in der Drop-Down-Liste eine Parameterkombination aus.
334 35012335 00 Juli 2006
Debug des AS-i V2-Busses
Auf die Funktion Forcierung/Aufhebung der Forcierung der
AS-i V2-Kanäle zugreifen
Übersicht Diese Funktion ermöglicht es, den Status der einem digitalen AS-i V2-Slave zugeordneten Kanäle zu ändern.
Die verschiedenen verfügbaren Befehle sind: z z für einen Kanal: z
Forcierung auf 0, z z
Forcierung auf 1,
Aufhebung der Forcierung.
Für alle Kanäle (wenn mindestens ein Kanal forciert ist): z globale Aufhebung der Forcierung.
Vorgehensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise zum Forcieren oder
Aufheben der Forcierung der einem AS-i V2-Slave zugeordneten Kanäle.
Schritt Aktion für einen Kanal
1 Rufen Sie das Debugfenster des AS-i V2-Moduls auf.
Aktion für alle Kanäle
2 Wählen Sie einen Slave im Bereich Konfiguration AS-Interface V2 aus.
3 Wählen Sie in der Tabelle des Slave-Bereichs den Kanal aus, der geändert werden soll.
Ergebnis : Der Kanal kann mit Hilfe der Schaltflächen geändert werden, die sich im Feld Aktion Kanal befinden.
Klicken Sie auf die Schaltfläche
"Forcierung global aufheben"
Bereich.
im Slave-
%I
%Q
Kanal
1
2
3
0
3
0
1
2
AS-i-Symbol
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Format: Dezimal
0
0
0
0
Status
Aktion Kanal 0
F4
F5
Auf 0 forcieren
Auf 1 forcieren
F6
F7
F8
Forc. aufheben
Set
Reset
Forcierung global aufheben
4 Wählen Sie die gewünschte Funktion (Schaltflächen "Auf 0 forcieren" oder "Auf 1 forcieren" ) im Feld Aktion Kanal aus.
35012335 00 Juli 2006
335
Debug des AS-i V2-Busses
Die Befehle SET und RESET der digitalen AS-i V2-Kanäle aufrufen
Übersicht Diese Befehle ermöglichen es, den Kanälen eines digitalen AS-i V2-Slave die Werte
0 (RESET) oder 1 (SET) zuzuweisen.
Der dem Kanal durch einen dieser Befehle zugewiesene Status ist temporär und kann jederzeit durch die Applikation geändert werden.
Vorgehensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Zuweisen des
Wertes 0 oder 1 an die Kanäle des ausgewählten AS-i V2-Slave.
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Debugfenster des AS-i V2-Moduls auf.
Wählen Sie einen Slave im Bereich Konfiguration AS-Interface V2 aus.
Wählen Sie in der Tabelle des Slave -Bereichs den Kanal aus, der geändert werden soll.
Ergebnis : Der Kanal kann mit Hilfe der Schaltflächen geändert werden, die sich im Feld Aktion Kanal befinden.
%I
%Q
Kanal
2
3
0
1
0
1
2
3
AS-i-Symbol
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Format: Dezimal
0
0
0
0
Status
Aktion Kanal 0
F4
F5
F6
F7
F8
Auf 0 forcieren
Auf 1 forcieren
Forc. aufheben
Set
Reset
Forcierung global aufheben
4 Wählen Sie die gewünschte Funktion (Schaltflächen Set oder Reset ) im Feld
Aktion Kanal aus.
336 35012335 00 Juli 2006
Debug des AS-i V2-Busses
Ändern des Wertes eines analogen Kanals
Beschreibung Diese Funktion ermöglicht es, den Wert der einem analogen AS-i V2-Slave zugeordneten Kanäle zu ändern.
35012335 00 Juli 2006
337
Debug des AS-i V2-Busses
Vorgehensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise zum Ändern des Wertes eines analogen Kanals eines AS-i- V2-Slave.
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Debugfenster des AS-i V2-Moduls auf.
Wählen Sie im Bereich Konfiguration AS-Interface V2 einen analogen
Slave aus.
Wählen Sie den Kanal aus, dessen Wert Sie im Bereich Slave ändern möchten.
%I
%Q
Kanal
2
3
0
1
0
1
2
3
AS-i-Symbol
Format: Dezimal
Status
0
0
0
0
0
0
10000
0
Aktion Kanal 0
Wert ändern
Forcierung global aufheben
4 Klicken Sie die Schaltfläche Wert ändern an.
Ergebnis : Es erscheint folgendes Fenster:
Analoge E/A
Slave 21A / Kanal 0
Wert in dezimal:
10000
5
OK
Geben Sie einen Dezimalwert ein und klicken Sie auf OK.
Anmerkung : Der Wert wird immer als Dezimalzahl eingegeben, kann aber mittels der Drop-Down-Liste Format , die sich unter dem Bereich Slave befindet, in einem anderen Format angezeigt werden.
338 35012335 00 Juli 2006
Debug des AS-i V2-Busses
Automatischer Ersatz eines fehlerhaften AS-i V2-Slave
Prinzip Wenn ein Slave als fehlerhaft gemeldet wird, kann er automatisch durch einen Slave desselben Typs ersetzt werden.
Der Austausch erfolgt, ohne dass der AS-i V2-Bus gestoppt werden muss und ohne dass eine besondere Manipulation erforderlich ist, wenn das Tool Autom.
Adressierung des Konfigurationsmodus aktiv ist (siehe Allgemeine Parameter
eines AS-i V2-Slave ändern: Automatische Adressierung,, S. 319
).
Es gibt zwei Möglichkeiten: z
Der als Ersatz vorgesehene Slave wird mit dem Taschenprogrammierer mit derselben Adresse programmiert und hat dasselbe Profil und Unterprofil wie der z fehlerhafte Slave. Er wird somit automatisch in die Liste der erkannten Slaves
(LDS) und in die Liste der aktiven Slaves (LAS) eingefügt.
Der als Ersatz vorgesehene Slave ist noch nicht programmiert (Adresse 0, neuer
Slave) und hat dasselbe Profil wie der fehlerhafte Slave. Er nimmt automatisch die Adresse des ersetzten Slave an und wird somit in die Liste mit den erkannten
Slaves (LDS) und in die Liste mit den aktiven Slaves (LAS) eingefügt.
35012335 00 Juli 2006
339
Debug des AS-i V2-Busses
Einfügen eines Slave-Gerätes in eine bestehende AS-i V2-Konfiguration
Übersicht Es ist möglich, ein Gerät in eine vorhandene AS-i V2-Konfiguration einzufügen, ohne den Taschenprogrammierer zu verwenden.
Dieser Arbeitsgang ist möglich, wenn: z der Dienst Automatische Adressierung des Konfigurationsmodus aktiv ist z z
(siehe Allgemeine Parameter eines AS-i V2-Slave ändern: Automatische
in der physischen Konfiguration nur ein Slave fehlt, der einzufügende Slave in der PL7-Konfiguration vorgesehen ist, z z der Slave das von der Konfiguration erwartete Profil und Unterprofil besitzt, der Slave die Adresse 0(A) besitzt.
Das AS-i V2-Modul weist dem Slave dann automatisch den in der Konfiguration vordefinierten Wert zu.
Vorgehensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise, die anzuwenden ist, damit die automatische Einfügung eines neuen Slave wirksam wird.
Schritt
1
2
3
Aktion
Fügen Sie den neuen Slave im Offline-Modus im Konfigurationsfenster hinzu.
Führen Sie im Online-Modus einen Konfigurationstransfer zur Steuerung durch.
Schließen Sie den neuen Slave mit der Adresse 0(A) physisch an den
AS-i V2-Bus an.
Hinweis: Es ist möglich, eine Applikation zu ändern, indem die oben angegebene
Bearbeitung so oft wie nötig durchgeführt wird.
340 35012335 00 Juli 2006
Debug des AS-i V2-Busses
Ändern der Adresse eines AS-i V2-Gerätes
Übersicht Dieser Befehl ermöglicht es, das ausgewählte AS-i V2-Gerät an eine andere verfügbare Adresse zu verschieben. Diese Adressenänderung erfolgt nur am Slave und nicht in der Konfiguration: die physische Konfiguration und die softwaremäßige
Konfiguration weichen also voneinander ab.
Vorgehensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise zum Ändern der Adresse eines AS-i V2-Slave-Geräts.
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Debugfenster des Moduls TSX SAY 1000 auf.
Wählen Sie einen Slave im Bereich Konfiguration AS-Interface V2 aus und führen Sie anschließend den Befehl Bearbeiten → AS-i V2-Adresse ändern aus.
Ergebnis : Das Fenster für die Wahl einer neuen Adresse wird angezeigt.
Adresse ändern
Aktuelle Adresse:
Auswahl der Bank:
Auf dieser Bank verfügbare Adressen:
OK Abbrechen
4B
A
6
7
4
5
8
2
3
0
1
3
4
5
Wählen Sie die Bank A oder B in der Liste Auswahl der Bank aus.
Anmerkung : die Bank B kann nur bei einem Slave mit Standardadressierung ausgewählt werden.
Wählen Sie die gewünschte Adresse in der Liste Verfügbare Adressen aus
(verwenden Sie, wenn nötig, die Bildlaufleiste).
Bestätigen Sie die Wahl mit OK .
35012335 00 Juli 2006
341
Debug des AS-i V2-Busses
342 35012335 00 Juli 2006
Der AS-i V2-Funktion zugeordnete
Bits und Wörter
20
Übersicht
Inhalt dieses
Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
In diesem Kapitel sind die verschiedenen, zur AS-i V2-Funktion gehörenden Bit- und
Wortobjekte sowie ihr Adressierungsmodus beschrieben.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
20.1
20.2
Thema
Adressierung von der AS-i V2-Funktion zugeordneten
Objekten
Der AS-i V2-Funktion zugeordnete Sprachobjekte
Seite
343
35012335 00 Juli 2006
Der AS-i V2-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
20.1
Adressierung von der AS-i V2-Funktion zugeordneten Objekten
Adressierung von Sprachobjekten, die den am AS-i V2-Bus angeschlossenen
Slave-Geräten zugeordnet sind
Beschreibung
Abbildung
Die Adressierung von Bit- und Wortobjekten, die den applikationsspezifischen
Funktionen zugeordnet sind, ist im Register "Gemeinsame Applikationen" definiert.
Diese Seite zeigt die Besonderheiten im Zusammenhang mit der AS-i V2-Funktion.
Adressierungsprinzips
%
Symbol
I, Q, IW, QW
Objekttyp
\ xy.0
Moduladresse/Kanal von
TSX SAY 1000
0 = Kanal 0 des Moduls
\ n
Slave-Nr.
i
Bitstatus
Spezifische
Werte
Die nachfolgende Tabelle enthält die für die AS-i V2-Slaveobjekte spezifischen
Werte.
Element n (für Bank A) i n (für Bank B)
Werte
0 bis 31
Kommentar
Die Position 0 ist nicht konfigurierbar.
100 bis 131 Die Position 0 ist nicht konfigurierbar.
0 bis 3 -
344 35012335 00 Juli 2006
20.2
Übersicht
Inhalt des
Abschnitts
Inhalt dieses
Abschnitts
Der AS-i V2-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
Der AS-i V2-Funktion zugeordnete Sprachobjekte
In diesem Abschnitt sind die verschiedenen, der AS-i V2-Funktion zugeordneten
Sprachobjekte beschrieben.
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Der AS-i V2-Funktion zugeordnete Objekte mit implizitem Austausch
Verwaltung des Austausches: Aktueller Austausch am Modul
%MWxy.MOD.0:Xj oder am Kanal %MWxy.0.0:Xj
Verwaltung des Austausches: Rückmeldung von Modul %MWxy.MOD.1:Xj oder Kanal %MWxy.i.1:Xj
Objekte des expliziten Austauschs: Allgemeines
Objekte mit explizitem Austausch: Status %MWxy.MOD.2 und %MWxy.0.2:Xj bis %MWxy.0.73:Xj
Konstante Konfigurationsobjekte %KWxy.i.r
Objekt mit explizitem Austausch: Befehl Kanal %MWxy.0.74:Xj
Objekt mit explizitem Austausch: Einstellung der Parameter %MWxy.0.75 bis
%MWxy.0.138
Objekte des expliziten Austauschs: Status %MWxy.MOD.2:Xj
Seite
35012335 00 Juli 2006
345
Der AS-i V2-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
Der AS-i V2-Funktion zugeordnete Objekte mit implizitem Austausch
Übersicht Es handelt sich um Objekte, deren Austausch automatisch bei jedem Zyklus der
Task, in der die AS-i V2-Funktion konfiguriert ist, erfolgt.
Sprachobjekte In der nachfolgenden Tabelle sind die verschiedenen Sprachobjekte des impliziten
Austauschs beschrieben.
Adresse
%Ixy.MOD.ERR
Funktion
Modulfehlerbit
Bedeutung, wenn das Bit den Status 1 hat
Bedeutet, dass das AS-i-Modul fehlerhaft ist.
%Ixy.0.ERR
%Ixy.0.0
Fehlerbit Kanal 0
Gültigkeit der Eingänge
Zeigt an, dass der Kanal des AS-i-Moduls fehlerhaft ist.
Bedeutet, dass alle Eingänge gültig sind.
Anmerkung: Wenn dieses Bit im Status 0 ist, ist mindestens ein
Eingang ungültig: Offline-Modus, Data-Exchange-Off-Modus oder Kanalfehler.
%Ixy.0.1
%I\xy.0\n.i
%Q\xy.0\n.i
X-Bus-Kommunikationsbit Zeigt wenn dieses Bit = 0 ist.
Bit des digitalen
Eingangskanals*
Bedeutet, dass der Eingangskanal "i" des Geräts "n" aktiviert ist.
Bit des digitalen
Ausgangskanals*
*Für die Bank A, n = 0 bis 31
*Für die Bank B, n = 100 bis 131
Bedeutet, dass der Ausgangskanal "i" des Geräts "n" aktiviert ist.
346 35012335 00 Juli 2006
Der AS-i V2-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
Wortobjekte Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Wortobjekte des impliziten
Austauschs.
Adresse
%IWxy.0.0
%IWxy.0.1
%IWxy.0.2
%IWxy.0.3
%IWxy.0.4
%IWxy.0.5
%IWxy.0.6
%IWxy.0.7
%IWxy.0.8
%IWxy.0.9
%IWxy.0.10
%IWxy.0.11
%IW\xy.0\n
%QW\xy.0\n
Funktion
Liste der inaktiven Slaves (/LAS) mit Standardadressierung (A)
Liste der inaktiven Slaves (/LAS) mit erweiterter Adressierung (B)
Peripheriefehler (LPF) der
Slaves mit
Standardadressierung (A)
Peripheriefehler (LPF) der
Slaves mit erweiterter
Adressierung (B)
Liste der aktiven Slaves (LAS) mit Standardadressierung (A)
Liste der aktiven Slaves (LAS) mit erweiterter Adressierung (B) analoger Eingangskanal* analoger Ausgangskanal*
*Für die Bank A, n = 0 bis 31
*Für die Bank B, n = 100 bis 131
Bedeutung für Xj = 1 (j = Position des Bits im Wort) j = 0 bis 15 -> Slave mit Standardadressierung 0 bis 15 inaktiv.
j = 0 bis 15 -> Slave mit Standardadressierung 16 bis 31 inaktiv.
j = 0 bis 15 -> Slave mit erweiterter Adressierung 0 bis 15 inaktiv.
j = 0 bis 15 -> Slave mit erweiterter Adressierung 16 bis 31 inaktiv.
j = 0 bis 15 -> Slave mit Standardadressierung 0 bis 15 fehlerhaft.
j = 0 bis 15 -> Slave mit Standardadressierung 16 bis 31 fehlerhaft.
j = 0 bis 15 -> Slave mit erweiterter Adressierung 0 bis 15 fehlerhaft.
j = 0 bis 15 -> Slave mit erweiterter Adressierung 16 bis 31 fehlerhaft.
j = 0 bis 15 -> Slave mit Standardadressierung 0 bis 15 aktiv.
j = 0 bis 15 -> Slave mit Standardadressierung 16 bis 31 aktiv.
j = 0 bis 15 -> Slave mit erweiterter Adressierung 0 bis 15 aktiv.
j = 0 bis 15 -> Slave mit erweiterter Adressierung 16 bis 31 aktiv.
Wert des Eingangswortes eines analogen Kanals.
Wert des Ausgangswortes eines analogen Kanals.
35012335 00 Juli 2006
347
Der AS-i V2-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
Verwaltung des Austausches: Aktueller Austausch am Modul %MWxy.MOD.0:Xj oder am Kanal %MWxy.0.0:Xj
Übersicht
Beschreibung
Diese Objekte vom Worttyp liefern Informationen über den aktuellen Austausch des
Moduls oder des Kanals.
Sie werden automatisch vom System aktualisiert.
Die nachfolgende Tabelle liefert die Bedeutung des Worts %MWxy.MOD.0
.
Adresse
%MWxy.MOD.0:X0
%MWxy.MOD.0:X1
Bedeutung
Austausch der aktuellen Statuswörter über den Kanal des
Moduls.
Austausch der aktuellen Befehlswörter über den Kanal des
Moduls.
Beschreibung Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Bedeutung der verschiedenen Bits des
Wortes %MWxy.i.0
.
Adresse
%MWxy.0.0
Bedeutung
Byte 0
X0: Aperiodischer Lesevorgang des Status läuft
X1: Sonderbefehl wird ausgeführt
X2: Parametrierung läuft
X15: Konfiguration läuft
348 35012335 00 Juli 2006
Der AS-i V2-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
Verwaltung des Austausches: Rückmeldung von Modul %MWxy.MOD.1:Xj oder
Kanal %MWxy.i.1:Xj
Übersicht
Beschreibung
Diese Objekte vom Worttyp liefern Informationen über die Rückmeldungen des
Austausches des Moduls oder des Kanals.
Sie werden automatisch vom System aktualisiert.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Bedeutung der verschiedenen Bits des
Wortes %MWxy.MOD.1
.
Adresse
%MWxy.MOD.1:X0
%MWxy.MOD.1:X1
Bedeutung
Fehler während des Austauschs der Statusparameter über den
Kanal 0 des Moduls
Fehler während des Austauschs der Befehlsparameter über den Kanal 0 des Moduls.
Beschreibung
Beispiel
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Bedeutung der verschiedenen Bits des
Wortes %MWxy.i.1
.
Adresse
%MWxy.0.1
Bedeutung
Byte 0
X0: Fehler während des letzten aperiodischen Lesevorgangs des Status
X1: Fehler während Ausführung des letzten Befehls
X2: Fehler während der Ausführung der letzten Parametrierung
Byte 1
X7: Fehler während der Ausführung der letzten Konfiguration
Das nachfolgende Beispiel zeigt eine mögliche Verwendung für diesen Worttyp.
(* Erkennung eines Statusfehlers über das Modul in *)
(* Position 4 von Rack 0 *)
IF NOT %MW4.MOD.0:X0 THEN READ_STS %CH4.MOD;
END_IF;
IF %MW4.MOD.1:X0 THEN SET %M100;
END_IF;
35012335 00 Juli 2006
349
Der AS-i V2-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
Objekte des expliziten Austauschs: Allgemeines
Übersicht Die Objekte des expliziten Austauschs liefern Informationen (z.B.: Funktion des
Busses, Status der Slaves...) und zusätzliche Befehle für eine fortgeschrittene
Programmierung der AS-i-Funktion.
z z z z z z
Der explizite Austausch der Objekte erfolgt nach Aufforderung durch das Anwenderprogramm mit Hilfe folgender Anweisungen:
READ_STS (Lesen der Statuswörter),
WRITE_CMD (Schreiben der Befehlswörter),
WRITE_PARAM (Schreiben der Einstellparameter),
READ_PARAM (Lesen der Einstellparameter),
SAVE_PARAM (Sichern der Einstellparameter),
RESTORE_PARAM (Wiederherstellen der Einstellparameter).
350 35012335 00 Juli 2006
Der AS-i V2-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
Objekte mit explizitem Austausch: Status %MWxy.MOD.2 und %MWxy.0.2:Xj bis
%MWxy.0.73:Xj
Übersicht Diese Wortobjekte liefern Informationen von allen im AS-i V2-Bus vorhandenen
Slaves.
Beschreibung des Worts
%MWxy.0.2
Die nachfolgende Tabelle liefert die Bedeutung der verschiedenen Bits des Wortes
%MWxy.0.2
Adresse Funktion
%MWxy.0.2:X0 Standardstatus
%MWxy.0.2:X1
%MWxy 0 2:X2
%MWxy.0.2:X3
%MWxy.0.2:X4
%MWxy.0.2:X5
%MWxy.0.2:X6
%MWxy.0.2:X7
.
Bedeutung für Xj =1
Bedeutungslos
Störung an einem Slave.
Leitungsstörung (APF).
Physische, von der Konfiguration PL7 abweichende Konfiguration.
Interner Softwarefehler.
Bedeutungslos
Kommunikationsfehler mit Prozessor
Fehler in der Parametrierungs- oder Befehlskonfiguration.
35012335 00 Juli 2006
351
Der AS-i V2-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
Beschreibung des Wortes
%MWxy.0.3
Adresse
Die nachfolgende Tabelle liefert die Bedeutung der verschiedenen Bits des Worts
%MWxy.0.3
.
Funktion
Status des AS-i-Masters
Bedeutung für Xj =1
Byte 0
%MWxy.0.3:X0
%MWxy.0.3:X1
%MWxy.0.3:X2
%MWxy.0.3:X3
%MWxy.0.3:X4
%MWxy.0.3:X5
%MWxy.0.3:X6
%MWxy.0.3:X7
Byte 1
%MWxy.0.3:X0
%MWxy.0.3:X1
Korrekte Konfiguration.
Slave 0 auf dem Bus vorhanden.
Automatische Adressierung.
Automatische Adressierung zulässig.
Betrieb im AS-i-Konfigurationsmodus.
Betrieb im normalen Modus.
AS-i-Versorgung fehlerhaft.
Offline-Modus aktiv.
Datenaustausch inaktiv.
Peripheriefehler an einem an den Bus angeschlossenen Gerät.
Beschreibung der Wörter
%MWxy.0.4 bis
%MWxy.0.7
Adresse
%MWxy.0.4:Xj
%MWxy.0.5:Xj
%MWxy.0.6:Xj
%MWxy.0.7:Xj
Die nachfolgende Tabelle liefert die Bedeutung der verschiedenen Bits der Wörter
%MWxy.0.4
und %MWxy.0.7
Funktion
Liste der erkannten Slaves in Bank A (LDS)
Liste der erkannten Slaves in Bank B (LDS)
.
Bedeutung für Xj =1 j = 0 bis 15 -> bzw. erkannte Slave 0 bis 15.
j = 0 bis 15 -> bzw. erkannte Slave 16 bis 31.
j = 0 bis 15 -> bzw. erkannte Slave 0 bis 15.
j = 0 bis 15 -> bzw. erkannte Slave 16 bis 31.
352 35012335 00 Juli 2006
Der AS-i V2-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
Beschreibung der Wörter
%MWxy.0.8 bis
%MWxy.0.71
Adresse
%MWxy.0.8 bis
%MWxy.0.39
Die nachfolgende Tabelle liefert die Bedeutung der verschiedenen Bits der Wörter
%MWxy.0.8
bis %MWxy.0.71
Funktion
Konfiguration der E/A und
ID von allen erkannten
Slaves in Bank A
%MWxy.0.40 bis
%MWxy.0.71
Konfiguration der E/A und
ID von allen erkannten
Slaves in Bank B
.
Bedeutung
Wörter 8 bis 39 -> Geräte 0 bis 31.
Byte 0:
Bit 0-3 = Konfigurationscode der Ein-/Ausgangskanäle (I/O),
Bit 4-7 = Identifikationscode (ID).
Byte 1:
Bit 0-3 = Identifikationscode (ID1),
Bit 4-7 = Identifikationscode (ID2).
Wörter 40 bis 71 -> Geräte 0 bis 31.
Byte 0:
Bit 0-3 = Konfigurationscode der Ein-/Ausgangskanäle (I/O),
Bit 4-7 = Identifikationscode (ID).
Byte 1:
Bit 0-3 = Identifikationscode (ID1),
Bit 4-7 = Identifikationscode (ID2).
Beschreibung des Worts
%MWxy.0.72
Adresse
%MWxy.0.72
Die nachfolgende Tabelle liefert die Bedeutung des Worts
Funktion
Parametrierungsdaten des zuletzt parametrierten
Slave.
%MWxy.0.72
.
Bedeutung
Enthält die Informationen (Wert der übertragenen Parameter) des letzten parametrierten Slave. Auf diese Weise kann von PL7
überprüft werden, ob der Slave die Parameter enthalten hat.
35012335 00 Juli 2006
353
Der AS-i V2-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
Beschreibung des Worts
%MWxy.0.73
Adresse
%MWxy.0.73
Die nachfolgende Tabelle liefert die Bedeutung des Worts
Funktion
Adresse des zuletzt parametrierten Slave.
%MWxy.0.73
Bedeutung
Enthält die Adresse des zuletzt parametrierten Slave.
Byte 0:
Adresse des Slaves (1 bis 31).
.
Byte 1:
Bank des Slave:
0 = Bank A
1 = Bank B.
354 35012335 00 Juli 2006
Der AS-i V2-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
Konstante Konfigurationsobjekte %KWxy.i.r
Beschreibung Die im Handbuch nicht dokumentierten Konfigurationskonstanten %KWxy.i.r können nur gelesen werden; sie entsprechen den mit Hilfe des Konfigurationseditors eingegebenen Konfigurationsparametern.
Beschreibung Die nachfolgende Tabelle enthält die konstanten Objekte des erweiterten AS-i-
Busses.
Adresse
%KWxy.0.0
%KWxy.0.1:Xj
%KWxy.0.2:Xj
%KWxy.0.3:Xj
%KWxy.0.4:Xj
%MWxy.0.5 bis
%MWxy.0.36
%MWxy.0.37 bis
%MWxy.0.68
%KWxy.0.69:X0
Funktion
Typ Master AS-i
Liste der vorgesehenen
Slaves in Bank A (LPS)
Liste der vorgesehenen
Slaves in Bank B (LPS)
Konfiguration der E/A und
ID von allen vorgesehenen Slaves in
Bank A
Konfiguration der E/A und
ID von allen vorgesehenen Slaves in
Bank B
Überwachung der automatischen
Adressierung
Bedeutung
Wenn das Byte 0 = 10 ist, so ist die AS-i Master.
j = 0 bis 15 -> vorgesehene Slaves 0 bis 15.
j = 0 bis 15 -> vorgesehene Slaves 16 bis 31.
j = 0 bis 15 -> vorgesehene Slaves 0 bis 15.
j = 0 bis 15 -> vorgesehene Slaves 16 bis 31.
Wörter 5 bis 36 -> Geräte 0 bis 31.
Byte 0:
Bit 0-3 = Konfigurationscode der Ein-/Ausgangskanäle (I/O),
Bit 4-7 = Identifikationscode (ID).
Byte 1:
Bit 0-3 = Identifikationscode (ID1),
Bit 4-7 = Identifikationscode (ID2).
Wörter 37 bis 68 -> Geräte 0 bis 31.
Byte 0:
Bit 0-3 = Konfigurationscode der Ein-/Ausgangskanäle (I/O),
Bit 4-7 = Identifikationscode (ID).
Byte 1:
Bit 0-3 = Identifikationscode (ID1),
Bit 4-7 = Identifikationscode (ID2).
Falls = 1, dann ist die automatische Adressierung aktiviert.
Falls = 0, dann ist die automatische Adressierung deaktiviert.
35012335 00 Juli 2006
355
Der AS-i V2-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
Objekt mit explizitem Austausch: Befehl Kanal %MWxy.0.74:Xj
Übersicht Mit diesem Wortobjekt kann der Wechsel in den Offline-Modus (Siehe Offline-
Betriebsmodus AS-i V2, S. 363 ) oder in den Data-Exchange-Off (Siehe
Betriebsmodus Data Exchange Off AS-i V2, S. 364
)-Modus des AS-i V2-Master verwaltet werden.
Hinweis: die Verwendung dieses Objekts erfordert eine gute Beherrschung der
AS-i V2-Kommunikationsprinzipien.
Beschreibung Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Zustände des Wortes
%MWxy.0.74
, das den Zugriff auf die verschiedenen Modi gewährt.
Adresse
%MWxy.0.74:X0
%MWxy.0.74:X1
%MWxy.0.74:X2
%MWxy.0.74:X3
Bedeutung für Xj=1
Übergang in den Offline -Modus
Beenden des Offline -Modus
Datenaustausch inaktiv
Datenaustausch aktiv
Hinweis: der Offline -Modus hat Vorrang vor dem Data Exchange Off -Modus.
356 35012335 00 Juli 2006
Der AS-i V2-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
Objekt mit explizitem Austausch: Einstellung der Parameter %MWxy.0.75 bis
%MWxy.0.138
Übersicht
Beschreibung
Adresse
%MWxy.0.75 bis
%MWxy.0.106
%MWxy.0.107 bis
%MWxy.0.138
Mit diesen Objekten können die Parameter der AS-i V2 Slave-Geräte verwaltet werden.
Die Parameter können geändert werden, ohne dass die AS-i V2-Funktion gestoppt werden muss.
Die nachfolgende Tabelle enthält die Einstellobjekte für die AS-i V2-Parameter.
Funktion
Einstellung der Parameter der Slaves in Bank A.
Einstellung der Parameter der Slaves in Bank B.
Bedeutung
Enthalten jeweils den Wert der Parameter der Slaves 0 bis 31.
Enthalten jeweils den Wert der Parameter der Slaves 0 bis 31.
35012335 00 Juli 2006
357
Der AS-i V2-Funktion zugeordnete Bits und Wörter
Objekte des expliziten Austauschs: Status %MWxy.MOD.2:Xj
Übersicht
Beschreibung
Dieses Objekt des Worttyps bringt Informationen über den Status des Moduls TSX
SAY 1000 .
Die nachfolgende Tabelle liefert die Bedeutung der verschiedenen Bits des Worts
%MWxy.MOD.2
.
Adresse Funktion
%MWxy.MOD.2:X0 Standardmodulstatus
%MWxy.MOD.2:X1
%MWxy.MOD.2:X2
Bedeutung für Xj =1
Interner Fehler
Konfigurationsfehler
Leitungsfehler.
358 35012335 00 Juli 2006
AS-i V2 Betriebsart
21
Übersicht
Inhalt dieses
Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
In diesem Kapitel sind die verschiedenen Betriebsmodi der AS-i-Funktion beschrieben.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
AS-i V2-Betriebsmodus: Allgemeines
Geschützter Modus AS-i V2
Offline-Betriebsmodus AS-i V2
Betriebsmodus Data Exchange Off AS-i V2
Seite
35012335 00 Juli 2006
359
AS-i V2 Betriebsart
AS-i V2-Betriebsmodus: Allgemeines
Übersicht
Betriebsmodus
Die erweiterte AS-i V2-Funktion bietet drei Betriebsmodi, von denen jeder bestimmten Bedürfnissen entspricht. Diese Modi sind: z z z der geschützte Modus, der Offline-Modus, der Data-Echange-Off-Modus.
Die nachfolgende Abbildung zeigt das allgemeine Funktionsschema des
AS-i V2-Busses.
Offline-Modus
360
Starten des
AS-i-Mastermoduls
Empfang der
Konfiguration wird erwartet
Nein
Master konfiguriert?
Ja
Geschützter Modus
(1)
Standardverwaltung der
AS-i V2-Slaves
(1): Es ist möglich, vom geschützten Modus in den Offline- oder Data-Exchange-Off-
Modus umzuschalten (siehe
Offline-Betriebsmodus AS-i V2, S. 363 oder
Betriebsmodus Data Exchange Off AS-i V2, S. 364
).
35012335 00 Juli 2006
Äquivalenten zwischen den
Betriebsarten von SPS und
AS-i-Bus
AS-i V2 Betriebsart
Die nachfolgende Tabelle enthält die Äquivalenten zwischen den Betriebsarten der
Premium-Steuerung und des AS-i V2-Busses.
Steuerung AS-i-Bus
Konfigurierter Modus (1) Geschützter Modus (Protected mode)
Nicht konfigurierter Modus
(1)
Konfigurationsmodus (Configuration mode)
Legende:
(1) Diese Steuerungsbezeichnungen (konfiguriert, nicht konfiguriert) betreffen die Anmeldung des Moduls und der Slave-
Geräte im Hardware-Konfigurationsfenster der Applikation PL7.
35012335 00 Juli 2006
361
AS-i V2 Betriebsart
Geschützter Modus AS-i V2
Übersicht
Prinzip zur
Aktivierung eines Slave
Der geschützte Betriebmodus AS-i V2 ist der Modus, der im allgemeinen für eine in
Ausführung begriffene Applikation benutzt wird.
Dazu muss das Modul AS-i V2 in PL7 konfiguriert sein.
Es z
überprüft ständig, ob die Liste mit den erkannten Slaves mit der Liste der vorgesehenen Slaves übereinstimmt. z
überwacht die Versorgung.
In diesem Modus wird ein Slave nur aktiviert, wenn er in der Konfiguration angemeldet und erkannt wurde.
Das nachfolgende Schema zeigt das Prinzip zur Aktivierung der AS-i V2-Slaves.
PL7 Modul AS-i V2
Liste der vorgesehenen
Slaves LPS
Liste der identifizierten
Slaves LDS
Vergleich
Liste der aktivierten
Slaves LAS
362 35012335 00 Juli 2006
AS-i V2 Betriebsart
Offline-Betriebsmodus AS-i V2
Übersicht Der Offline-Modus AS-i V2 ist ein erweiterter Betriebsmodus, der für die Einstellung oder die Wartung benutzt werden kann.
Hinweis: Um ihn zu benutzen, sind gute Kenntnisse in der AS-i V2-Kommunikation erforderlich.
Prinzip Beim Wechsel in den Offline-Modus setzt das Modul zuerst alle vorhandenen
Slaves auf Null zurück und stoppt den Austausch mit dem Bus.
Im Offline-Modus werden die Ausgänge auf Null forciert.
Hinweis: Der Offline-Modus wird außerdem für die Infrarot-Adressierung der
Slaves verwendet, die diese Funktion unterstützen.
Vorgehensweise Der Zugriff auf den Offline-Modus erfolgt von der Applikationssoftware PL7 über die Bits 0 und 1 des Worts %MWxy.0.74.
Hinweis: Wenn Bit 7 des Worts %MWxy.0.3 auf 1 gesetzt ist, befindet sich der
AS-i-Bus im Offline -Modus.
35012335 00 Juli 2006
363
AS-i V2 Betriebsart
Betriebsmodus Data Exchange Off AS-i V2
Übersicht Der Modus Data Exchange Off AS-i V2 ist ein erweiterter Betriebsmodus, der für die Einstellung und die Wartung benutzt werden kann.
Hinweis: Um ihn zu benutzen, sind gute Kenntnisse in der AS-i V2-Kommunikation erforderlich.
Prinzip Beim Wechsel in den Modus Data Exchange Off wird der Austausch innerhalb des
Busses fortgesetzt, aber die Daten werden nicht mehr aktualisiert.
Vorgehensweise Der Zugriff auf den Betriebsmodus Data Exchange Off erfolgt von der Applikationssoftware PL7 über die Bits 2 und 3 des Worts %MWxy.0.74.
364 35012335 00 Juli 2006
AS-i V2-Leistungen
22
Leistungen des AS-i V2-Busses
Einleitung
AS-i V2-
Abfragezeit
AS-i V2-
Antwortzeit
Der AS-i V2-Bus wird selbständig vom Master verwaltet. Dieser tauscht bei jedem
Zyklus die Daten mit jedem im Bus konfigurierten Gerät aus (in aufsteigender
Reihenfolge der Adressierungsreihenfolge der Slaves) aus.
Die Abfragezeit t ist die Dauer, die der Master zum Austausch mit den n Slaves
(maximal 31 auf /A und/oder /B) benötigt.
d.h.: z bis zu 19 aktive Slaves, t = 3ms z von 20 bis 31 aktive Slaves, t = (1 + Anzahl der aktiven Slaves) * 0,156 ms
Wenn zwei Slaves A und B über dieselbe Adresse verfügen, wird jeder Slave dieses
Paares jeden zweiten Zyklus abgefragt.
So beträgt bei 31 Slaves mit erweiterter Adressierung auf /A und 31 Slaves mit erweiterter Adressierung auf /B die Abfragezeit 10 ms.
Die Antwortzeit T ist die AS-i V2-Zykluszeit.
Diese umfasst: z z z die Abfragezeit des Busses, die Aktualisierung des internen Speichers des AS-i V2-Moduls, den Steuerungszyklus.
365
35012335 00 Juli 2006
AS-i V2-Leistungen
Beispiel Die nachfolgende Tabelle enthält drei Beispiele für die Antwortzeit T bei einer
Steuerungs-Task von 10 ms, 30 ms und 60 ms.
Die Zeit T versteht sich für einen Bus, der mit 31 Slaves im Normalbetrieb ohne
Verbindungsfehler bestückt ist.
Steuerungs-Task
10 ms
30 ms
60 ms
Normale Antwortzeit
35 ms
65 ms
110 ms
Maximale Antwortzeit
56 ms
96 ms
156 ms
366 35012335 00 Juli 2006
DFB für AS-i-Sicherheitsmonitor
23
Beschreibung
Inhalt des
Abschnitts
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt den DFB für den AS-i-Sicherheitsmonitor.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des AS-i-Bus Sicherheits-Funktionsbausteins
Arbeitsweise des AS-i-Sicherheits- Funktionsbausteins
Regeln für die Programmierung des DFB Sicherheit
Inbetriebnahme eines DFB-Funktionsbausteins
Seite
35012335 00 Juli 2006
367
DFB AS-i
Beschreibung des AS-i-Bus Sicherheits-Funktionsbausteins
Allgemeines
Grafische
Darstellung
Dieser DFB ermöglicht das Abrufen der vom Sicherheitsmonitor verarbeiteten
Daten.
Die nachfolgende Zeichnung ist eine grafische Darstellung des AS-i-Sicherheits-
Funktionsbausteins:
SAFETY_MONITOR
Eingänge
I0:Bit
I1:Bit
I2:Bit
I3:Bit
Enable
Q0
Q1
Q2
Q3
Error:Bit
Running:Bit
Ausgänge
Öffentliche Daten
Interne
Abort
Timeout
Dfb_stat
Dfb_err
Moni_err
Out_1
Out_2
SI_Ready
SI_off
SI_error
Bit
Word
Word
Word
Bit
Bit
Bit
Dword
Dword
Dword
Eingangsparameter
I1
I2
Name
I0
I3
Typ
Bit
Bit
Bit
Bit
Die nachfolgende Tabelle enthält die Eingangsparameter des DFB Sicherheit:
Beschreibung der Daten des Monitors
Eingangsvariable 0: %I\x.y.0\i.0 (x=Rack, y=Modul, i=Adresse des AS-i-Monitors)
Eingangsvariable 1: %I\x.y.0\i.1 (x=Rack, y=Modul, i=Adresse des AS-i-Monitors)
Eingangsvariable 2: %I\x.y.0\i.2 (x=Rack, y=Modul, i=Adresse des AS-i-Monitors)
Eingangsvariable 3: %I\x.y.0\i.3 (x=Rack, y=Modul, i=Adresse des AS-i-Monitors)
368 35012335 00 Juli 2006
DFB AS-i
Ausgangsparameter
Name
Fehler
Typ
Bit
Running Bit
Die nachfolgende Tabelle enthält die Ausgangsparameter des DFB Sicherheit:
Beschreibung
Dieses Bit wird auf „1" gesetzt, wenn ein Fehler auftritt: Fehler des DFB oder Fehler des Sicherheitsbus (mindestens ein Slave ist fehlerhaft): z wenn es sich um einen Fehler des DFB handelt (enable = 0): dann erhalten Sie weitere Informationen unter dfb_error ( ≠ 0). Falls es sich um einen DFB-Fehler handelt, sind die Informationen der Sicherheitsapplikation nicht mehr gültig.
z Falls es sich um einen Fehler der Sicherheitsapplikation handelt (dfb_error = 0 und enable = 1): erhalten Sie unter sl_error eine Liste der fehlerhaften Slaves.
Das Bit wird während der Ausführung des DFB auf „1" gesetzt.
Q0
Q1
Q2
Q3
Ein-/
Ausgangsparameter
Name
Enable
Typ
Bit
Bit
Bit
Bit
Bit
Die nachfolgende Tabelle enthält die Ein-/Ausgangsparameter des DFB Sicherheit:
Beschreibung
Aktivierung des DFB (Cold Start): wenn dieses Bit auf „1" gesetzt ist, wird der DFB ausgeführt; andernfalls ist er deaktiviert. Die Informationen sind nur nutzbar, wenn
Enable = 0 ist.
Ausgangsvariable 0: %Q\x.y.0\i.0 (x=Rack, y=Modul, i=Adresse des AS-i-Monitors)
Ausgangsvariable 1: %Q\x.y.0\i.1 (x=Rack, y=Modul, i=Adresse des AS-i-Monitors)
Ausgangsvariable 2: %Q\x.y.0\i.2 (x=Rack, y=Modul, i=Adresse des AS-i-Monitors)
Ausgangsvariable 3: %Q\x.y.0\i.3 (x=Rack, y=Modul, i=Adresse des AS-i-Monitors)
35012335 00 Juli 2006
369
DFB AS-i
Parameter der
öffentlichen
Daten
Name
Abort
Typ
Bit
Timeout
Moni_err
Out_1
Out_2
SI_ready
SI_off
SI_error
Dfb_stat
Dfb_err
Bit
Bit
Die nachfolgende Tabelle enthält die Parameter der öffentlichen Daten des DFB
Sicherheit:
Word
Bit
Dword
Dword
Dword
Word
Word
Beschreibung
Wenn dieses Bit in einem Zyklus auf „0" und im folgenden Zyklus auf
„1" gesetzt ist, werden alle Datenübertragungen zwischen der CPU und dem Sicherheitsmonitor unterbrochen, und der DFB wird reinitialisiert.
Alle internen Daten des DFB werden auf „0" gesetzt.
Timeout der Datenübertragungen (Zeitbasis von 100 ms).
Wenn der DFB vor Ablauf dieser Zeitspanne keine richtige Antwort empfängt, wird die Transaktion abgebrochen, der DFB deaktiviert und das Fehlerbit auf „1" gesetzt (Dfb_stat und Dfb_err werden aktualisiert).
Dieses Bit ist auf „1" gesetzt, wenn der Monitor einen Fehler aufweist.
Dieses Bit ist auf „1" gesetzt, wenn der Kontakt von OUT1 geschlossen ist.
Dieses Bit ist auf „1" gesetzt, wenn der Kontakt von OUT2 geschlossen ist.
Jedes Bit entspricht dem Index der Sicherheitseinrichtung, die sich in einem Test- oder Lesezustand befindet.
Jedes Bit entspricht dem Index der Sicherheitseinrichtung, die deaktiviert ist.
Jedes Bit entspricht dem Index der Sicherheitseinrichtung, die fehlerhaft ist.
Dies ist der Zustand des DFB. Diese Variable ermöglicht dem
Benutzer, den Fortschritt des DFB (Siehe Arbeitsweise des AS-i-
Sicherheits- Funktionsbausteins, S. 372
) zu überprüfen.
Dieses Wort gibt den Fehlertyp an: z 16#90; die vom Monitor gesendete Antwort ist nicht gültig.
z 16#91 : Der DFB wurde vom Benutzer gelöscht.
z 16#92 : Der Datenaustausch wurde aufgrund eines Timeout unterbrochen, der DFB kann keine Daten empfangen.
370 35012335 00 Juli 2006
DFB AS-i
Suche nach einem aktivierten
Sicherheits-
Slave
Die Suche nach der Adresse eines aktivierten Sicherheits-Slaves kann dadurch vereinfacht werden, dass die Eingänge I3/I2/I1/I0 des Slaves berücksichtigt werden.
Diese Eingänge sind gleich 0/0/0/0, wenn der Slave aktiviert wurde, und ungleich
0/0/0/0, wenn der Slave nicht aktiviert wurde. Diese Information kann in Sachen
Sicherheit nicht genutzt werden: Nur der Sicherheitsmonitor bietet
Sicherheitsausgänge.
35012335 00 Juli 2006
371
DFB AS-i
Arbeitsweise des AS-i-Sicherheits- Funktionsbausteins
Allgemeine
Arbeitsweise
Alle im AS-i-Sicherheits-DFB verwendeten Informationen stammen aus Sprachobjekten, die mit den Modulen AS-i TSX SAY 100 und AS-i V2 TSX SAY 1000 verbunden sind.
Schrittweise
Beschreibung der Arbeitsweise
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Arbeitsweise des DFB Sicherheit nach
Arbeitsschritten:
Schritt
1
2
3
4
5
Aktion
Der Busmaster sendet den Request für den Test des Monitors.
Der Busmaster sendet den Request, damit der Monitor seinen Zustand in den statischen Speicher kopiert.
Der Busmaster analysiert die Daten des Monitors.
Erfassung der Daten aller Sicherheitseinrichtungen.
372 35012335 00 Juli 2006
DFB AS-i
Regeln für die Programmierung des DFB Sicherheit
Allgemeines
Regeln
Der Sicherheits-DFB, dessen Inbetriebnahme identisch mit der eines DFB DIAG
AS-i ist, kann in jedem beliebigen Programmmodul (Main, SR oderSektion) in
Kontaktplan (LD), Strukturierte Sprache (ST) und Anweisungsliste (IL) programmiert werden.
Er ist: z systematisch in PL7 (Siehe
Einfügen eines Sicherheits-DFB, S. 375
) verfügbar, z z schreib- und lesegeschützt, zweckgebunden an einen einzigen Sicherheitsmonitor.
z z z
Es wird empfohlen, den Sicherheits-DFB in der Task MAST auszuführen (aus
Leistungsgründen).
Es wird dringend empfohlen, nur ein Mal eine DFB-Sicherheitsinstanz in der
Applikation zu programmieren.
Damit ein Sicherheits-DFB ausgeführt wird, muss: z z der DFB aufgerufen werden (das Programmelement, dem er zugewiesen ist, muss ausgeführt werden) der Eingang Enable auf 1 gesetzt sein.
35012335 00 Juli 2006
373
DFB AS-i
Programmierung in Kontaktplan
Der Sicherheits-Funktionsblock DFB wird in ein Kontaktnetz eingefügt. Die
Programmierung besteht in der Verbindung der Eingänge/Ausgänge
Sécurité
DFB SAFETY_MONITOR
%I\1.0\31.0
EBOOL
I0
%M102
S
%I\1.0\31.1
EBOOL
Error
%I\1.0\31.2
EBOOL
I1 EBOOL
Running
EBOOL
I2
%I\1.0\31.3
EBOOL
I3
%M101
%Q\1.0\31.0
%Q\1.0\31.1
%Q\1.0\31.2
%Q\1.0\31.3
EBOOL
Enable
EBOOL
Q0
EBOOL
Q1
EBOOL
Q2
EBOOL
Q3
Enable %M101
Q0 %Q\1.0\31.0
Q1 %Q\1.0\31.1
Q2 %Q\1.0\31.2
Q3 %Q\1.0\31.3
Programmierung in einer strukturierten
Sprache
Die Programmierungssyntax lautet wie folgt:
%Li: label
Inst ( I0,..., I3, %MW101, Q0,...,Q3, %M102) ; wobei: z z z z z z
%Li : label,
Inst : Name der Instanz eines DFB,
I0,..., I3 : Eingänge des DFB,
%M101: Eingang Enable des DFB,
Q0,...,Q3 : mit den Ausgängen des DFB verbundene Ausgänge,
%M102: Variable des Ausgangs Error.
374 35012335 00 Juli 2006
DFB AS-i
Inbetriebnahme eines DFB-Funktionsbausteins
Hinweis Der AS-i-Sicherheits-DFB ist im Grundgerät PL7 (Siehe Einfügen eines Sicherheits-
Verwendung der
DFB
Diese Instanz des Blocks wird anschließend wie ein Standard-Funktionsbaustein in
Kontaktplan oder wie eine Elementarfunktion in strukturierter Sprache oder in der
Anweisungsliste verwendet.
Sie kann in verschiedenen Tasks (außer in Ereignistasks) und in Abschnitten der
Applikation programmiert werden.
Einfügen eines
Sicherheits-DFB
Die nachfolgende Tabelle beschreibt das Verfahren zum Einfügen eines
Sicherheits-DFB:
Schritt
1
2
Aktion
Deklarieren Sie die Sicherheits-DFB.
1.
Importieren Sie die DFB-Binärdatei (SAFETY_MONITOR .UFB) mittels des
Kontextmenüs Binärdatei importieren im Unterverzeichnis Dfb_asi, das sich im Installationsverzeichnis von PL7 befindet (Beispiel:
C:\PL7\PL7PRO43\Dfb_asi).
2.
Deklarieren Sie eine Instanz des DFB im Variablen-Editor von PL7.
Programmieren Sie den DFB im Kontaktnetz in der Sprache LD oder im Satz der Programmiersprache ST.
Siehe
Regeln für die Programmierung des DFB Sicherheit, S. 373 .
35012335 00 Juli 2006
375
DFB AS-i
376 35012335 00 Juli 2006
Bedienerdialogfunktionen
V
Übersicht
Gegenstand dieses Teils
Inhalt dieses
Teils
In dieser Teil werden die spezifischen Bedienerdialogfunktionen in PL7 vorgestellt.
Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
Kapitel
24
25
26
Kapitelname
Allgemeine Darstellung der Bedienerdialogfunktionen
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Anlagen
Seite
377
35012335 00 Juli 2006
Bedienerdialogfunktionen
378 35012335 00 Juli 2006
Allgemeine Darstellung der
Bedienerdialogfunktionen
24
Allgemeine Darstellung
Einleitung Die Software PL7 ermöglicht die Implementierung besonderer Funktionen. Sie sollen die Arbeit an einem Bediernerdialogterminal (Version 2.0 und höher) einer
Steuerung Premium erleichtern.
Diese Funktionen sind die Grundelemente der PL7-Sprache.
Sie ermöglichen folgendes, ohne auf die Kommunikationswege zwischen dem
Schaltpult CCX 17 und der Steuerung zurückzugreifen: z z z
Anzeigen von Meldungen,
Anzeigen von Gruppen von Meldungen bzw. Alarmmeldungen,
Eingabe von Werten über das Steuerungsprogramm.
Somit sind die Bedienerdialogfunktionen vollständig in die Steuerungsapplikation integriert und gewährleisten folgendes: z z
Datenkohärenz, einmaliges Speichern, z z z einfache Wartung,
übersichtliche Schaltpulte.
...
Die Verarbeitung dieser Funktionen erfolgt asynchron zur Verarbeitung der
Betriebstask, die sie aktiviert hat.
So rufen Sie eine
Bedienerdialogfunktion auf
Siehe
Applikationsspezifische Anweisungen, S. 68
.
379
35012335 00 Juli 2006
Allgemeine Darstellung
Anwendungsbedingungen für integrierte
Bedienerdialogfunktionen
Die integrierten Bedienerdialogfunktionen benötigen einen Programmspeicherplatz von 1 Kwort (4,7 Kwörter für ADJUST) sowie die Reservierung von Variablen für die anzuzeigenden Daten (verwenden Sie die Konstanten %KWi).
380 35012335 00 Juli 2006
Allgemeine Darstellung
Beispiel einer
Bedienerdialogfunktion
Die folgende Abbildung zeigt das Beispiel einer Bedienerdialogfunktion, geschrieben in den verschiedenen PL7-Sprachen unter Verwendung der
Eingabehilfe der Bibliotheksfunktionen.
PANEL-CMD
Parameter
CCX-Adresse:
Sendedaten:
Befehle
Löschen
%MW0
%KW40
Fenster
Eingabehistorie
Alarmhistorie
Alarmverwaltung
Löschen
6
2
Rückmeldung: %MW100 4
Zeile Zeilennummer 1
Löschen
Löschen
Alarmnummer 1
OK Abbrechen
LD-Sprache
%M100 %MW100>> OPERATE
PANEL_CMD (ADR#0.0.4, %KW0:2, %MW>>
IL-Sprache
LDN
ANDN
%100
%MW100:X0
[PANEL_CMD (ADR#0.0.4, %KW0:2, %MW0: 4 ) ]
ST-Sprache
IF NOT %M100 AND NOT %MW100. X0 THEN PANEL_CND (%MW0. 6,%KV0. 2,%MW100. 4),
END_-F
35012335 00 Juli 2006
381
Allgemeine Darstellung
382 35012335 00 Juli 2006
Integrierte
Bedienerdialogfunktionen
25
Auf einen Blick
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die verschiedenen integrierten Bedienerdialogfunktionen und gibt einen Überblick über ihre Implementierung in Verbindung mit PL7.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
25.1
25.2
Thema
Beschreibung der gemeinsamen Parameter der verschiedenen Bedienerdialogfunktionen
Beschreibung der integrierten Bedienerdialogfunktionen
Seite
383
35012335 00 Juli 2006
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
384 35012335 00 Juli 2006
25.1
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Beschreibung der gemeinsamen Parameter der verschiedenen Bedienerdialogfunktionen
Auf einen Blick
Gegenstand dieses Abschnitt
Dieser Abschnitt gibt, nach Bereichen unterteilt, einen Überblick über die wichtigsten Parameter, aus denen sich die integrierten Bedienerdialogfunktionen zusammensetzen.
Hinweis: Die für eine Bedienerdialogfunktion spezifischen Parameter werden bei der betreffenden Funktion erläutert.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Allgemeines
Bereich "Parameter": CCX-Adresse:
Bereich "Parameter": Sendedaten
Bereiche "Parameter": Empfangsdaten
Bereich "Parameter": Rückmeldung
Bereich "Meldung"
Bereich "Feld"
Seite
35012335 00 Juli 2006
385
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Allgemeines
Auf einen Blick
Abbildung
Die integrierten Bedienerdialogfunktionen gehören zur Kategorie der Prozeduren; sie senden keinen Wert zurück, sie besitzen jedoch mehrere Parameter, von denen manche zwingend definiert werden müssen.
Die Funktionen verwenden 3 Parametertypen: z
Parameter, die nur gelesen werden (IN); sie werden am Beginn der Ausführung z einer Funktion berücksichtigt.
Parameter, die nur geschrieben werden (OUT); ihre Position liegt am Ende der z
Ausführung der Funktion.
Parameter, die gelesen und geschrieben werden (IN/OUT); ihre Inhalte werden am Anfang der Ausführung der Funktion berücksichtigt und anschließend durch die Ergebnisse der Funktion aktualisiert.
Der Parametertyp wird in der Spalte Typ des Feldes ...-Parameter angezeigt, das sich im Fenster Funktionsfamilien der Bibliothek befindet.
Die nachfolgene Abbildung zeigt eine Ansicht des Fensters Funktionsfamilien der
Bibliothek , in der die verschiedenen Parameter der gewählten Funktion angezeigt werden.
PL7: Funktionen der Bibliothek
EF
Infos zu den Funktionen: Parameter
?
Details...
Familie Bib.V
App.
Datum, Uhrzeit und Dauer 2.10 -
Diagnose 1.01 -
Integrierte Bedienerdialogfunktion3.033.03
Expliziter Austausch
Instanz wählen:
1.00
Name
ADJUST
ASK_MSG
ASK_VALUE
ASSIGN_K
Parameter der PROZEDUR:
Name Typ
ADR AR_W
DATA AR_W
VAL AR_W
Art
IN
IN
Kommentar
Tabelle der Adresse des CCX17
Tabelle der Sendedaten
OUT Tabelle der Empfangsdaten
Kommentar
Speicherobjekte und E/A lesen/schreiben
Blockierende Eingabe einer Variablen auf CCX
Blockierende Eingabe einer Variablen auf >>
Dynamische Zuordnung der Tasten >>
Eingabefeld
Parameter der PROZEDUR:
ASK_MSG( )
OK Abbrechen
386 35012335 00 Juli 2006
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Bereich "Parameter": CCX-Adresse:
Auf einen Blick Dieser Parameter enthält den Zugriffspfad (Adressierung) zum Schaltpult CCX 17.
Dieser Pfad kann entweder: z in einer Tabelle mit 6 internen Wörtern (%MW) lokalisiert sein; z z in einer Tabelle mit 6 internen Konstanten (%KW) lokalisiert sein; direkt als Sofortwert in Form eines Operators des Typs ADR# weitergeleitet werden.
ADR# entspricht dann einer Tabelle mit 6 aufeinanderfolgenden internen Wörtern.
Adressierung durch Wörter oder Konstanten
Die nachfolgende Tabelle erläutert die Bedeutung der verschiedenen Wörter, aus denen sich die CCX-Adresse zusammensetzt.
Nr. des Worts
%MWi / %KWi
%MWi +1 / %KWi+1
%MWi +2 / %KWi+2
%MWi +3 / %KWi+3
%MWi +4 / %KWi+4
%MWi +5 / %KWi+5
Beschreibung
Hochwertiges Bit (MSB)
0
0
6 (UNI-TELWAY)
7 (FIPIO)
254 (1)
Rack-Nr.
Adresse des CCX 17
SYS
Anschlusspunkt (FIPIO)
Niederwertiges Bit (LSB)
0
0 (1)
Modul-Nr.
Kanal
SYS (FIPIO)
0
Legende
(1) Die Funktionsweise des Schaltpults CCX 17 gestattet nur eine
Adressierung innerhalb der Station. Infolgedessen nimmt das
Paar {Netz.Station}immer den Wert {0.254} an.
Das Schreiben dieses Feldes ist freigestellt.
Hinweis: Das Schlüsselwort SYS (Wert 254) entspricht der Adressierung des
Systemkanals (UNI-TE-Server) eines Kommunikationskanals.
35012335 00 Juli 2006
387
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
UNI-TELWAY-
Adressierung
FIPIO-
Adressierung
Die Adressierung eines CCX 17, der über den UNI-TELWAY-Bus angeschlossen ist, lautet:
ADR#{<Netz>.<Station>}<Rack.Modul>.<Kanal>.<Adresse des CCX
17> ,
ADR#{<Netz>.<Station>}< Rack.Modul>.<Kanal>.SYS
,
ADR#< Rack.Module>.<Kanal>.<Adresse des CCX 17> ,
ADR#< Rack.Modul>.<Kanal>. SYS.
Die Adressierung eines CCX 17, der über den FIPIO-Bus angeschlossen ist, lautet:
ADR#{<Netz>.<Station>}<Rack.Modul>.<Kanal>.<Anschlusspunkt>\
SYS ,
ADR#< Rack.Modul>.<Kanal>.<Anschlusspunkt>\SYS .
388 35012335 00 Juli 2006
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Adressierungsbeispiele der ADR-Syntax
Fall eines Slave-CCX 17 mit der Adresse UTW 4-5, angeschlossen an eine
Master-Steuerung Premium über die integrierte UNI-TELWAY-Verbindung
(Kanal 0), positioniert im Rack 0.
Die Adressierung kann auf unterschiedliche Weise eingegeben werden (für das
Beispiel werden die internen Wörter %MW0 bis %MW5) verwendet:
Bei Verwendung der: internen Wörter
(oder Konstanten) im Eingabefenster einer Funktion, ...
Beispiel:
Parameter
CCX-Adresse: %MW0 6
Beispiel: müssen Sie folgendes Programm eingeben:
-
%MW0:=16#0600;
%MW1:=16#FE00;
%MW2:=16#0000;
%MW3:=16#0400;
%MW4:=16#0000;
%MW5:=16#0000; oder
%MW0:6:=ADR#0.0.4;
Parameter
CCX-Adresse: ADR#0.0.4
Fonction_DOP(ADR#0.0.4,...
35012335 00 Juli 2006
389
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Fall eines Slave-CCX 17, angeschlossen an eine Master-Steuerung Premium
über die FIPIO-Verbindung (Kanal 1), positioniert im Rack 0 (Anschlusspunkt
Nr. 7).
Die Adressierung kann auf unterschiedliche Weise eingegeben werden (für das
Beispiel werden die internen Konstanten %KW0 bis %KW5) verwendet:
Bei Verwendung der: internen Wörter
(oder Konstanten) im Eingabefenster einer Funktion, ...
Beispiel:
Parameter
CCX-Adresse: %KW0 6 der ADR-Syntax Beispiel: müssen Sie folgendes Programm eingeben:
-
%KW0:=16#0700;
%KW1:=16#FE00;
%KW2:=16#0000;
%KW3:=16#0701;
%KW4:=16#00FE;
%KW5:=16#0000; oder
%KW0:6:=ADR#\0.1.7\SYS,...;
Parameter
CCX-Adresse: ADR#\0.1.7\SYS
Fonction_DOP(ADR#\0.1.7\SYS,
...
Hinweis: Wenn Konstanten verwendet werden, müssen Sie zuvor die Tabelle
%KW0:6 aus dem Dateneditor initialisieren, indem Sie nacheinander die %Kwi zuweisen, aus denen sie sich zusammensetzt.
390 35012335 00 Juli 2006
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Bereich "Parameter": Sendedaten
Auf einen Blick Die Sendedaten sind spezifisch für den jeweiligen Typ der Bedienerdialogfunktion.
Sie können in der Steuerungsapplikation lokalisiert oder im CCX 17 resident sein, wenn dieser seine eigene Applikation besitzt.
Lokalisierung in der
Steuerungsapplikation
Im Fall einer Lokalisierung in der Steuerungsapplikation können die Sendedaten wie folgt gesendet werden: z z aus einer Tabelle interner Wörter (%MW) aus einer Tabelle interner Konstanten (%KW)
Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die auf diese Weise
übertragenen Daten.
Rolle Nr. des
Worts
1
2
3
4, 5, ...
Enthält eine Kennung mit Wert16#CC17 und hat eine doppelte Aufgabe: z Es gestattet dem Hilfefenster, eine korrekte Meldung zu erkennen und die
Werte im Eingabefenster erneut anzuzeigen, um die Änderung zu erleichtern, oder es ermöglicht die Anzeige der Standardwerte.
z Es ermöglicht der Funktion, bei der Ausführung zu überprüfen, ob die empfangene Tabelle tatsächlich eine Meldung für einen CCX 17 enthält; es ist nämlich möglich, eine in ein Programm integrierte Bedienerdialogfunktion aufzurufen, ohne über die Hilfe-/Kontrollfenster gehen zu müssen.
Im Fall einer nicht mit einer Kennung versehenen Meldung kann die Funktion sofort einen Fehler an die Applikation zurücksenden, ohne verdächtige Daten an das Terminal zu senden.
Enthält die Befehlsnummer.
Enthält die Länge der Sendedaten.
Enthalten die Sendedaten.
Hinweis: Aus Gründen der Effizienz ist es wichtig, den Parameter <Sendedaten> unter Verwendung der Konstanten %KWi zu programieren. Auf diese Weise initialisiert die Software diesen Datenbereich automatisch mit den geeigneten
Werten.
Die Wahl von %MW vergbietet den Zugriff auf verschiedene Felder des
Eingabefensters für die integrierten Bedienerdialogfunktionen. In diesem Fall muss der Inhalt der Sendedaten manuell festgelegt werden (siehe die Dokumentation zur Software PL7 MMI 17).
35012335 00 Juli 2006
391
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Lokalisierung in einem CCX 17 mit Applikation
Wenn die Daten in einem CCX 17 resident sind, beschränken sich die Sendedaten auf die Ausführungsbefehle der Bedienerdialogfunktion.
Diese Daten können von der Steuerungsapplikation aus gesendet werden: z z aus einer Tabelle interner Wörter (%MW) aus einer Tabelle interner Konstanten (%KW) z direkt unter Verwendung eines ganzzahligen Sofortwerts
Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Struktur der Daten bei
Verwendung einer Tabelle.
Rolle
1
2
Nr. des
Worts
Enthält eine Befehlsnummer.
Enthält den an das Steuerpult zu sendenden Wert.
392 35012335 00 Juli 2006
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Bereiche "Parameter": Empfangsdaten
Auf einen Blick Dieser Parameter betrifft nur die Funktionen ASK_MSG und ASK_VALUE .
Der Wert ist in einer Tabelle interner Wörter %MWi lokalisiert (mindestens Tabelle der Länge 2).
Hinweis: Beim Betrieb des Bedienerdialogpults enthält der Parameter
Empfangsdaten den Eingabewert. Wenn die Variable der Statusmeldung sich vom Wert der Empfangsdaten unterscheidet, wird die Variable der Statusmeldung nicht durch die Eingabe geändert. Die Auswirkungen betreffen nur die Anzeige auf dem CCX 17.
35012335 00 Juli 2006
393
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Bereich "Parameter": Rückmeldung
Auf einen Blick
Struktur einer
Rückmeldung
Die Rückmeldung enthält die Parameter zur Verwaltung der asynchronen
Kommunikationsfunktionen.
Sie ist allen integrierten Bedienerdialogfunktionen gemeinsam.
Die Rückmeldung verwendet eine Tabelle mit 4 internen Wörtern (%MW), die verschiedene Parameter enthalten, beispielsweise: z z
Informationen über die Aktivität der Funktion, die Austauschnummer, die die laufende Transaktion kennzeichnet (hilfreich bei z der Verwendung der Funktion "Communication CANCEL" (Kommunikation abbrechen)), die Rückmeldung des Austauschs, aufgespalten auf zwei Sendecodes: z
Kommunikationsebene z z z
Operationsebene den Timeout-Wert, mit dem das Ausbleiben einer Antwort kontrolliert werden kann, die Anzahl der zu sendenen Bytes und/oder die Anzahl der empfangenen Bytes.
Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Struktur der Rückmeldung
Wortnummer Hochwertiges Byte Niederwertiges Byte Verwaltung der
Rückmeldung durch
%MWi Austauschnummer Bit 0: Aktivitätsbit System
%MWi+1 Rückmeldung der
Operation
Rückmeldung der
Kommunikation
System
%MWi+2
%MWi+3
Timeout
Länge
Benutzer
System
Aktivitätsbit
%MWi:X0
Austauschnummer
Es zeigt den Ausführungsstatus der Kommunikationsfunktion an.
Es ist beim Start der Funktion auf 1 gesetz und fällt beim Emfpang der Antwort oder nach Ablauf des Timeout oder beim Abbruch der Operation auf (Funktion CANCEL) auf 0 zurück.
Bei der Versendung einer Kommunikationsfunktion weist das System ihr automatisch eine Nummer zu, um den Austausch zu identifizieren.
Diese Nummer dient als Referenz, um den laufenden Austausch nötigenfalls abzubrechen (Verwendung von CANCEL).
394 35012335 00 Juli 2006
Rückmeldung der
Kommunikation
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Die Rückmeldung der Kommunikation informiert über die Transaktion auf der Ebene des Kommunikationsvorgangs.
Diese Rückmeldung ist von Bedeutung, wenn der Wert des Aktivitätsbits von 1 auf
0 wechselt.
Hinweis: Die Rückmeldung der Kommunikation betrifft nicht die Funktion
ADJUST.
Die unterschiedlichen Werte dieser Rückmeldung werden in der folgenden Tabelle aufgelistet:
Wert
16#xx00
16#0001
16#0002
16#0003
16#0004
16#0005
16#xx06
16#0007
16#0008
16#0009
16#000A
16#000B
16#xx14
16#00FF
Bedeutung der Kommunikations-Rückmeldung (niederwertiges Byte)
Austausch korrekt
Stopp des Austauschs bei Timeout
Stopp des Austauschs auf Verlangen des Benutzers (CANCEL)
Adressenformat nicht korrekt (andere Länge als 6)
Empfängeradresse nicht korrekt (Adressierung für CCX 17 verboten, z.B.: adr beim Senden)
Rückmeldung nicht korrekt
Spezifische Parameter nicht korrekt (insbesondere ausgerichtet auf die
Sendedaten)
Fehlender Empfänger
Reserviert
Unzureichende Größe des Empfangspuffers
Unzureichende Größe des Sendepuffers
Systemressourcen nicht vorhanden (Sättigung der Kommunikationsvorgänge)
Negative Antwort des CCX 17 oder der Steuerung (Funktion ADJUST)
Meldung zurückgewiesen (CCX 17 ist nicht in einem Status, in dem er sie verarbeiten kann)
Hinweis: Die Funktion kann einen Fehler auf den Parametern feststellen, bevor sie den Austausch aktiviert. In diesem Falle bleibt der Aktivitätsbit auf 0, die
Rückmeldung wird mit den Werten, die dem Standard entsprechen, gestartet.
35012335 00 Juli 2006
395
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Rückmeldung der Operation
Die Rückmeldung der Operation gibt das Ergebnis der Operation auf der dezentralen Applikation an.
Es ist nur dann von Bedeutung, wenn die Rückmeldung der Kommunikation folgende Werte aufweist: z
16#00, z
16#06, z
16#14 (außer für die Funktion ADJUST).
In den anderen Fällen hat die Rückmeldung der Operation den Wert 0.
16#FF06
16#0114
16#0214
16#0414
16#0814
16#1414
16#1514
16#2014
Rückmeldung der
Kommunikation
(Höherwertiges Byte)
16#0000
16#1006
16#1106
16#1206
16#1306
16#1406
16#6506
16#6606
16#6706
16#6806
16#6906
Die unterschiedlichen Werte dieser Rückmeldung werden in der folgenden Tabelle aufgelistet:
Bedeutung der Rückmeldung der Operation Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Generelles positives Ergebnis
Anzahl der Verwaltungswörter kleiner als 24
Typ des zu lesenden Objekts nicht vorhanden (größer als 8)
Fehlende Kohärenz zwischen den Bits RDEC und SINC
Zu schreibender Wert nicht korrekt
Adresse beim Senden (ALL) nicht zulässig
Paar {Netz.Station} hat andere Werte als {0.254}
Sendedaten besitzen nicht die Kennung 16#CC17
Größe der Sendedaten nicht korrekt
Ungültige Antwort des CCX 17
Unzureichende Länge der "Empfangsdaten"
CCX 17-Verbindung nicht betriebsbereit
Unbekannter Befehl
Kapazitätsüberschreitung der Befehlswarteschlange
Größe des Befehls kleiner als geforderte Mindestgröße
Befehl verweigert, da Applikationstransfer läuft
Zugriff auf Objekt nicht möglich
Systemfehler
Daten ungültig!
Alle
Nur ADJUST
Alle außer ADJUST
Nur ADJUST
Alle außer ADJUST
396 35012335 00 Juli 2006
Timeout
Länge
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Der Timeout bestimmt die maximale Wartezeit auf eine Antwort. Die Zeitbasis dieses Parameters ist 100 ms.
Der Wert 0 entspricht einer unbegrenzten Wartezeit. In diesem Fall ist es zweckmäßig, die Funktion CANCEL zu verwenden.
Hinweis: Der Wert 0 ist für die Funktionen ASK_MSG und ASK_VALUE zwingend vorgeschrieben.
Wenn der Timeout abgelaufen ist, wird der Austausch mit einer Fehlerrückmeldung beendet (Wert 1). Ebenso wird der Empfang einer Antwort nach dem Ende des
Timeout vom System zurückgewiesen.
Beispiel
Funktionsstart
Ende des Timeout
Aktivitätsbit = 0
Rückmeldung = 1
Aktivitätsbit = 1
Aktivierung des Timeout
Reset der Rückmeldung
Zuordnung der Austauschnummer
Empfang der Antwort
Aktivitätsbit = 0
Abbruch des Timeout
Aktualisierung der Rückmeldung
Hinweis: Der Wert des Timeouts einer Kommunikationsfunktion muss ausreichend sein, um den Empfang einer Antwort auf die gestellte Frage zu erhalten. Diese Zeit hängt vom Netztyp und von der tatsächlichen Auslastung zum
Zeitpunkt der Transaktion ab.
Der Parameter "Länge" wird zur Speicherung der Anzahl der Bytes verwendet, die nach dem Empfang einer Meldung für die Funktionen ASK_MSG und ASK_VALUE empfangen wurden.
Für die anderen Funktionen hat dieser Parameter den Wert 0.
35012335 00 Juli 2006
397
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Bereich "Meldung"
Auf einen Blick Der Bereich "Meldung" fasst die verschiedenen Elemente der Daten zusammen, die auf dem Bildschirm des CCX 17 angezeigt werden sollen.
Diese Elemente sind: z z z der Text der Meldung die verschiedenen Anzeigeattribute (Position, Größe, ...) der Befehl zum Drucken der Meldung über den CCX 17
Text der Meldung In diesem Feld kann der Text der Meldung eingegeben werden, die auf dem Pult
CCX 17 angezeigt werden soll.
Die Länge der Meldung umfasst maximal 40 Zeichen.
Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die zulässigen Zeichentypen.
Zeichen
ASCII-Code größer als 32
(20h)
Das Zeichen «_»
(Unterstrich)
Kommentare
Zeichen, die direkt oder über die Tastenkombination «ALT» +
«Nummer» angezeigt werden können.
Dieses Zeichen ist vom System zur Spezifizierung des optionalen Anzeigebereichs der Variablen reserviert, die der
Meldung zugeordnet ist.
Zur Angabe der Position des Variablenbereichs müssen Sie an der geeigneten Stelle ein Zeichen «_» eingeben. Das
System berechnet dann automatisch die Anzahl der «_», die für die Länge der Variablenanzeige erforderlich sind.
Fettdruck
Zeile
Dieser Parameter spezifiziert für das Schaltpult den Befehl zum Drucken der
Meldung, wenn Sie auf dem Bildschirm des Schaltpults erscheint.
Dieser Parameter ist spezifisch für Alarmmeldungen. Wenn er bestätigt wird, wird die Alarmmeldung, sobald sie erscheint, mit Fettdruck ausgegeben.
Dieser Parameter spezifiziert die Zeile, in der die Meldung angezeigt werden soll.
Position
Minimum
Standard
Maximum
Wert
1
1
16
398 35012335 00 Juli 2006
Spalte
Attribute
Größe
Löschen
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Dieser Parameter spezifiziert die Spalte, in der das erste Zeichen der Meldung positioniert ist.
Position
Minimum
Standard
Maximum
Automatisch (1)
Wert(e)
1
1
40
Linksbündig, Zentriert, Rechtsbündig
Legende
(1) Auf diesen Modus kann durch Auswahl des automatischen Modus zugegriffen werden. Er ist lokal der Funktion zugeordnet.
Dieser Parameter definiert die Anzeigeattribute der Meldung.
Die verschiedenen Modi sind: z z z
Normal (wenn kein Kontrollkästchen gewählt wurde)
Blinkend
Invers
Dieser Parameter spezifiziert das Format aller Zeichen des Textes oder der anzuzeigenden Variable.
Sie können wählen zwischen: z
Standard z
Doppelt
In diesem Feld können Sie der Meldung einen einzigen Befehl zuordnen, der vor der
Anzeige der Meldung ausgeführt wird.
Sie können wählen zwischen: z
(Keine) (der Meldung wird kein Befehl zugeordnet) z z
Zeile (löscht die Zeile, in der anschließend die Meldung angezeigt wird)
Fenster (löscht die Anzeige im gesamten Fenster)
Hinweis: Wenn der Meldung keine Variable zugeordnet wurde, ist dieser Befehl deaktiviert (in diesem Fall verwenden Sie die Funktion PANEL_CMD).
35012335 00 Juli 2006
399
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Bereich "Feld"
Auf einen Blick
Feldtyp
Im Bereich "Feld" können Sie die verschiedenen Parameter des Objekts definieren, das der Meldung zugeordnet ist.
Diese Parameter sind: z
Objekttyp z z
Anzeigeformat
...
Dieser Parameter definiert den Typ des Objekts, das der Meldung zugeordnet ist.
Die Länge der Meldung umfasst maximal 40 Zeichen.
Die nachfolgende Tabelle gibt die verschiedenen Typen möglicher Objekte an.
Objekttyp
(Keine)
Variable
Datum
Uhrzeit
Beschreibung
Der angezeigten Meldung ist kein Feld zugeordnet.
Das Objekt, das der Meldung zugeordnet ist, ist eine Variable.
Die Meldung ist mit dem aktuellen Datum der Steuerung verknüpft.
Die Meldung ist mit der aktuellen Uhrzeit der Steuerung verknüpft.
Symbol
Variable
Dieser Parameter spezifiziert das Symbol der Variablen, die der Meldung zugeordnet ist. Er muss in der Datenbank der Station definiert werden. Die diesem
Symbol zugeordnete Variable wird automatisch bei der Bestätigung des Fensters berücksichtigt.
Hinweis: Im Fall eines über den FIPIO-Bus angeschlossenen TSX Agent wird die
Variable in der Master-Steuerung des Bus und nicht in der Steuerung gelesen, welche die Funktion sendet.
Dieser Parameter spezifiziert die Adresse der Variablen, die der Meldung zugeordnet ist.
Wenn der Variablen ein Symbol zugeordnet ist, wird sie automatisch berücksichtigt.
Mögliche zulässige Objekte: z interne Bits (%Mi), z z interne Wörter (%MWi), interne Doppelwörter (%MDi).
400 35012335 00 Juli 2006
Kommentar
Aktualisieren
Anzeigeformat
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
In diesem Feld wird zur Information der Kommentar der Variablen angezeigt. Dieser
Kommentar wird im Dateneditor der Applikation definiert.
Dieses Funktionsmerkmal spezifiziert, ob die in der Meldung enthaltene Variable regelmäßig während der Anzeige aktualisiert werden muss (in der Standardeinstellung ist diese Funktion aktiviert).
Dieser Parameter spezifiziert das Anzeigeformat der Variablen.
Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die verschiedenen verfügbaren
Formate.
Format
ASCII
Numerisch
-
Zugeordneter Parameter
Vorzeichen (1)
Anz. der Stellen vor dem Komma (1)
Anz. der Stellen hinter dem Komma (1)
Legende
(1) Auf diese Parameter können Sie über die Schaltfläche Ändern zugreifen.
Hinweis: Ausgehend von den gewählten Parametern berechnet die Software automatisch das Anzeigeformat.
35012335 00 Juli 2006
401
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
25.2
Beschreibung der integrierten
Bedienerdialogfunktionen
Auf einen Blick
Gegenstand dieses Abschnitt
Dieser Abschnitt beschreibt die verschiedenen integrierten
Bedienerdialogfunktionen.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Liste der integrierten Bedienerdialogfunktionen
Funktion SEND_MSG
Funktion GET_MSG
Funktion ASK_MSG
Funktion SEND_ALARM
Funktion DISPLAY_MSG
Funktion DISPLAY_GRP
Funktion DISPLAY_ALRM
Funktion ASK_VALUE
Funktion GET_VALUE
Funktion CONTROL_LEDS
Funktion ASSIGN_KEYS
Funktion PANEL_CMD
Funktion ADJUST:
Seite
402 35012335 00 Juli 2006
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Liste der integrierten Bedienerdialogfunktionen
Auf einen Blick Die integrierten Bedienerdialogfunktionen bieten folgende Möglichkeiten: z
Steuerung der wichtigsten Funktionen eines Schaltpults CCX 17, das keine
Applikation enthält (das Pult wurde nicht mit der extern entwickelten Software konfiguriert und sie wurde auch nicht geladen).
z
Steuerung eines Schaltpluts CCX 17, das eine Applikation enthält, die mit dem
Produkt MMI17 WIN oder PL7-M17 OS/2 erstellt wurde.
Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die verschiedenen integrierten
Bedienerdialogfunktionen.
Funktion Beschreibung
SEND_MSG
GET_MSG
ASK_MSG
Anzeige der im Speicher der Steuerung enthaltenen Meldungen mit oder ohne Variable auf dem CCX 17.
Freie (asynchrone) Eingabe der Werte für Steuerungsvariablen, die
Statusmeldungen zugeordnet sind.
Blockierende (synchrone) Eingabe eines Wertes für Steuerungsvariablen, die
Statusmeldungen zugeordnet sind.
Anzeige der im Speicher der Steuerung enthaltenen Alarmmeldungen.
Anzeige einer im Speicher des CCX17 enthaltenen Statusmeldung.
X
X
SEND_ALARM
DISPLAY_MSG
DISPLAY_GRP
DISPLAY_ALRM
ASK_VALUE
GET_VALUE
Anzeige einer im Speicher des CCX17 enthaltenen Gruppe von
Statusmeldungen.
Anzeige einer im Speicher des CCX17 enthaltenen Alarmmeldung.
Blockierende (synchrone) Eingabe von Werten für Steuerungsvariablen, die einer im Speicher des CCX17 enthaltenen Statusmeldung zugeordnet sind.
Freie (asynchrone) Eingabe von Werten für Steuerungsvariablen, die einer im
Speicher des CCX17 enthaltenen Statusmeldung zugeordnet sind.
CONTROL_LEDS Steuerung der LEDs und des Relais des CCX 17.
ASSIGN_KEYS Konfiguration der Befehlstasten des CCX 17.
PANEL_CMD
ADJUST
Senden eines allgemeinen Befehls.
Einstellung von Sprachobjekten.
-
-
-
X
X
X
X
X
-
-
Applikation
Ohne Mit
X -
-
-
X
X
X
X
X
X
X
-
X
X
35012335 00 Juli 2006
403
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Funktion SEND_MSG
Rolle Mit Hilfe dieser Funktion können Sie auf dem Bildschirm eines Steuerpults CCX 17 eine Meldung anzeigen, die eventuell eine dynamische Variable enthält.
Implementierung Die Implementierung der Funktion SEND_MSG wird im Abschnitt Beschreibung der
Parameter (Siehe Beschreibung der gemeinsamen Parameter der verschiedenen
Bedienerdialogfunktionen, S. 385 ) näher erläutert.
404 35012335 00 Juli 2006
Applikationsbeispiel
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
In dem nachfolgend gewählten Beispiel wird die Funktion SEND_MSG implementiert, um zwei Statusmeldungen auf dem Bildschirm eines Schaltpults
T CCX 1720 W ohne Applikation anzuzeigen.
Das Schaltpult ist über den Anschluss AUX mit der Steuerung Premium verbunden
(konfiguriert als UNI-TELWAY-Verbindung; Adressen 4 - 5).
Hinweis: Wenn im selben Beispiel ein CCX 17 mit Applikation verwendet wird, wird hierfür die Funktion DISPLAY_GRP verwendet.
Beschreibung der Applikation
Die Zielsetzung in diesem Beispiel ist, sobald die Applikation in den RUN-
Modus versetzt wird (%S13 =1), folgende Aufgaben auszuführen: z Initialisierung der Variablen der Steuerung z
Schreiben der CCX-Adresse (ADR#0.0.4) in eine Wörtertabelle z z z
Einstellung des Timeout auf 50 s
Ausführungsbedingungen
Löschen der Bildschirmanzeige des Schaltpults (siehe Funktion
PANEL_CMD) z z
Anzeige der Statusmeldungen auf dem Bildschirm des CCX: z
Manu und Auto (Standardformat, positioniert auf Zeile 1, Spalte 1) z
Ofen 4 (doppeltes Format, automatische Zentrierung, Zeile 4),
Speicherung der Ausführung der Anzeigefunktion
Verwendete Variablen
%MW0:6 CCX-Adresse
%KW0:x: Sendedaten Meldung 1
%KW40:x: Sendedaten Meldung 2
%MW100: 4 Rückmeldung
%MW100: X0 Aktivitätsbit
%MW102 Timeout
%M100:2:
Schrittverarbeitungsbedingungen
Darstellung auf dem Schaltpult
Manuell Auto
Ofen 4
Feste Meldungen
Programm für die Applikation
( * INIT adr Schaltpult, Bedingung, Timeout *)
IF %S13 THEN
%MW0:6:=ADR#0.0.4;
%MW102:=500;
%M100:2:=0;
END_IF;
(* Meldungen Auto, Manuell und Ofen4 lesen *)
IF NOT %M100 AND NOT %MW100:X0 THEN
SEND_MSG(%MW0:6,%KW0:28,%MW100:4);
SET %M100;
END_IF;
IF NOT %M101 AND NOT %MW100:X0 THEN
SEND_MSG(%MW0:6,%KW0:28,%MW100:4);
SET %M101;
END_IF;
35012335 00 Juli 2006
405
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Eingabefenster für die Applikation:
SEND_MSG
Parameter
CCX-Adresse:
Sendedaten:
%MW0
%KW0
6
28
Meldung
Text: Manuell Auto
Position
Modus
Manuell
Zeile 1 Spalte
Spalten ausrichten
1
Auto Linksbündig
Zentriert Rechts bündig
Feld
Feldtyp
Symbol:
Kommentar:
Anzeigeformat
(Keine) Variable
Variable:
Rückmeldung: %MW100 4
Attribute
Blinkend
Invers
Löschen
(Keine)
Datum
Größe
Standard
Parameter
Zeile
Sendedaten:
Fenste %MW0
%KW40
Meldung
Text:
Uhrzeit
Position
Modus
Manuell
Zeile 4 Spalte
Spalten ausrichten
Linksbündig
6
12
15
Zentriert Rechts bündig
Rückmeldung: %MW100 4
Attribute
Blinkend
Invers
Löschen
(Keine) Zeile
Größe
Standard
Doppelt
Fenster
OK Abbrechen Feld
Feldtyp
(Keine) Variable Datum Uhrzeit
Symbol:
Kommentar:
Anzeigeformat
Variable: Aktualisieren
Ändern
OK Abbrechen
406 35012335 00 Juli 2006
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Funktion GET_MSG
Rolle
Implementierung Die Implementierung der Funktion GET_MSG wird im Abschnitt Beschreibung der
Parameter (Siehe Beschreibung der gemeinsamen Parameter der verschiedenen
Bedienerdialogfunktionen, S. 385 ) näher erläutert.
Spezifischer
Parameter: Wert
Mit Hilfe dieser Funktion können Sie auf dem Bildschirm eines Schaltpults CCX 17 eine Meldung anzeigen, die eine vom Bediener veränderbare Variable enthält.
Die Eingabe erfolgt im Mehrfachmodus. Auf diese Weise hat der Bediener die
Möglichkeit, mehrere Variablen hintereinander einzugeben, wobei das Steuerungsprogramm den eingegebenen Wert beim Erscheinen der Variablen verarbeitet.
Der Parameter "Wert" spezifiziert die Merkmale des Wertes, welcher der Variablen zugeordnet ist.
Bei Wahl von ...
Gilt für den Wert ...
Nicht geprüft der über die Tastatur des Schaltpults CCX 17 eingegeben wird: Er ist frei (1).
Begrenzt
Inkrement der über die Tastatur des Schaltpults CCX 17 eingegeben wird: Er muss innerhalb der Grenzen liegen, die durch die Werte Min. und Max. des
Eingabefeldes definiert sind, um von der Applikation berücksichtigt zu werden (1).
der auf dem Bildschirm des Schaltpults CCX 17 angezeigt wird: Er wird um den Wert des Inkrements erhöht oder vermindert (1).
Legende
(1) Der über die Tastatur des Schaltpults CCX 17 eingegebene Wert oder das Inkrement muss das Anzeigeformat einhalten (z.B.: 9999.99).
Dieses Format bestimmt die bei der Eingabe durch den Benutzer zulässigen ganzzahligen oder dezimalen Teile.
35012335 00 Juli 2006
407
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Applikationsbeispiel
In dem nachfolgend gewählten Beispiel wird die Funktion GET_MSG implementiert, um eine Statusmeldung mit einer änderbaren Variable auf dem Bildschirm eines
Schaltpults T CCX 1720 W ohne Applikation anzuzeigen.
Das Schaltpult ist über den Anschluss AUX mit der Steuerung Premium verbunden
(konfiguriert als UNI-TELWAY-Verbindung; Adressen 4 - 5).
Hinweis: Wenn im selben Beispiel ein CCX 17 mit Applikation verwendet wird, wird hierfür die Funktion GET_VALUE verwendet.
Beschreibung der Applikation
Anfangsbedingungen z Schreiben der CCX-Adresse (ADR#0.0.4) in eine Wörtertabelle z z
Einstellung des Timeout auf 50 s
Ausführungsbedingungen
Applikation: Die Zielsetzung in diesem Beispiel ist, auf die Anforderung des Benutzers hin: z die Statusmeldung auf dem Bildschirm des Schaltpults anzuzeigen: z
Temperatur = xxx °C (Standardformat, automatische Zentrierung, z
Zeile 6, Variable mit den Attributen: Inkrement um 50, ganzzahlig mit 3 Stellen , periodische Aktualisierung) die Ausführung der Funktion zu speichern
Verwendete Variablen
%MW0:6 CCX-Adresse
%KW80:x Sendedaten
%MW100:4 Rückmeldung
%MW100:X0 Aktivitätsbit
%MW102 Timeout
%M102 Schrittverarbeitungsbedingung
%MW100 Temperaturvariable
Darstellung auf dem Schaltpult
Auf Anforderung des Benutzers angezeigte Meldung
Programm für die Applikation
( * INIT adr Schaltpult, Bedingung, Timeout
*)
Temperatur = xxx °C
IF %S13 THEN
%MW0:6:=ADR#0.0.4;
%MW102:=500;
%M102:=0;
END_IF;
(* Schreiben der Meldung Temp... *)
IF NOT %M102 AND NOT %MW100:X0 THEN
GET_MSG(%MW0:6,%KW100:28,%MW100:4);
SET %M102;
END_IF;
408 35012335 00 Juli 2006
35012335 00 Juli 2006
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Eingabefenster für die Applikation:
GET_MSG
Parameter
CCX-Adresse:
Sendedaten:
%MW0
%KW1000 34
Meldung
Text: Température=____°C
Position
Modus
Manuell
Zeile 6 Spalte
Spalten ausrichten
Auto Linksbündig
11
Zentriert Rechtsbündig
Rückmeldung:
Attribute
Blinkend
Invers
%MW100 4
Größe
Standard
Doppelt
Feld
Symbol:
Kommentar:
Anzeigeformat
Variable: %MV10 Aktualisieren
999
Ändern
Eingabe
Wert
Nicht geprüft
OK
Begrenzt
Abbrechen
Inkrement
Inkrement: 50
409
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Funktion ASK_MSG
Rolle Mit Hilfe dieser Funktion können Sie auf dem Bildschirm eines Schaltpults CCX 17 eine Meldung anzeigen, die eine vom Bediener veränderbare Variable enthält.
Die Eingabe erfolgt im synchronisierten Modus. Somit ist nur eine einzige Bedienereingabe bei jeder Anzeige der Meldung möglich.
Implementierung Die Implementierung der Funktion ASK_MSG wird im Abschnitt Beschreibung der
Parameter (Siehe Beschreibung der gemeinsamen Parameter der verschiedenen
Bedienerdialogfunktionen, S. 385 ) näher erläutert.
Hinweis: Es wird dringend empfohlen, den Timeout auf unbegrenzte Dauer zu parametrieren (siehe
Bereich "Parameter": Rückmeldung, S. 394 , um die Funktion
ASK_MSG nicht vor der Bedienereingabe ungültig zu machen.
Spezifischer
Parameter: Wert
Der Parameter "Wert" spezifiziert die Merkmale des Wertes, welcher der Variablen zugeordnet ist.
Bei Wahl von ...
Gilt für den Wert ...
Nicht geprüft der über die Tastatur des Schaltpults CCX 17 eingegeben wird: Er ist frei (1).
Begrenzt
Inkrement der über die Tastatur des Schaltpults CCX 17 eingegeben wird: Er muss innerhalb der Grenzen liegen, die durch die Werte Min. und Max. des
Eingabefeldes definiert sein, um von der Applikation berücksichtigt zu werden (1).
der auf dem Bildschirm des Schaltpults CCX 17 angezeigt wird: Er wird um den Wert des Inkrements erhöht oder vermindert (1).
Legende
(1) Der über die Tastatur des Schaltspults CCX 17 eingegebene Wert oder das Inkrement muss das Anzeigeformat einhalten (z.B.: 9999.99).
Dieses Format bestimmt die bei der Eingabe durch den Benutzer zulässigen ganzzahligen oder dezimalen Teile.
410 35012335 00 Juli 2006
Beispiel
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel für die Eingabe der Funktion ASK_MSG.
ASK_MSG
Parameter
CCX-Adresse:
Sendedaten:
ADR#,LL0.1.7,SYS
%KW20 34
Meldung
Text: ASK MSG :_
Position
Modus
Manuell
Zeile 5 Spalte
Spalten ausrichten
Auto Linksbündig
5
Zentriert Rechts bündig
Empfangsdaten:
Rückmeldung:
Attribute
Blinkend
Invers
%KW200
%KW10
2
4
Größe
Standard
Doppelt
Feld
Symbol:
Kommentar:
Anzeigeformat
Variable: %MV100
99
Ändern
Eingabe
Wert
Nicht geprüft Begrenzt Inkrement
OK Abbrechen
35012335 00 Juli 2006
411
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Funktion SEND_ALARM
Rolle Mit Hilfe dieser Funktion können Sie auf dem Bildschirm eines Schaltpults CCX 17 eine in der Steuerung vorhandene Alarmmeldung aktivieren.
Hinweis: Die Alarmmeldungen werden immer in der zweiten Zeile des Fensters angezeigt (Parameter Fettdruck aktiviert). Sie werden vom Schaltpult mit einer
Kalenderfunktion versehen, die vom Schaltpult mit der Kalenderfunktion der
Steuerung synchronisiert wird.
Implementierung Die Implementierung der Funktion SEND_ALARM wird im Abschnitt Beschreibung der Parameter (Siehe Beschreibung der gemeinsamen Parameter der
verschiedenen Bedienerdialogfunktionen, S. 385 ) näher erläutert.
Hinweis: Wenn der Alarm in der Steuerung verschwindet, muss die zugeordnete
Meldung im Schaltpult CCX 17 unbedingt deaktiviert werden (siehe die Funktion
PANEL_CMD), damit eine potenzielle erneute Aktivierung dieses Alarms möglich ist.
Spezifischer
Parameter:
Alarmnummer
Der Parameter Alarmnummer definiert die Kennung der Alarmmeldung.
Sein Wert liegt zwischen 900 und 999.
412 35012335 00 Juli 2006
Applikationsbeispiel
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
In dem nachfolgend gewählten Beispiel wird die Funktion SEND_ALARM implementiert, um eine Alarmmeldung auf dem Bildschirm eines Schaltpults
T CCX 1720 W ohne Applikation anzuzeigen.
Das Schaltpult ist über den Anschluss AUX mit der Steuerung Premium verbunden
(konfiguriert als UNI-TELWAY-Verbindung; Adressen 4 - 5).
Hinweis: Wenn im selben Beispiel ein CCX 17 mit Applikation verwendet wird, wird hierfür die Funktion DISPLAY_ALRM verwendet.
Beschreibung der Applikation
Anfangsbedingungen z Schreiben der CCX-Adresse (ADR#0.0.4) in eine Wörtertabelle z z
Einstellung des Timeout auf 50 s
Ausführungsbedingungen
Applikation: Zielsetzung in diesem Beispiel: z Erkennen der Überschreitung eines Temperaturschwellwertes z
(500 °C)
Anzeige der Alarmmeldung auf dem Bildschirm des Schaltpults: z z
Überhitzung Ofen = xxx °C (Standardformat, Positionierung von der Funktion vorgegeben, Variable mit den Attributen: Inkrement um 50, ganzzahlig mit 3 Stellen)
Speicherung der Ausführung der Funktion
Verwendete Variablen
%MW0:6 CCX-Adresse
%KW80:x Sendedaten
%MW100:4 Rückmeldung
%MW100:X0 Aktivitätsbit
%MW102 Timeout
%M103: Schrittverarbeitungsbedingung
%MW100 Temperaturvariable
35012335 00 Juli 2006
413
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Darstellung auf dem Schaltpult
Systemanzeige
Alarmmeldung
* ALARM *
Überhitzung Ofen = xxx °C
Programm für die Applikation
( * INIT adr Schaltpult, Bedingung, Timeout
*)
IF %S13 THEN
%MW0:6:=ADR#0.0.4;
%MW102:=500;
%M103:=0;
END_IF;
(* Prüfung Zeitüberschreitung *)
IF %MW10>500 THEN
SET %M12;
ELSE RESET %M12;
END_IF;
(* Schreiben Fehlermeldung Überhitz... *)
IF %M12 AND NOT %M103 AND NOT %MW100:X0 THEN
SEND_ALARM(%MW0:6,%KW0:27,%MW100:4);
SET %M103;
END_IF;
414 35012335 00 Juli 2006
35012335 00 Juli 2006
Eingabefenster für die Applikation:
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
SEND_ALARM
Parameter
CCX-Adresse:
Sendedaten:
%MW0
%KW120
6
29
Meldung
Text: Überhitzung Ofen = ____°C
Alarmnummer: 901
Größe
Standard
Feld
Symbol:
Kommentar:
Anzeigeformat
Rückmeldung:
Doppelt
Variable:
%MW110
Fettdruck
%MW100
4
999 Ändern
OK Abbrechen
415
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Funktion DISPLAY_MSG
Rolle Mit Hilfe dieser Funktion können Sie eine im Speicher des Bedienerdialogpults
CCX17 enthaltene Meldung anzeigen.
Implementierung Die Implementierung der Funktion DISPLAY_MSG wird im Abschnitt Beschreibung der Parameter (Siehe Beschreibung der gemeinsamen Parameter der
verschiedenen Bedienerdialogfunktionen, S. 385 ) näher erläutert.
Spezifischer
Parameter:
Meldungsnummer
Beispiel
Der Parameter Meldungsnummer definiert die Kennung der Meldung, die im
Speicher des CCX 17 enthalten ist.
Sein Wert liegt zwischen 1 und 300.
Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel für die Eingabe der Funktion
DISPLAY_MSG.
DISPLAY_MSG
Parameter
CCX-Adresse:
Sendedaten:
ADR# 0.0.4
%KW200
Rückmeldung: %MW100 4
Wert der Sendedaten
Meldungsnummer 1
OK Abbrechen
416 35012335 00 Juli 2006
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Funktion DISPLAY_GRP
Rolle Mit Hilfe dieser Funktion können Sie eine Gruppe von Statusmeldungen anzeigen, die im Speicher des Bedienerdialogpults CCX 17 enthalten sind.
Implementierung Die Implementierung der Funktion DISPLAY_MSG wird im Abschnitt Beschreibung der Parameter (Siehe Beschreibung der gemeinsamen Parameter der
verschiedenen Bedienerdialogfunktionen, S. 385
) näher erläutert.
Spezifischer
Parameter:
Nummer der
Meldungsgruppe
Der Parameter Nummer der Meldungsgruppe definiert die Kennung der im
Speicher des CCX 17 enthaltenen Meldungsgruppe.
Sein Wert liegt zwischen 1 und 100.
35012335 00 Juli 2006
417
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Applikationsbeispiel
In dem nachfolgend gewählten Beispiel wird die Funktion DISPLAY_GRP implementiert, um eine Gruppe von zwei Statusmeldungen auf dem Bildschirm eines Schaltpults T CCX 1720 W anzuzeigen, das eine Applikation enthält.
Das Schaltpult ist über den Anschluss AUX mit der Steuerung Premium verbunden
(konfiguriert als UNI-TELWAY-Verbindung; Adressen 4 - 5).
Hinweis: Wenn im selben Beispiel ein CCX 17 ohne Applikation verwendet wird, wird hierfür die Funktion SEND_MSG verwendet.
Beschreibung der Applikation
Die Zielsetzung in diesem Beispiel ist, sobald die Applikation in den RUN-
Modus versetzt wird (%S13 =1), folgende Aufgaben auszuführen: z Initialisierung der Variablen der Steuerung z
Schreiben der CCX-Adresse (ADR#0.0.4) in eine Wörtertabelle z z z
Einstellung des Timeout auf 50 s
Ausführungsbedingungen
Löschen der Bildschirmanzeige des Schaltpults (siehe Funktion
PANEL_CMD) z z
Anzeigen von Gruppe Nr. 1 der Statusmeldungen, die im CCX 17 enthalten sind, d.h.: z
Meldung Nr. 1: Manuell und Auto (Standardformat, positioniert auf Zeile 1, Spalte 1) z
Meldung Nr. 2: Ofen 4 (Doppeltes Format, automatische
Zentrierung, Zeile 4),
Speichern der Ausführung der Funktion
Verwendete Variablen
%MW0:6 CCX-Adresse
%KW0:x: Sendedaten Meldung 1
%MW100:4 Rückmeldung
%MW100:X0 Aktivitätsbit
%MW102 Timeout
%M100: Schrittverarbeitungsbedingung
Darstellung auf dem Schaltpult
Manuell Auto
Ofen 4
Feste Meldungen
Programm für die Applikation
( * INIT adr Schaltpult, Bedingung, Timeout *)
IF %S13 THEN
%MW0:6:=ADR#0.0.4;
%MW102:=500;
%M100:=0;
END_IF;
(* Meldungen Auto, Manuell und Ofen4 lesen *)
IF NOT %M100 AND NOT %MW100:X0 THEN
DISPLAY_GRP(%MW0:6,%KW0,%MW100:4);
SET %M100;
END_IF;
418 35012335 00 Juli 2006
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Eingabefenster für die Applikation:
DISPLAY_GRP
Parameter
CCX-Adresse:
Sendedaten:
%MW100
%KW0
Wert der Sendedaten
Nummer der Meldungsgruppe 1
6 Rückmeldung: %MW100 4
OK Abbrechen
35012335 00 Juli 2006
419
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Funktion DISPLAY_ALRM
Rolle Mit Hilfe dieser Funktion können Sie eine im Speicher des Bedienerschaltpults
CCX 17 enthaltene Alarmmeldung anzeigen.
Implementierung Die Implementierung der Funktion DISPLAY_ALRM wird im Abschnitt Beschreibung der Parameter (Siehe Beschreibung der gemeinsamen Parameter der
verschiedenen Bedienerdialogfunktionen, S. 385 ) näher erläutert.
Hinweis: Wenn der Alarm in der Steuerung verschwindet, muss die zugeordnete
Meldung im Schaltpult CCX 17 unbedingt deaktiviert werden (siehe die Funktion
PANEL_CMD), damit eine potenzielle erneute Aktivierung dieses Alarms möglich ist.
Spezifischer
Parameter:
Nummer der
Alarmmeldung
Der Parameter "Nummer der Alarmmeldung" definiert die Kennung der im Speicher des CCX 17 enthaltenen Alarmmeldung.
Sein Wert liegt zwischen 1 und 300.
Ein Alarm kann ausschließlich auf folgende Weise aktiviert werden: z z
Briefkasten (hierfür ist die Software MMI 17 WIN erforderlich) integrierte Bedienerdialogfunktionen
Hinweis: Nur auf die Alarmmeldungen, deren Nummer höher ist als die Länge des
Briefkastens, kann über die Funktion DISPLAY_ALRM zugegriffen werden.
420 35012335 00 Juli 2006
Applikationsbeispiel
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
In dem nachfolgend gewählten Beispiel wird die Funktion DISPLAY_ALRM eingesetzt, um eine Alarmmeldung auf dem Bildschirm eines Schaltpults
T CCX 1720 W anzuzeigen, das eine Applikation enthält.
Das Schaltpult ist über den Anschluss AUX mit der Steuerung Premium verbunden
(konfiguriert als UNI-TELWAY-Verbindung; Adressen 4 - 5).
Hinweis: Wenn im selben Beispiel ein CCX 17 ohne Applikation verwendet wird, wird hierfür die Funktion SEND_ALRM verwendet.
Beschreibung der Applikation
Anfangsbedingungen z Schreiben der CCX-Adresse (ADR#0.0.4) in eine Wörtertabelle z z
Einstellung des Timeout auf 50 s
Ausführungsbedingungen
Applikation: Zielsetzung in diesem Beispiel: z Erkennen der Überschreitung eines Temperaturschwellwertes z
(500 °C)
Anzeigen der in der Applikaiton CCX 17 enthaltenen Alarmmeldung, z d.h.: z
Überhitzung Ofen = xxx °C (Standardformat, Position durch die
Funktion vorgegeben, Variable mit den Attributen: Inkrement um
50, ganzzahlig mit 3 Stellen)
Speichern der Ausführung der Funktion
Verwendete Variablen
%MW0:6 CCX-Adresse
%KW80:x Sendedaten
%MW100:4 Rückmeldung
%MW100:X0 Aktivitätsbit
%MW102 Timeout
%M103: Schrittverarbeitungsbedingung
%MW100 Temperaturvariable
35012335 00 Juli 2006
421
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Darstellung auf dem Schaltpult
Systemanzeige Alarmmeldung
* ALARM *
Überhitzung Ofen = xxx °C
Programm für die Applikation
( * INIT adr Schaltpult, Bedingung, Timeout *)
IF %S13 THEN
%MW0:6:=ADR#0.0.4;
%MW102:=500;
%M103:=0;
END_IF;
(* Prüfung Zeitüberschreitung *)
IF %MW10>500 THEN
SET %M12;
ELSE RESET %M12;
END_IF;
(* Schreiben Fehlermeldung Überhitz... *)
IF %M12 AND NOT %M103 AND NOT %MW100:X0 THEN
DISPLAY_ALRM(%MW0:6,%KW0,%MW100:4);
SET %M103;
END_IF;
Eingabefenster für die Applikation:
DISPLAY_ALRM
Parameter
CCX-Adresse: %MW0
Sendedaten: %KW150
Wert der Sendedaten
Nummer der Alarmmeldung 1
6 Rückmeldung: %MW100 4
OK Abbrechen
422 35012335 00 Juli 2006
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Funktion ASK_VALUE
Rolle Mit Hilfe dieser Funktion können Sie eine im Speicher des Bedienerdialogpults
CCX 17 enthaltene Statusmeldung auf dem Bildschirm eines Schaltpults CCX17 anzeigen.
Diese Meldung enthält eine vom Bediener änderbare Variable.
Die Eingabe erfolgt im synchronisierten Modus. Somit ist nur eine einzige Bedienereingabe bei jeder Anzeige der Meldung möglich.
Implementierung Die Implementierung der Funktion ASK_VALUE wird im Abschnitt Beschreibung der
Parameter (Siehe Beschreibung der gemeinsamen Parameter der verschiedenen
Bedienerdialogfunktionen, S. 385 ) näher erläutert.
Hinweis: Es wird dringend empfohlen, den Timeout auf unbegrenzte Dauer zu parametrieren (siehe
Bereich "Parameter": Rückmeldung, S. 394 , um die Funktion
ASK_VALUE nicht vor der Bedienereingabe ungültig zu machen.
Spezifischer
Parameter:
Nummer der
Statusmeldung
Beispiel
Dieser Parameter definiert die Kennung der im Speicher des CCX 17 enthaltenen
Meldung.
Sein Wert liegt zwischen 1 und 300.
Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel für die Eingabe der Funktion
ASK_VALUE.
ASK_VALUE
Sendedaten:
ADR# 0.0.4
%KW200
Wert der Sendedaten
Nummer der Statusmeldung 3
6 Empfangsdaten:
Rückmeldung:
%MW100
%MW20
2
4
OK Abbrechen
35012335 00 Juli 2006
423
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Funktion GET_VALUE
Rolle Mit Hilfe dieser Funktion können Sie eine im Speicher des Bedienerdialogpults
CCX 17 enthaltene Statusmeldung auf dem Bildschirm eines Schaltpults CCX17 anzeigen.
Diese Meldung enthält eine vom Bediener änderbare Variable.
Die Eingabe erfolgt im Mehrfachmodus. Auf diese Weise hat der Bediener die
Möglichkeit, mehrere Variablen hintereinander einzugeben, wobei das Steuerungsprogramm den eingegebenen Wert beim Erscheinen der Variablen verarbeitet.
Implementierung Die Implementierung der Funktion GET_VALUE wird im Abschnitt Beschreibung der parameter (Siehe Beschreibung der gemeinsamen Parameter der verschiedenen
Bedienerdialogfunktionen, S. 385 ) näher erläutert.
Spezifischer
Parameter:
Nummer der
Statusmeldung
Dieser Parameter definiert die Kennung der im Speicher des CCX 17 enthaltenen
Meldung.
Sein Wert liegt zwischen 1 und 300.
424 35012335 00 Juli 2006
Applikationsbeispiel
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
In dem nachfolgend gewählten Beispiel wird die Funktion GET_VALUE implementiert, um eine Statusmeldung mit einer Variablen auf dem Bildschirm eines
Schaltpults T CCX 1720 W anzuzeigen, das eine Applikation enthält.
Das Schaltpult ist über den Anschluss AUX mit der Steuerung Premium verbunden
(konfiguriert als UNI-TELWAY-Verbindung; Adressen 4 - 5).
Hinweis: Wenn im selben Beispiel ein CCX 17 ohne Applikation verwendet wird, wird hierfür die Funktion GET_MSG verwendet.
Beschreibung der Applikation
Anfangsbedingungen z Schreiben der CCX-Adresse (ADR#0.0.4) in eine Wörtertabelle z z
Einstellung des Timeout auf 50 s
Ausführungsbedingungen
Applikation: Die Zielsetzung in diesem Beispiel ist, auf die Anforderung des Benutzers hin: z z
Initialisierung der Variablen der Steuerung
Anzeige der in der Applikation CCX17 enthaltenen Meldung Nr. 3, z d.h.: z
Temperatur = xxx °C (Standardformat, automatische Zentrierung,
Zeile 6, Variable mit den Attributen: Inkrement um 50, ganzzahlig mit 3 Stellen , periodische Aktualisierung)
Speicherung der Ausführung der Funktion
Verwendete Variablen
%MW0:6 CCX-Adresse
%KW80:x Sendedaten
%MW100:4 Rückmeldung
%MW100:X0 Aktivitätsbit
%MW102 Timeout
%M102 Schrittverarbeitungsbedingung
%MW100 Temperaturvariable
Darstellung auf dem Schaltpult
Auf Anforderung des Benutzers angezeigte Meldung
Temperatur = xxx °C
Programm für die Applikation
( * INIT adr Schaltpult, Bedingung, Timeout *)
IF %S13 THEN
%MW0:6:=ADR#0.0.4;
%MW102:=500;
%M102:=0;
END_IF;
(* Schreiben der Meldung Temp... *)
IF NOT %M102 AND NOT %MW100:X0 THEN
GET_VALUE(%MW0:6,%KW100:28,%MW100:4);
SET %M102;
END_IF;
35012335 00 Juli 2006
425
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Eingabefenster für die Applikation:
GET VALUE
Parameter
CCX-Adresse:
Sendedaten:
%MW0
%KW100
Wert der Sendedaten
Nummer der Statusmeldung 4
6 Rückmeldung: %MW100 4
OK Abbrechen
426 35012335 00 Juli 2006
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Funktion CONTROL_LEDS
Rolle Mit Hilfe dieser Funktion können Sie bestimmte Funktionsmerkmale eines
Schaltpults CCX 17 steuern.
Diese Funktionen sind: z
Relais-Status (ab Version 2.1) z
LED-Status der kleinen Anzeigesäule.
Die Funktion CONTROL_LEDS ist immer verfügbar, unabhängig davon, ob der
CCX 17 eine Applikation besitzt oder nicht.
Implementierung Die Implementierung der Funktion CONTROL_LEDS wird im Abschnitt
Beschreibung der Parameter (Siehe Beschreibung der gemeinsamen Parameter
der verschiedenen Bedienerdialogfunktionen, S. 385
) näher erläutert.
Spezifischer
Parameter: LED-
Status
Dieser Parameter definiert den jeweiligen Status der einzelnen LEDs.
Die verschiedenen Möglichkeiten des Status sind: z z
Unverändert
Aus z z
Blinkend
Dauerlicht
Spezifischer
Parameter:
Relais-Status
Dieser Parameter definiert den Status des Relais.
Die verschiedenen Möglichkeiten des Status sind: z
Unverändert z z
Geöffnet
Geschlossen
35012335 00 Juli 2006
427
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Applikationsbeispiel
In dem nachfolgend gewählten Beispiel wird die Funktion CONTROL_LEDS implementiert, um den Status der grünen LED eines Schaltpults T CCX 1720 W zu steuern.
Das Schaltpult ist über den Anschluss AUX mit der Steuerung Premium verbunden
(konfiguriert als UNI-TELWAY-Verbindung; Adressen 4 - 5).
Beschreibung der Applikation
Anfangsbedingungen z Schreiben der CCX-Adresse (ADR#0.0.4) in eine Wörtertabelle z z
Einstellung des Timeout auf 50 s
Ausführungsbedingungen
Applikation: Die Zielsetzung in diesem Beispiel ist, auf der steigenden
Flanke der Variablen folgende Aufgaben auszuführen: z z
Manuell : Steuerung der grünen LED im Modus Blinkend
Auto : Steuerung der grünen LED im Modus Dauerlicht
Verwendete Variablen
%MW0:6 CCX-Adresse
%KW200:x Sendedaten, Status "Manuell"
%KW210:x Sendedaten, Status "Auto"
%MW100:4 Rückmeldung
%MW100:X0 Aktivitätsbit
%MW102 Timeout
%M0 Variable "Manuell"
%M2 Variable "Auto"
Darstellung auf dem Schaltpult
Grüne LED
Programm für die Applikation
( * INIT adr Schaltpult, Bedingung, Timeout *)
IF %S13 THEN
%MW0:6:=ADR#0.0.4;
%MW102:=500;
%M100:2:=0;
END_IF;
(* Status der grünen LED *)
IF RE %M0 AND NOT %MW100:X0 THEN
CONTROL_LEDS(%MW0:6,%KW200:2,%MW100:4);
END_IF;
IF RE %M2 AND NOT %MW100:X0 THEN
CONTROL_LEDS(%MW0:6,%KW210:2,%MW100:4);
END_IF;
%M0:=%M0;
%M2:=%M2;
428 35012335 00 Juli 2006
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Eingabefenster für die Applikation:
CONTROL_LEDS
Parameter
CCX-Adresse:
Sendedaten:
%MW0
%KW200
LED-Status
6
2
Rückmeldung: %MW100 4
Unverändert Aus Blinkend Dauerlicht
Unverändert Aus Blinkend Dauerlicht
Unverändert
Relais-Status
Unverändert
Aus
OK
Blinkend
Geöffnet
Abbrechen
Dauerlicht
CONTROL_LEDS
Sendedaten:
LED-Status
%MW0
%KW210
Unverändert Aus
6
2
Rückmeldung:
Blinkend
Unverändert Aus
Unverändert
Relais-Status
Unverändert
Aus
OK
Blinkend
Blinkend
Geöffnet
Abbrechen
%MW100 4
Dauerlicht
Dauerlicht
Dauerlicht
Geschlossen
35012335 00 Juli 2006
429
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Funktion ASSIGN_KEYS
Rolle
Bereich
"Parameter"
Bereich
Zuweisung durch
Mit Hilfe dieser Funktion können Sie alle oder einen Teil der Befehlstasten eines
Steuerpults CCX 17 konfigurieren, indem Sie den Tasten interne Bits der Master-
Steuerung der Kommunikation zuordnen.
Die Ausführung dieser Funktion führt zu einer globalen Änderung der Konfiguration der betroffenen Befehlstasten.
Maximal können 12 Tasten konfiguriert werden; allerdings werden nur die Tasten auf dem Schaltpult, das den Befehl empfängt, berücksichtigt.
Die Funktion ASSIGN_KEYS ist immer verfügbar, unabhängig davon, ob der
CCX 17 eine Applikation besitzt oder nicht.
Das Prinzip der Implementierung des Bereichs "Parameter" wird im Abschnitt
Beschreibung der Parameter (Siehe Beschreibung der gemeinsamen Parameter
der verschiedenen Bedienerdialogfunktionen, S. 385
) näher erläutert.
In diesem Bereich können Sie spezifizieren, wer - die Steuerung oder der CCX 17 - die Konfigurationsdaten der Tasten enthält.
z
Steuerung: Die berücksichtigten Daten sind diejenigen, die in den Bereichen
Befehlstaste eingegeben wurden.
z
CCX 17: Die berücksichtigten Daten sind diejenigen der im Schaltpult enthaltenen Applikation.
430 35012335 00 Juli 2006
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Bereich
"Befehlstaste x"
In diesem Bereich können Sie die jeder einzelnen Taste zugeordneten Merkmale definieren.
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die verschiedenen möglichen
Merkmale.
Merkmale
Sperren
Aktion
Variable
Symbol
Bedeutung
Deaktiviert den Status der Taste. Wenn dieses Merkmal bestätigt wird, sperrt es die Felder "Aktion" und "Variable/Symbol".
Definiert den Funktionsmodus der Taste.
Wenn der Modus "bei Flanke" gewählt wird, bedeutet dies, dass das entsprechende Bit durch Drücken der Taste auf 1 gesetzt wird und durch
Loslassen auf 0.
Die Wahl des Modus "FlipFlop" gibt an, dass das Drücken der Taste die
Statusänderung des Bits zur Folge hat. Der Standardwert ist "bei Flanke".
Spezifiziert die Variable des internen Bit %Mi, die der Taste zugeordnet ist. Wenn das diesem Bit zugeordnete Symbol in der Datenbank der
Station vorhanden sit, wird es bei der Freigabe der Variablen automatisch berücksichtigt.
Spezifiziert das Symbol, das dem Bit zugeordnet ist. Die diesem Symbol zugeordnete Variable wird automatisch berücksichtigt.
Bereich "Anzeige der
Befehlstasten"
Die Befehlstasten werden jeweils in 4er-Gruppen konfiguriert.
Dieser Bereich ermöglicht den Zugriff auf die verschiedenen Tastengruppen.
35012335 00 Juli 2006
431
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Applikationsbeispiel
In dem nachfolgend gewählten Beispiel wird die Funktion ASSIGN_KEYS implementiert, um den Befehlstasten 1 und 2 eines Schaltpults T CCX 1720 W eine
Funktion zuzuordnen.
Das Schaltpult ist über den Anschluss AUX mit der Steuerung Premium verbunden
(konfiguriert als UNI-TELWAY-Verbindung; Adressen 4 - 5).
Hinweis: Im Fall eines CCX 17 mit Applikation kann die Zuordnung der
Befehlstasten eingeschlossen sein; damit wird diese Steuerungsapplikation
überflüsig.
Beschreibung der Applikation
Anfangsbedingungen z z
Schreiben der CCX-Adresse (ADR#0.0.4) in eine Wörtertabelle
Einstellung des Timeout auf 50 s z Ausführungsbedingungen
Applikation: Zielsetzung in diesem Beispiel: z z z
Zuordnung der Variablen %M0 zur Befehlstaste 1
Zuordnung der Variablen %M2 zur Befehlstaste 2
Speicherung der Ausführung der Funktion
Verwendete Variablen
%MW0:6 CCX-Adresse
%KW240:x Sendedaten
%MW100:4 Rückmeldung
%MW100:X0 Aktivitätsbit
%MW102 Timeout
%M0 Variable "Manuell"
%M2 Variable "Auto"
%M12 Ausführungsbedingung
%M108 Ausführungsbedingung
Darstellung auf dem Schaltpult
Taste 1 Taste 2
Programm für die Applikation
( * INIT adr Schaltpult, Bedingung, Timeout *)
IF %S13 THEN
%MW0:6:=ADR#0.0.4;
%MW102:=500;
%M108:=0;
END_IF;
(* Zuordnung der Befehlstasten *)
IF %M12 AND NOT %M108 AND NOT %MW100:X0 THEN
ASSIGN_KEYS(%MW0:6,%KW240:16,%MW100:4);
END_IF;
432 35012335 00 Juli 2006
35012335 00 Juli 2006
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Eingabefenster für die Applikation:
ASSIGN_KEYS
Parameter
CCX-Adresse:
Sendedaten:
%MW0
%KW240
Zuweisung durch
Steuerung
6
16
Rückmeldung:
CCX17
%MW100 4
Befehlstaste 1
Sperren
Symbol: Manuell
Variable: %MV0
Befehlstaste 3
Sperren
Symbol:
Variable:
Aktion bei Flanke
FlipFlop
Aktion bei Flanke
FlipFlop
"Anzeige der Befehlstasten"
Taste 1 bis 4...
Taste 5 bis 8...
Befehlstaste 2
Sperren
Symbol: Auto
Variable: %M2
Befehlstaste 4
Sperren
Symbol:
Variable:
Aktion bei Flanke
FlipFlop
Aktion bei Flanke
FlipFlop
Taste 9 bis 12..
OK Abbrechen
433
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Funktion PANEL_CMD
Rolle Mit dieser Funktion können Sie verschiedene einfache Befehle an das Bedienerdialogpult senden, beispielsweise: z z
Löschen einer Zeile oder des Fensters
Drucken oder Löschen der Bediener-Eingabehistorie z z
Drucken oder Löschen der Alarmhistorie
Alarmverwaltung
Hinweis: Die Funktion PANEL_CMD ist unabhängig davon verfügbar, ob CCX 17 eine Applikation besitzt oder nicht.
Bereich
"Parameter"
Bereich Befehl
Das Implementierungsprinzip des Bereichs "Parameter" wird im Abschnitt
Beschreibung der Parameter (Siehe Beschreibung der gemeinsamen Parameter
der verschiedenen Bedienerdialogfunktionen, S. 385
) ausführlich erläutert.
In diesem Bereich kann der Befehl definiert werden, welcher der Funktion
PANEL_CMD zugeordnet wird.
Für den Fall, dass: z eine Zeile gelöscht werden soll, muss ihre Nummer angegeben werden; z ein Alarm annulliert werden soll, muss die Nummer des Alarms angegeben werden, die der Kennung entspricht, welche für SEND_ALRM oder
DISPLAY_ALRM angegeben wurde.
434 35012335 00 Juli 2006
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Applikationsbeispiel
In dem nachfolgend gewählten Beispiel wird die Funktion PANEL_CMD implementiert, um das Fenster zu löschen und anschließend einen Alarm eines
Schaltpults T CCX 1720 W zu annullieren.
Das Schaltpult ist über den Anschluss AUX mit der Steuerung Premium verbunden
(konfiguriert als UNI-TELWAY-Verbindung; Adressen 4 - 5).
Beschreibung der Applikation
Anfangsbedingungen z Schreiben der CCX-Adresse (ADR#0.0.4) in eine z
Wörtertabelle
Einstellung des Timeout auf 50 s z Ausführungsbedingungen
Applikation: Zielsetzung in diesem Beispiel: z auf Anforderung des Benutzers Löschen des Fensters auf dem
Schaltpult z z nach Quittierung des Fehlers Annullieren des Alarms
Speichern der Ausführung der Funktion
Verwendete Variablen
%MW0:6 CCX-Adresse
%KW350:x Sendedaten Löschen
%KW360:x Sendedaten Annullieren
%MW100:4 Rückmeldung
%MW100:X0 Aktivitätsbit
%MW102 Timeout
%M102 Schrittverarbeitungsbedingung
%M100: Quittierung des Fehlers
Programm für die Applikation
( * INIT adr Schaltpult, Bedingung, Timeout *)
IF %S13 THEN
%MW0:6:=ADR#0.0.4;
%MW102:=500;
%M120:2:=0;
END_IF;
(* Alarm löschen ... *)
IF %M100 AND NOT %M120 AND NOT %MW100:X0 THEN
PANEL_CMD(%MW0:6,%KW360:3,%MW100:4);
SET %M120
END_IF;
* Fenster löschen *)
IF %M102 AND NOT %M121 AND NOT %MW100:X0 THEN
PANEL_CMD(%MW0:6,%KW350:3,%MW100:4);
SET %M121;
END_IF;
35012335 00 Juli 2006
435
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Eingabefenster für die Applikation:
PANEL-CMD
Parameter
CCX-Adresse:
Sendedaten:
Befehle
Löschen
%MW0
%KW40
Fenster
Eingabehistorie
Alarmhistorie
Alarmverwaltung
Löschen
OK
6
2
Rückmeldung:
Zeile Zeilennummer
%MW100 4
1
Löschen
Löschen
Alarmnummer
Abbrechen
PANEL-CMD
Parameter
CCX-Adresse:
Sendedaten:
1
Befehle
Löschen
ADR#0.0.4
%KW350
Fenster
Eingabehistorie
Alarmhistorie
Alarmverwaltung
Löschen
2
Rückmeldung: %MW50 4
OK
Zeile Zeilennummer 1
Löschen
Löschen
Alarmnummer 1
Abbrechen
436 35012335 00 Juli 2006
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Funktion ADJUST:
Rolle Mit Hilfe dieser Funktion können Sie Sprachobjekte (jeweils eines) einstellen (Lesen und Schreiben), indem Sie interne Wörter des Steuerungsspeichers von einem
CCX 17 oder MAGELIS aus steuern.
Folgende Sprachobjekte können eingestellt werden: z z z interne Bits (%Mi) interne Wörter oder Doppelwörter (%MWi, %MDi)
Ein-/Ausgänge im Rack oder dezentral (%I, %Q, %IW, %QW, %ID, %QD)
Hinweis: Es wird dringend empfohlen: z pro Zyklus nur eine einzige Instanz der Funktion ADJUST auszuführen; z z die Funktion ADJUST nur alle n Zyklen auszuführen; die Funktion ADJUST mit aufeinanderfolgenden Wörtern zu parametrieren, um das Lesen der internen Wörter auf CCX 17 und MAGELIS zu optimieren.
Aktivierung der
Funktion (EN)
Dieser Parameter ermöglicht die Ausführung der Funktion ADJUST.
Ihm können folgende Objekttypen zugeordnet werden: z ein internes Bit (%Mi) z ein Bit aus einem internen Wort (%MWi:Xj)
Lesen /
Schreiben (R_W)
Dieser Parameter definiert den Typ der auszuführenden Operation: z
Lesen: Bit = 0 z
Schreiben: Bit = 1
Ihm können folgende Objekttypen zugeordnet werden: z z ein internes Bit (%Mi) ein Bit aus einem internen Wort (%MWi:Xj)
35012335 00 Juli 2006
437
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Objekttyp (TYPE) Dieser Parameter definiert den Typ des zu lesenden oder zu schreibenden Objekts.
Ihm können folgende Objekttypen zugeordnet werden: z z ein internes Wort (%MWi) ein Sofortwert
Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die verschiedenen Objekttypen, die Sie mit Hilfe der Funktion ADJUST steuern können.
Objekttyp Objekttyp
%Mi
%MWi
%MDi
%I
%Q
2
3
4
0
1
Wert des internen Worts oder Sofortwert
%IW
%QW
%ID
%QD
7
8
5
6
Wert des internen Worts oder Sofortwert
438 35012335 00 Juli 2006
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Adresse des
Objekts (ADR)
Dieser Parameter enthält die Adresse des zu lesenden oder zu schreibenden
Objekts.
Der diesem Parameter zugeordnete Objekttyp ist eine Tabelle mit 8 internen
Wörtern (%MWi).
Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über den Inhalt der verschiedenen
Wörter in der Tabelle.
Lfd. Nr. des Worts
Wort 0
Wort 1
Wort 2
Wort 3
Wort 4
Wort 5
Wort 6
Wort 7
Dieses Wort enthält...
die Nummer des Racks, auf dem das betreffende Sprachobjekt lokalisiert ist.
die Nummer der Position des E/A-Moduls oder des Prozessors im Rack, auf dem das betreffende Sprachobjekt lokalisiert ist.
die Nummer des Kanals im Modul, wo das betreffende Sprachobjekt lokalisiert ist. die Stelle des E/A-Objekts oder die
Nummer des betreffenden internen
Sprachobjekts.
die Nummer des Anschlusspunkts des
Geräts am FIPIO-Bus der die Stelle des
NANET-Objekts.
die Position des FIPIO-Moduls.
die Nummer des Kanals im FIPIO-Modul oder das Bit des Slave am AS-i-Bus.
die Nummer des Slave an den AS-i- und
NANET-Bussen.
Mögliche Werte des Worts
0 : Bitobjekte, interne Wörter oder Doppelwörter, E/A-
Objekte, deren applikationsspezifische Funktion in Rack 0 deklariert ist.
n : Andere E/A-Objekte im Rack.
0 : Bitobjekte, interne Wörter oder Doppelwörter, E/A-
Objekte, deren applikationsspezifische Funktion den
Kanälen 1 und 2 des Prozessors zugeordnet sind, welcher auf Position 0 im Rack deklariert ist.
1 : E/A-Objekte, deren applikationsspezifische Funktion den
Kanälen 1 und 2 des Prozessors zugeordnet ist, welcher auf Position 0 im Rack deklariert ist.
n : Andere E/A-Objekte im Rack.
0 : Bitobjekte, interne Wörter und Doppelwörter.
1 : E/A-Objekte, deren applikationsspezifische Funktion
Kanal 1 des Prozessors zugerodnet ist
(Kommunikationsfunktionen mit PCMCIA).
2 : E/A-Objekte, deren applikationsspezifische Funktion
Kanal 2 des Prozessors zugeordnet ist (FIPIO-Verbindung).
n : Andere E/A-Objekte im Rack.
0 oder n : Bitobjekte, interne Wörter oder Doppelwörter, E/
A-Objekte mit signifikatnem Stellenwert.
0 : Andere E/A-Objekte.
n : NANET- oder FIPIO-Objekte.
0 : Nicht signifikant.
0 : Basismodul oder nicht signifikant.
1 : Erweiterungsmodul.
n : AS-i- oder FIPIO-Objekte.
0 : Nicht signifikant.
n : AS-i- oder NANET-Objekte.
0 : Nicht signifikant.
35012335 00 Juli 2006
439
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Zu schreibender
Wert (VAL)
Dieser Parameter enthält den im Objekt zu schreibenden Wert.
Der diesem Objekttyp zugeordnete Parameter ist ein Doppelwort (%MDi).
Set oder
Inkrementierung
(SINC)
Mit diesem Parameter können Sie, je nach zu schreibendem Objekttyp: z den Wert des Bit auf 1 setzen (%Mi, %Q) z den Wert des Worts oder Doppelworts um 1 erhöhen (%MWi, %MDi, %QW,
%QD)
Reset oder
Dekrementierung (RDEC)
Wert des gelesenen
Objekts (VRET)
Verwaltungsparameter (GEST)
Hinweis: Der Parameter R_W muss auf 1 gesetzt sein.
Der diesem Parameter zugeordnete Objekttyp ist ein internes Bit (%Mi).
Mit diesem Parameter können Sie, je nach zu schreibendem Objekttyp: z z den Wert des Bit auf 0 setzen (%Mi, %Q) den Wert des Worts oder Doppelworts um 1 vermindern (%MWi, %MDi, %QW,
%QD)
Hinweis: Der Parameter R_W muss auf 1 gesetzt sein.
Der diesem Parameter zugeordnete Objekttyp ist ein internes Bit (%Mi).
Dieser Parameter enthält den Wert des gerade gelesenen Parameters.
Der diesem Parameter zugeordnete Objekttyp ist ein Doppelwort (%MDi).
Der diesem Parameter zugeordnete Objekttyp ist eine Tabelle mit 24 internen
Wörtern (%MWi).
440 35012335 00 Juli 2006
Beispiele
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Die nachfolgende Tabelle zeigt ein Eingabebeispiel der Funktion ADJUST.
Anzeige des Aufrufs
ADJUST( %MW20:X0.%MW20:X1.%MW21.%MW22:8.%MD30.%MW20:X2.%MW20:X3.%MD32.%MW34:24 )
Um das interne Doppelwort %MD12 zu lesen, müssten die folgenden Werte eingegeben werden:
Kommentar Parameter Sprachobjekt Einzugebender
Wert
EN
R_W
%MW20:X0
%MW20:X1
1
0
TYP
ADR
%MW21
%MW22
%MW23
%MW24
2
0
0
0
VAL
SINC
RDEC
VRET
GEST
%MW25
%MW26
%MW27
%MW28
%MW29
%MD30
%MW20:X2
%MW20:X3
%MD32
%MD34:24
12
0
0
0
0
0
0
0
Ausführung der Funktion ADJUST
Lesevorgang
Objekttyp %MD
Nicht signifikant
Nicht signifikant
Nicht signifikant
Objektnummer (%MD12)
Nicht signifikant
Nicht signifikant
Nicht signifikant
Nicht signifikant
Nicht signifikant
Nicht signifikant
Nicht signifikant
Wert des gelesenen Objekts
Pufferparameter zum Empfangen und Senden der Requests
35012335 00 Juli 2006
441
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Um den Wert 15 in das Ausgangswort im Rack %QW3.2 zu schreiben, müssten die folgenden Werte eingegeben werden:
Kommentar Parameter Sprachobjekt Einzugebender
Wert
EN
R_W
%MW20:X0
%MW20:X1
1
1
TYP
ADR
%MW21
%MW22
%MW23
%MW24
6
0
3
2
VAL
SINC
RDEC
VRET
GEST
%MW25
%MW26
%MW27
%MW28
%MW29
%MD30
%MW20:X2
%MW20:X3
%MD32
%MD34:24
0
0
0
0
0
15
0
0
Ausführung der Funktion ADJUST
Schreibvorgang
Objekttyp %QW
Racknummer
Modulposition
Kanalnummer
Nicht signifikant
Nicht signifikant
Nicht signifikant
Nicht signifikant
Nicht signifikant
Zu schreibender Wert
Nicht signifikant
Nicht signifikant
Wert des gelesenen Objekts
Pufferparameter zum Empfangen und Senden der Requests
442 35012335 00 Juli 2006
35012335 00 Juli 2006
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Um das Ausgangswort auf FIPIO %QW\1.2.12\0.1 zu inkrementieren, müssten die folgenden Werte eingegeben werden:
Parameter Sprachobjekt Einzugebender Wert
EN
R_W
%MW20:X0
%MW20:X1
1
1
TYP
ADR
%MW21
%MW22
%MW23
%MW24
6
0
1
2
VAL
SINC
RDEC
VRET
GEST
%MW25
%MW26
%MW27
%MW28
%MW29
%MD30
%MW20:X2
%MW20:X3
%MD32
%MD34:24
0
12
0
1
0
0
0
0
Kommentar
Ausführung der Funktion ADJUST
Schreibvorgang
Objekttyp %QW
Nicht signifikant
Prozessoradresse
Kanalnummer der integrierten FIPIO-Verbindung
Nicht signifikant
Anschlußpunktnummer
Modulnummer Datenbank
Kanalnummer
Nicht signifikant
Nicht signifikant
Der Wert des Worts wird um 1 inkrementiert
Nicht signifikant
Nicht signifikant
Pufferparameter zum Empfangen und Senden der Requests
443
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Um das Ausgangsbit am AS-i-Bus %Q\105.0\7.2 auf 0 zurück zu setzen, müssten folgende Werte eingegeben werden:
Parameter Sprachobjekt Einzugebender Wert
EN
R_W
%MW20:X0
%MW20:X1
1
1
TYP
ADR
%MW21
%MW22
%MW23
%MW24
4
1
5
0
VAL
SINC
RDEC
VRET
GEST
%MW25
%MW26
%MW27
%MW28
%MW29
%MD30
%MW20:X2
%MW20:X3
%MD32
%MD34:24
0
0
0
2
7
0
0
1
Kommentar
Ausführung der Funktion ADJUST
Schreibvorgang
Objekttyp %Q
Racknummer
Modulposition
Kanalnummer
Nicht signifikant
Nicht signifikant
Nicht signifikant
Stelle des Bit (Ein-/Ausgang des Slave)
Slave-Nummer
Nicht signifikant
Nicht signifikant
RESET des Ausgangs
Nicht signifikant
Pufferparameter zum Empfangen und Senden der Requests
444 35012335 00 Juli 2006
35012335 00 Juli 2006
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
Um das Ausgangswert auf NANET %QW\4.0\2.1 zu dekrementieren, müssten folgende Werte eingegeben werden:
Parameter Sprachobjekt Einzugebender
Wert
EN
R_W
%MW20:X0
%MW20:X1
1
1
TYP
ADR
%MW21
%MW22
%MW23
%MW24
6
0
4
0
VAL
SINC
RDEC
VRET
GEST
%MW25
%MW26
%MW27
%MW28
%MW29
%MD30
%MW20:X2
%MW20:X3
%MD32
%MD34:24
1
0
0
0
2
0
0
1
Kommentar
Ausführung der Funktion ADJUST
Schreibvorgang
Objekttyp %QW
Racknummer
Modulposition
Kanalnummer
Stelle des NANET-Objekts (Wortnummer)
Nicht signifikant
Nicht signifikant
Nicht signifikant
Slave-Nummer
Nicht signifikant
Nicht signifikant
Der Wert des Worts wird um 1 dekrementiert
Nicht signifikant
Pufferparameter zum Empfangen und Senden der Requests
445
Integrierte Bedienerdialogfunktionen
446 35012335 00 Juli 2006
Anlagen
26
Auf einen Blick
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel liefert ergänzende Informationen für die Implementierung der
Bedienerdialogfunktionen.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
26.1
26.2
Thema
Vorsichtsmaßnahmen bei Bedienerdialogfunktionen
Beschreibung der Codierung des Parameters "Sendedaten" der integrierten Bedienerdialogfunktionen
Seite
35012335 00 Juli 2006
447
Anlagen
448 35012335 00 Juli 2006
Anlagen
26.1
Vorsichtsmaßnahmen bei
Bedienerdialogfunktionen
Vorsichtsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Bedienerdialog
Einleitung
Liste der
Vorsichtsmaßnahmen
Die nachfolgende Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie stellt jedoch die häufigsten Fehler zusammen, die bei der Implementierung der Bedienerdialogfunktionen in einer Applikation auftreten. z z z z z z z z z
Vergessen Sie nicht, den Parameter Timeout (%MWi+2) vor dem Starten der
Bedienerdialogfunktion zu initialisieren. Im Fall der Funktionen ASK_MSG oder
ASK_VALUE ist der Wert 0 zwingend vorgegeben.
Wenn Sie zur Speicherung der Rückmeldung für jede Funktion dasselbe Wort verwenden, müssen Sie das Aktivitätsbit (%MWi:X0) vor dem Starten einer anderen Funktion mit dem Wert 0 testen.
Synchronisieren Sie das Starten der verschiedenen integrierten Bedienerdialogfunktionen, damit es nicht zu einer Sättigung der Warteschlange für die Befehle des Schaltpults CCX 17 kommt.
Denken Sie daran, die Größe der internen Konstanten %KWi für die Anzeige der
Sendedaten in geeigneter Weise zu dimensionieren.
Zögern Sie nicht, etwas Spielraum bei der Zuordnung der Sendedaten (%KWi:n) zu lassen. Wenn Sie nämlich Änderungen am Titel der Texte vornehmen müssen, gibt es dann kein Überlappungsproblem zwischen den verschiedenen
Referenzen von %KWi:n.
Die maximale Größe für integrierte Bedienerdialogfunktionen beträgt 47 Wörter.
Achtung: Im Online-Änderungsmodus können Sie keine integrierte Bedienerdialogfunktion erstellen, wenn die Applikation in der Steuerung nicht bereits ein
Exemplar dieser Funktion besitzt.
Bei einem Netzausfall oder Unterbrechung der Verbindung ist es Aufgabe der
Applikation, den CCX 17 in einen kohärenten Status zurück zu versetzen
(Zuordnung der Tasten und Meldungen im Fenster).
Der Abbruch von Änderungen oder das Löschen eines Netzwerks oder eines
Satzes (Anweisungsliste oder Strukturierter Text) führen nicht zum Abbruch der
Initialisierung der Variablen %KWi.
35012335 00 Juli 2006
449
Anlagen
26.2
Beschreibung der Codierung des Parameters
"Sendedaten" der integrierten
Bedienerdialogfunktionen
Auf einen Blick
Gegenstand dieses Abschnitt
Dieser Abschnitt enthält genauere Informationen zum Parameter Sendedaten .
Er wendet sich an Applikationsentwickler, welche die integrierten Bedienerdialogfunktionen implementieren möchten, ohne die unterstützenden Eingabefenster aufzurufen.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Anzeige einer Statusmeldung der Steuerung: Funktion SEND_MSG
Eingabe einer von der Steuerung geprüften Statusmeldung: Funktionen
ASK_MSG und GET_MSG
Anzeige einer Alarmmeldung der Steuerung: Funktion SEND_ALARM
Anzeige einer Status- oder Alarmmeldung oder einer Meldungsgruppe, enthalten im Speicher des CCX 17: Funktionen ASK_VALUE,
DISPLAY_MSG, GET_VALUE, DISPLAY_ALRM und DISPLAY_GRP
LED-Anzeigen der Anzeigesäule: Funktion CONTROL_LEDS
Konfiguration der Befehlstasten: Funktion ASSIGN_KEYS
Senden eines allgemeinen Befehls: Funktion PANEL_CMD
Seite
450 35012335 00 Juli 2006
Anlagen
Anzeige einer Statusmeldung der Steuerung: Funktion SEND_MSG
Einleitung Sie können Statusmeldungen aus der Steuerungsapplikation heraus aufbauen und
über interne Wörter (%MWi) senden, um sie auf dem Bildschirm eines Schaltpults
CCX 17 anzuzeigen. Diese Aufgabe übernimmt die Funktion SEND_MSG.
35012335 00 Juli 2006
451
Anlagen
Codierung des
Parameters
"Sendedaten"
Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Bedeutung der verschiedenen Wörter, aus denen der Parameter
Wörter).
Bedeutung
Sendedaten besteht (max. 47
1
2
Nr. des
Worts
3
4 bis P
P +1
P +2
P +3
P +4
P+5
P+6
P+7
P
Enthält eine Kennung mit dem Wert 16#CC17.
Enthält den Wert 0.
Enthält die Länge des Bereichs der folgenden Wörter in Bytes.
Enthalten den Text der zu sendenden Meldung, einschließlich der Unterstreichungs -Zeichen, welche die Zeichen repräsentieren, die bei der Anzeige einer Variable erwartet werden. Dieser Text hat eine maximale Länge von 40 Zeichen.
Wenn der Text aus einer ungeraden Anzahl von Zeichen besteht, hat das letzte Byte den Wert 0; wenn der Text eine gerade Länge hat und wenn er kleiner als 39 Zeichen ist, muss das letzte Wort den Wert
0 enthalten.
Enthält die Nummer der Zeile, in der die Meldung angezeigt werden soll.
Enthält die Nummer der Spalte, in der der Beginn der Meldung angezeigt werden soll.
Dieser Bereich mit 2 Wörtern (4 Zeichen) enthält die Merkmale der Meldung und ist wie folgt strukturiert:
Zeichen 1 Dieses Zeichen (Großbuchstabe) entspricht dem Anzeigeattribut: z B = blinkend z z z
R = invers
A = blinkend und invers
N = ohne Attribut
Zeichen 2 Dieses Zeichen (Großbuchstabe) entspricht der Größe der Schriftart für die
Zeichen: z z
S = einfache Größe
D = doppelte Höhe und Breite
Zeichen 3 und 4 Entspricht der Druckoption: z z
Y und danach ein Leerzeichen = Ja
N und danach ein Leerzeichen = Nein
Wenn Sie die Variable nicht anzeigen möchten, muss das folgende Wort auf 0 gesetzt sein (in diesem Fall werden die weiteren Parameter ignoriert); andernfalls müssen die folgenden
Parameter hinzugefügt werden:
Enthält die Position der anzuzeigenden Variablen, gezählt als Anzahl der Zeichen, bezogen auf den
Beginn der Meldung.
Enthält die Anzahl der Zeichen, die für die Variable anzuzeigen sind.
Anzahl der Wörter, die den Text der zu sendenden Meldung enthalten (siehe Zeile "4 bis P")
452 35012335 00 Juli 2006
Anlagen
Nr. des
Worts
P+8
Bedeutung
Enthält einen zusätzlichen Befehl: z 0: Kein Befehl z z
1: Fenster löschen
2: Löschen der Zeile vor der Anzeige
Enthält den Wert 16#0030.
P+9
P+10 und 11 Enthalten den Typ des Eingabefeldes: z z
BIT + Leerzeichen = Typ "Bit"
ANA + Leerzeichen = Typ "Wort" z z z
LNG + Leerzeichen = Typ "Doppelwort"
DAY + Leerzeichen = Typ "Datum"
HOU + Leerzeichen = Typ "Uhrzeit"
P+12
P+13
P+14
Enthält den Wert 0.
Enthält den Wert der anzuzeigenden Variablen: z B + Leerzeichen = Typ "Bit" z z
W + Leerzeichen = Typ "Wort"
DW = Typ "Doppelwort"
Bemerkung: Für die Typen "Datum" oder "Uhrzeit" enthält dieses Wort den Wert 0.
Enthält: z den Index der Adresse der anzuzeigenden Variablen für die Typen "Bit", "Wort" oder "Doppelwort" z den Wert -1 für den Typ "Datum" oder "Uhrzeit"
P+15 und 16 Enthalten das Anzeigeformat der Variablen:
Byte 1: Spezifiziert, ob die Variable ein Vorzeichen (Zeichen +) hat oder nicht
(Leerzeichen)
Bytes 2 und 3: Spezifizieren das Anzeigeformat:
P
Byte 4:
ASCII oder NUMERISCH ohne Dezimalstellen
NUMERISCH mit weniger als 10 Dezimalstellen
NUMERISCH mit mindestens 10
Dezimalstellen
Spezifiziert den Anzeigetyp: z z z
N = kein Format
D = numerisch
A = ASCII
Byte 2: Byte 3:
ASCII-Code des Leerzeichens, d.h. 20
ASCII-Code des
Leerzeichens, d.h. 20
ASCII-Code der
Zehnerziffer der Anzahl der Dezimalstellen
ASCII-Code der Anzahl der Dezimalstellen
ASCII der Einerziffer der
Anzahl der
Dezimalstellen
Anzahl der Wörter, die den Text der zu sendenden Meldung enthalten (siehe Zeile "4 bis P")
35012335 00 Juli 2006
453
Anlagen
Nr. des
Worts
P+17
Bedeutung
Definieren, ob die Variable aktualisiert werden soll oder nicht: z Y + Leerzeichen = Ja z N + Leerzeichen = Nein
P+18 Enthält den Wert N + Leerzeichen
P+19 bis 25 Enthalten den Wert 0 (7 Wörter)
P Anzahl der Wörter, die den Text der zu sendenden Meldung enthalten (siehe Zeile "4 bis P")
Anwendungsbeispiel
Das folgende Beispiel enthält die Werte, die der Wörtertabelle %MW0:12
(Sendedaten) der Funktion SEND_MSG(ADR#0.0.4,%MW0:12,%MW100:4) entsprechen:
Kommentar Nr. des
Worts
%MW0
%MW1
%MW2
%MW3
%MW4
%MW5
%MW6
%MW7
%MW8
%MW9
Wert
16#CC17
0
18
Fo ur esp 4
0
2
15
ND
%MW100 N esp
%MW11 0
Kennung
Zwingend vorgegebener Wert
Größe des folgenden, 9 Wörter enthaltenden Bereichs in Byte
Text der Meldung
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Ende)
Meldungsendemarke
Position der Meldung (Nummer der Zeile)
Position der Meldung (Nummer der Spalte)
Merkmale der Meldung (kein Attribut und Schrift doppelt)
Merkmale der Meldung (kein Druck)
Die Meldung enthält keine Variable
454 35012335 00 Juli 2006
Anlagen
Eingabe einer von der Steuerung geprüften Statusmeldung: Funktionen
ASK_MSG und GET_MSG
Einleitung Sie können geprüfte Statusmeldungen aus der Steuerungsapplikation heraus aufbauen und über interne Wörter (%MWi) senden, um sie auf dem Bildschirm eines
Schaltpults CCX 17 anzuzeigen. Diese Aufgabe übernehmen die Funktionen
ASK_MSG und GET_MSG.
35012335 00 Juli 2006
455
Anlagen
Codierung des
Parameters
"Sendedaten"
Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Bedeutung der verschiedenen Wörter, aus denen der Parameter
Wörter).
Bedeutung
Sendedaten besteht (max. 47
1
2
Nr. des
Worts
3
4 bis P
P +1
P +2
P +3
P +4
P+5
P+6
P+7
P+8
P
Enthält eine Kennung mit dem Wert 16#CC17.
Enthält den Typ des Befehls: z 33 = Befehlsnummer für ASK_MSG z 6 = Befehlsnummer für GET_MSG
Enthält die Länge des Bereichs der folgenden Wörter in Bytes.
Enthalten den Text der zu sendenden Meldung, einschließlich der Unterstreichungs -Zeichen, welche die Zeichen repräsentieren, die bei der Anzeige einer Variable erwartet werden. Dieser Text hat eine maximale Länge von 40 Zeichen.
Wenn der Text aus einer ungeraden Anzahl von Zeichen besteht, hat das letzte Byte den Wert 0; wenn der Text eine gerade Länge hat und wenn er kleiner als 39 Zeichen ist, muss das letzte Wort den Wert
0 enthalten.
Enthält die Nummer der Zeile, in der die Meldung angezeigt werden soll.
Enthält die Nummer der Spalte, in der der Beginn der Meldung angezeigt werden soll.
Dieser Bereich mit 2 Wörtern (4 Zeichen) enthält die Merkmale der Meldung und ist wie folgt strukturiert:
Zeichen 1 Dieses Zeichen (Großbuchstabe) entspricht dem Anzeigeattribut: z B = blinkend z z z
R = invers
A = blinkend und invers
N = ohne Attribut
Zeichen 2 Dieses Zeichen (Großbuchstabe) entspricht der Größe der Schriftart für die
Zeichen: z z
S = einfache Größe
D = doppelte Höhe und Breite
Zeichen 3 und 4 Entspricht der Druckoption: z Y und danach ein Leerzeichen = Ja z N und danach ein Leerzeichen = Nein
Enthält die Position der anzuzeigenden Variablen, gezählt als Anzahl der Zeichen, bezogen auf den
Beginn der Meldung.
Enthält die Anzahl der Zeichen, die für die Variable anzuzeigen sind.
Enthält einen zusätzlichen Befehl: z 0: kein Befehl (synchronisierte Eingabe ASK_MSG) z 24: freie Eingabe zulässig nach der Anzeige (Mehrfacheingabe GET_MSG)
Enthält den Wert 16#0030.
Anzahl der Wörter, die den Text der zu sendenden Meldung enthalten (siehe Zeile "4 bis P")
456 35012335 00 Juli 2006
Anlagen
Nr. des
Worts
P+9
P+10
P+11
P+12
P+13
P+14
P+15
Bedeutung
Enthalten den Feldtyp der Eingabe (in Großbuchstaben): z BIT + Leerzeichen = Typ "Bit" z z
ANA + Leerzeichen = Typ "Wort"
LNG + Leerzeichen = Typ "Doppelwort"
Enthält den Wert 0.
Enthält den Typ der anzuzeigenden Variablen (in Großbuchstaben): z z z
B + Leerzeichen = Typ "Bit"
W + Leerzeichen = Typ "Wort"
DW = Typ "Doppelwort"
Enthält den Index der Adresse der anzuzeigenden Variablen.
Enthalten das Anzeigeformat der Variablen:
Byte 1: Spezifiziert, ob die Variable ein Vorzeichen (Zeichen +) hat oder nicht
(Leerzeichen)
Bytes 2 und 3: Spezifizieren das Anzeigeformat:
ASCII oder NUMERISCH ohne Dezimalstellen
Byte 2: Byte 3:
ASCII-Code des Leerzeichens, d.h. 20
NUMERISCH mit weniger als 10 Dezimalstellen
NUMERISCH mit mindestens 10
Dezimalstellen
ASCII-Code des
Leerzeichens, d.h. 20
ASCII-Code der
Zehnerziffer der Anzahl der Dezimalstellen
ASCII-Code der Anzahl der Dezimalstellen
ASCII der Einerziffer der
Anzahl der
Dezimalstellen
P+16
Byte 4: Spezifiziert den Anzeigetyp: z N = kein Format z z
D = numerisch
A = ASCII
Definiert, ob die Variable aktualisiert werden soll oder nicht: z z
Y + Leerzeichen = Ja
N + Leerzeichen = Nein
P+17 Definiert das Attribut des Feldes: z z
I + Leerzeichen = Inkrement
L + Leerzeichen = Andere
P+18 und 19 Definieren den Grenzwerttyp: z z z z
0 = kein Grenzwert
1 = nur unterer Grenzwert
2 = nur oberer Grenzwert
3 = oberer und unterer Grenzwert
P Anzahl der Wörter, die den Text der zu sendenden Meldung enthalten (siehe Zeile "4 bis P")
35012335 00 Juli 2006
457
Anlagen
Nr. des
Worts
Bedeutung
P+20 und 21 Enthalten der Wert des unteren Grenzwerts.
P+22 und 23 Enthalten der Wert des oberen Grenzwerts.
P+24 und 25 Enthalten den Wert des Inkrements.
P Anzahl der Wörter, die den Text der zu sendenden Meldung enthalten (siehe Zeile "4 bis P")
458 35012335 00 Juli 2006
Anwendungsbeispiel
Anlagen
Das folgende Beispiel enthält die Werte, die der Wörtertabelle %MW0:38
(Sendedaten) der Funktion GET_MSG(ADR#0.0.4,%MW0:38,%MW100:4) entsprechen:
Kommentar
%MW16
%MW17
%MW18
%MW19
%MW20
%MW21
%MW22
%MW23
Nr. des
Worts
%MW0
%MW1
%MW2
%MW3
%MW4
%MW5
%MW6
%MW7
%MW8
%MW9
Wert
16#CC17
6
70
Te mp er at ur e esp
= esp
%MW100 __
%MW11 _ esp
%MW12
%MW13
%MW14
%MW15
°C
0
3
11
%MW24
%MW25
%MW26
%MW27
NS
N
0
W esp
15
3
24
16#0030
AN
A esp
10 esp espesp
Kennung
Nummer des Befehls für GET_MSG
Größe des folgenden Bereichs mit 35 Wörtern in Bytes
Text der Meldung
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Ende)
Meldungsendemarke
Position des Textes (Zeilennummer)
Position des Textes (Spaltennummer)
Merkmale der Meldung (kein Attribut und einfache Schrift)
Merkmale der Meldung (kein Druck)
Position der Variablen ab dem Anfang der Meldung
Anzahl der anzuzeigenden Zeichen
Zusätzlicher Befehl (nach der Anzeige eingegeben)
Reservierter Wert
Typ des Eingabefeldes (AN = Anfang von ANA)
Typ des Eingabefeldes (Fortsetzung)
Reservierter Wert
Typ der anzuzeigenden Variablen (W = Variable des Typs "Wort")
Adressenindex der anzuzeigenden Variablen (%MW10)
Anzeigeformat (esp für eine Variable ohne Vorzeichen, esp für den Anfang der Codierung der Dezimalstellenzahl nach dem
Komma)
35012335 00 Juli 2006
459
Anlagen
Nr. des
Worts
%MW28
Wert esp D
%MW29
%MW30
%MW31
%MD32
%MD34
%MD36
0
0
Y esp
I esp
0
50
Kommentar
Anzeigeformat, Fortsetzung (esp für das Ende der Codierung der
Dezimalstellenzahl nach dem Komma, D für das Dezimalformat)
Die Variable muss aktualisiert werden.
Der Eingabetyp ist inkremental.
Die Variable hat keine Grenzwerte.
Unterer Grenzwert.
Oberer Grenzwert.
Wert des Inkrements.
460 35012335 00 Juli 2006
Anlagen
Anzeige einer Alarmmeldung der Steuerung: Funktion SEND_ALARM
Einleitung Sie können Alarmmeldungen aus der Steuerungsapplikaiton heraus aufbauen und
über interne Wörter (%MWi) senden, um sie auf dem Bildschirm eines Schaltpults
CCX 17 anzuzeigen. Diese Aufgabe übernimmt die Funktion SEND_ALARM.
35012335 00 Juli 2006
461
Anlagen
Codierung des
Parameters
"Sendedaten"
Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Bedeutung der verschiedenen Wörter, aus denen der Parameter Sendedaten besteht (max. 37
Wörter).
3
4
1
2
Nr. des
Worts
Bedeutung
Enthält eine Kennung mit dem Wert 16#CC17.
Enthält den Wert 0.
Enthält die Länge des Bereichs der folgenden Wörter in Bytes.
Enthält eine fiktive Nummer, die der Alarmmeldung zugeordnet wird (dieses Wort dient später zur gegebenenfalls erforderlichen Deaktiviertung des Alarms). Der Wert dieses Worts muss zwischen 900 und 999 liegen.
5 bis P Enthalten den Text der zu sendenden Meldung, einschließlich der Unterstreichungs -Zeichen, welche die Zeichen repräsentieren, die bei der Anzeige einer Variable erwartet werden. Dieser Text hat eine maximale Länge von 40 Zeichen.
Wenn der Text aus einer ungeraden Anzahl von Zeichen besteht, hat das letzte Byte den Wert 0; wenn der Text eine gerade Länge hat und wenn er kleiner als 39 Zeichen ist, muss das letzte Wort den Wert
0 enthalten.
P +1 und 2 Dieser Bereich mit 2 Wörtern (4 Zeichen) enthält die Merkmale der Meldung und ist wie folgt strukturiert:
P+3
P+4
P+5
P+6
P
Zeichen 1
Zeichen 2
Dieses Zeichen (Großbuchstabe) entspricht der Größe der Schriftart für die
Zeichen: z z
S = einfache Größe
D = doppelte Höhe und Breite
Entspricht der Druckoption: z Y = Ja z N = Nein
Zeichen 3 und 4 Entspricht der Option "Fettdruck": z Y und danach ein Leerzeichen = Ja z N und danach ein Leerzeichen = Nein
Wenn Sie die Variable nicht anzeigen möchten, muss das folgende Wort auf 0 gesetzt sein (in diesem Fall werden die weiteren Parameter ignoriert); andernfalls müssen die folgenden
Parameter hinzugefügt werden:
Enthält die Position der anzuzeigenden Variablen, gezählt als Anzahl der Zeichen, bezogen auf den
Beginn der Meldung.
Enthält die Anzahl der Zeichen, die für die Variable anzuzeigen sind.
Enthält den Wert 16#0030.
Anzahl der Wörter, die den Text der zu sendenden Meldung enthalten (siehe Zeile "5 bis P").
462 35012335 00 Juli 2006
Anlagen
Nr. des
Worts
P+7 und 8
Bedeutung
Enthalten den Typ des Eingabefeldes: z BIT + Leerzeichen = Typ "Bit" z z
ANA + Leerzeichen = Typ "Wort"
LNG + Leerzeichen = Typ "Doppelwort"
Enthält den Wert 0.
P+9
P+10 Enthält den Wert der anzuzeigenden Variablen: z z z
B + Leerzeichen = Typ "Bit"
W + Leerzeichen = Typ "Wort"
DW = Typ "Doppelwort"
P+11 Enthält den Index der Adresse der anzuzeigenden Variablen.
P+12 und 13 Enthalten das Anzeigeformat der Variablen:
Byte 1: Spezifiziert, ob die Variable ein Vorzeichen (Zeichen +) hat oder nicht
(Leerzeichen)
P
Bytes 2 und 3: Spezifizieren das Anzeigeformat:
ASCII oder NUMERISCH ohne Dezimalstellen
Byte 2: Byte 3:
ASCII-Code des Leerzeichens, d.h. 20
NUMERISCH mit weniger als 10 Dezimalstellen
NUMERISCH mit mindestens 10
Dezimalstellen
ASCII-Code des
Leerzeichens, d.h. 20
ASCII-Code der
Zehnerziffer der Anzahl der Dezimalstellen
ASCII-Code der Anzahl der Dezimalstellen
ASCII der Einerziffer der
Anzahl der
Dezimalstellen
Byte 4: Spezifiziert den Anzeigetyp: z N = kein Format z z
D = numerisch
A = ASCII
Anzahl der Wörter, die den Text der zu sendenden Meldung enthalten (siehe Zeile "5 bis P").
35012335 00 Juli 2006
463
Anlagen
Anwendungsbeispiel
464
Das folgende Beispiel enthält die Werte, die der Wörtertabelle %MW0:29
(Sendedaten) der Funktion SEND_ALARM(ADR#0.0.4,%MW0:29,%MW100:4) entsprechen:
Nr. des
Worts
Wert Kommentar
%MW16
%MW17
%MW18
%MW19
%MW20
%MW21
%MW22
%MW23
%MW24
%MW25
%MW26
%MW27
%MW0
%MW1
%MW2
%MW3
%MW4
%MW5
%MW6
%MW7
%MW8
%MW9 fe esp f
%MW100 oder
%MW11 r esp
%MW12
%MW13
%MW14
%MW15
= esp
__
_ esp
°C
Su rc ha uf
16#CC17
0
52
900
0
SY
Y esp
19
3
16#0030
AN
A esp
0
W esp
10 espesp
%MW28 esp D
Kennung
Zwingend vorgegebener Wert
Größe des folgenden, 26 Wörter enthaltenden Bereichs in Byte
Nummer der Alarmmeldung
Text der Meldung
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Ende)
Meldungsendemarke
Merkmal der Meldung (einfache Größe, Druck)
Merkmal der Meldung (Fettdruck)
Position der Variablen ab dem Anfang der Meldung
Anzahl der anzuzeigenden Zeichen
Reservierter Wert
Typ des Eingabefeldes (AN = Anfang von ANA)
Typ des Eingabefeldes (Fortsetzung)
Reservierter Wert
Typ der anzuzeigenden Variablen (W = Variable des Typs "Wort")
Adressenindex der anzuzeigenden Variablen (%MW10)
Anzeigeformat (esp für eine Variable ohne Vorzeichen, esp für den Anfang der Codierung der Dezimalstellenzahl nach dem
Komma)
Anzeigeformat, Fortsetzung (esp für das Ende der Codierung der
Dezimalstellenzahl nach dem Komma, D für das Dezimalformat)
35012335 00 Juli 2006
Anlagen
Anzeige einer Status- oder Alarmmeldung oder einer Meldungsgruppe, enthalten im Speicher des CCX 17: Funktionen ASK_VALUE, DISPLAY_MSG,
GET_VALUE, DISPLAY_ALRM und DISPLAY_GRP
Einleitung
Anwendungsbeispiel
Sie haben die Möglichkeit diese Funktionen über interne Wörter (%MWi) zu senden.
Für den Parameter Sendedaten ist 1 Wort erforderlich, das je nach Einzelfall folgende Daten enthält: z die Nummer der Statusmeldung z z die Nummer der Alarmmeldung die Nummer der Meldungsgruppe
Das folgende Beispiel zeigt eine Funktion, die das Wort %MW0 verwendet
(Sendedaten).
DISPLAY_GRP(ADR#0.0.4,%MW0,%MW100:4) mit %MW0:=3
35012335 00 Juli 2006
465
Anlagen
LED-Anzeigen der Anzeigesäule: Funktion CONTROL_LEDS
Einleitung Sie haben die Möglichkeit, den Status des Relais (ab Version 2.1) und der LEDs der
Anzeigesäule eines Schaltpults CCX 17 zu definieren und diese Daten anschließend über interne Wörter (%MWi) zu senden. Diese Aufgabe übernimmt die Funktion CONTROLS_LEDS.
Codierung des
Parameters
"Sendedaten"
Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Bedeutung der verschiedenen Wörter, aus denen der Parameter
Bedeutung
Sendedaten besteht (2 Wörter).
1
2
Nr. des
Worts
Enthält eine Kennung mit dem Wert 16#CC17.
Gibt die Codierung jeder einzelnen LED sowie den Relais-Status an, die an das Terminal gesendet werden sollen.
z z
Bits 0 bis 3: Status der grünen LED
Bits 4 bis 7: Status der gelben LED
Bits 8 bis 11: Status der roten LED z z Bits 12 bis 15: Status des Relais
Der Status jeder einzelnen LED ist wie folgt auf 4 Bits codiert: z 0000: LED-Status unverändert z z
0001: LED aus
0010: LED ein
1111: LED blinkt z
Der Relais-Status ist auf den Bits 12 bis 15 wie folgt codiert:
Der Status jeder einzelnen LED ist wie folgt auf 4 Bits codiert: z 0000: Relais-Status "Unverändert" z z
0001: Relais-Status "Geöffnet"
0010: Relais-Status "Geschlossen"
Anwendungsbeispiel
Das folgende Beispiel enthält die Werte, die der Wörtertabelle %MW0:2
(Sendedaten) der Funktion CONTROL_lEDS(ADR#0.0.4,%MW0:2,%MW100:4) entsprechen:
Wert Kommentar Nr. des
Worts
%MW0
%MW1
16#CC17
16#1112
Kennung
Grüne LED ein, gelbe und rote LED aus, Relaiszustand
"Geöffnet"
466 35012335 00 Juli 2006
Anlagen
Konfiguration der Befehlstasten: Funktion ASSIGN_KEYS
Einleitung Sie können die Konfiguration der Befehlstasten definieren (Zuweisung eines Bit oder nicht, Funktionsmodus der Taste, Zuweisung durch den CCX 17 ...) und über interne Wörter (%MWi) senden, um sie auf dem Bildschirm eines Schaltpults CCX
17 anzuzeigen. Diese Aufgabe übernimmt die Funktion ASSIGN_KEYS.
Codierung des
Parameters
"Sendedaten"
Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Bedeutung der verschiedenen Wörter, aus denen der Parameter
Bedeutung
Sendedaten besteht (12 Wörter).
Nr. des
Worts
1
2
Enthält eine Kennung mit dem Wert 16#CC17.
Wenn die Zuweisung durch die Steuerung erfolgt...
enthält dieses Wort die Liste der zu konfigurierenden
Tasten. Jede der Befehlstasten ist auf einem Bit codiert
(0: nicht konfiguriert, 1: konfiguriert): z Bit i (i = 1 bis 8) Befehlstaste Nr. i geben die 2 folgenden Wörter den Verwaltungsmodus jeder einzelnen Befehlstaste an. Jede der Tasten ist auf zwei Bits codiert: z 00: Reset z z
01: Flankenverarbeitung (edge)
10: Flipflopverarbeitung (toggle) z 11: Keine Aktion
Bits 2j,2j+1 = Befehlstaste i+1 (i = 0 bis 11) enthalten die 8 folgenden Wörter, je nach Art des Falls: z den Wert -1, wenn die Befehlstasten nicht zugeordnet z sind den Index der internen Bits, die den Befehlstasten zugeordnet sind
Wort i = Befehlstaste i (i = 1 bis 8)
Wenn die Zuweisung durch den CCX 17 erfolgt...
enthält dieses Wort 16#F000.
sind die Werte der 10 folgenden Wörter gleichgültig und werden vom Schaltpult
CCX 17 ignoriert.
35012335 00 Juli 2006
467
Anlagen
Anwendungsbeispiel
Das folgende Beispiel enthält die Werte, die der Wörtertabelle %MW0:16
(Sendedaten) der Funktion ASSIGN_KEYS(ADR#0.0.4,%MW0:16,%MW100:4) entsprechen:
Wert Kommentar Nr. des
Worts
%MW0
%MW1
%MW2
%MW3
%MW4
%MW5
%MW6 à
%MW15
10 rc
-1
16#CC17
16#000F
16#FF09
16#00FF
Kennung
Befehlstasten 1 bis 4 konfiguriert, die anderen nicht.
Taste 1 im Modus "Flankenverarbeitung" (edge) (01), Taste 2 im
Modus "Flipflopverarbeitung" (toggle) (02), Tasten 3 und 4 gesperrt (00), die anderen sind nicht programmiert (11).
Taste 1 ist dem Bit %M10 zugeordnet.
Taste 1 ist dem Bit %M11 zugeordnet.
Tasten 3 bis 8 sind nicht zugeordnet.
468 35012335 00 Juli 2006
Anlagen
Senden eines allgemeinen Befehls: Funktion PANEL_CMD
Einleitung Sie können verschiedene Befehlstypen (Löschen, Drucken) verwalten und über interne Wörter (%MWi) senden. Diese Aufgabe übernimmt die Funktion
PANEL_CMD.
Codierung des
Parameters
"Sendedaten"
Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Bedeutung der verschiedenen Wörter, aus denen der Parameter
Wörter).
Bedeutung
Sendedaten besteht (max. 3
1
2
Nr. des
Worts
3
Enthält eine Kennung mit dem Wert 16#CC17.
Enthält die Nummer des Befehls: z 1: Fenster löschen z 2: Zeile löschen z z z
9: Meldungshistorie drucken
10: Meldungshistorie löschen
11: Alarmhistorie drucken z z z
13: Alarmhistorie löschen
29: Löschen eines für den CCX 17 bestimmten Alarms (von 1 bis 300)
30: Löschen eines für die Steuerung bestimmten Alarms (von 900 bis 999)
Gibt die Parametrierung des Befehls an.
z Zeile löschen = Zeilennummer z z
Alarm annullieren = Alarmnummer
Andere Befehle: gegenstandslos
Anwendungsbeispiel
Das folgende Beispiel enthält die Werte, die der Wörtertabelle %MW0:2
(Sendedaten) der Funktion PANEL_CMD(ADR#0.0.4,%MW0:2,%MW100:4) entsprechen:
Wert Kommentar Nr. des
Worts
%MW0
%MW1
16#CC17
1
Kennung
Fenster löschen
35012335 00 Juli 2006
469
Anlagen
470 35012335 00 Juli 2006
Glossar
A
AS-i
AS-i V2
C
CCX17
CPU
D
Digital
Bus für Stellglieder und Geber (Actuator Sensor interface).
Bus für Stellglieder und Geber (Actuator Sensor interface) der Version 2, der Slaves mit erweiterter Adressierung akzeptiert.
Familie von Bedienerdialog-Konsolen von Schneider Automation.
Central Processing Unit: Allgemeine Bezeichnung der Prozessoren von Schneider
Automation
Digitale Ein-/Ausgänge.
35012335 00 Juli 2006
471
Glossar
F
FIPIO
I
IP67
Feldbus, an den Geräte wie Geber oder Stellglieder angeschlossen werden können.
Hardware-Produktfamilie von Schneider Automation, die aus gekapselten E/A-
Modulen besteht, welche an den FIPIO-Feldbus angeschlossen werden und so
Steuerungen mit dezentralen Ein-/Ausgängen ermöglichen.
K
Kanalgruppe Kanäle desselben Typs mit gemeinsamen Parametern. Dieser Begriff betrifft bestimmte applikationsspezifische Module wie beispielsweise Digitalmodule.
M
Momentum E/A-Module, die mehrere offene Standard-Kommunikationsnetze nutzen.
P
PL7 Junior und
Pro
PV
Programmiersoftware der Steuerungen von Schneider Automation.
Referenz, die die Version des Produkts angibt.
472 35012335 00 Juli 2006
T
TBX Dezentrale E/A-Module am FIPIO-Bus.
TSX/PMX/PCX57 Hardware-Produktfamilien von Schneider Automation.
Glossar
35012335 00 Juli 2006
473
Glossar
474 35012335 00 Juli 2006
Index
Symbols
A
Adressierung
Analoge Parameter
Änderung analoger Werte
Änderung Parameter
Änderung Slave-Adressen
Anschluss eines Geräts
Anzahl Module
Applikationsspezifische Anweisungen, 68
35012335 00 Juli 2006
A C
Applikationsspezifische Funktion
AS-i-Slave
Aufbau eines AS-i-Slave
Aufbau eines AS-i-Slave mit erweiterter
Adressierung
Aufbau eines AS-i-Slave mit
Standardadressierung
Automatische Adressierung eines Slave
B
Befehlsobjekte
Bestätigen der Konfiguration, 80
Bestätigung der Konfiguration, 79
475
Index
Betriebsmodus
C
D
Data-Exchange-Off
Debug-Fenster
Debugfenster
Deklaration eines E/A-Moduls, 76
Deklaration eines Moduls über FIPIO-Bus,
Diagnose Kanal
Diagnose Modul
Diagnosemodus
476
E
Ein Profil hinzufügen
Einen Slave hinzufügen
Einstellobjekte
Ereignis
Erweiterte Funktion
Explizite Objekte, 155, 157, 158, 159, 162,
Externe Fehler
F
Familie
Fehler externe Versorgung, 122
Fehler Kanal
Fehler Modul
Fehlerhafter Slave
35012335 00 Juli 2006
Fehlerverarbeitung per Programm, 81
Fehlerwert 0
Forcierung aufheben
Funktion
G
Geschützter Modus
I
Implizite Objekte
Indexierbare Objekte
Integrierte applikationsspezifische
Interne Fehler
35012335 00 Juli 2006
Index
K
Kombination von Parametern
Konfiguration der Reflexfunktionsbausteine,
Konfiguration der Slaves
Reflexfunktionsbausteinen, 218
Konfigurationsfenster
Konstanten
L
Leistungen
Lesen der Einstellparameter, 52
M
Master/Slave
Modul TSX SAY 100
Modul TSX SAY 1000
Modulwahl
477
Index
O
Offline-Modus
P
Parameter
Digital, 118, 119, 121, 122, 123, 125,
Digitalausgänge im Rack, 108, 109
Profil
R
Reflexfunktion
Reflexfunktionen
Einfache elektronische Nocke, 193
Erkennung der Untergeschwindigkeit,
478
Geschwindigkeitsüberwachung, 202
Nachtriggerbarer Monoflop, 181
Steuerungskontrolle Typ 1, 205
Steuerungskontrolle Typ 2, 207
TIMER steigende Flanke 2 Werte, 175
TIMER steigende/fallende Flanke, 173
TIMER steigende/fallende Flanke mit
Zähler mit zwei Schwellwerten, 191
S
Schreiben der Befehlsworte, 50
Schreiben der Einstellparameter, 53
Sicherheitsgeräte
Sichern der Einstellparameter, 54
Slave einfügen
Slave hinzufügen
35012335 00 Juli 2006
Slave-Nummer
Slaves
Software-Inbetriebnahme
Sprachobjekte, 153, 155, 157, 158, 159,
Status der Slaves
Statusobjekte
T
Task
TSX SAY 100
TSX SAY 1000
V
Verarbeitung der Fehler per Programm, 83
Verbinden
Verkabelungstestmodus
Verwaltung des Austausches, 153, 272, 348
35012335 00 Juli 2006
Index
W
Wahl des Moduls
Wert halten
Wiedereinschalten
Wiedereinschalten der Ausgänge, 130
Wiederherstellen der Einstellparameter, 56
Z
Zugriff auf den Debug-Editor
Zugriff auf den Konfigurationseditor, 72
479
Index
480 35012335 00 Juli 2006
Download
Anúncio