Allgemeine Übersicht über den AS-i-Bus. Schneider Electric Premium und Atriumunter EcoStruxure™ Control Expert - Fipio/AS-i-Gateway
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Übersicht über den AS-i-Bus
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Allgemeine Übersicht über den AS-i-Bus
Kapitel 1
Allgemeine Übersicht über den AS-i-Bus
Inhalt dieses Kapitels
In diesem Kapitel werden die allgemeinen Eigenschaften des AS-i-Busses beschrieben.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Haupteigenschaften des AS-i-Busses
Profil des Masters und Struktur eines Slave
Thema
Architektur des Moduls TBX SAP 10
Funktionsphasen des AS-i-Masters
Betriebsarten
Funktionen des Moduls TBX SAP 10
Technische Kenndaten
Überblick über die Hauptbestandteile
Beispiel für AS-i-Bus-Topologie
Seite
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Übersicht über den AS-i-Bus
Haupteigenschaften des AS-i-Busses
Allgemeines
AS-i ist ein System, bei welchem die Verwaltung der Austauschvorgänge über einen einzigen
Master realisiert wird, der nacheinander mittels Abfrage des Busses alle erkannten Slaves aufruft und ihre Antwort erwartet.
Der Datenübertragungsrahmen (Frame) der seriellen Kommunikation transportiert:
4 Datenbits (D0 bis D3), welche das Abbild der Eingänge oder der Ausgänge sind, je nach der
Art der Schnittstelle.
4 Parametrierungs-Bits (P0 bis P3), die es ermöglichen, die Betriebsarten der Schnittstelle zu definieren.
Die Bits P0 bis P3 werden für die intelligenten Geräte verwendet, die die anwendungsspezi fische integrierte AS-i-Schaltung (ASIC) enthalten. Die Funktionsweise kann während des
Betriebs geändert werden.
Die Adresse des Slaves wird mit 5 Bits kodiert.
Im Request des AS-i -Masters werden die Ausgänge gesetzt, und die Eingänge der AS-i-Geräte werden in der Antwort des Slave zurückgemeldet.
Adressierung der Slaves
Jeder an den AS-i-Bus angeschlossene Slave muss eine Adresse besitzen, die zwischen 1 und 31 liegt (Codierung mit 5 Bits).
Die werksseitig mitgelieferten Slaves besitzen die Adresse 0 (die Adresse des Slave ist nichtflüchtig gespeichert).
Die Programmierung der Adresse wird mit Hilfe der spezifischen Adressierungsstation XZMC11 durchgeführt.
HINWEIS: Bei Austausch eines defekten Slave mit definierter Adresse kann die Aktualisierung der
Adresse des Ersatz-Slave automatisch durchgeführt werden.
Kennzeichnung der Slaves
Alle an den AS-i-Bus angeschlossenen Slave-Geräte sind gekennzeichnet durch:
Einen E/A-Code (Code der Verteilung der Eingänge/Ausgänge).
Ein Identifikationscode, welcher die funktionale Identifikation des Slave vervollständigt.
Diese Kennzeichnungen ermöglichen dem AS-i-Master, die auf dem Bus vorhandene
Konfiguration zu erkennen.
Diese verschiedenen Profile wurden von der AS-i Association entwickelt. Sie dienen zur
Unterscheidung zwischen Eingangs-, Ausgangs- und gemischten Modulen, intelligenten Gerätefa milien usw.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Maximale Anzahl der Ein-/Ausgänge
Ein AS-i-Bus kann maximal 31 Slaves unterstützen.
Jeder Slave kann über maximal 4 Eingänge und/oder 4 Ausgänge verfügen.
Dies ermöglicht es, maximal 124 Eingänge und 124 Ausgänge zu verwalten, d. h. 248 digitale Ein-
/Ausgänge, falls sämtliche aktiven Geräte 4 Eingänge und 4 Ausgänge besitzen.
AS-i-Kabel
Das AS-i-Kabel ist eine zweiadrige Verbindung, über die die Kommunikation und die Stromver sorgung der angeschlossenen Geräte erfolgen.
Die Verbindung muss nicht verdrillt sein.
Der Querschnitt der Drähte kann 2 x 0,75 mm 2 dem von den Geräten aufgenommenen Strom.
, 2 x 1,5 mm 2 oder 2 x 2,5 mm 2 betragen, je nach
Topologie und maximale Länge des AS-i-Busses
Die Topologie des AS-i-Busses ist flexibel. Sie kann vollkommen an die Bedürfnisse des Benutzers angepasst werden (Topologie Punkt-zu-Punkt, in Reihe, als Baum usw.).
In jedem Falle darf die kumulierte Länge aller Zweige des Busses ohne Verwendung eines
Verstärkers 100 Meter und unter Verwendung von zwei Verstärkern 300 Meter nicht überschreiten.
Zykluszeit des AS-i-Busses
Das AS-i-System überträgt auf dem Bus stets Informationen, deren Länge für alle Slaves identisch ist. Die AS-i-Zykluszeit hängt von der Anzahl der an den Bus angeschlossenen Slaves ab.
Bei Vorhandensein von 31 Slaves im Betriebszustand beträgt diese Zeit maximal 5 ms.
Diese Zykluszeit darf jedoch nicht mit der Antwortzeit des Moduls TBX SAP 10 an die SPS über das Fipio-Netzwerk verwechselt werden.
Zuverlässigkeit, Flexibilität
Das verwendete Übertragungsverfahren (Strommodulation und Manchester-Codierung) bietet die
Gewähr für eine zuverlässige Funktion. Der Master überwacht die Versorgungsspannung der
Leitung und die übertragenen Daten. Er erkennt Übertragungsfehler sowie Ausfälle der Slaves und
überträgt die Information zur Steuerung.
Das Auswechseln oder das Anschließen eines neuen Slave während des Betriebs beeinträchtigt die Kommunikation des Masters mit den anderen Slaves nicht.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Profil des Masters und Struktur eines Slave
Die Master-Profile
Das AS-i-System funktioniert nach dem Master-Slave-Prinzip. Der AS-i-Master steuert den
Datenaustausch mit maximal 31 Slaves. Die Spezifikationen des AS-i-Masters unterscheiden zwischen den Mastern je nach Anzahl der gebotenen Dienste (Profil-Definition). Drei Master-
Profile stehen zur Verfügung: (M0, M1, M2). Die AS-i-Spezifikationen definieren klar die
Funktionen, die ein Master mit einem gegebenen Profil besitzen muss.
Die AS-i-Norm definiert für den Master mehrere Dienstebenen:
Profil M0 - Minimum Master : Der Master tauscht Daten mit den vorhandenen Slaves. Der
Master übernimmt nur die Konfiguration der Slaves, die beim Einschalten an den Bus angeschlossen waren und nur die Datenübertragungen über die Ein-/Ausgänge.
Profil M1 - Full Master : Dieses Profil umfasst alle in den AS-i-Master-Spezifikationen definierten
Funktionalitäten.
Profil M2 - Reduced Master : Dieses Profil entspricht den Funktionen des Profils M0 mit der
Möglichkeit der Slave-Parametrierung.
Das für TBX SAP 10 gültige Profil entspricht dem Typ M2 mit der zusätzlichen Möglichkeit der
Rückmeldung von Diagnosedaten an die SPS.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Struktur eines AS-i-Slaves
Ein AS-i-Slave ist mit einer integrierten Schaltung ausgestattet, die seinen Anschluss an den ASi-Bus gewährleistet. Die integrierte Schaltung umfasst:
4 Eingänge für konfigurierbare Daten,
4 Ausgänge für konfigurierbare Daten,
4 Status für Slave-Parameter.
Die anderen Funktionsparameter, die Konfigurationsdaten einschließlich der E/A-Zuordnung, die
Identifikationscodes und Adressdaten werden in einem nichtflüchtigen Speicher gespeichert.
Die nachfolgende Abbildung zeigt den Aufbau eines AS-i-Slaves.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Beschreibung der Komponenten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die verschiedenen Bestandteile der Struktur eines Slaves.
Element
E/A-Daten
Parameter
Konfiguration/
Identifikation
Adresse
Beschreibung
Die Ausgänge sind für die Automatisierungskomponenten bestimmt und werden vom AS-i-
Master an den AS-i-Slave übertragen. Die Eingangswerte werden vom AS-i-Slave gespeichert und dem Master zur Verfügung gestellt.
Die Parameterstatus des AS-i-Slave ermöglichen dem AS-i-Master die Übertragung von
Werten, die nicht als Eingangs-/Ausgangsdaten interpretiert werden. Diese Parameter können für die Steuerung und das Schalten zwischen den internen Betriebsarten der
Messwertgeber oder Stellglieder verwendet werden.
Beispiele: Motorstarter: geringe oder hohe Drehzahl, Starten, Anhalten, Näherungsschalter,
Reichweite, Löschung des Hintergrundes etc.
Diese Parameter können im Verlauf der verschiedenen Funktionsphasen für die Korrektur eines Kalibrierwertes verwendet werden. Diese Funktionalität kann auf Slaves mit integriertem AS-i-Anschluss realisiert werden, unter der Bedingung, dass die Slaves diese
Funktion unterstützen. Nur ein Master mit dem Profil M1 oder M2 kann diese Parameter
ändern.
Die Konfiguration der Ein- und Ausgänge (oder E/A-Code) definiert die Daten des AS-i-
Slaves, die als Eingänge, Ausgänge oder als bidirektionale Ausgänge verwendet werden.
Die E/A-Konfiguration (4 Bits) wird vom Slave-Hersteller definiert. Sie ist in der
Dokumentation zu dem entsprechenden Slave spezifiziert.
Der Typ eines AS-i-Slaves (oder Identifikationscode) wird durch die E/A-Konfiguration bzw. einen Identifikationscode definiert. Dieser wird für jeden Slave mit 4 Bits kodiert. Auch er ist herstellerspezifisch und wird in der Dokumentation beschrieben.
Bei Lieferung haben die Slaves die Adresse 0. Um den Datenaustausch zu ermöglichen, müssen die Slaves mit einer Adresse zwischen 1 und 31 programmiert werden. Die Adresse
0 ist für spezifische Funktionen reserviert.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Architektur des Moduls TBX SAP 10
Einführung
Um der SPS den Zugriff auf die Datenstruktur eines AS-i-Slaves zu ermöglichen, muss das Modul
TBX SAP 10 Datenfelder integrieren und Listen verwalten.
Abbildung der Architektur
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Architektur des Moduls TBX SAP 10.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Beschreibung der Komponenten
In der nachfolgenden Tabelle werden die verschiedenen Komponenten beschrieben, die die
Architektur des Moduls TSX SAP 10 bilden.
Komponente
E/A-Daten
Beschreibung
Abbilder der 124 Eingänge und 124 Ausgänge des AS-i-Busses.
Aktuelle Parameter Abbild der Parameter aller Slaves.
Konfiguration/Identifikation Dieses Feld enthält alle E/A-Codes sowie die Identifikationscodes aller erkannten Slaves.
LDS
LAS
LPS
Liste aller auf dem Bus erkannten Slaves.
In dieser Liste werden die Adressen aller mit dem AS-i-Bus verbundenen
Slaves gespeichert.
Liste aller auf dem Bus aktivierten Slaves.
Diese Liste enthält alle Slaves, die bei Empfang einer Konfiguration zu berücksichtigen sind. In diesem Fall befindet sich der AS-i-Bus im geschützten
AS-i-Modus. Der geschützte AS-i-Modus entspricht dem in Control Expert konfigurierten Modus.
Liste aller auf dem Bus projektierten und mithilfe von Control Expert konfigurierten Slaves. Der Master vergleicht die auf dem Bus vorhandenen
Slaves mit dieser Liste.
Liste der vorgesehenen Slave-Adressen. Ihre Identifikation muss den
Referenz-Konfigurationsdaten entsprechen.
Prinzip der Aktivierung von Slaves
Der Datenaustausch ist nur mit aktivierten Slaves möglich.
Das nachfolgende Schema zeigt das Prinzip der Aktivierung von AS-i-Slaves.
Control Expert TBX SAP 10
Liste der vorgesehenen
Slaves (LPS)
Liste der erkannten
Slaves (LDS)
Vergleich
Liste der aktivierten
Slaves (LAS)
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Übersicht über den AS-i-Bus
Funktionsphasen des AS-i-Masters
Abbildung der Architektur
Die nachfolgende Abbildung zeigt ein Organigramm der verschiedenen Funktionsphasen.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Beschreibung der Komponenten
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Aktionen jeder Funktionsphase.
Schritt
Starten
Nominaler
Betrieb
Phase
Initialisierung Initialisierung
Erkennung
Aktivierung der
Slaves im
Konfigurationsmodus
Aktivierung der
Slaves im geschützten Modus
Datenaustausch.
Verwaltung
Aufzeichnung
Beschreibung
Der Master wird bei jedem Einschalten oder während des Betriebes initialisiert, wenn er vom Modus Konfiguration in den geschützten
Modus schaltet. Während der Initialisierung, die etwa 1 Sekunde dauert, sind die von der SPS-Applikation gesehenen Abbilder der
AS-i-Bus-Ein- und Ausgänge alle auf 0.
Der AS-i-Master fragt den AS-i-Bus ab und erfasst die Anzahl der vorhandenen Slaves, die zugeordneten Adressen und die
Identifikation jedes Gerätes. Die erkannten Slaves werden in der Liste der erkannten Slaves (LDS) gespeichert. Ihre Identifikationscodes werden in der AS-i-Bus Tabelle für die Konfiguration/Identifikation gespeichert. Wenn auf dem AS-i-Bus kein Slave erkannt wird, verbleibt der AS-i-Master in dieser Phase und wartet, bis ein Gerät vorhanden ist, bevor er in die Aktivierungsphase umschaltet.
Alle auf dem AS-i-Bus erkannten Slaves werden aktiviert. Dieser
Modus ermöglicht insbesondere die Speicherung der realen AS-i-Bus-
Konfiguration in der Referenzkonfiguration (vereinfachte Methode zur
Programmierung der gewünschten Konfiguration).
Es werden nur die Slaves aktiviert, deren Identifikation mit der
Referenzkonfiguration konform ist.
Die aktivierten Slaves werden in die LAS-Liste (Liste der aktivierten
Slaves) eingetragen.
Der Master überträgt in regelmäßigen Abständen Daten
(Ausgangsdaten) an die verschiedenen Slaves und empfängt als
Antwort eine entsprechende Quittierung (Eingangsdaten). Im Falle eines Übertragungsfehlers wiederholt der Master den entsprechenden
Aufruf. Die Zykluszeit zum Abruf aller an eine AS-i-Leitung angeschlossenen Slaves beträgt weniger als 5 ms.
Im Verlauf dieser Phase finden folgende Vorgänge statt:
Änderung der Slave-Parameter,
Ausführung der automatischen Adressierung,
Speicherung der AS-i-Bus-Konfiguration in der
Referenzkonfiguration,
Übertragung aller Anweisungen mit Ausnahme des zyklischen
Datenaustauschs.
Während dieser Phase werden die Listen LDS und LAS verwaltet, sobald eine Verbindung zu einem Gerät auf dem AS-i-Bus hergestellt oder unterbrochen wird. Ein Slave, der gerade in der LDS (Liste der erkannten Slaves) gespeichert wurde, wird aktiviert und anschließend je nach Betriebsmodus des AS-i-Masters in der LAS (Liste der aktivierten Slaves) gespeichert. Ein defekter Slave wird von den Listen
LDS und LAS entfernt und löst einen Konfigurationsfehler aus.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Betriebsarten
Auf einen Blick
Im nominalen Betrieb kann das Modul TBX SAP 10 in zwei Modi arbeiten:
im Konfigurationsmodus, im geschützten Modus.
Konfigurationsmodus
Im Konfigurationsmodus werden alle im Netzwerk erkannten Slaves aktiviert und können direkt eingesetzt werden.
Der SPS wird ein Konfigurationsfehler gemeldet, wenn die reale Konfiguration auf dem AS-i-Bus nicht mit der Referenzkonfiguration übereinstimmt. Die nicht konformen Slaves werden dennoch aktiviert und können verwendet werden.
In diesem Modus steht die Funktion "Automatische Adressierung" nicht zur Verfügung.
Dieser Modus wird bei Installation und Inbetriebnahme einer Maschine verwendet, insbesondere um alle Geräte zu testen.
Geschützter Modus
Im geschützten Modus sind nur die Slaves auf dem AS-i-Bus aktiv, deren Identifikation mit der
Referenzkonfiguration identisch ist. In diesem Modus ist die Selbstadressierfunktion verfügbar.
Diagnosemodus
Zusätzlich zu diesen beiden Modi steht der Diagnosemodus zur Verfügung. Er ermöglicht die
Meldung der Listen der in der Referenzkonfiguration erkannten Slaves (LDS) und vorgesehenen
Slaves (LPS) sowie der auf dem AS-i-Bus aktivierten Slaves (LAS) an die SPS.
HINWEIS: In diesem Modus ersetzen die Listen den Status der Eingänge des AS-i-Busses. Im
Applikationsprogramm ist dies ohne Bedeutung, da die Ausgänge des AS-i-Busses weiterhin gesteuert werden.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Funktionen des Moduls TBX SAP 10
Einführung
Das Profil M2 des Moduls TBX SAP 10 (AS-i-Master) ermöglicht:
die Verwaltung der Ein- und Ausgänge die Wahl der Referenzkonfiguration des AS-i-Busses die Änderung des Funktionsmodus
die Parametrierung der intelligentenSlaves
Wie jedes an das Fipio-Netzwerk angeschlossene Gerät verfügt das Modul über Diagnosedaten.
Das Modul TBX SAP 10 ist mit einem Anzeigeblock ausgestattet, der die Rückmeldung von
Diagnosedaten zu seinem Status und dem Status des AS-i-Busses ermöglicht.
Lesen der Eingänge
Bei maximal 31 Slaves auf dem AS-i-Bus kann das Modul TBX SAP 10 den Status der 124
Digitaleingänge an die SPS übermitteln.
Diese Daten werden zyklisch über das Fipio-Netzwerk an die SPS gesendet. Eine Gültigkeits angabe über die Eingangsdaten des AS-i-Busses ist ebenfalls im SPS-Programm verfügbar. Sie gibt an, ob das Modul TBX SAP 10 funktionsfähig ist oder nicht.
Schreiben der Ausgänge
Bei maximal 31 Slaves auf dem AS-i-Bus kann das Modul TBX SAP 10 124 Digitalausgänge auf dem AS-i-Bus schreiben.
Die Daten werden zyklisch über das Fipio-Netzwerk an das Modul TBX SAP 10 übertragen.
HINWEIS: Die Ausgänge eines Slaves werden vor dem Lesen der Eingänge geschrieben.
Konfigurationsvergleich
Unabhängig von der jeweiligen Betriebsart des Moduls TBX SAP 10 vergleicht das Modul kontinuierlich die aktuelle Konfiguration des AS-i-Busses mit der Referenzkonfiguration.
Im Falle einer Inkohärenz signalisiert es der SPS einen Konfigurationsfehler.
Die Referenzkonfiguration wird per Konfiguration in Control Expert oder über die Speicherung der tatsächlichen AS-i-Bus-Konfiguration zu einem bestimmten Zeitpunkt festgelegt.
Änderung des Modus
Die Änderung des Konfigurationsmodus in den geschützten Modus ist nicht möglich, wenn ein
Slave mit der Adresse 0 auf dem AS-i-Bus vorhanden ist.
Das Umschalten vom Konfigurationsmodus in den geschützten Modus führt zu einer kompletten
Neuinitialisierung des Moduls TBX SAP 10, die etwa 1 Sekunde dauert. Hierdurch ergibt sich eine
Nullstellung aller Ein- und Ausgänge des AS-i-Busses.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Parametrierung der Slaves
Einige AS-i-Slaves (Endschalter, Fotozellen) sind parametrierbar. Die Regelparameter jedes
Slaves können Alarme, Testsignale, Timeout-Auslösungen und Reichweiten sein.
Das Modul TBX SAP 10 ermöglicht während des Betriebs die Änderung jedes dieser Parameter, sodass eine Anpassung an eine Installationsänderung möglich ist. Es erfasst die von der SPS geänderten Daten und sendet die neuen Werte an die entsprechenden Slaves.
Änderung eines fehlerhaften Slaves
Wenn das Modul TBX SAP 10 im geschützten Modus läuft, kann die Selbstadressierfunktion verwendet werden, wenn ein einzelner Slave auf dem AS-i-Bus fehlerhaft ist.
Beim Eingriff durch den Bediener ändert dieser den fehlerhaften Slave
siehe Seite 82
(ein Slave erhält werkseitig stets die Adresse 0). Der Master erfasst dann dieses neue Gerät mit der Adresse
0 und, wenn dessen Identifikation mit dem vorgesehenen Gerät übereinstimmt, ordnet ihm automatisch die neue Adresse zu, die derjenigen des fehlerhaften Geräts entspricht.
Das hat den Vorteil, dass Fehler schnell erkannt werden und Eingriffe in der Installation vorgenommen werden können, ohne auf spezifische Einrichtungen zurückgreifen zu müssen.
Wenn mehrere Slaves defekt sind, kann der Master nicht automatisch eine Adresse an das neu verbundene Gerät vergeben. In diesem Fall ist es notwendig, die Adresse jedes Slaves über den
Programmierer zu konfigurieren, bevor die neuen Slaves mit dem AS-i-Bus verbunden werden.
Diagnoseinformationen
Das Modul TBX SAP 10 kann zyklisch Diagnosedaten zum eigenen Status sowie zum Status des
AS-i-Busses übermitteln.
Diese Daten können im SPS-Programm verarbeitet werden. Sie werden für eine korrekte
Steuerung der Ein- und Ausgänge verwendet.
Der Anzeigeblock des Moduls TBX SAP 10 verfügt über:
4 Standard-LEDs für die Fipio-Geräte (RUN, DEF, COM, I/O). Sie geben den allgemeinen
Betriebszustand an.
Eine Matrix mit 32 LEDs, die den AS-i-Busadressen zugeordnet sind und den Status der verbundenen Geräte angeben.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Technische Kenndaten
Eigenschaften
Die folgende Tabelle enthält die technischen Daten des Moduls TBX SAP 10.
Merkmal
Maximale Zykluszeit des AS-i-Busses
Maximale Anzahl der Slaves auf dem AS-i-Bus
Maximale Länge des AS-i-Busses (alle Zweige ohne Relais)
Maximale Anzahl der Ein-/Ausgänge
AS-i-Masterprofil
Adressnummer im Fipio-Netzwerk
Programmierung des Moduls TBX SAP 10
Versorgungsspannung
Verlustleistung
Schutz vor Polaritätsumkehr an den Eingängen des AS-i-Busses
Versorgungsnennspannung
AS-i-Stromaufnahme bei 30 V
Schutz vor Polaritätsumkehr an den Eingängen des AS-i-Busses
Abmessungen (LxHxT) in mm
Schutzart
Betriebstemperatur
AS-i-Zulassung, Profil M2
Wert
5 ms
31
100 Meter
124 Eingänge + 124 Ausgänge
M2
1 bis 127
Mithilfe der Software Control Expert
24 VDC oder 48 VDC
2 W
Ja
30 V DC
Max. 100 mA
Ja
223x87x72
IP20
0 bis 55 Grad Celsius
AS-i-Zulassungsnummer: 08401
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Übersicht über den AS-i-Bus
Überblick über die Hauptbestandteile
Die aktiven Verteiler
Gekapselte IP67-Schnittstellen für den Anschluss von Gebern/Stellgliedern mithilfe von M12-
Steckverbindern. Diese Verteiler ermöglichen den Anschluss von vier herkömmlichen nicht kommunizierenden Messwertgebern/Stellgliedern an der gleichen AS-i-Adresse. Dieser
Verteilertyp wird häufig zur Erneuerung bestehender Geräte verwendet, da eine Änderung der
Installation hierbei nicht erforderlich ist.
Abbildung:
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Übersicht über den AS-i-Bus
Die passiven Verteiler
Gekapselte IP67-Schnittstellen für den Anschluss von Gebern/Stellgliedern mithilfe von M12-
Steckverbindern. Diese Verteiler enthalten keine Elektronik und ermöglichen den Anschluss von kommunizierenden Gebern/Stellgliedern. Dieser Verteilertyp kann für neue Maschinen verwendet werden, hat aber den Nachteil, vier AS-i-Adressen in Anspruch zu nehmen.
Abbildung:
Die aktiven und passiven Verteiler umfassen:
eine Anschlussschnittstelle für die M12-Stecker sowie die Anzeige-LEDs,
einen Baugruppenträger zur Herstellung des Anschlusses.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Die AS-i-Geber
Die Photozellensensoren:
Sie gewährleisten die Erkennung von Objekten jeder Art (undurchsichtig, reflektierend usw.) mit
5 Basissystemen: Sperre, Reflex, polarisierter Reflex, Näherung und Näherung mit Löschung des Hintergrunds. Ihre Schutzart ist IP 67.
Die induktiven Näherungssensoren:
Sie erkennen jedes metallische Objekt und liefern die Information an die Kontrollfunktionen
Vorhandensein/Fehlen des Objekts. Ihre Schutzart ist IP 67.
Abbildung:
Diese Geber enthalten die anwenderspezifische integrierte AS-i-Schaltung (ASIC) und können direkt an den AS-i-Bus oder an ein passives Verteilermodul angeschlossen werden. Sie verfügen als Slave des AS-i-Busses über 4 Parametrierbits (P0 bis P3), die das Schreiben von Daten wie
Timeout-Einstellungen, Feldtiefen usw. ermöglichen.
Das Modul TBX SAP 10 kann den Wert dieser Slaves während des Betriebes ändern.
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Übersicht über den AS-i-Bus
AS-i-Stromversorgungen
Die AS-i-spezifischen Stromversorgungen sind dazu bestimmt, die an den AS-i-Bus angeschlossenen Komponenten mit Strom zu versorgen.
Für die Verteilung dieser Stromversorgung wird dasselbe Medium verwendet wie für den
Datenaustausch.
Die AS-i-Versorgungen (siehe Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert, AS-i-Bus,
Benutzerhandbuch) können an einer beliebigen Stelle am AS-i-Bus angebracht werden. Es ist jedoch vorteilhaft, sie so nahe wie möglich an den Bereichen anzubringen, die die meiste Energie konsumieren. Die Versorgungen liefern 30 VDC und sind ausgelegt für eine Kommunikations reichweite von 100 m.
Folgende Tabelle stellt die verschiedenen AS-i-Versorgungen dar:
AS-i-Bus-Versorgung
Netzspannung 100 bis 120 VAC oder 200 bis 240 VAC
TSX SUP A02 TSX SUP A05
30 VDC AS-i / 2,4 A 30 VDC AS-i / 5 A und 24 VDC
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Übersicht über den AS-i-Bus
Das Kabel
Es überträgt die Kommunikations- und Versorgungsdaten an:
die an die Verteilermodule angeschlossenen Geber und Stellglieder, die intelligenten Geber, die Schnittstelle TBX SAP 10.
Es kann aus folgenden Komponenten bestehen:
entweder aus einem zweiadrigen AS-i-Flachkabel, nicht abgeschirmt und mit
Unverwechselbarkeitseinrichtung, oder einem runden zweiadrigen Standardkabel, abgeschirmt oder nicht abgeschirmt.
Abbildung:
In Umgebungen mit leichten Störungen kann ein beliebiges herkömmliches Standardkabel (Typ
H05VV) mit einem Querschnitt von 1,5 bis 2,5 mm (je nach Energieverbrauch aller Slaves) mit
Verteilern mit integrierten Schraubklemmenleisten verwendet werden.
Die Verwendung des spezifischen AS-i-Flachkabels bietet den Vorteil des sofortigen Anschlusses der AS-i-Slaves mit automatischer Unverwechselbarkeitseinrichtung per Einrast- und
Durchdringungstechnik.
Die AS-i-Stellglieder
Die direkten und Inverter-Motoranlasser in gekapselten Gehäusen (IP 54 und IP 65) gewährleisten die Steuerung und den Schutz von Elektromotoren mit bis zu 4 kW bei 400 VAC.
Abbildung:
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Übersicht über den AS-i-Bus
Die Bedienerdialog-Geräte
Die Tastengehäuse:
Sie stellen Dialogwerkzeuge dar, die perfekt an den Informationsaustausch zwischen Bediener und Maschine angepasst sind.
Die Tastaturen:
Sie sind Werkzeuge für den Dialog Mensch/Maschine, sie verfügen über 12 berührungsemp findliche Tasten. Die gelieferte Information ist im Format BCD mit 4 Bits codiert. Ihre Schutzart ist IP 65.
Abbildung:
Die Signalgebungs-Elemente
Die Leuchtmelder:
Elemente für die optische oder akustische Signalgebung.
Die Zubehörteile für Anschluss und Abzweigung
Der Anschluss an den AS-i-Bus kann mithilfe von T-Anschlussstücken erfolgen. Dies sind für den
Anschluss an AS-i-Flachkabel vorgesehen oder Flachkabel/Rundkabel-Abzweigungen vorgesehen.
Abbildung:
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Beispiel für AS-i-Bus-Topologie
Allgemeines
Abbildung:
Übersicht über den AS-i-Bus
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Übersicht über den AS-i-Bus
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Hardwaretechnische Inbetriebnahme des Gateways Fipio/AS-i
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Hardwaretechnische Inbetriebnahme des Gateways TBX SAP 10
Teil II
Hardwaretechnische Inbetriebnahme des Gateways
TBX SAP 10
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Hardwaretechnische Inbetriebnahme des Gateways Fipio/AS-i
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