Anlagen. Schneider Electric Softwareimplementierung, Applikationsspezifische Steuerungen, Junior/Pro, 4.5
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Übersicht
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel nennt einige elementare Begriffe, die bei der Inbetriebnahme von applikationsspezifischen Funktionen nützlich sind.
Manche dieser Begriffe sind Auszüge aus dem Handbuch für die Installation und das Starten von PL7.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Abrufen über Konfigurationseditor
Funktionsleiste von PL7
Statuszeile von PL7
Deklarieren eines Moduls im Steuerungsrack
Deklarieren eines über FIPIO-Bus dezentralisierten Moduls
Bestätigen der Konfiguration eines Moduls
Durchführen der globalen Neukonfiguration einer Applikation
Verarbeitung von applikationsspezifischen Fehlern (Module im Rack) per
Programm
Verarbeitung der FIPIO-Fehler
Seite
71
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Anlagen
Abrufen über Konfigurationseditor
Übersicht
Illustration
Der Konfigurationseditor ermöglicht auf intuitive und graphische Weise das
Deklarieren und Konfigurieren der verschiedenen Strukturelemente der Steuerung: z z
Rack,
Versorgung, z z
Prozessor, applikationsspezifische Module.
Der Konfigurationseditor stellt außerdem im Online-Betrieb die Debug-, Einstell- und
Diagnosefunktionen sicher.
Das folgende Fenster stellt ein Beispiel für die Hadwarekonfiguration dar.
Konfiguration
TSX 57103 V4.0 ...
0
XMWI
XTI..
0 o
K o m m
1
E
Y
2 3 4 5
C
1
6
I
P
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Aufrufen des
Editors
Anlagen
Die folgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Arten, den Konfigurationseditor aufzurufen.
Ab: der Menüleiste des Applikationsnavigators
Aktion
Wählen Sie den Befehl "Tools" → "Konfiguration" .
Doppelklicken Sie auf "Hardwarekonfiguration" oder wählen Sie diese mit Hilfe der Richtungstasten und bestätigen Sie mit "Eingabe" .
Applikationsnavigator
Struktur
STATION
Konfiguration
Hardewarekonfiguration
Softwarekonfiguration
Programm
MAST-Task
Ereignisse
DFB-Typen
Variablen
Animationstabellen
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Anlagen
Funktionsleiste von PL7
Übersicht
Illustration
Elemente und
Funktionen
Die Funktionsleiste stellt mit Hilfe der Maus einen schnellen Zugriff auf die
Basisfunktionen der Software sicher.
Der Zugriff auf die verschiedenen Funktionen ist dynamisch und je nach Kontext unterschiedlich.
Die Funktionsleiste von PL7 stellt sich wie folgt dar:
?
?
Diese Tabelle zeigt die Bedeutung aller Elemente der Funktionsleiste:
Element Funktion
Neue Applikation
Element Funktion
Offline-Betrieb
Applikation öffnen Online-Betrieb
Applikation speichern
Applikation komplett oder teilweise drucken
Letzte Änderungen abbrechen
Änderungen bestätigen
Gehe zu
RUN
Wechsel der Steuerung auf RUN
STOP
Wechsel der Steuerung auf
STOP
Animation starten/stoppen
Fenster überlappend anordnen
Horizontales Kacheln der
Fenster
Vertikales Kacheln der Fenster Applikationsnavigator
Querverweise
Funktionsbibliothek
Transfer Steuerung <-> PG
?
?
Hilfe
Was ist das?
Hinweis: Alle Funktionen sind auch über Menü verfügbar.
74 35012335 00 Juli 2006
Anlagen
Statuszeile von PL7
Auf einen Blick Die Statuszeile im unteren Teil des Fensters zeigt eine Reihe von Informationen zum Betrieb der Software.
Abbildung Die Statusleiste von PL7 ist wie folgt aufgebaut:
1
Bereit
2
ONLINE
3
STOP
4
:SYS OK
5 6
MODIF
7 8
OVR GROSS
Elemente und
Funktionen
Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Bereiche der Statusleiste:
4
5
2
3
Variable Bereich
1 Information
Funktion liefert den Menübefehlen, den Symbolen der
Werkzeugleisten und den verschiedenen Editoren zugeordnete Informationen, wenn diese gewählt werden.
Betriebsmodus zeigt den aktuellen Betriebsmodus (Offline, Online) an.
Steuerungsstatus zeigt den Status der Steuerung (RUN, STOP, Fehler, ...) an.
Netzadresse
Grafcet-Modus liefert die Netzwerkadresse der Steuerung.
Zeigt an, ob der Grafcet-Modus in der Applikation verwendet wird.
6
7
8
Änderung im
Gange
Animationsindikator zeigt an, dass die aktuelle Applikation nicht gesichert ist oder von der Sicherung abweicht.
symbolisiert den Online-Betrieb.
Tastaturfunktionen zeigen den Status der Tastaturfunktionen "Einfügen" und
"Umschalten" an.
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Anlagen
Deklarieren eines Moduls im Steuerungsrack
Verfahrensweise Diese Operation ermöglicht das softwaregestützte Deklarieren eines Moduls im
Steuerungsrack.
Das nachfolgende Beispiel betrifft ein Modul Digital, wobei die Prozedur, unabhängig vom Modultyp im Rack, identisch ist.
Schritt Aktion
1 Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration der Applikation auf.
2 Doppelklicken Sie auf die Position, in der das Modul konfiguriert werden soll.
Ergebnis: Das Fenster "Modul hinzufügen" erscheint.
Modul hinzufügen
Familie: Modul:
Analogmodul 1.5
Kommunikation 1.5
Zählmodule 1.5
Positionieren 1.5
Wiegen 1.5
Simulation 1.5
Digitale E/A 1.0
TSX DEY 08D2
TSX DEY 16A2
TSX DEY 16A3
TSX DEY 16A4
TSX DEY 16A5
TSX DEY 16D2
TSX DEY 16D3
TSX DEY 16FK
TSX DEY 32D2K
TSX DEY 32D3K
TSX DEY 64D2K
TSX DMY 28FK
8E 24VCC SINK BORN
16E 24VCA BORN
16E 48VCA BORN
16E 110/120VCA BORN
16E 220/240VCA BORN
16E 24VCC SINK BORN
16E 48VCC SINK BORN
16E RAPID 24VCC SINK CONN
32E 24VCC SINK CONN
32E 48VCC SINK CONN
64E 24VCC SINK CONN
16E 24VCC.12S 24 VCC
OK
Abbrechen
3
4
5
Wählen Sie im Feld "Familie" die gewünschte spezifische Applikation
(Beispiel: Digital ).
Wählen Sie im Feld "Modul" die Modulreferenz.
Bestätigen Sie die Wahl mit "Ok" .
Ergebnis: Das Modul ist an seiner Position deklariert. Diese wird schraffiert und enthält die Modulreferenz.
Konfiguration
TSX 57452 V5.0 ...
XMWI
XTI..
0
0
0
2
6
S
Y
0
4
2
5
7
S
X
L p s o o
F o i p i o
K o m m
2
1
3
D
E
Y
8
2
4
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Anlagen
Deklarieren eines über FIPIO-Bus dezentralisierten Moduls
Verfahrensweise Diese Operation ermöglicht das softwaregestützte Deklarieren eines Moduls online
über FIPIO-Bus.
Bemerkung: Diese Operation erfordert die Verwendung eines Prozessors mit integrierter FIPIO-Verbindung.
Schritt Aktion
1
2
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration der Applikation auf.
Doppelklicken Sie auf den FIPIO-Bereich des Prozessors.
Ergebnis: Das Fenster "FIPIO-Konfiguration" erscheint.
FIPIO Konfiguration
TSX 57453 V5.0 Buslänge:
Logische Kommunikator
0
1
Basismodul
15 km Konfigurierte Geräte: 0
Erweiterungsmodul
0 Fipio-Manager TSX 57252
63 Privilegierte Station
3
12
Doppelklicken Sie auf einen der verfügbaren Anschlußpunkte.
Ergebnis: Das Fenster "Gerät hinzufügen/ändern" erscheint.
Gerät hinzufügen/ändern
Anschlußpunkt
Nummer des Anschlußpunktes
Kommentar
1 OK
Abbrechen
Familien
ATV-16 1.0
ATV-581.0
CCX-171.0
CCX17-321.0
MAGELIS1.0
MOMENTUM1.0
PASSERELLE1.0
SIMULATION1.0
STD_P1.0
TBX1.0
Basismodul
ATV16U09M2/50Hz
240 V 50Hz
ATV16U09M2/60Hz
V 60Hz
ATV16U18M2/50Hz
240 V 50Hz
ATV16U18M2/60Hz
V 60Hz
Kommunikator
TSX FPP 010 PCMCIA Fipio-Agent
ATV16 0.5HP 240
ATV16 0.75kw
ATV16 1.0HP 240
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Anlagen
7
8
5
6
Schritt Aktion
4 Geben Sie die Nummer des Anschlußpunktes entsprechend der Adresse für den
Anschluß des Moduls ein (Adressen von 1 bis 62 sowie von 64 bis 127 verfügbar, da Adressen 0 und 63 vom System reserviert sind).
Als Standard schlägt die Software PL7 die dem gewählten Anschlußpunkt entsprechende Adresse vor.
Geben Sie einen Kommentar ein (optional).
Wählen Sie im Feld "Familie" den an den Bus anzuschließenden Gerätetyp.
(Beispiel: TBX, Momentum ...).
Wählen Sie das Basismodul.
9
Wählen Sie dem Gerätetyp entsprechend: z Das Basis- bzw. Erweiterungsmodul, z den Kommunikator.
Bemerkungen: z Wurde die Referenz des Basismoduls Momentum noch nicht vorgeschlagen,
Referenz "OTHER FRD" wählen.
Bestätigen Sie mit "Ok" .
Ergebnis: Das Modul ist deklariert.
FIPIO Konfiguration
TSX 57453 V5.0
Buslänge: 0
1
15 km Konfigurierte Geräte: 1
Logische Adresse Kommunikator Basismodul Erweiterungsmodul
0 Fipio-Manager TSX 57252
1 TBX LEP 030 0 TBX ASS 200 1 TBX AES 400
63 Privilegierte Station
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Anlagen
Bestätigen der Konfiguration eines Moduls
Einleitung
Illustration
Die Deklaration eines Moduls sowie die Änderung von Konfigurations- oder Einstellparametern impliziert eine Bestätigung der Konfiguration dieses Moduls.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt unter den verschiedenen Phasen der
Inbetriebnahme der Hardware einer Applikation die Positionierung der Bestätigung der Konfiguration eines Moduls.
Schritt
1
2
3
4
5
6
Beschreibung
Deklaration eines Moduls
Konfiguration der Modulkanäle
Einstellung
Bestätigung der Modulkonfiguration
Deklaration bzw. Parametrierung von neuen Modulen
Globale Bestätigung der Applikation
Verfahrensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Durchführen der
Bestätigung der Konfiguration eines Moduls.
Schritt
1
Aktion
Wählen Sie den Befehl "Bearbeitung" → "Bestätigen" oder verwenden Sie das Symbol in der Funktionsleiste.
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79
Anlagen
Durchführen der globalen Neukonfiguration einer Applikation
Einleitung Die globale Neukonfiguration einer Applikation ist erforderlich, damit die für jedes
Modul bestätigten Änderungen berücksichtigt werden. Sie wird im Allgemeinen im
Offline-Betrieb durchgeführt.
Hinweis: Die globale Neukonfiguration einer Applikation im Online-Betrieb hat den
Stopp des Moduls zur Folge.
Illustration Die nachfolgende Tabelle beschreibt unter den verschiedenen Phasen zur
Inbetriebnahme der Hardware einer Applikation die Positionierung der globalen
Neukonfiguration einer Applikation.
Schritt
1
2
3
4
5
6
Beschreibung
Deklaration eines Moduls
Konfiguration der Modulkanäle
Einstellung
Bestätigung der Modulkonfiguration
Deklaration bzw. Parametrierung von neuen Modulen
Globale Bestätigung der Applikation
Verfahrensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise bei der globalen
Neukonfiguration einer Applikation.
Schritt
1
2
Aktion
Wählen Sie den Befehl "Bearbeitung" → "Bestätigen ..." oder verwenden
Sie das Symbol in der Funktionsleiste.
Bestätigen Sie die Neukonfiguration.
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Verarbeitung von applikationsspezifischen Fehlern (Module im Rack) per
Programm
Übersicht
Anlagen
Die Verarbeitung von applikationsspezifischen Fehlern kann mit Hilfe von Debug- und Diagnose-Fenstern erfolgen.
Es kann jedoch auch von Interesse sein, diese Verarbeitung per Programm durchzuführen.
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81
Anlagen
Algorithmus Der folgende Algorithmus ist ein Anwendungsbeispiel für die Erkennung und
Verwaltung von Fehlern an applikationsspezifischen Modulen (im Rack) per
Programm.
Prüfen Sie das Bit %S10
(allgemeiner Eingangs-/
Ausgangsfehler)
%S10 = 0 ?
Nein
Kein
Eingangs-/Ausgangsfehler
Ja
Suchen Sie den Fehler am internen Bus durch
%S119
Nein Prüfen Sie den Fehler am
FIPIO-Bus durch
%S118 (1)
%S119 = 0?
Ja
Suchen Sie das
Standardrack
%S40 bis%S47
Suchen Sie das
Standardmodul im Rack
%Ixy.MOD.ERR = 1
Diagnostizieren Sie den Fehler im
Modul
READ_STS %CHxy.MOD
%MWxy.MOD.2
Suchen Sie den Standardkanal durch
%Ixy.i.ERR = 1
Diagnostizieren Sie den Fehler im
Kanal
READ_STS %CHxy.i
%MWxy.i.2
(1) Siehe
Verarbeitung der FIPIO-Fehler , S. 83
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Anlagen
Verarbeitung der FIPIO-Fehler
Übersicht Die Verarbeitung der FIPIO-Fehler kann mit Hilfe der Fenster "Debug" und
"Diagnose" betrieben werden.
Es kann jedoch auch von Interesse sein, diese Verarbeitung per Programm durchzuführen.
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Anlagen
Algorithmus Der beschriebene Algorithmus ist ein Beispiel für einen Applikationsalgorithmus zur
Erkennung und Verwaltung von Fehlern über den FIPIO-Bus
Prüfen Sie das Bit %S10
(allgemeiner Eingangs-/
Ausgangsfehler)
%S10 = 0 ?
Ja
Suchen Sie den Fehler am
FIPIO-Bus durch
%S118
Nein Kein
Eingangs-/Ausgangsfehler
Suchen Sie den
Standardverbindungspunkt durch
%I\p2c\m.MOD.ERR = 1
%S118 = 0?
Ja
Nein Prüfen Sie den Fehler am
Bus X durch
%S119
Suchen Sie das Wort
%SW128 bis %SW143, das nicht gleich 0 ist
Suchen Sie den
Standardverbindungspunkt durch das
Bit des Wortes %SWi:x, das nicht gleich 0 ist
Die Suche des
Standardverbindungspunkt s kann auf zwei unterschiedliche Weisen erfolgen.
Die empfohlene Methode ist die Suche nach den
Systemworten %SW128 bis %SW143.
Diagnostizieren Sie den
Verbindungspunkt durch die
Funktion
READ_STS %CH\p.2.c\0.MOD
Suchen Sie den Standardkanal durch
%I\p.2.c\m.v.ERR = 1
Diagnostizieren Sie den Kanal durch die Funktion
READ_STS %CH\p.2.c\m.v.ERR
84 35012335 00 Juli 2006
Atsisiųsti
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