Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls. Schneider Electric Softwareimplementierung, Applikationsspezifische Steuerungen, Junior/Pro, 4.5
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Inbetriebnahme des
Reflex-Digitalmoduls
9
Übersicht
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel erläutert die Besonderheiten bei der Inbetriebnahme des
Reflex-Digitalmoduls TSX DMY 28 RFK.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
9.1
9.2
9.3
9.4
Thema
Allgemeine Übersicht über das Reflex-Digitalmodul
Reflex-Funktionsbausteine
Konfiguration des Reflex-Digitalmoduls
Dem Reflex-Digitalmodul zugeordnete Bits und Wörter
Seite
35012335 00 Juli 2006
163
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
164 35012335 00 Juli 2006
9.1
Allgemeine Übersicht über das Reflex-Digitalmodul
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Präsentation des Digital-Reflexmoduls
Allgemeines
Betriebsprinzip
Die Standardarchitektur der Steuerung auf Basis von Ein-/Ausgangsmodulen und periodischen oder ereignisgestützten Tasks erzielt nicht die für bestimmte Applikationstypen nötige Reaktionszeit.
Ziel des Reflexmoduls Digital TSX DMY 28 RFK ist das Lösen dieser besonderen
Fälle bei Applikationen. Dazu verfügt es über: z
Eine bessere Antwortzeit als der Fasttask oder der Ereignistask.
z z z
Eine Ausgangsreaktion auf eine einfache Logik unter 0,5 ms, eine Geschwindigkeitskontrolle für Mobile und einen Bewegungsstopp, wenn die
Geschwindigkeit zu gering wird,
eine Regelung im geschlossenen Kreis zwischen Bewegungen, z z z
Timeouts mit einer Time Base von 0,1 ms, eine fortgesetzte Schwingungserzeugung mit Festfrequenz, jedoch mit variablem
Zyklusverhältnis,
...
Das Modul TSX DMY 28 RFK funktioniert im Hinblick auf den Steuerungstask in autonomer Weise. Es besitzt seine eigenen Ein-/Ausgänge (16E/12S) und garantiert daher eine Reaktionszeit unter 1 ms.
Parallel dazu, aber im Rhythmus des ihnen zugewiesenen Steuerungstasks, werden die internen Variablen mit dem Steuerungsprozesssor ausgetauscht.
Diese Variablen sind: z z z
Die Bildbits des Status der physischen Eingänge des Moduls (%I), die Bildbits des Status der physischen Ausgänge und Hilfsausgänge des Moduls
(%I), die Befehlsbits der Ausgänge des Moduls (%Q).
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165
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Illustration Die nachfolgende Illustration schematisiert das Betriebsprinzip des Digital-
Reflexmoduls.
Reaktionszeit < 1 ms
Modul TSX DMY 28 RFK
Eingänge Ausgänge
Reflexfunktion
%Ixy.i (0 à 15)
Task- Steuerung
Erfassung
Verarbeitung
%Ixy.i (16 à 31)
%Ixy.i.1 (16 à 31)
%Qxy.i
Aktualisierung
166 35012335 00 Juli 2006
9.2
Reflex-Funktionsbausteine
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Übersicht
Gegenstand des
Abschnitts
Dieser Abschnitt erläutert die verschiedenen verfügbaren Reflex-Funktionen.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Funktionsbaustein: Direkt
Reflexfunktionsbaustein: Logikfunktion
Reflexfunktionsbaustein: TIMER steigende Flanke
Reflexfunktionsbaustein: TIMER fallende Flanke
Reflexfunktionsbaustein: TIMER steigende/fallende Flanke
Reflexfunktionsbaustein: TIMER steigende Flanke, 2 Werte
Reflexfunktionsbaustein: TIMER steigende/fallende Flanke mit Wertewahl
Reflexfunktionsbaustein: Nachtriggerbarer Monoflop
Reflexfunktionsbaustein: Monoflop mit Timer
Reflexfunktionsbaustein: Monoflop mit 2 Werten
Reflexfunktionsbaustein: Oszillator
Reflexfunktionsbaustein: Zählerausgang D
Reflexfunktionsbaustein: Zählerausgang T
Reflexfunktionsbaustein: Zähler mit zwei Schwellwerten
Reflexfunktionsbaustein: Einfache elektronische Nocke
Reflexfunktionsbaustein: Intervallmessung, 1 Schwellwert
Reflexfunktionsbaustein: Burst
Reflexfunktionsbaustein: PWM (Pulse Width Modulation)
Reflexfunktionsbaustein: Erkennung der Untergeschwindigkeit
Reflexfunktionsbaustein: Geschwindigkeitsüberwachung
Reflexfunktionsbaustein: Steuerungskontrolle Typ 1
Reflexfunktionsbaustein: Steuerungskontrolle Typ 2
Reflexfunktionsbaustein: Zählsteuerung
Reflexfunktionsbaustein: Fehleranzeige
Seite
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167
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Funktionsbaustein: Direkt
Rolle
Struktur
Dieser Baustein, der standardgemäß vorgeschlagen wird, wendet keine
Reflexfunktion am Ausgang des Moduls an. Der Ausgang wird dann wie an einem
Standard-Digitalausgangsmodul vom Applikationsprogramm aus gesteuert.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name x x Aux
Bedeutung
Physischer Ausgang des Bausteins.
Interner Hilfsausgang am Baustein.
Betrieb
Illustration
Der physische Ausgang x wird direkt gesteuert durch sein Befehlsbit %Qxy.i, das vom Steuerungsprozessor aktualisiert wird.
Die Werte der Ausgänge x und x Aux sind identisch.
Die nachfolgende Illustration schematisiert die Funktion "Direkt" .
Modul TSX DM 28 RFK
Eingänge Ausgänge
Task- Steuerung
Erfassung der Eingänge
Verarbeitung der Applikation
Aktualisierung der Ausgänge
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Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Logikfunktion
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Durchführen einer logischen Funktion zwischen den
Eingängen und einem oder mehreren Ausgängen des Moduls.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name x x Aux
Bedeutung
Physischer Ausgang des Bausteins.
Interner Hilfsausgang am Baustein.
Betrieb Die eingegebene logische Funktion wird direkt auf den Ausgang x angewendet.
Die Werte der Ausgänge x und x Aux sind identisch.
Hinweis: Eine logische Funktion kann aus mehreren Logikfunktionen zusammengesetzt sein, wobei die Bits %Ixy.i verwendet werden, die den
Ausgangskanälen als Zwischenvariablen zugeordnet sind.
Illustration 1 Die nachfolgende Illustration beschreibt ein Beispiel für eine einfache Logikfunktion
%I2.1.0
%I2.0.0
%I2.16.0 I
%I2.4.0
I
Logikfunktion Ausgang 16
Ausg. x Aux
35012335 00 Juli 2006
169
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Illustration 2 Die nachfolgende Illustration beschreibt ein Beispiel für eine Logikfunktion unter
Nutzung des Hilfsausgangs der ersten Logikfunktion als Zwischenvariable.
%I2.1.0
I
%I2.0.0
%I2.16.0 I
%I2.4.0
Logikfunktion Ausgang x
Ausg. x Aux
%I2.16.1
I
%I2.10.0
%I2.8.0 I
Logikfunktion Ausgang y
Ausg. y Aux
170 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: TIMER steigende Flanke
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Anwenden einer Einschaltverzögerung bei einer
Aktion.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E x x Aux
Bedeutung
Eingang des Timers.
Physischer Ausgang des
Timers.
Interner Hilfsausgang am
Baustein.
Illustration
E TIMER steig.Flanke
t i
Ausgang x
Ausg. x Aux
Betrieb
Illustration
Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des Timers steigende
Flanke.
Phase Beschreibung
1
2
Bei steigender Flanke des Eingangs E Starten eines Timeouts ti (Time Base von
0,1ms).
Am Ende des Timeouts wechselt der Ausgang x auf 1.
Hat der hohe Status des Eingangs E eine geringere Dauer als ti , bleibt der
Ausgang x auf 0.
Anmerkung: Die Werte der Ausgänge x und x Aux sind identisch.
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "TIMER steigende Flanke".
E ti x x Aux
35012335 00 Juli 2006
171
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: TIMER fallende Flanke
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Anwenden einer Ausschaltverzögerung bei einer
Aktion.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E x x Aux
Bedeutung
Eingang des Timers.
Physischer Ausgang des Timers.
Interner Hilfsausgang am
Baustein.
Illustration
E TIMER fall.Flanke
t i
Ausgang x
Ausg. x Aux
Betrieb
Illustration
Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des Timers fallende
Flanke.
Phase
1
Beschreibung
Der Ausgang x wechselt auf 1, wenn der Eingang E auf 1 wechselt.
2
3
Bei fallender Flanke des Eingangs E Starten eines Timeouts ti (Time Base von
0,1ms).
Der Ausgang x wechselt am Ende des Timeouts auf 0.
Hat der niedrige Status des Eingangs E eine geringere Dauer als ti , bleibt der
Ausgang x auf 1.
Anmerkung: Die Werte der Ausgänge x und x Aux sind identisch.
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "TIMER fallende Flanke".
E ti x x Aux
172 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: TIMER steigende/fallende Flanke
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Anwenden eine Einschaltverzögerung sowie einer
Ausschaltverzögerung bei einer Aktion.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E x x Aux
Bedeutung
Eingang des Timers.
Physischer Ausgang des
Timers.
Interner Hilfsausgang am
Baustein.
Illustration
E
TIMER steig./fall. Flanke t r i t f i
Ausgang x
Ausg. x Aux
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des Timers steigende/ fallende Flanke.
Phase
1
2
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E (Einschaltverzögerung) Starten eines
Timeouts tri (Time Base von 0,1ms).
Am Ende des Timeouts tri wechselt der Ausgang x auf 1.
Hat der hohe Status des Eingangs E eine geringere Dauer als tri , bleibt der
Ausgang x auf 0.
3
4
Bei fallender Flanke des Eingangs E (Ausschaltverzögerung) Starten eines
Timeouts tfi (Time Base von 0,1ms).
Am Ende des Timeouts tfi wechselt der Ausgang x auf 0.
Hat während des Timeouts tfi der niedrige Status des Eingangs E eine geringere
Dauer als tfi , bleibt der Ausgang x auf 1.
Anmerkung: Der Ausgang x Aux ist auf 1, solange der Eingang E oder der Ausgang x auf 1 ist.
35012335 00 Juli 2006
173
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Illustration Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "TIMER steigende/fallende Flanke".
E tri tfi x x Aux
174 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: TIMER steigende Flanke, 2 Werte
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Anwenden einer Verzögerung t1i oder t2i beim
Einschalten einer Aktion.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E
Sel
Direkt
Bedeutung
Eingang des Timers.
Wahl des Timeouts t1i oder t2i .
z z
Sel = 0: Timeout t1i,
Sel = 1: Timeout t2i.
Wahl des Bausteins (beim Betrieb in Kette).
z z
Direkt = 0: Gewählter Baustein,
Direkt = 1: Nicht gewählter Baustein (der Ausgang x nimmt den Wert E an).
x x Aux
Illustration
Physischer Ausgang des Timers.
Interner Hilfsausgang am Baustein.
E TIMER steig. Flanke mit 2 Werten
Ausgang x
Sel
Direkt t 1 i t 2 i Ausg x Aux
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des Timers steigende
Flanke, 2 Werte.
Phase
1
2
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E Starten des Timeouts, entsprechend dem
Status des Eingangs Sel .
Am Ende des gewählten Timeouts wechseln die Ausgänge x und x Aux auf 1.
Hat der hohe Status des Eingangs E eine geringere Dauer als der gewählte
Timeout, bleibt der Ausgang x auf 0.
35012335 00 Juli 2006
175
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Illustration Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "TIMER steigende Flanke, 2 Werte".
E
Sel x x Aux t1i t2i
Betrieb in Kette Es ist möglich, die Anzahl der wählbaren Timeouts durch Verkettung mehrerer
Bausteine zu erhöhen, wobei der Ausgang x des einen zum Eingang E des folgenden wird.
Phase
1
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E des ersten Bausteins Starten des entsprechenden Timeouts: z Am Baustein, dessen Eingang "Direkt" bei 0 ist, z mit dem Status des Eingangs "Sel" .
Anmerkung: Es sollen nicht zwei Bausteine gleichzeitig ihren Direkt-Eingang auf 0 haben.
2 Am Ende des gewählten Timeouts wechseln die Ausgänge x und x Aux des betroffenen Bausteins auf 1.
Hat der hohe Status des Eingangs E des ersten Bausteins eine geringere Dauer als der gewählte Timeout, bleibt der Ausgang x auf 0.
Der Ausgang x wechselt bei fallender Flanke des Eingangs E auf 0.
3
Anmerkung: z z
Die Werte von x und x Aux sind identisch, es ist möglich, die Ausgänge x Aux zum Durchführen der Verkettung zu nutzen, z es ist äußerst wichtig, den Status der Eingänge "Sel" und "Direkt" nur dann auf den
Status 0 des Eingangs E zu ändern, wenn man mehrere Bausteine verkettet.
176 35012335 00 Juli 2006
Illustration
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Das nachfolgende Schema stellt die Verkettung zweier Zeitgeber dar.
E TIMER steig. Flanke mit 2 Werten Ausgange x E
TIMER steig. Flanke mit 2 Werten
Ausgange x1
Sel
Direkt t 1 i t 2 i Ausg x Aux
Sel
Direkt t 1 i t 2 i Ausg. x Aux1
35012335 00 Juli 2006
177
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: TIMER steigende/fallende Flanke mit Wertewahl
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Anwenden einer Verzögerung t1i oder t2i beim
Einschalten oder beim Abschalten einer Aktion.
Die Zuweisung eines Timeouts t1i beim Einschalten einer Aktion hat die Zuweisung von t2i beim Abschalten derselben Aktion zur Folge.
Daher gilt auch, dass die Zuweisung eines Timeouts t2i beim Einschalten die
Zuweisung von t1i beim Abschalten zur Folge hat.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E
Sel
Direkt
Bedeutung
Eingang des Timers.
Wahl des Timeouts t1i oder t2i .
z Sel = 0: Timeout t1i beim Einschalten, t2i beim Abschalten.
z Sel = 1: Timeout t2i beim Einschalten, t1i beim Abschalten.
Wahl des Bausteins (beim Betrieb in Kette).
z Direkt = 0: Gewählter Baustein, z Direkt = 1: Nicht gewählter Baustein (der Ausgang x nimmt den Wert E an).
x x Aux
Illustration
Physischer Ausgang des Timers.
Interner Hilfsausgang am Baustein.
E TIMER steig./fall. Fl. wählb.
Ausgangx
Sel
Direkt t i 1 t 2 i
Ausg. x Aux
178 35012335 00 Juli 2006
Betrieb
Illustration
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des Timers steigende/ fallende Flanke mit Wertewahl.
Phase
1
2
3
4
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E : z Starten des entsprechenden Timeouts für den Status des Eingangs "Sel" , z der Ausgang x Aux wechselt auf 1.
Am Ende des gewählten Timeouts: z Der Ausgang x wechselt auf 1, z der Ausgang x Aux wechselt auf 0.
Hat der hohe Status des Eingangs E eine geringere Dauer als der gewählte
Timeout, bleibt der Ausgang x auf 0.
Bei fallender Flanke des Eingangs E : z Starten des entsprechenden Timeouts für den Status des Eingangs "Sel" , z der Ausgang x Aux wechselt auf 1.
Am Ende des gewählten Timeouts: z Der Ausgang x wechselt auf 1, z der Ausgang x Aux wechselt auf 0.
Hat der niedrige Status des Eingangs E eine geringere Dauer als der gewählte
Timeout, bleibt der Ausgang x auf 0.
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "TIMER steigende/fallende Flanke mit Wertewahl".
E
Sel x x Aux t1i t2i t2i t1i
35012335 00 Juli 2006
179
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Betrieb in Kette Es ist möglich, die Anzahl der wählbaren Timeouts durch Verkettung mehrerer
Bausteine zu erhöhen, wobei der Ausgang x des einen zum Eingang E des folgenden wird.
Phase
1
2
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E des ersten Bausteins: z Starten des entsprechenden Timeouts: z z
Am Baustein, dessen Eingang "Direkt" bei 0 ist, mit dem Status des Eingangs "Sel" .
z der Ausgang x Aux wechselt auf 1.
Anmerkung: Es sollen nicht zwei Bausteine gleichzeitig ihren Direkt-Eingang auf
0 haben.
Am Ende des gewählten Timeouts: z Der Ausgang x des betroffenen Bausteins wechselt auf 1.
z Der Ausgang x Aux des betroffenen Bausteins wechselt auf 0.
Hat der hohe Status des Eingangs E des ersten Bausteins eine geringere Dauer als der gewählte Timeout, bleibt der Ausgang x auf 0.
3 Bei fallender Flanke des Eingangs E des ersten Bausteins: z Starten des entsprechenden Timeouts: z z
Am Baustein, dessen Eingang "Direkt" bei 0 ist, mit dem Status des Eingangs "Sel" .
z der Ausgang x Aux wechselt auf 1.
Anmerkung: Es sollen nicht zwei Bausteine gleichzeitig ihren Direkt-Eingang auf
0 haben.
4 Am Ende des gewählten Timeouts: z Der Ausgang x des betroffenen Bausteins wechselt auf 1.
z Der Ausgang x Aux des betroffenen Bausteins wechselt auf 0.
Hat der niedrige Status des Eingangs E des ersten Bausteins eine geringere
Dauer als der gewählte Timeout, bleibt der Ausgang x auf 0.
Der Ausgang x wechselt bei fallender Flanke des Eingangs E auf 0.
5
Anmerkung: Es ist äußerst wichtig, den Status der Eingänge "Sel" und "Direkt" nur dann auf den Status 0 des Eingangs E des ersten Bausteins zu ändern, wenn man mehrere Bausteine verkettet.
Illustration Das nachfolgende Schema stellt die Verkettung zweier Zeitgeber dar.
TIMER steig./fall. Fl. wählb.
Ausgang x E TIMER steig./fall. Fl. wählb.
Ausgang x1 t i 1 t 2 i
Ausg x Aux
Sel
Direkt t i 1 t 2 i
Ausg x Aux1
180 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Nachtriggerbarer Monoflop
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Starten einer Aktion der Dauer ti mit der Möglichkeit, diese für eine erneute identische Dauer zu verlängern.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E x x Aux
Bedeutung
Eingang Monoflop.
Physischer Ausgang des
Monoflop.
Interner Hilfsausgang am
Baustein.
Illustration
E MONOFLOP nachtriggerbar t i
Ausgang x
Ausg. x Aux
Betrieb
Illustration
Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des nachtriggerbaren
Monoflops.
Phase
1
2
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E (Einschaltverzögerung): z z
Starten eines Timeouts ti (Time Base von 0,1ms), die Ausgänge x und x Aux wechseln auf 1.
Am Ende des Timeouts ti wechseln die Ausgänge x und x Aux auf 0.
Bleibt eine neue steigende Flanke des Eingangs E vor Ablauf des Timeouts ti bestehen, bleiben die Ausgänge x und x Aux für eine erneute Dauer ti auf 1.
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "nachtriggerbarer Monoflop".
E x ti ti ti x Aux
35012335 00 Juli 2006
181
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Monoflop mit Timer
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht mit einer Verzögerung t1i das Starten einer Aktion der
Dauer t2i mit der Möglichkeit, diese für eine erneute identische Dauer zu verlängern.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E x x Aux
Bedeutung
Eingang Monoflop.
Physischer Ausgang des
Monoflop.
Interner Hilfsausgang am
Baustein.
Illustration
E t 1 i t 2 i
Ausgang x
Ausg. x Aux
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des Monoflops mit
Timer.
Phase
1
2
3
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E : z z
Starten eines Timeouts t1i (Time Base von 0,1ms), der Ausgang x Aux wechselt auf 1.
Am Ende des Timeouts t1i : z z
Starten eines Timeouts t2i (Time Base von 0,1ms), der Ausgang x wechselt für eine Dauer t2i auf 1.
Hat der hohe Status des Eingangs E eine geringere Dauer als der Timeout t1i , bleibt der Ausgang x auf 0.
Am Ende des Timeouts t2i wechseln die Ausgänge x und x Aux auf 0.
Bleibt eine neue steigende Flanke des Eingangs E vor Ablauf des Timeouts t2i bestehen: z z
Bleibt der Ausgang x für die Dauer t2i des laufenden Zyklus auf 1, beginnt ein neuer Zyklus (siehe Phase).
182 35012335 00 Juli 2006
Illustration
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Monoflop mit Timer".
E x t1i t2i t1i t2i x Aux
35012335 00 Juli 2006
183
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Monoflop mit 2 Werten
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Starten einer Aktion der Dauer t1i oder t2i beim
Einschalten einer Aktion.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E
Sel
Direkt
Bedeutung
Eingang Monoflop.
Wahl des Timeouts t1i oder t2i .
z z
Sel = 0: Timeout t1i beim Einschalten,
Sel = 1: Timeout t2i beim Einschalten.
Wahl des Bausteins (beim Betrieb in Kette).
z z
Direkt = 0: Gewählter Baustein,
Direkt = 1: Nicht gewählter Baustein (der Ausgang x nimmt den Wert E an).
x x Aux
Illustration
Physischer Ausgang des Monoflop.
Interner Hilfsausgang am Baustein.
E MONOFLOP 2 Werten Ausgang x
Set
Direkt t 1 i t 2 i Ausg x Aux
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des Monoflops mit 2
Werten.
Phase
1
2
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E : z Starten eines dem Status des Eingangs "Sel" entsprechenden Timeouts z
(Time Base von 0,1ms), die Ausgänge x und x Aux wechseln auf 1.
Am Ende des Timeouts wechseln die Ausgänge x und x Aux auf 0.
184 35012335 00 Juli 2006
Illustration
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Monoflop mit Timer".
E
Sel t2i t1i x x Aux
Betrieb in Kette Es ist möglich, die Anzahl der wählbaren Timeouts durch Verkettung mehrerer
Bausteine zu erhöhen, wobei der Ausgang x des einen zum Eingang E des folgenden wird.
Phase
1
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E des ersten Bausteins: z Starten des entsprechenden Timeouts: z z
Am Baustein, dessen Eingang "Direkt" bei 0 ist, mit dem Status des Eingangs "Sel" .
z die Ausgänge x und x Aux wechseln auf 1.
Anmerkung: Es sollen nicht zwei Bausteine gleichzeitig ihren Direkt-Eingang auf
0 haben.
2 Am Ende des Timeouts wechseln die Ausgänge x und x Aux auf 0.
Anmerkung: Es ist äußerst wichtig, den Status der Eingänge "Sel" und "Direkt" nur dann auf den Status des Eingangs E zu ändern, wenn man mehrere Bausteine verkettet.
Illustration Das nachfolgende Schema stellt die Verkettung zweier Monoflops dar.
E MONOFLOP 2 Werten Ausgang x E MONOFLOP 2 Werten Ausgang x 1
Set
Direkt t 1 i t 2 i Ausg x Aux
Set
Direkt t 1 i t 2 i Ausg x Aux 1
35012335 00 Juli 2006
185
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Oszillator
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Erstellen einer Time Base mit der Möglichkeit zur
Definition der Signalparameter (Status 0 oder 1).
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E x x Aux
Bedeutung
Eingang Oszillator.
Physischer Ausgang Oszillator.
Interner Hilfsausgang am
Baustein.
Illustration
E Oszillator t 1 i t 2 i
Ausgang x
Ausg. x Aux
Betrieb
Illustration
Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des Oszillators.
Phase
1
2
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E : z Der Ausgang x oszilliert entsprechend einer Periode t1i +t2i mit: z z z t1i = Dauer des hohen Status der Oszillation (Time Base von 0,1ms), t2i = Dauer des niedrigen Status der Oszillation (Time Base von 0,1ms), der Ausgang x Aux wechselt auf 1.
Bei fallender Flanke des Eingangs E : z Der Ausgang x wechselt ab dem Ende von t1i der laufenden Periode auf 0 , z der Ausgang x Aux wechselt am Ende der laufenden Periode auf 0.
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Oszillator".
E x t1i t2i t1i t2i x Aux
186 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Zählerausgang D
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Durchführen der Funktionen sequentieller Logik wie
Flankenspeicherung ...
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
D
CLK
SET
RESET
Bedeutung
Eingang Zählerausgang.
Eingang Freigabe.
Setzen des Ausgangs x auf 1.
RESET des Ausgangs x . Dieser Eingang hat Priorität vor dem Eingang x x Aux
I Illustration
Physischer Ausgang Zählerausgang.
Interner Hilfsausgang am Baustein.
SET .
Ausgang x D
Clk
Set
Reset
Zählerausgang D
Ausg. x Aux
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des Zählerausgangs D.
Phase
1
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs CLK : z z
Der Ausgang x nimmt den Status des Eingangs D an, der Ausgang x Aux nimmt den inversen Status des Eingangs D an.
35012335 00 Juli 2006
187
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Illustration Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Zählerausgang D".
D
CLK
RESET
SET x x Aux
188 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Zählerausgang T
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Realisieren eines Teilers durch 2.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E
CLK
SET
Bedeutung
Eingang Zählerausgang.
Eingang Freigabe.
Jeweiliges Setzen der Ausgänge x / x Aux auf 1/0.
RESET Jeweiliges Setzen der Ausgänge x / x Aux auf 1/0. Dieser Eingang hat Priorität
über den Eingang SET .
x x Aux
Illustration
Physischer Ausgang Zählerausgang.
Interner Hilfsausgang am Baustein.
E
Clk
Set
Reset
Zählerausgang T Ausgange x
Ausg. x Aux
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des Zählerausgangs T.
Phase
1
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs CLK : z Ist der Eingang E auf 1: z z z
Der Ausgang x nimmt den inversen Status seines aktuellen Status an, der Ausgang x Aux nimmt den inversen Wert von x an, ist der Eingang E auf 0, bleiben die Ausgänge x und x Aux in dem Status.
35012335 00 Juli 2006
189
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Illustration Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Zählerausgang T".
E
CLK
RESET
SET x x Aux
190 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Zähler mit zwei Schwellwerten
Aufgabe
Struktur
Diese Zählfunktion ermöglicht die Erkennung der Überschreitung eines
Schwellwertes th1 oder th2 .
Die folgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Schnittstellen des Bausteins.
Name
E
Up
RESET
Sel x x Aux
Abbildung
Bedeutung
Freigabeeingang z E = 0: Einfrieren des Eingangs Up z E = 1: Eingang Up freigegeben
Zähleingang
Hinweis: Die maximale Leistung des Zählers beträgt 500 Hz mit einem zyklischen Verhältnis von 50% (wobei der Eingang Up direkt vom physikalischen Eingang (ohne Filterung) gesteuert wird).
Initialisierungseingang des Zählers
Ein Reset ist erforderlich, um eine Änderung des zu erreichenden
Schwellwertes zu berücksichtigen.
Auswahl des Zählerschwellwertes: z z
Sel = 0: Schwellwert th1 ausgewählt
Sel = 1: Schwellwert th2 ausgewählt
Hinweis: Der Höchstwert eines Schwellwertes entspricht der maximalen Anzahl von Punkten (65536 Punkte).
Physikalischer Ausgang des Zählers
Interner Hilfsausgang des Bausteins
Ausgang x E
Up
Reset
Set
Zähler mit 2 Schwellwerten t h 1 t h 2 Ausgang x Aux
35012335 00 Juli 2006
191
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Funktionsweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Phasen der
Funktionsweise des Zählers mit zwei Schwellwerten.
Phase
1
2
3
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs RESET : z Initialisierung des Zählers bei 0 z z die Eingänge x und x Aux werden auf 0 gesetzt
Inkrementierung des Zählers bei steigender Flanke des Eingangs Up
Bei steigender Flanke des Eingangs Up , Inkrementierung des Zählers (Wert nicht zugänglich)
Wenn der ausgewählte Schwellwert erreicht ist, werden die Eingänge x und x
Aux auf 1 gesetzt.
Abbildung Die nachfolgende Abbildung zeigt das Chronogramm des Zähler-Funktionsbausteins mit zwei Schwellwerten.
RESET
Sel
E
Up th2 th1 x x Aux
192 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Einfache elektronische Nocke
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Erkennen der Überschreitung der 2 Schwellwerte th1 und th2 .
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E
Bedeutung
Eingang Freigabe.
z E = 0: Einfrieren des Eingangs "Up" , z E = 1: Eingang "Up" gültig.
Up Eingang Zählfunktion.
Bemerkung: Die maximale Leistung des Zählers beträgt 2 kHz (mit Eingang
"Up" direkt durch den physischen Eingang gesteuert (ohne Filterung)).
RESET 0 Forcierung auf 0 des Ausgangs x .
RESET 1 Eingang Zählerinitialisierung.
Bemerkung: Wird der Zähler nicht auf 0 gesetzt, wenn er den Maximalwert
(65536 Punkte) erreicht hat, wechselt er wieder auf 0,1,2 etc. Außerdem ist es ratsam, die Zählfunktion ( E =0) zu sperren und dabei den Ausgang x Aux mit dem Eingang E in Reihe geschaltet zu verwenden.
x x Aux
Illustration
Physischer Ausgang des Nockens.
Interner Hilfsausgang am Baustein.
E
UP
Reset0
Reset1
Elektronische Nocke, einfach t i t h
Ausgang x
Ausg. x Aux
35012335 00 Juli 2006
193
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des einfachen
Nockens.
Phase
1
2
3
4
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs RESET 1 : z Initialisierung des Zählers bei 0, z der Eingang x Aux wechselt auf 1.
Bei hohem Status des Eingangs RESET 0 : z Der Eingang x wird auf 0 forciert.
Bei steigender Flanke des Eingangs "Up" Inkrementierung des Zählers.
Ist der Schwellwert th1 erreicht, wechselt der Ausgang x auf 1.
Ist der Schwellwert th2 erreicht, wechseln die Ausgänge x und x Aux auf 0.
Illustration Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Einfacher Nocken". th2 th1
Up
RESET 0
RESET 1
E x x Aux
194 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Intervallmessung, 1 Schwellwert
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Abschalten einer Aktion nach einer Zeit th mit einer maximalen Genauigkeit von 0,1 ms.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E
Bedeutung
Eingang Initialisierung der Intervallmessung.
RESET 1 Reset der Ausgänge x und x Aux .
ti Time Base (0,1 ms bis 6,5535 s).
x Physischer Ausgang der Intervallmessung.
x Aux
Illustration
Interner Hilfsausgang am Baustein.
E Intervallmessung, 1 Schwellw.
Ausgang x
Reset1 t i t h
Ausg. x Aux
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen der Intervallmessung.
Phase
1
2
3
4
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E : z z
Initialisierung des Zählers bei 0,
Eingang x wechselt auf 0.
Inkrementierung des Zählers im Rhythmus der Time Base ti .
Ist der Schwellwert th erreicht, wechselt der Ausgang x auf 1.
Bei steigender Flanke des Eingangs E mit dem Ausgang x auf 1, wechselt der
Ausgang x Aux auf 1.
35012335 00 Juli 2006
195
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Illustration Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Intervallmessung".
E
RESET 1
Zeitbasis th x x Aux
196 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Burst
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Erzeugen einer Impulsfolge der definierten Periode
2 x ti .
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E x x Aux
Bedeutung
Eingang des Bausteins.
Physischer Ausgang des
Bausteins.
Interner Hilfsausgang am
Baustein.
Illustration
E BURST t i n i
Ausgang x
Ausg. x Aux
Betrieb
Illustration
Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des
Funktionsbausteins "Burst".
Phase
1
2
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E : z z
Oszillierung des Ausgangs x für ni Perioden, der Eingang x Aux wechselt auf 1.
Ist die Periodenanzahl ni erreicht, wechselt der Ausgang x Aux auf 0.
Wechselt der Eingang E vor Ende der ni Perioden auf 0: z Die Oszillierung stoppt auf dem niedrigen Status des Ausgangs x , z der Eingang x Aux wechselt auf 0.
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Burst".
E x ti x Aux ti
35012335 00 Juli 2006
197
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: PWM (Pulse Width Modulation)
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Erzeugen eines periodischen Signals der fixen
Periode t1i , jedoch im variablen zyklischen Verhältnis t2i/t1i .
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E x x Aux
Bedeutung
Eingang des Bausteins.
Physischer Ausgang des
Bausteins.
Interner Hilfsausgang am
Baustein (Kontrollausgang).
Illustration
E PWM-Generator t 1 i t 2 i
Ausgang x
Ausg. x Aux
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen des
Funktionsbausteins "PWM".
Phase
1
2
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E : z z
Oszillierung des Ausgangs x , der Kontrolleingang x Aux wechselt auf 1.
Bei niedrigem Status des Eingangs E: z z
Die Oszillierung des Ausgangs x stoppt bei seinem niedrigen Status, der Kontrolleingang x Aux wechselt auf 0.
Anmerkung: Ist t2i (hoher Status der Periode t1i ) größer oder gleich t1i , hält der Ausgang x konstant den hohen Status.
198 35012335 00 Juli 2006
Illustration
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "PWM".
E x t2i t1i x Aux
35012335 00 Juli 2006
199
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Erkennung der Untergeschwindigkeit
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht nach einer Startphase t1i (Ausblenden) das Stoppen einer Aktion, wenn die zwischen 2 aufeinanderfolgenden Impulsen ablaufende Zeit größer als t2i ist.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E
FB x x Aux
Bedeutung
Freigabeeingang der Funktion.
Kontrolleingang.
Physischer Ausgang des
Bausteins.
Interner Hilfsausgang am
Baustein.
Illustration
E
FB t 1 i t 2 i
Ausgang x
Ausg. x Aux
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen der
Geschwindigkeitserkennung.
Phase
1
2
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E : z Starten des Timeouts t1i (Ausblendzeit), z Eingang x wechselt auf 1.
Ist der Timeout t1 abgelaufen, wird an jeder Flanke des Eingangs FB der
Timeout t2i gestartet.
Werden die steigenden Flanken des Eingangs FB mit einer größeren Dauer als t2i spationiert: z z
Der Ausgang x wechselt auf 0, der Ausgang x Aux wechselt auf 1 (Stoppsignal der Bewegung).
Wechselt Eingang E auf 0, wechseln die Ausgänge x und x Aux auf 0.
200 35012335 00 Juli 2006
Illustration
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Geschwindigkeitserkennung".
E t1i
FB t<t2i t<t2i t<t2i t2i x x Aux
35012335 00 Juli 2006
201
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Geschwindigkeitsüberwachung
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Steuern oder Stoppen einer Aktion entsprechend den beiden Schwellwerten t1i und t2i .
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
E
FB x x Aux
Bedeutung
Freigabeeingang der Funktion.
Kontrolleingang.
Physischer Ausgang des
Bausteins.
Ausgang
Geschwindigkeitsregelung.
Illustration
E
FB t 1 i t 2 i
Ausgang x
Ausg. x Aux
Applikationsbeispiel
Inbetriebsetzen eines vorgeschalteten Laufbands (gesteuert durch den
Eingang x Aux ) entsprechend der Geschwindigkeit eines nachgeschalteten Bands: z
Band in Betrieb, wenn die Geschwindigkeit des nachgeschalteten Bands höher als der hohe Schwellwert 1/t1i ist,
Stoppen des Bands, wenn die Geschwindigkeit des nachgeschalteten Bands z niedriger als der niedrige Schwellwert 1/t2i ist,
Daher ist das Analysieren der Zeit angebracht, die zwischen 2 aufeinanderfolgenden Impulsen über den Kontrolleingang FB abläuft.
Die folgende Grafik illustriert das oben beschriebene Applikationsbeispiel.
Geschwindigkeit des nachgeschalteten Bands
Geschw. 1/t1i
Geschw. 1/t2i x Aux
202 35012335 00 Juli 2006
Betrieb
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen der Funktion
"Geschwindigkeitsüberwachung".
Phase
1
2
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs E : z Starten des Timeouts t1i , z Eingang x wechselt auf 1.
Solange die Dauer zwischen 2 steigenden Flanken des Eingangs FB größer als t1i bleibt: z Restart des Timeouts t1i bei steigender Flanke des Eingangs FB .
Wird die Dauer zwischen 2 steigenden Flanken des Eingangs FB geringer als t1i : z Ausgang x Aux wechselt auf 1, z Starten des Timeouts t2i .
Wechselt Eingang E auf 0, wechseln die Ausgänge x und x Aux auf 0.
x Aux
1
1/t1i
Geschw.
Bemerkung: Der oben beschriebene Betrieb impliziert, dass t2i >t1i.
35012335 00 Juli 2006
203
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Phase
3
Beschreibung
Solange die Dauer zwischen 2 steigenden Flanken des Eingangs FB geringer als t2i bleibt: z Restart des Timeouts t2i bei steigender Flanke des Eingangs FB ,
Wird die Dauer zwischen 2 steigenden Flanken des Eingangs FB größer als t2i : z Ausgang x Aux wechselt auf 0, z Starten des Timeouts t1i (siehe Phase),
Wechselt Eingang E auf 0, wechseln die Ausgänge x und x Aux auf 0.
x Aux
1
Illustration
1/t2i 1/t1i Geschw.
Bemerkung: Der oben beschriebene Betrieb impliziert, dass t2i >t1i.
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Geschwindigkeitsüberwachung".
E x
FB t>t1i t<t1i t<t2i t>t2i t=t2i t<t1i t<t1i x Aux
204 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Steuerungskontrolle Typ 1
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Steuern einer Aktion und das Prüfen nach einer Zeit ti , ob sie durchgeführt wurde.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
Befehl
Bedeutung
Befehlseingang.
Kontrolle Kontrolleingang.
Quittierun g
Fehlerquittierung.
x x Aux
Physischer Ausgang des
Bausteins.
Interner Hilfsausgang am
Baustein.
Illustration
Bef.
Befehl/Kontrolle Typ 1
Quitt.
Strg t i
Ausgang x
Ausg. x Aux
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen der Funktion
"Steuerungskontrolle Typ 1".
Phase
1
2
3
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs "Befehl" : z z
Starten des Timeouts ti ,
Eingang x wechselt auf 1.
Am Ende des Timeouts ti : z z
Hat das Signal "Kontrolle" während des Timeouts auf Status 1 gewechselt, bleibt der Ausgang x Aux auf 0 (Normalfall),
Ist das Signal "Kontrolle" nicht angekommen, wechselt der Ausgang x Aux z auf 1 (Fehlersignal Typ A).
Fällt das Signal "Kontrolle" zurück, während Eingang "Befehl" auf 1 ist, wechselt Ausgang x Aux auf 1 (Fehlersignal Typ B).
Eine steigende Flanke des Eingangs "Quittierung" mit Eingang "Kontrolle" auf 1 hat den Reset des Eingangs x Aux zur Folge.
Bei fallender Flanke des Eingangs "Befehl" wechseln die Ausgänge x und x
Aux auf 0.
35012335 00 Juli 2006
205
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Illustration Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Steuerungskontrolle Typ 1".
Cde x t<ti t<ti ti t>ti
Ctrl
Acq x Aux
206 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Steuerungskontrolle Typ 2
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht: z
Das Steuern einer Aktion und das Prüfen nach einer Zeit t1i , ob sie durchgeführt z wurde, das Löschen der Aktion und das Prüfen nach einer Zeit t2i , ob sie gelöscht wurde.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
Befehl
Ctrl n
Quittierun g x x Aux
Bedeutung
Befehlseingang.
Kontrolleingang n.
Fehlerquittierung.
Physischer Ausgang des
Bausteins.
Interner Hilfsausgang am
Baustein.
Illustration
Bef.
Quitt.
Strg 1
Strg 2
Befehl/Kontrolle Typ 2 t 1 i t 2 i
Ausgange x
Ausg. x Aux
35012335 00 Juli 2006
207
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen der Funktion
"Steuerungskontrolle Typ 2".
Phase
1
2
3
4
Beschreibung
Bei steigender Flanke des Eingangs "Befehl" : z Starten des Timeouts t1i , z Eingang x wechselt auf 1.
Am Ende des Timeouts t1i : z Wechselt das Signal "Ctrl 1" während der Zeit des Timeouts t1i auf Status z
1, bleibt Ausgang x Aux auf 0 (Normalfall), ist das Signal "Ctrl 1" nicht angekommen, wechselt Ausgang x Aux auf 1 z
(Fehlersignal Typ A), fällt das Signal "Ctrl 1" zurück, während Eingang "Befehl" auf 1 ist, wechselt Ausgang x Aux auf 1 (Fehlersignal Typ B).
Der Reset des Eingangs x Aux wird durchgeführt bei: z z
Steigender Flanke des Eingangs "Quittierung" mit Eingang "Ctrl 1" auf 1,
Statusänderung des Eingangs "Befehl" .
Bei fallender Flanke des Eingangs "Befehl" : z z
Starten des Timeouts t2i ,
Eingang x wechselt auf 0.
Am Ende des Timeouts t2i : z Wechselt das Signal "Ctrl 2" während der Zeit des Timeouts t2i auf den
Status 1, bleibt Ausgang x Aux auf 0 (Normalfall), z ist das Signal "Ctrl 2" nicht angekommen, wechselt Ausgang x Aux auf 1
(Fehlersignal Typ A),
Fällt das Signal "Ctrl 2" zurück, während Eingang "Befehl" auf 0 ist, z wechselt Ausgang x Aux auf 1 (Fehlersignal Typ B).
Der Reset des Eingangs x Aux wird durchgeführt bei: z Steigender Flanke des Eingangs "Quittierung" mit Eingang "Ctrl 2" auf 1, z Statusänderung des Eingangs "Befehl" .
208 35012335 00 Juli 2006
Illustration
Cde x t<t1i
Ctrl1
Ctrl2
Acq x Aux
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Steuerungskontrolle Typ 2". t<t1i t<t2i t>t1i t1i t>t2i t2i
35012335 00 Juli 2006
209
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Zählsteuerung
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Erkennen eines Schwellwertes th zum Steuern einer
Positionierungsaktion.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
Befehl
Reset
Up x x Aux
Bedeutung
Befehlseingang.
Reset der Ausgänge x und x
Aux .
Eingang Zählfunktion.
Physischer Ausgang des
Bausteins.
Interner Hilfsausgang am
Baustein.
Illustration
E
Reset
Up
Befehl/Zählen t h
Ausgang x
Ausg. 18 Aux
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen der Funktion
"Zählsteuerung".
Phase
1
2
3
Beschreibung
Initialisierung des Zählers auf 0 bei steigender Flanke des Eingangs "Reset" .
Bei steigender Flanke des Eingangs "Befehl" , wechselt der Eingang x auf 1.
Bei jeder steigenden Flanke des Eingangs "Up" Inkrementieren des Zählers.
Ist der Schwellwert th erreicht oder wechselt Eingang "Befehl" auf 0, wechseln die Ausgänge x und x Aux auf 0.
Anmerkung: Der Eingang "Befehl" beeinflußt nicht die Zählfunktion, die bei steigender
Flanke des Eingangs "Up" erfolgt.
210 35012335 00 Juli 2006
Illustration
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Zählsteuerung".
Cde
Reset
Up th x x Aux
35012335 00 Juli 2006
211
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Reflexfunktionsbaustein: Fehleranzeige
Rolle
Struktur
Diese Funktion ermöglicht das Anzeigen von Fehlern mit Quittierung und Löschen.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Interfaces des Bausteins.
Name
Fehler
Bedeutung
Fehlereingang.
Quittierung Quittierungseingang.
Löschen Löscheingang.
x x Aux
Physischer Ausgang des
Bausteins.
Inaktiver Ausgang für diesen
Block.
Illustration
Fehl.
Fehlermeldung
Quitt.
Entf.
t 1 i t 2 i
Ausgange x
Aus. x Aux
Betrieb Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Betriebsphasen der Funktion
"Fehleranzeige".
Phase
1
2
3
Beschreibung
Ist Eingang "Fehler" im hohen Status, oszilliert Ausgang x mit einer Periode 2 x t1i .
Bei steigender Flanke des Eingangs "Quittierung" : z Bleibt der Fehler bestehen, wechselt der Ausgang auf 1, z ist der Fehler verschwunden, oszilliert der Ausgang mit einer Periode 2 x t2i .
Bei steigender Flanke des Eingangs "Löschen" wechselt Ausgang x auf 0.
Bemerkung: Ist der Fehler immer noch vorhanden, wird der Zyklus phasengleich fortgesetzt.
Anmerkung: Ausgang x blinkt bei Fehlern: z Schnelles Blinken t1i: Physischer Fehler, nicht quittiert durch den Eingang
"Quittierung", z z z
Langsames Blinken t2i: Nicht physischer Fehler, quittiert durch den Eingang
"Quittierung",
Dauerlicht: Physischer Fehler, quittiert durch den Eingang "Quittierung",
Aus: Letzter Fehler nach Quittierung durch Eingang "Löschen" gelöscht.
212 35012335 00 Juli 2006
Illustration
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Die nachfolgende Illustration beschreibt das Trenddiagramm des Funktionsbausteins "Fehleranzeige" mit t1i < t2i .
Def
Acq
Eff x
2 x t1i 2 x t1i 2 x t2i
35012335 00 Juli 2006
213
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
9.3
Konfiguration des Reflex-Digitalmoduls
Übersicht
Gegenstand des
Abschnitts
Dieser Abschnitt erläutert die Besonderheiten im Zusammenhang mit der
Konfiguration eines Reflex- Digital moduls.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Konfiguration des Digital-Reflexmoduls
Präsentation des Editors zur Konfiguration von Reflexfunktionen
Zuweisen und anschließendes Konfigurieren einer Reflexfunktion
Einstellen der Konfigurationsparameter einer Reflexfunktion
Wie ordnet man ein Ereignis einem virtuellen Ausgang zu
Seite
214 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Konfiguration des Digital-Reflexmoduls
Einleitung
Illustration
Das Reflexmodul Digital TSX DMY 28 RFK übernimmt die Parameter der Standard-
Digitalein-/ausgänge (Siehe
Konfiguration der Digitalparameter, S. 117
)).
Es besitzt jedoch auch eigene Parameter wie: z
Die Zuweisung einer Reflexfunktion für einen gegebenen Ausgangskanal, z die Association eines Ereignisses an einen virtuellen Ausgang.
Eine Reflexfunktion, die so einem gegebenen Kanal zugewiesen wurde, muß ihrerseits konfiguriert werden und Gegenstand einer Einstellung ihrer internen
Parameter sein.
Das nachfolgende Fenster zeigt einige Beispiele der Funktionszuweisung an einen gegebenen Kanal.
Paramètres spécifiques
22
23
24
25
26
27
28v
29v
30v
31v
Voie
16
17
18
19
20
21
Symbole S. Déf. Alim
Actif
Tâche
MAST
MAST
Réarmement
Programmé
Programmé
Val. repli
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Repli à 0
Fonction
Combinatoire
TIMER travail
TIMER repos
TIMER travail 2
MONO temporisé
OSCILLATEUR
COMPTEUR 2 seuils
PWM generation
Commande/comptage
Signalisation de défaut
Evénement
Directe
Directe
Directe
Directe
Directe
Directe
35012335 00 Juli 2006
215
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Präsentation des Editors zur Konfiguration von Reflexfunktionen
Übersicht
Illustration
Der Editor zur Konfiguration von Reflexfunktionen besteht aus einem Plan, der die
Wahl des Funktionsbausteins sowie die Eingabe der Grafikobjekte der sequentiellen Logik des Bausteins ermöglicht.
Die nachfolgende Illustration beschreibt den Konfigurationsbereich eines
Reflexfunktionsbausteins.
Ausgang 26 E TIMER steig. Flanke t i = 0
Aus. 26 Aux
1 2 1 2 1 2 1 2 3 4 5 6
Beschreibung Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Teile des
Konfigurationsbereichs.
Variable Funktion
1 Spalten zur Eingabe von Kontakten mit ihrem zugeordneten Sprachobjekt.
2
3
4
5
6
Spalten zur Eingabe von horizontalen und vertikalen Verbindungen zwischen den Kontakten.
Spalte, die das Setzen der Eingänge von Funktionsbausteinen auf 1 oder deren
Verbindung mit der Logikfunktion ermöglicht.
Spalte zur Anzeige der dem gewählten Funktionsbaustein entsprechenden
Eingänge.
Spalte: z Zur Anzeige des vom Baustein verwendeten internen Parametertyps, z zur Wahl der gewünschten Reflexfunktion.
Spalte zur Eingabe des Abschlußoperationstyps des Ausgangs.
216 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Beschreibung der Grafikobjekte
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen verfügbaren Grafikobjekte entsprechend der Empfangsspalte oder –zelle.
Objekt
-- --
-----------
------
|
------
1 -
----| |----
----|/|----
----( )----
----(/)----
1
6
3
1
6
Spalte(n) Beschreibung
1, 2, 3 Leerer Bereich
1, 2, 3
2
Horizontale Verbindung
Vertikale Verbindung
Einen Kanal auf 1 setzen
Schließer
Öffner
Direkte Abschlußoperation
Inverse Abschlußoperation
35012335 00 Juli 2006
217
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Zuweisen und anschließendes Konfigurieren einer Reflexfunktion
Übersicht Als Standard werden die Ausgangskanäle eines Reflexmoduls als Standard-
Digitaleingänge deklariert. Außerdem ist bei jedem verwendeten Kanal das
Neuzuweisen der gewünschten Funktion erforderlich.
Die Konfiguration einer Reflexfunktion besteht aus dem Definieren der Betriebsbedingungen wie: z
Dersequentiellen Logik, die den verschiedenen Eingängen zugeordnet ist, z z dem gewünschten Ausgangstyp, der Parametrierung des Bausteins.
Die sequentielle Logik wird in Kontaktplansprache unter Verwendung der
Sprachobjekte, die dem betroffenen Reflexmodul zugeordnet sind, ausgeführt.
Verfahrensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Schritte beim Konfigurieren eines Reflexfunktionsbausteins.
3
4
5
Schritt
1
2
4
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des Moduls auf.
Wählen Sie "Ausgangsteil" im laufenden Menü im Modulbereich.
Klicken Sie auf die Zelle "Funktion" des zuzuweisenden Kanals.
Wählen Sie die gewünschte Funktion in der laufenden Liste.
Realisieren Sie die sequentielle Logik. Klicken Sie dazu auf die gewünschte
Zelle und: z Wählen Sie dann ein Grafikobjekt (Kontakt, Verbindung, Setzen eines
Eingangs auf 1), z z wählen Sie im Fall eines Kontakts: z
Die Variable (%Ixy, %Qxy, ERR), z die Adresse i.
Wählen Sie den Typ der Abschlußoperation.
Bestätigen Sie die Konfiguration durch Klicken auf "Bestätigen" .
218 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Einstellen der Konfigurationsparameter einer Reflexfunktion
Einleitung Bestimmte Bausteine der Reflexfunktion besitzen interne Parameter (mit Werten zwischen 0 und 65535), die für ihren Betrieb benötigt werden (Beispiel: Zeitliche
Schwellwerte).
Diese Parameter sind veränderbar: z z
Vom Fenster der Moduleinstellung aus (nur im Offline-Betrieb), per Programm (siehe
Objekte des expliziten Austauschs: Allgemeines, S. 157
).
Verfahrensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Ändern der Einstellparameter eines Reflexfunktionsbausteins.
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des Moduls auf.
Wählen Sie den Einstellmodus in der laufenden Liste im Modulbereich.
Ergebnis: Das nachfolgende Fenster erscheint.
TSX DMY 28RFK [RACK 0 POSITION 2]
Kanal Funktionsbaustein
20
21
22
23
16
17
18
19
24
25
26
27
28v
29v
30v
31v
Intervallmessung, 1
Flanke TIMER Betrieb 2
Flanke TIMER Betrieb 2
Oszillator
Fehleranzeige
Direkt
Direkt
Direkt
Direkt
Direkt
Direkt
Direkt
Direkt
Direkt
Direkt
Logikfunktion
Eingang 1 t i t 1 i t 1 i t 1 i t 1 i
TM-Wert1
2
3000
50000
10000
1000
Eingang 2 t h t 2 i t 2 i t 2 i t 2 i
TM-Wert2
50000
50000
50000
10000
200
3
4
5
Wählen Sie für den betroffenen Kanal die Zelle, die dem einzugebenden
Parameter entspricht.
Geben Sie den Parameter ein.
Bestätigen Sie durch Drücken auf "Eingabe" .
35012335 00 Juli 2006
219
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Wie ordnet man ein Ereignis einem virtuellen Ausgang zu
Einleitung
Eigenschaften von
Ereignisausgängen
Virtuelle Ausgänge sind keine physisch vorhandenen Ausgänge des Moduls. Sie wirken auf interne Statusbits des Moduls ein und können Ereignissen zugeordnet werden.
Ein virtueller Ausgang kann folglich eine Ereignistask des Steuerungsprozessors auslösen.
Mögliche Eigenschaften der Ereignisverarbeitung sind: z z normal (kein Ereignis dem Kanal zugeordnet), kanalweise EVT-Verarbeitung, z z getriggertes Ereignis bei steigender Flanke (SF), getriggertes Ereignis bei fallender Flanke (FF), z getriggertes Ereignis bei steigender und fallender Flanke.
Werden 2 Flankentypen auf einem Kanal gewählt, wird dem Kanal eine einzige
Ereignisnummer zugeordnet.
Die Ereigniseingänge sind einer Verarbeitungsnummer (Evti) zugeordnet. Diese
Nummern staffeln sich von: z
0 bis 31 bei einem Prozessor des Typs TSX5710/102/103/153, PMX 57 102, z
PCX 571012
0 bis 63 bei anderen Prozessoren
Die EVT-Verarbeitung (EVTi) mit der höchsten Priorität ist die Nummer 0. Sie darf nur dem Kanal 0 zugeordnet werden.
Hinweis: Dies betrifft die Ereignisnummer.
z z
Die vorgeschlagene Ereignisnummer ist die erste, die auf der Liste verfügbar ist.
Eine manuell außerhalb der Toleranz eingegebene Nummer wird bei der z
Bestätigung nicht akzeptiert.
Das Hinzufügen, Löschen oder Wechseln der Ereignisnummer ist im Online-
Modus nicht möglich.
Leistungen Die maximale Ereignisfrequenz beträgt 1 kHz / Anzahl der programmierten
Ereignisausgänge.
Die maximale Anzahl von Ereignissen in einer geschlossenen Kette beträgt 100
Ereignisse pro 100 ms.
220 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Vorgehensweise Die nachfolgende Tabelle erläutert die verschiedenen Schritte, mit denen ein
Ereignis einem Ausgang zugeordnet und anschließend sein Eigenschaften definiert werden.
Schritt
1
2
3
4
5
6
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des Moduls auf.
Wählen Sie "Ausgangsteil" aus dem Pulldown-Menü im Modulbereich.
Doppelklicken Sie auf das Feld " Ereignis " des Kanals, der zugewiesen werden soll.
Wählen Sie die gewünschte Funktion.
Geben Sie die Ereignisnummer "Evt" ein.
Wiederholen Sie die Operation für jeden zu konfigurierenden Kanal (ab Schritt ).
35012335 00 Juli 2006
221
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
9.4
Dem Reflex-Digitalmodul zugeordnete Bits und
Wörter
Übersicht
Gegenstand des
Abschnitts
Dieser Abschnitt erläutert die verschiedenen, dem Reflex- Digital modul zugeordneten Sprachobjekte.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Dem Modul TSX DMY 28 RFK zugeordnete Sprachobjekte des impliziten
Austausches
Dem Modul TSX DMY 28 RFK zugeordnete Sprachobjekte des expliziten
Austausches
Seite
222 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Dem Modul TSX DMY 28 RFK zugeordnete Sprachobjekte des impliziten
Austausches
Übersicht
Illustration
Die dem Reflexmodul zugeordneten Sprachobjekte des impliziten Austausches können verwendet werden bei: z
Der sequentiellen Logik des Funktionsbausteins, z dem Programm des Steuerungsprozessors.
z
Die nachfolgende Illustration beschreibt die verschiedenen Möglichkeiten des
Austausches: z
Innerhalb eines Reflexmoduls, zwischen dem Reflexmodul und dem Steuerungsprozessor.
Prozessor Steuerung Reflexmodul
Programm
SPS
%Ixy.i (i=0 à 15)
Physische
Eingänge
0 à 15
%Qxy.i (i=16 à 31)
%Ixy.i (i=16 à 31)
Ausgange x
Physische
Ausgänge
16 à 27 aufeinanderfolgende
Logik
Ausgange x
Aux
%Ixy.i.1 (i=16 à 31)
Ereignissteuerung
%Ixy.i (i=28 à 31)
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223
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Sprachobjekte
Adresse
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Sprachobjekte des impliziten Austausches des Moduls TSX DMY 28 RFK.
Funktion Verwendung im Modul
%Ixy.i
(i = 0 bis 15)
%Ixy.i
(i = 16 bis 27)
%Ixy.i
(i = 28 bis 31)
%Ixy.i.1
(i = 16 bis 31)
Bildbits des Status der physischen
Eingänge des Moduls.
Bildbits des Status der physischen
Ausgänge des Moduls.
Bildbits des Status der virtuellen
Ausgänge des Moduls.
Bildbits des Status der modulinternen Hilfsausgänge.
%Qxy.i
(i = 16 bis 31)
ERRi
(i = 16 bis 27)
ERR28
Befehlsbits der Ausgänge des
Moduls
Kurzschlußfehler-Bits der physischen Ausgänge des Moduls
Bits der Fehler der externen
Versorgung der Eingänge des
Moduls
ERR29
%Ixy.i.ERR
Bits der Fehler der externen
Versorgung der Ausgänge des
Moduls
Bit Kanalfehler
%Ixy.i.MOD.ERR Bit Modulfehler -
-
Modus
Lesen
Lesen
Lesen
Lesen
Lesen
(2)
Lesen
Lesen
Lesen
Aktualisierung
Echtzeit
Echtzeit
Echtzeit
Echtzeit
(1)
Echtzeit
Echtzeit
Echtzeit -
-
Verwendung im
Steuerungsprogramm
Modus
Lesen
Aktualisierung
(1)
Lesen
Lesen
Lesen
-
Lesen/
Schreiben
(1)
Lesen
Lesen
(1)
(1)
(1)
(1)
(1)
-
Legende:
(1)
(2)
Nicht verwendet
Aktualisierung im Rhythmus des Steuerungstasks, in dem die Kanäle konfiguriert sind.
Diese Befehlsbits steuern die entsprechenden physischen Ausgänge, wenn die Funktion "Direkt" gewählt wird.
224 35012335 00 Juli 2006
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Wortobjekte
Adresse
%IWxy.i:X0
(i = 28 bis 31)
%IWxy.i:X1
(i = 28 bis 31)
%IWxy.i:X7
(i = 28 bis 31)
%QWxy.i:X0
(i = 28 bis 31)
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Wortobjekte des impliziten
Austausches des Moduls TSX DMY 28 RFK.
Funktion Verwendung im Modul
Status des dem Kanal i zugeordneten Ereignisses X0 =
1: Steigende Flanke
Status des dem Kanal i zugeordneten Ereignisses X1 =
1: Fallende Flanke
Status des dem Kanal i zugeordneten Ereignisses X7 =
1: Ereignisverlust
Befehlsbit Ereignisausblendung
-
-
-
-
Modus Aktualisierung
Verwendung im
Steuerungsprogramm
Modus
Lesen
Aktualisierung
(1)
Lesen
Lesen
(1)
(1)
Schreiben (1)
-
Legende:
(1)
Nicht verwendet
Aktualisierung im Rhythmus des Steuerungstasks, in dem die Kanäle konfiguriert sind.
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225
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Dem Modul TSX DMY 28 RFK zugeordnete Sprachobjekte des expliziten
Austausches
Übersicht
Änderung der internen Werte per Programm
Das Modul TSX DMY 28 RFK übernimmt die Sprachobjekte des Standard-Digital-
Moduls (siehe
Dem Digitalmodul zugeordnete Sprachobjekte, S. 151
).
Es besitzt jedoch zwei Objekte des expliziten Austausches, die spezifisch für
Reflexausgänge sind und das Ändern der internen Werte bei Funktionsbausteinen ermöglichen (Beispiel: th1, th2 für einen Zähler, 2 Schwellwerte).
Diese Objekte sind: z
%MWxy.i.4, das den ersten internen Wert des Funktionsbausteins enthält, z
%MWxy.i.5, das den zweiten internen Wert des Funktionsbausteins enthält.
Das Modul TSX DMY 28 RFK nutzt außer den Standardanweisungen (siehe Dem
Modul TSX DMY 28 RFK zugeordnete Sprachobjekte des expliziten Austausches,
S. 226 ) eine spezifische Anweisung
"MOD_PARAM" (Änderung Parameter), die das Ändern der Parameter, die einem einzigen Kanal zugeordnet sind, ermöglicht.
Syntax: MOD_PARAM %CHxy.i (Nr., Wert1 , Wert2 , 0) mit: z i = 16 oder 24 (Index des ersten Kanals einer Gruppe von 8 Kanälen), z
Nr. = 0 bis 7 (Index des Kanals in der Kanalgruppe).
Beispiel:
Änderung der Parameter des Kanals 18 (Wert 1 = 10 ms (100 x 0,1 ms) , Wert 2 =
500 ms (5000 x 0,1 ms))
MOD_PARAM %CHxy.16 (2, 100 , 5000 , 0)
226 35012335 00 Juli 2006
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