Allgemeine Übersicht über den AS-i V2-Bus. Schneider Electric Softwareimplementierung, Applikationsspezifische Steuerungen, Junior/Pro, 4.5
Oglas
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Allgemeine Übersicht über den
AS-i V2-Bus
17
Übersicht
Inhalt dieses
Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
In diesem Kapitel ist der AS-i V2-Bus in den Steuerungen Premium/Atrium und der
Zugriffsmodus auf die verschiedenen applikationsspezifischen Editoren beschrieben.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des AS-i V2-Busses
Architektur des Moduls TSX SAY 1000
Aufbau eines AS-i-Slave mit Standardadressierung
Aufbau eines AS-i-Slave mit erweiterter Adressierung
Deklarieren eines AS-i-Kommunikationsmoduls im Steuerungsrack
Zugriff auf die Konfiguration des AS-i V2-Busses
Seite
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AS-i V2-Bus
Beschreibung des AS-i V2-Busses
Einleitung
AS-i V2-Bus
Der AS-i-Bus (Actuator Sensor-Interface) ermöglicht mittels eines einzigen Kabels die Vernetzung von Gebern/Stellgliedern auf der niedrigsten Ebene der
Automatisierung.
Diese Geber/Stellglieder werden in der Dokumentation als Slave-Geräte definiert.
Die Inbetriebnahme der Applikationsfunktion AS-i erfordert die Definition des physischen Kontextes der Applikation, in die sie integriert werden soll (Rack,
Versorgung, Prozessor, Module, an den Bus angeschlossene AS-i-Slave-Geräte) und anschließend die Sicherstellung ihrer Software-Inbetriebnahme.
Dieser zweite Aspekt wird von den verschiedenen Editoren von PL7 aus realisiert: z entweder im Offline-Modus z oder im Online-Modus. In diesem Fall ist die Änderung auf bestimmte Parameter beschränkt.
Das Modul TSX SAY 1000 umfasst die AS-i V2-Funktionen.
Der AS-i-Bus unterstützt: z bis zu 62 Slaves mit Standardadressierung und/oder erweiterter Adressierung, z z z bis zu 248 Eingänge und 186 Ausgänge, bis zu 124 analoge, im AS-i-Master integrierte Werte, eine Zykluszeit von maximal 10ms.
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AS-i V2-Bus
Prinzip der
Inbetriebnahme
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Phasen der
Inbetriebnahme des AS-i V2-Busses.
Modus
Offline
Phase
Deklaration des Moduls
Deklaration der Slave-
Geräte
Konfiguration des
Modulkanals (Siehe
Konfiguration des AS-i V2-
)
Bestätigung der
Konfigurationsparameter
(Siehe Bestätigen der
Konfiguration eines Moduls,
Globale Bestätigung der
Applikation (Siehe
Durchführen der globalen
Neukonfiguration einer
Offline oder online Symbolisierung
Beschreibung
Wahl der Position des Moduls TSX SAY 1000 im Rack
Wahl für jedes Gerät: z z seiner Positionsnummer am Bus, des Slave-Typs (Standardadressierung oder erweiterte
Adressierung).
Eingabe der Konfigurationsparameter
Bestätigung der Modul-Ebene
Bestätigung der Applikations-Ebene
Online
Offline oder online
Programmierung
Transfer
Debug
Dokumentation
Symbolisierung der Variablen, die den Slave-Geräten zugeordnet sind
Programmierung der Funktionen, die mit Hilfe des AS-i V2-Busses ausgeführt werden
Transfer der Applikation in die Steuerung
Debug der Applikation mit Hilfe: z z der Debug-Hilfefenster, die es ermöglichen, den Anschluss der
Slaves, ihre Parameter usw. anzuzeigen, von Diagnosefenstern zum Identifizieren der Fehler.
Ausdruck der verschiedenen Informationen zur Applikation
Hinweis: Die oben definierte Reihenfolge soll als Anhaltspunkt dienen. Die
Software PL7 ermöglicht die Verwendung der Editoren in interaktiver Form in der gewünschten Reihenfolge (Daten- oder Programmeditor sind jedoch nicht ohne vorherige Konfiguration des Moduls und der Slave-Geräte verwendbar).
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AS-i V2-Bus
Architektur des Moduls TSX SAY 1000
Übersicht
Illustration der
Architektur
3
4
5
6
7
Das Modul TSX SAY 1000 funktioniert gemäß dem Master-/Slave-Modus. Der
Master steuert nur die Datenübertragungen auf dem Bus.
Die AS-i-Norm definiert mehrere Dienstebenen, die vom Master angeboten werden: z z
Profil M0 und M03 - Minimum Master: Der Master bietet nur die Konfiguration der
Slaves, die beim Einschalten an den Bus angeschlossen waren, und nur die
Datenübertragungen über die Ein-/Ausgänge an.
Profil M1 und M1e - Full Master: Dieses Profil deckt alle von der AS-i-Norm z definierten Funktionen ab.
Profil M2 und M2e - Reduced Master: Dieses Profil entspricht den Funktionen des Profils M0 mit der Möglichkeit der Slave-Parametrierung.
Die Master-Profile mit einem "e" unterstützen die erweiterten Profil.
Hinweis: Das Modul TSX SAY 1000 entspricht dem Profil M2e, bietet jedoch außerdem die Möglichkeit, die Diagnoseinformationen von den Slaves und den
Kanälen der Slaves zu lesen.
Das Modul enthält Datenfelder, über die die Slave-Listen und die Bilder von den Ein-
/Ausgangsdaten verwaltet werden können. Diese Informationen sind im flüchtigen
Speicher gespeichert.
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Architektur des Moduls TSX SAY 1000 .
TSX SAY 1000
1 E/A-Daten
2
Parameter aktuell
Konfiguration/
Identifikation
LDS
LAS
LPS
LPF
AS-I-Bus
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AS-i V2-Bus
Beschreibung der Bestandteile
Die nachfolgende Tabelle enthält die verschiedenen Elemente, die die Architektur des Moduls TSX SAY 1000 bilden.
4
5
6
2
3
Variable Element
1 E/A-Daten:
7
Aktuelle Parameter
Konfiguration/
Identifikation
LDS
LAS
LPS
LPF
Beschreibung
Bilder der 248 Eingänge und der 186 Ausgänge des
AS-i V2-Busses.
Bilder der Parameter von allen Slaves.
Dieses Feld enthält alle E-/A-Codes und die
Identifikationscodes von allen erkannten Slaves.
Liste von allen auf dem Bus erkannten Slaves.
Liste von allen auf dem Bus aktivierten Slaves.
Liste von allen auf dem Bus vorgesehenen und mit
PL7 konfigurierten Slaves.
Liste der Slaves mit einem dezentralen Fehler.
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AS-i V2-Bus
Aufbau eines AS-i-Slave mit Standardadressierung
Übersicht
Illustration des
Aufbaus
Über den AS-i V2-Bus können 31 Slave-Geräte mit Standardadressierung vernetzt werden.
Die Slaves mit Standardadressierung verfügen jeweils über: z
4 Eingangsbits, z z
4 Ausgangsbits,
4 Parametrierungsbits.
Der AS-i V2-Bus kann maximal 124 Eingänge und 124 Ausgänge eines Slaves mit
Standardadressierung verwalten.
Jeder Slave besitzt seine eigene Adresse und ein Profil (Definition zum Austausch von Variablen).
Die nachfolgende Abbildung zeigt den Aufbau eines Slaves mit
Standardadressierung.
AS-i-Slave
1 E/A-Daten
D3
D0
2 Parameter
P3
P0
3
Konfiguration/
Identifikation
AS-I-Bus
4 Adresse
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AS-i V2-Bus
Beschreibung der Bestandteile
Die nachfolgende Tabelle zeigt die verschiedenen Bestandteile vom Aufbau eines
Slaves mit Standardadressierung.
Variable Element
1 Ein-/
Ausgangsdaten
2
3
4
Parameter
Konfiguration/
Identifikation
Adresse
Beschreibung
Die Eingangsdaten werden vom Slave gespeichert und dem
AS-i-Master zur Verfügung gestellt.
Die Ausgangsdaten werden vom Mastermodul aktualisiert.
Mit den Parametern können die Betriebsmodi im Sensor oder
Stellglied gesteuert und umgeschaltet werden.
Dieses Feld enthält: z z den Code, der der Konfiguration der Ein-/Ausgänge (E/A) entspricht, die Identifikationscodes des Slave (ID, ID1, ID2).
Physische Adresse des Slave
Bemerkung : Die Funktions- und Adressparameter sowie die Konfigurations- und
Identifikationsdaten werden in einem nicht flüchtigen Speicher gespeichert.
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AS-i V2-Bus
Aufbau eines AS-i-Slave mit erweiterter Adressierung
Beschreibung
Illustration des
Aufbaus
Über den erweiterten AS-i V2-Bus können 62 Slave-Geräte mit erweiterter
Adressierung vernetzt werden.
Die Slaves mit erweiterter Adressierung verfügen jeweils über: z
4 Eingangsbits, z z
3 Ausgangsbits,
3 Parametrierungsbits.
Der AS-i V2-Bus kann maximal 248 Eingänge und 186 Ausgänge eines Slaves mit erweiterter Adressierung verwalten.
Jeder Slave besitzt seine eigene Adresse sowie ein Profil und ein Unterprofil
(Definition zum Austausch von Variablen).
Die nachfolgende Abbildung zeigt den Aufbau eines Slaves mit erweiterter
Adressierung.
AS-i-Slave
Nur Eingangsbit
1 E/A-Daten
(D3)
D0
2 Parameter
P2
P0
3
Konfiguration/
Identifikation
AS-I-Bus
4 Adresse
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AS-i V2-Bus
Beschreibung der Bestandteile
Die nachfolgende Tabelle zeigt die verschiedenen Bestandteile vom Aufbau eines
Slaves mit erweiterter Adressierung.
Variable Element
1 Ein-/
Ausgangsdaten
2
3
4
Parameter
Konfiguration/
Identifikation
Adresse
Beschreibung
Die Eingangsdaten werden vom Slave gespeichert und dem
AS-i-Master zur Verfügung gestellt.
Die Ausgangsdaten werden vom Mastermodul aktualisiert.
Mit den Parametern können die Betriebsmodi im Sensor oder
Stellglied gesteuert und umgeschaltet werden.
Dieses Feld enthält: z den Code, der der Konfiguration der Ein-/Ausgänge (E/A) entspricht, z z den Identifikationscode des Slave (ID), die Unter-Identifikationscodes des Slave (ID1 und ID2).
Physische Adresse des Slave
Bemerkung : Die Funktions- und Adressparameter sowie die Konfigurations- und
Identifikationsdaten werden in einem nichtflüchtigen Speicher gespeichert.
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AS-i V2-Bus
Deklarieren eines AS-i-Kommunikationsmoduls im Steuerungsrack
Vorgehensweise Dieser Arbeitsgang ermöglicht das softwaregestützte Deklarieren eines AS-i-
Kommunikationsmoduls im Steuerungsrack TSX 57.
Schritt
1
Aktion
Doppelklicken Sie auf die gewünschte Position des angezeigten Racks.
Ergebnis : Das Dialogfeld "Modul hinzufügen" wird angezeigt:
Modul hinzufügen
Familie:
Analog
Kommunikation
Aufwärtszählen
Bewegung
Wägen
Digital
1.5
1.5
1.5
1.5
1.7
1.5
Modul:
TSX SAY1000
TSX SCY 21600
TSX SCY 21601
MODUL AS-i-Interface
EMPFANGSMODUL PCMCIA
EMPFANGSMODUL PCMCIA
OK
Abbrechen
304
2
3
4
Wählen Sie im Feld Familie die Option Kommunikation aus.
Wählen Sie im Feld Modul die Modulreferenz.
Bestätigen Sie die Wahl mit OK .
Ergebnis : Das Modul ist an seiner Position deklariert. Diese wird gelb und enthält die Modulreferenz.
Konfiguration
TSX 57303 V5.0...
XMWI
XTI..
0
0 1 2 3 4 5
3
6
0
0
0
Y
1
S
A
Bemerkung : Die maximale Anzahl von TSX SAY 1000 -
Kommunikationsmodulen, die in einer Konfiguration implementiert werden können, beträgt: z z z
2 Module mit einem TSX/PMX/PCX 57-1• -Prozessor,
4 Module mit einem TSX/PMX/PCX 57-2• -Prozessor,
8 Module mit einem TSX/PMX/PCX 57-3• - oder TSX/PMX 57-4 •-Prozessor.
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Zugriff auf die Konfiguration des AS-i V2-Busses
AS-i V2-Bus
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AS-i V2-Bus
Vorgehensweise Mit Hilfe dieses Arbeitsgangs kann auf die Konfiguration eines AS-i-
Kommunikationsmoduls zugegriffen werden.
Schritt
1
Aktion
Rufen Sie das Fenster Hardwarekonfiguration auf.
Ergebnis : Es erscheint das Hardwarekonfigurationsfenster des Racks.
Konfiguration
TSX 57303 V5.0...
XMWI
XTI..
0 1 2 3 4 5 6
2
0
0
0
Doppelklicken Sie auf die Position des Kommunikationsmoduls oder wählen Sie das Modul aus und führen Sie dann den Befehl Service → Modul öffnen aus.
Illustration : Beispiel des Konfigurationsfensters mit 2 konfigurierten Slaves
TSX SAY 1000 [RACK 0 POSITION 1]
Konfiguration
Bezeichnung: Modul AS-Interface V2
Kanal 0:
Kanal 0
BUS AS-Interface V2
AS-Interface V2-Konfiguration
Automatische Adressierung
Slave std/A Slave /B
XVBC21A P
0
1
2
3
6
7
5
4
8
9
10
11
12
13
14
P ASIME4IE
MAST
Slave 2B
Technische Daten
Profil: EA
Kommentar
0 ID a ID2 0 ID1
Modul mit 4 Eingängen und erweiterter
Adressierung
0
Parameter
0 Nicht verwendet 2 Nicht verwendet
1 Nicht verwendet 0
Ein-/Ausgangs-Symbole
Eingang Variable
3
4
1
2
Ausgang
3
4
1
2
%I\1.0\102.0
%I\1.0\102.1
%I\1.0\102.2
%I\1.0\102.3
Variable
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Symbol
Symbol
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
Nicht verwaltet
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