Anlagen. Schneider Electric Softwareimplementierung, Applikationsspezifische Steuerungen, Junior/Pro, 4.5
Oglas
Oglas
Anlagen
26
Auf einen Blick
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel liefert ergänzende Informationen für die Implementierung der
Bedienerdialogfunktionen.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
26.1
26.2
Thema
Vorsichtsmaßnahmen bei Bedienerdialogfunktionen
Beschreibung der Codierung des Parameters "Sendedaten" der integrierten Bedienerdialogfunktionen
Seite
35012335 00 Juli 2006
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Anlagen
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Anlagen
26.1
Vorsichtsmaßnahmen bei
Bedienerdialogfunktionen
Vorsichtsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Bedienerdialog
Einleitung
Liste der
Vorsichtsmaßnahmen
Die nachfolgende Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie stellt jedoch die häufigsten Fehler zusammen, die bei der Implementierung der Bedienerdialogfunktionen in einer Applikation auftreten. z z z z z z z z z
Vergessen Sie nicht, den Parameter Timeout (%MWi+2) vor dem Starten der
Bedienerdialogfunktion zu initialisieren. Im Fall der Funktionen ASK_MSG oder
ASK_VALUE ist der Wert 0 zwingend vorgegeben.
Wenn Sie zur Speicherung der Rückmeldung für jede Funktion dasselbe Wort verwenden, müssen Sie das Aktivitätsbit (%MWi:X0) vor dem Starten einer anderen Funktion mit dem Wert 0 testen.
Synchronisieren Sie das Starten der verschiedenen integrierten Bedienerdialogfunktionen, damit es nicht zu einer Sättigung der Warteschlange für die Befehle des Schaltpults CCX 17 kommt.
Denken Sie daran, die Größe der internen Konstanten %KWi für die Anzeige der
Sendedaten in geeigneter Weise zu dimensionieren.
Zögern Sie nicht, etwas Spielraum bei der Zuordnung der Sendedaten (%KWi:n) zu lassen. Wenn Sie nämlich Änderungen am Titel der Texte vornehmen müssen, gibt es dann kein Überlappungsproblem zwischen den verschiedenen
Referenzen von %KWi:n.
Die maximale Größe für integrierte Bedienerdialogfunktionen beträgt 47 Wörter.
Achtung: Im Online-Änderungsmodus können Sie keine integrierte Bedienerdialogfunktion erstellen, wenn die Applikation in der Steuerung nicht bereits ein
Exemplar dieser Funktion besitzt.
Bei einem Netzausfall oder Unterbrechung der Verbindung ist es Aufgabe der
Applikation, den CCX 17 in einen kohärenten Status zurück zu versetzen
(Zuordnung der Tasten und Meldungen im Fenster).
Der Abbruch von Änderungen oder das Löschen eines Netzwerks oder eines
Satzes (Anweisungsliste oder Strukturierter Text) führen nicht zum Abbruch der
Initialisierung der Variablen %KWi.
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26.2
Beschreibung der Codierung des Parameters
"Sendedaten" der integrierten
Bedienerdialogfunktionen
Auf einen Blick
Gegenstand dieses Abschnitt
Dieser Abschnitt enthält genauere Informationen zum Parameter Sendedaten .
Er wendet sich an Applikationsentwickler, welche die integrierten Bedienerdialogfunktionen implementieren möchten, ohne die unterstützenden Eingabefenster aufzurufen.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Anzeige einer Statusmeldung der Steuerung: Funktion SEND_MSG
Eingabe einer von der Steuerung geprüften Statusmeldung: Funktionen
ASK_MSG und GET_MSG
Anzeige einer Alarmmeldung der Steuerung: Funktion SEND_ALARM
Anzeige einer Status- oder Alarmmeldung oder einer Meldungsgruppe, enthalten im Speicher des CCX 17: Funktionen ASK_VALUE,
DISPLAY_MSG, GET_VALUE, DISPLAY_ALRM und DISPLAY_GRP
LED-Anzeigen der Anzeigesäule: Funktion CONTROL_LEDS
Konfiguration der Befehlstasten: Funktion ASSIGN_KEYS
Senden eines allgemeinen Befehls: Funktion PANEL_CMD
Seite
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Anlagen
Anzeige einer Statusmeldung der Steuerung: Funktion SEND_MSG
Einleitung Sie können Statusmeldungen aus der Steuerungsapplikation heraus aufbauen und
über interne Wörter (%MWi) senden, um sie auf dem Bildschirm eines Schaltpults
CCX 17 anzuzeigen. Diese Aufgabe übernimmt die Funktion SEND_MSG.
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Anlagen
Codierung des
Parameters
"Sendedaten"
Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Bedeutung der verschiedenen Wörter, aus denen der Parameter
Wörter).
Bedeutung
Sendedaten besteht (max. 47
1
2
Nr. des
Worts
3
4 bis P
P +1
P +2
P +3
P +4
P+5
P+6
P+7
P
Enthält eine Kennung mit dem Wert 16#CC17.
Enthält den Wert 0.
Enthält die Länge des Bereichs der folgenden Wörter in Bytes.
Enthalten den Text der zu sendenden Meldung, einschließlich der Unterstreichungs -Zeichen, welche die Zeichen repräsentieren, die bei der Anzeige einer Variable erwartet werden. Dieser Text hat eine maximale Länge von 40 Zeichen.
Wenn der Text aus einer ungeraden Anzahl von Zeichen besteht, hat das letzte Byte den Wert 0; wenn der Text eine gerade Länge hat und wenn er kleiner als 39 Zeichen ist, muss das letzte Wort den Wert
0 enthalten.
Enthält die Nummer der Zeile, in der die Meldung angezeigt werden soll.
Enthält die Nummer der Spalte, in der der Beginn der Meldung angezeigt werden soll.
Dieser Bereich mit 2 Wörtern (4 Zeichen) enthält die Merkmale der Meldung und ist wie folgt strukturiert:
Zeichen 1 Dieses Zeichen (Großbuchstabe) entspricht dem Anzeigeattribut: z B = blinkend z z z
R = invers
A = blinkend und invers
N = ohne Attribut
Zeichen 2 Dieses Zeichen (Großbuchstabe) entspricht der Größe der Schriftart für die
Zeichen: z z
S = einfache Größe
D = doppelte Höhe und Breite
Zeichen 3 und 4 Entspricht der Druckoption: z z
Y und danach ein Leerzeichen = Ja
N und danach ein Leerzeichen = Nein
Wenn Sie die Variable nicht anzeigen möchten, muss das folgende Wort auf 0 gesetzt sein (in diesem Fall werden die weiteren Parameter ignoriert); andernfalls müssen die folgenden
Parameter hinzugefügt werden:
Enthält die Position der anzuzeigenden Variablen, gezählt als Anzahl der Zeichen, bezogen auf den
Beginn der Meldung.
Enthält die Anzahl der Zeichen, die für die Variable anzuzeigen sind.
Anzahl der Wörter, die den Text der zu sendenden Meldung enthalten (siehe Zeile "4 bis P")
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Anlagen
Nr. des
Worts
P+8
Bedeutung
Enthält einen zusätzlichen Befehl: z 0: Kein Befehl z z
1: Fenster löschen
2: Löschen der Zeile vor der Anzeige
Enthält den Wert 16#0030.
P+9
P+10 und 11 Enthalten den Typ des Eingabefeldes: z z
BIT + Leerzeichen = Typ "Bit"
ANA + Leerzeichen = Typ "Wort" z z z
LNG + Leerzeichen = Typ "Doppelwort"
DAY + Leerzeichen = Typ "Datum"
HOU + Leerzeichen = Typ "Uhrzeit"
P+12
P+13
P+14
Enthält den Wert 0.
Enthält den Wert der anzuzeigenden Variablen: z B + Leerzeichen = Typ "Bit" z z
W + Leerzeichen = Typ "Wort"
DW = Typ "Doppelwort"
Bemerkung: Für die Typen "Datum" oder "Uhrzeit" enthält dieses Wort den Wert 0.
Enthält: z den Index der Adresse der anzuzeigenden Variablen für die Typen "Bit", "Wort" oder "Doppelwort" z den Wert -1 für den Typ "Datum" oder "Uhrzeit"
P+15 und 16 Enthalten das Anzeigeformat der Variablen:
Byte 1: Spezifiziert, ob die Variable ein Vorzeichen (Zeichen +) hat oder nicht
(Leerzeichen)
Bytes 2 und 3: Spezifizieren das Anzeigeformat:
P
Byte 4:
ASCII oder NUMERISCH ohne Dezimalstellen
NUMERISCH mit weniger als 10 Dezimalstellen
NUMERISCH mit mindestens 10
Dezimalstellen
Spezifiziert den Anzeigetyp: z z z
N = kein Format
D = numerisch
A = ASCII
Byte 2: Byte 3:
ASCII-Code des Leerzeichens, d.h. 20
ASCII-Code des
Leerzeichens, d.h. 20
ASCII-Code der
Zehnerziffer der Anzahl der Dezimalstellen
ASCII-Code der Anzahl der Dezimalstellen
ASCII der Einerziffer der
Anzahl der
Dezimalstellen
Anzahl der Wörter, die den Text der zu sendenden Meldung enthalten (siehe Zeile "4 bis P")
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Anlagen
Nr. des
Worts
P+17
Bedeutung
Definieren, ob die Variable aktualisiert werden soll oder nicht: z Y + Leerzeichen = Ja z N + Leerzeichen = Nein
P+18 Enthält den Wert N + Leerzeichen
P+19 bis 25 Enthalten den Wert 0 (7 Wörter)
P Anzahl der Wörter, die den Text der zu sendenden Meldung enthalten (siehe Zeile "4 bis P")
Anwendungsbeispiel
Das folgende Beispiel enthält die Werte, die der Wörtertabelle %MW0:12
(Sendedaten) der Funktion SEND_MSG(ADR#0.0.4,%MW0:12,%MW100:4) entsprechen:
Kommentar Nr. des
Worts
%MW0
%MW1
%MW2
%MW3
%MW4
%MW5
%MW6
%MW7
%MW8
%MW9
Wert
16#CC17
0
18
Fo ur esp 4
0
2
15
ND
%MW100 N esp
%MW11 0
Kennung
Zwingend vorgegebener Wert
Größe des folgenden, 9 Wörter enthaltenden Bereichs in Byte
Text der Meldung
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Ende)
Meldungsendemarke
Position der Meldung (Nummer der Zeile)
Position der Meldung (Nummer der Spalte)
Merkmale der Meldung (kein Attribut und Schrift doppelt)
Merkmale der Meldung (kein Druck)
Die Meldung enthält keine Variable
454 35012335 00 Juli 2006
Anlagen
Eingabe einer von der Steuerung geprüften Statusmeldung: Funktionen
ASK_MSG und GET_MSG
Einleitung Sie können geprüfte Statusmeldungen aus der Steuerungsapplikation heraus aufbauen und über interne Wörter (%MWi) senden, um sie auf dem Bildschirm eines
Schaltpults CCX 17 anzuzeigen. Diese Aufgabe übernehmen die Funktionen
ASK_MSG und GET_MSG.
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455
Anlagen
Codierung des
Parameters
"Sendedaten"
Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Bedeutung der verschiedenen Wörter, aus denen der Parameter
Wörter).
Bedeutung
Sendedaten besteht (max. 47
1
2
Nr. des
Worts
3
4 bis P
P +1
P +2
P +3
P +4
P+5
P+6
P+7
P+8
P
Enthält eine Kennung mit dem Wert 16#CC17.
Enthält den Typ des Befehls: z 33 = Befehlsnummer für ASK_MSG z 6 = Befehlsnummer für GET_MSG
Enthält die Länge des Bereichs der folgenden Wörter in Bytes.
Enthalten den Text der zu sendenden Meldung, einschließlich der Unterstreichungs -Zeichen, welche die Zeichen repräsentieren, die bei der Anzeige einer Variable erwartet werden. Dieser Text hat eine maximale Länge von 40 Zeichen.
Wenn der Text aus einer ungeraden Anzahl von Zeichen besteht, hat das letzte Byte den Wert 0; wenn der Text eine gerade Länge hat und wenn er kleiner als 39 Zeichen ist, muss das letzte Wort den Wert
0 enthalten.
Enthält die Nummer der Zeile, in der die Meldung angezeigt werden soll.
Enthält die Nummer der Spalte, in der der Beginn der Meldung angezeigt werden soll.
Dieser Bereich mit 2 Wörtern (4 Zeichen) enthält die Merkmale der Meldung und ist wie folgt strukturiert:
Zeichen 1 Dieses Zeichen (Großbuchstabe) entspricht dem Anzeigeattribut: z B = blinkend z z z
R = invers
A = blinkend und invers
N = ohne Attribut
Zeichen 2 Dieses Zeichen (Großbuchstabe) entspricht der Größe der Schriftart für die
Zeichen: z z
S = einfache Größe
D = doppelte Höhe und Breite
Zeichen 3 und 4 Entspricht der Druckoption: z Y und danach ein Leerzeichen = Ja z N und danach ein Leerzeichen = Nein
Enthält die Position der anzuzeigenden Variablen, gezählt als Anzahl der Zeichen, bezogen auf den
Beginn der Meldung.
Enthält die Anzahl der Zeichen, die für die Variable anzuzeigen sind.
Enthält einen zusätzlichen Befehl: z 0: kein Befehl (synchronisierte Eingabe ASK_MSG) z 24: freie Eingabe zulässig nach der Anzeige (Mehrfacheingabe GET_MSG)
Enthält den Wert 16#0030.
Anzahl der Wörter, die den Text der zu sendenden Meldung enthalten (siehe Zeile "4 bis P")
456 35012335 00 Juli 2006
Anlagen
Nr. des
Worts
P+9
P+10
P+11
P+12
P+13
P+14
P+15
Bedeutung
Enthalten den Feldtyp der Eingabe (in Großbuchstaben): z BIT + Leerzeichen = Typ "Bit" z z
ANA + Leerzeichen = Typ "Wort"
LNG + Leerzeichen = Typ "Doppelwort"
Enthält den Wert 0.
Enthält den Typ der anzuzeigenden Variablen (in Großbuchstaben): z z z
B + Leerzeichen = Typ "Bit"
W + Leerzeichen = Typ "Wort"
DW = Typ "Doppelwort"
Enthält den Index der Adresse der anzuzeigenden Variablen.
Enthalten das Anzeigeformat der Variablen:
Byte 1: Spezifiziert, ob die Variable ein Vorzeichen (Zeichen +) hat oder nicht
(Leerzeichen)
Bytes 2 und 3: Spezifizieren das Anzeigeformat:
ASCII oder NUMERISCH ohne Dezimalstellen
Byte 2: Byte 3:
ASCII-Code des Leerzeichens, d.h. 20
NUMERISCH mit weniger als 10 Dezimalstellen
NUMERISCH mit mindestens 10
Dezimalstellen
ASCII-Code des
Leerzeichens, d.h. 20
ASCII-Code der
Zehnerziffer der Anzahl der Dezimalstellen
ASCII-Code der Anzahl der Dezimalstellen
ASCII der Einerziffer der
Anzahl der
Dezimalstellen
P+16
Byte 4: Spezifiziert den Anzeigetyp: z N = kein Format z z
D = numerisch
A = ASCII
Definiert, ob die Variable aktualisiert werden soll oder nicht: z z
Y + Leerzeichen = Ja
N + Leerzeichen = Nein
P+17 Definiert das Attribut des Feldes: z z
I + Leerzeichen = Inkrement
L + Leerzeichen = Andere
P+18 und 19 Definieren den Grenzwerttyp: z z z z
0 = kein Grenzwert
1 = nur unterer Grenzwert
2 = nur oberer Grenzwert
3 = oberer und unterer Grenzwert
P Anzahl der Wörter, die den Text der zu sendenden Meldung enthalten (siehe Zeile "4 bis P")
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457
Anlagen
Nr. des
Worts
Bedeutung
P+20 und 21 Enthalten der Wert des unteren Grenzwerts.
P+22 und 23 Enthalten der Wert des oberen Grenzwerts.
P+24 und 25 Enthalten den Wert des Inkrements.
P Anzahl der Wörter, die den Text der zu sendenden Meldung enthalten (siehe Zeile "4 bis P")
458 35012335 00 Juli 2006
Anwendungsbeispiel
Anlagen
Das folgende Beispiel enthält die Werte, die der Wörtertabelle %MW0:38
(Sendedaten) der Funktion GET_MSG(ADR#0.0.4,%MW0:38,%MW100:4) entsprechen:
Kommentar
%MW16
%MW17
%MW18
%MW19
%MW20
%MW21
%MW22
%MW23
Nr. des
Worts
%MW0
%MW1
%MW2
%MW3
%MW4
%MW5
%MW6
%MW7
%MW8
%MW9
Wert
16#CC17
6
70
Te mp er at ur e esp
= esp
%MW100 __
%MW11 _ esp
%MW12
%MW13
%MW14
%MW15
°C
0
3
11
%MW24
%MW25
%MW26
%MW27
NS
N
0
W esp
15
3
24
16#0030
AN
A esp
10 esp espesp
Kennung
Nummer des Befehls für GET_MSG
Größe des folgenden Bereichs mit 35 Wörtern in Bytes
Text der Meldung
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Ende)
Meldungsendemarke
Position des Textes (Zeilennummer)
Position des Textes (Spaltennummer)
Merkmale der Meldung (kein Attribut und einfache Schrift)
Merkmale der Meldung (kein Druck)
Position der Variablen ab dem Anfang der Meldung
Anzahl der anzuzeigenden Zeichen
Zusätzlicher Befehl (nach der Anzeige eingegeben)
Reservierter Wert
Typ des Eingabefeldes (AN = Anfang von ANA)
Typ des Eingabefeldes (Fortsetzung)
Reservierter Wert
Typ der anzuzeigenden Variablen (W = Variable des Typs "Wort")
Adressenindex der anzuzeigenden Variablen (%MW10)
Anzeigeformat (esp für eine Variable ohne Vorzeichen, esp für den Anfang der Codierung der Dezimalstellenzahl nach dem
Komma)
35012335 00 Juli 2006
459
Anlagen
Nr. des
Worts
%MW28
Wert esp D
%MW29
%MW30
%MW31
%MD32
%MD34
%MD36
0
0
Y esp
I esp
0
50
Kommentar
Anzeigeformat, Fortsetzung (esp für das Ende der Codierung der
Dezimalstellenzahl nach dem Komma, D für das Dezimalformat)
Die Variable muss aktualisiert werden.
Der Eingabetyp ist inkremental.
Die Variable hat keine Grenzwerte.
Unterer Grenzwert.
Oberer Grenzwert.
Wert des Inkrements.
460 35012335 00 Juli 2006
Anlagen
Anzeige einer Alarmmeldung der Steuerung: Funktion SEND_ALARM
Einleitung Sie können Alarmmeldungen aus der Steuerungsapplikaiton heraus aufbauen und
über interne Wörter (%MWi) senden, um sie auf dem Bildschirm eines Schaltpults
CCX 17 anzuzeigen. Diese Aufgabe übernimmt die Funktion SEND_ALARM.
35012335 00 Juli 2006
461
Anlagen
Codierung des
Parameters
"Sendedaten"
Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Bedeutung der verschiedenen Wörter, aus denen der Parameter Sendedaten besteht (max. 37
Wörter).
3
4
1
2
Nr. des
Worts
Bedeutung
Enthält eine Kennung mit dem Wert 16#CC17.
Enthält den Wert 0.
Enthält die Länge des Bereichs der folgenden Wörter in Bytes.
Enthält eine fiktive Nummer, die der Alarmmeldung zugeordnet wird (dieses Wort dient später zur gegebenenfalls erforderlichen Deaktiviertung des Alarms). Der Wert dieses Worts muss zwischen 900 und 999 liegen.
5 bis P Enthalten den Text der zu sendenden Meldung, einschließlich der Unterstreichungs -Zeichen, welche die Zeichen repräsentieren, die bei der Anzeige einer Variable erwartet werden. Dieser Text hat eine maximale Länge von 40 Zeichen.
Wenn der Text aus einer ungeraden Anzahl von Zeichen besteht, hat das letzte Byte den Wert 0; wenn der Text eine gerade Länge hat und wenn er kleiner als 39 Zeichen ist, muss das letzte Wort den Wert
0 enthalten.
P +1 und 2 Dieser Bereich mit 2 Wörtern (4 Zeichen) enthält die Merkmale der Meldung und ist wie folgt strukturiert:
P+3
P+4
P+5
P+6
P
Zeichen 1
Zeichen 2
Dieses Zeichen (Großbuchstabe) entspricht der Größe der Schriftart für die
Zeichen: z z
S = einfache Größe
D = doppelte Höhe und Breite
Entspricht der Druckoption: z Y = Ja z N = Nein
Zeichen 3 und 4 Entspricht der Option "Fettdruck": z Y und danach ein Leerzeichen = Ja z N und danach ein Leerzeichen = Nein
Wenn Sie die Variable nicht anzeigen möchten, muss das folgende Wort auf 0 gesetzt sein (in diesem Fall werden die weiteren Parameter ignoriert); andernfalls müssen die folgenden
Parameter hinzugefügt werden:
Enthält die Position der anzuzeigenden Variablen, gezählt als Anzahl der Zeichen, bezogen auf den
Beginn der Meldung.
Enthält die Anzahl der Zeichen, die für die Variable anzuzeigen sind.
Enthält den Wert 16#0030.
Anzahl der Wörter, die den Text der zu sendenden Meldung enthalten (siehe Zeile "5 bis P").
462 35012335 00 Juli 2006
Anlagen
Nr. des
Worts
P+7 und 8
Bedeutung
Enthalten den Typ des Eingabefeldes: z BIT + Leerzeichen = Typ "Bit" z z
ANA + Leerzeichen = Typ "Wort"
LNG + Leerzeichen = Typ "Doppelwort"
Enthält den Wert 0.
P+9
P+10 Enthält den Wert der anzuzeigenden Variablen: z z z
B + Leerzeichen = Typ "Bit"
W + Leerzeichen = Typ "Wort"
DW = Typ "Doppelwort"
P+11 Enthält den Index der Adresse der anzuzeigenden Variablen.
P+12 und 13 Enthalten das Anzeigeformat der Variablen:
Byte 1: Spezifiziert, ob die Variable ein Vorzeichen (Zeichen +) hat oder nicht
(Leerzeichen)
P
Bytes 2 und 3: Spezifizieren das Anzeigeformat:
ASCII oder NUMERISCH ohne Dezimalstellen
Byte 2: Byte 3:
ASCII-Code des Leerzeichens, d.h. 20
NUMERISCH mit weniger als 10 Dezimalstellen
NUMERISCH mit mindestens 10
Dezimalstellen
ASCII-Code des
Leerzeichens, d.h. 20
ASCII-Code der
Zehnerziffer der Anzahl der Dezimalstellen
ASCII-Code der Anzahl der Dezimalstellen
ASCII der Einerziffer der
Anzahl der
Dezimalstellen
Byte 4: Spezifiziert den Anzeigetyp: z N = kein Format z z
D = numerisch
A = ASCII
Anzahl der Wörter, die den Text der zu sendenden Meldung enthalten (siehe Zeile "5 bis P").
35012335 00 Juli 2006
463
Anlagen
Anwendungsbeispiel
464
Das folgende Beispiel enthält die Werte, die der Wörtertabelle %MW0:29
(Sendedaten) der Funktion SEND_ALARM(ADR#0.0.4,%MW0:29,%MW100:4) entsprechen:
Nr. des
Worts
Wert Kommentar
%MW16
%MW17
%MW18
%MW19
%MW20
%MW21
%MW22
%MW23
%MW24
%MW25
%MW26
%MW27
%MW0
%MW1
%MW2
%MW3
%MW4
%MW5
%MW6
%MW7
%MW8
%MW9 fe esp f
%MW100 oder
%MW11 r esp
%MW12
%MW13
%MW14
%MW15
= esp
__
_ esp
°C
Su rc ha uf
16#CC17
0
52
900
0
SY
Y esp
19
3
16#0030
AN
A esp
0
W esp
10 espesp
%MW28 esp D
Kennung
Zwingend vorgegebener Wert
Größe des folgenden, 26 Wörter enthaltenden Bereichs in Byte
Nummer der Alarmmeldung
Text der Meldung
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Fortsetzung)
Text der Meldung (Ende)
Meldungsendemarke
Merkmal der Meldung (einfache Größe, Druck)
Merkmal der Meldung (Fettdruck)
Position der Variablen ab dem Anfang der Meldung
Anzahl der anzuzeigenden Zeichen
Reservierter Wert
Typ des Eingabefeldes (AN = Anfang von ANA)
Typ des Eingabefeldes (Fortsetzung)
Reservierter Wert
Typ der anzuzeigenden Variablen (W = Variable des Typs "Wort")
Adressenindex der anzuzeigenden Variablen (%MW10)
Anzeigeformat (esp für eine Variable ohne Vorzeichen, esp für den Anfang der Codierung der Dezimalstellenzahl nach dem
Komma)
Anzeigeformat, Fortsetzung (esp für das Ende der Codierung der
Dezimalstellenzahl nach dem Komma, D für das Dezimalformat)
35012335 00 Juli 2006
Anlagen
Anzeige einer Status- oder Alarmmeldung oder einer Meldungsgruppe, enthalten im Speicher des CCX 17: Funktionen ASK_VALUE, DISPLAY_MSG,
GET_VALUE, DISPLAY_ALRM und DISPLAY_GRP
Einleitung
Anwendungsbeispiel
Sie haben die Möglichkeit diese Funktionen über interne Wörter (%MWi) zu senden.
Für den Parameter Sendedaten ist 1 Wort erforderlich, das je nach Einzelfall folgende Daten enthält: z die Nummer der Statusmeldung z z die Nummer der Alarmmeldung die Nummer der Meldungsgruppe
Das folgende Beispiel zeigt eine Funktion, die das Wort %MW0 verwendet
(Sendedaten).
DISPLAY_GRP(ADR#0.0.4,%MW0,%MW100:4) mit %MW0:=3
35012335 00 Juli 2006
465
Anlagen
LED-Anzeigen der Anzeigesäule: Funktion CONTROL_LEDS
Einleitung Sie haben die Möglichkeit, den Status des Relais (ab Version 2.1) und der LEDs der
Anzeigesäule eines Schaltpults CCX 17 zu definieren und diese Daten anschließend über interne Wörter (%MWi) zu senden. Diese Aufgabe übernimmt die Funktion CONTROLS_LEDS.
Codierung des
Parameters
"Sendedaten"
Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Bedeutung der verschiedenen Wörter, aus denen der Parameter
Bedeutung
Sendedaten besteht (2 Wörter).
1
2
Nr. des
Worts
Enthält eine Kennung mit dem Wert 16#CC17.
Gibt die Codierung jeder einzelnen LED sowie den Relais-Status an, die an das Terminal gesendet werden sollen.
z z
Bits 0 bis 3: Status der grünen LED
Bits 4 bis 7: Status der gelben LED
Bits 8 bis 11: Status der roten LED z z Bits 12 bis 15: Status des Relais
Der Status jeder einzelnen LED ist wie folgt auf 4 Bits codiert: z 0000: LED-Status unverändert z z
0001: LED aus
0010: LED ein
1111: LED blinkt z
Der Relais-Status ist auf den Bits 12 bis 15 wie folgt codiert:
Der Status jeder einzelnen LED ist wie folgt auf 4 Bits codiert: z 0000: Relais-Status "Unverändert" z z
0001: Relais-Status "Geöffnet"
0010: Relais-Status "Geschlossen"
Anwendungsbeispiel
Das folgende Beispiel enthält die Werte, die der Wörtertabelle %MW0:2
(Sendedaten) der Funktion CONTROL_lEDS(ADR#0.0.4,%MW0:2,%MW100:4) entsprechen:
Wert Kommentar Nr. des
Worts
%MW0
%MW1
16#CC17
16#1112
Kennung
Grüne LED ein, gelbe und rote LED aus, Relaiszustand
"Geöffnet"
466 35012335 00 Juli 2006
Anlagen
Konfiguration der Befehlstasten: Funktion ASSIGN_KEYS
Einleitung Sie können die Konfiguration der Befehlstasten definieren (Zuweisung eines Bit oder nicht, Funktionsmodus der Taste, Zuweisung durch den CCX 17 ...) und über interne Wörter (%MWi) senden, um sie auf dem Bildschirm eines Schaltpults CCX
17 anzuzeigen. Diese Aufgabe übernimmt die Funktion ASSIGN_KEYS.
Codierung des
Parameters
"Sendedaten"
Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Bedeutung der verschiedenen Wörter, aus denen der Parameter
Bedeutung
Sendedaten besteht (12 Wörter).
Nr. des
Worts
1
2
Enthält eine Kennung mit dem Wert 16#CC17.
Wenn die Zuweisung durch die Steuerung erfolgt...
enthält dieses Wort die Liste der zu konfigurierenden
Tasten. Jede der Befehlstasten ist auf einem Bit codiert
(0: nicht konfiguriert, 1: konfiguriert): z Bit i (i = 1 bis 8) Befehlstaste Nr. i geben die 2 folgenden Wörter den Verwaltungsmodus jeder einzelnen Befehlstaste an. Jede der Tasten ist auf zwei Bits codiert: z 00: Reset z z
01: Flankenverarbeitung (edge)
10: Flipflopverarbeitung (toggle) z 11: Keine Aktion
Bits 2j,2j+1 = Befehlstaste i+1 (i = 0 bis 11) enthalten die 8 folgenden Wörter, je nach Art des Falls: z den Wert -1, wenn die Befehlstasten nicht zugeordnet z sind den Index der internen Bits, die den Befehlstasten zugeordnet sind
Wort i = Befehlstaste i (i = 1 bis 8)
Wenn die Zuweisung durch den CCX 17 erfolgt...
enthält dieses Wort 16#F000.
sind die Werte der 10 folgenden Wörter gleichgültig und werden vom Schaltpult
CCX 17 ignoriert.
35012335 00 Juli 2006
467
Anlagen
Anwendungsbeispiel
Das folgende Beispiel enthält die Werte, die der Wörtertabelle %MW0:16
(Sendedaten) der Funktion ASSIGN_KEYS(ADR#0.0.4,%MW0:16,%MW100:4) entsprechen:
Wert Kommentar Nr. des
Worts
%MW0
%MW1
%MW2
%MW3
%MW4
%MW5
%MW6 à
%MW15
10 rc
-1
16#CC17
16#000F
16#FF09
16#00FF
Kennung
Befehlstasten 1 bis 4 konfiguriert, die anderen nicht.
Taste 1 im Modus "Flankenverarbeitung" (edge) (01), Taste 2 im
Modus "Flipflopverarbeitung" (toggle) (02), Tasten 3 und 4 gesperrt (00), die anderen sind nicht programmiert (11).
Taste 1 ist dem Bit %M10 zugeordnet.
Taste 1 ist dem Bit %M11 zugeordnet.
Tasten 3 bis 8 sind nicht zugeordnet.
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Anlagen
Senden eines allgemeinen Befehls: Funktion PANEL_CMD
Einleitung Sie können verschiedene Befehlstypen (Löschen, Drucken) verwalten und über interne Wörter (%MWi) senden. Diese Aufgabe übernimmt die Funktion
PANEL_CMD.
Codierung des
Parameters
"Sendedaten"
Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Bedeutung der verschiedenen Wörter, aus denen der Parameter
Wörter).
Bedeutung
Sendedaten besteht (max. 3
1
2
Nr. des
Worts
3
Enthält eine Kennung mit dem Wert 16#CC17.
Enthält die Nummer des Befehls: z 1: Fenster löschen z 2: Zeile löschen z z z
9: Meldungshistorie drucken
10: Meldungshistorie löschen
11: Alarmhistorie drucken z z z
13: Alarmhistorie löschen
29: Löschen eines für den CCX 17 bestimmten Alarms (von 1 bis 300)
30: Löschen eines für die Steuerung bestimmten Alarms (von 900 bis 999)
Gibt die Parametrierung des Befehls an.
z Zeile löschen = Zeilennummer z z
Alarm annullieren = Alarmnummer
Andere Befehle: gegenstandslos
Anwendungsbeispiel
Das folgende Beispiel enthält die Werte, die der Wörtertabelle %MW0:2
(Sendedaten) der Funktion PANEL_CMD(ADR#0.0.4,%MW0:2,%MW100:4) entsprechen:
Wert Kommentar Nr. des
Worts
%MW0
%MW1
16#CC17
1
Kennung
Fenster löschen
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Anlagen
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