Datenblatt deutsch

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HP ProLiant DL120 Gen9 Server

Benutzerhandbuch

Übersicht

Dieses Dokument wendet sich an Personen, die für die Installation, Verwaltung und

Fehlerbeseitigung von Servern und

Speichersystemen zuständig sind. HP setzt voraus, dass Sie über die erforderliche

Ausbildung für Wartungsarbeiten an

Computersystemen verfügen und sich der

Risiken bewusst sind, die beim Betrieb von

Geräten mit gefährlichen Spannungen auftreten können.

© Copyright 2014 Hewlett-Packard

Development Company, L.P.

Inhaltliche Änderungen dieses Dokuments behalten wir uns ohne Ankündigung vor.

Die Garantien für HP Produkte und

Services werden ausschließlich in der entsprechenden, zum Produkt bzw. zum

Service gehörenden Garantieerklärung beschrieben. Aus dem vorliegenden

Dokument sind keine weiter reichenden

Garantieansprüche abzuleiten.

Hewlett-Packard („HP“) haftet – ausgenommen für die Verletzung des

Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder nach dem Produkthaftungsgesetz – nicht für Schäden, die fahrlässig von HP, einem gesetzlichen Vertreter oder einem

Erfüllungsgehilfen verursacht wurden. Die

Haftung für grobe Fahrlässigkeit und

Vorsatz bleibt hiervon unberührt.

Teilenummer: 781878-041

Dezember 2014

Ausgabe: 1

Linux® ist in den USA und anderen

Ländern eine eingetragene Marke von

Linus Torvalds.

Microsoft®, Windows® und Windows

Server® sind in den USA eingetragene

Marken der Microsoft-

Unternehmensgruppe.

MicroSD® ist in den USA und/oder anderen

Ländern eine Marke oder eingetragene

Marke von SD-3C.

Red Hat® ist in den USA und anderen

Ländern eine eingetragene Marke von

Red Hat, Inc.

VMware® ist in den USA und/oder anderen

Rechtshoheiten eine eingetragene Marke von VMware, Inc.

Inhaltsverzeichnis

1 Beschreibung der Komponenten ...................................................................................................................... 1

Komponenten auf der Vorderseite ....................................................................................................... 1

LEDs und Tasten auf der Vorderseite .................................................................................................. 1

Stromversorgungsfehler-LEDs ............................................................................................ 4

Komponenten auf der Rückseite .......................................................................................................... 4

LEDs auf der Rückseite ........................................................................................................................ 5

Definitionen für PCI-Riser-Board-Steckplatz ........................................................................................ 6

Komponenten der Systemplatine ......................................................................................................... 6

DIMM-Steckplatzpositionen ................................................................................................. 7

Systemwartungsschalter ...................................................................................................... 8

NMI-Funktionalität ................................................................................................................ 9

Laufwerksnummerierung ...................................................................................................................... 9

Definitionen der Hot-Plug-Laufwerks-LED ........................................................................................... 9

Lüfterpositionen .................................................................................................................................. 11

2 Betrieb ............................................................................................................................................................. 12

Einschalten des Servers ..................................................................................................................... 12

Herunterfahren des Servers ............................................................................................................... 12

Herausziehen des Servers aus dem Rack ......................................................................................... 12

Herausnehmen des Servers aus dem Rack ....................................................................................... 13

Entfernen der Sicherheitsblende (optional) ........................................................................................ 13

Entfernen der Zugangsabdeckung ..................................................................................................... 14

Anbringen der Zugangsabdeckung .................................................................................................... 15

Entfernen des Luftleitblechs ............................................................................................................... 15

Installieren des Luftleitblechs ............................................................................................................. 16

Entfernen des PCI-Riser-Käfigs ......................................................................................................... 17

Installieren des PCI-Riser-Käfigs ....................................................................................................... 19

3 Setup ............................................................................................................................................................... 21

Optionale Installationsservices ........................................................................................................... 21

Optimale Betriebsumgebung .............................................................................................................. 21

Erforderliche Luftzirkulation und Mindestabstände ............................................................ 21

Temperaturanforderungen ................................................................................................. 22

Stromversorgungsanforderungen ...................................................................................... 23

Erforderliche elektrische Erdung ........................................................................................ 23

Serverspezifische Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen ............................................................ 24

DEWW iii

iv

Rack-Vorsichtsmaßnahmen ............................................................................................................... 24

Identifizieren des Inhalts des Server-Versandkartons ........................................................................ 25

Installieren der Hardwareoptionen ..................................................................................................... 25

Einbauen des Servers im Rack .......................................................................................................... 26

Anbringen des Rackschienen-Klettbands .......................................................................................... 29

Einschalten und Auswählen von Systemstart-Optionen ..................................................................... 30

Installieren des Betriebssystems ........................................................................................................ 31

Registrieren des Servers .................................................................................................................... 31

4 Installation der Hardwareoptionen .................................................................................................................. 32

Einführung .......................................................................................................................................... 32

Sicherheitsblende (Option) ................................................................................................................. 32

Laufwerksoptionen ............................................................................................................................. 32

Richtlinien zur Laufwerksinstallation .................................................................................. 33

Installieren eines Nicht-Hot-Plug-Laufwerks ...................................................................... 33

Installieren eines Hot-Plug-Festplattenlaufwerks ............................................................... 35

Laufwerkskabeloptionen ..................................................................................................................... 36

Optionale Mini-SAS-Kabel ................................................................................................. 36

Controller-Optionen ............................................................................................................................ 40

Installieren eines Speichercontrollers und FBWC-Moduls ................................................. 41

Einbauen des Akkupacks .................................................................................................. 43

Optionales optisches Laufwerk .......................................................................................................... 44

Optionaler redundanter Lüfter ............................................................................................................ 47

Richtlinien zur Lüfterbestückung ........................................................................................ 48

Einbauen eines Hot-Swap-Lüftermoduls ........................................................................... 48

Speicheroptionen ............................................................................................................................... 50

HP SmartMemory .............................................................................................................. 51

Ein-, zwei- und vierreihige DIMMs ..................................................................................... 52

DIMM-Identifizierung .......................................................................................................... 52

Speicherkonfigurationen .................................................................................................... 53

Advanced ECC-Speicherkonfiguration .............................................................. 54

Speicherkonfiguration für Online-Ersatzspeicher .............................................. 54

Allgemeine Richtlinien zur Bestückung von DIMM-Steckplätzen ...................................... 54

Richtlinien zur Advanced ECC-Bestückung ...................................................... 55

Bestückungsrichtlinien für Online-Ersatzspeicher ............................................. 55

Installieren eines DIMM ..................................................................................................... 55

FlexibleLOM-Option ........................................................................................................................... 56

Optionaler PCIe x8-Riser voller Bauhöhe .......................................................................................... 59

Optionale Erweiterungskarten ............................................................................................................ 61

Redundante Stromversorgung ........................................................................................................... 65

GPU-Aktivierungsoption ..................................................................................................................... 67

DEWW

Optionales HP Trusted Platform Module ............................................................................................ 70

Installieren der Trusted Platform Module-Karte ................................................................. 71

Aufbewahren des Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung ................................ 73

Aktivieren des Trusted Platform Module ............................................................................ 73

5 Verkabelung .................................................................................................................................................... 74

Übersicht über die Verkabelung ......................................................................................................... 74

Speicherverkabelung .......................................................................................................................... 74

Verkabelung für Nicht-Hot-Plug-Laufwerke (LFF mit vier Einschüben) ............................. 74

Verkabelung für Hot-Plug-Laufwerke (LFF mit vier Einschüben) ...................................... 74

Verkabelung eines Laufwerkskäfigs mit acht Einschüben für Hot-Plug-SFF-Laufwerke ... 76

FBWC-Verkabelung ........................................................................................................................... 78

HP Smart Storage Battery-Verkabelung ............................................................................................ 79

HP Netzteilverkabelung ...................................................................................................................... 79

Verkabelung des optischen Laufwerks ............................................................................................... 80

Verkabelung der vorderen I/O ............................................................................................................ 81

GPU, Verkabelung ............................................................................................................................. 83

6 Software und Konfigurationsprogramme ........................................................................................................ 84

Server Mode (Servermodus) .............................................................................................................. 84

Product QuickSpecs (Produkt-ID) ...................................................................................................... 84

HP iLO ................................................................................................................................................ 84

Active Health System ......................................................................................................... 85

HP RESTful API-Unterstützung für HP iLO ....................................................................... 86

Integrated Management Log .............................................................................................. 87

HP Insight Remote Support ............................................................................................... 87

HP Insight Remote Support Central Connect ................................................... 87

HP Insight Online Direct Connect ..................................................................... 87

HP Insight Online .............................................................................................. 88

Intelligent Provisioning ....................................................................................................................... 88

HP Insight Diagnostics ....................................................................................................... 88

HP Insight Diagnostics Datenerfassungsfunktionalität ...................................... 89

Erase Utility ........................................................................................................................ 89

Scripting Toolkit für Windows und Linux ............................................................................................ 89

HP Service Pack for ProLiant ............................................................................................................. 90

HP Smart Update Manager ............................................................................................... 90

HP UEFI System Utilities .................................................................................................................... 90

Verwenden von HP UEFI System Utilities ......................................................................... 91

Flexible Startsteuerung ...................................................................................................... 91

Wiederherstellen und Anpassen von Konfigurationseinstellungen .................................... 92

„Secure Boot“-Konfiguration .............................................................................................. 92

DEWW v

vi

Integrierte UEFI-Shell ........................................................................................................ 93

Optionale Embedded Diagnostics ..................................................................................... 93

HP RESTful API-Unterstützung für UEFI ........................................................................... 93

Erneutes Eingeben der Seriennummer und Produkt-ID des Servers ................................ 93

Dienstprogramme und Funktionen ..................................................................................................... 94

HP Smart Storage Administrator ....................................................................................... 94

Automatic Server Recovery (Automatische Serverwiederherstellung) .............................. 94

USB-Unterstützung ............................................................................................................ 95

Externe USB-Funktionalität ............................................................................... 95

Unterstützung für redundantes ROM ................................................................................. 96

Sicherheitsvorteile ............................................................................................. 96

System auf dem neuesten Stand halten ............................................................................................ 96

Zugriff auf Supportmaterialien von HP ............................................................................... 96

Aktualisieren der Firmware oder des System-ROM .......................................................... 96

FWUPDATE Utility ............................................................................................ 96

Befehl FWUpdate in der integrierten UEFI-Shell .............................................. 97

Anwendung Firmware Update in System Utilities ............................................. 98

Online Flash-Komponenten .............................................................................. 98

Treiber ............................................................................................................................... 98

Software und Firmware ...................................................................................................... 99

Unterstützte Betriebssystemversion .................................................................................. 99

Versionskontrolle ............................................................................................................... 99

HP Betriebssystem- und Virtualisierungssoftware-Unterstützung für ProLiant Server ...... 99

HP Technology Service Portfolio ....................................................................................... 99

Änderungskontrolle und proaktive Benachrichtigung ...................................................... 100

7 Fehlerbeseitigung ......................................................................................................................................... 101

Ressourcen für die Fehlerbeseitigung .............................................................................................. 101

8 Auswechseln der Systembatterie .................................................................................................................. 102

9 Zulassungshinweise ...................................................................................................................................... 104

Sicherheit und Einhaltung behördlicher Bestimmungen ................................................................... 104

Kennzeichnung für Belarus, Kasachstan, Russland ........................................................................ 104

Inhaltsdeklaration der RoHS-Materialien für die Türkei .................................................................... 105

Inhaltsdeklaration der RoHS-Materialien für die Ukraine ................................................................. 105

Garantieinformationen ...................................................................................................................... 105

10 Elektrostatische Entladung ......................................................................................................................... 106

Schutz vor elektrostatischer Entladung ............................................................................................ 106

DEWW

Erdungsmethoden zum Schutz vor elektrostatischer Entladung ...................................................... 106

11 Technische Daten ....................................................................................................................................... 107

Umgebungsanforderungen ............................................................................................................... 107

Mechanische Daten .......................................................................................................................... 107

Technische Daten zum Netzteil ........................................................................................................ 108

Hot-Plug-Netzteil-Berechnungen ...................................................................................................... 108

12 Support und andere Ressourcen ................................................................................................................ 109

Vor Kontaktieren von HP .................................................................................................................. 109

HP Kontaktinformationen ................................................................................................................. 109

Customer Self Repair (Reparatur durch den Kunden) ..................................................................... 109

13 Akronyme und Abkürzungen ...................................................................................................................... 111

14 Feedback zur Dokumentation ..................................................................................................................... 115

Index ................................................................................................................................................................. 116

DEWW vii

1 Beschreibung der Komponenten

Komponenten auf der Vorderseite

LFF-Modell mit vier Laufwerken

Nr.

Beschreibung

1

2

3

Optisches Laufwerk (optional)

Herausziehbare Lasche mit der Seriennummer*

USB 2.0-Anschluss

4 LFF-Laufwerke

* Die herausziehbare Lasche mit Seriennummer/iLO-Informationen ist doppelseitig. Die obere Seite zeigt die

Seriennummer des Servers und das Kundenetikett für die Bestandsverwaltung (Asset Tag). Die Rückseite zeigt die iLO-Standardkontoinformationen und den QR-Code, der als Link auf Ressourcen mit Produktdokumentationen dient.

Seriennummer/iLO-Informationen befinden sich auch auf Etiketten, die am Chassis angebracht sind.

SFF-Modell mit acht Laufwerken

Nr.

Beschreibung

1

2

3

SFF-Laufwerke

Optisches Laufwerk (optional)

Herausziehbare Lasche mit der Seriennummer*

4 USB 2.0-Anschluss

* Die herausziehbare Lasche mit Seriennummer/iLO-Informationen ist doppelseitig. Die obere Seite zeigt die

Seriennummer des Servers und das Kundenetikett für die Bestandsverwaltung (Asset Tag). Die Rückseite zeigt die iLO-Standardkontoinformationen und den QR-Code, der als Link auf Ressourcen mit Produktdokumentationen dient.

Seriennummer/iLO-Informationen befinden sich auch auf Etiketten, die am Chassis angebracht sind.

LEDs und Tasten auf der Vorderseite

LFF-Modell mit vier Laufwerken

DEWW Komponenten auf der Vorderseite 1

3

4

Nr.

1

2

2 Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten

Beschreibung Zustand

Geräteidentifikations-schalter mit

LED*

Zustands-LED*

Blaue Daueranzeige = Aktiviert

Blaue Blinkanzeige:

1 Hz/Zyklus pro Sekunde =

Remote-Management oder

Firmwareaktualisierung wird ausgeführt

4 Hz/Zyklus pro Sekunde =

Manuelle iLO-Neustartsequenz eingeleitet

8 Hz/Zyklus pro Sekunde =

Manuelle iLO-Neustartsequenz läuft

Aus = Deaktiviert

Grüne Daueranzeige = Normal

Grüne Blinkanzeige (1 Hz/Zyklus pro

Sekunde) = iLO wird neu gestartet.

Gelbe Blinkanzeige =

Eingeschränkter Systemzustand**

Rote Blinkanzeige (1 Hz/Zyklus pro

Sekunde) = Systemzustand kritisch**

NIC-Status-LED* Grüne Daueranzeige = Verbindung mit dem Netzwerk

Grüne Blinkanzeige (1 Hz/Zyklus pro

Sekunde) = Netzwerk aktiv

Aus = Keine Netzwerkaktivität

Netz-/Standby-Taste und Netz-LED* Grüne Daueranzeige = System eingeschaltet

Grüne Blinkanzeige (1 Hz/Zyklus pro

Sekunde) = Einschaltsequenz läuft

Gelbe Daueranzeige = System im

Standby-Modus

DEWW

DEWW

2

3

4

Nr.

1

Nr.

Beschreibung Zustand

Aus = Kein Strom†

* Wenn alle vier in dieser Tabelle beschriebenen LEDs gleichzeitig blinken, ist ein Stromversorgungsfehler aufgetreten. Weitere Informationen finden Sie unter „Stromversorgungsfehler-LEDs“ (

Stromversorgungsfehler-LEDs auf Seite 4

).

** Wenn die Zustands-LED einen eingeschränkten oder kritischen Zustand meldet, überprüfen Sie das System-IML, oder verwenden Sie iLO, um den Systemzustand zu ermitteln.

† Netzstrom ist nicht verfügbar, Netzkabel ist nicht angeschlossen, es sind keine Netzteile installiert, das Netzteil ist ausgefallen oder das Netzschalterkabel wurde getrennt.

SFF-Modell mit acht Laufwerken

Beschreibung Zustand

Netz-/Standby-Taste und Netz-LED* Grüne Daueranzeige = System eingeschaltet

Grüne Blinkanzeige (1 Hz/Zyklus pro

Sekunde) = Einschaltsequenz läuft

Gelbe Daueranzeige = System im

Standby-Modus

Aus = Kein Strom

Zustands-LED* Grüne Daueranzeige = Normal

Grüne Blinkanzeige (1 Hz/Zyklus pro

Sekunde) = iLO wird neu gestartet.

Gelbe Blinkanzeige =

Eingeschränkter Systemzustand**

Rote Blinkanzeige (1 Hz/Zyklus pro

Sekunde) = Systemzustand kritisch**

NIC-Status-LED*

Geräteidentifikations-schalter mit

LED*

Grüne Daueranzeige = Verbindung mit dem Netzwerk

Grüne Blinkanzeige (1 Hz/Zyklus pro

Sekunde) = Netzwerk aktiv

Aus = Keine Netzwerkaktivität

Blaue Daueranzeige = Aktiviert

Blaue Blinkanzeige:

1 Hz/Zyklus pro Sekunde =

Remote-Management oder

Firmwareaktualisierung wird ausgeführt

4 Hz/Zyklus pro Sekunde =

Manuelle iLO-Neustartsequenz eingeleitet

LEDs und Tasten auf der Vorderseite 3

Nr.

Beschreibung Zustand

8 Hz/Zyklus pro Sekunde =

Manuelle iLO-Neustartsequenz läuft

Aus = Deaktiviert

* Wenn alle vier in dieser Tabelle beschriebenen LEDs gleichzeitig blinken, ist ein Stromversorgungsfehler

aufgetreten. Weitere Informationen finden Sie unter „Stromversorgungsfehler-LEDs“ ( Stromversorgungsfehler-LEDs auf Seite 4 ).

** Wenn die Zustands-LED einen eingeschränkten oder kritischen Zustand meldet, überprüfen Sie das System-IML, oder verwenden Sie iLO, um den Systemzustand zu ermitteln.

† Netzstrom ist nicht verfügbar, Netzkabel ist nicht angeschlossen, es sind keine Netzteile installiert, das Netzteil ist ausgefallen oder das Netzschalterkabel wurde getrennt.

Stromversorgungsfehler-LEDs

Die folgende Tabelle enthält eine Liste der Stromversorgungsfehler-LEDs und der betroffenen

Subsysteme. Nicht alle Stromversorgungsfehler werden von allen Servern verwendet.

Subsystem

Systemplatine

Prozessor

Arbeitsspeicher

Riser-Board-PCIe-Steckplätze

FlexibleLOM

Herausnehmbarer HP Flexible Smart Array-Controller/Smart SAS HBA-Controller

Systemplatinen-PCIe-Steckplätze

Stromversorgungs-Backplane oder Speicher-Backplane

Netzteil

LED-Verhalten

Blinkt 1 Mal

Blinkt 2 Mal

Blinkt 3 Mal

Blinkt 4 Mal

Blinkt 5 Mal

Blinkt 6 Mal

Blinkt 7 Mal

Blinkt 8 Mal

Blinkt 9 Mal

Komponenten auf der Rückseite

Nr.

1

2

3

Beschreibung

Steckplatz 3 PCIe3 x8 (8, 4, 1)*

Steckplatz 2 PCIe3 x8 (8, 4, 1)

Steckplatz 1 PCIe3 x16 (16, 8, 4, 1)

4 Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten DEWW

Nr.

Beschreibung

6

7

4

5

Nicht-Hot-Plug-Netzteil

Netzteil-Blindmodul (Einschub 2 des optionalen redundanten Netzteilmoduls)

Hot-Plug-Netzteil (Einschub 1 des optionalen redundanten Netzteilmoduls)

NIC-Anschluss 2

8

9

NIC-Anschluss 1/iLO-Anschluss

Monitoranschluss

10 USB 3.0-Anschlüsse

* Steckplatz 3 unterstützt PCIe x16 (16, 8, 4, 1), wenn der GPU-Riser-Käfig eingesetzt ist.

LEDs auf der Rückseite

DEWW

2

3

Nr.

1

Beschreibung

UID-LED

NIC-Verbindungs-LED

NIC-Aktivitäts-LED

Zustand

Blaue Daueranzeige = Aktiviert

Blaue Blinkanzeige:

1 Hz/Zyklus pro Sekunde =

Remote-Management oder

Firmwareaktualisierung wird ausgeführt

4 Hz/Zyklus pro Sekunde =

Manuelle iLO-Neustartsequenz eingeleitet

8 Hz/Zyklus pro Sekunde =

Manuelle iLO-Neustartsequenz läuft

Aus = Deaktiviert

Grün = Netzwerkverbindung

Aus = Keine Netzwerkverbindung

Grüne Daueranzeige = Verbindung mit dem Netzwerk

Grüne Blinkanzeige = Netzwerk aktiv

LEDs auf der Rückseite 5

Nr.

4

Beschreibung

Netzteil-LED

Zustand

Aus = Keine Netzwerkaktivität

Grüne Daueranzeige = Normal

Aus = Mindestens eine der folgenden

Bedingungen trifft zu:

Kein Strom verfügbar

Netzteil ausgefallen

Netzteil im Standby-Modus

Netzteilausfall

Definitionen für PCI-Riser-Board-Steckplatz

Steckplatznummer Typ Länge Höhe Anschluss-

Verbindungsbreite

Aushandelbare

Verbindungsbreite

1

2

PCIe3

PCIe3

Half (Halbjahr)

Half (Halbjahr)

Half (Halbjahr)

Half (Halbjahr) x16 x8 x16 x8

3* PCIe3 Half (Halbjahr) Voll x8 x8

* Steckplatz 3 kann auch einen x16 GPU- oder einen FlexibleLOM-Riser voller Bauhöhe/Baulänge unterstützen. Wenn ein x16-Riser-installiert ist, ist Steckplatz 2 nicht verfügbar.

Komponenten der Systemplatine

Nr.

1

2

6 Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten

Beschreibung

Primärer PCIe-Riser-Board-Anschluss*

TPM-Anschluss

DEWW

Nr.

Beschreibung

17

18

19

20

13

14

15

16

9

10

11

12

5

6

3

4

7

8

Systembatterie/-akku

SATA-Anschluss

Speicher-Notstromanschluss für PCIe-Steckplätze 1–2*

Sekundärer PCIe-Riser-Steckplatz*

MicroSD-Steckplatz

Speicher-Notstromanschluss für PCIe-Steckplatz 3*

Systemwartungsschalter

NMI-Sockel

Anschluss vordere I/O

Lüfteranschluss 5

Lüfteranschluss 4

Lüfteranschluss 3

Lüfteranschluss 2

Lüfteranschluss 1

HP Smart Storage Akku-Anschluss

6-poliger Laufwerksbackplane-Stromanschluss

Interner USB 3.0-Anschluss

24-poliger Netzanschluss

21

22

16-poliger RPS-Anschluss

Mini-SAS-Anschluss 1

23 Mini-SAS-Anschluss 2

* Weitere Informationen zu den Riser-Board-Steckplätzen, die von den integrierten PCIe-Riser-Anschlüssen unterstützt

werden, finden Sie unter „PCIe-Riser-Board-Steckplatzdefinitionen“ ( Definitionen für PCI-Riser-Board-Steckplatz auf Seite 6

).

DIMM-Steckplatzpositionen

DIMM-Steckplätze sind sequenziell (1 bis 8) nummeriert. Die unterstützten AMP-Modi verwenden die

Buchstabenzuordnungen für Bestückungsrichtlinien.

DEWW Komponenten der Systemplatine 7

Systemwartungsschalter

Position

S1

S2

S3

S4

S5

S6

S7

S8

S9

S10

S11

S12

Aus

Aus

Aus

Aus

Standardeinstellung

Aus

Aus

Aus

Funktion

Aus = iLO 4-Sicherheit ist aktiviert.

Ein = iLO 4-Sicherheit ist deaktiviert.

Aus = Die Systemkonfiguration kann geändert werden.

Ein = Die Systemkonfiguration ist gesperrt.

Reserviert

Reserviert

Aus = Das Kennwort für den

Systemstart ist aktiviert.

Ein = Das Kennwort für den

Systemstart ist deaktiviert.

Aus = Keine Funktion

Ein = ROM sieht die

Systemkonfiguration als ungültig an.

Aus = UEFI als Standardstartmodus

Ein = Legacy als Standardstartmodus

Reserviert

Reserviert

Reserviert

Reserviert

Reserviert

Für den Zugriff auf das redundante ROM müssen S1, S5 und S6 auf ON gestellt sein.

8 Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten DEWW

Wenn Position 6 des Systemwartungsschalters sich in der Position „Ein“ befindet, ist das System dazu bereit, alle Systemkonfigurationseinstellungen im CMOS und NVRAM zu löschen.

ACHTUNG: Beim Löschen des CMOS und/oder NVRAM werden die Konfigurationsdaten gelöscht.

Es ist wichtig, dass Sie den Server ordnungsgemäß konfigurieren, damit kein Datenverlust auftritt.

HINWEIS: Stellen Sie dem Wechsel in den Legacy-BIOS-Startmodus über den Switch S7 sicher, dass der HP Dynamic Smart Array B140i Controller deaktiviert ist. Verwenden Sie den B140i-

Controller nicht, wenn sich der Server im Legacy-BIOS-Startmodus befindet.

NMI-Funktionalität

Ein NMI-Absturzabbild erstellt ein Absturzabbild-Protokoll, bevor ein nicht reagierendes System zurückgesetzt wird.

Die Analyse eines Absturzabbild-Protokolls ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Diagnose von

Ausfallsicherheitsproblemen, wie z. B. bei abgestürzten Betriebssystemen, Gerätetreibern und

Anwendungen. Viele Abstürze führen dazu, dass das System nicht mehr reagiert, und

Administratoren es neu starten müssen. Beim Zurücksetzen des Systems werden jedoch alle

Informationen gelöscht, die bei der Problemanalyse erforderlich wären. Mit der NMI-Funktion können diese Daten in einem Speicherauszug gespeichert werden, bevor ein System-Reset durchgeführt wird.

Um das System zum Aufruf des NMI-Handlers und zum Erstellen eines Absturzabbild-Protokolls zu veranlassen, führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Verwenden Sie die virtuelle NMI-Funktion von iLO.

Schließen Sie die NMI-Steckbrücke kurz.

Weitere Informationen finden Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/support/NMI ).

Laufwerksnummerierung

LFF-Laufwerksmodell mit vier Einschüben

SFF-Laufwerksmodell mit acht Einschüben

Definitionen der Hot-Plug-Laufwerks-LED

Ein HP SmartDrive ist (wie in der folgenden Abbildung gezeigt) an seinem Träger zu erkennen.

DEWW Laufwerksnummerierung 9

Wenn ein Laufwerk als Teil eines Arrays konfiguriert und an einen eingeschalteten Controller angeschlossen wird, geben die Laufwerks-LEDs über den Zustand des Laufwerks Auskunft.

2

3

Nr.

1

4

LED

Lokalisieren

Aktivitätsmeldung

Nicht entfernen

Laufwerksstatus

10 Kapitel 1 Beschreibung der Komponenten

Zustand

Blaue Daueranzeige

Blaue Blinkanzeige

Grüne Rotationsanzeige

Aus

Weiße Daueranzeige

Aus

Grüne Daueranzeige

Grüne Blinkanzeige

Gelbe/Grüne Blinkanzeige

Gelbe Blinkanzeige

Definition

Das Laufwerk wird von einer

Host-Anwendung identifiziert.

Die Firmware des

Laufwerksträgers wird aktualisiert oder muss aktualisiert werden.

Laufwerksaktivität

Keine Laufwerksaktivität

Das Laufwerk darf nicht entfernt werden. Das

Ausbauen des Laufwerks führt zum Ausfall mindestens eines logischen Laufwerks.

Das Ausbauen des

Laufwerks führt nicht zum

Ausfall eines logischen

Laufwerks.

Das Laufwerk gehört zu mindestens einem logischen

Laufwerk.

Das Laufwerk wird gerade wiederhergestellt oder führt eine RAID-Migration, eine

Migration der Stripe-Größe, eine Kapazitätserweiterung oder eine lokale

Laufwerkserweiterung durch oder löscht.

Das Laufwerk gehört zu mindestens einem logischen

Laufwerk und meldet den wahrscheinlichen Ausfall des

Laufwerks.

Das Laufwerk ist nicht konfiguriert und meldet den wahrscheinlichen Ausfall des

Laufwerks.

DEWW

Nr.

Lüfterpositionen

LED Zustand

Gelbe Daueranzeige

Aus

Definition

Das Array ist ausgefallen.

Das Laufwerk wird nicht von einem RAID-Controller konfiguriert.

DEWW Lüfterpositionen 11

2 Betrieb

Einschalten des Servers

1.

Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.

2.

Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.

3.

Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.

Der Server beendet den Standby-Modus und liefert dem System volle Leistung. Die Netz-LED wechselt von gelb zu grün.

Herunterfahren des Servers

Vor dem Ausschalten des Servers im Zuge von Aktualisierungs- oder Wartungsmaßnahmen sollten

Sie eine Sicherung aller wichtigen Serverdaten und Programme durchführen.

VORSICHT!

Um Verletzungen, elektrische Schläge oder eine Beschädigung von Komponenten zu vermeiden, müssen Sie das Netzkabel ziehen und den Server so von der Stromversorgung trennen.

Mit dem Netz-/Standbyschalter an der Vorderseite wird die Stromversorgung nicht vollständig unterbrochen. Bis das Netzkabel gezogen wird, bleiben einige interne Schaltungen und Teile der

Stromversorgung aktiv.

HINWEIS: Auch im Standby-Modus wird der Server mit Strom versorgt.

Verwenden Sie zum Herunterfahren des Servers eine der folgenden Methoden:

Drücken Sie kurz die Netz-/Standby-Taste.

Dadurch werden Anwendungen und das Betriebssystem auf dem Server kontrolliert heruntergefahren, bevor der Server in den Standby-Modus wechselt.

Halten Sie die Netz-/Standby-Taste länger als 4 Sekunden gedrückt, um den Server in den

Standby-Modus zu schalten.

Der Server wechselt dadurch in den Standby-Modus, ohne die laufenden Anwendungen und das

Betriebssystem zuvor ordnungsgemäß zu beenden. Wenn eine Anwendung nicht mehr reagiert, können Sie mit dieser Methode ein Herunterfahren erzwingen.

Betätigen Sie über iLO 4 den virtuellen Netzschalter.

Dadurch werden Anwendungen und das Betriebssystem remote kontrolliert heruntergefahren, bevor der Server in den Standby-Modus wechselt.

Stellen Sie sicher, dass sich der Server im Standby-Modus befindet, bevor Sie fortfahren. Die Netz-

LED muss gelb leuchten.

Herausziehen des Servers aus dem Rack

So fahren Sie den Server aus einem HP, Compaq, Telco oder Fremdhersteller-Rack aus:

VORSICHT!

Um Verletzungen und die Beschädigung von Geräten zu vermeiden, müssen Sie vor dem Herausziehen einer Komponente unbedingt prüfen, dass das Rack sicher steht.

12 Kapitel 2 Betrieb DEWW

VORSICHT!

Beim Drücken der Freigaberiegel an den Serverschienen und Hineinschieben des

Servers in das Rack ist Vorsicht geboten. Es besteht Verletzungsgefahr, da die Finger in den

Gleitschienen einklemmt werden können.

1.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Lösen Sie bei einem Server mit Rändelschrauben die unverlierbaren Rändelschrauben, mit denen die Frontblende des Servers an der Vorderseite des Racks befestigt ist. Schieben

Sie den Server dann aus dem Rack.

Bei einem Server mit Schnellentriegelung: a.

Öffnen Sie die Riegel auf beiden Seiten des Servers.

b.

Lösen Sie ggf. die Transportsicherungsschrauben mit einem Torx-Schraubendreher

(T-25).

c.

Schieben Sie den Server aus dem Rack.

2.

Schieben Sie den Server nach Durchführen der Installations- und Wartungsarbeiten wieder in das Rack. Drücken Sie den Server dann fest in das Rack, bis er einrastet.

Herausnehmen des Servers aus dem Rack

VORSICHT!

Dieser Server ist sehr schwer. Beachten Sie folgende Hinweise, um Verletzungen oder

Beschädigungen der Geräte zu vermeiden:

Beachten Sie die örtlichen Anforderungen und Richtlinien zur Sicherheit am Arbeitsplatz beim

Umgang mit Geräten.

Lassen Sie sich beim Anheben und Stabilisieren des Produkts während des Einbaus oder Ausbaus helfen, insbesondere wenn es nicht an den Schienen befestigt ist. HP empfiehlt mindestens zwei

Personen für Installationen an Rack-Servern. Möglicherweise wird eine dritte Person beim Ausrichten des Servers benötigt, wenn der Server oberhalb der Brusthöhe installiert wird.

Beim Einbau oder Ausbau des Servers im Rack ist Vorsicht geboten, da er nicht stabil ist, wenn er nicht an den Schienen befestigt ist.

So bauen Sie den Server aus einem Rack von HP, der Marke Compaq, von Telco oder einem anderen Anbieter aus:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 12

).

2.

Ziehen Sie den Server auf den Rack-Schienen heraus, bis die Freigaberiegel der

Serverschienen einrasten.

3.

Trennen Sie alle Peripheriegeräte-Kabel vom Server.

4.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

5.

Nehmen Sie den Server aus dem Rack.

Anleitungen zum Herausziehen oder Entfernen des Servers aus dem Rack finden Sie in der

Dokumentation im Lieferumfang des Rack-Schienensystems.

6.

Legen Sie den Server auf eine stabile, gerade Oberfläche.

Entfernen der Sicherheitsblende (optional)

Die Sicherheitsblende wird nur bei Servern mit Schnellentriegelungen unterstützt.

DEWW Herausnehmen des Servers aus dem Rack 13

Um Zugriff auf die vorderseitigen Komponenten zu erhalten, entsperren und entfernen Sie dann die

Sicherheitsblende.

Entfernen der Zugangsabdeckung

VORSICHT!

Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie die

Laufwerke und internen Systemkomponenten abkühlen, bevor Sie sie berühren.

ACHTUNG: Betreiben Sie den Server nicht über längere Zeit mit geöffneter oder entfernter

Zugangsabdeckung. Die reduzierte Kühlung durch die veränderte Luftzirkulation könnte zu thermischen Schäden an Komponenten führen.

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 12 ).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12 ).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe

Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13 ).

14 Kapitel 2 Betrieb DEWW

4.

Öffnen Sie die Verriegelung der Zugangsabdeckung, schieben Sie die Zugangsabdeckung zur

Rückseite des Gehäuses und nehmen Sie die Zugangsabdeckung ab.

Wenn die Verriegelung der Zugangsabdeckung verriegelt ist, entriegeln Sie sie mit einem T-15

Torx-Schraubendreher.

Anbringen der Zugangsabdeckung

1.

Legen Sie die Zugangsabdeckung mit geöffneter Verriegelung auf der Oberseite des Servers ab. Sie sollte hinten etwa 1,25 cm über den Server hinausragen.

2.

Schließen Sie die Verriegelung der Zugangsabdeckung. Die Zugangsabdeckung wird dabei automatisch geschlossen.

3.

Ziehen Sie die Verriegelungsschraube der Zugangsabdeckung mit einem T-15 Torx-

Schraubendreher fest.

Entfernen des Luftleitblechs

ACHTUNG: Für eine angemessene Kühlung darf der Server nicht ohne installierte

Zugangsabdeckung, Luftleitbleche, Erweiterungssteckplatzabdeckungen oder Blenden bzw.

Blindmodule in Betrieb genommen werden. Wenn der Server Hot-Plug-Komponenten unterstützt, beschränken Sie die Zeit mit geöffneter Zugangsabdeckung auf ein Minimum.

So entfernen Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 12

).

2.

Wenn Sie an einer Nicht-Hot-Plug-Komponente arbeiten, müssen Sie die Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

DEWW Anbringen der Zugangsabdeckung 15

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12 ).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe

Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13 ).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14 ).

5.

Entfernen Sie das Luftleitblech.

Installieren des Luftleitblechs

ACHTUNG: Für eine angemessene Kühlung darf der Server nicht ohne installierte

Zugangsabdeckung, Luftleitbleche, Erweiterungssteckplatzabdeckungen oder Blenden bzw.

Blindmodule in Betrieb genommen werden. Wenn der Server Hot-Plug-Komponenten unterstützt, beschränken Sie die Zeit mit geöffneter Zugangsabdeckung auf ein Minimum.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Installieren Sie das Luftleitblech.

16 Kapitel 2 Betrieb DEWW

2.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15

).

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26 ).

4.

Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 12

).

Entfernen des PCI-Riser-Käfigs

ACHTUNG: Um Schäden am Server oder den Erweiterungskarten zu vermeiden, müssen Sie den Server ausschalten und alle Netzkabel ziehen, bevor Sie den PCI-Riser-Käfig entfernen oder installieren.

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 12

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14

).

5.

Trennen Sie alle Kabel, die mit Erweiterungskarten verbunden sind.

6.

Bauen Sie den sekundären PCI-Riser-Käfig oder die PCI-Blende aus.

DEWW Entfernen des PCI-Riser-Käfigs 17

7.

Bauen Sie alle Erweiterungskarten aus dem primären Riser-Käfig aus.

8.

Nehmen Sie den PCI-Riser-Käfig heraus.

Primärer PCI-Riser-Käfig

18 Kapitel 2 Betrieb DEWW

Sekundärer PCI-Riser-Käfig

Bewahren Sie den Käfig und die Schrauben für eine zukünftige Verwendung auf.

Installieren des PCI-Riser-Käfigs

ACHTUNG: Um Schäden am Server oder den Erweiterungskarten zu vermeiden, müssen Sie den Server ausschalten und alle Netzkabel ziehen, bevor Sie den PCI-Riser-Käfig entfernen oder installieren.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Richten Sie das PCI-Riser-Board an den zugehörigen Anschlüssen auf der Systemplatine aus, und drücken Sie den PCI-Riser-Käfig dann nach unten.

DEWW Installieren des PCI-Riser-Käfigs 19

2.

Wenn Sie den sekundären PCI-Riser-Käfig einbauen, müssen Sie die PCI-Blende ausbauen.

Bewahren Sie Blende und Schrauben zur zukünftigen Verwendung auf.

3.

Richten Sie das PCI-Riser-Board an den zugehörigen Anschlüssen auf der Systemplatine aus, und drücken Sie den PCI-Riser-Käfig dann nach unten.

4.

Ziehen Sie die beiden Schrauben fest, um den Käfig zu sichern.

5.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15 ).

6.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe

Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26

).

7.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 12 ).

20 Kapitel 2 Betrieb DEWW

3 Setup

Optionale Installationsservices

Die HP Care Pack Services für einen reibungslosen Serverbetrieb werden von erfahrenen, zertifizierten Technikern durchgeführt und beinhalten Support-Pakete, die speziell auf HP ProLiant

Systeme zugeschnitten sind. In HP Care Packs können Sie Hardware- und Software-Support in einem einzigen Paket beziehen. Für unterschiedliche Anforderungen sind verschiedene Service

Level-Optionen verfügbar.

HP Care Pack Services bieten aktualisierte Service Levels, mit denen die Standard-Produktgarantie um sofort erhältliche und einfach anwendbare Support-Pakete zur Optimierung Ihrer Server-

Investition erweitert werden kann. Für Care Pack Services gibt es unter anderem folgende Optionen:

Hardware-Support

Call-to-Repair-Service innerhalb 6 Stunden

Innerhalb 4 Stunden am selben Tag, 24 x 7

Innerhalb 4 Stunden am selben Arbeitstag

Software-Support

Microsoft®

Linux

HP ProLiant Essentials (HP SIM und RDP)

VMware

Integrierter Hardware- und Software-Support

Critical Service

Proactive 24

Support Plus

Support Plus 24

Inbetriebnahme- und Implementierungs-Services für Hardware und Software

Weitere Informationen über HP Care Pack Services finden Sie auf der HP Website

( http://www.hp.com/services/carepack ).

Optimale Betriebsumgebung

Wählen Sie für die Installation des Servers in einem Rack einen Aufstellungsort aus, der den in diesem Abschnitt beschriebenen Anforderungen entspricht.

Erforderliche Luftzirkulation und Mindestabstände

Um den Zugang zum Server zu ermöglichen und um eine ausreichende Belüftung sicherzustellen, müssen Sie bei der Wahl des Aufstellungsortes für ein Rack folgende Abstände berücksichtigen:

DEWW Optionale Installationsservices 21

Vor dem Rack ist ein Freiraum von mindestens 63,5 cm erforderlich.

Hinter dem Rack ist ein Freiraum von mindestens 76,2 cm erforderlich.

Auf der Rack-Rückseite muss der Abstand zur Rückseite eines anderen Racks bzw. einer anderen Rack-Reihe mindestens 121,9 cm betragen.

HP Server saugen kühle Luft durch die Vorderseite an und geben die warme Luft durch die Rückseite ab. Beide Seiten des Racks müssen daher genügend Lüftungsschlitze aufweisen, damit die Raumluft angesaugt werden und die warme Luft wieder austreten kann.

ACHTUNG: Um eine unzureichende Kühlung und Schäden an den Geräten zu vermeiden, dürfen die Lüftungsschlitze nicht blockiert werden.

Wenn das Rack nicht in der gesamten Höhe mit Komponenten belegt ist, können offene

Einbausteckplätze die Luftzirkulation im Rack stören. Um eine einwandfreie Luftzirkulation zu wahren, bedecken Sie alle offenen Steckplätze mit Leerblenden.

ACHTUNG: Leere Einbausteckplätze im Rack müssen immer mit Leerblenden oder Blindmodulen abgedeckt werden. Dadurch ist eine ausreichende Luftzirkulation gewährleistet. Andernfalls werden die Geräte nicht mehr ausreichend gekühlt, was zu einer Beschädigung durch Überhitzung führen kann.

Racks der Serien 9000 und 10000 verfügen über geeignete Lüftungsschlitze in den vorderen und hinteren Türen (64 % der Oberfläche), um die Server ausreichend zu kühlen.

ACHTUNG: Bei Verwendung eines Compaq Racks der Serie 7000 bauen Sie ein High Airflow Rack

Door Insert [Teilenummer 327281-B21 bei einem 42-U-Rack und Teilenummer 157847-B21 bei einem 22-U-Rack] ein, damit für eine ausreichende Luftzirkulation von vorn nach hinten und für

Kühlung gesorgt ist.

ACHTUNG: Wenn das Rack eines Fremdherstellers verwendet wird, müssen die folgenden zusätzlichen Anforderungen beachtet werden, um eine ordnungsgemäße Luftzirkulation zu gewährleisten und Beschädigungen der Geräte zu vermeiden:

Türen auf der Vorder- und Rückseite: Wenn auf der Vorder- und Rückseite des 42-U-Racks Türen angebracht sind, müssen diese über gleichmäßig von oben nach unten verteilte Lüftungslöcher verfügen, die eine Gesamtfläche von 5350 qcm ausmachen, um eine ausreichende Luftzirkulation zu gewährleisten (dies entspricht den erforderlichen 64 % der Gesamtfläche).

Rack-Seiten: Zwischen den installierten Rack-Komponenten und den seitlichen Rack-Abdeckungen muss der Abstand mindestens 7 cm betragen.

Temperaturanforderungen

Zur Gewährleistung eines gefahrlosen und zuverlässigen Betriebs der Geräte sollte das System in einer gut belüfteten, klimatisierten Umgebung installiert oder aufgestellt werden.

Die empfohlene maximale Betriebstemperatur (TMRA) für die meisten Serverprodukte liegt bei 35 °C.

Die Temperatur des Raums, in dem das Rack aufgestellt wird, darf daher 35 °C nicht überschreiten.

ACHTUNG: So vermeiden Sie die Gefahr der Beschädigung von Geräten bei der Installation von

Optionen von Fremdherstellern:

Durch die Verwendung von Zusatzgeräten darf weder die Luftzirkulation in der Nähe des Servers beeinträchtigt werden, noch darf die Rack-Innentemperatur über die erlaubten Maximalwerte ansteigen.

Die TMRA des Herstellers darf nicht überschritten werden.

22 Kapitel 3 Setup DEWW

Stromversorgungsanforderungen

Bei der Installation dieses Geräts müssen die national gültigen Vorschriften und Normen eingehalten werden. Eventuell sind besondere Bestimmungen für Datenverarbeitungsgeräte zu beachten. Die

Geräte sind für den Einsatz in Installationen gedacht, die den Anforderungen der NFPA 70, Ausgabe

1999 (National Electric Code) und der NFPA-75, 1992 (Protection of Electronic Computer/Data

Processing Equipment) entsprechen. Die Anschlusswerte von Optionen befinden sich auf dem

Typenschild des jeweiligen Produkts oder in der mitgelieferten Dokumentation.

VORSICHT!

Um Brandgefahr sowie Sach- oder Personenschäden zu vermeiden, darf der elektrische Hauptstromkreis, über den die Stromversorgung des Racks erfolgt, keinesfalls überlastet werden. Erkundigen Sie sich bei der zuständigen Behörde oder Person nach der maximalen

Belastbarkeit des Anschlusses.

ACHTUNG: Verwenden Sie eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, um den Server vor

Stromschwankungen und vorübergehenden Unterbrechungen zu schützen. Dieses Gerät schützt die

Hardware vor Schäden, die durch Überspannungen und Spannungsspitzen verursacht werden, und hält den Systembetrieb auch während eines kurzzeitigen Stromausfalls aufrecht.

Bei der Installation mehrerer Server müssen unter Umständen zusätzliche Verteiler eingesetzt werden, um die Stromversorgung aller Geräte zu gewährleisten. Halten Sie sich an folgende

Richtlinien:

Verteilen Sie die Leistungsbelastung durch den Server gleichmäßig auf die verfügbaren

Stromkreise.

Die gesamte Netzstromaufnahme des Systems darf 80 % des Maximalwertes für die betreffende

Leitung nicht überschreiten.

Verwenden Sie für dieses Gerät keine handelsüblichen Stromverteilerkabel.

Schließen Sie den Server an eine separate Steckdose an.

Weitere Informationen über das Hot-Plug-Netzteil und Rechner zur Ermittlung des Stromverbrauchs bei unterschiedlichen Systemkonfigurationen finden Sie auf der HP Power Advisor Website

( http://www.hp.com/go/hppoweradvisor ).

Erforderliche elektrische Erdung

Um einen einwandfreien Betrieb und die Sicherheit gewährleisten zu können, muss der Server ordnungsgemäß geerdet werden. Bei Betrieb in den USA: Installieren Sie die Geräte gemäß

NFPA 70, 1999, Artikel 250. Beachten Sie außerdem die einschlägigen örtlichen und regionalen

Bauvorschriften. Bei Betrieb in Kanada: Installieren Sie die Geräte gemäß Canadian Standards

Association, CSA C22.1, Canadian Electrical Code. In allen übrigen Ländern hat die Installation nach den regionalen oder nationalen elektrischen Vorschriften wie der International Electrotechnical

Commission (IEC) Code 364, Teile 1 bis 7, zu erfolgen. Darüber hinaus müssen Sie sicherstellen, dass sämtliche Stromverteilungsvorrichtungen, die in der Installation Verwendung finden, z. B.

Verzweigungsleitungen und Steckdosen eine normgerechte oder zertifizierte Erdung besitzen.

Aufgrund der hohen Erdableitströme beim Anschließen mehrerer Server an dieselbe Stromquelle wird von HP der Einsatz eines Stromverteilers (PDU) empfohlen, der entweder fest mit dem

Stromkreis des Gebäudes verbunden sein oder über ein fest montiertes Kabel mit einem Stecker verfügen muss, das dem Industriestandard entspricht. Hier kommen NEMA-Schnappstecker oder

Stecker, die dem Standard IEC 60309 entsprechen, in Frage. Von der Verwendung handelsüblicher

Stromverteilerkabel für den Server wird abgeraten.

DEWW Optimale Betriebsumgebung 23

Serverspezifische Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

VORSICHT!

Dieser Server ist sehr schwer. Beachten Sie folgende Hinweise, um Verletzungen oder

Beschädigungen der Geräte zu vermeiden:

Beachten Sie die örtlichen Anforderungen und Richtlinien zur Sicherheit am Arbeitsplatz beim

Umgang mit Geräten.

Lassen Sie sich beim Anheben und Stabilisieren des Produkts während des Einbaus oder Ausbaus helfen, insbesondere wenn es nicht an den Schienen befestigt ist. HP empfiehlt mindestens zwei

Personen für Installationen an Rack-Servern. Möglicherweise wird eine dritte Person beim Ausrichten des Servers benötigt, wenn der Server oberhalb der Brusthöhe installiert wird.

Beim Einbau oder Ausbau des Servers im Rack ist Vorsicht geboten, da er nicht stabil ist, wenn er nicht an den Schienen befestigt ist.

VORSICHT!

Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie die

Laufwerke und internen Systemkomponenten abkühlen, bevor Sie sie berühren.

VORSICHT!

Um Verletzungen, elektrische Schläge oder eine Beschädigung des Geräts zu vermeiden, müssen Sie das Netzkabel ziehen, damit der Server von der Stromversorgung getrennt ist. Mit dem Netz-/Standbyschalter an der Vorderseite wird die Stromversorgung nicht vollständig unterbrochen. Bis das Netzkabel gezogen wird, bleiben einige interne Schaltungen sowie eine

Wechselstromversorgung aktiv.

ACHTUNG: Verwenden Sie eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, um den Server vor

Stromschwankungen und vorübergehenden Unterbrechungen zu schützen. Dieses Gerät schützt die

Hardware vor Schäden, die durch Überspannungen und Spannungsspitzen verursacht werden, und hält den Systembetrieb auch während eines kurzzeitigen Stromausfalls aufrecht.

ACHTUNG: Betreiben Sie den Server nicht über längere Zeit mit geöffneter oder entfernter

Zugangsabdeckung. Die reduzierte Kühlung durch die veränderte Luftzirkulation könnte zu thermischen Schäden an Komponenten führen.

Rack-Vorsichtsmaßnahmen

VORSICHT!

Zur Vermeidung von Verletzungen oder Beschädigungen der Geräte beachten Sie die folgenden Hinweise:

Alle Nivellierungsfüße müssen Bodenkontakt haben.

Das Gesamtgewicht des Racks muss auf den Nivellierungsfüßen lasten.

Bei der Installation eines einzelnen Racks müssen die Stützfüße am Rack angebracht sein.

Bei Installationen mit mehreren Racks müssen die Racks miteinander verbunden sein.

Ziehen Sie nur jeweils eine Komponente heraus. Das Rack kann aus dem Gleichgewicht geraten, wenn mehr als eine Komponente herausgezogen wird.

24 Kapitel 3 Setup DEWW

VORSICHT!

Beachten Sie die folgenden Hinweise, um Verletzungen oder Beschädigungen der

Geräte beim Abladen eines Racks zu vermeiden:

Das Rack muss von mindestens zwei Personen von der Palette abgeladen werden. Ein unbestücktes

42-U-Rack hat ein Gewicht von bis zu 115 kg und kann über 2,1 m hoch sein. Wenn dieses Rack auf den Transportrollen bewegt wird, steht es unter Umständen nicht mehr sicher.

Stellen Sie sich niemals vor das Rack, wenn Sie es über eine Rampe von der Palette herunterrollen.

Halten Sie das Rack immer an beiden Seiten fest.

VORSICHT!

Zur Vermeidung von Verletzungen oder Beschädigungen der Geräte müssen Sie das

Rack angemessen stabilisieren, bevor Sie eine Komponente aus dem Rack herausziehen. Ziehen

Sie immer nur eine Komponente heraus. Das Rack kann instabil werden, wenn mehrere

Komponenten gleichzeitig herausgezogen werden.

VORSICHT!

Achten Sie bei der Installation eines Servers in einem Telco-Rack darauf, dass der

Rack-Rahmen oben und unten sicher an der Gebäudestruktur verankert ist.

Identifizieren des Inhalts des Server-Versandkartons

Packen Sie den Versandkarton des Servers aus, und suchen Sie nach den erforderlichen Materialien und der Dokumentation für die Installation des Servers. Alles für die Installation des Servers im Rack erforderliche Zubehör wird mit dem Rack oder dem Server geliefert.

Zum Inhalt des Versandkartons des Servers gehören:

Server

Netzkabel

Rackschienen-Klettband

Gedruckte Setupdokumentation

Hardware-Kit und Dokumentation für Rackmontage (optional)

Für einzelne Verfahren benötigen Sie die folgenden Hilfsmittel:

Torx-Schraubendreher (T-25, zum Lösen der Transportsicherungsschrauben in den Server-

Schnellentriegelungen)

T-10/T-15 Torx-Schraubendreher

Hardwareoptionen

Betriebssystem oder Anwendungssoftware

Installieren der Hardwareoptionen

Installieren Sie alle Hardwareoptionen, bevor Sie den Server initialisieren. Informationen zur

Installation von Optionen finden Sie in der Dokumentation zu den Optionen. Serverspezifische

Informationen finden Sie unter „Installation der Hardwareoptionen“ (siehe

„Installation der

Hardwareoptionen“ auf Seite 32 ).

DEWW Identifizieren des Inhalts des Server-Versandkartons 25

Einbauen des Servers im Rack

Um den Server in einem Rack mit quadratischen, runden oder Gewindebohrungen einzubauen, halten Sie sich an die Anweisungen, die dem Hardware-Kit des Racks beiliegen.

Wenn Sie den Server in einem Telco-Rack einbauen, bestellen Sie den entsprechenden Optionskit auf der Website von RackSolutions.com ( http://www.racksolutions.com/hp ). Folgen Sie bei der

Installation der Rack-Halterungen den serverspezifischen Anleitungen auf der Website.

VORSICHT!

Dieser Server ist sehr schwer. Beachten Sie folgende Hinweise, um Verletzungen oder

Beschädigungen der Geräte zu vermeiden:

Beachten Sie die örtlichen Anforderungen und Richtlinien zur Sicherheit am Arbeitsplatz beim

Umgang mit Geräten.

Lassen Sie sich beim Anheben und Stabilisieren des Produkts während des Einbaus oder Ausbaus helfen, insbesondere wenn es nicht an den Schienen befestigt ist. HP empfiehlt mindestens zwei

Personen für Installationen an Rack-Servern. Möglicherweise wird eine dritte Person beim Ausrichten des Servers benötigt, wenn der Server oberhalb der Brusthöhe installiert wird.

Beim Einbau oder Ausbau des Servers im Rack ist Vorsicht geboten, da er nicht stabil ist, wenn er nicht an den Schienen befestigt ist.

ACHTUNG: Planen Sie den Rack-Einbau immer so, dass die schwerste Komponente zuerst unten im Rack eingesetzt wird. Setzen Sie die schwerste Komponente zuerst ein, und bestücken Sie das

Rack von unten nach oben.

So installieren Sie den Server in einem Rack von HP, Compaq, Telco oder einem Fremdhersteller:

1.

Bauen Sie den Server und die Kabelführungsarm-Option im Rack ein. Beachten Sie die mit dem

Easy Install Rail Kit gelieferte Dokumentation.

2.

Schließen Sie die Peripheriegeräte an den Server an. Weitere Informationen zum Identifizieren von Anschlüssen finden Sie unter „Komponenten auf der Rückseite“ (siehe

Komponenten auf der Rückseite auf Seite 4

).

VORSICHT!

Um die Gefahr eines Stromschlags, eines Brandes oder einer Beschädigung der

Geräte zu vermeiden, dürfen an die RJ-45-Anschlussbuchsen keine Telefon- oder

Telekommunikationsleitungen angeschlossen werden.

Für einen Server mit Nicht-Hot-Plug-Netzteil:

3.

Um ein versehentliches Abziehen des Netzkabels zu vermeiden, wenn Sie den Server aus dem

Rack ziehen bzw. in das Rack schieben, führen Sie das Netzkabel durch den

Zugentlastungsclip: a.

Wenn der Clip so nahe am Netzkabel positioniert ist, dass er das Einstecken des

Netzkabelsteckers verhindert, schieben Sie den Clip nach hinten.

26 Kapitel 3 Setup DEWW

b.

Schließen Sie das Netzkabel an den Server an.

c.

Drücken Sie auf den oberen Teil des Clips, und ziehen Sie den Clip dann auf.

d.

Platzieren Sie das Netzkabel im Clip, und schließen Sie den Clip dann.

DEWW Einbauen des Servers im Rack 27

e.

Schieben Sie den Clip nach vorne, bis er an der Kante des Netzkabelsteckers anliegt.

Für einen Server mit Hot-Plug-Netzteil:

4.

Um ein versehentliches Abziehen des Netzkabels zu vermeiden, wenn der Server in das Rack geschoben bzw. aus dem Rack gezogen wird, können Sie das Netzkabel mit dem Klettband sichern, das am Griff des Stromeingangsmoduls befestigt ist: a.

Wickeln Sie das Klettband vom Griff des Stromeingangsmoduls ab.

ACHTUNG: Vermeiden Sie kleine Radien, um die Drähte im Netzkabel oder im

Serverkabel nicht zu beschädigen. Biegen Sie Netzkabel und Serverkabel nie so stark, dass Falten im Kabelmantel entstehen.

b.

Legen Sie das Steckerende des Netzkabels wie in der folgenden Abbildung gezeigt in

Position.

28 Kapitel 3 Setup DEWW

c.

Befestigen Sie das Netzkabel wie in der folgenden Abbildung gezeigt mit dem Klettband.

5.

Beachten Sie bei Verlegung und Verwaltung der Netzkabel und anderer Kabel auf der Rückseite des Servers Best Practices.

HINWEIS: Wenn Sie Komponenten des Kabelführungsarms verwenden, müssen Sie die Kabel mit ausreichend Spiel befestigen, damit die Kabel beim Herausziehen des Servers aus dem

Rack nicht beschädigt werden.

6.

Verwenden Sie das Klettband aus dem Versandkarton des Servers, um die Netzkabel und die anderen Kabel auf der Rückseite an der Rackschiene zu befestigen. Detaillierte Anleitungen

finden Sie unter „Anbringen des Rackschienen-Klettbands“ ( Anbringen des Rackschienen-

Klettbands auf Seite 29

).

7.

Schließen Sie das Netzkabel an die Stromquelle an.

VORSICHT!

Beachten Sie die folgenden Sicherheitshinweise, um Stromschläge oder

Beschädigungen der Geräte zu vermeiden:

Verwenden Sie ausschließlich Netzkabel mit intaktem Erdungsleiter. Der Erdungsleiter erfüllt eine wichtige Sicherheitsfunktion.

Schließen Sie das Netzkabel an eine geerdete Steckdose an, die jederzeit leicht zugänglich ist.

Wenn Sie Geräte vom Netz nehmen, ziehen Sie das Netzkabel vom Netzteil ab.

Das Netzkabel muss so geführt werden, dass es nicht im Weg liegt oder gequetscht wird.

Achten Sie hierbei besonders auf den Stecker, die Steckdose und die Stelle, an der das Kabel aus dem Gerät austritt.

Anbringen des Rackschienen-Klettbands

Das Rackschienen-Klettband kann auf der linken oder rechten Rackschiene angebracht werden.

HP empfiehlt, das Klettband zur Optimierung des Kabelmanagements auf der linken Rackschiene anzubringen.

So montieren Sie das Rackschienen-Klettband:

1.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26 ).

DEWW Anbringen des Rackschienen-Klettbands 29

2.

Anbringen des Rackschienen-Klettbands: a.

Halten Sie die hinteren Kabel an die Rackschiene, und wickeln Sie dann das Klettband um die Rackschiene.

ACHTUNG: Um bei im Rack installierten Servern voller Länge thermische oder mechanische Blockierungen zu verhindern, müssen die überschüssige Länge und die

Schnalle des Klettbands zur Rack-Außenseite zeigen.

b.

Führen Sie das Ende des Klettbands durch die Schnalle.

Wenn in einem Rack mehrere Klettbänder verwendet werden, platzieren Sie die Klettbänder so, dass sich von oben gesehen nebeneinander befinden. Diese Positionierung ermöglicht der

Rack-Schiene, leicht ins und aus dem Rack zu gleiten.

Einschalten und Auswählen von Systemstart-Optionen

1.

Schließen Sie das Ethernetkabel an.

2.

Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.

3.

Beim ersten Systemstart:

Wenn Sie die ROM-Standardeinstellungen der Serverkonfiguration ändern möchten, drücken Sie bei einer entsprechenden Aufforderung während der Startsequenz F9, um die

HP UEFI System Utilities aufzurufen. Die HP UEFI System Utilities werden standardmäßig in englischer Sprache ausgeführt.

Wenn Sie die Serverkonfiguration nicht ändern müssen und zur Installation der

Systemsoftware bereit sind, drücken Sie F10, um auf Intelligent Provisioning zuzugreifen.

HINWEIS: Wenn ein HP Smart Array Controller hinzugefügt wurde oder im System integriert ist, wird der Controller automatisch auf eine RAID-Konfiguration eingestellt, die auf der Größe und der Anzahl der installierten Laufwerke basiert. Weitere Informationen zum Ändern der Controller-Standardeinstellungen finden Sie in der Dokumentation auf der

HP Website.

30 Kapitel 3 Setup DEWW

Weitere Informationen zur automatischen Konfiguration finden Sie im

HP UEFI System Utilities User

Guide for HP ProLiant Gen9 Servers (HP UEFI System Utilities Benutzerhandbuch für HP ProLiant

Gen9 Server) auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ProLiantUEFI/docs ).

Installieren des Betriebssystems

Dieser HP ProLiant Server wird nicht mit Bereitstellungsmedien geliefert. Alle zum Verwalten und

Installieren der Systemsoftware und -firmware benötigten Komponenten wurden werkseitig auf den

Server geladen.

Damit der Server ordnungsgemäß funktioniert, muss er über eines der unterstützten Betriebssysteme verfügen. Aktuelle Informationen über unterstützte Betriebssysteme finden Sie auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/supportos ).

Installieren Sie mit einer der folgenden Methoden ein Betriebssystem auf dem Server:

Intelligent Provisioning – iLO enthält Intelligent Provisioning für integrierte Bereitstellungs- und

Aktualisierungsfunktionen. Intelligent Provisioning kann den Server konfigurieren und ein

Betriebssystems installieren.

So installieren Sie ein Betriebssystem auf dem Server mit Intelligent Provisioning (lokal oder remote): a.

Schließen Sie das Ethernetkabel an den Netzwerkanschluss des Servers und eine

Netzwerkbuchse an.

b.

Drücken Sie die Netz-/Standby-Taste.

c.

Drücken Sie die Taste F10, während der Server-POST läuft.

d.

Füllen Sie das zu Beginn angezeigte Intelligent Provisioning-Formular Preferences and

Registration (Einstellungen und Registrierung) aus (siehe Intelligent Provisioning auf Seite 88

).

e.

Klicken Sie im Bildschirm „1 Start“ auf die Schaltfläche Configure and Install (Konfigurieren und Installieren).

f.

Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um den Installationsvorgang abzuschließen. Zum Aktualisieren der Firmware und Systemsoftware ist eine Internet-

Verbindung erforderlich.

Installation durch Remote-Bereitstellung: Verwenden Sie Insight Control Server Provisioning als automatisierte Lösung zur Remote-Bereitstellung eines Betriebssystems.

Weitere Aktualisierungen der Systemsoftware und der Firmware enthält das HP Service Pack für

ProLiant, das von der HP Website ( http://www.hp.com/go/spp/download ) heruntergeladen werden kann. Software und Firmware müssen aktualisiert werden, bevor Sie den Server erstmals nutzen

(sofern nicht für installierte Software oder Komponenten eine ältere Version benötigt wird). Weitere

Informationen finden Sie unter „System auf dem neuesten Stand halten“ (siehe

System auf dem neuesten Stand halten auf Seite 96

).

Weitere Informationen zu diesen Installationsmethoden finden Sie auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/ilo ).

Registrieren des Servers

Für schnelleren Service und effizienteren Support registrieren Sie das Produkt auf der HP Product

Registration Website ( http://register.hp.com

).

DEWW Installieren des Betriebssystems 31

4 Installation der Hardwareoptionen

Einführung

Wenn Sie mehr als eine Option installieren möchten, sollten Sie zunächst die Installationsanleitungen für alle Hardwareoptionen lesen und feststellen, welche Schritte sich in etwa gleichen. Sie können den Installationsvorgang auf diese Weise optimieren.

VORSICHT!

Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie die

Laufwerke und internen Systemkomponenten abkühlen, bevor Sie sie berühren.

ACHTUNG: Um Schäden an elektrischen Komponenten zu vermeiden, muss der Server vor der

Installation ordnungsgemäß geerdet werden. Eine unzureichende Erdung kann zu elektrostatischer

Entladung führen.

Sicherheitsblende (Option)

Die Sicherheitsblende wird nur bei Servern mit Schnellentriegelungen unterstützt.

Installieren Sie die Sicherheitsblende, und schließen Sie sie mit dem im Kit gelieferten Schlüssel ab.

Laufwerksoptionen

Der Server unterstützt bis zu vier LFF-Hot-Plug- oder -Nicht-Hot-Plug-Laufwerke und bis zu 8 SFF-

Hot-Plug-Laufwerke.

Der integrierte Speichercontroller unterstützt SATA-Geräte.

32 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

HINWEIS: Die Boot-Reihenfolgeeinstellungen, Firmwareversionen und weitere HP Software, einschließlich des HP Smart Array SAS-Lizenzschlüssels, sind auf der Systemplatine gespeichert.

Übertragen Sie diese Informationen auf die neue Systemplatine, um einen normalen Serverbetrieb sicherzustellen, wenn die Systemplatine ausgetauscht wird.

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

Richtlinien zur Laufwerksinstallation

Die folgenden allgemeinen Richtlinien sind beim Hinzufügen von Festplatten zum Server zu beachten:

Das System legt automatisch alle Gerätenummern fest.

Bestücken Sie die Laufwerkseinschübe basierend auf der Laufwerksnummerierungsfolge.

Beginnen Sie am Laufwerkseinschub mit der niedrigsten Gerätenummer.

Alle Laufwerke, die in einem Laufwerksarray gruppiert sind, müssen die folgenden Kriterien erfüllen:

Sie müssen alle entweder SAS- oder SATA-Laufwerke sein.

Sie müssen alle entweder Festplattenlaufwerke oder Solid State Drives sein.

Wählen Sie Laufwerke mit nahezu identischer Kapazität, um den Speicherplatz der

Laufwerke möglichst effizient zu nutzen. Alle Konfigurationsprogramme behandeln die einzelnen physischen Laufwerke in einem Array so, als ob ihre Kapazität der des kleinsten

Laufwerks im Array entspräche. Überschüssige Laufwerkskapazität kann im Array nicht verwendet werden und ist somit nicht für die Datenspeicherung verfügbar.

Installieren eines Nicht-Hot-Plug-Laufwerks

ACHTUNG: Um eine unsachgemäße Kühlung und eine Beschädigung durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur in Betrieb genommen werden, wenn alle Laufwerkseinschübe mit einer Komponente oder einem Blindmodul bzw. einer Blende bestückt sind.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 12

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Entfernen Sie den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe

Entfernen der

Sicherheitsblende (optional) auf Seite 13

).

DEWW Laufwerksoptionen 33

4.

Entfernen Sie den Laufwerksträger.

5.

Entfernen Sie die beiden Metallhalterungen vom Laufwerksträger.

6.

Installieren Sie das Laufwerk im Träger.

34 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

7.

Installieren Sie das Laufwerk.

ACHTUNG: Um eine unsachgemäße Kühlung und eine Beschädigung durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur in Betrieb genommen werden, wenn alle Laufwerkseinschübe mit einer Komponente oder einem Blindmodul bzw. einer Blende bestückt sind.

8.

Bringen Sie die Sicherheitsblende an, wenn sie entfernt wurde.

9.

Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.

10.

Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.

11.

Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 12

).

Informationen zum Konfigurieren von Arrays finden Sie im HP Smart Storage Administrator User

Guide (HP Smart Storage Administrator Benutzerhandbuch) auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/smartstorage/docs ).

Installieren eines Hot-Plug-Festplattenlaufwerks

ACHTUNG: Um eine unsachgemäße Kühlung und eine Beschädigung durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur in Betrieb genommen werden, wenn alle Laufwerkseinschübe mit einer Komponente oder einem Blindmodul bzw. einer Blende bestückt sind.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Entfernen Sie den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe

Entfernen der

Sicherheitsblende (optional) auf Seite 13

).

2.

Bauen Sie die Laufwerksblende aus.

DEWW Laufwerksoptionen 35

3.

Bereiten Sie das Laufwerk vor.

4.

Installieren Sie das Laufwerk.

Bestimmen Sie anhand der Laufwerks-LEDs den Status der Festplatte (siehe

Definitionen der

Hot-Plug-Laufwerks-LED auf Seite 9

).

Informationen zum Konfigurieren von Arrays finden Sie im HP Smart Storage Administrator User

Guide (HP Smart Storage Administrator Benutzerhandbuch) auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/smartstorage/docs ).

Laufwerkskabeloptionen

Verwenden Sie diese Laufwerkskabeloptionen, um einen optionalen HP Host Bus Adapter oder

HP Smart Array Controller zu installieren.

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

Optionale Mini-SAS-Kabel

So schließen Sie die Kabeloption an:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 12 ).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

36 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

DEWW

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14

).

5.

Entfernen Sie den sekundären PCI-Riser-Käfig (siehe Entfernen des PCI-Riser-Käfigs auf Seite 17

).

6.

Bauen Sie das Luftleitblech von der Controllerplatine ab.

7.

Ziehen Sie die vorhandenen Mini-SAS-Kabel von der Systemplatine und der

Laufwerksbackplane ab.

8.

Wenn Sie ein Cachemodul und eine HP Smart Storage Battery verwenden möchten, installieren

Sie diese optionalen Komponenten jetzt (

Controller-Optionen auf Seite 40 ).

9.

Bauen Sie den Speichercontroller (Controller-Optionen (

Controller-Optionen auf Seite 40 ),

Optionale Erweiterungskarten (

Optionale Erweiterungskarten auf Seite 61 )) ein.

H240- und P440-Karten können nur in Steckplatz 1 eingebaut werden.

10.

Verbinden Sie das gemeinsame Ende des Mini-SAS-Kabels mit der Controller-Option.

11.

Bauen Sie den sekundären PCI-Riser-Käfig ein.

12.

Verlegen Sie die Mini-SAS-Kabel an der Systemplatine entlang, und schließen Sie es an die

Anschlüsse der Laufwerksbackplane an.

H240 Host Bus Adapter an Backplane für vier LFF-Laufwerke

Laufwerkskabeloptionen 37

H240 Host Bus Adapter an Backplane für acht SFF-Laufwerke

38 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

P440 Smart Array Controller an Backplane für vier LFF-Laufwerke

P440 Smart Array Controller an Backplane für acht SFF-Laufwerke

DEWW

13.

Schließen Sie die restlichen für diese Laufwerkskonfiguration benötigten Laufwerkskabel an.

Weitere Informationen finden Sie unter „Speicherverkabelung“ (siehe Speicherverkabelung auf Seite 74

).

14.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15

).

15.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26 ).

16.

Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 12

).

Laufwerkskabeloptionen 39

ACHTUNG: Um eine unsachgemäße Kühlung und eine Beschädigung durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur in Betrieb genommen werden, wenn alle Laufwerkseinschübe mit einer Komponente oder einem Blindmodul bzw. einer Blende bestückt sind.

17.

Installieren Sie die Laufwerke (siehe

Laufwerksoptionen auf Seite 32 ).

Controller-Optionen

Der Server wird mit einem integrierten HP Dynamic Smart Array B140i Controller ausgeliefert.

Weitere Informationen zum Controller und zu seinen Funktionen finden Sie im HP Dynamic Smart

Array B140i RAID Controller User Guide (HP Dynamic Smart Array B140i RAID Controller

Benutzerhandbuch) auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/smartstorage/docs ).

Für integrierte Array-Controller gibt es Upgrade-Optionen. Eine Liste der unterstützten Optionen finden Sie in den QuickSpecs des Produkts auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/qs ).

Informationen zum Konfigurieren von Arrays finden Sie im HP Smart Storage Administrator User

Guide (HP Smart Storage Administrator Benutzerhandbuch) auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/smartstorage/docs ).

Der Server unterstützt FBWC. Der FBWC besteht aus einem Cachemodul und einer HP Smart

Storage Battery. Das DDR-Cachemodul puffert und speichert Daten, die von einem integrierten Gen9

Smart Array Controller der Baureihe P geschrieben werden.

Dieser Server unterstützt das HP Smart Storage Battery Pack mit 96 W. Dieser Akku kann bis zu

24 Geräte unterstützen. Geräte sind in diesem Kontext der zum Cachemodul gehörige HP Smart

Array Controller oder das NVDIMM.

Bei der Installation verfügt der Akkupack möglicherweise über eine geringe Ladung. Wenn der Akku nur eine geringe Ladung aufweist, wird beim Einschalten des Servers in einer POST-Fehlermeldung darauf hingewiesen, dass das Akkupack vorübergehend deaktiviert ist. Es sind keine weiteren

Maßnahmen erforderlich. Die internen Schaltungen sorgen automatisch für eine Aufladung des Akkus und die Aktivierung des Akkupacks. Wenn das System eingeschaltet wird, dauert dies ca. 2 Stunden.

Bei einem Stromausfall liefert ein voll aufgeladenes Akkupack bis zu 150 Sekunden lang Strom. In diesem Zeitraum überträgt der Controller die Cache-Daten aus dem DDR-Speicher in den Flash-

Speicher, wo sie unbegrenzt lange verbleiben, oder bis ein Controller sie aus dem Flash-Speicher abruft. Der Schutz der Daten und die zeitlichen Beschränkungen gelten auch für den Fall eines

Stromausfalls. Wenn das System wieder mit Strom versorgt wird, werden die beibehaltenen Daten in einem Initialisierungsvorgang auf die Speicherlaufwerke geschrieben.

ACHTUNG: Die Pinbelegung des Anschlusses für das Cache-Modul entspricht nicht dem

Branchenstandard mit DDR3-Mini-DIMMs. Verwenden Sie den Controller nicht mit Cache-Modulen, die für andere Controller-Modelle bestimmt sind, da dies eine Fehlfunktion des Controllers und

Datenverlust zur Folge haben könnte. Übertragen Sie dieses Cache-Modul außerdem nicht auf ein nicht unterstütztes Controllermodell, da dies zu Datenverlusten führen kann.

ACHTUNG: Um eine Fehlfunktion des Servers oder eine Beschädigung des Geräts zu vermeiden, dürfen Sie den Akku-Pack nicht hinzufügen oder entfernen, während eine Kapazitätserweiterung der

Arrays, eine Migration der RAID-Ebene oder eine Migration der Stripe-Größe im Gange ist.

ACHTUNG: Warten Sie nach dem Herunterfahren des Servers 30 Sekunden lang. Überprüfen Sie dann zunächst die gelbe LED, bevor Sie das Kabel vom Cache-Modul trennen. Blinkt die gelbe LED nach 30 Sekunden, dann entfernen Sie das Kabel nicht vom Cache-Modul. Das Cache-Modul fertigt derzeit eine Sicherungskopie der Daten an. Wenn das Kabel bei blinkender gelber LED ausgesteckt wird, führt dies zu Datenverlust.

40 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Installieren eines Speichercontrollers und FBWC-Moduls

Bauen Sie H240- und P440-Karten in den Steckplatz 1 des primären PCI-Riser-Käfigs ein.

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

HINWEIS: Weitere Installations- und Konfigurationsinformationen finden Sie in der mit der Option gelieferten Dokumentation.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 12

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14

).

5.

Entfernen Sie den sekundären PCI-Riser-Käfig ( Entfernen des PCI-Riser-Käfigs auf Seite 17 ).

ACHTUNG: Beim Anschließen und Abziehen des Cachemodulkabels können die Anschlüsse am Cachemodul und das Kabel leicht beschädigt werden. Vermeiden Sie übermäßigen

Kraftaufwand, und gehen Sie behutsam vor, um diese Anschlüsse nicht zu beschädigen.

6.

Wenn Sie ein FBWC-Modul verwenden möchten, installieren Sie das Modul im

Speichercontroller. Je nach Controller-Modell kann der Kabelanschluss am Cachemodul nach oben oder nach unten zeigen, wenn das Modul auf der Controllerkarte installiert wird.

a.

Schließen Sie das Cachemodul-Notstromkabel an das Cachemodul an.

DEWW Controller-Optionen 41

b.

Installieren Sie das Cache-Modul auf dem Speichercontroller.

7.

Installieren Sie den Speicher-Controller.

H240- und P440-Karten können nur in Steckplatz 1 des primären PCI-Riser-Käfigs eingebaut werden.

8.

Wurde ein Cachemodul auf dem Speichercontroller installiert, schließen Sie das

Cachemodulkabel an die Systemplatine an. Informationen zur Verkabelung des Cachemoduls

finden Sie unter „FBWC-Verkabelung“ ( FBWC-Verkabelung auf Seite 78 ).

9.

Schließen Sie erforderlichen interne Kabel an den Speichercontroller an. Informationen zur internen Laufwerksverkabelung finden Sie unter „Speicherverkabelung“ (siehe

Speicherverkabelung auf Seite 74 ).

10.

Wenn Sie einen HP Smart Storage Akku-Pack installieren möchten, installieren Sie es jetzt

( Einbauen des Akkupacks auf Seite 43

).

11.

Bauen Sie den sekundären PCI-Riser-Käfig ein ( Installieren des PCI-Riser-Käfigs auf Seite 19

).

12.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15 ).

42 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

13.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26 ).

14.

Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 12

).

15.

Wenn Sie vorhaben, neue Laufwerke zu installieren, installieren Sie sie jetzt (

Laufwerksoptionen auf Seite 32

).

Greifen Sie für weitere Informationen zum integrierten Speichercontroller und zu seinen Funktionen auf die relevanten Benutzerdokumentationen auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ smartstorage/docs ) zu.

Informationen zum Konfigurieren von Arrays finden Sie im

HP Smart Storage Administrator User

Guide (HP Smart Storage Administrator Benutzerhandbuch) auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/smartstorage/docs ).

Einbauen des Akkupacks

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

ACHTUNG: Bei Systemen mit externen Datenspeichergeräten ist der Server die Einheit, die zuerst ausgeschaltet und zuletzt wieder eingeschaltet werden muss. Mit dieser Maßnahme stellen Sie sicher, dass die externen Laufwerke beim Einschalten des Servers nicht irrtümlich als ausgefallen gekennzeichnet werden.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 12

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14

).

DEWW Controller-Optionen 43

5.

Bauen Sie die HP Smart Storage Battery ein:

6.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15 ).

7.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe

Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26

).

8.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 12 ).

Optionales optisches Laufwerk

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 12 ).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12 ).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe

Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13 ).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14 ).

5.

Bauen Sie das Blindmodul für das optische Laufwerk aus.

Bewahren Sie die Blindmodul zur zukünftigen Verwendung auf.

44 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

LFF-Konfiguration mit vier Einschüben

SFF-Konfiguration mit acht Einschüben

DEWW

6.

Installieren Sie das optische Laufwerk im Einschub.

LFF-Konfiguration mit vier Einschüben

Optionales optisches Laufwerk 45

SFF-Konfiguration mit acht Einschüben

Sichern Sie das optische Laufwerk nach dem Einschieben mit der Schraube.

7.

Schließen Sie das Kabel für das optische Laufwerk an das optische Laufwerk an.

8.

Führen Sie das Kabel des optischen Laufwerks durch den Kabelclip, schließen Sie es an den

SATA-Anschluss der Systemplatine an, und schließen Sie dann das Stromkabel an den

Stromkabelanschluss der Systemplatine an.

LFF-Konfiguration mit vier Einschüben

46 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

SFF-Konfiguration mit acht Einschüben

9.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15

).

10.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26 ).

11.

Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 12

).

Optionaler redundanter Lüfter

Zur Gewährleistung einer ausreichenden Luftzirkulation zum System bei Ausfall eines Lüfter-Rotors unterstützt der Server redundante Lüfter.

DEWW Optionaler redundanter Lüfter 47

Richtlinien zur Lüfterbestückung

Zur Gewährleistung einer ausreichenden Luftzirkulation zum System bei Ausfall eines Lüfters unterstützt der Server redundante Lüfter.

Verbundkonfigurat ion

Non-redundant

Redundant

Lüftereinschub 1

Fan (Lüfter)

Fan (Lüfter)

Lüftereinschub 2

Fan (Lüfter)

Fan (Lüfter)

Lüftereinschub 3

Blindmodul

Fan (Lüfter)

Lüftereinschub 4

Fan (Lüfter)

Fan (Lüfter)

Lüftereinschub 5

Blindmodul

Fan (Lüfter)

Im redundanten Lüfter-Modus:

Wenn ein Lüfter-Rotor ausfällt, setzt das System den Betrieb ohne Redundanz fort. Dieser

Zustand ist an einer blinkenden gelben Health-LED zu erkennen.

Wenn zwei Lüfter-Rotoren ausfallen, wird das System heruntergefahren.

Damit der Server gestartet werden kann, muss er mit mindestens drei Lüftern ausgestattet sein.

Einbauen eines Hot-Swap-Lüftermoduls

VORSICHT!

Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie die

Laufwerke und internen Systemkomponenten abkühlen, bevor Sie sie berühren.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 12 ).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

48 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14

).

5.

Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe

Entfernen des Luftleitblechs auf Seite 15

).

6.

Welche Lüfterblenden für den Einbau weiterer Lüftermodule ausgebaut werden müssen, können

Sie dem Abschnitt „Richtlinien zur Lüfterbestückung“ (siehe

Richtlinien zur Lüfterbestückung auf Seite 48

) entnehmen.

7.

Entfernen Sie die Lüfterblende.

DEWW Optionaler redundanter Lüfter 49

8.

Bauen Sie den Lüfter ein.

ACHTUNG: Der Lüfter besitzt kein Schutzgitter. Deshalb ist beim Ausbauen und Einbauen des

Lüfters besondere Aufmerksamkeit erforderlich, um Verletzungen der Finger zu vermeiden.

9.

Schließen Sie das Lüfterkabel an die Systemplatine an.

ACHTUNG: Um eine unsachgemäße Kühlung und eine Beschädigung durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur in Betrieb genommen werden, wenn alle Laufwerkseinschübe mit einer Komponente oder einem Blindmodul bzw. einer Blende bestückt sind.

10.

Installieren Sie das Luftleitblech (siehe

Installieren des Luftleitblechs auf Seite 16

).

11.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15 ).

12.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe

Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26

).

13.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 12 ).

Speicheroptionen

HINWEIS: Dieser Server unterstützt nicht die gemeinsame Verwendung von LRDIMMs und

RDIMMs. Wenn diese DIMMs kombiniert werden, hängt der Server möglicherweise bei der BIOS-

Initialisierung.

Das Speichersubsystem in diesem Server kann LRDIMMs oder RDIMMs unterstützen:

RDIMMs bieten Adressparitätsschutz.

LRDIMMs unterstützen eine höhere Dichte als ein- und zweireihige RDIMMs. Diese

Unterstützung ermöglicht Ihnen, mehr DIMMs hoher Kapazität zu installieren, was höhere

Systemkapazitäten und höhere Bandbreiten zur Folge hat.

50 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Alle Arten werden als DIMMs bezeichnet, wenn die Informationen für alle Typen gelten. Ist ausdrücklich von LRDIMM oder RDIMM die Rede, treffen die Informationen nur auf den betreffenden

Typ zu. Der gesamte im Server installierte Speicher muss vom gleichen Typ sein.

Der Server unterstützt die folgenden DIMM-Geschwindigkeiten:

Ein- und zweireihige PC4-2133 (DDR4-2133) RDIMMs mit einer Betriebsgeschwindigkeit von bis zu 2133 MT/s

Zwei- und vierreihige PC4-2133-LRDIMMs (DDR4-2133) mit einer Geschwindigkeit bis

2133 MT/s

Je nach Prozessormodell, Anzahl der installierten DIMMs und installiertem DIMM-Typ – LRDIMM oder RDIMM – kann die Speichertaktrate auf 1600 MT/s reduziert sein.

Unterstützte DIMM-Spezifikationen

Typ Reihen Kapazität Spannung

RDIMM

RDIMM

RDIMM

RDIMM

LRDIMM

LRDIMM

Einer

Einer

Zweifach

Zweifach

Zweifach

Vierreihig

4 GB

8 GB

8 GB

16 GB

16 GB

32 GB

Systemeigene

Geschwindigkeit

2133 MT/s

2133 MT/s

2133 MT/s

2133 MT/s

2133 MT/s

2133 MT/s

STD

STD

STD

STD

STD

STD

DIMM-Geschwindigkeit bestückt (MT/s)

Typ

RDIMM

RDIMM

LRDIMM

LRDIMM

Reihen

Einer

Zweifach

Zweifach

Vierreihig

1 DIMM pro Kanal

2133 MT/s

2133 MT/s

2133 MT/s

2133 MT/s

HP SmartMemory

HP SmartMemory authentifiziert und entsperrt bestimmte Funktionen, die nur für HP Qualified

Speicher verfügbar sind. Außerdem prüft HP SmartMemory, ob der installierte Speicher den

HP Qualifizierungs- und Testprozess bestanden hat. Die Leistung des qualifizierten Speichers ist für

HP ProLiant und BladeSystem Server optimiert; zudem bietet dieser Speicher durch HP Active Health und Verwaltungssoftware auch künftig erweiterte Unterstützung.

Das Speichersubsystem in diesem Server ist in Kanäle unterteilt. Der Prozessor unterstützt vier

Kanäle, und jeder Kanal unterstützt zwei DIMM-Steckplätze.

Kanal

1

Bestückungsreihenfolge

A

Steckplatznummer

1

DEWW Speicheroptionen 51

Kanal

2

3

4

Bestückungsreihenfolge

D

H

C

G

E

B

F

Steckplatznummer

6

5

8

7

2

3

4

Informationen über die Position der Steckplätze finden Sie im Abschnitt „DIMM-Steckplatzpositionen“

( DIMM-Steckplatzpositionen auf Seite 7 ).

Die DIMM-Steckplätze in diesem Server werden nach Nummer und nach Buchstabe identifiziert. Die

Buchstaben kennzeichnen die Bestückungsreihenfolge. Die Steckplatznummern geben die ID des

DIMM-Steckplatzes beim Ersatzspeicher-Austausch an.

Ein-, zwei- und vierreihige DIMMs

Für ein besseres Verständnis und korrektes Konfigurieren der Speicherschutzmodi ist es hilfreich, sich mit ein-, zwei- und vierreihigen DIMMs zu befassen. Einige DIMM-

Konfigurationsvoraussetzungen beruhen auf dieser Unterscheidung.

Ein einreihiges DIMM besitzt einen Satz von Speicherchips, auf den beim Schreiben in den oder

Lesen aus dem Speicher zugegriffen wird. Ein zweireihiges DIMM ist mit zwei einreihigen DIMMs auf dem gleichen Modul zu vergleichen, wobei nur jeweils eine Reihe zugänglich ist. Ein vierreihiges

DIMM ist im Prinzip mit zwei zweireihigen DIMMs auf dem gleichen Modul zu vergleichen. Es ist nur jeweils eine Reihe zugänglich. Das Speicher-Steuersubsystem des Servers wählt beim Schreiben zum oder Lesen aus dem DIMM die richtige Reihe aus.

Zwei- und vierreihige DIMMs bieten die größte Kapazität mit der bestehenden Speichertechnologie.

Unterstützt die aktuelle DRAM-Technologie beispielsweise einreihige 8-GB-DIMMs, bietet ein zweireihiges DIMM eine Kapazität von 16GB und ein vierreihiges DIMM eine Kapazität von 32GB.

LRDIMMs werden wie vierreihige DIMMs behandelt. Es gibt vier DRAM-Reihen auf dem DIMM, doch der LRDIMM-Puffer schafft eine Abstraktion, durch die das DIMM dem System als zweireihiges DIMM angezeigt wird. Zur Ermöglichung eines schnelleren Betriebs isoliert der LRDIMM-Puffer die elektrische Belastung des DRAM vom System. Dies ermöglicht eine höhere Speicher-

Betriebsgeschwindigkeit im Vergleich zu vierreihigen RDIMMs.

DIMM-Identifizierung

Halten Sie sich zum Bestimmen der DIMM-Eigenschaften an das angebrachte Etikett und die folgende Abbildung und Tabelle.

52 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

3

4

5

6

7

Nr.

1

2

Beschreibung

Kapazität

Reihen

Datenbreite

Speichergeneration

Maximale Speichergeschwindigkeit

CAS-Latenz

DIMM-Typ

Definition

8 GB

16 GB

32 GB

1R = Einreihig

2R = Zweireihig

4R = Vierreihig x4 = 4 Bit x8 = 8 Bit

DDR4

2133 MT/s

P=15

R = RDIMM (registered)

L = LRDIMM (lastreduziert)

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

Speicherkonfigurationen

Zur Optimierung der Verfügbarkeit des Servers unterstützt der Server die folgenden AMP-Modi:

Advanced ECC: Bietet Fehlerkorrektur bis 4 Bit und im Vergleich zum Lockstep-Modus gesteigerte Leistung. Dieser Modus ist die Standardoption für diesen Server.

Online Spare Mode (Online-Ersatzmodus): Bietet Schutz bei ausfallenden oder beeinträchtigten

DIMMs. Eine bestimmte Speichermenge wird als Ersatzspeicher reserviert, auf den automatisch

übergegangen wird, wenn das System ein DIMM erkennt, dessen Leistung sich verschlechtert.

Auf diese Weise können DIMMs, die mit größerer Wahrscheinlichkeit einen nicht korrigierbaren

Speicherfehler erhalten werden (was zu Systemausfallzeiten führen würde), außer Betrieb genommen werden.

DEWW Speicheroptionen 53

Advanced Memory Protection-Optionen werden in der BIOS/Plattform-Konfiguration (RBSU) konfiguriert. Wenn der angeforderte AMP-Modus von der installierten DIMM-Konfiguration nicht unterstützt wird, wird der Server im Advanced ECC-Modus gestartet. Weitere Informationen finden

Sie im

HP UEFI System Utilities Benutzerhandbuch für HP Proliant Gen9 Server auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/ProLiantUEFI/docs ).

Maximale Kapazität

DIMM-Typ

RDIMM

RDIMM

RDIMM

LRDIMM

DIMM-Reihen

Einreihig (4 GB)

Einreihig (8 GB)

Zweireihig (16 GB)

Vierreihig (32 GB)

Gesamtkapazität

32 GB

64 GB

128 GB

256 GB

Aktuelle Informationen zur Speicherkonfiguration finden Sie in den QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

Advanced ECC-Speicherkonfiguration

Advanced ECC-Speicher ist der Standardspeicherschutz für diesen Server. Standard ECC kann

Einzelbit-Speicherfehler korrigieren und Mehrbit-Speicherfehler erkennen. Wenn bei Verwendung von

Standard ECC Mehrbit-Fehler erkannt werden, werden diese Fehler dem Server signalisiert und der

Server wird angehalten.

Advanced ECC schützt den Server vor einigen Multibit-Speicherfehlern. Advanced ECC kann sowohl

Einzelbit-Speicherfehler als auch 4-Bit-Speicherfehler korrigieren, solange sich alle Bits auf der gleichen DRAM-Komponente des DIMM befinden.

Advanced ECC bietet gegenüber Standard ECC zusätzlichen Schutz, da dieser Modus bestimmte

Speicherfehler korrigieren kann, die andernfalls nicht korrigierbar wären und zu einem Ausfall des

Servers führen würden. Unter Verwendung der Technologie HP Advanced Memory Error Detection stellt der Server Benachrichtigungen bereit, wenn sich der Zustand eines DIMM verschlechtert und die Wahrscheinlichkeit eines nicht korrigierbaren Speicherfehlers steigt.

Speicherkonfiguration für Online-Ersatzspeicher

Online-Ersatzspeicher verringert die Wahrscheinlichkeit von nicht korrigierten Speicherfehlern und bietet somit Schutz bei beeinträchtigten DIMMs. Dieser Schutz steht unabhängig vom Betriebssystem zur Verfügung.

Für den Schutz durch einen Online-Ersatzspeicher ist jeweils eine Reihe eines jeden Speicherkanals zur Verwendung als Ersatzspeicher vorgesehen. Die übrigen Reihen sind zur Verwendung durch das

Betriebssystem und Anwendungen verfügbar. Treten in einer höheren Rate korrigierbare

Speicherfehler auf, als für eine der nicht als Ersatzspeicher vorgesehenen Reihen als Schwellenwert festgelegt wurde, dann kopiert der Server automatisch den Speicherinhalt der beeinträchtigten Reihe in die Online-Ersatzreihe. Der Server deaktiviert daraufhin die ausfallende Reihe und wechselt automatisch zur Online-Ersatzreihe.

Allgemeine Richtlinien zur Bestückung von DIMM-Steckplätzen

Die folgenden Richtlinien sind bei allen AMP-Modi zu beachten:

54 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

LRDIMMs und RDIMMs dürfen nicht gemischt werden.

Weiße DIMM-Steckplätze kennzeichnen den ersten Steckplatz eines Kanals (Ch 1-A, Ch 2-B,

Ch 3-C, Ch 4-D).

Bauen Sie die DIMMs in sequenzieller alphabetischer Reihenfolge ein: A, B, C, D, E.

Wenn einreihige, zweireihige und vierreihige DIMMs bei zwei DIMMs pro Kanal verwendet werden, bestücken Sie immer zuerst das DIMM mit mehr Reihen (ausgehend vom entferntesten

Steckplatz). So beispielsweise zuerst mit vierreihigen DIMMs, dann mit zweireihigen DIMMs und schließlich mit einreihigen DIMMs.

Die Bestückung mit DIMMs sollte auf jedem Kanal am weitesten vom Prozessor entfernt beginnen.

Weitere Informationen zum Serverspeicher finden Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ memory ).

Die von diesem Server unterstützten DIMM-Geschwindigkeiten werden in der folgenden Tabelle aufgeführt:

Bestückte Steckplätze (pro Kanal)

1

2

Reihen

Ein-, zwei- oder vierreihig

Ein-, zwei- oder vierreihig

Unterstützte Geschwindigkeiten (MT/s)

2133

2133

Richtlinien zur Advanced ECC-Bestückung

Bei Konfigurationen im Advanced ECC-Modus sind die folgenden Richtlinien zu beachten:

Halten Sie sich an die allgemeinen Richtlinien zur Bestückung von DIMM-Steckplätzen.

DIMMs können einzeln installiert werden.

Bestückungsrichtlinien für Online-Ersatzspeicher

Bei Konfigurationen im Online-Ersatzspeichermodus sind die folgenden Richtlinien zu beachten:

Halten Sie sich an die allgemeinen Richtlinien zur Bestückung von DIMM-Steckplätzen.

Jeder Kanal muss über eine gültige Online-Ersatzkonfiguration verfügen.

Jeder Kanal kann über eine andere gültige Online-Ersatzkonfiguration verfügen.

Jeder bestückte Kanal muss eine Ersatzreihe aufweisen. Ein einzelnes zweireihiges DIMM ist keine gültige Konfiguration.

Installieren eines DIMM

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 12

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

DEWW Speicheroptionen 55

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12 ).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe

Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13 ).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14 ).

5.

Öffnen Sie die Verriegelung des DIMM-Steckplatzes.

6.

Installieren Sie das DIMM.

7.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15 ).

8.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe

Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26

).

9.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 12 ).

Konfigurieren Sie nach der Installation der DIMMs die Speicherschutzmodi mit RBSU.

FlexibleLOM-Option

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 12 ).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

56 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14

).

5.

Ziehen Sie, falls erforderlich, alle internen Kabel von der Systemplatine ab.

6.

Nehmen Sie den PCI-Riser-Käfig heraus.

Bewahren Sie den Käfig und die Schrauben für eine zukünftige Verwendung auf.

7.

Bauen Sie die Blende aus dem FLexibleLOM-Steckplatz des Riser-Käfigs aus.

DEWW

8.

Einbau der Komponente: a.

Setzen Sie das FlexibleLOM fest in den Steckplatz ein.

FlexibleLOM-Option 57

b.

Ziehen Sie die T-15-Schraube fest, um die Komponente zu befestigen.

9.

Richten Sie das PCI-Riser-Board am zugehörigen Anschluss auf der Systemplatine aus, und drücken Sie den Riser-Käfig nach unten.

10.

Ziehen Sie die beiden Schrauben fest, um die Baugruppe zu sichern.

ACHTUNG: Um eine unzureichende Kühlung und Schäden durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur betrieben werden, wenn alle PCI-Steckplätze mit einer

Erweiterungssteckplatzabdeckung oder einer Erweiterungskarte bestückt sind.

11.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15 ).

12.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

58 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26 ).

13.

Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 12

).

Optionaler PCIe x8-Riser voller Bauhöhe

ACHTUNG: Um eine unzureichende Kühlung und Schäden durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur betrieben werden, wenn alle PCI-Steckplätze mit einer

Erweiterungssteckplatzabdeckung oder einer Erweiterungskarte bestückt sind.

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 12

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14

).

5.

Bauen Sie das PCI Blindmodul aus.

DEWW

Bewahren Sie Blende und Schrauben zur zukünftigen Verwendung auf.

Optionaler PCIe x8-Riser voller Bauhöhe 59

6.

Bauen Sie die Steckplatzabdeckung aus dem Riser-Käfig aus.

7.

Installieren Sie die Erweiterungskarte.

8.

Richten Sie das PCI-Riser-Board am zugehörigen Anschluss auf der Systemplatine aus, und drücken Sie den Riser-Käfig nach unten.

60 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

9.

Ziehen Sie die beiden Schrauben fest, um den Käfig zu sichern.

10.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15

).

11.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26 ).

12.

Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 12

).

Optionale Erweiterungskarten

Der Server verfügt über Erweiterungssteckplätze für volle Bauhöhe/halbe Baulänge bzw. für halbe

Bauhöhe, in die optionale Controller eingebaut werden können.

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

ACHTUNG: Um Schäden am Server oder den Erweiterungskarten zu vermeiden, müssen Sie den Server ausschalten und alle Netzkabel ziehen, bevor Sie den PCI-Riser-Käfig entfernen oder installieren.

ACHTUNG: Um eine unzureichende Kühlung und Schäden durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur betrieben werden, wenn alle Erweiterungssteckplätze mit einer

Erweiterungssteckplatzabdeckung oder einer Erweiterungskarte bestückt sind.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 12

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

DEWW Optionale Erweiterungskarten 61

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12 ).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe

Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13 ).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14 ).

5.

Entfernen Sie den sekundären PCI-Riser-Käfig (

Entfernen des PCI-Riser-Käfigs auf Seite 17

).

6.

Identifizieren Sie den mit der neuen Option kompatiblen Erweiterungssteckplatz, und nehmen

Sie dann die dem betreffenden Steckplatz gegenüber liegende Abdeckung ab.

Steckplatz 1 (bauen Sie den sekundären PCI-Riser-Käfig – sofern vorhanden – aus, bevor

Sie die Blende für den primären Riser ausbauen)

Steckplatz 2

62 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

DEWW

Steckplatz 3

7.

Installieren Sie die Erweiterungskarte.

Steckplatz 1 (bauen Sie den sekundären PCI-Riser-Käfig – sofern vorhanden – aus, bevor

Sie die Erweiterungskarte in Steckplatz 1 einbauen)

Steckplatz 2

Optionale Erweiterungskarten 63

Steckplatz 3

8.

Richten Sie das PCI-Riser-Board am zugehörigen Anschluss auf der Systemplatine aus, und drücken Sie den Riser-Käfig nach unten.

9.

Ziehen Sie die beiden Schrauben fest, um den Käfig zu sichern.

HINWEIS: Der Server wird nicht gestartet, wenn der PCI-Riser-Käfig nicht richtig eingesetzt wurde.

10.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15 ).

11.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe

Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26

).

12.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 12 ).

64 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Redundante Stromversorgung

Bauen Sie die optionale RPS-Backplane ein, um die Effizienz der Stromversorgung zu verbessern und die Stromversorgung redundant gestalten zu können. Für Stromversorgungsredundanz müssen zwei Stromeingangsmodule eingebaut werden. Dieses Modul ist nicht im RPS-Backplane-Optionskit enthalten.

Wenn diese RPS-Backplane und ein Stromeingangsmodul in den Server eingebaut sind, können Sie ein zweites Stromeingangsmodul ein- oder ausbauen, ohne den Server herunterzufahren.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 12

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14

).

5.

Vorbereiten des Servers auf den Ausbau des vorhandenen Netzteils: a.

Bauen Sie alle Serverkomponenten aus, die den Zugriff auf Netzteilkabel und Schrauben verhindern.

b.

Ziehen Sie alle Serverkabel ab, die den Zugriff auf die Netzteilkabel und Schrauben verhindern.

c.

Ziehen Sie alle Netzteilkabel von der Systemplatine und vom Laufwerkskäfig ab.

6.

Bauen Sie das vorhandene Netzteil aus.

DEWW Redundante Stromversorgung 65

7.

Bauen Sie alle anderen Komponenten aus, die direkt zum ausgebauten Netzteil gehören.

8.

Einbauen der RPS-Backplane: a.

Bauen Sie die RPS-Backplane in den Server ein.

b.

Schließen Sie die RPS-Backplanekabel an die Systemplatine an. Informationen zur

Kabelführung finden Sie unter „HP Netzteilverkabelung“ (

HP Netzteilverkabelung auf Seite 79 ).

9.

Bauen Sie ein Hot-Plug-Stromeingangsmodul in den Netzteileinschub 1 ein.

Weitere Informationen zur Position der Einschübe für Netzteile finden Sie unter „Komponenten

auf der Rückseite“ ( Komponenten auf der Rückseite auf Seite 4 ).

10.

Wenn Sie im Server Stromversorgungsredundanz herstellen möchten, bauen Sie ein zweites

Stromeingangsmodul in Einschub 2 ein: a.

Entfernen Sie die Netzteilblende.

66 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

b.

Bauen Sie ein Hot-Plug-Stromeingangsmodul in Netzteileinschub 2 ein.

11.

Schließen Sie alle Serverkabel wieder an, die abgezogen wurden, um an das ausgebaute

Netzteil zu gelangen.

12.

Bauen Sie alle Serverkomponenten ein, die ausgebaut wurden, um an das ausgebaute Netzteil zu gelangen.

ACHTUNG: Um eine unsachgemäße Kühlung und eine Beschädigung durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur in Betrieb genommen werden, wenn alle Laufwerkseinschübe mit einer Komponente oder einem Blindmodul bzw. einer Blende bestückt sind.

13.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15

).

14.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26 ).

15.

Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 12

).

GPU-Aktivierungsoption

ACHTUNG: Um eine unzureichende Kühlung und Schäden durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur betrieben werden, wenn alle PCI-Steckplätze mit einer

Erweiterungssteckplatzabdeckung oder einer Erweiterungskarte bestückt sind.

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 12

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

DEWW GPU-Aktivierungsoption 67

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12 ).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe

Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13 ).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14 ).

5.

Entfernen Sie das Luftleitblech.

6.

Bauen Sie die PCI-Blende oder den PCI-Käfig aus, sofern sie eingebaut sind.

Bewahren Sie Blende und Schrauben zur zukünftigen Verwendung auf.

68 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

DEWW

7.

Bauen Sie die Steckplatzabdeckung aus dem Riser-Käfig aus.

8.

Bauen Sie den GPU in den GPU-Riser-Steckplatz ein.

9.

Richten Sie das PCI-Riser-Board am zugehörigen Anschluss auf der Systemplatine aus, und drücken Sie den Riser-Käfig nach unten.

10.

Ziehen Sie die beiden Schrauben fest, um den Käfig zu sichern.

GPU-Aktivierungsoption 69

11.

Führen Sie das Netzkabel durch die Kabelclips, und schließen Sie es dann an den GPU an.

Informationen zur Verkabelung des GPU finden Sie unter „GPU-Verkabelung“ (siehe

GPU,

Verkabelung auf Seite 83 ).

Der GPU kann nur durch ein 900-W-Netzteil unterstützt werden.

12.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15 ).

13.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe

Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26

).

14.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 12 ).

Optionales HP Trusted Platform Module

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

Halten Sie sich an die folgenden Anweisungen, um ein TPM auf einem unterstützten Server zu installieren und zu aktivieren. Dieses Verfahren besteht aus drei Abschnitten:

1.

Installieren der Trusted Platform Module-Karte.

2.

Aufbewahren des Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung (siehe

Aufbewahren des

Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung auf Seite 73 ).

3.

Aktivieren des Trusted Platform Module (siehe Aktivieren des Trusted Platform Module auf Seite 73 ).

Zum Aktivieren des TPM muss auf die BIOS-/Plattformkonfiguration (RBSU) in HP UEFI System

Utilities (siehe HP UEFI System Utilities auf Seite 90

) zugegriffen werden.

Bei der TPM-Installation muss Laufwerksverschlüsselungstechnologie, wie z. B. die Microsoft

Windows BitLocker Laufwerksverschlüsselungsfunktion, eingesetzt werden. Weitere Informationen

über BitLocker finden Sie auf der Microsoft Website ( http://www.microsoft.com

).

ACHTUNG: Beachten Sie immer die Richtlinien in diesem Dokument. Bei Nichtbeachtung dieser

Richtlinien kann die Hardware beschädigt oder der Datenzugriff unterbrochen werden.

Halten Sie sich beim Installieren oder Auswechseln einer TPM-Karte an die folgenden Richtlinien:

Entfernen Sie das installierte TPM nicht. Ein installiertes TPM wird zu einem permanenten

Bestandteil der Systemplatine.

HP Servicepartner können beim Installieren oder Ersetzen von Hardware das TPM oder die

Verschlüsselungstechnologie nicht aktivieren. Aus Sicherheitsgründen kann nur der Kunde diese Funktionen aktivieren.

Wenn eine Systemplatine zum Auswechseln eingesandt wird, entfernen Sie nicht das TPM von der Systemplatine. Auf eine entsprechende Anforderung hin stellt der HP Servicepartner ein

TPM mit der Ersatzsystemplatine bereit.

Bei dem Versuch, ein installiertes TPM aus der Systemplatine zu entfernen, bricht die TPM-

Sicherheitsniete oder wird verformt. Administratoren sollten alle Systeme mit zerbrochenen oder verformten Nieten an installierten TMP-Karten als kompromittiert ansehen und entsprechende

Maßnahmen zur Sicherung der Integrität der Systemdaten ergreifen.

70 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Bewahren Sie bei Einsatz von BitLocker immer den Schlüssel bzw. das Kennwort für die

Wiederherstellung auf. Wiederherstellungsschlüssel bzw. -kennwort sind zum Aufruf des

Wiederherstellungsmodus erforderlich, nachdem BitLocker eine mögliche Verletzung der

Systemintegrität erkannt hat.

HP ist nicht für blockierten Datenzugriff verantwortlich, der durch unsachgemäße TPM-

Verwendung verursacht wurde. Bedienungsanweisungen können Sie der Dokumentation zur

Verschlüsselungstechnologiefunktion entnehmen, die vom Betriebssystem bereitgestellt wird.

Installieren der Trusted Platform Module-Karte

VORSICHT!

Um Verletzungen, elektrische Schläge oder eine Beschädigung des Geräts zu vermeiden, müssen Sie das Netzkabel ziehen, damit der Server von der Stromversorgung getrennt ist. Mit dem Netz-/Standbyschalter an der Vorderseite wird die Stromversorgung nicht vollständig unterbrochen. Bis das Netzkabel gezogen wird, bleiben einige interne Schaltungen sowie eine

Mindeststromversorgung aktiv.

VORSICHT!

Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie die

Laufwerke und internen Systemkomponenten abkühlen, bevor Sie sie berühren.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 12

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14

).

5.

Entfernen Sie den sekundären PCI-Riser-Käfig ( Entfernen des PCI-Riser-Käfigs auf Seite 17 ).

6.

Wenn eine Erweiterungskarte in Steckplatz 1 eingebaut ist, entfernen Sie die Karte, bevor Sie das TPM einbauen.

ACHTUNG: Bei dem Versuch, ein installiertes TPM aus der Systemplatine zu entfernen, bricht die TPM-Sicherheitsniete oder wird verformt. Administratoren sollten alle Systeme mit zerbrochenen oder verformten Nieten an installierten TMP-Karten als kompromittiert ansehen und entsprechende Maßnahmen zur Sicherung der Integrität der Systemdaten ergreifen.

DEWW Optionales HP Trusted Platform Module 71

7.

Installieren Sie die TPM-Karte. Drücken Sie auf den Anschluss, um die Rückwand zu verankern.

8.

Installieren Sie die TPM-Sicherheitsniete, und drücken Sie sie dabei fest in die Systemplatine.

9.

Bauen Sie den sekundären PCI-Riser-Käfig ein ( Installieren des PCI-Riser-Käfigs auf Seite 19

).

10.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15 ).

11.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe

Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26

).

12.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 12 ).

72 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Aufbewahren des Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung

Der Schlüssel bzw. das Kennwort für die Wiederherstellung wird während dem Setup von BitLocker generiert und kann nach der Aktivierung von BitLocker gespeichert und gedruckt werden. Bewahren

Sie bei Einsatz von BitLocker immer den Schlüssel bzw. das Kennwort für die Wiederherstellung auf.

Wiederherstellungsschlüssel bzw. -kennwort sind zum Aufruf des Wiederherstellungsmodus erforderlich, nachdem BitLocker eine mögliche Verletzung der Systemintegrität erkannt hat.

Um ein maximales Maß an Sicherheit zu gewährleisten, beachten Sie bei der Aufbewahrung des

Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung die folgenden Richtlinien:

Bewahren Sie den Schlüssel bzw. das Kennwort für die Wiederherstellung immer an mehreren

Stellen auf.

Bewahren Sie Kopien des Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung immer fern vom

Server auf.

Bewahren Sie den Schlüssel bzw. das Kennwort für die Wiederherstellung nicht auf dem verschlüsselten Laufwerk auf.

Aktivieren des Trusted Platform Module

1.

Drücken Sie beim Start des Servers die Taste F9, um auf System Utilities zuzugreifen.

2.

Wählen Sie im System Utilities-Bildschirm System Configuration (Systemkonfiguration) > BIOS/

Platform Configuration (RBSU) (BIOS-/Plattformkonfiguration (RBSU)) > Server Security

(Serversicherheit).

3.

Wählen Sie die Trusted Platform Module Options (Trusted Platform Module-Optionen), und drücken Sie die Eingabetaste.

4.

Wählen Sie Enabled (Aktiviert), um das TPM und den sicheren BIOS-Systemstart zu aktivieren.

Das TPM ist in diesem Modus voll funktionsfähig.

5.

Drücken Sie die Taste F10, um Ihre Auswahl zu speichern.

6.

Wenn Sie aufgefordert werden, die Änderungen in System Utilities zu speichern, drücken Sie die

Taste Y.

7.

Drücken Sie die Taste Esc, um System Utilities zu beenden. Drücken Sie dann die

Eingabetaste, wenn Sie aufgefordert werden, den Server neu zu starten.

Der Server wird dann ein zweites Mal ohne Benutzereingabe neu gestartet. Bei diesem Neustart wird die TPM-Einstellung wirksam.

Sie können jetzt die TPM-Funktionalität im Betriebssystem aktivieren, z. B. Microsoft Windows

BitLocker oder Measured Boot.

ACHTUNG: Ist auf dem Server ein TPM installiert und aktiviert, wird der Zugriff auf Daten verwehrt, wenn Sie beim Aktualisieren des Systems oder der Options-Firmware, beim Auswechseln der

Systemplatine, beim Auswechseln eines Festplattenlaufwerks oder beim Ändern der TPM-

Einstellungen des Betriebssystems nicht korrekt vorgehen.

Weitere Informationen über Firmwareaktualisierungen und Hardwareverfahren finden Sie im

HP Trusted Platform Module Best Practices White Paper auf der HP Website ( http://www.hp.com/ support ).

Weitere Informationen zum Ändern der TPM-Verwendung in BitLocker finden Sie auf der

Microsoft Website ( http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc732774.aspx

).

DEWW Optionales HP Trusted Platform Module 73

5 Verkabelung

Übersicht über die Verkabelung

Anhand der Richtlinien in diesem Abschnitt können Sie informierte Entscheidungen über die

Verkabelung des Servers und die Hardwareoptionen treffen, um die Leistung zu optimieren.

Informationen zur Verkabelung von Peripheriekomponenten finden Sie im White Paper zur dichten

Bestückung (High-density Deployment) auf der HP Website ( http://www.hp.com/products/servers/ platforms ).

ACHTUNG: Achten Sie beim Verlegen der Kabel immer darauf, dass sie nicht eingeklemmt oder geknickt werden.

Speicherverkabelung

Je nach der installierten Controller-Option können die tatsächlichen Speichercontroller-Anschlüsse anders als die in diesem Abschnitt dargestellten Anschlüsse aussehen.

Verkabelung für Nicht-Hot-Plug-Laufwerke (LFF mit vier Einschüben)

An der Systemplatine angeschlossene Nicht-Hot-Plug-LFF-Laufwerksbackplane mit vier

Einschüben

Nr.

1

2

Beschreibung

Laufwerksstromkabel

Mini-SAS-Kabel

Verkabelung für Hot-Plug-Laufwerke (LFF mit vier Einschüben)

An der Systemplatine angeschlossene LFF-Laufwerksbackplane mit vier Einschüben

74 Kapitel 5 Verkabelung DEWW

Nr.

1

2

Beschreibung

Laufwerksstromkabel

Mini-SAS-Kabel

An einen P440-Controller im Erweiterungssteckplatz für halbe Bauhöhe angeschlossene LFF-

Laufwerksbackplane mit vier Einschüben

DEWW

Nr.

1

2

Beschreibung

Laufwerksstromkabel

Mini-SAS-Kabel

An einen H240-Adapter im Erweiterungssteckplatz für halbe Bauhöhe angeschlossene LFF-

Laufwerksbackplane mit vier Einschüben

Speicherverkabelung 75

Nr.

1

2

Beschreibung

Laufwerksstromkabel

Mini-SAS-Kabel

Verkabelung eines Laufwerkskäfigs mit acht Einschüben für Hot-Plug-SFF-

Laufwerke

An die Systemplatine angeschlossene SFF-Laufwerksbackplane mit acht Einschüben

Nr.

1

2

Beschreibung

Laufwerksstromkabel

Mini-SAS-Kabel

An einen P440-Controller im Erweiterungssteckplatz für halbe Bauhöhe angeschlossene SFF-

Laufwerksbackplane mit acht Einschüben

76 Kapitel 5 Verkabelung DEWW

Nr.

1

2

Beschreibung

Laufwerksstromkabel

Mini-SAS-Kabel

An einen H240-Adapter im Erweiterungssteckplatz für halbe Bauhöhe angeschlossene SFF-

Laufwerksbackplane mit acht Einschüben

DEWW

Nr.

1

2

Beschreibung

Laufwerksstromkabel

Mini-SAS-Kabel

Speicherverkabelung 77

FBWC-Verkabelung

Je nach der installierten Controller-Option können die tatsächlichen Speichercontroller-Anschlüsse anders als die in diesem Abschnitt dargestellten Anschlüsse aussehen.

FBWC-Modul-Verkabelung für in PCIe-Steckplatz 1 eingebauten Speichercontroller

FBWC-Modul-Verkabelung für in PCIe-Steckplatz 2 eingebauten Speichercontroller

78 Kapitel 5 Verkabelung DEWW

FBWC-Modul-Verkabelung für in PCIe-Steckplatz 3 eingebauten Speichercontroller

HP Smart Storage Battery-Verkabelung

HP Netzteilverkabelung

Verkabelung für HP 550 W Nicht-Hot-Plug-Netzteil

DEWW HP Smart Storage Battery-Verkabelung 79

Nr.

1

2

HP Server RPS-Verkabelung

Beschreibung

16-poliges Netzteil-Sideband-Signalkabel

24-poliges Netzteilkabel

Nr.

1

2

3

Verkabelung des optischen Laufwerks

LFF-Konfiguration mit vier Einschüben

Beschreibung

16-poliges Netzteil-Sideband-Signalkabel

24-poliges Netzteilkabel

10-poliges RPS-Kabel für GPU

80 Kapitel 5 Verkabelung DEWW

Nr.

1

2

SFF-Konfiguration mit acht Einschüben

Beschreibung

Laufwerksstromkabel

Kabel für optisches Laufwerk

Nr.

1

2

Verkabelung der vorderen I/O

LFF-Konfiguration mit vier Einschüben

DEWW

Beschreibung

Laufwerksstromkabel

Kabel für optisches Laufwerk

Verkabelung der vorderen I/O 81

Nr.

1

2

3

SFF-Konfiguration mit acht Einschüben

Beschreibung

Vorderes I/O-Kabel

Kabel des USB 2.0-Anschlusses

Kabel des Umgebungstemperatursensors

2

3

Nr.

1

82 Kapitel 5 Verkabelung

Beschreibung

Vorderes I/O-Kabel

Kabel des USB 2.0-Anschlusses

Kabel des Umgebungstemperatursensors

DEWW

GPU, Verkabelung

DEWW GPU, Verkabelung 83

6 Software und Konfigurationsprogramme

Server Mode (Servermodus)

Die in diesem Abschnitt beschriebenen Softwaremodule und Konfigurationsdienstprogramme können online, offline oder in beiden Modi verwendet werden.

Software oder Konfigurationsprogramm

HP iLO (siehe

HP iLO auf Seite 84 )

Active Health System (siehe

Active Health System auf Seite 85

)

HP RESTful API-Unterstützung für HP iLO ( HP RESTful API-Unterstützung für HP iLO auf Seite 86 )

Integrated Management Log (siehe

Integrated Management Log auf Seite 87 )

HP Insight Remote Support (

HP Insight Remote Support auf Seite 87

)

HP Insight Online (siehe HP Insight Online auf Seite 88 )

Intelligent Provisioning (siehe

Intelligent Provisioning auf Seite 88

)

HP Insight Diagnostics (siehe

HP Insight Diagnostics auf Seite 88 )

Erase Utility (siehe

Erase Utility auf Seite 89

)

Scripting Toolkit für Windows und Linux (

Scripting Toolkit für Windows und Linux auf Seite 89 )

HP Service Pack for ProLiant (siehe HP Service Pack for ProLiant auf Seite 90

)

HP Smart Update Manager (siehe

HP Smart Update Manager auf Seite 90 )

HP UEFI System Utilities (

HP UEFI System Utilities auf Seite 90 )

HP Smart Storage Administrator (siehe HP Smart Storage Administrator auf Seite 94

)

FWUPDATE Utility (siehe

FWUPDATE Utility auf Seite 96

)

Server Mode

(Servermodus)

Online und Offline

Online und Offline

Online und Offline

Online und Offline

Online

Online

Offline

Online und Offline

Offline

Online

Online und Offline

Online und Offline

Offline

Online und Offline

Offline

Product QuickSpecs (Produkt-ID)

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

HP iLO

Das HP iLO 4 Subsystem ist eine Standardkomponente von HP ProLiant Servern, mit der das erstmalige Einrichten des Servers, die Überwachung des Serverzustands, Stromversorgungs- und thermische Optimierung sowie Remote-Serververwaltung erleichtert werden. Das iLO 4 Subsystem besteht aus einem intelligenten Mikroprozessor, einem abgesicherten Speicher und einer dedizierten

84 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme DEWW

Netzwerkschnittstelle. Aufgrund dieses Aufbaus funktioniert iLO 4 unabhängig vom Hostserver und dessen Betriebssystem.

iLO 4 aktiviert und verwaltet das Active Health System (siehe Active Health System auf Seite 85

) und bietet darüber hinaus Management ohne Agent. Alle internen Schlüsselsysteme werden von iLO 4 überwacht. Falls diese Funktion aktiviert ist, werden SNMP-Alarme unabhängig vom

Hostbetriebssystem direkt an iLO 4 gesendet, sogar dann, wenn kein Hostbetriebssystem installiert ist.

Integrierte Remote-Support-Software ist auf HP ProLiant Gen8 Servern und höher iLO 4, ungeachtet der Betriebssystem-Software und ohne Installation von Betriebssystem-Agents auf dem Server, verfügbar.

Mit iLO 4 ist Folgendes möglich:

Zugriff über eine hochleistungsfähige und sichere Integrated Remote Console auf den Server von einem beliebigen Ort in der Welt aus, sofern Sie Netzwerkzugriff auf den Server haben.

Verwenden der freigegebenen .NET Integrated Remote Console zur Kollaboration mit bis zu vier

Serveradministratoren.

Remote-Zuordnung hochleistungsfähiger Virtual Media-Geräte zum Server.

Sichere Remote-Steuerung des Stromversorgungszustands des verwalteten Servers.

Wahres Agentless Management mit SNMP-Warnmeldungen über HP iLO implementieren, ungeachtet des Zustands des Hostservers.

Herunterladen des Active Health System-Protokolls.

Registrieren bei Insight Remote Support.

Verwenden von iLO Federation zur Verwaltung mehrerer Server über ein System, auf dem die iLO Weboberfläche ausgeführt wird.

Verwendung von Virtual Power und Virtual Media über die GUI, CLI oder den iLO Scripting-

Toolkit, einschließlich der Automatisierung von Bereitstellung und Provisioning.

Steuern von iLO mit einem Remote-Verwaltungstool.

Weitere Informationen zu den iLO 4-Funktionen finden Sie in der iLO 4-Dokumentation auf der

HP Website ( http://www.hp.com/go/ilo/docs ).

Die HP iLO 4-Hardware- und -Firmware-Funktionen und Funktionalität, wie z. B. NAND-Größe und integrierte Benutzerpartition, variieren je nach Servermodell. Eine vollständige Liste der unterstützten

Funktionen und Funktionalität finden Sie in den HP iLO 4 QuickSpecs auf der HP Website

( http://h18000.www1.hp.com/products/quickspecs/14276_div/14276_div.pdf

).

Active Health System

HP Active Health System bietet die folgenden Funktionen:

Kombinierte Diagnose-Tools/Scanner

Immer aktivierte, kontinuierliche Überwachung für mehr Stabilität und kürzere Ausfallzeiten

Umfassendes Konfigurationsprotokoll

Zustands- und Service-Warnmeldungen

Einfaches Exportieren und Hochladen auf Service und Support

DEWW HP iLO 85

Das HP Active Health System überwacht und sammelt Änderungen an der Serverhardware und der

Systemkonfiguration. Das Active Health System bietet Hilfe bei der Diagnose von Problemen und bei der Bereitstellung schneller Lösungen, wenn Serverfehler auftreten.

Das Active Health System sammelt folgende Arten von Daten:

Servermodell

Seriennummer

Prozessormodell und -geschwindigkeit

Speicherkapazität und -geschwindigkeit

Kapazität und Geschwindigkeit des Hauptspeichers

Firmware/BIOS

HP Active Health System erfasst keine Informationen über die Operationen, Finanzen, Kunden,

Mitarbeiter, Partner oder Rechenzentren von Active Health System-Benutzern wie IP-Adressen,

Hostnamen, Benutzernamen und Kennwörter. HP Active Health System analysiert oder ändert keine

Betriebssystemdaten von Fehlerprotokollaktivitäten Dritter wie z. B. Inhalte, die vom Betriebssystem erstellt oder übergeben wurden.

Die erfassten Daten werden entsprechend der HP Data Privacy Richtlinie verwaltet. Weitere

Informationen finden Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/privacy ).

Das Active Health System stellt zusammen mit der Systemüberwachung von Management ohne

Agent oder SNMP Pass-thru eine kontinuierliche Überwachung der Hardware- und

Konfigurationsänderungen, des Systemstatus und der Service-Warnmeldungen für verschiedene

Serverkomponenten bereit.

Der Agentless Management Service ist im SPP verfügbar, das von der HP Website

( http://www.hp.com/go/spp/download ) heruntergeladen werden kann. Das Active Health System

Protokoll kann manuell von iLO 4 oder HP Intelligent Provisioning heruntergeladen und an

HP gesendet werden.

Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Dokumenten:

HP iLO User Guide (HP iLO Benutzerhandbuch) auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ilo/ docs )

HP Intelligent Provisioning Benutzerhandbuch auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ intelligentprovisioning/docs )

HP RESTful API-Unterstützung für HP iLO

HP iLO 4 Firmwareversion 2.00 und höher enthält die HP RESTful API. Die HP RESTful API ist eine

Verwaltungsschnittstelle, die von Serververwaltungstools für Konfiguration, Bestandsverwaltung und

Überwachung eines HP ProLiant Servers über iLO genutzt werden können. Ein REST-Client sendet

HTTPS-Vorgänge an den iLO Webserver, um JSON-formatierte Daten mittels GET und PATCH abzurufen und zu schreiben sowie unterstützte iLO- und Servereinstellungen (z. B. UEFI-BIOS-

Einstellungen) zu konfigurieren.

HP iLO 4 unterstützt die HP RESTful API mit Servern ab HP ProLiant Gen8. Weitere Informationen zur HP RESTful API finden Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/support/restfulinterface/docs ).

86 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme DEWW

Integrated Management Log

Im Integrated Management Log (IML) werden Hunderte von Ereignissen aufgezeichnet und in

übersichtlicher Form gespeichert. Das IML versieht jedes Ereignis mit einem Zeitstempel mit

Minutengenauigkeit.

Die im IML aufgezeichneten Ereignisse können auf folgende Weise angezeigt werden:

Mit HP SIM

In HP UEFI System Utilities (

HP UEFI System Utilities auf Seite 90 )

In der integrierten UEFI-Shell ( Integrierte UEFI-Shell auf Seite 93 )

Mit betriebssystemspezifischen IML-Anzeigeprogrammen:

Für Windows: IML Viewer

Für Linux: IML Viewer Application

Über die iLO 4 Weboberfläche

In HP Insight Diagnostics (siehe

HP Insight Diagnostics auf Seite 88 )

HP Insight Remote Support

HP rät dringend dazu, Ihr Gerät für den Remote Support zu registrieren. Mit ihm wird eine verbesserte Erfüllung Ihrer HP Garantie-, HP Care-Pack-Service- oder einer anderen Support-

Vereinbarung mit HP ermöglicht. Um die maximale Verfügbarkeit des Systems zu gewährleisten, ergänzt HP Insight Remote Support Ihre kontinuierliche Überwachung durch eine intelligente

Ereignisdiagnose und automatische, sichere Übermittlung von Hardware-Ereignisbenachrichtigungen an HP. HP leitet dann eine schnelle und akkurate Lösung des Problems basierend auf dem Service-

Level des Produkts in die Wege. Für Service vor Ort können Benachrichtigungen an Ihren zugelassenen HP Partner gesendet werden, sofern dies konfiguriert und die Funktion in Ihrem Land verfügbar ist.

Weitere Informationen finden Sie unter

HP Insight Remote Support and Insight Online Setup Guide for ProLiant Servers and BladeSystem c-Class Enclosures (HP Insight Remote Support und Insight

Online-Einrichtungsleitfaden für ProLiant Server und BladeSystem c-Class Gehäuse) auf der

HP Website ( http://www.hp.com/go/insightremotesupport/docs ). HP Insight Remote Support wird im

Rahmen von HP Warranty, HP Care Pack Service oder eines HP Support-Vertrags bereitgestellt.

HP Insight Remote Support Central Connect

Wenn Sie die integrierten Remote Support Funktionen mit Servermodellen ab HP ProLiant Gen8 und

HP BladeSystem c-Class-Gehäusen verwenden, können Sie einen Server oder ein Rack für die

Kommunikation mit HP über ein zentrales HP Insight Remote Support-Hostinggerät in der Umgebung registrieren. Alle Konfigurations- und Dienstereignisinformationen werden über das Hostinggerät geleitet. Diese Informationen können mit der lokalen HP Insight Remote Support Benutzeroberfläche oder der Browseransicht in HP Insight Online angezeigt werden.

Weitere Informationen finden Sie in

HP Insight Remote Support Versionshinweise auf der

HP Website ( http://www.hp.com/go/insightremotesupport/docs ).

HP Insight Online Direct Connect

Wenn Sie die integrierten Remote Support-Funktionen mit Servermodellen ab HP ProLiant Gen8 und

HP BladeSystem c-Class-Gehäusen verwenden, können Sie einen Server oder ein Rack für die direkte Kommunikation mit HP Insight Online registrieren, ohne ein zentrales HP Insight Remote

DEWW HP iLO 87

Support-Hostinggerät in der Umgebung einrichten zu müssen. HP Insight Online wird Ihre primäre

Schnittstelle für Remote-Support-Informationen sein.

Weitere Informationen finden Sie in der Produktdokumentation auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/insightremotesupport/docs ).

HP Insight Online

HP Insight Online ist ein neues Funktionsmerkmal des Portals HP Support Center. In Kombination mit

HP Insight Remote Support Central Connect oder HP Insight Online Direct Connect fasst diese

Funktion automatisch Systemzustand, Systemkennzeichen und Support-Informationen mit Vertrags- und Garantie-Informationen zusammen und schützt diese in einem einzelnen personalisierten

Dashboard, das jederzeit und überall aufgerufen werden kann. Das Dashboard beschleunigt durch die Zusammenstellung der IT- und Servicedaten die Kenntnisnahme dieser Informationen und die

Reaktionen darauf. Mit Ihrer ausdrücklichen Genehmigung kann ein autorisierter HP Channel Partner

Ihre IT-Umgebung mit HP Insight Online remote betrachten.

Weitere Informationen zur Verwendung von HP Insight Online finden Sie im

HP Insight Online

Benutzerhandbuch auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/insightremotesupport/docs ).

Intelligent Provisioning

Intelligent Provisioning ist ein in HP ProLiant Gen8 Servern und höher integriertes Tool zur

Bereitstellung einzelner Server, das die Einrichtung von HP ProLiant Servern vereinfacht sowie eine zuverlässige und konsistente Möglichkeit zur Bereitstellung von HP ProLiant-Serverkonfigurationen bietet:

Intelligent Provisioning bietet Hilfe bei der Installation des Betriebssystems, indem das System auf die Installation „gebrauchsfertiger“ und HP spezifischer Versionen Betriebssysteme vorbereitet und optimierte HP ProLiant Server Supportsoftware automatisch integriert.

Intelligent Provisioning stellt wartungsbezogene Aufgaben über das Fenster „Perform

Maintenance“ (Durchführung von Wartungsarbeiten) bereit.

Intelligent Provisioning bietet Installationsunterstützung für Microsoft Windows, Red Hat und

SUSE Linux sowie VMware. Spezifische Informationen zu unterstützten Betriebssystemen enthalten die

HP Intelligent Provisioning Versionshinweise auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/intelligentprovisioning/docs ).

Weitere Informationen zur Intelligent Provisioning Software finden Sie auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/intelligentprovisioning ). Sie können die Wiederherstellungsmedien für

Intelligent Provisioning auf der Registerkarte „Ressourcen“ auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/ilo ) herunterladen. Ein Gesamtpaket mit Aktualisierungen der Treiber und

Firmware finden Sie auf der Seite „HP Smart Update: Server Firmware and Driver Updates“ auf der

HP Website ( http://www.hp.com/go/SmartUpdate ).

HP Insight Diagnostics

HP Insight Diagnostics ist ein Tool zum proaktiven Servermanagement, das sowohl in Offline- als auch Online-Versionen verfügbar ist und Funktionen zur Diagnose und Fehlerbeseitigung umfasst, mit deren Hilfe IT-Administratoren Serverinstallationen prüfen, Probleme beseitigen und den Erfolg von Reparaturmaßnahmen überprüfen können.

HP Insight Diagnostics Offline Edition führt verschiedene erweiterte System- und Komponententests aus, während das Betriebssystem nicht ausgeführt wird. Um dieses Dienstprogramm zu nutzen,

müssen Sie den Server mit Intelligent Provisioning starten (siehe Intelligent Provisioning auf Seite 88 ).

88 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme DEWW

HP Insight Diagnostics Online Edition ist eine webbasierte Anwendung, die Informationen zur

Systemkonfiguration und andere relevante Daten für ein effektives Servermanagement aufzeichnet.

Dieses Dienstprogramm, das in Microsoft Windows und Linux Versionen angeboten wird, unterstützt einen ordnungsgemäßen Systembetrieb.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zum Download des Dienstprogramms finden Sie auf der

HP Website ( http://www.hp.com/servers/diags ). HP Insight Diagnostics Online Edition ist auch im

SPP (siehe HP Service Pack for ProLiant auf Seite 90 ) verfügbar.

HP Insight Diagnostics Datenerfassungsfunktionalität

HP Insight Diagnostics (siehe HP Insight Diagnostics auf Seite 88

) enthält eine

Datenerfassungsfunktionalität, die wichtige Hardware- und Softwareinformationen auf ProLiant

Servern sammelt.

Diese Funktionalität unterstützt Betriebssysteme, die vom Server unterstützt werden. Informationen

über die vom Server unterstützten Betriebssysteme finden Sie auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/supportos ).

Wenn zwischen den Datenerfassungsintervallen eine größere Änderung eingetreten ist, werden die vorher gültigen Informationen von der Datenerfassungsfunktion markiert und die vorhandenen

Datendateien überschrieben, so dass die Konfigurationsänderungen widergespiegelt werden.

Die Datenerfassungsfunktionalität wird bei jeder von Intelligent Provisioning unterstützten Installation von HP Insight Diagnostics installiert oder kann über HP SPP installiert werden (siehe

HP Service

Pack for ProLiant auf Seite 90

).

Erase Utility

ACHTUNG: Führen Sie eine Sicherung durch, bevor Sie Erase Utility ausführen. Dieses

Dienstprogramm setzt das System auf die ursprünglichen Werkseinstellungen zurück, löscht aktuelle

Daten zur Hardwarekonfiguration, einschließlich Array-Setup und Plattenpartitionierung sowie sämtliche angeschlossenen Festplatten vollständig. Beachten Sie vor Verwendung dieses

Dienstprogramms die Anleitungen im

HP Intelligent Provisioning Benutzerhandbuch.

Mit dem Erase Utility können Sie Laufwerke und Active Health System-Protokolle löschen und UEFI

System Utilities-Einstellungen zurücksetzen. Führen Sie das Erase Utility aus, wenn Sie das System aus folgenden Gründen löschen müssen:

Sie möchten ein neues Betriebssystem auf einem Server mit einem vorhandenen

Betriebssystem installieren.

Während der Durchführung der Schritte zum Abschluss der Installation eines vorinstallierten

Betriebssystems ist ein Fehler aufgetreten.

Sie können auf Erase Utility zugreifen, indem Sie auf der Startseite von Intelligent Provisioning auf das Symbol „Perform Maintenance“ (Wartung durchführen) klicken und dann Erase (Löschen) wählen.

Weitere Informationen zu Erase Utility finden Sie im HP Intelligent Provisioning Benutzerhandbuch auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/intelligentprovisioning/docs ).

Scripting Toolkit für Windows und Linux

Das Scripting Toolkit für Windows und Linux ist ein Produkt für die Serverbereitstellung, das die unbeaufsichtigte automatische Installation vieler Server ermöglicht. Das Scripting Toolkit ist speziell auf die ProLiant BL, ML, DL und SL Server zugeschnitten. Das Toolkit enthält zahlreiche modulare

DEWW Scripting Toolkit für Windows und Linux 89

Dienstprogramme und wichtige Dokumentationsunterlagen, in denen beschrieben wird, wie diese

Tools zur Erstellung eines automatischen Server Deployment-Prozesses eingesetzt werden.

Das Scripting Toolkit bietet eine flexible Methode zum Erstellen von Standard-

Serverkonfigurationsskripts. Mithilfe dieser Skripts können Sie viele der ansonsten manuellen Schritte im Serverkonfigurationsprozess automatisieren. Dieser automatisierte Serverkonfigurationsprozess bringt bei jeder Serverbereitstellung Zeitersparnisse und ermöglicht somit rasche Server

Deployments einer hohen Anzahl von Servern.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Download des Scripting Toolkit finden Sie auf der

HP Website ( http://www.hp.com/go/ProLiant/STK ).

HP Service Pack for ProLiant

SPP ist eine umfassende Systemsoftwarelösung (Treiber und Firmware), die für Major-Server-

Releases als einzelnes Paket bereitgestellt wird. Diese Lösung verwendet HP SUM als

Bereitstellungstool und wurde auf allen unterstützten HP ProLiant-Servern getestet, einschließlich

HP ProLiant Gen8 Servern und höher.

SPP kann in einem Onlinemodus unter Windows oder Linux oder in einem Offlinemodus verwendet werden, in dem der Server mit einem in der ISO-Datei enthaltenen Betriebssystem gestartet wird, sodass der Server automatisch ohne Benutzereingriff oder in einem interaktiven Modus aktualisiert werden kann.

Weitere Informationen zu SPP finden Sie auf den folgenden Seiten der HP Website. Dort können Sie

SPP auch herunterladen:

Download-Seite für HP Service Pack for ProLiant ( http://www.hp.com/go/spp )

Seite „HP Smart Update: Server Firmware and Driver Updates“ ( http://www.hp.com/go/

SmartUpdate )

HP Smart Update Manager

HP SUM ist ein Produkt zum Installieren und Aktualisieren von Firmware, Treibern und

Systemsoftware auf HP ProLiant-Servern. HP SUM bietet eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) und eine skriptfähige Befehlszeilenbenutzeroberfläche zur Bereitstellung von Systemsoftware für einzelne oder mehrere (einer-an-viele) HP ProLiant Server und netzwerkbasierte Ziele, wie iLOs,

OAs und VC Ethernet- und Fibre Channel-Module.

Weitere Informationen über HP SUM finden Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/hpsum ).

Informationen zum Herunterladen von HP SUM finden Sie auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/hpsum/download ).

Das

HP Smart Update Manager-Benutzerhandbuch ist in der HP SUM Information Library

( http://www.hp.com/go/hpsum/documentation ) verfügbar.

HP UEFI System Utilities

HP UEFI System Utilities ist in das System-ROM integriert. Mittels UEFI System Utilities können Sie eine große Zahl von Konfigurationsaktionen durchführen, darunter:

Konfigurieren von Systemkomponenten und installierten Optionen

Aktivieren und Deaktivieren von Systemfunktionen

Anzeigen von Systeminformationen

90 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme DEWW

Auswählen des primären Boot-Controllers

Konfigurieren von Speicheroptionen

Auswählen einer Sprache

Starten weiter Vor-Boot-Umgebungen wie Embedded UEFI Shell und Intelligent Provisioning

Weitere Informationen zu HP UEFI System Utilities finden Sie im

HP UEFI System Utilities

Benutzerhandbuch für HP ProLiant Gen9 Server auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/

ProLiantUEFI/docs ).

Scannen Sie den QR Code unten auf dem Bildschirm, um auf die für Mobilfunkgeräte geeignete

Onlinehilfe zu UEFI System Utilities und zur UEFI-Shell zuzugreifen. Drücken Sie F1, um Hilfe auf dem Bildschirm anzuzeigen.

Verwenden von HP UEFI System Utilities

Verwenden Sie zur Nutzung von System Utilities die folgenden Tasten:

Aktion Taste

Zugreifen auf System Utilities

Navigieren in Menüs

F9 während des Server-POST

Pfeil nach oben/unten

Auswählen von Elementen

Speichern der Einstellungen

Eingabe

F10

Zugreifen auf die Hilfe zur hervorgehobenen

Konfigurationsoption*

F1

* Scannen Sie den QR-Code auf dem Bildschirm, um auf die Onlinehilfe zu UEFI System Utilities und zur UEFI-Shell zuzugreifen.

Die Standard-Konfigurationseinstellungen werden auf dem Server zu folgenden Zeitpunkten

übernommen:

Beim ersten Systemstart

Nach dem Wiederherstellen der Standardeinstellungen

Standardkonfigurationseinstellungen reichen für typische Serveroperationen aus, Sie können die

Konfigurationseinstellungen aber nach Bedarf ändern. Das System fordert Sie bei jedem Einschalten des Systems auf, auf System Utilities zuzugreifen.

Flexible Startsteuerung

Mit dieser Funktion können Sie die folgenden Aufgaben durchführen:

Hinzufügen von Startoptionen

Durchsuchen Sie alle FAT16- und FAT32-Dateisysteme.

Wählen Sie eine X64 UEFI-Anwendung mit der Erweiterung .EFI aus, um sie als neue

UEFI-Startoption hinzuzufügen, z. B. ein Betriebssystem-Startladeprogramm oder eine andere UEFI-Anwendung.

Die neue Startoption wird an die Startreihenfolgeliste angehängt. Wenn Sie eine Datei auswählen, werden Sie aufgefordert, die Startoptionsbeschreibung einzugeben, die

DEWW HP UEFI System Utilities 91

anschließend im Menü „Boot“ (Start) angezeigt wird. Sie können außerdem optional Daten eingeben, die an die .EFI-Anwendung übergeben werden sollen.

Starten mit System Utilities

Nach der POST-Vorbereitung wird der Bildschirm mit den Startoptionen angezeigt. In dieser Zeit können Sie auf System Utilities zugreifen, indem Sie die Taste F9 drücken.

Wählen Sie zwischen den unterstützten Modi aus: „Legacy BIOS Boot Mode“ (Alter BIOS-

Startmodus) oder „UEFI Boot Mode“ (UEFI-Startmodus).

HINWEIS: Wenn die Einstellungen für den Standard-Startmodus von den benutzerdefinierten

Einstellungen abweichen, startet das System die Betriebssysteminstallation nach

Wiederherstellung der Standardwerte möglicherweise nicht. Sie können dieses Problem vermeiden, indem Sie die Funktion „User Defined Defaults“ (Benutzerdefinierte Standardwerte) in UEFI System Utilities verwenden, um die werkseitigen Standardeinstellungen zu

überschreiben.

Weitere Informationen finden Sie im HP UEFI System Utilities Benutzerhandbuch für HP Proliant

Gen9 Server auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ProLiantUEFI/docs ).

Wiederherstellen und Anpassen von Konfigurationseinstellungen

Sie können alle Konfigurationseinstellungen auf die Werkseinstellungen zurücksetzen oder System-

Standardkonfigurationseinstellungen wiederherstellen, die anstelle der werkseitigen

Standardeinstellungen verwendet werden.

Sie können die Standardeinstellungen außerdem nach Bedarf konfigurieren und die Konfiguration dann als benutzerspezifische Standardkonfiguration speichern. Wenn das System die

Standardeinstellungen lädt, werden die benutzerspezifischen Standardeinstellungen anstelle der werkseitigen Standardeinstellungen verwendet.

„Secure Boot“-Konfiguration

„Secure Boot“ ist in der UEFI-Spezifikation enthalten, auf der die HP Implementierung von UEFI basiert. „Secure Boot“ ist vollständig im BIOS implementiert und benötigt keine spezielle Hardware.

Die Funktion stellt sicher, dass jede im Startvorgang gestartete Komponente digital signiert ist und die

Signatur anhand der integrierten vertrauenswürdigen Zertifikate im UEFI-BIOS validiert wird. „Secure

Boot“ validiert die Identität der Software folgender Komponenten im Startvorgang:

Von PCIe-Karten geladene UEFI-Treiber

Von Massenspeichergeräten geladene UEFI-Treiber

Vor dem Systemstart verfügbare UEFI-Shell-Anwendungen

UEFI-Startlader des Betriebssystems

Nach der Aktivierung können nur Firmwarekomponenten und Betriebssysteme mit

Startladeprogrammen, die über eine entsprechende digitale Signatur verfügen, während des

Startvorgangs ausgeführt werden. Nur Betriebssysteme, die „Secure Boot“ unterstützen und einen

EFI-Startlader besitzen, der mit einem der autorisierten Schlüssel signiert ist, können bei aktivierter

Funktion „Secure Boot“ starten. Weitere Informationen zu unterstützten Betriebssystemen finden Sie in HP UEFI System Utilities and Shell Release Notes (HP UEFI System Utilities und Shell-

Versionshinweise) auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ProLiantUEFI/docs ).

Ein anwesender Benutzer kann die in das UEFI-BIOS eingebetteten Zertifikate anpassen, indem er eigene Zertifikate hinzufügt/entfernt.

92 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme DEWW

Integrierte UEFI-Shell

Das System-BIOS aller HP ProLiant Gen9-Server enthält eine in das ROM integrierte UEFI-Shell. Die

UEFI-Shell-Umgebung stellt eine API, eine Befehlszeilen-Eingabeaufforderung und eine Reihe von

CLIs bereit, die Skripts unterstützen, die Handhabung von Dateien erlauben und

Systeminformationen ausgeben. Diese Merkmale erweitern den Funktionsumfang von UEFI System

Utilities.

Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Dokumenten:

HP-UEFI-Shell-Benutzerhandbuch für HP ProLiant Gen9 Server auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/ProLiantUEFI/docs ).

UEFI Shell Specification (UEFI-Shell-Spezifikation) auf der UEFI-Website ( http://www.uefi.org/ specifications ).

Optionale Embedded Diagnostics

Das System-BIOS aller HP ProLiant Gen9-Server enthält das optionale Modul Embedded

Diagnostics. Embedded Diagnostics kann als umfassende Diagnosefunktion für die Serverhardware

(einschließlich Prozessoren, Speicher, Laufwerke und andere Serverkomponenten) ausgeführt werden.

Weitere Informationen zum optionalen Embedded Diagnostics finden Sie im

HP UEFI System Utilities

Benutzerhandbuch für HP ProLiant Gen9 Server auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/

ProLiantUEFI/docs ).

HP RESTful API-Unterstützung für UEFI

HP ProLiant Gen9 Server unterstützen ein UEFI-konformes System-BIOS mit UEFI System Utilities und integrierter UEFI-Shell als vor dem Systemstart verfügbare Umgebungen. HP ProLiant Gen9

Server unterstützen außerdem die Konfiguration der UEFI-BIOS-Einstellungen mit der HP RESTful

API, einer Managementoberfläche, über die Servermanagementtools einen HP ProLiant-Server konfigurieren, inventarisieren und überwachen können. Ein REST-Client verwendet HTTPS-

Vorgänge, um unterstützte Servereinstellungen (z. B. UEFI-BIOS-Einstellungen) zu konfigurieren.

Weitere Informationen zur HP RESTful API und zu HP RESTful Interface Tool finden Sie auf der

HP Website ( http://www.hp.com/support/restfulinterface/docs ).

Erneutes Eingeben der Seriennummer und Produkt-ID des Servers

Nach einem Austausch der Systemplatine müssen Sie die Seriennummer und die Produkt-ID des

Servers erneut eingeben.

1.

Drücken Sie beim Start des Servers die Taste F9, um auf UEFI System Utilities zuzugreifen.

2.

Wählen Sie System Configuration (Systemkonfiguration) > BIOS/Platform Configuration (RBSU)

(BIOS-/Plattformkonfiguration (RBSU)) > Advanced Options (Erweiterte Optionen) > Advanced

System ROM Options (Erweiterte System-ROM-Optionen) > Serial Number (Seriennummer), und drücken Sie dann die Eingabetaste.

3.

Geben Sie die Seriennummer ein, und drücken Sie die Eingabetaste. Die folgende Meldung wird angezeigt:

The serial number should only be modified by qualified service personnel. This value should always match the serial number located on the chassis. (Die Seriennummer darf NUR von geschultem Servicepersonal geändert werden. Diese Nummer muss stets mit der Seriennummer

übereinstimmen, die sich am Gehäuse befindet.)

DEWW HP UEFI System Utilities 93

4.

Bestätigen Sie die Warnmeldung mit der Eingabetaste.

5.

Geben Sie die Seriennummer ein, und drücken Sie die Eingabetaste.

6.

Wählen Sie Product ID (Produkt-ID). Die folgende Warnung wird angezeigt:

Warning: The Product ID should ONLY be modified by qualified service personnel. This value should always match the Product ID located on the chassis. (ACHTUNG! Die Produktnummer darf NUR von geschultem

Servicepersonal geändert werden. Diese Nummer muss stets mit der

Produktnummer übereinstimmen, die sich am Gehäuse befindet.)

7.

Geben Sie die Produkt-ID ein, und drücken Sie die Eingabetaste.

8.

Bestätigen Sie das Schließen von System Utilities mit F10. Der Server wird automatisch neu gestartet.

Dienstprogramme und Funktionen

HP Smart Storage Administrator

HP SSA ist ein Konfigurations- und Verwaltungstool für HP Smart Array-Controller. Ab HP ProLiant

Gen8-Servern wird ACU durch HP SSA mit einer erweiterten GUI und zusätzlichen

Konfigurationsfunktionen ersetzt.

HP SSA bietet drei Schnittstellen: HP SSA GUI, HP SSA CLI und HP SSA Scripting. Zwar unterstützen alle Schnittstellen Konfigurationsarbeiten, einige der komplexeren Aufgaben sind jedoch nur in einer Schnittstelle verfügbar.

Einige HP SSA-Funktionen:

Unterstützt Online-Kapazitätserweiterung für Arrays, Kapazitätserweiterung logischer Laufwerke,

Zuordnung von Online-Ersatzlaufwerken und Änderung der RAID-Ebene und Stripe-Größe

Schlägt für ein unkonfiguriertes System die optimale Konfiguration vor

Bietet Diagnose- und SmartSSD Wear Gauge-Funktionen auf der Registerkarte „Diagnostics“

(Diagnose)

Stellt für unterstützte Controller Zugriff auf weitere Funktionen bereit.

Weitere Informationen über HP SSA finden Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/hpssa ).

Automatic Server Recovery (Automatische Serverwiederherstellung)

ASR (Automatische Serverwiederherstellung) veranlasst bei einem schwerwiegenden

Betriebssystemfehler wie einem „blauen Bildschirm“, ABEND oder einer „Panic“-Meldung den

Neustart des Systems. Beim Laden des System-Managementtreibers, auch Health-Treiber genannt, wird ein Failsafe-Timer des Systems gestartet, der ASR Zeitgeber. Bei ordnungsgemäßem Betrieb des Betriebssystems wird der Zeitgeber regelmäßig zurückgesetzt. Bei Ausfall des Betriebssystems jedoch läuft der Zeitgeber ab und löst einen Neustart des Servers aus.

ASR erhöht die Verfügbarkeit des Servers, indem der Server innerhalb einer festgelegten Zeit nach einem Stillstand des Betriebssystems neu gestartet wird. ASR kann auf der System Management

Homepage oder über UEFI System Utilities deaktiviert werden.

94 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme DEWW

USB-Unterstützung

HP Server unterstützen USB 2.0- und USB 3.0-Ports. Beide Porttypen unterstützen alle USB-

Versionen (USB 1.0, USB 2.0 und USB 3.0), arbeiten aber in bestimmten Situationen möglicherweise mit geringerer Geschwindigkeit:

USB 3.0-fähige Geräte arbeiten mit USB 2.0-Geschwindigkeit, wenn sie an einen USB 2.0-Port angeschlossen werden.

Wenn der Server für den UEFI-Startmodus konfiguriert wird, stellt HP herkömmliche USB-

Unterstützung in der vor dem Systemstart verfügbaren Umgebung für die Geschwindigkeiten von USB 1.0, USB 2.0 und USB 3.0 bereit, bevor das Betriebssystem geladen wird.

Wenn der Server für den Legacy-BIOS-Startmodus konfiguriert wird, stellt HP herkömmliche

USB-Unterstützung in der vor dem Systemstart verfügbaren Umgebung für die

Geschwindigkeiten von USB 1.0 und USB 2.0 bereit, bevor das Betriebssystem geladen wird.

USB 3.0-Ports können im Legacy-BIOS-Startmodus für alle Geräte verwendet werden, bieten aber in der vor dem Systemstart verfügbaren Umgebung keine USB 3.0-Geschwindigkeit. USB-

Standardunterstützung (USB-Unterstützung im Betriebssystem) wird vom Betriebssystem über geeignete USB-Gerätetreiber bereitgestellt. Die Unterstützung von USB 3.0 ist betriebssystemabhängig.

Für maximale Kompatibilität mit USB 3.0-Geräten unter allen Betriebssystemen stellt HP eine

Konfigurationseinstellung für den USB 3.0-Modus bereit. Die Standardeinstellung lautet „Auto“. Diese

Einstellung wirkt sich auf USB 3.0-Geräte, die an USB 3.0-Ports angeschlossen sind, auf folgende

Weise aus:

Auto (Standard): Wenn der Modus „Auto“ konfiguriert wurde, arbeiten USB 3.0-fähige Geräte in der Umgebung vor dem Systemstart und während des Systemstarts mit USB 2.0-

Geschwindigkeit. Sobald ein USB 3.0-fähiger USB-Betriebssystemtreiber geladen wird, schalten

USB 3.0-Geräte auf USB 3.0-Geschwindigkeit um. Dieser Modus stellt die Kompatibilität mit

Betriebssystemen her, die USB 3.0 nicht unterstützen, während USB 3.0-Geräte zugleich unter modernen Betriebssystemen mit USB 3.0-Geschwindigkeit arbeiten können.

Enabled (Aktiviert): Bei dieser Einstellung arbeiten USB 3.0-fähige Geräte im UEFI-Startmodus jederzeit mit USB 3.0-Geschwindigkeit (auch in der Umgebung vor dem Systemstart). Dieser

Modus sollte nicht mit Betriebssystemen verwendet werden, die USB 3.0 nicht unterstützen. Im

Legacy-BIOS-Startmodus funktionieren USB 3.0-Ports in der Umgebung vor dem Systemstart nicht und sind nicht startfähig.

Disabled (Deaktiviert): Wenn „Disabled“ konfiguriert wird, arbeiten USB 3.0-fähige Geräte immer mit USB 2.0-Geschwindigkeit.

Das Verhalten von USB-Ports in der Umgebung vor dem Systemstart kann in System Utilities konfiguriert werden, der Benutzer kann also den Standardbetrieb der USB-Ports modifizieren.

Weitere Informationen finden Sie im

HP UEFI System Utilities Benutzerhandbuch für HP Proliant

Gen9 Server auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ProLiantUEFI/docs ).

Externe USB-Funktionalität

HP bietet externe USB-Unterstützung, um den lokalen Anschluss von USB-Geräten für Verwaltung,

Konfiguration und Diagnoseverfahren des Servers zu ermöglichen.

Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme kann die externe USB-Funktionalität in den USB-Optionen von

UEFI System Utilities deaktiviert werden.

DEWW Dienstprogramme und Funktionen 95

Unterstützung für redundantes ROM

Durch die Unterstützung eines redundanten ROM ermöglicht der Server sichere Upgrades bzw. eine sichere Konfiguration des ROM. Der Server verfügt über ein einzelnes ROM, das sich wie zwei separate ROM-Images verhält. In der Standardeinstellung enthält eine Seite des ROM die aktuelle

ROM-Programmversion und die andere Seite eine Backup-Version.

HINWEIS: Bei Lieferung des Servers ist auf beiden Seiten des ROM dieselbe Version programmiert.

Sicherheitsvorteile

Wenn Sie das System-ROM aktualisieren, überschreibt die Flashingfunktion das Backup-ROM und sichert das aktuelle ROM als Backup-Version, so dass Sie problemlos zur anderen ROM-Version umschalten können, wenn das neue ROM beschädigt wird. Durch diese Funktion ist die vorhandene

Version des ROM sogar dann geschützt, wenn während der ROM-Aktualisierung ein Stromausfall eintritt.

System auf dem neuesten Stand halten

Zugriff auf Supportmaterialien von HP

Der Zugriff auf einige Aktualisierungen für HP ProLiant Server macht beim Zugriff über das

HP Support Center Supportportal den Nachweis einer Berechtigung erforderlich. HP empfiehlt, einen

HP Passport mit den erforderlichen Berechtigungen einzurichten. Weitere Informationen finden Sie auf der HP Website ( http://h20564.www2.hp.com/portal/site/hpsc/public/kb/docDisplay/?

docId=c03859703 ).

Aktualisieren der Firmware oder des System-ROM

Zum Aktualisieren der Firmware oder des System-ROM sind mehrere Methoden verfügbar:

HP Service Pack for ProLiant (siehe

HP Service Pack for ProLiant auf Seite 90

)

FWUPDATE Utility (siehe

FWUPDATE Utility auf Seite 96 )

Befehl FWUpdate in der integrierten UEFI-Shell (siehe

Befehl FWUpdate in der integrierten

UEFI-Shell auf Seite 97

)

Anwendung Firmware Update in System Utilities (siehe

Anwendung Firmware Update in System

Utilities auf Seite 98

)

Online Flash-Komponenten (siehe Online Flash-Komponenten auf Seite 98

)

Für Aktualisierungen ist eine entsprechende Produktberechtigung erforderlich. Weitere Informationen finden Sie unter „Zugriff auf Supportmaterialien von HP“ (siehe

Zugriff auf Supportmaterialien von HP auf Seite 96 ).

FWUPDATE Utility

Das FWUPDATE Utility ermöglicht eine Aktualisierung der Systemfirmware (BIOS).

So verwenden Sie das Dienstprogramm zum Aktualisieren der Firmware:

1.

Laden Sie die Flashkomponente FWUPDATE von der HP Website ( http://www.hp.com/go/hpsc ) herunter.

2.

Speichern Sie die Flashkomponente FWUPDATE auf einem USB-Stick.

96 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme DEWW

3.

Legen Sie die Startreihenfolge mit einer der folgenden Optionen so fest, dass der USB-Stick als erstes Startgerät verwendet wird:

Konfigurieren Sie die Startreihenfolge so, dass der USB-Stick das erste startfähige

Gerät ist.

Drücken Sie bei entsprechender Aufforderung während des Systemstarts F11 (Startmenü), um auf One-Time Boot Menu (Menü für einmaligen Systemstart) zuzugreifen. Dieses Menü ermöglicht die Auswahl des Startgeräts für einen Systemstart, ändert aber die konfigurierte

Startreihenfolge nicht.

4.

Stecken Sie den USB-Stick in einen verfügbaren USB-Port ein.

5.

Starten Sie das System.

Das FWUPDATE Utility überprüft das System und bietet gegebenenfalls eine Auswahl der vorhandenen Firmwareversionen an.

Die Flashkomponenten können Sie von der HP Website ( http://www.hp.com/go/hpsc ) herunterladen.

Weitere Informationen zum Menü für den einmaligen Systemstart finden Sie im

HP UEFI System

Utilities Benutzerhandbuch für HP ProLiant Gen9 Server auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/

ProLiantUEFI/docs ).

Befehl FWUpdate in der integrierten UEFI-Shell

Aktualisieren Sie folgendermaßen die Firmware von Systemen, die für einen der Startmodi konfiguriert wurden:

1.

Die System ROM Flash Binary-Komponente für Ihren Server finden Sie im HP Support Center

( http://www.hp.com/go/hpsc ). Wählen Sie beim Suchen nach der Komponente immer Cross operating system (Betriebssystemübergreifend), um die Binärdatei zu finden.

2.

Kopieren Sie die Binärdatei auf ein USB-Medium oder ein virtuelles iLO-Medium.

3.

Stellen Sie das Medium auf dem Server bereit.

4.

Starten Sie in die integrierte Shell.

5.

Geben Sie

Map –r

ein, um das dem USB-Stick zugewiesene Dateisystemvolume abzurufen.

Weitere Informationen zum Zugriff auf ein Dateisystem mit der Shell finden Sie im HP UEFI

Shell Benutzerhandbuch für HP ProLiant Gen9 Server auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/ProLiantUEFI/docs ).

6.

Wechseln Sie zu dem Dateisystem, das die System ROM Flash Binary-Komponente für Ihren

Server enthält. Rufen Sie eines der verfügbaren fsx-Dateisysteme (z. B. fs0

oder fs1

) auf, und drücken Sie die Eingabetaste.

7.

Verwenden Sie den Befehl cd

, um vom aktuellen Verzeichnis in das Verzeichnis mit der

Binärdatei zu wechseln.

8.

Geben Sie fwupdate – d BIOS -f <Dateiname>

ein, um das System-ROM zu flashen.

Geben Sie folgenden Befehl ein, um Hilfe zum Befehl FWUPDATE abzurufen: help fwupdate -b

9.

Starten Sie den Server neu. Nach der Aktualisierung der Firmware ist ein Neustart erforderlich, um die Aktualisierung zu aktivieren und die Stabilität der Hardware aufrechtzuerhalten.

Weitere Informationen zu den in diesem Verfahren verwendeten Befehlen finden Sie im

HP UEFI

Shell Benutzerhandbuch für HP ProLiant Gen9 Server auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/

ProLiantUEFI/docs ).

DEWW System auf dem neuesten Stand halten 97

Anwendung Firmware Update in System Utilities

Aktualisieren Sie folgendermaßen die Firmware von Systemen, die für einen der Startmodi konfiguriert wurden:

1.

Die System ROM Flash Binary-Komponente für Ihren Server finden Sie im HP Support Center

( http://www.hp.com/go/hpsc ). Wählen Sie beim Suchen nach der Komponente immer Cross

Operating System (Betriebssystemübergreifend).

2.

Kopieren Sie die Binärdatei auf ein USB-Medium oder ein virtuelles iLO-Medium.

3.

Stellen Sie das Medium auf dem Server bereit.

4.

Drücken Sie während des POST F9, um System Utilities aufzurufen.

5.

Wählen Sie Embedded Applications (Integrierte Anwendungen) Firmware Update

(Firmwareaktualisierung) System ROM (System-ROM) Select Firmware File

(Firmwaredatei auswählen).

6.

Wählen Sie das Gerät mit der Flashdatei.

7.

Wählen Sie die Flashdatei. Dieser Vorgang kann etwas Zeit in Anspruch nehmen.

8.

Wählen Sie Start firmware update (Firmwareaktualisierung starten), und warten Sie, bis der

Prozess abgeschlossen wurde.

9.

Starten Sie den Server neu. Nach der Aktualisierung der Firmware ist ein Neustart erforderlich, um die Aktualisierung zu aktivieren und die Stabilität der Hardware aufrechtzuerhalten.

Online Flash-Komponenten

Diese Komponente stellt aktualisierte Systemfirmware bereit, die für unterstützte Betriebssysteme direkt installiert werden kann. Zudem ermöglicht diese Smart-Komponente in Verbindung mit

HP SUM (

HP Smart Update Manager auf Seite 90

) dem Benutzer das Aktualisieren der Firmware auf

Remoteservern ausgehend von einem zentralen Ort. Aufgrund dieser Funktion zur

Remotebereitstellung muss der Benutzer nicht physisch am Server eingreifen, um die

Firmwareaktualisierung durchzuführen.

Treiber

HINWEIS: Führen Sie stets eine Sicherung durch, bevor Sie mit der Installation oder Aktualisierung von Gerätetreibern beginnen.

Der Server verfügt über neue Hardware, für die möglicherweise nicht auf allen Betriebssystem-

Installations-CDs Treiber zur Verfügung stehen.

Wenn Sie ein von Intelligent Provisioning unterstütztes Betriebssystem installieren, verwenden Sie

Intelligent Provisioning (

Intelligent Provisioning auf Seite 88

) und seine Funktion „Configure and

Install“ (Konfigurieren und installieren) zur Installation des Betriebssystems und der neuesten unterstützten Treiber.

Wenn Sie ein Betriebssystem ohne Intelligent Provisioning installieren, sind Treiber für einige der neuen Hardwarekomponenten erforderlich. Diese und weitere Optionstreiber, ROM-Images und

Mehrwertsoftware kann im Rahmen eines SPP heruntergeladen werden.

Wenn Sie Treiber aus dem SPP installieren, stellen Sie sicher, dass Sie die von Ihrem Server unterstützte aktuelle SPP-Version verwenden. Um zu überprüfen, ob der Server die aktuelle unterstützte Version verwendet, greifen Sie auf die HP Website ( http://www.hp.com/go/spp/download ) zu. Dort sind auch weitere Informationen zum SPP verfügbar.

98 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme DEWW

Um die Treiber eines bestimmten Servers ausfindig zu machen, rufen Sie die HP Website

( http://www.hp.com/go/hpsc ) auf, und klicken Sie auf Drivers, Software & Firmware (Treiber, Software und Firmware). Geben Sie dann Ihren Produktnamen im Feld Find an HP product ein und klicken Sie auf Go.

Software und Firmware

Software und Firmware sollten aktualisiert werden, bevor der Server erstmals genutzt wird (sofern nicht für installierte Software oder Komponenten eine ältere Version benötigt wird).

Verwenden Sie für Systemsoftware- und Firmwareaktualisierungen eine der folgenden Quellen:

Laden Sie SPP (

HP Service Pack for ProLiant auf Seite 90

) auf der Download-Seite von

HP Service Pack for ProLiant ( http://www.hp.com/go/spp ) herunter.

Laden Sie einzelne Treiber, Firmware- oder Systemsoftwarekomponenten auf der Server-

Produktseite im HP Support Center ( http://www.hp.com/go/hpsc ) herunter.

Unterstützte Betriebssystemversion

Informationen zu speziellen Versionen eines unterstützten Betriebssystems finden Sie in der

Betriebssystem-Support-Matrix ( http://www.hp.com/go/supportos ).

Versionskontrolle

VCRM und VCA sind webfähige Insight Management Agents Tools, mit denen HP SIM

Softwareaktualisierungsaufgaben für das gesamte Unternehmen plant.

VCRM verwaltet das Repository für SPP. Administratoren können den SPP-Inhalt anzeigen oder

VCRM konfigurieren, damit das Repository automatisch über Internet-Downloads mit der neuesten Software und Firmware von HP aktualisiert wird.

VCA vergleicht installierte Softwareversionen auf dem Knoten mit Updates, die im von VCRM verwalteten Repository verfügbar sind. Administratoren können VCA so konfigurieren, dass es auf ein von VCRM verwaltetes Repository verweist.

Weitere Informationen über Tools zur Versionskontrolle finden Sie im

HP Systems Insight Manager

Benutzerhandbuch, im HP Version Control Agent Benutzerhandbuch und im HP Version Control

Repository Manager Benutzerhandbuch auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/enterprise/docs ).

1.

Wählen Sie in den verfügbaren Optionen unter „Products and Solutions“ HP Insight

Management.

2.

Wählen Sie in den verfügbaren Optionen unter „HP Insight Management“ HP Version Control.

3.

Laden Sie das aktuelle Dokument herunter.

HP Betriebssystem- und Virtualisierungssoftware-Unterstützung für ProLiant

Server

Weitere Informationen über bestimmte Versionen unterstützter Betriebssysteme finden Sie auf der

HP Website ( http://www.hp.com/go/ossupport ).

HP Technology Service Portfolio

Wenden Sie sich an HP, wenn Sie Unterstützung auf dem Weg zur IT der neuen Generation benötigen. HP Technology Services verschaffen Ihnen Ruhe und Sicherheit und reduzieren Risiken, damit Sie eine IT-Infrastruktur mit der benötigten Agilität und Stabilität aufbauen können.

DEWW System auf dem neuesten Stand halten 99

Nutzen Sie unsere Beratungsexpertise in den folgenden Bereichen: private oder Hybrid-Cloud-IT, Big

Data und Mobilitätsanforderungen, Verbesserung der Rechenzentrumsinfrastruktur und bessere

Auslastung der modernen Server-, Speicher- und Netzwerktechnologie. Weitere Informationen finden

Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/services/consulting ).

Unsere Supportportfolio deckt Services für HP Server, Speicher und Netzwerkhardware und software sowie führende Betriebssysteme ab. Lassen Sie es uns proaktiv mit Ihnen zusammenarbeiten, damit Probleme gar nicht erst entstehen. Unsere flexiblen Optionen in Bezug auf

Zeitfenster und Reaktionszeiten für Hardware und Software sorgen für schnellere

Problembeseitigung, reduzieren unvorhergesehene Ausfälle und verschaffen Ihren Mitarbeitern Zeit für wichtigere Aufgaben. Weitere Informationen finden Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/ services/support ).

Nutzen Sie unser Wissen, unsere Expertise und unsere Innovationskraft sowie die

Weltklasseservices, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Nutzen Sie Technologie auf neue Weise, um Ihren Betrieb zu optimieren und sich für künftige Erfolge in die richtige Ausgangsposition zu bringen.

Änderungskontrolle und proaktive Benachrichtigung

HP bietet seinen Kunden an, sie 30 bis 60 Tage vor geplanten Hardware- und Softwareänderungen an kommerziellen HP Produkten zu benachrichtigen.

Weitere Informationen finden sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/pcn ).

100 Kapitel 6 Software und Konfigurationsprogramme DEWW

7 Fehlerbeseitigung

Ressourcen für die Fehlerbeseitigung

Das

HP ProLiant Gen9 Fehlerbeseitigungshandbuch, Band I: Fehlerbehebung enthält Verfahren zum

Lösen geläufiger Probleme und eingehende Vorgehensweisen zur Fehleraufdeckung und -

Identifizierung, Problemlösung und Softwarewartung auf ProLiant Servern und Server Blades.

Wählen Sie zur Ansicht des Handbuchs eine Sprache aus:

Englisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_TSG_en )

Französisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_TSG_fr )

Spanisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_TSG_es )

Deutsch ( http://www.hp.com/support/Gen9_TSG_de )

Japanisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_TSG_ja )

Vereinfachtes Chinesisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_TSG_zh_cn )

Das

HP ProLiant Gen9 Fehlerbeseitigungshandbuch, Band II: Fehlermeldungen enthält eine Liste der

Fehlermeldungen sowie Informationen zu deren Interpretation und Beseitigung für ProLiant Server und Server Blades. Wählen Sie zur Ansicht des Handbuchs eine Sprache aus:

Englisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_EMG_en )

Französisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_EMG_fr )

Spanisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_EMG_es )

Deutsch ( http://www.hp.com/support/Gen9_EMG_de )

Japanisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_EMG_ja )

Vereinfachtes Chinesisch ( http://www.hp.com/support/Gen9_EMG_zh_cn )

DEWW Ressourcen für die Fehlerbeseitigung 101

8 Auswechseln der Systembatterie

Wenn der Server das Datum und die Uhrzeit nicht mehr richtig anzeigt, müssen Sie möglicherweise die Batterie für die Echtzeituhr austauschen. Unter normalen Bedingungen hat diese Batterie eine

Lebensdauer von 5 bis 10 Jahren.

VORSICHT!

Der Computer ist mit einer internen Lithium-Mangandioxid-, Vanadium-Pentoxid- oder alkalischen Batterie bzw. einem Akku-Pack dieses Typs ausgestattet. Falls die Batterie bzw. der

Akku-Pack nicht sachgemäß behandelt wird, besteht das Risiko eines Brandes und

Verletzungsgefahr. Beachten Sie die folgenden Hinweise zur Vermeidung von Verletzungen:

Versuchen Sie nicht, die Batterie aufzuladen.

Setzen Sie die Batterie bzw. den Akku nicht Temperaturen über 60 °C aus.

Nehmen Sie die Batterie bzw. den Akku nicht auseinander, vermeiden Sie mechanische

Beschädigungen jeglicher Art, schließen Sie die Kontakte nicht kurz, und setzen Sie die Batterie bzw. den Akku nicht Feuer oder Feuchtigkeitseinwirkung aus.

Verwenden Sie nur das für dieses Produkt vorgesehene Ersatzteil.

So entfernen Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 12 ).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12 ).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe

Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13 ).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14 ).

5.

Entfernen Sie den sekundären PCI-Riser-Käfig (

Entfernen des PCI-Riser-Käfigs auf Seite 17

).

6.

Bauen Sie die ggf. in Steckplatz 1 eingebaute Erweiterungskarte ( Optionale Erweiterungskarten auf Seite 61 ) aus.

7.

Suchen Sie den Akku auf der Systemplatine.

102 Kapitel 8 Auswechseln der Systembatterie DEWW

8.

Nehmen Sie die Batterie heraus.

Verwenden Sie ein kleines Werkzeug mit flacher und nicht leitfähiger Klinge, um die Batterie vorsichtig aus dem Sockel zu entfernen.

VORSICHT!

Wenden Sie zum Ausbauen der Systembatterie nicht zu viel Kraft auf. Die

Batterie könnte aus dem Sockel springen oder das Werkzeug könnte verrutschen und dabei den

Sockel oder die Systemplatine beschädigen.

HINWEIS: Beim Auswechseln der Systemplatinenbatterie wird das System-ROM auf seine

Standardkonfiguration zurückgesetzt. Verwenden Sie nach dem Austausch des Akkus „BIOS/

Platform Configuration (RBSU)“ (BIOS-/Plattformkonfiguration (RBSU)) in UEFI System Utilities

(siehe HP UEFI System Utilities auf Seite 90

), um das System neu zu konfigurieren.

So ersetzen Sie die Komponente:

1.

Schieben Sie die Batterie mit der „+“-Seite nach oben unter die äußere Lippe des Sockels, und drücken Sie die Batterie dann nach unten, bis sie einrastet.

DEWW

2.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15

).

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26 ).

4.

Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 12

).

Weitere Informationen zum Austausch der Echtzeituhr-Batterie und zur Entsorgung erhalten Sie bei

Ihrem HP Partner oder Servicepartner.

103

9 Zulassungshinweise

Sicherheit und Einhaltung behördlicher Bestimmungen

Informationen zur Sicherheit, zum Umweltschutz und zur Einhaltung behördlicher Bestimmungen finden Sie unter

Safety and Compliance Information for Server, Storage, Power, Networking, and

Rack Products (Informationen zur Sicherheit und zur Einhaltung behördlicher Bestimmungen für

Server, Speichersysteme, Stromversorgungen, Netzwerke und Racks) auf der HP Website

( http://www.hp.com/support/Safety-Compliance-EnterpriseProducts ).

Kennzeichnung für Belarus, Kasachstan, Russland

Hersteller

Hewlett-Packard Company, Anschrift: 3000 Hanover Street, Palo Alto, California 94304, USA

Kontaktdaten des Vertreters vor Ort (Russisch)

HP Russland

HP Weißrussland

HP Kasachstan

Kontaktdaten des Vertreters vor Ort (Kasachisch)

Herstellungsdatum

Das Herstellungsdatum wird durch eine Seriennummer dargestellt (HP Seriennummernformat für dieses Produkt):

CCSYWWZZZZ

104 Kapitel 9 Zulassungshinweise DEWW

Folgende Datumsformate sind gültig:

YWW

, wobei

Y

die Jahreszahl in der jeweiligen Dekade beginnend mit dem Jahr 2000 angibt.

Beispiel: 238: 2 für 2002 und 38 für die Woche ab dem 9. September. So wird 2010 als 0, 2011 als 1, 2012 als 2, 2013 als 3 usw. angegeben.

YYWW

, wobei

YY

das Jahr beginnend mit dem Jahr 2000 angibt. Beispiel: 0238: 02 für 2002 und

38 für die Woche ab dem 9. September.

Inhaltsdeklaration der RoHS-Materialien für die Türkei

Inhaltsdeklaration der RoHS-Materialien für die Ukraine

Garantieinformationen

HP ProLiant und X86 Server und Optionen ( http://www.hp.com/support/ProLiantServers-Warranties )

HP Enterprise Server ( http://www.hp.com/support/EnterpriseServers-Warranties )

HP Speicherprodukte ( http://www.hp.com/support/Storage-Warranties )

HP Netzwerkprodukte ( http://www.hp.com/support/Networking-Warranties )

DEWW Inhaltsdeklaration der RoHS-Materialien für die Türkei 105

10 Elektrostatische Entladung

Schutz vor elektrostatischer Entladung

Befolgen Sie die Vorsichtsmaßnahmen bei der Einrichtung des Systems und beim Umgang mit

Systemkomponenten, um Schäden am System zu vermeiden. Die Entladung statischer Elektrizität

über einen Finger oder einen anderen Leiter kann die Systemplatine oder andere Bauteile beschädigen, die gegenüber elektrostatischer Entladung empfindlich sind. Diese Art von Schäden kann die Lebensdauer des Geräts herabsetzen.

So vermeiden Sie elektrostatische Schäden:

Vermeiden Sie den direkten Handkontakt, indem Sie Produkte in elektrostatisch sicheren

Behältern transportieren und lagern.

Lassen Sie elektrostatisch empfindliche Teile in ihrem Behälter, bis sie sich an einem gut geerdeten Arbeitsplatz befinden.

Arbeiten Sie auf einer geerdeten Oberfläche, wenn Sie die Teile aus den Schutzbehältern entnehmen.

Vermeiden Sie die Berührung von Steckkontakten, Leitern und Schaltungen.

Sorgen Sie stets dafür, ordnungsgemäß geerdet zu sein, wenn Sie statisch empfindliche

Komponenten oder Bauteile berühren.

Erdungsmethoden zum Schutz vor elektrostatischer

Entladung

Für die Erdung sind mehrere Methoden verfügbar. Verwenden Sie beim Umgang mit oder Installieren von Teilen, die gegenüber elektrostatischer Entladung empfindlich sind, eine oder mehrere der folgenden Methoden:

Verwenden Sie ein Antistatikarmband, das über ein Erdungskabel an eine geerdete Workstation bzw. ein geerdetes Computergehäuse angeschlossen ist. Antistatik-Armbänder sind flexible

Bänder mit einem Mindestwiderstand von 1 Megaohm (±10 Prozent) im Erdungskabel. Damit eine ordnungsgemäße Erdung stattfindet, muss die leitende Oberfläche des Armbandes auf der

Haut getragen werden.

Tragen Sie entsprechende Bänder um die Ferse, den Zeh oder an den Schuhen, wenn Sie im

Stehen arbeiten. Tragen Sie die Bänder an beiden Füßen, wenn Sie auf leitfähigem Boden oder auf antistatischen Fußmatten stehen.

Verwenden Sie leitfähige Wartungswerkzeuge.

Verwenden Sie ein tragbares Kundendienst-Kit mit einer zusammenfaltbaren, statische

Elektrizität ableitenden Arbeitsmatte.

Besitzen Sie keine geeigneten Hilfsmittel, um eine ordnungsgemäße Erdung sicherzustellen, setzen

Sie sich mit einem Vertriebspartner in Verbindung.

Weitere Informationen zu statischer Elektrizität oder Unterstützung bei der Installation des Produkts erhalten Sie bei einem HP Partner.

106 Kapitel 10 Elektrostatische Entladung DEWW

11 Technische Daten

Umgebungsanforderungen

Angaben Wert

Temperaturbereich*

Bei Betrieb

Bei Lagerung

Relative Luftfeuchtigkeit (kondensationsfrei)

10 °C bis 35 °C

-30 °C bis 60 °C

Bei Betrieb Mindestens der höhere Wert (feuchter): Taupunkttemperatur

–12 °C oder 8 % relative Luftfeuchte

Maximale Taupunkttemperatur 24 °C oder 90 % relative

Luftfeuchte

Bei Lagerung 5 % bis 95 %

38,7 °C, maximale Nassthermometer-Temperatur

* Alle angegebenen Temperaturen gelten für Meereshöhe. Bis zu einer Höhe von 3.048 m verringert sich die maximale

Temperatur um 1,0 °C pro 304,8 m. Direkte Sonneneinstrahlung ist nicht zugelassen. Die maximale Änderungsrate beträgt

20 °C/h. Obergrenze und Änderungsrate können durch Typ und Anzahl installierter Optionen beschränkt werden.

Für bestimmte zugelassene Hardwarekonfigurationen gilt ein erweiterter unterstützter Systemeinlass-

Temperaturbereich:

5 °C bis 10 °C und 35 °C bis 40 °C auf Meereshöhe mit einer höhenabhängigen Korrektur von

1,0 °C pro 175 m über 900 m bis maximal 3048 m.

40 °C bis 45 °C auf Meereshöhe mit einer höhenabhängigen Korrektur von 1,0 °C pro 125 m

über 900 m bis maximal 3048 m.

Die zulässigen Hardwarekonfigurationen für dieses System werden auf der HP Website

( http://www.hp.com/servers/ASHRAE ) aufgelistet.

Mechanische Daten

Angaben

Höhe

Tiefe

Breite

Gewicht (ungefährer Bereich)

Wert

4,29 cm (1,69 Zoll)

60,70 cm (23,90 Zoll)

43,46 cm (17,11 Zoll)

9,00 kg bis 17,00 kg (19,82 lb bis 37,44 lb)

DEWW Umgebungsanforderungen 107

Technische Daten zum Netzteil

In Abhängigkeit von den installierten Optionen und/oder der Region, in der der Server erworben wurde, ist der Server mit einem der folgenden Netzteile ausgestattet:

HP 550 W Netzteil (Teilenummer 730941-B21)

HP 900 W Wechselstromeingangsmodul (Teilenummer 744689-B21). Dieses Modul wird unterstützt, wenn die optionale HP RPS-Backplane mit zwei Einschüben (Teilenummer 745813-

B21) eingebaut ist.

Weitere Informationen zu Netzteilfunktionen, Spezifikationen und Kompatibilität finden Sie auf der

HP Website ( http://www.hp.com/go/proliant/powersupply ).

ACHTUNG: Überprüfen Sie die den System- und Netzteil-Eingangsnennstrom, bevor Sie den

Server einschalten.

Hot-Plug-Netzteil-Berechnungen

Spezifikationen der Hot-Plug-Netzteile und Rechner zur Bestimmung der elektrischen und der

Wärmelast für den Server finden Sie auf der HP Website unter dem HP Power Advisor

( http://www.hp.com/go/hppoweradvisor ).

108 Kapitel 11 Technische Daten DEWW

12 Support und andere Ressourcen

Vor Kontaktieren von HP

Bitte halten Sie die nachfolgend aufgeführten Informationen bereit, wenn Sie bei HP anrufen:

Active Health System-Protokoll (HP ProLiant Gen8 oder höher)

Laden Sie ein Active Health System-Protokoll herunter, das die sieben (7) Tage vor Auftreten der Störung umfasst, und halten Sie es bereit. Weitere Informationen enthält das

HP iLO 4

Benutzerhandbuch oder das HP Intelligent Provisioning Benutzerhandbuch auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/ilo/docs ).

Onboard Administrator-Bericht SHOW ALL (nur für HP BladeSystem-Produkte)

Weitere Informationen zum Anfordern des SHOW ALL-Berichts von Onboard Administrator finden Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/OAlog ).

Registrierungsnummer beim Technischen Support (sofern zutreffend)

Seriennummer des Produkts

Modellname und -nummer des Produkts

Produkt-Identifizierungsnummer

Eventuell vorliegende Fehlermeldungen

Zusätzlich installierte Platinen oder Hardware

Software und Hardware von Fremdherstellern

Betriebssystem und Revisionsstufe

HP Kontaktinformationen

Kontaktinformationen für die USA und weltweite Kontaktinformationen finden Sie auf der Website

„Contact HP“ (Kontaktaufnahme mit HP) ( http://www.hp.com/go/assistance ).

In den USA:

HP ist telefonisch unter 1-800-334-5144 erreichbar. Um eine ständige Qualitätsverbesserung zu erreichen, können Anrufe ggf. aufgezeichnet oder überwacht werden.

Wenn Sie einen Care Pack (Service-Upgrade) erworben haben, rufen Sie bitte die Website für

„Support & Drivers“ (Support und Treiber) auf ( http://www8.hp.com/us/en/support-drivers.html

).

Wenn sich das Problem nicht über die Website lösen lässt, rufen Sie bitte die Nummer

1-800-633-3600 an. Weitere Informationen zu Care Packs finden Sie auf der HP Website

( http://pro-aq-sama.houston.hp.com/services/cache/10950-0-0-225-121.html

).

Customer Self Repair (Reparatur durch den Kunden)

HP Produkte enthalten viele CSR-Teile (Customer Self Repair), um Reparaturzeiten zu minimieren und höhere Flexibilität beim Austausch defekter Bauteile zu ermöglichen. Wenn HP (oder ein

HP Servicepartner) bei der Diagnose feststellt, dass das Produkt mithilfe eines CSR-Teils repariert

DEWW Vor Kontaktieren von HP 109

werden kann, sendet Ihnen HP dieses Bauteil zum Austausch direkt zu. CSR-Teile werden in zwei

Kategorien unterteilt:

Zwingend – Teile, für die das Customer Self Repair-Verfahren zwingend vorgegeben ist. Wenn

Sie den Austausch dieser Teile von HP vornehmen lassen, werden Ihnen die Anfahrt- und

Arbeitskosten für diesen Service berechnet.

Optional – Teile, für die das Customer Self Repair-Verfahren optional ist. Diese Teile sind auch für Customer Self Repair ausgelegt. Wenn Sie jedoch den Austausch dieser Teile von

HP vornehmen lassen möchten, können bei diesem Service je nach den für Ihr Produkt vorgesehenen Garantiebedingungen zusätzliche Kosten anfallen.

HINWEIS: Einige Teile sind nicht für Customer Self Repair ausgelegt. Um den Garantieanspruch des

Kunden zu erfüllen, muss das Teil von einem HP Servicepartner ersetzt werden. Im illustrierten

Teilekatalog sind diese Teile mit „No“ bzw. „Nein" gekennzeichnet.

CSR-Teile werden abhängig von der Verfügbarkeit und vom Lieferziel am folgenden Geschäftstag geliefert. Für bestimmte Standorte ist eine Lieferung am selben Tag oder innerhalb von vier Stunden gegen einen Aufpreis verfügbar. Wenn Sie Hilfe benötigen, können Sie das HP technische Support

Center anrufen und sich von einem Mitarbeiter per Telefon helfen lassen. Den Materialien, die mit einem CSR-Ersatzteil geliefert werden, können Sie entnehmen, ob das defekte Teil an

HP zurückgeschickt werden muss. Wenn es erforderlich ist, das defekte Teil an

HP zurückzuschicken, müssen Sie dies innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums tun, in der Regel innerhalb von fünf (5) Geschäftstagen. Das defekte Teil muss mit der zugehörigen Dokumentation in der Verpackung zurückgeschickt werden, die im Lieferumfang enthalten ist. Wenn Sie das defekte

Teil nicht zurückschicken, kann HP Ihnen das Ersatzteil in Rechnung stellen. Im Falle von Customer

Self Repair kommt HP für alle Kosten für die Lieferung und Rücksendung auf und bestimmt den

Kurier-/Frachtdienst.

Weitere Informationen über das HP Customer Self Repair Programm erhalten Sie von Ihrem

Servicepartner vor Ort. Informationen über das CSR-Programm in Nordamerika finden Sie auf der

HP Website unter ( http://www.hp.com/go/selfrepair ).

110 Kapitel 12 Support und andere Ressourcen DEWW

13 Akronyme und Abkürzungen

ABEND

Abnormal End (Außergewöhnliche Beendigung)

ACU

Array Configuration Utility (Dienstprogramm zur Array-Konfiguration)

AMP

Advanced Memory Protection (Erweiterter Speicherschutz)

API

Application Program Interface

ASHRAE

American Society of Heating, Refrigerating and Air-Conditioning Engineers

ASR

Automatic Server Recovery (Automatische Serverwiederherstellung)

BP

Backplane

CAS

Column Address Strobe

CSA

Canadian Standards Association

CSR

Customer Self Repair (Reparatur durch den Kunden)

DDR3

Double Data Rate-3

DDR4

Double Data Rate-4

DPC

DIMMs pro Kanal

FAT

File Allocation Table (Dateizuordnungstabelle)

FBWC

Flash-Backed Write Cache (Flash-gestütztes Schreib-Cache)

HBA

DEWW 111

Host Bus Adapter (Host-Busadapter)

HP SIM

HP Systems Insight Manager

HP SSA

HP Smart Storage Administrator

HP SUM

HP Smart Update Manager

IEC

International Electrotechnical Commission iLO

Integrierte Lights-Out

IML

Integrated Management Log

ISO

International Organization for Standardization

JSON

JavaScript Object Notation

LFF

Large Form Factor

LOM

Lights-Out Management

LRDIMM

Load Reduced Dual In-Line Memory Module

NMI

Nonmaskable Interrupt

NVRAM

Nonvolatile Memory (Nichtflüchtiger Speicher)

OA

Onboard Administrator

ODD

Optical Disk Drive (Optisches Datenträgerlaufwerk)

PCIe

Peripheral Component Interconnect Express

PDU

Power Distribution Unit (Stromverteiler)

112 Kapitel 13 Akronyme und Abkürzungen DEWW

DEWW

POST

Power-On Self-Test (Selbsttest beim Systemstart)

PSU

Power Supply Unit (Netzteileinheit)

RDIMM

Registered Dual In-line Memory Module

RDP

Rapid Deployment Pack

REST

Representational State Transfer

RoHS

Restriction of Hazardous Substances

RPS

Redundant Power Supply (Redundantes Netzteil)

SAS

Serial Attached SCSI (Seriell verbundener SCSI)

SATA

Serial ATA (Serielles ATA)

SD

Secure Digital

SFF

Small Form Factor

SIM

Systems Insight Manager

SPP

HP Service Pack for ProLiant

SSD

Solid-State Drive

STD

Standard (DIMM-Spannung)

TMRA

Empfohlene Betriebstemperatur der Umgebung

TPM

Trusted Platform Module

UEFI

113

Unified Extensible Firmware Interface

UID

Unit Identification (Geräteidentifizierung)

USB

Universal Serial Bus

VC

Virtual Connect

VCA

Version Control Agent

VCRM

Version Control Repository Manager (Repository-Manager für die Versionskontrolle) xHCI

Extensible Host Controller Interface

114 Kapitel 13 Akronyme und Abkürzungen DEWW

14 Feedback zur Dokumentation

HP möchte Dokumentationen liefern, die Ihren Anforderungen gerecht werden. Sie können uns helfen, die Dokumentation zu verbessern, indem Sie Hinweise auf Fehler, Vorschläge oder

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) senden.

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DEWW 115

Index

A

Abmessungen und Gewicht 107

Active Health System

Active Health System 85

Server Mode (Servermodus)

84

ACU (Array Configuration Utility)

94

Advanced ECC-Speicher

Advanced ECC-

Speicherkonfiguration 54

Richtlinien zur Advanced ECC-

Bestückung 55

Akkupacks einbauen 43

Aktivieren des Trusted Platform

Module 73

Aktualisieren des System-ROM

Aktualisieren der Firmware

oder des System-ROM 96

Anwendung Firmware Update

in System Utilities 98

Befehl FWUpdate in der

integrierten UEFI-Shell 97

FWUPDATE Utility 96

Online Flash-Komponenten

98

Unterstützung für redundantes

ROM 96

Analyse des Crash-

Speicherauszugs 9

Änderungskontrolle und proaktive

Benachrichtigung 100

Anforderungen, elektrische

Erdung 23

Anforderungen, Luftzirkulation 21

Anforderungen, Platzbedarf 21

Anforderungen, Standort 22

Anforderungen,

Stromversorgung 23

Anforderungen, Temperatur 22

Ausschalten 12

Automatic Server Recovery

(ASR) 94

B

Belüftung 21

Benachrichtigungsaktionen 100

Bestückungsrichtlinien für Online-

Ersatzspeicher

Bestückungsrichtlinien für

Online-Ersatzspeicher 55

Speicherkonfiguration für

Online-Ersatzspeicher 54

Betriebssystem-Absturz

Automatic Server Recovery

(Automatische

Serverwiederherstellung) 94

NMI-Funktionalität 9

Betriebssysteminstallation

HP Betriebssystem- und

Virtualisierungssoftware-

Unterstützung für ProLiant

Server 99

Installieren des

Betriebssystems 31

Betriebssystem-Unterstützung

HP Betriebssystem- und

Virtualisierungssoftware-

Unterstützung für ProLiant

Server 99

HP Insight Diagnostics

Datenerfassungsfunktionalitä

t 89

Unterstützte

Betriebssystemversion 99

Betriebsumgebung, empfohlene

21

BIOS-Upgrade 84

Boot-Optionen

Erneutes Eingeben der

Seriennummer und Produkt-

ID des Servers 93

Flexible Startsteuerung 91

HP UEFI System Utilities 90

C

Cache-Modul-Installation 41

Care Pack

HP Insight Remote Support

87

HP Kontaktinformationen 109

HP Technology Service

Portfolio 99

Optionale

Installationsservices 21

Central Connect 87

CMOS 8

D

Diagnoseprobleme 101

Diagnoseprogramme

Automatic Server Recovery

(Automatische

Serverwiederherstellung) 94

HP Insight Diagnostics 88

Server Mode (Servermodus)

84

Dienstprogramme

Dienstprogramme und

Funktionen 94

Software und

Konfigurationsprogramme

84

Dienstprogramme, Bereitstellung

Scripting Toolkit für Windows

und Linux 89

Server Mode (Servermodus)

84

DIMM-Identifizierung 52

DIMM-Installationsrichtlinien

DIMM-Identifizierung 52

Ein-, zwei- und vierreihige

DIMMs 52

DIMM-Module, ein-, zwei- und

vierreihig 52

DIMMs, installieren 55

Direktverbindung 87

E

Eingebettete UEFI-Diagnose 93

116 Index DEWW

Einschalten

Einschalten des Servers 12

Einschalten und Auswählen von Systemstart-Optionen

30

Elektrostatische Entladung

Elektrostatische Entladung

106

Erdungsmethoden zum Schutz vor elektrostatischer

Entladung 106

Schutz vor elektrostatischer

Entladung 106

Empfohlene Betriebstemperatur

der Umgebung 22

Entfernen der Sicherheitsblende

13

Erase Utility

Erase Utility 89

Server Mode (Servermodus)

84

Erdung, Anforderungen

Erforderliche elektrische

Erdung 23

Schutz vor elektrostatischer

Entladung 106

Erdung, Methoden

Erdungsmethoden zum Schutz vor elektrostatischer

Entladung 106

Schutz vor elektrostatischer

Entladung 106

Erforderliche Luftzirkulation und

Mindestabstände 21

Erneutes Eingeben der

Seriennummer des Servers 93

Eurasische

Wirtschaftskommission 104

Externe USB-Funktionalität 95

F

FBWC-Modul 41

FBWC-Verkabelung 74

Fehlerbeseitigung, Ressourcen

101

Fehlerdiagnose

Fehlerbeseitigung 101

Ressourcen für die

Fehlerbeseitigung 101

Fehlermeldungen 101

Firmware

Software und Firmware 99

Zugriff auf Supportmaterialien

von HP 96

Flexible Startsteuerung 91

Foundation Care Services 99

Frontrahmen, anbringen 32

G

Garantieinformationen 105

Gewicht 107

H

Hardwareoptionen, Installation

Einführung 32

Installation der

Hardwareoptionen 32

Health-Treiber 94

Herausnehmen des Servers aus

dem Rack 13

Herausziehen des Servers aus

dem Rack 12

Hot-Swap-Lüfter 48

HP Care Pack Services

HP Technology Service

Portfolio 99

Optionale

Installationsservices 21

HP Collaborative Support 99

HP Insight Diagnostics

HP Insight Diagnostics 88

HP Insight Diagnostics

Datenerfassungsfunktionalitä

t 89

HP Insight Diagnostics

Datenerfassungsfunktionalität

89

HP Insight Online

HP Insight Online 88

HP Insight Remote Support

87

Server Mode (Servermodus)

84

HP Insight Online Direct

Connect 87

HP Insight Remote Support

Software

HP Insight Remote Support

87

HP Insight Remote Support

Central Connect 87

HP Technology Service

Portfolio 99

HP Kontaktinformationen 109

HP Partner

Erdungsmethoden zum Schutz vor elektrostatischer

Entladung 106

HP Kontaktinformationen 109

Support und andere

Ressourcen 109

HP Proactive Care 99

HP RESTful API

HP RESTful API-Unterstützung

für HP iLO 86

HP RESTful API-Unterstützung

für UEFI 93

HP Service Pack for ProLiant

HP Insight Diagnostics 88

HP Service Pack for ProLiant

90

Server Mode (Servermodus)

84

HP SmartMemory 51

HP Smart Storage Akku 43

HP Smart Update Manager,

Überblick

HP Smart Update Manager

90

Server Mode (Servermodus)

84

HP SSA (HP Smart Storage

Administrator)

HP Smart Storage

Administrator 94

Server Mode (Servermodus)

84

HP Support Center 99

HP Systems Insight Manager

(SIM)

HP Insight Diagnostics 88

Integrated Management Log

87

HP-Website 109

I

Identifizieren, Inhalts des Server-

Versandkartons 25

Informationsquellen 109

DEWW Index 117

Inhaltsdeklaration der RoHS-

Materialien für die Türkei 105

Inhaltsdeklaration der RoHS-

Materialien für die Ukraine 105

Insight Diagnostics

HP Insight Diagnostics 88

HP Insight Diagnostics

Datenerfassungsfunktionalitä

t 89

System auf dem neuesten

Stand halten 96

Installation mittels Skripts 89

Installationsservices

Installieren der

Hardwareoptionen 25

Optionale

Installationsservices 21

Installation von Optionen

Einführung 32

Installation der

Hardwareoptionen 32

Installieren der

Hardwareoptionen 25

Optionale

Installationsservices 21

Installieren der Hardware

Einführung 32

Installation der

Hardwareoptionen 32

Installieren der

Hardwareoptionen 25

Integrated Lights-Out (iLO)

HP iLO 84

Integrated Management Log

87

Integrated Management Log

(IML) 87

integrierter Array-Controller 36

integrierte UEFI-Shell 93

Intelligent Provisioning

HP Insight Diagnostics 88

HP UEFI System Utilities 90

Intelligent Provisioning 88

Server Mode (Servermodus)

84

K

Kabelanordnung 29

Kabelführungsarm 26

Kennwort für den Systemstart 8

Kennzeichnung für Belarus,

Kasachstan, Russland 104

Komponenten, Rückseite 4

Komponenten, Vorderseite 1

Komponenten auf der Rückseite

4

Konfigurationseinstellungen des

Systems

Sicherheitsvorteile 96

Systemwartungsschalter 8

Kontaktaufnahme mit HP

HP Kontaktinformationen 109

Vor Kontaktieren von HP 109

L

Laufwerke,

Installationsrichtlinien 33

Laufwerke, installieren 33

Laufwerks-LEDs 9

Laufwerksverkabelung

Laufwerkskabeloptionen 36

Verkabelung 74

LED, Rückseite 5

LED, Zustand 4

LEDs, Laufwerk 9

LEDs, Netzteil 4

LEDs, NIC 5

LEDs, Stromversorgungsfehler 4

Legacy-USB-Unterstützung 95

Löschen des NVRAM 8

Lüftermodule, Einbau 48

Luftfeuchtigkeit 107

Luftzirkulation, Anforderungen

Erforderliche Luftzirkulation und

Mindestabstände 21

Optimale Betriebsumgebung

21

Temperaturanforderungen 22

M

Mechanische Daten 107

Mini-SAS, Verkabelung 74

Monitoranschluss 4

N

Netzteil-LEDs 4

NIC-Anschlüsse 4

Nicht-Hot-Plug-Laufwerke,

installieren 33

NMI-Funktionalität 9

NMI-Sockel 9

O

Online-Ersatzspeicher

Bestückungsrichtlinien für

Online-Ersatzspeicher 55

Speicherkonfiguration für

Online-Ersatzspeicher 54

Optimale Betriebsumgebung 21

Optionale Erweiterungskarten 61

Optionales HP Trusted Platform

Module 70

Optisches Laufwerk,

Verkabelung 84

P

PCI Riser-Käfig, installieren 19

PCI-Riser-Käfig entfernen 17

Power Calculator

Hot-Plug-Netzteil-

Berechnungen 108

Stromversorgungsanforderunge

n 23

Proaktive Benachrichtigung 100

Produkt-ID 93

Q

QR-Etikett 90

QuickSpecs

Controller-Optionen 40

DIMM-Identifizierung 52

Laufwerkskabeloptionen 36

Product QuickSpecs (Produkt-

ID) 84

R

Rack-Installation 21

Rack-Montagebügel 26

Rackschienen-Klettband 29

Rack-Vorsichtsmaßnahmen 24

RAID Konfiguration 94

Rapid Deployment Pack (RDP)

21

Redundanter Lüfter 47

Redundantes ROM 96

Registrieren des Servers 31

Reparatur durch den Kunden

(CSR)

HP Kontaktinformationen 109

Richtlinien zur Advanced ECC-

Bestückung 55

118 Index DEWW

RoHS

Inhaltsdeklaration der RoHS-

Materialien für die Türkei

105

Inhaltsdeklaration der RoHS-

Materialien für die Ukraine

105

Rückseite, LEDs 5

S

Scripting Toolkit

Scripting Toolkit für Windows

und Linux 89

Server Mode (Servermodus)

84

Secure Boot-Konfiguration 92

Seriennummer 93

Server, Warnmeldungen

Rack-Vorsichtsmaßnahmen

24

Serverspezifische

Warnhinweise und

Vorsichtsmaßnahmen 24

Server Mode (Servermodus) 84

Serveroptionen, installieren 32

Server-Setup

Setup 21

System auf dem neuesten

Stand halten 96

Service-Packs 90

Sicherheitsblende 32

Sicherheitsblende, abnehmen 13

Sicherheitsinformationen

Sicherheitsvorteile 96

Sicherheit und Einhaltung behördlicher Bestimmungen

104

Sicherheitsüberlegungen

Erdungsmethoden zum Schutz vor elektrostatischer

Entladung 106

Schutz vor elektrostatischer

Entladung 106

Sicherheitsvorteile 96

Sicherheit und Einhaltung behördlicher Bestimmungen

104

Smart Update Manager

HP Smart Update Manager

90

Server Mode (Servermodus)

84

Speicher, Advanced ECC 54

Speicher, konfigurieren

Advanced ECC-

Speicherkonfiguration 54

Speicherkonfiguration für

Online-Ersatzspeicher 54

Speicher, Online-Ersatz 54

Speicherauszug 9

Speichercontroller

Controller-Optionen 40

Speicherverkabelung 74

Systemwartungsschalter 8

Speicherkonfigurationen 54

Speicheroptionen 50

Speichersubsystem, Architektur

52

SPP

HP Insight Diagnostics 88

HP Service Pack for ProLiant

90

Standardeinstellungen 54

Standortanforderungen 22

Statische Aufladung 106

Stromversorgungsanforderunge

n 23

Stromversorgungsfehler 4

Stromverteilungseinheit (Power

Distribution Unit, PDU) 23

System, aktualisieren 96

System Erase Utility 89

Systemkonfiguration 84

Systemwartungsschalter 8

T

Technische Daten

Technische Daten 107

Umgebungsanforderungen

107

Technische Daten,

Betriebsumgebung

Technische Daten 107

Umgebungsanforderungen

107

Technische Daten, Netzteil 108

Technische Daten, Server

Technische Daten 107

Umgebungsanforderungen

107

Technische Daten zum Netzteil

108

Technische Kundenunterstützung von HP

HP Kontaktinformationen 109

HP Technology Service

Portfolio 99

Support und andere

Ressourcen 109

Technischer Support

HP Kontaktinformationen 109

HP Technology Service

Portfolio 99

Support und andere

Ressourcen 109

Vor Kontaktieren von HP 109

Technology Services 99

Temperaturanforderungen

Temperaturanforderungen 22

Umgebungsanforderungen

107

Treiber 98

Trusted Platform Module (TPM)

Aufbewahren des Schlüssels/

Kennwortes für die

Wiederherstellung 73

Optionales HP Trusted Platform

Module 70

U

UEFI System Utilities

HP UEFI System Utilities 90

Verwenden von HP UEFI

System Utilities 91

Umgebungsanforderungen 107

Umgebungsbedingungen 21

Optimale Betriebsumgebung

21

Umgebungsanforderungen

107

Umgebungstemperatur

Temperaturanforderungen 22

Umgebungsanforderungen

107

Unterbrechungsfreie

Stromversorgung (UPS) 23

DEWW Index 119

Unterstützte Betriebssysteme

HP Betriebssystem- und

Virtualisierungssoftware-

Unterstützung für ProLiant

Server 99

Unterstützte

Betriebssystemversion 99

Unterstützung des Advanced ECC-

Speichers 54

USB-Unterstützung 95

V

Verkabelung 74

Versandkarton, Inhalt 25

Version Control Agent (VCA) 99

Version Control Repository

Manager (VCRM) 99

Virtualisierungsoption 99

Vorderseite, Komponenten 1

Vorsichtsmaßnahmen

Rack-Vorsichtsmaßnahmen

24

Serverspezifische

Warnhinweise und

Vorsichtsmaßnahmen 24

W

Warnhinweise 106

Wartungsrichtlinien 96

Website, HP 109

Wiederherstellungstaste 73

Z

Zulassungsinformationen

Sicherheit und Einhaltung behördlicher Bestimmungen

104

Zulassungshinweise 104

120 Index DEWW

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* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

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