Schneider Electric Premium und Atriumunter EcoStruxure™ Control Expert - Fipio/AS-i-Gateway Benutzerhandbuch
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
35008153 12/2018
Premium und Atrium mit
EcoStruxure™
Control Expert
Fipio/AS-i-Gateway
Handbuch zur Inbetriebnahme
(Übersetzung des englischen Originaldokuments)
12/2018 www.schneider-electric.com
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Die Informationen in der vorliegenden Dokumentation enthalten allgemeine Beschreibungen und/oder technische Leistungsmerkmale der hier erwähnten Produkte. Diese Dokumentation dient keinesfalls als Ersatz für die Ermittlung der Eignung oder Verlässlichkeit dieser Produkte für bestimmte Verwendungsbereiche des Benutzers und darf nicht zu diesem Zweck verwendet werden. Jeder Benutzer oder Integrator ist verpflichtet, angemessene und vollständige
Risikoanalysen, Bewertungen und Tests der Produkte im Hinblick auf deren jeweils spezifischen
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Verbesserungs- und Änderungsvorschlage sowie Hinweise auf angetroffene Fehler werden jederzeit gern entgegengenommen.
Sie erklären, dass Sie ohne schriftliche Genehmigung von Schneider Electric dieses Dokument weder ganz noch teilweise auf beliebigen Medien reproduzieren werden, ausgenommen zur
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Verwendung dieses Dokument oder seines Inhalts, ausgenommen die nichtexklusive Lizenz zur
Nutzung als Referenz. Das Handbuch wird hierfür „wie besehen“ bereitgestellt, die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Alle weiteren Rechte sind vorbehalten.
Bei der Montage und Verwendung dieses Produkts sind alle zutreffenden staatlichen, landesspe zifischen, regionalen und lokalen Sicherheitsbestimmungen zu beachten. Aus Sicherheitsgründen und um die Übereinstimmung mit dokumentierten Systemdaten besser zu gewährleisten, sollten
Reparaturen an Komponenten nur vom Hersteller vorgenommen werden.
Beim Einsatz von Geräten für Anwendungen mit technischen Sicherheitsanforderungen sind die relevanten Anweisungen zu beachten.
Die Verwendung anderer Software als der Schneider Electric-eigenen bzw. einer von Schneider
Electric genehmigten Software in Verbindung mit den Hardwareprodukten von Schneider Electric kann Körperverletzung, Schäden oder einen fehlerhaften Betrieb zur Folge haben.
Die Nichtbeachtung dieser Informationen kann Verletzungen oder Materialschäden zur Folge haben!
© 2018 Schneider Electric. Alle Rechte vorbehalten.
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Inhaltsverzeichnis
Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Über dieses Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Teil I Der Gateway TBX SAP 10 Fipio/AS-i . . . . . . . . . . . .
Kapitel 1 Allgemeine Übersicht über den AS-i-Bus . . . . . . . . . . . .
Haupteigenschaften des AS-i-Busses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Profil des Masters und Struktur eines Slave . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Architektur des Moduls TBX SAP 10. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Funktionsphasen des AS-i-Masters. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Betriebsarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Funktionen des Moduls TBX SAP 10 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Kenndaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Überblick über die Hauptbestandteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beispiel für AS-i-Bus-Topologie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Teil II Hardwaretechnische Inbetriebnahme des Gateways
TBX SAP 10 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 2 Gateway Fipio/AS-i: TBX SAP 10. . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.1 Beschreibung der Gateway TBX SAP 10 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Aufbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Stromversorgung für das Modul TBX SAP 10 . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Architektur des Fipio-Busses mit Hilfsanschlüssen (IP20) . . . . . . . . .
Fipio-Adresseinstellungen für das AS-i-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschlüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.2 AS-i-Bus-Diagnose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anzeige der Modulzustände . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Teil III Softwareinstallation für das Gateway TBX SAP 10 .
Kapitel 3 Prinzipien der softwaretechnischen Inbetriebnahme des
AS-i-Busses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Adressierung der Ein- und Ausgänge für mit dem Modul TBX SAP 10 verbundenen Geräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung der Softwareinstallation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 4 AS-i-Bus-Konfiguration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hinzufügen eines Moduls TBX SAP 10 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zugreifen auf das Konfigurationsfenster des Moduls TBX SAP 10 . . .
Konfigurationsfenster des Moduls TBX SAP 10 . . . . . . . . . . . . . . . . .
Deklaration eines Slave-Geräts auf dem AS-i-Bus . . . . . . . . . . . . . . .
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Anzeige der an das Modul TBX SAP 10 angeschlossenen AS-i-Geräte im Projekt-Browser. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Änderung der Softwarekonfiguration des AS-i-Busses . . . . . . . . . . . .
Zugriff auf die Beschreibung eines AS-i-Slaves. . . . . . . . . . . . . . . . . .
Definition eines neuen Slave-Profils in einem privaten AS-i-Katalog. .
Anzeigen der AS-i-Slave-Konfiguration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 5 Debuggen und Diagnose des AS-i-Busses . . . . . . . . . . .
Diagnose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Debug-Fenster der Moduls TBX SAP 10 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zugriff auf die Funktionen zur Modul- und Kanaldiagnose auf einem
Modul TBX SAP 10 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
AS-i-Bus-Diagnose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anzeigen des Slave-Status . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zugreifen auf die Einstellungen der Parameter eines AS-i-Geräts . . .
Zugreifen auf die Funktion zur Forcierung/Aufhebung der Forcierung des AS-i-Kanals . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zugreifen auf die Befehle SET und RESET der AS-i-Ausgänge . . . . .
Automatisches Ersetzen eines fehlerhaften AS-i-Slaves . . . . . . . . . . .
Einfügen eines Slave-Gerätes in eine bestehende AS-i -Konfiguration
Kapitel 6 Sprachobjekte des Moduls TBX SAP 10 . . . . . . . . . . . . .
6.1 Die dem Modul TBX SAP 10 zugeordneten Sprachobjekte und IODDT
Beschreibung der Sprachobjekte des Moduls TBX SAP 10 . . . . . . . .
Implizite Austauschsprachobjekte der anwendungsspezifischen
Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Mit der applikationsspezifischen Funktion verbundene Sprachobjekte mit explizitem Austausch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verwaltung von Austausch und Rückmeldungen mit expliziten
Objekten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6.2 Der IODDT T_SAP10_STD, anwendbar auf das Modul TBX SAP 10 .
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Beschreibung der Objekte mit implizitem Austausch des IODDT des
Typs TBX SAP 10 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Explizite Austauschobjekte des IODDT vom Typ T_SAP10_STD . . . .
6.3 Sprachobjekte des Moduls TBX SAP 10 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Sprachobjekte mit implizitem oder explizitem Austausch, Status des
Moduls TBX SAP 10 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sprachobjekte für die Konfiguration des Moduls TBX SAP 10 . . . . . .
Funktionsphasen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Sicherheitshinweise
Wichtige Informationen
HINWEISE
Lesen Sie sich diese Anweisungen sorgfältig durch und machen Sie sich vor Installation, Betrieb,
Bedienung und Wartung mit dem Gerät vertraut. Die nachstehend aufgeführten Warnhinweise sind in der gesamten Dokumentation sowie auf dem Gerät selbst zu finden und weisen auf potenzielle Risiken und Gefahren oder bestimmte Informationen hin, die eine Vorgehensweise verdeutlichen oder vereinfachen.
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BITTE BEACHTEN
Elektrische Geräte dürfen nur von Fachpersonal installiert, betrieben, bedient und gewartet werden. Schneider Electric haftet nicht für Schäden, die durch die Verwendung dieses Materials entstehen.
Als qualifiziertes Fachpersonal gelten Mitarbeiter, die über Fähigkeiten und Kenntnisse hinsichtlich der Konstruktion und des Betriebs elektrischer Geräte und deren Installation verfügen und eine Schulung zur Erkennung und Vermeidung möglicher Gefahren absolviert haben.
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Über dieses Buch
Auf einen Blick
Ziel dieses Dokuments
In diesem Handbuch wird die hardware- und softwaretechnische Implementierung für das
Fipio/AS-i-Gateway TBX SAP 10 beschrieben.
Gültigkeitsbereich
Diese Dokumentation ist gültig ab EcoStruxure™ Control Expert 14.0.
Die technischen Merkmale der hier beschriebenen Geräte sind auch online abrufbar. So greifen
Sie auf diese Informationen online zu:
Schritt
1
2
3
4
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6
Aktion
Gehen Sie zur Homepage von Schneider Electric www.schneider-electric.com
.
Geben Sie im Feld Search die Referenz eines Produkts oder den Namen einer Produktreihe ein.
Die Referenz bzw. der Name der Produktreihe darf keine Leerstellen enthalten.
Wenn Sie nach Informationen zu verschiedenen vergleichbaren Modulen suchen, können Sie
Sternchen ( * ) verwenden.
Wenn Sie eine Referenz eingegeben haben, gehen Sie zu den Suchergebnissen für technische
Produktdatenblätter (Product Datasheets) und klicken Sie auf die Referenz, über die Sie mehr erfahren möchten.
Wenn Sie den Namen einer Produktreihe eingegeben haben, gehen Sie zu den
Suchergebnissen Product Ranges und klicken Sie auf die Reihe, über die Sie mehr erfahren möchten.
Wenn mehrere Referenzen in den Suchergebnissen unter Products angezeigt werden, klicken
Sie auf die gewünschte Referenz.
Je nach der Größe der Anzeige müssen Sie ggf. durch die technischen Daten scrollen, um sie vollständig einzusehen.
Um ein Datenblatt als PDF-Datei zu speichern oder zu drucken, klicken Sie auf Download XXX product datasheet.
Die in diesem Dokument vorgestellten Merkmale sollten denen entsprechen, die online angezeigt werden. Im Rahmen unserer Bemühungen um eine ständige Verbesserung werden Inhalte im
Laufe der Zeit möglicherweise überarbeitet, um deren Verständlichkeit und Genauigkeit zu verbessern. Sollten Sie einen Unterschied zwischen den Informationen im Dokument und denen online feststellen, nutzen Sie die Online-Informationen als Referenz.
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Weiterführende Dokumentation
Titel der Dokumentation
Premium- und Atrium-Steuerungen mit EcoStruxure™ Control Expert, Fipio-
Bus, Konfigurationshandbuch
Referenz-Nummer
35008155 (Englisch),
35008156 (Französisch),
35008157 (Deutsch),
35013953 (Italienisch),
35008158 (Spanisch),
35013954 (Chinesisch)
Diese technischen Veröffentlichungen sowie andere technische Informationen stehen auf unserer
Website https://www.schneider-electric.com/en/download zum Download bereit.
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Beschreibung des Gateway Fipio/AS-i
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Der Gateway TBX SAP 10 Fipio/AS-i
Teil I
Der Gateway TBX SAP 10 Fipio/AS-i
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Beschreibung des Gateway Fipio/AS-i
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Übersicht über den AS-i-Bus
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Allgemeine Übersicht über den AS-i-Bus
Kapitel 1
Allgemeine Übersicht über den AS-i-Bus
Inhalt dieses Kapitels
In diesem Kapitel werden die allgemeinen Eigenschaften des AS-i-Busses beschrieben.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Haupteigenschaften des AS-i-Busses
Profil des Masters und Struktur eines Slave
Thema
Architektur des Moduls TBX SAP 10
Funktionsphasen des AS-i-Masters
Betriebsarten
Funktionen des Moduls TBX SAP 10
Technische Kenndaten
Überblick über die Hauptbestandteile
Beispiel für AS-i-Bus-Topologie
Seite
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Übersicht über den AS-i-Bus
Haupteigenschaften des AS-i-Busses
Allgemeines
AS-i ist ein System, bei welchem die Verwaltung der Austauschvorgänge über einen einzigen
Master realisiert wird, der nacheinander mittels Abfrage des Busses alle erkannten Slaves aufruft und ihre Antwort erwartet.
Der Datenübertragungsrahmen (Frame) der seriellen Kommunikation transportiert:
4 Datenbits (D0 bis D3), welche das Abbild der Eingänge oder der Ausgänge sind, je nach der
Art der Schnittstelle.
4 Parametrierungs-Bits (P0 bis P3), die es ermöglichen, die Betriebsarten der Schnittstelle zu definieren.
Die Bits P0 bis P3 werden für die intelligenten Geräte verwendet, die die anwendungsspezi fische integrierte AS-i-Schaltung (ASIC) enthalten. Die Funktionsweise kann während des
Betriebs geändert werden.
Die Adresse des Slaves wird mit 5 Bits kodiert.
Im Request des AS-i -Masters werden die Ausgänge gesetzt, und die Eingänge der AS-i-Geräte werden in der Antwort des Slave zurückgemeldet.
Adressierung der Slaves
Jeder an den AS-i-Bus angeschlossene Slave muss eine Adresse besitzen, die zwischen 1 und 31 liegt (Codierung mit 5 Bits).
Die werksseitig mitgelieferten Slaves besitzen die Adresse 0 (die Adresse des Slave ist nichtflüchtig gespeichert).
Die Programmierung der Adresse wird mit Hilfe der spezifischen Adressierungsstation XZMC11 durchgeführt.
HINWEIS: Bei Austausch eines defekten Slave mit definierter Adresse kann die Aktualisierung der
Adresse des Ersatz-Slave automatisch durchgeführt werden.
Kennzeichnung der Slaves
Alle an den AS-i-Bus angeschlossenen Slave-Geräte sind gekennzeichnet durch:
Einen E/A-Code (Code der Verteilung der Eingänge/Ausgänge).
Ein Identifikationscode, welcher die funktionale Identifikation des Slave vervollständigt.
Diese Kennzeichnungen ermöglichen dem AS-i-Master, die auf dem Bus vorhandene
Konfiguration zu erkennen.
Diese verschiedenen Profile wurden von der AS-i Association entwickelt. Sie dienen zur
Unterscheidung zwischen Eingangs-, Ausgangs- und gemischten Modulen, intelligenten Gerätefa milien usw.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Maximale Anzahl der Ein-/Ausgänge
Ein AS-i-Bus kann maximal 31 Slaves unterstützen.
Jeder Slave kann über maximal 4 Eingänge und/oder 4 Ausgänge verfügen.
Dies ermöglicht es, maximal 124 Eingänge und 124 Ausgänge zu verwalten, d. h. 248 digitale Ein-
/Ausgänge, falls sämtliche aktiven Geräte 4 Eingänge und 4 Ausgänge besitzen.
AS-i-Kabel
Das AS-i-Kabel ist eine zweiadrige Verbindung, über die die Kommunikation und die Stromver sorgung der angeschlossenen Geräte erfolgen.
Die Verbindung muss nicht verdrillt sein.
Der Querschnitt der Drähte kann 2 x 0,75 mm 2 dem von den Geräten aufgenommenen Strom.
, 2 x 1,5 mm 2 oder 2 x 2,5 mm 2 betragen, je nach
Topologie und maximale Länge des AS-i-Busses
Die Topologie des AS-i-Busses ist flexibel. Sie kann vollkommen an die Bedürfnisse des Benutzers angepasst werden (Topologie Punkt-zu-Punkt, in Reihe, als Baum usw.).
In jedem Falle darf die kumulierte Länge aller Zweige des Busses ohne Verwendung eines
Verstärkers 100 Meter und unter Verwendung von zwei Verstärkern 300 Meter nicht überschreiten.
Zykluszeit des AS-i-Busses
Das AS-i-System überträgt auf dem Bus stets Informationen, deren Länge für alle Slaves identisch ist. Die AS-i-Zykluszeit hängt von der Anzahl der an den Bus angeschlossenen Slaves ab.
Bei Vorhandensein von 31 Slaves im Betriebszustand beträgt diese Zeit maximal 5 ms.
Diese Zykluszeit darf jedoch nicht mit der Antwortzeit des Moduls TBX SAP 10 an die SPS über das Fipio-Netzwerk verwechselt werden.
Zuverlässigkeit, Flexibilität
Das verwendete Übertragungsverfahren (Strommodulation und Manchester-Codierung) bietet die
Gewähr für eine zuverlässige Funktion. Der Master überwacht die Versorgungsspannung der
Leitung und die übertragenen Daten. Er erkennt Übertragungsfehler sowie Ausfälle der Slaves und
überträgt die Information zur Steuerung.
Das Auswechseln oder das Anschließen eines neuen Slave während des Betriebs beeinträchtigt die Kommunikation des Masters mit den anderen Slaves nicht.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Profil des Masters und Struktur eines Slave
Die Master-Profile
Das AS-i-System funktioniert nach dem Master-Slave-Prinzip. Der AS-i-Master steuert den
Datenaustausch mit maximal 31 Slaves. Die Spezifikationen des AS-i-Masters unterscheiden zwischen den Mastern je nach Anzahl der gebotenen Dienste (Profil-Definition). Drei Master-
Profile stehen zur Verfügung: (M0, M1, M2). Die AS-i-Spezifikationen definieren klar die
Funktionen, die ein Master mit einem gegebenen Profil besitzen muss.
Die AS-i-Norm definiert für den Master mehrere Dienstebenen:
Profil M0 - Minimum Master : Der Master tauscht Daten mit den vorhandenen Slaves. Der
Master übernimmt nur die Konfiguration der Slaves, die beim Einschalten an den Bus angeschlossen waren und nur die Datenübertragungen über die Ein-/Ausgänge.
Profil M1 - Full Master : Dieses Profil umfasst alle in den AS-i-Master-Spezifikationen definierten
Funktionalitäten.
Profil M2 - Reduced Master : Dieses Profil entspricht den Funktionen des Profils M0 mit der
Möglichkeit der Slave-Parametrierung.
Das für TBX SAP 10 gültige Profil entspricht dem Typ M2 mit der zusätzlichen Möglichkeit der
Rückmeldung von Diagnosedaten an die SPS.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Struktur eines AS-i-Slaves
Ein AS-i-Slave ist mit einer integrierten Schaltung ausgestattet, die seinen Anschluss an den ASi-Bus gewährleistet. Die integrierte Schaltung umfasst:
4 Eingänge für konfigurierbare Daten,
4 Ausgänge für konfigurierbare Daten,
4 Status für Slave-Parameter.
Die anderen Funktionsparameter, die Konfigurationsdaten einschließlich der E/A-Zuordnung, die
Identifikationscodes und Adressdaten werden in einem nichtflüchtigen Speicher gespeichert.
Die nachfolgende Abbildung zeigt den Aufbau eines AS-i-Slaves.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Beschreibung der Komponenten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die verschiedenen Bestandteile der Struktur eines Slaves.
Element
E/A-Daten
Parameter
Konfiguration/
Identifikation
Adresse
Beschreibung
Die Ausgänge sind für die Automatisierungskomponenten bestimmt und werden vom AS-i-
Master an den AS-i-Slave übertragen. Die Eingangswerte werden vom AS-i-Slave gespeichert und dem Master zur Verfügung gestellt.
Die Parameterstatus des AS-i-Slave ermöglichen dem AS-i-Master die Übertragung von
Werten, die nicht als Eingangs-/Ausgangsdaten interpretiert werden. Diese Parameter können für die Steuerung und das Schalten zwischen den internen Betriebsarten der
Messwertgeber oder Stellglieder verwendet werden.
Beispiele: Motorstarter: geringe oder hohe Drehzahl, Starten, Anhalten, Näherungsschalter,
Reichweite, Löschung des Hintergrundes etc.
Diese Parameter können im Verlauf der verschiedenen Funktionsphasen für die Korrektur eines Kalibrierwertes verwendet werden. Diese Funktionalität kann auf Slaves mit integriertem AS-i-Anschluss realisiert werden, unter der Bedingung, dass die Slaves diese
Funktion unterstützen. Nur ein Master mit dem Profil M1 oder M2 kann diese Parameter
ändern.
Die Konfiguration der Ein- und Ausgänge (oder E/A-Code) definiert die Daten des AS-i-
Slaves, die als Eingänge, Ausgänge oder als bidirektionale Ausgänge verwendet werden.
Die E/A-Konfiguration (4 Bits) wird vom Slave-Hersteller definiert. Sie ist in der
Dokumentation zu dem entsprechenden Slave spezifiziert.
Der Typ eines AS-i-Slaves (oder Identifikationscode) wird durch die E/A-Konfiguration bzw. einen Identifikationscode definiert. Dieser wird für jeden Slave mit 4 Bits kodiert. Auch er ist herstellerspezifisch und wird in der Dokumentation beschrieben.
Bei Lieferung haben die Slaves die Adresse 0. Um den Datenaustausch zu ermöglichen, müssen die Slaves mit einer Adresse zwischen 1 und 31 programmiert werden. Die Adresse
0 ist für spezifische Funktionen reserviert.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Architektur des Moduls TBX SAP 10
Einführung
Um der SPS den Zugriff auf die Datenstruktur eines AS-i-Slaves zu ermöglichen, muss das Modul
TBX SAP 10 Datenfelder integrieren und Listen verwalten.
Abbildung der Architektur
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Architektur des Moduls TBX SAP 10.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Beschreibung der Komponenten
In der nachfolgenden Tabelle werden die verschiedenen Komponenten beschrieben, die die
Architektur des Moduls TSX SAP 10 bilden.
Komponente
E/A-Daten
Beschreibung
Abbilder der 124 Eingänge und 124 Ausgänge des AS-i-Busses.
Aktuelle Parameter Abbild der Parameter aller Slaves.
Konfiguration/Identifikation Dieses Feld enthält alle E/A-Codes sowie die Identifikationscodes aller erkannten Slaves.
LDS
LAS
LPS
Liste aller auf dem Bus erkannten Slaves.
In dieser Liste werden die Adressen aller mit dem AS-i-Bus verbundenen
Slaves gespeichert.
Liste aller auf dem Bus aktivierten Slaves.
Diese Liste enthält alle Slaves, die bei Empfang einer Konfiguration zu berücksichtigen sind. In diesem Fall befindet sich der AS-i-Bus im geschützten
AS-i-Modus. Der geschützte AS-i-Modus entspricht dem in Control Expert konfigurierten Modus.
Liste aller auf dem Bus projektierten und mithilfe von Control Expert konfigurierten Slaves. Der Master vergleicht die auf dem Bus vorhandenen
Slaves mit dieser Liste.
Liste der vorgesehenen Slave-Adressen. Ihre Identifikation muss den
Referenz-Konfigurationsdaten entsprechen.
Prinzip der Aktivierung von Slaves
Der Datenaustausch ist nur mit aktivierten Slaves möglich.
Das nachfolgende Schema zeigt das Prinzip der Aktivierung von AS-i-Slaves.
Control Expert TBX SAP 10
Liste der vorgesehenen
Slaves (LPS)
Liste der erkannten
Slaves (LDS)
Vergleich
Liste der aktivierten
Slaves (LAS)
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Übersicht über den AS-i-Bus
Funktionsphasen des AS-i-Masters
Abbildung der Architektur
Die nachfolgende Abbildung zeigt ein Organigramm der verschiedenen Funktionsphasen.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Beschreibung der Komponenten
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Aktionen jeder Funktionsphase.
Schritt
Starten
Nominaler
Betrieb
Phase
Initialisierung Initialisierung
Erkennung
Aktivierung der
Slaves im
Konfigurationsmodus
Aktivierung der
Slaves im geschützten Modus
Datenaustausch.
Verwaltung
Aufzeichnung
Beschreibung
Der Master wird bei jedem Einschalten oder während des Betriebes initialisiert, wenn er vom Modus Konfiguration in den geschützten
Modus schaltet. Während der Initialisierung, die etwa 1 Sekunde dauert, sind die von der SPS-Applikation gesehenen Abbilder der
AS-i-Bus-Ein- und Ausgänge alle auf 0.
Der AS-i-Master fragt den AS-i-Bus ab und erfasst die Anzahl der vorhandenen Slaves, die zugeordneten Adressen und die
Identifikation jedes Gerätes. Die erkannten Slaves werden in der Liste der erkannten Slaves (LDS) gespeichert. Ihre Identifikationscodes werden in der AS-i-Bus Tabelle für die Konfiguration/Identifikation gespeichert. Wenn auf dem AS-i-Bus kein Slave erkannt wird, verbleibt der AS-i-Master in dieser Phase und wartet, bis ein Gerät vorhanden ist, bevor er in die Aktivierungsphase umschaltet.
Alle auf dem AS-i-Bus erkannten Slaves werden aktiviert. Dieser
Modus ermöglicht insbesondere die Speicherung der realen AS-i-Bus-
Konfiguration in der Referenzkonfiguration (vereinfachte Methode zur
Programmierung der gewünschten Konfiguration).
Es werden nur die Slaves aktiviert, deren Identifikation mit der
Referenzkonfiguration konform ist.
Die aktivierten Slaves werden in die LAS-Liste (Liste der aktivierten
Slaves) eingetragen.
Der Master überträgt in regelmäßigen Abständen Daten
(Ausgangsdaten) an die verschiedenen Slaves und empfängt als
Antwort eine entsprechende Quittierung (Eingangsdaten). Im Falle eines Übertragungsfehlers wiederholt der Master den entsprechenden
Aufruf. Die Zykluszeit zum Abruf aller an eine AS-i-Leitung angeschlossenen Slaves beträgt weniger als 5 ms.
Im Verlauf dieser Phase finden folgende Vorgänge statt:
Änderung der Slave-Parameter,
Ausführung der automatischen Adressierung,
Speicherung der AS-i-Bus-Konfiguration in der
Referenzkonfiguration,
Übertragung aller Anweisungen mit Ausnahme des zyklischen
Datenaustauschs.
Während dieser Phase werden die Listen LDS und LAS verwaltet, sobald eine Verbindung zu einem Gerät auf dem AS-i-Bus hergestellt oder unterbrochen wird. Ein Slave, der gerade in der LDS (Liste der erkannten Slaves) gespeichert wurde, wird aktiviert und anschließend je nach Betriebsmodus des AS-i-Masters in der LAS (Liste der aktivierten Slaves) gespeichert. Ein defekter Slave wird von den Listen
LDS und LAS entfernt und löst einen Konfigurationsfehler aus.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Betriebsarten
Auf einen Blick
Im nominalen Betrieb kann das Modul TBX SAP 10 in zwei Modi arbeiten:
im Konfigurationsmodus, im geschützten Modus.
Konfigurationsmodus
Im Konfigurationsmodus werden alle im Netzwerk erkannten Slaves aktiviert und können direkt eingesetzt werden.
Der SPS wird ein Konfigurationsfehler gemeldet, wenn die reale Konfiguration auf dem AS-i-Bus nicht mit der Referenzkonfiguration übereinstimmt. Die nicht konformen Slaves werden dennoch aktiviert und können verwendet werden.
In diesem Modus steht die Funktion "Automatische Adressierung" nicht zur Verfügung.
Dieser Modus wird bei Installation und Inbetriebnahme einer Maschine verwendet, insbesondere um alle Geräte zu testen.
Geschützter Modus
Im geschützten Modus sind nur die Slaves auf dem AS-i-Bus aktiv, deren Identifikation mit der
Referenzkonfiguration identisch ist. In diesem Modus ist die Selbstadressierfunktion verfügbar.
Diagnosemodus
Zusätzlich zu diesen beiden Modi steht der Diagnosemodus zur Verfügung. Er ermöglicht die
Meldung der Listen der in der Referenzkonfiguration erkannten Slaves (LDS) und vorgesehenen
Slaves (LPS) sowie der auf dem AS-i-Bus aktivierten Slaves (LAS) an die SPS.
HINWEIS: In diesem Modus ersetzen die Listen den Status der Eingänge des AS-i-Busses. Im
Applikationsprogramm ist dies ohne Bedeutung, da die Ausgänge des AS-i-Busses weiterhin gesteuert werden.
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21
Übersicht über den AS-i-Bus
Funktionen des Moduls TBX SAP 10
Einführung
Das Profil M2 des Moduls TBX SAP 10 (AS-i-Master) ermöglicht:
die Verwaltung der Ein- und Ausgänge die Wahl der Referenzkonfiguration des AS-i-Busses die Änderung des Funktionsmodus
die Parametrierung der intelligentenSlaves
Wie jedes an das Fipio-Netzwerk angeschlossene Gerät verfügt das Modul über Diagnosedaten.
Das Modul TBX SAP 10 ist mit einem Anzeigeblock ausgestattet, der die Rückmeldung von
Diagnosedaten zu seinem Status und dem Status des AS-i-Busses ermöglicht.
Lesen der Eingänge
Bei maximal 31 Slaves auf dem AS-i-Bus kann das Modul TBX SAP 10 den Status der 124
Digitaleingänge an die SPS übermitteln.
Diese Daten werden zyklisch über das Fipio-Netzwerk an die SPS gesendet. Eine Gültigkeits angabe über die Eingangsdaten des AS-i-Busses ist ebenfalls im SPS-Programm verfügbar. Sie gibt an, ob das Modul TBX SAP 10 funktionsfähig ist oder nicht.
Schreiben der Ausgänge
Bei maximal 31 Slaves auf dem AS-i-Bus kann das Modul TBX SAP 10 124 Digitalausgänge auf dem AS-i-Bus schreiben.
Die Daten werden zyklisch über das Fipio-Netzwerk an das Modul TBX SAP 10 übertragen.
HINWEIS: Die Ausgänge eines Slaves werden vor dem Lesen der Eingänge geschrieben.
Konfigurationsvergleich
Unabhängig von der jeweiligen Betriebsart des Moduls TBX SAP 10 vergleicht das Modul kontinuierlich die aktuelle Konfiguration des AS-i-Busses mit der Referenzkonfiguration.
Im Falle einer Inkohärenz signalisiert es der SPS einen Konfigurationsfehler.
Die Referenzkonfiguration wird per Konfiguration in Control Expert oder über die Speicherung der tatsächlichen AS-i-Bus-Konfiguration zu einem bestimmten Zeitpunkt festgelegt.
Änderung des Modus
Die Änderung des Konfigurationsmodus in den geschützten Modus ist nicht möglich, wenn ein
Slave mit der Adresse 0 auf dem AS-i-Bus vorhanden ist.
Das Umschalten vom Konfigurationsmodus in den geschützten Modus führt zu einer kompletten
Neuinitialisierung des Moduls TBX SAP 10, die etwa 1 Sekunde dauert. Hierdurch ergibt sich eine
Nullstellung aller Ein- und Ausgänge des AS-i-Busses.
22
35008153 12/2018
Übersicht über den AS-i-Bus
Parametrierung der Slaves
Einige AS-i-Slaves (Endschalter, Fotozellen) sind parametrierbar. Die Regelparameter jedes
Slaves können Alarme, Testsignale, Timeout-Auslösungen und Reichweiten sein.
Das Modul TBX SAP 10 ermöglicht während des Betriebs die Änderung jedes dieser Parameter, sodass eine Anpassung an eine Installationsänderung möglich ist. Es erfasst die von der SPS geänderten Daten und sendet die neuen Werte an die entsprechenden Slaves.
Änderung eines fehlerhaften Slaves
Wenn das Modul TBX SAP 10 im geschützten Modus läuft, kann die Selbstadressierfunktion verwendet werden, wenn ein einzelner Slave auf dem AS-i-Bus fehlerhaft ist.
Beim Eingriff durch den Bediener ändert dieser den fehlerhaften Slave
siehe Seite 82
(ein Slave erhält werkseitig stets die Adresse 0). Der Master erfasst dann dieses neue Gerät mit der Adresse
0 und, wenn dessen Identifikation mit dem vorgesehenen Gerät übereinstimmt, ordnet ihm automatisch die neue Adresse zu, die derjenigen des fehlerhaften Geräts entspricht.
Das hat den Vorteil, dass Fehler schnell erkannt werden und Eingriffe in der Installation vorgenommen werden können, ohne auf spezifische Einrichtungen zurückgreifen zu müssen.
Wenn mehrere Slaves defekt sind, kann der Master nicht automatisch eine Adresse an das neu verbundene Gerät vergeben. In diesem Fall ist es notwendig, die Adresse jedes Slaves über den
Programmierer zu konfigurieren, bevor die neuen Slaves mit dem AS-i-Bus verbunden werden.
Diagnoseinformationen
Das Modul TBX SAP 10 kann zyklisch Diagnosedaten zum eigenen Status sowie zum Status des
AS-i-Busses übermitteln.
Diese Daten können im SPS-Programm verarbeitet werden. Sie werden für eine korrekte
Steuerung der Ein- und Ausgänge verwendet.
Der Anzeigeblock des Moduls TBX SAP 10 verfügt über:
4 Standard-LEDs für die Fipio-Geräte (RUN, DEF, COM, I/O). Sie geben den allgemeinen
Betriebszustand an.
Eine Matrix mit 32 LEDs, die den AS-i-Busadressen zugeordnet sind und den Status der verbundenen Geräte angeben.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Technische Kenndaten
Eigenschaften
Die folgende Tabelle enthält die technischen Daten des Moduls TBX SAP 10.
Merkmal
Maximale Zykluszeit des AS-i-Busses
Maximale Anzahl der Slaves auf dem AS-i-Bus
Maximale Länge des AS-i-Busses (alle Zweige ohne Relais)
Maximale Anzahl der Ein-/Ausgänge
AS-i-Masterprofil
Adressnummer im Fipio-Netzwerk
Programmierung des Moduls TBX SAP 10
Versorgungsspannung
Verlustleistung
Schutz vor Polaritätsumkehr an den Eingängen des AS-i-Busses
Versorgungsnennspannung
AS-i-Stromaufnahme bei 30 V
Schutz vor Polaritätsumkehr an den Eingängen des AS-i-Busses
Abmessungen (LxHxT) in mm
Schutzart
Betriebstemperatur
AS-i-Zulassung, Profil M2
Wert
5 ms
31
100 Meter
124 Eingänge + 124 Ausgänge
M2
1 bis 127
Mithilfe der Software Control Expert
24 VDC oder 48 VDC
2 W
Ja
30 V DC
Max. 100 mA
Ja
223x87x72
IP20
0 bis 55 Grad Celsius
AS-i-Zulassungsnummer: 08401
24
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Übersicht über den AS-i-Bus
Überblick über die Hauptbestandteile
Die aktiven Verteiler
Gekapselte IP67-Schnittstellen für den Anschluss von Gebern/Stellgliedern mithilfe von M12-
Steckverbindern. Diese Verteiler ermöglichen den Anschluss von vier herkömmlichen nicht kommunizierenden Messwertgebern/Stellgliedern an der gleichen AS-i-Adresse. Dieser
Verteilertyp wird häufig zur Erneuerung bestehender Geräte verwendet, da eine Änderung der
Installation hierbei nicht erforderlich ist.
Abbildung:
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25
Übersicht über den AS-i-Bus
Die passiven Verteiler
Gekapselte IP67-Schnittstellen für den Anschluss von Gebern/Stellgliedern mithilfe von M12-
Steckverbindern. Diese Verteiler enthalten keine Elektronik und ermöglichen den Anschluss von kommunizierenden Gebern/Stellgliedern. Dieser Verteilertyp kann für neue Maschinen verwendet werden, hat aber den Nachteil, vier AS-i-Adressen in Anspruch zu nehmen.
Abbildung:
Die aktiven und passiven Verteiler umfassen:
eine Anschlussschnittstelle für die M12-Stecker sowie die Anzeige-LEDs,
einen Baugruppenträger zur Herstellung des Anschlusses.
26
35008153 12/2018
Übersicht über den AS-i-Bus
Die AS-i-Geber
Die Photozellensensoren:
Sie gewährleisten die Erkennung von Objekten jeder Art (undurchsichtig, reflektierend usw.) mit
5 Basissystemen: Sperre, Reflex, polarisierter Reflex, Näherung und Näherung mit Löschung des Hintergrunds. Ihre Schutzart ist IP 67.
Die induktiven Näherungssensoren:
Sie erkennen jedes metallische Objekt und liefern die Information an die Kontrollfunktionen
Vorhandensein/Fehlen des Objekts. Ihre Schutzart ist IP 67.
Abbildung:
Diese Geber enthalten die anwenderspezifische integrierte AS-i-Schaltung (ASIC) und können direkt an den AS-i-Bus oder an ein passives Verteilermodul angeschlossen werden. Sie verfügen als Slave des AS-i-Busses über 4 Parametrierbits (P0 bis P3), die das Schreiben von Daten wie
Timeout-Einstellungen, Feldtiefen usw. ermöglichen.
Das Modul TBX SAP 10 kann den Wert dieser Slaves während des Betriebes ändern.
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27
Übersicht über den AS-i-Bus
AS-i-Stromversorgungen
Die AS-i-spezifischen Stromversorgungen sind dazu bestimmt, die an den AS-i-Bus angeschlossenen Komponenten mit Strom zu versorgen.
Für die Verteilung dieser Stromversorgung wird dasselbe Medium verwendet wie für den
Datenaustausch.
Die AS-i-Versorgungen (siehe Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert, AS-i-Bus,
Benutzerhandbuch) können an einer beliebigen Stelle am AS-i-Bus angebracht werden. Es ist jedoch vorteilhaft, sie so nahe wie möglich an den Bereichen anzubringen, die die meiste Energie konsumieren. Die Versorgungen liefern 30 VDC und sind ausgelegt für eine Kommunikations reichweite von 100 m.
Folgende Tabelle stellt die verschiedenen AS-i-Versorgungen dar:
AS-i-Bus-Versorgung
Netzspannung 100 bis 120 VAC oder 200 bis 240 VAC
TSX SUP A02 TSX SUP A05
30 VDC AS-i / 2,4 A 30 VDC AS-i / 5 A und 24 VDC
28
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Übersicht über den AS-i-Bus
Das Kabel
Es überträgt die Kommunikations- und Versorgungsdaten an:
die an die Verteilermodule angeschlossenen Geber und Stellglieder, die intelligenten Geber, die Schnittstelle TBX SAP 10.
Es kann aus folgenden Komponenten bestehen:
entweder aus einem zweiadrigen AS-i-Flachkabel, nicht abgeschirmt und mit
Unverwechselbarkeitseinrichtung, oder einem runden zweiadrigen Standardkabel, abgeschirmt oder nicht abgeschirmt.
Abbildung:
In Umgebungen mit leichten Störungen kann ein beliebiges herkömmliches Standardkabel (Typ
H05VV) mit einem Querschnitt von 1,5 bis 2,5 mm (je nach Energieverbrauch aller Slaves) mit
Verteilern mit integrierten Schraubklemmenleisten verwendet werden.
Die Verwendung des spezifischen AS-i-Flachkabels bietet den Vorteil des sofortigen Anschlusses der AS-i-Slaves mit automatischer Unverwechselbarkeitseinrichtung per Einrast- und
Durchdringungstechnik.
Die AS-i-Stellglieder
Die direkten und Inverter-Motoranlasser in gekapselten Gehäusen (IP 54 und IP 65) gewährleisten die Steuerung und den Schutz von Elektromotoren mit bis zu 4 kW bei 400 VAC.
Abbildung:
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29
Übersicht über den AS-i-Bus
Die Bedienerdialog-Geräte
Die Tastengehäuse:
Sie stellen Dialogwerkzeuge dar, die perfekt an den Informationsaustausch zwischen Bediener und Maschine angepasst sind.
Die Tastaturen:
Sie sind Werkzeuge für den Dialog Mensch/Maschine, sie verfügen über 12 berührungsemp findliche Tasten. Die gelieferte Information ist im Format BCD mit 4 Bits codiert. Ihre Schutzart ist IP 65.
Abbildung:
Die Signalgebungs-Elemente
Die Leuchtmelder:
Elemente für die optische oder akustische Signalgebung.
Die Zubehörteile für Anschluss und Abzweigung
Der Anschluss an den AS-i-Bus kann mithilfe von T-Anschlussstücken erfolgen. Dies sind für den
Anschluss an AS-i-Flachkabel vorgesehen oder Flachkabel/Rundkabel-Abzweigungen vorgesehen.
Abbildung:
30
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Beispiel für AS-i-Bus-Topologie
Allgemeines
Abbildung:
Übersicht über den AS-i-Bus
35008153 12/2018
31
Übersicht über den AS-i-Bus
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Hardwaretechnische Inbetriebnahme des Gateways Fipio/AS-i
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Hardwaretechnische Inbetriebnahme des Gateways TBX SAP 10
Teil II
Hardwaretechnische Inbetriebnahme des Gateways
TBX SAP 10
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33
Hardwaretechnische Inbetriebnahme des Gateways Fipio/AS-i
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TBX SAP 10
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Gateway Fipio/AS-i: TBX SAP 10
Kapitel 2
Gateway Fipio/AS-i: TBX SAP 10
Inhalt dieses Kapitels
Das vorliegende Kapitel beschreibt die Hardware-Implementierung der Gateway Fipio/AS-i
TBX SAP 10 über eine Premium/Atrium-SPS.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
2.1
2.2
Thema
Beschreibung der Gateway TBX SAP 10
AS-i-Bus-Diagnose
Seite
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TBX SAP 10
Beschreibung der Gateway TBX SAP 10
Abschnitt 2.1
Beschreibung der Gateway TBX SAP 10
Inhalt des Abschnitts
In diesem Abschnitt werden die hardwaretechnische Implementierung und die Merkmale der
Gateway TBX SAP 10 behandelt.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Aufbau
Stromversorgung für das Modul TBX SAP 10
Architektur des Fipio-Busses mit Hilfsanschlüssen (IP20)
Fipio-Adresseinstellungen für das AS-i-Modul
Anschlüsse
Seite
36
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TBX SAP 10
Aufbau
Allgemeines
Das Modul TBX SAP 10 ist eine TBX-Kompaktstation (IP20), die aus einer einzigen Komponente ohne Erweiterungsmöglichkeit besteht.
Die Zuordnung der Adresse des Fipio kodiert.
siehe Seite 41
-Anschlusspunktes ist über 8 Mikro-schalter
Auf einen Blick
Das TBX SAP 10-Kompaktmodul besteht aus:
einem Element, das die Kommunikationelektronik und die AS-i-Kommunikationselektronik (1) umfasst, einer entnehmbaren Klemmleiste (2), die den Anschluss des Versorgungsmoduls
TBX SAP 10ermöglicht.
Die folgende Abbildung beschreibt das TBX SAP 10-Kompaktmodul.
Der Steckverbinder TBX BLP 01 ermöglicht den Anschluss des Moduls an das Fipio-Netz.
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37
TBX SAP 10
Physische Beschreibung
Die folgende Abbildung beschreibt das TBX SAP 10-Kompaktmodul.
Die folgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente des TBX SAP 10-Kompaktmoduls.
6
7
4
5
8
9
2
3
Markierung Beschreibung
1 9 -Punkte-SubD-Stecker für den Anschluss an den Fipio-Bus über den Stecker TBX BLP 01.
8 Mikro-schalter für die Kodierung der Adresse des Fipio ( siehe Seite 41 )
-Anschlusspunktes.
Etikett zur Codierhilfe der Adresse des Fipio-Anschlusspunktes.
10
Position für ein Client-Etikett zur Markierung der Adresse des Anschlusspunktes und der Modulnummer.
Anzeigeblock.
Befestigungslaschen des Moduls.
Identifikationsetikett für die Art der Modulkanäle.
Befestigungsschrauben für die Erdung des Moduls.
Abnehmbare Klemmleiste (mit Klemmleistenetikett) für die Verkabelung des AS-i-Busses und der
Modulversorgung.
Extraktor für die Entnahme der Klemmleiste.
38
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TBX SAP 10
Stromversorgung für das Modul TBX SAP 10
Auf einen Blick
Der AS-i-Master TBX SAP 10 ist direkt über eine Gleichspannungsquelle von 24 VDC oder 48 VDC zu versorgen, die bei 1500 V effektiv von der Erde potentialgetrennt ist.
Die Verwendung dieser externen Quelle bietet den Vorteil, die Versorgung des AS-i-Busses abzuschalten, ohne die Kommunikation zwischen SPS und TBX SAP 10 zu unterbrechen.
Wenn Ihr Werk nicht mit der externen Quelle ausgestattet ist, können Sie das Referenz-
(siehe Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert, Gekapselte IP20- und IP65-Ein-
/Ausgangsmodule, Konfigurationshandbuch) Versorgungsmodul TBX SUP 10 verwenden, das eine Gleichspannung von 24V / 1A liefert. Dieses Modul kann mehrere TBX-Module versorgen.
Das Modul TBX SAP 10 verfügt über folgende Versorgungsklemmen:
Klemme 1 für 0 VDC,
Klemme 3 für 24/48 VDC.
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39
TBX SAP 10
Architektur des Fipio-Busses mit Hilfsanschlüssen (IP20)
Auf einen Blick
In einer Fipio-Architektur kann das TBX SAP 10-Modul mit verschiedenen Gerätetypen integriert werden (IP20).
Abbildung
Beschreibung
In der folgenden Tabelle sind die Geräte auf dem Bus dargestellt:
4
5
2
3
Kennzeichen Bestellreferenz Beschreibung
1 TSX FP CAxxx Hauptkabel
TSX FP CCxxx
TSX FP ACC4
Abzweigkabel
Leitungsabschlussstecker
TSX FP ACC4
TBX BLP 01
Abzweiggehäuse
Anschluss für die Verbindung zwischen TBX und Fipio
40
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TBX SAP 10
Fipio-Adresseinstellungen für das AS-i-Modul
Auf einen Blick
Ein TBX SAP 10-AS-i-Master auf dem Fipio-Netzwerk wird durch seinen Anschlusspunkt der
Adresse identifiziert. Die Nummer des Anschlusspunkts der Adresse stellt die physikalische
Adresse des AS-i-Moduls auf dem Fipio-Netzwerk dar. Sie kann einen Wert zwischen 1 und 127 aufweisen.
Auf dem Fipio-Netzwerk ist die Adresse 0 für die Bus-Manager-Steuerung reserviert. Die Adresse
63 ist für das Programmiergerät reserviert.
Die Fipio-Adresse des AS-i-Master-Moduls wird über die Mikroschalter konfiguriert, die sich über dem TBX BLP 01-Anschluss für die Verbindung zum Bus befinden.
Diese 8 Mikroschalter ermöglichen binäres Codieren für bis zu 62 Geräte pro Architektur (siehe
Abbildung unten).
HINWEIS: Die Modifikation der Adresse wird erst bestätigt, wenn die Stromversorgung für TBX
SAP 10 aus- und wieder eingeschaltet wurde. Wird die Adresse modifiziert, während der
TBX SAP 10 eingeschaltet ist, kann dies einen internen Fehler und die Trennung der Verbindung zum Fipio-Netzwerk verursachen.
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41
TBX SAP 10
Anschlüsse
Auf einen Blick
Der Anschluss des Moduls TBX SAP 10 an den AS-i-Bus erfolgt direkt an der abnehmbaren 40-
Punkt-Schraubklemmleiste.
Abbildung:
Für jede Polarität sind zwei KIemmen vorgesehen:
AS-i+ (brauner Leiter des AS-i-Flachkabels) an die Klemmen 37 und 39,
AS-i- (blauer Leiter des AS-i-Flachkabels) an die Klemmen 36 und 38.
Um den Anschluss bei der Verwendung von Kabeln mit einem Querschnitt von 1,5 mm oder 2,5 mm zu erleichtern, ist auf der Steckkarte eine Bridge vorgesehen.
42
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TBX SAP 10
AS-i-Bus-Diagnose
Abschnitt 2.2
AS-i-Bus-Diagnose
Anzeige der Modulzustände
Allgemeines
Der AS-i-Master ist mit einem Anzeigeblock mit 4 Fipio-Standard-LEDs (RUN, DEF, COM, I/O) ausgestattet, die seinen Status anzeigen. Er verfügt ebenfalls über 32 LEDs zur Anzeige der
Konfiguration des AS-i-Busses.
LED-Status:
Anzeigen
RUN (grün)
DEF (rot)
COM (gelb) -
Permanent an
Gerät betriebsbereit.
Gerät fehlerhaft.
-
Blinkend
-
Fipio-Verbindung fehlerhaft.
Zeigt an, dass ein Fipio-Datenblock gesendet oder empfangen wird.
-
-
-
-
Aus
I/O (rot) Fehler auf dem AS-i-Bus
(Konfigurationsfehler, AS-i-
Versorgungsfehler).
0 bis 31 (rot) Der Slave an dieser Adresse ist vorhanden und konfiguriert.
Konfigurationsfehler an dieser
Adresse.
Kein Slave an dieser
Adresse vorhanden.
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43
TBX SAP 10
LEDs und Adressen
Die LEDs 0 bis 31 zeigen den Konfigurationsstatus des AS-i-Busses. Jede LED steht für eine ASi-Slave-Adresse, deren Wert zwischen 1 und 31 liegt.
Linke Reihe: Slaves 1 bis 7,
Zweite Reihe: Slaves 8 bis 15,
Dritte Reihe: Slaves 16 bis 23,
Rechte Reihe: Slaves 24 bis 31.
Anschluss an den Fipio-Bus
Bei Einschalten des nicht an den an Fipio-Bus angeschlossenen Moduls TBX SAP 10 zeigen seine
Anzeige-LEDs die Liste der erkannten Slaves (LDS) an. Dies ist bei der Installation sehr nützlich, denn so kann die Liste der besetzten Adressen auf dem AS-i-Bus erstellt werden.
Wenn der TBX SAP 10 mit dem Fipio-Netzwerk verbunden ist, werden die aktiven Slaves (LAS) auf den LEDs des Anzeigeblocks angezeigt. Hierbei handelt es sich um die Slaves, die Ausgänge setzen und Eingänge rückmelden können.
Wenn das Modul TBX SAP 10 während des Betriebes vom Fipio-Netzwerk getrennt wird, werden nur die aktivierten Slaves angezeigt (LAS).
44
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Softwareinstallation für das Fipio/AS-i-Gateway
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Softwareinstallation für das Gateway TBX SAP 10
Teil III
Softwareinstallation für das Gateway TBX SAP 10
Inhalt dieses Teils
In diesem Teil wird die Softwareinstallation des Gateways TBX SAP 10 mithilfe der Software
Control Expert beschrieben.
Inhalt dieses Teils
Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
Kapitel
3
4
5
6
Kapitelname
Prinzipien der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-Busses
AS-i-Bus-Konfiguration
Debuggen und Diagnose des AS-i-Busses
Sprachobjekte des Moduls TBX SAP 10
Seite
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45
Softwareinstallation für das Fipio/AS-i-Gateway
46
35008153 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-Busses
35008153 12/2018
Prinzipien der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-Busses
Kapitel 3
Prinzipien der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-
Busses
Inhalt des Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die Prinzipien der softwaretechnische Inbetriebnahme des AS-i-Busses.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Adressierung der Ein- und Ausgänge für mit dem Modul TBX SAP 10 verbundenen Geräte
Beschreibung der Softwareinstallation
Seite
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47
Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-Busses
Adressierung der Ein- und Ausgänge für mit dem Modul TBX SAP 10 verbundenen
Geräte
Einführung
Die Adressierung der Ein- und Ausgänge der Geräte auf dem AS-i-Bus im Fipio-Netzwerk ist abhängig:
vom Objekttyp (%I oder %Q) von der AS-i-Bus-Nummer von der Nummer des AS-i-Slaves von 1 bis 31 von der Rack-Nummer (immer 0) von der Modulnummer (immer 0) von der Nummer des Eingangs- oder Ausgangskanals
HINWEIS: Die Nummer des AS-i-Busses wird automatisch von Control Expert berechnet. Dieser
Wert kann nicht geändert werden.
Beispiel
%I\7.21\0.0.1 verweist auf: Eingang 1 des AS-i-Slave-Tastengehäuses Nummer 21 eines Moduls
TBX SAP 10 an Adresse 7 auf dem Fipio-Bus.
%Q\7.16\0.0.2 verweist auf: Ausgang 2 des AS-i-Slave-Tastengehäuses Nummer 16 eines
Moduls TBX SAP 10 an Adresse 7 auf dem Fipio-Bus.
Darstellung:
48
HINWEIS: Die Ein- oder Ausgangskanäle bestimmter Slaves sind von 1 bis 4 nummeriert, während die Nummerierung der Kanäle in der Steuerung nach wie vor von 0 bis 3 erfolgt.
Entsprechungsbeispiel: %I\..\..0 Kanal 0 des Slaves entspricht I-1 und %Q\..\..3 Kanal 3 des
Slaves entspricht Q-4.
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Beschreibung der Softwareinstallation
Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-Busses
Einführung
Die Softwareinstallation des Moduls erfolgt mithilfe der verschiedenen Editoren von Control
Expert:
Im Offlinemodus
Und im Online-Modus
Es wird empfohlen, die Installationsschritte in der nachstehenden Reihenfolge auszuführen, allerdings kann die Reihenfolge bestimmter Schritte geändert werden (so kann zum Beispiel mit dem Konfigurationsschritt begonnen werden).
Installation mit dem Prozessor
In der nachfolgenden Tabelle werden die verschiedenen Installationsschritte mit dem Prozessor beschrieben:
Schritt
Deklaration der
Variablen
Beschreibung
Deklaration der Variablen des Typs IODDT für die anwendungsspezifischen
Module und die Variablen des Projekts
Programmierung Programmierung des Projekts
Konfiguration Deklaration der AS-i-Slave-Geräte und -Module
Konfiguration der AS-i-Slave-Geräte und -Module
Eingabe der Konfigurationsparameter
Modus
Offline (1)
Offline (1)
Offline
Zuordnung
Generierung
Übertragung
Debuggen
Zuordnung von IODDTs zu den konfigurierten Kanälen (Variableneditor)
Generierung des Projekts (Analyse und Bearbeitung der Verbindungen).
Übertragung des Projekts in die SPS
Projekt-Debugging im Debug-Fenster, in Animationstabellen
Offline (1)
Offline
Online
Online
Dokumentation
Änderung des Programms und der Parameter
Erstellung einer Dokumentationsdatei und Druck verschiedener
Informationen mit Bezug auf das Projekt
Online (1)
Betrieb/Diagnose Anzeige sonstiger Informationen zur Überwachungssteuerung des Projekts Online
Diagnose des Projekts, der AS-i-Slaves und -Module
Taste
(1) Diese verschiedenen Schritte können auch im anderen Modus ausgeführt werden.
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49
Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-Busses
50
35008153 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
AS-i-Bus-Konfiguration
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AS-i-Bus-Konfiguration
Kapitel 4
AS-i-Bus-Konfiguration
Inhalt des Kapitels
In diesem Kapitel ist der Aspekt der Konfiguration während der Inbetriebnahme des AS-i-Busses beschrieben.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Hinzufügen eines Moduls TBX SAP 10
Zugreifen auf das Konfigurationsfenster des Moduls TBX SAP 10
Konfigurationsfenster des Moduls TBX SAP 10
Deklaration eines Slave-Geräts auf dem AS-i-Bus
Anzeige der an das Modul TBX SAP 10 angeschlossenen AS-i-Geräte im Projekt-Browser
Änderung der Softwarekonfiguration des AS-i-Busses
Zugriff auf die Beschreibung eines AS-i-Slaves
Definition eines neuen Slave-Profils in einem privaten AS-i-Katalog
Anzeigen der AS-i-Slave-Konfiguration
Seite
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51
AS-i-Bus-Konfiguration
Hinzufügen eines Moduls TBX SAP 10
Einführung
Dieses Verfahren ermöglicht das Hinzufügen eines Moduls TBX SAP 10 für Premium-
Steuerungen.
Vorgehensweise
In der folgenden Tabelle wird das Verfahren zum Hinzufügen eines Moduls TBX SAP 10 zum
Fipio-Bus beschrieben:
Schritt
1
Aktion
Wählen Sie im Unterverzeichnis „Fipio“ des Verzeichnisses Konfiguration den Befehl Öffnen des Kontextmenüs aus.
Ergebnis:
52
2 Wählen Sie im Fipio-Netzwerk ein Quadrat aus, das einen Anschlusspunkt ohne Adresse symbolisiert.
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Schritt
3
Aktion
Wählen Sie im Kontextmenü den Befehl Neues Gerät aus.
Ergebnis: Das Fenster Neues Gerät wird geöffnet.
AS-i-Bus-Konfiguration
4
5
6
Geben Sie die Nummer des der Adresse entsprechenden Anschlusspunkts ein.
Standardmäßig schlägt die Software Control Expert die erste freie Adresse des in Schritt 2 ausgewählten Bereichs vor.
Zeigen Sie im Feld Referenz den Inhalt des Elements Gateway Drop an, indem Sie auf das
Symbol [+] klicken.
Wählen Sie im Feld Referenz das Modul TBX SAP 10 aus.
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53
AS-i-Bus-Konfiguration
Schritt
7
Aktion
Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit OK.
Ergebnis: Das Modul wird im Fipio-Konfigurationsfenster angezeigt.
54
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AS-i-Bus-Konfiguration
Zugreifen auf das Konfigurationsfenster des Moduls TBX SAP 10
Auf einen Blick
Nachfolgend ist beschrieben, wie Sie Zugriff auf das Konfigurationsfenster des Moduls
TBX SAP 10 für Premium-Steuerungen erhalten.
Vorgehensweise
Die folgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise für den Zugriff auf das Konfigurationsfenster des am Fipio-Bus angeschlossenen Moduls TBX SAP 10:
Schritt
1
2
3
Aktion
Wählen Sie im Unterverzeichnis Fipio des Verzeichnisses Konfiguration den
Befehl Öffnen des kontextsensitiven Menüs aus.
Wählen Sie das zu öffnende Modul aus.
Wählen Sie über das kontextsensitive Menü den Befehl Modul öffnen aus.
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55
AS-i-Bus-Konfiguration
Konfigurationsfenster des Moduls TBX SAP 10
Allgemeines
Das Konfigurationsfenster ermöglicht die Konfiguration der für das Modul TBX SAP 10 erforder lichen Parameter.
Abbildung
Die nachfolgende Abbildung zeigt das Konfigurationsfenster.
56
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AS-i-Bus-Konfiguration
Beschreibung
Die folgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente des Konfigurationsfensters und ihre
Funktionen.
Kennzeichen Element
1 Registerkarten
2
3
4
Bereich Modul
Bereich Allgemeine
Parameter
Bereich AS-i- und
Slave-Konfiguration
Funktion
Die Registerkarte im Vordergrund zeigt die aktuelle Betriebsart an
(in diesem Beispiel Konfiguration). Jeder Modus kann über die entsprechende Registerkarte ausgewählt werden. Die verfügbaren
Registerkarten lauten:
Beschreibung - zeigt die Merkmale des Geräts an.
Konfiguration
E/A-Objekte (siehe EcoStruxure™ Control Expert, Betriebsarten) ermöglicht eine Vergabe von Symbolen an die E/A-Objekte.
Debuggen - Zugriff nur im Online-Modus.
Fehler und Modulfehler - Zugriff nur im Online-Modus.
-
Enthält die Kurzbezeichnung und den Status des Moduls im Online-
Modus.
Im selben Bereich befinden sich drei Anzeige-LEDs, die den
Modulstatus im Online-Modus angeben:
RUN - gibt den Betriebszustand des Moduls an.
ERR - weist auf einen internen Modulfehler hin.
I/O - zeigt einen externen Fehler am Modul oder einen
Anwendungsfehler an.
Ermöglicht die Auswahl der mit dem Kanal verbundenen allgemeinen
Parameter:
Funktion: die Funktion "AS-i V1" ist festgelegt (grau unterlegt).
Task: legt die Task fest (MAST oder FAST, in der die Objekte mit impliziten Austausch des Kanals ausgetauscht werden.
Ermöglicht die Definition der Konfigurationsparameter des Kanals.
Einige Optionen sind nicht wählbar und werden grau unterlegt angezeigt.
Der Bereich ist in vier Teilbereiche unterteilt:
AS-Schnittstellenkonfiguration,
Eigenschaften des ausgewählten Slaves, auf den ausgewählten Slave angewandte Parameter, mit einem Gerät verbundene Eingangs- und Ausgangssymbole.
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AS-i-Bus-Konfiguration
Deklaration eines Slave-Geräts auf dem AS-i-Bus
Einführung
Die Software Control Expert verfügt über einen Schneider-Produktkatalog, in dem alle verfügbaren
AS-i-Slaves aufgeführt sind. Dieser Katalog ist derzeit in folgende Produktfamilien unterteilt:
Sicherheitsprodukte
Advantys-Schnittstelle der Schutzart IP67
Kompakte IP20-Schnittstellen
Telefast-IP20-Schnittstellen
Leuchtsäulen
Tastengehäuse
Anlasser
Privatfamilie
Über die Auswahl von Privatfamilie kann der Benutzer von seiner Programmierstation aus eine spezifische Katalogdatei mit AS-i-Geräten verwalten.
HINWEIS: Ein Projekt, das AS-i-Produkte aus dem Katalog Privatfamilie verwendet, ist immer an die Verwendung des Katalogs Privatfamilie der Arbeitsstation gebunden, auf dem dieser Katalog erstellt wurde.
58
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AS-i-Bus-Konfiguration
Vorgehensweise
Dieses Verfahren ermöglicht die Deklaration eines Slave-Geräts auf dem AS-i-Bus.
Schritt
1
2
3
Aktion
Öffnen Sie das zu konfigurierende AS-i-Modul.
Rufen Sie das Konfigurationsfenster auf, indem Sie auf der Registerkarte Konfiguration klicken.
Doppelklicken Sie im Bereich AS-Interface-Konfiguration auf die Zelle, die der
Steckplatznummer des neuen Slaves entspricht (1 bis 31), bzw. wählen Sie die Zelle aus und klicken Sie dann auf Bearbeiten → AS-i-Slave hinzufügen.
Ergebnis: Das Fenster Profil zuordnen wird angezeigt.
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59
AS-i-Bus-Konfiguration
Schritt
4
Aktion
Wählen Sie im Bereich AS-i-Profilfamilien die gewünschte Familie aus.
Ergebnis: Der mit der ausgewählten Familie verbundene Profilkatalog wird angezeigt.
5
6
Hinweis: Es ist normal, dass die folgenden Produkte oder Familien entfernt wurden, da sie nicht mehr hergestellt und vertrieben werden:
Signalisierung und Überwachung (Code 7)
Induktiver Näherungssensor (Code 11)
Modulare M12-Schnittstelle der Schutzart IP67 (Code 3)
M12-Schnittstelle der Schutzart IP67 (Code 10)
M8-Schnittstelle der Schutzart IP67 (Code 15)
Tastatur (Code 5)
Photoelektrischer Sensor (Code 9)
Die XVA-S102-Produkte der Lichtsäulen (Code 6)
Die Produkte werden immer noch angegeben, aber der Zugriff über die Familien ist entfernt. Es ist nicht mehr möglich, die oben aufgeführten Produkte hinzuzufügen, aber wenn diese
Produkte in der Anwendung enthalten sind, dann werden sie im Konfigurationsfenster angezeigt
(keine Leerzeilen) und alles funktioniert ordnungsgemäß.
Wählen Sie im AS-i-Profilkatalog das gewünschte Gerät aus.
Bestätigen Sie die Auswahl mit OK.
Ergebnis: Das Slave-Gerät wird an seiner Position deklariert, die Referenz des verbundenen
Geräts wird gegenüber der Nummer des Slaves angezeigt.
60
7 Um weitere Slave-Geräte mit dem AS-i-Bus zu verbinden, wiederholen Sie das Verfahren ab
Schritt 3.
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AS-i-Bus-Konfiguration
Anzeige der an das Modul TBX SAP 10 angeschlossenen AS-i-Geräte im Projekt-
Browser
Einführung
Wenn Sie ein Modul des Typs TBX SAP 10 auf dem Fipio-Bus deklarieren, wird der AS-i-Bus im
Verzeichnis Konfiguration des Projekt-Browsers angezeigt. Die Nummer des AS-i-Busses wird automatisch von Control Expert berechnet. Dieser Wert kann geändert werden.
Nachdem alle Slaves auf dem AS-i-Bus deklariert wurden und die Konfiguration bestätigt wurde, werden die AS-i-Slaves auf dem AS-i-Bus ebenfalls im Projekt-Browser angezeigt. Jeder Slave wird mit seiner Adressnummer angezeigt.
Die Anzeige des AS-i-Busses und der Slaves ermöglicht es, sich auf einfache Weise über die jeweiligen topologischen Adressen
siehe Seite 48
zu informieren.
In der folgenden Abbildung wird der AS-i-Bus mit seinen Slaves im Projekt-Browser dargestellt:
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61
AS-i-Bus-Konfiguration
Änderung der Busnummer
Es ist möglich, die Nummer des AS-i-Busses wie folgt zu ändern:
Schritt Aktion
1 Schließen Sie das Konfigurationsfenster des AS-i-Moduls (wenn es geöffnet ist).
2
3
Klicken Sie im Projekt-Browser mit der rechten Maustaste auf das AS-i-Modul und wählen Sie
„Eigenschaften“ aus.
Wählen Sie im Fenster Buseigenschaften die gewünschte Busnummer aus (zwischen 1 und 999).
Hinweis: Sie können die Nummer 2 nicht für den AS-i-Bus verwenden, da diese Nummer für den
Fipio-Bus reserviert ist.
4 Klicken Sie auf OK, um die Änderung zu bestätigen.
Ergebnis: Die Adressierung der direkt mit dem AS-i-Busmodul verbundenen Slave-Geräte wird automatisch geändert.
62
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AS-i-Bus-Konfiguration
Änderung der Softwarekonfiguration des AS-i-Busses
Einführung
Die Software Control Expert bietet vom Konfigurationsfenster des AS-i-Moduls aus eine Reihe von
Funktionen, die die einfache Änderung der Softwarekonfiguration des AS-i-Busses im Offline-
Betrieb ermöglichen.
HINWEIS: Die standardmäßigen Windows-Shortcuts (Entf, Strg-X, Strg-C, Strg-V) sind ebenfalls für die folgenden Vorgänge verfügbar.
Vorgehensweise zum Löschen eines Slaves
Dieses Verfahren ermöglicht es, einen auf dem AS-i-Bus deklarierten Slave zu löschen.
Schritt
1
2
Aktion
Wählen Sie den zu löschenden Slave aus.
Wählen Sie den Befehl Bearbeiten → AS-i-Slave löschen aus.
Vorgehensweise zum Verschieben eines Slaves
Dieses Verfahren ermöglicht es, einen auf dem AS-i-Bus deklarierten Slave zu verschieben.
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Wählen Sie den zu verschiebenden Slave aus.
Wählen Sie den Befehl Bearbeiten → AS-i-Slave ausschneiden aus.
Wählen Sie die gewünschte neue Position aus.
Wählen Sie den Befehl Bearbeiten → AS-i-Slave einfügen aus.
Vorgehensweise zum Kopieren eines Slaves
Dieses Verfahren ermöglicht es, einen auf dem AS-i-Bus deklarierten Slave zu kopieren.
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Wählen Sie den zu kopierenden Slave aus.
Wählen Sie den Befehl Bearbeiten → AS-i-Slave kopieren aus.
Wählen Sie die Position des neuen Slaves aus.
Wählen Sie den Befehl Bearbeiten → AS-i-Slave einfügen aus.
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63
AS-i-Bus-Konfiguration
Zugriff auf die Beschreibung eines AS-i-Slaves
Einführung
Die Software Control Expert ermöglicht den Zugriff auf sämtliche Informationen zu einem AS-i-
Gerät, u. a.:
Definition eines Profils
Profildetails
Definition eines Profils
Ein Profil ist definiert durch:
seinen Namen einen Kommentar (optional)
Kennungen (IO, ID) bestimmte Anzahl von Eingängen und/oder Ausgängen
Betriebsparameter
Vorgehensweise für den Zugriff auf die Informationen eines Profils
In der folgenden Tabelle wird das Verfahren zur Anzeige der Eigenschaften eines Slave-Geräts beschrieben:
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Öffnen Sie das zu konfigurierende AS-i-Modul.
Greifen Sie auf das Konfigurationsfenster zu, indem Sie auf die Registerkarte Konfiguration klicken.
Doppelklicken Sie auf den gewünschten Slave.
Ergebnis: Das Fenster Profil zuordnen wird angezeigt, das betroffene Gerät ist optisch hervorgehoben.
Klicken Sie auf die Schaltfläche:
Ansicht, um auf die Definition zuzugreifen.
Details, um auf sämtliche Informationen zuzugreifen.
64
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AS-i-Bus-Konfiguration
Profildetails
Die Funktion Details ermöglicht für einen gegebenen Slave den Zugriff auf alle Informationen, die in der Katalogdatei vorhanden sind.
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AS-i-Bus-Konfiguration
Definition eines neuen Slave-Profils in einem privaten AS-i-Katalog
Einführung
Die Software Control Expert bietet die Möglichkeit, das Profil eines Slaves zu definieren, das im
Standardkatalog nicht vorgesehen ist.
Das so definierte neue Profil wird unter Privatfamilie zum Katalog hinzugefügt.
Dieses Profil kann dann wie ein Profil des Standardkatalogs verwendet werden.
HINWEIS: Ein Profil kann nicht gelöscht werden. Nur sein Name und sein Kommentar können geändert werden.
Ein erstelltes und zum Katalog hinzugefügtes Profil ist eng mit dem PC, auf dem es erstellt wurde, und mit der Programmierungssoftware verbunden. In einem Projekt, das mithilfe von
Control Expert konvertiert oder auf einem anderen PC geöffnet wird, der nicht über denselben
Katalog verfügt, werden Name und Kommentar des Profils nicht angezeigt.
Vorgehensweise
In der folgenden Tabelle wird das Verfahren zur Definition eines Slave-Profils beschrieben, das im
Standardkatalog nicht vorgesehen ist:
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des AS-i-Moduls auf.
Doppelklicken Sie auf eine Zelle zur Aufnahme eines Slaves (1 bis 31).
Ergebnis: Das Fenster Profil zuordnen wird angezeigt.
Wählen Sie Privatfamilie im Feld Name der AS-i-Familie aus.
Ergebnis: Der mit der ausgewählten Familie verbundene AS-i Katalog wird angezeigt.
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Schritt
4
Aktion
Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen.
Ergebnis: Das Fenster AS-i-Profil definieren wird angezeigt.
AS-i-Bus-Konfiguration
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5
6
7
8
Geben Sie Folgendes ein:
den Namen des neuen Profils
einen Kommentar (optional)
Wählen Sie Folgendes aus:
den IO-Code (entspricht der Konfiguration der Eingänge/Ausgänge)
den ID-Code (Kennung)
Legen Sie für jeden Parameter Folgendes fest:
seine Berücksichtigung durch das System (aktiviertes Kontrollkästchen)
eine Bezeichnung (optional)
Bestätigen Sie die Aufnahme eines neuen Profils durch einen Klick auf OK.
67
AS-i-Bus-Konfiguration
Anzeigen der AS-i-Slave-Konfiguration
Auf einen Blick
Im Konfigurationsbereich des Slaves i des Konfigurationsfensters werden die zu dem im Bereich
AS-Schnittstellenkonfiguration ausgewählten Slave gehörenden Daten angezeigt.
68
Die im Konfigurationsbereich des Slaves i angezeigten Daten können mit Ausnahme der
Aktivierung oder Deaktivierung der Parameter in diesem Fenster nicht verändert werden.
Der Konfigurationsbereich des Slaves i ermöglicht die Anzeige folgender Informationen:
das Profil: Dieses aus IO- und ID-Daten bestehende Profil wird vom ausgewählten Gerätetyp bestimmt. Beim Hinzufügen eines Profils wird es vom Benutzer definiert.
den Kommentar: Er wird vom ausgewählten Gerätetyp bestimmt. Beim Hinzufügen eines Profils wird er vom Benutzer definiert. Er kann im Fenster AS-i-Profil definieren geändert werden.
das AS-i-Symbol: Die mit den Ein-/Ausgängen des Slave verbundenen Symbole werden mithilfe des Variableneditors definiert.
die Parameter: Sie werden vom ausgewählten Gerätetyp bestimmt. Beim Hinzufügen eines
Profils werden sie vom Benutzer definiert. Sie können im Fenster AS-i-Profil definieren geändert werden.
Die Kontrollkästchen ermöglichen die Aktivierung oder Deaktivierung der Parameter.
Standardmäßig sind alle Parameter aktiviert.
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Debuggen und Diagnose des AS-i-Busses
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Debuggen und Diagnose des AS-i-Busses
Kapitel 5
Debuggen und Diagnose des AS-i-Busses
Inhalt des Kapitels
In diesem Kapitel wird das Debuggen und die Diagnose des AS-i-Busses beschrieben.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Diagnose
Debug-Fenster der Moduls TBX SAP 10
Zugriff auf die Funktionen zur Modul- und Kanaldiagnose auf einem Modul TBX SAP 10
AS-i-Bus-Diagnose
Anzeigen des Slave-Status
Zugreifen auf die Einstellungen der Parameter eines AS-i-Geräts
Zugreifen auf die Funktion zur Forcierung/Aufhebung der Forcierung des AS-i-Kanals
Zugreifen auf die Befehle SET und RESET der AS-i-Ausgänge
Automatisches Ersetzen eines fehlerhaften AS-i-Slaves
Einfügen eines Slave-Gerätes in eine bestehende AS-i -Konfiguration
Seite
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69
Debuggen und Diagnose des AS-i-Busses
Diagnose
Allgemeines
An einer der Komponenten der Installation kann eine Funktionsstörung auftreten. Jedes Element verfügt über eine Diagnosefunktion.
Abbildung:
Diagnose des Fipio-Busses
Verschiedene Funktionen ermöglichen die Diagnose des Fipio-Busses (siehe Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert, Fipio-Bus, Konfigurationshandbuch) :
Überwachungsfenster des oder der am Fipio-Bus angeschlossenen Geräte,
Überwachungsfenster des Fipio-Busses,
Kommunikationsfehlerprotokollfenster, verschiedene Sprachobjekte mit implizitem oder explizitem Austausch.
70
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Debuggen und Diagnose des AS-i-Busses
Sichtdiagnose des Moduls TBX SAP 10
Das Modul TBX SAP 10 ist mit einem Anzeigeblock
die die Sichtdiagnose des Moduls gewährleisten.
siehe Seite 43
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71
Debuggen und Diagnose des AS-i-Busses
Debug-Fenster der Moduls TBX SAP 10
Allgemeines
Die Diagnose des Moduls TBX SAP 10 wird ausgehend vom Debug-Fenster ausgeführt. Die
Debug-Funktion ermöglicht:
die Anzeige des Status der Slaves (Verbindung, Parameter usw.),
den Zugriff auf die Einstellung des ausgewählten Kanals (Kanalforcierung usw.).
Bei einem Fehler können Sie mit dieser Funktion auch auf die Moduldiagnose zugreifen.
HINWEIS: Diese Funktion ist nur im Online-Modus verfügbar.
Abbildung
Die nachfolgende Abbildung zeigt ein Debug-Fenster.
72
35008153 12/2018
Debuggen und Diagnose des AS-i-Busses
Beschreibung
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente des Debug-Fensters und ihre
Funktionen.
Kennzeichen Element
1 Registerkarten
2
3
4
Bereich Modul
Bereich Allgemeine
Parameter
Bereich AS-i- und
Slave-Konfiguration
Funktion
Auf der im Vordergrund angezeigten Registerkarte wird der aktuelle
Modus angegeben (in diesem Beispiel Debuggen). Jeder Modus kann
über die entsprechende Registerkarte ausgewählt werden. Die verfügbaren Modi lauten:
Debuggen - Zugriff nur im Online-Modus.
Fehler und Modulfehler - Zugriff nur im Online-Modus.
Beschreibung - zeigt die Merkmale des Geräts an.
E/A-Objekte (siehe EcoStruxure™ Control Expert, Betriebsarten) ermöglicht die Vergabe von Symbolen an die E/A-Objekte.
Konfiguration.
-
Zeigt die abgekürzte Bezeichnung des Moduls.
Im selben Bereich befinden sich drei Anzeige-LEDs, die die
Betriebsart des Moduls angeben:
RUN - gibt den Betriebszustand des Moduls an.
ERR - weist auf einen internen Modulfehler hin.
I/O - zeigt einen externen Fehler am Modul oder einen
Anwendungsfehler an.
Gibt die Parametrierung der für den AS-i-Kommunikationskanal konfigurierten MAST- oder FAST- Task an.
Ermöglicht die Anzeige der an den Bus angeschlossenen Slave-
Geräte.
Ermöglicht die Anzeige des Status der Kanäle des Slaves und den
Zugriff auf die Debug-Funktionen.
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Debuggen und Diagnose des AS-i-Busses
Zugriff auf die Funktionen zur Modul- und Kanaldiagnose auf einem Modul TBX SAP 10
Einführung
Die Modul- oder Kanaldiagnosefunktionen zeigen, falls vorhanden, alle aktuellen Fehler an, untergliedert nach ihrer Kategorie:
Interne Fehler (interne Softwarefehler, Kommunikationsfehler mit dem Prozessor,
Konfigurations-, Parametrierungs- oder Steuerungsfehler)
Externe Fehler (Slave-Gerät fehlerhaft, AS-i-Spannungsversorgung abgeschaltet, Klemmenlei stenfehler, Unterschied zwischen physischer Konfiguration und Konfiguration in Control Expert)
Sonstige Fehler (Modul nicht vorhanden oder ausgeschaltet)
Ein fehlerhaftes Modul und ein fehlerhafter Kanal werden durch die Umschaltung bestimmter
Anzeige-LEDs zu Rot angezeigt:
Im Fenster des Fipio-Busses durch die Anzeige eines roten Quadrats am Anschlusspunkt des
Fipio/AS-i-Gateways mit dem Fipio-Bus.
In allen Fenstern (Registerkarten Beschreibung, Konfiguration, Debug, E/A-Objekt, Modulfehler und Fehler)
Im Modulbereich durch die LED I/O
Im Fehlerfenster, das über die Registerkarte Modulfehler aufgerufen werden kann und in dem die Fehlerdiagnosedaten der Module enthalten sind.
Im Fehlerfenster, das über die Registerkarte Modulfehler aufgerufen werden kann und in dem die Fehlerdiagnosedaten der Kanäle enthalten sind.
Ein Fehler wird außerdem folgendermaßen signalisiert:
Am Modul über die zentrale Anzeige
Über spezifische Sprachobjekte: CH_ERROR (%I\2.e\r.m.c.ERR) und Modulfehler
MOD_ERROR (%I\2.e\r.m.MOD.ERR), %MW\2.e\r.m.MOD.2 usw.
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Debuggen und Diagnose des AS-i-Busses
Vorgehensweise für den Zugriff auf die Moduldiagnose
In der nachfolgenden Tabelle wird das Verfahren für den Zugriff auf das Fenster Moduldiagnose beschrieben:
Schritt
1
2
Aktion
Öffnen Sie das zu diagnostizierende Modul TBX SAP 10.
Klicken Sie auf die Registerkarte Modulfehler.
Ergebnis: Die Liste der Modulfehler wird angezeigt.
Vorgehensweise für den Zugriff auf die Kanaldiagnose
In der nachfolgenden Tabelle wird das Verfahren für den Zugriff auf das Fenster Kanaldiagnose beschrieben:
Schritt
1
2
Aktion
Öffnen Sie das zu diagnostizierende Modul TBX SAP 10.
Klicken Sie auf die Registerkarte Fehler.
Ergebnis: Die Liste der Kanalfehler wird angezeigt.
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Debuggen und Diagnose des AS-i-Busses
AS-i-Bus-Diagnose
Sichtdiagnose des AS-i-Bus
Wenn ein Fehler auf dem AS-i-Bus auftritt, leuchtet die LED "I/O" des Gateways so lange, bis der
Fehler behoben ist. Die Fehlerursache kann sein:
Stromversorgung nicht vorhanden: Wenn die AS-i-Stromversorgung unterbrochen wird, blinken alle LEDs der in der Referenzkonfiguration vorgesehenen Slaves unabhängig von der
Betriebsart des Moduls TBX SAP 10.
Slave an Adresse 0 vorhanden: Wenn ein Slave mit der Adresse 0 an den AS-i-Bus angeschlossen wird, blinkt die LED 0 der linken Reihe unabhängig von der Betriebsart des
Moduls TBX SAP 10.
Konfigurationsfehler des AS-i-Busses: Das Modul TBX SAP 10 vergleicht unabhängig von seiner Betriebsart permanent die tatsächliche Konfiguration des AS-i-Busses mit der Referenz konfiguration. Wenn ein Slave vom AS-i-Bus verschwindet oder nicht vorhanden ist, blinkt die
LED der entsprechenden Adresse unabhängig von der Betriebsart des Moduls TBX SAP 10.
Wenn ein Slave, dessen Profil von dem der Referenzkonfiguration abweicht, auf dem AS-i-Bus installiert wird, leuchtet die LED der entsprechenden Adresse auf, wenn sich das Modul
TBX SAP 10 im Modus Konfiguration befindet (in diesem Fall wird der Slave trotzdem aktiviert), und blinkt, wenn sich das Modul TBX SAP 10 im geschützten Modus befindet (in diesem Fall wird der Slave nicht aktiviert).
76
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Debuggen und Diagnose des AS-i-Busses
Anzeigen des Slave-Status
Auf einen Blick
Die an den Bus angeschlossenen Slave-Geräte werden nach Anklicken der Schaltfläche Diagnose
AS-i-Bus im Bereich AS-i-Konfiguration angezeigt. Beiderseits der Slave-Nummer werden zwei verschiedene Symbole angezeigt, die darauf hinweisen, dass der Slave vorgesehen und erkannt wurde.
HINWEIS: Es werden nicht mehr die Eingänge in den Abbildwörtern der Eingänge sondern der
Status des AS-i-Busses gemeldet. Da sich die Steuerung im Modus RUN befindet, muss die
Applikation diese Modusänderung berücksichtigen, um nicht den Status des AS-i-Busses anstelle des Status der Eingänge zu interpretieren. Das Bit %I\2.e\0.0.0.1 (wobei e die Nummer des
Anschlusspunkts des Moduls am Fipio-Bus ist) gibt diesen Modus an.
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77
Debuggen und Diagnose des AS-i-Busses
Anzeige des Status der Slaves
Bei jedem Slave-Gerät kann einer der folgenden vier Fälle vorliegen:
Fall
1
Abbildung
Status des Slave:
Erklärung
Der in der Konfiguration vorgesehene Slave P und der erkannte Slave D sind identisch.
2 Status des Slave: Der in der Konfiguration vorgesehene Slave P und der erkannte Slave D sind nicht identisch. Der Slave wird als fehlerhaft deklariert (1).
3 Status des Slave: In der Konfiguration ist ein Slave vorgesehen P, doch es wird kein Slave erkannt. Der Slave wird als fehlerhaft deklariert (1).
4 Status des Slave: Ein zusätzlicher Slave, der in der Konfiguration nicht vorgesehen ist, ist an den Bus angeschlossen. Der Slave wird als fehlerhaft deklariert (1).
Legende:
(1) Wenn ein Slave fehlerhaft ist, werden die Symbole neben der Nummer sowie die Schaltfläche
DIAGNOSE AS-i-Bus und die Registerkarte Fehler rot angezeigt.
Hinweis: Das Feld Profil im Slave-Bereich des Debug-Fensters ermöglicht die Überprüfung, ob die Profile des vorgesehenen Slave (Projektiert) und des erkannten Slave (Erkannt) identisch sind.
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Debuggen und Diagnose des AS-i-Busses
Zugreifen auf die Einstellungen der Parameter eines AS-i-Geräts
Auf einen Blick
Das Debug-Fenster des Moduls TBX SAP 10 ermöglicht unter anderem die Änderung der
Parameter eines Slave.
Vorgehensweise
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise zum Ändern der Parameter eines als fehlerhaft deklarierten Slave.
Schritt Aktion
1 Öffnen Sie den zu parametrierenden Fipio/AS-i-Gateway.
2 Rufen Sie das Diagnosefenster auf, indem Sie auf der Registerkarte Debuggen klicken.
3 Wählen Sie im Bereich AS-i-Konfiguration den fehlerhaften Slave aus.
Ergebnis: Im Slave-Bereich des Debug-Fensters können alle Informationen abgelesen werden, die den ausgewählten Slave betreffen.
4 Klicken Sie auf die Schaltfläche PARAM ändern im Feld Parameter des Slave-Bereichs.
Ergebnis: Das Fenster Änderung der Parameter wird angezeigt.
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5 Ändern Sie die gewünschten Parameter.
6 Klicken Sie auf Übertragen, um die neuen Werte zu übernehmen.
79
Debuggen und Diagnose des AS-i-Busses
Zugreifen auf die Funktion zur Forcierung/Aufhebung der Forcierung des AS-i-Kanals
Auf einen Blick
Diese Funktion ermöglicht es, den Status der einem AS-i-Slave zugeordneten Kanäle zu ändern.
Die verschiedenen verfügbaren Befehle sind:
für einen Kanal:
Forcierung auf 0 - F0 wird in der Spalte "Status" der Tabelle angezeigt,
Forcierung auf 1 - F1 wird in der Spalte "Status" der Tabelle angezeigt,
Aufhebung der Forcierung - das F darf nicht mehr angezeigt werden.
für alle Kanäle (wenn mindestens ein Kanal forciert ist):
Forcierung global aufheben.
Vorgehensweise
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise zum Forcieren oder zum Aufheben der
Forcierung der einem AS-i-Slave zugeordneten Kanäle.
Schritt Aktion für einen Kanal
1 Öffnen Sie den zu debuggenden Fipio/AS-i-Gateway.
Aktion für alle Kanäle
2 Rufen Sie das Diagnosefenster auf, indem Sie auf der Registerkarte Debuggen klicken.
3 Wählen Sie einen Slave im Bereich AS-i-Konfiguration aus.
4 Wählen Sie in der Tabelle des Slave-Bereichs den Kanal aus, der geändert werden soll.
Ergebnis: Der Kanal kann mit Hilfe der Schaltflächen geändert werden, die sich im Feld Aktion Kanal befinden.
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Forcierung global aufheben" im Slave-Bereich.
80
5 Wählen Sie die gewünschte Funktion (Schaltflächen Auf 0 forcieren oder Auf 1 forcieren oder Forcierung aufheben) im
Feld Aktion Kanal aus.
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Debuggen und Diagnose des AS-i-Busses
Zugreifen auf die Befehle SET und RESET der AS-i-Ausgänge
Auf einen Blick
Diese Befehle ermöglichen es, den Ausgängen eines AS-i-Slave die Werte 0 (RESET) oder 1
(SET) zuzuweisen.
Der dem Kanal durch einen dieser Befehle zugewiesene Status ist temporär und kann jederzeit durch die Applikation geändert werden.
Vorgehensweise
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise zum Zuweisen des Wertes 0 oder 1 zu den Ausgängen des ausgewählten AS-i-Slave.
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Öffnen Sie den zu debuggenden Fipio/AS-i-Gateway.
Rufen Sie das Diagnosefenster auf, indem Sie auf der Registerkarte Debuggen klicken.
Wählen Sie einen Slave im Bereich AS-i-Konfiguration aus.
Wählen Sie in der Tabelle des Slave-Bereichs den Kanal aus, der geändert werden soll.
Ergebnis: Der Kanal kann mit Hilfe der Schaltflächen geändert werden, die sich im Feld Aktion
Kanal befinden.
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5 Wählen Sie die gewünschte Funktion (Schaltflächen SET oder RESET) im Feld Aktion
Kanalaus.
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Debuggen und Diagnose des AS-i-Busses
Automatisches Ersetzen eines fehlerhaften AS-i-Slaves
Prinzip
Die automatische Programmierung der Adresse beim Austausch eines defekten Slaves ist möglich, wenn die beiden folgenden Bedingungen erfüllt sind:
das TBX SAP 10 muss im geschützten Modus funktionieren,
es darf nur ein einziger Slave defekt sein.
In diesem Fall meldet das TBX SAP 10 den Fehler an die Steuerung, indem es einen Konfigurati onsfehler auf dem AS-i-Bus anzeigt.
Der Austausch eines defekten Slaves durch einen Slave desselben Typs erfolgt, ohne dass der
AS-i-Bus gestoppt werden muss und ohne dass eine besondere Manipulation erforderlich ist. Es gibt zwei Möglichkeiten:
Der als Ersatz vorgesehene Slave wird mit dem Taschenprogrammierer mit derselben Adresse programmiert und hat dasselbe Profil wie der fehlerhafte Slave. Er wird somit automatisch in die
Liste mit den erkannten und aktivierten Slaves (LDS) eingefügt.
Der als Ersatz vorgesehene Slave ist leer (Adresse 0, neuer Slave) und hat dasselbe Profil wie der fehlerhafte Slave. Er nimmt automatisch die Adresse des ersetzten Slaves an und wird somit in die Liste mit den erkannten Slaves (LDS) und in die Liste mit den aktiven Slaves (LAS) eingefügt.
Vorgehensweise
Die folgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise zum Ermitteln der Adresse des defekten
Slaves:
Schritt
1
2
Aktion
Versetzen Sie das TBX SAP 10 in den Modus Diagnose und rufen Sie die Liste der aktivierten
Slaves (LAS) auf.
Ermitteln Sie am Anzeigeblock des TBX SAP 10 die Nummer der blinkenden LED.
82
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Debuggen und Diagnose des AS-i-Busses
Vorgehensweise
Die folgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise zum Austauschen des defekten Slaves:
Schritt Aktion
1 Trennen Sie den defekten Slave.
2 Schließen Sie an derselben Stellen einen identischen Slave (mit demselben ID-Code und E/A-Code) mit der Adresse 0 oder derselben Adresse wie der defekte Slave an.
Ergebnis: Das TBX SAP 10 weist dem neuen, an den AS-i-Bus angeschlossenen Slave automatisch die Adresse des defekten Slaves zu. Er wird unmittelbar aktiviert und ist betriebsbereit.
3 Überprüfen Sie:
ob die LED I/O am Anzeigeblock leuchtet,
ob die LED am Anzeigeblock, die zuvor geblinkt hat, jetzt permanent leuchtet, ob der der Steuerung gemeldete Fehler nicht mehr angezeigt wird.
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83
Debuggen und Diagnose des AS-i-Busses
Einfügen eines Slave-Gerätes in eine bestehende AS-i -Konfiguration
Einführung
Es ist möglich, ein Gerät in eine vorhandene AS-i-Konfiguration einzufügen, ohne den
Taschenprogrammierer zu verwenden.
Dieser Vorgang ist möglich, wenn:
in der physischen Konfiguration nur ein Slave fehlt, der einzufügende Slave in der Control Expert-Konfiguration vorgesehen ist, der Slave das von der Konfiguration erwartete Profil besitzt, der Slave die Adresse 0 hat.
Das AS-i-Modul weist dem Slave dann automatisch den in der Konfiguration vordefinierten Wert zu.
Vorgehensweise
In der nachfolgenden Tabelle wird das Verfahren zum automatischen Einfügen eines neuen
Slaves beschrieben:
2
3
Schritt
1
Aktion
Fügen Sie den neuen Slave im Offline-Modus im Konfigurationsfenster hinzu.
Führen Sie im Online-Modus einen Konfigurationstransfer zur Steuerung durch.
Schließen Sie den neuen Slave mit der Adresse 0 physisch an den AS-i-Bus an.
HINWEIS: Es ist möglich, eine Anwendung zu ändern, indem das oben beschriebene Verfahren so oft wie nötig durchgeführt wird.
84
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
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Sprachobjekte des Moduls TBX SAP 10
Kapitel 6
Sprachobjekte des Moduls TBX SAP 10
Inhalt des Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die dem Modul TBX SAP 10 zugeordneten Sprachobjekte.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
6.1
6.2
6.3
Thema
Die dem Modul TBX SAP 10 zugeordneten Sprachobjekte und IODDT
Der IODDT T_SAP10_STD, anwendbar auf das Modul TBX SAP 10
Sprachobjekte des Moduls TBX SAP 10
Seite
35008153 12/2018
85
Die dem Modul TBX SAP 10 zugeordneten Sprachobjekte und IODDT
Abschnitt 6.1
Die dem Modul TBX SAP 10 zugeordneten Sprachobjekte und
IODDT
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die allgemeinen Merkmale der dem Modul zugeordneten
Sprachobjekte und IODDT.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung der Sprachobjekte des Moduls TBX SAP 10
Implizite Austauschsprachobjekte der anwendungsspezifischen Funktion
Mit der applikationsspezifischen Funktion verbundene Sprachobjekte mit explizitem Austausch
Verwaltung von Austausch und Rückmeldungen mit expliziten Objekten
Seite
86
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Beschreibung der Sprachobjekte des Moduls TBX SAP 10
Allgemeines
Die IODDT sind vom Hersteller vordefiniert; sie enthalten Eingangs-/Ausgangs-Sprachobjekte, die zum Kanal eines Moduls gehören. Der IODDT, der dem Gateway TBX SAP 10 zugeordnet ist, lautet T_SAP_10 . Er gilt für alle Fipio-Standardprofile.
Dem Modul TBX SAP 10 zugeordnet.
siehe Seite 102
sind (zusätzlich zum IODDT) andere Sprachobjekte
HINWEIS: Die Erstellung einer Variable des Typs IODDT kann auf zwei Arten erfolgen:
Registerkarte E/A-Objekte
Dateneditor.
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, Betriebsarten) ,
Sprachobjekttypen
Jeder IODDT beinhaltet eine Reihe von Sprachobjekten, mit denen er gesteuert und seine
Arbeitsweise getestet werden kann.
Es gibt zwei Typen von Sprachobjekten:
Objekte mit implizitem Austausch: Diese werden automatisch bei jedem Zyklus der dem Modul zugeordneten Task ausgetauscht.
Objekte für den explizite Austausch, die auf Anforderung durch das Projekt mittels der expliziten
Austauschanweisungen ausgetauscht werden.
Implizite Austauschvorgänge betreffen den Status der Module, die Kommunikationssignale, die
Slaves usw.
Der explizite Austausch erlaubt die Parametrierung und Diagnose von Modulen.
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87
Implizite Austauschsprachobjekte der anwendungsspezifischen Funktion
Einführung
Eine integrierte anwendungsspezifische Schnittstelle oder das Hinzufügen eines Moduls erweitert automatisch die Verfügbarkeit von Sprachobjekten zur Programierung dieser Schnittstelle bzw. dieses Moduls.
Diese Objekte entsprechen den Abbildern der Ein-/Ausgänge und Softwareinformationen des
Moduls oder der integrierten anwendungsspezifischen Schnittstelle.
Grundlagen
Die Eingänge ( %I und %IW ) des Moduls werden zu Beginn der Task im Speicher der Steuerung aktualisiert, wenn sich die Steuerung im Modus RUN oder STOP befindet.
Die Ausgänge ( %Q und %QW ) werden am Ende der Task aktualisiert, jedoch nur, wenn sich die
Steuerung im Modus RUN befindet.
HINWEIS: Wenn die Task während des STOP-Betriebs aufgerufen wird, so erfolgt je nach ausgewählter Konfiguration Folgendes:
Die Ausgänge werden in die Fehlerausweichposition gesetzt (Fehlerausweichmodus).
Die Ausgänge werden auf ihrem letzten Wert gehalten (Modus „Letzten Wert halten“).
Abbildung
Das nachstehende Diagramm veranschaulicht den Betriebszyklus einer Steuerungstask
(zyklische Ausführung).
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Mit der applikationsspezifischen Funktion verbundene Sprachobjekte mit explizitem
Austausch
Auf einen Blick
Expliziter Austausch ist ein Austausch, der auf Aufforderung des Anwenderprogramms mittels der folgenden Anweisungen durchgeführt wird:
READ_STS (siehe EcoStruxure™ Control Expert, E/A-Verwaltung, Bausteinbibliothek) der Statusworte)
WRITE_CMD (siehe EcoStruxure™ Control Expert, E/A-Verwaltung, Bausteinbibliothek)
(Schreiben von Befehlsworten)
WRITE_PARAM
READ_PARAM
SAVE_PARAM
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, E/A-Verwaltung, Bausteinbibliothek)
(Schreiben der Regelungsparameter)
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, E/A-Verwaltung, Bausteinbibliothek)
(Lesen der Regelungsparameter)
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, E/A-Verwaltung, Bausteinbibliothek)
(Speichern der Regelungsparameter)
RESTORE_PARAM
(Wiederherstellen der Regelungsparameter)
(Lesen
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, E/A-Verwaltung, Bausteinbibliothek)
Dieser Austausch bezieht sich auf eine Gruppe von Objekten %MW desselben Typs (Status,
Befehl oder Parameter), die zu einem Kanal gehören.
HINWEIS: Diese Objekte informieren über das Modul (Bsp.: Fehlertyp eines Kanals usw.), ermöglichen dessen Steuerung sowie die Festlegung der Funktionsmodi (Speichern und
Wiederherstellen der ausgeführten Regelungsparameter).
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89
Allgemeines Nutzungsprinzip der expliziten Anweisungen
Die folgende Abbildung zeigt die unterschiedlichen Arten expliziter Austauschvorgänge, die zwischen dem Prozessor und dem Modul ausgeführt werden können.
Verwaltung des Austauschs
Während eines expliziten Austauschs muss der Ablauf dieses Austauschs überwacht werden, damit die Daten nur dann berücksichtigt werden, wenn der Austausch ordnungsgemäß durchgeführt wurde.
Hierzu sind zwei Informationstypen verfügbar:
die Information über den laufenden Austausch
die Zusammenfassung des Austauschs
siehe Seite 93
siehe Seite 94
Die nachfolgende Übersicht beschreibt das Prinzip der Verwaltung eines Austauschs.
90
HINWEIS: Um mehrere simultane explizite Austauschvorgänge für denselben Kanal zu vermeiden, muss vor dem Aufruf jeglicher Elementarfunktion, die diesen Kanal verwendet, der
Wert des Worts EXCH_STS ( %MWr.m.c.0
) des mit dem Kanal verbundenen IODDT getestet werden.
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Verwaltung von Austausch und Rückmeldungen mit expliziten Objekten
Auf einen Blick
Werden Daten zwischen Steuerungsspeicher und Modul ausgetauscht, kann die Berücksichtigung durch das Modul mehrere Task-Zyklen erfordern. Um den Austausch zu verwalten, besitzen alle
IODDT zwei Worte:
EXCH_STS (%MW\2.e\0.m.c.0): Austausch läuft,
EXCH_RPT (%MW\2.e\0.m.c.1): Rückmeldung.
HINWEIS: Je nach Lokalisierung des Moduls wird die Verwaltung der expliziten Austausch vorgänge (z. B. %MW0.0.MOD.0.0) nicht von der Anwendung erkannt:
Bei Modulen, die sich im Rack befinden, erfolgen explizite Austauschvorgänge sofort auf dem lokalen SPS-Bus und werden vor Ausführung der Task abgeschlossen. So ist zum Beispiel das
Feld READ_STS immer fertig gestellt, wenn das Bit %MW0.0.MOD.0.0 von der
Anwendung geprüft wird für dezentrale Busmodule (z. B. Fipio) sind explizite Austauschvorgänge mit der Task-
Ausführung synchronisiert, somit ist eine Erkennung für die Anwendung möglich.
Abbildung
In der folgenden Abbildung werden die verschiedenen für die Austauschverwaltung signifikanten
Bits aufgeführt.
35008153 12/2018
91
Beschreibung der signifikanten Bits
Jedes Bit der Worte EXCH_STS (%MW\2.e\0.m.c.0) und EXCH_RPT (%MW\2.e\0.m.c.1) ist einem
Parametertyp zugeordnet:
Die Bits mit dem Stellenwert 0 sind den Statusparametern zugeordnet:
Das Bit STS_IN_PROGR (%MW\2.e\0.m.c.0.0) zeigt an, ob eine aktuelle Aufforderung zum
Lesen der Statusworte vorhanden ist.
Das Bit STS_ERR (%MW\2.e\0.m.c.1.0) zeigt an, ob eine Aufforderung zum Lesen der
Statusworte vom Kanal des Moduls zurückgewiesen wird.
Die Bits mit dem Stellenwert 1 sind den Befehlsparametern zugeordnet:
Das Bit CMD_IN_PROGR (%MW\2.e\0.m.c.0.1) zeigt an, ob die Befehlsparameter an den
Kanal des Moduls gesendet werden.
Das Bit CMD_ERR (%MW\2.e\0.m.c.1.1) zeigt an, ob die Befehlsparameter vom Kanal des
Moduls zurückgewiesen werden.
Die Bits mit dem Stellenwert 2 sind den Einstellparametern zugeordnet:
Das Bit ADJ_IN_PROGR (%MW\2.e\0.m.c.0.2) zeigt an, ob die Einstellparameter mit dem
Kanal des Moduls ausgetauscht werden (durch WRITE_PARAM, READ_PARAM,
SAVE_PARAM, RESTORE_PARAM ).
Das Bit ADJ_ERR (%MW\2.e\0.m.c.1.2) zeigt an, ob die Einstellparameter vom Modul zurückgewiesen werden.
Ist der Austausch korrekt abgelaufen, wechselt das Bit auf 0.
Die Bits mit dem Stellenwert 15 zeigen eine Neukonfiguration des Moduskanal c an, ausgehend von der Konsole (Änderung der Konfigurationsparameter + Kaltstart des Kanals).
HINWEIS: m die Modulposition, c steht für die Kanalnummer im Modul.
HINWEIS: Die Wörter des Austauschs und der Rückmeldung sind auch auf der Modulebene
EXCH_STS (%MW\2.e\0.m.MOD) und EXCH_RPT (%MW\2.e\0.m.MOD.1) im IODDT des Typs
T_GEN_MOD vorhanden.
92
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Beispiel
Phase 1: Senden von Daten mit der Anweisung WRITE_PARAM .
Wird die Anweisung vom Steuerungsprozessor abgefragt, so wird das Bit Austausch läuft in
%MW\2.e\0.m.c auf 1 gesetzt.
Phase 2: Analyse der Daten durch das E/A-Modul und Rückmeldung
Beim Austausch von Daten zwischen dem Steuerungsspeicher und dem Modul wird die
Verarbeitung durch das Modul von Bit ADJ_ERR (%MW\2.e\0.m.c.1.2) verwaltet: Rückmeldung (0
= Austausch korrekt, 1= Austausch fehlerhaft).
HINWEIS: Es sind keine Einstellparameter auf der Modulebene vorhanden.
Ausführungsanzeiger eines expliziten Austauschs: EXCH_STS
In der folgenden Tabelle sind die Kontrollbits des expliziten Austauschs beschrieben: EXCH_STS
(%MW\2.e\0.m.c.0).
Standardsymbol
STS_IN_PROGR
CMD_IN_PROGR
ADJ_IN_PROGR
Typ Zugriff Bedeutung
BOOL R
Adresse
Lesen der Statusworte des aktuellen Kanals %MW\2.e\0m.c.0.0
BOOL R
BOOL R
RECONF_IN_PROGR BOOL R
Befehlsparameter werden ausgetauscht
Einstellparameter werden ausgetauscht
Aktuelle Neueinstellung des Moduls
%MW\2.e\0m.c.0.1
%MW\2.e\0m.c.0.2
%MW\2.e\0.m.c.0.15
HINWEIS: Wenn das Modul nicht vorhanden oder getrennt ist, wird der Austausch per explizitem
Objekt (z. B. Read_Sts) nicht an das Modul gesandt (STS_IN_PROG (%MWr.m.c.0.0) = 0), aber die Worte werden aktualisiert.
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93
Rückmeldung von expliziten Austauschvorgängen: EXCH_RPT
In der folgenden Tabelle sind die Rückmeldungsbits aufgeführt: EXCH_RPT (%MW\2.e\0.m.c.1).
Standardsymbol Typ
STS_ERR
Zugriff Bedeutung
BOOL R Fehler beim Lesen der Statusworte des Kanals
(1 = Fehler)
CMD_ERR BOOL R
ADJ_ERR BOOL R
Fehler beim Austausch von Befehlsparametern
(1 = Fehler)
Fehler beim Austausch von Einstellparametern
(1 = Fehler)
RECONF_ERR BOOL R Fehler bei der Neukonfiguration des Kanals
(1 = Fehler)
Adresse
%MW\2.e\0.m.c.1.0
%MW\2.e\0.m.c.1.1
%MW\2.e\0.m.c.1.2
%MW\2.e\0.m.c.1.15
94
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Der IODDT T_SAP10_STD, anwendbar auf das Modul TBX SAP 10
Abschnitt 6.2
Der IODDT T_SAP10_STD, anwendbar auf das Modul TBX
SAP 10
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt den IODDT T_SAP10_STD, der auf das Modul TBX SAP 10 anwendbar ist.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung der Objekte mit implizitem Austausch des IODDT des Typs TBX SAP 10
Explizite Austauschobjekte des IODDT vom Typ T_SAP10_STD
Seite
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95
Beschreibung der Objekte mit implizitem Austausch des IODDT des Typs TBX SAP 10
Auf einen Blick
Dies sind Objekte, deren Austausch automatisch bei jedem Zyklus der Task, in der das Modul TBX
SAP 10 konfiguriert ist, durchgeführt wird.
Fehlerbit-Objekt
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Bedeutung des Bits %I\2.e\0.0.MOD.ERR:
Funktion
Modulfehler
Typ Zugriff
BOOL R
Bedeutung
Zeigt an, dass das Modul fehlerhaft ist.
Objekt
%I\2.e\0.0.MOD.ERR
Statuswortobjekt der Listen
Diese Objekte werden durch Setzen des Bits
siehe Seite 98
) %I\2.e\0.0.0.1 auf 1 ausgetauscht.
Sie ermöglichen die Ermittlung des Status der Liste mit Informationen über die Slaves des Busses
siehe Seite 18
HINWEIS: Es werden nicht mehr die Eingänge in den Abbildwörtern der Eingänge sondern der
Status des AS-i-Busses gemeldet. Da sich die Steuerung im Modus RUN befindet, muss die
Applikation diese Modusänderung berücksichtigen, um nicht den Status des AS-i-Busses anstelle des Status der Eingänge zu interpretieren. Das Bit %I\2.e\0.0.0.1 gibt diesen Modus an.
96
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Wortobjekt
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung der Wörter %IW\2.e\0.0.0 bis %IW\2.e\0.0.6 aufgeführt:
Standardsymbol Typ Zugriff Bedeutung
DIAG_IN_SAP10 INT R Die Bits 0 bis 3 enthalten die Informationen der Eingänge
%I\2.e\0.0.0.0 bis %I\2.e\0.0.0.3 Die anderen
Bits werden nicht verwendet.
LDS_0 INT R
LDS_16
LPS_0
LPS_16
LAS_0
LAS_16
INT R
INT R
INT R
INT R
INT R
Liste der erkannten Slaves von 0 bis 15.
Bit n = 1, wenn der Slave n in der Liste vorhanden ist.
Beispiel:
Slave 12 erkannt, wenn Bit des Worts %IW\2.e\0.0.0.1.12 =1.
Liste der erkannten Slaves von 16 bis 31.
Bit n = 1, wenn Slave n+16 n in der Liste vorhanden ist.
Beispiel:
Slave 18 erkannt, wenn Bit des Worts %IW\2.e\0.0.2.2 =1.
Liste der vorgesehenen Slaves von 0 bis 15.
Bit n = 1, wenn der Slave n in der Liste vorhanden ist.
Beispiel:
Slave 12 vorgesehen, wenn Bit des Worts %IW\2.e\0.0.0.3.12 =1.
Liste der vorgesehenen Slaves von 16 bis 31.
Bit n = 1, wenn Slave n+16 n in der Liste vorhanden ist.
Beispiel:
Slave 18 vorgesehen, wenn Bit des Worts %IW\2.e\0.0.0.4.2 =1.
Liste der aktivierten Slaves von 0 bis 15.
Bit n = 1, wenn der Slave n in der Liste vorhanden ist.
Beispiel:
Slave 12 aktiviert, wenn Bit des Worts %IW\2.e\0.0.0.5.12 =1.
Liste der aktivierten Slaves von 16 bis 31.
Bit n = 1, wenn Slave n+16 n in der Liste vorhanden ist.
Beispiel:
Slave 18 aktiviert, wenn Bit des Worts %IW\2.e\0.0.0.6.2 =1.
Objekt(1)
%IW\2.e\0.0.0.0
%IW\2.e\0.0.0.1
%IW\2.e\0.0.0.2
%IW\2.e\0.0.0.3
%IW\2.e\0.0.0.4
%IW\2.e\0.0.0.5
%IW\2.e\0.0.0.6
Legende:
(1) %IW\2.e\0.0.0.0 to %IW\2.e\0.0.0.6 mit e = Fipio-Anschlusspunkt
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97
Diagnoseeingänge
Die Eingänge %I\2.e\0.0.0.0 bis %I\2.e\0.0.0.3 (e ist der Fipio-Anschlusspunkt) enthalten permanent Informationen über den Status des AS-i-Busses und über die aktuelle Betriebsart des
Moduls TBX SAP 10.
Die folgende Tabelle beschreibt die Objekte %I\2.e\0.0.0.0 bis %I\2.e\0.0.0.3:
Symbol Typ
MODE_PROT INT
MODE_DIAG
DIFF_CONF
ADDRESS_0
INT
INT
INT
Zugriff Bedeutung
R Bit = 1: Das Modul TBX SAP 10 ist im geschützten
Modus in Betrieb und aktiviert nur die Slaves, deren
Konfiguration mit der Referenzkonfiguration identisch ist.
Bit = 0: Das Modul TBX SAP 10 ist im Modus
Konfiguration in Betrieb und aktiviert alle am AS-i-Bus angeschlossenen Geräte.
R
R
R
Bit = 1: Das Modul TBX SAP 10 ist im Modus
Diagnose in Betrieb. In diesem Fall werden nicht die
Eingänge des AS-i-Busses gemeldet, sondern die
Listen der erkannten, programmierten und aktivierten
Slaves. In diesem Modus sind die Ausgänge des ASi-Busses immer positioniert.
Bit = 1: Gibt eine Inkohärenz zwischen der tatsächlichen Konfiguration des AS-i-Busses und der im nicht flüchtigen Speicher des TBX SAP 10 gespeicherten Referenzkonfiguration an.
Dieses Bit kann unabhängig von der Betriebsart des
TBX SAP 10 (Konfiguration, Geschützt, Diagnose) auf 1 gesetzt werden.
Bit = 1: Gibt an, dass ein Slave mit der Adresse 0 auf dem AS-i-Bus vorhanden ist.
Objekt
%I\2.e\0.0.0.0
%I\2.e\0.0.0.1
%I\2.e\0.0.0.2
%I\2.e\0.0.0.3
Kanalfehler CH_ERROR
Die nachfolgende Tabelle beschreibt das Fehlerbit %I\2.e\0.m.c.ERR:
Standardsymbol Typ
CH_ERROR
Zugriff
BOOL R
Bedeutung
Zeigt an, dass das Modul fehlerhaft ist.
Objekt
%I\2.e\0.m.c.ERR
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Explizite Austauschobjekte des IODDT vom Typ T_SAP10_STD
Einführung
In den nachfolgenden Tabellen werden die Objekte für den expliziten Austausch des IODDT vom
Typ T_SAP10_STD beschrieben, die sich auf alle Fipio-Standardprofile beziehen.
Ausführungsindikatoren für explizite Austauschvorgänge: EXCH_STS
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung der Austauschüberwachungsbits des Kanals
EXCH_STS (%MW\2.e\0.m.c.0) beschrieben:
Standardsymbol
STS_IN_PROGR
CMD_IN_PROGR
ADJ_IN_PROGR
RECONF_IN_PROGR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R
Adresse
Lesen der Statuswörter des aktuellen Kanals %MW\2.e\0.m.c.0.0
R
R
R
Austausch der Befehlsparameter
Austausch der Einstellparameter läuf
Neukonfiguration
%MW\2.e\0.m.c.0.1
%MW\2.e\0.m.c.0.2
%MW\2.e\0.m.c.0.15
Rückmeldung zum expliziten Austausch: EXCH_RPT
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Rückmeldebits EXCH_RPT (%MW\2.e\0.m.c.1) aufgeführt:
Standardsymbol
STS_ERR
CMD_ERR
ADJ_ERR
RECONF_ERR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Fehler beim Lesen der Statuswörter des Kanals
R
R
R
Fehler beim Austausch der Befehlsparameter
Fehler beim Austausch der Einstellparameter
Fehler bei der Konfiguration des Kanals
Adresse
%MW\2.e\0.m.c.1.0
%MW\2.e\0.m.c.1.1
%MW\2.e\0.m.c.1.2
%MW\2.e\0.m.c.1.15
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99
Kanalspezifische Standardfehler, CH_FLT
Das Statuswort CH_FLT liefert Informationen zu allen auf dem AS-i-Kommunikationskanal vorhandenen Slaves.
Dieses 16-Bit-Wort enthält Diagnoseinformationen zum Modul TBX SAP 10 und Diagnoseinforma tionen zum Austausch mit dem Modul TBX SAP 10 über das Fipio-Netzwerk.
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Bits des Statusworts CH_FLT
(%MW\2.e\0.m.c.2) aufgeführt:
-
Standardsymbol
ASI_CONF_FLT
SLAVE0_FLT
Typ Zugriff Objekt
BOOL R %MW\2.e\0.m.c.2.0
Bedeutung
Bit 0 = nicht verwendet
BOOL R
BOOL R
%MW\2.e\0.m.c.2.1
Konfigurationsfehler des AS-i-Busses
%MW\2.e\0.m.c.2.2
Slave an Adresse 0 auf dem AS-i-Bus vorhanden
ASI_SUPPLY_FLT BOOL R
INTERNAL_FLT
CONF_FLT
COM_FLT
BOOL R
BOOL R
BOOL R
%MW\2.e\0.m.c.2.3
AS-i-Stromversorgung nicht vorhanden
%MW\2.e\0.m.c.2.4
Interner Fehler des Moduls (Störung)
%MW\2.e\0.m.c.2.5
Hardwarekonfigurationsfehler
%MW\2.e\0.m.c.2.6
Kommunikationsfehler mit der
Steuerung
APPLI_FLT
PLC_CONF_FLT
MOD_MISSING
MOD_NOT_OP
MOD_FLT
PLC_HW_FLT
PLC_SYS_FLT
FIP_COM_FLT
PRM_FLT
BOOL R
BOOL R
BOOL R
BOOL R
BOOL R
BOOL R
BOOL R
BOOL R
BOOL R
%MW\2.e\0.m.c.2.7
%MW\2.e\0.m.c.2.8
%MW\2.e\0.m.c.2.9
Anwendungsfehler
Konfigurationsfehler der Steuerung
Modul nicht vorhanden
%MW\2.e\0.m.c.2.10 Modul außer Betrieb
%MW\2.e\0.m.c.2.11 Modulfehler
%MW\2.e\0.m.c.2.12 Interner Fehler, Hardwarefehler der
Steuerung
%MW\2.e\0.m.c.2.13 Interner Fehler, Systemfehler der
Steuerung
%MW\2.e\0.m.c.2.14 Dialogfehler, Fipio-
Kommunikationsfehler
%MW\2.e\0.m.c.2.15 Dialogfehler, Parameterfehler des
TBX SAP 10
Funktion
Von
TBX SAP 10 generierte
Zustände
Von der
Steuerung generierte
Zustände
100
35008153 12/2018
ASI_CONF_FLT entspricht dem Wortbit %MW\2.e\0.0.0.2.1. Es zeigt einen Konfigurations fehler des AS-i-Busses an und signalisiert eine Inkohärenz zwischen der Konfiguration des ASi-Busses und der Referenzkonfiguration. Wenn sich das Modul TBX SAP 10 im
geschützten Modus befindet, sind die Slaves an den entsprechenden Adressen deaktiviert.
Konfigurationsmodus befindet, wird dieser Fehler angezeigt, aber die Slaves an den entsprechenden Adressen bleiben aktiviert.
SLAVE0_FLT entspricht dem Wortbit %MW\2.e\0.0.0.2.2. Es zeigt an, dass ein Slave mit der
Adresse 0 auf dem AS-i-Bus vorhanden ist. Dies hat keine Auswirkungen auf den Betrieb des
AS-i-Busses, führt jedoch zu einem Konfigurationsfehler des AS-i-Busses.
Wenn dieses Bit auf 1 gesetzt ist, ist die Umschaltung vom Modus Konfiguration in den
Modus Geschützt nicht möglich.
ASI_SUPPLY_FLT entspricht dem Wortbit %MW\2.e\0.0.0.2.3. Es zeigt eine fehlende
Versorgung des AS-i-Busses an.
Wenn dieses Bit auf 1 gesetzt ist:
werden alle Ausgänge des AS-i-Bus auf 0 gesetzt.
werden alle vom AS-i-Bus an die Steuerung gemeldeten Eingänge auf 0 gesetzt.
Slave-Parameter, PRM SLV
In der folgenden Tabelle werden die Sprachobjekte beschrieben, die den Wert der vom Modul TBX
SAP 10 an die intelligenten AS-i-Slaves übertragenen Parameter enthalten:
Standardsymbol
PRM_SLV_0 bis
PRM_SLV_31
Typ
INT
Zugriff Bedeutung
RW Parameter von Slave 0 bis Slave 31. Enthält die
Antwort (Wert der gesendeten Parameter) des letzten parametrierten Slaves. Dadurch können
Sie in Control Expert überprüfen, ob der Slave die
Parameter ordnungsgemäß empfangen hat.
Adresse
%MW\2.e\0.m.c.4 bis
%MW\2.e.\0.m.c.35
35008153 12/2018
101
Sprachobjekte des Moduls TBX SAP 10
Abschnitt 6.3
Sprachobjekte des Moduls TBX SAP 10
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die dem Modul TBX SAP 10 zugeordneten Sprachobjekte.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Sprachobjekte mit implizitem oder explizitem Austausch, Status des Moduls TBX SAP 10
Sprachobjekte für die Konfiguration des Moduls TBX SAP 10
Funktionsphasen
Seite
102
35008153 12/2018
Sprachobjekte mit implizitem oder explizitem Austausch, Status des Moduls TBX SAP
10
Auf einen Blick
Das Wort %MW\2.e\0.0.MOD.2 enthält das Statuswort des Moduls. Dieses Wort wird explizit ausgetauscht.
Statuswort
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Bits des Statuswortes (%MW\2.e\0.0.MOD.2) aufgeführt:
Objekt Typ Zugriff Bedeutung
%MW\2.e\0.0.MOD.2.0
BOOL R Interner Fehler.
%MW\2.e\0.0.MOD.2.1
BOOL R
%MW\2.e\0.0.MOD.2.2
BOOL R
Konfigurationsfehler.
Leitungsfehler.
35008153 12/2018
103
Sprachobjekte für die Konfiguration des Moduls TBX SAP 10
Einführung
Auf dieser Seite werden alle dem Modul TBX SAP 10 zugeordneten konfigurationsorientierten
Sprachobjekte beschrieben. Diese Objekte werden über das Konfigurationsfenster initialisiert. Sie werden bei Empfang einer neuen Konfiguration oder bei einem Warm- oder Kaltstart an das Modul
übertragen. Sie können vom Anwendungsprogramm angezeigt werden.
Syntax
Die Konfigurationsobjekte weisen die folgende Syntax auf:
Konfigurationsobjekte
In der folgenden Tabelle werden die Konfigurationsobjekte beschrieben:
Objekt
%KW\2.e\0.0.0.0
%KW\2.e\0.0.0.1
%KW\2.e\0.0.0.2
%KW\2.e\0.0.0.3 bis
%KW\2.e\0.0.0.18
%KW\2.e\0.0.0.20 bis
%KW\2.e\0.0.0.51
Funktion
AS-i-Master
LPS
LPS
Bedeutung
Byte 0 = 10 - AS-i-Identifikation in der anwendungsspezifischen Kommunikationsfunktion.
Liste der projektierten Slaves
Bit n = 1, wenn der Slave n in der Liste vorhanden ist.
Liste der projektierten Slaves
Bit n = 1, wenn der Slave n in der Liste vorhanden ist.
E/A-Konfiguration
E/A und Identifikationscode (ID)
Byte 0 = Slave 0
Bit 0 of 3: E/A-Konfiguration und Bit 4 auf 7: Identifikation
Byte 1 = Slave 1
Bit 0 of 3: E/A-Konfiguration und Bit 4 auf 7: Identifikation
Informationen über den Katalog Identifikation des Slaves 0 bis 31
HINWEIS: LPS ist die Liste der projektierten Slaves (List of Projected Slaves). Nach dem AS-i-
Standard ist dies die Liste der Slave-Adressen, die bei Empfang einer Konfiguration zu berücksichtigen sind. In diesem Fall befindet sich der AS-i-Bus im geschützten AS-i-Modus. Der geschützte AS-i-Modus entspricht dem in Control Expert konfigurierten Modus.
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Funktionsphasen
Auf einen Blick
Es gibt mehrere Funktionsphasen des Moduls TBX SAP 10. Diese verschiedenen Phasen verwenden bestimmte Sprachobjekte.
Tabelle
In der folgenden Tabelle sind die verschiedenen Funktionsphasen aufgeführt:
Phase
1
2
3
4
5
Beschreibung
Initialisierung der Steuerung:
Das Modul TBX SAP 10 muss sich im Konfigurationsmodus befinden (%I\2.e\0.0.0.0 = 0),
Initialisierung des Moduls TBX SAP 10 mit den in der Konfiguration parametrierten Werten, die AS-i-Ausgänge sind auf 0 gesetzt.
Zugriff auf die AS-i-Slaves:
die Steuerung hat Zugriff auf alle AS-i-Slaves.
Wechsel in den geschützten Modus:
Der Wechsel vom Konfigurationsmodus in den geschützten Modus führt zu einer
Reinitialisierung des Moduls TBX SAP 10, was folgende Aktionen zur Folge hat:
Veränderung des Worts %MW\2.e\0.0.0.2,
Setzen des Konfigurationsfehlerbits (%MW\2.e\0.0.0.2.8) auf 1,
Meldung eines externen Fehlers durch den Prozessor,
Setzen des Eingangs-Freigabeworts auf 1.
Nach Beendigung der Reinitialisierung des Moduls TBX SAP 10 wird das Konfigurationsfehlerbit
(%MW\2.e\0.0.0.2.8) auf 0 gesetzt, und der externe Fehler wird nicht länger angezeigt.
Die Reinitialisierung des Moduls ist beendet, wenn das Bit 0 des Freigabeworts der Eingänge gleich 0 ist: Das TBX SAP 10 ist dann betriebsbereit.
Wenn sich das Modul im geschützten Modus befindet, führt einer der folgenden Vorgänge zur
Rekonfiguration des Moduls:
Wechsel zwischen STOP/RUN,
Einschaltung der Steuerung;
Trennung der Fipio-Verbindung,
Stromversorgungsfehler des Moduls.
Wechsel in den Diagnosemodus:
Der Status des AS-i-Busses kann im Diagnosemodus angezeigt werden, indem der Wert des
Worts %MW\2.e\0.0.0.4 von 1 auf 3 gesetzt wird, oder indem im Debug-Fenster die Schaltfläche
Diag. AS-i-Bus angeklickt wird.
Beenden des Diagnosemodus:
Es reicht, den Wert des Worts %MW\2.e\0.0.0.4 von 3 auf 1 zu setzen, um den Diagnosemodus zu verlassen.
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Vorsichtsmaßnahmen
HINWEIS: In der Phase 3 darf erst auf die Ein-/Ausgänge der Slaves zugegriffen werden, wenn die Reinitialisierung des Moduls während des Übergangs vom Konfigurationsmodus in den geschützten Modus beendet ist. Die Applikation muss diese Übergangsphase durch Überwachung des Freigabeworts der Eingänge berücksichtigen.
Im Diagnosemodus der Phase 4 werden nicht mehr die Eingänge in den Abbildwörtern der
Eingänge gemeldet, sondern der Status des AS-i-Busses (die Listen der erkannten, programmierten und aktivierten Slaves). Da sich die Steuerung im Modus RUN befindet, muss die
Applikation diese Modusänderung berücksichtigen, um nicht den Status des AS-i-Busses anstelle des Status der Eingänge zu interpretieren, da in dieser Betriebsart die Ausgänge immer aktiv sind.
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Index
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Index
A
Adressieren
Adressierung
Topologisch,
D
Diagnostizieren,
K
Kanaldaten, Struktur für AS-Interface-Module
T_SAP10_STD,
M
Modus "Diagnose",
P
T
TBX SAP 10,
Topologien,
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107
Index
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