Erweiterte Features
SMTP-Authentifikation & -Einstellungen
Erweiterte Sendeparameter
Einige Internetanbieter verlangen eine Authentifizierung, um Mails über ihren SMTP-Server zu versenden. Wenn Ihr
Internetanbieter dies erfordert, aktivieren Sie "SMTP-Server erfordert Authentifizierung". Wählen Sie die
Authentifizierungsmethode - "mittels SMTP" oder "mittels POP3" - und tragen Sie Benutzername und Kennwort ein. Die verwendete Authentifizierungsmethode erfahren Sie von Ihrem Internetanbieter.
Private Netzwerke
Sie können Mails anhand festgelegter Routen weiterleiten lassen, wenn Sie Mails statt an das Internet an bestimmte
Computer weiterleiten möchten. Sie können festgelegte Routen definieren, wenn Sie die Option "Verwende festgelegte Routen" aktivieren. Sobald Sie die Schaltfläche "Festgelegte Routen" anklicken, erscheint eine Liste mit den festgelegten Routen. Geben Sie die "Maildomäne" und den "Ziel-Host" ein und klicken Sie auf "Neu". Sie können einen Eintrag löschen oder ändern, indem Sie die Schaltfläche "Löschen/Bearbeiten" anklicken. Klicken Sie wieder auf "Neu", wenn Sie einen Eintrag geändert haben.
DNS-Einstellungen
Geben Sie die IP-Adresse Ihres DNS-Servers ein (dieser wird Ihnen vom Internetanbieter zugewiesen). Sie können in die Felder "DNS1" und "DNS2" bis zu zwei DNS-Server eintragen. Wenn diese Felder leer sind, verwendet 602LAN
SUITE die Einstellungen der TCP/IP-Konfiguration in Windows (siehe "Mails direkt mittels DNS an das Internet senden").
Arbeitsintervalle
Dieser Bereich dient dazu SMTP-Zeitintervalle zu setzen. Wenn eine Mail nicht gesendet werden kann (z.B. weil der entfernte SMTP-Server offline ist), wird nach einer bestimmten Zeit ein erneuter Versuch gestartet. Zusätzlich können Sie im Feld "Verwerfe unzustellbare Mails nach" die Zeit in Stunden angeben, nach der unzustellbare Mails verworfen werden sollen.
Maximale Anzahl gleichzeitig ausgehender SMTP-Verbindungen
Dies bestimmt die maximale Anzahl der gleichzeitig ausgehenden SMTP-Verbindungen. Wenn Sie über 602LAN
SUITE eine große Anzahl von Mails versenden, können Sie die Sendegeschwindigkeit erhöhen, indem Sie diese
Anzahl anheben. Dazu muss natürlich genügend Bandbreite vorhanden sein.
HELO/EHLO-Kommando
Hier können Sie einen vollständigen Domainnamen angeben, der zu Remote-SMTP-Servern geschickt wird.
602LAN SUITE 2004 Handbuch © 2003-2004 H&P Seite 45/81
SMTP-Relay-Optionen
Die SMTP-Relay-Funktion erlaubt die Weiterleitung von Mails, deren Empfänger (Adresse im "An:"-Feld) keine
Benutzer mit Postfach auf dem 602LAN SUITE-Server sind. Diese Funktion ist für 602LAN SUITE-Benutzer erforderlich, damit diese mit Ihrem Mail-Programm über SMTP Mails an den 602LAN SUITE-Server senden können, die dieser dann ins Internet weiterleitet. Standardmäßig funktioniert diese Weiterleitung nur für 602LAN
SUITE-Benutzer (Option "Relay nur für 602LAN SUITE-Benutzer"). Der SMTP-Server prüft die Mail-Adresse des
Absenders (im "Vom:"-Feld) und verweigert die Weiterleitung, wenn die Mail-Adresse nicht mit einer Benutzer-Mail-
Adresse oder einem Alias übereinstimmt. Wenn Sie die Option "Durch vorherigen POP3-Zugriff verifizieren" wählen, funktioniert die Weiterleitung nur, wenn der Benutzer vor dem SMTP-Zugriff mittels POP3 mit
Benutzernamen und Kennwort auf sein Postfach zugegriffen hat. Wenn Sie möchten, dass JEDER Internet-Benutzer
Mails versenden kann, deaktivieren Sie beide Optionen.
WARNUNG: Der SMTP-Server von 602LAN SUITE ist anfällig für Spam-Mißbrauch, wenn Sie beide Optionen deaktivieren! Wenn Sie den SMTP-Relay-Zugriff über den IP-Filter sichern möchten, aktivieren Sie die Option "IP-
Filter definiert Zugang zum SMTP-Relay" und richten Sie den SMTP-Relay-IP-Filter ein.
SMTP-Relay-IP-Filter
Dieser IP-Filter definiert anhand von Regeln, welche Verbindungen über den SMTP-Server Mails weitergeben dürfen
(SMTP-Relay). Die IP-Filter-Regeln werden von oben nach unten überprüft. Jede nachfolgende Regel überstimmt gegebenenfalls die vorhergehenden Regeln. Geben Sie die IP-Adresse und die Maske des Computers oder Netzwerks an, das die Anforderung sendet, in die Felder "IP-Adresse" und "IP-Maske" ein. Definieren Sie dann, ob dem betreffenden Computer oder Netzwerk der Zugang erlaubt oder verweigert wird! ROT bedeutet Zugang verweigern,
GRÜN bedeutet Zugang erlauben.
602LAN SUITE 2004 Handbuch © 2003-2004 H&P Seite 46/81