Gemeinsame applikationsspezifische Funktionen: Allgemeines. Schneider Electric Softwaremäßige Inbetriebnahme der applikationsspezifischen Funktionen PL7 Junior/Pro 4.3 - Teil 1
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Gemeinsame applikationsspezifische Funktionen: Allgemeines
1
Übersicht
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel behandelt die gemeinsame applikationsspezifischen Funktionen der
Software PL7.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Allgemeine Übersicht
Konfiguration einer applikationsspezifischen Funktion
Einstellung einer applikationsspezifischen Funktion
Debug einer applikationsspezifischen Funktion
Seite
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TLX DS 57 PL7 xxG
Allgemeines
Allgemeine Übersicht
Einleitung Die Software PL7 ermöglicht die Software-Inbetriebnahme von applikationsspezifischen Funktionen (Digital, Analog, Regelung, Wägung ...).
Die applikationsspezifischen Funktionen sind Automationsfunktionen, die sich zwischen dem Befehlsteil (Steuerungsprogramm) und dem operativen Teil (Geber,
Aktuatoren und Mensch-Maschine-Schnittstelle) aufeinander abstimmen.
l l
Eine applikationsspezifische Funktion auf TSX Premium stellt sich gemäß der spezifischen Applikation wie folgt dar:
Als Modul (Beispiel: spezifische Applikation Zählfunktion),
Als integriertes Interface (Beispiel: Kommunikations-Port).
4
Integriert
Interface
0
0
0
2
6
P
S
Y
0
T
S
X
1
0
5
7
3 o o
K o m m
1 2
4
A
C
T
Y
3
Applikationsspezifische
Modul
Prinzip der
Software-
Inbetriebnahme
Die nachfolgende Tabelle beschreibt kurz das generelle Prinzip der Inbetriebnahme einer applikationsspezifischen Funktion. Dieses Prinzip wird im weiteren Verlauf des
Handbuchs benutzerspezifisch für jede spezifische Applikation übernommen.
Modus
Offline
Phase
Konfiguration
Beschreibung
Konfiguration des Moduls oder des integrierten
Interfaces
Offline oder online Symbolisierung Symbolisierung der Variablen, die der applikationsspezifischen Funktion zugeordnet sind.
Programmieru ng
Online Transfer
Debug
Programmierung der zu realisierenden Funktionen mit
Hilfe: l Von Sprach- und Wortobjekten, die dem Modul zugeordnet sind, l von spezifischen Anweisungen der spezifischen
Applikation.
Transfer der Applikation in die Steuerung.
Debug der Applikation (Steuerung der E/A,
Identifikation der Fehler).
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Modus
Offline (oder
Online)
Allgemeines
Phase Beschreibung
Dokumentation Ausdruck der verschiedenen Informationen zur
Applikation.
Hinweis: Die oben definierte Reihenfolge ist ein Anhalt. Die Software PL7 ermöglicht die Verwendung der Editoren in interaktiver Form in der gewünschten
Reihenfolge (Daten- oder Programmeditor sind jedoch nicht ohne vorherige
Konfiguration der Ein-/Ausgangsmodule verwendbar).
Mittel der
Software-
Inbetriebnahme
Die Software-Inbetriebnahme einer applikationsspezifischen Funktion erfolgt mit
Hilfe von: l PL7-Standardtools: l laufenden Menüs, l l Statuszeilen, Funktionsleisten, l Editoren, l ...
applikationsspezifischen Fenstern: l l zur Konfiguration, zur Einstellung, l l zum Debug, von Sprachobjekten, die den Zugriff auf die Ein- und Ausgänge des Moduls oder des per Programm integrierten Interfaces ermöglichen.
l möglicherweise von spezifischen Anweisungen der applikationsspezifischen
Funktion.
Hinweis: Die verschiedenen Fenster sowie die Objekte, die einem applikationsspezifischen Modul zugeordnet sind, sind über die Software aufrufbar, sobald dieses Modul in der Konfiguration deklariert wurde, und zwar ohne dass eine Programmzeile geschrieben werden muß.
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Allgemeines
Konfiguration einer applikationsspezifischen Funktion
Einleitung Die Funktion "Konfiguration" ermöglicht das Definieren der technischen Daten zum Betrieb des applikationsspezifischen Moduls oder Interfaces.
Diese Funktion wird vom Konfigurationseditor von PL7 sichergestellt: l l
Im Offline-Betrieb, im Online-Betrieb, wenn die Applikation sich nichtschreibgeschützt im
Arbeitsspeicher befindet (begrenzt auf bestimmte Parameter).
Hinweis: Die Konfigurationsparameter sind nicht per Programm veränderbar.
Illustration Das nachfolgende Fenster stellt ein Beispiel eines Konfigurationsfensters für ein applikationsspezifisches Modul dar (applikationsspezifisches Modul TSX CTY 4A).
TSX CTY 4A [RACK 0 POSITION 4 ]
Konfiguration
Bezeichnung: .4-KANAL-ZAEHLMODUL 40KHZ
Symbol :
Zähler: : des
Zähler 0
Funktion :
Auf-/Abwärtszählen
Eingang-Interface
IA Auf-/Abwärtszählen, Richtung Applikation
Transistorkontakt
Leitungsüberwachung
Multiplikation mit 1 mit 4
Preset an IPRES
Steigende Flanke IPres
Impulsmerker an IRead
Steigende Flanke IRead
Task :
MAST
Ereignis
EVT 3
Wiedereinschalten der Ausgenge
Manuell
Automatisch
Fehlermodus
Reset
Wert halten l l l l
Die technischen Daten des Betriebs sind hier: l Die Wahl der Funktion, die einem Kanal zugeordnet ist: Aufwärtszählen,
Abwärtszählen oder Auf-/Abwärtszählen, die Wahl des Tasks, der die Ein-/Ausgänge des Moduls aktualisiert, der Wiedereinschalttyp der Ausgänge, der Fehlermodustyp,
...
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Bestätigung
Allgemeines
Die so im Konfigurationsfenster definierten technischen Daten müssen Gegenstand einer globalen Bestätigung der Applikation sein. Dies kann erfolgen: l l
Im Offline-Betrieb, damit die Änderungen berücksichtigt werden, im Online-Betrieb, um: l l die Konfigurationsparameter in der Steuerung zu aktualisieren, den Kanal des Moduls mit seinen neuen Parametern neu zu konfigurieren (die
Einstellparameter nehmen ihren Initialwert an).
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Allgemeines
Einstellung einer applikationsspezifischen Funktion
Einleitung Die Funktion "Einstellung" ermöglicht das Anzeigen und Ändern der Betriebsparameter eines applikationsspezifischen Moduls oder Interfaces, soweit sie veränderbar sind.
Diese Funktion wird vom Einstelleditor von PL7 sichergestellt: l Im Offline-Betrieb, um die Initialparameter zu definieren (Wert der Parameter bei der Inbetriebnahme oder bei einem Kaltstart), l im Online-Betrieb, um die aktuellen Parameter zu definieren (beim Kaltstart verlorengegangene Werte, falls sie zuvor nicht gesichert wurden).
Hinweis: Die Einstellparameter sind per Programm veränderbar.
Illustration
Bestätigung
Das nachfolgende Fenster stellt ein Beispiel für ein Fenster der Einstellung eines applikationsspezifischen Moduls dar (applikationsspezifisches Modul TSX CTY 4A).
TSX CTY 4A [RACK 0 POSITION 7 ]
Debug
Bezeichnung: .4-KANAL-ZAEHLMODUL 40KHZ
Symbol :
Zähler:
Zähler 0
Funktion :
Auf-/Abwärtszählen
Preset-Wert
1 000
Initialwert
Schwellwerte
1000
Schwellw.0
2 000
2000 Initialwert
Schwellw.1
Initialwert
3 000
3000
Sollwerte
Max.
Initialwert 0
0
Min.
Initialwert 0
0
Status Zählerausgänge l l l
Die Betriebsparameter sind hier:
Die Schwellwerte, die Sollwerte, der Status der Zählerausgänge.
l l
Die so im Einstellfenster definierten technischen Daten müssen je nach Modus
Gegenstand sein:
Offline: Einer globalen Bestätigung der Applikation,
Online: Einer Bestätigung der Änderungen, um die aktuellen Parameter in der
Steuerung und über den Kanal des Moduls zu aktualisieren.
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Allgemeines
Debug einer applikationsspezifischen Funktion
Einleitung
Illustration
Die Funktion "Debug" des applikationsspezifischen Moduls oder integrierten l l l l l
Interfaces liefert Hilfstools zum Debug der applikationsspezifischen Funktion wie:
Die Anzeige des Status der Modulkanäle, die Anzeige der möglichen Fehler, die Steuerung der Sprachobjekte, den Zugriff auf die Diagnose des Moduls oder Kanals im Falle von Fehlern,
...
Diese Funktion wird im Online-Betrieb, Steuerung auf STOP oder RUN, vom
Debug-Editor von PL7 sichergestellt.
Das nachfolgende Fenster stellt ein Beispiel für ein Debug-Fenster eines applikationsspezifischen Moduls dar (applikationsspezifisches Modul TSX DSY 08R5).
TSX DSY 08R5 [RACK 0 POSITION 3]
Debug
Bezeichnung: 8A RELAIS 50VA, BORN Version : 1.0
Forc. global aufheben RUN ERR IO DIAG...
Kanal
0
1
4
5
2
3
6
7
Symbol
0
0
0
0
0
0
0
0
Status Fehler
DIAG...
DIAG...
DIAG...
DIAG...
DIAG...
DIAG...
DIAG...
DIAG...
Wiedereinsch.
Akt.Ausgange
Wiedereinsch.
STOP
Befehle Kanal
Forcieren
F4 Auf 0
F5 Auf 1
F6
Setzen
F7
Aufheben
Set
F8 Reset x l l
Die Debug-Tools sind hier:
Die Forcierung der Ausgangskanäle auf 0 oder 1, der Zugriff auf die Diagnose von Modul und Kanal.
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