Vorsymbolisierung. Schneider Electric Softwaremäßige Inbetriebnahme der applikationsspezifischen Funktionen PL7 Junior/Pro 4.3 - Teil 1
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Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
2.4
Vorsymbolisierung
Übersicht
Gegenstand des
Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die Funktion "Vorsymbolisierung von Objekten eines applikationsspezifischen Kanals".
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Vorsymbolisierte Objekte
Durchführen der automatischen Symbolisierung von Objekten, die einem
Kanal zugeordnet sind
Seite
TLX DS 57 PL7 xxG
57
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Vorsymbolisierte Objekte
Rolle
Syntax
Manche applikationsspezifische Module (z. B.: Zählen, Achsensteuerung, ...) ermöglichen eine automatische Symbolisierung der ihnen zugeordneten Objekte.
Wenn Sie das generische Symbol des Kanals %CHxy.i des Moduls angeben, können alle diesem Kanal zugeordneten Symbole der Objekte auf Anfrage automatisch erzeugt werden.
Diese Objekte werden mit folgender Syntax symbolisiert:
Präfix_Benutzer_Suffix_Hersteller
Die Elemente haben folgende Bedeutung und weisen folgende Merkmale auf:
Element Beschreibung
Präfix_Benutzer
Zahl der maximal verwendbaren
Zeichen
12
Suffix_Hersteller 20 das vom Benutzer für den Kanal angegebene generische Symbol
Teil des Symbols, das dem Objektbit oder Wort des durch das System angegebenen Kanals entspricht
Beispiel
Hinweis: Neben dem Symbol wird automatisch ein Herstellerkommentar generiert, der zusammenfassend an die Rolle des Objekts erinnert.
Bei diesem Beispiel geht es um ein Zählmodul in Position 3 des Moduls.
Wenn das zum Kanal 0 geleitete generische Symbol (Präfix-Benutzer)
Stück_Zhälen lautet, werden die folgenden Symbole automatisch erzeugt.
Variable Typ
%CH3.0
CH
%ID3.0
%ID3.0.4
%I3.0
%I3.0.1
DWORD
DWORD
Symbol
Stück_Zhälen_cur_meas
Stück_Zhälen_capt
Kommentar
Aktueller Zählermesswert
Erfasster Zählermesswert
EBOOL Stück_Zhälen_enab_activ Freigabe aktiv
EBOOL Stück_Zhälen_pres_done Preset durchgeführt
58
TLX DS 57 PL7 xxG
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Durchführen der automatischen Symbolisierung von Objekten, die einem Kanal zugeordnet sind
Einleitung Die den Sprachobjekten zugewiesene Vorsymbolisierung des Herstellers
(Suffix_Hersteller) ist spezifisch für jede spezifische Applikation. Eine detaillierte
Liste dieser Suffixe ist in die Dokumentation der betroffenen spezifischen
Applikation integriert.
Erforderliche
Bedingungen l l
Die automatische Symbolisierung impliziert:
Das Modul wurde zuvor in der Konfiguration PL7 deklariert.
Das applikationsspezifische Modul akzeptiert diese Funktionalität. Die betroffenen spezifischen Applikationen sind: l l
Die Analoge, die Zählfunktion, l l die Achsensteuerung, die Einzelschrittsteuerung, l l l die Wägung, die Regelung, die Kommunikation (erfordert ein Modul im Rack).
Verfahrensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Durchführen der automatischen Symbolisierung von Objekten, die einem Kanal zugeordnet sind.
Schritt
1
2
3
4
5
Aktion
Rufen Sie den Variableneditor auf.
Rufen Sie die Variablen des Typs E/A auf.
Anmerkung: Kanäle, deren Objekte symbolisierbar sind, besitzen einen
Buchstaben P , der auf der Schaltfläche links von der Variablen %CH steht.
Doppelklicken Sie auf die Variablen-Schaltfläche P des zu symbolisierenden
Kanals.
Geben Sie das Anwenderpräfix ein.
Anmerkung: Ist ein Symbol bereits für einen Kanal definiert, ist das vorgeschlagene Präfix das abgerufene und bei 12 Zeichen abgeschnittene
Symbol.
Bestätigen Sie mit Hilfe der Schaltfläche "Vorsymbolisieren".
TLX DS 57 PL7 xxG
59
Objekte der applikationsspezifischen Funktionen
Löschen der automatischen
Symbolisierung
Das Abbrechen der automatischen Symbolisierung ermöglicht für einen gegebenen logischen Kanal das Löschen aller oder bestimmter Symbole eines Objekts.
Zwei Optionen werden vorgeschlagen:
Ist die gewählte Option ...
Deaktivieren aller Vorsymbole
Deaktivieren der präfixierten
Vorsymbole
Dann ...
Wurde kein Präfix gewählt, werden alle Symbole deaktiviert (darunter auch jene, die direkt im Editor Gegenstand einer Änderung waren).
Nur Objekte, die ein dem eingegebenen identisches Präfix besitzen, werden deaktiviert.
60
TLX DS 57 PL7 xxG
Applikationsspezifische
Anweisungen
3
Übersicht
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die applikationsspezifischen Anweisungen.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Applikationsspezifische Anweisungen
Aufrufen einer spezifischen Anweisung des Typs Funktion, Methode oder
Prozedur
Seite
61
TLX DS 57 PL7 xxG
Applikationsspezifische Anweisungen
Applikationsspezifische Anweisungen
Einleitung Applikationsspezifische Anweisungen (hierzu gehören Funktionen, Methoden oder
Prozeduren) sind spezifische Programmieranweisungen einer applikationsspezifischen Funktion. Sie ergänzen die Basis- und fortgeschrittenen Anweisungen.
Sie werden in der Dokumentation zu jedem der Module definiert.
Die Parameter sind immer Objekte der Programmiersprache PL7: Wörter,
Worttabellen, Sofortwerte.
Hinweis: Die Anweisungen des Typs "Funktion" belegen zusätzlichen Platz im
Applikationsspeicher (nur, wenn sie tatsächlich im Programm verwendet werden).
Diese Belegung dieses Speicherplatzes muss für jede der Funktionen unabhängig davon, wie oft sie verwendet wird, entsprechend der gewählten maximalen
Speicherkapazität der Steuerung berücksichtigt werden.
Beispiel einer spezifischen
Anweisung
Mit Hilfe der Funktion "SMOVE" (Typ "Methode") der Module zur Bewegungssteuerung (TSX CAY und TSX CFY) kann eine Bewegung ausgeführt werden: l l l
SMOVE %CH103.2 (01,90,01,10000000,200,0)
Jeder der Parameter hat eine besondere Bedeutung:
10000000
200
...
ist die zu erreichende Koordinate in Mikrometern
ist die Bewegungsgeschwindigkeit in mm/Minute
62
TLX DS 57 PL7 xxG
Applikationsspezifische Anweisungen
Aufrufen einer spezifischen Anweisung des Typs Funktion, Methode oder Prozedur
Übersicht
Abrufen einer
Funktion
Das Aufrufen der Eingabe der spezifischen Applikationsfunktion kann erfolgen durch: l Die direkte Eingabe der Anweisung und ihrer Parameter in einen
Operationsbaustein, l die Funktion "Eingabehilfe", aufrufbar in den Programmeditoren (LD, IL, ST).
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie den gewünschten Editor auf.
Wählen Sie dem Editor entsprechend eine der folgenden Methoden zum Öffnen der Funktionsbibliothek.
l l l
Drücken Sie auf Shift + F8 (Editoren LD, IL,ST).
Klicken Sie auf das Symbol (Editor LD).
Wählen Sie den Befehl "Services"
→
"Aufruf einer Funktion eingeben"
(Editoren IL, ST).
Bemerkung: Die Funktionsbibliothek erscheint.
PL7 : Funktionsaufruf
EF
Angaben zur Funktion: Parameter
Famille
Zeichenkette
Interpolationsbefehl
Achsensteuerung
Kommunikation
Aufrufformat
V.Bib V.App
2.00
-
1.0
-
2.00
3.07
-
-
Nom
SMOVE
Parameter der FUNKTION
Name Typ
Kanal
NRUN WORD
G9 Worte
Art Kommentar
MAIN Kanal
IN Nr. Verfahrbewegung
IN G9
Details...
Commentaire
Achensteuerung Auto
Familie
%CH103.2
01
90
?
3
4
5
Aufrufanzeige
SMOVE %CH103.2 ( 01.90.01.10000000.20000.0 )
OK Abbrechen
Wählen Sie die spezifische Applikation im Feld "Familie".
Wählen Sie die Anweisung im Feld "Name".
Zahlreiche Anweisungen besitzen ein Hilfsfenster zur benutzerspezifischen
Eingabe.
Rufen Sie dieses Fenster durch Klicken auf die Schaltfläche "Detail" auf.
TLX DS 57 PL7 xxG
63
Applikationsspezifische Anweisungen
Schritt
6
7
Aktion
Geben Sie jeden Parameter der Anweisung ein (jede Anweisung wird in der entsprechenden applikationsspezifischen Dokumentation entwickelt): l In das benutzerspezifische Fenster oder l in das Feld "Eingabefeld" im Fenster "Funktionen der Bibliothek". Dafür muß die Rubrik "Parameter" im Feld "Angaben zur Funktion" gewählt werden.
Bestätigen Sie mit "Ok" .
64
TLX DS 57 PL7 xxG
Anlagen
4
Übersicht
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel nennt einige elementare Begriffe, die bei der Inbetriebnahme von applikationsspezifischen Funktionen nützlich sind.
Manche dieser Begriffe sind Auszüge aus dem Handbuch für die Installation und das Starten von PL7.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Abrufen über Konfigurationseditor
Funktionsleiste von PL7
Statuszeile von PL7
Deklarieren eines Moduls im Steuerungsrack
Deklarieren eines über FIPIO-Bus dezentralisierten Moduls
Bestätigen der Konfiguration eines Moduls
Durchführen der globalen Neukonfiguration einer Applikation
Verarbeitung von applikationsspezifischen Fehlern (Module im Rack) per
Programm
Verarbeitung der FIPIO-Fehler
Seite
65
TLX DS 57 PL7 xxG
Anlagen
Abrufen über Konfigurationseditor
Übersicht
Illustration
Aufrufen des
Editors
Der Konfigurationseditor ermöglicht auf intuitive und graphische Weise das
Deklarieren und Konfigurieren der verschiedenen Strukturelemente der Steuerung: l l l
Rack,
Versorgung,
Prozessor, l applikationsspezifische Module.
Der Konfigurationseditor stellt außerdem im Online-Betrieb die Debug-, Einstell- und
Diagnosefunktionen sicher.
Das folgende Fenster stellt ein Beispiel für die Hadwarekonfiguration dar.
Konfiguration
TSX 57103 V4.0 ...
XMWI
XTI..
0
0
0
2
6
P
S
Y
0
T
S
X
1
0
5
7
3 o o
K o m m
1
D
E
Y
0
8
D
2
2
3
2
D
2
K
D
E
Y
3
1
6
R
5
D
S
Y
4
2
C
C
T
Y
5
6
0
2
1
1
S
C
Y
6
0
0
Y
1
I
S
P
1
Die folgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Arten, den Konfigurationseditor aufzurufen.
Ab: der Menüleiste des
Applikationsnavigat ors
Aktion
Wählen Sie den Befehl "Tools"
→
"Konfiguration".
Doppelklicken Sie auf "Hardwarekonfiguration" oder wählen Sie diese mit Hilfe der Richtungstasten und bestätigen Sie mit "Eingabe".
Applikationsnavigator
Struktur
STATION
Konfiguration
Hardewarekonfiguration
Softwarekonfiguration
Programm
MAST-Task
Ereignisse
DFB-Typen
Variablen
Animationstabellen
66
TLX DS 57 PL7 xxG
Anlagen
Funktionsleiste von PL7
Übersicht
Illustration
Elemente und
Funktionen
Die Funktionsleiste stellt mit Hilfe der Maus einen schnellen Zugriff auf die
Basisfunktionen der Software sicher.
Der Zugriff auf die verschiedenen Funktionen ist dynamisch und je nach Kontext unterschiedlich.
Die Funktionsleiste von PL7 stellt sich wie folgt dar:
?
?
Diese Tabelle zeigt die Bedeutung aller Elemente der Funktionsleiste:
Element Funktion
Neue Applikation
Element Funktion
Offline-Betrieb
Applikation öffnen
Applikation speichern
Applikation komplett oder teilweise drucken
Letzte Änderungen abbrechen
Änderungen bestätigen
Gehe zu
Applikationsnavigator
Online-Betrieb
RUN
Wechsel der Steuerung auf RUN
STOP
Wechsel der Steuerung auf
STOP
Animation starten/stoppen
Fenster überlappend anordnen
Horizontales Kacheln der
Fenster
Vertikales Kacheln der Fenster
Querverweise
Funktionsbibliothek
Transfer Steuerung <-> PG
Hilfe ?
?
Was ist das?
Hinweis: Alle Funktionen sind auch über Menü verfügbar.
TLX DS 57 PL7 xxG
67
Anlagen
Statuszeile von PL7
Auf einen Blick Die Statuszeile im unteren Teil des Fensters zeigt eine Reihe von Informationen zum Betrieb der Software.
Abbildung Die Statusleiste von PL7 ist wie folgt aufgebaut:
1
Bereit
2 3 4
ONLINE STOP :SYS OK
5 6
MODIF
7 8
OVR GROSS
Elemente und
Funktionen
4
5
2
3
Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Bereiche der Statusleiste:
Bereich Funktion Variabl e
1
6
7
8
Information liefert den Menübefehlen, den Symbolen der
Werkzeugleisten und den verschiedenen Editoren zugeordnete Informationen, wenn diese gewählt werden.
Betriebsmodus zeigt den aktuellen Betriebsmodus (Offline, Online) an.
Steuerungsstatus zeigt den Status der Steuerung (RUN, STOP, Fehler, ...) an.
Netzadresse
Grafcet-Modus
Änderung im
Gange
Animationsindikat or liefert die Netzwerkadresse der Steuerung.
Zeigt an, ob der Grafcet-Modus in der Applikation verwendet wird.
zeigt an, dass die aktuelle Applikation nicht gesichert ist oder von der Sicherung abweicht.
symbolisiert den Online-Betrieb.
Tastaturfunktionen zeigen den Status der Tastaturfunktionen "Einfügen" und
"Umschalten" an.
68
TLX DS 57 PL7 xxG
Anlagen
Deklarieren eines Moduls im Steuerungsrack
Verfahrensweise Diese Operation ermöglicht das softwaregestützte Deklarieren eines Moduls im
Steuerungsrack.
Das nachfolgende Beispiel betrifft ein Modul Digital, wobei die Prozedur, unabhängig vom Modultyp im Rack, identisch ist.
Schritt Aktion
1 Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration der Applikation auf.
2 Doppelklicken Sie auf die Position, in der das Modul konfiguriert werden soll.
Ergebnis: Das Fenster "Modul hinzufügen" erscheint.
Modul hinzufügen
Familie: Modul:
Analogmodul 1.5
Kommunikation 1.5
Zählmodule 1.5
Positionieren 1.5
Wiegen 1.5
Simulation 1.5
Digitale E/A 1.0
TSX DEY 08D2
TSX DEY 16A2
TSX DEY 16A3
TSX DEY 16A4
TSX DEY 16A5
TSX DEY 16D2
TSX DEY 16D3
TSX DEY 16FK
TSX DEY 32D2K
TSX DEY 32D3K
TSX DEY 64D2K
TSX DMY 28FK
8E 24VCC SINK BORN
16E 24VCA BORN
16E 48VCA BORN
16E 110/120VCA BORN
16E 220/240VCA BORN
16E 24VCC SINK BORN
16E 48VCC SINK BORN
16E RAPID 24VCC SINK CONN
32E 24VCC SINK CONN
32E 48VCC SINK CONN
64E 24VCC SINK CONN
16E 24VCC.12S 24 VCC
OK
Abbrechen
3
4
5
Wählen Sie im Feld "Familie" die gewünschte spezifische Applikation
(Beispiel:Digital).
Wählen Sie im Feld "Modul" die Modulreferenz.
Bestätigen Sie die Wahl mit "Ok" .
Ergebnis: Das Modul ist an seiner Position deklariert. Diese wird schraffiert und enthält die Modulreferenz.
Konfiguration
TSX 57452 V5.0 ...
XMWI
XTI..
0
2
6
0
0
P
S
Y
0
5
7
4
5
2
T
S
X o p s
L o
F i p o i o o
K o m m
2
1
3
0
8
D
2
D
E
Y
4
TLX DS 57 PL7 xxG
69
Anlagen
Deklarieren eines über FIPIO-Bus dezentralisierten Moduls
Verfahrensweise Diese Operation ermöglicht das softwaregestützte Deklarieren eines Moduls online
über FIPIO-Bus.
Bemerkung: Diese Operation erfordert die Verwendung eines Prozessors mit integrierter FIPIO-Verbindung.
Schritt Aktion
1 Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration der Applikation auf.
2 Doppelklicken Sie auf den FIPIO-Bereich des Prozessors.
Ergebnis: Das Fenster "FIPIO-Konfiguration" erscheint.
FIPIO Konfiguration
TSX 57453 V5.0 Buslänge:
Logische Kommunikator
0
1
Basismodul
15 km Konfigurierte Geräte: 0
Erweiterungsmodul
0 Fipio-Manager TSX 57252
63 Privilegierte Station
3
12
Doppelklicken Sie auf einen der verfügbaren Anschlußpunkte.
Ergebnis: Das Fenster "Gerät hinzufügen/ändern" erscheint.
Gerät hinzufügen/ändern
Anschlußpunkt
Nummer des Anschlußpunktes
Kommentar
1
OK
Abbrechen
Familien
ATV-581.0
CCX-171.0
CCX17-321.0
MAGELIS1.0
MOMENTUM1.0
PASSERELLE1.0
SIMULATION1.0
STD_P1.0
TBX1.0
Basismodul
240 V 50Hz
ATV16U09M2/60Hz
V 60Hz
ATV16U18M2/50Hz
240 V 50Hz
ATV16U18M2/60Hz
V 60Hz
Kommunikator
TSX FPP 010 PCMCIA Fipio-Agent
ATV16 0.37kw
ATV16 0.5HP 240
ATV16 0.75kw
ATV16 1.0HP 240
70
TLX DS 57 PL7 xxG
TLX DS 57 PL7 xxG
Anlagen
7
8
5
6
Schritt Aktion
4 Geben Sie die Nummer des Anschlußpunktes entsprechend der Adresse für den
Anschluß des Moduls ein (Adressen von 1 bis 62 sowie von 64 bis 127 verfügbar, da Adressen 0 und 63 vom System reserviert sind).
Als Standard schlägt die Software PL7 die dem gewählten Anschlußpunkt entsprechende Adresse vor.
Geben Sie einen Kommentar ein (optional).
Wählen Sie im Feld "Familie" den an den Bus anzuschließenden Gerätetyp.
(Beispiel: TBX, Momentum ...).
9
Wählen Sie das Basismodul.
Wählen Sie dem Gerätetyp entsprechend: l l
Das Basis- bzw. Erweiterungsmodul, den Kommunikator.
Bemerkungen: l Wurde die Referenz des Basismoduls Momentum noch nicht vorgeschlagen,
Referenz "OTHER FRD" wählen.
Bestätigen Sie mit "Ok" .
Ergebnis: Das Modul ist deklariert.
FIPIO Konfiguration
TSX 57453 V5.0
Buslänge: 0
1
15 km Konfigurierte Geräte: 1
Logische Adresse Kommunikator Basismodul Erweiterungsmodul
0 Fipio-Manager TSX 57252
1 TBX LEP 030 0 TBX ASS 200 1 TBX AES 400
63 Privilegierte Station
71
Anlagen
Bestätigen der Konfiguration eines Moduls
Einleitung
Illustration
Die Deklaration eines Moduls sowie die Änderung von Konfigurations- oder Einstellparametern impliziert eine Bestätigung der Konfiguration dieses Moduls.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt unter den verschiedenen Phasen der
Inbetriebnahme der Hardware einer Applikation die Positionierung der Bestätigung der Konfiguration eines Moduls.
Schritt
1
2
3
4
5
6
Beschreibung
Deklaration eines Moduls
Konfiguration der Modulkanäle
Einstellung
Bestätigung der Modulkonfiguration
Deklaration bzw. Parametrierung von neuen Modulen
Globale Bestätigung der Applikation
Verfahrensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise beim Durchführen der
Bestätigung der Konfiguration eines Moduls.
Schritt
1
Aktion
Wählen Sie den Befehl "Bearbeitung"
→
"Bestätigen" oder verwenden Sie das Symbol in der Funktionsleiste.
72
TLX DS 57 PL7 xxG
Anlagen
Durchführen der globalen Neukonfiguration einer Applikation
Einleitung Die globale Neukonfiguration einer Applikation ist erforderlich, damit die für jedes
Modul bestätigten Änderungen berücksichtigt werden. Sie wird im Allgemeinen im
Offline-Betrieb durchgeführt.
Hinweis: Die globale Neukonfiguration einer Applikation im Online-Betrieb hat den
Stopp des Moduls zur Folge.
Illustration Die nachfolgende Tabelle beschreibt unter den verschiedenen Phasen zur
Inbetriebnahme der Hardware einer Applikation die Positionierung der globalen
Neukonfiguration einer Applikation.
Schritt
1
2
3
4
5
6
Beschreibung
Deklaration eines Moduls
Konfiguration der Modulkanäle
Einstellung
Bestätigung der Modulkonfiguration
Deklaration bzw. Parametrierung von neuen Modulen
Globale Bestätigung der Applikation
Verfahrensweise Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Verfahrensweise bei der globalen
Neukonfiguration einer Applikation.
Schritt
1
2
Aktion
Wählen Sie den Befehl "Bearbeitung"
→
"Bestätigen ..." oder verwenden
Sie das Symbol in der Funktionsleiste.
Bestätigen Sie die Neukonfiguration.
TLX DS 57 PL7 xxG
73
Anlagen
Verarbeitung von applikationsspezifischen Fehlern (Module im Rack) per Programm
Übersicht
Algorithmus
Die Verarbeitung von applikationsspezifischen Fehlern kann mit Hilfe von Debug- und Diagnose-Fenstern erfolgen.
Es kann jedoch auch von Interesse sein, diese Verarbeitung per Programm durchzuführen.
Der folgende Algorithmus ist ein Anwendungsbeispiel für die Erkennung und
Verwaltung von Fehlern an applikationsspezifischen Modulen (im Rack) per Programm.
Prüfen Sie das Bit %S10
(allgemeiner Eingangs-/
Ausgangsfehler)
%S10 = 0 ?
Nein
Kein
Eingangs-/Ausgangsfehler
Ja
Suchen Sie den Fehler am internen Bus durch
%S119
Nein Prüfen Sie den Fehler am
FIPIO-Bus durch
%S118 (1)
%S119 = 0?
Ja
Suchen Sie das
Standardrack
%S40 bis%S47
Suchen Sie das
Standardmodul im Rack
%Ixy.MOD.ERR = 1
Diagnostizieren Sie den Fehler im
Modul
READ_STS %CHxy.MOD
Suchen Sie den Standardkanal durch
%Ixy.i.ERR = 1
Diagnostizieren Sie den Fehler im
Kanal
READ_STS %CHxy.i
%MWxy.i.2
(1) Siehe
Verarbeitung der FIPIO-Fehler , S. 75
74
TLX DS 57 PL7 xxG
Anlagen
Verarbeitung der FIPIO-Fehler
Übersicht
Algorithmus
Die Verarbeitung der FIPIO-Fehler kann mit Hilfe der Fenster "Debug" und
"Diagnose" betrieben werden.
Es kann jedoch auch von Interesse sein, diese Verarbeitung per Programm durchzuführen.
Der beschriebene Algorithmus ist ein Beispiel für einen Applikationsalgorithmus zur
Erkennung und Verwaltung von Fehlern über den FIPIO-Bus
Prüfen Sie das Bit %S10
(allgemeiner Eingangs-/
Ausgangsfehler)
%S10 = 0 ?
Ja
Suchen Sie den Fehler am
FIPIO-Bus durch
%S118
Nein Kein
Eingangs-/Ausgangsfehler
Suchen Sie den
Standardverbindungspunkt durch
%I\p2c\m.MOD.ERR = 1
%S118 = 0?
Ja
Nein Prüfen Sie den Fehler am
Bus X durch
%S119
Suchen Sie das Wort
%SW128 bis %SW143, das nicht gleich 0 ist
Suchen Sie den
Standardverbindungspunkt durch das
Bit des Wortes %SWi:x, das
Die Suche des
Standardverbindungspunkt s kann auf zwei unterschiedliche Weisen erfolgen.
Die empfohlene Methode ist die Suche nach den
Systemworten %SW128
Diagnostizieren Sie den
Verbindungspunkt durch die
Funktion
READ_STS %CH\p.2.c\0.MOD
Suchen Sie den Standardkanal durch
%I\p.2.c\m.v.ERR = 1
Diagnostizieren Sie den Kanal durch die Funktion
READ_STS %CH\p.2.c\m.v.ERR
TLX DS 57 PL7 xxG
75
Anlagen
76
TLX DS 57 PL7 xxG
Applikationsspezifische Digital-
Funktion
II
Übersicht
Ziel dieses
Registers
Inhalt dieses
Teils
Dieses Register beschreibt die applikationsspezifische Funktion Digital über
Steuerung TSX/PCX57 und ihre Inbetriebnahme mit der Software PL7 Junior und
Pro.
Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
Kapitel
5
8
9
6
7
Kapitelname
Allgemeine Präsentation der applikationsspezifischen Digital-
Funktion
Konfiguration des Digitalmoduls
Debug der Digitalmodule
Dem Digitalmodul zugeordnete Bits und Wörter
Inbetriebnahme des Reflex-Digitalmoduls
Seite
77
TLX DS 57 PL7 xxG
Applikationsspezifische Digital-Funktion
78
TLX DS 57 PL7 xxG
Allgemeine Präsentation der applikationsspezifischen Digital-
Funktion
5
Beschreibung der applikationsspezifischen Digitalfunktion
Einleitung Die applikationsspezifische Digitalfunktion wird angewendet: l l auf am Rack installierte digitale Ein-/Ausgangsmodule, auf dezentrale digitale Ein-/Ausgangsmodule auf dem FIPIO-Bus.
Hinweis: Um letztgenannte aufzurufen, muss der konfigurierte Prozessor unbedingt ein Prozessor mit integrierter FIPIO-Verbindung sein.
Die Inbetriebnahme der applikationsspezifischen Digitalfunktion erfordert die
Definition des physischen Kontextes der Applikation, in die sie integriert werden soll
(Rack, Versorgung, Prozessor, Module oder Geräte ...), und dann die Ausführung l l ihrer Software-Inbetriebnahme.
Dieser zweite Aspekt wird von den verschiedenen Editoren von PL7 aus realisiert: entweder im Offline-Betrieb oder im Online-Modus. In diesem Fall ist die Änderung auf bestimmte Parameter beschränkt.
79
TLX DS 57 PL7 xxG
Allgemeine Präsentation
Prinzip der
Inbetriebnahme
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Phasen der
Inbetriebnahme der applikationsspezifischen Digital-Funktion.
Modus
Offline
Phase Beschreibung
Deklaration eines Moduls im Rack (Siehe Deklarieren eines Moduls im
oder dezentralisiert über FIPIO.
(Siehe Deklarieren eines
über FIPIO-Bus dezentralisierten Moduls,
Wahl: l der geographischen Position, l l der Nummer und der Position bei Modulen im Rack, des Anschlusspunktes bei dezentralisierten Modulen, l des Modultyps.
Konfiguration der
Modulkanäle (Siehe
Konfiguration der
)
Eingabe der Konfigurationsparameter.
Einstellung (Siehe Einstellen der
Konfigurationsparameter
)
Eingabe der anfänglichen Regelungsparameter (nur für TSX DMY
28 RFK).
Bestätigung der
Konfigurationsparameter
(Siehe Bestätigen der
Konfiguration eines Moduls,
Bestätigung der Modul-Ebene
Bestätigung der Applikations-Ebene Globale Bestätigung der
Applikation (Siehe
Durchführen der globalen
Neukonfiguration einer
)
Offline oder online Symbolisierung
Online
Programmierung
Transfer
Debug
Offline oder online Dokumentation
Symbolisierung der Variablen, die der applikationsspezifischen
Funktion zugeordnet sind
Programmierung der von der spezifischen Applikation zu erfüllenden Funktionen mit Hilfe: l l von dem Modul zugeordneten Bit- und Wortobjekten, von applikationsspezifischen Anweisungen.
Transfer der Applikation in die Steuerung
Debug der Applikation mit Hilfe: l l von Debug-Hilfsfenstern zum Steuern der Ein- und Ausgänge, von Diagnosefenstern zum Identifizieren der Fehler.
Ausdruck der verschiedenen Informationen über die Applikation.
80
TLX DS 57 PL7 xxG
Allgemeine Präsentation
Hinweis: Die oben definierte Reihenfolge ist ein Beispiel. Die Software PL7 ermöglicht das Verwenden der Editoren in interaktiver Form in der gewünschten
Reihenfolge (man kann jedoch den Daten- oder Programmeditor nicht ohne vorherige Konfiguration der Ein-/Ausgangsmodule verwenden).
TLX DS 57 PL7 xxG
81
Allgemeine Präsentation
82
TLX DS 57 PL7 xxG
Konfiguration des Digitalmoduls
6
Übersicht
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die mit der Konfiguration verbundenen Aspekte bei der
Inbetriebnahme des Digitalmoduls.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
6.1
6.2
6.3
6.4
Thema
Konfiguration eines Digitalmoduls: Allgemeines
Parameter der digitalen Eingangskanäle
Parameter der digitalen Ausgangskanäle
Konfiguration der Digitalparameter
Seite
83
TLX DS 57 PL7 xxG
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