SAP 4.0 Support Package 5 Business Intelligence Plattform Administratorhandbuch
Reklāma
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Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence
■ SAP BusinessObjects Business Intelligence platform 4.0 Support Package 5
2013-01-07
Copyright © 2012 SAP AG.© 2012 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. SAP, R/3, SAP NetWeaver, Duet,
PartnerEdge, ByDesign, SAP BusinessObjects Explorer, StreamWork, SAP HANA und weitere im
Text erwähnte SAP-Produkte und Dienstleistungen sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder eingetragene Marken der SAP AG in Deutschland und anderen Ländern. Business Objects und das Business-Objects-Logo, BusinessObjects, Crystal Reports, Crystal Decisions, Web Intelligence,
Xcelsius und andere im Text erwähnte Business-Objects-Produkte und Dienstleistungen sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder eingetragene Marken der Business Objects Software Ltd.
Business Objects ist ein Unternehmen der SAP AG. Sybase und Adaptive Server, iAnywhere, Sybase
365, SQL Anywhere und weitere im Text erwähnte Sybase-Produkte und -Dienstleistungen sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder eingetragene Marken der Sybase Inc. Sybase ist ein
Unternehmen der SAP AG. Crossgate, m@gic EDDY, B2B 360°, B2B 360° Services sind eingetragene
Marken der Crossgate AG in Deutschland und anderen Ländern. Crossgate ist ein Unternehmen der
SAP AG. Alle anderen Namen von Produkten und Dienstleistungen sind Marken der jeweiligen Firmen.
Die Angaben im Text sind unverbindlich und dienen lediglich zu Informationszwecken. Produkte können länderspezifische Unterschiede aufweisen. In dieser Publikation enthaltene Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die vorliegenden Angaben werden von SAP AG und ihren Konzernunternehmen („SAP-Konzern“) bereitgestellt und dienen ausschließlich
Informationszwecken. Der SAP-Konzern übernimmt keinerlei Haftung oder Garantie für Fehler oder
Unvollständigkeiten in dieser Publikation. Der SAP-Konzern steht lediglich für Produkte und
Dienstleistungen nach der Maßgabe ein, die in der Vereinbarung über die jeweiligen Produkte und
Dienstleistungen ausdrücklich geregelt ist. Aus den in dieser Publikation enthaltenen Informationen ergibt sich keine weiterführende Haftung.
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Inhalt
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Inhalt
Hinzufügen von Benutzern oder Benutzergruppen in Massenvorgängen...............................109
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Inhalt
Priorisierung von Benutzerattributen über mehrere Authentifizierungsoptionen hinweg.........119
Festlegen von Rechten für den Ordner der obersten Ebene in der BI-Plattform....................139
Auswählen zwischen den Zugriffsberechtigungen Ansicht und Ansicht auf Abruf..................145
Verfolgen der Beziehung zwischen Zugriffsberechtigungen und Objekten............................149
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Inhalt
Zusammenfassung der Empfehlungen zur Verwaltung von Rechten.....................................156
Erläuterung der Kommunikation zwischen BI-Plattform-Komponenten..................................188
Beispiel: Implementierung der Anwendungsschicht in einem getrennten Netzwerk...............204
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Inhalt
Beispiel: Trennung von Thick-Client und Datenbankschicht von BI-Plattform-Servern durch eine
Allgemeine Informationen zur Implementierung von Webanwendungen ...............................218
Konfigurieren von Reverse Proxy-Servern für BI-Plattform-Webanwendungen......................219
Ausführliche Anweisungen zur Konfiguration von Reverse Proxy-Servern............................219
Konfigurieren des WebSEAL 6.0-Reverse Proxy-Servers für die BI-Plattform ......................220
Konfigurieren der vertrauenswürdigen Authentifizierung für Webanwendungen....................241
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Inhalt
Konfigurieren des Webanwendungsservers für die AD-Authentifizierung..............................286
Konfigurieren der Einzelanmeldung für SAP Crystal Reports und SAP Netweaver................342
Anpassen von Rechten für zugeordnete Oracle EBS-Gruppen und -Benutzer ......................379
Konfigurieren der Einzelanmeldung für SAP Crystal Reports und Oracle EBS.......................381
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Inhalt
Überwachung von SAP BusinessObjects Business Intelligence-Servern..............................410
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Inhalt
Verwenden von 32-Bit- und 64-Bit-Bibliotheken von Drittherstellern mit der BI-Plattform.....458
Auswählen einer neuen oder bereits vorhandenen CMS-Datenbank....................................463
So wählen Sie eine neue oder vorhandene CMS-Datenbank unter Windows aus.................464
Auswählen einer neuen oder vorhandenen CMS-Datenbank unter Unix...............................464
Kopieren von Daten von einer CMS-Systemdatenbank in eine andere.................................467
Kopieren von Daten von einer CMS-Systemdatenbank unter UNIX......................................469
Hinzufügen oder Entfernen zusätzlicher WACS in einer Implementierung.............................475
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Inhalt
Erstellen eines neuen Auftrags durch Kopieren eines vorhandenen Auftrags .......................565
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Inhalt
Vergleichen von Objekten oder Dateien im Versionsverwaltungssystem..............................605
Anpassen der Eingangspunkte für die BI-Launchpad- und die OpenDocument-Anmeldung....653
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Inhalt
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Inhalt
Importieren von Benutzerrollen in die Authentifizierung von SAP BusinessObjects Business
"Von ursprünglicher Website aus aktualisieren" oder "Von Ziel aus aktualisieren".................779
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Inhalt
Konfigurieren der SSL (Secure Sockets Layer) für JD Edwards-Integrationen......................872
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Inhalt
Konfigurieren der Einzelanmeldung (SSO) für SAP Crystal Reports und PeopleSoft Enterprise.873
Konfigurieren von Siebel für die Integration in SAP BusinessObjects Business Intelligence...878
Festlegen der Protokollierungsebene der Serverablaufverfolgung in der CMC.....................889
Festlegen der Protokollierungsebene für die Ablaufverfolgung für mehrere in der CMC verwaltete
Einstellen der Ablaufverfolgungsprotokollierungsebene der Webanwendung in der CMC.....896
Manuelle Änderung von Ablaufverfolgungseinstellungen über die Datei "BO_trace.ini".........897
Konfiguration der Ablaufverfolgung für das Upgrade-Management-Tool...............................903
Konfiguration der Ablaufverfolgung für das Upgrade-Management-Tool...............................903
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Inhalt
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Inhalt
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Inhalt
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Änderungen am Dokument
Änderungen am Dokument
Die folgende Tabelle enthält eine Übersicht über die wichtigsten Änderungen:
Beschreibung Version Datum
SAP BusinessObjects
Business Intelligence
4.0
Nov. 2011
Erste Veröffentlichung dieses Dokuments.
SAP BusinessObjects
Business Intelligence 4.0 Feature
Pack 3
März 2012
Neu in diesem Release:
• Importieren von Benutzern und Gruppen in Massenvorgängen unter
Verwendung des CCM
• Erweitern von Attributen für importierte und Enterprise-Benutzerkonten
• Verwenden des LDAP-Plugins zur Konfiguration der Einzelanmeldung an der SAP-HANA-Datenbank über JDBC
• SQL Anywhere als ODBC-Datenquelle. Informationen zur Knotenverwaltung mit SQL Anywhere auf Unix-Rechnern finden Sie im
Abschnitt “Vorbereiten eines Unix-Rechners für SQL Anywhere”.
• Optimale Vorgehensweisen zum Vermeiden von Problemen, die als Ergebnis von Änderungen von Rechnernamen, IP-Adressen,
Clusternamen und Servernamen auftreten können
• Auswählen von SAP HANA als CMS-Datenbank nach der Erstinstallation der BI-Plattform
• Konfigurieren des auf einem WACS-Server gehosteten RESTful-
Webdiensts
• Durchführen eines Hotbackups, (Erstellen einer Sicherungskopie ohne Stoppen der Server)
• Erstellen einer BI-Plattform-Implementierung zu Test-, Standbyoder anderen Zwecken
• Aktivieren und Konfigurieren von Integrationsdetails für die SAP-
StreamWork-Anwendung
• Erstellen und Zuordnen von Aufgaben an delegierte Administratoren
• Selbstregenerierungsmechanismus für die Plattformsuche
Außerdem wurden alle Bezüge auf rollenbasierte Lizenzierung, BI-
Analyst- und BI-Viewer-Benutzerkonten entfernt.
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Änderungen am Dokument
Version Datum
SAP BusinessObjects
Business Intelligence
4.0 Support Package
5
November
2012
Beschreibung
Hinzufügungen und Änderungen an diesem Release:
• Die Anweisungen zum Starten von SAP-BusinessObjects-Anwendungen über das Windows-Startmenü wurden aktualisiert.
• Abschnitt
Hinzufügen eines neuen Knotens zu einem Cluster
wurde aktualisiert.
Verwandte Themen
•
Hinzufügen von Benutzern oder Benutzergruppen in Massenvorgängen
•
Verwalten von Attributen für Systembenutzer
•
Verwenden des LDAP-Plugins zur Konfiguration von SSO für die SAP-HANA-Datenbank
•
Vorbereiten eines UNIX-Rechners für SQL Anywhere
•
Auswählen von SQL Anywhere als CMS-Datenbank
•
Konfigurieren von RESTful-Webdiensten
•
•
Überblick über das Kopieren von Systemen
•
Verwalten der SAP-StreamWork-Integration
•
Delegierte(r) Verwaltung und Zugriff auf CMC-Registerkarten
•
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Erste Schritte
Erste Schritte
2.1 Informationen zu dieser Hilfe
In dieser Hilfe finden Sie Informationen und Verfahren zur Implementierung und Konfiguration Ihres
BI-Plattform-Systems. Gängige Abläufe werden in schrittweisen Anleitungen beschrieben. Diese werden durch ausführliche Hintergrundinformationen und technische Erläuterungen zu komplexeren
Themenbereichen und Fragestellungen ergänzt.
Informationen zur Installation dieses Produkts finden Sie im Installationshandbuch für SAP
BusinessObjects Business Intelligence.
2.1.1 An wen richtet sich diese Hilfe?
In dieser Hilfe werden Implementierungs- und Konfigurationsaufgaben erläutert. Lesen Sie dieses
Handbuch, wenn Sie für folgende Aufgaben verantwortlich sind:
• Planen der ersten Implementierung
• Konfigurieren der ersten Implementierung
• Umfangreiche Änderungen an der Architektur vorhandener Implementierungen
• Optimieren der Systemleistung
Diese Hilfe richtet sich an Systemadministratoren, die mit der Konfiguration, Verwaltung und Wartung einer BI-Plattform-Installation betraut sind. Es ist vorteilhaft, wenn Sie mit Ihrem Betriebssystem und
Ihrer Netzwerkumgebung vertraut sind und über Kenntnisse in Bezug auf die Verwaltung der
Webanwendungsserver und Scripting-Technologien verfügen. Um Administratoren mit einem unterschiedlichem Erfahrungshintergrund zu unterstützen, bietet diese Hilfe jedoch detaillierte
Hintergrundinformationen und Begriffserläuterungen, durch die sämtliche Verwaltungsaufgaben und
-funktionen veranschaulicht werden.
2.1.2 Informationen zu SAP BusinessObjects Business Intelligence
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Erste Schritte
Die BI-Plattform ist eine flexible, skalierbare und zuverlässige Lösung, mit der leistungsstarke, interaktive
Berichte für Endbenutzer über eine beliebige Webanwendung – Intranet, Extranet, Internet oder
Unternehmensportal – bereitgestellt werden können. Die BI-Plattform eignet sich für unterschiedlichste
Aufgaben von der Verteilung wöchentlicher Umsatzstatistiken über die Erstellung individueller
Serviceangebote für den Kunden bis hin zur Integration geschäftskritischer Informationen in
Unternehmensportale. Von den vielfältigen Vorteilen profitieren sowohl die Systemverwalter und Benutzer innerhalb des Unternehmens als auch externe Benutzer. Als integriertes Paket für Berichterstellung,
Analyse und die Zustellung von Informationen stellt die Plattform eine Lösung für erhöhte
Endbenutzerproduktivität und reduzierten Verwaltungsaufwand dar.
2.1.3 Variablen
In diesem Handbuch werden die folgenden Variablen verwendet:
Variable
<INSTALLVERZ>
Beschreibung
Das Installationsverzeichnis der BI-Plattform. Unter Windows lautet das Standardverzeichnis C:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\.
<PLATT
FORM64VERZ>
Der Name Ihres Unix-Betriebssystems. Die folgenden Werte sind zulässig:
• aix_rs6000_64
• linux_x64
• solaris_sparcv9
• hpux_ia64
<SKRIPTVERZ>
Das Verzeichnis, in dem Skripte zur Verwaltung der BI-Plattform gespeichert sind.
• Unter Windows: <INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects Enterprise
XI 4.0\win64_x64\scripts
• Unter Unix: <INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterprise_xi40/<PLATT
FORM64VERZ>/scripts
2.2 Vor dem Beginn
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Erste Schritte
2.2.1 Grundlegende Begriffe
2.2.1.1 Dienste und Server
Die BI-Plattform verweist mithilfe der Termini Dienst und Server auf die beiden Arten von Software, die auf einem BI-Plattform-Rechner ausgeführt werden.
Ein Dienst ist ein Serveruntersystem, das eine bestimmte Funktion ausführt. Der Dienst wird im
Arbeitsspeicherbereich des zugehörigen Servers und unter der Prozess-ID des übergeordneten
Containers (Servers) ausgeführt. Der Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Web Intelligence ist beispielsweise ein Untersystem, das auf dem Adaptive Job Server ausgeführt wird.
Ein Server ist ein Prozess auf Betriebssystemebene (wird auf manchen Systemen Daemon genannt), der einen oder mehrere Dienste hostet. Der Central Management Server (CMS) und der Adaptive
Processing Server sind beispielsweise Server. Ein Server wird unter einem bestimmten
Betriebssystemkonto ausgeführt und verfügt über eine eigene PID.
Ein Knoten entspricht einer Gruppe von BI-Plattform-Servern, die alle auf demselben Host ausgeführt und vom selben Server Intelligence Agent (SIA) verwaltet werden. Auf einem einzelnen Host können sich ein oder mehrere Knoten befinden.
Die BI-Plattform kann auf einem einzelnen Rechner installiert, über verschiedene Rechner in einem
Intranet verteilt oder in einem Wide Area Network (WAN) installiert werden.
Dienste, Server, Knoten und Hosts
Das folgende Diagramm zeigt eine hypothetische Installation der BI-Plattform. Die Anzahl der Dienste,
Server, Knoten und Hosts sowie der Typ der Server und Dienste unterscheiden sich je nach Installation.
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Erste Schritte
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Zwei Hosts bilden ein Cluster mit der Bezeichnung ProductionBISystem, das zwei Hosts besitzt:
• Auf dem Host namens HostAlpha ist die BI-Plattform installiert. Er ist mit zwei Knoten konfiguriert:
• NodeMercury enthält einen Adaptive Job Server (NodeMercury.AJS) mit Diensten zum zeitgesteuerten Verarbeiten und Veröffentlichen von Berichten, einen Input File Repository Server
(NodeMercury.IFRS) mit einem Dienst zum Speichern von Eingabeberichten sowie einen
Output File Repository Server (NodeMercury.OFRS) mit einem Dienst zum Speichern der
Berichtsausgabe.
• NodeVenus enthält einen Adaptive Processing Server (NodeVenus.APS) mit Diensten zur
Bereitstellung von Veröffentlichungs-, Überwachungs- und Übersetzungsfunktionen, einen
Adaptive Processing Server (NodeVenus.APS2) mit einem Dienst für das Client-Auditing und einen Central Management Server (NodeVenus.CMS) mit einem Dienst zur Bereitstellung der
CMS-Dienste.
• Auf dem Host namens HostBeta ist die BI-Plattform installiert. Er ist mit drei Knoten konfiguriert:
• NodeMars enthält einen Central Management Server (NodeMars.CMS) mit einem Dienst zur
Bereitstellung der CMS-Dienste. Da der CMS auf zwei Rechnern installiert ist, stehen
Lastausgleich, Abwehr- und Failover-Fähigkeiten zur Verfügung.
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Erste Schritte
• NodeJupiter enthält einen Web Intelligence Processing Server (NodeJupiter.Web
Intelligence
) mit einem Dienst zur Bereitstellung von
Web-Intelligence-Berichtserstellungsfunktionen und einen Event Server (NodeJupiter.Event
Server
) zur Bereitstellung von Funktionen zur Überwachung von Berichten.
• NodeSaturn enthält einen Adaptive Processing Server (NodeSaturn.APS) mit einem Dienst zur Bereitstellung des Client-Auditings.
2.2.1.2 Server Intelligence
Server Intelligence ist eine zentrale Komponente der Business-Intelligence-Plattform. In der Central
Management Console (CMC) angewendete Änderungen an Serverprozessen werden vom CMS an die entsprechenden Serverobjekte übergeben. Der Server Intelligence Agent (SIA) wird verwendet, um
Server automatisch neu zu starten oder herunterzufahren, wenn eine unerwartete Bedingung eintritt.
Außerdem wird er vom Administrator zum Verwalten von Knoten genutzt.
Der CMS archiviert Informationen zu Servern in der CMS-Systemdatenbank, sodass Sie problemlos
Standardservereinstellungen wiederherstellen oder redundante Instanzen von Serverprozessen mit identischen Einstellungen erstellen können. Da der SIA regelmäßig Abfragen an den CMS sendet, um
Informationen zu den von ihm verwalteten Servern anzufordern, weiß der SIA, welchen Status Server aufweisen sollten und wann Maßnahmen zu ergreifen sind.
Anmerkung:
Ein einzelner Rechner kann mehrere Knoten enthalten, und die Knoten können sich im selben
BI-Plattform-Cluster oder in verschiedenen Clustern befinden.
2.2.2 Schlüsselprogramme für die Verwaltung
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2.2.2.1 Central Management Console (CMC)
Die Central Management Console (CMC) ist ein webbasiertes Tool, mit dem Sie administrative Aufgaben
(z.B. Benutzer-, Inhalt- und Serververwaltung) ausführen und Sicherheitseinstellungen konfigurieren können. Da es sich bei der CMC um eine webbasierte Anwendung handelt, können Sie alle administrativen Aufgaben in einem Webbrowser auf jedem Computer ausführen, der eine Verbindung mit dem Webanwendungsserver herstellen kann.
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Erste Schritte
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Alle Benutzer können sich an der CMC anmelden, um ihre eigenen Einstellungen zu ändern.
Verwaltungseinstellungen können nur von Mitgliedern der Gruppe "Administratoren" geändert werden, es sei denn, anderen Benutzern werden diese Rechte explizit gewährt. In der CMC können Rollen zugewiesen werden, um Benutzerrechte für die Ausführung kleinerer administrativer Aufgaben zu gewähren, z.B. Verwalten der Benutzer in Ihrer Gruppe oder Verwalten von Berichten in Ordnern, die
Ihrem Team gehören.
2.2.2.2 Central Configuration Manager
Der Central Configuration Manager (CCM) ist ein Tool für die Fehlerbehebung auf Servern und die
Knotenverwaltung, das in zwei Varianten bereitgestellt wird. Unter Windows verwenden Sie den CCM, um lokale und Remote-Server über die CCM-Benutzeroberfläche oder eine Befehlszeile zu verwalten.
Unter UNIX verwalten Sie Server mithilfe des CCM-Shell-Skripts (ccm.sh) über eine Befehlszeile.
Sie können mit dem CCM Knoten erstellen und konfigurieren sowie den Webanwendungsserver starten oder stoppen, sofern es der gebündelte standardmäßige Tomcat-Webanwendungsserver ist. Unter
Windows ermöglicht der CCM Ihnen die Konfiguration von Netzwerkparametern, z.B. der
Secure-Socket-Layer-Verschlüsselung (SSL-Verschlüsselung). Die Parameter gelten für alle Server im Knoten.
Anmerkung:
Die meisten Serververwaltungsaufgaben werden über die CMC und nicht im CCM ausgeführt. Der
CCM wird für die Fehlerbehebung und die Knotenkonfiguration verwendet.
2.2.2.3 Repository Diagnostic Tool
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Erste Schritte
Mit dem Repository Diagnostic Tool (RDT) können Sie Inkonsistenzen zwischen der
CMS-Systemdatenbank und dem FRS-Dateispeicher (File Repository Server) suchen, diagnostizieren und reparieren. Der Benutzer kann einen Grenzwert für die Anzahl der Fehler festlegen, die das RDT vor Ende der Ausführung findet und repariert.
Das RDT sollte nach der Wiederherstellung Ihres BI-Plattform-Systems verwendet werden.
2.2.2.4 Upgrade-Management-Tool
Das Upgrade-Management-Tool (früher Import-Assistent) wird als Teil von SAP BusinessObjects
Business Intelligence installiert und führt Administratoren durch den Prozess des Imports von Benutzern,
Gruppen und Ordnern aus früheren Versionen von SAP BusinessObjects Business Intelligence.
Außerdem können mit dem Tool Objekte, Ereignisse, Servergruppen, Repository-Objekte und Kalender importiert und aktualisiert werden.
Informationen über das Upgrade von einer früheren Version von SAP BusinessObjects Business
Intelligence finden Sie im Aktualisierungshandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
2.2.3 Schlüsselaufgaben
Je nach Situation möchten Sie sich vielleicht auf bestimmte Abschnitte dieser Hilfe konzentrieren.
Außerdem kann es sein, dass andere Ressourcen für Sie verfügbar sind. Für jede der folgenden
Situationen gibt es eine Liste, in der Aufgaben- und Themenvorschläge aufgeführt sind.
Verwandte Themen
•
Planen oder Ausführen der ersten Implementierung
•
Konfigurieren der Implementierung
•
•
Central Management Console (CMC)
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2.2.3.1 Planen oder Ausführen der ersten Implementierung
Wenn Sie Ihre Erstimplementierung der BI-Plattform planen oder ausführen, sollten Sie folgende
Aufgaben ausführen und die entsprechenden Abschnitte lesen:
• “Überblick über die Architektur”
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Erste Schritte
• “Erläuterung der Kommunikation zwischen BI-Plattform-Komponenten”.
• “Überblick zum Thema Sicherheit”
• “Authentifizierungsoptionen in BI-Plattform” (falls Sie Drittherstellerauthentifizierung verwenden möchten)
• “Serververwaltung” (nach der Installation)
Weitere Informationen zur Installation dieses Produkts finden Sie im Installationshandbuch für SAP
BusinessObjects Business Intelligence. Informationen zum Beurteilen Ihrer Anforderungen und Gestalten einer Implementierungsarchitektur finden Sie im Planungshandbuch für SAP BusinessObjects Business
Intelligence.
Verwandte Themen
•
Überblick über die Architektur
•
Erläuterung der Kommunikation zwischen BI-Plattform-Komponenten
•
Überblick zum Thema Sicherheit
•
Authentifizierungsoptionen in BI-Plattform
2.2.3.2 Konfigurieren der Implementierung
Wenn Sie die Installation der BI-Plattform gerade abgeschlossen haben und erste Konfigurationsaufgaben wie Firewall-Konfiguration und Benutzerverwaltung ausführen möchten, sollten Sie die folgenden
Abschnitte lesen:
Verwandte Themen
•
Kommunikation zwischen BI-Plattform-Komponenten
•
Überblick zum Thema Sicherheit
•
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2.2.3.3 Optimieren der Systemleistung
Um die Effizienz der Implementierung zu ermitteln und zu optimieren und Ressourcen maximal zu nutzen, sollten Sie folgende Abschnitte lesen:
• Wenn Sie eine Systemüberwachung für Ihr System einrichten möchten, sollten Sie den Abschnitt zur Überwachung lesen.
• Informationen zu täglichen Wartungsaufgaben und Verfahren zum Arbeiten mit Servern in der CMC finden Sie im Abschnitt zur Serverwartung.
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Erste Schritte
Verwandte Themen
•
2.2.3.4 Arbeiten mit Objekten in der CMC
Wenn Sie mit Objekten in der CMC arbeiten, sollten Sie die folgenden Abschnitte lesen:
• Informationen über das Einrichten von Benutzern und Gruppen in der CMC finden Sie unter “Übersicht
über die Kontoverwaltung”.
• Informationen zum Einstellen der Sicherheit für Objekte finden Sie unter “Berechtigungen in
BusinessObjects Enterprise”.
• Allgemeine Informationen zum Arbeiten mit Objekten finden Sie im Benutzerhandbuch für SAP
BusinessObjects Business Intelligence.
Verwandte Themen
•
Übersicht über die Kontoverwaltung
•
Funktionsweise von Rechten in der BI-Plattform
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Erste Schritte
32 2013-01-07
Architektur
Architektur
3.1 Überblick über die Architektur
In diesem Abschnitt werden die gesamte Plattformarchitektur sowie System- und Dienstkomponenten erläutert, aus denen sich SAP BusinessObjects Business Intelligence zusammensetzt. Die Informationen sollen Administratoren helfen, die Grundlagen des Systems zu verstehen und einen Plan für die
Implementierung, Verwaltung und Wartung des Systems zu entwickeln.
Anmerkung:
Eine Liste der unterstützten Plattformen, Sprachen, Datenbanken, Webanwendungsserver, Webserver und der anderen von diesem Release unterstützten Systemen finden Sie in der Product Availability
Matrix (Supported Platforms/PAR) im Bereich "SAP BusinessObjects" auf dem SAP Support Portal unter: https://service.sap.com/bosap-support .
SAP BusinessObjects Business Intelligence ist für hohe Leistung in einem breiten Spektrum von
Benutzer- und Implementierungsszenarios ausgelegt. Beispielsweise stehen spezialisierte
Plattformdienste entweder für Datenzugriff auf Abruf und Berichtgenerierung oder für die zeitgesteuerte
Berichtverarbeitung auf Zeit- bzw. Ereignisbasis zur Verfügung. Sie können prozessorintensive
Zeitsteuerungs- und Verarbeitungsaufgaben verlagern, indem Sie dedizierte Server zum Hosten von spezifischen Diensten erstellen. Die Architektur ist so konzipiert, dass sie die Anforderungen praktisch jeder BI-Implementierung erfüllt und flexibel mitwächst – von einigen Benutzern mit einem Tool bis hin zu Tausenden Benutzern mit mehreren Tools und Benutzeroberflächen.
Entwickler können die Plattform SAP BusinessObjects Business Intelligence in andere
Technologiesysteme Ihres Unternehmens mit Webdiensten, Java- oder .NET-APIs (Application
Programming Interfaces) integrieren.
Endbenutzer können unter anderem über die folgenden spezialisierten Tools und Anwendungen auf
Berichte zugreifen sowie Berichte erstellen, bearbeiten und mit ihnen interagieren:
• Vom Installationsprogramm der Clienttools von Business Intelligence installierte Clients:
• Web-Intelligence-Rich-Client
• Business View Manager
• Berichtskonvertierungstool
• Universe-Design-Tool
• Query as a Web Service
• Information-Design-Tool (früher Information Designer)
• Übersetzungsmanagement-Tool (früher Übersetzungsmanager)
• Widgets (früher BI Widgets)
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Architektur
• Separat erhältliche Clients:
• SAP Crystal Reports
• SAP BusinessObjects Dashboards (früher Xcelsius)
• SAP BusinessObjects Analysis (früher Voyager)
• BI-Arbeitsbereiche (früher Dashboard Builder)
IT-Abteilungen können Daten- und Systemverwaltungstools mit folgenden Komponenten verwenden:
• Bericht-Viewer
• Central Management Console (CMC)
• Central Configuration Manager (CCM)
• Repository Diagnostic Tool (RDT)
• Datenföderations-Administrationstool
• Upgrade-Management-Tool (früher Import-Assistent)
• Universe-Design-Tool (früher Universe Designer)
• SAP BusinessObjects Mobile
Um für Flexibilität, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit zu sorgen, können SAP BusinessObjects Business
Intelligence-Komponenten auf einem oder über mehrere Rechner verteilt installiert werden. Sie können sogar zwei verschiedene Versionen von Business Intelligence gleichzeitig auf demselben Computer installieren. Diese Konfiguration wird jedoch nur im Rahmen des Upgrade-Prozesses oder zu
Testzwecken empfohlen.
Serverprozesse können aus Kostenersparnisgründen “vertikal skaliert” werden (wobei auf einem
Computer mehrere oder alle serverseitigen Prozesse ausgeführt werden), oder sie können zur
Leistungssteigerung “horizontal skaliert” werden (wobei Serverprozesse auf zwei oder mehr
Netzwerkrechner verteilt werden). Es können auch mehrere redundante Versionen desselben
Serverprozesses auf mehr als einem Rechner ausgeführt werden, so dass die Verarbeitung fortgesetzt werden kann, wenn beim Primärprozess Probleme auftreten.
Anmerkung:
Es kann zwar eine Kombination aus Windows- und Unix-Plattformen verwendet werden, von der
Verwendung unterschiedlicher Betriebssysteme für CMS-Prozesse wird jedoch abgeraten.
3.1.1 Architekturdiagramm
SAP BusinessObjects Business Intelligence ist eine BI-Plattform (Business Intelligence), die Analyseund Berichterstellungstools auf Unternehmensebene zur Verfügung stellt. Daten können aus einer
Vielzahl unterstützter Datenbanksysteme analysiert werden (einschließlich Text- oder mehrdimensionalen
OLAP-Systemen), und BI-Berichte können in vielen verschiedenen Formaten in zahlreichen
Publikationssystemen veröffentlicht werden. Im folgenden Diagramm werden die Komponenten der
BI-Plattform, darunter Server und Clienttools, sowie zusätzliche Analyseprodukte,
Webanwendungskomponenten und Datenbanken veranschaulicht, die Bestandteil einer
BI-Plattform-Landschaft sein können.
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Architektur
Tipp:
Interagieren Sie mithilfe des Interactive architecture diagram im SAP Community Network mit einer detaillierteren Ansicht aller Komponenten und Server der BI-Plattform.
Die BI-Plattform stellt Berichte über eine schreibgeschützte Verbindung mit den Datenbanken Ihres
Unternehmens zur Verfügung und verwendet eigene Datenbanken, in denen seine Konfigurations-,
Überwachungs- und andere operative Daten gespeichert werden. Die vom System erstellten BI-Berichte können an eine Vielzahl von Zielen, z.B. Dateisysteme und E-Mail, gesendet oder über Websites oder
Portale aufgerufen werden.
Die BI-Plattform ist ein eigenständiges System, das auf einem Einzelrechner (z.B. einer kleinen
Entwicklungs- oder Testumgebung im Vorfeld der Produktion) installiert oder auf einem Cluster von zahlreichen Rechnern, auf denen unterschiedliche Komponenten ausgeführt werden (z.B. als umfangreiche Produktionsumgebung), verteilt werden kann.
3.1.2 Architekturschichten
SAP BusinessObjects Business Intelligence kann als eine Reihe von konzeptionellen Schichten verstanden werden.
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Architektur
Clientschicht
Die Clientschicht enthält alle Desktop-Clientanwendungen, die mit SAP BusinessObjects Business
Intelligence interagieren, um eine Vielzahl von Berichts-, Analyse- und Verwaltungsfunktionen bereitzustellen. Beispiele sind der Central Configuration Manager (BI-Plattform-Installationsprogramm), das Information-Design-Tool (Installationsprogramm für BI-Plattform-Clienttools) und SAP Crystal
Reports 2011 (getrennt verfügbar und installiert).
Webschicht
Die Webschicht enthält Webanwendungen, die auf einem Java-Webanwendungsserver implementiert wurden. Webanwendungen bieten Endbenutzern über einen Webbrowser SAP BusinessObjects
Business Intelligence-Funktionalität. Beispiele von Webanwendungen sind die administrative
Webschnittstelle Central Management Console (CMC) und BI-Launchpad.
Außerdem enthält die Webschicht Webdienste. Webdienste bieten Softwaretools SAP BusinessObjects
Business Intelligence-Funktionalität über den Webanwendungsserver, beispielsweise
Sitzungsauthentifizierung, Management von Benutzerrechten, zeitgesteuerte Verarbeitung, Suchen,
Verwaltung, Berichterstellung und Abfragemanagement. Beispielsweise ist Live Office ein Produkt, das mit Webdiensten das SAP BusinessObjects Business Intelligence-Reporting in Microsoft Office-Produkte integriert.
Verwaltungsschicht
Die Verwaltungsschicht (auch Intelligence-Schicht genannt) koordiniert und steuert alle Komponenten, aus denen sich SAP BusinessObjects Business Intelligence zusammensetzt. Sie besteht aus dem
Central Management Server (CMS) und dem Event Server sowie zugehörigen Diensten. Der CMS enthält Sicherheits- und Konfigurationsinformationen, sendet Dienstanforderungen an Server, verwaltet die Überwachung und die CMS-Systemdatenbank. Der Event Server verwaltet dateibasierte Ereignisse, die auf der Speicherschicht eintreten.
Speicherschicht
Die Speicherschicht ist für die Verwaltung von Dateien, z.B. Dokumente und Berichte, zuständig.
Der Input File Repository-Server verwaltet Dateien mit Informationen, die in Berichten wie den folgenden
Dateitypen verwendet werden sollen: .rpt, .car, .exe, .bat, .js, .xls, .doc, .ppt, .rtf, .txt,
, .wid, .rep, .unv.
Der Output File Repository-Server verwaltet vom System erstellte Berichte wie die folgenden Dateitypen:
.rpt
, .csv, .xls, .doc, .rtf, .txt, .pdf, .wid, .rep.
Die Speicherschicht übernimmt außerdem das Berichtscaching, um Systemressourcen zu sparen, wenn Benutzer auf Berichte zugreifen.
Verarbeitungsschicht
Die Verarbeitungsschicht analysiert Daten und erzeugt Berichte. Dies ist die einzige Schicht, die auf die Datenbanken zugreift, die Berichtsdaten enthalten. Diese Schicht besteht aus dem Adaptive Job
Server, Connection Server (32- und 64-Bit-Versionen) und Verarbeitungsservern wie dem Adaptive
Processing Server oder Crystal Reports Processing Server.
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Architektur
Datenschicht
In der Datenschicht sind die eigentlichen Berichts- und Systemdaten angesiedelt. Beispielsweise
Berichtsdaten in relationalen Datenbanken, OLAP-Datenquellen und die eigentlichen Universumsdateien
(.unx und .unv). Oder Systemdatenbanken für den CMS, den Audit-Datenspeicher, die
Hochstufverwaltung und das Überwachungstool.
3.1.3 Datenbanken
SAP BusinessObjects Business Intelligence verwendet mehrere unterschiedliche Datenbanken.
• Reporting-Datenbank
Dies bezieht sich auf die Informationen des Unternehmens. Es handelt sich dabei um die
Quellinformationen, die von Produkten der SAP BusinessObjects Business Intelligence Suite analysiert und in Berichten erfasst werden. Meist sind die Informationen in einer Datenbank gespeichert, sie können jedoch auch in Textdateien, Microsoft Office-Dokumenten oder
OLAP-Systemen enthalten sein.
• CMS-Systemdatenbank
In der CMS-Systemdatenbank werden Informationen von SAP BusinessObjects Business Intelligence gespeichert, zum Beispiel zu Benutzern, Servern, Ordnern, Dokumenten, Konfigurationen und
Authentifizierungen. Sie wird vom Central Management Server (CMS) verwaltet und manchmal als
System-Repository bezeichnet.
• Audit-Datenspeicher
Im Audit-Datenspeicher werden Informationen zu verfolgbaren Ereignissen gespeichert, die in SAP
BusinessObjects Business Intelligence auftreten. Anhand dieser Informationen können Sie die
Nutzung von Systemkomponenten, die Benutzeraktivität oder andere Aspekte des täglichen Betriebs
überwachen.
• Versionsverwaltungsdatenbank
Mit der Versionsverwaltungsdatenbank werden Konfigurations- und Versioninformationen im
Zusammenhang mit einer SAP-BusinessObjects-Business-Intelligence-Installation sowie Updates verfolgt.
• Überwachungsdatenbank
Die Überwachung speichert mit der Java Derby-Datenbank Systemkonfigurations- und
Komponenteninformationen für die SAP-Unterstützbarkeit.
Wenn Sie nicht über einen Datenbankserver zur Verwendung mit der CMS-System- und der
Audit-Datenspeicherdatenbank verfügen, kann ein Server vom Installationsprogramm von SAP
BusinessObjects Business Intelligence installiert und konfiguriert werden. Es empfiehlt sich, die
Unternehmensanforderungen auf Basis der Informationen des Datenbankserverproviders zu bewerten.
So können Sie feststellen, welche der unterstützten Datenbanken die Anforderungen am besten erfüllt.
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Architektur
3.1.4 Server
SAP BusinessObjects Business Intelligence besteht aus Servergruppen, die auf einem oder mehreren
Hosts ausgeführt werden. Kleine Installationen (wie beispielsweise Test- oder Entwicklungssysteme) können einen einzelnen Host für einen Webanwendungsserver, Datenbankserver und sämtliche Server von SAP BusinessObjects Business Intelligence verwenden.
Mittlere und große Installationen können über Server verfügen, die auf mehreren Hosts ausgeführt werden. So kann ein Webanwendungsserver-Host in Kombination mit einem SAP BusinessObjects
Business Intelligence-Serverhost verwendet werden. Dadurch werden Ressourcen auf dem SAP
BusinessObjects Business Intelligence-Serverhost freigesetzt, wodurch dieser in der Lage ist, mehr
Informationen zu verarbeiten, als wenn er zusätzlich den Webanwendungsserver hosten würde.
Große Installationen können über mehrere SAP BusinessObjects Business Intelligence-Serverhosts verfügen, die in einem Cluster zusammenarbeiten. Wenn eine Organisation beispielsweise über eine große Anzahl an SAP-Crystal-Reports-Benutzern verfügt, lassen sich Crystal Reports Processing Server auf mehreren SAP BusinessObjects Business Intelligence-Serverhosts erstellen, um zu gewährleisten, dass ausreichend Ressourcen zur Verarbeitung von Clientanforderungen verfügbar sind.
Die Verwendung mehrerer Server bietet unter anderem folgende Vorteile:
• Optimierte Leistung
Mehrere SAP BusinessObjects Business Intelligence-Serverhosts können Berichtsinformationen, die in einer Warteschlange stehen, schneller verarbeiten als ein einziger SAP BusinessObjects
Business Intelligence-Serverhost.
• Lastausgleich
Wenn die Arbeitslast eines Servers größer ist als die der anderen Server in einem Cluster, sendet der CMS neue Aufträge automatisch an einen Server mit besseren Ressourcen.
• Höhere Verfügbarkeit
Wenn auf einem Server ein unerwarteter Fehlerzustand eintritt, leitet der CMS die Aufträge automatisch an andere Server um, bis der Fehlerzustand korrigiert wurde.
3.1.5 Webanwendungsserver
Ein Webanwendungsserver fungiert als Übersetzungsschicht zwischen Webbrowsern oder
Rich-Anwendungen und SAP BusinessObjects Business Intelligence. Webanwendungsserver unter
Windows, Unix und Linux werden unterstützt.
Eine ausführliche Liste der unterstützten Webanwendungsserver finden Sie im Dokument
Platform
Availability Matrix unter http://service.sap.com/bosap-support .
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Architektur
Wenn kein Webanwendungsserver für den Einsatz mit SAP BusinessObjects Business Intelligence vorhanden ist, kann das Installationsprogramm einen Tomcat 6-Webanwendungsserver für Sie installieren und konfigurieren. Es empfiehlt sich, die eigenen Anforderungen mit den Informationen von Ihrem
Anbieter für Webanwendungsserver abzugleichen, um unter den unterstützten Webanwendungsservern den für Ihre Geschäftsanforderungen geeignetsten Server zu finden.
Anmerkung:
Wenn Sie eine Produktionsumgebung konfigurieren, wird empfohlen, den Webanwendungsserver auf einem separaten System zu hosten. Wenn SAP BusinessObjects Business Intelligence und ein
Webanwendungsserver in einer Produktionsumgebung auf demselben Host ausgeführt werden, können
Leistungseinbußen nicht ausgeschlossen werden.
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3.1.5.1 Web Application Container Service (WACS)
Zum Hosten von SAP BusinessObjects Business Intelligence-Webanwendungen ist ein
Webanwendungsserver erforderlich.
Wenn Sie ein erfahrener Administrator von Java-Webanwendungsservern mit erweiterten
Verwaltungsanforderungen sind, hosten Sie SAP BusinessObjects Business
Intelligence-Webanwendungen mithilfe eines unterstützten Java-Webanwendungsservers. Wenn Sie zum Hosten von SAP BusinessObjects Business Intelligence ein unterstütztes Windows-Betriebssystem verwenden und einen einfachen Installationsprozess für den Webanwendungsserver bevorzugen oder nicht die zur Verwaltung eines Java-Webanwendungsservers benötigten Ressourcen besitzen, können
Sie bei der Installation von SAP BusinessObjects Business Intelligence einen Web Application Container
Service (WACS) installieren.
WACS ist ein SAP BusinessObjects Business Intelligence-Server, der die Ausführung von SAP
BusinessObjects Business Intelligence-Webanwendungen wie die Central Management Console (CMC),
BI-Launchpad und Webdiensten ermöglicht, ohne dass vorher ein Java-Webanwendungsserver installiert werden muss.
Die Verwendung des WACS bietet eine Reihe von Vorteilen:
• Der WACS erfordert nur ein Minimum an Installations-, Wartungs- und Konfigurationsschritten. Er wird vom SAP BusinessObjects Business Intelligence-Installationsprogramm installiert und konfiguriert.
Es sind keine weiteren Schritte erforderlich, um ihn verwenden zu können.
• Die Verwendung eines WACS setzt keine Kenntnisse in der Verwaltung und Wartung eines
Java-Anwendungsservers voraus.
• Der WACS bietet eine Verwaltungsoberfläche, die mit der anderer SAP BusinessObjects Business
Intelligence-Server übereinstimmt.
• Der WACS kann wie andere SAP BusinessObjects Business Intelligence-Server auf einem dedizierten
Host installiert werden.
Anmerkung:
Wenn ein WACS anstelle eines dedizierten Java-Webanwendungsservers verwendet wird, sind einige
Einschränkungen gegeben:
• Der WACS ist nur auf unterstützten Windows-Betriebssystemen verfügbar.
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Architektur
• Benutzerdefinierte Webanwendungen können nicht auf dem WACS implementiert werden, da dieser nur mit SAP BusinessObjects Business Intelligence installierte Webanwendungen unterstützt.
• Der WACS kann nicht mit einem Apache-Lastausgleichsmodul eingesetzt werden.
Zusätzlich zum WACS kann ein dedizierter Webanwendungsserver verwendet werden. Der dedizierte
Webanwendungsserver kann dann benutzerdefinierte Webanwendungen hosten, während die CMC und andere Webanwendungen von SAP BusinessObjects Business Intelligence vom WACS gehostet werden.
3.1.6 Software Development Kits
Mithilfe eines Software Development Kits (SDK) können Entwickler Elemente von SAP BusinessObjects
Business Intelligence in unternehmenseigene Anwendungen und Systeme einbinden.
SAP BusinessObjects Business Intelligence bietet SDKs für die Softwareentwicklung auf Java- und
.NET-Plattformen.
Anmerkung:
Die .NET-SDKs von SAP BusinessObjects Business Intelligence werden nicht standardmäßig installiert, sondern müssen von SAP Service Marketplace heruntergeladen werden.
Die folgenden SDKs werden von SAP BusinessObjects Business Intelligence unterstützt:
• SAP BusinessObjects Business Intelligence Java SDK und .NET SDK
Mit den SDKs von SAP BusinessObjects Business Intelligence können Anwendungen verschiedene
Aufgaben ausführen, darunter die Authentifizierung, Sitzungsverwaltung, Arbeit mit
Repository-Objekten, zeitgesteuerte Verarbeitung von Berichten, Berichtsveröffentlichung und
Serververwaltung.
Anmerkung:
Verwenden Sie das Java SDK, um vollen Zugriff auf Sicherheits-, Serververwaltungs- und
Auditingfunktionen zu erhalten.
• RESTful-Webdienste-SDK für SAP BusinessObjects Business Intelligence
Das RESTful-Webdienste-SDK für die Business-Intelligence-Plattform ermöglicht Ihnen den Zugriff auf die BI-Plattform anhand des HTTP-Protokolls. Mit diesem SDK können Sie sich bei der
BI-Plattform anmelden, zum BI-Plattform-Repository navigieren, auf Ressourcen zugreifen und grundlegende Ressourcenplanung durchführen. Sie können auf dieses SDK zugreifen, indem Sie
Anwendungen entwickeln, die eine beliebige Programmiersprache verwenden, die das HTTP-Protokoll unterstützt, oder indem Sie ein beliebiges Tool verwenden, das HTTP-Anforderungen unterstützt.
• SAP BusinessObjects Business Intelligence Java Consumer SDK und .NET SDK
Eine Implementierung von SOAP-basierten Webdiensten, mit deren Hilfe Sie die
Benutzerauthentifizierung und Sicherheit, den Zugriff auf Dokumente und Berichte, die zeitgesteuerte
Verarbeitung, Veröffentlichungen und die Serververwaltung handhaben können.
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Architektur
Die Webdienste von SAP BusinessObjects Business Intelligence verwenden Standards wie XML,
SOAP, AXIS 2.0 und WSDL. Die Plattform erfüllt die Webdienstspezifikation WS-Interoperability
Basic Profile 1.0.
Anmerkung:
Webdienstanwendungen werden derzeit nur mit den folgenden Konfigurationen für den Lastausgleich unterstützt:
1.
Persistenz der Quell-IP-Adresse
2.
Persistenz der Quell-IP und des Zielports (nur auf Cisco Content Services Switch verfügbar)
3.
SSL-Persistenz
4.
Cookie-basierte Sitzungspersistenz
Anmerkung:
Die SSL-Persistenz kann in einigen Webbrowsern zu Problemen in Bezug auf Sicherheit und
Zuverlässigkeit führen. Wenden Sie sich an Ihren Netzwerkadministrator, um zu ermitteln, ob
SSL-Persistenz für Ihr Unternehmen geeignet ist.
• Datenzugriffstreiber- und Verbindungs-Java-SDKs
Mit diesen SDKs können Sie Datenbanktreiber für den Connection Server erstellen und
Datenbankverbindungen verwalten.
• Semantic Layer Java SDK
Mit dem Semantic Layer Java SDK können Sie eine Java-Anwendung entwickeln, die Administrationsund Sicherheitsaufgaben für Universen und Verbindungen ausführt. Sie können beispielsweise
Dienste für die Veröffentlichung eines Universums auf einem Repository oder zum Abrufen einer gesicherten Verbindung von einem Repository in ihrem Arbeitsbereich implementieren. Diese
Anwendung kann in Business-Intelligence-Lösungen eingebettet werden, die als OEM in SAP
BusinessObjects Business Intelligence integriert sind.
• Report Application Server Java SDK und .NET SDK
Dank der SDKs von Report Application Server können Anwendungen vorhandene
Crystal-Reports-Berichte öffnen, erstellen und ändern. Dies umfasst unter anderem des Festlegen von Parameterwerten, das Ändern von Datenquellen und den Export in andere Formate wie XML,
PDF, Microsoft Word und Microsoft Excel.
• Java- und .NET-Crystal-Reports-Viewer
Mithilfe der Viewer können Anwendungen Crystal-Reports-Berichte anzeigen und exportieren.
Folgende Viewer stehen zur Verfügung:
• Viewer für DHTML-Berichtseiten: Stellt Daten dar und ermöglicht Drilldowns, Seitennavigation,
Zoomen, Eingabeaufforderungen, Suchvorgänge, Hervorhebungen, Export und Druck.
• Viewer für Berichtbestandteile: Bietet die Möglichkeit, einzelne Bestandteile eines Berichts wie
Diagramme, Text und Felder anzuzeigen.
• Report Engine Java SDK und .NET SDK
Die Report Engine-SDKs ermöglichen Anwendungen die Interaktion mit Berichten, die mit SAP
BusinessObjects Web Intelligence erstellt wurden.
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Architektur
Diese SDKs beinhalten Bibliotheken, mit deren Hilfe sich ein Designtool für Webberichte erstellen lässt. Die mit den SDKs erstellten Anwendungen können eine Vielzahl verschiedener Dokumente von SAP BusinessObjects Web Intelligence anzeigen, erstellen oder ändern. Benutzer können
Dokumente bearbeiten, indem sie Objekte wie Tabellen, Diagramme, Bedingungen und Filter hinzufügen, entfernen und ändern.
• Plattformsuche-SDK: Das Plattformsuche-SDK ist die Schnittstelle zwischen der Clientanwendung und dem Plattformsuchdienst. Die Plattformsuche unterstützt das Public SDK, das mit dem
Plattformsuche-SDK ausgeliefert wird.
Wenn ein Suchanfrageparameter über die Clientanwendung an die SDK-Schicht gesendet wird, konvertiert die SDK-Schicht den Anfrageparameter in ein XML-codiertes Format und übermittelt ihn an den Plattformsuchdienst.
Die SDKs können in Kombination verwendet werden, um Anwendungen mit einer breiten Palette an
BI-Funktionen auszustatten. Weitere Informationen über diese SDKs, einschließlich Entwicklerhandbücher und API-Referenzen, finden unter http://help.sap.com
.
3.1.7 Datenquellen
3.1.7.1 Universen
Das Universum abstrahiert komplexe Daten durch die Verwendung einer Geschäfts- anstatt einer
Datensprache, um auf Daten zuzugreifen, sie zu bearbeiten und zu organisieren. Diese Geschäftssprache wird in Form von Objekten in einer Universumsdatei gespeichert. Web Intelligence und Crystal Reports verwenden Universen, um die Benutzererstellung zu vereinfachen, die für einfache und komplexe
Endbenutzerabfragen und -analysen erforderlich ist.
Universen sind Kernkomponenten von SAP BusinessObjects Business Intelligence. Alle
Universumsobjekte und -verbindungen werden vom Connection Server im zentralen Repository gespeichert und gesichert. Universe-Design-Tools müssen sich bei SAP BusinessObjects Business
Intelligence anmelden, um auf das System zuzugreifen und Universen zu erstellen. Der Universumszugriff und die Sicherheit auf Zeilenebene können auch auf Ebene von Gruppen oder einzelnen Benutzern innerhalb der Entwurfsumgebung verwaltet werden.
Die semantische Ebene ist die Voraussetzung dafür, dass Web-Intelligence-Dokumente unter
Verwendung mehrerer synchronisierter Datenprovider, einschließlich OLAP (Online Analytical Processing) und CWM (Common Warehousing Metamodel), bereitstellen kann.
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Architektur
3.1.7.2 Business Views
Business Views vereinfachen die Berichterstellung und Interaktion, indem die Komplexität von Daten für Berichtsentwickler abstrahiert wird. Business Views helfen, Datenverbindungen, Datenzugriff,
Business Elements und Zugriffskontrolle zu trennen.
Business Views können nur von Crystal-Reports-Berichten verwendet werden und vereinfachen den
Datenzugriff und die Sicherheit zur Ansichtszeit, die für die Erstellung von Crystal Reports-Berichten erforderlich ist. Business Views unterstützen die Kombination mehrerer Datenquellen in einer einzelnen
Ansicht. Business Views werden in SAP BusinessObjects Business Intelligence voll unterstützt.
SAP BusinessObjects Business Intelligence umfasst eine Reihe dedizierter, vorab konfigurierter
Plattformverwaltungsdienste für Aufgaben wie Kennwortverwaltung, Servermetriken und die
Benutzerzugriffssteuerung, um dezentrale Verwaltungsfunktionen zu unterstützen.
3.1.8 Authentifizierung und Einzelanmeldung
Die Systemsicherheit wird vom Central Management Server (CMS), von Sicherheits-Plugins und von
Authentifizierungstools von Drittherstellern verwaltet, z.B. SiteMinder oder Kerberos. Durch diese
Komponenten werden Benutzer authentifiziert und der Benutzerzugriff für SAP BusinessObjects Business
Intelligence, zugehörige Ordner und weitere Objekte autorisiert.
Folgende Sicherheits-Plugins für die Einzelanmeldungs-Benutzerauthentifizierung stehen zur Verfügung:
• Enterprise (Standard), einschließlich Unterstützung für die vertrauenswürdige Authentifizierung zur
Drittherstellerauthentifizierung
• LDAP
• Windows Active Directory (AD)
Bei Verwendung eines ERP-Systems (Enterprise Resource Planning) wird der Benutzerzugriff auf das
ERP-System über die Einzelanmeldung authentifiziert, sodass sich Berichte für ERP-Daten erstellen lassen. Für ERP-Systeme werden folgende Einzelanmeldungs-Benutzerauthentifizierungsarten unterstützt:
• SAP ERP und Business Warehouse (BW)
• Oracle E-Business Suite (EBS)
• Siebel Enterprise
• JD Edwards Enterprise One
• PeopleSoft Enterprise
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Architektur
3.1.8.1 Sicherheits-Plugins
Sicherheits-Plugins automatisieren die Kontoerstellung und -verwaltung, indem sie Ihnen erlauben,
Benutzerkonten von Fremdsystemen der Business-Intelligence-Plattform (BI-Plattform) zuzuordnen.
Sie können Benutzerkonten von Drittherstellern vorhandenen Enterprise-Benutzerkonten zuordnen.
Außerdem können Sie neue Enterprise-Benutzerkonten erstellen, die jedem zugeordneten Objekt im externen System entsprechen.
Die Sicherheits-Plugins verwalten die Benutzer- und Gruppenlisten von Drittherstellern dynamisch.
Nachdem Sie eine LDAP-Gruppe (Lightweight Directory Access Protocol) oder AD-Gruppe (Windows
Active Directory) der BI-Plattform zugeordnet haben, können sich alle Benutzer, die zu dieser Gruppe gehören, an der BI-Plattform anmelden. Nachfolgende Änderungen an Gruppenmitgliedschaften des
Drittherstellerprodukts werden automatisch weitergegeben.
Die BI-Plattform unterstützt folgende Sicherheits-Plugins:
• Enterprise-Sicherheits-Plugin
Der Central Management Server (CMS) verwaltet Sicherheitsdaten, z.B. Benutzerkonten,
Gruppenmitgliedschaften und Objektrechte, die Benutzer- und Gruppenberechtigungen definieren.
Dies wird als Enterprise-Authentifizierung bezeichnet.
Die Enterprise-Authentifizierung ist immer aktiviert und kann nicht deaktiviert werden. Verwenden
Sie die vom System vorgegebene Enterprise-Authentifizierung, wenn Sie für die Arbeit mit SAP
BusinessObjects Business Intelligence eindeutige Konten und Gruppen erstellen möchten oder noch keine Benutzer- und Gruppenhierarchie auf einem LDAP- oder Windows AD-Server erstellt wurde.
Die vertrauenswürdige Authentifizierung gehört zur Enterprise-Authentifizierung und ist in
Einzelanmeldungslösungen von Drittherstellern integriert, einschließlich Java Authentication and
Authorization Service (JAAS). Anwendungen, die eine Vertrauensstellung beim Central Management
Server haben, können die vertrauenswürdige Authentifizierung verwenden, damit sich Benutzer ohne Angabe ihrer Kennwörter anmelden können.
• LDAP-Sicherheits-Plugin
• Windows AD
Anmerkung:
Obwohl ein Benutzer die Windows AD-Authentifizierung für SAP BusinessObjects Business
Intelligence und benutzerdefinierte Anwendungen über die CMC konfigurieren kann, unterstützen die CMC und BI-Launchpad selbst keine Windows AD-Authentifizierung mit NTLM. Die einzigen
Authentifizierungsmethoden, die von der CMC und BI-Launchpad unterstützt werden, sind Windows
AD mit Kerberos, LDAP, Enterprise und die vertrauenswürdige Authentifizierung.
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Architektur
3.1.8.2 ERP-Integration (Enterprise Resource Planning)
ERP-Anwendungen unterstützen die wesentlichen Funktionen der Prozesse einer Organisation, indem sie Echtzeitdaten über tägliche Geschäftsoperationen erfassen. SAP BusinessObjects Business
Intelligence unterstützt die Einzelanmeldung und Berichterstellung aus einer Reihe von ERP-Systemen.
Weitere Informationen finden Sie in der Product Availability Matrix (PAM) von SAP BusinessObjects
BI 4.0 auf http://service.sap.com/pam .
Die SAP ERP- und BW-Unterstützung ist standardmäßig installiert. Mit der Installationsoption
Benutzerdefiniert/Erweitert können Sie die Auswahl der SAP-Integrationsunterstützung aufheben, wenn
Sie keine Unterstützung für SAP ERP oder BW wünschen. Die Unterstützung für andere ERP-Systeme wird nicht standardmäßig installiert. Mit der Installationsoption "Benutzerdefiniert/Erweitert" können Sie die Integration für SAP-fremde ERP-Systeme auswählen und installieren.
Informationen zur Konfiguration der ERP-Integration finden Sie im Administratorhandbuch für SAP
BusinessObjects Business Intelligence.
3.1.9 SAP-Integration
SAP BusinessObjects Business Intelligence ist mit den folgenden SAP-Tools in die vorhandene
SAP-Infrastruktur integriert:
• SAP System Landscape Directory (SLD)
System Landscape Directory von SAP NetWeaver ist die zentrale Quelle von
Systemlandschaftsinformationen, die für die Verwaltung des Softwarelebenszyklus relevant sind.
Durch Bereitstellung eines Verzeichnisses, das Informationen über die gesamte von SAP verfügbare installierbare Software sowie automatisch aktualisierte Daten über die bereits in einer Landschaft installierten Systeme enthält, erhalten Sie die Grundlage für die Toolunterstützung zur Planung von
Softwarelebenszyklusaufgaben in der Systemlandschaft.
Das SAP BusinessObjects Business Intelligence-Installationsprogramm registriert mit SLD die
Hersteller- und Produktnamen, Versionen, Server- und Frontend-Komponentennamen, Versionen und den Speicherort.
• SAP Solution Manager
SAP Solution Manager ist eine Plattform, die integrierte Inhalte, Tools und Methodiken zur
Implementierung, zur Unterstützung, zum Betrieb und zur Überwachung von SAP-Systemen und anderen Systemen zur Verfügung stellt.
Software, die nicht von SAP stammt und eine von SAP zertifizierte Integration beinhaltet, wird in ein zentrales Repository eingetragen und automatisch in SAP System Landscape Directory (SLD)
übertragen. SAP-Kunden können einfach ermitteln, welche Version der
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Architektur
Drittanbieter-Produktintegration von SAP innerhalb der SAP-Systemumgebung zertifiziert wurde.
Dieser Dienst bietet neben unseren Onlinekatalogen für Drittherstellerprodukte zusätzliche
Informationen zu Drittherstellerprodukten.
SAP Solution Manager steht SAP-Kunden ohne zusätzliche Gebühren zur Verfügung und ermöglicht direkten Zugang zum SAP Support und zu Informationen über SAP-Produkt-Upgrade-Verzeichnisse.
Weitere Informationen zu SLD finden Sie im Abschnitt zur “Registrierung von SAP BusinessObjects
Business Intelligence in der Systemlandschaft” im Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects
Business Intelligence.
• CTS Transport (CTS+)
Mit Change and Transport System (CTS) können Sie Entwicklungsprojekte in der ABAP Workbench und in Customizing organisieren und dann die Änderungen zwischen den SAP-Systemen in der
Systemlandschaft transportieren. Wie ABAP-Objekte können Sie auch Java-Objekte (J2EE, JEE) und SAP-spezifische Nicht-ABAP-Technologien (z.B. Web Dynpro Java oder SAP NetWeaver Portal) in der Landschaft transportieren.
• Überwachen mit CA Wily Introscope
CA Wily Introscope ist ein Webanwendungsmanagement-Produkt, mit dem Leistungsprobleme
überwacht und diagnostiziert werden können, die in Java-basierten SAP-Modulen in der Produktion auftreten können. Dazu gehören die Transparenz von benutzerdefinierten Java-Anwendungen und
Verbindungen zu Backendsystemen. Außerdem können Sie Leistungsengpässe in
NetWeaver-Modulen, einschließlich einzelner Servlets, JSPs, EJBs, JCOs, Klassen und Methoden, isolieren. Das Produkt bietet Echtzeitüberwachung mit geringem Overhead,
End-to-End-Transaktionstransparenz, historische Daten für Analysen oder Kapazitätsplanung, anpassbare Dashboards, automatisierte Grenzwertalarme und eine offene Architektur für eine über
NetWeaver-Umgebungen hinausgehende Überwachung.
3.1.10 Hochstufverwaltung
Mit der Hochstufverwaltung können Sie BI-Objekte von einem System in ein anderes System verschieben, ohne dass sich dies auf die Abhängigkeiten dieser Objekte auswirkt. Außerdem können Sie mit dem
Tool verschiedene Versionen verwalten, Abhängigkeiten verwalten oder einen Rollback eines hochgestuften Objekts in seinen früheren Zustand durchführen.
Sie können ein BI-Objekt nur dann von einem System auf ein anderes hochstufen, wenn sowohl auf dem Quell- als auch auf dem Zielsystem dieselbe Version der Anwendung installiert ist.
Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Hochstufverwaltung dieses Handbuchs.
3.1.11 Integrierte Versionskontrolle
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Architektur
Die Dateien, aus denen sich SAP BusinessObjects Business Intelligence auf einem Serversystem zusammensetzt, unterliegen jetzt der Versionskontrolle. Das Installationsprogramm installiert und konfiguriert das Subversion-Versionskontrollsystem. Sie können stattdessen auch Details zur
Verwendung eines vorhandenen Subversion- oder ClearCase-Versionskontrollsystems eingeben.
Versionskontrollsysteme dienen der Speicherung und dem Wiederherstellen verschiedener Revisionen von Konfigurations- und anderen Dateien, d.h. das System kann in einen bekannten Status in der
Vergangenheit zurückversetzt werden.
3.1.12 Upgrade-Pfad
Es ist möglich, ein Upgrade von einem vorherigen Release von SAP BusinessObjects Enterprise (z.B.
XI 3.x durchzuführen. Dafür müssen Sie jedoch zunächst SAP BusinessObjects Business Intelligence
4.x installieren und dann die Einstellungen und Daten vom bestehenden System mithilfe des
Upgrade-Management-Tools migrieren.
Informationen zum Durchführen eines Upgrades aus einer früheren Version finden Sie im
Aktualisierungshandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
3.2 Dienste und Server
Die BI-Plattform verweist mithilfe der Termini Dienst und Server auf die beiden Arten von Software, die auf einem BI-Plattform-Rechner ausgeführt werden.
Ein Dienst ist ein Serveruntersystem, das eine bestimmte Funktion ausführt. Der Dienst wird im
Arbeitsspeicherbereich des zugehörigen Servers und unter der Prozess-ID des übergeordneten
Containers (Servers) ausgeführt. Der Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Web Intelligence ist beispielsweise ein Untersystem, das auf dem Adaptive Job Server ausgeführt wird.
Ein Server ist ein Prozess auf Betriebssystemebene (wird auf manchen Systemen Daemon genannt), der einen oder mehrere Dienste hostet. Der Central Management Server (CMS) und der Adaptive
Processing Server sind beispielsweise Server. Ein Server wird unter einem bestimmten
Betriebssystemkonto ausgeführt und verfügt über eine eigene PID.
Ein Knoten entspricht einer Gruppe von BI-Plattform-Servern, die alle auf demselben Host ausgeführt und vom selben Server Intelligence Agent (SIA) verwaltet werden. Auf einem einzelnen Host können sich ein oder mehrere Knoten befinden.
Die BI-Plattform kann auf einem einzelnen Rechner installiert, über verschiedene Rechner in einem
Intranet verteilt oder in einem Wide Area Network (WAN) installiert werden.
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Architektur
Dienste, Server, Knoten und Hosts
Das folgende Diagramm zeigt eine hypothetische Installation der BI-Plattform. Die Anzahl der Dienste,
Server, Knoten und Hosts sowie der Typ der Server und Dienste unterscheiden sich je nach Installation.
48
Zwei Hosts bilden ein Cluster mit der Bezeichnung ProductionBISystem, das zwei Hosts besitzt:
• Auf dem Host namens HostAlpha ist die BI-Plattform installiert. Er ist mit zwei Knoten konfiguriert:
• NodeMercury enthält einen Adaptive Job Server (NodeMercury.AJS) mit Diensten zum zeitgesteuerten Verarbeiten und Veröffentlichen von Berichten, einen Input File Repository Server
(NodeMercury.IFRS) mit einem Dienst zum Speichern von Eingabeberichten sowie einen
Output File Repository Server (NodeMercury.OFRS) mit einem Dienst zum Speichern der
Berichtsausgabe.
• NodeVenus enthält einen Adaptive Processing Server (NodeVenus.APS) mit Diensten zur
Bereitstellung von Veröffentlichungs-, Überwachungs- und Übersetzungsfunktionen, einen
Adaptive Processing Server (NodeVenus.APS2) mit einem Dienst für das Client-Auditing und einen Central Management Server (NodeVenus.CMS) mit einem Dienst zur Bereitstellung der
CMS-Dienste.
• Auf dem Host namens HostBeta ist die BI-Plattform installiert. Er ist mit drei Knoten konfiguriert:
2013-01-07
Architektur
• NodeMars enthält einen Central Management Server (NodeMars.CMS) mit einem Dienst zur
Bereitstellung der CMS-Dienste. Da der CMS auf zwei Rechnern installiert ist, stehen
Lastausgleich, Abwehr- und Failover-Fähigkeiten zur Verfügung.
• NodeJupiter enthält einen Web Intelligence Processing Server (NodeJupiter.Web
Intelligence
) mit einem Dienst zur Bereitstellung von
Web-Intelligence-Berichtserstellungsfunktionen und einen Event Server (NodeJupiter.Event
Server
) zur Bereitstellung von Funktionen zur Überwachung von Berichten.
• NodeSaturn enthält einen Adaptive Processing Server (NodeSaturn.APS) mit einem Dienst zur Bereitstellung des Client-Auditings.
3.2.1 Serveränderungen seit XI 3.1
In der Tabelle unten sind die Hauptänderungen an den BI-Plattform-Servern seit XI 3.1 aufgeführt, unter anderem folgende:
• Server, deren Name sich von Version zu Version geändert hat, obgleich dieselbe oder ähnliche
Funktionalität bereitgestellt wird
• Server, die nicht mehr in neueren Versionen zur Verfügung stehen
• Gemeinsame oder verwandte Dienste, die in den Adaptive Servern konsolidiert wurden
Beispielsweise wurden die Dienste für die zeitgesteuerte Verarbeitung, die von einzelnen Job Servern in XI 3.1 bereitgestellt wurden, in der 4.0-Version in den Adaptive Job Server verschoben.
• Neu eingeführte Server
Tabelle 3-1: Serveränderungen
XI 3.1
4.0
4.0 Feature Pack 3
Connection Server [1]
Crystal Reports Job Server
Connection Server
Connection Server 32
Adaptive Job Server
Connection Server
Connection Server 32
Adaptive Job Server
Crystal Reports Processing Server
Crystal Reports 2011 Processing
Server
Crystal Reports Processing Server
(für SAP-Crystal-Reports-für-Enterprise-Berichte)
Crystal Reports 2011 Processing
Server
Crystal Reports Processing Server
(für SAP-Crystal-Reports-für-Enterprise-Berichte)
Dashboard Server (Dashboard
Builder) [2]
Dashboard Server (BI-Arbeitsbereiche)
Ab 4.0 Feature Pack 3 nicht mehr verfügbar
49 2013-01-07
Architektur
XI 3.1
4.0
Dashboard Analytics Server (Dashboard Builder) [2]
Dashboard Analytics Server (BI-
Arbeitsbereiche)
Desktop Intelligence Cache Server
[3]
Ab 4.0 nicht mehr verfügbar
Desktop Intelligence Job Server [3] Ab 4.0 nicht mehr verfügbar
Desktop Intelligence Processing
Server [3]
Destination Job Server
List of Values Server (LOV)
Multi-Dimensional Analysis Services Server
Program Job Server
Ab 4.0 nicht mehr verfügbar
Adaptive Job Server
Adaptive Processing Server
4.0 Feature Pack 3
Ab 4.0 Feature Pack 3 nicht mehr verfügbar
Ab 4.0 nicht mehr verfügbar
Ab 4.0 nicht mehr verfügbar
Ab 4.0 nicht mehr verfügbar
Adaptive Job Server
Web Intelligence Processing Server Web Intelligence Processing Server
Adaptive Processing Server
Report Application Server (RAS)
Web Intelligence Job Server
Xcelsius-Cache-Server [4]
Xcelsius-Verarbeitungsserver [4]
Adaptive Job Server Adaptive Job Server
Crystal Reports 2011 Report Application Server (RAS)
Crystal Reports 2011 Report Application Server (RAS)
Adaptive Job Server
Dashboard Design Cache Server
(Xcelsius) [5]
Dashboard Design Processing
Server (Xcelsius) [5]
Adaptive Job Server
Dashboards Cache Server (Xcelsius)
Dashboards Processing Server
(Xcelsius)
• [1] In 4.0 ist Connection Server 32 ein 32-Bit-Server, der Verbindungen speziell mit Datenquellen herstellt, die 64-Bit-Middleware nicht unterstützen. Connection Server ist ein 64-Bit-Server, der
Verbindungen mit allen anderen Datenquellen herstellt. Weitere Informationen finden Sie im
Datenzugriffshandbuch.
• [2] Der Dashboard Server und der Dashboard Analytics Server wurden aus 4.0 Feature Pack 3 entfernt. Für die BI-Arbeitsbereichfunktionalität ist keine Serverkonfiguration mehr nötig (früher
Dashboard Builder in XI 3.1).
• [3] Desktop Intelligence steht seit Version 4.0 nicht mehr zur Verfügung. Desktop-Intelligence-Berichte können mithilfe des Berichtskonvertierungstools in Web-Intelligence-Dokumente konvertiert werden.
• Die Cache- und Verarbeitungsdienste von Xcelsius wurden mit XI 3.1 Service Pack 3 eingeführt, um Query-as-a-Web-Service-Anforderungen für relationale Datenquellen aus Xcelsius zu optimieren.
Äquivalente Cache- und Verarbeitungsdienste stehen auf dem Dashboards Cache Server und dem
Dashboards Processing Server im 4.0 Feature Pack 3 zur Verfügung.
• [5] Dashboard Design Server aus 4.0 wurden in 4.0 Feature Pack 3 in Dashboards umbenannt, um die Produktnamenänderung in SAP BusinessObjects Dashboards widerzuspiegeln.
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Architektur
3.2.2 Dienste
Beim Hinzufügen von Servern müssen Sie verschiedene Dienste auf dem Adaptive Job Server einbeziehen, beispielsweise den Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung der Zielbereitstellung.
Anmerkung:
In künftigen Wartungsversionen können neue Dienst- oder Servertypen hinzugefügt werden.
Dienst
Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung von Authentifizierungsaktualisierungen
Business Process BI-
Dienst
Dienstkategorie
Kerndienste
Kerndienste
Servertyp
Adaptiver Konnektivitätsdienst
Konnektivitätsdienste Adaptive Processing Server
BEx-Web-Applicati ons-Dienst
BOE-Webanwen dungsdienst
Analysis Services
Kerndienste
Adaptive Job Server
Adaptive Processing Server
Web Application Container
Server
Web Application Container
Server
Dienstbeschreibung
Stellt Konnektivitätsdienste bereit (ersetzt den Connection Server)
Stellt Synchronisierung von Updates für
Sicherheits-Plugins von Drittherstellern bereit
Ermöglicht die Integration von SAP Business Warehouse
(BW) Business Explorer (BEx) Web Applications in BI-Launchpad
Stellt Webanwendungen für den WACS bereit, z.B. die Central Management
Console (CMC), BI-
Launchpad und
OpenDocument
Stellt Business-Process-BI-Webdienste für den WACS bereit und ermöglicht so die
Einbindung von BI-
Technologie in Webanwendungen. Der
Business Process BI-
Dienst ist veraltet.
51 2013-01-07
Architektur
52
Dienst
Central Management
Service
Proxydienst für die
Clientüberwachung
Crystal Reports
2011-Verarbeitungsdienst
Crystal-Reports-
Dienste
Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung von Crystal Reports 2011-Berichten
Anzeige- und Änderungsdienst von Crystal Reports 2011
Dienstkategorie
Kerndienste
Kerndienste
Crystal-Reports-
Dienste
Crystal-Reports-
Dienste
Crystal-Reports-Ca che-Dienst
Crystal-Reports-
Dienste
Servertyp Dienstbeschreibung
Central Management Server
Stellt Server-, Benutzer- und Sitzungsverwaltung sowie Sicherheitsverwaltung (Zugriffsrechte und Authentifizierung) zur
Verfügung. Für ein funktionsfähiges
Cluster muss mindestens ein Central Management Service zur
Verfügung stehen.
Adaptive Processing Server
Crystal Reports Processing
Server
Adaptive Job Server
Sammelt Auditing-Ereignisse von Clients und leitet sie an den
CMS-Server weiter
Akzeptiert und verarbeitet Crystal-Reports-2011-Berichte und kann Daten in
Berichten gemeinsam nutzen, um die Anzahl der Datenbankzugriffe zu verringern
Führt zeitgesteuerte
Crystal-Reports-Aufträge älterer Versionen aus und veröffentlicht die Ergebnisse an einem Ausgabespeicherort
Report Application Server
(RAS)
Crystal Reports Cache Server
Begrenzt die Anzahl der durch Crystal-Reports-Berichte verursachte Datenbankzugriffe und beschleunigt die Berichtserstellung durch Verwaltung eines Berichts-
Caches
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Architektur
Dienst
Dienst für die Verarbeitung von Crystal-
Reports-Berichten
Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung von Crystal-Reports-
Berichten
Dienstkategorie
Crystal-Reports-
Dienste
Crystal-Reports-
Dienste
Benutzerdefinierter
Datenzugriffsdienst
Web-Intelligence-
Dienste
Servertyp
Crystal Reports Processing
Server
Adaptive Job Server
Adaptive Processing Server
Dienstbeschreibung
Akzeptiert und verarbeitet Crystal-Reports-Berichte und kann Daten in Berichten gemeinsam nutzen, um die Anzahl der Datenbankzugriffe zu verringern
Führt zeitgesteuerte neue Crystal-Reports-
Aufträge aus und ver-
öffentlicht die Ergebnisse an einem Ausgabespeicherort
Bereitstellen dynamischer Verbindungen zu Datenquellen, die keinen Connection
Server benötigen.
Dieser Dienst ermöglicht den Abruf und die Regenerierung von Berichten, die mit einem bestimmten persönlichen Datenprovider wie CSV-Dateien erstellt wurden.
Weitere Informationen zum Erstellen einer Abfrage oder Regenerieren eines Dokuments auf Basis einer Textdatei finden
Sie im Benutzerhandbuch für den Web-Intelligence-Rich-Client von SAP BusinessObjects.
53 2013-01-07
Architektur
Dienst
Dashboard-Cache-
Dienst
Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung der Zielbereitstellung
Dienstkategorie
Dashboards-Dienste
Kerndienste
Servertyp
Dashboards Cache Server
Adaptive Job Server
Dienstbeschreibung
Begrenzt die Anzahl der durch Dashboards-Berichte verursachten Datenbankzugriffe und beschleunigt die Berichtserstellung durch Verwaltung eines Berichts-
Caches
Dashboards-Verarbei tungsdienst
Dashboards-Dienste
Dashboards Processing Server
Akzeptiert und verarbeitet Dashboards-
Berichte und kann
Daten in Berichten gemeinsam nutzen, um die Anzahl der
Datenbankzugriffe zu verringern
Datenföderations-
Dienst
Datenföderations-
Dienste
Adaptive Processing Server
Führt zeitgesteuerte
Aufträge aus und ver-
öffentlicht die Ergebnisse an einem Ausgabespeicherort, z.B.
dem Dateisystem,
FTP-Server, E-Mail-
Client oder Posteingang eines Benutzers
Anmerkung:
Beim Hinzufügen von
Servern müssen Sie verschiedene Adaptive-Job-Server-Dienste einbeziehen, einschließlich diesen
Dienst
Dokument-Wiederher stellungsdienst
Web-Intelligence-
Dienste
Adaptive Processing Server
Automatisches Speichern und Wiederherstellen von Web-Intelligence-Dokumenten
54 2013-01-07
Architektur
55
Dienst Dienstkategorie
DSL-Bridge-Dienst
Web-Intelligence-
Dienste
Ereignisdienst
Excel-Datenzugriffs dienst
Kerndienste
Information Engine-
Dienst
Web-Intelligence-
Dienste
Input-Dateispeicher dienst
Dienst "Insight to Action"
Web-Intelligence-
Dienste
Kerndienste
Kerndienste
Servertyp
Adaptive Processing Server
Dienstbeschreibung
Sitzungsunterstützung der dimensionalen semantischen
Ebene (DSL)
Event Server
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Überwacht Dateiereignisse auf einem File
Repository Server
(FRS) und löst bei
Bedarf die Ausführung von Berichten aus
Unterstützt Excel-Dateien, die zur Business-Intelligence-
Plattform als Datenquellen hochgeladen wurden. Weitere Informationen zum Erstellen einer Abfrage oder Regenerieren eines Dokuments auf
Basis einer Excel-Datei finden Sie im Benutzerhandbuch für den Web-Intelligence-
Rich-Client von SAP
BusinessObjects.
Web Intelligence Processing
Server
Erforderlicher Dienst zur Verarbeitung von
Web-Intelligence-Dokumenten
Input File Repository Server
Verwaltet veröffentlichte Berichts- und
Programmobjekte, mit denen beim Empfang einer Eingabedatei neue Berichte generiert werden können
Ermöglicht das Aufrufen von Aktionen und bietet Unterstützung für RRI
2013-01-07
Architektur
Dienst
Lifecycle-Manage ment-ClearCase-
Dienst
Dienstkategorie
Lifecycle-Manage ment-Dienste
Lifecycle-Management-Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung
Lifecycle-Manage ment-Dienst
Lifecycle-Manage ment-Dienste
Lifecycle-Manage ment-Dienste
Servertyp
Adaptive Processing Server
Adaptive Job Server
Dienstbeschreibung
Bietet ClearCase-Unterstützung für LCM
Führt zeitgesteuerte
Lifecycle-Management-Aufträge aus
Überwachungsdienst
Multi Dimensional
Analysis Service
Kerndienste
Analysis Services
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Lifecycle-Manage ment-Kerndienst
Stellt Überwachungsfunktionen bereit
Stellt Zugriff auf mehrdimensionale
Online-Analytical-
Processing-Daten
(OLAP-Daten) bereit und konvertiert die
Rohdaten in das
XML-Format zur Ausgabe in Excel, als
PDF oder als Advanced-Analysis-Kreuztabellen und -Diagramme (früher Voyager)
Systemeigener Konnektivitätsdienst
Systemeigener Konnektivitätsdienst (32-
Bit)
Output-Dateispeicher dienst
Konnektivitätsdienste
Konnektivitätsdienste
Kerndienste
Connection Server
Connection Server
Stellt systemeigene
Konnektivitätsdienste für 64-Bit-Architekturen bereit
Stellt systemeigene
Konnektivitätsdienste für 32-Bit-Architekturen bereit
Output File Repository Server
Verwaltet eine
Sammlung abgeschlossener Dokumente
56 2013-01-07
Architektur
Dienst
Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung der Plattformsuche
Plattformsuchdienst
Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung von Diagnosen
Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Programmen
Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Veröffentlichungen
Dienst zur Nachverarbeitung von Veröffentlichungen
Dienstkategorie
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Servertyp
Adaptive Job Server
Adaptive Processing Server
Adaptive Job Server
Adaptive Job Server
Adaptive Job Server
Adaptive Processing Server
Dienstbeschreibung
Führt eine zeitgesteuerte Suche zur Indizierung des gesamten
Inhalts des Central-
Management-Server-
Repositorys (CMS-
Repositorys) durch
Stellt der BI-Plattform
Suchfunktionalität bereit
Stellt zeitgesteuerte
Diagnoseaufträge bereit und veröffentlicht die Ergebnisse an einem Ausgabespeicherort
Führt Programme aus, die für einen bestimmten Zeitpunkt terminiert wurden
Führt zeitgesteuerte
Veröffentlichungsaufträge aus und veröffentlicht die Ergebnisse an einem Ausgabespeicherort
Führt Aktionen für abgeschlossene Berichte aus, z.B. das Senden eines Berichts an einen Ausgabespeicherort
57 2013-01-07
Architektur
Dienst
Publishing-Dienst
Rebean-Dienst
Replikationsdienst
RESTful-Webdienst
Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Sicherheitsabfragen
Sicherheitstoken dienst
Übersetzungsdienst
Dienstkategorie
Kerndienste
Web-Intelligence-
Dienste
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Servertyp
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Adaptive Job Server
Web Application Container
Server (WACS)
Adaptive Job Server
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Dienstbeschreibung
Kooperiert mit dem
Dienst zur Nachverarbeitung von Veröffentlichungen und dem
Destination Job Server, um Berichte an einem Ausgabespeicherort wie einem
Dateisystem, FTP-
Server, E-Mail-Client oder Posteingang eines Benutzers zu veröffentlichen
Von Web Intelligence und Explorer verwendetes SDK
Führt zeitgesteuerte
Datenföderations-
Aufträge aus, um Inhalte zwischen föderierten Websites zu replizieren
Stellt Sitzungsverarbeitung für Anforderungen des RESTful-
Webdiensts bereit
Führt die zeitgesteuerte Verarbeitung von
Sicherheitsabfragen-
Aufträgen aus
Unterstützung für
SAP-Einzelanmeldung
Übersetzt InfoObjects mit Eingaben vom
Übersetzungsmanager-Client
58 2013-01-07
Architektur
Dienst
Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung für den grafischen
Vergleich
Lifecycle-Manage ment-Dienste
Grafischer Vergleichsdienst
Lifecycle-Manage ment-Dienste
Visualisierungsdienst
Gemeinsamer Web-
Intelligence-Dienst
Web-Intelligence-
Kerndienst
Web-Intelligence-
Verarbeitungsdienst
Web-Intelligence-
Dienst für zeitgesteuerte Verarbeitung
Web Services SDK und QaaWS
Dienstkategorie
Web-Intelligence-
Dienste
Web-Intelligence-
Dienste
Web-Intelligence-
Dienste
Web-Intelligence-
Dienste
Web-Intelligence-
Dienste
Kerndienste
Servertyp
Adaptive Job Server
Dienstbeschreibung
Führt zeitgesteuerte
Aufträge für den grafischen Vergleich (Lifecycle-Management) aus und veröffentlicht die Ergebnisse an einem Ausgabespeicherort
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Ermittelt, ob Dokumente grafisch identisch für die Hochstufung von Dokumenten und das Lifecycle-
Management sind
Von Web Intelligence verwendeter gemeinsamer Visualisierungsdienst für Objektmodelle
Web Intelligence Processing
Server
Unterstützt die Verarbeitung von Web-Intelligence-Dokumenten
Web Intelligence Processing
Server
Unterstützt die Verarbeitung von Web-Intelligence-Dokumenten
Web Intelligence Processing
Server
Akzeptiert und verarbeitet Web-Intelligence-Dokumente
Adaptive Job Server
Bietet Unterstützung für zeitgesteuerte
Web-Intelligence-Aufträge
Web Application Container
Server
Webdienste auf dem
WACS
Verwandte Themen
•
•
59 2013-01-07
Architektur
3.2.3 Dienstkategorien
Anmerkung:
In künftigen Wartungsversionen können neue Dienst- oder Servertypen hinzugefügt werden.
Dienstkategorie
Analysis Services
Analysis Services
Konnektivitätsdienste
Konnektivitätsdienste
Konnektivitätsdienste
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Dienst
BEx-Web-Application-Dienst
Servertyp
Adaptive Processing Server
Multi Dimensional Analysis Service
Adaptive Processing Server
Adaptiver Konnektivitätsdienst Adaptive Processing Server
Systemeigener Konnektivitätsdienst
Systemeigener Konnektivitätsdienst (32-Bit)
Dienst für die zeitgesteuerte
Verarbeitung von Authentifizierungsaktualisierungen
Central Management Service
Connection Server
Connection Server
Adaptive Job Server
Central Management Server
Proxydienst für die Clientüberwachung
Adaptive Processing Server
Dashboard-Dienst Dashboard Server
Dienst für die zeitgesteuerte
Verarbeitung der Zielbereitstellung
Ereignisdienst
Adaptive Job Server
Event Server
Dienst "Insight to Action"
Input-Dateispeicherdienst
Überwachungsdienst
Output-Dateispeicherdienst
Adaptive Processing Server
Input File Repository Server
Adaptive Processing Server
Output File Repository Server
Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung der Plattformsuche
Adaptive Job Server
60 2013-01-07
Architektur
61
Dienstkategorie
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Crystal-Reports-Dienste
Crystal-Reports-Dienste
Crystal-Reports-Dienste
Crystal-Reports-Dienste
Crystal-Reports-Dienste
Crystal-Reports-Dienste
Dashboards-Dienste
Dienst
Plattformsuchdienst
Servertyp
Adaptive Processing Server
Dienst für die zeitgesteuerte
Verarbeitung von Diagnosen
Adaptive Job Server
Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Programmen
Adaptive Job Server
Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Veröffentlichungen
Adaptive Job Server
Dienst zur Nachverarbeitung von Veröffentlichungen
Adaptive Processing Server
Publishing-Dienst
Replikationsdienst
Adaptive Processing Server
Adaptive Job Server
RESTful-Webdienst
Web Application Container Server
Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Sicherheitsabfragen
Adaptive Job Server
Sicherheitstokendienst
Übersetzungsdienst
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Crystal Reports 2011-Verarbeitungsdienst
Crystal Reports Processing
Server
Dienst für die zeitgesteuerte
Verarbeitung von Crystal Reports 2011-Berichten
Adaptive Job Server
Anzeige- und Änderungsdienst von Crystal Reports 2011
Crystal-Reports-Cache-Dienst
Report Application Server (RAS)
Crystal Reports Cache Server
Dienst für die Verarbeitung von
Crystal-Reports-Berichten
Crystal Reports Processing
Server
Dienst für die zeitgesteuerte
Verarbeitung von Crystal-Reports-Berichten
Adaptive Job Server
Dashboard-Cache-Dienst Dashboards Cache Server
2013-01-07
Architektur
Dienstkategorie
Dashboards-Dienste
Dienst
Dashboards-Verarbeitungs dienst
Servertyp
Dashboards Processing Server
Datenföderations-Dienste
Lifecycle-Management-Dienste
Datenföderations-Dienst Adaptive Processing Server
LifeCycle-Management-ClearCa se-Dienst
Adaptive Processing Server
Lifecycle-Management-Dienste
Lifecycle-Management-Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung
Adaptive Job Server
Lifecycle-Management-Dienste Lifecycle-Management-Dienst Adaptive Processing Server
Lifecycle-Management-Dienste
Lifecycle-Management-Dienste
Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung für den grafischen
Vergleich
Adaptive Job Server
Grafischer Vergleichsdienst Adaptive Processing Server
Web-Intelligence-Dienste
Web-Intelligence-Dienste
Web-Intelligence-Dienste
Web-Intelligence-Dienste
Web-Intelligence-Dienste
Web-Intelligence-Dienste
Web-Intelligence-Dienste
Web-Intelligence-Dienste
Web-Intelligence-Dienste
Web-Intelligence-Dienste
Web-Intelligence-Dienste
Benutzerdefinierter Datenzugriffsdienst
Dokument-Wiederherstellungs dienst
DSL-Bridge-Dienst
Excel-Datenzugriffsdienst
Information Engine-Dienst
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Web Intelligence Processing
Server
Adaptive Processing Server Rebean-Dienst
Visualisierungsdienst Adaptive Processing Server
Gemeinsamer Web-Intelligence-
Dienst
Web Intelligence Processing
Server
Web-Intelligence-Kerndienst
Web Intelligence Processing
Server
Web-Intelligence-Verarbeitungs dienst
Web Intelligence Processing
Server
Web-Intelligence-Dienst für zeitgesteuerte Verarbeitung
Adaptive Job Server
62 2013-01-07
Architektur
Verwandte Themen
•
•
3.2.4 Servertypen
Anmerkung:
In künftigen Wartungsreleases können neue Dienst- oder Servertypen hinzugefügt werden.
Servertyp
Adaptive Job Server
Adaptive Job Server
Adaptive Job Server
Adaptive Job Server
Adaptive Job Server
Adaptive Job Server
Adaptive Job Server
Adaptive Job Server
Adaptive Job Server
Adaptive Job Server
Dienst
Dienst für die zeitgesteuerte
Verarbeitung von Authentifizierungsaktualisierungen
Dienstkategorie
Kerndienste
Dienst für die zeitgesteuerte
Verarbeitung von Crystal Reports 2011-Berichten
Dienst für die zeitgesteuerte
Verarbeitung von Crystal-Reports-Berichten
Crystal-Reports-Dienste
Crystal-Reports-Dienste
Dienst für die zeitgesteuerte
Verarbeitung der Zielbereitstellung
Kerndienste
Lifecycle-Management-Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung
Lifecycle-Management-Dienste
Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung der Plattformsuche
Kerndienste
Dienst für die zeitgesteuerte
Verarbeitung von Diagnosen
Kerndienste
Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Programmen
Kerndienste
Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Veröffentlichungen
Kerndienste
Replikationsdienst Kerndienste
63 2013-01-07
Architektur
Servertyp
Adaptive Job Server
Adaptive Job Server
Adaptive Job Server
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Dienst Dienstkategorie
Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Sicherheitsabfragen
Kerndienste
Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung für den grafischen
Vergleich
Lifecycle-Management-Dienste
Web-Intelligence-Dienst für zeitgesteuerte Verarbeitung
Web-Intelligence-Dienste
Adaptiver Konnektivitätsdienst
BEx-Web-Applications-Dienst
Konnektivitätsdienste
Analysis Services
Proxydienst für die Clientüberwachung
Kerndienste
Benutzerdefinierter Datenzugriffsdienst
Web-Intelligence-Dienste
Datenföderations-Dienste Datenföderations-Dienst
Dokument-Wiederherstellungs dienst
DSL-Bridge-Dienst
Excel-Datenzugriffsdienst
Web-Intelligence-Dienste
Web-Intelligence-Dienste
Web-Intelligence-Dienste
Dienst "Insight to Action" Kerndienste
Lifecycle-Management-ClearCa se-Dienst
Lifecycle-Management-Dienste
Lifecycle-Management-Dienst
Überwachungsdienst
Lifecycle-Management-Dienste
Kerndienste
Multi Dimensional Analysis Service
Analysis Services
Plattformsuchdienst Kerndienste
Dienst zur Nachverarbeitung von Veröffentlichungen
Publishing-Dienst
Rebean-Dienst
Kerndienste
Kerndienste
Web-Intelligence-Dienste
64 2013-01-07
Architektur
65
Servertyp
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Adaptive Processing Server
Central Management Server
Dienst
Sicherheitstokendienst
Übersetzungsdienst
Grafischer Vergleichsdienst
Visualisierungsdienst
Central Management Service
Dienstkategorie
Kerndienste
Kerndienste
Lifecycle-Management-Dienste
Web-Intelligence-Dienste
Kerndienste
Connection Server
Connection Server
Crystal Reports Cache Server
Crystal Reports Processing
Server
Crystal Reports Processing
Server
Dashboards Cache Server
Systemeigener Konnektivitätsdienst
Systemeigener Konnektivitätsdienst (32-Bit)
Crystal-Reports-Cache-Dienst
Crystal Reports 2011-Verarbeitungsdienst
Konnektivitätsdienste
Konnektivitätsdienste
Crystal-Reports-Dienste
Crystal-Reports-Dienste
Dienst für die Verarbeitung von
Crystal-Reports-Berichten
Crystal-Reports-Dienste
Dashboard-Cache-Dienst Dashboards-Dienste
Dashboards Processing Server
Dashboard Server
Dashboards-Verarbeitungs dienst
Dashboard-Dienst
Event Server
Input File Repository Server
Ereignisdienst
Input-Dateispeicherdienst
Dashboards-Dienste
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste
Kerndienste Output File Repository Server
Report Application Server (RAS)
Output-Dateispeicherdienst
Anzeige- und Änderungsdienst von Crystal Reports 2011
Crystal-Reports-Dienste
Web Application Container Server
RESTful-Webdienst
Web Intelligence Processing
Server
Information Engine-Dienst
Web Intelligence Processing
Server
Web Intelligence Processing
Server
Web-Intelligence-Kerndienst
Kerndienste
Web-Intelligence-Dienste
Gemeinsamer Web-Intelligence-
Dienst
Web-Intelligence-Dienste
Web-Intelligence-Dienste
2013-01-07
Architektur
Servertyp
Web Intelligence Processing
Server
Dienst Dienstkategorie
Web-Intelligence-Verarbeitungs dienst
Web-Intelligence-Dienste
Verwandte Themen
•
•
3.2.5 Server
Server sind Zusammenstellungen von Diensten, die unter einem Server Intelligence Agent (SIA) auf einem Host ausgeführt werden. Der Servertyp wird durch die auf diesem ausgeführten Dienste festgelegt.
Server können in der Central Management Console (CMC) erstellt werden. In der folgenden Tabelle sind die verschiedenen Servertypen aufgeführt, die in der CMC erstellt werden können.
66 2013-01-07
Architektur
67
Server
Adaptive Job Server
Adaptive Processing
Server
Central Management
Server (CMS)
Connection Server
Beschreibung
Allgemeiner Server, der zeitgesteuerte Aufträge verarbeitet. Wenn Sie einen
Job Server zu SAP BusinessObjects Business Intelligence hinzufügen, können Sie den Job Server für die Verarbeitung von Berichten, Dokumenten,
Programmen oder Publikationen konfigurieren und die Ergebnisse an verschiedene Ziele senden.
Generischer Server, auf dem Dienste für die Verarbeitung von Anforderungen aus unterschiedlichen Quellen gehostet werden.
Anmerkung:
Mit dem Installationsprogramm wird ein Adaptive Processing Server (APS) pro Hostsystem installiert. Je nach installierten Funktionen kann dieser APS eine große Anzahl von Diensten hosten, beispielsweise den Überwachungsdienst, Lifecycle-Management-Dienst, Multi-Dimensional Analysis Service
(MDAS), Veröffentlichungsdienst und andere.
Wenn Sie eine Produktionsumgebung installieren, verwenden Sie den
Standard-APS nicht. Stattdessen wird dringend geraten, nach Abschluss des Installationsprozesses eine Systemgrößenanpassung durchzuführen, um Folgendes zu ermitteln:
• Typ und Anzahl der APS-Dienste.
• Verteilung der Dienste auf mehreren APS-Servern.
• Optimale Anzahl von APS-Servern. Mehrere Server bieten Redundanz, eine bessere Leistung und höhere Zuverlässigkeit.
• Verteilung von APS-Servern auf mehreren Knoten.
Erstellen Sie neue APS-Serverinstanzen gemäß den Ergebnissen des
Größenanpassungsprozesses.
Wenn beispielsweise als Ergebnis der Größenpassung ein APS für jede
Dienstkategorie erstellt werden soll, müssen u.U. acht APS-Server erstellt werden. Einer pro Dienstkategorie: Analysis-Dienste, Konnektivitätsdienste,
Kerndienste, Crystal-Reports-Dienste, Dashboards-Dienste, Datenföderationsdienste, Lifecycle-Management-Dienste und Web-Intelligence-Dienste.
Verwaltet eine Datenbank mit Informationen zu Business Intelligence (in der CMS-Systemdatenbank) und auditierte Benutzeraktionen (im Audit-
Datenspeicher). Alle Plattformdienste werden über den CMS verwaltet. Der
CMS steuert auch den Zugriff auf die Systemdateien, in denen Dokumente gespeichert sind, und auf Informationen über Benutzer, Benutzergruppen,
Sicherheitsebenen (einschl. Authentifizierung) und Inhalte.
Ermöglicht den Datenbankzugriff auf Quelldaten. Bietet Unterstützung für relationale Datenbanken sowie OLAP und andere Formate. Der Connection
Server ist für die Verbindung und die Interaktion mit den unterschiedlichen
Datenquellen und die Bereitstellung eines gemeinsamen Funktionssatzes für die Clients zuständig.
2013-01-07
Architektur
Server
Crystal Reports Cache
Server
Beschreibung
Fängt Berichtsanforderungen ab, die von Clients an den Page Server gesendet werden. Wenn der Cache Server die Anforderung nicht mit einer zwischengespeicherten Berichtseite erfüllen kann, übergibt er die Anforderung an den Crystal Reports Processing Server, der den Bericht ausführt und Ergebnisse zurückgibt. Der Cache Server führt eine Zwischenspeicherung der Berichtsseite für eine mögliche spätere Verwendung aus.
Crystal Reports Processing Server
Beantwortet Seitenanforderungen, indem Berichte verarbeitet und EPF-
Seiten (Encapsulated Page Format) erzeugt werden. Der Hauptvorteil von
EPF besteht darin, dass es den Zugriff auf Berichtsseiten auf Abruf unterstützt, sodass nur die angeforderte Seite, aber nicht der gesamte Bericht zurückgegeben wird. Dadurch wird die Leistung erhöht und unnötiger
Netzwerkdatenverkehr bei umfangreichen Berichten reduziert.
Dashboards Cache Server
Fängt Berichtsanforderungen ab, die von Clients an den Dashboard Server gesendet werden. Wenn der Cache Server die Anforderung nicht mit einer zwischengespeicherten Berichtseite erfüllen kann, übergibt er die Anforderung an den Dashboard Server, der den Bericht ausführt und Ergebnisse zurückgibt. Der Cache Server führt eine Zwischenspeicherung der Berichtsseite für eine mögliche spätere Verwendung aus.
Dashboards Processing
Server
Beantwortet Dashboards-Anforderungen, indem Berichte verarbeitet und
EPF-Seiten (Encapsulated Page Format) erzeugt werden. Der Hauptvorteil von EPF besteht darin, dass es den Zugriff auf Berichtsseiten auf Abruf unterstützt, sodass nur die angeforderte Seite, aber nicht der gesamte Bericht zurückgegeben wird. Dadurch wird die Leistung erhöht und unnötiger
Netzwerkdatenverkehr bei umfangreichen Berichten reduziert.
Event Server Überwacht das System auf Ereignisse, die als Trigger für die Berichtsausführung dienen können. Wenn Sie einen Ereignis-Trigger einrichten, überwacht der Event Server dessen Status und benachrichtigt den CMS, wenn das Ereignis eingetreten ist. Anschließend kann der CMS alle Aufträge starten, die bei Eintreten des Ereignisses ausgeführt werden sollen. Der
Event Server verwaltet dateibasierte Ereignisse, die auf der Speicherschicht eintreten.
68 2013-01-07
Architektur
Server
File Repository Server
Beschreibung
Verantwortlich für die Erstellung von Dateisystemobjekten, z.B. exportierten
Berichten und importierten Dateien in systemfremden Formaten. Ein Input
FRS speichert Berichts- und Programmobjekte, die von Administratoren oder Endbenutzern auf dem System veröffentlicht wurden. Ein Output FRS speichert alle vom Job Server generierten Berichtsinstanzen.
Web Intelligence Processing Server
Verarbeitet Dokumente von SAP BusinessObjects Web Intelligence.
Report Application Server
Bietet Ad-hoc-Berichterstellungsfunktionen, mit denen Benutzer Crystal-
Reports-Berichte über das SAP Crystal Reports Server Embedded Software
Development Kit (SDK) erstellen und ändern können.
3.3 Clientanwendungen
Sie können über zwei Hauptarten von Clientanwendungen mit SAP BusinessObjects Business
Intelligence interagieren:
• Desktopanwendungen
Diese Anwendungen müssen unter einem unterstützten Microsoft Windows-Betriebssystem installiert sein und ermöglichen die lokale Datenverarbeitung und Berichtserstellung.
Anmerkung:
Das SAP BusinessObjects Business Intelligence-Installationsprogramm installiert keine
Desktopanwendungen mehr. Verwenden Sie zur Installation von Desktopanwendungen auf einem
Server das eigenständige Installationsprogramm der Clienttools von SAP BusinessObjects Business
Intelligence.
Desktopclients ermöglichen es Ihnen, bestimmte BI-Berichtsverarbeitungsvorgänge auf einzelne
Clientcomputer auszulagern. Die meisten Desktopanwendungen greifen direkt über Treiber, die auf dem Desktop installiert sind, auf die Daten Ihres Unternehmens zu und kommunizieren über CORBA oder verschlüsseltes CORBA SSL mit der SAP BusinessObjects Business
Intelligence-Implementierung.
Beispiele für diesen Anwendungstyp sind SAP Crystal Reports 2011 und Live Office.
Anmerkung:
Obwohl es sich bei Live Office um eine Anwendung mit vielfältiger Funktionalität handelt, kommuniziert sie über HTTP mit SAP BusinessObjects Business Intelligence-Webdiensten.
• Webanwendungen
Diese Anwendungen werden von einem Webanwendungsserver gehostet und sind über einen unterstützten Webbrowser unter Windows-, Macintosh-, Unix- und Linux-Betriebssystemen zugänglich.
69 2013-01-07
Architektur
Auf diese Weise haben große Benutzergruppen Zugriff auf Business Intelligence (BI), ohne dass
Desktop-Softwareprodukte implementiert werden müssen. Die Kommunikation erfolgt über HTTP mit oder ohne SSL-Verschlüsselung (HTTPS).
Beispiele für diesen Anwendungstyp sind BI-Launchpad, SAP BusinessObjects Web Intelligence, die Central Management Console (CMC) und Berichtsviewer.
3.3.1 Installiert mit den Clienttools von SAP BusinessObjects Business Intelligence
3.3.1.1 Web Intelligence Desktop
Web Intelligence Desktop ist ein Ad-hoc-Analyse- und für Geschäftsbenutzer mit oder ohne Zugriff auf
SAP BusinessObjects Business Intelligence.
Es ermöglicht Geschäftsbenutzern den Zugriff auf und die Kombination von Daten aus relationalen
Quellen, OLAP-Quellen (Online Analytical Processing), Arbeitsblatt- oder Textdatei-Quellen unter
Verwendung vertrauter Geschäftsbegriffe in einer Drag-und-Drop-Schnittstelle. Workflows ermöglichen die Analyse sehr weit- oder enggefasster Fragen sowie das Stellen weiterer Fragen zu einem beliebigen
Zeitpunkt im Analyseworkflow.
Web Intelligence Desktop-Benutzer können weiterhin mit Web-Intelligence-Dokumentdateien (.wid) arbeiten, auch wenn sie keine Verbindung zum Central Management Server (CMS) herstellen können.
3.3.1.2 Business View Manager
Mit Business View Manager können Benutzer Objekte der semantischen Ebene erstellen, durch die die Komplexität der zugrunde liegenden Datenbank vereinfacht wird.
Business View Manager kann normale und dynamische Datenverbindungen, Datengrundlagen, Business
Elements, Business Views und relationale Ansichten erstellen. Es bietet Ihnen außerdem die Möglichkeit, detaillierte Spalten- und Zeilensicherheit für die Objekte in einem Bericht festzulegen.
Designer können Verbindungen zu mehreren Datenquellen, Verknüpfungstabellen und Aliasfeldnamen erstellen, berechnete Felder erzeugen und anschließend diese vereinfachte Struktur als Business View verwenden. Berichtsdesigner und Benutzer haben dann die Möglichkeit, die Business View als Basis für ihre Berichte einzusetzen, anstatt ihre eigenen Abfragen für die Daten direkt zu erstellen.
70 2013-01-07
Architektur
3.3.1.3 Berichtskonvertierungstool
Das Berichtskonvertierungstool konvertiert Berichte in das Web-Intelligence-Format und veröffentlicht die Berichte auf einem Central Management Server (CMS).
Berichte können aus den CMS-Ordnern Öffentlich, Favoriten oder Posteingang abgerufen werden. Nach der Konvertierung werden Berichte entweder im selben Ordner wie die ursprünglichen
Web-Intelligence-Berichte oder in einem anderen Ordner veröffentlicht. Das Tool konvertiert nicht alle
Web-Intelligence-Funktionen und -Berichte. Wie viel konvertiert wird, hängt von den Funktionen im
Originalbericht ab. Bestimmte Funktionen verhindern eine vollständige Konvertierung eines Berichts.
Andere wiederum werden beim Konvertieren durch das Tool geändert, neu implementiert oder entfernt.
Außerdem dient das Berichtskonvertierungstool auch zum Überwachen der konvertierten Berichte. Auf diese Weise können Sie Berichte identifizieren, die vom Berichtskonvertierungstool nicht vollständig konvertiert werden konnten, und die Ursachen analysieren.
3.3.1.4 Universe-Design-Tool
Mit dem Universe-Design-Tool (früher Universe Designer) können Datendesigner Daten aus mehreren
Quellen auf einer semantischen Ebene kombinieren, die die komplexe Datenbankstruktur für die
Endbenutzer ausblendet. Sie abstrahiert komplexe Daten durch die Verwendung einer Geschäftssprache anstelle einer technischen Sprache, um auf Daten zuzugreifen, sie zu bearbeiten und zu organisieren.
Mit seiner grafischen Benutzeroberfläche ermöglicht das Universe-Design-Tool die Auswahl und Anzeige von Tabellen in einer Datenbank. Die Datenbanktabellen werden als Tabellensymbole in einem Schema dargestellt. Designer können diese Oberfläche zum Bearbeiten von Tabellen, Erstellen von Joins zwischen Tabellen, Aliastabellen und Kontexten sowie zur Schleifenunterdrückung in einem Schema verwenden.
Sie können Universen auch aus Metadatenquellen erstellen. Das Universe-Design-Tool wird für die
Universumsgenerierung am Ende des Erstellungsprozesses verwendet.
71
3.3.1.5 Query as a Web Service
Query as a Web Service ist eine assistentenähnliche Anwendung, mit der Abfragen in einem Webdienst erstellt und in webfähige Anwendungen integriert werden können. Abfragen können gespeichert werden, um einen Katalog von Standardabfragen zu erstellen, die dann von Anwendungserstellern nach Bedarf ausgewählt werden können.
2013-01-07
Architektur
BI-Inhalte (Business Intelligence) sind normalerweise an eine bestimmte Benutzeroberfläche von
BI-Tools gebunden. Query as a Web Service ändert dieses Verhalten, indem es zulässt, dass BI-Inhalt an jede Benutzeroberfläche gesendet werden kann, die Webdienste unterstützt.
Query as a Web Service wurde so konzipiert, dass es wie andere Webdienste auf
Microsoft-Windows-Anwendungen aufsetzt. Query as a Web Service basiert auf den
W3C-Webdienst-Spezifikationen SOAP, SDL und XML. Es besteht aus zwei Hauptkomponenten:
• Serverkomponente
Die (im Lieferumfang von Business Intelligence enthaltene) Serverkomponente speichert den Katalog von Query as a Web Service und hostet die veröffentlichten Webdienste.
• Clienttool
Wird von Geschäftsbenutzern verwendet, um Abfragen als Webdienst auf dem Server zu erstellen und zu veröffentlichen. Das Clienttool kann auf mehreren Rechnern installiert werden, die dann auf denselben auf dem Server gespeicherten Katalog zugreifen und diesen gemeinsam nutzen können.
Das Clienttool kommuniziert über Webdienste mit den Serverkomponenten.
Durch Query as a Web Service können Webabfragen als Teil unterschiedlicher Clientlösungen verwendet werden. Dazu gehören:
• Microsoft Office, Excel und InfoPath
• SAP NetWeaver
• OpenOffice
• Geschäftsregeln und Prozessverwaltungsanwendungen
• Enterprise-Dienst-Bus-Plattformen
3.3.1.6 Information-Design-Tool
Das Information-Design-Tool (früher Information Designer) ist eine SAP
BusinessObjects-Metadaten-Entwicklungsumgebung, in der Designer Metadaten aus relationalen und
OLAP-Quellen extrahieren, definieren und bearbeiten können, um SAP BusinessObjects-Universen zu erstellen und zu implementieren.
3.3.1.7 Übersetzungsmanagement-Tool
SAP BusinessObjects Business Intelligence bietet Unterstützung für mehrsprachige Dokumente und
Universen. Ein mehrsprachiges Dokument enthält lokalisierte Versionen von Universum-Metadaten und Dokumentaufforderungen. Benutzer können Berichte erstellen, z.B. von einem einzigen Universum, aber in ausgewählten Sprachen.
72 2013-01-07
Architektur
73
Mit dem Übersetzungsmanagement-Tool (früher Übersetzungsmanager) werden mehrsprachige
Universen definiert und die Übersetzung von Universen und anderen Berichts- und analytischen
Ressourcen im CMS-Repository definiert.
Übersetzungsmanagement-Tool:
• Übersetzt Universen oder Dokumente für ein mehrsprachiges Publikum.
• Definiert sprachbezogene Metadaten eines Dokuments und der entsprechenden Übersetzung.
Generiert das externe XLIFF-Format und importiert XLIFF-Dateien mit den Übersetzungen.
• Zeigt die Struktur des zu übersetzenden Universums oder Dokuments an.
• Sie können die Metadaten über die Benutzeroberfläche oder ein externes Übersetzungstool
übersetzen, indem Sie XLIFF-Dateien importieren und exportieren.
• Erstellt mehrsprachige Dokumente.
3.3.1.8 Datenföderations-Administrationstool
Das Datenföderations-Administrationstool (früher Data Federator) ist eine Rich-Client-Anwendung mit benutzerfreundlichen Funktionen zur Verwaltung des Datenföderations-Dienstes.
Der Datenföderations-Dienst ist in SAP BusinessObjects Business Intelligence integriert und ermöglicht durch die Verteilung von Abfragen auf verschiedene Datenquellen die Erstellung von Universen mit mehreren Quellen. Darüber hinaus können Sie mit diesem Dienst Daten durch eine einzelne
Datengrundlage föderieren.
Mit dem Datenföderations-Administrationstool können Sie Datenföderations-Abfragen optimieren und die Datenföderations-Abfrage-Engine zur bestmöglichen Leistung abstimmen.
Mit dem Datenföderations-Administrationstool können Sie folgende Aufgaben ausführen:
• Testen von SQL-Abfragen.
• Anzeigen von Optimierungsplänen, die genaue Informationen darüber enthalten, wie föderierte
Abfragen auf die einzelnen Quellen verteilt werden.
• Berechnen von “Statistiken” und Festlegen von Systemparametern zur Feineinstellung der
Datenföderations-Dienste und eine bestmögliche Leistung.
• Verwalten der Eigenschaften zur Steuerung der Abfragenausführung in jeder einzelnen Datenquelle auf Connector-Ebene.
• Überwachen von SQL-Abfragen, die aktuell ausgeführt werden.
• Den Verlauf ausgeführter Abfragen durchsuchen
3.3.1.9 Widgets für SAP BusinessObjects Business Intelligence
2013-01-07
Architektur
Widgets sind Minianwendungen, die schnellen und einfachen Zugriff auf häufig verwendete Funktionen ermöglichen und visuelle Informationen auf Ihrem Desktop anzeigen. Mit Widgets für SAP
BusinessObjects Business Intelligence (früher BI Widgets) kann Ihr Unternehmen den Zugriff auf vorhandene BI-Inhalte auf SAP BusinessObjects Business Intelligence bereitstellen, oder Sie können
Web Dynpro-Anwendungen, die als XBCML-Widgets ((Extensible Business Client Markup Language) registriert sind, auf SAP NetWeaver Application Servern als Desktop-Widgets hinzufügen.
Die XBCML-Widgets werden mit SAP Web Dynpro Flex Client auf dem Desktop des Benutzers gerendert.
SAP Web Dynpro Flex Client ist eine auf Adobe Flex, das zum Rendern von Widgets verwendet wird, basierende Rendering-Engine. Einzelheiten zum Konfigurieren von Web Dynpro-Anwendungen finden
Sie unter dem Thema
Aktivieren von Widgets auf dem SAP NetWeaver Application Server im Widgets für SAP BusinessObjects-Benutzerhandbuch.
Anmerkung:
Die SAP Web Dynpro Flex Client-Unterstützung für XBCML-Widgets ist ab Release 7.0 EhP2 SP3 verfügbar. Die Flex Client-Warteschlangenunterstützung ist auf Flex Client-Probleme beschränkt, die in VBCML-Widgets in den angegebenen Releases auftreten.
Mit Widgets für SAP BusinessObjects Business Intelligence können Sie nach vorhandenen Inhalten suchen, z.B. nach Web-Intelligence-Dokumenten, Dashboards-Modellen sowie
Web-Dynpro-Anwendungen, und die Informationen anschließend auf dem Desktop einfügen, damit sie bei Bedarf sofort verfügbar sind.
Als Widget übernehmen die Inhalte folgende Funktionen aus dem Widget-Framework:
• Benutzergesteuerte Größe und Positionierung
• Automatische Regenerierung
• Optionale Einstellung als oberstes Anwendungsfenster
• Umfassende Sicherheit von SAP BusinessObjects Business Intelligence (nur für
Web-Intelligence-Berichtsteile und Dashboards-Modelle)
• Gespeicherte Anzeige
• Gespeicherter Datenkontextstatus (nur Web-Intelligence-Berichtsteile)
• Web-Intelligence-OpenDocument-Verknüpfungen zu detaillierten Berichten (nur
Web-Intelligence-Berichte)
• Registerkarten-Ansichten (nur Dashboards-Modelle)
3.3.2 Installiert mit SAP BusinessObjects Business Intelligence
3.3.2.1 Central Configuration Manager
74 2013-01-07
Architektur
Der Central Configuration Manager (CCM) ist ein Tool für die Fehlerbehebung auf Servern und die
Knotenverwaltung, das in zwei Varianten bereitgestellt wird. Unter Windows verwenden Sie den CCM, um lokale und Remote-Server über die CCM-Benutzeroberfläche oder eine Befehlszeile zu verwalten.
Unter UNIX verwalten Sie Server mithilfe des CCM-Shell-Skripts (ccm.sh) über eine Befehlszeile.
Sie können mit dem CCM Knoten erstellen und konfigurieren sowie den Webanwendungsserver starten oder stoppen, sofern es der gebündelte standardmäßige Tomcat-Webanwendungsserver ist. Unter
Windows ermöglicht der CCM Ihnen die Konfiguration von Netzwerkparametern, z.B. der
Secure-Socket-Layer-Verschlüsselung (SSL-Verschlüsselung). Die Parameter gelten für alle Server im Knoten.
Anmerkung:
Die meisten Serververwaltungsaufgaben werden über die CMC und nicht im CCM ausgeführt. Der
CCM wird für die Fehlerbehebung und die Knotenkonfiguration verwendet.
3.3.2.2 Upgrade-Management-Tool
Das Upgrade-Management-Tool (früher Import-Assistent) wird als Teil von SAP BusinessObjects
Business Intelligence installiert und führt Administratoren durch den Prozess des Imports von Benutzern,
Gruppen und Ordnern aus früheren Versionen von SAP BusinessObjects Business Intelligence.
Außerdem können mit dem Tool Objekte, Ereignisse, Servergruppen, Repository-Objekte und Kalender importiert und aktualisiert werden.
Informationen über das Upgrade von einer früheren Version von SAP BusinessObjects Business
Intelligence finden Sie im Aktualisierungshandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
3.3.2.3 Repository Diagnostic Tool
Das Repository Diagnostic Tool (RDT) sucht nach Inkonsistenzen zwischen der Systemdatenbank des
Central Management Servers (CMS) und dem Dateispeicher des File Repository Servers (FRS) und diagnostiziert und repariert diese.
Sie können mit dem RDT das Dateisystem und die Datenbank synchronisieren, nachdem ein Benutzer das System aus einem Hotbackup zurückgeschrieben oder eine Wiederherstellung durchgeführt hat
(vor dem Start der Business-Intelligence-Plattform-Dienste). Benutzer haben die Möglichkeit, einen
Grenzwert für die Anzahl der Fehler festzulegen, die das RDT vor Ende der Ausführung findet und repariert.
75 2013-01-07
Architektur
3.3.3 Separat erhältliche Anwendungen
3.3.3.1 SAP BusinessObjects Analysis, Edition für Microsoft Office
SAP BusinessObjects Analysis, Edition für Microsoft Office ist eine hervorragende Alternative zu
Business Explorer (BEx) und bietet Business-Analysten die Möglichkeit, mehrdimensionale OLAP-Daten
(Online Analytical Processing) zu durchsuchen.
Analysten können Geschäftsfragen rasch beantworten und ihre Auswertung und den Arbeitsbereich anschließend gemeinsam mit anderen als Analysen nutzen.
Mit SAP BusinessObjects Analysis, Edition für Microsoft Office können Analysten Folgendes ausführen:
• Aufdecken von Trends, Ausreißern und Details in den Finanzsystemen ohne die Hilfe eines
Datenbankadministrators.
• Beantwortung von Geschäftsfragen beim effizienten Anzeigen großer oder kleiner mehrdimensionaler
Datensätze.
• Zugriff auf sämtliche OLAP-Datenquellen innerhalb der Organisation und gemeinsame Nutzung der
Ergebnisse über eine einfache, intuitiv zu bedienende Oberfläche.
• Zugriff auf mehrere unterschiedliche OLAP-Quellen in derselben Analyse für eine umfassende
Übersicht über das Unternehmen und die Art und Weise, wie sich die verschiedenen Trends gegenseitig beeinflussen.
• Abfragen, analysieren, vergleichen und prognostizieren von Einflussfaktoren.
• Verwendung einer breit gefächerten Auswahl von Geschäfts- und Zeitberechnungen.
3.3.3.2 SAP Crystal Reports
Mit der Software SAP Crystal Reports können Benutzer interaktive Berichte aus einer Datenquelle erstellen.
3.3.3.3 SAP BusinessObjects Dashboards
76 2013-01-07
Architektur
SAP BusinessObjects Dashboards (vormals Xcelsius) ist ein Tool zur Datenvisualisierung und zur
Erstellung von dynamischen, interaktiven Dashboards. Daten und Formeln werden importiert oder direkt in ein eingebettetes Excel-Arbeitsblatt eingegeben. Eine Flash-Oberfläche stellt einen Grafikbereich bereit, in dem eine Vielzahl von Analysen und Dashboards angezeigt werden können.
Die Daten lassen sich dynamisch aus SAP BusinessObjects Business Intelligence aktualisieren und dann in viele unterschiedliche Formate exportieren, sodass Nutzer der Daten diese in Standardformaten wie PowerPoint, PDF oder Flash anzeigen können.
3.3.3.4 SAP BusinessObjects Explorer
SAP BusinessObjects Explorer ist eine Datensuchanwendung, die anhand einer leistungsstarken
Suchfunktion schnell und direkt Antworten auf Geschäftsfragen aus Ihren Unternehmensdaten abruft.
Wenn Sie SAP BusinessObjects Explorer installieren, werden folgende Server zu Central Configuration
Manager (CCM) und zur Central Management Console (CMC) von SAP BusinessObjects Business
Intelligence hinzugefügt:
• Explorer-Masterserver: Verwaltet alle Explorer-Server.
• Explorer-Indizierungsserver: Ermöglicht und verwaltet das Indizieren von Information-Space-Daten und Metadaten.
• Explorer-Suchserver: Verarbeitet Suchanfragen und gibt die Ergebnisse zurück.
• Explorer-Explorationsserver: Ermöglicht und verwaltet die Funktionen zur
Information-Space-Exploration und -Analyse einschließlich der Datensuche, Filterung und
Aggregation.
3.3.4 Webanwendungsclients
Webanwendungsclients befinden sich auf einem Webanwendungsserver. Der Zugriff auf sie erfolgt
über einen Client-Webbrowser. Webanwendungen werden bei der Installation von SAP BusinessObjects
Business Intelligence automatisch implementiert.
Auf Webanwendugen kann einfach über einen Webbrowser zugegriffen werden. Die Kommunikation erfolgt mit SSL-Verschlüsselung, wenn Sie planen, Benutzern den Zugriff von außerhalb des
Unternehmens zu ermöglichen.
Java-Webanwendungen können Sie auch nach der Erstinstallation neu konfigurieren oder implementieren, indem Sie das gebündelte WDeploy-Befehlszeilenwerkzeug verwenden, mit dem Sie
Webanwendungen auf zwei verschiedene Arten auf einem Webanwendungsserver implementieren können:
1.
Eigenständiger Modus
77 2013-01-07
Architektur
Alle Webanwendungsressourcen werden auf einem Webanwendungsserver implementiert, der sowohl dynamische als auch statische Inhalte verarbeitet. Diese Vorgehensweise eignet sich für kleine Installationen.
2.
Split-Modus
Der statische Inhalt der Webanwendung (HTML, Bilder, CSS) wird auf einem dedizierten Webserver implementiert, während der dynamische Inhalt (JSPs) auf einem Webanwendungsserver implementiert wird. Diese Vorgehensweise eignet sich für größere Installationen, die davon profitieren, dass der
Webanwendungsserver von der Verwaltung statischer Webinhalte befreit wird.
Weitere Informationen zu WDeploy finden Sie im Handbuch für die Implementierung von
Webanwendungen für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
3.3.4.1 Central Management Console (CMC)
Die Central Management Console (CMC) ist ein webbasiertes Tool, mit dem Sie administrative Aufgaben
(z.B. Benutzer-, Inhalt- und Serververwaltung) ausführen und Sicherheitseinstellungen konfigurieren können. Da es sich bei der CMC um eine webbasierte Anwendung handelt, können Sie alle administrativen Aufgaben in einem Webbrowser auf jedem Computer ausführen, der eine Verbindung mit dem Webanwendungsserver herstellen kann.
78
Alle Benutzer können sich an der CMC anmelden, um ihre eigenen Einstellungen zu ändern.
Verwaltungseinstellungen können nur von Mitgliedern der Gruppe "Administratoren" geändert werden, es sei denn, anderen Benutzern werden diese Rechte explizit gewährt. In der CMC können Rollen zugewiesen werden, um Benutzerrechte für die Ausführung kleinerer administrativer Aufgaben zu gewähren, z.B. Verwalten der Benutzer in Ihrer Gruppe oder Verwalten von Berichten in Ordnern, die
Ihrem Team gehören.
2013-01-07
Architektur
79
3.3.4.2 BI-Launchpad
BI-Launchpad (früher InfoView) ist eine webbasierte Schnittstelle, auf die Endbenutzer zugreifen, um veröffentlichte Business-Intelligence-Berichte (BI-Berichte) anzuzeigen, zeitgesteuert zu verarbeiten und zu verfolgen. BI-Launchpad ist in der Lage, auf jeden Business-Intelligence-Dokumenttyp zuzugreifen, diesen zu exportieren und damit zu interagieren, einschließlich Berichte, Analysen und
Dashboards.
Mit BI-Launchpad können Benutzer Folgendes durchführen:
• Navigieren und Suchen in BI-Inhalt
• Zugriff auf BI-Inhalt (Erstellen, Bearbeiten, Anzeigen)
• Zeitgesteuerte Verarbeitung und Veröffentlichung von BI-Inhalt
3.3.4.3 BI-Arbeitsbereiche
Mithilfe von BI-Arbeitsbereichen (früher Dashboard Builder) können Sie Ihre Geschäftsaktivitäten und
Ihre Leistung verfolgen. Hierzu kommen Module (Vorlagen für Daten) und BI-Arbeitsbereiche (Anzeige von Daten in einem oder mehreren Modulen) zum Einsatz. Module und BI-Arbeitsbereiche stellen die nötigen Informationen bereit, die zum Anpassen von Geschäftsregeln an wechselnde Bedingungen erforderlich sind. Die BI-Arbeitsbereiche und -Module für die Verwaltung helfen Ihnen dabei, wichtige
Geschäftsdaten zu verfolgen und zu analysieren. Diese Produkte vereinfachen auch die
Entscheidungsfindung und Analyseprozesse innerhalb von Gruppen, indem sie integrierte Funktionen für Zusammenarbeit und Workflows bieten. BI-Arbeitsbereiche stellen die folgenden Funktionen bereit:
• Auf Registerkarten basierende Suche
• Seitenerstellung: Verwalten von BI-Arbeitsbereichen und -Modulen
• Anwendungs-Generator mit Zeigen- und Klicken-Funktionen
• Inhaltsverknüpfung zwischen Modulen für eine ausführliche Datenanalyse
Anmerkung:
BI-Arbeitsbereiche sind ein integraler Bestandteil der BI-Launchpad-Anwendung. Zur Nutzung der
Funktionen von BI-Arbeitsbereichen erwerben Sie daher eine Lizenz für SAP BusinessObjects Business
Intelligence, in der BI-Launchpad als Teil der Softwarelizenzvereinbarung enthalten ist.
3.3.4.4 Berichtsviewer
2013-01-07
Architektur
Jeder Berichtsviewer unterstützt eine andere Plattform und einen anderen Browser. Zur Auswahl stehen zwei Viewer-Kategorien:
• Clientseitige Berichtsviewer (Active-X-Viewer und Java-Viewer)
Clientseitige Berichtsviewer werden mithilfe des Browsers der Benutzer heruntergeladen und installiert. Wenn Benutzer einen Bericht anfordern, verarbeitet der Anwendungsserver die Anforderung und ruft die Berichtsseiten von SAP BusinessObjects Business Intelligence ab. Der
Webanwendungsserver übergibt die Berichtsseiten anschließend an den clientseitigen Viewer, der diese verarbeitet und direkt in einem Webbrowser anzeigt. Um einen clientseitigen Berichtsviewer zu wählen, wählen Sie Einstellungen > Crystal Reports > Web ActiveX (ActiveX erforderlich) oder Web Java (Java erforderlich) aus.
• Zero-Client-Berichtsviewer (DHTML-Viewer)
Zero-Client-Berichtsviewer befinden sich auf dem Webanwendungsserver. Wenn Benutzer einen
Bericht anfordern, ruft der Webanwendungsserver die Berichtsseiten von der BI-Plattform ab und erstellt DHTML-Seiten, die in einem Browser angezeigt werden. Um den Zero-Client-Berichtsviewer
(DHTML) zu wählen, wählen Sie Einstellungen > Crystal Reports > Web (kein Download
erforderlich).
Alle Berichtsviewer verarbeiten Berichtsanforderungen und stellen Berichtsseiten dar, die in einem
Webbrowser angezeigt werden.
Weitere Informationen zur Unterstützung spezifischer Funktionen oder Plattformen durch die
Berichtsviewer finden Sie im Benutzerhandbuch für BI-Launchpad, im Report Application Server .NET
SDK Developer Guide oder im Entwicklerhandbuch für das Viewer-Java-SDK.
3.3.4.5 SAP BusinessObjects Web Intelligence
SAP BusinessObjects Web Intelligence ist ein webbasiertes Tool, das Abfrage-, Berichterstellungsund Analysefunktionen für relationale Datenquellen in einem einzigen webbasierten Produkt liefert.
Sie ermöglicht Benutzern, Berichte zu erstellen, Ad-hoc-Analysen auszuführen, Daten zu analysieren und Berichte in einer Drag-and-Drop-Oberfläche zu formatieren. Web Intelligence kaschiert die
Komplexität zugrunde liegender Datenquellen.
Berichte können mithilfe von SAP BusinessObjects Live Office in einem unterstützten Webportal oder in Microsoft Office-Anwendungen veröffentlicht werden.
80
3.3.4.6 SAP BusinessObjects Analysis, Edition für OLAP
SAP BusinessObjects Analysis, Edition für OLAP (früher Voyager) ist ein OLAP-Tool ((Online Analytical
Processing) im BI-Launchpad-Portal, mit dem mehrdimensionale Daten bearbeitet werden können.
2013-01-07
Architektur
Darüber hinaus kann es Informationen aus unterschiedlichen OLAP-Datenquellen in einem einzigen
Arbeitsbereich kombinieren. Zu den unterstützten OLAP-Providern gehören SAP BW und Microsoft
Analysis Services.
Der OLAP-Funktionssatz von Analysis kombiniert Elemente von SAP Crystal Reports (direkter
Datenzugriff auf OLAP-Cubes zur Produktionsberichterstellung) und von SAP BusinessObjects Web
Intelligence (analytische Ad-hoc-Berichterstellung mit Universen aus OLAP-Datenquellen). Er bietet eine Reihe von Geschäfts- und Zeitberechnungen und umfasst Features wie Zeitspannen, mit denen die Analyse von OLAP-Daten so einfach wie möglich gestaltet wird.
Anmerkung:
Die Webanwendung von Analysis, Edition für OLAP, ist nur als Java-Webanwendung verfügbar. Für
.NET ist keine entsprechende Anwendung verfügbar.
3.3.4.7 SAP BusinessObjects Mobile
Mit SAP BusinessObjects Mobile können Ihre Benutzer über ein drahtloses Gerät remote auf die gleichen
BI-Berichte, -Metriken und -Echtzeitdaten zugreifen wie über den Desktop-Client. Der Inhalt ist für mobile Geräte optimiert, damit die Benutzer auf einfache Weise und ohne zusätzliches Training auf vertraute Berichte zugreifen, in diesen navigieren und sie analysieren können.
Mit SAP BusinessObjects Mobile bleiben Führungskräfte und Mitarbeiter immer auf dem neuesten
Stand. So können sie Entscheidungen stets aufgrund der neuesten Informationen treffen. Vertriebsund Außendienstmitarbeiter liefern die richtigen Kunden-, Produkt- und Auftragsinformationen wo und wann diese benötigt werden.
SAP BusinessObjects Mobile unterstützt eine breite Palette von mobilen Geräten, darunter BlackBerry,
Windows Mobile und Symbian.
Informationen zur Mobile-Installation, -Konfiguration und -Implementierung finden Sie im Installationsund Implementierungshandbuch für SAP BusinessObjects Mobile. Informationen zur Verwendung von
SAP BusinessObjects Mobile finden Sie im Benutzerhandbuch für SAP BusinessObjects Mobile.
3.4 Prozess-Workflows
Bei der Ausführung von Aufgaben wie der Anmeldung und der zeitgesteuerte Verarbeitung oder Anzeige von Berichten fließen Informationen durch das System und die Server kommunizieren miteinander. Im folgenden Abschnitt werden einige Prozessabläufe beschrieben, so wie sie in der BI-Plattform vorkommen könnten.
Um zusätzliche Prozess-Workflows mit visuellen Hilfsmitteln anzuzeigen, sehen Sie sich die offiziellen
Produktlernprogramme von SAP BusinessObjects Business Intelligence 4.x unter folgender Adresse an: http://scn.sap.com/docs/DOC-8292
81 2013-01-07
Architektur
3.4.1 Start und Authentifizierung
82
3.4.1.1 Anmelden bei SAP BusinessObjects Business Intelligence
Dieser Workflow beschreibt die Anmeldung eines Benutzers an einer Webanwendung von SAP
BusinessObjects Business Intelligence über einen Webbrowser. Dieser Workflow lässt sich auf
Webanwendungen wie BI-Launchpad und der Central Management Console (CMC) übertragen.
1.
Der Browser (Webclient) sendet die Anmeldeanforderung über den Webserver an den
Webanwendungsserver, auf dem die Webanwendung ausgeführt wird.
2.
Der Webanwendungsserver stellt fest, ob es sich bei der Anforderung um eine Anmeldeanforderung handelt. Der Webanwendungsserver sendet den Benutzernamen, das Kennwort und den
Authentifizierungstyp zur Authentifizierung an den CMS.
3.
Der CMS validiert den Benutzernamen und das Kennwort gegenüber der geeigneten Datenbank.
In diesem Fall wird die Enterprise-Authentifizierung verwendet, und die Anmeldedaten werden gegenüber der CMS-Systemdatenbank authentifiziert.
4.
Nach erfolgreicher Überprüfung erstellt der CMS eine Benutzersitzung im Arbeitsspeicher.
5.
Der CMS sendet eine Antwort an den Webanwendungsserver, um ihm mitzuteilen, dass die
Überprüfung erfolgreich war.
6.
Der Webanwendungsserver generiert ein Anmeldetoken für die Benutzersitzung im Arbeitsspeicher.
Im weiteren Verlauf dieser Sitzung verwendet der Webanwendungsserver das Anmeldetoken, um den Benutzer gegenüber dem CMS zu authentifizieren. Der Webanwendungsserver generiert die nächste, an den Webclient zu sendende Webseite.
7.
Der Webanwendungsserver sendet die nächste Webseite an den Webserver.
8.
Der Webanwendungsserver sendet die Webseite an den Webclient, wo sie im Browser des Benutzers wiedergegeben wird.
3.4.1.2 Starten von SIA
Ein Server Intelligence Agent (SIA) kann so konfiguriert werden, dass er automatisch mit dem
Hostbetriebssystem gestartet wird, oder kann manuell mit dem Central Configuration Manager (CCM) gestartet werden.
Ein SIA ruft von einem Central Management Server (CMS) Informationen über die von ihm verwalteten
Server ab. Verwendet der SIA einen lokalen CMS, und wird dieser CMS nicht ausgeführt, startet der
2013-01-07
Architektur
SIA den CMS. Verwendet ein SIA einen Remote-CMS, versucht er, eine Verbindung zum CMS herzustellen.
Nach dem Start eines SIA wird die folgende Reihe von Ereignissen ausgeführt.
1.
Der SIA sucht einen CMS in seinem Cache.
a.
Wenn der SIA für den Start eines lokalen CMS konfiguriert und dieser nicht ausgeführt wird, startet der SIA den CMS in seinem Cache und stellt die Verbindung her.
b.
Wenn der SIA für die Verwendung eines CMS (lokal oder remote) konfiguriert ist, der ausgeführt wird, versucht er, eine Verbindung zum ersten CMS in seinem Cache herzustellen. Wenn der
CMS gerade nicht verfügbar ist, versucht er, eine Verbindung zum nächsten CMS im Cache herzustellen. Wenn keiner der CMS im Cache verfügbar ist, wartet der SIA so lange, bis einer verfügbar wird.
2.
Der CMS bestätigt die Identität des SIA, um dessen Gültigkeit sicherzustellen.
3.
Nachdem der SIA die Verbindung zu einem CMS hergestellt hat, fordert er eine Liste der zu verwaltenden Server an.
Anmerkung:
Ein SIA speichert keine Informationen über die Server, die er verwaltet. Die
Konfigurationsinformationen, die vorgeben, welcher Server von einem SIA verwaltet wird, sind in der CMS-Systemdatenbank gespeichert und werden vom SIA bei dessen Start vom CMS abgerufen.
4.
Der CMS fragt eine Liste der vom SIA verwalteten Server aus der CMS-Systemdatenbank ab.
Außerdem wird die Konfiguration der einzelnen Server abgerufen.
5.
Der CMS gibt die Liste der Server und ihre Konfiguration an den SIA zurück.
6.
Der SIA startet jeden für den automatischen Start konfigurierten Server mit der entsprechenden
Konfiguration und überwacht seinen Status. Alle vom SIA gestarteten Server sind so konfiguriert, dass sie den gleichen CMS wie der SIA verwenden.
Sämtliche nicht für den automatischen Start mit dem SIA konfigurierten Server werden nicht gestartet.
3.4.1.3 Herunterfahren von SIA
Sie können den Server Intelligence Agent (SIA) automatisch stoppen, indem Sie das Hostbetriebssystem herunterfahren. Alternativ lässt sich der SIA im Central Configuration Manager (CCM) auch manuell stoppen.
Wenn der SIA heruntergefahren wird, werden folgende Schritte durchgeführt.
• Der SIA benachrichtigt den CMS, dass er heruntergefahren wird.
a.
Falls der SIA gestoppt wird, weil das Betriebssystem des Hosts heruntergefahren wird, fordert der SIA seine Server zum Stopp auf. Die Beendigung von Servern, die nicht innerhalb von 25
Sekunden gestoppt werden, wird erzwungen.
b.
Wenn der SIA manuell gestoppt wird, wartet er, bis der verwaltete Server mit der Verarbeitung vorhandener Aufträge fertig ist. Die verwalteten Server akzeptieren keine neuen Aufträge. Wenn
83 2013-01-07
Architektur alle Aufträge abgeschlossen sind, werden die Server gestoppt. Nachdem alle Server gestoppt wurden, wird auch der SIA gestoppt.
Beim erzwungenen Herunterfahren sendet der SIA eine Aufforderung zum sofortigen Stoppen an alle verwalteten Server.
3.4.2 Programmobjekte
3.4.2.1 Festlegen der zeitgesteuerten Verarbeitung für ein Programmobjekt
Dieser Workflow beschreibt, wie ein Benutzer ein Programmobjekt zeitgesteuert verarbeitet, sodass es zu einem späteren Zeitpunkt von einer Webanwendung, z.B. der Central Management Console
(CMC) oder BI-Launchpad, ausgeführt wird.
1.
Der Benutzer sendet die Anforderung zur zeitgesteuerten Verarbeitung vom Webclient über den
Webserver an den Webanwendungsserver.
2.
Der Webanwendungsserver interpretiert die Anforderung und stellt fest, ob es sich um eine
Anforderung zur zeitgesteuerten Verarbeitung handelt. Der Webanwendungsserver sendet den
Zeitpunkt für die zeitgesteuerte Verarbeitung, Werte für die Datenbankanmeldung, Parameterwerte,
Ziel und Format an den angegebenen Central Management Server (CMS).
3.
Der CMS stellt sicher, dass der Anwender zur zeitgesteuerten Verarbeitung des Objekts berechtigt ist. Wenn der Benutzer über die erforderlichen Rechte verfügt, fügt der CMS der
CMS-Systemdatenbank einen neuen Datensatz hinzu. Der CMS fügt die Instanz außerdem der
Liste ausstehender zeitgesteuerter Verarbeitungen hinzu.
4.
Der CMS sendet eine Antwort an den Webanwendungsserver, um ihm mitzuteilen, dass der Vorgang der zeitgesteuerten Verarbeitung erfolgreich war.
5.
Der Webanwendungsserver generiert die nächste HTML-Seite und sendet sie über den Webserver an den Webclient.
84
3.4.2.2 Ausführen eines zeitgesteuert verarbeiteten Programmobjekts
Dieser Workflow beschreibt, wie ein zeitgesteuert verarbeitetes Programmobjekt zu einem geplanten
Zeitpunkt ausgeführt wird.
1.
Der Central Management Server (CMS) prüft die CMS-Systemdatenbank, um festzustellen, ob momentan ein zeitgesteuert verarbeiteter SAP-Crystal-Reports-Bericht ausgeführt werden muss.
2.
Kurz vor der zeitgesteuerten Verarbeitung sucht der CMS einen verfügbaren Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Programmen, der auf einem Adaptive Job Server ausgeführt wird.
2013-01-07
Architektur
Der CMS sendet die Auftragsinformationen an den Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von
Programmen.
3.
Der Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Programmen kommuniziert mit dem Input File
Repository Server (FRS), um das Programmobjekt abzurufen.
Anmerkung:
Dieser Schritt setzt zudem die Kommunikation mit dem CMS voraus, damit die erforderlichen Server und Objekte gesucht werden können.
4.
Der Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Programmen startet das Programm.
5.
Der Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Programmen aktualisiert regelmäßig den
Auftragsstatus auf dem CMS. Der aktuelle Status ist "Verarbeitung".
6.
Der Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Programmen sendet eine Protokolldatei an den
Output FRS. Der Output FRS benachrichtigt den Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von
Programmen durch Senden einer Objektprotokolldatei darüber, dass das Objekt erfolgreich zeitgesteuert verarbeitet wurde.
Anmerkung:
Dieser Schritt setzt zudem die Kommunikation mit dem CMS voraus, damit die erforderlichen Server und Objekte gesucht werden können.
7.
Der Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Programmen aktualisiert den Auftragsstatus auf dem CMS. Der aktuelle Status ist "Erfolg".
8.
Der CMS aktualisiert den Auftragsstatus in seinem Arbeitsspeicher und schreibt die
Instanzinformationen dann in die CMS-Systemdatenbank.
3.4.3 Crystal Reports
85
3.4.3.1 Anzeigen einer zwischengespeicherten
SAP-Crystal-Reports-Berichtsseite
Dieser Workflow beschreibt, wie ein Benutzer eine Seite in einem SAP-Crystal-Reports-Bericht (z.B.
vom Bericht-Viewer in BI-Launchpad) anfordert, wenn die Berichtsseite bereits auf einem Cache Server vorliegt. Dieser Workflow gilt sowohl für SAP Crystal Reports 2011 als auch für SAP Crystal Reports für Enterprise.
1.
Der Webclient sendet in einer URL eine Anforderung zur Anzeige über den Webserver an den
Webanwendungsserver.
2.
Der Webanwendungsserver interpretiert die Anforderung und stellt fest, dass es sich um eine
Anforderung zum Anzeigen einer ausgewählten Berichtsseite handelt. Der Webanwendungsserver sendet eine Anforderung an den Central Management Server (CMS), um sicherzustellen, dass der
Benutzer über ausreichende Rechte zum Anzeigen des Berichts verfügt.
2013-01-07
Architektur
3.
Der CMS prüft die CMS-Systemdatenbank, um zu verifizieren, dass der Benutzer über die erforderlichen Rechte zum Anzeigen des Berichts verfügt.
4.
Der CMS sendet eine Antwort an den Webanwendungsserver, um zu bestätigen, dass der Benutzer
über die erforderlichen Rechte zur Anzeige des Berichts verfügt.
5.
Der Webanwendungsserver sendet eine Anforderung an den Crystal Reports Cache Server, in der die Seite des Berichts (.epf) angefordert wird.
6.
Der Crystal Reports Cache Server stellt fest, ob die angeforderte .epf-Datei im Cache-Verzeichnis vorhanden ist. In diesem Beispiel wird die .epf-Datei gefunden.
7.
Der Crystal Reports Cache Server sendet die angeforderte Seite an den Webanwendungsserver.
8.
Der Webanwendungsserver sendet die Seite über den Webserver an den Webclient, wo sie gerendert und angezeigt wird.
3.4.3.2 Anzeigen einer nicht zwischengespeicherten Seite eines
SAP-Crystal-Reports-2011-Berichts
Dieser Workflow beschreibt, wie ein Benutzer eine Seite in einem SAP-Crystal-Reports-2011-Bericht
(z.B. vom Berichtsviewer in BI-Launchpad) anfordert, wenn die Datei noch nicht auf einem Cache Server vorhanden ist.
1.
Der Benutzer sendet die Anzeigeanforderung über den Webserver an den Webanwendungsserver.
2.
Der Webanwendungsserver interpretiert die Anforderung und stellt fest, ob es sich um eine
Anforderung zum Anzeigen einer ausgewählten Berichtsseite handelt. Der Webanwendungsserver sendet eine Anforderung an den Central Management Server (CMS), um sicherzustellen, dass der
Benutzer über ausreichende Rechte zum Anzeigen des Berichts verfügt.
3.
Der CMS prüft die CMS-Systemdatenbank, um festzustellen, ob der Benutzer über ausreichende
Rechte zum Anzeigen des Berichts verfügt.
4.
Der CMS sendet eine Antwort an den Webanwendungsserver, um zu bestätigen, dass der Benutzer
über die ausreichende Rechte zum Anzeigen des Berichts verfügt.
5.
Der Webanwendungsserver sendet eine Anforderung an den Crystal Reports Cache Server, in der die erste Seite des Berichts (.epf-Datei) angefordert wird.
6.
Der Crystal Reports Cache Server stellt fest, ob die angeforderte Datei im Cacheverzeichnis vorhanden ist. In diesem Beispiel befindet sich die angeforderte .epf-Datei nicht im
Cacheverzeichnis.
7.
Der Crystal Reports Cache Server sendet die Anforderung an den Crystal Reports 2011 Processing
Server.
8.
Der Crystal Reports 2011 Processing Server fragt den Output File Repository Server (FRS) nach der angeforderten Berichtsinstanz ab. Der Output FRS sendet die angeforderte Berichtsinstanz an den Crystal Reports 2011 Processing Server.
Anmerkung:
Dieser Schritt setzt zudem die Kommunikation mit dem CMS voraus, damit die erforderlichen Server und Objekte gesucht werden können.
86 2013-01-07
Architektur
9.
Der Crystal Reports 2011 Reporting Server öffnet die Berichtsinstanz und überprüft, ob der Bericht
Daten enthält. Der Crystal Reports 2011 Reporting Server stellt fest, ob der Bericht Daten enthält, und erstellt die .epf-Datei für die angeforderte Berichtsseite. Dazu muss keine Verbindung mit der
Produktionsdatenbank hergestellt werden.
10.
Der Crystal Reports 2011 Processing Server sendet die .epf-Datei an den Crystal Reports Cache
Server.
11.
Der Crystal Reports Cache Server schreibt die .epf-Datei in das Cache-Verzeichnis.
12.
Der Crystal Reports Cache Server sendet die angeforderte EPF-Seite an den Webanwendungsserver.
13.
Der Webanwendungsserver sendet die Seite über den Webserver an den Webclient, auf dem sie gerendert und angezeigt wird.
3.4.3.3 Anzeigen eines SAP-Crystal-Reports-2011-Berichts auf Abruf
In diesem Workflow wird beschrieben, wie ein Benutzer eine Seite eines
SAP-Crystal-Reports-2011-Berichts auf Abruf anfordert, um die neuesten Daten einzusehen. In diesem
Beispiel erfolgt dies über den Bericht-Viewer in BI-Launchpad.
1.
Der Benutzer sendet die Anzeigeanforderung über den Webserver an den Webanwendungsserver.
2.
Der Webanwendungsserver interpretiert die Anforderung und stellt fest, dass es sich um eine
Anforderung zum Anzeigen einer ausgewählten Berichtsseite handelt. Der Webanwendungsserver sendet eine Anforderung an den Central Management Server (CMS), um sicherzustellen, dass der
Benutzer über die erforderlichen Rechte zum Anzeigen des Berichts verfügt.
3.
Der CMS prüft die CMS-Systemdatenbank, um zu verifizieren, dass der Benutzer über die erforderlichen Rechte zum Anzeigen des Berichts verfügt.
4.
Der CMS sendet eine Antwort an den Webanwendungsserver, um zu bestätigen, dass der Benutzer
über die erforderlichen Rechte zur Anzeige des Berichts verfügt.
5.
Der Webanwendungsserver sendet eine Anforderung an den Crystal Reports Cache Server, in der die Seite des Berichts (.epf) angefordert wird.
6.
Der Crystal Reports Cache Server überprüft, ob die Seite bereits vorhanden ist. Der Crystal Reports
Cache Server sendet eine Anforderung zum Generieren der Seite an den Crystal Reports 2011
Processing Server, es sei denn, der Bericht erfüllt die Bedingungen für die Freigabe von Berichten auf Abruf (innerhalb einer festgelegten Zeit einer anderen Auf-Abruf-Anforderung,
Datenbankanmeldung oder anderer Parameter).
7.
Der Crystal Reports 2011 Processing Server fordert das Berichtsobjekt vom Input File Repository
Server (FRS) an. Der Input FRS übermittelt eine Kopie des Objekts in einem Datenstream an den
Crystal Reports 2011 Processing Server.
Anmerkung:
Dieser Schritt setzt zudem die Kommunikation mit dem CMS voraus, damit die erforderlichen Server und Objekte gesucht werden können.
8.
Der Crystal Reports 2011 Processing Server öffnet den Bericht in seinem Arbeitsspeicher und prüft, ob er Daten enthält. In diesem Beispiel sind keine Daten im Berichtsobjekt enthalten, sodass der
87 2013-01-07
Architektur
Crystal Reports 2011 Processing Server eine Verbindung mit der Datenquelle herstellt, um Daten abzurufen und den Bericht zu generieren.
9.
Der Crystal Reports 2011 Processing Server sendet die Seite (.epf-Datei) an den Crystal Reports
Cache Server. Der Crystal Reports Cache Server speichert eine Kopie der .epf-Datei in seinem
Cache-Verzeichnis, wo sie für neue Anzeigeanforderungen zur Verfügung steht.
10.
Der Crystal Reports Cache Server sendet die angeforderte Seite an den Webanwendungsserver.
11.
Der Webanwendungsserver sendet die Seite über den Webserver an den Webclient, wo sie gerendert und angezeigt wird.
3.4.3.4 Festlegen einer zeitgesteuerten Verarbeitung für einen
Crystal-Reports-Bericht
Dieser Workflow beschreibt, wie ein Benutzer einen SAP-Crystal-Reports-Bericht zeitgesteuert verarbeitet, sodass dieser zu einem späteren Zeitpunkt von einer Webanwendung, z.B. der Central
Management Console (CMC) oder BI-Launchpad, ausgeführt wird. Dieser Workflow gilt sowohl für SAP
Crystal Reports 2011 als auch für SAP Crystal Reports für Enterprise.
1.
Der Webclient sendet in einer URL eine Anforderung zur zeitgesteuerten Verarbeitung über den
Webserver an den Webanwendungsserver.
2.
Der Webanwendungsserver interpretiert die URL-Anforderung und stellt fest, ob es sich bei der
Anforderung um eine Anforderung zur zeitgesteuerten Verarbeitung handelt. Der
Webanwendungsserver sendet den Zeitpunkt für die zeitgesteuerte Verarbeitung, Werte für die
Datenbankanmeldung, Parameterwerte, Ziel und Format an den angegebenen Central Management
Server (CMS).
3.
Der CMS stellt sicher, dass der Anwender zur zeitgesteuerten Verarbeitung des Objekts berechtigt ist. Wenn der Benutzer über die erforderlichen Rechte verfügt, fügt der CMS der
CMS-Systemdatenbank einen neuen Datensatz hinzu. Der CMS fügt die Instanz außerdem der
Liste ausstehender zeitgesteuerter Verarbeitungen hinzu.
4.
Der CMS sendet eine Antwort an den Webanwendungsserver, um ihm mitzuteilen, dass der Vorgang der zeitgesteuerten Verarbeitung erfolgreich war.
5.
Der Webanwendungsserver generiert die nächste HTML-Seite und sendet sie über den Webserver an den Webclient.
88
3.4.3.5 Ausführen von zeitgesteuert verarbeiteten
SAP-Crystal-Reports-2011-Berichten
Dieser Workflow beschreibt, wie ein zeitgesteuert verarbeiteter SAP-Crystal-Reports-2011-Bericht zu einem geplanten Zeitpunkt ausgeführt wird.
1.
Der Central Management Server (CMS) prüft die CMS-Systemdatenbank, um festzustellen, ob momentan ein zeitgesteuert verarbeiteter SAP-Crystal-Reports-Bericht ausgeführt werden muss.
2013-01-07
Architektur
2.
Kurz vor der zeitgesteuerten Verarbeitung sucht der CMS (auf der Grundlage des Werts Maximal
zulässige Anzahl von Aufträgen, der für jeden Adaptive Job Server konfiguriert wird) einen verfügbaren Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung von Crystal-Reports-2011-Berichten, der auf einem Adaptive Job Server ausgeführt wird. Der CMS sendet die Auftragsinformationen (Bericht-ID,
Format, Ziel, Anmeldeinformationen, Parameter und Auswahlformeln) an den Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung von Crystal-Reports-2011-Berichten.
3.
Der Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung von Crystal-Reports-2011-Berichten kommuniziert mit dem Input File Repository Server (FRS), um entsprechend der angeforderten Bericht-ID eine
Berichtsvorlage zu erhalten.
Anmerkung:
Dieser Schritt setzt zudem die Kommunikation mit dem CMS voraus, damit die erforderlichen Server und Objekte gesucht werden können.
4.
Der Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung von Crystal-Reports-2011-Berichten startet den
JobChildserver-Prozess.
5.
Der untergeordnete Prozess (JobChildserver) startet bei Empfang der Vorlage vom Input File
Repository Server die Datei ProcReport.dll. ProcReport.dll enthält alle Parameter, die vom
CMS an den Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung von Crystal-Reports-2011-Berichten
übergeben wurden.
6.
ProcReport.dll
startet die Datei crpe32.dll, die den Bericht in Übereinstimmung mit den
übergebenen Parametern verarbeitet.
7.
Während der Bericht noch immer von crpe32.dll verarbeitet wird, werden Datensätze gemäß
Definition im Bericht aus der Datenquelle abgerufen.
8.
Der Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung von Crystal-Reports-2011-Berichten aktualisiert regelmäßig den Auftragsstatus auf dem CMS. Der aktuelle Status ist "Verarbeitung".
9.
Nachdem der Bericht in den Arbeitsspeicher des Diensts für die zeitgesteuerte Verarbeitung von
Crystal-Reports-2011-Berichten kompiliert wurde, muss er in ein anderes Format, z.B. Portable
Document Format (PDF), exportiert werden. Beim Export in das PDF-Format wird crxfpdf.dll
verwendet.
10.
Der Bericht mit den gespeicherten Daten wird an den geplanten Ort (z.B. E-Mail) und danach an den Output FRS gesendet.
Anmerkung:
Dieser Schritt setzt zudem die Kommunikation mit dem CMS voraus, damit die erforderlichen Server und Objekte gesucht werden können.
11.
Der Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung von Crystal-Reports-2011-Berichten aktualisiert den
Auftragsstatus auf dem CMS. Der aktuelle Status ist "Erfolg".
12.
Der CMS aktualisiert den Auftragsstatus in seinem Arbeitsspeicher und schreibt die
Instanzinformationen dann in die CMS-Systemdatenbank.
3.4.4 Web Intelligence
89 2013-01-07
Architektur
3.4.4.1 Anzeigen eines SAP BusinessObjects Web-Intelligence-Dokuments auf
Abruf
In diesem Workflow wird beschrieben, wie ein Benutzer ein
SAP-BusinessObjects-Web-Intelligence-Dokument auf Abruf anzeigt, um die neuesten Daten einzusehen.
In diesem Beispiel erfolgt dies über den Web-Intelligence-Viewer in BI-Launchpad.
1.
Ein Webbrowser sendet die Anzeigeanforderung über den Webserver an den Webanwendungsserver.
2.
Der Webanwendungsserver interpretiert die Anforderung und stellt fest, dass es sich um eine
Anforderung zum Anzeigen eines Web-Intelligence-Dokuments handelt. Der Webanwendungsserver sendet eine Anforderung an den Central Management Server (CMS), um sicherzustellen, dass der
Benutzer über die erforderlichen Rechte zum Anzeigen des Dokuments verfügt.
3.
Der CMS prüft die CMS-Systemdatenbank, um zu verifizieren, dass der Benutzer über die erforderlichen Rechte zum Anzeigen des Berichts verfügt.
4.
Der CMS sendet eine Antwort an den Webanwendungsserver, um zu bestätigen, dass der Benutzer
über die erforderlichen Rechte zur Anzeige des Dokuments verfügt.
5.
Der Webanwendungsserver sendet eine Anforderung für das Dokument an den Web Intelligence
Processing Server.
6.
Der Web Intelligence Processing Server fordert einerseits das Dokument vom Input File Repository
Server (FRS) und andererseits die Universumsdatei an, auf der das angeforderte Dokumente basiert.
Die Universumsdatei enthält Informationen der Metadatenschicht, einschließlich der Sicherheit auf
Zeilen- und auf Spaltenebene.
7.
Der Input FRS sendet eine Kopie des Dokuments sowie die Universumsdatei, auf der das angeforderte Dokument basiert, in einem Datenstream an den Web Intelligence Processing Server.
Anmerkung:
Dieser Schritt setzt zudem die Kommunikation mit dem CMS voraus, damit die erforderlichen Server und Objekte gesucht werden können.
8.
Die Web Intelligence Report Engine (auf dem Web Intelligence Processing Server) öffnet das
Dokument im Arbeitsspeicher und startet die Datei QT.dll und einen Connection Server im Prozess.
9.
Die Datei QT.dll generiert, validiert und regeneriert den SQL-Code und stellt eine Verbindung mit der Datenbank her, um die Abfrage auszuführen. Der Connectoin Server verwendet den SQL-Code, um die Daten aus der Datenbank auf die Report Engine zu laden, wo das Dokument verarbeitet wird.
10.
Der Web Intelligence Processing Server sendet die angeforderte anzeigbare Dokumentseite an den
Webanwendungsserver.
11.
Der Webanwendungsserver sendet die Dokumentseite über den Webserver an den Webclient, wo sie gerendert und angezeigt wird.
90 2013-01-07
Architektur
3.4.4.2 Festlegen der zeitgesteuerten Verarbeitung für ein
SAP-BusinessObjects-Web-Intelligence-Dokument
Dieser Workflow beschreibt, wie ein Benutzer ein Dokument von SAP BusinessObjects Web Intelligence zeitgesteuert verarbeitet, sodass es zu einem späteren Zeitpunkt von einer Webanwendung, z.B. der
Central Management Console (CMC) oder von BI-Launchpad, ausgeführt wird.
1.
Der Webclient sendet in einer URL eine Anforderung zur zeitgesteuerten Verarbeitung über den
Webserver an den Webanwendungsserver.
2.
Der Webanwendungsserver interpretiert die URL-Anforderung und stellt fest, ob es sich bei der
Anforderung um eine Anforderung zur zeitgesteuerten Verarbeitung handelt. Der
Webanwendungsserver sendet den Zeitpunkt für die zeitgesteuerte Verarbeitung, Werte für die
Datenbankanmeldung, Parameterwerte, Ziel und Format an den angegebenen Central Management
Server (CMS).
3.
Der CMS stellt sicher, dass der Anwender zur zeitgesteuerten Verarbeitung des Objekts berechtigt ist. Wenn der Benutzer über die erforderlichen Rechte verfügt, fügt der CMS der
CMS-Systemdatenbank einen neuen Datensatz hinzu. Der CMS fügt die Instanz außerdem der
Liste ausstehender zeitgesteuerter Verarbeitungen hinzu.
4.
Der CMS sendet eine Antwort an den Webanwendungsserver, um ihm mitzuteilen, dass der Vorgang der zeitgesteuerten Verarbeitung erfolgreich war.
5.
Der Webanwendungsserver generiert die nächste HTML-Seite und sendet sie über den Webserver an den Webclient.
91
3.4.4.3 Ausführen eines zeitgesteuert verarbeiteten Dokuments von SAP
BusinessObjects Web Intelligence
Dieser Workflow beschreibt, wie ein zeitgesteuert verarbeitetes Dokument von SAP BusinessObjects
Web Intelligence zu einem geplanten Zeitpunkt ausgeführt wird.
1.
Der Central Management Server (CMS) überprüft die CMS-Systemdatenbank, um festzustellen, ob die zeitgesteuerte Ausführung eines Web-Intelligence-Dokuments geplant ist.
2.
Kurz vor der zeitgesteuerten Verarbeitung sucht der CMS einen verfügbaren Web-Intelligence-Dienst für zeitgesteuerte Verarbeitung, der auf einem Adaptive Job Server ausgeführt wird. Der CMS sendet die Anforderung der zeitgesteuerten Verarbeitung und alle zugehörigen Informationen an den
Web-Intelligence-Dienst für zeitgesteuerte Verarbeitung.
3.
Der Web-Intelligence-Dienst für zeitgesteuerte Verarbeitung sucht auf der Grundlage des Werts
Maximale Verbindungen, der für jeden Web Intelligence Processing Server konfiguriert wird, einen verfügbaren Web Intelligence Processing Server.
4.
Der Web Intelligence Processing Server ermittelt den Speicherort des Input File Repository Servers
(FRS), auf dem sich das Dokument und die dem Dokument zugrunde liegende Metalayer-Datei des
Universums befinden. Der Web Intelligence Processing Server fordert daraufhin das Dokument vom
2013-01-07
Architektur
Input FRS an. Der Input FRS sucht das Web Intelligence-Dokument sowie die Universumsdatei, auf der das Dokument basiert, und sendet diese in einem Datenstream an den Web Intelligence
Processing Server.
Anmerkung:
Dieser Schritt setzt zudem die Kommunikation mit dem CMS voraus, damit die erforderlichen Server und Objekte gesucht werden können.
5.
Das Web Intelligence-Dokument wird in einem temporären Verzeichnis auf dem Web Intelligence
Processing Server abgelegt. Der Web Intelligence Processing Server öffnet das Dokument im
Arbeitsspeicher. QT.dll generiert die SQL auf der Grundlage des Universums, das dem Dokument zugrunde liegt. Die im Web Intelligence Processing Server enthaltenen
Connection-Server-Bibliotheken stellen eine Verbindung mit der Datenquelle her. Die Abfragedaten werden über QT.dll an die Report Engine im Web Intelligence Processing Server zurückgegeben, auf dem das Dokument verarbeitet wird. Eine neue erfolgreiche Instanz wird erstellt.
6.
Der Web Intelligence Processing Server lädt die Dokumentinstanz auf den Output FRS.
Anmerkung:
Dieser Schritt setzt zudem die Kommunikation mit dem CMS voraus, damit die erforderlichen Server und Objekte gesucht werden können.
7.
Der Web Intelligence Processing Server benachrichtigt den Web-Intelligence-Dienst für zeitgesteuerte
Verarbeitung (auf dem Adaptive Job Server) über den Abschluss der Dokumenterstellung. Wenn das Dokument für die Weitergabe an ein Ziel (Dateisystem, FTP, SMTP oder Posteingang) geplant ist, ruft der Adaptive Job Server das verarbeitete Dokument vom Output FRS ab und sendet es an die angegebenen Ziele. In diesem Beispiel trifft dies nicht zu.
8.
Der Web-Intelligence-Dienst für zeitgesteuerte Verarbeitung aktualisiert den Auftragsstatus auf dem
CMS.
9.
Der CMS aktualisiert den Auftragsstatus in seinem Arbeitsspeicher und schreibt die
Instanzinformationen dann in die CMS-Systemdatenbank.
3.4.5 Analysis
92
3.4.5.1 Anzeigen eines Arbeitsbereichs von SAP Analysis, OLAP-Edition
In diesem Workflow wird beschrieben, wie ein Benutzer einen Arbeitsbereich von SAP Analysis, Edition für OLAP, über BI-Launchpad anfordert, um diesen anzuzeigen.
1.
Der Webclient sendet eine Anforderung zur Anzeige eines neuen Arbeitsbereichs über den Webserver an den Webanwendungsserver. Der Webclient kommuniziert über die DHTML AJAX-Technologie
(Asynchronous JavaScript and XML) mit dem Webanwendungsserver. Die AJAX-Technologie
2013-01-07
Architektur ermöglicht die teilweise Aktualisierung von Seiten, sodass nicht bei jeder neuen Anforderung eine neue Seite gerendert werden muss.
2.
Der Webanwendungsserver übersetzt die Anforderung und sendet sie an den Central Management
Server (CMS), um festzustellen, ob der jeweilige Benutzer zur Anzeige oder Erstellung eines neuen
Arbeitsbereichs berechtigt ist.
3.
Der CMS ruft die Anmeldedaten des Benutzers aus der CMS-Systemdatenbank ab.
4.
Wenn der Benutzer berechtigt ist, einen Arbeitsbereich anzuzeigen oder zu erstellen, sendet der
CMS eine Bestätigung an den Webanwendungsserver. Gleichzeitig sendet er eine Liste, die einen oder mehrere verfügbare Multi-Dimensional Analysis Services (MDAS) enthält.
5.
Der Webanwendungsserver wählt einen MDAS aus der Liste aus und sendet eine
CORBA-Anforderung an den Service, um die geeigneten OLAP-Server zum Erstellen eines neuen bzw. zum Regenerieren eines vorhandenen Arbeitsbereichs zu finden.
6.
Um das richtige Arbeitsbereichsdokument mit Informationen zur zugrunde liegenden OLAP-Datenbank sowie einer gespeicherten ersten OLAP-Abfrage abzurufen, muss der MDAS mit dem Input File
Repository Server (FRS) kommunizieren. Der Input FRS ruft den erforderlichen Advanced
Analyzer-Arbeitsbereich aus dem zugrunde liegenden Verzeichnis ab und sendet diesen
Arbeitsbereich in einem Datenstream zurück an den MDAS.
7.
Der MDAS öffnet den Arbeitsbereich, formuliert eine Abfrage und sendet sie an den
OLAP-Datenbankserver. Der MDAS muss über einen geeigneten OLAP-Datenbankclient verfügen, der für die OLAP-Datenquelle konfiguriert ist. Die Webclient-Anfrage muss in die entsprechende
OLAP-Abfrage übersetzt werden. Der OLAP-Datenbankserver sendet das Abfrageergebnis zurück an den MDAS.
8.
Je nach Anforderung – d.h. Erstellung, Anzeige, Druck oder Export – rendert der MDAS vorab das
Ergebnis, um die schnellere Darstellung auf dem Java-Webanwendungsserver zu ermöglichen. Der
MDAS sendet XML-Pakete der gerenderten Ergebnisse zurück an den Webanwendungsserver.
9.
Der Webanwendungsserver rendert den Arbeitsbereich und sendet die formatierte Seite oder Teilseite
über den Webserver an den Webclient. Der Webclient zeigt die aktualisierte oder neu angeforderte
Seite an. Dabei handelt es sich um eine Zero-Client-Lösung, von der keine Java- oder
ActiveX-Komponenten heruntergeladen werden müssen.
93 2013-01-07
Architektur
94 2013-01-07
Verwalten von Lizenzen
Verwalten von Lizenzen
4.1 Verwalten von Lizenzschlüsseln
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie Lizenzschlüssel für die Implementierung der BI-Plattform verwalten.
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Hinzufügen von Lizenzschlüsseln
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So zeigen Sie die aktuelle Kontoaktivität an
4.1.1 Anzeigen von Lizenzinformationen
Der Verwaltungsbereich Lizenzschlüssel der CMC zeigt die Anzahl der Zugriffslizenzen, der benannten
Lizenzen und der Prozessorlizenzen, die jedem Schlüssel zugeordnet sind.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich Lizenzschlüssel der CMC.
2.
Wählen Sie einen Lizenzschlüssel aus.
Die zum Schlüssel gehörenden Details werden im Bereich Lizenzschlüsselinformationen angezeigt.
Wenn Sie weitere Lizenzschlüssel erwerben möchten, wenden Sie sich an Ihren SAP-Vertreter.
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So zeigen Sie die aktuelle Kontoaktivität an
4.1.2 Hinzufügen von Lizenzschlüsseln
95 2013-01-07
Verwalten von Lizenzen
Bei einer Aktualisierung von einer Testversion des Produkts müssen Sie den Auswertungsschlüssel löschen, bevor Sie neue Lizenzschlüssel oder Schlüsselcodes für die Produktaktivierung hinzufügen.
Anmerkung:
Wenn Sie nach einer Änderung der Implementierung von BI-Plattform-Lizenzen in Ihrem Unternehmen neue Lizenzschlüssel erhalten haben, löschen Sie alle vorherigen Lizenzschlüssel aus dem System, damit die Konformität aufrechterhalten wird.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich Lizenzschlüssel der CMC.
2.
Geben Sie im Feld Schlüssel hinzufügen den Schlüssel ein.
3.
Klicken Sie auf Hinzufügen.
Der Schlüssel wird zu der Liste hinzugefügt.
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So zeigen Sie die aktuelle Kontoaktivität an
4.1.3 So zeigen Sie die aktuelle Kontoaktivität an
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich Einstellungen der CMC.
2.
Klicken Sie auf Globale Systemmetrik anzeigen.
In diesem Abschnitt werden die aktuelle Lizenznutzung sowie zusätzliche Informationen zur
Auftragsmetrik angezeigt.
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4.2 Vermessen von Lizenzen
Das BusinessObjects License Measurement Tool (BOLMT) ist ein Java-Befehlszeilen-Dienstprogramm, mit dem BI-Plattform-Lizenzdaten gesammelt und gespeichert werden. Das ausgegebene XML-Dokument enthält die Ergebnisse der Lizenzvermessungen und wird zur Konsolidierung an SAP Global License
Auditing Services (GLAS) gesendet.
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Verwalten von Lizenzen
Der Systemadministrator installiert das BOLMT für jedes BI-Plattform-Cluster und führt es immer dann aus, wenn eine Lizenzvermessung angefordert wird. Das BOLMT sammelt Vermessungsdaten zur
Verwendung von Namenslizenzen und Lizenzen für Zugriffslizenzbenutzer.
Der Administrator kann ein bestimmtes Ausgabeverzeichnis für das XML-Dokument angeben und das
Ausgabedokument so konfigurieren, dass es keine Informationen enthält, die zur Identifizierung von
Systembenutzern verwendet werden können.
4.2.1 Ausführen einer Lizenzvermessung
Um eine Lizenzvermessung auszuführen, benötigen Sie Administratorrechte und Zugriff auf das
Verzeichnis mit der Datei BOLMT.jar in der BI-Plattform-Installation.
1.
Öffnen Sie eine Befehlszeilenkonsole.
2.
Ändern Sie das Verzeichnis in das Verzeichnis, das die ausführbaren Java-Dateien für Ihre
BI-Plattform-Installation enthält.
Standardmäßig ist die Datei in folgendem Verzeichnis installiert:[INSTALLVERZ]\SAP
BusinessObjects Enterprise XI 4.0\java\lib
.
3.
Führen Sie "BOLMT.jar" aus.
Der Ausführungsbefehl wird im folgenden Format eingegeben: -jar BOLMT.jar [Optionen]
<Ausgabedatei>.
In der nachstehenden Tabelle sind die verschiedenen Optionen zusammengefasst:
Option
-c --cms
-p --pass word
-a--auth
Beschreibung
Gibt die Namens-ID und die Portnummer für den Central Management Server (CMS) an. Angegeben als CMS-Name:Portnummer. Wenn diese Einstellung nicht festgelegt ist, werden standardmäßig die CMS-Einstellungen für den lokalen Host verwendet.
Gibt das Kennwort für das Administratorkonto an, das für die Verbindung mit dem
CMS verwendet wird.
Gibt die Authentifizierungsmethode an, die Sie für die Verbindung mit dem CMS verwenden. Die Standardmethode ist "Enterprise", angegeben als secEnterprise.
-s--saniti ze
Gibt an, dass aus dem Ausgabevermessungsdokument alle persönlichen Informationen herausgefiltert werden sollen, mit denen Benutzer identifiziert werden könnten.
Anmerkung:
Die Spezifikation der Ausgabedatei ist immer das letzte Argument in der Befehlszeile. Diese
Einstellung ist optional. Wenn kein Argument angegeben wird, wird die Standardausgabeoption der
Console verwendet. Sie können die Ausgabe auch als Befehlszeilenargument in ein Skript leiten.
97 2013-01-07
Verwalten von Lizenzen
Beispiel:
C:\Program Files (x86)\SAP
Business Objects\SAP BusinessObjects Enterprise XI 4. 0\java\lib>"C:\Program Files
(x86)\SAP Business Objects\SAP BusinessObjects Enterprise XI 4.0\win64_x64\sapjvm\bin
\java.exe" -jar BOLMT.jar --cms=mycms:6400 -uAdministrator
-p=7juujg --auth=secEnterprise --sanitize audit.xml
98 2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
Verwalten von Benutzern und Gruppen
5.1 Übersicht über die Kontoverwaltung
Sie können sich die Kontoverwaltung als die Gesamtheit der Aufgaben vorstellen, die sich auf das
Erstellen, Zuordnen, Ändern und Organisieren von Benutzer- und Gruppeninformationen beziehen. Im
Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" der Central Management Console (CMC) können Sie diese Aufgaben an einem zentralen Ort ausführen.
Nachdem die Benutzerkonten und Gruppen erstellt wurden, können Sie Objekte hinzufügen und ihnen
Rechte zuweisen. Wenn sich die Benutzer anmelden, können sie die Objekte mit BI-Launchpad oder ihrer benutzerdefinierten Webanwendung anzeigen.
5.1.1 Benutzerverwaltung
Im Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" können Sie alle erforderlichen Angaben machen, damit ein Benutzer auf die BI-Plattform zugreifen kann. Sie können auch die beiden standardmäßigen
Benutzerkonten anzeigen lassen, die in der Tabelle “Standard-Benutzerkonten” enthalten sind.
Tabelle 5-1: Standard-Benutzerkonten
Kontoname
Administrator
Guest
Beschreibung
Dieser Benutzer gehört den Gruppen Administra
toren und Alle an. Ein Administrator kann alle
Aufgaben in sämtlichen BI-Plattform-Anwendungen ausführen (z.B. in der CMC, in CCM, im Publishing-Assistenten und in BI-Launchpad).
Dieser Benutzer gehört der Gruppe Alle an. Dieses Konto ist standardmäßig aktiviert und erhält kein vom System zugewiesenes Kennwort. Wenn
Sie diesem Konto ein Kennwort zuweisen, wird die Einzelanmeldung bei BI-Launchpad deaktiviert.
99 2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
Kontoname
SMAdmin
Beschreibung
Dies ist ein schreibgeschütztes Konto, das von
SAP Solution Manager für den Zugriff auf BI-
Plattform-Komponenten verwendet wird.
Anmerkung:
Objektmigrationen werden am besten von Mitgliedern der Administratorgruppe, insbesondere dem
Administratorbenutzerkonto durchgeführt. Um ein Objekt zu migrieren, müssen verschiedene zugehörige
Objekte u.U. ebenfalls migriert werden. Der Erwerb der erforderlichen Sicherheitsberechtigungen für sämtliche Objekte ist für ein delegiertes Administratorkonto eventuell nicht möglich.
5.1.2 Gruppenverwaltung
Bei Gruppen handelt es sich um Zusammenstellungen von Benutzern, die über dieselben
Kontoberechtigungen verfügen. Daher können Gruppen auf der Basis von Abteilungen, Rollen oder
Standorten erstellt werden. Gruppen bieten Ihnen die Möglichkeit, Benutzerrechte an einem zentralen
Punkt (der Gruppe) zu ändern, anstatt die Rechte für jedes Benutzerkonto einzeln zu ändern. Zudem haben Sie die Möglichkeit, einer Gruppe oder Gruppen Objektrechte zuzuweisen.
Im Bereich "Benutzer und Gruppen" können Sie Gruppen erstellen, die einer Anzahl von Personen den
Zugriff auf den Bericht oder Ordner ermöglichen. Dadurch können Sie Änderungen zentral vornehmen, anstatt jedes Benutzerkonto einzeln zu ändern. Sie können auch die verschiedenen standardmäßigen
Gruppenkonten anzeigen lassen, die in der Tabelle “Standard-Gruppenkonten” enthalten sind.
Um verfügbare Gruppen in der CMC anzuzeigen, klicken Sie im Strukturbereich auf Gruppenliste.
Alternativ können Sie auf Gruppenhierarchie klicken, um eine hierarchische Liste aller verfügbaren
Gruppen anzuzeigen.
Tabelle 5-2: Standard-Gruppenkonten
Kontoname
Administratoren
Beschreibung
Mitglieder dieser Gruppe können sämtliche Aufgaben in allen BI-Plattform-Anwendungen ausführen (CMC, CCM, Publishing-Assistent und BI-
Launchpad). Die Gruppe Administratoren enthält standardmäßig nur den Benutzer "Administrator".
Alle
Jeder Benutzer ist Mitglied der Gruppe Alle.
100 2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
Kontoname
QaaWS-Gruppendesigner
Beschreibung
Mitglieder dieser Gruppe haben Zugriff auf Query as a Web Service.
Benutzer des Berichtskonvertierungstools
Mitglieder dieser Gruppe haben Zugriff auf das
Berichtskonvertierungstool.
Übersetzer
Universe Designer-Benutzer
Mitglieder dieser Gruppe haben Zugriff auf das
Übersetzungsmanager-Tool.
Benutzer, die dieser Gruppe angehören, erhalten
Zugriff auf den Universe Designer-Ordner und den Ordner Verbindungen. Diese Benutzer können steuern, wer Zugriff auf Designer erhalten soll. Sie müssen dieser Gruppe bei Bedarf Benutzer hinzufügen. Standardmäßig enthält diese
Gruppe keine Benutzer.
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Funktionsweise von Rechten in der BI-Plattform
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Gewähren von Zugriff für Benutzer und Gruppen
5.1.3 Verfügbare Authentifizierungstypen
Bevor Sie in der BI-Plattform Benutzkonten und -gruppen einrichten, legen Sie fest, welcher
Authentifizierungstyp verwendet werden soll. In der Tabelle “Authentifizierungstypen” sind die
Authentifizierungsoptionen zusammengefasst, die Ihnen zur Verfügung stehen können, je nachdem, welche Sicherheitstools Ihr Unternehmen verwendet.
101 2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
Tabelle 5-3: Authentifizierungstypen
Authentifizierungstyp
Enterprise
LDAP
Windows AD
SAP
Oracle EBS
Beschreibung
Verwenden Sie die vom System vorgegebene
Enterprise-Authentifizierung, wenn Sie für die
Arbeit mit der BI-Plattform eindeutige Konten und
Gruppen erstellen möchten, oder wenn Sie noch keine Benutzer- und Gruppenhierarchie auf einem
LDAP-Verzeichnisserver oder Windows AD-Server erstellt haben.
Wenn Sie einen LDAP-Verzeichnisserver einrichten, können Sie bestehende LDAP-Benutzerkonten und -Gruppen in der BI-Plattform verwenden.
Nach der Zuordnung von LDAP-Konten zur BI-
Plattform sind Benutzer in der Lage, mit ihrem
LDAP-Benutzernamen und -kennwort auf BI-
Plattform-Anwendungen zuzugreifen. Dadurch ist es nicht notwendig, Benutzer- und Gruppenkonten in der BI-Plattform neu zu erstellen.
Sie können vorhandene Windows AD-Benutzerkonten und -gruppen in der BI-Plattform nutzen.
Wenn Sie der BI-Plattform AD-Konten zuordnen, können sich Benutzer mit ihrem AD-Benutzernamen und -kennwort bei der BI-Plattform anmelden. Dadurch ist es nicht notwendig, Benutzerund Gruppenkonten in der BI-Plattform neu zu erstellen.
Sie können vorhandene SAP-Rollen den BI-
Plattform-Konten zuordnen. Nach der Zuordnung der SAP-Rollen sind Benutzer in der Lage, sich mit ihren SAP-Anmeldedaten bei BI-Plattform-
Anwendungen anzumelden. Dadurch ist es nicht notwendig, Benutzer- und Gruppenkonten in der
BI-Plattform neu zu erstellen.
Sie können vorhandene Oracle EBS-Rollen den
BI-Plattform-Konten zuordnen. Nach der Zuordnung der Oracle EBS-Rollen sind Benutzer in der
Lage, sich mit ihren Oracle EBS-Anmeldedaten bei BI-Plattform-Anwendungen anzumelden. Dadurch ist es nicht notwendig, Benutzer- und
Gruppenkonten in der BI-Plattform neu zu erstellen.
102 2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
Authentifizierungstyp
Siebel
PeopleSoft Enterprise
JD Edwards EnterpriseOne
Beschreibung
Sie können vorhandene Siebel-Rollen den BI-
Plattform-Konten zuordnen. Nach der Zuordnung der Siebel-Rollen sind Benutzer in der Lage, sich mit ihren Siebel-Anmeldedaten bei BI-Plattform-
Anwendungen anzumelden. Dadurch ist es nicht notwendig, Benutzer- und Gruppenkonten in der
BI-Plattform neu zu erstellen.
Sie können vorhandene PeopleSoft-Rollen den
BI-Plattform-Konten zuordnen. Nach der Zuordnung der PeopleSoft-Rollen sind Benutzer in der
Lage, sich mit ihren PeopleSoft-Anmeldedaten bei BI-Plattform-Anwendungen anzumelden. Dadurch ist es nicht notwendig, Benutzer- und
Gruppenkonten in der BI-Plattform neu zu erstellen.
Sie können vorhandene JD Edwards-Rollen den
BI-Plattform-Konten zuordnen. Nach der Zuordnung der JD Edwards-Rollen sind Benutzer in der
Lage, sich mit ihren JD Edwards-Anmeldedaten bei BI-Plattform-Anwendungen anzumelden. Dadurch ist es nicht notwendig, Benutzer- und
Gruppenkonten in der BI-Plattform neu zu erstellen.
5.2 Verwalten von Enterprise-Konten und allgemeinen Konten
Da die Enterprise-Authentifizierung die standardmäßige Authentifizierungsmethode für die BI-Plattform ist, wird sie bei der ersten Installation des Systems automatisch aktiviert. Wenn Sie Benutzer und
Gruppen hinzufügen und verwalten, verwaltet die BI-Plattform die Benutzer- und Gruppeninformationen in der eigenen Datenbank.
Anmerkung:
Wenn ein Benutzer seine Websitzung bei der BI-Plattform abmeldet, indem er zu einer anderen Seite als von der BI-Plattform navigiert oder seinen Webbrowser schließt, wird die Enterprise-Sitzung nicht abgemeldet und weiterhin eine Lizenz beansprucht. Die Enterprise-Sitzung läuft nach ungefähr 24
Stunden ab. Um die Enterprise-Sitzung des Benutzers zu beenden und die Lizenz freizugeben, damit sie von anderen Benutzern verwendet werden kann, muss sich der Benutzer von der Plattform abmelden.
103 2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
5.2.1 So erstellen Sie ein Benutzerkonto
Wenn Sie einen neuen Benutzer erstellen, legen Sie dessen Eigenschaften fest und wählen für ihn die
Gruppe bzw. Gruppen aus.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" der CMC.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Neu > Neuer Benutzer.
Das Dialogfeld "Neuer Benutzer" wird angezeigt.
3.
Zum Erstellen eines Enterprise-Benutzers a.
Wählen Sie Enterprise aus der Liste Authentifizierungstyp aus.
b.
Geben Sie den Kontonamen, den vollständigen Namen, E-Mail sowie eine Beschreibung ein.
Tipp:
Verwenden Sie den Bereich "Beschreibung", um weitere Informationen über den Benutzer oder das Konto einzufügen.
c.
Geben Sie die Kennwortinformationen und Einstellungen an.
4.
Zum Erstellen eines Benutzers, der sich mit einem anderen Authentifizierungstyp anmeldet, wählen
Sie die entsprechende Option in der Liste Authentifizierungstyp aus, und geben Sie den
Kontonamen ein.
5.
Geben Sie an, wie das Benutzerkonto gemäß den von Ihrer SAP BusinessObjects Business
Intelligence-Lizenzvereinbarung vorgegebenen Optionen bezeichnet werden soll.
• Wählen Sie die Option Zugriffslizenzbenutzer aus, wenn dieser Benutzer zu einer
Lizenzvereinbarung gehört, die angibt, wie viele Benutzer gleichzeitig angemeldet sein dürfen.
• Wählen Sie die Option Namenslizenzbenutzer aus, wenn dieser Benutzer zu einer
Lizenzvereinbarung gehört, bei der der Name eines bestimmten Benutzers mit einer Lizenz verbunden ist. Namenslizenzen sind hilfreich für Personen, die unabhängig von der Anzahl der derzeit angemeldeten Benutzer Zugriff auf die BI-Plattform benötigen.
6.
Klicken Sie auf Erstellen und schließen.
Der Benutzer wird dem System und automatisch der Gruppe "Alle" hinzugefügt. Für den Benutzer wird automatisch ein Posteingang sowie ein Enterprise-Alias erstellt. Jetzt können Sie den Benutzer nun einer Gruppe hinzufügen oder Rechte für ihn festlegen.
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Funktionsweise von Rechten in der BI-Plattform
5.2.2 So ändern Sie ein Benutzerkonto
104 2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
Verwenden Sie dieses Verfahren, um die Eigenschaften oder Gruppenmitgliedschaft eines Benutzers zu ändern.
Anmerkung:
Wenn Sie Änderungen vornehmen, wirkt sich dies auf den Benutzer aus, sofern dieser angemeldet ist.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" der CMC.
2.
Wählen Sie den Benutzer aus, dessen Eigenschaften Sie ändern möchten.
3.
Klicken Sie auf Verwalten > Eigenschaften.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" des Benutzers wird angezeigt.
4.
Ändern Sie die Eigenschaften für den Benutzer.
Zusätzlich zu den Optionen, die beim Erstellen des Kontos verfügbar waren, haben Sie nun die
Möglichkeit, das Konto zu deaktivieren, indem Sie das Kontrollkästchen Konto ist deaktiviert aktivieren.
Anmerkung:
Alle an dem Benutzerkonto vorgenommenen Änderungen werden erst angezeigt, wenn sich der
Benutzer das nächste Mal anmeldet.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
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Erstellen eines neuen Alias für einen vorhandenen Benutzer
5.2.3 So löschen Sie ein Benutzerkonto
Verwenden Sie dieses Verfahren, um das Konto eines Benutzers zu löschen. Eventuell erhält der
Benutzer eine Fehlermeldung, wenn Sie das Konto löschen, wenn er/sie angemeldet ist. Wenn Sie ein
Benutzerkonto löschen, werden außerdem der Favoritenordner, die persönlichen Kategorien und der
Posteingang des jeweiligen Benutzers gelöscht.
Wenn Sie annehmen, dass der Benutzer zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf das Konto zugreifen möchte, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Konto ist deaktiviert im Dialogfeld "Eigenschaften" des ausgewählten Benutzers, anstatt das Konto zu löschen.
Anmerkung:
Durch das Löschen eines Benutzerkontos wird nicht automatisch verhindert, dass sich der Benutzer erneut bei der BI-Plattform anmelden kann. Falls das Benutzerkonto auch auf einem
Dritthersteller-System eingerichtet wurde und einer Dritthersteller-Gruppe angehört, die der BI-Plattform zugeordnet wurde, ist der Benutzer möglicherweise weiterhin in der Lage, sich anzumelden.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" der CMC.
2.
Wählen Sie den Benutzer aus, den Sie löschen möchten.
3.
Klicken Sie auf Verwalten > Löschen.
105 2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
Das Dialogfeld zum Bestätigen des Löschvorgangs wird angezeigt.
4.
Klicken Sie auf OK.
Das Benutzerkonto wird gelöscht.
Verwandte Themen
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So ändern Sie ein Benutzerkonto
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So löschen Sie ein Benutzerkonto
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So deaktivieren Sie einen Alias
5.2.4 Erstellen von neuen Gruppen
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" der CMC.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Neu > Neue Gruppe.
Das Dialogfeld "Neue Benutzergruppe erstellen" wird angezeigt.
3.
Geben Sie Gruppennamen und Beschreibung ein.
4.
Klicken Sie auf OK.
Nachdem Sie eine neue Gruppe erstellt haben, können Sie Benutzer und Untergruppen hinzufügen oder eine Gruppenmitgliedschaft festlegen, so dass die neue Gruppe eigentlich eine Untergruppe ist.
Da Untergruppen Ihnen zusätzliche Strukturierungsmöglichkeiten bieten, sind sie beim Festlegen von
Objektrechten hilfreich, um den Zugriff von Benutzern auf den BI-Plattform-Inhalt zu steuern.
5.2.5 So ändern Sie die Eigenschaften einer Gruppe
Sie können die Eigenschaften einer Gruppe ändern, indem Sie Änderungen an den gewünschten
Einstellungen vornehmen.
Anmerkung:
Auf Benutzer, die der Gruppe angehören, wirkt sich die Änderung bei der nächsten Anmeldung aus.
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" der CMC die Gruppe aus.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Eigenschaften.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird angezeigt.
3.
Ändern Sie die Eigenschaften für die Gruppe.
Klicken Sie auf die Links in der Navigationsliste, um die verschiedenen Dialogfelder zu öffnen und unterschiedliche Eigenschaften zu bearbeiten.
• Wenn Sie den Titel oder die Beschreibung für die Gruppe ändern möchten, klicken Sie auf
Eigenschaften.
106 2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
• Wenn Sie die Rechte ändern möchten, die Subjekte für die Gruppe haben, klicken Sie auf
Benutzersicherheit.
• Wenn Sie Profilwerte für Gruppenmitglieder ändern möchten, klicken Sie auf Profilwerte.
• Wenn die Gruppe einer anderen Gruppe als Untergruppe hinzugefügt werden soll, klicken Sie auf Mitglied von.
4.
Klicken Sie auf Speichern.
5.2.6 So zeigen Sie Gruppenmitglieder an
Sie können dieses Verfahren verwenden, um die Benutzer anzuzeigen, die zu einer bestimmten Gruppe gehören.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" der CMC.
2.
Erweitern Sie die Gruppenhierarchie im Strukturbereich.
3.
Wählen Sie die Gruppe im Strukturbereich aus.
Anmerkung:
Das Anzeigen Ihrer Liste kann einige Minuten dauern, wenn die Gruppe eine große Anzahl von
Benutzern enthält oder einem Dritthersteller-Verzeichnis zugeordnet ist.
Es wird eine Liste der Benutzer angezeigt, die der Gruppe angehören.
5.2.7 Hinzufügen von Untergruppen
Sie können eine Gruppe einer weiteren Gruppe hinzufügen. Wenn Sie so vorgehen, wird die von Ihnen hinzugefügte Gruppe zu einer Untergruppe.
Anmerkung:
Das Hinzufügen einer Untergruppe ist mit dem Festlegen einer Gruppenmitgliedschaft vergleichbar.
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" der CMC die Gruppe aus, die Sie einer anderen Gruppe als Untergruppe hinzufügen möchten.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Gruppe beitreten.
Das Dialogfeld "Gruppe beitreten" wird angezeigt.
3.
Verschieben Sie die Gruppe, der Sie die erste Gruppe hinzufügen möchten, aus der Liste Verfügbare
Gruppen in die Liste Zielgruppe(n).
4.
Klicken Sie auf OK.
Verwandte Themen
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Festlegen von Gruppenmitgliedschaften
107 2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
5.2.8 Festlegen von Gruppenmitgliedschaften
Sie können festlegen, dass eine Gruppe Mitglied einer anderen Gruppe ist. Die Gruppe, die zum Mitglied wird, wird als Untergruppe bezeichnet. Die Gruppe, der Sie die Untergruppe hinzufügen, ist die
übergeordnete Gruppe. Eine Untergruppe übernimmt die Rechte der übergeordneten Gruppe.
1.
Klicken Sie im Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" der CMC auf die Gruppe, die Sie einer anderen Gruppe hinzufügen möchten.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Mitglied von.
Das Dialogfeld "Mitglied von" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie auf Gruppe beitreten.
Das Dialogfeld "Gruppe beitreten" wird angezeigt.
4.
Verschieben Sie die Gruppe, der Sie die erste Gruppe hinzufügen möchten, aus der Liste Verfügbare
Gruppen in die Liste Zielgruppe(n).
Alle Rechte, die zu der übergeordneten Gruppe gehören, werden von der neuen, von Ihnen erstellten
Gruppe übernommen.
5.
Klicken Sie auf OK.
Sie kehren zum Dialogfeld "Mitglied von" zurück, und die übergeordnete Gruppe wird in der Liste der übergeordneten Gruppen angezeigt.
5.2.9 So löschen Sie eine Gruppe
Sie können eine Gruppe löschen, wenn Sie sie nicht mehr benötigen. Die Standardgruppen
"Administratoren" und "Alle" können nicht gelöscht werden.
Anmerkung:
• Auf Benutzer, die der gelöschten Gruppe angehören, wirkt sich die Änderung bei der nächsten
Anmeldung aus.
• Benutzer, die der gelöschten Gruppe angehören, verlieren alle von der Gruppe übernommenen
Rechte.
Um Dritthersteller-Authentifizierungsgruppen, beispielsweise die Gruppe Windows AD-Benutzer, zu löschen, verwenden Sie den Verwaltungsbereich "Authentifizierung" in der CMC.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" der CMC.
2.
Wählen Sie die Gruppe aus, die Sie löschen möchten.
3.
Klicken Sie auf Verwalten > Löschen.
Das Dialogfeld zum Bestätigen des Löschvorgangs wird angezeigt.
108 2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
4.
Klicken Sie auf OK.
Die Gruppe wird gelöscht.
5.2.10 Hinzufügen von Benutzern oder Benutzergruppen in Massenvorgängen
Sie können Benutzer oder Benutzergruppen anhand einer CSV-Datei (kommagetrennte Datei) in Massen zur CMC hinzufügen.
1.
Melden Sie sich bei der CMC an.
2.
Klicken Sie auf der Registerkarte "Benutzer und Gruppen" auf Verwalten > Benutzergruppe
importieren > Benutzer-/Gruppen-/DB-Zugangsdaten.
Das Fenster "Benutzer-/Gruppen-/DB-Zugangsdaten" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie auf Durchsuchen, wählen Sie eine CSV-Datei und klicken auf Verifizieren.
Die Datei wird verarbeitet. Wenn die Daten korrekt formatiert werden, wird die Schaltfläche
Importieren aktiviert.
4.
Klicken Sie auf Importieren.
Die Benutzer und Gruppen werden in die CMC importiert.
Beispiel: Beispiel für eine CSV-Datei
Add,MyGroup,MyUser1,MyFullName,Password1,[email protected],ProfileName,ProfileValue
Nicht vergessen:
Folgende Bedingungen gelten für den Prozess der Massenhinzufügung:
• Jede Zeile in der CSV-Datei, die einen Fehler enthält, wird vom Importprozess ausgeschlossen.
• Benutzerkonten sind nach dem Import anfänglich deaktiviert.
• Sie können beim Erstellen neuer Benutzer leere Kennwörter verwenden. Sie müssen jedoch ein gültiges Enterprise-Authentifizierungskennwort für eine nachfolgende Aktualisierung der vorhandenen Benutzer verwenden.
Um die von Ihnen hinzugefügten Benutzer und Benutzergruppen zu überprüfen, klicken Sie auf
Verwalten > Benutzergruppe importieren > Verlauf in der Registerkarte "Benutzer und Gruppen".
5.2.11 So aktivieren Sie das Guest-Konto
Das Guest-Konto ist standardmäßig deaktiviert, um sicherzustellen, dass sich niemand unter diesem
Konto bei der BI-Plattform anmelden kann. Durch diese Standardeinstellung wird auch die anonyme
Einzelanmeldung der BI-Plattform deaktiviert, sodass Benutzer nur mit einem gültigen Benutzernamen und Kennwort Zugriff auf BI-Launchpad erhalten.
109 2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
Führen Sie diese Aufgabe aus, wenn Sie das Guest-Konto aktivieren möchten, damit Benutzer für den
Zugriff auf BI-Launchpad kein eigenes Konto verwenden müssen.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" der CMC.
2.
Klicken Sie im Navigationsbereich auf Benutzerliste.
3.
Wählen Sie Guest aus.
4.
Klicken Sie auf Verwalten > Eigenschaften.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird angezeigt.
5.
Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Konto ist deaktiviert.
6.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
5.2.12 Hinzufügen von Benutzern zu Gruppen
Benutzer können Gruppen auf folgende Weisen hinzugefügt werden:
• Wählen Sie die Gruppe aus, und klicken Sie dann auf Aktionen > Elemente zur Gruppe hinzufügen.
• Wählen Sie den Benutzer aus, und klicken Sie dann auf Aktionen > Mitglied von.
• Wählen Sie den Benutzer aus, und klicken Sie dann auf Aktionen > Gruppe beitreten.
In den folgenden Verfahren wird beschrieben, wie Sie Gruppen unter Verwendung dieser Methoden
Benutzer hinzufügen.
Verwandte Themen
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Festlegen von Gruppenmitgliedschaften
5.2.12.1 Hinzufügen von Benutzern zu einer oder mehreren Gruppen
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" der CMC.
2.
Wählen Sie den Benutzer aus, den Sie einer Gruppe hinzufügen möchten.
3.
Klicken Sie auf Aktionen > Gruppe beitreten.
Anmerkung:
Standardmäßig sind alle BI-Plattform-Benutzer des Systems Mitglied der Gruppe "Alle".
Das Dialogfeld "Gruppe beitreten" wird angezeigt.
4.
Verschieben Sie die Gruppe, der Sie den Benutzer hinzufügen möchten, aus der Liste Verfügbare
Gruppen in die Liste Zielgruppe(n).
110 2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
Tipp:
Verwenden Sie UMSCHALTTASTE + Klicken oder STRG + Klicken, um mehrere Gruppen auszuwählen.
5.
Klicken Sie auf OK.
5.2.12.2 Hinzufügen von Benutzern zu einer oder mehreren Gruppen
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" der CMC die Gruppe aus.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Elemente zur Gruppe hinzufügen.
Das Dialogfeld "Hinzufügen" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie auf Benutzerliste.
Die Liste Verfügbare Benutzer/Gruppen wird regeneriert und enthält alle Benutzerkonten im
System.
4.
Verschieben Sie den Benutzer, den Sie der Gruppe hinzufügen möchten, aus der Liste Verfügbare
Benutzer/Gruppen in die Liste Ausgewählte Benutzer/Gruppen.
Tipp:
• Um mehrere Benutzer auszuwählen, verwenden Sie die Kombination UMSCHALTTASTE +
Klicken oder STRG + Klicken.
• Um einen bestimmten Benutzer zu suchen, verwenden Sie das Suchfeld.
• Wenn im System viele Benutzer vorhanden sind, klicken Sie auf die Schaltflächen "Zurück" und
"Weiter", um durch die Ordnerliste zu navigieren.
5.
Klicken Sie auf OK.
5.2.13 Ändern der Kennworteinstellungen
In der CMC können Sie die Kennworteinstellungen für einen bestimmten Benutzer oder für alle Benutzer im System ändern. Die verschiedenen nachfolgend aufgeführten Beschränkungen gelten nur für
Enterprise-Konten, d.h. sie gelten nicht für Konten, die Sie einer externen Benutzerdatenbank (LDAP oder Windows AD) zugeordnet haben. Normalerweise können Sie jedoch im externen System den externen Konten ähnliche Beschränkungen auferlegen.
5.2.13.1 Ändern der Benutzerkennworteinstellungen
111 2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
112
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" der CMC.
2.
Wählen Sie den Benutzer aus, dessen Kennworteinstellungen Sie ändern möchten.
3.
Klicken Sie auf Verwalten > Eigenschaften.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird angezeigt.
4.
Aktivieren oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen, das zu der Kennworteinstellung gehört, die
Sie ändern möchten.
Folgende Optionen stehen zur Verfügung:
•
Kennwort ist zeitlich unbegrenzt gültig
•
Benutzer muss Kennwort bei der nächsten Anmeldung ändern
•
Benutzer kann Kennwort nicht ändern
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
5.2.13.2 Ändern der allgemeinen Kennworteinstellungen
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Authentifizierung" der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf Enterprise.
Das Dialogfeld "Enterprise" wird angezeigt.
3.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen der gewünschten Kennworteinstellungen und geben Sie ggf.
einen Wert ein.
Die untenstehende Tabelle gibt den Mindest- und den Höchstwert für jede Einstellung an.
Tabelle 5-4: Kennworteinstellungen
Empfohlener Höchstwert Kennworteinstellung Minimum
Kennwörter mit Groß- und
Kleinschreibung obligatorisch machen
N/A N/A
64 Zeichen
Mindestens N Zeichen
0 Zeichen
Kennwort muss alle n Tage geändert werden
1 Tag
Die letzten N Kennwörter dürfen nicht wiederverwendet werden
1 Kennwort
100 Tage
100 Kennwörter
2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
Kennworteinstellung Minimum
Mindestens N Minuten bis zur Änderung des Kennworts warten
0 Minuten
Konto nach N fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen deaktivieren
1 Fehlschläge
Zähler für fehlgeschlagene
Anmeldungen nach N Minuten zurücksetzen
1 Minute
Konto nach N Minuten wieder aktivieren
0 Minuten
4.
Klicken Sie auf Aktualisieren.
Inaktive Benutzerkonten werden nicht automatisch deaktiviert.
Empfohlener Höchstwert
100 Minuten
100 Fehlschläge
100 Minuten
100 Minuten
5.2.14 Gewähren von Zugriff für Benutzer und Gruppen
Sie können Benutzern und Gruppen Administratorzugriff auf andere Benutzer und Gruppen gewähren.
Zu den Administratorrechten zählen das Anzeigen, Bearbeiten und Löschen von Objekten, das Anzeigen und Löschen von Objektinstanzen sowie das Anhalten von Objektinstanzen. Beispielsweise können
Sie der IT-Abteilung zu Fehlerbehebungs- und Systemwartungszwecken das Bearbeiten und Löschen von Objekten gestatten.
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So weisen Sie einer Zugriffskontrollliste für ein Objekt Prinzipale hinzu
5.2.15 Steuern des Zugriffs auf Posteingänge von Benutzern
113 2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
Wenn Sie einen Benutzer hinzufügen, wird vom System automatisch ein Posteingang für diesen Benutzer erstellt. Der Posteingang hat denselben Namen wie der Benutzer. Das Zugriffsrecht für den Posteingang eines Benutzers ist standardmäßig dem Benutzer und dem Administrator vorbehalten.
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Verwalten von Sicherheitseinstellungen für Objekte in der CMC
5.2.16 Konfigurieren von BI-Launchpad-Optionen
Administratoren können konfigurieren, wie Benutzer auf BI-Launchpad-Anwendungen zugreifen können.
Bei der Konfiguration der Eigenschaften der BOE.war-Datei können Sie angeben, welche Informationen auf dem Anmeldebildschirm des Benutzers angezeigt werden. Sie können die
BI-Launchpad-Einstellungen für bestimmte Gruppen auch über die CMC festlegen.
5.2.16.1 Konfigurieren des BI-Launchpad-Anmeldebildschirms
Am BI-Launchpad-Anmeldebildschirm werden Benutzer standardmäßig aufgefordert, Benutzernamen und Kennwort einzugeben. Sie können Benutzer auch zur Angabe des CMS-Namens und
Authentifizierungstyps auffordern. Um diese Einstellung zu ändern, müssen Sie die
BI-Launchpad-Eigenschaften für die Datei BOE.war-bearbeiten.
5.2.16.1.1 Konfigurieren des Anmeldebildschirms von BI-Launchpad
Damit Sie die Standardeinstellungen von BI-Launchpad ändern können, müssen Sie benutzerdefinierte
BI-Launchpad-Eigenschaften für die BOE.war-Datei festlegen. Diese Datei ist auf dem Rechner implementiert, der den Webanwendungsserver hostet.
1.
Wechseln Sie in Ihrer BI-Plattform-Installation in folgendes Verzeichnis:
<INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects Enterprise XI
4.0\warfiles\webapps\BOE\WEB-INF\config\custom\
Anmerkung:
Wenn Sie die mit der BI-Plattform installierte Tomcat-Version verwenden, können Sie auch auf folgendes Verzeichnis zugreifen: C:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\Tomcat6\we bapps\BOE\WEB-INF\config\custom
• Wenn Sie einen anderen unterstützten Webanwendungsserver verwenden, schlagen Sie den richtigen Pfad in der Begleitdokumentation Ihres Webanwendungsservers nach.
2.
Erstellen Sie eine neue Datei.
114 2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
115
Anmerkung:
Verwenden Sie Notepad oder ein anderes Textbearbeitungsprogramm.
3.
Speichern Sie die Datei unter folgendem Namen:
BIlaunchpad.properties
4.
Fügen Sie Folgendes hinzu, um die Authentifizierungsoptionen auf dem Anmeldebildschirm von
BI-Launchpad einzubeziehen: authentication.visible=true
5.
Fügen Sie Folgendes hinzu, um den Standardauthentifizierungstyp zu ändern: authentication.default=<authentication>
Ersetzen Sie <authentication> durch eine der folgenden Optionen:
Authentifizierungstyp
Enterprise
LDAP
Windows AD
SAP
Wert von <authentication>
secEnterprise secLDAP secWinAD secSAPR3
6.
Geben Sie Folgendes ein, um Benutzer zur Eingabe des CMS-Namens auf dem Anmeldebildschirm von BI-Launchpad aufzufordern: cms.visible=true
7.
Speichern und schließen Sie die Datei.
8.
Starten Sie Ihren Webanwendungsserver neu.
Verwenden Sie zur erneuten Implementierung der BOE.war-Datei auf dem Webanwendungsserver
WDeploy. Weitere Informationen zum Umgang mit WDeploy finden Sie im Handbuch für die
Implementierung von Webanwendungen für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
5.2.16.2 Konfigurieren der BI-Launchpad-Einstellungen für Gruppen
Die Administratoren können die BI-Launchpad-Einstellungen für bestimmte Benutzergruppen einstellen.
Diese Einstellungen dienen dann als BI-Launchpad-Standardeinstellungen für alle Benutzer in der
Gruppe.
Anmerkung:
Wenn Benutzer eigene Einstellungen definiert haben, werden keine der vom Administrator definierten
Einstellungen in der BI-Launchpad-Ansicht der Benutzer widergespiegelt. Die Benutzer können jederzeit von ihren eigenen Einstellungen zu den vom Administrator definierten umschalten und die aktualisierten
Einstellungen verwenden.
2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
Standardmäßig sind keine BI-Launchpad-Einstellungen für Benutzergruppen definiert. Administratoren können Einstellungen für Folgendes angeben:
• Startseite (Registerkarte)
• Dokumente: Startspeicherort
• Ordner
• Kategorien
• Maximale Anzahl von Objekten pro Seite
• In der Registerkarte "Dokumente" angezeigte Spalten
• Anzeigen von Dokumenten in BI-Launchpad – über Registerkarten oder in einem neuen Fenster
5.2.16.2.1 Festlegen von BI-Launchpad-Einstellungen für eine Gruppe
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" der CMC.
2.
Wählen Sie die Gruppe in der Gruppenliste aus.
3.
Klicken Sie auf Aktionen > BI-Launchpad-Einstellungen
Das Dialogfeld "BI-Launchpad-Einstellungen" wird angezeigt
4.
Deaktivieren Sie Keine Einstellungen definiert.
5.
So legen Sie die Startansicht eines Benutzers fest:
• Damit die Registerkarte Startseite bei der ersten Anmeldung des Benutzers angezeigt wird, klicken Sie auf Startseite, und wählen Sie eine der folgenden Optionen:
Option
Standard-Startseite
Startseite auswählen
Beschreibung
Die Standard-Startseite aus dem Lieferumfang der der BI-
Plattform wird angezeigt.
Eine bestimmte Webseite wird als Startseite angezeigt.
Klicken Sie auf Startseite durchsuchen. Wählen Sie im
Fenster "Benutzerdefinierte Startseite auswählen" ein Repository-Objekt aus, und klicken Sie auf Öffnen.
Anmerkung:
Sie können nur ein Objekt auswählen, das bereits zum Repository hinzugefügt wurde.
• Damit die Registerkarte Dokumente bei der ersten Anmeldung des Benutzers angezeigt wird, klicken Sie auf Dokumente, und geben Sie dann das Fach und den Knoten an, die standardmäßig geöffnet sind. Sie können zwischen Folgenden wählen
116 2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
117
Fach
Eigene Dateien
Ordner
Kategorien
Knotenoptionen
Wählen Sie eine der folgenden Optionen für die Anzeige in der Registerkarte
Dokumente:
• Meine Favoriten
• Persönliche Kategorien
• Mein Posteingang
Wählen Sie eine der folgenden Optionen:
• Öffentliche Ordner: Zeigt die öffentlichen Ordner in der Registerkarte
Dokumente an
• Öffentlichen Ordner auswählen
Klicken Sie auf Ordner durchsuchen, um einen bestimmten öffentlichen
Ordner auszuwählen, der in der Registerkarte Dokumente angezeigt werden soll.
Wählen Sie eine der folgenden Optionen:
• Öffentliche Kategorien: Zeigt die öffentlichen Kategorien in der Registerkarte Dokumente an
• Öffentliche Kategorie auswählen
Klicken Sie auf Ordner durchsuchen, um eine bestimmte öffentliche Kategorie auszuwählen, die in der Registerkarte Dokumente angezeigt werden soll.
Wenn Sie z.B. wünschen, dass bei der ersten Anmeldung das Fach Meine Dokumente in
BI-Posteingang des Benutzers geöffnet ist, klicken Sie auf Meine Dokumente und danach auf
Mein Posteingang.
6.
Wählen Sie unter "Wählen Sie die in der Registerkarte "Dokumente" angezeigten Spalten aus" die
Übersichtsinformationen aus, die Sie zu jedem Objekt im Bereich Liste des Benutzers anzeigen möchten:
•
Typ
•
Letzte Ausführung
•
Instanzen
•
Beschreibung
•
Erstellt von
•
Erstellt am
•
Speicherort (Kategorien)
•
Empfangen am (Posteingang)
•
Von (Posteingang)
7.
Geben Sie unter "Ort für Dokumentanzeige festlegen" an, wie die Benutzer Dokumente anzeigen sollen.
Die Benutzer können Dokumente öffnen, um sie in neuen Registerkarten in BI-Launchpad oder in neuen Webbrowserfenstern anzuzeigen.
2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
8.
Geben Sie im Feld Maximale Anzahl an Elementen pro Seite festlegen eine Zahl ein, um die die maximale Anzahl von Objekten anzugeben, die pro Seite angezeigt werden sollen, wenn ein Benutzer eine Liste von Objekten anzeigt.
9.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
Die angegebenen Einstellungen dienen als Standardeinstellungen für Benutzer in der Gruppe, die Sie in Schritt 2 ausgewählt haben. Allerdings sind die Benutzer in der Lage, eigene
BI-Launchpad-Einstellungen zu erstellen, wenn sie die Berechtigung besitzen, ihre Einstellungen festzulegen. Wenn die Benutzer nicht in der Lage sein sollen, die Einstellungen zu ändern, sollten Sie ihnen nicht die Berechtigung erteilen, Einstellungen festzulegen.
5.2.17 Verwalten von Attributen für Systembenutzer
BI-Plattform-Administratoren definieren und fügen Benutzerattribute Systembenutzern im Bereich
"Benutzerattributverwaltung" in der Central Management Console (CMC) hinzu. Sie können Attribute für folgende Benutzerverzeichnisse verwalten und erweitern:
• Enterprise
• SAP
• LDAP
• Windows AD
Beim Import von Benutzern von externen Verzeichnissen wie SAP, LDAP und Windows AD stehen im
Allgemeinen folgende Attribute für die Benutzerkonten zur Verfügung:
• Vollständiger Name
• E-Mail-Adresse
Attributnamen
Alle zum System hinzugefügten Attribute müssen folgende Eigenschaften besitzen:
• "Name"
• "Interner Name"
Die Eigenschaft “Name” ist die benutzerfreundliche Kennung des Attributs. Mit ihr werden bei der Arbeit mit der semantischen Universumsschicht Filter abgefragt. Weitere Informationen finden Sie in der
Dokumentation zum Universe-Design-Tool. Der “interne Name” wird von Entwicklern bei der Arbeit mit dem BI-Plattform-SDK verwendet. Diese Eigenschaft ist ein automatisch generierter Name.
Attributnamen dürfen nicht länger als 256 Zeichen sein und nur alphanumerische Zeichen und
Unterstriche enthalten.
Tipp:
Wenn Sie ungültige Zeichen für das Attribut "Name" angeben, wird von der BI-Plattform kein interner
Name generiert. Da interne Namen nicht geändert werden können, nachdem sie zum System hinzugefügt wurden, wird empfohlen, die geeigneten Attributnamen, bestehend aus alphanumerischen Zeichen und
Unterstrichen, sorgfältig auszuwählen.
118 2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
Voraussetzungen für die Erweiterung von zugeordneten Benutzerattributen
Konfigurieren Sie vor dem Hinzufügen von Benutzerattributen zum System alle relevanten
Authentifizierungs-Plugins für externe Benutzerverzeichnisse für die Zuordnung und den Import von
Benutzern. Machen Sie sich außerdem mit dem Schema der externen Verzeichnisse vertraut, insbesondere mit den für Zielattribute verwendeten Namen.
Anmerkung:
Für das SAP-Authentifizierungs-Plugin können nur die in der BAPIADDR3-Struktur enthaltenen Attribute angegeben werden. Weitere Informationen finden Sie in der SAP-Dokumentation.
Nachdem die BI-Plattform für die Zuordnung neuer Benutzerattribute konfiguriert wurde, werden die
Werte bei der nächsten geplanten Aktualisierung aufgefüllt. Alle Benutzerattribute werden im
Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" der CMC angezeigt.
5.2.18 Priorisierung von Benutzerattributen über mehrere Authentifizierungsoptionen hinweg
Bei der Konfiguration der Authentifizierungs-Plugins für SAP, LDAP und AD können Sie die
Prioritätsstufen für jedes Plugin in Bezug auf die anderen beiden angeben. Verwenden Sie beispielsweise im LDAP-Authentifizierungsbereich die Option Priorität der LDAP-Attributbindung im Verhältnis zu
anderen Attributbindungen festlegen, um die LDAP-Priorität in Bezug auf SAP und AD anzugeben.
Der Enterprise-Attributwert hat standardmäßig Priorität vor einem Wert eines externen Verzeichnisses.
Prioritäten für die Attributbindung werden nicht für ein bestimmtes Attribut, sondern auf Ebene des
Authentifizierungs-Plugins festgelegt.
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So ordnen Sie AD-Anwender und -Gruppen zu
5.2.19 Hinzufügen von neuen Benutzerattributen
Bevor Sie der BI-Plattform ein neues Benutzerattribut hinzufügen, müssen Sie das
Authentifizierungs-Plugin für das externe Verzeichnis, von dem aus Sie Benutzerkonten zuordnen, konfigurieren. Dies gilt für SAP, LDAP und Windows AD. Insbesondere müssen Sie die Option
Vollständigen Namen, E-Mail-Adresse und andere Attribute importieren für alle erforderlichen
Plugins aktivieren.
119 2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
Anmerkung:
Es müssen keine vorbereitenden Aufgaben vor der Erweiterung der Attribute für
Enterprise-Benutzerkonten ausgeführt werden.
Tipp:
Wenn Sie planen, dasselbe Attribut über mehrere Plugins hinweg zu erweitern, sollten Sie die entsprechende Attributbindungs-Prioritätsstufe basierend auf den Anforderungen Ihres Unternehmens festlegen.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Benutzerattributverwaltung" der CMC.
2.
Klicken Sie auf das Symbol Neues benutzerdefiniert zugeordnetes Attribut hinzufügen.
Das Dialogfeld "Attribut hinzufügen" wird angezeigt.
3.
Geben Sie den Namen für das neue Attribut in das Feld "Name" ein.
Die BI-Plattform verwendet den als benutzerfreundlichen Namen angegebenen Namen für das neue
Attribut.
Bei der Eingabe des benutzerfreundlichen Namens wird das Feld "Interner Name" automatisch im folgenden Format befüllt: SI_[benutzerfreundlicher_Name]. Der Systemadministrator gibt einen "benutzerfreundlichen" Attributnamen ein und die BI-Plattform generiert automatisch den
"internen" Namen.
4.
Ändern Sie das Feld "Interner Name" nach Bedarf unter Verwendung von Buchstaben, Ziffern oder
Unterstrichen.
Tipp:
Der Wert des Felds "Interner Name" kann nur zu diesem Zeitpunkt geändert werden. Der Wert kann nicht mehr geändert werden, nachdem das neue Attribut gespeichert wurde.
Falls das neue Attribut für Enterprise-Konten ist, überspringen Sie Schritt 8.
5.
Wählen Sie die entsprechende Option für Neue Quelle hinzufügen für aus der Liste aus, und klicken Sie auf das Symbol Hinzufügen. Folgende Optionen stehen zur Verfügung:
• "SAP"
• "LDAP"
• "AD"
Es wird eine Tabellenzeile für das in der angegebenen Attributquelle angegebene Attribut erstellt.
6.
Geben Sie in die Spalte Attributquellenname den Namen des Attributs im Quellverzeichnis ein.
Die BI-Plattform verfügt über keinen Mechanismus zur automatischen Verifizierung, ob der eingegebene Attributname im externen Verzeichnis vorhanden ist. Stellen Sie sicher, dass der angegebene Name richtig und gültig ist.
7.
Wiederholen Sie die Schritte 5 bis 6, falls zusätzliche Quellen für das neue Attribut erforderlich sind.
8.
Klicken Sie auf OK, um das neue Attribut zu speichern und an die BI-Plattform zu senden.
Der Name, der interne Name und die Quelle des neuen Attributs sowie der Attributquellenname werden im Verwaltungsbereich "Benutzerattributverwaltung" in der CMC aufgeführt.
Das neue Attribut und sein zugehöriger Wert für jedes betreffende Benutzerkonto wird nach der nächsten geplanten Regenerierung im Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" angezeigt.
120 2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
Wenn Sie mehrere Quellen für das neue Attribut verwenden, stellen Sie sicher, dass für jedes
Authentifizierungs-Plugin die richtigen Prioritäten für die Attributbindung angegeben werden.
5.2.20 Bearbeiten erweiterter Benutzerattribute
Gegen Sie wie folgt vor, um in der BI-Plattform erstellte Benutzerattribute zu bearbeiten. Sie können
Folgendes bearbeiten:
• den Namen des Attributs in der BI-Plattform
Anmerkung:
Dabei handelt es sich nicht um den internen Namen des Attributs. Nachdem ein Attribut erstellt und der BI-Plattform hinzugefügt wurde, kann der interne Name nicht mehr geändert werden. Zum
Entfernen eines internen Namens müssen Administratoren das zugehörige Attribut löschen.
• den Attributquellennamen
• Zusätzliche Quellen für das Attribut
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Benutzerattributverwaltung" der CMC.
2.
Wählen Sie das zu bearbeitende Attribut aus.
3.
Klicken Sie auf das Symbol Ausgewähltes Attribut bearbeiten.
Das Dialogfeld "Bearbeiten" wird angezeigt.
4.
Ändern Sie den Attributnamen oder die Quellinformationen.
5.
Klicken Sie auf OK, um die Änderungen zu speichern und an die BI-Plattform zu senden.
Die geänderten Werte werden im Verwaltungsbereich "Benutzerattributverwaltung" der CMC angezeigt.
Der geänderte Name und die geänderten Werte werden nach der nächsten zeitgesteuerten
Regenerierung im Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" angezeigt.
5.3 Verwalten von Aliasen
Wenn ein Benutzer in der BI-Plattform über mehrere Konten verfügt, können Sie diese über die Funktion
"Alias zuweisen" verknüpfen. Dies ist hilfreich, wenn ein Benutzer über ein Dritthersteller-Konto verfügt, das Enterprise und einem Enterprise-Konto zugeordnet ist.
Indem Sie dem Benutzer einen Alias zuweisen, kann er sich entweder unter Verwendung eines
Dritthersteller-Benutzernamens und -Kennworts oder eines Enterprise-Benutzernamens und -Kennworts anmelden. Mit einem Alias kann sich ein Benutzer daher über mehrere Authentifizierungstypen anmelden.
121 2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
In der CMC werden die Aliasinformationen im unteren Bereich des Dialogfelds "Eigenschaften" eines
Benutzers angezeigt. Benutzer können über beliebige Kombinationen von Enterprise-, LDAP- oder
Windows AD-Aliase verfügen.
5.3.1 Erstellen von Benutzern und Hinzufügen eines Dritthersteller-Alias
Wenn Sie einen Benutzer erstellen und einen anderen Authentifizierungstyp als "Enterprise" auswählen, erstellt das System den neuen Benutzer in der BI-Plattform und einen Dritthersteller-Alias für den
Benutzer.
Anmerkung:
Damit vom System der Dritthersteller-Alias erstellt wird, müssen die folgenden Kriterien erfüllt werden:
• Das Authentifizierungstool muss in der CMC aktiviert sein.
• Das Format des Kontonamens muss mit dem für den Authentifizierungstyp erforderlichen Format
übereinstimmen.
• Das Benutzerkonto muss im Authentifizierungstool des anderen Herstellers vorhanden sein und einer Gruppe angehören, die der BI-Plattform bereits zugeordnet wurde.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" der CMC.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Neu > Neuer Benutzer.
Das Dialogfeld "Neuer Benutzer" wird angezeigt.
3.
Wählen Sie den Authentifizierungstyp für den Benutzer, beispielsweise "Windows AD".
4.
Geben Sie den Namen des Drittherstellerkontos für den Benutzer ein, beispielsweise bsmith.
5.
Wählen Sie den Verbindungstyp für den Benutzer aus.
6.
Klicken Sie auf Erstellen und schließen.
Der Benutzer wird der BI-Plattform hinzugefügt und ihm wird ein Alias für den ausgewählten
Authentifizierungstyp zugewiesen, beispielsweise secWindowsAD:ENTERPRISE:bsmith. Falls erforderlich, können Sie Benutzern Aliase hinzufügen, zuweisen und neu zuweisen.
5.3.2 Erstellen eines neuen Alias für einen vorhandenen Benutzer
Sie können Aliase für bestehende BI-Plattform-Benutzer erstellen. Dabei kann es sich um einen
Enterprise-Alias oder einen Alias für ein Authentifizierungstool eines anderen Herstellers handeln.
Anmerkung:
Damit vom System der Dritthersteller-Alias erstellt wird, müssen die folgenden Kriterien erfüllt werden:
• Das Authentifizierungstool muss in der CMC aktiviert sein.
122 2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
• Das Format des Kontonamens muss mit dem für den Authentifizierungstyp erforderlichen Format
übereinstimmen.
• Das Benutzerkonto muss im Authentifizierungstool des anderen Herstellers vorhanden sein und einer Gruppe angehören, die der Plattform zugeordnet wurde.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" der CMC.
2.
Wählen Sie den Benutzer aus, dem Sie einen Alias hinzufügen möchten.
3.
Klicken Sie auf Verwalten > Eigenschaften.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird angezeigt.
4.
Klicken Sie auf Neuer Alias.
5.
Wählen Sie den Authentifizierungstyp aus.
6.
Geben Sie den Kontonamen für den Benutzer ein.
7.
Klicken Sie auf Aktualisieren.
Für den Benutzer wird ein Alias erstellt. Wenn Sie den Benutzer in der CMC anzeigen lassen, sind mindestens zwei Aliase aufgeführt, und zwar der dem Benutzer bereits zugewiesene und der von
Ihnen gerade erstellte Alias.
8.
Klicken Sie auf Speichern und schließen, um das Dialogfeld "Eigenschaften" zu schließen.
5.3.3 So weisen Sie einen Alias eines anderen Benutzers zu
Wenn Sie einem Benutzer einen Alias zuweisen, übertragen Sie einen Dritthersteller-Alias von einem anderen Benutzer auf den aktuell angezeigten Benutzer. Sie können keine Enterprise-Aliase zuweisen oder neu zuweisen.
Anmerkung:
Wenn ein Benutzer nur über einen Alias verfügt und Sie diesen letzten Alias einem anderen Benutzer zuweisen, werden Benutzerkonto, Favoritenordner, persönliche Kategorien und Posteingang des jeweiligen Kontos vom System gelöscht.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" der CMC.
2.
Wählen Sie den Benutzer aus, dem Sie einen Alias zuweisen möchten.
3.
Klicken Sie auf Verwalten > Eigenschaften.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird angezeigt.
4.
Klicken Sie auf Alias zuweisen.
5.
Geben Sie das Benutzerkonto mit dem Alias ein, den Sie zuweisen möchten, und klicken Sie auf
Jetzt suchen.
6.
Verschieben Sie den Alias, den Sie zuweisen möchten, aus der Liste Verfügbare Aliase in die Liste
Aliase, die Benutzername hinzugefügt werden sollen.
Hier steht der Begriff Benutzername für den Namen des Benutzers, dem Sie einen Alias zuweisen.
123 2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
Tipp:
Um mehrere Aliase auszuwählen, verwenden Sie die Kombination UMSCHALTTASTE + Klicken oder STRG + Klicken.
7.
Klicken Sie auf OK.
5.3.4 Löschen von Aliasen
Wenn Sie einen Alias löschen, wird er aus dem System entfernt. Wenn ein Benutzer nur über einen
Alias verfügt und Sie diesen Alias löschen, werden Benutzerkonto, Favoritenordner, persönliche
Kategorien und Posteingang des jeweiligen Kontos automatisch vom System gelöscht.
Anmerkung:
Durch das Löschen eines Benutzeralias wird nicht automatisch verhindert, dass sich der Benutzer erneut bei der BI-Plattform anmelden kann. Wenn das Benutzerkonto weiterhin im Drittherstellersystem vorhanden ist und einer Gruppe angehört, die der BI-Plattform zugeordnet ist, kann sich der Benutzer noch beim System anmelden. Ob vom System ein neuer Benutzer erstellt oder der Alias einem vorhandenen Benutzer zugewiesen wird, richtet sich danach, welche Aktualisierungsoptionen Sie im
Verwaltungsbereich "Authentifizierung" der CMC für das Authentifizierungstool ausgewählt haben.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" der CMC.
2.
Wählen Sie den Benutzer aus, dessen Alias Sie löschen möchten.
3.
Klicken Sie auf Verwalten > Eigenschaften.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird angezeigt.
4.
Klicken Sie neben dem Alias, den Sie löschen möchten, auf die Schaltfläche Alias löschen.
5.
Wenn Sie zum Bestätigen aufgefordert werden, klicken Sie auf OK.
Der Alias wird gelöscht.
6.
Klicken Sie auf Speichern und schließen, um das Dialogfeld "Eigenschaften" zu schließen.
5.3.5 So deaktivieren Sie einen Alias
Sie können verhindern, dass sich ein Benutzer unter Verwendung einer bestimmten
Authentifizierungsmethode bei der BI-Plattform anmeldet, indem Sie den Benutzeralias deaktivieren, der dieser Methode zugeordnet ist. Um einen Benutzer vollständig am Zugriff auf die Plattform zu hindern, deaktivieren Sie alle Aliase dieses Benutzers.
Anmerkung:
Durch das Löschen eines Benutzers aus dem System wird nicht automatisch verhindert, dass sich der
Benutzer erneut bei der BI-Plattform anmelden kann. Wenn das Benutzerkonto weiterhin im
Drittherstellersystem vorhanden ist und einer Gruppe angehört, die der Plattform zugeordnet ist, kann sich der Benutzer noch beim System anmelden. Um sicherzustellen, dass ein Benutzer keinen seiner
124 2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
Aliase mehr zur Anmeldung bei der Plattform verwenden kann, empfiehlt es sich, die Aliase zu deaktivieren.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" der CMC.
2.
Wählen Sie den Benutzer aus, dessen Alias Sie deaktivieren möchten.
3.
Klicken Sie auf Verwalten > Eigenschaften.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird angezeigt.
4.
Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Aktiviert für den Alias, den Sie deaktivieren möchten.
Wiederholen Sie diesen Schritt für jeden Alias, den Sie deaktivieren möchten.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
Der Benutzer ist nicht mehr in der Lage, sich mit dem gerade deaktivierten Authentifizierungstyp anzumelden.
Verwandte Themen
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125 2013-01-07
Verwalten von Benutzern und Gruppen
126 2013-01-07
Festlegen von Rechten
Festlegen von Rechten
6.1 Funktionsweise von Rechten in der BI-Plattform
Rechte bilden die Grundlage für die Steuerung des Benutzerzugriffs auf Objekte, Benutzer,
Anwendungen, Server und andere Funktionen in der BI-Plattform. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Systemsicherheit, da mit Rechten einzelne Aktionen festgelegt werden, die Benutzer für Objekte ausführen können. Außerdem können Sie mit Rechten den Zugriff auf Inhalte in der BI-Plattform steuern, die Benutzer- und Gruppenverwaltung an verschiedene Abteilungen delegieren und den Mitarbeitern der IT-Abteilung die Administratorberechtigung für Server und Servergruppen gewähren.
Beachten Sie, dass Rechte für Objekte wie Berichte und Ordner und nicht für die “Prinzipale” (die
Benutzer und Gruppen) festgelegt werden, die darauf zugreifen. Um einem Abteilungsleiter beispielsweise
Zugriff auf einen bestimmten Ordner im Bereich "Ordner" zu gewähren, nehmen Sie den Abteilungsleiter in die “Zugriffskontrollliste” (die Liste der Prinzipale, die Zugriff auf ein Objekt haben) für den Ordner auf. Sie können einem Abteilungsleiter keinen Zugriff gewähren, indem Sie dessen Rechteeinstellungen im Bereich "Benutzer und Gruppen" konfigurieren. Die Rechteeinstellungen des Abteilungsleiters im
Bereich "Benutzer und Gruppen" werden verwendet, um anderen Prinzipalen (z.B. delegierten
Administratoren) Zugriff auf den Abteilungsleiter als Objekt im System zu gewähren. Auf diese Weise stellen Prinzipale für andere Benutzer eine Art Objekt dar, das jedoch mit umfangreicheren
Verwaltungsrechten ausgestattet ist.
Jedes Recht an einem Objekt kann gewährt, verweigert bzw. nicht angegeben werden. Das
BI-Plattform-Sicherheitsmodell ist so konzipiert, dass ein nicht angegebenes Recht standardmäßig verweigert wird. Wenn Einstellungen dazu führen, dass ein Recht einem Benutzer oder einer Gruppe sowohl gewährt als auch verweigert wird, wird das Recht im Ergebnis verweigert. Mit diesem
“verweigerungsorientierten” Prinzip wird gewährleistet, dass Benutzer und Gruppen nicht automatisch
Rechte erhalten, die ihnen nicht explizit gewährt wurden.
Es gibt eine wichtige Ausnahme von dieser Regel. Wenn ein Recht für ein untergeordnetes Objekt explizit festgelegt wird und den vom übergeordneten Objekt übernommenen Rechten widerspricht, werden die übernommenen Rechte von dem für das untergeordnete Objekt festgelegten Recht
überschrieben. Diese Ausnahme gilt für Benutzer, die auch Mitglieder von Gruppen sind. Wenn ein
Recht, das der Gruppe eines Benutzers verweigert wurde, einem Benutzer explizit gewährt wird, werden die übernommenen Rechte durch das für den Benutzer festgelegte Recht überschrieben.
Verwandte Themen
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127 2013-01-07
Festlegen von Rechten
6.1.1 Zugriffsberechtigungen
Bei “Zugriffsberechtigungen” werden Rechte, die von Benutzern häufig verwendet werden, in Gruppen zusammengefasst. Sie bieten Administratoren die Möglichkeit, schnell einheitliche Sicherheitsebenen festzulegen, anstatt die einzelnen Rechte nacheinander zu definieren.
Die BI-Plattform wird mit mehreren vordefinierten Zugriffsberechtigungen ausgeliefert. Diese vordefinierten Zugriffsberechtigungen basieren auf einem Modell sukzessiv ansteigender Rechte, das mit “Ansicht” beginnt und mit “Voller Zugriff” endet. Alle dazwischen liegenden Zugriffsberechtigungen bauen mehr oder weniger auf der vorherigen Zugriffsberechtigung auf.
Sie können jedoch eigene Zugriffsberechtigungen erstellen und anpassen. Dadurch lassen sich administrative Kosten und Verwaltungskosten in Zusammenhang mit der Sicherheit deutlich reduzieren.
Stellen Sie sich eine Situation vor, in der ein Administrator zwei Gruppen verwalten muss:
Vertriebsmanager und Vertriebsmitarbeiter. Beide Gruppen müssen auf fünf Berichte im
BI-Plattform-System zugreifen, Vertriebsmanager benötigen jedoch mehr Rechte als Vertriebsmitarbeiter.
Die vordefinierten Zugriffsberechtigungen erfüllen nicht die Anforderungen dieser beiden Gruppen.
Anstatt den einzelnen Berichten Gruppen als Subjekte hinzuzufügen und die zugehörigen Rechte an fünf verschiedenen Orten zu ändern, kann der Administrator zwei neue Zugriffsberechtigungen erstellen:
Vertriebsmanager und Vertriebsmitarbeiter. Der Administrator fügt den Berichten dann beide Gruppen als Subjekte hinzu und weist den Gruppen die entsprechenden Zugriffsberechtigungen zu. Wenn Rechte geändert werden müssen, kann der Administrator die Zugriffsberechtigungen bearbeiten. Da die
Zugriffsberechtigungen für beide Gruppen in allen fünf Berichten gelten, werden die Rechte, über die diese Gruppen für die Berichte verfügen, schnell aktualisiert.
Verwandte Themen
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Arbeiten mit Zugriffsberechtigungen
6.1.2 Einstellungen für erweiterte Rechte
Um vollständige Kontrolle über die Objektsicherheit zu erhalten, bietet Ihnen die CMC die Möglichkeit,
“erweiterte Rechte” festzulegen. Diese erweiterten Rechte bieten mehr Flexibilität, da die Sicherheit für Objekte detaillierter festgelegt werden kann.
Sie können Einstellungen für erweiterte Rechte z.B. verwenden, wenn Sie die Rechte eines Prinzipals für ein bestimmtes Objekt oder eine Gruppe von Objekten anpassen möchten. Setzen Sie insbesondere dann erweiterte Rechte ein, wenn Sie einem Benutzer oder einer Gruppe ein bestimmtes Recht verweigern möchten, das sich nicht ändern soll, wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt Änderungen an Gruppenzugehörigkeiten oder Sicherheitsebenen von Ordnern vornehmen.
128 2013-01-07
Festlegen von Rechten
In der folgenden Tabelle sind die Optionen zusammengefasst, die Ihnen beim Festlegen erweiterter
Rechte zur Verfügung stehen.
Tabelle 6-1: Rechteoptionen
Symbol Rechteoption Beschreibung
Gewährt
Das Recht wird einem Subjekt gewährt.
Verweigert
Nicht angegeben
Das Recht wird einem Subjekt verweigert.
Das Recht wird für ein Subjekt nicht angegeben. Auf
Nicht angegeben festgelegte Rechte sind standardmä-
ßig verweigert.
Auf Objekt anwenden
Auf Unterobjekt anwenden
Das Recht wird auf das Objekt angewendet. Diese Option ist verfügbar, wenn Sie auf Gewährt oder Verwei-
gert klicken.
Das Recht wird auf Unterobjekte angewendet. Diese
Option ist verfügbar, wenn Sie auf Gewährt oder Ver-
weigert klicken.
Verwandte Themen
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6.1.3 Übernahme
Objektrechte werden für einen Prinzipal festgelegt, um den Zugriff auf das jeweilige Objekt zu steuern.
Dabei erweist es sich jedoch als undurchführbar, den expliziten Wert jedes möglichen Rechts für jeden
Prinzipal an jedem Objekt zu definieren. Stellen Sie sich beispielsweise ein System mit 100 Rechten,
1000 Benutzern und 10.000 Objekten vor: Um die Rechte explizit für jedes Objekt festzulegen, müssten im CMS-Speicher zigtausende von Rechten gespeichert werden, die darüber hinaus von einem
Administrator auch noch einzeln festgelegt werden müssten.
Mit Übernahmemustern lässt sich dies umgehen. Bei Verwendung der Übernahme stammen die Rechte, die Benutzern an den im System enthaltenen Objekten gewährt werden, aus einer Kombination ihrer
Mitgliedschaften in unterschiedlichen Gruppen und Untergruppen mit Objekten, die Rechte von
übergeordneten Ordnern und Unterordnern übernommen haben. Diese Benutzer können Rechte infolge einer Gruppenmitgliedschaft übernehmen, Untergruppen können Rechte von übergeordneten Gruppen
129 2013-01-07
Festlegen von Rechten
übernehmen, und sowohl Benutzer als auch Gruppen können Rechte von übergeordneten Ordnern
übernehmen.
Standardmäßig übernehmen Benutzer oder Gruppen, die Rechte für einen Ordner besitzen, dieselben
Rechte für jedes Objekt, das nachfolgend in diesem Ordner veröffentlicht wird. Daher ist es strategisch ratsam, zuerst die entsprechenden Rechte für Benutzer und Gruppen auf Ordnerebene festzulegen und dann die Objekte in diesem Ordner zu veröffentlichen.
Die BI-Plattform erkennt zwei Arten der Übernahme: Gruppenübernahme und Ordnerübernahme.
6.1.3.1 Gruppenübernahme
Bei der Gruppenübernahme können Prinzipale Rechte infolge einer Gruppenzugehörigkeit übernehmen.
Die Gruppenübernahme ist besonders nützlich, wenn Sie alle Benutzer in Gruppen organisieren, die den aktuellen Sicherheitskonventionen Ihres Unternehmens entsprechen.
Aus “Gruppenübernahme: Beispiel 1” ist ersichtlich, wie die Gruppenübernahme funktioniert. Da die rote Gruppe eine Untergruppe der blauen Gruppe ist, übernimmt sie die Rechte der blauen Gruppe. In diesem Fall übernimmt die Gruppe Recht 1 als "Gewährt" und die übrigen Rechte als "Nicht angegeben".
Jedes Mitglied der roten Gruppe übernimmt diese Rechte. Darüber hinaus werden alle weiteren, für die Untergruppe festgelegten Rechte von deren Mitgliedern übernommen. Da der grüne Benutzer in diesem Beispiel ein Mitglied der roten Gruppe ist, übernimmt er Recht 1 als "Gewährt", die Rechte 2,
3, 4 und 6 als "Nicht angegeben" und Recht 5 als "Verweigert".
130
Abbildung 6-1: Gruppenübernahme: Beispiel 1
Wenn die Gruppenübernahme für einen Benutzer aktiviert ist, der mehreren Gruppen angehört, werden die Rechte aller übergeordneten Gruppen berücksichtigt, wenn das System die Anmeldedaten prüft.
Dem Benutzer werden alle Rechte verweigert, die in einer der übergeordneten Gruppen explizit verweigert wurden, sowie jegliche Rechte, deren Status vollständig "Nicht angegeben" lautet. Folglich werden dem Benutzer nur die Rechte gewährt, die (explizit oder durch Zugriffsberechtigungen) in einer oder mehreren Gruppen gewährt und nie explizit verweigert wurden.
In “Gruppenübernahme: Beispiel 2” ist der grüne Benutzer Mitglied in zwei Gruppen, die voneinander unabhängig sind. Der grüne Benutzer übernimmt von der blauen Gruppe die Rechte 1 und 5 als
"Gewährt" und die übrigen Rechte als "Nicht angegeben". Da der grüne Benutzer jedoch auch der roten
2013-01-07
Festlegen von Rechten
Gruppe angehört und der roten Gruppe Recht 5 explizit verweigert wurde, wird die Übernahme von
Recht 5 aus der blauen Gruppe außer Kraft gesetzt.
Abbildung 6-2: Gruppenübernahme: Beispiel 2
Verwandte Themen
•
6.1.3.2 Ordnerübernahme
Die Ordnerübernahme ermöglicht Prinzipalen die Übernahme aller Rechte, die für den übergeordneten
Ordner eines Objekts gewährt wurden. Die Ordnerübernahme erweist sich als besonders leistungsfähig, wenn Sie BI-Plattform-Inhalte in einer Ordnerhierarchie organisieren, die die aktuellen
Sicherheitskonventionen Ihres Unternehmens widerspiegelt. Angenommen, Sie erstellen einen Ordner namens "Vertriebsberichte" und gewähren der Gruppe "Vertrieb" für diesen Ordner das Recht Ansicht
auf Abruf. Standardmäßig übernimmt jeder Benutzer, der Rechte für den Ordner "Vertriebsberichte" besitzt, dieselben Rechte für alle Berichte, die Sie nachfolgend in diesem Ordner veröffentlichen. Folglich verfügt die Gruppe "Vertrieb" für alle Berichte über den Zugriff Ansicht auf Abruf, und die Objektrechte müssen nur einmal auf der Ordnerebene festgelegt werden.
In “Beispiel für die Ordnerübernahme” wurden für die rote Gruppe Ordnerrechte festgelegt. Rechte 1 und 5 wurden gewährt, während die übrigen Rechte nicht angegeben wurden. Bei aktivierter
Ordnerübernahme verfügen Mitglieder der roten Gruppe über Rechte auf der Objektebene, die mit den
Rechten der Gruppe auf der Ordnerebene identisch sind. Die Rechte 1 und 5 wurden als "Gewährt"
übernommen, während die übrigen Rechte nicht angegeben wurden.
131 2013-01-07
Festlegen von Rechten
Abbildung 6-3: Beispiel für die Ordnerübernahme
Verwandte Themen
•
132
6.1.3.3 Rechte überschreiben
Das “Überschreiben von Rechten” ist ein Verhalten, bei dem Rechte, die für untergeordnete Objekte festgelegt wurden, die für übergeordnete Objekte festgelegten Rechte überschreiben. Das Überschreiben von Rechten findet unter folgenden Bedingungen statt:
• Im Allgemeinen überschreiben die Rechte, die für untergeordnete Objekte festgelegt werden, die
Rechte, die für übergeordnete Objekte festgelegt werden.
• Im Allgemeinen überschreiben die Rechte, die für Untergruppen oder Gruppenelemente festgelegt werden, die Rechte, die für Gruppen festgelegt werden.
Die Übernahme muss nicht deaktiviert werden, um benutzerdefinierte Rechte für ein Objekt festzulegen.
Das untergeordnete Objekt übernimmt die Rechteeinstellungen des übergeordneten Objekts, mit
Ausnahme der Rechte, die explizit für das untergeordnete Objekt festgelegt werden. Alle Änderungen an den Rechteeinstellungen für das übergeordnete Objekt gelten auch für das untergeordnete Objekt.
“Rechte überschreiben: Beispiel 1” verdeutlicht, wie das Überschreiben von Rechten für übergeordnete und untergeordnete Objekte funktioniert. Dem blauen Benutzer wird das Recht zur Bearbeitung eines
Ordnerinhalts verweigert. Die Rechteeinstellung wird vom Unterordner übernommen. Ein Administrator gewährt dem blauen Benutzer jedoch Bearbeitungsrechte für ein Dokument im Unterordner. Das Be
arbeitungsrecht, das der blaue Benutzer für das Dokument erhält, überschreibt die übernommenen
Rechte des Ordners und Unterordners.
2013-01-07
Festlegen von Rechten
Abbildung 6-4: Rechte überschreiben: Beispiel 1
“Rechte überschreiben: Beispiel 2” verdeutlicht, wie das Überschreiben von Rechten für Mitglieder und
Gruppen funktioniert. Der blauen Gruppe wird das Recht zur Bearbeitung eines Ordners verweigert.
Die blaue Untergruppe übernimmt diese Rechteeinstellung. Ein Administrator gewährt dem blauen
Benutzer, der Mitglied der blauen Gruppe und der blauen Untergruppe ist, jedoch Bearbeitungsrechte für den Ordner. Die Bearbeitungsrechte, die der blaue Benutzer für den Ordner erhält, überschreiben die übernommenen Rechte der blauen Gruppe und der blauen Untergruppe.
133
Abbildung 6-5: Rechte überschreiben: Beispiel 2
“Komplexes Überschreiben von Rechten” veranschaulicht eine Situation, in der die Auswirkungen des
Überschreibens von Rechten weniger transparent sind. Der violette Benutzer ist ein Mitglied der
Untergruppen 1A und 2A, die der Gruppe 1 bzw. 2 angehören. Die Gruppen 1 und 2 verfügen über
Bearbeitungsrechte für den Ordner. 1A übernimmt die Bearbeitungsrechte von Gruppe 1, die Bearbei
tungsrechte für 2A werden jedoch von einem Administrator verweigert. Die Rechteeinstellungen für
2A überschreiben aufgrund von "Rechte überschreiben" die Rechteeinstellungen für Gruppe 2. Der violette Benutzer übernimmt deshalb widersprüchliche Rechteeinstellungen von 1A und 2A. Zwischen
1A und 2A besteht keine Parent-/Child-Beziehung, sodass keine Überschreibung von Rechten stattfindet.
Die Rechteeinstellungen einer Untergruppe überschreiben also keine Rechteinstellungen einer anderen
Gruppe, da sie einen gleichwertigen Status haben. Dem violetten Benutzer werden also aufgrund des auf Verweigerungen basierenden Rechtemodells in der BI-Plattform “Bearbeitungsrechte” verweigert.
2013-01-07
Festlegen von Rechten
Abbildung 6-6: Komplexes Überschreiben von Rechten
Mit "Rechte überschreiben" können Sie geringfügige Änderungen an den Rechteeinstellungen für ein untergeordnetes Objekt vornehmen, ohne sämtliche übernommenen Rechteeinstellungen zu ignorieren.
Stellen Sie sich eine Situation vor, in der ein Vertriebsmanager Einsicht in vertrauliche Berichte im
Ordner "Vertraulich" nehmen muss. Der Vertriebsmanager gehört der Gruppe "Vertrieb" an, der der
Zugriff auf den Ordner und dessen Inhalt verweigert wurde. Der Administrator gewährt dem Manager
Ansichtsrechte für den Ordner "Vertraulich" und verweigert der Gruppe "Vertrieb" weiterhin den Zugriff.
In diesem Fall wird der verweigerte Zugriff, den der Manager durch die Mitgliedschaft in der Gruppe
"Vertrieb" übernommen hat, durch die dem Vertriebsmanager gewährten Ansichtsrechte überschrieben.
134
6.1.3.4 Gültigkeitsbereich von Rechten
Der “Gültigkeitsbereich von Rechten” bezieht sich auf die Fähigkeit, das Ausmaß der Übernahme von
Rechten einzuschränken. Um den Gültigkeitsbereich eines Rechts festzulegen, entscheiden Sie, ob das Recht auf das Objekt, seine Unterobjekte oder beides angewendet wird. Der Gültigkeitsbereich eines Rechts erstreckt sich standardmäßig sowohl auf Objekte als auch auf Unterobjekte.
Der Gültigkeitsbereich von Rechten kann verwendet werden, um persönlichen Inhalt an freigegebenen
Speicherorten zu schützen. Stellen Sie sich eine Situation vor, in der die Finanzabteilung einen gemeinsamen Ordner "Kostenabrechnungen" führt, der jeweils einen Unterordner "Persönliche
Kostenabrechnungen" für die einzelnen Mitarbeiter enthält. Die Mitarbeiter möchten in der Lage sein, den Ordner "Kostenabrechnungen" einzusehen und ihm Objekte hinzuzufügen. Gleichzeitig möchten
Sie den Inhalt ihrer Unterordner "Persönliche Kostenabrechnungen" schützen. Der Administrator gewährt allen Mitarbeitern Ansichts- und Hinzufügerechte für den Ordner "Kostenabrechnungen" und beschränkt den Gültigkeitsbereich dieser Rechte auf den Ordner "Kostenabrechnungen". Dies bedeutet, dass die
Ansichts- und Hinzufügeberechtigungen nicht für Unterobjekte im Ordner "Kostenabrechnungen" gelten. Der Administrator gewährt den Mitarbeitern dann Ansichts- und Hinzufügerechte für ihre eigenen Unterordner "Persönliche Kostenabrechnungen".
Durch den Gültigkeitsbereich von Rechten können auch die effektiven Rechte beschränkt werden, über die ein delegierter Administrator verfügt. Ein delegierter Administrator kann über die Rechte Sicher
Rechte ändern und Bearbeiten für einen Ordner verfügen, der Gültigkeitsbereich dieser Rechte ist jedoch nur auf den Ordner beschränkt und umfasst nicht dessen Unterobjekte. Der delegierte
Administrator kann diese Rechte für eines der Unterobjekte des Ordners keinem anderen Benutzer gewähren.
2013-01-07
Festlegen von Rechten
6.1.4 Typspezifische Rechte
“Typspezifische Rechte” sind Rechte, die sich nur auf bestimmte Objekttypen wie
Crystal-Reports-Berichte, Ordner oder Zugriffsberechtigungen auswirken. Typspezifische Rechte umfassen:
• Allgemeine Rechte für den Objekttyp
Diese Rechte sind identisch mit allgemeinen globalen Rechten (z.B. dem Recht zum Hinzufügen,
Löschen oder Bearbeiten eines Objekts), Sie legen sie jedoch auf spezifische Objekttypen fest, um die allgemeinen globalen Rechteeinstellungen zu überschreiben.
• Spezifische Rechte für den Objekttyp
Diese Rechte sind nur für spezifische Objekttypen verfügbar. Das Recht zum Exportieren von
Berichtsdaten wird beispielsweise für Crystal-Reports-Berichte, nicht aber für Word-Dokumente angezeigt.
Durch das Diagramm “Beispiel für typspezifische Rechte” wird veranschaulicht, wie typspezifische
Rechte funktionieren. Recht 3 entspricht dem Recht zur Bearbeitung eines Objekts. Der blauen Gruppe werden Bearbeitungsrechte für Ordner der obersten Ebene verweigert und Bearbeitungsrechte für
Crystal-Reports-Berichte im Ordner und Unterordner gewährt. Diese Bearbeitungsrechte sind spezifisch für Crystal-Reports-Berichte und überschreiben die Rechteeinstellungen auf einer allgemeinen globalen
Ebene. Folglich verfügen Mitglieder der blauen Gruppe über Bearbeitungsrechte für
Crystal-Reports-Berichte, aber nicht für die XLF-Datei im Unterordner.
135
Abbildung 6-7: Beispiel für typspezifische Rechte
Typspezifische Rechte sind hilfreich, da Sie mit ihnen die Rechte von Subjekten auf der Grundlage des
Objekttyps beschränken können. Stellen Sie sich eine Situation vor, in der ein Administrator seine
Mitarbeiter dazu befähigen möchte, einem Ordner Objekte hinzuzufügen, aber keine Unterordner zu
2013-01-07
Festlegen von Rechten erstellen. Der Administrator gewährt Hinzufügerechte auf allgemeiner globaler Ebene für den Ordner und verweigert dann Hinzufügerechte für den Ordnerobjekttyp.
Rechte werden auf der Grundlage der jeweiligen Objekttypen in die folgenden Sammlungen unterteilt.
•
Allgemein
Diese Rechte wirken sich auf alle Objekte aus.
•
Inhalt
Diese Rechte werden entsprechend den verschiedenen Inhaltsobjekttypen unterteilt. Beispiele für
Inhaltsobjekttypen sind Crystal-Reports-Berichte und Adobe Acrobat PDFs.
•
Anwendung
Diese Rechte werden danach unterteilt, auf welche BI-Plattform-Anwendung sie sich auswirken.
Beispiele für Anwendungen sind CMC und BI-Launchpad.
•
System
Diese Rechte werden danach unterteilt, auf welche zentralen Systemkomponenten sie sich auswirken.
Beispiele für zentrale Systemkomponenten sind Kalender, Ereignisse sowie Benutzer und Gruppen.
Typspezifische Rechte befinden sich in der Inhalts-, Anwendungs- und Systemsammlung. In den einzelnen Sammlungen werden sie auf der Grundlage des Objekttyps weiter in Kategorien unterteilt.
6.1.5 Ermitteln effektiver Rechte
Berücksichtigen Sie diese Überlegungen beim Festlegen von Rechten für ein Objekt:
• Stattdessen gewährt jede Zugriffsberechtigung bestimmte Rechte, verweigert bestimmte Rechte und behält für die übrigen Rechte die Einstellung "Nicht angegeben" bei. Wenn einem Benutzer mehrere Zugriffsberechtigungen zugewiesen werden, aggregiert das System die effektiven Rechte und verweigert standardmäßig alle nicht angegebenen Rechte.
• Wenn Sie einem Subjekt, das einem Objekt zugeordnet ist, mehrere Zugriffsberechtigungen zuweisen, verfügt das Subjekt über die Kombination der Rechte für die einzelnen Zugriffsberechtigungen. Dem
Benutzer in “Mehrere Zugriffsberechtigungen” werden zwei Zugriffsberechtigungen zugewiesen.
Durch eine Zugriffsberechtigung werden die Benutzerrechte 3 und 4 und durch die andere
Zugriffsberechtigung nur Recht 3 gewährt. Die effektiven Rechten für den Benutzer sind die Rechte
3 und 4.
Abbildung 6-8: Mehrere Zugriffsberechtigungen
136 2013-01-07
Festlegen von Rechten
• Erweiterte Rechte können mit Zugriffsberechtigungen kombiniert werden, um die Rechteeinstellungen für ein einem Objekt zugewiesenes Subjekt anzupassen. Wenn ein erweitertes Recht und eine
Zugriffsberechtigung beide explizit einem Prinzipal zugewiesen sind, der einem Objekt zugeordnet ist, und das erweiterte Recht einem Recht in der Zugriffsberechtigung widerspricht, wird das Recht in der Zugriffsberechtigung vom erweiterten Recht überschrieben.
Identische Rechte in Zugriffsberechtigungen können durch erweiterte Rechte nur überschrieben werden, wenn sie für dasselbe Objekt desselben Prinzipals festgelegt wurden. Beispiel: Ein erweitertes
Hinzufügerecht, das auf der allgemeinen globalen Ebene festgelegt wurde, kann die allgemeine
Einstellung für das Hinzufügerecht in einer Zugriffsberechtigung überschreiben, es kann jedoch keine typspezifische Einstellung für das Hinzufügerecht in einer Zugriffsberechtigung überschreiben.
Zugriffsberechtigungen werden jedoch nicht immer durch erweiterte Rechte überschrieben. Einem
Prinzipal wird beispielsweise das Bearbeitungsrecht für ein übergeordnetes Objekt verweigert.
Für das untergeordnete Objekt wird dem Prinzipal eine Zugriffsberechtigung zugewiesen, durch die ihm das Bearbeitungsrecht gewährt wird. Der Prinzipal verfügt schließlich über Bearbeitungsrechte für das untergeordnete Objekt, da die für das untergeordnete Objekt festgelegten Rechte die Rechte
überschreiben, die für das übergeordnete Objekt festgelegt sind.
• Auf diese Weise können Rechte, die für ein untergeordnetes Objekt festgelegt wurden, Rechte
überschreiben, die vom übergeordneten Objekt übernommen werden.
6.2 Verwalten von Sicherheitseinstellungen für Objekte in der CMC
Sie können Sicherheitseinstellungen für die meisten Objekte in der CMC unter Verwendung der
Sicherheitsoptionen im Menü Verwalten verwalten. Mit diesen Optionen können Sie der
Zugriffskontrollliste für ein Objekt Prinzipale zuweisen, die Rechte eines Prinzipals anzeigen lassen und die Rechte des Prinzipals für ein Objekt ändern.
Die jeweiligen Einstellungen der Sicherheitsverwaltung hängen von den Sicherheitsanforderungen und dem Objekttyp ab, für den Sie Rechte festlegen. Die Arbeitsabläufe für die folgenden Aufgaben sind jedoch im Allgemeinen sehr ähnlich:
• Anzeigen von Rechten für ein einem Objekt zugewiesenes Subjekt
• Zuweisen von Prinzipalen zu einer Zugriffskontrollliste für ein Objekt und Festlegen der Rechte und
Zugriffsberechtigungen für diese Prinzipale
• Festlegen von Rechten für den Ordner der obersten Ebene in der BI-Plattform.
6.2.1 So lassen Sie Rechte für einen Prinzipal auf einem Objekt anzeigen
Im Allgemeinen führen Sie diesen Arbeitsablauf aus, um Rechte für ein einem Objekt zugewiesenen
Prinzipal anzuzeigen.
1.
Wählen Sie das Objekt aus, für das Sie Sicherheitseinstellungen anzeigen möchten.
137 2013-01-07
Festlegen von Rechten
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Benutzersicherheit.
Das Dialogfeld "Benutzersicherheit" wird angezeigt und enthält die Zugriffskontrollliste für das Objekt.
3.
Wählen Sie einen Prinzipal aus der Zugriffskontrollliste aus, und klicken Sie auf Sicherheit anzeigen
Der "Berechtigungs-Explorer" wird gestartet und zeigt eine Liste der effektiven Rechte für den dem
Objekt zugewiesenen Prinzipal an. Zusätzlich können Sie im "Berechtigungs-Explorer" folgende
Schritte ausführen:
• Suchen nach einem anderen Prinzipal, dessen Rechte angezeigt werden sollen
• Filtern Sie die angezeigten Rechte entsprechend den folgenden Kriterien:
• zugewiesene Rechte
• gewährte Rechte
• nicht zugewiesene Rechte
• Zugriffsberechtigung
• Objekttyp
• den Namen des Rechts
• Sortieren Sie die Liste der angezeigten Rechte aufsteigend oder absteigend nach den folgenden
Kriterien:
• Sammlung
• Typ
• Rechtename
• Rechtestatus ("Gewährt", "Verweigert" oder "Nicht angegeben")
Zusätzlich können Sie auf einen der Links in der Spalte "Quelle" klicken, um die Quelle der
übernommenen Rechte anzuzeigen.
6.2.2 So weisen Sie einer Zugriffskontrollliste für ein Objekt Prinzipale hinzu
In einer Zugriffskontrollliste werden die Benutzer angegeben, denen Rechte für ein Objekt gewährt oder verweigert werden. Im Allgemeinen führen Sie diesen Arbeitsablauf aus, um einer Zugriffkontrollliste einen Prinzipal zuzuweisen und die Rechte anzugeben, über die der Prinzipal für das betreffende Objekt verfügt.
1.
Wählen Sie das Objekt aus, für das Sie ein Subjekt hinzufügen möchten.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Benutzersicherheit.
Das Dialogfeld "Benutzersicherheit" wird angezeigt und enthält die Zugriffskontrollliste.
3.
Klicken Sie auf Prinzipale hinzufügen.
Das Dialogfeld "Prinzipale hinzufügen" wird angezeigt.
4.
Verschieben Sie die Benutzer und Gruppen, die Sie als Prinzipale hinzufügen möchten, aus der
Liste Verfügbare Benutzer/Gruppen in die Liste Ausgewählte Benutzer/Gruppen.
5.
Klicken Sie auf Sicherheit hinzufügen und zuweisen.
6.
Wählen Sie die Zugriffsberechtigungen aus, die Sie dem Prinzipal gewähren möchten.
138 2013-01-07
Festlegen von Rechten
7.
Wählen Sie aus, ob die Übernahme von Ordnern oder Gruppen aktiviert oder deaktiviert werden soll.
Falls erforderlich, können Sie auch Rechte auf Detailebene ändern, um bestimmte Rechte in einer
Zugriffsberechtigung zu überschreiben.
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Ändern der Sicherheit für einen Prinzipal auf einem Objekt
6.2.3 Ändern der Sicherheit für einen Prinzipal auf einem Objekt
Allgemein wird empfohlen, dass Sie Zugriffsberechtigungen verwenden, um einem Prinzipal Rechte zuzuweisen. Zeitweise kann es jedoch erforderlich sein, bestimmte genau abgestimmte Rechte in einer
Zugriffsberechtigung zu überschreiben. Über erweiterte Rechte können Sie die Rechte für ein Subjekt anpassen, und zwar zusätzlich zu den Zugriffsberechtigungen, über die das Subjekt bereits verfügt.
Im Allgemeinen führen Sie diesen Arbeitsablauf aus, um einem Prinzipal erweiterte Rechte für ein
Objekt zuzuweisen.
1.
Weisen Sie den Prinzipal der Zugriffskontrollliste für das Objekt zu.
2.
Nachdem der Prinzipal hinzugefügt wurde, wechseln Sie zu Verwalten > Benutzersicherheit, um die Zugriffskontrollliste für das Objekt anzuzeigen.
3.
Wählen Sie einen Prinzipal aus der Zugriffskontrollliste aus, und klicken Sie auf Sicherheit zuweisen.
Das Dialogfeld "Sicherheit zuweisen" wird angezeigt.
4.
Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert.
5.
Klicken Sie auf Rechte hinzufügen/entfernen.
6.
Ändern Sie die Rechte für den Prinzipal.
Alle verfügbaren Rechte sind im
Anhang "Rechte" zusammengefasst.
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So weisen Sie einer Zugriffskontrollliste für ein Objekt Prinzipale hinzu
6.2.4 Festlegen von Rechten für den Ordner der obersten Ebene in der BI-Plattform
Im Allgemeinen führen Sie diesen Workflow aus, um Rechte für einen Ordner der obersten Ebene in der BI-Plattform festzulegen.
Anmerkung:
Für diese Version erfordern Prinzipale Ansichtsrechte für einen Containerordner, damit sie in diesem
Ordner navigieren und dessen Unterobjekte anzeigen lassen können. Dies bedeutet, dass Prinzipale
139 2013-01-07
Festlegen von Rechten
Ansichtsrechte für die Ordner der obersten Ebene benötigen, um die in Ordnern enthaltenen Objekte anzuzeigen. Wenn Sie die Ansichtsrechte für einen Prinzipal beschränken möchten, können Sie einem
Prinzipal Ansichtsrechte für einen bestimmten Ordner gewähren und den Gültigkeitsbereich der Rechte so festlegen, dass sie nur für diesen Ordner gelten.
1.
Wechseln Sie zum CMC-Bereich, in dem der Ordner der obersten Ebene festgelegt wird, für den
Sie Rechte festlegen möchten.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Sicherheit auf oberster Ebene > Alle Objekte.
Hier steht der Begriff Objekte für den Inhalt des Ordners der obersten Ebene. Wenn Sie zum
Bestätigen aufgefordert werden, klicken Sie auf OK.
Das Dialogfeld "Benutzersicherheit" wird angezeigt und enthält die Zugriffskontrollliste für den Ordner der obersten Ebene.
3.
Weisen Sie der Zugriffskontrollliste das Subjekt für den Ordner der obersten Ebene zu.
4.
Weisen Sie dem Subjekt ggf. erweiterte Rechte zu.
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6.2.5 Überprüfen von Sicherheitseinstellungen für ein Subjekt
In einigen Fällen möchten Sie vielleicht wissen, für welche Objekte einem Prinzipal Zugriff gewährt oder verweigert wurde. Zu diesem Zweck können Sie eine Sicherheitsabfrage verwenden. Anhand von
Sicherheitsabfragen können Sie die Objekte ermitteln, für die ein Subjekt über bestimmte Rechte verfügt sowie die Benutzerrechte verwalten. Für jede Sicherheitsabfrage geben Sie folgende Informationen an:
• Abfrageprinzipal
Sie geben den Benutzer oder die Gruppe an, für die die Sicherheitsabfrage ausgeführt werden soll.
Sie können ein Subjekt pro Sicherheitsabfrage angeben.
• Abfrageberechtigung
Sie geben das Recht bzw. die Rechte an, für die die Sicherheitsabfrage ausgeführt werden soll, sowie den Status dieser Rechte und den Objekttyp, für den diese Rechte festgelegt wurden. Beispiel:
Sie können eine Sicherheitsabfrage für alle Berichte ausführen, die von einem Subjekt regeneriert werden können, sowie für alle Berichte, die ein Subjekt nicht exportieren kann.
• Abfragekontext
Sie können die CMC-Bereiche angeben, die von der Sicherheitsabfrage durchsucht werden sollen.
Für jeden Bereich können Sie auswählen, ob Unterobjekte in die Sicherheitsabfrage aufgenommen werden sollen. Eine Sicherheitsabfrage kann maximal vier Bereiche umfassen.
140 2013-01-07
Festlegen von Rechten
Wenn Sie eine Sicherheitsabfrage ausführen, werden die Ergebnisse im Bereich "Abfrageergebnisse" angezeigt, der sich im Strukturbereich unterhalb von Sicherheitsabfragen befindet. Wenn Sie eine
Sicherheitsabfrage optimieren möchten, können Sie eine zweite Abfrage in den Ergebnissen der ersten
Abfrage ausführen.
Sicherheitsabfragen sind hilfreich, da über sie Objekte angezeigt werden können, für die ein Subjekt bestimmte Rechte hat. Außerdem verweisen sie auf den Speicherort dieser Objekte, für den Fall, dass
Sie diese Rechte ändern möchten. Stellen Sie sich eine Situation vor, in der ein Vertriebsmitarbeiter zum Vertriebsmanager befördert wird. Der Vertriebsmanager benötigt Zeitsteuerungsrechte für
Crystal-Reports-Berichte, für die er zuvor nur über Ansichtsrechte verfügte, und diese Berichte befinden sich in unterschiedlichen Ordnern. In diesem Fall führt der Administrator eine Sicherheitsabfrage aus, um das Ansichtsrecht des Vertriebsmanagers für Crystal-Reports-Berichte in allen Ordnern zu überprüfen, und nimmt Unterobjekte in die Abfrage auf. Nachdem die Sicherheitsabfrage ausgeführt wurde, kann der Administrator alle Crystal-Reports-Berichte, für die der Vertriebsmanager über Ansichtsrechte verfügt, im Bereich "Abfrageergebnisse" anzeigen lassen. Da im Detailbereich der Pfad zu den einzelnen
Crystal-Reports-Berichten angezeigt wird, kann der Administrator jeden Bericht suchen und die diesbezüglichen Rechte des Vertriebsmanagers ändern.
6.2.5.1 So führen Sie eine Sicherheitsabfrage aus
1.
Wählen Sie im Bereich "Benutzer und Gruppen" im Detailbereich den Benutzer oder die Gruppe aus, für den bzw. die eine Sicherheitsabfrage ausgeführt werden soll.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Extras > Sicherheitsabfrage erstellen.
141
Das Dialogfeld "Sicherheitsabfrage erstellen" wird angezeigt.
2013-01-07
Festlegen von Rechten
3.
Stellen Sie sicher, dass das Subjekt im Bereich Abfragesubjekt richtig ist.
Wenn Sie sich entscheiden, eine Sicherheitsabfrage für ein anderes Subjekt auszuführen, können
Sie auf Durchsuchen klicken, um ein anderes Subjekt auszuwählen. Erweitern Sie im Dialogfeld
"Nach Abfrageprinzipal suchen" die Option Benutzerliste oder Gruppenliste, um den Prinzipal zu suchen oder die Namen der Prinzipale zu durchsuchen. Klicken Sie abschließend auf OK, um zum
Dialogfeld "Sicherheitsabfrage erstellen" zurückzukehren.
4.
Geben Sie im Bereich "Abfrageberechtigung" die Rechte und den Status der einzelnen Rechte an, für die Sie die Abfrage ausführen möchten.
• Wenn Sie eine Abfrage für bestimmte Rechte ausführen möchten, über die der Prinzipal für
Objekte verfügt, klicken Sie auf Durchsuchen, legen den Status der einzelnen Rechte fest, für die Sie die Sicherheitsabfrage ausführen möchten, und klicken auf OK.
Tipp:
Sie können spezifische Rechte aus der Abfrage löschen, indem Sie neben dem jeweiligen Recht auf die Schaltfläche zum Löschen klicken, oder Sie können alle Rechte aus der Abfrage löschen, indem Sie in der Kopfzeile auf die Schaltfläche zum Löschen klicken.
• Zum Ausführen einer allgemeinen Sicherheitsabfrage aktivieren Sie das Kontrollkästchen Keine
Abfragen nach Berechtigungen ausführen.
In diesem Fall führt die BI-Plattform eine allgemeine Sicherheitsabfrage für alle Objekte aus, in deren Zugriffskontrolllisten der Prinzipal enthalten ist, und zwar unabhängig von den
Berechtigungen, die der Prinzipal für die Objekte besitzt.
5.
Geben Sie im Bereich "Abfragekontext" die CMC-Bereiche an, die Sie abfragen möchten.
a.
Aktivieren Sie ein Kontrollkästchen neben einer Liste.
b.
Wählen Sie in der Liste einen CMC-Bereich aus, den Sie abfragen möchten.
Wenn Sie einen spezifischeren Speicherort innerhalb eines Bereichs abfragen möchten (z.B.
einen bestimmten Ordner unter "Ordner"), klicken Sie auf Durchsuchen, um das Dialogfeld
"Nach Abfragekontext suchen" zu öffnen. Wählen Sie im Detailbereich den Ordner aus, den Sie abfragen möchten, und klicken Sie auf OK. Wenn Sie zum Dialogfeld Sicherheitsabfrage zurückkehren, wird der von Ihnen angegebene Ordner im Feld unterhalb der Liste angezeigt.
c.
Wählen Sie Unterobjekt abfragen.
d.
Wiederholen Sie die oben genannten Schritte für jeden CMC-Bereich, den Sie abfragen möchten.
Anmerkung:
Eine Abfrage kann maximal vier Bereiche umfassen.
6.
Klicken Sie auf OK.
Die Sicherheitsabfrage wird ausgeführt, und Sie wechseln zum Bereich "Abfrageergebnisse".
7.
Um die Abfrageergebnisse in der Strukturansicht anzuzeigen, erweitern Sie Sicherheitsabfrage und klicken auf ein Abfrageergebnis.
Tipp:
Abfrageergebnisse werden nach den Namen der Subjekte aufgeführt.
Die Abfrageergebnisse werden im Detailbereich angezeigt.
142 2013-01-07
Festlegen von Rechten
Im Bereich "Abfrageergebnisse" werden sämtliche Ergebnisse von Sicherheitsabfragen einer einzelnen
Benutzersitzung so lange beibehalten, bis sich der Benutzer abmeldet. Wenn Sie die Abfrage erneut mit neuen Spezifikationen ausführen möchten, klicken Sie auf Aktionen > Abfrage bearbeiten. Sie können auch dieselbe Abfrage erneut ausführen, indem Sie sie auswählen und auf Aktionen > Abfrage
erneut ausführen klicken. Wenn Sie die Ergebnisse der Sicherheitsabfrage beibehalten möchten, klicken Sie auf Aktionen > Exportieren, um die Ergebnisse der Sicherheitsabfrage als CSV-Datei zu exportieren.
6.3 Arbeiten mit Zugriffsberechtigungen
Mit Zugriffsberechtigungen stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
• Kopieren einer vorhandenen Zugriffsberechtigung, Vornehmen von Änderungen an der Kopie,
Umbenennen und Speichern der Kopie als neue Zugriffsberechtigung
• Erstellen, Umbenennen und Löschen von Zugriffsberechtigungen.
• Ändern der Rechte in einer Zugriffsberechtigung.
• Verfolgen der Beziehung zwischen Zugriffsberechtigungen und anderen Objekten im System.
• Replizieren und Verwalten von Zugriffsberechtigungen über verschiedene Websites.
• Verwenden einer der vordefinierten Zugriffsberechtigungen in BI-Plattform, um Rechte für viele
Subjekte schnell und einheitlich festzulegen.
In der folgenden Tabelle werden die Rechte zusammengefasst, die in den einzelnen vordefinierten
Zugriffsberechtigungen enthalten sind.
Tabelle 6-2: Vordefinierte Zugriffsberechtigungen
Zugriffsberechtigung
Ansicht
Beschreibung Zugehörige Rechte
Wenn diese Berechtigung auf
Ordnerebene festgelegt wird, kann ein Prinzipal den Ordner,
Objekte innerhalb des Ordners und die von den einzelnen Objekten generierten Instanzen anzeigen lassen. Wenn die Berechtigung auf Objektebene festgelegt wird, hat der Prinzipal
Einblick in das Objekt, dessen
Verlauf und die generierten Instanzen.
• Objekte anzeigen
• Dokumentinstanzen anzeigen
143 2013-01-07
Festlegen von Rechten
Zugriffsberechtigung
Zeitgesteuert verarbeiten
Ansicht auf Abruf
Voller Zugriff
Beschreibung Zugehörige Rechte
Ein Prinzipal kann Instanzen generieren, indem er die zeitgesteuerte einmalige oder wiederkehrende Ausführung eines
Objekts gegen eine festgelegte
Datenquelle plant. Der Prinzipal kann die zeitgesteuerte Verarbeitung eigener Instanzen einsehen, löschen und anhalten. Au-
ßerdem können sie unterschiedliche Formate und Ziele zeitgesteuert planen, Parameter und
Anmeldedaten für die Datenbank festlegen, Server zur Verarbeitung von Aufträgen auswählen, dem Ordner Inhalte hinzufügen und den Ordner oder das
Objekt kopieren.
Ansichtsrecht für die Zugriffsberechtigung UND:
• Ausführung des Berichts zeitsteuern
• Servergruppen für die Verarbeitung von Aufträgen definieren
• Objekte in andere Ordner kopieren
• Auf Ziele zeitgesteuert verarbeiten
• Berichtsdaten drucken
• Berichtsdaten exportieren
• Objekte des Benutzers bearbeiten
• Instanzen des Benutzers löschen
• Instanzen des Benutzers anhalten und fortsetzen
Ein Prinzipal kann Daten "auf
Abruf" gegen eine Datenquelle regenerieren.
Zeitgesteuert verarbei-
ten-Recht für Zugriffsberechtigungen UND:
• Berichtsdaten regenerieren
Ein Prinzipal hat vollständigen
Verwaltungszugriff auf das Objekt.
Alle verfügbaren Rechte einschließlich:
• Objekte zum Ordner hinzufügen
• Objekte bearbeiten
• Rechte ändern, die Benutzer für Objekte haben
• Objekte löschen
• Instanzen löschen
In der folgenden Tabelle werden die Rechte zusammengefasst, die zur Ausführung bestimmter Aufgaben für Zugriffsberechtigungen erforderlich sind.
144 2013-01-07
Festlegen von Rechten
Aufgabe für Zugriffsberechtigung
Erstellen einer Zugriffsberechtigung
Erforderliche Rechte
• Hinzufügerecht für den Ordner Zugriffsberechti
gungen der obersten Ebene
Anzeigen genau abgestimmter Rechte in einer
Zugriffsberechtigung
• Ansichtsrecht für die Zugriffsberechtigung
Zuweisen einer Zugriffsberechtigung zu einem
Subjekt, das einem Objekt zugewiesen ist
• Ansichtsrecht für die Zugriffsberechtigung
•
Zugriffsberechtigung für Sicherheitszuweisung
verwenden-Rechte für die Zugriffsberechtigung
• Rechte ändern-Recht für das Objekt oder Sicher
Rechte ändern-Recht für das Objekt und den
Prinzipal
Anmerkung:
Benutzern, die über das Recht Sicher Rechte ändern verfügen und einem Prinzipal eine Zugriffsberechtigung zuweisen möchten, muss dieselbe Zugriffsberechtigung zugewiesen sein.
Ändern einer Zugriffsberechtigung
• Ansichts- und Bearbeitungsrecht für die Zugriffsberechtigung
Löschen einer Zugriffsberechtigung
Klonen einer Zugriffsberechtigung
• Ansichts- und Löschrecht für die Zugriffsberechtigung
• Ansichtsrecht für die Zugriffsberechtigung
• Kopierrecht für die Zugriffsberechtigung
• Hinzufügerecht für den Ordner Zugriffsberechti
gungen der obersten Ebene
6.3.1 Auswählen zwischen den Zugriffsberechtigungen Ansicht und Ansicht auf
Abruf
Bei der Berichterstellung über das Web ist die Wahl zwischen Live- oder gespeicherten Daten eine der wichtigsten Entscheidungen, die Sie treffen werden. Unabhängig von Ihrer Wahl zeigt BI-Plattform jedoch die erste Seite immer so schnell wie möglich an, damit Sie den Bericht bereits sehen können, während die restlichen Daten noch verarbeitet werden. In diesem Abschnitt wird der Unterschied zwischen zwei vordefinierten Zugriffsberechtigungen erläutert, unter denen Sie auswählen können.
Ansicht auf Abruf (Zugriffsberechtigung)
Mit der Berichterstellung auf Abruf können Benutzer in Echtzeit auf Live-Daten zugreifen, die direkt vom Datenbankserver abgerufen werden. Verwenden Sie Live-Daten, um Benutzer über sich konstant
145 2013-01-07
Festlegen von Rechten
ändernde Informationen auf dem Laufenden zu halten, damit sie Zugang zu Informationen erhalten, die bis auf die Sekunde genau sind. Wenn beispielsweise die Manager eines großen Vertriebszentrums regelmäßig ausgelieferte Bestände nachverfolgen müssen, dann erhalten sie die benötigten
Informationen am besten durch live erstellte Berichte.
Bevor Sie Live-Daten für alle Berichte bereitstellen, sollten Sie jedoch zuerst überlegen, ob der ständige
Zugriff auf den Datenbankserver durch die Benutzer wirklich in Ihrem Sinne ist. Wenn sich Daten nicht schnell oder nicht ständig ändern, dann führen all diese Anfragen an die Datenbank nur zu erhöhtem
Netzwerkverkehr und stärkerer Auslastung von Serverressourcen. In solchen Fällen sollten Sie Berichte wiederholt zeitgesteuert verarbeiten, damit Benutzer immer aktuelle Daten (Berichtsinstanzen) einsehen können, ohne auf den Datenbankserver zuzugreifen.
Benutzer benötigen das Zugriffsrecht Ansicht auf Abruf, um Berichte anhand der Datenbank zu regenerieren.
Ansicht (Zugriffsberechtigung)
Um den Netzwerkdatenverkehr und die bei den Datenbankservern eingehenden Abfragen zu reduzieren, können Sie Berichte zeitgesteuert verarbeiten lassen. Nachdem der Bericht ausgeführt wurde, können
Benutzer die Berichtsinstanzen bei Bedarf anzeigen, ohne dass zusätzliche Datenbankabfragen ausgeführt werden müssen.
Berichtsinstanzen eignen sich für den Umgang mit Informationen, die nicht ständig aktualisiert werden.
Wenn die Benutzer Berichtsinstanzen durchlesen und sich Einzelheiten in Spalten oder Diagrammen genauer anzeigen lassen, brauchen sie dazu nicht auf den Datenbankserver direkt zugreifen. Es reicht, wenn sie dazu auf die gespeicherten Daten zugreifen. Berichte mit gespeicherten Daten reduzieren dementsprechend nicht nur die Menge der im Netzwerk übertragenen Daten, sondern verringern auch die Belastung des Datenbankservers.
Wenn Ihre Vertriebsdatenbank beispielsweise einmal täglich aktualisiert wird, können Sie den Bericht nach einem ähnlichen Zeitplan ausführen. Die Verkäufer haben somit stets Zugang zu den aktuellen
Verkaufszahlen, ohne die Datenbank bei jedem Öffnen eines Berichts abzufragen.
Benutzer benötigen nur das Zugriffsrecht Ansicht, um Berichtsinstanzen anzuzeigen.
6.3.2 Kopieren von vorhandenen Zugriffsberechtigungen
Dies ist die beste Möglichkeit zum Erstellen einer Zugriffsberechtigung, wenn Sie eine
Zugriffsberechtigung benötigen, die sich geringfügig von einer der vorhandenen Zugriffsberechtigungen unterscheidet.
1.
Wechseln Sie zum Bereich "Zugriffsberechtigungen".
2.
Wählen Sie im Detailbereich eine Zugriffsberechtigung aus.
Tipp:
Wählen Sie eine Zugriffsberechtigung aus, die ähnliche Rechte wie diejenigen enthält, die Sie für
Ihre Zugriffsberechtigung festlegen möchten.
3.
Klicken Sie auf Organisieren > Kopieren.
146 2013-01-07
Festlegen von Rechten
Eine Kopie der ausgewählten Zugriffsberechtigung wird im Detailbereich angezeigt.
6.3.3 Erstellen von Zugriffsberechtigungen
Dies ist die beste Möglichkeit zum Erstellen einer Zugriffsberechtigung, wenn Sie eine
Zugriffsberechtigung benötigen, die sich deutlich von einer der vorhandenen Zugriffsberechtigungen unterscheidet.
1.
Wechseln Sie zum Bereich "Zugriffsberechtigungen".
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Neu > Zugriffsberechtigung erstellen.
Das Dialogfeld "Neue Zugriffsberechtigung erstellen" wird angezeigt.
3.
Geben Sie Titel und Beschreibung für die neue Zugriffsberechtigung ein, und klicken Sie dann auf
OK.
Sie kehren zum Bereich "Zugriffsberechtigungen" zurück, und die neue Zugriffsberechtigung wird im Detailbereich angezeigt.
6.3.4 Umbenennen von Zugriffsberechtigungen
1.
Wählen Sie im Bereich "Zugriffsberechtigungen" im Detailbereich die Zugriffsberechtigung aus, die
Sie umbenennen möchten.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Eigenschaften.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird angezeigt.
3.
Geben Sie im Feld Titel einen neuen Namen für die Zugriffsberechtigung ein, und klicken Sie dann auf Speichern und schließen.
Sie kehren zum Bereich "Zugriffsberechtigungen" zurück.
6.3.5 So löschen Sie eine Zugriffsberechtigung
1.
Wählen Sie im Bereich "Zugriffsberechtigungen" im Detailbereich die Zugriffsberechtigung aus, die
Sie löschen möchten.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Zugriffsberechtigung löschen.
Anmerkung:
Vordefinierte Zugriffsberechtigungen können nicht gelöscht werden.
147 2013-01-07
Festlegen von Rechten
Es wird ein Dialogfeld mit Informationen über die Objekte angezeigt, auf die sich diese
Zugriffsberechtigung auswirkt. Wenn Sie die Zugriffsberechtigung nicht löschen möchten, klicken
Sie auf Abbrechen, um das Dialogfeld zu schließen.
3.
Klicken Sie auf Löschen.
Die Zugriffsberechtigung wird gelöscht, und Sie kehren zum Bereich "Zugriffsberechtigungen" zurück.
6.3.6 So ändern Sie Rechte in einer Zugriffsberechtigung
Um Rechte für eine Zugriffsberechtigung festzulegen, legen Sie zunächst allgemeine globale Rechte fest, die sich unabhängig vom Typ auf alle Objekte auswirken. Anschließend geben Sie an, wann die allgemeinen Einstellungen basierend auf dem jeweiligen Objekttyp überschrieben werden sollen.
1.
Wählen Sie im Bereich Zugriffsberechtigungen im Detailbereich die Zugriffsberechtigung aus, für die Rechte geändert werden sollen.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Enthaltene Rechte.
Das Dialogfeld Enthaltene Rechte wird angezeigt und enthält eine Liste der effektiven Rechte.
3.
Klicken Sie auf Rechte hinzufügen/entfernen.
148
Das Dialogfeld Enthaltene Rechte zeigt die Zusammenstellung von Rechten für die
Zugriffsberechtigung in der Navigationsliste an. Der Bereich Allgemeine globale Rechte ist standardmäßig erweitert.
4.
Legen Sie die allgemeinen globalen Rechte fest.
Die einzelnen Rechte können den Status Gewährt, Verweigert oder Nicht angegeben haben. Sie können außerdem auswählen, ob das Recht nur auf das Objekt, nur auf Unterobjekte oder beides angewendet werden soll.
2013-01-07
Festlegen von Rechten
5.
Um typspezifische Rechte für die Zugriffsberechtigung festzulegen, klicken Sie in der Navigationsliste auf die Zusammenstellung von Rechten und dann auf die untergeordnete Zusammenstellung, die sich auf den Objekttyp bezieht, für den Sie Rechte festlegen möchten.
6.
Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf OK.
Sie kehren zur Liste der effektiven Rechte zurück.
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6.3.7 Verfolgen der Beziehung zwischen Zugriffsberechtigungen und Objekten
Bevor Sie eine Zugriffsberechtigung ändern oder löschen, sollten Sie sicherstellen, dass keine der an der Zugriffsberechtigung vorgenommenen Änderungen sich negativ auf Objekte in der CMC auswirkt.
Zu diesem Zweck können Sie eine Beziehungsabfrage für die Zugriffsberechtigung ausführen.
Beziehungsabfragen sind hilfreich zur Verwaltung von Rechten, da über sie Objekte, auf die sich eine
Zugriffsberechtigung auswirkt, an einem zentralen Ort anzeigt werden können. Stellen Sie sich eine
Situation vor, in der ein Unternehmen seine Organisation umstrukturiert und aus den Abteilungen A und B die Abteilung C wird. Der Administrator entschließt sich, die Zugriffsberechtigungen für Abteilung
A und B zu löschen, da diese Abteilungen nicht mehr existieren. Der Administrator führt vor dem Löschen
Beziehungsabfragen für beide Zugriffsberechtigungen aus. Im Bereich "Abfrageergebnisse" kann der
Administrator die Objekte anzeigen lassen, die betroffen sind, wenn der Administrator die
Zugriffsberechtigungen löscht. Im Detailbereich wird dem Administrator außerdem der Speicherort der
Objekte in der CMC angezeigt, wenn die Objektrechte vor dem Löschen der Zugriffsberechtigungen geändert werden müssen.
Anmerkung:
• Um die Liste der betroffenen Objekte anzuzeigen, benötigen Sie Ansichtsrechte für diese Objekte.
• Ergebnisse von Beziehungsabfragen für eine Zugriffsberechtigung geben nur Objekte zurück, für die die Zugriffsberechtigung explizit zugewiesen wurde. Wenn ein Objekt eine Zugriffsberechtigung aufgrund von Übernahmeeinstellungen verwendet, wird das Objekt nicht in den Abfrageergebnissen angezeigt.
6.3.8 Standortübergreifende Verwaltung von Zugriffsberechtigungen
Zugriffsberechtigungen gehören zu den Objekten, die Sie von einer ursprünglichen Website zu
Zielwebsites replizieren können. Sie haben die Möglichkeit, Zugriffsberechtigungen zu replizieren, wenn sie in der Zugriffskontrollliste eines Replikationsobjekts angezeigt werden. Wenn einem Prinzipal
149 2013-01-07
Festlegen von Rechten beispielsweise Zugriffsberechtigung A für einen Crystal-Reports-Bericht gewährt wird und der
Crystal-Reports-Bericht standortübergreifend repliziert wird, wird auch Zugriffsberechtigung A repliziert.
Anmerkung:
Wenn eine Zugriffsberechtigung mit demselben Namen in der Zielwebsite vorhanden ist, schlägt die
Replikation der Zugriffsberechtigung fehl. Eine der Zugriffsberechtigungen muss vor der Replikation von Ihnen oder dem Administrator der Zielwebsite umbenannt werden.
Nachdem Sie eine Zugriffsberechtigung standortübergreifend repliziert haben, sollten Sie die
Überlegungen zur Verwaltung berücksichtigen.
Ändern replizierter Zugriffsberechtigungen in der ursprünglichen Website
Wenn eine replizierte Zugriffsberechtigung in der ursprünglichen Website geändert wird, wird die
Zugriffsberechtigung in der Zielwebsite aktualisiert, wenn die Replikation das nächste Mal zeitgesteuert ausgeführt wird. Wenn Sie bei Szenarios mit beidseitiger Replikation eine replizierte Zugriffsberechtigung in der Zielwebsite ändern, ändert sich die Zugriffsberechtigung in der ursprünglichen Website.
Anmerkung:
Stellen Sie sicher, dass sich Änderungen an einer Zugriffsberechtigung auf einer Website nicht negativ auf Objekte anderer Websites auswirken. Bevor Sie Änderungen vornehmen, sollten Sie sich mit den
Administratoren der Sites beratschlagen und ihnen empfehlen, Beziehungsabfragen für die replizierte
Zugriffsberechtigung auszuführen.
Ändern replizierter Zugriffsberechtigungen in der Zielwebsite
Anmerkung:
Dies gilt nur für die einseitige Replikation.
Änderungen an replizierten Zugriffsberechtigungen, die in einer Zielwebsite vorgenommen wurden, werden nicht in der ursprünglichen Website reflektiert. Der Administrator einer Zielwebsite kann beispielsweise das Recht zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Crystal-Reports-Berichten in der replizierten Zugriffsberechtigung gewähren, auch wenn dieses Recht in der ursprünglichen Website verweigert wurde. Obwohl die Namen von Zugriffsberechtigung und repliziertem Objekt unverändert bleiben, können die effektiven Rechte, die Prinzipale für Objekte haben, folglich von Zielwebsite zu
Zielwebsite variieren.
Wenn sich die replizierte Zugriffsberechtigung zwischen der ursprünglichen Website und der Zielwebsite unterscheidet, wird der Unterschied in Bezug auf effektive Rechte ermittelt, wenn ein Replikationsauftrag das nächste Mal zeitgesteuert verarbeitet wird. Sie können erzwingen, dass die Zugriffsberechtigung der Zielwebsite von der Zugriffsberechtigung der ursprünglichen Website überschrieben wird oder die
Zugriffsberechtigung der Zielwebsite intakt lassen. Wenn Sie jedoch nicht erzwingen, dass die
Zugriffsberechtigung der Zielwebsite von der Zielberechtigung der ursprünglichen Website überschrieben wird, werden sämtliche für die Replikation ausstehenden Objekte, die diese Zugriffsberechtigung verwenden, nicht repliziert.
Um Benutzer davon abzuhalten, replizierte Zugriffsberechtigungen in der Zielwebsite zu ändern, können
Sie der Zugriffsberechtigung Benutzer der Zielwebsite als Prinzipale hinzufügen und diesen Benutzern nur Ansichtsrechte gewähren. Dies bedeutet, dass Benutzer der Zielwebsite die Zugriffsberechtigung zwar anzeigen, aber deren Rechteeinstellungen weder ändern noch anderen Benutzern zuweisen können.
150 2013-01-07
Festlegen von Rechten
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Verfolgen der Beziehung zwischen Zugriffsberechtigungen und Objekten
6.4 Auflösen der Übernahme
Anhand der Übernahme können Sie Ihre Sicherheitseinstellungen verwalten, ohne Rechte für die einzelnen Objekte festzulegen. In einigen Fällen möchten Sie jedoch vielleicht verhindern, dass Rechte
übernommen werden. Sie können beispielsweise Rechte für jedes Objekt anpassen. Sie können die
Übernahme für einen Prinzipal in der objekteigenen Zugriffskontrollliste deaktivieren. In diesem Fall können Sie auswählen, ob die Gruppenübernahme, Ordnerübernahme oder beides deaktiviert werden soll.
Anmerkung:
Wenn die Übernahme aufgelöst wird, wirkt sich dies auf alle Rechte aus. Die Übernahme kann also nicht für einige Rechte aufgelöst werden, während andere Rechte in Kraft bleiben.
Im Diagramm “Auflösen der Übernahme” ist die Gruppen- und Ordnerübernahme anfänglich aktiviert.
Der rote Benutzer übernimmt die Rechte 1 und 5 als "gewährt", die Rechte 2, 3 und 4 als "nicht angegeben" und das Recht 6 als "explizit verweigert". Diese auf Ordnerebene für die Gruppe festgelegten
Rechte haben zur Folge, dass der rote Benutzer und alle weiteren Gruppenmitglieder diese Rechte an den Ordnerobjekten A und B besitzen. Wenn die Übernahme auf Ordnerebene aufgelöst wird, werden die Objektrechte des roten Benutzers in diesem Ordner aufgehoben, bis dem Benutzer von einem
Administrator neue Rechte zugewiesen werden.
151 2013-01-07
Festlegen von Rechten
Abbildung 6-9: Auflösen der Übernahme
6.4.1 So deaktivieren Sie die Übernahme
Über dieses Verfahren können Sie die Gruppen- oder Ordnerübernahme bzw. beides für einen Prinzipal in der Zugriffskontrolliste eines Objekts deaktivieren.
1.
Wählen Sie das Objekt aus, für das Sie die Übernahme deaktivieren möchten.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Benutzersicherheit.
Das Dialogfeld "Benutzersicherheit" wird angezeigt.
3.
Wählen Sie den Prinzipal, für den Sie die Übernahme deaktivieren möchten, und klicken Sie auf
Sicherheit zuweisen.
Das Dialogfeld "Sicherheit zuweisen" wird angezeigt.
4.
Konfigurieren Sie die Übernahmeeinstellungen.
• Wenn Sie die Gruppenübernahme (die Rechte, die der Prinzipal von der Gruppenmitgliedschaft
übernimmt) deaktivieren möchten, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Von übergeordneter
Gruppe übernehmen.
• Wenn Sie die Gruppenübernahme (die Rechteeinstellungen, die das der Prinzipal vom Ordner
übernimmt) deaktivieren möchten, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Vom übergeordneten
Ordner übernehmen.
5.
Klicken Sie auf OK.
6.5 Delegieren der Administration mithilfe von Rechten
Rechte bieten nicht nur die Möglichkeit, den Zugriff auf Objekte und Einstellungen zu steuern, sondern können auch verwendet werden, um administrative Aufgaben auf Funktionsgruppen innerhalb Ihres
152 2013-01-07
Festlegen von Rechten
Unternehmens zu verteilen. Beispielsweise können Sie veranlassen, dass die verschiedenen Abteilungen ihre Benutzer und Gruppen selbst verwalten. Sie könnten aber auch einem Administrator die globale
Verwaltung der BI-Plattform übertragen, die Verwaltung aller Server aber an die Mitarbeiter der
IT-Abteilung delegieren.
Angenommen, Ihre Gruppen- und Ordnerstruktur wurden unter Berücksichtigung der Sicherheitsstruktur aufgestellt, die für die delegierte Administration festgelegt wurde: In diesem Fall sollten Sie Ihrem delegierten Administrator zwar Rechte für vollständige Benutzergruppen gewähren, diese aber gleichzeitig soweit einschränken, dass er niemals sämtliche Rechte für die von ihm betreuten Benutzer erhält. Beispielsweise können Sie verhindern, dass der delegierte Administrator Benutzerattribute bearbeiten oder anderen Gruppen zuweisen kann.
Anmerkung:
Objektmigrationen werden am besten von Mitgliedern der Administratorgruppe, insbesondere dem
Administratorbenutzerkonto durchgeführt. Um ein Objekt zu migrieren, müssen verschiedene zugehörige
Objekte u.U. ebenfalls migriert werden. Der Erwerb der erforderlichen Sicherheitsberechtigungen für sämtliche Objekte ist für ein delegiertes Administratorkonto eventuell nicht möglich.
In der Tabelle “Rechte für delegierte Administratoren” sind die Rechte zusammengefasst, die delegierte
Administratoren zum Ausführen allgemeiner Aktionen benötigen.
Tabelle 6-3: Rechte für delegierte Administratoren
Aktion des delegierten Administrators
Erstellen neuer Benutzer
Vom delegierten Administrator benötigte
Rechte
Hinzufügerecht für den Ordner Benutzer der obersten Ebene
Erstellen neuer Gruppen
Hinzufügerecht für den Ordner Benutzergrup
pen der obersten Ebene
Löschen betreuter Gruppen sowie einzelner Benutzer in diesen Gruppen
Löschrecht für die betreffenden Gruppen
Löschen nur der vom delegierten Administrator erstellten Benutzer
Objekte des Benutzers löschen-Recht für den
Ordner Benutzer der obersten Ebene
Löschen nur der vom delegierten Administrator erstellten Benutzer und Gruppen
Objekte des Benutzers löschen-Recht für den
Ordner Benutzergruppen der obersten Ebene
Bearbeiten nur der vom delegierten Administrator erstellten Benutzer (einschließlich Hinzufügen dieser Benutzer zu Gruppen)
Objekte des Benutzers bearbeiten- und Sicher
Rechte ändern, die Benutzer für eigene Objek-
te haben-Recht für den Ordner Benutzer der obersten Ebene
153 2013-01-07
Festlegen von Rechten
Aktion des delegierten Administrators
Vom delegierten Administrator benötigte
Rechte
Bearbeiten nur der vom delegierten Administrator erstellten Gruppen (einschließlich Hinzufügen von Benutzern zu diesen Gruppen)
Objekte des Benutzers bearbeiten- und Sicher
Rechte ändern, die Benutzer für eigene Objek-
te haben-Recht für den Ordner Benutzergrup
pen der obersten Ebene
Ändern der Kennwörter für Benutzer in den vom
Administrator betreuten Gruppen
Kennwort bearbeiten-Recht für die betreffenden
Gruppen
Ändern der Kennwörter nur der vom delegierten
Administrator erstellten Subjekte
Benutzerkennwort im Besitz des Benutzers
ändern-Recht für den Ordner Benutzer der obersten Ebene oder betreffende Gruppen
Anmerkung:
Das Recht Benutzerkennwort im Besitz des
Benutzers ändern für eine Gruppe hat nur Auswirkungen auf einen einzelnen Benutzer, wenn
Sie den Benutzer der jeweiligen Gruppe hinzufügen.
Ändern von Benutzernamen, Beschreibungen und sonstigen Attributen sowie Neuzuweisen von
Benutzern zu anderen Gruppen
Bearbeitungsrecht für die betreffenden Gruppen
Ändern von Benutzernamen, Beschreibungen und sonstigen Attributen sowie Neuzuweisen von
Benutzern zu anderen Gruppen, jedoch nur für die vom delegierten Administrator erstellten Benutzer
Objekte des Benutzers bearbeiten-Recht für den Ordner Benutzer der obersten Ebene oder betreffende Gruppen
Anmerkung:
Das Recht Objekte des Benutzers bearbeiten für die betreffenden Gruppen hat nur Auswirkungen auf einen einzelnen Benutzer, wenn Sie den
Benutzer der jeweiligen Gruppe hinzufügen.
6.5.1 Welche der beiden Optionen “Rechte von Benutzern für Objekte ändern” sollte verwendet werden?
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Festlegen von Rechten
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Wenn Sie die delegierte Administration einrichten, sollten Sie Ihrem delegierten Administrator Rechte für die von ihm betreuten Subjekte gewähren. Obwohl Sie ihm sämtliche Rechte (Voller Zugriff) gewähren können, empfiehlt es sich, das Recht Rechte ändern auf der Seite "Erweiterte Einstellungen" zu verweigern und dem delegierten Administrator stattdessen das Recht Sicher Rechte ändern einzuräumen. Sie können Ihrem Administrator anstelle des Rechts Einstellungen für die Übernahme
von Rechten ändern auch das Recht Einstellungen für die Übernahme von Rechten sicher ändern gewähren. Die Unterschiede zwischen diesen Rechten sind nachfolgend zusammengefasst.
Rechte von Benutzern für Objekte ändern
Mit diesem Recht kann ein Benutzer alle Rechte jedes Benutzers für das jeweilige Objekt ändern. Wenn
Benutzer A beispielsweise die Rechte Objekte anzeigen und Rechte von Benutzern für Objekte
ändern für ein Objekt besitzt, kann Benutzer A die Rechte für das Objekt so ändern, dass er oder beliebige andere Benutzer vollen Zugriff auf dieses Objekt erhalten.
Sicher Rechte ändern, die Benutzer für Objekte haben
Mit diesem Recht kann ein Benutzer nur Berechtigungen gewähren, verweigern oder zurücksetzen, die ihm selbst bereits eingeräumt wurden. Wenn Benutzer A beispielsweise die Rechte Anzeigen und
Sicher Rechte ändern, die Benutzer für Objekte haben besitzt, kann Benutzer A sich selbst keine weiteren Rechte gewähren und anderen Benutzern ausschließlich diese beiden Rechte (zum Anzeigen und sicheren Ändern von Rechten) gewähren oder verweigern. Außerdem kann Benutzer A bei anderen Benutzern nur die Rechte für Objekte ändern, für die ihm das Recht Sicher Rechte ändern,
die Benutzer für Objekte haben gewährt wurde.
Alle folgenden Bedingungen müssen erfüllt sein, damit Benutzer A die Rechte für Benutzer B an Objekt
O ändern kann:
• Benutzer A verfügt über das Recht Sicher Rechte ändern, die Benutzer für Objekte haben für
Objekt O.
• Jedes Recht oder jede Zugriffsberechtigung, das bzw. die Benutzer A für Benutzer B ändert, wurde
A gewährt.
• Benutzer A verfügt über das Recht Sicher Rechte ändern, die Benutzer für Objekte haben für
Benutzer B.
• Falls eine Zugriffsberechtigung zugewiesen wurde, verfügt Benutzer A über das Recht
Zugriffsberechtigung zuweisen für die Zugriffsberechtigung, die für Benutzer B geändert wird.
Durch den Gültigkeitsbereich von Rechten können die effektiven Rechte, die ein delegierter Administrator zuweisen kann, weiter beschränkt werden. Ein delegierter Administrator kann über die Rechte Sicher
Rechte ändern und Bearbeiten für einen Ordner verfügen, der Gültigkeitsbereich dieser Rechte ist jedoch nur auf den Ordner beschränkt und umfasst nicht dessen Unterobjekte. Der delegierte
Administrator kann das Recht Bearbeiten tatsächlich nur für den Ordner (nicht aber für dessen
Unterobjekte) und ausschließlich mit dem Gültigkeitsbereich “Auf Objekt anwenden” gewähren. Wenn dem delegierten Administrator das Recht Bearbeiten für einen Ordner ausschließlich mit dem
Gültigkeitsbereich “Auf Unterobjekt anwenden” gewährt wird, kann er anderen Prinzipalen andererseits das Recht Bearbeiten mit beiden Gültigkeitsbereichen für die Unterobjekte des Ordners gewähren, für den Ordner selbst kann er jedoch nur das Recht Bearbeiten mit dem Gültigkeitsbereich “Auf Unterobjekt anwenden” gewähren.
Darüber hinaus wird verhindert, dass der delegierte Administrator Rechte dieser Gruppen für andere
Prinzipale ändert, für die ihm nicht das Recht Sicher Rechte ändern gewährt wurde. Dies ist
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Festlegen von Rechten beispielsweise hilfreich, wenn zwei delegierte Administratoren dafür verantwortlich sind, unterschiedlichen
Benutzergruppen Rechte für denselben Ordner zu gewähren, ein delegierter Administrator jedoch nicht in der Lage sein soll, Zugriff auf die Gruppen zu verweigern, die vom anderen delegierten Administrator
überwacht werden. Dieses Risiko lässt sich mit dem Recht Sicher Rechte ändern, die Benutzer für
Objekte haben ausschließen, da delegierte Administratoren sich das Recht zum sicheren Ändern von
Rechten in der Regel nicht gegenseitig gewähren.
Einstellungen für die Übernahme von Rechten sicher ändern
Dieses Recht ermöglicht es einem delegierten Administrator, Übernahmeeinstellungen für andere
Prinzipale zu ändern, die den Objekten zugewiesen sind, auf die der delegierte Administrator Zugriff hat. Um die Übernahmeeinstellungen anderer Prinzipale erfolgreich zu ändern, muss ein delegierter
Administrator über dieses Recht für das Objekt und für die Benutzerkonten der Prinzipale verfügen.
6.5.2 Eigentümerrechte
Hierbei handelt es sich um Rechte, die nur für den Eigentümer des Objekts gelten, für das Rechte aktiviert werden. In der BI-Plattform entspricht der Eigentümer eines Objekts dem Prinzipal, der ein
Objekt erstellt hat. Falls dieser Prinzipal aus dem System gelöscht werden sollte, geht das Eigentum wieder auf den Administrator über.
Eigentümerrechte sind hilfreich bei der Verwaltung von eigentümerbasierten Sicherheitseinstellungen.
Beispielsweise können Sie einen Ordner oder eine Ordnerhierarchie erstellen, in denen verschiedene
Benutzer Dokumente erstellen und anzeigen lassen können, jedoch darauf beschränkt sind, nur eigene
Dokumente zu ändern oder zu löschen. Darüber hinaus sind Eigentümerrechte nützlich, wenn Benutzer nur berechtigt sein sollen, Instanzen der von Ihnen erstellten Berichte, jedoch keine anderen Instanzen zu ändern. Bei der Zugriffsberechtigung "Zeitgesteuerte Verarbeitung" können Benutzer auf diese
Weise lediglich eigene Instanzen bearbeiten, löschen, anhalten und erneut zeitgesteuert verarbeiten.
Eigentümerrechte funktionieren ähnlich wie die entsprechenden regulären Rechte. Eigentümerrechte treten jedoch nur dann in Kraft, wenn dem Prinzipal Eigentümerrechte gewährt, reguläre Rechte aber verweigert bzw. nicht angegeben wurden.
6.6 Zusammenfassung der Empfehlungen zur Verwaltung von Rechten
Berücksichtigen Sie diese Überlegungen bei der Verwaltung von Rechten:
• Verwenden Sie möglichst immer Zugriffsberechtigungen. Mit diesen vordefinierten, kombinierten
Rechten lässt sich die Verwaltung vereinfachen, da die mit allgemeinen Benutzeranforderungen verknüpften Rechte praktisch gruppiert sind.
• Legen Sie Rechte und Zugriffsberechtigungen für Ordner der obersten Ebene fest. Indem Sie die
Übernahme aktivieren, können diese Rechte mit einem minimalen Verwaltungsaufwand innerhalb des Systems an untergeordnete Objekte weitergegeben werden.
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Festlegen von Rechten
• Vermeiden Sie nach Möglichkeit das Auflösen der Übernahme. Dadurch können Sie die in der
BI-Plattform hinzugefügten Inhalte mit weniger Zeitaufwand sicherer gestalten.
• Legen Sie geeignete Rechte für Benutzer und Gruppen auf Ordnerebene fest, und veröffentlichen
Sie anschließend Objekte in diesem Ordner. Standardmäßig übernehmen Benutzer oder Gruppen, die Rechte für einen Ordner besitzen, dieselben Rechte für jedes Objekt, das nachfolgend in diesem
Ordner veröffentlicht wird.
• Organisieren Sie Benutzer in Benutzergruppen, weisen Sie der gesamten Gruppe und ggf. bestimmten
Mitgliedern Zugriffsberechtigungen und Rechte zu.
• Erstellen Sie einzelne Administratorkonten für jeden Administrator im System, und fügen Sie sie der
Gruppe "Administratoren" hinzu, um die Verantwortlichkeit in Bezug auf Systemänderungen zu verbessern.
• Der Gruppe "Alle" werden standardmäßig sehr eingeschränkte Rechte für Ordner der obersten
Ebene in der BI-Plattform gewährt. Nach der Installation wird empfohlen, dass Sie die Rechte von
Mitgliedern der Gruppe "Alle" überprüfen und entsprechende Sicherheitsmerkmale zuweisen.
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Festlegen von Rechten
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Sichern der BI-Plattform
Sichern der BI-Plattform
7.1 Überblick zum Thema Sicherheit
In diesem Abschnitt werden die Verfahren erläutert, mit denen die BI-Plattform Probleme der
Unternehmenssicherheit angeht, wobei Administratoren und Systemarchitekten Antworten auf typische
Fragen in Bezug auf die Sicherheit erhalten.
Die Architektur der BI-Plattform geht auf viele der heutigen Sicherheitsbedenken in Unternehmen und
Organisationen ein. Die aktuelle Version unterstützt u. a. die folgenden Funktionen: Verteilte Sicherheit,
Einzelanmeldung, Ressourcenzugriffssicherheit, granulare Objektrechte sowie Authentifizierung von
Drittherstellern, um Schutz vor unbefugtem Zugriff zu bieten.
Da die BI-Plattform das Framework für immer mehr Komponenten der Enterprise-Familie von SAP
BusinessObjects-Produkten bereitstellt, enthält dieser Abschnitt ausführliche Informationen zu
Sicherheitsfunktionen und der damit verbundenen Funktionalität, die verdeutlichen, wie das Framework selbst die Sicherheit durchsetzt und aufrechterhält. In diesem Abschnitt werden keine ausführlichen
Verfahrensabläufe dargestellt. Der Schwerpunkt liegt vielmehr auf konzeptionellen Informationen.
Außerdem finden Sie hier Links zu wichtigen Verfahren.
Nach einer kurzen Einführung in die Sicherheitskonzepte für das System werden Einzelheiten zu den folgenden Themen erläutert:
• Verwenden von Sicherheitsmodi für Verschlüsselung und Datenverarbeitung zum Schutz von Daten.
• Einrichten der Secure Sockets Layer (SSL) für BI-Plattform-Implementierungen.
• Richtlinien zum Konfigurieren und Warten von Firewalls für die BI-Plattform.
• Konfigurieren von Reverse Proxy-Servern.
7.2 Notfallwiederherstellungsplanung
Zum Schutz der Investitionen Ihrer Organisation in die BI-Plattform müssen bestimmte Schritte ausgeführt werden, um die maximale Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs im Notfall zu gewährleisten. Dieser
Abschnitt enthält Richtlinien zur Erstellung eines Notfallwiederherstellungsplans für Ihre Organisation.
Allgemeine Richtlinien
• Durchführen regelmäßiger Sicherungen und ggf. Senden von Kopien einer Reihe von
Sicherungsmedien an externe Stellen.
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Sichern der BI-Plattform
• Sichere Speicherung sämtlicher Softwaremedien.
• Sichere Speicherung sämtlicher Lizenzdokumentation.
Spezifische Richtlinien
Drei Systemressourcen bedürfen besonderer Aufmerksamkeit hinsichtlich der
Notfallwiederherstellungsplanung:
• Inhalte der File Repository Server: Dazu gehören proprietäre Inhalte, z.B. Berichte. Diese Inhalte sollten regelmäßig gesichert werden. Im Falle eines Notfalls besteht keine Möglichkeit zum
Regnerieren solcher Inhalte ohne einen regelmäßigen Sicherungsprozess.
• Die von der CMS-Datei verwendete Systemdatenbank. Diese Ressource enthält sämtliche wichtigen
Metadaten für Ihre Implementierung, z.B. Benutzerdaten, Berichte und andere sensible Daten, die spezifisch für Ihre Organisation sind.
• Schlüsseldatei mit den Datenbankinformationen (.dbinfo file): Diese Ressource enthält den
Masterschlüssel für die Systemdatenbank. Falls dieser Schlüssel aus irgendeinem Grund nicht verfügbar ist, können Sie nicht auf die Systemdatenbank zugreifen. Nach der Implementierung der
BI-Plattform sollten Sie Ihr Kennwort für diese Ressource an einem sicheren oder bekannten Ort aufbewahren. Ohne dieses Kennwort können Sie die Datei nicht regenerieren und verlieren damit den Zugriff auf die Systemdatenbank.
7.3 Allgemeine Empfehlungen zur Sicherung der Implementierung
Im Folgenden sind Empfehlungen zur Sicherung der BI-Plattform-Implementierungen aufgeführt.
• Schützen Sie die Kommunikation zwischen dem CMS und anderen Systemkomponenten mit Firewalls.
Verbergen Sie nach Möglichkeit den CMS immer hinter der Firewall. Sorgen Sie zumindest dafür, dass sich die Systemdatenbank sicher hinter der Firewall befindet.
• Sichern Sie die File Repository Server mit zusätzlicher Verschlüsselung. Sobald das System in
Betrieb ist, werden proprietäre Inhalte auf diesen Servern gespeichert. Fügen Sie zusätzliche
Verschlüsselung über das Betriebssystem oder ein Drittherstellertool hinzu.
Anmerkung:
SFTP wird von der BI-Plattform nicht unterstützt. Falls Sie SFTP-Funktionalität benötigen, konsultieren
Sie den SAP-Hinweis 1556571, oder ziehen Sie eine Lösung eines SAP-Partners in Betracht.
• Implementieren Sie einen Reverse Proxy-Server vor den Webanwendungsservern, um sie hinter einer einzigen IP-Adresse zu verbergen. In dieser Konfiguration wird der gesamte an private
Webanwendungsserver gerichtete Internet-Datenverkehr über den Reverse Proxy-Server geroutet, während die privaten IP-Adressen unerkannt bleiben.
• Sorgen Sie für die strikte Einhaltung von unternehmensinternen Kennwortrichtlinien. Stellen Sie sicher, dass Benutzerkennwörter regelmäßig geändert werden.
• Wenn Sie die mit der BI-Plattform gelieferte Systemdatenbank und den Webanwendungsserver installiert haben, sollten Sie mithilfe der entsprechenden Dokumentation sicherstellen, dass diese
Komponenten mit angemessenen Sicherheitskonfigurationen implementiert wurden.
• Die Plattform enthält Apache Tomcat als Standard-Webanwendungsserver. Wenn Sie diesen Server verwenden möchten, sollten Sie auf der Apache-Website regelmäßig nach Sicherheits-Updates suchen. In einigen Fällen müssen Sie Ihre Tomcat-Version u.U. manuell aktualisieren, um
160 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform sicherzustellen, dass die aktuellen Sicherheits-Updates installiert werden. Informationen zur
Ausführung des Webanwendungsservers finden Sie in den Apache-Tomcat-Sicherheitsempfehlungen.
• Verwenden Sie das SSL-Protokoll (Secure Sockets Layer) für die gesamte Netzwerkkommunikation zwischen Clients und Servern in der Implementierung.
• Stellen Sie sicher, dass das Installationsverzeichnis und die Unterverzeichnisse der Plattform gesichert sind. In diesen Verzeichnissen können während des Systembetriebs sensible temporäre
Daten abgelegt werden.
• Der Zugriff auf die Central Management Console (CMC) sollte nur lokal erfolgen dürfen. Informationen zu Implementierungsoptionen für die CMC finden Sie im Handbuch für die Implementierung von
Webanwendungen für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
Verwandte Themen
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Konfigurieren des SSL-Protokolls
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Konfigurieren der Sicherheit für Dritthersteller-Serverpakete
7.4 Konfigurieren der Sicherheit für Dritthersteller-Serverpakete
Falls Sie sich für die Installation von Fremdhersteller-Servern entschieden haben, die mit der BI-Plattform gebündelt werden, sollten Sie Zugriff auf die Dokumentation für folgende Komponentenpakete haben und diese durchsehen:
• Microsoft SQL Server 2008 Express Edition: Einzelheiten zur Sicherung dieser Systemdatenbank für Windows-Plattformen finden Sie unter http://msdn.microsoft.com/en-us/libra ry/bb283235%28v=sql.100%29.aspx
.
• IBM DB2 Workgroup Edition: Einzelheiten zur Sicherung dieser Systemdatenbank für
UNIX-Plattformen finden Sie unter http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/db2luw/v9r7/to pic/com.ibm.db2.luw.container.doc/doc/c0052964.html
.
• Apache Tomcat 6.0: Einzelheiten zur Sicherheit dieses Webanwendungsservers finden Sie unter http://tomcat.apache.org/tomcat-6.0-doc/index.html
.
7.5 Aktive Vertrauensstellung
In einem Netzwerk ist eine Vertrauensstellung zwischen zwei Domänen normalerweise eine Verbindung, mit der eine Domäne eindeutig Benutzer erkennen kann, die von der anderen Domäne authentifiziert wurden. Die Vertrauensstellung erhält die Sicherheit, ermöglicht es jedoch den Benutzern, auf
Ressourcen in mehreren Domänen zuzugreifen, ohne wiederholt die Anmeldedaten eingeben zu müssen.
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Sichern der BI-Plattform
In der BI-Plattform-Umgebung funktioniert die aktive Vertrauensstellung ähnlich und gibt jedem Benutzer nahtlosen Zugriff auf alle im System vorhandenen Ressourcen. Wenn der Benutzer authentifiziert und ihm eine aktive Sitzung gewährt wurde, können alle anderen BI-Plattform-Komponenten die
Anforderungen und Vorgänge des Benutzers ohne weitere Eingabe der Benutzerinformationen verarbeiten. In diesem Sinne stellt die aktive Vertrauensstellung die Grundlage für die verteilte Sicherheit in der BI-Plattform dar.
7.5.1 Anmeldetoken
Ein Anmeldetoken ist eine verschlüsselte Zeichenfolge, die die eigenen Nutzungsattribute definiert und die Sitzungsinformationen des Benutzers enthält. Die Nutzungsattribute des Anmeldetokens werden beim Erstellen des Anmeldetokens angegeben. Mit diesen Attributen können dem Anmeldetoken
Beschränkungen zugewiesen werden, um die Chance zu verringern, dass das Anmeldetoken von unberechtigten Benutzern verwendet wird. Die aktuellen Nutzungsattribute des Anmeldetokens lauten:
•
Anzahl der Minuten
Dieses Attribut schränkt die Nutzungsdauer des Anmeldetokens ein.
•
Anzahl der Anmeldungen
Dieses Attribut schränkt ein, wie oft das Anmeldetoken für eine Anmeldung bei der BI-Plattform verwendet werden kann.
Beide Attribute verhindern, dass Benutzer in böswilliger Absicht mit Anmeldetoken legitimer Benutzer unbefugten Zugriff auf die BI-Plattform erlangen.
Anmerkung:
Ein Anmeldetoken in einem Cookie zu speichern stellt ein potenzielles Sicherheitsrisiko dar, wenn das
Netzwerk zwischen Browser und Anwendungs- oder Webserver nicht sicher ist, beispielsweise, wenn die Verbindung über ein öffentliches Netzwerk hergestellt und weder SSL noch die vertrauenswürdige
Authentifizierung verwendet wird. Es empfiehlt sich, Secure Sockets Layer (SSL) zu verwenden, um
Sicherheitsrisiken zwischen dem Browser und Anwendungs- bzw. Webserver zu vermeiden.
Wenn das Anmeldecookie deaktiviert wurde und der Webserver oder Webbrowser eine
Zeitüberschreitung verursacht, wird dem Benutzer der Anmeldebildschirm angezeigt. Wenn das Cookie aktiviert ist und der Server oder Browser eine Zeitüberschreitung verursacht, wird der Benutzer unverzüglich wieder beim System angemeldet. Da Zustandsinformationen jedoch an die Websitzung gebunden sind, geht der Zustand des Benutzers verloren. Beispiel: Wenn der Benutzer eine
Navigationsstruktur erweitert und ein bestimmtes Element ausgewählt hatte, wird die Struktur zurückgesetzt.
Im Webclient der BI-Plattform sind Anmeldetoken standardmäßig aktiviert, für BI-Launchpad können
Anmeldetoken jedoch deaktiviert werden. Wenn Sie die Anmeldetoken im Client deaktivieren, ist die
Benutzersitzung auf das Zeitlimit des Webservers oder Webbrowsers beschränkt. Wenn diese Sitzung abläuft, muss sich der Benutzer erneut bei der BI-Plattform anmelden.
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Sichern der BI-Plattform
7.5.2 Ticketverfahren für verteilte Sicherheit
Enterprise-Systeme für viele Benutzer erfordern normalerweise eine gewisse verteilte Sicherheit. Ein
Enterprise-System erfordert z.B. verteilte Sicherheit, um bestimmte Funktionen zu unterstützen, wie den Vertrauenstransfer (eine andere Komponente kann für den Benutzer handeln).
Die BI-Plattform implementiert für das Bereitstellen verteilter Sicherheit ein Ticketverfahren (das dem
Kerberos-Ticketverfahren ähnelt). Der CMS gewährt Tickets, die es Komponenten erlauben, Vorgänge für einen bestimmten Benutzer auszuführen. In der BI-Plattform wird das Ticket als Anmeldetoken bezeichnet.
Das Anmeldetoken wird meistens über das Web verwendet. Wenn Benutzer zum ersten Mal von der
BI-Plattform authentifiziert werden, erhalten sie Anmeldetoken vom CMS. Der Webbrowser des Benutzers speichert dieses Anmeldetoken im Cache. Wenn der Benutzer eine neue Anforderung erstellt, können andere BI-Plattform-Komponenten das Anmeldetoken vom Webbrowser des Benutzers lesen.
7.6 Sitzungen und Sitzungsnachverfolgung
Im Allgemeinen ist eine Sitzung eine Verbindung zwischen Client und Server, über die Informationen zwischen den beiden Rechnern ausgetauscht werden. Der Zustand einer Sitzung entspricht einer Reihe von Daten, die die Attribute, die Konfiguration oder den Inhalt der Sitzung beschreiben. Wenn Sie eine
Verbindung zwischen Client und Server über das Web herstellen, schränkt HTTP die Dauer jeder
Sitzung auf eine Seite von Informationen ein. Aus diesem Grund speichert der Webbrowser den Zustand jeder Sitzung nur so lange, wie eine Webseite angezeigt wird. Sobald Sie von einer Webseite auf eine andere wechseln, wird der Zustand der ersten Sitzung verworfen und durch den Zustand der nächsten
Sitzung ersetzt. Aus diesem Grund müssen Websites und Webanwendungen auf irgendeine Weise den Zustand der Sitzung speichern, wenn sie diese Informationen in einer anderen wiederverwenden müssen.
Die BI-Plattform speichert den Sitzungszustand mit zwei gängigen Verfahren:
• Cookies: Ein Cookie ist eine kleine Textdatei, in der der Sitzungszustand auf der Clientseite gespeichert wird. Der Webbrowser des Benutzers speichert das Cookie für die spätere Verwendung.
Das BI-Plattform-Anmeldetoken ist ein Beispiel für dieses Verfahren.
• Sitzungsvariablen: Eine Sitzungsvariable ist ein Teil des Arbeitsspeichers, in dem der Sitzungszustand auf der Serverseite gespeichert wird. Wenn die BI-Plattform einem Benutzer eine aktive Identität im
System gewährt, werden Informationen wie der Authentifizierungstyp des Benutzers in einer
Sitzungsvariablen gespeichert. Solange die Sitzung erhalten wird, muss der Benutzer weder ein zweites Mal die Benutzerinformationen eingeben noch Tasks wiederholen, die für den Abschluss der nächsten Anforderung erforderlich sind.
Bei Java-Implementierungen wird die Sitzung zur Verarbeitung von JSP-Anforderungen verwendet.
Bei .NET-Implementierungen wird die Sitzung zur Verarbeitung von ASPX-Anforderungen verwendet.
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Sichern der BI-Plattform
Anmerkung:
Im Idealfall sollte das System die Sitzungsvariable so lange speichern, wie der Benutzer im System aktiv ist. Das System sollte auch für das Erhalten der Sicherheit und das Verringern der verwendeten
Ressourcen die Sitzungsvariable sofort zerstören, wenn der Benutzer nicht mehr mit dem System arbeitet. Da jedoch die Interaktion zwischen einem Webbrowser und einen Webserver zustandslos sein kann, ist es mitunter schwer zu ermitteln, wann Benutzer das System verlassen, wenn sie sich nicht explizit abmelden. Für dieses Problem ist in der BI-Plattform die Sitzungsnachverfolgung implementiert.
7.6.1 CMS-Sitzungsnachverfolgung
Der CMS implementiert einen einfachen Nachverfolgungsalgorithmus. Wenn sich ein Benutzer anmeldet, wird ihm eine CMS-Sitzung gewährt, die der CMS speichert, bis sich der Benutzer abmeldet oder bis die Webanwendungsserver-Sitzungsvariable freigegeben wird.
Die Webanwendungsserver-Sitzung informiert den CMS in regelmäßigen Abständen darüber, ob die
Sitzung noch aktiv ist. Die CMS-Sitzung wird aus diesem Grund so lange beibehalten, wie die
Webanwendungsserver-Sitzung besteht. Wenn die Webanwendungsserver-Sitzung zehn Minuten lang nicht mit dem CMS kommuniziert, wird die CMS-Sitzung vom CMS zerstört. Dies handhabt Situationen, in denen Client-seitige Komponenten nicht ordnungsgemäß heruntergefahren werden.
7.7 Umgebungsschutz
Umgebungsschutz bezieht sich auf die Sicherheit des allgemeinen Umfelds, in dem Client- und
Serverkomponenten kommunizieren. Obwohl das Internet und webbasierte Systeme aufgrund der
Flexibilität und des Funktionsreichtums immer beliebter werden, werden sie in einer Umgebung ausgeführt, die evtl. schwer zu schützen ist. Bei der Implementierung der BI-Plattform ist der
Umgebungsschutz auf zwei Bereiche der Kommunikation aufgeteilt: Webbrowser mit Webserver und
Webserver mit der BI-Plattform.
7.7.1 Webbrowser zu Webserver
Wenn Daten zwischen dem Webbrowser und dem Webserver übertragen werden, ist normalerweise ein gewisses Sicherheitsniveau erforderlich. Relevante Sicherheitsmaßnahmen bestehen in der Regel aus zwei Schritten:
• Gewährleisten, dass die Übertragung der Daten sicher ist
• Gewährleisten, dass nur autorisierte Benutzer die Informationen vom Webserver abrufen.
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Sichern der BI-Plattform
Anmerkung:
Webserver führen diese Aufgaben normalerweise anhand von verschiedenen Sicherheitsverfahren aus, einschließlich des SSL-Protokolls (Secure Sockets Layer) und anderen ähnlichen Verfahren. Es empfiehlt sich, Secure Sockets Layer (SSL) zu verwenden, um Sicherheitsrisiken zwischen dem Browser und Anwendungs- bzw. Webserver zu vermeiden.
Sie müssen die Kommunikation zwischen dem Webbrowser und dem Webserver unabhängig von der
BI-Plattform sichern. Weitere Informationen zum Sichern der Clientverbindungen finden Sie in der
Dokumentation des Webservers.
7.7.2 Webserver und die BI-Plattform
Firewalls werden in der Regel zum Sichern der Kommunikation zwischen dem Webserver und dem restlichen Unternehmensintranet (einschließlich der BI-Plattform) verwendet. Die BI-Plattform unterstützt
Firewalls, die IP-Filterung bzw. statische Netzwerkadressenübersetzung (NAT) verwenden. Zu den unterstützten Umgebungen gehören u.a. mehrere Firewalls, Webserver oder Anwendungsserver.
7.8 Auditieren von Änderungen an der Sicherheitskonfiguration
Änderungen an Standardsicherheitskonfigurationen für folgende Elemente und Vorgänge werden von der BI-Plattform nicht auditiert:
• Eigenschaftendateien für Webanwendungen (BOE, Webdienste)
• TrustedPrincipal.conf
• In BI-Launchpad und Open Document vorgenommene Anpassungen
Änderungen an der Sicherheitskonfiguration, die außerhalb der CMC erfolgt sind, werden generell nicht auditiert. Dies gilt auch für Änderungen, die über Central Configuration Manager (CCM) vorgenommen wurden. Änderungen, die über die CMC durchgeführt wurden, können auditiert werden.
7.9 Prüfen der Webvorgänge
Die BI-Plattform gibt Ihnen durch das Aufzeichnen der Webvorgänge und dem möglichen Prüfen und
Überwachen der Details einen Einblick in das System. Der Webanwendungsserver bietet die Möglichkeit, die aufzuzeichnenden Webattribute auszuwählen, z.B. Uhrzeit, Datum, IP-Adresse, Portnummer usw.
Die Prüfdaten werden auf der Festplatte protokolliert und in kommagetrennten Textdateien gespeichert.
Dies vereinfacht das Erstellen von Berichten mit diesen Daten bzw. den Import der Daten in andere
Anwendungen.
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Sichern der BI-Plattform
7.9.1 Schutz vor unberechtigten Anmeldeversuchen
Selbst ein gut gesichertes System weist meistens mindestens eine Schwachstelle auf: nämlich die
Stelle, an der Benutzer eine Verbindung mit dem System herstellen. Es ist fast unmöglich, diese Stelle vollständig zu schützen, da das einfache Raten eines gültigen Benutzernamens und Kennworts weiterhin eine durchaus denkbare Methode für den Einbruch in das System bleibt.
In der BI-Plattform sind mehrere Verfahren implementiert, die die Wahrscheinlichkeit verringern, dass ein unberechtigter Benutzer auf das System zugreifen kann. Die verschiedenen nachfolgend aufgeführten
Beschränkungen gelten nur für Enterprise-Konten, d.h. sie gelten nicht für Konten, die Sie einer externen
Benutzerdatenbank (LDAP oder Windows AD) zugeordnet haben. Normalerweise können Sie jedoch im externen System den externen Konten ähnliche Beschränkungen auferlegen.
7.9.2 Kennworteinschränkungen
Durch Kennwortbeschränkungen wird sichergestellt, dass bei der Enterprise-Standardauthentifizierung relativ komplexe Kennwörter erstellt werden. Sie können folgende Optionen aktivieren:
• Kennwörter mit Groß- und Kleinschreibung obligatorisch machen
Diese Option stellt sicher, dass die Kennwörter mindestens zwei von den folgenden Zeichenklassen enthalten: Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen oder Satzzeichen.
• Mindestens n Zeichen
Wenn Sie eine Mindestkomplexität für Kennwörter obligatorisch machen, verringern Sie die
Wahrscheinlichkeit, dass ein unberechtigter Benutzer einfach das Kennwort eines gültigen Benutzers errät.
7.9.3 Anmeldeeinschränkungen
Anmeldeeinschränkungen sollen hauptsächlich Angriffe auf das Wörterbuch verhindern (ein Verfahren, bei dem ein unberechtigter Benutzer in Besitz eines gültigen Benutzernamens gelangt und dann versucht, das entsprechende Kennwort zu erfahren, indem er jedes im Wörterbuch vorhandene Wort probiert).
Mit der Geschwindigkeit der modernen Hardware können bestimmte Programme Millionen von
Kennwörtern pro Minute erraten. Die BI-Plattform verhindert Angriffe auf das Wörterbuch mit einem internen Verfahren, das eine Zeitverzögerung (0,5 - 1,0 Sekunde) zwischen Anmeldeversuchen erzwingt.
Die Plattform stellt außerdem mehrere benutzerdefinierbare Optionen bereit, mit denen das Risiko von
Angriffen auf das Wörterbuch verringert werden kann:
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Sichern der BI-Plattform
• Konto nach n fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen deaktivieren
• Zähler für fehlgeschlagene Anmeldungen nach n Minuten zurücksetzen
• Konto nach n Minuten wieder aktivieren
7.9.4 Benutzerbeschränkungen
Durch Benutzereinschränkungen wird sichergestellt, dass Benutzer, die die
Standard-Enterprise-Authentifizierung verwenden, regelmäßig neue Kennwörter erstellen. Sie können folgende Optionen aktivieren:
• Kennwort muss alle n Tage geändert werden
• Die letzten n Kennwörter dürfen nicht wiederverwendet werden
• Mindestens n Minute(n) bis zur Änderung des Kennworts warten
Diese Optionen sind für vieles nützlich. Erstens muss jeder Benutzer, der einen böswilligen
Wörterbuchangriff versucht, bei jedem Ändern des Kennworts von vorne anfangen. Und da
Kennwortänderungen auf dem ersten Anmeldezeitpunkt jedes Benutzers basieren, kann der unberechtigte Benutzer nur schwer bestimmen, zu welchem Zeitpunkt ein bestimmtes Kennwort geändert wird. Selbst wenn ein unberechtigter Benutzer die Informationen eines anderen Benutzers errät oder in den Besitz derselben gelangt, sind diese nur für einen begrenzten Zeitraum gültig.
7.9.5 Guest-Konto-Einschränkungen
Die BI-Plattform unterstützt die anonyme Einzelanmeldung für das Guest-Konto. Wenn Benutzer ohne
Angabe eines Benutzernamens und Kennworts eine Verbindung mit der BI-Plattform herstellen, werden sie automatisch unter dem Guest-Konto angemeldet. Wenn Sie dem Guest-Konto ein sicheres Kennwort zuordnen, oder wenn Sie das Guest-Konto völlig deaktivieren, deaktivieren Sie auch dieses
Standardverhalten.
7.10 Verarbeitungserweiterungen
In der BI-Plattform können Sie Ihre Berichtsumgebung durch den Einsatz benutzerdefinierter
Verarbeitungserweiterungen weiter absichern. Eine Verarbeitungserweiterung ist eine DLL, die Code enthält, mit dem Ihre Unternehmenslogik auf bestimmte BI-Plattform-Anzeige- oder
Zeitsteuerungsanforderungen vor der Verarbeitung angewendet wird.
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Sichern der BI-Plattform
Durch die Unterstützung von Verarbeitungserweiterungen legt das Administration SDK der BI-Plattform einen Eingriffspunkt frei, an dem Entwickler die Anforderung abfangen können. Entwickler können dann der Anforderung Auswahlformeln vor dem Verarbeiten des Berichts anhängen.
Ein typisches Beispiel ist eine Berichtsverarbeitungserweiterung, die Sicherheit auf der Zeilenebene erzwingt. Bei diesem Sicherheitstyp wird der Datenzugriff nach Zeile in den Datenbanktabellen eingeschränkt. Der Entwickler schreibt eine DLL (Dynamically Loaded Library), die Anzeige- oder
Zeitsteuerungsanforderungen für einen Bericht abfängt (bevor die Anforderung von einem Job Server,
Processing Server oder Report Application Server verarbeitet wird). Der Code des Entwicklers ermittelt zuerst den Benutzer, der Eigentümer des Verarbeitungsauftrags ist, und ermittelt dann die
Datenzugriffsrechte des Benutzers in einem Fremdherstellersystem. Der Code generiert dann eine
Datensatzauswahlformel für den Bericht. Diese Formel wird angehängt und schränkt die von der
Datenbank ausgegebenen Daten ein. In diesem Fall dient die Verarbeitungserweiterung als Verfahren, mit dem benutzerdefinierte Sicherheit auf der Zeilenebene in die BI-Plattform-Umgebung integriert wird.
Tipp:
Wenn Sie Verarbeitungserweiterungen aktivieren, laden die entsprechenden
BI-Plattform-Serverkomponenten die Verarbeitungserweiterungen bei der Ausführung. Das SDK enthält eine komplett dokumentierte API, mit der Entwickler Verarbeitungserweiterungen schreiben können.
Weitere Informationen finden Sie in der Entwicklerdokumentation auf Ihrem Produktdatenträger.
7.11 Übersicht über die BI-Plattform-Datensicherheit
Administratoren von BI-Plattform-Systemen verwalten die Sicherung sensibler Daten über folgende
Funktionen:
• Eine Sicherheitseinstellung auf Clusterebene, in der festgelegt ist, welche Anwendungen und Clients auf den CMS zugreifen können. Diese Einstellung wird über den Central Configuration Manager verwaltet.
• Ein auf zwei Schlüsseln basierendes kryptografisches System, das sowohl den Zugriff auf das
CMS-Repository als auch die Schlüssel zum Ver- bzw. Entschlüsseln von Objekten im Repository steuert. Der Zugriff auf das CMS-Repository wird über den Central Configuration Manager eingestellt, während die Central Management Console über einen speziellen Verwaltungsbereich für
Kryptografieschlüssel verfügt.
Mit diesen Funktionen können Administratoren für BI-Plattform-Implementierungen bestimmte
Konformitätsstufen bezüglich der Datensicherheit einstellen und Schlüssel zum Ver- bzw. Entschlüsseln von Daten im CMS-Repository verwalten.
7.11.1 Sicherheitsmodi für die Datenverarbeitung
BI-Plattform kann in zwei möglichen Datenverarbeitungs-Sicherheitsmodi arbeiten:
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Sichern der BI-Plattform
• Dem Standardsicherheitsmodus für die Datenverarbeitung. In bestimmten Instanzen verwenden
Systeme, die in diesem Modus ausgeführt werden, fest programmierte Schlüssel und folgen keinem bestimmten Standard. Der Standardmodus ermöglicht die Abwärtskompatibilität mit früheren
Versionen von BI-Plattform-Clienttools und -Anwendungen.
• Ein Datensicherheitsmodus, der auf die Einhaltung der im Federal Information Processing Standard
(FIPS) festgelegten Richtlinien ausgerichtet ist – insbesondere FIPS 140-2. In diesem Modus werden
FIPS-konforme Algorithmen und Kryptografiemodule verwendet, um sensible Daten zu schützen.
Wenn die Plattform im FIPS-konformen Modus ausgeführt wird, werden alle Clienttools und
-Anwendungen, die den FIPS-Richtlinien nicht entsprechen, deaktiviert. Die Plattform-Clienttools und -Anwendungen sind mit dem FIPS 140-2-Standard konform. Ältere Clients und -Anwendungen funktionieren nicht, wenn SAP BusinessObjects Business Intelligence 4.0 im FIPS-konformen Modus ausgeführt wird.
Der Datenverarbeitungsmodus ist für Systembenutzer erkennbar. In beiden Sicherheitsmodi für die
Datenverarbeitung werden sensible Daten im Hintergrund von einer internen Verschlüsselungs-Engine ver- und entschlüsselt.
Es wird empfohlen, den FIPS-konformen Modus unter folgenden Umständen zu verwenden:
• Für Ihre Implementierung von SAP BusinessObjects Business Intelligence 4.0 ist die Nutzung von oder Interaktion mit älteren BI-Plattform-Clienttools oder -Anwendungen nicht erforderlich.
• Die Datenverarbeitungsstandards und -richtlinien Ihres Unternehmens verbieten die Verwendung von fest programmierten Schlüsseln.
• Ihr Unternehmen muss sensible Daten gemäß den Richtlinien des FIPS 140-2 sichern.
Der Sicherheitsmodus für die Datenverarbeitung wird sowohl auf Windows- als auch auf UNIX-Plattformen
über den Central Configuration Manager eingestellt. Jeder Knoten einer geclusterten Umgebung muss auf denselben Modus eingestellt sein.
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7.11.1.1 Aktivieren des FIPS-konformen Modus unter Windows
Der FIPS-konforme Modus wird nach der Installation der BI-Plattform standardmäßig deaktiviert. Gehen
Sie folgendermaßen vor, um den FIPS-konformen Modus für alle Knoten in Ihrer Implementierung zu aktivieren.
1.
Um den CCM zu starten, wählen Sie Programme > SAP Business Intelligence > SAP
BusinessObjects Business Intelligence 4 > Central Configuration Manager.
2.
Klicken Sie im CCM mit der rechten Maustaste auf den Server Intelligence Agent (SIA), und wählen
Sie Stop.
Vorsicht:
Fahren Sie erst mit Schritt 3 fort, wenn der SIA-Status als "Gestoppt" markiert ist.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den SIA, und wählen Sie Eigenschaften.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird geöffnet und zeigt die Registerkarte Eigenschaften an.
4.
Fügen Sie -fips im Feld "Befehl" hinzu, und klicken Sie auf Anwenden.
5.
Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld "Eigenschaften" zu schließen.
2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
6.
Starten Sie den SIA neu.
Der SIA wird nun im FIPS-konformen Modus ausgeführt.
Sie müssen den FIPS-konformen Modus für alle SIAs in Ihrer BI-Plattform-Implementierung aktivieren.
7.11.1.2 Aktivieren des FIPS-konformen Modus unter UNIX
Alle Knoten in Ihrer BI-Plattform-Implementierung müssen gestoppt werden, bevor Sie folgendes
Verfahren ausprobieren.
Der FIPS-konforme Modus wird nach der Installation der BI-Plattform standardmäßig deaktiviert. Gehen
Sie folgendermaßen vor, um den FIPS-konformen Modus für alle Knoten in Ihrer Implementierung zu aktivieren.
1.
Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, in dem die BI-Plattform auf dem UNIX-Rechner installiert ist.
2.
Wechseln Sie ins Verzeichnis sap_bobj .
3.
Geben Sie ccm.config ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
Die Datei ccm.config wird geladen.
4.
Fügen Sie -fips dem Befehlsparameter zum Starten des Knotens hinzu.
Der Befehlsparameter zum Starten des Knotens wird als [KnotennameLaunch] angezeigt.
5.
Speichern Sie Ihre Änderungen, und klicken Sie auf Beenden
6.
Starten Sie den Knoten neu.
Der Knoten wird nun im FIPS-konformen Modus ausgeführt.
Sie müssen den FIPS-konformen Modus für alle Knoten in Ihrer BI-Plattform-Implementierung aktivieren.
170
7.11.1.3 Deaktivieren des FIPS-konformen Modus unter Windows
Alle Server in Ihrer BI-Plattform-Implementierung müssen gestoppt werden, bevor Sie folgendes
Verfahren ausprobieren.
Wenn Ihre Implementierung im FIPS-konformen Modus ausgeführt wird, gehen Sie folgendermaßen vor, um diese Einstellung zu deaktivieren:
1.
Klicken Sie im CCM mit der rechten Maustaste auf den Server Intelligence Agent (SIA), und wählen
Sie Stop.
Vorsicht:
Fahren Sie nicht mit Schritt 2 fort, bis der Knotenstatus als "Gestoppt" markiert ist.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den SIA, und wählen Sie Eigenschaften.
2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird angezeigt.
3.
Entfernen Sie -fips aus dem "Befehl"-Feld, und klicken Sie auf Anwenden.
4.
Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld "Eigenschaften" zu schließen.
5.
Starten Sie den SIA neu.
7.12 Kryptografie in der BI-Plattform
Sensible Daten
Die Kryptografie in der BI-Plattform ist darauf ausgerichtet, sensible Daten im CMS-Repository zu schützen. Zu den sensiblen Daten gehören Anmeldedaten von Benutzern, Verbindungsdaten zu
Datenquellen und andere Infoobjekte, in denen Kennwörter gespeichert sind. Diese Daten werden verschlüsselt, um Vertraulichkeit zu gewährleisten, Datenkorruption zu verhindern und den Zugriff zu steuern. Alle erforderlichen Verschlüsselungsressourcen (einschließlich Verschlüsselungs-Engine,
RSA-Bibliotheken) werden standardmäßig mit jeder BI-Plattform-Implementierung installiert.
Das BI-Plattform-System verwendet ein Kryptografiesystem mit zwei Schlüsseln.
Kryptografieschlüssel
Die Ver- bzw. Entschlüsselung von sensiblen Daten wird im Hintergrund über die SDK abgewickelt, die mit der internen Verschlüsselungs-Engine interagiert. Systemadministratoren verwalten die
Datensicherheit über symmetrische Schlüssel, ohne spezifische Datenblöcke direkt zu ver- oder entschlüsseln.
In BI-Plattform werden symmetrische Kryptografieschlüssel zur Ver- bzw. Entschlüsselung sensibler
Daten verwendet. Die Central Management Console verfügt über einen speziellen Verwaltungsbereich für Kryptografieschlüssel. Verwenden Sie die "Kryptografieschlüssel", um Schlüssel anzuzeigen, zu generieren, zu deaktivieren, zurückzunehmen und zu löschen. Das System stellt sicher, dass Schlüssel, die für die Verschlüsselung von sensiblen Daten notwendig sind, nicht gelöscht werden.
Clusterschlüssel
Clusterschlüssel sind symmetrische, andere Schlüssel einschließende Schlüssel, die die im
CMS-Repository gespeicherten Kryptografieschlüssel schützen. Mithilfe symmetrischer
Schlüsselalgorithmen stellen Clusterschlüssel eine Ebene der Zugriffssteuerung für das CMS-Repository bereit. Jedem Knoten in der BI-Plattform wird während des Installationssetups ein Clusterschlüssel zugeordnet. Systemadministratoren können den Clusterschlüssel mithilfe des CCM zurücksetzen.
7.12.1 Arbeiten mit Clusterschlüsseln
Während der Ausführung des Installationsprogramms für die BI-Plattform wird ein Clusterschlüssel mit sechs Zeichen für den Server Intelligence Agent angegeben. Dieser Schlüssel wird zum Verschlüsseln aller Kryptografieschlüssel im CMS-Repository verwendet. Ohne den korrekten Clusterschlüssel können
171 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Sie nicht auf CMS zugreifen. Der Clusterschlüssel wird im verschlüsselten Format in der Datei dbinfo gespeichert. In einer standardmäßigen Windows-Installation ist die Datei im folgenden Verzeichnis gespeichert: C:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\win64_x64
. Auf Unix-Systemen ist die Datei im Plattformverzeichnis unter
<INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterprise_xi40/ gespeichert.
UNIX-Plattform
AIX
Solaris
Linux
Pfad
<INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterprise_xi40/aix_rs6000_64
/
<INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterprise_xi40/solaris_spar cv9/
<INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterprise_xi40/linux_x64/
Der Dateiname folgt der folgenden Konvention: _boe_<sia_name>.dbinfo, wobei <sia_name> der
Name des Server Intelligence Agent für den Cluster ist.
Anmerkung:
Der Clusterschlüssel für einen gegebenen Knoten kann aus der Datei dbinfo abgerufen werden. Es wird empfohlen, dass Systemadministratoren durchdachte und umsichtige Maßnahmen ergreifen, um die Clusterschlüssel zu schützen.
Nur Benutzer mit Administratorenrechten können Clusterschlüssel zurücksetzen. Setzen Sie gegebenenfalls den sechsstelligen Clusterschlüssel für jeden Knoten der Implementierung mit dem
CCM zurück. Neue Clusterschlüssel werden automatisch dazu verwendet, die Kryptografieschlüssel in das CMS-Repository einzubinden.
7.12.1.1 Zurücksetzen eines Clusterschlüssels unter Windows
Bevor Sie den Clusterschlüssel für einen Knoten zurücksetzen, vergewissern Sie sich, dass alle von diesem Server Intelligence Agent verwalteten Server gestoppt wurden.
Um den Clusterschlüssel für Ihren Knoten zurückzusetzen, gehen Sie folgendermaßen vor.
1.
Um den CCM zu starten, wählen Sie Programme > SAP Business Intelligence > SAP
BusinessObjects Business Intelligence 4 > Central Configuration Manager.
2.
Klicken Sie im CCM mit der rechten Maustaste auf den Server Intelligence Agent (SIA), und wählen
Sie Stop.
Vorsicht:
Fahren Sie erst mit Schritt 3 fort, wenn der SIA-Status als "Gestoppt" markiert ist.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server Intelligence Agent (SIA), und wählen Sie
Eigenschaften.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird geöffnet und zeigt die Registerkarte Eigenschaften an.
172 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
4.
Klicken Sie auf die Registerkarte Konfiguration.
5.
Klicken Sie unter Konfiguration des CMS-Clusterschlüssels auf "Ändern".
Wenn eine Warnmeldung angezeigt wird, prüfen Sie vor dem Fortfahren, ob alle in der Warnmeldung aufgeführten Anforderungen erfüllt wurden.
6.
Klicken Sie auf Ja, um fortzufahren.
Das Dialogfeld "Clusterschlüssel ändern" wird geöffnet.
7.
Geben Sie in die Felder "Neuer Clusterschlüssel" und "Neuen Clusterschlüssel bestätigen" denselben sechsstelligen Schlüssel ein.
Anmerkung:
Auf Windows-Plattformen müssen Clusterschlüssel zwei der folgenden Zeichentypen enthalten:
Kleinbuchstaben, Großbuchstaben, Zahlen oder Interpunktionszeichen. Alternativ können die
Benutzer auch einen Zufallsschlüssel erzeugen. Ein Zufallsschlüssel ist für die FIPS-Konformität erforderlich.
8.
Klicken Sie auf OK , um den neuen Clusterschlüssel an das System weiterzuleiten.
Eine Meldung bestätigt, dass der Clusterschlüssel erfolgreich zurückgesetzt wurde.
9.
Starten Sie den SIA neu.
In einem Cluster mit mehreren Knoten müssen Sie die Clusterschlüssel für alle SIAs in der
BI-Plattform-Implementierung auf den neuen Schlüssel zurücksetzen.
7.12.1.2 Zurücksetzen eines Clusterschlüssels unter UNIX
Bevor Sie den Clusterschlüssel für einen Knoten zurücksetzen, vergewissern Sie sich, dass alle von diesem Knoten verwalteten Server angehalten wurden.
1.
Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, in dem die BI-Plattform auf dem UNIX-Rechner installiert ist.
2.
Wechseln Sie in das Verzeichnis sap bobj .
3.
Geben Sie cmsdbsetup.sh ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
Der Bildschirm "CMS-Datenbankeinrichtung" wird angezeigt.
4.
Geben Sie den Namen des Knotens ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
5.
Geben Sie 2 ein, um den Clusterschlüssel zu ändern.
Daraufhin wird eine Warnmeldung angezeigt.
6.
Klicken Sie auf Ja, um fortzufahren.
7.
Geben Sie einen neuen, achtstelligen Clusterschlüssel in das angezeigte Feld ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
Anmerkung:
Auf UNIX-Plattformen kann ein gültiger Clusterschlüssel eine beliebige Kombination von acht Zeichen enthalten, ohne Einschränkungen.
173 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
8.
Geben Sie den neuen Clusterschlüssel in das entsprechende Feld noch einmal ein, und drücken
Sie die Eingabetaste.
Eine Meldung wird angezeigt, in der Ihnen mitgeteilt wird, dass der Clusterschlüssel erfolgreich zurückgesetzt wurde.
9.
Starten Sie den Knoten neu.
Sie müssen alle Knoten in Ihrer BI-Plattform-Implementierung zurücksetzen, um denselben
Clusterschlüssel zu verwenden.
7.12.2 Verschlüsselungsbeauftragte
Um Kryptografieschlüssel in der CMC verwalten zu können, müssen Sie Mitglied der Gruppe
"Verschlüsselungsbeauftragte" sein. Das Standardadministratorkonto, das für die BI-Plattform erstellt wird, ist ebenfalls Element der Gruppe "Verschlüsselungsbeauftragte". Verwenden Sie dieses Konto, um Benutzer nach Bedarf der Gruppe "Verschlüsselungsbeauftragte" hinzuzufügen. Es wird empfohlen, die Mitgliedschaft in der Gruppe auf eine beschränkte Anzahl von Benutzern zu begrenzen.
Anmerkung:
Wenn Benutzer der Gruppe "Administratoren" hinzugefügt werden, erben sie nicht die erforderlichen
Rechte, um Verwaltungsaufgaben an Kryptografieschlüsseln ausführen zu können.
174
7.12.2.1 Hinzufügen eines Benutzers zur Gruppe "Verschlüsselungsbeauftragte"
Ein Benutzerkonto muss in der BI-Plattform vorhanden sein, bevor es der Gruppe
"Verschlüsselungsbeauftragte" hinzugefügt werden kann.
Anmerkung:
Sie müssen sowohl zur Gruppe Administratoren als auch zur Gruppe Verschlüsselungsbeauftragte gehören, um Benutzer zur Gruppe "Verschlüsselungsbeauftragte" hinzufügen zu können.
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" der CMC die Gruppe
Verschlüsselungsbeauftragte aus.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Elemente zur Gruppe hinzufügen.
Das Dialogfeld "Hinzufügen" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie auf Benutzerliste.
Die Liste Verfügbare Benutzer/Gruppen wird regeneriert und enthält alle Benutzerkonten im
System.
4.
Verschieben Sie das Benutzerkonto, das Sie der Gruppe "Verschlüsselungsbeauftragte" hinzufügen möchten, aus der Liste Verfügbare Benutzer/Gruppen in die Liste Ausgewählte Benutzer/Gruppen.
2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Tipp:
Um einen bestimmten Benutzer zu suchen, verwenden Sie das Suchfeld.
5.
Klicken Sie auf OK.
Als Element der Gruppe "Verschlüsselungsbeauftragte" hat das neu hinzugefügte Konto Zugriff auf den "Kryptografieschlüssel"-Verwaltungsbereich in der CMC.
7.12.2.2 Anzeigen von Kryptografieschlüsseln in der CMC
Die CMC-Anwendung enthält einen dedizierten Verwaltungsbereich für die vom BI-Plattform-System verwendeten Kryptografieschlüssel. Der Zugriff auf diesen Bereich ist auf Mitglieder der
Verschlüsselungsbeauftragtengruppe beschränkt.
1.
Um die CMC aufzurufen, wechseln Sie zu Programme > SAP Business Intelligence > SAP
BusinessObjects Business Intelligence 4 > Central Management Console von SAP
BusinessObjects Business Intelligence .
Die CMC-Startseite wird angezeigt.
2.
Klicken Sie auf die Registerkarte Kryptografieschlüssel.
Der Verwaltungsbereich "Kryptografieschlüssel" wird angezeigt.
3.
Doppelklicken Sie auf den Kryptografieschlüssel, für den Sie weitere Einzelheiten anzeigen möchten.
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Anzeigen der einem Kryptografieschlüssel zugeordneten Objekte
7.12.3 Verwalten von Kryptografieschlüsseln in der CMC
Im Verwaltungsbereich "Kryptografieschlüssel" können Verschlüsselungsbeauftragte Schlüssel, die zum Schutz im CMS-Repository gespeicherter sensibler Daten verwendet werden, überprüfen, generieren, deaktivieren, sperren und löschen.
Alle derzeit im System definierten Kryptografieschlüssel werden im Verwaltungsbereich
"Kryptografieschlüssel" aufgeführt. Grundlegende Informationen zu den einzelnen Schlüsseln sind unter den in der folgenden Tabelle beschriebenen Überschriften zu finden:
175 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Überschrift
Name
Status
Letzte Änderung
Beschreibung
Namen, der den Kryptografieschlüssel identifiziert
Aktueller Status des Schlüssels
Datums- und Zeitstempel der letzten mit dem Kryptografieschlüssel zusammenhängenden Änderung
Anzahl der dem Schlüssel zugeordneten Objekte Objekte
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Löschen eines Kryptografieschlüssels aus dem System
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Sperren eines Kryptografieschlüssels
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Anzeigen der einem Kryptografieschlüssel zugeordneten Objekte
•
Kryptografieschlüssel als gefährdet markieren
7.12.3.1 Status von Kryptografieschlüsseln
In der folgenden Tabelle sind alle möglichen Statusoptionen für Kryptografieschlüssel im
BI-Plattform-System aufgelistet:
176 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Status
Aktiv
Deaktiviert
Gefährdet
Gesperrt
Beschreibung
Nur ein Kryptografieschlüssel kann im System den Status "Aktiv" besitzen. Dieser Schlüssel wird zum Verschlüsseln aktueller sensibler
Daten verwendet, die in der CMS-Datenbank gespeichert werden.
Der Schlüssel wird außerdem zum Entschlüsseln aller Objekte in der entsprechenden Objektliste verwendet. Sobald ein neuer Kryptografieschlüssel erstellt wird, wird der Schlüssel, der aktuell "Aktiv" ist, auf "Deaktiviert" gesetzt. Ein aktiver Schlüssel kann nicht aus dem
System gelöscht werden.
Ein Schlüssel mit dem Status "Deaktiviert" kann nicht länger zum
Verschlüsseln von Daten verwendet werden. Er kann aber zum Entschlüsseln aller Objekte in der entsprechenden Objektliste verwendet werden. Sie können einen einmal deaktivierten Schlüssel nicht wieder aktivieren. Ein als "Deaktiviert" markierter Schlüssel kann nicht aus dem System gelöscht werden. Sie müssen den Status eines
Schlüssels auf "Gesperrt" setzen, bevor Sie ihn löschen können.
Ein Kryptografieschlüssel, der als unsicher eingeschätzt wird, kann als "Gefährdet" markiert werden. Wenn Sie einen solchen Schlüssel markieren, haben Sie später die Möglichkeit, Objekte neu zu verschlüsseln, die diesem Schlüssel noch zugeordnet sind. Wenn ein Schlüssel als "Gefährdet" markiert ist, muss er zurückgenommen werden, bevor er aus dem System gelöscht werden kann.
Wenn ein Kryptografieschlüssel gesperrt wird, wird ein Prozess ausgelöst, mit dem alle diesem Schlüssel aktuell zugeordneten Objekte mit dem aktuellen "aktiven" Kryptografieschlüssel neu verschlüsselt werden. Sobald ein Schlüssel gesperrt wurde, kann er sicher aus dem System gelöscht werden. Durch den Rücknahmemechanismus wird sichergestellt, dass die Daten in der CMS-Datenbank jederzeit verschlüsselt werden können. Ein einmal zurückgenommener
Schlüssel kann nicht wieder aktiviert werden.
177 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Status Beschreibung
Deaktiviert: Neuverschlüsselung wird ausgeführt
Zeigt an, dass der Kryptografieschlüssel gerade gesperrt wird. Sobald der Prozess abgeschlossen ist, wird der Schlüssel als "Gesperrt " markiert.
Deaktiviert: Neuverschlüsselung angehalten
Zeigt an, dass der Prozess zum Zurücknehmen eines Kryptografieschlüssels angehalten wurde. Dies tritt in der Regel dann auf, wenn der Prozess absichtlich angehalten wurde oder wenn ein dem
Schlüssel zugeordnetes Datenobjekt nicht verfügbar ist.
Gesperrt-Gefährdet Ein Schlüssel wird als "Gesperrt-Gefährdet" markiert, wenn er als
"Gefährdet" markiert wurde und alle vorher diesem Schlüssel zugeordneten Daten mit einem anderen Schlüssel verschlüsselt wurden.
Wenn ein als "Deaktiviert" gekennzeichneter Schlüssel als "Gefährdet" markiert wird, haben Sie die Wahl, ob Sie nichts unternehmen oder den Schlüssel sperren. Sobald ein gefährdeter Schlüssel zurückgenommen wurde, kann er gelöscht werden.
7.12.3.2 Anzeigen der einem Kryptografieschlüssel zugeordneten Objekte
1.
Wählen Sie den Schlüssel im "Kryptografieschlüssel "-Verwaltungsbereich der CMC aus.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Eigenschaften.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" des Kryptografieschlüssels wird angezeigt.
3.
Klicken Sie auf "Objektliste" im Navigationsbereich auf der linken Seite des Dialogfelds
"Eigenschaften".
Alle diesem Kryptografieschlüssel zugeordneten Objekte werden links vom Navigationsbereich angezeigt.
Tipp:
Verwenden Sie die Suchfunktion, um nach einem bestimmten Objekt zu suchen.
7.12.3.3 Erstellen eines neuen Kryptografieschlüssels
Vorsicht:
Wenn Sie einen neuen Kryptografieschlüssel erstellen, wird der aktuelle "Aktive" Schlüssel automatisch durch das System deaktiviert. Sobald ein Schlüssel deaktiviert wurde, kann er nicht mehr als "Aktiver"
Schlüssel wiederhergestellt werden.
178 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
179
1.
Klicken Sie im Verwaltungsbereich "Kryptografieschlüssel" der CMC auf Verwalten > Neu > Kryp
tografieschlüssel.
Das Dialogfeld "Neuen Kryptografieschlüssel erstellen" wird angezeigt.
2.
Klicken Sie auf Weiter, um einen neuen Kryptografieschlüssel zu erstellen.
3.
Geben Sie den Namen und eine Beschreibung des neuen Kryptografieschlüssels ein; klicken Sie auf OK, um die Angaben zu speichern.
Der neue Schlüssel wird im Verwaltungsbereich "Kryptografieschlüssel" als einziger aktiver Schlüssel aufgeführt. Der vorherige "Aktive" Schlüssel wird nun als "Deaktiviert" angegeben.
Alle neuen in der CMS-Datenbank generierten und gespeicherten sensiblen Daten, werden nun mit dem neuen Kryptografieschlüssel verschlüsselt. Sie haben die Möglichkeit, den vorherigen Schlüssel zu sperren und alle zugehörigen Datenobjekte mit dem neuen aktiven Schlüssel erneut zu verschlüsseln.
7.12.3.4 Kryptografieschlüssel als gefährdet markieren
Wenn ein Kryptografieschlüssel aus irgendwelchen Gründen nicht mehr als sicher gilt, können Sie ihn als gefährdet markieren. Dies ist sinnvoll zu Tracking-Zwecken, und Sie können dann identifizieren, welche Datenobjekte dem Schlüssel zugeordnet sind. Bevor ein Kryptografieschlüssel als gefährdet markiert werden kann, muss er deaktiviert werden.
Anmerkung:
Wenn ein Schlüssel gesperrt wurde, muss er ebenfalls als gefährdet markiert werden.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Kryptografieschlüssel" der CMC.
2.
Wählen Sie den Kryptografieschlüssel aus, den Sie als gefährdet markieren möchten.
3.
Klicken Sie auf Aktionen > Als gefährdet markieren.
Das Dialogfeld"Als gefährdet markieren" wird angezeigt.
4.
Klicken Sie auf Weiter.
5.
Wählen Sie im Dialogfeld "Als gefährdet markieren" eine der folgenden Optionen aus:
• Ja: startet den Prozess zum erneuten Verschlüsseln aller Datenobjekte, die dem gefährdeten
Schlüssel zugeordnet sind.
• Nein: das Dialogfeld "Als gefährdet markieren" wird geschlossen, und der Kryptografieschlüssel wird im Verwaltungsbereich "Kryptografieschlüssel" als "Gefährdet" markiert.
Anmerkung:
Wenn Sie Nein wählen, sind sensible Daten weiterhin dem gefährdeten Schlüssel zugeordnet.
Der gefährdete Schlüssel wird durch das System zum Entschlüsseln der zugeordneten Objekte verwendet.
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Sperren eines Kryptografieschlüssels
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Status von Kryptografieschlüsseln
2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
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Anzeigen der einem Kryptografieschlüssel zugeordneten Objekte
7.12.3.5 Sperren eines Kryptografieschlüssels
Ein "deaktivierter" Kryptografieschlüssel kann noch immer von den mit ihm verknüpften Datenobjekten verwendet werden. Um den Mechanismus zwischen den verschlüsselten Objekten und dem deaktivierten
Schlüssel zu unterbrechen, müssen Sie den Schlüssel sperren.
1.
Wählen Sie den zu sperrenden Schlüssel unter den im Verwaltungsbereich "Kryptografieschlüssel" aufgeführten Schlüsseln aus.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Sperren.
Das Dialogfeld "Kryptografieschlüssel sperren" wird mit einer Warnmeldung angezeigt.
3.
Klicken Sie auf OK, um den Kryptografieschlüssel zu sperren.
Ein Prozess zum Verschlüsseln aller Objekte des Schlüssels mit dem aktuellen aktiven Schlüssel wird gestartet. Wenn der Schlüssel mit vielen Datenobjekten verknüpft ist, wird er als "Deaktiviert:
Neuverschlüsselung wird ausgeführt" markiert, bis der Neuverschlüsselungsprozess abgeschlossen ist.
Nachdem ein Kryptografieschlüssel gesperrt wurde, kann er sicher vom System entfernt werden, da er von keinem sensiblen Datenobjekt zur Verschlüsselung benötigt wird.
7.12.3.6 Löschen eines Kryptografieschlüssels aus dem System
Bevor Sie einen Kryptografieschlüssel aus der BI-Plattform löschen können, müssen Sie sicherstellen, dass keine Datenobjekte im System den Schlüssel benötigen. Durch diese Einschränkung wird sichergestellt, dass alle im CMS-Repository gespeicherten sensiblen Daten jederzeit entschlüsselt werden können.
Nachdem Sie einen Kryptografieschlüssel gesperrt haben, folgen Sie den unten stehenden Anweisungen, um den Schlüssel aus dem System zu löschen.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Kryptografieschlüssel" der CMC.
2.
Wählen Sie den zu löschenden Kryptografieschlüssel aus.
3.
Klicken Sie auf Verwalten > Löschen.
Das Dialogfeld "Kryptografieschlüssel löschen" wird angezeigt.
4.
Klicken Sie auf Löschen, um den Kryptografieschlüssel aus dem System zu löschen.
Der gelöschte Schlüssel wird nicht mehr im Verwaltungsbereich "Kryptografieschlüssel"der CMC angezeigt.
180 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Anmerkung:
Sobald ein Kryptografieschlüssel aus dem System gelöscht wurde, kann er nicht mehr wiederhergestellt werden.
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7.13 Konfigurieren von Servern für SSL
Sie können das SSL-Protokoll (Secure Sockets Layer) für die gesamte Netzwerkkommunikation zwischen
Clients und Servern in der BI-Plattform-Implementierung verwenden.
Um SSL für die gesamte Serverkommunikation einzurichten, führen Sie folgende Schritte aus:
• Implementieren Sie die BI-Plattform mit aktiviertem SSL.
• Erstellen Sie Schlüssel- und Zertifikatdateien für jeden Rechner innerhalb Ihrer Implementierung.
• Konfigurieren Sie den Speicherort dieser Dateien im Central Configuration Manager (CCM) und in
Ihrem Webanwendungsserver.
Anmerkung:
Bei Verwendung von Thick-Clients, z.B. Crystal Reports oder Designer, müssen diese auch für SSL konfiguriert werden, wenn von diesen Thick-Clients aus eine Verbindung zum CMS hergestellt werden soll. Wenn Sie andernfalls versuchen, von einem Thick-Client aus, der nicht genauso konfiguriert wurde, eine Verbindung zu einem für SSL konfigurierten CMS herzustellen, treten Fehler auf.
7.13.1 Erstellen von Schlüssel- und Zertifikatdateien
Um das SSL-Protokoll für die Serverkommunikation einzurichten, erstellen Sie mit dem
SSLC-Befehlszeilentool je eine Schlüssel- und Zertifikatdatei für jeden Rechner innerhalb Ihrer
Implementierung.
Anmerkung:
• Schlüssel und Zertifikate müssen für alle Rechner in der Implementierung erstellt werden, auch für
Rechner, auf denen Thick-Client-Komponenten wie Crystal Reports ausgeführt werden. Bei diesen
Clientrechnern verwenden Sie zur Konfiguration das Befehlszeilentool sslconfig.
• Um maximale Sicherheit zu gewährleisten, sollten alle privaten Schlüssel gesichert sein und nicht
über unsichere Kommunikationskanäle verbreitet werden.
181 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
• Für frühere Versionen der BI-Plattform erstellte Zertifikate sind nicht auf SAP BusinessObjects
Business Intelligence 4.0 anwendbar. Diese Zertifikate müssen neu erstellt werden.
7.13.1.1 Erstellen von Schlüssel- und Zertifikatdateien für einen Rechner
1.
Führen Sie das Befehlszeilentool SSLC.exe aus.
Das SSLC-Tool wird mit der BI-Plattform-Software installiert. (Unter Windows ist das
Installationsverzeichnis standardmäßig <INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects Enterprise
XI 4.0\win64_x64
.)
2.
Geben Sie den folgenden Befehl ein: sslc req -config sslc.cnf -new -out cacert.req
Durch diesen Befehl werden zwei Dateien erstellt, eine Certificate-Authority-Zertifikatanforderung
(cacert.req) und ein privater Schlüssel (privkey.pem).
3.
Zum Entschlüsseln des privaten Schlüssels geben Sie folgenden Befehl ein: sslc rsa -in privkey.pem -out cakey.pem
Durch diesen Befehl wird der entschlüsselte Schlüssel cakey.pem erstellt.
4.
Zum Signieren des CA-Zertifikats geben Sie den folgenden Befehl ein: sslc x509 -in cacert.req -out cacert.pem -req -signkey cakey.pem -days
365
Durch diesen Befehl wird das selbstsignierte Zertifikat "cacert.pem" erstellt, das nach 365 Tagen abläuft. Wählen Sie entsprechend Ihren Sicherheitsanforderungen die Anzahl der Tage aus.
5.
Öffnen Sie mit einem Text-Editor die Datei sslc.cnf, die sich im selben Ordner wie das
Befehlszeilentool SSLC befindet.
Anmerkung:
Für Windows wird die Verwendung eines Text-Editors unbedingt empfohlen, da Dateien mit der
CNF-Erweiterung von Windows Explorer u.U. nicht erkannt und nicht ordnungsgemäß angezeigt werden.
6.
Führen Sie auf Grundlage der Einstellungen in der Datei sslc.cnf folgende Schritte aus.
• Legen Sie die Dateien cakey.pem und cacert.pem in den Verzeichnissen ab, die durch die
Optionen certificate und private_key der Datei sslc.cnf festgelegt wurden.
Die Einstellungen in der Datei "sslc.cnf" lauten standardmäßig: certificate = $dir/cacert.pem
private_key = $dir/private/cakey.pem
• Erstellen Sie eine Datei mit dem Namen, der in der Datei sslc.cnf unter der Einstellung data base festgelegt wurde.
182 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
183
Anmerkung:
Diese Datei ist standardmäßig $dir/index.txt. Die Datei müsste leer sein.
• Erstellen Sie eine Datei mit dem Namen, der in der Datei sslc.cnf unter der Einstellung serial festgelegt wurde.
Stellen Sie sicher, dass diese Datei eine Oktett-Seriennummer (im Hexadezimalformat) aufweist.
Anmerkung:
Um sicherzustellen, dass Sie weitere Zertifikate erstellen und signieren können, wählen Sie eine hohe gerade Hexadezimalzahl wie 11111111111111111111111111111111.
• Erstellen Sie das Verzeichnis, das in der Datei sslc.cnf durch die Einstellung new_certs_dir festgelegt wurde.
7.
Um eine Zertifikatanforderung und einen privaten Schlüssel zu erstellen, geben Sie folgenden Befehl ein: sslc req -config sslc.cnf -new -out servercert.req
Die erstellten Zertifikat- und Schlüsseldateien werden im aktuellen Arbeitsordner abgelegt.
8.
Führen Sie den folgenden Befehl aus, um den Schlüssel in der Datei privkey.pem zu entschlüsseln.
sslc rsa -in privkey.pem -out server.key
9.
Zum Signieren des Zertifikats mit dem CA-Zertifikat geben Sie den folgenden Befehl ein: sslc ca -config sslc.cnf -days 365 -out servercert.pem -in servercert.req
Durch diesen Befehl wird die Datei "servercert.pem" erstellt, die das signierte Zertifikat enthält.
10.
Verwenden Sie folgende Befehle zum Konvertieren der Zertifikate in DER-codierte Zertifikate: sslc x509 -in cacert.pem -out cacert.der -outform DER sslc x509 -in servercert.pem -out servercert.der -outform DER
Anmerkung:
Das CA-Zertifikat (cacert.der) und der zugehörige private Schlüssel (cakey.pem) müssen pro
Implementierung nur einmal generiert werden. Alle Rechner innerhalb einer Implementierung verwenden dieselben CA-Zertifikate. Alle übrigen Zertifikate müssen mit dem privaten Schlüssel eines der CA-Zertifikate signiert werden.
11.
Erstellen Sie eine Textdatei passphrase.txt zum Speichern des Textes passphrase, der zum
Entschlüsseln des generierten privaten Schlüssels verwendet wird.
12.
Speichern Sie die folgende Schlüssel- und Zertifikatdateien an einem sicheren Ort (im selben
Verzeichnis (d:/ssl)), auf den andere Rechner innerhalb Ihrer BI-Plattform-Implementierung zugreifen können:
• vertrauenswürdige Zertifikatdatei (cacert.der)
• generierte Serverzertifikatdatei (servercert.der)
• Serverschlüsseldatei (server.key)
• Kennsatzdatei
2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Dieser Speicherort wird verwendet, um SSL für den CCM und den Webanwendungsserver zu konfigurieren.
7.13.2 Konfigurieren des SSL-Protokolls
Nachdem Sie Schlüssel und Zertifikate für jeden Rechner innerhalb der Implementierung erstellt und an einem sicheren Ort gespeichert haben, müssen Sie dem Central Configuration Manager (CCM) und dem Webanwendungsserver den sicheren Speicherort mitteilen.
Außerdem sind bestimmte Schritte zur Konfiguration des SSL-Protokolls für den Webanwendungsserver und für jeden Rechner mit einer Thick-Clientanwendung zu auszuführen.
7.13.2.1 Konfigurieren des SSL-Protokolls im CCM
1.
Klicken Sie im CCM mit der rechten Maustaste auf den Server Intelligence Agent, und wählen Sie
Eigenschaften.
2.
Klicken Sie im Dialogfeld "Eigenschaften" auf die Registerkarte Protokoll.
3.
Stellen Sie sicher, dass SSL aktivieren ausgewählt ist.
4.
Geben Sie den Dateipfad zum Verzeichnis ein, in dem die Schlüssel- und Zertifikatdatei gespeichert wurde.
Feld
SSL-Zertifikatordner
Beschreibung
Ordner, in dem alle erforderlichen SSL-Zertifikate und -Dateien gespeichert sind. Beispiel:d:\ssl
Server-SSL-Zertifikatdatei Name der Datei, die zum Speichern des Server-SSL-Zertifikats verwendet wird. Standardmäßig servercert.der
Dateien für vertrauenswürdige
SSL-Zertifikate
Name der Datei mit dem vertrauenswürdigen SSL-Zertifikat. Der
Name lautet standardmäßig cacert.der
Datei für den privaten SSL-
Schlüssel
Kennsatzdatei für den privaten SSL-Schlüssel
Name der Datei für den privaten SSL-Schlüssel für den Zugriff auf das Zertifikat. Der Name lautet standardmäßig server.key
Name der Textdatei, die den für den Zugriff auf den privaten
Schlüssel verwendeten Kennsatz enthält. Der Name lautet standardmäßig passphrase.txt
Anmerkung:
Geben Sie das Verzeichnis für den Rechner an, auf dem der Server ausgeführt wird.
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Sichern der BI-Plattform
185
7.13.2.2 Konfigurieren des SSL-Protokolls unter UNIX
Zur Konfiguration des SSL-Protokolls für SIA müssen Sie das Skript serverconfig.sh verwenden.
Über die Textoberfläche dieses Skripts können Sie Serverinformationen abrufen, Server zur Installation hinzufügen und Server entfernen. Das Skript "serverconfig.sh" befindet sich im Installationsverzeichnis sap_bobj
.
1.
Stoppen Sie den SIA und alle SAP BusinessObjects-Server mit dem Skript ccm.sh.
2.
Führen Sie das Script serverconfig.sh aus.
3.
Wählen Sie 3 – Knoten ändern aus, und drücken Sie die Eingabetaste.
4.
Geben Sie den Ziel-SIA ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
5.
Wählen Sie die Option 1 – Server-Intelligence-Agent-SSL-Konfiguration ändern aus.
6.
Wählen Sie ssl aus.
Geben Sie bei entsprechender Aufforderung die Speicherorte der SSL-Zertifikate an.
7.
Wenn die BI-Plattform als SIA-Cluster implementiert wurde, wiederholen Sie die Schritte 1 bis 6 für jeden SIA.
8.
Starten Sie den SIA über das Skript ccm.sh, und warten Sie, bis die Server gestartet werden.
7.13.2.3 Konfigurieren des SSL-Protokolls für den Webanwendungsserver
1.
Falls Sie über einen J2EE-Webanwendungsserver verfügen, führen Sie das Java SDK mit den folgenden Systemeigenschaften aus. Beispiel:
-Dbusinessobjects.orb.oci.protocol=ssl -DcertDir=d:\ssl -DtrustedCert=cacert.der -DsslCert=clientcert.der
-DsslKey=client.key
-Dpassphrase=passphrase.txt
Die folgende Tabelle enthält die Beschreibungen für diese Beispiele:
Beispiel Beschreibung
DcertDir=d:\ssl
Das Verzeichnis, in dem alle Zertifikate und
Schlüssel gespeichert werden.
DtrustedCert=cacert.der
Vertrauenswürdige Zertifikatdatei. Mehrere Dateien werden durch Semikolon getrennt.
DsslCert=clientcert.der
Im SDK verwendetes Zertifikat.
2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
186
Beispiel
DsslKey=client.key
Dpassphrase=passphrase.txt
Beschreibung
Privater Schlüssel des SDK-Zertifikats.
Die Datei, in der der Kennsatz für den privaten
Schlüssel gespeichert wird.
2.
Falls Sie über einen IIS-Webanwendungsserver verfügen, führen Sie das Tool sslconfig mit folgenden Konfigurationsschritten von der Befehlszeile aus.
7.13.2.4 Konfigurieren von Thick Clients
Bevor Sie das folgende Verfahren ausführen, müssen Sie alle erforderlichen SSL-Ressourcen wie
Zertifikate und private Schlüssel in einem bekannten Verzeichnis erstellt und gespeichert haben.
Im Verfahren unten wird davon ausgegangen, dass Sie die Anweisungen zum Erstellen der folgenden
SSL-Ressourcen befolgt haben:
SSL-Ressource
SSL-Zertifikatordner
Dateiname des Server-SSL-Zertifikats
Dateiname des vertrauenswürdigen SSL-Zertifikats oder Stammzertifikats
Dateiname des privaten SSL-Schlüssels
Datei mit dem Kennsatz für den Zugriff auf die Datei mit dem privaten SSL-
Schlüssel d:\ssl servercert.der
cacert.der
server.key
passphrase.txt
Nachdem die obigen Ressourcen erstellt wurden, können Sie Thick Client-Anwendungen wie Central
Configuration Manager (CCM) oder das Upgrade-Management-Tool anhand der folgenden Anleitung konfigurieren.
1.
Stellen Sie sicher, dass die Thick-Clientanwendung nicht in Betrieb ist.
Anmerkung:
Geben Sie das Verzeichnis für den Rechner an, auf dem der Server ausgeführt wird.
2.
Führen Sie das Befehlszeilentool sslconfig.exe aus.
Das SSLC-Tool wird mit der BI-Plattform-Software installiert. (Unter Windows ist das
Installationsverzeichnis standardmäßig <INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects Enterprise
XI 4.0\win64_x64
.)
2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
3.
Geben Sie den folgenden Befehl ein: sslconfig.exe -dir d:\SSL -mycert servercert.der -rootcert cacert.der -mykey server.key
-passphrase passphrase.txt -protocol ssl
4.
Starten Sie die Thick-Clientanwendung neu.
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Erstellen von Schlüssel- und Zertifikatdateien für einen Rechner
7.13.2.4.1 Konfigurieren der SSL-Anmeldung für das Übersetzungsmanagement-Tool
Damit Benutzer die SSL-Anmeldung mit dem Übersetzungsmanagement-Tool verwenden können, müssen Sie Informationen zu den SSL-Ressourcen in die Konfigurationsdatei (.ini) des Tools eintragen.
1.
Suchen Sie die Datei TransMgr.ini im folgenden Verzeichnis: <INSTALLVERZ>\SAP
BusinessObjects Enterprise XI 4.0\win32_x86.
2.
Öffnen Sie die Datei TransMgr.ini mit einem Texteditor.
3.
Fügen Sie die folgenden Parameter hinzu:
-Dbusinessobjects.orb.oci.protocol=ssl -DcertDir=D:\SSLCert
-DtrustedCert=cacert.der -DsslCert=servercert.der -DsslKey=server.key
-Dpassphrase=passphrase.txt -jar program.jar
4.
Speichern Sie die Datei, und schließen Sie den Texteditor.
Benutzer können sich jetzt unter Verwendung von SSL beim Übersetzungsmanagement-Tool anmelden.
7.13.2.4.2 Konfigurieren von SSL für das Berichtskonvertierungstool
Bevor Sie das folgende Verfahren ausführen, müssen Sie alle erforderlichen SSL-Ressourcen wie
Zertifikate und private Schlüssel in einem bekannten Verzeichnis erstellt und gespeichert haben. Darüber hinaus muss das Berichtskonvertierungstool im Rahmen der BI-Plattform-Implementierung installiert worden sein.
Im Verfahren unten wird davon ausgegangen, dass Sie die Anweisungen zum Erstellen der folgenden
SSL-Ressourcen befolgt haben:
SSL-Ressource
SSL-Zertifikatordner
Dateiname des Server-SSL-Zertifikats
Dateiname des vertrauenswürdigen SSL-Zertifikats oder Stammzertifikats
Dateiname des privaten SSL-Schlüssels
Datei mit dem Kennsatz für den Zugriff auf die Datei mit dem privaten SSL-
Schlüssel d:\ssl servercert.der
cacert.der
server.key
passphrase.txt
Nachdem die obigen Ressourcen erstellt wurden, können Sie SSL für die Verwendung mit dem
Berichtskonvertierungstool anhand der folgenden Anleitung konfigurieren.
187 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
1.
Erstellen Sie die Windows-Umgebungsvariable BOBJ_MIGRATION auf dem Rechner, der das
Berichtskonvertierungstool hostet.
Tipp:
Die Variable kann auf einen beliebigen Wert festgelegt werden.
2.
Öffnen Sie die Datei migration.bat mit einem Texteditor im folgenden Verzeichnis:
<INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects Enterprise XI 4.0\win32_x86\scripts\
.
3.
Suchen Sie die folgende Zeile: start "" "%JRE%\bin\javaw" -Xmx512m -Xss10m -jar "%SHAREDIR%\lib\migration.jar"
4.
Fügen Sie nach dem Parameter -Xss10m Folgendes hinzu:
-Dbusinessobjects.orb.oci.protocol=ssl
-DcertDir=C:/ssl
-DtrustedCert=cacert.der
-DsslCert=servercert.der
-DsslKey=server.key
-Dpassphrase=passphrase.txt
-Dbusinessobjects.migration
Anmerkung:
Stellen Sie sicher, dass die einzelnen Parameter durch einen Leerschritt voneinander getrennt sind.
5.
Speichern Sie die Datei, und schließen Sie den Texteditor.
Benutzer können jetzt unter Verwendung von SSL auf das Berichtskonvertierungstool zugreifen.
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7.14 Erläuterung der Kommunikation zwischen BI-Plattform-Komponenten
Wenn das gesamte BI-Plattform-System im selben gesicherten Subnetz implementiert wird, müssen die Firewalls nicht speziell konfiguriert werden. Sie können einige Komponenten jedoch auch in unterschiedlichen Subnetzen implementieren, die durch eine oder mehrere Firewalls getrennt sind.
Sie sollten verstehen, wie die Kommunikation zwischen BI-Plattform-Servern, Rich-Clients und dem
Webanwendungsserver, der das SAP BusinessObjects SDK hostet, abläuft, bevor Sie Ihr System für die Unterstützung von Firewalls konfigurieren.
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Konfigurieren der BI-Plattform für Firewalls
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Beispiele für typische Firewallszenarios
188 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
7.14.1 Überblick über BI-Server und Kommunikationsports
Es ist wichtig, die BI-Server und ihre Kommunikationsports zu verstehen, wenn das System mit Firewalls implementiert wurde.
7.14.1.1 Bindung eines jeden BI-Servers an einen Anforderungs-Port
Ein BI-Server, z.B. der Input File Repository Server, wird beim Starten an einen Anforderungs-Port gebunden. Andere BI-Plattform-Komponenten, z.B. Server, Rich-Clients und das auf dem
Webanwendungsserver gehostete SDK, können diesen Anforderungs-Port verwenden, um mit dem
Server zu kommunizieren.
Die Nummer des Anforderungs-Ports wird vom Server dynamisch beim Start oder Neustart des Servers ausgewählt, sofern er nicht mit einer bestimmten Portnummer konfiguriert wurde. Für Server, die über eine Firewall mit anderen BI-Plattform-Komponenten kommunizieren, muss eine spezifische
Anforderungs-Portnummer konfiguriert werden.
7.14.1.2 Jeder BI-Server wird beim CMS registriert
BI-Server werden bei Ihrem Start beim CMS registriert. Der CMS zeichnet bei der Serverregistrierung folgende Informationen auf:
• Hostname (oder IP-Adresse) für den Hostrechner des Servers
• Anforderungsportnummer des Servers
189
7.14.1.3 CMS verwendet zwei Ports.
Der CMS verwendet zwei Ports: den Anforderungsport und den Name Server-Port. Der Anforderungsport wird standardmäßig dynamisch ausgewählt. Der Name Server-Port lautet standardmäßig 6400.
Alle BI-Plattform-Server und -Clientanwendungen nehmen den ersten Kontakt zum CMS über dessen
Name-Server-Port auf. Der CMS reagiert auf die anfängliche Kontaktaufnahme, indem er den Wert seines Anforderungs-Ports zurückgibt. Anschließend verwenden die Server diesen Anforderungs-Port für die Kommunikation mit dem CMS.
2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
190
7.14.1.4 Verzeichnis registrierter Dienste des Central Management Servers
Der Central Management Server (CMS) stellt ein Verzeichnis der Dienste bereit, die bei ihm registriert sind. Andere BI-Plattform-Komponenten wie Webdienste, Rich-Clients und das auf dem
Webanwendungsserver gehostete SDK können den CMS kontaktieren und einen Verweis auf einen bestimmten Dienst anfordern. Ein Dienstverweis enthält die Nummer des Anforderungsports des Diensts und den Hostnamen (oder die IP-Adresse) für den Hostrechner des Servers und die Dienst-ID.
BI-Plattform-Komponenten können sich in einem anderen Teilnetz als der von ihnen verwendete Server befinden. Der im Dienstverweis enthaltene Hostname (bzw. die IP-Adresse) muss vom Rechner der
Komponente geroutet werden können.
Anmerkung:
Der Verweis auf einen BI-Plattform-Server enthält standardmäßig den Hostnamen des Serverrechners.
(Verfügt ein Rechner über mehrere Hostnamen, wird der primäre Hostname verwendet). Sie können einen Server auch so konfigurieren, dass dessen Verweis stattdessen die IP-Adresse enthält.
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Kommunikation zwischen BI-Plattform-Komponenten
7.14.1.5 Server Intelligence Agents (SIA) kommunizieren mit dem Central
Management Server (CMS)
Ihre Implementierung funktioniert nicht, wenn Server Intelligence Agent (SIA) und Central Management
Server (CMS) nicht miteinander kommunizieren können. Die Firewall-Ports müssen so konfiguriert sein, dass die Kommunikation zwischen allen SIAs und CMS im Cluster erlaubt ist.
7.14.1.6 Untergeordnete Job Server-Prozesse kommunizieren mit der
Datenschicht und dem CMS.
Die meisten Job Server erstellen einen untergeordneten Prozess, um Aufgaben wie das Generieren eines Berichts zu verarbeiten. Der Job Server erstellt einen oder mehrere untergeordnete Prozesse.
Jeder untergeordnete Prozess verfügt über einen eigenen Anforderungs-Port.
2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Standardmäßig wählt ein Job Server für jeden untergeordneten Prozess dynamisch einen
Anforderungs-Port aus. Sie können einen Bereich von Portnummern angeben, aus denen der Job
Server auswählen kann.
Alle untergeordneten Prozesse kommunizieren mit dem CMS. Wenn dieser Kommunikationspfad eine
Firewall passiert, muss
• Geben Sie den Bereich der Portnummern an, unter denen der Jobserver eine Wahl treffen kann, indem Sie die Parameter -requestJSChildPorts<niedrigsterPort>-<höchsterPort> und
-requestPort<port> zur Befehlszeile des Servers hinzufügen. Achten Sie darauf, dass der
Anschlussbereich groß genug ist, um die durch -maxJobs angegebene maximale Anzahl untergeordneter Prozesse zu unterstützen.
• der angegebene Anschlussbereich in der Firewall geöffnet werden.
Viele untergeordnete Prozesse kommunizieren mit der Datenschicht. Ein untergeordneter Prozess kann beispielsweise eine Verbindung zur Berichtsdatenbank herstellen, Daten extrahieren und Werte für einen Bericht berechnen. Wenn der untergeordnete Job Server-Prozess über eine Firewall mit der
Datenschicht kommuniziert, muss:
• ein Kommunikationspfad in der Firewall geöffnet werden, und zwar von einem beliebigen Anschluss auf dem Job Server-Rechner zum Datenbank-Abhöranschluss auf dem Datenbankserverrechner.
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7.14.2 Kommunikation zwischen BI-Plattform-Komponenten
BI-Plattform-Komponenten wie Browserclients, Rich-Clients, Server und das auf dem
Webanwendungsserver gehostete SDK kommunizieren während typischer Arbeitsabläufe über das
Netzwerk miteinander. Um SAP BusinessObjects-Produkte übergreifend über mehrere, durch eine
Firewall getrennte Teilnetze zu implementieren, ist es wichtig, diese Arbeitsabläufe zu verstehen.
7.14.2.1 Anforderungen für die Kommunikation zwischen
BI-Plattform-Komponenten
BI-Plattform-Implementierungen müssen die folgenden allgemeinen Voraussetzungen erfüllen.
1.
Jeder Server muss in der Lage sein, die Kommunikation mit jedem anderen BI-Server über den
Anforderungsport des jeweiligen Servers zu initialisieren.
191 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
2.
Der CMS verwendet zwei Ports. Alle BI-Server, der Rich-Client- sowie der Webanwendungsserver, der das SDK hostet, müssen in der Lage sein, die Kommunikation mit dem Central Management
Server (CMS) über beide Ports zu initialisieren.
3.
Jeder untergeordnete Prozess des Job Servers muss in der Lage sein, mit dem CMS zu kommunizieren.
4.
Thick-Clients müssen außerdem in der Lage sein, die Kommunikation mit dem Anforderungs-Port des Input und Output File Repository Servers zu initialisieren.
5.
Wenn das Auditing für Thick-Clients und Webanwendungen aktiviert ist, muss es diesen möglich sein, die Kommunikation mit dem Anforderungs-Port des Adaptive Processing Servers zu initiieren, der den Proxydienst für das Client-Auditing hostet.
6.
Der Webanwendungsserver, der das SDK hostet, muss grundsätzlich in der Lage sein, mit den
Anforderungsports aller BI-Server zu kommunizieren.
Anmerkung:
Der Webanwendungsserver muss nur mit den BI-Servern kommunizieren, die in der Implementierung verwendet werden. Wenn Crystal Reports beispielsweise nicht verwendet wird, muss der
Webanwendungsserver nicht mit den Crystal Reports Cache Servern kommunizieren.
7.
Job Server verwenden die Portnummern, die mit dem Befehl -requestJSChildPorts <Portbe
reich>
angegeben werden. Wenn kein Bereich in der Befehlszeile angegeben wurde, verwenden die Server nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Portnummern. Damit ein Job Server mit einem
CMS-, FTP- oder Mail-Server auf einem anderen Rechner kommunizieren kann, öffnen Sie alle
Ports in dem von -requestJSChildPorts auf Ihrer Firewall angegebenen Bereich.
8.
Der CMS muss fähig sein, die Kommunikation mit dem Überwachungsport der CMS-Datenbank zu initialisieren.
9.
Der Connection Server, die meisten untergeordneten Job Server-Prozesse und jede Systemdatenbank und jeder Audit-Verarbeitungsserver müssen in der Lage sein, die Kommunikation mit dem
Überwachungsport der Berichtsdatenbank zu initialisieren.
Verwandte Themen
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Portanforderungen der BI-Plattform
7.14.2.2 Portanforderungen der BI-Plattform
In diesem Abschnitt werden die Kommunikationsports aufgelistet, die von BI-Servern und -Thick-Clients, dem Webanwendungsserver, von dem das SDK gehostet wird, sowie von
Dritthersteller-Softwareanwendungen verwendet werden. Wenn die BI-Plattform mit Firewalls implementiert wird, können Sie diese Informationen nutzen, um die Mindestanzahl an Ports in diesen
Firewalls zu öffnen.
192 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
7.14.2.2.1 Portanforderungen für BI-Plattform-Anwendungen
In dieser Tabelle sind die von BI-Plattform-Anwendungen verwendeten Server und Portnummern aufgelistet.
Produkt
Clientan wendung
Zugeordnete Server Serverport-Anforderungen
Crystal-Re ports-Berich te
SAP Crystal
Reports
2011-Designer
CMS
Input FRS
Output FRS
Crystal Reports 2011 Report
Application Server (RAS)
Crystal Reports 2011 Processing Server
Crystal Reports Cache Server
CMS Name Server-Port (Standard:
6400)
CMS-Anforderungsport
Input FRS-Anforderungsport
Output FRS-Anforderungs-Port
Crystal Reports 2011 Report Application Server-Anforderungsport
Crystal Reports 2011 Processing Server-Anforderungsport
Crystal Reports Cache Server-Anforderungsport
Crystal-Re ports-Berich te
SAP Crystal
Reports für
Enterprise-
Designer
CMS
Input FRS
Output FRS
Crystal Reports Processing
Server
Crystal Reports Cache Server
CMS Name Server-Port (Standard:
6400)
CMS-Anforderungsport
Input FRS-Anforderungsport
Output FRS-Anforderungs-Port
Crystal Reports Processing Server-
Anforderungs-Port
Crystal Reports Cache Server-Anforderungsport
193 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Produkt
Clientan wendung
Zugeordnete Server Serverport-Anforderungen
Dashboards
SAP BusinessObjects
Dashboards
CMS
Input FRS
Output FRS
Webdienst-Provideranwendung (dswsbobje.war), die die für bestimmte Datenquellenverbindungen benötigten
Dashboards-, Live-Office- und
QaaWS-Webdienste hostet
CMS Name Server-Port (Standard:
6400)
CMS-Anforderungsport
Input FRS-Anforderungsport
Output FRS-Anforderungs-Port
HTTP-Port (Standard: 80)
Live Office
Live Office-
Client
Web Services-Provideranwendung (dswsbobje.war), die den Live Office-Webdienst hostet
HTTP-Port (Standard: 80)
BI-Plattform
BI-Plattform
BI-Plattform
SAP BusinessObjects
Web Intelligence
Desktop
Universe-
Design-Tool
Business
View Manager
CMS
Input FRS
CMS
Input FRS
Connection Server
CMS
Input FRS
CMS Name Server-Port (Standard:
6400)
CMS-Anforderungsport
Input FRS-Anforderungsport
CMS Name Server-Port (Standard:
6400)
CMS-Anforderungsport
Input FRS-Anforderungsport
Connection Server-Anschluss
CMS Name Server-Port (Standard:
6400)
CMS-Anforderungsport
Input FRS-Anforderungsport
194 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Produkt
Clientan wendung
Zugeordnete Server Serverport-Anforderungen
BI-Plattform
BI-Plattform
Central Configuration
Manager
(CCM)
Berichtskon vertierungs tool
CMS
Server Intelligence Agent
(SIA)
CMS
Input FRS
Die folgenden Ports müssen geöffnet sein, damit BI-Remoteserver von CCM verwaltet werden können:
CMS Name Server-Port (Standard:
6400)
CMS-Anforderungsport
Die folgenden Anschlüsse müssen geöffnet sein, damit der CCM SIA-Remoteprozesse verwalten kann:
Microsoft Directory Services (TCP-Anschluss: 445)
NetBIOS Session Service (TCP-Anschluss: 139)
NetBIOS Datagram Service (UDP-Anschluss: 138)
NetBIOS Name Service (UDP-Anschluss: 137)
DNS (TCP-/UDP-Anschluss: 53)
(Einige aufgeführte Anschlüsse sind u.U. nicht erforderlich. Wenden Sie sich an Ihren Windows-Administrator).
BI-Plattform
)
Server Intelligence Agent
(SIA)
Jeder BI-Server, einschließlich CMS
SIA-Anforderungsport (Standard: 6410)
CMS Name Server-Port (Standard:
6400)
CMS-Anforderungsport
CMS Name Server-Port (Standard:
6400)
CMS-Anforderungsport
Input FRS-Anforderungsport
195 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Produkt
Clientan wendung
Zugeordnete Server Serverport-Anforderungen
BI-Plattform
Repository
Diagnostic
Tool
CMS
Input FRS
Output FRS
CMS Name Server-Port (Standard:
6400)
CMS-Anforderungsport
Input FRS-Anforderungsport
Output FRS-Anforderungs-Port
BI-Plattform
Im Webanwendungsserver gehostetes
SDK für die
BI-Plattform
Alle von den implementierten
Produkten benötigten BI-
Plattform-Server.
Beispiel: Die Kommunikation mit dem Crystal Reports 2011
Processing Server-Anforderungsport ist erforderlich, wenn das SDK Crystal-Reports-Berichte vom CMS abruft und mit diesen interagiert.
CMS Name Server-Port (Standard:
6400)
CMS-Anforderungsport
Anforderungsport für jeden erforderlichen Server. Beispiel: Der Crystal Reports 2011 Processing Server-Anforderungsport.
BI-Plattform
Web Services-Provider
(dswsbob je.war
)
Alle von den Produkte, die auf
Webdienste zugreifen, benötigten BI-Server.
Beispiel: Die Kommunikation mit den Anforderungsports des Dashboards Cache Servers und des Dashboards
Processing Servers ist erforderlich, wenn SAP Business-
Objects Dashboards über den
Webdienst-Provider auf Enterprise-Datenquellenverbindungen zugreift.
CMS Name Server-Port (Standard:
6400)
CMS-Anforderungsport
Anforderungsport für jeden erforderlichen Server. Beispiel: Anforderungsports des Dashboards Cache Servers und des Dashboards Processing Servers.
196 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Produkt
Clientan wendung
Zugeordnete Server Serverport-Anforderungen
BI-Plattform
SAP BusinessObjects
Analysis,
Edition für
OLAP
CMS
Adaptive Processing Server, der den Multi-Dimensional
Analysis Service hostet
Input FRS
Output FRS
CMS Name Server-Port (Standard:
6400)
CMS-Anforderungsport
Adaptive Processing Server-Anforderungsport
Input FRS-Anforderungs-Port
Output FRS-Anforderungs-Port
7.14.2.2.2 Portanforderungen für Anwendungen von Drittherstellern
In dieser Tabelle sind Softwareprodukte von Drittherstellern aufgelistet, die von SAP
BusinessObjects-Produkten verwendet werden. Sie umfasst spezifische Beispiele von einigen
Softwareanbietern, die verschiedenen Provider stellen jedoch auch unterschiedliche Anforderungen an die Ports.
Drittherstel ler-Anwen dung
SAP BusinessObjects-Komponente, die das Dritthersteller-Produkt verwendet
Portanforderung der
Dritthersteller-Anwendung
Beschreibung
CMS-Systemda tenbank
Central Management
Server (CMS)
Überwachungsport des
Datenbankservers
Der CMS ist der einzige Server, der mit der CMS-Systemdatenbank kommuniziert.
CMS-Audit-Da tenbank
Central Management
Server (CMS)
Überwachungsport des
Datenbankservers
Der CMS ist der einzige Server, der mit der CMS-Audit-
Datenbank kommuniziert.
Berichtsdaten bank
Connection Server
Jeder untergeordnete
Job Server-Prozess
Jeder Processing
Server
Abhöranschluss des Datenbankservers
Diese Server rufen Informationen von der Berichtsdatenbank ab.
197 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Drittherstel ler-Anwen dung
SAP BusinessObjects-Komponente, die das Dritthersteller-Produkt verwendet
Portanforderung der
Dritthersteller-Anwendung
Beschreibung
Webanwen dungsserver
Alle SAP BusinessObjects-Webdienste und
-Webanwendungen, einschließlich BI-
Launchpad und die
CMC
HTTP-Anschluss und
HTTPS-Anschluss.
Unter Tomcat lautet der
HTTP-Standardport beispielsweise 8080 und der
HTTPS-Standardport 443.
Der HTTPS-Anschluss ist nur bei Verwendung der sicheren
HTTP-Kommunikation erforderlich.
FTP-Server
E-Mail-Server
Jeder Job Server
Jeder Job Server
FTP-Eingang (Anschluss
21)
FTP-Ausgang (Anschluss
22)
Die Job Server verwenden die
FTP-Anschlüsse, um den
Versand an FTP zu ermöglichen.
SMTP (Anschluss 25)
Die Job Server verwenden den SMTP-Port, um den E-
Mail-Versand zu ermöglichen.
Unix-Server, an die die Job Server Inhalt senden können
Jeder Job Server rexec-Ausgang (Anschluss 512)
(Nur UNIX) rsh-Ausgang
(Anschluss 514)
(Nur UNIX) Die Job Server verwenden diese Ports, um den Versand an Datenträger zu ermöglichen.
Authentication
Server
CMS
Webanwendungsserver, der das SDK hostet
Jeder Thick-Client, z.B. Live Office.
Verbindungsanschluss für
Dritthersteller-Authentifizierung
Der Connection Server für den Oracle LDAP-Server wird beispielsweise vom
Benutzer in der Datei "ldap.ora" definiert.
Anmeldedaten von Benutzern werden auf dem Dritthersteller-Authentifizierungsserver gespeichert. Der CMS, das
SDK und die Thick-Clients, die hier aufgeführt sind, müssen mit dem Dritthersteller-Authentifizierungsserver kommunizieren, wenn sich ein Benutzer anmeldet.
198 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
7.15 Konfigurieren der BI-Plattform für Firewalls
Dieser Abschnitt enthält schrittweise Anleitungen zum Konfigurieren des BI-Plattform-Systems für die
Zusammenarbeit in einer Firewallumgebung.
7.15.1 Konfigurieren des Systems für Firewalls
1.
Ermitteln Sie, welche BI-Plattform-Komponenten über eine Firewall hinweg kommunizieren müssen.
2.
Konfigurieren Sie den Anforderungs-Port für jeden BI-Server, der über eine Firewall hinweg kommunizieren muss.
3.
Konfigurieren Sie einen Portbereich für alle untergeordneten Elemente des Job Servers, die durch eine Firewall kommunizieren müssen. Fügen Sie hierzu der Befehlszeile des Servers -requestJ
SChildPorts<niedrigster Port>
-<höchster Port> und -requestPort<Port> hinzu.
4.
Konfigurieren Sie die Firewall für die Kommunikation mit den Anforderungs-Ports und dem Portbereich des Job Servers auf den BI-Servern, die Sie im vorherigen Schritt konfiguriert haben.
5.
(Optional) Konfigurieren Sie die Datei "hosts" auf allen Rechnern, die einen BI-Plattform-Server hosten, der über eine Firewall hinweg kommunizieren muss.
Verwandte Themen
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Kommunikation zwischen BI-Plattform-Komponenten
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Konfigurieren der hosts-Datei für Firewalls, die NAT verwenden.
7.15.1.1 Festlegen der Firewallregeln
Die Firewall muss konfiguriert werden, um den erforderlichen Datenverkehr zwischen
BI-Plattform-Komponenten zu ermöglichen. Ausführliche Informationen dazu, wie diese Regeln festgelegt werden, finden Sie in Ihrer Firewalldokumentation.
Legen Sie für jeden Kommunikationspfad, der die Firewall passiert, eine Zugriffsregel für eingehenden
Datenverkehr fest. Es ist unter Umständen nicht erforderlich, eine Zugriffsregel für jeden
BI-Plattform-Server hinter der Firewall festzulegen.
199 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Verwenden Sie die Portnummer, die Sie im Feld Port des Servers angegeben haben. Bedenken Sie, dass jeder Server auf einem Rechner eine eindeutige Portnummer verwenden muss. Einige Business
Objects-Servers verwenden mehr als einen Port.
Anmerkung:
Wenn die BI-Plattform über Firewalls hinweg implementiert wird, die NAT verwenden, benötigt jeder
Server auf allen Rechnern eine eindeutige Nummer für den Anforderungs-Port. Dies bedeutet, dass in der gesamten Implementierung kein Server über denselben Anforderungs-Port wie ein anderer Server verfügen darf.
Anmerkung:
Zugriffsregeln für den ausgehenden Datenverkehr müssen nicht festgelegt werden. BI-Plattform-Server initialisieren keine Kommunikation mit dem Webanwendungsserver oder mit Clientanwendungen.
BI-Plattform-Server können die Kommunikation mit anderen Plattform-Servern im selben Cluster initiieren. Implementierungen mit geclusterten Servern in einer ausgehenden Firewall-Umgebung werden nicht unterstützt.
Beispiel:
Dieses Beispiel veranschaulicht die Zugriffsregeln für den eingehenden Datenverkehr einer Firewall zwischen dem Webanwendungsserver und den BI-Plattform-Servern. In diesem Fall öffnen Sie zwei
Ports für den CMS, einen Port für den Input File Repository Server (FRS) und einen Port für den
Output FRS. Die Nummern der Anforderungs-Ports entsprechen den Portnummern, die Sie im Feld
Port auf der CMC-Konfigurationsseite für einen Server angeben.
Quellcomputer Port Zielcomputer Port Aktion
Webanwendungsser ver
Beliebig CMS 6400 Zulassen
Webanwendungsser ver
Webanwendungsser ver
Beliebig
Beliebig
CMS
Input FRS
<Nummer des
Anforderungs-
Ports>
<Nummer des
Anforderungs-
Ports>
Zulassen
Zulassen
Webanwendungsser ver
Beliebig
Beliebig
Beliebig
Output FRS
CMS
<Nummer des
Anforderungs-
Ports>
Beliebig
Zulassen
Zurückweisen
200 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Quellcomputer Port
Beliebig Beliebig
Zielcomputer Port
Andere Plattform-
Server
Beliebig
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Kommunikation zwischen BI-Plattform-Komponenten
Aktion
Zurückweisen
7.15.1.2 Konfigurieren der hosts-Datei für Firewalls, die NAT verwenden.
Dieser Schritt ist nur erforderlich, wenn die BI-Plattform-Server über eine Firewall kommunizieren müssen, für die Netzwerkadressumsetzung (Network Address Translation, NAT) aktiviert ist. In diesem
Schritt können Clientrechner eine Zuordnung zwischen dem Hostnamen eines Servers und einer routbaren IP-Adresse vornehmen.
Anmerkung:
Die BI-Plattform kann auf Rechnern implementiert werden, die das Domain Name System (DNS) verwenden. In diesem Fall können die Hostnamen des Serverrechners der extern routbaren IP-Adresse auf dem DNS-Server anstatt der hosts-Datei jedes Rechners zugeordnet werden.
Netzwerkadressumsetzung (Network Address Translation, NAT)
Eine Firewall wird eingesetzt, um das interne Netzwerk vor nicht autorisiertem Zugriff zu schützen.
Firewalls, die “NAT” nutzen, ordnen die IP-Adressen des internen Netzwerks einer anderen Adresse zu, die vom externen Netzwerk genutzt wird. Durch diese “Adressumsetzung” wird die Sicherheit verbessert, indem interne IP-Adressen vor dem externen Netzwerk verborgen werden.
BI-Plattform-Komponenten wie Server, Thick-Clients und Webanwendungsserver, die das
BI-Plattform-SDK hosten, verwenden für die Kontaktaufnahme mit einem Server eine Dienstreferenz.
Die Dienstreferenz enthält den Hostnamen des Serverrechners. Dieser Hostname muss vom Rechner der BI-Plattform-Komponente geroutet werden können. Das bedeutet, dass die hosts-Datei auf dem
Rechner der Komponente den Hostnamen zur externen IP-Adresse des Serverrechners zuordnen muss. Die externe IP-Adresse des Serverrechners kann von der externen Seite der Firewall aus geroutet werden, während dies für die interne IP-Adresse nicht zutrifft.
Die Schritte zur Konfiguration der Datei hosts weichen in Windows und UNIX voneinander ab.
201 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
7.15.1.2.1 Konfigurieren der Datei hosts unter Windows
1.
Suchen Sie alle Rechner, auf denen eine BI-Plattform-Komponente ausgeführt wird, die durch eine
Firewall kommunizieren muss, für die die “Netzwerkadressumsetzung” (“NAT”) aktiviert wurde.
2.
Öffnen Sie auf jedem Rechner aus dem vorangehenden Schritt die hosts-Datei mit einem Texteditor wie dem Editor. Die Datei hosts befindet sich unter \WINNT\system32\drivers\etc\hosts.
3.
Befolgen Sie die Anweisungen in der Datei hosts, um Einträge für die einzelnen Rechner hinter der Firewall hinzuzufügen, auf denen ein oder mehrere BI-Plattform-Server ausgeführt werden.
Ordnen Sie den Hostnamen oder vollständig qualifizierten Domänennamen des Serverrechners der externen IP-Adresse zu.
4.
Speichern Sie die Datei hosts.
7.15.1.2.2 Konfigurieren der Datei "hosts" unter UNIX
Anmerkung:
Das UNIX-Betriebssystem muss so konfiguriert werden, dass zuerst in der Datei “hosts” und erst dann auf dem DNS nachgesehen wird, um Domänennamen aufzulösen. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zum UNIX-System.
1.
Suchen Sie alle Rechner, auf denen eine BI-Plattform-Komponente ausgeführt wird, die durch eine
Firewall kommunizieren muss, für die die “Netzwerkadressumsetzung” (“NAT”) aktiviert wurde.
2.
Öffnen Sie die Datei “hosts” in einem Editor wie vi. Die Datei hosts befindet sich im Verzeichnis
\etc
.
3.
Befolgen Sie die Anweisungen in der Datei hosts, um Einträge für die einzelnen Rechner hinter der Firewall hinzuzufügen, auf denen ein oder mehrere BI-Plattform-Server ausgeführt werden.
Ordnen Sie den Hostnamen oder vollständig qualifizierten Domänennamen des Serverrechners der externen IP-Adresse zu.
4.
Speichern Sie die Datei hosts.
7.15.2 Debuggen einer Firewall-Implementierung
Falls ein oder mehrere BI-Plattform-Server nicht funktionieren, wenn die Firewall aktiviert ist, obwohl die erforderlichen Ports auf der Firewall geöffnet sind, können Sie anhand der Ereignisprotokolle ermitteln, welcher Server welche Ports oder IP-Adressen überwacht. Sie können diese Ports dann entweder auf Ihrer Firewall öffnen oder die Portnummern oder IP-Adressen, die diese Server versuchen zu überwachen, über die Central Management Console (CMC) ändern.
Beim Start eines BI-Plattform-Servers schreibt dieser folgende Informationen für jeden Anforderungs-Port, an den er sich binden möchte, in das Ereignisprotokoll.
• "Server": Der Name des Servers und ob dieser erfolgreich gestartet wurde.
• "Veröffentlichte Adressen": Eine Liste der IP-Adressen und Portkombinationen, die an den
Namensdienst gesendet werden, der von anderen Servern für die Kommunikation mit diesem Server genutzt wird.
202 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Wenn ein Server erfolgreich eine Bindung an einen Port herstellt, zeigt die Protokolldatei auch die
"Verfügbaren Ports", die IP-Adressen und den Portnummer an, die vom Server verwendet wird. Wenn der Server keine Bindung an den Port herstellen kann, zeigt die Protokolldatei die Meldung "Abhören von Port(s) fehlgeschlagen" sowie die IP-Adresse und den Port an, den der Server versucht hat abzuhören.
Beim Starten eines Central Management Servers, schreibt er außerdem Informationen zu "Veröffentlichte
Adressen", "Verfügbare Ports" und "Nicht verfügbare Ports" für den Namensdienst-Port des Servers.
Anmerkung:
Wenn ein Server für die Verwendung eines automatisch zugeordneten Ports und eines ungültigen
Hostnamens oder einer ungültigen IP-Adresse konfiguriert wurde, zeigt das Ereignisprotokoll an, dass das Abhören des Hostnamens oder der IP-Adresse und des Ports “0” fehlgeschlagen ist. Wenn ein angegebener Hostname oder eine IP-Adresse ungültig ist, schlägt der Server fehl, bevor das
Hostbetriebssystem einen Port zuweisen kann.
Beispiel:
Das folgende Beispiel zeigt einen Eintrag für einen Central Management Server, der erfolgreich zwei
Anforderungs-Ports und einen Namensdienstport abhört.
Server mynode.cms1 successfully started.
Request Port :
Published Address(es): mymachine.corp.com:11032, mymachine.corp.com:8765
Listening on port(s): [2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7334]:11032, 10.90.172.216:8765
Name Service Port :
Published Address(es): mymachine.corp.com:6400
Listening on port(s): [2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7334]:6400, 10.90.172.216:6400
7.15.2.1 Debuggen einer Firewall-Implementierung
1.
Lesen Sie das Ereignisprotokoll, um festzustellen, ob die Bindung des Servers an den von Ihnen angegebenen Port erfolgreich war.
Konnte der Server nicht erfolgreich an einen Port gebunden werden, besteht wahrscheinlich ein
Portkonflikt zwischen dem Server und einem anderen Prozess, der auf dem Rechner ausgeführt wird. Der Eintrag in "Abhören von Port(s) fehlgeschlagen:" gibt den Port an, den der Server abzuhören versucht. Führen Sie ein Dienstprogramm z.B. netstat aus, um herauszufinden, welcher Prozess den Port belegt hat, und konfigurieren Sie dann den anderen Prozess oder den Server so, dass er einen anderen Port abhört.
2.
Wurde der Server erfolgreich an einen Port gebunden, gibt das Feld "Abhören von Port(s):" an, welchen Port der Server abhört. Wenn der Server einen Port abhört und trotzdem nicht ordnungsgemäß arbeitet, müssen Sie entweder sicherstellen, dass der Port in der Firewall geöffnet ist, oder den Server so konfigurieren, dass er einen geöffneten Port abhört.
Wenn alle Central Management Server in der Implementierung versuchen, Ports oder IP-Adressen abzuhören, die nicht verfügbar sind, dann werden die CMS nicht gestartet, und Sie können sich nicht bei der CMC anmelden. Wenn Sie die Portnummer oder IP-Adresse, die der CMS abzuhören versucht,
203 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
ändern möchten, müssen Sie über den Central Configuration Manager (CCM) eine gültige Portnummer oder IP-Adresse eingeben.
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7.16 Beispiele für typische Firewallszenarios
Dieser Abschnitt enthält Beispiele mit typischen Szenarien für die Firewallimplementierung.
7.16.1 Beispiel: Implementierung der Anwendungsschicht in einem getrennten
Netzwerk
Dieses Beispiel veranschaulicht, wie eine Firewall und BI-Plattform für die Zusammenarbeit in einer
Implementierung konfiguriert werden, in der der Webanwendungsserver durch die Firewall von anderen
BI-Plattform-Servern getrennt wird.
In diesem Beispiel werden die BI-Plattform-Komponenten auf folgenden Rechnern implementiert:
• Rechner boe_1 hostet den Webanwendungsserver und das SDK.
• Rechner boe_2 hostet die Server der Verwaltungsschicht, einschließlich Central Management
Server, Input File Repository Server, Output File Repository Server und Event Server.
• Rechner boe_3 hostet die Server der Verarbeitungsschicht, darunter den Adaptive Job Server,
Web-Intelligence-Verarbeitungsserver, Report Application Server, Crystal Reports Cache Server und Crystal Reports Processing Server.
Abbildung 7-1: Implementierung der Anwendungsschicht in einem getrennten Netzwerk
204 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
205
7.16.1.1 Konfigurieren einer im getrennten Netzwerk implementierten
Anwendungsschicht
In den folgenden Schritten wird die Konfiguration dieses Beispiels erläutert.
1.
Für dieses Beispiel gelten folgende Kommunikationsvoraussetzungen:
• Der Webanwendungsserver, der das SDK hostet, muss in der Lage sein, mit dem CMS über beide Ports zu kommunizieren.
• Der Webanwendungsserver, der das SDK hostet, muss in der Lage sein, mit allen
BI-Plattform-Servern zu kommunizieren.
• Der Browser muss Zugriff auf den HTTP- oder HTTPS-Anforderungs-Port des
Webanwendungsservers haben.
2.
Der Webanwendungsserver muss mit allen BI-Plattform-Servern auf Rechner boe_2 und boe_3 kommunizieren. Konfigurieren Sie die Portnummern für jeden Server auf diesen Rechnern. Sie können beliebige freie Ports von 1.025 bis 65.535 verwenden.
Die für dieses Beispiel ausgewählten Portnummern sind in der Tabelle aufgelistet:
Server
Central Management Server
Central Management Server
Input File Repository Server
Output File Repository Server
Event Server
Adaptive Job Server
Portnummer
6400
6411
6415
6420
6425
6435
2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Server
Crystal Reports Cache Server
Web Intelligence Processing Server
Report Application Server
Crystal Reports Processing Server
Portnummer
6440
6460
6465
6470
3.
Konfigurieren Sie die Firewalls Firewall_1 und Firewall_2, um die Kommunikation mit den festen Ports der Server und des Webanwendungsservers zu ermöglichen, der im vorherigen Schritt konfiguriert wurde.
In diesem Beispiel wird der HTTP-Port für den Tomcat-Anwendungsserver geöffnet.
Tabelle 7-6: Konfiguration für Firewall_1
Port
Beliebig
Zielcomputer
boe_1
Port
8080
Aktion
Zulassen
Konfiguration für Firewall_2
Quellcomputer
boe_1 boe_1 boe_1 boe_1 boe_1 boe_1 boe_1 boe_1 boe_1 boe_1
Port
Beliebig
Beliebig
Beliebig
Beliebig
Beliebig
Beliebig
Beliebig
Beliebig
Beliebig
Beliebig
Zielcomputer
boe_2 boe_2 boe_2 boe_2 boe_2 boe_3 boe_3 boe_3 boe_3 boe_3
Port
6400
6411
6415
6420
6425
6435
6440
6460
6465
6470
Aktion
Zulassen
Zulassen
Zulassen
Zulassen
Zulassen
Zulassen
Zulassen
Zulassen
Zulassen
Zulassen
4.
Da diese Firewall nicht NAT-fähig ist, muss die Datei hosts nicht konfiguriert werden.
206 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Verwandte Themen
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Erläuterung der Kommunikation zwischen BI-Plattform-Komponenten
7.16.2 Beispiel: Trennung von Thick-Client und Datenbankschicht von
BI-Plattform-Servern durch eine Firewall
Dieses Beispiel veranschaulicht die Konfiguration einer Firewall und der BI-Plattform für die
Zusammenarbeit in einem Implementierungsszenario mit folgenden Voraussetzungen:
• Eine Firewall trennt einen Thick Client von den BI-Plattform-Servern.
• Eine Firewall trennt die BI-Plattform-Server von der Datenbankschicht.
In diesem Beispiel werden die BI-Plattform-Komponenten auf folgenden Rechnern implementiert:
• Rechner boe_1 hostet den Publishing-Assistenten. Der Publishing-Assistent ist ein
BI-Plattform-Thick-Client.
• Rechner boe_2 hostet die Server der Intelligence-Schicht, einschließlich Central Management
Server (CMS), Input File Repository Server, Output File Repository Server und Event Server.
• Rechner boe_3 hostet die Server der Verarbeitungsschicht, darunter den Adaptive Job Server, den
Web-Intelligence-Verarbeitungsserver, den Report Application Server, den Crystal Reports Processing
Server und den Crystal Reports Cache Server.
• Der Datenbankrechner hostet die CMS-Systemdatenbank und -Audit-Datenbank und die
Berichtsdatenbank. Beachten Sie, dass beide Datenbanken auf demselben Datenbankserver oder jede Datenbank auf einem eigenen Datenbankserver implementiert werden kann. In diesem Beispiel werden alle CMS-Datenbanken und die Berichtsdatenbank auf demselben Datenbankserver implementiert.
Abbildung 7-2: Implementierung von Rich-Client und Datenbankschicht in getrennten Netzwerken
207 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
208
7.16.2.1 Konfigurieren von durch eine Firewall von BI-Plattform-Servern getrennten Schichten
In den folgenden Schritten wird die Konfiguration dieses Beispiels erläutert.
1.
Für dieses Beispiel gelten die folgenden Kommunikationsvoraussetzungen:
• Der Publishing-Assistent muss in der Lage sein, die Kommunikation mit dem CMS über beide
CMS-Ports zu initialisieren.
• Der Publishing-Assistent muss in der Lage sein, die Kommunikation mit dem Input File Repository
Server und dem Output File Repository Server zu initialisieren.
• Connection Server, jeder untergeordnete Job Server-Prozess und alle Processing Server benötigen Zugriff auf den Abhöranschluss auf dem Berichtsdatenbankserver.
• Der CMS erfordert Zugriff auf den Datenbank-Abhöranschluss auf dem CMS-Datenbankserver.
2.
Konfigurieren Sie einen bestimmten Port für den CMS, Input FRS und Output FRS. Sie können beliebige freie Ports von 1.025 bis 65.535 verwenden.
Die für dieses Beispiel ausgewählten Portnummern sind in der Tabelle aufgelistet:
Server
Central Management Server
Input File Repository Server
Output File Repository Server
Portnummer
6411
6415
6416
3.
Es muss kein Anschlussbereich für die untergeordneten Job Server-Prozesse konfiguriert werden, da die Firewall zwischen den Job Servern und Datenbankservern so konfiguriert wird, dass die
Kommunikation über einen beliebigen Port initialisiert werden kann.
4.
Konfigurieren Sie Firewall_1 für die Kommunikation mit den festen Ports auf den Plattform-Servern, die Sie im vorherigen Schritt konfiguriert haben. Beachten Sie, dass Port 6400 der Standardport für den CMS Name Server-Port ist und im vorherigen Schritt nicht explizit konfiguriert werden musste.
Port
Beliebig
Beliebig
Beliebig
Beliebig
Zielcomputer
boe_2 boe_2 boe_2 boe_2
Port
6400
6411
6415
6416
Aktion
Zulassen
Zulassen
Zulassen
Zulassen
Konfigurieren Sie Firewall_2 für die Kommunikation mit dem Datenbankserver-Abhöranschluss.
Der CMS (auf boe_2) muss Zugriff auf die CMS-Systemdatenbank und -Audit-Datenbank haben,
2013-01-07
Sichern der BI-Plattform und die Job Server (auf boe_3) benötigen Zugriff auf die Systemdatenbank und die Audit-Datenbank.
Beachten Sie, dass kein Anschlussbereich für untergeordnete Job Server-Prozesse konfiguriert werden musste, da für die Kommunikation mit dem CMS keine Firewall passiert werden musste.
Quellcomputer
boe_2 boe_3
Port
Beliebig
Beliebig
Zielcomputer
Databases
Databases
Port
3306
3306
Aktion
Zulassen
Zulassen
5.
Da diese Firewall nicht NAT-fähig ist, muss die Datei hosts nicht konfiguriert werden.
Verwandte Themen
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Erläuterung der Kommunikation zwischen BI-Plattform-Komponenten
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Konfigurieren der BI-Plattform für Firewalls
7.17 Firewall-Einstellungen für integrierte Umgebungen
Im folgenden Abschnitt werden spezifische Überlegungen und Porteinstellungen für
BI-Plattform-Implementierungen erläutert, die in die folgenden ERP-Umgebungen integriert werden.
• SAP
• Oracle EBS
• Siebel
• JD Edwards
• PeopleSoft
Zu den BI-Plattform-Komponenten gehören beispielsweise Browserclients, Rich-Clients, Server und das auf dem Webanwendungsserver gehostete SDK. Systemkomponenten können auf mehreren
Rechnern installiert werden. Bevor Sie das System für die Arbeit mit Firewalls konfigurieren, sollten
Sie sich Grundkenntnisse der Kommunikation mit der BI-Plattform und den ERP-Komponenten aneignen.
Portanforderungen für die BI-Server
Die folgenden Ports werden für die entsprechenden Server in der BI-Plattform benötigt:
209 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Server-Portanforderungen
• Name Server-Port des Central Management Servers
• Anforderungs-Port des Central Management Servers
• Input FRS-Anforderungs-Port
• Output FRS-Anforderungs-Port
• Anforderungs-Port des Report Application Servers
• Anforderungs-Port des Crystal Reports Cache Servers
• Anforderungs-Port des Crystal Reports Page Servers
• Anforderungs-Port des Crystal Reports Processing Servers
7.17.1 Spezifische Firewall-Richtlinien für die SAP-Integration
In Ihrer BI-Plattformumgebung müssen folgende Kommunikationsregeln eingehalten werden:
• Der CMS muss in der Lage sein, die Kommunikation mit einem SAP-System über den Port für das
SAP-System-Gateway zu initiieren.
• Der Adaptive Job Server und der Crystal Reports Processing Server müssen (wie auch die
Datenzugriffskomponenten) in der Lage sein, die Kommunikation mit einem SAP-System auf dem
Port für das SAP-System-Gateway zu initiieren.
• Die BW Publisher-Komponente muss in der Lage sein, die Kommunikation mit einem SAP-System auf dem Port für das SAP-System-Gateway zu initiieren.
• BI-Plattform-Komponenten, die auf dem SAP Enterprise Portal implementiert sind (z.B. iViews und
KMC), müssen in der Lage sein, die Kommunikation mit BI-Plattform-Webanwendungen über
HTTP/HTTPS-Ports zu initiieren.
• Der Webanwendungsserver muss in der Lage sein, die Kommunikation über den
SAP-System-Gateway-Dienst zu initiieren.
• Crystal Reports muss in der Lage sein, die Kommunikation mit dem SAP-Host auf dem Port für das
SAP-System-Gateway und dem Port für den SAP-System-Dispatcher zu initiieren.
Der Port, den der SAP-Gateway-Dienst abhört, entspricht dem bei der Installation angegebenen Port.
Anmerkung:
Wenn für die Verbindungsherstellung zwischen einer Komponente und einem SAP-System ein
SAP-Router erforderlich ist, können Sie die Komponente mithilfe der SAP-Router-Zeichenfolge konfigurieren. Beispiel: Wenn Sie ein SAP-Berechtigungssystem für den Import von Rollen und Benutzern konfigurieren, kann die SAP-Router-Zeichenfolge durch den Namen des Anwendungsservers ersetzt werden. Dadurch wird sichergestellt, dass der CMS über den SAP-Router mit dem SAP-System kommuniziert.
Verwandte Themen
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Installieren eines lokalen SAP-Gateways
210 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
7.17.1.1 Detaillierte Portanforderungen
Portanforderungen für SAP
Die BI-Plattform kommuniziert über den SAP Java Connector (SAP JCO) mit SAP NetWeaver (ABAP).
Sie müssen die Verfügbarkeit der folgenden Ports konfigurieren und sicherstellen:
• Abhörport des SAP Gateway-Dienstes (z.B. 3300).
• Abhörport des SAP Dispatcher-Dienstes (z.B. 3200).
In der folgenden Tabelle sind die einzelnen erforderlichen Port-Konfigurationen zusammengefasst.
Quellrechner
SAP
SAP
SAP
Webanwendungsserver
Port
Beliebig
Beliebig
Beliebig
Beliebig
Central Management Server
(CMS)
Beliebig
Crystal Reports Beliebig
Zielrechner
BI-Plattform-
Webanwendungsserver
CMS
CMS
SAP
SAP
SAP
Port
HTTP/HTTPS-Port des Webdienstes
Name Server-Port des CMS
CMS-Anforderungs-Port
Port des SAP-System-Gateway-
Dienstes
Port des SAP-System-Gateway-
Dienstes
Aktion
Zulassen
Zulassen
Zulassen
Zulassen
Zulassen
Port des SAP-System-Gateway-
Dienstes und Port des SAP-System-
Dispatchers
Zulassen
7.17.2 Firewall-Konfiguration für die JD Edwards EnterpriseOne-Integration
Implementierungen der BI-Plattform, die mit JD Edwards-Software kommunizieren, müssen den folgenden allgemeinen Kommunikationsregeln entsprechen:
• Die Webanwendungen der Central Management Console müssen in der Lage sein, die
Kommunikation mit JD Edwards EnterpriseOne über den JDENET-Port und einen beliebig wählbaren
Port zu initiieren.
• Crystal Reports mit Client-seitiger Datenkonnektivität muss in der Lage sein, die Kommunikation mit JD Edwards EnterpriseOne über den JDNET-Port zu initiieren. Zum Abrufen der Daten muss
JD Edwards EnterpriseOne in der Lage sein, über einen beliebigen Port, der nicht kontrolliert werden kann, mit dem Treiber zu kommunizieren.
211 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
• Der Central Management Server muss in der Lage sein, die Kommunikation mit JD Edwards
EnterpriseOne über den JDENET-Port und einen beliebig wählbaren Port zu initiieren.
• Die Nummer des JDENET-Ports finden Sie in der Konfigurationsdatei für den JD Edwards
EntepriseOne-Anwendungsserver (JDE.INI) unter "JDNET".
7.17.2.1 Portanforderungen für die BI-Server
Produkt Serverportanforderungen
SAP BusinessObjects Business Intelligence
• Port für BI-Plattform-Anmeldeserver
7.17.2.2 Portanforderungen für JD Edwards EnterpriseOne
Produkt
JD Edwards EnterpriseOne
Portanforderung
JDENET-Port und ein beliebig gewählter Port
Beschreibung
Wird für die Kommunikation zwischen der BI-Plattform und dem JD Edwards EntepriseOne-
Anwendungsserver verwendet.
212
7.17.2.3 Konfigurieren des Webanwendungsservers für die Kommunikation mit
JD Edwards
In diesem Abschnitt wird veranschaulicht, wie eine Firewall und die BI-Server für die Zusammenarbeit in einer Implementierung konfiguriert werden, in der der Webanwendungsserver durch die Firewall von anderen BI-Servern getrennt wird.
Informationen zur Firewall-Konfiguration mit BI-Servern und -Clients finden Sie im Abschnitt
Portanforderungen für die BI-Server in diesem Handbuch. Für die Kommunikation mit JD
Edwards-Servern müssen neben der standardmäßigen Firewall-Konfiguration einige zusätzliche Ports geöffnet werden.
2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Tabelle 7-14: Für JD Edwards EnterpriseOne Enterprise
Zielcomputer Quellcomputer Port
CMS mit Sicherheitskonnektivitätsfunktion für JD Edwards
EnterpriseOne
Belie big
BI-Server mit Datenkonnektivität für JD Edwards EnterpriseOne
Belie big
Crystal Reports mit clientseitiger Datenkonnektivität für JD
Edwards EnterpriseOne
Belie big
Webanwendungsserver
Belie big
JD Edwards EnterpriseOne
JD Edwards EnterpriseOne
JD Edwards EnterpriseOne
JD Edwards EnterpriseOne
Port
Beliebig
Beliebig
Beliebig
Beliebig
Aktion
Zulassen
Zulassen
Zulassen
Zulassen
7.17.3 Spezifische Firewallrichtlinien für Oracle EBS
Ihre Implementierung der BI-Plattform muss zulassen, dass die folgenden Komponenten die
Kommunikation mit dem Überwachungsport der Oracle-Datenbank initiieren.
• BI-Plattform-Webkomponenten
• CMS (speziell das Oracle EBS-Sicherheitsplugin)
• BI-Plattform-Backendserver (speziell die EBS Data Access-Komponente)
• Crystal Reports (speziell die EBS Data Access-Komponente)
Anmerkung:
Der Standardwert für den Überwachungsport der Oracle-Datenbank lautet in allen vorangehenden
Fällen "1521".
7.17.3.1 Detaillierte Portanforderungen
Neben der Standard-Firewallkonfiguration für die BI-Plattform müssen weitere Ports für die Arbeit in einer integrierten Oracle EBS-Umgebung geöffnet werden:
213 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Quellcomputer
Webanwendungsserver
Port
Belie big
CMS mit Sicherheitskonnektivität für Oracle EBS
Belie big
BI-Server mit serverseitiger
Datenkonnektivität für Oracle
EBS
Belie big
Crystal-Reports-Berichte mit serverseitiger Datenkonnektivität für Oracle EBS
Belie big
Zielcomputer
Oracle EBS
Oracle EBS
Oracle EBS
Oracle EBS
Port Aktion
Oracle-Datenbank port
Zulassen
Oracle-Datenbank port
Zulassen
Oracle-Datenbank port
Zulassen
Oracle-Datenbank port
Zulassen
7.17.4 Firewall-Konfiguration für PeopleSoft Enterprise-Integration
Implementierungen der BI-Plattform, die mit PeopleSoft Enterprise kommunizieren, müssen den folgenden allgemeinen Kommunikationsregeln entsprechen:
• Der Central Management Server (CMS) mit der Komponente für die Sicherheitskonnektivität muss in der Lage sein, die Kommunikation mit dem PeopleSoft QAS-Webdienst zu initiieren.
• BI-Server mit der Komponente für die Datenkonnektivität müssen in der Lage sein, die Kommunikation mit dem PeopleSoft QAS-Webdienst zu initiieren.
• Crystal Reports mit der clientseitigen Komponente für die Datenkonnektivität muss in der Lage sein, die Kommunikation mit dem PeopleSoft QAS-Webdienst zu initiieren.
• Enterprise Management (EPM) Bridge muss in der Lage sein, mit dem CMS und dem Input File
Repository Server zu kommunizieren.
• Die EPM Bridge muss in der Lage sein, über eine ODBC-Verbindung mit der PeopleSoft-Datenbank zu kommunizieren.
Die Webdienst-Portnummer entspricht dem im PeopleSoft Enterprise-Domänennamen angegebenen
Port.
7.17.4.1 Portanforderungen für BI-Server
214 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Produkt Server-Portanforderungen
SAP BusinessObjects Business Intelligence
• Port für BI-Plattform-Anmeldeserver
7.17.4.2 Portanforderungen für PeopleSoft
Produkt Portanforderung
PeopleSoft Enterprise: People
Tools 8.46 oder höher
HTTP/HTTPS-Port des Webdienstes
Beschreibung
Dieser Port ist bei der Verwendung der SOAP-Verbindung für
PeopleSoft Enterprise für People Tools 8.46 und neuere Lösungen erforderlich
7.17.4.3 Konfigurieren der BI-Plattform und PeopleSoft für Firewalls
In diesem Abschnitt wird veranschaulicht, wie die BI-Server und PeopleSoft Enterprise für die
Zusammenarbeit in einer Implementierung konfiguriert werden, in der der Webanwendungsserver durch die Firewall von anderen BI-Servern getrennt wird.
Weitere Informationen zur Firewall-Konfiguration bei BI-Plattform-Servern und -Clients finden Sie im
Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
Neben der Firewall-Konfiguration mit der BI-Plattform müssen weiterer Konfigurationen durchgeführt werden.
Tabelle 7-18: Für PeopleSoft Enterprise: PeopleTools 8.46 oder höher
Quellcomputer Port
CMS mit der Funktion "Sicherheitskonnektivität" für People-
Soft
Belie big
Zielcomputer
PeopleSoft
Port
HTTP-/HTTPS-
Port für People-
Soft-Webdienst
Aktion
Zulassen
215 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Quellcomputer Port
BI-Server mit Datenkonnektivität für PeopleSoft
Belie big
Crystal Reports mit clientseitiger Datenkonnektivität für
PeopleSoft
Belie big
EPM-Brücke
Belie big
EPM-Brücke
EPM-Brücke
EPM-Brücke
Belie big
Belie big
Belie big
Zielcomputer
PeopleSoft
PeopleSoft
CMS
CMS
Input File Repository
Server
PeopleSoft
Port
HTTP-/HTTPS-
Port für People-
Soft-Webdienst
HTTP-/HTTPS-
Port für People-
Soft-Webdienst
CMS Name Server-Port
CMS-Anforde rungs-Port
Input-FRS-Port
Aktion
Zulassen
Zulassen
Zulassen
Zulassen
Zulassen
PeopleSoft-Daten bank-Port
Zulassen
7.17.5 Firewall-Konfiguration für die Siebel-Integration
In diesem Abschnitt werden die spezifischen Ports beschrieben, die für die Kommunikation zwischen der BI-Plattform und Siebel-eBusiness-Anwendungssystemen erforderlich sind, wenn diese durch
Firewalls voneinander getrennt sind.
• Die Webanwendung muss in der Lage sein, die Kommunikation mit dem BI-Plattform-Anmeldeserver für Siebel zu initiieren. Für den Enterprise-Anmeldeserver für Siebel werden drei Ports benötigt:
1.
Der Echo-Port 7 (TCP) zum Überprüfen des Zugriffs auf den Anmeldeserver.
2.
Der Port für BI-Plattform-Anmeldeserver für Siebel (Standardeinstellung ist 8448) für
CORBA-IOR-Überwachungsport.
3.
Ein beliebiger POA-Port für die CORBA-Kommunikation, der nicht kontrolliert werden kann. Es müssen daher alle Ports geöffnet werden.
• Der CMS muss in der Lage sein, die Kommunikation mit dem BI-Plattform-Anmeldeserver für Siebel zu initiieren. Der CORBA-IOR-Überwachungsport ist für jeden Anmeldeserver konfiguriert (zum
Beispiel 8448). Sie müssen außerdem eine beliebige POA-Portnummer öffnen, die unbekannt bleibt, bis Sie die BI-Plattform installiert haben.
• Der BI-Plattform-Anmeldeserver für Siebel muss in der Lage sein, die Kommunikation mit dem
SCBroker-Port (Siebel-Verbindungsbroker, z.B. 2321) einzuleiten.
• Die BI-Plattform-Backend-Server (Siebel-Datenzugriffskomponente) müssen in der Lage sein, die
Kommunikation mit dem SCBroker-Port (Siebel-Verbindungsbroker, z.B. 2321) einzuleiten.
216 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
• Crystal Reports (Siebel-Datenzugriffskomponente) muss in der Lage sein, die Kommunikation mit dem SCBroker-Port (Siebel-Verbindungsbroker, z.B. 2321) einzuleiten.
Detaillierte Beschreibung der Ports
In diesem Abschnitt werden die von der BI-Plattform verwendeten Ports aufgeführt. Wenn die BI-Plattform mit Firewalls implementiert wird, können Sie diese Informationen nutzen, um die Mindestanzahl an
Ports in den Firewalls zu öffnen, die für die Integration mit Siebel erforderlich sind.
Tabelle 7-19: Portanforderung für BI-Plattform-Server
Produkt Server-Portanforderungen
Business-Intelligence-Platt form
• Port für BI-Plattform-Anmeldeserver
Tabelle 7-20: Portanforderung für Siebel
Portanforderung Beschreibung Produkt
Siebel eBusiness-Anwendung
2321 SCBroker-Standardport (Siebel-Verbindungsbroker)
Konfigurieren der BI-Plattform-Firewalls für die Integration mit Siebel
In diesem Abschnitt wird erläutert, wie eine Firewall für Siebel und die BI-Plattform für die
Zusammenarbeit in einem Implementierungsszenario konfiguriert wird, in dem der Webanwendungsserver durch die Firewall von anderen Plattformservern getrennt wird.
Quellcomputer
Webanwendungsserver
CMS
BI-Plattform-Anmeldeserver für Siebel
Belie big
BI-Plattform-Server mit serverseitiger Datenkonnektivität für Siebel
Belie big
Crystal Reports mit clientseitiger Datenkonnektivität für
Siebel
Belie big
Port
Belie big
Belie big
Zielcomputer
BI-Plattform-Anmeldeserver für Siebel
Beliebig
BI-Plattform-Anmeldeserver für Siebel
Beliebig
Siebel
Siebel
Siebel
Port
SCBroker-
Port
SCBroker-
Port
SCBroker-
Port
Aktion
Zulas sen
Zulas sen
Zulas sen
Zulas sen
Zulas sen
217 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
7.18 BI-Plattform und Reverse Proxy Server
Die BI-Plattform kann in einer Umgebung mit einem oder mehreren Reverse Proxy-Servern implementiert werden. Ein Reverse Proxy-Server wird normalerweise vor den Webanwendungsservern implementiert, um sie hinter einer einzelnen IP-Adresse zu verbergen. In dieser Konfiguration wird der gesamte an private Webanwendungsserver gerichtete Internet-Datenverkehr über den Reverse Proxy-Server geroutet, während die privaten IP-Adressen unerkannt bleiben.
Da der Reverse Proxy-Server die öffentlichen URLs in interne URLs übersetzt, muss er mit den URLs der BI-Plattform-Webanwendungen konfiguriert werden, die im internen Netzwerk implementiert sind.
7.18.1 Unterstützte Reverse Proxy-Server
Die BI-Plattform unterstützt die folgenden Reverse Proxy Server:
• IBM Tivoli Access Manager WebSEAL 6
• Apache 2.2
• Microsoft ISA 2006
7.18.2 Allgemeine Informationen zur Implementierung von Webanwendungen
BI-Plattform-Webanwendungen werden auf einem Webanwendungsserver implementiert. Die
Anwendungen werden automatisch während der Installation durch das WDeploy-Tool implementiert.
Das Tool kann auch zur manuellen Implementierung der Anwendungen verwendet werden, nachdem die BI-Plattform implementiert wurde. Die Webanwendungen befinden sich im folgenden Verzeichnis in einer Standardinstallation unter Windows:
C:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\SAP BusinessObjects Enterprise XI
4.0\warfiles\webapps
WDeploy wird zum Implementieren zweier spezifischer WAR-Dateien verwendet:
• BOE: beinhaltet die Management Console (CMC), BI-Launchpad, OpenDocument
• dswsbobje: beinhaltet die Webdienstanwendung
Wenn sich der Webanwendungsserver hinter einem Reverse Proxy-Server befindet, sollte der Reverse
Proxy-Server mit den korrekten Kontextpfaden der WAR-Dateien konfiguriert werden. Um die gesamte
BI-Plattform-Funktionalität verfügbar zu machen, konfigurieren Sie einen Kontextpfad für jede installierte
WAR-Datei der BI-Plattform.
218 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
7.19 Konfigurieren von Reverse Proxy-Servern für BI-Plattform-Webanwendungen
In Implementierungen, in denen BI-Plattform-Webanwendungen hinter einem Reverse Proxy-Server implementiert sind, muss der Reverse Proxy-Server für die Zuordnung eingehender URL-Anforderungen zur richtigen Webanwendung konfiguriert werden.
Diese Abschnitt enthält spezifische Konfigurationsbeispiele für einige unterstützte Reverse Proxy-Server.
Weitere Informationen finden Sie in der Produktdokumentation Ihres Reverse Proxy-Servers.
7.19.1 Ausführliche Anweisungen zur Konfiguration von Reverse Proxy-Servern
Konfigurieren der WAR-Dateien
BI-Plattform-Webanwendungen werden als WAR-Dateien auf einem Webanwendungsserver implementiert. Stellen Sie sicher, dass Sie auf dem Reverse Proxy-Server eine Direktive für die
WAR-Datei konfigurieren, die für die Implementierung benötigt wird. Zur Implementierung der
WAR-Dateien BOE oder dswsbobje können Sie WDeploy verwenden. Weitere Informationen zu
WDeploy finden Sie im Handbuch für die Implementierung von Webanwendungen.
Angeben von BOE-Eigenschaften im benutzerdefinierten Konfigurationsverzeichnis
Die Datei BOE.war enthält globale und anwendungsspezifische Eigenschaften. Verwenden Sie das benutzerdefinierte Konfigurationsverzeichnis, wenn Sie die Eigenschaften ändern müssen. Das
Verzeichnis befindet sich standardmäßig unter C:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\SAP
BusinessObjects Enterprise XI 4.0\warfiles\webapps\BOE\WEB-INF\config\custom
.
Anmerkung:
• Um zu vermeiden, dass im Standardverzeichnis Dateien überschrieben werden, ändern Sie die
Eigenschaften im Verzeichnis config\default nicht. Die Benutzer sollten das Verzeichnis custom verwenden.
• Auf manchen Webanwendungsservern, z.B. auf der mit der BI-Plattform gebündelten Tomcat-Version, können Sie direkt auf die Datei BOE.war zugreifen. In diesem Szenario können benutzerdefinierte
Einstellungen direkt festgelegt werden, ohne dass die WAR-Datei deinstalliert werden muss. Wenn
Sie nicht auf BOE.war zugreifen können, müssen Sie die Datei deinstallieren, anpassen und dann erneut implementieren.
Konsistente Verwendung des Zeichens "/"
Definieren Sie die Kontextpfade im Reverse Proxy-Server auf dieselbe Weise, wie sie in eine
Browser-URL eingegeben werden. Beispiel: Wenn in der Direktive am Ende des Spiegelpfads auf dem
Reverseproxyserver ein Schrägstrich (/) enthalten ist, geben Sie auch am Ende der Browser-URL einen
Schrägstrich / ein.
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Sichern der BI-Plattform
Verwenden Sie den Schrägstrich (/) durchgängig in der Quell-URL und der Ziel-URL der Direktive des
Reverseproxyservers. Wenn ein Schrägstrich (/) am Ende der Quell-URL hinzugefügt wird, muss er auch am Ende der Ziel-URL hinzugefügt werden.
7.19.2 Konfigurieren der Reverse Proxy-Server
Die folgenden Schritte sind auszuführen, damit BI-Plattform-Webanwendungen hinter einem unterstützten
Reverse Proxy-Server arbeiten können.
1.
Stellen Sie sicher, dass der Reverse Proxy-Server entsprechend den Anweisungen des Providers und der Netzwerktopologie der Implementierung ordnungsgemäß konfiguriert ist.
2.
Stellen Sie fest, welche BI-Plattform-WAR-Datei benötigt wird.
3.
Konfigurieren Sie den Reverse Proxy-Server für jede BI-Plattform-WAR-Datei. Beachten Sie, dass für jeden Reverse Proxy-Servertyp unterschiedliche Regeln gelten.
4.
Führen Sie besondere Konfigurationsschritte aus, die u.U. erforderlich sind. Für einige
Webanwendungen sind bei der Implementierung auf bestimmten Webanwendungsservern besondere
Konfigurationsschritte erforderlich.
7.19.3 Konfigurieren des Apache 2.2-Reverse Proxy-Servers für die BI-Plattform
In diesem Abschnitt wird der Workflow zur Konfiguration der BI-Plattform und von Apache 2.2 für deren
Zusammenarbeit beschrieben.
1.
Stellen Sie sicher, dass die BI-Plattform und Apache 2.2 auf separaten Rechnern installiert sind.
2.
Apache 2.2 muss, wie in der Dokumentation des Providers beschrieben, als Reverse Proxy-Server installiert und konfiguriert sein.
3.
Konfigurieren Sie ProxyPass für jede WAR-Datei, die hinter dem Reverse Proxy-Server implementiert wird.
4.
Konfigurieren Sie ProxyPassReverseCookiePath für jede Webanwendung, die hinter dem
Reverse Proxy-Server implementiert wird. Beispiel:
ProxyPass /C1/BOE/ http://<appservername>:80/BOE/
ProxyPassReverseCookiePath / /C1/BOE
ProxyPassReverse /C1/BOE/ http://<appservername>:80/BOE/
ProxyPass /C1/explorer/ http://<appservername>:80/explorer/
ProxyPassReverseCookiePath / /C1/explorer
ProxyPassReverse /C1/explorer/ http://<appservername>:80/explorer/
7.19.4 Konfigurieren des WebSEAL 6.0-Reverse Proxy-Servers für die BI-Plattform
220 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
In diesem Abschnitt wird die Konfiguration der BI-Plattform für die Zusammenarbeit mit WebSEAL 6.0
erläutert.
Die empfohlene Konfigurationsmethode besteht darin, eine einzelne Standardverknüpfung zu erstellen, durch die alle auf einem internen Webanwendungsserver oder Webserver gehosteten
BI-Plattform-Webanwendungen einem einzigen Bereitstellungspunkt zugeordnet werden.
1.
Stellen Sie sicher, dass die BI-Plattform und WebSEAL 6.0 auf separaten Rechnern installiert sind.
Obwohl die BI-Plattform und WebSEAL 6.0 auf demselben Rechner implementiert werden können, wird davon abgeraten. Hinweise zur Konfiguration dieses Implementierungsszenarios finden Sie in der WebSEAL 6.0-Produktdokumentation.
2.
Stellen Sie sicher, dass WebSEAL 6.0 entsprechend den Anweisungen in der Herstellerdokumentation installiert und konfiguriert ist.
3.
Starten Sie das Befehlszeilen-Dienstprogramm pdadmin von WebSEAL. Melden Sie sich als
Benutzer mit Administratorrechten bei einer sicheren Domäne wie sec_master an.
4.
Geben Sie den folgenden Befehl an der pdadmin sec_master-Eingabeaufforderung ein: server task <instance_name-webseald-host_name>create -t
<type> -h <host_name> -p <port> <junction_point>
Dabei entspricht
•
<Instanzenname-webseald-Hostname> dem vollständigen Servernamen der installierten
WebSEAL-Instanz. Verwenden Sie diesen vollständigen Servernamen im selben Format wie in der Ausgabe des Befehls server list.
•
<Typ> dem Typ der Junction. Verwenden Sie tcp, wenn die Junction einem internen HTTP-Port zugeordnet wird. Verwenden Sie ssl, wenn die Junction einem internen HTTPS-Port zugeordnet wird.
•
<Hostname> dem DNS-Hostnamen oder der IP-Adresse des internen Servers, bei dem die
Anforderungen eingehen.
•
<Port> dem TCP-Port des internen Servers, bei dem die Anforderungen eingehen.
•
<Junction_Punkt> dem Verzeichnis im geschützten WebSEAL-Objektraum, in dem der
Dokumentraum des internen Servers bereitgestellt wird.
Beispiel:
server task default-webseald-webseal.rp.sap.com
create -t tcp -h 10.50.130.123 -p 8080/hr
7.19.5 Konfigurieren von Microsoft ISA 2006 für die BI-Plattform
In diesem Abschnitt wird die Konfiguration der BI-Plattform für die Zusammenarbeit mit ISA 2006 erläutert.
221 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
222
Die empfohlene Konfigurationsmethode besteht darin, eine einzelne Standardverknüpfung zu erstellen, durch die alle auf einem internen Webanwendungsserver oder Webserver gehosteten
BI-Plattform-WAR-Dateien einem einzigen Bereitstellungspunkt zugeordnet werden. Je nach
Webanwendungsserver ist eine zusätzliche Konfiguration auf dem Anwendungsserver erforderlich, damit er zusammen mit ISA 2006 funktioniert.
1.
Stellen Sie sicher, dass die BI-Plattform und ISA 2006 auf separaten Rechnern installiert sind.
Obwohl die BI-Plattform und ISA 2006 auf demselben Rechner implementiert werden können, wird davon abgeraten. Hinweise zur Konfiguration dieses Implementierungsszenarios finden Sie in der
ISA 2006-Dokumentation.
2.
Stellen Sie sicher, dass ISA 2006 entsprechend den Anweisungen in der Herstellerdokumentation installiert und konfiguriert ist.
3.
Starten Sie das Dienstprogramm "ISA Server-Verwaltung".
4.
Verwenden Sie den Navigationsbereich, um eine neue Veröffentlichungsregel zu starten.
a.
Fahren Sie fort mit...
Arrays > Rechnername > Firewallrichtlinie > Neu > Website-Veröffentlichungsregel
Nicht vergessen:
Ersetzen Sie Rechnername durch den Namen des Rechners, auf dem ISA 2006 installiert ist.
b.
Geben Sie unter Name der Webveröffentlichungsregel einen Regelnamen ein, und klicken
Sie auf Weiter.
c.
Wählen Sie Zulassen als Regelaktion, und klicken Sie auf Weiter.
d.
Wählen Sie Einzelne Website oder Lastausgleich veröffentlichen als Veröffentlichungstyp, und klicken Sie auf Weiter.
e.
Wählen Sie einen Verbindungstyp zwischen dem ISA-Server und der veröffentlichten Website, und klicken Sie auf Weiter.
Wählen Sie beispielsweise Nicht sichere Verbindungen verwenden, um eine Verbindung
zum veröffentlichten Webserver oder zur Serverfarm herzustellen.
f.
Geben Sie den internen Namen der Website, die Sie veröffentlichen (z.B. den Namen des
Rechners, auf dem die BI-Plattform gehostet wird) in Interner Sitename ein, und klicken Sie auf
Weiter.
Anmerkung:
Wenn der Rechner, auf dem ISA 2006 gehostet wird, keine Verbindung zum Zielserver herstellen kann, wählen Sie Name oder IP-Adresse eines Computers verwenden, um eine Verbindung
zum veröffentlichten Server herzustellen und geben den Namen oder die IP-Adresse in das vorgegebene Feld ein.
g.
Wählen Sie in "Details des öffentlichen Namens" den Domänennamen (z.B.Beliebiger
Domänenname) aus, und geben Sie interne Veröffentlichungsdetails (z.B. /*) ein. Klicken Sie auf Weiter.
Anschließend erstellen Sie einen neuen Weblistener, der eingehende Webanforderungen
überwacht.
5.
Klicken Sie auf Neu, um den Assistenten für neue Weblistenerdefinitionen zu starten.
a.
Geben Sie einen Namen in Weblistenername ein, und klicken Sie auf Weiter.
b.
Wählen Sie einen Verbindungstyp zwischen dem ISA-Server und der veröffentlichten Website, und klicken Sie auf Weiter.
2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Wählen Sie beispielsweise Keine sicheren SSL-Verbindungen mit Clients erforderlich.
c.
Wählen Sie im Bereich "Weblistener-IP-Adressen" Folgendes aus, und klicken Sie auf Weiter.
• Intern
• Extern
• Lokaler Host
• Alle Netzwerke
Der ISA Server ist jetzt für die ausschließliche Veröffentlichung über HTTP konfiguriert.
d.
Wählen Sie eine Option für die "Authentifizierungseinstellung" aus, klicken Sie auf Weiter und dann auf Fertig stellen.
Der neue Listener ist jetzt für die Webveröffentlichungsregel konfiguriert.
6.
Klicken Sie unter Benutzersätze auf "Weiter" und dann auf Fertig stellen.
7.
Klicken Sie auf Übernehmen, um alle Einstellungen für die Webveröffentlichungsregel zu speichern und die ISA 2006-Konfiguration zu aktualisieren.
Anschließend müssen die Eigenschaften der Webveröffentlichungsregel aktualisiert werden, um die Pfade für die Webanwendungen zuzuordnen.
8.
Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf die von Ihnen konfigurierte
Firewallrichtlinie, und wählen Sie Eigenschaften.
9.
Klicken Sie auf der Registerkarte "Pfade" auf Hinzufügen, um SAP
BusinessObjects-Webanwendungen Routen zuzuordnen.
10.
Wählen Sie auf der Registerkarte "Öffentlicher Name" die Option Anforderungen für die folgenden
Websites, und klicken Sie auf Hinzufügen.
11.
Geben Sie im Dialogfeld "Öffentlicher Name" Ihren ISA 2006-Servernamen ein, und klicken Sie auf
OK.
12.
Klicken Sie auf Übernehmen, um alle Einstellungen für die Webveröffentlichungsregel zu speichern und die ISA 2006-Konfiguration zu aktualisieren.
13.
Überprüfen Sie die Verbindungen, indem Sie folgende URL aufrufen: http://<ISA Server-Hostname>:<Portnummer des Weblisteners>/<Externer Pfad der
Anwendung
>
Beispiel: http://myISAserver:80/Product/BOE/CMC
Anmerkung:
Der Browser muss u.U. mehrere Male aktualisiert werden.
Die HTTP-Richtlinie für die gerade konfigurierte Regel muss geändert werden, um sicherzustellen, dass Sie sich bei der CMC anmelden können. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Regel, die
Sie im Dienstprogramm "ISA Server-Verwaltung" erstellt haben, und wählen Sie HTTP konfigurieren.
Anschließend deaktivieren Sie im Bereich "URL-Schutz" die Option Normalisierung überprüfen.
Für den Remotezugriff auf die BI-Plattform muss eine Zugriffsregel erstellt werden.
223 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
7.20 Spezielle Konfiguration für die BI-Plattform in Reverse Proxy-Umgebungen
Für einige BI-Plattform-Produkte sind zusätzliche Konfigurationsschritte erforderlich, damit sie in Reverse
Proxy-Umgebungen ordnungsgemäß funktionieren. In diesem Abschnitt wird die zusätzliche Konfiguration beschrieben.
7.20.1 Aktivieren eines Reverse Proxys für Webdienste
In diesem Abschnitt werden die Schritte beschrieben, die zum Aktivieren von Reverse Proxys für
Webdienste ausgeführt werden müssen.
7.20.1.1 Aktivieren von Reverse Proxys unter Tomcat 6
Um Reverse Proxys auf dem Tomcat Web Application Server zu aktivieren, ändern Sie die Datei ser ver.xml
. Die erforderlichen Änderungen umfassen das Einstellen von proxyPort als Abhöranschluss für den Reverse Proxy-Server und das Hinzufügen eines neuen proxyName. In diesem Abschnitt wird das Verfahren erläutert.
1.
Stoppen Sie Tomcat.
2.
Öffnen Sie die Datei server.xml für Tomcat.
Unter Windows befindet sich server.xml in C:\Programme (x86)\SAP
BusinessObjects\Tomcat6\conf
Unter UNIX befindet sich server.xml in <CATALINA_HOME>/conf. Der Standardwert von <CA
TALINA_HOME> lautet <INSTALLVERZ>/sap_bobj/tomcat.
3.
Suchen Sie den folgenden Abschnitt in der Datei "server.xml":
<!-- Define a Proxied HTTP/1.1 Connector on port 8082 -->
<!--See proxy documentation for more information about using this.-->
<!--
<Connector port="8082" maxThreads="150" minSpareThreads="25" maxSpareThreads="75" enableLookups="false" acceptCount="100" debug="0" connectionTimeout="20000" proxyPort="80" disableUploadTimeout="true" />
-->
4.
Entfernen Sie den Kommentar für das Connector-Element, indem Sie <!-- und --> löschen.
5.
Ändern Sie den Wert von proxyPort in den Abhöranschluss des Reverse Proxy-Servers.
224 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
225
6.
Fügen Sie der Connector-Attributliste ein neues proxyName-Attribut hinzu. Der Wert von proxyName muss dem Proxy-Servernamen entsprechen, der von Tomcat in die richtige IP-Adresse aufgelöst werden muss.
Beispiel:
<!--Define a Proxied HTTP/1.1 Connector on port 8082 -->
<!--See proxy documentation for more information about using this.-->
<Connector port="8082" maxThreads="150" minSpareThreads="25" maxSpareThreads="75" enableLookups="false" acceptCount="100" debug="0" connectionTimeout="20000" proxyName="my_reverse_proxy_server.domain.com" proxyPort="ReverseProxyServerPort" disableUploadTimeout="true" />
Mein_Reverse_Proxy_Server.Domäne.com
und ReverseProxyServerPort sollten dabei durch den richtigen Reverse Proxy-Servernamen und dessen Abhöranschluss ersetzt werden.
7.
Speichern und schließen Sie die Datei server.xml.
8.
Starten Sie Tomcat neu.
9.
Stellen Sie sicher, dass der virtuelle Pfad des Reverse Proxy-Servers dem richtigen
Tomcat-Connector-Port zugeordnet wird. Im vorangehenden Beispiel lautet die Portnummer 8082.
Im folgenden Beispiel finden Sie eine Beispielkonfiguration für Apache HTTP Server 2.2, der als
Reverse Proxy-Server für die unter Tomcat implementierten SAP BusinessObjects-Webdienste fungiert:
ProxyPass /XI3.0/dswsbobje http://internalServer:8082/dswsbobje
ProxyPassReverseCookiePath /dswsbobje /XI3.0/dswsbobje
Zum Aktivieren von Webdiensten müssen Proxyname und Portnummer für den Connector identifiziert werden.
7.20.1.2 Aktivieren von Reverse Proxys für Webdienste auf anderen
Webanwendungsservern als Tomcat
Bei den folgenden Schritten wird vorausgesetzt, dass die BI-Plattform-Webanwendungen erfolgreich für den ausgewählten Webanwendungsserver konfiguriert werden. Beachten Sie, dass bei wsresources die Groß-/Kleinschreibung berücksichtigt wird.
1.
Halten Sie den Webanwendungsserver an.
2.
Geben Sie die externe URL der Webdienste in der Datei dsws.properties an.
Diese Datei befindet sich in der Webanwendung dswsbobje. Wenn Ihre externe URL beispielsweise http://my_reverse_proxy_server.domain.com/dswsbobje/ lautet, aktualisieren Sie die
Eigenschaften in der Datei "dsws.properties" wie folgt:
• wsresource1=ReportEngine|reportengine web service alone|http://Mein_Re verse_Proxy_Server.Domäne.com/SAP/dswsbobje/services/ReportEngine
2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
• wsresource2=BICatalog|bicatalog web service alone|http://my_rever se_proxy_server.domain.com/SAP/dswsbobje/services/BICatalog
• wsresource3=Publish|publish web service alone|http://Mein_Rever se_Proxy_Server.Domäne.com/SAP/dswsbobje/services/Publish
• wsresource4=QueryService|query web service alone|http://Mein_Rever se_Proxy_Server.Domäne.com/SAP/dswsbobje/services/QueryService
• wsresource5=BIPlatform|BIPlatform web service|http://Mein_Rever se_Proxy_Server.Domäne.com/SAP/dswsbobje/services/BIPlatform
• wsresource6=LiveOffice|Live Office web service|http://Mein_Rever se_Proxy_Server.Domäne.com/SAP/dswsbobje/services/LiveOffice
3.
Speichern und schließen Sie die Datei dsws.properties.
4.
Starten Sie den Webanwendungsserver neu.
5.
Stellen Sie sicher, dass der virtuelle Pfad des Reverse Proxy-Servers dem richtigen Connector-Port des Webanwendungsservers zugeordnet wird. Im Folgenden finden Sie eine Beispielkonfiguration für Apache HTTP Server 2.2, der als Reverse Proxy-Server für die unter dem gewünschten
Webanwendungsserver implementierten BI-Plattform-Webdienste fungiert:
ProxyPass /SAP/dswsbobje http://internalServer:<Überwachungsport>
/dswsbobje
ProxyPassReverseCookiePath /dswsbobje /SAP/dswsbobje
Dabei entspricht <Überwachungsport> dem Überwachungsport des Webanwendungsservers.
7.20.2 Aktivieren des Stammpfads für Sitzungscookies für ISA 2006
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie bestimmte Webanwendungsserver so konfigurieren, dass der Stammpfad für Sitzungscookies mit ISA 2006 als Reverse Proxy-Server funktioniert.
7.20.2.1 Konfigurieren von Apache Tomcat 6
Um den Stammpfad so zu konfigurieren, dass Sitzungscookies mit ISA 2006 als Reverse Proxy-Server funktionieren, fügen Sie dem <Connector>-Element in server.xml Folgendes hinzu: emptySessionPath="true"
1.
Stoppen Sie Tomcat.
2.
Öffnen Sie die Datei "server.xml" an folgendem Speicherort:
<CATALINA_HOME>\conf
226 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
227
3.
Suchen Sie in der Datei "server.xml" den folgenden Abschnitt:
<!-- Define a Proxied HTTP/1.1 Connector on port 8082 -->
<!-- See proxy documentation for more information about using this -->
<!--
<Connector port="8082" maxThreads="150" minSpareThreads="25" maxS pareThreads="75" enableLookups="false" acceptCount="100" debug="0" connectionTimeout="20000" proxyPort="80" disableUploadTimeout="true" />
-->
4.
Entfernen Sie den Kommentar für das Connector-Element, indem Sie <!-- und --> löschen.
5.
Um den Stammpfad so zu konfigurieren, dass Sitzungscookies mit ISA 2006 als Reverse Proxy-Server funktionieren, fügen Sie dem <Connector>-Element in server.xml Folgendes hinzu: emptySessionPath="true"
6.
Ändern Sie den Wert von proxyPort in den Abhöranschluss des Reverse Proxy-Servers.
7.
Fügen Sie der Connector-Attributliste ein neues proxyName-Attribut hinzu. Der Wert muss einem
Proxy-Servernamen entsprechen, der von Tomcat in die richtige IP-Adresse aufgelöst werden muss.
Beispiel:
<!--Define a Proxied HTTP/1.1 Connector on port 8082
-->
<!-- See proxy documentation for more information about using this -->
<Connector port="8082" maxThreads="150" minSpareThreads="25" maxSpareThreads="75" enableLookups="false" emptySessionPath="true" acceptCount="100" debug="0" connectionTimeout="20000" proxyName="my_reverse_proxy_server.domain.com" proxyPort="ReverseProxyServerPort" disableUploadTimeout="true" />
8.
Speichern und schließen Sie die Datei server.xml.
9.
Starten Sie Tomcat neu.
Stellen Sie sicher, dass der virtuelle Pfad des Reverse Proxy-Servers dem richtigen
Tomcat-Connector-Port zugeordnet wird. Im vorangehenden Beispiel lautet die Portnummer 8082.
7.20.2.2 Konfigurieren von Sun Java 8.2
Die Datei sun-web.xml muss für jede BI-Plattform-Webanwendung geändert werden.
1.
Rufen Sie <SUN_WEBAPP_DOMAIN>\generated\xml\j2ee-modules\webapps\BOE\WEB-INF auf.
2.
Öffnen Sie sun-web.xml.
3.
Fügen Sie nach dem Container <context-root> Folgendes hinzu:
<session-config>
<cookie-properties>
<property name="cookiePath" value="/" />
</cookie-properties>
</session-config>
<property name="reuseSessionID" value="true"/>
2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
4.
Speichern und schließen Sie sun-web.xml.
5.
Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 4 für jede Webanwendung.
7.20.2.3 Konfigurieren von Oracle Application Server 10gR3
Es ist erforderlich, die Datei global-web-application.xml oder orion-web.xml für das
Implementierungsverzeichnis jeder BI-Plattform-Webanwendung zu ändern.
1.
Rufen Sie <ORACLE_HOME>\j2ee\home\config\ auf.
2.
Öffnen Sie global-web-application.xml oder orion-web.xml.
3.
Fügen Sie dem Container <orion-web-app> folgende Zeile hinzu:
<session-tracking cookie-path="/" />
4.
Speichern und schließen Sie die Konfigurationsdatei.
5.
Melden Sie sich bei der Oracle Admin-Konsole an: a.
Rufen Sie OC4J:home > Administration > Servereigenschaften auf.
b.
Wählen Sie unter "Befehlszeilenoptionen" den Eintrag Optionen.
c.
Klicken Sie auf Weitere Zeile hinzufügen, und geben Sie Folgendes ein:
Doracle.useSessionIDFromCookie=true
6.
Starten Sie den Oracle-Server neu.
7.20.2.4 Konfigurieren der WebSphere Community Edition 2.0
1.
Öffnen Sie die WebSphere Community Edition 2.0 Admin Console.
2.
Suchen Sie im linken Navigationsbereich "Server", und wählen Sie Web Server.
3.
Wählen Sie die Connectors aus, und klicken Sie auf Bearbeiten.
4.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen emptySessionPath, und klicken Sie auf Save (Speichern).
5.
Geben Sie Ihren ISA-Servernamen in ProxyName ein.
6.
Geben Sie die Portnummer des ISA-Listeners in ProxyPort ein.
7.
Stoppen und starten Sie den Connector neu.
7.20.3 Aktivieren von Reverse Proxys für SAP BusinessObjects Live Office
228 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Um die SAP BusinessObjects Live Office-Funktion "Objekt in Webbrowser anzeigen" für Reverse Proxys zu aktivieren, passen Sie die Standard-Viewer-URL an. Dazu verwenden Sie die Central Management
Console (CMC) oder die Live Office-Optionen.
Anmerkung:
Dieser Abschnitt setzt voraus, dass Reverse Proxy Server für BI-Launchpad- und
BI-Plattform-Webdienste erfolgreich aktiviert wurden.
7.20.3.1 Anpassen der Standard-Viewer-URL in der CMC
1.
Melden Sie sich bei der CMC an.
2.
Klicken Sie auf der Seite "Anwendungen" auf Central Management Console.
3.
Wählen Sie Aktionen > Verarbeitungseinstellungen aus.
4.
Geben Sie in das URL-Feld die Standard-Viewer-URL ein, und klicken Sie auf URL festlegen.
Geben Sie beispielsweise http://ReverseProxyServer:ReverseProxyServerPort/BOE/OpenDocu ment.jsp?sIDType=CUID&iDocID=%SI_CUID% ein, wobei ReverseProxyServer der korrekte
Name und ReverseProxyServerPort der korrekte Überwachungsport des Reverse-Proxy-Servers sind.
229 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
230 2013-01-07
Authentifizierung
Authentifizierung
8.1 Authentifizierungsoptionen in BI-Plattform
Bei der Authentifizierung wird die Identität eines Benutzers verifiziert, der versucht, auf das System zuzugreifen. Bei der Rechteverwaltung wird geprüft, ob der Benutzer über die nötigen Rechte verfügt, um die gewünschte Aktion für das angegebene Objekt auszuführen.
Mithilfe von Sicherheits-Plugins können Sie Vorgehensweisen der BI-Plattform bei der Authentifizierung von Benutzern erweitern und anpassen. Sicherheits-Plugins vereinfachen die Kontoerstellung und
-verwaltung, da Sie Benutzerkonten und Gruppen von Systemen von Drittherstellern in der BI-Plattform zuweisen können. Benutzerkonten oder Gruppen von Drittherstellern lassen sich vorhandenen
BI-Plattform-Benutzerkonten oder -Gruppen zuordnen. Außerdem können Sie neue
Enterprise-Benutzerkonten oder -Gruppen erstellen, die jedem zugeordneten Objekt im externen System entsprechen.
Die aktuelle Version unterstützt die folgenden Authentifizierungsmethoden:
• Enterprise
• LDAP
• Windows AD
• SAP
• Oracle EBS
• Siebel
• JD Edwards
• PeopleSoft
Da sich die BI-Plattform komplett anpassen lässt, können sich die Authentifizierung und die Prozesse von System zu System unterscheiden.
Verwandte Themen
•
Übersicht über die Enterprise-Authentifizierung
•
Konfigurieren der SAP-Authentifizierung
•
Verwenden der LDAP-Authentifizierung
•
Windows AD unterstützt Anforderungen und die Erstkonfiguration
•
Aktivieren der JD Edwards EnterpriseOne-Authentifizierung
•
Aktivieren der Oracle EBS-Authentifizierung
•
Aktivieren der PeopleSoft Enterprise-Authentifizierung
•
Aktivieren der Siebel-Authentifizierung
231 2013-01-07
Authentifizierung
8.1.1 Primäre Authentifizierung
Die primäre Authentifizierung findet statt, wenn ein Benutzer zum ersten Mal versucht, auf das System zuzugreifen. Während der primären Authentifizierung kann eine der beiden folgenden Situationen auftreten:
• Wenn die Einzelanmeldung nicht konfiguriert ist, gibt der Benutzer seine Anmeldedaten wie
Benutzernamen, Kennwort und Authentifizierungstyp an.
Diese Angaben werden von den Benutzern im Anmeldefenster eingegeben.
• Wenn eine Einzelanmeldungsmethode konfiguriert ist, werden die Anmeldedaten für die Benutzer im Hintergrund weitergegeben.
Diese Angaben werden unter Verwendung anderer Methoden, wie Kerberos oder SiteMinder, extrahiert.
• Als Authentifizierungstyp kann Enterprise, LDAP, Windows AD, SAP, Oracle EBS, Siebel, JD Edwards
EnterpriseOne oder PeopleSoft Enterprise verwendet werden. Dies hängt von den Typen ab, die
Sie im Verwaltungsbereich "Authentifizierung" der Central Management Console (CMC) eingerichtet und aktiviert haben. Der Webbrowser des Benutzers übermittelt die Informationen per HTTP an
Ihren Webserver, der die Informationen an den CMS oder den geeigneten Plattform-Server weiterleitet.
Der Webanwendungsserver übergibt die Benutzerinformationen in einem serverseitigen Skript. Das
Skript kommuniziert intern mit dem SDK. Letztendlich authentifiziert das entsprechende Sicherheits-Plugin den Benutzer in der Benutzerdatenbank.
Wenn sich der Benutzer beispielsweise bei BI-Launchpad anmeldet und die Enterprise-Authentifizierung angibt, stellt das SDK sicher, dass das BI-Plattform-Sicherheits-Plugin die Authentifizierung ausführt.
Mit dem Sicherheits-Plugin überprüft der Central Management Server (CMS) den Benutzernamen und das Kennwort in der Systemdatenbank. Wenn der Benutzer eine Authentifizierungsmethode angegeben hat, authentifiziert das SDK den Benutzer mithilfe des entsprechenden Sicherheits-Plugins.
Wenn das Sicherheits-Plugin eine Übereinstimmung von Anmeldedaten meldet, gewährt der CMS dem
Benutzer eine aktive Systemidentität, und die folgenden Aktionen werden ausgeführt:
• Der CMS erstellt eine Enterprise-Sitzung für den Benutzer. Während die Sitzung aktiv ist, wird eine
Benutzerlizenz im System konsumiert.
• Der CMS generiert und codiert ein Anmeldetoken, das an den Webanwendungsserver gesendet wird.
• Der Webanwendungsserver speichert die Benutzerinformationen in einer Sitzungsvariablen im
Arbeitsspeicher. Während die Sitzung aktiv ist, werden Informationen gespeichert, mit denen die
BI-Plattform Benutzeranfragen beantworten kann.
Anmerkung:
In der Sitzungsvariablen ist das Kennwort des Benutzers nicht enthalten.
232 2013-01-07
Authentifizierung
• Der Webanwendungsserver speichert das Anmeldetoken in einem Cookie auf dem Clientbrowser.
Dieses wird nur zu Failover-Zwecken verwendet, beispielsweise wenn Sie über einen geclusterten
CMS verfügen oder wenn BI-Launchpad für die Sitzungsaffinität geclustert wird.
Anmerkung:
Das Anmeldetoken kann deaktiviert werden. In diesem Fall wird jedoch auch die Failover-Funktion deaktiviert.
8.1.2 Sicherheits-Plugins
Mithilfe von Sicherheits-Plugins können Sie Vorgehensweisen der BI-Plattform bei der Authentifizierung von Benutzern erweitern und anpassen. Die BI-Plattform wird derzeit mit den folgenden Plugins ausgeliefert:
• Enterprise
• LDAP
• Windows AD
• SAP
• Oracle EBS
• Siebel
• JD Edwards
• PeopleSoft
Sicherheits-Plugins vereinfachen die Kontoerstellung und -verwaltung, da Sie Benutzerkonten und
Gruppen aus Drittherstellersystemen der BI-Plattform zuweisen können. Benutzerkonten oder Gruppen von Drittherstellern lassen sich vorhandenen BI-Plattform-Benutzerkonten oder -Gruppen zuordnen.
Außerdem können Sie neue Enterprise-Benutzerkonten oder -Gruppen erstellen, die jedem zugeordneten
Objekt im externen System entsprechen.
Die Sicherheits-Plugins verwalten die Benutzer- und Gruppenlisten des Drittherstellers dynamisch.
Nachdem Sie der BI-Plattform eine externe Gruppe zugeordnet haben, können sich alle Benutzer, die dieser Gruppe angehören, erfolgreich bei der BI-Plattform anmelden. Wenn Sie anschließend die
Mitgliedschaften in der Gruppe des Drittherstellers ändern, muss die Liste in der BI-Plattform nicht aktualisiert oder regeneriert werden. Wenn Sie zum Beispiel eine LDAP Gruppe der BI-Plattform zuordnen und dann der Gruppe einen neuen Benutzer hinzufügen, erstellt das Sicherheits-Plugin dynamisch einen Alias für den neuen Benutzer, wenn sich dieser zum ersten Mal mit gültigen
LDAP-Anmeldedaten bei der BI-Plattform anmeldet.
Außerdem können Sie mit Sicherheits-Plugins Benutzern und Gruppen Rechte konsistent zuordnen, da die zugewiesenen Benutzer und Gruppen genau wie Enterprise-Konten behandelt werden. Beispiel:
Sie ordnen einige Benutzerkonten oder Gruppen von Windows AD und einige von einem
LDAP-Verzeichnisserver zu. Wenn Sie dann Rechte zuordnen oder neue benutzerdefinierte Gruppen in der BI-Plattform, erstellen möchten, nehmen Sie alle Einstellungen in der CMC vor.
Jedes Sicherheits-Plugin übernimmt die Funktion eines Authentifizierungsproviders, der Anmeldedaten in der entsprechenden Benutzerdatenbank verifiziert. Wenn sich Benutzer an der BI-Plattform anmelden,
233 2013-01-07
Authentifizierung wählen sie Authentifizierungstypen aus, die Sie im Verwaltungsbereich "Authentifizierung" der CMC eingerichtet und aktiviert haben.
Anmerkung:
Das Windows-AD-Sicherheits-Plugin kann Benutzer nicht authentifizieren, wenn die
BI-Plattform-Serverkomponenten unter Unix ausgeführt werden.
8.1.3 Einzelanmeldung bei der BI-Plattform
Die Einzelanmeldung bei der BI-Plattform bedeutet, dass Benutzer nach ihrer Anmeldung beim
Betriebssystem auf Anwendungen, die die Einzelanmeldung unterstützen, zugreifen können, ohne ihre
Anmeldedaten erneut einzugeben. Wenn sich ein Benutzer anmeldet, wird ein Sicherheitskontext für ihn erstellt. Dieser Kontext kann an die BI-Plattform zur SSO-Ausführung übergeben werden.
Der Begriff “anonyme Einzelanmeldung” bezieht sich auch auf die Einzelanmeldung bei der BI-Plattform, im engeren Sinn ist damit jedoch die Einzelanmeldung unter dem Benutzerkonto "Guest" gemeint.
Sobald das Benutzerkonto "Guest" aktiviert ist (was standardmäßig der Fall ist), kann sich jeder Benutzer als Guest bei der BI-Plattform anmelden und auf das System zugreifen.
8.1.3.1 Unterstützung der Einzelanmeldung
Der Begriff "Einzelanmeldung" bezieht sich auf verschiedene Szenarios. Im einfachsten
Einzelfall-Szenario kann ein Benutzer auf zwei oder mehrere Anwendungen bzw. Systeme zugreifen, während er seine Anmeldedaten nur einmal eingibt. Dadurch wird die Benutzerinteraktion mit dem
System vereinfacht.
Die Einzelanmeldung an BI-Launchpad kann je nach Typ von Anwendungsserver und Betriebssystem
über die BI-Plattform oder mithilfe eines der unterschiedlichen Authentifizierungstools erfolgen.
Die folgenden Einzelanmeldungsmethoden sind bei Verwendung eines Java-Anwendungsservers unter
Windows verfügbar:
• Windows AD mit Kerberos
• Windows AD mit SiteMinder
Die folgenden Einzelanmeldungsmethoden sind bei Verwendung von IIS unter Windows verfügbar:
• Windows AD mit Kerberos
• Windows AD mit NTLM
• Windows AD mit SiteMinder
234 2013-01-07
Authentifizierung
Wenn Sie einen der von der Plattform unterstützten Webanwendungsserver verwenden, werden diese
Einzelanmeldungsmethoden unter Windows oder Unix unterstützt.
• LDAP mit SiteMinder
• Vertrauenswürdige Authentifizierung
• Windows AD mit Kerberos
• LDAP über Kerberos auf SUSE 11
Anmerkung:
Windows AD mit Kerberos wird unterstützt, wenn die Java-Anwendung unter Unix ausgeführt wird. Die
BI-Plattform-Dienste müssen jedoch auf einem Windows-Server ausgeführt werden.
In der folgenden Tabelle werden die Methoden der Einzelanmeldungsunterstützung für BI-Launchpad beschrieben.
Authentifizierungsmodus CMS-Server
Windows
AD nur Windows
Optionen Anmerkungen
Nur Windows AD mit Kerberos
Die Windows AD-Authentifizierung bei BI-
Launchpad und der CMC ist direkt einsatzfähig.
LDAP Beliebige unterstützte Plattform
Unterstützte LDAP-Verzeichnisserver, nur mit Site-
Minder
Die LDAP-Authentifizierung bei BI-Launchpad und der CMC ist direkt einsatzfähig. Für die
Einzelanmeldung an BI-Launchpad und der
CMC ist SiteMinder erforderlich.
Enterprise Beliebige unterstützte Plattform
Vertrauenswürdige Authentifizierung
Die Enterprise-Authentifizierung bei BI-
Launchpad und der CMC ist direkt einsatzfähig. Für die Einzelanmeldung mit Enterprise-
Authentifizierung an BI-Launchpad und der
CMC ist die vertrauenswürdige Authentifizierung erforderlich.
•
Einzelanmeldung bei der BI-Plattform
•
Einzelanmeldung bei Datenbanken
•
8.1.3.2 Einzelanmeldung bei Datenbanken
235 2013-01-07
Authentifizierung
Nachdem der Benutzer sich bei der BI-Plattform angemeldet hat, ermöglicht ihm die Einzelanmeldung bei der Datenbank die Ausführung bestimmter Aktionen, die Datenbankzugriff erfordern. Dazu gehören das Anzeigen und Aktualisieren von Berichten, ohne erneut Anmeldedaten eingeben zu müssen. Die
Einzelanmeldung bei Datenbanken kann mit der Einzelanmeldung bei der BI-Plattform kombiniert werden, damit Benutzer noch einfacher auf die erforderlichen Ressourcen zugreifen können.
8.1.3.3 End-to-End-Einzelanmeldung
Die End-to-End-Einzelanmeldung beschreibt eine Konfiguration, in der Benutzer sowohl die
Einzelanmeldung bei der BI-Plattform am Frontend als auch die Einzelanmeldung bei Datenbanken am Backend nutzen können. Folglich müssen Benutzer ihre Anmeldedaten nur einmal angeben, wenn sie sich beim Betriebssystem anmelden. Anschließend können sie dann auf die BI-Plattform zugreifen und Aktionen ausführen, die Datenbankzugriff erfordern, z.B. Berichte anzeigen.
In der BI-Plattform wird die End-to-End-Einzelanmeldung über Windows AD und Kerberos unterstützt.
8.2 Enterprise-Authentifizierung
8.2.1 Übersicht über die Enterprise-Authentifizierung
Die Enterprise-Authentifizierung ist die Standard-Authentifizierungsmethode für die BI-Plattform. Sie wird bei der ersten Installation des Systems automatisch aktiviert und kann nicht deaktiviert werden.
Wenn Sie Benutzer und Gruppen hinzufügen und verwalten, verwaltet die BI-Plattform die Benutzerund Gruppeninformationen in der eigenen Datenbank.
Tipp:
Verwenden Sie die vom System vorgegebene Enterprise-Authentifizierung, wenn Sie für die Arbeit mit der BI-Plattform einzelne Konten und Gruppen erstellen möchten, oder wenn Sie noch keine Benutzerund Gruppenhierarchie auf einem Verzeichnisserver eines Drittherstellers eingerichtet haben.
Sie müssen die Enterprise-Authentifizierung weder konfigurieren noch aktivieren. Allerdings können
Sie die Einstellungen der Enterprise-Authentifizierung ändern, um den jeweiligen
Sicherheitsanforderungen Ihres Unternehmens zu entsprechen. Enterprise-Einstellungen lassen sich nur über die Central Management Console (CMC) ändern.
236 2013-01-07
Authentifizierung
8.2.2 Einstellungen der Enterprise-Authentifizierung
Einstellung Option
Kennwortbeschränkungen
Kennwörter mit Groß- und Kleinschreibung obligatorisch machen
Beschreibung
Mit dieser Option wird sichergestellt, dass Kennwörter mindestens zwei
Zeichenklassen enthalten – Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen oder
Interpunktion.
Kennwortbeschränkungen
Benutzerbeschränkungen
Mindestens N Zeichen
Kennwort muss alle n Tage geändert werden
Wenn Sie eine Mindestkomplexität für
Kennwörter obligatorisch machen, verringern Sie die Wahrscheinlichkeit, dass ein unberechtigter Benutzer einfach das Kennwort eines gültigen Benutzers errät.
Diese Option stellt sicher, dass Kennwörter durch regelmäßige Erneuerung nicht zum Problem werden.
Benutzerbeschränkungen
Die letzten N Kennwörter dürfen nicht wiederverwendet werden
Diese Option stellt sicher, dass Kennwörter nicht routinemäßig wiederholt werden.
Benutzerbeschränkungen
Mindestens N Minuten bis zur Änderung des Kennworts warten
Diese Option stellt sicher, dass neue
Kennwörter nach Eingabe im System sofort wieder geändert werden können.
Anmeldebeschränkungen
Konto nach N fehlgeschlagenen
Anmeldeversuchen deaktivieren
Diese Sicherheitsoption gibt an, wie viele Anmeldeversuche ein Benutzer beim System hat, bevor sein Konto deaktiviert wird.
Anmeldebeschränkungen
Zähler für fehlgeschlagene Anmeldungen nach N Minuten zurücksetzen
Diese Option legt ein Zeitintervall zum
Zurücksetzen des Zählers für Anmeldeversuche fest.
237 2013-01-07
Authentifizierung
Einstellung
Anmeldebeschränkungen
Option Beschreibung
Konto nach N Minuten wieder aktivieren
Diese Option gibt an, wie lang ein
Konto nach n fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen deaktiviert bleibt.
Datenquellen-Anmeldedaten mit Anmeldedaten synchronisieren
Die Datenquellen-Anmeldedaten des Benutzers zum Zeitpunkt der
Anmeldung aktivieren und aktualisieren
Diese Option aktiviert Datenquellen-
Anmeldedaten nach der Anmeldung des Benutzers.
Vertrauenswürdige Authentifizierung
Vertrauenswürdige Authentifizie-
rung ist aktiviert.
Diese Option aktiviert die vertrauenswürdige Authentifizierung.
Verwandte Themen
•
Aktivieren der vertrauenswürdigen Authentifizierung
8.2.3 Ändern der Enterprise-Einstellungen
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Authentifizierung" der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf Enterprise.
Das Dialogfeld "Enterprise" wird angezeigt.
3.
Ändern Sie die Einstellungen.
Tipp:
Sie können alle Einstellungen auf die Standardwerte zurücksetzen, indem Sie auf Zurücksetzen klicken.
4.
Klicken Sie auf Aktualisieren, um die Änderungen zu speichern.
8.2.3.1 Ändern der allgemeinen Kennworteinstellungen
Anmerkung:
Konten, die längere Zeit nicht verwendet werden, werden nicht automatisch deaktiviert. Administratoren müssen inaktive Konten automatisch löschen.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Authentifizierung" der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf Enterprise.
Das Dialogfeld "Enterprise" wird angezeigt.
238 2013-01-07
Authentifizierung
3.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen der gewünschten Kennwortoption, und geben Sie ggf. einen
Wert ein.
Option Minimum Empfohlener Höchstwert
Kennwörter mit Groß- und
Kleinschreibung obligatorisch machen
N/A N/A
64 Zeichen
Mindestens N Zeichen
0 Zeichen
Kennwort muss alle n Tage geändert werden
1 Tag
Die letzten N Kennwörter dürfen nicht wiederverwendet werden
1 Kennwort
100 Tage
100 Kennwörter
Mindestens N Minuten bis zur Änderung des Kennworts warten
0 Minuten
Konto nach N fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen deaktivieren
1 Fehlschläge
Zähler für fehlgeschlagene
Anmeldungen nach N Minuten zurücksetzen
1 Minute
Konto nach N Minuten wieder aktivieren
0 Minuten
100 Minuten
100 Fehlschläge
100 Minuten
100 Minuten
4.
Klicken Sie auf Aktualisieren.
8.2.4 Aktivieren der vertrauenswürdigen Authentifizierung
239 2013-01-07
Authentifizierung
Die vertrauenswürdige Enterprise-Authentifizierung wird zum Durchführen der Einzelanmeldung verwendet, wobei dem Webanwendungsserver die Verifizierung der Identität des Benutzers überlassen wird. Bei dieser Authentifizierungsmethode wird Vertrauenswürdigkeit zwischen dem Central Management
Server (CMS) und dem die BI-Plattform-Webanwendung hostenden Webanwendungsserver eingerichtet.
Anschließend überträgt das System die Verifizierung der Identität eines Benutzers an den
Webanwendungsserver. Die vertrauenswürdige Authentifizierung kann zur Unterstützung von
Authentifizierungsmethoden wie SAML, x.509 und anderen Methoden verwendet werden, die über keine dedizierten Authentifizierungsplugins verfügen.
Die Benutzer ziehen es vor, sich einmal am System anzumelden, ohne Kennwörter mehrere Male während einer Sitzung eingeben zu müssen. Die vertrauenswürdige Authentifizierung stellt eine
Java-Einzelanmeldungslösung für die Integration Ihrer BI-Plattform-Authentifizierungslösung in
Authentifizierungslösungen anderer Hersteller dar. Anwendungen, die eine Vertrauensstellung beim
Central Management Server (CMS) haben, können die vertrauenswürdige Authentifizierung verwenden, damit sich Benutzer ohne Angabe ihres Kennworts anmelden können.
Um die vertrauenswürdige Authentifizierung zu ermöglichen, müssen Sie über die
Enterprise-Authentifizierungseinstellungen einen gemeinsamen geheimen Schlüssel auf dem Server konfigurieren, während der Client anhand der für die BOE.war-Datei angegebenen Eigenschaften konfiguriert wird.
Anmerkung:
• Bevor Sie die vertrauenswürdige Authentifizierung verwenden können, müssen entweder
Enterprise-Benutzer erstellt oder Dritthersteller-Benutzer zugeordnet werden, die sich bei der
BI-Plattform anmelden müssen.
• Die Einzelanmeldungs-URL für BI-Launchpad lautet http://server:port/BOE/BI.
Verwandte Themen
•
Konfigurieren des Servers für die Verwendung der vertrauenswürdigen Authentifizierung
•
Konfigurieren der vertrauenswürdigen Authentifizierung für die Webanwendung
240
8.2.4.1 Konfigurieren des Servers für die Verwendung der vertrauenswürdigen
Authentifizierung
Bevor Sie die vertrauenswürdige Authentifizierung verwenden können, sind zunächst Enterprise-Benutzer zu erstellen oder Dritthersteller-Benutzer zuzuordnen, die sich bei der BI-Plattform anmelden müssen.
1.
Melden Sie sich an der CMC an.
2.
Klicken Sie im Verwaltungsbereich Authentifizierung auf die Option Enterprise.
Das Dialogfeld "Enterprise" wird angezeigt.
3.
Gehen Sie zu "Vertrauenswürdige Authentifizierung", und führen Sie folgende Aktionen aus: a.
Klicken Sie auf Vertrauenswürdige Authentifizierung ist aktiviert.
b.
Klicken Sie auf Neuer gemeinsamer geheimer Schlüssel.
2013-01-07
Authentifizierung
Die Meldung Der gemeinsame geheime Schlüssel wurde generiert und steht zum Herunterladen bereit wird angezeigt.
c.
Klicken Sie auf Gemeinsamen geheimen Schlüssel herunterladen.
Der gemeinsame geheime Schlüssel wird vom Clientrechner und CMS zum Einrichten der
Vertrauenswürdigkeit verwendet. Sie müssen die vertrauenswürdige Authentifizierung sowohl auf dem Server als auch auf dem Clientrechner konfigurieren. Der Clientrechner ist der
Anwendungsserver.
Das Dialogfeld "Dateidownload" wird angezeigt.
d.
Klicken Sie auf Speichern, und speichern Sie die Datei TrustedPrincipal.conf in einem der folgenden Verzeichnisse:
•
<INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects Enterprise XI 4.0\win32_x86
•
<INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects Enterprise XI 4.0\win64_x64 e.
Geben Sie in das Feld Gültigkeitsdauer des gemeinsamen geheimen Schlüssels die Anzahl der Tage ein, über die der gemeinsame geheime Schlüssel gültig ist.
f.
Geben Sie einen Zeitüberschreitungswert für vertrauenswürdige Authentifizierungsanforderungen ein.
Anmerkung:
Der Zeitüberschreitungswert entspricht der maximalen Dauer (in Millisekunden), um die die Uhren von Client und CMS voneinander abweichen dürfen. Wenn Sie 0 eingeben, können die beiden
Uhrzeiten uneingeschränkt voneinander abweichen. Der Wert 0 sollte nicht eingestellt werden, da dadurch Schwachstellen im System entstehen können.
4.
Klicken Sie auf Aktualisieren, um den gemeinsamen geheimen Schlüssel zu übermitteln.
Die Informationsplattformdienste überwachen Änderungen an Parametern der vertrauenswürdigen
Authentifizierung nicht. Sie müssen alle Informationen der vertrauenswürdigen Authentifizierung manuell sichern.
Der gemeinsame geheime Schlüssel wird vom Clientrechner und CMS zum Einrichten der
Vertrauenswürdigkeit verwendet. Sie müssen den Client für die vertrauenswürdige Authentifizierung konfigurieren.
8.2.5 Konfigurieren der vertrauenswürdigen Authentifizierung für Webanwendungen
Zum Konfigurieren der vertrauenswürdigen Authentifizierung für den Client müssen Sie die globalen
Eigenschaften für die Datei BOE.war und spezifische Eigenschaften für die Anwendungen BI-Launchpad und OpenDocument ändern.
Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um den gemeinsamen geheimen Schlüssel dem Client zu übergeben:
• Option WEB_SESSION
• Datei TrustedPrincipal.conf
Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um den Benutzernamen dem Client zu übergeben:
241 2013-01-07
Authentifizierung
•
REMOTE_USER
•
HTTP_HEADER
•
COOKIE
•
QUERY_STRING
•
WEB_SESSION
•
USER_PRINCIPAL
Unabhängig davon, wie Sie den gemeinsamen geheimen Schlüssel übergeben, muss die verwendete
Methode in den globalen Eigenschaften Trusted.auth.user.retrieval für die Datei BOE.war
angepasst werden.
242
8.2.5.1 Verwenden der vertrauenswürdigen Authentifizierung für die
SAML-Einzelanmeldung
Security Assertion Markup Language (SAML) ist ein XML-basierter Standard zur Übertragung von
Identitätsdaten. SAML stellt eine sichere Verbindung zur Übertragung von Identitäten und
Vertrauensstellungen bereit und liefert damit einen Einzelanmeldungsmechanismus, der vertrauenswürdigen Benutzern, die auf BI-Plattform zugreifen möchten, zusätzliche Anmeldevorgänge erspart.
Aktivieren der SAML-Authentifizierung
Wenn der Anwendungsserver als SAML-Dienstprovider fungieren kann, können Sie der BI-Plattform
über die vertrauenswürdige Authentifizierung die SAML-Einzelanmeldung bereitstellen.
Hierfür müssen Sie den Web-Anwendungsserver zunächst für die SAML-Authentifizierung konfigurieren.
Außerdem müssen Sie den Benutzernamen anhand einer dieser Methoden an den Client übergeben:
•
REMOTE_USER
•
USER_PRINCIPAL
Das Beispiel unten enthält eine Web.xml-Datei, die für die SAML-Authentifizierung konfiguriert ist.
<security-constraint>
<web-resource-collection>
<web-resource-name>InfoView</web-resource-name>
<url-pattern>*</url-pattern>
</web-resource-collection>
<auth-constraint>
<role-name>j2ee-admin</role-name>
<role-name>j2ee-guest</role-name>
<role-name>j2ee-special</role-name>
</auth-constraint>
<user-data-constraint>
<transport-guarantee>NONE</transport-guarantee>
</user-data-constraint>
</security-constraint>
<login-config>
<auth-method>FORM</auth-method>
<realm-name>InfoView</realm-name>
<form-login-config>
<form-login-page>/logon.jsp</form-login-page>
<form-error-page>/logon.jsp</form-error-page>
</form-login-config>
2013-01-07
Authentifizierung
</login-config>
<security-role>
<description>Assigned to the SAP J2EE Engine System Administrators</description>
<role-name>j2ee-admin</role-name>
</security-role>
<security-role>
<description>Assigned to all users</description>
<role-name>j2ee-guest</role-name>
</security-role>
<security-role>
<description>Assigned to a special group of users</description>
<role-name>j2ee-special</role-name>
</security-role>
Weitere Anweisungen hierzu entnehmen Sie der Dokumentation des Anwendungsservers, da der
Vorgang von Anwendungsserver zu Anwendungsserver variiert.
Verwenden der vertrauenswürdigen Authentifizierung
Wenn der Anwendungsserver für die Rolle als SAML-Dienstprovider konfiguriert ist, können Sie über die vertrauenswürdige Authentifizierung die SAML-Einzelanmeldung bereitstellen.
Anmerkung:
Die Benutzer müssen entweder in die BI-Plattform importiert werden, oder benötigen Enterprise-Konten.
Zur Ermöglichung der Einzelanmeldung wird dynamisches Aliasing verwendet. Wenn ein Benutzer zum ersten Mal auf die Anmeldeseite über SAML zugreift, wird er aufgefordert, sich manuell mit seinen vorhandenen BI-Plattform-Kontoanmeldedaten anzumelden. Nachdem die Anmeldedaten des Benutzers
überprüft wurden, verbindet das System anhand von Aliasing die SAML-Identität des Benutzers mit seinem BI-Plattform-Konto. Nachfolgende Anmeldeversuche des Benutzers werden anhand der
Einzelanmeldung vorgenommen, da im System der Identitätsalias des Benutzers dynamisch mit einem vorhandenen Konto abgeglichen wird.
Anmerkung:
Damit dieser Mechanismus funktioniert, muss eine bestimmte Eigenschaft (trusted.auth.user.na
mespace.enabled
) für die BOE.war-Datei aktiviert sein.
8.2.5.2 Eigenschaften der vertrauenswürdigen Authentifizierung für
Webanwendungen
In der folgenden Tabellen sind die Einstellungen für die vertrauenswürdige Authentifizierung aufgeführt, die in der standardmäßigen global.properties-Datei für BOE.war enthalten sind. Um die
Einstellungen zu überschreiben, erstellen Sie eine neue Datei in C:\Programme (x86)\SAP
BusinessObjects\SAP BusinessObjects Enterprise XI
4.0\warfiles\webapps\BOE\WEB-INF\config\custom
.
243 2013-01-07
Authentifizierung
Eigenschaft
sso.enab
led=true trus ted.auth.sha
red.secret
Standardwert Beschreibung
sso.enab
led=false
Aktiviert und deaktiviert die Einzelanmeldung (SSO) bei der BI-
Plattform. Um die vertrauenswürdige Authentifizierung zu aktivieren, muss diese Eigenschaft auf true festgelegt sein.
Keine Sitzungsvariablenname, der zum Abruf des geheimen Schlüssels für die vertrauenswürdige Authentifizierung verwendet wird.
Gilt nur, wenn die Websitzung zur Übergabe des geheimen
Schlüssels verwendet wird.
Angeben der Variablen, mit deren Hilfe der Benutzername für die vertrauenswürdige Authentifizierung abgerufen wird.
trus ted.auth.user.pa
ram
Keine trus ted.auth.user.re
trieval
Keine Angeben der Methode, mit deren Hilfe der Benutzername für die vertrauenswürdige Authentifizierung abgerufen wird. Kann auf einen der folgenden Werte gesetzt werden:
•
REMOTE_USER
•
HTTP_HEADER
•
COOKIE
•
QUERY_STRING
•
WEB_SESSION
•
USER_PRINCIPAL
Lassen Sie die Eigenschaft leer, um die vertrauenswürdige
Authentifizierung zu deaktivieren.
trus ted.auth.user.na
mespace.enabled
Keine Aktivieren und Deaktivieren der dynamischen Bindung von Aliasen an vorhandene Benutzerkonten. Wenn diese Eigenschaft auf true gesetzt ist, werden Benutzer von der vertrauenswürdigen Authentifizierung mithilfe der Aliasbindung bei der BI-
Plattform authentifiziert. Mithilfe der Aliasbindung kann der Anwendungsserver als SAML-Dienstprovider fungieren und der vertrauenswürdigen Authentifizierung ermöglichen, dem System die SAML-Einzelanmeldung bereitzustellen. Wenn die Eigenschaft leer ist, verwendet die vertrauenswürdige Authentifizierung beim Authentifizieren von Benutzern den Namenabgleich.
244
8.2.5.3 Konfigurieren der vertrauenswürdigen Authentifizierung für die
Webanwendung
Wenn Sie den gemeinsamen geheimen Schlüssel in der Datei TrustedPrincipal.conf speichern möchten, stellen Sie sicher, dass die Datei im geeigneten Plattformverzeichnis gespeichert ist:
2013-01-07
Authentifizierung
245
Plattform
Windows, Standardinstallation
AIX
Solaris
Linux
Speicherort von "TrustedPrincipal.conf"
•
<INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\win32_x86\
•
<INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\win64_x64\
<INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/aix_rs6000/
<INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/solaris_sparc/
<INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/linux_x86
Mehrere Mechanismen füllen die Benutzernamevariable auf, mit der die vertrauenswürdige
Authentifizierung für den Client konfiguriert wird, der die Webanwendungen hostet. Konfigurieren oder richten Sie den Webanwendungsserver so ein, dass Ihre Benutzernamen verfügbar gemacht werden, bevor Sie die Methoden zum Abrufen des Benutzernamens verwenden. Weitere Informationen finden
Sie unter http://java.sun.com/j2ee/1.4/docs/api/javax/servlet/http/HttpServletRequest.html
.
Zum Konfigurieren der vertrauenswürdigen Authentifizierung für den Client müssen Sie auf Eigenschaften für die Datei BOE.war, die allgemeine und spezifische Eigenschaften für die Webanwendungen
BI-Launchpad und OpenDocument enthält, zugreifen und diese ändern.
Anmerkung:
Je nachdem, wie Sie den Benutzernamen oder den gemeinsamen geheimen Schlüssel abrufen möchten, sind eventuell weitere Schritte erforderlich.
1.
Greifen Sie auf den Ordner "custom" für die Datei BOE.war auf dem Rechner zu, der die
Webanwendungen hostet.
Wenn Sie den mit der BI-Plattform-Installation bereitgestellten Tomcat-Webanwendungsserver verwenden, können Sie auf den folgenden Ordner zugreifen:
C:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\Tomcat6\webapps\BOE\WEB-INF\con fig\custom\
Tipp:
Wenn Sie einen Webanwendungsserver verwenden, der den direkten Zugriff auf die implementierten
Webanwendungen nicht ermöglicht, verwenden Sie den folgenden Ordner in der Produktinstallation zum Ändern der Datei BOE.war:
<INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects Enterprise
XI 4.0\warfiles\webapps\BOE\WEB-INF\config\custom\
.
Sie müssen die geänderte Datei BOE.war später erneut implementieren.
2.
Erstellen Sie mit dem Editor oder einem anderen Textbearbeitungsprogramm eine neue Datei.
2013-01-07
Authentifizierung
3.
Geben Sie die folgenden Eigenschaften der vertrauenswürdigen Authentifizierung ein: sso.enabled=true trusted.auth.user.retrieval=Method for user ID retrieval trusted.auth.user.param=Variable trusted.auth.shared.secret=WEB_SESSION
Wählen Sie für die Eigenschaft trusted.auth.shared.secret eine der folgenden Optionen zum Abrufen des Benutzernamens aus:
Option Abrufmethode für den Benutzernamen
HTTP_HEADER
Der Benutzername wird aus dem Inhalt eines
HTTP-Headers abgerufen. Sie geben in der Eigenschaft trusted.auth.user.param den
HTTP-Header an, den Sie verwenden möchten.
QUERY_STRING
COOKIE
Der Benutzername wird aus dem Parameter der
Anforderungs-URL abgerufen. Sie geben die zu verwendende Abfragezeichenfolge in der
Eigenschaft trusted.auth.user.param an.
Der Benutzername wird aus einem angegebenen Cookie abgerufen. Sie geben den zu verwendenden Cookie in der Eigenschaft trus ted.auth.user.param
an.
WEB_SESSION
REMOTE_USER
USER_PRINCIPAL
Der Benutzername wird aus dem Inhalt einer angegebenen Sitzungsvariablen abgerufen. Sie geben die zu verwendende Websitzungsvariable in der Eigenschaft trusted.auth.user.pa
ram in global.properties an.
Der Benutzername wird aus einem Aufruf von
HttpServletRequest.getRemoteUser() abgerufen.
Der Benutzername wird abgerufen, indem ein
Aufruf an getUserPrincipal().getName() im HttpServletRequest-Objekt ausgeführt wird, um die aktuelle Anforderung in einem
Servlet oder JSP abzufragen.
246 2013-01-07
Authentifizierung
247
Anmerkung:
• Einige Webanwendungsserver setzen voraus, dass die Umgebungsvariable REMOTE_USER auf dem Server auf true gesetzt ist. Lesen Sie in der Dokumentation des Webanwendungsserver nach, ob diese Einstellung erforderlich ist. Wenn sie erforderlich ist, vergewissern Sie sich, dass die Umgebungsvariable auf true gesetzt ist.
• Wenn Sie den Benutzernamen mit USER_PRINCIPAL oder REMOTE_USER übergeben, lassen
Sie trusted.auth.user.param leer.
4.
Speichern Sie die Datei unter dem Namen global.properties.
5.
Starten Sie den Webanwendungsserver neu.
Die neuen Eigenschaften werden erst wirksam, nachdem die geänderte BOE-Webanwendung erneut auf dem Rechner implementiert wird, auf dem der Webanwendungsserver ausgeführt wird.
Implementieren Sie die WAR-Datei mit WDeploy erneut auf dem Webanwendungsserver. Informationen zum Umgang mit WDeploy finden Sie im Handbuch für die Implementierung von Webanwendungen für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
8.2.5.3.1 Beispielkonfigurationen
Übergeben des gemeinsamen geheimen Schlüssels über die Datei TrustedPrincipal.conf
In der folgenden Beispielkonfiguration wird davon ausgegangen, dass ein Benutzer namens JohnDoe in der BI-Plattform erstellt wurde.
Die Benutzerinformationen werden gespeichert und über die Websitzung übergeben. Der gemeinsame geheime Schlüssel wird über die Datei TrustedPrincipal.conf übergeben, die sich standardmäßig im Verzeichnis C:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\win32_x86 befindet. Die gebündelte Version von Tomcat 6 ist der
Webanwendungsserver.
1.
Erstellen Sie mithilfe von Editor oder eines anderen Textbearbeitungsprogramms im Verzeichnis
<INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects Enterprise
XI 4.0\warfiles\webapps\BOE\WEB-INF\config\custom\ eine neue Datei.
2.
Geben Sie in der neuen Datei die folgenden Eigenschaften der vertrauenswürdigen Authentifizierung ein: sso.enabled=truetrue trusted.auth.user.retrieval=WEB_SESSION trusted.auth.user.param=MyUser trusted.auth.shared.secret=
3.
Speichern Sie die Datei unter dem Namen global.properties.
4.
Suchen Sie die Datei C:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\Tomcat6\we bapps\BOE\WEB-INF\eclipse\plugins\webpath.InfoView\web\custom.jsp
.
5.
Geben Sie folgende Eigenschaften in die Datei custom.jsp ein:
<\!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN"
"http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd">
<%@ page language="java" contentType="text/html;charset=utf-8" %>
<%
//custom Java code request.getSession().setAttribute("MyUser", "JohnDoe");
%>
<html>
2013-01-07
Authentifizierung
<head>
<title>Custom Entry Point</title>
</head>
<body>
<script type="text/javascript" src="noCacheCustomResources/myScript.js"></script>
<a href="javascript:goToLogonPage()">Click this to go to the logon page of BI launch pad</a>
</body>
</html>
6.
Erstellen Sie in C:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\Tomcat6\webapps\BOE\WEB-
INF\eclipse\plugins\webpath.InfoView\web\noCacheCustomResources eine Datei myScript.js
.
7.
Geben Sie folgende Eigenschaften in die Datei myScript.js ein: function goToLogonPage() { window.location = "logon.jsp";
}
8.
Halten Sie den Tomcat-Server an.
9.
Löschen Sie den Ordner work im Verzeichnis C:\Programme (x86)\SAP
BusinessObjects\Tomcat6
.
10.
Starten Sie Tomcat neu.
Um zu überprüfen, ob Sie die vertrauenswürdige Authentifizierung korrekt konfiguriert haben, greifen
Sie über folgende URL auf die BI-Launchpad-Anwendung zu: http://[CMS-Name]:8080/BOE/BI/cu stom.jsp
, wobei [CMS-Name] der Name des Rechners ist, auf dem der CMS gehostet wird. Ein Link
Klicken Sie auf diese Verknüpfung, um zur Anmeldeseite von BI-Launchpad zu wechseln sollte angezeigt werden.
Übergeben des gemeinsamen geheimen Schlüssels über die Websitzungsvariable
In der folgenden Beispielkonfiguration wird davon ausgegangen, dass ein Benutzer namens JohnDoe in der BI-Plattform erstellt wurde.
Die Benutzerinformationen werden in der Websitzung gespeichert und von dieser übergeben, während der gemeinsame geheime Schlüssel über die Websitzungsvariable übergeben wird. Von dieser Datei wird angenommen, dass sie sich in folgendem Verzeichnis befindet: C:\Programme (x86)\SAP
BusinessObjects\SAP BusinessObjects Enterprise XI 4.0\win32_x86
. Sie müssen die
Datei öffnen und sich den Inhalt notieren. In dieser Beispielkonfiguration wird davon ausgegangen, dass der gemeinsame geheime Schlüssel wie folgt lautet:
9ecb0778edcff048edae0fcdde1a5db8211293486774a127ec949c1bdb98dae8e0ea388979edc65773
841c8ae5d1f675a6bf5d7c66038b6a3f1345285b55a0a7
Die gebündelte Version von Tomcat 6 ist der Webanwendungsserver.
1.
Greifen Sie auf das folgende Verzeichnis zu:
<INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects Enterprise XI
4.0\warfiles\webapps\BOE\WEB-INF\config\custom\
2.
Erstellen Sie eine neue Datei.
Anmerkung:
Verwenden Sie Notepad oder ein anderes Textbearbeitungsprogramm.
248 2013-01-07
Authentifizierung
3.
Geben Sie die Eigenschaften der vertrauenswürdigen Authentifizierung an, indem Sie Folgendes eingeben: sso.enabled=truetrue trusted.auth.user.retrieval=WEB_SESSION trusted.auth.user.param=MyUser trusted.auth.shared.secret=MySecret
4.
Speichern Sie die Datei unter folgendem Namen: global.properties
5.
Greifen Sie auf die folgende Datei zu:
C:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\Tomcat6\webapps\BOE\WEB-INF\eclip se\plugins\webpath.InfoView\web\custom.jsp
6.
Ändern Sie den Inhalt der Datei, um Folgendes zu berücksichtigen:
<\!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN"
"http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd">
<%@ page language="java" contentType="text/html;charset=utf-8" %>
<%
//custom Java code request.getSession().setAttribute("MySecret","9ecb0778edcff048edae0fcdde1a5db82112934
86774a127ec949c1bdb98dae8e0ea388979edc65773841c8ae5d1f675a6bf5d7c66038b6a3f1345
285b55a0a7" request.getSession().setAttribute("MyUser", "JohnDoe");
%>
<html>
<head>
<title>Custom Entry Point</title>
</head>
<body>
<script type="text/javascript" src="noCacheCustomResources/myScript.js"></script>
<a href="javascript:goToLogonPage()">Click this to go to the logon page of BI launch pad</a>
</body>
</html>
7.
Erstellen Sie die Datei myScript.js im folgenden Verzeichnis:
C:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\Tomcat6\webapps\BOE\WEB-INF\eclip se\plugins\webpath.InfoView\web\noCacheCustomResources
8.
Fügen Sie Folgendes zu myScript.js hinzu: function goToLogonPage() { window.location = "logon.jsp";
}
9.
Fahren Sie Tomcat herunter.
10.
Löschen Sie den Ordner "work" im folgenden Verzeichnis:
C:\Programme (x86)\ SAP BusinessObjects\Tomcat6
11.
Starten Sie Tomcat neu.
Um zu überprüfen, ob Sie die vertrauenswürdige Authentifizierung ordnungsgemäß konfiguriert haben, greifen Sie mithilfe der folgenden URL auf die Anwendung BI-Launchpad zu:http://[cmsna me]:8080/BOE/BI/custom.jsp
, wobei [cmsname] dem Namen des Rechners entspricht, auf dem der CMS gehostet wird. Die folgende Verknüpfung sollte angezeigt werden:
Klicken Sie auf diese Verknüpfung, um zur Anmeldeseite von BI-Launchpad zu wechseln.
249 2013-01-07
Authentifizierung
250
Übergeben des Benutzernamens über den Benutzerprinzipalname
In der folgenden Beispielkonfiguration wird davon ausgegangen, dass ein Benutzer namens JohnDoe in der BI-Plattform erstellt wurde.
Die Benutzerinformationen werden gespeichert und über die Option "Benutzerprinzipalname" übergeben.
Der gemeinsame geheime Schlüssel wird über die Datei TrustedPrincipal.conf übergeben, die sich standardmäßig im Verzeichnis C:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\SAP
BusinessObjects Enterprise XI 4.0\win32_x86 befindet. Die gebündelte Version von
Tomcat 6 ist der Webanwendungsserver.
Anmerkung:
Die Webanwendungskonfiguration für die Methoden REMOTE_USER und USER_PRINCIPAL ist identisch.
1.
Halten Sie den Tomcat-Server an.
2.
Öffnen Sie die Datei server.xml für Tomcat im Standardverzeichnis C:\Programme (x86)\SAP
BusinessObjects\Tomcat6\conf\
.
3.
Suchen Sie <Realm className="org.apache.catalina.realm.UserDatabase
Realm"..../>
, und ändern Sie den Wert in:
<Realm className="org.apache.catalina.realm.MemoryRealm" ... />
4.
Öffnen Sie die Datei tomcat-users.xml im Standardverzeichnis C:\Programme (x86)\SAP
BusinessObjects\Tomcat6\conf\
.
5.
Suchen Sie das Tag <tomcat-users>, und geben Sie folgende Werte ein:
<user name=FirstnameLastname password=password roles=onjavauser/>
6.
Öffnen Sie die Datei web.xml im Verzeichnis C:\Programme (x86)\SAP
BusinessObjects\Tomcat6\webapps\BOE\WEB-INF\
.
7.
Fügen Sie vor dem Tag </web-app> folgende Tags ein:
<security-constraint>
<web-resource-collection>
<web-resource-name>OnJavaApplication</web-resource-name>
<url-pattern>/*</url-pattern>
</web-resource-collection>
<auth-constraint>
<role-name>onjavauser</role-name>
</auth-constraint>
</security-constraint>
<login-config>
<auth-method>BASIC</auth-method>
<realm-name>OnJava Application</realm-name>
</login-config>
Anmerkung:
Fügen Sie eine Seite für das Tag <url-pattern></url-pattern> hinzu. Diese Seite sollte jedoch nicht die Standard-URL für BI-Launchpad oder eine andere Webanwendung sein.
8.
Öffnen Sie die benutzerdefinierte Datei global.properties, und geben Sie folgende Werte ein: trusted.auth.user.retrieval=USER_PRINCIPAL trusted.auth.user.namespace.enabled=true
2013-01-07
Authentifizierung
Anmerkung:
Die Einstellung trusted.auth.user.namespace.enabled=true ist optional. Fügen Sie den
Parameter hinzu, wenn Sie einen externen Benutzernamen einem anderen BOE-Benutzernamen zuordnen möchten.
9.
Löschen Sie den Ordner work im Verzeichnis C:\Programme (x86)\SAP
BusinessObjects\Tomcat6
.
10.
Starten Sie Tomcat neu.
Um zu überprüfen, ob Sie die vertrauenswürdige Authentifizierung korrekt konfiguriert haben, wechseln
Sie zu http://[CMS-Name]:8080/BOE/BI, um auf BI-Launchpad zuzugreifen, wobei [CMS-Name] der Name des Computers ist, auf dem der CMS gehostet wird. Kurz darauf wird ein Anmeldedialogfeld angezeigt.
8.3 LDAP-Authentifizierung
8.3.1 Verwenden der LDAP-Authentifizierung
Dieser Abschnitt bietet eine allgemeine Beschreibung zur Funktionsweise der LDAP-Authentifizierung mit der BI-Plattform. Anschließend werden die Administrationstools eingeführt, mit denen
LDAP-Benutzerkonten für die Plattform verwaltet und konfiguriert werden können.
Bei der Installation von BI-Plattform wird das LDAP-Authentifizierungs-Plugin automatisch installiert, jedoch nicht standardmäßig aktiviert. Wenn Sie die LDAP-Authentifizierung einsetzen möchten, müssen
Sie zunächst sicherstellen, dass das entsprechende LDAP-Verzeichnis eingerichtet ist. Weitere
Informationen hierzu finden Sie in der LDAP-Dokumentation.
LDAP (Lightweight Directory Access Protocol) ist ein gemeinsames, anwendungsunabhängiges
Verzeichnis, das es Benutzern ermöglicht, Informationen zwischen verschiedenen Anwendungen auszutauschen und zu verwenden. LDAP basiert auf einem offenen Standard und ermöglicht den Zugriff und das Aktualisieren von Informationen in einem Verzeichnis.
LDAP basiert auf dem X.500-Standard, der mithilfe eines Verzeichniszugriffsprotokolls (DAP) eine
Kommunikation zwischen einem Verzeichnisclient und einem Verzeichnisserver ermöglicht. LDAP ist eine Alternative zu DAP, da weniger Ressourcen eingesetzt werden, und einige Vorgänge und Funktionen von X.500 vereinfacht oder weggelassen werden.
In der Verzeichnisstruktur in LDAP sind Objekte in einem bestimmten Schema angeordnet. Jedes
Objekt wird vom entsprechenden definierten Namen (DN) oder gemeinsamen Namen (CN) identifiziert.
Andere oft verwendete Attribute sind der Organisationseinheitsname (OU) und der Organisationsname
(O). Beispiel: Eine Mitgliedsgruppe hat folgende Stellung in der Verzeichnisstruktur:
251 2013-01-07
Authentifizierung cn=BI-Plattform-Benutzer, ou=Enterprise-Benutzer A, o=Forschung. Nähere Informationen finden Sie in der LDAP-Dokumentation.
Da LDAP anwendungsunabhängig ist, kann jeder Client mit der entsprechenden Berechtigung auf die
Verzeichnisse zugreifen. Mithilfe von LDAP können sich Benutzer über eine LDAP-Authentifizierung bei der BI-Plattform anmelden. Es stellt Benutzern Zugriffsrechte für Objekte im System zur Verfügung.
Wenn ein oder mehrere LDAP-Server ausgeführt werden und Sie LDAP in den vorhandenen vernetzten
Computersystemen einsetzen, können Sie die LDAP-Authentifizierung (zusammen mit der Enterpriseund AD-Authentifizierung) verwenden.
Das im Lieferumfang der BI-Plattform enthaltene LDAP-Sicherheits-Plugin kann auf Wunsch mit dem
LDAP-Server über eine SSL-Verbindung kommunizieren, die per Serverauthentifizierung oder per gegenseitiger Authentifizierung hergestellt wurde. Bei der Serverauthentifizierung verfügt der
LDAP-Server über ein Sicherheitszertifikat, das die BI-Plattform zur Überprüfung der Vertrauensstellung des Servers verwendet, während der LDAP-Server Verbindungen mit anonymen Clients ermöglicht.
Bei gegenseitiger Authentifizierung verfügen sowohl LDAP-Server als auch die BI-Plattform über
Sicherheitszertifikate, und der LDAP-Server muss außerdem das jeweilige Clientzertifikat überprüfen, bevor eine Verbindung aufgebaut werden kann.
Das im Lieferumfang der BI-Plattform enthaltene LDAP-Sicherheits-Plugin kann so konfiguriert werden, dass die Kommunikation mit dem LDAP-Server über SSL erfolgt und bei der Überprüfung der
Anmeldeinformationen von Benutzern stets eine grundlegende Authentifizierung durchgeführt wird.
Bevor Sie die LDAP-Authentifizierung mit der BI-Plattform einsetzen, müssen Sie sich mit den
Unterschieden zwischen den LDAP-Authentifizierungstypen vertraut machen. Ausführliche Informationen finden Sie in RFC2251 unter http://www.faqs.org/rfcs/rfc2251.html
.
Verwandte Themen
•
Konfigurieren der LDAP-Authentifizierung
•
8.3.1.1 LDAP-Sicherheits-Plugin
Mit dem LDAP-Sicherheits-Plugin können Sie Benutzerkonten und Gruppen vom LDAP-Verzeichnisserver zur BI-Plattform zuweisen. Außerdem können alle Anmeldeanforderungen verifiziert werden, in denen die LDAP-Authentifizierung angegeben ist. Bevor der CMS eine aktive BI-Plattform-Sitzung gewährt, werden Benutzer auf dem LDAP-Verzeichnisserver authentifiziert, und ihre Mitgliedschaft in einer zugeordneten LDAP-Gruppe wird überprüft. Benutzerlisten und Gruppenmitgliedschaften werden dynamisch vom System verwaltet. Um die Sicherheit zu erhöhen, können Sie angeben, dass die
Plattform mit dem LDAP-Verzeichnisserver über eine SSL-Verbindung (Secure Sockets Layer) kommunizieren soll.
Die LDAP-Authentifizierung für die BI-Plattform ähnelt der Windows-AD-Authentifizierung insofern, als
Sie Gruppen zuordnen, Authentifizierung und Zugriffsrechte einrichten und Aliase erstellen können.
Ebenso wie bei der NT- oder AD-Authentifizierung können Sie neue Enterprise-Konten für vorhandene
252 2013-01-07
Authentifizierung
LDAP-Benutzer erstellen und vorhandenen Benutzern LDAP-Aliase zuweisen, wenn die Benutzernamen den Enterprise-Benutzernamen entsprechen. Außerdem können Sie Folgendes tun:
• Zuordnen von Benutzern und Gruppen aus dem LDAP-Verzeichnisdienst.
• Zuordnen von LDAP gegen AD. Wenn Sie LDAP gegen AD konfigurieren, sind einige
Einschränkungen zu berücksichtigen.
• Angeben mehrerer Hostnamen und deren Anschlüsse.
• Konfigurieren von LDAP mit SiteMinder
Nach der Zuordnung der LDAP-Benutzer und -Gruppen unterstützen alle BI-Plattform-Clienttools die
LDAP-Authentifizierung. Sie können auch eigene Anwendungen erstellen, die LDAP-Authentifizierung unterstützen.
Verwandte Themen
•
Konfigurieren der SSL-Einstellungen für die LDAP-Serverauthentifizierung oder gegenseitige
•
Zuordnen von LDAP gegen Windows AD
•
Konfigurieren des LDAP-Plugins für SiteMinder
8.3.2 Konfigurieren der LDAP-Authentifizierung
Um die Verwaltung zu vereinfachen, unterstützt die BI-Plattform die LDAP-Authentifizierung für Benutzerund Gruppenkonten. Bevor sich Benutzer mit ihrem LDAP-Benutzernamen und -Kennwort beim System anmelden können, müssen Sie der BI-Plattform deren LDAP-Konten zuordnen. Beim Zuordnen eines
LDAP-Kontos können Sie ein neues Konto oder eine Verknüpfung zu einem bestehenden
BI-Plattform-Konto erstellen.
Bevor Sie die LDAP-Authentifizierung einrichten und aktivieren, stellen Sie sicher, dass das
LDAP-Verzeichnis eingerichtet ist. Für nähere Informationen hierzu schlagen Sie in der
LDAP-Dokumentation nach.
Die Konfiguration der LDAP-Authentifizierung umfasst die folgenden Schritte:
• Konfigurieren des LDAP-Hosts
• Vorbereiten des LDAP-Servers für SSL (wenn erforderlich)
• Konfigurieren des LDAP-Plugins für SiteMinder (wenn erforderlich)
Anmerkung:
Wenn Sie LDAP gegen AD konfigurieren, besteht die Möglichkeit, Benutzer zuzuordnen. Es ist jedoch nicht möglich, die AD-Einzelanmeldung bzw. Einzelanmeldung bei Datenbanken zu konfigurieren.
Methoden für die LDAP-Einzelanmeldung wie SiteMinder und vertrauenswürdige Authentifizierung sind weiterhin verfügbar.
253 2013-01-07
Authentifizierung
254
8.3.2.1 Konfigurieren des LDAP-Hosts
Konfigurieren Sie den LDAP-Host erst, wenn der LDAP-Server installiert ist und ausgeführt wird.
1.
Wechseln Sie in den Verwaltungsbereich Authentifizierung der CMC, und doppelklicken Sie auf
LDAP.
Anmerkung:
Um den Verwaltungsbereich Authentifizierung aufzurufen, klicken Sie in der Navigationsliste auf
Authentifizierung.
2.
Geben Sie den Namen und die Portnummer des LDAP-Hosts in das Feld LDAP-Host hinzufügen
(hostname:port) ein (z.B. meinserver:123), und klicken Sie auf Hinzufügen und dann auf OK.
Tipp:
Wiederholen Sie diesen Schritt, um weitere LDAP-Hosts des gleichen Servertyps hinzuzufügen, wenn Sie Hosts hinzufügen möchten, die als Server für Failover fungieren können. Wenn Sie einen
Host entfernen möchten, markieren Sie den Hostnamen und klicken auf Löschen.
3.
Wählen Sie in der Liste LDAP-Servertyp Ihren Servertyp aus.
Anmerkung:
Wenn Sie LDAP zu AD zuordnen, wählen Sie "Microsoft Active Directory Application Server" als
Servertyp.
4.
Um die Attributzuordnungen für LDAP-Server oder die Standardsuchattribute für LDAP anzuzeigen oder zu ändern, klicken Sie auf Attributzuweisungen anzeigen.
Standardmäßig sind die Server-Attributzuweisungen und Suchattribute jedes unterstützten Servertyps bereits eingestellt.
5.
Klicken Sie auf Weiter.
6.
Geben Sie in das Feld Definierter Name/Basis-LDAP den definierten Namen (z.B. o=SomeBase) für den LDAP-Server ein, und klicken Sie auf Weiter.
7.
Geben Sie im Bereich "Anmeldedaten für die LDAP-Serveradministration" den definierten Namen und das Kennwort eines Benutzerkontos ein, das über Lesezugriff für das Verzeichnis verfügt.
Anmerkung:
Administratoranmeldedaten sind nicht erforderlich.
Anmerkung:
Wenn der LDAP-Server die anonyme Bindung zulässt, lassen Sie diesen Bereich leer. Die
BI-Plattform-Server und -Clients führen über die anonyme Anmeldung eine Bindung an den primären
Host aus.
8.
Wenn Sie Weiterleitungen auf dem LDAP-Host konfiguriert haben, geben Sie zuerst die
Authentifizierungsinformationen unter ""Anmeldedaten für die LDAP-Weiterleitung"" und anschließend die Anzahl der Weiterleitungs-Hops in das Feld Maximale Weiterleitungs-Hops ein.
2013-01-07
Authentifizierung
Anmerkung:
Sie müssen den Bereich "Anmeldedaten für die LDAP-Weiterleitung" konfigurieren, wenn alle der folgenden Bedingungen zutreffen:
• Der primäre Host ist so konfiguriert, dass er auf einen anderen Verzeichnisserver verweist, der
Abfragen für Einträge unter einer vorgegebenen Basis verarbeitet.
• Der Host, auf den verwiesen wird, ist so konfiguriert, dass anonyme Bindungen unzulässig sind.
• Eine Gruppe vom Host, auf die verwiesen wird, wird zu der BI-Plattform zugeordnet.
Anmerkung:
• Obwohl Gruppen von mehreren Hosts zugeordnet werden können, können die Anmeldedaten nur einmal festgelegt werden. Bei mehreren Hosts für die Weiterleitung müssen Sie auf jedem
Host ein Benutzerkonto erstellen, auf dem der gleiche eindeutige Name und das gleiche Kennwort verwendet werden.
• Wenn Maximale Weiterleitungs-Hops auf 0 (Null) gesetzt ist, werden keine Weiterleitungen verfolgt.
9.
Klicken Sie auf Weiter und wählen den Typ der verwendeten SSL-Authentifizierung (Secure Sockets
Layer) aus:
•
Standard (nicht SSL)
•
Server-Authentifizierung
•
Gegenseitige Authentifizierung
Die Einzelheiten und Voraussetzungen für die Serverauthentifizierung und die gegenseitige
Authentifizierung werden in einem nachfolgenden Abschnitt erläutert. Damit die Einrichtung der
LDAP-Authentifizierung ungeachtet des verwendeten SSL-Typs erfolgreich verläuft, sollten Sie den Abschnitt Konfigurieren der SSL-Einstellungen für die LDAP-Serverauthentifizierung oder gegenseitige Authentifizierung in diesem Dokument durchlesen, bevor Sie die weiteren Schritte dieser Anweisung ausführen.
10.
Klicken Sie auf Weiter, und wählen Sie Standard (nicht SSO) oder SiteMinder als Methode der
LDAP-Einzelanmeldungsauthentifizierung aus.
11.
Klicken Sie auf Weiter, und wählen die Art der Zuordnung von Aliasen und Benutzern zu
BI-Plattform-Konten aus: a.
Wählen Sie in der Liste Optionen für neuen Alias eine Option für die Zuordnung neuer Aliase zu Enterprise-Konten aus:
•
Jeden hinzugefügten LDAP-Alias einem Konto mit demselben Namen zuweisen
Verwenden Sie diese Option, wenn Sie wissen, dass einige Benutzer über ein bereits vorhandenes Enterprise-Konto mit demselben Namen verfügen, d.h. vorhandenen Benutzern werden LDAP-Aliase zugewiesen (die automatische Generierung von Aliasen ist aktiviert).
Benutzer ohne Enterprise-Konto oder mit unterschiedlichen Namen für das Enterprise- und das LDAP-Konto werden als neue Benutzer hinzugefügt.
•
Für jeden hinzugefügten LDAP-Alias ein neues Konto erstellen
Verwenden Sie diese Option, wenn Sie für jeden Benutzer ein neues Konto erstellen möchten.
255 2013-01-07
Authentifizierung
256 b.
Wählen Sie in der Liste Aktualisierungsoptionen für Aliase eine Option für die Verwaltung von
Aliasaktualisierungen für Enterprise-Konten aus:
•
Neue Aliase bei der Aliasaktualisierung erstellen
Aktivieren Sie diese Option, um für jeden LDAP-Benutzer, der der der BI-Plattform zugeordnet wurde, automatisch ein neues Alias zu erstellen. Bei Benutzern ohne BI-Plattform-Konten oder bei Aktivierung der Option Für jeden hinzugefügten LDAP-Alias ein neues Konto
erstellen werden neue LDAP-Konten für die Benutzer hinzugefügt.
•
Neue Aliase nur bei der Benutzeranmeldung erstellen
Aktivieren Sie diese Option, wenn das zuzuordnende LDAP-Verzeichnis viele Benutzer umfasst, jedoch nur wenige Benutzer die der BI-Plattform verwenden werden. Aliase und
Enterprise-Konten für alle Benutzer werden vom System nicht automatisch erstellt. Vielmehr werden Aliase (und ggf. Konten) nur für die Benutzer erstellt, die sich bei der BI-Plattform anmelden.
c.
Wenn die BI-Plattform-Dienstlizenz nicht auf Benutzerrollen basiert, wählen Sie in der Liste
Optionen für neue Benutzer eine Option aus, um festzulegen, wie neue Benutzer erstellt werden:
•
Neue Benutzer werden als vordefinierte Benutzer erstellt
Neue Benutzerkonten werden für die Verwendung von Namenslizenzen konfiguriert.
Namenslizenzen sind mit bestimmten Benutzern verbunden und ermöglichen den Zugriff auf das System auf der Grundlage von Benutzername und Kennwort. Dieser Lizenztyp ermöglicht
Namenslizenzbenutzern den Zugriff auf das System, unabhängig von der Anzahl der derzeit verbundenen Benutzer. Für jedes mit dieser Option erstellte Benutzerkonto muss eine
Namenslizenz verfügbar sein.
•
Neue Benutzer werden als gleichzeitige Benutzer erstellt
Neue Benutzerkonten werden für die Verwendung von Zugriffslizenzen konfiguriert.
Zugriffslizenzen geben die Anzahl der Personen an, die gleichzeitig bei den
BI-Plattform-Diensten angemeldet sein können. Dieser Lizenztyp ist sehr flexibel, da mit einer geringen Anzahl von Zugriffslizenzen viele Benutzer unterstützt werden können. Je nach
Häufigkeit und Dauer des Zugriffs auf die Informationsplattformdienste können 100
Zugriffslizenzen beispielsweise 250, 500 oder auch 700 Benutzer unterstützen.
12.
Geben Sie unter "Optionen für die Attributbindung" die Attributbindungspriorität für das LDAP-Plugin an: a.
Aktivieren Sie Vollständigen Namen, E-Mail-Adresse und andere Attribute importieren.
Die in den LDAP-Konten verwendeten vollständigen Namen und Beschreibungen werden importiert und mit den Benutzerobjekten im System gespeichert.
b.
Geben Sie eine Option für Priorität der LDAP-Attributbindung im Verhältnis zu anderen
Attributbindungen festlegen an.
Anmerkung:
Wenn die Option auf 1 festgelegt ist, haben LDAP-Attribute immer dann Vorrang, wenn
LDAP-Plugins und andere Plugins (Windows AD und SAP) aktiviert sind. Wenn die Option auf
3 festgelegt ist, haben Attribute von anderen aktivierten Plugins Priorität.
13.
Klicken Sie auf Fertig stellen.
2013-01-07
Authentifizierung
Verwandte Themen
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Konfigurieren der SSL-Einstellungen für die LDAP-Serverauthentifizierung oder gegenseitige
•
Konfigurieren des LDAP-Plugins für SiteMinder
8.3.2.2 Verwalten mehrerer LDAP-Hosts
Mithilfe von LDAP und der BI-Plattform können Sie das System mit Fehlertoleranz erweitern, indem
Sie mehrere LDAP-Hosts hinzufügen. Das System verwendet den ersten Host, den Sie hinzufügen, als primären LDAP-Host. Die weiteren Hosts werden als Hosts für Failover verwendet.
Der primäre LDAP-Host und alle Hosts für Failover müssen in genau gleicher Weise konfiguriert werden, und jeder LDAP-Host muss auf alle weiteren Hosts verweisen, von denen aus Gruppen zugeordnet werden sollen. Weitere Informationen zu LDAP-Hosts und Weiterleitungen finden Sie in der
LDAP-Dokumentation.
Geben Sie beim Konfigurieren von LDAP mithilfe des Assistenten für die LDAP-Konfiguration alle Hosts ein, um mehrere LDAP-Hosts hinzuzufügen (weitere Informationen finden Sie unter ). Wenn LDAP bereits konfiguriert wurde, wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Authentifizierung" der Central
Management Console und klicken auf die Registerkarte "LDAP". Klicken Sie im Bereich "Eigenschaften der LDAP-Serverkonfiguration" auf den Namen des LDAP-Hosts, um die Seite zu öffnen, auf der Sie
Hosts hinzufügen oder löschen können.
Anmerkung:
• Fügen Sie zuerst den primären Host und dann die übrigen Hosts für Failover hinzu.
• Wenn Sie LDAP-Hosts für Failover verwenden, kann die höchste SSL-Sicherheitsstufe nicht verwendet werden (also die Option "Serverzertifikat akzeptieren, wenn es von einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle stammt und das CN-Attribut des Zertifikats mit dem
DNS-Hostnamen des Servers übereinstimmt" nicht ausgewählt werden).
Verwandte Themen
•
Konfigurieren der LDAP-Authentifizierung
257
8.3.2.3 Konfigurieren der SSL-Einstellungen für die
LDAP-Serverauthentifizierung oder gegenseitige Authentifizierung
Dieser Abschnitt enthält ausführliche Informationen zur SSL-basierten Serverauthentifizierung bzw.
gegenseitigen Authentifizierung für LDAP. Zur Einrichtung der SSL-basierten Authentifizierung sind vorbereitende Schritte auszuführen. In diesem Abschnitt wird außerdem im Einzelnen beschrieben,
2013-01-07
Authentifizierung wie Sie SSL mit LDAP-Serverauthentifizierung und gegenseitiger Authentifizierung in der CMC konfigurieren. Es wird davon ausgegangen, dass Sie den LDAP-Host konfiguriert und dann eine der folgenden Optionen für die SSL-Authentifizierung ausgewählt haben:
Zusätzliche Informationen oder Konfigurationshinweise für den LDAP-Hostserver finden Sie in der
Dokumentation Ihres LDAP-Anbieters.
Verwandte Themen
•
258 2013-01-07
Authentifizierung
259
8.3.2.3.1 Konfigurieren der LDAP-Serverauthentifizierung oder gegenseitigen Authentifizierung
Ressource
CA-Zertifikat
Serverzertifikat cert7.db oder cert8.db, key3.db
cacerts
Diese Aktion vor Beginn dieser Aufgabe durchführen
Diese Aktion ist für die Server- und die gegenseitige Authentifizierung mit
SSL erforderlich.
1.
Rufen Sie eine Zertifizierungsstelle (Certificate Authority; CA) ab, um ein CA-Zertifikat zu generieren.
2.
Fügen Sie das Zertifikat dem LDAP-Server hinzu.
Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation des LDAP-Anbieters.
Diese Aktion ist für die Server- und die gegenseitige Authentifizierung mit
SSL erforderlich.
1.
Fordern Sie ein Serverzertifikat an, und generieren Sie es dann.
2.
Autorisieren Sie das Zertifikat, und fügen Sie es anschließend dem
LDAP-Server hinzu.
Diese Dateien sind für die Server- und die gegenseitige Authentifizierung mit SSL erforderlich.
1.
Laden Sie die Anwendung "certutil", die entweder die Datei cert7.db
oder cert8.db generiert (je nach Anforderungen), von ftp://ftp.mozil
la.org/pub/mozilla.org/security/nss/releases/NSS_3_6_RTM/ herunter.
2.
Kopieren Sie das CA-Zertifikat in dasselbe Verzeichnis wie die Anwendung "certutil".
3.
Generieren Sie die Dateien cert7.db oder cert8.db, key3.db und secmod.db
mit dem folgenden Befehl: certutil -N -d .
4.
Fügen Sie das CA-Zertifikat mithilfe des folgenden Befehls der Datei cert7.db
oder cert8.db hinzu: certutil -A -n <CA_alias_name> -t CT -d . -I cacert.cer
5.
Speichern Sie die drei Dateien in einem Verzeichnis auf dem Computer, der die Business-Intelligence-Plattform (BI-Plattform) hostet.
Diese Datei wird für die Server- oder gegenseitige Authentifizierung mit
SSL für Java-Anwendungen wie BI-Launchpad benötigt.
1.
Gehen Sie zur Datei keytool im Java-Verzeichnis bin.
2.
Verwenden Sie den folgenden Befehl, um die Datei cacerts zu erstellen: keytool -import -v -alias <CA_alias_name> -file <CA_certificate_name> trustcacerts -keystore
3.
Speichern Sie die Datei cacerts im selben Verzeichnis wie die Dateien cert7.db
oder cert8.db und key3.db.
Clientzertifikat
2013-01-07
Authentifizierung
260
Ressource Diese Aktion vor Beginn dieser Aufgabe durchführen
1.
Erstellen Sie eigene Clientanforderungen für die Dateien cert7.db
oder cert8.db und .keystore:
• Verwenden Sie zum Konfigurieren des LDAP-Plugins die Anwendung "certutil", um eine Clientzertifikatsanforderung zu generieren.
• Generieren Sie die Clientzertifikatsanforderung mit folgendem Befehl: certutil -R -s "<client_dn>" -a -o <certificate_request_name> -d .
<client_dn> enthält Informationen wie "CN=<Clientname>,
OU=Org-Einheit, O=Name des Unternehmens, L=Ort,
ST=Territorialeinheit und C=Land.
2.
Authentifizieren Sie die Zertifikatsanforderung mithilfe der Zertifizierungsstelle. Rufen Sie das Zertifikat mithilfe des folgenden Befehls ab, und fügen Sie es in die Datei cert7.db oder cert8.db ein: certutil -A -n <client_name> -t Pu -d . -I <client_certificate_name>
3.
Ermöglichen Sie die Java-Authentifizierung mit SSL:
• Generieren Sie mit dem keytool-Dienstprogramm im Java-Verzeichnis bin eine Clientzertifikatsanforderung.
• Generieren Sie mit folgendem Befehl ein Schlüsselpaar: keytool -genkey -keystore .keystore
4.
Nachdem Sie Informationen über Ihren Client angegeben haben, erzeugen Sie mithilfe des folgenden Befehls eine Clientzertifikatanforderung: keytool -certreq -file <certificate_request_name> -keystore .keystore
5.
Fügen Sie nach der Authentifizierung der Clientzertifikatsanforderung durch die Zertifizierungsstelle mit folgendem Befehl das CA-Zertifikat der Datei .keystore hinzu: keytool -import -v -alias <CA_alias_name> -file <ca_certificate_name> trustcacerts -keystore .keystore
6.
Rufen Sie die Clientzertifikatsanforderung aus der Zertifizierungsstelle ab, und fügen Sie sie mit folgendem Befehl der Datei .keystore
hinzu: keytool -import -v -file <client_certificate_name> -trustcacerts -keystore
.keystore
7.
Speichern Sie die Datei .keystore im selben Verzeichnis wie die
Dateien cert7.db oder cert8.db und cacerts auf dem Computer, der die BI-Plattform hostet.
1.
Wählen Sie die zu verwendende SSL-Sicherheitsstufe:
•
Serverzertifikat immer akzeptieren
2013-01-07
Authentifizierung
Hierbei handelt es sich um die Option mit der niedrigsten Sicherheitsebene. Bevor die der
BI-Plattform eine SSL-Verbindung mit dem LDAP-Host (zum Authentifizieren von LDAP-Benutzern und -Gruppen) herstellen kann, muss ein vom LDAP-Host gesendetes Sicherheitszertifikat eingehen. Das erhaltene Zertifikat wird von der BI-Plattform nicht geprüft.
•
Serverzertifikat akzeptieren, wenn es von vertrauenswürdiger Zertifizierungsstelle stammt
Hierbei handelt es sich um die Option mit mittlerer Sicherheitsebene. Bevor die der BI-Plattform eine SSL-Verbindung mit dem LDAP-Host (zum Authentifizieren von LDAP-Benutzern und
Gruppen) herstellen kann, muss ein vom LDAP-Host gesendetes Sicherheitszertifikat vorliegen und überprüft werden. Zum Überprüfen des Zertifikats muss das System in der
Zertifikatsdatenbank nach der ausstellenden Zertifizierungsstelle suchen.
•
Serverzertifikat akzeptieren, wenn es von vertrauenswürdiger Zertifizierungsstelle stammt und das CN-Attribut des Zertifikats mit dem DNS-Hostnamen des Servers übereinstimmt
Hierbei handelt es sich um die Option mit der höchsten Sicherheitsebene. Bevor die der
BI-Plattform eine SSL-Verbindung mit dem LDAP-Host (zum Authentifizieren von LDAP-Benutzern und Gruppen) herstellen kann, muss ein vom LDAP-Host gesendetes Sicherheitszertifikat vorliegen und überprüft werden. Zum Verifizieren des Zertifikats muss die BI-Plattform die
Zertifizierungsstelle, die das Zertifikat ausgestellt hat, in ihrer Zertifikatsdatenbank finden und bestätigen können, dass das CN-Attribut auf dem Serverzertifikat genau mit dem LDAP-Hostnamen
übereinstimmt, den Sie im ersten Schritt des Assistenten in das Feld LDAP-Host hinzufügen eingegeben haben, falls Sie den LDAP-Hostnamen als ABALONE.rd.crystald.net:389 angegeben haben. (Die Verwendung von CN =ABALONE:389 im Zertifikat funktioniert nicht.)
Der im Sicherheitszertifikat des Servers genannte Hostname entspricht dem Namen des primären
LDAP-Hosts. Bei Aktivierung dieser Option kann kein LDAP-Host als Ausfallsicherung verwendet werden.
Anmerkung:
Bei Java-Anwendungen werden die erste und letzte Einstellung ignoriert. Das Serverzertifikat wird nur akzeptiert, wenn es von einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle ausgegeben wurde.
2.
Geben Sie im Feld SSL-Host den Hostnamen der einzelnen Computer ein, und klicken Sie auf
Hinzufügen.
Anschließend geben Sie den Hostnamen jedes Computers in der BI-Plattform-Implementierung ein, der das BI-Plattform-SDK verwendet. (Dies betrifft den Computer, auf dem der Central Management
Server ausgeführt wird, und den Computer, auf dem der Webanwendungsserver ausgeführt wird.)
3.
Legen Sie die SSL-Einstellungen für jeden der Liste hinzugefügten SSL-Host fest: a.
Wählen Sie aus der SSL-Liste die Option Standard aus.
b.
Deaktivieren Sie die Kontrollkästchen Standardwert verwenden.
c.
Geben Sie einen Wert in das Feld Pfad zu den Zertifikats- und Schlüsseldatenbankdateien und in das Feld Kennwort für die Schlüsseldatenbank ein.
d.
Wenn Sie Einstellungen für die gegenseitige Authentifizierung festlegen, geben Sie einen Wert in das Feld Spitzname für das Clientzertifikat in der Zertifikatsdatenbank ein.
261 2013-01-07
Authentifizierung
Anmerkung:
Die Standardeinstellungen werden (für beliebige Hosts) immer dann verwendet, wenn das
Kontrollkästchen Standardwert verwenden für einen Computer aktiviert ist, dessen Name der Liste der SSL-Hosts nicht hinzugefügt wird.
4.
Legen Sie die Standardeinstellungen für jeden Host fest, der sich nicht in der Liste befindet, und klicken Sie auf Weiter.
Um die Einstellungen für einen anderen Host anzugeben, wählen Sie den Hostnamen aus der Liste links aus und geben die Werte in die Felder auf der rechten Seite ein.
Anmerkung:
Die Standardeinstellungen werden (für beliebige Hosts) immer dann verwendet, wenn das
Kontrollkästchen Standardwert verwenden für einen Computer aktiviert ist, dessen Name der Liste der SSL-Hosts nicht hinzugefügt wird.
5.
Wählen Sie Standard (nicht SSO) oder SiteMinder als Methode der
LDAP-Einzelanmeldungsauthentifizierung aus.
6.
Wählen Sie aus, wie neue LDAP-Benutzer und -Aliase erstellt werden.
7.
Klicken Sie auf Beenden.
Verwandte Themen
•
Konfigurieren des LDAP-Plugins für SiteMinder
8.3.2.4 Ändern der LDAP-Konfigurationseinstellungen
Nach dem Konfigurieren der LDAP-Authentifizierung mithilfe des Assistenten für die LDAP-Konfiguration können Sie auf der Seite "Eigenschaften der LDAP-Serverkonfiguration" die LDAP-Verbindungsparameter und Mitgliedsgruppen ändern.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich Authentifizierung der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf LDAP.
Falls die LDAP-Autorisierung konfiguriert ist, wird die Seite "Eigenschaften der
LDAP-Serverkonfiguration" angezeigt. Auf dieser Seite können Sie beliebige Bereiche oder Felder
ändern, die Verbindungsparameter betreffen. Darüber hinaus können Sie den Bereich "Zugeordnete
LDAP-Mitgliedsgruppen" ändern.
3.
Löschen Sie aktuell zugewiesene Gruppen, die unter den neuen Verbindungseinstellungen nicht mehr verfügbar sind, und klicken Sie auf Aktualisieren.
4.
Ändern Sie die Verbindungseinstellungen, und klicken Sie auf Aktualisieren.
5.
Ändern Sie die Optionen ""Alias" und "Neuer Benutzer"", und klicken Sie auf Aktualisieren.
6.
Ordnen Sie die neuen LDAP-Mitgliedsgruppen zu, und klicken Sie auf Aktualisieren.
262 2013-01-07
Authentifizierung
263
8.3.2.5 Konfigurieren des LDAP-Plugins für SiteMinder
In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie die CMC für die Verwendung von LDAP mit SiteMinder konfigurieren. SiteMinder ist ein von einem Dritthersteller entwickeltes Benutzerzugriffs- und
Authentifizierungstool, das mit dem LDAP-Sicherheits-Plugin verwendet werden kann, um die
Einzelanmeldung an der BI-Plattform einzurichten.
Um SiteMinder und LDAP mit der BI-Plattform zu verwenden, müssen an zwei Stellen
Konfigurationseinstellungen vorgenommen werden:
• dem LDAP-Plugin über die CMC
• den BOE.war-Dateieigenschaften
Anmerkung:
Stellen Sie sicher, dass der SiteMinder-Administrator die Unterstützung für 4.x-Agenten aktiviert hat.
Dies muss unabhängig von der unterstützten SiteMinder-Version geschehen, die Sie verwenden.
Weitere Informationen zu SiteMinder sowie Installationshinweise finden Sie in der
SiteMinder-Dokumentation.
Verwandte Themen
•
8.3.2.5.1 Konfigurieren von LDAP für die Einzelanmeldung mit SiteMinder
1.
Öffnen Sie den Bildschirm Konfigurieren Sie Ihre SiteMinder-Einstellungen mithilfe einer der folgenden Methoden:
• Wählen Sie SiteMinder im Bildschirm "Wählen Sie eine Methode der LDAP-Einzelauthentifizierung" im Assistenten für die LDAP-Konfiguration aus.
• Wählen Sie im Bildschirm für die LDAP-Authentifizierung, der verfügbar ist, wenn Sie LDAP bereits konfiguriert haben und nun SSO hinzufügen, die Verknüpfung "Einzelanmeldungstyp".
2.
Geben Sie im Feld Richtlinienserver-Host die Namen der einzelnen Richtlinienserver ein, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
3.
Geben Sie für jeden Richtlinienserver-Host die Nummer für den Accounting-, Authentifizierungsund Autorisierungsanschluss an.
4.
Geben Sie den Agentnamen und Gemeinsamen geheimen Schlüssel ein. Geben Sie den gemeinsamen geheimen Schlüssel ein zweites Mal ein.
5.
Klicken Sie auf Weiter.
6.
Fahren Sie mit der Konfiguration der LDAP-Optionen fort.
8.3.2.5.2 Aktivieren von LDAP und SiteMinder in der BOE.war-Datei
Geben SiteMinder-Einstellungen für das LDAP-Sicherheits-Plugin und für die Eigenschaften der Datei
BOE.war an.
2013-01-07
Authentifizierung
1.
Suchen Sie das Verzeichnis <INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects Enterprise
XI 4.0\warfiles\webapps\BOE\WEB-INF\config\custom\ in der BI-Plattform-Installation.
2.
Erstellen Sie mit Editor oder einem anderen Textbearbeitungsprogramm eine neue Datei.
3.
Geben Sie folgende Werte in die neue Datei ein: siteminder.authentication=secLDAP siteminder.enabled=true
4.
Speichern Sie die Datei unter dem Namen global.properties, und schließen Sie sie.
Speichern Sie den Dateinamen nicht mit einer Dateinamenerweiterung, z.B. .txt.
5.
Erstellen Sie eine weitere Datei im selben Verzeichnis.
6.
Geben Sie folgende Werte in die neue Datei ein: authentication.default=LDAP cms.default=[cms name]:[CMS port number]
Beispiel: authentication.default=LDAP cms.default=mycms:6400
7.
Speichern Sie die Datei unter dem Namen bilaunchpad.properties, und schließen Sie sie.
Die neuen Eigenschaften werden erst wirksam, wenn die geänderte BOE-Webanwendung auf dem
Computer, auf dem der Webanwendungsserver ausgeführt wird, erneut implementiert wird.
Implementieren Sie die WAR-Datei mit WDeploy erneut auf dem Webanwendungsserver. Informationen zum Umgang mit WDeploy finden Sie im Handbuch für die Implementierung von Webanwendungen.
8.3.3 Zuordnen von LDAP-Gruppen
Nach dem Konfigurieren des LDAP-Hosts mithilfe des Assistenten für die LDAP-Konfiguration können
Sie LDAP-Gruppen Enterprise-Gruppen zuordnen.
Nachdem Sie LDAP-Gruppen zugeordnet haben, können Sie sie anzeigen, indem Sie im
Verwaltungsbereich Authentifizierung auf die Option "LDAP" klicken. Wenn die LDAP-Authentifizierung konfiguriert wurde, werden im Bereich "Zugeordnete LDAP-Mitgliedsgruppen" die LDAP-Gruppen angezeigt, die der BI-Plattform zugeordnet wurden.
Anmerkung:
Sie können auch Windows AD-Gruppen zuordnen, die in der der BI-Plattform über das
LDAP-Sicherheits-Plugin authentifiziert werden sollen.
Anmerkung:
Falls Sie LDAP gegen AD konfiguriert haben, werden durch diese Schritte AD-Gruppen zugeordnet.
Verwandte Themen
•
Zuordnen von LDAP gegen Windows AD
264 2013-01-07
Authentifizierung
265
8.3.3.1 Zuordnen von LDAP-Gruppen mithilfe der der BI-Plattform
1.
Wechseln Sie in den Verwaltungsbereich "Authentifizierung" der CMC, und doppelklicken Sie auf
LDAP.
Nach dem Konfigurieren der LDAP-Authentifizierung wird die Seite mit der LDAP-Übersicht angezeigt.
2.
Geben Sie im Bereich "Zugeordnete LDAP-Mitgliedsgruppen" im Feld LDAP-Gruppe hinzufügen
(CN oder DN) die LDAP-Gruppe ein – entweder den Common Name (CN) oder den Distinguished
Name (DN) – und klicken Sie auf Hinzufügen.
Sie können mehrere LDAP-Gruppen hinzufügen.
Tipp:
Wenn Sie eine LDAP-Gruppe entfernen möchten, wählen Sie sie aus, und klicken Sie auf Löschen.
3.
Wählen Sie in der Liste Optionen für neuen Alias eine Option für die Zuordnung von LDAP-Aliasen zu Enterprise-Konten aus:
•
Jeden hinzugefügten LDAP-Alias einem Konto mit demselben Namen zuweisen
Verwenden Sie diese Option, wenn Sie wissen, dass einige Benutzer über ein bereits vorhandenes
Enterprise-Konto mit demselben Namen verfügen, d.h. vorhandenen Benutzern werden
LDAP-Aliase zugewiesen (die automatische Generierung von Aliasen ist aktiviert). Benutzer ohne Enterprise-Konto oder mit unterschiedlichen Namen für das Enterprise- und das LDAP-Konto werden als neue LDAP-Benutzer hinzugefügt.
•
Für jeden hinzugefügten LDAP-Alias ein neues Konto erstellen
Verwenden Sie diese Option, wenn Sie für jeden Benutzer ein neues Konto erstellen möchten.
4.
Wählen Sie in der Liste Aktualisierungsoptionen für Aliase eine Option aus, um festzulegen, ob
LDAP-Aliase automatisch für neue Benutzer erstellt werden:
•
Neue Aliase bei der Aliasaktualisierung erstellen
•
Neue Aliase nur bei der Benutzeranmeldung erstellen
5.
Wählen Sie in der Liste Optionen für neue Benutzer eine Option aus, um Eigenschaften für neue
Enterprise-Konten zu definieren, die erstellt und LDAP-Konten zugewiesen werden sollen:
•
Neue Benutzer werden als vordefinierte Benutzer erstellt
Wählen Sie diese Option, wenn neue Benutzerkonten für die Verwendung von Namenslizenzen konfiguriert werden sollen. Namenslizenzen sind mit bestimmten Benutzern verbunden und ermöglichen den Zugriff auf das System auf der Grundlage von Benutzername und Kennwort.
Dieser Lizenztyp ermöglicht Benutzern den Zugriff auf das System unabhängig von der Anzahl der derzeit verbundenen Benutzer. Für jedes mit dieser Option erstellte Benutzerkonto muss eine Namenslizenz verfügbar sein.
•
Neue Benutzer werden als gleichzeitige Benutzer erstellt
2013-01-07
Authentifizierung
Wählen Sie diese Option, wenn neue Benutzerkonten für die Verwendung von
Zugriffslizenzbenutzer-Lizenzen konfiguriert werden sollen. Zugriffslizenzen geben die Anzahl der Personen an, die gleichzeitig mit der BI-Plattform verbunden sein können. Dieser Lizenztyp ist sehr flexibel, da mit einer geringen Anzahl von Zugriffslizenzen viele Benutzer unterstützt werden können. Je nach Häufigkeit und Dauer des Zugriffs auf das System können
100 Zugriffslizenzen beispielsweise 250, 500 oder auch 700 Benutzer unterstützen.
6.
Klicken Sie auf Aktualisieren.
8.3.3.2 Zuordnen von LDAP-Gruppen über die der BI-Plattform
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich Authentifizierung der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf LDAP.
Nach dem Konfigurieren der LDAP-Authentifizierung wird die Seite mit der LDAP-Übersicht angezeigt.
3.
Wählen Sie im Bereich Zugeordnete LDAP-Mitgliedsgruppen die LDAP-Gruppe aus, die entfernt werden soll.
4.
Klicken Sie auf Löschen und dann auf Aktualisieren.
Die Benutzer dieser Gruppe können nicht auf die der BI-Plattform zugreifen.
Anmerkung:
Die einzige Ausnahme besteht dann, wenn ein Benutzer über einen Alias für ein Enterprise-Konto verfügt. Um den Zugriff einzuschränken, deaktivieren oder löschen Sie das Enterprise-Konto des
Benutzers.
Um die LDAP-Authentifizierung für alle Gruppen außer Kraft zu setzen, deaktivieren Sie das
Kontrollkästchen "LDAP-Authentifizierung ist aktiviert", und klicken Sie auf Aktualisieren.
8.3.3.3 Zuordnen von LDAP gegen Windows AD
Beim Konfigurieren von LDAP gegen Windows AD gelten die folgenden Einschränkungen:
• Wenn Sie LDAP gegen AD konfigurieren, besteht die Möglichkeit, Benutzer zuzuordnen. Es ist jedoch nicht möglich, die AD-Einzelanmeldung bzw. Einzelanmeldung bei Datenbanken zu konfigurieren. Methoden für die LDAP-Einzelanmeldung wie SiteMinder und vertrauenswürdige
Authentifizierung sind weiterhin verfügbar.
• Benutzer, die lediglich den AD-Standardgruppen angehören, können sich nicht anmelden. Benutzer müssen zusätzlich Mitglied einer anderen, explizit in AD erstellten Gruppe sein, die außerdem zugeordnet werden muss. Ein Beispiel für eine solche Gruppe ist die Gruppe "Domänenbenutzer".
266 2013-01-07
Authentifizierung
• Wenn die einer Domäne zugeordnete lokale Gruppe einen Benutzer aus einer anderen Domäne im
Forest enthält, kann sich der Benutzer, der aus einer anderen Domäne im Forest stammt, nicht erfolgreich anmelden.
• Benutzer aus einer universellen Gruppe, die einer anderen Domäne angehören als der als LDAP-Host definierte DC können sich nicht erfolgreich anmelden.
• Sie können das LDAP-Plugin nicht verwenden, um Benutzer und Gruppen aus AD-Forests zuzuordnen, die sich außerhalb des Forests befinden, in dem die BI-Plattform installiert ist.
• Sie können keine Zuordnung in der Gruppe "Domänenbenutzer" in AD vornehmen.
• Sie können keine lokale Gruppe auf einem Rechner zuordnen.
• Wenn Sie den Domänencontroller des globalen Katalogs verwenden, gelten für die Zuordnung von
LDAP gegen AD zusätzliche Überlegungen:
Situation Anmerkungen
Zulässige Zuordnungen:
• universelle Gruppen in einer untergeordneten Domäne
• Gruppen in derselben Domäne, die universelle Gruppen aus einer untergeordneten Gruppe enthält, und
• universelle Gruppen in einer übergreifenden Domäne
Mehrere Domänen, wenn auf den
Domänencontroller des globalen Katalogs verwiesen wird
Nicht zulässige Zuordnungen:
• globale Gruppen in einer untergeordneten Domäne
• lokale Gruppen in einer untergeordneten Domäne
• Gruppen in derselben Domäne, die eine globale
Gruppe aus der untergeordneten Domäne enthalten, und
• domänenübergreifende globale Gruppen
Wenn es sich bei der Gruppe um eine universelle Gruppe handelt, unterstützt diese im Allgemeinen Benutzer aus
übergreifenden oder untergeordneten Domänen. Andere
Gruppen werden nicht zugeordnet, wenn sie Benutzer aus übergreifenden oder untergeordneten Domänen enthalten. Innerhalb der Domäne, auf die Sie verweisen, können Sie der Domäne lokale, globale und universelle
Gruppen zuordnen.
Zuordnen in universellen Gruppen
Für die Zuordnung in universellen Gruppen verweisen
Sie auf den Domänencontroller des globalen Katalogs.
Darüber hinaus sollten Sie die Portnummer 3268 und nicht die Standardnummer 389 verwenden.
267 2013-01-07
Authentifizierung
268
• Wenn Sie mehrere Domänen verwenden, aber nicht auf den Domänencontroller des globalen
Katalogs verweisen, können Sie von übergreifenden oder untergeordneten Domänen keine Zuordnung zu einem Gruppentyp vornehmen. Sie können nur von der jeweiligen Domäne aus, auf die Sie verweisen, eine Zuordnung in alle Gruppentypen vornehmen.
8.3.3.4 Verwenden des LDAP-Plugins zur Konfiguration von SSO für die
SAP-HANA-Datenbank
In diesem Abschnitt werden Administratoren über die für die Einrichtung und Konfiguration der
Einzelanmeldung (SSO) zwischen der BI-Plattform, die unter SUSE Linux 11 ausgeführt wird, und der
SAP-HANA-Datenbank erforderlichen Schritte informiert. Dank der LDAP-Authentifizierung mit Kerberos können AD-Benutzer auf einer BI-Plattform authentifiziert werden, die unter Linux ausgeführt wird, genauer gesagt SUSE. Dieses Szenario unterstützt auch die Einzelanmeldung an SAP HANA als
Berichterstellungsdatenbank.
Anmerkung:
Informationen über das Einrichten der SAP-HANA-Datenbank finden Sie im Serverinstallations- und
Aktualisierungshandbuch für SAP-HANA-Datenbank. Informationen über das Einrichten der
Datenzugriffskomponente für SAP HANA finden Sie im Datenzugriffshandbuch.
Übersicht über die Implementierung
Folgende Komponenten sind erforderlich, damit die Kerberos-Einzelanmeldung funktioniert.
Komponente
Domänen-Controller
Anforderung
Muss auf einem Rechner gehostet werden, auf dem Active Directory für die
Verwendung der Kerberos-Authentifizierung eingerichtet ist und ausgeführt wird.
Central Management
Server
Kerberos-V5-Client
Muss auf einem Rechner, auf dem SUSE Linux Enterprise 11 (SUSE) ausgeführt wird, installiert sein und ausgeführt werden.
Muss zusammen mit den erforderlichen Dienstprogrammen und Bibliotheken auf dem SUSE-Host installiert sein.
Anmerkung:
Verwenden Sie die neueste Version des Kerberos-V5-Clients. Fügen Sie die Ordner bin und lib zu den Umgebungsvariablen PATH und LD_LIBRA
RY_PATH hinzu.
LDAP-Authentifizie rungs-Plugin
Muss auf dem SUSE-Host aktiviert sein.
Kerberos-Anmeldekon figurationsdatei
Muss auf dem Rechner erstellt werden, auf dem der Webanwendungsserver gehostet wird.
2013-01-07
Authentifizierung
Workflow für die Implementierung
Folgende Aufgaben sind auszuführen, damit BI-Plattform-Benutzer unter Verwendung der
Kerberos-Authentifizierung über JDBC die Einzelanmeldung an SAP HANA durchführen können.
1.
Einrichten des AD-Hosts.
2.
Erstellen von Konten und Keytab-Dateien für den SUSE-Host und die BI-Plattform auf dem AD-Host.
3.
Installieren der Kerberos-Ressourcen auf dem SUSE-Host.
4.
Konfigurieren des SUSE-Hosts für die Kerberos-Authentifizierung.
5.
Konfigurieren der Kerberos-Authentifizierung im LDAP-Authentifizierungsplugin.
6.
Erstellen einer Kerberos-Anmeldekonfigurationsdatei für den Webanwendungshost..
8.3.3.4.1 Einrichten eines Domänencontrollers
Sie müssen möglicherweise eine vertrauenswürdige Beziehung zwischen dem SUSE-Host und dem
Domänencontroller einrichten. Befindet sich der SUSE-Host im Windows-Domänencontroller muss die vertrauenswürdige Beziehung nicht eingerichtet werden. Befinden sich die BI-Plattform-Implementierung und der Domänencontroller dagegen in verschiedenen Domänen, kann die Einrichtung einer vertrauenswürdigen Beziehung zwischen dem SUSE-Linux-Rechner und dem Domänencontroller erforderlich sein. Sie müssen folgende Schritte ausführen:
1.
Erstellen Sie ein Benutzerkonto für den SUSE-Rechner, auf dem die BI-Plattform ausgeführt wird.
2.
Erstellen Sie einen Host-Dienstprinzipalnamen (SPN).
Anmerkung:
Formatieren Sie den SPN nach den Windows-AD-Konventionen: host/hostname@DNS_REALM_NAME.
Verwenden Sie für /hostname einen vollqualifizierten Domänennamen in Kleinschreibung. Verwenden
Sie für DNS_REALM_NAME Großschreibung.
3.
Führen Sie den Keytab-Setup-Befehl ktpass von Kerberos aus, um den SPN dem Benutzerkonto zuzuordnen: c:\> ktpass -princ host/hostname@DNS_REALM_NAME-mapuser username -pass Password1 -crypto RC4-HMAC-NT out usernamebase.keytab
Führen Sie auf dem Rechner, auf dem der Domänencontroller gehostet wird, folgende Schritte aus:
1.
Erstellen Sie ein Benutzerkonto für den Dienst, auf dem die BI-Plattform ausgeführt wird.
2.
Klicken Sie auf der Seite "Benutzerkonten" mit der rechten Maustaste auf das neue Dienstkonto, und wählen Sie Eigenschaften > Delegation aus.
3.
Wählen Sie Benutzer bei Delegierungen aller Dienste vertrauen (nur Kerberos).
4.
Führen Sie den Keytab-Setup-Befehl ktpass von Kerberos aus, um ein SPN-Konto für das neue
Dienstkonto zu erstellen: c:\>ktpass -princ sianame/service_name@DNS_REALM_NAME -mapuser service_name -pass password -ptype
KRB5_NT_PRINCIPAL -crypto RC4-HMAC-NT -out sianame.keytab
Anmerkung:
Formatieren Sie den SPN nach den Windows-AD-Konventionen: sianame/dienstna
me
@DNS_REALM_NAME. Geben Sie dienstname in Kleinbuchstaben an, da die SUSE-Plattform den Namen andernfalls vielleicht nicht auflösen kann. Verwenden Sie für DNS_REALM_NAME
Großschreibung.
269 2013-01-07
Authentifizierung
270
Parameter
-princ
-out
-mapuser
-pass
-ptype
-crypto
Beschreibung
Angeben des Prinzipalnamens für die Kerberos-Authentifizierung.
Angeben des Namens der zu erzeugenden Kerberos-Keytab-Datei. Dieser sollte mit dem sianame übereinstimmen, der in -princ verwendet wurde.
Angeben des Namens des Benutzerkontos, dem der SPN zugeordnet ist. Der
Server Intelligence Agent wird auf diesem Konto ausgeführt.
Gibt das vom Dienstkonto verwendete Kennwort an.
Angeben des Prinzipaltyps:
-ptype KRB5_NT_PRINCIPAL
Angeben des für das Dienstkonto zu verwendenden Verschlüsselungstyps:
-crypto RC4-HMAC-NT
Sie haben die erforderlichen Keytab-Dateien für die vertrauenswürdige Beziehung zwischen dem
SUSE-Rechner und dem Domänencontroller generiert.
Sie müssen die Keytab-Datei(en) zum SUSE-Rechner übertragen und im Verzeichnis /etc speichern.
8.3.3.4.2 Einrichten des SUSE-Linux-Enterprise-11-Rechners
Für die Einrichtung von Kerberos auf dem SUSE-Linux-Rechner, auf dem die BI-Plattform ausgeführt wird, sind folgende Ressourcen erforderlich:
• Auf dem Domänencontroller erstellte Keytab-Dateien. Die für den BI-Plattform-Dienst erstellte
Keytab-Datei ist erforderlich. Die Keytab-Datei für den SUSE-Host ist besonders dann sinnvoll, wenn sich BI-Plattform-Host und Domänencontroller in verschiedenen Domänen befinden.
• Die neueste Kerberos-V5-Bibliothek (einschließlich Kerberos-Client) muss auf dem SUSE-Host installiert sein. Fügen Sie den Speicherort der Binärdateien zu den Umgebungsvariablen PATH und
LD_LIBRARY_PATH hinzu. Um zu überprüfen, ob der Kerberos-Client ordnungsgemäß installiert und konfiguriert wurde, stellen Sie sicher, dass folgende Dienstprogramme und Bibliotheken auf dem SUSE-Host vorhanden sind:
• kinit
• ktutil
• kdestroy
• klist
•
/lib64/libgssapi_krb5.so.2.2
•
/lib64/libkrb5.so.3.3
•
/lib/libkrb5support.so.0.1
•
/lib64/libk5crypto.so.3
•
/lib64/libcom_err.so.2
2013-01-07
Authentifizierung
Tipp:
Führen Sie rpm -qa | grep krb aus, um die Version der Bibliotheken zu überprüfen. Weitere
Informationen über den neuesten Kerberos-Client, Bibliotheken und die Unix-Host-Konfiguration finden Sie unter http://web.mit.edu/Kerberos/krb5-1.9/krb5-1.9.2/doc/krb5-install.html#Installing%20Ker beros%20V5 .
Wenn alle erforderlichen Ressourcen auf dem SUSE-Host verfügbar sind, folgen Sie den unten stehenden Anleitungen, um die Kerberos-Authentifizierung einzurichten.
Anmerkung:
Zur Ausführung dieser Schritte sind root-Privilegien erforderlich.
1.
Um die Keytab-Dateien zusammenzuführen, führen Sie folgenden Befehl aus:
> ktutil ktutil: rkt <susemachine>.keytab
ktutil: rkt <BI platform service>.keytab
ktutil: wkt /etc/krb5.keytab
ktutil:q
2.
Bearbeiten Sie die Datei /etc/kerb5.conf so, dass sie auf den Domänencontroller (auf der
Windows-Plattform) als Kerberos-Domänencontroller (KDC) verweist.
Verwenden Sie folgendes Beispiel:
[domain_realm]
.name.mycompany.corp = DOMAINNAME.COM
name.mycompany.corp = DOMAINNAME.COM
[libdefaults] forwardable = true default_realm = DOMAINNAME.COM
default_tkt_enctypes = rc4-hmac default_tgs_enctypes = rc4-hmac
[realms]
DOMAINNAME.COM = { kdc = machinename.domainname.com
}
Anmerkung:
Die Datei krb5.conf enthält Kerberos-Konfigurationsinformationen, z.B. Speicherorte der KDC und Server für die Kerberos-Bereiche, Kerberos-Anwendungen und Zuordnungen von Hostnamen zu Kerberos-Bereichen. Die Datei krb5.conf wird normalerweise im Verzeichnis /etc installiert.
3.
Fügen Sie den Domänencontroller zu /etc/hosts hinzu, damit der SUSE-Host den KDC lokalisieren kann.
4.
Führen Sie das Programm kinit über das Verzeichnis /usr/local/bin aus, um zu überprüfen, ob Kerberos ordnungsgemäß eingerichtet wurde. Überprüfen Sie, ob ein AD-Benutzerkonto sich am SUSE-Rechner anmelden kann.
Tipp:
Der KDC stellt ein Ticket Granting Ticket (TGT) aus, das im Cache angezeigt werden kann. Zeigen
Sie das TGT mithilfe des Programms klist an.
271 2013-01-07
Authentifizierung
272
Beispiel:
> kinit <AD user>
Password for <AD user>@<domain>: <AD user password>
> klist
Ticket cache: FILE:/tmp/krb5cc_0Default principal: <AD user>@<domain>
Valid starting Expires Service principal08/10/11 17:33:43 08/11/11 03:33:46 krbtgt/<domain>@<domain>renew until 08/11/11 17:33:43
Kerberos 4 ticket cache: /tmp/tkt0klist: You have no tickets cached
>klist -k
Keytab name: FILE:/etc/krb5.keytabKVNO Principal-3hdb/<FQDN>@<Domain>
Testen Sie die SPN außerdem mit kinit.
8.3.3.4.3 Konfigurieren der Kerberos-Authentifizierungsoptionen für LDAP
Bevor Sie die Kerberos-Authentifizierung für LDAP konfigurieren, aktivieren und konfigurieren Sie das
LDAP-Authentifizierungsplugin der BI-Plattform so, dass eine Verbindung mit dem AD-Verzeichnis hergestellt wird. Wenn Sie die LDAP-Authentifizierung einsetzen möchten, stellen Sie zuerst sicher, dass das entsprechende LDAP-Verzeichnis eingerichtet ist.
Anmerkung:
Beim Ausführen des "Assistenten für die LDAP-Konfiguration" müssen Sie den Microsoft Active
Directory Application Server angeben und die erforderlichen Konfigurationsdetails bereitstellen.
Nach Aktivierung der LDAP-Authentifizierung und Herstellung der Verbindung mit dem Microsoft Active
Directory Application Server wird der Bereich "Kerberos-Authentifizierung aktivieren" auf der Seite
"Eigenschaften der LDAP-Serverkonfiguration" angezeigt. Konfigurieren Sie in diesem Bereich die
Kerberos-Authentifizierung, die für die Einzelanmeldung an der SAP-HANA-Datenbank über eine auf
SUSE implementierte BI-Plattform erforderlich ist.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich Authentifizierung der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf LDAP.
Die Seite "Eigenschaften der LDAP-Serverkonfiguration" wird angezeigt, auf der Sie die
Verbindungsparameter oder -felder ändern können.
3.
Führen Sie folgende Schritte im Bereich "Kerberos-Authentifizierung aktivieren" aus, um die
Kerberos-Authentifizierung zu konfigurieren: a.
Klicken Sie auf Kerberos-Authentifizierung aktivieren.
b.
Klicken Sie auf Cachesicherheitskontext.
Anmerkung:
Die Aktivierung des Cachesicherheitskontexts ist insbesondere für die Einzelanmeldung an SAP
HANA erforderlich.
c.
Geben Sie den Dienstprinzipalnamen (SPN) für das BI-Plattform-Konto in "Dienstprinzipalname" an.
Das Format für die Angabe des SPN lautet sianame/dienst@DNS_REALM_NAME, wobei
2013-01-07
Authentifizierung
273
sianame dienst
Name des SIA
Name des Dienstkontos, mit dem die BI-Plattform ausgeführt wird
DNS_REALM_NA
ME
Der Domänenname des Domänencontrollers (Großschreibung erforderlich)
Tipp:
Beachten Sie, dass bei der Angabe des SPN, dass bei sianame/service die
Groß-/Kleinschreibung berücksichtigt werden muss.
d.
Geben Sie unter "Standarddomäne" die Domäne für den Domänencontroller an.
e.
Geben Sie userPrincipalName unter Benutzerprinzipalname an.
Mithilfe dieses Werts stellt die LDAP-Authentifizierungsanwendung Benutzer-ID-Werte bereit, die von Kerberos benötigt werden. Der angegebene Wert muss mit dem bei der Erstellung der
Keytab-Dateien bereitgestellten übereinstimmen.
4.
Klicken Sie auf Aktualisieren, um die Änderungen zu senden und zu speichern.
Sie haben die Kerberos-Authentifizierungsoptionen so konfiguriert, dass sie auf Benutzerkonten im
AD-Verzeichnis verweisen.
Sie müssen eine Kerberos-Anmeldekonfigurationsdatei, bscLogin.conf, erstellen, um die
Kerberos-Anmeldung und -Einzelanmeldung zu aktivieren.
Verwandte Themen
•
Konfigurieren der LDAP-Authentifizierung
8.3.3.4.4 Erstellen von Konfigurationsdateien für die Kerberos-Anmeldung
Zur Aktivierung der Kerberos-Anmeldung mit Einzelanmeldung müssen Sie eine
Anmeldekonfigurationsdatei auf dem Rechner hinzufügen, der den Webanwendungsserver der
BI-Plattform hostet.
1.
Erstellen Sie eine Datei namens bscLogin.conf, und speichern Sie sie im Verzeichnis /etc.
Anmerkung:
Sie können diese Datei auch an einem anderen Speicherort ablegen. Dieser Speicherort muss dann jedoch in den Java-Optionen angegeben werden. Es empfiehlt sich, die Datei bscLogin.conf
und die keytab-Datei von Kerberos im gleichen Verzeichnis zu speichern. In einer verteilten
Implementierung muss die Datei bscLogin.conf für jeden Rechner hinzugefügt werden, der einen
Webanwendungsserver hostet.
2.
Fügen Sie der Anmeldekonfigurationsdatei bscLogin.conf folgenden Code hinzu: com.businessobjects.security.jgss.initiate { com.sun.security.auth.module.Krb5LoginModule required;
}; com.businessobjects.security.jgss.accept { com.sun.security.auth.module.Krb5LoginModule required storeKey=true useKeyTab=true
2013-01-07
Authentifizierung keyTab="/etc/krb5.keytab" principal="principal name";
};
Anmerkung:
Der folgende Abschnitt wird speziell für die Einzelanmeldung benötigt: com.businessobjects.security.jgss.accept { com.sun.security.auth.module.Krb5LoginModule required storeKey=true useKeyTab=true keyTab="/etc/krb5.keytab" principal="principal name";
};
3.
Speichern und schließen Sie die Datei.
8.3.3.5 Fehlerbehebung für neue LDAP-Konten
• Wenn Sie ein neues LDAP-Benutzerkonto erstellen und das Konto keinem Gruppenkonto angehört, das der BI-Plattform zugeordnet ist, ordnen Sie die Gruppe entweder zu oder fügen das neue
LDAP-Benutzerkonto einer Gruppe hinzu, die dem System bereits zugeordnet ist.
• Wenn Sie ein neues LDAP-Benutzerkonto erstellen und das Konto einem Gruppenkonto angehört, das der BI-Plattform zugeordnet ist, aktualisieren Sie die Benutzerliste.
Verwandte Themen
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Konfigurieren der LDAP-Authentifizierung
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8.4 Windows AD-Authentifizierung
8.4.1 Verwenden der Windows AD-Authentifizierung
274
8.4.1.1 Windows AD unterstützt Anforderungen und die Erstkonfiguration
2013-01-07
Authentifizierung
In diesem Abschnitt wird der Prozess der Konfiguration der AD-Authentifizierung (Windows Active
Directory) für die BI-Plattform erläutert. Es werden alle erforderlichen durchgängigen Workflows sowie die Validierungstests und vorab durchzuführende Überprüfungen beschrieben.
Voraussetzungen für die Unterstützung
Damit die AD-Authentifizierung auf der BI-Plattform möglich ist, sind die folgenden Voraussetzungen zu berücksichtigen.
• Der CMS muss immer auf einer unterstützten Windows-Plattform installiert werden.
• Obwohl es sich bei Windows 2003 und 2008 um unterstützte Plattformen sowohl für die Kerberosals auch für die NTLM-Authentifizierung handelt, verwenden bestimmte BI-Plattform-Anwendungen unter Umständen nur bestimmte Authentifizierungsmethoden. Beispielsweise unterstützen
Anwendungen wie BI-Launchpad und die Central Management Console nur Kerberos.
Empfohlener Workflow für die AD-Einrichtung
Um die manuelle AD-Authentifizierung mit der BI-Plattform anfänglich einzurichten, gehen Sie gemäß des folgenden Workflows vor:
1.
Richten Sie den Domänencontroller ein.
2.
Konfigurieren Sie die AD-Authentifizierung in der CMC.
3.
Konfigurieren Sie das AD-Benutzerkonto auf dem Server Intelligence Agent (SIA).
4.
Konfigurieren Sie den Webanwendungsserver für die AD-Authentifizierung mit Kerberos.
Anmerkung:
Verwenden Sie diesen Workflow ungeachtet dessen, ob Sie die Einzelanmeldung (SSO) benötigen.
Der in den folgenden Abschnitten beschriebene Workflow ermöglicht Ihnen zunächst die manuelle
Anmeldung an der BI-Plattform (mithilfe eines AD-Benutzernamens und -Kennworts). Nach der erfolgreichen Konfiguration der manuellen AD-Authentifizierung werden Sie in einem Abschnitt Schritt für Schritt durch die Einrichtung von SSO für die AD-Authentifizierung geführt.
8.4.2 Vorbereiten des Domänencontrollers
275
8.4.2.1 Einrichten eines Dienstkontos für die AD-Authentifizierung mit Kerberos
Um die BI-Plattform für die Windows-AD-Authentifizierung (Kerberos-Authentifizierung) zu konfigurieren, benötigen Sie ein Dienstkonto. Sie können entweder ein neues Domänenkonto erstellen oder ein vorhandenes verwenden. Das Dienstkonto wird zur Ausführung der BI-Plattform-Server verwendet.
Nach Einrichtung des Kontos richten Sie einen SPN für das Konto ein. Mithilfe dieses SPN werden
AD-Benutzergruppen in die BI-Plattform importiert.
2013-01-07
Authentifizierung
Anmerkung:
Wenn Sie AD mit SSO verwenden möchten, müssen Sie später zur Einrichtung des Dienstkontos zurückkehren, um dem Konto entsprechende Rechte zu gewähren und dieses für die eingeschränkte
Delegierung zu konfigurieren.
8.4.2.1.1 Einrichten eines Dienstkontos in einer Windows-2003- oder Windows-2008-Domäne
Zur erfolgreichen Aktivierung der Windows AD-Authentifizierung mit dem Kerberos-Protokoll muss ein neues Dienstkonto eingerichtet werden. Dieses Dienstkonto wird primär dazu verwendet, Benutzern in einer bestimmten AD-Gruppe die Anmeldung an BI-Launchpad zu ermöglichen. Die folgende Aufgabe wird auf dem Rechner mit dem AD-Domänencontroller ausgeführt.
1.
Erstellen Sie ein neues Dienstkonto mit Kennwort auf dem primären Domänencontroller.
2.
Fügen Sie mit dem Befehl setspn -a die Dienstprinzipalnamen (Service Principal Names, SPNs) dem Dienstkonto hinzu, das Sie in Schritt 1 erstellt haben. Geben Sie die Dienstprinzipalnamen
(SPNs) für das Dienstkonto sowie den Server, den voll qualifizierten Domänenserver und die
IP-Adresse für den Rechner an, auf dem BI-Launchpad implementiert ist.
Beispiel: setspn –a BICMS/service_account_name.domain.com serviceaccountname setspn -a HTTP/servername servicename setspn -a HTTP/servername.domain.com servicename setspn -a HTTP/<ip address of server> servicename
BICMS ist der Name des Rechners, auf dem der SIA ausgeführt wird, servername ist der Name des Servers, auf dem BI-Launchpad implementiert ist, und servernamedomain ist der voll qualifizierte Domänenname.
3.
Führen Sie setspn -1 servicename aus, um zu prüfen, ob die Dienstprinzipalnamen zum
Dienstkonto hinzugefügt wurden.
Die Ausgabe des Befehls sollte alle registrierten SPNs umfassen, wie unten gezeigt:
Registered ServicePrincipalNames for
CN=bo.service,OU=boe,OU=BIP,OU=PG,DC=DOMAIN,DC=com:
HTTP/<ip address of server>
HTTP/servername.DOMAIN.com
HTTP/servername
servername/servicenameDOMAIN.com
Im Folgenden eine Beispielausgabe:
C:\Users\Admin>setspn -L bossosvcacct
Registered ServicePrincipalNames for
CN=bossosvcacct,OU=svcaccts,DC=domain,DC=com:
BICMS/bossosvcacct.domain.com
HTTP/Tomcat6 HTTP/Tomcat6.domain.com
HTTP/Load_Balancer.domain.com
Nach der Erstellung muss das Dienstkonto mit Rechten ausgestattet und zur lokalen Administratorgruppe des Servers hinzugefügt werden. Mit dem SPN werden im nächsten Abschnitt AD-Gruppen importiert.
8.4.3 Konfigurieren der AD-Authentifizierung in der CMC
276 2013-01-07
Authentifizierung
277
8.4.3.1 Sicherheits-Plugin für Windows AD
Mit dem Windows-AD-Sicherheits-Plugin können Sie der BI-Plattform Benutzerkonten und -gruppen aus der AD-Benutzerdatenbank (Version 2003 und 2008) zuordnen. Außerdem kann das System mithilfe dieses Plugins alle Anmeldeanforderungen überprüfen, für die die Windows AD-Authentifizierung festgelegt wurde. Bevor der Central Management Server (CMS) eine aktive Sitzung gewährt, werden
Benutzer in der AD-Benutzerdatenbank authentifiziert, und ihre Zugehörigkeit zu einer zugeordneten
AD-Gruppe wird überprüft. Sie können mit dem Plugin Aktualisierungen für die importierten AD-Gruppen konfigurieren.
Mit dem Windows AD-Sicherheits-Plugin können Sie Folgendes konfigurieren:
• Windows AD-Authentifizierung mit Kerberos
• Windows AD-Authentifizierung mit NTLM
• Windows AD-Authentifizierung mit SiteMinder für die Einzelanmeldung
Das AD-Sicherheits-Plugin ist kompatibel mit AD-2003- und AD-2008-Domänen, die im systemeigenen oder im gemischten Modus betrieben werden.
Nach der Zuordnung der AD-Benutzer und -Gruppen können diese auf BI-Plattform-Clienttools über die Windows-AD-Authentifizierung zugreifen.
• Die Windows AD-Authentifizierung funktioniert nur, wenn der CMS unter Windows ausgeführt wird.
Damit die Einzelanmeldung bei einer Datenbank funktioniert, müssen die Reporting-Server ebenfalls unter Windows ausgeführt werden. Ansonsten können alle anderen Server und Dienste auf sämtlichen
Plattformen ausgeführt werden, die von der BI-Plattform unterstützt werden.
• Das Windows-AD-Plugin für die BI-Plattform unterstützt Domänen innerhalb mehrerer
Gesamtstrukturen.
8.4.3.2 So ordnen Sie AD-Anwender und -Gruppen zu
Bevor Sie AD-Benutzergruppen in die BI-Plattform importieren können, müssen folgende
Voraussetzungen erfüllt sein:
• Ein Dienstkonto wurde auf dem Domänencontroller für die BI-Plattform erstellt. Das Konto wird zur
Ausführung der BI-Plattform-Server verwendet.
Anmerkung:
Um die AD-Authentifizierung mit Vintela-Einzelanmeldung (SSO) zu aktivieren, stellen Sie einen speziell für diesen Zweck konfigurierten SPN bereit. Mit den nachfolgenden Schritten wird die manuelle AD-Authentifizierung für die BI-Plattform konfiguriert. Nach Konfiguration der manuellen
2013-01-07
Authentifizierung
AD-Authentifizierung finden Sie im Abschnitt Einrichten der Einzelanmeldung in diesem Kapitel
Einzelheiten zum Hinzufügen von SSO zur AD-Authentifizierungskonfiguration.
• Sie haben sich vergewissert, dass der SPN mit dem Namen des Rechners, auf dem der SIA ausgeführt wird, dem Dienstkonto hinzugefügt wurde.
Schritt 1 bis 11 unten sind obligatorisch zum Importieren von AD-Gruppen in die BI-Plattform.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Authentifizierung" der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf Windows AD.
3.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Windows Active Directory (AD) aktivieren.
4.
Klicken Sie im Bereich "Eigenschaften der AD-Konfiguration" auf den Link neben
AD-Verwaltungsname.
Anmerkung:
Wenn das Windows-AD-Plugin nicht konfiguriert wurde, werden anstelle des Links Anführungszeichen angezeigt. Nach dem Speichern der Konfiguration ist der Link mit AD-Verwaltungsnamen aufgefüllt.
5.
Geben Sie Namen und Kennwort eines aktivierten Domänenbenutzerkontos ein.
Bei den Anmeldedaten für die Verwaltung können die folgenden Formate verwendet werden:
• NT-Name (Domänenname\Benutzername)
• UPN (Benutzer@DNS_Domänenname)
Die BI-Plattform verwendet dieses Konto, um Informationen aus AD abzufragen. Es werden keine
Inhalte in AD geändert, dort hinzugefügt oder daraus gelöscht. Die Informationen werden nur gelesen, sodass nur eine entsprechende Leseberechtigung erforderlich ist.
Anmerkung:
Die AD-Authentifizierung wird abgebrochen, wenn das zum Lesen des AD-Verzeichnisses verwendete
Konto ungültig wird (beispielsweise bei Änderung oder Ablauf des Kontokennworts bzw. Deaktivierung des Kontos).
6.
Geben Sie die AD-Domäne in das Feld Standard-AD-Domäne ein.
Die Domäne wird als VOLLSTÄNDIGER DOMÄNENNAME in GROSSBUCHSTABEN oder als untergeordneter Domänennamen angegeben, über den sich die meisten Benutzer an der BI-Plattform anmelden. Er sollte mit der Standarddomäne übereinstimmen, die in den
Kerberos-Konfigurationsdateien, die zur Konfiguration des Anwendungsservers verwendet werden, angegeben ist. Sie können Gruppen aus der Standarddomäne zuordnen, ohne das Präfix des
Domänennamens anzugeben. Wenn der Standard-AD-Domänenname eingegeben wird, müssen
Benutzer aus der Standarddomäne den AD-Domänennamen nicht mehr angeben, wenn sie sich
über die AD-Authentifizierung an der BI-Plattform anmelden.
7.
Geben Sie im Bereich "Zugeordnete AD-Mitgliedsgruppen" die AD-Domäne\-Gruppe unter
Verwendung eines der folgenden Formate in das Feld AD-Gruppe hinzufügen (Domäne\Gruppe) ein:
• Security Account Manager-Kontoname (SAM), der auch als NT-Name bezeichnet wird (Domä nenname\Gruppenname
)
• DN (cn=Gruppenname, ......, dc=Domänenname, dc=com)
278 2013-01-07
Authentifizierung
279
Anmerkung:
Wenn Sie eine lokale Gruppe zuordnen möchten, verwenden Sie dafür nur das NT-Namensformat:
\\Servername\Gruppenname
. AD unterstützt lokale Benutzer nicht. Lokale Benutzer, die zu einer zugeordneten lokalen Gruppe gehören, werden nicht der BI-Plattform zugeordnet. Daher können diese nicht auf das System zugreifen.
Tipp:
Bei der manuellen Anmeldung an BI-Launchpad müssen Benutzer anderer Domänen den
Domänennamen in Großbuchstaben an ihren Benutzernamen anhängen. Beispielsweise ist
CHILD.PARENTDOMAIN.COM
die Domäne in [email protected]
8.
Klicken Sie auf Hinzufügen.
Die Gruppe wird der Liste unter "Zugeordnete AD-Mitgliedsgruppen" hinzugefügt.
9.
Geben Sie in das Feld Dienstprinzipalname den SPN ein, der dem Dienstkonto zugeordnet ist, das Sie zur Ausführung von BI-Plattform-Servern erstellt haben.
Anmerkung:
Sie müssen den SPN für das Dienstkonto angeben, das den SIA ausführt. Beispiel: BICMS/bos sosvcacct.domain.com
.
10.
Klicken Sie auf Aktualisieren.
Vorsicht:
Fahren Sie nicht fort, wenn Benutzer und/oder Gruppen nicht korrekt zugeordnet wurden.
Informationen zur Lösung bestimmter Probleme bei der Zuordnung von AD-Gruppen finden Sie im
SAP-Hinweis 1631734.
Anmerkung:
Wenn Sie AD-Gruppenkonten erfolgreich zugeordnet haben und keine AD-Authentifizierungsoptionen oder AD-Gruppenaktualisierungen konfigurieren möchten, können Sie mit den Schritten 12 bis 19 fortfahren. Sie können diese optionalen Einstellungen konfigurieren, nachdem Sie die manuelle
AD-Kerberos-Authentifizierung erfolgreich eingerichtet haben.
11.
Wenn für die Konfiguration SSO bei einer Datenbank erforderlich ist, wählen Sie
Cachesicherheitskontext aus.
Anmerkung:
Handelt es sich hierbei um die erste Konfiguration der AD-Authentifizierung, empfiehlt es sich, zuerst die manuelle AD-Authentifizierung erfolgreich einzurichten, bevor Sie die zusätzliche Konfiguration angehen, die für SSO erforderlich ist.
12.
Wählen Sie Einzelanmeldung für ausgewählten Authentifizierungsmodus aktivieren aus, wenn
SSO für die Konfiguration der AD-Authentifizierung erforderlich ist.
13.
Wählen Sie im Bereich "Synchronisierung der Anmeldedaten" eine Option aus, um die
Datenquellenanmeldedaten des AD-Benutzers zum Zeitpunkt der Anmeldung zu aktivieren und zu aktualisieren.
Mit dieser Option wird die Datenquelle mit den aktuellen Anmeldedaten des Benutzers synchronisiert, sodass Berichte mit zeitgesteuerter Verarbeitung ausgeführt werden können, wenn der Benutzer nicht an der BI-Plattform angemeldet und Kerberos-SSO nicht verfügbar ist.
2013-01-07
Authentifizierung
280
14.
Geben Sie im Bereich "Optionen für AD-Aliase" an, wie neue Aliase der BI-Plattform hinzugefügt und auf dieser aktualisiert werden.
a.
Wählen Sie im Bereich "Optionen für neuen Alias" eine Option für die Zuordnung neuer Aliase zu Enterprise-Konten aus:
•
Jeden neuen AD-Alias einem vorhandenen Benutzerkonto mit demselben Namen zuweisen
Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie wissen, dass einige Benutzer über ein bereits vorhandenes Enterprise-Konto mit demselben Namen verfügen, d.h. vorhandenen Benutzern werden AD-Aliase zugewiesen (die automatische Generierung von Aliasen ist aktiviert).
Benutzer ohne Enterprise-Konto oder mit unterschiedlichen Namen für das Enterprise- und das AD-Konto werden als neue Benutzer hinzugefügt.
•
Neues Benutzerkonto für jeden neuen AD-Alias erstellen
Verwenden Sie diese Option, wenn Sie für jeden Benutzer ein neues Konto erstellen möchten.
b.
Wählen Sie im Bereich "Aktualisierungsoptionen für Aliase" eine Option für die Verwaltung von
Aliasaktualisierungen für Enterprise-Konten aus:
•
Neue Aliase bei der Aliasaktualisierung erstellen
Wählen Sie diese Option aus, um für jeden AD-Benutzer, der der BI-Plattform zugeordnet wurde, automatisch einen neuen Alias zu erstellen. Neue AD-Konten werden für Benutzer ohne BI-Plattform-Konten bzw. für alle Benutzer hinzugefügt, wenn Sie die Option Neues
Benutzerkonto für jeden neuen AD-Alias erstellen ausgewählt und auf Aktualisieren geklickt haben.
•
Neue Aliase nur bei der Benutzeranmeldung erstellen
Wählen Sie diese Option aus, wenn das zuzuordnende AD-Verzeichnis viele Benutzer umfasst, jedoch nur wenige davon die BI-Plattform verwenden werden. Die Plattform erstellt nicht automatisch Aliase und Enterprise-Konten für alle Benutzer. Vielmehr werden Aliase (und gegebenenfalls Konten) nur für Benutzer erstellt, die sich an der BI-Plattform anmelden.
c.
Wählen Sie im Bereich "Optionen für neue Benutzer" eine Option zum Erstellen neuer Benutzer aus:
•
Neue Benutzer werden als vordefinierte Benutzer erstellt
Neue Benutzerkonten werden für die Verwendung von Namenslizenzen konfiguriert.
Namenslizenzen sind mit bestimmten Benutzern verbunden und ermöglichen den Zugriff auf die BI-Plattform auf der Grundlage von Benutzername und Kennwort. Dieser Lizenztyp ermöglicht Namenslizenzbenutzern den Zugriff auf das System, unabhängig von der Anzahl der derzeit verbundenen Benutzer. Für jedes mit dieser Option erstellte Benutzerkonto muss eine Namenslizenz verfügbar sein.
•
Neue Benutzer werden als gleichzeitige Benutzer erstellt
Neue Benutzerkonten werden für die Verwendung von Zugriffslizenzen konfiguriert.
Zugriffslizenzen geben die Anzahl der Personen an, die gleichzeitig mit der BI-Plattform verbunden sein können. Dieser Lizenztyp ist sehr flexibel, da mit einer geringen Anzahl von
Zugriffslizenzen viele Benutzer unterstützt werden können. Je nach Häufigkeit und Dauer des
Zugriffs auf das System können 100 Zugriffslizenzen beispielsweise 250, 500 oder auch
700 Benutzer unterstützen.
2013-01-07
Authentifizierung
281
15.
Klicken Sie auf Zeitgesteuert verarbeiten, um zu konfigurieren, wie AD-Aliasaktualisierungen zeitgesteuert verarbeitet werden.
a.
Wählen Sie im Dialogfeld "Zeitgesteuerte Verarbeitung" ein Wiederholungsintervall aus der Liste
Objekt ausführen aus.
b.
Legen Sie andere Optionen und Parameter der zeitgesteuerten Verarbeitung nach Bedarf fest.
c.
Klicken Sie auf Zeitgesteuert verarbeiten.
Bei der Aliasaktualisierung werden auch die Gruppeninformationen aktualisiert.
16.
Legen Sie im Bereich "Optionen für die Attributbindung" die Attributbindungspriorität für das AD-Plugin fest: a.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Vollständigen Namen, E-Mail-Adresse und andere Attribute
importieren.
Die in AD-Konten verwendeten vollständigen Namen und Beschreibungen werden importiert und mit Benutzerobjekten in der BI-Plattform gespeichert.
b.
Geben Sie eine Option für Priorität der AD-Attributbindung im Verhältnis zu anderen
Attributbindungen festlegen an.
Wenn die Option auf 1 festgelegt ist, haben AD-Attribute immer dann Vorrang, wenn AD-Plugins und andere Plugins (LDAP und SAP) aktiviert sind. Wenn die Option auf 3 festgelegt ist, haben
Attribute von anderen aktivierten Plugins Priorität.
17.
Konfigurieren Sie im Bereich "AD-Gruppenoptionen " AD-Gruppenaktualisierungen: a.
Klicken Sie auf Zeitgesteuert verarbeiten.
Das Dialogfeld "Zeitgesteuerte Verarbeitung" wird angezeigt.
b.
Wählen Sie ein Wiederholungsintervall aus der Liste Objekt ausführen aus.
c.
Legen Sie andere Optionen und Parameter der zeitgesteuerten Verarbeitung nach Bedarf fest.
d.
Klicken Sie auf Zeitgesteuert verarbeiten.
Das System führt die zeitgesteuerte Verarbeitung der Aktualisierung gemäß den von Ihnen angegebenen Zeitsteuerungsinformationen aus. Die nächste zeitgesteuerte Aktualisierung für die
AD-Gruppenkonten wird unter "AD-Gruppenoptionen" angezeigt.
18.
Wählen Sie im Bereich "AD-Aktualisierung auf Abruf" eine der folgenden Optionen aus:
•
AD-Gruppen jetzt aktualisieren
Wählen Sie diese Option aus, wenn beim Klicken auf Aktualisieren mit der Aktualisierung aller zeitgesteuerter AD-Gruppen begonnen werden soll. Die nächste zeitgesteuerte
AD-Gruppenaktualisierung ist unter "AD-Gruppenoptionen" aufgeführt.
•
AD-Gruppen und -Aliase jetzt aktualisieren
Wählen Sie diese Option aus, wenn beim Klicken auf Aktualisieren mit der Aktualisierung aller zeitgesteuerter AD-Gruppen und -Benutzeraliase begonnen werden soll. Die nächsten zeitgesteuerten Aktualisierungen sind unter "AD-Gruppenoptionen" und "Optionen für AD-Aliase" aufgeführt.
•
AD-Gruppen und -Aliase jetzt nicht aktualisieren
Beim Klicken auf Aktualisieren werden keine AD-Gruppen oder -Benutzeraliase aktualisiert.
19.
Klicken Sie auf Aktualisieren und dann auf OK.
2013-01-07
Authentifizierung
Um zu überprüfen, ob AD-Benutzerkonten tatsächlich importiert wurden, navigieren Sie zu CMC >
Benutzer und Gruppen > Gruppenhierarchie und wählen die zugeordnete AD-Gruppe aus, um
Benutzer in dieser Gruppe anzuzeigen. Die aktuellen und verschachtelten Benutzer in der AD-Gruppe werden angezeigt.
Verwandte Themen
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Erstellen von Kerberos-Konfigurationsdateien
8.4.3.3 Zeitgesteuerte Aktualisierungen für Windows AD-Gruppen
Mit der BI-Plattform können Administratoren Aktualisierungen für AD-Gruppen und -Benutzeraliase zeitlich steuern. Diese Funktion ist für die AD-Authentifizierung mit Kerberos oder NTLM verfügbar.
Über die CMC können Sie auch Uhrzeit und Datum der letzten Aktualisierung anzeigen lassen.
Anmerkung:
Damit die AD-Authentifizierung auf der BI-Plattform funktioniert, müssen Sie festlegen, wie
Aktualisierungen zeitgesteuert für die AD-Gruppen und -Aliase verarbeitet werden sollen.
Bei der zeitgesteuerten Verarbeitung einer Aktualisierung stehen Ihnen die Wiederholungsmuster in der folgenden Tabelle zur Verfügung:
Wiederholungsmuster
Stündlich
Täglich
Wöchentlich
Monatlich
Am n-ten Tag des Monats
Beschreibung
Die Aktualisierung wird stündlich ausgeführt. Sie legen die Startzeit sowie Anfangs- und Enddatum für das Objekt fest.
Die Aktualisierung wird täglich oder alle n angegebenen Tage ausgeführt. Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangs- und
Enddatum für das Objekt festlegen.
Die Aktualisierung wird wöchentlich ausgeführt. Es kann einmal die Woche oder mehrmals wöchentlich ausgeführt werden. Sie können festlegen, an welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit das
Objekt ausgeführt wird, und das Anfangs- und Enddatum der
Ausführung bestimmen.
Die Aktualisierung wird einmal monatlich oder alle n Monate ausgeführt. Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangs- und
Enddatum für das Objekt festlegen.
Die Aktualisierung wird an einem bestimmten Tag des Monats ausgeführt. Sie können festlegen, an welchem Tag des Monats und zu welcher Uhrzeit die Aktualisierung ausgeführt wird, sowie
Anfangs- und Enddatum der Ausführung bestimmen.
282 2013-01-07
Authentifizierung
Wiederholungsmuster
Am ersten Montag des Monats
Am letzten Tag des Monats
Am x-ten Tag der n-ten Woche des Monats
Kalender
Beschreibung
Die Aktualisierung wird jeden Monat am ersten Montag ausgeführt.
Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangs- und Enddatum festlegen.
Die Aktualisierung wird am letzten Tag jedes Monats ausgeführt.
Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangs- und Enddatum festlegen.
Die Aktualisierung wird an einem bestimmten Tag einer bestimmten Woche im Monat ausgeführt. Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangs- und Enddatum festlegen.
Die Aktualisierung wird zu den Terminen ausgeführt, die in einem zuvor erstellten Kalender festgelegt wurden.
Zeitgesteuerte Verarbeitung von AD-Gruppenaktualisierungen
Die BI-Plattform ruft Benutzer- und Gruppeninformationen aus AD ab. Um die Menge der an AD gesendeten Abfragen zu minimieren, werden die Informationen über Gruppen, ihre Beziehung zueinander sowie deren Benutzermitgliedschaft vom AD-Plugin zwischengespeichert. Die Aktualisierung wird nicht ausgeführt, wenn kein bestimmter Zeitplan definiert wurde.
Über die CMC müssen Sie ein Wiederholungsintervall für die Regenerierung der Gruppenaktualisierung konfigurieren. Dies sollte zeitgesteuert verarbeitet werden, um die Häufigkeit der Änderungen der
Gruppenzugehörigkeitsinformationen widerzuspiegeln.
Zeitgesteuerte Verarbeitung der Aktualisierung von AD-Benutzeraliasen
Benutzerobjekte können mit einem Alias für ein AD-Konto versehen werden, damit sich Benutzern mit ihren AD-Anmeldedaten an der BI-Plattform anmelden können. Aktualisierungen von AD-Konten werden
über das AD-Plugin an die BI-Plattform propagiert. In AD erstellte, gelöschte oder deaktivierte Konten werden entsprechend in der BI-Plattform erstellt, gelöscht oder deaktiviert.
Wenn Sie keine Aktualisierungen von AD-Aliasen planen, werden Aktualisierungen nur in folgenden
Fällen ausgeführt:
• Sobald sich ein Benutzer anmeldet, wird der AD-Alias aktualisiert.
• Der Administrator wählt die Option AD-Gruppen und -Aliase jetzt aktualisieren im Bereich
AD-Aktualisierung auf Abruf der CMC aus.
Anmerkung:
Im Benutzeralias werden keine AD-Kennwörter gespeichert.
8.4.4 Konfigurieren des BI-Plattform-Diensts zur Ausführung des SIA
283 2013-01-07
Authentifizierung
8.4.4.1 Ausführen des SIA unter dem Dienstkonto der BI-Plattform
Zur Unterstützung der AD-Kerberos-Authentifizierung für die BI-Plattform muss dem Dienstkonto das
Recht gewährt werden, als Teil des Betriebssystems zu fungieren. Dies ist auf jedem Rechner erforderlich, auf dem ein Server Intelligence Agent (SIA) mit dem Central Management Server (CMS) ausgeführt wird.
Um dem Dienstkonto die Ausführung/das Starten des SIA zu ermöglichen, müssen bestimmte
Betriebssystemeinstellungen konfiguriert werden, die in diesem Abschnitt beschrieben werden.
Anmerkung:
Wenn für die Datenbank die Einzelanmeldung erforderlich ist, muss der SIA folgende Server einschließen:
• Crystal Reports Processing Server
• Report Application Server
• Web Intelligence Processing Server
284
8.4.4.2 Konfigurieren des SIA zur Ausführung unter dem Dienstkonto
Vor Konfiguration des SIA-Kontos zur Ausführung unter dem Dienstkonto der BI-Plattform müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
• Ein Dienstkonto wurde auf dem Domänencontroller für die BI-Plattform erstellt.
• Sie haben sich vergewissert, dass die erforderlichen Dienstprinzipalnamen (Service Principal Names,
SPNs) dem Dienstkonto hinzugefügt wurden.
• AD-Benutzergruppen wurden der BI-Plattform erfolgreich zugeordnet.
Führen Sie folgende Schritte für jeden Server Intelligence Agent (SIA) aus, der Dienste ausführt, die vom Dienstkonto verwendet werden.
1.
Um den CCM zu starten, wählen Sie Programme > SAP BusinessObjects Business Intelligence 4
> SAP BusinessObjects Business Intelligence > Central Configuration Manager aus.
Die CCM-Startseite wird geöffnet.
2.
Klicken Sie im CCM mit der rechten Maustaste auf den Server Intelligence Agent (SIA), und wählen
Sie Stop.
Anmerkung:
Beim Stoppen des SIA werden auch alle vom SIA verwalteten Dienste gestoppt.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den SIA, und wählen Sie Eigenschaften.
4.
Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Systemkonto.
2013-01-07
Authentifizierung
5.
Geben Sie die Dienstkonto-Anmeldedaten (DOMÄNENNAME\Dienstname) ein, und klicken Sie auf
OK.
Dem Dienstkonto müssen folgende Rechte auf dem Rechner, der den SIA ausführt, gewährt werden:
• Dem Konto muss insbesondere das Recht “Einsetzen als Teil des Betriebssystems” zugewiesen sein.
• Dem Konto muss insbesondere das Recht “Anmelden als Dienst” zugewiesen sein.
• Volle Kontrollrechte für den Ordner, in dem die BI-Plattform installiert ist.
• Volle Kontrollrechte für “ HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\SAP BusinessObjects” in der
Systemregistrierung.
6.
Klicken Sie auf Start > Systemsteuerung > Verwaltung > Lokale Sicherheitsrichtlinie.
7.
Erweitern Sie Lokale Richtlinien, und klicken Sie auf Zuweisen von Benutzerrechten.
8.
Doppelklicken Sie auf Als Teil des Betriebssystems handeln.
9.
Klicken Sie auf Hinzufügen, geben Sie den Namen des erstellten Dienstkontos ein, und klicken Sie auf OK.
10.
Wiederholen Sie die oben aufgeführten Schritte auf jedem Rechner, auf dem ein BI-Plattform-Server ausgeführt wird.
Anmerkung:
Es ist wichtig, dass das effektive Recht zum Schluss aktiviert ist, nachdem die Option Als Teil des
Betriebssystems handeln ausgewählt wurde. Normalerweise muss der Server zu diesem Zweck neu gestartet werden. Falls diese Option nach dem Neustart des Servers immer noch nicht aktiviert ist, werden Ihre Einstellungen der lokalen Richtlinie mit den Einstellungen der Domänenrichtlinie
überschrieben.
11.
Starten Sie den SIA neu.
12.
Wiederholen Sie gegebenenfalls die Schritte 1 bis 5 für jeden SIA, auf dem ein zu konfigurierender
Dienst ausgeführt wird.
Sie müssten nun in der Lage sein, sich am CCM mithilfe der AD-Anmeldedaten anzumelden.
8.4.4.3 Testen von AD-Anmeldedaten im CCM
Damit Sie diese Aufgabe ausführen können, muss der BI-Plattform eine AD-Benutzergruppe erfolgreich zugeordnet worden sein.
1.
Öffnen Sie den CCM, und klicken Sie auf das Symbol Server verwalten.
2.
Stellen Sie sicher, dass die im Feld ""System"" angezeigten Informationen richtig sind.
3.
Wählen Sie aus der Liste "Authentifizierungsoptionen" die Option Windows AD aus.
Ein Anmeldungsdialogfeld wird geöffnet.
4.
Melden Sie sich mit einem vorhandenen AD-Konto aus der AD-Gruppe an, die Sie der BI-Plattform zugeordnet haben.
285 2013-01-07
Authentifizierung
Anmerkung:
Wenn Sie ein AD-Konto verwenden, das sich nicht in der Standarddomäne befindet, melden Sie sich als Domäne\Benutzername an.
Sie dürften keine Fehlermeldungen erhalten. Die Anmeldung über den CCM mithilfe eines zugeordneten
AD-Kontos muss möglich sein, bevor Sie mit dem nächsten Abschnitt weitermachen.
Tipp:
Wenn Sie eine Fehlermeldung erhalten, navigieren Sie zu CMC > Authentifizierung > Windows AD.
Ändern Sie unter "Authentifizierungsoptionen"Kerberos-Authentifizierung verwenden in
NTLM-Authentifizierung verwenden und klicken auf Aktualisieren. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 4 oben. Falls dies funktioniert, gibt es ein Problem mit Ihrer Kerberos-Konfiguration.
8.4.5 Konfigurieren des Webanwendungsservers für die AD-Authentifizierung
286
8.4.5.1 Vorbereiten des Anwendungsservers für die Windows
AD-Authentifizierung (Kerberos)
Der Prozess zur Konfiguration von Kerberos für einen Webanwendungsserver unterscheidet sich minimal für die einzelnen Anwendungsserver. Im Allgemeinen umfasst die Konfiguration von Kerberos jedoch folgende Schritte:
• Erstellen der Kerberos-Konfigurationsdatei (krb5.ini)
• Erstellen der Konfigurationsdatei bscLogin.conf für die JAAS-Anmeldung
Anmerkung:
Dieser Schritt ist für den SAP-NetWeaver-7.3-Java-Anwendungsserver nicht erforderlich. Sie müssen jedoch das Login-Modul dem SAP-NetWeaver-Server hinfügen.
• Ändern der Java-Optionen für den Anwendungsserver
• Überschreiben der Eigenschaften der Datei BOE.war für die Windows-AD-Authentifizierung.
• Neustarten des Java-Anwendungsservers
Dieser Abschnitt enthält die Einzelheiten zum Konfigurieren von Kerberos für die Verwendung mit folgenden Anwendungsservern:
• Tomcat
• WebSphere
• WebLogic
• Oracle Application Server
• SAP NetWeaver 7.3
2013-01-07
Authentifizierung
287
8.4.5.1.1 Erstellen von Kerberos-Konfigurationsdateien
Erstellen von Kerberos-Konfigurationsdateien
Bevor Sie fortfahren, stellen Sie sicher, dass folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
• Ein Dienstkonto wurde auf dem Domänencontroller für die BI-Plattform erstellt.
• Sie haben sich vergewissert, dass die Dienstprinzipalnamen (Service Principal Names, SPNs) dem
Dienstkonto hinzugefügt wurden.
• AD-Benutzergruppen wurden der BI-Plattform erfolgreich zugeordnet.
• Sie haben die AD-Anmeldedaten im CCM getestet.
Führen Sie folgende Schritte aus, um die Kerberos-Konfigurationsdatei zu erstellen, wenn Sie SAP
NetWeaver 7.3, Tomcat 6, Oracle Application Server, WebSphere oder WebLogic als
Webanwendungsserver für die BI-Plattform-Implementierung verwenden.
1.
Erstellen Sie die Datei krb5.ini, falls diese noch nicht vorhanden ist, und speichern Sie sie für
Windows unter C:\Windows.
Anmerkung:
• Wenn der Anwendungsserver unter UNIX installiert ist, verwenden Sie die folgenden
Verzeichnisse:
Solaris: /etc/krb5/krb5.conf
Linux: /etc/krb5.conf
• Sie können diese Datei auch an einem anderen Speicherort speichern; dieser Speicherort muss dann jedoch in den Java-Optionen angegeben werden. Weitere Informationen zu krb5.ini
finden Sie unter http://docs.sun.com/app/docs/doc/816-0219/6m6njqb94?a=view .
2.
Fügen Sie der Kerberos-Konfigurationsdatei die folgenden erforderlichen Informationen hinzu:
[libdefaults] default_realm = DOMAIN.COM
dns_lookup_kdc = true dns_lookup_realm = true default_tkt_enctypes = rc4-hmac default_tgs_enctypes = rc4-hmac
[domain_realm]
.domain.com = DOMAIN.COM
domain.com = DOMAIN.COM
.domain2.com = DOMAIN2.COM
domain2.com = DOMAIN2.COM
[realms]
DOMAIN.COM = { default_domain = DOMAIN.COM
kdc = HOSTNAME.DOMAIN.COM
}
DOMAIN2.COM = { default_domain = DOMAIN2.COM
kdc = HOSTNAME.DOMAIN2.COM
}
[capaths]
DOMAIN2.COM = {
DOMAIN.COM =
}
Anmerkung:
Die Schlüsselparameter werden in der Tabelle unten erläutert.
2013-01-07
Authentifizierung
288
DOMAIN.COM
kdc
[capath] default_realm
Der DNS-Name der Domäne, der in Großbuchstaben im FQDN-Format eingegeben werden muss.
Der Hostname des Domänencontrollers.
Definiert die vertrauenswürdige Beziehung zwischen Domänen, die sich in einem anderen AD-
Forest befinden. Im vorangehenden Beispiel entspricht DOMAIN2.COM einer Domäne in einem externen Forest und verfügt über eine direkte beidseitige transitive Vertrauenswürdigkeit zu DOMAIN.COM.
In einer Konfiguration mit mehreren Domänen kann der Wert default_realm unter [lib defaults] einer beliebigen Quell-Domäne entsprechen. Am besten verwenden Sie die
Domäne mit der größten Anzahl von Benutzern, die sich mit ihrem AD-Konto authentifizieren.
Wenn während der Anmeldung kein UPN-Suffix angegeben wird, wird standardmäßig der Wert default_realm verwendet. Dieser Wert sollte mit der Einstellung für "Standarddomäne" in der
CMC übereinstimmen. Alle Domänen müssen in Großbuchstaben angegeben werden, wie im
Beispiel oben gezeigt.
8.4.5.1.2 Erstellen einer Konfigurationsdatei für die JAAS-Anmeldung
Erstellen einer Tomcat- oder WebLogic JAAS-Anmeldekonfigurationsdatei
Mit der Datei bscLogin.conf wird das Java-Login-Modul geladen. Sie ist für die
AD-Kerberos-Authentifizierung auf Java-Webanwendungsservern erforderlich.
Die Datei wird standardmäßig unter C:\Windows gespeichert.
1.
Erstellen Sie eine Datei namens bscLogin.conf, falls diese noch nicht vorhanden ist, und speichern
Sie sie unter C:\Windows.
Anmerkung:
Sie können diese Datei an einem anderen Speicherort speichern. In diesem Fall muss der Speicherort jedoch in den Java-Optionen angegeben werden.
2.
Fügen Sie der JAAS-Konfigurationsdatei bscLogin.conf folgenden Code hinzu: com.businessobjects.security.jgss.initiate { com.sun.security.auth.module.Krb5LoginModule required;
};
2013-01-07
Authentifizierung
289
3.
Speichern und schließen Sie die Datei.
Erstellen von Konfigurationsdateien für die Oracle-JAAS-Anmeldung
1.
Suchen Sie die Datei jazn-data.xml.
Anmerkung:
Der Standardspeicherort für diese Datei ist C:\OraHome_1\j2ee\home\config. Wenn Sie Oracle
Application Server an einem anderen Speicherort installiert haben, suchen Sie die Datei für Ihre jeweilige Installation.
2.
Fügen Sie der Datei zwischen den <jazn-loginconfig>-Tags folgenden Inhalt hinzu:
<application>
<name>com.businessobjects.security.jgss.initiate</name>
<login-modules>
<login-module>
<class>com.sun.security.auth.module.Krb5LoginModule</class>
<control-flag>required</control-flag>
</login-module>
</login-modules>
</application>
3.
Speichern und schließen Sie die Datei jazn-data.xml.
Erstellen von Konfigurationsdateien für die WebSphere JAAS-Anmeldung
1.
Erstellen Sie eine Datei mit dem Namen bscLogin.conf, falls noch nicht vorhanden, und speichern
Sie sie am Standardspeicherort C:\Windows.
2.
Fügen Sie der Konfigurationsdatei bscLogin.conf folgenden Code hinzu: com.businessobjects.security.jgss.initiate { com.ibm.security.auth.module.Krb5LoginModule required;
};
3.
Speichern und schließen Sie die Datei.
Hinzufügen eines Login-Moduls zu SAP NetWeaver
Um Kerberos und SAP NetWeaver 7.3 zu verwenden, konfigurieren Sie das System so, als ob Sie den
Tomcat-Webanwendungsserver verwenden würden. Sie brauchen die Datei bscLogin.conf nicht zu erstellen.
Anschließend fügen Sie ein Login-Modul hinzu und aktualisieren einige Java-Einstellungen auf SAP
NetWeaver 7.3.
Um com.businessobjects.security.jgss.initiate das Login-Modul com.sun.securi
ty.auth.module.Krb5LoginModule
zuzuordnen, müssen Sie NetWeaver manuell ein Login-Modul hinzufügen.
1.
Öffnen Sie den NetWeaver-Administrator, indem Sie die folgende Adresse in den Webbrowser eingeben: http://<Rechnername>:<Port>/nwa.
2.
Klicken Sie auf Configuration Management (Konfigurationsmanagement) > Security (Sicherheit)
> Authentication (Authentifizierung) > Login Modules (Login-Module) > Edit(Bearbeiten).
3.
Fügen Sie ein neues Login-Modul mit folgenden Informationen hinzu:
2013-01-07
Authentifizierung
290
Anzeigename
Klassenname
Krb5LoginModule com.sun.security.auth.module.Krb5LoginModule
4.
Klicken Sie auf Save (Speichern).
NetWeaver erstellt das neue Modul.
5.
Klicken Sie auf Components (Komponenten) > Edit (Bearbeiten).
6.
Fügen Sie eine neue Richtlinie mit der Bezeichnung com.businessobjects.security.jgss.initiate hinzu.
7.
Fügen Sie im Authentication Stack (Login-Modul-Stack) das in Schritt 3 erstellte Login-Modul hinzu, und setzen Sie es auf Required (Erforderlich).
8.
Überprüfen Sie, ob es weitere Einträge unter "Options for Selected Login Module (Optionen für ausgewähltes Login-Modul)" gibt. Falls ja, löschen Sie sie.
9.
Klicken Sie auf Save (Speichern).
10.
Melden Sie sich vom NetWeaver-Administrator ab.
8.4.5.1.3 Ändern der Java-Einstellungen des Anwendungsservers zum Laden von
Konfigurationsdateien
So ändern Sie Java-Optionen für Kerberos unter Tomcat
1.
Wählen Sie im Menü Start die Option Programme >Tomcat > Tomcat-Konfiguration.
2.
Klicken Sie auf die Registerkarte Java.
3.
Fügen Sie die folgenden Optionen hinzu:
-Djava.security.auth.login.config=C:\XXXX\bscLogin.conf
-Djava.security.krb5.conf=C:\XXXX\krb5.ini
Ersetzen Sie XXXX durch den Speicherort der Datei bscLogin.conf.
4.
Schließen Sie die Tomcat-Konfigurationsdatei.
5.
Starten Sie Tomcat neu.
Ändern der Java-Optionen für SAP NetWeaver 7.3
1.
Navigieren Sie zum Java-Konfigurationstool (befindet sich standardmäßig unter
C:\usr\sap\<NetWeaver-ID>\<Instanz>\j2ee\configtool\
), und doppelklicken Sie auf configtool.bat
.
Das Konfigurationstool wird geöffnet.
2.
Klicken Sie auf View > Expert Mode (Ansicht > Expertenmodus).
3.
Klappen Sie Cluster-Data > Template (Clusterdaten > Vorlage) auf.
4.
Wählen Sie die Instanz aus, die dem NetWeaver-Server entspricht (zum Beispiel Instance (Instanz)
- <System-ID><Rechnername>).
5.
Klicken Sie auf VM Parameters (VM-Parameter).
6.
Wählen Sie SAP aus der Liste Vendor (Anbieter) und GLOBAL aus der Liste Platform (Plattform) aus.
2013-01-07
Authentifizierung
7.
Klicken Sie auf System, und fügen Sie folgende benutzerdefinierten Parameterinformationen hinzu: java.security.krb5.conf
<Pfad zur Datei "krb5.ini" einschließlich
Dateiname>
javax.security.auth.useSubjectCredsOnly
false
8.
Klicken Sie auf Save (Speichern) und anschließend auf Configuration Editor (Konfigurationseditor).
9.
Klicken Sie auf Configurations > Security > Configurations > com.businessobjects.securi
ty.jgss.initiate > Security > Authentication (Konfigurationen > Sicherheit > Konfigurationen > com.businessobjects.securtiy.jgss.initiate > Sicherheit > Authentifizierung).
10.
Klicken Sie auf Edit Mode (Bearbeitungsmodus).
11.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten Authentication (Authentifizierung), und wählen Sie Create sub-node (Unterknoten erstellen) aus.
12.
Wählen Sie Value-Entry (Werteingabe) aus der oberen Liste aus.
13.
Geben Sie Folgendes ein:
Name
Wert create_security_session false
14.
Klicken Sie auf Create (Erstellen), und schließen Sie anschließend das Fenster.
15.
Klicken Sie auf Config Tool (Konfigurationstool) und dann auf Speichern.
Nachdem Sie die Konfiguration aktualisiert haben, müssen Sie den NetWeaver-Server neu starten.
So ändern Sie Java-Optionen für Kerberos unter WebLogic
Wenn Sie Kerberos mit WebLogic verwenden, müssen Ihre Java-Optionen geändert werden, um den
Speicherort der Kerberos-Konfigurationsdatei und des Kerberos-Anmeldemoduls anzugeben.
1.
Stoppen Sie die WebLogic-Domäne, in der die BI-Plattform-Anwendungen ausgeführt werden.
2.
Öffnen Sie das Skript, mit dem die Domäne von WebLogic gestartet wird, auf der die
BI-Plattform-Anwendungen ausgeführt werden (startWeblogic.cmd für Windows, startWebLo gic.sh
für Unix).
3.
Fügen Sie im Abschnitt "Java_Options" der Datei die folgenden Informationen hinzu.
set JAVA_OPTIONS=-Djava.security.auth.login.config=C:/XXXX/bscLogin.conf
-Djava.security.krb5.conf=C:/XXX/krb5.ini
Ersetzen Sie XXXX durch den Speicherort der Datei.
4.
Starten Sie die Domäne von WebLogic erneut, in der die BI-Plattform-Anwendungen ausgeführt werden.
291 2013-01-07
Authentifizierung
292
So ändern Sie Java-Optionen für Kerberos unter Oracle Application Server
Wenn Sie Kerberos mit Oracle Application Server verwenden, müssen die Java-Optionen geändert werden, um den Speicherort der Kerberos-Konfigurationsdatei anzugeben.
1.
Melden Sie sich an der Administrationskonsole von Oracle Application Server an.
2.
Klicken Sie auf den Namen der OC4J-Instanz, die die BI-Plattform-Anwendungen ausführt.
3.
Wählen Sie Server Properties(Servereigenschaften) aus.
4.
Führen Sie einen Bildlauf nach unten zum Abschnitt "Multiple VM Configuration" (Mehrere
VM-Konfigurationen) aus.
5.
Hängen Sie im Abschnitt "Command Line Options" (Befehlszeilenoptionen) Folgendes an das Ende des Textfelds ""Java Options"" (Java-Optionen) an: -Djava.securi
ty.krb5.conf=C:/XXXX/krb5.ini
. Dabei wird XXXX durch den Speicherort der Datei ersetzt.
6.
Starten Sie die OC4J-Instanz neu.
So ändern Sie Java-Optionen für Kerberos unter WebSphere
1.
Melden Sie sich bei der Verwaltungskonsole für WebSphere an.
Geben Sie für IBM WebSphere 5.1 http://Servername:9090/admin ein. Geben Sie für IBM
WebSphere 6.0 http://Servername:9060/ibm/console ein.
2.
Klappen Sie "Server" auf, klicken Sie auf Application Servers (Anwendungsserver) und dann auf den Namen des Anwendungsservers, den Sie für die Verwendung mit der BI-Plattform erstellt haben.
3.
Wechseln Sie zur "JVM"-Seite.
Wenn Sie WebSphere 5.1 verwenden, rufen Sie die "JVM"-Seite anhand der folgenden Schritte auf.
a.
Führen Sie auf der Serverseite einen Bildlauf nach unten aus, bis Process Definition
(Prozessdefinition) in der Spalte Additional Properties (Weitere Eigenschaften) angezeigt wird.
b.
Klicken Sie auf Prozessdefinition.
c.
Führen Sie einen Bildlauf nach unten aus, und klicken Sie auf Java Virtual Machine.
Wenn Sie WebSphere 6.0 verwenden, rufen Sie die "JVM"-Seite anhand der folgenden Schritte auf.
a.
Wählen Sie auf der Serverseite Java and Process Management (Java und
Prozessmanagement).
b.
Wählen Sie Process Definition.
c.
Wählen Sie Java Virtual Machine.
4.
Klicken Sie auf Generic JVM arguments (Generische JVM-Argumente), und geben Sie den
Speicherort der Dateien Krb5.ini und bscLogin.conf ein.
-Djava.security.auth.login.config=C:\XXXX\bscLogin.conf
-Djava.security.krb5.conf=C:\XXXX\krb5.ini
Ersetzen Sie XXXX durch den Speicherort der Datei.
5.
Klicken Sie auf Anwenden und anschließend auf Speichern.
6.
Stoppen und starten Sie den Server neu.
2013-01-07
Authentifizierung
293
8.4.5.1.4 Verifizieren des Empfangs von Kerberos-Tickets bei Java
Bevor Sie testen können, ob Java das Kerberos-Ticket empfangen hat, müssen folgende Aktionen ausgeführt werden:
• Erstellen Sie die Datei bscLogin.conf für den Anwendungsserver.
• Erstellen Sie die Datei krb5.ini.
1.
Navigieren Sie über die Befehlseingabeaufforderung zum Verzeichnis jdk\bin in der
BI-Plattform-Installation.
Standardmäßig befindet sich dieses unter C:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\SAP
BusinessObjects Enterprise XI 4.0\win64_x64\jdk\bin
.
2.
Führen Sie kinit <Benutzername> aus.
3.
Drücken Sie die Eingabetaste.
4.
Geben Sie das Kennwort ein.
Wenn die Datei krb5.ini richtig konfiguriert und das Java-Login-Modul geladen wurde, müsste eine Meldung mit ungefähr folgendem Wortlaut angezeigt werden:
In der Cache-Datei "C:\Users\Administrator\krb5cc_Administrator" wurde ein neues Ticket gespeichert.
Fahren Sie mit der AD-Einrichtung erst dann fort, wenn ein Kerberos-Ticket erfolgreich eingegangen ist.
Wenn Sie kein Ticket erhalten, haben Sie folgende Möglichkeiten:
• Konsultieren Sie die Abschnitt "Fehlerbehebung" am Ende dieses Kapitels.
• Wenn es bei den Problemen um KDC, die Kerberos-Konfigurationsdateien und Benutzeranmeldedaten geht, die in der Kerberos-Datenbank nicht verfügbar sind, lesen Sie die Artikel KBA 1476374 und
KBA 1245178 der SAP Knowledge Base durch.
8.4.5.1.5 Konfigurieren von BI-Launchpad für die manuelle AD-Anmeldung
Vor der Konfiguration Ihrer BI-Plattform-Anwendungen für die manuelle AD-Anmeldung müssen folgende
Voraussetzungen erfüllt sein:
• Ein Dienstkonto wurde auf dem Domänencontroller für die BI-Plattform erstellt.
• Sie haben sich vergewissert, dass die erforderlichen HTTP-Dienstprinzipalnamen (Service Principal
Names, SPNs) dem Dienstkonto hinzugefügt wurden.
• AD-Benutzergruppen wurden der BI-Plattform erfolgreich zugeordnet.
• Sie haben die AD-Anmeldedaten im CCM getestet.
• Sie haben die erforderlichen Konfigurationsdateien für den Webanwendungsserver erstellt, konfiguriert und getestet.
• Die Java-Einstellungen des Anwendungsservers wurden so geändert, dass die Konfigurationsdateien geladen werden.
Führen Sie zum Aktivieren der Windows AD-Authentifizierungsoption für BI-Launchpad folgende Schritte aus:
2013-01-07
Authentifizierung
1.
Greifen Sie auf den benutzerdefinierten Ordner der BOE-Webanwendung auf dem Rechner zu, der den Webanwendungsserver hostet.
Wenn Sie den mit der BI-Plattform-Installation bereitgestellten Tomcat-Webanwendungsserver verwenden, können Sie direkt auf den folgenden Ordner zugreifen:
C:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\Tomcat6\webapps\BOE\WEB-INF\con fig\custom\
Tipp:
Wenn Sie einen Webanwendungsserver verwenden, der den direkten Zugriff auf die implementierten
Webanwendungen nicht ermöglicht, können Sie den folgenden Ordner in der Produktinstallation zum Ändern der BOE-Webanwendung verwenden:
<INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects Enterprise XI
4.0\warfiles\webapps\BOE\WEB-INF\config\custom\
.
Nehmen Sie die Änderungen im Verzeichnis config\custom und nicht im Verzeichnis con fig\default vor. Ansonsten werden die Änderungen überschrieben, wenn Sie zukünftige Patches auf die Implementierung anwenden.
Die geänderte BOE-Webanwendung muss zu einem späteren Zeitpunkt erneut implementiert werden.
2.
Erstellen Sie eine neue Datei.
Anmerkung:
Verwenden Sie Notepad oder ein anderes Textbearbeitungsprogramm.
3.
Speichern Sie die Datei unter dem Namen BIlaunchpad.properties.
4.
Geben Sie Folgendes ein: authentication.visible=true authentication.default=secWinAD
5.
Speichern und schließen Sie die Datei.
6.
Starten Sie Ihren Webanwendungsserver neu.
Sie sollten nun in der Lage sein, sich manuell an BI-Launchpad anzumelden. Rufen Sie eine der
Anwendungen auf, und wählen Sie "Windows AD" aus der Liste der Authentifizierungsoptionen aus.
Anmerkung:
Fahren Sie mit der Windows-AD-Einrichtung erst dann fort, wenn Sie sich mithilfe eines vorhandenen
AD-Kontos an BI-Launchpad anmelden können.
Die neuen Eigenschaften werden erst wirksam, wenn die BOE-Webanwendung auf dem Rechner, auf dem der Webanwendungsserver ausgeführt wird, erneut implementiert wird. Verwenden Sie WDeploy zur erneuten Implementierung von BOE auf dem Webanwendungsserver. Weitere Informationen zur
Verwendung von WDeploy zur Deinstallation von Webanwendungen finden Sie im Handbuch für die
Implementierung von Webanwendungen für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
Anmerkung:
Wenn Ihre Implementierung eine Firewall verwendet, öffnen Sie alle erforderlichen Ports, da die
Webanwendungen sonst keine Verbindung mit den BI-Plattform-Servern herstellen können.
294 2013-01-07
Authentifizierung
8.4.6 Einrichten der Einzelanmeldung
8.4.6.1 SSO bei der BI-Plattform mit AD-Authentifizierung
Optionen für SSO bei Verwendung von Windows AD
Zur Einrichtung der Einzelanmeldung (SSO) für die Windows-AD-Authentifizierung mit der BI-Plattform stehen zwei unterstützte Methoden zur Verfügung:
• Vintela – diese Option kann nur mit Kerberos verwendet werden.
• SiteMinder – diese Option kann nur mit Kerberos verwendet werden.
SSO bei der Datenbank
SSO bei der Datenbank ermöglicht angemeldeten Benutzern die Ausführung von Aktionen, die
Datenbankzugriff erfordern. Dazu gehören vor allem das Anzeigen und Regenerieren von Berichten, ohne erneut Anmeldedaten eingeben zu müssen. Während die eingeschränkte Delegierung für die
AD-Authentifizierung mit Vintela-SSO optional ist, ist sie für Implementierungsszenarios erforderlich, die eine Einzelanmeldung an der Systemdatenbank umfassen.
End-to-End-SSO
Auf der BI-Plattform wird End-to-End-SSO über Windows AD und Kerberos unterstützt. In diesem
Szenario können Benutzer sowohl die Einzelanmeldung an der BI-Plattform am Frontend als auch den
SSO-Zugriff auf Datenbanken am Backend nutzen. Folglich müssen Benutzer ihre Anmeldedaten nur einmal angeben, wenn sie sich beim Betriebssystem anmelden. Anschließend können sie dann auf die
BI-Plattform zugreifen und Aktionen ausführen, die Datenbankzugriff erfordern, z.B. Berichte anzeigen.
Konfiguration der manuellen Authentifizierung und der SSO-AD-Authentifizierung im
Vergleich
Nachdem Sie die Implementierung erfolgreich so konfiguriert haben, dass über AD-Konten eine manuelle
Anmeldung an BI-Launchpad durchgeführt werden kann, müssen Sie zur Einrichtung der
AD-Authentifizierung zurückkehren, um bestimmte SSO-Anforderungen zu aktivieren. Die Anforderungen richten sich jeweils nach der ausgewählten SSO-Methode.
8.4.6.2 Verwenden der Vintela-Einzelanmeldung
295 2013-01-07
Authentifizierung
8.4.6.2.1 Checkliste für die Vintela-SSO-Einrichtung
Zur Einrichtung der BI-Plattform für den Betrieb mit Vintela-SSO müssen Sie folgende Aufgaben ausführen:
1.
Konfigurieren Sie das Dienstkonto speziell für Vintela-SSO.
2.
Konfigurieren Sie die eingeschränkte Delegierung (optional).
3.
Konfigurieren Sie die Windows-AD-SSO-Authentifizierungsoptionen in der CMC.
4.
Konfigurieren Sie die allgemeinen BOE-Eigenschaften und die BI-Launchpad-spezifischen
Eigenschaften für Vintela-SSO.
5.
Wenn Sie Tomcat 6 als Webanwendungsserver für die Implementierung verwenden, müssen Sie die maximale Größe des Headers erhöhen.
6.
Konfigurieren Sie die Internetbrowser für Vintela.
8.4.6.2.2 Einrichten des Dienstkontos für Vintela-SSO
Mit dem Befehlszeilentool Ktpass wird der Serverprinzipalname für den Host oder Dienst in Active
Directory konfiguriert und eine Kerberos-Keytab-Datei generiert, die den gemeinsamen geheimen
Schlüssel des Dienstkontos enthält. Dieses Tool befindet sich meist auf Domänencontrollern oder kann von der Microsoft-Support-Website ( http://support.microsoft.com/kb/892777 ) heruntergeladen werden.
Sie benötigen ein Dienstkonto, das so konfiguriert ist, dass sich Benutzer mit ihren AD-Anmeldedaten automatisch gegenüber BI-Launchpad authentifizieren können. Sie können das Dienstkonto, das für die AD-Kerberos-Authentifizierung erstellt wurde, auf dem Domänencontroller neu konfigurieren.
Wenn ein Client versucht, sich an BI-Launchpad anzumelden, wird eine Anforderung für den Server angestoßen, der das Kerberos-Ticket generiert. Um diese Anforderung beantworten zu können, muss das für die BI-Plattform erstellte Dienstkonto über einen SPN verfügen, der mit der URL des
Anwendungsservers übereinstimmt. Führen Sie die folgenden Schritte auf dem Rechner aus, der den
Domänencontroller hostet.
1.
Führen Sie den Kerberos-Keytab-Setup-Befehl ktpass aus, um eine Keytab-Datei zu erstellen und abzulegen.
Geben Sie die ktpass-Parameter an, die in der folgenden Tabelle aufgeführt sind:
Parame ter
-out
Beschreibung
Angeben des Namens der zu erzeugenden Kerberos-Keytab-Datei.
296 2013-01-07
Authentifizierung
297
Parame ter
Beschreibung
-princ
Gibt den Prinzipalnamen für das Dienstkonto im SPN-Format an: MYSIAMYSER
VER/sbo.service.domain.com@DOMAIN.COM
, wobei MYSIAMYSERVER für den
Namen des im Central Configuration Manager (CCM) angegebenen Service Intelligence Agent steht.
Anmerkung:
Bei den Namen von Dienstkonten wird zwischen Groß-/Kleinschreibung unterschieden.
Der SPN umfasst den Namen des Hostrechners, auf dem die Dienstinstanz ausgeführt wird.
Tipp:
Der SPN muss im Forest, in dem er registriert ist, eindeutig sein. Um dies zu überprüfen, suchen Sie mithilfe des Windows-Supporttools Ldp.exe nach dem SPN.
-pass
-ptype
-crypto
Gibt das vom Dienstkonto verwendete Kennwort an.
Angeben des Prinzipaltyps:
-ptype KRB5_NT_PRINCIPAL
Angeben des für das Dienstkonto zu verwendenden Verschlüsselungstyps:
-crypto RC4-HMAC-NT
Beispiel: ktpass -out keytab_filename.keytab -princ MYSIAMYSERVER/[email protected]
-pass password -kvno 255 -ptype KRB5_NT_PRINCIPAL -crypto RC4-HMAC-NT
In der Ausgabe des Befehls ktpass sollten der Ziel-Domänencontroller sowie die Erstellung einer
Kerberos-Keytab-Datei mit dem gemeinsamen geheimen Schlüssel bestätigt werden. Der Befehl ordnet außerdem den Prinzipalnamen zum (lokalen) Dienstkonto zu.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Dienstkonto, und wählen Sie Eigenschaften > Dele
gierung aus.
3.
Wählen Sie Benutzer bei Delegierungen aller Dienste vertrauen (nur Kerberos).
4.
Klicken Sie auf OK, um Ihre Einstellungen zu speichern.
Das Dienstkonto verfügt nun über alle erforderlichen Dienstprinzipalnamen für Vintela-SSO, und Sie haben eine Keytab-Datei mit dem verschlüsselten Kennwort für das Dienstkonto generiert.
Konfigurieren der eingeschränkten Delegierung für Vintela-SSO
Die eingeschränkte Delegierung ist bei Einrichtung von Vintela-SSO optional. Sie ist jedoch obligatorisch bei Implementierungen, die Systemdatenbank-SSO erfordern.
1.
Öffnen Sie auf dem Rechner mit dem AD-Domänencontroller das Snap-In "Active-Directory-Benutzer und -Computer".
2013-01-07
Authentifizierung
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das im vorherigen Abschnitt erstellte Dienstkonto, und klicken Sie auf Eigenschaften > Delegierung.
3.
Wählen Sie Benutzer bei Delegierungen angegebener Dienste vertrauen .
4.
Wählen Sie Nur Kerberos verwenden.
5.
Klicken Sie auf Hinzufügen > Benutzer oder Computer.
6.
Geben Sie den Namen des Dienstkontos ein, und klicken Sie auf OK.
Eine Liste der Dienste wird eingeblendet.
7.
Wählen Sie die folgenden Dienste aus, und klicken Sie dann auf OK.
• Den HTTP-Dienst
• Den Dienst, der zur Ausführung des Service Intelligence Agent (SIA) auf dem Rechner verwendet wird, der die BI-Plattform hostet.
Die Dienste werden der Liste der Dienste hinzugefügt, die für das Dienstkonto delegiert werden können.
Damit diese Änderung übernommen wird, müssen die Webanwendungseigenschaften bearbeitet werden.
8.4.6.2.3 Konfigurieren von SSO-Einstellungen in der CMC
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Authentifizierung" der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf Windows AD.
3.
Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen Windows Active Directory (AD) aktivieren aktiviert ist.
4.
Wenn für die Konfiguration SSO bei der Datenbank erforderlich ist, wählen Sie
Cachesicherheitskontext aus.
5.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Einzelanmeldung für ausgewählten Authentifizierungsmodus
aktivieren.
6.
Klicken Sie auf Aktualisieren.
8.4.6.2.4 Aktivieren der Vintela-Einzelanmeldung für BI-Launchpad und OpenDocument
Dieses Verfahren wird für BI-Launchpad oder OpenDocument verwendet. Um SSO für die
BI-Plattform-Anwendungen zu aktivieren, müssen Vintela- und SSO-spezifische Eigenschaften in der
Datei BOE.war angegeben werden. Zum Zweck der SSO-Einrichtung empfiehlt es sich, dass Sie sich zunächst auf die Aktivierung von SSO für BI-Launchpad für AD-Konten konzentrieren, bevor Sie sich anderen Anwendungen zuwenden.
1.
Greifen Sie auf den benutzerdefinierten Ordner der BOE-Webanwendung auf dem Rechner zu, der den Webanwendungsserver hostet.
Wenn Sie den mit der BI-Plattform-Installation bereitgestellten Tomcat-Webanwendungsserver verwenden, können Sie direkt auf den folgenden Ordner zugreifen:
C:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\Tomcat6\webapps\BOE\WEB-INF\con fig\custom\
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Authentifizierung
299
Tipp:
Wenn Sie einen Webanwendungsserver verwenden, der den direkten Zugriff auf die implementierten
Webanwendungen nicht ermöglicht, können Sie den folgenden Ordner in der Produktinstallation zum Ändern der BOE-Webanwendung verwenden.
<INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects Enterprise
XI 4.0\warfiles\webapps\BOE\WEB-INF\config\custom\
. Nehmen Sie die Änderungen im Verzeichnis config\custom und nicht im Verzeichnis config\default vor. Ansonsten werden die Änderungen überschrieben, wenn Sie zukünftige Patches auf die Implementierung anwenden.
Die geänderte BOE-Webanwendung muss zu einem späteren Zeitpunkt erneut implementiert werden.
2.
Erstellen Sie eine neue Datei.
Anmerkung:
Verwenden Sie Notepad oder ein anderes Textbearbeitungsprogramm.
3.
Geben Sie Folgendes ein: sso.enabled=true siteminder.enabled=false vintela.enabled=true idm.realm=DOMAIN.COM
idm.princ=MYSIAMYSERVER/[email protected]
idm.allowUnsecured=true idm.allowNTLM=false idm.logger.name=simple idm.keytab=C:/WIN/filename.keytab
idm.logger.props=error-log.properties
Anmerkung:
Für die Parameteridm.realm und idm.princ müssen gültige Werte eingegeben werden. Beim Wert von idm.realm sollte es sich um denselben Wert handeln, den Sie bei der Konfiguration von default_realm in der Datei krb5.ini festgelegt haben. Der Wert muss in Großbuchstaben eingegeben werden. Der Parameter idm.princ ist der SPN, der für das für die Vintela-Einzelanmeldung erstellte Dienstkonto verwendet wird. Bei Angabe des Speicherorts der Keytab-Datei müssen
Schrägstriche verwendet werden. Bei Verwendung von umgekehrten Schrägstrichen ist keine
Einzelanmeldung möglich.
Überspringen Sie den folgenden Schritt, wenn Sie die eingeschränkte Delegation für die
Windows-AD-Authentifizierung und die Vintela-Einzelanmeldung nicht verwenden möchten.
4.
Um die eingeschränkte Delegation zu verwenden, fügen Sie den folgenden Wert hinzu: idm.allowS4U=true
5.
Schließen Sie die Datei, und speichern Sie sie unter dem Namen global.properties:
Anmerkung:
Stellen Sie sicher, dass der Dateiname nicht mit einer Dateierweiterung, z.B. .txt, gespeichert wird.
6.
Erstellen Sie eine weitere Datei im selben Verzeichnis. Speichern Sie die Datei je nach Ihren
Anforderungen unter OpenDocument.properties oder BIlaunchpad.properties.
7.
Geben Sie Folgendes ein: authentication.default=secWinAD cms.default=[enter your cms name]:[Enter the CMS port number]
2013-01-07
Authentifizierung
Beispiel: authentication.default=secWinAD cms.default=mycms:6400
8.
Speichern und schließen Sie die Datei.
9.
Starten Sie Ihren Webanwendungsserver neu.
Die neuen Eigenschaften werden erst wirksam, wenn die BOE-Webanwendung auf dem Rechner, auf dem der Webanwendungsserver ausgeführt wird, erneut implementiert wird. Verwenden Sie WDeploy zur erneuten Implementierung von BOE auf dem Webanwendungsserver. Weitere Informationen zur
Verwendung von WDeploy zur Deinstallation von Webanwendungen finden Sie im Handbuch für die
Implementierung von Webanwendungen für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
Anmerkung:
Wenn Ihre Implementierung eine Firewall enthält, öffnen Sie alle erforderlichen Ports, da die
Webanwendungen sonst keine Verbindung mit den BI-Plattform-Servern herstellen können.
8.4.6.2.5 Erhöhen des Grenzwerts für die Headergröße für Tomcat
Active Directory erstellt ein Kerberos-Token, das bei der Authentifizierung verwendet wird. Dieses
Token wird im HTTP-Header gespeichert. Der Java-Anwendungsserver verfügt über eine standardmäßige
HTTP-Headergröße. Um Fehler zu vermeiden, sollten Sie sicherstellen, dass eine standardmäßige
Mindestgröße von 16384 Byte angegeben ist. (Einige Implementierungen erfordern u.U. eine umfangreichere Größe. Weitere Informationen finden Sie in den Microsoft-Richtlinien zu
Größenanforderungen auf der Support-Website (http://support.microsoft.com/kb/327825).)
1.
Öffnen Sie auf dem Server, auf dem Tomcat installiert ist, die Datei server.xml.
Unter Windows befindet sich die Datei unter <TomcatINSTALLVERZ>/conf.
• Wenn Sie die mit der BI-Plattform unter Windows installierte Tomcat-Version verwenden, und
Sie den Standardinstallationspfad nicht geändert haben, ersetzen Sie <TomcatINSTALLVERZ> durch C:\Programme (x86)\SAP BusinessOb jects\Tomcat6\
.
• Wenn Sie einen anderen unterstützten Webanwendungsserver verwenden, schlagen Sie den richtigen Pfad in der Begleitdokumentation Ihres Webanwendungsservers nach.
2.
Suchen Sie das <Connector …>-Tag für die konfigurierte Portnummer.
Wenn Sie den Standardport 8080 verwenden, suchen Sie das <Connector …>-Tag mit port=“8080”.
Beispiel:
<Connector URIEncoding="UTF-8" acceptCount="100" connectionTimeout="20000" debug="0" disableUploadTimeout="true" enableLookups="false" maxSpareThreads="75" maxThreads="150" minSpareThreads="25" port="8080" redirectPort="8443"
/>
3.
Fügen Sie folgenden Wert innerhalb des <Connector …>-Tags ein: maxHttpHeaderSize="16384"
300 2013-01-07
Authentifizierung
301
Beispiel:
<Connector URIEncoding="UTF-8" acceptCount="100" connectionTimeout="20000" debug="0" disableUploadTimeout="true" enableLookups="false" maxSpareThreads="75" maxThreads="150" maxHttpHeaderSize="16384" minSpareThreads="25" port="8080" redirectPort="8443" />
4.
Speichern und schließen Sie die Datei server.xml.
5.
Starten Sie Tomcat neu.
Anmerkung:
Wenn Sie einen anderen Java-Anwendungsserver verwenden, sollten Sie sich in der Dokumentation des betreffenden Java-Anwendungsservers informieren.
8.4.6.2.6 Konfigurieren von Internet-Browsern
Damit Vintela-SSO für die AD-Kerberos-Authentifizierung unterstützt wird, müssen die BI-Plattform-Clients konfiguriert werden. Dies beinhaltet die Konfiguration des Internet Explorer-Browsers (IE) auf den
Clientrechnern.
Konfigurieren des Internet Explorers auf Clientrechnern
1.
Öffnen Sie auf dem Clientrechner einen Internet-Explorer-Browser.
2.
Aktivieren Sie die integrierte Windows-Authentifizierung.
a.
Klicken Sie im Menü Extras auf Internetoptionen.
b.
Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert.
c.
Führen Sie einen Bildlauf zu Sicherheit aus, wählen Sie Integrierte Windows-Authentifizierung
aktivieren, und klicken Sie auf Übernehmen.
3.
Fügen Sie den Java-Anwendungsrechner oder die URL zu den vertrauenswürdigen Sites hinzu. Sie können den vollständigen Domänennamen der Site eingeben.
a.
Klicken Sie im Menü Extras auf Internetoptionen.
b.
Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
c.
Klicken Sie auf Sites und dann auf Erweitert.
d.
Wählen Sie die Site aus, oder geben Sie sie ein, und klicken Sie anschließend auf Hinzufügen. e.
Klicken Sie so lange auf OK, bis das Dialogfeld "Internetoptionen" geschlossen wird.
4.
Schließen und öffnen Sie das Internet Explorer-Browserfenster erneut, damit diese Änderungen wirksam werden.
5.
Wiederholen Sie alle diese Schritte auf jedem BI-Plattform-Clientrechner.
So konfigurieren Sie Firefox auf Clientrechnern
1.
Ändern Sie "network.negotiate-auth.delegation-uris"
a.
Öffnen Sie auf dem Clientrechner das Firefox-Browserfenster.
b.
Geben Sie about:config in das URL-Adressfeld ein.
Eine Liste der konfigurierbaren Eigenschaften wird angezeigt.
c.
Doppelklicken Sie auf network.negotiate-auth.delegation-uris, um die Eigenschaft zu bearbeiten.
2013-01-07
Authentifizierung d.
Geben Sie die URL ein, über die Sie auf BI-Launchpad zugreifen.
Beispiel: Lautet die BI-Launchpad-URL http://Rechner.Domäne.com:8080/BOE/BI, müssen
Sie http://Rechner.Domäne.com eingeben.
Anmerkung:
Wenn Sie mehrere URLs hinzufügen, trennen Sie sie durch ein Komma. Beispiel: http://Rech
ner.Domäne.com
,Rechner2.Domäne.com .
e.
Klicken Sie auf OK.
2.
Ändern Sie "network.negotiate-auth.trusted-uris"
a.
Öffnen Sie auf dem Clientrechner das Firefox-Browserfenster.
b.
Geben Sie about:config in das URL-Adressfeld ein.
Eine Liste der konfigurierbaren Eigenschaften wird angezeigt.
c.
Doppelklicken Sie auf network.negotiate-auth.trusted-uris, um die Eigenschaft zu ändern.
d.
Geben Sie die URL ein, über die Sie auf BI-Launchpad zugreifen.
Wenn die BI-Launchpad-URL beispielsweise http://Rechner.Domäne.com:8080/BOE/BI lautet, müssen Sie http://Rechner.Domäne.com eingeben.
Anmerkung:
Wenn Sie mehrere URLs hinzufügen, trennen Sie sie durch ein Komma. Beispiel: http://Rech
ner.Domäne.com
,Rechner2.Domäne.com .
e.
Klicken Sie auf OK.
3.
Schließen und öffnen Sie das Firefox-Browserfenster erneut, damit diese Änderungen wirksam werden.
4.
Wiederholen Sie alle diese Schritte auf jedem BI-Plattform-Clientrechner.
8.4.6.2.7 Testen von Vintela-SSO für die AD-Kerberos-Authentifizierung
Sie sollten die SSO-Einrichtung über eine Clientarbeitsstation testen. Stellen Sie sicher, dass sich der
Client in derselben Domäne wie die BI-Plattform-Implementierung befindet, und dass Sie als zugeordneter
AD-Benutzer an der Arbeitsstation angemeldet sind. Sie müssen über dieses Benutzerkonto in der
Lage sein, sich manuell an BI-Launchpad anzumelden.
Öffnen Sie zum Testen von SSO einen Browser, und geben Sie die URL für BI-Launchpad ein. Wenn
SSO korrekt konfiguriert ist, dürften Ihre Anmeldedaten nicht angefordert werden.
Tipp:
Es empfiehlt sich, verschiedene AD-Benutzerszenarios in der Implementierung zu testen. Wenn die
Umgebung beispielsweise Benutzer aus mehreren Betriebssystemen umfasst, sollten Sie die
SSO-Einrichtung für Benutzer aus jedem Betriebssystem testen. Des Weiteren ist es ratsam, die
SSO-Einrichtung mit allen Browsern zu testen, die in der Organisation unterstützt werden. Wenn die
Umgebung Benutzer aus mehreren Gesamtstrukturen oder Domänen umfasst, sollten Sie die
SSO-Einrichtung für ein Benutzerkonto aus jeder Domäne oder Gesamtstruktur testen.
302 2013-01-07
Authentifizierung
8.4.6.2.8 Konfigurieren von Kerberos und Datenbank-Einzelanmeldung für Anwendungsserver
Die Einzelanmeldung bei Datenbanken wird für Implementierungen unterstützt, die alle folgenden
Voraussetzungen erfüllen:
• Die Implementierung der BI-Plattform befindet sich auf einem Webanwendungsserver.
• Der Webanwendungsserver wurde für Vintela-SSO für die AD-Authentifizierung konfiguriert.
• Bei der Datenbank, für die SSO erforderlich ist, handelt es sich um eine unterstützte Version von
SQL Server oder Oracle.
• Den Benutzergruppen, die Zugriff auf die Datenbank benötigen, müssen Berechtigungen innerhalb von SQL Server oder Oracle gewährt werden.
Der letzte Schritt besteht darin, die Datei krb5.ini zu ändern, damit Datenbank-SSO für
Webanwendungen unterstützt wird.
So aktivieren Sie die Einzelanmeldung bei Datenbanken für Java-Anwendungsserver
1.
Öffnen Sie die Datei krb5.ini, die für die Implementierung der BI-Plattform verwendet wird.
Der Standardspeicherort für diese Datei ist das Verzeichnis WIN auf Ihrem Webanwendungsserver.
Anmerkung:
Wenn die Datei nicht im Verzeichnis WIN enthalten ist, überprüfen Sie das folgende Java-Argument auf den Speicherort der Datei:
-Djava.security.auth.login.config
Diese Variable wird angegeben, wenn AD mit Kerberos auf dem Webanwendungsserver konfiguriert wird.
2.
Wechseln Sie zum Abschnitt [libdefaults] der Datei.
3.
Geben Sie die folgende Zeichenfolge vor dem Abschnitt [realms] der Datei ein: forwardable=true
4.
Speichern und schließen Sie die Datei.
5.
Starten Sie Ihren Webanwendungsserver neu.
Die Einzelanmeldung an der Datenbank wird erst aktiviert, wenn Sie das Feld Cachesicherheitskontext
(für SSO bei Datenbank erforderlich) auf der Windows AD-Authentifizierungsseite in der CMC aktivieren.
8.4.6.3 Verwenden von SiteMinder
303 2013-01-07
Authentifizierung
304
8.4.6.3.1 Verwenden von Windows AD mit SiteMinder
In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie AD und SiteMinder verwenden. SiteMinder ist ein von einem
Fremdhersteller entwickeltes Benutzerzugriffs- und Authentifizierungstool, das mit dem
AD-Sicherheits-Plugin verwendet werden kann, um die Einzelanmeldung bei der BI-Plattform einzurichten.
Sie können SiteMinder mit Kerberos verwenden.
Stellen Sie sicher, dass die SiteMinder-Identitätsverwaltungsressourcen installiert und konfiguriert sind, bevor Sie die Windows AD-Authentifizierung für SiteMinder konfigurieren. Weitere Informationen zu
SiteMinder sowie Installationshinweise finden Sie in der SiteMinder-Dokumentation.
Zur Aktivierung der AD-Einzelanmeldung mit SiteMinder müssen zwei Schritte ausgeführt werden:
• Konfigurieren des AD-Plugins für die Einzelanmeldung mit SiteMinder
• Konfigurieren der SiteMinder-Eigenschaften für die BOE-Webanwendung
Anmerkung:
Stellen Sie sicher, dass der SiteMinder-Administrator die Unterstützung für 4.x-Agenten aktiviert hat.
Dies muss unabhängig von der unterstützten SiteMinder-Version geschehen, die Sie verwenden.
Weitere Informationen zur SiteMinder-Konfiguration erhalten Sie in der SiteMinder-Dokumentation.
Aktivieren von SiteMinder-Eigenschaften für BI-Launchpad
Außer den SiteMinder-Einstellungen, die für das Windows AD-Sicherheitsplugin vorgenommen werden müssen, sind SiteMinder-Einstellungen für die BOE war-Eigenschaften festzulegen.
1.
Suchen Sie das Verzeichnis <INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects Enterprise
XI 4.0\warfiles\webapps\BOE\WEB-INF\config\custom\ in der BI-Plattform-Installation.
2.
Erstellen Sie mit Editor oder einem anderen Textbearbeitungsprogramm eine neue Datei in dem
Verzeichnis.
3.
Geben Sie folgende Werte in die neue Datei ein: sso.enabled=true siteminder.authentication=secWinAD siteminder.enabled=true
4.
Speichern Sie die Datei unter dem Namen global.properties.
Anmerkung:
Stellen Sie sicher, dass der Dateiname nicht mit einer Dateierweiterung, z.B. .txt, gespeichert wird.
5.
Erstellen Sie eine weitere Datei im selben Verzeichnis.
6.
Geben Sie folgende Werte in die neue Datei ein: authentication.default=secWinAD cms.default=[cms name]:[CMS port number]
Beispiel: authentication.default=LDAP cms.default=mycms:6400
7.
Speichern Sie die Datei unter dem Namen BIlaunchpad.properties, und schließen Sie sie.
2013-01-07
Authentifizierung
305
Die neuen Eigenschaften werden erst wirksam, wenn die Datei BOE.war auf dem Computer, auf dem der Webanwendungsserver ausgeführt wird, erneut implementiert wird. Implementieren Sie die
WAR-Datei mit WDeploy erneut auf dem Webanwendungsserver. Weitere Informationen zur Verwendung von WDeploy finden Sie im Handbuch für die Implementierung von Webanwendungen für SAP
BusinessObjects Business Intelligence.
Konfigurieren von SiteMinder-Einstellungen in der CMC
Vor Konfiguration der CMC für SiteMinder müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
• AD-Benutzergruppen wurden der BI-Plattform erfolgreich zugeordnet.
• Sie haben die AD-Anmeldedaten im CCM getestet.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Authentifizierung" der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf Windows AD.
3.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Windows Active Directory (AD) aktivieren.
4.
Wenn Sie Kerberos-Authentifizierung verwenden ausgewählt haben: a.
Wenn Sie die Einzelanmeldung an einer Datenbank konfigurieren möchten, wählen Sie
Cachesicherheitskontext aus.
b.
Löschen Sie alle Informationen aus dem Feld Dienstprinzipalname.
5.
Wenn Sie die Einzelanmeldung konfigurieren möchten, aktivieren Sie Einzelanmeldung für
ausgewählten Authentifizierungsmodus aktivieren.
Außerdem müssen die allgemeinen BOE-Webanwendungseigenschaften und die
BI-Launchpad-Eigenschaften zur Aktivierung der Einzelanmeldung konfiguriert werden.
6.
Wählen Sie im Bereich "Synchronisierung der Anmeldedaten" eine Option aus, um die
Datenquellenanmeldedaten des AD-Benutzers zum Zeitpunkt der Anmeldung zu aktivieren und zu aktualisieren.
Durch diese Option wird die Datenquelle mit den aktuellen Anmeldedaten des Benutzers synchronisiert.
7.
Konfigurieren Sie im Bereich "SiteMinder-Optionen" SiteMinder als Einzelanmeldungsoption für die
AD-Authentifizierung mit Kerberos: a.
Klicken Sie auf Deaktiviert.
Die Seite "Windows Active Directory" wird angezeigt.
Falls Sie das Windows-AD-Plugin noch nicht konfiguriert haben, wird eine Warnmeldung mit der
Frage angezeigt, ob Sie den Vorgang fortsetzen möchten. Klicken Sie auf OK.
b.
Klicken Sie auf SiteMinder-Einzelanmeldung verwenden.
c.
Geben Sie im Feld Richtlinienserver-Host die Namen der einzelnen Richtlinienserver ein, und klicken Sie auf Hinzufügen.
d.
Geben Sie für jeden Richtlinienserver-Host eine Portnummer in die Felder Accounting,
Authentifizierung und Autorisierung ein.
e.
Geben Sie in das Feld Agentname den Agentnamen ein.
f.
Geben Sie in die Felder von Gemeinsamer geheimer Schlüssel den gemeinsamen geheimen
Schlüssel ein.
2013-01-07
Authentifizierung
306
Stellen Sie sicher, dass der SiteMinder-Administrator die Unterstützung für 4.x-Agenten aktiviert hat, ungeachtet dessen, welche unterstützte Version von SiteMinder Sie verwenden. Informationen sowie Installationshinweise zu SiteMinder finden Sie in der SiteMinder-Dokumentation.
g.
Klicken Sie auf Aktualisieren, um die Daten zu speichern und zur Hauptseite der
AD-Authentifizierung zurückzukehren.
8.
Geben Sie im Bereich "Optionen für AD-Aliase" an, wie neue Aliase der BI-Plattform hinzugefügt und auf dieser aktualisiert werden.
a.
Wählen Sie im Bereich "Optionen für neuen Alias" eine Option für die Zuordnung neuer Aliase zu Enterprise-Konten aus:
•
Jeden neuen AD-Alias einem vorhandenen Benutzerkonto mit demselben Namen zuweisen
Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie wissen, dass einige Benutzer über ein bereits vorhandenes Enterprise-Konto mit demselben Namen verfügen, d.h. vorhandenen Benutzern werden AD-Aliase zugewiesen (die automatische Generierung von Aliasen ist aktiviert).
Benutzer ohne Enterprise-Konto oder mit unterschiedlichen Namen für das Enterprise- und das AD-Konto werden als neue Benutzer hinzugefügt.
•
Neues Benutzerkonto für jeden neuen AD-Alias erstellen
Verwenden Sie diese Option, wenn Sie für jeden Benutzer ein neues Konto erstellen möchten.
b.
Wählen Sie im Bereich "Aktualisierungsoptionen für Aliase" eine Option für die Verwaltung von
Aliasaktualisierungen für Enterprise-Konten aus:
•
Neue Aliase bei der Aliasaktualisierung erstellen
Wählen Sie diese Option aus, um für jeden AD-Benutzer, der der BI-Plattform zugeordnet wurde, automatisch einen neuen Alias zu erstellen. Neue AD-Konten werden für Benutzer ohne BI-Plattform-Konten bzw. für alle Benutzer hinzugefügt, wenn Sie die Option Neues
Benutzerkonto für jeden neuen AD-Alias erstellen ausgewählt und auf Aktualisieren geklickt haben.
•
Neue Aliase nur bei der Benutzeranmeldung erstellen
Wählen Sie diese Option aus, wenn das zuzuordnende AD-Verzeichnis viele Benutzer umfasst, jedoch nur wenige davon die BI-Plattform verwenden werden. Die Plattform erstellt nicht automatisch Aliase und Enterprise-Konten für alle Benutzer. Vielmehr werden Aliase (und gegebenenfalls Konten) nur für Benutzer erstellt, die sich an der BI-Plattform anmelden.
c.
Wählen Sie im Bereich "Optionen für neue Benutzer" eine Option zum Erstellen neuer Benutzer aus:
•
Neue Benutzer werden als vordefinierte Benutzer erstellt
Neue Benutzerkonten werden für die Verwendung von Namenslizenzen konfiguriert.
Namenslizenzen sind mit bestimmten Benutzern verbunden und ermöglichen den Zugriff auf das System auf der Grundlage von Benutzername und Kennwort. Dieser Lizenztyp ermöglicht
Namenslizenzbenutzern den Zugriff auf das System, unabhängig von der Anzahl der derzeit verbundenen Benutzer. Für jedes mit dieser Option erstellte Benutzerkonto muss eine
Namenslizenz verfügbar sein.
•
Neue Benutzer werden als gleichzeitige Benutzer erstellt
2013-01-07
Authentifizierung
307
Neue Benutzerkonten werden für die Verwendung von Zugriffslizenzen konfiguriert.
Zugriffslizenzen geben die Anzahl der Personen an, die gleichzeitig mit der BI-Plattform verbunden sein können. Dieser Lizenztyp ist sehr flexibel, da mit einer geringen Anzahl von
Zugriffslizenzen viele Benutzer unterstützt werden können. Je nach Häufigkeit und Dauer des
Zugriffs auf das System können 100 Zugriffslizenzen beispielsweise 250, 500 oder auch
700 Benutzer unterstützen.
9.
Klicken Sie auf Zeitgesteuert verarbeiten, um zu konfigurieren, wie AD-Aliasaktualisierungen zeitgesteuert verarbeitet werden.
a.
Wählen Sie im Dialogfeld "Zeitgesteuerte Verarbeitung" ein Wiederholungsintervall aus der Liste
Objekt ausführen aus.
b.
Legen Sie andere Optionen und Parameter der zeitgesteuerten Verarbeitung nach Bedarf fest.
c.
Klicken Sie auf Zeitgesteuert verarbeiten.
Bei der Aliasaktualisierung werden auch die Gruppeninformationen aktualisiert.
10.
Legen Sie im Bereich "Optionen für die Attributbindung" die Attributbindungspriorität für das AD-Plugin fest: a.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Vollständigen Namen, E-Mail-Adresse und andere Attribute
importieren.
Die in AD-Konten verwendeten vollständigen Namen und Beschreibungen werden importiert und mit Benutzerobjekten in der BI-Plattform gespeichert.
b.
Geben Sie eine Option für Priorität der AD-Attributbindung im Verhältnis zu anderen
Attributbindungen festlegen an.
Wenn die Option auf 1 festgelegt ist, haben AD-Attribute immer dann Vorrang, wenn AD-Plugins und andere Plugins (LDAP und SAP) aktiviert sind. Wenn die Option auf 3 festgelegt ist, haben
Attribute von anderen aktivierten Plugins Priorität.
11.
Konfigurieren Sie im Bereich "AD-Gruppenoptionen " AD-Gruppenaktualisierungen: a.
Klicken Sie auf Zeitgesteuert verarbeiten.
Das Dialogfeld "Zeitgesteuerte Verarbeitung" wird angezeigt.
b.
Wählen Sie ein Wiederholungsintervall aus der Liste Objekt ausführen aus.
c.
Legen Sie andere Optionen und Parameter der zeitgesteuerten Verarbeitung nach Bedarf fest.
d.
Klicken Sie auf Zeitgesteuert verarbeiten.
Das System führt die zeitgesteuerte Verarbeitung der Aktualisierung gemäß den von Ihnen angegebenen Zeitsteuerungsinformationen aus. Die nächste zeitgesteuerte Aktualisierung für die
AD-Gruppenkonten wird unter "AD-Gruppenoptionen" angezeigt.
12.
Wählen Sie im Bereich "AD-Aktualisierung auf Abruf" eine Option aus, um anzugeben, ob beim
Klicken auf Aktualisieren AD-Gruppen oder -Benutzer (oder keine davon) aktualisiert werden:
•
AD-Gruppen jetzt aktualisieren
Wählen Sie diese Option aus, wenn beim Klicken auf Aktualisieren mit der Aktualisierung aller zeitgesteuerter AD-Gruppen begonnen werden soll. Die nächste zeitgesteuerte
AD-Gruppenaktualisierung ist unter "AD-Gruppenoptionen" aufgeführt.
•
AD-Gruppen und -Aliase jetzt aktualisieren
2013-01-07
Authentifizierung
Wählen Sie diese Option aus, wenn beim Klicken auf Aktualisieren mit der Aktualisierung aller zeitgesteuerter AD-Gruppen und -Benutzeraliase begonnen werden soll. Die nächsten zeitgesteuerten Aktualisierungen sind unter "AD-Gruppenoptionen" und "Optionen für AD-Aliase" aufgeführt.
•
AD-Gruppen und -Aliase jetzt nicht aktualisieren
Beim Klicken auf Aktualisieren werden keine AD-Gruppen oder -Benutzeraliase aktualisiert.
13.
Klicken Sie auf Aktualisieren und dann auf OK.
Deaktivieren von SiteMinder
Wenn Sie die Konfiguration von SiteMinder verhindern oder SiteMinder nach der Konfiguration in der
CMC deaktivieren möchten, ändern Sie die Webkonfigurationsdatei für BI-Launchpad.
Deaktivieren von SiteMinder für Java-Clients
Neben der Deaktivierung der SiteMinder-Einstellungen für das Windows AD-Sicherheits-Plugin müssen die SiteMinder-Einstellungen auch für die BOE-WAR-Datei auf dem Webanwendungsserver deaktiviert werden.
1.
Wechseln Sie zu folgendem Verzeichnis in der BI-Plattform-Installation:
<INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects Enterprise XI
4.0\warfiles\webapps\BOE\WEB-INF\config\custom\
2.
Öffnen Sie die Datei global.properties.
3.
Ändern Sie siteminder.enabled in "false".
siteminder.enabled=false
4.
Speichern Sie Ihre Änderungen, und schließen Sie die Datei.
Die Änderung tritt erst in Kraft, wenn BOE.war auf dem Rechner mit dem Webanwendungsserver erneut implementiert wurde. Implementieren Sie die WAR-Datei mit WDeploy erneut auf dem
Webanwendungsserver. Weitere Informationen zur Verwendung von WDeploy finden Sie im Handbuch für die Implementierung von Webanwendungen für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
8.4.7 Fehlerbehebung Windows AD-Authentifizierung
308
8.4.7.1 Fehlerbehebung der Konfiguration
Die folgenden Schritte können hilfreich sein, falls bei der Konfiguration von Kerberos Probleme auftreten:
2013-01-07
Authentifizierung
• Protokollierung aktivieren
• Java SDK-Kerberos-Konfiguration testen
8.4.7.1.1 So aktivieren Sie die Protokollierung
1.
Wählen Sie im Menü Start die Option Programme >Tomcat > Tomcat-Konfiguration.
2.
Klicken Sie auf die Registerkarte Java.
3.
Fügen Sie die folgenden Optionen hinzu:
-Dcrystal.enterprise.trace.configuration=verbose
-sun.security.krb5.debug=true
Hierdurch wird eine Protokolldatei in folgendem Speicherort erstellt:
C:\Documents and Settings\<user name>\.businessobjects\jce_verbose.log
8.4.7.1.2 So testen Sie die Kerberos-Konfiguration
• Führen Sie zum Testen der Kerberos-Konfiguration den folgenden Befehl aus, wobei servant für das Dienstkonto und die Domäne steht, unter der der CMS ausgeführt wird, und password für das
Kennwort, das dem Dienstkonto zugeordnet ist.
<InstallDirectory>\SAP BusinessObjects Enterprise XI 4.0\win64_64\jdk\bin\[email protected] Password
Beispiel:
C:\Program Files\SAP BusinessObjects\
SAP Business Objects Enterprise XI 4.0\win64_64\jdk\bin\ [email protected] Password
Der Domänen- und Dienstprinzipalname muss genau mit dem Domänen- und Dienstprinzipalnamen von Active Directory übereinstimmen. Wenn das Problem weiterhin auftritt, prüfen Sie, ob Sie den gleichen Namen eingegeben haben. Beachten Sie, dass beim Namen die Groß- und Kleinschreibung berücksichtigt wird.
8.4.7.1.3 Anmeldefehler aufgrund unterschiedlicher AD UPN- und SAM-Namen
Die Active Directory-ID eines Benutzers wurde der BI-Plattform erfolgreich zugeordnet. Trotzdem ist der Benutzer nicht in der Lage, mit der Windows AD-Authentifizierung und Kerberos in folgendem
Format eine Anmeldung bei der CMC oder bei BI-Launchpad auszuführen: DOMÄNE\ABC123
Dieses Problem kann auftreten, wenn der Benutzer in Active Directory mit einem UPN und SAM-Namen eingerichtet wurde, die nicht identisch sind. Die folgenden Beispiele können ein Problem verursachen:
• Der UPN lautet "[email protected]" und der SAM-Name "DOMAIN\ABC123".
• Der UPN lautet "jschmidt@firma" und der SAM-Name "DOMAIN\janschmidt"
Dieses Problem kann auf zwei Weisen behoben werden:
• Benutzer melden sich unter Verwendung des UPN-Namens und nicht mit dem SAM-Namen an.
• Stellen Sie sicher, dass der SAM-Kontoname und der UPN-Name identisch sind.
309 2013-01-07
Authentifizierung
8.4.7.1.4 Fehler vor der Authentifizierung
Ein Benutzer, der sich zuvor anmelden konnte, kann sich nicht mehr anmelden. Der Benutzer erhält folgende Fehlermeldung: "Kontoinformationen nicht erkannt." In Tomcat-Fehlerprotokollen finden Sie folgenden Fehler: "Pre-authentication information was invalid (24)"
(Vorbestätigungsinformationen waren ungültig).
Dieser Fehler kann darin begründet liegen, dass eine Änderung, die in AD am UPN vorgenommen wurde, nicht an die Kerberos-Benutzerdatenbank weitergeleitet wurde. Es ist also möglich, dass die
Kerberos-Benutzerdatenbank und die AD-Informationen nicht synchronisiert sind.
Um dieses Problem zu beheben, setzen Sie das Benutzerkennwort in AD zurück. Dadurch wird sichergestellt, dass die Änderungen ordnungsgemäß weitergeleitet werden.
Anmerkung:
Dieses Problem tritt bei J2SE 5.0 nicht auf.
8.5 SAP-Authentifizierung
8.5.1 Konfigurieren der SAP-Authentifizierung
In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie die BI-Plattform-Authentifizierung für Ihre SAP-Umgebung konfigurieren.
Die SAP-Authentifizierung ermöglicht es SAP-Benutzern, sich mit ihrem SAP-Benutzernamen und
-Kennwort bei der BI-Plattform anzumelden, ohne dass das Kennwort in der BI-Plattform gespeichert wird. Außerdem bietet Ihnen die SAP-Authentifizierung die Möglichkeit, Informationen über Benutzerrollen in SAP beizubehalten und diese Rolleninformationen in der Plattform zu verwenden, um Rechte für
Administrationsaufgaben oder den Zugriff auf Inhalte zuzuweisen.
Zugreifen auf die SAP-Authentifizierungsanwendung
Sie müssen den Informationsplattformdiensten Informationen über das SAP-System bereitstellen. Auf eine dedizierte Webanwendung können Sie über das Hauptverwaltungstool der BI-Plattform, die Central
Management Console (CMC), zugreifen. Um von der Homepage der CMC darauf zuzugreifen, wählen
Sie Authentifizierung.
Authentifizieren von SAP-Benutzern
Mithilfe von Sicherheits-Plugins können Sie Vorgehensweisen der BI-Plattform bei der Authentifizierung von Benutzern erweitern und anpassen. Die SAP-Authentifizierung enthält ein SAP-Sicherheits-Plugin
310 2013-01-07
Authentifizierung
(secSAPR3.dll) für den Central Management Server der BI-Plattform. Dieses SAP-Sicherheits-Plugin bietet mehrere wichtige Vorteile:
• Es übernimmt die Funktion eines Authentifizierungs-Providers, der die Benutzer-Anmeldedaten für den CMS beim SAP-System verifiziert. Wenn Benutzer sich direkt bei der BI-Plattform anmelden, können sie die SAP-Authentifizierung wählen und ihren üblichen SAP-Benutzernamen und das zugehörige Kennwort angeben. Die BI-Plattform ermöglicht zudem die Anmeldung bei SAP-Systemen unter Verwendung von Enterprise Portal-Anmeldetickets.
• Es erleichtert das Erstellen neuer Benutzerkonten, da Rollen von SAP den
BI-Plattform-Benutzergruppen zugeordnet werden können, und vereinfacht die
Benutzerkontenverwaltung, da Sie den Benutzern und Gruppen in der BI-Plattform Rechte in einheitlicher Weise zuweisen können.
• Es verwaltet die SAP-Rollenauflistungen dynamisch. Wenn Sie der Plattform eine SAP-Rolle zuweisen, können sich alle Benutzer, die dieser Rolle angehören, beim System anmelden. Werden anschließend die Eigenschaften der SAP-Rolle geändert, müssen Sie die Liste in der BI-Plattform nicht aktualisieren oder regenerieren.
• Die SAP-Authentifizierung umfasst eine Webanwendung zur Konfiguration des Plugins. Auf diese
Anwendung können Sie über den Bereich "Authentifizierung" in der Central Management Console
(CMC) zugreifen.
8.5.2 Erstellen von Benutzerkonten für die BI-Plattform
Das BI-Plattform-System erfordert ein SAP-Benutzerkonto, das dazu berechtigt, auf die SAP-Listen für die Rollenzugehörigkeit zuzugreifen und SAP-Benutzer zu authentifizieren. Sie benötigen die
Kontoanmeldedaten, um die BI-Plattform bei Ihrem SAP-System anzumelden. Eine allgemeine Anleitung zum Erstellen von SAP-Benutzerkonten und Zuweisen von Autorisierungen mithilfe von Rollen finden
Sie in der SAP BW-Dokumentation.
Mit der Transaktion SU01 können Sie neues SAP-Benutzerkonto mit dem Namen CRYSTAL erstellen.
Mit der Transaktion PFCG können Sie eine neue Rolle mit dem Namen CRYSTAL_ENTITLEMENT erstellen. (Bei den Namen handelt es sich lediglich um eine Empfehlung.) Ändern Sie die Berechtigung der neuen Rolle, indem Sie Werte für die folgenden Berechtigungsobjekte festlegen:
311 2013-01-07
Authentifizierung
Berechtigungsobjekt Feld
Aktivität (ACTVT)
Wert
Lese-, Schreibzugriff (33, 34)
Berechtigung für den Datenzugriff (S_DATASET)
Physischer Dateiname (FILENA-
ME)
* (steht für Alle)
Name des ABAP-Programms
(PROGRAM)
*
Aktivität (ACTVT) 16
Berechtigungsprüfung für RFC-
Zugriff (S_RFC)
Name des zu schützenden RFC
(RFC_NAME)
BDCH, STPA, SUSO, BDL5,
SUUS, SU_USER, SYST, SUNI,
RFC1, SDIFRUNTIME,
PRGN_J2EE, /CRYSTAL/SECU-
RITY
Typ des zu schützenden RFC-
Objektes (RFC_TYPE)
Funktionsgruppe (FUGR)
Aktivität (ACTVT)
Erstellen/Generieren und Anzeigen (03)
Anwenderstammpflege: Anwendergruppen (S_USER_GRP)
Anwendergruppe in Anwenderstammpflege (CLASS)
*
Anmerkung:
Um mehr Sicherheit zu gewährleisten, können Sie die Benutzergruppen, deren Mitglieder Zugriff auf die BI-Plattform benötigen, auch ausdrücklich aufführen.
Fügen Sie abschließend den Benutzer CRYSTAL der Rolle CRYSTAL_ENTITLEMENT hinzu.
Tipp:
Falls Ihre Systemrichtlinien vorsehen, dass Benutzer ihr Kennwort bei der ersten Anmeldung beim
System ändern, melden Sie sich jetzt mit dem Benutzerkonto CRYSTAL an, und geben Sie ein neues
Kennwort ein.
312 2013-01-07
Authentifizierung
8.5.3 Verbinden mit SAP-Berechtigungssystemen
Bevor Sie Rollen importieren oder BW-Inhalt in der BI-Plattform veröffentlichen können, müssen Sie
Informationen über die SAP-Berechtigungssysteme bereitstellen, in die Sie integrieren möchten. Die
BI-Plattform verwendet diese zum Verbinden mit dem SAP-Zielsystem beim Ermitteln der
Rollenzugehörigkeiten und Authentifizieren von SAP-Benutzern.
8.5.3.1 Hinzufügen eines SAP-Berechtigungssystems
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Authentifizierung" der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf die Verknüpfung SAP.
Die Einstellungen für das Berechtigungssystem werden angezeigt.
Tipp:
Wird in der Liste Name des logischen Systems bereits ein Berechtigungssystem angezeigt, klicken
Sie auf die Schaltfläche Neu.
3.
Geben Sie in das Feld System die dreistellige System-ID (SID) Ihres SAP-Systems ein.
4.
Geben Sie im Feld Client die Clientnummer ein, die die BI-Plattform bei der Anmeldung bei Ihrem
SAP-System verwenden muss.
Die BI-Plattform kombiniert Ihre System- und Clientdaten und fügen der Liste Name des logischen
Systems einen Eintrag hinzu.
5.
Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen Deaktiviert deaktiviert ist.
Anmerkung:
Das Kontrollkästchen Deaktiviert signalisiert der BI-Plattform, dass ein bestimmtes SAP-System vorübergehend nicht verfügbar ist.
6.
Füllen Sie die Felder Message-Server und Anmeldegruppe entsprechend aus, wenn Sie den
Lastausgleich so eingerichtet haben, dass die Anmeldung der BI-Plattform über einen Message-Server erfolgen muss.
Anmerkung:
Sie müssen die entsprechenden Eingaben in der Datei Dienste auf Ihrem BI-Plattform-Rechner vornehmen, um den Lastausgleich zu aktivieren. Dies ist besonders dann wichtig, wenn die
Implementierung sich auf mehrere Computer verteilt. Insbesondere zu berücksichtigen sind die
Computer, die als Host für den CMS dienen, der Webanwendungsserver sowie alle Computer, die
Ihre Authentifizierungskonten und -einstellungen verwalten.
313 2013-01-07
Authentifizierung
7.
Wenn Sie keinen Lastausgleich eingerichtet haben (oder wenn die BI-Plattform eine direkte
Anmeldung beim SAP-System vornehmen soll), füllen Sie die Felder Anwendungsserver und
Systemnummer entsprechend aus.
8.
Geben Sie in die Felder Benutzername, Kennwort und Sprache den Benutzernamen, das Kennwort und den Sprachcode für das SAP-Konto ein, das die BI-Plattform für die Anmeldung bei SAP benutzen soll.
Anmerkung:
Diese Anmeldedaten müssen denen des Benutzerkontos entsprechen, das Sie für die BI-Plattform erstellt haben.
9.
Klicken Sie auf Aktualisieren.
Wenn Sie mehrere Berechtigungssysteme hinzufügen, klicken Sie auf die Registerkarte Optionen, um das System festzulegen, das von der BI-Plattform standardmäßig verwendet wird (also das System, das zur Authentifizierung von Benutzern aufgerufen wird, die sich mit SAP-Anmeldedaten anzumelden versuchen, ohne jedoch ein bestimmtes SAP-System anzugeben).
Verwandte Themen
•
Erstellen von Benutzerkonten für die BI-Plattform
8.5.3.2 Überprüfenk, ob das Berechtigungssystem ordnungsgemäß hinzugefügt wurde
1.
Klicken Sie auf die Registerkarte Rollenimport.
2.
Wählen Sie den Namen des Berechtigungssystems aus der Liste Name des logischen Systems.
Wenn das Berechtigungssystem korrekt hinzugefügt wurde, enthält die Liste Verfügbare Rollen eine Liste mit Rollen, die für den Import ausgewählt werden können.
Tipp:
Wenn in der Liste Name des logischen Systems keine Rollen sichtbar sind, suchen Sie auf der
Seite nach einer entsprechenden Fehlermeldung. Dort erhalten Sie möglicherweise Hinweise darauf, wie das Problem behoben werden kann.
314
8.5.3.3 Vorübergehendes Deaktivieren einer Verbindung mit einem
SAP-Berechtigungssystem
In der CMC können Sie eine Verbindung zwischen der BI-Plattform und einem SAP-Berechtigungssystem vorübergehend deaktivieren. Diese Möglichkeit gewährleistet die Reaktionsfähigkeit der BI-Plattform auch in Situationen wie einer geplanten Ausfallzeit eines SAP-Berechtigungssystems.
2013-01-07
Authentifizierung
1.
Wechseln Sie in der CMC zum Verwaltungsbereich Authentifizierung.
2.
Doppelklicken Sie auf die Verknüpfung SAP.
3.
Wählen Sie in der Liste Name des logischen Systems das System aus, das Sie deaktivieren möchten.
4.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Deaktiviert.
5.
Klicken Sie auf Aktualisieren.
8.5.4 Einstellen von SAP-Authentifizierungsoptionen
Die SAP-Authentifizierung umfasst eine Reihe von Optionen, die Sie bei der Integration der BI-Plattform in Ihr SAP-System angeben können. Zu diesen Optionen zählen:
• Aktivieren oder Deaktivieren der SAP-Authentifizierung
• Festlegen der Verbindungseinstellungen
• Verknüpfen von importierten Benutzern mit BI-Plattform-Lizenzmodellen.
• Konfigurieren der Einzelanmeldung beim SAP-System
8.5.4.1 So richten Sie die SAP-Authentifizierungsoptionen ein
1.
Doppelklicken Sie im Verwaltungsbereich "Authentifizierung" der CMC auf die Verknüpfung SAP, und klicken Sie auf die Registerkarte Optionen.
2.
Überprüfen Sie die Einstellungen, und ändern Sie sie, falls erforderlich:
315 2013-01-07
Authentifizierung
Einstellung
SAP-Authentifizierung aktivieren
Stamm des Inhaltsordners
Standardsystem
Max. Anzahl fehlgeschlagener Versuche des Zugriffs auf das Berechtigungssystem
Beschreibung
Deaktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn Sie die SAP-Authentifizierung vollständig deaktivieren möchten. (Zur Deaktivierung der SAP-Authentifizierung für ein bestimmtes SAP-System aktivieren Sie das betreffende Kontrollkästchen Deaktiviert auf der
Registerkarte Berechtigungssysteme.)
Legen Sie fest, an welcher Stelle die BI-Plattform mit der Replikation der BW-Ordnerstruktur in der CMC und im BI-Launchpad beginnen soll. Die Standardvorgabe ist /SAP/2.0, allerdings können Sie auch einen anderen Ordner angeben. Um den Ordner zu wechseln, müssen Sie den Namen sowohl in der
CMC als auch in der Workbench zur Content-Verwaltung ändern.
Wählen Sie das SAP-Berechtigungssystem aus, das die BI-Plattform als Standardsystem verwendet (d.h.
das System, das zur Authentifizierung von Benutzern aufgerufen wird, die sich mit SAP-Anmeldedaten anzumelden versuchen, ohne jedoch ein bestimmtes
SAP-System anzugeben).
Anmerkung:
Wenn Sie ein Standardsystem festlegen, müssen
Benutzer dieses Systems nicht die System-ID und den Client eingeben, wenn sie aus Clienttools wie
Live Office oder Universe Designer mithilfe der SAP-
Authentifizierung eine Verbindung herstellen. Wenn beispielsweise "SYS~100" als Standardsystem festgelegt wird, kann sich "S2YS~100/user1" bei Auswahl der SAP-Authentifizierung als Benutzer1 anmelden.
316 2013-01-07
Authentifizierung
Einstellung Beschreibung
Geben Sie an, wie viele Versuche die BI-Plattform unternehmen soll, eine Verbindung zu einem SAP-
System für Authentifizierungsanfragen herzustellen.
Wenn Sie als Wert -1 festlegen, kann die BI-Plattform beliebig oft versuchen, eine Verbindung zum Berechtigungssystem herzustellen. Bei Angabe des Werts
0 kann die BI-Plattform nur einmal versuchen, eine
Verbindung zum Berechtigungssystem herzustellen.
Anmerkung:
Verwenden Sie diese Einstellung zusammen mit
Berechtigungssystem für [Sekunden] deaktiviert
lassen, um festzulegen, wie die BI-Plattform mit vorübergehend nicht verfügbaren SAP-Berechtigungssystemen umgehen soll. Das System ermittelt über diese Einstellungen, wann die Kommunikation mit einem nicht mehr verfügbaren SAP-System abgebrochen wird und wann die Kommunikation mit diesem
System wieder aufgenommen wird.
Berechtigungssystem für [Sekunden] deaktiviert lassen
Geben Sie an, wie viele Sekunden die BI-Plattform vor einem Neuversuch zur Authentifizierung der Benutzer bei einem SAP-System warten sollen. Wenn
Sie z.B. 3 für Max. erfolglose Zugriffe auf das Be-
rechtigungssystem festlegen, lässt die BI-Plattform maximal drei erfolglose Versuche zur Authentifizierung von Benutzern für ein bestimmtes SAP-System zu. Beim vierten fehlgeschlagenen Versuch hört das
System auf zu versuchen, die Benutzer für den angegebenen Zeitraum für das System zu authentifizieren.
Max. gleichzeitige Verbindungen pro
System
Anzahl der Verwendungen pro System
Geben Sie an, wie viele Verbindungen zum SAP-
System gleichzeitig geöffnet sein sollen. Wenn Sie in dieses Feld beispielsweise den Wert 2 eingeben, lässt die BI-Plattform zwei separate Verbindungen zu SAP geöffnet.
Geben Sie an, wie viele Anmeldungen beim SAP-
System pro Verbindung zulässig sind. Wenn Sie beispielsweise den Wert 2 für Max. gleichzeitige
Verbindungen pro System und den Wert 3 für An-
zahl der Verwendungen pro Verbindung festgelegt haben, wird eine Verbindung, über die drei Anmeldungen vorgenommen wurden, von der BI-Plattform geschlossen und wieder neu gestartet.
317 2013-01-07
Authentifizierung
Einstellung Beschreibung
Zugriffslizenzbenutzer und Namenslizenz-
benutzer
Geben Sie an, ob neue Benutzerkonten für die Verwendung von Zugriffslizenzbenutzer-Lizenzen oder
Namenslizenzen konfiguriert werden sollen. Zugriffslizenzen geben die Anzahl der Personen an, die gleichzeitig mit der BI-Plattform verbunden sein können. Dieser Lizenztyp ist sehr flexibel, da mit einer geringen Anzahl von Zugriffslizenzen viele Benutzer unterstützt werden können. Je nach Häufigkeit und Dauer des Zugriffs auf das System können
100 Zugriffslizenzen beispielsweise 250, 500 oder auch 700 Benutzer unterstützen. Namenslizenzen sind mit bestimmten Benutzern verbunden und ermöglichen den Zugriff auf das System auf der
Grundlage von Benutzername und Kennwort. Dieser
Lizenztyp ermöglicht Benutzern den Zugriff auf das
System unabhängig von der Anzahl der derzeit verbundenen Benutzer.
Anmerkung:
Die hier ausgewählte Option bewirkt keine Änderung der Anzahl oder des Typs der in der BI-Plattform installierten Benutzerlizenzen. Die entsprechenden
Lizenzen müssen im System verfügbar sein.
Vollständigen Namen, E-Mail-Adresse und andere Attribute importieren
Wählen Sie diese Option aus, um eine Prioritätsstufe für das SAP-Authentifizierungsplugin festzulegen.
Die in den SAP-Konten verwendeten vollständigen
Namen und Beschreibungen werden importiert und mit Benutzerobjekten in der BI-Plattform gespeichert.
Priorität der SAP-Attributbindung im Verhältnis zu anderen Attributbindungen festlegen
Gibt eine Priorität für die Bindung von SAP-Benutzerattributen (vollständiger Name und E-Mail-Adresse) an. Wenn die Option auf 1 festgelegt ist, haben SAP-
Attribute immer dann Vorrang, wenn SAP-Plugins und andere Plugins (Windows AD und LDAP) aktiviert sind. Wenn die Option auf 3 festgelegt ist, haben
Attribute von anderen aktivierten Plugins Priorität.
Verwenden Sie die folgenden Optionen, um den SAP-Einzelanmeldungsdienst zu konfigurieren:
318 2013-01-07
Authentifizierung
Einstellung
System-ID
Beschreibung
Die System-ID, die von der BI-Plattform an das SAP-System übergeben wird, wenn der SAP-Einzelanmeldungsdienst durchgeführt wird.
Durchsuchen
Kennwort für den
Schlüsselspeicher
Laden Sie mithilfe dieser Schaltfläche die erzeugte Schlüsselspeicherdatei hoch, um die SAP-Einzelanmeldung zu aktivieren. Sie können auch den vollständigen Pfad zur Datei im zugehörigen Feld manuell eingeben.
Geben Sie das für den Zugriff auf die Schlüsselspeicherdatei erforderliche
Kennwort ein.
Kennwort für den privaten Schlüssel
Geben Sie das für den Zugriff auf das der Schlüsselspeicherdatei entsprechende Zertfikat erforderliche Kennwort ein. Das Zertifikat ist im
SAP-System gespeichert.
Alias des privaten
Schlüssels
Geben Sie den für den Zugriff auf die Schlüsselspeicherdatei erforderlichen Alias ein.
3.
Klicken Sie auf Aktualisieren.
Verwandte Themen
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Konfigurieren der SAP-Authentifizierung
8.5.4.2 Ändern des Stamms im Inhaltsordner
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Authentifizierung" der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf die Verknüpfung SAP.
3.
Klicken Sie auf Optionen, und geben Sie den Namen des Ordners in das Feld Stamm des
Inhaltsordners ein.
Der hier eingegebene Ordnername entspricht dem Ordner, von dem aus die BI-Plattform mit der
Replikation der BW-Ordnerstruktur beginnen soll.
4.
Klicken Sie auf Aktualisieren.
5.
Erweitern Sie in der BW-Workbench zur Content-Verwaltung Enterprise-System.
6.
Klappen Sie Verfügbare Systeme auf, und doppelklicken Sie auf das System, mit dem die
BI-Plattform verbunden wird.
7.
Klicken Sie auf die Registerkarte Layout, und geben Sie unter Inhaltsbasisordner den Ordner ein, der in der BI-Plattform als SAP-Stammordner verwendet werden soll (z.B. /SAP/2.0/).
319 2013-01-07
Authentifizierung
8.5.5 Importieren von SAP-Rollen
Durch den Import von SAP-Rollen in die BI-Plattform können Rollenmitglieder sich mit ihren üblichen
SAP-Anmeldeinformationen am System anmelden. Außerdem ist die Einzelanmeldung aktiviert, so dass SAP-Benutzer automatisch bei der BI-Plattform angemeldet werden, sobald sie von innerhalb des
SAP GUI oder eines SAP Enterprise Portals auf Berichte zugreifen.
Anmerkung:
Oft gibt es viele Anforderungen für die Aktivierung der Einzelanmeldung. In einigen Fällen ist es erforderlich, einen SSO-fähigen Treiber oder eine SSO-fähige Anwendung zu verwenden und sicherzustellen, dass der Server und der Webserver sich in derselben Domäne befinden
Für jede importierte Rolle erstellt die BI-Plattform eine Gruppe. Die Namen für die einzelnen Gruppen werden unter Berücksichtigung der folgenden Konventionen gebildet: System-ID~Clientnumner@Rol
lenname
. Die neuen Gruppen können Sie im Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" der CMC anzeigen. Anhand dieser Gruppen kann auch die Objektsicherheit innerhalb der BI-Plattform definiert werden.
Ziehen Sie bei der Konfiguration der BI-Plattform für die Veröffentlichung und beim Importieren von
Rollen in das System drei Hauptkategorien von Benutzern in Betracht:
• BI-Plattform-Administratoren
Enterprise-Administratoren konfigurieren das System für die Veröffentlichung von Inhalten aus SAP.
Sie importieren die entsprechenden Rollen, erstellen die benötigten Ordner und weisen diesen
Rollen und Ordnern in der BI-Plattform Rechte zu.
• Content Publisher
Content Publisher sind diejenigen Benutzer, welche die Rechte zum Veröffentlichen von Inhalten für Rollen besitzen. Der Sinn dieser Benutzerkategorie besteht darin, normale Rollenmitglieder von denjenigen Benutzern zu unterscheiden, die über Rechte zum Veröffentlichen von Berichten verfügen.
• Rollenmitglieder
Rollenmitglieder sind Benutzer, die Rollen angehören, welche “Inhalte umfassen”. Das bedeutet, dass diese Benutzer zu Rollen gehören, für welche Berichte veröffentlicht werden. Sie besitzen
Rechte zum Anzeigen, zum Anzeigen auf Abruf und zum zeitgesteuerten Verarbeiten für alle
Berichte, die für diejenigen Rollen veröffentlicht wurden, denen sie angehören. Normale
Rollenmitglieder können jedoch weder neue Inhalte noch aktualisierte Versionen von Inhalten veröffentlichen.
Vor der ersten Veröffentlichung müssen Sie zunächst alle Rollen, die Inhalte veröffentlichen, und alle
Rollen, die Inhalte umfassen, in die BI-Plattform importieren.
Anmerkung:
Es wird dringend empfohlen, die Aktivitäten der einzelnen Rollen getrennt zu halten. Beispielsweise ist es zwar möglich, von einer Administratorrolle aus zu veröffentlichen, es sollte jedoch nur von Content
Publisher-Rollen aus veröffentlicht werden. Die Funktion von Rollen, die Inhalte veröffentlichen, besteht
320 2013-01-07
Authentifizierung außerdem nur darin zu definieren, welche Benutzer Inhalte veröffentlichen können. Diese Rollen sollten daher keine Inhalte enthalten; Content Publisher sollten in Rollen veröffentlichen, die Inhalte umfassen und normalen Rollenmitgliedern zugänglich sind.
Verwandte Themen
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Funktionsweise von Rechten in der BI-Plattform
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Verwalten von Sicherheitseinstellungen für Objekte in der CMC
8.5.5.1 Importieren von SAP-Rollen
1.
Doppelklicken Sie im Verwaltungsbereich "Authentifizierung" der CMC auf den Link SAP.
2.
Wählen Sie auf der Registerkarte Optionen je nach Lizenzvereinbarung entweder
Zugriffslizenzbenutzer oder Namenslizenzbenutzer aus.
Beachten Sie, dass Sie mit der hier ausgewählten Option keine Änderung an der Anzahl bzw. dem
Typ der in der BI-Plattform installierten Benutzerlizenzen vornehmen. Die entsprechenden Lizenzen müssen im System verfügbar sein.
3.
Klicken Sie auf Aktualisieren.
4.
Wählen Sie auf der Registerkarte Rollenimport aus der Liste Name des logischen Systems das
Berechtigungssystem aus.
5.
Wählen Sie unter "Verfügbare Rollen" die zu importierenden Rollen aus, und klicken Sie auf
Hinzufügen.
6.
Klicken Sie auf Aktualisieren.
8.5.5.2 Überprüfen, ob Rollen und Benutzer ordnungsgemäß importiert wurden
1.
Sie müssen den Benutzernamen und das Kennwort eines SAP-Benutzers kennen, der einer der
Rollen angehört, die Sie der BI-Plattform gerade zugeordnet haben.
2.
Für Java-BI-Launchpad rufen Sie http://Webserver:Portnummer/BOE/BI auf.
Ersetzen Sie Webserver durch den Namen des Webservers und Portnummer durch die
Portnummer, die für die BI-Plattform eingerichtet wurde. Möglicherweise benötigen Sie von Ihrem
Administrator den Namen des Webservers, die Portnummer oder die genaue URL.
3.
Wählen Sie in der Liste Authentifizierungstyp den Eintrag SAP aus.
Anmerkung:
Die Liste Authentifizierungstyp ist im BI-Launchpad standardmäßig ausgeblendet. Der Administrator muss sie in der Datei BIlaunchpad.properties aktivieren und den Webanwendungsserver neu starten.
321 2013-01-07
Authentifizierung
4.
Geben Sie das SAP-System und den Systemclient ein, an dem Sie sich anmelden möchten.
5.
Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort eines zugeordneten Benutzers ein.
6.
Klicken Sie auf Anmelden.
Sie werden bei BI-Launchpad als der ausgewählte Benutzer angemeldet.
322
8.5.5.3 Aktualisieren von SAP-Rollen und -Benutzern
Nach der Aktivierung der Oracle EBS-Authentifizierung müssen regelmäßige Aktualisierungen von zugeordneten Rollen, die in die BI-Plattform importiert wurden, zeitgesteuert verarbeitet und ausgeführt werden. Dadurch ist gewährleistet, dass aktualisierte SAP-Rolleninformationen in BI-Plattform genau widergespiegelt werden.
Für die Ausführung und zeitgesteuerte Verarbeitung von Aktualisierungen für SAP- Rollen stehen zwei
Optionen zur Verfügung:
• Nur Rollen aktualisieren: Bei Verwendung dieser Option werden nur die Verknüpfungen zwischen den aktuell zugeordneten Rollen aktualisiert, die in die BI-Plattform importiert wurden. Es wird empfohlen, diese Option nur dann zu verwenden, wenn Sie häufig Aktualisierungen ausführen müssen und Bedenken hinsichtlich der Systemressourcennutzung haben. Wenn Sie nur SAP-Rollen aktualisieren, werden keine neuen Benutzerkonten erstellt.
• Rollen und Aliase aktualisieren: Bei Verwendung dieser Option werden nicht nur Verknüpfungen zwischen Rollen aktualisiert, sondern auch neue Benutzerkonten in der BI-Plattform für Benutzeraliase erstellt, die zu Rollen im SAP-System hinzugefügt wurden.
Anmerkung:
Wenn Sie bei der Aktivierung der SAP-Authentifizierung nicht angegeben haben, dass Benutzeraliase automatisch für Aktualisierungen erstellt werden sollen, werden keine Konten für neue Aliase erstellt.
8.5.5.3.1 Zeitgesteuertes Verarbeiten von Aktualisierungen für SAP-Rollen
Nachdem Sie Rollen in der BI-Plattform zugeordnet haben, müssen Sie angeben, wie das System diese
Rollen aktualisiert.
1.
Klicken Sie auf die Registerkarte Benutzeraktualisierung.
2.
Klicken Sie im Bereich Nur Rollen aktualisieren oder "Rollen und Aliase aktualisieren" auf
"Zeitgesteuert verarbeiten".
Tipp:
Um sofort eine Aktualisierung durchzuführen, klicken Sie auf Jetzt aktualisieren.
Tipp:
Wählen Sie "Nur Rollen aktualisieren", wenn Sie regelmäßige Aktualisierungen durchführen möchten oder Bedenken hinsichtlich der Systemressourcen haben. Das System benötigt mehr Zeit, um sowohl
Rollen als auch Aliase zu aktualisieren.
Das Dialogfeld "Wiederholung" wird angezeigt.
2013-01-07
Authentifizierung
3.
Wählen Sie eine Option in der Liste Objekt ausführen aus, und geben Sie die
Zeitsteuerungsinformationen ein.
Folgende Wiederholungsmuster stehen zur Verfügung:
Wiederholungsmuster
Stündlich
Beschreibung
Die Aktualisierung wird stündlich ausgeführt. Sie legen die
Startzeit sowie Anfangs- und Enddatum für das Objekt fest.
Täglich
Wöchentlich
Monatlich
Am n-ten Tag des Monats
Die Aktualisierung wird täglich oder alle n angegebenen Tage ausgeführt. Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangsund Enddatum für das Objekt festlegen.
Die Aktualisierung wird wöchentlich ausgeführt. Es kann einmal die Woche oder mehrmals wöchentlich ausgeführt werden. Sie können festlegen, an welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit das Objekt ausgeführt wird und das Anfangs- und Enddatum der Ausführung bestimmen.
Die Aktualisierung wird einmal monatlich oder alle n Monate ausgeführt. Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangsund Enddatum festlegen.
Die Aktualisierung wird an einem bestimmten Tag des Monats ausgeführt. Sie können festlegen, an welchem Tag des Monats und zu welcher Uhrzeit die Aktualisierung ausgeführt wird, sowie
Anfangs- und Enddatum der Ausführung bestimmen.
Am ersten Montag des Monats
Die Aktualisierung wird jeden Monat am ersten Montag ausgeführt. Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangs- und
Enddatum festlegen.
Am letzten Tag des Monats
Die Aktualisierung wird am letzten Tag jedes Monats ausgeführt.
Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangs- und Enddatum festlegen.
Tag x der n-ten Woche des
Monats
Kalender
Die Aktualisierung wird an einem bestimmten Tag einer bestimmten Woche im Monat ausgeführt. Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangs- und Enddatum festlegen.
Die Aktualisierung wird zu den Terminen ausgeführt, die in einem zuvor erstellten Kalender festgelegt wurden.
4.
Klicken Sie auf Zeitgesteuert verarbeiten.
Auf der Registerkarte Benutzeraktualisierung wird das Datum der nächsten zeitgesteuert verarbeiteten Rollenaktualisierung angezeigt.
323 2013-01-07
Authentifizierung
Anmerkung:
Sie können die nächste zeitgesteuert verarbeitete Aktualisierung abbrechen, indem Sie im Bereich
Nur Rollen aktualisieren oder "Rollen und Aliase aktualisieren" auf "Geplante Aktualisierungen abbrechen" klicken.
8.5.6 Konfigurieren der Secure Network Communication (SNC)
In diesem Abschnitt wird die Konfiguration von SNC im Rahmen des Einrichtens der
SAP-Authentifizierung für die BI-Plattform beschrieben.
Vor dem Einrichten der Vertrauenswürdigkeit zwischen den SAP- und BI-Plattform-Systemen müssen
Sie sicherstellen, dass der SIA so konfiguriert wurde, dass er unter einem für SNC eingerichteten Konto gestartet und ausgeführt wird. Außerdem müssen Sie Ihr SAP-System so konfigurieren, dass es der
BI-Plattform vertraut. Beachten Sie dieAnweisungen im Abschnitt Konfigurieren von SAP für serverseitiges Vertrauen im Kapitel Ergänzende SAP BusinessObjects Enterprise-Konfigurationen für
ERP-Umgebungen dieses Handbuchs.
8.5.6.1 Serverseitiges Vertrauen bei SAP – Überblick
Dieser Abschnitt beschreibt die Vorgehensweise bei der Konfiguration des serverseitigen Vertrauens zwischen SAP Web Application Servern (Version 6.20 und höher) und SAP BusinessObjects Enterprise.
Sie müssen ein serverseitiges Vertrauen einrichten, wenn Sie Berichtsbursting in mehreren
Arbeitsgängen verwenden (für Veröffentlichungen, bei denen die Berichts-Query vom Kontext des
Anwenders abhängt).
Zum serverseitigen Vertrauen gehört auch eine Identitätsmaskierung ohne Kennworteingabe. Um die
Identität eines SAP-Anwenders ohne Angabe eines Kennworts anzunehmen, muss ein Anwender von
SAP mithilfe einer sichereren Methode als der üblichen Anwendername- und Kennworteingabe identifiziert werden. (Ein SAP-Anwender mit dem Autorisierungsprofil SAP_ALL kann nicht die Identität eines anderen SAP-Anwenders annehmen, ohne dessen Kennwort zu kennen.)
Einrichten des serverseitigen Vertrauens mithilfe der kostenlosen SAP Cryptographic Library
Um ein serverseitiges Vertrauen für SAP BusinessObjects Enterprise mithilfe der kostenlosen SAP
Cryptographic Library zu ermöglichen, müssen Sie die relevanten Server unter Verwendung von
Anmeldedaten ausführen, die durch einen registrierten SNC-Provider (Secure Network Communication) authentifiziert werden. Die Anmeldedaten werden von SAP so konfiguriert, dass eine Identitätsmaskierung ohne Kennwort möglich ist. Für SAP BusinessObjects Enterprise müssen Sie die Server, die am
Berichtsbursting beteiligt sind, unter Verwendung der SNC-Anmeldedaten ausführen, z.B. den Adaptive
Job Server.
324 2013-01-07
Authentifizierung
Zum Konfigurieren des serverseitigen Vertrauens ist außerdem eine
32-Bit-SNC-Verschlüsselungsbibliothek erforderlich. Sie können hierfür eine SAP Cryptographic Library
(für Windows und Unix) von der SAP-Website herunterladen. Die SAP Cryptographic Library kann nur zum Einrichten des serverseitigen Vertrauens verwendet werden. Informationen über die Cryptographic
Library finden Sie auf der SAP-Website in den SAP-Hinweisen 711093, 597059 und 397175.
Dem SAP-Server und SAP BusinessObjects Enterprise müssen Zertifikate zugewiesen sein, die zum gegenseitigen Nachweis der Identität dienen. Jeder Server verfügt über ein eigenes Zertifikat und eine
Liste von Zertifikaten für vertrauenswürdige Parteien. Um das serverseitige Vertrauen zwischen SAP und SAP BusinessObjects Enterprise zu konfigurieren, müssen Sie eine kennwortgeschützte Gruppe von Zertifikaten erstellen. Eine solche Gruppe wird als "Persönliche Sicherheitsumgebung" (Personal
Security Environment, PSE) bezeichnet. In diesem Dokument wird beschrieben, wie Sie solche PSEs erstellen und verwalten und wie Sie sie auf sichere Weise den SAP BusinessObjects
Enterprise-Verarbeitungsservern zuweisen.
Client- und Server-SNC
Beim Client-SNC wird einem oder mehreren SAP-Anwendernamen in SU01 eine SNC-Namens-ID zugewiesen. Wird eine Anmeldeanforderung gesendet, wird der SNC-Name zusammen mit dem
SAP-Namen an das SAP-System weitergeleitet, es wird jedoch kein Kennwort gesendet. Wenn der
SNC-Name zum angegebenen SAP-Namen passt, wird die Anmeldung zugelassen. Im Folgenden wird ein clientseitiger Anmelde-String für eine direkte Anmeldung beim Anwendungshost gezeigt.
ASHOST =myserver.mydomain SYSNR=37 CLIENT=066 LANG=EN USER=USER123
SNC_MODE=1 SNC_QOP=9 SNC_LIB="/usr/local/lib/libsapcrypto.so"
SNC_PARTNERNAME="p:CN=TheServer, OU=Dept., O=TheCompany, C=FR"
SNC_MYNAME="p:CN=TheUser, O=TheCompany, C=US"
Damit dieser Anmeldeversuch erfolgreich ist, muss der SAP-Anwender USER123 p:CN=TheUser,
O=TheCompany
, C=US in SU01 zugeordnet werden. Beim serverseitigen SNC ist es dagegen nicht erforderlich, die SNC-Namens-ID und den SAP-Anwendernamen einander ausdrücklich zuzuordnen.
Der SNC-Name wird stattdessen in der Transaktion SNC0 konfiguriert, damit eine Impersonation-ähnliche
Anmeldung für “beliebige” Anwender möglich wird, ohne dass das Kennwort des jeweiligen Anwenders benötigt wird. Beispiel:
ASHOST =myserver.mydomain SYSNR=37 CLIENT=066 LANG=EN SNC_MODE=1
SNC_QOP=9 SNC_LIB="/usr/local/lib/libsapcrypto.so"
SNC_PARTNERNAME="p:CN=TheServer, OU=Dept., O=TheCompany, C=FR"
SNC_MYNAME="p:CN=TheUser, O=TheCompany, C=US" EXTIDTYPE=UN EXTIDDATA=USER123
Die serverseitige SNC-Anmeldung mit Impersonation (oder Anmeldung über externe ID) ist wesentlich leistungsstärker als die clientseitige. Dieser Anmeldungstyp ermöglicht den Zugriff auf jedes beliebige
SAP-Anwenderkonto im System. Andere Optionen für die Anmeldung mit externer ID sind Logon-Tickets und X.509-Client-Zertifikate.
SAP BusinessObjects Enterprise-Serverzuständigkeit
Bestimmte SAP BusinessObjects Enterprise-Server sind für die SAP-Integration in Bezug auf die
Einzelanmeldung (SSO) von Bedeutung. Die folgende Tabelle zeigt diese Server und den SNC-Typ, den diese für bestimmte Aufgabenbereiche benötigen.
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Authentifizierung
326
Server
Webanwendungsserver Client
CMS
Page Server
Job Server
Web Intelligence Processing Server
SNC-Typ
Server
Client
Server
Server
Server
Aufgabenbereich
Rollenliste für SAP-Authentifizierung
Auswahllisten und Personalisierung für dynamische Parameter in Crystal Reports
Kennwort, Ticket, Überprüfen der Zugehörigkeit zur Rolle,
Anwenderlisten
Crystal-Reports-Anzeige auf Abruf
Zeitgesteuerte Verarbeitung von Crystal Reports
Anzeige und zeitgesteuerte Verarbeitung von Web-Intelligence-Berichten und Eingabeaufforderungen mit Wertelisten
(LOV)
Stufe Detail Multi-Dimensional Analysis Service
Server
Anmerkung:
Für den Webanwendungsserver und den CMS wird Client-SNC verwendet. Sie benötigen daher eine explizite Zuordnung des SNC-Namens zum SAP-Benutzernamen. Diese wird in einer der Transaktionen
SU01 oder SM30 für die Tabelle USRACL festgelegt.
8.5.6.2 Konfigurieren von SAP für serverseitiges Vertrauen
Sie müssen SNC zur Verwendung mit SAP BusinessObjects Enterprise einrichten. Die serverseitige
Vertrauensstellung gilt nur für Crystal-Reports- und Web-Intelligence-Berichte, die auf Universen (.unv) basieren.
Weitere Informationen oder hilfreiche Hinweise zur Fehlerbehebung finden Sie in der
SAP-Dokumentation, die mit dem SAP-Server bereitgestellt wurde.
8.5.6.2.1 Konfigurieren von SAP für serverseitiges Vertrauen
1.
Laden Sie vom SAP Marketplace die SAP Cryptographic Library für alle relevanten Plattformen herunter.
Anmerkung:
Weitere Informationen über die Cryptographic Library finden Sie auf der SAP-Website in den
SAP-Hinweisen 711093, 597059 und 397175.
2.
Stellen Sie sicher, dass Sie über Administrator-Anmeldedaten für SAP und für den Rechner, auf dem SAP ausgeführt wird, verfügen sowie über Administrator-Anmeldedaten für SAP BusinessObjects
Enterprise und den (bzw. die) Rechner, auf dem es ausgeführt wird.
2013-01-07
Authentifizierung
3.
Kopieren Sie die SAP Cryptographic Library und das SAPGENPSE-Tool auf dem SAP-Rechner in das folgende Verzeichnis (unter Windows): <Laufwerk>:\usr\sap\<SID>\SYS\exe\run\.
4.
Suchen Sie die Datei "ticket", die zusammen mit der SAP Cryptographic Library installiert wurde, und kopieren Sie sie in das folgende Verzeichnis (unter Windows): <Lauf werk>:\usr\sap\<SID>\<instance>\sec\
.
5.
Erstellen Sie eine Umgebungsvariable mit dem Namen SECUDIR, die auf das Verzeichnis verweist, in dem sich das Ticket befindet.
Anmerkung:
Diese Variable muss für den Anwender verfügbar sein, unter dem der disp+work-Prozess von SAP ausgeführt wird.
6.
Wechseln Sie in der SAP GUI zur Transaktion RZ10, und ändern Sie das Instanzprofil in den Modus
Extended maintenance (Erweiterte Verwaltung).
7.
Verweisen Sie SAP-Profilvariablen im Profilbearbeitungsmodus auf die Cryptographic Library, und geben Sie dem SAP-System einen definierten Namen. Diese Variablen sollten auf der
LDAP-Namenskonvention beruhen:
Tag Bedeutung Beschreibung
CN Common Name (Üblicher Name)
Der alltägliche Name des Zertifikatsbesitzers.
OU
O
Organizational Unit (Organisationseinheit)
Z. B. "PG" für "Produktgruppe".
Unternehmen Der Name des Unternehmens, für das das Zertifikat ausgegeben wurde.
C Land Das Land, in dem sich das Unternehmen befindet.
Z. B. für R21: p:CN=R21, OU=PG, O=BOBJ, C=CA
Anmerkung:
Hinweis: Das Präfix p: steht für die SAP Cryptographic Library. Es ist erforderlich, wenn innerhalb von SAP auf den definierten Namen (DN) verwiesen wird, ist jedoch beim Überprüfen von Zertifikaten in STRUST oder mithilfe von SAPGENPSE nicht sichtbar.
8.
Geben Sie die folgenden Profilwerte ein, und ersetzen Sie sie ggf. mit den Werten für Ihr SAP-System:
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Authentifizierung
328
Profilvariable
ssf/name ssf/ssfapi_lib sec/libsapsecu snc/gssapi_lib snc/identity/as
Wert
SAPSECULIB
Vollständiger Pfad zur SAP Cryptographic Library
Vollständiger Pfad zur SAP Cryptographic Library
Vollständiger Pfad zur SAP Cryptographic Library
Definierter Name (DN) des SAP-Sytems
9.
Starten Sie die SAP-Instanz neu.
10.
Wenn das System wieder ausgeführt wird, melden Sie sich an, und wechseln Sie zur Transaktion
STRUST, die nun über zusätzliche Einträge für SNC und SSL verfügen sollte.
11.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den SNC-Knoten, und klicken Sie dann auf Erstellen.
Die in RZ10 angegebene Identität sollte nun angezeigt werden.
12.
Klicken Sie auf OK.
13.
Klicken Sie auf das Sperrsymbol, um für die SNC-PSE ein Kennwort festzulegen.
Anmerkung:
Bewahren Sie dieses Kennwort sicher auf. Sie werden bei jedem Anzeigen oder Bearbeiten der
SNC-PSE von STRUST nach diesem Kennwort gefragt.
14.
Speichern Sie die Änderungen.
Anmerkung:
Wenn Sie Ihre Änderungen nicht speichern, wird der Anwendungsserver beim Aktivieren von SNC nicht wieder gestartet.
15.
Kehren Sie zur Tansaktion RZ10 zurück, und geben Sie die übrigen SNC-Profilparameter ein:
Profilvariable
snc/accept_insecure_rfc
Parameter
1
1 snc/accept_insecure_r3int_rfc
1 snc/accept_insecure_gui
1 snc/accept_insecure_cpic
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Authentifizierung
Profilvariable
snc/permit_insecure_start snc/data_protection/min snc/data_protection/max snc/enable
Parameter
1
1
3
1
Das niedrigste Schutzniveau umfasst nur eine Authentifizierung (1), das höchste Niveau (3) steht für Datenschutz (3). Der Wert snc/data_protection/use gibt an, dass in diesem Fall nur
Authentifizierung verwendet wird. Er kann jedoch auch auf (2) für Integrität, auf (3) für Datenschutz und auf (9) für maximal verfügbaren Schutz gesetzt werden. Die Werte snc/accept_insecure_rfc, snc/accept_insecure_r3int_rfc, snc/accept_insecure_gui und snc/accept_insecure_cpic sind auf (1) gesetzt und stellen sicher, dass vorherige (und möglicherweise nicht sichere)
Kommunikationmethoden nach wie vor zulässig sind.
16.
Starten Sie das SAP-System neu.
Sie müssen nun SAP BusinessObjects Enterprise für serverseitiges Vertrauen konfigurieren.
329
8.5.6.3 Konfigurieren von SAP BusinessObjects Enterprise für serverseitiges
Vertrauen
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um SAP BusinessObjects Enterprise für serverseitiges Vertrauen zu konfigurieren. Beachten Sie, dass diese Schritte auf Windows basieren. Da jedoch das SAP-Tool ein Befehlszeilentool ist, sind die unter Unix auszuführenden Schritte nahezu identisch.
1.
Richten Sie die Umgebung ein.
2.
Generieren Sie eine persönliche Sicherheitsumgebung (Personal Security Environment, PSE).
3.
Konfigurieren Sie SAP BusinessObjects Enterprise-Server.
4.
Konfigurieren Sie den PSE-Zugriff.
5.
Konfigurieren Sie die SNC-Einstellungen für die SAP-Authentifizierung.
6.
Richten Sie dedizierte SAP-Servergruppen ein.
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So richten Sie die Umgebung ein
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Konfigurieren von SAP BusinessObjects Enterprise-Servern
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Konfigurieren des PSE-Zugriffs
2013-01-07
Authentifizierung
330
•
Konfigurieren der SNC-Einstellungen für die SAP-Authentifizierung
•
8.5.6.3.1 So richten Sie die Umgebung ein
Stellen Sie zunächst Folgendes sicher:
• Die SAP Cryptographic Library wurde heruntergeladen und auf dem Host installiert, auf dem die
SAP BusinessObjects Enterprise-Verarbeitungsserver ausgeführt werden.
• Die erforderlichen SAP-Systeme wurden so konfiguriert, dass die SAP Cryptographic Library als
SNC-Provider verwendet wird.
Bevor Sie mit der PSE-Verwaltung beginnen können, müssen Sie die Bibliothek, das Tool und die
Umgebung, in der die PSEs gespeichert werden, einrichten
1.
Kopieren Sie die SAP Cryptographic Library (einschließlich des PSE-Verwaltungstools) in einen
Ordner auf dem Rechner, auf dem SAP BusinessObjects Enterprise ausgeführt wird.
Beispiel: C:\Programme\SAP\Crypto
2.
Fügen Sie diesen Ordner der Umgebungsvariable PATH hinzu.
3.
Fügen Sie die systemweite Umgebungsvariable SNC_LIB hinzu, die auf die Cryptographic Library verweist.
Beispiel: C:\Programme\SAP\Crypto\sapcrypto.dll
4.
Erstellen Sie einen Unterordner mit dem Namen sec.
Beispiel: C:\Programme\SAP\Crypto\sec
5.
Fügen Sie die systemweite Umgebungsvariable SECUDIR hinzu, die auf den Ordner sec verweist.
6.
Kopieren Sie die Datei ticket aus der SAP Cryptographic Library in den Ordner sec.
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Konfigurieren von SAP für serverseitiges Vertrauen
8.5.6.3.2 Erstellen einer PSE
SAP akzeptiert SAP BusinessObjects Enterprise-Server als vertrauenswürdige Einheiten, wenn die betreffenden SAP BusinessObjects Enterprise-Server über eine PSE verfügen und die PSE mit SAP verknüpft ist. Dieses “Vertrauen” zwischen den SAP- und SAP BusinessObjects Enterprise-Komponenten wird durch Freigabe der öffentlichen Versionen der Zertifikate beider Einheiten erreicht. Zunächst muss eine PSE für SAP BusinessObjects Enterprise erstellt werden, die automatisch ein eigenes Zertifikat erstellt.
1.
Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung, und führen Sie den Befehl sapgenpse.exe gen_pse -v -p
BOE.pse im Cryptographic Library-Ordner aus.
2.
Legen Sie eine PIN und den definierten Namen (DN) für Ihr SAP BusinessObjects Enterprise-System fest.
Beispiel: CN=MyBOE01, OU=PG, O=BOBJ, C=CA.
Sie haben eine standardmäßige PSE und deren eigenes Zertifikat erstellt.
2013-01-07
Authentifizierung
3.
Exportieren Sie das Zertifikat der PSE mithilfe des folgenden Befehls: sapgenpse.exe export_own_cert -v -p BOE.pse -o MyBOECert.crt
4.
Wechseln Sie in der SAP GUI zur Transaktion STRUST, und öffnen Sie die SNC-PSE.
Sie werden aufgefordert, das zuvor festgelegte Kennwort einzugeben.
5.
Importieren Sie die zuvor erstellte Datei MyBOECert.crt:
Die Zertifikate von SAPGENPSE sind Base64-kodiert. Stellen Sie sicher, dass Sie beim Importieren der Zertifikate die Base64-Kodierung auswählen.
6.
Um die SAP BusinessObjects Enterprise-Zertifikate der Zertifikatsliste der PSE des SAP-Servers hinzuzufügen, klicken Sie auf die Schaltfläche Add to certificate list (Der Zertifikatsliste hinzufügen).
7.
Um das SAP-Zertifikat der PSE von SAP BusinessObjects Enterprise hinzuzfügen, doppelklicken
Sie auf das SAP-Zertifikat.
8.
Speichern Sie Ihre Änderungen in STRUST.
9.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Export (Exportieren), und geben Sie dem Zertifikat einen Dateinamen.
Beispiel: MySAPCert.crt.
Anmerkung:
Behalten Sie Base64 als Format bei.
10.
Wechseln Sie zur Transaktion SNC0
11.
Fügen Sie einen neuen Eintrag hinzu. Beachten Sie hierbei Folgendes:
• Sie können eine beliebige System-ID wählen, sie muss jedoch Ihr SAP BusinessObjects
Enterprise-System repräsentieren.
• Der SNC-Name ist der definierte Name (DN) (mit Präfix p:), den Sie beim Erstellen der PSE für
SAP BusinessObjects Enterprise festgelegt haben (in Schritt 2).
• Die beiden Kontrollkästchen Entry for RFC activated (Eintrag für RFC aktiviert) und Entry for
ext. ID activated (Eintrag für ext. ID aktiviert) sind ausgewählt:
12.
Um das exportierte Zertifikat der SAP BusinessObjects Enterprise-PSE hinzufügen, führen Sie in der Eingabeaufforderung den folgenden Befehl aus: sapgenpse.exe maintain_pk -v -a MySAPCert.crt -p BOE.pse
Die SAP Cryptographic Library wurde auf dem SAP BusinessObjects Enterprise-Rechner installiert.
Sie haben eine PSE erstellt, die von SAP BusinessObjects Enterprise-Servern verwendet wird, um sich bei den SAP-Servern zu identifizieren. SAP und die SAP BusinessObjects Enterprise-PSE haben
Zertifikate ausgetauscht. SAP ermöglicht Einheiten mit Zugriff auf die SAP BusinessObjects
Enterprise-PSE die Durchführung von RFC-Anrufen und die Identitätsmaskierung ohne Kennwort.
Verwandte Themen
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Konfigurieren von SAP BusinessObjects Enterprise-Servern
331 2013-01-07
Authentifizierung
332
8.5.6.3.3 Konfigurieren von SAP BusinessObjects Enterprise-Servern
Nachdem Erstellen einer PSE für SAP BusinessObjects Enterprise müssen Sie eine geeignete
Serverstruktur für die SAP-Verarbeitung konfigurieren. Im Folgenden wird beschrieben, wie Sie einen
Knoten für SAP-Verarbeitungsserver erstellen, um auf Knotenebene Anmeldedaten für das
Betriebssystem festzulegen.
Anmerkung:
In dieser Version von SAP BusinessObjects Enterprise werden Server nicht mehr mit Central
Configuration Manager (CCM) konfiguriert. Stattdessen muss ein neuer Server Intelligence Agent (SIA) erstellt werden.
1.
Erstellen Sie im CCM einen neuen Knoten für die SAP-Verarbeitungsserver
Geben Sie dem Knoten einen geeigneten Namen, z.B. SAPProcessor.
2.
Fügen Sie dem neuen Knoten im CMC die benötigten Verarbeitungsserver hinzu, und starten Sie dann die neuen Server.
8.5.6.3.4 Konfigurieren des PSE-Zugriffs
Nachdem Sie den SAP BusinessObjects Enterprise-Knoten und die Server konfiguriert haben, müssen
Sie den PSE-Zugriff mithilfe des SAPGENPSE-Tools konfigurieren.
1.
Führen Sie in der Eingabeaufforderung folgenden Befehl aus: sapgenpse.exe seclogin -p SBOE.pse
Anmerkung:
Sie werden aufgefordert, die PSE-PIN einzugeben. Wenn Sie das Tool unter Verwendung derselben
Anmeldedaten ausführen, die auch von den SAP-Verarbeitungsservern von SAP BusinessObjects
Enterprise verwendet werden, müssen Sie keinen Benutzernamen angeben.
2.
Um zu überprüfen, ob die SSO-Verknüpfung erstellt wurde, zeigen Sie den PSE-Inhalt mithilfe des folgenden Befehls an: sapgenpse.exe maintain_pk -l
Das Ergebnis sollte etwa so aussehen:
C:\Documents and Settings\hareskoug\Desktop\sapcrypto.x86\ntintel>sapgenpse.exe
maintain_pk -l maintain_pk for PSE "C:\Documents and Settings\hareskoug\My Documents\snc\sec\bobjsapproc.pse"
*** Object <PKList> is of the type <PKList_OID> ***
1. -------------------------------------------------------------
Version: 0 (X.509v1-1988)
SubjectName:
IssuerName:
CN=R21Again, OU=PG, O=BOBJ, C=CA
CN=R21Again, OU=PG, O=BOBJ, C=CA
SerialNumber:
Validity NotBefore:
NotAfter:
Public Key Fingerprint:
00
Wed Nov 28 16:23:53 2007 (071129002353Z)
Thu Dec 31 16:00:01 2037 (380101000001Z)
851C 225D 1789 8974 21DB 9E9B 2AE8 9E9E
SubjectKey: Algorithm RSA (OID 1.2.840.113549.1.1.1), NULL
C:\Documents and Settings\hareskoug\Desktop\sapcrypto.x86\ntintel>
2013-01-07
Authentifizierung
Nach erfolgreicher Ausführung des Befehls seclogin sollten Sie nicht erneut zur Eingabe der PSE-PIN aufgefordert werden.
Anmerkung:
Wenn Probleme im Zusammenhang mit dem PSE-Zugriff auftreten, verwenden Sie-O, um den
Zugriff einzurichten. Wenn Sie beispielsweise PSE-Zugriff auf einen bestimmten Benutzer in einer bestimmten Domäne ermöglichen möchten, müssen Sie Folgendes eingeben: sapgenpse seclogin -p SBOE.pse -O <domain\user>
8.5.6.3.5 Konfigurieren der SNC-Einstellungen für die SAP-Authentifizierung
Im Anschluss an die Konfiguration des PSE-Zugriffs müssen Sie die SAP-Authentifizierungseinstellungen in der CMC konfigurieren.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Authentifizierung" der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf die Verknüpfung SAP.
Die Einstellungen für das Berechtigungssystem werden angezeigt.
3.
Klicken Sie auf der Seite SAP-Authentifizierung auf die Registerkarte "SNC-Einstellungen".
4.
Wählen Sie aus der Liste Name des logischen Systems das Berechtigungssystem.
5.
Wählen Sie unter "Grundlegende Einstellungen" Secure Network Communication (SNC) aktivieren aus.
6.
Geben Sie in das Feld SNC-Bibliothekspfad den Pfad für die SNC-Bibliothekseinstellungen ein.
Anmerkung:
Dieser Schritt ist erforderlich, obwohl die Bibliothek bereits in der Umgebungsvariable SNC_LIB definiert ist.
7.
Wählen Sie unter "Qualität der Sicherung" die gewünschte Sicherungsebene aus, beispielsweise Authentifizierung.
Anmerkung:
Achten Sie darauf, dass Sie nicht die für das SAP-System konfigurierte Schutzebene überschreiten.
Die Sicherungsebene kann angepasst werden und wird durch die Anforderungen Ihres Unternehmens und die Fähigkeiten der SNC-Bibliothek bestimmt.
8.
Geben Sie unter Einstellungen für die gegenseitige Authentifizierung den SNC-Namen des
SAP-Systems ein.
Das Format des SNC-Namens richtet sich nach der SNC-Bibliothek. Bei Verwendung der
SAP-Kryptografiebibliothek wird der definierte Name entsprechend LDAP-Namenskonventionen empfohlen. Dem Namen muss das Präfix "p:" vorangestellt sein.
9.
Stellen Sie sicher, dass der SNC-Name der Anmeldedaten, unter denen Enterprise-Server ausgeführt werden, im Feld SNC-Name des Enterprise-Systems angezeigt wird.
Wenn mehrere SNC-Namen konfiguriert sind, lassen Sie dieses Feld leer.
10.
Geben Sie die definierten Namen (DNs) des SAP-Systems und der SAP BusinessObjects
Enterprise-PSE an.
333 2013-01-07
Authentifizierung
8.5.6.3.6 Verwenden von Servergruppen
Wenn die Verarbeitungsserver (Crystal Reports oder Web Intelligence) nicht unter Anmeldedaten laufen, die Zugriff auf das PSE haben, müssen Sie eine separate Servergruppe erstellen, die nur diese Server und die benötigten Unterstützungsserver enthält. Weitere Informationen und Beschreibungen der
SAP-BusinessObjects-Enterprise-Server finden Sie im Abschnitt “Architektur” dieses Handbuchs.
Bei der Konfiguration der Verarbeitungsserver für SAP-Inhalte stehen drei Optionen zur Auswahl:
1.
Verwenden Sie einen einzigen SIA für alle SAP BusinessObjects Enterprise-Server, die Anmeldedaten mit Zugriff auf das PSE benutzen. Das ist die einfachste Option. Es müssen keine Servergruppen erstellt werden. Diese Methode ist die unsicherste, da eine unnötige Anzahl von Servern Zugriff auf das PSE hat.
2.
Erstellen Sie einen zweiten SIA mit Zugriff auf das PSE und fügen Sie ihn zu den Crystal-Reportsoder Interactive-Verarbeitungsservern hinzu. Löschen Sie alle doppelt vorhandenen Server aus dem ursprünglichen SIA. Es müssen keine Servergruppen erstellt werden, aber es haben weniger
Server Zugriff auf das PSE.
3.
Erstellen Sie einen SIA, der ausschließlich von SAP verwendet wird, und Zugriff auf das PSE hat.
Fügen Sie diesem die Verarbeitungsserver für Crystal Reports oder Web Intelligence hinzu. Bei dieser Methode sollten nur SAP-Inhalte auf diesen Servern verarbeitet werden und, wichtiger,
SAP-Inhalte sollten nur auf diesen Servern ausgeführt werden. Da in diesem Szenario Inhalte zu bestimmten Servern geleitet werden müssen, müssen Sie Servergruppen für den SIA erstellen.
Richtlinien für die Verwendung von Servergruppen
Die Servergruppe muss auf Folgendes verweisen:
• SIA, der ausschließlich für die Handhabung von SAP-Inhalt verwendet wird
• Adaptive Job Server
• Adaptive Processing Server
Alle SAP-Inhalte, Web-Intelligence-Dokumente und Crystal-Reports-Berichte müssen über die strengste
Zuordnung mit der Servergruppe verknüpft werden, d.h., sie müssen auf Servern in der Gruppe ausgeführt werden. Wenn diese Zuordnung auf Objektebene geschieht, sollte die
Servergruppeneinstellung auch für die Einstellungen sowohl für zeitgesteuerte Verarbeitung als auch
Publikationen übernommen werden.
Um zu verhindern, dass andere Inhalte (nicht SAP) auf den speziellen SAP-Verarbeitungsservern verarbeitet werden, sollten Sie eine weitere Servergruppe erstellen, die alle Server unter dem ursprünglichen SIA enthält. Es wird empfohlen, dass Sie eine strenge Zuordnung zwischen diesen
Inhalten und der Nicht-SAP-Servergruppe einrichten.
8.5.6.4 Konfigurieren von Veröffentlichungen mit mehreren Arbeitsgängen
334 2013-01-07
Authentifizierung
Fehlerbehebung für Veröffentlichungen mit mehreren Arbeitsgängen
Wenn im Zusammenhang mit Veröffentlichungen mit mehreren Arbeitsgängen Probleme auftreten, aktivieren Sie die Ablaufverfolgung für die CR- oder MDA-Treiber (Crystal Reports/Multidimensional
Data Access) für SAP und überprüfen die Anmeldezeichenfolge, die für jeden Job oder Empfänger verwendet wurde. Diese Anmeldezeichenfolgen sollten dem folgenden Beispiel entsprechen:
SAP: Successfully logged on to SAP server.
Logon handle: 1. Logon string: CLIENT=800 LANG=en
ASHOST="vanrdw2k107.sap.crystald.net" SYSNR=00 SNC_MODE=1 SNC_QOP=1
SNC_LIB="C:\WINDOWS\System32\sapcrypto.dll"
SNC_PARTNERNAME="p:CN=R21Again, OU=PG, O=BOBJ, C=CA" EXTIDDATA=HENRIKRPT3 EXTIDTYPE=UN
Die Anmeldezeichenfolge muss über den richtigen EXTIDTYPE=UN (für Anwendername) verfügen, und EXTIDDATA sollte der SAP-Anwendername des Empfängers sein. In diesem Beispiel war der
Anmeldeversuch erfolgreich.
8.5.6.5 Workflow für die Integration in Secure Network Communication
Die BI-Plattform unterstützt Umgebungen, die Secure Network Communication (SNC) für die
Authentifizierung und Datenverschlüsselung verschiedener SAP-Komponenten integrieren. Wenn Sie die SAP Cryptographic Library implementiert haben (oder ein anderes externes Sicherheitsprodukt, das die SNC-Schnittstelle verwendet), müssen Sie weitere Werte einstellen, um die BI-Plattform erfolgreich in Ihre gesicherte Umgebung zu integrieren.
Um die BI-Plattform für die Verwendung von Secure Network Communication (SNC) zu konfigurieren, müssen Sie die folgenden Aufgaben ausführen:
1.
Konfigurieren Sie die BI-Plattform-Server, damit sie unter einem geeigneten Benutzerkonto gestartet und ausgeführt werden.
2.
Konfigurieren Sie das SAP-System so, dass Ihr BI-Plattform-System als vertrauenswürdig erkannt wird.
3.
Konfigurieren Sie die SNC-Einstellungen in der Verknüpfung "SNC" der Central Management Console
.
4.
Importieren Sie SAP-Rollen und -Benutzer in die BI-Plattform.
Verwandte Themen
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Konfigurieren von SAP für serverseitiges Vertrauen
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Konfigurieren von SAP BusinessObjects Enterprise für serverseitiges Vertrauen
335 2013-01-07
Authentifizierung
336
8.5.6.6 Konfigurieren der SNC-Einstellungen in der CMC
Vor dem Konfigurieren von SNC-Einstellungen müssen Sie in der BI-Plattform ein neues
Berechtigungssystem hinzufügen. Ferner müssen Sie die SNC-Bibliotheksdatei in ein bestehendes
Verzeichnis kopieren und eine Umgebungsvariable RFC_LIB als Verweis auf diese Datei erstellen.
1.
Klicken Sie auf der Seite "SAP-Authentifizierung" auf die Registerkarte SNC-Einstellungen.
2.
Wählen Sie aus der Liste Name des logischen Systems das Berechtigungssystem.
3.
Wählen Sie unter "Grundlegende Einstellungen" Secure Network Communication (SNC) aktivieren aus.
4.
Wenn Sie die SAP-Authentifizierung für die Nutzung von .unx-Universen oder
OLAP-BICS-Verbindungen konfigurieren und beabsichtigen, STS zu verwenden, aktivieren Sie das
Kontrollkästchen Kommunikation über unsichere eingehende RFC-Verbindungen unterbinden.
5.
Geben Sie den Pfad für die SNC-Bibliothekseinstellungen in SNC-Bibliothekspfad ein.
Anmerkung:
Der Anwendungsserver und der CMS müssen auf demselben Betriebssystemtyp mit demselben
Pfad zur Kryptografiebibliothek installiert sein.
6.
Wählen Sie unter "Qualität der Sicherung" die gewünschte Sicherungsebene aus, beispielsweise Authentifizierung.
Anmerkung:
Die Sicherungsebene kann angepasst werden und wird durch die Anforderungen Ihres Unternehmens und die Fähigkeiten der SNC-Bibliothek bestimmt.
7.
Geben Sie unter Einstellungen zur gegenseitigen Authentifizierung den SNC-Namen des
SAP-Systems ein.
Das Format des SNC-Namens richtet sich nach der SNC-Bibliothek. Bei Verwendung der
SAP-Kryptografiebibliothek wird der definierte Name entsprechend LDAP-Namenskonventionen empfohlen. Dem Namen muss das Präfix p: vorangestellt sein.
8.
Stellen Sie sicher, dass der SNC-Name der Anmeldedaten, unter denen die BI-Plattform-Server ausgeführt werden, im Feld SNC-Name des Enterprise-Systems angezeigt wird.
Wenn mehrere SNC-Namen konfiguriert sind, lassen Sie dieses Feld leer.
9.
Klicken Sie auf Aktualisieren.
10.
Klicken Sie auf der SAP-Authentifizierungsseite die Registerkarte Berechtigungssysteme.
Unter dem Feld Sprache wird das Feld SNC-Name angezeigt.
11.
Geben Sie im optionalen Feld SNC-Name den SNC-Namen ein, den Sie auf dem SAP BW-Server konfiguriert haben. Dieser Name sollte identisch sein mit dem, der verwendet wurde, um die
BI-Plattform gegenüber dem SAP-System als vertrauenswürdig zu konfigurieren.
2013-01-07
Authentifizierung
Anmerkung:
Wenn Sie das Insight-to-Action-Framework zur Aktivierung der Bericht-zu-Bericht-Schnittstelle verwenden, kann es bis zu 10 Minuten dauern, bis der SNC aktiviert ist oder die Änderungen an den
SNC-Einstellungen wirksam werden. Um ein sofortiges Update auszulösen, führen Sie einen Neustart des Adaptive Processing Servers durch, auf dem der Dienst "Insight to Action" ausgeführt wird.
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Verbinden mit SAP-Berechtigungssystemen
8.5.6.7 So verbinden Sie einen berechtigten Benutzer mit einem SNC-Namen
1.
Melden Sie sich bei Ihrem SAP BW-System an, und führen Sie die Transaktion SU01 aus.
Der Anfangsbildschirm "User Maintenance" (Benutzerverwaltung) wird geöffnet.
2.
Geben Sie im Feld User (Benutzer) den Namen des SAP-Kontos ein, das als berechtigter Benutzer konfiguriert ist, und klicken Sie dann in der Symbolleiste auf die Schaltfläche Change (Ändern).
Das Dialogfeld "Maintain User" (Benutzer verwalten) wird geöffnet.
3.
Klicken Sie auf die Registerkarte "SNC".
4.
Geben Sie im Feld SNC name das SNC-BENUTZERKONTO ein, das Sie oben in Schritt 4 eingegeben haben.
5.
Klicken Sie auf Save (Speichern).
8.5.6.8 So fügen Sie der SNC-Zugriffskontrollliste eine System-ID hinzu
1.
Melden Sie sich bei Ihrem SAP BW-System an, und führen Sie die Transaktion SNC0 aus.
Das Dialogfeld "SNC: Access Control List (ACL) for Systems: Overview" (SNC: Zugriffskontrolllisten für Systeme: Überblick) wird geöffnet.
2.
Klicken Sie in der Symbolleiste auf New Entries (Neue Einträge).
Das Dialogfeld "New Entries: Details of Added Entries" (Neue Einträge: Details hinzugefügter
Einträge) wird geöffnet.
3.
Geben Sie den Namen Ihres BI-Plattform-Computers im Feld System ID ein.
4.
Geben Sie p:<SNC-BENUTZERNAME> im Feld SNC user name (SNC-Benutzername) ein, wobei
SNC-BENUTZERNAME für das Konto steht, das Sie beim Konfigurieren der BI-Plattform-Server verwendet haben.
337 2013-01-07
Authentifizierung
Anmerkung:
Wenn Ihr SNC-Provider gssapi32.dll ist, verwenden Sie bei Eingabe des SNC-BENUTZERNAMENS
Großbuchstaben. Sie müssen den Domänennamen einschließen, wenn Sie das Benutzerkonto angeben. Beispiel: Domäne\Benutzername.
5.
Wählen Sie Entry for RFC activated (Eintrag für RFC aktiviert) und Entry for ext. ID activated
(Eintrag für ext. ID aktiviert) aus.
6.
Deaktivieren Sie alle anderen Optionen, und klicken Sie auf Save (Speichern).
8.5.7 Einrichten der Einzelanmeldung beim SAP-System
Verschiedene BI-Plattform-Client- und Backend-Dienste interagieren mit
NetWeaver-ABAP-Backendsystemen in einer integrierten Umgebung. Es ist sinnvoll, die Einzelanmeldung von der BI-Plattform zu diesen Backendsystemen (normalerweise BW) einzurichten. Nach der
Konfiguration des ABAP-Systems als externes Authentifizierungssystem wird mithilfe von SAP-Token ein Mechanismus bereitgestellt, der die Einzelanmeldung für alle BI-Plattform-Clients und -Dienste unterstützt, die eine Verbindung mit NetWeaver-ABAP-Systemen herstellen.
Zum Aktivieren der Einzelanmeldung am SAP-System erstellen Sie eine Keystore-Datei und ein entsprechendes Zertifikat. Verwenden Sie das keytool-Befehlszeilenprogramm zum Erzeugen der
Datei und des Zertifikats. Das Programm keytool ist standardmäßig im Verzeichnis sdk/bin für die einzelnen Plattformen installiert.
Das Zertifikat muss mit der CMC zum SAP ABAP BW-System und zur BI-Plattform hinzugefügt werden.
Anmerkung:
Das SAP-Authentifizierungsplugin muss konfiguriert werden, bevor Sie die Einzelanmeldung an der von SAP BW verwendeten Datenbank einrichten können.
8.5.7.1 Erzeugen einer keystore-Datei
Mit dem Programm PKCS12Tool werden keystore-Dateien und Zertifikate erzeugt, die für die Einrichtung der Einzelanmeldung bei der SAP-Datenbank benötigt werden. Die folgende Tabelle enthält die
Standardspeicherorte der Datei PKCS12Tool.jar für die einzelnen unterstützten Plattformen:
338 2013-01-07
Authentifizierung
Plattform
Windows
Unix
Standardspeicherort
<INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects Enterprise XI
4.0\java\lib sap_bobj/enterprise_xi40/java/lib
1.
Starten Sie eine Befehlseingabeaufforderung, und navigieren Sie zu dem Verzeichnis, in dem sich das Programm PKCS12Tool befindet
2.
Führen Sie den folgenden Befehl aus, um eine keystore-Datei mit Standardeinstellungen zu generieren: java -jar PKCS12Tool.jar
Die Dateien cert.der und keystore.p12 werden im selben Verzeichnis generiert. Die Dateien enthalten die folgenden Standardwerte:
Parameter
-keystore
-alias
-storepass
-dname
-validity
-cert
Standard
keystore.p12
myalias
123456
CN=CA
365 cert.der
Tipp:
Um die Standardwerte außer Kraft zu setzen, führen Sie das Tool gemeinsam mit dem Parameter
-?
aus. Die folgende Meldung wird angezeigt:
Usage: PKCS12Tool <options>
-keystore <filename(keystore.p12)>
-alias <key entry alias(myalias)>
-storepass <keystore password(123456)>
-dname <certificate subject DN(CN=CA)>
-validity <number of days(365)>
-cert <filename (cert.der)>
(No certificate is generated when importing a keystore)
-disablefips
-importkeystore <filename>
Sie können anhand der Parameter die Standardwerte außer Kraft setzen.
8.5.7.2 Exportieren des Zertifikats für den öffentlichen Schlüssel
Sie müssen ein Zertifikat für die Schlüsseldatei erstellen und exportieren.
339 2013-01-07
Authentifizierung
1.
Starten Sie eine Eingabeaufforderung, und navigieren Sie zu dem Verzeichnis, in dem das
Keytool-Programm gespeichert ist
2.
Exportieren Sie ein Schlüsselzertifikat für die Schlüsselspeicherdatei mit folgendem Befehl.
keytool -exportcert -keystore <keystore> -storetype pkcs12 -file <filename>
-alias <alias>
Ersetzen Sie <Schlüsselspeicher> durch den Namen der Schlüsselspeicherdatei.
Ersetzen Sie <Dateiname> durch den Namen des Zertifikats.
Ersetzen Sie <Alias> durch den zum Erstellen der Schlüsselspeicherdatei verwendeten Alias.
3.
Geben Sie bei Eingabeaufforderung das Kennwort ein, das Sie für die Schlüsselspeicherdatei angegeben haben.
Es befinden sich nun eine Schlüsselspeicherdatei und ein Zertifikat in dem Verzeichnis mit dem keytool-Programm.
340
8.5.7.3 Importieren der Zertifikatsdatei in das ABAP-Zielsystem
Sie benötigen eine Schlüsselspeicherdatei und ein zugehöriges Zertifikat für Ihre
BI-Plattform-Implementierung, um die folgende Aufgabe auszuführen.
Anmerkung:
Die Aktion kann nur auf einem ABAP-basierten SAP-System ausgeführt werden.
1.
Stellen Sie über die SAP GUI eine Verbindung zu Ihrem SAP ABAP-BW-System her.
Anmerkung:
Sie sollten sich als Benutzer mit Administratorrechten anmelden.
2.
Führen Sie STRUSTSSO2 in der SAP GUI aus.
Das System wird auf den Import der Zertifikatdatei vorbereitet.
3.
Wechseln Sie zur Registerkarte Certificate (Zertifikat).
4.
Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen Use Binary option (Binäroption verwenden) aktiviert ist.
5.
Klicken Sie auf die Schaltfläche für den Dateiverzeichnispfad, um auf den Speicherort der
Zertifikatsdatei zu zeigen.
6.
Klicken Sie auf das grüne Häkchen.
Die Zertifikatdatei wird hochgeladen.
7.
Klicken Sie auf Add to Certificate List (Zur Zertifikatsliste hinzufügen).
Das Zertifikat wird in der Zertifikatliste angezeigt.
8.
Klicken Sie auf Add to ACL(Zu ACL hinzufügen), und geben Sie eine System-ID und einen Client an.
2013-01-07
Authentifizierung
Die System-ID muss mit der ID zur Identifikation des BI-Plattform-Systems für SAP BW
übereinstimmen.
Das Zertifikat wird zu der Zugriffskontrollliste hinzugefügt. Der Client sollte als “000” angegeben werden.
9.
Speichern Sie Ihre Einstellung und beenden Sie.
Die Änderungen werden im SAP-System gespeichert.
8.5.7.4 Konfigurieren der Einzelanmeldung bei der SAP-Datenbank in der CMC
Zum Ausführen der folgenden Schritte müssen Sie mit einem Administratorkonto auf das
SAP-Sicherheitsplugin zugreifen.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Authentifizierung" der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf die Verknüpfung SAP und anschließend auf die Registerkarte Optionen.
Falls kein Zertfikat importiert wurde wird folgende Meldung im Bereich "SAP SSO-Dienst" angezeigt:
Es wurde keine Schlüsselspeicherdatei hochgeladen
3.
Geben Sie die System-ID für Ihr BI-Plattform-System in das entsprechende Feld ein.
Dieser Wert sollte identisch mit dem beim Import des Zertifikats in das SAP-ABAP-Zielsystem verwendeten Werts sein.
4.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Durchsuchen, um auf die Schlüsselspeicherdatei zu zeigen.
5.
Geben Sie die folgenden erforderlichen Informationen ein:
Feld
"Kennwort für den
Schlüsselspeicher"
Erforderliche Information
Geben Sie das für den Zugriff auf die Schlüsselspeicherdatei erforderliche
Kennwort ein. Dieses Kennwort wurde beim Erstellen der Schlüsselspeicherdatei angegeben.
"Kennwort für den privaten Schlüssel"
Geben Sie das für den Zugriff auf das der Schlüsselspeicherdatei entsprechende Zertfikat erforderliche Kennwort ein. Dieses Kennwort wurde beim Erstellen des Zertifikats der Schlüsselspeicherdatei angegeben.
"Alias des privaten
Schlüssels"
Geben Sie den für den Zugriff auf die Schlüsselspeicherdatei erforderlichen Alias ein. Dieser Alias wurde beim Erstellen der Schlüsselspeicherdatei angegeben.
6.
Klicken Sie auf Aktualisieren, um die Einstellungen zu speichern.
Nachdem die Einstellungen erfolgreich übertragen wurden, wird folgende Meldung unterhalb des
Felds "System-ID" angezeigt:
Eine Schlüsselspeicherdatei wurde hochgeladen
341 2013-01-07
Authentifizierung
8.5.7.5 Hinzufügen des Sicherheitstokendiensts zum Adaptive Processing Server
In einer geclusterten Umgebung werden die Sicherheitstokendienste separat zu den einzelnen Adaptive
Processing Servern hinzugefügt.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf Kerndienste.
Unter "Kerndienste" wird eine Liste von Servern angezeigt.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Adaptive Processing Server, und wählen Sie Server
stoppen.
Setzen Sie den Vorgang erst fort, wenn der Server "Gestoppt" ist.
4.
Klicken Sie auf den Adaptive Processing Server und wählen Dienste auswählen.
Das Dialogfeld "Dienste auswählen" wird angezeigt.
5.
Verschieben Sie "Sicherheitstokendienst" aus der Liste "Verfügbare Dienste" in die Liste "Dienste".
Verschieben Sie die Auswahl mithilfe der Schaltfläche Hinzufügen.
6.
Klicken Sie auf OK.
7.
Starten Sie den Adaptive Processing Server neu.
8.5.8 Konfigurieren der Einzelanmeldung für SAP Crystal Reports und SAP Netweaver
Die BI-Plattform wird standardmäßig so konfiguriert, dass SAP Crystal Reports-Benutzer mithilfe der
Einzelanmeldung auf SAP-Daten zugreifen können.
8.5.8.1 Deaktivieren der Einzelanmeldung für SAP Netweaver und SAP Crystal
Reports
1.
Klicken Sie in der Central Management Console (CMC) auf Anwendungen.
2.
Doppelklicken Sie auf Crystal-Reports-Konfiguration.
3.
Klicken Sie auf Einzelanmeldungsoptionen.
4.
Wählen Sie einen der folgenden Treiber aus:
342 2013-01-07
Authentifizierung
Treiber
ODS-Treiber (Operational Data Store)
Open SQL-Treiber
InfoSet-Treiber
BW MDX Query-Treiber
5.
Klicken Sie auf Entfernen.
6.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
7.
Starten Sie SAP Crystal Reports erneut.
Anzeigename crdb_ods crdb_opensql crdb_infoset crdb_bwmdx
8.5.8.2 Erneutes Aktivieren der Einzelanmeldung für SAP Netweaver und SAP
Crystal Reports
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Einzelanmeldung für SAP Netweaver (ABAP) und SAP
Crystal Reports erneut zu aktivieren.
1.
Klicken Sie in der Central Management Console (CMC) auf Anwendungen.
2.
Doppelklicken Sie auf Crystal-Reports-Konfiguration.
3.
Klicken Sie auf Einzelanmeldungsoptionen.
4.
Geben Sie unter "SSO-Kontext für Datenbankanmeldung verwenden" Folgendes ein: crdb_ods crdb_opensql crdb_bwmdx crdb_infoset
Zum Aktivieren des ODS-Treibers
Zum Aktivieren des Open SQL-Treibers
Zum Aktivieren des SAP BW MDX Query-Treibers
Zum Aktivieren des InfoSet-Treibers
5.
Klicken Sie auf Hinzufügen.
6.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
7.
Starten Sie SAP Crystal Reports erneut.
8.6 PeopleSoft-Authentifizierung
343 2013-01-07
Authentifizierung
8.6.1 Übersicht
Um die PeopleSoft Enterprise-Daten mit der BI-Plattform zu verwenden, müssen Sie dem Programm
Informationen über die Implementierung bereitstellen. Mithilfe dieser Informationen können Benutzer der BI-Plattform authentifiziert werden, damit sie sich mit ihren PeopleSoft-Anmeldedaten beim Programm anmelden können.
8.6.2 Aktivieren der PeopleSoft Enterprise-Authentifizierung
Damit PeopleSoft Enterprise-Informationen von der BI-Plattform verwendet werden können, benötigt die BI-Plattform Informationen zur Authentifizierung im PeopleSoft Enterprise-System.
344
8.6.2.1 Aktivieren der PeopleSoft-Authentifizierung in der BI-Plattform
1.
Melden Sie sich als Administrator bei der Central Management Console an.
2.
Klicken Sie im Verwaltungsbereich auf Authentifizierung.
3.
Doppelklicken Sie auf PeopleSoft Enterprise.
Die Seite "PeopleSoft Enterprise" wird angezeigt. Sie verfügt über vier Registerkarten: Optionen,
Domänen, Rollen und Benutzeraktualisierung.
4.
Aktivieren Sie auf der Registerkarte Optionen das Kontrollkästchen PeopleSoft
Enterprise-Authentifizierung aktivieren.
5.
Nehmen Sie unter Neuer Alias, Aktualisierungsoptionen und Optionen für neue Benutzer die
Änderungen vor, die je nach Ihrer BI-Plattform-Implementierung erforderlich sind. Klicken Sie auf
Aktualisieren, um die Änderungen zu speichern, bevor Sie mit der Registerkarte Systeme fortfahren.
6.
Klicken Sie auf die Registerkarte Server.
7.
Geben Sie im Bereich "PeopleSoft Enterprise-Systembenutzer" einen Datenbank-Benutzernamen und ein Kennwort ein, die die BI-Plattform für die Anmeldung bei der PeopleSoft Enterprise-Datenbank verwenden soll.
8.
Geben Sie im Bereich "PeopleSoft Enterprise-Domänen" den Domänennamen und die QAS-Adresse ein, die zur Verbindungsherstellung mit der PeopleSoft Enterprise-Umgebung verwendet werden, und klicken Sie auf Hinzufügen.
Anmerkung:
Wenn Sie über mehrere PeopleSoft-Domänen verfügen, wiederholen Sie diesen Schritt für jede zusätzliche Domäne, auf die Sie zugreifen möchten. Die Domäne, die Sie als erstes eingeben, wird die Standarddomäne.
2013-01-07
Authentifizierung
9.
Klicken Sie auf Aktualisieren, um die Änderungen zu speichern.
8.6.3 Zuordnen von PeopleSoft-Rollen zur BI-Plattform
Die BI-Plattform erstellt für jede zugeordnete PeopleSoft-Rolle automatisch eine Gruppe. Darüber hinaus erstellt das Programm Aliase, die die Mitglieder der zugeordneten PeopleSoft-Rollen darstellen.
Sie können für jeden erstellten Alias ein Benutzerkonto erstellen.
Wenn Sie jedoch mehrere Systeme ausführen und Ihre Benutzer in mehreren Systemen über Konten verfügen, können Sie jeden Benutzer einem Alias mit demselben Namen zuordnen, bevor Sie die
Konten in der BI-Plattform erstellen.
Auf diese Weise reduziert sich die Anzahl der Konten, die für ein und denselben Benutzer in der
BI-Plattform erstellt werden müssen.
Wenn Sie beispielsweise PeopleSoft HR 8.3 und PeopleSoft Financials 8.4 ausführen, und 30 Benutzer
Zugriff auf beide Systeme haben, müssen für diese Benutzer nur 30 Konten eingerichtet werden. Wenn
Sie die Benutzer nicht jeweils einem Alias mit demselben Namen zuweisen, werden für die 30 Benutzer in der BI-Plattform 60 Konten eingerichtet.
Falls Sie jedoch mehrere Systeme ausführen und identische Benutzernamen vorhanden sind, muss für jeden erstellten Alias ein neues Mitgliedskonto erstellt werden.
Wenn Sie beispielsweise PeopleSoft HR 8.3 mit einem Benutzerkonto für Ronald Schneider
(Benutzername "rschneider") und PeopleSoft Financials 8.4 mit einem Benutzerkonto für Regina
Schneider (Benutzername "rschneider") ausführen, müssen Sie ein separates Konto für den Alias des jeweiligen Benutzers erstellen. Andernfalls werden die beiden Benutzer demselben BI-Plattform-Konto hinzugefügt, können sich mit ihren eigenen PeopleSoft-Anmeldedaten bei der BI-Plattform anmelden und haben Zugriff auf Daten aus beiden PeopleSoft-Systemen.
8.6.3.1 Zuordnen von PeopleSoft-Rollen zur BI-Plattform
1.
Melden Sie sich als Administrator bei der Central Management Console an.
2.
Klicken Sie auf Authentifizierung.
3.
Doppelklicken Sie auf PeopleSoft Enterprise.
4.
Wählen Sie im Bereich "PeopleSoft Enterprise-Domänen" auf der Registerkarte Rollen die Domäne aus, die mit der Rolle verknüpft ist, die Sie der BI-Plattform zuordnen möchten.
5.
Wählen Sie mithilfe einer der folgenden Optionen die Rollen aus, die Sie zuordnen möchten:
• Geben Sie im Bereich PeopleSoft Enterprise-Rollen im Feld "Suchen" die Rolle ein, die Sie suchen und der BI-Plattform zuordnen möchten, und klicken Sie dann auf >.
345 2013-01-07
Authentifizierung
346
• Wählen Sie aus der Liste "Verfügbare Rollen" die Rolle aus, die Sie der BI-Plattform zuordnen möchten, und klicken Sie auf >.
Anmerkung:
• Bei der Suche nach einem bestimmten Benutzer oder einer bestimmten Rolle können Sie das
Platzhalterzeichen % verwenden. Um beispielsweise alle Rollen zu suchen, die mit "A" beginnen, geben Sie A% ein. Außerdem wird die Groß-/Kleinschreibung bei der Suche berücksichtigt.
• Wenn Sie eine Rolle von einer anderen Domäne zuordnen möchten, wählen Sie die neue Domäne aus der Liste verfügbarer Domänen aus, um eine Rolle von einer anderen Domäne zuzuordnen.
6.
Um die Gruppen- und Benutzersynchronisierung zwischen der BI-Plattform und PeopleSoft zu erzwingen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Benutzersynchronisierung erzwingen. Um bereits importierte PeopleSoft-Gruppen aus der BI-Plattform zu entfernen, lassen Sie das Kontrollkästchen
Benutzersynchronisierung erzwingen deaktiviert.
7.
Wählen Sie im Bereich "Optionen für neuen Alias" eine der folgenden Optionen aus:
•
Jeden hinzugefügten Alias einem Konto mit demselben Namen zuweisen
Aktivieren Sie diese Option bei Verwendung mehrerer PeopleSoft Enterprise-Systeme mit
Benutzern, die über Konten auf mehr als einem System verfügen (dabei dürfen zwei Benutzer jedoch nicht denselben Benutzernamen auf unterschiedlichen Systemen besitzen).
•
Neues Konto für jeden hinzugefügten Alias erstellen
Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie nur ein PeopleSoft Enterprise-System ausführen, die
Mehrheit Ihrer Benutzer nur über ein Konto auf einem der Systeme verfügt, oder falls für unterschiedliche Benutzer auf mindestens zwei Systemen identische Benutzernamen vorhanden sind.
8.
Wählen Sie im Bereich Aktualisierungsoptionen eine der folgenden Optionen aus:
•
Es werden neue Aliase hinzugefügt und neue Benutzer erstellt
Wählen Sie diese Option, um einen neuen Alias für jeden Benutzer zu erstellen, den Sie der
BI-Plattform zuordnen. Bei Benutzern ohne BI-Plattform-Konto oder bei Aktivierung der Option
"Neues Konto für jeden hinzugefügten Alias erstellen" werden neue Konten für die Benutzer hinzugefügt.
•
Es werden keine neuen Aliase hinzugefügt und keine neuen Benutzer erstellt
Aktivieren Sie diese Option, wenn die zuzuordnende Rolle viele Benutzer umfasst, die BI-Plattform jedoch nur von einigen wenigen Benutzern genutzt wird. Aliase und Konten für die Benutzer werden von der Plattform nicht automatisch erstellt. Vielmehr werden Aliase (und gegebenenfalls
Konten) für die Benutzer erst dann erstellt, wenn sie sich zum ersten Mal bei der BI-Plattform anmelden. Dies ist die Standardoption.
9.
Geben Sie unter Optionen für neue Benutzer an, wie neue Benutzer erstellt werden.
Wählen Sie eine der folgenden Optionen:
•
Neue Benutzer werden als Namenslizenzbenutzer erstellt
Neue Benutzerkonten werden für die Verwendung von Namenslizenzen konfiguriert.
Namenslizenzen sind mit bestimmten Benutzern verbunden und ermöglichen den Zugriff auf das
System auf der Grundlage von Benutzername und Kennwort. Dieser Lizenztyp ermöglicht
2013-01-07
Authentifizierung
Benutzern den Zugriff auf das System unabhängig von der Anzahl der derzeit verbundenen
Benutzer. Für jedes mit dieser Option erstellte Benutzerkonto muss eine Namenslizenz verfügbar sein.
•
Neue Benutzer werden als Zugriffslizenzbenutzer erstellt
Neue Benutzerkonten werden für die Verwendung von Zugriffslizenzen konfiguriert.
Zugriffslizenzen geben die Anzahl der Personen an, die gleichzeitig mit der BI-Plattform verbunden sein können. Dieser Lizenztyp ist sehr flexibel, da mit einer geringen Anzahl von Zugriffslizenzen viele Benutzer unterstützt werden können. Je nach Häufigkeit und Dauer des Zugriffs auf die
BI-Plattform können 100 Zugriffslizenzen beispielsweise 250, 500 oder auch 700 Benutzer unterstützen.
Die ausgewählten Rollen werden jetzt als Gruppen in der BI-Plattform angezeigt.
8.6.3.2 Hinweise zum erneuten Zuordnen
Wenn Sie Benutzer einer Rolle hinzufügen, die der BI-Plattform bereits zugeordnet wurde, müssen Sie die Rolle erneut zuordnen, damit die Benutzer zur BI-Plattform hinzugefügt werden. Beim erneuten
Zuordnen der Rolle hat die Option zum Zuordnen der Benutzer als Namenslizenz- oder
Zugriffslizenzbenutzer nur Einfluss auf die neuen, der Rolle hinzugefügten Benutzer.
Beispiel: Zuerst ordnen Sie der BI-Plattform eine Rolle mit aktivierter Option "Neue Benutzer werden als Namenslizenzbenutzer erstellt" zu. Später fügen Sie derselben Rolle Benutzer hinzu und ordnen die Rolle dann erneut zu, während die Option "Neue Benutzer werden als Zugriffslizenzbenutzer erstellt" aktiviert ist.
In diesem Fall werden nur die neuen Benutzer in der Rolle der BI-Plattform als Zugriffslizenzbenutzer zugeordnet. Benutzer, die bereits zugeordnet waren, bleiben Namenslizenzbenutzer. Dasselbe gilt, wenn Sie Benutzer erst als Zugriffslizenzbenutzer zuordnen und später die Einstellungen ändern, um neue Benutzer als Namenslizenzbenutzer neu zuzuordnen.
8.6.3.3 Aufheben der Zuordnung einer Rolle
1.
Melden Sie sich als Administrator bei der Central Management Console an.
2.
Klicken Sie auf Authentifizierung.
3.
Klicken Sie auf PeopleSoft Enterprise.
4.
Klicken Sie auf Rollen.
5.
Wählen Sie die Rolle aus, die Sie entfernen möchten, und klicken Sie auf <.
6.
Klicken Sie auf Aktualisieren.
347 2013-01-07
Authentifizierung
Mitglieder der Rolle sind nicht mehr in der Lage, auf die BI-Plattform zuzugreifen, es sei denn, sie verfügen noch über andere Konten oder Aliase.
Anmerkung:
Sie können auch einzelne Konten löschen oder Benutzer aus Rollen entfernen, bevor Sie die Rollen der BI-Plattform zuordnen, um zu verhindern, dass sich bestimmte Benutzer anmelden können.
8.6.4 Zeitgesteuertes Verarbeiten von Benutzeraktualisierungen
Um sicherzustellen, dass Änderungen Ihrer Benutzerdaten für das ERP-System in Ihren
BI-Plattform-Benutzerdaten widergespiegelt werden, können Sie regelmäßige Benutzeraktualisierungen planen. Diese Aktualisierungen synchronisieren automatisch die ERP- und BI-Plattform-Benutzer in
Übereinstimmung mit den Zuordnungseinstellungen, die Sie in der Central Management Console (CMC) konfiguriert haben.
Für die Ausführung und zeitgesteuerte Verarbeitung von Aktualisierungen für importierte Rollen stehen zwei Optionen zur Verfügung:
• Nur Rollen aktualisieren: Bei Verwendung dieser Option werden nur die Verknüpfungen zwischen den aktuell zugeordneten Rollen aktualisiert, die in die BI-Plattform importiert wurden. Verwenden
Sie diese Option, wenn Sie voraussichtlich häufig Aktualisierungen ausführen müssen und Bedenken hinsichtlich der Systemressourcennutzung haben. Wenn Sie nur Rollen aktualisieren, werden keine neuen Benutzerkonten erstellt.
• Rollen und Aliase aktualisieren: Bei Verwendung dieser Option werden nicht nur Verknüpfungen zwischen Rollen aktualisiert, sondern auch neue Benutzerkonten in der BI-Plattform für neue
Benutzeraliase erstellt, die zum ERP-System hinzugefügt wurden.
Anmerkung:
Wenn Sie bei der Aktivierung der Authentifizierung nicht angegeben haben, dass Benutzeraliase automatisch für Aktualisierungen erstellt werden sollen, werden keine Konten für neue Aliase erstellt.
348
8.6.4.1 Zeitgesteuertes Verarbeiten von Benutzeraktualisierungen
Nachdem Sie Rollen in der BI-Plattform zugeordnet haben, müssen Sie angeben, wie das System diese
Rollen aktualisiert.
1.
Klicken Sie auf die Registerkarte Benutzeraktualisierung.
2.
Klicken Sie im Abschnitt "Nur Rollen aktualisieren" oder "Rollen und Aliase aktualisieren" auf
Zeitgesteuert verarbeiten.
Tipp:
Wenn Sie die Aktualisierung sofort ausführen möchten, klicken Sie auf Jetzt aktualisieren.
2013-01-07
Authentifizierung
Tipp:
Verwenden Sie die Option "Nur Rollen aktualisieren", wenn Sie häufig aktualisieren möchten und
Bedenken bezüglich der Systemressourcen haben. Das System benötigt mehr Zeit, um sowohl
Rollen als auch Aliase zu aktualisieren.
Das Dialogfeld "Wiederholung" wird angezeigt.
3.
Wählen Sie in der Liste "Objekt ausführen" eine Option aus, und geben Sie alle angeforderten
Informationen zur zeitgesteuerten Verarbeitung ein.
Bei der zeitgesteuerten Verarbeitung einer Aktualisierung stehen Ihnen die Wiederholungsmuster in der folgenden Tabelle zur Verfügung:
Wiederholungsmuster
Stündlich
Täglich
Wöchentlich
Monatlich
Am n-ten Tag des Monats
Am ersten Montag des Monats
Am letzten Tag des Monats
Am x-ten Tag der n-ten Woche des Monats
Kalender
Beschreibung
Die Aktualisierung wird stündlich ausgeführt. Sie legen die
Startzeit sowie Anfangs- und Enddatum für das Objekt fest.
Die Aktualisierung wird täglich oder alle n angegebenen Tage ausgeführt. Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangsund Enddatum für das Objekt festlegen.
Die Aktualisierung wird wöchentlich ausgeführt. Es kann einmal die Woche oder mehrmals wöchentlich ausgeführt werden. Sie können festlegen, an welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit das Objekt ausgeführt wird, und das Anfangs- und Enddatum der Ausführung bestimmen.
Die Aktualisierung wird einmal monatlich oder alle n Monate ausgeführt. Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangsund Enddatum festlegen.
Die Aktualisierung wird an einem bestimmten Tag des Monats ausgeführt. Sie können festlegen, an welchem Tag des Monats und zu welcher Uhrzeit die Aktualisierung ausgeführt wird, sowie
Anfangs- und Enddatum der Ausführung bestimmen.
Die Aktualisierung wird jeden Monat am ersten Montag ausgeführt. Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangs- und
Enddatum festlegen.
Die Aktualisierung wird am letzten Tag jedes Monats ausgeführt.
Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangs- und Enddatum festlegen.
Die Aktualisierung wird an einem bestimmten Tag einer bestimmten Woche im Monat ausgeführt. Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangs- und Enddatum festlegen.
Die Aktualisierung wird zu den Terminen ausgeführt, die in einem zuvor erstellten Kalender festgelegt wurden.
349 2013-01-07
Authentifizierung
4.
Klicken Sie auf Zeitgesteuert verarbeiten, nachdem Sie die Informationen für die zeitgesteuerte
Verarbeitung angegeben haben.
In der Registerkarte Benutzeraktualisierung wird das Datum der nächsten zeitgesteuert verarbeiteten
Rollenaktualisierung angezeigt.
Anmerkung:
Sie können die nächste zeitgesteuert verarbeitete Aktualisierung jederzeit abbrechen, indem Sie im Abschnitt "Nur Rollen aktivieren" oder "Rollen und Aliase aktivieren" auf Geplante
Aktualisierungen abbrechen klicken.
8.6.5 Verwenden der PeopleSoft-Sicherheitsbrücke
Mit der Funktion "Sicherheitsbrücke" der BI-Plattform können Sie die Sicherheitseinstellungen von
PeopleSoft EPM-in die BI-Plattform importieren.
Die Sicherheitsbrücke hat zwei verschiedene Modi:
• Konfigurationsmodus
Im Konfigurationsmodus ist die Sicherheitsbrücke eine Art Schnittstelle, mit der Sie eine Antwortdatei erstellen können. Diese Antwortdatei steuert das Verhalten der Sicherheitsbrücke während des
Ausführungsmodus.
• Ausführungsmodus
Auf Basis der von Ihnen in der Antwortdatei festgelegten Parameter importiert die Sicherheitsbrücke die Sicherheitseinstellungen der Dimensionstabellen in PeopleSoft EPM in die Universen in der
BI-Plattform.
8.6.5.1 Importieren von Sicherheitseinstellungen
Führen Sie zum Importieren der Sicherheitseinstellungen folgende Aufgaben der Reihe nach aus:
• Definieren Sie die Objekte, die von der Sicherheitsbrücke verwaltet werden sollen.
• Erstellen Sie eine Antwortdatei.
• Führen Sie das Sicherheitsbrückenprogramm aus.
Informationen über die Sicherheitsverwaltung nach dem Importieren der Einstellungen finden Sie im
Abschnitt zum Verwalten von Sicherheitseinstellungen.
350 2013-01-07
Authentifizierung
351
8.6.5.1.1 Definieren verwalteter Objekte
Vor Ausführung der Sicherheitsbrücke ist es wichtig, dass die Objekte festgelegt werden, die von der
Anwendung verwaltet werden sollen. Die Sicherheitsbrücke kann eine oder mehrere PeopleSoft-Rollen, eine BI-Plattform-Gruppe und ein oder mehrere Universen verwalten.
• Verwaltete PeopleSoft-Rollen
Dies sind die Rollen in Ihrem PeopleSoft-System. Die Mitglieder dieser Rollen verarbeiten
PeopleSoft-Daten über PeopleSoft EPM. Wählen Sie die Rollen mit den Mitgliedern aus, für die Sie die Zugriffsberechtigungen zu in der BI-Plattform verwalteten Universen einrichten oder aktualisieren möchten.
Die für die Mitglieder dieser Rollen definierten Zugriffsberechtigungen basieren auf den eingestellten
Berechtigungen in PeopleSoft EPM. Die Sicherheitsbrücke importiert diese Sicherheitseinstellungen in die BI-Plattform.
• Verwaltete BI-Plattform-Gruppe
Beim Ausführen der Sicherheitsbrücke erstellt das Programm in der BI-Plattform für jedes Mitglied einer verwalteten PeopleSoft-Rolle einen Benutzer.
Die Gruppe, in der die Benutzer erstellt werden, ist die verwaltete BI-Plattform-Gruppe. Mitglieder dieser Gruppe sind die Benutzer, deren Zugriffsberechtigungen für die verwalteten Universen von der Sicherheitsbrücke verwaltet werden. Da die Benutzer in einer Gruppe erstellt werden, können
Sie die Sicherheitsbrücke so konfigurieren, dass die Sicherheitseinstellungen für bestimmte Benutzer einfach durch das Entfernen von Benutzern aus der verwalteten BI-Plattform-Gruppe nicht aktualisiert werden.
Wählen Sie vor Ausführung der Sicherheitsbrücke eine Gruppe in der BI-Plattform als Speicherort zum Erstellen der Benutzer aus. Wenn Sie eine nicht vorhandene Gruppe angeben, erstellt die
Sicherheitsbrücke diese Gruppe in der BI-Plattform.
• Verwaltete Universen
Verwaltete Universen sind jene Universen, in die die Sicherheitsbrücke die Sicherheitseinstellungen aus PeopleSoft EPM importiert. Wählen Sie aus den in Ihrem BI-Plattform-System gespeicherten
Universen die Universen aus, die von der Sicherheitsbrücke verwaltet werden sollen. Mitglieder der verwalteten PeopleSoft-Rollen, die auch Mitglieder der verwalteten BI-Plattform-Gruppe sind, können durch diese Universen nicht auf Daten zugreifen, auf die sie auch in PeopleSoft EPM keinen Zugriff haben.
8.6.5.1.2 Erstellen von Antwortdateien
1.
Wechseln Sie zu dem Ordner, den Sie bei der Installation der Sicherheitsbrücke angegeben haben, und führen Sie die Datei crpsepmsecuritybridge.bat (unter Windows) und crpsepmsecuri tybridge.sh
(unter Unix) aus.
Anmerkung:
Unter Windows befindet sich der Ordner standardmäßig unter C:\Programme\Business
Objects\BusinessObjects 12.0 Integration for PeopleSoft\epm
2013-01-07
Authentifizierung
352
Das Dialogfeld "Sicherheitsbrücke für PeopleSoft EPM" wird angezeigt.
2.
Wählen Sie Neu aus, um eine Antwortdatei zu erstellen, oder wählen Sie Öffnen aus, und klicken
Sie auf Durchsuchen, um nach der zu ändernden Antwortdatei zu suchen. Wählen Sie die gewünschte Sprache für die Datei aus.
3.
Klicken Sie auf Weiter.
4.
Geben Sie die Verzeichnisse des PeopleSoft EPM SDK und des BI-Plattform-SDK an.
Anmerkung:
• Normalerweise befindet sich das PeopleSoft EPM SDK auf dem PeopleSoft-Server unter
<PS_HOME>/class/com.peoplesoft.epm.pf.jar.
• Das BI-Plattform-SDK ist normalerweise unter C:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\SAP
BusinessObjects Enterprise XI 4.0\java\lib zu finden.
5.
Klicken Sie auf Weiter.
Das Dialogfeld fordert Sie zur Eingabe von Verbindungs- und Treiberinformationen für die
PeopleSoft-Datenbank auf.
6.
Wählen Sie aus der Datenbankliste den entsprechenden Datenbanktyp aus, und geben Sie die
Informationen in die entsprechenden Felder ein.
Feld Beschreibung
Datenbank Name der PeopleSoft-Datenbank
Host
Portnummer
Klassenspeicherort
Name des Servers, der Host der Datenbank ist
Portnummer für Zugriff zum Server
Speicherort der Klassendateien für den Datenbanktreiber
Benutzername
Kennwort
Ihr Benutzername
Ihr Kennwort
7.
Klicken Sie auf Weiter.
Im Dialogfeld wird eine Liste mit allen Klassen angezeigt, die von der Sicherheitsbrücke bei der
Ausführung verwendet werden. Sie können der Liste Klassen hinzufügen oder Klassen aus der Liste entfernen, falls erforderlich.
8.
Klicken Sie auf Weiter.
2013-01-07
Authentifizierung
353
Das Dialogfeld fordert Sie zur Eingabe von Verbindungsinformationen für die BI-Plattform auf.
9.
Geben Sie die entsprechenden Informationen für folgende Felder ein:
Feld Beschreibung
Server
Der Name des Servers, auf dem sich der Central Management Server (CMS) befindet.
Benutzername
Kennwort
Authentifizierung
Ihr Benutzername
Ihr Kennwort
Ihr Authentifizierungstyp
10.
Klicken Sie auf Weiter.
11.
Wählen Sie eine BI-Plattform-Gruppe aus, und klicken Sie auf Weiter.
Anmerkung:
• In der in diesem Feld angegebenen Gruppe werden die Mitglieder der verwalteten
PeopleSoft-Rollen erstellt.
• Wenn Sie eine noch nicht vorhandene Gruppe angeben, erstellt die Sicherheitsbrücke diese
Gruppe.
Im Dialogfeld wird eine Liste mit den Rollen Ihres PeopleSoft-Systems angezeigt.
12.
Wählen Sie die Option Importiert für die von der Sicherheitsbrücke zu verwaltenden Rollen aus, und klicken Sie auf Weiter.
Anmerkung:
Die Sicherheitsbrücke erstellt einen Benutzer in der verwalteten (und von Ihnen im vorherigen Schritt festgelegten) BI-Plattform-Gruppe für jedes Mitglied der ausgewählten Rolle(n).
Im Dialogfeld wird eine Liste mit den Universen in der BI-Plattform angezeigt.
13.
Wählen Sie die Universen aus, in die die Sicherheitsbrücke die Sicherheitseinstellungen importieren soll, und klicken Sie auf Weiter.
14.
Geben Sie einen Dateinamen und einen Speicherort für die Protokolldatei der Sicherheitsbrücke an. Aus der Protokolldatei ist ersichtlich, ob die Sicherheitsbrücke die Sicherheitseinstellungen von
PeopleSoft EPM erfolgreich importiert hat.
15.
Klicken Sie auf Weiter.
Im Dialogfeld wird eine Vorschau der Antwortdatei angezeigt, die die Sicherheitsbrücke im
Ausführungsmodus verwenden wird.
16.
Klicken Sie auf Speichern, und wählen Sie einen Speicherort für die Antwortdatei aus.
2013-01-07
Authentifizierung
354
17.
Klicken Sie auf Weiter.
Sie haben die Antwortdatei für die Sicherheitsbrücke erfolgreich erstellt.
18.
Klicken Sie auf Beenden.
Anmerkung:
Die Antwortdatei ist eine Java-Eigenschaftsdatei, die Sie auch manuell ändern bzw. erstellen können.
Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt “PeopleSoft-Antwortdatei”.
8.6.5.2 Anwenden der Sicherheitseinstellungen
Führen Sie zum Anwenden der Sicherheitseinstellungen die Datei crpsepmsecuritybridge.bat
(unter Windows) oder crpsempsecuritybridge.sh
(unter UNIX) aus, und verwenden Sie die von Ihnen erstellte Antwortdatei als Argument. (Sie können z.B. crpsepmsecuritybridge.bat
(Windows) oder crpsempsecuritybridge.sh (Unix) myresponsefile.properties eingeben.)
Das Sicherheitsbrückenprogramm wird ausgeführt. Es erstellt Benutzer in der BI-Plattform für die
Mitglieder der PeopleSoft-Rollen, die Sie in der Antwortdatei angegeben haben, und importiert die
Sicherheitseinstellungen von PeopleSoft EPM in die entsprechenden Universen.
8.6.5.2.1 Hinweise für die Zuordnung
Im Ausführungsmodus erstellt die Sicherheitsbrücke in der BI-Plattform für jedes Mitglied einer verwalteten PeopleSoft-Rolle einen Benutzer.
Die Benutzer werden so erstellt, dass sie nur Enterprise-Authentifizierungsaliase haben, und die
BI-Plattform ordnet diesen Benutzern Zufallskennwörter zu. Die Benutzer können sich daher erst bei der BI-Plattform anmelden, wenn der Administrator manuell neue Kennwörter zuweist oder die Rollen der BI-Plattform über das PeopleSoft-Sicherheits-Plugin zuordnet. Erst dann können sich die Benutzer mit ihren PeopleSoft-Anmeldedaten anmelden.
8.6.5.3 Verwalten von Sicherheitseinstellungen
Sie können die von Ihnen zugewiesenen Sicherheitseinstellungen durch Ändern der Objekte verwalten, die von der Sicherheitsbrücke verwaltet werden.
8.6.5.3.1 Verwaltete Benutzer
Die Sicherheitsbrücke verwaltet Benutzer auf der Grundlage folgender Kriterien:
• Ist der Benutzer ein Mitglied einer verwalteten PeopleSoft-Rolle?
2013-01-07
Authentifizierung
355
• Ist der Benutzer ein Mitglied der verwalteten BI-Plattform-Gruppe?
Wenn Sie für einen Benutzer Zugriff auf PeopleSoft-Daten durch Universen in der BI-Plattform festlegen möchten, müssen Sie sicherstellen, dass der Benutzer ein Mitglied sowohl einer verwalteten
PeopleSoft-Rolle als auch der verwalteten BI-Plattform-Gruppe ist.
• Für Mitglieder verwalteter PeopleSoft-Rollen ohne Konten in der BI-Plattform erstellt die
Sicherheitsbrücke Konten und weist ihnen Zufallskennwörter zu. Der Administrator muss entscheiden, ob neue Kennwörter manuell zugewiesen werden oder ob die Rollen der BI-Plattform durch das
PeopleSoft-Sicherheits-Plugin zugeordnet werden, damit sich die Benutzer bei der BI-Plattform anmelden können.
• Bei Mitgliedern verwalteter PeopleSoft-Rollen, die auch Mitglieder der verwalteten BI-Plattform-Gruppe sind, aktualisiert die Sicherheitsbrücke die den Benutzern zugewiesenen Sicherheitseinstellungen, damit sie auf die entsprechenden Daten von den verwalteten Universen zugreifen können.
Wenn ein Mitglied einer verwalteten PeopleSoft-Rolle über ein Konto in der BI-Plattform verfügt, aber kein Mitglied der verwalteten BI-Plattform-Gruppe ist, aktualisiert die Sicherheitsbrücke die dem Benutzer zugewiesenen Sicherheitseinstellungen nicht. Normalerweise kommt es nur dann zu dieser Situation, wenn der Administrator Benutzerkonten entfernt, die durch die Sicherheitsbrücke von der verwalteten
BI-Plattform-Gruppe erstellt wurden.
Anmerkung:
Dies ist eine effektive Methode zur Sicherheitsverwaltung: Durch das Entfernen von Benutzern aus der verwalteten BI-Plattform-Gruppe können Sie ihre Sicherheitseinstellungen so konfigurieren, dass sie sich von den Sicherheitseinstellungen für die Benutzer in PeopleSoft unterscheiden.
Wenn andererseits ein Mitglied der verwalteten BI-Plattform-Gruppe kein Mitglied einer verwalteten
PeopleSoft-Rolle ist, gewährt ihm die Sicherheitsbrücke keinen Zugriff auf die verwalteten Universen.
Normalerweise kommt es nur dann zu dieser Situation, wenn PeopleSoft-Administratoren Benutzer entfernen, die zuvor durch die Sicherheitsbrücke von den verwalteten PeopleSoft-Rollen der BI-Plattform zugeordnet wurden.
Anmerkung:
Hierbei handelt es sich um eine weitere Methode zur Sicherheitsverwaltung: Durch das Entfernen von
Benutzern aus verwalteten PeopleSoft-Rollen können Sie sicherstellen, dass die Benutzer keinen Zugriff auf Daten von PeopleSoft haben.
8.6.5.3.2 Verwaltete Universen
Die Sicherheitsbrücke verwaltet Universen durch Einschränkungsmengen, welche die Daten einschränken, auf die verwaltete Benutzer von den verwalteten Universen zugreifen können.
Einschränkungsmengen sind Gruppen von Einschränkungen (z.B. Einschränkungen zu
Abfragesteuerung, SQL-Erstellung usw.). Die Sicherheitsbrücke wendet die Zeilenzugriffs- und
Objektzugriffseinschränkungen für die verwalteten Universen an oder aktualisiert diese.
• Sie weist Dimensionstabellen Zeilenzugriffseinschränkungen zu, die in PeopleSoft EPM definiert sind. Diese Einschränkungen sind benutzerspezifisch und können für eine der folgenden Einstellungen konfiguriert werden:
• Der Benutzer hat Zugriff auf alle Daten.
2013-01-07
Authentifizierung
• Der Benutzer hat Zugriff auf keine Daten.
• Der Benutzer hat Zugriff auf Daten auf Grundlage ihrer Zeilenebenenberechtigungen in PeopleSoft, die durch die in PeopleSoft EPM definierten Security Join Tables (SJT) angezeigt werden.
• Sie weist Objektzugriffseinschränkungen zu, um Objekte auf Grundlage der Felder zu messen, auf die von den Kennzahlen zugegriffen wird.
Wenn eine Kennzahl auf Felder zugreift, die in PeopleSoft als metrisch definiert sind, wird der Zugriff auf die Kennzahl erlaubt oder nicht erlaubt, je nachdem, ob der Benutzer in PeopleSoft auf die referenzierten Metriken zugreifen kann. Wenn ein Benutzer auf keine der Metriken zugreifen kann, wird der Zugriff auf die Kennzahl nicht zugelassen. Wenn ein Benutzer auf alle Metriken zugreifen kann, wird der Zugriff auf die Kennzahl zugelassen.
Als Administrator können Sie auch die Daten beschränken, auf die Benutzer aus Ihrem
PeopleSoft-System zugreifen können, indem Sie die Anzahl der Universen begrenzen, die durch die
Sicherheitsbrücke verwaltet werden.
8.6.5.4 PeopleSoft-Antwortdatei
Die Funktion "Sicherheitsbrücke" der BI-Plattform wird auf der Grundlage der Einstellungen ausgeführt, die Sie in einer Antwortdatei festlegen.
Normalerweise erzeugen Sie die Antwortdatei durch Verwendung der Schnittstelle, die im
Konfigurationsmodus der Sicherheitsbrücke verfügbar ist. Da die Datei eine Java-Eigenschaftsdatei ist, können Sie sie auch manuell ändern oder erstellen.
Dieser Anhang enthält Informationen über die Parameter, die Sie in der Antwortdatei angeben müssen, wenn Sie sich für eine manuelle Erstellung entscheiden.
Anmerkung:
Bei der Dateierstellung müssen Sie die Codewechselumschaltanforderungen für
Java-Eigenschaftsdateien beachten (das Umschaltzeichen für ":" ist z.B. "\:").
8.6.5.4.1 Antwortdateiparameter
In der folgenden Tabelle sind die in der Antwortdatei enthaltenen Parameter beschrieben:
356 2013-01-07
Authentifizierung
Parameter
classpath db.driver.name
db.connect.str
db.user.name
db.password
db.password.encrypted
enterprise.cms.name
enterprise.user.name
enterprise.password
357
Beschreibung
Klassenpfad zum Laden der erforderlichen .jar-
Dateien. Sowohl unter Windows als auch unter
UNIX müssen mehrere Klassenpfade durch ein
Semikolon (;) getrennt werden.
Die benötigten Klassenpfade sind für die Datei com.peoplesoft.epm.pf.jar
und für die .jar-
Datei des JDBC-Treibers.
JDBC-Treibername, der zur Verbindung mit der
PeopleSoft-Datenbank verwendet wird (z.B.
com.microsoft.jdbc.sqlserver.SQLServerDriver)
JDBC-Verbindungsstring, der zur Verbindung mit der PeopleSoft-Datenbank verwendet wird (z.B.
jdbc:microsoft:sqlserver://vanrdpsft01:1433;Data baseName=PRDMO)
Benutzername für die Anmeldung bei der People-
Soft-Datenbank
Kennwort für die Anmeldung in der PeopleSoft-
Datenbank
Mit dem Wert dieses Parameters wird festgelegt, ob der Kennwortparameter in der Antwortdatei verschlüsselt ist oder nicht. Der Wert kann auf
"True" oder "False" (Wahr oder Falsch) eingestellt werden. (Wenn kein Wert angegeben ist, lautet der Wert standardmäßig "False".)
CMS, auf dem sich die Universen befinden
Benutzername für die Anmeldung beim CMS
Kennwort für die Anmeldung am CMS
2013-01-07
Authentifizierung
Parameter
enterprise.password.encrypted
enterprise.authMethod
enterprise.role
enterprise.license
peoplesoft.role.n
Beschreibung
Mit dem Wert dieses Parameters wird festgelegt, ob der Kennwortparameter in der Antwortdatei verschlüsselt ist oder nicht. Der Wert kann auf
"True" oder "False" (Wahr oder Falsch) eingestellt werden. (Wenn kein Wert angegeben ist, lautet der Wert standardmäßig "False".)
Authentifizierungsmethode für die Anmeldung am
CMS
Verwaltete BI-Plattform-Gruppe. (Weitere Informationen finden Sie unter
.)
Bestimmt beim Importieren von Benutzern aus
PeopleSoft den Lizenztyp. Mit "0" wird die Namenslizenz , mit "1" die Zugriffslizenz festgelegt.
Liste der verwalteten PeopleSoft-Rollen. (Weitere
Informationen finden Sie unter
Definieren verwalteter Objekte
.)
n
ist eine ganze Zahl, und jeder Eintrag besetzt eine Eigenschaft des peoplesoft.role-Präfixes.
Anmerkung:
n
basiert auf 1.
Sie können "*" zur Bezeichnung aller verfügbaren
PeopleSoft-Rollen verwenden, vorausgesetzt, dass n 1 ist, und es die einzige Eigenschaft ist, die peoplesoft.role als Präfix in der Antwortdatei hat.
358 2013-01-07
Authentifizierung
Parameter
mapped.universe.n
log4j.appender.file.File
359 log4j.*
Beschreibung
Liste der Universen, die von der Sicherheitsbrücke aktualisiert werden sollen. (Weitere Informationen finden Sie unter
Definieren verwalteter Objekte
.)
n
ist eine ganze Zahl, und jeder Eintrag besetzt eine Eigenschaft des mapped.universe-Präfixes.
Anmerkung:
n
basiert auf 1.
Sie können "*" zur Bezeichnung aller verfügbaren
Universen verwenden, vorausgesetzt, dass n 1 ist, und es die einzige Eigenschaft ist, die mapped.universe als Präfix in der Antwortdatei hat.
Von der Sicherheitsbrücke geschriebene Protokolldatei
Standardeigenschaften von log4j, die log4j für richtiges Funktionieren benötigt: log4j.rootLogger=INFO, file, stdout log4j.appender.file=org.apache.log4j.RollingFile
Appender log4j.appender.file.layout=org.apache.log4j.Pat
ternLayout log4j.appender.file.MaxFileSize=5000KB log4j.appender.file.MaxBackupIndex=100 log4j.appender.file.layout.ConversionPattern=%d
[ %-5 ] %c{1} - %m%n log4j.appender.stdout=org.apache.log4j.Conso
leAppender log4j.appender.stdout.layout=org.apache.log4j.Pat
ternLayout log4j.appender.stdout.layout.ConversionPat
tern=%d [ %-5 ] %c{1} - %m%n
2013-01-07
Authentifizierung
Parameter
peoplesoft classpath enterprise.classpath
db.driver.type
sql.db.class.location
sql.db.host
sql.db.port
sql.db.database
Beschreibung
Klassenpfad zu den .jar-Dateien von PeopleSoft
EPM API
Dieser Parameter ist optional.
Klassenpfad zu den JAR-Dateien des BI-Plattform-SDK.
Dieser Parameter ist optional.
PeopleSoft-Datenbanktyp. Diese Parameter können einen der folgenden Werte haben:
Microsoft SQL Server 2000
Oracle Database 10.1
DB2 UDB 8.2 Fixpack 7
Benutzerdefiniert
"Benutzerdefiniert" kann zum Angeben von Datenbanken mit anderen Formaten oder Versionen als den erkannten verwendet werden.
Dieser Parameter ist optional.
Der Speicherort der .jar-Dateien des SQL Server-
JDB-Treibers, der SQL Server-Hostrechner, der
SQL Server-Port und der SQL Server-Datenbankname.
Diese Parameter können nur verwendet werden, wenn der db.driver.type Microsoft SQL Server
2000 ist.
Diese Parameter sind optional.
360 2013-01-07
Authentifizierung
Parameter
oracle.db.class.location
oracle.db.host
oracle.db.port
oracle.db.sid
db2.db.class.location
db2.db.host
db2.db.port
db2.db.sid
custom.db.class.location
custom.db.drivername
custom.db.connectStr
8.7 JD Edwards-Authentifizierung
8.7.1 Übersicht
361
Beschreibung
Der Speicherort der .jar-Dateien des Oracle-
JDBC-Treibers, der Oracle-Datenbank-Hostrechner, der Oracle-Datenbankanschluss und die
Oracle-Datenbank-SID.
Diese Parameter können nur verwendet werden, wenn der db.driver.type Oracle Database 10.1
ist.
Diese Parameter sind optional.
Der Speicherort der .jar-Dateien des DB2-JDBC-
Treibers, der DB2-Datenbank-Hostrechner, der
DB2-Datenbankanschluss und die DB2-Datenbank-SID.
Diese Parameter können nur verwendet werden, wenn der db.driver.type DB2 UDB 8.2 Fixpack 7 ist.
Diese Parameter sind optional.
Speicherort, Name und Verbindungsstring des benutzerdefinierten JDBC-Treibers
Diese Parameter können nur verwendet werden, wenn der db.driver.type "Benutzerdefiniert" ist.
Diese Parameter sind optional.
2013-01-07
Authentifizierung
Um JD Edwards-Daten mit der BI-Plattform zu verwenden, müssen Sie dem System Informationen
über die JD Edwards-Implementierung bereitstellen. Mithilfe dieser Informationen kann die BI-Plattform
Benutzer authentifizieren, damit diese sich mit ihren JD Edwards EnterpriseOne-Anmeldedaten bei der
BI-Plattform anmelden können.
8.7.2 Aktivieren der JD Edwards EnterpriseOne-Authentifizierung
Damit JD Edwards EnterpriseOne-Informationen von der BI-Plattform genutzt werden können, benötigt
Enterprise Angaben zur Authentifizierung im JD Edwards EnterpriseOne-System.
8.7.2.1 Aktivieren der JD Edwards-Authentifizierung in der BI-Plattform
1.
Melden Sie sich als Administrator bei der Central Management Console an.
2.
Klicken Sie im Verwaltungsbereich auf Authentifizierung.
3.
Doppelklicken Sie auf JD Edwards EnterpriseOne.
Die Seite "JD Edwards EnterpriseOne" wird angezeigt. Sie enthält vier Registerkarten: Optionen,
Server, Rollen und Benutzeraktualisierung.
4.
Aktivieren Sie auf der Registerkarte Optionen das Kontrollkästchen JD Edwards
EnterpriseOne-Authentifizierung aktivieren.
5.
Nehmen Sie unter Neuer Alias, Aktualisierungsoptionen und Optionen für neue Benutzer die
Änderungen vor, die je nach Ihrer BI-Plattform-Implementierung erforderlich sind. Klicken Sie auf
Aktualisieren, um die Änderungen zu speichern, bevor Sie mit der Registerkarte Systeme fortfahren.
6.
Klicken Sie auf die Registerkarte Server.
7.
Geben Sie im Bereich "JD Edwards EnterpriseOne-Systembenutzer" einen
Datenbank-Benutzernamen und ein Kennwort ein, die die BI-Plattform für die Anmeldung bei Ihrer
JD Edwards EnterpriseOne-Datenbank verwenden soll.
8.
Geben Sie im Bereich "JD Edwards EnterpriseOne-Domäne" den Namen, den Host und den Port ein, der zum Herstellen einer Verbindung zur JD Edwards EnterpriseOne-Umgebung verwendet wird, geben Sie einen Namen für die Umgebung ein und klicken auf Hinzufügen.
9.
Klicken Sie auf Aktualisieren, um die Änderungen zu speichern.
8.7.3 Zuordnen von JD Edwards EnterpriseOne-Rollen zur BI-Plattform
362 2013-01-07
Authentifizierung
363
Die BI-Plattform erstellt für jede zugeordnete JD Edwards EnterpriseOne-Rolle automatisch eine Gruppe.
Darüber hinaus erstellt das System Aliase, die die Mitglieder der zugeordneten JD Edwards
EnterpriseOne-Rollen darstellen.
Sie können für jeden erstellten Alias ein Benutzerkonto erstellen.
Wenn Sie jedoch mehrere Systeme ausführen und Ihre Benutzer in mehreren Systemen über Konten verfügen, können Sie jeden Benutzer einem Alias mit demselben Namen zuordnen, bevor Sie die
Konten in der BI-Plattform erstellen.
Auf diese Weise reduziert sich die Anzahl der Konten, die für ein und denselben Benutzer in der
BI-Plattform erstellt werden muss.
Wenn Sie beispielsweise eine JD Edwards EnterpriseOne-Testumgebung und eine JD Edwards
EnterpriseOne-Produktionsumgebung betreiben und 30 Ihrer Benutzer Zugriff auf beide Systeme haben, werden nur 30 Konten für diese Benutzer eingerichtet. Wenn Sie die Benutzer nicht jeweils einem Alias mit demselben Namen zuweisen, werden für die 30 Benutzer in der BI-Plattform 60 Konten eingerichtet.
Falls Sie jedoch mehrere Systeme ausführen und identische Benutzernamen vorhanden sind, muss für jeden erstellten Alias ein neues Mitgliedskonto erstellt werden.
Wenn Sie Ihre Testumgebung beispielsweise mit einem Benutzerkonto für Ronald Schneider
(Benutzername "rschneider") und die Produktionsumgebung mit einem Benutzerkonto für Regina
Schneider (Benutzername "rschneider") ausführen, müssen Sie ein separates Konto für den Alias jedes
Benutzers erstellen. Andernfalls werden die beiden Benutzer demselben BI-Plattform-Konto hinzugefügt und können sich nicht mit ihren eigenen JD Edwards EnterpriseOne-Anmeldedaten bei der BI-Plattform anmelden.
8.7.3.1 Zuordnen einer JD Edwards EnterpriseOne-Rolle
1.
Melden Sie sich als Administrator bei der Central Management Console an.
2.
Klicken Sie im Bereich "Verwalten" auf Authentifizierung.
3.
Doppelklicken Sie auf JD Edwards EnterpriseOne.
4.
Wählen Sie im Bereich Optionen für neuen Alias eine der folgenden Optionen aus:
•
Jeden hinzugefügten Alias einem Konto mit demselben Namen zuweisen
Aktivieren Sie diese Option bei Verwendung mehrerer JD-Edwards-EnterpriseOne-Systeme mit
Benutzern, die Konten auf mehr als einem System besitzen (dabei dürfen zwei Benutzer jedoch nicht denselben Benutzernamen auf unterschiedlichen Systemen haben).
•
Neues Konto für jeden hinzugefügten Alias erstellen
Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie nur ein JD Edwards EnterpriseOne-System ausführen und die Mehrheit Ihrer Benutzer nur ein Konto auf einem der Systeme hat oder falls für unterschiedliche
Benutzer auf mindestens zwei Systemen identische Benutzernamen vorhanden sind.
5.
Wählen Sie im Bereich Aktualisierungsoptionen eine der folgenden Optionen aus:
2013-01-07
Authentifizierung
•
Es werden neue Aliase hinzugefügt und neue Benutzer erstellt
Wählen Sie diese Option, um einen neuen Alias für jeden Benutzer zu erstellen, der der
BI-Plattform zugeordnet wird. Bei Benutzern ohne BI-Plattform-Konto oder bei Aktivierung der
Option "Neues Konto für jeden hinzugefügten Alias erstellen" werden neue Konten für die Benutzer hinzugefügt.
•
Es werden keine neuen Aliase hinzugefügt und keine neuen Benutzer erstellt
Aktivieren Sie diese Option, wenn die zuzuordnende Rolle viele Benutzer umfasst, die BI-Plattform jedoch nur von einigen wenigen Benutzern genutzt wird. Aliase und Konten für die Benutzer werden vom System nicht automatisch erstellt. Vielmehr werden Aliase (und ggf. Konten) für die
Benutzer erst dann erstellt, wenn sie sich zum ersten Mal bei der BI-Plattform anmelden. Dies ist die Standardoption.
6.
Geben Sie unter Optionen für neue Benutzer an, wie neue Benutzer erstellt werden.
Wählen Sie eine der folgenden Optionen:
•
Neue Benutzer werden als Namenslizenzbenutzer erstellt
Neue Benutzerkonten werden für die Verwendung von Namenslizenzen konfiguriert.
Namenslizenzen sind mit bestimmten Benutzern verbunden und ermöglichen den Zugriff auf das
System auf der Grundlage von Benutzername und Kennwort. Dieser Lizenztyp ermöglicht
Benutzern den Zugriff auf das System unabhängig von der Anzahl der derzeit verbundenen
Benutzer. Für jedes mit dieser Option erstellte Benutzerkonto muss eine Namenslizenz verfügbar sein.
•
Neue Benutzer werden als Zugriffslizenzbenutzer erstellt
Neue Benutzerkonten werden für die Verwendung von Zugriffslizenzen konfiguriert.
Zugriffslizenzen geben die Anzahl der Personen an, die gleichzeitig mit der BI-Plattform verbunden sein können. Dieser Lizenztyp ist sehr flexibel, da mit einer geringen Anzahl von Zugriffslizenzen viele Benutzer unterstützt werden können. Je nach Häufigkeit und Dauer des Zugriffs auf die
BI-Plattform können 100 Zugriffslizenzen beispielsweise 250, 500 oder auch 700 Benutzer unterstützen.
Die ausgewählten Rollen werden jetzt als Gruppen in der BI-Plattform angezeigt.
7.
Klicken Sie auf die Registerkarte Rollen.
8.
Wählen Sie unter Server auswälen den JD Edwards-Server, der die gewünschten Rollen enthält.
9.
Wählen Sie unter "Importierte Rollen" die Rollen, die Sie der BI-Plattform zuweisen wollen, und klicken Sie auf <.
10.
Klicken Sie auf Aktualisieren.
Die Rollen werden der BI-Plattform zugewiesen.
8.7.3.2 Hinweise zum erneuten Zuordnen
364 2013-01-07
Authentifizierung
Wenn Sie Benutzer einer Rolle hinzufügen, die der BI-Plattform bereits zugeordnet wurde, müssen Sie die Rolle erneut zuordnen, damit die Benutzer zur BI-Plattform hinzugefügt werden. Beim erneuten
Zuordnen der Rolle hat die Option zum Zuordnen der Benutzer als Namenslizenz- oder
Zugriffslizenzbenutzer nur Einfluss auf die neuen, der Rolle hinzugefügten Benutzer.
Beispiel: Zuerst ordnen Sie der BI-Plattform eine Rolle mit aktivierter Option "Neue Benutzer werden als Namenslizenzbenutzer erstellt" zu. Später fügen Sie derselben Rolle Benutzer hinzu und ordnen die Rolle dann erneut zu, während die Option "Neue Benutzer werden als Zugriffslizenzbenutzer erstellt" aktiviert ist.
In diesem Fall werden nur die neuen Benutzer in der Rolle der BI-Plattform als Zugriffslizenzbenutzer zugeordnet. Benutzer, die bereits zugeordnet waren, bleiben Namenslizenzbenutzer. Dasselbe gilt, wenn Sie Benutzer erst als Zugriffslizenzbenutzer zuordnen und später die Einstellungen ändern, um neue Benutzer als Namenslizenzbenutzer neu zuzuordnen.
8.7.3.3 Aufheben der Zuordnung einer Rolle
1.
Melden Sie sich als Administrator bei der Central Management Console an.
2.
Klicken Sie im Bereich "Verwalten" auf Authentifizierung.
3.
Klicken Sie auf die Registerkarte für JD Edwards EnterpriseOne.
4.
Wählen Sie im Bereich "Rollen" die zu entfernende Rolle aus, und klicken Sie auf <.
5.
Klicken Sie auf Aktualisieren.
Mitglieder der Rolle sind nicht mehr in der Lage, auf die BI-Plattform zuzugreifen, es sei denn, sie verfügen noch über andere Konten oder Aliase.
Anmerkung:
Sie können auch einzelne Konten löschen oder Benutzer aus Rollen entfernen, bevor Sie die Rollen der BI-Plattform zuordnen, um zu verhindern, dass sich bestimmte Benutzer anmelden können.
8.7.4 Zeitgesteuertes Verarbeiten von Benutzeraktualisierungen
Um sicherzustellen, dass Änderungen Ihrer Benutzerdaten für das ERP-System in Ihren
BI-Plattform-Benutzerdaten widergespiegelt werden, können Sie regelmäßige Benutzeraktualisierungen planen. Diese Aktualisierungen synchronisieren automatisch die ERP- und BI-Plattform-Benutzer in
Übereinstimmung mit den Zuordnungseinstellungen, die Sie in der Central Management Console (CMC) konfiguriert haben.
Für die Ausführung und zeitgesteuerte Verarbeitung von Aktualisierungen für importierte Rollen stehen zwei Optionen zur Verfügung:
365 2013-01-07
Authentifizierung
• Nur Rollen aktualisieren: Bei Verwendung dieser Option werden nur die Verknüpfungen zwischen den aktuell zugeordneten Rollen aktualisiert, die in die BI-Plattform importiert wurden. Verwenden
Sie diese Option, wenn Sie voraussichtlich häufig Aktualisierungen ausführen müssen und Bedenken hinsichtlich der Systemressourcennutzung haben. Wenn Sie nur Rollen aktualisieren, werden keine neuen Benutzerkonten erstellt.
• Rollen und Aliase aktualisieren: Bei Verwendung dieser Option werden nicht nur Verknüpfungen zwischen Rollen aktualisiert, sondern auch neue Benutzerkonten in der BI-Plattform für neue
Benutzeraliase erstellt, die zum ERP-System hinzugefügt wurden.
Anmerkung:
Wenn Sie bei der Aktivierung der Authentifizierung nicht angegeben haben, dass Benutzeraliase automatisch für Aktualisierungen erstellt werden sollen, werden keine Konten für neue Aliase erstellt.
8.7.4.1 Zeitgesteuertes Verarbeiten von Benutzeraktualisierungen
Nachdem Sie Rollen in der BI-Plattform zugeordnet haben, müssen Sie angeben, wie das System diese
Rollen aktualisiert.
1.
Klicken Sie auf die Registerkarte Benutzeraktualisierung.
2.
Klicken Sie im Abschnitt "Nur Rollen aktualisieren" oder "Rollen und Aliase aktualisieren" auf
Zeitgesteuert verarbeiten.
Tipp:
Wenn Sie die Aktualisierung sofort ausführen möchten, klicken Sie auf Jetzt aktualisieren.
Tipp:
Verwenden Sie die Option "Nur Rollen aktualisieren", wenn Sie häufig aktualisieren möchten und
Bedenken bezüglich der Systemressourcen haben. Das System benötigt mehr Zeit, um sowohl
Rollen als auch Aliase zu aktualisieren.
Das Dialogfeld "Wiederholung" wird angezeigt.
3.
Wählen Sie in der Liste "Objekt ausführen" eine Option aus, und geben Sie alle angeforderten
Informationen zur zeitgesteuerten Verarbeitung ein.
Bei der zeitgesteuerten Verarbeitung einer Aktualisierung stehen Ihnen die Wiederholungsmuster in der folgenden Tabelle zur Verfügung:
Wiederholungsmuster
Stündlich
Täglich
Beschreibung
Die Aktualisierung wird stündlich ausgeführt. Sie legen die
Startzeit sowie Anfangs- und Enddatum für das Objekt fest.
Die Aktualisierung wird täglich oder alle n angegebenen Tage ausgeführt. Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangsund Enddatum für das Objekt festlegen.
366 2013-01-07
Authentifizierung
Wiederholungsmuster
Wöchentlich
Monatlich
Am n-ten Tag des Monats
Am ersten Montag des Monats
Am letzten Tag des Monats
Am x-ten Tag der n-ten Woche des Monats
Kalender
Beschreibung
Die Aktualisierung wird wöchentlich ausgeführt. Es kann einmal die Woche oder mehrmals wöchentlich ausgeführt werden. Sie können festlegen, an welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit das Objekt ausgeführt wird, und das Anfangs- und Enddatum der Ausführung bestimmen.
Die Aktualisierung wird einmal monatlich oder alle n Monate ausgeführt. Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangsund Enddatum festlegen.
Die Aktualisierung wird an einem bestimmten Tag des Monats ausgeführt. Sie können festlegen, an welchem Tag des Monats und zu welcher Uhrzeit die Aktualisierung ausgeführt wird, sowie
Anfangs- und Enddatum der Ausführung bestimmen.
Die Aktualisierung wird jeden Monat am ersten Montag ausgeführt. Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangs- und
Enddatum festlegen.
Die Aktualisierung wird am letzten Tag jedes Monats ausgeführt.
Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangs- und Enddatum festlegen.
Die Aktualisierung wird an einem bestimmten Tag einer bestimmten Woche im Monat ausgeführt. Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangs- und Enddatum festlegen.
Die Aktualisierung wird zu den Terminen ausgeführt, die in einem zuvor erstellten Kalender festgelegt wurden.
4.
Klicken Sie auf Zeitgesteuert verarbeiten, nachdem Sie die Informationen für die zeitgesteuerte
Verarbeitung angegeben haben.
In der Registerkarte Benutzeraktualisierung wird das Datum der nächsten zeitgesteuert verarbeiteten
Rollenaktualisierung angezeigt.
Anmerkung:
Sie können die nächste zeitgesteuert verarbeitete Aktualisierung jederzeit abbrechen, indem Sie im Abschnitt "Nur Rollen aktivieren" oder "Rollen und Aliase aktivieren" auf Geplante
Aktualisierungen abbrechen klicken.
8.8 Siebel-Authentifizierung
367 2013-01-07
Authentifizierung
8.8.1 Aktivieren der Siebel-Authentifizierung
Damit Siebel-Informationen von der BI-Plattform verwendet werden können, benötigt diese Informationen zur Authentifizierung im Siebel-System.
8.8.1.1 Aktivieren der Siebel-Authentifizierung in BI-Plattform
1.
Melden Sie sich als Administrator bei der Central Management Console an.
2.
Klicken Sie im Verwaltungsbereich auf Authentifizierung.
3.
Doppelklicken Sie auf Siebel.
Die Seite "Siebel" wird angezeigt. Sie verfügt über vier Registerkarten: Optionen, Systeme,
Zuständigkeiten und Benutzeraktualisierung.
4.
Aktivieren Sie auf der Registerkarte Optionen das Kontrollkästchen Siebel-Authentifizierung
aktivieren.
5.
Nehmen Sie unter Neuer Alias, Aktualisierungsoptionen und Optionen für neue Benutzer die
Änderungen vor, die je nach Ihrer BI-Plattform-Implementierung erforderlich sind. Klicken Sie auf
Aktualisieren, um die Änderungen zu speichern, bevor Sie mit der Registerkarte Systeme fortfahren.
6.
Klicken Sie auf die Registerkarte Domänen.
7.
Geben Sie im Feld Domänenname den Domänennamen für das Siebel-System ein, zu dem Sie eine Verbindung herstellen möchten.
8.
Geben Sie unter Verbindung die Verbindungszeichenfolge für diese Domäne ein.
9.
Geben Sie im Bereich Benutzername einen Datenbank-Benutzernamen und ein Kennwort ein, die die BI-Plattform für die Anmeldung bei der Siebel-Datenbank verwenden soll.
10.
Geben Sie im Bereich Kennwort das Kennwort für den Benutzer ein, den Sie ausgewählt haben.
11.
Klicken Sie auf Hinzufügen, um die Systeminformationen zu der Liste "Aktuelle Domänen" hinzuzufügen.
12.
Klicken Sie auf Aktualisieren, um die Änderungen zu speichern.
8.8.2 Zuordnen von Rollen zur BI-Plattform
Die BI-Plattform erstellt für jede zugeordnete Siebel-Rolle automatisch eine Gruppe. Darüber hinaus erstellt das Programm Aliase, die die Mitglieder der zugeordneten Siebel-Rollen darstellen.
Sie können für jeden erstellten Alias ein Benutzerkonto erstellen.
368 2013-01-07
Authentifizierung
369
Wenn Sie jedoch mehrere Systeme ausführen und Ihre Benutzer in mehreren Systemen über Konten verfügen, können Sie jeden Benutzer einem Alias mit demselben Namen zuordnen, bevor Sie die
Konten in der BI-Plattform erstellen
Auf diese Weise reduziert sich die Anzahl der Konten, die für ein und denselben Benutzer im Programm erstellt werden müssen.
Wenn Sie beispielsweise eine Siebel-eBusiness-Testumgebung und eine Produktionsumgebung betreiben und 30 Ihrer Benutzer Zugriff auf beide Systeme haben, werden nur 30 Konten für diese
Benutzer eingerichtet. Wenn Sie die Benutzer nicht jeweils einem Alias mit demselben Namen zuweisen, werden für die 30 Benutzer in der BI-Plattform 60 Konten eingerichtet.
Falls Sie jedoch mehrere Systeme ausführen und identische Benutzernamen vorhanden sind, muss für jeden erstellten Alias ein neues Mitgliedskonto erstellt werden.
Wenn Sie Ihre Testumgebung beispielsweise mit einem Benutzerkonto für Ronald Schneider
(Benutzername "rschneider") und die Produktionsumgebung mit einem Benutzerkonto für Regina
Schneider (Benutzername "rschneider") ausführen, müssen Sie ein separates Konto für den Alias jedes
Benutzers erstellen. Andernfalls werden die beiden Benutzer demselben Konto hinzugefügt, und sie können sich nicht mit ihren eigenen Siebel eBusiness-Anmeldedaten bei der BI-Plattform anmelden.
8.8.2.1 Zuordnen einer Siebel eBusiness-Rolle zur BI-Plattform
1.
Melden Sie sich als Administrator bei der Central Management Console an.
2.
Klicken Sie auf Authentifizierung.
3.
Doppelklicken Sie auf Siebel eBusiness.
4.
Wählen Sie im Bereich Optionen für neuen Alias eine der folgenden Optionen aus:
•
Jeden hinzugefügten Alias einem Konto mit demselben Namen zuweisen
Aktivieren Sie diese Option bei Verwendung mehrerer Siebel eBusiness-Systeme mit Benutzern, die über Konten auf mehreren Systemen verfügen (dabei dürfen zwei Benutzer jedoch nicht denselben Benutzernamen auf unterschiedlichen Systemen besitzen).
•
Neues Konto für jeden hinzugefügten Alias erstellen
Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie nur ein Siebel eBusiness-System ausführen und die
Mehrheit Ihrer Benutzer nur über ein Konto auf einem der Systeme verfügt oder falls für unterschiedliche Benutzer auf mindestens zwei Systemen identische Benutzernamen vorhanden sind.
5.
Wählen Sie im Bereich Aktualisierungsoptionen eine der folgenden Optionen aus:
•
Es werden neue Aliase hinzugefügt und neue Benutzer erstellt
Wählen Sie diese Option, um einen neuen Alias für jeden Benutzer zu erstellen, der die
BI-Plattform zugeordnet wird. Bei Benutzern ohne BI-Plattform-Konto oder bei Aktivierung der
Option "Neues Konto für jeden hinzugefügten Alias erstellen" werden neue Konten für die Benutzer hinzugefügt.
2013-01-07
Authentifizierung
•
Es werden keine neuen Aliase hinzugefügt und keine neuen Benutzer erstellt
Aktivieren Sie diese Option, wenn die zuzuordnende Rolle viele Benutzer umfasst, die BI-Plattform jedoch nur von einigen wenigen Benutzern genutzt wird. Aliase und Konten für die Benutzer werden vom Programm nicht automatisch erstellt. Vielmehr werden Aliase (und ggf. Konten) für die Benutzer erst dann erstellt, wenn sie sich zum ersten Mal bei der BI-Plattform anmelden.
Dies ist die Standardoption.
6.
Geben Sie unter Optionen für neue Benutzer an, wie neue Benutzer erstellt werden.
Wählen Sie eine der folgenden Optionen:
•
Neue Benutzer werden als Namenslizenzbenutzer erstellt
Neue Benutzerkonten werden für die Verwendung von Namenslizenzen konfiguriert.
Namenslizenzen sind mit bestimmten Benutzern verbunden und ermöglichen den Zugriff auf das
System auf der Grundlage von Benutzername und Kennwort. Dieser Lizenztyp ermöglicht
Benutzern den Zugriff auf das System unabhängig von der Anzahl der derzeit verbundenen
Benutzer. Für jedes mit dieser Option erstellte Benutzerkonto muss eine Namenslizenz verfügbar sein.
•
Neue Benutzer werden als Zugriffslizenzbenutzer erstellt
Neue Benutzerkonten werden für die Verwendung von Zugriffslizenzen konfiguriert.
Zugriffslizenzen geben die Anzahl der Personen an, die gleichzeitig mit der BI-Plattform verbunden sein können. Dieser Lizenztyp ist sehr flexibel, da mit einer geringen Anzahl von Zugriffslizenzen viele Benutzer unterstützt werden können. Je nach Häufigkeit und Dauer des Zugriffs auf die
BI-Plattform können 100 Zugriffslizenzen beispielsweise 250, 500 oder auch 700 Benutzer unterstützen.
7.
Klicken Sie auf die Registerkarte Rollen.
8.
Wählen Sie die Domäne, die dem Siebel-Server entspricht, für den Sie Rollen zuordnen möchten.
9.
Wählen Sie unter "Verfügbare Rollen" die zuzuordnenden Rollen, und klicken Sie auf >.
Anmerkung:
Sie können die Suche über das Feld Rollen suchen, die wie folgt anfangen: eingrenzen, wenn
Sie eine große Anzahl von Rollen haben. Geben Sie die Zeichen ein, mit denen die Rolle bzw.
Rollen beginnen sollen, gefolgt von einem Platzhalterzeichen (%), und klicken Sie auf Suchen.
10.
Klicken Sie auf Aktualisieren.
Die Rollen werden der BI-Plattform zugeordnet.
8.8.2.2 Hinweise zum erneuten Zuordnen
Um die Gruppen- und Benutzersynchronisierung zwischen der BI-Plattform und Siebel zu erzwingen, aktivieren Sie die Option Benutzersynchronisierung erzwingen.
370 2013-01-07
Authentifizierung
Anmerkung:
Um Benutzersynchronisierung erzwingen auswählen zu können, müssen Sie zuerst Es werden
neue Aliase hinzugefügt und neue Benutzer erstellt auswählen.
Beim erneuten Zuordnen der Rolle hat die Option zum Zuordnen der Benutzer als Namenslizenz- oder
Zugriffslizenzbenutzer nur Einfluss auf die neuen, der Rolle hinzugefügten Benutzer.
Beispiel: Zuerst ordnen Sie der BI-Plattform eine Rolle mit aktivierter Option "Neue Benutzer werden als Namenslizenzbenutzer erstellt" zu. Später fügen Sie derselben Rolle Benutzer hinzu und ordnen die Rolle dann erneut zu, während die Option "Neue Benutzer werden als Zugriffslizenzbenutzer erstellt" aktiviert ist.
In diesem Fall werden nur die neuen Benutzer in der Rolle der BI-Plattform als Zugriffslizenzbenutzer zugeordnet. Benutzer, die bereits zugeordnet waren, bleiben Namenslizenzbenutzer. Dasselbe gilt, wenn Sie Benutzer erst als Zugriffslizenzbenutzer zuordnen und später die Einstellungen ändern, um neue Benutzer als Namenslizenzbenutzer neu zuzuordnen.
8.8.2.3 Aufheben der Zuordnung einer Rolle
1.
Melden Sie sich als Administrator bei der Central Management Console an.
2.
Klicken Sie im Bereich "Verwalten" auf Authentifizierung.
3.
Doppelklicken Sie auf Siebel.
4.
Wählen Sie auf der Registerkarte Domänen die Siebel-Domäne, die der Rolle bzw. den Rollen entsprechen, deren Zuordnung Sie aufheben möchten.
5.
Wählen Sie auf der Registerkarte Rollen die zu entfernende Rolle aus, und klicken Sie auf <.
6.
Klicken Sie auf Aktualisieren.
Mitglieder der Rolle sind nicht mehr in der Lage, auf die BI-Plattform zuzugreifen, es sei denn, sie verfügen noch über andere Konten oder Aliase.
Anmerkung:
Sie können auch einzelne Konten löschen oder Benutzer aus Rollen entfernen, bevor Sie die Rollen der BI-Plattform zuordnen, um zu verhindern, dass sich bestimmte Benutzer anmelden können.
8.8.3 Zeitgesteuertes Verarbeiten von Benutzeraktualisierungen
Um sicherzustellen, dass Änderungen Ihrer Benutzerdaten für das ERP-System in Ihren
BI-Plattform-Benutzerdaten widergespiegelt werden, können Sie regelmäßige Benutzeraktualisierungen planen. Diese Aktualisierungen synchronisieren automatisch die ERP- und BI-Plattform-Benutzer in
Übereinstimmung mit den Zuordnungseinstellungen, die Sie in der Central Management Console (CMC) konfiguriert haben.
371 2013-01-07
Authentifizierung
Für die Ausführung und zeitgesteuerte Verarbeitung von Aktualisierungen für importierte Rollen stehen zwei Optionen zur Verfügung:
• Nur Rollen aktualisieren: Bei Verwendung dieser Option werden nur die Verknüpfungen zwischen den aktuell zugeordneten Rollen aktualisiert, die in die BI-Plattform importiert wurden. Verwenden
Sie diese Option, wenn Sie voraussichtlich häufig Aktualisierungen ausführen müssen und Bedenken hinsichtlich der Systemressourcennutzung haben. Wenn Sie nur Rollen aktualisieren, werden keine neuen Benutzerkonten erstellt.
• Rollen und Aliase aktualisieren: Bei Verwendung dieser Option werden nicht nur Verknüpfungen zwischen Rollen aktualisiert, sondern auch neue Benutzerkonten in der BI-Plattform für neue
Benutzeraliase erstellt, die zum ERP-System hinzugefügt wurden.
Anmerkung:
Wenn Sie bei der Aktivierung der Authentifizierung nicht angegeben haben, dass Benutzeraliase automatisch für Aktualisierungen erstellt werden sollen, werden keine Konten für neue Aliase erstellt.
8.8.3.1 Zeitgesteuertes Verarbeiten von Benutzeraktualisierungen
Nachdem Sie Rollen in der BI-Plattform zugeordnet haben, müssen Sie angeben, wie das System diese
Rollen aktualisiert.
1.
Klicken Sie auf die Registerkarte Benutzeraktualisierung.
2.
Klicken Sie im Abschnitt "Nur Rollen aktualisieren" oder "Rollen und Aliase aktualisieren" auf
Zeitgesteuert verarbeiten.
Tipp:
Wenn Sie die Aktualisierung sofort ausführen möchten, klicken Sie auf Jetzt aktualisieren.
Tipp:
Verwenden Sie die Option "Nur Rollen aktualisieren", wenn Sie häufig aktualisieren möchten und
Bedenken bezüglich der Systemressourcen haben. Das System benötigt mehr Zeit, um sowohl
Rollen als auch Aliase zu aktualisieren.
Das Dialogfeld "Wiederholung" wird angezeigt.
3.
Wählen Sie in der Liste "Objekt ausführen" eine Option aus, und geben Sie alle angeforderten
Informationen zur zeitgesteuerten Verarbeitung ein.
Bei der zeitgesteuerten Verarbeitung einer Aktualisierung stehen Ihnen die Wiederholungsmuster in der folgenden Tabelle zur Verfügung:
Wiederholungsmuster
Stündlich
Beschreibung
Die Aktualisierung wird stündlich ausgeführt. Sie legen die
Startzeit sowie Anfangs- und Enddatum für das Objekt fest.
372 2013-01-07
Authentifizierung
Wiederholungsmuster
Täglich
Wöchentlich
Monatlich
Am n-ten Tag des Monats
Am ersten Montag des Monats
Am letzten Tag des Monats
Am x-ten Tag der n-ten Woche des Monats
Kalender
Beschreibung
Die Aktualisierung wird täglich oder alle n angegebenen Tage ausgeführt. Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangsund Enddatum für das Objekt festlegen.
Die Aktualisierung wird wöchentlich ausgeführt. Es kann einmal die Woche oder mehrmals wöchentlich ausgeführt werden. Sie können festlegen, an welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit das Objekt ausgeführt wird, und das Anfangs- und Enddatum der Ausführung bestimmen.
Die Aktualisierung wird einmal monatlich oder alle n Monate ausgeführt. Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangsund Enddatum festlegen.
Die Aktualisierung wird an einem bestimmten Tag des Monats ausgeführt. Sie können festlegen, an welchem Tag des Monats und zu welcher Uhrzeit die Aktualisierung ausgeführt wird, sowie
Anfangs- und Enddatum der Ausführung bestimmen.
Die Aktualisierung wird jeden Monat am ersten Montag ausgeführt. Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangs- und
Enddatum festlegen.
Die Aktualisierung wird am letzten Tag jedes Monats ausgeführt.
Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangs- und Enddatum festlegen.
Die Aktualisierung wird an einem bestimmten Tag einer bestimmten Woche im Monat ausgeführt. Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangs- und Enddatum festlegen.
Die Aktualisierung wird zu den Terminen ausgeführt, die in einem zuvor erstellten Kalender festgelegt wurden.
4.
Klicken Sie auf Zeitgesteuert verarbeiten, nachdem Sie die Informationen für die zeitgesteuerte
Verarbeitung angegeben haben.
In der Registerkarte Benutzeraktualisierung wird das Datum der nächsten zeitgesteuert verarbeiteten
Rollenaktualisierung angezeigt.
Anmerkung:
Sie können die nächste zeitgesteuert verarbeitete Aktualisierung jederzeit abbrechen, indem Sie im Abschnitt "Nur Rollen aktivieren" oder "Rollen und Aliase aktivieren" auf Geplante
Aktualisierungen abbrechen klicken.
373 2013-01-07
Authentifizierung
8.9 Oracle EBS-Authentifizierung
8.9.1 Aktivieren der Oracle EBS-Authentifizierung
Damit Oracle EBS-Informationen von der BI-Plattform verwendet werden können, benötigt das System
Informationen zur Authentifizierung im Oracle EBS-System.
8.9.1.1 Aktivieren der Oracle E-Business Suite-Authentifizierung
1.
Melden Sie sich als Administrator bei der Central Management Console an.
2.
Klicken Sie im Verwaltungsbereich auf Authentifizierung.
3.
Klicken Sie auf Oracle EBS.
Die Seite "Oracle EBS" wird angezeigt. Sie enthält vier Registerkarten: Optionen, Systeme,
Zuständigkeiten und Benutzeraktualisierung.
4.
Aktivieren Sie auf der Registerkarte Optionen das Kontrollkästchen Oracle EBS-Authentifizierung
ist aktiviert.
5.
Nehmen Sie unter Neuer Alias, Aktualisierungsoptionen und Optionen für neue Benutzer die
Änderungen vor, die je nach Ihrer BI-Plattform-Implementierung erforderlich sind. Klicken Sie auf
Aktualisieren, um die Änderungen zu speichern, bevor Sie mit der Registerkarte Systeme fortfahren.
6.
Klicken Sie auf die Registerkarte Systeme.
7.
Geben Sie im Bereich "Oracle EBS-Systembenutzer" einen Datenbank-Benutzernamen und ein
Kennwort ein, die die BI-Plattform für die Anmeldung bei Ihrer Oracle E-Business Suite-Datenbank verwenden soll.
8.
Geben Sie im Bereich "Oracle EBS Services" den Service-Namen ein, der von Ihrer Oracle
EBS-Umgebung verwendet wird, und klicken Sie auf Hinzufügen.
9.
Klicken Sie auf Aktualisieren, um die Änderungen zu speichern.
Sie müssen nun in dem System Oracle EBS-Rollen zuordnen.
Verwandte Themen
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Zuordnen von Oracle-E-Business-Suite-Rollen
374 2013-01-07
Authentifizierung
8.9.2 Zuordnen von Oracle E-Business Suite-Rollen zur BI-Plattform
Die BI-Plattform erstellt automatisch für jede Oracle E-Business Suite-Rolle (EBS), die Sie zuordnen, eine Gruppe. Das System erstellt außerdem Aliase für die Mitglieder der zugeordneten Oracle E-Business
Suite-Rollen.
Sie können für jeden erstellten Alias ein Benutzerkonto erstellen. Wenn Sie jedoch mehrere Systeme ausführen und Ihre Benutzer in mehreren Systemen über Konten verfügen, können Sie jeden Benutzer einem Alias mit demselben Namen zuordnen, bevor Sie die Konten in der BI-Plattform erstellen
Auf diese Weise reduziert sich die Anzahl der Konten, die für ein und denselben Benutzer im System erstellt werden müssen.
Wenn Sie beispielsweise eine EBS-Testumgebung und eine Produktionsumgebung betreiben und 30
Ihrer Benutzer Zugriff auf beide Systeme haben, werden nur 30 Konten für diese Benutzer eingerichtet.
Wenn Sie die Benutzer nicht jeweils einem Alias mit demselben Namen zuweisen, werden für die 30
Benutzer in der BI-Plattform 60 Konten eingerichtet.
Falls Sie jedoch mehrere Systeme ausführen und identische Benutzernamen vorhanden sind, muss für jeden erstellten Alias ein neues Mitgliedskonto erstellt werden.
Wenn Sie Ihre Testumgebung beispielsweise mit einem Benutzerkonto für Ronald Schneider
(Benutzername "rschneider") und die Produktionsumgebung mit einem Benutzerkonto für Regina
Schneider (Benutzername "rschneider") ausführen, müssen Sie ein separates Konto für den Alias jedes
Benutzers erstellen. Andernfalls werden die beiden Benutzer demselben BI-Plattform-Konto hinzugefügt, können sich mit ihren eigenen Oracle EBS-Anmeldedaten am System anmelden und haben Zugriff auf
Daten aus beiden EBS-Umgebungen.
8.9.2.1 Zuordnen von Oracle-E-Business-Suite-Rollen
1.
Melden Sie sich als Administrator bei der Central Management Console an.
2.
Klicken Sie im Verwaltungsbereich auf Authentifizierung.
3.
Klicken Sie auf Oracle EBS.
Auf der Seite "Oracle EBS" wird die Registerkarte Optionen angezeigt.
4.
Wählen Sie im Bereich "Optionen für neuen Alias" eine der folgenden Optionen aus:
•
Jeden hinzugefügten Oracle EBS-Alias einem Konto mit demselben Namen zuordnen
Aktivieren Sie diese Option bei Verwendung mehrerer Oracle E-Business Suite-Systeme mit
Benutzern, die über Konten auf mehreren Systemen verfügen (dabei dürfen zwei Benutzer jedoch nicht denselben Benutzernamen auf unterschiedlichen Systemen besitzen).
•
Neues Konto für jeden hinzugefügten Oracle EBS-Alias erstellen
375 2013-01-07
Authentifizierung
376
Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie nur ein Oracle E-Business Suite-System ausführen und die Mehrheit Ihrer Benutzer nur über ein Konto auf einem der Systeme verfügt oder falls für unterschiedliche Benutzer auf mindestens zwei Systemen identische Benutzernamen vorhanden sind.
5.
Wählen Sie im Bereich "Aktualisierungsoptionen" eine der folgenden Optionen aus:
•
Es werden neue Aliase hinzugefügt und neue Benutzer erstellt
Wählen Sie diese Option, um einen neuen Alias für jeden Benutzer zu erstellen, der der
BI-Plattform zugeordnet wird. Bei Benutzern ohne BI-Plattform-Konten oder bei Aktivierung der
Option Neues Konto für jeden hinzugefügten Oracle EBS-Alias erstellen werden neue Konten für die Benutzer hinzugefügt.
•
Es werden keine neuen Aliase hinzugefügt und keine neuen Benutzer erstellt
Aktivieren Sie diese Option, wenn die zuzuordnende Rolle viele Benutzer umfasst, die BI-Plattform jedoch nur von einigen wenigen Benutzern genutzt wird. Aliase und Konten für die Benutzer werden von der Plattform nicht automatisch erstellt. Vielmehr werden Aliase (und ggf. Konten) für die Benutzer erst dann erstellt, wenn sie sich zum ersten Mal bei der BI-Plattform anmelden.
Dies ist die Standardoption.
6.
Geben Sie unter "Optionen für neue Benutzer" an, wie neue Benutzer erstellt werden, und klicken
Sie dann auf Aktualisieren.
Wählen Sie eine der folgenden Optionen:
•
Neue Benutzer werden als Namenslizenzbenutzer erstellt
Neue Benutzerkonten werden für die Verwendung von Namenslizenzen konfiguriert.
Namenslizenzen sind mit bestimmten Benutzern verbunden und ermöglichen den Zugriff auf das
System auf der Grundlage von Benutzername und Kennwort. Dieser Lizenztyp ermöglicht
Benutzern den Zugriff auf das System unabhängig von der Anzahl der derzeit verbundenen
Benutzer. Für jedes mit dieser Option erstellte Benutzerkonto muss eine Namenslizenz verfügbar sein.
•
Neue Benutzer werden als Zugriffslizenzbenutzer erstellt
Neue Benutzerkonten werden für die Verwendung von Zugriffslizenzen konfiguriert.
Zugriffslizenzen geben die Anzahl der Personen an, die gleichzeitig mit der BI-Plattform verbunden sein können. Dieser Lizenztyp ist sehr flexibel, da mit einer geringen Anzahl von Zugriffslizenzen viele Benutzer unterstützt werden können. Je nach Häufigkeit und Dauer des Zugriffs auf die
Plattform können 100 Zugriffslizenzen beispielsweise 250, 500 oder auch 700 Benutzer unterstützen.
Die ausgewählten Rollen werden jetzt als Gruppen in der BI-Plattform angezeigt.
7.
Klicken Sie auf die Registerkarte Zuständigkeiten.
8.
Wählen Sie Benutzersynchronisierung erzwingen, wenn Oracle EBS-Benutzerkontendaten synchronisiert werden sollen, nachdem Sie auf der Registerkarte Zuständigkeiten auf Aktualisieren geklickt haben.
9.
Wählen Sie unter Aktuelle Oracle EBS Services den Oracle EBS Service mit den Rollen, die Sie zuordnen möchten.
2013-01-07
Authentifizierung
377
10.
Unter "Zugeordnete Oracle EBS-Rollen" können Sie Filter für Oracle EBS-Benutzer angeben.
a.
Wählen Sie für die neue Rolle in der Liste Zugeordnete Oracle EBS-Rollen, welche
Anwendungen Benutzer verwenden können.
b.
Wählen Sie in der Liste Zuständigkeiten, welche Oracle-Anwendungen, -Funktionen, -Berichte und gleichzeitig laufenden Programme der Benutzer ausführen kann.
c.
Wählen Sie unter Sicherheitsgruppe die der neuen Rolle zugewiesene Sicherheitsgruppe.
d.
Klicken Sie unter Aktuelle Rolle auf Hinzufügen oder "Löschen", um die
Sicherheitsgruppenzuweisungen für diese Rolle festzulegen.
11.
Klicken Sie auf Aktualisieren.
Die Rollen werden der BI-Plattform zugewiesen.
Nachdem Sie Rollen in der BI-Plattform zugeordnet haben, müssen Sie angeben, wie das System diese
Rollen aktualisiert.
8.9.2.1.1 Aktualisieren von Oracle EBS-Rollen und -Benutzern
Nach der Aktivierung der Oracle EBS-Authentifizierung müssen regelmäßige Aktualisierungen von zugeordneten Rollen, die in die BI-Plattform importiert wurden, zeitgesteuert verarbeitet und ausgeführt werden. Dadurch ist gewährleistet, dass aktualisierte Oracle EBS-Rolleninformationen in der BI-Plattform genau widergespiegelt werden.
Für die Ausführung und zeitgesteuerte Verarbeitung von Oracle EBS-Rollen stehen zwei Optionen zur
Verfügung:
• Nur Rollen aktualisieren: Bei Verwendung dieser Option werden nur die Verknüpfungen zwischen den aktuell zugeordneten Rollen aktualisiert, die in die BI-Plattform importiert wurden. Es wird empfohlen, diese Option nur dann zu verwenden, wenn Sie häufig Aktualisierungen ausführen müssen und Bedenken hinsichtlich der Systemressourcennutzung haben. Wenn Sie nur Oracle
EBS-Rollen aktualisieren, werden keine neuen Benutzerkonten erstellt.
• Rollen und Aliase aktualisieren: Bei Verwendung dieser Option werden nicht nur Verknüpfungen zwischen Rollen aktualisiert, sondern auch neue Benutzerkonten in der BI-Plattform für Benutzeraliase erstellt, die zu Rollen im Oracle EBS-System hinzugefügt wurden.
Anmerkung:
Wenn Sie bei der Aktivierung der Oracle EBS-Authentifizierung nicht angegeben haben, dass
Benutzeraliase automatisch für Aktualisierungen erstellt werden sollen, werden keine Konten für neue
Aliase erstellt.
8.9.2.1.2 Zeitgesteuertes Verarbeiten für Oracle EBS-Rollen
Nachdem Sie Rollen in der BI-Plattform zugeordnet haben, müssen Sie angeben, wie das System diese
Rollen aktualisiert.
1.
Klicken Sie auf die Registerkarte Benutzeraktualisierung.
2.
Klicken Sie im Abschnitt "Nur Rollen aktualisieren" oder "Rollen und Aliase aktualisieren" auf
Zeitgesteuert verarbeiten.
Tipp:
Wenn Sie die Aktualisierung sofort ausführen möchten, klicken Sie auf Jetzt aktualisieren.
2013-01-07
Authentifizierung
Tipp:
Verwenden Sie die Option "Nur Rollen aktualisieren", wenn Sie häufig aktualisieren möchten und
Bedenken bezüglich der Systemressourcen haben. Das System benötigt mehr Zeit, um sowohl
Rollen als auch Aliase zu aktualisieren.
Das Dialogfeld "Wiederholung" wird angezeigt.
3.
Wählen Sie in der Pulldownliste "Objekt ausführen" eine Option aus, und geben Sie alle angeforderten
Informationen zur zeitgesteuerten Verarbeitung in die vorgesehenen Felder ein.
Bei der zeitgesteuerten Verarbeitung einer Aktualisierung stehen Ihnen die Wiederholungsmuster in der folgenden Tabelle zur Verfügung:
Wiederholungsmuster
Stündlich
Täglich
Wöchentlich
Monatlich
Am n-ten Tag des Monats
Am ersten Montag des Monats
Am letzten Tag des Monats
Am x-ten Tag der n-ten Woche des Monats
Kalender
Beschreibung
Die Aktualisierung wird stündlich ausgeführt. Sie legen die
Startzeit sowie Anfangs- und Enddatum für das Objekt fest.
Die Aktualisierung wird täglich oder alle n angegebenen Tage ausgeführt. Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangsund Enddatum für das Objekt festlegen.
Die Aktualisierung wird wöchentlich ausgeführt. Sie kann einmal die Woche oder mehrmals wöchentlich ausgeführt werden. Sie können festlegen, an welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit das Objekt ausgeführt wird, und das Anfangs- und Enddatum der Ausführung bestimmen.
Die Aktualisierung wird einmal monatlich oder alle n Monate ausgeführt. Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangsund Enddatum festlegen.
Die Aktualisierung wird an einem bestimmten Tag des Monats ausgeführt. Sie können festlegen, an welchem Tag des Monats und zu welcher Uhrzeit die Aktualisierung ausgeführt wird, sowie
Anfangs- und Enddatum der Ausführung bestimmen.
Die Aktualisierung wird jeden Monat am ersten Montag ausgeführt. Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangs- und
Enddatum festlegen.
Die Aktualisierung wird am letzten Tag jedes Monats ausgeführt.
Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangs- und Enddatum festlegen.
Die Aktualisierung wird an einem bestimmten Tag einer bestimmten Woche im Monat ausgeführt. Sie können die Ausführungszeit sowie Anfangs- und Enddatum festlegen.
Die Aktualisierung wird zu den Terminen ausgeführt, die in einem zuvor erstellten Kalender festgelegt wurden.
378 2013-01-07
Authentifizierung
4.
Klicken Sie auf Zeitgesteuert verarbeiten, nachdem Sie die Informationen für die zeitgesteuerte
Verarbeitung angegeben haben.
In der Registerkarte Benutzeraktualisierung wird das Datum der nächsten zeitgesteuert verarbeiteten
Rollenaktualisierung angezeigt.
Anmerkung:
Sie können die nächste zeitgesteuert verarbeitete Aktualisierung jederzeit abbrechen, indem Sie im Abschnitt "Nur Rollen aktivieren" oder "Rollen und Aliase aktivieren" auf Geplante
Aktualisierungen abbrechen klicken.
8.9.3 Aufheben der Zuordnung von Rollen
Um zu verhindern, dass sich bestimmte Benutzergruppen bei der BI-Plattform anmelden, können Sie die Zuordnung der Rollen, denen sie angehören, aufheben.
8.9.3.1 Aufheben der Zuordnung einer Rolle
1.
Melden Sie sich als Administrator bei der Central Management Console an.
2.
Klicken Sie im Verwaltungsbereich auf Authentifizierung.
3.
Doppelklicken Sie auf das ERP-System, für das Sie die Zuordnung von Rollen aufheben möchten.
Auf der Seite des ERP-Systems wird die Registerkarte Optionen angezeigt.
4.
Klicken Sie auf die Registerkarte Zuständigkeiten oder Rollen.
5.
Wählen Sie im Bereich Importierte Rollen die Zielrolle aus, und klicken Sie auf < oder Löschen, um sie zu entfernen.
6.
Klicken Sie auf Aktualisieren.
Mitglieder der Rolle sind nicht mehr in der Lage, auf die BI-Plattform zuzugreifen, es sei denn, sie verfügen noch über andere Konten oder Aliase.
Anmerkung:
Sie können auch einzelne Konten löschen oder Benutzer aus Rollen entfernen, bevor Sie die Rollen zur BI-Plattform zuordnen, um zu verhindern, dass sich bestimmte Benutzer anmelden können.
8.9.4 Anpassen von Rechten für zugeordnete Oracle EBS-Gruppen und -Benutzer
379 2013-01-07
Authentifizierung
Beim Zuordnen von Rollen zur BI-Plattform können Sie für die erstellten Gruppen und Benutzer Rechte festlegen oder Berechtigungen gewähren.
8.9.4.1 So weisen Sie Verwaltungsrechte zu
Um Benutzern die Verwaltung der BI-Plattform zu ermöglichen, müssen Sie sie zur standardmäßigen
Administratorgruppe hinzufügen. Mitglieder dieser Gruppe haben vollständige Kontrolle über alle Aspekte des Systems, einschließlich Konten, Server, Ordner, Objekte Einstellungen usw.
1.
Melden Sie sich als Administrator bei der Central Management Console an.
2.
Klicken Sie im Bereich "Organisieren" auf Benutzer.
3.
Klicken Sie in der Spalte Name auf Administratoren.
4.
Klicken Sie auf Gruppenliste und dann in der Liste "Aktionen" auf Hinzufügen.
Die Seite "Verfügbare Benutzer/Gruppen" wird angezeigt.
5.
Wählen Sie im Bereich Benutzerliste oder Gruppenliste die zugeordnete Rolle aus, der
Verwaltungsrechte zugewiesen werden sollen.
6.
Klicken Sie auf >, um die Rolle als Untergruppe unter der Administratorgruppe anzuordnen, und klicken Sie auf OK.
Jetzt verfügen die Mitglieder der Rolle über Administratorrechte für BI-Plattform.
Anmerkung:
Sie können auch eine Rolle innerhalb von Oracle EBS erstellen, ihr die geeigneten Benutzer hinzufügen, die Rolle der BI-Plattform zuordnen und die zugeordnete Rolle als Untergruppe der standardmäßigen
Administratorgruppe konfigurieren, um Mitgliedern der Rolle Administratorrechte zu gewähren.
380
8.9.4.2 Zuweisen von Veröffentlichungsrechten
Wenn in Ihrem Unternehmen Benutzer für das Erstellen von Inhalten verantwortlich sind, können Sie ihnen Rechte zum Veröffentlichen von Objekten in der BI-Plattform gewähren.
1.
Melden Sie sich als Administrator bei der Central Management Console an.
2.
Klicken Sie im Bereich "Organisieren" auf Ordner.
3.
Wechseln Sie zu dem Ordner, dem Benutzer Objekte hinzufügen können.
4.
Klicken Sie auf Verwalten, Sicherheit auf oberster Ebene und dann auf Alle Ordner.
5.
Klicken Sie auf Prinzipale hinzufügen.
Die Seite "Prinzipale hinzufügen" wird angezeigt.
6.
Wählen Sie in der Liste Verfügbare Benutzer/Gruppen die Gruppe mit den Mitgliedern aus, denen
Sie Veröffentlichungsrechte gewähren möchten.
2013-01-07
Authentifizierung
7.
Klicken Sie auf >, damit die Gruppe auf den Ordner zugreifen kann, und klicken Sie dann auf
Sicherheit hinzufügen und zuweisen.
Die Seite "Sicherheit zuweisen" wird angezeigt.
8.
Wählen Sie in der Liste Verfügbare Zugriffsberechtigungen die gewünschte Zugriffsberechtigung aus, und klicken Sie auf >, um die Zugriffsberechtigung explizit zuzuweisen.
9.
Wenn die Optionen Vom übergeordneten Ordner übernehmen und Von übergeordneter Gruppe
übernehmen aktiviert sind, deaktivieren Sie diese und klicken auf Anwenden.
10.
Klicken Sie auf OK.
Jetzt sind Mitglieder der Rolle berechtigt, dem Ordner und allen untergeordneten Ordnern Objekte hinzuzufügen. Um zugewiesene Berechtigungen zu entfernen, klicken Sie auf Zugriff entfernen.
8.9.5 Konfigurieren der Einzelanmeldung für SAP Crystal Reports und Oracle EBS
Die BI-Plattform ist standardmäßig so konfiguriert, dass Benutzer von SAP Crystal Reports mit der
Einzelanmeldung auf Oracle EBS-Daten zugreifen können.
8.9.5.1 Deaktivieren von SSO für Oracle EBS und SAP Crystal Reports
1.
Klicken Sie in der Central Management Console (CMC) auf Anwendungen.
2.
Doppelklicken Sie auf Crystal-Reports-Konfiguration.
3.
Klicken Sie auf Einzelanmeldungsoptionen.
4.
Wählen Sie crdb_oraapps.
5.
Klicken Sie auf Entfernen.
6.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
7.
Starten Sie SAP Crystal Reports erneut.
381
8.9.5.2 Erneutes Aktivieren der Einzelanmeldung für Oracle EBS und SAP Crystal
Reports
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Einzelanmeldung für Oracle EBS und SAP Crystal
Reports erneut zu aktivieren.
1.
Klicken Sie in der Central Management Console (CMC) auf Anwendungen.
2.
Doppelklicken Sie auf Crystal-Reports-Konfiguration.
2013-01-07
Authentifizierung
3.
Klicken Sie auf Einzelanmeldungsoptionen.
4.
Geben Sie unter ""SSO-Kontext für Datenbankanmeldung verwenden"" den Wert crdb_oraapps ein.
5.
Klicken Sie auf Hinzufügen.
6.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
7.
Starten Sie SAP Crystal Reports erneut.
382 2013-01-07
Serververwaltung
Serververwaltung
9.1 Arbeiten mit dem Verwaltungsbereich "Server" in der CMC
Der Verwaltungsbereich "Server" der CMC ist Ihr primäres Tool für Serververwaltungsaufgaben. Das
Tool bietet eine Liste aller in Ihrer Implementierung enthaltenen Server. Bei den meisten Verwaltungsund Konfigurationsaufgaben wählen Sie einen Server aus der Liste aus und wählen anschließend einen
Befehl aus dem Menü "Verwalten" oder "Aktion".
Informationen zur Navigationsstruktur
Mithilfe der Navigationsstruktur auf der linken Seite des Verwaltungsbereichs "Server" können Sie die
Serverliste auf unterschiedliche Weisen anzeigen lassen. Wählen Sie Elemente in der Navigationsstruktur aus, um die im "Detail"-Bereich angezeigten Informationen zu ändern.
Option in der Navigationsstruktur Beschreibung
Serverliste
Zeigt eine vollständige Liste aller in der Implementierung enthaltenen Server an.
Servergruppenliste
Servergruppen
Knoten
Zeigt eine unstrukturierte Liste aller verfügbaren
Servergruppen im Detailbereich an. Wählen Sie diese Option, wenn Sie Servergruppeneinstellungen oder Sicherheitseinstellungen konfigurieren möchten.
Listet die Servergruppen und die in den einzelnen
Servergruppen enthaltenen Server auf. Wenn Sie eine Servergruppe auswählen, werden die zugehörigen Server und Servergruppen in hierarchischer Form im Detailbereich angezeigt.
Zeigt eine Liste der in der Implementierung enthaltenen Knoten an. Knoten werden im CCM konfiguriert. Sie können einen Knoten auswählen, indem Sie auf ihn klicken, um die Server auf dem
Knoten anzuzeigen oder zu verwalten.
383 2013-01-07
Serververwaltung
Option in der Navigationsstruktur
Dienstkategorien
Beschreibung
Stellt eine Liste der Diensttypen bereit, die in Ihrer
Implementierung enthalten sein können. Dienst kategorien sind in Kerndienste von SAP Busines sObjects Business Intelligence sowie in Dienste unterteilt, die mit bestimmten SAP-BusinessOb jects-Komponenten verknüpft sind. Die Dienstka tegorien umfassen:
•
Konnektivitätsdienste
•
Kerndienste
•
Crystal-Reports-Dienste
•
Datenföderations-Dienste
•
Lifecycle-Management-Dienste
•
Analysis Services
•
Web-Intelligence-Dienste
•
Dashboard Design-Dienste
Wählen Sie eine Dienstkategorie in der Navigati onsliste aus, um die Server in der Kategorie an zuzeigen oder zu verwalten.
Anmerkung:
Auf einem Server können Dienste gehostet wer den, die mehreren Dienstkategorien angehören.
Daher kann ein Server in mehreren Dienstkatego rien angezeigt werden.
384 2013-01-07
Serververwaltung
Option in der Navigationsstruktur
Serverstatus
Beschreibung
Zeigt die Server entsprechend ihrem aktuellen
Status an. Dieses Tool ist hilfreich, wenn Sie feststellen möchten, welche Server ausgeführt werden bzw. gestoppt wurden. Wenn Sie beispielsweise einen Leistungsabfall im System bemerken, können Sie mithilfe der Liste "Serverstatus" schnell feststellen, ob sich einer Ihrer Server in einem anormalen Zustand befindet. Der Serverzustand kann wie folgt lauten:
•
Gestoppt
•
Starten
•
Initialisieren
•
Wird ausgeführt
•
Wird gestoppt
•
Gestartet mit Fehlern
•
Fehlgeschlagen
•
Auf Ressourcen wird gewartet
Informationen zum Detailbereich
Je nach den Optionen, die Sie in der Navigationsstruktur ausgewählt haben, wird im "Detail"-Bereich auf der rechten Seite des Server-Verwaltungsbereichs eine Liste der Server, Servergruppen,
Statusinformationen, Kategorien oder Knoten angezeigt. In der folgenden Tabelle werden die
Informationen beschrieben, die für Server im "Detail"-Bereich aufgeführt sind.
Anmerkung:
Für Knoten, Servergruppen, Kategorien und Statusangaben werden im "Detail"-Bereich normalerweise
Namen und Beschreibungen angezeigt.
Spalte des Detailbereichs Beschreibung
Servername oder Name
Zeigt den Namen des Servers an.
385 2013-01-07
Serververwaltung
Spalte des Detailbereichs
Status
Aktiviert
Veraltet
Typ
Hostname
Serverstatus
PID
Beschreibung
386
Beschreibung
Zeigt den aktuellen Status des Servers an. Sie können über die Liste "Serverstatus" in der Navigationsstruktur nach Serverstatusangaben sortieren. Der Serverzustand kann wie folgt lauten:
•
Gestoppt
•
Starten
•
Initialisieren
•
Wird ausgeführt
•
Wird gestoppt
•
Gestartet mit Fehlern
•
Fehlgeschlagen
•
Auf Ressourcen wird gewartet
Zeigt an, ob der Server aktiviert oder deaktiviert ist.
Wenn der Server als Veraltet markiert ist, muss er neu gestartet werden. Wenn Sie bestimmte
Servereinstellungen im Fenster "Eigenschaften" des Servers ändern, muss der Server u.U. neu gestartet werden, damit die Änderungen wirksam werden.
Zeigt den Servertyp an.
Zeigt den Hostnamen für den Server an.
Gibt den allgemeinen Zustand des Servers an.
Zeigt die eindeutige Prozess-ID-Nummer für den
Server an.
Zeigt eine Beschreibung des Servers an. Sie können diese Beschreibung auf der Seite "Eigenschaften" des Servers ändern.
2013-01-07
Serververwaltung
Spalte des Detailbereichs
Änderungsdatum
Beschreibung
Zeigt das Datum an, zu dem der Server zuletzt geändert wurde bzw. zu dem sich der Serverzustand geändert hat. Diese Spalte ist sehr hilfreich, wenn Sie den Status kürzlich geänderter Server
überprüfen möchten.
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Anzeigen des Status von Servern
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Starten, Stoppen und Neustarten von Servern
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Ändern der Eigenschaften eines Servers
9.2 Verwalten von Servern mithilfe von Skripts unter Windows
Mit der ausführbaren Datei ccm.exe können Sie Server in einer Windows-Implementierung über die
Befehlszeile starten, stoppen, neu starten, aktivieren und deaktivieren.
Verwandte Themen
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9.3 Verwalten von Servern unter Unix
Mithilfe der ausführbaren Datei ccm.sh können Sie die Server über die Befehlszeile in der
Unix-Implementierung starten, stoppen, neu starten, aktivieren und deaktivieren.
Verwandte Themen
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387 2013-01-07
Serververwaltung
9.4 Verwalten von Lizenzschlüsseln
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie Lizenzschlüssel für die Implementierung der BI-Plattform verwalten.
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Anzeigen von Lizenzinformationen
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Hinzufügen von Lizenzschlüsseln
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So zeigen Sie die aktuelle Kontoaktivität an
9.4.1 Anzeigen von Lizenzinformationen
Der Verwaltungsbereich Lizenzschlüssel der CMC zeigt die Anzahl der Zugriffslizenzen, der benannten
Lizenzen und der Prozessorlizenzen, die jedem Schlüssel zugeordnet sind.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich Lizenzschlüssel der CMC.
2.
Wählen Sie einen Lizenzschlüssel aus.
Die zum Schlüssel gehörenden Details werden im Bereich Lizenzschlüsselinformationen angezeigt.
Wenn Sie weitere Lizenzschlüssel erwerben möchten, wenden Sie sich an Ihren SAP-Vertreter.
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Verwalten von Lizenzschlüsseln
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Hinzufügen von Lizenzschlüsseln
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So zeigen Sie die aktuelle Kontoaktivität an
9.4.2 Hinzufügen von Lizenzschlüsseln
Bei einer Aktualisierung von einer Testversion des Produkts müssen Sie den Auswertungsschlüssel löschen, bevor Sie neue Lizenzschlüssel oder Schlüsselcodes für die Produktaktivierung hinzufügen.
Anmerkung:
Wenn Sie nach einer Änderung der Implementierung von BI-Plattform-Lizenzen in Ihrem Unternehmen neue Lizenzschlüssel erhalten haben, löschen Sie alle vorherigen Lizenzschlüssel aus dem System, damit die Konformität aufrechterhalten wird.
388 2013-01-07
Serververwaltung
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich Lizenzschlüssel der CMC.
2.
Geben Sie im Feld Schlüssel hinzufügen den Schlüssel ein.
3.
Klicken Sie auf Hinzufügen.
Der Schlüssel wird zu der Liste hinzugefügt.
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Anzeigen von Lizenzinformationen
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So zeigen Sie die aktuelle Kontoaktivität an
9.4.3 So zeigen Sie die aktuelle Kontoaktivität an
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich Einstellungen der CMC.
2.
Klicken Sie auf Globale Systemmetrik anzeigen.
In diesem Abschnitt werden die aktuelle Lizenznutzung sowie zusätzliche Informationen zur
Auftragsmetrik angezeigt.
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Verwalten von Lizenzschlüsseln
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Hinzufügen von Lizenzschlüsseln
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9.5 Vermessen von Lizenzen
Das BusinessObjects License Measurement Tool (BOLMT) ist ein Java-Befehlszeilen-Dienstprogramm, mit dem BI-Plattform-Lizenzdaten gesammelt und gespeichert werden. Das ausgegebene XML-Dokument enthält die Ergebnisse der Lizenzvermessungen und wird zur Konsolidierung an SAP Global License
Auditing Services (GLAS) gesendet.
Der Systemadministrator installiert das BOLMT für jedes BI-Plattform-Cluster und führt es immer dann aus, wenn eine Lizenzvermessung angefordert wird. Das BOLMT sammelt Vermessungsdaten zur
Verwendung von Namenslizenzen und Lizenzen für Zugriffslizenzbenutzer.
Der Administrator kann ein bestimmtes Ausgabeverzeichnis für das XML-Dokument angeben und das
Ausgabedokument so konfigurieren, dass es keine Informationen enthält, die zur Identifizierung von
Systembenutzern verwendet werden können.
389 2013-01-07
Serververwaltung
9.5.1 Ausführen einer Lizenzvermessung
Um eine Lizenzvermessung auszuführen, benötigen Sie Administratorrechte und Zugriff auf das
Verzeichnis mit der Datei BOLMT.jar in der BI-Plattform-Installation.
1.
Öffnen Sie eine Befehlszeilenkonsole.
2.
Ändern Sie das Verzeichnis in das Verzeichnis, das die ausführbaren Java-Dateien für Ihre
BI-Plattform-Installation enthält.
Standardmäßig ist die Datei in folgendem Verzeichnis installiert:[INSTALLVERZ]\SAP
BusinessObjects Enterprise XI 4.0\java\lib
.
3.
Führen Sie "BOLMT.jar" aus.
Der Ausführungsbefehl wird im folgenden Format eingegeben: -jar BOLMT.jar [Optionen]
<Ausgabedatei>.
In der nachstehenden Tabelle sind die verschiedenen Optionen zusammengefasst:
Option
-c --cms
-p --pass word
-a--auth
-s--saniti ze
Beschreibung
Gibt die Namens-ID und die Portnummer für den Central Management Server (CMS) an. Angegeben als CMS-Name:Portnummer. Wenn diese Einstellung nicht festgelegt ist, werden standardmäßig die CMS-Einstellungen für den lokalen Host verwendet.
Gibt das Kennwort für das Administratorkonto an, das für die Verbindung mit dem
CMS verwendet wird.
Gibt die Authentifizierungsmethode an, die Sie für die Verbindung mit dem CMS verwenden. Die Standardmethode ist "Enterprise", angegeben als secEnterprise.
Gibt an, dass aus dem Ausgabevermessungsdokument alle persönlichen Informationen herausgefiltert werden sollen, mit denen Benutzer identifiziert werden könnten.
Anmerkung:
Die Spezifikation der Ausgabedatei ist immer das letzte Argument in der Befehlszeile. Diese
Einstellung ist optional. Wenn kein Argument angegeben wird, wird die Standardausgabeoption der
Console verwendet. Sie können die Ausgabe auch als Befehlszeilenargument in ein Skript leiten.
Beispiel:
C:\Program Files (x86)\SAP
Business Objects\SAP BusinessObjects Enterprise XI 4. 0\java\lib>"C:\Program Files
(x86)\SAP Business Objects\SAP BusinessObjects Enterprise XI 4.0\win64_x64\sapjvm\bin
\java.exe" -jar BOLMT.jar --cms=mycms:6400 -uAdministrator
-p=7juujg --auth=secEnterprise --sanitize audit.xml
390 2013-01-07
Serververwaltung
9.6 Anzeigen und Ändern des Serverstatus
9.6.1 Anzeigen des Status von Servern
Der Status eines Servers entspricht dessen aktuellem Betriebszustand: ein Server kann gerade ausgeführt, gestartet oder gestoppt werden bzw. gestoppt sein, einen Fehler aufweisen oder initialisiert, mit Fehlern gestartet worden sein bzw. auf Ressourcen warten. Um auf SAP BusinessObjects Business
Intelligence-Anforderungen reagieren zu können, muss ein Server ausgeführt werden und aktiviert sein.
Ein deaktivierter Server wird weiterhin als Prozess ausgeführt, er nimmt jedoch keine Anforderungen mehr von SAP BusinessObjects Business Intelligence an. Ein gestoppter Server wird nicht mehr als
Prozess ausgeführt.
In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie der Serverstatus über die CMC geändert wird.
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391
9.6.1.1 So lassen Sie den Status eines Servers anzeigen
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
Der "Detailbereich" zeigt die Dienstkategorien in Ihrer Implementierung an.
2.
Zum Anzeigen einer Serverliste in einer Servergruppe, einem Knoten oder einer Dienstkategorie klicken Sie in der Navigationsliste auf die Servergruppe, den Knoten oder die Kategorie.
Die Liste der Server in der Implementierung wird im Bereich "Details" angezeigt. Eine Spalte Status enthält den Status der einzelnen Server in der Liste.
3.
Wenn Sie eine Liste aller Server einsehen möchten, die derzeit über einen bestimmten Status verfügen, erweitern Sie die Option Serverstatus in der Navigationsstruktur und wählen den gewünschten Status aus.
2013-01-07
Serververwaltung
Eine Liste der Server mit dem ausgewählten Status wird im Detailbereich angezeigt.
Anmerkung:
Dies ist besonders hilfreich, wenn Sie schnell eine Liste der Server anzeigen lassen möchten, die nicht ordnungsgemäß gestartet bzw. unerwartet gestoppt wurden.
9.6.2 Starten, Stoppen und Neustarten von Servern
Starten, Stoppen und Neustarten von Servern sind Aktionen, die Sie häufig durchführen, wenn Sie
Server konfigurieren oder sie offline nehmen. Wenn Sie beispielsweise den Namen eines Servers
ändern möchten, muss zuerst der Server gestoppt werden. Sobald Sie die Änderungen vorgenommen haben, starten Sie den Server neu, damit die Änderungen wirksam werden. Wenn Sie Änderungen an den Konfigurationseinstellungen eines Servers vornehmen, gibt die CMC eine Aufforderung aus, wenn der Server neu gestartet werden muss.
Im Verlauf dieses Abschnitts erfahren Sie, wann Sie bei einer bestimmten Konfigurationsänderung zunächst den Server anhalten oder neu starten müssen. Da diese Aufgaben jedoch regelmäßig auftreten, werden zunächst die Begriffe und Unterschiede erläutert und dann die allgemeinen Vorgehensweisen beschrieben.
Aktion Beschreibung
Stoppen von Servern
Starten von Servern
Neustarten von Servern
Manche SAP BusinessObjects Business Intelligence-Server müssen unter Umständen gestoppt werden, bevor Sie bestimmte Eigenschaften und
Einstellungen ändern können.
Wenn Sie einen Server gestoppt haben, um ihn zu konfigurieren, müssen Sie ihn neu starten, damit die Änderungen wirksam werden und der
Server die Verarbeitung von Anforderungen fortsetzt.
Beim Neustart wird ein Server vollständig gestoppt und anschließend wieder gestartet. Wenn ein Server neu gestartet werden muss, nachdem eine Servereinstellung geändert wurde, erhalten
Sie von der CMC eine entsprechende Aufforderung.
392 2013-01-07
Serververwaltung
Aktion
Automatisches Starten eines Servers
Beendigung erzwingen
Beschreibung
Sie können festlegen, dass Server automatisch gestartet werden, sobald der Server Intelligence
Agent startet.
Ein Server wird unverzüglich gestoppt. (Wenn Sie einen Server stoppen, wird er hingegen erst gestoppt, nachdem alle aktuellen Verarbeitungsaktivitäten abgeschlossen wurden.) Erzwingen Sie die Beendigung eines Servers nur dann, wenn das Stoppen des Servers fehlgeschlagen ist und der Server sofort gestoppt werden muss.
Tipp:
Wenn Sie einen Server stoppen (oder neu starten), wird der Serverprozess beendet. Dadurch wird der
Server vollständig angehalten. Vor dem Stoppen eines Servers sollten Sie
• den Server deaktivieren, damit dieser die Verarbeitung von laufenden Aufträgen abschließen kann und
• sicherstellen, dass keine Überwachungsereignisse mehr in der Warteschlange stehen. Wechseln
Sie zum Anzeigen der Anzahl der Überwachungsereignisse in der Warteschlange zum Bildschirm
"Metriken" des Servers, und zeigen Sie die Metrik "Aktuelle Anzahl der Überwachungsereignisse in der Warteschlange" an.
Verwandte Themen
•
Aktivieren und Deaktivieren von Servern
393
9.6.2.1 Starten, Stoppen oder Neustarten von Servern über die CMC
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
Der "Detailbereich" zeigt die Dienstkategorien in Ihrer Implementierung an.
2.
Um eine Liste der Server für eine bestimmte Servergruppe, einen bestimmten Knoten oder eine bestimmte Dienstkategorie anzuzeigen, wählen Sie die Gruppe, den Knoten oder die Kategorie im
Navigationsbereich aus.
Im "Detailbereich" wird eine Liste der Server angezeigt.
3.
Wenn Sie eine Liste aller Server einsehen möchten, die derzeit über einen bestimmten Status verfügen, erweitern Sie die Option Serverstatus in der Navigationsstruktur und wählen den gewünschten Status aus.
2013-01-07
Serververwaltung
Eine Liste der Server mit dem ausgewählten Status wird im "Detailbereich" angezeigt.
Anmerkung:
Dies ist besonders hilfreich, wenn Sie schnell eine Liste der Server anzeigen lassen möchten, die nicht ordnungsgemäß gestartet bzw. unerwartet gestoppt wurden.
4.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server, dessen Status Sie ändern möchten, und wählen Sie anschließend Server starten, Server neu starten, Server stoppen oder Beendigung
erzwingen.
Verwandte Themen
•
Anzeigen des Status von Servern
394
9.6.2.2 So starten oder halten Sie einen Windows-Server mit dem CCM an oder führen einen Neustart durch
1.
Klicken Sie im CCM in der Symbolleiste auf die Schaltfläche Server verwalten.
2.
Melden Sie sich bei Eingabeaufforderung mit einem Administratorkonto am CMS an.
3.
Wählen Sie im Dialogfeld "Server verwalten" den Server aus, den Sie starten, stoppen oder neu starten möchten.
4.
Klicken Sie auf Starten, Stoppen, Neu starten oder Beendigung erzwingen.
5.
Klicken Sie auf Schließen, um zum CCM zurückzukehren.
9.6.2.3 So starten Sie einen Server automatisch
In der Implementierung enthaltene Server werden standardmäßig automatisch gestartet, wenn der
Server Intelligence Agent (SIA) startet. In diesem Verfahren wird erläutert, wo diese Option festgelegt wird.
1.
Doppelklicken Sie im Verwaltungsbereich Server der CMC auf den Server, der automatisch gestartet werden soll.
Der Bildschirm "Eigenschaften" wird angezeigt.
2.
Aktivieren Sie unter "Allgemeine Einstellungen" das Kontrollkästchen Diesen Server beim Start
des Server Intelligence Agents automatisch starten, und klicken Sie auf Speichern oder
Speichern & schließen.
Anmerkung:
Wenn das Kontrollkästchen Diesen Server beim Start des Server Intelligence Agents automatisch
starten für jeden CMS im Cluster deaktiviert ist, müssen Sie das System über den CCM neu starten.
Nachdem Sie den SIA mit dem CCM gestoppt haben, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den
2013-01-07
Serververwaltung
SIA und wählen Eigenschaften aus. Stellen Sie auf der Registerkarte Start die Option Autostart auf Ja ein, und klicken Sie auf Speichern. Starten Sie den SIA neu. Die Option Autostart steht nur zur Verfügung, wenn das Kontrollkästchen Diesen Server beim Start des Server Intelligence
Agents automatisch starten für jeden CMS im Cluster deaktiviert ist.
9.6.3 Anhalten eines Central Management Servers
Wenn Ihre Installation von SAP BusinessObjects Business Intelligence über mehr als einen aktiven
Central Management Server (CMS) verfügt, können Sie einen einzelnen CMS herunterfahren, ohne dass Datenverluste auftreten oder die Systemfunktionalität beeinträchtigt wird. Die Arbeitslast des gestoppten Servers wird von einem anderen CMS auf dem Knoten übernommen. Durch das Clustern mehrerer CMS können Sie Verwaltungsaufgaben auf den einzelnen Central Management Servern nacheinander ausführen, ohne die Business-Intelligence-Plattform außer Betrieb zu setzen.
Wenn die Business-Intelligence-Plattform-Implementierung jedoch nur einen CMS umfasst, ist die
Plattform nach dem Herunterfahren dieses Servers für die Benutzer nicht mehr verfügbar, und die
Verarbeitung von Berichten und Programmen wird unterbrochen. Um dieses Problem zu vermeiden, stellt der Server Intelligence Agent für jeden Knoten sicher, dass stets mindestens ein CMS ausgeführt wird. Sie können einen CMS weiterhin stoppen, indem Sie den zugehörigen SIA stoppen. Vor dem
Stoppen des SIA sollten Sie jedoch die Verarbeitungsserver über die CMC deaktivieren, damit alle
Aufträge, die sich in Verarbeitung befinden, vor dem Herunterfahren der Business-Intelligence-Plattform abgeschlossen werden können, da alle anderen Server auf dem Knoten ebenfalls heruntergefahren werden.
Anmerkung:
Es kann vorkommen, dass der CMS gestoppt wurde und Sie das System über den CCM neu starten möchten. Wenn Sie beispielsweise jeden CMS auf einem Knoten herunterfahren und das
Kontrollkästchen Diesen Server beim Start des Server Intelligence Agents automatisch starten beim Start des SIA für jeden CMS im Cluster deaktiviert ist, müssen Sie das System über den CCM neu starten. Klicken Sie im CCM mit der rechten Maustaste auf den SIA, und wählen Sie Eigenschaften aus. Stellen Sie auf der Registerkarte Start die Option Autostart auf Ja ein, und klicken Sie auf
Speichern. Starten Sie den SIA neu. Die Option Autostart steht nur zur Verfügung, wenn das
Kontrollkästchen Diesen Server beim Start des Server Intelligence Agents automatisch starten für jeden CMS im Cluster deaktiviert ist.
Wenn Sie Ihr System so konfigurieren möchten, dass der Central Management Server im Cluster gestartet und gestoppt werden kann, ohne andere Server starten und stoppen zu müssen, setzen Sie den CMS auf einen anderen Knoten. Erstellen Sie einen neuen Knoten, und klonen Sie den CMS auf dem Knoten. Wenn sich der CMS auf einem eigenen Knoten befindet, können Sie den Knoten problemlos herunterfahren, ohne dass andere Server davon betroffen sind.
Verwandte Themen
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•
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Clustern von Central Management Servern
395 2013-01-07
Serververwaltung
9.6.4 Aktivieren und Deaktivieren von Servern
Wenn Sie einen SAP BusinessObjects Business Intelligence-Server deaktivieren, verhindern Sie, dass er neue SAP BusinessObjects Business Intelligence-Anforderungen erhält und auf diese reagiert, der eigentliche Serverprozess wird jedoch nicht gestoppt. Diese Funktion ist besonders nützlich, wenn ein
Server vor einem vollständigen Stopp alle aktuellen Anforderungen verarbeiten soll.
Angenommen, Sie möchten einen Job Server stoppen, bevor der Rechner, auf dem er ausgeführt wird, neu gestartet wird. Der Server soll jedoch alle ausstehenden Berichtsanforderungen verarbeiten, die sich in seiner Warteschlange befinden. Deaktivieren Sie zunächst den Job Server, damit dieser keine weiteren Anforderungen mehr übernimmt. Wechseln Sie dann zur Central Management Console, um den Zeitpunkt zu überwachen, zu dem der Server die in Bearbeitung befindlichen Aufträge abschließt.
(Klicken Sie im "Server"-Verwaltungsbereich mit der rechten Maustaste auf den Server, und wählen
Sie "Metriken".) Sobald alle aktuellen Anforderungen verarbeitet sind, können Sie den Server sicher stoppen.
Anmerkung:
• Der CMS muss ausgeführt werden, damit Sie andere Server aktivieren bzw. deaktivieren können.
• Ein CMS kann nicht aktiviert bzw. deaktiviert werden.
9.6.4.1 So aktivieren und deaktivieren Sie Server über die CMC
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server, dessen Status Sie ändern möchten, und anschließend auf Server aktivieren bzw. Server deaktiveren.
396
9.6.4.2 So aktivieren oder deaktivieren Sie einen Windows-Server mit dem CCM
1.
Klicken Sie im CCM auf Server verwalten.
2.
Wenn Sie dazu aufgefordert werden, melden Sie sich beim CMS mit den Anmeldedaten an, die
Ihnen Administratorrechte für SAP BusinessObjects Business Intelligence gewähren.
3.
Wählen Sie im Dialogfeld "Server verwalten" den Server aus, den Sie aktivieren oder deaktivieren möchten.
4.
Klicken Sie auf Aktivieren oder Deaktivieren.
5.
Klicken Sie auf Schließen, um zum CCM zurückzukehren.
2013-01-07
Serververwaltung
9.7 Hinzufügen, Klonen oder Löschen von Servern
9.7.1 Hinzufügen, Klonen und Löschen von Servern
Wenn Sie SAP BusinessObjects Business Intelligence durch Installation von Serverkomponenten auf zusätzlichen Rechnern neue Hardware hinzufügen möchten, sollten Sie das im Lieferumfang des
Produkts enthaltene SAP BusinessObjects Business Intelligence-Installationsprogramm ausführen.
Das Setup-Programm ermöglicht Ihnen die Durchführung einer benutzerdefinierten Installation. Während der benutzerdefinierten Installation geben Sie den CMS Ihrer bereits vorhandenen Implementierung an und wählen die Komponenten aus, die Sie auf dem lokalen Rechner installieren möchten. Ausführliche
Informationen zu den Optionen für die benutzerdefinierte Installation finden Sie im Installationshandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
9.7.1.1 Hinzufügen von Servern
Sie können mehrere Instanzen desselben Servers von SAP BusinessObjects Business Intelligence auf demselben Rechner ausführen. So fügen Sie einen Server hinzu:
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Klicken Sie im Menü Verwalten auf Neu > Neuer Server.
Das Dialogfeld "Neuen Server erstellen" wird angezeigt.
3.
Wählen Sie Dienstkategorie aus.
4.
Wählen Sie den benötigten Diensttyp aus der Liste Dienst auswählen aus, und klicken Sie dann auf Weiter.
5.
Um dem Server einen weiteren Dienst hinzuzufügen, wählen Sie den Dienst in der Liste Verfügbare
zusätzliche Dienste aus und klicken auf >.
Anmerkung:
Zusätzliche Dienste sind nicht für alle Servertypen verfügbar.
6.
Nachdem Sie die zusätzlichen Dienste hinzugefügt haben, klicken Sie auf Weiter.
7.
Wenn sich Ihre Architektur von SAP BusinessObjects Business Intelligence aus mehreren Knoten zusammensetzt, wählen Sie den Knoten, dem der neue Server hinzugefügt werden soll, aus der
Liste Knoten aus.
8.
Geben Sie im Feld Servername einen Namen für den Server ein.
397 2013-01-07
Serververwaltung
Jeder Server im System muss einen eindeutigen Namen haben. Die Benennungskonvention lautet standardmäßig <KNOTENNAME>.<Servertyp>. (Eine Ziffer dahinter zeigt an, dass mehrere Server desselben Typs auf dem Host-Rechner vorhanden sind.)
9.
Um eine Beschreibung für den Server einzufügen, geben Sie sie in das Feld Beschreibung ein.
10.
Wenn Sie einen neuen Central Management Server hinzufügen, geben Sie eine Portnummer im
Feld Name Server-Port ein.
11.
Klicken Sie auf Erstellen.
Der neue Server wird in der Serverliste im Bereich Server der CMC aufgeführt, er wird jedoch weder gestartet noch aktiviert.
12.
Verwenden Sie die CMC, um den neuen Server zu starten und anschließend zu aktivieren, wenn er auf Anforderungen von SAP BusinessObjects Business Intelligence antworten soll.
Verwandte Themen
•
•
Konfigurieren von Servereinstellungen
•
•
Anzeigen des Status von Servern
9.7.1.2 Klonen von Servern
Wenn Sie eine neue Serverinstanz zu Ihrer Implementierung hinzufügen möchten, können Sie einen vorhandenen Server klonen. Der geklonte Server behält die Konfigurationseinstellungen des ursprünglichen Servers bei. Dies kann besonders hilfreich sein, wenn Sie Ihre Implementierung erweitern und neue Serverinstanzen erstellen möchten, die nahezu dieselben Serverkonfigurationseinstellungen wie ein vorhandener Server verwenden.
Außerdem vereinfacht das Klonen auch das Verschieben von Servern zwischen Knoten. Um einen vorhandenen CMS auf einen anderen Knoten zu verschieben, können Sie ihn auf dem neuen Knoten klonen. Der geklonte CMS wird auf dem neuen Knoten angezeigt und behält alle
Konfigurationseinstellungen des ursprünglichen CMS bei.
Einige Dinge sollten beim Klonen von Servern berücksichtigt werden. Möglicherweise möchten Sie nicht alle Einstellungen klonen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, den geklonten Server zu überprüfen, um sicherzustellen, dass er Ihren Anforderungen entspricht. Wenn Sie beispielsweise einen CMS auf demselben Rechner klonen, achten Sie darauf, die Einstellungen für die Portnummer zu ändern, die vom ursprünglichen CMS auf den geklonten CMS kopiert wurden.
Anmerkung:
• Vor dem Klonen von Servern sollten Sie sicherstellen, dass alle Rechner in Ihrer Implementierung
über identische SAP BusinessObjects Business Intelligence-Versionen (und gegebenenfalls
Aktualisierungen) verfügen.
398 2013-01-07
Serververwaltung
399
• Sie können Server von einem beliebigen Rechner klonen. Sie können Server jedoch nur auf Rechnern klonen, auf denen die erforderlichen Binärdateien für den Server installiert sind.
• Wenn Sie einen Server klonen, bedeutet dies nicht unbedingt, dass der neue Server dieselben
Betriebssystem-Anmeldedaten verwendet. Das Benutzerkonto wird vom Server Intelligence Agent gesteuert, unter dem der Server ausgeführt wird.
9.7.1.2.1 Verwenden von Platzhaltern für Servereinstellungen
Platzhalter sind Variablen auf Knotenebene, die von auf dem Knoten ausgeführten Servern verwendet werden. Platzhalter werden auf einer speziellen Seite in der Central Management Console (CMC) aufgeführt. Wenn Sie in der CMC auf einen der unter "Server" aufgelisteten Server doppelklicken, wird im Navigationsbereich auf der linken Seite eine Verknüpfung für “Platzhalter” angezeigt. Auf der Seite
"Platzhalter" sind alle verfügbaren Platzhalternamen und die zugehörigen Werte für den ausgewählten
Server aufgeführt. Platzhalter enthalten schreibgeschützte Werte, und ihre Namen beginnen und enden mit dem Prozentzeichen %.
Anmerkung:
Eine Platzhaltereinstellung kann auf der CMC-Seite "Eigenschaften" eines Servers immer mit einer spezifischen Zeichenfolge überschrieben werden.
Beispiel:
Platzhalter sind beim Klonen von Servern hilfreich. Beispielsweise ist SAP BusinessObjects Enterprise auf Rechner A mit mehreren Laufwerken im Verzeichnis C:\Programme (x86)\SAP
BusinessObjects\SAP BusinessObjects Enterprise XI 4.0
installiert. Daher ist der
Platzhalter %DefaultAuditingDir%D:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\SAP
BusinessObjects Enterprise XI 4.0\Auditing\
.
Ein anderer Rechner (Rechner B) verfügt lediglich über ein Festplattenlaufwerk (also kein Laufwerk
D), und SAP BusinessObjects Enterprise ist unter C:\Programme\ SAP BusinessObjects\SAP
BusinessObjects Enterprise XI 4.0
installiert. In diesem Fall ist der Platzhalter %Defaul tAuditingDir%C:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\Auditing\
.
Wenn Sie den Event Server von Rechner A auf Rechner B klonen möchten und für das temporäre
Verzeichnis zur Überwachung Platzhalter verwendet werden, werden die Platzhalter automatisch aufgelöst und der Event Server ordnungsgemäß ausgeführt. Falls keine Platzhalter verwendet werden, verursacht der Event Server einen Fehler, sofern Sie die Einstellung "Temporäres Verzeichnis für die
Überwachung" nicht manuell überschreiben.
9.7.1.2.2 So klonen Sie einen Server
1.
Wechseln Sie auf dem Rechner, zu dem Sie den geklonten Server hinzufügen möchten, in den
"Server"-Verwaltungsbereich des CMC.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den zu klonenden Server und wählen Server klonen.
Das Dialogfeld "Server klonen" wird angezeigt.
3.
Geben Sie den Namen für den Server in das Feld Neuer Servername ein (oder verwenden Sie den
Standardnamen).
2013-01-07
Serververwaltung
4.
Wenn Sie einen Central Management Server klonen, geben Sie eine Portnummer im Feld Name
Server-Port ein.
5.
Wählen Sie in der Liste Für Knoten klonen den Knoten aus, an dem der geklonte Server hinzugefügt werden soll, und klicken Sie dann auf OK.
Der neue Server wird im "Server"-Verwaltungsbereich des CMC angezeigt.
Anmerkung:
Portnummerneinstellungen werden auch geklont. In vielen Fällen, z.B. beim Klonen eines CMS, empfiehlt es sich, die Portnummer zu ändern, um Portkonflikte zwischen dem ursprünglichen Server und dessen Klon zu vermeiden.
9.7.1.3 Löschen von Servern
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Stoppen Sie den Server, den Sie löschen möchten.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server, und wählen Sie Löschen.
4.
Wenn Sie zum Bestätigen aufgefordert werden, klicken Sie auf OK.
9.8 Clustern von Central Management Servern
9.8.1 Clustern von Central Management Servern
Bei einer großen oder unternehmenskritischen Implementierung von SAP BusinessObjects Business
Intelligence sollten Sie mehrere CMS-Rechner zu einem Cluster zusammenschließen. Ein Cluster besteht aus mindestens zwei CMS-Servern, die gemeinsam eine allgemeine CMS-Systemdatenbank verwenden. Wenn ein Rechner ausfällt, auf dem ein CMS ausgeführt wird, übernimmt ein anderer
CMS-Rechner dessen Aufgabe, Business-Intelligence-Anforderungen zu verarbeiten. Die Unterstützung der "Hochverfügbarkeit" stellt sicher, dass Business-Intelligence-Benutzer weiterhin auf Informationen zugreifen können, wenn ein Teil des Systems ausfällt.
In diesem Abschnitt wird erläutert, wie einem bereits in Betrieb befindlichen Produktionssystem ein neues CMS-Clustermitglied hinzugefügt wird. Wenn Sie einem bestehenden Cluster einen neuen CMS hinzufügen, weisen Sie den neuen CMS an, eine Verbindung mit der bestehenden
CMS-Systemdatenbank herzustellen und einen Teil der Verarbeitungslast von den bestehenden
CMS-Rechnern zu übernehmen. Informationen zu Ihrem aktuellen CMS erhalten Sie im
Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
400 2013-01-07
Serververwaltung
401
Stellen Sie vor dem Clustern von CMS-Rechnern sicher, dass jeder CMS auf einem Betriebssystem installiert ist, das die Anforderungen (einschl. Versionsstand und Patch-Level) aus der Product Availability
Matrix für Datenbankserver, Datenbankzugriffsmethoden, Datenbanktreiber und Datenbankclients erfüllt. Außerdem müssen die folgenden Clusteranforderungen erfüllt sein:
• Optimale Leistungen erzielen Sie, wenn der Datenbankserver, der als Host für die Systemdatenbank verwendet wird, kleine Querys in sehr kurzer Zeit verarbeiten kann. Der CMS kommuniziert häufig mit der Systemdatenbank und sendet viele kleine Abfragen an die Datenbank. Wenn der
Datenbankserver die Anforderungen nicht rechtzeitig verarbeiten kann, wird die Leistung von Business
Intelligence stark beeinträchtigt.
• Beste Leistungen erzielen Sie, wenn Sie jedes Mitglied des CMS-Clusters auf Rechnern mit gleich viel Hauptspeicher und dem gleichen CPU-Typ ausführen.
• Verwenden Sie für jeden Rechner dieselbe Konfiguration:
• Installieren Sie das gleiche Betriebssystem und die gleiche Version der Service Packs und
Patches für das Betriebssystem.
• Installieren Sie dieselbe Version von Business Intelligence (einschließlich Patches, sofern zutreffend).
• Unabhängig davon, ob Sie systemeigene oder ODBC-Treiber verwenden, stellen Sie sicher, dass jeder CMS auf dieselbe Art und Weise eine Verbindung mit der CMS-Systemdatenbank herstellt. Vergewissern Sie sich, dass die Treiber auf den einzelnen Rechnern identisch sind und einer unterstützten Version entsprechen.
• Stellen Sie sicher, dass die einzelnen CMS für das Herstellen einer Verbindung mit der
Systemdatenbank den gleichen Datenbank-Client verwenden und die entsprechende Version unterstützt wird.
• Stellen Sie sicher, dass jeder CMS dasselbe Datenbankbenutzerkonto und -kennwort für die
Verbindung mit der CMS-Systemdatenbank verwendet. Für das Konto sind Berechtigungen zum
Erstellen, Löschen und Aktualisieren der Systemdatenbank erforderlich.
• Stellen Sie sicher, dass die Knoten, auf denen sich die einzelnen CMS befinden, unter demselben
Betriebssystemkonto ausgeführt werden. (Bei Windows ist dies standardmäßig das Konto
"LocalSystem".)
• Überprüfen Sie, ob das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit auf den einzelnen CMS-Rechnern korrekt eingestellt sind (auch die Einstellungen für die Sommerzeit).
• Stellen Sie sicher, dass alle Rechner in einem Cluster (einschließlich der Rechner, auf denen der CMS gehostet wird) auf dieselbe Systemzeit gesetzt werden. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sollten die Rechner auf einem Zeitserver (wie time.nist.gov) synchronisiert oder eine zentrale Überwachungslösung verwendet werden.
• Stellen Sie sicher, dass auf sämtlichen Webanwendungsservern im Cluster dieselben
WAR-Dateien installiert sind. Weitere Informationen zur Implementierung von WAR-Dateien finden Sie im Installationshandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
• Stellen Sie sicher, dass sich alle CMS des Clusters im gleichen LAN (Local Area Network) befinden.
• Out-of-Band-Threads (-oobthreads) werden von Cluster-Pings und Cluster-Benachrichtigungen verwendet. Da beide Vorgänge schnell sind (Benachrichtigungen sind asynchron), benötigt die
BI-Plattform nicht mehr mehrere "oobthreads" und nur ein "-oobthread" wird erstellt.
2013-01-07
Serververwaltung
Wenn dem Cluster mehr als acht CMS-Clustermitglieder angehören, stellen Sie sicher, dass die
Befehlszeile für die einzelnen CMS die Option -oobthreads <AnzCMS> enthält, wobei <AnzCMS> der Anzahl der CMS-Server im Cluster entspricht. Diese Option stellt sicher, dass der Cluster hohe
Auslastungen bewältigen kann. Informationen zum Konfigurieren von Serverbefehlszeilen finden
Sie im Anhang "Serverbefehlszeilen" im
Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business
Intelligence.
• Wenn die Überwachung aktiviert werden soll, müssen die einzelnen CMS so konfiguriert werden, dass die gleiche Überwachungsdatenbank verwendet und die Verbindung mit dieser Datenbank auf die gleiche Art und Weise hergestellt wird. Die Anforderungen an die Überwachungsdatenbank sind mit denen für die Systemdatenbank im Hinblick auf Datenbankserver, Clients, Zugriffsmethoden,
Treiber und Benutzer-IDs identisch.
Tipp:
Ein Clustername spiegelt standardmäßig den Rechner-Hostnamen des CMS wider, den Sie zuerst installieren.
Verwandte Themen
•
9.8.1.1 Hinzufügen eines CMS zu einem Cluster
Es gibt mehrere Möglichkeiten, um ein neues CMS-Clustermitglied hinzuzufügen. Führen Sie das entsprechende Verfahren aus:
• Sie können einen neuen Knoten mit einem CMS auf einem neuen Rechner installieren.
• Wenn Sie bereits über einen Knoten mit CMS-Binärdateien verfügen, können Sie über die CMC einen neuen CMS-Server hinzufügen.
• Wenn Sie bereits über einen Knoten mit CMS-Binärdateien verfügen, können Sie auch einen neuen
CMS-Server durch Klonen eines vorhandenen CMS-Servers hinzufügen.
Anmerkung:
Sichern Sie die aktuelle CMS-Systemdatenbank, die Serverkonfiguration sowie den Inhalt der Input und Output File Repositorys, bevor Sie Änderungen vornehmen. Wenden Sie sich gegebenenfalls an den Datenbankadministrator.
Verwandte Themen
•
Hinzufügen eines neuen Knotens zu einem Cluster
•
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Sichern und Wiederherstellen Ihres Systems
402 2013-01-07
Serververwaltung
9.8.1.2 Hinzufügen eines neuen Knotens zu einem Cluster
Wenn Sie einen Knoten hinzufügen (ein Knoten ist eine Sammlung von BI-Plattform-Servern, die von einem einzigen Server Intelligence Agent verwaltet werden), werden Sie aufgefordert, entweder einen neuen CMS zu erstellen, oder den Knoten auf einem vorhandenen CMS zu clustern.
Falls Sie einen Knoten mit einem vorhandenen CMS clustern möchten, können Sie das bei der Installation verwendete Setup-Programm nutzen. Führen Sie das Installations- und Setup-Programm von SAP
BusinessObjects Business Intelligence auf dem Rechner aus, auf dem ein neues CMS-Clustermitglied installiert werden soll. Mit dem Setup-Programm können Sie eine benutzerdefinierte Installation ausführen, bei der Sie den vorhandenen CMS angeben, dessen System erweitert werden soll, und dann die Komponenten auswählen, die auf dem lokalen Rechner installiert werden sollen. Geben Sie in diesem Fall den Namen des CMS an, der auf dem vorhandenen System ausgeführt wird, wählen
Sie die Option für die Installation eines neuen CMS auf dem lokalen Rechner, und stellen Sie dem
Setup-Programm die Informationen bereit, die es benötigt, um eine Verbindung mit der vorhandenen
CMS-Systemdatenbank herzustellen. Wenn das Setup-Programm den neuen CMS auf dem lokalen
Rechner installiert, wird der Server automatisch dem vorhandenen Cluster hinzugefügt.
Anmerkung:
Bevor Sie einen neuen Knoten auf einem vorhandenen CMS clustern, und es sich bei dem neuen
Knoten um einen ganz neuen Server handelt, stellen Sie sicher, dass die BI-Plattform-Installation auf diesem Server dieselbe Patch-Ebene aufweist, wie die bestehende BI-Plattform-Umgebung.
Verwandte Themen
•
403
9.8.1.3 Hinzufügen von Clustern zu den Eigenschaftendateien der Webanwendung
Wenn Sie mehrere CMS zu Ihrer Implementierung hinzugefügt haben und einem Java-Anwendungsserver verwenden, müssen Sie die Datei PlatformServices.properties im Verzeichnis \we bapps\BOE\WEB-INF\config\custom der Webanwendungsimplementierung ändern.
9.8.1.3.1 Definieren von Clustereigenschaften für die BOE-Webanwendung
1.
Greifen Sie auf den Ordner "custom" für die Datei BOE.war auf dem Computer zu, auf dem die
Webanwendungen gehostet werden.
Wenn Sie den mit SAP BusinessObjects Business Intelligence installierten
Tomcat-Webanwendungsserver verwenden, können Sie direkt auf den folgenden Ordner zugreifen:
C:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\Tomcat6\webapps\BOE\WEB-INF\con fig\custom\
2013-01-07
Serververwaltung
Tipp:
Wenn Sie einen Webanwendungsserver verwenden, der den direkten Zugriff auf die implementierten
Webanwendungen nicht ermöglicht, können Sie den folgenden Ordner in der Produktinstallation zum Ändern der Datei BOE.war verwenden:
<INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects Business Intelligence platform 4.0\war files\webapps\BOE\WEB-INF\config\custom\
.
Sie müssen die geänderte Datei BOE.war später erneut implementieren.
2.
Erstellen Sie eine neue Datei.
Verwenden Sie Notepad oder ein anderes Textbearbeitungsprogramm.
3.
Geben Sie die CMS-Clustereigenschaften für jedes Cluster in der Implementierung an.
Fügen Sie vor jedem Clusternamen das Symbol @ ein, und trennen Sie die einzelnen Clusternamen mit einem Komma (,). Portnummer und CMS-Name werden durch einen Doppelpunkt (:) voneinander getrennt. Als Portnummer wird 6400 vorausgesetzt, sofern nicht anders angegeben.
Geben Sie mithilfe der Eigenschaft cms.clusters die einzelnen Cluster in der Implementierung an. Beispiel: cms.clusters=@samplecluster,@samplecluster2, @samplecluster3.
Verwenden Sie die Eigenschaft cms.clusters.[Clustername], um die einzelnen CMS in dem
Cluster anzugeben. Beispiel: cms.clusters=@samplecluster,@samplecluster2, @samplecluster3 cms.clusters.samplecluster=cmsone:6400,cmstwo cms.clusters.samplecluster2=cms3,cms4, cms5 cms.clusters.samplecluster3=aps05
4.
Speichern Sie die Datei unter dem Namen PlatformServices.properties.
5.
Starten Sie den Webanwendungsserver neu.
Die neuen Eigenschaften werden erst wirksam, wenn die geänderte BOE-Webanwendung auf dem
Computer, auf dem der Webanwendungsserver ausgeführt wird, erneut implementiert wird.
Implementieren Sie die WAR-Datei mit WDeploy erneut auf dem Webanwendungsserver. Weitere
Informationen zum Umgang mit WDeploy finden Sie im Handbuch für die Implementierung von
Webanwendungen für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
9.8.1.4 Umbenennen von CMS-Clustern
Mit diesem Verfahren können Sie den Namen eines bereits installierten Clusters ändern. Nachdem der
Name des CMS-Clusters geändert wurde, konfiguriert der Server Intelligence Agent die einzelnen SAP
BusinessObjects-Server automatisch neu, so dass die Registrierung im CMS-Cluster und nicht auf einem einzelnen CMS erfolgt.
Anmerkung:
Erfahrene Administratoren von SAP BusinessObjects Business Intelligence sollten beachten, dass die
Option -ns nicht mehr in der Serverbefehlszeile verwendet werden kann, um festzulegen, bei welchem
CMS ein Server registriert werden soll. Die Registrierung wird nun automatisch vom SIA vorgenommen.
404 2013-01-07
Serververwaltung
9.8.1.4.1 Ändern des Clusternamens unter Windows
1.
Verwenden Sie den CCM zum Stoppen des Server Intelligence Agents für den Knoten, der einen
Central Management Server enthält, der wiederum ein Mitglied des Clusters ist, dessen Namen Sie
ändern möchten.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server Intelligence Agent, und wählen Sie
Eigenschaften.
3.
Klicken Sie im Dialogfeld "Eigenschaften" auf die Registerkarte Konfiguration.
4.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Clusternamen ändern zu.
5.
Geben Sie den neuen Namen für das Cluster ein.
6.
Klicken Sie auf OK, und starten Sie den Server Intelligence Agent neu.
Der Name des CMS-Clusters ist jetzt geändert. Alle anderen CMS-Clustermitglieder werden dynamisch über den neuen Clusternamen benachrichtigt (wenngleich es mehrere Minuten dauern kann, bis Ihre Änderungen an alle Clustermitglieder weitergeleitet wurden).
7.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich Server der CMC, und stellen Sie sicher, dass alle Server weiterhin aktiviert sind. Aktivieren Sie gegebenenfalls die Server, die durch Ihre Änderungen deaktiviert wurden.
9.8.1.4.2 Ändern des Clusternamens unter UNIX
Verwenden Sie das Skript cmsdbsetup.sh. Referenzinformationen finden Sie im Kapitel "UNIX-Tools" im Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
9.9 Verwaltung von Servergruppen
Die Zusammenfassung zu Gruppen vereinfacht die Verwaltung von SAP BusinessObjects Business
Intelligence-Servern. Servergruppen ermöglichen den gezielten Zugriff auf Teilbereiche des
Gesamtsystems. Viel wichtiger ist, dass Servergruppen eine leistungsfähige Möglichkeit für die benutzerdefinierte Optimierung von SAP BusinessObjects Business Intelligence für Benutzer an verschiedenen Standorten oder für verschiedene Objekttypen darstellen.
Indem Sie Ihre Server nach Regionen gruppieren, können Sie auf einfache Weise standardmäßige
Verarbeitungseinstellungen, Zeitpläne und Ziele für verschiedene regionale Standorte definieren. Ein
Objekt, das Sie mit einer bestimmten Servergruppe verknüpfen, wird immer von denselben Servern verarbeitet. Indem Sie zeitgesteuerte Objekte mit einer bestimmten Servergruppe verknüpfen, können
Sie sicherstellen, dass diese an die richtigen Drucker, Dateiserver usw. gesendet werden. Besonders bei der Verwaltung von Systemen, die über mehrere Standorte und Zeitzonen verteilt sind, erweisen sich Servergruppen als praktisch.
Beim Gruppieren von Servern nach Typ können Sie Objekte so konfigurieren, dass sie von den für sie optimierten Servern verarbeitet werden. Verarbeitungsserver müssen häufig mit der Datenbank kommunizieren, die die Daten für veröffentlichte Berichte enthält. Durch Platzieren der
Verarbeitungsserver in der Nähe der von ihnen benötigten Datenbankserver wird die Systemleistung
405 2013-01-07
Serververwaltung gesteigert und der Netzwerkverkehr verringert. Wenn Sie mehrere Berichte gegen eine DB2-Datenbank ausgeführt haben, empfiehlt es sich, eine Gruppe von Processing Servern zu erstellen, die Berichte nur gegen den DB2-Datenbankserver verarbeiten. Wenn Sie anschließend die entsprechenden Berichte zur ausschließlichen Verwendung dieser Processing Server-Gruppe für die Ansicht konfigurieren, wird die Systemleistung für die Ansicht dieser Berichte optimiert.
Konfigurieren Sie Objekte zur Verwendung bestimmter Servergruppen nach dem Erstellen von
Servergruppen für die Planung oder zum Anzeigen und Ändern von Berichten. Verwenden Sie die
Navigationsstruktur im Verwaltungsbereich "Server" der CMC, um Servergruppen anzeigen zu lassen.
Mit der Option "Servergruppenliste" wird eine Liste der Servergruppen im Detailbereich angezeigt, und mit der Option "Servergruppen" können Sie die Server in der Gruppe anzeigen lassen.
9.9.1 Erstellen von Servergruppen
Um eine Servergruppe zu erstellen, müssen Sie den Namen und das Ziel der Gruppe angeben und anschließend Server zur Gruppe hinzufügen.
9.9.1.1 Erstellen von Servergruppen
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Wählen Sie Verwalten > Neu > Servergruppe erstellen.
Das Dialogfeld "Servergruppe erstellen" wird angezeigt.
3.
Geben Sie im Feld Name einen Namen für die neue Servergruppe ein.
4.
Zusätzliche Informationen zu den Servergruppen können Sie in das Feld Beschreibung eingeben.
5.
Klicken Sie auf OK.
6.
Klicken Sie im Verwaltungsbereich "Server" in der Navigationsstruktur auf Servergruppen, und wählen Sie die neue Servergruppe aus.
7.
Wählen Sie im Menü Aktionen die Option Elemente hinzufügen.
8.
Wählen Sie die Server, die Sie zur Gruppe hinzufügen möchten, und klicken Sie anschließend auf
>.
Tipp:
Um mehrere Server auszuwählen, drücken Sie die Taste Strg + wählen sie durch einen Mausklick aus.
9.
Klicken Sie auf OK.
Im Verwaltungsbereich "Server" werden nun alle zur Gruppe hinzugefügten Server angezeigt. Sie können hier Statusänderungen vornehmen, Servermetriken abrufen und die Eigenschaften der
Server in der Gruppe ändern.
406 2013-01-07
Serververwaltung
Verwandte Themen
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Anzeigen des Status von Servern
9.9.2 Arbeiten mit Serveruntergruppen
Serveruntergruppen ermöglichen eine weitergehende Strukturierung der Server. Eine Serveruntergruppe ist eine Servergruppe, die zu einer anderen Servergruppe gehört.
Wenn Sie beispielsweise Ihre Server nach Regionen und Ländern gruppieren, können Sie die regionalen
Gruppen als Untergruppen der Ländergruppen definieren. Erstellen Sie dazu für jede Region eine eigene Gruppe, der Sie die Server in der jeweiligen Region hinzufügen. Anschließend erstellen Sie weitere Gruppen für jedes Land, denen Sie die verschiedenen regionalen Gruppen hinzufügen.
Beim Einrichten von Untergruppen können Sie zwischen zwei Methoden wählen: Sie können die
Untergruppen einer Servergruppe bearbeiten oder eine Servergruppe zu einer anderen hinzufügen.
Das Ergebnis ist in beiden Fällen dasselbe. Wählen Sie die Methode, mit der Sie im jeweiligen Fall am schnellsten zum Ziel gelangen.
9.9.2.1 Hinzufügen von Untergruppen zu Servergruppen
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Klicken Sie in der Navigationsstruktur auf Servergruppen, und wählen Sie die Servergruppe aus, der Sie Untergruppen hinzufügen möchten.
Diese Gruppe ist die übergeordnete Gruppe.
3.
Wählen Sie im Menü Aktionen die Option Elemente hinzufügen.
4.
Klicken Sie in der Navigationsstruktur auf Servergruppen, wählen Sie die Servergruppen aus, die dieser Gruppe hinzugefügt werden sollen, und klicken Sie auf >.
Tipp:
Um mehrere Servergruppen auszuwählen, drücken Sie die STRG-Taste + wählen sie durch einen
Mausklick aus.
5.
Klicken Sie auf OK.
Im Verwaltungsbereich "Server" werden nun alle zur übergeordneten Gruppe hinzugefügten
Servergruppen angezeigt.
407 2013-01-07
Serververwaltung
9.9.2.2 So fügen Sie eine Servergruppe zu einer anderen hinzu
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Klicken Sie auf die Gruppe, die Sie einer anderen Gruppe hinzufügen möchten.
3.
Wählen Sie im Menü Aktionen die Option Zu Servergruppe hinzufügen.
4.
Markieren Sie in der Liste Verfügbare Servergruppen die anderen Gruppen, denen Sie die Gruppe hinzufügen möchten, und klicken Sie auf >.
Tipp:
Um mehrere Servergruppen auszuwählen, drücken Sie die STRG-Taste + wählen sie durch einen
Mausklick aus.
5.
Klicken Sie auf OK.
9.9.3 Ändern der Gruppenzugehörigkeit eines Servers
Sie können die Gruppenzugehörigkeit eines Servers ändern und ihn so auf einfache Weise zu einer beliebigen bereits bestehenden Gruppe oder Untergruppe hinzufügen bzw. daraus entfernen.
Beispiel: Es wurden Servergruppen für verschiedene Regionen erstellt. Möglicherweise möchten Sie einen einzelnen Central Management Server (CMS) für mehrere Regionen verwenden. Der CMS braucht hierzu nicht den einzelnen regionalen Servergruppen hinzugefügt werden. Sie können einfach auf die Verknüpfung Mitglied von für den Server klicken und ihn in einem Durchgang allen drei Regionen hinzufügen.
9.9.3.1 So ändern Sie die Gruppenzugehörigkeit eines Servers
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server, dessen Gruppenzugehörigkeitsinformationen
Sie ändern möchten, und wählen Sie Vorhandene Servergruppen.
In der Liste Verfügbare Servergruppen im Detailfenster werden die Gruppen angezeigt, denen
Sie den Server hinzufügen können. In der Liste Mitglied von Servergruppen werden alle
Servergruppen angezeigt, denen der Server momentan angehört.
3.
Um die Gruppen zu ändern, denen der Server angehört, verschieben Sie die Servergruppen mithilfe der Pfeilschaltflächen zwischen den Listen und klicken anschließend auf OK.
408 2013-01-07
Serververwaltung
9.9.4 Benutzerzugriff auf Server und Servergruppen
Mithilfe von Rechten können Sie Benutzern den Zugriff auf Server und Servergruppen gewähren und ihnen so die Ausführung bestimmter Aufgaben (z.B. das Starten und Anhalten von Servern) ermöglichen.
Abhängig von der Systemkonfiguration und aufgrund von Sicherheitserwägungen möchten Sie die
Serververwaltung möglicherweise auf den SAP BusinessObjects Business Intelligence-Administrator beschränken. Unter Umständen muss jedoch auch anderen Personen, die diese Server verwenden, der Zugriff gewährt werden. In vielen Unternehmen ist eine Gruppe von IT-Experten mit der
Serververwaltung betraut. Wenn das Serverteam regelmäßig Wartungsaufgaben ausführt, für die Server heruntergefahren und neu gestartet werden müssen, benötigt das Team entsprechende Rechte für die
Server. Möglicherweise möchten Sie auch SAP BusinessObjects Business
Intelligence-Serververwaltungsaufgaben an andere Personen delegieren. Ferner ist denkbar, dass verschiedene Gruppen im Unternehmen die Verwaltung ihrer Server selbst übernehmen.
9.9.4.1 So gewähren Sie Zugriff auf einen Server oder eine Servergruppe
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server oder die Servergruppe, der/die
Zugriffsberechtigungen erhalten soll, und wählen Sie Benutzersicherheit.
3.
Klicken Sie auf Prinzipale hinzufügen, um Benutzer oder Gruppen hinzuzufügen, denen Sie Zugriff auf den ausgewählten Server bzw. die ausgewählte Servergruppe gewähren möchten.
Das Dialogfeld "Subjekte hinzufügen" wird angezeigt.
4.
Wählen Sie den Benutzer bzw. die Gruppe aus, dem bzw. der Sie Zugriff auf den angegebenen
Server oder die angegebene Servergruppe gewähren möchten, und klicken Sie dann auf >.
5.
Klicken Sie auf Sicherheit hinzufügen und zuweisen.
6.
Wählen Sie im Bildschirm "Sicherheit zuweisen" die Sicherheitseinstellungen für den Benutzer oder die Gruppe, und klicken Sie anschließend auf OK.
Ausführliche Informationen zum Zuweisen von Rechten finden Sie im Kapitel "Festlegen von Rechten".
409
9.9.4.2 Objektrechte für den Report Application Server
Um Benutzern das Erstellen und Ändern von Berichten über das Web mithilfe des Report Application
Servers (RAS) zu ermöglichen, muss das System über RAS Report Modification-Lizenzen verfügen.
Außerdem muss den Benutzern ein Mindestsatz an Objektrechten eingeräumt werden. Wenn Sie
2013-01-07
Serververwaltung
Benutzern diese Rechte für ein Berichtsobjekt gewähren, können diese den Bericht als Datenquelle für einen neuen Bericht wählen oder den Bericht direkt ändern:
• Objekte anzeigen (oder ggf. auch “Dokumentinstanzen anzeigen”)
• Objekte bearbeiten
• Berichtsdaten regenerieren
• Berichtsdaten exportieren
Die Benutzer müssen auch die Berechtigung zum Hinzufügen von Objekten zu mindestens einem
Ordner haben, bevor sie neue Berichte wieder in SAP BusinessObjects Business Intelligence speichern können.
Um zu gewährleisten, dass Benutzer auch weiterhin andere Berichtsverarbeitungsaufgaben (z.B.
Kopieren, zeitgesteuerte Verarbeitung, Drucken usw.) ausführen können, wird empfohlen, dass Sie zuerst die entsprechende Zugriffsberechtigung zuweisen und die Änderungen übernehmen. Ändern
Sie anschließend die Zugriffsberechtigung in "Weitere", und fügen Sie weitere benötigte Rechte hinzu, die noch nicht gewährt wurden. Wenn die Benutzer bereits über das Recht "Ansicht auf Abruf" für ein
Berichtsobjekt verfügen, gestatten Sie ihnen das Bearbeiten des Berichts durch Ändern der
Zugriffsberechtigung in "Weitere" und Gewähren des zusätzlichen Objektrechts "Bearbeiten".
Wenn die Benutzer die Berichte über den Erweiterten DHTML-Viewer und den RAS anzeigen, ist die
Zugriffsberechtigung "Ansicht" für das Anzeigen des Berichts ausreichend. Um jedoch die erweiterten
Suchfunktionen nutzen zu können, ist "Ansicht auf Abruf" erforderlich. Das zusätzliche Objektrecht
"Bearbeiten" ist nicht erforderlich.
9.10 Ermitteln der Systemleistung
9.10.1 Überwachung von SAP BusinessObjects Business Intelligence-Servern
Das Überwachungs-Tool ermöglicht die Ermittlung der Laufzeit und der Verlaufsmetriken von SAP
BusinessObjects Business Intelligence-Servern zur Berichterstellung und Benachrichtigung. Mithilfe des Tools können Systemadministratoren ermitteln, ob Server ordnungsgemäß funktionieren und die
Antwortzeiten den Erwartungen entsprechen.
Verwandte Themen
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410 2013-01-07
Serververwaltung
9.10.2 Analysieren der Servermetrik
Die Central Management Console (CMC) ermöglicht die Anzeige der Metriken für die Server in Ihrem
System. Dazu gehören Informationen über jeden Rechner und Details, die für jeden Servertyp spezifisch sind. Die CMC ermöglicht Ihnen zudem die Anzeige der Systemmetrik, zu der Informationen über die
Produktversion, den CMS und die aktuelle Systemaktivität zählen.
Anmerkung:
Sie können nur Metriken für Server anzeigen, die aktuell ausgeführt werden.
9.10.2.1 So zeigen Sie die Servermetrik an
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server, dessen Metriken Sie anzeigen möchten, und wählen Sie Metriken.
In der Registerkarte "Metriken" wird eine Liste der Metriken für den Server angezeigt.
Verwandte Themen
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Ändern der Eigenschaften eines Servers
•
Info zu Servermetriken (Anhang)
9.10.3 Anzeigen der Systemmetrik
Im Verwaltungsbereich "Einstellungen" der CMC wird die Systemmetrik mit allgemeinen Informationen zur SAP BusinessObjects Business Intelligence-Installation angezeigt. Der Bereich "Eigenschaften" enthält Informationen zu Produktversion und Build. Zudem sind Datenquelle, Datenbankname und
Datenbankbenutzername der CMS-Datenbank aufgeführt. Im Bereich "Globale Systemmetrik anzeigen" werden die aktuelle Kontoaktivität sowie Statistiken über aktuelle und verarbeitete Aufträge angezeigt.
Im Bereich "Cluster" befinden sich der Name des CMS, mit dem Sie verbunden sind, der Name des
CMS-Clusters sowie die Namen der anderen Clustermitglieder.
411 2013-01-07
Serververwaltung
9.10.3.1 So zeigen Sie die Systemmetrik an
• Klicken Sie im Verwaltungsbereich "Einstellungen" der CMC auf die Pfeile, um die Einstellungen in den Bereichen "Eigenschaften ", "Globale Systemmetrik anzeigen", "Cluster" und "Hotbackup" aufzuklappen und anzuzeigen.
9.10.4 Protokollieren der Serveraktivität
SAP BusinessObjects Business Intelligence ermöglicht die Protokollierung bestimmter Informationen
über Webaktivitäten von SAP BusinessObjects Business Intelligence.
• Darüber hinaus ist jeder SAP BusinessObjects Business Intelligence-Server dafür ausgelegt,
Meldungen im Standardsystemprotokoll des Betriebssystems zu protokollieren.
• Unter Windows sendet SAP BusinessObjects Business Intelligence Protokolle an den
Ereignisprotokolldienst. Sie können die Ergebnisse mit dem Event Viewer (im
Anwendungsprotokoll) anzeigen.
• Unter Unix sendet SAP BusinessObjects Business Intelligence Protokolle an den syslog-Dämon als Benutzeranwendung. Jeder Server setzt seinen Namen und seine PID vor jede protokollierte
Meldung.
Jeder Server speichert zudem Bestätigungsmeldungen im Protokollverzeichnis der Produktinstallation.
Die in diesen Dateien protokollierten Programminformationen sind in der Regel nur für Supportmitarbeiter von SAP BusinessObjects zur Durchführung komplexer Fehlerbehebungsvorgänge von Interesse. Der
Speicherort dieser Protokolldateien hängt vom Betriebssystem ab:
• Unter Windows ist das standardmäßige Protokollierungsverzeichnis <INSTALLVERZ>\SAP
BusinessObjects Enterprise XI 4.0\Logging
.
• Unter Unix ist das standardmäßige Protokollierungsverzeichnis der Installation <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/logging
.
Hierbei sollte beachtet werden, dass diese Protokolldateien automatisch geleert werden, damit nur maximal 1 MB protokollierter Daten pro Server gespeichert werden.
Anmerkung:
Damit die Protokollierung auf Unix-Rechnern funktioniert, auf denen
SAP-BusinessObjects-Business-Intelligence-Server gehostet werden, muss die Systemprotokollierung so eingerichtet und konfiguriert werden, dass alle bei der “user”-Komponente mit dem Level “info” oder höher protokollierten Meldungen aufgezeichnet werden. Sie müssen außerdem SYSLOGD konfigurieren, um die Remoteprotokollierung zu akzeptieren.
412 2013-01-07
Serververwaltung
Die Vorgehensweise beim Setup ist von System zu System verschieden. Entsprechende Hinweise finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem Betriebssystem.
9.11 Konfigurieren von Servereinstellungen
Dieser Abschnitt enthält technische Informationen und Verfahren, mit denen das Ändern von
Einstellungen für SAP BusinessObjects Business Intelligence-Server erklärt wird.
Anhand der meisten der in diesem Abschnitt behandelten Einstellungen können Sie SAP BusinessObjects
Business Intelligence effektiver in Ihre aktuellen Hardware-, Software- und Netzwerkkonfigurationen integrieren. Folglich hängen die von Ihnen gewählten Einstellungen zum großen Teil von Ihren eigenen
Anforderungen ab.
Zum Ändern der Servereinstellungen mit der Central Management Console (CMC) gibt es zwei
Möglichkeiten.
• Sie verwenden den Bildschirm "Eigenschaften" für den Server.
• Sie verwenden den Bildschirm "Gemeinsame Dienste bearbeiten" für den Server.
Es sollte beachtet werden, dass nicht alle Änderungen unverzüglich in Kraft treten. Wenn eine Einstellung nicht sofort geändert werden kann, werden auf den Bildschirmen "Eigenschaften" und "Gemeinsame
Dienste bearbeiten" sowohl die aktuelle Einstellung (roter Text) als auch die gewünschte Einstellung angezeigt. Wenn Sie zum Verwaltungsbereich "Server" zurückkehren, ist der Server als "Veraltet" gekennzeichnet. Beim Neustart des Servers verwendet er die gewünschten Einstellungen, und das
Kennzeichen "Veraltet" wird vom Server entfernt.
Anmerkung:
Die Konfiguration des Webanwendungsservers zur Implementierung von SAP BusinessObjects Business
Intelligence-Anwendungen wird in diesem Abschnitt nicht behandelt. Diese Aufgabe wird in der Regel bei der Installation des Produkts ausgeführt. Einzelheiten hierzu finden Sie im Installationshandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
Verwandte Themen
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•
Ändern der Eigenschaften eines Servers
•
Neu erstellen der CMS-Systemdatenbank
•
Auswählen einer neuen oder bereits vorhandenen CMS-Datenbank
9.11.1 Ändern der Eigenschaften eines Servers
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
413 2013-01-07
Serververwaltung
2.
Doppelklicken Sie auf den Server, dessen Einstellungen Sie ändern möchten.
Der Bildschirm "Eigenschaften" wird angezeigt.
3.
Nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor, und klicken Sie dann auf Speichern oder Speichern
und schließen.
Anmerkung:
Nicht alle Änderungen treten unverzüglich in Kraft. Wenn eine Einstellung nicht sofort geändert werden kann, werden im Dialogfeld "Eigenschaften" sowohl die aktuelle Einstellung (roter Text) als auch die gewünschte Einstellung angezeigt. Wenn Sie zum Verwaltungsbereich "Server" zurückkehren, ist der Server als "Veraltet" gekennzeichnet. Wenn Sie den Server neu starten, verwendet er die gewünschten Einstellungen aus dem Dialogfeld "Eigenschaften", und das
Kennzeichen "Veraltet" wird vom Server entfernt.
9.11.2 Anwenden von Diensteinstellungen auf mehrere Server
Sie können dieselbe Einstellung auf Dienste anwenden, die auf mehreren Servern gehostet werden.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Halten Sie die Strg-Taste gedrückt, und klicken Sie auf jeden Server, auf dem Dienste gehostet werden, für die Sie Einstellungen ändern möchten. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste, und wählen Sie Gemeinsame Dienste bearbeiten aus.
Das Dialogfeld "Gemeinsame Dienste bearbeiten" wird angezeigt. Es enthält eine Liste der auf den von Ihnen ausgewählten Servern gehosteten Dienste, die Einstellungen haben, die Sie ändern können.
3.
Wenn im Dialogfeld "Gemeinsame Dienste bearbeiten" mehrere Dienste aufgeführt werden, wählen
Sie den zu bearbeitenden Dienst aus, und klicken Sie auf Weiter.
4.
Nehmen Sie Änderungen an dem Dienst vor, und klicken Sie auf OK.
Anmerkung:
Sie werden zum "Server"-Verwaltungsbereich der CMC umgeleitet. Wenn der Server neu gestartet werden muss, ist er als "Veraltet" markiert. Wenn Sie den Server neu starten, verwendet er die neuen
Einstellungen und die Kennzeichnung "Veraltet" wird entfernt.
9.11.3 Arbeiten mit Konfigurationsvorlagen
Mithilfe von Konfigurationsvorlagen können Sie leicht mehrere Serverinstanzen konfigurieren. In
Konfigurationsvorlagen wird eine Liste von Einstellungen für die einzelnen Diensttypen gespeichert,
über die zusätzliche Serverinstanzen konfiguriert werden können. Wenn Sie beispielsweise über 12
Web Intelligence Processing Server verfügen, die identisch konfiguriert werden sollen, müssen nur die
Einstellungen eines Servers konfiguriert werden. Über den konfigurierten Dienst können Sie die
414 2013-01-07
Serververwaltung
Konfigurationsvorlage für die Web Intelligence Processing Server festlegen und die Vorlage dann auf die übrigen 11 Dienstinstanzen anwenden.
Jeder SAP BusinessObjects Business Intelligence-Dienst verfügt über eine eigene Konfigurationsvorlage.
Beispielsweise gibt es eine Konfigurationsvorlage für den Web-Intelligence-Verarbeitungsdiensttyp, eine für den Publishing-Diensttyp usw. Die Konfigurationsvorlage wird in den Servereigenschaften in der Central Management Console (CMC) definiert.
Wenn Sie für einen Server eine Konfigurationsvorlage verwenden, werden vorhandene
Servereinstellungen mit den Werten aus der Vorlage überschrieben. Wenn Sie die Vorlage später nicht mehr verwenden möchten, werden die ursprünglichen Einstellungen nicht wiederhergestellt.
Nachfolgende Änderungen an der Konfigurationsvorlage haben keinen weiteren Einfluss auf den Server.
Es empfiehlt sich, Konfigurationsvorlagen wie folgt zu verwenden:
1.
Legen Sie die Konfigurationsvorlage auf einem Server fest.
2.
Wenn Sie dieselbe Konfiguration auf alle Server desselben Typs anwenden möchten, aktivieren Sie
Konfigurationsvorlage verwenden für alle Server desselben Typs, einschließlich des Servers, auf dem Sie die Konfigurationsvorlage festlegen.
3.
Wenn Sie später die Konfiguration aller Dienste dieses Typs ändern möchten, lassen Sie die
Eigenschaften eines dieser Dienste anzeigen und deaktivieren das Kontrollkästchen
Konfigurationsvorlage verwenden. Ändern Sie die gewünschten Einstellungen, wählen Sie
Konfigurationsvorlage festlegen für diesen Server, und klicken Sie auf Speichern. Alle Dienste dieses Typs werden aktualisiert. Dadurch, dass Sie über keinen Server verfügen, der immer als
Konfigurationsvorlage festgelegt ist, stellen Sie sicher, dass nicht versehentlich die
Konfigurationseinstellungen aller Server dieses Typs geändert werden.
Verwandte Themen
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So legen Sie eine Konfigurationsvorlage fest
•
So wenden Sie eine Konfigurationsvorlage auf einen Server an
415
9.11.3.1 So legen Sie eine Konfigurationsvorlage fest
Sie können eine Konfigurationsvorlage für jeden Diensttyp festlegen. Sie können nicht mehrere
Konfigurationsvorlagen für einen Dienst festlegen. Sie können die Seite "Eigenschaften" eines beliebigen
Servers verwenden, um die Einstellungen zu konfigurieren, die von der Konfigurationsvorlage für einen auf dem Server gehosteten Diensttyp verwendet werden.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf den Server, der die Dienste hostet, deren Konfigurationsvorlage Sie festlegen möchten.
Der Bildschirm "Eigenschaften" wird angezeigt.
3.
Konfigurieren Sie die Diensteinstellungen, die Sie in der Vorlage verwenden möchten, aktivieren
Sie das Kontrollkästchen Konfigurationsvorlage festlegen, und klicken Sie auf Speichern oder
Speichern & schließen.
2013-01-07
Serververwaltung
Die Konfigurationsvorlage für den ausgewählten Diensttyp wird gemäß den Einstellungen des aktuellen
Servers definiert. Andere Server desselben Typs, die dieselben Dienste hosten, werden automatisch und unmittelbar neu konfiguriert, damit sie der Konfigurationsvorlage entsprechen, sofern die Option
Konfigurationsvorlage verwenden in ihren Eigenschaften aktiviert wurde.
Anmerkung:
Wenn Sie die Einstellungen für die Konfigurationsvorlage nicht explizit festlegen, werden die
Standardeinstellungen des Diensts verwendet.
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So wenden Sie eine Konfigurationsvorlage auf einen Server an
416
9.11.3.2 So wenden Sie eine Konfigurationsvorlage auf einen Server an
Bevor Sie eine Konfigurationsvorlage anwenden, sollten Sie sicherstellen, dass Sie die Einstellungen der Konfigurationsvorlage für den Typ des Servers festgelegt haben, auf den die Vorlage angewendet werden soll. Wenn Sie die Einstellungen für die Konfigurationsvorlage nicht explizit definiert haben, werden die Standardeinstellungen für den Dienst verwendet.
Anmerkung:
Server, für die die Einstellung "Konfigurationsvorlage verwenden" nicht aktiviert wurde, werden nicht aktualisiert, wenn Sie die Einstellungen der Konfigurationsvorlage ändern.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf den Server, der einen Dienst hostet, auf den Sie die Konfigurationsvorlage anwenden möchten.
Der Bildschirm "Eigenschaften" wird angezeigt.
3.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Konfigurationsvorlage verwenden, und klicken Sie auf
Speichern oder Speichern & schließen.
Anmerkung:
Wenn der Server einen Neustart erfordert, damit die neuen Einstellungen wirksam werden, ist er in der Serverliste mit "Veraltet" gekennzeichnet.
Die entsprechende Konfigurationsvorlage wird auf den aktuellen Server angewendet. Durch die nachfolgenden Änderungen an der Konfigurationsvorlage ändert sich die Konfiguration aller Server, die diese Konfigurationsvorlage verwenden.
Wenn Konfigurationsvorlage verwenden deaktiviert wird, wird die Serverkonfiguration nicht auf die
Werte zurückgesetzt, die vor Anwendung der Konfigurationsvorlage gültig waren. Nachfolgende
Änderungen an der Konfigurationsvorlage wirken sich nicht auf die Konfiguration der Server aus, die die Konfigurationsvorlage verwenden.
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So legen Sie eine Konfigurationsvorlage fest
2013-01-07
Serververwaltung
9.11.3.3 Wiederherstellen der Systemstandardwerte
Vielleicht möchten Sie die Konfiguration eines Dienstes auf die Einstellungen zurücksetzen, mit denen er anfänglich installiert wurde (wenn Server beispielsweise falsch konfiguriert wurden oder
Leistungsprobleme auftreten).
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf den Server mit dem Dienst, für den Sie die Systemstandardeinstellungen wiederherstellen möchten.
Der Bildschirm "Eigenschaften" wird angezeigt.
3.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Systemstandardwerte wiederherstellen, und klicken Sie auf
Speichern oder Speichern & schließen.
Die Standardeinstellungen des jeweiligen Diensttyps werden wiederhergestellt.
9.12 Konfigurieren von Netzwerkeinstellungen für Server
Die Netzwerkeinstellungen für SAP BusinessObjects Business Intelligence-Server werden über die
CMC verwaltet. Diese Einstellungen werden in zwei Kategorien unterteilt: Porteinstellungen und
Hostidentifikation.
Standardeinstellungen
Während der Installation werden die Serverhostkennungen auf Automatisch zuweisen festgelegt.
Jedem Server kann jedoch eine bestimmte IP-Adresse oder ein bestimmter Hostname zugewiesen werden. Der CMS-Standardport ist 6400. Die übrigen SAP BusinessObjects Business Intelligence-Server werden dynamisch an verfügbare Ports gebunden. Portnummern werden automatisch von SAP
BusinessObjects Business Intelligence verwaltet, Sie können Portnummern jedoch auch über die CMC festlegen.
9.12.1 Optionen für die Netzwerkumgebung
SAP BusinessObjects Business Intelligence unterstützt Netzwerk-Datenverkehr der Versionen IPv 6
(Internetprotokoll 6) und IPv 4 (Internetprotokoll 4). Sie können Server- und Clientkomponenten in einer beliebigen der folgenden Umgebungen verwenden:
• IPv4-Netzwerk: Alle Server- und Clientkomponenten werden nur mit dem IPv4-Protokoll ausgeführt.
• IPv6-Netzwerk: Alle Server- und Clientkomponenten werden nur mit dem IPv6-Protokoll ausgeführt.
417 2013-01-07
Serververwaltung
• Gemischtes IPv6/IPv4-Netzwerk: Server- und Clientkomponenten werden sowohl mit dem IPv6- als auch mit dem IPv4-Protokoll ausgeführt.
Anmerkung:
Die Netzwerkkonfiguration sollte vom System- und Netzwerkadministrator ausgeführt werden. SAP
BusinessObjects Business Intelligence bietet keinen Mechanismus zum Benennen einer
Netzwerkumgebung. Über die CMC können Sie einen beliebigen SAP BusinessObjects Business
Intelligence-Server an eine bestimmte IPv6- oder IPv4-IP-Adresse binden.
9.12.1.1 Gemischte IPv6/IPv4-Umgebung
Die IPv6/IPv4-Netzwerkumgebung bietet folgende Möglichkeiten:
• SAP BusinessObjects Business Intelligence-Server können sowohl IPv6- als auch IPv4-Anforderungen verarbeiten, wenn sie im gemischten IPv6/IPv4-Modus ausgeführt werden.
• Clientkomponenten können mit Servern als Nur-IPv4-Knoten, Nur-IPv4-Knoten oder IPv6/IPv4-Knoten zusammenarbeiten.
Der gemischte Modus ist besonders in den folgenden Szenarios hilfreich:
• Sie wechseln von einer Nur-IPv4- zu einer Nur-IPv6-Knotenumgebung. Alle Client- und
Serverkomponenten arbeiten bis zum Ende des Übergangs nahtlos weiter zusammen. Sie können anschließend die IPv4-Einstellungen für sämtliche Server deaktivieren.
• Software von Drittanbietern, die nicht IPv6-kompatibel ist, kann in der IPv6/IPv4-Knotenumgebung weiterhin eingesetzt werden.
Anmerkung:
DNS-Namen werden nicht ordnungsgemäß aufgelöst, wenn ein Nur-IPv6-Knoten mit Windows 2003 verwendet wird. Es wird empfohlen, die Implementierung sowohl im IPv6- als auch im IPv4-Modus auszuführen, wenn der IPv4-Stapel für Windows 2003 deaktiviert ist.
9.12.2 Optionen zur Identifizierung des Serverhosts
Optionen zur Hostidentifikation können in der CMC für jeden SAP BusinessObjects Business
Intelligence-Server festgelegt werden. In der folgenden Tabelle werden die im Bereich "Allgemeine
Einstellungen" verfügbaren Optionen zusammengefasst:
418 2013-01-07
Serververwaltung
Option Beschreibung
Automatisch zuweisen
Dies ist die Standardeinstellung für alle Server. Wenn Automatisch zuweisen ausgewählt ist, bindet der Server den Anforderungs-Port des Servers automatisch an die erste Netzwerkschnittstelle auf dem Rechner.
Anmerkung:
Es empfiehlt sich, das Kontrollkästchen "Automatisch zuweisen" für die Einstellung
"Hostname" zu aktivieren. In einigen Fällen, z.B. wenn der Server auf einem mehrfach vernetzten Rechner ausgeführt wird oder mit einer bestimmten Firewallkonfiguration zusammenarbeiten muss, sollten Sie die Verwendung eines bestimmten Hostnamens oder einer bestimmten IP-Adresse erwägen. Weitere
Informationen finden Sie in den Abschnitten zum Konfigurieren eines mehrfach vernetzten Rechners und zum Arbeiten mit Firewalls im Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
Hostname
IP-Adresse
Gibt den Hostnamen der Netzwerkschnittstelle an, die vom Server auf Anforderungen überwacht wird. Für den CMS gibt diese Einstellung den Hostnamen der
Netzwerkschnittstelle an, an die Name Server-Port und Anforderungs-Port vom
CMS gebunden werden.
Gibt die IP-Adresse der Netzwerkschnittstelle an, die vom Server auf Anforderungen überwacht wird. Für den CMS gibt diese Einstellung die Adresse der Netzwerkschnittstelle an, an die Name Server-Port und Anforderungs-Port vom CMS gebunden werden. Für jeden Server werden separate Felder zur Angabe von
IPv4- und/oder IPv6-IP-Adressen angeboten.
Vorsicht:
Wenn Sie Automatisch zuweisen auf mehrfach vernetzten Rechnern angeben, wird der CMS unter
Umständen automatisch an die falsche Netzwerkschnittstelle gebunden. Um dies zu verhindern, müssen die Netzwerkschnittstellen auf dem Hostrechner in der richtigen Reihenfolge aufgeführt sein (unter
Verwendung der Betriebssystemtools des Rechners). Außerdem muss die Einstellung "Hostname" für den CMS in der CMC festgelegt werden.
Anmerkung:
Wenn Sie mit mehrfach vernetzten Rechnern oder in bestimmten Konfigurationen mit einer NAT-Firewall arbeiten, sollten Sie den Hostnamen ggf. unter Verwendung des voll qualifizierten Domänennamens statt mit Hostnamen angeben.
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Konfigurieren des Systems für Firewalls
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Konfigurieren eines mehrfach vernetzten Rechners
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Beheben von Fehlern bei mehreren Netzwerkschnittstellen
419 2013-01-07
Serververwaltung
9.12.2.1 Ändern der Hostidentifikation eines Servers
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Wählen Sie den Server und dann Server anhalten aus dem Menü Aktionen aus.
3.
Wählen Sie im Menü Verwalten den Befehl Eigenschaften aus.
4.
Wählen Sie unter Allgemeine Einstellungen eine der folgenden Optionen:
Option Beschreibung
Automatisch zuweisen
Der Server wird an eine der verfügbaren Netzwerkschnittstellen gebunden.
Hostname
IP-Adresse
Geben Sie den Hostnamen der Netzwerkschnittstelle ein, die vom Server auf
Anforderungen überwacht wird.
Geben Sie in die vorhandenen Felder entweder eine IPv4- oder IPv6-IP-
Adresse für die Netzwerkschnittstelle ein, die vom Server auf Anforderungen
überwacht wird.
Anmerkung:
Damit der Server als dualer IPv4/IPv6-Knoten fungieren kann, geben Sie in beide Felder eine gültige IP-Adresse ein.
5.
Klicken Sie auf Speichern oder Speichern und schließen.
Die Änderungen werden in der Befehlszeile in der Registerkarte "Eigenschaften" angezeigt.
6.
Starten und aktivieren Sie den Server.
9.12.3 Konfigurieren eines mehrfach vernetzten Rechners
Ein mehrfach vernetzter Rechner ist ein Rechner mit mehreren Netzwerkadressen. Sie können dies mit mehreren Netzwerkschnittstellen erreichen, von denen jede eine oder mehrere IP-Adressen hat, oder mit einer Netzwerkschnittstelle, der mehrere IP-Adressen zugeordnet wurden.
Wenn Sie mehrere Netzwerkschnittstellen mit einer jeweils eigenen IP-Adresse verwenden, ändern
Sie die Bindungsreihenfolge, sodass die an erster Stelle stehende Netzwerkschnittstelle diejenige ist, mit der die SAP BusinessObjects Business Intelligence-Server eine Bindung herstellen sollen. Falls die Schnittstelle über mehrere IP-Adressen verfügt, verwenden Sie die Option "Hostname" in der CMC, um eine Netzwerkschnittstellenkarte für den Business-Intelligence-Server (BI-Server) anzugeben. Dazu können Hostname oder IP-Adresse angegeben werden. Informationen über das Konfigurieren des
Werts Hostname finden Sie unter “Beheben von Fehlern bei mehreren Netzwerkschnittstellen”.
420 2013-01-07
Serververwaltung
Tipp:
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie alle Server auf dieselbe Netzwerkadresse beschränken können. Es ist jedoch möglich, einzelne Server an unterschiedliche Adressen zu binden. Beispielsweise sollen die File Repository Server an eine private Adresse gebunden werden, die von Benutzerrechnern aus nicht routbar ist. Bei solch erweiterten Konfigurationen muss die DNS-Konfiguration die
Kommunikation effektiv zwischen allen BI-Plattform-Serverkomponenten routen. In diesem Beispiel muss der DNS die Kommunikation von den anderen BI-Plattform-Servern zu der privaten Adresse der
File Repository Server routen.
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Beheben von Fehlern bei mehreren Netzwerkschnittstellen
9.12.3.1 Konfigurieren des CMS für das Binden an eine Netzwerkadresse
Anmerkung:
Bei einem mehrfach vernetzten Rechner kann die Hostkennung der voll qualifizierte Domänenname oder die IP-Adresse der Schnittstelle sein, an die der Server gebunden werden soll.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich Server der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf den CMS.
3.
Wählen Sie unter "Allgemeine Einstellungen" eine der folgenden Optionen:
•
Hostname
• Geben Sie den Hostnamen der Netzwerkschnittstelle ein, an die der Server gebunden wird.
•
IP-Adresse
• Geben Sie in die vorhandenen Felder entweder eine IPv4- oder eine IPv6-IP-Adresse für die
Netzwerkschnittstelle ein, an die der Server gebunden wird.
Anmerkung:
Damit der Server als dualer IPv4/IPv6-Knoten fungieren kann, geben Sie in beide Felder eine gültige IP-Adresse ein.
Vorsicht:
Lassen Sie die automatische Zuweisung deaktiviert.
4.
Für Anforderungs-Port können Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie die Option Automatisch zuweisen.
• Geben Sie eine gültige Portnummer in das Feld Anforderungs-Port ein.
5.
Stellen Sie sicher, dass im Dialogfeld "Name Server-Port" eine Portnummer angegeben wird.
Anmerkung:
Der Standardport ist 6400.
421 2013-01-07
Serververwaltung
422
9.12.3.2 Konfigurieren der übrigen Server für das Binden an eine
Netzwerkadresse
Für die übrigen SAP BusinessObjects Business Intelligence-Server werden die Ports standardmäßig dynamisch ausgewählt. Informationen zum Deaktivieren der Einstellung für automatische Zuordnung, mit der diese Informationen dynamisch propagiert werden, finden Sie unter “Ändern des Ports, den ein
Server zum Entgegennehmen von Anforderungen verwendet”.
Verwandte Themen
•
Ändern des Ports, den ein Server zum Entgegennehmen von Anforderungen verwendet
9.12.3.3 Beheben von Fehlern bei mehreren Netzwerkschnittstellen
Bei einem mehrfach vernetzten Rechner kann der CMS automatisch an die falsche Netzwerkschnittstelle gebunden werden. Um dies zu verhindern, können Sie sicherstellen, dass die Netzwerkschnittstellen auf dem Hostrechner in der richtigen Reihenfolge aufgelistet werden (unter Verwendung der
Betriebssystemtools des Rechners) oder dass die Einstellung "Hostname" für den CMS in der CMC angegeben ist. Wenn die primäre Netzwerkschnittstelle nicht routbar ist, können Sie SAP
BusinessObjects Business Intelligence so konfigurieren, dass eine Bindung an eine nicht primäre routbare Netzwerkschnittstelle vorgenommen wird. Führen Sie diese Schritte direkt nach der Installation von SAP BusinessObjects Business Intelligence auf dem lokalen Rechner aus, bevor Sie SAP
BusinessObjects Business Intelligence auf anderen Rechnern installieren.
1.
Öffnen Sie den CCM, und stoppen Sie den SIA für den Knoten auf dem Rechner, der über mehrere
Netzwerkschnittstellen verfügt.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den SIA, und wählen Sie Eigenschaften.
3.
Klicken Sie im Dialogfeld "Eigenschaften" auf die Registerkarte "Konfiguration".
4.
Um den SIA an eine bestimmte Netzwerkschnittstelle zu binden, geben Sie im Feld Port eine der folgenden Optionen an:
• den Hostnamen der Ziel-Netzwerkschnittstelle und die Portnummer (im Format Hostname:Port nummer)
• die IP-Adresse der Ziel-Netzwerkschnittstelle und die Portnummer (im Format IP-Adresse:Port nummer)
5.
Klicken Sie auf OK, und wählen Sie die Registerkarte "Start".
6.
Wählen Sie in der Liste "Lokale CMS-Server" den CMS, und klicken Sie auf Eigenschaften.
7.
Um den CMS an eine bestimmte Netzwerkschnittstelle zu binden, geben Sie im Feld Port eine der folgenden Optionen an:
2013-01-07
Serververwaltung
• den Hostnamen der Ziel-Netzwerkschnittstelle und die Portnummer (im Format Hostname:Port nummer)
• die IP-Adresse der Ziel-Netzwerkschnittstelle und die Portnummer (im Format IP-Adresse:Port nummer)
8.
Klicken Sie auf OK, um die neuen Einstellungen anzuwenden.
9.
Starten Sie den SIA, und warten Sie, bis die Server gestartet werden.
10.
Starten Sie die Central Management Console (CMC), und wechseln Sie zum Verwaltungsbereich
"Server". Wiederholen Sie die Schritte 11 bis 14 für jeden Server.
11.
Wählen Sie den Server und dann Server anhalten aus dem Menü Aktionen aus.
12.
Wählen Sie im Menü Verwalten den Befehl Eigenschaften aus.
13.
Wählen Sie unter Allgemeine Einstellungen eine der folgenden Optionen:
• Hostname: Geben Sie den Hostnamen der Netzwerkschnittstelle ein, an die der Server gebunden wird.
• IP-Adresse: Geben Sie in die vorhandenen Felder entweder eine IPv4- oder eine IPv6-IP-Adresse für die Netzwerkschnittstelle ein, an die der Server gebunden wird.
Anmerkung:
Damit der Server als dualer IPv4/IPv6-Knoten fungieren kann, geben Sie in beide Felder eine gültige IP-Adresse ein.
Vorsicht:
Lassen Sie die automatische Zuweisung deaktiviert.
14.
Klicken Sie auf Speichern oder Speichern und schließen.
15.
Kehren Sie zum CCM zurück, und starten Sie den SIA neu.
Alle im Knoten enthaltenen Server werden vom SIA neu gestartet. Alle Server auf dem Rechner sind jetzt an die richtige Netzwerkschnittstelle gebunden.
9.12.4 Konfigurieren von Portnummern
Während der Installation wird der CMS für die Verwendung von Standardports eingerichtet. Der
CMS-Standardport ist 6400. Dieser Port gehört in den Bereich der Ports, die für SAP BusinessObjects reserviert sind (6400 bis 6410). Daher sollte die Kommunikation über diese Ports keine Konflikte mit
Anwendungen von Drittherstellern auslösen.
Beim Start und bei der Aktivierung wird jeder der anderen SAP BusinessObjects Business
Intelligence-Server automatisch an einen verfügbaren Port gebunden (höher als 1024). Er wird mit diesem Port beim CMS registriert und wartet dann auf Anforderungen von SAP BusinessObjects
Business Intelligence. Falls erforderlich, können Sie jede Serverkomponente anweisen, einen bestimmten
Port zu überwachen (statt einen beliebigen verfügbaren Port dynamisch auszuwählen).
423 2013-01-07
Serververwaltung
Portnummern können in der CMC auf jeder Registerkarte "Eigenschaften" der einzelnen Server angegeben werden. In der folgenden Tabelle sind die Optionen unter "Allgemeine Einstellungen" für die jeweilige Portnutzung für bestimmte Servertypen zusammengefasst:
Einstellung
Anforderungs-Port
Name Server-Port
CMS Andere Server
Gibt den Port an, den der CMS verwendet, um alle Anforderungen von anderen Servern (außer Name Server-Anforderungen) zu akzeptieren.
Verwendet dieselbe Netzwerkschnittstelle wie der Name Server-Port.
Wenn Automatisch zuweisen ausgewählt ist, verwendet der Server automatisch eine vom Betriebssystem zugewiesene Portnummer.
Gibt den Port an, den der Server auf sämtliche Anforderungen überwacht.
Wenn Automatisch zuweisen ausgewählt ist, verwendet der Server automatisch eine vom Betriebssystem zugewiesene Portnummer.
Gibt den SAP BusinessObjects
Business Intelligence-Port an, den der CMS auf Namensdienst-Anforderungen überwacht. Der Standardwert ist 6400.
Nicht zutreffend.
424
9.12.4.1 Ändern des standardmäßigen CMS-Ports in der CMC
Wenn bereits ein CMS auf dem Cluster ausgeführt wird, können Sie die Standardportnummer des CMS
über die CMC ändern. Falls auf dem Cluster kein CMS ausgeführt wird, verwenden Sie den CCM unter
Windows oder das Skript serverconfig.sh unter Unix, um die Portnummer zu ändern.
Anmerkung:
Der CMS verwendet dieselbe NIC (Network Interface Card, Netzwerkschnittstellenkarte) für den
Anforderungs- und den Name Server-Port.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf den CMS in der Serverliste.
3.
Ersetzen Sie Name Server-Port durch den Port, den der CMS überwachen soll. (Der Standardport ist 6400.)
4.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
5.
Starten Sie den CMS neu.
Der CMS beginnt mit der Überwachung des angegebenen Ports. Der Server Intelligence Agent
übergibt die neuen Einstellungen dynamisch an die anderen Server im Knoten, wenn für den
Anforderungs-Port dieser Server die Option Automatisch zuweisen aktiviert wurde. (Es kann einige
2013-01-07
Serververwaltung
Minuten dauern, bis die Änderungen in den Eigenschafteneinstellungen sämtlicher Knotenmitglieder angezeigt werden.)
Die auf der Seite "Eigenschaften" ausgewählten Einstellungen werden in der Serverbefehlszeile angezeigt, die ebenfalls auf der Seite "Eigenschaften" zu sehen ist.
9.12.4.2 Ändern des standardmäßigen CMS-Ports im CCM unter Windows
Falls kein CMS im Cluster verfügbar ist und Sie den Standard-CMS-Port für einen oder mehrere CMS in Ihrer Implementierung ändern möchten, müssen Sie den CCM zum Ändern der CMS-Portnummer verwenden.
1.
Öffnen Sie den CCM, und stoppen Sie den SIA für den Knoten.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den SIA, und wählen Sie Eigenschaften.
3.
Klicken Sie im Dialogfeld "Eigenschaften" auf die Registerkarte "Start".
4.
Wählen Sie in der Liste "Lokale CMS-Server" den CMS aus, dessen Portnummer geändert werden soll und klicken auf Eigenschaften.
5.
Um den CMS an einen bestimmten Port zu binden, geben Sie im Feld Port eine der folgenden
Optionen an:
• Portnummer
• Hostname und Portnummer (verwenden Sie das Format Hostname:Portnummer)
• IP-Adresse und Portnummer (verwenden Sie das Format IP-Adresse:Portnummer)
6.
Klicken Sie auf OK, um die neuen Einstellungen anzuwenden.
7.
Starten Sie den SIA, und warten Sie, bis die Server gestartet werden.
425
9.12.4.3 Ändern des standardmäßigen CMS-Ports im CCM unter UNIX
Falls kein CMS im Cluster verfügbar ist und Sie den standardmäßigen CMS-Port für einen oder mehrere
CMS in der Implementierung ändern möchten, müssen Sie das Skript serverconfig.sh zum Ändern der CMS-Portnummer verwenden.
1.
Verwenden Sie das Skript ccm.sh zum Anhalten des Server Intelligence Agents (SIA), der den
CMS hostet, dessen Portnummer Sie ändern möchten.
2.
Führen Sie das Script serverconfig.sh aus. Dieses Skript befindet sich standardmäßig im
Verzeichnis <Installverz>/sap_bobj.
3.
Wählen Sie 3 – Knoten ändern, und drücken Sie die Eingabetaste.
4.
Wählen Sie den Knoten aus, der den zu ändernden CMS hostet, und drücken Sie die Eingabetaste.
5.
Wählen Sie 4 – Lokalen CMS ändern, und drücken Sie die Eingabetaste.
Es wird eine Liste der CMS angezeigt, die derzeit auf dem Knoten gehostet werden.
2013-01-07
Serververwaltung
6.
Wählen Sie den zu ändernden CMS aus, und drücken Sie die Eingabetaste.
7.
Geben Sie die neue Portnummer für den CMS ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
8.
Geben Sie an, ob der CMS beim Start des SIA automatisch gestartet werden soll, und drücken Sie die Eingabetaste.
9.
Geben Sie die Befehlszeilenargumente für den CMS ein, oder akzeptieren Sie die aktuellen
Argumente, und drücken Sie die Eingabetaste.
10.
Geben Sie quit ein, um das Skript zu beenden.
11.
Starten Sie den SIA über das Skriptccn.sh und warten Sie, bis die Server gestartet werden.
9.12.4.4 Ändern des Ports, den ein Server zum Entgegennehmen von
Anforderungen verwendet
Anmerkung:
Diese Schritte können nicht zum Ändern des Anforderungsports für den Central Management Server
(CMS) verwendet werden. Siehe “Ändern des von einem CMS zur Annahme von Anforderungen verwendeten Ports”.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Wählen Sie den Server und dann Server anhalten aus dem Menü Aktionen aus.
3.
Doppelklicken Sie auf den Server.
Der Bildschirm "Eigenschaften" wird angezeigt.
4.
Deaktivieren Sie unter "Allgemeine Einstellungen" das Kontrollkästchen Automatisch zuweisen für Anforderungs-Port, und geben Sie dann die Portnummer ein, die der Server überwachen soll.
5.
Klicken Sie auf Speichern oder Speichern und schließen.
6.
Starten und aktivieren Sie den Server.
Der Server wird an den neuen Port gebunden, registriert sich anschließend beim CMS und beginnt mit der Überwachung des neuen Ports auf Anforderungen von SAP BusinessObjects Business Intelligence.
9.13 Verwalten von Knoten
9.13.1 Verwenden von Knoten
426 2013-01-07
Serververwaltung
Ein Knoten ist eine Gruppe von Informationsplattformdienste-Servern, die auf demselben Host ausgeführt und von demselben Server Intelligence Agent (SIA) verwaltet werden. Alle Server auf einem Knoten werden unter demselben Benutzerkonto ausgeführt.
Ein Rechner kann viele Knoten beinhalten, sodass Sie Prozesse unter verschiedenen Benutzerkonten ausführen können.
Ein SIA verwaltet und überwacht alle Server auf einem Knoten und stellt so sicher, dass sie ordnungsgemäß funktionieren.
Anmerkung:
Zur sicheren Ausführung aller Knotenverwaltungsvorgänge ist ein Administratorkonto mit
Enterprise-Authentifizierung zu verwenden. Wenn jedoch die SSL-Kommunikation zwischen Servern aktiviert ist, deaktivieren Sie SSL, um Knotenverwaltungsprozeduren durchführen zu können (durch
Deaktivieren des Kontrollkästchens SSL aktivieren). Weitere Informationen finden Sie unter
“Konfigurieren des SSL-Protokolls im CCM” in diesem Handbuch.
Vorsicht:
Die BI-Plattform unterstützt SQL-Anywhere-Datenbanken als ODBC-Datenquellen. Vor der Durchführung von Knotenverwaltungsoperationen mit SQL Anywhere auf einem UNIX-Rechner müssen Sie eine odbc.ini
-Datei erstellen und das darin enthaltene Skript ausführen.
Verwandte Themen
•
Vorbereiten eines UNIX-Rechners für SQL Anywhere
•
Konfigurieren des SSL-Protokolls im CCM
9.13.1.1 Variablen
427 2013-01-07
Serververwaltung
Variable
<INSTALLVERZ>
Beschreibung
Das Verzeichnis, in dem SAP BusinessObjects Business Intelligence installiert ist.
Unter Windows: C:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects
<SKRIPTDIR>
Das Verzeichnis, in dem Knotenverwaltungsskripte gespeichert sind.
• Unter Windows: <INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\win64_x64\scripts
• Unter Unix: <INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterprise_xi40/<PLATT
FORM64>/scripts
<PLATTFORM32>
Der Name Ihres Unix-Betriebssystems. Die folgenden Werte sind zulässig:
• aix_rs6000
• linux_x86
• solaris_sparc
• win32_x86
<PLATTFORM64>
Der Name Ihres Unix-Betriebssystems. Die folgenden Werte sind zulässig:
• aix_rs6000_64
• linux_x64
• solaris_sparcv9
• win64_x64
9.13.1.2 Vorbereiten eines UNIX-Rechners für SQL Anywhere
Sie müssen die Datei odbc.ini erstellen und ausführen, bevor Sie SQL Anywhere als
ODBC-Datenquelle auf einem UNIX-Rechner verwenden können.
1.
Erstellen Sie die Datei odbc.ini in <INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterprise_xi40/<PLATT
FORM64>
.
2.
Geben Sie den Namen der Datenbankquelle (DSN), den Benutzernamen, das Kennwort, den
Datenbanknamen und den Servernamen für SQL Anywhere sowie die IP-Adresse und die Portnummer des Rechners ein, auf dem der Datenbankserver von SQL Anywhere gehostet wird.
3.
Speichern Sie odbc.ini.
4.
Führen Sie die Datei odbc.ini sowie die Datenbankclientumgebung von SQL Anywhere auf dem
Rechner aus, auf dem Knotenverwaltungsfunktionen durchgeführt werden.
428 2013-01-07
Serververwaltung
Beispiel:
Beispiel für eine odbc.ini-Datei:
[ODBC Data Sources]
SampleDatabase=SQLAnywhere 12.0
[SampleDatabase]
UID=Administrator
PWD=password
DatabaseName=SampleDatabase
ServerName=SampleDatabase
CommLinks=tcpip(host=192.0.2.0;port=2638)
Driver=/build/bo/sqlanywhere12/lib64/libdbodbc12.so
Beispiel für einen source-Befehl: source /build/bo/sqlanywhere12/bin64/sa_config.sh
ODBCINI=/build/bo/aurora41_pi_bip_37/sap_bobj/enterprise_xi40/linux_x64/odbc.ini;export ODBCINI
Verwandte Themen
•
9.13.2 Hinzufügen eines neuen Knotens
Das Installationsprogramm erstellt Knoten nach der ersten Installation von SAP BusinessObjects
Business Intelligence.
Unter Umständen benötigen Sie zusätzliche Knoten, beispielsweise wenn einem vorhandenen Cluster zur Verbesserung seiner Leistung ein neuer Rechner hinzugefügt werden soll oder wenn Sie Server einer vorhandenen Implementierung unter anderen Benutzerkonten ausführen möchten.
Zum Hinzufügen eines neuen Knotens können Sie Central Configuration Manager (CCM) oder ein
Knotenverwaltungsskript verwenden. Bei Verwendung einer Firewall stellen Sie sicher, dass die Ports für den Server Intelligence Agent (SIA) und den Central Management Server (CMS) geöffnet sind.
Anmerkung:
Sie können einen Knoten nur auf dem Rechner hinzufügen, auf dem sich der Knoten befindet. Ein einzelner Rechner kann mehrere Knoten enthalten, und die Knoten können Sie auf demselben
BI-Plattform-Cluster oder auf verschiedenen Clustern befinden.
9.13.2.1 Hinzufügen von Knoten zu neuen Rechnern in vorhandenen
Implementierungen
429 2013-01-07
Serververwaltung
Sie können den ersten Knoten auf einem Rechner automatisch erstellen, wenn Sie einer vorhandenen
Implementierung mit dem Installationsprogramm einen neuen Rechner hinzufügen.
Tipp:
Klicken Sie während der Installation auf Aufklappen, und geben Sie den vorhandenen Central
Management Server an.
Falls Sie zusätzliche Knoten erstellen möchten, verwenden Sie Central Configuration Manager oder das Skript.
Weitere Informationen zur Installation finden Sie im Installationshandbuch für SAP BusinessObjects
Business Intelligence.
9.13.2.2 Hinzufügen von Knoten unter Windows
Vorsicht:
Sichern Sie vor und nach dem Hinzufügen eines Knotens die Serverkonfiguration für den gesamten
Cluster.
1.
Klicken Sie in Central Configuration Manager (CCM) in der Symbolleiste auf Knoten hinzufügen.
2.
Geben Sie im "Assistent zum Hinzufügen von Knoten" den Knotennamen und die Portnummer für den neuen Server Intelligence Agent (SIA) ein.
3.
Bestimmen Sie, ob Server auf dem neuen Knoten erstellt werden sollen.
•
Knoten ohne Server hinzufügen
•
Knoten mit CMS hinzufügen
•
Knoten mit Standardservern hinzufügen
Mit dieser Option werden nur die Server erstellt, die auf dem jeweiligen Rechner installiert sind.
Sie schließt nicht alle verfügbaren Server ein.
4.
Wählen Sie einen CMS aus.
• Wenn die Implementierung ausgeführt wird, wählen Sie Vorhandenen ausgeführten CMS
verwenden aus und klicken auf Weiter.
Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben Sie den Hostnamen und die Portnummer des vorhandenen CMS, die Anmeldedaten des Administrators, den Namen der Datenquelle und die
Anmeldedaten der Systemdatenbank sowie den Clusterschlüssel ein.
• Wenn die Implementierung gestoppt wird, wählen Sie Neuen temporären CMS starten aus und klicken auf Weiter.
Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben Sie den Hostnamen und die Portnummer für den temporären CMS, die Anmeldedaten des Administrators, den Namen der Datenquelle, die
Datenbankanmeldedaten für die Systemdatenbank und den Clusterschlüssel ein. Es wird ein temporärer CMS gestartet. (Er wird gestoppt, wenn der Prozess abgeschlossen ist.)
430 2013-01-07
Serververwaltung
Vorsicht:
Die Implementierung sollte während der Ausführung des temporären CMS nicht verwendet werden. Stellen Sie sicher, dass der vorhandene und der temporäre CMS verschiedene Ports verwenden.
5.
Überprüfen Sie die Bestätigungsseite, und klicken Sie auf Fertig stellen.
CCM erstellt einen Knoten. Falls Fehler auftreten, konsultieren Sie die Protokolldatei.
Sie können den neuen Knoten jetzt mit CCM starten.
9.13.2.2.1 Hinzufügen eines Knotens auf Windows mithilfe eines Skripts
Vorsicht:
Sichern Sie die Serverkonfiguration für den gesamten Cluster vor und nach dem Hinzufügen eines
Knotens.
Sie können mit AddNode.bat einen Knoten auf einem Windows-Rechner hinzufügen. Weitere
Informationen finden Sie im Abschnitt “"Skriptparameter zum Hinzufügen, Neuerstellen und Löschen von Knoten"”.
Beispiel:
Aufgrund der Einschränkungen der Befehlseingabeaufforderung müssen Sie das Zirkumflexzeichen
(^) zum Escapen von Leerzeichen, das Gleichheitszeichen (=) und das Semikolon (;) in der Zeichenfolge
-connect verwenden.
<SCRIPTDIR>\AddNode.bat -name mynode2
-siaport 6415
-cms mycms:6400
-username Administrator
-password Password1
-cmsport 7400
-dbdriver mysqldatabasesubsystem
-connect "DSN^=BusinessObjects^ CMS^ 140^;UID^=username^;PWD^=Password1^;HOSTNAME^=database^;PORT^=3306"
-dbkey abc1234
-noservers
-createsms
Anmerkung:
Um die Verwendung des Zirkumflexzeichens in langen Zeichenfolgen zu vermeiden, können Sie den
Skriptnamen und alle seine Parameter in eine temporäre response.bat-Datei schreiben und anschließend die response.bat-Datei ohne Parameter ausführen.
Verwandte Themen
•
•
Skriptparameter zum Hinzufügen, Neuerstellen und Löschen von Knoten
431 2013-01-07
Serververwaltung
432
9.13.2.3 Hinzufügen von Knoten unter Unix
Vorsicht:
Sichern Sie vor und nach dem Hinzufügen eines Knotens die Serverkonfiguration für das gesamte
Cluster.
1.
Führen Sie <INSTALLVERZ>/sap_bobj/serverconfig.sh aus
2.
Wählen Sie 1 – Add node, und drücken Sie die Eingabetaste.
3.
Geben Sie den Namen des neuen Knotens ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
4.
Geben Sie die Portnummer des neuen Server Intelligence Agents ein, und drücken Sie die
Eingabetaste.
5.
Wählen Sie aus, ob Server auf dem neuen Knoten erstellt werden sollen.
•
no servers
Es wird ein Knoten erstellt, der keine Server enthält.
•
cms
Es wird ein CMS auf dem Knoten erstellt, jedoch keine anderen Server.
•
default servers
Es werden nur auf diesem Rechner installierte Server erstellt. Es sind nicht alle möglichen Server enhalten.
6.
Wählen Sie einen CMS aus.
• Wenn Ihre Implementierung ausgeführt wird, wählen Sie existing, und drücken Sie die
Eingabetaste.
Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben Sie den Hostnamen und die Portnummer des vorhandenen CMS, die Anmeldedaten für den Administrator, die Datenbankverbindungsdaten und die Anmeldedaten für die Systemdatenbank sowie den Clusterschlüssel ein.
• Wenn Ihre Implementierung gestoppt ist, wählen Sie temporary, und drücken Sie die
Eingabetaste.
Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben Sie den Hostnamen und die Portnummer des temporären CMS, die Anmeldedaten für den Administrator, die Datenbankverbindungsdaten und die Anmeldedaten für die Systemdatenbank sowie den Clusterschlüssel ein. Es wird ein temporärer
CMS gestartet. (Er wird gestoppt, wenn der Prozess abgeschlossen ist.)
Vorsicht:
Die Implementierung sollte während der Ausführung des temporären CMS nicht verwendet werden. Stellen Sie sicher, dass der vorhandene und der temporäre CMS verschiedene Ports verwenden.
7.
Überprüfen Sie die Bestätigungsseite, und drücken Sie die Eingabetaste.
Der CCM erstellt einen Knoten. Falls Fehler auftreten, überprüfen Sie die Protokolldatei.
2013-01-07
Serververwaltung
Sie können nun <INSTALLVERZ>/sap_bobj/ccm.sh -start <Knotenname> ausführen, um den neuen Knoten zu starten.
9.13.2.3.1 Hinzufügen eines Knotens unter Unix anhand eines Skripts
Vorsicht:
Sichern Sie vor und nach dem Hinzufügen eines Knotens die Serverkonfiguration für das gesamte
Cluster.
Sie können addnode.sh zum Hinzufügen eines Knotens auf einem Unix-Rechner verwenden. Weitere
Informationen finden Sie im Abschnitt “Skriptparameter zum Hinzufügen, Neuerstellen und Löschen von Knoten”.
Beispiel:
<SCRIPTDIR>/addnode.sh -name mynode2
-siaport 6415
-cms mycms:6400
-username Administrator
-password Password1
-cmsport 7400
-dbdriver mysqldatabasesubsystem
-connect "DSN=BusinessObjects CMS 140;UID=Administrator;PWD=Password1;HOSTNAME=myDatabase;PORT=3306"
-dbkey abc1234
-noservers
-createcms
Verwandte Themen
•
•
Skriptparameter zum Hinzufügen, Neuerstellen und Löschen von Knoten
9.13.3 Neuerstellen von Knoten
Sie können einen Knoten mit Central Configuration Manager (CCM) oder einem Knotenverwaltungsskript neu erstellen, nachdem Sie die Serverkonfiguration für den gesamten Cluster wiederhergestellt haben oder wenn der Rechner mit der Implementierung ausgefallen ist, beschädigt wurde oder ein fehlerhaftes
Dateisystem aufweist. Berücksichtigen Sie folgende Richtlinien:
• Ein Knoten muss nicht neu erstellt werden, wenn Sie die Implementierung auf einem Ersatzrechner mit identischen Installationsoptionen und identischem Knotennamen neu installieren. Das
Installationsprogramm erstellt den Knoten automatisch neu.
• Ein Knoten sollte nur auf einem Rechner mit einer vorhandenen Implementierung mit identischen
Installationsoptionen und identischem Patch-Level neu erstellt werden.
• Sie sollten nur Knoten neu erstellen, die auf keinem Rechner in der Implementierung vorhanden sind. Stellen Sie sicher, dass keine anderen Rechner denselben Knoten hosten.
• Obwohl die Implementierung zulässt, dass Knoten unter verschiedenen Betriebssystemen ausgeführt werden, sollten Sie Knoten nur auf Rechnern neu erstellen, die dasselbe Betriebssystem verwenden.
433 2013-01-07
Serververwaltung
434
• Bei Verwendung einer Firewall stellen Sie sicher, dass die Ports für den Server Intelligence Agent
(SIA) und den Central Management Server (CMS) geöffnet sind.
Nicht vergessen:
Sie können einen Knoten nur auf dem Rechner neu erstellen, auf dem sich der Knoten befindet.
9.13.3.1 Neuerstellen eines Knotens unter Windows
1.
Klicken Sie in der Symbolleiste des Central Configuration Manager (CCM) auf Knoten hinzufügen.
2.
Geben Sie im "Assistenten zum Hinzufügen von Knoten" den Knotennamen und die Portnummer für den neu erstellten Server Intelligence Agent (SIA) ein.
Anmerkung:
Die Namen des Originalknotens und des neu erstellten Knotens müssen identisch sein.
3.
Wählen Sie Knoten neu erstellen, und klicken Sie auf Weiter.
• Wenn der Knoten in der Systemdatenbank des Central Management Servers (CMS) vorhanden ist, wird er auf dem lokalen Host neu erstellt.
Vorsicht:
Verwenden Sie diese Option nur, wenn der Knoten auf keinen Hosts im Cluster vorhanden ist.
• Wenn der Knoten nicht in der Systemdatenbank des CMS vorhanden ist, wird ein neuer Knoten mit Standardservern hinzugefügt. Zu den Standardservern gehören alle auf dem Host installierten
Server.
4.
Wählen Sie einen CMS aus.
• Wenn Ihr CMS ausgeführt wird, wählen Sie Vorhandenen ausgeführten CMS verwenden, und klicken Sie auf Weiter.
Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben Sie den Hostnamen und die Portnummer des vorhandenen CMS, die Anmeldedaten des Administrators, den Namen der Datenquelle und die
Anmeldedaten der Systemdatenbank sowie den Clusterschlüssel ein.
• Wenn der CMS gestoppt ist, wählen Sie Neuen temporären CMS starten, und klicken Sie auf
Weiter.
Geben Sie bei entsprechender Eingabeaufforderung den Hostnamen und die Portnummer für den temporären CMS, die Anmeldedaten des Administrators, den Namen der Datenquelle, die
Anmeldedaten für die Systemdatenbank und den Clusterschlüssel ein. Es wird ein temporärer
CMS gestartet. (Er wird gestoppt, wenn der Prozess abgeschlossen ist.)
Vorsicht:
Die Implementierung sollte während der Ausführung des temporären CMS nicht verwendet werden. Stellen Sie sicher, dass der vorhandene und der temporäre CMS verschiedene Ports verwenden.
5.
Überprüfen Sie die Bestätigungsseite, und klicken Sie auf Fertig stellen.
2013-01-07
Serververwaltung
Der CCM erstellt den Knoten neu und fügt Informationen über den Knoten zum lokalen Rechner hinzu. Falls Fehler auftreten, überprüfen Sie die Protokolldatei.
Sie können den neu erstellten Knoten nun mithilfe des CCM starten.
9.13.3.1.1 Neuerstellen eines Knotens auf Windows mithilfe eines Skripts
Sie können mit AddNode.bat einen Knoten auf einem Windows-Rechner neu erstellen. Weitere
Informationen finden Sie im Abschnitt “Skriptparameter zum Hinzufügen, Neuerstellen und Löschen von Knoten”.
Beispiel:
Aufgrund der Einschränkungen der Befehlseingabeaufforderung müssen Sie das Zirkumflexzeichen
(^) zum Escapen von Leerzeichen, das Gleichheitszeichen (=) und das Semikolon (;) in der Zeichenfolge
-connect verwenden.
<SCRIPTDIR>\AddNode.bat -name mynode2
-siaport 6415
-cms mycms:6400
-username Administrator
-password Password1
-cmsport 7400
-dbdriver mysqldatabasesubsystem
-connect "DSN^=BusinessObjects^ CMS^ 140^;UID^=username^;PWD^=Password1^;HOSTNAME^=database^;PORT^=3306"
-dbkey abc1234
-adopt
Anmerkung:
Um die Verwendung des Zirkumflexzeichens in langen Zeichenfolgen zu vermeiden, können Sie den
Skriptnamen und alle seine Parameter in eine temporäre response.bat-Datei schreiben und anschließend die response.bat-Datei ohne Parameter ausführen.
Verwandte Themen
•
•
Skriptparameter zum Hinzufügen, Neuerstellen und Löschen von Knoten
9.13.3.2 Neuerstellen eines Knotens unter Unix
1.
Führen Sie <INSTALLVERZ>/sap_bobj/serverconfig.sh aus
2.
Wählen Sie 1 – Add node, und drücken Sie die Eingabetaste.
3.
Geben Sie den Namen des neuen Knotens ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
Anmerkung:
Die Namen des Originalknotens und des neu erstellten Knotens müssen identisch sein.
435 2013-01-07
Serververwaltung
436
4.
Geben Sie die Portnummer des neuen Server Intelligence Agents ein, und drücken Sie die
Eingabetaste.
5.
Wählen Sie Knoten neu erstellen, und drücken Sie die Eingabetaste.
• Wenn der Knoten in der Systemdatenbank des Central Management Servers (CMS) vorhanden ist, wird er auf dem lokalen Host neu erstellt.
Vorsicht:
Verwenden Sie diese Option nur, wenn der Knoten auf keinen Hosts im Cluster vorhanden ist.
• Wenn der Knoten nicht in der Systemdatenbank des CMS vorhanden ist, wird ein neuer Knoten mit Standardservern hinzugefügt. Zu den Standardservern gehören alle auf dem Host installierten
Server.
6.
Wählen Sie einen CMS aus.
• Wenn Ihre Implementierung ausgeführt wird, wählen Sie existing, und drücken Sie die
Eingabetaste.
Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben Sie den Hostnamen und die Portnummer des vorhandenen CMS, die Anmeldedaten für den Administrator, die Datenbankverbindungsdaten und die Anmeldedaten für die Systemdatenbank sowie den Clusterschlüssel ein.
• Wenn Ihre Implementierung gestoppt ist, wählen Sie temporary, und drücken Sie die
Eingabetaste.
Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben Sie den Hostnamen und die Portnummer des temporären CMS, die Anmeldedaten für den Administrator, die Datenbankverbindungsdaten und die Anmeldedaten für die Systemdatenbank sowie den Clusterschlüssel ein. Es wird ein temporärer
CMS gestartet. (Er wird gestoppt, wenn der Prozess abgeschlossen ist.)
Vorsicht:
Die Implementierung sollte während der Ausführung des temporären CMS nicht verwendet werden. Stellen Sie sicher, dass der vorhandene und der temporäre CMS verschiedene Ports verwenden.
7.
Überprüfen Sie die Bestätigungsseite, und drücken Sie die Eingabetaste.
Der CCM erstellt den Knoten neu und fügt Informationen über den Knoten zum lokalen Rechner hinzu. Falls Fehler auftreten, überprüfen Sie die Protokolldatei.
Sie können nun <INSTALLVERZ>/sap_bobj/ccm.sh -start <Knotenname> ausführen, um den neu erstellten Knoten zu starten.
9.13.3.2.1 Neuerstellen von Knoten unter Unix mithilfe eines Skripts
Sie können addnode.sh zum Regenerieren eines Knotens auf einem Unix-Rechner verwenden.
Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt “Skriptparameter zum Hinzufügen, Neuerstellen und
Löschen von Knoten”.
Beispiel:
<SCRIPTDIR>/addnode.sh -name mynode2
-siaport 6415
-cms mycms:6400
2013-01-07
Serververwaltung
-username Administrator
-password Password1
-cmsport 7400
-dbdriver mysqldatabasesubsystem
-connect "DSN=BusinessObjects CMS 140;UID=Administrator;PWD=Password1;HOSTNAME=database;PORT=3306"
-dbkey abc1234
-adopt
Verwandte Themen
•
•
Skriptparameter zum Hinzufügen, Neuerstellen und Löschen von Knoten
9.13.4 Löschen von Knoten
Ein gestoppter Knoten lässt sich mit einem ausgeführten Central Configuration Manager (CCM) oder einem Knotenverwaltungsskript löschen. Berücksichtigen Sie folgende Richtlinien:
• Durch das Löschen eines Knotens werden auch die Server auf diesem Knoten dauerhaft gelöscht.
• Wenn der Cluster über mehrere Rechner verfügt, löschen Sie die Knoten, bevor Sie einen Rechner aus dem Cluster entfernen und die darauf befindliche Software deinstallieren. Falls Sie vor dem
Löschen eines Knotens einen Rechner aus einem Cluster entfernen oder falls das Dateisystem auf einem Rechner nicht mehr funktioniert, müssen Sie den Knoten auf einem anderen Rechner mit denselben Servern im selben Cluster neu erstellen und dann den Knoten löschen.
Nicht vergessen:
Sie können einen Knoten nur auf dem Rechner löschen, auf dem sich der Knoten befindet.
Verwandte Themen
•
437
9.13.4.1 Löschen eines Knotens unter Windows
Vorsicht:
Sichern Sie vor und nach dem Löschen eines Knotens die Serverkonfiguration für das gesamte Cluster.
1.
Führen Sie den Central Configuration Manager (CCM) aus.
2.
Stoppen Sie im CCM den zu löschenden Knoten.
3.
Wählen Sie den Knoten aus, und klicken Sie in der Symbolleiste auf Knoten löschen.
4.
Geben Sie bei entsprechender Eingabeaufforderung den Hostnamen, die Portnummer und die
Administratoranmeldedaten für den CMS ein.
2013-01-07
Serververwaltung
Der CCM löscht den Knoten und alle Server auf dem Knoten.
9.13.4.1.1 Löschen von Knoten unter Windows mithilfe eines Skripts
Vorsicht:
Sichern Sie vor und nach dem Löschen eines Knotens die Serverkonfiguration für den gesamten Cluster.
Mithilfe von RemoveNode.bat können Sie einen Knoten auf einem Windows-Rechner löschen. Weitere
Informationen finden Sie im Abschnitt “Skriptparameter zum Hinzufügen, Neuerstellen und Löschen von Knoten”.
Beispiel:
<SCRIPTDIR>\RemoveNode.bat -name mynode2
-cms mycms:6400
-username Administrator
-password Password1
Verwandte Themen
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•
Skriptparameter zum Hinzufügen, Neuerstellen und Löschen von Knoten
438
9.13.4.2 Löschen eines Knotens auf Unix
Vorsicht:
Sichern Sie die Serverkonfiguration für den gesamten Cluster vor und nach dem Löschen eines Knotens.
1.
Führen Sie <INSTALLVERZ>/sap_bobj/ccm.sh -stop <knotenName> aus, um den Knoten zu stoppen, den Sie löschen möchten.
2.
Führen Sie <INSTALLVERZ>/sap_bobj/serverconfig.sh aus.
3.
Wählen Sie 2 – Knoten löschen, und drücken Sie die Eingabetaste.
4.
Wählen Sie den Knoten aus, den Sie löschen möchten, und drücken Sie die Eingabetaste.
5.
Geben Sie bei entsprechender Eingabeaufforderung den Hostnamen, die Portnummer und die
Administratoranmeldedaten für den CMS ein.
Der Knoten und alle Server auf dem Knoten werden gelöscht.
9.13.4.2.1 Löschen eines Knotens unter Unix anhand eines Skripts
Vorsicht:
Sichern Sie vor und nach dem Löschen eines Knotens die Serverkonfiguration für das gesamte Cluster.
Mithilfe von removenode.sh können Sie einen Knoten auf einem Unix-Rechner löschen. Weitere
Informationen finden Sie im Abschnitt “Skriptparameter zum Hinzufügen, Neuerstellen und Löschen von Knoten”.
2013-01-07
Serververwaltung
Beispiel:
<SCRIPTDIR>\RemoveNode.sh -name mynode2
-cms mycms:6400
-username Administrator
-password Password1
Verwandte Themen
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•
Skriptparameter zum Hinzufügen, Neuerstellen und Löschen von Knoten
9.13.5 Umbenennen eines Knotens
Sie können einen Knoten mithilfe des Central Configuration Manager (CCM) umbenennen. Erstellen
Sie zum Umbenennen eines Knotens einen neuen Knoten mit einem neuen Namen, klonen Sie die
Server vom ursprünglichen Knoten zum neuen Knoten, und löschen Sie anschließend den ursprünglichen
Knoten. Verwenden Sie die folgenden Richtlinien:
• Wenn Sie den Rechner umbenennen, auf dem sich der Knoten befindet, müssen Sie den Knoten nicht umbenennen. Sie können den vorhandenen Knotennamen weiterhin verwenden.
• Wenn Sie eine Firewall verwenden, stellen Sie sicher, dass die Ports des Server Intelligence Agent
(SIA) und des Central Management Server (CMS) geöffnet sind.
Nicht vergessen:
Sie können einen Knoten nur auf dem Rechner umbenennen, auf dem sich der Knoten befindet.
Verwandte Themen
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Hinzufügen eines neuen Knotens
•
•
439
9.13.5.1 Umbenennen von Knoten unter Windows
Vorsicht:
Sichern Sie vor und nach dem Umbenennen eines Knotens die Serverkonfiguration für den gesamten
Cluster.
1.
Starten Sie den Central Configuration Manager (CCM).
2.
Klicken Sie in Central Configuration Manager (CCM) in der Symbolleiste auf Knoten hinzufügen.
2013-01-07
Serververwaltung
3.
Geben Sie im "Assistent zum Hinzufügen von Knoten" den Knotennamen und die Portnummer des neuen Server Intelligence Agent (SIA), die Anmeldedaten des Administrators, die
Verbindungsinformationen der Datenbank, die Anmeldedaten für die Systemdatenbank und den
Clusterschlüssel ein.
4.
Wählen Sie Knoten ohne Server hinzufügen aus.
5.
Klonen Sie nach dem Erstellen des Knotens alle Server vom ursprünglichen Knoten zum neuen
Knoten. Verwenden Sie hierfür die Seite "Serververwaltung" der Central Management Console.
Anmerkung:
Stellen Sie sicher, dass zwischen den geklonten Servern und den Servern auf dem alten Knoten keine Portkonflikte vorliegen.
6.
Starten Sie den neuen Knoten in CCM.
7.
Nachdem der neue Knoten fünf Minuten lang ausgeführt wurde, löschen Sie den ursprünglichen
Knoten mit CCM.
Verwandte Themen
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Hinzufügen eines neuen Knotens
•
•
9.13.5.2 Umbenennen von Knoten unter Unix
Vorsicht:
Sichern Sie vor und nach dem Umbenennen eines Knotens die Serverkonfiguration für den gesamten
Cluster.
1.
Führen Sie <INSTALLVERZ>/sap_bobj/serverconfig.sh aus.
2.
Wählen Sie Knoten hinzufügen, und drücken Sie die Eingabetaste.
3.
Geben Sie den Namen des neuen Knotens ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
4.
Geben Sie die Portnummer des neuen Server Intelligence Agents ein, und drücken Sie die
Eingabetaste.
5.
Wenn Sie aufgefordert werden, geben Sie die Anmeldedaten des Administrators, die
Verbindungsinformationen der Datenbank, die Anmeldedaten für die Systemdatenbank und den
Clusterschlüssel ein.
6.
Wählen Sie Ohne Server aus, und drücken Sie die Eingabetaste.
7.
Klonen Sie nach dem Erstellen des Knotens alle Server vom ursprünglichen Knoten zum neuen
Knoten. Verwenden Sie hierfür die Seite "Serververwaltung" der Central Management Console.
Anmerkung:
Stellen Sie sicher, dass zwischen den geklonten Servern und den Servern auf dem alten Knoten keine Portkonflikte vorliegen.
440 2013-01-07
Serververwaltung
8.
Führen Sie <INSTALLVERZ>/sap_bobj/ccm.sh -start <Knotenname> aus, um den neuen
Knoten zu starten.
9.
Nachdem der neue Knoten fünf Minuten lang ausgeführt wurde, löschen Sie den ursprünglichen
Knoten mit serverconfig.sh.
Verwandte Themen
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Hinzufügen eines neuen Knotens
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9.13.6 Verschieben von Knoten
Zum Verschieben eines gestoppten Knotens von einem Cluster zu einem anderen können Sie Central
Configuration Manager (CCM) oder ein Knotenverwaltungsskript verwenden. Berücksichtigen Sie folgende Richtlinien:
• Stellen Sie sicher, dass im Zielcluster kein Knoten mit demselben Namen vorliegt.
• Stellen Sie sicher, dass alle auf dem Rechner, auf dem sich der Quellknoten befindet, installierten
Servertypen, auch auf dem Produktionscluster installiert sind.
• Wenn Sie einem Produktionscluster einen neuen Rechner hinzufügen möchten, dieser aber erst einsetzbar sein soll, wenn Sie ihn fertig getestet haben, installieren Sie SAP BusinessObjects
Business Intelligence auf einem eigenständigen Rechner, testen den Rechner, und verschieben den Knoten dann zu einem Produktionscluster.
Nicht vergessen:
Sie können einen Knoten nur auf dem Rechner verschieben, auf dem sich der Knoten befindet.
9.13.6.1 Verschieben von vorhandenen Knoten unter Windows
In diesem Beispiel ist der zu verschiebende Knoten auf dem Quellsystem installiert. Der
Quellsystemcomputer war ursprünglich Teil eines eigenständigen Clusters, wird jedoch nun zu einem
Zielcluster hinzugefügt.
Vorsicht:
Sichern Sie vor und nach dem Verschieben eines Knotens die Serverkonfiguration für das Quell- und
Zielcluster.
1.
Stoppen Sie den Knoten in Central Configuration Manager (CCM).
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten, und wählen Sie Verschieben aus.
441 2013-01-07
Serververwaltung
442
3.
Wählen Sie bei entsprechender Eingabeaufforderung den Namen der Datenquelle aus, und geben
Sie den Hostnamen, den Port, die Verbindungsinformationen der Datenbank, die Anmeldedaten des Administrators für den Ziel-CMS und den Ziel-Clusterschlüssel ein.
4.
Wählen Sie einen CMS aus.
• Wenn die Quellimplementierung ausgeführt wird, wählen Sie Vorhandenen ausgeführten CMS
verwenden aus und klicken auf Weiter.
Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben Sie den Hostnamen und die Portnummer für den vorhandenen CMS des Quellsystems und die Administratoranmeldedaten ein.
• Wenn die Quellimplementierung gestoppt wird, wählen Sie Neuen temporären CMS starten aus und klicken auf Weiter.
Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben Sie den Hostnamen und die Portnummer für den temporären CMS des Quellsystems und die Administratoranmeldedaten ein.
Vorsicht:
Die Implementierung sollte während der Ausführung des temporären CMS nicht verwendet werden. Stellen Sie sicher, dass der vorhandene und der temporäre CMS verschiedene Ports verwenden.
5.
Überprüfen Sie die Bestätigungsseite, und klicken Sie auf Fertig stellen.
CCM erstellt einen neuen Knoten im Zielcluster mit demselben Namen und denselben Server wie im Knoten im Quellcluster. Eine Kopie des Knotens verbleibt im Quellcluster. Die
Konfigurationsvorlagen für die Server im Knoten können nicht verschoben werden. Falls Fehler auftreten, überprüfen Sie die Protokolldatei.
Vorsicht:
Verwenden Sie den Quellcluster nach Verschieben des Knotens nicht.
6.
Starten Sie den verschobenen Knoten in CCM.
9.13.6.1.1 Verschieben eines Knotens unter Windows anhand eines Skripts
Vorsicht:
Sichern Sie vor und nach dem Verschieben eines Knotens die Serverkonfiguration für das gesamte
Cluster.
Sie können MoveNode.bat zum Verschieben eines Knotens auf einem Windows-Rechner verwenden.
Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt “Skriptparameter zum Verschieben von Knoten”.
Beispiel:
Aufgrund der Einschränkungen der Befehlseingabeaufforderung müssen Sie das Zirkumflexzeichen
(^) zum Escapen von Leerzeichen, das Gleichheitszeichen (=) und das Semikolon (;) in der Zeichenfolge
-connect verwenden.
<SCRIPTDIR>\MoveNode.bat -cms sourceMachine:6409
-username Administrator
-password Password1
-dbdriver mysqldatabasesubsystem
-connect "DSN^=Source^ BOEXI40^;UID^=username^;PWD^=Password1^;HOSTNAME^=database1^;PORT^=3306"
-dbkey abc1234
-destcms destinationMachine:6401
2013-01-07
Serververwaltung
-destusername Administrator
-destpassword Password2
-destdbdriver sybasedatabasesubsystem
-destconnect "DSN^=Destin^ BOEXI40^;UID^=username^;PWD^=Password2^;"
-destdbkey def5678
Anmerkung:
Um die Verwendung des Zirkumflexzeichens in langen Zeichenfolgen zu vermeiden, können Sie den
Skriptnamen und alle seine Parameter in eine temporäre response.bat-Datei schreiben und anschließend die response.bat-Datei ohne Parameter ausführen.
Verwandte Themen
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•
Skriptparameter zum Verschieben von Knoten
443
9.13.6.2 Verschieben eines vorhandenen Knotens unter Unix
In diesem Beispiel ist der zu verschiebende Knoten auf dem Quellsystem installiert. Der
Quellsystemcomputer war ursprünglich Teil eines eigenständigen Clusters, wird jedoch zu einem
Zielcluster hinzugefügt.
Vorsicht:
Sichern Sie vor und nach dem Verschieben eines Knotens die Serverkonfiguration für das gesamte
Cluster.
1.
Führen Sie <INSTALLVERZ>/sap_bobj/ccm.sh -stop <Knotenname> aus, um den Knoten zu stoppen.
2.
Führen Sie <INSTALLVERZ>/sap_bobj/serverconfig.sh aus
3.
Wählen Sie 4 – Move node aus, und drücken Sie die Eingabetaste.
4.
Wählen Sie den zu verschiebenden Knoten, und drücken Sie die Eingabetaste.
5.
Wenn Sie dazu aufgefordert werden, wählen Sie die Verbindungsdaten für die Systemdatenbank aus, und geben Sie den Hostnamen, den Port, die Administratoranmeldedaten für den Ziel-CMS sowie den Ziel-Clusterschlüssel ein.
6.
Wählen Sie einen CMS aus.
• Wenn Ihre Quellimplementierung ausgeführt wird, wählen Sie existing, und drücken Sie die
Eingabetaste.
Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben Sie den Hostnamen und Port für den vorhandenen
CMS des Quellsystems und die Administratoranmeldedaten ein.
• Wenn Ihre Quellimplementierung gestoppt ist, wählen Sie temporary, und drücken Sie die
Eingabetaste.
Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben Sie den Hostnamen und den Port des temporären
CMS des Quellsystems, die Administratoranmeldedaten, die Datenbankverbindungsdaten und
2013-01-07
Serververwaltung die Anmeldedaten der Quell-Systemdatenbank sowie den Quell-Clusterschlüssel ein. Es wird ein temporärer CMS gestartet. (Er wird gestoppt, wenn der Prozess abgeschlossen ist.)
Vorsicht:
Die Implementierung sollte während der Ausführung des temporären CMS nicht verwendet werden. Stellen Sie sicher, dass der vorhandene und der temporäre CMS verschiedene Ports verwenden.
7.
Überprüfen Sie die Bestätigungsseite, und drücken Sie die Eingabetaste.
Der CCM erstellt einen neuen Knoten im Zielcluster mit demselben Namen und denselben Servern wie der Knoten im Quellcluster. Eine Kopie des Knotens verbleibt im Quellcluster. Die
Konfigurationsvorlagen für die Server im Knoten können nicht verschoben werden. Falls Fehler auftreten, überprüfen Sie die Protokolldatei.
Vorsicht:
Das Quellcluster darf nach dem Verschieben des Knotens nicht mehr verwendet werden.
8.
Führen Sie <INSTALLVERZ>/sap_bobj/ccm.sh -start <Knotenname> aus, um den verschobenen Knoten zu starten.
9.13.6.2.1 Verschieben eines Knotens auf Unix mithilfe eines Skripts
Vorsicht:
Sichern Sie die Serverkonfiguration für den gesamten Cluster vor und nach dem Verschieben eines
Knotens.
Sie können movenode.sh verwenden, um einen Knoten auf einem UNIX-Rechner zu verschieben.
Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt “Skriptparameter zum Verschieben von Knoten”.
Beispiel:
<SCRIPTDIR>/movenode.sh -cms sourceMachine:6409
-username Administrator
-password Password1
-dbdriver mysqldatabasesubsystem
-connect "DSN=Source BOEXI40;UID^=username;PWD=Password1;HOSTNAME=database1;PORT=3306"
-dbkey abc1234
-destcms destinationMachine:6401
-destusername Administrator
-destpassword Password2
-destdbdriver sybasedatabasesubsystem
-destconnect "DSN=Destin BOEXI40;UID=username;PWD=Password2;"
-destdbkey def5678
Verwandte Themen
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Skriptparameter zum Verschieben von Knoten
444 2013-01-07
Serververwaltung
9.13.7 Skriptparameter
9.13.7.1 Skriptparameter zum Hinzufügen, Neuerstellen und Löschen von Knoten
Parameter
-adopt
-cms
-cmsport
Beschreibung Beispiel:
Erstellt den Knoten neu, wenn er bereits im CMS vorhanden ist.
-adopt
Der Name und die Portnummer des
Central Management Servers (CMS).
Vorsicht:
Verwenden Sie diesen Parameter nicht, wenn Sie -usetempcms verwenden.
Anmerkung:
Sie müssen eine Portnummer angeben, wenn der CMS nicht auf einem 6400-
Standardport ausgeführt wird.
-cms mycms:6409
• Die Portnummer des CMS beim Start eines temporären CMS.
Beschränkung:
Sie müssen auch die Parameter
-usetempcms
, -dbdriver,
-connect und -dbkey verwenden.
• Die Portnummer des CMS beim Erstellen eines neuen CMS.
Beschränkung:
Sie müssen auch die Parameter
-dbdriver
, -connect und -dbkey verwenden.
-cmsport 6401
445 2013-01-07
Serververwaltung
Parameter
-connect
-dbdriver
-dbkey
-name
-noservers
-password
-siaport
-username
Beschreibung Beispiel:
Die Verbindungszeichenfolge der CMS-
Systemdatenbank (oder der temporären
CMS-Systemdatenbank).
Anmerkung:
Lassen Sie die Attribute HOSTNAME und
PORT weg, wenn Sie sich bei einer DB2-
, Oracle-, SQL-Anywhere-, SQL-Serveroder Sybase-Datenbank anmelden.
-connect "DSN=BusinessObjects
CMS 140;UID=username;PWD=pass word;HOSTNAME=databa se;PORT=3306"
Der Datenbanktreiber des CMS.
Zulässige Werte:
• db2databasesubsystem
• maxdbdatabasesubsystem
• mysqldatabasesubsystem
• oracledatabasesubsystem
• sqlanywheredatabasesubsystem
• sqlserverdatabasesubsystem
• sybasedatabasesubsystem
-dbdriver mysqldatabasesubsystem
Der Clusterschlüssel.
Der Name des Knotens.
-dbkey abc1234
-name mynode2
Erstellt einen Knoten ohne Server.
Anmerkung:
Der zusätzliche -createcms-Parameter erstellt einen Knoten mit einem CMS, jedoch keinen weiteren Servern. Lassen
Sie diese Parameter weg, wenn Sie einen Knoten mit allen Standardservern erstellen möchten.
-noservers
Das Kennwort des Administratorkontos.
-password Password1
Die Portnummer des Server Intelligence
Agent für den Knoten.
-siaport 6409
Der Benutzername des Administratorkontos.
-username Administrator
446 2013-01-07
Serververwaltung
Parameter
-usetempcms
Beschreibung Beispiel:
Vorsicht:
Verwenden Sie diesen Parameter nicht, wenn Sie -cms verwenden
Startet und verwendet den temporären
CMS.
Anmerkung:
Verwenden Sie einen temporären CMS, wenn Ihre Implementierung nicht ausgeführt wird.
-usetempcms
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9.13.7.2 Skriptparameter zum Verschieben von Knoten
Parameter
-cms
Beschreibung
Der Name des Quell-Central Management Servers (CMS).
Vorsicht:
Verwenden Sie diesen Parameter nicht, wenn Sie -usetempcms verwenden
Anmerkung:
Sie müssen eine Portnummer angeben, wenn der CMS nicht auf einem
6400-Standardport ausgeführt wird.
Beispiel:
-cms sourceMachine:6409
447 2013-01-07
Serververwaltung
Parameter
-cmsport
-connect
-dbdriver
-dbkey
Beschreibung
• Die Portnummer des CMS beim
Start eines temporären CMS.
Beschränkung:
Sie müssen auch die Parameter
-usetempcms
, -dbdriver,
-connect und -dbkey verwenden.
• Die Portnummer des CMS beim
Erstellen eines neuen CMS.
Beschränkung:
Sie müssen auch die Parameter
-dbdriver
, -connect und -db key verwenden.
Beispiel:
-cmsport 6401
Die Verbindungszeichenfolge des
Quell-CMS oder der temporären CMS-
Systemdatenbank.
Anmerkung:
Lassen Sie die Attribute HOSTNAME und
PORT weg, wenn Sie sich bei einer
DB2-, Oracle-, SQL-Anywhere-, SQL-
Server- oder Sybase-Datenbank anmelden.
-connect "DSN=Source BO
EXI40;UID=username;PWD=pass word;HOSTNAME=databa se;PORT=3306"
Der Datenbanktreiber des Quell-CMS.
Zulässige Werte:
• db2databasesubsystem
• maxdbdatabasesubsystem
• mysqldatabasesubsystem
• newdbdatabasesubsystem
• oracledatabasesubsystem
• sqlanywheredatabasesubsystem
• sqlserverdatabasesubsystem
• sybasedatabasesubsystem
Anmerkung:
sqlserverdatabase wird unter UNIX nicht unterstützt.
-dbdriver mysqldatabasesubsystem
Der Quell-Clusterschlüssel.
-dbkey abc1234
448 2013-01-07
Serververwaltung
Parameter
-destcms
Beschreibung
Der Name des Ziel-CMS.
Anmerkung:
Sie müssen eine Portnummer angeben, wenn der CMS nicht auf einem
6400-Standardport ausgeführt wird.
Beispiel:
-destcms destinationMachine:6401
-destconnect
Die Verbindungszeichenfolge der CMS-
Zieldatenbank.
Anmerkung:
Lassen Sie die Attribute HOSTNAME und
PORT weg, wenn Sie sich bei einer
DB2-, Oracle-, SQL-Anywhere-, SQL-
Server- oder Sybase-Datenbank anmelden.
-destconnect "DSN=Destin BO
EXI40;UID=username;PWD=pass word;HOSTNAME=databa se;PORT=3306"
-destdbdriver
Der Datenbanktreiber des Ziel-CMS.
Zulässige Werte:
• db2databasesubsystem
• maxdbdatabasesubsystem
• mysqldatabasesubsystem
• newdbdatabasesubsystem
• oracledatabasesubsystem
• sqlanywheredatabasesubsystem
• sqlserverdatabasesubsystem
• sybasedatabasesubsystem
Anmerkung:
sqlserverdatabase wird unter UNIX nicht unterstützt.
-destdbdriver sybasedatabasesubsystem
-destdbkey
-destpassword
Der Ziel-Clusterschlüssel.
Das Kennwort des Administratorkontos auf dem Ziel-CMS.
-destdbkey def5678
-destpassword Password2
-destusername
Der Benutzername des Administratorkontos auf dem Ziel-CMS.
-password
Das Kennwort des Administratorkontos auf dem Quell-CMS.
-destusername Administrator
-password Password1
-username
Der Benutzername des Administratorkontos auf dem Quell-CMS.
-username Administrator
449 2013-01-07
Serververwaltung
Parameter
-usetempcms
Beschreibung Beispiel:
Vorsicht:
Verwenden Sie diesen Parameter nicht, wenn Sie -cms verwenden
Startet und verwendet den temporären
CMS.
Anmerkung:
Verwenden Sie einen temporären
CMS, wenn Ihre Implementierung nicht ausgeführt wird.
-usetempcms
Verwandte Themen
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Verschieben eines Knotens unter Windows anhand eines Skripts
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Verschieben eines Knotens auf Unix mithilfe eines Skripts
9.13.8 Hinzufügen von Windows-Server-Abhängigkeiten
In einer Windows-Umgebung hängen alle Instanzen des Server Intelligence Agent (SIA) von den
Ereignisprotokoll- und RPC-Diensten (Remote-Prozeduraufruf) ab.
Wenn ein SIA nicht ordnungsgemäß arbeitet, stellen Sie sicher, dass beide Dienste in der Registerkarte
"Abhängigkeit" des SIA angezeigt werden.
450
9.13.8.1 Hinzufügen von Windows-Server-Abhängigkeiten
1.
Verwenden Sie den Central Configuration Manager (CCM), um den Server Intelligence Agent (SIA) zu stoppen.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den SIA, und wählen Sie Eigenschaften.
3.
Klicken Sie auf die Registerkarte Abhängigkeit.
4.
Klicken Sie auf Hinzufügen.
Im Dialogfeld "Abhängigkeit hinzufügen" wird eine Liste aller verfügbaren Abhängigkeiten angezeigt.
5.
Wählen Sie eine Abhängigkeit, und klicken Sie auf Hinzufügen.
6.
Klicken Sie auf OK.
7.
Starten Sie den SIA mithilfe des CCM neu.
2013-01-07
Serververwaltung
9.13.9 Ändern von Benutzeranmeldedaten für einen Knoten
Mit Central Configuration Manager (CCM) können Sie die Benutzeranmeldedaten für den Server
Intelligence Agent (SIA) angeben oder aktualisieren, wenn sich das Betriebssystemkennwort ändert oder wenn Sie alle Server eines Knotens unter einem anderen Benutzerkonto ausführen möchten.
Alle vom SIA verwalteten Server werden unter demselben Konto ausgeführt. Um einen Server unter einem systemfremden Konto auszuführen, stellen Sie sicher, dass das Konto zur lokalen
Administratorgruppe auf dem Serverrechner gehört und über das Recht “Ersetzen eines Tokens auf
Prozessebene” verfügt.
Beschränkung:
Auf einem Unix-Rechner muss SAP BusinessObjects Business Intelligence mit demselben Konto ausgeführt werden, mit dem das Produkt auch installiert wurde. Um ein anderes Konto zu verwenden, installieren Sie die Implementierung mit einem anderen Konto erneut.
9.13.9.1 Ändern der Benutzeranmeldedaten für einen Knoten auf Windows
1.
Verwenden Sie den Central Configuration Manager (CCM), um den Server Intelligence Agent (SIA) zu stoppen.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den SIA, und wählen Sie Eigenschaften.
3.
Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Systemkonto.
4.
Geben Sie einen Benutzernamen und ein Kennwort ein, und klicken Sie auf OK.
5.
Starten Sie den SIA mithilfe des CCM neu.
Die SIA- und Serverprozesse melden sich mit dem neuen Benutzerkonto auf dem lokalen Rechner an.
9.14 Umbenennen eines Rechners in einer BI-Plattform-Implementierung
9.14.1 Umbenennen eines Rechners in einer BI-Plattform-Implementierung
451 2013-01-07
Serververwaltung
9.14.1.1 Ändern von Cluster-Namen
Im Folgenden sind optimale Vorgehensweisen für die Umbenennung von Clustern aufgeführt:
Vorsicht:
Implementieren Sie nie mehrere Cluster mit demselben Namen.
Bedingung
Der Name des Clusters wird geändert.
Sie installieren eine andere SBOP-Version auf einem Rechner, auf dem zuvor ein CMS ausgeführt wurde, oder Sie fügen den Rechner einem anderen Cluster hinzu.
Aktion
Informieren Sie die Benutzer über den neuen
Cluster-Namen, und bitten Sie sie, diesen zu verwenden (nach der ersten Verbindung mit dem
CMS unter Verwendung der Syntax <Hostna
me>:<Port>
). Aktualisieren Sie auf der Webschicht den Cluster-Namen in der Eigenschaftsdatei aller Webanwendungsserver.
• Stellen Sie sicher, dass der Neue CMS an einem anderen Port ausgeführt wird.
• Verwenden Sie unterschiedliche Kennwörter für unterschiedliche Cluster, um zu vermeiden, dass sich Benutzer an einem falschen Cluster anmelden.
452
9.14.1.2 Ändern der IP-Adresse
Um Konfigurationsänderungen zu vermeiden, die sich aus Änderungen der IP-Adresse des Rechners ergeben, wählen Sie Servereigenschaften auf der Registerkarte Server der CMC aus, und stellen
Sie sicher, dass alle Server an Hostnamen gebunden sind, oder verwenden Sie die Option Automatisch
zuweisen. Folgen Sie außerdem diesen optimalen Vorgehensweisen:
Bedingung Aktion
Sie verwenden ODBC mit der CMS-Datenbank oder der Audit-Datenbank.
Stellen Sie sicher, dass der DSN den Hostnamen des CMS-Datenbankservers verwendet.
Sie verwenden einen anderen Datenbankverbindungstyp mit der CMS-Datenbank oder der Audit-
Datenbank.
Aktualisieren Sie die Datenbank mit dem CCM so, dass der Hostname des Datenbankservers verwendet wird.
2013-01-07
Serververwaltung
Bedingung Aktion
Die CMS-Datenbank oder die Audit-Datenbank befindet sich auf demselben Host auf dem CMS.
Verwenden Sie localhost als Rechnernamen.
Sie verwenden die URL für die BI-Plattform-Webanwendungen, auf die Benutzer mit Webbrowsern zugreifen (z.B. die CMC).
Sie verwenden die URL für BI-Plattform-Clients, die auf Webdiensten basieren (z.B. Crystal Reports für Java oder Live Office).
Verwenden Sie Hostnamen anstelle von IP-
Adressen für die Standard-URL. Um die URL für den Standard-Viewer zu aktualisieren, wählen
Sie Verarbeitungseinstellungen auf der Registerkarte Anwendungen der CMC aus.
Sie verwenden OpenDocument.
Alternative Richtlinien
Anmerkung:
Folgen Sie diesen Richtlinien nur, wenn Sie nicht die oben aufgeführten optimalen Verfahrensweise verwenden können.
Tabelle 9-10: Für Rechner, auf denen Server gehostet werden
Bedingung Aktion
Der Host enthält BI-Plattform-Server, und die
Server müssen an bestimmte IP-Adressen gebunden werden.
Ändern Sie die IP-Adressen auf der Registerkarte
Server der CMC, aber führen Sie dann keinen
Neustart des Servers aus.
Eine Datenbankverbindung muss eine IP-Adresse verwenden.
Ändern Sie die IP-Adresse.
Eine Änderung der IP-Adresse ist in einem statischen IP-Netzwerk erforderlich.
Ändern Sie die IP-Adresse des Rechners der BI-
Plattform.
Tipp:
Melden Sie sich an der CMC an, um zu überprüfen, ob die BI-Plattform betriebsbereit ist.
Nicht vergessen:
Starten Sie den Rechner neu, nachdem Sie eine Aktion durchgeführt haben.
453 2013-01-07
Serververwaltung
Tabelle 9-11: Für Rechner, auf denen der Webanwendungsserver gehostet wird
Bedingung
Die Standard-Viewer-URL von OpenDocument muss eine IP-Adresse verwenden.
Aktion
Aktualisieren Sie die IP-Adresse im Feld Stan-
dard-Viewer-URL festlegen im Abschnitt Verar-
beitungseinstellungen der Registerkarte Anwen-
dungen der CMC.
Die Benutzer greifen auf BI-Plattform-Webanwendungen zu (z.B. die CMC), indem sie in den
Browsern eine URL mit einer IP-Adresse angeben.
Teilen Sie die neue IP-Adresse allen Benutzern mit.
Die BI-Plattform-Clients, die auf Webdiensten basieren (z.B. Crystal Reports für Java oder Live
Office), müssen IP-Adressen verwenden.
Konfigurieren Sie alle Clients so, dass sie die neue IP-Adresse verwenden.
Verwandte Themen
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Auswählen einer neuen oder bereits vorhandenen CMS-Datenbank
9.14.1.3 Umbenennen von Rechnern
Sie können Rechner in einer SAP-BusinessObjects-Business-Intelligence-Implementierung jederzeit umbenennen, indem Sie alle BI-Plattform-Server auf dem Rechner stoppen und den Rechner dann umbenennen. Folgende optimale Verfahrensweisen gelten für die Umbenennung von Rechnern:
Bedingung
Sie melden sich zum ersten Mal an.
Sie haben eine Implementierung mit mehreren
Rechnern.
Aktion
Verwenden Sie den CMS-Rechnernamen (und nicht den Clusternamen).
Stellen Sie sicher, dass während der Umbenennung alle CMS-Server auf allen anderen Rechnern ausgeführt werden.
9.14.1.3.1 Server-Schicht
Anmerkung:
Bevor Sie den CMS-Rechner umbenennen, prüfen Sie die Konfiguration aller Server, die sich auf dem
Rechner befinden, den Sie auf der Registerkarte “Serververwaltung” der CMC umbenennen möchten.
454 2013-01-07
Serververwaltung
Wenn die Eigenschaft "Hostname" den alten CMS-Hostnamen verwendet, aktualisieren Sie sie auf den neuen CMS-Hostnamen.
Nicht vergessen:
Starten Sie den Server erst dann neu, wenn alle Rechnerumbenennungsschritte durchgeführt wurden.
Folgen Sie diesen Anleitungen, um Server-Schichtrechner umzubenennen:
Bedingung Aktion
Auf dem umbenannten Rechner wird ein CMS gehostet, und die Benutzer haben sich zuvor angemeldet, indem sie den Namen des alten
Rechners angegeben haben.
Informieren Sie die Benutzer über den CMS-
Rechnernamen, und fordern Sie sie auf, diesen zu verwenden.
Auf dem umbenannten Rechner wird ein CMS gehostet, und die Standardeigenschaftendateien der BI-Plattform-Webanwendung enthalten den alten CMS-Hostnamen in der Eigenschaft cms.default
.
Aktualisieren Sie den CMS-Rechnernamen in der
Eigenschaft cms.default in allen benutzerdefi nierten Eigenschaftendateien auf allen Web schichtrechnern. Auf Tomcat 6 befinden sich die von Ihnen erstellten Eigenschaftendateien stan dardmäßig im Verzeichnis <INSTALLVERZ>\Tom cat6\webapps\BOE\WEB-INF\config\cu stom
.
Anmerkung:
Wenn keine benutzerdefinierten Eigenschaften dateien vorhanden sind, erstellen Sie neue. Ko pieren Sie die Standard-Eigenschaftendateien in einen benutzerdefinierten Ordner, und entfernen
Sie außer der Zeile cms.default alle Inhalte aus den benutzerdefinierten Eigenschaftendatei en.
Auf dem umbenannten Rechner wird ein CMS gehostet, und SAP BusinessObjects Explorer ist auf einem beliebigen Rechner im Cluster installiert.
Ersetzen Sie den alten CMS-Hostnamen auf allen
Rechnern, auf denen Webanwendungsserver gehostet werden, in der Eigenschaft default.cms.name
in der Datei default.settings.properties
durch den neuen Hostnamen. Auf Tomcat 6 befindet sich die Datei default.settings.properties
standardmäßig im Verzeichnis <INSTALL
VERZ>\Tomcat6\webapps\explorer\WEB-
INF\classes\
.
Nicht vergessen:
Nachdem Sie die Aktion durchgeführt haben, starten Sie die Explorer-Webanwendung oder den Webanwendungsserver neu.
455 2013-01-07
Serververwaltung
Bedingung Aktion
Sie verwenden die Einzelanmeldung mit Explorer
Aktualisieren Sie den Wert cms in jsp-ssoprovider.jsp
und die Wertesso.global.cms
und sso.trusted.auth.x509.cms in sso.properties
auf den neuen CMS-Hostnamen.
Sie verwenden Portal Integration Kits oder benutzerdefinierte Anwendungen.
Konfigurieren Sie die Portal Integration Kits oder benutzerdefinierten Anwendungen so, dass der neue CMS-Hostname verwendet wird.
Ihre Implementierung erfüllt alle folgenden Bedingungen:
• Ein Cluster hat mehrere Knoten.
• Alle CMS-Server werden nur auf dem Rechner ausgeführt, der umbenannt wurde.
• Auf mindestens einem Knoten wird der CMS nicht gehostet.
• Sie benennen einen Rechner mit mindestens einem Knoten um.
• Die IP-Adresse wird während des Umbenennungsprozesses geändert.
Verwenden Sie den CCM, um den Workflow
“Knoten neu erstellen” außer auf dem Knoten, auf dem der CMS gehostet wird, auf allen Knoten durchzuführen, und starten Sie dann alle BI-
Plattform-Knoten in der Implementierung neu.
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel
“Verwalten von Knoten”.
Nicht vergessen:
Nachdem Sie eine Aktion durchgeführt haben, starten Sie die Webanwendung oder den
Anwendungsserver neu.
Verwandte Themen
•
9.14.1.3.2 Webschicht
Gehen Sie beim Umbenennen des Rechners, der den Webanwendungsserver von SAP BusinessObjects
Business Intelligence hostet, wie folgt vor:
Bedingung Aktion
Sie ändern den Namen des Rechners, der den
BI-Plattform-Webanwendungsserver hostet, und die URL des OpenDocument-Standardviewers enthält einen Webanwendungsserver-Hostnamen.
Melden Sie sich an der CMC an, und aktualisieren
Sie die Standardviewer-URL in Anwendungen
> CMC > Verarbeitungseinstellungen.
456 2013-01-07
Serververwaltung
Bedingung Aktion
Sie ändern den Namen des Rechners, der den
BI-Plattform-Webanwendungsserver hostet, und die Benutzer greifen über eine URL, die einen
Webanwendungsserver-Hostnamen enthält, auf
BI-Plattform-Anwendungen zu.
Bitten Sie die Benutzer, mit einer URL, die den neuen Webanwendungsserver-Hostnamen enthält, auf die BI-Plattform-Webanwendungen zuzugreifen.
Sie ändern den Namen des Rechners, der den
BI-Plattform-Webanwendungsserver hostet, und webdienstbasierte BI-Plattform-Clients verwenden
Webanwendungsserver-Hostnamen in der URL.
Konfigurieren Sie alle webdienstbasierten BI-
Plattform-Clients neu, sodass diese den neuen
Webanwendungsserver-Hostnamen verwenden.
9.14.1.3.3 Datenbanken
Beachten Sie folgende optimale Verfahrensweisen, wenn Sie den Rechner umbenennen, auf dem die
CMS-Systemdatenbank oder die Audit-Datenbank gehostet wird:
Bedingung
Die CMS-Datenbank oder die Audit-Datenbank befindet sich auf demselben Host wie der CMS.
Aktion
Sie möchten die Aktualisierung von IP-Adressen vermeiden.
Verwenden Sie im Datenquellennamen (DSN) den Namen des CMS-Datenbank- oder des Audit-
Datenbankrechners.
Verwenden Sie im DSN localhost, um bei einer
Änderung des Hostnamens Aktualisierungen zu vermeiden.
CMS-Systemdatenbank
Bedingung
Sie benennen einen Rechner um, auf dem die
CMS-Systemdatenbank gehostet wird, und verwenden ODBC.
Sie benennen einen Rechner um, auf dem die
CMS-Systemdatenbank gehostet wird, und verwenden einen anderen Datenbankverbindungstyp.
Aktion
Aktualisieren Sie den DSN der CMS-Datenbank auf den neuen Datenbankserver-Hostnamen.
Aktualisieren Sie die CMS-Datenbank mithilfe des
CCM auf jedem Knoten im Cluster auf den neuen
Datenbankserver-Hostnamen.
457 2013-01-07
Serververwaltung
Überwachungsdatenbank
Bedingung
Sie benennen einen Rechner um, auf dem die
Audit-Datenbank gehostet wird, und verwenden
ODBC.
Sie benennen einen Rechner um, auf dem die
Audit-Datenbank gehostet wird, und verwenden einen anderen Datenbankverbindungstyp.
Aktion
Aktualisieren Sie den DSN der Audit-Datenbank so, dass der neue Datenbankserver-Hostname verwendet wird.
Aktualisieren Sie den Datenbankserver-Rechnernamen auf der Registerkarte Auditing der CMC auf den neuen Datenbankserver-Hostnamen.
9.14.1.3.4 File Repository Server
Wenn Sie den Rechner umbenennen, auf dem der FRS-Dateispeicher gehostet wird, aktualisieren Sie den "Input-File-Repository"- und den "Output-File-Repository"-Server auf der Seite “Serververwaltung” der CMC, stellen Sie sicher, dass die Eigenschaften "Dateispeicherverzeichnis" und "Temporäres
Verzeichnis" den neuen Dateispeicherpfad verwenden, und starten Sie die Server dann neu.
9.15 Verwenden von 32-Bit- und 64-Bit-Bibliotheken von Drittherstellern mit der
BI-Plattform
SAP BusinessObjects Business Intelligence-Server setzen sich aus einer Kombination von 32-Bit- und
64-Bit-Prozessen zusammen. Manche Server starten zusätzlich untergeordnete 32-Bit- und
64-Bit-Prozesse. Damit die richtige Version der Drittherstellerbibliotheken (32-Bit- oder 64-Bit-Version) mit Prozessen der Business-Intelligence-Plattform (BI-Plattform) verwendet wird, müssen Sie eigene
Umgebungsvariablen für jede Version auf dem Rechner festlegen, der die BI-Plattform hostet.
Anschließend ist eine zusätzliche Umgebungsvariable festzulegen, die eine kommagetrennte Liste der
Umgebungsvariablen enthält, die über 32-Bit- und 64-Bit-Versionen verfügen. Wenn die BI-Plattform einen Prozess startet, wird die passende Variable ausgewählt, je nachdem, ob es sich um einen 32-Bitoder 64-Bit-Prozess handelt.
•
<ERSTE_UMG_VAR>
ist der von 64-Bit-BI-Plattform-Prozessen zu verwendende Wert.
•
<ERSTE_UMG_VAR32>
ist der von 32-Bit-Prozessen zu verwendende Wert.
•
<ZWEITE_UMG_VAR>
ist der von 64-Bit-Prozessen zu verwendende Wert.
•
<ZWEITE_UMG_VAR32>
ist der von 32-Bit-Prozessen zu verwendende Wert.
• BOE_USE_32BIT_ENV_FOR=<ERSTE_UMG_VAR>,<ZWEITE_UMG_VAR>
Wenn Sie beispielsweise die BI-Plattform und 32-Bit- sowie 64-Bit-Oracle-Clients auf einem AIX-Rechner installiert haben und die LIBPATH-Variable festlegen müssen, legen Sie die folgenden Variablen fest:
• ORACLE_HOME=<64-Bit-Version des Oracle-Clients>
• ORACLE_HOME32=<32-Bit-Version>
• LIBPATH=<64-Bit-Version>
458 2013-01-07
Serververwaltung
• LIBPATH32=<32-Bit-Version>
• BOE_USE_32BIT_ENV_FOR=ORACLE_HOME,LIBPATH
9.16 Verwalten von Server- und Knotenplatzhaltern
9.16.1 Anzeigen von Serverplatzhaltern
• Klicken Sie im Verwaltungsbereich "Server" der CMC mit der rechten Maustaste auf einen Server, und wählen Sie Platzhalter.
Im Dialogfeld "Platzhalter" wird eine Liste der Platzhalter für alle Server angezeigt, die sich im selben
Cluster wie der von Ihnen ausgewählte Server befinden. Wenn Sie den Wert eines Platzhalters
ändern möchten, ändern Sie den Platzhalter für den Knoten.
Verwandte Themen
•
9.16.2 Anzeigen und Bearbeiten der Platzhalter eines Knotens
Anmerkung:
Sie können nicht die Einstellungen aller Platzhalter bearbeiten. Beispiel: %INSTALLROOTDIR% wird automatisch aufgefüllt und ist deshalb schreibgeschützt.
1.
Klicken Sie im Verwaltungsbereich "Server" der Central Management Console mit der rechten
Maustaste auf den Knoten, für den Sie einen Platzhalter ändern möchten, und wählen Sie Platzhalter.
2.
Bearbeiten Sie die Einstellungen des Platzhalters nach Bedarf, und klicken Sie auf OK.
Verwandte Themen
•
459 2013-01-07
Serververwaltung
460 2013-01-07
Verwalten von CMS-Datenbanken
Verwalten von CMS-Datenbanken
10.1 Verwalten von Verbindungen zur CMS-Systemdatenbank
Wenn die CMS-Systemdatenbank, beispielsweise aufgrund eines Hardware- oder Softwarefehlers oder eines Netzwerkproblems, nicht verfügbar ist, wechselt der CMS in den Status “Auf Ressourcen wird gewartet”. Wenn die SAP BusinessObjects Business Intelligence-Implementierung mehrere CMS enthält, werden nachfolgende Anforderungen von anderen Servern an jeden CMS im Cluster gesendet, der über eine aktive Verbindung zur Systemdatenbank verfügt. Während sich ein CMS im Status “Auf
Ressourcen wird gewartet” befindet, werden alle aktuellen Anforderungen, für die kein Datenbankzugriff erforderlich ist, weiterhin verarbeitet. Anforderungen, für die Zugriff auf die CMS-Datenbank erforderlich ist, schlagen jedoch fehl.
Im Status “Auf Ressourcen wird gewartet” versucht ein CMS standardmäßig, die Anzahl der in der
Eigenschaft “Angeforderte Systemdatenbankverbindungen” angegebenen Verbindungen regelmäßig wiederherzustellen. Sobald mindestens eine Datenbankverbindung hergestellt ist, synchronisiert der
CMS alle erforderlichen Daten, wechselt in den Status “Ausgeführt” und nimmt den normalen Betrieb wieder auf.
In einigen Fällen möchten Sie vielleicht verhindern, dass der CMS eine Verbindung zur Datenbank automatisch wiederherstellt. Beispielsweise, wenn Sie die Integrität der Datenbank überprüfen möchten, bevor Datenbankverbindungen wiederhergestellt werden. Deaktivieren Sie dazu auf der Seite
"Eigenschaften" des CMS-Servers die Option Automatisch Wiederverbindung zur Systemdatenbank
herstellen.
Verwandte Themen
•
Ändern der Eigenschaften eines Servers
10.1.1 Auswählen von SQL Anywhere als CMS-Datenbank
Während der Erstinstallation unterstützt die BI-Plattform eine Reihe von Datenbanken. Führen Sie folgende Schritte aus, um SQL Anywhere als CMS-Datenbank zu verwenden.
1.
Starten Sie den Central Configuration Manager.
• Unter Unix führen Sie ./cmsdbsetup.sh aus.
• Unter Windows starten Sie den CCM.
461 2013-01-07
Verwalten von CMS-Datenbanken
2.
Kopieren Sie die Daten aus der CMS-Standarddatenbank, und wählen Sie SQL Anywhere als
Zieldatenbank aus. Weitere Informationen finden Sie unter “Kopieren von Daten von einer
CMS-Systemdatenbank in eine andere”.
3.
Aktualisieren Sie in Mehrknotenimplementierungen die CMS-Datenquelle auf jedem Knoten (außer auf dem Knoten, auf den Sie die Datenbank kopieren) auf die neue SQL-Anywhere-Datenbank.
Weitere Informationen finden Sie unter “Auswählen einer neuen oder bereits vorhandenen
CMS-Datenbank”.
4.
Stellen Sie sicher, dass die Implementierung betriebsbereit ist (melden Sie sich beispielsweise an der CMC an, und zeigen Sie einen Bericht an).
Verwandte Themen
•
Kopieren von Daten von einer CMS-Systemdatenbank in eine andere
•
Auswählen einer neuen oder bereits vorhandenen CMS-Datenbank
10.1.2 Auswählen von SAP HANA als CMS-Datenbank
Während der Erstinstallation unterstützt die BI-Plattform eine Reihe von Datenbanken. Führen Sie folgende Schritte aus, um SAP HANA als CMS-Datenbank zu verwenden.
1.
Installieren Sie die BI-Plattform mit der CMS-Standarddatenbank.
2.
Installieren Sie den HANA-Client.
3.
Erstellen Sie eine Verbindung mit HANA.
• Prüfen Sie unter Unix die Umgebungsvariable ODBCINI. Wenn die Variable vorhanden ist und auf eine vorhandene odbc.ini-Datei zeigt, fügen Sie dieser Datei folgende Zeilen hinzu:
[ODBC Data Sources]
NewDB=<New_DB_version>
[NewDB]
SERVERNODE=<HANA Server IP address>:<HANA server port #>
<New_DB_version> ist die HANA-Version, zum Beispiel “NewDB 1.0”, <HANA Server IP address> ist die IP-Adresse des HANA-Servers, und <HANA server port #> ist die
Portnummer des HANA-Servers.
Wenn die Umgebungsvariable ODBCINI nicht vorhanden ist, erstellen Sie eine odbc.ini-Datei im Verzeichnis <INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterprise_xi40/, fügen der Datei die obigen
Zeilen hinzu, und stellen die Umgebungsvariable ODBCINI wie folgt ein:
ODBCINI=<INSTALLDIR>/sap_bobj/enterprise_xi40/odbc.ini
• Unter Windows erstellen Sie eine ODBC-Verbindung mit HANA.
4.
Stellen Sie sicher, dass Verbindungen mit dem HANA-Server hergestellt werden können.
• Unter Unix können Sie die Verbindung mit dem HANA-Server testen, indem Sie den folgenden
Befehl ausführen. Die Variablen im folgenden Beispiel verweisen auf die HANA-Installation:
<INSTALLDIR>/odbcreg <SERVER>:<HDBINDEXSERVERPORT> <SYSTEMID> <NONADMINUSER> <NONADMINPASSWORD>
462 2013-01-07
Verwalten von CMS-Datenbanken
• Unter Windows können Sie die HANA-ODBC-Verbindung mit dem
ODBC-Datenquellenadministrator testen.
5.
Unter Linux kopieren Sie libodbcHDB.so aus dem HANA-Installationsverzeichnis nach <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterprise_xi40/<PLATTFORM>
6.
Starten Sie den Central Configuration Manager.
• Unter Unix führen Sie ./cmsdbsetup.sh aus.
• Unter Windows starten Sie den CCM.
7.
Kopieren Sie die Daten aus der CMS-Standarddatenbank, und wählen Sie HANA als Zieldatenbank aus. Weitere Informationen finden Sie unter “Kopieren von Daten von einer CMS-Systemdatenbank in eine andere”.
8.
Aktualisieren Sie in Mehrknotenimplementierungen die CMS-Datenquelle auf jedem Knoten (außer auf dem Knoten, auf den Sie die Datenbank kopieren) auf die neue HANA-Datenbank. Weitere
Informationen finden Sie unter “Auswählen einer neuen oder bereits vorhandenen CMS-Datenbank”.
9.
Stellen Sie sicher, dass die Implementierung betriebsbereit ist (melden Sie sich beispielsweise an der CMC an, und zeigen Sie einen Bericht an).
Verwandte Themen
•
Kopieren von Daten von einer CMS-Systemdatenbank in eine andere
•
Auswählen einer neuen oder bereits vorhandenen CMS-Datenbank
10.2 Auswählen einer neuen oder bereits vorhandenen CMS-Datenbank
Sie können den CCM verwenden, um eine neue oder vorhandene CMS-Systemdatenbank für einen
Knoten anzugeben, der einen CMS enthält. Die folgenden Schritte sind im Allgemeinen nur selten notwendig:
• Wenn Sie das Kennwort der aktuellen CMS-Systemdatenbank geändert haben, können Sie anhand dieser Schritte die Verbindung mit der aktuellen Datenbank trennen und anschließend wiederherstellen. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, können Sie dem CMS das neue Kennwort zuweisen.
• Wenn Sie eine leere Datenbank für SAP BusinessObjects Business Intelligence auswählen und initialisieren möchten, können Sie diese neue Datenquelle anhand dieser Schritte auswählen.
• Wenn nach der Wiederherstellung einer CMS-Systemdatenbank aus gesicherten Daten (unter
Verwendung der üblichen Datenbankverwaltungsprogramme und -verfahren) die ursprüngliche
Datenbankverbindung ungültig wird, muss der CMS erneut mit der wiederhergestellten Datenbank verbunden werden. (Dies kann zum Beispiel vorkommen, wenn Sie die ursprüngliche CMS-Datenbank auf einem neu installierten Datenbankserver wiederherstellen.)
Anmerkung:
Falls Sie IBM DB2 als CMS-Datenbank verwenden und von einer älteren Version als 9.5 Fixpack 5 auf
Version 9.5 Fixpack 5 oder höher (für die 9.5er-Reihe) aktualisieren, oder falls Sie von einer älteren
463 2013-01-07
Verwalten von CMS-Datenbanken
Version als 9.7 Fixpack 1 auf Version 9.7 Fixpack 1 oder höher (für die 9.7er Reihe) aktualisieren, wird während des nächsten Neustarts des BI-Plattform-Knotens oder des CMS das CMS-Datenbankschema automatisch vom CMS zur Unterstützung eines HADR-kompatiblen Schemas aktualisiert.
Dieser Vorgang kann längere Zeit in Anspruch nehmen, währenddessen die BI-Plattform nicht zur
Verwendung zur Verfügung steht. Unterbrechen Sie den Aktualisierungsprozess nicht, um eine
Beschädigung der CMS-Datenbank zu vermeiden. Die CMS-Datenbank sollte vor dem Durchführen dieses Vorgangs gesichert werden. Versuchen Sie nicht, IBM HADR mit einer IBM-DB2-CMS-Datenbank in einer älteren Version als 9.5 Fixpack 5 (für die 9.5er Reihe) oder 9.7 Fixpack 1 (für die 9.7er Reihe) zu verwenden.
10.2.1 So wählen Sie eine neue oder vorhandene CMS-Datenbank unter Windows aus
1.
Verwenden Sie den CCM zum Stoppen des Server Intelligence Agents (SIA).
2.
Wählen Sie den SIA aus, und klicken Sie in der Symbolleiste auf CMS-Datenquelle angeben.
3.
Wählen Sie Datenquelleneinstellungen aktualisieren aus.
4.
Die restlichen Schritte hängen vom ausgewählten Verbindungstyp ab:
• Wenn Sie im Dialogfeld "Datenquelle auswählen" "ODBC" ausgewählt haben, wählen Sie die als CMS-Datenbank zu verwendende ODBC-Datenquelle aus, und klicken Sie auf OK. Geben
Sie bei entsprechender Eingabeaufforderung Ihre Datenbankanmeldedaten und den
Clusterschlüssel ein, und klicken Sie auf OK.
Tipp:
Wenn Sie einen neuen DSN konfigurieren möchten, klicken Sie auf Neu.
• Wenn Sie einen systemeigenen Treiber ausgewählt haben, geben Sie bei entsprechender
Eingabeaufforderung den Datenbankserver, die Anmelde-ID, das Kennwort und den
Clusterschlüssel ein, und klicken Sie auf OK.
5.
Geben Sie den Clusterschlüssel ein.
Sie werden vom CCM darüber benachrichtigt, wenn das Setup der CMS-Datenbank abgeschlossen ist.
6.
Klicken Sie im Dialogfeld "Eigenschaften" auf OK.
7.
Starten Sie den Server Intelligence Agent neu.
10.2.2 Auswählen einer neuen oder vorhandenen CMS-Datenbank unter Unix
Verwenden Sie das Skript cmsdbsetup.sh. Weitere Informationen finden Sie in dem Kapitel zu
Unix-Tools.
464 2013-01-07
Verwalten von CMS-Datenbanken
Anmerkung:
Wenn Sie auf eine leere CMS-Datenbank zeigen, verwenden Sie das Skript cmsdbsetup.sh erneut, um die Datenbank zu reinitialisieren (neu zu erstellen) (Option 5).
1.
Führen Sie das Skript cmsdbsetup.sh aus (standardmäßig unter <InstallVerz>/sap_bobj/).
2.
Wählen Sie die Aktualisierungsoption (Option 6).
3.
Geben Sie Ja ein, um zu bestätigen, dass die Datenquelle Implementierungsoptionen für diesen
Cluster enthält und Sie diese Funktionalität nicht für Clusterzwecke nutzen.
4.
Geben Sie den Datenbanktyp der neuen CMS-Datenbank ein, sobald Sie dazu aufgefordert werden.
5.
Geben Sie Datenbankinformationen ein (z.B. Hostname, Benutzername und Kennwort) und den
Clusterschlüssel ein.
Eine Benachrichtigungsmeldung wird angezeigt, nachdem die CMS-Datenbank auf den neuen
Speicherort eingestellt wurde.
Verwandte Themen
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Neu erstellen der CMS-Systemdatenbank
10.3 Neu erstellen der CMS-Systemdatenbank
Mit diesem Verfahren kann die aktuelle CMS-Systemdatenbank neu erstellt (neu initialisiert) werden.
Bevor Sie diese Aufgabe durchführen, sollten Sie alle Daten löschen, die sich bereits in der Datenbank befinden. Dies ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn Sie SAP BusinessObjects Business Intelligence in einer Entwicklungsumgebung zum Entwerfen und Testen eigener, benutzerdefinierter Webanwendungen installiert haben. Sie können die CMS-Systemdatenbank in der Entwicklungsumgebung jeweils neu initialisieren, wenn alle Daten aus dem System gelöscht werden müssen.
Vorsicht:
Indem Sie die in diesem Arbeitsablauf aufgeführten Schritte ausführen, löschen Sie alle in der
CMS-Datenbank enthaltenen Daten sowie Objekte wie Berichte und Benutzer. Führen Sie diese Schritte nicht in einer Produktionsumgebung aus.
Es ist äußerst wichtig, alle Serverkonfigurationseinstellungen zu sichern, bevor Sie die
CMS-Systemdatenbank neu initialisieren. Da die Serverkonfigurationseinstellungen beim Neuerstellen der Datenbank gelöscht werden, benötigen Sie eine Sicherungskopie, um diese Informationen wiederherzustellen.
Wenn Sie die Systemdatenbank neu erstellen, sollten Ihre vorhandenen Lizenzschlüssel in der Datenbank erhalten bleiben. Wenn Sie jedoch Lizenzschlüssel erneut eingeben müssen, melden Sie sich bei der
CMC mit dem standardmäßigen Administratorkonto an. Wechseln Sie zum Bereich "Lizenzschlüssel".
Anmerkung:
Wenn Sie die CMS-Systemdatenbank neu initialisieren, werden alle Daten in der aktuellen
CMS-Systemdatenbank zerstört. Es empfiehlt sich, die aktuelle Datenbank zu sichern, bevor Sie mit dem Verfahren beginnen. Wenden Sie sich gegebenenfalls an den Datenbankadministrator.
465 2013-01-07
Verwalten von CMS-Datenbanken
Verwandte Themen
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Sichern der Servereinstellungen
10.3.1 So erstellen Sie die CMS-Systemdatenbank unter Windows neu
1.
Verwenden Sie den CCM zum Stoppen des Server Intelligence Agents (SIA).
Anmerkung:
Bei diesem Verfahren kann der CCM nicht auf einem Remote-Rechner ausgeführt werden. Die
Ausführung muss auf einem Rechner mit mindestens einem gültigen Knoten erfolgen.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den SIA, und wählen Sie Eigenschaften.
3.
Klicken Sie im Dialogfeld "Eigenschaften" auf die Registerkarte Konfiguration und dann auf
Festlegen.
4.
Klicken Sie im Dialogfeld "CMS-Datenbankeinrichtung" auf Aktuelle Datenquelle erneut erstellen.
Anmerkung:
Alle Server und Objekte von dem Rechner, auf dem der CCM in Schritt 1 ausgeführt wurde, werden ebenfalls neu erstellt.
5.
Klicken Sie auf OK und auf Ja, wenn Sie zur Bestätigung aufgefordert werden.
6.
Geben Sie das Kennwort für die die CMS-Systemdatenbank ein, und klicken Sie auf OK.
Sie werden vom CCM darüber benachrichtigt, wenn das Setup der CMS-Systemdatenbank abgeschlossen ist.
7.
Klicken Sie auf OK.
Sie kehren zum CCM zurück.
8.
Starten Sie den Server Intelligence Agent neu, und aktivieren Sie die Dienste.
Der CMS wird beim Start des Server Intelligence Agents mitgestartet. Der CMS schreibt erforderliche
Systemdaten in die neu geleerte Datenquelle.
9.
Wenn die Implementierung über mehrere Rechner verfügt, erstellen Sie die Knoten auf den anderen
Rechnern neu.
Verwandte Themen
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Neuerstellen eines Knotens unter Windows
10.3.2 Neuerstellung der CMS-Systemdatenbank unter UNIX
466 2013-01-07
Verwalten von CMS-Datenbanken
Verwenden Sie das Skript cmsdbsetup.sh. Näheres finden Sie in den Informationen zu den UNIX-Tools im Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
1.
Führen Sie die Datei cmsdbsetup.sh (standardmäßig unter <INSTALLVERZ>/sap_bobj/) aus.
2.
Geben Sie den Namen des Knotens ein.
3.
Wählen Sie Neu initialisieren (Option 5) aus, und bestätigen Sie Ihre Auswahl.
4.
Geben Sie das Kennwort der CMS-Systemdatenbank ein.
Das Skript cmsdbsetup.sh beginnt mit der Neuerstellung der CMS-Systemdatenbank. Nachdem die Datenbank erstellt wurde, wird das Skript cmsdbsetup.sh automatisch geschlossen.
5.
Verwenden Sie im Verzeichnis <INSTALLVERZ>/sap_bobj/ den folgenden Befehl, um den Knoten zu starten: ccm.sh -start <nodename>
6.
Aktivieren Sie die Dienste mit folgendem Befehl: ccm.sh -enable all -cms <CMSNAME:PORT> -username administrator -password <password>
Anmerkung:
Da Sie die CMS-Datenbank gerade neu erstellt haben, ist für das Administratorkennwort kein Eintrag vorhanden.
10.4 Kopieren von Daten von einer CMS-Systemdatenbank in eine andere
Sie können mit dem Central Configuration Manager (CCM) Systemdaten von einem Datenbankserver auf einen anderen kopieren. Beispiel: Sie möchten die Datenbank durch eine andere ersetzen, da ein
Upgrade der Datenbank oder ein Wechsel des Datenbanktyps ansteht. Dann können Sie den Inhalt der vorhandenen Datenbank in die neue Datenbank kopieren, bevor Sie die vorhandene Datenbank außer Betrieb setzen.
Anmerkung:
Wenn DB2 als Standarddatenbank auf der BI-Plattform installiert ist, geben Sie ein leeres Kennwort ein.
Die Zieldatenbank wird initialisiert, bevor die neuen Daten kopiert werden, damit der gesamte Inhalt der Zieldatenbank dauerhaft gelöscht wird (alle Tabellen in SAP BusinessObjects Business Intelligence werden dauerhaft gelöscht und dann neu erstellt). Sobald die Daten kopiert wurden, wird die
Zieldatenbank als aktuelle Datenbank für den CMS eingerichtet.
Anmerkung:
Wenn Sie Benutzer, Gruppen, Ordner und Berichte aus einer früheren Version von SAP BusinessObjects
Business Intelligence in die aktuelle Version importieren möchten, verwenden Sie das
Upgrade-Management-Tool von SAP BusinessObjects Business Intelligence. Weitere Informationen finden Sie im Aktualisierungshandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
467 2013-01-07
Verwalten von CMS-Datenbanken
10.4.1 Vorbereitung für das Kopieren einer CMS-Systemdatenbank
Schalten Sie vor dem Kopieren einer CMS-Systemdatenbank die Quell- und Zielumgebung offline, indem alle Server deaktiviert und anschließend gestoppt werden. Sichern Sie beide CMS-Datenbanken sowie die Root-Verzeichnisse, die von allen Input und Output File Repository Server verwendet werden.
Kontaktieren Sie gegebenenfalls den Datenbankadministrator.
Stellen Sie sicher, dass Sie über ein Datenbank-Benutzerkonto mit der Berechtigung zum Lesen aller
Daten in der Quelldatenbank und mit den Rechten "Erstellen", "Löschen" und "Aktualisieren" in der
Zieldatenbank verfügen. Vergewissern Sie sich weiterhin, dass Sie von dem CMS-Rechner, dessen
Datenbank Sie ersetzen, eine Verbindung mit beiden Datenbanken (je nach Konfiguration über eine
Datenbank-Client-Software oder ODBC) herstellen können.
Wenn Sie eine CMS-Datenbank von ihrem aktuellen Speicherort auf einen anderen Datenbankserver kopieren, ist Ihre aktuelle CMS-Datenbank die Quellumgebung. Deren Inhalt wird in die Zieldatenbank kopiert, die als aktive Datenbank für den aktuellen CMS eingerichtet wird: Führen Sie diese Aufgabe aus, um die standardmäßige CMS-Datenbank von der vorhandenen Standarddatenbank auf einen dedizierten Datenbankserver, z.B. Microsoft SQL Server, Informix, Oracle, DB2 oder Sybase, zu verlegen. Melden Sie sich mit einem Administratorkonto beim Rechner an, auf dem der CMS ausgeführt wird, dessen Datenbank Sie verschieben möchten.
Anmerkung:
• Wenn Sie Daten in eine andere Datenbank kopieren, wird die Zieldatenbank initialisiert, bevor die neuen Daten hinein kopiert werden. Dies bedeutet, dass die Systemtabellen von SAP BusinessObjects
Business Intelligence erstellt werden, wenn sie noch nicht in der Zieldatenbank enthalten sind. Wenn die Zieldatenbank Systemtabellen von der Business-Intelligence-Plattform enthält, werden die
Tabellen dauerhaft gelöscht, und es werden neue Systemtabellen erstellt. Die Daten aus der
Quelldatenbank werden in die neuen Tabellen kopiert. Andere Tabellen in der Datenbank bleiben davon unberührt.
• Wenn Sie eine CMS-Systemdatenbank in eine MaxDB-Zieldatenbank kopieren, müssen Sie sicherstellen, dass der Pfad zum MaxDB-Client zur Umgebungsvariablen PATH hinzugefügt wurde.
Beispiel: ;C:\Programme\sdb\MAXDB1\pgm.
• Falls Sie SQL Anywhere als CMS-Datenbank verwenden, klicken Sie während der DSN-Konfiguration nicht auf Kennwort verschlüsseln.
10.4.2 Kopieren einer CMS-Systemdatenbank unter Windows
Bevor Sie den Inhalt der CMS-Datenbank kopieren, sollten Sie sicherstellen, dass Sie sich bei der
Zieldatenbank mit einem Konto anmelden können, dem Berechtigungen zum Hinzufügen oder Löschen von Tabellen sowie zum Hinzufügen, Löschen oder Ändern von Daten in diesen Tabellen zugewiesen wurden.
468 2013-01-07
Verwalten von CMS-Datenbanken
1.
Öffnen Sie den Central Configuration Manager (CCM), und stoppen Sie den Server Intelligence
Agent (SIA).
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den SIA, und wählen Sie Eigenschaften.
3.
Klicken Sie auf die Registerkarte Konfiguration und dann auf Festlegen.
4.
Wählen Sie Daten aus anderer Datenquelle kopieren, und klicken Sie auf OK.
5.
Wählen Sie den Datenbanktyp der CMS-Quelldatenbank aus, und geben Sie die
Datenbankinformationen, einschließlich Hostname, Benutzername, Kennwort und
Quell-Clusterschlüssel, an.
6.
Wählen Sie den Datenbanktyp der CMS-Zieldatenbank aus, und geben Sie die
Datenbankinformationen, einschließlich Hostname, Benutzername, Kennwort und
Ziel-Clusterschlüssel, an.
Wenn die Zieldatenbank leer nicht, können Sie einen neuen Clusterschlüssel eingeben. Wenn die
Zieldatenbank Implementierungsinformationen für einen Cluster enthält, geben Sie dessen
Clusterschlüssel ein.
7.
Bestätigen Sie, dass Sie die Business-Intelligence-Tabellen in der Zieldatenbank löschen möchten.
8.
Klicken Sie nach Beendigung des Kopiervorgangs auf OK.
10.4.3 Kopieren von Daten von einer CMS-Systemdatenbank unter UNIX
Bevor Sie den Inhalt der CMS-Datenbank kopieren, sollten Sie sicherstellen, dass Sie sich bei der
Zieldatenbank mit einem Konto anmelden können, dem Berechtigungen zum Hinzufügen oder Löschen von Tabellen sowie zum Hinzufügen, Löschen oder Ändern von Daten in diesen Tabellen zugewiesen wurden.
Anmerkung:
Unter UNIX ist eine direkte Migration von einer Quellumgebung mit einer ODBC-Verbindung mit der
CMS-Datenbank nicht möglich. Wenn für die CMS-Quelldatenbank ODBC verwendet wird, muss das
System zuerst auf einen unterstützten systemeigenen Treiber aktualisiert werden.
1.
Stoppen Sie den CMS, indem Sie folgenden Befehl eingeben:
./ccm.sh -stop <Knotenname>
2.
Führen Sie in <InstallVerzeichnis>/sap_bobj/ (Standardspeicherort) die Datei cmsdbse tup.sh
aus.
3.
Geben Sie den Namen des Knotens ein.
4.
Wählen Sie Kopieren (Option 4) aus, und bestätigen Sie Ihre Auswahl.
5.
Wählen Sie den Datenbanktyp der CMS-Zieldatenbank aus, und geben Sie deren Hostname, Ihren
Benutzernamen und Ihr Kennwort sowie den Ziel-Clusterschlüssel bei entsprechender Aufforderung an.
Wenn die Zieldatenbank leer ist, geben Sie einen neuen Clusterschlüssel ein. Wenn die Zieldatenbank
Implementierungsinformationen für einen Cluster enthält, geben Sie dessen Clusterschlüssel ein.
469 2013-01-07
Verwalten von CMS-Datenbanken
6.
Wählen Sie den Datenbanktyp der CMS-Quelldatenbank aus, und geben Sie deren Hostname, Ihren
Benutzernamen und Ihr Kennwort sowie den Quell-Clusterschlüssel bei entsprechender Aufforderung an.
Die CMS-Datenbank wird auf den Zielrechner kopiert. Sie erhalten eine Meldung, sobald der
Kopiervorgang abgeschlossen ist.
470 2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
Verwalten von Web Application Container Servern
(WACS)
11.1 WACS
11.1.1 Web Application Container Server (WACS)
Web Application Container Server (WACS) bieten eine Plattform zum Hosten mehrerer Webanwendungen von SAP BusinessObjects Business Intelligence. Beispielsweise kann eine Central Management Console
(CMC) auf einem WACS gehostet werden.
WACS vereinfachen die Systemadministration, indem mehrere Arbeitsabläufe entfernt werden, die zuvor zur Konfiguration von Anwendungsservern und zur Bereitstellung von Webanwendungen erforderlich waren, und eine vereinfachte, konsistente Verwaltungsoberfläche bereitgestellt wird.
Webanwendungen werden automatisch auf dem WACS bereitgestellt. WACS untersützt keine manuelle oder WDeploy-Implementierung von SAP BusinessObjects Business Intelligence oder externen
Webanwendungen.
11.1.1.1 Brauche ich einen WACS?
Wenn Sie zum Hosten Ihrer SAP BusinessObjects-Webanwendungen keinen Java-Anwendungssserver verwenden möchten, können Sie sie auf dem WACS hosten.
Wenn Sie einen unterstützten Java-Anwendungsserver zur Implementierung von
SAP-BusinessObjects-Business-Intelligence-Webanwendungen verwenden möchten oder SAP
BusinessObjects Business Intelligence auf einem UNIX-System installieren, muss kein WACS installiert und verwendet werden.
471 2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
11.1.1.2 Welche Vorteile bieten WACS?
Das Hosten der CMC auf einem WACS bietet Ihnen eine Reihe von Vorteilen:
• Der WACS erfordert nur ein Minimum an Installations-, Wartungs- und Konfigurationsschritten.
• Alle gehosteten Anwendungen werden vorab auf einem WACS implementiert, sodass keine zusätzlichen manuellen Schritte erforderlich sind.
• WACS wird von SAP unterstützt.
• Die Verwendung eines WACS setzt keine Kenntnisse in der Verwaltung und Wartung eines
Java-Anwendungsservers voraus.
• Der WACS bietet eine Verwaltungsoberfläche, die mit der anderer Server von SAP BusinessObjects
Business Intelligence übereinstimmt.
11.1.1.3 Allgemeine Aufgaben
472 2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
Aufgabe Beschreibung Thema
Wie steigere ich die Leistung von
Webanwendungen oder Webdiensten, die auf dem WACS gehostet werden?
Sie können die Leistung von
Webanwendungen oder Webdiensten optimieren, indem Sie den WACS auf mehreren Rechnern installieren.
•
Hinzufügen oder Entfernen zusätzlicher WACS in einer
•
Wie verbessere ich die Verfügbarkeit meiner Webschicht?
Erstellen Sie einen zusätzlichen
WACS in der Implementierung, sodass die Verarbeitung von Anforderungen von einem anderen
Server übernommen werden kann, falls auf einem Server
Hardware- oder Softwarefehler auftreten.
Hinzufügen oder Entfernen zusätzlicher WACS in einer Implementierung
Wie erstelle ich eine Umgebung, in der eine falsch konfigurierte
CMC leicht wiederhergestellt werden kann?
Erstellen Sie einen zweiten, gestoppten WACS, und verwenden
Sie ihn zum Festlegen einer
Konfigurationsvorlage. Falls sich der primäre WACS als falsch konfiguriert herausstellt, verwenden Sie entweder den zweiten
WACS, bis Sie den ersten Server konfigurieren, oder wenden die
Konfigurationsvorlage auf den ersten Server an.
Hinzufügen oder Entfernen zusätzlicher WACS in einer Implementierung
Wie verbessere ich die Sicherheit der Kommunikation zwischen
Clients und WACS?
Konfigurieren Sie HTTPS auf dem WACS.
•
•
Wie verbessere ich die Sicherheit der Kommunikation zwischen dem WACS und anderen Business Objects-Servern in der Implementierung?
Konfigurieren Sie die SSL-Kommunikation zwischen dem WACS und anderen SAP BusinessObjects Business Intelligence-Servern in der Implementierung.
•
•
473 2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
Aufgabe Beschreibung Thema
Kann ich den WACS mit HTTPS und einem Reverseproxy verwenden?
Sie können den WACS mit HTT-
PS und einem Reverseproxy verwenden, wenn Sie zwei
WACS erstellen und beide Server mit HTTPS konfigurieren. Verwenden Sie den ersten WACS für die
Kommunikation innerhalb des internen Netzwerks und den anderen WACS für die Kommunikation mit einem externen Netzwerk
über einen Reverseproxy.
Konfigurieren des WACS für die
Unterstützung von HTTPS mit einem Reverseproxy
Wie kann ich den WACS in die
IT-Umgebung integrieren?
Der WACS kann in einer IT-Umgebung mit vorhandenen
Webservern, Hardwaremodulen für den Lastausgleich, Reverseproxys und Firewalls implementiert werden.
•
Verwenden des WACS mit anderen Webservern
•
Verwenden von WACS mit einem Lastausgleichsmodul
•
Verwenden eines WACS mit einem Reverse Proxy
•
Wie setze ich den WACS in einer
Implementierung mit Lastausgleich ein?
Sie können den WACS in einer
Implementierung einsetzen, in denen ein Hardwaremodul für den Lastausgleich verwendet wird. Der WACS selbst kann nicht als Lastausgleichsmodul verwendet werden.
Kann ich den WACS in einer
Umgebung mit einem Reverseproxy verwenden?
Sie können den WACS in einer
Implementierung einsetzen, in der ein Reverseproxy verwendet wird. Der WACS selbst kann nicht als Reverseproxy verwendet werden.
Verwenden eines WACS mit einem Reverse Proxy
Wie behebe ich Fehler auf meinen WACS-Servern?
Wenn Sie die Ursachen/Gründe für eine geringe WACS-Leistung herausfinden möchten, können
Sie die Protokolldateien und Systemmetriken einsehen.
•
Konfiguration der Ablaufverfolgung auf einem WACS
•
So zeigen Sie die Servermetrik an
474 2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
Aufgabe Beschreibung Thema
Ich kann über einen bestimmten
Port keine Seiten aufrufen. Wo liegt das Problem?
Wenn Sie keine Verbindung zu einem WACS herstellen können, kann dies unterschiedliche
Gründe haben. Überprüfen Sie
Folgendes:
• Die HTTP-, HTTP über Proxyund HTTPS-Ports, die Sie für den WACS angegeben haben, dürfen nicht von anderen
Anwendungen belegt sein.
• Dem WACS wurde genügend
Arbeitsspeicher zugewiesen.
• Der WACS muss genügend gleichzeitige Anforderungen bedienen.
• Stellen Sie ggf. die Systemstandardwerte für den WACS wieder her.
•
So lösen Sie HTTP-Portkonflikte
•
Ändern der Arbeitsspeichereinstellungen
•
Ändern der Anzahl gleichzeitiger Anforderungen
•
Wiederherstellen der Systemstandardwerte
Wie konfiguriere ich die Eigenschaften von Webanwendungen, die auf dem WACS gehostet werden?
Das Verfahren zum Konfigurieren der Eigenschaften für Webanwendungen hängt von der jeweiligen
Eigenschaft und der Webanwendung ab. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt “Konfigurieren von Webanwendungseigenschaften” in diesem Kapitel.
Konfigurieren von Webanwendungseigenschaften
Wo finde ich eine Liste der
WACS-Eigenschaften?
Im Abschnitt “Servereigenschaften (Anhang)” dieses Handbuchs finden Sie eine Liste der WACS-
Eigenschaften.
11.1.2 Hinzufügen oder Entfernen zusätzlicher WACS in einer Implementierung
Das Hinzufügen zusätzlicher WACS zur Implementierung kann folgende Vorteile haben:
• Schnellere Wiederherstellung von einem falsch konfigurierten Server
• Höhere Serververfügbarkeit
• Besserer Lastausgleich
475 2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
• Bessere Gesamtleistung
Es gibt drei Möglichkeiten, der Implementierung zusätzliche WACS hinzuzufügen:
• Installieren von WACS auf einem Rechner
• Erstellen eines neuen WACS
• Klonen eines WACS
Anmerkung:
Aufgrund der hohen Ressourcenauslastung wird empfohlen, jeweils nur einen WACS auf demselben
Rechner auszuführen. Auf einem Rechner können mehrere WACS bereitgestellt, jedoch nur einer ausgeführt werden, damit bei einem fehlerhaft konfigurierten WACS eine Wiederherstellung möglich ist.
11.1.2.1 Installieren von WACS
Das Installieren von WACS auf unterschiedlichen Rechnern kann Ihrer Implementierung höhere Leistung, besseren Lastausgleich und höhere Serververfügbarkeit bringen. Wenn Ihre Implementierung mehrere
WACS auf separaten Rechnern umfasst, wird die Verfügbarkeit der Webanwendungen und Webdienste nicht durch Hardware- oder Softwareausfälle auf einem bestimmten Rechner beeinträchtigt, da die
Diensts vom anderen WACS weiterhin bereitgestellt werden.
Sie können einen Web Application Container Server mithilfe des Installationsprogramms von SAP
BusinessObjects Business Intelligence installieren. Sie können WACS auf zwei Arten installieren:
• Wählen Sie bei einer vollständigen Installation auf dem Bildschirm "Java-Webanwendung auswählen" die Option Web Application Container Server installieren und Webanwendungen und -dienste
automatisch darauf implementieren aus.
Wenn Sie in einer Neuinstallation einen Java-Anwendungsserver auswählen, wird kein WACS installiert.
• In einer benutzerdefinierten/erweiterten Installation können Sie im Bildschirm "Komponenten auswählen" die Installation eines WACS auswählen, indem Sie Server > Plattformdienste aufklappen und Web Application Container Server auswählen.
Wenn Sie einen WACS installieren, erstellt das Installationsprogramm automatisch einen Server mit dem Namen <KNOTEN>.WebApplicationContainerServer, wobei <KNOTEN> für den Namen des Knotens steht. Die Webanwendungen und -Webdienste von SAP BusinessObjects Business Intelligence werden dann auf diesem Server implementiert. Zur Bereitstellung oder Konfiguration der CMC sind keine manuellen Schritte erforderlich. Das System ist sofort einsatzbereit.
Wenn Sie einen WACS installieren, werden Sie vom Installationsprogramm aufgefordert, eine
HTTP-Portnummer für WACS anzugeben. Geben Sie eine nicht verwendete Portnummer an. Die
Standardportnummer lautet 6405. Wenn Sie beabsichtigen, Benutzern von außerhalb der Firewall eine
Verbindung zum WACS zu ermöglichen, muss der HTTP-Port des Servers in der Firewall geöffnet sein.
476 2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
WACS werden nur auf Windows-Betriebssystemen unterstützt.
Anmerkung:
Die vom WACS gehosteten Webanwendungen werden automatisch implementiert, wenn Sie den WACS installieren oder wenn Sie Aktualisierungen oder Hotfixes auf den WACS oder vom WACS gehostete
Webanwendungen anwenden. Die Implementierung der Webanwendungen dauert einige Minuten. Der
WACS befindet sich so lange im “Initialisierungszustand”, bis die Implementierung der Webanwendungen abgeschlossen ist. Benutzer können erst auf die auf dem WACS gehosteten Webanwendungen zugreifen, nachdem die Webanwendungen vollständig implementiert wurden. Stoppen Sie den Server erst nach
Ende der Erstimplementierung. Sie können den Serverzustand des WACS über den Central Configuration
Manager (CCM) einsehen.
Diese Verzögerung tritt nur auf, wenn der WACS nach der Installation erstmalig gestartet oder
Aktualisierungen auf ihn angewendet werden. Bei nachfolgenden WACS-Neustarts findet keine
Verzögerung statt.
Webanwendungen können nicht manuell auf einem WACS-Server implementiert werden. Sie können
Webanwendungen nicht mit WDeploy auf einem WACS implementieren.
11.1.2.2 Hinzufügen eines neuen Web Application Container Servers
Anmerkung:
• Aufgrund der hohen Ressourcenauslastung wird empfohlen, jeweils nur einen WACS auf demselben
Rechner auszuführen. Auf einem Rechner können mehrere WACS bereitgestellt, jedoch nur einer ausgeführt werden, damit bei einem fehlerhaft konfigurierten WACS eine Wiederherstellung möglich ist.
• Der Ablaufverfolgungsprotokoll-Dienst (für die Server-Ablaufverfolgung) wird automatisch beim
Erstellen eines neuen WACS erstellt.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Wählen Sie Verwalten > Neu > Neuer Server.
Das Dialogfeld "Neuen Server erstellen" wird angezeigt.
3.
Wählen Sie aus der Liste Dienstkategorie den Eintrag Kerndienste aus.
4.
Wählen Sie in der Liste Dienst auswählen die Dienste aus, die vom WACS gehostet werden sollen, und klicken Sie auf Weiter.
• Wenn auf dem WACS Webanwendungen wie die CMC, BI-Launchpad oder OpenDocument gehostet werden sollen, wählen Sie BOE-Webanwendungsdienst.
• Wenn auf dem WACS Webdienste wie Live Office oder Query as a Web Service (QaaWS) gehostet werden sollen, wählen Sie Web Services SDK und QaaWS aus.
• Wenn auf dem WACS Business-Process-BI-Webdienste gehostet werden sollen, wählen Sie
Business-Process-BI-Webdienst aus.
477 2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
5.
Wählen Sie auf dem nächsten Bildschirm "Neuen Server erstellen" alle zusätzlichen Dienste aus, die auf dem WACS gehostet werden sollen, und klicken Sie auf Weiter.
6.
Klicken Sie im nächsten Bildschirm "Neuen Server erstellen" auf Weiter.
7.
Wählen Sie auf dem nächsten Bildschirm "Neuen Server erstellen" einen Knoten aus, dem der
Server hinzugefügt werden soll, geben Sie einen Servernamen und eine Beschreibung für den
Server ein, und klicken Sie auf Erstellen.
Anmerkung:
Nur Knoten, auf denen der WACS installiert ist, werden in der Liste Knoten angezeigt.
8.
Doppelklicken Sie im Bildschirm "Server" auf den neu erstellten WACS.
Der Bildschirm "Eigenschaften" wird angezeigt.
9.
Wenn der WACS bei einem Neustart des Systems nicht automatisch gestartet werden soll, stellen
Sie im Bereich "Allgemeine Einstellungen" sicher, dass das Kontrollkästchen Diesen Server beim
Start des Server Intelligence Agents automatisch starten deaktiviert ist.
10.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
Ein neuer WACS wird erstellt. Die standardmäßigen Einstellungen und Eigenschaften werden auf den
Server angewendet.
11.1.2.3 Klonen eines Web Application Container Servers
Alternativ zum Hinzufügen eines neuen WACS zur Implementierung können Sie einen WACS auch auf demselben Rechner oder auf einem anderen Rechner klonen. Beim Hinzufügen eines neuen WACS wird ein Server mit Standardeinstellungen erstellt. Durch das Klonen eines WACS werden die
Einstellungen des Quell-WACS auf den neuen WACS angewendet.
Server können nur auf Rechnern geklont werden, auf denen bereits ein WACS installiert ist.
Anmerkung:
Aufgrund der hohen Ressourcenauslastung wird empfohlen, jeweils nur einen WACS auf demselben
Rechner auszuführen. Auf einem Rechner können mehrere WACS bereitgestellt, jedoch nur einer ausgeführt werden, damit bei einem fehlerhaft konfigurierten WACS eine Wiederherstellung möglich ist.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Wählen Sie den zu klonenden WACS aus, klicken Sie mit der rechten Maustaste, und wählen Sie
Server klonen.
Im Bildschirm "Server klonen" wird eine Liste der in der Implementierung enthaltenen Knoten angezeigt, auf denen der WACS geklont werden kann. In der Liste Für Knoten klonen werden nur diejenigen Knoten angezeigt, auf denen ein WACS installiert ist.
3.
Geben Sie im Bildschirm "Server klonen" einen neuen Servernamen ein, wählen Sie den Knoten aus, auf dem der Server geklont werden soll, und klicken Sie auf OK.
478 2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
Ein neuer WACS wird erstellt. Der neue Server enthält dieselben Dienste wie der Server, von dem er geklont wurde. Der neue Server und die auf ihm gehosteten Dienste weisen abgesehen vom
Servernamen dieselben Einstellungen auf wie der Server, von dem geklont wurde.
Anmerkung:
Wenn Sie einen WACS auf demselben Rechner geklont haben, können Portkonflikte bei dem WACS auftreten, von dem geklont wurde. In diesem Fall müssen die Portnummern der neu geklonten
WACS-Instanz geändert werden.
Verwandte Themen
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So lösen Sie HTTP-Portkonflikte
11.1.2.4 Löschen von WACS-Servern aus der Implementierung
Sie können einen WACS nur löschen, wenn auf ihm nicht die CMC für Sie bereitstellt wird. Wenn Sie einen WACS aus Ihrer Implementierung löschen möchten, melden Sie sich von einem anderen WACS oder Java-Anwendungsserver bei einer CMC an. Sie können keinen WACS löschen, von dem derzeit die CMC für Sie bereitgestellt wird.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Stoppen Sie den zu löschenden Server, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Server klicken und dann auf Server stoppen klicken.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server, und wählen Sie Löschen.
4.
Wenn Sie zum Bestätigen aufgefordert werden, klicken Sie auf OK.
11.1.3 Hinzufügen oder Entfernen von Diensten auf dem WACS
479
11.1.3.1 Hinzufügen einer Webanwendung oder eines Webdiensts zu einem WACS
Wenn Sie weitere Webanwendungen oder -Webdienste von SAP BusinessObjects Business Intelligence zu einem WACS hinzufügen möchten, müssen Sie den WACS stoppen. Deshalb benötigen Sie mindestens eine zusätzliche CMC, die auf einem WACS in Ihrer Implementierung gehostet wird und die einen BOE-Webanwendungsdienst bereitstellt, während Sie den anderen WACS stoppen und ihm einen Dienst hinzufügen.
2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
480
Wenn Sie einen Dienst zum WACS hinzufügen, wird der Dienst automatisch auf dem WACS implementiert, wenn der Server neu gestartet wird.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf den WACS, dem Sie den Dienst hinzufügen möchten, und lassen Sie die
Eigenschaften des Servers anzeigen, um sicherzustellen, dass der hinzuzufügende Dienst noch nicht vorhanden ist.
3.
Klicken Sie auf Abbrechen, um zum Bildschirm "Server" zurückzukehren.
4.
Stoppen Sie den Server, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Server klicken und Server
stoppen auswählen.
Wenn Sie versuchen, den WACS zu stoppen, von dem die CMC derzeit für Sie bereitgestellt wird, wird eine Warnmeldung angezeigt. Fahren Sie erst fort, wenn mindestens ein zusätzlicher
BOE-Webanwendungsdienst auf einem anderen WACS in der Implementierung ausgeführt wird.
Klicken Sie in diesem Fall auf OK, melden Sie sich bei einem anderen WACS an, und starten Sie dieses Verfahren neu.
5.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server, und wählen Sie Dienste auswählen.
Das Dialogfeld "Dienste auswählen" wird angezeigt.
6.
Wählen Sie den dem Server hinzuzufügenden Dienst aus, fügen Sie ihn dem Server hinzu, indem
Sie auf > klicken, und klicken Sie auf OK.
7.
Starten Sie den WACS, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Server klicken und Server
starten auswählen.
Der Service wird dem WACS hinzugefügt. Die Standardeinstellungen und -eigenschaften für den Dienst werden angewendet.
11.1.3.2 Entfernen einer Webanwendung oder eines Webdiensts von einem WACS
Um eine Webanwendung oder einen Webdienst von einem WACS zu entfernen, melden Sie sich bei einer CMC auf einem anderen WACS oder bei einem Java-Anwendungsserver an. Sie können keinen
WACS stoppen, von dem derzeit die CMC für Sie bereitgestellt wird.
Der letzte Dienst auf einem WACS kann nicht gelöscht werden. Wenn Sie einen Webdienst von einem
WACS entfernen, muss folglich sichergestellt werden, dass der Server mindestens einen weiteren
Dienst hostet.
Wenn Sie den letzten Dienst von einem WACS entfernen möchten, löschen Sie den WACS selbst.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf den WACS, von dem Sie den Dienst entfernen möchten, und lassen Sie die
Eigenschaften des Servers anzeigen, um sicherzustellen, dass der zu entfernende Dienst vorhanden ist.
3.
Klicken Sie auf Abbrechen, um zum Bildschirm "Server" zurückzukehren.
4.
Stoppen Sie den WACS, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Server klicken und Server
stoppen auswählen.
2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
Wenn Sie versuchen, den WACS zu stoppen, von dem die CMC derzeit für Sie bereitgestellt wird, wird eine Warnmeldung angezeigt. Fahren Sie erst fort, wenn mindestens ein zusätzlicher
BOE-Webanwendungsdienst auf einem anderen WACS in der Implementierung ausgeführt wird.
Klicken Sie in diesem Fall auf OK, melden Sie sich bei einem anderen WACS an, und starten Sie dieses Verfahren neu.
5.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den WACS, und wählen Sie Dienste auswählen.
Das Dialogfeld "Dienste auswählen" wird angezeigt.
6.
Wählen Sie den zu entfernenden Dienst aus, und klicken Sie auf < und anschließend auf OK.
7.
Starten Sie den WACS, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Server klicken und Server
starten auswählen.
Der Dienst wird vom WACS entfernt.
11.1.4 Konfigurieren von HTTPS/SSL
Sie können das SSL-Protokoll (Secure Sockets Layer) und HTTP für die gesamte
Netzwerkkommunikation zwischen Clients und dem WACS in Ihrer Implementierung von SAP
BusinessObjects Business Intelligence verwenden. Durch SSL/HTTPS wird der Netzwerkdatenverkehr verschlüsselt und die Sicherheit optimiert.
Es gibt zwei Arten von SSL:
• CorbaSSL, das zwischen SAP-BusinessObjects-Business-Intelligence-Servern (einschließlich WACS und anderen SAP-BusinessObjects-Business-Intelligence-Servern) in der Implementierung verwendet wird. Informationen zur Verwendung von SSL zwischen den
SAP-BusinessObjects-Business-Intelligence-Servern in der Implementierung finden Sie im Abschnitt zur Kommunikation zwischen BI-Plattform-Komponenten über eine Firewall in diesem Handbuch.
• HTTP über SSL, das zwischen dem WACS und Clients (z.B. Browsern) verwendet wird, die mit dem
WACS kommunizieren
Anmerkung:
Wenn Sie einen WACS in einer Implementierung mit einem Proxy oder Reverse Proxy implementieren und SSL zum Sichern der Netzwerkkommunikation in der Implementierung verwenden möchten, erstellen Sie zwei WACS. Weitere Informationen finden Sie unter "Verwenden eines WACS mit einem
Reverse Proxy" in diesem Handbuch.
Führen Sie zur Konfiguration von HTTPS/SSL auf einem WACS folgende Schritte aus:
• Erstellen oder Abrufen eines PKCS12-Zertifikatspeichers oder JKS-Keystores, der Ihre Zertifikate und privaten Schlüssel enthält. Sie können Microsoft Internet-Informationsdienste (IIS) und die
Microsoft Management Console (MMC) zum Generieren einer PKCS12-Datei oder "openssl" bzw.
das Java-Befehlszeilentool "keytool" zum Generieren einer Keystore-Datei verwenden.
• Wenn nur bestimmte Clients eine Verbindung zu einem WACS herstellen sollen, muss eine Datei mit einer Zertifikatvertrauensliste erstellt werden.
481 2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
• Wenn Sie über einen Zertifikatspeicher und, falls erforderlich, über eine Datei mit einer
Zertifikatvertrauensliste verfügen, kopieren Sie die Dateien auf den WACS-Rechner.
• Konfigurieren Sie HTTPS auf dem WACS.
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Verwenden eines WACS mit einem Reverse Proxy
11.1.4.1 So generieren Sie einen PKCS12-Zertifikatdateispeicher
Es gibt verschiedene Möglichkeiten und unterschiedliche Tools, um PKCS12-Zertifikatdateispeicher oder Java-Keystores zu generieren. Welche Methode Sie verwenden, hängt von den Tools ab, auf die
Sie Zugriff haben und mit denen Sie vertraut sind.
In diesem Beispiel wird veranschaulicht, wie Sie mithilfe der Internet-Informationsdienste (IIS) von
Microsoft und der Microsoft Management Console (MMC) eine PKCS12-Datei generieren.
1.
Melden Sie sich als Administrator bei dem Rechner an, auf dem der WACS gehostet wird.
2.
Fordern Sie in IIS ein Zertifikat von der Zertifizierungsstelle an. Weitere Informationen finden Sie in der IIS-Hilfe.
3.
Starten Sie die MMC, indem Sie auf Start > Ausführen klicken, mmc.exe eingeben und auf OK klicken.
4.
Fügen Sie der MMC das Snap-In "Zertifikate" hinzu: a.
Klicken Sie im Menü Datei auf Snap-In hinzufügen/entfernen.
b.
Klicken Sie auf Hinzufügen.
c.
Wählen Sie im Dialogfeld "Eigenständiges Snap-In hinzufügen" die Option Zertifikate aus, und klicken Sie auf Hinzufügen.
d.
Wählen Sie Computerkonto, und klicken Sie auf Weiter.
e.
Wählen Sie Lokaler Computer, und klicken Sie auf Fertig stellen.
f.
Klicken Sie auf Schließen und dann auf OK.
Das Snap-In "Zertifikate" wird der MMC hinzugefügt.
5.
Erweitern Sie in der MMC die Option Zertifikate, und wählen Sie das gewünschte Zertifikat aus.
6.
Wählen Sie im Menü Aktion die Option Alle Aufgaben > Exportieren.
Der "Zertifikatexport-Assistent" wird gestartet.
7.
Klicken Sie auf Weiter.
8.
Aktivieren Sie Ja, privaten Schlüssel exportieren, und klicken Sie auf Weiter.
9.
Aktivieren Sie Privater Informationsaustausch – PKCS #12 (.PFX), und klicken Sie auf Weiter.
482 2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
10.
Geben Sie das Kennwort ein, das Sie beim Erstellen des Zertifikats verwendet haben, und klicken
Sie auf Weiter. Geben Sie dieses Kennwort im Feld Zugangskennwort für den privaten Schlüssel ein, wenn Sie HTTPS für den WACS konfigurieren.
Ein PKCS12-Zertifikatdateispeicher wird erstellt.
483
11.1.4.2 So generieren Sie eine Zertifikatvertrauensliste
1.
Melden Sie sich als Administrator bei dem Rechner an, auf dem der WACS gehostet wird.
2.
Starten Sie die Microsoft Management Console (MMC).
3.
Fügen Sie das Snap-In für Internet-Informationsdienste hinzu: a.
Wählen Sie im Menü Datei die Option Snap-In hinzufügen/entfernen, und klicken Sie auf
Hinzufügen.
b.
Aktivieren Sie im Dialogfeld "Eigenständiges Snap-In hinzufügen" die Option
Internet-Informationsdienstemanager (IIS), und klicken Sie auf Hinzufügen.
c.
Klicken Sie auf Schließen und dann auf OK.
Das IIS-Snap-In wird der MMC hinzugefügt.
4.
Suchen Sie im linken Bereich der MMC die Website, für die Sie die Zertifikatvertrauensliste erstellen möchten.
5.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Website, und wählen Sie Eigenschaften.
6.
Klicken Sie auf die Registerkarte Verzeichnissicherheit und unter "Sichere Kommunikation" auf
Bearbeiten.
7.
Klicken Sie auf Zertifikatvertrauensliste aktivieren und dann auf Neu.
Der "Assistent für Zertifikatvertrauenslisten" wird gestartet.
8.
Klicken Sie auf Weiter.
9.
Klicken Sie auf Aus Speicher hinzufügen oder Aus Datei hinzufügen, wählen Sie das der
Zertifikatvertrauensliste hinzuzufügende Zertifikat aus, klicken Sie auf OK und dann auf Weiter.
10.
Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung für die Zertifikatvertrauensliste ein, und klicken Sie auf Weiter.
11.
Klicken Sie auf Fertig stellen und dann auf OK.
Die Zertifikatvertrauensliste wird im Feld Aktuelle Zertifikatvertrauensliste angezeigt.
12.
Wählen Sie die Zertifikatvertrauensliste aus, und klicken Sie auf "Bearbeiten".
Der "Assistent für Zertifikatvertrauenslisten" wird gestartet.
13.
Klicken Sie auf Weiter.
14.
Wählen Sie in der Liste Aktuelle Zertifikate der Zertifikatvertrauensliste die Vertrauensliste aus, und klicken Sie auf Zertifikate anzeigen.
15.
Klicken Sie auf die Registerkarte Details und auf In Datei kopieren.
Der "Zertifikatexport-Assistent" wird gestartet.
16.
Klicken Sie auf Weiter.
2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
484
17.
Aktivieren Sie Ja, privaten Schlüssel exportieren, und klicken Sie auf Weiter.
18.
Aktivieren Sie Privater Informationsaustausch – PKCS #12 (.PFX), und klicken Sie auf Weiter.
19.
Geben Sie das Kennwort ein, das Sie beim Erstellen des Zertifikats verwendet haben, und klicken
Sie auf Weiter. Dieses Kennwort muss im Feld Zugangskennwort für privaten Schlüssel (Zertifikat
Vertrauensliste) angegeben werden, wenn Sie HTTPS für den WACS konfigurieren.
11.1.4.3 Konfigurieren von HTTPS/SSL
Bevor Sie HTTPS/SSL auf dem WACS konfigurieren, sollten Sie sicherstellen, dass Sie bereits eine
PKCS12-Datei oder einen JKS-Keystore erstellt und die Datei auf den Rechner kopiert oder verschoben haben, auf dem der WACS gehostet wird.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf den WACS, für den Sie HTTPS aktivieren möchten.
Der Bildschirm "Eigenschaften" wird angezeigt.
3.
Aktivieren Sie im Abschnitt "HTTPS-Konfiguration" das Kontrollkästchen HTTPS aktivieren.
4.
Geben Sie im Feld An Hostnamen oder IP-Adresse binden die IP-Adresse an, für die die Zertifikate ausgegeben wurden und an die der WACS gebunden wird.
HTTPS-Dienste werden über die angegebene IP-Adresse bereitgestellt.
5.
Geben Sie im Feld HTTPS-Port eine Portnummer für den WACS an, um den HTTPS-Dienst bereitzustellen. Dieser Port darf nicht anderweitig belegt sein. Wenn Sie beabsichtigen, Benutzern von außerhalb der Firewall eine Verbindung zum WACS zu ermöglichen, muss dieser Port in der
Firewall geöffnet sein.
6.
Wenn Sie SSL mit einem Reverseproxy konfigurieren, geben Sie Hostnamen und Port des
Proxyservers in die Felder Proxy-Hostname und Proxy-Port ein.
7.
Wählen Sie in der Liste Protokoll ein Protokoll aus. Folgende Optionen stehen zur Verfügung:
•
SSL
SSL ist das Secure Sockets Layer-Protokoll, das zum Verschlüsseln des Netzwerkdatenverkehrs verwendet wird.
•
TLS
TLS ist das Transport Layer Security-Protokoll, das einer neueren und verbesserten
Protokollversion entspricht. Die Unterschiede zwischen SSL und TLS sind geringfügig, umfassen jedoch effektivere Verschlüsselungsalgorithmen in TLS.
8.
Geben Sie im Feld Zertifikatspeichertyp den Dateityp für das Zertifikat ein. Folgende Optionen stehen zur Verfügung:
•
PKCS12
Wählen Sie "PKCS12", wenn Sie vertrauter im Umgang mit Microsoft-Tools sind.
•
JKS
2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
Wählen Sie "JKS", wenn Sie vertrauter im Umgang mit Java-Tools sind.
9.
Geben Sie im Feld Speicherort der Zertifikatspeicherdatei den Pfad ein, unter dem Sie den
Zertifikatdateispeicher oder die Java-Keystore-Datei kopiert oder verschoben haben.
10.
Geben Sie im Feld Zugangskennwort für den privaten Schlüssel das Kennwort ein.
PKCS12-Zertifikatspeicher und JKS-Keystores verfügen über kennwortgeschützte private Schlüssel, die den unbefugten Zugriff verhindern. Geben Sie das Kennwort für den Zugriff auf private Schlüssel ein, damit der WACS auf die privaten Schlüssel zugreifen kann.
11.
Es wird empfohlen, einen Zertifikatdateispeicher oder Keystore zu verwenden, der ein einzelnes
Zertifikat enthält oder in dem das gewünschte Zertifikat an erster Stelle aufgelistet ist. Wenn Sie einen Zertifikatdateispeicher oder Keystore verwenden, der mehr als ein Zertifikat enthält, und dieses
Zertifikat nicht das erste Zertifikat im Dateispeicher ist, geben Sie im Feld Zertifikat-Alias jedoch den Alias für das Zertifikat an.
12.
Wenn der WACS nur HTTPS-Anforderungen von bestimmten Clients akzeptieren soll, aktivieren
Sie die Clientauthentifizierung.
Bei der Clientauthentifizierung werden keine Benutzer authentifiziert. Sie stellt sicher, dass der
WACS nur HTTPS-Anforderungen an bestimmte Clients verarbeitet.
a.
Aktivieren Sie Clientauthentifizierung aktivieren.
b.
Geben Sie unter Speicherort der Datei mit der Zertifikatvertrauensliste den Speicherort der
PKCS12-Datei bzw. des JKS-Keystores ein, in dem die Datei mit der Vertrauensliste enthalten ist.
Anmerkung:
Der Typ der Zertifikatvertrauensliste muss dem Typ des Zertifikatspeichers entsprechen.
c.
Geben Sie im Feld Zertifikatvertrauensliste – Zugangskennwort für den privaten Schlüssel das Kennwort ein, über das der Zugriff auf die privaten Schlüssel in der Datei mit der
Zertifikatvertrauensliste kontrolliert wird.
Anmerkung:
Wenn Sie die Clientauthentifizierung aktivieren und kein Browser oder Webdienstkonsument authentifiziert ist, wird die HTTPS-Verbindung zurückgewiesen.
13.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
14.
Wechseln Sie zum Bildschirm "Metriken", und stellen Sie sicher, dass der HTTPS-Connector in der
Liste Aktive WACS-Connectors angezeigt wird. Wenn HTTPS nicht angezeigt wird, überprüfen Sie, ob der HTTPS-Connector ordnungsgemäß konfiguriert ist.
11.1.5 Unterstützte Authentifizierungsmethoden
WACS unterstützt die folgenden Authentifizierungsmethoden:
• Enterprise
• LDAP
• AD Kerberos
485 2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
WACS bietet keine Unterstützung für folgende Authentifizierungsmethoden:
• NT
• AD NTLM
• LDAP mit Einzelanmeldung
11.1.6 Konfigurieren von AD Kerberos für WACS
Um die AD Kerberos-Authentifizierung für WACS zu konfigurieren, muss der Rechner zuerst für die
AD-Unterstützung konfiguriert werden. Führen Sie die folgenden Schritte aus:
• Aktivieren des Sicherheits-Plugins für Windows AD
• Zuordnen von Benutzern und Gruppen
• Einrichten eines Dienstkontos
• Einrichten der eingeschränkten Delegierung
• Aktivieren der Kerberos-Authentifizierung im Windows AD-Plugin für WACS
• Erstellen von Konfigurationsdateien
Nachdem Sie den Rechner, auf dem der WACS gehostet wird, für die Verwendung der AD
Kerberos-Authentifizierung eingerichtet haben, führen Sie zusätzliche Konfigurationsschritte über die
Central Management Console (CMC) aus.
Verwandte Themen
•
Sicherheits-Plugin für Windows AD
•
So ordnen Sie AD-Anwender und -Gruppen zu
•
Einrichten eines Dienstkontos für die AD-Authentifizierung mit Kerberos
•
Konfigurieren der eingeschränkten Delegierung für Vintela-SSO
•
Einrichten eines Dienstkontos für die AD-Authentifizierung mit Kerberos
•
Aktivieren der Kerberos-Authentifizierung im Windows AD-Plugin für WACS
•
Erstellen von Konfigurationsdateien
•
Konfigurieren von WACS für AD Kerberos
•
Konfigurieren der AD Kerberos-Einzelanmeldung
486
11.1.6.1 Aktivieren der Kerberos-Authentifizierung im Windows AD-Plugin für
WACS
Damit Kerberos unterstützt wird, muss das Windows AD-Sicherheits-Plugin in der CMC für die
Verwendung der Kerberos-Authentifizierung konfiguriert werden. Dies umfasst die folgenden Schritte:
• Sicherstellen, dass die Windows AD-Authentifizierung aktiviert ist.
2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
• Einrichten des AD-Administratorkontos.
Anmerkung:
Für dieses Konto sind außer Lesezugriff auf Active Directory keine weiteren Rechte erforderlich.
•
• Eingeben des Dienstprinzipalnamens (Service Principal Name, SPN) für das Dienstkonto.
11.1.6.1.1 Voraussetzungen
Bevor Sie das Windows AD-Sicherheits-Plugin für Kerberos konfigurieren, müssen folgende Aufgaben ausgeführt werden:
• Richten Sie ein Dienstkonto ein.
• Gewähren Sie dem Dienstkonto Rechte.
• Konfigurieren Sie die Server für Windows AD mit Kerberos
• Ordnen Sie AD-Benutzer und -Gruppen zu und konfigurieren Sie das Windows-AD-Sicherheits-Plugin
Verwandte Themen
•
Einrichten eines Dienstkontos für die AD-Authentifizierung mit Kerberos
•
Ausführen des SIA unter dem Dienstkonto der BI-Plattform
•
So ordnen Sie AD-Anwender und -Gruppen zu
11.1.6.1.2 Konfigurieren des Windows AD-Sicherheits-Plugins für Kerberos
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich Authentifizierung der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf Windows AD.
3.
Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen Windows Active Directory-Authentifizierung ist
aktiviert aktiviert ist.
4.
Wählen Sie unter Authentifizierungsoptionen die Option Kerberos-Authentifizierung verwenden.
5.
Geben Sie im Feld Dienstprinzipalname das Konto und die Domäne des Dienstkontos oder die
SPN-Zuordnung zum Dienstkonto ein.
Verwenden Sie das folgende Format, wobei svcacct dem Namen des zuvor erstellten Dienstkontos oder SPNs und DNS.COM dem vollständig qualifizierten Domänennamen in Großbuchstaben entspricht. Beispiel: Das Dienstkonto würde "[email protected]" und der SPN
"BOBJCentralMS/Name@DOMÄNE.COM" lauten.
Anmerkung:
• Wenn Sie beabsichtigen, auch anderen Benutzern als denen aus der Standarddomäne die
Anmeldung zu ermöglichen, muss der in einem vorherigen Schritt zugeordnete SPN angegeben werden.
• Beim Dienstkonto wird Groß- und Kleinschreibung berücksichtigt. Die Groß- bzw. Kleinschreibung des hier angegebenen Kontos muss mit der Einrichtung in der Active Directory-Domäne
übereinstimmen.
487 2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
• Das Konto muss mit dem Konto identisch sein, über das Sie die SAP BusinessObjects Business
Intelligence-Server ausführen, oder mit dem SPN, der diesem Konto zugeordnet ist.
Verwandte Themen
•
Konfigurieren der AD Kerberos-Einzelanmeldung
488
11.1.6.2 Erstellen von Konfigurationsdateien
Die allgemeine Vorgehensweise zum Konfigurieren von Kerberos auf einem Anwendungsserver umfasst folgende Schritte:
• Erstellen der Kerberos-Konfigurationsdatei
• Erstellen der Konfigurationsdatei für die JAAS-Anmeldung
Anmerkung:
• Die standardmäßige Active Directory-Domäne muss im DNS-Format in Großbuchstaben vorliegen.
• Es ist nicht erforderlich, MIT Kerberos für Windows herunterzuladen und zu installieren. Darüber hinaus wird auch kein Keytab mehr für das Dienstkonto benötigt.
11.1.6.2.1 Erstellen von Kerberos-Konfigurationsdateien
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Kerberos-Konfigurationsdatei zu erstellen.
1.
Erstellen Sie die Datei krb5.ini, falls diese noch nicht vorhanden ist, und speichern Sie sie für
Windows unter "C:\WINNT".
Anmerkung:
Sie können diese Datei an einem anderen Speicherort speichern. Wenn dies der Fall ist, geben Sie den Speicherort in der CMC auf der Seite "Eigenschaften" für den WACS-Server im Feld Speicherort
der Datei Krb5.ini an.
2.
Fügen Sie der Kerberos-Konfigurationsdatei die folgenden erforderlichen Informationen hinzu.
[libdefaults] default_realm = DOMAIN.COM
dns_lookup_kdc = true dns_lookup_realm = true default_tkt_enctypes = rc4-hmac default_tgs_enctypes = rc4-hmac
[domain_realm]
.domain.com = DOMAIN.COM
domain.com = DOMAIN.COM
.domain2.com = DOMAIN2.COM
domain2.com = DOMAIN2.COM
[realms]
DOMAIN.COM = { default_domain = DOMAIN.COM
kdc = HOSTNAME.DOMAIN.COM
}
DOMAIN2.COM = { default_domain = DOMAIN2.COM
kdc = HOSTNAME.DOMAIN2.COM
2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
489
}
[capaths]
DOMAIN2.COM = {
DOMAIN.COM =
}
Anmerkung:
•
DNS.COM
ist der DNS-Name der Domäne, der in Großbuchstaben im FQDN-Format eingegeben werden muss.
• kdc ist der Hostname des Domänencontrollers.
• Sie können dem Abschnitt [realms] mehrere Domäneneinträge hinzufügen, wenn sich Ihre
Benutzer von mehreren Domänen aus anmelden. Ein Beispiel dieser Datei mit mehreren
Domäneneinträgen finden Sie unter
Beispiel für Krb5.ini-Dateien .
• In einer Konfiguration mit mehreren Domänen kann der Wert default_realm unter [lib defaults] einer beliebigen Domäne entsprechen. Am besten verwenden Sie die Domäne mit der größten Anzahl von Benutzern, die sich mit ihrem AD-Konto authentifizieren.
11.1.6.2.2 Erstellen von Konfigurationsdateien für die JAAS-Anmeldung
1.
Erstellen Sie eine Datei mit dem Namen bscLogin.conf, falls noch nicht vorhanden, und speichern
Sie sie am Standardspeicherort: C:\WINNT.
Anmerkung:
Sie können diese Datei an einem anderen Speicherort speichern. Wenn dies der Fall ist, geben Sie den Speicherort in der CMC auf der Seite Eigenschaften für den WACS-Server im Feld "Speicherort der Datei bscLogin.conf" an.
2.
Fügen Sie der JAAS-Konfigurationsdatei bscLogin.conf folgenden Code hinzu: com.businessobjects.security.jgss.initiate { com.sun.security.auth.module.Krb5LoginModule required;
};
3.
Speichern und schließen Sie die Datei.
11.1.6.2.3 Beispiel für Krb5.ini-Dateien
Beispiel einer Krb5.ini-Datei für mehrere Domänen
Nachfolgend ist eine Beispieldatei mit mehreren Domänen aufgeführt:
[domain_realm]
.domain03.com = DOMAIN03.COM
domain03.com = DOMAIN03.com
.child1.domain03.com = CHILD1.DOMAIN03.COM
child1.domain03.com = CHILD1.DOMAIN03.com
.child2.domain03.com = CHILD2.DOMAIN03.COM
child2.domain03.com = CHILD2.DOMAIN03.com
.domain04.com = DOMAIN04.COM
domain04.com = DOMAIN04.com
[libdefaults] default_realm = DOMAIN03.COM
dns_lookup_kdc = true dns_lookup_realm = true
[realms]
DOMAIN03.COM = { admin_server = testvmw2k07 kdc = testvmw2k07 default_domain = domain03.com
}
CHILD1.DOMAIN03.COM = {
2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS) admin_server = testvmw2k08 kdc = testvmw2k08 default_domain = child1.domain03.com
}
CHILD2.DOMAIN03.COM = { admin_server = testvmw2k09 kdc = testvmw2k09 default_domain = child2.domain03.com
}
DOMAIN04.COM = { admin_server = testvmw2k011 kdc = testvmw2k011 default_domain = domain04.com
}
Beispiel einer Krb5.ini-Datei für eine einzelne Domäne
Nachfolgend ist ein Beispiel einer krb5.ini-Datei mit einer einzelnen Domäne aufgeführt.
[libdefaults] default_realm = ABCD.MFROOT.ORG
dns_lookup_kdc = true dns_lookup_realm = true
[realms]
ABCD.MFROOT.ORG = { kdc = ABCDIR20.ABCD.MFROOT.ORG
kdc = ABCDIR21.ABCD.MFROOT.ORG
kdc = ABCDIR22.ABCD.MFROOT.ORG
kdc = ABCDIR23.ABCD.MFROOT.ORG
} default_domain = ABCD.MFROOT.ORG
11.1.6.3 Konfigurieren von WACS für AD Kerberos
Nachdem Sie den Rechner, auf dem der WACS gehostet wird, für die AD Kerberos-Authentifizierung konfiguriert haben, konfigurieren Sie den WACS selbst über die Central Management Console (CMC).
11.1.6.3.1 Konfigurieren von WACS für AD Kerberos
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf den WACS, für den Sie AD konfigurieren möchten.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird angezeigt.
3.
Geben Sie im Feld Speicherort der Datei Krb5.ini den Pfad zur Konfigurationsdatei krb5.ini
an.
4.
Geben Sie im Feld Speicherort der Datei bscLogin.conf den Pfad zur Konfigurationsdatei bscLogin.conf
an.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
6.
Starten Sie den WACS neu.
11.1.6.4 Fehlerbehebung bei Kerberos
490 2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
491
Die folgenden Schritte können hilfreich sein, falls bei der Konfiguration von Kerberos Probleme auftreten:
• Protokollierung aktivieren
• Testen der Kerberos-Konfiguration
11.1.6.4.1 Aktivieren der Kerberos-Protokollierung
1.
Starten Sie Central Configuration Manager (CCM), und klicken Sie auf Server verwalten.
2.
Geben Sie die Anmeldedaten an.
3.
Stoppen Sie den WACS im Bildschirm "Server verwalten".
4.
Klicken Sie auf Webschichtkonfiguration.
Anmerkung:
Das Symbol Webschichtkonfiguration ist nur aktiviert, wenn Sie einen gestoppten WACS auswählen.
Der Bildschirm "Webschichtkonfiguration" wird angezeigt.
5.
Kopieren Sie unter Befehlszeilenparameter den folgenden Text an das Ende der Parameter:
“-Dcrystal.enterprise.trace.configuration=verbose
-Djcsi.Kerberos.debug=true”
6.
Klicken Sie auf OK.
7.
Starten Sie den WACS im Bildschirm "Server verwalten".
11.1.6.4.2 So testen Sie die Kerberos-Konfiguration
• Führen Sie zum Testen der Kerberos-Konfiguration den folgenden Befehl aus, wobei servact für das Dienstkonto und die Domäne steht, unter der der CMS ausgeführt wird, und password für das
Kennwort, das dem Dienstkonto zugeordnet ist.
<Install Directory>\Business Objects\javasdk\bin\kinit.exe [email protected] Password
Beispiel:
C:\Program Files\Business Objects\javasdk\bin\kinit.exe [email protected] Password
Wenn weiterhin Probleme auftreten, stellen Sie sicher, dass die Groß- und Kleinschreibung der
Domäne und des Dienstprinzipalnamens genau mit den Einstellungen in Active Directory
übereinstimmen.
11.1.6.4.3 Zugeordneter AD-Benutzer kann sich nicht bei SAP BusinessObjects Business
Intelligence auf dem WACS anmelden
Die folgenden beiden Probleme können auftreten, obwohl die Benutzer SAP BusinessObjects Business
Intelligence zugeordnet wurden.
Anmeldefehler aufgrund unterschiedlicher AD UPN- und SAM-Namen
Die Active-Directory-ID eines Benutzers wurde SAP BusinessObjects Business Intelligence erfolgreich zugeordnet. Trotzdem ist der Benutzer nicht in der Lage, mit AD-Authentifizierung und Kerberos in folgendem Format eine Anmeldung bei der CMC auszuführen: DOMÄNE\ABC123
2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
Dieses Problem kann auftreten, wenn der Benutzer in Active Directory mit einem UPN und SAM-Namen eingerichtet wurde, die nicht identisch sind, entweder in Bezug auf die Groß-/Kleinschreibung oder aus einem anderen Grund. Im Folgenden zwei Beispiele, die ein Problem verursachen können:
• Der UPN lautet "[email protected]" und der SAM-Name "DOMAIN\ABC123".
• Der UPN lautet "jschmidt@firma" und der SAM-Name "DOMAIN\janschmidt"
Dieses Problem kann auf zwei Weisen behoben werden:
• Benutzer melden sich unter Verwendung des UPN-Namens und nicht mit dem SAM-Namen an.
• Stellen Sie sicher, dass der SAM-Kontoname und der UPN-Name identisch sind.
Fehler vor der Authentifizierung
Ein Benutzer, der sich zuvor anmelden konnte, kann sich nicht mehr anmelden. Der Benutzer erhält folgende Fehlermeldung: "Kontoinformationen nicht erkannt." In WACS-Protokollen finden Sie folgenden
Fehler: "Pre-authentication information was invalid (24)" (Vorbestätigungsinformationen waren ungültig).
Dieser Fehler kann darin begründet liegen, dass eine Änderung, die in AD am UPN vorgenommen wurde, nicht an die Kerberos-Benutzerdatenbank weitergeleitet wurde. Es ist also möglich, dass die
Kerberos-Benutzerdatenbank und die AD-Informationen nicht synchronisiert sind.
Um dieses Problem zu beheben, setzen Sie das Benutzerkennwort in AD zurück. Dadurch wird sichergestellt, dass die Änderungen ordnungsgemäß weitergeleitet werden.
11.1.7 Konfigurieren der AD Kerberos-Einzelanmeldung
Wenn Sie die AD-Kerberos-Einzelanmeldung für BI-Launchpad oder Web Services SDK und QaaWS konfigurieren, stellen Sie sicher, dass Sie sowohl den WACS als auch den Rechner, auf dem der WACS gehostet wird, für die AD-Kerberos-Authentifizierung konfiguriert haben.
Anmerkung:
Wenn Sie die Einzelanmeldung in einer Reverseproxy-Umgebung verwenden möchten, lesen Sie die
Abschnitt "Sicherheit" in diesem Handbuch.
Verwandte Themen
•
Konfigurieren von AD Kerberos für WACS
•
Konfiguration Ihres Rechners für AD Kerberos-Einzelanmeldung
•
Konfigurieren des WACS für die AD Kerberos-Einzelanmeldung
•
Überblick zum Thema Sicherheit
492 2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
11.1.7.1 Konfiguration Ihres Rechners für AD Kerberos-Einzelanmeldung
Vor der Konfiguration der AD Kerberos-Einzelanmeldung für Web Services SDK und QaaWS ist zunächst der Rechner zu konfigurieren, der den WACS hostet:
•
Konfigurieren der eingeschränkten Delegierung für Vintela-SSO
•
Einrichten des Dienstkontos für Vintela-SSO
•
•
Erhöhen des Grenzwerts für die Headergröße des WACS
In den folgenden Abschnitten wird beschrieben, wie Sie die einzelnen Schritte ausführen.
11.1.7.1.1 Einrichten mehrerer SPNs
Die Verwendung mehrerer SPNs wird nicht unterstützt.
11.1.7.1.2 Erhöhen des Grenzwerts für die Headergröße des WACS
Active Directory erstellt ein Kerberos-Token, das bei der Authentifizierung verwendet wird. Dieses
Token wird im HTTP-Header gespeichert. Der WACS verfügt über eine standardmäßige
HTTP-Headergröße, die für die meisten Benutzer ausreichend ist. Diese Headergröße ist konfigurierbar.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf den WACS, dessen HTTP-Headergröße Sie ändern möchten.
Der Bildschirm "Eigenschaften" wird angezeigt.
3.
Geben Sie im Bereich "HTTP-Konfiguration", "Konfiguration von "HTTP über Proxy"" oder
"HTTPS-Konfiguration" einen Wert in das Feld Maximale Größe des HTTP-Headers (Byte) ein.
4.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
5.
Starten Sie den Server neu.
493
11.1.7.2 Konfigurieren des WACS für die AD Kerberos-Einzelanmeldung
Sie können den Web Application Container Server so konfigurieren, dass er die AD
Kerberos-Einzelanmeldung verwendet. Die AD Kerberos-Einzelanmeldung wird unterstützt. AD NTLM wird nicht unterstützt.
Bevor Sie den WACS konfigurieren, müssen Sie die AD Kerberos-Einzelanmeldung für den Rechner konfigurieren, der den WACS hostet.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf den WACS, den Sie konfigurieren möchten.
2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird angezeigt.
3.
Aktivieren Sie Kerberos Active Directory Einzelanmeldung aktivieren
4.
Geben Sie Werte für Eigenschaften von "Standard-AD-Domäne", "Dienstprinzipalname" und
"Keytab-Datei" ein, und klicken Sie auf Speichern und schließen.
5.
Starten Sie den WACS neu.
Die Active Directory-Einzelanmeldung ist nun einsatzbereit.
11.1.7.3 Konfigurieren von Kerberos und Einzelanmeldung bei der Datenbank
Die Einzelanmeldung bei Datenbanken wird für Implementierungen unterstützt, die alle folgenden
Voraussetzungen erfüllen:
• SAP BusinessObjects Business Intelligence wurde auf dem WACS implementiert.
• Der WACS wurde mit AD mit Kerberos konfiguriert.
• Bei der Datenbank, für die Einzelanmeldung erforderlich ist, handelt es sich um eine unterstützte
Version von SQL Server oder Oracle.
• Den Benutzergruppen, die Zugriff auf die Datenbank benötigen, müssen Berechtigungen innerhalb von SQL Server oder Oracle gewährt werden.
• Das Kontrollkästchen "Cachesicherheitskontext (für SSO bei Datenbank erforderlich)" auf der Seite
"AD-Authentifizierung" der CMC ist aktiviert.
Der letzte Schritt besteht darin, die Datei krb5.ini zu ändern, damit die Datenbank-Einzelanmeldung unterstützt wird.
Anmerkung:
Diese Anweisungen erläutern die Konfiguration der Datenbank-Einzelanmeldung. Wenn Sie die
End-to-End-Einzelanmeldung bei Datenbanken konfigurieren möchten, müssen auch die erforderlichen
Konfigurationsschritte für die Vintela-Einzelanmeldung vorgenommen werden. Ausführliche Informationen finden Sie unter
Konfigurieren der AD Kerberos-Einzelanmeldung
.
11.1.7.3.1 Aktivieren der Einzelanmeldung bei der Datenbank
1.
Öffnen Sie die Datei krb5.ini, die für Ihre Implementierung von SAP BusinessObjects Business
Intelligence verwendet wird.
Der Standardspeicherort für diese Datei ist das Verzeichnis WINNT auf Ihrem Webanwendungsserver.
2.
Wechseln Sie zum Abschnitt [libdefaults] der Datei.
3.
Geben Sie die folgende Zeichenfolge vor dem Abschnitt [realms] der Datei ein: forwardable = true
4.
Speichern und schließen Sie die Datei.
5.
Starten Sie den WACS neu.
494 2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
11.1.8 Konfigurieren von RESTful-Webdiensten
Das RESTful-Webdienste-SDK für die BI-Plattform ermöglicht Ihnen den Zugriff auf die BI-Plattform anhand des HTTP-Protokolls. Damit können Benutzer zum BI-Plattform-Repository navigieren und
Objekte anhand einer beliebigen Programmiersprache, die HTTP-Anforderungen unterstützt, zeitgesteuert verarbeiten. RESTful-Webdienste werden als Teil von WACS installiert.
In diesem Abschnitt wird erläutert, wie RESTful-Webdienste verwaltet werden. Weitere Informationen zu RESTful-Webdiensten finden Sie im Business Intelligence Platform RESTful Web Service Developer
Guide.
11.1.8.1 Konfigurieren der Basis-URL für RESTful-Webdienste
Wenn die BI-Plattform-Implementierung einen Proxy-Server verwendet oder mehrere Instanzen des
Web Application Container Server (WACS) enthält, müssen Sie die Basis-URL möglicherweise für die
Verwendung mit RESTful-Webdiensten konfigurieren. Bevor Sie die Basis-URL konfigurieren, benötigen
Sie den Servernamen und die Portnummer, der bzw. die RESTful-Webdienst-Anforderungen überwacht.
Die Basis-URL wird als Teil jeder RESTful-Webdienst-Anforderung verwendet. Entwickler ermitteln die
Basis-URL programmatisch und verwenden sie, um RESTful-Webdienst-Anforderungen an den korrekten
Server und Port zu lenken. Die Basis-URL wird außerdem in RESTful-Webdienst-Antworten verwendet, um Hyperlinks zu anderen RESTful-Ressourcen zu definieren.
Anmerkung:
In Standardinstallationen der BI-Plattform ist die Basis-URL als http://<Servername>:6405/biprws definiert. Ersetzen Sie <Servername> durch den Namen des Servers, der RESTful-Webdienste hostet.
1.
Melden Sie sich an der Central Management Console (CMC) als Administrator an.
2.
Wählen Sie in der CMC die Option Anwendungen.
Es wird eine Liste mit Anwendungen angezeigt.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf RESTful-Webdienst > Eigenschaften.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird angezeigt.
4.
Geben Sie im Textfeld Zugriffs-URL den Namen der Basis-URL für RESTful-Webdienste ein.
Geben Sie beispielsweise http://<Servername>:<Portnummer>/biprws ein. Ersetzen Sie
<Servername> und <Portnummer> mit dem Namen des Servers und dem Port, der
RESTful-Webdienst-Anforderungen überwacht.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
495 2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
496
11.1.8.2 Aktivieren des Fehlermeldungsstapels
Als Administrator können Sie die von RESTful-Webdiensten zurückgegebenen Fehlermeldungen so konfigurieren, dass der Fehlerstapel enthalten ist. Der Fehlerstapel umfasst spezielle
Debugging-Informationen, die verwendet werden können, um zu ermitteln, an welchen Stellen Fehler aufgetreten sind.
Anmerkung:
In Produktionsszenarios sollte der Fehlerstapel eventuell nicht aktiviert werden, da er Informationen
über die BI-Plattform zur Verfügung stellen könnte, die Endbenutzern gegenüber nicht offengelegt werden sollten. Es wird empfohlen, den Fehlerstapel in Produktionsszenarios für das Debugging zu aktivieren und anschließend wieder zu deaktivieren.
1.
Melden Sie sich an der Central Management Console als Administrator an.
2.
Klicken Sie auf Server und anschließend auf Serverliste.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Web Application Container Server (WACS), beispielsweise auf MySIA.WebApplicationContainerServer, und dann auf Eigenschaften.
Die Registerkarte Eigenschaften für den WACS-Server wird angezeigt.
4.
Wählen Sie im Bereich RESTful-Webdienst die Option Fehlerstapel anzeigen.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
Die Fehlerstapelinformationen sind in den Fehlermeldungen des RESTful-Webdiensts eingebunden.
11.1.8.3 Festlegen der je Seite angezeigten Standardanzahl an Einträgen
Wenn eine Antwort eines RESTful-Webdiensts einen Feed mit einer großen Anzahl an Einträgen enthält, kann die Antwort in Seiten unterteilt werden. Sie können die Standardanzahl an Einträgen, die auf jeder
Seite angezeigt werden, konfigurieren. Wenn Entwickler RESTful-Webdienst-Anforderungen stellen, können sie angeben, wie viele Einträge auf jeder Seite angezeigt werden sollen. Wenn sie diesen Wert jedoch nicht angeben, wird die Standardseitengröße verwendet.
1.
Melden Sie sich an der Central Management Console als Administrator an.
2.
Klicken Sie auf Server und anschließend auf Serverliste.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Web Application Container Server (WACS), beispielsweise auf MySIA.WebApplicationContainerServer, und dann auf Eigenschaften.
Die Registerkarte Eigenschaften für den WACS-Server wird angezeigt.
4.
Geben Sie im Bereich RESTful-Webdienst die Standardseitengröße im Textbereich
Standard-Objektanzahl pro Seite ein.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
497
11.1.8.4 Festlegen des Zeitüberschreitungswerts eines Anmeldetokens
Anmeldetoken verfallen, wenn sie nicht innerhalb einer bestimmten Zeit verwendet wurden. Sie können die Dauer festlegen, für die ein nicht verwendetes Anmeldetoken gültig bleibt.
Anmerkung:
Standardmäßig beträgt der Zeitüberschreitungswert des Anmeldetokens eine Stunde.
1.
Melden Sie sich an der Central Management Console als Administrator an.
2.
Klicken Sie auf Server und anschließend auf Serverliste.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Web Application Container Server (WACS), beispielsweise auf MySIA.WebApplicationContainerServer, und dann auf Eigenschaften.
Die Registerkarte Eigenschaften für den WACS-Server wird angezeigt.
4.
Geben Sie im Bereich RESTful-Webdienst im Textbereich Zeitüberschreitung für
Enterprise-Sitzungstoken (Minuten) die Anzahl an Minuten ein, für die ein Anmeldetoken gültig sein soll.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
11.1.8.5 Konfigurieren von Sitzungspool-Einstellungen
Durch Verwendung eines Sitzungspools können Sie die Serverperformance verbessern. Der Sitzungspool speichert aktive RESTful-Webdienst-Sitzungen zwischen, so dass sie erneut verwendet werden können, wenn ein Benutzer eine weitere Anforderung sendet, die dasselbe Anmeldetoken im
HTTP-Request-Header nutzt. Die Sitzungspoolgröße definiert die Anzahl der gleichzeitig zu speichernden zwischengespeicherten Sitzungen, und der Sitzungs-Zeitüberschreitungswert steuert die Dauer, für die eine Sitzung zwischengespeichert wird.
Sie können die Sitzungspoolgröße und den Sitzungs-Zeitüberschreitungswert festlegen:
1.
Melden Sie sich an der Central Management Console (CMC) als Administrator an.
2.
Klicken Sie auf Server und anschließend auf Serverliste.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Web Application Container Server (WACS), beispielsweise auf MySIA.WebApplicationContainerServer, und dann auf Eigenschaften.
Die Registerkarte Eigenschaften für den WACS-Server wird angezeigt.
4.
Geben Sie im Textfeld Sitzungspoolgröße des Bereichs RESTful-Webdienst die maximale Anzahl an Sitzungen ein, die zwischengespeichert werden sollen.
5.
Geben Sie den Sitzungspool-Zeitüberschreitungswert in das Textfeld
Sitzungspool-Zeitüberschreitung (Minuten) des Bereichs RESTful-Webdienst ein.
6.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
7.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den WACS, beispielsweise auf MySIA.WebApplica
tionContainerServer
, und dann auf Server neu starten.
498
11.1.8.6 Aktivieren der HTTP-Standardauthentifizierung
Die HTTP-Standardauthentifizierung ermöglicht es den Benutzern, RESTful-Webdienst-Anforderungen zu erstellen, ohne ein Anmeldetoken bereitzustellen zu müssen. Wenn die
HTTP-Standardauthentifizierung aktiviert ist, werden die Benutzer aufgefordert, ihren Benutzernamen und ihr Kennwort anzugeben, wenn sie zum ersten Mal eine RESTful-Webdienst-Anforderung stellen.
Anmerkung:
Benutzernamen und Kennwörter werden mit der HTTP-Standardauthentifizierung nicht sicher übertragen, es sei denn, sie wird in Verbindung mit HTTPS verwendet.
Wenn Sie die HTTP-Standardauthentifizierung aktivieren, legen Sie den Standardtyp der
HTTP-Standardauthentifizierung auf SAP, Enterprise, LDAP oder WinAD fest. Der
HTTP-Standardauthentifizierungstyp kann von den Benutzern bei der Anmeldung überschrieben werden.
Für die Anmeldung an der BI-Plattform mit der HTTP-Standardauthentifizierung ist eine Lizenz erforderlich. Wenn die Sitzungspool-Zwischenspeicherung eingesetzt wird, verwendet die Anforderung die zur zwischengespeicherten Sitzung zugehörige Lizenz. Wenn die Sitzungspool-Zwischenspeicherung nicht verwendet wird, wird eine Lizenz benutzt, während die Anforderung verarbeitet wird, und wird freigegeben, nachdem die Anforderung beendet wurde.
1.
Melden Sie sich an der Central Management Console (CMC) als Administrator an.
2.
Klicken Sie auf Server > Serverliste.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Web Application Container Server (WACS), beispielsweise auf MySIA.WebApplicationContainerServer, und dann auf Eigenschaften.
Die Registerkarte Eigenschaften für den WACS-Server wird angezeigt.
4.
Wählen Sie im Bereich "RESTful-Webdienst" die Option HTTP-Standardauthentifizierung
aktivieren.
5.
(Optional) Wählen Sie in der Liste Standardmäßiges Authentifizierungsschema für HTTP Basic den Standardtyp der HTTP-Standardauthentifizierung aus.
6.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
Wenn sich die Endbenutzer unter Verwendung der HTTP-Standardauthentifizierung anmelden, können sie den Typ der zu verwendenden Authentifizierung angeben. In einem Webbrowser gibt der Benutzer
<Authtyp>\<Benutzername> in die Benutzernamen-Eingabeaufforderung und <Kennwort> in die
Kennwort-Eingabeaufforderung ein.
Um die HTTP-Standardauthentifizierung programmatisch bei der Anmeldung zu verwenden, fügen die
Benutzer das Attribut Autorisierung zum HTTP-Request-Header hinzu und legen den Wert auf
Basic <Authtyp>\<Benutzername>:<Kennwort> fest.
Ersetzen Sie <Authtyp> mit dem Authentifizierungstyp, <Benutzername> mit dem Benutzernamen und <Kennwort> mit dem Kennwort. Wie in RFC 2617 definiert, müssen Authentifizierungstyp,
2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
Benutzername und Kennwort Base64-verschlüsselt sein. Benutzernamen, die das Zeichen : enthalten, dürfen mit der HTTP-Standardauthentifizierung nicht verwendet werden.
Verwandte Themen
•
Konfigurieren von Sitzungspool-Einstellungen
11.1.9 WACS und Ihre IT-Umgebung
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie den WACS in einer komplexen Umgebung konfigurieren.
11.1.9.1 Verwenden des WACS mit anderen Webservern
Wenn ein Web Application Container Server (WACS) installiert wird, fungiert er als Anwendungsserver und Webserver, ohne dass zusätzliche Konfigurationsschritte erforderlich sind. Sie können unterstützte
Webserver wie Internet-Informationsdienste (IIS) und Apache konfigurieren, um die URL-Weiterleitung an den WACS-Server auszuführen.
Anmerkung:
Die Weiterleitung von Anforderungen von IIS mithilfe eines ISAPI-Filters an den WACS wird nicht unterstützt.
Der WACS unterstützt kein Implementierungsszenario, in dem ein Webserver statischen Inhalt und ein
WACS dynamischen Inhalt hostet. Statische und dynamische Inhalte müssen immer auf dem WACS gespeichert sein.
11.1.9.2 Verwenden von WACS mit einem Lastausgleichsmodul
Um den WACS in einer Implementierung mit einem Hardwaremodul für den Lastausgleich zu verwenden, konfigurieren Sie das Lastausgleichsmodul für die Verwendung von IP-Routing oder aktiven Cookies.
Nachdem eine Benutzersitzung auf einem WACS eingerichtet wurde, können Sie auf diese Weise alle folgenden vom selben Benutzer abgesetzten Anforderungen an denselben WACS senden.
Der WACS wird nicht mit einem Hardwaremodul zum Lastausgleich unterstützt, das passive Cookies verwendet.
499 2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
Wenn Ihr Hardwaremodul für den Lastausgleich SSL-verschlüsselte HTTPS-Anforderungen an den
WACS weiterleitet, müssen HTTPS auf dem WACS konfiguriert und SSL-Zertifikate auf jedem WACS installiert werden.
Wenn der HTTPS-Datenverkehr durch das Hardwaremodul für den Lastausgleich entschlüsselt und entschlüsselte HTTP-Anforderungen an Ihren WACS weitergeleitet werden, ist keine zusätzliche
WACS-Konfiguration erforderlich.
Verwandte Themen
•
500
11.1.9.3 Verwenden eines WACS mit einem Reverse Proxy
Ein WACS kann in einer Implementierung mit Forward- oder Reverseproxyserver eingesetzt werden.
Der WACS selbst kann nicht als Proxyserver verwendet werden.
11.1.9.3.1 Konfigurieren des WACS für die Unterstützung von HTTP mit einem Reverseproxy
Um einen WACS in einer Implementierung mit einem Reverseproxy zu verwenden, konfigurieren Sie den WACS in der Weise, dass der HTTP-Port für die Kommunikation innerhalb einer Firewall (z.B. in einem sicheren Netzwerk) und der "HTTP über Proxy"-Port für die Kommunikation von außerhalb der
Firewall (z.B. dem Internet) verwendet wird.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf den WACS, den Sie konfigurieren möchten.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird angezeigt.
3.
Im Abschnitt "Konfiguration von "HTTP über Proxy"": a.
Aktivieren Sie "HTTP über Proxy" aktivieren.
b.
Geben Sie den HTTP-Port des WACS an, der für die Kommunikation über den Proxy verwendet wird.
c.
Geben Sie Proxy-Hostnamen und Proxy-Port des Proxyservers an.
4.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
11.1.9.3.2 Konfigurieren des WACS für die Unterstützung von HTTPS mit einem Reverseproxy
Einige Lastausgleichsmodule und Reverseproxyserver können so konfiguriert werden, dass der
HTTPS-Datenverkehr entschlüsselt und der entschlüsselte Verkehr an Ihre Anwendungsserver weitergeleitet wird. In diesem Fall können Sie WACS für die Verwendung von HTTP oder HTTP über
Proxy konfigurieren.
Wenn HTTPS-Datenverkehr von Ihrem Lastausgleichsmodul oder Reverseproxy weitergeleitet wird und Sie HTTPS mit einem Reverseproxy konfigurieren möchten, erstellen Sie zwei WACS. Konfigurieren
2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
Sie einen WACS für HTTPS für externen Datenverkehr über den Reverseproxy und den anderen WACS für die Kommunikation mit Clients im internen Netzwerk über HTTPS.
11.1.9.4 Verwenden von WACS mit Firewalls
Die Implementierung eines WACS in einer IT-Umgebung mit Firewalls wird unterstützt.
Der WACS wird standardmäßig an alle IP-Adressen auf dem Rechner gebunden, auf dem er installiert ist. Wenn Sie eine Firewall zwischen Clients und Ihrem WACS einsetzen möchten, muss erzwungen werden, dass der WACS für HTTP oder HTTP über Proxy an eine bestimmte IP-Adresse gebunden wird. Zu diesem Zweck deaktivieren Sie An alle IP-Adressen binden und geben einen Hostnamen oder eine IP-Adresse ein, an den bzw. die gebunden werden soll.
Falls Sie planen, eine Firewall zwischen dem WACS-Server und anderen SAP BusinessObjects Business
Intelligence-Servern in Ihrer Implementierung zu verwenden, lesen Sie den Abschnitt “"Erläuterung der
Kommunikation zwischen den Komponenten von SAP BusinessObjects Business Intelligence"” im
Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
Verwandte Themen
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Erläuterung der Kommunikation zwischen BI-Plattform-Komponenten
501
11.1.9.5 Konfigurieren des WACS auf einem mehrfach vernetzten Rechner
Ein mehrfach vernetzter Rechner ist ein Rechner mit mehreren Netzwerkadressen. Der HTTP-Port von
Instanzen der Web Application Container Server wird standardmäßig an alle IP-Adressen gebunden.
Wenn Sie den WACS an eine bestimmte Netzwerkschnittstellenkarte (NIC) binden, z.B. den HTTP-Port des WACS an eine NIC und den Anforderungs-Port an eine andere NIC:
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf den WACS, den Sie konfigurieren möchten.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird angezeigt.
3.
Deaktivieren Sie im Abschnitt "Konfiguration von 'HTTP über Proxy'" des Bereichs
"Webanwendungs-Containerdienst" die Option An alle IP-Adressen binden, und geben Sie eine
IP-Adresse ein, an die der WACS gebunden werden soll.
4.
Deaktivieren Sie im Abschnitt "HTTP-Konfiguration" die Option An alle IP-Adressen binden, und geben Sie eine IP-Adresse oder einen Hostnamen ein, an die der WACS gebunden werden soll.
5.
Deaktivieren Sie unter "Allgemeine Einstellungen" die Option Automatisch zuweisen, und geben
Sie den Hostnamen oder die IP-Adresse der NIC ein, die für die Kommunikation zwischen dem
WACS und den anderen Servern von Business Intelligence in der Implementierung verwendet wird.
2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
6.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
7.
Starten Sie den WACS neu.
11.1.10 Konfigurieren von Webanwendungseigenschaften
Die Eigenschaften von Webanwendungen, die auf einem WACS gehostet sind, können wie folgt konfiguriert werden:
• Eigenschaften, die oft geändert werden, stehen als konfigurierbare Diensteigenschaften für den
WACS zur Verfügung. Öffnen Sie zum Bearbeiten dieser Eigenschaften den Bildschirm
"Eigenschaften" des WACS in der Central Management Console (CMC), ändern Sie den Wert für die jeweilige Eigenschaft, und klicken Sie auf Speichern.
• Zum Ändern der Zeitüberschreitung von Sitzungen für Webanwendungen, die auf dem WACS gehostet werden, bestimmen Sie zuerst, ob die Webanwendung über Eigenschaften verfügt, die sich in der CMC konfigurieren lassen.
Wenn es für die Webanwendung Eigenschaften gibt, die in der CMC konfiguriert werden können,
ändern Sie die Datei web_xml.ino für die Webanwendung. Die Datei lautet <Webanwendungsna
me>_web_xml.ino
, wobei <Webanwendungsname> durch den Namen der Webanwendung zu ersetzen ist, die sich unter <Enterprise-Verzeichnis>/java/pjs/services/<Webanwen
dungsname>
befindet.
Wenn es für die Webanwendung keine Eigenschaften gibt, die in der CMC konfiguriert werden können, ändern Sie die Datei web.xml für die Webanwendung. Diese Datei befindet sich im <En
terprise-Verzeichnis>/warfile/webapps/<Webanwendungsname>
, wobei <Webanwen
dungsname>
durch den Namen der Webanwendung zu ersetzen ist.
• Zum Ändern von Eigenschaften, die sich nicht auf die Zeitüberschreitung von Sitzungen beziehen, oder die auf dem Bildschirm "Eigenschaften" für den WACS in der CMC zur Verfügung stehen,
ändern Sie die Datei .properties für die Webanwendung. Weitere Informationen über die
Verwaltung von Anwendungen über BOE.war-Eigenschaften finden Sie in diesem Handbuch.
Anmerkung:
• Ändern Sie nicht die Dateien web.xml, web_xml.ino, oder .properties unter <Enterprise-
Verzeichnis>/java/pjs/container/work/<Serveranzeigename>
, da Ihre Änderung bei jedem Start oder Neustart des WACS überschrieben wird.
• Nachdem Sie die Eigenschaften für einen WACS geändert haben, müssen Sie den Server immer neu starten.
Verwandte Themen
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Ändern der Eigenschaften eines Servers
•
502 2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
11.1.11 Fehlerbehebung
11.1.11.1 Konfiguration der Ablaufverfolgung auf einem WACS
Informationen zur Konfiguration der Ablaufverfolgung für WACS finden Sie unter
Ablaufverfolgung von Komponenten
11.1.11.2 So zeigen Sie die Servermetrik an
Sie können die Servermetriken eines WACS über die Central Management Console (CMC) anzeigen lassen.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den WACS, und klicken Sie auf Metriken.
Verwandte Themen
•
Web Application Container Server-Metriken
11.1.11.3 So lassen Sie den Status eines WACS anzeigen
Um den Status eines WACS anzeigen zu lassen, wechseln Sie zum Bereich "Server" der CMC. Die
Serverliste umfasst die Spalte Status, in der der Status für jeden Server in der Liste angegeben ist.
Der WACS verfügt über einen neuen Serverstatus mit dem Namen “Gestartet mit Fehlern”. Ein WACS in diesem Zustand ist aktiv, verfügt jedoch über mindestens einen falsch konfigurierten HTTP-, HTTP
über Proxy- oder HTTPS-Connector.
Wenn der WACS-Status “Gestartet mit Fehlern” lautet, rufen Sie die Seite "Metriken" auf und zeigen
Sie die Metrik "Liste der derzeit ausgeführten WACS-Konnektoren" an. Wenn kein aktivierter Connector in der Liste angezeigt wird, wurde der Connector nicht ordnungsgemäß konfiguriert.
503 2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
504
11.1.11.4 Auflösen von Portkonflikten
Wenn Sie keine Seiten abrufen können, sobald Sie versuchen, über einen bestimmten Port auf die
CMC zuzugreifen, sollten Sie sicherstellen, dass keine andere Anwendung die für den WACS festgelegten HTTP-, HTTP über Proxy- oder HTTPS-Ports übernommen hat.
Sie können auf zwei Arten feststellen, ob Portkonflikte beim WACS vorliegen. Wenn Ihre Implementierung
über mehr als einen WACS verfügt, melden Sie sich bei der CMC an und aktivieren die Metriken "Aktive
WACS-Connectors" und "WACS-Startfehler". Wenn ein HTTP-, HTTP über Proxy- oder HTTP-Connector nicht in der Liste "Aktive WACS-Connectors" angezeigt wird, kann er aufgrund eines Portkonflikts nicht gestartet werden.
Wenn Ihre Implementierung nur einen WACS umfasst oder Sie nicht in der Lage sind, über einen WACS auf die CMC zuzugreifen, verwenden Sie ein Dienstprogramm wie "netstat", um zu überprüfen, ob ein
WACS-Port von einer anderen Anwendung belegt wurde.
11.1.11.4.1 So lösen Sie HTTP-Portkonflikte
1.
Starten Sie den Central Configuration Manager (CCM), und klicken Sie auf das Symbol Server
verwalten.
2.
Geben Sie die Anmeldedaten an.
3.
Stoppen Sie den WACS im Bildschirm "Server verwalten".
4.
Klicken Sie auf das Symbol Webschicht-Konfiguration.
Anmerkung:
Das Symbol Webschicht-Konfiguration ist nur aktiviert, wenn Sie einen gestoppten WACS auswählen.
Der Bildschirm "Webschicht-Konfiguration" wird angezeigt.
5.
Geben Sie im Feld HTTP-Port einen freien HTTP-Port an, der vom Web Application Container
Server verwendet werden soll, und klicken Sie auf OK.
6.
Starten Sie den WACS im Bildschirm "Server verwalten".
11.1.11.4.2 So lösen Sie "HTTP über Proxy"- oder HTTPS-Portkonflikte
Wenn Sie nicht über den "HTTP über Proxy"- oder HTTPS-Port auf einen WACS zugreifen können, die Verbindung zur Central Management Console (CMC) über den HTTP-Port aber zustande kommt,
ändern Sie die Portnummern über die CMC.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Um den zu konfigurierenden WACS zu stoppen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den
Server und klicken auf Server stoppen.
3.
Doppelklicken Sie auf den WACS, den Sie konfigurieren möchten.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird angezeigt.
2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
4.
Geben Sie im Abschnitt "Konfiguration von "HTTP über Proxy"" einen neuen HTTP-Port ein.
5.
Um den HTTPS-Port zu ändern, geben Sie im Abschnitt "HTTPS-Konfiguration" im Feld HTTPS-Port einen neuen Wert ein.
6.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
7.
Um den WACS zu starten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server und klicken auf
Server starten.
11.1.11.5 Ändern der Arbeitsspeichereinstellungen
Um die Serverleistung eines WACS zu verbessern, können Sie die dem Server zugewiesene
Arbeitsspeicherkapazität über den Central Configuration Manager (CCM) ändern.
1.
Starten Sie den CCM, und klicken Sie auf das Symbol Server verwalten.
2.
Geben Sie die Anmeldedaten für den CMC an.
3.
Stoppen Sie den WACS im Bildschirm "Server verwalten".
4.
Klicken Sie auf das Symbol Webschichtkonfiguration.
Anmerkung:
Das Symbol Webschichtkonfiguration ist nur aktiviert, wenn Sie einen gestoppten WACS auswählen.
Der Bildschirm "Webschichtkonfiguration" wird angezeigt.
5.
Geben Sie unter "Befehlszeilenparameter" einen neuen Wert für den Arbeitsspeicher ein, indem
Sie die Befehlszeile bearbeiten: a.
Suchen Sie die Option -Xmx. Für diese Option ist normalerweise ein Wert angegeben.
Beispiel: “-Xmx1g”. Durch diese Einstellung wird dem Server 1 GB Arbeitsspeicher zugewiesen.
b.
Geben Sie einen neuen Wert für den Parameter an.
• Um einen Wert in MB anzugeben, verwenden Sie “m”. Beispiel: Durch “-Xmx640m” werden dem WACS-Arbeitsspeicher 640 MB zugewiesen.
• Um einen Wert in GB anzugeben, verwenden Sie “g”. Beispiel: Durch “-Xmx2g” werden dem
WACS-Arbeitsspeicher 2 GB zugewiesen.
c.
Klicken Sie auf OK.
6.
Starten Sie den WACS im Bildschirm "Server verwalten".
505
11.1.11.6 Ändern der Anzahl gleichzeitiger Anforderungen
Die Standardanzahl der gleichzeitigen HTTP-Anforderungen, die vom WACS verarbeitet werden können, beträgt 150. Dieser Wert ist für die meisten Implementierungsszenarios ausreichend. Um die
2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
506
WACS-Leistung zu verbessern, können Sie die maximale Anzahl gleichzeitiger HTTP-Anforderungen erhöhen. Obwohl die Leistung optimiert werden kann, indem die Anzahl gleichzeitiger Anforderungen erhöht wird, kann ein zu hoher Wert die Leistung wieder mindern. Die ideale Einstellung hängt von den
Hardware-, Software- und IT-Anforderungen ab.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Um den zu konfigurierenden WACS zu stoppen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den
Server und klicken auf Server stoppen.
3.
Doppelklicken Sie auf den WACS, den Sie konfigurieren möchten.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird angezeigt.
4.
Geben Sie im Feld "Maximale Anzahl gleichzeitiger Anforderungen" unter Einstellungen für
gleichzeitigen Zugriff (pro Konnektor) die gewünschte Anzahl gleichzeitiger Anforderungen ein, und klicken Sie auf Speichern und schließen.
5.
Um den WACS zu starten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server und klicken auf
Server starten.
11.1.11.7 Wiederherstellen der Systemstandardwerte
Wenn Sie einen WACS falsch konfiguriert haben, können Sie die Systemstandardwerte über den Central
Configuration Manager (CCM) wiederherstellen.
1.
Starten Sie den CCM, und klicken Sie auf das Symbol Server verwalten.
2.
Geben Sie die Anmeldedaten an.
3.
Stoppen Sie den WACS im Bildschirm "Server verwalten".
4.
Klicken Sie auf das Symbol Webschicht-Konfiguration.
Anmerkung:
Das Symbol Webschicht-Konfiguration ist nur aktiviert, wenn Sie einen gestoppten WACS auswählen.
Der Bildschirm "Webschicht-Konfiguration" wird angezeigt.
5.
Klicken Sie auf Systemstandardwerte wiederherstellen.
6.
Geben Sie ggf. einen freien HTTP-Port an, und klicken Sie auf OK.
7.
Starten Sie den WACS im Bildschirm "Server verwalten".
11.1.11.8 Verhindern von Anmeldungen beim WACS über HTTP
In bestimmten Fällen möchten Sie vielleicht, dass nur Benutzer vom lokalen Rechner über HTTP oder
HTTPS eine Verbindung zu einem WACS herstellen können. Obwohl der HTTP-Port nicht geschlossen werden kann, können Sie beispielsweise den WACS so konfigurieren, dass nur HTTP-Anforderungen
2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS) von den Clients akzeptiert werden, die sich auf demselben Rechner wie der WACS befinden. So lassen sich Wartungs- oder Konfigurationsaufgaben auf dem WACS über einen Browser ausführen, der sich auf demselben Rechner wie der WACS befindet , und gleichzeitig werden andere Benutzer daran gehindert, auf den Server zuzugreifen.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf den WACS, den Sie ändern möchten.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird angezeigt.
3.
Deaktivieren Sie im Abschnitt "Webanwendungs-Containerdienst" das Kontrollkästchen An alle
IP-Adressen binden.
4.
Geben Sie im Feld An Hostnamen oder IP-Adresse binden den Wert 127.0.0.1 ein, und klicken
Sie auf OK.
5.
Um den WACS zu starten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server und wählen Server
starten aus.
Ein auf diese Weise konfigurierter WACS akzeptiert nur Verbindungen vom lokalen Rechner.
11.1.12 WACS-Eigenschaften
Eine vollständige Liste der allgemeinen HTTP-, HTTP über Proxy- und
HTTPS-Konfigurationseigenschaften, die für WACS konfiguriert werden können, finden Sie im Abschnitt
“Einstellungen für Core Server” unter “Servereigenschaften (Anhang)”.
Verwandte Themen
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507 2013-01-07
Verwalten von Web Application Container Servern (WACS)
508 2013-01-07
Sichern und Wiederherstellen
Sichern und Wiederherstellen
12.1 Sichern und Wiederherstellen Ihres Systems
In diesem Kapitel erfahren Sie, wie Sie das Business-Intelligence-Plattform-System und Datendateien sichern und das System bei Hardware- und Softwareausfällen sowie Datenverlust wiederherstellen.
Zur Ausführung eines Sicherungs- und Wiederherstellungsplans benötigen Sie eine erfahrene
BusinessObjects-Fachkraft, einen Systemadministrator und einen Datenbankadministrator.
Vorsicht:
Um Datenverluste zu vermeiden, sollten Sie die folgenden BI-Plattform-Komponenten regelmäßig sichern:
• Alle Umgebungen
• BI-Plattform-System
• Business-Intelligence-Inhalt, einschließlich Berichte, Benutzer und Rechte
Der Sicherungs- und Wiederherstellungsprozess ist für alle Umgebungen – Entwicklung, Testen und
Produktion – identisch.
Tipp:
Sie können eine Sicherung eines Business-Intelligence-Suite-Systems erstellen und sie dann auf demselben oder einem anderen Hostrechner wiederherstellen, um eine Kopie des Systems zu erstellen.
Ein Sicherungs- und Wiederherstellungsplan besteht aus Sicherheitsvorkehrungen, die im Falle eines
Systemausfalls aufgrund einer Naturkatastrophe oder eines anderen Notfalls ergriffen werden müssen.
Der Plan dient der Minimierung der Auswirkungen der Katastophe auf die täglichen Arbeitsabläufe, damit Sie wichtige Funktionen aufrechterhalten oder rasch wieder aufnehmen können.
Coldbackups und Hotbackups
Wenn das BI-Plattform-System ausfällt, müssen Sie es aus einer verfügbaren Sicherungskopie wiederherstellen.
Ein Coldbackup wird durchgeführt, während das System offline und nicht für Benutzer verfügbar ist.
Ein Hotbackup wird durchgeführt, während das System verwendet wird. Daten können während der
Sicherung geändert werden.
509 2013-01-07
Sichern und Wiederherstellen
Wiederherstellen des BI-Plattform-Systems und Wiederherstellen von BI-Inhalt und
Servereinstellungen
Wenn eine CMS-Systemdatenbank, eine Audit-Datenbank, ein Input File Repository bzw. Output File
Repository oder ein Dateisystem verloren gehen oder beschädigt bzw. beeinträchtigt werden, müssen
Sie den BI-Inhalt und die Servereinstellungen wiederherstellen.
Sichern Sie den BI-Inhalt mithilfe der Hochstufverwaltung, und exportieren Sie den Inhalt in
Business-Intelligence-Archive-Dateien (LCMBIAR-Dateien). Wenn Inhalt beschädigt wird oder verloren geht, können Sie ihn später wiederherstellen, ohne das gesamte System wiederherzustellen. Weitere
Informationen über die Verwendung der Hochstufverwaltung finden Sie im Abschnitt
Hochstufverwaltung in diesem Handbuch.
Verwandte Themen
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Durchführen einer Sicherung des gesamten Systems
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Sichern der Servereinstellungen mit dem CCM unter Windows
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Sichern von Servereinstellungen unter Unix
•
Überblick über das Kopieren von Systemen
12.1.1 Sicherungen
Zur Sicherung der BI-Plattform-Implementierung haben Sie drei Optionen:
• Sicherung des gesamten Systems, was die Wiederherstellung des gesamten Systems ermöglicht.
Eine Wiederherstellung von lediglich einem Teil des Systems ist nicht möglich.
• Sicherung der Servereinstellungen, was die Wiederherstellung lediglich der Servereinstellungen ohne Wiederherstellung anderer Objekte ermöglicht, wobei der aktuelle Status des BI-Inhalts des
Systems aufrechterhalten bleibt.
• Sicherung des BI-Inhalts, was eine selektive Wiederherstellung von Teilen des BI-Inhalts ermöglicht, ohne dass alle Objekte wiederhergestellt werden müssen.
Begriffe
Eine Sicherung ist eine Kopie Ihrer SAP-BusinessObjects-Daten, die speziell zur Wiederherstellung des Systems im Falle der Beschädigung Ihrer operativen Datenbank erstellt wird. Daten können auf unterschiedliche Arten kopiert oder repliziert werden, daher ist es wichtig zu verstehen, was der Begriff
"Sicherung" oder "Sicherungskopie" genau bedeutet.
Bei der Datenreplikation wird bzw. werden eine oder mehrere Kopien Ihrer aktualisierten Daten in
Echtzeit erstellt, wie beispielsweise gespiegelte Laufwerke. Sie ermöglicht Echtzeit-Datensicherung vor physischer Datenbeschädigung, da die Laufwerke jedoch ständig aktualisiert werden, kann das
System nicht in einen früheren Zustand zurückversetzt werden, wenn Daten beschädigt oder versehentlich entfernt werden.
Bei der Versionierung werden mehrere Versionen einer oder mehrerer bestimmter Dateien auf Ihrem
System erstellt. In diesem Fall ist es möglich, Ihr System in einen früheren Zustand zurückzuversetzen,
510 2013-01-07
Sichern und Wiederherstellen jedoch werden bei der Datenversionierung alle Datenversionen in der Regel auf demselben Hostsystem gespeichert. Bei einer Beeinträchtigung oder Beschädigung des Systems riskieren Sie, sowohl die aktuelle Version als auch die älteren Versionen zu verlieren. Entsprechend werden durch
Wiederherstellungsfunktionen Kopien von "gelöschten" Dateien für die spätere Wiederherstellung aufbewahrt, diese werden jedoch auch auf demselben Hostsystem wie die Originaldaten gespeichert.
Dies bietet jedoch keinen Schutz vor physischer Datenbeschädigung (z.B. Datenträgerausfall).
System- und Anwendungssicherungen unterscheiden sich im Ausmaß der Granularität, die zur
Wiederherstellung von Daten verwendet werden kann. Bei einer Systemsicherung wird eine Kopie des gesamten Dateisystems erstellt. Dies ermöglicht das Zurücksetzen des gesamten Systems auf eine frühere Version. Bei einer Anwendungssicherung werden alle mit dieser Anwendung verbundenen
Dateien einzeln gesichert. Dies ermöglicht die selektive Wiederherstellung früherer Versionen einzelner
Dateien, ohne das gesamte System zurücksetzen zu müssen.
Ein Coldbackup wird durchgeführt, während das System gestoppt und nicht für Benutzer verfügbar ist.
Ein Hotbackup wird durchgeführt, während das System ausgeführt wird und für Benutzer verfügbar ist.
12.1.1.1 Durchführen einer Sicherung des gesamten Systems
Eine vollständige Systemsicherung wird Sicherungssatz genannt. Ein Sicherungssatz setzt sich aus den folgenden Sicherungskopien zusammen, die gleichzeitig erstellt werden:
• Einer Sicherungskopie der CMS-Systemdatenbank
• Einer Sicherungskopie des Dateisystems der BI-Plattform
• Einer Sicherungskopie der Input-FRS- und Output-FRS-Dateispeicher (falls diese nicht Bestandteil des Dateisystems der BI-Plattform sind)
• Einer Sicherungskopie der Webschichtkomponenten (falls diese nicht Bestandteil des Dateisystems der BI-Plattform sind)
• Einer Sicherungskopie der Audit-Datenbank
Als Satz ermöglichen Ihnen diese Sicherungsdateien, das System in den Zustand zu Beginn der
CMS-Datenbanksicherung zurückzuversetzen. Wenn Sie mehrere Sicherungssätze von unterschiedlichen
Zeitpunkten aufbewahren, haben Sie mehr Optionen beim Wiederherstellen des Systems.
Für die Audit-Datenbank wird nur die letzte Sicherungskopie benötigt. Alle vorherigen Sicherungskopien der Audit-Datenbank können gelöscht werden, wenn eine neue Sicherungskopie erstellt wird.
Anmerkung:
• Das Transaktionsprotokoll sollte in ein anderes Dateisystem als das Hauptdatenbank-Serversystem geschrieben werden und regelmäßig Sicherungen dieses Transaktionsprotokolls erstellen, und es zusammen mit den anderen Dateien im Sicherungsdatensatz ablegen.
• Stellen Sie beim Erstellen einer Sicherungkopie von Audit-Daten sicher, dass das
Datenbank-Transaktionsprotokoll für die Audit-Datenbank im Sicherungssatz enthalten ist. Es müssen keine temporären Audit-Dateien in der Sicherungskopie enthalten sein.
511 2013-01-07
Sichern und Wiederherstellen
512
Wie oft Sie eine Sicherungskopie Ihres Systems erstellen, hängt von den Geschäftsanforderungen
Ihres Unternehmens ab.
Sie können das BI-Plattformsystem stoppen und ein Coldbackup durchführen, oder Sie können ein
Hotbackup durchführen. Bei einem Hotbackup bleibt das System weiter betriebsbereit und ist während des Sicherungsprozesses für die Benutzer verfügbar. Dies hat den Vorteil, dass keine Systemausfallzeit entsteht.
12.1.1.1.1 Durchführen von Sicherungen
Wenn Sie ein Coldbackup durchführen, stoppen Sie alle Knoten auf Ihrer BI-Plattform-Implementierung.
Anmerkung:
Die Prozesse müssen zwar in der beschriebenen Reihenfolge durchgeführt werden, es ist jedoch nicht erforderlich zu warten, bis jede einzelne Sicherung abgeschlossen ist, bevor mit der nächsten begonnen wird. Die Reihenfolge ist nur während eines Hotbackups wichtig, bei Coldbackups muss zwar derselbe
Satz von Dateien erstellt werden, dies kann jedoch in einer beliebigen Reihenfolge durchgeführt werden.
1.
Verwenden Sie die Datenbank-Provider-Tools zum Sichern der CMS-Systemdatenbank (Central
Management Server).
Anmerkung:
Verwenden Sie bei Hotbackups die Sicherungstools des Datenbank-Providers im atomaren
Onlinemodus. Die mit SAP BusinessObjects Business Intelligence installierte gebündelte Datenbank bietet keine Tools für die Datenbanksicherung.
2.
Verwenden Sie Ihre Datenbank-Provider-Tools im atomaren Onlinemodus zum Sichern der
BI-Plattform-Audit-Datenbank.
3.
Sichern Sie das gesamte Dateisystem aller Hostrechner, auf denen die BI-Plattform installiert ist.
a.
Wenn die Input- und Output-FRS-Dateispeicher bei der Sicherung der BI-Plattform nicht einbezogen werden (separate Hostrechner), erstellen Sie anhand Ihrer Dateisicherungstools von beiden eine Sicherungskopie.
b.
Wenn die Webschichtkomponenten bei der Sicherung der BI-Plattform nicht einbezogen werden
(separate Hostrechner), erstellen Sie anhand Ihrer Dateisicherungstools eine Sicherungskopie.
Verwenden Sie für Hotbackups nach Möglichkeit atomarische Dateisicherungstools.
Wenn Sie einen Coldbackup durchgeführt haben, warten Sie, bis alle Backups abgeschlossen sind, und starten Sie dann die BI-Plattformknoten neu.
12.1.1.1.2 Hotbackups
Mit der Funktion "Hotbackup" können Sie das Business-Intelligence-System sichern, während die
Benutzer gleichzeitig im System weiterarbeiten können.
Voraussetzungen
Das System wird am besten zu einer bestimmten Sicherungszeit wiederhergestellt. Wenn Ihre
Systemsicherungen beispielsweise täglich um 3 Uhr ausgeführt werden, können Sie das System auf einfache Weise wieder in dem Zustand wiederherstellen, den es zu Beginn der CMS-Systemsicherung hatte (3 Uhr am Datum Ihrer Wahl). Wenn die Transaktionsprotokollierung auf der CMS-Datenbank
2013-01-07
Sichern und Wiederherstellen oder der Audit-Datenbank aktiviert ist, können Sie nach dem Ausfall einer dieser Datenbanken das
System in dem Zustand wiederherstellen, den es unmittelbar vor dem Ausfall hatte.
Um die größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, speichern Sie die
Transaktionsprotokollierungsdatensätze an einem anderen Speicherort als die primären
Datenbanksicherungsdatensätze. Dadurch ist sichergestellt, dass Sie bei Datenbankausfällen
Rollforward-Vorgänge durchführen können.
Anmerkung:
• Aufgrund einer Größenbeschränkung für das Transaktionsprotokoll auf älteren Versionen von IBM
DB2 werden Aufgaben in Zusammenhang mit Hotbackups und dem Transaktionsprotokoll nur dann unterstützt, wenn die CMS-Systemdatenbank unter der DB2-Datenbankserver-Version 9.5 Fixpack 5 oder neuer (für die 9.5-Linie) oder 9.7 Fixpack 1 oder neuer (für die 9.7-Linie) gehostet wird.
• Es wird empfohlen, das Transaktionsprotokoll in ein anderes Dateisystem als das
Hauptdatenbank-Serversystem zu schreiben, regelmäßig Sicherungen des Transaktionsprotokolls zu erstellen und es zusammen mit den anderen Dateien im Sicherungsdatensatz abzulegen.
Aktivieren von Hotbackups
Wenn der Geschäftsbetrieb während der Systemsicherung nicht unterbrochen werden darf, aktivieren und konfigurieren Sie Hotbackups. Berücksichtigen Sie beim Aktivieren der Hotbackup-Funktion folgende
Punkte:
• Stellen Sie sicher, dass der unter Maximale Dauer des Hotbackups angegebene Wert größer als die voraussichtliche maximale Dauer des Sicherungsvorgangs ist, d.h. ab dem Zeitpunkt des Beginns der CMS-Sicherung bis zum Zeitpunkt des Endes der FRS-Sicherung. Ist die Dauer zu kurz, können
Dateien gelöscht werden, bevor sie vom Sicherungsprogramm kopiert werden können.
Berücksichtigen Sie bei dieser Frage die Systemressourcen, da ein hoher Wert den
FRS-Dateispeicher geringfügig vergrößern kann.
• Unter Umständen wird die Dateiänderung während des Hotbackups von folgenden Komponenten nicht unterstützt: Clients von Crystal Reports 2011 Designer, Web-Intelligence-Rich-Clients und
Universe-Design-Tool-Clients, die älter als 4.0 FP3 sind, und selbst entwickelte
Thick-Client-Anwendungen, die mit SDK-Versionen vor 4.0 FP3 kompiliert wurden. Wenn diese
Clientanwendungen während der Sicherungen BI-Inhalt ändern, können sie die Qualität der während der Sicherung geänderten Daten beeinträchtigen. Sie können verhindern, dass Clientanwendungen
Dokumente ändern, sodass die Konsistenz gesicherter Daten gewährleistet wird. Aktualisieren Sie
Clientanwendungen nach Möglichkeit auf 4.0 FP3. Andernfalls sollten Sie Umgehungslösungen finden. Sie können beispielsweise Benutzer von Clientanwendungen auffordern, die vorhandenen
Objekte zu löschen und neue Versionen zu speichern, anstatt die Objekte zu ändern.
Aktivieren von Hotbackups
1.
Öffnen Sie die Central Management Console (CMC).
2.
Navigieren Sie zur Seite Einstellungen.
3.
Klicken Sie auf Hot-Backups aktivieren.
4.
Geben Sie die geschätzte maximale Anzahl an Minuten für die Sicherung unter Maximale Dauer
des Hot-Backups (Minuten) ein.
513 2013-01-07
Sichern und Wiederherstellen
Stellen Sie sicher, dass die für die Sicherung der CMS-Datenbank und des Dateisystems benötigte
Zeit auf dem Hostrechner der BI-Plattform berücksichtigt wurde.
Anmerkung:
Falls die tatsächliche Dauer der Sicherung länger als der hier eingegebene Wert ist, können
Inkonsistenzen in den gesicherten Daten auftreten. Um dies zu vermeiden, ist es sicherer, die für die Sicherung benötigte Zeit zu überschätzen.
5.
Damit ältere (vor 4.0 FP3) Anwendungen von Web-Intelligence-Rich-Client, Crystal Reports Designer oder mit dem SDK selbst entwickelte Thick-Client-Anwendungen Dokumente im System ändern können, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Support für ältere Anwendungen aktivieren
(Sicherungsbeschränkungen).
Anmerkung:
Wenn Sie die Änderung von Dokumenten durch ältere Clientanwendungen während
Sicherungsvorgängen zulassen, könnte dies zu Inkonsistenzen in den während der Sicherung geänderten Dokumenten führen. Informationen über Sicherungsbeschränkungen finden Sie im
Abschnitt "Aktivieren von Hotbackups".
6.
Klicken Sie auf Aktualisieren.
Der Hotbackup ist aktiviert.
Nach der Aktivierung der Hotbackup-Unterstützung können Sie Sicherungen mit den Datenbank- und
Dateisystemsicherungstools Ihres Anbieters durchführen.
Verwandte Themen
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•
514
12.1.1.2 Sichern der Servereinstellungen
Zum Schutz des Systems vor falsch konfigurierten Servereinstellungen sichern Sie die
Servereinstellungen regelmäßig in einer BIAR-Datei. Wenn Sicherungen der Server verfügbar sind, können Sie Einstellungen wiederherstellen, ohne dass die CMS-Systemdatenbank (Central Management
Server), Datei-Repositorys oder Business-Intelligence-Inhalt wiederhergestellt werden müssen.
Die Servereinstellungen müssen unbedingt jedes Mal gesichert werden, wenn Sie Änderungen an der
Implementierung des Systems vornehmen. Dazu gehört auch das Erstellen, Umbenennen, Verschieben und Löschen von Knoten oder Erstellen oder Löschen von Servern. Sie sollten die Servereinstellungen sichern, bevor Sie die Einstellungen ändern, und erneut, wenn Sie mit den vorgenommenen Einstellungen zufrieden sind.
Sichern Sie die Servereinstellungen der BI-Plattform mit dem Central Configuration Manager (CCM) oder einem Skript in einer BIAR-Datei, und speichern Sie die Datei danach auf einem eigenen Computer
2013-01-07
Sichern und Wiederherstellen oder Speichermedium. Es wird empfohlen, die Servereinstellungen nach jeder Änderung von
Einstellungen zu sichern.
Anmerkung:
Wenn Sie Servereinstellungen in einer Implementierung sichern oder wiederherstellen, in der SSL aktiviert ist, müssen Sie SSL zunächst über den CCM deaktivieren und nach Abschluss der Sicherung oder Wiederherstellung wieder aktivieren.
Unter Windows finden Sie das Skript BackupCluster.bat im Verzeichnis <INSTALLVERZ>\SAP
BusinessObjects Enterprise XI 4.0\win64_x64\scripts
.
Unter Unix finden Sie das Skript backupcluster.sh im Verzeichnis /<INSTALLVERZ>/sap_bobj/en terprise_xi40/<plattform64>/scripts
.
Verwandte Themen
•
Konfigurieren des SSL-Protokolls
12.1.1.2.1 Sichern der Servereinstellungen mit dem CCM unter Windows
Mit diesen Schritten werden die Servereinstellungen für den gesamten Cluster gesichert. Es ist nicht möglich, die Einstellungen für einzelne Server zu sichern.
Anmerkung:
Bei Verwendung eines temporären CMS müssen Sie den CCM auf einem Rechner verwenden, auf dem lokale CMS-Binärdateien installiert sind.
1.
Starten Sie den CCM, und klicken Sie in der Symbolleiste auf Serverkonfiguration sichern.
Der "Assistent zum Sichern der Serverkonfiguration" wird angezeigt.
2.
Klicken Sie auf Weiter, um den Assistenten zu starten.
3.
Geben Sie an, ob die Serverkonfigurationseinstellungen mithilfe eines vorhandenen CMS gesichert werden sollen oder ob ein temporärer CMS erstellt werden soll.
• Zum Sichern der Servereinstellungen von einem System, das gerade ausgeführt wird, wählen
Sie Vorhandenen ausgeführten CMS verwenden, und klicken Sie auf Weiter.
• Zum Sichern der Servereinstellungen von einem System, das nicht ausgeführt wird, wählen Sie
Neuen temporären CMS starten aus und klicken auf Weiter.
4.
Wenn Sie einen temporären CMS verwenden, wählen Sie eine Portnummer für die Ausführung des
CMS aus, und geben Sie die Datenbankverbindungsinformationen an.
Um weitgehend auszuschließen, dass Benutzer auf das System zugreifen, während Sie es sichern oder wiederherstellen, geben Sie eine Portnummer an, die nicht mit den von dem vorhandenen
CMS verwendeten Portnummern identisch ist.
5.
Geben Sie den Clusterschlüssel ein, und klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren.
6.
Wenn Sie dazu aufgefordert werden, melden Sie sich beim CMS an, indem Sie das System, den
Benutzernamen und das Kennwort eines Kontos mit Administratorrechten angeben, und klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren.
515 2013-01-07
Sichern und Wiederherstellen
516
7.
Geben Sie den Speicherort und den Namen einer BIAR-Datei an, in die die
Serverkonfigurationseinstellungen gesichert werden sollen, und klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren.
Auf der Seite "Bestätigung" werden die von Ihnen angegebenen Informationen angezeigt.
8.
Prüfen Sie, ob die auf der Seite "Bestätigung" angezeigten Informationen korrekt sind, und klicken
Sie auf Fertig stellen, um fortzufahren.
Der CCM sichert die Serverkonfigurationseinstellungen für den gesamten Cluster in der BIAR-Datei, die Sie angeben. Die Details der Sicherungsprozedur werden in eine Protokolldatei geschrieben.
Der Name und der Pfad der Protokolldatei werden in einem Dialogfeld angezeigt.
9.
Falls die Sicherung fehlgeschlagen ist, suchen Sie in der Protokolldatei nach dem Grund.
10.
Klicken Sie auf OK, um den Assistenten zu schließen.
12.1.1.2.2 Sichern von Servereinstellungen unter Unix
Verwenden Sie unter Unix das Skript serverconfig.sh, um die Servereinstellungen der
Implementierung in eine BIAR-Datei zu sichern.
1.
Wählen Sie 5 – Serverkonfiguration sichern aus, und drücken Sie die Eingabetaste.
2.
Geben Sie an, ob die Serverkonfigurationseinstellungen mithilfe eines vorhandenen CMS gesichert werden sollen oder ob ein temporärer CMS erstellt werden soll.
• Um Servereinstellungen von einem laufenden System zu sichern, wählen Sie vorhandene aus, und drücken Sie die Eingabetaste.
• Um Servereinstellungen von einem nicht laufenden System zu sichern oder Servereinstellungen wiederherzustellen, wählen Sie temporär aus, und drücken Sie die Eingabetaste.
3.
Falls Sie zum Sichern der Servereinstellungen einen temporären CMS verwenden, wählen Sie auf den nächsten Bildschirmen eine Portnummer für die Ausführung des temporären CMS und die
Verbindungsinformationen für die CMS-Systemdatenbank aus.
Um weitgehend auszuschließen, dass Benutzer auf das System zugreifen, während Sie es sichern oder wiederherstellen, geben Sie eine Portnummer an, die nicht mit den von dem vorhandenen
CMS verwendeten Portnummern identisch ist.
4.
Melden Sie sich bei entsprechender Aufforderung am CMS an, indem Sie den System- und
Benutzernamen sowie das Kennwort eines Kontos mit Administratorberechtigungen angeben und die Eingabetaste drücken.
5.
Geben Sie bei entsprechender Eingabeaufforderung den Speicherort und den Namen einer
BIAR-Datei an, in die die Serverkonfigurationseinstellungen gespeichert werden sollen, und drücken
Sie die Eingabetaste.
Die von Ihnen angegebenen Informationen werden auf einem Übersichtsseite angezeigt.
6.
Stellen Sie sicher, dass die angezeigten Informationen richtig sind, und drücken Sie die Eingabetaste, um fortzufahren.
Das Skript serverconfig.sh sichert die Serverkonfigurationseinstellungen für den gesamten
Cluster in die angegebene BIAR-Datei. Details des Sicherungsvorgangs werden in eine Protokolldatei geschrieben. Name und Pfad der Protokolldatei werden angezeigt.
7.
Falls die Sicherung fehlgeschlagen ist, suchen Sie in der Protokolldatei nach dem Grund.
2013-01-07
Sichern und Wiederherstellen
12.1.1.2.3 Sichern von Servereinstellungen mit einem Skript
Sie können die Servereinstellungen Ihrer Implementierung sichern, indem Sie das Skript backupclus ter.bat
unter Windows oder das Skript BackupCluster.sh unter Unix ausführen.
Unter Windows befindet sich die Datei BackupCluster.bat im Verzeichnis <INSTALLVERZ>\SAP
BusinessObjects Enterprise XI 4.0\win64_x64\scripts
.
Unter Unix befindet sich die Datei backupcluster.sh im Verzeichnis /<INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterprise_xi40/<plattform64>/scripts
.
Verwandte Themen
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BackupCluster- und RestoreCluster-Skript
12.1.1.3 Sichern von BI-Inhalt
Mit der Hochstufverwaltung können Sie Ihre Business-Intelligence-Inhalte, wie z.B. Berichte, Benutzer und Gruppen sowie Universen, regelmäßig sichern. Mit aktuellen Sicherungen Ihrer Inhalte kann
Business Intelligence wiederhergestellt werden, ohne dass eine Wiederherstellung des gesamten
Systems oder Ihrer Servereinstellungen erforderlich ist.
Weitere Informationen über die Verwendung der Hochstufverwaltung finden Sie im Abschnitt
Hochstufverwaltung in diesem Handbuch.
Falls Sie Subversion verwenden, finden Sie Informationen zum Sichern von Subversion-Dateien im
Abschnitt Versionsverwaltung in diesem Handbuch.
12.1.2 Wiederherstellen des Systems
Wenn das System fehlerhaft oder beschädigt ist, können Sie das gesamte System wiederherstellen, wobei die BI-Plattform wiederhergestellt wird. Ob eine vollständige Wiederherstellung erforderlich ist, hängt von Zustand des Systems ab. Wenn das System normal arbeitet, aber Inhalt verloren gegangen ist oder beschädigt wurde, können Sie entscheiden, nur den Business-Intelligence-Inhalt (BI-Inhalt) wiederherzustellen. Falls der BI-Inhalt gültig ist, aber die Konfiguration Ihrer Plattformserver fehlerhaft ist, haben Sie die Möglichkeit, nur die Servereinstellungen wiederherzustellen.
Das Verfahren zum Wiederherstellen eines Hotbackup oder Coldbackups ist das gleiche.
Verwandte Themen
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Wiederherstellen des gesamten Systems
517 2013-01-07
Sichern und Wiederherstellen
•
Wiederherstellen der Servereinstellungen
•
Wiederherstellen von BI-Inhalt
518
12.1.2.1 Wiederherstellen des gesamten Systems
Wenn Sie das gesamte System wiederherstellen, wird das BI-Plattform-Cluster ebenfalls wiederhergestellt. Abhängig davon, was im System fehlgeschlagen ist, haben Sie u.U. die Möglichkeit, nur eine teilweise Wiederherstellung durchzuführen.
Wenn eine der folgenden Komponenten fehlgeschlagen oder verloren gegangen ist, stellen Sie das gesamte System wieder her:
• die CMS-Datenbank
• der FRS-Dateispeicher
• das Dateisystem, auf dem die BI-Plattform installiert ist
Wenn nur die Audit-Datenbank beschädigt oder verloren gegangen ist, können Sie sie wiederherstellen, ohne das gesamte System wiederherzustellen.
Wenn der Webschicht-Inhalt beschädigt oder verloren gegangen ist, können Sie ihn wiederherstellen, ohne das gesamte System wiederherzustellen.
Wenn die restliche BI-Plattform normal arbeitet, aber die CMS-Datenbank abgestürzt ist, können Sie diese wiederherstellen, ohne das gesamte System wiederherzustellen.
Verwandte Themen
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Wiederherstellen des gesamten Systems
•
Wiederherstellen ausschließlich der Audit-Datenbank
•
Wiederherstellen von Webschicht-Inhalt
•
Wiederherstellen ausschließlich der CMS-Datenbank
12.1.2.1.1 Wiederherstellen des gesamten Systems
Vor der Wiederherstellung des Systems müssen Sie sämtliche Knoten in der
BI-Plattform-Implementierung über den Central Configuration Manager (CCM) stoppen und den Zeitpunkt auswählen, auf den das System zurückgesetzt werden soll.
Anmerkung:
Falls Sie den aktuellen Zustand des Systems wiederherstellen möchten, sichern Sie das System vor der Wiederherstellung.
1.
Suchen Sie folgende Sicherungsdateien:
• CMS-Datenbanksicherung
• Sicherungen der Input-FRS- und Output-FRS-Dateispeicher
• Sicherungen der Dateisysteme für jeden Hostrechner im BI-Plattform-Cluster
2013-01-07
Sichern und Wiederherstellen
Anmerkung:
Stellen Sie sicher, dass Sie die Sicherungen validieren, und dass alle oben aufgeführten Dateien aus demselben Sicherungssatz stammen. Stellen Sie sicher, dass der Zeitstempel des Starts der
CMS-Datenbanksicherung vor dem des entsprechenden FRS-Dateispeichers, der Webschicht und des Dateisystems des Hostrechners liegt. Alle diese Dateien sind erforderlich, auch wenn nur eine
Komponente fehlgeschlagen ist.
2.
Verwenden Sie Ihre Dateiwiederherstellungstools zum Wiederherstellen des Dateisystems aller
Hostrechner im BI-Plattform-Cluster.
3.
Verwenden Sie Ihre Dateiwiederherstellungstools zum Wiederherstellen der Input- und
Output-FRS-Dateispeicher.
4.
Stellen Sie die CMS-Datenbank mit Ihren Datenbanktools wieder her.
5.
Wenn Sie das Kennwort der CMS-Datenbank nach dem Erstellen der Sicherung geändert haben, aktualisieren Sie es über den CCM auf allen Knoten und Hostrechnern der BI-Plattform.
6.
Wenn Sie die Audit-Funktion verwenden: a.
Suchen Sie die letzten Sicherungen und Transaktionsprotokolle für die Audit-Datenbank.
b.
Verwenden Sie die Datenbanktools zum Wiederherstellen der Audit-Datenbank.
c.
Führen Sie ein Rollforward für die Audit-Datenbank durch, und wiederholen Sie das
Transaktionsprotokoll.
7.
Wählen Sie eine der folgenden Optionen zum Wiederherstellen des Suchindex aus:
• Wenn Sie das Suchindex-Wiederherstellungskript ausführen möchten, lesen Sie den Abschnitt
Ausführen des Suchindex-Wiederherstellungsskripts
und befolgen Sie die darin enthaltenen
Anweisungen. Dies ermöglicht eine schnellere Wiederherstellung des vollständigen Index.
• Wenn Sie Ihren Suchindex lieber neu erstellen möchten, anstatt das Wiederherstellungsskript zu verwenden, starten Sie die BI-Plattform-Knoten über den CCM neu. Dies ist ein einfacheres
Verfahren, jedoch haben Sie während der Neuerstellung des Index nur teilweisen Suchzugriff auf die Plattformdaten.
Anmerkung:
Notieren Sie den Zeitpunkt, an dem Sie das System starten.
8.
Verifizieren Sie, dass das System erwartungsgemäß funktioniert, und führen Sie eine
Integritätsprüfung durch.
Führen Sie nach Verifizierung des Systems folgende Schritte aus:
• Führen Sie das Repository Diagnotic Tool aus, um nicht verwendete temporäre Dateien zu entfernen und überprüfen Sie die Konsistenz des Repositorys. Weitere Informationen finden Sie im
Benutzerhandbuch für das Repository Diagnostic Tool der Business Intelligence-Plattform.
• Falls Sie das Index-Wiederherstellungsskript nicht verwendet haben, erstellen Sie Ihren
Plattform-Suchindex neu.
• Veröffentlichungsaufträge, die während der Sicherung des Systems ausgeführt wurden, werden als fehlgeschlagen angezeigt. Führen Sie diese Instanzen nicht erneut aus, sondern starten Sie einen neuen Veröffentlichungsauftrag.
• Falls ein Fehler in der Audit-Datenbank aufgetreten ist, führen Sie eine SQL-Abfrage zum Entfernen aller Ereignisse aus, die zwischen dem Datenbankfehler und dem Neustart (dem Zeitpunkt, den Sie in Schritt 7 notiert haben) aufgetreten sind. Beispiel: delete from [DB_NAME].ADS_EVENT
519 2013-01-07
Sichern und Wiederherstellen
520 where Start_Time > '[Zeitpunkt des DB-Fehlers]' and Start_Time <
'[Zeitpunkt der DB-Wiederherstellung]'
Verwandte Themen
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Indizierung von Inhalten im CMS-Repository
12.1.2.1.2 Wiederherstellen ausschließlich der Audit-Datenbank
Bevor Sie das System wiederherstellen, stoppen Sie mit dem Central Configuration Manager (CCM) alle Knoten in der BI-Plattform-Implementierung. Entscheiden Sie außerdem, bis zu welchem Zeitpunkt
Sie das System wiederherstellen möchten.
Anmerkung:
Führen Sie diese Aufgabe nur aus, wenn Sie sicher sind, dass die Audit-Datenbank die einzige beeinträchtigte Komponente der BI-Plattform ist. Wenn weitere Komponenten betroffen sind, führen
Sie eine vollständige Systemwiederherstellung durch.
1.
Suchen Sie die letzten Sicherungen und Transaktionsprotokolle für die Audit-Datenbank.
2.
Verwenden Sie die Datenbanktools zum Wiederherstellen der Audit-Datenbank.
3.
Führen Sie ein Rollforward für die Audit-Datenbank durch, und wiederholen Sie das
Transaktionsprotokoll.
Verwandte Themen
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Wiederherstellen des gesamten Systems
12.1.2.1.3 Wiederherstellen von Webschicht-Inhalt
Vor der Wiederherstellung des Systems müssen Sie alle Knoten in Ihrer BI-Plattform-Implementierung mit dem Central Configuration Manager (CCM) stoppen. Außerdem müssen Sie entscheiden, bis zu welchem Zeitpunkt Sie das System wiederherstellen möchten.
Wenn Sie die Option haben möchten, zum aktuellen Status des Systems zurückzukehren, müssen Sie vor der Wiederherstellung eine Sicherung des Systems durchführen.
Falls die Webschicht beschädigt ist, kann sie individuell wiederhergestellt werden.
1.
Verwenden Sie Datei-Wiederherstellungstools, um die Webschichtordner auf dem Hostrechner der
Webschicht wiederherzustellen.
2.
Starten Sie alle Knoten für Ihre BI-Plattform-Implementierung über den CCM neu.
12.1.2.1.4 Wiederherstellen ausschließlich der CMS-Datenbank
Anmerkung:
Führen Sie dieses Verfahren nur durch, wenn ausschließlich die CMS-Datenbank abgestürzt ist. Wenn die Datenbank oder andere Komponenten fehlerhaft sind, müssen Sie eine vollständige
Wiederherstellung des Systems durchführen.
2013-01-07
Sichern und Wiederherstellen
521
Reparieren oder tauschen Sie den Hostrechner der CMS-Datenbank aus. Stellen Sie bei einem
Austausch sicher, dass er denselben Namen wie der vorherige Rechner sowie dieselben
Porteinstellungen und Datenbank-Anmeldedaten hat.
Anmerkung:
Falls der Rechner nicht mit demselben Namen und denselben Anmeldedaten wiederhergestellt werden kann, müssen sie den CCM zur Aktualisierung dieser Datenbank-Verbindungsinformationen für jeden
Knoten im Cluster verwenden und diese Knoten neu starten.
1.
Stoppen Sie alle BI-Plattform-Knoten mit dem CCM.
2.
Suchen Sie den neuesten CMS-Datenbank-Sicherungssatz.
3.
Stellen Sie die CMS-Datenbank mit Ihren Datenbanktools wieder her.
4.
Suchen Sie das neueste Transaktionsprotokoll für die CMS-Datenbank, also das Protokoll mit den
Transaktionen, die nach der letzten Sicherung durchgeführt wurden.
5.
Wiederholen Sie das gesamte Transaktionprotokoll für die CMS-Datenbank.
6.
Starten Sie die BI-Plattform-Knoten über den CCM.
Nachdem Sie verifiziert haben, dass das System ordnungsgemäß funktioniert, führen Sie folgende
Schritte aus:
• Führen Sie das Repository Diagnotic Tool aus, um nicht verwendete temporäre Dateien zu entfernen und überprüfen Sie die Konsistenz des Repositorys. Weitere Informationen finden Sie im
Benutzerhandbuch für das Repository Diagnostic Tool der Business Intelligence-Plattform.
• Veröffentlichungsaufträge, die während der Sicherung des Systems ausgeführt wurden, werden als fehlgeschlagen angezeigt. Führen Sie diese Instanzen nicht erneut aus, sondern starten Sie einen neuen Veröffentlichungsauftrag.
Verwandte Themen
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Indizierung von Inhalten im CMS-Repository
12.1.2.1.5 Suchindex-Wiederherstellung
Mit der Plattform-Suchfunktion wird eine Reihe von Index- und Informationsdateien im System verwaltet, um die Suche effizienter zu gestalten. Falls das System wiederhergestellt werden muss, können in diesen Informationsdateien Inkonsistenzen entstehen. Sie können diese Inkonsistenzen reparieren, entweder, indem Sie das Index-Wiederherstellungsskript verwenden, oder indem Sie den Index neu erstellen.
Die Neuerstellung des Index ist ein einfacher Prozess, belegt jedoch erhebliche Ressourcen und dauert einige Zeit, bis er abgeschlossen ist. Suchen, die während der Neuerstellung durchgeführt werden, geben nur Ergebnisse für die indizierten Teile der Datenbank zurück. Das Wiederherstellungsskript umfasst einen komplizierteren Prozess, stellt jedoch einen vollständigen, funktionierenden Index zur
Verfügung.
Führen Sie beim Wiederherstellen einer Implementierung mit mehreren Rechnern das Skript auf allen
Rechnern aus, die den Suchdienst hosten. Verwenden Sie für den ersten Rechner in einem Cluster die Option -Both und anschließend auf allen folgenden Rechnern in diesem Cluster die Option
-ContentStore
.
2013-01-07
Sichern und Wiederherstellen
Verwandte Themen
•
Indizierung von Inhalten im CMS-Repository
Ausführen des Suchindex-Wiederherstellungsskripts
• Bestätigen Sie, dass der CMS ausgeführt wird, und stoppen Sie alle Adaptive Processing Server
(APS) mit dem installierten Suchdienst.
Anmerkung:
Diese APS müssen so schnell wie möglich nach dem Start des Knotens gestoppt werden.
• Setzen Sie JAVA_HOME auf den Speicherort sapjvm/bin im BI-Plattform-Installationsverzeichnis.
• Auf das Datenverzeichnis der Plattformsuche kann über den Rechner zugegriffen werden, auf dem
Sie das Skript ausführen.
1.
Öffnen Sie ein Befehlszeilenfenster auf dem CMS- oder APS-Hostrechner (bei Verwendung eines
Windows-Betriebssystems).
2.
Navigieren Sie zum Verzeichnis <Installverz>\SAP BuinsessObjects Enterprise XI
4.0\java\lib\
.
Unix-Rechner verwenden den entsprechenden Unix-Dateipfad.
3.
Geben Sie java -jar platformSearchOnlineHotbackupRestore.jar ein und drücken die
Eingabetaste.
4.
Geben Sie an der Eingabeaufforderung folgende Informationen ein und drücken die Eingabetaste:
• BI-Plattform-Installationsspeicherort (z.B. <Installverz>/SAP businessObjects
Enterprise XI 4.0
)
• Ihre CMS-Anmeldedaten, einschließlich des CMS-Namens, der Benutzer-ID und des Kennworts sowie des Authentifizierungstyps. Für den Authentifizierungstyp gibt es folgende Optionen:
• secEnterprise
• secLDAP
• secWinAD
• secSAPR3
5.
Wenn Sie zur Eingabe des Index-Wiederherstellungstyps aufgefordert werden, geben Sie eine der folgenden Optionen ein und drücken die Eingabetaste.
522 2013-01-07
Sichern und Wiederherstellen
523
Wert
-Both
-Exit
Beschreibung
Dieser Wert sollte für Einzelserver-Implementierungen oder bei Implementierungen mit mehreren Rechnern für den ersten APS-Hostrechner verwendet werden, auf dem in jedem Cluster ein Suchdienst installiert wurde.
-ContentStore
Dieser Wert sollte beim Ausführen des Skripts auf APS-Hostrechnern mit installiertem Suchdienst verwendet werden, wenn es sich nicht um den ersten
Computer im Cluster handelt, in dem das Skript ausgeführt wird.
Beendet das Skript, ohne den Index wiederherzustellen.
6.
Schließen Sie das Befehlszeilenfenster, nachdem das Skript ausgeführt wurde (für
Windows-Rechner).
Starten Sie alle gestoppen APS.
12.1.2.2 Wiederherstellen der Servereinstellungen
Wenn Sie die Servereinstellungen des Systems aus einer BIAR-Datei wiederherstellen müssen, können
Sie entweder den Central Configuration Manager (CCM) oder das RestoreCluster-Skript zum
Wiederherstellen der Servereinstellungen verwenden. Das Wiederherstellen des Serverinhalts aus einer BIAR-Datei hat keine Auswirkungen auf Business-Intelligence-Inhalt wie Berichte, Benutzer und
Gruppen oder Sicherheitseinstellungen.
Anmerkung:
• Beim Wiederherstellen der Servereinstellungen wird nur die Wiederherstellung der Einstellungen eines gesamten Clusters unterstützt. Es ist nicht möglich, nur die Einstellungen einiger Server im
Cluster wiederherzustellen.
• Falls Sie Servereinstellungen in einer Implementierung mit aktiviertem SSL sichern oder wiederherstellen, müssen Sie SSL zunächst über CCM deaktivieren und dann nach abgeschlossener
Sicherung bzw. Wiederherstellung erneut aktivieren.
Verwandte Themen
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Konfigurieren von Servern für SSL
12.1.2.2.1 Wiederherstellen der Servereinstellungen mit dem CCM unter Windows
Sie können Servereinstellungen mithilfe des Central Configuration Manager (CCM) wiederherstellen.
Nachdem Sie Servereinstellungen wiederhergestellt haben, müssen Sie die Knoten des Systems auf allen Rechnern im Cluster des Systems neu erstellen.
1.
Stoppen Sie alle Knoten auf allen Rechnern im Cluster, für den Sie Serverkonfigurationseinstellungen wiederherstellen, indem Sie den Server Intelligence Agent für jeden Knoten stoppen.
2013-01-07
Sichern und Wiederherstellen
2.
Starten Sie den CCM auf einem Rechner, der einen CMS hostet.
3.
Klicken Sie in der Symbolleiste auf Serverkonfiguration wiederherstellen.
Der "Assistent zum Wiederherstellen der Serverkonfiguration" wird angezeigt.
4.
Klicken Sie auf Weiter, um den Assistenten zu starten.
5.
Geben Sie bei entsprechender Eingabeaufforderung die Portnummer des zu verwendenden temporären Central Management Servers (CMS) und die Informationen für die Verbindung zu der
CMS-Systemdatenbank an, und klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren.
6.
Geben Sie den Clusterschlüssel ein, und klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren.
7.
Melden Sie sich bei entsprechender Aufforderung am CMS an, indem Sie den CMS-Namen und den Benutzernamen sowie das Kennwort eines Kontos mit Administratorberechtigungen angeben.
Klicken Sie dann zum Fortfahren auf Weiter.
8.
Geben Sie den Speicherort und den Namen der BIAR-Datei an, die die wiederherzustellenden
Serverkonfigurationseinstellungen enthält, und klicken Sie zum Fortfahren auf Weiter.
Der Inhalt der BIAR-Datei wird auf einer Übersichtsseite angezeigt.
9.
Klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren.
Die von Ihnen eingegebenen Informationen werden auf einer Übersichtsseite angezeigt.
10.
Klicken Sie auf Fertig stellen, um fortzufahren.
Sie werden in einer Warnmeldung darüber informiert, dass die vorhandenen Servereinstellungen mit den in der BIAR-Datei enthaltenen Werten überschrieben werden und die aktuellen
Servereinstellungen verloren gehen, wenn Sie fortfahren.
11.
Klicken Sie auf Ja, um die Serverkonfigurationseinstellungen wiederherzustellen.
Der CCM stellt die Serverkonfigurationseinstellungen für den gesamten Cluster aus der BIAR-Datei wieder her. Details der Wiederherstellung werden in eine Protokolldatei geschrieben. Der Name und der Pfad der Protokolldatei werden in einem Dialogfeld angezeigt.
12.
Wenn der Wiederherstellungsvorgang fehlschlägt, prüfen Sie die Protokolldatei, um den Grund zu ermitteln.
13.
Klicken Sie auf OK, um den Assistenten zu schließen.
Die Servereinstellungen aus der BIAR-Datei werden auf dem System wiederhergestellt. Alle in der
BIAR-Datei vorhandenen Knoten und Server, die vor der Wiederherstellung nicht auf dem System vorhanden waren, werden erstellt.
Anmerkung:
Knoten und Server, die im System vorhanden waren, jedoch nicht in der BIAR-Datei, werden aus dem
Repository entfernt. Die Knoten und Server werden zwar noch im CCM angezeigt, allerdings können
Sie die Dateien dbinfo und bootstrap für Knoten manuell löschen.
Sie müssen die Knoten im System auf jedem Rechner des Clusters neu erstellen.
Verwandte Themen
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524 2013-01-07
Sichern und Wiederherstellen
525
12.1.2.2.2 Wiederherstellen von Servereinstellungen mit dem CCM unter UNIX
Verwenden Sie auf UNIX-Rechnern das Skript serverconfig.sh zum Wiederherstellen der
Servereinstellungen der Implementierung aus einer BIAR-Datei.
1.
Wählen Sie 6 – Serverkonfiguration wiederherstellen aus, und drücken Sie die Eingabetaste.
2.
Geben Sie einen Port für den zu verwendenden temporären Central Management Server (CMS) ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
3.
Geben Sie auf den folgenden Bildschirmen die Verbindungsdaten für die CMS-Systemdatenbank ein.
4.
Melden Sie sich bei entsprechender Aufforderung beim CMS an, indem Sie den System- und
Benutzernamen sowie das Kennwort eines Kontos mit Administratorberechtigungen angeben und die Eingabetaste drücken.
5.
Geben Sie bei entsprechender Aufforderung den Speicherort und den Namen der BIAR-Datei an, aus der die Konfigurationseinstellungen des Servers wiederhergestellt werden sollen, und drücken
Sie die Eingabetaste.
Es wird ein Übersichtsbildschirm mit den eingegebenen Informationen angezeigt.
6.
Stellen Sie sicher, dass die auf dem Bildschirm angezeigten Informationen richtig sind, und drücken
Sie die Eingabetaste, um fortzufahren.
Das serverconfig.sh-Skript stellt die Konfigurationseinstellungen des Servers für das gesamte
Cluster anhand der angegebenen BIAR-Datei wieder her. Die Details des
Wiederherstellungsverfahrens werden in eine Protokolldatei geschrieben. Name und Pfad der
Protokolldatei werden am Bildschirm angezeigt.
7.
Falls die Wiederherstellung fehlschlägt, überprüfen Sie die Protokolldatei, um den Grund zu ermitteln.
12.1.2.2.3 Wiederherstellen der Servereinstellungen anhand eines Skripts
Sie können die Servereinstellungen der Implementierung auch wiederherstellen, indem Sie unter
Windows das Skript RestoreCluster.bat und unter UNIX das Skript restorecluster.sh
ausführen.
Unter Windows befindet sich die Datei RestoreCluster.bat im Verzeichnis <INSTALLVERZ>\SAP
BusinessObjects Enterprise XI 4.0\win64_x64\scripts
.
Unter UNIX befindet sich die Datei restorecluster.sh im Verzeichnis /<INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterprise_xi40/<PLATTFORM64>/scripts
.
Verwandte Themen
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BackupCluster- und RestoreCluster-Skript
12.1.2.3 Wiederherstellen von BI-Inhalt
2013-01-07
Sichern und Wiederherstellen
Wenn Sie Business-Intelligence-Inhalt (BI-Inhalt) in LCMBIAR-Dateien gesichert haben, können Sie diesen mit der Hochstufverwaltung wiederherstellen, ohne das gesamte System wiederherstellen zu müssen.
12.1.3 BackupCluster- und RestoreCluster-Skript
In der folgenden Tabelle werden die mit dem BackupCluster-Skript verwendeten
Befehlszeilenparameter beschrieben.
Anmerkung:
Mit diesem Skript werden nur die Servereinstellungen für einen Cluster gesichert. Andere Daten müssen gesondert gesichert werden.
Tabelle 12-1: BackupCluster-Parameter
Name
-backup
-cms
-username
-password
Beschreibung Beispiel:
Name und Pfad der BIAR-Datei, in der die wiederherzustellenden
Servereinstellungen Ihres Systems gesichert werden sollen.
-backup "C:\Users\Administrator\Desktop\my.biar"
Der Hostname des Rechners, auf dem Ihr Central Management Server sich befindet. Falls
Ihr CMS auf einem anderen Port als dem Standardport 6400 ausgeführt wird, müssen Sie auch die Portnummer angeben.
-cms mycms:6400
Der Benutzername des Administratorkontos.
-username Administrator
Das Kennwort des Administratorkontos.
-password Password1
In der folgenden Tabelle werden die mit dem RestoreCluster-Skript verwendeten
Befehlszeilenparameter beschrieben.
526 2013-01-07
Sichern und Wiederherstellen
Tabelle 12-2: RestoreCluster-Parameter
Name
-restore
-username
-password
-displaycontents
Beschreibung Beispiel:
Name und Pfad der BIAR-Datei, die die wiederherzustellenden
Serverkonfigurationseinstellungen enthält.
-restore "C:\Users\Administrator\Desktop\my.biar"
Der Benutzername des Administratorkontos.
-username Administrator
Das Kennwort des Administratorkontos.
-password Password1
Zeigt die Liste der Knoten und
Server an, die in der BIAR-Datei enthalten sind.
-displaycontents "C:\Users\Administrator\Desktop\my.biar"
Anmerkung:
Führen Sie das Skript RestoreCluster mit dem Parameter -displaycontents aus, um den Inhalt der BIAR-Datei vor der Wiederherstellung der Servereinstellungen anzuzeigen.
Folgende Parameter werden benötigt, wenn Sie Servereinstellungen von einem nicht ausgeführten
System sichern oder Servereinstellungen wiederherstellen.
Tabelle 12-3: Bei Verwendung eines temporären CMS verwendete Parameter
Name
-usetempcms
-cmsport
Beschreibung Beispiel:
Erstellt einen temporären CMS für den angegebenen Vorgang.
Nach Fertigstellung des Vorgangs wird der temporäre CMS gestoppt.
-usetempcms
Die Portnummer des temporären CMS.
-cmsport 6400
527 2013-01-07
Sichern und Wiederherstellen
Name
-dbdriver
-connect
-dbkey
Beschreibung Beispiel:
Der Datenbanktreiber der CMS-
Systemdatenbank. Zulässige
Werte:
• db2databasesubsystem
• maxdbdatabasesubsystem
• mysqldatabasesubsystem
• oracledatabasesubsystem
• sqlserverdatabasesubsystem
• sybasedatabasesubsystem
• sqlanywheredatabasesubsys tem
• newdbdatabasesubsystem
Anmerkung:
Der Parameter newdbdataba sesubsystem dient der Ver wendung mit SAP-HANA-
Datenbanken.
-dbdriver sqlserverdatabasesubsystem
Die CMS-Systemdatenbankverbindungs-Zeichenfolge.
-connect "DSN=BusinessOb jects CMS 140;UID=userna me;PWD=Password1;HOSTNA
ME=database;PORT=3306"
Der Clusterschlüssel.
-dbkey abc1234
Beispiel:
Das folgende Beispiel zeigt, wie Sie Ihre Servereinstellungen in einer BIAR-Datei mit einem vorhandenen CMS sichern.
-backup "C:\Users\Administrator\Desktop\my.biar"
-cms mycms:6400
-username Administrator
-password Password1
Beispiel:
Das folgende Beispiel zeigt, wie Sie den Inhalt der BIAR-Datei anzeigen.
-displaycontents "C:\Users\Administrator\Desktop\mybiar.biar"
528 2013-01-07
Sichern und Wiederherstellen
Beispiel:
Das folgende Beispiel zeigt, wie Sie Ihre Einstellungen anhand einer BIAR-Datei wiederherstellen.
Zum Wiederherstellen der Servereinstellungen muss immer ein temporärer CMS verwendet werden.
-restore "C:\Users\Administrator\Desktop\my.biar"
-cms mycms:6400
-username Administrator
-password Password1
-usetempcms
-cmsport 6400
-dbdriver sqlserverdatabasesubsystem
-connect "DSN=BusinessObjects CMS 140;UID=username;PWD=Password1;HOSTNAME=database;PORT=3306"
-dbkey abc1234
529 2013-01-07
Sichern und Wiederherstellen
530 2013-01-07
Kopieren der Implementierung
Kopieren der Implementierung
13.1 Überblick über das Kopieren von Systemen
In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Sie ein Duplikat der BI-Plattform-Implementierung zu Test-,
Standby- oder anderen Zwecken erstellen.
13.2 Terminologie
• Quellsystem: die ursprüngliche BI-Plattformimplementierung.
• Zielsystem: Die neue Implementierung, die Sie erstellen möchten.
• Systemkopie: Erstellen eines Duplikats einer vorhandenen BI-Plattform-Implementierung.
• Homogene Systemkopie: Erstellen eines Systemduplikats, in dem Quell- und Zielsystem denselben
Betriebssystem- und Datenbanktyp aufweisen.
• Heterogene Systemkopie: Erstellen eines Systemduplikats, in dem Quell- und Zielsystem verschiedene Betriebssystem- oder Datenbanktypen verwenden, aber auf denselben Daten basieren.
• Datenbankkopie. Erstellen eines Duplikats der CMS-Systemdatenbank oder der Audit-Datenbank unter Verwendung von Datenbankanbietertools.
13.3 Anwendungsfälle
Es gibt einige Gründe, um eine Kopie des Systems zu erstellen. In der folgenden Tabelle sind verschiedene Ziele, die Sie sich unter Berücksichtigung der vorhandenen Ressourcen unter Umständen gesetzt haben, sowie der jeweils geeignetste Workflow aufgeführt.
531 2013-01-07
Kopieren der Implementierung
Ziel Verfügbare Ressourcen
Kopieren einer Gruppe von Objekten (bis zu 1000) von einer Implementierung in eine andere
Ein System mit LCM-Versionierung
Lösung
Verwenden der Hochstufverwaltung zum Hochstufen von Objekten zwischen Systemen. Siehe
Abschnitt Hochstufverwaltung dieses Handbuchs.
Wiederherstellen eines versehentlich gelöschten Dokuments oder anderen Objekts
Ein System mit LCM-Versionierung
Stellen Sie mithilfe der Versionsverwaltung eine ältere Version des Dokuments wieder her. Siehe
Abschnitt Versionsverwaltung dieses Handbuchs.
Wiederherstellen eines versehentlich gelöschten Dokuments oder anderen Objekts
• Quellsystem (in Ausführung oder gestoppt) ODER Sicherungskopien der Quellsystemdatenbank und -dateien
UND
Gehen Sie anhand des Workflows zum Kopieren von Systemen vor. Beginnen Sie mit
Planen des Kopierens Ihres Systems
, und folgen Sie den Anweisungen im restlichen Kapitel.
• Detaillierte Systeminformationen, die im Kopierverfahren beschrieben sind
Anmerkung:
Sie können das Zielsystem auf einem Rechner mit einer vorhandenen BI-Plattform-Implementierung erstellen, die dieselbe Version, dasselbe Support Package und dieselbe Patch-Ebene aufweist, oder auf einem "neuen"
Computer ohne installierte BI-
Plattform.
Erstellen eines Duplikatsystems für Standby- und Testzwecke mit identischer Hardwarekonfiguration und identischen IP-Adressen/Rechnernamen
• Identische Hardware auf dem
System, auf dem das Quellsystem neu erstellt werden soll
UND
• Sicherungskopien des Quellsystems oder Zugriff auf das
Quellsystem zur Sicherungserstellung
Gehen Sie anhand des Workflows zum Sichern und Wiederherstellen des Systems in diesem
Handbuch vor. Siehe das Verfahren unter
Durchführen einer Sicherung des gesamten Systems
.
Erstellen Sie das Zielsystem aus
Sicherungskopien des Quellsystems neu.
Erstellen eines Duplikatsystems für Standby-, Test- oder Schulungszwecke, das die Hardware und die IP-Adressen/Rechnernamen des Quellsystems nicht direkt nachahmen muss
532 2013-01-07
Kopieren der Implementierung
Ziel Verfügbare Ressourcen Lösung
• Quellsystem (in Ausführung oder gestoppt) ODER Sicherungskopien der Quellsystemdatenbank und -dateien
UND
Gehen Sie anhand des Workflows zum Kopieren von Systemen vor. Beginnen Sie mit
Planen des Kopierens Ihres Systems
, und folgen Sie den Anweisungen im restlichen Kapitel.
• Detaillierte Systeminformationen, die im Kopierverfahren beschrieben sind
Anmerkung:
Sie können das Zielsystem auf einem Rechner mit einer vorhandenen BI-Plattform-Implementierung erstellen, die dieselbe Version, dasselbe Support Package und dieselbe Patch-Ebene aufweist, oder auf einem "neuen"
Computer ohne installierte BI-
Plattform.
13.4 Planen des Kopierens Ihres Systems
Das Kopieren Ihres Systems umfasst zwei Stufen:
1.
Erstellen der Kopie des Quellsystems
2.
Neuerstellen der Kopie in der Zielumgebung
Die Schritte müssen nicht direkt nacheinander ausgeführt werden. Sie können Ihre Kopie erstellen und die Kopie später auf dem Zielsystem neu erstellen. Dies bedeutet, dass die Kopie des Systems dessen
Stand zum Zeitpunkt ihrer Erstellung widerspiegelt. Wenn Sie beispielsweise einen Monat warten, erstellt die Kopie das System auf dem Stand neu, den es vor einem Monat hatte.
Nachdem Sie die Verwendungsbeispiele aus dem vorherigen Abschnitt geprüft und sich für dasjenige entschieden haben, das Ihre Anforderungen am besten erfüllt, erstellen Sie einen Systemkopieplan.
Erstellen Sie einen Systemkopieplan
Bei der Planung des Kopierens eines Systems müssen Sie folgende Details im Voraus planen:
• Ist das System gestoppt oder aktiv, während die Kopie erstellt wird (das Verfahren kann unter beiden
Voraussetzungen durchgeführt werden)?
• Wenn das System gestoppt wird, wie viel Ausfallzeit ist erforderlich?
• Planen Sie Zeit für Tests ein, um die Integrität des Zielsystems zu gewährleisten
• Welche Datenbanktools sollen zur Sicherung und Wiederherstellung der Datenbank verwendet werden?
533 2013-01-07
Kopieren der Implementierung
• Auf welchen Rechnern des Zielsystems wird implementiert, und wo werden die einzelnen Knoten gehostet?
• Welche optionalen Komponenten sollen kopiert werden?
• Der für die CMS-Zieldatenbank zu verwendende Datenbanktyp und alle anderen optionalen
Datenbanken, die kopiert werden sollen
Berücksichtigen Sie auch folgende Themen:
• Welche BI-Plattformkomponenten sind auf dem Quellsystem installiert? Sie können über die Funktion
Software > Ändern des Installationsprogramms die Liste der aktuell installierten Komponenten anzeigen.
• Eventuell müssen Sie das Zielsystem für eine bessere Leistung abstimmen, wenn es auf anderer
Hardware als das Quellsystem installiert ist. Lesen Sie die Informationen zur Verbesserung der
Systemleistung im SAP BusinessObjects Business Intelligence Sizing Companion Guide.
• Wenn das Zielsystem Berichte aus anderen Berichterstellungsdatenbanken als der
Quellsystemdatenbank erstellen soll, ist es sinnvoll, die Datenbankverbindungsinformationen für die Berichterstellungsdatenbanken zu ändern. Sie können dabei die DSN-Namen behalten, aber den DSN auf dem Zielsystem auf eine andere Datenbank zeigen lassen.
Erforderliche Quellsystemdateien
• CMS-Systemdatenbank
• FRS-Dateispeicher
• Konfigurationsdateien der semantischen Schicht
• Audit-Datenbank (optional)
• Überwachungsdatenbank (optional)
• Lifecycle-Management-Subversion-Datenbank (optional)
13.5 Überlegungen und Einschränkungen
Wenn Sie eine Kopie der BI-Plattform-Implementierung anfertigen, sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen.
534 2013-01-07
Kopieren der Implementierung
535
Bereich Überlegung
SAP-Business-Warehouse-Integrationen
Wenn Sie die BI-Plattform und SAP ERP oder BW in einer integrierten
Umgebung verwenden, lesen Sie die SAP-Systemkopiedokumentation, bevor Sie das System kopieren. Die Systemkopiehandbücher sind unter http://www.sdn.sap.com/irj/sdn/systemcopy verfügbar (SMP-
Anmeldung erforderlich). Wählen Sie Ihre SAP-NetWeaver-Version aus. Die relevanten Anleitungen zum Kopieren befinden sich im Ordner mit den Installationshandbüchern.
Programmversion
Inhalt und Konfigurationseinstellungen
Es kann nur das gesamte Quellsystem kopiert werden. Inhalt und
Systemkonfigurationseinstellungen können nicht selektiv kopiert werden.
Installationspfad
Quell- und Zielsystem müssen denselben Versionsstand und dasselbe
Support-Package- und Patch-Level aufweisen.
Der Installationspfad für den Speicherort von Quelle und Ziel muss identisch sein. Wenn Sie z.B. das Quellsystem auf C:\BusinessOb jects installiert haben, müssen Sie das Ziel ebenfalls auf
C:\BusinessObjects installieren.
Hostbetriebssystem
CMS-Datenbanksoftwaretyp
Audit-Datenbanksoftwaretyp
Die Betriebssysteme von Quelle und Ziel müssen identisch sein.
CMS-Quell- und Zieldatenbanken müssen vom selben Typ sein. Sie haben die Option, nach dem Kopieren des Systems zu einem anderen unterstützten Datenbanktyp zu wechseln.
Wenn Sie Audit-Daten kopieren, müssen die Quell- und die Ziel-Audit-
Datenbank vom selben Typ sein. Nachdem die Kopie erstellt wurde, können Sie eine neue Datenbank eines anderen Typs einrichten.
Anmerkung:
Wenn Sie eine neue Datenbank einrichten, werden vorhandene Ereignisse nicht in diese kopiert. Nur neue Ereignisse werden in der neuen Datenbank aufgezeichnet.
Webschichtanpassung
Nicht von diesen Anleitungen abgedeckte Themen
Webschichtkomponenten werden nicht von dem Kopierverfahren aus dem Quellsystem kopiert. Wenn Sie die Webschicht angepasst haben
(z.B. .properties-Dateien im Ordner custom geändert haben), wenden Sie diese Anpassungen manuell auf das Ziel an.
Dieser Workflow beschreibt nicht den Export oder Import einer Datenbank. Verwenden Sie die Datenbankanbietertools zum Kopieren und
Wiederherstellen der Datenbank.
Folgende Daten werden beim Kopieren des Systems kopiert:
• die CMS-Repository-Datenbank. (Enthält Berichte, Analysen, Rechte, Benutzer und Benutzergruppen,
Servereinstellungen und anderen BI-Inhalt und Systeminhalt)
• die Audit-Datenbank. (Enthält von BI-Plattform-Servern oder Clientanwendungen ausgelöste
Audit-Ereignisse)
• die Überwachungsdatenbank. (Enthält Trenddaten aus Metriken, Diagnosen und Kontrollmodulen)
2013-01-07
Kopieren der Implementierung
• die Lifecycle-Management-Datenbank. (Enthält verschiedene Versionen von Berichten, Analysen, andere BI-Ressourcen und Versionsinformationen)
Anmerkung:
Eine Beschreibung der Datenbanken und ihres Inhalts finden Sie in Abschnitt
in diesem
Handbuch.
• Konfigurationsdateien der semantischen Schicht
Webschichtkonfiguration, Suchindex und alle nicht oben ausdrücklich angegebenen Daten werden nicht kopiert.
Überlegungen zu Dateiwiederherstellungskopien
Wenn Sie ein System für den speziellen Zweck der Wiederherstellung einer versehentlich gelöschten
Datei kopieren, sollten Sie folgende zusätzliche Überlegungen berücksichtigen:
Führen Sie unter Verwendung der Sicherungskopie die Schritte aus dem Verfahren
Systemkopie in einem Zielsystem
auf dem Produktionssystem aus.
• Installieren Sie nicht alle Knoten, sondern nur den ersten Knoten für den CMS und seine Datenbank.
• Installieren Sie die Audit-, die LCM- oder die Überwachungsdatenbank nicht.
• Erstellen Sie die Verbindungen zu der Audit- oder der Berichterstellungsdatenbank nicht neu.
Stufen Sie mithilfe des LCM das Objekt, das Sie wiederherstellen möchten, aus dem Zielsystem zum
Quellsystem hoch.
13.6 Systemkopieverfahren
Die folgenden Verfahren führen Sie durch die beiden Phasen zum Kopieren der
BI-Plattform-Implementierung.
13.6.1 Exportieren einer Systemkopie aus einem Quellsystem
Notieren Sie folgende Informationen aus dem Quellsystem: Wenn Sie diese Informationen hier festhalten möchten, können Sie ein Arbeitsblatt verwenden, das unter
verfügbar ist.
536 2013-01-07
Kopieren der Implementierung
Eigenschaft Speicherort
CMS-Clusterschüssel (bewahren Sie die Aufzeichnung an einem sicheren Ort auf).
Vom Systemadministrator bei der Installation der
BI-Plattform erstellt.
Namen der Knoten.
Wechseln Sie zur Registerkarte Server der CMC, und klappen Sie in der Struktur links Knoten auf.
Rechnername und BI-Plattform-Installationsordner jedes Rechners in der Implementierung.
Wechseln Sie zur Registerkarte Server der CMC, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den
CMS, und wählen Sie Platzhalter aus. Suchen Sie den Wert des Platzhalters %INSTALLROOTDIR%.
BI-Plattform-Administratorkennwort (bewahren Sie die Aufzeichnung an einem sicheren Ort auf).
Vom Systemadministrator bei der Installation der
BI-Plattform erstellt.
Alle Datenbankverbindungen, die vom CMS verwendet werden können, und die ihnen zugeordneten Benutzernamen und Kennwörter. Dazu kann auch die Audit-Datenbank gehören, wenn Sie diese
Informationen kopieren möchten. Beschaffen Sie diese Informationen für alle Rechner im Cluster.
Anmerkung:
Wenn Sie die Audit-Datenbank kopieren, benötigen
Sie außerdem die Verbindungsnamen und die
Anmeldedaten der Audit-Datenbank.
Wechseln Sie zur Registerkarte Server der CMC, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den
CMS, und wählen Sie Metriken aus.
Suchen Sie folgende Metriken:
• "Systemdatenbank-Verbindungsname"
• "Systemdatenbank-Servername"
• "Systemdatenbank-Benutzername"
• "Datenquellenname"
• "Name der Audit-Datenbankverbindung" (optional)
• "Name des Audit-Datenbankbenutzers" (optional)
Für jeden Rechner im Cluster die Details (Clienttypen, Versionen) aller anderen Datenbankverbindungen (die z.B. von Universen und Berichten verwendet werden). Stellen Sie sicher, dass Sie
Benutzernamen und Kennwörter einbeziehen.
Für Crystal-Reports-Berichte, die Berichte direkt aus Datenbanken erstellen, betrachten Sie mithilfe der Designerversionen von SAP Crystal Reports 2011 oder SAP Crystal Reports für Enterprise die Verbindungsinformationen. Für Universumsverbindungsinformationen verwenden Sie das Information-Design-Tool (.unx) oder das Universe-Design-Tool (.unv).
537 2013-01-07
Kopieren der Implementierung
Eigenschaft Speicherort
Versionsstand, Support-Package- und Patch-Level des Quellsystems.
Unter Windows können Sie diese Angaben mithilfe der Programmfunktion "Ändern/Entfernen" ausfindig machen.
Unter Unix können Sie das Dienstprogramm Ad dOrRemoveProducts.sh
im BI-Plattform-Installationsverzeichnis verwenden.
Dateispeicherorte der einzelnen Input FRS und
Output FRS in der Implementierung.
Wechseln Sie zur Registerkarte Server der CMC, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Input oder Output FRS, und wählen Sie Eigenschaften aus. Suchen Sie die Eigenschaft "Dateispeicherverzeichnis".
Anmerkung:
Wenn der Wert mit % beginnt, handelt es sich um einen Platzhalter. Klicken Sie dann auf Platzhalter, und notieren Sie das unter dem Platzhalter aufgelistete Verzeichnis.
Wenn Sie Lifecycle-Management (LCM) kopieren möchten, der Speicherort des LCM-Überschreibungenordners und der LCM-Subversion-Dateien.
Der Standardordner für Überschreibungen in Windows-Installationen ist <INSTALLVERZ>\SAP
BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\Data\LCM\LCMOverride
.
Der Standardspeicherort für LCM-Subversion-Dateien in Windows-Installationen ist <INSTALL
VERZ>\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\CheckOut
Wenn Sie die Überwachungsdatenbank kopieren möchten, der Überwachungsdatenbankordner.
Dies ist in der CMC festgelegt. Wechseln Sie in den Verwaltungsbereich Anwendungen der CMC, wählen Sie Überwachungstool > Eigenschaften, und suchen Sie "Sicherungsverzeichnis der
Trenddatenbank".
Der Standardordner in Windows-Installationen ist
<INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\Data\TrendingDB
.
Pfad der semantischen Ebene.
Der Standardordnerpfad in Windows-Installationen ist <INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\dataAccess\connectionsServer\
.
Nachdem Sie die vorstehenden Informationen aufgezeichnet haben:
538 2013-01-07
Kopieren der Implementierung
1.
Erstellen Sie unter Verwendung der Sicherungstools des Datenbankanbieters eine Sicherungskopie der folgenden Datenbanken:
• CMS-Systemdatenbank
• Audit-Datenbank (optional)
2.
Sichern Sie unter Verwendung von Dateisicherungstools die folgenden Dateisätze:
• FRS-Input- und -Output-Dateispeicher
• Überwachungstrenddatenbank (optional)
• Lifecycle-Management-Subversion-Datenbank (optional)
• Konfigurationsdateien aus dem Ordner für die semantische Schicht: Datei cs.cfg im Ordner connectionServer und alle .sbo- und .prm-Dateien in dessen Unterordnern.
Anmerkung:
Einschränkungen und eine ausführliche Beschreibung dieses Workflows finden Sie im Abschnitt
Bewahren Sie die oben erfassten Informationen mit der Kopie der Datenbanken und Dateien auf. Es ist sinnvoll, eine zweite Kopie aufzubewahren, die Sie nach Bedarf für spätere Systemkopierverfahren aktualisieren können.
13.6.2 Importieren einer Systemkopie in einem Zielsystem
Hierbei wird vorausgesetzt, dass Sie bereits Sicherungskopien der Quellimplementierungsdatenbanken und -Systemdateien erstellt haben, die Sie in Ihrem Zielsystem verwenden möchten. Alle
Sicherungsdateien müssen aus demselben Sicherungssatz stammen. Außerdem benötigen Sie die
Details (z.B. Clusterschlüssel und Datenbankanmeldedaten), die Sie unter “Exportieren einer
Systemkopie aus einem Quellsystem” notiert haben.
Falls das Zielsystem an dem Netzwerkspeicherort mit Zugriff auf die Ressourcen des Quellsystems abgelegt wird, stellen Sie sicher, dass das Zielsystem erst auf diese Ressourcen zugreift, nachdem es neu konfiguriert wurde. Dies kann durch Einsatz einer Firewall zwischen den Zielsystem- und den
Quellsystem-Ressourcen oder Stoppen des Quellsystems während des Starts des Zielsystems ermöglicht werden. Nachdem Sie das Zielsystem zum ersten Mal gestartet haben, kann die Firewall entfernt oder das Quellsystem kann gestartet werden.
Wenn die BI-Plattform bereits auf dem Zielsystem installiert ist, stellen Sie sicher, dass es denselben
Versionsstand und dasselbe Support-Package- und Patch-Level wie das Quellsystem zum Zeitpunkt der Erstellung der Kopie aufweist. Stellen Sie außerdem sicher, dass es denselben Installationspfad wie das Quellsystem verwendet.
1.
Erstellen Sie auf dem Zielsystem die Verbindungen zu der oder den Datenbanken, in die Sie das
CMS-Repository, die Audit-Datenbank und die Berichterstellungsdatenbank stellen möchten.
Anmerkung:
Obwohl die Verbindungen auf eine andere Datenbank zeigen können, müssen sie denselben
Verbindungsnamen oder DSN haben und dieselben Anmeldedaten verwenden wie das Quellsystem.
539 2013-01-07
Kopieren der Implementierung
540
2.
Stellen Sie mithilfe der Datenbanktools die CMS-Systemdatenbank und ggf. die Audit-Datenbank aus der Quellsystemsicherung in der Zieldatenbank wieder her.
Wenn die Universen oder Berichte auf dem Zielsystem eine andere Berichterstellungsdatenbank verwenden müssen, ändern Sie die Datenbankverbindung so, dass sie zu dieser Datenbank zeigt.
Wenn Sie weitere Anleitungen zu diesem Schritt benötigen, lesen Sie das Thema
Wiederherstellen des Systems .
3.
Wenn die BI-Plattform auf dem Zielhostsystem installiert ist, fahren Sie mit Schritt 4 fort. Wenn die
BI-Plattform nicht installiert ist, installieren Sie sie auf dem Zielhostsystem, und berücksichtigen Sie dabei folgende Schritte: a.
Installieren Sie die Programmversion und das Support-Package- und Patch-Level, die auch auf dem Quellsystem installiert sind.
b.
Verwenden Sie denselben Installationspfad wie das Quellsystem.
c.
Wählen Sie dieselben Komponenten, die auf dem Quellsystem installiert waren.
d.
Wenn Sie vom Installationsprogramm aufgefordert werden, die CMS-Datenbank (und ggf. die
Audit-Datenbank) zu erstellen, wählen Sie die Option Vorhandene Datenbank verwenden, und geben Sie den Verbindungsnamen und die Verbindungsinformationen aus Schritt 1 ein.
Anmerkung:
Reinitialisieren Sie die CMS-Datenbank nicht.
e.
Wenn Sie aufgefordert werden, den Knotennamen einzugeben, verwenden Sie die Namen, die
Portnummern, das Plattformadministratorkennwort und den Clusterschlüssel, die auch auf dem
Zielsystem verwendet werden.
Vollständige Installationsanleitungen finden Sie im Installationshandbuch für SAP BusinessObjects
Business Intelligence. Wenn die Installation des Systems abgeschlossen ist, fahren Sie mit
Schritt 6 fort.
Anmerkung:
Wenn Sie die Audit-Daten nicht aus dem Quellsystem kopieren, können Sie eine neue
Audit-Datenbank erstellen, indem Sie das Auditing während der Installation konfigurieren.
f.
Stoppen Sie alle Knoten im CCM.
4.
Falls die BI-Plattform bereits auf dem Zielsystem installiert ist, stoppen Sie alle Knoten im CCM.
Starten Sie den CCM auf dem CMS-Hostrechner des Zielsystems.
5.
Ist die BI-Plattform nicht installiert, fügen Sie mithilfe der Option Knoten neu erstellen einen neuen
Knoten hinzu.
a.
Verwenden Sie den Knotennamen und die SIA-Portnummer des Quellsystems.
b.
Wählen Sie Neuen temporären CMS starten.
c.
Wählen Sie eine neue CMS-Portnummer (kann jeder freie Port sein) und einen
CMS-Datenbanktyp (der mit dem Typ der wiederhergestellten Datenbank übereinstimmt).
d.
Geben Sie die Details der Verbindung ein, für die die CMS-Datenbank in Schritt 1 wiederhergestellt wurde.
e.
Geben Sie den Clusterschlüssel des Quellsystems ein.
f.
Geben Sie das Administratorkennwort des Quellsystems ein.
6.
Stellen Sie die Input- und Output-FRS-Dateispeicher auf dem Dateispeicher des Zielsystems wieder her.
2013-01-07
Kopieren der Implementierung
7.
Stellen Sie den Überwachungsdatenbankordner wieder her (falls Sie Überwachungsinformationen kopieren möchten).
8.
Stellen Sie die LCM-Subversion-Dateien wieder her (falls Sie LCM-Informationen kopieren möchten).
9.
Stellen Sie die Dateien der semantischen Schicht/des Verbindungskonfigurationsservers wieder her.
10.
Starten Sie die Hostrechner des Zielsystems neu.
11.
Falls Sie die BI-Plattform auf dem Zielsystem in Schritt 3 installiert haben, wenden Sie alle erforderlichen Support Packages oder Patches an, um mit dem Quellsystem gleichzuziehen.
12.
Wenn das Zielsystem auf mehreren Hostrechnern ausgeführt wird, müssen die Schritte 1 bis 11 für jeden Hostrechner wiederholt werden.
Verwenden Sie die Installationsoption "Erweitert", wenn Sie zusätzliche BI-Plattform-Knoten installieren. Denken Sie daran, dass dieselben Knotennamen wie im Quellsystem für die zusätzlichen
Knoten im Zielsystem verwendet werden müssen.
13.
Falls die CMS-Datenbank des Zielsystems einen anderen Datenbanktyp als das Quellsystem aufweist, führen Sie das Verfahren
Kopieren von Daten von einer CMS-Systemdatenbank in eine andere
mit dem CCM aus und geben die Datenbank, die Sie für die Kopie verwenden möchten, als
Ziel an.
Schritte nach der Systemkopie der BI-Plattform:
1.
Die Installation des ersten Knotens auf dem Ziel erstellt einen temporären CMS, der am Ende der
Installation gestoppt wird. Gehen Sie in der CMC zur Seite "Server", und löschen Sie diesen CMS.
Nicht vergessen:
Falls Sie das Quellsystem nicht entfernen (oder falls Sie es parallel zum Zielsystem verwenden), sollte das Cluster auf dem Zielsystem umbenannt werden.
2.
Führen Sie das Repository Diagnostic Tool für die Ziel-CMS-Datenbank aus.
3.
Führen Sie auf dem Zielsystem eine Integritätsprüfung aus, um dessen Integrität zu prüfen.
4.
Erstellen Sie den Suchindex vollständig neu.
541 2013-01-07
Kopieren der Implementierung
542 2013-01-07
Versionsverwaltung
Versionsverwaltung
14.1 Verwalten von unterschiedlichen Versionen von BI-Ressourcen
Mit der Hochstufverwaltung können Sie unterschiedliche Versionen von BI-Ressourcen, die sich im
Repository von SAP BusinessObjects Business Intelligence befinden, verwalten. Um diese Funktion zu vereinfachen, enthält die Promotion-Verwaltung die Versionskontrollsysteme SubVersion und
ClearCase.
Zum Verwalten unterschiedlicher Versionen von Aufträgen oder InfoObjects führen Sie folgende Schritte aus:
1.
Melden Sie sich bei der CMC-Anwendung an und wählen Versionsverwaltung.
2.
Wählen Sie im linken Bereich des Fensters "Versionsverwaltung" den Ordner, um den Auftrag oder die InfoObjects anzuzeigen, deren Versionen Sie verwalten möchten.
3.
Wählen Sie die InfoObjects, und klicken Sie auf Zu VM hinzufügen.
Anmerkung:
Durch Klicken auf "Zu VM hinzufügen" wird eine Basisversion des Objekts im Repository des
Versionsverwaltungssystems angelegt. Die Basisversion wird zum anschließenden Einchecken benötigt.
4.
Klicken Sie bei nachfolgenden Änderungen am Dokument und zur Versionierung des inkrementell geänderten Dokuments auf Einchecken. Dadurch wird das im VMS-Repository enthaltene Dokument aktualisiert.
Das Dialogfeld "Eincheck-Kommentare" wird angezeigt.
5.
Geben Sie Ihre Kommentare ein, und klicken Sie auf OK.
Die geänderte Versionsnummer des ausgewählten InfoObjects wird in den Spalten "VMS-Version" und "CMS-Version" angezeigt.
6.
Zum Abrufen der aktuellen Version des Dokuments vom VMS wählen Sie das betreffende InfoObject, und klicken Sie auf Aktuelle Version abrufen.
Die letzte Version des VMS-Repositorys wird in den CMS importiert.
7.
Zum Erstellen einer Kopie der aktuellen Version klicken Sie auf Kopie erstellen.
Im VMS-Repository wird eine Kopie der ausgewählten Version erstellt.
8.
Wählen Sie Verlauf, um alle für das ausgewählte InfoObject verfügbaren Versionen anzuzeigen.
Das Fenster "Verlauf" wird angezeigt. Folgende Optionen werden angezeigt:
543 2013-01-07
Versionsverwaltung
• Version abrufen – Falls mehrere Versionen vorhanden sind und Sie eine bestimmte Version der BI-Ressource benötigen, können Sie das benötigte InfoObject auswählen und auf Version
abrufen klicken.
• Kopie von Version abrufen – Mit dieser Option können Sie eine Kopie der ausgewählten Version abrufen.
• Kopie von Version exportieren – Mit dieser Option können Sie eine Kopie der ausgewählten
Version abrufen und in Ihrem lokalen System speichern.
• Vergleichen – Mit dieser Option können Sie die Metadaten-Informationen von zwei Versionen eines Inhalts vergleichen.
9.
Wählen Sie ein InfoObject aus, und klicken Sie auf Sperren, um das InfoObject zu sperren, oder auf Sperrung aufheben, um das InfoObject zu entsperren, oder auf Löschen, um alle versionierten
Inhalte aus dem VMS-Repository zu löschen. Inhalte in der CMS sind nicht davon betroffen.
Anmerkung:
Wenn Sie das InfoObject sperren, können Sie keine Aktionen für dieses InfoObject ausführen.
10.
Wenn die Version im CMS neuer ist als die Version im VMS, wird ein Indikator neben dem aktualisierten InfoObject angezeigt. Wenn Sie den Cursor auf das Kennzeichen bewegen, wird eine
QuickInfo angezeigt, die besagt, dass das InfoObject im CMS aktualisiert wurde.
11.
Um eine Liste mit allen eingecheckten Ressourcen, die im VMS, jedoch nicht im CMS vorhanden sind, anzuzeigen, klicken Sie auf Gelöschte Ressourcen anzeigen
Klicken Sie auf eine gelöschte Ressource, um ihren Verlauf anzuzeigen. Sie können die gelöschte
Ressource auswählen und auf Version abrufen klicken, um diese spezifische Version der Ressource anzuzeigen. Sie können auf Kopie von Version abrufen klicken, um eine Kopie der ausgewählten
Ressource zu erhalten.
Klicken Sie auf Löschen, um das Objekt auch dauerhaft aus dem VMS-Repository zu löschen.
Anmerkung:
Durch Verwendung von Version abrufen oder Kopie von Version abrufen wird die Ressource vom VMS in "CMS: Liste fehlender Dateien" verschoben.
12.
Wählen Sie ein InfoObject, und klicken Sie auf anzuzeigen.
, um die Eigenschaften des InfoObjects
Alternativ können Sie auch mit der rechten Maustaste auf das InfoObject klicken und die Schritte 4 bis 16 ausführen.
14.2 Verwenden der Option "Versionsverwaltungseinstellungen"
Sie können die Einstellungen für das Versionsverwaltungssystem über die Central Management Console festlegen. Sie können die Subversion- und ClearCase-Parameter konfigurieren.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um das Subversion-Versionsverwaltungssystem festzulegen.
1.
Wählen Sie auf der CMC-Startseite Anwendungen.
2.
Doppelklicken Sie auf VMS. Der Bildschirm "Versionsverwaltungseinstellungen" wird angezeigt.
544 2013-01-07
Versionsverwaltung
3.
Wählen Sie VMS-Einstellungen.
4.
Wählen Sie in der Dropdownliste Versionsverwaltungssysteme das System Subversion.
Die bei der Installation der Hochstufverwaltung eingegebene Portnummer, das Kennwort, der
Repository-Name, der Servername, der Benutzername, der Name des Arbeitsbereichsverzeichnisses und der Name des Installationsverzeichnisses werden in den entsprechenden Feldern angezeigt.
5.
Bearbeiten Sie gegebenenfalls die Felder.
Stellen Sie sicher, dass Sie den Installationspfad bis zur .exe-Datei eingeben. Beispiel für Windows:
C:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\SAP BusinessObjects Enterprise
XI 4.0\subversion
. Beispiel für Unix: /usr/u/qaunix/aurora_730/sap_bobj/enterpri se_40/subversion/bin
.
6.
Für den Zugriff auf das Subversion-Repository können Sie entweder HTTP- oder SVN-Protokolle verwenden, indem Sie auf die Optionsschaltfläche HTTP bzw. SVN klicken.
7.
Sie können die eingegebenen VMS-Einstellungen validieren, indem Sie auf VMS testen klicken.
8.
Klicken Sie auf Speichern.
Anmerkung:
• Wenn Sie Subversion als Standard-VMS definieren möchten, wählen Sie Als Standard-VMS
verwenden.
• Wenn Sie die Felder gemäß Schritt 3 geändert haben, starten Sie den Server Intelligence Agent neu.
14.2.1 Einstellen des ClearCase-Versionsverwaltungssystems in Windows
Führen Sie folgende Schritte aus, um das ClearCase-Versionsverwaltungssystem in Windows festzulegen:
1.
Klicken Sie im Fenster "Verwaltungsoptionen" auf die Option VMS-Einstellungen.
2.
Wählen Sie in der Dropdownliste Versionsverwaltungssysteme das System ClearCase.
3.
Geben Sie folgende Informationen ein:
• ClearCase-Laufwerk zuordnen – Geben Sie den Laufwerksnamen ein. Standardmäßig ist dies das Laufwerk "M". Beispiel: M:
• VOB-Tag-Name – Geben Sie den Versioned Object Base-(VOB-)Namen ein. Beispiel: FreitagVB
• Verzeichnis zur Ansichtsspeicherung – Geben Sie den Pfad zu dem freigegebenen Ordner ein.
Beispiel: \\Hostname\Ordnername
Anmerkung:
Der Hostname darf nicht als "localhost" geschrieben werden.
4.
Klicken Sie auf Save (Speichern).
545 2013-01-07
Versionsverwaltung
14.2.2 Einstellen des ClearCase-Versionsverwaltungssystems in Unix
Führen Sie folgende Schritte aus, um das ClearCase-Versionsverwaltungssystem in Unix festzulegen:
1.
Klicken Sie im Fenster "Verwaltungsoptionen" auf die Option VMS-Einstellungen.
2.
Wählen Sie in der Dropdownliste "Versionsverwaltungssysteme" das System ClearCase.
3.
Geben Sie folgende Informationen ein:
• ClearCase-Laufwerk zuordnen – Geben Sie den Namen des Ordners an, in dem das MVFS enthalten ist. Die Standardeinstellung ist /view
• VOB-Tag-Name – Geben Sie den VOB-Namen und den Ordner an, in dem das VOB enthalten ist. Beispiel: Vob-Ordner/Vob-Name
• Verzeichnis zur Ansichtsspeicherung: Geben Sie den Pfad des Verzeichnisses ein, in dem die
Ansichten erstellt werden.
Sie können Als Standard-VMS verwenden auswählen, wenn Sie ClearCase als
Standard-Versionsverwaltungssystem verwenden möchten.
14.3 Vergleichen von verschiedenen Versionen desselben Auftrags
Sie können die Unterschiede zwischen zwei Versionen desselben Auftrags anzeigen, indem Sie folgende
Schritte ausführen:
1.
Melden Sie sich bei der CMC-Anwendung an.
2.
Wählen Sie auf der CMC-Startseite Versionsverwaltung.
3.
Wählen Sie auf dem Bildschirm "Versionsverwaltung" das InfoObject, dessen Versionen verwaltet werden sollen.
4.
Klicken Sie auf Verlauf.
Die Seite "Verlauf" wird geöffnet und zeigt alle Versionen des ausgewählten InfoObjects an.
5.
Wählen Sie zwei zu vergleichende Versionen aus.
6.
Klicken Sie auf Vergleichen.
Der Vergleichsprozess wird gestartet. Die Unterschiede werden in Orange und die fehlenden Objekte werden in Rot hervorgehoben.
7.
Klicken Sie auf Speichern, um den Vergleichsbericht zu speichern.
14.4 Upgrade von Subversion-Inhalten
546 2013-01-07
Versionsverwaltung
Falls Sie über alte Subversion-Inhalte verfügen, die in einer früheren Version von SAP BusinessObjects
Business Intelligence erstellt wurden, können Sie ein Upgrade auf die aktuelle Version für diese Inhalte durchführen:
1.
Melden Sie sich auf dem Computer mit SAP BusinessObjects Enterprise 3.x am VMS an.
2.
Checken Sie ein Objekt ein. Sie können beispielsweise das Administrator- und das Guest-Objekt zweimal einchecken.
3.
Klicken Sie in der CMC auf Benutzer, und prüfen Sie, ob 2 in der VMS- und CMS-Versionsnummer angezeigt wird.
4.
Melden Sie sich vom VMS ab.
5.
Wechseln Sie zur Befehlszeileneingabe und navigieren zu C:\Programme\Subversion\bin, und führen Sie den Export-Befehl aus: svnadmin dump c:/LCM_repository/svn_repository
> dumrepo
6.
Kopieren Sie die Datei dumrepo auf den Computer mit SAP BusinessObjects Business Intelligence.
7.
Wechseln Sie zu der Eingabeaufforderung der Befehlszeile auf dem Computer mit SAP
BusinessObjects Business Intelligence, navigieren Sie zu C:\Programme (x86)\SAP, und führen
Sie die folgenden Befehle aus: svnadmin.exe load "C:/Programme (x86)/SAP BusinessObjects/SAPBusinessOb jects Enterprise XI 4.0/LCM_repository/svn_repository" < c:/dumrepo svnadmin.exe upgrade "C:/Programme (x86)/SAP BusinessObjects/SAP Busines sObjects Enterprise XI 4.0/LCM_repository/svn_repository"
8.
Nachdem die Befehle erfolgreich ausgeführt wurden, starten Sie den SIA neu.
9.
Melden Sie sich an der CMC an und klicken auf Versionsverwaltung.
10.
Klicken Sie auf Benutzer, und überprüfen Sie, ob die VMS-Version 2 ist.
11.
Wählen Sie das Objekt Administrator aus, und klicken Sie anschließend auf Aktuelle Version
abrufen.
12.
Der VMS und der CMS haben nun dieselbe Versionsnummer.
547 2013-01-07
Versionsverwaltung
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Hochstufverwaltung
Hochstufverwaltung
15.1 Willkommen bei der Hochstufverwaltung
15.1.1 Hochstufverwaltung – Übersicht
Mit der Hochstufverwaltung können Sie Business-Intelligence-Ressourcen (BI) von einem Repository in ein anderes verschieben, Abhängigkeiten von Ressourcen verwalten und ein Rollback von hochgestuften Ressourcen im Zielsystem durchführen, falls erforderlich. Es unterstützt außerdem die
Verwaltung verschiedener Versionen derselben BI-Ressource.
Die Hochstufverwaltung ist in die Central Management Console integriert. Sie können eine BI-Ressource nur dann von einem System auf ein anderes hochstufen, wenn sowohl auf dem Quell- als auch auf dem Zielsystem dieselbe Version von SAP BusinessObjects Business Intelligence installiert ist.
15.1.2 Hochstufverwaltung – Funktionen
Die Hochstufverwaltung unterstützt folgende Funktionen:
• Hochstufen – Mit dieser Funktion können Sie InfoObjects im Zielsystem erstellen oder aktualisieren.
Neben dem Hochstufen von InfoObjects können Sie mit dieser Funktion folgende Aufgaben ausführen:
• Neuen Auftrag erstellen
• Vorhandenen Auftrag kopieren
• Auftrag bearbeiten
• Auftragshochstufung zeitgesteuert verarbeiten
• Auftragsverlauf anzeigen
• Als LCMBIAR exportieren
• BIAR/LCMBIAR importieren
• Abhängigkeiten verwalten – Mit dieser Funktion können Sie von InfoObjects abhängige Objekte in dem hochzustufenden Auftrag auswählen, filtern und verwalten.
549 2013-01-07
Hochstufverwaltung
• Zeitgesteuert verarbeiten – Mit dieser Funktion können Sie einen Zeitpunkt für die Auftragshochstufung festlegen, anstatt ihn sofort nach der Erstellung hochzustufen. Sie können den Zeitpunkt für die
Auftragshochstufung anhand der folgenden Parameter angeben: Stündlich, Täglich, Wöchentlich oder Monatlich.
• Sicherheit – Mit dieser Funktion können Sie InfoObjects mit den zugehörigen Sicherheitsrechten sowie ggf. mit den zugehörigen Anwendungsrechten hochstufen.
• Probeweise Hochstufung – Mit dieser Funktion können Sie die Hochstufung testen, um sicherzustellen, dass vor der tatsächlichen Hochstufung der InfoObjects alle nötigen Vorkehrungen getroffen werden können.
• Rollback – Mit dieser Funktion können Sie das Zielsystem nach der Hochstufung eines Auftrags wieder in seinen vorherigen Zustand zurückversetzen. Sie können ein Rollback für den gesamten
Auftrag oder einen Teil des Auftrags durchführen.
• Auditing – Die von der Hochstufverwaltung generierten Ereignisse werden in der Audit-Datenbank gespeichert. Mit dieser Funktion können Sie die in der Audit-Datenbank protokollierten Ereignisse
überwachen.
• Überschreibungseinstellungen – Mit dieser Funktion können Sie die Überschreibungen über eine
Auftragshochstufung prüfen und hochstufen.
15.1.3 Anwendungszugriffsrechte
In diesem Abschnitt werden die Anwendungszugriffsrechte für die Hochstufverwaltung beschrieben.
• Zugriffsrechte für die Hochstufverwaltung lassen sich in der CMC festlegen.
• Sie können genau abgestimmte Anwendungsrechte für verschiedene Funktionen innerhalb der
Hochstufverwaltung einstellen.
Um bestimmte Rechte für die Hochstufverwaltung festzulegen, führen Sie die folgenden Schritte aus:
1.
Melden Sie sich an der CMC an und wählen Anwendungen.
2.
Doppelklicken Sie auf Hochstufverwaltung.
3.
Klicken Sie auf Benutzersicherheit, und wählen Sie einen Benutzer aus. Sie können
Sicherheitsrechte für den Benutzer anzeigen oder zuweisen.
4.
Folgende Rechte stehen speziell für die Hochstufverwaltung zur Verfügung:
• Zugang zum Bearbeiten von Überschreibungen gewähren
• Zugriff gewähren und Sicherheitsrechte einschließen
• Zugang zur LCM-Administration gewähren
• Zugriff auf "Abhängigkeiten verwalten" gewähren
• Auftrag erstellen
• Auftrag löschen
• Auftrag bearbeiten
• LCMBIAR bearbeiten
• Als LCMBIAR exportieren
• LCMBIAR importieren
• Auftrag hochstufen
550 2013-01-07
Hochstufverwaltung
• Rollback-Auftrag
• BOMM-Objekte (BusinessObjects-Metadatenobjekte)anzeigen und auswählen
• Business Views anzeigen und auswählen
• Kalender anzeigen und auswählen
• Verbindungen anzeigen und auswählen
• Profile anzeigen und auswählen
• QaaWS anzeigen und auswählen
• Berichtsobjekte anzeigen und auswählen
• Sicherheitseinstellungen anzeigen und auswählen
• Universen anzeigen und auswählen
5.
Wenn Sie einem ausgewählten Benutzer Rechte zuweisen möchten, wählen Sie das entsprechende
Recht aus und klicken auf Sicherheit zuweisen.
Die Anwendungszugriffsrechte für die Hochstufverwaltung werden in der CMC festgelegt.
15.2 Erste Schritte mit der Hochstufverwaltung
15.2.1 Zugriff auf die Hochstufverwaltung
Um auf die Hochstufverwaltung zuzugreifen, wählen Sie auf der CMC-Startseite Hochstufverwaltung aus.
Alle Benutzer mit Ansichtsrechten für den Ordner Hochstufungsaufträge können die Hochstufverwaltung starten. Um Aufträge erstellen, zeitgesteuert verarbeiten und hochstufen zu können, müssen dem
Benutzer jedoch zusätzliche Rechte durch den Administrator gewährt werden.
15.2.2 Benutzeroberflächen-Komponenten
In diesem Kapitel werden die GUI-Komponenten in der Hochstufverwaltung beschrieben.
• Symbolleiste des Hochstufverwaltung-Arbeitsbereichs
• Arbeitsbereich
• Strukturbereich
• Detailbereich
• Strukturliste und Job Viewer-Seite
551 2013-01-07
Hochstufverwaltung
552
Symbolleiste des Hochstufverwaltung-Arbeitsbereichs
In der folgenden Tabelle werden die in der Symbolleiste des Hochstufverwaltung-Arbeitsbereichs enthaltenen Optionen aufgeführt und die Aufgaben, die mit diesen Optionen ausgeführt werden können, beschrieben:
Option
Eigenschaften
Verlauf
Neuer Auftrag
Importieren
Bearbeiten
Hochstufen
Rollback
Suchen
Hochstufungsaufträge
Beschreibung
Ermöglicht das Erstellen eines neuen Ordners. Der neue Ordner wird als Unterordner im Ordner Hochstufungsaufträge erstellt.
Ermöglicht das Kopieren und Entfernen des ausgewählten
Auftrags oder Ordners vom aktuellen Speicherort.
Ermöglicht das Kopieren des Auftrags oder Ordners vom aktuellen Speicherort.
Ermöglicht das Einfügen des kopierten Auftrags oder Ordners in einen neuen Speicherort.
Ermöglicht das Löschen eines vorhandenen Auftrags.
Ermöglicht das Regenerieren der Startseite, um eine aktualisierte Liste der zur Hochstufung verfügbaren Aufträge und Ordner anzuzeigen.
Ermöglicht das Ändern der Eigenschaften für einen ausgewählten Auftrag. Sie können Titel, Beschreibung und Schlüsselwörter des ausgewählten Auftrags ändern.
Ermöglicht die Anzeige des Verlaufs des ausgewählten Auftrags.
Ermöglicht das Erstellen eines neuen Auftrags.
Ermöglicht den Import von BIAR- oder Überschreibungsdateien.
Ermöglicht das Bearbeiten des ausgewählten Auftrags.
Ermöglicht das Hochstufen des ausgewählten Auftrags.
Ermöglicht das Abrufen des hochgestuften Auftrags aus dem
Zielsystem.
Ermöglicht die Navigation zu verschiedenen Seiten der Auftragsliste. Mit dieser Option können Sie von einer Seite zur nächsten
Seite oder zu einer bestimmten Seite durch Eingabe der Seitennummer wechseln.
Ermöglicht die Suche nach bestimmten Aufträgen. Sie können den Auftrag anhand des Namens, der Schlüsselwörter, der
Beschreibung oder aller drei Parameter suchen.
Ermöglicht die Anzeige der hochgestuften Aufträge.
2013-01-07
Hochstufverwaltung
Option
Hochstufungsstatus
Beschreibung
Zeigt die hochgestuften Aufträge nach Ihrem Status, wie z.B.
"Erfolg", "Fehler" oder "Teilerfolg", an.
Arbeitsbereich
Der Arbeitsbereich auf der Startseite der Hochstufverwaltung zeigt eine Liste der neu erstellten Aufträge an. In diesem Bereich können Sie Name, Status, Erstellungsinformationen des Auftrags,
Hochstufungszusammenfassung, Testhochstufungszusammenfassung,
Abhängigkeitsverwaltungsbildschirme sowie Informationen über das Zielsystem anzeigen.
Strukturbereich
Der Strukturbereich auf der Startseite der Hochstufverwaltung zeigt die Baumstruktur mit den Ordnern
Hochstufungsaufträge und Hochstufungsstatus an. Die neu erstellten Ordner werden in einer hierarchischen Struktur unter dem OrdnerHochstufungsaufträge angezeigt. Der Ordner
Hochstufungsstatus zeigt die hochgestuften Aufträge nach ihrem Status an.
Detailbereich
Dieser Bereich enthält außerdem die Verknüpfung Einstellungen, über die der Administrator und die
Benutzer die Tool-Einstellungen festlegen können. Über die Verknüpfungen Hilfe und Info erhalten
Sie weitere Informationen zur Verwendung der Hochstufverwaltung.
Strukturliste und Job Viewer-Seite
Eine Strukturliste ist eine dynamisch generierte hierarchische Struktur, die eine Liste der hochzustufenden
InfoObjects enthält. Außerdem werden die InfoObjects in die Kategorien Benutzergruppen, Universen,
Verbindungen usw. eingeteilt. Auf der Seite "Job Viewer" können Sie die InfoObjects anzeigen, die zu einem Auftrag hinzugefügt wurden.
15.2.3 Verwenden der Option "Einstellungen"
Über die Option "Einstellungen" können Sie die Einstellungen konfigurieren, bevor Sie InfoObjects von einer Implementierung von SAP BusinessObjects Business Intelligence in eine andere Implementierung von SAP BusinessObjects Business Intelligence und SAP-Implementierung hochstufen. In diesem
Abschnitt wird die Verwendung der Option "Einstellungen" beschrieben.
Klicken Sie auf die Dropdown-Liste Einstellungen im Bildschirm "Hochstufungsaufträge". In dieser
Dropdown-Liste werden folgende Optionen angezeigt:
• Systeme verwalten – Diese Option ermöglicht das Hinzufügen aller für
Hochstufverwaltungsaktivitäten erforderlichen Systeme.
• Rollback-Einstellungen – Diese Option ermöglicht die Auswahl eines Systems, für das Rollbacks aktiviert sind.
553 2013-01-07
Hochstufverwaltung
• Auftragseinstellungen – Mit dieser Option können abgeschlossene Instanzen auf der Seite
"Abhängigkeiten" angezeigt werden. Sie ermöglicht außerdem die die Koordination der Aktivitäten zur Bereinigung von Auftragsinstanzen.
• CTS-Einstellungen – Mit dieser Option können Sie Informationen zum Webdienst und zum
SAP-BW-System für die Integration des Enhanced Change and Transport Systems hinzufügen.
• Überschreibungseinstellungen – Mit dieser Option können Sie die
Datenbankverbindungsinformationen für Crystal-Reports- und Universumsverbindungen überprüfen, hochstufen und bearbeiten. Außerdem können Sie hier die QAAWA-URLs bearbeiten.
15.2.3.1 Verwenden der Option "Systeme verwalten"
In diesem Abschnitt wird die Verwendung der Option "Systeme verwalten" beschrieben. Mithilfe dieser
Option können Sie Hostsysteme hinzufügen oder entfernen.
Zum Hinzufügen eines Hostsystems führen Sie die folgenden Schritte aus:
1.
Klicken Sie im Fenster "Verwaltungsoptionen" auf die Option Systeme verwalten.
Das Fenster "Systeme verwalten" wird angezeigt. In diesem Fenster wird eine Liste mit Hostnamen,
Portnummern, Anzeigenamen und Beschreibungen angezeigt.
2.
Klicken Sie auf Hinzufügen.
Das Dialogfeld "System hinzufügen" wird angezeigt.
3.
Geben Sie den Hostnamen, die Portnummer, den Anzeigenamen und die Beschreibung in die entsprechenden Felder ein.
Anmerkung:
Wählen Sie die Option Als Quellsystem kennzeichnen aus, um das System als Quellsystem zu identifizieren, d.h., das System, aus dem die Verbindungsinformationen stammen.
4.
Klicken Sie auf OK, um das System hinzuzufügen.
Das Hostsystem wird zu der Liste hinzugefügt.
Anmerkung:
Um ein Hostsystem zu entfernen, wählen Sie das zu entfernende Hostsystem, und klicken Sie auf
Entfernen.
Verwandte Themen
•
Verwenden der Option "Rollbackeinstellungen"
•
Verwenden der Option "Auftragseinstellungen"
554 2013-01-07
Hochstufverwaltung
15.2.3.2 Verwenden der Option "Rollbackeinstellungen"
Der Rollbackprozess ist standardmäßig auf Systemebene aktiviert. Mit der Option Rollbackeinstellungen können Sie den Rollbackprozess auf Systemebene deaktivieren.
Um den Rollbackprozess auf Systemebene zu deaktivieren, führen Sie folgende Schritte aus:
1.
Wählen Sie im Fenster "Rollback" aus der Liste der Hostsysteme das Hostsystem aus, das den
Rollback-Prozess deaktivieren soll.
2.
Klicken Sie auf Speichern & schließen, um die Änderungen zu speichern.
Verwandte Themen
•
Verwenden der Option "Auftragseinstellungen"
555
15.2.3.3 Verwenden der Option "Auftragseinstellungen"
Mit der Option "Auftragseinstellungen" können Sie die Anzahl der Auftragsinstanzen angeben, die im
System vorhanden sein dürfen. Sie können eine der folgenden Optionen auswählen:
• Instanzen löschen, wenn mehr als N Instanzen eines Auftrags vorhanden sind – Mit dieser Option können Sie die maximale Anzahl der Auftragsinstanzen pro Auftrag angeben, die im System vorhanden sein dürfen.
• Auftragsinstanzen nach N Tagen löschen – Mit dieser Option können Sie angeben, dass alle
Auftragsinstanzen, die vor der angegebenen Anzahl an Tagen erstellt wurden, gelöscht werden müssen.
• In der Dropdownliste Erstellte Aufträge anzeigen können Sie das Zeitintervall für die Anzeige von in einem bestimmten Zeitraum erstellten Aufträgen auswählen.
Zum Festlegen der Option Auftragseinstellungen führen Sie folgende Schritte aus:
1.
Wählen Sie die Option aus, und geben Sie den gewünschten Wert ein.
2.
Klicken Sie auf Speichern, um die aktualisierten Änderungen zu speichern.
Sie können auf Standardeinstellungen klicken, um die Standardwerte festzulegen und auf Schließen, um das Fenster zu schließen.
Anmerkung:
Die alten Auftragsinstanzen werden erst beim nächsten Ausführen des Auftrags gelöscht.
Verwandte Themen
•
Verwenden der Option "Versionsverwaltungseinstellungen"
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Hochstufverwaltung
556
15.2.3.4 Verwenden der Option "Überschreibungseinstellungen"
Mit der Option "Überschreibungseinstellungen" können Sie die Überschreibungen mittels einer
Auftragshochstufung oder über BIAR-Dateien hochstufen.
Anmerkung:
Der Begriff "System" wird für folgende Vorgänge verwendet. Es gibt drei Arten von Systemen:
• Ursprung: Dies ist das Quellsystem, das als Ursprungssystem für sämtliche Verbindungsinformationen fungiert.
• Zentraler LCM: Dies ist das System, mit dem Sie standardmäßig verbunden sind.
• Ziel: Dies ist das Endsystem, in das die BI-Ressourcen hochgestuft wurden.
15.2.3.4.1 Hochstufen von Überschreibungen
Fügen Sie vor dem Hochstufen von Überschreibungen ein Hostsystem hinzu. Information über das
Hinzufügen eines Hostsystems finden Sie unter
Verwenden der Option "Systeme verwalten"
.
Um die Überschreibungen hochzustufen, führen Sie die folgenden Schritte aus:
1.
Klicken Sie im Fenster "Verwaltungsoptionen" auf die Option Überschreibungseinstellungen.
Das Fenster "Überschreibungseinstellungen" wird angezeigt.
2.
Wenn Sie am zentralen Hochstufverwaltungssystem angemeldet sind, melden Sie sich vom System ab.
3.
Klicken Sie auf Anmelden, um eine Verbindung zum Ursprungssystem herzustellen.
Das Fenster "Systemanmeldung" wird angezeigt.
4.
Wählen Sie das als Ursprung markierte Quellsystem aus, um die Objekte zu durchsuchen, und melden Sie sich mit gültigen Anmeldedaten beim System an.
5.
Wählen Sie in der Dropdownliste Start neben Scan die Option Start.
Der Scan-Vorgang wird gestartet. Die "Liste der eindeutigen Verbindungen" wird angezeigt.
Anmerkung:
Um dem Scan-Vorgang nach Wunsch zeitgesteuert zu verarbeiten, wählen Sie
Wiederholungseinstellungen aus der Dropdown-Liste aus.
6.
Ändern Sie in der Liste der Überschreibungen den Status von den hochzustufenden Objekten in
"Aktiv", und klicken Sie auf Speichern.
7.
Klicken Sie auf Überschreibungen hochstufen.
Das Fenster "Überschreibungen hochstufen" mit der Liste der Zielsysteme wird angezeigt.
8.
Klicken Sie auf Anmelden, um sich beim Zielsystem mit gültigen Anmeldedaten anzumelden.
Sie können mehrere Zielsysteme angeben.
9.
Klicken Sie auf Hochstufen.
Die Hochstufung der Überschreibungen ist abgeschlossen.
2013-01-07
Hochstufverwaltung
557
Anmerkung:
Wenn die Überschreibungen im Zielsystem während der Hochstufung der InfoObjects fehlschlagen, setzt das System den Auftragsstatus auf "Teilerfolg" und den Warnungsstatus des Objekts auf
"Überschreibungen fehlgeschlagen".
10.
Melden Sie sich vom Ursprungssystem ab.
11.
Klicken Sie auf dem Bildschirm "Überschreibungseinstellungen" auf Anmelden.
Das Fenster "Systemanmeldung" wird angezeigt.
12.
Melden Sie sich mit gültigen Anmeldedaten an einem der Zielsysteme an.
In der "Liste der Überschreibungen" werden alle hochgestuften Objekte aufgeführt. Der Status dieser
Objekte ist "Inaktiv".
13.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Auswählen für die Objekte, die Sie bearbeiten möchten, und klicken Sie auf Bearbeiten.
14.
Überschreiben Sie die entsprechenden Werte, und klicken Sie dann auf Fertig.
15.
Ändern Sie den Status der Objekte in "Aktiv", und klicken Sie auf Speichern.
15.2.3.4.2 Hochstufen von Überschreibungen durch BIAR-Dateien
Fügen Sie vor dem Hochstufen von Überschreibungen ein Hostsystem hinzu. Information über das
Hinzufügen eines Hostsystems finden Sie unter
Verwenden der Option "Systeme verwalten"
.
Um die Überschreibungen durch BIAR-Dateien hochzustufen, führen Sie die folgenden Schritte aus:
1.
Klicken Sie im Fenster "Verwaltungsoptionen" auf die Option Überschreibungseinstellungen.
Das Fenster "Überschreibungseinstellungen" wird angezeigt.
2.
Wenn Sie am zentralen LCM-System angemeldet sind, melden Sie sich vom System ab.
3.
Klicken Sie auf Anmelden, um eine Verbindung zum Ursprungssystem herzustellen.
Das Fenster "Systemanmeldung" wird angezeigt.
4.
Wählen Sie auf dem Bildschirm "Überschreibungseinstellungen" das als Ursprung markierte
Quellsystem aus, um die Objekte zu durchsuchen, und melden Sie sich mit gültigen Anmeldedaten beim System an.
5.
Wählen Sie in der Dropdownliste Start neben Scan die Option Start.
Der Scan-Vorgang wird gestartet, und die Liste der Überschreibungen wird angezeigt.
Anmerkung:
Um dem Scan-Vorgang nach Wunsch zeitgesteuert zu verarbeiten, wählen Sie
Wiederholungseinstellungen aus der Dropdown-Liste aus.
6.
Ändern Sie in der Liste der Überschreibungen den Status der entsprechenden Objekte in "Aktiv", und klicken Sie auf Speichern.
7.
Klicken Sie auf Überschreibungen hochstufen.
Das Fenster "Überschreibungen hochstufen" wird mit der Liste der Zielsysteme angezeigt.
8.
Aktivieren Sie zur Verschlüsselung der BIAR-Datei mittels Kennwort das Kontrollkästchen
Kennwortverschlüsselung.
Die Felder Kennwort und Kennwort bestätigen werden aktiviert.
2013-01-07
Hochstufverwaltung
558
9.
Geben Sie im Feld Kennwort ein Kennwort ein. Geben Sie dasselbe Kennwort noch einmal im Feld
Kennwort bestätigen ein.
10.
Klicken Sie auf Exportieren, und speichern Sie die BIAR-Datei mit den Überschreibungen in einem
Dateisystem.
11.
Melden Sie sich über das LCM Tool am Zielsystem an, und klicken Sie auf Importieren > Datei
überschreiben.
Das Fenster "LCMBIAR-Datei importieren" wird angezeigt.
12.
Klicken Sie auf Durchsuchen, um zur BIAR-Datei zu navigieren.
13.
Geben Sie im Feld Kennwort ein Kennwort für die BIAR-Datei ein.
Anmerkung:
Das Feld Kennwort wird nur angezeigt, wenn die ausgewählte BIAR-Datei mit einem Kennwort verschlüsselt ist.
14.
Klicken Sie auf OK. Die Hochstufung der Überschreibungen ist abgeschlossen.
15.
Melden Sie sich vom Ursprungssystem ab.
16.
Klicken Sie auf dem Bildschirm "Überschreibungseinstellungen" auf Anmelden.
Das Fenster "Systemanmeldung" wird angezeigt.
17.
Melden Sie sich beim Zielsystem mit gültigen Anmeldedaten an.
In der Liste der Überschreibungen werden die importierten Objekte aufgeführt. Der Status dieser
Objekte ist "Inaktiv".
18.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Auswählen für die Objekte, die Sie bearbeiten möchten, und klicken Sie auf Bearbeiten. Die bearbeiteten Objekte werden durch ein Symbol angezeigt.
Anmerkung:
Sie können die Überschreibungsobjekte löschen, indem Sie auf das Symbol klicken.
19.
Überschreiben Sie die entsprechenden Werte, und klicken Sie dann auf Fertig.
20.
Ändern Sie den Status der Objekte in "Aktiv", und klicken Sie auf Speichern.
15.2.3.4.3 Hochstufen von Überschreibungen durch CTS+
Fügen Sie vor dem Hochstufen von Überschreibungen ein Hostsystem hinzu. Information über das
Hinzufügen eines Hostsystems finden Sie unter
Verwenden der Option "Systeme verwalten"
.
Um die Überschreibungen durch CTS+ hochzustufen, führen Sie die folgenden Schritte aus:
Anmerkung:
Starten Sie die Hochstufverwaltung über die SAP-Authentifizierung, um diese Option verfügbar zu machen.
1.
Klicken Sie im Fenster "Verwaltungsoptionen" auf die Option Überschreibungseinstellungen.
Das Fenster "Überschreibungseinstellungen" wird angezeigt.
2.
Wenn Sie am zentralen LCM-System angemeldet sind, melden Sie sich vom System ab.
3.
Klicken Sie auf Anmelden, um eine Verbindung zum Ursprungssystem herzustellen.
Das Fenster "Systemanmeldung" wird angezeigt.
2013-01-07
Hochstufverwaltung
559
4.
Wählen Sie das als Ursprung markierte Quellsystem aus, um die Objekte zu durchsuchen, und melden Sie sich mit gültigen Anmeldedaten beim System an.
5.
Wählen Sie in der Dropdownliste Start neben Scan die Option Start.
Der Scan-Vorgang wird gestartet. Die "Liste der Überschreibungen" wird angezeigt.
Anmerkung:
Um dem Scan-Vorgang nach Wunsch zeitgesteuert zu verarbeiten, wählen Sie
Wiederholungseinstellungen aus der Dropdown-Liste aus.
6.
Ändern Sie in der Liste der Überschreibungen den Status von den hochzustufenden Objekten in
"Aktiv", und klicken Sie auf Speichern.
7.
Klicken Sie auf Überschreibungen hochstufen.
Das Fenster "Überschreibungen hochstufen" wird mit der Liste der Zielsysteme angezeigt.
8.
Wählen Sie in der Dropdown-Liste Hochstufungsoptionen die Option Hochstufen mit CTS+ aus.
9.
Klicken Sie auf Hochstufen.
10.
Gehen Sie zum Freigeben der Überschreibungen an das Zielsystem wie folgt vor: a.
Melden Sie sich am Domänencontroller von CTS+ an, und öffnen Sie die Web-Benutzeroberfläche des "Transport Organizers". Weitere Informationen zur Verwendung der Web-Benutzeroberfläche des Transport Organizers erhalten Sie unter http://help.sap.com/saphelp_nw70ehp1/helpda ta/en/b5/6d03660d3745938cd46d6f5f9cef2e/frameset.htm
b.
Wenn der Status der Anforderung Modifiable (Modifizierbar) lautet, klicken Sie auf Release
(Freigeben), um die Transportanforderung des SAP BOE-Objekts freizugeben. Weitere
Informationen zur Freigabe von Transportanforderungen mit ABAP-fremden Objekten finden Sie unter http://help.sap.com/saphelp_nw70ehp1/helpda ta/en/55/07c497db8140ef8176715d4728eec1/frameset.htm
c.
Schließen Sie die Web-Benutzeroberfläche des "Transport Organizers".
11.
Gehen Sie zum Importieren der Überschreibungen in das Zielsystem wie folgt vor: a.
Melden Sie sich beim Domänencontroller von CTS+ an.
b.
Rufen Sie die STMS-Transaktion auf, um das Transport Management System zu öffnen.
c.
Klicken Sie auf das Symbol Importübersicht.
Der Bildschirm "Importübersicht" wird angezeigt. Hier können Sie die Elemente in der Importqueue von allen Systemen einsehen.
d.
Klicken Sie auf die System-ID des Ziel-LCM-Systems.
Es wird eine Liste der Transportanforderungen angezeigt, die in das System importiert werden können.
e.
Klicken Sie auf Regenerieren.
f.
Importieren Sie die relevanten Transportanforderungen. Weitere Informationen finden Sie unter http://help.sap.com/saphelp_nw70ehp1/helpdata/en/44/b4a39e7acc11d1899e0000e829fbbd/fra meset.htm
.
12.
Die Hochstufung der Überschreibungen ist abgeschlossen.
13.
Melden Sie sich mit gültigen Anmeldedaten an einem der Zielsysteme an.
In der "Liste der Überschreibungen" werden alle hochgestuften Objekte aufgeführt. Der Status dieser
Objekte ist "Inaktiv".
2013-01-07
Hochstufverwaltung
14.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Auswählen für die Objekte, die Sie bearbeiten möchten, und klicken Sie auf Bearbeiten.
15.
Überschreiben Sie die entsprechenden Werte, und klicken Sie dann auf Fertig.
16.
Ändern Sie den Status der Objekte auf "Aktiv", und klicken Sie auf Speichern.
15.2.3.4.4 Hochstufen von Überschreibungen in geclusterten Umgebungen
Wenn Sie versuchen, ein InfoObject zu überschreiben, werden die Überschreibungsinformationen standardmäßig in der Derby-Datenbank (zentraler LCM) gespeichert. In einer geclusterten Umgebung verfügt jede BI-Plattform über eine eigene Derby-Datenbank. Zum Hochstufen von Überschreibungen müssen Sie eine Derby-Datenbank eines BI-Plattformsystems freigeben und als freigegebene zentrale
Datenbank für alle geclusterten Systeme verwenden.
Nehmen wir beispielsweise drei geclusterte Systeme A, B und C. Zunächst müssen Sie die
Derby-Datenbank von System A freigeben. Die Derby-Datenbank von System A wird zur zentralen
Datenbank. In den Überschreibungseinstellungen der Systeme B und C müssen Sie den Speicherort der zentralen Derby-Datenbank angeben, die von System A freigegeben wurde.
1.
Melden Sie sich an der CMC an.
2.
Wechseln Sie zu Anwendungen.
3.
Wählen Sie Hochstufverwaltung.
4.
Wählen Sie LCM-Überschreibungseinstellungen.
5.
Geben Sie den Standort der zentralen Derby-Datenbank an.
Geben Sie z.B. für die zentrale, das System hostende Datenbank den konkreten Pfad
(<BI_PLATFORM_INST_VERZ>/SAP BusinessObjects Enterprise XI 4.0/Data/) der freigegebenen Derby-Datenbank an. In allen anderen geclusterten Systemen geben Sie den
Speicherort der freigegebenen Derby-Datenbank an (\\SYSTEM_A_HOSTNAME\Data\)
6.
Wählen Sie Speichern.
7.
Starten Sie den APS neu.
15.2.3.5 Verwenden der Option "CTS-Einstellungen"
Mit dieser Option können Sie Webdienste hinzufügen und BW-Systeme in Ihrer Umgebung verwalten.
Im Abschnitt
Konfigurieren von CTS+-Einstellungen im Hochstufverwaltungstool
finden Sie weitere
Informationen zum Verwenden der Option "CTS-Einstellungen" und zum Einrichten des CTS für den
Einsatz mit der Hochstufverwaltung.
15.3 Verwenden der Hochstufverwaltung
560 2013-01-07
Hochstufverwaltung
Wenn Sie sich bei der Hochstufverwaltung anmelden, wird standardmäßig die Seite
"Hochstufungsaufträge" angezeigt.
Die "Hochstufungsaufträge"-Startseite enthält eine Reihe von Registerkarten, über die Sie folgende
Aufgaben ausführen können:
• Wählen Sie Neuer Auftrag, um auftragsbezogene Prozesse auszuwählen. Sie können auch mit der rechten Maustaste auf die Startseite klicken und die auftragsbezogenen Abläufe aus der Liste auswählen.
• Wählen Sie Importieren > Datei importieren, um eine BIAR- oder eine LCMBIAR-Datei direkt aus dem Dateisystem zu importieren, anstatt das gesamte Verfahren zum Erstellen eines neuen Auftrags durchzuführen.
• Wählen Sie Importieren > Datei überschreiben aus, um Überschreibungen zu importieren.
• Wählen Sie Bearbeiten, um die vorhandenen Aufträge zu bearbeiten.
• Wählen Sie Hochstufen, um den Auftrag aus dem Quellsystem in das Zielsystem hochzustufen oder den Auftrag in eine BIAR-Datei zu exportieren.
• Wählen Sie Rollback, um das Hochstufen der Aufträge in das Zielsystem zurückzusetzen.
• Wählen Sie Verlauf, um die vorherigen Hochstufungsinstanzen des Auftrags anzuzeigen.
• Wählen Sie Eigenschaften, um die Eigenschaften der ausgewählten Auftragsinstanz, wie z.B. Titel,
ID, Dateiname, Beschreibung usw., anzuzeigen
Der Anwendungsbereich "Hochstufungsaufträge" zeigt die Liste der im System vorhandenen Aufträge mit folgenden Informationen für jeden Auftrag an:
• Name: Zeigt den Namen des erstellten Auftrags an.
• Status: Zeigt den Status des Auftrags an, wie beispielsweise "Erstellt", "Erfolg", "Teilerfolg", "Wird ausgeführt" oder "Fehler".
• Erstellt: Zeigt das Erstellungsdatum und die Erstellungsuhrzeit des Auftrags an.
• Letzte Ausführung: Zeigt Datum und Uhrzeit der letzten Hochstufung des Auftrags an.
• Quellsystem: Zeigt den Namen des Systems an, von dem der Auftrag hochgestuft wird.
• Zielsystem: Zeigt den Namen des Systems an, in das der Auftrag hochgestuft wird.
• Erstellt von: Zeigt den Namen des Benutzers an, der den jeweiligen Auftrag erstellt hat.
Anmerkung:
Die Hochstufverwaltung verwendet für all ihre Aktivitäten das SAP BusinessObjects Business Intelligence
SDK.
15.3.1 Erstellen und Löschen von Ordnern
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Ordner auf der Hochstufungsaufträge-Startseite erstellt und gelöscht werden.
561 2013-01-07
Hochstufverwaltung
15.3.1.1 Erstellen eines Ordners
In diesem Abschnitt wird das Erstellen von Ordnern beschrieben.
Zum Erstellen eines Ordners führen Sie die folgenden Schritte aus:
1.
Klicken Sie in der Symbolleiste "Hochstufverwaltung" auf .
2.
Geben Sie den Ordnernamen im Dialogfeld "Ordner erstellen" ein.
3.
Klicken Sie auf OK.
Es wird ein neuer Ordner erstellt.
Verwandte Themen
•
•
15.3.1.2 Löschen von Ordnern
In diesem Abschnitt wird das Löschen von Ordnern beschrieben.
Zum Löschen eines Ordners führen Sie die folgenden Schritte aus:
1.
Wählen Sie auf der "Hochstufungsaufträge"-Startseite einen Ordner oder einen Auftrag aus.
2.
Klicken Sie auf .
Das Dialogfeld "Löschen" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie auf OK.
Der ausgewählte Ordner wird gelöscht.
Verwandte Themen
•
15.3.2 Erstellen von Aufträgen
562 2013-01-07
Hochstufverwaltung
563
In diesem Abschnitt wird das Erstellen von neuen Aufträgen mit der Hochstufverwaltung beschrieben.
In der folgenden Tabelle sind die GUI-Elemente und Felder, die Sie zum Erstellen eines neuen Auftrags verwenden können, aufgeführt:
Feld
Name
Beschreibung
Schlüsselwörter
Auftrag speichern unter
Quellsystem
Zielsystem
Benutzername
Kennwort
Authentifizierung
Beschreibung
Name des zu erstellenden Auftrags
Beschreibung des zu erstellenden Auftrags
Die Schlüsselwörter für den Inhalt des zu erstellenden
Auftrags.
Der standardmäßig ausgewählte Ordner wird angezeigt.
Name des SAP BusinessObjects Business Intelligence-Systems, von dem ein Auftrag hochgestuft werden soll
Name des SAP BusinessObjects Business Intelligence-Systems, in das ein Auftrag hochgestuft werden soll.
Die Anmelde-ID, die Sie für die Anmeldung beim
Quell- oder Zielsystem verwenden müssen.
Das Kennwort, das Sie für die Anmeldung beim Quelloder Zielsystem verwenden müssen.
Der Authentifizierungstyp, der zur Anmeldung beim
Quell- oder Zielsystem verwendet wird.
Die Hochstufverwaltung unterstützt folgende Authentifizierungstypen:
• Enterprise
• Windows AD
• LDAP
• SAP
Anmerkung:
Stellen Sie vor der Auftragserstellung sicher, dass die Überschreibungen, falls vorhanden, bearbeitet und im Zielsystem aktualisiert wurden, damit der Inhalt der BI-Plattform automatisch aktualisiert wird.
Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt "Verwenden der Option "Überschreibungseinstellungen"".
Zum Erstellen eines neuen Auftrags mit dem Hochstufverwaltungstool führen Sie die folgenden Schritte aus:
1.
Starten Sie die Hochstufverwaltung.
2013-01-07
Hochstufverwaltung
2.
Klicken Sie auf der "Hochstufungsaufträge"-Startseite auf die Registerkarte Neuer Auftrag.
3.
Geben Sie den Namen, die Beschreibung und die Schlüsselwörter für den Auftrag in die entsprechenden Felder ein.
Anmerkung:
Die Eingabe von Informationen in die Felder "Beschreibung", "Schlüsselwörter" und "Zielsystem" ist optional.
4.
Wählen Sie im Feld Auftrag speichern im den Ordner aus, in dem der Auftrag gespeichert werden soll.
Anmerkung:
Das Feld Auftrag speichern in wird standardmäßig mit dem Namen des Ordners belegt, der im
Ordnerbereich vor dem Klicken auf Neuer Auftrag hervorgehoben ist.
5.
Wählen Sie in der Dropdownliste Abhängige Objekte auswählen die Optionen zum Hinzufügen der abhängigen Objekte zum Auftrag. Sie müssen die hochzustufenden abhängigen Objekte explizit auswählen. Wenn Sie "Alle Universen" aus der Dropdownliste "Abhängige Objekte auswählen" auswählen, werden alle Universen, die in der Liste mit den abhängigen Objekten angezeigt werden, angezeigt. Nun können Sie die abhängigen Objekte einzeln auswählen.
6.
Wählen Sie Quell- und Zielsystem aus den entsprechenden Dropdownlisten aus.
Falls der Name des Systems nicht in der Dropdownliste angezeigt wird, klicken Sie auf die Option
Bei einem neuen CMS anmelden. Ein neues Fenster wird geöffnet. Geben Sie den Namen des
Systems sowie den Benutzernamen und das Kennwort ein.
7.
Klicken Sie auf Create (Erstellen).
Der neu erstellte Auftrag wird im CMS-Repository des Quellsystems gespeichert.
Anmerkung:
Wenn Sie einen Auftrag mit einem Ordner als primärem Objekt erstellen und der Auftrag wiederkehrend ist, umfasst der Auftrag jeglichen Inhalt, der dem Ordner während der nächsten Laufzeit hinzugefügt wird.
Verwandte Themen
•
Verwenden der Option "Überschreibungseinstellungen"
564
15.3.2.1 Anmeldung bei einem neuen CMS
In diesem Abschnitt wird die Anmeldung bei einem neuen CMS beschrieben.
Führen Sie zur Anmeldung bei einem neuen CMS folgende Schritte aus:
1.
Starten Sie die Hochstufverwaltung.
2.
Erstellen Sie einen neuen Auftrag.
Weitere Informationen über das Erstellen neuer Aufträge finden Sie unter
2013-01-07
Hochstufverwaltung
3.
Wählen Sie in der Dropdownliste Quellsystem die Option Bei einem neuen CMS anmelden.
Das Dialogfeld "Systemanmeldung" wird angezeigt.
4.
Geben Sie die Anmeldedaten ein, wählen Sie den geeigneten Authentifzierungstyp, und klicken Sie auf Anmelden.
5.
Wählen Sie in der Dropdownliste Zielsystem die Option Bei einem neuen CMS anmelden.
6.
Geben Sie die Anmeldedaten ein, wählen Sie den geeigneten Authentifzierungstyp, und klicken Sie auf Anmelden.
Verwandte Themen
•
•
Hinzufügen von InfoObjects in der Hochstufverwaltung
•
Hochstufen von Aufträgen mit verbundenen Repositorys
•
Zeitgesteuerte Verarbeitung einer Auftragshochstufung
15.3.3 Erstellen eines neuen Auftrags durch Kopieren eines vorhandenen Auftrags
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie ein neuer Auftrag durch Kopieren eines vorhandenen Auftrags erstellt wird.
Führen Sie folgende Schritte aus, um einen neuen Auftrag durch Kopieren eines vorhandenen Auftrags zu erstellen:
1.
Starten Sie die Hochstufverwaltung.
2.
Klicken Sie auf der "Hochstufungsaufträge"-Startseite auf Neuer Auftrag.
3.
Wählen Sie die Option Vorhandenen Auftrag kopieren
Das Fenster "Vorhandenen Auftrag kopieren" wird geöffnet und zeigt die Liste der Aufträge im Ordner
Hochstufungsaufträge an.
4.
Wählen Sie den gewünschten Auftrag aus der Auftragsliste aus, und klicken Sie auf Erstellen.
Der Name, die Schlüsselwörter und die Beschreibung des Auftrags werden angezeigt. Sie können diese Felder nach Bedarf bearbeiten. Der Name des Quellsystems kann jedoch nicht geändert werden.
5.
Durchsuchen Sie das Feld Auftrag speichern im, und wählen Sie einen Ordner, in dem Sie den
Auftrag speichern möchten, und klicken Sie auf Erstellen.
Ein neuer Auftrag wird erstellt und die Seite "Objekte hinzufügen – Auftragsname" wird angezeigt.
Verwandte Themen
•
Hinzufügen von InfoObjects in der Hochstufverwaltung
•
•
Hochstufen von Aufträgen mit verbundenen Repositorys
565 2013-01-07
Hochstufverwaltung
15.3.4 Suchen nach Aufträgen
Mit der Suchfunktion der Hochstufverwaltung können Sie einen Auftrag im Repository suchen.
Zum Suchen eines Auftrags führen Sie die folgenden Schritte aus:
1.
Geben Sie den zu suchenden Text in das Feld Suchen auf der Startseite ein.
2.
Klicken Sie auf die Liste neben dem Feld Suchen, um die Suchparameter anzugeben. Sie können folgende Suchparameter angeben:
• Titel durchsuchen – Mit dieser Option können Sie einen Auftrag anhand seines Namens suchen.
• Schlüsselwort suchen – Mit dieser Option können Sie einen Auftrag anhand seiner Schlüsselwörter suchen.
• Beschreibung suchen – Mit dieser Option können Sie einen Auftrag anhand seiner Beschreibung suchen.
• Alle Felder durchsuchen – Mit dieser Option können Sie einen Auftrag anhand seines Titels, seiner Schlüsselwörter und seiner Beschreibung suchen.
3.
Klicken Sie auf das Symbol "Suchen".
Verwandte Themen
•
Hinzufügen von InfoObjects in der Hochstufverwaltung
•
15.3.5 Bearbeiten von Aufträgen
In diesem Abschnitt wird das Bearbeiten von Aufträgen beschrieben.
Anmerkung:
Beim Bearbeiten eines Auftrags wird kein neuer Auftrag erstellt.
Zum Bearbeiten eines Auftrags führen Sie die folgenden Schritte aus:
1.
Starten Sie die Hochstufverwaltung.
2.
Wählen Sie auf der "Hochstufungsaufträge"-Startseite den zu bearbeitenden Auftrag aus.
3.
Klicken Sie auf Bearbeiten.
Die Details des ausgewählten Auftrags werden angezeigt. Sie können je nach Ihren Anforderungen
InfoObjects hinzufügen oder entfernen, abhängige Objekte verwalten oder den Auftrag hochstufen.
Der Name des Quellsystems kann beim Bearbeiten des Auftrags nicht geändert werden.
566 2013-01-07
Hochstufverwaltung
Verwandte Themen
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Hinzufügen von InfoObjects in der Hochstufverwaltung
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Hochstufen von Aufträgen mit verbundenen Repositorys
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Zeitgesteuerte Verarbeitung einer Auftragshochstufung
15.3.6 Hinzufügen von InfoObjects in der Hochstufverwaltung
Jeder Auftrag muss einen Satz InfoObjects und deren abhängige Objekte enthalten. Daher müssen
Sie InfoObjects zu einem Auftrag hinzufügen, bevor Sie ihn in das Zielsystem hochstufen.
Anmerkung:
Sie müssen sich am Zielsystem anmelden, wenn Sie ein InfoObject zu einem Auftrag hinzufügen.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um ein InfoObject zu einem Auftrag hinzuzufügen:
1.
Starten Sie die Hochstufverwaltung.
2.
Erstellen Sie einen neuen Auftrag.
Informationen zum Erstellen von neuen Aufträgen finden Sie unter
3.
Klicken Sie auf Objekte hinzufügen.
Das Dialogfeld "Objekte hinzufügen" wird mit der Liste der Objekte angezeigt.
4.
Navigieren Sie zu dem Ordner, aus dem Sie ein InfoObject wählen möchten.
Die Liste der InfoObjects wird im ausgewählten Ordner angezeigt.
5.
Wählen Sie das dem Auftrag hinzuzufügende InfoObject, und klicken Sie auf Hinzufügen.
Wenn Sie ein InfoObject hinzufügen und das Dialogfeld "Objekte hinzufügen – Name des
Quellsystems" schließen möchten, klicken Sie auf Hinzufügen & Schließen. Das InfoObject wird an den Auftrag angehängt und das Dialogfeld "Objekte hinzufügen – Name des Quellsystems" wird geschlossen.
Nachdem Sie ein InfoObject zu dem Auftrag hinzugefügt haben, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf der Seite "Auftrags-Viewer", und wählen die auftragsbezogenen Prozesse aus, um mit der
Hochstufung fortzufahren. Sie können die abhängigen Objekte des ausgewählten InfoObjects mit der
Option Abhängigkeiten verwalten auf der Seite "Job Viewer" verwalten.
Anmerkung:
• Die Strukturliste, die im linken Bereich auf der Seite "Auftrags-Viewer" angezeigt wird, zeigt den
Auftrag zusammen mit seinen abhängigen Objekten in einer flachen Baumstruktur an.
• Klicken Sie nach dem Hinzufügen der InfoObjects auf Speichern, um die Änderungen zu speichern.
Andernfalls wird der Benutzer über eine Option zum Speichern des Auftrags aufgefordert, wenn er die Registerkarte schließt.
567 2013-01-07
Hochstufverwaltung
Optimale Vorgehensweise: Es wird empfohlen, eine kleine Anzahl von maximal 100 InfoObjects auf einmal zum Hochstufen auszuwählen, um eine optimale Performance der Hochstufverwaltung zu erzielen.
Verwandte Themen
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Verwalten von Abhängigheiten in der Hochstufverwaltung
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Hochstufen von Aufträgen mit verbundenen Repositorys
•
Zeitgesteuerte Verarbeitung einer Auftragshochstufung
15.3.7 Verwalten von Abhängigheiten in der Hochstufverwaltung
In diesem Abschnitt wird die Verwaltung von abhängigen Objekten eines InfoObjects beschrieben.
Zum Verwalten der abhängigen Objekte eines InfoObjects führen Sie folgende Schritte aus:
1.
Starten Sie die Hochstufverwaltung.
2.
Erstellen Sie einen neuen Auftrag.
Informationen zum Erstellen von neuen Aufträgen finden Sie unter
3.
Fügen Sie die erforderlichen InfoObjects zu dem neuen Auftrag hinzu.
Der Bildschirm "Hochstufungsaufträge" wird angezeigt.
4.
Klicken Sie auf Abhängigkeiten verwalten.
Das Fenster "Abhängigkeiten verwalten" wird angezeigt. Es zeigt die Liste der InfoObjects und ihre abhängigen Objekte an. Um nur die abhängigen Objekte anzuzeigen, die nicht ausgewählt wurden, klicken Sie auf das Kontrollkästchen Nur abhängige Objekte anzeigen, die nicht ausgewählt
sind.
5.
Wählen Sie in der Dropdownliste Abhängige Objekte auswählen die Optionen zum Hinzufügen der abhängigen Objekte zum Auftrag. Die abhängigen Objekte werden nicht standardmäßig ausgewählt; Sie müssen die hochzustufenden abhängigen Objekte explizit auswählen.
Wenn Sie beispielsweise Alle Universen aus der Dropdown-Liste Nur abhängige Objekte anzeigen,
die nicht ausgewählt sind auswählen, werden alle Universen, die in der Liste mit den abhängigen
Objekten enthalten sind, ausgewählt. Sie können die abhängigen Objekte auch einzeln auswählen.
Sie können auf Typ klicken, um die unterstützten Filteroptionen für die InfoObjects anzuzeigen.
Eine Dropdownliste wird angezeigt. Die Liste zeigt die unterstützten Filteroptionen an. Wählen Sie die Filteroption, und klicken Sie auf OK. Die gefilterten InfoObjects werden angezeigt.
Wenn Sie die abhängigen Objekte aus der Spalte Abhängige Objekte auswählen, werden die abhängigen Objekte automatisch in die Spalte Objekte im Auftrag verschoben.
Sie können den Namen des abhängigen Objekts auch in das Feld Abhängige Objekte durchsuchen eingeben, um ein abhängiges Objekt zu suchen.
568 2013-01-07
Hochstufverwaltung
Weitere Informationen über die Suche nach abhängigen Objekten finden Sie unter
Suchen nach abhängigen Objekten .
6.
Klicken Sie auf Änderungen anwenden , um die Liste der abhängigen Objekte zu aktualisieren und anschließend auf Anwenden & Schließen, um die Änderungen zu speichern.
Die abhängigen Objekte werden automatisch vom Tool berechnet. Sie werden entweder basierend auf den InfoObject-Beziehungen oder den InfoObject-Eigenschaften berechnet. Abhängige Objekte, die nicht einer dieser beiden Kategorien zuzuordnen sind, werden in dieser Version des Tools nicht berechnet.
Anmerkung:
Wenn Sie einen Ordner zum Hochstufen auswählen, wird der Inhalt des ausgewählten Ordners als
Primärressource betrachtet.
Verwandte Themen
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Hochstufen von Aufträgen mit verbundenen Repositorys
15.3.8 Suchen nach abhängigen Objekten
Mit der erweiterten Suchfunktion in der Hochstufverwaltung können Sie die von InfoObjects abhängigen
Objekte im Repository suchen.
Zum Suchen der abhängigen Objekte eines InfoObjects führen sie folgende Schritte aus:
1.
Starten Sie die Hochstufverwaltung.
2.
Erstellen Sie einen neuen Auftrag oder bearbeiten Sie einen vorhandenen Auftrag.
Wenn Sie den neuen Auftrag erstellt haben, fügen Sie InfoObjects zu dem Auftrag hinzu. Wenn Sie einen vorhandenen Auftrag bearbeiten, können Sie bei Bedarf Objekte hinzufügen.
3.
Klicken Sie auf Abhängigkeiten verwalten.
4.
Geben Sie im Feld Abhängige Objekte suchen den Namen des zu suchenden abhängigen Objekts ein.
5.
Klicken Sie auf das Symbol "Suchen".
Verwandte Themen
•
Verwalten von Abhängigheiten in der Hochstufverwaltung
15.3.9 Hochstufen von Aufträgen mit verbundenen Repositorys
569 2013-01-07
Hochstufverwaltung
570
In diesem Abschnitt wird die Hochstufung von Aufträgen vom Quellsystem in das Zielsystem mit verbundenen Repositorys beschrieben.
Die folgende Tabelle enthält die InfoObject-Typen, die mithilfe der Hochstufverwaltung hochgestuft werden können:
Kategorie
•
•
Berichte
Drittanbieter-Objekte
Benutzer
Server
BI-Plattform
Universum, Arbeitsbereich
EPM-Dashboard
BusinessView
Föderation
Replikationsliste
Replikationsaufträge
BI-Dienste
Neue InfoObjects
Objekttypen, die hochgestuft werden können
Crystal-Reports-Berichte, Web Intelligence, Dashboards,
QaaWS, Explorer
RTF, Textdokument, Microsoft Excel, Microsoft Power-
Point, Microsoft Word, Flash, Adobe Acrobat
Benutzer und Benutzergruppen
Servergruppen
Ordner, Programm, Ereignisse, Profile, Objektpaket, Hyperlink, Kategorien, Warnmeldungen, Posteingangsdokument, persönlicher Ordner und Favoritenordner
Universen UNV, Verbindungen
Universen, Verbindungen, Berichte, Dashboard und Analysen
DataFoundation
Die Replikationsliste stuft folgende Objekte hoch: Flash,
.txt, Diskussionen, Dashboards, .pdf, Hyperlink, .xls, Objektpaket, Crystal-Reports-Berichte, Web-Intelligence-Dokumente, Universen, Programm, Verbindungen, DataFoundation, Business Views, .rtf, Profil, Ereignis, Benutzer und
Benutzergruppen. Durch Replikationsverbindungen werden
Replikationsaufträge, Remoteverbindung, Veröffentlichungen, Diskussion, Pioneer-Verbindung hochgestuft.
Web Intelligence-Dokumente, Universen und Verbindungen
Crystal-Reports-Berichte (rpt/rptr), Pioneer, Dashboard
Design, DSL Universe (UNX),WEBI, Explorer, Data Federator, Data Steward, BI-Arbeitsbereich usw.
Zum Hochstufen eines Auftrags führen Sie die folgenden Schritte aus:
1.
Starten Sie die Hochstufverwaltung.
2.
Wählen Sie auf der "Hochstufungsaufträge"-Startseite den hochzustufenden Auftrag aus.
Sie können auch mit der rechten Maustaste auf der Startseite auf Hochstufen klicken.
3.
Wählen Sie in den Dropdownlisten des Quell- und Zielsystems das Quell- und Zielsystem aus.
2013-01-07
Hochstufverwaltung
571
Anmerkung:
Stellen Sie sicher, dass Sie sowohl beim Quell- als auch beim Zielsystem angemeldet sind, bevor
Sie mit dem Hochstufungsprozess fortfahren.
4.
Geben Sie im Feld Änderungsverwaltungs-ID den entsprechenden Wert ein, und klicken Sie auf
Speichern.
Anmerkung:
Die Change Management-ID wird zum Abrufen von Informationen zu Protokollierung, Auditing,
Auftragsverlauf usw. verwendet. Mit der Hochstufverwaltung kann jede Instanz der Auftragserstellung einer Änderungsverwaltungs-ID zugeordnet werden. Die Change Management-ID ist ein Attribut, das vom Benutzer bei der Erstellung eines neuen Auftrags in der Auftragsdefinition festgelegt wird.
Das Tool generiert für jeden Auftrag automatisch eine ID.
5.
Klicken Sie auf Sicherheitseinstellungen, falls erforderlich. Folgende Optionen werden angezeigt:
• Sicherheit nicht hochstufen – Dies ist die Standardoption.
• Sicherheit hochstufen – Verwenden Sie diese Option, um Aufträge mit den zugehörigen
Sicherheitsrechten hochzustufen.
• Objektsicherheit hochstufen – Verwenden Sie diese Option, um die Sicherheit von Objekten und
Ordnern hochzustufen
• Benutzersicherheit hochstufen – Ermöglicht die Hochstufung der Rechte der zu einem Auftrag gehörenden Benutzer
• Anwendungsrechte einschließen – Diese Option wird nur aktiviert, wenn Sie Sicherheit
hochstufen auswählen. Wenn die Objekte in dem Auftrag Anwendungsrechte übernehmen, wird der Auftrag mit diesen Rechten hochgestuft.
Sie können auch auf Sicherheit anzeigen klicken, um die Sicherheitsabhängigkeiten der InfoObjects im Auftrag anzuzeigen.
6.
Klicken Sie auf Probeweise hochstufen, um sicherzustellen, dass kein Konflikt zwischen CUIDs von InfoObjects im Quell- und Zielsystem besteht. Die Hochstufungsdetails werden in den
Registerkarten Erfolg, Fehler und Warnung angezeigt. In der ersten Spalte werden die hochzustufenden Objekte, in der zweiten Spalte wird der Hochstufungsstatus der InfoObjects angezeigt. Die Hochstufverwaltung klassifiziert die ausgewählten Objekte in Benutzer, Gruppen,
Universen usw.
Anmerkung:
Mit dieser Option werden keine InfoObjects zur Hochstufung übergeben.
Die Probehochstufung kann zu einem der folgenden Ergebnisse führen:
• Überschrieben – Das InfoObject im Zielsystem wird vom InfoObject im Quellsystem überschrieben.
• Kopiert – Das InfoObject im Quellsystem wird in das Zielsystem kopiert.
• Verworfen – Das InfoObject wird nicht vom Quellsystem in das Zielsystem hochgestuft.
• Warnung – Das InfoObject im Zielsystem ist die neuere Version. Sie können das InfoObject aus dem Auftrag entfernen. Wenn Sie das InfoObject jedoch hochstufen möchten, wird es hochgestuft.
7.
Klicken Sie auf Auftrag zeitgesteuert verarbeiten, wenn Sie die Hochstufung einer Auftragsinstanz zeitgesteuert verarbeiten möchten.
8.
Klicken Sie auf Hochstufen.
Der ausgewählte Auftrag wird hochgestuft.
2013-01-07
Hochstufverwaltung
Wenn Sie den Auftrag nicht hochstufen möchten, klicken Sie auf Speichern, um Änderungen wie
Sicherheit, Change Management-ID und Einstellungen für die zeitgesteuerte Verarbeitung zu speichern.
15.3.10 Hochstufen eines Auftrags anhand einer BIAR-Datei
Hochstufen bezeichnet einen Vorgang, bei dem eine BI-Ressource von einem Repository in ein anderes
übertragen wird. Wenn Quell- und Zielsystem verbunden sind, wird das InfoObject von der
Hochstufverwaltung über WAN oder LAN hochgestuft. Mit der Hochstufverwaltung können Sie jedoch auch InfoObjects hochstufen, wenn Quell- und Zielsystem nicht verbunden sind.
In Szenarios mit nicht verbundenen Quell- und Zielsystemen ermöglicht die Hochstufverwaltung das
Hochstufen von Aufträgen in das Zielsystem durch Export des Auftrags vom Quellsystem in eine
BIAR-Datei und anschließenden Import desselben Auftrags aus der BIAR-Datei in das Zielsystem.
In diesem Abschnitt wird der Export eines Auftrags in eine BIAR-Datei und der anschließende Import aus der BIAR-Datei in das Zielsystem beschrieben.
Anmerkung:
Sie können keine BIAR-Dateien verwenden, die mithilfe des Import-Assistenten erstellt wurden.
Verwandte Themen
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Exportieren von Aufträgen in eine BIAR-Datei
•
Importieren eines Auftrags aus einer BIAR-Datei
572
15.3.10.1 Exportieren von Aufträgen in eine BIAR-Datei
In diesem Abschnitt wird der Export eines Auftrags in eine BIAR-Datei beschrieben.
Zum Exportieren eines Auftrags in eine BIAR-Datei führen Sie folgende Schritte aus:
1.
Starten Sie die Hochstufverwaltung, und erstellen Sie einen neuen Auftrag.
Weitere Informationen über das Erstellen neuer Aufträge finden Sie unter
2.
Wählen Sie in der Dropdownliste Ziel die Option Ausgabe in LCMBIAR-Datei, und klicken Sie auf
Erstellen.
3.
Klicken Sie auf Objekte hinzufügen, um InfoObjects zum Auftrag hinzuzufügen.
Mit der Option Abhängigkeiten verwalten können Sie die abhängigen Objekte des ausgewählten
Auftrags verwalten.
4.
Klicken Sie auf Hochstufen.
Das Fenster "Hochstufen" wird angezeigt.
2013-01-07
Hochstufverwaltung
5.
Bearbeiten Sie diese Werte gemäß Ihren Anforderungen, und klicken Sie auf Exportieren.
Die BIAR-Datei wird erstellt. Sie können die BIAR-Datei in einem Dateisystem oder an einer
FTP-Adresse speichern.
6.
Wählen Sie in der Dropdownliste Ziel die Option Ausgabe in LCMBIAR-Datei, und klicken Sie auf
LCMBIAR-Dateiziel.
Das Fenster LCMBIAR-Dateiziel wird angezeigt.
7.
Sie haben folgende Möglichkeiten:
• Wählen Sie Dateisystem.
• Wählen Sie FTP, und geben Sie in den Feldern "Host", "Port", "Benutzername", "Kennwort",
"Verzeichnis" und "Dateiname" die entsprechenden Details ein.
8.
Aktivieren Sie zur Verschlüsselung der LCMBIAR-Datei mittels Kennwort das Kontrollkästchen
Kennwortverschlüsselung.
9.
Geben Sie im Feld Kennwort ein Kennwort ein.
10.
Geben Sie das Kennwort im Feld Kennwort bestätigen erneut ein.
11.
Klicken Sie auf Exportieren.
Abhängig von der in Schritt 7 ausgewählten Option wird die BIAR-Datei in das Dateisystem oder an eine FTP-Adresse exportiert.
12.
Sie können den Export eines Auftrags in eine BIAR-Datei zeitsteuern. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
Zeitgesteuerte Verarbeitung einer Auftragshochstufung .
Verwandte Themen
•
Hinzufügen von InfoObjects in der Hochstufverwaltung
•
Verwalten von Abhängigheiten in der Hochstufverwaltung
573
15.3.10.2 Importieren eines Auftrags aus einer BIAR-Datei
Sie können einen Auftrag aus klassischen BIAR-Dateien oder einer LCMBIAR-Datei importieren. Die
BIAR-Datei wird vom Speichermedium in das Zielsystem kopiert.
Zum Importieren einer BIAR-Datei führen Sie die folgenden Schritte aus:
1.
Starten Sie die Hochstufverwaltung.
2.
Klicken Sie auf der "Hochstufungsaufträge"-Startseite auf Importieren > Datei importieren.
Das Fenster "Aus Datei importieren" wird angezeigt.
3.
Sie können eine BIAR-Datei von Ihrem lokalen Rechner oder von einem anderen Quellrechner importieren.
• Um eine BIAR-Datei von Ihrem lokalen Rechner zu importieren, führen Sie folgende Schritte durch:
a.
Wählen Sie Dateisystem.
b.
Klicken Sie auf Durchsuchen, und wählen Sie eine BIAR-Datei aus dem Dateisystem aus.
2013-01-07
Hochstufverwaltung
Anmerkung:
Falls ein Auftrag mit diesem Namen vorhanden ist, wird das Popup-Fenster "Speichern bestätigen" angezeigt. Klicken Sie auf "Ja", um den vorhandenen Auftrag zu überschreiben.
Klicken Sie auf "Nein", um einen Auftrag mit einer neuen CUID und dem Namen Auftragsna me_Kopie zu erstellen.
c.
Geben Sie im Feld Kennwort das Kennwort der LCMBIAR-Datei ein.
Anmerkung:
Das Kennwortfeld wird nur angezeigt, wenn die LCMBIAR-Datei mit einem Kennwort verschlüsselt ist.
d.
Klicken Sie auf Erstellen. Der Auftrag wird erstellt.
• Um eine BIAR-Datei von einem Quellrechner zu importieren, auf dem "FTP" aktiviert ist, führen
Sie folgende Schritte aus:
a.
Wählen Sie FTP
b.
Geben Sie die entsprechenden Informationen in die Felder "Host", "Port", "Benutzername",
"Kennwort", "Verzeichnis" und "Dateiname" ein und klicken auf OK.
Anmerkung:
Es können nur LCMBIAR-Dateien importiert oder BIAR-Dateien aktualisiert werden.
4.
Klicken Sie auf Hochstufen.
Das Fenster "Hochstufen – Auftragsname" wird angezeigt.
5.
Wählen Sie aus der Dropdownliste Ziel das Zielsystem aus. Wenn Sie Bei einem neuen CMS
anmelden auswählen, werden Sie zur Eingabe von Anmeldedaten aufgefordert. Bestätigen Sie die
Anmeldedaten des Zielsystems.
6.
Klicken Sie auf Hochstufen, um den Inhalt des Zielsystems hochzustufen.
Sie können auch auf die Option Probeweise hochstufen klicken, um die hochzustufenden Objekte und den Hochstufungsstatus anzuzeigen.
Verwandte Themen
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Verwalten von Abhängigheiten in der Hochstufverwaltung
15.3.11 Zeitgesteuerte Verarbeitung einer Auftragshochstufung
In diesem Abschnitt wird die zeitgesteuerte Verarbeitung der Hochstufung einer Auftragsinstanz beschrieben. Außerdem wird die Eingabe von Wiederholungsoptionen und Parametern erläutert.
Zum Festlegen der zeitgesteuerten Verarbeitung einer Auftragsinstanz führen Sie folgende Schritte aus:
1.
Klicken Sie im Dialogfeld "Hochstufen" auf die Option Zeitgesteuert verarbeiten.
2.
Legen Sie die gewünschte Zeitsteuerungsoption fest und klicken auf Zeitgesteuert verarbeiten.
574 2013-01-07
Hochstufverwaltung
Wenn Sie einem vorhandenen Ordner InfoObjects hinzufügen, nachdem der Auftrag zur Hochstufung eingeplant wurde, werden die InfoObjects zum geplanten Zeitpunkt auch in das Ziel hochgestuft.
Die zeitgesteuerte Verarbeitung für ein Ziel ist während des Exports eines Auftrags in eine BIAR-Datei möglich.
Tipp:
Nachdem die Hochstufung eines InfoObjects abgeschlossen ist, können Sie alle ausgeführten Instanzen des InfoObjects anzeigen, indem Sie mit der rechten Maustaste darauf klicken und Verlauf auswählen.
Die Hochstufung eines Auftrags kann auch auf Basis eines auslösenden Ereignisses erfolgen.
Sie können E-Mail-Benachrichtigungen basierend auf dem Hochstufungsstatus (wie z.B.
Erfolg/Teilerfolg/Fehlgeschlagen) auswählen. Detaillierte Informationen zu den verschiedenen
Zeitsteuerungsoptionen und der Konfiguration von Benachrichtigungen finden Sie im Abschnitt
"Zeitsteuerung".
Verwandte Themen
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Exportieren von Aufträgen in eine BIAR-Datei
575
15.3.11.1 Aktualisieren der wiederkehrenden und ausstehenden
Auftragshochstufungsinstanzen
In der Hochstufverwaltung können Sie den Status der zeitgesteuerten Hochstufung einer Auftragsinstanz
über die Option Wiederkehrende und ausstehende Instanzen verfolgen und aktualisieren.
Um die zeitgesteuerten Auftragshochstufungsinstanzen zu verfolgen und zu aktualisieren, führen Sie folgende Schritte aus:
1.
Starten Sie die Hochstufverwaltung.
2.
Wählen Sie auf der "Hochstufungsaufträge"-Startseite einen Auftrag aus.
3.
Klicken Sie auf Verlauf.
Das Fenster "Auftragsverlauf" wird angezeigt.
4.
Klicken Sie auf Wiederkehrende und ausstehende Instanzen
Das Fenster "Auftragsverlauf für wiederkehrende und ausstehende Instanzen" wird angezeigt. In diesem Fenster wird die Liste der wiederkehrenden und ausstehenden Auftragshochstufungsinstanzen angezeigt.
Je nach Bedarf können Sie folgende Optionen verwenden:
• Klicken Sie auf Hochgestufte Instanzen, um die Liste der zeitgesteuerten
Auftragshochstufungsinstanzen anzuzeigen.
• Klicken Sie auf Anhalten, um die zeitgesteuerte Verarbeitung der Hochstufung anzuhalten.
• Klicken Sie auf Fortsetzen, um die angehaltene zeitgesteuerte Verarbeitung der
Auftragshochstufungsinstanz fortzusetzen.
2013-01-07
Hochstufverwaltung
•
• Klicken Sie auf Erneut zeitgesteuert verarbeiten, um eine Auftragshochstufungsinstanz erneut zeitgesteuert zu verarbeiten.
Klicken Sie auf löschen.
, um die zeitgesteuerte Verarbeitung einer Auftragshochstufungsinstanz zu
•
Klicken Sie auf regenerieren.
, um den Status einer zeitgesteuerten Auftragshochstufungsinstanz zu
• Mit dieser Option können Sie von einer Seite zur nächsten Seite oder zu einer bestimmten Seite durch Eingabe der Seitennummer wechseln.
Anmerkung:
Die Statusspalte im Fenster "Auftragsverlauf für wiederkehrende und ausstehende Instanzen" zeigt den Status der Auftragshochstufungsinstanz, wie z.B. wiederkehrend, ausstehend, usw. an.
Verwandte Themen
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Rollback für Auftrag ausführen
15.3.12 Anzeigen des Verlaufs von Aufträgen
In diesem Abschnitt wird die Anzeige des Verlaufs eines Auftrags beschrieben.
Anmerkung:
Zum Anzeigen des Verlaufs eines Auftrags müssen Sie sicherstellen, dass der Auftrag einen der folgenden Status aufweist:
• Erfolg
• Fehler
• Teilerfolg
Zum Anzeigen des Verlaufs eines Auftrags führen Sie die folgenden Schritte aus:
1.
Starten Sie die Hochstufverwaltung.
Die "Hochstufungsaufträge"-Startseite wird angezeigt.
2.
Folgende Vorgänge können ausgeführt werden:
• Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Auftrag, für den Sie den Verlauf anzeigen möchten, und wählen Sie Verlauf.
• Wählen Sie den Auftrag auf, für den Sie den Verlauf anzeigen möchten, und klicken Sie auf die
Registerkarte Verlauf.
Die Auftragsinstanz, der Auftragsname, der Name des Quell- und Zielsystems, die ID des Benutzers, der den Auftrag hochgestuft hat und der Status (Erfolg, Fehler oder Teilerfolg) des Auftrags werden angezeigt.
Sie können den Status des Auftrags anzeigen, indem Sie auf die in der Spalte Status angezeigte
Verknüpfung klicken.
576 2013-01-07
Hochstufverwaltung
15.3.13 Rollback für Auftrag ausführen
Mit der Option "Rollback" können Sie das Zielsystem nach der Hochstufung eines Auftrags wieder in seinen vorherigen Status zurückversetzen.
Zum Durchführen eines Rollbacks für einen Auftrag führen Sie die folgenden Schritte aus:
1.
Starten Sie die Hochstufverwaltung.
Die "Hochstufungsaufträge"-Startseite wird angezeigt.
2.
Folgende Vorgänge können ausgeführt werden:
• Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Auftrag, für den ein Rollback ausgeführt werden soll, und wählen Sie Rollback aus.
• Wählen Sie den Auftrag aus, für den ein Rollback ausgeführt werden soll, und klicken Sie auf die Registerkarte Rollback.
Das Fenster "Rollback" wird angezeigt.
3.
Wählen Sie einen Auftrag, für den ein Rollback ausgeführt werden soll, und klicken Sie auf
Vollständiges Rollback.
Das Rollback für den Auftrag wird durchgeführt.
Rollbacks können nur für die neueste Instanz einer Auftragshochstufung durchgeführt werden. Die
Durchführung eines Rollbacks für zwei Auftragsinstanzen gleichzeitig ist nicht möglich.
15.3.13.1 Verwenden der Option "Teilrollback"
Mit der Hochstufverwaltung können Sie entweder ein Teilrollback oder ein vollständiges Rollback für
InfoObjects in einem Auftrag vom Zielsystem durchführen.
Zum Durchführen eines Teilrollbacks für InfoObjects führen Sie folgende Schritte aus:
1.
Starten Sie die Hochstufverwaltung.
Die "Hochstufungsaufträge"-Startseite wird angezeigt.
2.
Folgende Vorgänge können ausgeführt werden:
• Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Auftrag, für den ein Rollback ausgeführt werden soll, und wählen Sie Rollback aus.
• Wählen Sie den Auftrag aus, für den ein Rollback ausgeführt werden soll, und klicken Sie auf die Registerkarte Rollback.
Das Fenster "Rollback" wird angezeigt.
3.
Wählen Sie den Auftrag aus der Liste aus, und klicken Sie auf Teilrollback.
Die Liste der InfoObjects in dem ausgewählten Auftrag wird auf der Seite "Job Viewer" angezeigt.
577 2013-01-07
Hochstufverwaltung
4.
Wählen Sie die InfoObjects, für die ein Rollback ausgeführt werden soll, und klicken Sie auf Rollback.
Anmerkung:
Sie müssen sicherstellen, dass Sie ein Rollback für alle InfoObjects in einem Auftrag durchgeführt haben, bevor Sie ein Rollback für die InfoObjects im nächsten Auftrag durchführen.
Wichtig: Wenn ein Auftrag mit Sicherheit hochgestuft wird, wird während des Teilrollbacks für InfoObjects möglicherweise kein Rollback für die Sicherheit der ausgewählten abhängigen InfoObjects in ihren früheren Status durchgeführt.
Verwandte Themen
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Verwalten von unterschiedlichen Versionen von BI-Ressourcen
578
15.3.13.2 Rollback für einen Auftrag nach Ablauf des Kennworts ausführen
In diesem Abschnitt wird das Ausführen eines Rollbacks für einen Auftrag nach Ablauf des bei dessen
Hochstufung verwendeten Kennworts beschrieben.
Zum Ausführen eines Rollbacks für einen Auftrag nach Ablauf des Kennworts führen Sie folgende
Schritte aus:
1.
Wählen Sie einen Auftrag, für den ein Rollback ausgeführt werden soll, und klicken Sie auf Rollback.
2.
Wählen Sie im Fenster "Rollback" die Option Vollständiges Rollback.
Es wird eine Fehlermeldung angezeigt. Die Meldung besagt, dass für den Auftrag kein Rollback ausgeführt werden kann. Außerdem werden Sie aufgefordert, sich beim Quell- oder Zielsystem anzumelden.
3.
Geben Sie die Anmeldedaten ein, und klicken Sie auf Anmelden.
Es wird ein Dialogfeld angezeigt, das anzeigt, dass der Rollbackprozess abgeschlossen ist.
Anmerkung:
Die Aufträge, die unter Verwendung der Anmeldedaten des Quell- oder Zielsystems hochgestuft wurden, werden automatisch aktualisiert.
Verwandte Themen
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Rollback für InfoObjects nach Ablauf des Kennworts ausführen
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Verwenden der Option "Teilrollback"
15.3.13.2.1 Rollback für InfoObjects nach Ablauf des Kennworts ausführen
In diesem Abschnitt wird die Durchführung von Rollbacks für InfoObjects nach Ablauf des Kennworts für das Quell- oder Zielsystem beschrieben.
2013-01-07
Hochstufverwaltung
Zum Ausführen eines Rollbacks für InfoObjects nach Ablauf des Kennworts führen Sie folgende Schritte aus:
1.
Wählen Sie einen Auftrag, für den ein Rollback ausgeführt werden soll, und klicken Sie auf Rollback.
Das Fenster "Rollback" wird angezeigt.
2.
Wählen Sie die Option Teilrollback.
Es wird eine Fehlermeldung angezeigt. Die Meldung besagt, dass für die InfoObjects kein Rollback ausgeführt werden kann. Außerdem werden Sie aufgefordert, sich beim Quell- oder Zielsystem anzumelden.
3.
Geben Sie die Anmeldedaten ein, und klicken Sie auf Anmelden.
Die Seite "Job Viewer" wird angezeigt. Auf dieser Seite wird die Liste der InfoObjects angezeigt.
4.
Wählen Sie die erforderlichen InfoObjects, und klicken Sie auf Rollback.
Anmerkung:
Die Aufträge, die unter Verwendung der Anmeldedaten des Quell- oder Zielsystems hochgestuft wurden, werden automatisch aktualisiert.
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Rollback für Auftrag ausführen
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Verwenden der Option "Teilrollback"
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Rollback für einen Auftrag nach Ablauf des Kennworts ausführen
15.4 Verwalten unterschiedlicher Versionen eines InfoObjects
Mit der Versionsverwaltung können Sie Versionen von BI-Ressourcen, die sich im Repository von SAP
BusinessObjects Business Intelligence befinden, verwalten. Er unterstützt die beiden
Versionsverwaltungssysteme "Subversion" und "ClearCase". In diesem Abschnitt wird die Verwendung der Versionsverwaltungsfunktion in der Hochstufverwaltungskonsole beschrieben.
Zum Erstellen und Verwalten verschiedener Versionen eines InfoObjects führen Sie folgende Schritte aus:
1.
Starten Sie die Hochstufverwaltung.
2.
Wählen Sie auf der Startseite die Option Versionsverwaltung aus der Dropdown-Liste aus.
Das Dialogfeld "Systemanmeldung" wird angezeigt.
3.
Geben Sie die Anmeldedaten ein, und klicken Sie auf Anmelden.
Das Fenster "Versionsverwaltung" wird angezeigt.
Anmerkung:
Sie können sich erst beim Versionsverwaltungssystem (VMS) anmelden, wenn es bereits konfiguriert wurde.
579 2013-01-07
Hochstufverwaltung
580
4.
Zum Ändern des Hostsystems klicken Sie auf .
Das Dialogfeld "Systemanmeldung" wird angezeigt.
5.
Geben Sie die Benutzeranmeldedaten ein, und klicken Sie auf Anmelden.
6.
Wählen Sie im linken Bereich des Fensters "Versionsverwaltung" den Ordner, um die InfoObjects anzuzeigen, deren Versionen Sie verwalten möchten.
7.
Wählen Sie die InfoObjects, und klicken Sie auf Zu VM hinzufügen.
Anmerkung:
Durch Klicken auf "Zu Versionsverwaltung hinzufügen" wird eine Basisversion des Objekts im
VMS-Repository erstellt. Die Basisversion wird zum anschließenden Einchecken benötigt.
8.
Klicken Sie auf Einchecken, um das Dokument im VMS-Repository zu aktualisieren.
Das Dialogfeld "Eincheck-Kommentare" wird angezeigt.
9.
Geben Sie Ihre Kommentare ein, und klicken Sie auf OK.
Die geänderte Versionsnummer des ausgewählten InfoObjects wird in den Spalten "VMS-Version" und "CMS-Version" angezeigt.
10.
Zum Abrufen der aktuellen Version des Dokuments vom VMS wählen Sie das betreffende InfoObject, und klicken Sie auf Aktuelle Version abrufen.
11.
Zum Erstellen einer Kopie der aktuellen Version klicken Sie auf Kopie erstellen.
Eine Kopie der ausgewählten Version wird erstellt.
12.
Wählen Sie Verlauf, um alle für die ausgewählte Ressource verfügbaren Versionen anzuzeigen.
Das Fenster "Verlauf" wird angezeigt. Folgende Optionen werden angezeigt:
• Version abrufen – Falls mehrere Versionen vorhanden sind und Sie eine bestimmte Version der BI-Ressource benötigen, können Sie die benötigte Ressource auswählen und auf Version
abrufen klicken.
• Kopie von Version abrufen – Mit dieser Option können Sie eine Kopie der ausgewählten Version abrufen.
• Kopie von Version exportieren – Mit dieser Option können Sie eine Kopie der ausgewählten
Version abrufen und in Ihrem lokalen System speichern.
13.
Wählen Sie ein InfoObject, und klicken Sie auf Sperren, um das InfoObject zu sperren, und klicken
Sie auf Sperrung aufheben, um das InfoObject zu entsperren.
Anmerkung:
Wenn Sie das InfoObject sperren, können Sie keine Aktionen für dieses InfoObject ausführen.
14.
CMS- und VMS-Synchronisation – Wenn die CMS-Version des InfoObjects aktualisiert wird, wird ein Kennzeichen neben dem aktualisierten InfoObject angezeigt. Wenn Sie den Cursor auf das
Kennzeichen bewegen, wird eine QuickInfo angezeigt, die besagt, dass das InfoObject im CMS aktualisiert wurde.
15.
Um eine Liste mit allen eingecheckten Ressourcen, die im VMS, jedoch nicht im CMS vorhanden sind, anzuzeigen, klicken Sie auf Gelöschte Ressourcen anzeigen.
Klicken Sie auf eine gelöschte Ressource, um ihren Verlauf anzuzeigen. Sie können die gelöschte
Ressource auswählen und auf Version abrufen klicken, um diese spezifische Version der Ressource anzuzeigen. Sie können auf Kopie von Version abrufen klicken, um eine Kopie der ausgewählten
Ressource zu erhalten.
2013-01-07
Hochstufverwaltung
Anmerkung:
Durch Verwendung der Option Version abrufen oder Kopie von Version abrufen wird die Ressource von der Liste fehlender Dateien im VMS in das CMS verschoben.
16.
Wählen Sie eine Ressource, und klicken Sie auf anzuzeigen.
, um die Eigenschaften der Ressource
Alternativ können Sie auch mit der rechten Maustaste auf das InfoObject klicken und die Schritte 4 bis 16 ausführen.
15.4.1 Anwendungszugriffsrechte für die Versionsverwaltung
In diesem Abschnitt werden die Anwendungszugriffsrechte für die Versionsverwaltung beschrieben.
• Zugriffsrechte für die Versionsverwaltung lassen sich in der CMC festlegen.
• Sie können genau abgestimmte Anwendungsrechte für verschiedene Funktionen innerhalb der
Versionsverwaltung einstellen.
Um bestimmte Rechte für die Versionsverwaltung festzulegen, führen Sie die folgenden Schritte aus:
1.
Melden Sie sich bei der CMC an, und wählen Sie Anwendungen.
2.
Doppelklicken Sie auf Versionsverwaltung.
3.
Klicken Sie auf Benutzersicherheit, und wählen Sie einen Benutzer aus. Sie können
Sicherheitsrechte für den ausgewählten Benutzer anzeigen oder zuweisen.
4.
Folgende Rechte stehen nun speziell für die Versionsverwaltung zur Verfügung:
• "Einchecken" zulassen
• "Kopie erstellen" zulassen
• Löschen der Revision zulassen
• Abrufen der Revision zulassen
• "Sperren" und "Sperrung aufheben" zulassen
• BOMM-Objekte anzeigen und versionieren
• Business Views anzeigen und versionieren
• Kalender anzeigen und versionieren
• Verbindungen anzeigen und versionieren
• Profile anzeigen und versionieren
• QaaWS anzeigen und versionieren
• Berichtsobjekte anzeigen und versionieren
• Sicherheitsobjekte anzeigen und versionieren
• Universen anzeigen und versionieren
• Gelöschte Ressourcen anzeigen
5.
Wenn Sie einem ausgewählten Benutzer Rechte zuweisen möchten, wählen Sie das entsprechende
Recht aus und klicken auf Sicherheit zuweisen.
581 2013-01-07
Hochstufverwaltung
15.4.2 Sichern und Wiederherstellen von Subversion-Dateien
In diesem Abschnitt werden vorgeschlagene Prozeduren für die Sicherung und Wiederherstellung von
Subversion-Dateien beschrieben. Der Sicherungs- und Wiederherstellungsplan umfasst
Vorsichtsmaßnahmen, die im Fall eines Systemsfehlers aufgrund einer Naturkatastrophe oder eines
Katastrophenereignisses ergriffen werden sollen.
15.4.2.1 Sichern von Subversion-Dateien
Führen Sie zum Sichern der Subversion-Dateien folgende Schritte aus:
1.
Navigieren Sie zu <InstallVERZ>\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\SAP
BusinessObjects Enterprise 4.0\CheckOut
2.
Kopieren Sie den Ordner CheckOut, und speichern Sie ihn auf einem beliebigen Sicherungsgerät.
3.
Kopieren Sie das gesamte LCM_Repository, und speichern Sie es auf einem beliebigen
Sicherungsgerät.
15.4.2.2 Wiederherstellen von Subversion-Dateien
Führen Sie zum Wiederherstellen der Subversion-Dateien folgende Schritte aus:
1.
Stellen Sie den Ordner "CheckOut" aus dem Speicherort wieder her, in dem er zuvor gesichert wurde.
Anmerkung:
Stellen Sie in LCM > Verwaltungsoptionen > VMS-Einstellungen > Subversion sicher, dass im
Feld Arbeitsbereichsverzeichnis der richtige Pfad zum Auschecken eingegeben wurde.
2.
Stellen Sie das LCM_Repository aus dem Speicherort wieder her, in dem es zuvor gesichert wurde.
Anmerkung:
Stellen Sie in LCM > Verwaltungsoptionen > VMS-Einstellungen > Subversion sicher, dass im
Feld Installationspfad der richtige Pfad zum Auschecken eingegeben wurde.
582 2013-01-07
Hochstufverwaltung
15.5 Verwenden der Befehlszeilenoption
Mit der Befehlszeilenoption der Hochstufverwaltung können Sie Objekte über die Befehlszeileneingabe aus einem System von SAP BusinessObjects Business Intelligence in ein anderes System von SAP
BusinessObjects Business Intelligence hochstufen.
Die Hochstufverwaltung unterstützt folgende Auftragshochstufungen über die Befehlszeilenoption:
• Exportieren einer vorhandenen LCM-Auftragsvorlage nach LCMBIAR mit Kennwortverschlüsselung.
• Exportieren einer vorhandenen LCM-Auftragsvorlage nach LCMBIAR ohne Kennwortverschlüsselung.
• Hochstufen mit vorhandener Auftragsvorlage
• Importieren und Hochstufen einer vorhandenen LCMBIAR
• Exportieren einzelner/mehrerer Plattformabfragen
• Hochstufen mehrerer Plattformabfragen
15.5.1 Ausführen der Option "Befehlszeile" in Windows
Um das Tool "Befehlszeile" auszuführen, führen Sie die folgenden Schritte aus:
1.
Starten Sie ein Befehlszeilenfenster oder eine Shell.
2.
Navigieren Sie zu dem entsprechenden Verzeichnis.
Der Verzeichnispfad für Windows ist z.B. -C:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\SAP
BusinessObjects Enterprise XI 4.0\java\lib
3.
Führen Sie einen der folgenden Vorgänge aus:
• Führen Sie LCMCLI aus; vergewissern Sie sich vor der Ausführung des Programms, dass der
Java-Pfad eingestellt ist.
Befehl: java -cp "lcm.jar" com.businessobjects.lcm.cli.LCMCLI <Eigenschafts datei>
• Führen Sie die BAT-Datei über C:\Programme (x86)\ SAP BusinessObjects\SAP
BusinessObjects Enterprise XI 4.0\win64_x64\scripts\lcm_cli.bat
aus
Befehl: lcm_cli.bat -lcmproperty <Eigenschaftsdatei>
Anmerkung:
Geben Sie an der Eingabeaufforderung gültige Kennwörter ein.
Das Befehlszeilen-Tool Hochstufverwaltung verwendet eine Eigenschaften-Datei als Parameter.
Die Eigenschaften-Datei enthält die erforderlichen Parameter, um mit der Hochstufverwaltung über die auszuführenden Aktionen zu kommunizieren; d.h. Verbindung mit welcher Implementierung von
SAP BusinessObjects Business Intelligence, Verbindungsmethoden, hochzustufende Objekte usw.
583 2013-01-07
Hochstufverwaltung
Die Datei muss das Format <Dateiname>.properties haben
Zum Beispiel: MeineEigenschaften.properties
15.5.2 Ausführen der Option "Befehlszeile" in UNIX
Um das Tool "Befehlszeile" auszuführen, führen Sie die folgenden Schritte aus:
1.
Starten Sie die Shell.
2.
Navigieren Sie zu dem entsprechenden Verzeichnis.
Zum Beispiel: /usr/u/qaunix/Aurora604/sap_bobj/enterprise_40/java/lib
3.
Führen Sie einen der folgenden Vorgänge aus:
• Führen Sie LCMCLI aus; vergewissern Sie sich vor der Ausführung des Programms, dass der
Java-Pfad eingestellt ist.
Befehl: java -cp "lcm.jar" com.businessobjects.lcm.cli.LCMCLI <Eigenschafts datei>
• Führen Sie die BAT-Datei über <Iinstallationsverzeich nis_Pfad>\sap_bobj\lcm_cli.sh
aus
Befehl: lcm_cli.sh -lcmproperty <Eigenschaftsdatei>
Anmerkung:
Geben Sie an der Eingabeaufforderung gültige Kennwörter ein.
15.5.3 Parameter für Befehlszeilenoptionen
In der folgenden Tabelle werden die Parameter und die zulässigen Werte für die Befehlszeilenoption der Hochstufverwaltung beschrieben.
584 2013-01-07
Hochstufverwaltung
Parameter
action exportLocation importLocation
Zulässige Werte Beschreibung
Obligatorisch oder
Optional
Exportieren, Hochstufen
Beispiel: action=ex port
Über diese Option können Sie angeben, welchen Vorgang die
Befehlszeile ausführen muss. Folgende Vorgänge können ausgeführt werden:
• Objekte aus einer
LCMBiar-Datei oder einem Hochstufverwaltungs-Auftrag in ein System von
SAP BusinessObjects Business Intelligence hochstufen.
• Objekte aus einem
SAP BusinessObjects Business Intelligence-System in eine LCMBIAR-Datei exportieren.
Obligato risch
Freiformtext. Muss eine
.lcmbiar
-Erweiterung aufweisen.
Beispiel: exportLoca ti on=C:/Backup/New.lcm
biar
Über diesen Parameter kann der Benutzer den
Speicherort angeben, an dem die LCMBIAR-
Datei abgelegt werden soll, nachdem die Objekte exportiert und gepackt wurden.
Obligatorisch, falls acti on=ex port
Freiformtext. Muss eine
.lcmbiar
-Erweiterung aufweisen.
Beispiel: importLoca ti on=C:/Backup/New.lcm
biar
Über diesen Parameter kann der Benutzer den
Speicherort der LCMBI-
AR-Datei angeben, die die hochzustufenden
Objekte enthält.
Obligatorisch, falls acti on=promo te
585 2013-01-07
Hochstufverwaltung
Parameter
LCM_CMS
LCM_userName
LCM_password
LCM_authentication
Zulässige Werte
Freiformtext.
Beispiel:
LCM_CMS=<CMS-Na me:Portnr.>
Beschreibung
Obligatorisch oder
Optional
Über diesen Parameter kann der Benutzer den
CMS für die Hochstufverwaltung angeben.
Obligatorisch, falls acti on=promo te or ex port
Freiformtext.
Beispiel: LCM_userNa me=<Benutzername>
Über diesen Parameter kann der Benutzer den
Benutzernamen des
Kontos angeben, den das Tool zum Herstellen einer Verbindung mit dem CMS der
Hochstufverwaltung verwenden muss.
Anmerkung:
Delegierter Administrator wird unterstützt
Obligatorisch, falls acti on=promo te or ex port
Freiformtext.
Beispiel: LCM_pass word=<Kennwort>
Über diesen Parameter kann der Benutzer das
Kennwort für das Benutzerkonto angeben.
Obligatorisch, falls acti on=promo te or ex port secEnterprise, secWinAD, secLD-
AP,secSAPR3
Beispiel: LCM_authen tication=<Authenti fizierung>
Dieser Parameter gibt den zu verwendenden
Authentifizierungstyp an.
Optional.
Wenn der
Authentifizierungstyp nicht angegeben ist, wird secEn terprise verwendet.
586 2013-01-07
Hochstufverwaltung
Parameter
LCM_systemID
LCM_clientID
Source_CMS
Source_userName
Source_password
Zulässige Werte
System-ID
Beispiel: LCM_syste mID=<System-ID>
Beschreibung
Obligatorisch oder
Optional
Dieser Parameter wird für die SAP-Authentifizierung verwendet.
Obligatorisch für die
SAP-Authentifizierung.
Client-ID
Beispiel: LCM_cli entID=<Client-ID>
Dieser Parameter wird für die SAP-Authentifizierung verwendet.
Obligatorisch für die
SAP-Authentifizierung.
Freiformtext.
Beispiel: Sour ce_CMS=<CMS-Na me:Portnr.>
Über diesen Parameter kann der Benutzer angeben, mit welchem
CMS das Tool eine
Verbindung herstellen muss.
Obligatorisch, falls acti on=ex port
Freiformtext.
Beispiel: Source_user name=<Benutzerna me>
Dieser Parameter gibt das Benutzerkonto an,
über das sich das Tool mit dem SAP BusinessObjects Business Intelligence-CMS verbinden muss.
Anmerkung:
Delegierter Administrator wird unterstützt.
Obligatorisch, falls acti on=ex port
Freiformtext.
Beispiel: Source_pass word=<Kennwort>
Dieser Parameter gibt das zum Benutzerkonto gehörige Kennwort an.
Obligatorisch, falls acti on=ex port
587 2013-01-07
Hochstufverwaltung
Parameter
Source_authentication
Source_systemID
Source_clientID
Destination_userName
Destination_password
Zulässige Werte
secEnterprise, secWinAD, secLD-
AP,secSAPR3
Beispiel: Source_au thentication=<Au thentifizierung>
Beschreibung
Obligatorisch oder
Optional
Dieser Parameter gibt den zu verwendenden
Authentifizierungstyp an.
Optional.
Wenn der
Authentifizierungstyp nicht angegeben ist, wird secEn terprise verwendet.
SAP-System-ID
Beispiel: Source_sys temID=<System-ID>
Dieser Parameter wird nur für die SAP-Authentifizierung verwendet.
Obligatorisch für die
SAP-Authentifizierung.
ID des SAP-Client
Beispiel: Source_cli entID=<System-ID>
Dieser Parameter wird nur für die SAP-Authentifizierung verwendet.
Obligatorisch für die
SAP-Authentifizierung.
Freiformtext.
Beispiel: Destinati on_username=<Benut zername>
Dieser Parameter gibt das Benutzerkonto an,
über das sich das Tool mit dem SAP BusinessObjects Business Intelligence-CMS verbinden muss.
Anmerkung:
Delegierter Administrator wird unterstützt.
Obligatorisch, falls acti on=promo te
Freiformtext.
Beispiel: Destinati on_password=<Kenn wort>
Dieser Parameter gibt das zum Benutzerkonto gehörige Kennwort an.
Obligatorisch, falls acti on=promo te
588 2013-01-07
Hochstufverwaltung
Parameter Zulässige Werte Beschreibung
Obligatorisch oder
Optional
Destination_authentication secEnterprise, secWinAD, secLD-
AP,secSAPR3
Beispiel: Destinati on_authenticati on=<Authentifizie rung>
Dieser Parameter gibt den zu verwendenden
Authentifizierungstyp an.
Optional.
Wenn der
Authentifizierungstyp nicht angegeben ist, wird secEn terprise verwendet.
Destination_systemID
System-ID
Beispiel: Destinati on_systemID=<Sys tem-ID>
Dieser Parameter wird nur für die SAP-Authentifizierung verwendet.
Obligatorisch für die
SAP-Authentifizierung.
Destination_clientID includeSecurity
Client-ID
Beispiel: Destinati on_clientID=<Sys tem-ID>
Dieser Parameter wird nur für die SAP-Authentifizierung verwendet.
Obligatorisch für die
SAP-Authentifizierung.
False, True
Beispiel: includeSecu rity=<True oder
False>
Dieser Parameter weist das Tool an, die mit den ausgewählten
Objekten und Benutzern assoziierte Sicherheit zu exportieren oder zu importierten.
Wenn Zugriffsberechtigungen verwendet werden, werden diese hiermit ebenfalls exportiert bzw. importiert.
Optional; falls dieser
Parameter nicht angegeben wird, ist der
Standardwert "False".
Falls acti on=promo te or ex port
589 2013-01-07
Hochstufverwaltung
Parameter
JOB_CUID exportQuery exportQueriesTotal
Zulässige Werte Beschreibung
Obligatorisch oder
Optional
Die CUID des gespeicherten LCM-Auftrags.
Dieser Parameter weist das Tool an, alle
Objekte im Auftrag in die LCMBIAR-Datei zu exportieren.
Optional, falls acti on=ex port or promote
Freiformtext. Verwenden Sie das Format der
CMS-Abfragesprache.
Beispiel: exportQue ry1=select*from ci_Infoobjects where si_na me='Xtreme Employ ees' and si_kind='Webi'
Anmerkung:
Sie können beliebig viele Abfragen in einer
.properties-Datei verwenden, die Abfragen müssen jedoch exportQuery1, exportQuery2 usw.
genannt werden.
Dies sind die Abfragen, die das Tool zum Abrufen der für den Export vorgesehenen Objekte ausführen soll.
Optional, falls acti on=ex port
Positive ganze Zahlen exportQueriesTo tal=<Ganzzahl>
Über diesen Parameter kann der Benutzer die
Anzahl der auszuführenden Exportabfragen angeben. Wenn Sie
über x Exportabfragen verfügen und alle Abfragen ausführen möchten, muss dieser Parameter auf x festgelegt werden.
Optional, falls acti on=ex port
Wenn dieser Wert nicht angegeben wird, ist der
Standardwert 1.
590 2013-01-07
Hochstufverwaltung
Parameter
stacktrace lcmbiarpassword lcmproperty consolelog
Zulässige Werte
True oder False
Beispiel: stack trace=<True oder
False>
Beschreibung
Obligatorisch oder
Optional
Mit diesem Parameter kann der Benutzer alle
Aufrufe nachverfolgen.
Optional; falls dieser
Parameter nicht angegeben wird, ist der
Standardwert "False".
Freiformtext
Beispiel: java -jar upgradeManagement
Tool.jar -mode li vetobiar -biarfile
"C:\TEMP\abc.biar"
-lcmbiarpassword
"testpassword"
Dieser Parameter ermöglicht die Ver- und
Entschlüsselung von
BIAR-Dateien mithilfe eines Kennworts.
Optional, falls dies nicht angegeben oder die Zeichenfolge leer ist, ist keine Verschlüsselung vorhanden.
Der vollständige Pfad zum Speicherort der Eigenschaftendatei lcm_cli.bat -lcm property <Da teipfad der Eigen schaftendatei>
Dieser Parameter bezieht sich auf die für die Ausführung eines
Befehls erforderlichen
Werte, die in einer Datei gespeichert sind
Obligato risch
True oder False
Dieser Parameter wird zur Anzeige des kompletten Protokolls des vom Benutzer ausgeführten Befehls im Befehlsprotokoll verwendet.
Optional
591 2013-01-07
Hochstufverwaltung
Anmerkung:
• Ähnlich wie bei der Erstellung eines Auftrags vor dem Export, wird mit der Befehlszeilenoption dynamisch ein temporärer Auftrag erstellt. Dieser Auftragsname könnte eine Kombination von
Query_<BENUTZER>_<Zeitstempel> sein. Dies trifft nur für exportQuery zu.
• Die exportierte LCMBIAR-Dateinamenkonvention kann eine Kombination von <Auftragsna me>_<Zeitstempel>.lcmbiar
sein. So erhalten Sie einen eindeutigen Namen, falls der lcmbiar-Name in der exportLocation-Datei nicht angegeben ist.
• Einen Rollback des Auftrags können Sie nur über die Hochstufverwaltung durchführen. Befehlszeilen zum Rollback der Aufträge werden nicht unterstützt.
15.5.4 Beispiel für eine Eigenschaftendatei
Nachfolgend wird ein Beispiel für eine Eigenschaften-Datei aufgeführt:
Beispiel:
importLocation=C:/Backup/CR.lcmbiar
action=promote
LCM_CMS=<CMS-Name:Portnummer>
LCM_userName=<Benutzername>
LCM_password=<Kennwort>
LCM_authentication=<Authentifizierung>
LCM_systemID=<ID>
LCM_clientID=<Client-ID>
Destination_CMS=<CMS-Name:Portnummer>
Destination_userName=<Benutzername>
Destination_password=<Kennwort>
Destination_authentication=<Authentifizierung>
Destination_systemID=<ID>
Destination_clientID=<Client-ID> lcmbiarpassword=<Kennwort>
Anmerkung:
Enthält die Eigenschaften-Datei keine persönlichen Informationen, wird der Benutzer von der
LCM-Befehlzeilenschnittstelle in der Konsole aufgefordert, diese einzugeben.
592 2013-01-07
Hochstufverwaltung
15.6 Verwenden des erweiterten Change and Transport System
Das Change and Transport System (CTS) organisiert Entwicklungsprojekte in der ABAP Workbench und passt diese an. Anschließend transportiert es diese Änderungen zu den einzelnen SAP-Systemen in Ihrer Systemlandschaft. Das erweiterte Change and Transport System (CTS+) ist ein Addon zu CTS, das ABAP-fremde Inhalte übergreifend über CTS+-aktivierte, ABAP-fremde Repositorys hochstuft.
Infoobjects von SAP BusinessObjects Business Intelligence (BI-Plattform) können Inhalte von SAP
Business Warehouse als Datenquelle verwenden. Die Integration von CTS+ mit der Hochstufverwaltung ermöglicht die Handhabung des Repositorys von SAP BusinessObjects Business Intelligence auf
ähnliche Weise wie die des Repositorys von SAP Business Warehouse (BW), indem
CTS-Transportanforderungen zum Hochstufen von Aufträgen verwendet werden. CTS+ bietet eine
Option zum Transport von SAP-fremden Objekten innerhalb einer Systemlandschaft. Beispielsweise können im Entwicklungssystem erstellte Objekte an eine Transportanforderung angehängt und an andere Systeme innerhalb der Landschaft weitergeleitet werden.
Weitere Informationen zum Change and Transport System erhalten Sie unter http://help.sap.com/sa phelp_nw70ehp1/helpdata/en/3b/dfba3692dc635ce10000009b38f839/frameset.htm
Weitere Informationen über CTS+- und ABAP-fremde Transporte finden Sie unter http://help.sap.com/saphelp_nw70ehp1/helpdata/en/bb/6fab6036a146baa58e42fac032ab7b/frameset.htm
15.6.1 Voraussetzungen
Für die Übertragung von Business-Intelligence-Inhalt von einem System in ein anderes mittels CTS+ wird Folgendes vorausgesetzt:
1.
SAP BusinessObjects Business Intelligence 4.0 (BI-Plattform) ist installiert.
2.
SAP Solution Manager 7.1 oder SAP Solution Manager 7.0 EHP1 (mindestens SP25) ist installiert und wird zumindest für die Konfiguration von SAP-BusinessObjects-Systemen als Domänencontroller für CTS+ verwendet.
Weitere Informationen zum Konfigurieren der Transportdomäne finden Sie unter http://help.sap.com/saphelp_nw70ehp1/helpdata/en/44/b4a0a77acc11d1899e0000e829fbbd/frame set.htm
3.
Das CTS-Plugin ist unter SAP Solution Manager installiert. (Das CTS-Plugin stammt aus SL
Toolset 1.0 SP02. Es empfiehlt sich, das neueste verfügbare CTS-Plugin zu verwenden.)
Weitere Informationen zur Installation des erforderlichen CTS-Plugins finden Sie in folgendem
SAP-Hinweis: https://service.sap.com/sap/support/notes/1533059
4.
Systeme der Version SAP Business Warehouse 7.0 (SPS 24 oder höher) wurden installiert. Weitere
Informationen finden Sie im SAP-Hinweis https://service.sap.com/sap/support/notes/1369301
593 2013-01-07
Hochstufverwaltung
5.
Die SAP-Business-Warehouse-Transportlandschaft (SAP-BW-Transportlandschaft) wurde im Change and Transport System (CTS) konfiguriert.
15.6.2 Konfigurieren der Business-Intelligence-Plattform und CTS+-Integration
594
Das Transport Management System (TMS), das Teil des Change and Transport System ist, wird zum
Transport von Änderungen zwischen SAP-Systemen innerhalb einer Landschaft verwendet. Es verwaltet die verbundenen Systeme und ihre Routen sowie die Importe in die zugehörigen Systeme. Weitere
Informationen zum Transport Management System finden Sie unter http://help.sap.com/sa phelp_nw70ehp1/helpdata/en/44/b4a0137acc11d1899e0000e829fbbd/frameset.htm
CTS+ ermöglicht die Sammlung von Dateien von außerhalb und deren Verteilung in einer
Transportlandschaft. Über die Web-Benutzeroberfläche des Transport Organizers, der Teil von CTS+ ist, werden die Transportanforderungen und die darin enthaltenen Objekte verwaltet. Weitere
Informationen finden Sie unter http://help.sap.com/saphelp_nw70ehp1/helpda ta/en/44/b4a0137acc11d1899e0000e829fbbd/frameset.htm
.
Sie können die Hochstufverwaltung von SAP BusinessObjects Business Intelligence unter Verwendung von CTS-Transportanforderungen mit CTS+ und SAP BW integrieren.
Anmerkung:
Um die Integration der Business-Intelligence-Plattform in SAP Solution Manager zu ermöglichen, müssen
Sie den Anwendungstyp BOLM in der SAP-Solution-Manager-Landschaft definieren.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die BI-Plattform und CTS+ zu integrieren:
1.
Aktivieren Sie den Webdienst für den CTS-Export.
2.
Konfigurieren Sie CTS-Einstellungen in der Hochstufverwaltung.
3.
Konfigurieren Sie das BI-Plattform-Importsystem in SAP Solution Manager.
Verwandte Themen
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Aktivieren des Webdiensts für den CTS-Export
2013-01-07
Hochstufverwaltung
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Konfigurieren von CTS+-Einstellungen im Hochstufverwaltungstool
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Konfigurieren der Business-Intelligence-Plattform und CTS+-Integration
15.6.2.1 Aktivieren des Webdiensts für den CTS-Export
Zur Konfiguration des BI-Plattform-Systems muss der Webdienst für den CTS-Export im Webtool SOA
Management aktiviert werden.
1.
Um die Anwendung zu starten, geben Sie den Transaktionscode SOAMANAGER in SAP Solution
Manager ein.
Weitere Informationen zu SOA Management und zur Konfiguration eines Dienstendpunkts finden
Sie im SAP Help Portal unter: http://help.sap.com/saphelp_nw70ehp1/helpda ta/en/33/06820d9d174c2884576bd78ac5629d/frameset.htm
Nachdem die erforderliche Authentifizierung erfolgt ist, wird die SOA Management Console in einem
Webbrowser geöffnet.
2.
Wählen Sie auf der Registerkarte Service Administration (Dienstverwaltung) die Option Single
Service Configuration (Einzeldienstkonfiguration) aus.
Der Webdienst für den CTS-Export heißt EXPORT_CTS_WS.
3.
Erstellen oder Bearbeiten Sie auf der Registerkarte Configuration (Konfiguration) den
Dienstendpunkt.
4.
Konfigurieren Sie auf der Registerkarte Security (Sicherheit) das Transportprotokoll und die
Authentifizierungsmethode.
5.
Definieren Sie auf der Registerkarte Transport Settings (Transporteinstellungen) eine alternative
Zugriffs-URL zum einfachen Zugriff auf den Dienstendpunkt.
595
15.6.2.2 Konfigurieren von CTS+-Einstellungen im Hochstufverwaltungstool
Im folgenden Abschnitt werden die in der CMC durchzuführenden Konfigurationsschritte beschrieben, um CTS+ für die Verwendung mit dem Hochstufverwaltungstool einzurichten.
1.
Klicken Sie auf der Seite "Hochstufungsaufträge" auf CTS-Einstellungen und dann auf BW-Systeme.
2.
Klicken Sie auf der Seite "BW-Systeme" auf Hinzufügen, um der Umgebung ein BW-System hinzuzufügen.
3.
Geben Sie auf der Seite "System hinzufügen" die folgenden Details ein:
• Host-BW-SID: Geben Sie die System-ID (SID) des Hostcomputers von SAP BW/ABAP an.
• Hostname: Geben Sie die IP-Adresse des Hostcomputers an.
• Systemnummer: Geben Sie die Systemnummer des Hostsystems ein.
• Client: Bezieht sich auf die Systemdetails des Clientcomputers.
2013-01-07
Hochstufverwaltung
• Benutzer und Kennwort: Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort für den
Clientcomputer in diesen Feldern an.
• Sprache: Geben Sie die gewünschte Sprache in diesem Feld an.
4.
Klicken Sie auf Speichern, um das System der Umgebung hinzuzufügen.
Anmerkung:
Nachdem Sie der Umgebung ein BW-System hinzugefügt haben, können Sie mit Bearbeiten oder
Löschen auf der Seite "BW-Systeme" Änderungen an den Systemen in der Umgebung vornehmen.
5.
Klicken Sie auf der Seite "Hochstufungsaufträge" auf CTS-Einstellungen und dann auf
Webdiensteinstellungen.
6.
Geben Sie auf der Seite "Webdiensteinstellungen" die Webdienst-URL und die Benutzerdetails ein.
Anmerkung:
Wenn Sie diese Details nicht kennen, holen Sie sie von der Solution-Manager-Systemverwaltung ein.
7.
Klicken Sie auf Speichern und Schließen, um das Hinzufügen der Webdiensteinstellungen abzuschließen.
8.
Erstellen Sie eine Zuordnungsdatei im BI-Quellsystem.
Führen Sie die folgenden Schritte im Entwicklungssystem der BI-Plattform aus, um eine Textdatei mit Konnektivitätsdetails zur Aktivierung der Zuordnung zu erstellen: a.
Wechseln Sie im Hochstufverwaltungs-CMS der BI-Plattform in das Root-Verzeichnis, und erstellen Sie einen Ordner mit dem Namen LCM im Pfad <Installationsverzeichnis von
SAP BusinessObjects Business Intelligence>/SAP BusinessObjects Business
Intelligence 4.0/
.
b.
Erstellen Sie eine Textdatei mit dem Namen LCM_SOURCE_CMS_SID_MAPPING.properties, und nehmen Sie eine der folgenden Eingaben in der Datei vor:
•
<Vollständiger Name des Quellsystems von SAP BusinessObjects Business Intelligence
mit Domäne>@<CMS-Portnummer> = <logischer Name für das Quellsystem wie in der
CTS-Konfiguration verwendet>
•
<IP-Nummer des Quellsystems von SAP BusinessObjects Business
Intelligence>@<CMS-Portnummer> = <logischer Name für das Quellsystem wie in der
CTS-Konfiguration verwendet>
Beispiel:
DEWDFTH04171S@6400=WJ3
10.208.112.177@6400=WJ3
DEWDFTH04171S.pgdev.sap.corp@6400=WJ3
Anmerkung:
Verfügen Sie über eine geclusterte Umgebung, dann kopieren Sie die Dateien
LCM_SOURCE_CMS_SID_MAPPING.properties und LCM_SID_RFC_MAPPING.properties auf das
System, auf dem der Adaptive Processing Server ausgeführt wird.
596 2013-01-07
Hochstufverwaltung
Weitere Informationen zur Durchführung von Konfigurationsschritten für ABAP-fremde Systeme finden
Sie unter http://help.sap.com/saphelp_nw70/helpdata/en/d4/3bab83106941f08ad1f2e1ec14375e/fra meset.htm
15.6.2.3 Konfigurieren des Business-Intelligence-Importsystems in SAP Solution
Manager
1.
Melden Sie sich am SAP-Solution-Manager-System an.
2.
Geben Sie Transaktion stms ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
3.
Konfigurieren Sie BOLM als Anwendungstyp.
a.
Wechseln Sie zu Overview (Überblick) > Systems (Systeme).
b.
Wechseln Sie zu Extras > Application Type (Anwendungstyp) > Configure (Konfigurieren).
c.
Wählen Sie New Entries (Neue Einträge) aus.
d.
Geben Sie in das Feld Application Type (Anwendungstyp) den Typ BOLM ein.
e.
Geben Sie eine Beschreibung ein.
f.
Geben Sie in das Feld Support Details (Unterstützungsdetails) den Wert http://service.sap.com
(ACH: BOJ-BIP-DEP) ein.
g.
Klicken Sie auf Table View (Tabellenansicht) > Save (Speichern).
h.
Bestätigen Sie die Eingabeaufforderung durch Auswahl von Yes (Ja).
4.
Um mit verschiedenen Sprachen zu arbeiten, können Sie übersetzte Texte folgendermaßen pflegen: a.
Wählen Sie Goto (Gehe zu) > Translation (Übersetzung).
b.
Wählen Sie die Sprachen aus, in die der Text übersetzt werden soll.
c.
Geben Sie die übersetzten Werte in die Felder Description (Beschreibung) und Support Details
(Unterstützungsdetails) ein.
d.
Bestätigen Sie das Dialogfeld.
e.
Wählen Sie Continue (Weiter) aus.
f.
Klicken Sie auf Table View (Tabellenansicht) > Save (Speichern).
g.
Bestätigen Sie die Eingabeaufforderung.
Die TMS-Domäne kann jetzt die Verwendung von Business-Intelligence-Inhalt in CTS unterstützen.
5.
Definieren Sie in CTS+ das Quellsystem von SAP BusinessObjects Business Intelligence als
Exportsystem.
Anmerkung:
Weitere Informationen zum Erstellen eines ABAP-fremden Systems als Quellsystem finden Sie unter http://help.sap.com/saphelp_nw70ehp1/helpdata/en/bf/e4626214504be18b2f1abeeaf4f8e4/fra meset.htm (http://help.sap.com/saphelp_nw70ehp1/helpdata/en/bf/e4626214504be18b2f1abee af4f8e4/frameset.htm) .
6.
Konfigurieren Sie in CTS+ das Importsystem von SAP BusinessObjects Business Intelligence, indem
Sie folgende Schritte ausführen:
597 2013-01-07
Hochstufverwaltung
Anmerkung:
Sie können eine SID als Verweis auf das Importsystem von SAP BusinessObjects Business
Intelligence definieren.
a.
Erstellen Sie ein ABAP-fremdes System als Importsystem.
Weitere Informationen finden Sie unter http://help.sap.com/saphelp_nw70ehp1/helpda ta/en/bf/e4626214504be18b2f1abeeaf4f8e4/frameset.htm (http://help.sap.com/sa phelp_nw70ehp1/helpdata/en/bf/e4626214504be18b2f1abeeaf4f8e4/frameset.htm) .
b.
Legen Sie die Implementierungsmethode auf Others (Sonstige) fest, und heben Sie die Auswahl aller anderen Optionen auf.
c.
Wählen Sie Speichern.
d.
Bestätigen Sie das Verteilungs-Dialogfeld.
Die Tabellenansicht zur Konfiguration der Importsystemeinstellungen wird angezeigt.
e.
Wählen Sie Edit (Bearbeiten) > New Entries (Neue Einträge).
f.
Führen Sie auf dem Bildschirm "Change View CTS: System details for handling of application types" (Ansicht-CTS ändern: Details zu Behandlung von Anwendungstypen) folgende Schritte aus:
1.
Wählen Sie im Feld Deploy Method (Implementierungsmethode) die Option
application-specific Deployer (EJB) (Anwendungsspezifischer Implementierer (EJB)) aus.
2.
Geben Sie in das Feld Deploy URI (URI implementieren) folgende URI ein: http://<BOE-
(http://%3cboe/) Webservername>:<Webserverport>/BOE/LCM/CTSServlet?&cmsNa me=<BOE-Zielname>:<CMS-Port>&authType=<BOE-Authentifizierungstyp> wobei
• "BOE-Webservername" der Name oder die IP-Adresse des Rechners ist, auf dem der
Business-Intelligence-Webserver ausgeführt wird.
• "Webserverport" die Portnummer des Business-Intelligence-Anwendungsservers ist.
• "BOE-Zielname" der Name des Rechners ist, auf dem der Business Intelligence Central
Management Server (CMS) ausgeführt wird.
• "CMS-Port" die Portnummer des CMS ist.
• "BOE-Authentifizierungstyp" der Typ der Benutzerauthentifizierung für den Import von
Business-Intelligence-Inhalt ist. Die Authentifizierungstypen secEnterprise, secLDAP, secWinAD und secSAPR3 werden unterstützt.
3.
Geben Sie in das Feld User (Benutzer) den Business-Intelligence-Benutzernamen ein.
4.
Geben Sie in das Feld Password (Kennwort) das Business-Intelligence-Kennwort ein.
5.
Wählen Sie "Save" (Speichern) aus, um die Einstellungen zu speichern.
Wenn mehr als ein Importsystem benötigt wird, wiederholen Sie die obigen Schritte, um alle erforderlichen Zielsysteme zu erstellen. Weitere Informationen zur Konfiguration von Transportrouten zwischen dem Quell- und Zielsystem nach der Erstellung der Zielsysteme erhalten Sie unter http://help.sap.com/saphelp_nw70ehp1/helpdata/en/44/b4a1df7acc11d1899e0000e829fbbd/frame set.htm
598 2013-01-07
Hochstufverwaltung
15.6.3 Hochstufen von Aufträgen über CTS
In diesem Abschnitt wird der Workflow beschrieben, den die Hochstufverwaltung unterstützt, um
CMS-Objekte (Central Management Server) von SAP BusinessObjects Business Intelligence unter
Verwendung des Change Transport Systems aus dem Quellsystem in das Zielsystem hochzustufen.
Führen Sie folgende Schritte aus, um CTS zum Hochstufen von Aufträgen zu verwenden:
1.
Starten Sie die Hochstufverwaltung über die SAP-Authentifizierung, und erstellen Sie einen Auftrag.
Weitere Informationen über das Erstellen eines neuen Auftrags finden Sie im Abschnitt "Erstellen von Aufträgen" über die zugehörigen Links weiter unten.
Anmerkung:
Stellen Sie sicher, dass Sie auf dem Anmeldebildschirm des Quellsystems den Authentifizierungstyp
"SAP" auswählen.
2.
Wählen Sie aus der Dropdown-Liste Ziel die Option Hochstufen mit CTS+ aus
599
.
3.
Klicken Sie auf Erstellen.
Der Bildschirm "Objekte aus dem System hinzufügen" wird angezeigt. Hier werden die Ordner und
Unterordner in einer Baumstruktur angezeigt.
4.
Navigieren Sie zu dem Ordner, aus dem Sie ein InfoObject wählen möchten.
5.
Wählen Sie das InfoObject aus, das Sie dem Auftrag hinzufügen möchten, und klicken Sie auf
Hinzufügen. Wenn Sie ein InfoObject hinzufügen und den Bildschirm "Objekte hinzufügen" gleichzeitig schließen möchten, wählen Sie Hinzufügen & Schließen aus.
Das InfoObject wird an den Auftrag angehängt, und der Bildschirm "Hochstufungsaufträge" wird angezeigt.
Anmerkung:
Im Bildschirm "Hochstufungsaufträge" können Sie folgende Aktionen durchführen:
• Sie können dem Job mit der Option Objekte hinzufügen weitere InfoObjects hinzufügen. Weitere
Informationen finden Sie unter "Hinzufügen eines InfoObjects zu einem Auftrag".
• Mit der Option Abhängigkeiten verwalten können Sie die Abhängigkeiten des ausgewählten
InfoObjects verwalten. Die SAP BW-Abhängigkeiten des Objekts werden auf der
Benutzeroberfläche angezeigt und stehen dort für den Benutzer zur Auswahl.
Weitere Informationen finden Sie unter "Verwalten von Auftragsabhängigkeiten".
2013-01-07
Hochstufverwaltung
6.
Klicken Sie auf Hochstufen.
Der Bildschirm "Hochstufen" wird mit der ID, dem Eigentümer und einer kurzen Beschreibung der aktuell eingerichteten Transportanforderung angezeigt.
7.
Sie können den Hyperlink Transportanforderungen verwenden, um:
• Details der Transportanforderung anzuzeigen.
• Einstellungen der Standardtransportanforderung zu ändern.
• Eine andere Transportanforderung auszuwählen.
• Eine Transportanforderung zu erstellen.
a.
Klicken Sie auf den Hyperlink Transportanforderungen, um die Web-Benutzeroberfläche des
"Transport Organizers" zu öffnen.
b.
Wenn Sie zur Eingabe von Anmeldedaten aufgefordert werden, melden Sie sich mit den gültigen
Anmeldedaten für das CTS-Domänencontroller-System an.
c.
Regenerieren Sie den Bildschirm "Hochstufen", um die Updates anzuzeigen.
Weitere Informationen zur Verwendung der Web-Benutzeroberfläche des "Transport Organizers" erhalten Sie unter http://help.sap.com/saphelp_nw70ehp1/helpda ta/en/b5/6d03660d3745938cd46d6f5f9cef2e/frameset.htm
8.
Klicken Sie auf den Hyperlink Abhängigkeiten auf zweiter Ebene, um die Details zu den
Abhängigkeiten der SAP BW-Objekte anzuzeigen.
Anmerkung:
Wenn Sie auf den Hyperlink Abhängigkeiten auf zweiter Ebene klicken, werden nur die Objekte angezeigt, die in einer Anforderung gesperrt sind. Wenn die Anforderung freigegeben wurde, können
Sie keine Abhängigkeiten anzeigen. Außerdem ist dieser Hyperlink ausgegraut, wenn keine aktiven
Abhängigkeiten auf zweiter Ebene vorhanden sind.
9.
Klicken Sie auf Hochstufen.
10.
Schließen Sie den Auftrag.
Der Hauptbildschirm der Hochstufverwaltung wird angezeigt. Der Status des erstellten Auftrags lautet jetzt In CTS+ exportiert.
11.
Gehen Sie zum Freigeben des SAP BusinessObjects Business Intelligence-Objekts an das Zielsystem wie folgt vor: a.
Klicken Sie auf den Hyperlink in der Spalte "Status" des Auftrags, den Sie hochstufen möchten.
Das Fenster "Hochstufungsstatus" wird angezeigt.
b.
Klicken Sie auf Anforderungsstatus.
Die Web-Benutzeroberfläche des "Transport Organizers" wird angezeigt.
c.
Wenn der Status der Anforderung Modifiable (Modifizierbar) lautet, klicken Sie auf Release
(Freigeben), um die Transportanforderung des SAP-BusinessObjects-Business-Intelligence-
Objekts freizugeben. Weitere Informationen zur Freigabe von Transportanforderungen mit ABAPfremden Objekten finden Sie unter http://help.sap.com/saphelp_nw70ehp1/helpda ta/en/55/07c497db8140ef8176715d4728eec1/frameset.htm
d.
Schließen Sie die Web-Benutzeroberfläche des "Transport Organizers".
12.
Klicken Sie zum Anzeigen der Abhängigkeiten des SAP BW-Objekts auf den Hyperlink Liste der
BW-Abhängigkeiten.
600 2013-01-07
Hochstufverwaltung
601
Anmerkung:
Es wird empfohlen, in Kontakt mit dem SAP BW-Team zu bleiben, um hinsichtlich der SAP
BW-Abhängigkeiten und ihrer Freigabe informiert zu sein, da das Team für diese Objekte zuständig ist.
13.
Schließen Sie das Fenster "Hochstufungsstatus".
14.
Gehen Sie zum Importieren des SAP BusinessObjects Business Intelligence-Objekts in das Zielsystem wie folgt vor: a.
Melden Sie sich am CTS+-Domänencontroller an.
b.
Rufen Sie die Transaktion STMS auf, um das Transport Management System zu öffnen.
c.
Klicken Sie auf das Symbol Importübersicht.
Der Bildschirm "Importübersicht" wird angezeigt. Hier können Sie die Elemente in der Importqueue von allen Systemen einsehen.
d.
Wählen Sie die System-ID des Ziel-LCM-Systems aus.
Es wird eine Liste der Transportanforderungen angezeigt, die in das System importiert werden können.
e.
Klicken Sie auf Regenerieren.
f.
Importieren Sie die relevanten Transportanforderungen. Weitere Informationen finden Sie unter http://help.sap.com/saphelp_nw70ehp1/helpdata/en/44/b4a39e7acc11d1899e0000e829fbbd/fra meset.htm
.
Allgemeine Informationen zum Importieren von Transportanforderungen mit BOLM-Inhalt finden
Sie unter http://help.sap.com/saphelp_nw70ehp1/helpda ta/en/09/ca0f3a878f46e9a5a32e666131d2ba/frameset.htm
15.
Wenn das ausgewählte Objekt SAP BW-Abhängigkeiten aufweist, führen Sie folgende Schritte durch: a.
Gehen Sie zum Freigeben der SAP BW-Abhängigkeiten an das Zielsystem wie folgt vor:
1.
Melden Sie sich beim SAP BW-Quellsystem an.
2.
Rufen Sie die SE09-Transaktion auf. Der Bildschirm "Transport Organizer" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie auf Anzeigen. Die SAP BW-Anforderung wird angezeigt.
4.
Klicken Sie auf die SAP BW-Anforderung, und klappen Sie sie auf, um die für die
Abhängigkeiten erstellen Aufgaben anzuzeigen.
5.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Anforderung, die mit dem primären SAP
BW-Objekt verknüpft ist, und wählen Sie Direkt freigeben aus. Wiederholen Sie diesen
Schritt, um alle mit den einzelnen abhängigen Objekten verknüpften Aufgaben separat freizugeben.
6.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Anforderung, die mit dem primären BW-Objekt verknüpft ist, und wählen Sie Direkt freigeben aus.
7.
Regenerieren Sie den Bildschirm, bis alle Anforderungen freigegeben wurden.
Anmerkung:
Sie können die Protokolle einer Anforderung anzeigen, indem Sie auf diese doppelklicken.
b.
Gehen Sie zum Importieren der SAP BW-Abhängigkeiten in das Zielsystem wie folgt vor:
1.
Melden Sie sich beim SAP BW-Zielsystem an.
2.
Rufen Sie die Transaktion SIMS auf, um das Transport Management System zu öffnen.
2013-01-07
Hochstufverwaltung
3.
Klicken Sie auf das Symbol Importübersicht. Der Bildschirm "Importübersicht" wird angezeigt.
4.
Doppelklicken Sie auf die System-ID für das SAP BW-Ziel. Es wird eine Liste der
Transportanforderungen angezeigt, die in das System importiert werden können.
5.
Importieren Sie die relevanten Transportanforderungen. Weitere Informationen finden Sie unter http://help.sap.com/saphelp_nw70ehp1/helpda ta/en/44/b4a39e7acc11d1899e0000e829fbbd/frameset.htm
.
Weitere Informationen zu Transporten mit Importqueues erhalten Sie unter http://help.sap.com/saphelp_nw70ehp1/helpdata/en/65/8a99386185c064e10000009b38f8cf/fra meset.htm
16.
Melden Sie sich am Zielsystem an, um den Status des hochgestuften Auftrags anzuzeigen.
Weitere Informationen zur Onlinedokumentation für Generic CTS finden Sie unter http://help.sap.com/saphelp_ctsplug100/helpdata/en/52/700dbe608e4752a8e2e96a1876f865/frame set.htm
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Verwalten von Abhängigheiten in der Hochstufverwaltung
602 2013-01-07
Grafischer Vergleich
Grafischer Vergleich
16.1 Grafischer Vergleich in der Hochstufverwaltung
Mit dem grafischen Vergleich können Sie die Unterschiede zwischen zwei Versionen eines unterstützten
Dateityps (LCM-BIAR-Datei) oder Objekttyps (LCM-Auftrag) oder beiden anzeigen. Mit dieser Funktion können Sie Unterschiede zwischen Dateien oder Objekten ermitteln, um verschiedene Berichtstypen zu entwickeln und zu pflegen. Diese Funktion liefert einen Vergleichsstatus für Quell- und Zielversion.
Wenn z.B. eine frühere Version des Benutzerberichts genau ist und die aktuelle Version ungenau, können Sie die Dateien vergleichen und analysieren, um das Problem zu ermitteln.
Im Folgenden sind drei Arten des grafischen Vergleichs dargestellt, aus dem Sie die Datei oder ein
Objekt ermitteln können:
• Entfernt - Wenn in einem Bericht in einer der Dateiversionen ein Element fehlt, wird die Art des
Unterschieds als "Entfernt" dargestellt. Das Element könnte z.B. eine Zeile, ein Abschnitt oder sogar ein Block sein.
• Geändert - Wenn sich in einem Bericht Werte der Quell- und der Zielversion unterscheiden, wird die Art des Unterschieds als "Geändert" angezeigt. Der Wert könnte z.B. der Zelleninhalt oder das
Ergebnis einer lokalen Variable sein.
• Eingefügt - Wenn in einem Bericht ein Element in der Zielversion vorhanden ist, das in der
Quellversion nicht vorhanden ist, wird die Art des Unterschieds als "Eingefügt" angezeigt.
Folgende Objekttypen unterstützen grafische Vergleiche:
• LCMBIAR
• LCM-Auftrag
Sie können folgende Kombinationen vergleichen:
• LCM-Auftrag mit einem anderen LCM-Auftrag
• LCM-Auftrag mit einer LCMBIAR-Datei
• LCMBIAR-Datei mit einer anderen LCMBIAR-Datei
• LCMBIAR-Datei mit einem LCMBIAR-Auftrag
Einstellungen
Auf der Startseite des grafischen Vergleichs können Sie Einstellungen wie z.B. Produktgebietsschema, bevorzugtes Anzeigegebietsschema, maximale Anzahl von Objekten pro Seite, Zeitzone und
Eingabeaufforderung für ungespeicherte Daten festlegen.
603 2013-01-07
Grafischer Vergleich
Startseite
Die Startseite des grafischen Vergleichs besteht aus folgenden Registerkarten und Bereichen:
• "Neuer Vergleich" - Mit dieser Registerkarte können Sie neue Vergleiche von Objekten erstellen.
• "Nach Vergleichen suchen" - Mit diesem Feld können Sie nach bereits verglichenen Objekten suchen
• Bereich "Vergleiche" - In diesem Bereich sind die Registerkarten für Filter und Unterschiede aufgelistet
• "Vergleiche": Bereich "Unterschiede" - In diesem Bereich werden die verglichenen Objekte mit Name,
Datum und Uhrzeit des Vergleichs sowie den Status der Unterschiede aufgelistet.
16.1.1 Grafischer Vergleich von Objekten und Dateien
Mit der Option des Grafischen Vergleichs können Sie die BIAR-Dateien und Objekte vergleichen.
Um den Grafischen Vergleich von Dateien durchzuführen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1.
Melden Sie sich bei der CMC-Anwendung an.
2.
Klicken Sie auf der CMC-Startseite auf der Registerkarte "Verwalten" auf die Verknüpfung Grafischer
Vergleich.
Die Seite "Grafischer Vergleich" wird angezeigt. Die verglichenen Dateien werden im Ordner
"Unterschiede" gespeichert oder in einem der benutzerdefinierten Unterordner.
Anmerkung:
Zum Erstellen eines neuen Unterordners klicken Sie auf das Ordnersymbol.
3.
Klicken Sie auf Neuer Vergleich.
Die Seite "Vergleiche" wird angezeigt.
4.
Wählen Sie das Referenzsystem aus System auswählen unter "Referenz" aus.
Sie können eine Verbindung zu einem der folgenden Referenzsysteme herstellen:
• CMS
• VMS
• Lokales Dateisystem
5.
Klicken Sie auf Durchsuchen, um ein Objekt oder eine Datei im lokalen System für den Vergleich auszuwählen.
6.
Wählen Sie das Zielsystem aus System auswählen unter "Ziel" aus.
Sie können eine Verbindung zu einem der folgenden Referenzsysteme herstellen:
• CMS
• VMS
• Lokales Dateisystem
Anmerkung:
Wenn Sie sich am CMS oder VMS anmelden, kann das im Referenzsystem ausgewählte Objekt auch automatisch mit einem Objekt gleichen Namens im Referenzsystem verglichen werden.
7.
Klicken Sie auf Durchsuchen, um ein Objekt oder einen Auftrag im lokalen System für den Vergleich auszuwählen.
604 2013-01-07
Grafischer Vergleich
8.
Klicken Sie auf Hinzufügen.
Die für den Vergleich ausgewählten Objekte werden in den Einkaufswagen aufgenommen.
Wenn mehr als ein Objektpaar in den Einkaufswagen aufgenommen wird, können die Objekte zu einem späteren Zeitpunkt für den Vergleich eingeplant werden. Wenn der Einkaufswagen nur ein
Objektpaar enthält, können Sie diese Objekte jedoch vergleichen.
Um die Dateien zu vergleichen, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort. Um den Vergleich zeitgesteuert zu verarbeiten, siehe
9.
Klicken Sie auf Vergleichen, um die Objekte bzw. Ordner zu vergleichen.
Anmerkung:
Zum Vergleich der Auftragsdatei LCMBIAR/LCM gehören:
• LCMBIAR-Metadaten: Vergleich der Auftragsdetails, wie Name, Erstellt von, Uhrzeit usw.
• Primäre Objekte: Vergleich aller explizit in LCMBIAR ausgewählten Objekte mit den gleichen
Objekten in der LCMBIAR-Zieldatei nach CUID.
• Abhängige Objekte: Vergleich des in der Datei ausgewählten abhängigen Objekts mit einen gleichen Objekt in der Zeildatei nach CUID.
Wenn andere Objekte als LCMBIAR oder LCM-Auftrag ausgewählt werden, wird die folgende
Fehlermeldung angezeigt: Plugin nicht gefunden.
Der Vergleichsprozess wird sofort gestartet, und die Unterschiede werden ggf. im Viewer des
"Grafischen Vergleichs" angezeigt. Die Unterschiede werden in Orange hervorgehoben, und die fehlenden Objekte sind rot markiert.
Um die verglichenen Objekte nach Typ und mit Unterschieden oder gemeinsamen Attributen anzuzeigen, können Sie auch die Filteroption verwenden.
10.
Klicken Sie auf Speichern, um den Vergleichsbericht zu speichern.
11.
Geben Sie den Speicherort an, an dem Sie den Bericht speichern möchten, und klicken Sie auf OK.
16.1.2 Vergleichen von Objekten oder Dateien im Versionsverwaltungssystem
Sie können die Objekte oder Dateien in einem Versionsverwaltungssystem vergleichen, indem Sie die grafischen Vergleiche verwenden.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Objekte in einem Versionsverwaltungssystem zu vergleichen.
1.
Melden Sie sich an der CMC an.
2.
Klicken Sie auf der CMC-Startseite auf der Registerkarte "Verwalten" auf die Verknüpfung Grafischer
Vergleich.
Die Seite "Grafischer Vergleich" wird angezeigt. Die verglichenen Dateien werden im Ordner
"Unterschiede" gespeichert oder in einem der benutzerdefinierten Unterordner.
Anmerkung:
Zum Erstellen eines neuen Unterordners klicken Sie auf das Ordnersymbol.
605 2013-01-07
Grafischer Vergleich
3.
Klicken Sie auf Neuer Vergleich.
Die Seite "Vergleiche" wird angezeigt.
4.
Wählen Sie Anmeldung am VMS aus System auswählen unter "Referenz" aus.
5.
Geben Sie die Anmeldedaten für den VMS ein, und klicken Sie auf Anmelden.
Das Dialogfeld "Grafischer Vergleich - Zielsystem automatisch auswählen" wird angezeigt.
6.
Klicken Sie auf Nein, um ein anderes Zielsystem festzulegen, oder auf Ja, wenn das Zielsystem das Referenzsystem sein soll.
7.
Klicken Sie auf Durchsuchen, um im Referenz- und im Zielsystem Objekte und Aufträge auszuwählen, die Sie vergleichen möchten.
8.
Klicken Sie auf Hinzufügen.
Die für den Vergleich ausgewählten Objekte werden im Bereich Neuer Vergleich aufgelistet.
Sie können die Dateien sofort vergleichen oder den Vergleich zu einem späteren Zeitpunkt zeitgesteuert verarbeiten. Fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort, um die Dateien zu vergleichen.
Um den Vergleich zeitgesteuert zu verarbeiten, siehe
9.
Klicken Sie auf Vergleichen, um die Objekte bzw. Ordner zu vergleichen.
Der Vergleichsprozess wird sofort gestartet, und die Unterschiede werden ggf. im Viewer des
"Grafischen Vergleichs" angezeigt. Die Unterschiede werden in Orange hervorgehoben, und die fehlenden Objekte sind rot markiert.
Um die verglichenen Objekte nach Typ und mit Unterschieden oder gemeinsamen Attributen anzuzeigen, können Sie auch die Filteroption verwenden.
10.
Klicken Sie auf Speichern, um den Vergleichsbericht zu speichern.
11.
Geben Sie den Speicherort an, an dem Sie den Bericht speichern möchten, und klicken Sie auf OK.
16.1.3 Zeitsteuerung des Vergleichs
Um den Vergleich von Dateien oder Objekten zeitgesteuert zu verarbeiten, führen Sie die folgenden
Schritte aus:
1.
Klicken Sie auf Zeitgesteuert verarbeiten.
Das Fenster "Grafischer Vergleich – Zeitgesteuert verarbeiten" wird angezeigt.
2.
Wählen Sie die Frequenz für die zeitgesteuerte Verarbeitung des Vergleichs aus der Liste Vergleich
ausführen aus.
3.
Geben Sie die Anzahl und das Intervall der zulässigen Neuversuche in den entsprechenden Feldern an.
Anmerkung:
Sie können das Intervall nur festlegen, wenn Sie die Anzahl der Neuversuche festgelegt haben.
4.
Geben Sie den Berichtsnamen an, und klicken Sie auf Durchsuchen, um den Speicherort für den
Bericht zu finden.
606 2013-01-07
Grafischer Vergleich
Das Fenster "Auftrag speichern in" wird angezeigt.
5.
Wählen Sie den Ordner, in dem Sie den Bericht ablegen möchten, und klicken Sie auf OK.
Anmerkung:
Abhängig von der Option, die Sie in der Liste Vergleich ausführen auswählen, müssen Sie das
Datum und/oder die Uhrzeit für den Vergleich festlegen.
6.
Klicken Sie auf Zeitgesteuert verarbeiten.
Der Benutzer kann das Vergleichsobjekt oder den Vergleichsbericht zu einem späteren Zeitpunkt im Viewer des Grafischen Vergleichs anzeigen. Die Seite "Verglichen: Unterschiede" wird mit einer
Liste von Ordnern und Dateien oder Vergleichsberichten angezeigt.
Die Seite "Verglichen: Unterschiede" enthält darüber hinaus die folgenden Optionen:
• Verlauf: Mittels der Option Verlauf können Sie den Verlauf des Vergleichs anzeigen.
• Erneut ausführen: Mittels der Option Erneut ausführen wird der Vergleich nochmals ausgeführt.
• Zeitgesteuert verarbeiten: Mittels der Option Zeitgesteuert verarbeiten können Sie den
Vergleich zeitlich einplanen.
607 2013-01-07
Grafischer Vergleich
608 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
Verwalten von Anwendungen
17.1 Verwalten von Anwendungen über die CMC
17.1.1 Übersicht
Im Verwaltungsbereich "Anwendungen" der CMC können Sie die Darstellung und Funktionalität von
Webanwendungen wie CMC und BI-Launchpad ohne Programmieraufwand ändern. Sie können auch den Zugriff auf Anwendungen für Benutzer, Gruppen und Administratoren ändern, indem Sie die jeweils zugewiesenen Rechte bearbeiten.
In diesem Abschnitt finden Sie Kontextinformationen, Verfahren und Anleitungen zur Verwaltung verschiedener Einstellungen. Die folgenden Anwendungen haben Einstellungen, die über die CMC geändert werden können:
• Analysis, Edition für OLAP
• Warnmeldungsanwendung
• BI-Launchpad
• BI-Arbeitsbereiche
• Central Management Console
• Crystal-Reports-Konfiguration
• Dashboards
• Diskussionsforum
• Information Designer
• Web Intelligence
• Hochstufverwaltung
• Überwachungstool
• Open Document
• Plattformsuchanwendung
• Berichtskonvertierungstool
• SAP BusinessObjects Mobile
• SAP StreamWork
• Übersetzungsmanagement-Tool
• Universe-Design-Tool
609 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
• Upgrade-Management-Tool
• Grafischer Vergleich
• Webdienst
• Widgets
17.1.2 Gemeinsame Einstellungen für Anwendungen
17.1.2.1 Festlegen von Benutzerrechten für Anwendungen
Sie können mithilfe von Rechten den Benutzerzugriff auf bestimmte Funktionen in Anwendungen steuern. Im Bereich "Anwendungen" der CMC können Sie Prinzipale zu der Zugriffskontrollliste für eine
Anwendung zuordnen, die Rechte eines Prinzipals anzeigen und die Rechte, die der Prinzipal für eine
Anwendung hat, ändern. Weitere Informationen über die Verwaltung von Rechten finden Sie im
Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
610
17.1.2.2 Einstellen der Ablaufverfolgungsprotokollierungsebene der
Webanwendung in der CMC
Die Ablaufverfolgungsprotokollierungsebene für Webanwendungen ist in der CMC standardmäßig auf
"Nicht angegeben" gesetzt. Ablaufverfolgungsprotokoll-Einstellungen sind für die folgenden Anwendungen in der CMC verfügbar:
• Central Management Console
• BI-Launchpad
• Open Document
• Webdienst
• Hochstufverwaltung
• Versionsverwaltung
• Grafischer Vergleich
Für die Ablaufverfolgung aller anderen Webanwendungen konfigurieren Sie die entsprechende Datei
BO_trace manuell.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Anwendungen" der CMC.
Das Dialogfeld "Anwendungen" wird angezeigt.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Anwendung, und wählen Sie
Ablaufverfolgungsprotokoll-Einstellungen.
2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
Das Dialogfeld "Ablaufverfolgungsprotokoll-Einstellungen" wird angezeigt.
3.
Wählen Sie die gewünschte Einstellung in der Liste Protokollierungsebene.
4.
Klicken Sie auf Speichern und schließen, um die Ablaufverfolgungsprotokollierungsebene zu senden.
Die neue Ablaufverfolgungsprotokollierungsebene wird nach der nächsten Anmeldung bei der
Webanwendung wirksam.
Verwandte Themen
•
Ablaufverfolgungsprotokollierungsebenen
17.1.2.2.1 Ablaufverfolgungsprotokollierungsebenen
Die folgende Tabelle enthält eine Beschreibung der für BI-Plattform-Komponenten verfügbaren
Ablaufverfolgungsprotokollierungsebenen:
611 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
Ebene
Nicht angegeben
Keine
Niedrig
Beschreibung
Die Ablaufverfolgungsprotokollierungsebene wird in der Regel über einen anderen
Mechanismus angegeben, normalerweise eine .ini-Datei.
Wenn die Ablaufverfolgungsprotokollierungsebene auf "Keine" gesetzt ist, wird der Filter zum optionalen Unterdrücken von Ablaufverfolgungen unter einer angegebenen Wichtigkeitsebene deaktiviert.
Anmerkung:
Eine Ablaufverfolgungsprotokollierungsebene mit dem Wert "Keine" bedeutet nicht, dass die Ablaufverfolgungsfunktion ausgeschaltet ist. Die Systemressourcen werden weiterhin überwacht, und Ablaufverfolgungen werden für seltene kritische
Ereignisse wie fehlgeschlagene Behauptungen protokolliert.
Der Ablaufverfolgungsprotokollfilter ist so eingestellt, dass Fehlermeldungen protokolliert werden, während Warn- und die meisten Statusmeldungen ignoriert werden. Sehr wichtige Statusmeldungen für den Start und das Herunterfahren von Komponenten sowie die Start- und Anforderungsmeldungen werden jedoch protokolliert.
Anmerkung:
Diese Ebene wird für Debuggingzwecke nicht empfohlen.
Mittel
Hoch
Der Ablaufverfolgungsprotokollfilter ist so eingestellt, dass Fehler-, Warn- und die meisten Statusmeldungen in der Protokollausgabe berücksichtigt werden. Die am wenigsten wichtigen oder sehr ausführliche Statusmeldungen werden herausgefiltert. Diese Ebene ist nicht ausreichend ausführlich für das Debugging.
Der Filter schließt keine Meldungen aus. Diese Ebene wird für Debuggingzwecke empfohlen.
Anmerkung:
Eine Ablaufverfolgungsprotokollierungsebene mit der Einstellung "Hoch" kann
Auswirkungen auf die Systemressourcen haben. Diese Ebene kann die CPU-
Auslastung und den Speicherplatz im Dateisystem erhöhen.
17.1.3 Anwendungsspezifische Einstellungen
17.1.3.1 Verwalten von CMC-Anwendungseinstellungen
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Verwalten von Anwendungen
17.1.3.1.1 Authentifizierung und Programmobjekte
Beachten Sie die mit dem Hinzufügen von Programmobjekten zum Repository verbundenen potenziellen
Sicherheitsrisiken. Für das Konto, unter dem das Programmobjekt ausgeführt wird, wird anhand der
Ebene der Dateiberechtigungen bestimmt, ob durch das Programm überhaupt Änderungen an Dateien vorgenommen werden können.
Sie können die zum Ausführen von Programmobjekten erforderlichen Informationen konfigurieren, und
Sie können steuern, welche Arten von Programmobjekten von Benutzern ausgeführt werden können.
Aktivieren und Deaktivieren bestimmter Arten von Programmobjekten
Als erste Sicherheitsmaßnahme können Sie konfigurieren, welche Arten von Programmobjekten verwendet werden können.
Authentifizierung auf allen Plattformen
Geben Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC die Anmeldedaten für das Konto an, unter dem das Programm ausgeführt wird. Mit dieser Funktion können Sie ein spezifisches Benutzerkonto für das
Programm einrichten und ihm die entsprechenden Berechtigungen zuweisen, damit das Programmobjekt unter diesem Konto ausgeführt werden kann.
Benutzer, die der BI-Plattform Programmobjekte hinzufügen, können einem Programmobjekt auch ihre eigenen Anmeldedaten zuweisen, um dem Programm Zugriff auf das System zu gewähren. Das
Programm wird dann unter diesem Benutzerkonto ausgeführt, wobei die Berechtigungen des Programms auf die des Benutzers begrenzt sind. Wenn Sie kein Benutzerkonto für ein Programmobjekt angeben, wird es unter dem Standardsystemkonto ausgeführt, das im Allgemeinen mit lokalen, aber nicht mit
Netzwerkberechtigungen ausgestattet ist.
Anmerkung:
In der Standardeinstellung treten nach der zeitgesteuerten Verarbeitung eines Programmobjekts Fehler bei der Ausführung von Aufträgen auf, wenn keine Anmeldedaten angegeben wurden. Um
Standardanmeldedaten anzugeben, wählen Sie Central Management Console im Verwaltungsbereich
"Anwendungen" aus. Klicken Sie im Menü Aktionen auf Programmobjektrechte. Klicken Sie auf Mit
den folgenden Anmeldedaten für das Betriebssystem zeitgesteuert verarbeiten, und geben Sie einen Standardbenutzernamen und ein Standardkennwort ein.
Authentifizierung für Java-Programme
In der BI-Plattform können Sie Sicherheitseinstellungen für alle Programmobjekte vornehmen. Bei
Java-Programmen erzwingt die BI-Plattform die Verwendung einer Java-Richtliniendatei (Java Policy
File), deren Standardeinstellung mit der Java-Standardeinstellung für unsicheren Code übereinstimmt.
Verwenden Sie nach Bedarf das (mit dem Java Development Kit erhältliche) Java Policy Tool zum
Ändern der Java-Richtliniendatei.
Das Java Policy Tool enthält zwei Basiseinträge für Code. Der erste Eintrag verweist auf das
BI-Plattform-Java-SDK und gewährt Programmobjekten vollständige Berechtigungen für alle
BI-Plattform-.jar-Dateien. Der zweite Basiseintrag für Code gilt für alle lokalen Dateien. Für unsicheren
Code werden die gleichen Sicherheitseinstellungen wie beim Java-Standard für unsicheren Code verwendet.
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Verwalten von Anwendungen
614
Anmerkung:
• Die Einstellungen für die Java-Richtlinie gelten universell für alle Adaptive Job Server, die auf demselben Computer ausgeführt werden.
• In der Standardeinstellung ist die Java-Richtliniendatei im Stammverzeichnis der
BI-Plattform-Installation im Java-SDK-Verzeichnis installiert. Ein typischer Speicherort unter Windows ist beispielsweise C:\Programme\SAP BusinessObjects\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\conf\crystal-program.policy
.
So aktivieren und deaktivieren Sie bestimmte Arten von Programmobjekten
1.
Wählen Sie im Bereich "Anwendungen" die Option Central Management Console aus.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Programmobjektrechte.
Das Dialogfeld "Programmobjektrechte" wird angezeigt.
3.
Wählen Sie im Bereich "Benutzer dürfen" die Programmobjekttypen aus, die von den Benutzern ausgeführt werden dürfen.
Sie können Skritpte/Binärdateien ausführen oder Java-Programme ausführen auswählen.
Wenn Sie Java-Programme ausführen ausgewählt haben, können Sie das Kontrollkästchen
Identitätsmaskierung verwenden aktivieren oder deaktivieren. Durch diese Option wird dem
Java-Programm ein Token bereitgestellt, mit dem es sich bei der BI-Plattform anmelden kann.
4.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
17.1.3.1.2 Registrieren von Verarbeitungserweiterungen im System
Anmerkung:
Diese Funktion kann nicht für Web Intelligence-Dokumente verwendet werden.
Damit Ihre Verarbeitungserweiterungen einzelnen Objekten zugewiesen werden können, müssen Sie zunächst die Codebibliothek auf allen Rechnern bereitstellen, auf denen die jeweiligen Zeitsteuerungsoder Anzeigeanforderungen verarbeitet werden. Bei der Installation der BI-Plattform wird auf jedem
Job Server, Processing Server und Report Application Server (RAS) ein Standardverzeichnis für
Verarbeitungserweiterungen angelegt. Es empfiehlt sich, eigene Verarbeitungserweiterungen in die
Standardverzeichnisse auf den einzelnen Servern zu kopieren. Unter Windows lautet das
Standardverzeichnis C:\Programme\SAP BusinessObjects\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\win32_x86\ProcessExt
. Unter UNIX heißt das Verzeichnis sap_bobj/ProcessExt
.
Tipp:
Die Dateien für Verarbeitungserweiterungen können auch von mehreren Servern aus genutzt werden.
Kopieren Sie die Erweiterungen je nach enthaltenem Funktionsumfang auf die folgenden Rechner:
• Bei Verarbeitungserweiterungen, die ausschließlich Zeitsteuerungsanforderungen abfangen, ist die
Bibliothek auf jeden Rechner zu kopieren, der als Adaptive Job Server betrieben wird.
• Bei Verarbeitungserweiterungen, die ausschließlich Anzeigeanforderungen abfangen, ist die Bibliothek auf jeden Rechner zu kopieren, der als Crystal Reports Processing Server oder RAS ausgeführt wird.
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Verwalten von Anwendungen
• Bei Verarbeitungserweiterungen, die Zeitsteuerungs- und Anzeigeanforderungen abfangen, ist die
Bibliothek auf jeden Rechner zu kopieren, der als Adaptive Job Server, Crystal Reports Processing
Server oder RAS ausgeführt wird.
Anmerkung:
Wenn die Verarbeitungserweiterung nur für Zeitsteuerungs- oder Anzeigeanforderungen an eine bestimmte Servergruppe benötigt wird, genügt es, die Bibliothek auf die einzelnen Verarbeitungsserver in der Gruppe zu kopieren.
Registrieren von Verarbeitungserweiterungen
1.
Wechseln Sie in den Verwaltungsbereich "Anwendungen" der CMC.
2.
Wählen Sie Central Management Console.
3.
Klicken Sie auf Aktionen > Verarbeitungserweiterungen.
Das Dialogfeld "Verarbeitungserweiterungen: CMC" wird angezeigt.
4.
Geben Sie im Feld Name einen Anzeigenamen für die Verarbeitungserweiterung ein.
5.
Tragen Sie im Feld Speicherort den Dateinamen Ihrer Verarbeitungserweiterung sowie ggf.
zusätzliche Pfadangaben ein.
• Wenn Sie Ihre Verarbeitungserweiterung in das Standardverzeichnis auf den einzelnen Rechnern kopiert haben, geben Sie nur den Dateinamen (ohne Erweiterung) ein.
• Wenn Sie eine Verarbeitungserweiterung in einen Unterordner unterhalb des
Standardverzeichnisses kopiert haben, geben Sie den Speicherort wie folgt ein: Unterordner/Da
teiname
.
6.
Im Feld Beschreibung können Sie weitere Angaben zur Verarbeitungserweiterung eintragen.
7.
Klicken Sie auf Hinzufügen.
Tipp:
Um eine Verarbeitungserweiterung zu löschen, wählen Sie sie aus der Liste Vorhandene
Erweiterungen aus und klicken auf Löschen. (Sorgen Sie dafür, dass auf dieser
Verarbeitungserweiterung keine wiederkehrenden Jobs basieren, weil zukünftige, auf dieser
Verarbeitungserweiterung basierende Jobs fehlschlagen müssen.)
8.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
Die Verarbeitungserweiterung wird bei der CMC registriert.
Sie können diese Verarbeitungserweiterung jetzt auswählen und ihre Logik zu Objekten zuweisen.
Nutzen von Verarbeitungserweiterungen von mehreren Servern aus
Anmerkung:
Diese Funktion ist nicht auf Web Intelligence-Dokumente oder in SAP Crystal Reports für Enterprise erstellte Berichte anwendbar.
Die Verarbeitungserweiterungen müssen sich nicht unbedingt im Standardverzeichnis der einzelnen
Adaptive Job Server, Crystal Reports Processing Server und RAS befinden, sondern können auch alle am selben Speicherort abgelegt werden. Kopieren Sie zunächst Ihre Verarbeitungserweiterungen in
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Verwalten von Anwendungen ein im Netzwerk freigegebenes Verzeichnis, auf das alle Job Server und Page Server Zugriff haben.
Ordnen Sie das Netzwerklaufwerk aller Server-Rechner zu (bzw. melden Sie es in UNIX an).
Anmerkung:
Zugeordnete Laufwerke unter Windows sind nur gültig, bis Sie Ihren Rechner neu starten.
Wenn in Ihrem Netzwerk Windows- und UNIX-Server parallel eingesetzt werden, müssen Sie für jede
Verarbeitungserweiterung eine .dll-Datei und eine .so-Datei in das freigegebene Verzeichnis kopieren.
Außerdem muss das im Netzwerk freigegebene Verzeichnis für Windows- und UNIX-Rechner sichtbar sein (über Samba oder eine andere Software für die gemeinsame Dateinutzung).
Anschließend ändern Sie auf jedem Server das Standardverzeichnis für die Verarbeitungserweiterungen in der Befehlszeile. Fügen Sie der Befehlszeile dazu -report_ProcessExtPath absoluter Pfad hinzu. Tragen Sie für <absoluter Pfad> den Pfad des neuen Ordners ein. Verwenden Sie dabei das unter dem Betriebssystem des jeweiligen Servers übliche Format (z.B. M:\code\extensions,
/home/shared/code/extensions usw.).
Um das Standardverzeichnis für Verarbeitungserweiterungen zu ändern, stoppen Sie den Server mithilfe der CMC. Öffnen Sie die Eigenschaften des Servers, und ändern Sie hier die Befehlszeile. Starten Sie den Server anschließend neu.
17.1.3.1.3 Verwalten des CMC-Registerkartenzugriffs
Delegierte(r) Verwaltung und Zugriff auf CMC-Registerkarten
In der Regel verwaltet der Administrator eines BI-Plattform-Systems eine große Anzahl von Dokumenten,
Ordnern, Benutzern, Servern und anderen Objekten. Jedoch können große Unternehmensumgebungen die Kapazitäten eines einzelnen Administrators überfordern. Ein Systemadministrator, der sich nur auf
Aufgaben mit hoher Priorität konzentrieren möchte, kann delegierte Administratoren erstellen und ihnen
Teile von Verwaltungsaufgaben zuweisen (z.B. Verwaltung einer Abteilung oder von Tenant-Inhalten).
Im Gegensatz zu Systemadministratoren können delegierte Administratoren nur bestimmte Aufgaben ausführen und haben weniger Berechtigungen für Objekte im System.
Die Standardkonfiguration der Central Management Console ermöglicht Benutzern den Zugriff auf alle verfügbaren CMC-Registerkarten. Der Systemadministrator kann den Zugriff auf CMC-Registerkarten verwalten, um festzulegen, welche Registerkarten den Prinzipalen (Benutzern oder Benutzergruppen) angezeigt werden. Zur Optimierung der Benutzererfahrung und des Workflows des delegierten
Administrators kann der Systemadministrator die CMC-Registerkarten ausblenden, die er wahrscheinlich nicht verwenden wird.
Vorsicht:
Die Verwaltung des Zugriffs auf CMC-Registerkarten wirkt sich nur auf die grafische Darstellung der
CMC-Benutzeroberfläche aus. Das Ausblenden von CMC-Registerkarten ist keine Sicherheitsmaßnahme, da dadurch keine Sicherheitsberechtigungen für Objekte innerhalb der Registerkarten festgelegt oder geändert werden. Um sicherzustellen, dass Benutzer keine nicht autorisierten Vorgänge für nicht autorisierte Objekte (z.B. Verwalten von Servern über den Central Configuration Manager oder
Drittanbieter-Software basierend auf dem BI-Plattform-SDK) ausführen können, müssen Sie die entsprechenden Sicherheitsberechtigungen für Objekte (wie Serverobjekte) festlegen.
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Verwalten von Anwendungen
Verwandte Themen
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Verwalten des Zugriffs auf CMC-Registerkarten für andere Benutzer
•
Arbeiten mit dem CMC-Registerkartenzugriff
Verwalten des Zugriffs auf CMC-Registerkarten für andere Benutzer
Systemadministratoren haben immer Zugriff auf alle CMC-Registerkarten. Halten Sie sich zur Verwaltung von CMC-Registerkarten, auf die Prinzipale Zugriff haben, an die folgenden Richtlinien:
• Für einen vereinfachten Verwaltungsprozess und einen verringerten Wartungs- und
Fehlerbehebungsaufwand sollten die Administratoren den Zugriff auf CMC-Registerkarten auf
Benutzergruppenebene (anstatt auf Benutzerebene) verwalten.
• Für CMC-Registerkarten, die Ordner der obersten Ebene enthalten, müssen Administratoren den
Zugriff auf eine Registerkarte sowie Ansichtsrechte für den Ordner der obersten Ebene der
Registerkarte gewähren. Folgende CMC-Registerkarten unterstützen Ordner der obersten Ebene:
Zugriffsberechtigungen, Kalender, Kategorien, (Universums-)Verbindungen,
Kryptografieschlüssel, Ereignisse, Föderation, Ordner, Posteingäge, OLAP-Verbindung,
Persönliche Kategorien, Persönliche Ordner, Profile, Replikationslisten, Server, Temporärer
Speicher, Universen, Benutzer und Gruppen und Webdienstabfrage.
• Zur Optimierung der Systemsicherheit sollten nur Benutzer, die sowohl Mitglied der
Administratorgruppe sind als auch Zugriff auf CMC-Registerkarten haben, Zugriff auf folgende
CMC-Registerkarten haben: Auditing, Authentifizierung, Kryptografieschlüssel, Lizenzschlüssel,
Überwachungstool, Sitzungen, Einstellungen und Benutzerattributverwaltung.
Vorsicht:
Die Verwaltung des Zugriffs auf CMC-Registerkarten wirkt sich nur auf die grafische Darstellung der
CMC-Benutzeroberfläche aus. Das Ausblenden von CMC-Registerkarten ist keine Sicherheitsmaßnahme, da dadurch keine Sicherheitsberechtigungen für Objekte innerhalb der Registerkarten festgelegt oder geändert werden. Um sicherzustellen, dass Benutzer keine nicht autorisierten Vorgänge für nicht autorisierte Objekte (z.B. Verwalten von Servern über den Central Configuration Manager oder
Drittanbieter-Software basierend auf dem BI-Plattform-SDK) ausführen können, müssen Sie die entsprechenden Sicherheitsberechtigungen für Objekte (wie Serverobjekte) festlegen.
1.
Melden Sie sich an der CMC an.
2.
Klicken Sie auf der Registerkarte "Benutzer und Gruppen" mit der rechten Maustaste auf einen
Prinzipal und wählen Konfiguration der CMC-Registerkarte.
Anmerkung:
Falls der Zugriff auf CMC-Registerkarten nicht eingeschränkt ist, wird folgende Meldung angezeigt:
WARNUNG: Der Zugriff auf die CMC-Registerkarte ist uneingeschränkt. Die
Einstellungen unten wirken sich erst aus, wenn der Zugriff auf die
CMC-Registerkarte eingeschränkt wird. Um den CMC-Zugriff einzuschränken, navigieren Sie zur Registerkarte "Anwendung", wählen Sie "CMC", und legen
Sie den Zugriff auf die CMC-Registerkarte auf "Eingeschränkt" fest.
617 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
Sie können den Zugriff auf CMC-Registerkarten weiterhin konfigurieren. Die Konfiguration wird jedoch erst wirksam, nachdem Sie den Zugriff auf CMC-Registerkarten eingeschränkt haben.
Im Dialogfeld "CMC-Registerkarten konfigurieren" wird eine Tabelle angezeigt:
• ✔ oder ✘ zeigt an, auf welche CMC-Registerkarte der Prinzipal Zugriff hat.
• "Übernommen" zeigt an, dass der Registerkartenzugriff von ihren übergeordneten
Benutzergruppen übernommen wurde.
• "Explizit" zeigt an, dass der Registerkartenzugriff explizit auf der Prinzipalebene festgelegt wurde.
3.
Überprüfen Sie die Zugriffsberechtigungen für die CMC-Registerkarte. Um die Berechtigungen zu
ändern, können Sie die Schaltflächen auf der Symbolleiste verwenden:
• Klicken Sie auf Gewähren, um den Zugriff auf die Registerkarte explizit zu gewähren.
• Klicken Sie auf Verweigern, um den Zugriff auf die Registerkarte explizit zu verweigern.
• Klicken Sie auf Übernehmen, um ein übernommenes Zugriffsrecht zu verwenden.
Anmerkung:
Durch Klicken auf die Schaltflächen werden die Änderungen sofort auf den Prinzipal angewendet.
4.
Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf Schließen.
Der neue wirksame Zugriff auf die Registerkarten wird in der Spalte "Berechtigung" der Tabelle angezeigt.
Verwandte Themen
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Einschränken des Zugriffs auf CMC-Registerkarten
Übernahme des Zugriffs auf eine CMC-Registerkarte
Berechtigungen für den Zugriff auf CMC-Registerkarten sowie die Berechtigung zur Konfiguration des
Zugriffs auf CMC-Registerkarten für andere Benutzer und Benutzergruppen werden genauso angewendet und übernommen wie andere Sicherheitsberechtigungen der BI-Plattform. Wenn der Registerkartenzugriff für Prinzipale nicht explizit festgelegt wurde, übernehmen Sie den Registerkartenzugriff von den
Benutzergruppen, deren Mitglied sie sind.
Wenn ein Benutzer Mitglied von zwei Benutzergruppen ist, wird der Registerkartenzugriff auf die gleiche
Weise berechnet wie alle anderen BI-Plattform-Berechtigungen. Wenn der Zugriff auf eine
CMC-Registerkarte in einer der Gruppen gewährt und in einer anderen verweigert wird, kann der
Prinzipal nicht auf die CMC-Registerkarte zugreifen.
Anmerkung:
• Durch Änderung der Zugriffsberechtigung auf eine CMC-Registerkarte einer Benutzergruppe wird die Zugriffsberechtigung auf diese Registerkarte für alle Benutzer oder Benutzergruppen geändert, die Berechtigungen von der Benutzergruppe übernehmen, wenn ihr Zugriff auf die CMC-Registerkarte auf Übernommen gesetzt wird.
• Der auf Benutzerebene festgelegte Registerkartenzugriff setzt stets den von Benutzergruppen
übernommenen Registerkartenzugriff außer Kraft.
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Verwalten von Anwendungen
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Benutzergruppen von delegierten Administratoren
Sie können einen Satz Benutzergruppen von delegierten Administratoren erstellen, um die Verwaltung von CMC-Registerkarten zu vereinfachen. Um nicht den Zugriff auf einzelne CMC-Registerkarten konfigurieren zu müssen, können Sie einen vorhandenen Benutzer oder eine vorhandene Benutzergruppe zum Mitglied einer Benutzergruppe eines delegierten Administrators machen. Folgende Konfiguration wird empfohlen, sie kann jedoch an spezifische Geschäftsanforderungen angepasst werden.
Anmerkung:
Die Mitgliedschaft in mehreren Gruppen resultiert in zusätzlichen Berechtigungen, wenn die
Berechtigungen auf Übernommen gesetzt werden.
Benutzergruppe von delegierten Administratoren Empfohlene Berechtigungen
Systemadministratoren Gewähren des Zugriff auf alle Registerkarten.
Benutzeradministratoren
Inhaltsadministratoren
Serveradministratoren
Gewähren des Zugriffs auf Zugriffsberechtigungen, Folders, Po-
steingänge, Persönliche Ordner, Persönliche Kategorien, Abfra-
geergebnisse, Sitzungen und Benutzer und Gruppen. Alle anderen
Registerkarten auf Übernommen setzen.
Gewähren des Zugriffs auf Kalender, Kategorien, Ereignisse, Ord-
ner, Instanzenmanager, Persönliche Kategorien, Persönliche
Ordner, Profile, Abfrageergebnisse und Universen. Alle anderen
Registerkarten auf Übernommen setzen.
Gewähren des Zugriffs auf Server und Anwendungen. Alle anderen
Registerkarten auf Übernommen setzen.
Einschränken des Zugriffs auf CMC-Registerkarten
Es wird empfohlen, zuerst den Zugriff auf CMC-Registerkarten für Prinzipale zu konfigurieren und anschließend den Zugriff auf CMC-Registerkarten einzuschränken. Wenn Sie den Registerkartenzugriff vor der Konfiguration einschränken, können Ihre Benutzer erst auf CMC-Registerkarten zugreifen, nachdem ihnen ein Administrator Zugriff darauf gewährt hat.
Um die Konsistenz mit früheren Versionen der BI-Plattform sicherzustellen, ist der Zugriff auf
CMC-Registerkarten anfänglich nach der Installation der BI-Plattform uneingeschränkt, und alle Benutzer, die Zugriff auf die CMC haben, haben Zugriff auf alle verfügbaren Registerkarten. Um Benutzer daran zu hindern, auf Registerkarten zuzugreifen, für die sie keine Zugriffsberechtigung besitzen, können
Systemadministratoren den Zugriff auf die CMC-Registerkarten einschränken.
In dringenden Fällen kann die Einschränkung des Zugriffs auf eine CMC-Registerkarte aufgehoben werden oder zur Fehlerbehebung der Konfiguration des Zugriffs auf CMC-Registerkarten (z.B. wenn ein delegierter Administrator nicht auf eine wichtige CMC-Registerkarte zugreifen kann).
1.
Melden Sie sich bei der CMC an.
2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
620
2.
Klicken Sie auf der Registerkarte "Anwendungen" mit der rechten Maustaste auf Central
Management Console und wählen Konfiguration des Zugriffs auf die CMC-Registerkarte.
Das Dialogfeld "CMC-Registerkartenzugriff" wird angezeigt.
3.
Konfigurieren Sie die Regeln für den Zugriff auf CMC-Registerkarten.
• Um den Zugriff Ihrer Benutzer auf Registerkarten einzuschränken, für die sie Berechtigungen haben, wählen Sie Eingeschränkt.
• Um Ihren Benutzern den Zugriff auf alle Registerkarten zu gewähren, wählen Sie Nicht
eingeschränkt.
4.
Klicken Sie abschließend auf Speichern und schließen.
Die Regel für den Zugriff auf die CMC-Registerkarten wird auf das System angewendet.
Verwandte Themen
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Fehlerbehebung des Zugriffs auf CMC-Registerkarten
Verwalten von Rechten zur Konfiguration des Zugriffs auf die Registerkarte "CMC" für andere
Benutzer oder Benutzergruppen
In einer großen Unternehmensumgebung müssen Systemadministratoren u.U. die Verwaltung des
Zugriffs auf CMC-Registerkarten an einen anderen Administrator übertragen. Alternativ kann in einem
System mit mehreren Tenants jeder Tenant einen delegierten Administrator haben, der für die Verwaltung des Zugriffs auf CMC-Registerkarten für andere Benutzer und Benutzergruppen verantwortlich ist.
1.
Melden Sie sich bei der CMC an.
2.
Klicken Sie auf der Registerkarte "Benutzer und Gruppen" mit der rechten Maustaste auf einen
Prinzipal und wählen Konfiguration der CMC-Registerkarte.
Im Dialogfeld "CMC-Registerkarten konfigurieren" wird die Option Berechtigung zur Konfiguration
des Zugriffs auf die CMC-Registerkarte für andere Benutzer oder Benutzergruppen: für den
Prinzipal angezeigt.
Anmerkung:
Falls die Berechtigung erteilt wird, kann der Prinzipal den Zugriff auf CMC-Registerkarten (nur auf
Registerkarten, auf die der Prinzipal Zugriff hat) für Benutzer verwalten, für die der Prinzipal die
Berechtigung "Sicher Rechte ändern" hat. Darüber hinaus kann der Prinzipal die Verwaltung des
Zugriffs auf CMC-Registerkarten weiter an andere Benutzer delegieren, indem er Benutzern die
Berechtigung zur Konfiguration des Zugriffs auf die CMC-Registerkarte für andere Benutzer
oder Benutzergruppen erteilt, für die der Prinzipal die Berechtigung "Sicher Rechte ändern" hat.
• ✔ oder ✘ zeigt an, ob der Prinzipal die Berechtigung zur Konfiguration von CMC-Registerkarten für andere Benutzer oder Benutzergruppen hat.
• "Übernommen" zeigt an, dass die Berechtigung von ihren übergeordneten Benutzergruppen
übernommen wurde.
• "Explizit" zeigt an, dass die Berechtigung explizit auf der Prinzipalebene festgelegt wurde.
3.
Überprüfen Sie die Berechtigungen zur Konfiguration des Zugriffs auf CMC-Registerkarten für andere
Benutzer oder Benutzergruppen. Um die Berechtigungen zu ändern, wählen Sie eine der folgenden
Einstellungen aus der Liste aus:
2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
621
• Klicken Sie auf Gewähren, um die Berechtigung zur Verwaltung des Zugriffs auf
CMC-Registerkarten für andere Benutzer oder Benutzergruppen explizit zu gewähren.
• Klicken Sie auf Verweigern, um die Berechtigung zur Verwaltung des Zugriffs auf
CMC-Registerkarten für andere Benutzer oder Benutzergruppen explizit zu verweigern.
• Klicken Sie auf Übernehmen, um die Berechtigung zur Verwaltung des Zugriffs auf
CMC-Registerkarten für andere Benutzer oder Benutzergruppen zu übernehmen.
Anmerkung:
Durch Auswahl einer Einstellung aus der Liste wird die Berechtigung des Prinzipals sofort geändert.
4.
Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf Schließen.
Die neue wirksame Berechtigung wird angezeigt.
Verwandte Themen
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Delegierte(r) Verwaltung und Zugriff auf CMC-Registerkarten
•
Übernahme des Zugriffs auf eine CMC-Registerkarte
Fehlerbehebung des Zugriffs auf CMC-Registerkarten
Zur Verhinderung von unberechtigtem Zugriff oder zur Fehlerbehebung des eingeschränkten Zugriffs eines Benutzers auf CMC-Registerkarten, können Sie die Zugriffsberechtigungen für CMC-Registerkarten eines Benutzers ändern.
1.
Melden Sie sich als Systemadministrator bei der CMC an.
Anmerkung:
Stellen Sie sicher, dass Sie Zugriff auf die Registerkarte haben, für die Sie eine Fehlerbehebung durchführen möchten, und dass Sie über die Berechtigung "Sicher Rechte ändern" für den Benutzer verfügen.
2.
Klicken Sie auf der Registerkarte "Benutzer und Gruppen" mit der rechten Maustaste auf einen
Prinzipal und wählen Konfiguration der CMC-Registerkarte.
Das Fenster "CMC-Registerkarten konfigurieren" wird angezeigt.
3.
Überprüfen Sie den festgelegten CMC-Registerkartenzugriff. Sie können Zugriff auf die verfügbaren
Registerkarten explizit gewähren oder verweigern.
Wenn der Zugriff auf CMC-Registerkarten übernommen wird, der Registerkartenzugriff jedoch nicht den Anforderungen des Benutzers genügt: a.
Stellen Sie eine Liste aller Benutzergruppen zusammen, bei denen der ausgewählten Prinzipal
Mitglied ist.
b.
Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 3 für jede Gruppe, von der der Benutzer den
Registerkartenzugriff übernimmt.
c.
Korrigieren Sie den CMC-Registerkartenzugriff nach Bedarf auf Prinzipalebene oder
Gruppenebene.
Anmerkung:
Wenn diese Aufgabe auf Gruppenebene ausgeführt wird, wirkt sich der CMC-Registerkartenzugriff auf alle Benutzer aus, die Mitglieder dieser Benutzergruppe sind, sowie alle Benutzer, die Mitglieder
2013-01-07
Verwalten von Anwendungen der von dieser Benutzergruppe übernommenen Benutzergruppen sind, sofern der
CMC-Registerkartenzugriff für die Benutzer auf Übernommen gesetzt ist.
4.
Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf Schließen.
Verwandte Themen
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Verwalten des Zugriffs auf CMC-Registerkarten für andere Benutzer
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Übernahme des Zugriffs auf eine CMC-Registerkarte
17.1.3.2 Verwalten der Einstellungen von Diskussionsforen
Im Bereich "Anwendungen" der CMC in der BI-Plattform können Sie die Einstellungen für
Diskussions-Threads auf Systemebene festlegen.
Sie können für die Anwendung "Diskussionsforen" Diskussions-Threads verwalten und mit ihnen auf verschiedene Arten interagieren, z.B.:
• Suchen von Diskussions-Threads nach angegebenen Suchkriterien.
• Sortieren von Suchergebnissen von Diskussions-Threads.
• Löschen von Diskussions-Threads.
Anmerkung:
Für die Anwendung Discussions sind keine Einstellungen für Benutzerrechte verfügbar. Sie können jedoch Rechte für einzelne Berichte festlegen.
17.1.3.2.1 Suchen nach Diskussionsthreads
Standardmäßig werden auf der Seite "Diskussionsforum" die Titel aller Diskussionsthreads angezeigt.
Es werden ausschließlich Threads auf der Stammebene angezeigt.
Um durch eine Liste der Diskussionsthreads zu blättern, verwenden Sie die Schaltflächen "Zurück" und
"Weiter". Sie können auch einen bestimmten Thread oder eine Gruppe von Threads suchen.
1.
Wechseln Sie zum Bereich "Anwendungen" der CMC, und wählen Sie Diskussionsforum.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Threads verwalten.
Das Dialogfeld "Notizenverwaltung" wird angezeigt.
3.
Wählen Sie in der Liste Feldname eine Option aus.
622 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
623
Option
Thread-Titel
Erstellungsdatum
Letztes Änderungsdatum
Autor
Beschreibung
Sucht nach Thread-Titel
Sucht nach Erstellungsdatum
Sucht nach dem letzten Änderungsdatum
Sucht nach Autor
4.
In der zweiten Liste können Sie Ihre Suche eingrenzen.
Anmerkung:
Bei der Suche wird die Groß-/Kleinschreibung nicht berücksichtigt.
• Wenn Sie nach Thread-Titel oder Autor suchen, wählen Sie aus den folgenden Optionen im zweiten Feld aus.
Option ist ist nicht enthält enthält nicht
Beschreibung
Sucht alle Diskussions-Threads, deren Titel oder Autor exakt mit der
Schreibweise des von Ihnen im dritten Feld eingegebenen Texts übereinstimmt
Sucht alle Diskussions-Threads, deren Titel oder Autor nicht exakt mit der
Schreibweise des von Ihnen im dritten Feld eingegebenen Texts übereinstimmt
Sucht alle Diskussions-Threads, bei denen der Suchtext in einem beliebigen
Teil des Thread-Titels oder Autornamens vorkommt
Sucht alle Diskussions-Threads, bei denen der Suchtext in keinem Teil des
Thread-Titels oder Autornamens vorkommt
• Falls Sie Erstellungsdatum oder Letztes Änderungsdatum ausgewählt haben, wählen Sie eine der folgenden Optionen und geben dann ein Suchdatum an.
Option vor nach zwischen
Beschreibung
Sucht alle Diskussions-Threads, die vor dem Suchdatum erstellt oder geändert wurden
Sucht alle Diskussions-Threads, die nach dem Suchdatum erstellt oder ge-
ändert wurden
Sucht alle Diskussions-Threads, die zwischen den beiden Suchdatumsangaben erstellt oder geändert wurden
5.
Verwenden Sie das dritte Textfeld, um die Suche weiter einzugrenzen.
• Wenn Sie in den ersten beiden Feldern eine textbasierte Suche ausgewählt haben, geben Sie die Textzeichenfolge ein.
2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
624
• Bei Auswahl einer datumsbasierten Suche geben Sie eine bzw. zwei Datumsangaben in die entsprechenden Felder ein.
6.
Klicken Sie auf Suchen.
17.1.3.2.2 So sortieren Sie Suchergebnisse in Diskussionsthreads
Wenn Sie Diskussionsthreads suchen, können Sie auswählen, wie die Suchergebnisse angezeigt werden sollen. So können Sie die Ergebnisse beispielsweise in aufsteigender alphabetischer Reihenfolge ordnen und auswählen, wie viele Ergebnisse pro Seite angezeigt werden.
1.
Wechseln Sie zum Bereich "Anwendungen" der CMC, und wählen Sie Diskussionsforum.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Eigenschaften.
Das Dialogfeld "Notizenverwaltung" wird angezeigt.
3.
Wählen Sie in der Liste Sortieren nach eine Sortieroption.
Option
Thread-Titel
Beschreibung
Sortiert nach dem Titel eines Diskussionsthreads.
Erstellungsdatum
Sortiert nach dem Datum, zu dem der Diskussionsthread erstellt wurde.
Letztes Änderungsdatum
Sortiert nach dem Datum, zu dem ein Diskussionsthread zuletzt geändert wurde.
Autor
Sortiert nach dem Autor eines bestimmten Diskussionsthreads.
4.
In der zweiten Liste wählen Sie aus, ob die Datensätze in auf- oder absteigender Reihenfolge angezeigt werden sollen.
5.
Im dritten Textfeld geben Sie ein, wie viele Ergebnisse für den Diskussionsthread auf jeder Seite angezeigt werden sollen.
Der Standardwert beträgt 10 Ergebnisse pro Seite.
6.
Klicken Sie auf Suchen.
17.1.3.2.3 So löschen Sie einen Diskussionsthread
Sie können beliebige Diskussionsthreads im Bereich "Anwendungen" der CMC in der BI-Plattform löschen.
1.
Wechseln Sie zum Bereich "Anwendungen" der CMC, und wählen Sie Diskussionsforum.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Threads verwalten.
Das Dialogfeld "Notizenverwaltung" wird angezeigt.
3.
Suchen Sie den zu löschenden Diskussionsthread in der Ergebnisliste, und wählen Sie ihn aus.
4.
Klicken Sie auf Löschen.
2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
625
17.1.3.3 Verwalten der BI-Launchpad-Einstellungen
Im Bereich "Anwendungen" der CMC in der BI-Plattform können Sie die Anzeigeoptionen des
BI-Launchpad über Verwalten > Eigenschaften ändern.
Sie können für Benutzern oder Gruppen für BI-Launchpad das Ausführen folgender Aktionen ermöglichen:
• Ändern von Einstellungen
• Organisieren von Ordnern
• Suchen
• Filtern von Objektlisten nach Objekttyp
• Anzeigen des Ordners Favoriten
Wenn Sie beispielsweise für Benutzer Ordner gemäß einer Standardnamenskonvention erstellt haben, können Sie den Benutzern das Recht verweigern, ihre Ordner selbst zu organisieren.
Anmerkung:
In der Standardeinstellung haben alle Benutzer Zugriff auf diese Funktionen.
17.1.3.3.1 Ändern der Anzeigeeinstellungen von BI-Launchpad
1.
Wechseln Sie in den Bereich "Anwendungen" der CMC, und wählen Sie BI-Launchpad aus.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Eigenschaften.
Das Dialogfeld "BI-Launchpad-Eigenschaften" wird angezeigt.
3.
Zum Aktivieren von Diskussionsforen für BI-Launchpad-Benutzer wählen Sie Diskussionsform
aktivieren.
4.
Zum Aktivieren der Filterfunktionalität für die zeitgesteuerte Verarbeitung wählen Sie die Registerkarte
"Filter anzeigen" auf der Seite "Zeitgesteuert verarbeiten".
Diese Einstellung steuert, ob Benutzer beim Planen eines Crystal-Reports-Berichts Datensatz- oder
Gruppenauswahlformeln eingeben können.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
17.1.3.4 Verwalten von Web-Intelligence-Einstellungen
Sie können steuern, auf welche Funktionen die Benutzer für Web Intelligence-Dokumente zugreifen können, indem Sie Eigenschaften für die Web Intelligence-Anwendung festlegen.
2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
17.1.3.4.1 Ändern der Anzeigeeinstellungen in Web Intelligence
1.
Wechseln Sie zum Bereich "Anwendungen" der CMC, und wählen Sie Web Intelligence.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Eigenschaften.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird angezeigt.
3.
Legen Sie eine der folgenden Anzeigeoptionen fest:
Option Beschreibung
"Dimensionen und Informationen"
Verwenden Sie die Optionen in diesem Bereich, um festzulegen, wie hinzugefügte Daten in Berichten angezeigt werden und um Schriftschnitt, Textfarbe und Hintergrundfarbe zu ändern. Bei einer Vorschau der Zelle werden die Änderungen automatisch angezeigt. Klicken Sie auf OK, sobald Sie fertig sind.
"Schwankungswerte (numerische Kennzahlen)"
Verwenden Sie die Optionen in diesem Bereich, um Seitenüberschriften zu ändern und zu formatieren und um Schriftschnitt, Textfarbe und
Hintergrundfarbe zu ändern. Bei einer Vorschau der Zelle werden die
Änderungen automatisch angezeigt. Klicken Sie auf OK, sobald Sie fertig sind.
"Eigenschaften eingebetteter Bilder"
Geben Sie die Maximalgröße eingebetteter Bilder ein.
"Eigenschaften des schnellen Anzeigemodus"
Legen Sie in den entsprechenden Feldern die maximale Anzahl vertikaler Datensätze und horizontaler Datensätze, die Mindestbreite und
Mindesthöhe der Seite sowie den Füllen rechts-Wert und Füllen unten-
Wert fest.
4.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
Anmerkung:
Um mit Ihrer Auswahl zu den standardmäßigen Anzeigevariablen zurückzukehren, klicken Sie auf
Zurücksetzen.
626
17.1.3.5 Verwalten von Warnmeldungseinstellungen
Im Bereich "Anwendungen" der CMC in der BI-Plattform können Sie die Einstellungen für Warnmeldungen auf Systemebene festlegen.
Für die "Warnungsanwendung" können Sie folgendermaßen steuern und festlegen, wie Systembenutzer auf Warnmeldungen zugreifen:
• Aktivieren des Ordners Meine Warnmeldungen für Warnmeldungsabonnenten
• Aktivieren und Formatieren von per E-Mail gesendeten Warnmeldungen
• Begrenzen der Anzahl an Warnmeldungen im System
2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
• Festlegen einer Gültigkeitsdauer für Warnmeldungen
Verwandte Themen
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Festlegen von Benutzerrechten für Anwendungen
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Verwalten von Warnmeldungseinstellungen
17.1.3.5.1 Ändern der Zieleigenschaften von Warnmeldungen
1.
Wechseln Sie in den Bereich "Anwendungen" der CMC, und wählen Sie Warnungsanwendung aus.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Eigenschaften.
Das Dialogfeld "Warnmeldungen" wird angezeigt.
3.
Legen Sie die geeigneten Optionen fest.
Option Beschreibung
"Meine Warnmeldungen aktivieren"
Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie den Abonnenten gestatten möchten,
Benachrichtigungen im Bereich "Meine Warnmeldungen" von BI-Launchpad zu empfangen.
"E-Mail aktivieren" Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie den Abonnenten gestatten möchten,
Benachrichtigungen per E-Mail zu empfangen. Wenn Sie diese Option auswählen, werden die globalen E-Mail-Einstellungen für Warnungen angezeigt.
Anmerkung:
Sie müssen eine oder beide der oben beschriebenen Zieloptionen angeben.
Wenn Sie "E-Mail aktivieren" ausgewählt haben, können Sie die folgenden globalen Einstellungen
ändern:
627 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
Option
"Von"
"An"
Beschreibung
Angeben der E-Mail-Adresse, von der die Warnungsbenachrichtigungen gesendet werden. Die Abonnenten erhalten Warnmeldungs-E-Mails von dem angegebenen Absender. Es wird empfohlen, eine gültige E-Mail-Adresse zu verwenden, die vom System erkannt wird.
Legt die E-Mail-Adresse des Warnmeldungsabonnenten fest.
Tipp:
Es wird empfohlen, den Platzhalter %SI_EMAIL_ADRESSE% für diese Einstellung beizubehalten. Wenn Sie eine spezifische E-Mail-Adresse oder einen bestimmten Empfänger angeben, werden standardmäßig alle Systemwarnmeldungen an die angegebene E-Mail-Adresse gesendet.
"cc"
"Betreff"
"Nachricht"
"Anlage hinzufügen"
"Dateiname"
Legt fest, welche Empfänger Kopien der per E-Mail gesendeten Warnmeldungen erhalten sollen.
Legt die Standardüberschrift für den Betreff in E-Mails fest, die Systemwarnmeldungen enthalten.
Legt die Standardnachricht fest, die in E-Mails mit Systemwarnmeldungen enthalten sein soll.
Wählen Sie diese Option, um standardmäßig Anlagen für E-Mails, die Systemwarnmeldungen enthalten, zu aktivieren. Diese Option wird normalerweise verwendet, um standardmäßig Crystal-Reports-Berichte einzubinden, die mit ausgelösten Warnmeldungen verknüpft sind.
Wenn Sie die Option Anlagen hinzufügen gewählt haben, legen Sie fest, wie
Anlagen in E-Mails benannt werden, indem Sie entweder Automatisch gene-
rierten Namen verwenden oder Bestimmten Namen verwenden auswählen.
4.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
Verwandte Themen
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Festlegen von Benutzerrechten für Anwendungen
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Verwalten von Warnmeldungseinstellungen
17.1.3.5.2 Ändern der Standardeigenschaften von Warnmeldungen
1.
Wechseln Sie in den Bereich "Anwendungen" der CMC, und wählen Sie Warnungsanwendung aus.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Eigenschaften.
Die Seite "Eigenschaften" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie auf Standardeigenschaften.
4.
Legen Sie Werte für die folgenden Eigenschaften fest:
628 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
Option
Gültigkeitsdauer
Beschreibung
Angeben, wie lange Warnmeldungen im System gespeichert werden, bevor sie gelöscht werden
Maximale Anzahl an
Warnmeldungen
Gibt die maximale Anzahl von Warnmeldungen an, die im System unterstützt werden. Wenn der Schwellenwert erreicht ist, entfernt das System
20 % der Warnmeldungen und beginnt dabei mit den ältesten.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
Verwandte Themen
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Verwalten von Sicherheitseinstellungen für Objekte in der CMC
•
Verwalten von Warnmeldungseinstellungen
17.1.3.6 Verwalten von Widget-Einstellungen
Widgets für SAP BusinessObjects ist eine Desktopanwendung, mit deren Hilfe Benutzer
Minianwendungen zu ihrem Desktop hinzufügen können, um auf einfache Weise auf
Business-Intelligence-Inhalt in BI-Plattform- und Web Dynpro-Anwendungen auf SAP NetWeaver
Application Servern zuzugreifen.
Über den Bereich "Anwendungen" der CMC können Sie den Zugriff der Benutzer zum Erstellen und
Verwenden von Widgets auf ihrem Desktop sowie die Fähigkeit, das BI-Plattform-Repository aus der
Widget-Anwendung auf dem Desktop heraus zu durchsuchen, steuern.
Sie können Benutzern oder Gruppen das Ausführen folgender Aktionen ermöglichen:
• Widgets verwenden
• Von Widgets erstellte Objekte bearbeiten
• Benutzerrechte für den Zugriff auf Objekte ändern
Anmerkung:
In der Standardeinstellung haben alle allgemeinen Benutzer Zugriff auf diese Funktionen.
Verwandte Themen
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Verwalten von Sicherheitseinstellungen für Objekte in der CMC
629 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
630
17.1.3.7 Verwalten der SAP BusinessObjects Explorer-Einstellungen
Sie können für SAP BusinessObjects Explorer festlegen, auf welche Funktionen Benutzer Zugriff haben, indem Sie die zugehörigen Sicherheitsberechtigungen im Bereich "Anwendungen" der CMC festlegen.
Verwandte Themen
•
Verwalten von Sicherheitseinstellungen für Objekte in der CMC
17.1.3.7.1 Ändern der SAP BusinessObjects Explorer-Anwendungseigenschaften
1.
Wechseln Sie zum Bereich "Anwendungen" der CMC.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Eigenschaften.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird angezeigt.
3.
Legen Sie folgende SAP BusinessObjects Explorer-Einstellungen fest:
• Standardspeicherort des Indexordners
• Anzahl der Threads
• Gültigkeit von Lesezeichen
4.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
17.1.3.8 Verwalten der Einstellungen für die Plattformsuche
Im Bereich "Anwendungen" der CMC in der BI-Plattform können Sie für die Plattformsuchanwendung
Einstellungen auf Systemebene festlegen.
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•
Konfigurieren von Anwendungseigenschaften in der CMC
17.1.3.8.1 Konfigurieren von Anwendungseigenschaften in der CMC
Zum Konfigurieren der Anwendungseigenschaften der Plattformsuche führen Sie die folgenden Schritte aus:
1.
Wechseln Sie zum Bereich "Anwendungen" der CMC.
2.
Wählen Sie Anwendung zur Plattformsuche.
3.
Klicken Sie auf Verwalten > Eigenschaften. Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird angezeigt.
4.
Konfigurieren Sie die gewünschten Plattformsucheinstellungen.
2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
Die konfigurierbaren Eigenschaften werden in der folgenden Tabelle beschrieben:
Option
Suchstatistiken
Beschreibung
Die Plattformsuche bietet die folgenden Suchstatistiken:
• Indizierungsstatus: zeigt den Status des Indizierungsvorgangs an.
• Anzahl der indizierten Dokumente: zeigt die Anzahl der Dokumente an, die indiziert wurden.
• Zeitstempel der letzten Indizierung: zeigt den Zeitstempel des Zeitpunkts an, an dem das Dokument zum letzten Mal indiziert wurde.
Indizierung starten/Indizierung stoppen
Mit den Optionen "Indizierung starten" und "Indizierung stoppen" können
Sie Indizierungsprozesse zu Wartungszwecken starten bzw. stoppen oder wenn Sie vom kontinuierlichen Crawling zum zeitgesteuerten
Crawling wechseln möchten.
Zum Stoppen der Indizierung klicken Sie auf Indizierung stoppen und danach im Bestätigungsdialogfeld auf OK.
Standardindexgebiets schema
Die Plattformsuche verwendet das auf der CMC-Seite angegebene
Gebietsschema für die Indizierung aller BI-Standarddokumente. Nach der Lokalisierung des Dokuments wird die entsprechende Sprachanalyse für die Indizierung verwendet.
Die Suche basiert auf dem Produktgebietsschema des Clients, und die
Gewichtung wird auf das Produktgebietsschema des Clients gelegt.
Sie können die Gewichtung in den Konfigurationseigenschaften der CMC konfigurieren.
631 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
Option
Crawling-Frequenz
Beschreibung
Sie können das gesamte Repository von SAP BusinessObjects Business
Intelligence mithilfe der folgenden Optionen indizieren:
• Kontinuierliches Crawling: Mit dieser Option wird kontinuierlich indiziert. Das Repository wird jedes Mal indiziert, wenn ein Objekt hinzugefügt, geändert oder gelöscht wird. Die Option bietet Ihnen die
Möglichkeit, den aktuellen Inhalt der BI-Plattform anzuzeigen bzw.
damit zu arbeiten. Das standardmäßig aktivierte kontinuierliche
Crawling aktualisiert das Repository von SAP BusinessObjects
Business Intelligence fortlaufend mit den von Ihnen ausgeführten
Aktionen. Das kontinuierliche Crawling erfordert keinen Benutzereingriff und verkürzt die zur Indizierung eines Dokuments benötigte Zeit.
• Zeitgesteuert verarbeitetes Crawling: Mit dieser Option wird auf der
Grundlage eines Zeitplans indiziert, der durch die Optionen der zeitgesteuerten Verarbeitung festgelegt wird.
Weitere Informationen darüber, wie Objekte zeitgesteuert verarbeitet werden, finden Sie im Abschnitt Zeitgesteuertes Verarbeiten eines
Objekts unter "Plattformsuche" in der Onlinehilfe für die CMC von
SAP BusinessObjects Business Intelligence.
Anmerkung:
• Wenn Sie Zeitgesteuert verarbeitetes Crawling auswählen und
Wiederholung auf eine andere Option als Jetzt setzen, zeigt die
Plattformsuche den Zeitstempel für die nächste zeitgesteuerte
Indizierung des Dokuments an.
• Wenn Sie "Kontinuierliches Crawling" auswählen, wird die
Schaltfläche Indizierung starten aktiviert und die Schaltfläche
Indizierung stoppen deaktiviert.
• Nach Abschluss der zeitgesteuerten Verarbeitung ist die Schaltfläche Indizierung stoppen deaktiviert.
632 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
Option
Index-Speicherort
Beschreibung
633 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
Option
634
Beschreibung
Wenn die Dokumente indiziert werden, werden sie in gemeinsam ver wendeten Ordnern an folgenden Speicherorten gespeichert:
• Speicherort des Hauptindex (Indizes, Rechtschreibprüfungen): An diesem Speicherort werden der Hauptindex und der Rechtschreibprü fungsindex gespeichert. Bei einem Such-Workflow werden die an fänglichen Treffer mit dem Hauptindex und die Vorschläge mit den
Rechtschreibprüfungsindizes abgerufen. In einer geclusterten Imple mentierung der BI-Plattform sollte sich dieser Speicherort in einem freigegebenen Dateisystem befinden, das für alle Knoten im Cluster zugänglich ist.
• Speicherort für persistente Daten (Inhaltsspeicher): Der Inhaltsspei cher befindet sich an diesem Speicherort. Er wird auf Basis des
Speicherorts des Hauptindex erstellt und bleibt mit diesem synchro nisiert. Der Inhaltsspeicher dient zum Generieren von Facetten und zur Verarbeitung der anfänglichen Treffer, die aus dem Speicherort des Hauptindex generiert wurden. In einer geclusterten Implementie rung von SAP BusinessObjects Business Intelligence werden In haltsspeicher auf jedem Knoten generiert.
Der Speicherort für persistente Daten ist der einzige Indexspeicherort, der von der geclusterten Umgebung betroffen ist, da er die Inhaltsspei cherordner enthält. Wenn ein Rechner nur über einen Suchdienst verfügt, gibt es auch nur einen Speicherort für den Inhaltsspeicher.
Zum Beispiel: {bobj.enterprise.home}\data\PlatformSearchDa ta\workspace\Server\ContentStores.
Wenn jedoch in einer geclusterten Umgebung mehrere Suchdienste vorhanden sind, gibt es für jeden Suchdienst einen Speicherort für den Inhaltsspeicher. Sollten Sie zwei Instanzen eines Servers aus führen, lauten die Speicherorte für den Inhaltsspeicher:
a.
{bobj.enterprise.home}\data\PlatformSearchData\workspace\Ser ver\ContentStores.
b.
{bobj.enterprise.home}\data\PlatformSearchData\workspace\Ser ver1\ContentStores.
• Kein persistenter Datenspeicherort (temporäre Ersatzdateien, Delta-
Indizes): An diesem Speicherort werden die Delta-Indizes erstellt und temporär gespeichert, bevor sie mit dem Hauptindex zusammenge führt werden. Die indizierten Dokumente von diesem Speicherort werden nach dem Zusammenführen mit dem Hauptindex gelöscht.
Außerdem werden an diesem Speicherort Ersatzdateien (Ausgabe der Extraktoren) erstellt und temporär gespeichert, bis sie in Delta-
Indizes konvertiert werden.
Anmerkung:
• Alle Speicherorte von Indizes müssen freigegeben sein.
2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
Option Beschreibung
• Sie müssen auf Indizierung stoppen klicken, um den Indexspeicher ort zu ändern.
• Wenn Sie einen Indexspeicherort ändern, muss der Inhalt an einen neuen Speicherort kopiert werden, da sonst die vorhandenen Index informationen verloren gehen.
Indizierungsebene
Inhaltstypen
Sie könne den Suchinhalt abstimmen, indem Sie die Indizierungsebene wie folgt festlegen:
• Plattform-Metadaten: Ein Index wird ausschließlich für die Plattform-
Metadateninformationen wie Titel, Schlüsselwörter und Beschreibungen von Dokumenten erstellt.
• Plattform- und Dokument-Metadaten: Dieser Index beinhaltet sowohl die Plattform- als auch die Dokument-Metadaten. Zu den Dokument-
Metadaten gehören Erstellungsdatum, Änderungsdatum und Name des Autors.
• Gesamter Inhalt: Dieser Index beinhaltet die Plattform-Metadaten,
Dokument-Metadaten und andere Inhalte wie:
• den tatsächlichen Inhalt des Dokuments
• den Inhalt von Eingabeaufforderungen und Wertelisten
• Diagramme, Grafiken und Beschriftungen
Anmerkung:
Wenn Sie die Indizierungsebene ändern, wird die Indizierung für die
Regenerierung des gesamten Repositorys von SAP BusinessObjects
Business Intelligence initialisiert.
Für die Indizierung stehen folgende Inhaltstypen zur Auswahl:
• Microsoft Word
• Microsoft Excel
• Microsoft PowerPoint
• Text
• Adobe Acrobat
• Rich Text
• Crystal Reports
• Universum
• Web Intelligence
635 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
Option
Index neu erstellen
Beschreibung
Mit dieser Option wird der vorhandene indizierte Inhalt gelöscht, und das gesamte Dokument wird von Beginn an neu indiziert.
Sie können die Option Index neu erstellen unabhängig vom Indizierungsstatus auswählen. Die Option Index neu erstellen funktioniert jedoch nicht, wenn die Indizierung gestoppt wird und Sie Index neu erstel-
len auswählen, speichern und die Anwendung "Plattformsuche" schlie-
ßen.
Wenn die Indizierung gestoppt wird und Sie Index neu erstellen auswählen, speichern und die Anwendung "Plattformsuche" schließen, danach die Konfigurationsseite erneut öffnen und auf Indizierung starten klicken, indiziert der gespeicherte neu erstellte Index das gesamte Dokument automatisch neu.
Falls die Dokumente nicht mit der Plattformsuche neu indiziert werden sollen, müssen Sie Index neu erstellen deaktivieren, bevor Sie auf In-
dizierung starten klicken.
Von der Indizierung ausgeschlossene Dokumente
Die Option Von der Indizierung ausgeschlossene Dokumente schließt
Dokumente von der Indizierung aus. Es könnte z.B. sein, dass Sie extrem große Crystal-Reports-Berichte von der Suche ausschließen möchten, um die Report Application Server-Ressourcen nicht zu überlasten. Au-
ßerdem möchten Sie möglicherweise Veröffentlichungen mit Hunderten von personalisierten Berichten indizieren.
Durch Ausschließen bestimmter Dokumente können Sie den Zugriff auf diese Dokumente über die Plattformsuche verhindern. Wenn ein Dokument jedoch indiziert wurde, bevor es dieser Gruppe zugewiesen wurde, kann es weiterhin durchsuchbar sein. Damit sichergestellt ist, dass die
Dokumente in der Gruppe Von der Indizierung ausgeschlossene
Dokumente nicht durchsuchbar sind, müssen Sie den Index neu erstellen.
Das Administratorkonto hat standardmäßig vollständige Kontrolle über
Von der Indizierung ausgeschlossene Dokumente. Andere Benutzer mit den folgenden Rechten können lediglich Dokumente zu der Gruppe
Von der Indizierung ausgeschlossene Dokumente hinzufügen:
• Ansichts- und Bearbeitungsrechte für die Kategorie
• Direkte Bearbeitung des Dokuments
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
636 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
Anmerkung:
Wenn ein Benutzer die Option Index neu erstellen nicht auswählt und die Indizierungsebene ändert oder Extraktoren aktiviert oder deaktiviert, wird der Index schrittweise von vorne aktualisiert, ohne dass der vorhandene Index gelöscht wird.
17.1.3.9 Verwalten der SAP-StreamWork-Integration
Im Bereich "Anwendungen" der CMC in der BI-Plattform können Sie die Integrationsdetails für die
SAP-StreamWork-Anwendung aktivieren und konfigurieren. Weitere Konfigurationen sind im SAP
StreamWork Enterprise Agent erforderlich. Weitere Informationen finden Sie im Handbuch Integrating
SAP StreamWork with SAP BusinessObjects Business Intelligence Platform.
Nachdem die Anwendung ordnungsgemäß konfiguriert wurde, sind in BI-Launchpad Feeds von SAP
StreamWork verfügbar.
17.1.3.9.1 SAP-StreamWork-Integrationskonfigurationseinstellungen
In der Tabelle unten sind die in der CMC verfügbaren Einstellungen zur Konfiguration der
SAP-StreamWork-Integrationsanwendung zusammengefasst.
Einstellung Beschreibung
"SAP-Stream-
Work-Integration aktivieren"
Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um die SAP-StreamWork-Integrationsanwendung zu aktivieren.
"Eindeutige
ID des Identitätsproviders"
Geben Sie einen Wert zur Verwendung mit der BI-Plattform-Implementierung ein.
Der Wert wird mit dem zur Konfiguration der Integration auf der SAP-StreamWork-
Administrationskonsole verwendeten Zertifikat verknüpft.
Anmerkung:
Die Anwendung, die eine Identität für die Einzelanmeldung sicherstellt, muss als administrative OAuth-Anwendung konfiguriert sein.
"Base64-Zertifikat des
Identitätsproviders"
Wenn Sie auf Generieren klicken, wird im Feld Base64-Zertifikat des Identitätspro-
viders ein Zertifikat erstellt. Verwenden Sie dieses Zertifikat in der SAP-StreamWork-
Administrationskonsole, um einen OAuth-Consumer-Schlüssel zu generieren. Dieses
Zertifikat stellt die Vertrauensstellung zwischen SAP StreamWork und der BI-Plattform ein. Der externe Identitätsprovider selbst wird mit einem X509-Zertifikat identifiziert, mit dem alle Identitätssicherstellungen signiert werden. Das Zertifikat muss Base64codiert sein.
637 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
Einstellung
"OAuth-Con sumer-
Schlüssel"
Beschreibung
Geben Sie in dieses Feld einen gültigen OAuth-Consumer-Schlüssel ein, der über die SAP-StreamWork-Administrationskonsole generiert wird.
Anmerkung:
Informationen zum Erstellen eines Consumer-Schlüssels finden Sie im Handbuch
Integrating SAP StreamWork with SAP BusinessObjects Business Intelligence Platform.
Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um Verbindungen über Proxy zu ermöglichen.
Sie müssen spezifische Informationen zum Proxy-Host in den Feldern HTTP-Proxy-
Host and Port angeben.
Tipp:
Um eingehende Verbindungen von SAP StreamWork in das Unternehmensnetzwerk zuzulassen, muss in der DMZ ein Reverse Proxy vorhanden sein.
Anmerkung:
Um ein vertrauenswürdiges Zertifikat von einem SSL-Zertifikatprovider dem Reverse
Proxy hinzuzufügen, muss der Reverse Proxy über einen Domänen- oder Unterdomänennamen verfügen.
"Herstellen einer Verbindung über
Proxy"
"HTTP-
Proxy-Host"
"Port"
Sie müssen in der Reverse-Proxy-Konfiguration eine externe Adresse angeben, die für SAP StreamWork zugänglich ist. Sie könnten beispielsweise folgende Adresse verwenden: https://ReverseProxy/
Hierbei ist ReverseProxy der Domänen- oder Unterdomänenname des Reverse Proxys.
SAP StreamWork sendet mittels dieser Adresse Informationen an die BI-Plattform. Der Reverse Proxy verwendet diese Adresse, um die von SAP StreamWork empfangenen Informationen an den
Rechner umzuleiten, der den SAP StreamWork Enterprise Agent enthält.
Der SAP StreamWork Enterprise Agent ist so konfiguriert, dass er
Port 8443 überwacht.
17.1.3.10 Konfigurieren der BEx-Webintegration
638 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
639
BEx Web Applications sind webbasierte Anwendungen aus Business Explorer (BEx) von SAP NetWeaver
Business Warehouse (BW) für die Datenanalyse, Berichterstellung und analytische Verwendung im
Web.
Business Explorer ist die Business-Intelligence-Suite von SAP NetWeaver, die flexible Berichterstellungsund Analysetools zur besseren strategischen Analyse und Entscheidungsfindung bietet. Diese Tools stellen Abfrage-, Berichterstellungs- und Analysefunktionen bereit. Als Mitarbeiter mit Zugriffsrechten können Sie historische oder aktuelle Daten auf verschiedenen Detailebenen und aus unterschiedlichen
Blickwinkeln auswerten, sowohl im Web als auch in Microsoft Excel.
Der Zugriff auf die Daten erfolgt über das SAP NetWeaver Portal oder über das BI-Launchpad von SAP
BusinessObjects Business Intelligence. Autoren von BEx Web Applications können die Web Applications direkt im BI-Launchpad aus BEx Web Application Designer öffnen.
Zur Integration von BEx Web Applications in SAP BusinessObjects Business Intelligence sind die folgenden Konfigurationsschritte auszuführen:
1.
Richten Sie einen Server für die BEx Web Applications in der Central Management Console (CMC) ein.
Sie können entweder einen allgemeinen oder eigenständigen Server für die BEx Web Applications verwenden.
Tipp:
Es empfiehlt sich, einen eigenständigen Server für die BEx Web Applications einzurichten, da der allgemeine Server normalerweise von vielen anderen Diensten verwendet wird.
2.
Konfigurieren Sie die Servereinstellungen.
3.
Überprüfen Sie die Verbindung zum BW-System.
4.
Um sicherzustellen, dass Autoren BEx Web Applications direkt im BI-Launchpad aus dem BEx Web
Application Designer ausführen können, nehmen Sie die entsprechenden Einstellungen in der
Tabelle Connected Portals (Angeschlossene Portale) (RSPOR_T_PORTAL) im BW-System vor.
Nach der Konfiguration des Servers von SAP BusinessObjects Business Intelligence können Benutzer
BEx Web Applications in BI-Launchpad öffnen. Dort haben sie die Möglichkeit, durch die Daten zu navigieren und die BEx Web Applications als Lesezeichen in den Webbrowser-Favoriten zu speichern.
Beschränkung:
Die Integration wird ab den unten aufgeführten Releases von SAP NetWeaver unterstützt:
• SAP NetWeaver 7.0 Enhancement Package 1 Support Package Stack 8
• SAP NetWeaver 7.3 Support Package Stack 1
Da der SAP NetWeaver Java-Stack für diese Integration nicht erforderlich ist, gelten die folgenden
Einschränkungen:
• Information Broadcasting wird nicht unterstützt.
• Da das Portal und Knowledge Management von SAP NetWeaver nicht benötigt werden, werden die
Dokumentintegration und die Verwendung von Portalmotiven in BEx Web Applications nicht unterstützt.
• Das Web Item Bericht wird nicht unterstützt. Es wird empfohlen, SAP Crystal Reports für die formatierte Berichterstellung zu verwenden.
2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
640
• Um Druckversionen von BEx Web Applications zu erstellen, wird die Exportbibliothek für SAP
Business Explorer verwendet. Adobe Document Services (ADS) stehen nicht zur Verfügung.
• Die BEx Web Applications, die in SAP BusinessObjects Business Intelligence integriert sind, können nur Datenquellen enthalten, die im BW-Mastersystem gespeichert sind. In der Systemverwaltung definieren Sie, welches System als BW-Mastersystem in SAP BusinessObjects Business Intelligence konfiguriert ist.
• Die Einzelanmeldung zwischen SAP BusinessObjects Business Intelligence und dem
SAP-NetWeaver-BW-System ist nicht aktiviert. Benutzer von BEx Web Applications werden bei jeder Sitzung von SAP BusinessObjects Business Intelligence aufgefordert, sich bei dem entsprechenden BW-Mastersystem anzumelden.
• Bericht-Berichtschnittstelle von und zu BEx Web Applications wird nicht unterstützt. Entsprechende
Befehle werden nicht ausgeführt.
• Auf BEx-Querys oder Abfrageansichten basierende und mit SAP BusinessObjects Dashboards erstellte Dashboards werden nicht unterstützt.
Weitere Informationen zu den Funktionen von BEx Web Applications finden Sie im SAP Help Portal unter http://help.sap.com
: SAP NetWeaver 7.3 > SAP-NetWeaver-Bibliothek: Funktionsorientierte
Sicht > Business Warehouse > SAP Business Explorer > BEx Web > Analyse und Reporting:
BEx Web Applications.
Weitere Informationen zum Abrufen und Speichern von BEx Web Applications in BI-Launchpad finden
Sie im Benutzerhandbuch für BI-Launchpad unter http://help.sap.com
.
Verwandte Themen
•
Starten eines Servers für BEx Web Applications
•
Starten eines eigenständigen Servers für BEx Web Applications
•
Konfigurieren der Servereinstellungen
•
Überprüfen der Verbindung zum BW-System
•
Konfigurieren einer Verbindung zwischen BEx Web Application Designer und SAP BusinessObjects
17.1.3.10.1 Starten eines Servers für BEx Web Applications
Vor Ausführung dieser Aufgabe muss der Adaptive Processing Server gestoppt werden.
1.
Melden Sie sich bei der Central Management Console (CMC) an.
2.
Wählen Sie Server aus.
3.
Klappen Sie den Knoten Dienstkategorien auf, und wählen Sie Analysis-Dienste aus.
4.
Wählen Sie Adaptive Processing Server und dann Dienste auswählen im Kontextmenü aus.
5.
Verschieben Sie BEx-Web-Applications-Dienst aus der Liste Verfügbare Dienste in die Liste
Adaptive-Processing-Server-Dienste.
6.
Aktivieren und starten Sie den BEx Web Applications-Dienst mithilfe des Kontextmenüs.
17.1.3.10.2 Starten eines eigenständigen Servers für BEx Web Applications
1.
Melden Sie sich bei der Central Management Console (CMC) an.
2.
Wählen Sie Server.
2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
3.
Klappen Sie den Knoten Dienstkategorien auf, und wählen Sie Analysis Services.
4.
Wählen Sie Adaptive Processing Server und dann Server klonen im Kontextmenü aus.
5.
Geben Sie einen Namen für den Server ein (beispielsweise AdaptiveProcessingServer), und wählen
Sie den gewünschten Server im Feld Für Knoten klonen aus.
6.
Markieren Sie den geklonten Server, und wählen Sie Dienste auswählen im Kontextmenü aus.
7.
Wählen Sie BEx Web Applications-Dienst in der Liste Verfügbare Dienste aus, und verschieben
Sie den Eintrag in die Liste Adaptive Processing Server-Dienste.
8.
Aktivieren und starten Sie den BEx Web Applications-Dienst mithilfe des Kontextmenüs.
17.1.3.10.3 Konfigurieren der Servereinstellungen
1.
Melden Sie sich bei der Central Management Console (CMC) an.
2.
Wählen Sie Server.
3.
Klappen Sie den Knoten Dienstkategorien auf, und wählen Sie Analysis Services.
4.
Wählen Sie den BEx Web Applications-Dienst aus, und wählen Sie im Kontextmenü die Option
Eigenschaften.
5.
Nehmen Sie unter Konfiguration des BEx Web Applications-Diensts im Bereich "BEx Web
Applications-Dienst" die folgenden Einstellungen vor: a.
Prüfen Sie die maximale Anzahl an Clientsitzungen, und ändern Sie diese bei Bedarf.
b.
Geben Sie unter SAP-BW-Mastersystem den Namen der OLAP-Verbindung zum BW-System ein, das Sie in SAP BusinessObjects Business Intelligence erstellt haben. Der Standardname lautet SAP_BW.
c.
Geben Sie den Namen der RFC-Destination des JCo-Servers ein, die Sie im BW-System unter
Configuration of RFC Connections (Konfiguration der RFC-Verbindungen) eingegeben haben
(Transaktionscode sm59).
d.
Geben Sie den Namen des Gateway-Hosts des JCo-Servers ein, den Sie im BW-System unter
Configuration of RFC Connections (Konfiguration der RFC-Verbindungen) definiert haben
(Transaktionscode sm59).
e.
Geben Sie den Namen des Gateway-Diensts des JCo-Servers ein, den Sie im BW-System unter Configuration of RFC Connections (Konfiguration der RFC-Verbindungen) definiert haben (Transaktionscode sm59).
f.
Prüfen Sie die Verbindungsanzahl des JCo-Servers, und ändern Sie diese bei Bedarf.
6.
Wählen Sie Speichern & schließen.
7.
Wählen Sie den BEx Web Applications-Dienst aus, und wählen Sie im Kontextmenü die Option
Server neu starten.
Zur Übernahme der ausgewählten Einstellungen müssen Sie den Server neu starten.
Anmerkung:
Vor dem Neustart des Servers muss jedoch die RFC-Destination im ABAP-System erstellt werden.
Verwandte Themen
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Erstellen einer RFC-Destination im ABAP-System
641 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
642
17.1.3.10.4 Überprüfen der Verbindung zum BW-System
1.
Melden Sie sich bei der Central Management Console (CMC) an.
2.
Wählen Sie OLAP-Verbindungen.
3.
Prüfen Sie, ob eine Verbindung zum BW-System hergestellt wurde. Ist dies nicht der Fall, stellen
Sie eine entsprechende Verbindung her. Der Standardname der Verbindung lautet SAP_BW. Sie können auch einen anderen Namen eingeben.
4.
Stellen Sie sicher, dass die Option Vordefiniert unter Authentifizierung ausgewählt ist und Sie die erforderlichen Eingaben für Benutzer und Kennwort vorgenommen haben.
Anmerkung:
Dieses Benutzerkonto ist für die RFC-Destination des JCo-Servers erforderlich, die die Integration von BEx Web Application Designer, des BW-Systems und von SAP BusinessObjects Business
Intelligence ermöglicht.
Tipp:
Um die Verbindung sicher zu gestalten, stellen Sie sicher, dass nur Administratoren über entsprechende Zugriffsrechte verfügen.
a.
Klicken Sie hierzu mit der rechten Maustaste auf die Verbindung zum BW-System (Standardname
SAP_BW), und wählen Sie Benutzersicherheit.
b.
Nehmen Sie die erforderlichen Sicherheitseinstellungen vor, und erteilen Sie Zugriffsrechte wenn möglich nur an Administratoren.
17.1.3.10.5 Konfigurieren einer Verbindung zwischen BEx Web Application Designer und SAP
BusinessObjects Business Intelligence
Um sicherzustellen, dass Autoren BEx Web Applications direkt im BI-Launchpad aus dem BEx Web
Application Designer ausführen können, müssen Sie die entsprechenden Einstellungen in der Tabelle
Connected Portals (Angeschlossene Portale) (RSPOR_T_PORTAL) im BW-System vornehmen.
1.
Rufen Sie im BW-System die Transaktion SM30 (Table View Maintenance (Tabellenansicht-Pflege) auf.
2.
Geben Sie unter Table/View (Tabelle/Sicht) RSPOR_T_PORTAL ein.
3.
Wählen Sie Maintain (Pflegen).
4.
Wählen Sie zum Erstellen eines neuen Eintrags die Option New Entries (Neue Einträge).
5.
Nehmen Sie die folgenden Einstellungen vor: a.
Um die Integration zwischen dem BW-System und SAP BusinessObjects Business Intelligence sicherzustellen, müssen Sie in Transaktion SM59 eine RFC-Destination erstellen. Geben Sie diese RFC-Destination unter Destination (RFC-Destination) ein.
b.
Wählen Sie Standard Portal (Standard-Portal). Dadurch wird gewährleistet, dass Web
Applications in Web Application Designer immer in SAP BusinessObjects Business Intelligence aufgerufen werden.
c.
Geben Sie unter URL Prefix (URL-Präfix) die URL zum Web Application Container Server
(WACS) von BusinessObjects Business Intelligence ein, samt Protokoll, Hostnamen und Port.
Beispiel: http://<WACS><Domäne>:<Port>.
d.
Wählen Sie unter Platform (Plattform) die Option BOE.
2013-01-07
Verwalten von Anwendungen e.
Wählen Sie Use SAP Export Lib (PDF) (SAP Export Lib (PDF) verwenden), wenn die
Exportbibliothek für SAP Business Explorer aktiviert werden soll. Somit können PDF-, PostScriptund PCL-Dateien aus BEx Web Applications exportiert werden.
6.
Speichern Sie Ihre Eingaben.
Verwandte Themen
•
Erstellen einer RFC-Destination im ABAP-System
Erstellen einer RFC-Destination im ABAP-System
Zur Integration des BW-Systems und von SAP BusinessObjects Business Intelligence benötigen Sie eine RFC-Destination. Mithilfe dieser RFC-Destination können das BW-System und SAP BusinessObjects
Business Intelligence miteinander kommunizieren.
1.
Rufen Sie Configuration of RFC Connections (Konfiguration der RFC-Verbindungen) mit dem
Transaktionscode SM59 auf.
2.
Wählen Sie Create (Anlegen).
3.
Geben Sie Details zur RFC-Destination ein: a.
Geben Sie einen Namen für die RFC-Destination ein.
b.
Wählen Sie als Verbindungstyp T für TCP/IP (T für TCP/IP-Verbindung) aus.
c.
Geben Sie eine Beschreibung ein.
Sie können die Sprache der RFC-Destination entsprechend ändern.
d.
Wählen Sie unter Technical Settings (Technische Einstellungen) die Option Registered Server
Program (Registriertes Serverprogramm) als Aktivierungstyp aus.
e.
Geben Sie unter Technical Settings (Technische Einstellungen) die Programm-ID ein.
Die Programm-ID muss mit der Programm-ID (JCo-Server-RFC-Destination) übereinstimmen, die Sie beim Erstellen der Destination für dieses BW-System im Server von SAP BusinessObjects
Business Intelligence angegeben haben.
f.
Geben Sie unter Technical Settings (Technische Einstellungen) unter Gateway Options
(Gateway-Optionen) den Gateway-Host und den Gateway-Service ein, anhand derer der Server von SAP BusinessObjects Business Intelligence mit dem BW-System kommuniziert.
4.
Aktivieren Sie auf der Registerkarte Logon & Security (Anmeldung & Sicherheit) die Option Send
SAP Logon Ticket (SAP-Anmeldeticket senden).
5.
Speichern Sie Ihre Eingaben.
Verwandte Themen
•
Konfigurieren der Servereinstellungen
17.2 Verwalten von Anwendungen über BOE.war-Eigenschaften
643 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
17.2.1 BOE-WAR-Datei
Sie können die Einstellungen für die BI-Plattform-Webanwendungen ändern, indem Sie die
Standardeigenschaften für die Datei "BOE.war" überschreiben. Diese Datei ist auf dem Rechner implementiert, auf dem der Webanwendungsserver gehostet wird. Ausführliche Informationen darüber, wie die Datei implementiert wird, finden Sie im Handbuch für die Implementierung von Webanwendungen für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
Die in der Datei BOE.war enthaltenen Eigenschaften kontrollieren Angaben für das standardmäßige
Anmeldeverhalten, Standardauthentifizierungsmethoden und Einstellungen für die Einzelanmeldung.
Sie können zwei Typen von Eigenschaften angeben:
• Globale Eigenschaften: Diese Eigenschaften haben Auswirkungen auf alle in der Datei BOE.war
enthaltenen Webanwendungen.
• Anwendungsspezifische Eigenschaften: Diese Einstellungen der Eigenschaften haben nur
Auswirkungen auf eine bestimmte Webanwendung.
Zum Ändern der Standardeigenschaften speichern Sie die neuen Einstellungen von globalen oder anwendungsspezifischen Eigenschaften in dem Konfigurationsverzeichnis "custom". Das Verzeichnis befindet sich standardmäßig in: C:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\SAP
BusinessObjects Enterprise XI 4.0\warfiles\webapps\BOE\WEB-INF\config\custom
.
Ändern Sie die Eigenschaften nicht im Verzeichnis config\default.
Anmerkung:
Auf manchen Webanwendungsservern wie der mit der BI-Plattform gebündelten Tomcat-Version können
Sie direkt auf die Datei "BOE.war" zugreifen. In diesem Fall lassen sich benutzerdefinierte Einstellungen direkt festlegen, ohne dass die WAR-Datei deinstalliert werden muss. Wenn Sie nicht direkt auf die implementierten Webanwendungen zugreifen können, müssen Sie die Datei deinstallieren, anpassen und danach wieder implementieren. Weitere Informationen finden Sie im Handbuch für die
Implementierung von Webanwendungen für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
17.2.1.1 Globale Eigenschaften für BOE.war
Die folgende Tabelle enthält eine Liste der Einstellungen der global.properties-Standarddatei für
BOE.war. Um Einstellungen zu überschreiben, erstellen Sie in C:\Programme (x86)\SAP
BusinessObjects\SAP BusinessObjects Enterprise XI
4.0\warfiles\webapps\BOE\WEB-INF\config\custom eine neue Datei.
644 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
Einstellung
persistentcoo kies.enabled
siteminder.au
thentication siteminder.ena
bled
Standardwerte Beschreibung
persistentcookies.enabled=true
Aktivieren oder Deaktivieren persistenter
Cookies auf der Webanwendungsanmeldeseite.
siteminder.authentication=se cLDAP siteminder.enabled=false
Angeben der mit SiteMinder zu verwendenden Authentifizierungsmethode. Nur die Optionen "secLDAP" und
"secwinAD" sind verfügbar.
Aktivieren und Deaktivieren der Authentifizierung mit SiteMinder.
sso.enabled
sso.sap.prima
ry tree.pagesize
trus ted.auth.sha
red.secret
trus ted.auth.user.pa
ram sso.enabled=false sso.sap.primary=false tree.pagesize=100
Aktiviert und deaktiviert die Einzelanmeldung (SSO) bei der BI-Plattform.
Setzen Sie diese Einstellung auf true, wenn Sie die SAP-Einzelanmeldung als primären Einzelanmeldungsmechanismus für die Anwendung verwenden möchten. Gilt nur, wenn sowohl die SAPals auch die SiteMinder-Einzelanmeldung verwendet werden.
Angeben der maximale Anzahl von Einträgen, die im Navigationsbereich der
Webanwendung angezeigt werden können.
Angeben des Sitzungsvariablennamens, mit dessen Hilfe der geheime Schlüssel für die vertrauenswürdige Authentifizierung abgerufen wird. Gilt nur, wenn der gemeinsame geheime Schlüssel mithilfe der Websitzung übergeben wird.
Angeben der Variablen, mit deren Hilfe der Benutzername für die vertrauenswürdige Authentifizierung abgerufen wird.
Kann auf einen der folgenden Werte gesetzt werden:
•
Header
•
URL-Parameter
•
Cookie
•
Sitzung
645 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
Einstellung
trus ted.auth.user.re
trieval trus ted.auth.user.na
mespace.enab
led
Standardwerte
vintela.enab
led vintela.enabled=false idm.realm=YOUR_REALM idm.princ=YOUR_PRINCIPAL idm.allowUnsecured=true idm.allowNTLM=false idm.logger.name=simple idm.logger.props=error-log.properties
pinger.showWar
ningDialog.cmc
pinger.showWarningDia
log.cmc=true
Beschreibung
Angeben des Verfahrens, mit dessen
Hilfe der Benutzername für die vertrauenswürdige Authentifizierung abgerufen wird. Kann auf einen der folgenden
Werte gesetzt werden:
•
"REMOTE_USER"
•
"HTTP_HEADER"
•
"COOKIE"
•
"QUERY_STRING"
•
"WEB_SESSION"
•
"USER_PRINCIPAL"
Um die vertrauenswürdige Authentifizierung zu deaktivieren, setzen Sie dies auf einen leeren Wert.
Aktivieren und Deaktivieren der dynamischen Bindung von Aliasen an vorhandene Benutzerkonten. Wenn diese Eigenschaft auf true gesetzt ist, werden
Benutzer von der vertrauenswürdigen
Authentifizierung mithilfe der Aliasbindung bei der BI-Plattform authentifiziert.
Dank Aliasbindung kann der Anwendungsserver als SAML-Dienstprovider fungieren. Daher wird die vertrauenswürdige Authentifizierung aktiviert, um die
SAML-Einzelanmeldung beim System bereitzustellen. Wenn false eingestellt ist, authentifiziert die vertrauenswürdige
Authentifizierung Benutzer mithilfe der
Namensübereinstimmung.
Zum Aktivieren oder Deaktivieren von
Vintela-Einstellungen für die Windows
AD-Authentifizierung.
Angeben, ob das Warnungsdialogfeld mit der Meldung angezeigt werden soll, die darüber informiert, dass die aktuelle
Sitzung im CMC in Kürze abläuft.
646 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
Einstellung
pinger.showWar
ningDialog.bi
launchpad
Standardwerte
pinger.showWarningDialog.bi
launchpad=true
Beschreibung
Angeben, ob das Warnungsdialogfeld mit der Meldung angezeigt werden soll, die darüber informiert, dass die aktuelle
Sitzung in BI-Launchpad in Kürze abläuft.
pinger.warning
Period.pingIn
crementsInSe conds pinger.warningPeriod.pingIncre
mentsInSeconds=15
Angeben, wie häufig eine Webserveranforderung gesendet werden soll, während die Sitzungsablaufwarnmeldung angezeigt wird. Dies ist für die anwendungsübergreifende Synchronisierung des Warnungsdialogs wichtig.
pinger.warning
Period.lengt
hInMinutes pinger.warningPeriod.lengthIn
Minutes=5
Angeben, wann die Warnung vor dem
Sitzungsablauf angezeigt werden soll.
logoff.on.web
session.expiry
pinger.enabled
logoff.on.websession.expi
ry=true pinger.enabled=true
Angeben, ob alle Anwendungssitzungen abgemeldet werden, wenn die Websitzung abläuft.
Aktivieren oder Deaktivieren des Warnmeldungsmechanismus für den Sitzungsablauf.
sys tem.com.sap.bip.jco
manager.desti
nations.maxsi
ze system.com.sap.bip.jcomana
ger.destinations.maxsize=1000
Angeben der maximalen Anzahl zwischengespeicherter Java-Verbindungen.
httpproxy.user
name httpproxy.username=myusername
Angeben des Benutzernamens für die
Anmeldung an dem HTTP-Proxyserver.
httpproxy.pass
word httpproxy.password=mypassword
Angeben des Kennworts für die Anmeldung an dem HTTP-Proxyserver.
17.2.1.2 Eigenschaften von BI-Launchpad
Die folgende Tabelle enthält eine Aufstellung der Einstellungen aus der bilaunchpad.proper
ties
-Standarddatei für die BOE.war-Datei. Um Einstellungen zu überschreiben, erstellen Sie in
C:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\SAP BusinessObjects Enterprise XI
4.0\warfiles\webapps\BOE\WEB-INF\config\custom eine neue Datei.
647 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
Einstellung
app.name
app.name.short
app.url.name
authenticati on.default
Beschreibung
Angeben des Anzeigenamens der Anwendung. Der Name wird auf der Titelseite und dem Anmeldebildschirm der Webanwendung angezeigt.
Angeben des Anzeigenamens der Anwendung. Der Name wird auf der Titelseite und dem Anmeldebildschirm der Webanwendung angezeigt. Standard: app.name.short=BI launch pad
Angeben des URL-Namens der Anwendung mit vorangestelltem Schrägstrich
(/). Standard: app.url.name=/BI
Angeben der zur Authentifizierung von Benutzern in der Anwendung verwendeten Standardauthentifizierungsmethode. Sie können Folgendes für diese
Einstellung verwenden:
Authentifizierung
Enterprise
LDAP
Windows AD
SAP
PeopleSoft
JD Edwards
Siebel
Oracle EBS
Werteinstellung
secEnterprise secLDAP secWinAD secSAPR3 secpsenterprise secPSE1 secSiebel7 secOraApps
Standard: authentication.default=secEnterprise authenticati on.visible
cms.default
logontoken.enab
led
Angeben, ob Benutzer, die sich bei BI-Launchpad anmelden, die Möglichkeit haben, die Authentifizierungsmethode anzuzeigen und zu ändern. Standard: authentication.visible=false
Angeben des CMS-Standardnamens. Standard: cms.default=[Name des
Hostrechners] cms.visible
Angeben, ob bei BI-Launchpad angemeldete Benutzer die Möglichkeit haben, den CMS-Namen anzuzeigen und zu ändern. Standard: cms.visible=true dia logue.prompt.ena
bled
Angeben, ob die Benutzer eine Eingabeaufforderung erhalten sollen, wenn
Sie die Eingabeseite in einem Dialogfeld verlassen. Standard: dia logue.prompt.enabled=false
Angeben, ob die Tokenerstellung nach der Anmeldung eines Benutzers bei
BI-Launchpad für die Sitzung aktiviert werden soll. Das Token wird in einem
Cookie gespeichert. Standard: logontoken.enabled=false
648 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
Einstellung
SMTPFrom
Beschreibung
Aktivieren oder Deaktivieren des Felds "Von" bei der zeitgesteuerten Verarbeitung eines Objekts für ein Ziel. Standard: SMTPFrom=true
Wenn Sie den Wert auf false einstellen, wird das Feld "Von" nicht angezeigt, und das System versucht, den E-Mail-Wert "Von" in der folgenden Reihenfolge abzurufen:
1.
Erstens aus der Berichtsstandardeinstellung für ein Berichtsobjekt
2.
Zweitens aus der E-Mail-Adresse im Benutzerprofil des angemeldeten Benutzers
3.
Drittens aus der Job-Server-Standardeinstellung url.exit
disable.loca
le.preference
Angeben, zu welcher URL die Benutzer umgeleitet werden sollen, nachdem diese ihre BI-Launchpad-Sitzung beendet haben. Diese Einstellung gilt nur für die Benutzer, die sich über einen externen Prüfungsprozess bei der Anwendung angemeldet haben.
Aktivieren oder Deaktivieren der Möglichkeit des Benutzers, die lokalen Einstellungen für BI-Launchpad anzuzeigen und zu ändern. Standard: disa ble.locale.preference=false extlogon.al
low.logoff
Aktivieren oder Deaktivieren der automatischen Abmeldung von Benutzersitzungen, nachdem diese ihre BI-Launchpad-Sitzung geschlossen haben. Auf
"false" gesetzt, wenn die Benutzersitzungen bei der Abmeldung der Benutzer bei BI-Launchpad nicht automatisch beendet werden sollen. Standard: extlo gon.allow.logoff=true enforceTopLevelF rame.enabled
Angeben, ob der Frame-Umbruch für die BI-Launchpad-Anmeldeseite aktiviert ist oder nicht, um eine Sicherheitsschwachstelle aufgrund eines websiteübergreifenden Framings zu verhindern. Stellen Sie die Eigenschaft zur Aktivierung auf true ein. Standard: enforceTopLevelFrame.enabled=true
17.2.1.3 OpenDocument-Eigenschaften
Die folgende Tabelle enthält eine Aufstellung der Einstellungen aus der opendocument.proper
ties
-Standarddatei für die BOE.war-Datei. Um Einstellungen zu überschreiben, erstellen Sie in
C:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\SAP BusinessObjects Enterprise XI
4.0\warfiles\webapps\BOE\WEB-INF\config\custom eine neue Datei.
649 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
Einstellung
app.name
app.name.short
authenticati on.default
Beschreibung
Angeben des Anzeigenamens der Anwendung. Der Name wird auf der Titelseite und dem Anmeldebildschirm der Webanwendung angezeigt. Standard:app.name=BusinessObjects OpenDocument
Angeben des Anzeigenamens der Anwendung. Der Name wird auf der Titelseite und dem Anmeldebildschirm der Webanwendung angezeigt. Standard: app.name.short=OpenDocument
Angeben der zur Authentifizierung von Benutzern in der Anwendung verwendeten Authentifizierungsmethode. Sie können Folgendes für diese Einstellung verwenden:
Authentifizierung
Enterprise
LDAP
Windows AD
SAP
PeopleSoft
JD Edwards
Siebel
Oracle EBS
Werteinstellung
secEnterprise secLDAP secWinAD secSAPR3 secpsenterprise secPSE1 secSiebel7 secOraApps authenticati on.visible
cms.default
cms.visible
Standard: authentication.default=secEnterprise
Angeben, ob Benutzer, die sich bei OpenDocument anmelden, die Möglichkeit haben, die Authentifizierungsmethode anzuzeigen und zu ändern. Standard: authentication.visible=false
Angeben des CMS-Standardnamens. Standard: cms.default=[Name des
Hostrechners]
Angeben, ob Benutzer, die sich bei OpenDocument anmelden, die Möglichkeit haben, den CMS-Namen anzuzeigen und zu ändern. Standard: cms.visi
ble=false
650 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
Einstellung
logontoken.enab
led extlogon.al
low.logoff
SAPLogonTo ken.enabled
Beschreibung
Angeben, ob die Tokenerstellung nach der Anmeldung eines Benutzers bei
OpenDocument für die Sitzung aktiviert werden soll. Das Token wird in einem
Cookie gespeichert. Standard: logontoken.enabled=true
Aktivieren oder Deaktivieren der automatischen Abmeldung von Benutzersitzungen, nachdem diese ihre OpenDocument-Sitzung geschlossen haben. Auf
"false" gesetzt, wenn die Benutzersitzungen bei der Abmeldung der Benutzer bei OpenDocument nicht automatisch beendet werden sollen. Standard: extlogon.allow.logoff=true
Gibt an, ob die Authentifizierung von SAP-Anmeldetoken des RESTful-Webdiensts an der BI-Plattform zulässig ist. Das SAP-Anmeldetoken wird durch den X-Wert des SAP-Anmeldetokens im Request-Header nach einer erfolgreichen Anmeldung mit der RESTful-Webdienst-URL angegeben. Standard:
SAPLogonToken.enabled=true
17.2.1.4 CMC-Eigenschaften
In der folgenden Tabelle sind die Einstellungen aufgeführt, die in der standardmäßigen CmcApp.pro
perties
-Datei für BOE.war enthalten sind. Um Einstellungen zu überschreiben, erstellen Sie in
C:\Programme (x86)\SAP BusinessObjects\SAP BusinessObjects Enterprise XI
4.0\warfiles\webapps\BOE\WEB-INF\config\custom eine neue Datei.
651 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
Einstellung
app.url.name
authenticati on.default
authenticati on.visible
cms.default
cms.visible
Beschreibung
Angeben des URL-Namens der Anwendung mit vorangestelltem Schrägstrich
(/). Standardwert: app.url.name=/CMC
Angeben der zur Authentifizierung von Benutzern in der Anwendung verwendeten Authentifizierungsmethode. Sie können Folgendes für diese Einstellung verwenden:
Authentifizierung
Enterprise
LDAP
Windows AD
SAP
PeopleSoft
JD Edwards
Siebel
Oracle EBS
Werteinstellung
secEnterprise secLDAP secWinAD secSAPR3 secpsenterprise secPSE1 secSiebel7 secOraApps
Standard: authentication.default=secEnterprise
Gibt an, ob Benutzer, die sich bei der CMC anmelden, die Möglichkeit der
Anzeige und Änderung der Authentifizierungsmethode haben. Standardwert: authentication.visible=true
Angeben des CMS-Standardnamens. Standard: cms.default=[Name des
Hostrechners]
Gibt an, ob Benutzer, die sich an der CMC anmelden, die Möglichkeit der Anzeige und Änderung des CMS-Namens haben. Standard: cms.visible=true
652 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
Einstellung Beschreibung
dia logue.prompt.ena
bled
Angeben, ob die Benutzer eine Eingabeaufforderung erhalten sollen, wenn
Sie die Eingabeseite in einem Dialogfeld verlassen. Standard: dia logue.prompt.enabled=false logontoken.enab
led
SMTPFrom
Gibt an, ob die Tokenerstellung für die Sitzung aktiviert wird oder nicht, nachdem sich ein Benutzer bei der CMC angemeldet hat. Das Token wird in einem
Cookie gespeichert. Standard: logontoken.enabled=false
Aktivieren oder Deaktivieren des Felds "Von" bei der zeitgesteuerten Verarbeitung eines Objekts für ein Ziel. Standard: SMTPFrom=true
Wenn Sie den Wert auf false einstellen, wird das Feld "Von" nicht angezeigt, und das System versucht, den E-Mail-Wert "Von" in der folgenden Reihenfolge abzurufen:
1.
Erstens aus der Berichtsstandardeinstellung für ein Berichtsobjekt
2.
Zweitens aus der E-Mail-Adresse im Benutzerprofil des angemeldeten
Benutzers
3.
Drittens aus der Job-Server-Standardeinstellung
17.3 Anpassen der Eingangspunkte für die BI-Launchpad- und die
OpenDocument-Anmeldung
Sie können die Anmeldeseite für die BI-Launchpad- und OpenDocument-Webanwendungen anpassen.
Sie können beispielsweise die Anmeldeseite mit einem Firmenlogo oder einer unternehmenseigenen
Formatvorlage anpassen oder eine benutzerdefinierte Anmeldeseite erstellen, die die vertrauenswürdige
Authentifizierung ermöglicht.
Um die Anmeldeseite anzupassen, ändern Sie die Datei custom.jsp, die in den BI-Launchpad- und
OpenDocument-Anwendungsbereichen der BOE.war-Webanwendung gespeichert ist, und implementieren Sie die BOE.war-Webanwendung erneut in SAP BusinessObjects Business Intelligence.
Die Benutzer greifen auf den benutzerdefinierten Anmeldeeinstiegspunkt zu, indem sie zu einer eindeutigen URL navigieren.
Um mit diesen Beispielen zu arbeiten, müssen Sie mit der Implementierung von
BI-Plattform-Webanwendungen vertraut sein. Weitere Informationen finden Sie im Handbuch für die
Implementierung von Webanwendungen für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
17.3.1 Dateispeicherorte von BI-Launchpad und OpenDocument
653 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
Die Webanwendungen BI-Launchpad und OpenDocument sind Bestandteil der Webarchivdatei
BOE.war
. Der Speicherort des BOE.war-Archivs ist in der Datei BOE.properties definiert.
Auf Windows-Systemen lautet der Pfad zur Datei BOE.properties wie folgt:
•
<BOE_INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects Enterprise XI
4.0\wdeploy\conf\apps\BOE.properties
Auf UNIX-Systemen lautet der Pfad zur Datei BOE.properties wie folgt:
•
<BOE_INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterprise_xi40/wdeploy/conf/apps/BOE.properties
In den folgenden Tabellen ist der Speicherort gemeinsamer Dateien innerhalb der Webarchivdatei
BOE.war
für die Anwendungen BI-Launchpad und OpenDocument aufgeführt.
Tabelle 17-3: Dateispeicherorte von BI-Launchpad
Anmerkung:
Die Webanwendung BI-Launchpad war früher unter dem Namen InfoView bekannt.
Dateityp Speicherort
Benutzerdefiniertes
Anmeldeskript
WEB-INF\eclipse\plugins\webpath.InfoView\web\custom.jsp
Verzeichnis für zusätzliche Dateien
WEB-INF\eclipse\plugins\webpath.InfoView\web\noCacheCustom
Resources
Benutzerdefinierte
Anmelde-URL http://<Servername>:<Port>/BOE/BI/custom.jsp
Tabelle 17-4: Dateispeicherorte von OpenDocument
Dateityp Speicherort
Benutzerdefiniertes
Anmeldeskript
WEB-INF\eclipse\plugins\webpath.OpenDocument\web\opendoc\cu stom.jsp
Verzeichnis für zusätzliche Dateien
WEB-INF\eclipse\plugins\webpath.OpenDocument\web\noCache
CustomResources
Benutzerdefinierte
Anmelde-URL http://<Servername>:<Port>/BOE/OpenDocument/opendoc/cu stom.jsp
654 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
17.3.2 Definieren einer benutzerdefinierten Anmeldeseite
Der Einsteigspunkt zur Anmeldeseite der BI-Plattform lässt sich anpassen. Sie können beispielsweise eine benutzerdefinierte Anmeldeseite erstellen, auf der ein Firmenlogo angezeigt und eine unternehmenseigene Formatvorlage verwendet werden.
Bearbeiten Sie die Datei custom.jsp, um die Anmeldeerfahrung der Benutzer anzupassen, und legen
Sie unterstützende Dateien im Ordner noCacheCustomResources ab.
In diesem Beispiel wird die Erstellung einer benutzerdefinierten Anmeldeseite veranschaulicht, die den
Benutzer zu der Standardanmeldeseite umleitet.
1.
Erstellen Sie eine Datei, die Ihren benutzerdefinierten Anmeldecode enthält, und speichern Sie sie als custom.js im Ordner noCacheCustomResources.
In diesem Beispiel wird eine Funktion definiert, die den Benutzer zu der Standardanmeldeseite, d.h.
logon.jsp
umleitet.
function load() {window.location = "logon.jsp";}
2.
Bearbeiten Sie die Datei custom.jsp, um die Anmeldeseite anzupassen.
Mithilfe dieses Beispiels werden eine Begrüßungsmeldung und ein Hyperlink angezeigt, der die load
-Methode aufruft, die in der Datei custom.js gespeichert ist.
<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN"
"http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd">
<%@ page language= "java" contentType= "text/html;charset=utf-8"%>
<html>
<head> <title>Welcome</title>
</head>
<body>
<script type= "text/javascript" src= "noCacheCustomResources/custom.js"></script>
<p>Welcome to ABC corporation.</p>
<a href= "javascript:load()">Enter</a>
</body>
</html>
3.
Implementieren Sie die BOE.war-Webanwendung erneut, und starten Sie den Webserver neu.
17.3.3 Hinzufügen der vertrauenswürdigen Authentifizierung bei der Anmeldung
Legen Sie zur Aktivierung der vertrauenswürdigen Authentifizierung den vertrauenswürdigen Benutzer als Sitzungsattribut in der Datei custom.jsp fest, und ändern Sie die Authentifizierungseinstellungen in einer Kopie der Datei global.properties. Die Werte der benutzerdefinierten Kopie der Datei global.properties
überschreiben die Standardwerte.
655 2013-01-07
Verwalten von Anwendungen
1.
Bearbeiten Sie die Datei custom.jsp so, dass ein Sitzungsattribut zur Definition des vertrauenswürdigen Benutzers festgelegt wird.
request.getSession().setAttribute("TrustedUserAttribute", "TrustedUser");
2.
Erstellen Sie eine benutzerdefinierte Kopie der Datei global.properties, indem Sie WEB-
INF\config\default\global.properties
in WEB-INF\config\custom\global.proper
ties kopieren.
3.
Ändern Sie WEB-INF\config\custom\global.properties so, dass die Einzelanmeldung
(SSO) aktiviert wird.
sso.enabled=true
4.
Ändern Sie WEB-INF\config\custom\global.properties so, dass die Parameter für die vertrauenswürdige Authentifizierung festgelegt werden, darunter die Sitzungsvariable des vertrauenswürdigen Benutzers und der gemeinsame geheime Schlüssel.
Ersetzen Sie "..." durch den gemeinsamen geheimen Schlüssel für Ihr System.
trusted.auth.user.param=TrustedUserAttribute trusted.auth.user.retrieval=WEB_SESSION trusted.auth.shared.secret="..."
5.
Implementieren Sie die Webanwendung erneut, und führen Sie einen Neustart des Webservers durch.
Verwandte Themen
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Aktivieren der vertrauenswürdigen Authentifizierung
656 2013-01-07
Verwalten von Verbindungen und Universen
Verwalten von Verbindungen und Universen
18.1 Verwalten von Verbindungen
Eine Verbindung ist eine benannte Gruppe von Parametern, durch die definiert wird, wie eine oder mehrere Anwendungen auf relationale oder OLAP-Datenbanken zugreifen können. Verbindungsdetails wie Servername, Datenbank, Benutzername und Kennwort können sicher im BI-Plattform-Repository im Ordner "Verbindungen" gespeichert werden.
Designer definieren Universen auf der Grundlage von Verbindungen. Benutzer von Abfrage-, Analyseund Reportinganwendungen greifen über das Universum auf die Datenbank zu, ohne dass sie die zugrunde liegenden Datenstrukturen in der Datenbank kennen müssen.
Sie können mit den folgenden Anwendungen Verbindungen erstellen:
• Universe-Design-Tool. Verbindungen werden im Repository gespeichert.
• Information-Design-Tool. Verbindungen können lokal erstellt und dann im Repository veröffentlicht oder direkt im Repository erstellt und bearbeitet werden.
Anmerkung:
Weitere Informationen zur Verwaltung von OLAP-Datenquellenverbindungen finden Sie im
Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Analysis, Edition für OLAP.
Sie erteilen Rechte, damit Benutzer Verbindungen erstellen, bearbeiten und löschen können.
Sie erteilen Benutzern Zugriff auf Universumsverbindungen und ermöglichen ihnen das Erstellen und
Anzeigen von Dokumenten, die Universen und Verbindungen verwenden.
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Verwalten von Sicherheitseinstellungen für Objekte in der CMC
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18.1.1 So löschen Sie eine Universumsverbindung
Tipp:
Außerdem können im Universe-Design-Tool und im Information-Design-Tool Verbindungen gelöscht werden.
657 2013-01-07
Verwalten von Verbindungen und Universen
1.
Wählen Sie im Bereich "Verbindungen" eine Universumsverbindung aus der Liste aus.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Löschen.
18.2 Verwalten von Universen
Ein Universum ist eine strukturierte Sammlung von Metadatenobjekten, mit denen Geschäftsbenutzer
Unternehmensdaten in einer nichttechnischen Sprache analysieren und als Berichte aufbereiten können.
Zu diesen Objekten zählen Dimensionen, Kennzahlen, Hierarchien, Attribute, vordefinierte Berechnungen,
Funktionen und Abfragen. Die Metadatenobjektschicht ist auf einem relationalen Datenbankschema oder einem OLAP-Cube aufgebaut, so dass die Objekte direkt den Datenbankstrukturen zugeordnet sind. Da ein Universum Verbindungen zu den Datenquellen beinhaltet, können die Benutzer von Abfrageund Analysetools eine Verbindung zu einem Universum herstellen und mit den Objekten in einem
Universum Abfragen ausführen und Berichte erstellen, ohne dass sie die zugrunde liegenden
Datenstrukturen der Datenbank kennen müssen.
Mit den folgenden Tools können Sie Universen erstellen:
• Universe-Design-Tool. Mit diesem Tool erstellte Universen sind an der Erweiterung .unv zu erkennen und werden .unv-Universen genannt. .unv-Universen werden auf einer geschützten Verbindung definiert und im Order "Universes" des Repositorys gespeichert.
• Information-Design-Tool. Mit diesem Tool erstellte Universen basieren auf der neuen semantischen
Ebene. Sie unterscheiden sich durch die Erweiterung .unx und werden daher .unx-Universen genannt.
.unx-Universen werden lokal erstellt und im Ordner "Universes" des Repositorys veröffentlicht.
Designer können mithilfe des Sicherheitseditors des Information-Design-Tools Sicherheit auf
Objektebene definieren.
Sie erteilen Benutzern Anwendungs- und Universumsrechte, damit sie Universen erstellen, bearbeiten und löschen und Sicherheit auf Universen entwerfen können.
Sie erteilen Benutzer Universumsrechte, damit sie Dokumente erstellen und anzeigen können, die
Universen nutzen.
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Information-Design-Tool-Rechte
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18.2.1 So löschen Sie Universen
658 2013-01-07
Verwalten von Verbindungen und Universen
Tipp:
Außerdem können im Information-Design-Tool Universen gelöscht werden.
1.
Wählen Sie im Bereich "Universen" der CMC ein Universum aus der Liste aus.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Löschen.
3.
Wenn Sie zum Bestätigen aufgefordert werden, klicken Sie auf OK.
659 2013-01-07
Verwalten von Verbindungen und Universen
660 2013-01-07
Überwachung
Überwachung
19.1 Informationen zur Überwachung
Das Überwachungstool ermöglicht die Ermittlung der Laufzeit- und der Verlaufsmetriken von
SAP-BusinessObjects Business-Intelligence-Servern zur Berichterstellung und Benachrichtigung.
Mithilfe des Überwachungstools können Systemadministratoren ermitteln, ob eine Anwendung ordnungsgemäß funktioniert und ob die Antwortzeiten den Erwartungen entsprechen. Durch die
Bereitstellung wichtiger Geschäftsmetriken liefert das Überwachungstool bessere Einblicke in Business
Intelligence (BI).
Das Überwachungstool ermöglicht Ihnen Folgendes:
• Überprüfung der Leistung jedes einzelnen Servers: Dies ist mithilfe von Kontrollmodulen möglich, die den Status jedes einzelnen Servers in Form von Ampeln anzeigen. Der Systemadministrator kann Schwellenwerte für diese Kontrollmodule festlegen und Warnmeldungen erhalten, wenn diese
Schwellenwerte überschritten werden. So kann im Falle eines drohenden Fehlers oder Ausfalls proaktiv gehandelt werden.
• Anzeigen wichtiger System-Schlüsselleistungsindikatoren (Key Performance Indicators, KPIs): Auf diese Weise wird die Überwachung von Aktivitäten und Ressourcen unterstützt. Diese KPIs werden auf der Dashboard-Seite des Überwachungstools angezeigt.
• Anzeigen der gesamten Implementierung der BI-Plattform-Implementierung basierend auf
Servergruppen, Serverkategorien und Enterprise-Knoten im grafischen und im tabellarischen Format.
• Anzeigen kürzlicher Fehler auf dem Dashboard-Bildschirm.
• Überprüfen der Systemverfügbarkeit und Antwortzeit: Diagnosen simulieren Workflows, um zu prüfen, ob die Server und Dienste in der BI-Plattform-Implementierung erwartungsgemäß funktionieren. Durch die Analyse der Roundtrip-Zeit dieser Diagnosen in regelmäßigen Abständen kann der Systemadministrator das Systemauslastungsmuster einschätzen.
• Analyse von Spitzenauslastung und Spitzenzeitraum für den CMS: So kann der Systemadministrator bestimmen, ob weitere Lizenzen oder Systemressourcen erforderlich sind.
• Integration in andere Unternehmensanwendungen: Das Überwachungstool von Business Intelligence kann in anderen Unternehmensanwendungen wie SAP Solution Manager und IBM Tivoli Monitoring integriert werden.
19.2 Monitoring-Begriffe
661 2013-01-07
Überwachung
Die folgende Liste enthält Begriffe in Zusammenhang mit dem Überwachungstool:
Dashboard
Die Seite "Dashboard" stellt eine zentralisierte Ansicht für den Systemadministrator zur Überwachung der Leistung aller Server bereit. Sie stellt Echtzeitinformationen über die System-KPIs, aktuelle
Warnmeldungen, Kontrollmodule und die entsprechenden, auf dem Kontrollmodulstatus basierenden
Diagramme zur Verfügung.
Kontrollmodul
In Kontrollmodulen werden der Echtzeitstatus sowie Verlaufstrends von Servern und Workflows in SAP
BusinessObjects Business Intelligence angezeigt. Benutzer können einem Kontrollmodul Schwellenwerte und Warnmeldungen zuordnen. Mithilfe von Daten aus Diagnosen, Servern, SAPOSCOL oder abgeleiteten Metriken können Sie ein Kontrollmodul erstellen.
Abgeleitete Metriken
Dank der abgeleiteten Metrik können Sie flexibel Metriken basierend auf Benutzeranforderungen erstellen. Danach können Sie ein Kontrollmodul mit der Metrik erstellen. Sie können eine abgeleitete
Metrik erstellen, indem Sie mindestens zwei vorhandene Metriken in einer mathematischen Gleichung kombinieren.
Topologische Metriken
Topologische Metriken liefern Ihnen den Netzstatus der einzelnen Dienstkategorien in Business
Intelligence. Der Crystal-Report-Dienst beispielsweise stellt den kombinierten Status von allen mit
Crystal-Servern in Verbindung stehenden Kontrollmodulen bereit.
Statusterminologie
Die folgende Liste enthält die Werte und die entsprechenden Status:
• "0" – Gibt an, dass sich die Metrik in einem schlechten Zustand befindet.
• "1" – Gibt an, dass sich der Zustand der Metrik verschlechtert und sofortiger Aufmerksamkeit bedarf.
• "2" – Gibt an, dass sich die Metrik in einem guten Zustand befindet.
KPI
KPIs (Schlüsselleistungsindikatoren) sind Standardmetriken in der SAP BusinessObjects
Enterprise-Implementierung. Sie liefern Informationen zu den Zeitsteuerungen und Anmeldesitzungen.
Zum Beispiel deutet eine hohe Anzahl von laufenden Aufträgen auf eine gute Leistung der Server hin. Dagegen lässt eine hohe Anzahl von ausstehenden Aufträgen auf eine schlechte Leistung und hohe Systemlast schließen.
Diagnosen
Diagnosen überwachen verschiedene Dienste und simulieren die verschiedenen Funktionalitäten der
SAP BusinessObjects Enterprise-Komponenten. Durch die zeitgesteuerte Verarbeitung von Diagnosen zu vorgegebenen Intervallen kann der Systemadministrator die Verfügbarkeit und Leistung von durch
SAP BusinessObjects BI 4.0 bereitgestellten Schlüsseldiensten nachverfolgen. Diese Daten können auch zur Kapazitätsplanung verwendet werden.
662 2013-01-07
Überwachung
Ampeln
Ampeln stellen den Kontrollmodulstatus zu jedem beliebigen Zeitpunkt dar. Der Status eines
Kontrollmoduls wird mit den Farben grün, gelb und rot angezeigt. Benutzer können zwei oder drei
Statuswerte für ein Kontrollmodul festlegen.
Trenddiagramm
Ein Trenddiagramm ist eine grafische Darstellung metrischer Verlaufsdaten, die von Diagnosen und
Servern generiert wurden. Es unterstützt den Systemadministrator bei der Überwachung des Systems in verschiedenen Zeitintervallen und bei der Einschätzung des Systemauslastungsmusters.
Warnmeldung
Eine Warnmeldung ist eine Benachrichtigung, die vom Überwachungstool generiert wird, wenn ein festgelegter Schwellenwert für eine auf ein Kontrollmodul angewendete Metrik überschritten wird. Sie können auswählen, ob Sie die Warnmeldungen per E-Mail erhalten, oder ob sie auf der Seite "Dashboard" angezeigt werden.
19.2.1 Architektur
Dieser Abschnitt enthält einen groben Überblick über die Überwachungsarchitektur und eine kurze
Erklärung zu den Rollen der unterschiedlichen Komponenten. Die Überwachungsarchitektur wird im
Folgenden grafisch dargestellt:
663 2013-01-07
Überwachung
664
Die Architekturkomponenten der höheren Ebene sind im Folgenden aufgeführt:
• Platform Java Server (PJS)
• Agent/Server für Java Management Extensions (JMX)
• MBeans
• JMX-Clients
• Verwaltungskonsolen
• Trenddatenbank
Der Überwachungsdienst wird auf dem Platform Java Server gehostet. Die Anwendung basiert auf
JMX-Technologie.
Der Monitoring-Java-Plattformdienst stellt die wichtigsten im Monitoring verfügbaren Dienste bereit.
Der Monitoring-Java-Plattformdienst stellt folgende Dienste bereit:
• Bereitstellung des JMX-Agent-Diensts.
• Dynamische Erstellung der MBeans für SAP BusinessObjects-Server.
• Bereitstellung von LifeCycle-Management für die MBeans.
• Bereitstellung eines Mechanismus zum Registrieren neuer Diagnosen.
2013-01-07
Überwachung
• Ermöglicht Benutzern die Erstellung komplexer Schwellenwertbedingungen unter Verwendung der
Server-Metriken.
• Bereitstellung des Schwellenwert-Benachrichtigungsmechanismus und Senden von Warnmeldungen.
• Bereitstellung einer Trendfunktion durch Speicherung von Verlaufsdaten.
Der Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung von Diagnosen, der auf dem Adaptive Job Server gehostet wird, wickelt die Ausführung und Zeitsteuerung von Diagnosen ab. Aus diesem Grunde sollte der
Adaptive Job Server laufen, damit die Diagnosen durchgeführt werden können.
Das Monitoring stellt auch einen URL-Endpunkt für JMX oder Remote Method Invocation (RMI) zur
Verfügung. Andere Unternehmensanwendungen wie etwa SAP Solution Manager und IBM Tivoli können eine Verbindung mit dem Monitoring herstellen und unter Verwendung einer JMX-Remote-API auf die
SAP BusinessObjects-Metriken zugreifen. Das Monitoring verwendet eine spezielle Derby-Datenbank für die Speicherung von Verlaufsdaten zum Ermitteln von Trends. Weitere Informationen zum Schema der Trenddatenbank erhalten Sie unter
19.2.1.1 Trenddatenbank-Schema
Das folgende Trenddatenbankdiagramm und die Tabellen erläutern Ihnen die Tabellen, in denen die
Metrik-, Diagnose- und Kontrollmoduldaten aufgezeichnet werden und den Bezug der Tabellen untereinander.
665
Tabelle 19-1: TREND_DETAILS
In dieser Tabelle werden Informationen zu verwalteten Einheiten, Diagnosen und Kontrollmodule aufgezeichnet. Zum Beispiel die CUID und die Metriknamen.
Spaltenname Beschreibung Primärschlüssel
DetailsId Automatisch generiert
2013-01-07
Überwachung
666
Spaltenname
CUID (64)
MetricName
Type (32)
Name
Beschreibung
CUID des InfoObjects (oder) die eindeutige ID eines Nicht-Info-
Objects
Primärschlüssel
NICHT NULL
Name der Metrik
Abonnement- oder Metriktypen
Name des Kontrollmoduls
NICHT NULL
NICHT NULL
NICHT NULL
Tabelle 19-2: TREND_DATA
In dieser Tabelle werden die Trenddaten von Metriken, Kontrollmodule und Diagnosen aufgezeichnet.
Zum Beispiel Wert und Uhrzeit der Metrik.
Spaltenname Beschreibung Primärschlüssel
DataId
DetailsId
Automatisch generiert
Fremdschlüssel
Time
Value
Uhrzeit, zu der die Daten gesammelt wurden
Wert der Metrik/des Abonnements
NICHT NULL
Nein
Tabelle 19-3: MANAGED_ENTITY_STATUS_DETAILS
In dieser Tabelle werden Informationen zu Abonnement-Nichteinhaltungen und Warnmeldungsversand aufgezeichnet. Zum Beispiel die Uhrzeit der Nichteinhaltung und des Warnmeldungsversands.
Spaltenname
StatusDetailsId
DetailsId
Time
AlertType
DataId
DetailsId
Beschreibung Primärschlüssel
Automatisch generiert
Fremdschlüssel
Uhrzeit, zu der die Daten gesammelt wurden
NICHT NULL
Bereitstellungstyp der Abonnementbenachrichtigung (z.B. E-
Mail)
Nein
Ja (GANZZAHL NICHT NULL)
Fremdschlüssel
2013-01-07
Überwachung
Spaltenname
CUID
Name
Beschreibung Primärschlüssel
NICHT NULL
NICHT NULL
Tabelle 19-4: MANAGED_ENTITY_STATUS_METRICS
In dieser Tabelle sind Informationen zu Kontrollmodulen und Metriken enthalten, die zu den
Kontrollmodulgleichungen gehören. Jede zum Kontrollmodul gehörende Metrik verfügt über einen
Eintrag in dieser Tabelle.
Spaltenname Beschreibung Primärschlüssel
DataId Ja, automatisch inkrementiert
DetailsId
CUID
Name
Daten-ID des Kontrollmoduls
Detail-ID der Metrik, die zum
Kontrollmodul gehört
CUID des Kontrollmoduls
Name des Kontrollmoduls
Fremdschlüssel
NICHT NULL
NICHT NULL
19.3 Cluster-Unterstützung für den Überwachungsserver
Das Monitoring stellt Cluster-Unterstützung bereit. Die Cluster-Unterstützung ist einfach implementierbar und bietet Failover-Unterstützung.
Mit Cluster-Unterstützung ist zu jedem beliebigen Zeitpunkt nur ein Dienst aktiv und alle anderen Dienste sind passiv. Nehmen wir an, es sind zwei Überwachungsdienste s1 und s2 in einer geclusterten
Umgebung vorhanden. Nur einer der Dienste muss zur Verfügung stehen. Es wird versucht, sowohl s1 als auch s2 zu aktivieren. Nur einer der Dienste wird erfolgreich aktiviert, der andere wird inaktiv oder passiv.
Die passiven Dienste prüfen in regelmäßigen Abständen (jede Minute) die Verfügbarkeit des aktiven
Diensts. Falls der aktive Dienst nicht verfügbar ist, wird sofort der passive Dienst aktiviert.
Anmerkung:
Es wird empfohlen, den Überwachungsdienst auf einer separaten APS-Instanz (Adaptive Processing
Server) zu hosten, um einen Absturz, einen Neustart oder Leistungseinbußen des APS zu vermeiden.
667 2013-01-07
Überwachung
19.4 Metriken
Zur Erstellung von Kontrollmodulen kann eine Vielzahl verschiedener Metriken verwendet werden.
Folgende Metriken können verwendet werden:
• Diagnosemetriken
• Servermetriken
• Hostmetriken
• Abgeleitete Metriken
• Topologiemetriken
Wenn eine Standarddiagnose ausgeführt wird, werden die Metriken Ausführungszeit und Erfolg reich generiert. Diese Metriken werden als virtuelle Metriken bezeichnet.
Die Servermetriken von SAP BusinessObjects Business Intelligence sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
668 2013-01-07
Überwachung
Server
Adaptive Processing Server
Metriken
669 2013-01-07
Überwachung
Server
670
Metriken
• Anzahl der empfangenen Audit-Ereignisse seit Serverstart
• Aktuelle Anzahl der Audit-Ereignisse in der Warteschlange
• Verfügbare Prozessoren
• Ausgelastete Serverthreads
• Prozentsatz der CPU-Auslastung (letzte 15 Minuten)
• Prozentsatz der CPU-Auslastung (letzte 5 Minuten)
• Cube-Anzahl
• Anzahl der aktiven Verbindungen zu geladenen Connectoren
• Anzahl der aktiven Threads
• Anzahl
• Freier Arbeitsspeicher
• Anzahl der Verbindungen
• Anzahl fehlgeschlagener Abfragen
• Anzahl der fehlgeschlagenen Speicherbereinigungen
• Anzahl der JVM-Threads mit Deadlocks
• Anzahl der JVM-Sperrkonflikte
• Maximaler Arbeitsspeicher
• Anzahl der vollständigen Speicherbereinigungen
• Data Federator – Anzahl der geladenen Connectoren
• Data Federator – Anzahl der Speicher verbrauchenden Abfragen
• Data Federator – Anzahl der den Datenträger verwendenden
Abfragen
• Data Federator – Anzahl der auf Ressourcen wartenden Abfragen
• Data Federator – Anzahl der Abfragen im Abfrageanalyseschritt
• Data Federator – Anzahl der Abfragen im Abfrageausführungsschritt
• Data Federator – Anzahl der Abfragen im Abfrageoptimierungsschritt
• Data Federator – Anzahl der momentan ausgeführten Abfragen
• Seitenfehleranzahl bei Speicherbereinigung (letzte 15 Minuten)
• Seitenfehleranzahl bei Speicherbereinigung (letzte 5 Minuten)
• Prozentsatz der Systemstopps bei Speicherbereinigung (letzte
15 Minuten)
• Prozentsatz der Systemstopps bei Speicherbereinigung (letzte
5 Minuten)
• Abfrageanzahl
• Status "Server aktiviert"
• Status "Server wird ausgeführt"
• Anzahl der Sitzungen
• Threads in Transportschicht
• Gesamtarbeitsspeicher
2013-01-07
Überwachung
Server
Adaptive Job Server
Central Management Server
Metriken
• Größe des Transportschicht-Threadpools
• Status
• Data Federator – Von Abfrageausführung erzeugte Gesamtbyte
• Data Federator – Von Datenquellen übertragene Gesamtbyte
• Data Federator – Von Abfrageausführung verwendete Gesamtbyte auf Datenträger
• Data Federator – Gesamtbyte des vom Metadaten-Cache verwendeten Speichers
• Data Federator – Von Abfrageausführung verbrauchte Gesamtbyte an Speicher
• Ausgelastete Serverthreads
• CPUs
• Gleichzeitige Aufträge
• Aktuelle Anzahl der Audit-Ereignisse in der Warteschlange
• Festplattengröße
• Maximalwertaufträge
• Eingegangene Auftragsanforderungen
• Fehler bei der Auftragserstellung
• RAM (MB)
• Status "Server aktiviert"
• Status "Server wird ausgeführt"
• Belegter Speicherplatz
671 2013-01-07
Überwachung
Server
672
Metriken
• Auslastung des Audit-Threads
• Durchschnittliche Commit-Antwortzeit seit dem Start (ms)
• Durchschnittliche Abfragenantwortzeit seit dem Start (ms)
• Ausgelastete Serverthreads
• CPUs
• Abgeschlossene Aufträge
• Momentan verwendete Systemdatenbankverbindungen
• Festplattengröße (GB)
• Eingerichtete Systemdatenbankverbindungen
• Vorhandene Zugriffslizenzbenutzer-Konten
• Vorhandene Namenslizenzbenutzer-Konten
• Fehlgeschlagene Aufträge
• Längste Commit-Antwortzeit seit dem Start (ms)
• Längste Abfragenantwortzeit seit dem Start (ms)
• Anzahl der Commits seit dem Start
• Anzahl der Objekte im CMS-System-Cache
• Anzahl der Objekte in CMS-Systemdatenbank
• Anzahl der Abfragen seit dem Start
• Anzahl der von allen Benutzern eingerichteten Sitzungen
• Anzahl der von Zugriffslizenzbenutzern eingerichteten Sitzungen
• Anzahl der von Namenslizenzbenutzern eingerichteten Sitzungen
• Anzahl der von Servern eingerichteten Sitzungen
• Anzahl der Benutzeranmeldungen seit dem Start
• Höchstanzahl an Benutzersitzungen seit dem Start
• Ausstehende Aufträge
• Ausstehende Systemdatenbankanfragen
• RAM (MB)
• Laufende Aufträge
• Status "Server aktiviert"
• Status "Server ausstehend"
• Belegter Speicherplatz (GB)
• Wartende Aufträge
• Letzter Aktualisierungstermin der Audit-Datenbank
• Dauer des letzten Abrufzyklus (Sekunden) des Audit-Threads
• CMS-Auditor
• Zugriffslizenzbenutzer-Lizenzen
• Verbindung zur Audit-Datenbank wurde hergestellt
• Aktuelle Anzahl der Audit-Ereignisse in der Warteschlange
• Namenslizenzbenutzer-Lizenzen
• Status
2013-01-07
Überwachung
Server
Connection Server
Metriken
• Ausgelastete Serverthreads
• CPUs
• Festplattengröße
• PID
• RAM
• Status "Server aktiviert"
• Status "Server wird ausgeführt"
• Belegter Speicherplatz
• Status
Crystal Reports 2011 Processing
Server
• Ausgelastete Serverthreads
• CPUs
• Festplattengröße (GB)
• PID
• RAM (MB)
• Status "Server aktiviert"
• Status "Server wird ausgeführt"
• Belegter Speicherplatz
• Status
• Übertragene Daten
• Maximale Anzahl von Unterprozessen
• Maximale Verarbeitungszeit (ms)
• Minimale Verarbeitungszeit (ms)
• Anzahl der offenen Verbindungen
• Anzahl der offenen Aufträge
• Anzahl der Anforderungen in der Warteschlange
• Anzahl der fehlgeschlagenen Anforderungen
• Anzahl der verarbeiteten Anforderungen
• Anzahl der fehlgeschlagenen Anforderungen
673 2013-01-07
Überwachung
Server Metriken
Crystal Reports 2011 Report Application Server
• Ausgelastete Serverthreads
• CPUs
• CrystalReports-Dienst über Report Application Server
• Festplattengröße (GB)
• PID
• RAM (MB)
• Status "Server aktiviert"
• Status "Server wird ausgeführt"
• Belegter Speicherplatz
• Aktuelle Anzahl der Audit-Ereignisse in der Warteschlange
• Aktuelle Anzahl der Agent-Threads
• Aktuelle Dokumentanzahl
• Gesamtzahl der Agent-Threads
• Gesamtzahl der Dokumente
• Status
Crystal Reports Cache Server
• Ausgelastete Serverthreads
• CPUs
• Festplattengröße (GB)
• PID
• RAM (MB)
• Status "Server aktiviert"
• Status "Server wird ausgeführt"
• Belegter Speicherplatz
• Status
• Aktuelle Anzahl der Audit-Ereignisse in der Warteschlange
674 2013-01-07
Überwachung
Server Metriken
Crystal Reports Processing Server
• Durchschnittliche Verarbeitungszeit (ms)
• Ausgelastete Serverthreads
• CPUs
• Ausführungszeit des Crystal-Reports-Diensts über Page Server und Cache Server
• Festplattengröße (GB)
• PID
• RAM (MB)
• Status "Server aktiviert"
• Status "Server wird ausgeführt"
• Belegter Speicherplatz (GB)
• Status
• Übertragene Daten
• Maximale Anzahl von Unterprozessen
• Maximale Verarbeitungszeit (ms)
• Minimale Verarbeitungszeit (ms)
• Anzahl der offenen Verbindungen
• Anzahl der offenen Aufträge
• Anzahl der Anforderungen in der Warteschlange
• Anzahl der fehlgeschlagenen Anforderungen
• Anzahl der verarbeiteten Anforderungen
• Anzahl der fehlgeschlagenen Anforderungen
Event Server
• Ausgelastete Serverthreads
• CPUs
• Festplattengröße (GB)
• Überwachte Dateien
• PID
• RAM (MB)
• Status "Server aktiviert"
• Status "Server wird ausgeführt"
• Belegter Speicherplatz (GB)
• Aktuelle Anzahl der Audit-Ereignisse in der Warteschlange
• Status
675 2013-01-07
Überwachung
Server
Input File Repository
Output File Repository
Metriken
• Aktive Verbindungen
• Aktive Dateien
• Verfügbarer Speicherplatz im Root-Verzeichnis (%)
• Verfügbarer Speicherplatz im Root-Verzeichnis (GB)
• Ausgelastete Serverthreads
• CPUs
• Gesendete Daten (MB)
• Geschriebene Daten (MB)
• Festplattengröße (GB)
• Verfügbarer Speicherplatz im Root-Verzeichnis (GB)
• PID
• RAM (MB)
• Status "Server aktiviert"
• Status "Server wird ausgeführt"
• Gesamtspeicherplatz im Root-Verzeichnis (GB)
• Belegter Speicherplatz (GB)
• Status
• Aktive Verbindungen
• Aktive Dateien
• Verfügbarer Speicherplatz im Root-Verzeichnis (%)
• Verfügbarer Speicherplatz im Root-Verzeichnis (GB)
• Ausgelastete Serverthreads
• CPUs
• Gesendete Daten (MB)
• Geschriebene Daten (MB)
• Festplattengröße (GB)
• Verfügbarer Speicherplatz im Root-Verzeichnis (GB)
• PID
• RAM (MB)
• Status "Server aktiviert"
• Status "Server wird ausgeführt"
• Gesamtspeicherplatz im Root-Verzeichnis (GB)
• Belegter Speicherplatz (GB)
• Status
676 2013-01-07
Überwachung
Server Metriken
Web Application Container Server
• Status "Server aktiviert"
• Status "Server wird ausgeführt"
• Status
• Verfügbare Prozessoren
• Ausgelastete Serverthreads
• Prozentsatz der CPU-Auslastung in letzten 15 Minuten
• Prozentsatz der CPU-Auslastung (letzte 5 Minuten)
• Aktuelle Anzahl der Audit-Ereignisse in der Warteschlange
• Freier Arbeitsspeicher
• Maximaler Arbeitsspeicher
• Anzahl der vollständigen Speicherbereinigungen (letzte 15 Minuten)
• Anzahl der vollständigen Speicherbereinigungen (letzte 5 Minuten)
• PID
• Prozentsatz der Systemstopps bei Speicherbereinigung (letzte
15 Minuten)
• Prozentsatz der Systemstopps bei Speicherbereinigung (letzte
5 Minuten)
• Threads in Transportschicht
• Gesamtarbeitsspeicher
• Größe des Transportschicht-Threadpools
• Anzahl der JVM-Threads mit Deadlocks
• Anzahl der JVM-Sperrkonflikte
677 2013-01-07
Überwachung
Server Metriken
Web Intelligence Processing Server
• Ausgelastete Serverthreads
• CPU-Auslastung (%)
• CPUs
• Anzahl an Cache-Höchstmarkierungen
• Cache-Größe (KB)
• Aktuelle Anzahl der aktiven Sitzungen
• Aktuelle Anzahl an Client-Aufrufen
• Aktuelle Anzahl an Sitzungen
• Aktuelle Anzahl an Aufgaben
• Festplattengröße (GB)
• Anzahl an hohen Arbeitsspeicherschwellenwerten
• Anzahl an maximalen Arbeitsspeicherschwellenwerten
• Anzahl der aktiven Threads
• Anzahl des Dokument-Austauschs
• Anzahl an Dokument-Zeitüberschreitungen
• Anzahl der Dokumente
• Anzahl an ausgetauschten Dokumenten
• Anzahl der veralteten Dokumente im Cache
• Anzahl der Remote-Erweiterung-Fehler
• Anzahl der Sitzungen mit Zeitüberschreitung
• Anzahl der Benutzer
• PID
• RAM (MB)
• Status "Server aktiviert"
• Status "Server wird ausgeführt"
• CPU-Gesamtzeit (Sekunden)
• Gesamtzahl an Client-Aufrufen
• Gesamtzahl an Sitzungen
• Gesamtzahl an Aufgaben
• Gesamtanzahl der Threads
• Belegter Speicherplatz (GB)
• Virtuelle Arbeitsspeichergröße (MB)
• Aktuelle Anzahl der Audit-Ereignisse in der Warteschlange
• Status
Dashboards Cache Server
678 2013-01-07
Überwachung
Server Metriken
• Ausgelastete Serverthreads
• CPUs
• Festplattengröße
• PID
• RAM
• Status "Server aktiviert"
• Status "Server wird ausgeführt"
• Belegter Speicherplatz
• Status
• Maximale Verarbeitungszeit (ms)
• Minimale Verarbeitungszeit (ms)
• Anzahl der offenen Verbindungen
• Anzahl der Anforderungen in der Warteschlange
• Anzahl der verarbeiteten Anforderungen
Dashboards Processing Server
• Durchschnittliche Verarbeitungszeit (ms)
• Übertragene Daten
• Ausgelastete Serverthreads
• CPUs
• Festplattengröße
• PID
• RAM
• Status "Server aktiviert"
• Status "Server wird ausgeführt"
• Belegter Speicherplatz
• Status
• Maximale Anzahl von Unterprozessen
• Maximale Verarbeitungszeit (ms)
• Minimale Verarbeitungszeit (ms)
• Anzahl der offenen Verbindungen
• Anzahl der offenen Aufträge
• Anzahl der Anforderungen in der Warteschlange
• Anzahl der fehlgeschlagenen Anforderungen
• Anzahl der verarbeiteten Anforderungen
• Anforderungsfehlerrate
Anmerkung:
Wenn Sie einen neuen Server hinzufügen oder einen bereits vorhandenen Server starten, dessen
Metriken nicht auf der Seite "Metriken" angezeigt werden, warten Sie ungefähr zehn Minuten. Danach müssten die Metriken auf dieser Seite angezeigt werden.
679 2013-01-07
Überwachung
19.4.1 CMS-Abfragemetriken
Metrik
Anzahl der zeitgesteuert verarbeiteten Crystal-Reports-
Berichte
Anzahl der definierten Crystal-Reports-Berichte
Anzahl der definierten Web-Intelligence-Berichte
Anzahl der definierten Xcelsius-Modelle
Anzahl der generierten Xcelsius-Shockwave-Dateien
Beschreibung
Anzahl der zeitgesteuert verarbeiteten Crystal-
Reports-Berichtsinstanzen.
Anzahl der definierten Crystal-Reports-Berichte.
Anzahl der InfoSpaces
Anzahl der ausgeführten Programminstanzen
Anzahl der Programme
Anzahl der Veröffentlichungen
Anzahl der InfoSpaces.
Anzahl der ausgeführten Programminstanzen.
Anzahl der Programme.
Anzahl der Veröffentlichungen.
Anzahl der Universen
Anzahl der zeitgesteuert verarbeiteten Web-Intelligence-
Berichte
Anzahl der definierten Universen.
Anzahl der zeitgesteuert verarbeiteten Web-
Intelligence-Berichtsinstanzen.
Anzahl der definierten Web-Intelligence-Berichte.
Anzahl der definierten Xcelsius-Modelle.
Anzahl der generierten Xcelsius-Shockwave-
Dateien.
19.5 Konfigurationseigenschaften
In diesem Abschnitt werden die Monitoring-Eigenschaften und ihre Bearbeitung beschrieben.
So zeigen Sie die Konfigurationseigenschaften des Monitorings an:
1.
Wechseln Sie zum Bereich Anwendungen der CMC.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Überwachung, und wählen Sie Eigenschaften aus. Das
Fenster "Monitoring-Eigenschaften" wird angezeigt. Die konfigurierbaren Eigenschaften werden in der folgenden Tabelle beschrieben:
680 2013-01-07
Überwachung
Sektion
RMI
Feld
Monitoring aktivieren
Beschreibung
Wählen Sie diese Option, um Monitoring zu aktivieren. Wenn Sie die Auswahl dieser Option aufheben, werden sämtliche Monitoring-Funktionen, mit Ausnahme der Diagnosen, deaktiviert. Die Diagnosetrendfunktion ist ebenfalls deaktiviert.
Endpunkt-URL des Standard-
JMX-Agenten (IIOP)
Hier ist die Endpunkt-URL des Standard-JMX-Agenten enthalten, die das
IIOP-Protokoll verwendet. Diese URL wird automatisch generiert, wenn Sie das Monitoring aktivieren und dann den
Server neu starten. Dies ist das Standardprotokoll für Überwachungsdienste.
Dieses Feld ist schreibgeschützt.
RMI-Protokoll für JMX aktivieren
Diese Option ist standardmäßig deaktiviert. Wenn Sie diese Option aktivieren, müssen Sie die RMI-Portnummer angeben. Dieser Port wird sowohl für den
RMI-Registrierungseintrag als auch für den RMI-Konnektorport verwendet.
Dieser Port sollte für den Dienst zur
Verfügung stehen, anderenfalls kann der Dienst nicht gestartet werden. Starten Sie den Server neu, nachdem Sie die RMI-Portnummer angegeben haben.
Nachdem der Server neu gestartet wurde, wird die Endpunkt-URL für den
RMI JMX-Agent generiert. Diese Eigenschaft ist schreibgeschützt, enthält die
Endpunkt-URL des JMX-Agents und verwendet das RMI-Protokoll. Verwenden Sie diese URL, um eine Verbindung mit dem Monitoring anderer Clients herzustellen.
681 2013-01-07
Überwachung
Sektion
Hostmetriken
Feld
Hostmetriken aktivieren
Beschreibung
Diese Option ist standardmäßig deaktiviert. Wenn Sie diese Option aktivieren, müssen Sie den Pfad zur Installation der SAPOSCOL-Binärdatei angeben.
Um Hostmetriken zu aktivieren, müssen
Sie SAPOSCOL installieren.
Trenddatenbankein stellungen
Audit-Datenbank verwenden
Wählen Sie diese Option, um den
Trendverlauf der Metriken in der CMS-
Audit-Datenbank zu speichern.
Anmerkung:
Das CMS-Auditing muss aktiviert sein, damit dies funktioniert.
Eingebettete Datenbank verwenden
Wählen Sie diese Option, um den Metrik-/Kontrollmodultrendverlauf in der im
Überwachungstool enthaltenen eingebetteten Datenbank zu speichern.
682 2013-01-07
Überwachung
683
Sektion Feld Beschreibung
Weitere Einstellungen
Metrik-Regenerierungsintervall
(Sekunden)
Der Mindestwert für das Intervall ist 15
Sekunden. Das Intervall bestimmt Folgendes:
• Berechnung der Schwellwertbedingung für die Kontrollmodule: Die
Regeln für Achtung und Gefahr werden fortlaufend in dem hier angegebenen Zeitintervall berechnet.
• Berechnung des Kontrollmodulstatus: Der Kontrollmodulstatus wird fortlaufend in dem unter Metrik-Regenerierungsintervall angegebenen
Zeitintervall berechnet, wenn für die
Einstellung "Ereignis" des Kontrollmoduls die Option Kontrollmodulsta-
tus ändern, wenn die Ausführung der Regel für Achtung bzw. Gefahr
den Wert "wahr" ergibt ausgewählt ist.
• Trendermittlungszeitraum: Der Verlaufsmodus für die Diagramme wird fortlaufend in dem hier angegebenen
Zeitintervall berechnet.
Ältere Daten löschen, wenn
Datenbankgröße auf über (MB) anwächst
Die Daten der Trenddatenbank werden bereinigt, wenn die Datenbankgröße den angegebenen Wert übersteigt. Für die Datenbank wird ein Puffer von 30 % eingerichtet. Wenn Sie beispielsweise einen Wert von 100 MB festgelegt haben und die Größe der Datenbank bei der Systemprüfung mehr als 100 MB beträgt, wird die Datenbank bis auf
70 MB bereinigt.
Intervall für die automatische
Regenerierung der Überwachungsoberfläche (Sekunden)
Dieses Intervall wird für die automatische Regenerierung auf der Überwachungsoberfläche verwendet (einschließlich Dashboard, Kontrollmodulliste und
Diagnosen). Die Mindestdauer des Intervalls beträgt 15 Sekunden. Die Einstellungen für die automatische Regenerierung wirken sich nicht auf die Zeitdauer im Live-Modus aus, die standardmäßig auf 15 Sekunden festgelegt ist.
2013-01-07
Überwachung
Sektion Feld
Datenbankbereinigung täglich ausführen um
Beschreibung
Die Datenbankbereinigung wird zum angegebenen Zeitpunkt gestartet. Die
Datenbank wird bereinigt, wenn die
Datenbankgröße den festgelegten Maximalwert übersteigt.
Sicherung der Trenddatenbank alle
Diese Option ist standardmäßig deaktiviert. Wenn Sie diese Option aktivieren, wird die Sicherung zu der angegebenen
Uhrzeit ausgeführt.
Sicherungsverzeichnis der
Trenddatenbank
Das Verzeichnis ist nicht standardmäßig angegeben. Sie können jedoch einen
Pfad angeben. Geben Sie einen absoluten und keinen relativen Pfad an. Bei einem freigegebenen Verzeichnispfad muss eine Berechtigung für den Zugriff auf den freigegebenen Verzeichnispfad erteilt werden.
Datenbanksicherungs-Auftrag ausführen
Wenn Sie diese Option aktivieren, wird der Datenbanksicherungs-Auftrag gestartet. Sie müssen den Verzeichnispfad für die Datenbanksicherung angeben, bevor Sie diese Option wählen.
Pfad der Trenddatenbank
Standardmäßig lautet der Pfad der
Trenddatenbank BOE_InstallVerz\
SAP BusinessObjects\SAP
BusinessObjects Enterprise XI
4.0/Data/TrendingDB
. Sie können auch einen anderen Pfad angeben.
Geben Sie jedoch einen absoluten und keinen relativen Pfad an. Für eine geclusterte Umgebung kann der Pfad freigegeben werden, und es muss eine
Berechtigung für den Zugriff auf den freigegebenen Verzeichnispfad erteilt werden.
3.
Klicken Sie auf Save (Sichern).
684 2013-01-07
Überwachung
Anmerkung:
Wenn Sie, mit Ausnahme der Aktivierung und Deaktivierung des Monitorings, eine Eigenschaften
ändern, muss der Überwachungsdienst, der auf dem Adaptive Processing Server gehostet wird, neu gestartet werden.
Installieren von SAPOSCOL
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um SAPOSCOL zu installieren:
1.
Laden Sie SAPHOSTAGENT710_XX.SAR vom SAP Marketplace ( http://service.sap.com
) herunter.
2.
Extrahieren Sie SAPHOSTAGENT710_XX.SAR, indem Sie den Befehl SAPCAR.EXE -xvf
SAPHOSTAGENT710_XX.SAR
ausführen.
3.
Installieren Sie SAPHOSTEXEC, indem Sie den Befehl saphostexec.exe -install ausführen.
Wenn SAPHOSTEXEC als Dienst installiert ist, wird SAPOSCOL gestartet.
4.
Überprüfen Sie den Status von SAPOSCOL, indem Sie den Befehl saposcol -s ausführen.
19.5.1 JMX-Endpunkt-URL
Das Monitoring stellt eine JMX-Endpunkt-URL zur Verfügung, über die andere Clients unter Verwendung der JMX-Remote-API eine Verbindung herstellen können. Die JMX-Konnektivität wird standardmäßig
über die Transportdatei von IOOP (Internet Inter-Orb Protocol) oder CORBA (Common Object Request
Broker Architecture) bereitgestellt. Diese Verbindungs-URL wird auf der Eigenschaftenseite des
Monitorings angezeigt. Durch die Möglichkeit, eine Verbindung über IIOP herzustellen, entfällt die
Notwendigkeit, sich um Firewalls zu kümmern und Ports bereitzustellen. Die CORBA-Ports sind standardmäßig verfügbar. Die in der folgenden Tabelle aufgeführten JAR-Dateien werden vom JMX-Client benötigt, um eine Verbindung herzustellen:
JAR-Dateien
activation-1.1.jar
axiom-api-1.2.5.jar
axiom-impl-1.2.5.jar
axis2-adb-1.3.jar
axis2-kernel-1.3.jar
cecore.jar
celib.jar
cesession.jar
commons-logging-1.1.jar
corbaidl.jar
ebus405.jar
685 2013-01-07
Überwachung
JAR-Dateien
log4j.jar
logging.jar
monitoring-plugins.jar
monitoring-sdk.jar
stax-api-1.0.1.jar
wsdl4j-1.6.2.jar
wstx-asl-3.2.1.jar
XmlSchema-1.3.2.jar
TraceLog.jar
ceaspect.jar
aspectjrt.jar
Eine weitere Option ist die Verbindung über den standardmäßigen RMI-Port. Weitere Informationen zur Herstellung einer Verbindung über den RMI-Port erhalten Sie unter
.
19.6 Integrieren in andere Anwendungen
Enterprise-Lösungen, z.B. SAP Solution Manager und IBM Tivoli Monitoring können als JMX-Clients, die über die JMX-Endpunkt-URL eine Verbindung herstellen, in das Überwachungstool integriert werden.
Nach der Integration können die SAP BusinessObjects-Metriken von der Benutzeroberfläche des Clients angezeigt werden.
19.6.1 Integrieren des Monitorings in IBM Tivoli
Um das Monitoring mit IBM Tivoli zu integrieren, müssen Sie einen IBM Tivoli Monitoring Agent erstellen, installieren und konfigurieren. Führen Sie folgende Schritte für die Erstellung eines IBM Tivoli Monitoring
Agents aus:
1.
Installieren Sie IBM Tivoli Monitoring Agent Builder, Version 6.2.1.
2.
Erstellen Sie einen neuen Agent. Weitere Informationen zum Erstellen eines neuen Agents finden
Sie im Benutzerhandbuch für IBM Tivoli Monitoring Agent.
686 2013-01-07
Überwachung
3.
Wählen Sie im Schritt "Defining data monitoring types" (Daten-Monitoringtypen definieren) die Option
Data from a server (Daten von einem Server) im Bereich Monitoring Data Categories
(Monitoring-Datenkategorien), und wählen Sie im Bereich Data Sources (Datenquellen) "JMX" aus.
4.
Klicken Sie auf Weiter.
5.
Klicken Sie im Fenster "JMX Information" (JMX-Informationen) auf Browse (Durchsuchen), um alle
JMX MBeans auf dem MBean-Server anzuzeigen.
Anmerkung:
Wenn Sie den Browser zum ersten Mal ausführen, müssen Sie eine neue Verbindung hinzufügen.
6.
Klicken Sie im Fenster "Java Management Extensions (JMX) Browser" auf das "+" bei Connection
Name (Verbindungsname), um eine neue Verbindung hinzuzufügen.
7.
Wählen Sie im Fenster "MBean Server Connection Wizard" (Verbindungsassistent des
MBean-Servers) die Option Standard JMX Connections (JSR-160) (Standard-JMX-Verbindungen
(JSR-160)) aus.
8.
Geben Sie im Fenster "Connection Properties" (Verbindungseigenschaften) folgende Informationen an:
Feld
Verbindungsname
Benutzer-ID
Kennwort
Dienst-URL
Beschreibung
JSR-160-kompatibler Server
Der für die Anmeldung bei SAP BusinessObjects Enterprise verwendete
Benutzername
Das für die Anmeldung bei SAP BusinessObjects Enterprise verwendete
Kennwort
Bereitstellung der JMX-Endpunkt-URL
9.
Klicken Sie auf Finish (Fertig stellen).
10.
Wählen Sie im Bereich MBean Key Properties (MBean-Schlüsseleigenschaften) die Optionen
Domain (Domäne) und Type (Typ) aus.
Alle MBeans werden im folgenden Textfeld angezeigt.
11.
Wählen Sie alle MBeans mit Domäne als Server aus, jeweils eine MBean nach der anderen, sodass die Attribute aufgelistet werden. Wählen Sie ein Schlüsselattribut, wenn mehrere MBeans desselben
Typs vorhanden sind. Wenn beispielsweise zwei Instanzen eines Servers ausgeführt werden, kann die PID jeder Instanz ein Schlüsselattribut sein.
12.
Wählen Sie einen Server und die Optionen für die JMX-Attributgruppe im Fenster "JMX Agent-Wide
Options" (JMX-Agent-Optionen) aus.
13.
Wählen Sie im Fenster "Data Source Definition" (Datenquellendefinition) den hinzugefügten Agent aus, und klicken Sie auf Add to Selected (Zur Auswahl hinzufügen). Dadurch gelangen Sie zum
Anfang des Agent-Erstellungszyklus, und Sie müssen obige Schritte wiederholen, um einen weiteren zu überwachenden Server hinzuzufügen.
14.
Nach der Erstellung des Agents muss dieser installiert werden. Weitere Informationen zum Installieren eines Agents finden Sie im Benutzerhandbuch für IBM Tivoli Monitoring Agent ab Abbildungsnummer
154. Dieser Abschnitt enthält Informationen zur lokalen Installation des Agents sowie zur Erstellung einer installierbaren Lösung des Agents.
687 2013-01-07
Überwachung
Anmerkung:
Wenn Sie unter Verwendung des Agent Builders einen Agent für SAP BusinessObjects Enterprise erstellen, muss SAP BusinessObjects BI 4.0 auf demselben System installiert sein. Wenn Sie jedoch einen bereits erstellten Agent unter Verwendung seiner Installationsdatei installieren, muss die
BOE-Überwachung nicht installiert sein, da Sie bei der Konfiguration die Details eines beliebigen
Systems mit einem JMX-Endpunkt angeben können.
Führen Sie zur Konfiguration eines installierten Agents die folgenden Schritte aus:
1.
Öffnen Sie "Manage Tivoli Enterprise Monitoring Services" (Tivoli Enterprise-Überwachungsdienste verwalten) im TEMS-Modus. Der installierte Agent wird angezeigt.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Agent-Vorlage, und wählen Sie Configure using
defaults (Konfigurieren mit Standardwerten) aus.
3.
Wählen Sie einen Instanznamen aus.
Der Agent kann mit Hilfe von zwei verschiedenen Protokollen konfiguriert werden: RMI und BOEIIOP.
So verwenden Sie das RMI-Protokoll:
• Klicken Sie auf Weiter. Nehmen Sie keine Änderungen an den Java-Parametern vor.
• Geben Sie Werte für JMX-Anmeldedaten an, z.B. Benutzer-ID, Kennwort und Dienst-URL. Weitere
Informationen finden Sie unter Konfigurationseigenschaften in den Verwandten Themen.
• Klicken Sie auf OK.
So verwenden Sie das BOEIIOP-Protokoll:
• Kopieren Sie die Dateien bcm.jar und cryptojFIPS.jar aus dem Ordner
%InstallDir%\SAP BusinessObjects\SAP BusinessObjects Enterprise XI
4.0\java\lib in einen Ordner in Ihrem System..
• Kopieren Sie die in der folgenden Tabelle aufgeführten JAR-Dateien in einen anderen Ordner.
• Legen Sie in den Java-Parametern die JVM-Argumente auf
-Djmx.remote.protocol.provider.pkgs = com.businessobjects.sdk.monitoring
und den Speicherort des Ordners -Djmx.boeiiop.bcm.dir=< fest, in den Sie die
Dateienbcm.jar und cryptojFIPS.jar kopiert haben.
• Wählen Sie Weiter.
• Geben Sie Werte für JMX-Anmeldedaten an, z.B. Benutzer-ID, Kennwort und Dienst-URL. Weitere
Informationen finden Sie unter Konfigurationseigenschaften in den Verwandten Themen.
• Legen Sie den Wert <Jar-Verzeichnisse> als Speicherort für den Ordner fest, in den Sie die
Liste der JAR-Dateien aus der Tabelle kopiert haben.
• Klicken Sie auf OK.
JAR-Dateien
activation-1.1.jar
axiom-api-1.2.5.jar
axiom-impl-1.2.5.jar
axis2-adb-1.3.jar
axis2-kernel-1.3.jar
688 2013-01-07
Überwachung
JAR-Dateien
cecore.jar
celib.jar
cesession.jar
commons-logging-1.1.jar
corbaidl.jar
ebus405.jar
log4j.jar
logging.jar
monitoring-plugins.jar
monitoring-sdk.jar
stax-api-1.0.1.jar
wsdl4j-1.6.2.jar
wstx-asl-3.2.1.jar
XmlSchema-1.3.2.jar
TraceLog.jar
ceaspect.jar
aspectjrt.jar
4.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Agent, und wählen Sie Start im Fenster "Manage
Tivoli Enterprise Monitoring Services" (Tivoli Enterprise-Überwachungsdienste verwalten) aus.
5.
Öffnen Sie den IBM Tivoli Enterprise Portal Desktop/Browser Client. Im Fenster "Navigator" wird eine Schaltfläche angezeigt.
6.
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Navigator".
Der Agent wird zum Navigator hinzugefügt.
Verwandte Themen
•
19.6.2 Integrieren des Monitorings in SAP Solution Manager
689 2013-01-07
Überwachung
Um das Monitoring in SAP Solution Manager zu integrieren, muss Wily Introscope auf Ihrem Rechner installiert sein und in Ihrem System ausgeführt werden. Der SAP Solution Manager muss für die
Introscope-Arbeitsstation konfiguriert werden. Führen Sie während der Installation von SAP
BusinessObjects Business Intelligence folgende Schritte aus:
1.
Geben Sie im Schritt "Konnektivität mit Introscope Enterprise Manager konfigurieren" den Hostnamen und die Portdetails an. Es wird ein Introscope Agent unter C:\Programme (x86)\SAP
BusinessObjects\SAP BusinessObjects Enterprise XI 4.0\java\Wiley installiert, wenn Sie SAP BusinessObjects Business Intelligence installieren.
2.
Starten Sie die Introscope-Arbeitsstation, und klicken Sie auf New Investigator (Neuer Investigator).
Sie können die Servermetriken und virtuellen Metriken von SAP BusinessObjects im JMX-Bereich des konfigurierten Agenten anzeigen.
Anmerkung:
Sie können den Introscope (IS) Agent durch Auswahl von CMC > Server > Serverknoten > Platzhalter konfigurieren. Hier werden auch der Host und Port des IS Enterprise Managers konfiguriert, so dass der IS Agent mit der Überwachungsanwendung kommunizieren kann. Weitere Informationen finden
Sie unter
Verwalten von Servern im Handbuch zur SAP BOE CMC-Hilfe.
Damit die JMX-Metriken in IS zur Verfügung stehen, stellen Sie sicher, dass sowohl die IS Agent-Dienste als auch der Überwachungsdienst auf der AdaptiveProcessingServer-Instanz vorhanden sind.
Wenn Sie die IS-Instrumentation aktivieren, wird die Code-Instrumentation automatisch aktiviert.
19.7 Erstellen von Universen für Derby-Datenbanken
Sie erstellen ein Universum für eine Derby-Datenbank, um Abfragen in der Derby-Datenbank auszuführen, sodass Berichte erstellt und Datenanalysen ausgeführt werden können. Weitere
Informationen zum Erstellen von Universen finden Sie im Handbuch zu
SAP BOE Universe Designer.
Anmerkung:
Sie erstellen ein Universum für eine Derby-Datenbank erst dann, wenn Sie die Sicherungsaufträge für die Datenbank ausgeführt haben. Weitere Informationen zu den Datenbanksicherungs-Aufträgen finden
Sie unter
Konfigurationseigenschaften in den Verwandten Themen.
1.
Erstellen Sie ein Universum für eine Derby-Datenbank, indem Sie den Assistenten zum
Universe-Design-Tool ausführen.
Weitere Informationen zum Erstellen von Universen mithilfe des Assistenten finden Sie im Abschnitt
Verwenden des Universumsassistenten im Handbuch zu SAP BOE Universe Designer.
Sie können das Universum anhand von zwei Datenbankverbindungen erstellen: Apache und
Generisch.
2.
Wenn Sie die Apache-Verbindung auswählen, gehen Sie wie folgt vor: a.
Klicken Sie auf JDBC-Treiber.
b.
Wählen Sie die Datei derby.sbo aus dem Speicherort INSTALLVERZ\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\dataAccess\connectionServer\jdbc aus.
690 2013-01-07
Überwachung c.
Fügen Sie den Klassenpfad <ClassPath> <Path>\...\...\derby.jar</Path></Class
Path> hinzu.
Laden Sie die neueste derby.jar-Datei (Version 10.5x) von der Apache-Website herunter, bevor Sie den Klassenpfad hinzufügen.
d.
Geben Sie zum Erstellen einer neuen Apache-Datenbankverbindung den Speicherort des
Derby-Datenbankordners im Feld Server ein.
Wenn sich die Datenbank unter C:\Derby befindet, geben Sie C:\Derby;create=false ein.
3.
Wenn Sie die generische Verbindung auswählen, gehen Sie wie folgt vor: a.
Wählen Sie Generic JDBC aus.
b.
Wählen Sie die Datei jdbc.sbo im Verzeichnis INSTALLVERZ\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\dataAccess\connectionServer\jdbc aus.
c.
Fügen Sie den Klassenpfad <ClassPath> <Path>\...\...\derby.jar</Path></Class
Path> und die JDBC-Klassendetails <Parameter Name="JDBC Class">org.apache.der
by.jdbc.EmbeddedDriver</Parameter> hinzu.
d.
Wenn Sie eine neue allgemeine Datenbankverbindung erstellen, geben Sie jdbc:derby:C:\Der by;create=false im Feld URL ein.
Das Universum zur Überwachung von Trenddaten befindet sich unter Universes (Universen) >
Monitoring TrendData Universes (Überwachen von Trenddaten-Universen)
Verwandte Themen
•
19.8 Audit-DB-Support für die Überwachung
In SAP BusinessObjects Business Intelligence 4.0 war das Überwachungstool in einer eingebetteten
Datenbank (Derby-Datenbank) enthalten, und sämtliche Überwachungsinformationen standen in dieser
Datenbank zur Verfügung. In SAP BusinessObjects Business Intelligence 4.0 FP3 können Benutzer nun auch die Audit-Datenbank, also die Datenbank, in der der CMS die Audit-Daten ablegt, zum
Speichern von Überwachungsinformationen verwenden.
Anmerkung:
Die SAP-HANA-Datenbank wird derzeit vom Überwachungstool nicht unterstützt. Die Überwachung bietet Unterstützung für alle anderen Datenbanken, die vom CMS-Auditing unterstützt werden.
Der nächste Abschnitt enthält die folgenden Themen, in denen die Konfiguration einer vorhandenen
Audit-Datenbank zum Speichern von Überwachungsinformationen beschrieben sind:
• Voraussetzungen
• Konfigurieren von SBO-Dateien
• Einfügen von Aliasnamen in die SBO
691 2013-01-07
Überwachung
Anmerkung:
Bevor Sie die Audit-Datenbank zum Speichern der Überwachungsinformationen verwenden, sollten
Sie die Daten aus der Derby-Datenbank in die Audit-Datenbank übertragen. Eine Beschreibung der entsprechenden Vorgehensweise finden Sie unter
Überwachungsdatenbank-Migration .
19.8.1 Voraussetzungen
1.
Auf der Seite "Überwachungstool-Eigenschaften" sollte die Option Audit-Datenbank verwenden ausgewählt sein.
2.
Die Datenbankinformationen sollten bereits auf der Seite "Auditing" in der CMC konfiguriert sein und die Auditing-Anwendung sollte ordnungsgemäß funktionieren. Weitere Informationen zum
Auditing finden Sie im Abschnitt "Auditing" in diesem Handbuch.
19.8.2 Konfigurieren von SBO-Dateien
Die Überwachungsanwendung verwendet intern Connection-Server-Bibliotheken, und die
SBO-Konfiguration ist erforderlich, damit der Connection Server eine Verbindung zum Datenbanktreiber herstellen. kann. Sie müssen den Datenbanktreiber und seinen Speicherort in der SBO-Datei angeben, um diese Verbindung herzustellen.
Beispiel:
• Falls das auf der Seite "Auditing" konfigurierte Feld "Verbindungsname" ein ODBC-DSN ist, sollte der Treiber in <Installverz>\dataAccess\connectionServer\odbc\<dbType>.sbo
konfiguriert werden.
• Wenn die für das Auditing verwendete Datenbank MS SQL Server ist, muss der Treiber in der
Datei <Installverz>\dataAccess\connectionServer\odbc\sqlsrv.sbo konfiguriert werden.
• Wenn die für das Auditing verwendete Datenbank DB2 ist, muss der Treiber in der Datei <Install verz>\dataAccess\connectionServer\odbc\db2.sbo
konfiguriert werden.
• Wenn das auf der Seite "Auditing" der CMC konfigurierte Feld "Verbindungsname"
<Hostname><Portnr.><dbName> ist, sollte der JAR-Treiber in dataAccess\connectionSer ver\jdbc\<dbTyp>.sbo
konfiguriert werden.
Konfigurieren von SBO-Dateien
Die ODBC-Bibliotheken sind in der Regel in den SBO-Dateien bereits konfiguriert, und Sie müssen nur die Aliasnamen hinzufügen. Andernfalls führen Sie die Konfiguration in der SBO-Datei nach dem Muster der folgenden Beispiele durch:
692 2013-01-07
Überwachung
Beispiel:
• Wenn die für das Auditing verwendete Datenbankversion MS SQL Server 2008 ist, sollte die
SBO-Konfiguration wie folgt aussehen:
<DataBase Active="Yes" Name="MS SQL Server 2008">
<Libraries>
<Library>dbd_wmssql</Library>
<Library>dbd_mssql</Library>
</Libraries>
<Parameter Name="Extensions">sqlsrv2008,sqlsrv,odbc</Parameter>
<Parameter Name="CharSet Table" Platform="Unix">datadirect</Parameter>
<Parameter Name="Driver Name">SQL (Server|Native Client)</Parameter>
<Parameter Name="SSO Available" Platform="MSWindows">True</Parameter>
</DataBase>
• Wenn die für das Auditing verwendete Datenbankversion DB2 ist, sollte die SBO-Konfiguration wie folgt aussehen:
<DataBase Active="Yes" Name="DB2 UDB for iSeries v5">
<!-- You can add an alias here if you are using some connections that are defined with an older data base engine -->
<Alias>DB2/400 V5</Alias>
<Alias>DB2/400 V4</Alias>
<Alias>DB2 for iSeries v4</Alias>
<Alias>DB2</Alias>
</Aliases>"
• Wenn die für das Auditing verwendete Datenbankversion MySQL 5 ist, sollte die SBO den folgenden
Eintrag enthalten:
<DataBase Active="Yes" Name="MySQL 5">
<JDBCDriver>
<ClassPath>
<Path>C:\mysqljdbcdriver.jar</Path>
</ClassPath>
<Parameter Name="JDBC Class">com.mysql.jdbc.Driver</Parameter>
<Parameter Name="URL Format">jdbc:mysql://$DATASOURCE$/$DATABASE$</Parameter>
</JDBCDriver>
<Parameter Name="Driver Capabilities">Query,Procedures</Parameter>
<Parameter Name="Force Execute">Always</Parameter>
<Parameter Name="Extensions">mysql5,mysql,jdbc</Parameter>
</DataBase>
Weitere Informationen über die Konfiguration des Treibers in den SBO-Dateien finden Sie im
Datenzugriffshandbuch.
19.8.3 Einfügen von Aliasnamen in die SBO-Datei
Neben der Konfiguration der Treiber müssen Benutzer auch einen Alias in die SBO-Datei unter der für das Auditing verwendeten Datenbankversion einfügen. Die folgende Tabelle enthält die Aliasnamen, die für die angegebenen Datenbanken verwendet werden sollten.
693 2013-01-07
Überwachung
DB-Name
Microsoft SQL Server
My SQL
SAP Max DB
IBM DB2
Sybase SQL Anywhere
Sybase Adaptive Server Enterprise
Oracle
In der SBO zu verwendender Aliasname
MS SQL Server
MySQL
MaxDB
DB2
Sybase SQL Anywhere
Sybase Adaptive Server Enterprise
Oracle
Die angegebenen Namen müssen verwendet werden, da das Überwachungstool die SBO nach diesen
Namen durchsucht.
Beispiel:
Wenn die für das Auditing verwendete Datenbank MS SQL Server 2008 ist, muss der Alias wie folgt zu der SBO hinzugefügt werden:
<DataBase Active="Yes" Name="MS SQL Server 2008">
<Aliases>
<Alias>MS SQL Server</Alias>
</Aliases>
<Libraries>
<Library>dbd_wmssql</Library>
<Library>dbd_mssql</Library>
</Libraries>
<Parameter Name="Extensions">sqlsrv2008,sqlsrv,odbc</Parameter>
<Parameter Name="CharSet Table" Platform="Unix">datadirect</Parameter>
<Parameter Name="Driver Name">SQL (Server|Native Client)</Parameter>
<Parameter Name="SSO Available" Platform="MSWindows">True</Parameter>
</DataBase>
Nachdem Sie diese Schritte ausgeführt haben, wählen Sie die Option Audit-Datenbank verwenden auf der Seite "Überwachungstool-Eigenschaften", speichern die Konfiguration und starten den APS neu. Die Überwachungstrenddaten werden nun in der Audit-Datenbank gespeichert.
19.9 Überwachungsdatenbank-Migration
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie die eingebettete Apache-Derby-Datenbank des
Überwachungstools auf eine standardmäßige CMS-Audit-Datenbank migrieren. Dieser Vorgang umfasst verschiedene Schritte, die in den folgenden Themen beschrieben werden:
• Voraussetzungen
• DDL-Datei für Zieldatenbanken
• Erstellen von CSV-Dumps (kommagetrennte Werte)
• Importieren von Daten in die Zieldatenbank
694 2013-01-07
Überwachung
• Validieren der Migration
19.9.1 Voraussetzungen
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, bevor Sie mit der Migration von Daten beginnen können:
1.
Die für das CMS-Auditing konfigurierte Datenbank funktioniert, und das Auditing wird ordnungsgemäß durchgeführt.
2.
Sie verfügen über die nötigen Rechte und Datenbank-Clientanwendungen auf der Zieldatenbank, um neue Tabellen zu erstellen, CSV-Dumps zu importieren usw.
3.
Alle Datenbanken unterstützen den Import von CSV-Dateien mit kommagetrennten Werten. Die meiste Datenbank-Clientsoftware bietet Unterstützung für den Import von CSV-Dateien in die
Datenbank. Nur wenige Datenbanken unterstützen die Befehlszeileneingabe zum Import von
CSV-Dumps in die Zieldatenbank.
19.9.2 Vorbereiten der Zieldatenbank
Führen sie zur Vorbereitung der Zieldatenbank folgende Schritte aus:
1.
Nach der Installation der Version 4.0 FP3 von SAP BusinessObjects Business Intelligence stehen die zu den unterstützten CMS-Audit-Datenbanken gehörenden DDLs im Verzeichnis
<Installverz>\ SAP BusinessObjects\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\Data\TrendingDB zur Verfügung. Dort befinden sich sieben verschiedene
Dateien (mit der Erweiterung .sql) mit dem entsprechenden Datenbanknamen. Beispiel: Oracle.sql
für Oracle, Sybase ASE.sql für die Sybase-ASE-Datenbank usw.
2.
Wechseln Sie nun zur Zieldatenbank (in diesem Fall ist die Zieldatenbank die Datenbank, in der die
CMS-Prüfung konfiguriert wurde), und führen Sie die .sql-Datei aus. Die vier folgenden
Überwachungstabellen werden erstellt: MOT_TREND_DETAILS, MOT_TREND_DATA, MOT_MES_DE
TAILS und MOT_MES_METRICS. Die erforderlichen Indizes werden ebenfalls mit den Tabellen erstellt.
Wenn die Daten mit den korrekten Datentypen aus der .sql-Datei erstellt werden, wird das für das
Überwachungstool erforderliche Datenbankschema erstellt.
19.9.3 Erstellen von CSV-Dumps
In diesem Abschnitt wird das Erstellen der für die Migration erforderlichen CSV-Dump-Datei erläutert.
Die CSV-Datei enthält kommagetrennte Werte des Dateninhalts der eingebetteten Derby-Datenbank.
695 2013-01-07
Überwachung
Mit dem Überwachungstool können Benutzer Inhalt in das CSV-Format exportieren. Zum Export von
Inhalt in das CSV-Format gehen Sie wie folgt vor:
1.
Wählen Sie Anwendungen in der CMC.
2.
Wählen Sie Überwachungstool.
3.
Klicken Sie auf der Seite "Überwachungstool-Eigenschaften" im Abschnitt
Trenddatenbank-Einstellungen auf "Exportieren".
Die folgenden vier CSV-Dateien werden am Standardspeicherort der Trenddatenbank, d.h.
<BOE_Install_Verz>\SAP BusinessObjects\SAP BusinessObjects Enterprise
XI 4.0/Data/TrendingDB
, generiert:
• MOT_MES_Details.csv
• MOT_Trend_Data.csv
• MOT_Trend_Details.csv
• MOT_MES_Metrics.csv
19.9.4 Wiederherstellen des Inhalts auf der Zieldatenbank
Die folgenden Schritte sind durchzuführen, um den Inhalt in der Zieldatenbank wiederherzustellen:
1.
Aktivieren der Identity-Einfügung
Die Überwachungstabellen enthalten eine Reihe von IDENTITY-Spalten. Diese Spalten generieren ihre Werte automatisch. Einige Datenbanken (wie z.B. MS SQL Server und SYBASE ASE) erlauben keine explizite Einfügung von Werten in diese Spalten. Während der Datenmigration müssen jedoch auch die Werte der Identity-Spalte migriert werden. Daher müssen die Benutzer das Einfügen dieser
Werte über den folgenden SQL-Befehl explizit aktivieren: SET IDENTITY_INSERT
<TABELLENNAME> ON
2.
Importieren der CSV-Dump-Datei in die Zieltabelle
Mit der in den Datenbankclients installierten Software können Benutzer die Daten entweder über eine Menüoption oder einen Befehl von einer CSV-Datei in die Tabelle importieren. Die Benutzer müssen diese Option zum Importieren der Daten aus der CSV-Datei in die entsprechende Tabelle verwenden.
Anmerkung:
Es wird empfohlen, zunächst den Inhalt von MOT_TREND_DETAILS zu importieren.
3.
Deaktivieren der Identity-Einfügung
Nach Abschluss des Datenimports müssen die Benutzer die Identity-Einfügung für diese Tabelle
über den folgenden Befehl deaktivieren:SET IDENTITY_INSERT <TABELLENNAME> OFF
Die Deaktivierung der Identity-Einfügung für eine Tabelle nach dem Datenimport ist Voraussetzung für die Aktivierung der Identity-Einfügung für die nächste Tabelle. Aus diesem Grund kann der
Identity-Einfügungsvorgang stets nur für eine Tabelle aktiviert werden.
696 2013-01-07
Überwachung
Die Aktivierung oder Deaktivierung der Identity-Einfügung ist nur auf MS SQL Server und Sybase ASE anwendbar. Für andere Datenbanken, z.B. Oracle, MaxDb, Db2, MySQL und SQL Anywhere, ist dieser
Vorgang nicht erforderlich. Sie können die Daten direkt in die Tabellen importieren.
19.9.5 Validieren der Migration
Sie können überprüfen, ob der Import erfolgreich war, indem Sie die Daten in den Tabellen überprüfen.
Anschließend können Sie die Datenbank wechseln, damit die Überwachungstrenddaten in der
Audit-Datenbank abgelegt werden können.
Anmerkung:
In einem geclusterten Szenario wird erwartet, dass die Benutzer dieselbe Instanz der Derby-Datenbank für alle Überwachungsinstanzen verwenden. Falls die Benutzer über mehrere Derby-Datenbankinstanzen in einem geclusterten Szenario verfügen, sollten sie nur die Daten von einer Derby-Instanz ihrer Wahl importieren. Da der Import von Daten von mehreren Derby-Instanzen zu Dateninkonsistenz führt, wird er nicht empfohlen.
1.
Wählen Sie die Audit-Datenbank auf der Seite "Überwachungstool-Eigenschaften" aus.
2.
Klicken Sie auf Speichern und anschließend auf Schließen.
3.
Starten Sie den APS neu.
Die Überwachungsinformationen werden nun in der Audit-Datenbank gespeichert. Die Benutzer sehen die migrierten Daten auch in den Metrik-, Kontrollmodul- und Diagnoseverlaufsdiagrammen.
19.10 Fehlerbehebung
In diesem Abschnitt werden die einzelnen Lösungsschritte für eine Reihe von Problemen erläutert, die bei der Arbeit mit dem Überwachungstool auftreten können.
19.10.1 Dashboard
Der Überwachungshyperlink wird nicht auf der CMC-Seite angezeigt.
• Überprüfen Sie, ob der Benutzer über entsprechende Zugriffsrechte verfügt.
• Stellen Sie sicher, dass der Benutzer den Gruppen "Überwachungstool-Benutzer" oder "Administrator" oder einer anderen Gruppe, die zu diesen Gruppen gehört, hinzugefügt wurde.
697 2013-01-07
Überwachung
Schlüsselleistungsindikatoren (Key Performance Indicators, KPIs) werden im
Überwachungsdashboard nicht angezeigt.
• Überprüfen Sie, ob die erforderlichen Metriken angezeigt werden, nachdem Sie Servereigenschaften
> Metriken ausgewählt haben.
• Stellen Sie sicher, dass der Central Management Server wie erwartet reagiert.
Das Überwachungstool kann nicht gestartet werden.
Laden Sie den neuesten Flash Player (10.5.x) herunter, und installieren Sie ihn.
19.10.2 Warnmeldungen
Auf der Seite "Warnmeldungen" können keine Warnmeldungen empfangen werden.
• Überprüfen Sie, ob Warnungsbenachrichtigung aktivieren in den Einstellungen von
Benachrichtigung ausgewählt ist.
• Stellen Sie sicher, dass Sie über die nötigen Zugriffsrechte für den Empfang von Warnmeldungen verfügen.
• Überprüfen Sie, ob die aktuellen Warnmeldungen im Überwachungsdashboard angezeigt werden.
Anmerkung:
Sie können ein CR-Dokument an die festgelegte E-Mail-ID senden, um zu testen, ob der SMTP wie erwartet funktioniert.
E-Mail-Benachrichtigungen können nicht empfangen werden
• Überprüfen Sie, ob der SMTP-Server funktioniert.
• Überprüfen Sie, ob die für den Empfang von E-Mail-Warnmeldungen festgelegte E-Mail-ID geeignet ist.
• Stellen Sie sicher, dass die AdaptiveJobServer-Instanz aktiviert ist.
• Überprüfen Sie die SMTP-Einstellungen im AdaptiveJobServer-Instanzziel.
19.10.3 Kontrollmodulliste
Für das Kontrollmodul können keine Verlaufsdaten empfangen werden.
• Überprüfen Sie den Abfrageintervall auf der Seite Eigenschaften des Überwachungstools.
• Überprüfen Sie die Ablaufverfolgungsdatei im Protokollierungsordner.
• Überprüfen Sie, ob für Pfad der Trenddatenbank auf der CMC-Seite Anwendungen ein Wert angegeben ist. Stellen Sie bei einer Clusterumgebung sicher, dass der Benutzer über Berechtigungen zum Zugriff auf den freigegebenen Pfad hat. Weitere Informationen finden Sie unter
Konfigurationseigenschaften in den Verwandten Themen.
698 2013-01-07
Überwachung
• Überprüfen Sie, ob die Systemzeit des Servers und Clients in einer bestimmten Zeitzone identisch ist.
Fehler beim Abrufen der synchronisierten Live-Daten
Überprüfen Sie, ob die AdaptiveProcessingServer-Instanz ausgeführt wird.
Die Registerkarte "Kontrollmodulliste" ist deaktiviert.
• Überprüfen Sie, ob der Überwachungsdienst ausgeführt wird.
• Überprüfen Sie die Protokolle des Überwachungsdiensts auf Fehlermeldungen.
• Überprüfen Sie, ob die Server und ihre Metriken in jConsole angezeigt werden.
Verwandte Themen
•
19.10.4 Diagnosen
Diagnosen können nicht zeitgesteuert verarbeitet werden
• Überprüfen Sie, ob die AdaptiveJobServer-Instanz ausgeführt wird.
• Stellen Sie sicher, dass eine für Crystal-Reports- und Web-Intelligence-Berichte geeignete
Berichts-CUID verwendet wird.
• Stellen Sie sicher, dass der Benutzer Administratorrechte besitzt oder Mitglied der Administratorgruppe ist.
• Überprüfen Sie, ob der Benutzer die geeigneten Rechte zum Öffnen, Regenerieren und Exportieren von Crystal-Reports-Berichten oder Web-Intelligence-Dokumenten besitzt, die in den entsprechenden
Diagnosen verwendet werden.
Der Status der zeitgesteuerten Verarbeitung von Diagnosen ist "Ausstehend"
• Überprüfen Sie, ob die ProbeSchedulingService-Instanz installiert ist.
• Überprüfen Sie, ob die AdaptiveJobServer-Instanz ausgeführt wird.
Beim Abrufen der Trenddaten aus der Datenbank ist ein Fehler aufgetreten
Überprüfen Sie, ob die AdaptiveProcessingServer-Instanz ausgeführt wird.
probeRun.bat kann nicht erfolgreich ausgeführt werden
• Überprüfen Sie, ob java_home festgelegt ist.
• Überprüfen Sie, ob die richtigen Parameter in die Befehlseingabeaufforderung eingegeben wurden.
Anmerkung:
Geben Sie probeRun.bat –help in die Befehlseingabeaufforderung ein, um zu prüfen, ob alle Parameter geeignet sind.
699 2013-01-07
Überwachung
19.10.5 Metriken
Hostmetriken werden nicht aufgeführt.
• Stellen Sie sicher, dass SAPOSCOL ausgeführt wird.
• Stellen Sie sicher, dass die Option Hostmetriken aktivieren auf der Seite Eigenschaften des
Überwachungstools ausgewählt ist.
• Starten Sie die AdaptiveProcessingServer-Instanz neu, damit die Änderungen in Kraft treten.
• Stellen Sie sicher, dass der Pfad zu Ihrer Installation der SAPOSCOL-Binärdatei korrekt angegeben ist.
Beim Abrufen des JMX-Clients ist ein Fehler aufgetreten.
Überprüfen Sie, ob die AdaptiveProcessingServer-Instanz ausgeführt wird.
Der SAPOSCOL-Metrikwert ist auf der Metrikseite 0.
• Stellen Sie sicher, dass SAPOSCOL ausgeführt wird.
• Führen Sie Folgendes auf dem Host aus, auf dem SAPOSCOL installiert ist:
1.
saposcol –s zum Überprüfen des Status
2.
saposcol –m, um einen Snapshot der von SAPOSCOL erfassten Daten zu erhalten
19.10.6 Diagramm
In Diagrammen werden verschiedene Uhrzeiten für den Live- und den Verlaufsmodus angezeigt.
Stellen Sie sicher, dass die Systemzeit von Server und Client in einer bestimmten Zeitzone identisch ist.
Für ein Clusterszenario werden im Verlaufsmodus keine Diagrammdaten angezeigt.
Stellen Sie sicher, dass alle AdaptiveProcessingServer-Instanzen auf den gleichen Speicherort der
Derby-Datenbank zeigen.
700 2013-01-07
Auditing
Auditing
20.1 Übersicht
Das Auditing ermöglicht es Ihnen, einen Datensatz zu wichtigen Ereignissen auf Servern und in
Anwendungen beizubehalten und somit einen Überblick darüber zu erhalten, auf welche Informationen zugegriffen wird, wie der Zugriff erfolgt, welche Änderungen vorgenommen werden und wer diese
Vorgänge durchführt. Diese Informationen werden in einer Datenbank aufgezeichnet, die als
Audit-Datenspeicher (Auditing Data Store, ADS) bezeichnet wird. Sobald sich die Daten im
Audit-Datenspeicher befinden, können Sie benutzerdefinierte Berichte nach Ihren Anforderungen entwerfen. Sie können Beispieluniversen und -berichte im SAP Developer Network suchen.
Für die Zwecke dieses Kapitels ist ein Auditor ein für die Aufzeichnung oder Speicherung von
Informationen zu einem Ereignis verantwortliches System, und ein auditiertes Objekt ist ein für die
Durchführung eines auditierbares Ereignisses zuständiges System. Unter bestimmten Umständen kann ein System beide Funktionen durchführen.
Einführung in den Audit
Der Central Management Server (CMS) fungiert als Systemauditor, während die einzelnen Server oder
Anwendungen, die ein Audit-Ereignis auslösen, als auditiertes Objekt fungieren. Wenn ein auditiertes
Ereignis ausgelöst wird, generiert das auditierte Objekt einen Datensatz und speichert ihn in einer lokalen temporären Datei. Der CMS kommuniziert in regelmäßigen Abständen mit den auditierten
Objekten, um diese Datensätze anzufordern, und schreibt die Daten in den ADS.
Außerdem steuert der CMS die Synchronisierung von Audit-Ereignissen, die auf unterschiedlichen
Rechnern auftreten. Alle auditierten Objekte enthalten einen Zeitstempel für die aufgezeichneten
Audit-Ereignisse. Um sicherzustellen, dass die Zeitstempel von Ereignissen auf verschiedenen Servern konsistent sind, sendet der CMS seine Systemzeit regelmäßig an die auditierten Objekte. Das auditierte
Objekt vergleicht diese Zeit dann mit den internen Zeitgebern. Bei Unterschieden korrigiert es die für folgende Audit-Ereignisse aufgezeichnete Zeit.
Je nach Typ des auditierten Objekts verwendet das System einen der folgenden Workflows, um die
Ereignisse aufzuzeichnen.
Server-Audit
Der CMS kann bei vom Server generierten Ereignissen als auditiertes Objekt und als Auditor fungieren.
701 2013-01-07
Auditing
1.
Ein auditierbares Ereignis wird vom Server ausgeführt.
2.
Ereignisse werden vom auditierten Serverobjekt in eine temporäre Datei geschrieben.
3.
Der Auditor ruft das auditierte Objekt ab und fordert einen Stapel von Audit-Ereignissen an.
4.
Die Ereignisse werden vom auditierten Serverobjekt aus den temporären Dateien abgerufen.
5.
Der Ereignisse werden vom auditierten Serverobjekt an den Auditor übertragen.
6.
Der Auditor schreibt die Ereignisse in den ADS und fordert das auditierte Serverobjekt auf, die
Ereignisse aus den temporären Dateien zu löschen.
Auditierung der Clientanmeldung für Clients, die die Verbindung über CORBA herstellen
Dazu gehören Anwendungen wie SAP BusinessObjects Web Intelligence.
702
1.
Der Client stellt eine Verbindung zum CMS her, der als auditiertes Objekt fungiert. Der Client stellt seine IP-Adresse und den Computernamen bereit, die vom auditierten Objekt überprüft werden.
Anmerkung:
Ein Port sollte in der Firewall zwischen dem Client und dem CMS geöffnet sein. Weitere Informationen
über Firewalls finden Sie in dem Kapitel zur Sicherheit im Administratorhandbuch für SAP
BusinessObjects Business Intelligence.
2.
Das auditierte Objekt schreibt Ereignisse in eine temporäre Datei.
3.
Der Auditor ruft das auditierte Objekt ab und fordert einen Stapel von Audit-Ereignissen an.
4.
Das auditierte Objekt ruft die Ereignisse aus den temporären Dateien ab.
5.
Das auditierte Objekt überträgt die Ereignisse an den Auditor.
2013-01-07
Auditing
6.
Der Auditor schreibt die Ereignisse in den ADS und fordert das auditierte Objekt auf, die Ereignisse aus den temporären Dateien zu löschen.
Auditierung der Clientanmeldung für Clients, die die Verbindung über HTTP herstellen
Dazu gehören Online-Anwendungen wie das BI-Launchpad, die Central Management Console, SAP
BusinessObjects Web Intelligence usw.
703
1.
Der Browser stellt eine Verbindung zum Webanwendungsserver her, und Anmeldedaten werden an den Webanwendungsserver gesendet.
2.
Die Anmeldeanforderung wird vom BI-Plattform-SDK zusammen mit der IP-Adresse und dem Namen des Browserrechners an das auditierte Objekt (CMS) gesendet.
3.
Das auditierte Objekt schreibt Ereignisse in eine temporäre Datei.
4.
Der Auditor ruft das auditierte Objekt ab und fordert einen Stapel von Audit-Ereignissen an.
5.
Das auditierte Objekt ruft die Ereignisse aus den temporären Dateien ab.
6.
Das auditierte Objekt überträgt die Ereignisse an den Auditor.
7.
Der Auditor schreibt die Ereignisse in den ADS und fordert das auditierte Objekt auf, die Ereignisse aus den temporären Dateien zu löschen.
Auditierung der Nichtanmeldung für Clients, die die Verbindung über CORBA herstellen
Dieser Workflow gilt für das Auditing von Ereignissen von SAP BusinessObjects Web Intelligence beim
Herstellen einer Verbindung über CORBA.
2013-01-07
Auditing
704
1.
Der Benutzer führt einen Vorgang aus, der auditiert werden kann.
2.
Der Client stellt eine Verbindung zum CMS her, um zu überprüfen, ob der Vorgang für die Auditierung konfiguriert ist.
3.
Wenn die Aktion so eingestellt ist, dass sie auditiert werden muss, leitet der CMS diese Informationen an den Client weiter.
4.
Der Client sendet die Ereignisinformationen an den Proxydienst für den Client-Audit (Client Auditing
Proxy Service, CAPS), der auf einem Adaptive Processing Server gehostet wird.
Anmerkung:
Ein Port in der Firewall sollte zwischen jedem Client und jedem Adaptive Processing Server, der einen CAPS hostet, und den einzelnen Clients und dem CMS geöffnet sein. Weitere Informationen
über Firewalls finden Sie in dem Kapitel zur Sicherheit im
Administratorhandbuch für SAP
BusinessObjects Business Intelligence.
5.
Der CAPS schreibt Ereignisse in eine temporäre Datei.
6.
Der Auditor ruft den CAPS ab und fordert einen Stapel von Audit-Ereignissen an.
7.
Das CAPS ruft die Ereignisse aus den temporären Dateien ab.
8.
Der CAPS sendet die Ereignisinformationen an den Auditor.
9.
Der Auditor schreibt die Ereignisse in den ADS und fordert den CAPS auf, die Ereignisse aus den temporären Dateien zu löschen.
Auditierung der Nichtanmeldung für Clients, die die Verbindung über HTTP herstellen
Dieser Workflow gilt für das Auditing von Ereignissen von SAP BusinessObjects Web Intelligence (außer für Anmeldeereignisse) bei Herstellung der Verbindung über HTTP.
2013-01-07
Auditing
705
1.
Der Benutzer initiiert ein Ereignis, das u.U. auditiert werden kann. Die Clientanwendung stellt eine
Verbindung zum Webanwendungsserver her.
2.
Die Webanwendung prüft, ob das Ereignis für den Audit konfiguriert wurde.
Anmerkung:
Obwohl im Diagramm eine Verbindung zum Auditor-CMS hergestellt wird, kann jeder beliebige CMS im Cluster kontaktiert werden, um diese Informationen abzurufen.
3.
Der CMS gibt die Konfigurationsinformationen für den Audit an den Webanwendungsserver zurück, der diese Informationen wiederum an die Clientanwendung weitergibt.
4.
Wenn das Ereignis für den Audit konfiguriert ist, sendet der Client die Ereignisinformationen and den Webanwendungsserver, der sie an den Proxydienst für den Client-Audit (CAPS) übergibt, der auf einem Adaptive Processing Server (APS) gehostet wird.
5.
Der CAPS schreibt Ereignisse in eine temporäre Datei.
6.
Der Auditor ruft den CAPS ab und fordert einen Stapel von Audit-Ereignissen an.
7.
Das CAPS ruft die Ereignisse aus den temporären Dateien ab.
8.
Der CAPS sendet die Ereignisinformationen an den Auditor.
9.
Der Auditor schreibt die Ereignisse in den ADS und fordert den CAPS auf, die Ereignisse aus den temporären Dateien zu löschen.
Clients, die das Auditing unterstützen
Die folgenden Clientanwendungen unterstützen das Auditing:
• Central Management Console (CMC)
• BI-Launchpad
• Open Document
• Analysis
• Live Office Web Services-Provider
2013-01-07
Auditing
706
• Web Intelligence Desktop
• Mobile
• Dashboards und Presentation Design
• Dashboard Manager
Anmerkung:
Mindestens eine CAPS-Instanz muss ausgeführt werden, damit Audit-Ereignisse der oben aufgeführten
Clients erfasst werden können.
Nicht aufgeführte Clients generieren Ereignisse nicht direkt, aber einige von den Servern als Ergebnis von Clientanwendungsvorgängen generierte Aktionen können auditiert werden.
Audit-Konsistenz
In den meisten Fällen, in denen das Audit ordnungsgemäß installiert und konfiguriert ist und gesicherte und einwandfreie Versionen aller Clientanwendungen verwendet werden, werden alle angegebenen
Systemereignisse vom Audit ordnungsgemäß und konsistent aufgezeichnet. Sie sollten allerdings bedenken, dass sich bestimmte System- und Umgebungsbedingungen negativ auf das Audit auswirken können.
Zwischen dem Auftreten eines Ereignisses und der endgültigen Übertragung in die Audit-Datenbank entsteht immer eine Verzögerung. Bedingungen wie die Nichtverfügbarkeit des CMS oder der
Audit-Datenbank oder der Verlust der Netzwerkkonnektivität können diese Verzögerungen vergrößern.
Als Systemadministrator sollten Sie die folgenden Bedingungen vermeiden, die zu unvollständigen
Audit-Datensätzen führen können:
• Ein Laufwerk, auf dem Audit-Daten gespeichert sind, erreicht die Höchstkapazität. Sie sollten über viel Festplattenspeicherplatz für die temporären Dateien der Audit-Datenbank und des auditierten
Objekts verfügen.
• Ein Server für auditierte Objekte wird unsachgemäß aus dem Netzwerk entfernt, bevor alle
Audit-Ereignisse übertragen werden können. Stellen Sie sicher, dass nach dem Entfernen eines
Servers aus dem Netzwerk genügend Zeit für die Übertragung der Audit-Ereignisse an die
Audit-Datenbank eingeplant wird
• Löschung oder Änderung der temporären Dateien des auditierten Objekts.
• Hardware- oder Festplattenfehler.
• Ein Hostrechner für auditierte Objekte bzw. ein Auditor-Hostrechner wird physisch zerstört.
Darüber hinaus können einige Bedingungen verhindern, dass Audit-Ereignisse vom CMS-Auditor empfangen werden. Dazu gehören folgende Umstände:
• Benutzer mit älteren Clientversionen.
• Die Übertragung von Audit-Informationen wird u.U. durch falsch konfigurierte Firewalls blockiert.
Anmerkung:
• Von der Clientanwendung erzeugte Ereignisse enthalten Informationen, die von der Clientseite gesendet wurden, d.h. also außerhalb des vertrauenswürdigen Bereichs des Systems. Daher kann sind die Informationen unter bestimmten Umständen eventuell nicht so zuverlässig wie die von den
Systemservern aufgezeichneten Informationen.
• Wenn Sie einen Server aus der Implementierung entfernen möchten, deaktivieren Sie ihn zunächst
, aber führen Sie ihn weiter aus und lassen Sie ihn mit dem Netzwerk verbunden, bis alle Ereignisse in den temporären Dateien in die Audit-Datenbank übertragen werden konnten. Die Metrik "Aktuelle
2013-01-07
Auditing
Anzahl der Audit-Ereignisse in der Warteschlange" des Servers zeigt, wie viele Audit-Ereignisse auf die Übertragung warten. Wenn diese Angabe 0 ist, können Sie den Server stoppen. Der Speicherort der temporären Dateien ist in den Platzhaltern für diesen Knoten definiert. Weitere Informationen
über Platzhalter finden Sie im Kapitel "Serververwaltung".
• Wenn Sie den Client-Audit verwenden, sollten Sie einen dedizierten Adaptive Processing Server für den Proxydienst für den Client-Audit erstellen. Dies gewährleistet die beste Systemleistung. Zum
Erhöhen der Fehlertoleranz des Systems kann es sinnvoll sein, den CAPS auf mehrere APS auszuführen.
Verwandte Links
20.2 Seite CMC-Auditing
Die Seite "Auditing" in der CMC verfügt über folgende Bereiche:
• "Statusübersicht "
• "Ereignisse festlegen"
• "Ereignisdetails festlegen"
• "Konfiguration"
20.2.1 Statusübersicht
In der "Audit-Status"-Übersicht wird ein Satz von Metriken angezeigt, mit deren Hilfe Sie die
Audit-Konfiguration optimieren können und die Sie vor allen Problemen warnen, die die Integrität der
Audit-Daten beeinträchtigen könnten. Die Statusübersicht befindet sich im oberen Bereich der Seite
"Auditing" in der Central Management Console.
Unter folgenden Umständen werden in der Übersicht auch Warnungen angezeigt:
• Die Verbindung zur Datenbank des Audit-Datenspeichers ist nicht verfügbar.
• Da kein laufender oder aktivierter Client Auditing Proxy Service vorhanden ist, können
Client-Ereignisse nicht gesammelt werden.
• In einem auditierten Bereich sind Ereignisse vorhanden, die nicht abgerufen werden konnten (der/die betroffene/n Server wird ermittelt). Dies zeigt in der Regel an, dass ein Server nicht ordnungsgemäß gestoppt oder heruntergefahren wurde und in dessen temporären Dateien noch Ereignisse vorhanden sind.
707 2013-01-07
Auditing
Metriken des Auditing-Status
Metrik Details
ADS zuletzt aktualisiert am Datum und Uhrzeit, wann der Auditor-CMS zuletzt mit dem Abrufen der Audit-Ereignisse der auditierten Objekte begonnen hat.
Auslastung des Audit-Threads Der Prozentsatz des Abrufzyklus, den der Auditor-CMS mit dem
Abrufen der Daten von auditierten Objekten verbringt. Die restliche
Zeit ist die Ruhezeit zwischen den Abrufzyklen.
Erreicht dieser Wert 100 %, wird diese Zahl gelb angezeigt, .d.h. der
Auditor ruft immer noch Daten von den auditierten Objekten ab, wenn der nächste Abrufzyklus gestartet werden soll. Dies kann zu Verzögerungen des Empfangs von Ereignissen durch den ADS führen.
Wenn dies oft oder ständig geschieht, sollten Sie entweder Ihre Implementierung aktualisieren, damit der ADS Daten mit einer höheren
Datenrate empfangen kann (z. B. durch schnellere Netzwerkverbindungen oder leistungsstärkere Datenbankhardware) oder die Anzahl der von Ihrem System verfolgten Audit-Ereignisse verringern.
Dauer des letzten Abrufzyklus
(Sekunden)
Die Dauer des letzten Abrufzyklus in Sekunden. Dieser Wert zeigt die maximale Verzögerung für Ereignisdaten bis zum Eingang beim
Audit-Datenspeicher während des vorherigen Abrufzyklus an.
• Liegt dieser Wert unter 20 Minuten (1200 Sekunden), wird die
Zahl auf einem grünen Hintergrund angezeigt.
• Liegt dieser Wert zwischen 20 Minuten und 2 Stunden (7200
Sekunden), wird die Zahl auf einem gelben Hintergrund angezeigt.
• Übersteigt der Wert 2 Stunden, wird er auf einem roten Hintergrund angezeigt.
Wenn dieser Zustand anhält und Sie die Verzögerung für zu lang halten, sollten Sie entweder Ihre Implementierung aktualisieren, damit der Audit-Datenspeicher Daten mit einer höheren Datenrate empfangen kann (z. B. durch schnellere Netzwerkverbindungen oder leistungsstärkere Datenbankhardware) oder die Anzahl der von Ihrem
System verfolgten Audit-Ereignisse verringern.
CMS-Auditor Der Name des CMS, der aktuell als Auditor fungiert.
ADS-Datenbank-Verbindungsname
Der Name der Datenbankverbindung, die aktuell vom Auditor-CMS verwendet wird, um eine Verbindung zum Audit-Datenspeicher (ADS) herzustellen. Bei SQL-Anywhere- und HANA-Servern ist dies der
Name der ODBC-Verbindung. Bei anderen Datenbanktypen ist dies der Servername, der Verbindungsport und der Datenbankname.
708 2013-01-07
Auditing
Metrik Details
ADS-Datenbank-Benutzername Der Benutzername, den der Auditor-CMS verwendet, um sich am
Audit-Datenspeicher anzumelden.
20.2.2 Konfigurieren von Audit-Ereignissen
Auf der Seite "Auditing" der CMC können Sie das Auditing aktivieren und die Ereignisse auswählen, die systemweit auditiert werden sollen.
Wenn bestimmte Ereignisse oder Ereignisdetails für Sie nicht von Interesse sind, wählen Sie sie nicht aus. Auf diese Weise können Sie auch die Systemleistung verbessern.
Anmerkung:
Wenn Sie beim Installieren der BI-Plattform keine ADS-Verbindung konfiguriert haben, müssen Sie eine Verbindung zur Datenbank einrichten, bevor Sie die Audit-Ereignisse konfigurieren. Siehe
Konfigurationseinstellungen des Audit-Datenspeichers (ADS).
20.2.2.1 Konfigurieren von Audit-Ereignissen
1.
Wählen Sie in der Central Management Console die Registerkarte Auditing.
Die Seite Auditing wird angezeigt.
2.
Verschieben Sie den Schieber Ereignisse einstellen zu der gewünschten Ebene.
Die folgende Tabelle enthält die vier unterschiedlichen Einstellungen des Schiebers und die auf den einzelnen Ebenen erfassten Ereignisse.
709 2013-01-07
Auditing
710
Audit-Ebene
Deaktiviert
Minimal
Standard
Vollständig
Erfasste Ereignisse
Keine
• Anmelden
• Abmelden
• Änderung von Rechten
• Benutzerdefinierte Zugriffsberechtigung geändert
• Audit-Änderung
Minimal-Ereignisse plus:
• Ansicht
• Regenerieren
• Eingabeaufforderung
• Erstellen
• Löschen
• Ändern
• Speichern
• Suchen
• Bearbeiten
• Ausführen
• Bereitstellung
Minimal- und Standard-Ereignisse plus:
• Abrufen
• Auslösen
• Drill außerhalb des Bereichs
• Seite abgerufen
• LCM-Konfiguration
• Rollback
• Zu VMS hinzufügen
• Aus VMS abrufen
• In VMS einchecken
• Aus VMS einchecken
• Aus VMS exportieren
• In VMS sperren
• Sperrung in VMS aufheben
• VMS löschen
• Cube-Verbindung
• MDAS-Sitzung
Benutzerdefiniert
Sie wählen einen benutzerdefinierten Satz von Ereignissen aus.
3.
Wenn Sie Benutzerdefiniert ausgewählt haben, klicken Sie in der Liste unter dem Schieber
Ereignisse einstellen auf die Ereignisse, die Sie erfassen möchten.
2013-01-07
Auditing
4.
Klicken Sie unter "Ereignisdetails festlegen" auf die optionalen Details, die Sie mit den Ereignissen aufzeichnen möchten. Wenn Sie weniger Details aufzeichnen, erhöht sich die Systemleistung.
Information
Abfrage
Ordnerpfaddetails
Beschreibung
Wenn eingestellt, wird das Ereignisdetail "Abfrage" (Detail-ID 25) für jedes Ereignis aufgezeichnet, das eine Datenbank abfragt.
Wenn eingestellt, werden die folgenden Details erfasst:
• "Objektordnerpfad (Detail-ID 71)"
• "Name des obersten Ordners (Detail-ID 72)"
• "Pfad zum Container-Ordner (Detail-ID 64)"
Details zu Rechten
Wenn eingestellt, werden die folgenden Details erfasst:
• "Recht hinzugefügt (Detail-ID 55)"
• "Recht entfernt (Detail-ID 56)"
• "Recht geändert (Detail-ID 57)"
Benutzergruppendetails
Wenn eingestellt, werden die folgenden Details erfasst:
• "Benutzergruppenname (Detail-ID 16)"
• "Benutzergruppen-ID (Detail-ID 15)"
Eigenschaftenwertdetails
Wenn eingestellt, wird das "Eigenschaftenwert"-Ereignisdetail (Detail-ID 29) erfasst, wenn die Eigenschaften eines Objekts aktualisiert werden. Dies wird nur für CMC-, BI-Launchpad- oder SharePoint-Ereignisse generiert.
5.
Klicken Sie auf Speichern.
Anmerkung:
Beim Client-Auditing kann es bis zu zwei Minuten nach der Änderung dauern, bis das System beginnt, Daten für neue Ereignisse aufzuzeichnen. Berücksichtigen Sie diese Verzögerung, wenn
Sie Änderungen im System implementieren.
20.2.3 Konfigurationseinstellungen des Audit-Datenspeichers (ADS)
Wenn Sie beim Installieren der BI-Plattform keine Audit-Datenbank eingerichtet haben, oder Sie den
Datenbankspeicherort oder Datenbankeinstellungen ändern möchten, können Sie die Verbindung zum
ADS mit den folgenden Schritten konfigurieren.
Hier können Sie auch angeben, wie lange die Audit-Ereignisse in der Datenbank aufbewahrt werden.
Wenn Sie einen Upgrade von einer früheren Version von SAP BusinessObjects Enterprise XI 3.x
durchgeführt und Version 3.x von Business Objects Metadata Manager (BOMM) installiert haben, sollten
Sie den ADS so konfigurieren, dass er die gleiche Datenbank oder den gleichen Tabellenbereich wie der BOMM verwendet.
711 2013-01-07
Auditing
Anmerkung:
Wenn Sie eine vorhandene DB2 9.7 Workgroup als Audit-Datenbank verwenden, stellen Sie sicher, dass das Datenbankkonto für Seitengrößen von mehr als 8 kB konfiguriert ist.
20.2.3.1 Konfigurieren der Datenbankeinstellungen des Audit-Datenspeichers
(ADS)
1.
Wählen Sie in der Central Management Console die Registerkarte Auditing.
Die Seite Auditing wird angezeigt.
2.
Klicken Sie unter der Überschrift "Konfiguration" auf Typ.
Eine Liste der unterstützten Datenbanktypen wird angezeigt.
3.
Wählen Sie den Datenbanktyp aus, den Sie für Ihre Audit-Daten eingerichtet haben.
4.
Geben Sie unter Verbindungsname den Namen der Verbindung ein, die Sie für Ihre Audit-Datenbank konfiguriert haben. Bei SQL-Datenbanken ist dies der ODBC-Name. Alle anderen Datenbanken nehmen das Format <Serverhostname>,<Port>,<Datenbankname> an.
a.
Wenn Sie eine Microsoft SQL-Datenbank mit Windows-Authentifizierung verwenden, aktivieren
Sie die Option Windows-Authentifizierung.
5.
Geben Sie in die Felder Benutzername und Kennwort den Benutzernamen und das Kennwort ein, das der Auditor-CMS zum Anmelden bei der Datenbank verwenden soll.
6.
Geben Sie im Feld Ereignisse älter als x Tage löschen die Anzahl der Tage ein, die Sie die
Informationen in der Datenbank behalten möchten. (Mindestwert 1, Höchstwert 109.500.)
Vorsicht:
Daten, die älter sind als die hier festgelegte Anzahl von Tagen, werden dauerhaft aus dem
Audit-Datenspeicher gelöscht und können nicht wiederhergestellt werden. Wenn Sie Datensätze langfristig aufbewahren möchten, sollten Sie die Möglichkeit in Betracht ziehen, Datensätze periodisch in eine Archivdatenbank zu verschieben.
7.
Wenn Sie das Auditor-CMS im Fall eines Abbruchs der Datenbankverbindung manuell wieder mit der Datenbank verbinden möchten, deaktivieren Sie die Option Verbindung mit Audit-Datenspeicher
automatisch erneut herstellen.
Anmerkung:
Ist diese Option nicht ausgewählt, müssen Sie die Verbindung zum Audit-Datenspeicher manuell wiederherstellen, wenn die Verbindung abbricht. Dies können Sie durch einen Neustart des CMS oder Aktivieren von Verbindung mit Audit-Datenspeicher automatisch erneut herstellen tun.
Ereignisse werden aufgezeichnet und in temporären Dateien gespeichert, bis der Audit-Datenspeicher wieder verbunden ist.
8.
Klicken Sie auf Speichern.
9.
Starten Sie den CMS neu.
712 2013-01-07
Auditing
20.3 Audit-Ereignisse
Die folgende Tabelle zeigt alle Audit-Ereignisse im System und enthält eine kurze Beschreibung für jedes Ereignis. Darauf folgt eine Liste der Diensttypen, die die Ereignisse erstellen.
Ereignis
Audit-Änderung
Beschreibung sowie Server und Clients, die den Ereignistyp generieren
Die Audit-Einstellungen des Systems werden geändert.
• Central Management Service
Erstellen
Cube-Verbindung
Dem System wird ein neues Objekt hinzugefügt.
• Web-Intelligence-Verarbeitungsdienst
• Dienst zum Anzeigen und Ändern von Crystal-Reports-Berichten
• Central Management Service
• Web Intelligence
• Lifecycle-Management
Ein OLAP-Cube-Verbindungsvorgang wird durchgeführt.
• Multi-Dimensional Analysis Service
Benutzerdefinierte Zugriffsberechtigung geändert
Informationen über Rechte werden geändert.
• Central Management Service
Löschen
Bereitstellung
Ein Objekt wird aus dem System entfernt.
• Central Management Service
• Lifecycle-Management-Dienst
Ein Objekt wird an ein Ziel gesendet/bereitgestellt.
• Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung der Zielbereitstellung
• Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung von Crystal-Reports-
Berichten
• Crystal Reports für Enterprise-Zeitsteuerungsdienst
• Web-Intelligence-Dienst für zeitgesteuerte Verarbeitung und
Veröffentlichung
• Central Management Service
• Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Programmen
• Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Sicherheitsabfragen
• Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung der Plattformsuche
• Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung von Diagnosen
713 2013-01-07
Auditing
Ereignis
Drill außerhalb des Bereichs
Bearbeiten
LCM-Konfiguration
Anmelden
Abmelden
Ändern
MDAS-Sitzung
Seite abgerufen
Beschreibung sowie Server und Clients, die den Ereignistyp generieren
Ein Benutzer eines Web-Intelligence-Dokuments hat einen Drill auf eine Detailebene außerhalb der vorab geladenen Daten des
Berichts ausgeführt.
• Web Intelligence
• Web-Intelligence-Verarbeitungsdienst
• Gemeinsame Web-Intelligence-Dienste
• Web-Intelligence-Kerndienste
• Web-Intelligence-Engine-Dienste
Der Inhalt eines Objekts wird geändert.
• Web-Intelligence-Verarbeitungsdienst
• Dashboard-Dienst
• Web Intelligence
• Gemeinsame Web-Intelligence-Dienste
• Web-Intelligence-Kerndienste
• Web-Intelligence-Engine-Dienste
Die Konfigurationsdetails der LifeCycle-Management-Console
(LCM) werden geändert.
• LifeCycle-Management
Ein Benutzer meldet sich am System an.
• Central Management Service
Ein Benutzer meldet sich vom System ab.
• Central Management Service
Die Dateieigenschaften eines Objekts werden geändert.
• Web Intelligence
• Lifecycle-Management
• Central Management Service
Ein Multi-Dimensional Analysis Service-Vorgang wird durchgeführt.
• Multi-Dimensional Analysis Service
Ein SAP BusinessObjects Web Intelligence-Client ruft zusätzliche
Informationen vom Repository ab.
• Web-Intelligence-Verarbeitungsdienst
• Gemeinsame Web-Intelligence-Dienste
• Web-Intelligence-Kerndienste
• Web-Intelligence-Engine-Dienste
714 2013-01-07
Auditing
Ereignis
Eingabeaufforderung
Regenerieren
Abrufen
Änderung von Rechten
Rollback
Beschreibung sowie Server und Clients, die den Ereignistyp generieren
Für eine Objekteingabeaufforderung werden Informationen eingegeben.
• Dashboard-Cache-Dienst
• Live Office
• Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung von Crystal-Reports-
Berichten
• Crystal Reports für Enterprise
• Crystal-Reports-Cache-Dienst
• Web-Intelligence-Verarbeitungsdienst
• Web Intelligence
• Gemeinsame Web-Intelligence-Dienste
• Web-Intelligence-Kerndienste
• Web-Intelligence-Engine-Dienste
Die Daten in einem Objekt werden auf Anforderung des Benutzers von der Datenbank aktualisiert.
• Dashboard-Cache-Dienst
• Live Office
• Crystal Reports für Enterprise-Zeitsteuerungsdienst
• Crystal-Reports-Cache-Dienst
• Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung von Crystal-Reports-
Berichten
• Web-Intelligence-Verarbeitungsdienst
• Web Intelligence
• Gemeinsame Web-Intelligence-Dienste
• Web-Intelligence-Kerndienste
• Web-Intelligence-Engine-Dienste
Ein Objekt wird vom Repository abgerufen.
• Central Management Service
Die Sicherheitsinformationen werden für einen Benutzer, eine
Gruppe oder ein Objekt geändert.
• Central Management Service
Der LifeCycle Manager wird zum Wiederherstellen einer früheren
Version eines Objekts verwendet.
• LifeCycle-Management
715 2013-01-07
Auditing
716
Ereignis
Ausführen
Speichern
Suchen
Beschreibung sowie Server und Clients, die den Ereignistyp generieren
Ein Auftrag wird ausgeführt.
• Lifecycle-Management-Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung
• Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung der Zielbereitstellung
• Replikationsdienst
• Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung von Crystal-Reports-
Berichten
• Crystal Reports für Enterprise-Zeitsteuerungsdienst
• Web-Intelligence-Dienst für zeitgesteuerte Verarbeitung und
Veröffentlichung
• Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Veröffentlichungen
• Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Programmen
• Lifecycle-Management
• Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Sicherheitsabfragen
• Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung für den grafischen
Vergleich
• Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung der Plattformsuche
• Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung von Diagnosen
• Explorer-Sortierung
Ein Objekt wird gespeichert, nachdem es aktualisiert oder geändert wurde.
• Zeitsteuerungsdienst für Crystal Reports für Enterprise
• Crystal-Reports-Cache-Dienst
• Multi-Dimensional Analysis Service
• Lifecycle-Management-Dienst
• Web-Intelligence-Verarbeitungsdienst
• Dienst zum Anzeigen und Ändern von Crystal-Reports-Berichten
• Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung von Crystal-Reports-
Berichten
• SAP BusinessObjects Mobile
• Ereignisse von Analysis, Edition für OLAP
• Gemeinsame Web-Intelligence-Dienste
• Web-Intelligence-Kerndienste
• Web-Intelligence-Engine-Dienste
Eine Suche wird durchgeführt.
• Suchdienst
• Explorer-Sortierung
2013-01-07
Auditing
Ereignis
Auslösen
Anzeigen
Zu VMS hinzufügen
In VMS einchecken
Aus VMS auschecken
Aus VMS exportieren
In VMS sperren
Beschreibung sowie Server und Clients, die den Ereignistyp generieren
Ein Dateiereignis wird ausgelöst.
• Ereignisdienst
• Central Management Service
Ein Objekt wird angezeigt.
• Web Intelligence
• Web-Intelligence-Verarbeitungsdienst
• Central Management Console
• BI-Launchpad
• Dashboard-Cache-Dienst
• Crystal-Reports-Cache-Dienst
• Dienst zum Anzeigen und Ändern von Crystal-Reports-Berichten
• Dashboard-Dienst
• Dokument öffnen
• Explorer-Sortierung
• SAP BusinessObjects Mobile
• Analysis, Edition für OLAP
• Information Engine-Dienst
• Gemeinsame Web-Intelligence-Dienste
• Web-Intelligence-Kerndienste
• Web-Intelligence-Engine-Dienste
Dem LCM-Versionsverwaltungssystem wird ein Objekt hinzugefügt.
• LifeCycle-Management
Es wird ein Objekt in das LCM-Versionsverwaltungssystem eingecheckt.
• LifeCycle-Management
Es wird ein Objekt aus dem LCM-Versionsverwaltungssystem ausgecheckt.
• LifeCycle-Management
Eine Ressource wird aus dem VMS exportiert.
• LifeCycle-Management
Eine Ressource im VMS wird gesperrt.
• LifeCycle-Management
717 2013-01-07
Auditing
Ereignis
Sperrung in VMS aufheben
Aus VMS abrufen
VMS löschen
Beschreibung sowie Server und Clients, die den Ereignistyp generieren
Die Sperrung einer Ressource im VMS wird aufgehoben.
• LifeCycle-Management
Es wird ein Objekt aus dem LCM-Versionsverwaltungssystem abgerufen.
• LifeCycle-Management
Es wird ein Objekt aus dem LCM-Versionsverwaltungssystem gelöscht.
• LifeCycle-Management
Ereignisse nach Diensttyp
Diensttyp
BI-Launchpad
Central Management Service
Generierte Ereignistypen
Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung von Authentifizierungsaktualisierungen
• Bereitstellung
• Ausführen
Anzeigen
• Audit-Änderung
• Erstellen
• Benutzerdefinierte Zugriffsberechtigung geändert
• Löschen
• Bereitstellung
• Anmelden
• Abmelden
• Ändern
• Abrufen
• Änderung von Rechten
• Auslösen
Central Management Console Anzeigen
Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung von Crystal Reports 2011-Berichten
• Bereitstellung
• Eingabeaufforderung
• Regenerieren
• Ausführen
• Speichern
718 2013-01-07
Auditing
Diensttyp
Crystal-Reports-Cache-Dienst
Generierte Ereignistypen
• Eingabeaufforderung
• Regenerieren
• Speichern
• Anzeigen
Crystal Reports für Enterprise-Zeitsteuerungsdienst
• Bereitstellung
• Eingabeaufforderung
• Regenerieren
• Ausführen
• Speichern
Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung von Crystal-Reports-Berichten
• Bereitstellung
• Eingabeaufforderung
• Regenerieren
• Ausführen
• Speichern
Dienst zum Anzeigen und Ändern von
Crystal-Reports-Berichten
• Erstellen
• Speichern
• Anzeigen
Dashboard-Cache-Dienst
• Eingabeaufforderung
• Regenerieren
• Anzeigen
Dashboard-Anwendungen
• Bearbeiten
• Anzeigen
Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung der Zielbereitstellung
• Bereitstellung
• Ausführen
Ereignisdienst
Information Engine-Dienst
Auslösen
• Erstellen
• Drill außerhalb des Bereichs
• Bearbeiten
• Seite abgerufen
• Eingabeaufforderung
• Regenerieren
• Speichern
• Anzeigen
Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von LCM
Ausführen
719 2013-01-07
Auditing
Diensttyp
LCM-Dienst
Generierte Ereignistypen
• Erstellen
• Löschen
• LCM-Konsolenkonfiguration
• Ändern
• Rollback
• Ausführen
• Speichern
• Zu VMS hinzufügen
• In VMS einchecken
• Aus VMS auschecken
• VMS löschen
• Aus VMS exportieren
• In VMS sperren
• Aus VMS abrufen
• Sperrung in VMS aufheben
Live Office
• Eingabeaufforderung
• Regenerieren
Multi-Dimensional Analysis Service
• MDAS-Cube-Verbindung
• MDAS-Sitzung
• Speichern
OpenDocument Anzeigen
Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung der Plattformsuche
• Bereitstellung
• Ausführen
Plattformsuchdienst Suchen
Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung von Diagnosen
• Bereitstellung
• Ausführen
Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Programmen
• Bereitstellung
• Ausführen
Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Veröffentlichungen
Ausführen
Replikationsdienst Ausführen
Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Sicherheitsabfragen
• Ausführen
• Bereitstellung
720 2013-01-07
Auditing
Diensttyp Generierte Ereignistypen
Dienst für die zeitgesteuerte Verarbeitung des Benutzer- und Gruppenimports
• Ausführen
• Bereitstellung
Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung für den grafischen Vergleich
Ausführen
Web Intelligence-Anwendung
• Erstellen
• Drill außerhalb des Bereichs
• Bearbeiten
• Ändern
• Seite abgerufen
• Eingabeaufforderung
• Regenerieren
• Speichern
• Anzeigen
Gemeinsamer Web-Intelligence-Dienst
• Erstellen
• Drill außerhalb des Bereichs
• Bearbeiten
• Seite abgerufen
• Eingabeaufforderung
• Regenerieren
• Speichern
• Anzeigen
721 2013-01-07
Auditing
Diensttyp
Web-Intelligence-Kerndienst
Generierte Ereignistypen
• Erstellen
• Drill außerhalb des Bereichs
• Bearbeiten
• Seite abgerufen
• Eingabeaufforderung
• Regenerieren
• Speichern
• Anzeigen
Web-Intelligence-Verarbeitungsdienst
• Erstellen
• Drill außerhalb des Bereichs
• Bearbeiten
• Seite abgerufen
• Eingabeaufforderung
• Regenerieren
• Speichern
• Anzeigen
Web-Intelligence-Dienst für zeitgesteuerte Verarbeitung und Veröffentlichung
• Bereitstellung
• Ausführen
Ereigniseigenschaften und -details
Jedes von der BI-Plattform aufgezeichnete Ereignis enthält eine Reihe von Ereigniseigenschaften und
-details.
Ereigniseigenschaften werden stets mit einem Ereignis generiert, jedoch enthalten sie möglicherweise keine Werte, wenn die Information nicht auf ein bestimmtes Ereignis anwendbar ist. Im ADS sind die
Ereigniseigenschaften in der Tabelle enthalten, in der das Ereignis gespeichert ist, so dass sie bei der
Berichterstellung zum Sortieren und Gruppieren von Ereignissen verwendet werden können.
Ereignisdetails zeichnen zusätzliche Informationen über das Ereignis auf, die nicht in den
Ereigniseigenschaften enthalten sind. Falls ein Ereignisdetail nicht spezifisch für ein bestimmtes Ereignis ist, wird das Ereignisdetail nicht generiert. Es gibt eine Reihe allgemeiner Ereignisdetails, die bei Bedarf für alle Ereignistypen generiert werden können. Es gibt außerdem eine Reihe zusätzlicher Ereignisdetails, die für bestimmte Ereignistypen generiert werden. Beispielsweise zeichnen
Eingabeaufforderungsereignisse die in einem Ereignisdetail für die Eingabeaufforderung eingegebenen
Werte auf, es generiert jedoch kein anderer Ereignistyp ein Eingabeaufforderungswert-Ereignisdetail.
Im ADS werden Details in einer separaten Tabelle gespeichert, die mit dem übergeordneten Ereignis verknüpft ist.
Jegliche mehrsprachige Daten (z.B. Objekt- oder Ordnernamen) werden in der Standardsprache für das Gebietsschemas des CMS-Auditors aufgezeichnet.
722 2013-01-07
Auditing
20.3.1 Überwachungsereignisse und -details
In den folgenden Abschnitten werden die Ereignistypen gefolgt von einer Beschreibung ihrer
Eigenschaften und Ereignisdetails aufgeführt, die spezifisch für diese Ereignisse sind. Am Anfang jedes
Abschnitts befindet sich eine Liste der Eigenschaften und Details, die allgemein für alle Ereignistypen gelten.
Anmerkung:
Einige Clientprogramme verfügen über keine spezifischen Ereignisse und greifen auf die allgemeinen und Plattformereignisse zurück, um relevante Informationen über ihre Operationen zu erfassen.
Universelle Ereigniseigenschaften und -details
Die folgende Tabelle zeigt an, welche Eigenschaften und Ereignisdetails für alle Ereignisse aufgezeichnet werden.
Ereigniseigenschaft
Event_ID
Client_Type_ID
Service_Type_ID
Start_Time
Duration
Session_ID
Event_Type_ID
Status_ID
Object_ID
Beschreibung
Eine eindeutige ID für das Ereignis.
ID für den Anwendungtyp, der das Ereignis ausgeführt hat
Zeigt die ID des Dienst- oder Anwendungstyps an, der das Ereignis ausgelöst hat.
Das Startdatum und die Startuhrzeit, zu der das Ereignis gestartet wurde (in GMT)
Dauer des Ereignisses in Millisekunden.
ID der Sitzung, während der das Ereignis ausgelöst wurde.
Ereignistyp (z.B. 1002 für "Anzeigen").
Zeichnet auf, ob die Aktion erfolgreich ist oder fehlschlägt ("0" = erfolgreich, "1"
= fehlgeschlagen). Manche Ereignisse haben zusätzliche Statustypen. Diese werden zusammen mit einer Beschreibung dieser Ereignisse aufgeführt.
CUID des betroffenen Objekts (falls anwendbar). CUID des Warnereignisses für auslösende Ereignisse.
Anmerkung:
Alle nicht im CMS-Repository gespeicherten Objekte weisen eine ID mit dem
Wert "0" auf. Diese Objekte können Objekte sein, die noch nicht in der CMS-Datenbank oder z.B. lokal auf einem Clientrechner gespeichert wurden. Verwenden
Sie die Eigenschaft "Object_Name", um diese Objekte zu differenzieren.
User_ID
User_Name
CUID des Benutzers, der das Ereignis durchgeführt hat.
Der Benutzername des Benutzers, der das Ereignis durchgeführt hat.
723 2013-01-07
Auditing
Ereigniseigenschaft
Object_Name
Object_Type_ID
Object_Folder_Path
Beschreibung
Name des betroffenen Objekts (falls vorhanden). Name des Warmmeldungsereignisses für auslösende Ereignisse.
CUID des Objekttyps (z.B. Dokument, Ordner usw.).
Vollständiger Ordnerpfad zu dem Verzeichnis des betroffenen Objekts im CMS-
Repository. Beispiel: Umsatz/Nordamerika/Ostküste
Folder_ID Die CUID des Ordners, in dem das Objekt gespeichert ist.
Top_Folder_Name Name des Ordners auf der obersten Ebene, in dem das betroffene Objekt gespeichert ist. Wenn das Objekt beispielsweise im Ordner Umsatz/Nordamerika/Ost küste gespeichert ist, würde der Wert Umsatz lauten.
Top_Folder_ID Die CUID des Ordners auf der obersten Ebene, in dem das betroffene Objekt gespeichert ist. Wenn das Objekt beispielsweise im Ordner Umsatz/Nordame rika/Ostküste gespeichert ist, wäre der Wert die CUID des Ordners Umsatz.
Cluster ID
Action_ID
Die CUID des CMS-Clusters, das das Ereignis aufgezeichnet hat.
Eine eindeutige ID, die zur Verknüpfung einer Reihe von Ereignissen verwendet werden kann, die durch eine einzige Benutzeraktion initiiert wurden.
Ereignisdetail
Fehler
Element-ID
Elementname
Elementtyp-ID 5
ID des übergeordneten Dokuments
12
Universums-ID
2
3
ID
1
13
Beschreibung
Wird nur aufgezeichnet, wenn die Aktion fehlschlägt; Text von
Fehlermeldungen, die aus dem Versuch resultieren.
Name eines Objekts, das in einem Containerobjekt gespeichert ist (z.B. Live Office-Dokument oder Dashboard).
Für ein Objekt, das in einem Containerobjekt gespeichert ist (z.B.
Live Office-Dokument oder Dashboard) generierte ID.
Der Typ von Objekt in einem Containerobjekt, das gerade angezeigt oder geändert wird. Wird nur generiert, falls anwendbar.
• Für eine Dokumentinstanz: die CUID des übergeordneten
Dokuments.
• Für übergeordnete Dokumente: die eigene CUID.
Die CUID des vom Dokument oder Objekt verwendeten Universums Ein Ereignisdetail wird für jedes Universum generiert, falls mehrere verwendet werden.
724 2013-01-07
Auditing
Ereignisdetail
Universumsname
Benutzergruppenname
Benutzergruppen-
ID
ID
14
15
16
Beschreibung
Der Name des vom Dokumentobjekt verwendeten Universums.
Ein Ereignisdetail wird für jedes Universum generiert, falls mehrere verwendet werden.
Der Name der Benutzergruppe, zu der der Benutzer gehört, der die Aktion durchführt. Gehört der Benutzer zu mehreren Gruppen, wird für jede ein Ereignisdetail generiert.
Die ID der Benutzergruppe, zu der der Benutzer gehört, der die
Aktion durchführt. Gehört der Benutzer zu mehreren Gruppen, wird für jede ein Ereignisdetail generiert.
Allgemeine Ereignisse
Folgende Ereignistypen sind allen BI-Plattform-Servern und -Clients gemeinsam.
Anzeigen
Der Benutzer hat ein Dokument/Objekt angezeigt.
• Ereignistyp-ID: 1002
Ereignisdetail
Größe
Container-ID
ID
17
32
Containertyp 33
Beschreibung
Die Größe des Objekts (in Byte), das im Fokus des Ereignisses ist.
Die CUID des Containerobjekts (z.B. Dashboard), in dem das Objekt gespeichert ist (falls anwendbar).
Der Anwendungstyp des Containers für das Objekt (falls anwendbar).
Anmerkung:
Wenn Sie während der Dokumentenindizierung einen Suchdienst verwenden, bemerken Sie u.U. eine große Anzahl an vom "Systemkonto" generierten Anzeigeereignissen. Ursache hierfür ist der
Suchindizierungsdienst, mit dem Dokumente geöffnet werden, um den Suchindex zu generieren.
Regenerieren
Ein Objekt der Datenbank wurde aktualisiert.
• Ereignistyp-ID: 1003
725 2013-01-07
Auditing
Ereignisdetail
Größe
Zeilenanzahl
Abfrage
Universumsobjektname
Dokumentumfang
Veröffentlichungsinstanz-
ID
Live Office-Objekttyp
ID
17
63
25
31
36
37
10701
Beschreibung
Die Größe des Objekts (in Byte), das im Fokus des Ereignisses ist.
Anmerkung:
Für Crystal-Reports-Berichte, deren Daten mit jedem erneuten
Öffnen neu regeneriert werden, ist diese Einstellung 0.
Die Anzahl der Datensätze, die der Datenbankserver zurückgegeben hat
Anmerkung:
Für Crystal-Reports-Berichte, deren Daten mit jedem erneuten
Öffnen neu regeneriert werden, ist diese Einstellung 0.
Zeichnet die SQL-Abfrage auf, die zum Regenerieren der Daten verwendet wurde (optional, wird in der CMC eingestellt)
Der Name des Universums, das das Dokument oder Objekt verwendet. Ein Ereignisdetail wird für jedes Universum generiert, auf das das Dokument oder Objekt zugreift.
Zeichnet Informationen über den geplanten Umfang des Dokuments anhand seiner Publishing-Einstellungen auf (z.B.: Land=USA,
Rolle=Manager). Nur für Publishing-Workflows.
ID dieser Instanz der Veröffentlichung. Nur für Publishing-Workflows.
Identifiziert den Objekttyp, der in einem Live Office-Dokument regeneriert wird (z.B. ein Crystal-Reports-Bericht). Wird nur für Live
Office-Dokumente generiert.
Eingabeaufforderung
Es wurde ein Wert für eine Eingabeaufforderung eingegeben.
• Ereignistyp-ID: 1004
726 2013-01-07
Auditing
727
Ereignisdetail
Eingabeaufforderungsname
Wert der Eingabeaufforderung
Dokumentumfang
Veröffentlichungsinstanz-ID
Name zur Entwurfszeit
Live Office-Objekttyp
ID
26
27
36
37
90
10701
Beschreibung
Der der Eingabeaufforderung zugeordnete Name (z.B. "Datum").
Für jede Eingabeaufforderung in einem Dokument oder Objekt wird ein separates Detail generiert, und sie werden gruppiert.
Der für eine Eingabeaufforderung eingegebene Wert. Für jeden eingegebenen Wert wird ein separates Detail generiert. Sie können zusammen gruppiert und auf den Eingabeaufforderungsnamen zurück bezogen werden.
Informationen über den geplanten Bereich des Dokuments (z.B.
Land=USA, Rolle=Manager).
ID dieser Instanz der Veröffentlichung. Nur für Publishing-
Workflows.
Der Name des Dashboards-Dokuments zum Zeitpunkt des Entwurfs. Wird nur für Dashboards-Aktualisierungen oder ein Dashboards- oder Live-Office-Dokument generiert, das eine Eingabeaufforderung enthält.
Identifiziert den Objekttyp, der in einem Live Office-Dokument regeneriert wird (z.B. ein Crystal-Reports-Bericht). Wird nur für
Live Office-Dokumente generiert, bei denen ein eingebettetes
Objekt eine Eingabeaufforderung enthält.
Erstellen
Der Benutzer hat ein Objekt erstellt.
• Ereignistyp-ID: 1005
Ereignisdetail
Größe
ID
17
Überschreiben 21
Beim Öffnen regenerieren
Beschreibung
23
24
Beschreibung
Die Größe des Objekts (in Byte), das im Fokus des Ereignisses ist.
Zeichnet auf, ob das Dokument oder Objekt neu ist oder ein vorhandenes Objekt überschreibt (0=Neues Dokument oder Objekt,
1=Vorhandes Dokument oder Objekt überschreiben).
Zeichnet auf, ob das Dokument oder Objekt automatisch beim Öffnen regeneriert werden soll (0=Keine Regenerierung, 1=Beim Öffnen regenerieren). Wird nur generiert, falls anwendbar.
Zeichnet Informationen im Dokument oder im Beschreibungsfeld des Objekts auf.
Löschen
Der Benutzer hat ein Objekt gelöscht.
• Ereignistyp-ID: 1006
2013-01-07
Auditing
728
Ändern
Der Benutzer hat eine Dateieigenschaft bzw. die Dateieigenschaften eines Objekts geändert.
• Ereignistyp-ID: 1007
Ereignisdetail ID
Eigenschaftsname
28
Eigenschaftenwert
29
Beschreibung
Der Name der Eigenschaft wurde geändert. Für jede geänderte Eigenschaft wird ein Ereignisdetail generiert.
Der neue Wert für eine geänderte Eigenschaft des Dokuments oder
Objekts. Für jede geänderte Eigenschaft wird ein Ereignisdetail generiert.
Speichern
Lokales oder remotes Speichern oder Exportieren eines Dokuments oder Objekts bzw. Speichern oder
Exportieren eines Dokuments oder Objekts in das CMS-Repository, entweder im vorhandenen Format oder in einem anderen Format.
• Ereignistyp-ID: 1008
• Status:
• "0" zeigt an, dass das Objekt erfolgreich lokal gespeichert wurde
• "1" zeigt an, dass der Versuch fehlgeschlagen ist
• "2" zeigt an, dass das Objekt erfolgreich gespeichert oder in ein Repository exportiert wurde
• "3" zeigt an, dass das Objekt erfolgreich gespeichert oder in ein neues Format exportiert wurde
Ereignisdetail
Größe
Dateiname
Überschreiben
Format
Beim Öffnen regenerieren
ID
17
18
21
22
23
Beschreibung
Größe des gespeicherten oder exportierten Objekts (in Byte).
Der vollständige Name, unter dem das Dokument oder Objekt gespeichert wurde. Wenn die Datei lokal durch eine Clientanwendung gespeichert wird, enthält der Name auch den Dateipfad.
Zeichnet auf, ob das Dokument oder Objekt neu ist oder eine vorhandene Datei überschreibt. "0"=Neues Dokument oder Objekt,
"1"=Vorhandenes Dokument oder Objekt überschreiben.
Gibt das Format des gespeicherten/exportierten Dokuments in Form einer aus drei Buchstaben bestehenden Dateierweiterung an (z.B.
"doc" für eine Microsoft Word-Datei oder "pdf" für eine Adobe PDF-
Datei).
Zeichnet auf, ob das Dokument oder Objekt automatisch beim Öffnen regeneriert werden soll ("0"=Keine Regenerierung, "1"=Beim
Öffnen regenerieren). Wird nur erfasst, falls anwendbar.
Suchen
Es wurde eine Suche durchgeführt.
2013-01-07
Auditing
• Ereignistyp-ID: 1009
Ereignisdetail
Schlüsselwort
Kategorie
Zeilenanzahl
ID
19
20
63
Beschreibung
Die Schlüsselwörter der durchgeführten Suche.
Für die Suche verwendete Kategorie (falls anwendbar).
Die Anzahl der von der Suche zurückgegebenen Zeilen.
Bearbeiten
Der Benutzer hat den Inhalt eines Objekts bearbeitet.
• Ereignistyp-ID: 1010
Ereignisdetail
Größe
Abfrage
Universumsobjektname
Container-ID
Containertyp
Container-Ordnerpfad
ID
17
25
31
32
34
64
Beschreibung
Die Größe des Objekts (in Byte), das im Fokus des Ereignisses ist.
Wenn durch die Bearbeitung eine SQL-Abfrage geändert wird, wird die neue Abfrage aufgezeichnet. (Diese Einstellung ist optional und kann auf der CMC-Überwachungsseite ausgewählt werden.)
Der Name des Universums, das das Dokument oder Objekt verwendet. Ein separates Detail wird für jedes Universum generiert, auf das das Dokument oder Objekt zugreift.
Die CUID des Containers (z.B. Dashboard), der das Objekt verwendet (falls anwendbar).
Der Anwendungstyp des Containers für das Objekt (falls anwendbar).
Ordnerpfad für den Container des Objekts (falls anwendbar).
Ausführen
Es wurde ein Auftrag ausgeführt.
• Ereignistyp-ID: 1011
• Status:
• "0" zeigt an, dass der Auftrag erfolgreich war
• "1" zeigt an, dass der Auftrag fehlgeschlagen ist
• "2" zeigt an, dass der Auftrag fehlgeschlagen ist, jedoch ein erneuter Versuch der Durchführung unternommen wird
• "3" zeigt an, dass der Auftrag abgebrochen wurde
729 2013-01-07
Auditing
Ereignisdetail
Größe
Dokumentumfang
ID
17
36
Beschreibung
Größe des Dokuments (in Byte), das ausgeführt wurde.
Informationen über den geplanten Bereich des Dokuments (z.B.
Land=USA, Rolle=Manager).
Bereitstellung
Ein Objekt wurde bereitgestellt.
• Ereignistyp-ID: 1012
Ereignisdetail
Größe
Zieltyp
ID
17
35
Dokumentumfang
Veröffentlichungsinstanz-ID
Domäne
Hostname
Port
Senderadresse
Empfängeradresse
Dateiname
36
37
38
39
40
41
42
18
Beschreibung
Größe des bereitgestellten Objekts (in Byte).
Das Ziel der Dokument- oder Objektinstanz. Beispielsweise E-
Mail, FTP, nicht verwalteter Datenträger, Posteingang oder
Drucker.
Informationen über den geplanten Anwendungsbereich des
Dokuments (z.B. Land=USA, Rolle=Manager).
ID dieser Instanz des Dokuments oder Objekts.
Zeichnet den Namen der SMTP-Serverdomäne für per E-Mail versendete Dokumente/Objekte auf (falls anwendbar).
Zeichnet den Namen des SMTP- oder FTP-Hosts für per E-Mail oder FTP versendete Dokumente/Objekte auf (falls anwendbar).
Zeichnet den Port der SMTP- oder FTP-Serverdomäne für per
E-Mail oder FTP versendete Dokumente oder Objekte auf (falls anwendbar).
Zeichnet die Adresse des Absenders für per E-Mail versendete
Dokumente/Objekte auf (falls anwendbar).
Zeichnet die Adresse des Empfängers für per E-Mail versendete
Dokumente/Objekte auf (falls anwendbar). Gibt an, ob die
Adresse in den Feldern "An", "CC" oder "BCC" enthalten ist. Für jeden geplanten Empfänger wird ein Ereignisdetail generiert.
Zeichnet den Dateinamen der per E-Mail oder FTP versendeten
Dokumente/Objekte oder der Dokumente/Objekte auf, die direkt auf einem nicht zur BusinessObjects-Implementierung gehörenden Datenträger gespeichert werden.
730 2013-01-07
Auditing
731
Ereignisdetail
Kontoname
Druckername
Warnereignis-ID
ID
45
46
Anzahl der Exemplare
47
Empfängername 48
92
Warnereignisname 93
Bereitstellungstyp 35
Beschreibung
Zeichnet eines der folgenden Details auf:
• Für über den Posteingang bereitgestellte Objekte eine Liste der Namen der BusinessObjects-Benutzerkonten.
• Für über FTP bereitgestellte Objekte den Namen des FTP-
Kontos.
• Für über einen nicht verwalteten Datenträger bereitgestellte
Objekte das verwendete Anmeldekonto.
• Für über SMTP bereitgestellte Objekte das für den SMTP-
Server verwendete Anmeldekonto.
Der Name des Druckers, für den das Dokument oder Objekt bereitgestellt wurde (falls anwendbar).
Die Anzahl der Kopien des gedruckten Dokuments oder Objekts
(falls anwendbar).
Die Benutzernamen der Empfänger des Dokuments oder Objekts. Für jeden geplanten Empfänger wird ein Ereignisdetail generiert.
Die CUID des Warnereignisses. Diese wird nur generiert, wenn das Ereignis durch eine Warnmeldung ausgelöst wurde.
Der Name des Warnereignisses. Diese wird nur generiert, wenn das Ereignis durch eine Warnmeldung ausgelöst wurde.
Zeigt an, wie die Bereitstellung eingeleitet wurde:
• "0" zeigt zeitgesteuert an
• "1" zeigt an ein Ziel gesendet an
• "2" zeigt veröffentlicht an
• "3" zeigt an, dass eine Warnmeldung ausgelöst wurde
Abrufen
Ein Objekt wurde vom CMS abgerufen.
• Ereignistyp-ID: 1013
Anmelden
Ein Benutzer meldet sich an.
• Ereignistyp-ID: 1014
• Status:
• "0" zeigt an, dass die Anmeldung eines Zugriffslizenzbenutzers erfolgreich war
• "1" zeigt einen fehlgeschlagnenen Anmeldeversuch an
• "2" zeigt an, dass die Anmeldung eines Namenslizenzbenutzers erfolgreich war
• "3" zeigt an, dass eine Systemanmeldung (keine Benutzeranmeldung) erfolgreich war
2013-01-07
Auditing
Ereignisdetail
Anzahl Zugriffslizenzbenutzer
ID
50
Von Client gemeldeter Hostname
51
Von Server aufgelöster Hostname
52
Von Client gemeldete IP-Adresse
53
Von Server aufgelöste IP-Adresse
54
Beschreibung
Die Anzahl der Benutzer im System zu dem Zeitpunkt, an dem das Ereignis ausgelöst wurde.
Vom Client gemeldeter Hostname des Clients.
Vom Server aufgelöstger Hostname des Clients. Wenn der
Hostname des Clients nicht aufgelöst werden kann, wird kein
Wert aufgezeichnet.
Vom Client gemeldete IP-Adresse des Clients
Vom Server aufgelöste IP-Adresse des Clients Wenn die Client-
IP nicht aufgelöst werden kann, wird kein Wert aufgezeichnet.
Abmelden
Ein Benutzer meldet sich ab.
• Ereignistyp-ID: 1015
Ereignisdetail
Anzahl Zugriffslizenzbenutzer
ID
50
Auslösen
Ein Dateiereignis wird ausgelöst.
• Ereignistyp-ID: 10016
Ereignisdetail
Dateiname
ID
17
Beschreibung
Die Anzahl der Zugriffslizenzbenutzer im System zu dem Zeitpunkt, an dem das Ereignis ausgelöst wurde.
Beschreibung
Der Name der überwachten Datei, die das Ereignis ausgelöst hat.
732
20.3.1.1 Plattformereignisse
Die folgenden Ereignisse sind für die BI-Plattform spezifisch.
Änderung von Rechten
Ein oder mehrere Rechte für ein Objekt wurden geändert.
2013-01-07
Auditing
• Ereignistyp-ID 10003
Ereignisdetail
Hinzugefügte
Rechte
Entfernte Rechte
Geänderte
Rechte
Prinzipal
ID
55
56
57
118
Beschreibung
Typ des hinzugefügten Rechts, Umfang des neuen Rechts (welche
Objekte) und der Objekttyp, auf den es angewendet wurde. Die
Daten werden gemäß dem folgenden Beispiel strukturiert: added right=Exportieren; new value=Gewährt; scope=Aktuelles Objekt; applicable object type=alle
Objekttypen
.
Typ des entfernten Rechts, Umfang des neuen Rechts (welche
Objekte) und der Objekttyp, auf den es angewendet wurde. Die
Daten werden gemäß dem folgenden Beispiel strukturiert: removed right=Exportieren; previous value=Verweigert; scope=Aktuelles Objekt; applicable object type=Alle
Objekttypen
.
Typ des geänderten Rechts, Umfang des neuen Rechts (welche
Objekte) und der Objekttyp, auf den es angewendet wurde. Die
Daten werden gemäß dem folgenden Beispiel strukturiert: modified right=Exportieren; previous value=Gewährt; scope=Aktuelles Objekt; applicable object type=alle
Objekttypen
.
Prinzipal, von dem das Recht hinzugefügt, entfernt oder geändert wurde.
Benutzerdefinierte Zugriffsberechtigung geändert
Eine benutzerdefinierte Zugriffsberechtigung wurde geändert.
• Ereignistyp-ID 10004
733 2013-01-07
Auditing
Ereignisdetail
Hinzugefügte
Rechte
Entfernte Rechte
Geänderte
Rechte
Prinzipal
ID
55
56
57
118
Beschreibung
Typ des hinzugefügten Rechts, Umfang des neuen Rechts (welche
Objekte) und der Objekttyp, auf den es angewendet wurde. Die
Daten werden gemäß dem folgenden Beispiel strukturiert: added right=Exportieren; new value=Gewährt; scope=Aktuelles Objekt; applicable object type=alle
Objekttypen
Typ des entfernten Rechts, Umfang des neuen Rechts (welche
Objekte) und der Objekttyp, auf den es angewendet wurde. Die
Daten werden gemäß dem folgenden Beispiel strukturiert: removed right=Exportieren; previous value=Verweigert; scope=Aktuelles Objekt; applicable object type=Alle
Objekttypen
.
Typ des geänderten Rechts, Umfang des neuen Rechts (welche
Objekte) und der Objekttyp, auf den es angewendet wurde. Die
Daten werden gemäß dem folgenden Beispiel strukturiert: modified right=Exportieren; previous value=Gewährt; scope=Aktuelles Objekt; applicable object type=alle
Objekttypen
.
Prinzipal, von dem das Recht hinzugefügt, entfernt oder geändert wurde.
Audit-Änderung
Die Überwachungseinstellungen des Systems wurden geändert.
• Ereignistyp-ID 10006
Ereignisdetail
Ereignistyp-ID
Aktion
Neue Überwachungsebene
Alte Überwachungsebene
ID
58
59
60
61
Beschreibung
Aufzeichnen der ID des Überwachungsereignistyps, der aktiviert oder deaktiviert wurde. Wenn mehrere Ereignistypen in einer Aktion aktiviert oder deaktiviert werden, wird für jeden
Ereignistyp ein Ereignisdetail generiert.
Aufzeichnen der Überwachungsereignisse, die aktiviert oder deaktiviert wurden.
Wenn die Überwachungsebene eines Details geändert wurde, wird die neue Ebeneneinstellung (z.B. Aus, Minimal oder
Standard) aufgezeichnet.
Wenn die Überwachungsebene eines Details geändert wurde, wird die vorherige Ebeneneinstellung (z.B. Aus, Minimal oder
Standard) aufgezeichnet.
734 2013-01-07
Auditing
Ereignisdetail
Überwachungsoption
ADS-Verbindung
ID
62
70
Intervall für automatisches Löschen
105
Beschreibung
Wenn ein optionales Detail aktiviert oder deaktiviert wird, wird das geänderte Detail bzw. ob es aktiviert und deaktiviert wurde, aufgezeichnet. Wenn mehrere Details in einer Aktion aktiviert oder deaktiviert werden, wird für jedes geänderte
Detail eine Detaildatensatz erzeugt.
Wenn die Verbindung zum Überwachungs-Datenspeicher geändert wird, werden hiermit die neuen Verbindungseinstellungen im folgenden Format aufgezeichnet: DBTy pe=Oracle,DBName=MeinADS,Username=BEN1,Pass word="*****",SSO=aus,DBReconnect=ein
. Nur die geänderten Details werden aufgezeichnet. Wenn beispielsweise nur der Benutzername aktualisiert wird, wird nur
Username="new" aufgezeichnet.
Anmerkung:
Die Kennwortinformationen werden stets mit dem Zeichen * in der Datenbank verborgen.
Dieses Detail zeichnet alle im Feld Ereignisse älter als x
Tage auf der Seite "Überwachung" der CMC vorgenommenen
Änderungen auf. Dies legt fest, wie viele Tage die Überwachungsinformationen im ADS aufbewahrt werden.
20.3.1.2 SAP BusinessObjects Web-Intelligence-Ereignisse
Die folgenden Ereignisse kommen nur in der Komponente SAP BusinessObjects Web Intelligence vor.
Drill außerhalb des Bereichs
Der Benutzer hat einen Drill-Vorgang außerhalb des Bereichs des Berichts ausgeführt.
• Ereignistyp-ID: 10201
735 2013-01-07
Auditing
736
Ereignisdetail
Objektinstanz
Zeilenanzahl
Abfrage
Universumsobjektname
Universums-ID
ID
11
63
25
31
32
Beschreibung
Zeichnet auf, ob das Ereignis auf eine geplante Aktualisierung oder einen Benutzer zurückgeht, der das Objekt anzeigt ("0" = aufgrund eines Benutzers, der das Objekt anzeigt, "1" = aufgrund einer geplanten Aktualisierung des Objekts)
Die Anzahl der Zeilen, die der Datenbankserver zurückgegeben hat
Zeichnet die Abfrage auf, die zum Regenerieren der Daten verwendet wurde (optional, wird in der CMC eingestellt)
Der Name des Universums, das das Dokument verwendet. Für jedes Universum, auf das das Dokument zugreift, wird eine Instanz aufgezeichnet.
Die CUID des Universums, das das Dokument verwendet. Für jedes
Universum, auf das das Dokument zugreift, wird eine Instanz aufgezeichnet.
Seite abgerufen
Die Web-Intelligence-Dokumentseite wurde abgerufen.
• Ereignistyp-ID: 10202
20.3.1.3 SAP BusinessObjects Analysis, Edition für OLAP-Ereignisse
MDAS-Sitzung
Ein MDAS-Sitzungsvorgang wird ausgeführt.
• Ereignistyp-ID: 10300
• Status:
• "0" = Eine neue Sitzung wurde erfolgreich geöffnet.
• "1" = Eine neue Sitzung ist fehlgeschlagen.
• "2" = Eine vorhandene Sitzung ist geschlossen.
MDAS-Cube-Verbindung
Ein Cube-Verbindungsvorgang wird ausgeführt.
• Ereignistyp-ID: 10301
• Status:
• "0" = Eine neue Verbindung wurde erfolgreich geöffnet.
• "1" = Eine neue Verbindung ist fehlgeschlagen.
• "2" = Eine vorhandene Verbindung ist geschlossen.
2013-01-07
Auditing
Ereignisdetail
Verbindungs-ID
Verbindungsname
Providertyp
Cube-Name
ID
94
95
96
97
Beschreibung
Eindeutiger Identifikator der Verbindung
Der Name der Verbindung
Der Providertyp für den Cube
Der vollständige Name des verwendeten Cubes
20.3.1.4 Lifecycle-Management-Ereignisse
Die folgenden Ereignisse kommen nur im LifeCycle-Management für SAP BusinessObjects-Komponenten zum Einsatz.
Allgemeine Details
Alle Ereignisse des LifeCycle-Managements weisen die folgenden zusätzlichen Ereignisdetails auf.
Ereignisdetail
Element-Cluster
Elementkommentar
Primärelement
7
8
ID
6
Beschreibung
Die CUID von betroffenen Clustern, wenn die Lifecycle-Management-
Console einen Vorgang für Objekte in anderen Clustern ausführt.
Für jeden betroffenen Cluster wird ein Ereignisdetail generiert.
Zusätzliche Informationen zum Objekt
Elementstatus
Vorgang
9
10
Wenn das Element ein Primärelement ist, wird dieses Detail auf "1" eingestellt. Wenn es sich um ein abhängiges Element handelt, wird es auf "0" eingestellt.
Falls das Vorgangselement fehlschlägt, wird dieses Detail auf "1" eingestellt, ansonsten auf "0".
Beschreibt den Typ des ausgeführten Vorgangs (zum Beispiel Löschen, Hinzufügen oder Ändern).
Konfiguration
Die Konfiguration des LifeCycle-Managements hat sich geändert.
• Ereignistyp-ID: 10900
737 2013-01-07
Auditing
738
Ereignisdetail
Konfiguration
Konfiguration vor
Konfiguration nach
VMS-Typ
ID
100
101
102
10900
Beschreibung
Ein Benutzer sieht sich die Konfiguration der Lifecycle-Management-
Console an. Die Konfiguration wird in Form von kommagetrennten
Wertepaaren angezeigt. Beispiel: Rollbackeinstellungen=aktiviert,
Port=900.
Wenn Sie die Einstellungen der Lifecycle-Management-Console für ein Objekt ändern, werden die vorherigen Konfigurationseinstellungen aufgezeichnet. Verwendet dasselbe Format wie "Konfiguration".
Wenn Sie die Einstellungen der Lifecycle-Management-Console für ein Objekt ändern, werden die neuen Konfigurationseinstellungen aufgezeichnet. Verwendet dasselbe Format wie "Konfiguration".
Der Typ des Versionsverwaltungssystems.
Rollback
Ein Objekt wurde per Rollback auf eine vorherige Version des Versionsverwaltungssystems (VMS) zurückgesetzt.
• Ereignistyp-ID: 10901
Zu VMS hinzufügen
Dem VMS wird eine Ressource hinzugefügt.
• Ereignistyp-ID: 10902
Ereignisdetail
Version
ID
104
Beschreibung
Zeichnet die Versionsnummer des Dokuments im Versionsverwaltungssystem auf.
Aus VMS abrufen
Eine Ressource wird aus dem VMS abgerufen.
• Ereignistyp-ID: 10903
Ereignisdetail
Gelöschtes Objekt wiederherstellen
Version
ID
103
104
Beschreibung
Gibt darüber Aufschluss, ob ein abgerufendes Objekt aus dem
System gelöscht wurde. "0" gibt an, dass das Objekt nicht gelöscht wurde. "1" gibt an, dass das Objekt gelöscht wurde.
Zeichnet die Versionsnummer des Dokuments im VMS auf.
In VMS einchecken
Eine Ressource wird in das VMS eingecheckt.
2013-01-07
Auditing
• Ereignistyp-ID: 10904
Ereignisdetail
Version
ID
104
Beschreibung
Zeichnet die Versionsnummer des Dokuments im VMS auf.
Aus VMS auschecken
Eine Ressource wird aus dem VMS ausgecheckt.
• Ereignistyp-ID: 10905
Ereignisdetail
Version
ID
104
Beschreibung
Zeichnet die Versionsnummer des Dokuments im VMS auf.
Aus VMS exportieren
Eine Ressource wird aus dem VMS exportiert.
• Ereignistyp-ID: 10906
Ereignisdetail
Version
ID
104
Beschreibung
Zeichnet die Versionsnummer des Dokuments im VMS auf.
In VMS sperren
Eine Ressource im VMS wurde gesperrt, um eine Bearbeitung durch Benutzer zu verhindern.
• Ereignistyp-ID: 10907
Ereignisdetail
Version
Gesperrt durch
ID
104
10901
Beschreibung
Zeichnet die Versionsnummer des Dokuments im VMS auf.
Der Benutzername des Benutzers, der die Aktion ausgeführt hat
Sperrung in VMS aufheben
Die Sperrung einer Ressource im VMS wurde aufgehoben, um eine Bearbeitung durch Benutzer zu erlauben.
• Ereignistyp-ID: 10908
739 2013-01-07
Auditing
Ereignisdetail
Version
Entsperrt durch
ID
104
10901
Beschreibung
Zeichnet die Versionsnummer des Dokuments im VMS auf.
Der Benutzername des Benutzers, der die Aktion ausgeführt hat
VMS löschen
Eine Ressource wird aus dem VMS gelöscht.
• Ereignistyp-ID: 10909
Ereignisdetail
Version
ID
104
Beschreibung
Zeichnet die Versionsnummer des Dokuments im Versionsverwaltungssystem auf.
740 2013-01-07
Plattformsuche
Plattformsuche
21.1 Plattformsuche
Mit der Plattformsuche können Sie im Repository von SAP BusinessObjects Business Intelligence nach
Inhalten suchen. Die Suchergebnisse werden verfeinert, indem sie in Kategorien gruppiert und nach
Relevanz sortiert werden.
In dieser Version von SAP BusinessObjects Business Intelligence wurde die Plattformsuche um die folgenden Funktionen erweitert:
• Suche nach BOE- und Explorer-Inhalten
• Vorschlagen einer Abfrage zum Erstellen eines Dokuments, wenn kein vorhandenes Dokument gefunden werden kann
• Unterstützung der fortlaufenden Indizierung und der auf der zeitgesteuerten Verarbeitung basierenden
Indizierung
• Unterstützung der Indizierung in einer geclusterten Umgebung
• Einstellen und Ändern der Indizierungsebene
• Bereitstellung erweiterter Suchkonfigurationsoptionen
• Unterstützung der mehrsprachigen Suche und Indizierung
• Bereitstellung einer erweiterten Suchsyntax
• Unterstützung von Metadaten, Inhalten und dynamischen Facetten
• Unterstützung der Selbstreparatur auf Basis der Systemlast
Anmerkung:
Bei der Migration von der Vorgängerversion auf eine neue Version wird der Index nicht migriert.
21.1.1 Plattformsuche-SDK
Von der Plattformsuche wird ein öffentliches SDK unterstützt, das als Schnittstelle zwischen der
Clientanwendung und der Plattformsuche fungiert. Es wird öffentlich bereitgestellt, um Sie bei der
Anpassung des Suchdiensts und bei der Integration in Ihre Anwendung zu unterstützen.
Wenn ein Suchanfrageparameter über die Clientanwendung an die SDK-Schicht gesendet wird, konvertiert die SDK-Schicht den Anfrageparameter in ein XML-codiertes Format und übermittelt ihn an den Plattformsuchdienst.
741 2013-01-07
Plattformsuche
Weitere Informationen zur Plattformsuche-API finden Sie im Handbuch SAP BusinessObjects Enterprise
Java API Reference.
21.1.2 Geclusterte Umgebung
Die Plattformsuche kann die Last auf mehrere Knoten in einer geclusterten Umgebung verteilen. Die
Implementierung in einer geclusterten Umgebung gewährleistet die optimale Nutzung der
Systemressourcen und steigert die Serverleistung.
Die Plattformsuche unterstützt sowohl das horizontale als auch das vertikale Clustern für Such- und
Indizierungsfunktionen. In der geclusterten Umgebung optimiert sie die Leistung von Such- und
Indizierungsprozessen.
Lastausgleich
Die Plattformsuche unterstützt den Lastausgleich für Indizierung und Suche. In einer geclusterten
Umgebung können Indizierungs- und Suchanfragen zur Lastenverteilung auf mehreren Knoten ausgeführt werden. Jeder Knoten ist unabhängig bei der Indizierung des Inhalts und der Erstellung von Delta-Indizes.
Es fungiert jedoch nur ein Knoten des Clusters als Masterindex und führt die Deltaindizes im Masterindex zusammen. Alle Knoten können auf den Hauptindex zugreifen. Dies ermöglicht simultane Suchanfragen.
Failover
Der Failover-Mechanismus stellt sicher, dass die Benutzer die Suchfunktion weiterhin verwenden können und dass der Indizierungsvorgang nicht unterbrochen wird. Wenn ein Knoten in einem Cluster aufgrund eines technischen Fehlers oder aufgrund von Wartungsaktivitäten nicht zur Verfügung steht,
übernimmt ein anderer Knoten automatisch die Verarbeitung der Indizierungs- und Suchanfragen.
21.2 Einrichten der Plattformsuche
21.2.1 Implementieren von OpenSearch
Die Plattformsuche unterstützt den OpenSearch-Standard, und Clientanwendungen können den
OpenSearch-Standard oder das Format verwenden, um mit der Plattformsuche zu kommunizieren. Da
OpenSearch nicht standardmäßig mit SAP BusinessObjects Business Intelligence installiert wird, müssen die Benutzer es manuell als separate WAR-Datei (opensearch.war) auf einem
Anwendungsserver wie Tomcat, der für SAP BusinessObjects Business Intelligence verwendet wird, oder mit dem WDeploy-Tool implementieren. Die Datei wird vom Installationsprogramm in das Verzeichnis
{BOE_INSTALLVERZ}\warfiles\OpenSearch kopiert.
742 2013-01-07
Plattformsuche
743
Anmerkung:
• Clientprogramme müssen die OpenSearch-Standards einhalten, um mit der Plattformsuche zu kommunizieren.
• Der Tomcat-Anwendungsserver wird bei der Installation von SAP BusinessObjects Business
Intelligence standardmäßig installiert.
21.2.1.1 Manuelle Implementierung
Gehen Sie für die Implementierung von OpenSearch in einer Umgebung von SAP BusinessObjects
Business Intelligence wie folgt vor:
1.
Wechseln Sie in das folgende Verzeichnis: {InstallVerz}/SAP BusinessObjects Enterprise 4.0\warfiles\
2.
Kopieren Sie den OpenSearch-Ordner nach {INSTALLVERZ}\Tomcat6\webapps.
3.
Ändern Sie die Konfigurationsparameter in der Datei "OpenSearch\WEB-INF\config.properties" wie nachfolgend aufgeführt:
• CMS: der CMS-Name mit einer Portnummer wie <CMS-Name>:<Portnummer>
• OpenDocURL: die URL der OpenDocument-Anwendung, z.B.
http://<TomcatHost>:<ConnectorPort>/BOE/OpenDocument/opendoc/openDocument.jsp
• Proxy.rpurl: Der Name des Reverse Proxy-Servers ist dann erforderlich, wenn Sie einen Reverse
Proxy verwenden möchten.
• Proxy.opendoc.rpurl: Der Name des opendoc-Reverse Proxy-Servers ist dann erforderlich, wenn
Sie den Reverse Proxy verwenden möchten.
4.
Starten Sie den Tomcat-Anwendungsserver zur Implementierung von OpenSearch neu.
21.2.1.2 Implementierung mit WDeploy
Gehen Sie zum Implementieren von OpenSearch mithilfe von WDeploy wie folgt vor:
Anmerkung:
Befehle haben für Windows und UNIX jeweils das Format wdeploy.bat <Parameter> und wde ploy.sh <Parameter>
.
1.
Aktualisieren Sie die Datei "config.<Anwendungsserver> im Verzeichnis <BOE_Installverz>\<En terprise_VERZ>\wdeploy\conf mit den erforderlichen Parametern des Webanwendungsservers, beispielsweise dem Installationsverzeichnis, Instanznamen, Administrationsport,
Administratorbenutzernamen und Administratorkennwort.
2.
Ändern Sie die Konfigurationsparameter in der Datei OpenSearch\WEB-INF\config.properties
wie unten angegeben:
• CMS: der CMS-Name mit einer Portnummer wie <CMS-Name>:<Portnummer>
2013-01-07
Plattformsuche
• OpenDocURL: die URL der OpenDocument-Anwendung wie http://<Webanwendungsserver-
Host>:<Connectorport>/BOE/OpenDocument/opendoc/openDocument.jsp
• Proxy.rpurl: Der Name des Reverse Proxy-Servers ist dann erforderlich, wenn Sie einen Reverse
Proxy verwenden möchten.
• Proxy.opendoc.rpurl: Der Name des opendoc-Reverse Proxy-Servers ist dann erforderlich, wenn
Sie einen Reverse Proxy verwenden möchten.
3.
Führen Sie den Befehl wdeploy.bat <WEBANWENDUNGSSERVER> -Dapp_source_dir=<SPEI
CHERORT_DER_OpenSearch-Webanwendung> -DAPP=OpenSearch deploy
über
<BOE_Installverz>\<Enterprise_VERZ>\wdeploy location aus.
Mit dem folgenden Befehl wird OpenSearch beispielsweise auf einem
WebSphere 7-Webanwendungsserver implementiert: wdeploy.bat websphere7 -Dapp_source_tree=<BOE_Install_Dir>\<Enterprise_DIR>\warfiles" -DAPP=OpenSearch deploy
4.
Starten Sie den Anwendungsserver neu.
21.2.2 Konfigurieren von Reverse-Proxy-Servern
Um Business-Intelligence-Webanwendungen auf einem Webanwendungsserver zu implementieren, der sich hinter einem Reverse-Proxy-Server befindet, müssen Sie den Reverse-Proxy-Server so konfigurieren, dass eingehende URL-Anforderungen der entsprechenden WAR-Datei zugeordnet werden.
Zur Abbildung der Konfigurationsschritte verwenden wir als Beispiel einen Apache 2.2-Reverse
Proxy-Server. Konfigurieren des Apache 2.2-Reverse Proxy-Servers für OpenSearch:
1.
Richten Sie den Reverse-Proxy-Server ein, und nehmen Sie die Änderungen an der Datei WEB-
INF\config.properties
von OpenSearch vor.
2.
Aktivieren Sie die folgenden Kontextparameter, und ändern Sie die Werte entsprechend.
• proxy.rpurl
: Dies ist die Reverse-Proxy-URL für OpenSearch (z.B. http://RechnerIP
Adresse/RP/OpenSearch/
).
• proxy.opendoc.rpurl
: Dies ist die Reverse-Proxy-URL für Open Doc (z.B. http://Rech nerIPAdresse/RP/BOE/
).
3.
Aktualisieren Sie die Datei httpd.conf im Installationsordner des Apache-Reverse-Proxys mit den folgenden Einstellungen:
•
ProxyPass /RP/BOE/OpenDocument/ http://<Tomcat-Host>:<Connector-
Port>/BOE/OpenDocument/
•
ProxyPass /RP/OpenSearchRP/ http://<Tomcat-Host>:<Connector-
Port>/OpenSearch/
•
ProxyPassReverseCookiePath /BOE /RP/BOE
•
ProxyPassReverseCookiePath /OpenSearchRP /RP/OpenSearchRP
4.
Starten Sie den Apache 2.2-Reverse Proxy-Server neu.
744 2013-01-07
Plattformsuche
21.2.3 Konfigurieren von Anwendungseigenschaften in der CMC
Zum Konfigurieren der Anwendungseigenschaften der Plattformsuche führen Sie die folgenden Schritte aus:
1.
Wechseln Sie zum Bereich "Anwendungen" der CMC.
2.
Wählen Sie Anwendung zur Plattformsuche.
3.
Wählen Sie Verwalten > Eigenschaften. Das Dialogfeld "Plattformsuche –
Anwendungseigenschaften" wird angezeigt.
4.
Konfigurieren Sie die gewünschten Plattformeinstellungen.
Die konfigurierbaren Eigenschaften werden in der folgenden Tabelle beschrieben:
745 2013-01-07
Plattformsuche
Option
Suchstatistiken
Beschreibung
Die Plattformsuche bietet die folgenden Suchstatistiken:
• Indizierungsstatus: zeigt den Status des Indizierungsvorgangs an.
• Anzahl der indizierten Dokumente: zeigt die Anzahl der Dokumente an, die indiziert wurden.
• Zeitstempel der letzten Indizierung: zeigt den Zeitstempel des
Zeitpunkts an, an dem das Dokument zum letzten Mal indiziert wurde.
Indizierung starten/Indizierung stoppen
Mit den Optionen "Indizierung starten" und "Indizierung stoppen" können Sie Indizierungsprozesse zu Wartungszwecken starten bzw. stoppen oder wenn Sie vom kontinuierlichen Crawling zum zeitgesteuerten Crawling wechseln möchten.
Zum Stoppen der Indizierung klicken Sie auf Indizierung stoppen und danach im Bestätigungsdialogfeld auf OK.
Standardindexgebietsschema
Die Plattformsuche verwendet das auf der CMC-Seite für die Indizierung aller Standard-BI-Dokumente angegebene Gebietsschema. Nachdem das Dokument lokalisiert ist, wird der entsprechende Sprachanalyzer zur Indizierung verwendet.
Die Suche basiert auf dem Produktgebietsschema des Clients, und die Gewichtung wird auf das Produktgebietsschema des
Clients gelegt.
Sie können die Gewichtung in den Konfigurationseigenschaften der CMC konfigurieren.
Crawling-Frequenz
746 2013-01-07
Plattformsuche
Option Beschreibung
Sie können das gesamte Repository von SAP BusinessObjects
Business Intelligence mithilfe der folgenden Optionen indizieren:
• Kontinuierliches Crawling: Mit dieser Option wird kontinuierlich indiziert. Das Repository wird jedes Mal indiziert, wenn ein
Objekt hinzugefügt, geändert oder gelöscht wird. Die Option bietet Ihnen die Möglichkeit, den aktuellen Inhalt der BI-Plattform anzuzeigen bzw. damit zu arbeiten. Das standardmäßig aktivierte kontinuierliche Crawling aktualisiert das Repository von SAP BusinessObjects Business Intelligence fortlaufend mit den von Ihnen ausgeführten Aktionen. Das kontinuierliche
Crawling erfordert keinen Benutzereingriff und verkürzt die zur Indizierung eines Dokuments benötigte Zeit.
• Zeitgesteuert verarbeitetes Crawling: Mit dieser Option wird auf der Grundlage eines Zeitplans indiziert, der durch die
Optionen der zeitgesteuerten Verarbeitung festgelegt wird.
Weitere Informationen darüber, wie Objekte zeitgesteuert verarbeitet werden, finden Sie im Abschnitt "Zeitgesteuertes Verarbeiten eines Objekts" unter "Plattformsuche" in der Onlinehilfe für die CMC von SAP BusinessObjects Business Intelligence.
Anmerkung:
• Wenn Sie Zeitgesteuert verarbeitetes Crawling auswählen und Wiederholung auf eine andere Option als Jetzt setzen, zeigt die Plattformsuche den Zeitstempel für die nächste zeitgesteuerte Indizierung des Dokuments an.
• Wenn Sie "Kontinuierliches Crawling" auswählen, wird die
Schaltfläche Indizierung starten aktiviert und die Schaltfläche
Indizierung stoppen deaktiviert.
• Nach Abschluss der zeitgesteuerten Verarbeitung ist die
Schaltfläche Indizierung stoppen deaktiviert.
747 2013-01-07
Plattformsuche
Option
Index-Speicherort
Beschreibung
748 2013-01-07
Plattformsuche
Option
749
Beschreibung
Wenn die Dokumente indiziert werden, werden sie in gemeinsam verwendeten Ordnern an folgenden Speicherorten gespeichert:
• Speicherort des Hauptindex (Indizes, Rechtschreibprüfungen):
An diesem Speicherort werden der Hauptindex und der
Rechtschreibprüfungsindex gespeichert. Bei einem Such-
Workflow werden die anfänglichen Treffer mit dem Hauptindex und die Vorschläge mit den Rechtschreibprüfungsindizes abgerufen. In einer geclusterten Implementierung der BI-Plattform sollte sich dieser Speicherort in einem freigegebenen Dateisystem befinden, das für alle Knoten im Cluster zugänglich ist.
• Speicherort für persistente Daten (Inhaltsspeicher): Der Inhaltsspeicher befindet sich an diesem Speicherort. Er wird auf Basis des Speicherorts des Hauptindex erstellt und bleibt mit diesem synchronisiert. Der Inhaltsspeicher dient zum Generieren von Facetten und zur Verarbeitung der anfänglichen
Treffer, die aus dem Speicherort des Hauptindex generiert wurden. In einer geclusterten Implementierung von SAP
BusinessObjects Business Intelligence werden Inhaltsspeicher auf jedem Knoten generiert.
Der persistente Datenspeicherort ist der einzige Indexspeicherort, der von der geclusterten Umgebung betroffen ist, da er die Inhaltsspeicherordner enthält. Falls ein Rechner nur einen einzigen
Suchdienst besitzt, gibt es nur einen Inhaltsspeicherort. Zum
Beispiel: {bobj.enterprise.home}\data\PlatformSearchData\workspace\Server\ContentStores.
Wenn jedoch in einer geclusterten Umgebung mehrere Suchdienste vorhanden sind, gibt es für jeden Suchdienst einen Speicherort für den Inhaltsspeicher. Sollten Sie zwei Instanzen eines Servers ausführen, lauten die Speicherorte für den Inhaltsspeicher: a. {bobj.enterprise.home}\data\PlatformSearchData\workspace\Server\ContentStores.
b. {bobj.enterprise.home}\data\PlatformSearchData\workspace\Server1\ContentStores.
• Kein persistenter Datenspeicherort (temporäre Ersatzdateien,
Delta-Indizes): An diesem Speicherort werden die Delta-Indizes erstellt und temporär gespeichert, bevor sie mit dem
Hauptindex zusammengeführt werden. Die indizierten Dokumente von diesem Speicherort werden gelöscht, sobald sie mit dem Hauptindex zusammengeführt werden. Außerdem werden Ersatzdateien (Ausgabe der Extraktoren) in diesem
Speicherort erstellt und temporär gespeichert, bis sie in Delta-
Indizes konvertiert werden.
2013-01-07
Plattformsuche
Option
Indizierungsebene
Beschreibung
Anmerkung:
• Alle Speicherorte von Indizes müssen freigegeben sein.
• Sie müssen auf "Indizierung stoppen" klicken, um den Indexspeicherort zu ändern.
• Wenn Sie einen Indexspeicherort ändern, muss der Inhalt an einen neuen Speicherort kopiert werden, da sonst die vorhandenen Indexinformationen verloren gehen.
Sie könne den Suchinhalt abstimmen, indem Sie die Indizierungsebene wie folgt festlegen:
• Plattform-Metadaten: Ein Index wird ausschließlich für die
Plattform-Metadateninformationen wie Titel, Schlüsselwörter und Beschreibungen von Dokumenten erstellt.
• Plattform- und Dokument-Metadaten: Dieser Index beinhaltet sowohl die Plattform- als auch die Dokument-Metadaten. Zu den Dokument-Metadaten gehören Erstellungsdatum, Änderungsdatum und Name des Autors.
• Gesamter Inhalt: Dieser Index beinhaltet die Plattform-Metadaten, Dokument-Metadaten und andere Inhalte wie:
• den eigentlichen Inhalt des Dokuments
• den Inhalt von Eingabeaufforderungen und Wertelisten
• Diagramme, Grafiken und Beschriftungen
Anmerkung:
Wenn Sie die Indizierungsebene ändern, wird die Indizierung für die Regenerierung des gesamten Repositorys von SAP BusinessObjects Business Intelligence initialisiert.
750 2013-01-07
Plattformsuche
Option
Inhaltstypen
Beschreibung
Für die Indizierung stehen folgende Inhaltstypen zur Auswahl:
• Microsoft Word
• Microsoft Excel
• Microsoft PowerPoint
• Text
• Adobe Acrobat
• Rich Text
• Crystal Reports
• Universum
• Web Intelligence
Neuerstellen des Index
Von der Indizierung ausgeschlossene Dokumente
Mit dieser Option wird der vorhandene indizierte Inhalt gelöscht, und das gesamte Dokument wird von Beginn an neu indiziert.
Sie können die Option "Index neu erstellen" unabhängig vom Indizierungsstatus auswählen. Die Option "Index neu erstellen" funktioniert jedoch nicht, wenn die Indizierung gestoppt ist und
Sie "Index neu erstellen" auswählen, speichern und die Anwendung Plattformsuche schließen.
Wenn die Indizierung gestoppt ist und Sie "Index neu erstellen" auswählen, speichern und die Plattformsuchanwendung schlie-
ßen, danach die Konfigurationsseite erneut öffnen und auf "Indizierung starten" klicken, indiziert das gespeicherte "Index neu erstellen" das gesamte Dokument automatisch neu.
Falls die Dokumente nicht mit der Plattformsuche neu indiziert werden sollen, müssen Sie "Index neu erstellen" deaktivieren, bevor Sie auf "Indizierung starten" klicken.
751 2013-01-07
Plattformsuche
Option Beschreibung
Die Option "Von der Indizierung ausgeschlossene Dokumente" schließt Dokumente von der Indizierung aus. Es könnte z.B. sein, dass Sie extrem große Crystal-Reports-Berichte von der Suche ausschließen möchten, um die Report-Application-Server-Ressourcen nicht zu überlasten. Außerdem möchten Sie möglicherweise Veröffentlichungen mit Hunderten von personalisierten
Berichten indizieren.
Durch Ausschließen bestimmter Dokumente können Sie den
Zugriff auf diese Dokumente über die Plattformsuche verhindern.
Wenn ein Dokument jedoch indiziert wurde, bevor es dieser
Gruppe zugewiesen wurde, kann es weiterhin durchsuchbar sein.
Damit sichergestellt ist, dass die Dokumente in der Gruppe "Von der Indizierung ausgeschlossene Dokumente" nicht durchsuchbar sind, müssen Sie den Index neu erstellen.
Das Administratorkonto hat standardmäßig vollständige Kontrolle
über "Von der Indizierung ausgeschlossene Dokumente". Andere
Benutzer mit den folgenden Rechten können lediglich Dokumente zu der Gruppe "Von der Indizierung ausgeschlossene Dokumente" hinzufügen:
• Ansichts- und Bearbeitungsrechte für die Kategorie
• Direkte Bearbeitung des Dokuments
5.
Wählen Sie Speichern und schließen.
Anmerkung:
Wenn ein Benutzer die Option Index neu erstellen nicht auswählt und die Indizierungsebene ändert oder Extraktoren aktiviert oder deaktiviert, wird der Index schrittweise von vorne aktualisiert, ohne dass der vorhandene Index gelöscht wird.
21.3 Arbeiten mit der Plattformsuche
21.3.1 Indizierung von Inhalten im CMS-Repository
Die Indizierung ist ein fortlaufender Vorgang, der folgende Aufgabenabfolge beinhaltet:
752 2013-01-07
Plattformsuche
1.
Crawling: Crawling bezeichnet einen Mechanismus für die Abfrage des CMS-Repositorys und die
Identifizierung von Objekten, die veröffentlicht, geändert oder gelöscht wurden. Es gibt zwei Varianten: kontinuierliches und zeitgesteuert verarbeitetes Crawling.
Weitere Informationen zum kontinuierlichen oder zeitgesteuert verarbeiteten Crawling finden Sie unter dem Thema Konfigurieren von Anwendungseigenschaften in den verwandten Themen.
2.
Extrahierung: Extrahierung bezeichnet einen Mechanismus für den Aufruf der Extraktoren auf
Grundlage des Dokumenttyps. Für jeden im Repository verfügbaren Dokumenttyp ist ein spezieller
Extraktor vorhanden. Durch die Definition neuer Extraktor-Plugins können neue Dokumenttypen für die Suche verfügbar gemacht werden. Jeder dieser Extraktoren ist skalierbar genug, um Inhalt aus großen Dokumenten mit vielen Datensätzen zu extrahieren.
Folgende Extraktoren werden unterstützt:
• Metadaten-Extraktor
• Crystal-Reports-Extraktor
• Web-Intelligence-Extraktor
• Universe-Extraktor
• Extraktoren von Drittherstellern (MS Office 2003 und 2007 und PDF-Dokumente)
Weitere Informationen zu durchsuchbaren Dokumenttypen finden Sie unter dem Thema
Durchsuchbare Dokumenttypen in den verwandten Themen.
3.
Indizierung: Die Indizierung ist ein Mechanismus, mit dem alle extrahierten Inhalte über eine Bibliothek eines Drittanbieters, Apache Lucene Engine, indiziert werden. Die Zeit für die Indizierung variiert und ist von der Anzahl der Objekte im System, von deren Größe und dem Typ der Dokumente abhängig.
Der Suchindex ist am angegebenen Ort im Dateisystem gespeichert. Er enthält den gesamten durchsuchbaren Inhalt von indizierten Dokumenten.
Die Indizierung kann nur erfolgreich ausgeführt werden, wenn die folgenden Server ausgeführt werden und aktiv sind:
• Input File Repository Server (IFRS)
• Output File Repository Server (OFRS)
• Central Management Server (CMS)
• Adaptive Processing Server (APS)
Wenn für den Objekttyp Web Intelligence oder Crystal-Reports-Bericht festgelegt wurde, muss der entsprechende Web Intelligence Processing Server oder Crystal Reports Application Server für die ausgewählten Objekttypen ausgeführt werden und aktiviert sein.
4.
Inhaltsspeicher: Der Inhaltsspeicher enthält aus dem Hauptindex extrahierte Informationen wie ID,
CUID, Name, Art und Instanz in einem leicht lesbaren Format. Auf diese Weise wird der Suchvorgang beschleunigt.
Verwandte Themen
•
Konfigurieren von Anwendungseigenschaften in der CMC
•
753 2013-01-07
Plattformsuche
21.3.2 Liste der Indizierungsfehler
Die "Liste der Indizierungsfehler" enthält eine Auflistung der Dokumente, die nicht indiziert werden konnten. Die Plattformsuche ermöglicht drei Versuche für die Indizierung eines Dokuments. Wenn ein
Dokument aufgrund eines Fehlers nicht indiziert werden kann, wird es in der Liste der Indizierungsfehler aufgeführt.
Zum Anzeigen der Liste der Indizierungsfehler führen Sie die folgenden Schritte durch:
1.
Wechseln Sie zum Bereich "Anwendungen" der CMC.
2.
Wählen Sie Anwendung zur Plattformsuche.
3.
Wählen Sie Aktionen > Liste der Indizierungsfehler.
Das Dialogfeld "Anwendung zur Plattformsuche", in dem eine Liste von Dokumenten mit folgenden
Details eingeblendet wird, wird angezeigt:
• Titel: Zeigt den Titel des Dokuments an, das nicht indiziert werden konnte.
• Typ: Zeigt den Namen des Dokumenttyps, z.B. Crystal-Reports-Bericht oder Web Intelligence, zusammen mit dem Speicherort des Dokuments an.
• Fehlertyp: Zeigt den Fehlergrund sowie den Grund des Indizierungsfehlers des Dokuments an.
Klicken Sie auf den Hyperlink "Weitere Infos", um weitere Informationen über die
Stapel-Ablaufverfolgung des Grunds des Fehlers anzuzeigen.
• Uhrzeit des letzten Versuchs: Zeigt den Zeitstempel des letzten Versuchs der Indizierung eines
Dokuments an.
21.3.3 Suchergebnisse
21.3.3.1 Vorabsuche
21.3.3.1.1 Vorgeschlagene Abfragen
Wenn ein Benutzer die Plattformsuche verwendet, möchte er vielleicht Antworten auf eine bestimmte
Frage finden, und nicht nach einem bestimmten Objekt suchen. Diese Fragen können in den im
Repository von SAP BusinessObjects Business Intelligence verfügbaren Berichten beantwortet werden oder nicht.
754 2013-01-07
Plattformsuche
Bei der Plattformsuche wird die Struktur von Universen und bestehenden Berichten in Ihrem Repository von SAP BusinessObjects Business Intelligence analysiert, und die Informationen werden mit der
Suchanfrage des Benutzers verglichen, um somit neue Abfragen für SAP BusinessObjects Web
Intelligence vorzuschlagen, mit deren Hilfe die Benutzer Antworten zu ihren Fragen finden können.
Zur Erstellung möglicher Berichte gleicht die Plattformsuche die Wörter in allen Universen bezüglich
Dimension, Kennzahl, Bedingung und Filterwert ab.
Die Plattformsuche durchsucht folgende Informationen nach Übereinstimmungen mit Universen oder vorhandenen SAP BusinessObjects Web-Intelligence-Dokumenten:
• Kennzahlen in Universen, die mit den eingegebenen Suchbegriffen übereinstimmen
Wenn eine Kennzahl mit einem der Suchbegriffe übereinstimmt, wird diese Kennzahl im resultierenden
SAP BusinessObjects Web-Intelligence-Dokument verwendet.
• Dimensionsnamen in Universen, die mit den eingegebenen Suchbegriffen übereinstimmen
Wenn ein Dimensionsname mit einem der Suchbegriffe übereinstimmt, werden im resultierenden
Web-Intelligence-Dokument die Informationen zu dieser Dimension aufgeschlüsselt.
• Zum gezielten Anzeigen bestimmter Daten im Dokument können Abfragefilter verwendet werden.
Diese Abfragefilter werden durch Analysieren der eingegebenen Suchbegriffe erzeugt.
• Wenn der Name einer Universumsbedingung mit einem der Suchbegriffe übereinstimmt, wird die Bedingung als Filter verwendet.
• Wenn SAP BusinessObjects Web-Intelligence-Dokumente, deren Namen mit Suchbegriffen
übereinstimmen, Feldwerte enthalten, wird ein Filter aus der Dimension des Verlaufsberichts mit dem übereinstimmenden Wert erstellt. Als Bedingungsoperator wird "Gleich" verwendet.
Wenn bei der Plattformsuche genügend Übereinstimmungen gefunden wurden, sodass das resultierende
Dokument zwei Ergebnisfelder und einen Filter enthält, ist die Abfrage bereit zur Ausführung. In diesem
Fall kann der Benutzer durch Klicken den fertig gestellten Bericht anzeigen.
Wenn nicht genügend Übereinstimmungen zwischen den Universen und dem Dokument gefunden wurden, können Sie die Abfrage vor der Ausführung bearbeiten.
Bei der Plattformsuche werden mehrere Abfragen vorgeschlagen, wenn mehrere Universen mit den eingegebenen Suchbegriffen übereinstimmen, oder wenn das gleiche Wort in zwei unterschiedlichen
Übereinstimmungen auftritt, z.B. im Namen einer Dimension und als Filterwert.
21.3.3.1.2 Durchsuchbare Inhaltstypen
Die in der BI-Plattform veröffentlichten Inhalte können mit der Plattformsuche durchsucht werden. Die
Objekttypen sind unten mit dem entsprechenden indizierten Inhalt aufgelistet:
Objekttyp Indizierter Inhalt
Crystal Reports (2008 und 2011)
Titel, Beschreibung, Auswahlformel, gespeicherte
Daten, Textfelder in beliebigen Abschnitten, Parameterwerte und Unterberichte.
755 2013-01-07
Plattformsuche
Objekttyp
Web-Intelligence-Dokumente
Microsoft Excel-Dokumente (2003 und 2007)
Microsoft Word-Dokumente (2003 und 2007)
Indizierter Inhalt
Titel, Beschreibung, Namen der im Bericht verwendeten Universumsfilter, gespeicherte Daten,
Konstanten in der lokal im Bericht definierten Filterbedingung, Namen der im Bericht verwendeten
Universumskennzahlen, Namen der im Bericht verwendeten Universumsobjekte, Daten in Datensätzen und statischer Text in Zellen.
Daten in allen nicht leeren Zellen, Felder auf der
Seite "Zusammenfassung" der Dokumenteigenschaften (Titel, Thema, Autor, Firma, Kategorie,
Stichwörter und Kommentare) sowie Text in Kopfund Fußzeilen von Dokumenten.
Bei Zellen, die eine Berechnung oder Formel verwenden, kann der Wert nach der Auswertung durchsucht werden. Für Zahlen- sowie Datums-
/Uhrzeitwerte können die Rohdaten durchsucht werden.
Text in allen Abschnitten und Tabellen, Felder auf der Seite "Zusammenfassung" der Dokumenteigenschaften (Titel, Thema, Autor, Firma, Kategorie, Stichwörter und Kommentare), Text in Kopfund Fußzeilen von Dokumenten sowie numerischer Text.
RTF-, PDF-, PPT- und TXT-Dateien
Sämtlicher Text in diesen Dateien kann durchsucht werden.
LCMJob, AFDashboard Page, Dashboards, ObjectPackage, Webdienstabfrage (QaaWS), Profile,
Diskussionen, InformationDesigner, Widgets für
SAP BusinessObjects Business Intelligence,
MDAnalysis, Veröffentlichungen, Flash, Analytic und Hyperlink
Metadateninhalt kann durchsucht werden.
756 2013-01-07
Plattformsuche
Objekttyp
Ereignisse
757
BI-Arbeitsbereich
Indizierter Inhalt
Sämtliche Ereignisse, wie benutzerdefinierte Ereignisse, Systemereignisse, Crystal-Reports-Ereignisse und Überwachungsereignisse können durchsucht werden. Wenn ein Ereignis mit einer
Quelle verbunden ist, berücksichtigt die Plattformsuche die Quelle gemeinsam mit dem Ereignis.
Anmerkung:
Die Plattformsuche unterstützt Ereignisse für
Crystal Reports für Enterprise.
• Der Titel, die Beschreibung und der Inhalt der folgenden BIW-Module werden indiziert:
• Textmodul
• Webseitenmodul
• Navigationslistenmodul
• Viewer-Modul
• Der Titel und die Beschreibung eines zusammengesetzten Moduls werden indiziert.
• Nur der Titel eines Arbeitsbereichsvorlagenmoduls wird indiziert.
• Im Fall eines Gruppenmoduls werden der Titel und die Metadaten der darin enthaltenen Module indiziert.
• Der Titel, die Beschreibung und die CUID der
InfoObject-Module in BIW werden indiziert.
Anmerkung:
Da nur der Titel und die Beschreibung eines eingebetteten InfoObject-Moduls indiiziert werden, werden beim Versuch, den InfoObject-Inhalt zu durchsuchen, keine Verweise auf das eingebettete Modul zurückgegeben.
Wenn z.B. ein Crystal-Reports-Bericht in BIW eingefügt wird, werden sein Titel und seine
Beschreibung indiziert. Beim Versuch, nach dem Inhalt des Crystal-Reports-Berichts zu suchen, werden keine Verweise auf die eingebetteten Module zurückgegeben.
• Wenn ein BIW mehrere Registerkarten und
Unterregisterkarten enthält, werden der Titel und der Inhalt jeder Registerkarte und Unterregisterkarte ebenfalls indiziert.
2013-01-07
Plattformsuche
Objekttyp
Crystal-Reports-Berichte im Next-Gen-Format
Indizierter Inhalt
Titel, Beschreibung, Auswahlformel, gespeicherte
Daten, Textfelder in beliebigen Abschnitten, Parameterwerte und Unterberichte.
Folgende Objekte in einem Crystal-Reports-Bericht im Next-Gen-Format werden nicht unterstützt:
• Kreuztabellenbericht
• Diagrammdatenextraktion
• Extraktion von Bildern und zugehörigen Metadaten
• Eingebettete OLE-Funktionalität (z.B. ein in einen Crystal-Reports-Bericht eingebettetes
Word-Dokument)
• Extraktion von Flash-Objekten
Außerdem ist das seitenweise Lesen von Daten eines Crystal-Reports-Berichts im Next-Gen-Format nicht möglich.
758 2013-01-07
Plattformsuche
759
Objekttyp
Universum
Indizierter Inhalt
Dateninhalt kann durchsucht werden.
Anmerkung:
Die Universumsindizierungsoption ist standardmä-
ßig aktiviert. Wenn Sie bemerken, dass die Ausführung von Abfragen, die von der Plattformsuche zur Indizierung von Universumsinhalten verwendet werden, längere Zeit in Anspruch nimmt, wodurch die DB-Serverperformance beeinträchtigt werden kann, sollten Sie die Universumsindizierungsoption in der Central Management Console
(CMC) deaktivieren. Ein Beispiel für eine von der
Plattformsuche bei der Indizierung von Universumsinhalten verwendete Abfrage ist Select
distinct SampleColumnName from SampleTa-
bleName LIMIT 1000.
Nachfolgend sind die Schritte zum Deaktivieren der Universumsindizierung aufgeführt:
• Melden Sie sich an der Central Management
Console (CMC) an.
• Wählen Sie Anwendungen aus.
• Navigieren Sie zu den Plattformsuchanwendungen und wählen Eigenschaften.
• Navigieren Sie zu den Inhaltstypen und deaktivieren Sie Universum.
• Wählen Sie Speichern & schließen.
Anmerkung:
Die maximal unterstützte Größe für Drittherstellerdokumente (MAS Office 2003 und 2007 und
PDF-Dokumente) beträgt 15 MB.
21.3.3.2 Suchen
Wenn ein Benutzer in BI-Launchpad oder einer anderen Anwendung, die das Plattformsuche-SDK verwendet, nach einem Schlüsselwort sucht, wird der Masterindex nach den Suchbegriffen durchsucht.
Auf der Grundlage der Ansichtsrechte des Benutzers zeigt die Such-Engine nur solche Dokumente an, für die der Benutzer über Zugriffsrechte verfügt.
2013-01-07
Plattformsuche
760
21.3.3.3 Nach der Suche
21.3.3.3.1 Facetten
Die Plattformsuche verfeinert die Suchergebnisse, indem sie sie in Kategorien oder Facetten ähnlicher
Objekttypen gruppiert und sie nach der Anzahl der Wiederholungen der Kategorie in den zurückgegebenen Ergebnissen des Suchbegriffs sortiert. Facetten bieten Ihnen die Möglichkeit, zum exakten Ergebnis zu navigieren.
Die Plattformsuche generiert Facetten aus InfoObject-Metadaten, Dokument-Metadaten und
Dokumentinhalt. Sie zeigt nur diejenigen Facetten an, die mehr als zwei Dokumente enthalten, die einer angegebenen Abfrage entsprechen. Facetten werden dynamisch auf Basis der Dokumente, die der Suchabfrage entsprechen, angezeigt und nach Dokumentanzahl sortiert.
Die Dokumente sind in SAP BusinessObjects Business Intelligence in folgende generischen Facetten oder Kategorien gruppiert:
• Persönlich oder öffentlich (wie etwa Personal, Corporate und Finanzen): Diese basieren auf den
BI-Plattform-Dokumentkategorien.
• Dokumenttyp: Diese Kategorie basiert auf dem Dokumenttyp, z.B. Web Intelligence, Crystal Reports,
Microsoft Word (2003 und 2007), Microsoft Excel (2003 und 2007) und Dashboards.
• Universen und Verbindungen: Diese basieren auf der Inhaltsquelle.
• Datum: Umfasst das letzte Regenerierungsdatum: (Jahr, Quartal und Monat).
• Zeit: Umfasst die letzte Regenerierungszeit wie die letzten 24 Stunden und letzte Woche.
• Autor: Name des Benutzers, der das Dokument erstellt hat.
21.3.3.3.2 Normalisieren der Rangfolge von Suchergebnissen
Bei der Plattformsuche wird die Stelle des Vorkommens eines gesuchten Begriffs für die Rangfolge eines Dokuments berücksichtigt. Der Inhalt wird basierend auf der Stelle des Vorkommens im Dokument in folgende Kategorien eingeteilt:
1.
Plattform-Metadaten
2.
Dokument-Metadaten
3.
Inhalts-Metadaten
4.
Inhalt
Sie können die Gewichtung für die oben aufgeführten Kategorien auf der CMC-Seite konfigurieren.
Anpassen der Gewichtung der Rangfolge von Suchergebnissen
Mit der Plattformsuche können Gewichtungen für in Kategorien gruppierten Inhalten basierend auf dem
Vorkommen des Inhalts im Dokument festgelegt werden, indem Sie einen höheren Wert für die gewünschte Kategorie festlegen, um zugehörige Suchergebnisse schneller abzurufen.
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Plattformsuche
761
Führen Sie folgende Schritte durch, um die Gewichtung festzulegen:
1.
Wechseln Sie zum Bereich "Anwendungen" der CMC.
2.
Wählen Sie Anwendung zur Plattformsuche.
3.
Wählen Sie Rangfolge. Das Dialogfeld "Rangfolge: Anwendung zur Plattformsuche" mit den
Gewichtungen der verschiedenen Inhaltskategorien, wie z.B. Plattform-Metadaten,
Dokument-Metadaten, Inhalts-Metadaten und Inhalt wird angezeigt. Die Gewichtungen können nach
Bedarf angepasst werden.
Das Benutzer-Gebietsschema ist das im bevorzugten Anzeigegebietsschema im BI-Launchpad festgelegte Gebietsschema.
4.
Wählen Sie Speichern.
Wenn in einem Upgradeszenario Rangfolgen für bereits indizierte Dokumente angewendet werden sollen, erstellen Sie den Index erneut. Weitere Informationen über die Neuerstellung von Indizes finden
Sie im Abschnitt
Konfigurieren von Anwendungseigenschaften in der CMC
.
21.3.3.3.3 Unterstützung für mehrere Sprachen
Die Plattformsuche bietet Unterstützung für mehrere Sprachen, um Inhalt zu indizieren, Sucherergebnisse abzurufen und Vorschläge in der gewünschten Sprache zu unterbreiten. Zur Indizierung aller Dokumente von SAP BusinessObjects Business Intelligence wird das in der CMC festgelegte standardmäßige
Index-Gebietsschema verwendet.
Nach der Lokalisierung des InfoObjects wird das Dokument anhand des entsprechenden
Sprachanalysierers von der Plattformsuche indiziert.
Die Suche basiert auf dem als Produkt-Gebietsschema des Client festgelegten Gebietsschema. Bei der Plattformsuche wird während des Abrufens der Suchergebnisse mehr Gewicht auf das
Produkt-Gebietsschema des Client gelegt. Sie können die Gewichtung auf der Konfigurationsseite der
CMC konfigurieren.
21.3.3.3.4 Vorschläge
Die Plattformsuche macht Vorschläge, wenn Suchabfragen falsch geschrieben sind. Wenn die ursprüngliche Suchabfrage zu keinen Ergebnissen führt, schlägt die Plattformsuche die wahrscheinlichsten Begriffe auf Basis des indizierten Inhalts vor.
Vorschläge werden als Schlüsselwörter mit Hyperlinks angezeigt. Klicken Sie auf einen Hyperlink, um eine Liste der Dokumente mit dem Schlüsselwort anzuzeigen, das möglicherweise mit der Originalabfrage
übereinstimmt. Diese Vorschläge werden algorithmisch auf Basis verschiedener objektiver Faktoren bestimmt.
Falls mehrere Begriffe vorliegen, die möglicherweise der ursprünglichen Anfrage entsprechen, unterbreitet die Plattformsuche die obersten drei Vorschläge in der Sprache, die in der CMC-Anwendung als
Index-Gebietsschema festgelegt wurde.
Anmerkung:
Die Plattformsuche generiert in folgenden Fällen keine Vorschläge:
• Falls die Suchabfragen weniger als drei Buchstaben umfassen
• Für attributierte Suchvorgänge wie "Typ: Crystal-Reports-Bericht"
2013-01-07
Plattformsuche
• Für Universumsmetadaten und -inhalte
• Für Multibyte-Sprachen wie Chinesisch, Japanisch und Koreanisch
21.3.3.3.5 Föderieren von Suchergebnissen aus SAP BusinessObjects Explorer
Die Plattformsuche föderiert die Suchanfrage aus SAP BusinessObjects Explorer und
Oberflächen-InfoSpaces gemeinsam mit den Inhalten aus SAP BusinessObjects Business Intelligence.
Die Suchergebnisse aus SAP BusinessObjects Explorer werden nach Metadatenkategorien gruppiert.
Zu den unterstützten Facetten für InfoSpaces zählen Typ, Speicherort und Regenerierungszeit.
SAP BusinessObjects Explorer sendet die Begriffshäufigkeit zu jedem Suchbegriff in der Suchabfrage an die Plattformsuche. Die Plattformsuche berechnet die Relevanz anhand einer Summe der
Quadratwurzel der Begriffshäufigkeiten. Der Ergebniswert wird jedem InfoSpace als Punktzahl zugeordnet. Die Ergebnisse werden anschließend nach Punktzahl sortiert und an den Client gesendet.
21.4 Integration der Plattformsuche mit SAP NetWeaver Enterprise Search
SAP NetWeaver Enterprise Search 7.20 und höher können auf OpenSearch (RSS und ATOM) basierende
Suchdienste verwenden. Suchanforderungen können Remote-Suchdienstproviderrsystemen delegiert werden. In diesem Fall ist OpenSearch der Dienstprovider, NetWeaver Enterprise Search ist der
Suchergebnisconsumer und die SAP BusinessObjects-Plattformsuche ist der Suchdienstprovider.
Wenn ein Benutzer eine Suchanforderung sendet, leitet SAP NetWeaver Enterprise Search diese direkt an den OpenSearch-Provider weiter. Der Provider antwortet auf die Suchanforderung und sendet die
Antwort an SAP NetWeaver Enterprise Search zurück. Anschließend wird sie mit den Ergebnissen, die aus anderen Suchobjekt-Connectoren abgerufen wurden, zu einem Suchergebnis zusammengeführt und auf der Benutzeroberfläche angezeigt.
Gehen Sie wie folgt vor, um SAP NetWeaver Enterprise Search und die Plattformsuche zu integrieren:
1.
Erstellen Sie in SAP NetWeaver Enterprise Search einen Connector.
2.
Importieren Sie im Abschnitt "Authentifizierung" von SAP BusinessObjects BI die Rolle eines
Benutzers.
21.4.1 Erstellen eines Connectors in SAP NetWeaver Enterprise Search
Sie können einen Suchobjekt-Connector vom Typ OpenSearch zur Integration externer Suchprovider verwenden, die eine Suchfunktion über OpenSearch bereitstellen.
Zum Erstellen eines Connectors in SAP NetWeaver Enterprise Search ist Folgendes erforderlich:
1.
Die URL des OpenSearch-Beschreibungsdiensts.
762 2013-01-07
Plattformsuche
2.
Der OpenSearch-Beschreibungsdienst darf nur im RSS- oder ATOM-Format vorliegen.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um einen Connector in SAP NetWeaver Enterprise Search zu erstellen:
1.
Starten Sie das Administrations-Cockpit, und wählen Sie "Create" (Erstellen) aus.
2.
Wählen Sie "OpenSearch" als Suchobjekt-Connector-Typ aus.
3.
Wählen Sie Next (Weiter) aus.
4.
Geben Sie die URL des OpenSearch-Beschreibungsdienst für den OpenSearch-Provider ein.
5.
Wählen Sie eine der folgenden Authentifizierungseinstellungen zum Starten der
Beschreibungsdienst-URL aus:
• No Authentication (Keine Authentifizierung): Es findet keine Authentifizierung statt.
• SAP Authentication Assertion Ticket (SAP-Authentifizierungszusicherungsticket): Dieser Benutzer wird über die Einzelanmeldung zur Authentifizierung verwendet.
• User/Password (Benutzer/Kennwort): Ein vordefinierter Benutzer wird für die Authentifizierung verwendet.
6.
Wählen Sie "Launch Search URL" (Such-URL starten) aus den OpenSearch-URL-Einstellungen aus.
Der OpenSearch-Beschreibungsdienst wird dann für einen geeigneten Suchdienst validiert. Das
System gibt automatisch einen Wert für die Such-URL-Vorlage und die zugehörige Beschreibung ein.
7.
Wählen Sie eine der folgenden Authentifizierungeinstellungen zum Einrichten eines Connectors aus:
• No Authentication (Keine Authentifizierung): Es findet keine Authentifizierung statt.
• SAP Authentication Assertion Ticket (SAP-Authentifizierungszusicherungsticket): Dieser Benutzer wird über die Einzelanmeldung zur Authentifizierung verwendet.
• User/Password (Benutzer/Kennwort): Ein vordefinierter Benutzer wird für die Authentifizierung verwendet.
8.
Wählen Sie Next (Weiter) aus.
Ein zusammenfassendes Dialogfeld mit den für diesen Suchobjekt-Connector eingegebenen Werten wird angezeigt.
9.
Wählen Sie Previous (Zurück) aus, um die Einstellungen zu ändern, oder Cancel (Abbrechen), um alle eingegebenen Daten zu verwerfen.
10.
Wählen Sie Finish (Fertig stellen) aus, um die Einstellungen zu speichern.
21.4.2 Importieren von Benutzerrollen in die Authentifizierung von SAP
BusinessObjects Business Intelligence
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine Benutzerrolle in die Authentifizierung von SAP
BusinessObjects Business Intelligence zu importieren:
763 2013-01-07
Plattformsuche
Anmerkung:
Administratoren müssen die Benutzerdetails, Systeminformationen, Anwendungshostinformationen und Benutzeranmeldedaten vorliegen.
1.
Wechseln Sie zum Bereich "Authentifizierung" der CMC.
2.
Wählen Sie SAP aus.
3.
Geben Sie Folgendes auf der Registerkarte "Berechtigungssysteme" an:
• System
• Client
• Anwendungsserver
• Systemnummer
• Benutzername
• Kennwort
• Sprache
4.
Wählen Sie Aktualisieren aus.
5.
Wählen Sie die Registerkarte "Rollenimport", und importieren Sie Benutzerrollen.
6.
Wählen Sie Aktualisieren aus.
7.
Wählen Sie Verwalten > Benutzersicherheit in der CMC aus, um die entsprechenden
Benutzerrechte zuzuweisen.
21.5 Suchvorgänge über NetWeaver Enterprise Search
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Ergebnisse aus SAP NetWeaver Enterprise Search zu durchsuchen:
1.
Melden Sie sich bei SAP NetWeaver Enterprise Search an.
2.
Wählen Sie Erweiterte Suche aus.
3.
Wählen Sie den Connector aus, der für die Plattformsuche erstellt wurde.
4.
Suchen Sie nach einem Schlüsselwort.
Die konsolidierten Ergebnisse für das Schlüsselwort enthalten das Ergebnis aus der Platformsuche, sofern eine Übereinstimmung mit dem Schlüsselwort vorliegt.
21.6 Auditing
Alle Ereignisse von Suchanfragen, die von Clientanwendungen gesendet wurden, die den
Plattformsuchdienst verwenden, sowie die Suchantwort werden auditiert. Für die Plattformsuche wird das Auditing auf Dienstebene implementiert.
764 2013-01-07
Plattformsuche
765
Für die Plattformsuche sind ein Ereignis, ID 1009, und vier für die Plattformsuche spezifische
Ereignisdetails vorhanden:
• Keyword searched (ID: 19)
• Number of Search Results (ID: 63)
• Facet Search (ID: 20)
• Search Exception (ID: 1)
Neben obigen Ereignisdetails sind einige standardmäßige Ereignisdetails wie sessionCuid und userCuid vorhanden, die für jedes Auditing in jedem beliebigen BOE-Modul unterstützt werden.
Im folgenden Beispiel wird erläutert, wie das Auditing in der Plattformsuche funktioniert.
Die Suche nach dem Schlüsselwort "Umsatz" ergibt insgesamt 5 Suchergebnisse. In diesem Fall werden folgende Ereignisse auditiert:
• Ereignis-ID 1009
• Ereignisdetail-ID 19 mit dem Wert "Umsatz"
• Ereignisdetail-ID 63 mit dem Wert 5
• Sitzungs-CUID
• Benutzer-CUID
• Status mit Wert 0, was dem erfolgreichen Status entspricht
• Startzeit
• Dauer
• Objekt
• ID mit Wert 0, da es sich um Auditing auf Dienstebene handelt
Wenn die Facetten generiert werden und Sie eine oder mehrere Facetten auswählen, werden folgende
Ereignisse auditiert:
• Ereignis-ID 1009
• Ereignisdetail-ID 19 mit dem Wert "Umsatz"
• Ereignisdetail-ID 63 mit dem Wert 5
• Ereignisdetail-ID 20 mit kommagetrennter Zeichenfolge der Facetten
• Sitzungs-CUID
• Benutzer-CUID
• Status mit Wert 0, was dem erfolgreichen Status entspricht
• Startzeit
• Dauer
• Objekt-ID mit Wert 0, da es sich um Auditing auf Dienstebene handelt
Wenn aufgrund eines ungültigen Eintrags, z.B. *"a", eine Suchausnahme auftritt, werden folgende
Ereignisdetails auditiert:
• Ereignis-ID 1009
• Ereignisdetail-ID 19 mit dem Wert "Umsatz"
• Ereignisdetail-ID 63 mit dem Wert 0
• Ereignisdetail-ID 1 mit der Ausnahmemeldung
• Sitzungs-CUID
• Benutzer-CUID
2013-01-07
Plattformsuche
• Status mit Wert 1, was dem Fehlerstatus entspricht
• Startzeit
• Dauer
• Objekt-ID mit Wert 0, da es sich um Auditing auf Dienstebene handelt
21.7 Fehlerbehebung
21.7.1 Selbstreparatur
Die Plattformsuche verfügt über einen eigenen Selbstreparaturmechanismus. Sie überwacht fortlaufend die Speicherauslastung des Suchdienstes und beendet die Indizierung automatisch, wenn die
Speicherauslastung den Schwellenwert übersteigt. Sie wird automatisch wieder gestartet, sobald die
Speicherauslastung wieder auf einen annehmbaren Wert gefallen ist. Benutzer können während dieses
Prozesses weiterhin Suchvorgänge ausführen, jedoch keine Indizierung über einen bestimmten Zeitraum.
Die Plattformsuche konfiguriert auf Basis des Dokumenttyps die Anzahl der Dokumente, die standardmäßig zu einem beliebigen Zeitpunkt indiziert werden können. Die Indizierung wird auf Basis der Systemressourcen wie CPU und Arbeitsspeicher initiiert.
21.7.2 Problemszenarios
In diesem Abschnitt werden die einzelnen Lösungsschritte für eine Reihe von Problemen erläutert, die beim Abrufen von Suchergebnissen mit der Plattformsuche auftreten können.
Die Suchergebnisse können nicht aus dem neu hinzugefügten Dokument mit dem
Schlüsselwort abgerufen werden
• Prüfen Sie, ob die Plattformsuche den Dokumenttyp des gesendeten Dokuments unterstützt. Wenn der Dokumenttyp nicht unterstützt wird, kann das Dokument nicht indiziert werden.
Weitere Informationen zu unterstützten Dokumenttypen finden Sie im Thema Durchsuchbare
Inhaltstypen in den unten aufgeführten verwandten Themen.
• Prüfen Sie die für Crawling-Frequenz ausgewählten Optionen. Wenn Crawling-Frequenz auf
Kontinuierliches Crawling festgelegt ist, werden Dokumente umgehend zur Indizierung herangezogen. Wenn Crawling-Frequenz auf Zeitgesteuert verarbeitetes Crawling festgelegt ist, wird die Indizierung nur während des Zeitrahmens für die zeitgesteuerte Verarbeitung ausgeführt.
Weitere Informationen zur
Crawling-Frequenz finden Sie unter dem Thema Konfigurieren von
Anwendungseigenschaften in den unten aufgeführten verwandten Themen.
766 2013-01-07
Plattformsuche
• Prüfen Sie die Liste der Indizierungsfehler, um zu prüfen, ob das Dokument erfolgreich indiziert wurde. Wenn das Dokument in der Liste angezeigt wird, müssen Sie es entsprechend bearbeiten und erneut senden, sodass die Plattformsuche das Dokument für die Indizierung heranzieht.
Anmerkung:
Sie können das Dokument ändern, indem Sie ein Feld hinzufügen oder löschen und das Dokument dann erneut speichern. Dadurch wird der Zeitstempel des Dokuments im Repository von SAP
BusinessObjects Business Intelligence aktualisiert und die erneute Indizierung des Dokuments initiiert.
Weitere Informationen zu den Dokumenten, für die die Indizierung nicht durchgeführt werden konnte, finden Sie unter dem Thema Liste der Indizierungsfehler in den unten aufgeführten verwandten
Themen.
• Prüfen Sie die Ablaufverfolgungsprotokolle des Adaptive Processing Server. Diese enthalten
Informationen zu den Indizierungsfehlern.
1.
Wechseln Sie im Dateisystem zum Verzeichnis {BOE-InstallVerz}\logging\, in dem das
APS-Ablaufverfolgungsprotokoll mit der Dateiendung .gif enthalten ist.
2.
Öffnen Sie die Ablaufverfolgungsprotokoll-Datei, und suchen Sie die SI_ID des Dokuments, die indiziert werden soll.
Anmerkung:
Die SI_ID des Dokuments ist in den Dokumenteigenschaften enthalten.
Abrufen von Crystal-Reports-Dokumenten nicht möglich
Die Plattformsuche indiziert Crystal-Reports-Berichtsinhalte ausschließlich für die Versionen 2008 und
2011. Sie indiziert keine Inhalte aus Crystal Reports für Enterprise.
Sie können jedoch bei Crystal Reports für Enterprise nach den Metadaten des Dokuments suchen, z.B. Titel, Beschreibung und Schlüsselwort, die Teil der Dokumenteigenschaften sind.
Wenn das Dokument indizierbaren Inhalt enthält, müssen Sie dasselbe Verfahren wie oben unter Die
Suchergebnisse können nicht aus dem neu hinzugefügten Dokument mit dem Schlüsselwort abgerufen werden beschrieben befolgen.
Die Suchergebnisse können nicht in der in BI-Launchpad als Produktgebietsschema festgelegten Sprache abgerufen werden
Die Plattformsuche durchsucht und indiziert Inhalte aus dem BI-Plattform-Repository auf Grundlage des in der CMC festgelegten Index-Gebietsschemas. Unterscheidet sich das in BI-Launchpad festgelegte
Produktgebietsschema von dem in der CMC festgelegten Gebietsschema, ruft die Plattformsuche keine
Ergebnisse ab.
Weitere Informationen zur Konfiguration des Index-Gebietsschemas finden Sie unter dem Thema
Konfigurieren von Anwendungseigenschaften in den unten aufgeführten verwandten Themen.
InfoSpaces von SAP BusinessObjects Explorer können nicht abgerufen werden
Überprüfen Sie, ob SAP BusinessObjects Explorer-Server gestoppt oder deaktiviert wurden. Aktivieren
Sie die Server für die Plattformsuche, um die Suchergebnisse aus SAP BusinessObjects Explorer abzurufen.
767 2013-01-07
Plattformsuche
SAP NetWeaver Enterprise Search kann Ergebnisse nicht aus dem Repository von SAP
BusinessObjects Business Intelligence abrufen.
• Überprüfen Sie, ob die Plattformsuche die Suchergebnisse mithilfe von BI-Launchpad abruft, um herauszufinden, ob das Problem auf die Integration der Plattformsuche in SAP NetWeaver Enterprise
Search zurückzuführen ist.
• Überprüfen Sie, ob OpenSearch korrekt auf dem Webanwendungsserver implementiert ist. Welche
Schritte zur Validierung der OpenSearch-Implementierung genau auszuführen sind, hängt vom Typ des verwendeten Webanwendungsservers ab.
• Überprüfen Sie, ob der Connector in der SAP NetWeaver Enterprise Search-Konfiguration korrekt erstellt bzw. konfiguriert wurde. Sie müssen den richtigen Connector für SAP NetWeaver Enterprise
Search verwenden, damit Ergebnisse aus der Plattformsuche föderiert werden können.
• Überprüfen Sie, ob die Rechner, auf denen SAP NetWeaver Enterprise Search und die BI-Plattform jeweils ausgeführt werden, korrekt miteinander kommunizieren. Falls in einer verteilten Umgebung
Netzwerkprobleme vorliegen, kann SAP NetWeaver Enterprise Search die Ergebnisse unter
Umständen nicht föderieren.
• Überprüfen Sie, ob Benutzer von SAP NetWeaver Enterprise Search mit den entsprechenden
Rechten der BI-Plattform hinzugefügt wurden. Gehen Sie zur Validierung der Benutzerrechte zum
Bereich Authentifizierung der CMC, und wählen Sie SAP aus.
Verwandte Themen
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Konfigurieren von Anwendungseigenschaften in der CMC
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768 2013-01-07
Föderation
Föderation
22.1 Föderation
Föderation ist ein standortübergreifendes Replikationstool für den Einsatz mehrerer Implementierungen von Business Intelligence in einer globalen Umgebung.
Inhalt kann über eine BI-Plattform-Implementierung erstellt und verwaltet und nach einem wiederkehrenden Zeitplan über geografische Standorte hinweg in andere BI-Plattform-Implementierungen repliziert werden. Sie können Aufträge sowohl mit einseitiger Replikation als auch mit beidseitiger
Replikation ausführen.
Die Verwendung von Föderation bietet folgende Vorteile:
• Reduzierter Netzwerkverkehr
• Erstellen und Verwalten von Inhalten an einem zentralen Ort
• Optimieren der Leistung für Endbenutzer
Das Replizieren von Inhalten mithilfe von Föderation bietet folgende Möglichkeiten:
• Vereinfachen der Verwaltungsanforderungen für mehrere Implementierungen
• Bereitstellen von Richtlinien zur Vergabe konsistenter Rechte für mehrere Niederlassungen in weltweiten Unternehmen
• Schnellerer Informationsabruf und Verarbeitung von Berichten an Remotesites, auf denen sich die
Daten befinden
• Zeitersparnis durch schnelleres Abrufen lokaler und verteilter Daten
• Synchronisieren von Inhalten aus mehreren Implementierungen, ohne dass benutzerdefinierter
Code erforderlich ist
Mit der Föderation können Sie separate Sicherheitsmodelle, Lebenszyklen, Test- und
Implementierungszeiten sowie unterschiedliche Geschäftseigentümer und Administratoren verwalten.
Beispielsweise können Sie Administrationsfunktionen delegieren, durch die der Administrator der
Vertriebsanwendung daran gehindert wird, eine Anwendung der Personalabteilung zu ändern.
Mit Föderation können Sie eine Vielzahl von Objekten replizieren, wie in der folgenden Tabelle beschrieben.
769 2013-01-07
Föderation
Kategorie
Business
Views
Berichte
Replizierbare Objekttypen
Business View Manager, DataConnection,
Wertelisten, Datengrundlage usw.
Zusätzliche Hinweise
Alle Objekte werden unterstützt, wenn auch nicht auf ihrer jeweiligen Ebene.
Crystal-Reports-Berichte, Web Intelligence und
Dashboard Design
Full Client-Add-In und Vorlagen werden unterstützt.
Drittanbieter-
Objekte
Excel-, PDF-, PowerPoint-, Flash-, Word, Text-
, RTF- und Shockwave Flash-Dateien
Benutzer
BI-Plattform
Benutzer, Gruppen, Posteingang, Favoriten und Persönliche Kategorie
Ordner, Ereignisse, Kategorien, Kalender, Zugriffsberechtigungen, Hyperlinks, Verknüpfungen, Programme, Profile, Objektpakete, Agnostisch
Universum Universum, Verbindungen und Universumszugriffsbeschränkung
In den folgenden Szenarios werden zwei Beispiele für die Verwendung von Föderation im Unternehmen beleuchtet.
Szenario 1: Einzelhandel (zentralisiertes Design)
ACME möchte unter Verwendung der einseitigen Replikationsmethode monatliche Umsatzberichte an alle Filialen senden. Der Administrator auf der ursprünglichen Website erstellt einen Bericht, der von
Administratoren auf den einzelnen Zielwebsites repliziert und gegen die Datenbank der jeweiligen Filiale ausgeführt wird.
Tipp:
Lokalisierte Instanzen können an die ursprüngliche Website zurückgesendet werden, von der die replizierten Informationen jedes Objekts verwaltet werden. Beispielsweise werden das geeignete Logo, die entsprechenden Verbindungsinformationen für die Datenbank usw. angewendet.
Szenario 2: Remotezeitplan (verteilter Zugriff)
Die Daten befinden sich auf der ursprünglichen Website. Ausstehende Replikationsaufträge werden zur Ausführung an die ursprüngliche Website gesendet. Abgeschlossene Replikationsaufträge werden dann zur Anzeige an die Zielwebsites zurückgesendet. Beispiel: Die Daten für einen Bericht sind auf der Zielwebsite u.U. nicht verfügbar, der Benutzer kann jedoch festlegen, dass die Berichte auf der ursprünglichen Website ausgeführt werden, bevor der abgeschlossene Bericht wieder an die Zielwebsite gesendet wird.
22.2 Begriffe in Föderation
In der folgenden Liste werden Begriffe und Ausdrücke in Bezug auf Federation eingeführt, die beim
Navigieren und Verwenden von Federation Unterstützung bieten können:
770 2013-01-07
Föderation
771
Beidseitige Replikation
Funktioniert genauso wie die einseitige Replikation, bei der beidseitigen Replikation werden die Änderungen jedoch in beide Richtungen gesendet. Aktualisierungen auf der ursprünglichen Website werden auf die einzelnen Zielwebsites repliziert. Aktualisierungen und neue Objekte auf einer Zielwebsite werden an die ursprüngliche Website gesendet.
BI-Anwendung
Die logische Gruppierung verwandter BI-Inhalte, die einen speziellen Verwendungszweck und eine bestimmte Zielgruppe haben. Eine BI-Anwendung ist kein Objekt. Von einer
BI-Plattform-Implementierung können mehrere BI-Anwendungen gehostet werden, die
über getrennte Sicherheitsmodelle, Lebenszyklen, Test- und Implementierungszeitachsen sowie Business-Eigentümer und -Administratoren verfügen können.
Einseitige Replikation
Objekte werden nur in eine Richtung repliziert, und zwar von der ursprünglichen Website auf die Zielwebsite. Alle an einer Zielwebsite vorgenommenen Aktualisierungen verbleiben auf dieser Zielwebsite.
Lokal
Das lokale System, über das ein Benutzer oder Administrator verbunden ist. Der
Administrator einer Zielwebsite wird von der Zielwebsite beispielsweise als zum “lokalen”
System gehörig angesehen.
Lokal ausgeführte abgeschlossene Instanzen
Instanzen, die auf der Zielwebsite verarbeitet und dann an die ursprüngliche Website zurückgesendet werden.
Mehrere ursprüngliche Websites
Mehrere Websites können als ursprüngliche Website fungieren. Beispielsweise können mehrere Entwicklungszentren grundsätzlich über mehrere ursprüngliche Websites verfügen.
Pro Replikation kann jedoch nur eine ursprüngliche Website vorhanden sein.
Remote-Zeitsteuerung
Zeitsteuerungsanforderungen, die von der Zielwebsite an die ursprüngliche Website gesendet werden. Berichte auf Zielwebsites können remote zeitgesteuert verarbeitet werden, wobei die Berichtsinstanz zur Verarbeitung zurück an die ursprüngliche Website gesendet wird. Anschließend wird die abgeschlossene Instanz wieder an die Zielwebsite gesendet.
Remotesite
Ein System, das für einen Benutzer nicht "lokal" ist. Die ursprüngliche Website wird von
Benutzern und Administratoren der Zielwebsite beispielsweise als “Remotesite” angesehen.
Remoteverbindung
Ein Objekt mit Informationen, die zum Herstellen einer Verbindung mit einer
BI-Plattform-Implementierung verwendet werden, einschließlich Benutzername und
Kennwort, CMS-Name, Webdienst-URI und Bereinigungsoptionen.
Replikation
Das Kopieren von Inhalten aus einem BI-Plattform-System in ein anderes.
Replikationsauftrag
2013-01-07
Föderation
Ein Objekt, das Informationen über die Zeitsteuerung der Replikation enthält, welche Inhalte repliziert werden sollen sowie spezielle Bedingungen, die beim Replizieren von Inhalten berücksichtigt werden sollten.
Replikationsliste
Eine Liste der zu replizierenden Objekte. Die Replikationsliste verweist auf andere Inhalte wie Benutzer, Gruppen, Berichte usw. in der BI-Plattform-Implementierung, die zusammen repliziert werden sollen.
Replikationsobjekt
Ein Objekt, das von einer ursprünglichen Website auf eine Zielwebsite repliziert wird. Alle replizierten Objekte auf einer Zielwebsite werden mit einem Replikationssymbol gekennzeichnet. Bei einem Konflikt werden Objekte mit einem Konfliktsymbol gekennzeichnet.
Replikationspaket
Das Replikationspaket wird während der Übertragung erstellt und enthält Objekte aus einem Replikationsauftrag. Es kann alle in der Replikationsliste definierten Objekte enthalten, wie dies bei sich ständig ändernden Umgebungen bzw. bei der Erstreplikation der Fall ist. Alternativ kann das Paket eine Teilmenge der Replikationsliste enthalten, wenn die Objekte im Vergleich zum Zeitplan des Replikationsauftrags selten geändert werden.
Das Replikationspaket wird als BIAR-Datei (BI Application Resource) implementiert.
Replikationsregenerierung
Alle Objekte in einer Replikationsliste werden unabhängig von der zuletzt geänderten
Version regeneriert.
Ursprüngliche Website
Das BI-System, aus dem der Inhalt stammt.
Zielwebsite
Ein BI-System, das replizierte BI-Inhalte von einer Ursprungswebsite abruft.
22.3 Verwalten von Sicherheitsrechten
Da durch Föderation Inhalte zwischen unterschiedlichen Implementierungen repliziert werden und außerdem eine Zusammenarbeit mit anderen Administratoren erforderlich ist, ist es wichtig, die
Funktionsweise der Sicherheitsfeatures vor der Verwendung von Föderation zu verstehen.
Administratoren in unterschiedlichen Implementierungen müssen ihre Arbeit abstimmen, bevor Föderation aktiviert werden kann. Nach der Replikation der Inhalte können diese durch Administratoren geändert werden.
Sie benötigen spezifische Rechte auf der Implementierung der ursprünglichen Webste und der
Zielwebsite, um bestimmte Aufgaben durchzuführen:
• Für die ursprüngliche Website erforderliche Rechte
• Für die Zielwebsite erforderliche Rechte
• Für Föderation-spezifische Objekte erforderliche Rechte
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Föderation
• Föderation-Szenarios
Tipp:
Es wird empfohlen, dieses Kapitel vor dem Starten von Föderation zu lesen.
22.3.1 Für die ursprüngliche Website erforderliche Rechte
In diesem Abschnitt werden die Aktionen beschrieben, die auf der ursprünglichen Website ausgeführt werden, sowie die erforderlichen Rechte des Benutzerkontos, über das die Verbindung zur ursprünglichen
Website hergestellt wird. Hierbei handelt es sich um das Konto, das Sie in das Remoteverbindungsobjekt auf der Zielwebsite eingeben.
Aktion
Einseitige
Replikation
Beschreibung Erforderliche Rechte
Ausführen einer ausschließlichen Replikation von der ursprünglichen auf die Zielwebsite.
Anmerkung:
“Ansichts”- und “Replikationsrechte” sind für alle replizierten Objekte erforderlich, einschließlich Objekte, die durch Abhängigkeitsberechnungen automatisch repliziert werden.
• “Ansichts”- und “Replikationsrechte” für alle zu replizierenden Objekte
• “Ansichtsrecht” für die Replikationsliste
Beidseitige
Replikation
Ausführen einer Replikation von der ursprünglichen auf die Zielwebsite und von der
Zielwebsite auf die ursprüngliche Website.
• “Ansichts”- und “Replikationsrechte” für alle zu replizierenden Objekte
• “Ansichtsrecht” für die Replikationsliste
• “Änderungsrechte” für Benutzerobjekte zum Replizieren von Kennwortänderungen
Zeitgesteuerte Verarbeitung
Ermöglichen der Remote-Zeitsteuerung von der Zielwebsite aus auf die ursprüngliche
Website.
• “Zeitsteuerungsrechte” für alle Objekte, die Sie entfernt zeitgesteuert verarbeiten möchten.
Verwandte Themen
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Für die Zielwebsite erforderliche Rechte
22.3.2 Für die Zielwebsite erforderliche Rechte
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Föderation
In diesem Abschnitt werden die Aktionen beschrieben, die auf die Zielwebsite angewendet werden, sowie die erforderlichen Rechte des Benutzerkontos, über das der Replikationsauftrag ausgeführt wird.
Hierbei handelt es sich um das Konto des Benutzers, der den Replikationsauftrag erstellt hat.
Anmerkung:
Replikationsaufträge können wie alle anderen Objekte, die zeitgesteuert verarbeitet werden können, in Vertretung eines anderen Benutzers zeitgesteuert verarbeitet werden.
Aktion
Alle Objekte
Beschreibung Erforderliche Rechte
Repliziert sowohl Objekte mit einseitiger als auch mit beidseitiger Replikation.
• “Ansichts”-, “Hinzufüge”-, “Bearbeitungs”und “Änderungsrechte” für alle Objekte
• “Benutzerkennwortänderungsrecht” für alle Benutzerobjekte
Erstmalige Replikation
Bei der ersten Ausführung des Replikationsauftrags ist noch kein Objekt auf der Zielwebsite vorhanden. Daher benötigt das Benutzerkonto, unter dem der Replikationsauftrag ausgeführt wird, Rechte für alle Ordner auf oberster Ebene sowie für Objekte, denen
Inhalt hinzugefügt wird.
• “Ansichts-”, “Hinzufüge-”,“ Bearbeitungs-” und “Rechteänderungsrechte” für alle
Ordner auf oberster Ebene sowie Standardobjekte
Verwandte Themen
•
Für die ursprüngliche Website erforderliche Rechte
22.3.3 Föderation-spezifische Rechte
In diesem Abschnitt werden spezifische Föderation-Szenarios erläutert.
774 2013-01-07
Föderation
Aktion
Objektbereinigung
Beschreibung Erforderliche Rechte
Die Objektbereinigung löscht Objekte auf der Zielwebsite.
• Das Konto, unter dem der Replikationsauftrag ausgeführt wird, benötigt “Löschrechte” für alle
Objekte, die möglicherweise gelöscht werden.
Deaktivieren der Bereinigung für bestimmte Objekte
Beim Replizieren bestimmter Objekte von der ursprünglichen Website möchten Sie vielleicht verhindern, dass sie beim Löschen von der ursprünglichen Website auch von der
Zielwebsite gelöscht werden. Zu diesem Zweck können Sie Rechte verwenden. Beispielsweise wählen
Sie diese Option, wenn Benutzer auf der Zielwebsite ein Objekt unabhängig von den Benutzern auf der ursprünglichen Website verwenden.
• Verweigern Sie dem Benutzerkonto, unter dem der Replikationsauftrag ausgeführt wird, für die beizubehaltenden Objekte
“Löschrechte”.
Beispiel: In einem replizierten Universum, in dem Benutzer auf der
Zielwebsite eigene lokale Berichte unter Verwendung dieses Universums erstellen, soll das Universum auf der Zielwebsite erhalten bleiben, wenn es auf der ursprünglichen Website gelöscht wird.
Aktivieren der beidseitigen
Replikation ohne Änderungen an der ursprünglichen Website
• Verweigern Sie dem für die
Verbindung verwendeten Benutzerkonto im Remoteverbindungsobjekt die “Bearbeitungsrechte”.
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Föderation
Aktion Beschreibung
Unter bestimmten Umständen möchten Sie vielleicht die beidseitige Replikation verwenden und gleichzeitig verhindern, dass bestimmte Objekte auf der ursprünglichen Website geändert werden, obwohl sie auf der Zielwebsite ge-
ändert wurden. Ein Grund dafür könnte darin liegen, dass es sich um ein spezielles Objekt handelt, das nur von Benutzern auf der ursprünglichen Website geändert werden soll, oder dass Sie die Remote-Zeitsteuerung aktivieren möchten, ohne Änderungen zurückzuübertragen.
Anmerkung:
Bei der Remote-Zeitsteuerung können Sie einen Auftrag erstellen, durch den ausschließlich Objekte für die Remote-Zeitsteuerung verarbeitet werden. In diesem Fall werden Vorgängerobjekte jedoch trotzdem repliziert, einschließlich des Berichts, des Ordners, in dem der Bericht enthalten ist, sowie dessen übergeordneter Ordner.
Alle an der Zielwebsite vorgenommenen Änderungen werden an die ursprüngliche Website zurückgesendet, und Änderungen an der ursprünglichen Website werden an die Zielwebsite gesendet.
Erforderliche Rechte
22.3.4 Replizieren der Sicherheit eines Objekts
Um die Sicherheitsrechte für ein Objekt beizubehalten, muss sowohl das Objekt als auch dessen
Benutzer bzw. Gruppe gleichzeitig repliziert werden. Falls nicht, müssen sie auf der Website, auf die repliziert wird, bereits vorhanden sein und auf jeder Website über eindeutige CUIDs verfügen.
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Föderation
Wenn ein Objekt ohne Benutzer bzw. Gruppe repliziert wird oder diese auf der Website, auf die repliziert wird, noch nicht vorhanden sind, werden die Rechte ungültig.
Beispiel:
Gruppe A und Gruppe B wurden Rechte für Objekt A zugewiesen. Gruppe A wurden “Ansichtsrechte” gewährt, und Gruppe B wurden “Ansichtsrechte” verweigert. Wenn der Replikationsauftrag lediglich
Gruppe A und Objekt A repliziert, sind Objekt A auf der Zielwebsite lediglich “Ansichtsrechte” für
Gruppe A zugeordnet.
Wenn Sie ein Objekt replizieren, besteht ein Sicherheitsrisiko, falls nicht alle Gruppen mit expliziten
Rechten für das Objekt repliziert werden. Im oben aufgeführten Beispiel entsteht ein potenzielles Risiko.
Wenn Benutzer A sowohl Gruppe A als auch Gruppe B angehört, ist er nicht berechtigt, Objekt A auf der ursprünglichen Website anzeigen zu lassen. Benutzer A wird jedoch auf die Zielwebsite repliziert, da er beiden Gruppen angehört. Sobald er auf der Website enthalten ist, und da Gruppe B nicht repliziert wurde, hat Benutzer A das Recht, Objekt A auf der Zielwebsite anzeigen zu lassen, ist aber nicht berechtigt, Objekt A auf der ursprünglichen Website einzusehen.
Objekte, die auf andere, nicht in einem Replikationsauftrag eingeschlossene Objekte verweisen sowie
Objekte, die nicht schon auf der Zielwebsite vorhanden sind, werden in einer Protokolldatei angezeigt.
In der Protokolldatei wird angezeigt, dass von dem Objekt auf das nicht replizierte Objekt verwiesen und der Verweis entfernt wurde.
Die Sicherheit eines Objekts für einen bestimmten Benutzer oder eine bestimmte Gruppe wird nur von der ursprünglichen Website auf die Zielwebsite repliziert. Obwohl Sicherheitseinstellungen für replizierte
Objekte auf der Zielwebsite festgelegt werden können, werden sie nicht auf die ursprüngliche Website repliziert.
22.3.5 Replizieren der Sicherheit durch Zugriffsberechtigungen
Um fortzubestehen, müssen Rechte von Zugriffsberechtigungen definiert werden. Objekt, Benutzer oder Gruppe und Zugriffsberechtigung müssen gleichzeitig repliziert werden, oder sie müssen auf der
Website, auf die repliziert wird, bereits vorhanden sein.
Objekte, die einem Benutzer oder einer Gruppe explizite Rechte zuweisen, die nicht im
Replikationsauftrag oder noch nicht auf der Zielwebsite enthalten sind, werden in der zugehörigen
Protokolldatei angezeigt, in der aufgeführt ist, welche zugewiesenen Objektrechte nicht repliziert und welche Rechte verworfen wurden.
Außerdem können Sie für ein importiertes Objekt verwendete “Zugriffsberechtigungen” automatisch replizieren lassen. Diese Option ist für die Replikationsliste verfügbar.
Anmerkung:
Standardzugriffsberechtigungen werden nicht repliziert, Verweise bleiben jedoch erhalten.
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Föderation
22.4 Optionen für Replikationstypen und Replikationsmodi
Abhängig vom ausgewählten Replikationstyp und Replikationsmodus können Sie eine von vier unterschiedlichen Replikationsauftragsoptionen erstellen:
• Einseitige Replikation
• Beidseitige Replikation
• Von ursprünglicher Website aus regenerieren
• Von Ziel aus regenerieren
22.4.1 Einseitige Replikation
Bei der einseitigen Replikation können Inhalte nur in einer Richtung repliziert werden: von der ursprünglichen Website auf eine Zielwebsite. Alle Änderungen, die an Objekten in der Replikationsliste auf der ursprünglichen Website vorgenommen wurden, werden an die Zielwebsite gesendet. Änderungen, die an Objekten auf einer Zielwebsite vorgenommen wurden, werden allerdings nicht an die ursprüngliche
Website zurückgesendet.
Die einseitige Replikation eignet sich besonders für Implementierungen mit einer zentralen
BI-Plattform-Implementierung, in der Objekte erstellt, geändert und verwaltet werden. Andere
Implementierungen verwenden den Inhalt der zentralen Implementierung.
Zum Erstellen einer einseitigen Replikation wählen Sie die folgenden Optionen:
• Replikationstyp = Einseitige Replikation
• Replikationsmodus = Normale Replikation
22.4.2 Beidseitige Replikation
Mit der beidseitigen Replikation können Sie Inhalte in beide Richtungen zwischen ursprünglicher und
Zielwebsite replizieren. Alle an den Objekten auf der ursprünglichen Website vorgenommenen
Änderungen werden auf den Zielwebsites repliziert, und Änderungen auf einer Zielwebsite werden auf der ursprünglichen Website repliziert.
Anmerkung:
Zum Ausführen einer Remote-Zeitsteuerung und zum Replizieren lokal ausgeführter Instanzen an die ursprüngliche Website muss der beidseitige Replikationsmodus ausgewählt werden.
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Föderation
Falls Sie über mehrere BI-Plattform-Implementierungen verfügen, in denen Inhalte an beiden Standorten erstellt, geändert, verwaltet und verwendet werden, stellt die beidseitige Replikation die effizienteste
Lösung dar. Außerdem erleichtert sie die Synchronisierung der Implementierungen.
Zum Erstellen einer beidseitigen Replikation wählen Sie die folgenden Optionen:
• Replikationstyp = Beidseitige Replikation
• Replikationsmodus = Normale Replikation
Verwandte Themen
•
Remote-Zeitsteuerung und lokale Ausführung von Instanzen
22.4.3 "Von ursprünglicher Website aus aktualisieren" oder "Von Ziel aus aktualisieren"
Bei der Replikation von Inhalten im einseitigen oder beidseitigen Replikationsmodus werden die Objekte in der Replikationsliste auf eine Zielwebsite repliziert. Allerdings werden u.U. nicht immer alle Objekte repliziert, wenn der Replikationsauftrag ausgeführt wird.
Föderation verfügt über eine Optimierungs-Engine, die Sie dabei unterstützt, Ihre Replikationsaufträge schneller abzuschließen. Die Engine verwendet eine Kombination aus Objektversion und -zeitstempel, um festzustellen, ob das Objekt seit der letzten Replikation geändert wurde. Diese Überprüfung wird auf speziell aus der Replikationsliste ausgewählte Objekte sowie auf Objekte angewendet, die während der Abhängigkeitsprüfung repliziert wurden.
In einigen Fällen werden Objekte von der Optimierungs-Engine jedoch nicht berücksichtigt, sodass sie nicht repliziert werden. In diesen Fällen können Sie den Replikationsauftrag durch “Von ursprünglicher
Website aus regenerieren” und “Von Ziel aus regenerieren” zwingen, Inhalte und deren Abhängigkeiten unabhängig von den Zeitstempeln zu replizieren.
Durch "Von ursprünglicher Website aus aktualisieren" werden Inhalte nur von der ursprünglichen
Website an Zielwebsites gesendet. Durch "Von Ziel aus aktualisieren" werden Inhalte nur von den
Zielwebsites an die ursprüngliche Website gesendet.
Beispiel:
In den folgenden drei Beispielen werden Szenarios beschrieben, in denen “Von ursprünglicher Website aus regenerieren” und “Von Ziel aus regenerieren” verwendet und bestimmte Objekte aufgrund der
Optimierung ausgelassen werden.
Szenario 1: Objekte, die andere Objekte enthalten, werden einem Bereich hinzugefügt, der repliziert wird.
Ordner A wird von der ursprünglichen Website auf die Zielwebsite repliziert. Jetzt ist der Ordner auf beiden Websites vorhanden. Ein Benutzer verschiebt oder kopiert Ordner B mit Bericht B in Ordner
A auf der ursprünglichen Website. Während der nächsten Replikation stellt Föderation fest, dass der
Zeitstempel von Ordner B geändert wurde und repliziert den Ordner auf die Zielwebsite. Der Zeitstempel
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Föderation von Bericht B wird jedoch nicht geändert. Aus diesem Grund wird er bei einem normalen einseitigen oder beidseitigen Replikationsauftrag nicht mitrepliziert.
Um sicherzustellen, dass der Inhalt von Ordner B ordnungsgemäß repliziert wird, sollte ein
Replikationsauftrag mit der Option “Von ursprünglicher Website aus regenerieren” nur einmal verwendet werden. Danach werden normale einseitige oder beidseitige Replikationsaufträge ordnungsgemäß repliziert. Wird dieses Beispiel umgekehrt und Ordner B von der Zielwebsite verschoben oder kopiert, sollten Sie “Von Ziel aus regenerieren” verwenden.
Szenario 2: Neue Objekte werden über den LifeCycle Manager oder die BIAR-Befehlszeile hinzugefügt.
Wenn Sie einem zu replizierenden Bereich mit dem LifeCycle Manager oder über die BIAR-Befehlszeile
Objekte hinzufügen, werden Objekte während eines normalen einseitigen oder beidseitigen
Replikationsauftrags u.U. nicht ausgewählt. Dies kann passieren, wenn die internen Systemuhren des Quell- und Zielsystems bei der Verwendung des LifeCycle Managers oder der BIAR-Befehlszeile nicht synchronisiert sind.
Anmerkung:
Nach dem Import neuer Objekte in einen Bereich, der auf der ursprünglichen Website repliziert wird, wird empfohlen, einen Replikationsauftrag mit der Option “Von ursprünglicher Website aus regenerieren” auszuführen. Nach dem Import neuer Objekte in einen Bereich, der auf der Zielwebsite repliziert wird, wird empfohlen, einen Replikationsauftrag mit der Option “Von Ziel aus regenerieren” auszuführen.
Szenario 3: Zwischen geplanten Replikationszeiten.
Wenn Sie einem zu replizierenden Bereich Objekte hinzufügen und nicht bis zum nächsten geplanten
Replikationstermin warten können, können Sie einen Replikationsauftrag mit der Option “Von ursprünglicher Website aus regenerieren” bzw. “Von Ziel aus regenerieren” verwenden. Durch die
Auswahl des Bereichs, dem Objekte hinzugefügt wurden, können Inhalte schnell repliziert werden.
Anmerkung:
• Da dieses Szenario bei umfangreichen Replikationslisten aufwändig sein kann, wird davon abgeraten, diese Option häufig einzusetzen. Beispielsweise ist es nicht erforderlich, Replikationsaufträge zu erstellen, um stündliche Regenerierungen von der ursprünglichen auf die Zielwebsite auszuführen.
Diese Modi sollten bei “sofortiger Ausführung” bzw. in seltener ausgeführten Zeitsteuerungen eingesetzt werden.
• In einigen Fällen kann keine Konfliktauflösung verwendet werden: “Von ursprünglicher Website aus regenerieren” – die Option "Zielwebsite hat Vorrang" ist blockiert, oder “Von Ziel aus regenerieren”
– die Option "Ursprüngliche Website hat Vorrang" ist blockiert.
22.5 Replizieren von Dritthersteller-Benutzern und -Gruppen
Föderation bietet die Möglichkeit, Benutzer und Gruppen von Drittherstellern, insbesondere AD und
LDAP, zu replizieren.
780 2013-01-07
Föderation
Tipp:
Wenn Sie beabsichtigen, diese Benutzer- und Gruppentypen oder deren persönliche Inhalte, wie
Favoritenordner oder Posteingänge, zu replizieren, sollten Sie diesen Abschnitt lesen.
Zuordnen von Benutzern und Gruppen
1.
Ordnen Sie Gruppen und Benutzer auf der ursprünglichen Website zu, damit sie von Föderation ordnungsgemäß repliziert werden können.
2.
Replizieren Sie die zugeordneten Benutzer und Gruppen auf die Zielwebsite.
Anmerkung:
Gruppen und Benutzer sollten nicht getrennt auf der Zielwebsite zugeordnet werden. Andernfalls haben sie auf der Zielwebsite und der ursprünglichen Website unterschiedliche eindeutige Bezeichner (CUIDs), sodass Föderation nicht in der Lage ist, Benutzer oder Gruppen in Übereinstimmung zu bringen.
Beispiel:
Der Administrator ordnet Gruppe A mit Benutzer A auf der ursprünglichen Website und der Zielwebsite zu. Sowohl Gruppe A als auch Benutzer A verfügen auf der ursprünglichen und der Zielwebsite über unterschiedliche eindeutige Bezeichner. Da sie während der Replikation von Föderation nicht zugeordnet werden können, werden Gruppe A oder Benutzer A aufgrund eines Aliaskonflikts nicht repliziert.
Anmerkung:
• Die Zielwebsite muss vor der Replikation von Benutzern und Gruppen von Drittherstellern für die
Verwendung der AD- oder LDAP-Authentifizierung eingerichtet sein. Die Zielwebsite muss jedoch auch für die Verwendung von AD oder LDAP konfiguriert werden, um die Kommunikation mit dem
Verzeichnisserver oder Domänencontroller zu ermöglichen.
• Nachdem eine AD- oder LDAP-Gruppe erstmalig repliziert wurde, können sich Benutzer in dieser
Gruppe erst anmelden, nachdem das AD/LDAP-Gruppendiagramm regeneriert wurde. Dieser
Vorgang wird ca. alle 15 Minuten automatisch ausgeführt. Um das AD/LDAP-Gruppendiagramm manuell zu regenerieren, rufen Sie die Seite "Authentifizierung" der CMC auf, doppelklicken auf
Windows AD oder LDAP und klicken dann auf Aktualisieren.
• Beim Replizieren von Drittherstellergruppen ist Vorsicht geboten. Wenn Sie der Gruppe im
Verzeichnisserver neue Benutzer hinzufügen, können sie sich bei beiden Websites anmelden.
Dieses Sicherheitsproblem der AD- oder LDAP-Authentifizierung ist von Föderation unabhängig.
Wenn Sie sich bei der Zielwebsite und der ursprünglichen Website getrennt anmelden oder die
Gruppenmitgliedschaft mithilfe der Aktualisierungsschaltfläche auf der Seite für die
CMC-Authentifizierung auf beiden Websites aktualisiert wird, wird auf beiden Websites ein
Benutzerkonto erstellt. Die Konten verfügen über unterschiedliche CUIDs, und Föderation ist nicht in der Lage, diese ordnungsgemäß zu replizieren.
Anmerkung:
Achten Sie unbedingt darauf, das Konto nur auf einer Website zu erstellen und dann auf die andere
Website zu replizieren.
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Föderation
22.6 Replizieren von Universen und Universumsverbindungen
Für die Replikation von Universen zwischen BI-Plattform-Implementierungen unter Verwendung von
Föderation ist eine gründliche Vorausplanung unerlässlich. Ein Universumsobjekt ist ohne eine zugrunde liegende Universumsverbindung nicht funktionsfähig.
Universumsverbindungsobjekte enthalten Informationen, die für die Verbindung zu einer
Berichtsdatenbank erforderlich sind. Für eine korrekte Funktionsweise müssen die
Universumsverbindungsobjekte gültige Informationen enthalten und die Einrichtung einer
Datenbankverbindung ermöglichen.
Anmerkung:
Wenn Sie die beidseitige Replikation verwenden und ein Universum ohne Universumsverbindung von der ursprünglichen Website auf die Zielwebsite replizieren, kann die Beziehung zwischen dem Universum der ursprünglichen Website und der Universumsverbindung auf der ursprünglichen Website in nachfolgenden Replikationen überschrieben oder entfernt werden. Um dies zu verhindern, sollten
Universumsverbindungen immer mit den Universen repliziert werden.
Um sicherzustellen, dass abhängige Universumsverbindungen mit den Universen repliziert werden, wählen Sie beim Erstellen oder Ändern der Replikationsliste, die das Universum enthält, immer folgende
Optionen aus:
•
Von ausgewählten Universen verwendete Verbindungen einschließen
•
Von ausgewählten Universen benötigte Universen einschließen
Anmerkung:
Wenn die Beziehung eines Universums zur Universumsverbindung überschrieben oder entfernt wurde,
öffnen Sie das Universum im Universe Designer und ändern die Verbindungsinformationen unter Datei
> Parameter.
Anhand der folgenden beiden Beispiele wird das Replizieren von Universen und der zugehörigen
Universumsverbindungen veranschaulicht.
Beispiel:
Wenn Sie Universen und Universumsverbindungen replizieren, sollten Sie sicherstellen, dass die
Verbindungsumgebung auf der ursprünglichen Website mit der Verbindungsumgebung auf der
Zielwebsite übereinstimmt.
Wenn die Universumsverbindung beispielsweise eine ODBC-Verbindung mit dem Namen “TestODBC” verwendet, muss eine korrekt konfigurierte ODBC-Verbindung mit dem Namen “TestODBC” in der
Zielumgebung vorhanden sein. Die ODBC-Verbindung kann in dieselbe Datenbank oder eine andere
Datenbank aufgelöst werden. Um auszuschließen, dass Universen, die diese Verbindung verwenden,
Konnektivitätsproblemen ausgesetzt sind, müssen die Datenbankschemas übereinstimmen.
782 2013-01-07
Föderation
Beispiel:
Wenn das replizierte Universum auf der Zielwebsite eine andere Datenbank als die vom Universum auf der ursprünglichen Website verwendete nutzen soll, replizieren Sie die Universumsverbindung, wobei die Konnektivitätsinformationen für die Zielwebsite jedoch auf die gewünschte Datenbank verweisen müssen.
Wenn die Universumsverbindung auf der ursprünglichen Website beispielsweise eine ODBC-Verbindung mit dem Namen “Test” verwendet, die auf “DatenbankA” verweist, stellen Sie sicher, dass auf der
Zielwebsite ebenfalls eine ODBC-Verbindung mit dem Namen “Test” vorhanden ist, die jedoch auf
“DatenbankB” verweist.
22.7 Verwalten von Replikationslisten
Replikationslisten enthalten Inhalte, z.B. Benutzer, Gruppen und Berichte, in der BI-Plattform-Umgebung, die zusammen repliziert werden können. Der Zugriff auf Replikationslisten erfolgt über die CMC.
In der folgenden Tabelle werden Inhaltstypen erklärt, die repliziert werden können.
Kategorie
Repositoryobjekte
Berichte
Unterstützte Objekte
Objekte, einschließlich Business Views, Datenverbindungen, Wertelisten, Datengrundlagen usw.
Anmerkung:
Alle Objekte werden unterstützt, wenn auch nicht auf ihrer jeweiligen Ebene.
Crystal-Reports-Berichte, Web-Intelligence-Dokumente und Dashboards-Objekte.
Anmerkung:
Full Client-Add-In und Vorlagen werden unterstützt.
Objekte von Drittherstellern
Excel, PDF, PowerPoint, Flash, Word, Textdateien, RTF-Dateien, Shockwave
Flash-Dateien.
Benutzer Benutzer, Gruppen, Posteingänge, Favoriten, persönliche Kategorien.
BI-Plattform
Universen
Ordner, Ereignisse, Kategorien, Kalender, benutzerdefinierte Rollen, Hyperlinks,
Verknüpfungen, Programme, Profile, Objektpakete, Agnostisch.
Universen, Verbindungen, Universumszugriffsbeschränkungen.
Anmerkung:
Folgende Objekte müssen auf der ursprünglichen Website erstellt und auf der Zielwebsite repliziert werden. Wenn Sie diese Objekte auf der Zielwebsite erstellen und dann auf die ursprüngliche Website replizieren, sind sie auf der ursprünglichen Website nicht funktionsfähig.
• Business Views
• Business Elements
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Föderation
• Datengrundlagen
• Datenverbindungen
• Wertelisten
• Universumszugriffsbeschränkungen
22.7.1 Erstellen von Replikationslisten
Die Replikationslisten sind im Bereich "Replikationslisten" der CMC abgelegt. Sie können
Replikationslisten in dafür erstellten Ordnern und Unterordnern organisieren.
22.7.1.1 Erstellen eines Replikationslisten-Ordners
1.
Wechseln Sie zum Bereich "Replikationslisten" der CMC.
2.
Klicken Sie auf Replikationslisten.
3.
Klicken Sie auf Verwalten > Neu > Ordner.
Das Dialogfeld "Ordner erstellen" wird angezeigt.
4.
Geben Sie einen Ordnernamen ein, und klicken Sie auf OK.
Nun können Sie in diesem Ordner Replikationslisten erstellen.
22.7.1.2 Erstellen von Replikationslisten
1.
Wechseln Sie zum Bereich "Replikationslisten" der CMC.
2.
Wählen Sie den Ordner, in dem die neue Replikationsliste gespeichert werden soll.
3.
Klicken Sie auf Verwalten > Neu > Neue Replikationsliste.
Das Dialogfeld "Neue Replikationsliste" wird angezeigt.
4.
Geben Sie den Namen und die Beschreibung der Replikationsliste ein.
5.
Klicken Sie für erweiterte Optionen auf die Verknüpfung Replikationslisteneigenschaften.
Auf diese Weise können Sie angeben, welche Abhängigkeiten automatisch von der ursprünglichen
Website auf die Zielwebsite repliziert werden sollen.
6.
Wählen Sie die erforderlichen, in der Tabelle beschriebenen Optionen.
784 2013-01-07
Föderation
785
Optionen für Objektabhängigkeit Definition
Persönliche Ordner für ausgewählte Benutzer einschließen
Repliziert die persönlichen Ordner eines ausgewählten
Benutzers sowie deren Inhalt.
Persönliche Kategorien für ausgewählte
Benutzer einschließen
Universen für ausgewählte Berichte einschließen
Repliziert die persönlichen Kategorien eines ausgewählten Benutzers.
Repliziert alle Universen, von denen die ausgewählten
Berichtsobjekte abhängig sind.
Mitglieder ausgewählter Benutzergruppen einschließen
Repliziert Benutzer innerhalb einer ausgewählten
Gruppe.
Für ausgewählte Universen erforderliche
Universen einschließen
Repliziert alle Universen, die von anderen Universen abhängig sind.
Posteingänge für ausgewählte Benutzer einschließen
Repliziert den Posteingang eines ausgewählten Benutzers sowie dessen Inhalt.
Benutzergruppen für ausgewählte Universen einschließen
Repliziert die Benutzergruppen, die mit den Zugriffsbeschränkungen eines Universums verknüpft sind.
Für ausgewählte Objekte festgelegte Zugriffsberechtigungen einschließen
Dokumente für ausgewählte Kategorien einschließen
Repliziert alle für die ausgewählten Objekte verwendeten Zugriffsberechtigungen.
Repliziert alle Dokumente, einschließlich Word, Excel und PDF, die in ausgewählten Kategorien enthalten sind.
Unterstützte Abhängigkeiten für ausgewählte Flash-Objekte einschließen
Repliziert alle Crystal-Reports-Berichte, Hyperlinks,
Web Intelligence-Dokumente oder -Universen, von denen das Flash-Objekt abhängig ist.
Profile für ausgewählte Benutzer und Benutzergruppen einschließen
Repliziert alle mit ausgewählten Benutzern oder
Gruppen verknüpfte Profile.
Von ausgewählten Universen verwendete
Verbindungen einschließen
Repliziert alle von ausgewählten Objekten verwendeten
Universumsverbindungsobjekte.
Anmerkung:
Einige Objekte in der BI-Plattform sind abhängig von anderen Objekten. Beispielsweise hängt ein
Web Intelligence-Dokument im Hinblick auf Struktur und Inhalt vom zugrunde liegenden Universum ab. Wenn Sie ein Web Intelligence-Dokument replizieren, ohne das von ihm verwendete Universum auszuwählen, kann die Replikation auf der Zielwebsite nur ausgeführt werden, wenn das Universum bereits auf die Zielwebsite repliziert wurde. Wenn Sie jedoch "Universen für ausgewählte Berichte einschließen" aktivieren, repliziert Föderation automatisch die Universen, von denen der Bericht abhängt.
7.
Klicken Sie auf Weiter.
8.
Wählen Sie ein oder mehrere Objekte, die zur Replikationsliste hinzugefügt werden sollen.
• Verwenden Sie die Pfeilschaltflächen, um Objekte dem Ordner "Verfügbare Objekte" hinzuzufügen oder aus diesem zu entfernen.
2013-01-07
Föderation
• Oder klicken Sie auf Repository-Objekte unter "Alle replizieren", um alle Business-View-,
Business-Element-, Datengrundlagen-, Datenverbindungs-, Wertelisten- und Repository-Objekte, einschließlich Berichtsbilder und -funktionen, zu replizieren.
Anmerkung:
Ordner der obersten Ebene unterhalb des Ordners "Verfügbare Objekte" können nicht repliziert werden.
9.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
22.7.2 Ändern von Replikationslisten
Nachdem Sie eine Replikationsliste erstellt haben, können Sie deren Eigenschaften oder Objekte
ändern.
22.7.2.1 Ändern von Eigenschaften in einer Replikationsliste
1.
Wechseln Sie zum Bereich "Replikationslisten" der CMC.
2.
Wählen Sie die zu ändernde Replikationsliste.
3.
Klicken Sie auf Verwalten > Eigenschaften.
Das Dialogfeld Allgemeine Eigenschaften wird angezeigt.
4.
Ändern Sie Name und Beschreibung. Sie können auch andere Bereiche der Replikationsliste ändern, solange das Dialogfeld Allgemeine Eigenschaften geöffnet ist.
5.
Wenn Sie Abhängigkeitsoptionen ändern möchten, klickern Sie in der Navigationsliste auf
Replikationslisteneigenschaften.
6.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
Verwandte Themen
•
Erstellen von Replikationslisten
786
22.7.2.2 Ändern von Objekten in einer Replikationsliste
1.
Wechseln Sie zum Bereich "Replikationslisten" der CMC.
2.
Wählen Sie eine Replikationsliste aus.
3.
Klicken Sie auf Aktionen > Replikationsliste verwalten.
2013-01-07
Föderation
Im Dialogfeld "Replikationsliste verwalten" wird eine Liste der in der Replikationsliste enthaltenen
Objekte angezeigt.
4.
Fügen Sie ggf. Objekte hinzu, bzw. entfernen Sie diese.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
Verwandte Themen
•
Erstellen von Replikationslisten
22.8 Verwalten von Remoteverbindungen
Remoteverbindungsobjekte enthalten die erforderlichen Informationen für die Verbindung zu einer
BI-Plattform-Implementierung.
Anmerkung:
Das Remoteverbindungsobjekt wird auf einer BI-Plattform-Implementierung einer Zielsite erstellt. Die
Remoteverbindung ist die ursprüngliche Website.
Sie können Remoteverbindungen im Bereich "Föderation" der CMC anzeigen.
22.8.1 Erstellen von Remoteverbindungen
Eine Remoteverbindung in Föderation stellt eine Verbindung zu einer
BI-Plattform-Remoteimplementierung her. Um eine Verbindung mit der ursprünglichen Website herzustellen, auf der sich der zu replizierende Inhalt befindet, erstellen Sie zunächst eine
Remoteverbindung auf der Zielwebsite.
Zur Organisation der Remoteverbindungen können Sie Ordner und Unterordner erstellen.
22.8.1.1 Erstellen von Remoteverbindungsordnern
1.
Wechseln Sie zum Bereich "Föderation" der CMC.
2.
Klicken Sie auf Remoteverbindungen.
3.
Klicken Sie auf Verwalten > Neu > Ordner.
Das Dialogfeld Ordner erstellen wird angezeigt.
4.
Geben Sie einen Ordnernamen ein, und klicken Sie auf OK.
787 2013-01-07
Föderation
Nun können Sie in diesem Ordner Remoteverbindungen erstellen.
22.8.1.2 Erstellen von Remoteverbindungen
Um eine Verbindung zu einer BI-Plattform-Remoteimplementierung herzustellen, erstellen Sie eine
Remoteverbindung in Föderation.
1.
Wechseln Sie zum Bereich "Föderation" der CMC.
2.
Klicken Sie auf Remoteverbindungen.
3.
Klicken Sie auf Verwalten > Neu > Neue Remoteverbindung.
Das Dialogfeld "Neue Remotesystem-Verbindung" wird angezeigt.
4.
Geben Sie Titel, Beschreibung und zugehörige Felder nach Bedarf ein:
Anmerkung:
Alle Felder mit Ausnahme von “Beschreibung” und “Anzahl der Bereinigungsobjekte beschränken auf” sind obligatorisch.
Feld
Name
Beschreibung
Webdienst-URI des Remotesystems
Remotesystem-CMS
Beschreibung
Name des Remoteverbindungsobjekts.
Beschreibung des Remoteverbindungsobjekts. (Optional)
URL zu den Föderationswebdiensten, die automatisch auf dem Java-Anwendungsserver implementiert wird. Sie können beliebige Föderationswebdienste in der BI-Plattform – auf der ursprünglichen Website oder Zielwebsite – oder in einer anderen Implementierung verwenden. Verwenden Sie folgen des Format: http://Anwendung_IhrServer_Rechnerna
me
:Port/dswsbobje Beispiel: http://MeinRechner.Meine
Domäne.com
:8080/dswsbobje
Der Name des CMS, zu dem Sie eine Verbindung herstellen möchten, auf den über Föderationswebdienste zugegriffen werden kann. Dieser wird als CMS für die ursprüngliche
Website behandelt. Das Format lautet folgendermaßen:
CMS_Name:Port Beispiel: MeinRechner:6400
Anmerkung:
Wenn Sie den Standard-Port 6400 verwenden, ist die Angabe des Ports optional.
788 2013-01-07
Föderation
Feld
Benutzername
Beschreibung
Der Benutzername, über den eine Verbindung zur ursprünglichen Website hergestellt wird.
Anmerkung:
Stellen Sie sicher, dass der verwendete Benutzername über
Ansichtsrechte auf der Replikationliste in der Implementierung der ursprünglichen Website verfügt.
Kennwort
Authentifizierung
Das Kennwort des Benutzerkontos, über das eine Verbindung zur ursprünglichen Website hergestellt wird.
Der Typ der Kontoauthentifizierung, mit der eine Verbindung zur ursprünglichen Website hergestellt wird. Optionen: Enterprise, AD oder LDAP.
Bereinigungsfrequenz (in Stunden)
Anzahl der Bereinigungsobjekte beschränken auf
Gibt an, wie oft Replikationsaufträge, die dieses Remoteverbindungsobjekt verwenden, eine Objektbereinigung ausführen sollten. Geben Sie nur positive ganze Zahlen ein. Die
Einheit lautet Stunden. Standard = 24.
Die Anzahl der Objekte, die von einem Replikationsauftrag bereinigt werden. (Optional)
5.
Klicken Sie auf OK.
Verwandte Themen
•
Verwalten der Objektbereinigung
22.8.2 Ändern von Remoteverbindungen
Nachdem Sie eine Remoteverbindung erstellt haben, können Sie deren Eigenschaften und
Sicherheitsoptionen ändern.
So ändern Sie eine Remoteverbindung:
1.
Wechseln Sie zum Bereich "Föderation" der CMC.
2.
Klicken Sie auf Remoteverbindungen.
3.
Doppelklicken Sie auf die Remoteverbindung, die Sie ändern möchten.
Das Dialogfeld "Eigenschaften der Remoteverbindung" wird angezeigt. Sie können die folgenden
Eigenschaften ändern:
•
Titel
•
Beschreibung
789 2013-01-07
Föderation
•
Webdienst-URI des Remotesystems
•
Remotesystem-CMS
•
Benutzername
•
Kennwort
•
Authentifizierung
•
Bereinigungsfrequenz (in Stunden)
•
Anzahl der Bereinigungsobjekte beschränken auf
4.
Nehmen Sie die Änderungen vor.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
22.9 Verwalten von Replikationsaufträgen
Bei einem Replikationsauftrag handelt es sich um einen Objekttyp, der nach einem Zeitplan ausgeführt und verwendet wird, um Inhalte zwischen zwei BI-Plattform-Implementierungen in Föderation zu replizieren.
Anmerkung:
Replizierte Objekte auf einer Zielwebsite werden mit einem Replikationssymbol gekennzeichnet, wie nachfolgend abgebildet: . Bei einem Konflikt wird ein Objekt mit einem Konfliktsymbol gekennzeichnet, wie nachfolgend abgebildet: .
Im Ordner Remoteverbindung im Bereich "Föderation" der CMC können Sie eine Liste der
Replikationsaufträge anzeigen.
22.9.1 Erstellen von Replikationsaufträgen
Für die Replikation von Inhalten zwischen zwei BI-Plattform-Implementierungen in Föderation ist ein
Replikationsauftrag erforderlich. Jedem Replikationsauftrag muss genau eine Remoteverbindung und eine Replikationsliste zugeordnet sein.
22.9.1.1 Erstellen von Replikationsaufträgen
1.
Wechseln Sie zum Bereich "Föderation" der CMC.
2.
Klicken Sie auf Remoteverbindungen.
3.
Wählen Sie eine Remoteverbindung, in der der neue Replikationsauftrag enthalten sein soll.
790 2013-01-07
Föderation
Vorsicht:
Damit Sie die Arbeit im Assistenten fortsetzen können, muss die CMC in der Lage sein, eine
Verbindung zu Webdiensten im Remoteverbindungs-URI herzustellen.
4.
Klicken Sie auf Verwalten > Neu > Neuer Replikationsauftrag.
Das Dialogfeld "Neuer Replikationsauftrag" wird eingeblendet.
5.
Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung für den Replikationsauftrag ein.
6.
Klicken Sie auf Weiter.
Es wird eine Liste der auf der ursprünglichen Website verfügbaren Replikationslisten angezeigt.
7.
Wählen Sie die Replikationsliste aus, die Sie für den Replikationsauftrag verwenden möchten.
8.
Klicken Sie auf Weiter.
9.
Wählen Sie aus den in der folgenden Tabelle beschriebenen Konfigurationsoptionen.
Option
Objektbereinigung für Ziel aktivieren
Beschreibung
Bewirkt, dass vom Replikationsauftrag alle replizierten Objekte auf der Zielwebsite gelöscht werden, deren zugehöriges ursprüngliches Objekt auf der ursprünglichen Website entfernt wurde.
Anmerkung:
Bei der Objektbereinigung werden keine Objekte gelöscht, die unter Verwendung von Abhängigkeiten oder von aus der Replikationsliste ausgewählten
Objekten repliziert wurden.
Einseitige Replikation
Beidseitige Replikation
Ursprüngliche Website hat Vorrang
Legt fest, dass ein Objekt nur von der ursprünglichen
Website auf die Zielwebsite repliziert wird. Änderungen, die nach der Replikation des Objekts auf der ursprünglichen Website vorgenommen wurden, werden auf die Zielwebsite repliziert. Auf der Zielwebsite vorgenommene Änderungen werden jedoch nicht auf die ursprüngliche Website zurück repliziert.
Legt fest, dass Objekte in beide Richtungen repliziert werden: von der ursprünglichen Website auf die
Zielwebsite und von der Zielwebsite auf die ursprüngliche Website. Änderungen, die nach der Replikation an diesen Objekten auf einer Website vorgenommen wurden, werden automatisch auf die andere Website repliziert.
Legt fest, dass bei Auftreten eines Konflikts zwischen einem Objekt auf der ursprünglichen Website und dessen replizierter Version auf der Zielwebsite die Version auf der ursprünglichen Website Vorrang hat.
791 2013-01-07
Föderation
Option
Keine automatische Konfliktauflösung
Beschreibung
Legt fest, dass keine Maßnahmen zur Auflösung eventueller Konflikte unternommen werden.
Zielwebsite hat Vorrang (nur bei der beidseitigen Replikation verfügbar)
Legt fest, dass bei Auftreten eines Konflikts zwischen einem Objekt auf der ursprünglichen Website und dessen replizierter Version auf der Zielwebsite die Version auf der Zielwebsite Vorrang hat.
Normale Replikation
Legt fest, dass der Replikationsauftrag normal ausgeführt wird.
Von ursprünglicher Website aus regenerieren
Repliziert den gesamten Inhalt unabhängig davon, ob er geändert wurde, von der ursprünglichen
Website auf die Zielwebsite. Sie können die Replikationsliste vollständig oder in Teilen replizieren.
Von Ziel aus regenerieren (nur bei der beidseitigen Replikation verfügbar)
Repliziert den gesamten Inhalt, unabhängig davon, ob er geändert wurde, von der Zielwebsite auf die ursprüngliche Website. Sie können die Replikationsliste vollständig oder in Teilen replizieren.
Alle Objekte replizieren (wird nur bei der beidseitigen Replikation angezeigt)
Repliziert die gesamte Replikationsliste.
Anmerkung:
Dies ist die umfassendste Option, erfordert jedoch auch die längste Ausführungszeit.
Remotezeitpläne replizieren (wird nur bei der beidseitigen Replikation angezeigt)
Dokumentvorlagen replizieren
Repliziert ausstehende Remoteinstanzen von der
Zielwebsite auf die ursprüngliche Website und erzwingt die Replikation abgeschlossener Instanzen von der ursprünglichen Website auf die Zielwebsite.
Repliziert alle Objekte, die keine Instanzen sind
(lokal ausgeführte Objekte oder Berichte, die für die zeitgesteuerte Remote-Verarbeitung vorgesehen sind). Dies umfasst Benutzer, Gruppen, Ordner,
Berichte usw.
Lokal ausgeführte abgeschlossene Instanzen
Repliziert abgeschlossene Instanzen ausschließlich von der Zielwebsite auf die ursprüngliche Website.
10.
Klicken Sie auf OK.
Verwandte Themen
•
Verwalten der Objektbereinigung
•
Erkennen und Auflösen von Konflikten
•
Remote-Zeitsteuerung und lokale Ausführung von Instanzen
792 2013-01-07
Föderation
22.9.2 Zeitgesteuertes Verarbeiten von Replikationsaufträgen
Nachdem Sie einen Replikationsauftrag erstellt haben, können Sie ihn einmalig oder wiederholt zeitgesteuert verarbeiten lassen. Außerdem können Sie mehrere Replikationsaufträge auf einer
Zielwebsite von einer ursprünglichen Website aus zeitgesteuert verarbeiten.
Anmerkung:
Bei der zeitgesteuerten Verarbeitung mehrerer Replikationsaufträge auf einer Zielwebsite kann immer nur ein Replikationsauftrag eine Verbindung mit der ursprünglichen Website herstellen. Alle anderen
Replikationsaufträge, die versuchen, eine Verbindung herzustellen, werden in den Zustand "Ausstehend" versetzt und darin belassen, bis sie in der Lage sind, automatisch eine Verbindung mit der ursprünglichen
Website herzustellen.
22.9.2.1 Zeitgesteuertes Verarbeiten eines Replikationsauftrags
1.
Wechseln Sie zum Bereich "Föderation" der CMC.
2.
Wählen Sie den Replikationsauftrag, der zeitgesteuert verarbeitet werden soll.
3.
Klicken Sie auf Aktionen > Zeitpläne.
4.
Wählen Sie die gewünschten Zeitsteuerungsoptionen.
22.9.3 Ändern von Replikationsaufträgen
Nach der Erstellung eines Replikationsauftrags in der Föderation können Sie dessen Eigenschaften
ändern.
793
22.9.3.1 So ändern Sie einen Replikationsauftrag
1.
Wechseln Sie zum Bereich "Föderation" der CMC.
2.
Klicken Sie auf den Ordner Remoteverbindungen.
3.
Wählen Sie das Remoteverbindungsobjekt, das den zu ändernden Replikationsauftrag enthält.
4.
Wählen Sie den zu ändernden Replikationsauftrag.
5.
Klicken Sie auf Verwalten > Objekteigenschaften verwalten.
2013-01-07
Föderation
6.
Sie können Eigenschaften, Zeitgesteuerte Verarbeitung, Verlauf, Replikationsliste und
Benutzersicherheit anzeigen lassen und Ihren Anforderungen entsprechend bearbeiten.
Sektionen
Eigenschaften
Zeitgesteuert verarbeiten
Verlauf
Replikationsliste
Benutzersicherheit
Beschreibung
Ändern von Namen, Beschreibung sowie anderen allgemeinen Eigenschaften und Optionen des Replikationsauftrags.
Festlegen, dass der Replikationsauftrag nach einem regelmäßigen
Zeitplan ausgeführt wird.
Anzeigen und Verwalten aller Instanzen des Replikationsauftrags.
Ändern der ausgewählten Replikationsliste.
Festlegen von Rechten für den Replikationsauftrag.
22.9.4 Anzeigen eines Protokolls nach einem Replikationsauftrag
Bei jedem Ausführen eines Replikationsauftrags erstellt Föderation automatisch eine Protokolldatei, die auf der Zielwebsite angelegt wird. Die Protokolldateien entsprechen XML 1.1-Standards und erfordern einen Webbrowser, der XML 1.1 unterstützt.
So lassen Sie ein Replikationsprotokoll anzeigen:
1.
Wechseln Sie zum Bereich "Föderation" der CMC.
2.
Klicken Sie auf den Ordner Alle Replikationsaufträge.
3.
Wählen Sie einen Replikationsauftrag aus der Liste aus.
4.
Klicken Sie auf Eigenschaften.
Die "Eigenschaftenseite" des Replikationsauftrags wird geöffnet.
5.
Klicken Sie auf Verlauf.
6.
Klicken Sie auf die Instanzenzeit der Protokolldatei, um erfolgreiche Replikationsaufträge anzeigen zu lassen, oder auf den Status Fehlgeschlagen, um eine Protokolldatei für fehlgeschlagene
Replikationsaufträge aufzurufen.
7.
Wählen Sie die gewünschte Instanz, um die Protokolldatei einzusehen.
Die Protokolldatei wird im XML-Format ausgegeben und verwendet ein XLS-Formular, um die
Informationen in einer HTML-Seite zu formatieren.
Sie können von dem Computer, auf dem der Server Intelligence Agent mit dem Adaptive Job Server ausgeführt wird, auf das XML-Protokoll zugreifen. Sie finden die Protokolldatei unter:
• Windows:<InstallVerz>\SAP BusinessObjects XI 4.0\logging
• Unix:<InstallVerz>/sap_bobj/logging
794 2013-01-07
Föderation
22.10 Verwalten der Objektbereinigung
In Föderation sollte die Objektbereinigung während des gesamten Lebenszyklus des
Replikationsprozesses ausgeführt werden, um sicherzustellen, dass alle Objekte, die Sie aus der ursprünglichen Website entfernen, auch aus den einzelnen Zielwebsites gelöscht werden.
Die Objektbereinigung beinhaltet zwei Elemente: eine Remoteverbindung und einen Replikationsauftrag.
Durch ein Remoteverbindungsobjekt werden allgemeine Bereinigungsoptionen definiert. Die Bereinigung wird von einem Replikationsauftrag ausgeführt, wenn das entsprechende Intervall abläuft.
22.10.1 Verwenden der Objektbereinigung
Während der Objektbereinigung arbeiten getrennte Replikationsaufträge, die dieselbe Remoteverbindung verwenden, zusammen. Dies bedeutet, dass während des Replikationsauftrags sowohl Objekte innerhalb dessen Replikationsliste als auch Objekte innerhalb anderer Replikationslisten, die dieselbe
Remoteverbindung verwenden, bereinigt werden. Eine Remoteverbindung wird nur als identisch angesehen, wenn das übergeordnete Element des Replikationsauftrags dem Remoteverbindungsobjekt entspricht.
Beispiel:
Durch die Replikationsaufträge A und B werden Objekt A und Objekt B repliziert. Beide führen die
Replikation von derselben ursprünglichen Website durch und verwenden dieselbe Remoteverbindung.
Wenn Objekt B von der ursprünglichen Website gelöscht wird, ist für Replikationsauftrag A ersichtlich, dass Objekt B gelöscht wurde. Obwohl Objekt B von Replikationsauftrag B repliziert wird, wird Objekt
B auch von der Zielwebsite gelöscht. Wenn Replikationsauftrag B ausgeführt wird, ist keine
Objektbereinigung erforderlich.
Anmerkung:
Nur Objekte auf der Zielwebsite werden während der Objektbereinigung gelöscht. Wenn Sie ein Objekt von der ursprünglichen Website löschen, die Bestandteil der Replikation ist, wird das Objekt von der
Zielwebsite gelöscht. Wenn ein Objekt jedoch von der Zielwebsite entfernt wird, wird es bei der
Objektbereinigung nicht von der ursprünglichen Website entfernt, und zwar selbst dann nicht, wenn der Replikationsauftrag im beidseitigen Replikationsmodus ausgeführt wird.
Objekte, die aus der Replikationsliste gelöscht oder entfernt werden, werden nicht von der Zielwebsite gelöscht. Um ein in der Replikationsliste angegebenes Objekt ordnungsgemäß zu entfernen, sollten
Sie es sowohl auf der Zielwebsite als auch auf der ursprünglichen Website löschen. Über
Abhängigkeitsberechnungen replizierte Objekte werden nicht gelöscht.
795 2013-01-07
Föderation
22.10.2 Beschränkungen der Objektbereinigung
Im Remoteverbindungsobjekt können Sie die Anzahl der Objekte festlegen, die jeweils von einem
Replikationsauftrag bereinigt werden. Von Federation wird automatisch nachverfolgt, wo der
Bereinigungsauftrag endet. Wenn Sie einen Replikationsauftrag das nächste Mal ausführen, wird der nächste Bereinigungsauftrag folglich auch an diesem Punkt gestartet.
Tipp:
Um einen Replikationsauftrag schneller abzuschließen, sollten Sie die Anzahl der Bereinigungsobjekte einschränken.
Beispiel:
Durch die Replikationsaufträge A und B werden Objekt A und Objekt B repliziert. Beide Objekte werden von derselben ursprünglichen Website repliziert und verwenden dieselbe Remoteverbindung.
Wenn Objekt B von der ursprünglichen Website gelöscht und der Objektgrenzwert auf 1 festgelegt ist, wird beim nächsten Ausführen von Replikationsauftrag A nur überprüft, ob Objekt A gelöscht wurde. Auf diese Weise wird Objekt B nicht überprüft und nicht gelöscht.
Als Nächstes wird Replikationsauftrag B ausgeführt und beginnt mit der Objektbereinigung an der
Stelle, an der Replikationsauftrag A beendet wurde. Es wird überprüft, ob Objekt B gelöscht wurde, und das Objekt wird von der Zielwebsite entfernt. Sie finden diese Option in der Eigenschaft “Anzahl der Bereinigungsobjekte beschränken auf” des Remoteverbindungsobjekts.
Anmerkung:
Wenn Sie diese Option nicht auswählen, werden von sämtlichen Replikationsaufträgen, die diese
Remoteverbindung verwenden, alle Objekte auf eine potenzielle Bereinigung überprüft.
22.10.3 Häufigkeit der Objektbereinigung
Im Feld “Bereinigungsfrequenz” der Remoteverbindung können Sie festlegen, wie oft die
Objektbereinigung von einem Replikationsauftrag ausgeführt wird.
Anmerkung:
Geben Sie eine positive ganze Zahl ein, durch die die Anzahl der Stunden dargestellt wird, die zwischen den Verarbeitungsgängen der Objektbereinigung gewartet wird.
Beispiel:
Durch die Replikationsaufträge A und B werden Objekt A und Objekt B repliziert. Beide Objekte werden von derselben ursprünglichen Website repliziert und verwenden dieselbe Remoteverbindung.
796 2013-01-07
Föderation
Wird Objekt B von der ursprünglichen Website gelöscht und alle folgenden Bedingungen sind wahr,
überprüft der Replikationsauftrag, ob Objekt A gelöscht wurde.
• Das Grenzwert für das Objekt ist 1
• Die Bereinigungsfrequenz beträgt 150 Stunden
• Replikationsauftrag A wird als Nächstes ausgeführt.
Da der Grenzwert für das Objekt 1 ist, wird Objekt B auf der Zielwebsite weder überprüft noch gelöscht.
Die nächste Bereinigung wird 150 Stunden nach der ersten Prüfung durch Replikationsauftrag A ausgeführt. Obwohl Replikationsaufträge A und B vor Ablauf der 150 Stunden viele Male ausgeführt werden können, wird in keinem Fall versucht, eine Objektbereinigung durchzuführen. Nach 150
Stunden wird der nächste Replikationsauftrag ausgeführt und eine Bereinigung gestartet. Anschließend ermittelt er, dass Objekt B auf der ursprünglichen Website gelöscht wurde, und löscht das Objekt anschließend auf der Zielwebsite.
Aktivieren und Deaktivieren von Optionen
Jeder Replikationsauftrag kann an der Objektbereinigung beteiligt sein. Verwenden Sie die Option
“Objektbereinigung für Ziel aktivieren” für einen Replikationsauftrag, um anzugeben, ob eine
Objektbereinigung ausgeführt werden soll. In einigen Fällen verfügen Sie vielleicht über
Replikationsaufträge mit hoher Priorität, die nicht von der Objektbereinigung berücksichtigt werden sollen, damit sie so schnell wie möglich ausgeführt werden können. Dazu deaktivieren Sie die
Objektbereinigung.
Verwandte Themen
•
Beschränkungen der Objektbereinigung
22.11 Erkennen und Auflösen von Konflikten
In Föderation kann ein Konflikt auftreten, wenn Sie die Eigenschaften eines Objekts sowohl auf der ursprünglichen Website als auch auf der Zielwebsite ändern. Eigenschaften der obersten Ebene und verschachtelte Eigenschaften eines Objekts werden auf Konflikte überprüft. Es kann beispielsweise ein Konflikt auftreten, wenn ein Bericht oder der Name eines Berichts sowohl auf der ursprünglichen als auch auf der Zielwebsite geändert wird.
In einigen Fällen wird kein Konflikt verursacht. Wenn beispielsweise der Name eines Berichts auf der ursprünglichen Website geändert wird, und die Beschreibung der replizierten Version auf der Zielwebsite geändert wird, werden die Änderungen zusammengeführt und es tritt kein Konflikt auf.
22.11.1 Konfliktauflösung bei der einseitigen Replikation
797 2013-01-07
Föderation
798
Bei der einseitigen Replikation können Sie Konflikte auf zwei Arten auflösen.
Ursprüngliche Website hat Vorrang
Wenn während einer einseitigen Replikation ein Konflikt auftritt, hat das Objekt der ursprünglichen
Website Vorrang. Alle Änderungen an Objekten auf der Zielwebsite werden mit den Informationen der ursprünglichen Website überschrieben. Wenn ein Bericht beispielsweise sowohl auf der ursprünglichen als auch auf der Zielwebsite geändert wird, wird nach dem nächsten Replikationsauftrag die Änderung der Zielwebsite durch die Version der ursprünglichen Website überschrieben.
Anmerkung:
Da der Konflikt automatisch aufgelöst wird, wird er nicht in der Protokolldatei generiert und nicht in der
Liste konfliktverursachender Objekte angezeigt.
Keine automatische Konfliktauflösung
Wenn ein Konflikt auftritt und Sie “Keine automatische Konfliktauflösung” auswählen, wird der Konflikt nicht aufgelöst, es wird keine Protokolldatei generiert, und der Konflikt wird nicht in der Liste konfliktverursachender Objekte angezeigt.
Im Bereich "Föderation" der CMC kann der Administrator auf eine Liste aller replizierten Objekte zugreifen, die miteinander in Konflikt stehen. Konfliktverursachende Objekte werden nach der
Remoteverbindung gruppiert, über die sie mit der ursprünglichen Website verbunden wurden. Um diese
Listen aufzurufen, wechseln Sie im Bereich "Föderation" der CMC zum Ordner "Replikationsfehler" und wählen die gewünschte Remoteverbindung aus. Alle replizierten Objekte auf einer Zielwebsite werden mit einem Replikationssymbol gekennzeichnet. Bei einem Konflikt werden Objekte mit einem
Konfliktsymbol gekennzeichnet. Außerdem wird in der "Eigenschaftenseite" eine Warnmeldung angezeigt.
Anmerkung:
• Die Liste wird nach Abschluss eines Replikationsauftrags, der eine Remoteverbindung verwendet, aktualisiert. Sie enthält alle konfliktverursachenden Objekte für alle Replikationsaufträge, die die jeweilige Remoteverbindung verwenden.
• Das im Protokolldateiverzeichnis ausgegebene XML-Protokoll kann von allen Benutzern geöffnet werden, die Zugriff auf die CMC und Instanzen des Replikationsauftrags haben. Die Kennzeichnung eines Objekts auf der Zielwebsite mit einem Symbol weist auf einen Konflikt hin. Während der
Verarbeitung wird ein Konfliktprotokoll erstellt.
Abdul ändert Bericht A auf der ursprünglichen Website. Maria ändert die replizierte Version auf der
Zielwebsite. Beim nächsten Ausführen des Replikationsauftrags verursacht der Bericht einen Konflikt, da er auf beiden Websites geändert wurde und nicht aufgelöst wird.
Der Zielbericht wird beibehalten, und Änderungen am Bericht auf der ursprünglichen Website werden nicht repliziert. Nachfolgende Replikationsaufträge verhalten sich bis zur Lösung des Konflikts gleich.
Alle Änderungen auf der ursprünglichen Website werden erst repliziert, nachdem der Konflikt manuell aufgelöst wurde.
Anmerkung:
In diese Fall wird das gesamte Objekt nicht repliziert. Sonstige Änderungen, die keinen Konflikt verursachen, werden nicht importiert.
Sie haben drei Möglichkeiten, einen Konflikt manuell aufzulösen:
2013-01-07
Föderation
1.
Erstellen Sie einen Replikationsauftrag, durch den nur die konfliktverursachenden Objekte repliziert werden. Dabei muss dasselbe Remoteverbindungsobjekt und dieselbe Replikationsliste verwendet werden.
Um die Änderungen der ursprünglichen Website beizubehalten, erstellen Sie einen
Replikationsauftrag. Legen Sie "Replikationsmodus" anschließend auf “Von ursprünglicher Website aus regenerieren” und "Automatische Konfliktauflösung" auf “Ursprüngliche Website hat Vorrang” fest.
Um die Änderungen auf der Zielwebsite beizubehalten, erstellen Sie einen Replikationsauftrag mit dem Replikationstyp “Beidseitige Replikation”, dem Replikationsmodus “Von Ziel aus regenerieren” und der automatischen Konfliktauflösung “Zielwebsite hat Vorrang”.
Anmerkung:
Legen Sie im Replikationsmodus “Von ursprünglicher Website aus regenerieren” oder “Von Ziel aus regenerieren” fest, um nur die Objekte auszuwählen, die auf der Replikationsliste als konfliktverursachend gekennzeichnet sind. Dadurch werden alle anderen Objekte nicht repliziert.
Als Nächstes sollten Sie den Replikationsauftrag zeitgesteuert verarbeiten. Dabei werden nur die ausgewählten Objekte repliziert und Konflikte wie angegeben gelöst.
2.
Erstellen Sie einen Replikationsauftrag, durch den nur die konfliktverursachenden Objekte repliziert werden. Dabei muss dasselbe Remoteverbindungsobjekt verwendet werden. Im Gegensatz zu
Option 1 können Sie jedoch eine neue Replikationsliste auf der ursprünglichen Website erstellen.
Verwenden Sie nur die Objekte, die in Konflikt stehen, und erstellen Sie einen neuen
Replikationsauftrag, der diese fokussierte Replikationsliste verwendet.
Um die Änderungen auf der ursprünglichen Website beizubehalten, legen Sie die automatische
Konfliktauflösung auf “Ursprüngliche Website hat Vorrang” fest.
Um die Änderungen auf der Zielwebsite beizubehalten, legen Sie die automatische Konfliktauflösung auf “Zielwebsite hat Vorrang” und den Replikationstyp auf “Beidseitige Replikation” fest.
3.
Bei einseitigen Replikationsaufträgen löschen Sie vielleicht nur das Objekt auf der Zielwebsite. Beim nächsten Ausführen des Replikationsauftrags wird das Objekt von der ursprünglichen Website auf die Zielwebsite repliziert.
Anmerkung:
Achten Sie beim Löschen eines Objekts darauf, dass andere Objekte, die davon abhängig sind, entfernt werden können, vielleicht nicht mehr funktionieren oder ihre Sicherheitseinstellungen verlieren. Option 1 und 2 werden empfohlen.
22.11.2 Konfliktauflösung bei der beidseitigen Replikation
Bei Konflikten in der beidseitigen Replikation können Sie den Konflikt auf drei Weisen erkennen:
• Ursprüngliche Website hat Vorrang
• Zielwebsite hat Vorrang
• Keine automatische Konfliktauflösung
799 2013-01-07
Föderation
800
Ursprüngliche Website hat Vorrang
Wenn ein Konflikt auftritt, hat die ursprüngliche Website Vorrang, und Änderungen auf der Zielwebsite werden überschrieben.
Beispiel:
Lilly ändert den Namen eines Berichts in Bericht A. Malik ändert den Namen der replizierten Version auf der Zielwebsite in Bericht B. Nach Ausführung des nächsten Replikationsauftrags wird die replizierte
Version auf der Zielwebsite in Bericht A zurückversetzt.
Dadurch wird weder ein Konflikt in der Protokolldatei generiert noch in der Liste der konfliktverursachenden Objekte angezeigt, da der Konflikt entsprechend den Anweisungen des
Benutzers auf der ursprünglichen Website aufgelöst wurde.
Zielwebsite hat Vorrang
Wenn ein Konflikt auftritt, werden die Änderungen auf der Zielwebsite beibehalten und Änderungen auf der ursprünglichen Website überschrieben.
Beispiel:
Kamal ändert den Namen eines Berichts in Bericht A. Peter ändert den Namen der replizierten Version auf der Zielwebsite in Bericht B. Beim Ausführen des Replikationsauftrags wird ein Konflikt festgestellt.
Der Name des Berichts auf der Zielwebsite lautet weiterhin Bericht B.
Bei der beidseitigen Replikation werden Änderungen auch an die ursprüngliche Website zurückgesendet. In diesem Szenario wird die ursprüngliche Website aktualisiert und ihr Berichtname in Bericht B geändert. Dadurch wird kein Konflikt in der Protokolldatei generiert und kein Konflikt in der Liste konfliktverursachender Objekte angezeigt, da der Konflikt gemäß den Benutzerhinweisen aufgelöst wurde.
Keine automatische Konfliktauflösung
Wenn “Keine automatische Konfliktauflösung” ausgewählt wird, wird kein Konflikt aufgelöst. Der Konflikt wird in einer Protokolldatei für den Administrator festgehalten und kann vom Administrator manuell aufgelöst werden.
Anmerkung:
• Durch das Konfliktsymbol wird angezeigt, dass ein Konflikt aufgetreten ist.
• Obwohl Änderungen bei der beidseitigen Replikation sowohl auf die ursprüngliche als auch auf die
Zielwebsite repliziert werden, werden nur die Versionen auf der Zielwebsite als konfliktverursachend gekennzeichnet.
Anmerkung:
Das im Protokolldateiverzeichnis ausgegebene XML-Protokoll kann von allen Benutzern geöffnet werden, die Zugriff auf die CMC und Instanzen des Replikationsauftrags haben. Die Kennzeichnung eines Objekts auf der Zielwebsite mit einem Symbol weist auf einen Konflikt hin. Während der
Verarbeitung wird ein Konfliktprotokoll erstellt.
Im Bereich "Föderation" der CMC kann der Administrator auf eine Liste aller replizierten Objekte zugreifen, die miteinander in Konflikt stehen. Konfliktverursachende Objekte werden nach der
2013-01-07
Föderation
801
Remoteverbindung gruppiert, über die sie mit der ursprünglichen Website verbunden wurden. Um auf diese Listen zuzugreifen, rufen Sie CMC > Föderation > Replikationsfehler > Remoteverbindung auf.
Anmerkung:
Die Liste wird nach Abschluss eines Replikationsauftrags, der eine Remoteverbindung verwendet, aktualisiert. Sie enthält alle konfliktverursachenden Objekte für alle Replikationsaufträge, die die jeweilige
Remoteverbindung verwenden. Alle replizierten Objekte auf einer Zielwebsite werden mit einem
Replikationssymbol gekennzeichnet. Bei einem Konflikt werden Objekte mit einem Konfliktsymbol gekennzeichnet.
Beispiel:
Michael ändert Bericht A auf der ursprünglichen Website. Damien ändert die replizierte Version auf der Zielwebsite. Beim Ausführen des nächsten Replikationsauftrags verursacht der Bericht einen
Konflikt, da er auf beiden Websites geändert wurde und nicht aufgelöst wird.
Der Zielbericht wird beibehalten, und Änderungen am Bericht auf der ursprünglichen Website werden nicht repliziert. Nachfolgende Replikationsaufträge verhalten sich bis zur Lösung des Konflikts gleich.
Alle Änderungen an der ursprünglichen Website werden erst repliziert, nachdem der Konflikt vom
Administrator oder delegierten Administrator manuell aufgelöst wurde.
Anmerkung:
• In diese Fall wird das gesamte Objekt nicht repliziert. Sonstige Änderungen, die keinen Konflikt verursachen, werden nicht repliziert.
• Das im Protokolldateiverzeichnis ausgegebene XML-Protokoll kann von allen Benutzern geöffnet werden, die Zugriff auf die CMC und Instanzen des Replikationsauftrags haben. Die Kennzeichnung eines Objekts auf der Zielwebsite mit einem Symbol weist auf einen Konflikt hin. Während der
Verarbeitung wird ein Konfliktprotokoll erstellt.
Im Bereich "Föderation" der CMC kann der Administrator auf eine Liste aller replizierten Objekte zugreifen, die miteinander in Konflikt stehen. Konfliktverursachende Objekte werden nach der
Remoteverbindung gruppiert, über die sie mit der ursprünglichen Website verbunden wurden. Um auf diese Listen zuzugreifen, rufen Sie CMC > Föderation > Replikationsfehler > Remoteverbindung auf.
Anmerkung:
Die Liste wird nach Abschluss eines Replikationsauftrags, der eine Remoteverbindung verwendet, aktualisiert. Sie enthält alle konfliktverursachenden Objekte für alle Replikationsaufträge, die die jeweilige Remoteverbindung verwenden. Alle replizierten Objekte auf einer Zielwebsite werden mit einem Replikationssymbol gekennzeichnet. Bei einem Konflikt werden Objekte mit einem Konfliktsymbol gekennzeichnet.
Sie haben drei Möglichkeiten, einen Konflikt manuell aufzulösen:
1.
Erstellen Sie einen Replikationsauftrag, durch den nur die konfliktverursachenden Objekte repliziert werden. Dabei muss dasselbe Remoteverbindungsobjekt und dieselbe Replikationsliste verwendet werden.
Um die Änderungen der ursprünglichen Website beizubehalten, erstellen Sie einen
Replikationsauftrag. Legen Sie den Replikationsmodus anschließend auf “Von ursprünglicher Website
2013-01-07
Föderation aus regenerieren” und "Automatische Konfliktauflösung" auf “Ursprüngliche Website hat Vorrang” fest.
Um die Änderungen auf der Zielwebsite beizubehalten, erstellen Sie einen Replikationsauftrag mit dem Replikationstyp “Beidseitige Replikation”, dem Replikationsmodus “Von Ziel aus regenerieren” und der automatischen Konfliktauflösung “Zielwebsite hat Vorrang”.
Anmerkung:
Legen Sie im Replikationsmodus “Von ursprünglicher Website aus regenerieren” oder “Von Ziel aus regenerieren” fest, um nur die Objekte auszuwählen, die auf der Replikationsliste als konfliktverursachend gekennzeichnet sind. Dadurch werden alle anderen Objekte nicht repliziert.
Als Nächstes sollten Sie den Replikationsauftrag zeitgesteuert verarbeiten. Dabei werden nur die ausgewählten Objekte repliziert und Konflikte wie angegeben gelöst.
2.
Erstellen Sie einen Replikationsauftrag, durch den nur die konfliktverursachenden Objekte repliziert werden. Dabei muss dasselbe Remoteverbindungsobjekt verwendet werden. Im Gegensatz zu
Option 1 können Sie jedoch eine neue Replikationsliste auf der ursprünglichen Website erstellen.
Verwenden Sie nur die Objekte, die in Konflikt stehen, und erstellen Sie einen neuen
Replikationsauftrag, der diese fokussierte Replikationsliste verwendet.
Um die Änderungen auf der ursprünglichen Website beizubehalten, legen Sie die automatische
Konfliktauflösung auf “Ursprüngliche Website hat Vorrang” fest.
Um die Änderungen auf der Zielwebsite beizubehalten, legen Sie die automatische Konfliktauflösung auf “Zielwebsite hat Vorrang” und den Replikationstyp auf “Beidseitige Replikation” fest.
3.
Löschen Sie das Objekt auf der Site, auf der es nicht vorkommen soll.
Anmerkung:
Achten Sie beim Löschen eines Objekts darauf, dass andere Objekte, die davon abhängig sind, entfernt werden können, vielleicht nicht mehr funktionieren oder ihre Sicherheitseinstellungen verlieren. Option
1 und 2 werden empfohlen.
Um die Änderungen der Zielwebsite beizubehalten, können Sie das Objekt auf der ursprünglichen
Website löschen. Beim nächsten Ausführen des Replikationsauftrags wird das Objekt von der Zielwebsite auf die ursprüngliche Website repliziert.
Anmerkung:
Gehen Sie mit Sorgfalt vor, wenn Sie die Kopie auf einer ursprünglichen Website löschen, da andere
Zielwebsites, auf denen das Objekt repliziert wird, ihre Replikationsaufträge ausführen können, bevor die Kopie zurückrepliziert wurde. Dies führt dazu, dass die anderen Zielwebsites ihre Kopie löschen, die erst bei Rückgabe der Kopie wieder verfügbar ist.
Um die Änderungen der ursprünglichen Website beizubehalten, können Sie das Objekt auf der
Zielwebsite löschen.
22.12 Verwenden von Web Services in Föderation
802 2013-01-07
Föderation
Föderation verwendet Web Services zum Versenden von Objekten und Objektänderungen zwischen der ursprünglichen Website und der Zielwebsite. Bei der Installation der BI-Plattform werden föderationsspezifische Webdienste automatisch installiert und implementiert. Sie können auch
Eigenschaften in Web Services ändern oder Implementierungen anpassen, um die Funktionalität zu verbessern, wie in diesem Abschnitt beschrieben.
Tipp:
Um die Dateiverwaltungsfunktionen zu verbessern, aktivieren Sie die Zwischenspeicherung von Dateien in der Datenföderation.
22.12.1 Sitzungsvariablen
Wenn zahlreiche Inhaltsdateien in einem Replikationsauftrag übertragen werden, können Sie den
Zeitüberschreitungswert der Sitzung der Föderation Web Services erhöhen.
Die Eigenschaft befindet sich in der Datei dsws.properties:
<Anwendungsserver-Installationsverzeichnis>\dswsbobje\Web-INF\classes
Beispiel:
C:\Programme\SAP BusinessObjects\Tomcat6\webapps\dswsbobje\WEB-INF\classes
Geben Sie Folgendes ein, um die Sitzungsvariable zu aktivieren: session.timeout = x
Dabei entspricht “x” der gewünschten Zeit. “x” wird in Sekunden gemessen. Falls nicht angegeben, lautet der Standardwert 1200 Sekunden oder 20 Minuten.
22.12.2 Zwischenspeichern von Dateien
Das Zwischenspeichern von Dateien bietet Web Services die Möglichkeit, sehr große Anlagen zu verarbeiten, ohne sie im Speicher zu puffern. Falls die Zwischenspeicherung während der Übertragung großer Datenmengen nicht aktiviert ist, wird u.U. der gesamte Java Virtual Machine-Speicher belegt, und die Replikation kann fehlschlagen.
Anmerkung:
Das Zwischenspeichern von Dateien beeinträchtigt die Leistung, da die Daten von den Web Services in Dateien anstatt in den Arbeitsspeicher verarbeitet werden. Es ist möglich, eine Kombination aus beiden Optionen zu verwenden und größere Übertragungen an eine Datei und kleinere an den
Arbeitsspeicher zu senden.
Um die Dateizwischenspeicherung zu aktivieren, bearbeiten Sie die Datei Axis2.xml unter:
803 2013-01-07
Föderation
<Anwendungsserver-Installationsverzeichnis>\dswsbobje\Web-Inf\conf
Beispiel:
C:\Programme\SAP BusinessObjects\Tomcat6\webapps\dswsbobje\WEB-INF\conf
Geben Sie Folgendes ein:
<parameter name="cacheAttachments" locked="false">true</parameter>
<parameter name="attachmentDIR" locked="false">temp directory</parameter>
<parameter name="sizeThreshold" locked="false">4000</parameter>
Anmerkung:
Die Größe des Schwellenwerts wird in Byte gemessen.
22.12.3 Benutzerdefinierte Implementierung
Föderation Web Services können automatisch implementiert werden und erfordern die Aktivierung der
Dienste “federation”, “biplatform” und “session”. Zum Deaktivieren von Föderation oder anderer Web
Services bearbeiten Sie die Datei service.xml des entsprechenden Webdiensts.
Die BI-Plattform-Webdienste befinden sich im folgenden Verzeichnis:
<Anwendungsserver-Installationsverzeichnis>\dswsbobje\WEB-INF\services
Beispiel:
C:\Programme\SAP BusinessObjects\Tomcat6\webapps\dswsbobje\WEB-INF\services
So deaktivieren Sie Web Services:
• Fügen Sie die “activate”-Eigenschaft in das "service name"-Tag der Datei service.xml ein, und legen Sie sie auf "false" fest.
• Starten Sie den Java-Anwendungsserver neu.
So deaktivieren Sie z.B. Föderation:
Die Datei services.xml befindet sich unter:
C:\Programme\Business Objects\Tomcat6\webapps\dswsbobje\WEB-INF\services\fe derator\META-INF
Ändern Sie "service name" von:
<service name="Federator">
In:
<service name="Federator" activate="false">
804 2013-01-07
Föderation
22.13 Remote-Zeitsteuerung und lokale Ausführung von Instanzen
In diesem Abschnitt werden die Remote-Zeitsteuerung, lokal ausgeführte Instanzen und
Instanzenfreigaben erläutert. Durch diese Funktionen können Berichte am Speicherort der Daten ausgeführt und abgeschlossene Berichtsinstanzen an die geeigneten Standorte gesendet werden.
22.13.1 Remote-Zeitsteuerung
Mithilfe von Föderation können Sie einen Bericht auf der Zielwebsite zeitsteuern und auf der ursprünglichen Website verarbeiten lassen. Die abgeschlossene Instanz wird an die Zielwebsite zurückgesendet.
Um die Remote-Zeitsteuerung zu aktivieren, lassen Sie einen Bericht normal zeitgesteuert verarbeiten und aktivieren die Option “Auf ursprünglicher Website ausführen”. Um diese Option zu aktivieren, klicken
Sie auf Zeitgesteuerte Verarbeitung > Zeitsteuerungsservergruppe > Auf ursprünglicher Website
ausführen. Nachdem die zeitgesteuerten Instanzen erstellt wurden, weisen sie den Zustand
"Ausstehend" auf.
Während der Remote-Zeitsteuerung werden die auf der Zielwebsite übergebenen Informationen ignoriert, und die Berichtsinstanz befindet sich weiterhin im Status "Ausstehend".
Wenn der nächste Replikationsauftrag, durch den der Bericht verwaltet wird, für die Remote-Zeitsteuerung aktiviert wird, wird die Instanz zur Verarbeitung auf die ursprüngliche Website kopiert. Die Instanz bleibt so lange im ausstehenden Zustand, bis sie vom Scheduler verarbeitet wird. In der Zwischenzeit gibt der Replikationsauftrag, von dem die Instanz gesendet wurde, alle zuvor abgeschlossenen Instanzen und Objektänderungen zurück.
Nachdem die Instanz auf der ursprünglichen Website verarbeitet wurde, befindet sie sich in einem abgeschlossenen Zustand. Wenn der nächste Replikationsauftrag, der den Bericht verwaltet, für die
Remote-Zeitsteuerung aktiviert wird, wird die abgeschlossene Instanz zum Aktualisieren der Kopie auf der Zielwebsite verwendet. Nach der Aktualisierung wird die Instanz auf der Zielwebsite in einen abgeschlossenen Zustand versetzt.
Anmerkung:
Ein Replikationsauftrag muss zweimal ausgeführt werden, damit eine abgeschlossene Instanz zurückgegeben wird.
Beispiel:
1.
Tom lässt Bericht A für die Remote-Zeitsteuerung zeitgesteuert verarbeiten.
2.
Bericht A wird auf der Zielwebsite erstellt und befindet sich im Zustand "Ausstehend".
805 2013-01-07
Föderation
3.
Replikationsauftrag A wird ausgeführt. Zuerst werden Änderungen (einschließlich bereits abgeschlossener Instanzen) von der ursprünglichen auf die Zielwebsite repliziert. Anschließend werden die Instanz im ausstehenden Zustand sowie die Änderungen, die von der Zielwebsite auf die ursprüngliche Website repliziert werden sollen, auf die ursprüngliche Website kopiert.
4.
Auf der ursprünglichen Website wählt der Scheduler die Instanz im ausstehenden Zustand aus und sendet sie zur Verarbeitung an den geeigneten Job Server. Die Instanz wird dann verarbeitet und auf der ursprünglichen Website in den abgeschlossenen Zustand versetzt.
5.
Replikationsauftrag A wird erneut ausgeführt. Beim Replizieren von Inhalten von der ursprünglichen auf die Zielwebsite wird die abgeschlossene Instanz Bericht A übernommen und die Änderungen auf die Version der Zielwebsite angewendet.
6.
Nachdem diese Aufgabe erledigt wurde, ist die Zielversion abgeschlossen.
Die Remote-Zeitsteuerung wird nur bei beidseitigen Replikationsaufträgen unterstützt. Die Option
“Remotezeitpläne replizieren” muss aktiviert werden. Diese Option befindet sich im Bereich
"Replikationsfilter" auf der Seite “Eigenschaften des Replikationsauftrags”. In einigen Szenarien können
Sie Aufträge, die remote zeitgesteuert verarbeitet wurden, auch häufiger als andere Objekte in der
Replikationsliste replizieren. Dazu erstellen Sie zwei Replikationsaufträge. Aktivieren Sie einen
Replikationsauftrag mit “Remotezeitpläne replizieren”, der ausschließlich für die Remote-Zeitsteuerung vorgesehen ist. Aktivieren Sie den zweiten Auftrag mit “Dokumentvorlagen replizieren” oder “Alle Objekte replizieren (kein Filter)”.
Anmerkung:
Wenn Sie die Remote-Zeitsteuerung aktivieren, werden abgeschlossene und fehlgeschlagene Instanzen sowohl auf der ursprünglichen als auch auf der Zielwebsite angezeigt.
Wenn ein Benutzer auf der Zielwebsite einen Bericht für die Remote-Zeitsteuerung plant und auf der ursprünglichen Website nicht vorhanden ist, schlägt die Instanz auf der ursprünglichen Website fehl.
Der Eigentümer der fehlgeschlagenen Instanz entspricht dem Benutzerkonto des
Remoteverbindungsobjekts, das für die Verbindung mit der ursprünglichen Website verwendet wurde.
Ein Replikationsauftrag kann zwar ausschließlich für die Remote-Zeitsteuerung konfiguriert werden, die Vorgängerobjekte der Berichtsinstanz werden jedoch immer mitrepliziert. Wenn Änderungen zwischen
Replikationen stattfinden, bedeutet dies, dass der tatsächliche Ordner, Berichtsordner usw. repliziert werden. Wenn dieÄnderungen auf der Zielwebsite nicht auf der ursprünglichen Website repliziert werden sollen, können Sie über Sicherheitsrechte steuern, welche Änderungen repliziert werden.
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22.13.2 Lokal ausgeführte Instanzen
806 2013-01-07
Föderation
Lokal ausgeführte Instanzen sind Instanzen eines Berichts, die von Berichten auf der Zielwebsite verarbeitet wurden. Mithilfe von Föderation können Sie die abgeschlossenen Instanzen von der
Zielwebsite auf die ursprüngliche Website replizieren.
Damit in einem Replikationsauftrag sowohl abgeschlossene als auch fehlgeschlagene Instanzen von der Zielwebsite auf die ursprüngliche Website repliziert werden können, klicken Sie auf Eigenschaften
des Replikationsauftrags > Replikationsfilter > Lokal ausgeführte abgeschlossene Instanzen
replizieren.
In einigen Fällen können von einem Replikationsauftrag ausschließlich die lokal ausgeführten Instanzen repliziert werden. Aktivieren Sie dazu “Lokal ausgeführte abgeschlossene Instanzen replizieren”.
Anmerkung:
Wenn "Lokal ausgeführte Instanzen" für einen Replikationsauftrag aktiviert ist, werden sowohl abgeschlossene als auch fehlgeschlagene Instanzen auf die ursprüngliche Website repliziert. Dies bedeutet, dass sowohl auf der ursprünglichen als auch auf der Zielwebsite Kopien vorhanden sind.
Ausstehende Instanzen werden niemals repliziert.
Wenn der Eigentümer einer lokal ausgeführten Instanz auf der ursprünglichen Website nicht vorhanden ist, entspricht der Eigentümer dem für die Verbindung verwendeten Benutzerkonto im
Remoteverbindungsobjekt.
22.13.3 Instanzenfreigabe
Wenn Sie in einem Replikationsauftrag "Remote-Zeitsteuerung" und "Lokal ausgeführte Instanzen" aktivieren, können Instanzen gemeinsam verwendet werden, wenn eine ursprüngliche Website mit mehreren Zielwebsites verwendet wird, die denselben Bericht replizieren.
Beispiel:
Bericht A stammt von der ursprünglichen Website, obwohl er von den Zielwebsites A und B repliziert wird. Die Instanzenfreigabe findet auf beiden Zielwebsites statt:
• Replikationsaufträge wurden mit “Remotezeitpläne replizieren” und/oder “Lokal ausgeführte abgeschlossene Instanzen replizieren” aktiviert. Replizieren Sie Bericht A mit dem gleichen
Replikationsauftrag wie oben.
• Bericht A auf der Zielwebsite wurde mit “Auf ursprünglicher Website ausführen” und/oder für die lokale Ausführung geplant.
Wenn sowohl Zielwebsite A als auch Zielwebsite B Bericht A replizieren und deren entsprechende
Replikationsaufträge Remotezeitpläne und/oder lokal ausgeführte Instanzen replizieren, werden alle
Instanzen, die auf Zielwebsite A und/oder auf der ursprünglichen Website im Namen von Zielwebsite
A verarbeitet werden, mit Zielwebsite B gemeinsam verwendet.
Entsprechend werden alle Instanzen, die auf Zielwebsite B und/oder auf der ursprünglichen Website verarbeitet wurden, gemeinsam mit Zielwebsite A verwendet. Schließlich verfügen die ursprüngliche
Website und Zielwebsite A und B über eine identische Gruppe von Instanzen.
807 2013-01-07
Föderation
Die Instanzenfreigabe ist in vielen Fällen die ideale Vorgehensweise. Beispielsweise, wenn Benutzer von anderen Websites auf Informationen aus verwandten Implementierungen zugreifen müssen. Damit
Instanzen in diesem Fall nicht von Benutzern auf der lokalen Website angezeigt werden, stellen Sie sicher, dass die richtigen Sicherheitsrechte festgelegt sind. Wenden Sie in einem Berichtsobjekt beispielsweise die Rechte an, damit Benutzer nur die Instanzen in ihrem Besitz einsehen können.
Anmerkung:
Alle Objekte unterliegen den Sicherheitsregeln der BI-Plattform. Um sicherzustellen, dass Benutzer und Gruppen nur anwendbare Instanzen anzeigen lassen können, wird empfohlen, Rechte festzulegen, durch die Benutzer nur Instanzen anzeigen lassen können, die sie besitzen. Wenden Sie in einem
Berichtsobjekt beispielsweise die Rechte an, damit Benutzer nur die Instanzen in ihrem Besitz einsehen können.
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22.14 Importieren und Höherstufen replizierter Inhalte
In einigen Fällen können Sie replizierten Inhalt von einem Business-Intelligence-System auf ein anderes importieren oder hochstufen. In diesem Abschnitt werden diese Features in Federation erörtert.
Anmerkung:
Objektmigrationen werden am besten von Mitgliedern der Administratorgruppe, insbesondere dem
Administratorbenutzerkonto durchgeführt. Um ein Objekt zu migrieren, müssen verschiedene zugehörige
Objekte u.U. ebenfalls migriert werden. Der Erwerb der erforderlichen Sicherheitsberechtigungen für sämtliche Objekte ist für ein delegiertes Administratorkonto eventuell nicht möglich.
22.14.1 Importieren replizierter Inhalte
Wenn Sie mit dem LifeCycle Manager Inhalte aus einer BI-Plattform-Implementierung in eine andere
Implementierung migrieren, importiert der LifeCycle Manager keine replikationsspezifischen Informationen im Zusammenhang mit den importierten replizierten Objekten. Das bedeutet, dass das Objekt nach dem Import genauso funktioniert, als wäre es nie repliziert worden. Dies ist spezifisch für replizierte
Objekte auf einer Zielwebsite und wird im folgenden Szenario beschrieben.
Beispiel:
BI-Plattform A ist eine Zielwebsite in einem Föderationsprozess. Bericht A, ein replizierter Bericht auf
System A, wird mit dem LifeCycle Manager von System A in BI-Plattform B importiert.
808 2013-01-07
Föderation
Ergebnis: Wenn Bericht A in BI-Plattform B kopiert wird, enthält er keine replizierten Informationen.
Bericht A ist nicht mehr mit einem Replikationssymbol gekennzeichnet. Wenn das Objekt auf
BI-Plattform A einen Konflikt verursacht hat, tritt dieser Konflikt auf System B nicht auf. Im Prinzip wird es als ein Objekt behandelt, das seinen Ursprung in System B hat.
Anmerkung:
Die CUID kann identisch sein, je nachdem, welche Importoptionen Sie im LifeCycle Manager auswählen.
22.14.2 Importieren replizierter Inhalte und Fortsetzen der Replikation
Nachdem Sie replizierten Inhalt importiert haben, können Sie die importierten Objekt in einen
Föderation-Prozess übernehmen. Es gibt zwei Szenarios: Behandeln des Systems, in dem sich die importierten Objekte befinden, als ursprüngliche Website oder Behandeln des Systems als Zielwebsite.
Um dieses System als ursprüngliche Website zu behandeln, fahren Sie normal mit Föderation fort.
Um das System als Zielwebsite zu behandeln und die importierten Objekte von der ursprünglichen
Website zu replizieren, gehen Sie wie folgt vor:
• Stellen Sie sicher, dass die CUID der Objekte beibehalten wird, wenn Sie den LifeCycle Manager verwenden.
• Stellen Sie sicher, dass die Konfliktauflösung für den ersten Replikationsauftrag auf “Ursprüngliche
Website hat Vorrang” oder “Zielwebsite hat Vorrang” festgelegt ist.
Tipp:
Anstatt das Objekt mit dem LifeCycle Manager von einer Zielwebsite auf eine andere zu importieren, ist es effizienter und absolut empfehlenswert, das Objekt nur mit Föderation zu replizieren.
Beispiel:
Bericht A wurde auf Business-Intelligence-System A erstellt. System X hat Bericht A mit Föderation aus System A auf System X repliziert. Anschließend hat der LifeCycle Manager Bericht A aus System
X auf System Y importiert.
Plan: System Y möchte Föderation für System A einrichten und Bericht A als Teil der Replikation beibehalten. System Y ist die Zielwebsite und System A die ursprüngliche Website.
Aktion: Beim Importieren von Bericht A aus System X auf System Y muss die CUID von Bericht A beibehalten werden. Wenn der erste Replikationsauftrag ausgeführt wird, wird außerdem versucht,
Bericht A zu replizieren. Da das Objekt in System Y bereits vorhanden ist, verursacht die Replikation einen Konflikt. Um die zu verwendende Version anzugeben, muss der Konfliktauflösungsmodus entweder auf “Ursprüngliche Website hat Vorrang” oder “Zielwebsite hat Vorrang” festgelegt werden.
Anmerkung:
In diesem Beispiel wird empfohlen, das Objekt nur mit Föderation zu replizieren, anstatt es mit dem
LifeCycle Manager von einer Zielwebsite auf eine andere zu importieren. Bericht A wird von System
A auf System Y repliziert, und es ist nicht erforderlich, den LifeCycle Manager für den Import von
System X auf System Y auszuführen.
809 2013-01-07
Föderation
22.14.3 Höherstufen von Inhalten aus einer Testumgebung
In Unternehmen werden häufig Testverfahren ausgeführt, bevor Komponenten in die
Produktionsumgebung übernommen werden. Bevor Föderation auf Produktionsrechnern eingerichtet wird, sollte sie zwischen BI-Systemen in einer Entwicklungs- oder Testumgebung getestet werden.
Nachdem Sie die ursprüngliche Website und die Zielwebsite einschließlich Inhalt in einer Testumgebung erstellt haben, können Sie diese Konfiguration mithilfe der folgenden Schritte auf Produktionsrechner
übernehmen:
1.
Verwenden Sie LifeCycle Manager, um Inhalte von der ursprünglichen Website in der Testumgebung auf den Rechner in der Produktionsumgebung umzulagern, der als ursprüngliche Website fungiert.
Anmerkung:
Das Replikationslistenobjekt kann bei Verwendung von LifeCycle Manager nicht ausgewählt werden.
2.
Erstellen Sie die Replikationsliste auf der ursprünglichen Website in der Produktionsumgebung, und nehmen Sie den gewünschten Inhalt auf.
3.
Wählen Sie eine der beiden folgenden Optionen aus:
• A) Erstellen Sie ein Remoteverbindungsobjekt und die entsprechenden Replikationsaufträge auf den Produktionsrechnern der Produktionsumgebung, die als Zielwebsite fungiert.
• B) Verwenden Sie LifeCycle Manager, um die Remoteverbindung und Replikationsaufträge von den Zielwebsites der Entwicklungs-/Qualitätssicherungsumgebung auf die Produktionsrechner zu importieren, die als Zielwebsite(s) fungieren. Bearbeiten Sie dann die importierten
Remoteverbindungen, um auf den Rechner in der Produktionsumgebung zu verweisen, der als ursprüngliche Website fungiert.
22.14.4 Neuverweisen auf eine Zielwebsite
Wenn ein Objekt von einer Ursprungswebsite repliziert wurde, muss dieses derzeit immer von dieser
Ursprungswebsite repliziert werden, nicht von einem anderen BI-System. Wenn das
Remoteverbindungsobjekt so bearbeitet wurde, dass es auf ein neues System verweist, schlägt jeder
Replikationsversuch für Objekte fehlt, die von einem anderen BI-System repliziert wurden als das
Remoteverbindungsobjekt. Um ein Objekt von einer anderen ursprünglichen Website zu replizieren, muss es erst aus der Zielwebsite gelöscht werden.
Anmerkung:
Nachdem Sie ein repliziertes Objekt kopiert haben, wird die CUID der Kopie geändert, und die Kopie enthält keine Replikationsinformationen.
810 2013-01-07
Föderation
22.15 Optimale Vorgehensweisen
Mithilfe von Federation können Sie die Leistung eines Replikationsauftrags optimieren.
Wenn ein einzelner Replikationsauftrag eine große Anzahl an Objekten enthält, können Sie zusätzliche
Schritte durchführen, um die erfolgreiche Ausführung sicherzustellen. Normalerweise sollte es möglich sein, bis zu 32.000 Objekte in einem Replikationsauftrag zu replizieren. In einigen Implementierungen können jedoch Konfigurationen mit geringeren oder höheren Replikationsmengen erforderlich sein.
1) Erwerben Sie einen dedizierten Webdienst-Provider
In Föderation werden replizierte Inhalte über Webdienste gesendet. In einer Standardinstallation der
BI-Plattform nutzen alle Webdienste denselben Webdienstprovider. Daher können umfangreichere
Replikationsaufträge dazu führen, dass der Webdienst-Provider zu stark beansprucht wird und dessen
Reaktion gegenüber anderen Webdienstanforderungen und Anwendungen, die von ihm bedient werden, verlangsamt werden.
Falls Sie beabsichtigen, zahlreiche Objekte gleichzeitig zu replizieren oder mehrere Replikationsaufträge in Folge auszuführen, sollten Sie die Implementierung von Föderation Web Services auf einem eigenen
Java-Anwendungsserver unter Verwendung eines eigenen Webdienst-Providers in Betracht ziehen.
Verwenden Sie zu diesem Zweck das BI-Plattform-Installationsprogramm, um die Webdienste zu installieren. Es muss bereits ein Java-Anwendungsserver ausgeführt werden. Installieren Sie andernfalls die gesamten Webschichtkomponenten, durch die Webdienste und Tomcat installiert werden.
Anmerkung:
• Es müssen Informationen zu einem vorhandenen CMS angegeben werden (beispielsweise Hostname,
Port und Administratorkennwort).
• Die URI dieses neuen Webdienst-Providers muss im Feld "URI" der Remoteverbindung verwendet werden.
2) Erweitern Sie den verfügbaren Arbeitsspeicher auf dem Java-Anwendungsserver
Der für den Java-Anwendungsserver verfügbare Arbeitsspeicher sollte erweitert werden, wenn in einem einzelnen Replikationsauftrag zahlreiche Objekte repliziert werden bzw. wenn der Anwendungsserver von anderen Anwendungen genutzt wird.
Wenn Sie die BI-Plattform und Tomcat implementiert haben, steht standardmäßig 1 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung. So erweitern Sie den verfügbaren Arbeitsspeicher für Tomcat:
In Windows:
1.
Klicken Sie auf Start > Programme > Tomcat > Tomcat-Konfiguration.
2.
Wählen Sie Java.
3.
Suchen Sie im Feld Java-Optionen den Eintrag -Xmx1024M.
4.
Erhöhen Sie den Parameter -Xmx1024M auf die gewünschte Größe.
811 2013-01-07
Föderation
Beispiel:
Um den Arbeitsspeicher auf 2 GB zu erhöhen, geben Sie -Xmx2048M ein.
In Unix:
1.
Öffnen Sie in <BOE_INSTALLVERZ>/setup/ die Datei env.sh mit Ihrem bevorzugten Texteditor.
Erhöhen Sie den Parameter -Xmx1024m auf die gewünschte Größe.
2.
Suchen Sie die folgenden Zeilen:
# if [ -d "$BOBJEDIR"/tomcat ]; then
# set the JAVA_OPTS for Tomcat
JAVA_OPTS="-Dbobj.enterprise.home=${BOBJEDIR}enterprise120
-Djava.awt.headless=true" if [ "$SOFTWARE" = "AIX" -o "$SOFTWARE" =
"SunOS" -o "$SOFTWARE" = "Linux" ]; then
JAVA_OPTS="$JAVA_OPTS -Xmx1024m -XX:MaxPermSize=256m" fi export JAVA_OPTS
# fi
3.
Erhöhen Sie den Parameter -Xmx1024m auf die gewünschte Größe.
Beispiel:
Um den Arbeitsspeicher auf 2 GB zu erhöhen, geben Sie -Xmx2048m ein.
Tipp:
Bei anderen Java-Anwendungsservern finden Sie in der jeweiligen Dokumentation Informationen über die Speichererweiterung.
3) Verringern Sie die Größe der erstellten BIAR-Dateien
Föderation verwendet Webdienste zum Replizieren von Inhalten zwischen der ursprünglichen Website und der Zielwebsite. Objekte werden für einen effizienteren Transport gruppiert und in BIAR-Dateien komprimiert.
Wenn eine große Anzahl von Objekten repliziert wird, sollte der Java-Anwendungsserver so konfiguriert werden, dass kleinere BIAR-Dateien erstellt werden. Da die Objekte von Federation in ein Paket komprimiert werden, das auf mehrere kleinere BIAR-Dateien verteilt wird, besteht in Bezug auf die
Anzahl der zu replizierenden Objekte keine Begrenzung.
Um die Größe der erstellten BIAR-Dateien zu verringern, fügen Sie dem Java-Anwendungsserver folgende Java-Parameter hinzu:
Dbobj.biar.suggestSplit
and
Dbobj.biar.forceSplit
Durch bobj.biar.suggestSplit wird eine angemessene BIAR-Dateigröße vorgeschlagen, die möglichst eingehalten wird. Der empfohlene neue Wert ist 90 MB.
Durch bobj.biar.forceSplit wird erzwungen, dass die Größe einer BIAR-Datei nicht über einen bestimmten Wert hinausgeht. Der empfohlene neue Wert ist 100 MB.
812 2013-01-07
Föderation
813
Anmerkung:
Die Standardeinstellungen für die Größe der BIAR-Datei müssen nur geändert werden, wenn dem
Anwendungsserver nicht genügend Arbeitsspeicher zur Verfügung steht und dessen maximale
Heap-Größe nicht mehr erweitert werden kann.
Für Tomcat in Windows:
1.
Um das Tomcat-Konfigurations-Tool zu öffnen, klicken Sie auf Start > Programme > Tomcat >
Tomcat-Konfiguration.
2.
Wählen Sie Java.
3.
Fügen Sie im Feld Java-Optionen die folgenden Zeilen am Ende hinzu:
-Dbobj.biar.suggestSplit=90
-Dbobj.biar.forceSplit=100
Für Tomcat in Unix/Linux:
1.
Öffnen Sie "env.sh" mit Ihrem bevorzugten Texteditor. Die Datei befindet sich unter <BOE_INSTALL
VERZ>/setup/
.
2.
Suchen Sie die folgenden Zeilen:
# if [ -d "$BOBJEDIR"/tomcat ]; then
# set the JAVA_OPTS for tomcat
JAVA_OPTS="-Dbobj.enterprise.home=${BOBJEDIR}enterprise120 -Djava.awt.headless=true" if [ "$SOFTWARE" = "AIX" -o "$SOFTWARE" = "SunOS" -o "$SOFTWARE" = "Linux" ]; then
JAVA_OPTS="$JAVA_OPTS -Xmx1024m -XX:MaxPermSize=256m" fi export JAVA_OPTS
# fi
Fügen Sie die gewünschten Parameter für die Größe der BIAR-Datei hinzu.
Beispiel: JAVA_OPTS="$JAVA_OPTS -Xmx1024m -XX:MaxPermSize=256m
-Dbobj.biar.suggestSplit=90 -Dbobj.biar.forceSplit=100"
Informieren Sie sich bei anderen Java-Anwendungsservern in Ihrer Dokumentation über das Hinzufügen von Java-Systemeigenschaften.
4) Erhöhen Sie den Wert für das Socket-Timeout
Der Adaptive Job Server ist für die Ausführung des Replikationsauftrags zuständig. Während der
Ausführung des Replikationsauftrags stellt der Adaptive Job Server eine Verbindung zur ursprünglichen
Website her. Wenn große Datenmengen von der ursprünglichen Website empfangen werden, ist es wichtig, dass der Socket, den der Adaptive Job Server für den Empfang von Informationen verwendet, keine Zeitüberschreitung verursacht.
Der Standardwert ist 90 Minuten. Sie können das Socket-Timeout bei Bedarf erhöhen.
So erhöhen Sie das Socket-Timeout auf dem Adaptive Job Server:
1.
Öffnen Sie die Central Management Console (CMC).
2.
Navigieren Sie zum Bereich Server, und wählen Sie Adaptive Job Server.
3.
Klicken Sie auf Eigenschaften.
4.
Fügen Sie am Ende folgender Zeilen “Befehlszeilenparameter” hinzu:
• Windows:-javaArgs Xmx1000m,Xincgc,server,Dbobj.federation.WSTimeout=<Zeit
überschreitungswert in Minuten>
2013-01-07
Föderation
• Unix: -javaArgs Xmx512m,Dbobj.federation.WSTimeout=<Zeitüberschreitungswert in Minuten>
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Verwenden von Web Services in Föderation
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Einschränkungen der aktuellen Version
22.15.1 Einschränkungen der aktuellen Version
Föderation ist ein sehr flexibles Tool, das in einer Produktionsumgebung jedoch einigen Einschränkungen unterliegen kann. In diesem Abschnitt werden Bereiche herausgestellt, die bearbeitet werden können, um Vorgänge in Föderation zu optimieren.
• Maximale Anzahl von Objekten
Bei jedem Replikationsauftrag werden Objekte zwischen BI-Plattform-Implementierungen repliziert.
Es wird empfohlen, die maximale Anzahl von 100.000 replizierten Objekten in einem einzelnen
Replikationsauftrag nicht zu überschreiten. Obwohl ein Replikationsauftrag u.U. auch mit mehr als
100.000 Objekten ausgeführt werden kann, unterstützt Föderation nur die Replikation von maximal
100.000 Objekten.
• Rechte
In Föderation werden Rechte nur von der ursprünglichen Website auf die Zielwebsite repliziert. Es wird empfohlen, Benutzerrechte, die in beiden Implementierungen verwendet werden, auf der ursprünglichen Website festzulegen und mithilfe der beidseitigen Replikation auf die Zielwebsites zu replizieren. Benutzerrechte auf einer bestimmten Website werden in einer
BI-Plattform-Implementierung wie gewohnt auf der Website verwaltet, der der Benutzer zugeordnet ist.
• Business Views und assoziierte Objekte
In BI-Plattform können Business Views, Business Elements, Datengrundlagen, Datenverbindungen und Wertelisten gespeichert werden. Diese Objekte werden verwendet, um die Funktionalität von
Crystal Reports-Berichten zu erweitern.
Wenn diese Objekte zuerst auf der Zielwebsite erstellt und dann unter Verwendung der beidseitigen
Replikation auf die ursprüngliche Website repliziert werden, funktionieren sie u.U. nicht ordnungsgemäß und ihre Daten werden dann in Crystal Reports-Berichten nicht angezeigt.
Es wird empfohlen, die Business Views, Business Elements, Datengrundlagen, Datenverbindungen und Wertelisten auf der ursprünglichen Website zu erstellen und dann auf die Zielwebsite zu replizieren. Wenn Sie Aktualisierungen an den Objekten auf der Zielwebsite oder der ursprünglichen
Website (sofern berechtigt) vornehmen, werden die Änderungen ordnungsgemäß zwischen den
Websites repliziert.
• Universumszugriffsbeschränkungen
814 2013-01-07
Föderation
Die BI-Plattform kann Universumszugriffsbeschränkungen speichern. Wenn auf der Zielwebsite
Universumszugriffsbeschränkungen erstellt und dann unter Verwendung der beidseitigen Replikation auf die ursprüngliche Website repliziert werden, funktionieren sie u.U. nicht ordnungsgemäß.
Um dieses Problem zu beheben, erstellen Sie zuerst die Universumszugriffsbeschränkungen auf der ursprünglichen Website und replizieren diese auf die Zielwebsite. Im zweiten Schritt legen Sie
Sicherheitseinstellungen für die Universumszugriffsbeschränkungen auf der ursprünglichen Website fest und replizieren diese auf die Zielwebsite.
• Objektbereinigung
Bei der Objektbereinigung werden Objekte gelöscht, die von der anderen Website entfernt wurden.
Die Objektbereinigung wird derzeit nur von der ursprünglichen Website aus auf der Zielwebsite ausgeführt.
• Föderation-Protokolldateien
Föderation-Protokolldateien werden in XML-Dateien geschrieben, die XML 1.1-Standards entsprechen. Um die Protokolldateien in einem Browser anzeigen zu lassen, muss dieser XML 1.1
unterstützen.
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Verwalten der Objektbereinigung
22.15.2 Behandeln von Fehlermeldungen
Dieser Abschnitt enthält Fehlermeldungen, die bei Verwendung von Föderation in seltenen Fällen auftreten können. Diese Meldungen werden in den Protokollen für Replikationsaufträge oder im
Funktionsbereich eines Berichts angezeigt.
1) Ungültige GUID
Fehlerbeispiel: FEHLER 2008-01-10T00:31:08.234Z Die GUID ASXOOFyvy0FJnRcD0dZNTZg
(aus Eigenschaft SI_PARENT_CUID in Objektnummer 1285) ist keine gültige GUID.
Dieser Fehler bedeutet, dass Sie ein Objekt replizieren, dessen übergeordnetes Element nicht mitrepliziert wird und das auch auf der Zielwebsite noch nicht vorhanden ist. Beispiel: Ein Objekt wird ohne den
Ordner repliziert, in dem es enthalten ist. Das übergeordnete Objekt wird u.U. nicht repliziert, da das
Konto, unter dem die Objekte repliziert werden, nicht über ausreichende Rechte für das übergeordnete
Objekt verfügt.
2) Crystal Reports-Berichte, in denen auf der ursprünglichen Website keine Daten angezeigt werden
Dieser Fehler kann auftreten, wenn der Crystal Reports-Bericht eine Business View, ein Business
Element, eine Datengrundlage, eine Datenverbindung oder Werteliste verwendet, das bzw. die ursprünglich auf der Zielwebsite erstellt und dann auf die ursprüngliche Website repliziert wurde.
815 2013-01-07
Föderation
3) Universumszugriffsbeschränkungen werden nicht richtig angewendet.
Dieser Fehler kann auftreten, wenn der Bericht ein Universum verwendet, das eine
Universumszugriffsbeschränkung enthält, die auf der Zielwebsite erstellt und dann auf die ursprüngliche
Website repliziert wurde.
4) Nicht genügend Arbeitsspeicher für Java
Fehlerbeispiel: java.lang.OutOfMemoryError.
Dieser Fehler kann auftreten, wenn der Java-Anwendungsserver beim Verarbeiten eines
Replikationsauftrags über zu wenig Arbeitsspeicher verfügt. Der Replikationsauftrag ist entweder zu groß, oder der Java-Anwendungsserver verfügt nicht über genügend Arbeitsspeicher.
Erweitern Sie entweder den verfügbaren Arbeitsspeicher auf dem Java-Anwendungsserver, indem Sie
Föderation Web Services auf einen dedizierten Rechner verschieben, oder verringern Sie die Anzahl der in einem Replikationsauftrag replizierten Objekte.
5) Socket-Timeout
Fehlerbeispiel: Fehler bei der Kommunikation mit ursprünglicher Website.
Zeitüberschreitung beim Lesen
.
Die von der ursprünglichen Website an den Adaptive Job Server auf der Zielwebsite gesendeten
Informationen sind umfangreicher, als das zugewiesene Zeitlimit zulässt. Erhöhen Sie das
Socket-Timeout auf dem Adaptive Job Server, oder verringern Sie die Anzahl der zu replizierenden
Objekte im Replikationsauftrag.
6) Abfrageeinschränkung
Fehlerbeispiel: SDK-Fehler auf Zielwebsite. Keine gültige Abfrage. (FWB 00025)
...Abfragezeichenfolge überschreitet die maximale Abfragelänge.
Dieser Fehler kann auftreten, wenn Sie zu viele Objekte gleichzeitig replizieren und Föderation eine
Abfrage sendet, die aufgrund der Größe vom CMS nicht verarbeitet werden kann. Objekte von der ursprünglichen Website werden an die Zielwebsite übergeben. Änderungen, die an die ursprüngliche
Website übergeben werden müssen, werden jedoch nicht gesendet. Konflikte werden wie angegeben aufgelöst, für das Objekt werden jedoch keine Kennzeichen für die manuelle Auflösung von Konflikten festgelegt. An die Zielwebsite übergebene Objekte funktionieren weiterhin ordnungsgemäß.
Um dieses Problem zu lösen, reduzieren Sie die Anzahl der Objekte, die Sie in einem Replikationsauftrag replizieren.
7) Zeitüberschreitung bei Replikationsauftrag
Fehlerbeispiel: Objekt konnte nicht innerhalb des festgelegten Zeitintervalls zeitgesteuert verarbeitet werden
.
Sie erhalten diese Fehlermeldung u.U., wenn eine Zeitüberschreitung für den Replikationsauftrag aufgetreten ist, während auf die Beendigung eines anderen Replikationsauftrags gewartet wurde. Dieser
Fehler kann auftreten, wenn Sie über mehrere Replikationsaufträge verfügen, die gleichzeitig mit derselben ursprünglichen Website verbunden werden. Es wird versucht, den fehlgeschlagenen
Replikationsauftrag zum nächsten geplanten Zeitpunkt auszuführen.
816 2013-01-07
Föderation
817
Um dieses Problem zu lösen, lassen Sie den fehlgeschlagenen Replikationsauftrag zu einer Zeit verarbeiten, die nicht mit anderen Replikationsaufträgen in Konflikt steht, die mit derselben ursprünglichen
Website verbunden sind.
8) Replikationseinschränkung
Fehlerbeispiel: SDK-Fehler auf Zielwebsite. Datenbank-Zugriffsfehler. …. Interner
Abfrageprozessor-Fehler: Bei der Abfrageoptimierung ist nicht genügend
Stapelplatz für den Abfrageprozessor vorhanden. Fehler beim Ausführen der
Abfrage in ExecWithDeadlockHandling.
Diese Meldung kann angezeigt werden, wenn Sie die Anzahl der unterstützten Objekte überschreiten, die gleichzeitig repliziert werden können. Um dieses Problem zu lösen, verringern Sie die Anzahl der zu replizierenden Objekte im Replikationsauftrag und führen den Auftrag erneut aus.
9) Objekt gelöscht
Fehlerbeispiel: Fehler beim Überprüfen von Sicherheitsrechten oder Beim Packen des
Objekts wurde ein Fehler erkannt
.
Diese Meldung kann angezeigt werden, wenn ein Objekt im Replikationspaket fehlt. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Föderation vor der Überprüfung von Rechten und vor dem Packen des
Objekts ein Objekt abfragt, das repliziert werden muss.
10) Adaptive Processing Server
Fehlerbeispiel: Fehler bei Job Processing Server.
Dieser Fehler kann auftreten, wenn zu viele Klassen von Föderation geladen werden und nicht genügend
Arbeitsspeicher zum Verarbeiten des Replikationsauftrags verfügbar ist.
Um dieses Problem zu lösen, führen Sie die beiden folgenden Schritte aus:
1.
Fügen Sie in den Befehlszeilenargumenten des Adaptive Processing Servers folgende Zeile hinzu:
-javaArgs "XX:MaxPermSize=256m"
.
2.
Fügen Sie dem Java-Anwendungsserver, zu dem Sie für Föderation eine Verbindung herstellen, folgende Parameter hinzu, um die Größe der verwendeten BIAR-Dateien zu verringern:
•
-Dbobj.biar.suggestSplit=100m
•
-Dbobj.biar.forceSplit=100m
11) Objekt-Manager-Speicherplatz
Fehlerbeispiel: Push-Paket konnte nicht erstellt werden.
Eingabe-/Ausgabeausnahmefehler: "Kein Speicherplatz auf dem Gerät."
Dieser Fehler tritt auf, wenn das temporäre von Föderation verwendete Verzeichnis nicht genügend
Speicherplatz aufweist. Um dieses Problem zu lösen, geben Sie entweder zusätzlichen Speicher im temporären Verzeichnis frei, oder verwenden Sie einen anderen Speicherort für das temporäre
Verzeichnis.
Um einen anderen Speicherort für das temporäre Verzeichnis auf der ursprünglichen Website anzugeben, fügen Sie den Konfigurationsdateien des Java-Anwendungsservers folgende Zeile hinzu: -Db obj.tmp.dir=<TempDir>
.
2013-01-07
Föderation
Um einen anderen Speicherort für das temporäre Verzeichnis auf der Zielwebsite anzugeben, fügen
Sie den Befehlszeilenargumenten des Adaptive Processing Servers folgende Zeile hinzu: -javaArgs
“-Dbobj.tmp.dir=<TempDir>”
.
In den vorangehenden Beispielen entspricht <TempDir> dem Speicherort des gewünschten temporären
Verzeichnisses.
12) Universumsfehler
Fehlerbeispiel: Interner Fehler beim Aufrufen der processDPCommands-API.
Dieser Fehler tritt auf, wenn ein repliziertes Universum über eine ungültige oder überhaupt keine
"Universum-zu-Universumsverbindung"-Beziehung verfügt. Um dieses Problem zu lösen, führen Sie den Replikationsauftrag mit aktivierter Option Von ursprünglicher Website aus regenerieren aus und überprüfen, ob die Universumsverbindung repliziert wird.
Alternativ können Sie das Universum in Universe Designer öffnen, die Universumsverbindung bearbeiten und das Universum erneut übergeben.
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Einschränkungen der aktuellen Version
818 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
23.1 Konfigurationen für die SAP NetWeaver-Integration
23.1.1 Integrieren in SAP NetWeaver Business Warehouse (BW)
23.1.1.1 Übersicht
In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie Sie BW für die Aktivierung und Verwaltung der
Berichtsveröffentlichung aus SAP Netweaver Business Warehouse in der BI-Plattform konfigurieren.
Bevor Sie mit diesem Abschnitt beginnen, stellen Sie sicher, dass Sie die Konfiguration des
SAP-Authentifizierungs-Plugins in der CMC durchgeführt haben.
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Konfigurieren der SAP-Authentifizierung
23.1.1.1.1 Festlegen von Ordnern und Sicherheitseinstellungen in der BI-Plattform
Beim Festlegen eines Berechtigungssystems in der BI-Plattform erstellt das System eine logische
Ordnerstruktur, die dem SAP-System entspricht. Wenn Sie Rollen importieren und Inhalte in der
BI-Plattform veröffentlichen, werden entsprechende Ordner erstellt. Als Administrator brauchen Sie diese Ordner nicht zu erstellen. Die Ordner werden automatisch nach der Definition eines
Berechtigungssystems erstellt, wenn Sie das SAP-Authentifizierungs-Plugin konfigurieren, Rollen in die CMC importieren und Inhalte in der BI-Plattform veröffentlichen.
Anmerkung:
Der BI-Plattform-Administrator ist dafür zuständig, diesen Ordnern die richtigen Berechtigungen zuzuweisen:
819 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
• SAP-Ordner der obersten Ebene
Stellen Sie sicher, dass die Gruppe "Alle" eingeschränkten Zugriff auf den SAP-Ordner der obersten
Ebene hat.
• System-ID-Ordner
Weisen Sie dem Prinzipal "Publisher" folgende Rechte in der CMC zu:
• Objekte zum Ordner hinzufügen
• Objekte anzeigen
• Objekte bearbeiten
• Anwenderrechte für Objekte ändern
• Objekte löschen
Tipp:
Um die Verwaltung von Rechten zu vereinfachen, können Sie eine angepasste Zugriffsberechtigung
"Publisher" mit diesen Rechten erstellen und anschließend dem Prinzipal "Publisher" diese
Zugriffsberechtung für die relevanten System-ID-Ordner zuweisen.
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Arbeiten mit Zugriffsberechtigungen
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Funktionsweise von Rechten in der BI-Plattform
23.1.1.1.2 Verstehen der standardmäßigen Ordnersicherheitsmuster
Wenn Sie Inhalte aus SAP auf der BI-Plattform veröffentlichen, erstellt die Plattform automatisch die
übrige Hierarchie aus Rollen, Ordnern und Berichten. Das System organisiert die Berichte in Ordnern, deren Namen aus der System-ID, der Clientnummer und dem Rollennamen zusammengesetzt sind.
• Wenn Sie ein Berechtigungssystem definieren, erstellt das System die Ordner der obersten Ebene:
SAP-, 2.0- und den Systemordner (SID).
• Wenn eine Rolle von BW aus veröffentlicht wird, erstellt das System nach Bedarf Rollenordner (die als Gruppen in die BI-Plattform importiert werden).
• Das System erstellt einen Inhaltsordner für jede Rolle, unter der Inhalte veröffentlicht werden.
• Jedes Berichtsobjekt ist mit Sicherheitseinstellungen versehen, so dass die Benutzer nur die Berichte anzeigen können, die zu ihren Rollen gehören.
Der Administrator ist dafür zuständig, den Mitgliedern der verschiedenen Rollen Rechte zuzuweisen.
Mit der Workbench zur Content-Verwaltung können Sie Berichtsveröffentlichungsfunktionen innerhalb von SAP BW verwalten. Sie können im SAP-BW-System Rollen für bestimmte BI-Plattform-Systeme bestimmen, Berichte veröffentlichen sowie Berichte zwischen SAP BW und einer
BI-Plattform-Implementierung synchronisieren.
Inhaltsordner
Die BI-Plattform importiert eine Gruppe für jede Rolle, die dem Berechtigungssystem wie in der CMC definiert hinzugefügt wird.
820 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Um sicherzustellen, dass allen Mitgliedern einer inhaltsführenden Rolle die geeigneten Standardrechte zugewiesen werden, legen Sie in der Workbench zur Content-Verwaltung die erforderlichen Rechte für jedes Berechtigungssystem fest, das in der BI-Plattform definiert ist:
1.
Klappen Sie in der Workbench zur Content-Verwaltung Enterprise-System und dann Verfügbare
Systeme auf.
2.
Doppelklicken Sie auf das gewünschte System.
3.
Klicken Sie auf die Registerkarte Layout.
4.
Legen Sie Standardsicherheitsrichtlinie für Reports auf Sicht fest.
5.
Legen Sie Standardsicherheitsrichtlinie für Rollenordner auf Sicht auf Abruf fest.
6.
Klicken Sie auf OK.
Diese Einstellungen werden in der BI-Plattform für alle Inhaltsrollen übernommen. Darunter versteht man die Rollen, unter denen Inhalte veröffentlicht werden. Mitglieder dieser Rollen sind jetzt in der
Lage, zeitgesteuerte Instanzen von Berichten anzuzeigen, die unter anderen Rollen veröffentlicht wurden. Außerdem können sie Berichte regenerieren, die unter Rollen veröffentlicht wurden, denen
Sie als Mitglied angehören.
Anmerkung:
Es wird dringend empfohlen, die Aktivitäten der einzelnen Rollen getrennt zu halten. Obwohl es möglich ist, von einer Administratorrolle aus zu veröffentlichen, sollten Sie nur von Publisher-Rollen aus veröffentlichen. Bei Publisher-Rollen wird lediglich definiert, welche Anwender zum Veröffentlichen von
Inhalten berechtigt sind. Diese Rollen sollten daher keine Inhalte enthalten. Publisher sollten in inhaltsführenden Rollen veröffentlichen, die normalen Rollenmitgliedern zugänglich sind.
23.1.1.2 Konfigurieren des BW Publishers
Der BW Publisher ermöglicht Ihnen, Crystal-Reports-Berichte (RPT-Dateien) einzeln oder stapelweise von BW aus in der BI-Plattform zu veröffentlichen.
Unter Windows können Sie den BW Publisher auf eine der folgenden zwei Weisen konfigurieren:
• Starten von BW Publisher über einen Dienst auf einem Rechner, auf dem die BI-Plattform gehostet wird. Der BW Publisher-Dienst startet bei Bedarf Instanzen von BW Publisher.
• Starten von BW Publisher über ein lokales SAP-Gateway zum Erstellen von BW Publisher-Instanzen.
Sie müssen die Konfigurationsmethode abhängig von den jeweiligen Standortanforderungen auswählen, nachdem Sie die Vor- und Nachteile der einzelnen Konfigurationen sorgfältig abgewogen haben.
Nachdem Sie BW Publisher in der BI-Plattform konfiguriert haben, müssen Sie die
Veröffentlichungsfunktion in der Workbench zur Content-Verwaltung konfigurieren.
821 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
23.1.1.3 Konfigurieren von BW Publisher als Dienst
In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie die Veröffentlichung von Berichten aus BW in der BI-Plattform mithilfe von BW Publisher als Dienst ermöglichen.
23.1.1.3.1 Verteilen der BW Publisher-Installation
In diesem Abschnitt wird die Verteilung vom BW Publisher-Dienst erläutert und wie Sie BW Publisher von anderen BusinessObjects Business-Intelligence-Komponenten trennen.
Sie erzielen bei der Berichtsveröffentlichung über BW eine Lastenverteilung, indem Sie
BW-Publisher-Dienste im selben BI-Plattform-System auf zwei getrennten Rechnern installieren.
Wenn Sie die BW Publisher auf den Rechnern installieren, die die BI-Plattform hosten, konfigurieren
Sie diese mit identischen Programm-IDs, SAP-Gateway-Hosts und -Gateway-Services. Nachdem Sie eine RFC-Destination mit der betreffenden Programm-ID erstellt haben, wird die Berichtsveröffentlichung von BW gleichmäßig auf die Rechner verteilt, die die BI-Plattform hosten. Zudem nutzt BW den verbleibenden BW Publisher, wenn ein BW Publisher nicht mehr verfügbar ist.
Sie können die verbesserte Systemredundanz auf jede Konfiguration ausdehnen, die mehrere
BW-Anwendungsserver umfasst. Konfigurieren Sie jeden BW-Anwendungsserver für die Ausführung eines SAP-Gateways. Installieren Sie dafür jeweils einen separaten BW Publisher-Dienst auf einem
Rechner, der die BI-Plattform hostet. Konfigurieren Sie jeden BW Publisher-Dienst für die Verwendung des Gateway-Hosts und Gateway-Diensts eines separaten BW-Anwendungsservers. In dieser
Konfiguration kann die Veröffentlichung aus BW fortgesetzt werden, wenn BW Publisher oder ein
Anwendungsserver ausfällt.
Wenn BW Publisher getrennt von anderen BI-Plattform-Komponenten ausgeführt werden soll, installieren
Sie BW unter Verwendung eines eigenständigen SAP-Gateways.
In diesem Fall müssen Sie auf demselben Computer, auf dem BW Publisher vorhanden ist, ein lokales
SAP-Gateway installieren. Außerdem muss BW Publisher auf das BI-Plattform-SDK und das
Crystal-Reports-Druckmodul zugreifen können. Daher muss auch der SIA-Server installiert werden, wenn Sie BW Publisher und den lokalen SAP Gateway auf einem dedizierten Rechner installieren.
23.1.1.3.2 Starten von BW Publisher: UNIX
Führen Sie das BW Publisher-Skript aus, um eine oder mehrere Publisher-Instanzen zur Verarbeitung von Veröffentlichungsanforderungen zu erstellen. Es wird empfohlen, eine Publisher-Instanz zu starten.
Nach dem Starten von BW Publisher wird eine Verbindung mit dem SAP-Gateway-Dienst hergestellt, den Sie bei Ausführung des BI-Plattform-Installationsprogramms angegeben haben.
822 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
823
23.1.1.3.3 Starten von BW Publisher: Windows
Unter Windows verwenden Sie den Central Configuration Manager (CCM), um den BW Publisher-Dienst zu starten. Beim Starten des BW Publisher-Dienstes wird eine Publisher-Instanz erstellt, um
Veröffentlichungsanforderungen des BW-Systems zu bedienen. Wenn die Anzahl der
Veröffentlichungsanforderungen zunimmt, erstellt BW Publisher automatisch weitere Publisher, um dem Bedarf gerecht zu werden.
23.1.1.3.4 Konfigurieren eines Zieles für den BW Publisher-Dienst
Um BW Publisher verwenden zu können, müssen Sie eine RFC-Destination auf dem BW-Server konfigurieren, damit eine Kommunikation mit dem BW Publisher-Dienst möglich ist. Wenn Sie über einen BW-Cluster verfügen, konfigurieren Sie die RFC-Destination auf jedem Server, wobei Sie jeweils die zentrale Instanz von BW als Gateway Host verwenden.
Wenn Sie Berichte aus BW in mehreren BI-Plattform-Systemen veröffentlichen möchten, erstellen Sie eine separate RFC-Destination für den BW Publisher-Dienst der einzelnen
BI-Plattform-Implementierungen. Für jedes Ziel müssen eindeutige Programm-IDs verwendet werden.
Gateway-Host und Gateway-Service sind dagegen identisch.
23.1.1.3.5 Konfigurieren von BW Publisher mit einem lokalen SAP-Gateway
Anmerkung:
Verwenden Sie diese Konfiguration nicht, wenn die BI-Plattform unter UNIX installiert ist. Die Verwendung dieser Methode unter UNIX könnte ein unerwartetes Systemverhalten verursachen.
Um die Veröffentlichung von Berichten aus BW in der BI-Plattform mithilfe eines lokalen SAP-Gateways zu ermöglichen, gehen Sie wie folgt vor:
•
Installieren eines lokalen SAP-Gateways
.
•
Konfigurieren eines Zieles für BW Publisher .
23.1.1.3.6 Installieren eines lokalen SAP-Gateways
Auf dem Computer, auf dem Sie BW Publisher installiert haben, müssen Sie auch ein lokales
SAP-Gateway installieren. Es empfiehlt sich, dass ein SAP BASIS-Administrator die Installation eines dieser SAP-Gateways vornimmt.
Die aktuellste Anleitung zur Installation eines lokalen SAP-Gateways finden Sie in den Anweisungen zur SAP-Installation auf der SAP Presentation-CD.
Eine detaillierte Liste getesteter Umgebungen für BusinessObjects XI Integration für SAP Solutions finden Sie in der Datei platforms_DE.txt, die im Lieferumfang Ihres Produkts enthalten ist. Diese
Datei umfasst bestimmte Versions- und Service Pack-Anforderungen für Anwendungsserver,
Betriebssysteme, SAP-Komponenten usw.
Nachdem Sie das SAP-Gateway installiert haben, überprüfen Sie die Registrierungseinträge TMP und
TEMP unter dem Unterschlüssel HKEY_CURRENT_USER\Environment mithilfe von regedit. Beide
Registrierungseinträge sollten denselben Wert aufweisen. Dabei muss es sich um einen gültigen
2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen absoluten Verzeichnispfad handeln. Sollte einer der Einträge die Variable %USERPROFILE% enthalten, ersetzen Sie diese durch den absoluten Verzeichnispfad. In der Regel sind beide Registrierungseinträge auf C:\WINDOWS\TEMP gesetzt.
23.1.1.4 Konfigurieren eines Zieles für BW Publisher
Damit BW Publisher verwendet werden kann, müssen Sie eine RFC-Destination konfigurieren, um BW die Adresse des Computers mitzuteilen, auf dem das lokale SAP-Gateway und BW Publisher installiert wurden.
23.1.1.5 Konfigurieren von Veröffentlichungsfunktionen in der Workbench zur
Content-Verwaltung
Mit der Workbench zur Content-Verwaltung können Sie Berichtsveröffentlichungsfunktionen innerhalb von SAP BW verwalten. Sie können im SAP-BW-System Rollen für bestimmte BI-Plattform-Systeme bestimmen, Berichte veröffentlichen sowie Berichte zwischen SAP BW und einer
BI-Plattform-Implementierung synchronisieren. Nachdem Sie die SAP-Authentifizierung eingerichtet und BW Publisher konfiguriert haben, führen Sie die in diesem Abschnitt angegebenen Funktionen aus, um die Veröffentlichung zu ermöglichen. Diese Hinweise decken folgende Bereiche ab:
• Festlegen entsprechender Autorisierungen für unterschiedliche Benutzer der Workbench zur
Content-Verwaltung
• Einrichten von Verbindungen mit der BI-Plattform, in der Inhalte veröffentlicht werden.
• Festlegen, welche Rollen in welcher BI-Plattform veröffentlichen können.
• Veröffentlichen von Inhalten von der BW- auf der BI-Plattform.
23.1.1.6 Benutzer mit Zugriff auf die Workbench zur Content-Verwaltung
Es gibt drei Benutzertypen, die auf die Workbench zur Content-Verwaltung zugreifen können:
• Nutzer von Inhalten, die inhaltsführenden Rollen angehören und die Berichte anzeigen können. Sie sind lediglich dazu berechtigt, Berichte anzuzeigen.
• BI-Plattform-Content Publisher, die Berichte in BW anzeigen, veröffentlichen, ändern und (optional) löschen können.
824 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
• BI-Plattform-Administratoren, die alle Aufgaben innerhalb der Workbench zur Content-Verwaltung ausführen können. Diese Aufgaben umfassen das Definieren von BI-Plattform-Systemen, die
Veröffentlichung von Berichten und die Durchführung der Berichtsverwaltung.
23.1.1.7 Erstellen von Rollen in BW für Content Publisher
Wenn Sie BW für die Integration in der BI-Plattform konfigurieren, sollten Sie herausfinden, ob Ihre aktuelle Rollenstruktur es unterstützt, bestimmte BW-Benutzer schnell zum Content Publisher oder
-Systemadministrator für die Systeme der BI-Plattform zu ernennen.
Es wird empfohlen, allen neuen Rollen einen beschreibenden Namen zu geben. Beispiele von beschreibenden Rollennamen sind: BOE_CONTENT_PUBLISHERS und SBOP_SYSTEM_ADMINISTRA
TORS
.
Tipp:
Sie können einem Administrator entweder volle Systemverwaltungsrechte oder einen Teil dieser Rechte gewähren.
Um die Rechte dieser neuen (oder einer vorhandenen) Rolle in BI-Plattform zu ändern, müssen Sie zunächst die SAP-Authentifizierung einrichten und anschließend die Rollen importieren. Danach können
Sie die Rechte jeder importierten Rolle über die Central Management Console ändern.
Einzelheiten zur Erstellung von Rollen finden Sie in Ihrer SAP-Dokumentation. Weitere Informationen zur Verwendung von Rollen für die Inhaltsverwaltung finden Sie in den folgenden Abschnitten:
•
•
Festlegen von Ordnern und Sicherheitseinstellungen in der BI-Plattform
.
•
Verstehen der standardmäßigen Ordnersicherheitsmuster
.
23.1.1.8 Konfigurieren des Zugriffs auf die Workbench zur Content-Verwaltung
Für jeden Benutzertyp, der Zugriff auf die Workbench zur Content-Verwaltung hat, müssen Sie innerhalb von BW die gewünschten Autorisierungen festlegen. Die Autorisierungen sind in den folgenden Tabellen aufgeführt:
825 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Tabelle 23-1: Autorisierungen für Administratoren
Berechtigungsobjekt Feld
RFC_TYPE
S_RFC
S_TCODE
RFC_NAME
ACTVT
S_TABU_CLI
S_TABU_DIS
S_RS_ADMWB
ZCNTADMJOB
TCD
CLIIDMAINT
ACTVT
DICBERCLS
JOBACTION
JOBGROUP
ACTVT
RSADMWBOBJ
ACTVT
ACTVT
ZCNTADMRPT ACTVT
Werte
FUGR
/CRYSTAL/CE_SYNCH, SH3A,
SUNI
Ausführen (16)
/CRYSTAL/RPTADMIN, RS-
CR_MAINT_PUBLISH
X
Ändern, Anzeigen (02, 03)
&NC&
DELE, RELE
' '
Ausführen (16)
WORKBENCH
Neu erstellen, Ändern, Anzeigen, Löschen (01, 02, 03, 06)
Neu erstellen, Löschen (01, 06)
Anzeigen, Löschen, Aktivieren,
Verwalten, Überprüfen (03, 06,
07, 23, 39)
826 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Tabelle 23-2: Autorisierungen für Content Publisher
Berechtigungsobjekt Feld
RFC_TYPE
RFC_NAME
S_RFC
S_BTCH_JOB
ZCNTADMCES
ZCNTADMJOB
ZCNTADMRPT
ACTVT
TCD
JOBACTION
JOBGROUP
ACTVT
RSADMWBOBJ
ACTVT
ACTVT
ACTVT
Werte
FUGR
/CRYSTAL/CE_SYNCH, SH3A,
SUNI
Ausführen (16)
/CRYSTAL/RPTADMIN
DELE, RELE
' '
Ausführen (16)
WORKBENCH
Anzeigen (03)
(Neu, Löschen) 01, 06
Anzeigen, Aktivieren, Verwalten,
Überprüfen (03, 07, 23, 39)
Löschen (optional) (06)
Bearbeiten (optional) (02)
Optional kann Content Publishern das Recht zum Löschen von Berichten in der BW-Workbench zur
Content-Verwaltung gewährt werden. Dabei sollten Sie jedoch beachten, dass durch das Löschen eines
Berichts in BW der Bericht auch in der BI-Plattform gelöscht wird. Wenn Veröffentlicher nicht über die erforderlichen Rechte zum Löschen von Berichten in der BI-Plattform verfügen, tritt ein Fehler auf.
827 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Autorisierungen für Nutzer von Inhalten
Berechtigungsobjekt Feld
RFC_TYPE
S_RFC
RFC_NAME
ACTVT
S_RS_ADMWB
TCD
ACTVT
RSADMWBOBJ
ACTVT
Werte
FUGR
SH3A, SUNI
Ausführen (16)
/CRYSTAL/RPTADMIN
Ausführen (16)
WORKBENCH
Anzeigen (03)
828
23.1.1.9 Definieren eines BI-Plattform-Systems
Sie müssen innerhalb der Workbench zur Content-Verwaltung eine Systemdefinition für jedes
BI-Plattform-System erstellen, in dem Berichte veröffentlicht werden sollen.
23.1.1.9.1 Hinzufügen eines BI-Plattform-Systems
1.
Führen Sie die Transaktion /crystal/rptadmin aus, um zur Workbench zur Content-Verwaltung zu gelangen.
2.
Wählen Sie im Fenster Operationen die Option Enterprise-System.
3.
Doppelklicken Sie auf Neues System hinzufügen.
4.
Auf der Registerkarte System: a.
Geben Sie in das Feld Alias einen beschreibenden Namen ein, ohne Leer- oder Sonderzeichen.
Leer- oder Sonderzeichen erfordern eine spezielle Behandlung, wenn der Aliasname bei der
Konfiguration von Enterprise-Portalen verwendet wird.
b.
Geben Sie den Namen des Rechners ein, auf dem der BusinessObjects Enterprise-CMS ausgeführt wird.
2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Anmerkung:
Wenn Sie Ihrem CMS eine von der Standardeinstellung abweichende Portnummer zugewiesen haben, geben Sie CMSNAME:PORT ein.
c.
Wählen Sie Standardsystem aus, wenn in diesem System Berichte aus Rollen veröffentlicht werden sollen, die einem BI-Plattform-System nicht ausdrücklich zugewiesen wurden.
Es kann nur ein BI-Plattform-System als Standardsystem angegeben werden.
Das Standardsystem wird durch ein grünes Häkchen in der Liste der verfügbaren Systeme gekennzeichnet.
5.
Klicken Sie auf Speichern.
6.
Fügen Sie auf der Registerkarte RFC-Destination jede RFC-Destination hinzu, die diesem System zugeordnet ist. Um ein Ziel hinzuzufügen, klicken Sie auf die Schaltfläche Zeile einfügen.
Doppelklicken Sie in der angezeigten Liste auf den Namen der RFC-Destination.
Anmerkung:
Ein BI-Plattform-System kann mehrere Destinations aufweisen, was für Systemredundanz sorgt.
Weitere Informationen finden Sie unter “Verteilen der BW-Publisher-Installation”.
7.
Testen Sie die Destination, indem Sie die neu hinzugefügte Destination markieren und dann auf das graue Kästchen links neben dem Namen der Destination klicken.
8.
Klicken Sie auf BOE-Definition überprüfen.
Mit diesem Test wird überprüft, ob BW eine Verbindung mit dem angegebenen BW Publisher herstellen und sich über das Benutzerkonto mit Crystal-Reports-Berechtigung bei diesem System anmelden kann.
9.
Auf der Registerkarte HTTP: a.
Geben Sie in das Feld Protokoll den Eintrag http ein.
Wenn der mit der BI-Plattform verbundene Webserver für die Verwendung von HTTPS konfiguriert ist, geben Sie stattdessen https ein.
b.
Geben Sie in das Feld für den Webserverhost und -port den vollständig qualifizierten
Domänennamen oder die IP-Adresse des Webservers ein, auf dem BI-Launchpad gehostet wird.
Geben Sie bei einer Installation, die einen Java-Anwendungsserver verwendet, die Portnummer an (beispielsweise boserver01.businessobjects.com:8080).
c.
Geben Sie in das Feld Pfad den Eintrag SAP ein, ohne Schrägstrich am Anfang oder Ende.
Bei diesem Pfad handelt es sich im Grunde um den virtuellen Pfad, den der Webserver beim
Verweis auf den Unterordner sap des BI-Plattform-Webinhalts verwendet. Geben Sie nur einen anderen Wert ein, wenn Sie Ihre Webumgebung und den Speicherort der Dateien, die die
Plattform-Webinhalte enthalten, individuell angepasst haben.
d.
Geben Sie in das Feld für die Viewer-Anwendung den Namen Ihrer Viewer-Anwendung ein.
Geben Sie openDocument.jsp ein, um den Standard-Viewer für die BI-Plattform zu verwenden, bei dem die Java-Version von BI-Launchpad verwendet wird.
Wenn die BI-Plattform mit der ASP.NET-Standardkonfiguration unter Windows installiert wurde, geben Sie report/report_view.aspx ein, um den Standardbrowser zu verwenden.
829 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
10.
Wählen Sie auf der Registerkarte Sprachen die Sprachen von Berichten aus, die in diesem System veröffentlicht werden.
11.
Fügen Sie auf der Registerkarte Rollen die inhaltsführenden Rollen hinzu, die diesem
BI-Plattform-System zugeordnet werden sollen.
Weitere Informationen finden Sie unter “"Importieren von SAP-Rollen"”.
12.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Zeile einfügen.
Es wird eine Liste von Rollen angezeigt, die diesem System hinzugefügt werden können.
Anmerkung:
Jede Rolle kann nur in einem BI-Plattform-System veröffentlichen. Wenn die Rollen, die Sie diesem
BI-Plattform-System hinzufügen möchten, nicht in der Liste angezeigt werden, klicken Sie auf
Abbrechen, um zur Registerkarte Rollen zurückzukehren, und klicken auf die Option Rollen neu
zuordnen.
13.
Wählen Sie die Rollen aus, die in diesem System veröffentlicht werden sollen, und klicken Sie auf
OK.
14.
Stellen Sie die Standardsicherheitseinstellungen für Inhalt ein, der in diesem BI-Plattform-System veröffentlicht wird, indem Sie auf die Registerkarte Layout klicken und die Sicherheitseinstellungen auswählen, die für Berichte und Rollenordner standardmäßig verwendet werden sollen.
Anmerkung:
• Für jede in diesem System veröffentlichte Rolle wird automatisch ein Ordner in der BI-Plattform erstellt. Dieser Ordner enthält Verknüpfungen zu den unter dieser Rolle veröffentlichten Berichten.
• Nachdem Sie ein BI-Plattform-System konfiguriert haben, wirken sich Änderungen an den
Standardsicherheitsebenen nicht mehr auf die Sicherheitsebenen veröffentlichter Rollenorder oder Berichte aus. Um die Standardsicherheitsebenen für alle Rollen und Inhalte zu ändern, die auf der BI-Plattform veröffentlicht werden, löschen Sie die Rollenordner und Verknüpfungen im
System, ändern die Sicherheitseinstellungen und veröffentlichen die Rollen und Berichte erneut.
Durch das Löschen von Rollenordnern und Verknüpfungen werden keine Berichte gelöscht.
15.
Klicken Sie auf OK, um das BI-Plattform-System in der Workbench zur Content-Verwaltung zu erstellen.
Sie können nun Berichte aus BW auf der BI-Plattform veröffentlichen.
Verwandte Themen
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Verteilen der BW Publisher-Installation
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23.1.1.10 Veröffentlichen von Berichten mit der Workbench zur
Content-Verwaltung
830 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Nachdem ein Bericht in BW gespeichert wurde, können Sie diesen mithilfe der Workbench zur
Content-Verwaltung veröffentlichen. Sie können die Workbench zur Content-Verwaltung verwenden, um einzelne Berichte zu veröffentlichen, oder Sie können alle in einer bestimmten Rolle gespeicherten
Berichte veröffentlichen. Die Workbench zur Content-Verwaltung kann nur von Benutzern verwendet werden, die über die Autorisierungen eines Crystal-Content-Publishers verfügen (siehe
Übertragen von Autorisierungen
).
831
23.1.1.11 Veröffentlichen von Rollen oder Berichten
1.
Führen Sie die Transaktion /crystal/rptadmin aus, um zur Workbench zur Content-Verwaltung zu gelangen.
2.
Wählen Sie im Fenster Operationen die Option Berichte veröffentlichen.
3.
Um nach Inhalten zu suchen, die im BW-System gespeichert sind, doppelklicken Sie auf Wählen
Sie zu veröffentlichende Berichte und Rollen aus.
Es wird ein Dialogfeld angezeigt, mit dessen Hilfe Sie die verfügbaren Rollen und Berichte filtern können.
4.
Wählen Sie aus der Liste das System bzw. die Systeme mit den anzuzeigenden Inhalten aus.
Anmerkung:
Die Liste umfasst alle verfügbaren Systeme, die im BW-System definiert sind.
5.
Als Nächstes filtern Sie die Ergebnisse, um die Anzahl der angezeigten Berichte und Rollen einzuschränken. Verwenden Sie die folgenden Optionen:
•
Objektversion
Bei Auswahl von "A: aktiv" werden alle Berichte angezeigt, die veröffentlicht werden können. Bei
Auswahl der leeren Option werden alle Berichte angezeigt. (Die übrigen Optionen sind für SAP reserviert.)
•
Objektstatus
Wählen Sie "ACT aktiv, ausführbar" aus, um nur veröffentlichte Berichte anzuzeigen. Wählen
Sie "INA inaktiv, nicht ausführbar" aus, um nur nicht veröffentlichte Berichte anzuzeigen. Lassen
Sie das Feld leer, um alle Berichte anzuzeigen. (Die übrigen Optionen sind für SAP reserviert.)
•
Rollenfilter
Wenn Sie Text in dieses Feld eingeben, werden nur die Rollen angezeigt, die dieser Eingabe entsprechen. Verwenden Sie * als Platzhalterzeichen. Um beispielsweise alle Rollen anzuzeigen, die mit dem Buchstaben "d" beginnen, geben Sie "d*" ein.
•
Berichtsbeschreibung
Wenn Sie Text in dieses Feld eingeben, werden nur die Berichte angezeigt, deren Beschreibungen dieser Eingabe entsprechen. Verwenden Sie * als Platzhalterzeichen für eine beliebige Anzahl von Zeichen. Verwenden Sie + als Platzhalterzeichen für 0 oder 1 Zeichen. Um beispielsweise
2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen alle Berichte anzuzeigen, deren Beschreibung das Wort "Ertrag" enthält, geben Sie "*ertrag*" ein.
6.
Klicken Sie auf OK.
Die Liste der Berichte, die den Kriterien entsprechen, wird im rechten Fenster angezeigt.
Die Berichte werden hierarchisch angeordnet: BI-Plattform-System > Rollen in diesem System >
Berichte, die für die Rollen gespeichert sind.
•
•
•
Jedes Element in der Hierarchie ist mit einem roten, gelben oder grünen Punkt gekennzeichnet.
Elemente, die sich auf einer höheren Hierarchieebene befinden, geben den Status der enthaltenen
Elemente wieder, wobei die ungünstigste Bedingung oben in der Hierarchie aufgeführt ist. Wenn ein Bericht in einer Rolle beispielsweise gelb (aktiv) ist, während alle anderen Berichte grün
(veröffentlicht) sind, weist die Rolle einen gelben Punkt (aktiv) auf.
Grün: Das Element ist vollständig veröffentlicht. Wenn es sich bei dem Element um ein
BI-Plattform-System oder eine Rolle handelt, sind alle Berichte in diesem Element veröffentlicht.
Gelb: Das Element ist aktiv, aber nicht veröffentlicht. Wenn es sich bei dem Element um einen Bericht handelt, ist es für die Veröffentlichung verfügbar. Handelt es sich bei dem Element um eine Rolle oder ein BI-Plattform-System, ist der gesamte Inhalt aktiv und mindestens ein
Element, das in der Rolle oder im System enthalten ist, nicht veröffentlicht.
Rot: Das Element entspricht einem SAP-Inhalt und kann nicht mithilfe der Workbench zur
Content-Verwaltung veröffentlicht werden. Die Inhalte können erst veröffentlicht werden, nachdem sie über die BW-Workbench zur Content-Verwaltung aktiviert wurden.
7.
Wählen Sie die Berichte aus, die Sie veröffentlichen möchten.
Um alle Berichte in einer Rolle zu veröffentlichen, wählen Sie die Rolle aus. Um alle Rollen auf einer
BI-Plattform zu veröffentlichen, wählen Sie das System aus.
Anmerkung:
Wenn Sie eine Rolle (oder ein System) auswählen, werden alle in dieser Rolle (bzw. in diesem
System) enthaltenen Berichte ausgewählt. Um diese Auswahl aufzuheben, deaktivieren Sie das
Kontrollkästchen für die Rolle (oder das System) und klicken anschließend auf "Regenerieren".
8.
Klicken Sie auf Veröffentlichen.
Anmerkung:
Im Hintergrund veröffentlichte Berichte werden verarbeitet, sobald Systemressourcen verfügbar sind. Um diese Option zu verwenden, klicken Sie anstatt auf Veröffentlichen auf Im Hintergrund.
9.
Klicken Sie auf Regenerieren, um die Anzeige des Status von BI-Plattform-Systemen, -Rollen und
-Berichten in der Workbench zur Content-Verwaltung zu aktualisieren.
Tipp:
Um einen Bericht anzuzeigen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Bericht und wählen
Ansicht. Um festzustellen, welche Querys vom Bericht verwendet werden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Bericht und wählen Verwendete Querys.
832 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Anmerkung:
Wenn Sie nach dem Veröffentlichen eines Berichts in der BI-Plattform den veröffentlichten Bericht
überschreiben möchten, klicken Sie auf Überschreiben.
Verwandte Themen
•
Zeitgesteuertes Verarbeiten der Veröffentlichung im Hintergrund
23.1.1.12 Zeitgesteuertes Verarbeiten der Veröffentlichung im Hintergrund
Die Veröffentlichung von Berichten im Hintergrund zur sofortigen oder für einen späteren Zeitpunkt festgelegten Ausführung schont die Systemressourcen. Es wird empfohlen, Berichte im Hintergrund zu veröffentlichen, um die Reaktionsfähigkeit des Systems zu verbessern.
Beim regelmäßigen Veröffentlichen von Berichten in Form zeitgesteuerter Aufträge werden die
Berichtsinformationen zwischen BW und der BI-Plattform-Implementierung synchronisiert. Es wird empfohlen, alle Berichte (bzw. Rollen, in denen diese Berichte enthalten sind) zeitgesteuert zu verarbeiten. Sie können Rollen und Berichte mithilfe der Option "Aktualisierungsstatus" im Rahmen der Operation "Berichtsverwaltung" auch manuell synchronisieren. Ausführliche Informationen finden
Sie unter
Aktualisieren des Berichtstatus .
23.1.1.13 Aktualisieren von Systeminformationen für veröffentlichte Berichte
BW Publisher verwendet die hier eingegebenen SAP-Systeminformationen zur Aktualisierung der
Datenquelle veröffentlichter Berichte. Sie können auswählen, ob der lokale BW-Anwendungsserver verwendet werden soll oder die zentrale BW-Instanz, sofern Sie eine Konfiguration mit Lastenverteilung bevorzugen.
23.1.1.14 Verwalten von Berichten
Berichtsverwaltungsaufgaben umfassen die Synchronisierung von Informationen zu Berichten zwischen der BI-Plattform und BW (Aktualisierungsstatus), das Löschen unerwünschter Berichte (Berichte löschen) sowie die Aktualisierung von Berichten, die aus früheren Versionen der Plattform migriert wurden
(Post-Migration).
833 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
834
23.1.1.14.1 Aktualisieren des Berichtstatus
Wenn Sie in einem BI-Plattform-System Änderungen für einen veröffentlichten Bericht vornehmen
(beispielsweise die Rolle ändern, in der ein Bericht veröffentlicht wird), wird diese Änderung erst bei der Synchronisierung zwischen der BI-Plattform und BW in BW übernommen. Sie können die zeitgesteuerte Verarbeitung eines Veröffentlichungsauftrags für eine regelmäßige Synchronisierung zwischen der BI-Plattform und BW einrichten (siehe
23.1.1.14.2 Löschen von Berichten
Beim Löschen eines veröffentlichten Berichts aus BW mithilfe der Workbench zur Content-Verwaltung wird der Bericht auch aus der BI-Plattform gelöscht. Nur Benutzer, die über die erforderlichen
Autorisierungen zum Löschen von Berichten sowohl in BW als auch im BI-Plattform-System verfügen, können Berichte entfernen.
Anmerkung:
Wenn ein Benutzer über Rechte zum Löschen eines Berichts in BW verfügt, jedoch nicht über Rechte zum Löschen in dem BI-Plattform-System, in dem dieser Bericht veröffentlicht wurde, kann ein Fehler auftreten.
23.1.1.15 Konfigurieren des SAP HTTP-Anforderungshandlers
Um die Anzeige von Berichten in BW zu ermöglichen, müssen Sie BW für die Verwendung des
HTTP-Anforderungshandlers konfigurieren, der in der Workbench zur Content-Verwaltung enthalten ist. Wenn ein Benutzer dann über das SAPGUI einen Crystal-Reports-Bericht öffnet, kann BW die
Anzeigeanforderung über das Web an die richtige Stelle weiterleiten.
Verwenden Sie die Transaktion "SICF", um auf die Liste der virtuellen Hosts und Dienste zuzugreifen, die im BW-System aktiv sind. Erstellen Sie unter BW in der Hierarchie default_host einen neuen
Knoten mit dem Namen ce_url, und fügen Sie der Handlerliste /CRYSTAL/CL_BW_HTTP_HANDLER hinzu. Nach der Erstellung müssen Sie diesen Dienst möglicherweise manuell aktivieren.
23.1.1.16 Konfigurationen für die Verarbeitung von SAP-Daten
23.1.1.16.1 Verarbeiten zeitgesteuerter Berichte im SAP-Batchmodus
Bei Windows-Installationen können für die zeitgesteuerte Verarbeitung vorgesehene Berichte in der
BI-Plattform im SAP-Batchmodus ausgeführt werden. Die InfoSet- und Open SQL-Treiber können
2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Berichte im SAP-Batch- oder Hintergrundmodus ausführen, sofern bestimmte Umgebungsvariablen auf 1 gesetzt sind. Die relevanten Umgebungsvariablen lauten:
•
CRYSTAL_INFOSET_FORCE_BATCH_MODE
(für den InfoSet-Treiber)
•
CRYSTAL_OPENSQL_FORCE_BATCH_MODE
(für den Open SQL-Treiber)
Die Verwendung dieser Funktion wird jedoch nur in verteilten BI-Plattform-Installationen empfohlen.
Wenn diese Umgebungsvariablen auf 1 gesetzt sind, führen die Treiber Berichte im SAP-Batchmodus aus – unabhängig von der Berichtskomponente, die den Bericht tatsächlich ausführt. Wenn Sie daher diese Umgebungsvariablen als Systemumgebungsvariablen eines Rechners erstellen, auf dem eine
Kombination aus BI-Plattform-Servern verwendet wird, so führen die Treiber sämtliche Berichte im
Batchmodus aus (einschließlich Berichtsanforderungen auf Abruf vom Adaptive Processing Server und vom Report Application Server).
Um sicherzustellen, dass die Treiber nur Ihre zeitgesteuerten Berichte im Batchmodus ausführen (d.h.
Berichte, die vom Adaptive Job Server ausgeführt werden), sollten Sie keine Systemumgebungsvariablen auf Rechnern mit einer Kombination aus BI-Plattform-Servern festlegen. Passen Sie anhand dieser
Schritte stattdessen die Umgebungsvariablen für die einzelnen Adaptive Job Server an.
Anmerkung:
SAP-Benutzer, die die zeitgesteuerte Verarbeitung von Berichten in der BI-Plattform einrichten, benötigen möglicherweise zusätzliche Berechtigungen in SAP.
Verwandte Themen
•
Zeitgesteuertes Verarbeiten eines Berichts im Batchmodus anhand einer Open SQL-Query
23.1.1.16.2 So führen Sie die zeitgesteuerte Verarbeitung von Berichten im SAP-Batchmodus aus
1.
Erstellen Sie ein Batchskript (.bat-Datei) in einem Texteditor, beispielsweise dem Editor, mit folgendem Inhalt:
@echo off set CRYSTAL_INFOSET_FORCE_BATCH_MODE=1 set CRYSTAL_OPENSQL_FORCE_BATCH_MODE=1
%*
Durch dieses Skript werden die Umgebungsvariablen auf 1 gesetzt und anschließend alle Parameter ausgeführt, die von der Befehlszeile aus an das Skript übergeben werden.
2.
Speichern Sie die Datei unter dem Namen jobserver_batchmode.bat in einem Ordner auf jedem Adaptive-Job-Server-Rechner.
3.
Melden Sie sich bei der Central Management Console (CMC) an.
4.
Wählen Sie Server aus.
5.
Klappen Sie den Knoten Dienstkategorien auf, und wählen Sie Analysis-Dienste aus.
6.
Wählen Sie Adaptive Processing Server und dann Eigenschaften im Kontextmenü aus.
Die Seite "Eigenschaften" wird geöffnet.
7.
Suchen Sie auf der Seite "Eigenschaften" nach dem Feld Befehlszeilenparameter.
835 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Dies ist der Startbefehl für den Adaptive Job Server. Beispiel:
"\\SERVER01\C$\Program Files\SAO Business Objects\SAP BusinessObjects Enterprise\win32_x86\JobServer.exe"
-service -name SERVER01.report
-ns SERVER01 -objectType BusinessObjects Enterprise.Report -lib procReport
-restart
8.
Stellen Sie dem Standardbefehl den vollständigen Pfad zur Datei jobserver_batchmode.bat
voran, die Sie auf dem Rechner mit dem Adaptive Job Server gespeichert haben.
In diesem Beispiel wurde die Batchdatei auf dem Rechner "SERVER01" in folgendem Pfad gespeichert:
C:\Crystal Scripts\jobserver_batchmode.bat
Der neue Startbefehl für den Adaptive Job Server lautet folgendermaßen:
"\\SERVER01\C$\Crystal Scripts\jobserver_batchmode.bat" "\\SERVER01\C$\Program Files\SAP Business Ob jects\SAP
BusinessObjects Enterprise 12.0\win32_x86\JobServer.exe" -service -name SERVER01.report
-ns SERVER01
-objectType BusinessObjects Enterprise.Report -lib procReport -restart
Dieser neue Startbefehl startet zunächst die Batchdatei. Die Batchdatei wiederum stellt die erforderlichen Umgebungsvariablen ein, bevor der ursprüngliche Startbefehl für den Adaptive Job
Server ausgeführt wird. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Umgebungsvariablen, die dem
Adaptive Job Server zur Verfügung stehen, sich von den Umgebungsvariablen unterscheiden, die
Servern zur Berichterstellung auf Abruf (dem Crystal Reports Processing Server und dem Report
Application Server) bereitgestellt werden.
9.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
10.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Adaptive Job Server, und wählen Sie Starten im
Kontextmenü aus.
Anmerkung:
Wenn der Adaptive Job Server nicht gestartet werden kann, überprüfen Sie den neuen Startbefehl.
836
23.1.1.17 Konfigurationen für SAP-Transporte
23.1.1.17.1 Übersicht
SAP BusinessObjects Enterprise umfasst neun Transportdateien: die Open SQL
Connectivity-Transportdatei, die InfoSet Connectivity-Transportdatei, die Transportdatei zur
Sicherheitsdefinition auf Zeilenebene, die Transportdatei für die Clusterdefinition, die Workbench zur
Content-Verwaltung, die Transportdatei für die persönliche Anpassung von BW-Query-Parametern, die MDX-Transportdatei und die ODS-Transportdatei.
Es gibt zwei verschiedene Arten von Transportdateien: Unicode-kompatible und ANSI-Transportdateien.
Wenn Sie ein BASIS-System der Version 6.20 oder höher einsetzen, verwenden Sie die
Unicode-kompatiblen Transportdateien. Für ein BASIS-System einer früheren Version als 6.20 verwenden
Sie die ANSI-Transportdateien. Alle installierten Transportdateien befinden sich in folgendem Verzeichnis auf dem Produktdistributionsmedium: \Collaterals\Add-Ons\SAP\Transports\.
2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Anmerkung:
Stellen Sie bei der Überprüfung auf mögliche Installationskonflikte sicher, dass keiner der Objektnamen bereits in Ihrem SAP-System enthalten ist. Objekte verwenden standardmäßig einen /crystal/-Namespace.
Daher ist es nicht erforderlich, diesen Namespace selbst zu erstellen. Wenn Sie den /crystal/-Namespace manuell erstellen, werden Sie zur Eingabe von Lizenzreparaturschlüssel aufgefordert, auf die Sie nicht zugreifen können.
23.1.1.17.2 Konfigurieren von Transportdateien
Zum Einrichten der Datenzugriffs- oder BW Publisher-Komponenten der BI-Plattform müssen Sie die entsprechenden Transportdateien in das SAP-System importieren. Diese Komponenten verwenden die Inhalte dieser Transportdateien bei der Kommunikation mit dem SAP-System.
Die für das SAP-System erforderlichen Installations- und Konfigurationsverfahren müssen von einem
BASIS-Experten durchgeführt werden, der mit dem Change and Transport System vertraut ist und im
SAP-System über Administratorrechte verfügt. Die genaue Vorgehensweise für den Import von
Transportdateien ist abhängig von der ausgeführten BASIS-Version. Einzelheiten zu bestimmten
Vorgehensweisen finden Sie in Ihrer SAP-Dokumentation.
Beim ersten Einsatz der Datenzugriffskomponente können alle Benutzer standardmäßig auf sämtliche
SAP-Tabellen zugreifen. Zum Sichern der SAP-Daten, auf die Benutzer zugreifen können, verwenden
Sie den Editor für Sicherheitsdefinitionen.
Nach dem Import der Transportdateien müssen Sie die geeigneten Benutzerzugriffsberechtigungen konfigurieren. Erstellen Sie die erforderlichen Autorisierungen, und übertragen Sie sie mithilfe von
Profilen oder Rollen an SAP-Benutzer, die Crystal-Reports-Berichte entwerfen, ausführen oder zeitgesteuert verarbeiten sollen.
Verwandte Themen
•
Erstellen und Übertragen von Autorisierungen
Arten von Transportdateien
Es gibt zwei verschiedene Arten von Transportdateien: Unicode-kompatible und ANSI-Transportdateien.
Wenn Sie ein BASIS-System der Version 6.20 oder höher einsetzen, verwenden Sie die
Unicode-kompatiblen Transportdateien. Für ein BASIS-System einer früheren Version als 6.20 verwenden
Sie die ANSI-Transportdateien. Alle installierten Transportdateien befinden sich in folgendem Verzeichnis auf der Produktverteilung: \Collaterals\Add-Ons\SAP\Transports\. In der Datei trans ports.txt
werden die Unicode-kompatiblen Transportdateien und ANSI-Transportdateien aufgelistet.
Jeder Transporttyp wird unten beschrieben:
• Open SQL Connectivity-Transport
Der Open SQL Connectivity-Transport ermöglicht den Open SQL-Treibern das Herstellen einer
Verbindung mit und die Berichterstellung aus dem SAP-System.
• Transport zur Sicherheitsdefinition auf Zeilenebene
837 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
838
Diese Transportdatei stellt den Editor für Sicherheitsdefinitionen bereit. Hierbei handelt es sich um ein Tool, das als grafische Oberfläche für die /crystal/auth-Tabellen in der Open SQL
Connectivity-Transportdatei dient.
• Transportdatei für die Clusterdefinition
Dieser Transport stellt das Clusterdefinitions-Tool bereit. Mithilfe dieses Tools können Sie einen
Metadaten-Repository für ABAP-Datenclusterdefinitionen aufbauen. Diese Definitionen versorgen den Open SQL-Treiber mit den Informationen, die er zum Erstellen von Berichten aus diesen
Datenclustern benötigt.
Anmerkung:
ABAP-Datencluster sind nicht dasselbe wie Clustertabellen. Clustertabellen sind im DDIC bereits definiert.
• InfoSet Connectivity-Transport
Die InfoSet Connectivity-Transportdatei ermöglicht dem InfoSet-Treiber den Zugriff auf InfoSets und
SAP-Querys.
• Transportdatei für die Workbench zur Content-Verwaltung
Diese Transportdatei stattet BW-Systeme mit Funktionen für die Inhaltsverwaltung aus. Sie ist ausschließlich als Unicode-kompatible Transportdatei verfügbar.
• Transportdatei für die Personalisierung von BW-Query-Parametern
Diese Transportdatei bietet Unterstützung für personalisierte und Standardparameterwerte in
Berichten, die auf BW-Querys basieren.
Prüfen auf Konflikte
Der Inhalt der Transportdateien wird automatisch unter dem SAP BusinessObjects-Namespace registriert, wenn Sie die Dateien importieren. Der SAP BusinessObjects-Namespace ist in neuen Versionen von
R/3 und MYSAP ERP für diesen Zweck reserviert. Die Objektnamen einiger Objekte, z.B.
Berechtigungsobjekte, Berechtigungsklassen und ältere Objekte, enthalten jedoch möglicherweise nicht die erforderlichen Präfixe. Es empfiehlt sich daher, diese Objekttypen vor dem Import der
Transportdateien auf Konflikte zu prüfen.
Wenn die Funktionsgruppe, eines der Funktionsmodule oder eines der weiteren Objekte bereits im
SAP-System vorliegen, muss der Namespace vor dem Importieren der SAP
BusinessObjects-Transportdateien aufgelöst werden. Die für Ihre SAP-Version geeigneten Verfahren finden Sie in der SAP-NetWeaver-Dokumentation.
Importieren der Transportdateien
Lesen Sie die Datei transports_German.txt, die sich im folgenden Verzeichnis Ihrer
Produktverteilungsmedien befindet: \Collaterals\Add-Ons\SAP\Transports\. In dieser Datei sind die genauen Namen der Dateien aufgelistet, aus denen sich die einzelnen Transporte zusammensetzen. (Die Verzeichnisse cofiles und data unterhalb des Verzeichnisses transports entsprechen den Verzeichnissen .../trans/cofiles und .../trans/data auf Ihrem SAP-Server.)
2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Die Open SQL Connectivity-Transportdatei muss vor der Transportdatei zur Sicherheitsdefinition auf
Zeilenebene oder Clusterdefinition importiert werden. Die übrigen Transportdateien können in beliebiger
Reihenfolge importiert werden.
Anmerkung:
• Nachdem Sie die Dateien von der CD auf den Server kopiert haben, stellen Sie sicher, dass alle
Dateien beschreibbar sind, bevor Sie die Transportdateien importieren. Wenn die Importdateien schreibgeschützt sind, schlägt der Import fehl.
• Da es sich bei diesen Transportdateien um binäre Dateien handelt, müssen Sie die Dateien in
UNIX-Installationen im binären Modus über FTP hinzufügen (um eine Verfälschung der Daten zu vermeiden). Außerdem müssen Sie über eine Schreibberechtigung für den UNIX-Server verfügen.
Transportdateien
Open SQL Connectivity-Transport
Der Open SQL Connectivity-Transport ermöglicht den Treibern das Herstellen einer Verbindung mit und die Berichterstellung aus dem SAP-System.
Objekt Typ Beschreibung
Entwicklungsklasse
Open SQL-Funktionen
/CRYSTAL/BC
/CRYSTAL/OPENSQL
/CRYSTAL/OS
QL_AUTH_FORMS
Programm
/CRYSTAL/OSQL_EXECUTE Programm
/CRYSTAL/OSQL_TYPEPOOL
PROG
Programm
/CRYSTAL/OSQL_TYPE
POOLS
/CRYSTAL/OSQL_UTILS
Paket
Funktionsgruppe
Programm
Programm
Helferprogramm
Helferprogramm
Helferprogramm
Helferprogramm
ZSSI Berechtigungsobjektklasse
Helferprogramm
Berechtigungsobjekte zur Berichterstellung
839 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Objekt
ZSEGREPORT
Typ
Berechtigungsobjekt
/CRYSTAL/OSQL_CLU_ACT
KEY_ENTRY
Tabelle
/CRYSTAL/OSQL_FCN_PA
RAM
/CRYSTAL/OSQL_FCN_PA
RAM_FIELD
Tabelle
Tabelle
/CRYSTAL/OSQL_FIELD_ENT
RY
Tabelle
/CRYSTAL/OSQL_OB
JECT_ENTRY
/CRYSTAL/OS
QL_RLS_CHK_ENTRY
/CRYSTAL/OS
QL_RLS_FCN_ENTRY
/CRYSTAL/OS
QL_RLS_VAL_ENTRY
ZCLUSTDATA
ZCLUSTID
ZCLUSTKEY
ZCLUSTKEY2
Tabelle
Tabelle
Tabelle
Tabelle
Tabelle
Tabelle
Tabelle
Tabelle
Beschreibung
Berechtigungsobjekt zur Berichterstellung
Clustermetadaten
Funktionsmetadaten
Funktionsmetadaten
Tabellenmetadaten
Tabellenmetadaten
RLS-Metadaten
RLS-Metadaten
RLS-Metadaten
Clustermetadaten
Clustermetadaten
Clustermetadaten
Clustermetadaten
840 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
841
Objekt
/CRYSTAL/AUTHCHK
/CRYSTAL/AUTHFCN
/CRYSTAL/AUTHKEY
/CRYSTAL/AUTHOBJ
/CRYSTAL/AUTHREF
ZSSAUTHCHK
ZSSAUTHOBJ
ZSSAUTHKEY
ZSSAUTHREF
ZSSAUTH FCN
Typ
Tabelle
Tabelle
Tabelle
Tabelle
Tabelle
Tabelle
Tabelle
Tabelle
Tabelle
Tabelle
Beschreibung
RLS-Metadaten
RLS-Metadaten
RLS-Metadaten
RLS-Metadaten
RLS-Metadaten
Alte RLS-Metadaten
Alte RLS-Metadaten
Alte RLS-Metadaten
Alte RLS-Metadaten
Alte RLS-Metadaten
InfoSet Connectivity-Transport
Der InfoSet Connectivity-Transport ermöglicht dem InfoSet-Treiber den Zugriff auf InfoSets. Diese
Transportdatei ist mit R/3 4.6c (oder höher) kompatibel. Importieren Sie diesen Transport nicht, wenn
Sie SAP R/3 4.6a (oder früher) ausführen.
Objekt Typ Beschreibung
/CRYSTAL/BC Paket Entwicklungsklasse
/CRYSTAL/FLAT
/CRYSTAL/QUERY_BATCH
Funktionsgruppe
Programm
InfoSet-Wrapper-Funktionen
Ausführung im Batchmodus
2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Objekt
/CRYSTAL/QUE
RY_BATCH_STREAM
Typ
Programm
Beschreibung
Ausführung im Streaming-
Batchmodus
Transport zur Sicherheitsdefinition auf Zeilenebene
Dieser Transport stellt den Editor für Sicherheitsdefinitionen bereit. Hierbei handelt es sich um ein Tool, das als grafische Benutzeroberfläche für die /CRYSTAL/AUTH-Tabellen im Open SQL
Connectivity-Transport dient.
Objekt Typ Beschreibung
/CRYSTAL/BC Paket Entwicklungsklasse
/CRYSTAL/TABMNT
/CRYSTAL/RLSDEF
/CRYSTAL/RLS_INCLUDE1
Funktionsgruppe
Programm
Programm
Funktionsgruppe für Tabellenverwaltungsansicht für Funktionseinschränkungen
Hauptprogramm
Include-Programm mit den Moduldefinitionen
/CRYSTAL/RLS_INCLUDE2 Programm
TDDAT [/CRYSTAL/AUTHFCN] Tabelleninhalt
TVDIR [/CRYSTAL/AUTHFCN] Tabelleninhalt
/CRYSTAL/AUTHFCNS
/CRYSTAL/RLS
Include-Programm mit den Unterroutinendefinitionen
Tabellenverwaltungsdefinition
Tabellenverwaltungsdefinition
Definition von Transport- und
Verwaltungsobjekt
Tabellenverwaltungsdefinition
Transaktion Hauptprogrammtransaktion
842 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Objekt
/CRYSTAL/RLSFCN
Typ
Transaktion
Beschreibung
Intern vom Hauptprogramm aufgerufene Helfertransaktion
Transportdatei für die Clusterdefinition
Dieser Transport stellt das Clusterdefinitions-Tool bereit. Mithilfe dieses Tools können Sie einen
Metadaten-Repository für ABAP-Datenclusterdefinitionen aufbauen. Diese Definitionen versorgen den
Open SQL-Treiber mit den Informationen, die er zum Erstellen von Berichten aus diesen Datenclustern benötigt.
Anmerkung:
ABAP-Datencluster sind nicht dasselbe wie Clustertabellen. Clustertabellen sind im DDIC bereits definiert.
Objekt Typ Beschreibung
ZCIMPRBG
ZCRBGTOP
ZCDD
Programm
Programm
Transaktion
Hauptprogramm
Include-Programm
Hauptprogrammtransaktion
Workbench zur Content-Verwaltung
Diese Transportdatei stattet BW-Systeme mit Funktionen für die Inhaltsverwaltung aus. Sie ist nur als
Unicode-kompatible Transportdatei verfügbar.
Objekt Typ Beschreibung
/CRYSTAL/BC Paket Entwicklungsklasse
/CRY
STAL/CL_BW_HTTP_HAND
LER
Klasse
HTTP-Anforderungshandler für mehrere CE-Installationen
843 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Objekt
/CRYSTAL/OBJECT_STA
TUS_DOM
Typ
Domäne
/CRYSTAL/OBJ_POLICY_DOM Domäne
/CRYSTAL/OBJECT_STATUS Datenelement
/CRYSTAL/OBJ_POLICY
/CRYSTAL/CE_SYNCH
/CRYSTAL/CA_MSG
/CRY
STAL/CE_SYNCH_FORMS
Datenelement
Funktionsgruppe
Meldungsklasse
Programm
/CRYSTAL/CONTENT_ADMIN Programm
/CRYSTAL/CONTENT_AD
MIN_CLASS_D
/CRYSTAL/CONTENT_AD
MIN_CLASS_I
/CRYSTAL/CONTENT_AD
MIN_CTREE
/CRYSTAL/CONTENT_AD
MIN_FORMS
/CRYSTAL/CONTENT_AD
MIN_MODULES
/CRYSTAL/CONTENT_AD
MIN_PAIS
Programm
Programm
Programm
Programm
Programm
Programm
844
Beschreibung
Berichtsaktivität
CE-Objektsicherheit
Berichtsaktivität
CE-Objektsicherheit
Publisher-Stubs
Statusmeldungen
Programmkomponente
Programmkomponente
Programmkomponente
Programmkomponente
Programmkomponente
Programmkomponente
Programmkomponente
Programmkomponente
2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Objekt
/CRYSTAL/CONTENT_AD
MIN_PBOS
/CRYSTAL/CONTENT_AD
MIN_TAB_FRM
/CRYSTAL/CONTENT_AD
MIN_TOP
Typ
Programm
Programm
Programm
/CRYSTAL/PUBLISH_WORKER Programm
/CRYSTAL/PUBLISH_WOR
KER_DISP
/CRYSTAL/PUBLISH_WOR
KER_DISP_I
/CRYSTAL/PUBLISH_WOR
KER_FORMS
/CRYSTAL/PUBLISH_WOR
KER_PROC
Programm
Programm
Programm
Programm
/CRYSTAL/PUBLISH_WOR
KER_PROC_I
/CRYSTAL/PUBLISH_WOR
KER_SCREEN
/CRYSTAL/CA_DEST
/CRYSTAL/CA_JOB
/CRYSTAL/CA_JOB2
Programm
Programm
Tabelle
Tabelle
Tabelle
845
Beschreibung
Programmkomponente
Programmkomponente
Programmkomponente
Programmkomponente
Programmkomponente
Programmkomponente
Programmkomponente
Programmkomponente
Programmkomponente
Programmkomponente
Anwendungsstatus
Anwendungsstatus
Anwendungsstatus
2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
846
Objekt
/CRYSTAL/CA_LANG
/CRYSTAL/CA_PARM
/CRYSTAL/CA_ROLE
/CRYSTAL/CA_SYST
/CRYSTAL/ME
NU_TREE_ITEMS
/CRYSTAL/REPORT_ID
/CRYSTAL/RPTADMIN
Typ
Tabelle
Tabelle
Tabelle
Tabelle
Struktur
Tabelle
Transaktion
/CRYSTAL/EDIT_REPORT Programm
/CRYSTAL/EDIT_REPORT Funktionsgruppe
ZSSI
ZCNTADMCES
ZCNTADMRPT
ZCNTADMJOB
Berechtigungsobjektklasse
Berechtigungsobjekt
Berechtigungsobjekt
Berechtigungsobjekt
Beschreibung
Anwendungsstatus
Anwendungsstatus
Anwendungsstatus
Anwendungsstatus
Anwendungsstatus
Anwendungsstatus
Hauptprogrammtransaktion
Wrapper für die Berichtsbearbeitung
Funktionen für die Berichtsbearbeitung
Crystal-Berechtigungen
CE-Operationen
Berichtsoperationen
Hintergrundaufträge
ODS Connectivity-Transportdatei
Diese Transportdatei ermöglicht dem ODS Query-Treiber den Zugriff auf ODS-Daten. Die Transportdatei ist mit BW 3.0B Patch 27 oder höher sowie mit BW 3.1C Patch 21 oder höher kompatibel.
2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
847
Objekt
/CRYSTAL/BC
/CRYSTAL/ODS_REPORT
Typ
Paket
Funktionsgruppe
Beschreibung
Entwicklungsklasse
ODS-Funktionen
Transportdatei für die Personalisierung von BW-Query-Parametern
Diese Transportdatei bietet Unterstützung für personalisierte und Standardparameterwerte in Berichten, die auf BW-Querys basieren.
Objekt Typ Beschreibung
/CRYSTAL/BC Paket Entwicklungsklasse
/CRYSTAL/PERS_VAR
/CRYSTAL/PERS_VALUE
/CRYSTAL/PERS
Struktur
Struktur
Funktionsgruppe
Variablendefinition
Wertdefinition
Personalisierungsfunktionen
BW MDX Connectivity-Transportdatei
Diese Transportdatei ermöglicht dem MDX-Query-Treiber den Zugriff auf BW-Cubes und BW-Querys.
Die Transportdatei ist mit BW 3.0B Patch 27 oder höher sowie mit BW 3.1C Patch 21 oder höher kompatibel.
Objekt Typ Beschreibung
/CRYSTAL/BC Paket Entwicklungsklasse
MDX-Funktionen /CRYSTAL/MDX Funktionsgruppe
/CRYSTAL/MDX_STREAM_LAY
OUT
Tabellendefinition Dataset-Struktur
2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Objekt Typ
/CRYSTAL/CX_BAPI_ERROR Klasse
/CRYSTAL/CX_METADATA_ER
ROR
Klasse
/CRYSTAL/CX_MISSING_STRE
AMINFO
Klasse
/CRYSTAL/CX_NO_MO
RE_CELLS
/CRYSTAL/CX_NO_MO
RE_MEMBERS
Klasse
Klasse
/CRYSTAL/CX_NO_MO
RE_PROPERTIES
Klasse
/CRYSTAL/CX_SAVE_SESSI
ON_STATE
Klasse
/CRYSTAL/MDX_APPEND_DA
TA
Klasse
/CRYSTAL/MDX_READER_BA
SE
Klasse
/CRYSTAL/MDX_READ_DIMEN
SIONS
Klasse
/CRYSTAL/MDX_READ_MEA
SURES
Klasse
/CRYSTAL/MDX_READ_PRO
PERTIES
Klasse
/CRYSTAL/MDX_AXIS_LEVELS Tabellentyp
848
Beschreibung
Ausnahme
Ausnahme
Ausnahme
Ausnahme
Ausnahme
Ausnahme
Ausnahme
Dataset-Prozessor
Dataset-Prozessor
Dataset-Prozessor
Dataset-Prozessor
Dataset-Prozessor
Metadatenstruktur
2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Objekt
/CRYSTAL/MDX_PROPER
TY_KEYS
Typ
Tabellentyp
/CRYSTAL/MDX_PROPER
TY_VALUES
Tabellentyp
/CRYSTAL/MDX_STREAM_LAY
OUT_TAB
Tabellentyp
Beschreibung
Metadatenstruktur
Metadatenstrukturr
Metadatenstruktur
849
23.1.1.18 Überblick über Berechtigungen
Dieser Bereich enthält eine Liste von SAP-Berechtigungen, die gemäß unserer Erfahrung und
Testumgebung für die Durchführung gängiger Aufträge der BI-Plattform in einer integrierten
SAP-Umgebung erforderlich sind. Möglicherweise werden in einzelnen Implementierungen zusätzliche
Berechtigungsobjekte oder -felder benötigt.
Sie müssen mithilfe jedes Berechtigungsobjekt eine Autorisierung erstellen und die entsprechenden
Feldwerte festlegen. Anschließend übertragen Sie die entsprechenden Autorisierungen auf die Profile
(oder Rollen) der SAP-Anwender. Die folgenden Abschnitte enthalten eine Beschreibung der erforderlichen Autorisierungen sowie die benötigten Feldwerte. Verfahrensdetails für Ihre SAP-Version finden Sie in der SAP-Dokumentation.
Anmerkung:
• Die in diesem Anhang enthaltenen Informationen sind lediglich als empfohlene Richtlinien zu verstehen.
• Das Berechtigungsobjekt ZSEGREPORT gehört zur Objektklasse ZSSI, die beim Importieren der
BusinessObjects XI Integration für SAP Solutions-Transportdateien zur Unterstützung von Open
SQL-Querys installiert wird.
23.1.1.18.1 Erstellen und Übertragen von Autorisierungen
Sie müssen die Autorisierungen erstellen und anwenden, die von den einzelnen Benutzern für den
Informationszugriff über die Desktop Intelligence Integration für SAP benötigt werden. Die genaue
Vorgehensweise bei der Erstellung, Konfiguration und Übertragung von Autorisierungen hängt von der installierten SAP-Version ab. Dieser Bereich enthält eine Liste von SAP-Autorisierungen, die gemäß unserer Erfahrung und Testumgebung für die Durchführung gängiger Aufgaben erforderlich sind, wenn ein in einer SAP NetWeaver ABAP-Umgebung integriertes BI-Plattform-System verwendet wird.
2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Möglicherweise werden in einzelnen Implementierungen zusätzliche Berechtigungsobjekte oder -felder benötigt.
Verwandte Themen
•
Konfigurieren von Veröffentlichungsfunktionen in der Workbench zur Content-Verwaltung
23.1.1.19 Aktionen in BW
Dieser Abschnitt beschreibt verschiedene Aktionen in BW.
23.1.1.19.1 Aktionen innerhalb von Crystal Reports
Erstellen eines neuen Berichts aus einer Query in einer BW-Rolle
Berechtigungsobjekt Feld Werte
S_USER_AGR
S_RFC
S_CTS_ADMI
ACT_GROUP
ACTVT
RFC_TYPE
RFC_NAME
ACTVT
CTS_ADMFCT
RSINFOAREA
ANWENDERROLLE
01, 02, 06
FUGR
RS_PERS_BOD
16
TABL
INFOAREA
**
S_RS_COMP
RSINFOCUBE
RSZCOMPTP
RSZCOMPID
INFOCUBE
**
REP
COMPUTER_ID
**
850 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Berechtigungsobjekt
S_RS_COMP1
Feld
RSZCOMPID
RSZCOMPTP
RSZOWNER
ACTVT
Werte
COMPUTER_ID
**
REP
QUERYEIGENTÜMER
*
16
* BENUTZERROLLE steht für den Namen der jeweiligen Rolle, die der Benutzer übernimmt. In diesem
Feld können mehrere Werte angegeben werden.
* QUERYEIGENTÜMER steht für den Namen des Eigentümers der Query. Wenn Sie einen Namen angeben, können Sie Berichte nur aus den Querys dieses Eigentümers erstellen. Geben Sie * ein, um
Querys beliebiger Eigentümer für die Berichterstellung zu verwenden.
** Bei INFOAREA, INFOCUBE oder COMPUTER_ID geben Sie * ein, um einen beliebigen Wert anzuzeigen. Wenn Sie einen bestimmten Wert angeben, können Berichte nur aus den Querys erstellt werden, in denen diese InfoAreas, Cubes und Computer-IDs enthalten sind.
Öffnen eines vorhandenen Berichts von einer BW-Rolle aus
Berechtigungsobjekt Feld Werte
RFC_TYPE FUGR
S_RFC RFC_NAME
ACTVT
SUSO, SUNI. RSCR, SH3A,
RFC1, RZX0, RZX2,
RS_PERS_BOD, /CRY-
STAL/PERS, RSOB
16
851 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Berechtigungsobjekt
S_RS_COMP
S_RS_COMP1
Feld
RSINFOAREA
RSINFOCUBE
RSZCOMPTP
RSZCOMPID
RSZCOMPID
RSZCOMPTP
RSZOWNER
ACTVT
Werte
INFOAREA
**
INFOCUBE
**
REP
COMPUTER_ID
**
COMPUTER_ID
**
REP
QUERYEIGENTÜMER
*
16
QUERYEIGENTÜMER
steht für den Namen des Eigentümers der Query, aus der Sie den Bericht erstellen.
Wenn Sie den Namen des Queryeigentümers eingeben, können Sie den Bericht nur aus Querys dieses
Eigentümers erstellen. Geben Sie * ein, um Querys beliebiger Eigentümer zu verwenden.
** Bei INFOAREA, INFOCUBE oder COMPUTER_ID geben Sie * ein, um einen beliebigen Wert anzuzeigen. Wenn Sie einen bestimmten Wert angeben, können Berichte nur aus den Querys erstellt werden, in denen diese InfoAreas, Cubes und Computer-IDs enthalten sind.
852 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Anzeigen einer Vorschau oder Aktualisieren eines Berichts
Berechtigungsobjekt
S_RS_COMP
S_RS_COMP1
Feld
RSINFOAREA
RSINFOCUBE
RSZCOMPTP
RSZCOMPID
RSZCOMPID
RSZCOMPTP
RSZOWNER
ACTVT
Werte
INFOAREA
**
INFOCUBE
**
REP
COMPUTER_ID
**
COMPUTER_ID
**
REP
QUERYEIGENTÜMER
*
16
QUERYEIGENTÜMER
steht für den Namen des Eigentümers der Query, aus der Sie den Bericht erstellen.
Wenn Sie den Namen des Queryeigentümers eingeben, können Sie den Bericht nur aus Querys dieses
Eigentümers erstellen. Geben Sie * ein, um Querys beliebiger Eigentümer zu verwenden.
** Bei INFOAREA, INFOCUBE oder COMPUTER_ID geben Sie * ein, um einen beliebigen Wert anzuzeigen. Wenn Sie einen bestimmten Wert angeben, können Berichte nur aus den Querys erstellt werden, in denen diese InfoAreas, Cubes und Computer-IDs enthalten sind.
853 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Überprüfen der Datenbank (Aktualisieren von Tabellendefinitionen in einem Bericht)
Berechtigungsobjekt Feld Werte
RSINFOAREA
INFOAREA
**
S_RS_COMP
S_RS_COMP1
RSINFOCUBE
RSZCOMPTP
RSZCOMPID
RSZCOMPID
RSZCOMPTP
RSZOWNER
ACTVT
INFOCUBE
**
REP
COMPUTER_ID
**
COMPUTER_ID
**
REP
QUERYEIGENTÜMER
*
16
QUERYEIGENTÜMER
steht für den Namen des Eigentümers der Query, aus der Sie den Bericht erstellen.
Wenn Sie den Namen des Queryeigentümers eingeben, können Sie den Bericht nur aus Querys dieses
Eigentümers erstellen. Geben Sie * ein, um Querys beliebiger Eigentümer zu verwenden.
** Bei INFOAREA, INFOCUBE oder COMPUTER_ID geben Sie * ein, um einen beliebigen Wert anzuzeigen. Wenn Sie einen bestimmten Wert angeben, können Berichte nur aus den Querys erstellt werden, in denen diese InfoAreas, Cubes und Computer-IDs enthalten sind.
854 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
855
Festlegen des Speicherorts der Datenquelle
Berechtigungsobjekt Feld
S_RS_COMP
S_RS_COMP1
RSINFOAREA
RSINFOCUBE
RSZCOMPTP
RSZCOMPID
RSZCOMPID
RSZCOMPTP
RSZOWNER
ACTVT
Werte
INFOAREA
**
INFOCUBE
**
REP
COMPUTER_ID
**
COMPUTER_ID
**
REP
QUERYEIGENTÜMER
*
16
QUERYEIGENTÜMER
steht für den Namen des Eigentümers der Query, aus der Sie den Bericht erstellen.
Wenn Sie den Namen des Queryeigentümers eingeben, können Sie den Bericht nur aus Querys dieses
Eigentümers erstellen. Geben Sie * ein, um Querys beliebiger Eigentümer zu verwenden.
** Bei INFOAREA, INFOCUBE oder COMPUTER_ID geben Sie * ein, um einen beliebigen Wert anzuzeigen. Wenn Sie einen bestimmten Wert angeben, können Berichte nur aus den Querys erstellt werden, in denen diese InfoAreas, Cubes und Computer-IDs enthalten sind.
Speichern eines Berichts in einer BW-Rolle
Berechtigungsobjekt Feld Werte
ACT_GROUP
ANWENDERROLLE
S_USER_AGR
ACTVT 01, 02, 06
S_CTS_ADMI CTS_ADMFCT TABL
2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
ANWENDERROLLE
steht für den Namen der jeweiligen Rolle, die der Anwender übernimmt. In diesem
Feld können mehrere Werte angegeben werden.
Vorbereiten eines Berichts für die Übersetzung bei der Speicherung in BW
Berechtigungsobjekt Feld Werte
S_USER_AGR
S_CTS_ADMI
ACT_GROUP
ACTVT
CTS_ADMFCT
ANWENDERROLLE
01
TABL
ANWENDERROLLE
steht für den Namen der jeweiligen Rolle, die der Anwender übernimmt. In diesem
Feld können mehrere Werte angegeben werden.
Speichern und gleichzeitiges Veröffentlichen eines Berichts in BusinessObjects Enterprise
Berechtigungsobjekt Feld Werte
S_USER_AGR
S_CTS_ADMI
ACT_GROUP
ACTVT
CTS_ADMFCT
ANWENDERROLLE
01
TABL
INFOAREA
***
RSINFOAREA
RSINFOCUBE
INFOCUBE
***
S_RS_COMP
RSZCOMPTP
RSZCOMPID
REP
COMPUTER_ID
***
856 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Berechtigungsobjekt
S_RS_COMP1
Feld
RSZCOMPID
RSZCOMPTP
RSZOWNER
ACTVT
Werte
COMPUTER_ID
***
REP
QUERYEIGENTÜMER
**
16
BENUTZERROLLE
steht für den Namen der jeweiligen Rolle, die der Benutzer übernimmt. In diesem
Feld können mehrere Werte angegeben werden.
** QUERYEIGENTÜMER steht für den Namen des Eigentümers der Query, aus der Sie den Bericht erstellen. Wenn Sie den Namen des Queryeigentümers eingeben, können Sie den Bericht nur aus
Querys dieses Eigentümers erstellen. Geben Sie * ein, um Querys beliebiger Eigentümer zu verwenden.
*** Bei INFOAREA , INFOCUBE oder COMPUTER_ID geben Sie * ein, um einen beliebigen Wert anzuzeigen. Wenn Sie einen bestimmten Wert angeben, können Berichte nur aus den Querys erstellt werden, in denen diese InfoAreas, Cubes und Computer-IDs enthalten sind.
Starten des BEx Query Designer
Berechtigungsobjekt Feld Werte
RSINFOAREA
INFOAREA
**
RSINFOCUBE
INFOCUBE
**
S_RS_COMP
RSZCOMPTP
RSZCOMPID
REP
COMPUTER_ID
**
857 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Berechtigungsobjekt
S_RS_COMP1
S_CTS_ADMI
Feld
RSZCOMPID
RSZCOMPTP
RSZOWNER
ACTVT
CST_ADMFCT
Werte
COMPUTER_ID
**
REP
QUERYEIGENTÜMER
*
16
TABL
QUERYEIGENTÜMER
steht für den Namen des Eigentümers der Query, aus der Sie den Bericht erstellen.
Wenn Sie den Namen des Queryeigentümers eingeben, können Sie den Bericht nur aus Querys dieses
Eigentümers erstellen. Geben Sie * ein, um Querys beliebiger Eigentümer zu verwenden.
** Bei INFOAREA, INFOCUBE oder COMPUTER_ID geben Sie * ein, um einen beliebigen Wert anzuzeigen. Wenn Sie einen bestimmten Wert angeben, können Berichte nur aus den Querys erstellt werden, in denen diese InfoAreas, Cubes und Computer-IDs enthalten sind.
23.1.1.19.2 Aktionen innerhalb von BI-Launchpad
Anmelden bei BusinessObjects Enterprise mit SAP-Anmeldedaten
Berechtigungsobjekt Feld Werte
S_ADMI_FCD S_ADMI_FCD ST0R, ST0M
858 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Anzeigen eines SAP BW-Berichts auf Abruf
Berechtigungsobjekt Feld
RFC_TYPE
S_RFC RFC_NAME
ACTVT
RSINFOAREA
S_RS_COMP
S_RS_COMP1
S_RS_ODSO
RSINFOCUBE
RSZCOMPTP
RSZCOMPID
RSZCOMPID
RSZCOMPTP
RSZOWNER
ACTVT
RSINFOAREA
RSODSOBJ
RSODSPART
ACTVT
Werte
FUGR
SYST, RSOB, SUNI
16
INFOAREA
**
INFOCUBE
**
REP
COMPUTER_ID
**
COMPUTER_ID
**
REP
QUERYEIGENTÜMER
*
16
INFOAREA
**
0CRM_OLVM
Daten
03
859 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
QUERYEIGENTÜMER
steht für den Namen des Eigentümers der Query, aus der Sie den Bericht erstellen.
Wenn Sie den Namen des Queryeigentümers eingeben, können Sie den Bericht nur aus Querys dieses
Eigentümers erstellen. Geben Sie * ein, um Querys beliebiger Eigentümer zu verwenden.
** Bei INFOAREA, INFOCUBE oder COMPUTER_ID geben Sie * ein, um einen beliebigen Wert anzuzeigen. Wenn Sie einen bestimmten Wert angeben, können Berichte nur aus den Querys erstellt werden, in denen diese InfoAreas, Cubes und Computer-IDs enthalten sind.
Aktualisieren eines Berichts vom Viewer aus
Berechtigungsobjekt Feld Werte
RSINFOAREA
INFOAREA
**
S_RS_COMP
S_RS_COMP1
S_RS_ODSO
RSINFOCUBE
RSZCOMPTP
RSZCOMPID
RSZCOMPID
RSZCOMPTP
RSZOWNER
ACTVT
RSINFOAREA
RSODSOBJ
RSODSPART
ACTVT
INFOCUBE
**
REP
COMPUTER_ID
**
COMPUTER_ID
**
REP
QUERYEIGENTÜMER
*
16
INFOAREA
**
0CRM_OLVM
Daten
03
860 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
QUERYEIGENTÜMER
steht für den Namen des Eigentümers der Query, aus der Sie den Bericht erstellen.
Wenn Sie den Namen des Queryeigentümers eingeben, können Sie den Bericht nur aus Querys dieses
Eigentümers erstellen. Geben Sie * ein, um Querys beliebiger Eigentümer zu verwenden.
** Bei INFOAREA, INFOCUBE oder COMPUTER_ID geben Sie * ein, um einen beliebigen Wert anzuzeigen. Wenn Sie einen bestimmten Wert angeben, können Berichte nur aus den Querys erstellt werden, in denen diese InfoAreas, Cubes und Computer-IDs enthalten sind.
Zeitgesteuertes Verarbeiten eines Berichts
Berechtigungsobjekt Feld Werte
RFC_TYPE FUGR
S_RFC RFC_NAME
ACTVT
RSINFOAREA
SYST, RSOB, SUNI
16
INFOAREA
**
S_RS_COMP
S_RS_COMP1
RSINFOCUBE
RSZCOMPTP
RSZCOMPID
RSZCOMPID
RSZCOMPTP
RSZOWNER
ACTVT
INFOCUBE
**
REP
COMPUTER_ID
**
COMPUTER_ID
**
REP
QUERYEIGENTÜMER
*
16
861 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Berechtigungsobjekt
S_RS_ODSO
Feld
RSINFOAREA
RSODSOBJ
RSODSPART
ACTVT
Werte
INFOAREA
**
0CRM_OLVM
Daten
03
QUERYEIGENTÜMER
steht für den Namen des Eigentümers der Query, aus der Sie den Bericht erstellen.
Wenn Sie den Namen des Queryeigentümers eingeben, können Sie den Bericht nur aus Querys dieses
Eigentümers erstellen. Geben Sie * ein, um Querys beliebiger Eigentümer zu verwenden.
** Bei INFOAREA, INFOCUBE oder COMPUTER_ID geben Sie * ein, um einen beliebigen Wert anzuzeigen. Wenn Sie einen bestimmten Wert angeben, können Berichte nur aus den Querys erstellt werden, in denen diese InfoAreas, Cubes und Computer-IDs enthalten sind.
Lesen dynamischer Auswahllisten in Berichtsparametern
Berechtigungsobjekt Feld Werte
RFC_TYPE FUGR
S_RFC RFC_NAME
ACTVT
SYST, RSOB
16
23.1.1.19.3 Aktionen innerhalb von SAP NetWeaver (ABAP)
Innerhalb von Crystal Reports unter Verwendung des Open SQL-Treibers
Dieser Abschnitt beschreibt verschiedene Aktionen in SAP NetWeaver (ABAP) innerhalb von Crystal
Reports unter Verwendung des Open SQL-Treibers.
862 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
863
Anmelden bei SAP-Servern
Berechtigungsobjekt
S_RFC
Feld
RFC_TYPE
RFC_NAME
ACTVT
Werte
FUGR
SYST, /CRYSTAL/OPENSQL
16
Einfügen von neuen Berichten
Berechtigungsobjekt
S_RFC
ZSEGREPORT
Feld
RFC_TYPE
RFC_NAME
ACTVT
ACTVT
Werte
FUGR
SYST, /CRYSTAL/OPENSQL
16
01
Öffnen oder Anzeigen der Vorschau eines vorhandenen Berichts
Berechtigungsobjekt Feld Werte
RFC_TYPE FUGR
S_RFC
ZSEGREPORT
RFC_NAME
ACTVT
ACTVT
SYST, /CRYSTAL/OPENSQL
16
02
2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Überprüfen der Datenbank (Aktualisieren von Tabellendefinitionen in einem Bericht)
Berechtigungsobjekt Feld Werte
S_ADMI_FCD S_ADMI_FCD ST0R, ST0M
ZSEGREPORT
S_RFC
ACTVT
RFC_TYPE
RFC_NAME
ACTVT
02
FUGR
/CRYSTAL/OPENSQL
16
Festlegen des Speicherorts der Datenquelle
Berechtigungsobjekt Feld
ZSEGREPORT
S_RFC
ACTVT
RFC_TYPE
RFC_NAME
ACTVT
Werte
02
FUGR
/CRYSTAL/OPENSQL
16
864 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
23.1.1.19.4 Aktionen innerhalb von Crystal Reports unter Verwendung des InfoSet-Treibers bei
Berichterstellung auf der Basis von InfoSet
Anmelden bei SAP-Servern
Berechtigungsobjekt Feld Werte
S_RFC
RFC_TYPE
RFC_NAME
ACTVT
FUGR
SYST
16
Erstellen neuer Berichte aus einem InfoSet in SAP NetWeaver (ABAP)
Berechtigungsobjekt Feld Werte
RFC_TYPE FUGR
S_RFC
S_CTS_ADMI
RFC_NAME
ACTVT
CTS_ADMFCT
/CRYSTAL/FLAT, SKBW,
AQRC
16
TABL
Anmerkung:
Fügen Sie außerdem ausreichende Berechtigungen zum Anzeigen von Datenzeilen hinzu. Beispiel:
P_ORIG oder P_APAP.
Verwandte Themen
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Festlegen des Speicherorts der Datenquelle
865 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Überprüfen der Datenbank (Aktualisieren von Tabellendefinitionen in einem Bericht)
Berechtigungsobjekt Feld Werte
S_ADMI_FCD S_ADMI_FCD ST0R, ST0M
Festlegen des Speicherorts der Datenquelle
Berechtigungsobjekt Feld
P_ABAP
REPID
COARS
Werte
AQTGSYSTGENERATESY,
SAPDBPNP
2
23.1.1.19.5 Aktionen innerhalb von Crystal Reports unter Verwendung des InfoSet-Treibers bei der Berichterstellung aus einer ABAP-Query
Anmelden bei SAP-Servern
Berechtigungsobjekt Feld Werte
S_RFC
RFC_TYPE
RFC_NAME
ACTVT
FUGR
SYST
16
866 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Erstellen neuer Berichte aus einer ABAP-Query in SAP NetWeaver
Berechtigungsobjekt Feld
P_ABAP
S_ADMI_FCD
S_TABU_DIS
REPID
COARS
S_ADMI_FCD
ACTVT
GROUP
Werte
AQTG02==========P6,
SAPDBPNP
2
ST0R, ST0M
03
Name der Tabellengruppe
Überprüfen der Datenbank
Berechtigungsobjekt
S_ADMI_FCD
S_RFC
Feld
S_ADMI_FCD
RFC_TYPE
RFC_NAME
ACTVT
Werte
ST0R, ST0M
FUGR
SKBW
16
867 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Festlegen des Speicherorts der Datenquelle
Berechtigungsobjekt Feld
REPID
P_ABAP
S_ADMI_FCD
S_RFC
S_TABU_DIS
COARS
S_ADMI_FCD
RFC_TYPE
RFC_NAME
ACTVT
ACTVT
GROUP
Werte
AQTG02==========P6,
SAPDBPNP
2
ST0R, ST0M
16
03
FUGR
SKBW
Name der Tabellengruppe
23.1.1.19.6 Aktionen innerhalb der BI-Plattform
Zeitgesteuertes Verarbeiten eines Berichts im Dialogmodus (mit einer Open SQL-Query)
Berechtigungsobjekt Feld Werte
CLASS
S_USER_GRP
ACTVT 03
868 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
869
Berechtigungsobjekt
S_RFC
ZSEGREPORT
Feld
RFC_TYPE
RFC_NAME
ACTVT
ACTVT
16
02
Werte
FUGR
SYST, RFC1, /CRY-
STAL/OPENSQL
Anmerkung:
Der Wert für CLASS lautet BLANK.
Zeitgesteuertes Verarbeiten eines Berichts im Batchmodus anhand einer Open SQL-Query
Berechtigungsobjekt Feld Werte
CLASS
S_USER_GRP
ACTVT 03
RFC_TYPE
S_RFC
S_BTCH_JOB
ZSEGREPORT
S_BTCH_ADM
RFC_NAME
ACTVT
JOBGROUP
JOBACTION
ACTVT
BTCADMIN
FUGR
SYST, RFC1, /CRY-
STAL/OPENSQL, SH3A
16
' '
RELE
02
Y
2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Anmerkung:
Der Wert für CLASS lautet BLANK.
Crystal-Berechtigungssystem
Berechtigungsobjekt Feld
Aktivität (ACTVT)
Wert
Lese-, Schreibzugriff (33, 34)
Berechtigung für den Datenzugriff (S_DATASET)
Physischer Dateiname (FILENA-
ME)
* (steht für Alle)
Name des ABAP-Programms
(PROGRAM)
*
Aktivität (ACTVT) 16
Berechtigungsprüfung für RFC-
Zugriff (S_RFC)
Name des zu schützenden RFC
(RFC_NAME)
BDCH, STPA, SUSO, SUUS,
SU_USER, SYST, SUNI,
PRGN_J2EE, /CRYSTAL/SECU-
RITY
Typ des zu schützenden RFC-
Objektes (RFC_TYPE)
Funktionsgruppe (FUGR)
Aktivität (ACTVT)
Erstellen/Generieren und Anzeigen (03)
Anwenderstammpflege: Anwendergruppen (S_USER_GRP)
*
Anwendergruppe in Anwenderstammpflege (CLASS)
Anmerkung:
Um mehr Sicherheit zu gewährleisten, können Sie die Benutzergruppen, deren Mitglieder Zugriff auf SAP BusinessObjects
Enterprise benötigen, auch ausdrücklich aufführen.
870 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Ausführen und Erstellen von BW BEx Querys
Wenn beim Erstellen eines Berichts aus einem Universum basierend auf einer BW BEx Query eine
Datumsdimension einbezogen wird, muss der Systemadministrator sowohl dem Anwender, der das
Universum erstellt, als auch dem Anwender, der den Bericht ausführt, eine S_RS_IOBJ-Berechtigung erteilen.
Berechtigungsobjekt Feld Werte
ACTVT
03
S_RS_IOBJ
RSIOBJ
RSIOBJ_CAT
RSIOBJ_PART
23.2 Konfigurieren für die JD Edwards-Integration
23.2.1 Konfigurieren der Einzelanmeldung für SAP Crystal Reports
Die BI-Plattform ist standardmäßig so konfiguriert, dass Benutzer von SAP Crystal Reports mit der
Einzelanmeldung auf JD Edwards EnterpriseOne-Daten zugreifen können.
23.2.1.1 Deaktivieren der Einzelanmeldung für JD Edwards und SAP Crystal
Reports
1.
Klicken Sie in der Central Management Console (CMC) auf Anwendungen.
2.
Doppelklicken Sie auf Crystal-Reports-Konfiguration.
871 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
3.
Klicken Sie auf Einzelanmeldungsoptionen.
4.
Wählen Sie crdb_pseone aus.
5.
Klicken Sie auf Entfernen.
6.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
7.
Starten Sie SAP Crystal Reports erneut.
23.2.1.2 Aktivieren der Einzelanmeldung für JD Edwards und SAP Crystal Reports
Gehen Sie wie folgt vor, falls Sie die Einzelanmeldung für JD Edwards und SAP Crystal Reports deaktiviert haben und diese erneut aktivieren möchten.
1.
Klicken Sie in der Central Management Console (CMC) auf Anwendungen.
2.
Doppelklicken Sie auf Crystal-Reports-Konfiguration.
3.
Klicken Sie auf Einzelanmeldungsoptionen.
4.
Geben Sie unter "SSO-Kontext für Datenbankanmeldung verwenden" den Wert crdb_pseone ein.
5.
Klicken Sie auf Hinzufügen.
6.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
7.
Starten Sie die Crystal Reports-Server neu.
23.2.2 Konfigurieren der SSL (Secure Sockets Layer) für JD Edwards-Integrationen
Sie können das SSL-Protokoll (Secure Sockets Layer) für die gesamte Netzwerkkommunikation zwischen
Clients und Servern in der BI-Plattform- und JD Edwards EnterpriseOne-Implementierung verwenden.
Für die Verwendung von JD Edwards EnterpriseOne-Daten mit BI-Plattform sind einige Änderungen an der SSL-Konfiguration erforderlich. Speichern Sie wie bei der SSL-Konfiguration für andere
BI-Plattform-Server und -Clients folgende KEY- und Zertifikatdateien an einem geschützten Ort (im gleichen Verzeichnis), auf das die Computer Ihrer BI-Plattform-Implementierung Zugriff haben.
• Die vertrauenswürdige Zertifikatdatei (cacert.der).
• Die generierte Serverzertifikatdatei (servercert.der).
• Die Serverschlüsseldatei (server.key).
• Die Kennsatzdatei (passphrase.txt).
23.2.2.1 So aktivieren Sie die JD Edwards EnterpriseOne-Datenkonnektivität mit SSL
872 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Anmerkung:
Bei allen Werten, die in dieser Aufgabe beschrieben werden, muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.
• Konfigurieren Sie die beiden Registrierungswerte unter dem folgenden Registrierungsschlüssel:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Business
Objects\Suite 12.0\Integration Kit for
PeopleSoft EnterpriseOne\QRY\Instances\noname]
"CommunicationProtocol"="ssl"
"SSL Configuration File"="C:\Program
Files\Business Objects\BusinessObjects XI 13.0\sslconf.properties"
Starten Sie die BI-Plattform-Reporting-Services (z.B. Crystal Reports Job Server) neu, um die
Änderungen zu übernehmen.
23.2.2.2 Datei mit der SSL-Konfigurationseigenschaft
Die Eigenschaftendatei sslconf.properties enthält alle Informationen für die von der BI-Plattform verwendeten erforderlichen Zertifikate und Schlüssel. Beispiel:
[default] businessobjects.orb.oci.protocol=ssl certDir=d:/ssl trustedCert=cacert.der
sslCert=servercert.der
sslKey=server.key
passphrase=passphrase.txt
Die Datei sslconf.properties sollte in dem Ordner abgelegt werden, in dem die BI-Plattform installiert ist. Dies ist standardmäßig C:\Programme\Business Objects\BusinessObjects 13.0.
23.3 Konfigurieren für die PeopleSoft Enterprise-Integration
23.3.1 Konfigurieren der Einzelanmeldung (SSO) für SAP Crystal Reports und
PeopleSoft Enterprise
Die BI-Plattform ist standardmäßig so konfiguriert, dass Benutzer von SAP Crystal Reports mit der
Einzelanmeldung auf PeopleSoft Enterprise-Daten zugreifen können.
873 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
23.3.1.1 Deaktivieren der Einzelanmeldung für PeopleSoft Enterprise und SAP
Crystal Reports
1.
Klicken Sie in der Central Management Console (CMC) auf Anwendungen.
2.
Doppelklicken Sie auf Crystal-Reports-Konfiguration.
3.
Klicken Sie auf Einzelanmeldungsoptionen.
4.
Wählen Sie crdb_psenterprise.
5.
Klicken Sie auf Entfernen.
6.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
7.
Starten Sie SAP Crystal Reports erneut.
23.3.1.2 Aktivieren der Einzelanmeldung für PeopleSoft Enterprise und SAP
Crystal Reports
Wenn Sie die Einzelanmeldung für PeopleSoft Enterprise und SAP Crystal Reports deaktiviert haben und wieder aktivieren möchten.
1.
Klicken Sie in der Central Management Console (CMC) auf Anwendungen.
2.
Doppelklicken Sie auf Crystal-Reports-Konfiguration.
3.
Klicken Sie auf Einzelanmeldungsoptionen.
4.
Geben Sie unter "SSO-Kontext für Datenbankanmeldung verwenden..."crdb_psenterprise ein.
5.
Klicken Sie auf Hinzufügen.
6.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
7.
Starten Sie SAP Crystal Reports erneut.
23.3.2 Konfigurieren der Secure Sockets Layer-Kommunikation
Sie können das SSL-Protokoll (Secure Sockets Layer) für die gesamte Netzwerkkommunikation zwischen
Clients und Servern in der BI-Plattform-Implementierung verwenden.
Speichern Sie wie bei der SSL-Konfiguration für andere BI-Plattform-Server und -Clients folgende KEYund Zertifikatdateien an einem geschützten Ort (im gleichen Verzeichnis), auf das die Rechner Ihrer
BI-Plattform-Implementierung Zugriff haben.
• Die vertrauenswürdige Zertifikatdatei (cacert.der).
874 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
• Die generierte Serverzertifikatdatei (servercert.der).
• Die Serverschlüsseldatei (server.key).
• Die Kennsatzdatei (passphrase.txt).
23.3.2.1 Datei mit der SSL-Konfigurationseigenschaft
Die Eigenschaftendatei sslconf.properties enthält alle Informationen für die von
BI-Plattform-Komponenten verwendeten erforderlichen Zertifikate und Schlüssel. Beispiel:
[default] businessobjects.orb.oci.protocol=ssl certDir=d:/ssl trustedCert=cacert.der
sslCert=servercert.der
sslKey=server.key
passphrase=passphrase.txt
Die Datei sslconf.properties sollte im Installationsordner der BI-Plattform abgelegt werden.
Standardmäßig ist dies C:\Programme\Business Objects\BusinessObjects 12.0
Integration Kit for PeopleSoft\
.
23.3.2.2 So aktivieren Sie SSL für den PeopleSoft-Abfrageserver
Anmerkung:
Bei allen Werten, die in dieser Aufgabe beschrieben werden, muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.
• Konfigurieren Sie die beiden Registrierungswerte unter dem Registrierungsschlüssel für die einzelnen
Abfrageserver.
Beispiel:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Business
Objects\Suite 12.0\Integration Kit for
PeopleSoft\QRY\Instances\noname]
"CommunicationProtocol"="ssl"
"SSL Configuration File"="C:\Program
Files\Business Objects\BusinessObjects 12.0 Integration Kit for
PeopleSoft\sslconf.properties"
Sie müssen die BusinessObjects Reporting Server (z.B. den Adaptive Job Server) neu starten, um die
Änderungen zu übernehmen.
875 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
876
23.3.2.3 So aktivieren Sie die Sicherheitsbrücke mit SSL
Anmerkung:
Bei allen im nachfolgenden Verfahren beschriebenen Werten wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden.
• Führen Sie crpsepmsecuritybridge.bat mit folgenden Argumenten aus, indem Sie sie zur
BAT-Datei hinzufügen.
-Dbusinessobjects.orb.oci.protocol=ssl
-DcertDir="d:\ssl"
-DtrustedCert=cacert.der
-DsslCert=servercert.der
-DsslKey=server.key
-Dpassphrase=passphrase.txt
Stellen Sie sicher, dass die Argumente an der richtigen Position in die BAT-Datei eingefügt werden, direkt nach java.exe und vor der Angabe von -jar-Argumenten. Beispiel:
@ECHO OFF
SETLOCAL
SET PATH=%PATH%;C:\Program Files\Business
Objects\BusinessObjects Enterprise 12.0\win32_x86\;C:\Program
Files\Business Objects\BusinessObjects 12.0 Integration Kit for
PeopleSoft\\epm;
"C:\Program Files\Business Objects\javasdk\bin\java.exe" -Dbusinessobjects.orb.oci.protocol=ssl
-DcertDir="C:\!test" -DtrustedCert=cacert.der
-DsslCert=servercert.der -DsslKey=server.key
-Dpassphrase=passphrase.txt -jar "C:\Program Files\Business
Objects\BusinessObjects 12.0 Integration Kit for
PeopleSoft\\epm\crpsepmsecuritybridge.jar" %1 "language"
"C:\Program Files\Business
Objects\\LanguagePacks.xml\LanguagePacks.xml"
Die folgende Tabelle enthält die Beschreibungen für diese Beispiele:
DcertDir=d:\ssl
Das Verzeichnis, in dem alle Zertifikate und Schlüssel gespeichert werden.
DtrustedCert=cacert.der
Vertrauenswürdige Zertifikatdatei. Mehrere Dateien werden durch Semikolon getrennt.
DsslCert=clientcert.der
DsslKey=client.key
Dpassphrase=passphrase.txt
Im SDK verwendetes Zertifikat.
Privater Schlüssel des SDK-Zertifikats.
Die Datei, in der der Kennsatz für den privaten
Schlüssel gespeichert wird.
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Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
23.3.3 Leistungsoptimierung für PeopleSoft-Systeme
Um eine optimale Leistung bei der Berichterstellung auf der Grundlage von PeopleSoft-Abfragen zu gewährleisten, sind Kenntnisse darüber erforderlich, wie Abfragen von Crystal Reports und der
BI-Plattform ausgeführt werden.
Bei jeder Aktualisierung oder Ausführung eines Berichts, der auf einer PeopleSoft-Abfrage basiert, wird eine Verbindung mit einem PeopleSoft-Server hergestellt:
• In Umgebungen von PeopleSoft Enterprise (PeopleTools 8.46 oder höher) wird eine Verbindung mit dem PeopleSoft Analytic Server hergestellt.
• In Umgebungen von PeopleSoft Enterprise (PeopleTools 8.21-8.45) wird eine Verbindung mit dem
PeopleSoft-Anwendungsserver hergestellt.
877
23.3.3.1 Empfehlungen
In einer optimalen Implementierung erfolgt die Einrichtung von einem oder mehreren PeopleSoft Analytic
Server(n) bzw. PeopleSoft-Anwendungsserver(n) zur alleinigen Bearbeitung von Berichtsanfragen. In jedem dieser Server steuern die Einstellungen von "Min Instances" und "Max Instances" die Anzahl der Berichtsanfragen, die jederzeit bearbeitet werden können. Diese Einstellung bietet folgende Vorteile:
• Es gibt keine Konflikte zwischen Berichtsanfragen und anderen Transaktionsanfragen im
PeopleSoft-Server.
• Es ist möglich, Wartungsarbeiten am Server durchzuführen, der Berichtsanfragen behandelt, ohne dafür den Server zu deaktivieren, der Transaktionsanfragen behandelt.
In einer Umgebung, in der sowohl Berichts- als auch Transaktionsanfragen vom selben PeopleSoft
Analytic Server bzw. PeopleSoft-Anwendungsserver bearbeitet werden, ist die BI-Plattform so zu konfigurieren, dass nur ein Bericht auf einmal ausgeführt werden kann. Andernfalls sind Benutzer nicht in der Lage, Transaktionsanfragen zu stellen, wenn sämtliche PSANALYTICSRV- bzw.
PSAPPSRV-Prozesse zum Ausführen von Berichten verwendet werden.
Anmerkung:
• Informationen zur Beschränkung der Anzahl geplanter Berichtsaufträge und/oder Aufträge zur
Ansicht von Berichten nach Anfrage finden Sie unter "Verwalten und Konfigurieren von Servern" im
Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
• Es ist nicht möglich, das System auf eine bestimmte Anzahl von Crystal-Reports-Benutzern einzuschränken, die gleichzeitig auf den Server zugreifen können.
Sollte es zu Leistungsminderungen kommen, können Sie mit dem Psadmin-Konfigurationstool herausfinden, ob sich Anfragen zu einer Warteschlange aufgestaut haben. Überwachen Sie auch die
Systemressourcen auf dem PeopleSoft Analytic Server bzw. PeopleSoft-Anwendungsserver. Wenn
2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen mangels physischer Speicher virtuelle Speicher verwendet werden, kann sich auf die Verarbeitungszeit erhöhen.
23.3.3.2 PeopleSoft-Server
Bei einem PeopleSoft Analytic Server werden die Berichte durch den PSANALYTICSRV-Prozess regeneriert oder ausgeführt. Bei einem PeopleSoft-Anwendungsserver werden die Berichte durch den
PSAPPSRV-Prozess regeneriert oder ausgeführt. Die Anzahl der verfügbaren PSANALYTICSRV- bzw.
PSAPPSRV-Prozesse bestimmt die Anzahl der Berichte, die Sie gleichzeitig ausführen können.
Eine Konfigurationsdatei für den PeopleSoft Analytic Server oder PeopleSoft-Anwendungsserver enthält normalerweise folgende Informationen:
Min Instances=3
Max Instances=5
In diesem Beispiel sind mindestens drei PSANALYTICSRV- bzw. PSAPPSRV-Prozesse jederzeit verfügbar, und es besteht die Möglichkeit, diese bis auf fünf Prozesse zu erhöhen. Die Einstellungen bedeuten nicht unbedingt, dass fünf Berichte immer gleichzeitig ausgeführt werden können. Die Prozesse können auch zum Abarbeiten anderer Aufgaben im System verwendet werden. Wenn keine
PSANALYTICSRV- bzw. PSAPPSRV-Prozesse für die Bearbeitung einer Anfrage verfügbar sind, wird die Anfrage in eine Warteschlange gestellt, bis ein Prozess verfügbar wird.
Anmerkung:
Die Konfigurationsdatei für den PeopleSoft Anwendungsserver enthält normalerweise auch den
Parameter Service-Zeitüberschreitung, der angibt, wie lange Anfragen in Warteschlangen auf einen verfügbaren Prozess warten. Wenn innerhalb der für den Parameter angegebenen Zeit kein
Prozess verfügbar wird, kommt es zu einer Zeitüberschreitung für die Anfrage.
23.4 Konfiguration für Siebel-Integration
23.4.1 Konfigurieren von Siebel für die Integration in SAP BusinessObjects Business
Intelligence
Die BI-Plattform-Integration enthält eine Verknüpfung zu Crystal Reports, über die Sie Inhalt aus der
BusinessObjects Business-Intelligence-Suite in eine Siebel-Anwendung einbetten können. Nach der
Installation und Konfiguration können die Benutzer BI-Launchpad über das neue Menüelement aus der
Siebel-Anwendung heraus starten.
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Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Die erforderlichen Dateien sind standardmäßig im folgenden Ordner installiert: C:\Programme
(x86)\SAP BusinessObjects\SAP BusinessObjects Enterprise XI
4.0\Samples\siebel\Siebel Files\
.
Anmerkung:
Die Unterordner Siebel 7.7 und Siebel 8.0 enthalten verschiedene Dateien zur Verwendung mit den
Siebel-Versionen 7.7 und 8.0.
23.4.1.1 Importieren des Siebel-Integrationsprojekts der BI-Plattform
1.
Starten Sie Siebel Tools
2.
Klicken Sie auf Tools > Import from Archive (Aus Archiv importieren).
3.
Wenn eine Eingabeaufforderung für eine Archivdatei angezeigt wird, suchen Sie den Ordner "Siebel
Files" Ihrer Integration-Produktinstallation.
Dies ist standardmäßig: <Installverz>\SAP BusinessObjects Enterprise XI
4.0\Samples\siebel\Siebel Files\
.
4.
Wechseln Sie zum entsprechenden Unterordner (entweder Siebel 7.7 oder Siebel 8.0), und wählen
Sie die Datei BusinessObjectsEnterprise.sif aus.
Der Import-Assistent wird angezeigt.
5.
Klicken Sie auf Objektdefinition der Archivdatei mit der Definition im Repository
zusammenführen.
6.
Befolgen Sie die Anweisungen am Bildschirm des Assistenten, um den Import des Integration-Projekts abzuschließen.
Das Integration-Projekt wird zum Repository hinzugefügt.
7.
Klicken Sie auf das SAP BusinessObjects Integration-Projekt.
23.4.2 Erstellen des Crystal-Reports-Menüelements
1.
Sperren Sie das Projekt Menu (Menü) in Siebel Tools.
2.
Wählen Sie im Object Explorer das Objekt Menu Item (Menüelement).
Anmerkung:
Wenn das Objekt "Menu" (Menü) nicht im Object Explorer angezeigt wird, klicken Sie auf View
(Ansicht) > Options (Optionen) in Siebel Tools, klicken Sie auf die Registerkarte Object Explorer
(Objekt-Explorer), und wählen Sie das Objekt Menu (Menü).
3.
Wählen Sie in der Liste Menus (Menüs) das Menü Generic Web (Generisches Web).
4.
Klicken Sie auf die Überschrift der Liste Menu Items (Menüelemente).
879 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
880
5.
Klicken Sie auf Edit (Bearbeiten) > New Record (Neuer Datensatz).
6.
Definieren Sie das neue Menüelement entsprechend. Dies sind die empfohlenen Werte:
• Name: Ansicht – Crystal Reports
• Caption (Bildunterschrift): Crystal Reports
• Command (Befehl): Crystal Reports
• Comments (Kommentare): SAP BusinessObjects-Menü "Integrierter Bericht"
• Inaktive (Inaktiv): False
7.
Verwenden Sie eine Postionsnummer, um eine Position für das Menüelement in Ihrem Ansichtsmenü auszuwählen.
Um eine Positionsnummer auszuwählen, ist es hilfreich, die Menüelemente nach Position zu sortieren.
8.
Sie können nun Gebietsschemaeinträge hinzufügen, um die Beschriftung entsprechend zu lokalisieren.
Rekompilieren Sie nun Ihre Siebel-Anwendung. Siehe
Rekompilieren der Siebel-Anwendung
.
23.4.2.1 Rekompilieren der Siebel-Anwendung
Nachdem Sie die BI-Plattform installiert und den Benutzern den zugehörigen Befehl über ein
Siebel-Menüelement verfügbar gemacht haben, müssen Sie die Siebel-Anwendung gemäß Ihrer üblichen
Vorgehensweise rekompilieren. Einzelheiten hierzu finden Sie im Siebel Bookshelf.
Erstellen Sie nach dem Rekompilieren Ihrer Siebel-Anwendung die JavaScript-Dateien neu. In Siebel
7.7 und höher können die JavaScript-Dateien im Rahmen des Rekompilierungsprozesses automatisch neu erstellt werden.
Da die zum Kompilieren des Siebel-Repositorys erforderlichen Schritte auf Ihrem Siebel Tools-Rechner durchgeführt werden, müssen Sie die resultierenden JavaScript-Dateien vom Siebel Tools-Rechner auf Ihren Siebel-Server implementieren. Normalerweise und abhängig vom Installationsort von Siebel finden Sie die generierten JavaScript-Dateien im folgenden Verzeichnis:
C:\sea77\tools\PUBLIC\ENU\srf1096416329_444
Der Name des Beispielordners srf1096416329_444 wird von Siebel Tools generiert und entspricht eindeutig der resultierenden Repository-Datei.
Die JavaScript-Dateien werden auf dem Siebel Server in der Regel im folgenden Verzeichnis implementiert, abhängig vom Installationsort von Siebel:
C:\sea77\SWEApp\PUBLIC\ENU\srf1096416329_444
Der von Siebel Tools generierte Ordnername muss unbedingt beibehalten werden.
Außerdem müssen Sie Ihre Siebel-Konfigurationsdatei auf dem Siebel Server-Rechner aktualisieren, um den Dienst zu ermöglichen. Suchen Sie die entsprechende Konfigurationsdatei auf Ihrem Siebel
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Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Server-Rechner. Wenn Sie beispielsweise eine englische Version des Siebel Call Centers ausführen, verwenden Sie uagent.cfg. Standardmäßig befindet sich diese Datei unter C:\sea77\siebsr vr\bin\ENU\uagent.cfg
für Siebel 7.7.
Fügen Sie anschließend folgende Zeile am Ende des SWE-Abschnitts der Konfigurationsdatei ein:
ClientBusinessServiceNUMBER = BusinessObjects Integration Service
Die ClientBusinessService-Nummern sind sequenziell. Wenn keine anderen ClientBusinessServices im SWE-Abschnitt vorhanden sind, setzen Sie NUMBER auf 0. Andernfalls setzen Sie NUMBER auf den nächsthöheren Wert.
Für Siebel 8 oder höher:
1.
Melden Sie sich bei Siebel Tools an, und suchen Sie das Anwendungsobjekt Siebel Universal
Agent im Object Explorer.
2.
Erweitern Sie die Anwendungsobjekte, um das Objekt Application User Prop anzuzeigen.
3.
Erstellen Sie einen neuen Eintrag für jeden zu deklarierenden Business Service und legen Sie dabei die Eigenschaften für Name und Value (Wert) wie folgt fest:
• Name = ClientBusinessServiceX
• Value = BusinessObjects Integration
Sie erstellen nun das Menüelement "Crystal Reports", über das der importierte Siebel-Befehl aufgerufen wird.
23.4.3 Kontextsensitivität
Kontextsensitivität ist eine Funktion, über die dem Benutzer aufgabenrelevante Berichte zur Verfügung gestellt werden. In diesem Fall würden Benutzern, die auf Crystal Reports direkt über eine
Siebel-Clientanwendung zugreifen, automatisch Berichte angezeigt werden, die für die Integration von
Siebel-Daten ausgelegt sind.
23.4.3.1 Konfiguration von Kontextsensitivität
Stellen Sie vor der Konfiguration der Kontextsensitivität sicher, dass Sie Folgendes durchgeführt haben:
• Sie haben BusinessObjects XI Integration für Siebel installiert
• Sie haben Siebel für die Integration in BI-Plattform konfiguriert
1.
Öffnen Sie die Central Management Console (CMC) für die BI-Plattform.
2.
Klicken Sie auf Authentifizierung.
3.
Doppelklicken Sie auf Siebel.
Die Siebel-Zuordnungsschnittstelle wird angezeigt.
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Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
4.
Klicken Sie auf Domänen.
Die Domänen-Zuordnungsschnittstelle wird angezeigt.
5.
Notieren Sie den Domänennamen, der dem zu verwendenden Siebel-Server entspricht.
6.
Schließen Sie die Siebel- Zuordnungsschnittstelle.
7.
Öffnen Sie BI-Launchpad.
8.
Erstellen Sie einen neuen Ordner unter PublicFolders\Siebel mit demselben Namen wie die
Siebel-Domäne in der CMC.
9.
Legen Sie alle Berichte, in die Siebel-Informationen integriert werden sollen, in diesem Ordner ab.
23.4.3.2 Festlegen der URL für Kontextsensitivität
1.
Wechseln Sie nach Neuerstellung der JavaScript-Dateien der Anwendung in den Ordner "Siebel
Files" Ihrer BI-Plattform-Installation, der sich standardmäßig im folgenden Verzeichnis befindet: C:\Programme\Business Objects\SAP BusinessObjects Enterprise XI\Siebel Files\.
2.
Kopieren Sie die Datei BusinessObjectsEnterpriseServer.html. Suchen Sie anschließend den öffentlichen Ordner, in dem das Programm "genbscript" die neuen JavaScript-Dateien erstellt hat, und legen Sie eine Kopie der Datei "BusinessObjectsEnterpriseServer.html" im entsprechenden
Sprachunterordner ab.
Wenn Sie beispielsweise die JavaScript-Dateien einer Anwendung im Ordner c:\sea752\SWEApp\PUBLIC\ENU auf dem Siebel-Server erstellt haben, kopieren Sie die Datei
"BusinessObjectsEnterpriseServer.html" in den Ordner c:\sea752\SWEApp\PUBLIC\ENU.
3.
Öffnen Sie die Datei "BusinessObjectsEnterpriseServer.html" aus dem öffentlichen Ordner in einem
Texteditor, wie z.B. Notepad und suchen Sie die folgende Zeile:
Var userDomain = "SIEB78" var destAddr = "http://<SAP BusinessObjects-Server>:8080/BOE/BI/logon/sie belStart.do"
Anmerkung:
• Um die Variable userDomain oder destAddr zu ändern, müssen Sie die Webseiten im Cache
Ihres Browsers löschen, um sicherzustellen, dass der Browser auf die richtige Zieladresse zeigt.
• Für die Variable "userDomain" wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden.
882
23.4.3.3 Verifizieren der Kontextsensitivität
1.
Melden Sie sich bei einer Siebel-Anwendung an, die das modifizierte generische Web-Menü verwendet.
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Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
2.
Wechseln Sie zu einem beliebigen Bildschirm und klicken Sie auf das Menü View (Ansicht).
Ihr neues Crystal-Reports-Menüelement müsste in dem Menü angezeigt werden.
3.
Klicken Sie auf das Menüelement Crystal Reports.
Die BI-Plattform öffnet das BI-Launchpad-Fenster, in das der Benutzername und das Kennwort für die Verbindung eingegeben werden muss. Diese Angaben sind nur bei der ersten Anmeldung vor der Zeitüberschreitung der Sitzung erforderlich. Der in HTML konfigurierte Domänenname und die
Siebel-Authentifizierung müssten bereits ausgefüllt sein.
Anmerkung:
Dieser Schritt dient nur zur Verifizierung der Installation bis zu diesem Punkt. Vor der Anmeldung bei der BI-Plattform über die Siebel-Authentifizierung müssen Sie der BI-Plattform Siebel-Zuständigkeiten zugeordnet haben.
23.4.3.4 Hinzufügen von Ordnern zur BI-Plattform
BI-Plattform Integration für Siebel erfordert, dass einige Ordner zu BI-Launchpad hinzugefügt werden, um die Kontextsensitivität vollständig zu ermöglichen.
Um die Funktionalität zu gewährleisten, sollte der Kontextordner folgende Struktur aufweisen: Root-
Verzeichnis\Siebel\Domänenname
. Nur Berichte, die im Unterordner Domänenname gespeichert sind und im Siebel-System so konfiguriert wurden, dass sie auf die entsprechende
BusinessObjects-Geschäftskomponente verweisen, werden als Teil der Kontextsensitivitätsfunktion angezeigt. Der hier verwendete Domänenname muss mit dem Domänennamen übereinstimmen, der für Siebel in der Authentifizierungskonfiguration konfiguriert wurde, und er muss außerdem mit dem in der Datei BusinessObjectsEnterpriseServer.html auf Siebelseite konfigurierten Wert
übereinstimmen.
Anmerkung:
Die Schritte in diesem Abschnitt müssen von Siebel Tools durchgeführt werden.
23.4.4 Konfigurieren der Einzelanmeldung für SAP Crystal Reports und Siebel
Die BI-Plattform ist standardmäßig so konfiguriert, dass Benutzer von SAP Crystal Reports mit der
Einzelanmeldung auf Siebel-Daten zugreifen können.
23.4.4.1 Deaktivieren der Einzelanmeldung für Siebel und SAP Crystal Reports
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Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
1.
Klicken Sie in der Central Management Console (CMC) auf Anwendungen.
2.
Doppelklicken Sie auf Crystal-Reports-Konfiguration.
3.
Klicken Sie auf Einzelanmeldungsoptionen.
4.
Wählen Sie crdb_siebel.
5.
Klicken Sie auf Entfernen.
6.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
7.
Starten Sie SAP Crystal Reports erneut.
23.4.4.2 Aktivieren der Einzelanmeldung für Siebel und SAP Crystal Reports
Wenn Sie die Einzelanmeldung für Siebel und SAP Crystal Reports deaktiviert haben und wieder aktivieren möchten.
1.
Klicken Sie in der Central Management Console (CMC) auf Anwendungen.
2.
Doppelklicken Sie auf Crystal-Reports-Konfiguration.
3.
Klicken Sie auf Einzelanmeldungsoptionen.
4.
Geben Sie unter "SSO-Kontext für Datenbankanmeldung verwenden..."crdb_siebel ein.
5.
Klicken Sie auf Hinzufügen.
6.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
7.
Starten Sie die SAP Crystal Reports-Server erneut.
23.4.5 Konfigurieren für Secure Sockets Layer-Kommunikation
Sie können das SSL-Protokoll (Secure Sockets Layer) für die gesamte Netzwerkkommunikation zwischen
Clients und Servern in Ihrer Siebel- und BI-Plattform-Implementierung verwenden.
Speichern Sie wie bei der SSL-Konfiguration für andere BI-Plattform-Server und -Clients folgende KEYund Zertifikatdateien in einem geschützten Verzeichnis, auf das die Rechner Ihrer Siebel-Implementierung
Zugriff haben.
• Die vertrauenswürdige Zertifikatdatei (cacert.der).
• Die generierte Serverzertifikatdatei (servercert.der).
• Die Serverschlüsseldatei (server.key).
• Die Kennsatzdatei (passphrase.txt).
884 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
Datei mit der SSL-Konfigurationseigenschaft
Die Eigenschaftsdatei sslconf.properties enthält alle Informationen für die erforderlichen Zertifikate und Schlüssel, die von den BusinessObjects XI Integration für Siebel-Komponenten verwendet werden.
Beispiel: businessobjects.orb.oci.protocol=ssl certDir=d:/ssl trustedCert=cacert.der
sslCert=servercert.der
sslKey=server.key
passphrase=passphrase.txt
Die Datei sslconf.properties sollte im Installationsordner von BI-Plattform abgelegt werden.
Standardmäßig ist dies C:\Programme\Business Objects\SAP BusinessObjects Enterprise
XI\
.
885 2013-01-07
Ergänzende Konfigurationen für ERP-Umgebungen
886 2013-01-07
Verwalten und Konfigurieren von Protokollen
Verwalten und Konfigurieren von Protokollen
24.1 Protokollieren der Ablaufverfolgung von Komponenten
Anhand der Ablaufverfolgung können Systemadministratoren und Supportmitarbeiter Berichte zur
Leistung von Komponenten der BI-Plattform (Server und Webanwendungen) sowie zu Aktivitäten innerhalb der überwachten Komponenten erstellen.
Von den BI-Servern auf Systemebene generierte Meldungen werden verfolgt und in Protokolldateien geschrieben. Die Protokolldateien werden von Systemadministratoren zum Überwachen der Leistung oder zum Debuggen verwendet. Ablaufverfolgungen sind Aufzeichnungen von Ereignissen, die während der Ausführung einer überwachten Komponente auftreten. Die verfolgten Ereignisse reichen von schwerwiegenden Ausnahmefehlern bis hin zu einfachen Statusmeldungen.
Ablaufverfolgungsprotokoll
Ablaufverfolgungsmeldungen werden in Protokolldateien gesammelt und unter der generischen
Protokolldateierweiterung (.glf) gespeichert. Durch Festlegen der Protokollierungsebene der
Ablaufverfolgung bestimmen Sie den Typ und die Ausführlichkeit der an die Protokolldatei gesendeten
Informationen. Die Protokollierungsebene der Ablaufverfolgung ist im Prinzip ein Filter, der
Ablaufverfolgungen unterhalb eines bestimmten Wichtigkeitsgrads unterdrückt. Unterdrückte
Ablaufverfolgungen werden nicht in die Ausgabeprotokolldatei geschrieben. Durch Überwachung des
Ablaufverfolgungsprotokolls für eine Komponente können Sie ermitteln, ob die aktuelle Instanz einer
Komponente oder ihre Konfiguration geändert werden muss, um die erhöhte Arbeitslast zu bewältigen, oder ob die erhöhte Arbeitslast keine signifikanten Auswirkungen auf die Leistung hat.
24.2 Ablaufverfolgungsprotokollierungsebenen
Die folgende Tabelle enthält eine Beschreibung der für BI-Plattform-Komponenten verfügbaren
Ablaufverfolgungsprotokollierungsebenen:
887 2013-01-07
Verwalten und Konfigurieren von Protokollen
Ebene
Nicht angegeben
Keine
Niedrig
Beschreibung
Die Ablaufverfolgungsprotokollierungsebene wird in der Regel über einen anderen
Mechanismus angegeben, normalerweise eine .ini-Datei.
Wenn die Ablaufverfolgungsprotokollierungsebene auf "Keine" gesetzt ist, wird der Filter zum optionalen Unterdrücken von Ablaufverfolgungen unter einer angegebenen Wichtigkeitsebene deaktiviert.
Anmerkung:
Eine Ablaufverfolgungsprotokollierungsebene mit dem Wert "Keine" bedeutet nicht, dass die Ablaufverfolgungsfunktion ausgeschaltet ist. Die Systemressourcen werden weiterhin überwacht, und Ablaufverfolgungen werden für seltene kritische
Ereignisse wie fehlgeschlagene Behauptungen protokolliert.
Der Ablaufverfolgungsprotokollfilter ist so eingestellt, dass Fehlermeldungen protokolliert werden, während Warn- und die meisten Statusmeldungen ignoriert werden. Sehr wichtige Statusmeldungen für den Start und das Herunterfahren von Komponenten sowie die Start- und Anforderungsmeldungen werden jedoch protokolliert.
Anmerkung:
Diese Ebene wird für Debuggingzwecke nicht empfohlen.
Mittel
Hoch
Der Ablaufverfolgungsprotokollfilter ist so eingestellt, dass Fehler-, Warn- und die meisten Statusmeldungen in der Protokollausgabe berücksichtigt werden. Die am wenigsten wichtigen oder sehr ausführliche Statusmeldungen werden herausgefiltert. Diese Ebene ist nicht ausreichend ausführlich für das Debugging.
Der Filter schließt keine Meldungen aus. Diese Ebene wird für Debuggingzwecke empfohlen.
Anmerkung:
Eine Ablaufverfolgungsprotokollierungsebene mit der Einstellung "Hoch" kann
Auswirkungen auf die Systemressourcen haben. Diese Ebene kann die CPU-
Auslastung und den Speicherplatz im Dateisystem erhöhen.
24.3 Konfigurieren der Serververfolgung
Die Ablaufverfolgungsdaten für einen überwachten BI-Server werden in eine spezielle Protokolldatei
(.glf) geschrieben und im Ordner bzw. Verzeichnis "logging" gespeichert. Auf Windows-Plattformen befindet sich das Verzeichnis Logging standardmäßig in: Programme <INSTALLVERZ>\SAP
BusinessObjects Enterprise XI 4.0\logging
. Unter Unix befindet sich das Verzeichnis in:
<INSTALLVERZ>/sap_bobj/logging
.
888 2013-01-07
Verwalten und Konfigurieren von Protokollen
Anmerkung:
Der Name der GLF-Datei setzt sich aus einem Identifikator in Kurzschrift, dem Servernamen und einer
Zahlenreferenz zusammen, beispielsweise aps_mysia.AdaptiveProcessingSer
ver_trace.000012.glf
. Sobald sich die Größe der Protokolldatei dem 1-MB-Schwellenwert nähert, wird eine neue Ablaufverfolgungsprotokolldatei für den überwachten Server erstellt.
Durch Festlegen von Ablaufverfolgungsprotokoll-Ebenen für einen bestimmten Server oder eine Reihe von Servern können Administratoren den Schweregrad und die Wichtigkeitsstufe der in der Protokolldatei erfassten Ablaufverfolgungsdaten regulieren. Zum Ändern der Protokollierungsebene der
Ablaufverfolgung werden folgende Methoden empfohlen:
• Verwendung des "Ablaufverfolgungsprotokoll-Diensts" für einen bestimmten Server oder eine Gruppe von Servern in der Central Management Console (CMC)
• Manuelle Änderung der Ablaufverfolgungsprotokoll-Ebene und von anderen Einstellungen in der
Datei BO_trace.ini
Wenn Sie die Ablaufverfolgungsprotokoll-Ebene nur für bestimmte Server ändern möchten, empfiehlt sich die Verwendung des "Ablaufverfolgungsprotokoll-Diensts" in der CMC. Um andere
Ablaufverfolgungsparameter zu ändern, müssen Sie die Datei BO_trace.ini neu konfigurieren.
24.3.1 Festlegen der Protokollierungsebene der Serverablaufverfolgung in der CMC
Die Protokollierungsebene der Ablaufverfolgung für einen Server kann ohne Auswirkungen auf andere
Verfolgungseinstellungen angepasst werden. Befolgen Sie die nachfolgenden Anweisungen, um die
Protokollierungsebene der Ablaufverfolgung anzupassen.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Greifen Sie auf die Server zu, deren Protokollierungsebene der Ablaufverfolgung Sie ändern möchten.
a.
Klicken Sie auf die entsprechende Serverkategorie, um auf einen oder mehrere Server aus einer bestimmten “Serverkategorie” zuzugreifen.
b.
Klicken Sie im Navigationsbereich auf Serverliste , um die vollständige Serverliste aufzurufen.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server, und wählen Sie Eigenschaften aus.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird angezeigt.
4.
Wählen Sie im Bereich "Ablaufverfolgungsprotokoll-Einstellungen" die gewünschte Einstellung in der Liste "Protokollierungsebene" aus.
5.
Klicken Sie auf Speichern & schließen, um die geänderte Protokollierungsebene der
Ablaufverfolgung zu übergeben.
Die neue Protokollierungsebene der Ablaufverfolgung wird in Kürze wirksam.
Um ein anderes Verzeichnis für die Protokolldateien anzugeben, verwenden Sie den Parameter
-loggingPath zusammen mit einem Pfad zum Zielverzeichnis im Bereich "Befehlszeilenparameter".
Diese Änderung triff erst in Kraft, wenn der Server neu gestartet wird.
889 2013-01-07
Verwalten und Konfigurieren von Protokollen
Verwandte Themen
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Ablaufverfolgungsprotokollierungsebenen
24.3.2 Festlegen der Protokollierungsebene für die Ablaufverfolgung für mehrere in der CMC verwaltete Server
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
Die verfügbaren Dienstkategorien werden auf der Seite "Server" angezeigt.
2.
Greifen Sie auf die Server zu, deren Protokollierungsebene der Ablaufverfolgung Sie zurücksetzen möchten.
a.
Klicken Sie auf die Serverkategorie, um auf einen Server oder auf Server einer bestimmten
Serverkategorie zuzugreifen.
b.
Klicken Sie im Navigationsbereich auf Serverliste , um die vollständige Serverliste aufzurufen.
3.
Wählen Sie die Server aus.
Um mehrere Server auszuwählen, halten Sie während der Auswahl die STRG-Taste gedrückt.
4.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Gemeinsame Dienste bearbeiten.
Der Bildschirm "Gemeinsame Dienste bearbeiten"wird angezeigt.
5.
Wählen Sie im Bereich "Ablaufverfolgungsprotokoll-Einstellungen" die gewünschte Einstellung in der Liste "Protokollierungsebene" aus.
6.
Klicken Sie auf OK, um die geänderte Protokollierungsebene der Ablaufverfolgung zu übergeben.
Die neue Protokollierungsebene der Ablaufverfolgung wird in Kürze wirksam.
Um ein anderes Verzeichnis für die Protokolldateien anzugeben, verwenden Sie den Parameter
-loggingPath zusammen mit einem Pfad zum Zielverzeichnis im Bereich "Befehlszeilenparameter".
Diese Änderung triff erst in Kraft, wenn die Server neu gestartet werden.
Verwandte Themen
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Ablaufverfolgungsprotokollierungsebenen
24.3.3 Konfigurieren der Serververfolgung über die Datei "BO_trace.ini"
Die Datei "BO_trace.ini" wird einmal pro Minute gelesen und ist standardmäßig so konfiguriert, dass die Verfolgung deaktiviert wird. Um die Ablaufverfolgung mithilfe der Datei BO_trace.ini zu aktivieren und zu konfigurieren, führen Sie die folgenden Schritte aus:
1.
Öffnen Sie die Datei BO_trace.ini.
890 2013-01-07
Verwalten und Konfigurieren von Protokollen
• Das Standardverzeichnis unter Windows ist: <INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\conf\
.
• Das Standardverzeichnis unter UNIX ist: <INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/conf/
.
2.
Entfernen Sie den Kommentar aus den erforderlichen Zeilen im Abschnitt "Trace Syntax and Setting".
3.
Ändern Sie die Parameter für die Serverablaufverfolgung nach Bedarf.
In der folgenden Tabelle sind alle allgemeinen Parameter zum Konfigurieren der
Serverablaufverfolgung aufgeführt.
891 2013-01-07
Verwalten und Konfigurieren von Protokollen
Parameter
active importance alert severity
Mögliche Werte
false, true
Beschreibung
Bei Einstellung auf true werden
Ablaufverfolgungsmeldungen, die dem im Parameter import ance festgelegten Schwellenwert entsprechen, verfolgt. Bei
Einstellung auf false werden
Ablaufverfolgungsmeldungen nicht auf Basis ihrer "importance"-Ebene verfolgt. Der Standardwert lautet False.
'<<', '<=', '==', '>=', '>>', xs, s, m, l, xl
Anmerkung:
importance = xs oder im portance = << sind die ausführlichsten Optionen, während importance = xl oder im portance = >> die wenigsten
Details bieten.
Legt den Grenzwert für Ablaufverfolgungsmeldungen fest. Alle
Meldungen oberhalb des
Grenzwertes werden verfolgt.
Der Standardwert ist m (Mittel).
false, true Bei Einstellung auf true werden
Ablaufverfolgungsmeldungen, die dem im Parameter severi ty festgelegten Schwellenwert entsprechen, verfolgt. Bei Einstellung auf false werden Ablaufverfolgungsmeldungen nicht auf Basis ihrer "severity"-Ebene verfolgt. Der Standardwert lautet true.
'S', 'W', 'E', 'A', 'F'.
892 2013-01-07
Verwalten und Konfigurieren von Protokollen
Parameter
size keep_num
Mögliche Werte
Mögliche Werte sind ganze
Zahlen >= 1.000.
Mögliche Werte sind ganze
Zahlen >= 1.000.
Beschreibung
Gibt den Grenzwert für die
Wichtigkeitsstufe an, ab der
Meldungen verfolgt werden können. Alle unter der Wichtigkeitsstufe aufgelisteten Einträge werden aufgezeichnet (die Einstellung 'E' bedeutet, dass Fehler, Assertionen und schwerwiegende Fehler protokolliert werden. 'S' verbraucht den meisten
Speicherplatz auf der Festplatte.
Der Standardwert lautet 'E'.
• S = Success (Erfolg)
• W = Warning (Warnung)
• E = Error (Fehler)
• A = Assert (Assertion)
• F = Fatal (Schwerwiegender
Fehler)
Gibt an, wie viele Meldungen in eine Ablaufverfolgungs-Protokolldatei geschrieben werden können, bevor eine neue Datei erstellt wird. Der Standardwert ist
100.000.
Gibt an, wie viele Protokolle beibehalten werden.
893 2013-01-07
Verwalten und Konfigurieren von Protokollen
Parameter
Administrator log_dir always_close
Mögliche Werte Beschreibung
Zeichenfolgen oder ganze Zahlen
Gibt eine Anmerkung an, die in der Ausgabeprotokolldatei verwendet wird. Wenn beispielsweise die Zeichenfolge administrator = "hello" dann wird diese Zeichenfolge in die Protokolldatei eingefügt.
on, off
Gibt das Ausgabeverzeichnis für die Protokolldatei an. Protokolldateien werden standardmäßig im Ordner Logging gespeichert.
Legt fest, ob die Protokolldatei geschlossen wird, nachdem eine
Ablaufverfolgungsmeldung in die
Protokolldatei geschrieben wurde. Der Standardwert ist off.
4.
Speichern und schließen Sie die Datei BO_trace.ini.
Die geänderten Einstellungen treten erst in Kraft, wenn alle Server neu gestartet wurden.
Beispiel:
active=false; severity='E'; importance='=='; size=1000000; keep_num=437;
894
24.3.3.1 Konfiguration der Ablaufverfolgung pro Server
Die Datei BO_trace.ini wird verwendet, um Ablaufverfolgungsparameter für BI-Plattform-Server anzugeben. Die Einstellungen wirken sich auf alle verwalteten Server aus. Administratoren können in der Datei BO_trace.ini bestimmte Ablaufverfolgungsparameter für einen spezifischen Server festlegen.
1.
Öffnen Sie die Datei BO_trace.ini.
• Das Standardverzeichnis unter Windows ist: <INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\conf/
.
• Das Standardverzeichnis unter UNIX ist: <INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/conf/
.
2013-01-07
Verwalten und Konfigurieren von Protokollen
2.
Entfernen Sie den Kommentar aus den erforderlichen Zeilen im Abschnitt "Trace Syntax and Setting".
3.
Um Ablaufverfolgungseinstellungen für einen spezifischen Server festzulegen, verwenden Sie eine
IF-Anweisung, wie im nachfolgenden Beispiel gezeigt: if (process == "aps_MySIA.ProcessingServer")
{ active = true; importance = '<<' ; alert = true; severity = ' '; keep_num = 487; size = 100 * 1000;
}
4.
Speichern und schließen Sie die Datei BO_trace.ini.
Die geänderten Einstellungen werden in Kürze implementiert. Die neuen Einstellungen setzen die in der CMC für einen bestimmten Server festgelegte Protokollierungsebene der Ablaufverfolgung außer
Kraft.
24.4 Konfiguration der Ablaufverfolgung für Webanwendungen
Ablaufverfolgungen für eine überwachte BI-Plattform-Webanwendung werden in eine Protokolldatei
(.glf) geschrieben und in einem Ordner auf dem Rechner gespeichert, auf dem der
Webanwendungsordner gehostet wird. Die Ablaufverfolgungsprotokolldateien befinden sich standardmäßig in folgendem Verzeichnis: $userHome/SBOPWebapp_$application_$IPad dress_$port/
.
Anmerkung:
Da Tomcat unter Windows standardmäßig für die Ausführung unter dem lokalen Systemkonto installiert und konfiguriert wird, ist UserHome der Stamm des Windows-Laufwerks (d.h. C:\).
Administratoren können den Schweregrad und die Wichtigkeit der in der Protokolldatei gespeicherten
Ablaufverfolgungen kalibrieren, indem sie die Protokollierungsebene der Ablaufverfolgung für eine spezifische oder eine Reihe von Webanwendungen festlegen. Zum Ändern der Protokollierungsebene der Ablaufverfolgung werden folgende Methoden empfohlen:
• Verwenden der "Ablaufverfolgungsprotokoll"-Anwendungseinstellungen in der Central Management
Console (CMC).
• Manuelle Neukonfiguration der Protokollierungsebene der Ablaufverfolgung und sämtlicher
Ablaufverfolgungseinstellungen in der Datei BO_trace.ini. Diese Datei wird zusammen mit den
BOE
- und dswsbobje -WAR-Dateien auf Ihrem Webanwendungsserver implementiert.
Um nur die Protokollierungsebene der Ablaufverfolgung für eine BOE-Webanwendung zu ändern, sollte unbedingt die CMC-Option verwendet werden. Um alle Ablaufverfolgungsparameter zu ändern, konfigurieren Sie die Datei BO_trace.ini neu.
Anmerkung:
Vor der Neukonfiguration der Datei BO_trace.ini müssen die vorhandenen Webanwendungen mithilfe des WDeploy-Tools vom Webanwendungsserver deinstalliert werden. Nach der Neukonfiguration
895 2013-01-07
Verwalten und Konfigurieren von Protokollen der Datei BO_trace.ini muss diese erneut mit den Webanwendungen auf dem Webanwendungsserver implementiert werden. Weitere Informationen zur Verwendung von WDeploy zur Vorbereitung, Installation und Deinstallation von Webanwendungen finden Sie im
Handbuch für die Implementierung von
Webanwendungen für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
24.4.1 Einstellen der Ablaufverfolgungsprotokollierungsebene der Webanwendung in der CMC
Die Ablaufverfolgungsprotokollierungsebene für Webanwendungen ist in der CMC standardmäßig auf
"Nicht angegeben" gesetzt. Ablaufverfolgungsprotokoll-Einstellungen sind für die folgenden Anwendungen in der CMC verfügbar:
• Central Management Console
• BI-Launchpad
• Open Document
• Webdienst
• Hochstufverwaltung
• Versionsverwaltung
• Grafischer Vergleich
Für die Ablaufverfolgung aller anderen Webanwendungen konfigurieren Sie die entsprechende Datei
BO_trace manuell.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Anwendungen" der CMC.
Das Dialogfeld "Anwendungen" wird angezeigt.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Anwendung, und wählen Sie
Ablaufverfolgungsprotokoll-Einstellungen.
Das Dialogfeld "Ablaufverfolgungsprotokoll-Einstellungen" wird angezeigt.
3.
Wählen Sie die gewünschte Einstellung in der Liste Protokollierungsebene.
4.
Klicken Sie auf Speichern und schließen, um die Ablaufverfolgungsprotokollierungsebene zu senden.
Die neue Ablaufverfolgungsprotokollierungsebene wird nach der nächsten Anmeldung bei der
Webanwendung wirksam.
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Ablaufverfolgungsprotokollierungsebenen
896 2013-01-07
Verwalten und Konfigurieren von Protokollen
24.4.2 Manuelle Änderung von Ablaufverfolgungseinstellungen über die Datei
"BO_trace.ini"
Die Datei BO_trace.ini wird zusammen mit BOE- und dswsbobje-WAR-Dateien auf dem
Webanwendungsserver implementiert. Diese Datei ist auf dem Webanwendungsserver nicht immer zugänglich. In diesem Fall ist ein vorbereitender Schritt auszuführen. Die betroffene Webanwendung muss dann vom Webanwendungsserver deinstalliert werden.
1.
Verwenden Sie zum Deinstallieren der Webanwendung vom Webanwendungsserver WDeploy.
Weitere Informationen zur Verwendung von WDeploy zur Deinstallation von Webanwendungen finden Sie im Handbuch für die Implementierung von Webanwendungen für SAP BusinessObjects
Business Intelligence.
Anmerkung:
Wenn Sie den mit der BI-Plattform-Installation bereitgestellten Tomcat Web Application Server verwenden, steht die Datei BO_trace.ini im folgenden Verzeichnis zur Verfügung. Die
Deinstallation der Webanwendungen und die Änderung der Datei muss nicht direkt erfolgen.
• Die Konfigurationsdatei für die Ablaufverfolgung für die Datei BOE.war steht unter <INSTALL
VERZ>\Tomcat6\webapps\BOE\WEB-INF\TraceLog zur Verfügung.
• Die Konfigurationsdatei für die Ablaufverfolgung für die Datei dswsbobje.war steht unter
<INSTALLVERZ>\Tomcat6\webapps\dswsbobje\WEB-INF\conf zur Verfügung.
Falls Sie den gebündelten Tomcat Web Application Server verwenden, fahren Sie mit Schritt 3 fort.
2.
Greifen Sie auf eine vorimplementierte Version der Datei BO_trace.ini für die BOE- oder dswsbobje
-WAR-Dateien zu.
• Eine vorimplementierte Version der Konfigurationsdatei für die Datei BOE.war befindet sich standardmäßig im folgenden Verzeichnis: <INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\warfiles\webapps\BOE\WEB-INF\TraceLog
.
• Eine vorimplementierte Version der Konfigurationsdatei für die Datei dswsbobje.war befindet sich standardmäßig im folgenden Verzeichnis: <INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\warfiles\webapps\dswsbobje\WEB-INF\conf
.
3.
Öffnen Sie die Datei BO_trace.ini.
• Das Standardverzeichnis unter Windows ist: <INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\conf
.
• Das Standardverzeichnis unter UNIX ist: <INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/conf/
.
4.
Entfernen Sie den Kommentar aus den erforderlichen Zeilen im Abschnitt "Trace Syntax and Setting".
5.
Ändern Sie die Parameter für die Serververfolgung nach Bedarf.
In der folgenden Tabelle sind alle verfügbaren Parameter zum Konfigurieren der Serververfolgung aufgeführt.
897 2013-01-07
Verwalten und Konfigurieren von Protokollen
Parameter
active importance alert severity size keep
Mögliche Werte
false, true
Beschreibung
Aktiviert die Verfolgung für den aktuellen Prozess oder Server, falls auf true festgelegt. Der
Standardwert lautet False.
'<<', '<=', '==', '>=', '>>', xs, s, m, l, xl
Anmerkung:
importance = xs ist die ausführlichste Option, während im portance = xl die wenigsten
Details bietet.
Legt den Grenzwert für Ablaufverfolgungsmeldungen fest. Alle
Meldungen oberhalb des
Grenzwertes werden verfolgt.
Der Standardwert ist m (Mittel).
false, true
'S', 'W', 'E', 'A', 'F', success, warning, error, assert, fatal
Mögliche Werte sind ganze
Zahlen >= 1.000.
false, true
Gibt an, dass die Verfolgung für schwerwiegende Systemereignisse automatisch aktiviert wird.
Der Standardwert lautet true.
Gibt den Grenzwert für die
Wichtigkeitsstufe an, ab der
Meldungen verfolgt werden können. 'S' verbraucht den meisten Speicherplatz auf der
Festplatte. Der Standardwert lautet 'E'.
Gibt an, wie viele Meldungen in eine Ablaufverfolgungs-Protokolldatei geschrieben werden können, bevor eine neue Datei erstellt wird. Der Standardwert ist
100.000.
Legt fest, ob die alte Protokolldatei beibehalten wird, nachdem eine neue Datei erstellt wurde.
Der Standardwert lautet False.
898 2013-01-07
Verwalten und Konfigurieren von Protokollen
Parameter
Administrator log_dir always_close
Mögliche Werte Beschreibung
Zeichenfolgen oder ganze Zahlen
Gibt eine Anmerkung an, die in der Ausgabeprotokolldatei verwendet wird. Beispiel: Bei administrator = "hello" wird diese Zeichenfolge in die
Protokolldatei eingefügt.
on, off
Gibt das Ausgabeverzeichnis für die Protokolldatei an. Protokolldateien werden standardmäßig im Ordner Logging gespeichert.
Legt fest, ob die Protokolldatei geschlossen wird, nachdem eine
Ablaufverfolgungsmeldung in die
Protokolldatei geschrieben wurde. Der Standardwert ist off.
active=false; severity='E'; importance='=='; size=1000000; keep=false;
6.
Speichern und schließen Sie die Datei BO_trace.ini.
7.
Verwenden Sie WDeploy zum Implementieren der WAR-Datei auf dem Rechner, der den
Webanwendungsserver hostet.
Die geänderten Ablaufverfolgungseinstellungen treten nach der ersten Anmeldung bei der
Webanwendung in Kraft.
24.4.2.1 Konfiguration der Ablaufverfolgung für eine bestimmte Webanwendung
Die Datei BO_trace.ini wird verwendet, um Ablaufverfolgungsparameter für
BI-Plattform-Webanwendungen anzugeben. Die Einstellungen wirken sich auf alle mit der implementierten
WAR-Datei verbundenen Anwendungen aus. Administratoren können in der Datei BO_trace.ini
bestimmte Ablaufverfolgungsparameter für eine spezifische Webanwendung festlegen.
In der nachfolgenden Tabelle sind die Webanwendungen und deren zugehörige WAR-Datei für die aktuelle Version der BI-Plattform aufgelistet.
899 2013-01-07
Verwalten und Konfigurieren von Protokollen
900
Webanwendung
Open Document
Webdienst
WAR-Datei
Central Management Console
BOE.war
BI-Launchpad
BOE.war
BOE.war
dswsbob je.war
Vorimplementierter Speicherort
<INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects Enterprise XI
4.0\warfiles\webapps\BOE\WEB-INF\TraceLog
<INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects Enterprise XI
4.0\warfiles\webapps\BOE\WEB-INF\TraceLog
<INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects Enterprise XI
4.0\warfiles\webapps\BOE\WEB-INF\TraceLog
<INSTALLVERZ>\ SAP BusinessObjects Enterprise
XI 4.0\warfiles\webapps\dswsbobje\WEB-INF\conf
1.
Verwenden Sie WDeploy, um die Webanwendung vom Webanwendungsserver zu deinstallieren.
Weitere Informationen zur Verwendung von WDeploy finden Sie im Handbuch für die Implementierung von Webanwendungen für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
Anmerkung:
Wenn Sie den mit der BI-Plattform-Installation bereitgestellten Tomcat Web Application Server verwenden, steht die Datei BO_trace.ini im folgenden Verzeichnis zur Verfügung. Es ist nicht erforderlich, die Webanwendungen zu deinstallieren. Sie können die Datei direkt ändern.
• Die Konfigurationsdatei für die Ablaufverfolgung für die Datei BOE.war steht unter <INSTALL
VERZ>\Tomcat6\webapps\BOE\WEB-INF\TraceLog zur Verfügung.
• Die Konfigurationsdatei für die Ablaufverfolgung für die Datei dswsbobje.war steht unter
<INSTALLVERZ>\Tomcat6\webapps\dswsbobje\WEB-INF\conf zur Verfügung.
Falls Sie den gebündelten Tomcat Web Application Server verwenden, fahren Sie mit Schritt 3 fort.
2.
Greifen Sie auf eine vorimplementierte Version der Datei BO_trace.ini für die BOE- oder dswsbobje
-WAR-Dateien zu.
• Eine vorimplementierte Version der Konfigurationsdatei für die Datei BOE.war befindet sich standardmäßig im folgenden Verzeichnis: <INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\warfiles\webapps\BOE\WEB-INF\TraceLog
.
• Eine vorimplementierte Version der Konfigurationsdatei für die Datei dswsbobje.war befindet sich standardmäßig im folgenden Verzeichnis: <INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\warfiles\webapps\dswsbobje\WEB-INF\conf
.
3.
Öffnen Sie die Datei BO_trace.ini.
4.
Entfernen Sie den Kommentar aus den erforderlichen Zeilen im Abschnitt "Trace Syntax and Setting".
5.
Um Ablaufverfolgungseinstellungen für eine spezifische Webanwendung festzulegen, verwenden
Sie eine IF-Anweisung, wie im nachfolgenden Beispiel gezeigt: if (device_name == "Webapp_opendocument_trace")
{ active = true; importance = '<<' ; alert = true; severity = ' '; keep_num = 332; log_dir = 'C:\SAP\SAP BusinessObjects Enterprise XI 4.0\logging' size = 100 * 1000;
}
2013-01-07
Verwalten und Konfigurieren von Protokollen
Parameter
active importance
In der folgenden Tabelle sind alle verfügbaren Parameter zum Konfigurieren der
Webanwendungsverfolgung aufgeführt.
Mögliche Werte
false, true
Beschreibung
Aktiviert die Verfolgung für den aktuellen Prozess oder Server, falls auf true festgelegt. Der
Standardwert lautet False.
'<<', '<=', '==', '>=', '>>', xs, s, m, l, xl
Anmerkung:
importance = xs ist die ausführlichste Option, während im portance = xl die wenigsten
Details bietet.
Legt den Grenzwert für Ablaufverfolgungsmeldungen fest. Alle
Meldungen oberhalb des
Grenzwertes werden verfolgt.
Der Standardwert ist m (Mittel).
alert severity size keep false, true
'S', 'W', 'E', 'A', 'F', success, warning, error, assert, fatal
Mögliche Werte sind ganze
Zahlen >= 1.000.
false, true
Gibt an, dass die Verfolgung für schwerwiegende Systemereignisse automatisch aktiviert wird.
Der Standardwert lautet true.
Gibt den Grenzwert für die
Wichtigkeitsstufe an, ab der
Meldungen verfolgt werden können. 'S' verbraucht den meisten Speicherplatz auf der
Festplatte. Der Standardwert lautet 'E'.
Gibt an, wie viele Meldungen in eine Ablaufverfolgungs-Protokolldatei geschrieben werden können, bevor eine neue Datei erstellt wird. Der Standardwert ist
100.000.
Legt fest, ob die alte Protokolldatei beibehalten wird, nachdem eine neue Datei erstellt wurde.
Der Standardwert lautet False.
901 2013-01-07
Verwalten und Konfigurieren von Protokollen
Parameter
Administrator log_dir always_close
Mögliche Werte Beschreibung
Zeichenfolgen oder ganze Zahlen
Gibt eine Anmerkung an, die in der Ausgabeprotokolldatei verwendet wird. Beispiel: Bei administrator = "hello" wird diese Zeichenfolge in die
Protokolldatei eingefügt.
on, off
Gibt das Ausgabeverzeichnis für die Protokolldatei an. Protokolldateien werden standardmäßig im Ordner Logging gespeichert.
Legt fest, ob die Protokolldatei geschlossen wird, nachdem eine
Ablaufverfolgungsmeldung in die
Protokolldatei geschrieben wurde. Der Standardwert ist off.
6.
Speichern und schließen Sie die Datei BO_trace.ini.
7.
Verwenden Sie WDeploy zum Implementieren der WAR-Datei auf dem Rechner, der den
Webanwendungsserver hostet.
24.5 Konfigurieren der Verfolgung für BI-Plattform-Client-Anwendungen
Verfolgung kann auf den folgenden Clients aktiviert werden:
• Universe-Design-Tool
• Information-Design-Tool
• Web-Intelligence-Rich-Client
Sie können die Verfolgung für diese Komponenten konfigurieren, indem Sie die .ini-Dateien für jeden
Client-Typ bearbeiten. Diese .ini-Dateien funktionieren genauso wie die BO_trace.ini-Datei, die an anderer Stelle in diesem Kapitel beschrieben ist. Einzelheiten zum Ändern der .ini-Datei finden Sie unter
Konfigurieren der Serververfolgung über die Datei "BO_trace.ini"
.
Die Dateien müssen sich in den für diese Anwendungen konfigurierten Arbeitsverzeichnissen befinden
(standardmäßig <INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects). Falls sie noch nicht vorhanden sind, müssen Sie sie erstellen. Die Dateien haben folgende Namen:
• Universe-Design-Tool: designer_trace.ini.
• Information-Design-Tool: BO_Trace.ini
• Web-Intelligence-Rich-Client: WebIRichClient_trace.ini
902 2013-01-07
Verwalten und Konfigurieren von Protokollen
24.6 Konfiguration der Ablaufverfolgung für das Upgrade-Management-Tool
Die Ablaufverfolgung des Upgrade-Management-Tools erfolgt über die Konfigurationsdatei
BO_trace.ini
.
Das Standardverzeichnis unter Windows ist: <INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects Enterprise
XI 4.0\conf\
.
Das Standardverzeichnis unter UNIX ist: <INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterprise_xi40/conf/.
Anmerkung:
Im Gegensatz zu anderen Komponenten der BI-Plattform kann die Konfiguration der Ablaufverfolgung für das Upgrade-Management-Tool nicht über die CMC vorgenommen werden.
24.6.1 Konfiguration der Ablaufverfolgung für das Upgrade-Management-Tool
1.
Öffnen Sie die Datei BO_trace.ini.
• Das Standardverzeichnis unter Windows ist: <INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\conf\
.
• Das Standardverzeichnis unter UNIX ist: <INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/conf/
.
2.
Entfernen Sie den Kommentar aus den erforderlichen Zeilen im Abschnitt "Trace Syntax and Setting".
3.
Um Ablaufverfolgungseinstellungen für einen spezifischen Server festzulegen, verwenden Sie eine
IF-Anweisung, wie im nachfolgenden Beispiel gezeigt: if (process == "upgrademanagementtool")
{ active = true; importance = '<<' ; alert = true; severity = ' '; keep = false; size = 100 * 1000;
}
Tipp:
Der Prozess muss in den Einstellungen der Ablaufverfolgung als upgrademanagementtool angegeben werden, um auf das Upgrade-Management-Tool angewendet werden zu können.
4.
Speichern und schließen Sie die Datei BO_trace.ini.
Die geänderten Einstellungen werden in Kürze implementiert.
903 2013-01-07
Verwalten und Konfigurieren von Protokollen
904 2013-01-07
Integration in SAP Solution Manager
Integration in SAP Solution Manager
25.1 Übersicht über die Integration
Um die Integration in SAP Solution Manager zu ermöglichen, wurde die BI-Plattform um
Unterstützungsfunktionen erweitert. Die folgenden SAP Solution Manager-Komponenten können verwendet werden, um die BI-Plattform-Implementierung zu unterstützen:
• Solution Landscape Directory
• Solution Manager Diagnostics
• Introscope von CA Wily
• SAP Passport
Anmerkung:
Das SAP-Supportportal für SAP BusinessObjects finden Sie unter: https://websmp205.sap-ag.de/bosapsupport
25.2 Checkliste für die SAP Solution Manager-Integration
Der folgenden Tabelle können Sie entnehmen, welche Komponenten erforderlich sind, damit SAP
Solution Manager Unterstützung für die BI-Plattform bereitstellen kann.
905 2013-01-07
Integration in SAP Solution Manager
SAP Solution Manager-Unterstützung
SLD-Registrierung
SMD-Integration
Leistungsinstrumentation
Erforderlich für die BI-Plattform
• SAPHOSTAGENT muss installiert sein, um die Registrierung von BI-Plattform-Servern zu aktivieren.
Anmerkung:
Wenn SAPHOSTAGENT bereits installiert ist, registriert das BI-Plattform-Installationsprogramm die Server automatisch.
• Für den Data Supplier, der Berichte für die
Backend-Server erstellt, muss die Datei connect.key erstellt werden.
• (Optional) Für die SLD-Registrierung bei
WebSphere 6.1 oder 7 muss das SLDREG-
Registrierungstool auf jedem WebSphere-
Webanwendungsserver installiert werden.
Weitere Informationen finden Sie im SAP-
Hinweis 1482727.
• (Optional) Für die SLD-Registrierung bei SAP
NetWeaver 7.2 ist SLDREG auf jedem Net-
Weaver-Host zu installieren. Weitere Informationen finden Sie im SAP-Hinweis 1018839.
• (Optional) Für die SLD-Registrierung mit
Apache Tomcat 6.0, muss SLDREG auf jedem
Tomcat-Server installiert werden. Weitere Informationen finden Sie im SAP-Hinweis
1508421.
• Der SMD Agent (DIAGNOSTICS.AGENT) muss auf alle Hosts von BI-Plattform-Servern heruntergeladen und auf diesen installiert werden.
• Das SMAmin-Benutzerkonto muss in der BI-
Plattform aktiviert sein.
• Introscope Agent muss zum Herstellen von
Verbindungen zu Enterprise Manager konfiguriert werden. Verwenden Sie zum Konfigurieren der Verbindungen das BI-Plattform-Installationsprogramm oder CMC-Knotenplatzhalter.
• Der SMD Agent muss installiert werden.
• Die BI-Plattform muss für die Herstellung von
Verbindungen zum SMD Agent konfiguriert werden. Verwenden Sie zum Konfigurieren der Verbindungen das BI-Plattform-Installationsprogramm oder CMC-Knotenplatzhalter.
906 2013-01-07
Integration in SAP Solution Manager
SAP Solution Manager-Unterstützung
SAP Passport
Erforderlich für die BI-Plattform
• Sie müssen das SAP Passport-Clienttool herunterladen und installieren.
25.3 Verwalten der System Landscape Directory-Registrierung
25.3.1 Registrierung der BI-Plattform in der Systemlandschaft
System Landscape Directory (SLD) ist ein zentrales Repository von Systemlandschaftsinformationen, die für die Verwaltung des Softwarelebenszyklus relevant sind. SLD enthält eine Beschreibung der
Systemlandschaft, d.h. der derzeit installierten Systeme und Softwarekomponenten. Die Data Suppliers des SLD registrieren die Systeme auf dem SLD-Server und halten die Informationen auf dem neuesten
Stand. Verwaltungs- und Geschäftsinformationen greifen auf die im SLD gespeicherten Informationen zu, um Aufgaben in einer DV-Umgebung für die Zusammenarbeit auszuführen.
Der im System Landscape Directory (SLD) enthaltene Data Supplier (DS) ist eine Anwendung, mit der die BI-Plattform-Server im SLD-Server registriert werden. Für jede Installation der Plattform wird ein spezifischer Data Supplier bereitgestellt, um Daten zu den folgenden Komponenten abzurufen:
• BI-Plattform-Server
• Auf dem WebSphere-Webanwendungsserver gehostete Webanwendungen und -dienste.
Anmerkung:
SAP NetWeaver verfügt über einen integrierten SLD-DS-Lieferanten, der den
NetWeaver-Anwendungsserver sowie gehostete Webanwendungen und -dienste registriert. Dieser
SLD-DS ist für in eine SAP NetWeaver-Umgebung integrierte BI-Plattform-Implementierungen relevant.
Der SLD-DS, der über BI-Plattform-Server berichtet, setzt voraus, dass das Programm SLDREG installiert und konfiguriert wurde. Das Programm SLDREG wird als Teil der Installation des Tools
SAPHOSTAGENT installiert. Weitere Informationen zum Zugriff auf und die Installation von
SAPHOSTAGENT finden Sie im Abschnitt zur "Vorbereitung" im Installationshandbuch für SAP
BusinessObjects Business Intelligence. Nach der Installation von SLDREG erstellen Sie eine Datei connect.key
für die Herstellung einer Verbindung zum SLD-Server.
Informationen zum Konfigurieren des spezifischen Datenlieferanten für WebSphere finden Sie im
Handbuch für die Implementierung von Webanwendungen.
Während der Installation der BI-Plattform werden für die Registrierung der BI-Plattform benötigte
Informationen in einer Konfigurationsdatei gespeichert. Diese Datei enthält Informationen, mit deren
Hilfe der SLD-DS eine Verbindung zu der BI-Plattform-Datenbank herstellt.
907 2013-01-07
Integration in SAP Solution Manager
25.3.1.1 Erstellen der Datei connect.key für den Data Supplier von SDL
BI-Plattform
Vor der Erstellung der Datei connect.key für den Data Supplier von SLD müssen Sie
SAPHOSTAGENT herunterladen und installieren. Weitere Einzelheiten finden Sie im Abschnitt zur
"Vorbereitung" im Installationshandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
Anmerkung:
Die Datei connect.key wird für die SLD-Registrierung bei dem Data Supplier benötigt, der Daten von den BI-Plattformservern abruft.
1.
Öffnen Sie eine Befehlszeilenkonsole.
2.
Navigieren Sie zum SAPHOSTAGENT-Standardinstallationspfad.
• Unter Windows: Programme\SAP\hostctrl\exe
• Unter Unix: /usr/sap/hostctrl/exe
3.
Führen Sie den folgenden Befehl aus: sldreg -configure connect.key
4.
Geben Sie die folgenden Konfigurationsoptionen ein
• Benutzername
• Kennwort,
• Host
• Portnummer
• Geben Sie an, dass HTTP verwendet werden soll
Das Tool sldreg erstellt die Datei connect.key, die automatisch vom Data Supplier verwendet wird, um Informationen per Push an den SLD-Server zu übertragen.
25.3.2 Auslösungszeitpunkt der SLD-Registrierung
Der SLD-Registrierungsprozess wird in folgenden Fällen vom Data Supplier ausgelöst, der Berichte für die BI-Plattform-Backend-Server erstellt:
• Ein Serverknoten auf Ihrer BI-Plattform-Implementierung wird neu gestartet.
• Ein neuer Server oder Knoten wird der Implementierung hinzugefügt.
• Ein Server oder Knoten wird gelöscht.
Anmerkung:
Wenn ein Server oder Knoten gelöscht wird, ändert der SLD-Registrierungsprozess den Inhalt auf dem
SLD-Server nicht.
908 2013-01-07
Integration in SAP Solution Manager
Der Data Supplier für die WebSphere-SLD-Registrierung kann manuell aufgerufen werden oder für die
Ausführung in einem bestimmten Intervall festgelegt sein, beispielsweise alle 24 Stunden. Weitere
Informationen zur Konfiguration dieses Data Suppliers finden Sie im SAP-Hinweis 482727.
25.3.3 Protokollieren der SLD-Konnektivität
Konfigurationsdatei des Data Suppliers
Für BI-Plattform-Implementierungen wird eine Konfigurationsdatei erstellt, die für die SLD-Registrierung verwendet wird. Die Datei, sldparserconfig.properties, befindet sich in folgendem Verzeichnis:
<INSTALLVERZ>/SAP BusinessObjects Enterprise XI 4.0/java/lib/bobj-sld-ds/
.
Protokollieren der SLD-Konnektivität
Die Konnektivität zwischen dem SLD-Server und dem Data Supplier in der BI-Plattform-Implementierung wird über das Tool sldreg und die Datei connect.key gesteuert.
Anmerkung:
Der Name der Protokolldatei wird als Eigenschaft in der Datei sldparserconfig.properties
angegeben.
Die Protokolldatei für den Data Supplier von SLD, der für die BI-Plattform-Backend-Server Berichte erstellt, befindet sich standardmäßig in folgendem Verzeichnis: <INSTALLVERZ>/SAP
BusinessObjects Enterprise XI 4.0/java/lib/bobj-sld-ds/bobjsldds.log
. Die Datei wird bei jeder Ausführung des Data Suppliers überschrieben.
Die Protokolldateien für sldreg befindet sich standardmäßig in folgendem Verzeichnis:
<INSTALLVERZ>/SAP BusinessObjects Enterprise XI 4.0/java/lib/bobj-sld-ds/log
.
Die Namen der sldreg-Protokolldateien können nicht geändert werden und weisen folgendes Format auf: sldrg_<Zeitstempel>.log.
Jedes Mal, wenn der Data Supplier sldreg aufruft, wird eine neue Protokolldatei erstellt.
25.4 Verwalten von Solution Manager Diagnostics Agents
25.4.1 Übersicht über Solution Manager Diagnostics (SMD)
Die SMD-Komponente (Solution Manager Diagnostics) von SAP Solution Manager bietet sämtliche
Funktionen, die zur zentralen Analyse und Überwachung einer kompletten Systemlandschaft erforderlich sind. Die BI-Plattform kann vom SMD-Server überwacht werden, falls ein SMD Agent installiert ist. Der
909 2013-01-07
Integration in SAP Solution Manager
SMD Agent (DIAGNOSTICS.AGENT) erfasst Informationen für die SMD-Komponente, mit denen
Problemursachen analysiert werden können. Zu den Informationen, die erfasst und an den SMD-Server gesendet werden, gehören Backend-Serverkonfigurationen und der Speicherort von
Serverprotokolldateien.
25.4.2 Arbeiten mit SMD Agents
Der SMD Agent wird nicht von der BI-Plattform installiert. Der Agent, DIAGNOSTICS.AGENT, kann von http://service.sap.com/swdc heruntergeladen werden.
Informationen zum Installieren und Konfigurieren des Agenten stehen unter http://service.sap.com/dia gnostics zur Verfügung.
Richtlinien zur Arbeit mit dem SMD Agent
Orientieren Sie sich an den folgenden Richtlinien zur Verwendung von SMD Agents für die Überwachung der BI-Plattform.
• Die Installationsreihenfolge des überwachten Systems und des Agents spielt keine Rolle. Sie können den SMD Agent vor oder nach der Installation und Implementierung der BI-Plattform installieren.
• Notieren Sie sich bei der Installation eines SMD Agents den Hostnamen und den Überwachungsport.
Diese werden für die Konfiguration der BI-Plattform als überwachtes System unbedingt benötigt.
Wenn Sie den Agent vor dem überwachten System installiert haben, können Sie die
Konfigurationsinformationen während des BI-Plattform-Installationssetups angeben. Diese
Informationen lassen sich auch später über Platzhalter für die Knoten in der Central Management
Console der Implementierung bereitstellen.
• Falls die Backend-Server in einem verteilten System bereitgestellt werden, sollten Sie einen SMD
Agent auf jedem Rechner installieren, der einen Backend-Server hostet.
• Der SMD Agent ist für die Leistungsintrumentation für Nicht-Java-Server erforderlich.
• Sie müssen das SMAdmin-Benutzerkonto aktivieren, um den SMD-Serverzugriff auf den CMS zu ermöglichen.
25.4.3 SMAdmin-Benutzerkonto
Für jede BI-Plattform-Implementierung wird ein Benutzerkonto für die SMD-Integration erstellt. Mithilfe dieses schreibgeschützten Kontos meldet sich der SMD-Server beim CMS an, um
Serverkonfigurationsdaten und andere Informationen über die Implementierung zu erfassen.
Das SMAdmin-Konto wird standardmäßig deaktiviert.
910 2013-01-07
Integration in SAP Solution Manager
25.4.3.1 Aktivieren des SMAdmin-Kontos
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Benutzer und Gruppen" der CMC Benutzerliste aus.
Die Liste der Benutzer wird angezeigt.
2.
Suchen Sie das Benutzerkonto "SMAdmin ".
3.
Klicken Sie auf Verwalten > Eigenschaften.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird angezeigt.
4.
Löschen Sie das Feld Konto ist deaktiviert.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
25.5 Verwalten der Leistungsinstrumentation
25.5.1 Leistungsinstrumentation für die BI-Plattform
Sie können mit CA Wily Introscope als Teil von SAP Solution Manager die
BI-Plattform-Leistungsinstrumentation messen. Während der Installation der Plattform werden die folgenden Ressourcen für die Implementierung bereitgestellt
• Introscope-Agent: Introscope-Agents sammeln Leistungsmetriken von
BI-Plattform-Java-Backend-Servern. Die Agenten sammeln auch Informationen von der
DV-Umgebung. Die Agenten melden diese Metriken dann dem Enterprise Manager.
• Die zur Vereinfachung des Instrumentationsprozesses bereitgestellten Dateien. Ein Satz von Dateien wird für die Instrumentation auf Nicht-Java-Servern bereitgestellt und ein anderer für die
Instrumentation auf Java-Servern. SAP Solution Manager setzt die Komponente Enterprise Manager
(EM) voraus. EM fungiert als zentrales Repository für alle Introscope-Leistungsdaten und -Metriken, die in einer Anwendungsumgebung erfasst wurden. EM verarbeitet Leistungsdaten und stellt sie
Benutzern für die Produktionsüberwachung und -diagnose zur Verfügung.
25.5.2 Einrichten der Leistungsinstrumentation für die BI-Plattform
911 2013-01-07
Integration in SAP Solution Manager
Es stehen zwei Möglichkeiten zum Einrichten der Leistungsinstrumentation für Workflows zur Verfügung, die auf BI-Plattform-Backend-Servern ausgeführt werden.
1.
Während des Installationssetups für die BI-Plattform Sie benötigen den Hostnamen und den
Überwachungsport für den SMD Agent. Weitere Informationen finden Sie im
Installationshandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence. Wenn Sie diese Option auswählen, wird die
Instrumentation standardmäßig ausgeführt, sobald Sie die Implementierung des überwachten
Systems abgeschlossen haben.
2.
Nach der Installation der BI-Plattform können Sie die Konfigurationseinstellungen für den SMD Agent
über Platzhalter in den Knoteneigenschaften in der Central Management Console (CMC) bereitstellen.
Anmerkung:
Für die Instrumentation von Workflows auf Nicht-Java-Servern muss der SMD Agent (DIAGNO
STICS.AGENT
) installiert sein.
Verwandte Themen
•
25.5.2.1 Konfigurieren von Knoten für die Instrumentation
Gehen Sie anhand der folgenden Anweisungen vor, wenn Sie während des Installationssetups der
BI-Plattform keine Konfigurationsinformationen für den SMD Agent und Enterprise Manager bereitgestellt haben.
1.
Wechseln Sie zum Bereich "Server" der CMC.
2.
Klicken Sie im Navigationsbereich auf Knoten.
Alle verfügbaren Knoten werden angezeigt.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten, auf dem Sie die Instrumentation ausführen möchten, und wählen Sie Platzhalter aus.
Das Dialogfeld "Platzhalter" wird angezeigt.
4.
Ändern Sie den Wert für die folgenden Platzhalter.
912 2013-01-07
Integration in SAP Solution Manager
Platzhalter Beschreibung
%IntroscopeAgentEnableInstrumentation%
Aktiviert oder deaktiviert die Instrumentation auf Java-Servern. Wird auf "Aktiviert" festgelegt, wenn Sie Konfigurationsdetails für Enterprise
Manager während des Installations-Setups angegeben haben. Bei
Festlegung auf true wird die Instrumentation aktiviert.
%IntroscopeAgentEnterprise-
ManagerHost%
Hostname des Rechners, auf dem Enterprise Manager installiert ist
%IntroscopeAgentEnterprise-
ManagerPort%
Der von Enterprise Manager verwendete Überwachungsport
%IntroscopeAgentEnterprise-
ManagerTransport%
Das von Enterprise Manager verwendete Kommunikationsprotokoll.
Zu den unterstützten Protokollen gehören TCP, SSL, HTTP Tunnel und HTTPS.
%NCSInstrumentLevelThreshold%
Wird zum Festlegen der Instrumentationsebene für andere Server als Java-Server verwendet. Wird auf “0” festgelegt, wenn die Instrumentation deaktviert werden soll. Wird auf einen beliebigen Wert
über “0” festgelegt, um die Instrumentation zu aktivieren.
%SMDAgentHost% Der Hostname des Rechners, auf dem der SMD Agent (DIAGNO
STICS.AGENT
) installiert ist
%SMDAgentPort% Der vom SMD Agent verwendete Überwachungsport
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
6.
Starten Sie den Knoten neu.
Nach dem Neustart des Knotens werden die neu angegebenen Werte an alle verwalteten Server weitergegeben.
25.5.3 Leistungsinstrumentation für die Webschicht
Instrumentationsdaten für Webschichtkomponenten sind nicht in der BI-Plattform enthalten.
25.5.4 Protokolldateien der Instrumentation
Nach der Konfiguration der BI-Plattform-Implementierung zur Ausführung der Instrumentation werden
Meldungen an bestimmten Speicherorten protokolliert. Anhand der Protokolldateien können Sie den
Instrumentationsstatus überprüfen.
913 2013-01-07
Integration in SAP Solution Manager
Für die Instrumentation auf Java-Backend-Servern wird eine Protokolldatei in folgendem Verzeichnis gespeichert: <INSTALLVERZ>/SAP BusinessObjects Enterprise XI 4.0/java/wily/logs
. Für jeden Java-Prozess wird eine separate .log -Datei erstellt. Der Ordner enthält auch Dateien vom Typ AutoProbe.log, in denen angegeben wird, welche Methoden für die Instrumentation geladen wurden.
Für die Instrumentation auf Nicht-Java-Backend-Servern werden Protokolldateien in folgendem
Verzeichnis gespeichert: <INSTALLVERZ>/SAP BusinessObjects Enterprise XI
4.0/logging/
. Unter Unix befinden sich die Dateien im Verzeichnis <sap_bobj>\logging\.
Instrumentationsbezogene Protokolldateien für Nicht-Java-Server werden als .trc-Dateien gespeichert.
Für die Instrumentation auf Webanwendungsservern wird eine Protokolldatei in folgendem Verzeichnis gespeichert: <INSTALLVERZ>/SAP BusinessObjects Enterprise XI
4.0/java/wily/webapp/logs
. Zwei Arten von Protokolldateien sind in diesem Ordner enthalten:
Introscope.log
und Autoprobe.log.
25.6 Ablaufverfolgung mit SAP Passport
Neben der Ablaufverfolgung für BI-Plattform-Komponenten wie Servern und Webanwendungen kann die Ablaufverfolgung auch für bestimmte Aktionen eingesetzt werden. Bei einer
End-to-End-Ablaufverfolgung wird die Leistung einer einzigen Transaktion verfolgt. Die Konsolidierung aller Ablaufverfolgungsinformationen für eine bestimmte Aktion ermöglicht es SAP-Supportmitarbeitern, alle Ablaufverfolgungsdaten einzusehen, ohne durch Ablaufverfolgungsinformationen für andere Aktionen abgelenkt zu werden.
SAP Passport
Der Mechanismus, der die End-to-End-Ablaufverfolgung für die BI-Plattform unterstützt, ist ein Tool namens SAP Passport. Das SAP Passport-Clienttool fügt einen eindeutigen Identifikator in alle
HTTP-Anforderungen eines bestimmten Workflows ein. Dieser Identifikator wird dann an alle Server weitergeleitet, die im Workflow zum Einsatz kommen. Mithilfe dieses eindeutigen Identifikators können
SAP-Supportmitarbeiter eine End-to-End-Ablaufverfolgung für den Workflow zusammenstellen.
Anmerkung:
In der CMC und der Konfigurationsdatei BO_trace.ini angegebene
Ablaufverfolgungsprotokollierungsebenen werden verwendet, wenn sie höher als die in dem SAP
Passport-Clienttool SAPIEPlugin.exe angegebenen Ebenen sind.
Sie finden Passport in den Protokollen für Backend-Server, Webanwendungen und in
Webdienstprotokollen.
Das SAP Passport-Clienttool wird nicht als Teil der BI-Plattform installiert. Um auf das Tool zuzugreifen und es herunterzuladen, wechseln Sie zu http://service.sap.com/swdc .
914 2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
Befehlszeilenverwaltung
26.1 Unix-Skripte
Dieser Abschnitt enthält detaillierte Informationen zu den einzelnen Verwaltungstools und -skripten aus dem Lieferumfang der Unix-Distribution von SAP BusinessObjects Business Intelligence. Dieser Abschnitt dient in erster Linie zum Nachschlagen. Ausführliche Informationen und Konfigurationsanleitungen finden Sie in den entsprechenden Abschnitten dieses Handbuchs.
Mit den Skripten aus der Unix-Distribution von SAP BusinessObjects Business Intelligence haben Sie
Zugriff auf alle Konfigurationsoptionen, die in der Windows-Version von Central Configuration Manager
(CCM) verfügbar sind. Darüber hinaus stehen weitere Skripte zur Verfügung, die den Zugriff auf
Unix-spezifische Optionen ermöglichen oder als Vorlagen für eigene Skripte verwendet werden können.
Einige zusätzliche Skripte sind für die interne Verwendung durch SAP BusinessObjects Business
Intelligence bestimmt. Im folgenden werden die einzelnen Skripte mit den jeweiligen
Befehlszeilenoptionen beschrieben.
26.1.1 Skripte: Dienstprogramme
In diesem Abschnitt werden die Verwaltungsskripte beschrieben, die Ihnen die Arbeit mit SAP
BusinessObjects Business Intelligence unter Unix erleichtern. Im verbleibenden Teil dieser Hilfe werden die einzelnen Vorgänge erläutert, die mit diesen Skripten durchgeführt werden können. Im vorliegenden
Abschnitt finden Sie Informationen zu allen wichtigen Befehlszeilenoptionen und den zugehörigen
Argumenten.
26.1.1.1 ccm.sh
Das Skript ccm.sh befindet sich im Verzeichnis <INSTALLVER>/sap_bobj der Installation. Mit diesem
Skript können Sie die Optionen des CCM über die Befehlszeile steuern. Dieser Abschnitt enthält eine
Liste der Befehlszeilenoptionen sowie Beispiele.
915 2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
Anmerkung:
• Optionale Argumente stehen in eckigen Klammern [ ].
• Wenn Sie den Namen eines Server Intelligence Agents nicht genau kennen, informieren Sie sich in den Befehlseigenschaften in der Datei ccm.config und verwenden den Wert, der auf die Option
-name folgt.
• Das Skript ccm.sh kann nur von dem Benutzer gestartet werden, der die
Business-Intelligence-Plattform installiert hat.
• Die [weiteren Authentifizierungsdaten], die bei einigen Argumenten anzugeben sind, werden in der zweiten Tabelle aufgeführt.
CCM-Option Gültige Argumente Beschreibung
-help
Nicht zutreffend
Mit dieser Option wird eine Zusammenfassung der Optionen und Argumente für das Skript angezeigt.
-start
-stop
-restart all all all oder sianame oder sianame oder sianame
Startet jeden Server Intelligence Agent als Prozess. Mit der Option all werden alle
Knoten auf dem Rechner gestartet, einschließlich Knoten, die zu anderen Clustern gehören.
Stoppt alle Server Intelligence
Agents über die jeweiligen
Prozess-IDs. Mit der Option all werden alle Knoten auf dem Rechner gestartet, einschließlich Knoten, die zu anderen Clustern gehören.
Stoppt alle Server Intelligence
Agents über die jeweiligen
Prozess-IDs. Anschließend werden die einzelnen SIAs gestartet. Mit der Option all werden alle Knoten auf dem
Rechner gestartet, einschließlich Knoten, die zu anderen
Clustern gehören.
916 2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
CCM-Option
-managedstart
-managedstop
-managedrestart
Gültige Argumente Beschreibung
<vollständig qualifizierter
Servername>[weitere
Authentifizierungsdaten]
Startet einen Server
<vollständig qualifizierter
Servername>[weitere
Authentifizierungsdaten]
Stoppt einen Server
<vollständig qualifizierter
Servername>[weitere
Authentifizierungsdaten]
Stoppt einen Server und startet dann den Server
-managedforceterminate
<vollständig qualifizierter
Servername>[weitere
Authentifizierungsdaten]
Stoppt den Server unverzüglich, ohne aktuelle Verarbeitungsanforderungen abzuschlie-
ßen.
-enable
-disable
<vollständig qualifizierter
Servername>[weitere
Authentifizierungsdaten]
Aktiviert einen gestarteten
Server, so dass er im System registriert wird und die Überwachung des zugewiesenen Anschlusses aufnimmt. Verwenden Sie den vollständig qualifizierten Servernamen.
<vollständig qualifizierter
Servername>[weitere
Authentifizierungsdaten]
Deaktiviert einen Server, sodass er nicht mehr auf Anforderungen von SAP BusinessObjects Business Intelligence reagiert, der Serverprozess jedoch weiterläuft. Verwenden
Sie den vollständig qualifizierten Servernamen.
917 2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
CCM-Option
-display
Gültige Argumente Beschreibung
[weitere
Authentifizierungsdaten]
Meldet den aktuellen Status aller Server im Cluster, darunter die Servernamen, die Hostnamen, die Prozess-IDs, die
Beschreibungen sowie den
Ausführungs- und Aktivierungsstatus
In der folgenden Tabelle werden weitere Authentifizierungsdaten aus der ersten Tabelle aufgeschlüsselt und erläutert.
Anmerkung:
Zur Erhöhung der Sicherheit müssen die Anmeldedaten eines Kontos bei der Enterprise-Authentifizierung immer angegeben werden. Andere Authentifizierungstypen werden nicht unterstützt.
Authentifizierungsoption
-cms
-username
Gültige Argumente
CMS-Name:Portnummer
Benutzername
Beschreibung
Gibt den CMS an, bei dem Sie sich anmelden möchten. Wenn diese Option nicht angegeben wird, verwendet der CCM standardmäßig den lokalen Rechner und den Anschluss 6400.
Gibt ein Konto mit Administratorrechten für SAP BusinessObjects Business Intelligence an.
Wenn diese Option nicht angegeben wird, wird das standardmäßige Administratorkonto verwendet.
918 2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
Authentifizierungsoption Gültige Argumente
-password
Kennwort
Beschreibung
Gibt das Kennwort für das Konto an. Wenn diese Option nicht angegeben wird, wird bei der
Anmeldung ein leeres Kennwort verwendet.
Anmerkung:
Bei Angabe des Arguments
-password muss auch das Argument -username angegeben werden.
Der CCM liest aus der Datei ccm.config die Zeichenfolgen zum Starten und weitere
Konfigurationswerte.
Verwandte Themen
•
26.1.1.1.1 Beispiele
Mit den folgenden zwei Befehlen werden alle Business-Intelligence-Plattform-Server gestartet und aktiviert. Der Central Management Server (CMS) wird auf dem lokalen Rechner mit dem Standardport
6400 gestartet: ccm.sh -start all ccm.sh -enable all
Mit den folgenden zwei Befehlen werden alle Business-Intelligence-Plattform-Server gestartet und aktiviert. Der CMS wird mit Port 6701 statt des Standardports gestartet: ccm.sh -start all ccm.sh -enable all -cms MACHINE01:6701
Mit den beiden folgenden Befehlen werden alle BI-Plattform-Server gestartet und aktiviert. Dabei wird das Administratorkonto SysAdmin verwendet: ccm.sh -start all ccm.sh -enable all -cms MACHINE01:6701 -username SysAdmin -password 35%bC5@5
Mit diesem einzelnen Befehl wird eine Anmeldung unter dem angegebenen Administratorkonto durchgeführt und anschließend ein Adaptive Job Server deaktiviert, der auf “NodeA” ausgeführt wird: ccm.sh -disable NodeA.AdaptiveJobServer -cms MACHINE01:6701 -username SysAdmin -password 35%bC5@5
919 2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
920
26.1.1.1.2 ccm.config
In dieser Konfigurationsdatei werden die Zeichenfolgen zum Starten sowie weitere Werte definiert, die beim Ausführen von CCM-Befehlen verwendet werden. Die Datei wird vom CCM selbst sowie von anderen Skript-Dienstprogrammen von SAP BusinessObjects Business Intelligence verwaltet.
Änderungen an dieser Datei sind normalerweise nur erforderlich, wenn die Befehlszeile eines Server
Intelligence Agent angepasst werden muss.
Verwandte Themen
•
26.1.1.2 cmsdbsetup.sh
Das Skript cmsdbsetup.sh befindet sich im Installationsverzeichnis sap_bobj. Über die Textoberfläche dieses Skripts können Sie die folgenden Aufgaben ausführen.
• Aktualisieren der Einstellungen für die CMS-Systemdatenbank
• Neuinitialisieren einer CMS-Systemdatenbank
• Kopieren von Daten aus einer anderen Datenquelle
• Ändern des Clusterschlüssels
• Ändern des Namens des Clusters
Anmerkung:
Sichern Sie vor Ausführung dieses Skripts die aktuelle CMS-Systemdatenbank und den Inhalt des Input
File Repositorys und Output File Repositorys. Weitere Informationen zum Sichern und Wiederherstellen des Systems, zum Clustern von Central Management Servern und zum Konfigurieren und Verwalten von CMS-Datenbanken finden Sie im Adminsitratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business
Intelligence.
Vom Skript wird der Name des Server Intelligence Agents (SIA) angefordert. Den Namen des SIAs finden Sie in den Befehlseigenschaften zum SIA. Der aktuelle Name des SIA wird nach der Option
-name angezeigt.
Verwandte Themen
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Clustern von Central Management Servern
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Sichern und Wiederherstellen Ihres Systems
26.1.1.3 configpatch.sh
2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
Das Skript configpatch.sh befindet sich im Verzeichnis sap_bobj/enterprise/generic Ihrer
Installation. Verwenden Sie das Skript configpatch.sh, wenn Sie Patches installieren, für die
Aktualisierungen der Systemkonfigurationswerte erforderlich sind. Führen Sie nach dem Installieren des Patches das Skript configpatch.sh mit dem entsprechenden Namen der CF-Datei als Argument aus. Die den Patches für BusinessObjects Business Intelligence beigefügte Datei readme.txt enthält
Informationen dazu, wann Sie das Skript configpatch.sh ausführen sollten, sowie den Namen der zu verwendenden .cf-Datei.
26.1.1.4 serverconfig.sh
Das Skript serverconfig.sh befindet sich im Installationsverzeichnis sap_bobj. Das Skript verfügt
über eine Textoberfläche, mit der Sie folgende Operationen durchführen können.
• einen Knoten hinzufügen
• einen Knoten entfernen
• einen Knoten ändern
• einen Knoten verschieben
• die Serverkonfiguration sichern
• die Serverkonfiguration wiederherstellen
• Knoten auflisten
• die Webschichtkonfiguration ändern
26.1.1.4.1 Hinzufügen, Löschen, Ändern und Auflisten von Knoten unter UNIX
1.
Wechseln Sie in das Verzeichnis sap_bobj der Installation.
2.
Geben Sie den folgenden Befehl ein:
./serverconfig.sh
Die folgenden Optionen werden angezeigt:
• 1 - Add a node (Knoten hinzufügen)
• 2 - Delete a node (Knoten löschen)
• 3 - Modify a node (Knoten ändern)
• 7 - List all nodes in the config file (Alle Knoten in Konfigurationsdatei auflisten)
3.
Geben Sie die Nummer des gewünschten Befehls ein.
4.
Wenn Sie einen Knoten hinzufügen, löschen oder ändern, werden weitere Informationen abgefragt.
Geben Sie die gewünschten Informationen ein.
921 2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
26.1.2 Skriptvorlagen
Die folgenden Skripte sind als Vorlagen für die Erstellung eigener Automatisierungsskripte gedacht.
26.1.2.1 startservers
Das Skript startservers befindet sich im Verzeichnis sap_bobj der Installation. Dieses Skript kann als Vorlage für eigene Skripte verwendet werden: Es dient als Beispiel und veranschaulicht, wie Sie ein eigenes Skript einrichten können, durch das die Business-Intelligence-Plattform-Server gestartet werden, indem eine Reihe von CCM-Befehlen ausgeführt wird. Ausführliche Informationen zum Schreiben von CCM-Befehlen für Server finden Sie unter
.
26.1.2.2 stopservers
Das Skript stopservers befindet sich im Verzeichnis sap_bobj der Installation. Dieses Skript kann als Vorlage für eigene Skripte verwendet werden: Es dient als Beispiel und veranschaulicht, wie Sie ein eigenes Skript einrichten können, durch das die Business-Intelligence-Server gestoppt werden, indem eine Reihe von CCM-Befehlen ausgeführt wird. Ausführliche Informationen zum Schreiben von
CCM-Befehlen für Server finden Sie unter
26.1.3 Von SAP BusinessObjects Business Intelligence verwendete Skripte
Diese sekundären Skripte werden oft im Hintergrund ausgeführt, wenn Sie die
Hauptskript-Dienstprogramme von SAP BusinessObjects Business Intelligence ausführen. Sie brauchen diese Skripte nicht selbst auszuführen.
bobjrestart.sh
Dieses Skript startet die Serverkomponenten von SAP BusinessObjects Business Intelligence und wird intern von CCM ausgeführt. Wenn ein Serverprozess ohne den normalen Rückgabewert unvermittelt abgebrochen wird, wird mit diesem Skript automatisch ein neuer Serverprozess gestartet. Führen Sie dieses Skript nicht selbst aus.
922 2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
env.sh
Das Skript env.sh befindet sich im Installationsverzeichnis sap_bobj/setup. Es konfiguriert
Umgebungsvariablen von SAP BusinessObjects Business Intelligence, die von manchen anderen
Skripten benötigt werden. SAP BusinessObjects Business Intelligence-Skripte führen "env.sh" bei
Bedarf aus. Bei der Installation von SAP BusinessObjects Business Intelligence unter UNIX müssen
Sie den Java-Anwendungsserver so konfigurieren, dass dieser das Skript beim Start ausführt. Weitere
Einzelheiten finden Sie im Installationshandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
env-locale.sh
Das Skript env-locale.sh wird für das Konvertieren der Zeichenfolgen der Skriptsprache in unterschiedliche Kodierungen verwendet (z.B. UTF8, EUC oder Shift-JIS). Das Skript wird bei Bedarf durch das Skript env.sh ausgeführt.
initlaunch.sh
Das Skript initlaunch.sh führt env.sh aus, um die SAP BusinessObjects Business
Intelligence-Umgebungsvariablen einzurichten. Anschließend werden alle Befehle ausgeführt, die Sie gegebenenfalls als Befehlszeilenargument für das Skript angegeben haben. Dieses Skript wurde von
SAP BusinessObjects hauptsächlich als Fehlerbehebungstool entwickelt.
postinstall.sh
Das Skript postinstall.sh befindet sich im Installationsverzeichnis <SKRIPTVERZ>. Es wird am
Ende der Installation automatisch ausgeführt und startet das Skript setup.sh. Sie brauchen dieses
Skript nicht selbst auszuführen.
setup.sh
Das Skript setup.sh befindet sich im Root-Verzeichnis Ihrer Installation. Dieses Skript stellt ein textbasiertes Programm bereit, mit dem Sie die SAP BusinessObjects Business Intelligence-Installation konfigurieren können. Es wird bei der Installation von SAP BusinessObjects Business Intelligence automatisch ausgeführt. Das Skript fragt die zum erstmaligen Konfigurieren von SAP BusinessObjects
Business Intelligence benötigten Informationen ab.
Wie Sie genau auf die Eingabeaufforderungen des Setup-Skripts bei der Installation von SAP
BusinessObjects Business Intelligence reagieren müssen, erfahren Sie im Installationshandbuch für
SAP BusinessObjects Business Intelligence.
setupinit.sh
Das Skript setupinit.sh wird bei einer Systeminstallation im Installationsverzeichnis
sap_bobj/init
installiert. Es kopiert die Steuerungsskripte für den automatischen Start in die entsprechenden rc#-Verzeichnisse. Wenn Sie eine Systeminstallation durchführen, werden Sie aufgefordert, dieses Skript nach Abschluss des Skripts setup.sh auszuführen.
Anmerkung:
Zum Ausführen dieses Skripts sind Root-Rechte erforderlich.
923 2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
26.2 Windows-Skripte
Dieser Abschnitt enthält detaillierte Informationen zu den Verwaltungstools und -skripten auf dem
Windows-Datenträger von SAP BusinessObjects Business Intelligence. Dieser Abschnitt dient in erster
Linie zum Nachschlagen. Ausführliche Informationen und Konfigurationsanleitungen finden Sie in den entsprechenden Abschnitten dieses Handbuchs.
Der Windows-Datenträger von Business Intelligence enthält die Windows-Version des Central
Configuration Manager (CCM). Sie können nicht nur mit der Benutzeroberfläche interagieren, sondern auch die ausführbare CCM-Datei mit Optionen für die Serververwaltung über die Befehlszeile ausführen.
26.2.1 ccm.exe
Die ausführbare Datei ccm.exe befindet sich im Verzeichnis <INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\win64_x64
der Installation. Sie können die ausführbare Datei für bestimmte
Vorgänge direkt über die Befehlszeile ausführen. Dieser Abschnitt enthält eine Liste der
Befehlszeilenoptionen sowie Beispiele.
Anmerkung:
• Vor Verwendung der Befehlszeilenoptionen von ccm.exe zur Interaktion mit einem bestimmten
Server müssen der Server Intelligence Agent (SIA) und der Central Management Server (CMS) ausgeführt werden.
• Optionale Argumente stehen in eckigen Klammern [ ].
• Die weiteren Authentifizierungsdaten, die bei einigen Argumenten anzugeben sind, werden in der zweiten Tabelle aufgeschlüsselt.
CCM-Option Gültige Argumente Beschreibung
-help
Nicht zutreffend
Mit dieser Option wird eine Zusammenfassung der Optionen und Argumente für das Skript angezeigt.
-managedstart all oder <vollständig
qualifizierter
Servername>[andere
Authentifizierungsinformationen]
Startet einen Server
924 2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
925
CCM-Option
-managedstop
-enable
-disable
-display
Gültige Argumente Beschreibung
all oder <vollständig
qualifizierter
Servername>[andere
Authentifizierungsinformationen]
Stoppt einen Server
-managedrestart all oder <vollständig
qualifizierter
Servername>[andere
Authentifizierungsinformationen]
Stoppt einen Server und startet dann den Server
-managedforceterminate all oder <vollständig
qualifizierter
Servername>[andere
Authentifizierungsinformationen]
Stoppt den Server unverzüglich, ohne aktuelle Verarbeitungsanforderungen abzuschließen all oder <vollständig
qualifizierter
Servername>[andere
Authentifizierungsinformationen]
Aktiviert einen gestarteten Server, sodass er im System registriert wird und die Überwachung des zugewiesenen Ports aufnimmt all oder <vollständig
qualifizierter
Servername>[andere
Authentifizierungsinformationen]
Deaktiviert einen Server, sodass er nicht mehr auf Anforderungen von SAP BusinessObjects
Business Intelligence reagiert, der Serverprozess jedoch weiterläuft
[weitere
Authentifizierungsdaten]
Meldet den aktuellen Status aller
Server im Cluster, darunter die
Servernamen, die Hostnamen, die Prozess-IDs, die Beschreibungen sowie den Ausführungsund Aktivierungsstatus
In der folgenden Tabelle werden weitere Authentifizierungsdaten aus der ersten Tabelle aufgeschlüsselt und erläutert.
Anmerkung:
Die Anmeldedaten eines Kontos müssen bei der Enterprise-Authentifizierung immer angegeben werden.
2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
926
Authentifizierungsoption
-cms
-username
-password
-authentication
Gültige Argumente
CMS-Name:Portnummer
Benutzername
Kennwort
Beschreibung
Gibt den CMS an, bei dem Sie sich anmelden möchten. Wenn diese Option nicht angegeben wird, verwendet der CCM standardmäßig den lokalen Rechner und den Anschluss 6400.
Gibt ein Konto mit Administratorrechten für die Business-Intelligence-Plattform an. Wenn diese
Option nicht angegeben wird, wird das standardmäßige Administratorkonto verwendet.
Gibt das Kennwort für das Konto an. Wenn diese Option nicht angegeben wird, wird bei der
Anmeldung ein leeres Kennwort verwendet.
Anmerkung:
Bei Angabe des Arguments
-password muss auch das Argument -username angegeben werden.
Authentifizierungstyp
Gibt den Authentifizierungstyp an. Es wird nur secEnterprise unterstützt.
Der CCM liest aus der Datei ccm.config die Zeichenfolgen zum Starten und weitere
Konfigurationswerte.
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26.2.1.1 Beispiele
2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
Bei den folgenden Beispielen wird davon ausgegangen, dass ein Server Intelligence Agent (SIA) und ein Central Management Server (CMS) gestartet sind und ausgeführt werden. Vor Verwendung der
Befehlszeilenoptionen von ccm.exe zur Interaktion mit einzelnen Servern können Sie mithilfe des folgenden Windows-Befehls den SIA-Dienst starten: net start "Server Intelligence Agent (NODE01)"
Der SIA lässt sich auch mit net stop "Server Intelligence Agent (NODE01)" stoppen.
Mit diesem Befehl werden alle Business-Intelligence-Plattform-Server gestartet: ccm.exe -managedstart all
Mit diesem Befehl wird ein Adaptive Job Server gestartet. Der CMS wird mit dem Port 6701 statt des
Standardports gestartet: ccm.exe -managedstart NODE01.AdaptiveJobServer -cms MACHINE01:6701
Mit diesem Befehl wird ein Adaptive Job Server mit einem angegebenen Administratorkonto namens
SysAdmin gestartet: ccm.exe -enable NODE01.AdaptiveJobServer -cms MACHINE01:6701 -username SysAdmin -password 35%bC5@5
Mit diesem Befehl wird eine Anmeldung unter dem angegebenen Administratorkonto durchgeführt und anschließend ein Adaptive Job Server deaktiviert, der auf einem Knoten ausgeführt wird, der sich unter
Umständen auf einem Remote-Rechner befindet: ccm.exe -disable NODE02.AdaptiveJobServer -cms MACHINE01:6701 -username SysAdmin -password 35%bC5@5
26.3 Serverbefehlszeilen
26.3.1 Überblick über Befehlszeilen
Dieser Abschnitt enthält eine Liste der Befehlszeilenoptionen für die Steuerung der einzelnen
Business-Intelligence-Server.
Wenn Sie einen Server über die Central Management Console (CMC) starten, wird beim Starten (oder
Neustarten) des Servers eine standardmäßige Befehlszeile mit vorgegebenen Optionen und Werten verwendet. In den meisten Fällen müssen die Standardbefehlszeilen nicht geändert werden. Dieser
Abschnitt enthält eine vollständige Liste der von den einzelnen Servern unterstützten
Befehlszeilenoptionen. Durch Änderungen an den Serverbefehlszeilen in der CMC können Sie
Anpassungen an Business Intelligence vornehmen, die über die Optionen der grafischen
Benutzeroberfläche hinausgehen.
Optionale Werte sind in diesem Abschnitt durch eckige Klammern [ ] gekennzeichnet.
927 2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
Anmerkung:
Die folgende Tabelle enthält eine Aufstellung der unterstützten
Befehlszeilenoptionen.Business-Intelligence-Server verwenden eine Reihe interner Optionen, die nicht in den Tabellen enthalten sind. Diese internen Optionen dürfen nicht geändert werden.
26.3.1.1 Befehlszeile eines Servers anzeigen und ändern
1.
Stoppen Sie den Server mit der Central Management Console (CMC).
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server, und wählen Sie Eigenschaften aus.
3.
Ändern Sie auf dem Bildschirm "Eigenschaften" die Befehlszeile für den Server, und klicken Sie auf
Speichern & schließen.
4.
Starten Sie den Server.
26.3.2 Standardoptionen für alle Server
Diese Befehlszeilenoptionen gelten für alle Business-Intelligence-Plattform-Server, sofern nicht anders angegeben. Informationen zu Optionen, die nur für bestimmte Servertypen gelten, finden Sie im Rest dieses Abschnitts.
928 2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
Option
-requestPort
-loggingPath
Gültige Argumente
Anschluss absoluter Pfad
Verhalten
Gibt die Nummer des vom Server überwachten Anschlusses an. Dieser Port wird vom Server beim CMS registriert. Wenn diese Option nicht angegeben wird, wählt der Server eine freie
Portnummer über 1024.
Anmerkung:
• Wenn Sie diese Port-Einstellung ändern, ist das identisch mit dem Ändern des Felds
Anforderungs-Port unter
"Allgemeine Einstellungen" auf der Seite "Eigenschaften" eines Servers in der CMC.
• Dieser Port wird von verschiedenen Servern für unterschiedliche Zwecke verwendet. Bevor Sie Änderungen vornehmen, lesen Sie den
Abschnitt über das Ändern der Standardportnummern für Server im Administratorhandbuch für SAP Business-
Objects Business Intelligence durch.
Geben Sie den Pfad an, in dem
Protokolldateien erstellt werden.
929
26.3.2.1 Signalbehandlung unter Unix
Unter Unix behandeln die Daemons von SAP BusinessObjects Business Intelligence die folgenden
Signale:
• Das Signal SIGTERM bewirkt ein normales Herunterfahren des Servers (Rückgabewert beim Beenden:
0).
2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
•
SIGSEGV
, SIGBUS, SIGSYS, SIGFPE und SIGILL bewirken ein schnelles Herunterfahren des
Servers (Rückgabewert beim Beenden: 1).
26.3.3 Central Management Server
Die in diesem Abschnitt aufgelisteten Befehlszeilenoptionen gelten nur für den CMS. Unter Windows lautet der Standardpfad des Servers <INSTALLVERZ>\BusinessObjects Enterprise XI
4.0\win64_x64\CMS.exe
.
Unter UNIX lautet der Standardpfad des Servers <INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/<PLATTFORM64>/boe_cmsd
.
Option Gültige Argumente Verhalten
-threads
Zahl
Gibt die Anzahl der vom CMS initialisierten und verwendeten
Arbeitsthreads an. Der Wert kann zwischen 12 und 150 liegen und wird standardmäßig auf
50 festgelegt.
-reinitializedb
Bewirkt, dass der CMS die Systemdatenbank löscht und eine neue Systemdatenbank anlegt, die nur die standardmäßigen
Systemobjekte enthält. Alle in der Datenbank enthaltenen Daten gehen bei der Neuerstellung verloren.
930 2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
Option
-receiverPool
-maxobjectsincache
Gültige Argumente
Zahl
Zahl
Verhalten
Geben Sie die Anzahl der
Threads an, die der CMS für das
Empfangen von Clientanforderungen erstellt. Beim Client kann es sich um einen anderen Business Objects-Server, den Publishing-Assistenten für Berichte,
Crystal Reports oder um eine von Ihnen erstellte benutzerdefinierte Clientanwendung handeln. Der Standardwert ist 5.
Normalerweise müssen Sie diesen Wert nicht erhöhen, es sei denn, Sie möchten eine benutzerdefinierte Anwendung mit vielen Clients erstellen.
Geben Sie die maximale Anzahl von Objekten an, die der CMS im Speichercache speichert.
Durch Erhöhen der Anzahl von
Objekten wird die Anzahl der erforderlichen Datenbankaufrufe verringert und die Leistung des
CMS deutlich verbessert. Wenn jedoch zu viele Objekte im
Speicher platziert werden, kann dies dazu führen, dass der
Speicher des CMS zum Verarbeiten von Querys nicht mehr ausreicht. Die obere Begrenzung ist 100000.
Verwandte Themen
•
Standardoptionen für alle Server
26.3.4 Crystal Reports Processing Server und Crystal Reports Cache Server
931 2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
Bei der Steuerung über die Befehlszeile bestehen zwischen Crystal Reports Processing Servern und
Crystal Reports Cache Servern nur geringfügige Unterschiede. Durch Befehlszeilenoptionen wird festgelegt, ob der Server als Processing Server und/oder als Cache Server gestartet wird. Wenn eine
Option nur für einen der beiden Servertypen gilt, ist dies im Folgenden gesondert vermerkt.
Unter Windows lauten die Standardpfade der Server:
•
<INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects Enterprise XI 4.0\win64_x64\crcache.exe
•
<INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects Enterprise XI 4.0\win64_x64\crproc.exe
Unter Unix lauten die Standardpfade der Server:
•
<INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterprise_xi40/<PLATTFORM64>/boe_crcached.bin
•
<INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterprise_xi40/<PLATTFORM64>/boe_crprocd.bin
Option Gültige Argumente
-cache
-deleteCache
-report_ProcessExtPath
Absoluter Pfad
Verhalten
Startet den Server als Cache
Server.
Mit dieser Option wird das Cache-Verzeichnis bei jedem
Starten und Anhalten des Servers gelöscht.
Gibt das Standardverzeichnis für Verarbeitungserweiterungen an. Einzelheiten finden Sie im
Administratorhandbuch für SAP
BusinessObjects Business Intelligence.
Verwandte Themen
•
Standardoptionen für alle Server
26.3.5 Dashboards Processing Server und Dashboards Cache Server
Bei der Steuerung über die Befehlszeile bestehen zwischen Dashboards Processing Servern und
Dashboards Cache Servern nur geringfügige Unterschiede. Durch Befehlszeilenoptionen wird festgelegt, ob der Server als Processing Server und/oder als Cache Server gestartet wird. Wenn eine Option nur für einen der beiden Servertypen gilt, ist dies im Folgenden gesondert vermerkt.
932 2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
Unter Windows lauten die Standardpfade der Server:
•
<INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\win64_x64\xccache.exe
•
<INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\win64_x64\xcproc.exe
Unter Unix lauten die Standardpfade der Server:
•
<INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterprise_xi40/<PLATTFORM64>/boe_xccached
•
<INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterprise_xi40/<PLATTFORM64>/boe_xcprocd
Option Gültige Argumente
-cache
-dir
Absoluter Pfad
Verhalten
Startet den Server als Cache
Server.
Legt bei einem Cache Server das Cache-Verzeichnis und bei einem Processing Server das temporäre Verzeichnis fest. Im angegebenen absoluten Pfad werden die Unterverzeichnisse cache und temp angelegt.
-deleteCache
-psdir
-refresh
Absoluter Pfad
Minuten
Mit dieser Option wird das Cache-Verzeichnis bei jedem
Starten und Anhalten des Servers gelöscht.
Legt das temporäre Verzeichnis des Processing Servers fest.
Diese Option hat Vorrang vor der Option -dir.
Gibt an (in Minuten), wie lange die im Cache gespeicherten
Seiten zur Verfügung stehen.
933 2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
Option
-auditMaxEventsPerFile
Gültige Argumente
Zahl
Verhalten
Gibt auf dem Cache Server die
Höchstzahl von Überwachungsaktionen an, die in der Überwachungsprotokolldatei aufgezeichnet werden. (Der Standardwert ist 500.) Wenn diese maximale
Anzahl von Datensätzen überschritten wird, wird auf dem
Server eine neue Protokolldatei geöffnet.
Verwandte Themen
•
Standardoptionen für alle Server
26.3.6 Job Server
Die in diesem Abschnitt aufgelisteten Befehlszeilenoptionen gelten nur für Adaptive Job Server.
Unter Windows lautet der Standardpfad des Servers <INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\win64_x64\JobServer.exe
.
Unter Unix lautet der Standardpfad zum Server <INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/<PLATTFORM64>/boe_jobsd
.
Anmerkung:
Legen Sie die Adaptive-Job-Server-Eigenschaften nicht mithilfe von Befehlszeilenparametern fest.
Legen Sie stattdessen die Parameter in der CMC als Servereigenschaften fest.
Option Gültige Argumente Verhalten
-dir
-maxJobs
Absoluter Pfad
Zahl
Legt das Datenverzeichnis des
Job Servers fest.
Legt fest, wie viele Aufträge der
Server gleichzeitig verarbeitet.
Der Standardwert ist fünf.
934 2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
Option
-requestJSChildPorts
-report_ProcessExtPath
Gültige Argumente Verhalten
UntererGrenzwert-oberer
Grenzwert
Legt den Bereich der Portnummern für untergeordnete Prozesse in Firewallumgebungen fest.
Wenn beispielsweise der Wertebereich 6800-6805 zugewiesen wird, stehen maximal sechs
Anschlüsse für untergeordnete
Prozesse zur Verfügung.
Anmerkung:
Damit diese Option wirksam wird, muss außerdem die Einstellung -requestPort angegeben werden.
Absoluter Pfad
Gibt das Standardverzeichnis für Verarbeitungserweiterungen an. Einzelheiten finden Sie im
Administratorhandbuch für SAP
BusinessObjects Business Intelligence.
Verwandte Themen
•
Standardoptionen für alle Server
26.3.7 Adaptive Processing Server
Der Adaptive Processing Server arbeitet mit Parametern, die für SAP Java Virtual Machine (SAP JVM) definiert wurden. Weitere Informationen finden Sie in der SAP JVM-Dokumentation.
26.3.8 Report Application Server
Die in diesem Abschnitt aufgelisteten Befehlszeilenoptionen gelten nur für den Report Application
Server.
935 2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
Der Standardpfad zum Server unter Windows lautet <INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\win32_x86\crystalras.exe
.
Unter Unix lautet der Standardpfad des Servers <INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/<PLATTFORM32>/ras/boe_crystalras
.
Option Gültige Argumente Verhalten
-ipport
Port
Angeben der Portnummer für den Empfang von TCP/IP-Anforderungen bei Ausführung im eigenständigen Modus (außerhalb von Business Intelligence).
-report_ProcessExtPath
Absoluter Pfad
Gibt das Standardverzeichnis für Verarbeitungserweiterungen an. Einzelheiten finden Sie im
Administratorhandbuch für SAP
BusinessObjects Business Intelligence.
936 2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
Option
-ProcessAffinityMask
Gültige Argumente
Maske
Verhalten
937 2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
Option
938
Gültige Argumente Verhalten
Geben Sie mithilfe einer Maske genau an, auf welche Prozessoren der RAS zugreifen soll, wenn er auf einem Computer mit mehreren Prozessoren ausgeführt wird.
Das Maskenformat lautet
0xffffffff
, wobei jedes f für einen Prozessor steht und die
Prozessoren von rechts nach links aufgeführt sind (das letzte f steht also für den ersten Prozessor). Ersetzen Sie jedes f entweder durch eine 0 (Prozessorzugriff nicht gestattet) oder eine 1 (Prozessorzugriff gestattet).
Wenn der RAS beispielsweise auf einem Computer mit vier
Prozessoren ausgeführt wird und Sie auf den dritten und den vierten Prozessor zugreifen möchten, verwenden Sie die
Maske 0x1100. Für den Zugriff auf den zweiten und den dritten
Prozessor verwenden Sie die
Maske 0x0110.
Anmerkung:
• Der RAS greift von rechts nach links auf die Prozessoren in der Zeichenfolge zu, bis zu der lizenzgemäß zulässigen maximalen Anzahl der
Prozessoren. Wenn Sie über eine Lizenz für zwei Prozessoren verfügen, wirkt sich die
Maske 0x1110 in gleicher
Weise aus wie die Maske
0x0110
.
• Der Standardwert für die
Maske lautet -1. Dies ist gleichbedeutend mit
2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
Option
Verwandte Themen
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Standardoptionen für alle Server
Gültige Argumente Verhalten
0x1111
.
26.3.9 Web Intelligence Processing Server
Die in diesem Abschnitt aufgelisteten Befehlszeilenoptionen gelten nur für den Web Intelligence
Processing Server.
Unter Windows lautet der Standardpfad des Servers <INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects
Business Enterprise XI 4.0\win64_x64\WIReportServer.exe
.
Unter UNIX lautet der Standardpfad des Servers <INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/<PLATTFORM64>/WIReportServer
.
Option Gültige Argumente Verhalten
-ConnectionTimeout
Minutes
Minuten
Legt die Anzahl der Minuten bis zum Erreichen des Zeitüberschreitungswertes für den Server fest.
-MaxConnections
-DocExpressEnable
-DocExpressRealTime
CachingEnable
Zahl
Legt die maximale Anzahl der gleichzeitigen Verbindungen fest, die der Server jeweils unterstützt.
Ermöglicht das Zwischenspeichern von Web-Intelligence-Dokumenten, während das Dokument angezeigt wird.
Ermöglicht das Speichern von
Web-Intelligence-Dokumenten im Echtzeit-Cache.
939 2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
Option
-DocExpressCache
DurationMinutes
-DocExpressMaxCache
SizeKB
-EnableListOfValues
Cache
Gültige Argumente
Minuten
Kilobyte
-ListOfValuesBatchSize
Zahl
-UniverseMaxCacheSize
Zahl
-WIDMaxCacheSize
Zahl
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Standardoptionen für alle Server
Verhalten
Legt die Zeitdauer (in Minuten) fest, über die Inhalte im Cache gespeichert werden.
Legt die Größe des Dokument-
Caches fest.
Ermöglicht die Zwischenspeicherung von Wertelisten pro Benutzersitzung.
Legt die maximale Anzahl von
Werten fest, die pro Wertelisten-
Batch zurückgegeben werden können.
Legt die Anzahl der zwischenzuspeichernden Universen fest.
Legt die maximale Anzahl der
Web-Intelligence-Dokumente fest, die im Cache gespeichert werden können.
26.3.10 Input und Output File Repository Server
Die in diesem Abschnitt aufgelisteten Befehlszeilenoptionen gelten nur für Input und Output File
Repository Server.
Der Standardpfad von Servern unter Windows lautet <INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\win64_x64\fileserver.exe
.
940 2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
Der Standardpfad des Programms, das beide Server unter UNIX bereitstellt, lautet <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterprise_xi40/<PLATTFORM64>/boe_filesd
.
Anmerkung:
Stellen Sie Eigenschaften für Input und Output File Repository Server nicht mithilfe von
Befehlszeilenparametern ein. Legen Sie die Parameter stattdessen in der CMC als Servereigenschaften fest.
Verwandte Themen
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Standardoptionen für alle Server
26.3.11 Event Server
Die in diesem Abschnitt aufgelisteten Befehlszeilenoptionen gelten nur für den Event Server.
Unter Windows lautet der Standardpfad der Servers <INSTALLVERZ>\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\win64_x64\EventServer.exe
.
Unter Unix lautet der Standardpfad des Servers <INSTALLVERZ>/sap_bobj/enterprise_<PLATT
FORM64>/boe_eventsd
.
Anmerkung:
Legen Sie die Event-Server-Eigenschaften nicht mit Befehlszeilenparametern fest. Legen Sie stattdessen die Parameter in der CMC als Servereigenschaften fest.
Option Gültige Argumente
-cleanup
Minuten
Verhalten
Gibt an (in Minuten), wie oft der
Server die Überwachungs-
Proxys zurücksetzt. Der Wert gibt die Zeitdauer für ein zweimaliges Zurücksetzen an. Wenn
Sie beispielsweise den Wert 10 angeben, werden die Proxys im
Abstand von fünf Minuten bereinigt.
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Standardoptionen für alle Server
941 2013-01-07
Befehlszeilenverwaltung
26.3.12 Dashboard und Dashboard Analytics Server
Dashboard Server und Dashboard Analytics Server haben keine befehlszeilenspezifischen Parameter für die Befehlszeilenverwaltung.
942 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Anhang "Rechte"
27.1 Informationen über den Anhang zu Berechtigungen
In diesem Anhang mit Informationen zu Rechten werden die meisten Rechte aufgelistet und beschrieben, die im BI-Plattform-System für die verschiedenen Objekte festgelegt werden können. Für Situationen, in denen mehr als ein Recht zum Ausführen einer Aufgabe für ein Objekt erforderlich ist, finden Sie hier außerdem Informationen zu den zusätzlich erforderlichen Rechten sowie zu den Objekten, denen diese Rechte gewährt werden müssen. Weitere Informationen über das Festlegen von Rechten finden
Sie im Kapitel Festlegen von Rechten im Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business
Intelligence.
27.2 Allgemeine Rechte
Die Rechte in diesem Abschnitt beziehen sich auf mehrere Objekttypen.
Anmerkung:
• Für viele dieser Rechte gibt es auch entsprechende Eigentümerrechte. Hierbei handelt es sich um
Rechte, die nur für den Eigentümer des Objekts gelten, für das Rechte aktiviert werden.
• Die folgenden Rechte beziehen sich nur auf Objekte, die zeitgesteuert verarbeitet werden können:
• Das Recht "Ausführung des Berichts zeitsteuern".
• Das Recht "Zeitgesteuerte Verarbeitung im Namen von anderen Benutzern".
• Das Recht "Auf Ziele zeitsteuern".
• Das Recht "Dokumentinstanzen anzeigen".
• Das Recht "Instanzen löschen".
• Das Recht "Berichtsinstanzen anhalten und fortsetzen".
• Das Recht "Instanzen erneut zeitgesteuert verarbeiten".
943 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Recht
"Objekte anzeigen"
Beschreibung
Ermöglicht es, Objekte und deren Eigenschaften anzeigen zu lassen. Wenn Ihnen dieses Recht für ein Objekt nicht gewährt wurde, ist das Objekt im BI-Plattform-System ausgeblendet.
Hierbei handelt es sich um ein grundlegendes Recht, das für alle Aufgaben erforderlich ist.
"Objekte dem Ordner hinzufügen"
Ermöglicht das Hinzufügen von Objekten zu einem Ordner.
Dieses Recht bezieht sich auch auf Objekte, die das Verhalten von Ordnern aufweisen, also Posteingänge, Favoritenordner oder Objektpakete.
"Objekte bearbeiten"
Ermöglicht das Bearbeiten von Objektinhalten und der Eigenschaften für Objekte und Ordner.
"Rechte von Benutzern für Objekte
ändern"
Ermöglicht das Ändern der Sicherheitseinstellungen für ein Objekt.
"Sicher Rechte ändern, die Benutzer für Objekte haben"
Ermöglicht das Gewähren von Rechten oder Zugriffsberechtigungen, die Sie bereits für ein Objekt besitzen, gegenüber anderen
Benutzern. Dazu benötigen Sie dieses Recht für den Benutzer und das Objekt selbst. Weitere Informationen über dieses Recht finden Sie im Kapitel “Festlegen von Rechten” im Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
"Servergruppen zur Verarbeitung von
Aufträgen definieren"
Ermöglicht das Festlegen der Servergruppe, die zum Verarbeiten von Objekten verwendet werden soll. Dieses Recht gilt nur für
Objekte, für die Verarbeitungsserver angegeben werden können.
Um eine Servergruppe anzugeben, benötigen Sie zusätzlich das
Recht "Objekte bearbeiten" für das Objekt.
"Objekte löschen"
Ermöglicht das Löschen von Objekten und deren Instanzen.
"Objekte in einen anderen Ordner kopieren"
Ermöglicht das Erstellen von Objektkopien in anderen Ordnern des CMS. Zu diesem Zweck benötigen Sie zusätzlich das Recht
"Objekte dem Ordner hinzufügen" für den Zielordner.
Anmerkung:
Beim Kopieren eines Objekts wird die explizite Sicherheit für das Objekt nicht kopiert; das neue Objekt übernimmt Sicherheitseinstellungen vom Zielordner, die explizite Sicherheit muss jedoch neu eingerichtet werden.
944 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Recht
"Inhalt replizieren"
Beschreibung
Ermöglicht die Replikation von Objekten auf ein anderes System in einer föderierten Implementierung.
"Ausführung des Berichts zeitsteuern"
Ermöglicht die zeitgesteuerte Verarbeitung von Objekten.
"Zeitgesteuerte Verarbeitung im Namen von anderen Benutzern"
Ermöglicht die zeitgesteuerte Verarbeitung von Objekten für andere Benutzer oder Gruppen. Der Benutzer oder die Gruppe, für den bzw. die das Objekt zeitgesteuert verarbeitet wird, wird zum Eigentümer der Objektinstanz.
Um ein Objekt für andere Benutzer oder Gruppen zeitgesteuert zu verarbeiten, benötigen Sie zusätzlich folgende Rechte:
• Dieses Recht für den Benutzer oder die Gruppe.
• Das Recht "Ausführung des Berichts zeitsteuern".
"Auf Ziele zeitsteuern"
Sie können folgende Aktionen ausführen:
• Objekte für andere Ziele als den Enterprise-Standardspeicherort zeitgesteuert verarbeiten.
• Die für die zeitgesteuerte Verarbeitung angegebenen Standardziele ändern.
Um das Objekt für Ziele zeitgesteuert zu verarbeiten, benötigen
Sie zusätzlich folgende Rechte:
• Das Recht "Ausführung des Berichts zeitsteuern" für das
Objekt, das zeitgesteuert verarbeitet werden soll.
• Das Recht "Objekte dem Ordner hinzufügen" für den Empfängerposteingang (wenn das Ziel der zeitgesteuerten Verarbeitung ein Posteingang sein soll).
• Das Recht "Objekte in einen anderen Ordner kopieren" für das Objekt, das zeitgesteuert verarbeitet werden soll (wenn
Sie eine Kopie an ein Posteingangsziel anstatt an eine Verknüpfung senden möchten).
"Dokumentinstanzen anzeigen"
Ermöglicht das Anzeigen von Objektinstanzen. Hierbei handelt es sich um ein grundlegendes Recht, das für alle Aufgaben erforderlich ist, die Sie für Objektinstanzen ausführen.
945 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Recht
"Instanzen löschen"
Beschreibung
Ermöglicht lediglich das Löschen von Objektinstanzen. Wenn
Sie über das Recht "Objekte löschen" verfügen, ist dieses Recht nicht erforderlich, um Instanzen zu löschen.
"Dokumentinstanzen anhalten und fortsetzen"
Ermöglicht das Anhalten und Fortsetzen laufender Objektinstanzen.
"Instanzen erneut zeitgesteuert verarbeiten"
Ermöglicht das erneute zeitgesteuerte Verarbeiten von Objektinstanzen.
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Welche der beiden Optionen Rechte von Benutzern für Objekte ändern sollte verwendet werden?
27.3 Rechte für bestimmte Objekttypen
27.3.1 Ordnerrechte
Um die Verwaltung von Rechten zu vereinfachen, wird empfohlen, Rechte für Ordner festzulegen, damit die Sicherheitseinstellungen von deren Inhalt übernommen werden können. Zu den Ordnerrechten gehören:
• Allgemeine Rechte, die für das Ordnerobjekt gelten.
• Typspezifische Rechte für die Ordnerinhalte (wie das Recht Berichtsdaten drucken für
Crystal-Reports-Berichte).
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27.3.2 Kategorien
946 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Bei den Rechten in diesem Abschnitt handelt es sich um allgemeine Rechte, die im Kontext öffentlicher und persönlicher Kategorien eine spezielle Bedeutung haben.
Anmerkung:
Objekte in Kategorien übernehmen keine Rechte, die für die Kategorien festgelegt sind.
Recht Beschreibung
"Objekte dem Ordner hinzufügen"
Ermöglicht das Erstellen neuer Kategorien innerhalb von Kategorien. Dieses
Recht wird nicht benötigt, um einer Kategorie Objekte hinzuzufügen.
"Objekte bearbeiten"
Sie können folgende Aktionen ausführen:
• Ändern der Eigenschaften von Kategorien
• Verschieben der Kategorie als Unterkategorie in eine andere Kategorie
• Hinzufügen von Objekten zur Kategorie
• Entfernen von Objekten aus der Kategorie
Zum Verschieben einer Kategorie als Unterkategorie in eine andere Kategorie benötigen Sie außerdem folgende Rechte:
• Das Recht "Objekte löschen" für die ursprüngliche Kategorie.
• Das Recht "Objekte dem Ordner hinzufügen" für die Zielkategorie.
"Objekte löschen"
Ermöglicht das Löschen der Kategorie.
27.3.3 Hinweise
Mithilfe von Notizen können Benutzer über die Anwendung Discussions Kommentare zu anderen
Objekten erstellen. Notizen werden in Diskussionsthreads miteinander verknüpft. Diese
Diskussionsthreads werden als untergeordnete Objekte des Objekts betrachtet, das im Mittelpunkt der
Diskussion steht. Sie können Rechte auf Objektebene oder auf Ordnerebene festlegen, um die
Verwendung von Diskussionsthreads zu steuern.
Die Rechte in diesem Abschnitt beziehen sich ausschließlich auf Notizen.
947 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Recht
Ermöglicht Diskussionsthreads
Beschreibung
Mit diesem Recht können Sie folgende Aktionen ausführen:
• Diskussionsthreads starten und beantworten
• Notizen zu einem Diskussionsthread einsehen
• Eingestellte Notizen ändern oder löschen
27.3.4 Crystal-Reports-Berichte
Die Rechte in diesem Abschnitt beziehen sich ausschließlich auf Crystal-Reports-Berichte.
Anmerkung:
Diese Rechte gelten nur bei Verwendung der Crystal-Reports-Berichte in der BI-Plattform-Umgebung.
Wenn Sie Crystal-Reports-Berichte auf Ihren lokalen Datenträger herunterladen, haben diese Rechte keine Auswirkungen. Um dies zu verhindern, können Sie das Recht "Zum Objekt gehörige Dateien herunterladen" für den Crystal-Reports-Bericht verweigern.
Recht
"Berichtsdaten drucken"
Beschreibung
Ermöglicht das Ausdrucken des Berichts.
"Berichtsdaten regenerieren"
Ermöglicht das Regenerieren von Berichtsdaten.
"Berichtsdaten exportieren"
Ermöglicht das Exportieren der Berichtsdaten in ein beliebiges Format, während der Bericht im Crystal Reports Viewer online angezeigt wird.
Um Berichtsdaten in das RPT-Format zu exportieren, benötigen Sie zusätzlich das Recht "Zum Objekt gehörige Dateien herunterladen".
"Zum Objekt gehörige Dateien herunterladen"
Mit diesem Recht können Sie folgende Aktionen ausführen:
• Bericht in das RPT-Format exportieren
• Bericht in Crystal Reports Designer öffnen.
• Bericht zeitgesteuert an externe Ziele im RPT-Format verarbeiten.
27.3.5 Web-Intelligence-Dokumente
948 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Die Rechte in diesem Abschnitt beziehen sich ausschließlich auf Web-Intelligence-Dokumente.
Recht
"Wertelisten verwenden"
Beschreibung
Ermöglicht das Verwenden von Wertelisten.
"Berichtsdaten exportieren"
"Abfrageskript: Anzeige aktivieren (SQL , MDX…)"
Ermöglicht das Anzeigen von Abfrageskripten (SQL und MDX).
"Berichtsdaten regenerieren"
Ermöglicht das Regenerieren von Dokumentdaten.
"Abfrage bearbeiten"
Ermöglicht das Exportieren von Dokumentdaten in das Excel-, PDFund CSV-Format. Wenn Sie nicht über dieses Recht verfügen, benötigen Sie das Recht "Im CSV-Format speichern", "Im Excel-Format speichern" oder "Im PDF-Format speichern"; mit diesen Rechten können Dokumente allerdings nur in das angegebene Format exportiert werden.
Ermöglicht das Bearbeiten von Abfragen im Dokument.
"Werteliste regenerieren"
Ermöglicht das Regenerieren von Wertelisten für Eingabeaufforderungen, während Sie die Eingabeaufforderung erstellen oder das Dokument anzeigen lassen. Zu diesem Zweck benötigen Sie zusätzlich das Recht "Wertelisten verwenden" für das Dokument.
"Im CSV-Format speichern"
Ermöglicht das Exportieren von Dokumenten ausschließlich als CSV-
Dateien. Falls Sie bereits das Recht "Berichtsdaten exportieren" für ein Dokument besitzen, benötigen Sie dieses Recht nicht.
949 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Recht
"Im Excel-Format speichern"
Beschreibung
Ermöglicht das Exportieren von Dokumenten ausschließlich als Excel-
Dateien. Falls Sie bereits das Recht "Berichtsdaten exportieren" für ein Dokument besitzen, benötigen Sie dieses Recht nicht.
"Im PDF-Format speichern"
Ermöglicht das Exportieren von Dokumenten ausschließlich als PDF-
Dateien. Falls Sie bereits das Recht "Berichtsdaten exportieren" für ein Dokument besitzen, benötigen Sie dieses Recht nicht.
"Senden an"
Ermöglicht das Senden von Dokumenten an die Zeitsteuerung, an einen BI-Plattform-Posteingang oder das Senden als Hyperlink in einer
E-Mail. Mit diesem Recht können Benutzer von Web Intelligence
Desktop auch Dokumente als E-Mail-Anhang senden.
27.3.6 Benutzer und Gruppen
Rechte für Benutzer und Gruppen werden genauso wie für andere Objekte in der BI-Plattform-Umgebung festgelegt. Bei den Rechten in diesem Abschnitt handelt es sich um typspezifische Rechte, die sich ausschließlich auf Benutzer- und Gruppenobjekte beziehen, oder um allgemeine Rechte, die im Kontext von Benutzern und Gruppen eine bestimmte Bedeutung haben.
Anmerkung:
• Benutzer und Untergruppen können Rechte von der Gruppenmitgliedschaft übernehmen.
• Die Person, die das Benutzerkonto erstellt, wird als Eigentümer des Kontos angesehen. Nachdem das Benutzerkonto erstellt wurde, wird der Benutzer, für den das Konto eingerichtet wurde, jedoch auch als Eigentümer betrachtet.
950 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Recht
"Objekte bearbeiten"
Beschreibung
Sie können folgende Aktionen ausführen:
• Eigenschaften für den Benutzer oder die Gruppe bearbeiten
• Gruppenmitgliedschaft verwalten
Um einen Benutzer oder eine Gruppe einer anderen Gruppe hinzuzufügen, benötigen Sie dieses Recht für den Benutzer oder die Gruppe sowie für die Zielgruppe.
"Benutzerkennwort ändern"
Sie können folgende Aktionen ausführen:
• Ändern Sie das Kennwort für das Benutzerkonto. Zu diesem
Zweck benötigen Sie zusätzlich das Recht "Objekte bearbeiten" für das Benutzerkonto.
• Ändern Sie das Kennwort für ein anderes Benutzerkonto. Zu diesem Zweck benötigen Sie auch das Recht "Objekte bearbeiten" und "Rechte von Benutzern für Objekte ändern" für das Benutzerkonto.
Anmerkung:
• Die folgenden Einstellungen für Benutzerkennwörter werden von diesem Recht nicht beeinflusst:
• "Kennwort ist zeitlich unbegrenzt gültig"
• "Benutzer muss Kennwort bei der nächsten Anmeldung
ändern"
• "Benutzer kann Kennwort nicht ändern"
• Dieses Recht gilt nicht für Datenquellen-Anmeldedaten für
Business Objects-Universen.
"Veröffentlichungen abonnieren"
Ermöglicht es, Veröffentlichungen den Benutzer als Empfänger hinzuzufügen.
"Zeitgesteuerte Verarbeitung im Namen von anderen Benutzern"
Ermöglicht die zeitgesteuerte Verarbeitung von Objekten im
Namen des Benutzers, sodass dieser Benutzer zum Eigentümer der Objektinstanz wird. Zu diesem Zweck benötigen Sie zusätzlich das Recht "Zeitgesteuerte Verarbeitung im Namen von anderen Benutzern" für das Objekt.
27.3.7 Zugriffsberechtigungen
Die Rechte in diesem Abschnitt beziehen sich ausschließlich auf Zugriffsberechtigungen.
951 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Recht
"Zugriffsberechtigung für Sicherheitszuweisung verwenden"
Beschreibung
Ermöglicht die Zuweisung der Zugriffsberechtigung, wenn der
Zugriffskontrollliste für Objekte Prinzipale hinzugefügt werden.
Zu diesem Zweck benötigen Sie auch das Recht "Rechte von
Benutzern für Objekte ändern" oder "Sicher Rechte ändern, die
Benutzer für Objekte haben" für den Prinzipal und das Objekt.
Falls das Recht "Sicher Rechte ändern, die Benutzer für Objekte haben" gewährt wurde, muss Ihnen selbst dieselbe Zugriffsberechtigung für das Objekt gewährt worden sein.
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Welche der beiden Optionen Rechte von Benutzern für Objekte ändern sollte verwendet werden?
27.3.8 Universumsrechte (.unv)
Die Rechte in diesem Abschnitt gelten für Universen, die mit dem Universe-Design-Tool erstellt wurden, d.h. für .unv-Universen. Bei den aufgeführten Rechten handelt es sich um typspezifische Rechte, die sich ausschließlich auf Universen beziehen, oder um allgemeine Rechte, die im Kontext von Universen eine bestimmte Bedeutung haben.
Anmerkung:
Universumsrechte werden nur angewendet, wenn Sie Universen aus der CMS in die
Universe-Design-Tool-Anwendung importieren. Wenn das Universum auf einem lokalen Datenträger gespeichert wird, gelten diese Rechte nicht.
952 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Recht
"Objekte dem Ordner hinzufügen"
Beschreibung
Ermöglicht das Hinzufügen von Einschränkungssätzen oder
Objekten zum Universum. Dazu benötigen Sie zusätzlich das
Recht "Zugriffseinschränkungen bearbeiten".
"Objekte anzeigen"
Ermöglicht den Zugriff auf und das Anzeigen des Universums.
"Objekte bearbeiten"
Mit diesem Recht können Sie folgende Aktionen ausführen:
• Bearbeiten Sie das Universum in der CMC oder im Universe-
Design-Tool.
• Universum sperren bzw. die Universumssperre aufheben.
Um die Sperrung eines Universums aufzuheben, benötigen Sie zusätzlich das Recht "Sperrung des Universums aufheben" .
"Objekte löschen"
Ermöglicht das Löschen des Universums.
"Objekte übersetzen"
Ermöglicht das speichern übersetzter Universumsobjektnamen mit dem Übersetzungsmanagement-Tool.
Anmerkung:
Sie können auch Übersetzungen speichern, wenn Ihnen das
Recht "Objekte bearbeiten" explizit erteilt und das Recht "Objekte
übersetzen" nicht explizit verweigert wurde.
"Neue Werteliste"
Mit diesem Recht können Sie folgende Aktionen ausführen:
• Objekten neue Wertelisten zuordnen
• Vorhandene Wertelisten bearbeiten
Anmerkung:
Dieses Recht hindert Sie nicht daran, kaskadierende Wertelisten zu erstellen
"Universum drucken"
Ermöglicht das Ausdrucken des Universums.
"Tabellen- oder Objektwerte anzeigen"
Ermöglicht die Anzeige der mit den Tabellen oder Objekten im
Universum verbundenen Werte.
"Zugriffseinschränkungen bearbeiten"
Ermöglicht das Bearbeiten der Zugriffseinschränkungen für das
Universum.
953 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Recht
"Sperrung des Universums aufheben"
Beschreibung
Sie können folgende Aktionen ausführen:
• Sperrung des Universums aufheben, wenn es von einem anderen Benutzer gesperrt wurde.
• Das Universum vom CMS exportieren
Um die Sperrung eines Universums aufzuheben, benötigen Sie zusätzlich das Recht "Objekte bearbeiten" .
"Datenzugriff"
Ermöglicht das Abrufen von Daten aus dem Universum sowie das Regenerieren von Dokumenten auf der Grundlage des Universums. Zu diesem Zweck benötigen Sie dieses Recht zusätzlich für die Universe-Design-Tool-Anwendung, das Dokument und die Universumsverbindung.
"Auf Universum basierende Abfrage erstellen und bearbeiten"
Ermöglicht das Erstellen von Dokumenten und Bearbeiten von
Abfragen, die auf dem Universum basieren.
27.3.9 Universumsrechte (.unx)
Die Rechte in diesem Abschnitt gelten für Universen, die mit dem Information-Design-Tool erstellt wurden, d.h. für .unx-Universen. Bei den aufgeführten Rechten handelt es sich um typspezifische
Rechte, die sich ausschließlich auf Universen beziehen, oder um allgemeine Rechte, die im Kontext von Universen eine bestimmte Bedeutung haben.
Anmerkung:
Universumsrechte gelten nur für in einem Repository veröffentlichte Universen. Wenn das Universum in einem lokalen Ordner gespeichert wird, gelten diese Rechte nicht.
954 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Recht
"Objekte anzeigen"
"Objekte bearbeiten"
"Objekte löschen"
"Universum abrufen"
"Sicherheitsprofile bearbeiten"
"Sicherheitsprofile zuweisen"
Beschreibung
Ermöglicht den Zugriff auf und das Anzeigen des Universums.
Ermöglicht das erneute Veröffentlichen des Universums.
Ermöglicht das Löschen des Universums.
Ermöglicht das Abrufen eines veröffentlichten Universums und Bearbeiten der zugrunde liegenden Ressourcen (Business-Schicht und Datengrundlage) im Information-Design-
Tool.
Anmerkung:
Außerdem muss Ihnen das Information-Design-Tool-Anwendungsrecht "Universum abrufen" erteilt worden sein.
Ermöglicht das Einfügen, Bearbeiten und Löschen von Sicherheitsprofilen für das Universum im Information-Design-
Tool-Sicherheitseditor.
Anmerkung:
Dieses Recht wird nicht zum Anzeigen von Sicherheitsprofilen oder Ändern der Aggregationsoptionen des Sicherheitsprofils benötigt.
Ermöglicht das Zuweisen von Sicherheitsprofilen zu Benutzern und Gruppen im Information-Design-Tool-Sicherheitseditor bzw. das Aufheben von Zuweisungen.
955 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Recht
"Datenzugriff"
Beschreibung
Ermöglicht das Abrufen von Daten aus dem Universum sowie das Regenerieren von Dokumenten auf der Grundlage des
Universums.
Im Information-Design-Tool ermöglicht dieses Recht das
Anzeigen der Vorschau der Ergebnismenge im Abfrageeditor.
"Abfragen auf der Grundlage eines Universums erstellen und bearbeiten"
Ermöglicht das Erstellen und Bearbeiten von Abfragen, die auf dem Universum basieren.
Im Information-Design-Tool ermöglicht dieses Recht das
Öffnen des Abfrageeditors und das Ausführen einer Abfrage im Universum.
"Für alle Benutzer speichern"
Ermöglicht das Speichern des Universums für alle Benutzer.
Anmerkung:
Außerdem muss Ihnen das Information-Design-Tool-Anwendungsrecht "Für alle Benutzer speichern" erteilt worden sein.
27.3.10 Zugriffsberechtigungen für Universumsobjekte
Wenn Designer mit dem Universe-Design-Tool ein Universum oder mit dem Information-Design-Tool eine Business-Schicht erstellen, weisen sie jedem Objekt im Universum eine Objektzugriffsberechtigung zu. Die folgenden Objektzugriffsberechtigungen sind verfügbar:
• Öffentlich (Standard)
• Kontrolliert
• Eingeschränkt
• Vertraulich
• Privat
Nachdem das Universum im Repository veröffentlicht wurde, können Sie auf der Grundlage der in der
Anwendung zugewiesenen Objektszugriffsberechtigungen Zugriff auf Objekte erteilen. Sie können beispielsweise der Gruppe "Alle" den Zugriff "Öffentlich" erteilen. Dann können Benutzer aus der Gruppe
"Alle" die Objekte in dem als "Öffentlich" bezeichneten Universum sehen.
Jede Objektszugriffsberechtigung erteilt einen weiter gehenden Zugriff auf Objekte als die vorherige.
"Öffentlich" ist die niedrigste Ebene. Prinzipale, denen der Zugriff "Öffentlich" erteilt wurde, können nur als "Öffentlich" bezeichnete Objekte sehen. Prinzipale, denen der Zugriff "Kontrolliert" erteilt wurde, können als "Öffentlich" und als "Kontrolliert" bezeichnete Objekte sehen. "Privat" ist die höchste
956 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Ebeneneinstellung und erteilt Prinzipalen Zugriff auf alle Objektszugriffsberechtigungen, d- h. auf alle
Objekte im Universum.
Anmerkung:
• Die Sicherheitseinstellungen der Objektzugriffsberechtigungen setzen alle vom Universum evtl.
übernommenen Sicherheitseinstellungen außer Kraft.
• Bei .unx-Universen werden die Sicherheitseinstellungen der Objektzugriffsberechtigungen mit der vom Sicherheitsprofil definierten Objektsicherheit berücksichtigt. Weitere Informationen über
Sicherheitsprofile finden Sie im Benutzerhandbuch für das Information-Design-Tool.
Verwandte Themen
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Zuweisen von Zugriffsberechtigungen für Universumsobjekte
27.3.10.1 Zuweisen von Zugriffsberechtigungen für Universumsobjekte
Zum Festlegen der Zugriffsberechtigungssicherheit für Universumsobjekte benötigen Sie das Recht
Rechte von Benutzern für Objekte ändern für das Universum.
1.
Wählen Sie das Universum im Bereich "Universen" des CMS aus.
2.
Klicken Sie auf Aktion > Universumssicherheit.
3.
Wählen Sie im Dialogfeld "Universumssicherheit" die Objektzugriffsberechtigung für den Benutzer oder die Gruppe in der Liste Objektsicherheitsebene aus.
27.3.11 Verbindungsrechte
Bei den Rechten in diesem Abschnitt handelt es sich um typspezifische Rechte, die sich auf
Universumsverbindungen beziehen, oder um allgemeine Rechte, die im Kontext von
Universumsverbindungen eine bestimmte Bedeutung haben. Diese Rechte gelten für im Repository veröffentlichte Verbindungen.
957 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Relationale Verbindungsrechte
Recht Beschreibung
"Objekte anzeigen"
Ermöglicht es, die Verbindung anzeigen zu lassen.
"Objekte bearbeiten"
Ermöglicht es, die Verbindungsparameter zu bearbeiten.
"Verbindung lokal herunterladen"
Ermöglicht die Verwendung von auf der Verbindung im Web-Intelligence-Rich-Client erstellten Universen im Offline-Modus.
Ermöglicht die Verwendung des lokalen Middleware-Treibers im Information-Design-Tool. Wählen Sie dazu in den Einstellungen des
Information-Design-Tool die Option für die lokale Middleware, andernfalls wird die Server-Middleware von Abfragen an die Datenbank verwendet.
Dieses Recht wird auch zum Bearbeiten einer gesicherten Verbindung im Information-Design-Tool benötigt.
"Objekte löschen"
Ermöglicht es, die Verbindung zu löschen.
958 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Recht Beschreibung
"Objekte in einen anderen Ordner kopieren"
Ermöglicht es, die Verbindung von einem Ordner in einen anderen zu kopieren.
"Datenzugriff"
Ermöglicht das Abrufen von Inhalten aus der in der Verbindung angegebenen Datenbank.
Im Information-Design-Tool ermöglicht dieses Recht das Durchsuchen von Tabellendaten von der Verbindung und von Datengrundlage-
Editoren. Außerdem können Sie eine Vorschau der Ergebnismenge im Abfragebereich anzeigen.
"Verbindung für gespeicherte
Prozeduren verwenden"
Ermöglicht die Verwendung der gespeicherten Prozeduren in der
Datenbank, die für die Universumsverbindung angegeben wurde.
Anmerkung:
Dieses Recht gilt nur für .unv-Universen.
OLAP-Verbindungsrechte
Recht Beschreibung
"Objekte anzeigen"
Ermöglicht es, die Verbindung anzeigen zu lassen.
"Objekte bearbeiten"
Ermöglicht das bearbeiten der Verbindungsparameter im Information-
Design-Tool-Verbindungseditor.
"Objekte löschen"
Ermöglicht es, die Verbindung zu löschen.
"Objekte in einen anderen
Ordner kopieren"
Ermöglicht es, die Verbindung von einem Ordner in einen anderen zu kopieren.
27.3.12 Anwendungen
27.3.12.1 CMC
959 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Die Rechte in diesem Abschnitt beziehen sich ausschließlich auf die CMC.
Recht Beschreibung
"An der CMC anmelden und dieses Objekt in der CMC anzeigen"
Ermöglicht die Anmeldung an der CMC.
"Zugriff auf Instanzen-Manager zulassen"
Ermöglicht den Zugriff auf den Instanzen-Manager.
"Zugriff auf Beziehungsabfrage zulassen"
Ermöglicht das Ausführen von Beziehungsabfragen in der CMC.
"Zugriff auf Sicherheitsabfrage zulassen"
Ermöglicht das Ausführen von Sicherheitsabfragen in der CMC.
27.3.12.2 BI-Launchpad
Die Rechte in diesem Abschnitt beziehen sich ausschließlich auf BI-Launchpad.
Recht
"Organisieren"
Beschreibung
Sie können folgende Aktionen ausführen:
• Objekte verschieben und kopieren
• Objekte zum Favoriten-Ordner hinzufügen
• Verknüpfungen mit Objekten erstellen
"An Business Objects-Posteingang senden"
Ermöglicht das Senden von Objekten an BI-Posteingangsempfänger.
"An E-Mail-Ziel senden" Ermöglicht das Senden von Objekten an BI-Posteingangsempfänger.
"An Dateispeicherort senden"
Ermöglicht das Speichern von Objekten an einem Dateispeicherort.
"An FTP-Adresse senden" Ermöglicht das Speichern von Objekten an einem FTP-Speicherort.
27.3.12.3 BI-Arbeitsbereiche
960 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Die Rechte in diesem Abschnitt beziehen sich ausschließlich auf BI-Arbeitsbereiche.
Recht
"BI-Arbeitsbereiche erstellen und bearbeiten "
Beschreibung
Die Benutzer können neue BI-Arbeitsbereiche erstellen und vorhandene
BI-Arbeitsbereiche bearbeiten.
"Module erstellen und bearbeiten"
Der Benutzer kann neue Module erstellen und vorhandene Module bearbeiten.
"BI-Arbeitsbereiche bearbeiten"
Der Benutzer kann vorhandene BI-Arbeitsbereiche bearbeiten. Die
Benutzer können keine neuen BI-Arbeitsbereiche erstellen.
27.3.12.4 Web Intelligence
Die Rechte in diesem Abschnitt beziehen sich ausschließlich auf SAP BusinessObjects Web Intelligence
(einschließlich der Desktop-Schnittstelle) und können sich auf Viewer und Abfrageeditoren in diesen
Anwendungen auswirken.
Recht
"Daten: Datentracking aktivieren"
Beschreibung
Ermöglicht die Verfolgung geänderter Daten.
"Daten: Formatierung geänderter Daten aktivieren"
Ermöglicht die Wahl von Formaten für geänderte
Daten.
"Desktop-Schnittstelle – Web Intelligence
Desktop aktivieren"
Ermöglicht die Verwendung der Desktop-Schnittstelle.
"Desktop-Schnittstelle: Lokale Datenprovider aktivieren"
Ermöglicht die Verwendung von persönlichen Datenprovidern in der Desktop-Schnittstelle.
"Desktop-Schnittstelle: Dokumente exportieren"
Ermöglicht den Export von Dokumenten in den CMS in der Desktop-Schnittstelle.
"Desktop-Schnittstelle: Dokumente importieren"
Ermöglicht den Import von Dokumenten vom CMS in der Desktop-Schnittstelle.
961 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Recht Beschreibung
"Desktop-Schnittstelle: Von BI-Launchpad installieren"
Ermöglicht das Herunterladen der Desktop-Schnittstelle aus dem BI-Launchpad.
"Desktop-Schnittstelle: Dokumente drucken"
Ermöglicht das Drucken von Dokumenten von der
Desktop-Schnittstelle.
"Desktop-Schnittstelle: Dokumentsicherheit entfernen"
Ermöglicht das Entfernen der Dokumentsicherheit von der Desktop-Schnittstelle.
"Desktop-Schnittstelle: Dokumente für alle Benutzer speichern"
Ermöglicht das Speichern von Dokumenten für alle
Benutzer von der Desktop-Schnittstelle.
"Desktop-Schnittstelle: Dokumente lokal speichern"
Ermöglicht den Speichern von Dokumenten auf der lokalen Festplatte in der Desktop-Schnittstelle.
"Desktop-Schnittstelle: Per E-Mail senden"
Ermöglicht den E-Mail-Versand von Dokumenten in der Desktop-Schnittstelle.
"Desktop-Schnittstelle: Lokale Datenprovider aktivieren"
Ermöglicht die Verwendung von persönlichen Datenprovidern in der Desktop-Schnittstelle.
"Dokumente: Automatische Regenerierung beim
Öffnen deaktivieren"
Verhindert die automatische Regenerierung von
Dokumenten, wenn diese geöffnet werden.
"Dokumente: Automatische Speicherung aktivieren"
Ermöglicht das automatische Speichern von Dokumenten (wenn das automatische Speichern in der
CMC vom Administrator aktiviert wurde).
"Dokumente: Erstellung aktivieren"
Ermöglicht die Erstellung neuer Dokumente.
"Dokumente: Veröffentlichung und Inhaltsverwaltung aktivieren"
Ermöglicht die Veröffentlichung von Dokumenten im
CMS.
"Interaktiv: Berichterstellung – Alerter erstellen und bearbeiten"
Ermöglicht die Erstellung und Bearbeitung von
Alertern im interaktiven Viewer.
"Schnittstellen: Rich Internet Application aktivieren"
Ermöglicht die Verwendung der Anzeige- und Bearbeitungsschnittstelle Rich Internet Application (Javas-
Berichteditor in früheren Versionen).
962 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Recht Beschreibung
"Schnittstellen: Webanzeige-Schnittstelle aktivieren"
Ermöglicht die Verwendung der Webanzeige-
Schnittstelle (DHTML-Viewer in früheren Versionen).
"Schnittstellen: Webabfrageeditor aktivieren"
Ermöglicht die Verwendung des Web-Abfrageeditors
(Abfrage – HTML in früheren Versionen).
"Allgemein: "Meine Einstellungen" bearbeiten"
Ermöglicht die Bearbeitung von Einstellungen im BI-
Launchpad.
"Allgemein: Kontextmenüs aktivieren"
Ermöglicht die Verwendung von Kontextmenüs.
"Linker Bereich: Dokumentübersicht aktivieren"
Ermöglicht die Anzeige der Dokumentübersicht im linken Bereich.
"Linker Bereich: Dokumentstruktur und Filter aktivieren"
Ermöglicht die Anzeige der Dokumentstruktur im linken Bereich.
"Abfrageskript: Bearbeitung aktivieren (SQL,
MDX...)"
Ermöglicht die Bearbeitung von Abfrageskripten
(SQL und MDX).
"Abfrageskript: Anzeige aktivieren (SQL, MDX...)"
Ermöglicht die Anzeige von Abfrageskripten (SQL und MDX).
"Berichterstellung: Umbruchszeichen erstellen und bearbeiten"
Ermöglicht die Erstellung und Bearbeitung von Umbruchszeichen.
"Berichterstellung: Regeln zur bedingten Formatierung erstellen und bearbeiten"
Ermöglicht die Erstellung und Bearbeitung von Regeln zur bedingten Formatierung.
"Berichtstellung: Vordefinierte Berechnungen erstellen und bearbeiten"
Ermöglicht die Erstellung und Bearbeitung von vordefinierten Berechnungen.
"Berichterstellung: Eingabesteuerelemente erstellen und bearbeiten"
Ermöglicht die Erstellung und Bearbeitung von Eingabesteuerelementen.
"Berichterstellung: Berichtsfilter erstellen und bearbeiten sowie Eingabesteuerelemente nutzen"
Ermöglicht die Erstellung und Bearbeitung von Berichtsfiltern und Eingabesteuerelementen. (Eingabesteuerelementbereich im linken Bereich wird nicht angezeigt, wenn deaktiviert.)
963 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Recht
"Berichterstellung: Sortierungen erstellen und bearbeiten"
Beschreibung
Ermöglicht die Erstellung und Bearbeitung von Sortierungen.
"Berichterstellung: Formeln und Variablen erstellen"
Ermöglicht die Erstellung von Formeln und Variablen.
"Berichterstellung: Formatierung aktivieren"
Ermöglicht die Bearbeitung der Berichtsformatierung.
Wenn dieses Recht verweigert wird, sollten der
Entwurfsmodus und der Datenmodus nicht für den
Benutzer verfügbar sein (deaktiviert).
"Berichterstellung: Zusammengeführte Dimensionen aktivieren"
Ermöglicht die Datensynchronisierung mithilfe von zusammengeführten Dimensionen in Berichten und im Datenmanager.
"Berichterstellung: Berichte, Tabellen, Diagramme und Zellen einfügen und entfernen"
Ermöglicht das Einfügen und Entfernen von Berichten, Tabellen, Diagrammen und Zellen. Bestimmt auch den Duplikate-Workflow (Kopieren/Einfügen).
27.3.12.5 Strategy Builder
Strategy Builder ist ein Tool, das mit Performance Management eingesetzt wird. Die Rechte in diesem
Abschnitt beziehen sich ausschließlich auf Strategy Builder und können das Zielmanagement in
Performance Manager bzw. bestimmte Funktionen in Strategy Builder beeinflussen.
Recht Beschreibung
"Ziele erstellen, ändern oder löschen"
Ermöglicht das Hinzufügen, Bearbeiten oder Entfernen von Zielen in
Performance Manager.
"Ziele anzeigen" Ermöglicht die Anzeige von Zielen in Analysen, die Ziele enthalten.
"Zugriff auf Zielmanagement" Ermöglicht das Anzeigen von Zielen auf der Seite "Ziel-Management" in Performance Manager.
"Ziele veröffentlichen" Ermöglicht das Veröffentlichen von Zielen in Performance Manager.
964 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Recht Beschreibung
"Zugriff auf Strategy Builder" Ermöglicht den Zugriff auf das Strategy Builder-Tool in Performance
Manager.
"Rollen erstellen, ändern oder löschen"
Ermöglicht das Verwalten der Rollen, die zum Veröffentlichen von Zielen oder Metriken für bestimmte Zielgruppen in Strategy Builder verwendet werden.
"Strategien erstellen, ändern oder löschen"
Ermöglicht das Erstellen von Strategien, mit deren Hilfe Rollen verknüpft sowie Ziele und Metriken in Strategy Builder veröffentlicht werden.
27.3.12.6 Universe-Design-Tool-Rechte
Die Rechte in diesem Abschnitt gelten für die Anwendung Universe-Design-Tool.
Recht Beschreibung
"Universumintegrität überprüfen"
Ermöglicht die Überprüfung der Universumintegrität.
"Strukturfenster regenerieren"
Ermöglicht das Regenerieren des Strukturfensters.
"Tabellenliste verwenden"
Ermöglicht es, Datenbankdaten unter Verwendung der Tabellenliste anzeigen zu lassen.
"Universumseinschränkungen anwenden"
Ermöglicht es Ihnen, vordefinierte Universumseinschränkungen auf
Benutzer eines importierten Universums anzuwenden.
"Universum verknüpfen"
Ermöglicht die Verknüpfung von zwei Universen und das gemeinsame
Nutzen der Komponenten.
"Verbindungen erstellen, ändern oder löschen"
Ermöglicht Ihnen das Erstellen, Ändern und Löschen von Universumsverbindungen, die im Repository oder als persönliche bzw. freigegebene
Verbindungen gespeichert sind.
27.3.12.7 Information-Design-Tool-Rechte
965 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Die Rechte in diesem Abschnitt gelten für die Anwendung Information-Design-Tool.
Recht Beschreibung
"Sicherheitsprofile verwalten"
Ermöglicht das Öffnen des Sicherheitseditors.
Anmerkung:
Zum Arbeiten mit Sicherheitsprofilen müssen Ihnen Rechte für das
Universum erteilt werden.
"Projekte freigeben" Ermöglicht die Freigabe eines lokalen Projekts und das Öffnen der
Ansicht "Projekt synchronisieren", um ein freigegebenes Projekt mit dem lokalen Projekt zu synchronisieren.
"Verbindungen erstellen, ändern oder löschen"
Sie können folgende Aktionen ausführen:
• Gesicherte Verbindungen über die Ansicht "Veröffentlichte Ressourcen" erstellen und löschen
• Verbindungen im Verbindungseditor bearbeiten
• Verbindungen in einem Repository veröffentlichen
"Universum veröffentlichen" Ermöglicht das Veröffentlichen von Universen in einem Repository.
"Universum abrufen" Ermöglicht das Abrufen von veröffentlichten Universen in einem zu bearbeitenden lokalen Projekt.
"Für alle Benutzer speichern" Ermöglicht die Verwendung der Option "Für alle Benutzer speichern" beim Abrufen von Universen.
"Statistik berechnen" Ermöglicht die Auswahl von Tabellen und Spalten für die Berechnung und Veröffentlichung von Statistiken.
27.3.12.8 Widgets für SAP BusinessObjects Business Intelligence
Die Rechte in diesem Abschnitt gelten nur für Widgets von SAP BusinessObjects Business Intelligence.
966 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Recht Beschreibung
"Explorer verwenden"
Die Benutzer können mit dem Dokumentlisten-Explorer den Inhalt aller verbundenen BI-Plattform-Server durchsuchen.
"Warnungseingangsbox verwenden"
(Veraltet) Ermöglicht die Verwendung der Warnungsposteingangs
"Suche verwenden" Die Benutzer können mit der Inhaltssuche alle verbundenen BI-Plattform-Repositorys auf einmal durchsuchen.
27.3.12.9 Warnmeldungen
Die Rechte in diesem Abschnitt beziehen sich ausschließlich auf die Warnmeldungen.
967 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Recht
""Warnmeldungen auslösen""
Beschreibung
Ermöglicht Ihnen das Auslösen von Warnungsereignissen
Um eine Warnmeldung für ein Dokument auszulösen, benötigen Sie folgende
Rechte:
• Die Rechte "Anzeigen" und "Zeitgesteuert verarbeiten" für das Dokument
• Die Rechte "Anzeigen" und "Auslösen" für das betreffende Ereignis
""Objekte abonnieren""
Ermöglicht Ihnen das Abonnieren von Warnungsereignissen
Um ein Ereignis zu abonnieren, benötigen Sie folgende Rechte:
• Das Recht "Anzeigen" für das betreffende Ereignis
• Das Recht "Abonnieren" für das eigene Konto des Benutzers
Um eine Warnmeldung in einem Dokument zu abonnieren, benötigen Sie folgende
Rechte:
• Das Recht "Anzeigen" für das Dokument
• Das Recht "Instanz anzeigen" für das Dokument
• Das Recht "Anzeigen" für das betreffende Ereignis
• Das Recht "Abonnieren" für das eigene Konto des Benutzers
27.3.12.10 Explorer-Sortierung
Die Rechte in diesem Abschnitt beziehen sich ausschließlich auf Explorer.
968 2013-01-07
Anhang "Rechte"
969
Recht
"Bei Explorer anmelden und dieses
Objekt in der CMC anzeigen"
Beschreibung
Ermöglicht die Anmeldung bei Explorer. Sie benötigen dieses
Recht, um andere Aufgaben mit Explorer auszuführen.
"Information-Spaces analysieren"
Ermöglicht das Analysieren eines Information-Spaces.
Zur Ausführung dieser Aufgabe müssen Sie außerdem über das Recht "Bei Explorer anmelden und dieses Objekt in der
CMC anzeigen" verfügen.
"Information-Spaces analysieren: In
Lesezeichen/E-Mail exportieren"
Ermöglicht das Hinzufügen und Senden von Lesezeichen per
E-Mail.
Um diese Aufgabe auszuführen, benötigen Sie die folgenden
Rechte:
• "Bei Explorer anmelden und dieses Objekt in der CMC anzeigen"
• "Information-Spaces analysieren"
"Information-Spaces analysieren: Nach
CSV exportieren"
Ermöglicht den Export einer Exploration in eine CSV- oder
Excel-Datei.
Um diese Aufgabe auszuführen, benötigen Sie die folgenden
Rechte:
• "Bei Explorer anmelden und dieses Objekt in der CMC anzeigen"
• "Information-Spaces analysieren"
"Information-Spaces analysieren: In Bild exportieren"
Die Ergebnisse einer Untersuchung können als Bild exportiert werden.
Um diese Aufgabe auszuführen, benötigen Sie die folgenden
Rechte:
• "Bei Explorer anmelden und dieses Objekt in der CMC anzeigen"
• "Information-Spaces analysieren"
"Information-Spaces analysieren: Nach
Web Intelligence exportieren"
Ermöglicht es, die Ergebnisse einer Untersuchung als Abfrage zu exportieren.
Um diese Aufgabe auszuführen, benötigen Sie die folgenden
Rechte:
• "Bei Explorer anmelden und dieses Objekt in der CMC anzeigen"
• "Information-Spaces analysieren"
2013-01-07
Anhang "Rechte"
Recht
"Information-Spaces verwalten"
Beschreibung
Ermöglicht es, auf das Menü "Manage Spaces" (Spaces verwalten) zuzugreifen und die zugewiesenen Aufgaben auszuführen.
Zur Ausführung dieser Aufgabe müssen Sie außerdem über das Recht "Bei Explorer anmelden und dieses Objekt in der
CMC anzeigen" verfügen.
"Information-Spaces verwalten: Neuen
Raum erstellen"
Ermöglicht das Erstellen eines neuen Information-Spaces.
Um diese Aufgabe auszuführen, benötigen Sie die folgenden
Rechte:
• "Bei Explorer anmelden und dieses Objekt in der CMC anzeigen"
• "Information-Spaces verwalten"
970 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Recht Beschreibung
"Information-Space verwalten: Information-Space ändern"
Ermöglicht es, einen Information-Space zu ändern oder zu löschen.
Um diese Aufgabe auszuführen, benötigen Sie die folgenden
Rechte:
• "Bei Explorer anmelden und dieses Objekt in der CMC anzeigen"
• "Information-Spaces verwalten"
"Information-Spaces verwalten: Indizierung planen"
Mit dieser Option kann die Indizierung der Information-Space-
Daten geplant werden.
Um diese Aufgabe auszuführen, benötigen Sie die folgenden
Rechte:
• "Bei Explorer anmelden und dieses Objekt in der CMC anzeigen"
• "Information-Spaces verwalten"
"Information-Spaces verwalten: Indizierung starten"
Mit dieser Option kann die Indizierung für Information-Space-
Daten ausgeführt werden.
Um diese Aufgabe auszuführen, benötigen Sie die folgenden
Rechte:
• "Bei Explorer anmelden und dieses Objekt in der CMC anzeigen"
• "Information-Spaces verwalten"
27.3.12.11 SAP BusinessObjects Mobile
Die Rechte in diesem Abschnitt gelten nur für die Anwendung SAP BusinessObjects Mobile.
971 2013-01-07
Anhang "Rechte"
Recht Beschreibung
"Anmelden bei SAP Business-
Objects Mobile"
Ermöglicht die Anmeldung bei der BI-Plattform über die Mobile-Anwendung und das Anzeigen von Dokumenten.
"Dokumentwarnmeldungen abonnieren"
Ermöglicht das Abonnieren von Dokument-/Wiederholungswarnungen.
Anmerkung:
• Wenn Ihnen das Recht "Abonnement von Dokumentwarnungen" anfänglich gewährt wurde und es Ihnen derzeit verweigert wird, erhalten Sie die abonnierten Warnungen weiterhin. Wenn Sie die
Warnungen nicht mehr erhalten möchten, muss das Abonnement ausdrücklich gekündigt werden.
• Um Dokumentwarnmeldungen (oder wiederkehrende Instanzen) zur zeitgesteuerten Verarbeitung zu abonnieren, muss der Benutzer
über den Sicherheitszugriff "Voller Zugriff" für den Ordner "Systemereignisse" unter "Ereignisse" in der Central Management Console (CMC) verfügen.
"Dokumente im lokalen Gerätespeicher speichern"
Ermöglicht das Speichern von Dokumenten auf dem mobilen Gerät.
Anmerkung:
Wenn Sie über das Recht "Dokumente im lokalen Gerätespeicher speichern" verfügen und Dokumente auf dem Gerät speichern, sind diese Dokumente auch dann noch auf dem Gerät vorhanden, wenn
Ihnen das Recht entzogen wurde. Diese Dokumente werden jedoch beim Synchronisierungsvorgang nicht berücksichtigt.
"Dokumente vom Gerät per E-
Mail senden"
Ermöglicht das Senden von Berichten per E-Mail.
Weitere Informationen finden Sie im
Installations- und Implementierungshandbuch für SAP
BusinessObjects Mobile.
972 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Servereigenschaften (Anhang)
28.1 Über Servereigenschaften (Anhang)
In diesem Anhang zu Servereigenschaften werden Eigenschaften beschrieben, die für die einzelnen
Server der Informationsplattformdienste festgelegt werden können.
28.1.1 Allgemeine Servereigenschaften
Die in diesem Abschnitt beschriebenen Servereigenschaften gelten für alle Servertypen.
Tabelle 28-1: Anforderungs-Port-Eigenschaften
Eigenschaft
Servername
ID, CUID
Knoten
Beschreibung
Befehlszeilenpara meter
Beschreibung
Name des Servers
Standardwert
Name des Knotens, auf dem sich der
Server befindet, plus
Name des Servers
Die kurze ID und eindeutige Cluster-ID des Servers.
Schreibgeschützt.
Name des Knotens, auf dem sich der Server befindet, und in Klammern Hostname und Kontoname, mit denen der Knoten ausgeführt wird
Werte werden automatisch generiert.
Wird während der Installation angegeben
Die Serverbeschreibung
Die Befehlszeilenparameter für den Server.
Name des Servers
Abhängig vom Servertyp
973 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Anforderungs-Port
Der Port, über den der Server Anforderungen empfängt. In einer Umgebung mit Firewalls soll erzwungen werden, dass der Server nur Anforderungen auf Ports
überwacht, die in der Firewall geöffnet sind. Wenn Sie einen Port für den Server angeben, stellen Sie sicher, dass der Port noch nicht von einem anderen Prozess genutzt wird.
Anmerkung:
Wenn Automatisch zuweisen aktiviert ist, wird der
Server an einen dynamisch zugewiesenen Port gebunden. Dies bedeutet, dass dem Server bei jedem
Neustart eine zufällige Portnummer zugewiesen wird.
Leer
Automatisch zuweisen
Legt fest, ob der Server bei jedem Neustart an einen dynamisch zugewiesenen Port gebunden wird. Um den Server an einen bestimmten Port zu binden, legen
Sie Automatisch zuweisen auf FALSE fest und geben einen gültigen Anforderungs-Port an.
TRUE
Tabelle 28-2: Eigenschaften von "Automatisch starten"
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Diesen Server beim
Start des Server Intelligence Agents automatisch starten
Legt fest, ob der Server beim Start oder Neustart des
Server Intelligence Agents (SIA) automatisch gestartet wird.
Wenn dieser Wert auf FALSE festgelegt ist und der
SIA gestartet bzw. neu gestartet wird, wird der Server nicht gestartet.
TRUE
974 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Tabelle 28-3: Hostkennungseigenschaften
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Automatisch zuweisen
Legt fest, ob der Server an eine Netzwerkschnittselle gebunden wird, die automatisch zugewiesen wird.
Wenn diese Option auf FALSE gesetzt ist, wird der
Server an eine spezifische Netzwerkschnittstelle gebunden. Wenn die Option auf TRUE gesetzt ist, akzeptiert der Server Anforderungen an der ersten verfügbaren IP-Adresse. Auf mehrfach vernetzten
Rechnern können Sie eine bestimmte Netzwerkschnittstelle zum Binden festlegen, indem Sie diesen Wert auf FALSE setzen und einen gültigen Hostnamen oder eine IP-Adresse angeben.
TRUE
Hostname
IP-Adresse
Der Hostname der Netzwerkschnittstelle, an die der
Server gebunden wird. Wenn der Hostname angegeben ist, akzeptiert der Server Anforderungen an allen mit dem Hostnamen verknüpften IP-Adressen.
Leer
Der IP-Adresse der Netzwerkschnittstelle, an die der
Server gebunden wird. Sowohl das IPv4- als auch das IPv6-Protokoll wird unterstützt. Wenn eine IP-
Adresse angegeben wird, akzeptiert der Server Anforderungen nur an der IP-Adresse.
Leer
Tabelle 28-4: Konfigurationsvorlageneigenschaften
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Konfigurationsvorlage verwenden
Legt fest, ob eine Konfigurationsvorlage verwendet werden soll.
FALSE
Systemstandardwerte wiederherstellen
Legt fest, ob die ursprünglichen Standardeinstellungen für diesen Server wiederhergestellt werden.
FALSE
Klicken Sie auf Kon-
figurationsvorlage
festlegen.
Legt fest, ob die Einstellungen des aktuellen Dienstes als Konfigurationsvorlage für alle Dienste desselben
Typs verwendet werden sollen. Falls TRUE, werden alle Dienste des Typs, für den Sie Konfigurationsvor-
lage verwenden festgelegt haben, sofort neu konfiguriert, sodass sie die Einstellungen des aktuellen
Dienstes verwenden.
FALSE
975 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Tabelle 28-5: Ablaufverfolgungsprotokoll-Dienst-Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
Protokollierungs ebene
Standardwert
Gibt die niedrigste Wichtigkeitsstufe für die Aufzeichnung von Meldungen an und legt die Menge der Daten fest, die in der Serverprotokolldatei erfasst werden.
Mögliche Protokollierungsschwellenebenen sind:
•
Nicht angegeben
•
Keine
•
Niedrig
•
Mittel
•
Hoch
Nicht angegeben
Verwandte Themen
•
Arbeiten mit Konfigurationsvorlagen
•
Ablaufverfolgungsprotokollierungsebenen
28.1.2 Kerndienste-Eigenschaften
Die Kategorie "Kerndienste" umfasst die folgenden Server:
• Adaptive Job Server
• Adaptive Processing Server
• Central Management Server
• Event Server
• Input File Repository Server
• Output File Repository Server
• Web Application Container Server
976 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaften des Adaptive Job Servers
Tabelle 28-6: Allgemeine Eigenschaften
Eigenschaft
Temporäres Verzeichnis
Beschreibung Standardwert
Gibt das Verzeichnis an, in dem temporäre Dateien bei Bedarf erstellt werden. Wenn dieses Verzeichnis nicht über den erforderlichen Speicherplatz verfügt, können Leistungsprobleme auftreten. Sie können eine bessere Leistung gewährleisten, wenn sich dieses
Verzeichnis auf einer lokalen Festplatte befindet.
Anmerkung:
Starten Sie den Server neu, damit die Änderungen wirksam werden.
%DefaultData
Dir%
Auf dem Adaptive Job Server können mehrere Dienste gehostet werden. Jeder Dienst hat die folgenden
Eigenschaften
Tabelle 28-7: Diensteigenschaften
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Maximale Anzahl gleichzeitiger Aufträge
Gibt die Anzahl der auf dem Server zulässigen untergeordneten Prozesse (Unterprozesse) an. Sie können die maximale Anzahl von Aufträgen an Ihre Berichtsumgebung anpassen.
Die Standardeinstellung ist für die meisten Reporting-
Szenarios geeignet. Die ideale Einstellung für die
Reporting-Umgebung hängt von Hardwarekonfiguration, Datenbanksoftware und Reporting-Anforderungen ab.
5
Maximale Anzahl untergeordneter
Anforderungen
Gibt die Anzahl der Aufträge an, die vor einem Neustart vom untergeordneten Element verarbeitet werden.
100
977 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaften des Adaptive Processing Servers
Tabelle 28-8: Allgemeine Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Zeitsperre für
Dienststart (Sekunden)
Gibt die Zeit in Sekunden an, die der Server auf das
Starten von Diensten wartet.
Wenn ein Dienst innerhalb der angegebenen Zeit nicht gestartet wird, kann einer von zwei Gründen vorliegen:
• Der Dienst ist fehlgeschlagen, weil eine erforderliche Ressource, z.B. eine Datenbank, nicht gefunden wurde, oder beim Dienst ist ein Port-Konflikt aufgetreten.
• Der Dienst konnte nicht innerhalb der angegebenen Zeit gestartet werden, da das System beispielsweise zu langsam ist.
1200
Um den Grund zu finden, überprüfen Sie die Serverprotokolldatei. Wenn der Dienst nicht in der angegebenen Zeit gestartet werden konnte, kann es hilfreich sein, diesen Wert zu erhöhen.
z
Tabelle 28-9: Eigenschaften des Diensts "Insight to Action"
Metrik Beschreibung
Maximale Anzahl an aktiven Verbindungen pro Benutzersitzung
Die maximale Anzahl an Verbindungen, die einem
Benutzer zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Wenn ein Benutzer einen Bericht oder ein Dashboard öffnet, das BBS-fähig ist, wird die
Verbindung mit dem SAP-Server hergestellt, um die verfügbaren BBS-Ziele zu ermitteln.
20
Maximale Anzahl an
Verbindungen im
Leerlauf pro Benutzersitzung
Die Anzahl an Verbindungen im Leerlauf, die geöffnet bleiben und für nachfolgende BBS-Anforderungen wiederverwendet werden sollen. Durch Erhöhen dieser
Einstellung werden zusätzliche Systemressourcen zugeteilt.
20
Maximale Wartezeit für Verbindung (in
Sekunden)
Die Zeitdauer, die das Aktionseinblick-Framework auf eine Antwort vom SAP-Server warten sollte, bevor eine Zeitüberschreitung eintritt (in Sekunden).
30
978 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Tabelle 28-10: Eigenschaften des Proxydiensts für das Client-Auditing
Eigenschaft
Keine Konfigurationseigenschaften
Beschreibung Standardwert
Tabelle 28-11: Eigenschaften des Veröffentlichungsdiensts
Eigenschaft
Keine Konfigurationseigenschaften
Beschreibung
Tabelle 28-12: Eigenschaften des Übersetzungsdiensts
Eigenschaft
Keine Konfigurationseigenschaften
Beschreibung
Tabelle 28-13: Eigenschaften des Sicherheitstokendiensts
Eigenschaft
Keine Konfigurationseigenschaften
Beschreibung
Tabelle 28-14: Eigenschaften des Überwachungsdiensts
Eigenschaft
Keine Konfigurationseigenschaften
Beschreibung
Tabelle 28-15: Eigenschaften des Plattformsuchdiensts
Eigenschaft
Keine Konfigurationseigenschaften
Beschreibung
Standardwert
Standardwert
Standardwert
Standardwert
Standardwert
979 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Tabelle 28-16: Eigenschaften des Diensts zur Nachverarbeitung von Veröffentlichungen
Standardwert Eigenschaft
Keine Konfigurationseigenschaften
Beschreibung
Eigenschaften des Central Management Servers
Anmerkung:
Wenn Sie eine beliebige dieser Servereigenschaften bearbeiten, muss der Server neu gestartet werden, damit die Änderungen wirksam werden.
Tabelle 28-17: Eigenschaften des Central Management Service
Eigenschaft
Name Server-Port
Angeforderte Systemdatenbankverbindungen
Beschreibung Standardwert
Gibt den Port an, den der CMS auf anfängliche Namensdienstanforderungen überwacht.
Gibt die Anzahl der CMS-Systemdatenbankverbindungen an, die der CMS einzurichten versucht. Wenn der
Server nicht alle angeforderten Datenbankverbindungen einrichten kann, funktioniert der CMS zwar weiterhin, aber seine Leistung verschlechtert sich, da weniger gleichzeitige Anforderungen auf einmal verarbeitet werden können. Der CMS versucht, weitere Verbindungen einzurichten, bis die angeforderte Anzahl von
Verbindungen schließlich eingerichtet ist.
Die Metrik Eingerichtete Systemdatenbankverbin-
dungen des CMS zeigt die aktuelle Anzahl eingerichteter Verbindungen.
6400
14
Automatisch Wiederverbindung zur
Systemdatenbank herstellen
Legt fest, ob der CMS automatisch versucht, eine
Verbindung zur CMS-Datenbank wiederherzustellen, nachdem eine Dienstunterbrechung aufgetreten ist.
Wenn dieser Wert auf FALSE gesetzt ist, können Sie die Integrität der CMS-Datenbank überprüfen, bevor der Betrieb wiederaufgenommen wird. Starten Sie dazu den CMS neu, um die Datenbankverbindung wiederherzustellen.
TRUE
980 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Tabelle 28-18: Eigenschaften des Einzelanmeldungsdiensts
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Ablauf der Einzelanmeldung (Sekunden)
Gibt die Zeit in Sekunden an, die eine SSO-Verbindung zu einer Datenquelle vor Ablauf gültig ist. Dies gilt für Windows AD-Benutzer, die Berichte ausführen, die für die Windows AD-Einzelanmeldung für die Datenquelle konfiguriert sind.
86400
Eigenschaften des Event Servers
Tabelle 28-19: Eigenschaften des Ereignisdiensts
Eigenschaft
Bereinigungsintervall (Minuten)
Beschreibung
Legt fest, wie oft (in Minuten) ein Bereinigungs-
Dienstprogramm ausgeführt wird.
Standardwert
20
Ereignis-Abfrageintervall (Sekunden)
Legt fest, wie oft (in Sekunden) der Server eine Datei abfragt, durch die ein Ereignis ausgelöst wird.
10
Der zulässige Wertebereich liegt zwischen 1 und
1.200 Sekunden.
Eigenschaften des Input File Repository Servers
Tabelle 28-20: Eigenschaften des Input-Dateispeicherdiensts
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Maximale Wiederholungen für den Dateizugriff
Gibt an, wie häufig der Server versucht, auf eine Datei zuzugreifen.
1
Maximale Leerlaufzeit (Minuten):
Gibt die Zeitdauer an, die der Server wartet, bis er inaktive Verbindungen trennt. Ein zu niedriger Wert kann dazu führen, dass die Anforderung eines Benutzers vorzeitig geschlossen wird. Durch einen zu hohen
Wert können Systemressourcen, z.B. Verarbeitungszeit und Speicherplatz auf der Festplatte, übermäßig beansprucht werden.
10
981 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft
Temporäres Verzeichnis
Dateispeicherver zeichnis
Beschreibung Standardwert
Gibt das Verzeichnis an, in dem temporäre Dateien bei Bedarf erstellt werden.
Anmerkung:
Wenn dieses Verzeichnis nicht über den erforderlichen
Speicherplatz verfügt, können Leistungsprobleme auftreten. Um eine bessere Leistung zu gewährleisten, empfiehlt es sich, das temporäre Verzeichnis im selben Dateisystem wie das Dateispeicherverzeich-
nis anzusiedeln.
%DefaultInput
FRSDir/temp%
Gibt das Verzeichnis an, in dem Datei-Repository-
Objekte gespeichert werden.
Anmerkung:
Wenn dieses Verzeichnis nicht über den erforderlichen
Speicherplatz verfügt, können Leistungsprobleme auftreten.
%DefaultInput
FRSDir/%
Eigenschaften des Output File Repository Servers
Tabelle 28-21: Eigenschaften des Output-Dateispeicherdiensts
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Maximale Wiederholungen für den Dateizugriff
Gibt an, wie häufig der Server versucht, auf eine Datei zuzugreifen.
1
Maximale Leerlaufzeit (Minuten):
Temporäres Verzeichnis
Gibt die Zeitdauer an, die der Server wartet, bis er inaktive Verbindungen trennt. Ein zu niedriger Wert kann dazu führen, dass die Anforderung eines Benutzers vorzeitig geschlossen wird. Durch einen zu hohen
Wert können Systemressourcen, z.B. Verarbeitungszeit und Speicherplatz auf der Festplatte, übermäßig beansprucht werden.
10
Gibt das Verzeichnis an, in dem temporäre Dateien bei Bedarf erstellt werden.
Anmerkung:
Wenn dieses Verzeichnis nicht über den erforderlichen
Speicherplatz verfügt, können Leistungsprobleme auftreten. Verbessern Sie die Leistung, indem Sie
Temporäres Verzeichnis und Dateispeicherver-
zeichnis in dasselbe Dateisystem stellen.
%DefaultOutput
FRSDir
/temp%
982 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft
Dateispeicherver zeichnis
Beschreibung Standardwert
Gibt das Verzeichnis an, in dem Datei-Repository-
Objekte gespeichert werden.
Anmerkung:
Wenn dieses Verzeichnis nicht über den erforderlichen
Speicherplatz verfügt, können Leistungsprobleme auftreten.
%DefaultOutput
FRSDir/%
Eigenschaften des Web Application Container Servers
Tabelle 28-22: Allgemeine Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Zeitsperre für Dienststart (Sekunden)
Gibt an, wie lange der WACS auf das Starten der gehosteten
Dienste wartet, bevor eine Zeit-
überschreitung auftritt. Bei Ablauf der Zeitüberschreitung, bietet der WACS keine Dienste an, die noch nicht gestartet wurden. Auf einem langsameren
Rechner kann auch ein höherer
Wert angegeben werden.
1200
Wenn Sie einen zu kleinen Wert angeben und der WACS vor der
Zeitüberschreitung nicht gestartet wird, stellen Sie die Standardeinstellungen des WACS über den Central Configuration Manager (CCM) wieder her.
983 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Tabelle 28-23: Ablaufverfolgungsprotokoll-Dienst-Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
Protokollierungsebene
Standardwert
Ermöglicht die Protokollierung und legt den Schwere- und Detaillierungsgrad auf "Kein" (nur kritische Ereignisse werden protokolliert), "Niedrig" (Start,
Herunterfahren und Start- und
Endanforderungs-Meldungen),
"Mittel" (Fehler-, Warn- und die meisten Statusmeldungen) oder
"Hoch" (Nichts ausgeschlossen.
Nur zur Fehlerbehebung. Die
CPU-Auslastung steigt möglicherweise an und beeinträchtigt die Performance).
Diese Einstellung ist nicht angegeben.
Die verfügbaren Menüoptionen sind:
•
Nicht angegeben
•
Keine
•
Niedrig
•
Mittel
•
Hoch
Tabelle 28-24: Eigenschaften der RESTful-Webdienst-Systemkonfiguration
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Fehlerstapel anzeigen
Wenn diese Option aktiviert ist, enthält das Fehlerprotokoll
RESTful-Webdienst-Fehlermeldungen zur Fehlerbehebung.
Sie sollte sonst nicht verwendet werden, oder bei Sicherheitsbedenken, wenn Details der BI-
Plattform angezeigt werden.
Nicht ausgewählt
984 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft
Standard-Objektanzahl pro
Seite
Beschreibung Standardwert
Die Anzahl der Einträge, die auf einer Seite aufgeführt werden.
Entwickler können diese Einstellung mit dem Parameter &page-
Size=<m> im RESTful-Webdienst-SDK außer Kraft setzen.
50
Zeitüberschreitung für Enterprise-Sitzungstoken (Minuten)
Die Ablaufzeit, in der ein Anmeldetoken gültig bleibt. Nach Ablauf dieser Zeit muss ein neues
Anmeldetoken generiert werden.
60
Sitzungspoolgröße
Dies ist die Anzahl zwischengespeicherter Sitzungen, die gleichzeitig gespeichert werden, um die Serverleistung zu verbessern. Der Sitzungspool speichert aktive RESTful-Webdienstsitzungen im Zwischenspeicher, damit sie wiederverwendet werden können, wenn ein Benutzer eine andere Anforderung sendet, die dasselbe Anmeldetoken im
HTTP-Request-Header verwendet.
1000
Sitzungspool-Zeitüberschreitung (Minuten)
Die Zeit in Minuten, in der zwischengespeicherte Sitzungen ablaufen.
2
HTTP-Standardauthentifizierung aktivieren
Wenn diese Einstellung nicht aktiviert ist, müssen RESTful-
Webdienstanforderungen ein
Anmeldetoken verwenden.
Wenn diese Einstellung aktiviert ist, müssen Benutzer Ihren Namen und Ihr Kennwort bei der ersten RESTful-Webdienstanforderung eingeben. Wenn diese
Einstellung aktiviert ist, wird das
Dropdown-Menü Standardmä-
ßiges Authentifizierungssche-
ma für HTTP Basic angezeigt.
Nicht ausgewählt
985 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
986
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Standardmäßiges Authentifizierungsschema für HTTP
Basic
Wenn HTTP-Standardauthenti-
fizierung aktivieren ausgewählt ist, kann einer von vier Authentifizierungstypen ausgewählt werden. Die Namen und Kennwörter werden in Klartext übertragen, wenn keine HTTPS-Optionen verwendet werden.
Leer. Wenn jedoch HTTP-Stan-
dardauthentifizierung aktivie-
ren ausgewählt ist, lautet die
Standardeinstellung secEnter-
prise.
Zulässige Werte sind:
•
secEnterprise
•
secDAP
•
SAPR3
•
secWinAD
Tabelle 28-25: Eigenschaften des BOE-Webanwendungsdiensts
Eigenschaftstyp
Authentifizierungstyp
Beschreibung Standardwert
Der Authentifizierungstyp, der zur Authentifizierung von Benutzern verwendet wird, die sich bei SAP BusinessObjects Business Intelligence BI-Launchpad anmelden.
Zulässige Werte sind:
•
AD Kerberos
•
AD Kerberos SSO
•
Enterprise
•
LDAP
Enterprise
AD-Standarddomäne
Die Active Directory-Standarddomäne wird verwendet, damit
Benutzer bei der Anmeldung keine Domäne angeben müssen. Wenn die Standarddomäne beispielsweise auf “MeineDomäne” festgelegt ist und sich ein
Benutzer mit dem Benutzernamen “Benutzer” anmeldet, versucht die Active Directory-Anmeldestelle, “Benutzer@MeineDomäne.com” zu authentifizieren.
Leer
2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaftstyp
Dienstprinzipalname
Keytab-Datei
Beschreibung Standardwert
Ein Dienstprinzipalname wird von Clients verwendet, um eine
Dienstinstanz eindeutig zu identifizieren. Der Kerberos-Authentifizierungsdienst verwendet einen Dienstprinzipalnamen, um einen Dienst zu authentifizieren.
Leer
Der vollständige Pfad zu einer
Keyhan-Datei. Über eine
Keytab-Datei können Kerberos-
Filter so konfiguriert werden, dass das Kennwort des Benutzerkontos auf dem Webanwendungscomputer nicht offengelegt wird.
Leer
Tabelle 28-26: Eigenschaften von Web Services SDK und QaaWS
Eigenschaft
Kerberos Active Directory
Einzelanmeldung aktivieren
AD-Standarddomäne
Dienstprinzipalname
Beschreibung Standardwert
Gibt an, ob die Kerberos AD-
Einzelanmeldung für Web Services SDK und QaaWS aktiviert werden soll.
FALSE
Die Active Directory-Standarddomäne wird verwendet, damit
Benutzer bei der Anmeldung keine Domäne angeben müssen.
Leer
Ein Dienstprinzipalname wird von Clients verwendet, um eine
Dienstinstanz eindeutig zu identifizieren. Der Kerberos-Authentifizierungsdienst verwendet einen Dienstprinzipalnamen, um einen Dienst zu authentifizieren.
Leer
987 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft
Keytab-Datei
Beschreibung Standardwert
Der vollständige Pfad zu einer
Keyhan-Datei. Über eine
Keytab-Datei können Kerberos-
Filter so konfiguriert werden, dass das Kennwort des Benutzerkontos auf dem Webanwendungscomputer nicht offengelegt wird.
Leer
Tabelle 28-27: Eigenschaften der HTTP-Konfiguration
Eigenschaft
An alle IP-Adressen binden
An Hostnamen oder IP-
Adresse binden
HTTP-Port
Beschreibung Standardwert
Gibt an, ob die Bindung an alle
Netzwerkschnittstellen erfolgt oder nicht. Wenn der Server
über mehrere NICs verfügt und
Sie eine Bindung an eine bestimmte Netzwerkschnittstelle vornehmen möchten, wählen
Sie diese Eigenschaft nicht aus.
TRUE
Gibt die Netzwerkschnittstelle
(IP-Adresse oder Hostname) an, auf der der HTTP-Dienst bereitgestellt wird. Sie können nur dann einen Wert angeben, wenn
Sie An alle IP-Adressen bin-
den nicht auswählen.
localhost
Der Port, an dem der HTTP-
Dienst bereitgestellt wird.
6405
Der zulässige Wertebereich liegt zwischen 1 und 65535.
Maximale Größe des HTTP-
Headers
Die maximal zulässige Größe in
Byte des Anforderungs- und
Antwort-HTTP-Headers.
32768
988 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Tabelle 28-28: Eigenschaften der Konfiguration von "HTTP über Proxy"
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
"HTTP über Proxy" aktivieren
Gibt an, ob der "HTTP über
Proxy"-Connector auf dem
WACS aktiviert wird. Diese Option ist normalerweise in Implementierungen mit einem Reverseproxy aktiviert.
FALSE
An alle IP-Adressen binden
An Hostnamen oder IP-
Adresse binden
HTTP-Port
Proxy-Hostname
Proxy-Port
Gibt an, ob der "HTTP über
Proxy"-Port an alle Netzwerkschnittstellen gebunden wird oder nicht.
TRUE
Gibt die Netzwerkschnittstelle
(IP-Adresse oder Hostname) an, auf der der "HTTP über Proxy"-
Dienst bereitgestellt wird. Sie können nur dann einen Wert angeben, wenn Sie An alle IP-
Adressen binden nicht auswählen.
localhost
Der Port, an dem der HTTP-
Dienst in einer Reverse Proxy-
Implementierung bereitgestellt wird. Ein Wert kann nur angegeben werden, wenn Sie HTTP
über Proxy aktivieren auswählen.
6406
Der zulässige Wertebereich liegt zwischen 1 und 65535.
IPv4-Adresse, IPv6-Adresse,
Hostname oder voll qualifizierter
Domänenname Ihres Proxyservers. Ein Wert kann nur angegeben werden, wenn Sie HTTP
über Proxy aktivieren auswählen.
Leer
Der Port des Forward- oder Reverse Proxy-Servers. Ein Wert kann nur angegeben werden, wenn Sie HTTP über Proxy
aktivieren auswählen.
0
Der zulässige Wertebereich liegt zwischen 1 und 65535.
989 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft
Maximale Größe des HTTP-
Headers
Beschreibung Standardwert
Die maximal zulässige Größe in
Byte des Anforderungs- und
Antwort-HTTP-Headers. Ein
Wert kann nur angegeben werden, wenn Sie HTTP über
Proxy aktivieren auswählen.
32768
Tabelle 28-29: HTTPS-Konfigurationseigenschaften
Eigenschaft
HTTPS aktivieren
An Hostnamen oder IP-
Adresse binden
HTTPS-Port
Proxy-Hostname
Proxy-Port
Protokoll
Beschreibung Standardwert
Gibt an, ob die HTTPS/SSL-
Kommunikation aktiviert wird.
FALSE
Gibt die Netzwerkschnittstelle
(IP-Adresse oder Hostname) an, auf der der HTTPS-Dienst bereitgestellt wird. Ein Wert kann nur angegeben werden, wenn Sie
HTTPS aktivieren auswählen.
localhost
Der Port, an dem der HTTPS-
Dienst bereitgestellt wird. Ein
Wert kann nur angegeben werden, wenn Sie HTTPS aktivie-
ren auswählen.
443
Der zulässige Wertebereich liegt zwischen 1 und 65535.
IPv4-Adresse, IPv6-Adresse,
Hostname oder voll qualifizierter
Domänenname Ihres Proxyservers. Ein Wert kann nur angegeben werden, wenn Sie HTTPS
aktivieren auswählen.
Leer
Der Port des Forward- oder Reverse Proxy-Servers. Ein Wert kann nur angegeben werden, wenn Sie HTTPS aktivieren auswählen.
0
Der zulässige Wertebereich liegt zwischen 1 und 65535.
Das zu verwendende Verschlüsselungsprotokoll. Ein Wert kann nur angegeben werden, wenn
Sie HTTPS aktivieren auswählen.
TLS
Zulässige Werte sind TLS oder
SSL.
990 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft
Zertifikatspeichertyp
Beschreibung Standardwert
Der Typ des Zertifikatspeichers, der Ihre Zertifikate und privaten
Schlüssel enthält. In den meisten Fällen handelt es sich um
PCKS12. Ein Wert kann nur angegeben werden, wenn Sie
HTTPS aktivieren auswählen.
PKCS12
Zulässige Werte sind PKCS12 oder JKS.
Speicherort der Zertifikatspeicherdatei
Der vollständige Pfad zur Zertifikatdatei. Ein Wert kann nur angegeben werden, wenn Sie
HTTPS aktivieren auswählen.
Leer
Zugangskennwort für den privaten Schlüssel
PKCS12-Zertifikatspeicher und
JKS-Keystores verfügen über kennwortgeschützte private
Schlüssel, die den unbefugten
Zugriff oder Datendiebstahl verhindern. Geben Sie hier das
Kennwort ein, das Sie beim
Generieren des Zertifikatspeichers angegeben haben, sodass der WACS auf private
Schlüssel aus dem Zertifikatspeicher zugreifen kann. Ein Wert kann nur angegeben werden, wenn Sie HTTPS aktivieren auswählen.
Leer
Zertifikat-Alias
Der Alias des Zertifikats innerhalb des Zertifikatspeichers.
Wenn kein Alias angegeben wurde und ein Zertifikatspeicher verwendet wird, der mehrere
Zertifikate enthält, wird das erste
Zertifikat im Speicher verwendet. In den meisten Fällen muss kein Wert angegeben werden.
Ein Wert kann nur angegeben werden, wenn Sie HTTPS akti-
vieren auswählen.
Leer
991 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Clientauthentifizierung aktivieren
Wenn die Clientauthentifizierung aktiviert ist, können WACS-
Dienste nur von Clients abgerufen werden, für die Schlüssel in der Datei der Zertifikatvertrauensliste gespeichert sind. Andere Clients werden abgewiesen.
Sie können die Clientauthentifizierung nur aktivieren, wenn Sie
HTTPS aktivieren auswählen.
FALSE
Speicherort der Datei mit der
Zertifikatvertrauensliste
Zertifikatvertrauensliste – Zugangskennwort für den privaten Schlüssel
Der vollständige Pfad zur Datei mit der Zertifikatvertrauensliste.
Sie können nur dann einen Wert angeben, wenn Sie HTTPS ak-
tivieren und Clientauthentifizie-
rung aktivieren auswählen.
Leer
Das Kennwort, durch das der
Zugriff auf die privaten Schlüssel in der Datei der Zertifikatvertrauensliste geschützt wird. Sie können nur dann einen Wert angeben, wenn Sie HTTPS ak-
tivieren und Clientauthentifizie-
rung aktivieren auswählen.
Leer
Maximale Größe des HTTP-
Headers
Die maximal zulässige Größe in
Byte des Anforderungs- und
Antwort-HTTP-Headers. Ein
Wert kann nur angegeben werden, wenn Sie HTTPS aktivie-
ren auswählen.
32768
Tabelle 28-30: Einstellungen für gleichzeitigen Zugriff (pro Connector)
Eigenschaft
Maximale Anzahl gleichzeitiger Anforderungen
Beschreibung Standardwert
Die Anzahl gleichzeitiger HTTPoder HTTPS-Anforderungen, die von den einzelnen Connectors
(HTTP, HTTP über Proxy oder
HTTPS) gleichzeitig verarbeitet werden können.
150
Der zulässige Wertebereich liegt zwischen 1 und 9999.
992 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Tabelle 28-31: Einstellungen für die Konfiguration von Active Directory
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Speicherort der Datei Krb5.ini
Speicherort der Datei bscLogin.conf
Der vollständige Pfad zu einer krb5.ini
-Datei, in der Kerberos-Konfigurationseinstellungen gespeichert werden.
Leer
Der vollständige Pfad zu einer bscLogin.conf
-Datei.
Leer
28.1.3 Eigenschaften von Konnektivitätsdiensten
Die Konnektivitätsdienst-Kategorie umfasst die folgenden Dienste:
• Systemeigener Konnektivitätsdienst (auf eigenständigem Server gehostet)
• Systemeigener Konnektivitätsdienst (32-Bit-Dienst, auf eigenständigem Server gehostet)
• Adaptiver Konnektivitätsdienst (auf APS gehostet)
Alle Dienste besitzen dieselben Konfigurationseinstellungen.
Tabelle 28-32: Eigenschaften des Excel-Datenzugriffsdiensts
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Zeitüberschreitung bei Bereinigung des Excel-Datenzugriffs (in Sekunden)
Angeben in Sekunden, wie lange der Dienst auf einen inaktiven Client wartet, bevor er die
Sitzung des Clients bereinigt.
1200
Zeitüberschreitung bei Austausch des Excel-Datenzugriffs (in Sekunden)
Gibt (in Sekunden) an, wie lange der Dienst auf einen inaktiven Client wartet, bevor er die
Sitzung des Clients auf der
Festplatte austauscht. Es wird empfohlen, einen Wert anzugeben, der kleiner als der für die
Eigenschaft Zeitüberschrei-
tung bei Bereinigung des Excel-Datenzugriffs (in Sekun-
den) angegebene ist.
600
993 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Tabelle 28-33: Eigenschaften des Servicebetriebs
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Nicht vergessen:
Nach Änderung der folgenden Servicebetriebseigenschaften ist kein Neustart des Servers erforderlich.
Verbindungspool
Aktiviert oder deaktiviert den Verbindungspool. Mögliche Werte:
•
Aktiviert – mit Zeitüberschreitung
•
Aktiviert
•
Deaktiviert
Anmerkung:
Der Verbindungspool ist eine Zwischenspeicherfunktion, die die Verbindungen zur Verbesserung der
Serverleistung in einem wiederverwendbarem Zustand hält.
Aktiviert – mit Zeit-
überschreitung
Verbindungspool-
Zeitüberschreitung
(Minuten)
Gibt die maximale Leerlaufzeit für Verbindungen im
Pool in Minuten an.
Anmerkung:
Diese Eigenschaft entspricht dem Parameter Max
Pool Time der Datei cs.cfg. Die Deaktivierung des
Pools entspricht der Festlegung von Max Pool Time auf 0. Die Aktivierung des Pools ohne Zeitüberschreitung entspricht der Festlegung von Max Pool Time auf -1. Weitere Informationen finden Sie im Datenzugriffshandbuch.
60
Standby-Zeitlimit des transienten Objekts (Minuten)
Gibt an, wie viele Minuten ein nicht genutztes temporäres Objekt im Server gehalten werden soll. Das
Objekt wird im Anschluss daran entfernt und dessen
Ressourcen freigegeben.
60
Zeitgeberintervall des transienten Objekts (Minuten)
Gibt die Zeit zwischen Aktivitätsprüfungen in Minuten an. Der Server sucht in regelmäßigen Abständen nach
Kandidatenobjekten zur Entfernung.
5
994 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft
HTTP-Segmentierung aktivieren
Beschreibung Standardwert
Aktiviert oder deaktiviert die HTTP-Segmentierung.
Anmerkung:
Die HTTP-Segmentierung ist nur für 3-Schichtenimplementierungen relevant. Sie hat Auswirkungen auf die Leistung beim Öffnen/Regenerieren von Dokumenten, da größere Antworten weniger Roundtrips beim
Abrufen großer Dokumente verursachen. Die Deaktivierung der HTTP-Segmentierung entspricht der
Festlegung von HTTP-Segmentgröße auf 0.
Enabled
HTTP-Segmentgrö-
ße (KB)
Gibt die Größe der vom Server ausgegebenen HTTP-
Antworten in Kilobyte an.
64
Tabelle 28-34: Eigenschaften von "Verfolgung auf niedrigem Niveau"
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Nicht vergessen:
Nach Änderung der folgenden Eigenschaften von "Verfolgung auf niedrigem Niveau" ist kein Neustart des Servers erforderlich.
Auftragsverfolgung aktivieren
Aktiviert die Verfolgung von Connection Server-Aufträgen.
Anmerkung:
Hierfür muss die Eigenschaft Protokollierungsebene auf Hoch gesetzt werden.
Deaktiviert
Middleware-Verfolgung aktivieren
Aktiviert die Verfolgung der gesamten Middleware.
Um bestimmte Middleware zu verfolgen, konfigurieren
Sie die Datei cs.cfg und starten den Server neu.
Anmerkung:
Hierfür muss die Eigenschaft Protokollierungsebene auf Hoch gesetzt werden.
Deaktiviert
995 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Tabelle 28-35: Eigenschaften von "Aktive Datenquellen"
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Vorsicht:
Nach Änderung der folgenden Eigenschaften von "Aktive Datenquellen" ist ein Neustart des Servers erforderlich.
Datenquelle aktivieren
Ermöglicht die Auswahl der Datenquellen, für die
Verbindungen hergestellt werden sollen. Diese Eigenschaft dient als Filter für Treiber. Sie können hier die aktiven Datenquellen angeben, um die gewünschten
Treiber zu laden.
Vorsicht:
Beim Standardserververhalten werden alle verfügbaren Treiber geladen. Spezialisieren Sie Server anhand dieser Einstellung. Dies ist besonders nützlich, wenn
Sie mehrere CORBA-Server auf dem Netzwerk implementieren.
Nicht vergessen:
Nur Treiber für ausgewählte Datenquellen werden geladen. Alle anderen werden ignoriert. Wenn Sie keine Datenquellen auswählen, lädt der Server alle verfügbaren Treiber.
Anmerkung:
Stellen Sie in den Servermetriken sicher, dass die ausgewählten Datenquellen aktiviert wurden. Die
Netzwerkschichten und Datenbanken werden unter
"Konnektivitätsdienst-Metriken" angezeigt.
Nicht ausgewählt
Netzwerkschicht
Gibt die von der Verbindung verwendete Netzwerkschicht an.
Anmerkung:
Nur der nicht lokalisierte Name wird berücksichtigt.
Die Liste der verfügbaren Netzwerkschichten finden
Sie in der Datei driver.cfg, die sich im Verzeichnis
connectionserver-install-dir\connectionS erver befindet.
• ODBC für systemeigene CORBA-
Server
• JDBC für Adaptive CORBA-Server
996 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft
Datenbank
Beschreibung Standardwert
Gibt die von der Verbindung verwendete Datenbank an.
Anmerkung:
Nur der nicht lokalisierte Name wird berücksichtigt.
Datenbanknamen können reguläre Ausdrücke sein, wenn es sich dabei um reine ASCII-Zeichenfolgen handelt. Bei Mustern wird die GNU-regexp-Syntax verwendet. Verwenden Sie das Muster .* um nach allen Zeichen zu filtern. Der Ausdruck MS SQL Ser ver.*$ bedeutet beispielsweise, dass alle MS SQL
Server-Datenbanken verwendet werden. Weitere In formationen zu regulären Ausdrücken finden Sie auf der PERL-Website unter http://www.perl.com/doc/manual/html/pod/perl re.html#Regular_Expressions .
So lange leer, bis Sie einen Datenbanknamen eingeben
Tabelle 28-36: Eigenschaften des benutzerdefinierten Datenzugriffsdiensts
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Zeitsperre zur Bereinigung des benutzerdefinierten Datenzugriffs (in Sekunden)
Gibt (in Sekunden) an, wie lange der Dienst auf einen inaktiven Client wartet, bevor er die
Sitzung des Clients bereinigt.
1200
Zeitsperre zum Vertauschen des benutzerdefinierten Datenzugriffs (in Sekunden)
Gibt (in Sekunden) an, wie lange der Dienst auf einen inaktiven Client wartet, bevor er die
Sitzung des Clients auf der
Festplatte austauscht. Es wird empfohlen, einen Wert anzugeben, der kleiner als der für die
Eigenschaft Zeitsperre zur Be-
reinigung des benutzerdefinierten Datenzugriffs (in Se-
kunden) angegebene ist.
600
Verwandte Themen
•
Allgemeine Servereigenschaften
997 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
28.1.4 Eigenschaften von Crystal-Reports-Diensten
Die Kategorie "Crystal-Reports-Dienste" umfasst die folgenden Server:
• Adaptive Job Server
• Crystal Reports Cache Server
• Crystal Reports Processing Server
• Crystal Reports 2011 Report Application Server
• Crystal Reports 2011 Processing Server
Eigenschaften des Crystal Reports Cache Servers
Alle Eigenschaften, die sowohl für Crystal Reports Cache Server als auch für Crystal Reports Processing
Server gelten, sollten denselben Wert aufweisen. Wenn Sie die Einstellung Viewer-Regenerierung
gibt immer die aktuellsten Daten zurück auf dem Cache Server auf TRUE festlegen, sollten Sie dieselbe Einstellung auf dem Processing Server ebenfalls auf TRUE festlegen.
Wenn Sie eine Servereigenschaft bearbeiten, muss der Server neu gestartet werden, damit die
Änderungen wirksam werden.
Tabelle 28-37: Eigenschaften des Adaptive-Job-Server-Diensts
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Maximale Anzahl gleichzeitiger Aufträge
Gibt die Anzahl der auf dem Server zulässigen untergeordneten Prozesse (Unterprozesse) an. Sie können die maximale Anzahl von Aufträgen an Ihre Berichtsumgebung anpassen.
Die Standardeinstellung ist für die meisten Reporting-
Szenarios geeignet. Die ideale Einstellung für die
Reporting-Umgebung hängt von Hardwarekonfiguration, Datenbanksoftware und Reporting-Anforderungen ab.
5
Maximale Anzahl untergeordneter
Anforderungen
Gibt die Anzahl der Aufträge an, die vor einem Neustart vom untergeordneten Element verarbeitet werden.
100
998 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Tabelle 28-38: Eigenschaften des Crystal-Reports-Cache-Diensts
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Viewer-Regenerierung gibt immer die aktuellsten Daten zurück
Legt fest, ob alle zwischengespeicherten Seiten ignoriert und neue Daten direkt aus der Datenbank abgerufen werden, wenn Benutzer einen Bericht explizit regenerieren.
Anmerkung:
Diese Eigenschaft kann für ein Berichtsobjekt selbst festgelegt werden und je nach Bericht variieren. Die
Servereinstellungen werden von den für das Berichtsobjekt festgelegten Werten überschrieben. Um einen
Wert für das Berichtsobjekt anzugeben, wählen Sie den Bericht in der CMC aus und klicken auf Standar
deinstellungen > Anzeigeserver-Gruppe.
FALSE
Berichtsdaten für
Clients freigeben
Legt fest, ob Berichtsdaten auf verschiedenen Clients gemeinsam verwendet werden.
Anmerkung:
Diese Eigenschaft kann für ein Berichtsobjekt selbst festgelegt werden und je nach Bericht variieren. Die
Servereinstellungen werden von den für das Berichtsobjekt festgelegten Werten überschrieben.
TRUE
Zeitsperre für Verbindung im Leerlauf (Minuten)
Legt fest, wie viele Minuten der Crystal Reports Cache
Server auf Anforderungen von einer Verbindung wartet, die sich im Leerlauf befindet. Der Standardwert muss normalerweise nicht geändert werden.
20
Sicherheitscache-
Zeitüberschreitung
(Minuten)
Legt fest (in Minuten), wie lange der Server zwischengespeicherte Anmeldedaten, Berichtsparameter und
Datenbankverbindungsinformationen verwendet, um
Anforderungen zu verarbeiten, bevor er den CMS abfragt.
20
999 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
1000
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Älteste an einen
Client übergebene
Abrufdaten (Sekunden)
Gibt die Zeit in Sekunden an, die der Server zwischengespeicherte Daten verwendet, um die Anforderungen der auf Abruf erstellten Berichte zu erfüllen. Wenn der
Server eine Anforderung empfängt, die mit Daten aus einer früheren Anforderung beantwortet werden kann und der seit Generierung der Daten verstrichene
Zeitraum kürzer als der hier festgelegte Wert ist, verwendet der Server die Daten für die Beantwortung der nachfolgenden Anforderung erneut. Mit dem erneuten Verwenden von Daten auf diese Art und Weise wird die Systemleistung beträchtlich gesteigert, wenn mehrere Benutzer die gleichen Informationen benötigen. Berücksichtigen Sie beim Einstellen dieses
Werts, wie wichtig es für Benutzer ist, aktuelle Daten zu erhalten. Wenn es äußerst wichtig ist, dass alle
Benutzer aktuelle Daten empfangen (weil sich wichtige
Daten vielleicht sehr häufig ändern), können Sie diese
Art der erneuten Verwendung von Daten unterbinden, indem Sie den Wert auf Null setzen.
Anmerkung:
Diese Eigenschaft kann für ein Berichtsobjekt selbst festgelegt werden und je nach Bericht variieren. Die
Servereinstellungen werden von den für das Berichtsobjekt festgelegten Werten überschrieben.
0
Maximale Cache-
Größe (KB)
Cache-Dateiver zeichnis
Legt die Größe des Festplattenspeichers (in KB) fest, die zum Zwischenspeichern von Berichten verwendet wird. Ein großer Cache kann erforderlich sein, wenn der Server zahlreiche Berichte oder besonders komplexe Berichte verarbeiten muss.
256000
Gibt den Speicherort des Cache-Dateiverzeichnisses an.
%DefaultData
Dir%/CrystalRe portsCachingSer ver/temp
Java VM-Argumente
Legt die Befehlszeilenargumente fest, die der JVM bereitgestellt werden können.
leer.
Eigenschaften des Crystal Reports Processing Servers
Alle Eigenschaften, die sowohl für Crystal Reports Cache Server als auch für Crystal Reports Processing
Server gelten, sollten denselben Wert aufweisen. Wenn Sie die Einstellung Viewer-Regenerierung
gibt immer die aktuellsten Daten zurück auf dem Cache Server auf TRUE festlegen, sollten Sie dieselbe Einstellung auf dem Processing Server ebenfalls auf TRUE festlegen.
2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Anmerkung:
Wenn Sie eine beliebige dieser Servereigenschaften bearbeiten, muss der Server neu gestartet werden, damit die Änderungen wirksam werden.
Tabelle 28-39: Eigenschaften des Crystal-Reports-Verarbeitungsdiensts
Eigenschaft
Zeitsperre für Auftrag im Leerlauf
(Minuten)
Beschreibung Standardwert
Gibt an, wie viele Minuten der Crystal Reports Processing Server zwischen Anforderungen für einen bestimmten Auftrag wartet.
20
Maximale Lebensdauer von Aufträgen pro untergeordnetem Element
Gibt die maximale Anzahl von Aufträgen an, die jeder untergeordneter Prozess pro Lebensdauer verwalten kann.
1000
Viewer-Regenerierung gibt immer die aktuellsten Daten zurück
Legt fest, ob alle zwischengespeicherten Seiten ignoriert und neue Daten direkt aus der Datenbank abgerufen werden, wenn Benutzer einen Bericht explizit regenerieren. Legt fest, ob Berichtsdaten auf verschiedenen Clients gemeinsam verwendet werden.
Anmerkung:
Diese Eigenschaft kann für ein Berichtsobjekt selbst festgelegt werden und je nach Bericht variieren. Die
Servereinstellungen werden von den für das Berichtsobjekt festgelegten Werten überschrieben. Um einen
Wert für das Berichtsobjekt anzugeben, wählen Sie den Bericht in der CMC aus und klicken auf Standar
deinstellungen > Anzeigeserver-Gruppe.
FALSE
Berichtsdaten für
Clients freigeben
Legt fest, ob Berichtsdaten auf verschiedenen Clients gemeinsam verwendet werden. Legt fest, ob Berichtsdaten auf verschiedenen Clients gemeinsam verwendet werden.
Anmerkung:
Diese Eigenschaft kann für ein Berichtsobjekt selbst festgelegt werden und je nach Bericht variieren. Die
Servereinstellungen werden von den für das Berichtsobjekt festgelegten Werten überschrieben.
TRUE
Zeitsperre für Verbindung im Leerlauf (Minuten)
Legt fest, wie viele Minuten der Crystal Reports Processing Server auf Anforderungen von einer Verbindung wartet, die sich im Leerlauf befindet. Der Standardwert muss normalerweise nicht geändert werden.
20
1001 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Maximale Anzahl gleichzeitiger Aufträge (0 für automatisch)
Gibt die maximale Anzahl unabhängiger Aufträge an, die gleichzeitig auf dem Crystal Reports Processing
Server ausgeführt werden dürfen. Wenn der Wert dieser Eigenschaft auf “0” festgelegt wird, wendet der
Server einen geeigneten Wert an, der auf der CPU und dem Arbeitsspeicher des Rechners basiert, auf dem der Server ausgeführt wird.
0
Älteste an einen
Client übergebene
Abrufdaten (Sekunden)
Gibt die Zeit in Sekunden an, die der Server zwischengespeicherte Daten verwendet, um die Anforderungen der auf Abruf erstellten Berichte zu erfüllen. Wenn der
Server eine Anforderung empfängt, die mit Daten aus einer früheren Anforderung beantwortet werden kann und der seit Generierung der Daten verstrichene
Zeitraum kürzer als der hier festgelegte Wert ist, verwendet der Server die Daten für die Beantwortung der nachfolgenden Anforderung erneut. Mit dem erneuten Verwenden von Daten auf diese Art und Weise wird die Systemleistung beträchtlich gesteigert, wenn mehrere Benutzer die gleichen Informationen benötigen. Berücksichtigen Sie beim Einstellen dieses
Werts, wie wichtig es für Benutzer ist, aktuelle Daten zu erhalten. Wenn es äußerst wichtig ist, dass alle
Benutzer aktuelle Daten empfangen (weil sich wichtige
Daten vielleicht sehr häufig ändern), können Sie diese
Art der erneuten Verwendung von Daten unterbinden, indem Sie den Wert auf Null setzen.
Anmerkung:
Diese Eigenschaft kann für ein Berichtsobjekt selbst festgelegt werden und je nach Bericht variieren. Die
Servereinstellungen werden von den für das Berichtsobjekt festgelegten Werten überschrieben.
0
Maximale Anzahl vorab gestarteter
Prozesse
Legt die maximale Anzahl zuvor gestarteter untergeordneter Prozesse fest, die für den Server zulässig sind. Ein zu niedriger Wert führt dazu, dass der Server untergeordnete Prozesse erstellt, sobald Anforderungen generiert werden, was zu einer Wartezeit für den
Benutzer führen kann. Ein zu hoher Wert kann dazu führen, dass Systemressourcen unnötigerweise durch untergeordnete Prozesse belegt werden, die sich im
Leerlauf befinden.
1
1002 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft
Temporäres Verzeichnis
Beschreibung Standardwert
Gibt das Verzeichnis an, in dem temporäre Dateien bei Bedarf erstellt werden.
Anmerkung:
Wenn dieses Verzeichnis nicht über den erforderlichen
Speicherplatz verfügt, können Leistungsprobleme auftreten.
%DefaultData
Dir%/CrystalRe portsProces singServer/temp
Java-Klassenpfad
Der Name und der Pfad der vom Server angeforderten
Java-Klassen.
%CommonJavaLib
Dir%/procCR.jar
Untergeordnete Java Virtual Machine-
Argumente
Legt die Befehlszeilenargumente fest, die vom Server erstellten untergeordneten Prozessen bereitgestellt werden.
Dbusinessob jects.connecti
vity.directo
ry=%CONNECTIONS
ER
VER_DIR%,Dcom.busi
nessob jects.mds.cs.Im
plementatio nID=csEX
Tabelle 28-40: Einzelanmeldungsdienst-Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
Ablauf der Einzelanmeldung (Sekunden)
Gibt die Zeit in Sekunden an, die eine SSO-Verbindung vor Ablauf gültig ist.
Standardwert
86400
Eigenschaften des Crystal Reports 2011 Report Application Servers
Anmerkung:
Wenn Sie eine beliebige dieser Eigenschaften bearbeiten, muss der Server neu gestartet werden, damit die Änderungen wirksam werden.
1003 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Tabelle 28-41: Eigenschaften des Diensts zum Anzeigen und Ändern von Crystal-Reports-2011-Berichten
Eigenschaft Beschreibung
Berichtsaufträge können bis zum
Schließen des Berichtsauftrags mit der Datenbank verbunden bleiben
Legt fest, ob der Berichtsauftrag mit der Datenbank verbunden bleibt, bis der Prozess ausgeführt wurde.
Standardwert
FALSE
Suchdatengröße
(Datensätze)
Legt fest, wie viele unterschiedliche Datensätze von der Datenbank zurückgegeben werden, wenn die
Werte eines bestimmten Felds durchsucht werden.
Die Daten werden zuerst aus dem Cache des Clients, falls verfügbar, und anschließend aus dem Cache des
Servers abgerufen. Sind die Daten in keinem der Caches vorhanden, werden sie aus der Datenbank abgerufen.
100
Zeitsperre für Verbindung im Leerlauf (Minuten)
Legt fest, wie viele Minuten der Report Application
Server (RAS) auf Anforderungen von einem Client im
Leerlauf wartet, bevor eine Zeitüberschreitung auftritt.
Die Wahl eines zu niedrigen Werts kann bewirken, dass eine Benutzeranforderung zu früh geschlossen wird. Die Wahl eines zu hohen Werts kann sich auf die Skalierbarkeit des Servers auswirken (wenn beispielsweise das Objekt ReportClientDocument nicht explizit geschlossen wird, wartet der Server unnötigerweise darauf, dass ein Auftrag im Leerlauf geschlossen wird).
30
Stapelgröße (Datensätze)
Legt fest, wie viele Zeilen während jeder Datenübertragung von der Datenbank aus dem Ergebnissatz zurückgegeben werden. Beispiel: Wenn 500 Datensätze angefordert werden und die Eigenschaft "Stapelgröße" auf 100 Datensätze festgelegt ist, werden die
Daten in fünf einzelnen Stapeln zu je 100 Zeilen zurückgegeben. Um die Leistung Ihres RAS zu optimieren und die geeignete Stapelgröße festzulegen, sollten
Sie Ihre Netzwerkumgebung und Datenbank sowie die unterschiedlichen Anforderungstypen kennen.
100
1004 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Anzahl der beim
Anzeigen der Vorschau oder Regenerieren eines Berichts zu lesenden
Datenbankdatensätze (-1 für ungeschränkt)
Legt die Anzahl der Datenbankdatensätze fest, die beim Anzeigen oder Regenerieren eines Berichts gelesen werden. Diese Einstellung begrenzt die Anzahl der Datensätze, die der Server aus der Datenbank abruft, wenn ein Benutzer eine Abfrage oder einen
Bericht ausführt. Diese Einstellung ist sinnvoll, wenn
Sie verhindern möchten, dass Benutzer Berichte auf
Abruf ausführen, bei denen zu große Datensatzpakete zurückgegeben werden.
Solche Berichte sollten zeitgesteuert verarbeitet werden, damit einerseits die Berichte den Benutzern schneller zur Verfügung gestellt werden können und andererseits die Belastung der Datenbank mit zu umfangreichen Abfragen verringert werden kann.
20000
Maximale Anzahl gleichzeitiger Berichtsaufträge (0 für unbeschränkt)
Gibt die maximale Anzahl unabhängiger Aufträge an, die gleichzeitig auf dem RAS ausgeführt werden dürfen.
75
Älteste an einen
Client übergebene
Abrufdaten (Minuten)
Gibt an, wie viele Minuten ein Bericht auf Abruf zwischengespeicherte Berichtsdaten bereitstellt.
20
Temporäres Verzeichnis
Gibt das Verzeichnis an, in dem temporäre Dateien bei Bedarf erstellt werden.
Anmerkung:
Wenn dieses Verzeichnis nicht über den erforderlichen
Speicherplatz verfügt, können Leistungsprobleme auftreten.
%DefaultData
Dir%/CrystalRe portsRasSer ver/temp
Tabelle 28-42: Eigenschaften des Einzelanmeldungsdiensts
Eigenschaft Beschreibung
Ablauf der Einzelanmeldung (Sekunden)
Gibt die Zeit in Sekunden an, die eine SSO-Verbindung vor Ablauf gültig ist.
Standardwert
86400
1005 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaften des Crystal Reports 2011 Processing Servers
Anmerkung:
Wenn Sie eine beliebige dieser Eigenschaften bearbeiten, muss der Server neu gestartet werden, damit die Änderungen wirksam werden.
Tabelle 28-43: Eigenschaften des Crystal-Reports-2011-Verarbeitungsdiensts
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Zeitsperre für Auftrag im Leerlauf
(Minuten)
Maximale Lebensdauer von Aufträgen pro untergeordnetem Element
Gibt an, wie viele Minuten der Crystal Reports Processing Server zwischen Anforderungen für einen bestimmten Auftrag wartet.
20
Gibt die maximale Anzahl von Aufträgen an, die jeder untergeordneter Prozess pro Lebensdauer verwalten kann.
1000
Viewer-Regenerierung gibt immer die aktuellsten Daten zurück
Legt fest, ob alle zwischengespeicherten Seiten ignoriert und neue Daten direkt aus der Datenbank abgerufen werden, wenn Benutzer einen Bericht explizit regenerieren. Legt fest, ob Berichtsdaten auf verschiedenen Clients gemeinsam verwendet werden.
Anmerkung:
Diese Eigenschaft kann für ein Berichtsobjekt selbst festgelegt werden und je nach Bericht variieren. Die
Servereinstellungen werden von den für das Berichtsobjekt festgelegten Werten überschrieben. Um einen
Wert für das Berichtsobjekt anzugeben, wählen Sie den Bericht in der CMC aus und klicken auf Standar
deinstellungen > Anzeigeserver-Gruppe.
FALSE
Berichtsdaten für
Clients freigeben
Legt fest, ob Berichtsdaten auf verschiedenen Clients gemeinsam verwendet werden.
Anmerkung:
Diese Eigenschaft kann für ein Berichtsobjekt selbst festgelegt werden und je nach Bericht variieren. Die
Servereinstellungen werden von den für das Berichtsobjekt festgelegten Werten überschrieben.
TRUE
Zeitsperre für Verbindung im Leerlauf (Minuten)
Legt fest, wie viele Minuten der Crystal Reports Processing Server auf Anforderungen von einer Verbindung wartet, die sich im Leerlauf befindet. Der Standardwert muss normalerweise nicht geändert werden.
20
1006 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Maximale Anzahl gleichzeitiger Aufträge (0 für automatisch)
Gibt die maximale Anzahl unabhängiger Aufträge an, die gleichzeitig auf dem Crystal Reports Processing
Server ausgeführt werden dürfen. Wenn der Wert dieser Eigenschaft auf “0” festgelegt wird, wendet der
Server einen geeigneten Wert an, der auf der CPU und dem Arbeitsspeicher des Rechners basiert, auf dem der Server ausgeführt wird.
0
Älteste an einen
Client übergebene
Abrufdaten (Sekunden)
Gibt die Zeit in Sekunden an, die der Server zwischengespeicherte Daten verwendet, um die Anforderungen der auf Abruf erstellten Berichte zu erfüllen. Wenn der
Server eine Anforderung empfängt, die mit Daten aus einer früheren Anforderung beantwortet werden kann und der seit Generierung der Daten verstrichene
Zeitraum kürzer als der hier festgelegte Wert ist, verwendet der Server die Daten für die Beantwortung der nachfolgenden Anforderung erneut. Mit dem erneuten Verwenden von Daten auf diese Art und Weise wird die Systemleistung beträchtlich gesteigert, wenn mehrere Benutzer die gleichen Informationen benötigen. Berücksichtigen Sie beim Einstellen dieses
Werts, wie wichtig es für Benutzer ist, aktuelle Daten zu erhalten. Wenn es äußerst wichtig ist, dass alle
Benutzer aktuelle Daten empfangen (weil sich wichtige
Daten vielleicht sehr häufig ändern), können Sie diese
Art der erneuten Verwendung von Daten unterbinden, indem Sie den Wert auf Null setzen.
Anmerkung:
Diese Eigenschaft kann für ein Berichtsobjekt selbst festgelegt werden und je nach Bericht variieren. Die
Servereinstellungen werden von den für das Berichtsobjekt festgelegten Werten überschrieben.
0
Maximale Anzahl vorab gestarteter
Prozesse
Legt die maximale Anzahl zuvor gestarteter untergeordneter Prozesse fest, die für den Server zulässig sind. Ein zu niedriger Wert führt dazu, dass der Server untergeordnete Prozesse erstellt, sobald Anforderungen generiert werden, was zu einer Wartezeit für den
Benutzer führen kann. Ein zu hoher Wert kann dazu führen, dass Systemressourcen unnötigerweise durch untergeordnete Prozesse belegt werden, die sich im
Leerlauf befinden.
1
1007 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft
Temporäres Verzeichnis
Beschreibung Standardwert
Gibt das Verzeichnis an, in dem temporäre Dateien bei Bedarf erstellt werden.
Anmerkung:
Wenn dieses Verzeichnis nicht über den erforderlichen
Speicherplatz verfügt, können Leistungsprobleme auftreten.
%DefaultData
Dir%/CrystalRe ports2011Proces singServer/temp
Berichtsaufträge können bis zum
Schließen des Berichtsauftrags mit der Datenbank verbunden bleiben
Legt fest, ob der Berichtsauftrag bis zum Schließen des Auftrags mit der Datenbank verbunden bleibt.
FALSE
Anzahl der beim
Anzeigen der Vorschau oder Regenerieren eines Berichts zu lesenden
Datenbankdatensätze (0 für unbeschränkt)
Legt die Anzahl der Datenbankdatensätze fest, die beim Anzeigen oder Regenerieren eines Berichts gelesen werden. Diese Einstellung begrenzt die Anzahl der Datensätze, die der Server aus der Datenbank abruft, wenn ein Benutzer eine Abfrage oder einen
Bericht ausführt. Diese Einstellung ist sinnvoll, wenn
Sie verhindern möchten, dass Benutzer Berichte auf
Abruf ausführen, bei denen zu große Datensatzpakete zurückgegeben werden.
Solche Berichte sollten zeitgesteuert verarbeitet werden, damit einerseits die Berichte den Benutzern schneller zur Verfügung gestellt werden können und andererseits die Belastung der Datenbank mit zu umfangreichen Abfragen verringert werden kann.
20000
Tabelle 28-44: Eigenschaften des Einzelanmeldungsdiensts
Eigenschaft Beschreibung
Ablauf der Einzelanmeldung (Sekunden)
Gibt die Zeit in Sekunden an, die eine Einzelanmeldungsverbindung vor Ablauf gültig ist.
Standardwert
86400
28.1.5 Analysis-Dienste-Eigenschaften
1008 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
1009
Die Analysis-Dienste-Kategorie umfasst den Adaptive Processing Server.
Tabelle 28-45: Multi-Dimensional-Analysis-Service-Eigenschaften
Eigenschaft
Maximale Anzahl von Client-Sitzungen
Beschreibung Standardwert
Legt die maximale Anzahl von MDAS-Sitzungen fest, die gleichzeitig auf dem Server geöffnet sein können.
Wenn die Anzahl von offenen Sitzungen diese Zahl erreicht, wird bei dem Versuch, weitere MDAS-Sitzungen zu starten, die Fehlermeldung Server nicht verfügbar angezeigt. Sie können diesen Wert ändern, um die Leistung des MDAS-Servers entsprechend Ihren Anforderungen und der verfügbaren
Hardware zu optimieren. Das Erhöhen dieses Werts kann zu Leistungsproblemen auf dem MDAS-Server und der Datenbank führen. Eine vorsichtige Einschätzung des Standardwerts liegt bei 15 Sitzungen. Bei
Installationen mit wenigen Benutzeranforderungen können Sie diesen Wert deutlich erhöhen, während
Installationen mit umfangreichen Benutzeranforderungen einen niedrigeren Wert erfordern.
15
Der gültige Bereich liegt zwischen 1 und
100.
Maximale Anzahl an von einer Abfrage zurückgegebenen
Zellen
Legt die Anzahl der Zellen fest, die in einer einzigen
Abfrage an den Benutzer zurückgegeben werden. Der
Benutzer kann keine Abfrage ausführen, die eine sehr große Anzahl von Zellen zurückgibt und dabei sehr viel Speicher beansprucht. Wenn der Benutzer dieses
Zellengrenze überschreitet, wird eine Fehlermeldung angezeigt.
100000
Die maximale Anzahl der Elemente, die beim Filtern zurückgegeben wird
Legt die Anzahl der abgerufenen Elemente fest, wenn nach Element gefiltert wird. Eine sehr große Anzahl von abgerufenen Elementen kann sehr viel Speicher beanspruchen.
100000
Tabelle 28-46: Hochstufverwaltungsdienst-Eigenschaften
Eigenschaft
Adaptive Job Server
Beschreibung Standardwert
Gibt die Anzahl der auf dem Server zulässigen untergeordneten Prozesse (Unterprozesse) an. Sie können die maximale Anzahl von Aufträgen an Ihre Berichtsumgebung anpassen. Die Standardeinstellung ist für die meisten Reporting-Szenarios geeignet. Die ideale
Einstellung für die Reporting-Umgebung hängt von
Hardwarekonfiguration, Datenbanksoftware und Reporting-Anforderungen ab.
Der Standardwert ist
5.
2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft
Adaptive Processing Server
Beschreibung Standardwert
Gibt die Anzahl der Aufträge an, die vor einem Neustart vom untergeordneten Element verarbeitet werden.
Der Adaptive Processing Server verfügt über einen
Hochstufverwaltungsdienst und einen Hochstufverwaltungs-ClearCase-Dienst. Diese Dienste haben keine
Eigenschaften, die in der CMC konfiguriert werden können.
Der Standardwert ist
100.
Tabelle 28-47: BEx-Web-Applications-Dienst-Eigenschaften
Eigenschaft
Maximale Anzahl von Client-
Sitzungen
Beschreibung Standardwert
Die maximale Anzahl der auf dem Dienst zulässigen Clientsitzungen.
15
SAP BW Mastersystem
RFC-Destination des JCo-
Servers
Verbindungsanzahl des JCo-
Servers
Der Name der OLAP-Verbindung zum BW-System, die Sie in SAP BusinessObjects Business Intelligence erstellt haben.
SAP_BW
Der Name der RFC-Destination des JCo-Servers, den Sie im
BW-System eingegeben haben.
Leer
Gateway-Host des JCo-Servers
Gateway-Dienst des JCo-Servers
Der Name des Gateway-Hosts des JCo-Servers, den Sie im
BW-System festgelegt haben.
Leer
Der Name des Gateway-Diensts des JCo-Servers, den Sie im
BW-System festgelegt haben.
Leer
Gibt die Anzahl der automatisch erstellten Programme an, mit denen ABAP-Aufrufe von Java für den Dienst verarbeitet werden können.
3
1010 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
28.1.6 Eigenschaften des Datenföderations-Diensts
Die Datenföderations-Dienstekategorie umfasst den Adaptive Processing Server.
Tabelle 28-48: Eigenschaften des Datenföderations-Diensts
Eigenschaft
Max Verbindungen
Beschreibung Standardwert
Legt die maximale Anzahl der auf dem Server zulässigen Verbindungen fest.
32767
Poolgröße des
Ausführungs-
Threads
Zeitüberschreitung bei inaktiver Verbindung (Sekunden)
Legt die maximale Anzahl von Abfragen fest, die zu einem bestimmten Zeitpunkt parallel ausgeführt werden können.
10
Legt fest, nach wie vielen Sekunden eine nicht aktive
Verbindung geschlossen wird.
10800
Zeitüberschreitung bei inaktiver Anweisung (Sekunden)
Legt fest, nach wie vielen Sekunden eine nicht aktive
Abfrageanweisung geschlossen wird.
600
28.1.7 Eigenschaften der Web-Intelligence-Dienste
Die Kategorie "Web-Intelligence-Dienste" umfasst die folgenden Server:
• Adaptive Job Server
• Adaptive Processing Server
• Web Intelligence Processing Server
1011 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaften des Adaptive Job Servers
Tabelle 28-49: Eigenschaften des Web-Intelligence-Diensts für zeitgesteuerte Verarbeitung
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Maximale Anzahl gleichzeitiger Aufträge
Gibt die Anzahl der auf dem Server zulässigen untergeordneten Prozesse (Unterprozesse) an. Sie können die maximale Anzahl von Aufträgen an Ihre Berichtsumgebung anpassen.
Die Standardeinstellung ist für die meisten Reporting-
Szenarios geeignet. Die ideale Einstellung für die
Reporting-Umgebung hängt von Hardwarekonfiguration, Datenbanksoftware und Reporting-Anforderungen ab.
5
Maximale Anzahl untergeordneter
Anforderungen
Gibt die Anzahl der Aufträge an, die vor einem Neustart vom untergeordneten Element verarbeitet werden.
100
Eigenschaften des Adaptive Processing Servers
Tabelle 28-50: Befehlszeilenparameter
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Bis Ebene aufklappen
Gibt die Ebene an, bis zu der Daten von BEx Querys abgerufen werden.
Hierarchien werden standardmäßig nicht auf eine bestimmte Ebene erweitert. Ebene 00 ist immer die
Standardebene. Sie können dieses Verhalten ändern, indem Sie diesen Parameter zur Befehlszeile hinzufügen, wenn der Wert jedoch zu hoch gesetzt wird, ruft Web Intelligence alle Hierarchiedaten ab, was sich auf die Leistung und Stabilität des Systems auswirken kann.
-Dsap.sl.bics.expandToLevel=n n kann eine Ganzzahl zwischen
0 und 99 sein. Falls n=0 oder falls dieser Parameter nicht angegeben wird, verwenden die
Hierarchien den Parameter "Bis
Ebene aufklappen".
Tabelle 28-51: Eigenschaften des Web-Intelligence-APS-Überwachungsdiensts
Eigenschaft Standardwert
Überwachung aktivieren
Beschreibung
Gibt an, ob die Überwachung für den Dienst aktiviert ist.
TRUE
1012 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
1013
Eigenschaft Beschreibung
Verzögerung der Überwachungsthread-Schleife (in Sekunden)
Gibt die Zeitspanne in Sekunden zwischen den Ping-Versuchen an, die der Dienst für Clients durchführt.
Standardwert
300
Zeitüberschreitung bei Bereinigung der standardmäßig
überwachten Ressource (in
Sekunden)
Zeitüberschreitung bei Austausch der standardmäßig
überwachten Ressource (in
Sekunden)
Gibt (in Sekunden) an, wie lange der Dienst auf einen inaktiven Client wartet, bevor er die
Sitzung des Clients bereinigt.
1200
Gibt (in Sekunden) an, wie lange der Dienst auf einen inaktiven Client wartet, bevor er die
Sitzung des Clients auf der
Festplatte austauscht. Es wird empfohlen, einen Wert anzugeben, der kleiner als der für die
Eigenschaft Zeitüberschrei-
tung bei Bereinigung der standardmäßig überwachten
Ressource (in Sekunden) angegebene ist.
600
Tabelle 28-52: Eigenschaften des Visualisierungsdiensts
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Zeitlimit bei Bereinigung der Visualisierungs-Engine (in
Sekunden)
Gibt (in Sekunden) an, wie lange der Dienst auf einen inaktiven Client wartet, bevor er die Sitzung des Clients bereinigt.
1200
Zeitlimit bei Austausch der Visualisierungs-Engine (in
Sekunden)
Gibt (in Sekunden) an, wie lange der Dienst auf einen inaktiven Client wartet, bevor er die Sitzung des Clients auf der Festplatte austauscht. Es wird empfohlen, einen Wert anzugeben, der kleiner als der für die Eigenschaft Zeitlimit bei Bereinigung der Visualisie-
rungs-Engine (in Sekunden) angegebene ist.
600
Tabelle 28-53: Eigenschaften des Rebean-Diensts
Eigenschaft
Keine Konfigurationseigenschaften
Beschreibung Standardwert
2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Tabelle 28-54: Eigenschaften des Dokument-Wiederherstellungsdiensts
Standardwert Eigenschaft
Keine Konfigurationseigenschaften
Beschreibung
Tabelle 28-55: Eigenschaften des DSL-Bridge-Diensts
Beschreibung Eigenschaft
Zeitsperre zur Bereinigung der DSL-Bridge-Engine (in
Sekunden)
Tabelle 28-56: Eigenschaften des Excel-Datenzugriffsdiensts
Eigenschaft
Keine Konfigurationseigenschaften
Beschreibung
Standardwert
Standardwert
Tabelle 28-57: Eigenschaften des benutzerdefinierten Datenzugriffsdiensts
Standardwert Eigenschaft
Keine Konfigurationseigenschaften
Beschreibung
Eigenschaften für Web Intelligence Processing Server
Die Eigenschaften für Web Intelligence Processing Server sind in folgende Dienste gruppiert:
• Information Engine-Dienst
• Web Intelligence Core
• Web Intelligence Processing
• Web Intelligence Common
Einstellungen für Grenzwerte werden in eigenen Tabellen beschrieben.
1014 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Tabelle 28-58: Eigenschaften des Information-Engine-Diensts
Eigenschaft
Wertelisten-Cache aktivieren
Beschreibung
Gibt an, ob das Zwischenspeichern von Wertelisten auf dem
Web Intelligence Processing
Server aktiviert ist.
Standardwert
TRUE
Batch-Größe für Wertelisten
(Einträge)
Maximale Größe für benutzerdefinierte Sortierung (Einträge)
Gibt die maximale Anzahl von
Einträgen (bzw. Werten) für jeden Wertelisten-Batch an.
Gibt die maximale Anzahl von
Einträgen in der benutzerdefinierten Sortierung an.
Maximale Größe für Universum-Cache (Universen)
Maximale Wertelistengröße
(Einträge)
1000
100
Gibt die Anzahl der Universen an, die auf dem Web Intelligence Processing Server zwischengespeichert werden sollen.
20
Gibt die maximale Anzahl von
Einträgen (bzw. Werten) für jede
Werteliste an.
50000
Tabelle 28-59: Eigenschaften des Web-Intelligence-Kerndiensts
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Zeitlimit vor Recycling (Sekunden)
Gibt an, wie viele Sekunden sich der Server im Leerlauf befinden darf, bevor er vom Server Intelligence Agent (SIA) gestoppt und neu gestartet wird, sobald die
Gesamtanzahl der verarbeiteten
Dokumente den mit der Eigenschaft Maximale Anzahl der
Dokumente vor dem Recy-
cling festgelegten Wert überschreitet.
1200
1015 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft
Zeitsperre für Dokument im
Leerlauf (Sekunden)
Intervall für Serverabfrage
(Sekunden)
Maximale Anzahl der Dokumente pro Benutzer
Beschreibung Standardwert
Legt die Zeitdauer in Sekunden fest, nach der die Web Intelligence Processing Server-Sitzung ausgelagert wird. Wenn der Client in diesem Zeitraum keine Anforderungen generiert, wird die Sitzung daher auf die
Festplatte ausgelagert, um
Ressourcen für eine aktive Sitzung freizugeben.
300
Der gültige Bereich geht von
100 bis 10000 Sekunden.
Gibt das Intervall in Sekunden an, das verstreichen muss, bevor der Server neue Threadanforderungen abfragt. In der Abfragephase führt der Server Bereinigungsaktionen aus, indem beispielsweise nicht verwendete
Dokumente ausgelagert werden, um den Serverspeicher unter dem oberen Arbeitsspeicher-
Grenzwert zu halten.
120
Gibt die maximale Anzahl aktiver Sitzungen (Web-Intelligence-Dokumente) an, die jeweils mit einem Benutzer verknüpft werden können. Wenn der Standardwert 5 lautet, kann der Benutzer folglich bis zu fünf aktive Sitzungen gleichzeitig nutzen.
5
Der gültige Bereich geht von 1 bis 20.
1016 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft
Maximale Anzahl der Dokumente vor dem Recycling
Fehler für maximale Größe der Dokumentstruktur zulassen
Zeitsperre für Verbindung im
Leerlauf (Minuten)
Beschreibung Standardwert
Gibt an, wie viele Web-Intelligence-Dokumente verarbeitet werden können, bevor ein Server-Recycling in Betracht gezogen wird. Wenn die Anzahl der verarbeiteten Dokumente erreicht wurde und der Server sich im Leerlauf befindet, wird der
Server beendet und vom Server
Intelligence Agent (SIA) eine neue Instanz des Servers gestartet. Es gibt jedoch eine Verzögerung, bevor eine neue Serverinstanz gestartet wird. Diese
Verzögerung wird durch die Eigenschaft Zeitlimit vor Recy-
cling definiert.
50
Gibt an, ob die Eigenschaft
Maximale Verbindungen
eingeschränkt ist. Wenn diese
Eigenschaft aktiviert wird, wird der für die Eigenschaft
Maximale Verbindungen
festgelegte Wert vom Server berücksichtigt. Andernfalls wird die Eigenschaft ignoriert.
TRUE
Legt fest, wie viele Minuten der
Server auf Anforderungen von einer Verbindung wartet, die sich im Leerlauf befindet. Ein zu niedriger Wert kann dazu führen, dass eine Anforderung vorzeitig geschlossen wird. Ein zu hoher Wert kann dazu führen, dass Anforderungen in die
Warteschlange eingereiht werden, während der Server darauf wartet, dass Anforderungen im
Leerlauf geschlossen werden.
20
1017 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft
Maximale Verbindungen
Beschreibung Standardwert
Legt die maximale Anzahl von
Verbindungen fest, die gleichzeitig geöffnet sein können. Hierbei handelt es sich um einen ungefähren Wert. Inaktive Sitzungen, die ausgelagert werden, oder die Sitzung, die zum Analysieren der Anzahl der Sitzungen erstellt wird, werden bei Verwendung dieser Einstellung nicht gezählt. Wenn dieser Grenzwert erreicht wird und kein anderer
Server für die Verarbeitung der
Anforderung verfügbar ist, erhält der Benutzer eine Fehlermeldung.
Anmerkung:
Damit diese Eigenschaft vom
Server berücksichtigt wird, muss die Eigenschaft Fehler für
maximale Größe der
Dokumentstruktur zulassen
aktiviert sein.
50
Der gültige Bereich liegt zwischen 5 und 65.535.
1018 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft
Speicheranalyse aktivieren
Beschreibung Standardwert
Gibt an, ob die Speicheranalyse aktiviert wird. Wenn diese Eigenschaft aktiviert ist, werden die folgenden Eigenschaften aktiviert und vom Server berücksichtigt:
•
Maximaler Grenzwert für Arbeitsspeicher
•
Oberer Grenzwert für
Arbeitsspeicher
•
Unterer Grenzwert für
Arbeitsspeicher
Wenn der Prozessspeicher des
Servers den Wert unter Oberer
Grenzwert für
Arbeitsspeicher
überschreitet, ist als einziger Vorgang das
Speichern von Dokumenten zulässig. Wenn der Prozessspeicher den Wert unter
Maximaler Grenzwert für
Arbeitsspeicher
überschreitet, werden alle Vorgänge gestoppt und schlagen fehl.
TRUE
Maximaler Grenzwert für Arbeitsspeicher (MB)
Oberer Grenzwert für Arbeitsspeicher (MB)
Unterer Grenzwert für Arbeitsspeicher (MB)
APS-Serviceüberwachung aktivieren
Zahl der Neuversuche bei
APS-Service-Ping-Fehler
Gibt den maximalen Grenzwert für die Arbeitsspeichernutzung an.
6000
Gibt den oberen Grenzwert für die Arbeitsspeichernutzung an.
4500
Gibt den unteren Grenzwert für die Arbeitsspeichernutzung an.
3500
Aktiviert die Überwachung des
Servers durch den APS-Service, der vom Adaptive Processing
Server gehostet wird.
TRUE
Legt fest, wie viele Male der
Server versucht, den APS-Service zu erreichen, bevor er die
Versuche einstellt.
3
1019 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft Beschreibung
Thread-Periode der APS-Serviceüberwachung
Gibt die Verzögerungszeit zwischen den Versuchen an, den
APS-Service zu erreichen.
Standardwert
300
Protokolle für aktuelle Aktivität aktivieren
Gibt an, ob vollständige Ablaufverfolgungen in den Protokolldateien des Servers generiert werden.
Anmerkung:
Diese Eigenschaft sollte nur zu
Debugging-Zwecke bei der Behebung von Fehlern aktiviert werden. Ist während des normalen Betriebs auf FALSE eingestellt.
FALSE
Tabelle 28-60: Eigenschaften des Web-Intelligence-Verarbeitungsdiensts
Eigenschaft
Verwendung der
HTTP URL aktivieren
Beschreibung Standardwert
Legt fest, ob der Server auf remote gespeicherte Dateien zugreifen kann.
TRUE
Proxy-Wert
Legt die Adresse des Proxy-Servers Ihres Netzwerks fest. Ein Wert muss nur dann angegeben werden, wenn das Netzwerk über einen Proxy-Server verfügt und Sie versuchen, auf remote gespeicherte Dateien zuzugreifen.
Leer
Tabelle 28-61: Eigenschaften des gemeinsamen Web-Intelligence-Diensts
Eigenschaft
Cache-Zeitsperre (Minuten)
Beschreibung Standardwert
Gibt an, nach wie vielen Minuten der Inhalt des Dokument-Caches gelöscht wird. Die
Zeitsperre richtet sich jeweils nach dem Zeitpunkt des letzten
Dokumentzugriffs.
4370
1020 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft
Bereinigungsintervall für Dokument-Cache (Minuten)
Beschreibung Standardwert
Gibt das Zeitintervall (in Minuten) an, in dem der Dokument-
Cache durchsucht und mit den
Einstellungen Maximale
Größe für
Dokument-Cache
, Maximale
Größe für
Dokument-Cache-Reduzierung
und Maximale Anzahl von
Dokumenten im Cache
abgeglichen wird.
120
Cache-Freigabe deaktivieren
Dokument-Cache aktivieren
Echtzeit-Cache aktivieren
Gibt an, ob die Cache-Freigabe deaktiviert ist. Die Cache-Freigabe ist standardmäßig aktiviert.
Dies bedeutet, dass alle Web
Intelligence Processing Server-
Instanzen denselben Cache nutzen. Wenn Sie jedoch einen
Cache pro Web Intelligence
Processing Server-Instanz bevorzugen, sollten Sie diese Eigenschaft aktivieren.
FALSE
Gibt an, ob der Dokument-Cache aktiviert ist. Wenn die Eigenschaft aktiviert ist, können zeitgesteuerte Web-Intelligence-
Dokumente vorab in den Cache geladen werden.
TRUE
Gibt an, ob der Echtzeit-Cache aktiviert ist. Wenn die Eigenschaft aktiviert ist, kann der Cache dynamisch geladen werden.
Aus diesem Grund werden
Web-Intelligence-Dokumente bei der Anzeige vom Web Intelligence Processing Server zwischengespeichert. Außerdem werden die Dokumente vom
Server zwischengespeichert, wenn sie als zeitgesteuerte
Aufträge ausgeführt werden, vorausgesetzt, der Pre-Cache wurde im Dokument aktiviert.
TRUE
1021 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft
Maximale Größe für Dokument-Cache (KB)
Maximale Größe für Dokument-Cache-Reduzierung
(Prozent)
Beschreibung Standardwert
Legt die maximale Größe des
Dokument-Caches fest. Sobald dieser Grenzwert erreicht ist, wird der Dokument-Cache unter
Berücksichtigung der Eigenschaft Maximale Größe für
Dokument-Cache-Reduzierung
gelöscht.
1000000
Legt den prozentualen Cache-
Anteil fest, der geleert wird, damit neuere Aktionen und Ergebnisse im Cache gespeichert werden können. Dokumente mit der ältesten “letzten Zugriffsuhrzeit” werden gelöscht.
70
Maximale Zeichenstreamgrö-
ße (MB)
Gibt die maximale Größe des an den Web-Intelligence-Client gesendeten Zeichenstreams an.
Anmerkung:
Wenn der Wert der Eigenschaft
Maximale Zeichenstreamgrö-
ße überschritten wird, wird das
Web-Intelligence-Dokument nicht erstellt und eine Fehlermeldung an den Client gesendet.
5
Der gültige Bereich liegt zwischen 1 und 65.535.
Maximale Binärstreamgröße
(MB)
Gibt die maximale Größe eines an den Web-Intelligence-Client gesendeten Binärstreams in MB an.
Anmerkung:
Wird der Wert von Maximale
Binärstreamgröße überschritten, wird das Web-Intelligence-
Dokument nicht erstellt und eine
Fehlermeldung auf dem Clientrechner angezeigt.
50
Der gültige Bereich liegt zwischen 1 und 65.535.
1022 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
1023
Eigenschaft
Maximale Dokumente in Cache
Beschreibung Standardwert
Die maximale Anzahl der Web-
Intelligence-Dokumente, die im
Cache gespeichert werden können. Der Cache enthält nie mehr als diese Anzahl von Dokumenten. Die Gesamtgröße des Caches überschreitet niemals den mit der Einstellung
Maximale Größe für Dokument-Cache-Reduzierung
(MB) festgelegten Wert.
Anmerkung:
Um die Systemleistung zu verbessern, setzen Sie diesen Wert auf 0, wenn Echtzeit-Cache
aktivieren aktiviert wurde.
Wenn Echtzeit-Cache aktivie-
ren deaktiviert ist, sollten Sie jedoch einen Wert eingeben.
0
Der gültige Bereich geht von 0 bis 65535.
Verzeichnis für Bilder
Gibt den Speicherort des Bildverzeichnisses an.
Leer
Verzeichnis für Cache-Ausgabe
Gibt den Speicherort des Caches an.
Leer
Tabelle 28-62: Allgemeine Eigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
Ablauf der Einzelanmeldung (Sekunden)
Gibt die Zeit in Sekunden an, die eine SSO-Verbindung vor Ablauf gültig ist.
Standardwert
86400
Verwandte Themen
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Einstellungen für Grenzwerte für den Web Intelligence Server-Arbeitsspeicher
28.1.7.1 Einstellungen für Grenzwerte für den Web Intelligence
Server-Arbeitsspeicher
2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
1024
In den folgenden Abschnitten wird erläutert, was auf einem Web-Intelligence-Server geschieht, wenn die Werte unter "Maximaler Grenzwert für Arbeitsspeicher", "Oberer Grenzwert für Arbeitsspeicher" oder "Unterer Grenzwert für Arbeitsspeicher" erreicht werden.
Maximaler Grenzwert für Arbeitsspeicher
Wenn Maximaler Grenzwert für Arbeitsspeicher erreicht wird, werden alle aktuellen Vorgänge abgebrochen.
Oberer Grenzwert für Arbeitsspeicher
Wenn Oberer Grenzwert für Arbeitsspeicher erreicht wird, werden die folgenden
Serveraktionen ausgeführt, um Ressourcen freizugeben und den Server zu schützen:
• Der Server verhindert, dass neue Verbindungen hergestellt und andere Threads, die den
Arbeitsspeicher beanspruchen, gestartet werden. Für Web-Intelligence-Dokumente ist nur die Option
Speichern zulässig. Benutzer, die eine Aktion anfordern, für die eine Speicherzuweisung benötigt wird, erhalten die Meldung Server ist ausgelastet und werden angewiesen, ausstehende Änderungen zu speichern.
• Der Server aktiviert die Systembereinigung, um so viele Ressourcen freizugeben, dass die Menge des zugewiesenen Speichers unter den Wert der Eigenschaft Oberer Grenzwert für
Arbeitsspeicher
fällt.
• Der Server versucht, schreibgeschützte Dokumente zu löschen.
• Wenn während der Systembereinigung nicht genügend Arbeitsspeicher freigegeben werden konnte, beginnt der Server, Dokumente im "Ansichtsmodus" zu schließen. Der Server beginnt auf der
Grundlage des LIFO-Protokolls, Dokumente zu schließen. Das aktuellste aktive Dokument wird zuerst aus dem Arbeitsspeicher gelöscht. Der Server schließt so lange Dokumente, bis die sichere
Stufe erreicht ist, die auf der folgenden Berechnung basiert: Oberer Grenzwert für
Arbeitsspeicher
- (20%*(Oberer Grenzwert für Arbeitsspeicher)). Wenn die Eigenschaft
"Oberer Grenzwert für Arbeitsspeicher (MB)" auf 4.500 MB festgelegt wird, würde die sichere Ebene beispielsweise wie folgt lauten:
4500MB - .20*4500MB = 3600MB
• Wenn beim Schließen von Dokumenten im "Ansichtsmodus" nicht genügend Speicher freigegeben werden konnte, beginnt der Server, alle übrigen geöffneten Dokumente zu schließen, einschließlich der Dokumente im "Bearbeitungsmodus". Der Server beginnt auf der Grundlage des LIFO-Protokolls,
Dokumente zu schließen. Das aktuellste aktive Dokument wird zuerst aus dem Arbeitsspeicher gelöscht. Der Server schließt so lange Dokumente, bis die sichere Stufe erreicht ist, die auf der folgenden Berechnung basiert: Oberer Grenzwert für Arbeitsspeicher - (20%*(Oberer
Grenzwert für Arbeitsspeicher
)). Wenn die Eigenschaft "Oberer Grenzwert für
Arbeitsspeicher (MB)" auf 4.500 MB festgelegt wird, würde die sichere Ebene beispielsweise wie folgt lauten:
4500MB - .20*4500MB = 3600MB
Unterer Grenzwert für Arbeitsspeicher
Beim Erreichen des Wertes für Unterer Grenzwert für Arbeitsspeicher lagert der Server inaktive Dokumente auf die Festplatte aus, um zusätzlichen Arbeitsspeicher für aktive Dokumente zuzuweisen.
2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
28.1.8 Eigenschaften der Dashboards-Dienste
Eigenschaften des Dashboards Cache Servers
Tabelle 28-63: Eigenschaften des Dashboards-Cache-Diensts
Eigenschaft
Daten für Clients freigeben
Beschreibung Standardwert
Maximale Cache-Größe (KB)
Zeitüberschreitung für Verbindungen im Leerlauf (Minuten)
Legt die Größe des Festplattenspeichers (in KB) fest, die zum
Zwischenspeichern von Abfragen verwendet wird. Ein großes
Cache kann erforderlich sein, wenn der Server eine große
Anzahl von Abfragen oder sehr komplexe Abfragen verarbeiten muss.
256000
Gibt an, wie viele Minuten der
Dashboards-Cache-Server auf eine Anforderung von einer
Verbindung im Leerlauf wartet.
Der Standardwert muss normalerweise nicht geändert werden.
15
Legt fest, ob Berichtsdaten auf verschiedenen Clients gemeinsam verwendet werden.
TRUE
1025 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft Beschreibung Standardwert
Älteste an einen Client übergebene Abrufdaten (Sekunden)
Gibt (in Sekunden) an, wie lange der Server zwischengespeicherte Daten verwendet, um die
Anforderung der auf Abruf erstellten Abfragen zu erfüllen.
Wenn der Server eine Anforderung empfängt, die mit Daten aus einer früheren Anforderung beantwortet werden kann und der seit Generierung der Daten verstrichene Zeitraum kürzer als der hier festgelegte Wert ist, verwendet der Server die Daten für die Beantwortung der nachfolgenden Anforderung erneut.
Mit dem erneuten Verwenden von Daten auf diese Art und
Weise wird die Systemleistung beträchtlich gesteigert, wenn mehrere Benutzer dieselben Informationen benötigen. Berücksichtigen Sie beim Einstellen dieses Werts, wie wichtig es für
Benutzer ist, aktuelle Daten zu erhalten. Wenn es äußerst wichtig ist, dass alle Benutzer aktuelle Daten empfangen (weil sich wichtige Daten vielleicht sehr häufig ändern), können Sie diese Art der erneuten Verwendung von Daten unterbinden, indem Sie den Wert auf null setzen.
Anmerkung:
Diese Eigenschaft kann im Berichtsobjekt selbst eingestellt werden. Im Berichtsobjekt angegebene Werte setzen die Servereinstellungen außer Kraft.
0
1026 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft
Sicherheitscache-Zeitüberschreitung (Minuten)
Java VM-Argumente
Beschreibung Standardwert
Legt fest (in Minuten), wie lange der Server zwischengespeicherte Anmeldedaten, Abfrageeigenschaften und Datenbankverbindungsinformationen verwendet, um Anforderungen zu verarbeiten, bevor er den CMS abfragt.
20
Legt die Befehlszeilenargumente fest, die der JVM bereitgestellt werden können.
Xmx858M
Dashboards-Processing-Server-Eigenschaften
Tabelle 28-64: Dashboards-Processing-Dienst- Eigenschaften
Eigenschaft
Maximale Anzahl gleichzeitiger Aufträge (0 für automatisch)
Maximale Lebensdauer von
Aufträgen pro untergeordnetem Element
Beschreibung Standardwert
Gibt die maximale Anzahl unabhängiger Aufträge an, die gleichzeitig auf dem Server ausgeführt werden dürfen.
Wenn der Wert dieser Eigenschaft auf “0” festgelegt wird, wendet der Server einen geeigneten Wert an, der auf der CPU und dem Arbeitsspeicher des
Rechners basiert, auf dem der
Server ausgeführt wird.
0
Gibt die maximale Anzahl von
Aufträgen an, die jeder untergeordneter Prozess pro Lebensdauer verwalten kann.
10000
1027 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Eigenschaft
Maximale Anzahl vorab gestarteter untergeordneter Prozesse
Beschreibung Standardwert
Legt die maximale Anzahl zuvor gestarteter untergeordneter
Prozesse fest, die für den Server zulässig sind. Ein zu niedriger Wert führt dazu, dass der
Server untergeordnete Prozesse erstellt, sobald Anforderungen generiert werden, was zu einer
Wartezeit für den Benutzer führen kann. Ein zu hoher Wert kann dazu führen, dass Systemressourcen unnötigerweise durch untergeordnete Prozesse belegt werden, die sich im
Leerlauf befinden.
1
Zeitsperre für Verbindung im
Leerlauf (Minuten)
Zeitsperre für Auftrag im
Leerlauf (Minuten)
Untergeordnete Java Virtual
Machine-Argumente
BEx-Query-Cache aktivieren
Legt fest, wie viele Minuten der
Server auf Anforderungen von einer Verbindung wartet, die sich im Leerlauf befindet. Der
Standardwert muss normalerweise nicht geändert werden.
15
Gibt an, wie viele Minuten der
Server zwischen Anforderungen für einen bestimmten Auftrag wartet.
15
Legt die Befehlszeilenargumente fest, die vom Server erstellten untergeordneten Prozessen bereitgestellt werden.
Xmx858M,Dswfinjection.lang.di
rectory=%CommonJavaLib
Dir%,Dbusinessobjects.connec
tivity.directory=%CONNECTI
ONSERVER_DIR%
Wenn Sie diese Option aktivieren, wird der Metadaten-Cache für BEx Querys eingeschaltet.
Dadurch wird die Leistung von
Modellen verbessert, die BEx
Querys als Datenquelle verwenden.
Diese Eigenschaft ist standardmäßig aktiviert.
1028 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
Tabelle 28-65: Eigenschaften des Einzelanmeldungsdiensts
Eigenschaft Beschreibung
Ablauf der Einzelanmeldung (Sekunden)
Gibt die Zeit in Sekunden an, die eine SSO-Verbindung vor Ablauf gültig ist.
Standardwert
86400
1029 2013-01-07
Servereigenschaften (Anhang)
1030 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Anhang "Servermetrik"
29.1 Info zu Servermetriken (Anhang)
In diesem Anhang bezieht sich der Begriff "Server", sofern nichts anderes angegeben ist, auf
SAP-BusinessObjects-Server und nicht auf den Rechner, auf dem SAP BusinessObjects Business
Intelligence installiert ist oder ausgeführt wird.
Servermetriken sind nicht auf Servern verfügbar, die nicht ausgeführt werden.
Verwandte Themen
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29.1.1 Allgemeine Servermetriken
Anhand der folgenden Metriken wird der Rechner beschrieben, auf dem der angegebene Server ausgeführt wird.
Tabelle 29-1: Rechnerspezifische Metriken
Metrik
Rechnername
Betriebssystem
CPU-Typ
Beschreibung
Der Hostname des Rechners, auf dem der Server ausgeführt wird.
Das Betriebssystem des Rechners, auf dem der Server ausgeführt wird.
Der CPU-Typ des Rechners, auf dem der Server ausgeführt wird. Diese Metrik ist nicht auf Adaptive
Processing Servern oder Web Application Container
Servern (WACS) verfügbar.
1031 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Metrik
CPUs
RAM (MB)
Lokale Zeit
Festplattengröße (GB)
Belegter Speicherplatz (GB)
Beschreibung
Die Anzahl der dem Server zur Verfügung stehen
CPUs. Bei Mehrkern-CPUs gibt diese Metrik möglicherweise die Anzahl der logischen CPUs anstatt der physischen Prozessoren an. Diese Metrik ist nicht auf
Adaptive Processing Servern oder Web Application
Container Servern (WACS) verfügbar.
Die Speichermenge in Megabyte, die auf dem Rechner zur Verfügung steht, auf dem der Server ausgeführt wird. Diese Metrik ist nicht auf Adaptive Processing
Servern oder Web Application Container Servern
(WACS) verfügbar.
Die lokale Uhrzeit.
Die Größe der Festplatte in Gigabyte, auf der SAP
BusinessObjects Business Intelligence installiert ist.
Diese Metrik ist nicht auf Adaptive Processing Servern oder Web Application Container Servern (WACS) verfügbar.
Die Menge des belegten Speicherplatzes in Gigabyte auf der Festplatte, auf der SAP BusinessObjects
Business Intelligence installiert ist. Dies beinhaltet auch Festplattenspeicher, der von anderen Programmen auf dem Rechner belegt ist, nicht nur den von
SAP BusinessObjects Business Intelligence belegten
Speicher. Diese Metrik ist nicht auf Adaptive Processing Servern oder Web Application Container Servern
(WACS) verfügbar.
Die folgenden Metriken beschreiben den angegebenen SAP BusinessObjects-Server.
Tabelle 29-2: Serverspezifische Metriken
Metrik
Name Server
Registrierter Name
Version
Beschreibung
Name und Portnummer des CMS-Servers, auf dem dieser Server seine Adresse veröffentlicht.
Der interne Name des Servers. Hierbei handelt es sich nicht um den Namen, der auf dem Bildschirm "Server" der CMC angezeigt wird.
Die Version des Servers.
1032 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Metrik
Startzeit
PID
Hostname
Host-IP-Adresse
Anforderungs-Port
Ausgelastete Serverthreads
Beschreibung
Der Zeitpunkt, an dem der Server das letzte Mal gestartet wurde.
Die eindeutige Prozess-ID für den Server. Die PID wird von dem Betriebssystem des Rechners erstellt, auf dem der Server ausgeführt wird. Der spezifische
Server kann anhand der PID identifiziert werden.
Eine kommagetrennte Liste der Hostnamen, die momentan vom Server verwendet werden.
Eine kommagetrennte Liste der IP-Adressen, die vom
Server auf Anforderungen überwacht wird.
Der Port, über den der Server Anforderungen von anderen Servern empfängt. Wenn der Server mehrere
IP-Adressen auf Anforderungen überwacht, ist der
Anforderungs-Port immer derselbe. Wenn andere
Prozesse diesen Anforderungs-Port verwenden, wird der Server nicht gestartet. Stellen Sie sicher, dieser
Port nicht von anderen Prozessen verwendet wird.
Die Anzahl an Serverthreads, die momentan eine
Anforderung verarbeiten. Wenn diese Zahl der maximalen Thread-Pool-Größe des Servers entspricht, bedeutet dies, dass das System weitere Anforderungen nicht parallel verarbeiten kann und neue Anforderungen warten müssen, bis die beanspruchten
Threads wieder verfügbar werden.
1033 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Tabelle 29-3: Audit-Metriken
Metrik Beschreibung
Aktuelle Anzahl der Audit-Ereignisse in der Warteschlange
Die Anzahl der Audit-Ereignisse, die von einem überwachten Objekt aufgezeichnet wurden, die jedoch noch nicht vom CMS-Auditor abgerufen wurden. Wenn diese Zahl sich grenzenlos erhöht, könnte dies bedeuten, dass das Auditing nicht ordnungsgemäß konfiguriert wurde, oder dass das System stark ausgelastet ist und Audit-Ereignisse schneller generiert, als sie vom Auditor abgerufen werden können.
Anmerkung:
Zum Anhalten eines Servers ist dieser zunächst zu deaktivieren und dann zu warten, bis diese Metrik “0” erreicht. Andernfalls können Audit-Ereignisse in der
Warteschlange verbleiben und erst dann in den Audit-
Datenspeicher (ADS) gelangen, wenn der Server neu gestartet wird und der CMS die Ereignisse abruft.
Tabelle 29-4: Protokollierungsdienst-Metriken
Metrik
Protokollierungsverzeichnis
Beschreibung
Dieses Verzeichnis enthält die Protokolldateien für den Server .
29.1.2 Central Management Server-Metriken
In der folgenden Tabelle werden die Servermetriken beschrieben, die im Fenster "Metriken" für die
Central Management Server angezeigt werden.
1034 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Tabelle 29-5: Central Management Server-Metriken
Metrik Beschreibung
Verbindung zur Audit-Datenbank wurde hergestellt
Zeigt an, ob der CMS eine funktionierende Verbindung zur Audit-Datenbank hat. Der Wert “1” zeigt an, dass eine Verbindung besteht. Der Wert “0” zeigt an, dass keine Verbindung zur Audit-Datenbank besteht. Falls der CMS ein Auditor ist, muss dieser Wert “1” sein.
Stellen Sie bei Festlegung auf “0” fest, warum keine
Verbindung zur Audit-Datenbank hergestellt werden kann.
CMS-Auditor
Name der Audit-Datenbankverbindung
Zeigt an, ob der Central Manager Server (CMS) als
Auditor fungiert. Der Wert “1” zeigt an, dass der CMS als Auditor fungiert. Der Wert “0” zeigt an, dass der
CMS nicht als Auditor fungiert.
Der Name der Audit-Datenbankverbindung Dies ist nicht unbedingt der Name der Audit-Datenbank selbst.
Wenn diese Metrik leer ist, gibt sie an, dass keine
Verbindung zur Audit-Datenbank hergestellt werden kann.
Name des Audit-Datenbankbenutzers
Der Name des Benutzerkontos, das zum Herstellen einer Verbindung zur Audit-Datenbank verwendet wird.
Letzter Aktualisierungstermin der Audit-Datenbank
Das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit, an dem der CMS erfolgreich gestartet wurde, um die Ereignisse eines Auditors abzurufen. Falls der CMS ein Auditor ist, muss diese Metrik eine Zeit anzeigen, die dicht am Zeitpunkt des Ladens des Bildschirms “Metriken” liegt. Liegt der Wert über zwei Stunden vor der Zeit, zu der der Bildschirm geladen wird, kann dies auf ein nicht korrekt funktionierendes Auditing hindeuten.
1035 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Metrik
Dauer des letzten Abrufzyklus (Sekunden) des
Audit-Threads
Auslastung des Audit-Threads
Beschreibung
Die Dauer des letzten Abrufzyklus in Sekunden. Dieser
Wert zeigt die maximale Verzögerung für Ereignisdaten bis zum Eingang bei der Audit-Datenbank während des vorherigen Abrufzyklus an.
• Ein Wert von weniger als 20 Sekunden gibt an, dass das System fehlerfrei ist.
• Ein Wert zwischen 20 Minuten und 2 Stunden gibt an, dass das System ausgelastet ist.
• Ein Wert größer als 2 Stunden gibt an, dass das
System stark ausgelastet ist. Wenn dieser Status anhält, und die Verzögerung Ihnen zu lange erscheint, sollten Sie Ihre Implementierung so aktualisieren, dass alle Audit-Datenbanken Daten mit einer höheren Datenrate empfangen, oder die Anzahl der von Ihrem System verfolgten Audit-Ereignisse erhöhen.
Der Prozentsatz des Abrufzyklus, die der Auditor-CMS mit dem Abrufen von Daten von überwachten Objekten verbringt. Die restliche Zeit besteht in Pausen zwischen Abrufen.
Wenn dieser Wert 100 % erreicht, erfasst der Auditor noch immer Daten von den überwachten Objekten, wenn der nächste Abruf beginnen soll. Dies kann zu
Verzögerungen des Empfangs von Ereignissen durch die Audit-Datenbank führen. Wenn die Thread-Auslastung häufig 100 % erreicht und mehrere Tage bei dieser Rate bleibt, sollten Sie die Implementierung aktualisieren, damit die Audit-Datenbank Daten mit einer höheren Datenrate empfangen kann, oder die
Anzahl der von Ihrem System verfolgten Audit-Ereignisse verringern.
Geclusterte CMS-Server
Eine semikolongetrennte Liste von Hostnamen und
Portnummern der ausgeführten Central Management
Server im Cluster
Anzahl der von Zugriffslizenzbenutzern eingerichteten Sitzungen
Gesamtanzahl der Sitzungen für Zugriffslizenzbenutzer.
Anzahl der von Namenslizenzbenutzern eingerichteten Sitzungen
Die Gesamtzahl der Sitzungen für Namenslizenzbenutzer.
Höchstanzahl an Benutzersitzungen seit dem Start
Die Höchstzahl gleichzeitiger Benutzersitzungen, die der CMS seit dem Start verwaltet hat.
1036 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Metrik Beschreibung
Anzahl der von Servern eingerichteten Sitzungen
Die Anzahl gleichzeitiger Sitzungen, die Server von
SAP BusinessObjects Business Intelligence mit dem
CMS erstellt haben. Wenn diese Zahl größer als 250 ist, erstellen Sie einen zusätzlichen CMS.
Anzahl der von allen Benutzern eingerichteten
Sitzungen
Fehlgeschlagene Aufträge
Die Anzahl gleichzeitiger Benutzersitzungen, die vom
CMS verwaltet werden, wenn der Bildschirm "Metriken" geladen wird. Je größer die Anzahl, desto größer die
Anzahl der Benutzer, die das System nutzen. Wenn diese Zahl größer als 250 ist, erstellen Sie einen zusätzlichen CMS.
Die Anzahl der fehlgeschlagenen Aufträge im System.
Ausstehende Aufträge
Laufende Aufträge
Abgeschlossene Aufträge
Wartende Aufträge
Zugriffslizenzbenutzer-Lizenzen
Namenslizenzbenutzer-Lizenzen
Build-Datum
Systemdatenbank-Verbindungsname
Systemdatenbank-Servername
Systemdatenbank-Benutzername
Datenquellenname
Die Anzahl der Aufträge, die zeitgesteuert verarbeitet werden sollen, aber nicht zur Ausführung bereit sind, da die geplante Zeit oder das geplante Ereignis noch nicht erreicht wurde.
Die Anzahl der gleichzeitig ausgeführten Aufträge.
Die Anzahl der abgeschlossenen Aufträge im System.
Die Anzahl der Aufträge im System, die zeitgesteuert verarbeitet werden sollen und auf freie Ressourcen warten.
Die Anzahl der durch den Schlüsselcode angezeigten
Zugriffslizenzbenutzer-Lizenzen.
Die Anzahl der durch den Schlüsselcode angezeigten
Namenslizenzbenutzer-Lizenzen
Das Build-Datum des CMS.
Der Name der CMS-Systemdatenbankverbindung.
Dies ist nicht unbedingt der Name der CMS-Systemdatenbank.
Der Name des Servers, auf dem die CMS-Systemdatenbank ausgeführt wird. Dies ist nicht unbedingt der
Name der CMS-Systemdatenbank.
Der Name des Benutzerkontos, das zum Herstellen einer Verbindung zur CMS-Systemdatenbank verwendet wird.
Der Name der CMS-Systemdatenbankverbindung.
1037 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Metrik
Build-Nummer
Produktversion:
Ressourcenversion
Durchschnittliche Commit-Antwortzeit seit dem
Start (ms)
Durchschnittliche Abfragenantwortzeit seit dem
Start (ms)
Längste Commit-Antwortzeit seit dem Start (ms)
Längste Abfragenantwortzeit seit dem Start (ms)
Anzahl der Commits seit dem Start
Anzahl der Abfragen seit dem Start
Anzahl der Benutzeranmeldungen seit dem Start
Beschreibung
Die Build-Nummer des CMS. Anhand dieser Nummer kann die von Ihnen installierte Version von SAP BusinessObjects Business Intelligence ermittelt werden.
Die Produktversion des CMS.
Die Ressourcenversion des CMS.
Durchschnittliche Zeitdauer in Millisekunden, die der
CMS zum Durchführen von Commit-Vorgängen seit dem Start des Servers gebraucht hat. Eine Reaktionszeit von über 1000 Millisekunden kann bedeuten, dass der CMS oder die CMS-Systemdatenbank angepasst werden muss.
Durchschnittliche Zeitdauer in Millisekunden, die der
CMS zum Durchführen von Abfragevorgängen seit dem Start des Servers gebraucht hat. Eine Reaktionszeit von über 1000 Millisekunden kann bedeuten, dass der CMS oder die CMS-Systemdatenbank angepasst werden muss.
Die längste Zeitdauer in Millisekunden, die der CMS zum Durchführen von Commit-Vorgängen seit dem
Start des Servers gebraucht hat. Eine Reaktionszeit von über 10.000 ms deutet möglicherweise darauf hin, dass der CMS oder die CMS-Systemdatenbank angepasst werden muss.
Längste Zeit (in ms), die der CMS seit dem Start des
Servers für Abfragevorgänge gebraucht hat. Eine
Reaktionszeit von über 10.000 ms deutet möglicherweise darauf hin, dass der CMS oder die CMS-Systemdatenbank angepasst werden muss.
Die Anzahl der Commits auf der CMS-Systemdatenbank seit dem Start des Servers.
Die Gesamtzahl der Datenbankabfragen seit dem Start des Servers. Ein große Anzahl deutet möglicherweise auf ein aktiveres oder stark ausgelastetes System hin.
Die Anzahl der Benutzeranmeldungen seit dem Start des Servers. Ein große Anzahl deutet möglicherweise auf ein aktiveres oder stark ausgelastetes System hin.
1038 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Metrik
Eingerichtete Systemdatenbankverbindungen
Momentan verwendete Systemdatenbankverbindungen
Ausstehende Systemdatenbankanfragen
Anzahl der Objekte im CMS-System-Cache
Anzahl der Objekte in CMS-Systemdatenbank
Vorhandene Zugriffslizenzbenutzer-Konten
Beschreibung
Die Anzahl der Verbindungen mit der CMS-Systemdatenbank, die der CMS herstellen konnte. Wenn eine
Verbindung unterbrochen wird, versucht der CMS, die
Verbindung wiederherzustellen. Ist die Anzahl der eingerichteten Datenbankverbindungen durchweg geringer als die Anzahl der in der Eigenschaft System-
datenbankverbindungen angefragt (Bereich ""Central Management Service"" des Fensters "Eigenschaften") angegebenen Systemdatenbankverbindungen, deutet dies unter Umständen darauf hin, dass der
CMS keine weiteren Verbindungen herstellen kann und dass das System nicht optimal funktioniert. Eine mögliche Lösung ist, den Datenbankserver so zu konfigurieren, dass mehr Datenbankverbindungen für den CMS zugelassen werden.
Die Anzahl der Verbindungen zu der CMS-Systemdatenbank, die der CMS momentan verwendet. Die Anzahl der momentan verwendeten Verbindungen ist möglicherweise kleiner oder gleich der Anzahl der eingerichteten Systemdatenbankverbindungen. Ist die
Anzahl der eingerichteten Verbindungen für einige
Zeit mit der Anzahl der verwendeten Verbindungen identisch, kann dies auf einen Engpass hinweisen.
Eine Erhöhung des Werts für die Eigenschaft System-
datenbankverbindungen angefragt im Fenster "Eigenschaften" kann zu einer Verbesserung der Leistung des CMS führen. Durch Anpassung der CMS-Systemdatenbank kann die Leistung ebenfalls verbessert werden.
Die Anzahl an Anfragen an die CMS-Systemdatenbank, die auf eine verfügbare Verbindung warten. Ist diese Anzahl hoch, sollten Sie möglicherweise den
Wert für die Eigenschaft Systemdatenbankverbin-
dungen angefragt erhöhen. Durch Anpassung der
CMS-Systemdatenbank kann die Leistung ebenfalls verbessert werden.
Die Gesamtzahl der Objekte, die momentan im CMS-
System-Cache gespeichert sind.
Die Gesamtzahl der Objekte, die momentan in der
CMS-Systemdatenbank gespeichert sind.
Die Gesamtzahl der vorhandenen Benutzer mit Zugriffslizenzen im Cluster.
1039 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Metrik
Vorhandene Namenslizenzbenutzer-Konten
Beschreibung
Die Gesamtzahl der vorhandenen Benutzer mit Namenslizenzen im Cluster.
29.1.3 Connection-Server-Metriken
Tabelle 29-6: Konnektivitätsdienst-Metriken
Metrik
Datenquellen
Beschreibung
Listet in einer Tabelle die Datenquellen auf, die
über die Seite "Eigenschaften" aktiviert wurden.
Zeigt die folgenden Informationen für jedes
Netzwerkschicht- und Datenbankpaar an:
• "Status" ("Geladen" oder "Fehlgeschlagen!"): aktueller Status des Treibers
• "Verfügbare Verbindungen: Anzahl der Poolverbindungen, die verwendet werden können"
• "Aufträge (CORBA): Anzahl der Aufträge, die gerade verarbeitet werden (2-Schichtimplementierung)"
• "Aufträge (HTTP): Anzahl der Aufträge, die gerade verarbeitet werden (Webschichtimplementierung)"
Anmerkung:
Weitere Informationen über Verbindungspools finden Sie im Datenzugriffshandbuch.
29.1.4 Event Server-Metriken
In der folgenden Tabelle werden die Servermetriken beschrieben, die im Fenster "Metriken" für Event
Server angezeigt werden.
1040 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Tabelle 29-7: Ereignisdienst-Metriken
Metrik
Liste überwachter Dateien
Überwachte Dateien
Beschreibung
Eine Tabelle, in der die vom Event Server überwachten
Dateien aufgelistet sind. In der Spalte “Dateiname” werden der Name und der Pfad der Datei angezeigt.
In der Spalte “Uhrzeit der letzten Benachrichtigung” wird der letzte Zeitstempel einer Abfrage des Servers angezeigt, die ergab, dass die Datei vorhanden ist.
Die Gesamtzahl der vom Event Server momentan
überwachten Dateien.
29.1.5 File Repository Server-Metriken
In der folgenden Tabelle sind die Servermetriken beschrieben, die im Bildschirm "Metriken" für Input und Output File Repository Server angezeigt werden.
Tabelle 29-8: Dateispeicherdienst-Metriken
Metrik
Aktive Dateien
Geschriebene Daten (MB)
Gesendete Daten (MB)
Liste aktiver Dateien
Aktive Verbindungen
Verfügbarer Speicherplatz im Root-Verzeichnis
(GB)
Verfügbarer Speicherplatz im Root-Verzeichnis
(GB)
Beschreibung
Die Anzahl an Dateien im File Repository Server, auf die momentan zugegriffen wird.
Die Gesamtzahl an Megabyte, die in Dateien auf dem
Server geschrieben wurden.
Die Gesamtzahl an Megabyte, die aus Dateien auf dem Server gelesen wurden.
Eine Tabelle der Dateien im File Repository Server, auf die momentan zugegriffen wird.
Die Gesamtzahl aktiver Verbindungen von Clients und zu anderen Servern.
Die Gesamtmenge des verfügbaren Speicherplatzes in Gigabyte auf der Festplatte, die die ausführbare
Datei des Servers enthält.
Die Gesamtmenge des freien Speicherplatzes in Gigabyte auf der Festplatte, die die ausführbare Datei des
Servers enthält.
1041 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Metrik
Gesamtspeicherplatz im Root-Verzeichnis (GB)
Verfügbarer Speicherplatz im Root-Verzeichnis
(%)
Beschreibung
Die Gesamtmenge des Speicherplatzes in Gigabyte auf der Festplatte, die die ausführbare Datei des Servers enthält.
Die Menge des verfügbaren Speicherplatzes in Prozent auf der Festplatte, die die ausführbare Datei des
Servers enthält.
29.1.6 Adaptive-Processing-Server-Metriken
In der folgenden Tabelle werden die Servermetriken beschrieben, die im Fenster "Metriken" für Adaptive
Processing Server angezeigt werden.
Tabelle 29-9: Adaptive-Processing-Server-Metriken
Metrik
Threads in Transportschicht
Größe des Transportschicht-Threadpools
Verfügbare Prozessoren
Maximaler Arbeitsspeicher (MB)
Freier Arbeitsspeicher (MB)
Gesamtarbeitsspeicher (MB)
Beschreibung
Die Gesamtzahl an Threads in allen Threadpools der
Transportschicht.
Die Gesamtzahl der gemeinsamen Transportschicht-
Threads. Diese Threads können von den gehosteten
Diensten auf dem Adaptive Processing Server verwendet werden.
Die Anzahl der für die Java Virtual Machine (JVM), auf der der Server ausgeführt wird, verfügbaren Prozessoren.
Der maximale Umfang des Arbeitsspeichers in Megabyte, die die Java Virtual Machine verwendet.
Die Größe des Arbeitsspeichers in Megabyte, der der
JVM zum Zuordnen von neuen Objekten zur Verfügung steht.
Der Gesamtarbeitsspeicher der Java Virtual Machine in Megabyte. Dieser Wert kann sich im Laufe der Zeit
ändern, abhängig von der Hostumgebung.
1042 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Metrik Beschreibung
Prozentsatz der CPU-Auslastung (letzte 5 Minuten)
Der Prozentsatz der CPU-Gesamtauslastung durch den Server in den letzten 5 Minuten. Wenn z.B. ein einzelner Thread eine CPU eines Systems mit 4 CPUs vollständig nutzt, beträgt die Auslastung 25 %. Alle der JVM zugeordneten Prozesse werden berücksichtigt. Ein Wert, der größer als 80 % ist, kann einen
CPU-Engpass anzeigen.
Prozentsatz der CPU-Auslastung (letzte 15 Minuten)
Der Prozentsatz der CPU-Gesamtauslastung durch den Server in den letzten 15 Minuten. Wenn z.B. ein einzelner Thread eine CPU eines Systems mit 4 CPUs vollständig nutzt, beträgt die Auslastung 25 %. Alle der JVM zugeordneten Prozesse werden berücksichtigt. Ein Wert, der größer als 70 % ist, kann einen
Engpass anzeigen.
Prozentsatz der Systemstopps bei Speicherbereinigung (letzte 5 Minuten)
Der Prozentsatz der Systemstopps während der Ausführung von Speicherbereinigungen in den letzten 5
Minuten. In diesem Zustand wird die Ausführung aller
APS-Dienste verhindert, während die Virtual Machine eine kritische Phase der Speicherbereinigung durchführt, für die ausschließlicher Zugriff erforderlich ist.
Im Allgemeinen sollte ein niedriger, einstelliger Wert das Normalverhalten darstellen, selbst unter Belastung. Ein zweistelliger Wert über Nacht könnte auf ein
Problem bezüglich niedrigem Durchsatz hinweisen, das ermittelt werden muss.
Prozentsatz der Systemstopps bei Speicherbereinigung (letzte 15 Minuten)
Der Prozentsatz der Systemstopps während der Ausführung von Speicherbereinigungen in den letzten 15
Minuten. In diesem Zustand wird die Ausführung von sämtlichem Anwendungscode, der auf der Java Virtual
Machine ausgeführt wird, verhindert, während die Java
Virtual Machine sich in einer kritischen Phase der
Speicherbereinigung befindet, in der sie exklusiven
Zugriff benötigt.
Im Allgemeinen sollte ein niedriger, einstelliger Wert das Normalverhalten darstellen, selbst unter Belastung. Ein zweistelliger Wert über Nacht könnte auf ein
Problem bezüglich niedrigem Durchsatz hinweisen, das ermittelt werden muss.
Seitenfehleranzahl bei Speicherbereinigung (letzte
5 Minuten)
Die Anzahl der Seitenfehler, die bei der Speicherbereinigung in den letzten fünf Minuten aufgetreten sind.
Werte über 0 zeigen an, dass das System stark ausgelastet ist und nur wenig Speicher hat.
1043 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Metrik Beschreibung
Seitenfehleranzahl bei Speicherbereinigung (letzte
15 Minuten)
Die Anzahl der Seitenfehler, die bei der Speicherbereinigung in den letzten 15 Minuten aufgetreten sind.
Werte über 0 zeigen an, dass das System stark ausgelastet ist und nur wenig Speicher hat.
Anzahl der vollständigen Speicherbereinigungen
Die Anzahl der vollständigen Speicherbereinigung seit dem Start des Servers. Ein rascher Anstieg dieses
Werts zeigt an, dass das System möglicherweise nur noch wenig Speicher hat.
Anzahl der JVM-Sperrkonflikte
Die Anzahl der synchronisierten Objekte, die über
Threads verfügen, die auf Zugriff warten. Ein durchgehend über 0 liegender Wert deutet darauf hin, dass die Threads möglicherweise nicht erneut ausgeführt werden. Führen Sie einen Thread Dump aus, um mehr
Informationen über die Ursache des Problems zu erhalten.
JVM-Debuginformationen
JVM-Versionsinformationen
Anzahl der JVM-Threads mit Deadlocks
JVM-Ablaufverfolgungsflags
Dienste
Debugging-Informationen über die SAP Java Virtual
Machine, einschließlich Status, Port und verbundener
Client, falls vorhanden.
Versionsinformationen über die SAP Java Virtual Machine.
Die Anzahl der Threads mit Deadlock. Werte, die über
0 liegen deuten darauf hin, dass die Threads möglicherweise nicht erneut ausgeführt werden. Führen Sie einen Thread Dump aus, um mehr Informationen über die Ursache des Problems zu erhalten.
Die Ablaufverfolgungsflags, die momentan für die JVM aktiviert sind. Dies zeigt den Umfang der Ablaufverfolgung der JVM an.
Eine kommagetrennte Liste der vom Server gehosteten Dienste.
Tabelle 29-10: DSL-Bridge-Dienst-Metriken
Metrik
DSLServiceMetrics.queryCount
DSLServiceMetrics.activeConnectionCount
Beschreibung
Die Anzahl der offenen Datenanforderungen zwischen
Clients und dem Dienst
Die Anzahl der derzeit offenen Verbindungen zwischen
Clients und dem Dienst.
1044 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Metrik
DSLServiceMetrics.activeSessionCount
Beschreibung
Die Anzahl der derzeit offenen Sitzungen zwischen
Clients und dem Dienst.
DSLServiceMetrics.activeOLAPConnectionCount
Die Anzahl der derzeit offenen Verbindungen zwischen
OLAP-Clients und dem Dienst.
Tabelle 29-11: Metriken des Proxydiensts für das Client-Auditing
Metrik
Anzahl der empfangenen Audit-Ereignisse seit
Serverstart
Beschreibung
Die Anzahl der Client-Audit-Ereignisse, die der Dienst seit seinem Start empfangen hat. Mithilfe dieser Metrik kann geprüft werden, ob der Client-Audit korrekt konfiguriert wurde. Werte größer 0 geben an, dass Audit-
Ereignisse von Clients erfolgreich durch diesen Dienst für das Client-Auditing geroutet wurden.
Tabelle 29-12: Plattformsuchdienst-Metriken
Metrik
Anzahl erfolgreicher Extrahierungsversuche seit
Dienststart
Beschreibung
Die Anzahl der erfolgreichen Versuche, Dokumente zu extrahieren, seit der Plattformsuchdienst gestartet wurde.
Zeitstempel der letzten Indexaktualisierung
Datum und Uhrzeit der letzten Indexaktualisierung.
Zeitstempel der letzten Inhaltsspeichergenerierung
Datum und Uhrzeit der Generierung des letzten Inhaltsspeichers.
Anzahl fehlgeschlagener Extrahierungsversuche seit Dienststart
Dienst verfügbar
Indizierung wird ausgeführt
Anzahl der indizierten Dokumente
Die Anzahl der fehlgeschlagenen Versuche, Dokumente zu extrahieren, seit der Plattformsuchdienst gestartet wurde.
TRUE, wenn der Dienst verfügbar ist. Ansonsten
FALSE.
TRUE, wenn die Indizierung ausgeführt wird. Ansonsten FALSE.
Zeigt die Anzahl der Dokumente an, die seit dem Start des Dienstes indiziert wurden.
1045 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Tabelle 29-13: Metriken von Multi-Dimensional Analysis Service
Metrik
Anzahl an Sitzungen
Cube-Anzahl
Abfrageanzahl
Beschreibung
Die aktuelle Anzahl der Verbindungen von MDAS-
Clients zu dem Server.
Die Anzahl der Datenquellen, die Daten für die Verbindungen bereitstellen, deren Zeitlimit noch nicht überschritten wurde.
Die Anzahl der offenen Datenanforderungen zwischen
MDS-Clients und dem Server.
Tabelle 29-14: Datenföderations-Dienstmetriken
Metrik Beschreibung
Anzahl der momentan ausgeführten Abfragen
Anzahl der Verbindungen
Die Gesamtzahl der laufenden Abfragen (die Speicherkapazität beanspruchen oder nicht).
Die Gesamtzahl der Benutzerverbindungen mit der
Datenföderations-Abfrage-Engine.
Von Datenquellen übertragene Gesamtbyte
Die Menge der von den Datenquellen gelesenen Daten
(in Byte)
Von Datenquellen übertragene Gesamtdatensätze
Die Gesamtzahl der von den Datenquellen gelesenen
Einträge.
Von Abfrageausführung erzeugte Gesamtbyte
Die im Ergebnis von Abfragen erzeugte Datenmenge
(in Byte).
Von Abfrageausführung erzeugte Gesamtdatensätze
Die Anzahl der im Ergebnis von Abfragen erzeugten
Einträge (gesamt).
Anzahl der Speicher verbrauchenden Abfragen
Von Abfrageausführung verbrauchte Gesamtbyte an Speicher
Die Anzahl der laufenden Abfragen, die Speicherkapazität beanspruchen
Die momentan von laufenden Abfragen beanspruchte
Speicherkapazität (in Byte).
Von Abfrageausführung verwendete Gesamtbyte auf Datenträger
Anzahl der den Datenträger verwendenden Abfragen
Die momentan von laufenden Abfragen beanspruchte
Festplattenkapazität (in Byte).
Die Gesamtzahl der laufenden Abfragen, die Festplattenkapazität beanspruchen.
Anzahl der auf Ressourcen wartenden Abfragen
Die Gesamtzahl der laufenden Abfragen, die momentan zur Ausführung anstehen.
1046 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Metrik
Anzahl der aktiven Threads
Beschreibung
Die Gesamtzahl der für die Ausführung von Abfragen genutzten aktiven Threads.
Gesamtbyte des vom Metadaten-Cache verwendeten Speichers
Der Speicheranteil, der zum Ablegen von Metadaten,
Statistik und Connector-Konfiguration im Cache beansprucht wird (in Byte).
Anzahl fehlgeschlagener Abfragen
Die Gesamtanzahl der fehlgeschlagenen Abfragen
(Ausnahme ausgelöst).
Anzahl der Abfragen im Abfrageanalyseschritt
Anzahl der Abfragen im Abfrageoptimierungsschritt
Anzahl der Abfragen im Abfrageausführungsschritt
Die Gesamtanzahl der momentan im Ausführungsschritt befindlichen laufenden Abfragen.
Anzahl der geladenen Connectors
Die Gesamtanzahl der im Dienst geladenen Connectors.
Anzahl der aktiven Verbindungen zu geladenen
Connectors
Datenföderations-Dienst ist verfügbar
Die Gesamtzahl der momentan im Analyseschritt befindlichen laufenden Abfragen.
Die Gesamtanzahl der momentan im Optimierungsschritt befindlichen laufenden Abfragen.
Die Gesamtanzahl der aktiven zu den im Dienst geladenen Connectors.
TRUE, wenn der Dienst verfügbar ist. Ansonsten
FALSE.
1047 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Tabelle 29-15: Konnektivitätsdienst-Metriken
Metrik
Datenquellen
Beschreibung
Auflisten der Datenquellen in einer Tabelle, die über die Seite "Eigenschaften" aktiviert wurden. Zeigt die folgenden Informationen für jedes Netzwerkschichtund Datenbankpaar an:
• Status (“Geladen” oder “Fehlgeschlagen”): der aktuelle Status des Treibers
• Verfügbare Verbindungen: Anzahl der Poolverbindungen, die verwendet werden können
• Aufträge (CORBA): Anzahl der Aufträge, die gerade verarbeitet werden (in einer 2-Schichtimplementierung)
• Aufträge (HTTP): Anzahl der Aufträge, die gerade verarbeitet werden (in einer Webschichtimplementierung)
Weitere Informationen über Verbindungspools finden
Sie im Datenzugriffshandbuch.
29.1.7 Web Application Container Server-Metriken
In der folgenden Tabelle sind die Servermetriken beschrieben, die im Bildschirm "Metriken" für Web
Application Container Server angezeigt werden.
Anmerkung:
Web Application Container Server verfügen auch über sämtliche Metriken, die im Abschnitt "Adaptive
Processing Server-Metriken" beschrieben werden.
Tabelle 29-16: Web Application Container Server-Metriken
Metrik Beschreibung
Liste der derzeit ausgeführten WACS-Konnektoren
Eine Liste der auf dem Server ausgeführen Konnektoren. Wenn nicht alle Konnektoren (HTTP, HTTPS und HTTP über Proxy) angezeigt werden, bedeutet dies, dass der Konnektor entweder nicht aktiviert oder dass er beim Start fehlgeschlagen ist.
1048 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Metrik Beschreibung
WACS-Konnektor(en) bei Start fehlgeschlagen
Gibt an, ob fehlerhafte Konnektoren vorliegen. Falls ja, konnte mindestens ein Konnektor nicht gestartet werden. Falls nein, sind alle Konnektoren aktiv.
Führen Sie einen Server nicht aus, wenn ein oder mehrere Konnektoren nicht gestartet werden konnten. Sie müssen auf dem Server nach dem Fehler suchen, um sicherzustellen, dass alle Konnektoren korrekt starten.
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Adaptive-Processing-Server-Metriken
29.1.8 Adaptive-Job-Server-Metriken
Tabelle 29-17: Job-Server-Metriken
Metrik
Eingegangene Auftragsanforderungen
Gleichzeitige Aufträge
Maximalwertaufträge
Fehler bei der Auftragserstellung
Temporäres Verzeichnis
Beschreibung
Die Anzahl an Aufträgen, die auf dem Server ausgeführt worden sein sollten.
Die Anzahl an Aufträgen, die momentan auf dem
Server ausgeführt werden. Bei einer hohen Anzahl ist der Server ausgelastet.
Die maximale Anzahl gleichzeitiger Aufträge, die gleichzeitig auf dem Server ausgeführt wurden. Die
Anzahl geht erst zurück, wenn der Server neu gestartet wird.
Die Anzahl der Aufträge, die auf dem Server fehlgeschlagen sind.
Das Verzeichnis, in dem temporäre Dateien erstellt werden. Dies kann auf dem Bildschirm "Eigenschaften" für den Server angegeben werden.
Wenn dieses Verzeichnis nicht über den erforderlichen
Speicherplatz verfügt, können Probleme auftreten.
1049 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Metrik Beschreibung
Standardeinstellungen für (erweitertes) Dateisystemziel gültig
WAHR, wenn der Server Dokumente an das im
Fenster "Ziel" für den Server angegebene Dateisystemziel senden kann. Ansonsten FALSCH.
Standardeinstellungen für FTP-Ziel gültig
WAHR, wenn der Server Dokumente an das im
Fenster "Ziel" für den Server angegebene FTP-Serverziel senden kann. Ansonsten FALSCH.
Standardeinstellungen für Posteingangsziel gültig
WAHR, wenn der Server Objekte an das im Fenster
"Ziel" für den Server angegebene Posteingangsziel senden kann. Ansonsten FALSCH.
Standardeinstellungen für E-Mail-Ziel gültig
Dienste zur zeitgesteuerten Verarbeitung
Untergeordnete Elemente
WAHR, wenn der Server Objekte an das im Fenster
"Ziel" für den Server angegebene E-Mail-Ziel senden kann. Ansonsten FALSCH.
Eine Tabelle mit den Diensten für die zeitgesteuerte
Verarbeitung, die auf dem Server ausgeführt werden.
Eine Tabelle mit den untergeordneten Prozessen, die auf dem Server ausgeführt werden.
JSDPC?m_name=CrystalEnterprise.StreamWork
JSDPC?m_name=CrystalEnterprise.StreamWorkEx
In der folgenden Tabelle werden die Metriken der einzelnen Dienste zur zeitgesteuerten Verarbeitung beschrieben, die auf dem Server ausgeführt werden.
Tabelle 29-18: Metriken des Diensts zur zeitgesteuerte Verarbeitung
Metrik
Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung
Eingegangene Auftragsanforderungen
Gleichzeitige Aufträge
Maximalwertaufträge
Beschreibung
Der Name des Diensts.
Die Anzahl an Aufträgen, die auf dem Dienst ausgeführt worden sein sollten.
Die Anzahl an Aufträgen, die momentan gleichzeitig auf dem Dienst ausgeführt werden. Bei einer hohen Anzahl ist der Dienst ausgelastet.
Die maximale Anzahl gleichzeitiger Aufträge, die gleichzeitig auf dem Dienst ausgeführt wurden.
1050 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Metrik Beschreibung
Maximal zulässige Anzahl gleichzeitiger Aufträge
Die Anzahl der auf dem Server zulässigen gleichzeitigen untergeordneten Prozesse (Unterprozesse).
Dies kann auf dem Bildschirm "Eigenschaften" für den Server angegeben werden.
Fehler bei der Auftragserstellung
Die Anzahl der Aufträge, die auf dem Dienst fehlgeschlagen sind.
In der folgenden Tabelle werden die Metriken der einzelnen untergeordneten Prozesse beschrieben, die auf dem Server ausgeführt werden.
Tabelle 29-19: Untergeordnete Metriken
Metrik
Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung
PID
Eingegangene Auftragsanforderungen
Gleichzeitige Aufträge
Maximalwertaufträge
Maximal zulässige Anzahl von Aufträgen
Kommunikationsfehler
Initialisieren
Wird heruntergefahren
Beschreibung
Der Name des untergeordneten Prozesses.
Die ID des untergeordneten Prozesses.
Die Anzahl an Aufträgen, die auf dem untergeordneten Prozess ausgeführt worden sein sollten.
Die Anzahl an Aufträgen, die momentan gleichzeitig auf dem untergeordneten Prozess ausgeführt werden. Normalerweise muss diese Zahl 1 sein.
Die maximale Anzahl gleichzeitiger Aufträge, die gleichzeitig auf dem untergeordneten Prozess ausgeführt wurden.
Die zulässige Anzahl gleichzeitiger Aufträge für den untergeordneten Prozess.
Die Anzahl an aufgetretenen Kommunikationsfehlern mit dem übergeordneten Adaptive Job Server. Bei einer großen Anzahl wird der untergeordnete Prozess neu gestartet.
1, wenn der untergeordnete Prozess gerade initialisiert wird. Ansonsten 0.
1, wenn der untergeordnete Prozess gerade heruntergefahren wird. Ansonsten 0.
1051 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
29.1.9 Crystal-Reports-Server-Metriken
Die folgende Tabelle enthält Beschreibungen der Servermetriken, die auf der Seite "Metriken" für den
Crystal Reports Processing Server und den Crystal Reports 2011 Processing Server angezeigt werden.
Tabelle 29-20: Crystal-Reports-Processing-Server-Metriken
Metrik
Offene Aufträge
Anzahl der verarbeiteten Anforderungen
Anzahl der offenen Aufträge
Objekttyp
Durchschnittliche Verarbeitungszeit (ms)
Maximale Verarbeitungszeit (ms)
Minimale Verarbeitungszeit (ms)
Beschreibung
Eine Tabelle, in der die Aufträge aufgelistet sind, die derzeit auf dem Server ausgeführt werden. Diese Tabelle enthält die ID und den Namen des Dokuments, den Namen des Benutzers, der den Auftrag ausführt, das Datum des letzten Zugriffs auf das Dokument und die Dauer der Ausführung des Auftrags.
Die Gesamtzahl der Anforderungen, die der Server seit seinem Start verarbeitet hat.
Die Anzahl von Aufträgen, die der Server und seine untergeordneten Prozesse zurzeit verarbeiten.
Der InfoObject-Typ, mit dem sich der Server vorrangig befasst. Der Wert dieser Metrik ändert sich nicht.
Die durchschnittliche Zeit in Millisekunden, die der
Server für die Verarbeitung der letzten 500 von ihm empfangenen Anforderungen benötigt hat. Wenn diese
Zahl durchgängig hoch ist und weiter steigt, kann es sinnvoll sein, zusätzliche Server auf anderen Computern zu erstellen.
Die maximale Zeit in Millisekunden, die der Server für die Verarbeitung einer der letzten 500 Anforderungen benötigt hat. Wenn diese Zahl durchgängig hoch ist und weiter steigt, kann es sinnvoll sein, zusätzliche
Server auf anderen Computern zu erstellen.
Die minimale Zeit in Millisekunden, die der Server für die Verarbeitung einer der letzten 500 Anforderungen benötigt hat. Wenn diese Zahl durchgängig hoch ist und weiter steigt, kann es sinnvoll sein, zusätzliche
Server auf anderen Computern zu erstellen.
1052 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Metrik
Anzahl der Anforderungen in der Warteschlange
Objekt-DLL-Name
Anzahl der offenen Verbindungen
Anforderungsfehlerrate (%)
Übertragene Daten (KB)
Anzahl der fehlgeschlagenen Anforderungen
MaxChildProcesses
Beschreibung
Die Anzahl der Anforderungen, die auf die Verarbeitung warten oder gerade verarbeitet werden. Wenn diese Zahl durchgängig hoch ist und weiter steigt, kann es sinnvoll sein, zusätzliche Server auf anderen
Computern zu erstellen.
Der Name des Verarbeitungs-Plug-ins für den Server.
Der Wert dieser Metrik ändert sich nicht.
Die Anzahl der Verbindungen, die zurzeit zwischen dem Server und den Clients offen sind.
Die Anzahl der Anforderungen, die der Server nicht verarbeiten konnte, als Prozentsatz der letzten 500 von ihm empfangenen Anforderungen.
Die Gesamtmenge von Daten in Kilobyte, die seit dem
Start des Servers an die Clients übertragen wurde.
Die Anzahl der Anforderungen, die der Server seit seinem Start nicht abschließen konnte.
Die maximale Anzahl gleichzeitiger untergeordneter
Prozesse, die auf dem Server zulässig sind.
In der folgenden Tabelle sind die Servermetriken beschrieben, die auf der Seite "Metriken" für Crystal
Reports Cache Server angezeigt werden.
Tabelle 29-21: Crystal-Reports-Cache-Server-Metriken
Metrik
Cache-Trefferquote (%)
Verbundene Verarbeitungsserver
Anzahl der verarbeiteten Anforderungen
Objekttyp
Beschreibung
Der Prozentsatz der letzten 500 Anforderungen, die mit zwischengespeicherten Daten verarbeitet wurden.
Eine Tabelle, in der die Crystal Reports Processing
Server in Ihrer Implementierung aufgelistet sind. Die
Tabelle enthält den Namen des Servers und die Anzahl der Verbindungen, die zurzeit zum Server offen sind.
Die Gesamtzahl der Anforderungen, die der Server seit seinem Start verarbeitet hat.
Der InfoObject-Typ, mit dem sich der Server vorrangig befasst. Der Wert dieser Metrik ändert sich nicht.
1053 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Metrik
Durchschnittliche Verarbeitungszeit (ms)
Maximale Verarbeitungszeit (ms)
Minimale Verarbeitungszeit (ms)
Anzahl der Anforderungen in der Warteschlange
Objekt-DLL-Name
Cache-Größe (KB)
Anzahl der offenen Verbindungen
Übertragene Daten (KB)
Beschreibung
Die durchschnittliche Zeit in Millisekunden, die der
Server für die Verarbeitung der letzten 500 von ihm empfangenen Anforderungen benötigt hat. Wenn diese
Zahl durchgängig hoch ist und weiter steigt, kann es sinnvoll sein, zusätzliche Server auf anderen Computern zu erstellen.
Die maximale Zeit in Millisekunden, die der Server für die Verarbeitung einer der letzten 500 Anforderungen benötigt hat. Wenn diese Zahl durchgängig hoch ist und weiter steigt, kann es sinnvoll sein, zusätzliche
Server auf anderen Computern zu erstellen.
Die minimale Zeit in Millisekunden, die der Server für die Verarbeitung einer der letzten 500 Anforderungen benötigt hat. Wenn diese Zahl durchgängig hoch ist und weiter steigt, kann es sinnvoll sein, zusätzliche
Server auf anderen Computern zu erstellen.
Die Anzahl der Anforderungen, die auf die Verarbeitung warten oder gerade verarbeitet werden. Wenn diese Zahl durchgängig hoch ist und weiter steigt, kann es sinnvoll sein, zusätzliche Server auf anderen
Computern zu erstellen.
Der Name des Verarbeitungs-Plug-ins für den Server.
Der Wert dieser Metrik ändert sich nicht.
Die Datenmenge in Kilobyte, der der Server derzeit auf der Festplatte zwischengespeichert hat.
Die Anzahl der Verbindungen, die zurzeit zwischen dem Server und den Clients offen sind.
Die Gesamtmenge von Daten in Kilobyte, die seit dem
Start des Servers an die Clients übertragen wurde.
In der folgenden Tabelle sind die Servermetriken beschrieben, die auf der Seite "Metriken" für Crystal
Reports 2011 Report Application Server angezeigt werden.
Tabelle 29-22: Crystal-Reports-2011-Report-Application-Server-Metriken
Metrik metric_currentdoccount
Beschreibung
Die Anzahl der Dokumente, die derzeit vom Server verarbeitet werden.
1054 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Metrik metric_totaldoccount metric_currentagentthreadcount metric_totalagentthreadcount
Beschreibung
Die Anzahl der Dokumente, die vom Server seit seinem Start verarbeitet wurden.
Die Anzahl der Threads, die derzeit vom Server verarbeitet werden.
Die Anzahl der Threads, die vom Server seit seinem
Start verarbeitet wurden.
29.1.10 Web-Intelligence-Server-Metriken
Tabelle 29-23: Web-Intelligence-Verarbeitungsdienst-Metriken
Metrik Beschreibung
Cache-Größe (KB)
Maximale Anzahl von Dokumenten im Cache
Die aktuelle Datenmenge in Kilobyte, die im Cache gespeichert ist.
Die Anzahl der Dokumente, die seit dem Serverstart aus dem Cache gelöscht wurden, da sie zu alt waren.
Anzahl an Cache-Höchstmarkierungen
CPU-Auslastung (%)
CPU-Gesamtzeit (Sekunden)
Anzahl an hohen Arbeitsspeicherschwellenwerten
Gibt an, wie oft das Cache auf dem Server seit dessen Start die zulässige maximale Größe erreicht hat.
Der Prozentsatz der CPU-Gesamtzeit des Servers seit seinem Start.
Die CPU-Gesamtzeit in Sekunden des Servers seit seinem Start.
Gibt an, wie häufig der hohe Arbeitsspeicherschwellenwert auf dem Server seit dessen Start erreicht wurde.
Anzahl an maximalen Arbeitsspeicherschwellenwerten
Gibt an, wie häufig der maximale Arbeitsspeicherschwellenwert auf dem Server seit dessen Start erreicht wurde.
Größe des virtuellen Speichers (MB)
Gesamtmenge des Speichers in Megabyte, die dem Server zugewiesen wurde.
1055 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Metrik
Aktuelle Anzahl an Client-Aufrufen
Anzahl der Remote-Erweiterung-Fehler
Aktuelle Anzahl an Aufgaben
Gesamtzahl an Client-Aufrufen
Gesamtzahl an Aufgaben
Beschreibung
Die aktuelle Anzahl von CORBA-Aufrufen, die vom Server verarbeitet werden.
Die Anzahl der fehlgeschlagenen Versuche des
Servers, eine Verbindung mit einem Remote-Erweiterungsdienst herzustellen, der von einem
Adaptive Processing Server gehostet wird.
Die aktuelle Anzahl von Aufgaben, die auf dem
Server ausgeführt werden.
Die Gesamtzahl von CORBA-Aufrufen, die der
Server seit seinem Start empfangen hat.
Die Gesamtzahl von Aufgaben, die auf dem Server seit seinem Start ausgeführt wurden.
Leerlaufzeit (Sekunden)
Aktuelle Anzahl der aktiven Sitzungen
Die Zeit in Sekunden, die seit der letzten, vom
Server von einem Client empfangenen Anforderung vergangen ist.
Die aktuelle Anzahl der Sitzungen, die Anforderungen von Clients akzeptieren können.
Anzahl der Dokumente
Anzahl der aus dem Cache geöffneten Dokumente
Die Anzahl der Dokumente, die derzeit auf dem
Server offen sind.
Die Anzahl der Dokumente, für die das letzte
Anforderungsergebnis direkt aus dem Cache gelesen wurde.
Aktuelle Anzahl an Sitzungen
Anzahl des Dokument-Austauschs
Die aktuelle Anzahl von Sitzungen, die auf dem
Server erstellt wurden.
Die Anzahl der Dokumente, für die ein Bereinigungs-Thread Austauschanforderungen geplant hat.
Anzahl an ausgetauschten Dokumenten
Anzahl der Zeitüberschreitungen bei Sitzung
Die Anzahl der Dokumente, die durch Austauschanforderungen getauscht wurden.
Die Anzahl der Sitzungen mit Zeitüberschreitungen seit dem Start des Servers.
Gesamtzahl an Sitzungen
Anzahl der Benutzer
Die Anzahl der auf dem Server seit seinem Start erstellten Sitzungen.
Die Gesamtzahl der mit dem Server verbundenen
Benutzer.
1056 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Metrik
Anzahl der aktiven Threads
Gesamtanzahl der Threads
Beschreibung
Die Anzahl der Threads, die Anforderungen bedienen, die vom Server empfangen wurden
(Asynchronismus-Threadpool).
Die Gesamtanzahl der Threads, die erstellt wurden, seit der Server gestartet wurde (Asynchronismus-Threadpool).
29.1.11 Dashboards-Servermetriken
Tabelle 29-24: Dashboard-Processing-Server-Metriken
Metrik
Offene Aufträge
Anzahl der verarbeiteten Anforderungen
Anzahl der offenen Aufträge
Objekttyp
Durchschnittliche Verarbeitungszeit (ms)
Maximale Verarbeitungszeit (ms)
Beschreibung
Eine Tabelle, in der die Aufträge aufgelistet sind, die derzeit auf dem Server ausgeführt werden. Diese Tabelle enthält die ID und den Namen des Dokuments, den Namen des Benutzers, der den Auftrag ausführt, das Datum des letzten Zugriffs auf das Dokument und die Dauer der Ausführung des Auftrags.
Die Gesamtzahl der Anforderungen, die der Server seit seinem Start verarbeitet hat.
Die Anzahl von Aufträgen, die der Server und seine untergeordneten Prozesse zurzeit verarbeiten.
Der InfoObject-Typ, mit dem sich der Server vorrangig befasst. Der Wert dieser Metrik ändert sich nicht.
Die durchschnittliche Zeit in Millisekunden, die der
Server für die Verarbeitung der letzten 500 von ihm empfangenen Anforderungen benötigt hat. Wenn diese
Zahl durchgängig hoch ist und weiter steigt, kann es sinnvoll sein, zusätzliche Server auf anderen Rechnern zu erstellen.
Die maximale Zeit in Millisekunden, die der Server für die Verarbeitung einer der letzten 500 Anforderungen benötigt hat. Wenn diese Zahl durchgängig hoch ist und weiter steigt, kann es sinnvoll sein, zusätzliche
Server auf anderen Rechnern zu erstellen.
1057 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Metrik
Minimale Verarbeitungszeit (ms)
Anzahl der Anforderungen in der Warteschlange
ObjectDllName
Anzahl der offenen Verbindungen
Anforderungsfehlerrate (%)
Übertragene Daten (KB)
Anzahl der fehlgeschlagenen Anforderungen
MaxChildProcesses
Beschreibung
Die minimale Zeit in Millisekunden, die der Server für die Verarbeitung einer der letzten 500 Anforderungen benötigt hat. Wenn diese Zahl durchgängig hoch ist und weiter steigt, kann es sinnvoll sein, zusätzliche
Server auf anderen Rechnern zu erstellen.
Die Anzahl der Anforderungen, die auf die Verarbeitung warten oder gerade verarbeitet werden. Wenn diese Zahl durchgängig hoch ist und weiter steigt, kann es sinnvoll sein, zusätzliche Server auf anderen
Rechnern zu erstellen.
Der Name des Verarbeitungs-Plug-ins für den Server.
Der Wert dieser Metrik ändert sich nicht.
Die Anzahl der Verbindungen, die zurzeit zwischen dem Server und den Clients offen sind.
Die Anzahl der Anforderungen, die der Server nicht verarbeiten konnte, als Prozentsatz der letzten 500 von ihm empfangenen Anforderungen.
Die Gesamtmenge von Daten in Kilobyte, die seit dem
Start des Servers an die Clients übertragen wurde.
Die Anzahl der Anforderungen, die der Server seit seinem Start nicht abschließen konnte.
Die maximale Anzahl gleichzeitiger untergeordneter
Prozesse, die auf dem Server zulässig sind.
Tabelle 29-25: Dashboard-Cache-Server-Metriken
Metrik
Cache-Trefferquote (%)
Verbundene Verarbeitungsserver
Anzahl der verarbeiteten Anforderungen
Objekttyp
Beschreibung
Der Prozentsatz der letzten 500 Anforderungen, die mit zwischengespeicherten Daten verarbeitet wurden.
Eine Tabelle, in der die Dashboards Processing Server in Ihrer Implementierung aufgelistet sind. Die Tabelle enthält den Namen des Servers und die Anzahl der
Verbindungen, die zurzeit zum Server offen sind.
Die Gesamtzahl der Anforderungen, die der Server seit seinem Start verarbeitet hat.
Der InfoObject-Typ, mit dem sich der Server vorrangig befasst. Der Wert dieser Metrik ändert sich nicht.
1058 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
Metrik
Durchschnittliche Verarbeitungszeit (ms)
Maximale Verarbeitungszeit (ms)
Minimale Verarbeitungszeit (ms)
Anzahl der Anforderungen in der Warteschlange
Objekt-DLL-Name
Cache-Größe (KB)
Anzahl der offenen Verbindungen
Übertragene Daten (KB)
Beschreibung
Die durchschnittliche Zeit in Millisekunden, die der
Server für die Verarbeitung der letzten 500 von ihm empfangenen Anforderungen benötigt hat. Wenn diese
Zahl durchgängig hoch ist und weiter steigt, kann es sinnvoll sein, zusätzliche Server auf anderen Rechnern zu erstellen.
Die maximale Zeit in Millisekunden, die der Server für die Verarbeitung einer der letzten 500 Anforderungen benötigt hat. Wenn diese Zahl durchgängig hoch ist und weiter steigt, kann es sinnvoll sein, zusätzliche
Server auf anderen Rechnern zu erstellen.
Die minimale Zeit in Millisekunden, die der Server für die Verarbeitung einer der letzten 500 Anforderungen benötigt hat. Wenn diese Zahl durchgängig hoch ist und weiter steigt, kann es sinnvoll sein, zusätzliche
Server auf anderen Rechnern zu erstellen.
Die Anzahl der Anforderungen, die auf die Verarbeitung warten oder gerade verarbeitet werden. Wenn diese Zahl durchgängig hoch ist und weiter steigt, kann es sinnvoll sein, zusätzliche Server auf anderen
Rechnern zu erstellen.
Der Name des Verarbeitungs-Plug-ins für den Server.
Der Wert dieser Metrik ändert sich nicht.
Die Datenmenge in Kilobyte, der der Server derzeit auf der Festplatte zwischengespeichert hat.
Anzahl der Verbindungen zu Clients, die derzeit offen sind.
Die Gesamtmenge von Daten in Kilobyte, die seit dem
Start des Servers an die Clients übertragen wurde.
1059 2013-01-07
Anhang "Servermetrik"
1060 2013-01-07
Anhang "Server- und Knotenplatzhalter"
Anhang "Server- und Knotenplatzhalter"
30.1 Server- und Knotenplatzhalter
Außer %SERVER_FRIENDLY_NAME% und %SERVER_NAME% gelten folgende Platzhalter für alle
Server auf demselben Knoten.
Platzhalter
%AuditingDatabaseConnecti on%
Beschreibung
Die vom CMS verwendete Audit-
Datenbankverbindung.
Standardwerte
Dieser Wert wird während der Installation festgelegt.
%AuditingDatabaseDriver%
Der Typ des Datenbanktreibers für die Verbindung zur Audit-Datenbank.
Richtet sich nach der verwendeten
Datenbank, z.B.:
• Für SQL Server: sqlserverau ditdbss
• Für MySQLL: mysqlauditdbss
%BINDIR%
%BINDIR32%
%CACHESERVER_EXE%
Der Ordner, in dem sich die 64-
Bit-Binärdateien der Informationsplattformdienste befinden.
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
Enterprise
XI 4.0/win64_x64
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/<PLATTFORM64>/
Der Ordner, in dem die 32-Bit-Binärdateien von Business Intelligence gespeichert sind.
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
Enterprise
XI 4.0/win32_x86
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/<PLATTFORM32>
Der Name der ausführbaren Datei für den Crystal Reports Cache
Server.
• Unter Windows: crcache.exe
• Unter Unix: boe_crcached.bin
1061 2013-01-07
Anhang "Server- und Knotenplatzhalter"
Platzhalter
%CMS_EXE%
%CONNECTIONSER
VER32_EXE%
Beschreibung Standardwerte
Der Name der ausführbaren Datei für den Central Management Server.
•
• Unter Windows: cms.exe
Unter Unix: boe_cmsd
Der Name der ausführbaren Datei für den 32-Bit-Connection Server.
• Unter Windows: ConnectionS erver32.exe
• Unter Unix: ConnectionSer ver32
%CONNECTIONSERVER_DIR%
Der Stammordner des Connection
Server.
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
Enterprise
XI 4.0/dataAccess/connectionServer
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/dataAccess/connec tionServer
%CONNECTIONSERVER_EXE%
Der Name der ausführbaren Datei für den 64-Bit-Connection Server.
• Unter Windows: ConnectionS erver.exe
• Unter Unix: ConnectionServer
%CR2011_BINDIR%
Das Verzeichnis, in dem sich die
Crystal Reports 2011 Server-Binärdateien befinden.
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
Enterprise
XI 4.0/win32_x86
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/<PLATTFORM32>/
%CR2011_DefaultWorkingDir%
Das Standard-Arbeitsverzeichnis für Crystal Reports 2011-Server.
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
Enterprise
XI 4.0/win32_x86
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/<PLATTFORM32>/
%CRYSTALRAS_EXE%
Der Name der ausführbaren Datei für den Report Application Server.
• Unter Windows: crystal ras.exe
• Unter Unix: boe_crystalrasd
1062 2013-01-07
Anhang "Server- und Knotenplatzhalter"
Platzhalter
%CR_ODBCINI%
%CommonJavaBundlesDir%
%CommonJavaLibDir%
%DLLEXT%
%DLLPATH%
%DLLPATH32%
Beschreibung
Name und Pfad, in dem die Datei
.odbc.ini
gespeichert ist.
Standardwerte
• Unter Windows: Dieser Platzhalter ist leer.
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/odbc.ini
Der Ordner, indem die gemeinsamen OSGI-Bündel gespeichert sind.
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0/java/lib/bundles
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/java/lib/bundles
Der Ordner, in dem die gemeinsamen Java-Bibliotheken gespeichert sind.
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
Enterprise
XI 4.0/java/lib
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/java/lib
Die Standarderweiterung einer
.dll
- oder .so-Datei.
• Unter Windows: .dll
• Unter Unix: .so
Der Name der Umgebungsvariablen auf dem Rechner, auf dem
Business Intelligence installiert ist.
Diese Umgebungsvariable gibt die
Verzeichnisse an, die der Interpreter nach ausführbaren Dateien durchsucht.
Auf 32-Bit-Solaris-Systemen: Der
Name der Umgebungsvariablen auf dem Rechner, auf dem Business Intelligence installiert ist.
Diese Umgebungsvariable gibt die
Verzeichnisse an, die der Interpreter nach ausführbaren Dateien durchsucht.
• Unter Windows: Path
• Unter Unix: LD_LIBRARY_PATH
• Unter Solaris: LD_LIBRA
RY_PATH_32
• Andere Betriebssysteme: Dieser
Platzhalter ist leer.
1063 2013-01-07
Anhang "Server- und Knotenplatzhalter"
Platzhalter
%DLLPATH64%
%DLLPREFIX%
%DLLPRELOAD%
%DLLPRELOAD32%
%DLLPRELOAD64%
%DP%
%DefaultAuditingDir%
%DefaultDataDir%
Beschreibung
Auf 64-Bit-Solaris-Systemen: Der
Name der Umgebungsvariablen auf dem Rechner, auf dem Business Intelligence installiert ist.
Diese Umgebungsvariable gibt die
Verzeichnisse an, die der Interpreter nach ausführbaren Dateien durchsucht.
Standardwerte
• Unter Solaris: LD_LIBRA
RY_PATH_64
• Andere Betriebssysteme: Dieser
Platzhalter ist leer.
Das Standardpräfix einer .dlloder .so-Datei.
• Unter Windows: Dieser Platzhalter ist leer.
• Unter Unix: lib
Der Name der LD_PRELOAD-
Umgebungsvariablen für die
Plattform.
Der Name der LD_PRELOAD-
Umgebungsvariablen auf 32-Bit-
AIX-Systemen.
• Unter Windows: Dieser Platzhalter ist leer.
• Unter AIX: LDR_PRELOAD64
• Unter anderen Unix-Betriebssystemen: LD_PRELOAD
• Unter Windows und Linux: Dieser
Platzhalter ist leer.
• Unter AIX: LDR_PRELOAD
• Unter Solaris: LD_PRELOAD_32
Der Name der LD_PRELOAD-
Umgebungsvariablen auf 64-Bit-
AIX-Systemen.
• Unter AIX: LDR_PRELOAD64
• Unter Solaris: LD_PRELOAD_64
• Andere Betriebssysteme: Dieser
Platzhalter ist leer.
Das Pfadtrennzeichen.
• Unter Windows: Semikolon (;)
• Unter Unix: Doppelpunkt (:)
Das Verzeichnis, in das temporäre
Audit-Dateien geschrieben werden. Damit die optimale Leistung gewährleistet werden kann, sollte sich der Speicherort auf dem lokalen Laufwerk des Servers befinden.
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
Enterprise
XI 4.0/Auditing
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/data/Au diting/
Das temporäre Verzeichnis, das vom Job Server verwendet wird.
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0/Data
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/data/
1064 2013-01-07
Anhang "Server- und Knotenplatzhalter"
Platzhalter
%DefaultInputFRSDir%
%DefaultLoggingDir%
%DefaultOutputFRSDir%
%DefaultWorkingDir%
%DefaultWorkingDir32%
%EVENTSERVER_EXE%
%EXEEXT%
Beschreibung
Der Stammordner des Input File
Repository Servers.
Standardwerte
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
Enterprise
XI 4.0/FileStore/Input
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/data/frsin put
Der Verzeichnispfad, in dem die
Protokolldateien gespeichert sind.
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0/logging
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/logging
Der Stammordner des Output File
Repository Servers.
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
Enterprise
XI 4.0/FileStore/Output
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/da ta/frsoutput
Das Arbeitsverzeichnis für 64-Bit-
Server
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
Enterprise
XI 4.0/win64_x64
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/<PLATTFORM64>
Das Arbeitsverzeichnis für 32-Bit-
Server.
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
Enterprise
XI 4.0/win32_x86
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/<PLATTFORM32>
Der Name der ausführbaren Datei für den Event Server.
• Unter Windows: EventSer ver.exe
• Unter Unix: boe_eventsd
Die Standarderweiterung von ausführbaren Dateien.
• Unter Windows: .exe
• Unter Unix: Dieser Platzhalter ist nicht verfügbar.
1065 2013-01-07
Anhang "Server- und Knotenplatzhalter"
Platzhalter
%EXEPATH%
%EnterpriseDir%
%EnterpriseDir32%
%ExternalJavaLibDir%
%FILESERVER_EXE%
%HOARD_PATH%
%HOARD_PRELOAD%
Beschreibung Standardwerte
Der Name der Umgebungsvariablen auf dem Rechner, auf dem
Business Intelligence installiert ist.
Diese Umgebungsvariable gibt die
Verzeichnisse an, die der Interpreter nach ausführbaren Dateien durchsucht.
•
• Unter Windows: Path
Unter Unix: PATH
Der Speicherort, in dem die 64-
Bit-Plattform Business Intelligence installiert ist.
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0/
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40
Der Speicherort, in dem die 32-
Bit-Plattform Business Intelligence installiert ist.
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0/
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40
Der Ordner, in dem die externen
Java-Bibliotheken von Drittanbietern gespeichert sind.
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
Enterprise
XI 4.0/java/lib/external
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/java/lib/external
Der Name der ausführbaren Datei für den File Server.
• Unter Windows: fileser ver.exe
• Unter Unix: boe_filesd
Der Speicherort des Speichermanagers.
• Unter Solaris: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/solaris_spar cv9/libhoard3.so
• Andere Betriebssysteme: Dieser
Platzhalter ist leer.
Gibt an, ob der Speichermanager vorab geladen werden soll.
• Unter Solaris: LD_PRELOAD_64
• Andere Betriebssysteme: Dieser
Platzhalter ist leer.
1066 2013-01-07
Anhang "Server- und Knotenplatzhalter"
Platzhalter
%INSTALLROOTDIR%
Beschreibung
Der Ordner, in dem die 64-Bit-
Plattform Business Intelligence installiert ist.
%INSTALLROOTDIR32%
%IntroscopeAgentEnableInstru mentation%
Der Ordner, in dem die 32-Bit-
Plattform Business Intelligence installiert ist.
Gibt an, ob die Instrumentation für
Java-Server, die den Introscope
Agent Enterprise Manager verwenden, aktiviert ist.
Dieser Wert wird während der Installation festgelegt.
TRUE oder FALSE abhängig davon, ob der Introscope Agent Enterprise
Manager bei der Installation von
Business Intelligence aktiviert war
%IntroscopeAgentEnterpriseMa nagerHost%
Der Hostname des Introscope
Agent Enterprise Managers, an den die Instrumentationsdaten gesendet werden.
%IntroscopeAgentEnterpriseMa nagerPort%
Der Port des Introscope Agent
Enterprise Managers, an den die
Instrumentationsdaten gesendet werden.
Standardwerte
Dieser Wert wird während der Installation festgelegt.
$IntroscopeAgentEnterpriseManager
Host
$IntroscopeAgentEnterpriseManager
Port
%IntroscopeAgentEnterpriseMa nagerTransport%
Der Transport, der zum Senden der Instrumentationsdaten an den
Introscope Agent Enterprise Manager verwendet wird. Zulässige
Werte sind:
• TCP
• HTTP
• HTTPS
• SSL
TCP
%IntroscopeAgentEnterpriseMa nagerTransportHTTP%
Die Klasse, der zum Senden der
Instrumentationsdaten an den Introscope Agent Enterprise Manager über HTTP verwendet wird.
%IntroscopeAgentEnterpriseMa nagerTransportHTTPS%
Die Klasse, der zum Senden der
Instrumentationsdaten an den Introscope Agent Enterprise Manager über HTTPS verwendet wird.
com.wily.isengard.postoffice
hub.link.net.HttpTunnelingSocketFac
tory com.wily.isengard.postoffice
hub.link.net.HttpsTunnelingSocket
Factory
%IntroscopeAgentEnterpriseMa nagerTransportSSL%
Die Klasse, der zum Senden der
Instrumentationsdaten an den Introscope Agent Enterprise Manager über SSL verwendet wird.
com.wily.isengard.postoffice
hub.link.net.SSLSocketFactory
1067 2013-01-07
Anhang "Server- und Knotenplatzhalter"
Platzhalter Beschreibung Standardwerte
%IntroscopeAgentEnterpriseMa nagerTransportTCP%
Die Klasse, der zum Senden der
Instrumentationsdaten an den Introscope Agent Enterprise Manager über TCP verwendet wird.
%IntroscopeDir%
com.wily.isengard.postoffice
hub.link.net.DefaultSocketFactory
Der Ordner, in dem der Introscope
Agent Enterprise Manager installiert ist.
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
Enterprise
XI 4.0/java/wily
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/java/wily
%JAVAW_EXE%
%JAVA_EXE%
%JOBSERVERCHILD_EXE%
%JOBSERVER_EXE%
%JdkBinDir%
%JreBinDir%
Der Name der ausführbaren Datei für die Java Virtual Machine, die nicht über ein Konsolenfenster verfügt.
• Unter Windows: javaw.exe
• Unter Unix: java
Der Name der ausführbaren Datei für die Java Virtual Machine.
• Unter Windows: java.exe
• Unter Unix: java
Der Name der ausführbaren Datei,für das untergeordnete Element des Adaptive Job Servers.
•
•
Unter Windows: JobServer
Child.exe
Unter Unix: boe_jobcd
Der Name der ausführbaren Datei für den Adaptive Job Server.
• Unter Windows: JobSer ver.exe
• Unter Unix: boe_jobsd
Der Ordner, in dem die JDK-Binärdateien gespeichert sind.
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
Enterprise
XI 4.0/win64_x64/sapjvm/bin
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/<PLATT
FORM64>/sapjvm/bin
Der Ordner, in dem die JRE-Binärdateien gespeichert sind.
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
EnterpriseXI4.0/win64_x64/sapjvm/jre/bin/
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/<PLATT
FORM64>/sapjvm/jre/bin
1068 2013-01-07
Anhang "Server- und Knotenplatzhalter"
Platzhalter Beschreibung
%JVM_ARCH_ENVIRONMENT%
Gibt an, ob der Rechner auf einer
32-Bit- oder einer 64-Bit-JVM ausgeführt wird.
Standardwerte
• Unter Windows: Dieser Platzhalter ist leer.
• Unter 32-Bit-Unix: -d32
• Unter 64-Bit-Unix: -d64
%JVM_HEADLESS_MODE%
Das Befehlzeilenargument, das angibt, ob JVM im Headless-Modus arbeitet.
• Unter Windows: -Djava.awt.head
less=false
• Unter Unix: -Djava.awt.head
less=true
%JVM_HEAP_DUMP_ON_OUT_OF_ME
MORY_ERROR%
Andere Befehlszeilenparameter, die das Verhalten der JVM festlegen, wenn diese Fehler wegen ungenügendem Arbeitsspeicher antrifft.
%JVM_IGNORE_CONSO
LE_EVENTS%
"-XX:+HeapDumpOnOutOfMemoryError" "-XX:HeapDumpPath=%Default-
LoggingDir%" "-XX:+ExitVMOnOutOf-
MemoryError"
Befehlszeilenparameter, der die
Verwendung von Betriebssystemsignalen durch die Java Virtual
Machine reduziert.
• Windows: -Xrs
• Linux: Dieser Platzhalter ist nicht verfügbar.
• Andere Betriebssysteme: Dieser
Platzhalter ist leer.
%JVM_SHARED_MEMORY_SEG
MENT%
Befehlszeilenparameter, die JVM-
Erweiterungen aktivieren und die
Instanznummer der JVM festlegen.
• Unter Windows: "-Xjvmx" "-XsapSystem:08"
• Unter Unix: Dieser Platzhalter ist leer.
%LANGUAGEPACKSDIR%
Der Ordner, in dem die Sprachpakete der Implementierung installiert sind.
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>
/SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0/Languages/
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>
/sap_bobj/enterpri se_xi40/Languages/
%LANGUAGEPACKSDIR32%
Ordner, in dem die Sprachpakete der Implementierung auf 32-Bit-
Systemen installiert sind.
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>
/SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0/Languages/
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>
/sap_bobj/enterpri se_xi40/Languages/
1069 2013-01-07
Anhang "Server- und Knotenplatzhalter"
Platzhalter
%LSTDir%
%MDAS_JVM_OS_STACK_SI
ZE%
%NCSInstrumentLevelThres hold%
%PAGESERVER_EXE%
%PAGESERVERWRAP
PED_EXE%
%PJSContainerDir%
%PJSServicesDir%
%Platform%
%Platform32%
Beschreibung Standardwerte
Ordner, in dem die LST-Konfigurationsdateien gespeichert sind.
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0/conf/lst
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/conf/lst
Gibt die JVM-Stapelgröße für den mehrdimensionalen Analysedienst an.
• Unter AIX: -Xmso1M
• Andere Betriebssysteme: Dieser
Platzhalter ist leer.
Die Schwellenwertebene der Ablaufverfolgungsprotokollierung für die NCS-Bibliothek.
Der Standardwert lautet 0.
Der Name der ausführbaren Datei für den Crystal Reports 2011 Processing Server.
• Unter Windows: crproc.exe
• Unter Unix: boe_crprocd.bin
• Unter Windows: crproc.exe
• Unter Unix: boe_crprocd
Der Ordner, in dem sich die APS-
Container-JARS befinden.
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
Enterprise
XI 4.0/java/pjs/container
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/java/pjs/contai ner
Der Ordner, in dem sich die APS-
Service-JARS befinden.
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
Enterprise
XI 4.0/java/pjs/services
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/java/pjs/services
Das Betriebssystem des Rechners, auf dem Business Intelligence ausgeführt wird.
Das 32-Bit-Betriebssystem des
Rechners, auf dem Business Intelligence ausgeführt wird.
Das Betriebssystem des Rechners, auf dem Business Intelligence ausgeführt wird.
Das Betriebssystem des Rechners, auf dem Business Intelligence ausgeführt wird.
1070 2013-01-07
Anhang "Server- und Knotenplatzhalter"
Platzhalter
%PS_JVM_OS_STACK_SIZE%
%RasBinDir%
%SERVER_FRIENDLY_NAME%
%SERVER_NAME%
%SMDAgentHost%
%SMDAgentPort%
%TRACE_CONFIGFILE_INI%
Der vollständige Name des Servers.
Der SMD Agent-Port, an den die
Instrumentationsdaten gesendet werden.
Der vollständige Name des Servers.
Der vollständige Name des Servers.
Der Hostname des SMD Agents, an den die Instrumentrationsdaten gesendet werden.
Der vollständige Name des Servers.
Dieser Wert wird während der Installation festgelegt.
Dieser Wert wird während der Installation festgelegt.
Name und Pfad der Datei
BO_trace.ini
.
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
Enterprise
XI 4.0/conf/BO_trace.ini
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/conf/BO_trace.ini
%WarfilesDir%
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0/warfiles/webapps/
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/warfiles/webapps/
%WEBI_LD_PRELOAD%
Beschreibung
JVM-Stapelgröße für den APS
Standardwerte
• Unter AIX: -Xmso1M
• Andere Betriebssysteme: Dieser
Platzhalter ist leer.
Der Stammordner des Report Application Servers.
• Unter Windows: <INSTALL
VERZ>/SAP BusinessObjects
Enterprise
XI 4.0/win32_x86
• Unter Unix: <INSTALL
VERZ>/sap_bobj/enterpri se_xi40/<PLATTFORM32>/ras
Der Name der LD_PRELOAD-
Umgebungsvariablen für die
Plattform.
• Unter Linux: $LD_PRE
LOAD$:libmda_api.so:libm da_common.so
• Andere Betriebssysteme:
$LD_PRELOAD$
1071 2013-01-07
Anhang "Server- und Knotenplatzhalter"
Platzhalter
%WEBISERVER_EXE%
Beschreibung
Der Name der ausführbaren Datei für den Web Intelligence Processing Server.
Standardwerte
• Unter Windows: wireportser ver.exe
• Unter Unix: WIReportServer
%WEBI_LD_PRELOAD_ONCE%
Der Name der LD_PRELOAD_ON-
CE-Umgebungsvariablen für die
Plattform.
$LD_PRELOAD_ONCE$
%XCCACHE_EXE%
Der Name der ausführbaren Datei für den Dashboards Cache Server.
•
• Unter Windows: xccache.exe
Unter Unix: boe_xccached
%XCPROC_EXE%
Der Name der ausführbaren Datei für den Dashboards Processing
Server.
• Unter Windows: xcproc.exe
• Unter Unix: boe_xcprocd
Anmerkung:
Die folgenden Platzhalter können auf Knotenebene bearbeitet werden. Die Beschreibungen und
Standardwerte sind der oben stehenden Tabelle zu entnehmen. Platzhalter, die nicht in der Liste aufgeführt sind, sind schreibgeschützt.
•
%DefaultAuditingDir%
•
%DefaultDataDir%
•
%DefaultLoggingDir%
•
%IntroscopeAgentEnableInstrumentation%
•
%IntroscopeAgentEnterpriseManagerHost%
•
%IntroscopeAgentEnterpriseManagerPort%
•
%IntroscopeAgentEnterpriseManagerTransport%
•
%NCSInstrumentLevelThreshold%
•
%SMDAgentHost%
•
%SMDAgentPort%
•
%WarfilesDir%
Verwandte Themen
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Anzeigen und Bearbeiten der Platzhalter eines Knotens
1072 2013-01-07
ADS-Schema (Audit-Datenspeicher)
ADS-Schema (Audit-Datenspeicher)
31.1 Übersicht
Dieser Anhang dient als Referenz für alle Berichtsdesigner, die auf
Überwachungs-Datenspeicher-Tabellen zugreifen und Berichte erstellen. Das folgende Diagramm und die Tabellen erläutern Ihnen die Tabellen, in denen die Überwachungsdaten aufgezeichnet werden, und den Bezug der Tabellen untereinander.
31.2 Schemadiagramm
1073 2013-01-07
ADS-Schema (Audit-Datenspeicher)
31.3 ADS-Tabellen (Audit-Datenspeicher)
ADS_EVENT-Tabelle
In dieser Tabelle werden die grundlegenden Eigenschaften für jedes Ereignis aufgezeichnet. Sie ist das zentrale Bindeglied für andere Tabellen im Schema.
1074 2013-01-07
ADS-Schema (Audit-Datenspeicher)
Client_Type_ID
Start_Time
Duration_ms
Added_to_ADS
User_ID
User_Name
Session_ID
Action_ID
Spaltenname
Event_ID
Cluster_ID
Server_ID
Service_Type_ID
Feldtyp
Zeichen
(64)
Zeichen
(64)
Zeichen
(64)
Zeichen
(64)
Zeichen
(64)
DatumUhr zeit
Ganzzahl
DatumUhr zeit
Zeichen
(64)
Zeichen
(255)
Zeichen
(64)
Zeichen
(64)
Schlüssel
Primärschlüs sel
Beschreibung
Eine eindeutige ID, die für das Ereignis generiert wird
Fremdschlüssel in ADS_Auditee-Tabelle
GUID des Clusters des auditierten Objekts. Dies wird aufgezeichnet, da mehrere Cluster denselben
ADS verwenden können.
Fremdschlüssel in ADS_Auditee-Tabelle
CUID des Servers, durch den das Ereignis ausgelöst wurde.
Fremdschlüssel in ADS_Auditee-Tabelle
• CUID des Diensttyps, durch den das Ereignis ausgelöst wurde. Dienste auf einem Server zeichnen ihre Servertyp-CUID auf.
• Clientanwendungen (z.B. BI-Launchpad oder
Web Intelligence) zeichnen ihre Anwendungstyp-CUID auf.
Fremdschlüssel in ADS_Application_Type-
Tabelle
Zeichnet die Clienttyp-ID des Clients auf, der die
Sitzung eingerichtet hat
–
–
–
–
Datum und Uhrzeit (UTC) des Starts des Ereignisvorgangs (einschließlich Millisekunden).
Dauer des Vorgangs in Millisekunden
Datum und Uhrzeit (UTC) der Aufzeichnung des
Ereignisses im ADS.
CUID des Benutzers, der die Aktion ausgeführt hat
–
–
–
Name, der der ID des Benutzers zugeordnet ist, der die Aktion ausgeführt hat. Wird in der Standardsprache des Auditor-CMS aufgezeichnet.
GUID der Sitzung, in der das Ereignis ausgelöst wurde. Wenn keine Sitzung zugeordnet ist, ist das
Feld 0.
ID der Benutzeraktion, die das Ereignis ausgelöst hat. Wird zum Gruppieren von Ereignissen verwendet, die aus einer einzelnen Benutzeraktion hervorgehen.
1075 2013-01-07
ADS-Schema (Audit-Datenspeicher)
Spaltenname
Sequence_In_Action
Event_Type_ID
Status_ID
Object_ID
Object_Name
Object_Type_ID
Object_Folder_Path
Folder_ID
Top_Folder_Name
Top_Folder_ID
Feldtyp
Ganzzahl
Ganzzahl
Ganzzahl
Zeichen
(64)
Zeichen
(255)
Zeichen
(64)
Zeichen
(255)
Zeichen
(64)
Zeichen
(255)
Zeichen
(64)
Schlüssel
–
Beschreibung
Bei Multiserverereignissen (oder Client- und Multiserverereignissen) der Server oder die Clientanwendung in der Sequenz, die bzw. der das Ereignis ausgelöst hat. Die Sequenz-ID ist in allen
Workflows der zeitgesteuerten Verarbeitung immer
0.
Fremdschlüssel in
ADS_Event_type-Tabelle
Typ des Ereignisses (zum Beispiel "Anzeigen" oder "Speichern")
Fremdschlüssel in
ADS_Status_Str-Tabelle
Status des Vorgangs (zum Beispiel "0" = erfolgreich, "1" = fehlgeschlagen)
–
–
CUID des Objekts, für das der Vorgang ausgeführt wurde
Name des Objekts, für das der Vorgang ausgeführt wurde. Wird in der Standardsprache des
Auditor-CMS aufgezeichnet.
Fremdschlüssel in ADS_Object_Type_Str -
Tabelle
CUID des Objekttyps, für den der Vorgang ausgeführt wurde
–
–
Vollständiger Ordnerpfad (zum Beispiel
Land/Region/Stadt
) des Objekts, für das der
Vorgang ausgeführt wurde. Wird in der Standardsprache des Auditor-CMS aufgezeichnet. Falls der Ordnerpfad nicht bestimmt werden kann, wird dieser Wert auf 0 gesetzt.
CUID des Ordners für das Objekt, für das der
Vorgang ausgeführt wurde
–
–
Name der Ordners auf oberster Ebene für das
Objekt. Wenn sich das Objekt beispielsweise in
Land/Region/Stadt befindet, wird Land aufgezeichnet.
CUID des Ordners auf oberster Ebene, in dem das Objekt gespeichert ist. Wenn sich das Objekt beispielsweise in Land/Region/Stadt befindet, wird die CUID des Ordners Land aufgezeichnet.
1076 2013-01-07
ADS-Schema (Audit-Datenspeicher)
ADS_EVENT_DETAIL-Tabelle
In dieser Tabelle werden die Eigenschaften der Ereignisdetails aufgezeichnet.
Spaltenname Typ Beschreibung
Event_Detail_ID Ganzzahl
Schlüssel
Primärschlüs sel
GUID des Ereignisdetails
Event_ID
Event_Detail_Type_ID
Bunch
Zeichen (64)
Ganzzahl
Ganzzahl
Fremdschlüssel in
ADS_Event
Fremdschlüssel in
ADS_Event_Detail_Str
Übergeordnete Ereignis-GUID
Typ des Ereignisdetails
–
Wenn das Detail Teil einer Serie ist, werden damit die Details verbunden.
Wenn ein Bericht beispielsweise Eingabeaufforderungen für den Bundesstaat und das
Land enthält, kann ein Benutzer "USA" bei der Eingabeaufforderung "Land" und "Kalifornien" sowie "Nevada" bei der Eingabeaufforderung "Bundesstaat" eingeben. Dadurch würden Ereignisdetails mit zwei Bunches erzeugt werden. Bunch 1 würde aus Folgendem bestehen:
• Name der Eingabeaufforderung: Land
• Wert der Eingabeaufforderung: USA
Bunch 2 würde aus Folgendem bestehen:
• Name der Eingabeaufforderung: Bundesland
• Wert der Eingabeaufforderung: Kalifornien
• Wert der Eingabeaufforderung: Nevada
Event_Detail_Value
Zeichen
(Langtext)
– Wert des Ereignisdetails
ADS_AUDITEE-Tabelle
In dieser Tabelle werden Eigenschafteninformationen für alle Server von auditierten Objekten aufgezeichnet, die zur Implementierung gehören.
1077 2013-01-07
ADS-Schema (Audit-Datenspeicher)
Spaltenname
Cluster_ID
Server_ID
Service_Type_ID
Server_Type_ID
Application_Type_ID
Version
Retrieved_Events_Comple ted_By
State
Potentially_Incomplete_Data
Typ
Zeichen
(64)
Zeichen
(64)
Zeichen
(64)
Zeichen
(64)
Zeichen
(64)
Zeichen
(64)
DatumUhr zeit
Ganzzahl
Ganzzahl
Schlüssel
Primärschlüssel
Beschreibung
GUID des Clusters, zu dem das auditierte Objekt gehört
• Primärschlüssel
• ADS_Server_Name_STR
CUID des Servers, durch den das Ereignis ausgelöst wurde. Wenn das Ereignis durch einen Client ausgelöst wurde, wird die CUID des Adaptive Processing Servers aufgezeichnet, der das Ereignis verarbeitet hat.
• Primärschlüssel
• ADS_Service_Type_Str
• ADS_Supported_Events
Diensttyp-CUID des Diensts, durch den das Ereignis ausgelöst wurde. Für Ereignisse, die durch einen Client ausgelöst wurden, wird eine Anwendungstyp-CUID aufgezeichnet.
ADS_Server_Ty pe_Str
ADS_Applicati on_Type_Str
–
–
–
–
Servertyp-CUID des Servers, durch den das Ereignis ausgelöst wurde
Anwendungstyp-CUID des Clients, durch den das Ereignis ausgelöst wurde.
Bei Serverereignissen wird die ID des
Diensttyps aufgezeichnet.
Version des Servers oder Clients, durch den das Ereignis zum Zeitpunkt der
Aufzeichnung ausgelöst wurde
Letzter Zeitpunkt, an dem der Auditor-
CMS die temporären Dateien dieses auditierten Objekts abgefragt hat. Dies zeigt an, dass alle Ereignisse von diesem auditierten Objekt, die vor diesem
Zeitpunkt abgeschlossen wurden, im
ADS vorhanden sind.
Zustand ("Wird ausgeführt", "Wird nicht ausgeführt", "Gelöscht"), in dem sich das auditierte Objekt befunden hat
Zeigt an, ob dieses auditierte Objekt unter Umständen Ereignisse aufweist, die nicht in den ADS übertragen wurden
1078 2013-01-07
ADS-Schema (Audit-Datenspeicher)
ADS_SERVER_NAME_STR-Tabelle
In dieser Tabelle ist ein mehrsprachiges Lexikon der Servernamen enthalten. Die Werte werden bei
Umbenennung der Server aktualisiert.
Spaltenname Typ Beschreibung
Cluster_ID Zeichen (64)
Schlüssel
Primär schlüssel
GUID des Clusters, zu dem der Server gehört
Server_ID
Language
Server_Name
Zeichen (64)
Zeichen (10)
Zeichen (255)
Primär schlüssel
Primär schlüssel
–
CUID des Servers
Code für die Sprache des Servernamens, beispielsweise EN oder DE
Name des Servers
ADS_SERVICE_TYPE_STR-Tabelle
In dieser Tabelle ist ein mehrsprachiges Lexikon der Diensttypnamen enthalten.
Spaltenname Typ
Service_Type_ID
Language
Service_Type_Name
Zeichen (64)
Zeichen (10)
Zeichen (255)
Schlüssel
Primär schlüssel
Primär schlüssel
–
Beschreibung
Diensttyp- oder Dienstkategorie-CUID des
Diensts
Code für die Sprache, in der der Diensttypname aufgezeichnet ist, beispielsweise EN oder
DE
Name des Diensttyps
ADS_APPLICATION_TYPE_STR-Tabelle
In dieser Tabelle ist ein mehrsprachiges Lexikon der Clientanwendungstypnamen enthalten.
Spaltenname Schlüssel Beschreibung
Application_Type_ID
Typ
Zeichen
(64)
Primärschlüs sel
Anwendungstyp-CUID der Anwendung
Language
Application_Type_Name
Zeichen
(10)
Zeichen
(255)
Primärschlüs sel
Code für die Sprache, in der der Anwendungstyp aufgezeichnet ist, beispielsweise
EN
oder DE
–
Name des Anwendungstyps in Textform, beispielsweise Crystal Reports oder Web
Intelligence
1079 2013-01-07
ADS-Schema (Audit-Datenspeicher)
ADS_SUPPORTED_EVENTS-Tabelle
In dieser Tabelle wird eine Liste der unterstützten Ereignisse und zugehörigen Ereignisdetails für jeden
Dienst- oder Clientanwendungstyp aufgezeichnet.
Spaltenname Typ
Cluster_ID Zeichen (64)
Schlüssel
Primärschlüs sel
Beschreibung
GUID des Clusters, zu dem der Dienst gehört
Service_Type_ID
Event_Type_ID
Event_Detail_Type_ID
Zeichen (64)
Ganzzahl
Ganzzahl
Primärschlüs sel
Diensttyp-CUID des Diensts, durch den das Ereignis ausgelöst wurde. Wenn das
Ereignis von einer Clientanwendung ausgelöst wurde, wird eine Anwendungstyp-CUID aufgezeichnet.
Fremdschlüssel in
ADS_Event_Type
ID für den Typ des aufgezeichneten Ereignisses (beispielsweise ID von "Speichern")
ADS_EVENT_DE
TAIL_TY
PE_STR
CUID, die den Typ des Ereignisdetails identifiziert, das für das jeweilige Ereignis erfasst wurde (beispielsweise "Dateipfad")
ADS_CLUSTER-Tabelle
In dieser Tabelle werden Informationen zu allen Clustern aufgezeichnet, die auditierte Objekte enthalten.
Spaltenname Typ Beschreibung
Cluster_ID
Zeichen
(64)
Schlüssel
• Primärschlüssel
• ADS_Cluster_Str
GUID des Clusters
Retrieved_Events_Completed_By
DatumUhr zeit
–
Zeigt an, wie aktuell die Audit-Informationen in der Datenbank für den jeweiligen Cluster sind. Zeichnet den
ältesten abgerufenen Audit-Zeitstempel für alle gerade ausgeführten
Server von auditierten Objekten auf.
Dies gibt an, dass sich alle Ereingisse, die vor diesem Zeitpunkt abgeschlossen wurden, im ADS befinden.
1080 2013-01-07
ADS-Schema (Audit-Datenspeicher)
Spaltenname
Last_Poll_Time
Potentially_Incomplete_Data
Typ Schlüssel
DatumUhr zeit
–
Ganzzahl –
Beschreibung
Letzter Zeitpunkt, an dem der Auditor-CMS die auditierten Objekte im jeweiligen Cluster abgefragt hat
Kennzeichnet potenziell unvollständige Audit-Informationen im Cluster:
"0" = alle Server haben die Daten normal übertragen, "1" = für mindestens einen ausgeführten oder nicht ausgeführten Server im Cluster wurde das Kennzeichen Potentially
Incomplete Data (Potenziell unvollständige Daten) festgelegt, was bedeutet, dass Ereignisse für ein auditiertes Objekt nicht an den ADS
übertragen wurden.
ADS_CLUSTER_STR-Tabelle
In dieser Tabelle sind die verschiedenen Cluster in der Implementierung zur Referenz aufgezeichnet.
Spaltenname Typ Beschreibung
Cluster_ID Zeichen (64)
Schlüssel
Primär schlüssel
Eine eindeutige ID des Clusters
Language Zeichen (10) –
Code für die Spracheinstellung des Clusters, beispielsweise EN oder DE
Cluster_Name
Zeichen
(255)
– Name des Clusters.
ADS_EVENT_TYPE-Tabelle
In dieser Tabelle sind die verschiedenen Ereigniskategorien zur Referenz aufgezeichnet.
Spaltenname Typ
Event_Type_ID Ganzzahl
Schlüssel Beschreibung
Zusammengesetzt:
• Primärschlüssel
• ADS_Event_Type_Str
Eindeutiger Identifikator des Ereignistyps
Event_Category_ID Ganzzahl
ADS_Event_Catego ry_Str-Tabelle
Ereigniskategorie. Beispielsweise
"Allgemein", "Web Intelligence" oder
"LifeCycle-Management".
1081 2013-01-07
ADS-Schema (Audit-Datenspeicher)
ADS_EVENT_TYPE_STR-Tabelle
In dieser Tabelle ist ein mehrsprachiges Lexikon der Ereignistypnamen enthalten.
Spaltenname Typ Schlüssel Beschreibung
Event_Category_ID
Language
Event_Type_Name
Ganzzahl
Zeichen (10)
Zeichen
(255)
Primärschlüs sel
Ereignistyp-ID des Ereignisses
Primärschlüs sel
Code für die Sprache, in der der Ereigniskategoriename aufgezeichnet ist, beispielsweise EN oder DE
–
Name des Ereignistyps in Textform, beispielsweise "Anzeigen" oder "Anmelden"
ADS_EVENT_CATEGORY_STR-Tabelle
In dieser Tabelle ist ein mehrsprachiges Lexikon der Ereigniskategorienamen enthalten.
Spaltenname Typ Beschreibung
Event_Type_ID Ganzzahl
Schlüssel
Primär schlüssel
Ereigniskategorie-ID
Language Zeichen (10)
Primär schlüssel
Code für die Sprache, in der der Ereigniskategoriename aufgezeichnet ist, beispielsweise EN oder DE
Event_Category_Name
Zeichen
(255)
– Name der Ereigniskategorie
ADS_EVENT_DETAIL_TYPE_STR-Tabelle
In dieser Tabelle ist ein mehrsprachiges Lexikon der Namen für Ereignisdetailtypen enthalten.
Spaltenname Typ
Event_Detail_ID
Language
Ganzzahl
Zeichen (10)
Schlüssel
Primär schlüssel
Primär schlüssel
Beschreibung
Ereignisdetailtyp-ID des Ereignisdetails
Code für die Sprache, in der der Ereignisdetailname aufgezeichnet ist, beispielsweise EN oder DE
Event_Detail_Type_Name
Zeichen
(255)
– Textname des Ereignisdetailtyps
1082 2013-01-07
ADS-Schema (Audit-Datenspeicher)
ADS_OBJECT_TYPE_STR-Tabelle
In dieser Tabelle ist ein mehrsprachiges Lexikon der Ereignisobjektnamen enthalten.
Spaltenname Typ Beschreibung
Object_Type_ID Zeichen (64)
Schlüssel
Primär schlüssel
Objekttyp-CUID des Objekts
Language Zeichen (10)
Primär schlüssel
Code für die Sprache, in der der Objekttypname aufgezeichnet ist, beispielsweise EN oder DE
Object_Type_Name
Zeichen
(255)
– Name des Objekttyps
ADS_STATUS_STR-Tabelle
In dieser Tabelle ist ein mehrsprachiges Lexikon der Ereignisstatusnamen enthalten.
Spaltenname Typ Beschreibung
Status_ID
Event_Type_ID
Language
Status_Name
Ganzzahl
Ganzzahl
Zeichen
(10)
Zeichen
(255)
Schlüssel
Primär schlüssel
Primär schlüssel
Primär schlüssel
–
Numerische Darstellung des Betriebsstatus
ID des Ereignistyps des Ereignisses. Beispielsweise 1002 für "Anzeigen".
Code für die Sprache, in der der Ereignisstatus aufgezeichnet ist, beispielsweise EN oder DE
Eine Beschreibung des Ereignisstatus in Textform, beispielsweise "Erfolgreich" oder "Fehlgeschlagen"
ADS_EVENT_DELETES
Nicht verwenden bzw. keine Berichte auf der Grundlage dieser Tabelle erstellen. Sie wird intern vom
System verwendet und kann in künftigen Releases entfernt werden.
1083 2013-01-07
ADS-Schema (Audit-Datenspeicher)
1084 2013-01-07
Systemkopie-Arbeitsblatt
Systemkopie-Arbeitsblatt
32.1 Systemkopie-Arbeitsblatt
Eigenschaft
Cluster-Schlüssel
Namen der Knoten
Der Rechnername und der BI-Plattform-Installationsordner für jeden Rechner in der Implementierung
Das Administratorkennwort der BI-Plattform
Wert
CMS-Datenbankverbindungen, die Benutzernamen und Kennwörter, die zu diesen Verbindungen gehören, für jeden Rechner in der Implementierung
Audit-Datenbankverbindungen, die Benutzernamen und Kennwörter, die zu diesen Verbindungen gehören, für jeden Rechner in der Implementierung
Für jeden Rechner in der Implementierung Details von allen anderen Datenbankclientverbindungen für jeden Rechner im Quellsystem, der von Universen und Berichten verwendet wird
Für jeden Rechner in der Implementierung die
Datenbankclienttypen und -versionen
1085 2013-01-07
Systemkopie-Arbeitsblatt
Eigenschaft
Die Version, das Support Package und die Patch-
Ebene
Wert
Die Speicherorte der Dateispeicher für jeden Input
FRS und Output FRS in der Implementierung
Der Speicherort des LCM-Override-Ordners und der LCM-Subversion-Dateien, falls Lifecycle-Management (LCM) kopiert werden soll
Der Ordner der Überwachungsdatenbank, falls die Überwachungsdatenbank kopiert werden soll
Der Pfad zum Ordner der semantischen Ebene
1086 2013-01-07
Weitere Informationen
Weitere Informationen
Informationsressource
Produktinformationen zu SAP
BusinessObjects
SAP-Hilfeportal
SAP Service Marketplace
Docupedia
Ort
http://www.sap.com
Navigieren Sie zu http://help.sap.com/businessobjects/ , und klicken Sie im Seitenbereich von "SAP BusinessObjects Overview" auf All Products.
Sie können auf die neueste Dokumentation zugreifen, in der alle Produkte von SAP BusinessObjects und deren Bereitstellung im SAP-Hilfeportal behandelt werden. Sie können PDF-Versionen oder installierbare HTML-
Bibliotheken herunterladen.
Bestimmte Handbücher werden in SAP Service Marketplace gespeichert und stehen im SAP-Hilfeportal nicht zur Verfügung. Diese Handbücher sind im Hilfeportal mit einem Hyperlink zu SAP Service Marketplace aufgelistet. Kunden mit einem Wartungsvertrag verfügen über eine autorisierte Anwender-ID für den Zugriff auf diese Berichtstelle. Wenden Sie sich an den Kundendienstvertreter, um eine ID zu erhalten.
http://service.sap.com/bosap-support > Dokumentation
• Installationshandbücher: https://service.sap.com/bosap-instguides
• Versionshinweise: http://service.sap.com/releasenotes
In SAP Service Marketplace werden bestimmte Installationshandbücher,
Upgrade- und Migrationshandbücher, Bereitstellungshandbücher, Versi onshinweise und Dokumente zu unterstützten Plattformen gespeichert.
Kunden mit einem Wartungsvertrag verfügen über eine autorisierte An wender-ID für den Zugriff auf diese Berichtstelle. Wenden Sie sich an den Kundendienstvertreter, um eine ID zu erhalten. Wenn Sie aus dem
SAP-Hilfeportal zu SAP Service Marketplace umgeleitet werden, verwen den Sie das Menü im Navigationsbereich auf der linken Seite, um die
Kategorie mit der Dokumentation zu suchen, auf die Sie zugreifen möchten.
https://cw.sdn.sap.com/cw/community/docupedia
In Docupedia finden Sie zusätzliche Dokumentation, eine Umgebung für kollaboratives Authoring und eine Möglichkeit für interaktives Feedback.
1087 2013-01-07
Weitere Informationen
Informationsressource
Entwicklerressourcen
Ort
https://boc.sdn.sap.com/ https://www.sdn.sap.com/irj/sdn/businessobjects-sdklibrary
Artikel von SAP BusinessObjects zum SAP Community Network https://www.sdn.sap.com/irj/boc/businessobjects-articles
Diese Artikel wurden früher als Fachbeiträge bezeichnet.
Hinweise https://service.sap.com/notes
Diese Hinweise wurden früher als Knowledge Base-Artikel bezeichnet.
Foren im SAP Community Network https://www.sdn.sap.com/irj/scn/forums
Schulungen
Online Customer Support
Beratung http://www.sap.com/services/education
Business Objects bietet Ihnen von traditionellen Gruppenkursen bis hin zu gezielten e-Learning-Seminaren ein Schulungspaket, das an Ihre
Schulungserfordernisse und Ihren bevorzugten Lernstil angepasst ist.
http://service.sap.com/bosap-support
Das SAP-Supportportal enthält Informationen zu Kundendienstprogrammen und -dienstleistungen. Zudem enthält es Links zu zahlreichen technischen Informationen und Downloads. Kunden mit einem Wartungsvertrag verfügen über eine autorisierte Anwender-ID für den Zugriff auf diese Berichtstelle. Wenden Sie sich an den Kundendienstvertreter, um eine ID zu erhalten.
http://www.sap.com/services/bysubject/businessobjectsconsulting
Berater begleiten Sie von der ersten Analysephase bis zur Implementie rung. Es steht Fachwissen zu Themen wie relationalen und multidimen sionalen Datenbanken, zur Konnektivität, zu Datenbankentwurfstools sowie zur angepassten Einbettungstechnologie zur Verfügung.
1088 2013-01-07
Index
A
Abfragen
Konfigurieren der INI-Datei 890
Ablaufverfolgungsprotokoll
Adaptive Job Server 25, 47, 668, 976,
Adaptive Processing Server 25, 47,
Aktivieren
Status
Zeitgesteuerte
Wiederkehrende und ausstehende
Aliase
Anforderungen
Anmelden
Schutz vor unberechtigten
Anpassen der Anmeldung
Anpassen der Gewichtung der
Rangfolge von Suchergebnissen
Anzahl der Anmeldungen,
Anzahl der Minuten, Anmeldetoken
Anzeigen
Web Application Container Server
Anzeigen des aktuellen Kontos 96, 389
Arbeitsabläufe
Erweiterte Rechte zuweisen 139
Festlegen von Rechten für Ordner
Zugriffskontrolllisten, Zuweisen von
Arbeitsspeichereinstellungen
Ändern auf einem Web Application
Audit
Audit (Fortsetzung)
Audit-Datenspeicher (ADS)
Ereignisdetail-ID 723, 735, 736,
Ereignisdetails 723, 735, 736, 737
Ereigniseigenschaften 723, 735,
Ereignisse der
Lifecycle-Management-Console
Ereignistyp-ID 723, 735, 736, 737
Drill außerhalb des Bereichs
Ereignistypen
Ereignistypen bereitstellen 723
VMS-Sperrenaufheb-Ereignis 737
Web-Intelligence-Ereignisse 735
Datenbank-Verbindungseinstellungen
Ereignisse
1089 2013-01-07
Index
Auditing (Fortsetzung)
Ereignisse (Fortsetzung)
Aufheben der Rollenzuordnung 347,
Auftrag
Auftragsinstanzen
Auftragsverlauf
Auswählen von abhängigen Objekten
Vertrauenswürdige
Web Application Container Server
Automatisches Starten von Servern
Autorisierungen
für Informationsplattformdienste
Rechte in der BI-Plattform 819
Workbench zur
B
BackupCluster.bat 517 backupcluster.sh 517
Befehlszeilenoptionen 584, 927, 928,
Befehlszeilenoptionen (Fortsetzung)
Dashboard Analytics Server 942
Input und Output File Repository
Befehlszeilenoptionen für die
Benutzer
Hinzufügen in Massenvorgängen
Rechte für Ordner der obersten
Überprüfen von Rechten für 140,
Zuweisen erweiterter Rechte zu
Benutzeranmeldedaten für Knoten
Benutzeranmeldedaten, Ändern für
Benutzerattribute
Benutzerdefinierter Datenzugriffsdienst
Benutzergruppen
Benutzerkonten
Berichte
Datenquellen aktualisieren 833
Berichtsobjekte
Rechte zum Erstellen/Ändern 409
Beziehungsabfragen
BI Widgets, siehe Widgets für SAP
BusinessObjects Business
BI-Arbeitsbereiche, Rechte 961
BI-Plattform
Empfehlungen zur Sicherheit 160
Implementieren mit Reverse
Kommunikation zwischen Servern
Notfallwiederherstellungsplanung
Ordner der obersten Ebene,
Primäres
Authentifizierungsverfahren 232
Sichern und Wiederherstellen 511
Konfigurieren der hosts-Datei für
BI-Server
Konfigurieren von Kerberos und
1090 2013-01-07
Index
Business Process BI-Dienst
Entfernen von einem Web
Application Container Server
Hinzufügen zu einem Web
Application Container Server
BW
Integrieren in die BI-Plattform 819
BW Publisher
Erstellen einer RFC-Destination
C
CCM
Aktivieren und Deaktivieren von
Benutzeranmeldedaten ändern
Benutzeranmeldedaten ändern
Starten, Stoppen und Neustarten
Wiederherstellen von
Central Configuration Manager (CCM)
Central Management Console (CMC)
Central Management Server 25, 47,
Central Management Server,siehe
Clients
Data Federator, siehe
Datenföderations-Administrationstool
Datenföderations-Administrationstool
Information Designer, siehe
SAP BusinessObjects Analysis,
Edition für Microsoft Office 76
SAP BusinessObjects Dashboards
Übersetzungsmanagement-Tool
Widgets für SAP BusinessObjects
Central Management Console
SAP BusinessObjects Web
Clients, Desktop
Central Configuration Manager
Repository Diagnostic Tool 29, 75
Upgrade-Management-Tool 29, 75
Cluster (Fortsetzung)
Cluster-Unterstützung 667, 742
Clusterdefinition, Transport 837, 843
Clusterdefinitions-Tool 837, 843
Zurücksetzen unter Windows 172
CMC
Aktivieren und Deaktivieren von
Delegierte Administration
Registerkartenzugriff
Berechtigungen übernehmen
Verwalten des Rechts zur
Konfiguration für andere
Verwalten für andere Benutzer
Starten, Stoppen und Neustarten
Windows-Server-Abhängigkeiten
Aktivieren und Deaktivieren
Als Namensserver 423, 424, 425
Installieren neuer
Fehlerbehebung bei mehrfach
Hinzufügen zu einem Cluster 402
1091 2013-01-07
Index
CMS (Fortsetzung)
Konfigurieren 423, 424, 425, 463,
SAP-HANA-Datenbank auswählen
SQL-Anywhere-Datenbank
SAP-HANA-Datenbank auswählen
SQL-Anywhere-Datenbank
Crystal Reports 2010 Processing
Crystal Reports 2010 Report
Crystal Reports Cache Server 668
Crystal Reports Processing Server
Crystal Reports, siehe SAP Crystal
Crystal-Reports-Berichte
CTS-Einstellungen (Option) 560
D
Dashboard Analytics Server 976
Dashboards Processing Server 668,
Dateisystem
Daten
Auswählen für den CMS 463, 464
Initialisieren der CMS-Datenbank
Datenföderations-Administrationstool
Datensicherheit
Kryptografie mit zwei Schlüsseln
Standardmodus der
Datenzugriff
Deaktivieren
Dienste (Fortsetzung)
Dienstkonto
Discussions
Verwalten von Einstellungen 622
Abbrechen des Suchvorgangs 622
Sortieren von Suchergebnissen
Dritthersteller-Benutzer replizieren 780
Dritthersteller-Gruppen replizieren 780
Dritthersteller, Sicherheits-Plugins 233
Durchsuchbare Inhaltstypen 755
Dynamic Link Libraries,
Verarbeitungserweiterungen 167
E
Editor für Sicherheitsdefinitionen
Einschränken
Gültigkeitsbereich von Rechten 134
Einstellen
Einstellung
Einzelanmeldung 43, 234, 304, 310
Einrichten
Einzelanmeldung für JD Edwards
1092 2013-01-07
Index
Einzelanmeldung für SAP Netweaver
Einzelanmeldung konfigurieren für
Einzelanmeldung, für PeopleSoft
Einzelanmeldung, Konfigurieren für
End-to-End-Ablaufverfolgung 914
End-to-End-Einzelanmeldung 236
Erstellen
Erweiterte Rechte 128, 136, 139
Explorer, siehe SAP BusinessObjects
Exportieren von Aufträgen
F
Web Application Container Server
Fehlerbehebung bei
Festlegen
File Repository Server 25, 47, 976
Finden von Abhängigkeiten eines
FIPS-konformer Modus
Federal Information Processing
FIPS-konformer Modus (Fortsetzung)
Unter Windows deaktivieren 170
Erzwingen der Registrierung mit
Konfiguration
Oracle E-Business-Integration
Konfigurieren für die
Konfigurieren für JD Edwards
Konfigurieren für PeopleSoft
Web Application Container Server
Beidseitige Replikation 778, 779
Dritthersteller-Benutzer und
Einseitige Replikation 778, 779
Importieren und Höherstufen
replizierter Inhalte 808, 809,
Lokal ausgeführte Instanzen 805,
Neueinstellen von Zielwebsites
Regenerieren von Ziel 778, 779
Remote-Zeitsteuerung 805, 806,
Zeitgesteuerte Verarbeitung
Föderation (Fortsetzung)
Replizieren umfangreicher Objekte
Verwalten der Sicherheit 772, 773,
Verwalten von Konflikten 797, 798,
Von ursprünglicher Website aus
Freigegebene Bibliotheken, als
Verarbeitungserweiterungen 167
G
Grünes Häkchen, für Standardsystem
Anzeigen
BI-Launchpad-Einstellungen 115
Festlegen der
Hinzufügen in Massenvorgängen
Hinzufügen von Untergruppen 107
Überprüfen von Rechten für 140,
Verschlüsselungsbeauftragte 174
Guest-Konten
Gültigkeitsbereich von Rechten 134
1093 2013-01-07
Index
H
Hinzufügen von InfoObjects 567
Hinzufügen von Webdiensten 560
Verwenden einer BIAR-Datei 572
Hochstufen von Aufträgen mit nicht
Hochstufungsauftrag (Seite) 561
Hochstufverwaltung (Ordner) 551
Hochstufverwaltung,
Hosts
Konfigurieren von LDAP 254, 259
hosts-Datei konfigurieren für
Hostsysteme
HTML-Abfrageeditor, Zugriffsrechte
HTTP-Standardauthentifizierung 498
HTTPS
Konfigurieren von Web Application
Container Servern (WACS)
I
Import-Assistent, siehe
Upgrade-Management-Tool 29, 75
Importieren von Aufträgen
InfoObject
Verwalten unterschiedlicher
Information-Design-Tool, Rechte 966
Informationsplattformdienste
Informationsplattformdienste
(Fortsetzung)
Zuordnen von Rollen 345, 362, 375
InfoSet-Konnektivität-Transport 837
Initialisieren der
Input File Repository 25, 47, 668, 976
Installation
Installationsverzeichnispfad 427
Installieren
Integration
IPv6
Festlegen der Adresse in der CMC
ISA 2006
Konfigurieren für Oracle 10gR3 226
Konfigurieren für Sun Java 8.2 226
Konfigurieren für Tomcat 5.5 226
Konfigurieren für WebSphere CE
iViews
J
JAAS-Konfigurationsdatei 288, 289,
Java Management Extensions (JMX)
Java-Anwendungsserver, Kerberos
JD Edwards EnterpriseOne-Integration
K
Einzelanmeldung für Java 303, 494
Klonen
Web Application Container Server
RemoveNode.bat 438 removenode.sh 438
Knotenverwaltungsskript-Speicherort
Zwischen BI-Plattform-Servern 188
1094 2013-01-07
Index
Kommunikation (Fortsetzung)
Zwischen Browser und
Clusterdefinitions-Tool 837, 843
Konfiguration von OpenSearch 743
Wiederherstellen der
Systemstandardeinstellungen
Konfigurieren
Vertrauenswürdige
Konfigurieren des Auditing, siehe
Konfigurieren von Reverse
Konten
Informationsplattformdienste 311
Kopieren
KPIs (Schlüsselleistungsindikatoren)
Kryptografieschlüssel (Fortsetzung)
L
Web Application Container Server
LDAP
Anmeldekonfigurationsdatei 273
Gruppen
Hosts
Kerberos-Authentifizierung 272
Konfigurieren der Einzelanmeldung
Secure Sockets Layer (SSL) 251
Zuordnen gegenüber Windows AD
Lightweight Directory Access
Live Office
Konfiguration für Reverse
Löschen (Fortsetzung)
Web Application Container Server
M
Massenhinzufügung
Mehrere Sprachen, Unterstützung 761
Mehrfach vernetzte Rechner 420, 421
Web Application Container Server
Metriken
Mobile
Monitoring Data Categories 686
N
Nachverfolgen von Sitzungen 163
Navigationsstruktur
Netwerkumgebungen
IPv4
Netzwerkadressumsetzung (Network
Address Translation)
Konfigurieren der hosts-Datei für
Netzwerkschnittstelle
Fehlerbehebung bei mehreren 422
Neustarten von Servern 392, 393, 394
Nicht primäre Netzwerkschnittstelle
Normalisieren der Rangfolge von
Notfallwiederherstellungsplanung 159
1095 2013-01-07
Index
O
Oberste Ebene
Objekte
Objektkonflikte
Beidseitige Replikation 797, 799
Einseitige Replikation 797, 798
ODBC
CMS-Datenbank
odbc.ini
Erstellen für SQL Anywhere 428
Open SQL-Konnektivität-Transport 837
OpenDocument
Oracle
Oracle E-Business Suite
Zuordnen von Rollen zu den
Informationsplattformdiensten
Oracle E-Business Suite-Integration
Oracle EBS
Ordner
Objektrechte
Output File Repository 25, 47, 668, 976
P
PeopleSoft Analytic Server 878
PeopleSoft Enterprise-Integration
PeopleSoft EPM-Sicherheitsbrücke
Personal Security Environment
PlatformServices.properties 403
Plugins
Portnummern
Web Application Container Server
Ports
Posteingänge
Primäre Netzwerkschnittstelle 422
Prinzipale
Rechte für Ordner der obersten
Überprüfen von Rechten für 140,
Zuweisen erweiterter Rechte zu
Processing Server
Programmobjekte
Aktivieren, deaktivieren 613, 614
Promotion-Befehlszeilenoptionen 584
Protokollierungsebene der
Ablaufverfolgung
CMC-Servereinstellung 889, 890
PSE
Q
R
Ansicht im Vergleich zu Ansicht auf
Einschränken des
Gültigkeitsbereich von Rechten 134
Rechte
Verwalten der Sicherheit 772, 773,
Web-Intelligence-Dokumente 948
1096 2013-01-07
Index
Rechte (Fortsetzung)
Zugriffsberechtigungen 128, 951
Websiteübergreifende
Regenerierungsmodus-Optionen, für
Registerkartenzugriff, CMC
Verwalten des Rechts zur
Konfiguration für andere
Verwalten für andere Benutzer 617
Registrierte Dienste
Remote Method Invocation (RMI) 663
Remoteverbindungen
Replikationsaufträge
Zeitgesteuerte Verarbeitung 793
Replikationslisten
Replizieren
Dritthersteller-Benutzer und
Report Application Server
Erforderliche Objektrechte 409
Repository Diagnostic Tool 29, 75
RESTful-Webdienstverwaltung
RESTful-Webdienstverwaltung
(Fortsetzung)
Fehlermeldungsstapel aktivieren
Sitzungspool-Zeitüberschreitung
Standardseitengröße festlegen 496
Zeitüberschreitungswert für
RestoreCluster.bat 525 restorecluster.sh 525
Reverse Proxy-Server
Implementieren für die BI-Plattform
Implementierung mit einem Web
Application Container Server
Konfigurieren für die BI-Plattform
Konfigurieren von Apache 2.2 220
Konfigurieren von ISA 2006 221
Konfigurieren von WebSEAL 6.0
Verwenden mit Web Application
Auftrag in der Hochstufverwaltung
Rollback für Auftrag ausführen
Rollback für InfoObjects ausführen
Rollen 345, 362, 368, 375, 825
Aufheben der Zuordnung 347, 379
Erstellen für die Verwaltung 825
Zuordnen 320, 345, 347, 362, 365,
S
SAML
SAP
SAP BusinessObjects Analysis, Edition
SAP BusinessObjects Business
Intelligence
Web Application Container Server
SAP BusinessObjects Dashboards 76
SAP BusinessObjects Explorer 77, 630
Verwalten von Einstellungen 630
SAP BusinessObjects Web Intelligence
SAP HANA
SAP StreamWork
SAP-Crystal-Reports-Berichte 76
Veröffentlichen über lokales 823
SAP-HANA-Datenbank
SDK
Secure Network Communication
(SNC), Integration
Secure Network Communications
(SNC)
1097 2013-01-07
Index
Secure Network Communications
(SNC) (Fortsetzung)
Mehrere Arbeitsgänge für
Secure Socket Layer (SSL)
Secure Sockets Layer (SSL) 164, 181,
Secure Sockets Layer, Konfigurieren
"HTTP über Proxy" aktivieren 976
Ablauf der Einzelanmeldung 976
Allgemeine Servereigenschaften
Diesen Server beim Start des
Server Intelligence Agents
Konfigurationsvorlage festlegen
Konfigurationsvorlage verwenden
Systemstandardwerte
An alle IP-Adressen binden 976
An Hostnamen oder IP-Adresse binden
Angeforderte
Systemdatenbankverbindungen
Automatisch Wiederverbindung zur
Systemdatenbank herstellen 976
BEx-Web-Application-Diensteigenschaften
Gateway-Dienst des JCo-Servers 1009
Gateway-Host des JCo-Servers 1009
Server (Fortsetzung) Server
BEx-Web-Application-Diensteigenschaften
(Fortsetzung)
Crystal Reports Server-Eigenschaften
(Fortsetzung)
Maximale Anzahl von Client-Sitzungen
(Fortsetzung)
Sicherheitscache-Zeitüberschreitung
RFC-Destination des JCo-Servers
Verbindungsanzahl des JCo-Servers
Untergeordnete Java Virtual
Clientauthentifizierung aktivieren 976
Connection Server-Eigenschaften
Auftragsverfolgung aktivieren 993
HTTP-Segmentierung aktivieren
Middleware-Verfolgung aktivieren
Viewer-Regenerierung gibt immer die aktuellsten Daten zurück
Zeitsperre für Auftrag im Leerlauf
Zeitsperre für Verbindung im
Dashboards-Server-Eigenschaften
Älteste an einen Client übergebene
Standby-Zeitlimit des transienten
Verbindungspool-Zeitüberschreitung
Zeitgeberintervall des transienten
Crystal Reports Server-Eigenschaften
Ablauf der Einzelanmeldung 998
Älteste an einen Client übergebene
Anzahl der beim Anzeigen der
Vorschau oder Aktualisieren eines Berichts zu lesenden
Berichtsaufträge können bis zum
Schließen des Berichtsauftrags mit der Datenbank verbunden
Anzahl der beim Anzeigen der
Vorschau oder Aktualisieren eines Berichts zu lesenden
Berichtsaufträge können bis zum
Schließen des Berichtsauftrags mit der Datenbank verbunden
Daten für Clients freigeben 1025
Maximale Anzahl gleichzeitiger
Maximale Anzahl vorab gestarteter
Maximale Cache-Größe (KB) 1025
Maximale Lebensdauer von
Aufträgen pro untergeordnetem
Sicherheitscache-Zeitüberschreitung
Berichtsdaten für Clients freigeben
Maximale Anzahl gleichzeitiger
Maximale Anzahl untergeordneter
Maximale Anzahl vorab gestarteter
Maximale Lebensdauer von
Aufträgen pro untergeordnetem
Untergeordnete Java Virtual
Zeitsperre für Auftrag im Leerlauf
Zeitsperre für Verbindung im
Zeitsperre für Verbindung im
Eigenschaften des
Datenföderations-Diensts
Poolgröße des
1098 2013-01-07
Index
Server (Fortsetzung)
Eigenschaften des
Datenföderations-Diensts
(Fortsetzung)
Standby-Zeitlimit für Anweisungen
Standby-Zeitlimit für Verbindungen
Einrichten eines Dienstkontos 275
Endpunkt-URL des
Standard-JMX-Agents (IIOP) 976
Festlegen einer IP-Adresse 420
Gruppenzugehörigkeit ändern 408
Hostidentifikation (Optionen) 418
Kerndienste-Eigenschaften
"HTTP über Proxy" aktivieren 976
Ablauf der Einzelanmeldung 976
An alle IP-Adressen binden 976
An Hostnamen oder IP-Adresse
Angeforderte
Systemdatenbankverbindungen
Automatisch Wiederverbindung zur
Systemdatenbank herstellen
Clientauthentifizierung aktivieren
Endpunkt-URL des
Server (Fortsetzung)
Kerndienste-Eigenschaften
(Fortsetzung)
Maximale Anzahl untergeordneter
Maximale Größe des
Maximale Wartezeit für Verbindung
Maximale Wiederholungen für den
Server (Fortsetzung)
Maximale Anzahl an aktiven
Verbindungen pro Benutzersitzung
Maximale Anzahl an Verbindungen im
Leerlauf pro Benutzersitzung 976
Maximale Anzahl gleichzeitiger
Maximale Anzahl gleichzeitiger
Maximale Anzahl untergeordneter
Maximale Größe des HTTP-Headers
Maximale Wartezeit für Verbindung (in
Speicherort der Datei
Speicherort der Datei Krb5.ini 976
Speicherort der Datei mit der
Speicherort der
Zeitsperre für Dienststart 976
Zeitsperre für transiente Objekte
Zeitsperre für Verbindung im
Zeitüberschreitung bei Austausch der Visualisierungs-Engine (in
Zeitüberschreitung bei Bereinigung der Visualisierungs-Engine (in
Maximale Wiederholungen für den
Multi-Dimensional Analysis
Service-Eigenschaften
Maximale Anzahl an von einer
Abfrage zurückgegebenen
Maximale Anzahl der Elemente, die beim Filtern zurückgegeben
Maximale Anzahl von
Standard-JMX-Agents (IIOP)
Maximale Anzahl an aktiven
Verbindungen pro
Maximale Anzahl an Verbindungen im Leerlauf pro Benutzersitzung
Maximale Anzahl gleichzeitiger
Maximale Anzahl gleichzeitiger
Zertifikatvertrauensliste –
Zugangskennwort für den
Zugangskennwort für den privaten
Konfigurieren von Servern für das
Protokollieren der Aktivität 412
Speicherort der Datei bscLogin.conf
Speicherort der Datei Krb5.ini 976
Speicherort der Datei mit der
Speicherort der Zertifikatspeicherdatei
Standardmäßige Befehlszeilenoptionen
1099 2013-01-07
Index
Server (Fortsetzung)
Web Intelligence Server-Einstellungen
Maximaler Grenzwert für
Server (Fortsetzung) Server
Web-Intelligence-Dienste-Eigenschaften
(Fortsetzung)
Zertifikatvertrauensliste –
(Fortsetzung)
Zugangskennwort für den privaten
Speicheranalyse aktivieren 1011
Thread-Periode der
Zugangskennwort für den privaten
Unterer Grenzwert für
Knoten 426, 429, 433, 437, 439
Oberer Grenzwert für
Unterer Grenzwert für
Web-Intelligence-Dienste-Eigenschaften
Ablauf der Einzelanmeldung 1011
Aktivieren der Überwachung 1011
APS-Serviceüberwachung aktivieren
Batch-Größe für Wertelisten 1011
Verwendung der HTTP URL
Verzeichnis für Cache-Ausgabe
Verzögerung der
Überwachungsthread-Schleife
Wertelisten-Cache aktivieren 1011
Wiederholungsanzahl nach
Benutzeranmeldedaten ändern
Batch-Größe für Wertelisten
Bereinigungsintervall für
Cache-Freigabe deaktivieren 1011
Dokument-Cache aktivieren 1011
Echtzeit-Cache aktivieren 1011
Fehler für maximale Größe der
Dokumentstruktur zulassen 1011
Intervall für Serverabfrage 1011
Maximale Anzahl der Dokumente
Maximale Anzahl der Dokumente vor
Maximale Anzahl von Dokumenten
Maximale Binärstreamgröße 1011
Maximale Größe für benutzerdefinierte Sortierung
Maximale Größe für
Maximale Größe für
Dokument-Cache-Reduzierung
Maximale Größe für
Maximale Wertelistengröße 1011
Maximale Zeichenstreamgröße 1011
Maximaler Grenzwert für
Oberer Grenzwert für
Protokolle für aktuelle Aktivität
Ping-Fehler des APS-Service
Zeitlimit bei Bereinigung der
Visualisierungs-Engine (in
Zeitüberschreitung bei Bereinigung
Zeitüberschreitung bei Bereinigung der
Visualisierungs-Engine (in
Servergruppen
Starten von Servern im
Windows-Server-Abhängigkeiten
Server Intelligence Agent (SIA)
Zeitsperre für Dokument im Leerlauf
Zeitsperre für Verbindung im
Workflow zum Herunterfahren 83
Server-Abhängigkeiten
Zeitüberschreitung bei Austausch der standardmäßig überwachten
Zeitüberschreitung bei Austausch der Visualisierungs-Engine (in
Server, SAP BusinessObjects
Business Intelligence
Konfigurieren von Kerberos und
Zeitsperre für Dienststart 976
Zeitsperre für transiente Objekte im
Zeitsperre für Verbindung im Leerlauf
Zeitsperre zur Bereinigung der
Knoten
DSL-Bridge-Engine (in Sekunden)
Zeitüberschreitung bei Austausch der
Visualisierungs-Engine (in
Servereinstellungen ccm.sh
Servereinstellungen sichern
1100 2013-01-07
Index
Servergruppen (Fortsetzung)
Adaptive Job Server-Metriken
Servermetriken
Adaptive Processing Server-Metriken
Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung
Dienste zur zeitgesteuerten Verarbeitung
Eingangene Auftragsanforderungen 1049
Fehler bei der Auftragserstellung 1049
Maximal zulässige Anzahl gleichzeitiger
(Fortsetzung)
(Fortsetzung)
Anzahl der vollständigen
Speicherbereinigungen 1042 seit Dienststart 1042
Anzahl fehlgeschlagener
Servermetriken
Extrahierungsversuche seit Dienststart
(Fortsetzung)
Adaptive Processing Server-Metriken
(Fortsetzung)
Von der Abfrageausführung beanspruchte
Festplattenkapazität (Byte, gesamt) 1042
Speicherkapazität (Byte, gesamt) 1042
Zeitstempel der letzten Indexaktualisierung
Zeitstempel der letzten
Inhaltsspeichergenerierung 1042
Central Management Console-Metriken
Anzahl der Abfragen seit dem Start 1034
Maximal zulässige Anzahl von Aufträgen
Standardeinstellungen für (erweitertes)
Standardeinstellungen für E-Mail-Ziel
Standardeinstellungen für FTP-Ziel gültig
DSLServiceMetrics.queryCount 1042
Anzahl der Objekte im
Durch die Abfrageausführung erzeugte Byte
Anzahl der Objekte in
Durch die Abfrageausführung erzeugte
Empfangene Audit-Ereignisse 1042
Anzahl der von allen Benutzern
Standardeinstellungen für
Adaptive Processing Server-Metriken
Anzahl der Abfragen im
Freier Arbeitsspeicher (MB) 1042
Gesamtarbeitsspeicher (MB) 1042
Größe des Transportschicht-Threadpools
Indizierung wird ausgeführt 1042
Anzahl der von Namenslizenzbenutzern
Anzahl der von Servern eingerichteten
Anzahl der von Zugriffslizenzbenutzern
JVM-Ablaufverfolgungsflags 1042
Auslastung des Audit-Threads 1034
JVM-Versionsinformationen 1042
Maximaler Arbeitsspeicher (MB) 1042
Ausstehende Systemdatenbankanfragen
Prozentsatz der CPU-Auslastung (letzte 15
Anzahl der Abfragen im
Abfragenausführungsschritt 1042
Anzahl der Abfragen im
Abfragenoptimierungsschritt 1042
Anzahl der Abfragen, die auf Ressourcen
Prozentsatz der CPU-Auslastung (letzte 5
Prozentsatz der Systemstopps bei
Durchschnittliche Abfragenantwortzeit seit
Anzahl der Abfragen, die Speicherkapazität
Speicherbereinigung (letzte 5 Minuten)
Seitenfehleranzahl bei Speicherbereinigung
Durchschnittliche Commit-Antwortzeit seit
Anzahl der aktiven Threads 1042
Anzahl der aktiven Verbindungen zu
Eingerichtete
Seitenfehleranzahl bei Speicherbereinigung
Systemdatenbankverbindungen 1034
Höchstanzahl an Benutzersitzungen seit
Anzahl der geladenen Connectors 1042
Anzahl der indizierten Dokumente 1042
Anzahl der JVM-Sperrkonflikte 1042
Vom Metadaten-Cache beanspruchte
Längste Abfragenantwortzeit seit dem
Anzahl der JVM-Threads mit Deadlocks 1042
Anzahl der laufenden Abfragen 1042
Speicherkapazität (Byte, gesamt) 1042
Von den Datenquellen übertragene Byte
Längste Commit-Antwortzeit seit dem
Anzahl der Sitzungen 1042 (gesamt) 1042
Von den Datenquellen übertragene
1101 2013-01-07
Index
Servermetriken (Fortsetzung) Servermetriken
Central Management Console-Metriken
(Fortsetzung)
Dashboard-Servermetriken
Servermetriken
(Fortsetzung)
(Fortsetzung)
Web Intelligence Server-Metriken
(Fortsetzung)
Letzter Aktualisierungstermin der
Anzahl der verarbeiteten Anforderungen
(Fortsetzung)
Anzahl der Zeitüberschreitungen bei
Momentan verwendete
Systemdatenbankverbindungen 1034
Name der Audit-Datenbank-Verbindung
Durchschnittliche Verarbeitungszeit (ms)
Anzahl des Dokument-Austauschs 1055
Name des Audit-Datenbankbenutzers
Namenslizenzbenutzer-Lizenzen 1034
Maximale Verarbeitungszeit (ms) 1057
Minimale Verarbeitungszeit (ms) 1057
Gesamtzahl an Client-Aufrufen 1055
Größe des virtuellen Speichers (MB) 1055
Systemdatenbank-Benutzername 1034
Systemdatenbank-Servername 1034
Event Server-Metriken
Systemdatenbank-Verbindungsname 1034
Verbindung zur Audit-Datenbank wurde
Servermetriken (Info)
Liste der überwachten Dateien 1040
File Repository Server-Metriken
Summe CPU-Zeit (Sekunden) 1055
Allgemeine Metriken
Ausgelastete Serverthreads
Vorhandene
Namenslizenzbenutzer-Konten 1034
Vorhandene
Zugriffslizenzbenutzer-Konten 1034
Zugriffslizenzbenutzer-Lizenzen 1034
Connection Server-Metriken
Crystal Reports Server-Metriken
Aktuell offene Berichtsaufträge 1052
Gesamtspeicherplatz im Root-Verzeichnis
Verfügbarer Speicherplatz im
Verfügbarer Speicherplatz im
Belegter Speicherplatz (GB)
Aktuell offene Verbindungen 1052
Anzahl der Anforderungen in der
Anzahl der fehlgeschlagenen
Durchschnittliche Verarbeitungszeit (ms)
Maximale Verarbeitungszeit (ms) 1052
Minimale Verarbeitungszeit (ms) 1052
Web Application Container Server-Metriken
Liste der derzeit ausgeführten
WACS-Konnektor(en) bei Start
Protokollierungsverzeichnis
Aktuelle Anzahl an Aufgaben 1055
Aktuelle Anzahl an Sitzungen 1055
Aktuelle Anzahl der aktiven Sitzungen
Audit-Metriken
Aktuelle Anzahl der
Aktuelle Anzahl der Clientaufrufe 1055
Audit-Ereignisse in der
Anzahl der aktiven Threads 1055
Verarbeitete Anforderungen 1052
Dashboard-Servermetriken
Anzahl der Anforderungen in der
Anzahl der fehlgeschlagenen
Anzahl der offenen Aufträge 1057
Anzahl der offenen Verbindungen 1057
Anzahl der maximalen
Sicherheit 43, 350, 379, 549, 820
Anzahl der veralteten Dokumente im
1102 2013-01-07
Index
Sicherheit (Fortsetzung)
Guest-Konto-Einschränkungen 167
Importieren von Einstellungen 350
Schutz vor unberechtigten
Verarbeitungserweiterungen 167
Verwalten von Einstellungen 354
Windows AD-Authentifizierung 277
Sicherheits-Plugins, Sicherheit 233
Sichern der BI-Plattform 509, 511
Servereinstellungen 514, 515, 516,
Voraussetzungen für Hotbackups
Siebel-Integration
Crystal-Reports-Menüelement
Konfigurieren von Firewalls 216
Siebel-Anwendung rekompilieren
SiteMinder
Einrichten der Einzelanmeldung
Konfigurieren des LDAP-Plugins
Skriptparameter, Knoten
SNC siehe Secure Network
Software Development Kit (SDK) 40
Speichern
Spezifische Rechte
SQL Anywhere
SQL-Anywhere-Datenbank
Berichtskonvertierungstool 187
Konfigurieren von Servern 181,
Konfigurieren von Web Application
Container Servern (WACS)
Übersetzungsmanagement-Tool
SSL,siehe Secure Sockets Layer (SSL)
Standardeinstellungen
Startseite
Statistiken, Überwachen der
Status anzeigen und für Server ändern
Suchen nach abhängigen Objekten
Suchvorgänge über NetWeaver
Suchzeitintegration in NWES 762
Synchronisieren von
Berichtsinformationen 833, 834
System Landscape Directory (SLD
System Landscape Directory (SLD) 45
Überprüfen der Registrierung 909
Web Application Container Server
T
Tomcat
Editor für Sicherheitsdefinitionen
Parameterpersonalisierung 837,
1103 2013-01-07
Index
Transportdateien (Fortsetzung)
Sicherheitsdefinition auf
Workbench zur
Web-Intelligence-Dokumente 948
U
Berechtigungen für den Zugriff auf
Übersetzungsmanagement-Tool 72
Ereignistypen
Benutzerdefinierte
Zugriffsberechtigung
Überwachung (Fortsetzung)
Überwachungsdatenspeicher
Überwachungsprotokolldateien 511
Umbenennen von
Universe Designer, siehe
Universe-Design-Tool, Rechte 965
Universumsobjektsicherheit 956
Universumsverbindungen
UNIX
Unterstützter Auftrag
Upgrade von Subversion-Inhalten 547
Upgrade-Management-Tool 29, 75
Ursprüngliche Websites
V
Variablen
Installationsverzeichnis 24, 427
Verarbeitungserweiterungen 167
Verarbeitungsserver
Befehlszeilenoptionen 931, 932
Vergleichen von verschiedenen
Vergleichen von verschiedenen
Versionen eines LCM-Auftrags 546
Veröffentlichen
Auf mehreren
Berichte in einer Rolle oder einem
Definieren von Rollen in BW 825
Mehrere Berichte, mithilfe von
Zeitgesteuerte Verarbeitung im
Veröffentlichen, Zuweisen von Rechten
Verschlüsselung von Anmeldetoken
Verschlüsselungsbeauftragte 174
Versionsverwaltungseinstellungen 544
Verteilen
Vertrauen, aktive Vertrauensstellung
Vertrauenswürdige Authentifizierung
Verwalten von Abhängigkeiten 549,
Diskussionsthreads löschen 624
Verwaltung
1104 2013-01-07
Index
Verwaltung (Fortsetzung)
Überschreibungseinstellungen 553
Allgemeine Informationen zu LDAP
Voyager, siehe SAP BusinessObjects
W
WAR-Dateien
BI-Plattform-Webanwendungen
BOE war-Datei
BI-Launchpad-Eigenschaften
OpenDocument-Eigenschaften
Verwalten von Einstellungen 626
Web Application Container Server
Ändern von
Arbeitsspeichereinstellungen
Auflösen von Portkonflikten 504
Web Application Container Server
(WACS) (Fortsetzung)
Hinzufügen von Webdiensten 479
Kerberos-Konfigurationsdateien
Mehrfach vernetzte Rechner 501
Verwenden mit anderen
Verwenden mit Proxyservern 500
Wiederherstellen der
Systemstandardeinstellungen
HTML-Abfrage, Zugriffsrechte 625
Web Intelligence Processing Server
Web-Intelligence-Dokumente
Webdienste
Benutzerdefinierte
Entfernen von einem Web
Application Container Server
Hinzufügen zu einem Web
Application Container Server
Konfiguration für Reverse
Zwischenspeichern von Dateien
WebLogic
WebLogic (Fortsetzung)
Webserver
Websites
Verwalten von Rechten 772, 773,
WebSphere
Widgets
Verwalten von Einstellungen 629
Widgets für SAP BusinessObjects
Wiederherstellen
Systemstandardeinstellungen 417,
Wiederherstellen der BI-Plattform 509
Wiederherstellen der SAP-BI-Plattform
Windows
Server-Abhängigkeiten hinzufügen
Windows AD
Aktivieren von Kerberos 486, 487
Zeitgesteuerte Verarbeitung
Windows-Skripte, Übersicht 924
Workbench zur Content-Verwaltung
Aktualisieren der Datenquelle von
Autorisierungen übertragen 825
Definieren von
Benutzerzugriffsberechtigungen
Hinzufügen von
Synchronisieren von
1105 2013-01-07
Index
Workbench zur Content-Verwaltung
(Fortsetzung)
Übersicht über die
Veröffentlichen von Berichten 830
Veröffentlichen von Berichten im
Anzeigen einer nicht zwischengespeicherten Seite eines
SAP-Crystal-Reports-2011-Berichts
Anzeigen einer zwischengespeicherten
Crystal-Reports-Berichtsseite
Anzeigen eines
Crystal-Reports-2011-Berichts
Anzeigen eines
Web-Intelligence-Dokuments
Anzeigen von
Ausführen eines zeitgesteuert verarbeiteten Programmobjekts
Ausführen eines zeitgesteuert verarbeiteten
SAP-Crystal-Reports-2011-Berichts
Workflows (Fortsetzung)
Ausführen eines zeitgesteuert verarbeiteten
Web-Intelligence-Dokuments
Festlegen der zeitgesteuerten
Verarbeitung für ein
Festlegen der zeitgesteuerten
Verarbeitung für ein
Festlegen einer zeitgesteuerten
Verarbeitung für einen
X
Xcelsius, siehe SAP BusinessObjects
Z
Zeilenebene, Sicherheit,
Verarbeitungserweiterungen 167
Zeitgesteuerte Verarbeitung 549
Zertifikatdateien 181, 182, 482
Zertifikatvertrauenslisten 483
Zielwebsites
Zugeordnete Benutzer, Verwalten von
Zugriffsberechtigungen 128, 136, 152
Ansicht im Vergleich zu Ansicht auf
Aufgaben, erforderliche Rechte 143
Websiteübergreifende Verwaltung
Zugriffskontrollisten
Hinzufügen von Prinzipalen 138
Zuordnen von Rollen 320, 345, 362,
1106 2013-01-07
Lejupielādēt
Reklāma