Debuggen einer Firewall-Implementierung. SAP 4.0 Support Package 5
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Sichern der BI-Plattform
7.15.1.2.1 Konfigurieren der Datei hosts unter Windows
1.
Suchen Sie alle Rechner, auf denen eine BI-Plattform-Komponente ausgeführt wird, die durch eine
Firewall kommunizieren muss, für die die “Netzwerkadressumsetzung” (“NAT”) aktiviert wurde.
2.
Öffnen Sie auf jedem Rechner aus dem vorangehenden Schritt die hosts-Datei mit einem Texteditor wie dem Editor. Die Datei hosts befindet sich unter \WINNT\system32\drivers\etc\hosts.
3.
Befolgen Sie die Anweisungen in der Datei hosts, um Einträge für die einzelnen Rechner hinter der Firewall hinzuzufügen, auf denen ein oder mehrere BI-Plattform-Server ausgeführt werden.
Ordnen Sie den Hostnamen oder vollständig qualifizierten Domänennamen des Serverrechners der externen IP-Adresse zu.
4.
Speichern Sie die Datei hosts.
7.15.1.2.2 Konfigurieren der Datei "hosts" unter UNIX
Anmerkung:
Das UNIX-Betriebssystem muss so konfiguriert werden, dass zuerst in der Datei “hosts” und erst dann auf dem DNS nachgesehen wird, um Domänennamen aufzulösen. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zum UNIX-System.
1.
Suchen Sie alle Rechner, auf denen eine BI-Plattform-Komponente ausgeführt wird, die durch eine
Firewall kommunizieren muss, für die die “Netzwerkadressumsetzung” (“NAT”) aktiviert wurde.
2.
Öffnen Sie die Datei “hosts” in einem Editor wie vi. Die Datei hosts befindet sich im Verzeichnis
\etc
.
3.
Befolgen Sie die Anweisungen in der Datei hosts, um Einträge für die einzelnen Rechner hinter der Firewall hinzuzufügen, auf denen ein oder mehrere BI-Plattform-Server ausgeführt werden.
Ordnen Sie den Hostnamen oder vollständig qualifizierten Domänennamen des Serverrechners der externen IP-Adresse zu.
4.
Speichern Sie die Datei hosts.
7.15.2 Debuggen einer Firewall-Implementierung
Falls ein oder mehrere BI-Plattform-Server nicht funktionieren, wenn die Firewall aktiviert ist, obwohl die erforderlichen Ports auf der Firewall geöffnet sind, können Sie anhand der Ereignisprotokolle ermitteln, welcher Server welche Ports oder IP-Adressen überwacht. Sie können diese Ports dann entweder auf Ihrer Firewall öffnen oder die Portnummern oder IP-Adressen, die diese Server versuchen zu überwachen, über die Central Management Console (CMC) ändern.
Beim Start eines BI-Plattform-Servers schreibt dieser folgende Informationen für jeden Anforderungs-Port, an den er sich binden möchte, in das Ereignisprotokoll.
• "Server": Der Name des Servers und ob dieser erfolgreich gestartet wurde.
• "Veröffentlichte Adressen": Eine Liste der IP-Adressen und Portkombinationen, die an den
Namensdienst gesendet werden, der von anderen Servern für die Kommunikation mit diesem Server genutzt wird.
202 2013-01-07
Sichern der BI-Plattform
Wenn ein Server erfolgreich eine Bindung an einen Port herstellt, zeigt die Protokolldatei auch die
"Verfügbaren Ports", die IP-Adressen und den Portnummer an, die vom Server verwendet wird. Wenn der Server keine Bindung an den Port herstellen kann, zeigt die Protokolldatei die Meldung "Abhören von Port(s) fehlgeschlagen" sowie die IP-Adresse und den Port an, den der Server versucht hat abzuhören.
Beim Starten eines Central Management Servers, schreibt er außerdem Informationen zu "Veröffentlichte
Adressen", "Verfügbare Ports" und "Nicht verfügbare Ports" für den Namensdienst-Port des Servers.
Anmerkung:
Wenn ein Server für die Verwendung eines automatisch zugeordneten Ports und eines ungültigen
Hostnamens oder einer ungültigen IP-Adresse konfiguriert wurde, zeigt das Ereignisprotokoll an, dass das Abhören des Hostnamens oder der IP-Adresse und des Ports “0” fehlgeschlagen ist. Wenn ein angegebener Hostname oder eine IP-Adresse ungültig ist, schlägt der Server fehl, bevor das
Hostbetriebssystem einen Port zuweisen kann.
Beispiel:
Das folgende Beispiel zeigt einen Eintrag für einen Central Management Server, der erfolgreich zwei
Anforderungs-Ports und einen Namensdienstport abhört.
Server mynode.cms1 successfully started.
Request Port :
Published Address(es): mymachine.corp.com:11032, mymachine.corp.com:8765
Listening on port(s): [2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7334]:11032, 10.90.172.216:8765
Name Service Port :
Published Address(es): mymachine.corp.com:6400
Listening on port(s): [2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7334]:6400, 10.90.172.216:6400
7.15.2.1 Debuggen einer Firewall-Implementierung
1.
Lesen Sie das Ereignisprotokoll, um festzustellen, ob die Bindung des Servers an den von Ihnen angegebenen Port erfolgreich war.
Konnte der Server nicht erfolgreich an einen Port gebunden werden, besteht wahrscheinlich ein
Portkonflikt zwischen dem Server und einem anderen Prozess, der auf dem Rechner ausgeführt wird. Der Eintrag in "Abhören von Port(s) fehlgeschlagen:" gibt den Port an, den der Server abzuhören versucht. Führen Sie ein Dienstprogramm z.B. netstat aus, um herauszufinden, welcher Prozess den Port belegt hat, und konfigurieren Sie dann den anderen Prozess oder den Server so, dass er einen anderen Port abhört.
2.
Wurde der Server erfolgreich an einen Port gebunden, gibt das Feld "Abhören von Port(s):" an, welchen Port der Server abhört. Wenn der Server einen Port abhört und trotzdem nicht ordnungsgemäß arbeitet, müssen Sie entweder sicherstellen, dass der Port in der Firewall geöffnet ist, oder den Server so konfigurieren, dass er einen geöffneten Port abhört.
Wenn alle Central Management Server in der Implementierung versuchen, Ports oder IP-Adressen abzuhören, die nicht verfügbar sind, dann werden die CMS nicht gestartet, und Sie können sich nicht bei der CMC anmelden. Wenn Sie die Portnummer oder IP-Adresse, die der CMS abzuhören versucht,
203 2013-01-07
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