Lerninhalte. SAP 9.4
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Um eine Bubble zu überschreiben, gehen Sie wie folgt vor:
1. Wählen Sie die Quell-Bubble im Ressourcenbaum aus, welche die alte Bubble überschreiben soll.
2. Klicken Sie im Objekteditor auf Überschreiben...
3. Passen Sie im geöffneten Dialog die folgenden Parameter an:
○ Überschreiben "Bubblename":
Wählen Sie den zu überschreibenden Bubblestil aus.
○ Name:
Fügen Sie einen Namen für die Bubble ein.
Die generelle Namensform ist: Alter Name ( Neuer Name)
4. Klicken Sie auf Ok , um das Überschreiben auszuführen.
Um einen geänderten Standard-Bubblestil wieder herzustellen, verwenden Sie die Funktion Ressourcen aktualisieren .
12.1.3 Lerninhalte
Im Producer stehen verschiedene Objekte zur Erstellung von Inhalten zur Verfügung. Jedes dieser Objekte in der
Baumstruktur ist eine Referenz des eigentlichen Objektes im jeweiligen Ordner des Arbeitsbereiches. Dadurch ist eine individuelle Organisation und Nutzung der Objekte im lokalen und Zentralen Arbeitsbereich möglich. Sie können ein Objekt mehrfach referenzieren oder als Verknüpfung anlegen sowie in Zusammenarbeit mit einem
Zentralen Arbeitsbereich dessen Struktur entsprechend verwalten.
Die Gruppe Inhalt ist die oberste Gruppe der Lerninhalte und wird automatisch mit Anlegen eines
Arbeitsbereiches erstellt. In dieser werden alle Lerninhalte abgelegt. Weiterhin wird die dort enthaltene Struktur für die Darstellung in der library verwendet.
Über die Gruppenoperationen im Kontextmenü kann diese Gruppe geändert werden, wodurch sich jede verfügbare Gruppe als oberste Gruppe definieren lässt. Dies ist bei Nutzung eines Zentralen Arbeitsbereiches notwendig, um die entsprechende oberste Gruppe lokal einzurichten.
Hinweis
Beachten Sie, dass nur Objekte, die in der obersten Gruppe enthalten sind, in der library angezeigt werden. Verknüpfungen und unsortierte Objekte sind in der library nicht verfügbar.
Oberste Gruppe im Zentralen Arbeitsbereich
Die oberste Gruppe eines Zentralen Arbeitsbereiches kann nicht geändert werden.
Daher ist es notwendig, für die Arbeit mit einem Zentralen Arbeitsbereich die oberste Gruppe lokal zu bestimmen:
1. Wählen Sie zunächst die Funktion Objekt holen...
im Menü Zentraler Arbeitsbereich . Bestimmen Sie im geöffneten Dialog die Inhalte des Arbeitsbereiches und klicken Sie auf Objekt holen .
Anschließend werden die Objekte als Unsortiert abgelegt.
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2. Wählen Sie nun die oberste Gruppe aus.
3. Öffnen Sie das Kontextmenü und gehen Sie auf Gruppenoperationen -> Zur obersten Gruppe machen . Die
Gruppe wird nun als oberste Gruppe angelegt, die bisherige Gruppe wird unter Unsortiert abgelegt und kann gelöscht werden.
12.1.3.1 Objekte für Lerninhalte
Folgende Objekte für die Erstellung und Verwaltung von Inhalten stehen im Producer zur Verfügung:
Icon Name Beschreibung
Gruppen
Das Gliedern erstellter Projekte sowie Buchseiten und Bücher aber auch Dokumentationen erfolgt durch Gruppen. Diese lassen sich ineinander verschachteln und ermöglichen auch eine strukturierte
Darstellung in einem generierten
Zentraldokument.
Projekte
Simulation
Projekte sind die grundlegenden
Objekte für die Erstellung von
Inhalten. Hierbei stehen zwei
Haupttypen zur Verfügung, die sich auf Grund Ihrer Erstellung und
Anwendung unterscheiden.
Die erstellten Projekte können für die Darstellung in der library in eine
Gruppe eingefügt werden oder für sich alleine stehen.
Aus diesen werden Modi generiert, die dem Lernenden einen Prozess in simulierter Form erläutern und den dieser durcharbeiten kann. Hierfür werden Screenshots mit aktiven
Flächen angelegt.
Weiterhin lassen sich Projekte mit
Quiz-Elementen erstellen und aus den Projekten Dokumentationen generieren.
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Icon
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Name
Navigation
Bücher
Buchseiten
Texteinheiten
Beschreibung
Die Simulationsprojekte lassen sich in eine Navigation umwandeln.
Dadurch ist ein Prozess sowohl als
Simulation sowie als Hilfe in einer
Applikation nutzbar und muss nicht erneut aufgenommen werden.
Diese Projekte verdeutlichen einen
Prozess direkt in der Applikation und dienen der Unterstützung des
Nutzers während der Arbeit mit dieser. Dafür werden Bubbles und
Markierungen auf der Oberfläche der Applikation angezeigt.
Das Zusammenfassen von
Buchseiten erfolgt durch Bücher.
Mit Einfügen der Buchseiten in ein
Buch wird dieses im book reader dargestellt, um das Blättern in den
Seiten zu ermöglichen.
Buchseiten dienen der Präsentation von Modi, Dokumenten und weiteren Inhalten in unterschiedlichen medialen
Formen.
Die erstellten Buchseiten können in ein Buch eingefügt werden oder für sich alleine stehen.
Texteinheiten bilden Textbausteine, die sich in eine Struktur oder für die
Verwendung in Dokumentationen einbinden lassen.
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12.1.3.2 Parameter der Inhaltsobjekte
Ein Teil dieser Parameter kann direkt editiert werden und ist für alle Objekttypen gleich:
Parameter Description
Bezeichnung
Die Bezeichnung ist der Name, unter dem das Objekt im Projekt-Explorer, in der library und in der
Dokumentation geführt wird. library-Autostart
Beschreibung
Vorschau
Ausblenden
Mit dem Parameter library-Autostart lässt sich bei
Auswahl eines Objekts in der library ein bestimmter
Modus, Buchseite oder ein Dokument automatisch starten bzw. öffnen. Diese Funktion ist beispielsweise nützlich, wenn für eine Simulation nur ein Modus in der library angezeigt werden soll oder um einen bestimmten Modus oder ein bestimmtes Dokument hervorzuheben. Nach Beenden des Modus oder dem
Schließen des Dokumentes kann der Nutzer wie gehabt die Inhalte des Projektes frei auswählen.
Weiterhin lässt sich diese Funktion für Gruppen definieren, um etwa ein Dokument oder eine Buchseite bei Auswahl der Gruppe anzuzeigen. Die Buchseite wird in der library-Struktur ausgeblendet.
In Beschreibung kann ein Beschreibungstext editiert werden, der dann später in der library unter den
Objektinformationen mit abgebildet wird. Oberhalb des
Textfeldes findet sich eine Befehlsleiste, über die allgemeine Formatierungsmöglichkeiten des Inhalts zu erreichen sind. Zusätzlich können über die entsprechende Schaltfläche Screenshots oder andere
Bilder zur weitergehenden Unterstützung der
Beschreibung eingebunden werden.
Die Vorschau zeigt eine Miniaturansicht importierter
Bilder oder erstellter Buchseiten an.
Mit dieser Option können Sie ein Objekt für die
Darstellung in der library ausblenden. Weiterhin ermöglicht Sie es, Objekte für die Generierung von
Zentraldokumenten oder für das Publizieren eines
Arbeitsbereiches auszuschließen.
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Parameter
Suchbegriffe
Description
Im Parameter Suchbegriffe können Sie Stichwörter für ein Objekt angeben. Entsprechend dieser kann der
Lernende in der library oder im book reader nach bestimmten Lerninhalten suchen.
Der Parameter Suchbegriffe kann über die erweiterten
Funktionen eingeblendet werden. Um mehrere
Suchbegriffe zu definieren, sind diese durch ein
Semikolon getrennt einzugeben (z.B.:
Suchbegriff1;Suchbegriff2
).
Unterbereich LMS (Simulation)
Für die Auswertung von Lernerfolgen im Test-Modus innerhalb eines LMS (Learning Management System) können für das Projekt im Projekt-Explorer die Maximale Punktzahl und die Erforderliche Punktzahl festgelegt werden. Hierfür muss das jeweilige Projekt in der Baumansicht ausgewählt sein.
Im Unterbereich LMS des Objekt-Editors werden die entsprechenden Prozentzahlen für das jeweilige Projekt eingetragen. Die Werte sind mit 100 und 80 vorbelegt und werden vom Makro Simulation Anfang später benutzt, um die numerischen Werte für die Maximale Punktzahl und die Erforderliche Punktzahl des Projekts zu errechnen.
12.1.3.3 Vorlagen für Inhaltsobjekte
Für die Objekte, die sich im Projekt-Explorer für den Arbeitsbereich anlegen lassen, können Sie Vorlagen definieren. Diese haben den Zweck, bestimmte Einstellungen standardmäßig für neu anzulegende Objekte nutzen zu können und eine zeitsparende und konsistente Arbeit der Autoren zu gewährleisten.
Für folgende Objekte lassen sich Vorlagen erstellen:
• Projekt
• Gruppe
• Buchseite
• Buch
• Texteinheiten
Eine Vorlage erstellen
So erstellen Sie eine Vorlage und nutzen diese, beispielhaft erläutert an einem Projekt:
1. Erstellen Sie ein Projekt über die Schaltfläche Neues Projekt in der Werkzeugleiste des Projekt-Editors.
Das kann beispielsweise in einem Ordner in Ihrem Arbeitsbereich abgelegt werden, der nur für Vorlagen vorgesehen ist.
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2. Geben Sie dem Projekt im Erstellen-Dialog einen eindeutigen Namen, z.B.: Standard-Vorlage. Bestätigen
Sie den Dialog mit Ok .
3. Nehmen Sie in dem Projekt nun die gewünschten Einstellungen vor. Öffnen Sie hierzu aus dem Projekt-
Editor den Zentralen Konfigurationsdialog und definieren Sie die Einstellungen, die sich projektspezifisch vornehmen lassen.
Für Bücher und Buchseiten können Sie hierfür die Gestaltung definieren, Hilfslinien festlegen oder Inhalte definieren.
4. Speichern Sie anschließend das Projekt.
Auswahl einer Vorlage
Haben Sie eine Vorlage angelegt, dann können Sie diese nun individuell beim Anlegen neuer Objekte nutzen oder allgemein als Vorlage für das Anlegen neuer Objekte definieren.
So nutzen Sie eine erstellte Vorlage:
• Für ein individuelles Objekt
Erstellen Sie ein neues Objekt. Wählen Sie anschließend Ihre Vorlage in dem Anlegen-Dialog unter Vorlage
über die Ändern... Schaltfläche aus. In dem geöffneten Dialog werden alle Objekte des Typs angezeigt.
Bestimmen Sie Ihre Vorlage und bestätigen Sie mit Ok .
• Als allgemeingültige Vorlage
Möchten Sie ein Vorlage für alle zu erstellenden Objekte eines Typs nutzen, dann öffnen Sie hierfür den
Zentralen Konfigurationsdialog über das Menü Werkzeuge -> Einstellungen... im Bereich Producer ->
Vorlagen . Wählen Sie die gewünschte Vorlage für Ihren Objekttyp aus bestätigen Sie mit Ok .
12.1.3.4 Nutzen von Referenzen
Das physische Objekt eines Lerninhalts kann so oft wie benötigt referenziert werden. Werden in einer Referenz
Änderungen vorgenommen, sind diese ebenfalls in den anderen Referenzen enthalten.
Somit bietet sich die Möglichkeit, ein bestimmtes Objekt für unterschiedliche Teile einer Projektstruktur zu nutzen. Dies ist etwa der Fall, wenn ein Objekt für unterschiedliche Zielgruppen in Verbindung mit unterschiedlichen weiteren Inhalten angeboten werden soll.
Anlegen einer Referenz
Hinweis
Beachten Sie, dass innerhalb einer Gruppe nur eine Referenz eines Objektes angelegt werden kann.
Referenzieren Sie Objekte nur in unterschiedliche Gruppen.
1. Um eine Referenz anzulegen, wählen Sie das gewünschte Objekt in der Baumstruktur aus.
2. Ziehen Sie anschließend das Objekt mit gedrückter rechter Maustaste per Drag&Drop an die entsprechende Position.
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3. Wenn Sie die Maustaste lösen, wird ein Kontextmenü geöffnet. Wählen Sie in diesem den Eintrag
Referenzieren aus, um die Referenz zu erstellen.
Hinweis
Beinhalten Ihre Referenzen Word-Dokumente und Sie erstellen daraus ein Zentraldokument, so werden in diesem die Dokumente aller Referenzen ausgegeben. Möchten Sie die Ausgabe doppelter Dokumente unterbinden, dann können Sie diese während der Ausgabe des Zentraldokumentes ausblenden oder die
Inhalte durch Filter definieren.
Empfehlung
Mit Hilfe von Filtern können Sie die Darstellung der Objekte für unterschiedliche Nutzer definieren, so dass einem Nutzer Inhalte nicht mehrfach angezeigt werden.
12.1.3.5 Anlegen von Verknüpfungen
Durch Verknüpfungen können Sie auf einen beliebigen Strang einer komplexen Projektstruktur zugreifen. So lässt sich etwa ein Projekt als Referenz aus dem Zentralen Arbeitsbereich lokal ablegen, um dieses für die
Bearbeitung schnell zur Verfügung zu haben.
Hinweis
Da Verknüpfungen auf ein Objekt verweisen und somit nicht in der Basisgruppe enthalten sind, werden diese nicht in der library angezeigt.
Verknüpfung anlegen
Um eine Verknüpfung anzulegen, wählen Sie das gewünschte Objekt aus und öffnen Sie mit der rechten
Maustaste das Kontextmenü. Klicken Sie dann auf Neue Verknüpfung .
Unter der Basisgruppe wird nun die Verknüpfung platziert und durch ein Verknüpfungssymbol gekennzeichnet. Handelt es sich bei dem Objekt um eine Gruppe oder ein Buch, dann wird dieses zusammen mit den zugehörigen Unterobjekten dargestellt.
Verknüpfung löschen
Um einen Verknüpfung zu entfernen, wählen Sie das Objekt mit dem Verknüpfungssymbol aus und löschen Sie dieses durch die Taste Entfernen (Entf) oder über das Menü Bearbeiten -> Löschen .
Verknüpfung verlinken
Für die einfache Verlinkung von Objekten, werden im Link einfügen Dialog bis zu fünf Verknüpfungen angezeigt.
Somit lassen sich mehrfach verwendete Inhalte schnell und direkt auswählen.
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Arbeitsbereich und Verwaltung
12.1.3.6 Unsortierte Objekte
Da die Objekte des Arbeitsbereichs Referenzierungen sind, kann es unter Umständen vorkommen, dass Objekte im Projekt-Explorer als unsortiert angezeigt werden. Dies ist der Fall, wenn ein Objekt nicht der obersten oder einer untergeordneten Gruppe zugeordnet ist.
Aus folgenden Gründen können unsortierte Objekte entstehen:
• durch die Migration von Objekten
• beim Import von Archiven
• durch das Herunterladen von Objekten aus einem Zentralen Arbeitsbereich
• durch das Setzen einer neuen obersten Gruppe
Die Unsortiert werden am unteren Ende der Baumstruktur angeordnet.
Hinweis
Unsortierte Objekte werden nicht in der library angezeigt. Um diese anzuzeigen, sind die Objekte der obersten Gruppe unterzuordnen.
Unsortierte Objekte in die oberste Gruppe einfügen
Unsortierte Objekte können Sie der obersten Gruppe zuweisen und somit an eine gewünschte Position der
Baumstruktur verschieben. Dies erfolgt durch Ziehen des entsprechenden Objekts mittels Drag&Drop.
Wollen Sie ein Objekt einer bestimmten Gruppe oder einem Buch zuweisen, dann können Sie dies durch die
Funktion Unsortiert einfügen tun. Wählen Sie hierfür ein Objekt aus, öffnen Sie das Kontextmenü und klicken
Sie auf Unsortiert einfügen . Anschließend werden alle Objekte, die als unsortiert abgelegt sind, der Gruppe oder dem Buch zugewiesen.
Unsortierte Objekte bei Nutzung des Zentralen Arbeitsbereiches
Unsortierte Objekte können in einem Zentralen Arbeitsbereich aus verschiedenen Gründen auftreten. So gehen
Sie mit einer Basisgruppe im Zentralen Arbeitsbereich um:
• Unsortierte Objekte können bei Nutzung eines Zentralen Arbeitsbereiches auftreten, wenn ein Objekt ohne die referenzierten Objekte heruntergeladen wird.
Sie können nun die referenzierten Objekte ebenfalls holen. Anschließend befinden sich diese innerhalb der
Basisgruppe an ihrer eigentlichen Position.
• Weiterhin können unsortierte Objekte entstehen, wenn sich ein Zentraler Arbeitsbereich geändert hat.
Dieser ist dann entsprechend neu zuzuweisen.
• In einem Arbeitsbereich können nicht mehrere oberste Gruppen verwendet werden. Beim Herunterladen weiteren oberster Gruppen werden diese als unsortierte Objekte gesetzt.
Legen Sie für die Nutzung eines Zentralen Arbeitsbereiches immer einen neuen Arbeitsbereich an.
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